25.03.2019

17:04 | MMNews: Renten runter?

Der Ökonom Clemens Fuest drängt darauf, die Sozialausgaben auf den Prüfstand zu stellen und dabei auch über das Rentenniveau zu sprechen. Ein Rentenniveau von 48 Prozent der durchschnittlichen Löhne und Gehälter werde auf Dauer nicht finanzierbar sein, sagte der Chef des Münchner Ifo-Instituts der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe).

Die Leseratte
Verstehe ich nicht, wir haben extra Millionen neuer Facharbeiter ins Land geholt, die zuküntig unsere Renten bezahlen werden! So hat deren "Mutti" es uns jedenfalls versprochen. Satire off. Herr Fuest will die Renten kürzen, während auf der anderen Seite über eine Grundrente nachgedacht wird. Auch wenn jedem klar ist, dass es sich dabei um Wahlgeschenke der SPD handeln soll, hat die Idee einen sehr realen Hintergrund: Die Rentner sind eine große Wählergruppe mit einem immer größer werdenden Anteil, der verarmt. Bisher sind sie eine Bank für die Altparteien, aber beim Flaschensammeln könnte dem einen oder anderen ja mal ein Plakat einer anderen Partei ins Auge fallen.

23.03.2019

10:35 | Lengsfeld: Die neue Grundrente – netto weniger als Grundsicherung?

Rechtzeitig vor den wichtigen Wahlen in diesem Jahr kommt die SPD mit einem Wahlgeschenk um die Ecke, das Rentnern, die ihr Leben lang gearbeitet, aber nur gering verdient haben, vorspiegelt, sie würden besser gestellt. Respektrente wird genannt, was eine Mogelpackung sein könnte.

19.03.2019

09:34 | anti-spiegel: „Equal Pay Day“: Warum es das Problem der ungleichen Bezahlung für gleiche Arbeit gar nicht gibt

Heute ist viel in den Medien vom „Equal Pay Day“ die Rede. Was mich wundert ist, dass das wirkliche Problem in Medien und Politik nicht angesprochen wird, dabei ließe sich das Problem der ungleichen Bezahlung von Mann und Frau morgen lösen.

12:57 | Leser-Ergänzung
Unsinn treibt merkwürdige Blüten. In Berlin fühlt sich die BVG bemüßigt, für einen Tag das Unrecht zu beseitigen und verkaufte am Equal Pay Day an Frauen das Tagesticket mit 21 % Rabatt. Wer zahlt wohl die fehlenden Einnahmen? Natürlich der Steuerzahler. Es wurde aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei der BVG Frauen und Männer gleich bezahlt werden. Warum dann diese Aktion? Den Chefposten der BVG besetzt natürlich eine Frau.

17.03.2019

15:41 | focus: Geheim-Papier des Bundesrechnungshofs enthüllt: Arbeitslosenstatistik ist falsch

Das berichtet "Bild am Sonntag" unter Berufung auf einen 24-seitigen Geheim-Bericht des Bundesrechnungshofs. Demnach seien bundesweit die Akten von rund 290.000 Langzeitarbeitslosen falsch, kritisieren die Prüfer aus Bonn. Dadurch sei die offizielle Arbeitslosenstatistik um rund 115.000 Menschen zu niedrig. Für ihre Untersuchung hatte der Rechnungshof eine Stichprobe aus 2017 genommen.

Kommentar des Einsenders
In welcher Statistik werden Christian Wulff und Ex-Schalke-Trainer Tedesco geführt?

11.03.2019

10:13 | fassadenkratzer: Wirtschaftlicher Profit und Volksidentität

Deutschland benötige bis zum Jahr 2060 jährlich 260.000 Zuwanderer, um die durch den Rückgang einheimischer Arbeitskräfte freiwerdenden Arbeitsstellen zu besetzen – so eine im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellte und breit gestreute Studie. Der Prognose zufolge sei zu erwarten, dass durchschnittlich jährlich 114.000 Migranten aus der EU in die Bundesrepublik kommen werden. Zusätzlich müssten daher weitere 146.000 Personen aus außereuropäischen Ländern einwandern.1 – Zuwanderung rein für den Unternehmens-Profit also. Was für ein Gesellschaftsverständnis steht hinter solchen herrischen Forderungen?

12:21 | Leser-Kommentar
Deutschland benötige bis zum Jahr 2060 jährlich 260.000 Zuwanderer, um die durch den Rückgang einheimischer Arbeitskräfte freiwerdenden Arbeitsstellen zu besetzen – so eine im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellte und breit gestreute Studie. Der Prognose zufolge sei zu erwarten, dass durchschnittlich jährlich 114.000 Migranten aus der EU in die Bundesrepublik kommen werden. Zusätzlich müssten daher weitere 146.000 Personen aus außereuropäischen Ländern einwandern.1 – Zuwanderung rein für den Unternehmens-Profit also. Was für ein Gesellschaftsverständnis steht hinter solchen herrischen Forderungen?"
Hallo, nehmen Sie das ganze doch mal so auseinander, wie es sich gehoert: Von all den Zuwanderern ist jeder 40te in Arbeit, sagen die Ämter. Das heisst, für weitere 146.000 ARBEITSKRÄFTE müssen also 40x soviele zuwandern, das sind also 5,8 Millionen Zuwanderer. Die 2,5%, die wirklich in Arbeit sind, ernähren die anderen 97% in KEINEM denkbaren Falle. JEDE Zuwanderung verschlechtert also die volkswirtschaftliche Bilanz.
Voraussetzung: die 114.000 aus der EU sind alles ARBEITSKRÄFTE. Sonst verschlechtert sich die Bilanz weiter.
Und das ganze hat genau NICHTS mit Azusländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit Mathematik. ALLES ein riesiges Lügengebäude, reißt denen die Maske vom Gesicht und spielt nicht mit.

