08.05.2026

17:13 | Bild: So stark lockt unser Sozialsystem wirklich

Berlin – Arbeitsministerin Bärbel Bas (58, SPD) sagt: „Es wandert niemand in unser Sozialsystem ein.“ Doch der Vergleich mit anderen europäischen Ländern zeigt ein anderes Bild: Deutschland bietet Asylbewerbern und Flüchtlingen im europäischen Vergleich besonders hohe Sozialleistungen und vergleichsweise wenig Druck zur Arbeitsaufnahme.

Anerkannte Schutzberechtigte erhalten hierzulande aktuell Bürgergeld in Höhe von 563 Euro im Monat. Zusätzlich übernimmt der Staat die Wohnkosten, die Krankenversicherung und weitere Zuschläge, etwa für Familien oder besondere Bedarfe. Schon während des laufenden Asylverfahrens werden 441 Euro monatlich gezahlt. Unterkunft und medizinische Versorgung kommen obendrauf. Im EU-Vergleich ist das Spitzenwert.

Es wandert niemand in unser Sozialsystem ein“, sagt die SPD in einem Land, das europaweit quasi All Inclusive mit Heizung, Krankenversicherung und Taschengeld anbietet... Deutschland schafft etwas historisch Einmaliges:
Ein Sozialsystem, das attraktiver wirkt als der Arbeitsmarkt selbst. Während Dänemark sagt „arbeiten und integrieren“, sagt Berlin ungefähr: „Hier ist die Wohnung, hier ist das Bürgergeld und bitte vergessen Sie nicht, uns nächstes Jahr Faschismus vorzuwerfen JE

05.05.2026

10:36 | Tichy:  Jobverlust-Report April

nur ein Auszug:

Deutschlands Unternehmen streichen so viele Jobs wie seit sechs Jahren nicht mehr. Das sogenannte „Beschäftigungsbarometer“ des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung ist im April auf den tiefsten Stand seit Beginn der Corona-Krise gefallen. Industrie, Handel, Dienstleister – in allen Branchen werden mehr Jobs gekillt als neu geschaffen.

Parallel dazu gehen so viele Firmen pleite wie seit über 20 Jahren nicht. Nach einer Erhebung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) lag die Zahl der Insolvenzen von
Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im März bei 1.716 (eine frischere Auswertung gibt es noch nicht).

Das sind:
• 17 Prozent mehr als im Februar
• 18 Prozent mehr als im März 2025 und
• 71 Prozent (!) mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre
2016 bis 2019, also vor der Corona-Krise.

04.05.2026

17:36 | FZ: Nettogehalt: Wer so viel verdient, gehört zur Mittelschicht

Als Mittelschicht betrachtet man jene Gruppe in der Gesellschaft, die wirtschaftlich stabil genug ist, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu gibt es Perspektiven für einen sozialen Aufstieg. Neben dem finanziellen Kriterium erfolgt die Einstufung aber auch durch Bildung, Beruf und Lebensstil.

Dem ifo Institut zufolge, fühlen sich mehr als 80 Prozent der Deutschen der Mittelschicht zugehörig. Legt man dagegen die Definition der OECD auf Basis der verfügbaren Jahreseinkommen der Haushalte zugrunde gehören deutlich weniger dazu. Diese besagt ganz generell, dass Personen, die zwischen 75 und 200 Prozent des mittleren Gehalts verdienen, eingerechnet werden.

Spartakuss zur unteren reicheren Mittelschicht

Ach natürlich – 1.900 € netto sind die neue Mittelschicht. Wahrscheinlich wurde die Definition einfach nach unten angepasst, damit sich niemand mehr arm fühlt. Genialer Trick: Wenn alle weniger haben, wirkt selbst das Existenzminimum plötzlich wie ein kleines Luxusproblem. „Mittelschicht“ klingt halt einfach besser als „finanzieller Drahtseilakt mit Aussicht auf Dispo“. Man steht ja nicht unten – man steht nur… etwas tiefer in der Mitte. Sehr tief. Quasi Keller mit Fenster.

Aber hey, immerhin gehört man offiziell dazu. Man kann sich zwar keine Wohnung leisten, keine Rücklagen bilden und darf beim Einkaufen den Taschenrechner zücken – aber Hauptsache, statistisch geht’s einem gut. Realität ist eben eine Frage der Definition. Und offenbar sitzt die Mitte inzwischen ziemlich bequem… im Dreck.

