31.08.2019

Indien

15:33 | BAZ:  Fast zwei Millionen Muslimen in Indien droht die Staatenlosigkeit

Ein neues Bürgerregister sehen Kritiker als Versuch von Präsident Narendra Modi die Macht der Hindus zu stärken.Die Regierung des Bundesstaats Assam im Nordosten Indiens hat am Samstag ein umstrittenes Staatsbürgerregister veröffentlicht, in dem insgesamt 31,1 Millionen Menschen verzeichnet sind. 1,9 Millionen Einwohner wurden aber nicht in das sogenannte Nationale Bürgerregister (NRC) aufgenommen.

Eine an den Rand gedrängte Minderheit führt zwangsläufig immer nur zu einem ..... Terroranschläge. TS

Argentinien

08:41 | zero-h: "The IMF Is Guilty": Argentina's Next President Blames Lagarde For Country's Default

Almost exactly two years ago, the 20-some year old millennials that make up the majority of the fixed income investment universe couldn't get enough of a brand new, and quite ridiculous, security that was being offered by Argentina: 100 year bonds. Demand was so high, in fact, that the bond sale was 3.5x oversubscribed as we wrote at the time , when we also warned that this particular experiment will end in tears.

12:12 | Leser Kommentar:
Wenn man einseitig die Verträge ändert, ist das eigentlich als Ausfall zu bewerten. Einzig der Wille, die Zahlungen zu leisten besteht noch. Das dürfte sich ändern, wenn die Peronisten mit Fernandez und der Kirchner wieder an die Macht kommen :-/

30.08.2019

Argentinien

19:30 | NTV:  Argentinien ist bankrott

Seit Wochen stemmt sich Argentinien mit allen Mitteln gegen die Staatspleite. Nach Angaben der Ratingagentur S&P jedoch erfolglos: Da die Regierung einen Teil ihrer kurzfristigen Schulden nicht mehr bediene, sei der befürchtete Bankrott eingetreten.
Für die Ratingagentur S&P ist sie nun da: die seit Wochen befürchtete Staatspleite Argentiniens. Da sie gescheitert sei, neue Schulden am Finanzmarkt aufzunehmen, habe die argentinische Regierung die Laufzeit aller ihrer bestehenden kurzfristigen Schuldpapiere verlängert. "Das stellt nach unseren Kriterien einen Zahlungsausfall dar"

Wurde etwas aus dem Jahr 1998 und 2002 gelernt? Wer hat hier am meisten verdient? Getroffen hat es immer nur die Bevölkerung und nicht jene, die damit spekuliert haben. TS

Iran   Tuerkei

12:07 | marinetraffic: "Wo fährt der iranische Öltanker jetzt hin?"

Kommentar des Link-Zusenders
Gemäss Angaben von Marine Traffic befindet sich der iranische Öltanker westlich von Zypern. NEU wird in Marine Traffic als Zielhafen Iskenderun (Türkei) angegeben. Wahrscheinlich nicht gerade zur Freude der USA. Für Zoff ist gesorgt.

Sicher eine pikante Destination - aber solenge es nicht Sewastopol oder Murmansk ist ....! TB

29.08.2019

hongkong   China

10:38 | it: China says rotated troops will protect Hong Kong's stability

Die Rotation frischer chinesischer Militärtruppen in die Garnison von Hongkong löste am Donnerstag große Besorgnis aus und zeigte, dass die Stadt einem dreizehnten Wochenende in Folge regierungsfeindlicher Proteste voraus ist. In einer Erklärung teilte das chinesische Militär mit, die "jährliche normale Routineaktion" sei mit Zustimmung der Zentralen Militärkommission durchgeführt worden und die Truppen würden "die nationale Souveränität, Sicherheit und Entwicklungs Interessen entschlossen wahren, Hongkongs Verteidigungspflichten effektiv erfüllen und Hongkongs Wohlstand sichern. "Die Truppenbewegungen der Volksbefreiungsarmee wurden mitten in der Nacht durchgeführt und fanden zeitgleich mit einer Rotation der Garnison im benachbarten Macao statt. Sie wurden am frühen Donnerstag Morgen von den chinesischen staatlichen Medien angekündigt .

