08.07.2020

19:11 | Leser Beitrag -  Wissen ist macht.

Wer die Information beherrscht – der beherrscht die Welt. NOCH!
Neben der vom Menschen genutzten Biosphäre hat der Mensch dazu eine Technosphäre ge- erschaffen, die er kontinuierlich modifiziert und versucht immer mehr zu vervollkommnen.
Die Änderungsrate der Technosphäre wurde besonders stark durch einen politisch legalisierten Wucherzinssatz angeheizt, der eine permanente neue Einführung und Erneuerung der Technologien zum Rückzahlen der Schulden erforderlich macht.

In der Vergangenheit haben diese Erneuerungsraten z.B. beim Rad (Kutsche, Eisenbahn, Auto, Flugzeug) Jahrtausende gedauert. Heute sind wir bei einer Erneuerungsrate von unter einem bis zu wenige Jahre.

Der Zukunftsforscher Dave Evans von Cisco sagte: „Heute wissen wir 5% von dem, was wir in 50 Jahren wissen werden. Also wird im Jahre 2070 das gesamte Wissen um 95% höher sein, als heute.
- In den nächsten zwei Jahren, wird sich das Informationsvolumen in unserer Welt, jährlich um das sechsfache erhöhen, und das Datenvolumen von Unternehmen, wird in demselben Zeitraum, um das 50-zigfache steigen. Das sind jeweils exponentielle Steigerungsraten.
- Im Verlauf der nächsten zwei Jahre, wird sich die Informationsmenge im Internet alle 20 Sekunden verdoppeln, was ebenfalls exponentiell zu betrachten ist.
- Bis 2021 wird die Menschheit jährlich Inhalte erstellen, deren Menge ca. 100 Milliarden Mal so groß ist, wie die in der Bibliothek des US Kongresses aufbewahrten Informationen. Diese Bibliothek gilt als größter Informationsspeicher der Welt.

Das Grundprinzip zur Versklavung der Menschheit wird durch das Monopol auf Wissens verwirklicht.
Eine kleine Gruppe von Menschen an der Spitze der Sozialpyramide besitzt das volle Wissen der Menschheit und je näher man der Basis dieser Pyramide kommt, desto weniger Wissen wird den Menschen zu Teil.

In der Tat können wir gewissenermaßen zwei Pyramiden betrachten.
1. Die Pyramide der Macht, mit der Spitze nach oben.
2. Die Pyramide des Wissens, mit der Spitze nach unten.

Das Gesetz der Zeit bringt dieses Pyramidensystem gerade derzeit zum Einsturz.
Der moderne Sklavenhalter, der Boss der Arbeiter, muß, damit seine Sklaven besser arbeiten und Profit erzielen können, ständig neues Wissen breitstellen.
Wenn die Sklaven jedoch ständig immer neues, weiteres Wissen erlangen, dann werden sie sich logischerweise zunehmend aus ihrer Sklaverei befreien.
Und diese Zeit ist nach den vielen tausend Jahren nun gekommen.

Wie hilflos die modernen Sklavenhalter gegenüber der Zeit sind spricht A. S. Puschkin offen in seinem genialen Vers-Epos „Russland und Ludmilla“:
„Ob Mond und Sterne auch erbeben, wenn er nur pfeift, ihm fehlt die Kraft, die Jugend ihm zurückzugeben. Die Zeit trotzt seiner Wissenschaft“. A. S. Puschkin

07.07.2020

13:32 | SPON:  Arbeitslosigkeit steuert auf historischen Rekordwert zu

Die Corona-Rezession wird Experten zufolge bis zum Jahresende für einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in vielen Industrieländern sorgen. Es droht der höchste Wert seit der Weltwirtschaftskrise vor 90 Jahren. Die Industriestaaten-Organisation OECD rechnet im vierten Quartal mit einer Arbeitslosenquote von bis zu 9,4 Prozent. Der Grund sei die Wirtschaftskrise infolge der Coronavirus-Pandemie.