Ein Hoch auf die Kern-Mittelschicht! Ihr seid das Rückgrat und die Melkkuh zugleich. JE

02.05.2026

08:42 | DerAgronom:  Jobsuche völlig aussichtslos - Es gibt keinen Fachkräftemangel mehr in Deutschland

Es gibt keinen Arbeitskräftemangel mehr in Deutschland. Die offene Stellenzahl ist innerhalb eines Jahres um 19 Prozent auf rund eine Million gefallen. Die Wirtschaft streicht Stellen ohne Ende. Eine schnelle Besserung erwartet das Ifo-Institut nicht.
Es gibt immer weniger unbesetzte Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In Deutschland klagen so wenige Unternehmen über einen Fachkräftemangel wie seit fünf Jahren nicht mehr, wie das Münchner Ifo-Institut zu seiner vierteljährlichen Auswertung mitteilte. „Eine Rolle spielt weiterhin die schwache konjunkturelle Entwicklung“, sagt Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe.

Es soviel Mangel an Vielem ... vor allem am Willen. Man wählt eine Politik und nimmt das Gegenteil in Kauf, man jammert über die Teuerungen im Leben und tut nichts dagegen. Man will mehr Gehalt und nicht arbeiten.  Würde man das Geld aus Rüstung, Migration und Kasperltheater .. in die Bildung und Vorsorge stecken, in Entwicklung und Gesellschaft ... man wäre in der Welt die Nummer Eins.  TS 

 

30.04.2026

11:38 | transition: KI-Studie sorgt für Unruhe: Akademiker besonders stark von Jobverlust bedroht

Eine aktuelle Untersuchung des US-Unternehmens Anthropic zeichnet ein überraschendes Bild des Arbeitsmarkts im Zeitalter der künstlichen Intelligenz: Nicht geringqualifizierte Beschäftigte stehen im Zentrum der Umwälzungen, sondern vor allem Akademiker und hochspezialisierte Fachkräfte. Die Studie basiert nicht auf theoretischen Annahmen, sondern auf realen Nutzungsdaten der KI-Anwendung Claude in Unternehmen. Dabei wurde eine neue Kennzahl entwickelt – die sogenannte «beobachtete Exposition». Sie misst, in welchem Umfang KI bereits heute konkrete Arbeitsaufgaben übernimmt.

Das Ergebnis ist deutlich: In Bereichen wie Informatik und Mathematik könnte KI theoretisch bis zu 94 Prozent der Aufgaben erledigen. Tatsächlich liegt die aktuelle Nutzung bereits bei rund einem Drittel. In klassischen Büro- und Verwaltungsjobs beträgt die reale Nutzung etwa 40 Prozent – bei einem Potenzial von 90 Prozent. Die Lücke zwischen Möglichkeit und Realität ist groß, dürfte sich jedoch mit zunehmender Verbreitung rasch schließen.

Die gleichen Leute, die jahrelang „KI wird alle retten!“ gejubelt haben, merken plötzlich: Hoppla, der Roboter frisst zuerst die mit dem Master-Abschluss. Besonders lustig: Die 22- bis 25-Jährigen finden keine Einstiegsjobs mehr. Die Generation, die „KI ist Zukunft!“ getwittert hat, darf jetzt bei McDonald’s Pommes schmeißen, während die KI ihre Bewerbungen sortiert.

KI wird die Welt revolutionieren.... sicher... aber Schienen verlegen, Dächer decken oder Wände hochziehen? Nope... Da steht der Roboter im Schlamm, rutscht vom Dach und kostet mehr als drei Polen mit Kater. Fortschritt Leute! Die Elite hat sich selbst abgeschafft. Nächster Schritt: Die Roboter übernehmen auch noch das Jammern JE

28.04.2026

12:48 | NIUS: NIUS Exklusiv! Gesundheitskosten für Asylbewerber in NRW deutlich gestiegen