Dazu passend - kinitv: China rotates Hong Kong troops as protesters call for democracy! TB

28.08.2019

Brasilien

06:57 | ntv:  Gouverneure stellen sich gegen Bolsonaro

Die Regierungschefs der Bundesstaaten kritisieren Brasiliens Präsident Bolsonaro scharf: Weil er die Hilfe zur Bekämpfung der Waldbrände im Amazonasgebiet ablehnt, befürchten sie eine Isolation des Landes. Die Gouverneure sorgen sich um die Zukunft ihrer Landwirte.

siehe auch:  Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner droht Brasilien

Da sich nun Frau Klöckner (und Nestlé ) darum kümmern ...... rette sich wer kann. Frei nach dem Stichwort. "Vor dem Feuer kann man davonrennen, vor der Klöckner nicht!" TS

27.08.2019

Syrien

14:34 I vn: Kurden zerstören ihre Befestigungsanlagen in "Rojava"

".... Die SDF ist eine Einheit kurdischer Söldner und einiger Araber, die von den Vereinigten Staaten ausgebildet wurden, um ein Pseudo-Kurdistan auf syrischem Territorium zu gründen. In der Praxis sind die SDF ein Deckmantel der PKK.

Wie wir angekündigt haben, haben fünf an dem Konflikt beteiligte Mächte eine Einigung erzielt.
- Das von Al-Kaida besetzte Gouvernorat von Idlib wird befreit werden.
- Es wird kein Pseudo-Kurdistan auf syrischem Territorium geben.
- Ein Teil der syrischen Flüchtlinge in der Türkei wird vorübergehend in einen 40 Kilometer breiten Streifen entlang der syrisch-türkischen Grenze verlegt werden."

Auf b.com haben wir darüber laufend berichtet und nun kommt es genau so, Zug um Zug. Die "Qualitätsmedien" der "Westlichen Wertegemeinschaft"  hingegen hüllen sich in lautes Schweigen ..... HP

11:21 | anti-spiegel: Region Idlib: Erster Korrespondentenbericht aus der von Syrien befreiten Stadt Chan Scheichun

Da deutsche Reporter es vorziehen, aus dem warmen Studio über Syrien zu berichten, ist ein Bericht des russischen Fernsehens interessant. Der russische Korrespondent war in dem Kriegsgebiet im Norden Syriens und hat mit anderen europäischen Journalisten eine gerade von syrischen Truppen befreite Stadt besucht.

Einseitigkeit bei der Berichterstattung ist immer ein Zeichen dafür, dass es sich um Kriegspropaganda handelt. Dass dies den westlichen "Qualitätsmedien" nicht selber auffällt, ist nur ein weiterer Beleg für den erbärmlichen Zustand des Journalismus im Westen. AÖ

Iran  USA

11:16 | dw: Iranischer Öltanker steuert auf Türkei zu

Der iranische Öltanker "Adrian Darya-1" sorgt für Unruhe bei den Mittelmeeranrainerstaaten. Das Schiff ist auf der Suche nach einem Hafen - aber niemand ist auf Druck der USA bereit, das Schiff anlegen zu lassen.