Was würden wir ohne die Experten-Erklärbären machen, den Ökonomen und den Politikern ... wir würden niemals im Leben merken, das der Virus eine Wirtschaftskrise ausgelöst hat. Wir würden ohne die profunden Analysen zuhause sitzen und es ginge uns gut, doch so verhauen sie uns den Tag.  TS

15:16 | Leser Kommentar
Für die Rentner gibt es ab dem 01.07. einen fetten Nettoschluck aus der Pulle! 3% mehr Rente + 3% weniger MwSt = 6% real, zu fast 100%, denn Rentners - vor allem die Grundrentenrentner - geben relativ viel Geld aus für Dinge des täglichen Bedarfs.
Ich kann mich nicht erinnern jemals in meinem Berufsleben einen Reallohnzuwachs von 6% verzeichnet zu haben ohne Mehrarbeit.
Arbeit ist asozial, jedenfalls die Art von Arbeit, die einer sinnlosen Beschäftigung gegen Entgelt entspricht.

 

11:49 | tichy: Arbeiterwohlfahrt-Skandal: Millionenschaden, aber weitermachen

Nur zögerlich wird der millionenfache Missbrauch von öffentlichen Mitteln und Spenden bei der Arbeiterwohlfahrt aufgeklärt. Die Aufarbeitung wird teuer: Die Riesengehälter für die AWO-Absahner wurden ja rechtlich einwandfrei abgeschlossen und sollen weiter fließen.

Selber schuld - oder würden Sie diesem Mann Millionen anvertrauen? TB

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08:14 | bielmeiersblog: Warum ist die Arbeitslosenquote im Euro-Raum trotz Krise so niedrig?

Der Euro-Raum durchläuft derzeit die schwerste wirtschaftliche Krise seit seinem Bestehen. Nachdem die Wirtschaftsleistung im ersten Vierteljahr schon um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken ist, dürfte sich aufgrund der Lockdown Maßnahmen das Minus im zweiten Quartal sogar deutlich im zweistelligen Bereich bewegen. Angesichts dessen ist auch ein enormer Stress für den Arbeitsmarkt des Währungsgebiets zu erwarten. Doch nach der jüngsten Pressemitteilung von Eurostat reibt man sich schon die Augen. Demnach schätzt Eurostat die Arbeitslosenquote im Mai auf 7,4 Prozent. Das entspricht gegenüber dem März einem Anstieg von lediglich 0,2 Prozentpunkten. Die schwere Rezession geht demnach bislang fast spurlos am Arbeitsmarkt vorbei. Wie kann das sein? 

Ein weiteres Kapitel aus dem dicken Wälzer "Traue keiner Statistik, deren Zusammenstellung Du nicht nachvollziehen kannst". Heute im Laufe des Vormittags wird die Europäische Kommission übrigens ihre neue Wirtschaftsprognose präsentieren, die ein genaueres Bild vom wirtschaftlichen Desaster zeichnen wird als die Frühjahrsprognose. Der Echtzeit-Indikator der OeNB für die letzte Juniwoche hat ein Minus von "nur" mehr 8,4% ergeben (hier). Die Erholung setzt sich zwar fort, ist aber eher als schleppend zu bezeichnen. AÖ

06.07.2020

17:02 | derstandard: Corona-Krise trifft die jüngere Generation besonders hart

Corona hat aus gesundheitlicher Sicht vor allem älteren Menschen zugesetzt, die ein deutlich höheres Sterberisiko aufweisen als jüngere. Wirtschaftlich betrachtet sind es aber die Jungen, die unter Jobverlust und Einkommensverlusten am stärksten leiden. Das hat sich schon anhand der Arbeitsmarktdaten der letzten Monate gezeigt und wird nun von einer Untersuchung der Universität Wien bestätigt. In Branchen wie Gastronomie, Handel und Kultur, die besonders stark von Restriktionen betroffen waren oder immer noch sind, arbeiten besonders viele Millennials.

16:40 | bielmeiersblog: Corona-Krise verstärkt Handlungsdruck in der Altersvorsorge

Durch den demographischen Wandel hatte sich bereits vor der Corona-Krise Reformbedarf bei der Rente aufgestaut. Zwar bremst der Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenformel das Versorgungsniveau der Rente etwas ab. Trotzdem dürfte der Bei-tragssatz ohne substanzielle Reformen bis 2070 stark steigen. Gleichzeitig werdenimmer größere Bundeszuschüsse zur Finanzierung der Rente notwendig, die den Bundeshaushalt langfristig überfordern. Unter den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen müssten die Lasten vor allem die Jungen tragen.