Wie viel Geld wird in Nordrhein-Westfalen für die medizinische Versorgung von Asylbewerbern ausgegeben? Eine Anfrage der AfD an die Wüst-Regierung zeigt: Die Ausgaben sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – allein auf Landesebene von rund 37 Millionen Euro im Jahr 2022 auf zwischenzeitlich über 68 Millionen Euro im Jahr 2024. Zählt man die deutlich höheren Kosten der Kommunen hinzu, summieren sich die jährlichen Aufwendungen auf weit über 100 Millionen Euro. Gleichzeitig räumt die Landesregierung ein, dass zentrale Details fehlen – etwa eine genaue Aufschlüsselung der Behandlungskosten oder belastbare Angaben zur Zahl der versorgten Personen.

dazu passend NIUS: Grundsicherung im Alter: Immer mehr ausländische Senioren wandern ins Sozialsystem ein

Im Dezember 2025 bezogen rund 764.000 Personen in Deutschland eine Grundsicherung im Alter – rund 200.000 mehr als noch 2020. Der Anstieg um 35 Prozent geht nahezu vollständig auf das Konto ausländischer Empfänger, deren Zahl sich in nur fünf Jahren fast verdoppelt hat. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die NIUS exklusiv vorliegen.

Man verpulvert allein auf Landesebene über 68 Millionen Euro im Jahr für die medizinische Versorgung von Asylbewerbern – plus über 100 Millionen bei den Kommunen. Gleichzeitig explodiert die Grundsicherung im Alter: Der Anteil ausländischer Empfänger ist auf 36 Prozent gestiegen, jeder vierte ausländische Rentner lebt davon darunter Tausende Ukrainer, die nie einen Cent eingezahlt haben.

Während deutsche Rentner die Mülltonnen durchwühlen müssen, finanziert der Steuerzahler fröhlich die Altersversorgung importierter Nicht-Einzahler. Das ist kein Sozialstaat mehr, das ist ein gigantischer Umverteilungsapparat von unten nach außen. Die AfD hat recht: Diese Einwanderung in die Sozialsysteme ist der langsame, teure Selbstmord des deutschen Sozialstaats. JE

25.04.2026

10:50 | Bild: Aldi Süd streicht mehr als 1000 Stellen

Beim Discounter Aldi stehen massive Einschnitte bevor. Das wurde BILD aus Unternehmenskreisen bestätigt. Zuerst hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ über die Pläne berichtet. Insgesamt sollen bis zu 1500 Jobs wegfallen. Betroffen ist vor allem der Standort in Mülheim an der Ruhr. Viele der betroffenen Mitarbeiter arbeiten in der IT-Tochterfirma von Aldi Süd. Die IT war in den vergangenen Jahren im Zuge der Digitalisierung stark ausgebaut worden. Schon im vergangenen Jahr hatte der Discounter Hunderte Arbeitsplätze abgebaut und Aufgaben an externe Dienstleister ausgelagert. Dieser Kurs soll nun fortgesetzt werden. Offiziell heißt es: Eine wirtschaftliche Notlage gebe es nicht. Stattdessen wolle Aldi seine Gewinne weiter steigern. Ein Sprecher erklärte: „Zu internen Angelegenheiten äußern wir uns nicht.“

Im Vorjahr hatte Aldi Süd rund 100 Stellen in der Buchhaltung gestrichen. Zudem wurde auch das Homeoffice in der Verwaltung stark reduziert. „Es ist Teil unserer DNA, unsere Strukturen und Prozesse kontinuierlich zu überprüfen und – wo sinnvoll – anzupassen“, hieß es damals von der Pressestelle. Anfang 2026 folgten rund 400 weitere Arbeitsstellen.

Das ist echter deutscher Discounter-Geist: Erst die Preise niedrig halten, dann die Leute rausschmeißen und am Ende das Sortiment ausdünnen. Hauptsache, der Gewinn stimmt,  die Mitarbeiter und das Regal können ja sehen, wo sie bleiben JE

22.04.2026

18:07 | Leseratte

Noch Fragen?

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Zitat:
Zu viele Fehltage?

Die geplante Gesundheitsreform will auch das Krankengeld und Krankschreibungen umgestalten. Es sind Kürzungen vorgesehen - und ein komplett neuer Status für Erkrankte. Friedrich Merz beklagt, dass die Deutschen zu faul sein und zu oft krank geschrieben. Doch wer fehlt tatsächlich am meisten?