Das Spielchen der gezielten Nadelstiche gegen den Iran geht weiter, wir werden sehen, wie der Iran darauf reagieren wird. Zu hoffen steht jedenfalls, dass es bei diesem Konflikt bei einem politischen-diplomatischen "Spielchen" verbleibt. Die Gefahr eines Flächenbrandes im Nahen Osten ist einfach viel zu groß, wenn aus diesem "Spielchen" Ernst werden sollte. AÖ

12:35 | Leser-Kommentar
Was eher unter dem Radar abläuft. Die USA hat die Mittelmeerhäfen mit Sanktionen bedroht und den iranische Öltanker gewissermassen zum „fliegenden Holländer“ gemacht. https://www.dw.com/de/iranischer-%C3%B6ltanker-steuert-auf-t%C3%BCrkei-zu/a-50153298

Nachdem zuerst ein griechischer Hafen als Ziel benannt wurde, war es anschliessend einTürkischer Hafen, welcher inzwischen auch nicht mehr erwähnt wird. Das Ziel ist unbekannt. Das Schiff befindet sich gegenwärtig südlich von Kreta. Fahrt Richtung Osten. Interessant aber ist, dass inzwischen offensichtlich die Ladung verkauft worden ist. http://parstoday.com/de/news/iran-i48689-iran_ladung_des_Öltankers_'adrian_darya_1'_ist_verkauft

Möglich ist, dass ev. auch eine Umladung auf hoher See erfolgt. Was, wenn es publik würde, wiederum einen neuen fliegenden Holländer (Dank der „demokratieschützenden Polizeieinheit, sprich USA“ ergäbe.

China   Iran

06:40 | ntv:  China stärkt Iran den Rücken

Erst der überraschende Besuch auf dem G7-Gipfel, nun Rückendeckung aus Peking: Irans Außenminister Sarif kann mit den vergangenen Tagen zufrieden sein. Nun steht Tokio auf seinem Reiseprogramm.
China unterstützt den Iran im Streit mit den USA über das Atom-Programm Teherans. China begrüße, dass der Iran das Atomabkommen "getreu umgesetzt" habe, sagte Chinas Außenminister Wang Yi laut chinesischem Staatsfernsehen bei einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Dschawad Sarif in Peking.

26.08.2019

Iran

06:57 | BAZ:  Iran will über Atomabkommen sprechen – gegen Öl (News Ticker)

Der iranische Aussenminister Dschawad Sarif reist überaschend zu G7-Gesprächen in Biarritz an, auf Einladung Macrons. Trump war nicht informiert.

Atomabkommen: Iran fordert Öl-Exporte im Gegenzug für Verhandlungen
Der Iran fordert vom Westen die Erlaubnis zum Export einer Mindestmenge an Öl im Gegenzug für seine Bereitschaft, über eine Rettung des 2015 geschlossenen Atomabkommens zu reden. «Wir wollen 700'000 Fass Öl pro Tag ausführen und dafür in bar bezahlt werden», sagte ein ranghoher iranischer Regierungsvertreter am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Menge solle später auf 1,5 Millionen Fass pro Tag steigen.

Dies sei eine Geste des guten Willens als Antwort auf einen Vorschlag Frankreichs, sagte der Insider. Der Iran sei auch bereit, zur Sicherheit am Golf beizutragen und zur Verringerung der Spannungen im Nahen Osten. Iranische Diplomaten schlossen aber Verhandlungen über das Recht zur Uran-Anreicherung oder das Programm für ballistische Raketen aus.

Branchenkreisen zufolge waren die iranischen Öl-Exporte im Juli auf unter 100'000 Fass pro Tag gefallen. Im Mai 2018 waren es noch rund 2,7 Millionen gewesen. Grund dafür sind US-Sanktionen gegen die islamische Republik und gegen Käufer von iranischem Öl.

US-Präsident Donald Trump hat den von mehreren westlichen Ländern 2015 ausgehandelten Atom-Pakt mit dem Iran einseitig aufgekündigt, weil er einen deutlich schärferen Pakt aushandeln will. Die anderen westlichen Länder wollen an der Vereinbarung festhalten.

25.08.2019

Iran

16:00 | Welt:  Irans Außenminister Sarif überraschend bei G-7-Gipfel eingetroffen

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ist völlig überraschend beim G7-Gipfel im französischen Biarritz eingetroffen. Das bestätigte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Abbas Mussawi, am Sonntag auf Twitter. Die Iran-Krise ist eines der Hauptthemen beim Gipfel der sieben führenden Wirtschaftsnationen (G7).