06.03.2019

17:56 | heise: Das Vermögen der Reichsten wächst am schnellsten

Wir wissen, Piketty hat es bestätigt, dass die Reichen immer reicher werden, weswegen die Kluft zwischen den Wohlhabenden und dem Rest der Weltbevölkerung größer wird und die Mittelschicht schrumpft. Die Welt polarisiert sich und wird ungleicher. Ein Problem ist, dass die Superreichen ihren Reichtum mehr oder weniger gezielt einsetzen, um diesen zu erhalten und Politik zu beeinflussen, während die Mittelschicht bestenfalls vorsorgen kann, um mögliche Katastrophen abzudämpfen und Sicherheit zu garantieren, während die Ärmeren dem Schicksal unmittelbar und finanziell ungeschützt ausgesetzt sind.

04.03.2019

09:58 | orf: Die Vorteile der Viertagewoche

Mehr Engagement und größere Zufriedenheit der Belegschaft, gesteigerte Produktivität und gestiegene Gewinne des Unternehmens: Eine aktuelle neuseeländische Studie zur Viertagewoche stellt vorherrschende Sichtweisen auf Arbeitszeit und Produktionsleistung auf die Probe. Und bestätigt damit einen österreichischen Experten.

Jetzt versteh' ich den verzweifelten Kampf der Linken um den halben Karfreitags-Feiertag in Österreich. Die wollen ja nur die Produktivität steigern! TB

03.03.2019

19:32 | rubikon: Das Krankheitssystem

Nicht allen, die zum Arzt gehen, wird geholfen — das ist bekannt. Dass alle im Gesundheitssystem tätigen Menschen jedoch ernsthaft versuchen, uns von unseren Leiden zu befreien, setzen wir als selbstverständlich voraus. Zu Unrecht: Denn Krankheiten, die nicht erfolgreich behandelt werden oder regelmäßig wiederkehren, generieren Profit und Wachstum.

Schuldkomplex 2.0 - the next generation: Nachdem schon Milliarden und Aber-Milliarden an andere Länder bezahlt wurden, dürfen die länger hier schon Lebenden  sich krank arbeiten, damit wir möglichst viele Menschen retten und heilen können! TB

01.03.2019

08:28 | haufe: Umsetzung des A1-Verfahrens

Ab 2019 haben Arbeitgeber das neue maschinelle Antrags- und Bescheinigungsverfahren A1 zu nutzen. Neben einer Ausnahmeregelung sind in einem neu gegründeten Arbeitskreis A1 weitere Festlegungen getroffen worden.

Eri Wahn
Hat schon jemand einmal von den wunderbaren Segnungen der EU, ob der Personenfreizügigkeit gehört? Ja, aber dienstlich nur noch mit einem korrekt ausgefüllten Formular A1; wahlweise auch ganz ohne Papiere kommend aus Süden und Südosten! Hintergrund ist eine Verordnung, die uns natürlich nur Nutzen verspricht. Sie soll die Zahlung doppelter Sozialversicherungsbeiträge in mehreren Staaten vermeiden … Dafür muss man für jede dienstliche Tätigkeit (auch wenige Stunden) JEWEILS EINEN EIGENEN Antrag bei seinem Sozialversicherer stellen. Seit diesem Jahr wird das Mitführen der Bescheinigung verstärkt kontrolliert. Die Bürokraten in Frankreich und Österreich kommen uns allerdings huldvoll entgegen: Ein Ausdruck des Antrags genügt, man muß nicht die fertige Bescheinigung abwarten J In dem Artikel wird auch beschrieben, daß man ohne A1 evtl. bei Firmen oder Messen abgewiesen wird …

Jetzt verstehe ich auch, was die immer wieder mit ihrem Thema haben: „Wenn wir die äußeren EU-Grenzen nicht sichern können, müssen wir eben im Innern kontrollieren!“. Der Ali kommt ohne Papiere durch mehrere EU-Staaten bis nach Deutschland, sagt Asyl, darf ohne Papiere rein und wird sofort mit allen staatlichen Leistungen falls nötig sein Leben lang betüddelt. Der Eri Wahn fährt für einen Tag von Stuttgart nach Zürich auf eine Messe ohne A1 (die Schweiz hat mein Arbeitgeber auch als A1-Land genannt) und wird am Eingang abgewiesen, weil er das blöde Formular nicht dabei hat!!!

Meiner Meinung ist das System so in seinen Grundfesten verrottet, dass niemand mehr hoffen sollte, durch „normale“ Maßnahmen das Ruder noch herumzureißen.