Die Mitarbeiter im Bundesrat verzeichneten 2024 mit 25,2 Krankheitstagen pro Person die meisten Fehltage unter den Bundesbehörden. Dieser Wert liegt deutlich über dem Durchschnitt der Bundesbehörden (15,2 Tage) und dem Bundesdurchschnitt aller Arbeitnehmer (14,8 Tage). Damit führt der Bundesrat die Statistik der krankheitsbedingten Ausfälle im Regierungsbetrieb an, gefolgt vom Bundestag und dem Bundesfamilienministerium.

Artikel (https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/krankengeld-krankschreibungen-gesundheitsreform-100.html) Krankschreibungen Reformvorschläge
Artikel (https://www.aerzteblatt.de/news/bundesbehorden-melden-besonders-viele-krankheitstage-0666174a-5f74-485d-a475-a0cedbdb2a10) Fehltage

die Leseratte ... ergänzende dazu

Leseratte  
Passend zur Diskussion um Krankentage:

Carsten Maschmeyer kritisiert Kanzler Merz. Als Hintergrund hat man ihm den Bundestag reinkopiert. Hat was.

https://t.me/oliverjanich/169306

Zitat:
Maschmeyer rechnet mit Merz ab: „Die Deutschen haben ein Kanzler-Problem“. Knallharte Kritik aus der Wirtschaft! Ob sie den Kanzler erreicht?

Unternehmer Carsten Maschmeyer greift Bundeskanzler Friedrich Merz mit deutlichen Worten an. In zwei auf Instagram veröffentlichten Statements rechnet der Top-Investor scharf mit der Regierung ab – und widerspricht der Debatte über die angeblich mangelnde Arbeitsmoral in Deutschland.  

Spannend gerade Marschmeyer .. der Held aller Veranlagungen!  TS 

 

14:55 | TP:  Gesetzliche Rente: Nur noch Basis – und dann?

Merz nennt die gesetzliche Rente nur noch Basisschutz – und löst damit den heftigsten Koalitionsstreit seit Regierungsstart aus. Die gesetzliche Rente ist nicht das Lieblingsthema von Bundeskanzler Friedrich Merz. Und das hat er beim Jahresempfang des Bundesverbandes deutscher Banken unter Beweis gestellt – und einmal mehr einen heftigen Streit in der Koalition ausgelöst.

Der CDU-Politiker sagte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa): "Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, um den Lebensstandard zu sichern." Stattdessen forderte er, dass die Altersvorsorge kapitalgedeckte Elemente der betrieblichen und privaten Vorsorge "in weit größerem Umfang" als bisher ausweise. Und dann wandte er sich direkt an die anwesenden Banker: "Hier kommen Sie ins Spiel".

Und, gilt das auch für all die zugewanderten Fachkräfte mit ihren Vollzeitjobs in der Hängematte? JE

17:00 | Die Eule 
Also das ist doch die Aufregung nicht wert. Man muss doch nur den Werdegang jenes Kanzlers ansehen und schon wird klar, wessen Diener er wohl ist. Jene Firma vom Schwarzen Stein,
die allen Anlegern stets das Blaue des Himmels verspricht, benötigt eben dringend neue Kunden. Wird nun den Michls mal kräftig Angst eingejagt, greifen auch die zum Schwarzen Stein, die ihn bislang
noch gar nicht kannten. Nur so kann dessen Pyramidenspiel munter weitergehen.

18:49 | Leser Kommentar
Riesterrente 2.0... gut, das Heer Merz - ähm, das scheint im ersten Moment wohl falsch geschrieben zu sein, richtig jedoch wird sein, das genau der Verein im Vergleich zu anderen "Arbeitgebern" sicherlich die Massen in Zukunft am Besten bezahlen wird - als "CDU- Politiker" diese Aussage getätigt hat - und nicht als Bundeskanzler. Hat er auf diese Tatsache (einer Aussage als CDU-Politiker, nicht als Bundeskanzler) explizit hingewiesen? 

21.04.2026

17:43 | derstatus: Täglich 1000 Arbeitsplätze weniger: Merz'sches Wirtschaftswunder nimmt fahrt auf

Kanzler Friedrich Merz sieht sich offenbar als „endgültiger Vollstrecker“ von Deutschlands wirtschaftlichem Untergang. Was die Ampel, vor allem mit Habecks „Wirtschaftspolitik“ so „erfolgreich“ begonnen hatte, bringt Merz nun zu ende. Erst verschwinden die Jobs, dann die Industrie, das zu verstehen bedarf es keines Wirtschaftsstudiums. Die katastrophale Politik der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz vernichtet mittlerweile 1.000 Arbeitsplätze und das pro Tag. Dies stellt den rapidesten Stellenabbau aller Zeiten dar. Die Wirtschaft hierzulande blutet langsam aus und niemand scheint sich daran wirklich zu stören, wie auch anonymousnews berichtet hatte.