Russland  USA

15:54 | SPON:  G7-Staaten lehnen Wiederaufnahme Russlands ab

Donald Trump hatte sich für eine Rückkehr der G7-Gruppe zur G8 mit Russland ausgesprochen. Beim Gipfel in Biarritz fand der US-Präsident dafür keine Zustimmung - und ist damit bereits zum zweiten Mal gescheitert.

Alles nur nicht Russland .... wen jemand was benötigt, Gas oder so, ja .... aber sonst keinesfalls mit Russland. TS

24.08.2019

Nordkorea

08:05 | FAZ:  Nordkorea soll wieder ballistische Raketen abgefeuert haben

Die südkoreanische Regierung hat den nationalen Sicherheitsrat einberufen. Nordkorea hatte in den vergangenen Wochen mehrfach Kurzstreckenraketen getestet.ordkorea hat nach Angaben Südkoreas erneut zwei nicht identifizierte Geschosse abgefeuert. Die Geschosse seien vor der Ostküste des Landes im Meer gelandet, meldete das südkoreanische Militär.

23.08.2019

Russland   USA

06:15 | SPON:  USA und Russland werfen sich gegenseitig Wettrüsten vor

Scharfe Worte im Uno-Sicherheitsrat: Moskau beschuldigte die USA, einen neuen Rüstungswettlauf anzuheizen. Der US-Vertreter hatte seinerseits Fragen zu dem mysteriösen Waffentest im russischen Norden. Am Sonntag hat das US-Militär von der kalifornischen San-Nicolas-Insel aus einen Marschflugkörper getestet - nun sorgt der Vorgang für hitzige Debatten bei den Vereinten Nationen. Die USA und Russland haben sich im Uno-Sicherheitsrat gegenseitig vorgeworfen, ein neues Wettrüsten voranzutreiben.

11:34 | Leser-Ergänzung "Beitrag aus anderer Sicht"
https://de.sputniknews.com/politik/20190823325637871-usa-russland-ruestung-beginnt/ 
Die Quintessenz liegt darin, dass für Forschung und Entwicklung viel mehr Zeit nötig war, als seit der Kündigung des Abkommens vorstrichen war. Damit stellt sich auch die Frage, ob der Vertrag durch die USA aufgekündigt wurde um den Test absolvieren zu können, oder ob tatsächlich ein „Verschulden“ von Russland vorlag. Behauptungen sind keine Beweise. Fakten aber schon eher.
PS: Ich bin weder Russenfreund, noch Freund der USA. (Letzteres nicht wegen Trump).

12:02 | Leser-Kommentar
Hier haben wir wieder eine Illusion welche gepflegt wird. Man kann nur etwas "testen" das man es vorher entwickelt hat und zur Abschussreife gebracht. Was dann grundsätzlich heisst, das immer "Wettgerüstet" wird, was zwangsläufig geschied, wenn Staaten sich als Gegner sehen bzw. militärische Aktionen nicht ausschließen. Und nach Aussen hin wird so getan, als wäre sowas nicht vorhanden oder lässt sich "Verträge" lösen. Sowas ist ein Theaterstück, wo alle Beteiligten wissen das es Theater ist, um von der Tür hinter dem Theater abzulenken.

22.08.2019

USA   Russland

17:10 | sputnik: Pentagon-Chef: START-Vertrag muss alle neuen Waffen Russlands verbieten

„Wenn man von einem neuen Vertrag zur Reduzierung strategischer Waffen spricht, sagen wir: Wenn es eine Verlängerung des START-Vertrages geben wird, müssen wir sicherstellen, dass alle von Russland angestrebten neuen Waffen einbezogen werden“, erklärte der Pentagon-Chef am Mittwoch.