Politi-ökonomisch fatal ist, dass aufgrund des demographischen Wandels das Alter des Medianwähler in den nächsten Jahren deutlich erhöhen wird, wodurch die Durchsetzung einer tiefgreifenden Pensionsreform immer schwieriger wird. AÖ

03.07.2020

12:10 | Focus:  Grundrente kommt: Auch Bundesrat stimmt Gesetz zu

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen. Damit kann das Gesetz zum 1. Januar 2021 in Kraft treten - allerdings ist mit Verzögerungen bei der Auszahlung zu rechnen.

Die Regierung gibt einen Fehler im System zu .... mittels Grundrente die durch eine Finanztransaktionssteuer gegenfinanziert werden sollte, die halt nur nicht kommt. Es ist keine Umschichtung von der linken in die rechte Tasche .... es ist ein Griff ins Leere. TS

11:11 | haering: Das universelle Grundeinkommen: Der feuchte Traum des Weltwirtschaftsforums

as Weltwirtschaftsforum, der Club der größten multinationalen Konzerne, propagiert seit einigen Jahren die Idee des weltweiten universellen Grundeinkommens. Dahinter steckt nicht Menschenfreundlichkeit, sondern Machtkalkül und Gewinnstreben. Die Überschneidungen mit den Kampagnen gegen das Bargeld und für die biometrische Identifizierung sind enorm.

01.07.2020

18:35 | nd:  Ab Januar nur 15 Cent mehr

Die Mindestlohnkommission tagte länger als geplant, um dann zu enttäuschen. Es war ein bisschen wie in echten Tarifverhandlungen: Denn anders als geplant, waren sich die Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften in der Mindestlohnkommission am Dienstagmittag noch nicht einig, wie weit die gesetzliche Lohnuntergrenze im nächsten Jahr steigen soll.

Der Mindestlohn wird bei den kommenden Ereignissen keine Rolle mehr spielen .... wenn der Topf geöffnet wird. TS


16:09 | RT: Deutschland: Zahl der Arbeitslosen auch im Juni gestiegen – Kurzarbeit erreicht Rekordniveau

Die Kurzarbeit erreicht Rekordniveau. Auch bei Hartz IV gehen die Zahlen nach oben. Da die Kauflaune der Verbraucher nur langsam zurückkehrt, könnte es im Herbst zu einer Insolvenzwelle kommen. Wegen der Corona-Krise verschlechtert sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im Juni waren 2,853 Millionen Menschen ohne Job, 40.000 mehr als noch im Mai und 637.000 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Normalerweise sinkt die Zahl der Arbeitslosen im Juni am Ende der Frühjahrsbelebung saisonbedingt.
Gestiegen ist in der Corona-Krise auch die Zahl der Hartz-IV-Empfänger in Deutschland. Deren Zahl habe im Juni bei 4,076 Millionen gelegen, 152.000 Personen mehr als im Juni 2019. Damit waren im Juni nach Angaben der Bundesagentur 7,5 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter auf Hilfe angewiesen.

Abkühlung an allen Fronten! Der Corona-Sommer wird lediglich mit thematischem Müll überlagert werden, in Q4 sind dann wahrscheinlich die Deckel nicht mehr auf den Töpfen zu halten!? Kurskorrektur nicht in Aussicht! OF

 

14:07 | Welt:  Das deutsche Jobwunder trotzt der 3-Millionen-Angst

Die Arbeitslosigkeit steigt zwar leicht, doch die Experten äußern sich bemerkenswert optimitisch. Für die bessere Laune sorgt eine gute Sommer-Prognose. Viel mehr aber überrascht die Zahl der mitten in der Krise neu entstandenen Jobs. Der Ton hat sich verändert bei der monatlichen Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen in Nürnberg. Zu Beginn der Corona-Krise war Detlef Scheele, Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), noch äußerst pessimistisch aufgetreten angesichts des historischen Einbruchs am Jobmarkt.

Noch sind die Menschen nicht im Job und noch ist die Arbeitslosenstatisik nicht besonders gut .... und die Auswirkungen der Krise sind noch nicht zu spüren. TS