Nunmehr sind es also mittlerweile bereits 1.000 hochqualifizierte Industriejobs, die an jedem einzelnen Tag in Deutschland vernichtet werden, in einem Land, wo uns gleichzeitig immer noch linksgrüne Experten” und „Journalisten” wie die Kommunistin Ulrike Herrmann in öffentlich-rechtlichen Talkshows unbeirrt vorbeten, der Fachkräftemangel sei riesig und schreie nach viel mehr Zuwanderung. Der rapideste Stellenabbau aller Zeiten hält an und der Wohlstand geht restlos zu Grunde, während man in Berlin mit Kleingeld zählen beschäftigt ist.

dazu passend BN: Erich Jäger GmbH insolvent – rund 1000 Arbeitsplätze bei Autozulieferer betroffen

Die Erich Jäger GmbH aus Friedberg hat am 14. April 2026 beim Amtsgericht Friedberg Insolvenz angemeldet. Betroffen ist ein Auto- und Industriezulieferer mit mehr als 90 Jahren Unternehmensgeschichte sowie rund 1000 Beschäftigten weltweit, davon etwa 200 Arbeitsplätze in Deutschland. Das Unternehmen produziert Steckverbindungssysteme für Fahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen. Auslöser des Verfahrens sind bestehende Zahlungsschwierigkeiten. Der Geschäftsbetrieb läuft jedoch weiter, zugleich wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt. Für die Beschäftigten beginnt damit eine Phase mit unklarer Perspektive (maschinenmarkt: 15.04.26).

Das ist kein Politikversagen, das ist aktiver Landesverrat am eigenen Wohlstand. JE

20.04.2026

14:13 |  TGP: Mark Zuckerberg will im Mai 10 Prozent der Belegschaft von Meta entlassen, da der KI-Konflikt immer heftiger wird.

Meta plant, im nächsten Monat rund 8.000 Stellen abzubauen, was etwa 10 Prozent der Belegschaft entspricht, da das Unternehmen seine Investitionen in künstliche Intelligenz verstärkt. Laut Reuters sollen die Entlassungen um den 20. Mai beginnen, weitere Kürzungen sind im Laufe des Jahres wahrscheinlich. Umfang und Zeitpunkt der zusätzlichen Stellenstreichungen stehen noch nicht fest. Die Stellenstreichungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem CEO Mark Zuckerberg die Vorteile der KI nutzen will. Meta hat Berichten zufolge in diesem Jahr rund 135 Milliarden Dollar an Investitionsausgaben zurückgestellt, um mit Konkurrenten wie OpenAI und Anthropic konkurrieren zu können.

Im vergangenen Monat berichtete Reuters, dass Meta in diesem Jahr mehr als 20 Prozent seiner Belegschaft entlassen könnte, was potenziell rund 15.000 Mitarbeiter betreffen würde. Das wäre die größte Entlassungsrunde des Unternehmens seit 2022 und 2023, als im Rahmen des „Effizienzjahres“ mehr als 20.000 Stellen abgebaut wurden. Ein Sprecher von Meta bezeichnete den früheren Reuters-Bericht zuvor als „spekulativen Bericht über theoretische Ansätze“.

Zuckerberg feuert Zehntausende, nennt das Effizienz und hofft, dass die KI später den Kunden erklärt, warum keiner mehr da ist, der ans Telefon geht. JE

08:50 | WAZ:  Kassenchefs verdienen bis zu 402.000 Euro: So will Warken die Gehälter deckeln

Die Verwaltungskosten der Krankenkassen sollen gesenkt werden. Das ist einer der vielen Punkte im Entwurf von Ministerin Nina Warken (CDU) zu ihrem Gesetz für eine Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Dazu gehört eine kleine Maßnahme, die auf die Führungskräfte der Kassenärztlichen Vereinigungen, der Krankenkassen sowie des Medizinischen Dienstes zielt. Ihre außertariflichen Vergütungen sollen begrenzt werden. Das heißt bei den Vorstandsvorsitzenden, dass sie bis Ende 2027 nicht erhöht werden dürfen. Es bedeutet bei Führungskräften unter der Vorstandsebene, dass sie nur alle sechs Jahre erhöht werden dürfen und nur im selben Maße, wie die Grundlohnsumme steigt.

Das dürfte Debatten auslösen: Verdienen die von der Solidargemeinschaft der Versicherten finanzierten Manager zu viel? Einmal im Jahr müssen laut Sozialgesetzbuch die Vergütungen der Vorstände von 140 Institutionen des Gesundheitswesens im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

300k bis 400k für ein paar Funktionärskönige. Während der Durchschnittsversicherte beim Facharzt schon froh ist, wenn er vor der Rente noch drankommt… und jetzt friert man die Gehälter mal kurz ein… Revolution! Und diese Betroffenheitsstatements… „wir prüfen erstmal die Auswirkungen“… soll heißen… erstmal schauen, ob der Champagner im Vorstandsbüro künftig aus dem Discounter kommen muss…

Das System frisst sich seit Jahren selbst fett… und die Politik kommt mit der Diätidee… weniger Dessert für die Chefs… aber Hauptgang und Buffet bleiben natürlich unangetastet… Am Ende zahlen wieder die, die beim Facharzt schon froh sind, wenn sie vor der Rente noch drankommen, nur mit dem guten Gefühl, dass oben jetzt minimal weniger schamlos geschmatzt wird… JE

15.04.2026

18:27 | ET: Es wird weiterhin gestreikt: Kabinenpersonal der Lufthansa zwei Tage im Ausstand

Nach dem Ende des zweitägigen Pilotenstreiks hat bei der Lufthansa ein zweitägiger Streik des Kabinenpersonals begonnen. Am Flughafen Frankfurt am Main wurden am Mittwochmorgen mehrere Flüge annulliert, wie auf der Website des Flughafens zu sehen war. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat bis Donnerstag (23:59 Uhr) erneut zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Auch Abflüge in Frankfurt bestreikt. Bestreikt werden UFO zufolge alle Abflüge der Deutschen Lufthansa von den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München sowie alle Abflüge der Lufthansa-Tochter Cityline von Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Grund für den Streik ist nach Gewerkschaftsangaben ein bislang unzureichendes Entgegenkommen der Arbeitgeberseite im Ringen um einen neuen Manteltarifvertrag. Bereits am vergangenen Freitag hatte UFO deshalb zum Streik aufgerufen.

Lufthansa feiert 100 Jahre und zeigt eindrucksvoll, wie man einen Konzern gleichzeitig in die Luft und an die Wand fährt. JE

14.04.2026

12:30 | SPON:  Der Sozialstaat ist weit in die Mitte der Gesellschaft gewuchert«

Die Regierung ringt um Reformen und blockiert sich dabei oft selbst. Der Historiker Hartmut Berghoff sagt, warum die Politik so mutlos – und es für Abgesänge auf die deutsche Wirtschaft trotzdem zu früh ist. 
(Bezahlartikel) ...

siehe auch - NTV:  Linnemann: "Ich finde, zehn Krankenkassen in Deutschland reichen"

Deutschland muss beim Gesundheitssystem sparen. Der CDU-Generalsekretär hat dafür die mehr als 90 Krankenkassen im Land im Visier. Das könnte bei den Betroffenen großen Protest auslösen, doch das ist dem Christdemokraten egal. "Ich bin Volksvertreter", sagt er.

"Errungenschaften" der letzten 20 oder 30 Jahre werden aufgelöst.  Für eine "Wir-schaffen-das"-Besiedlung wird alles geopfert, für einen Kampf in einem Krieg .. der stellvertretend geführt wird, wird die Wirtschaft ruiniert.  

Es werden 2 Mrd. an Hilfsgeldern in den Sudan gepumpt und zeitgleich wird von Amerika der Sudan bereits "in Besitz" genommen (siehe - U.S. investors want South Sudan’s mining sector, but transparency issues stand in the way) .. noch dazu in einem Krieg .. wo deutsche Rüstungsgüter und auch britische Waffen zum Einsatz kommen.
2.2 Mrd. wären zwar in diesem System fehlinvestiert, weil niemand mehr dieses System in dieser Form errichten würde, doch wäre es ein "Startkapital" für ein neues und besseres System.  TS 

 

08.04.2026

19:04 | BZ:  Gesundheitsreform: Angehörige von türkischen Gastarbeitern bleiben kostenlos mitversichert

Das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wächst. 15 Milliarden Euro fehlen im System, und die Suche nach Einsparungsmöglichkeiten läuft. Unter den 66 Sparvorschlägen, die die aktuelle Debatte befeuern, sticht einer besonders hervor: die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner. Geht es nach den Plänen der Reformkommission, die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzt wurde, sollen Betroffene künftig etwa 225 Euro pro Monat selbst aufbringen.

Doch während deutsche Haushalte bereits rechnen, rückt ein Abkommen mit der Türkei wieder in den Fokus der Kritik. Die Reformpläne betreffen die Mitversicherung im Inland – internationale Abkommen bleiben womöglich außen vor.

Kommentar des Einsenders
Der Wahnsinn, aber sprechen will man nicht drüber, geschweige denn handeln...! Die Kassen leeren sich zugunsten derer, die seit Jahrzehnten von der Arbeits- und Steuerlast der arbeitenden Deutschen (u.a.) leben. Den Deutschen wird ein Einschnitt nach dem anderen aufgebürdet, während Türken u.a. kostenlos die gesamte Familie mitversichert und -versorgt wird...!? Und die einzige Antwort der vertrottelten Links-Politik - länger Arbeiten, Einbußen, Steuerer- u. Beitragserhöhungen, Kampf gegen Räääächts...!? Millionen beuten das System aus, produzieren Kosten, genießen Vollversorgung - doch einbezahlt wird nicht! Das System muss kippen.

07.04.2026

18:17 | expose: Neurodiverse Arbeitnehmer haben die besten Überlebenschancen in der KI-Revolution.

Palantir-Chef Alex Karp argumentierte, dass die Arbeitskräfte, die im Zeitalter der KI am wertvollsten bleiben dürften, nicht nur diejenigen mit praktischen handwerklichen Fähigkeiten sind, sondern auch neurodiverse Menschen. Auf der AIPCon-Konferenz von Palantir erklärte Karp, es gäbe „grundsätzlich zwei Wege, um zu wissen, dass man eine Zukunft hat“: eine Berufsausbildung oder Neurodiversität. Der erste Teil dieser Argumentation ist in der breiteren Debatte um Automatisierung bereits etabliert. Der zweite ist ungewöhnlicher und aufschlussreicher, da er die Annahme in Frage stellt, dass die sichersten Arbeitskräfte diejenigen sein werden, die den konventionellsten Bildungs- und Berufsweg eingeschlagen haben.

Karps Hauptargument ist, dass künstliche Intelligenz den Wert routinemäßiger Büroarbeit wahrscheinlich schneller mindern wird, als viele erwarten. In jüngsten Berichten zu seinen Äußerungen wurde er so beschrieben, als beziehe er sich auf „Neurodivergentität“ in einem weiten Sinne, der auch Störungen wie Legasthenie, Autismus und ADHS einschließt. Karp, der den Erfolg von Palantir kürzlich seinem „lebenslangen Kampf mit“ Legasthenie zuschrieb , scheint atypische Denkweisen als potenzielle Stärke auf einem Arbeitsmarkt zu sehen, auf dem standardisierte kognitive Aufgaben zunehmend durch Software ersetzt werden.

Die Pointe ist herrlich: Jahrzehntelang hat man die Leute durch Unis geprügelt – und jetzt kommt KI und sagt: „Danke, das kann ich schneller.“ Übrig bleiben der Dachdecker und der Installateur… und all die Typen, die die Schule früher für „schwierig“ hielt. Ironie der Geschichte: Das System frisst seine eigenen Musterschüler zuerst... JE

03.04.2026

09:53 | news: Arbeitslos mit 50+: Das Problem der Ex-Manager

AMS-Chef Johannes Kopf erklärt, warum Männer über 50 aus Führungsjobs seine schwierigste Klientel sind. Werden sie arbeitslos, tendieren sie entweder zu Urlaubsstimmung oder zu Katzenjammer und trödeln bei der Jobsuche. Ältere Langzeitarbeitslose kommen allerdings schwer wieder unter. Aber: Die Demografie wirkt auch hier. Bald werden sich Unternehmen auch um ältere Arbeitslose bemühen. In diesem Raum sitzen drei Menschen über 50, zwei davon über 55. Würden wir morgen unsere Jobs verlieren – wie wahrscheinlich wäre es, dass wir innerhalb eines halben Jahrs einen neuen finden?

Eine Wissenschaftlerin hat das Instant-Aging-Effekt genannt: Über 50-Jäh­rige sind in der Regel in ihren Unternehmen geschätzte Expertinnen, Experten, oft auch Führungskräfte. Aber in dem Moment, wo sie arbeitslos werden, gelten sie als alt. Vor gar nicht langer Zeit ist hier ein arbeitslos gewordener Manager gesessen, knapp über 50, der seit einem Jahr sucht. Da sind wir beim zweiten Problem: Menschen dieses Alters sind oft lange arbeitslos. Die Chancen, in den ersten Monaten einen Job zu finden, sind deutlich höher als danach.

Kommentar des Einsenders
"Eine Wissenschaftlerin hat das Instant-Aging-Effekt genannt: Über 50-Jäh­rige sind in der Regel in ihren Unternehmen geschätzte Expertinnen, Experten, oft auch Führungskräfte. Aber in dem Moment, wo sie arbeitslos werden, gelten sie als alt. ...".

Eine Story... - es kann sich bloß um einen schlechten April-Scherz handeln!? Dummquatscher aus den Tintenburgen - Wissenschaftler - die mit der Realität leider überhaupt nichts am Hut haben! A. ab 50 wird es für die Betriebe teuer, Pensionsrückstellungen, Sondervergütungen u.a. kosten, treiben die Kosten. B. ab 50 sind bei den meisten die Kredite abgezahlt, die Kinder draußen und Ältere nicht mehr "erpressbar"/"unkontrollierbar". C. Setzt irgendwann ein offener kritischer Zugang zu div. aktuellen Themen ein, die von der linken woken Vögelschaft über betriebliche Ergebnisse gestellt und von Älteren nicht mehr ausnahmslos toleriert werden (Kulturfrage)! Ältere sind "unbequem", zu teuer und ein innerbetrieblicher Störfaktor... that's it. Der Rest ist Quatsch! Ps: Nachdem die Jungen nimmer arbeiten "wollen", streckenweise unrentabel für den Umsatz eines Unternehmens (außer in der bürokratischen Verwaltung/NGGOs u.a.) und die Zugereisten - größtenteils an-alphabetisierte Goldstücke - für höherqualifizierte Job zu "100%" unbrauchbar sind, wird vernunftbegabten Betrieben mit Überlebenstrieb kaum etwas andres übrigbleiben, sich wieder den Älteren zuzuwenden... - in welcher Form auch immer! Spieltheorie.

Arbeitsmarkt-Logik 2026: Mit 52 bist du „Top-Experte“ – mit 53 und Kündigung plötzlich „historisches Archiv“. Fachkräftemangel? Klar. Aber bitte nur frisch, faltenfrei und ohne Gebrauchsspuren. JE

08:15 | r24:  „Super-GAU“ in Hannover: Plötzlich auf der Straße – Pflegeheim schmeißt Bewohner raus

Am 1. April 2026 wurde das Pflegeheim „Ambiente Care Seniorenresidenz“ in Laatzen bei Hannover zum Schauplatz eines erschütternden Dramas: Innerhalb von nur 24 Stunden mussten 59 hochbetagte und pflegebedürftige Menschen ihr Zuhause verlassen. Die Heimaufsicht hatte die weitere Nutzung der Einrichtung untersagt.

Der Heimbetreiber Ambiente Care (Sitz in Bayern) gilt als zahlungsunfähig; die Mitarbeiter hatten seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen, ein Großteil des Personals war bereits nicht mehr zur Arbeit erschienen. Zudem soll es Probleme mit Lieferanten gegeben haben, sodass Masken, Einmalhandschuhe und Papierhandtücher in den Ambiente-Care-Häusern fehlten.

Keine Sorge – solange wir brav gegen räächts demonstrieren, lösen sich Pflegekrisen bestimmt auch von selbst. JE