Kommentar der Einsenderin
Hat hier jemand Angst vor dem Verlust der Weltherrschaft? Amerika steht mit seinen Waffen außer Russland in jedem Winkel der Erde. Russland besitzt zwar das größte Land, hat aber noch nie den Anspruch erhoben, ebenfalls Waffenstützpunkte außerhalb seines Landes aufzustellen. Es passt nur sehr genau auf, dass die USA und andere ihre Waffen vor seinem Haus stationieren und es entwickelt und stellt sein Arsenal so auf, dass niemand ungestraft sein Territorium betreten oder verletzen kann. Wenn ein immer notwendig werdender „Verteidigungsgrenzzaun“ als Aggression betrachtet wird, zeigt es sehr deutlich das Ansinnen von USA und Co. Russland wäre sehr dumm, sich auf eine solche Forderung einzulassen.

17:29 | Nukleus
Aha, also der Vertrag von Versailles schon vorher und der 4 Jahresplan wird auch gleich verboten. Das gleiche Schauspiel bei Russland wie damals beim Deutschen Reich.

21.08.2019

G7    Frankreich   USA   Russland

15:47 | sputnik: Trump und Macron wollen Russland zum G7-Gipfel einladen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seinem US-Amtskollegen Donald Trump angeblich vorgeschlagen, Russland zu dem G7-Gipfel 2020 einzuladen. Darüber berichtete die CNN-Journalistin Kylie Atwood mit Verweis auf hochrangige Beamte.

Zur Erinnerung: G7 wurde 1975 gegründet und ab 1998 um Russland erweitert. 2014 wurde Russalnd auf Grund der "Annexion" der Krim ausgeladen. Momentan erwirtschaften die G7-Staaten 2/3 des Welt-BIPs wobei in den G7-Staaten nur 10,5  % der Erdenbürger leben!
Eine Einladung Russlands würde wahrscheinlich den Kalten krieg 2.0, der immerhin seit 5 Jahren wütet, beenden, aber auch die unseligen Russland-Sanktionen, die wohl niemanden wirklich nützen, würden endlich Geschichte sein! TB

Daenemark   USA

15:03 | Leser-Zuschrift "Dänemark kann auch Krieg"

die Dänen können auch ihr Land verteidigen! siehe hier im Krieg :-) gegen Kanada. Aber ich glaube nicht, dass sich die AMIs mit einer
Flasche Brandy zufrieden geben...
https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/hans-insel-in-der-arktis--der-entspannteste-krieg-aller-zeiten-6983436.html

hongkong   China

13:58 | RT: Gefährliche Solidarität: Wenn Hillary Clinton eine Protestbewegung unterstützt

Während die chinesische Regierung die USA verdächtigt, Drahtzieher der Proteste in Hongkong zu sein, spricht Hillary Clinton erneut ihre Solidarität mit den Demonstranten aus. Es ist nicht das erste Mal, dass sie sich solidarisch mit Protestierenden zeigt. RT Deutsch wirft einen Blick darauf, was üblicherweise daraus wird.

Die Clintons "kümmern" sich also um Hongkong! Da stellt sich unweigerlich die Frage: wird jetzt die "Selbstmord"-rate in der chinesischen Armee steigen? TB

Russland

12:52 | voltairnet: Der Erfolg der russischen Diplomatie im Nahen Osten

Die politischen Änderungen, die den Nahen Osten seit zwei Monaten verwandeln, sind nicht das Ergebnis der Vernichtung der Protagonisten, sondern die Entwicklung der iranischen, türkischen und emiratischen Standpunkte. Dort, wo die militärische Macht der USA gescheitert ist, war die russische diplomatische Feinheit erfolgreich. Mit der Verweigerung, zu den Verbrechen der Einen und der Anderen Stellung zu nehmen, gelingt es Moskau die Region langsam zu befrieden.

China   Taiwan   USA

06:49 | SD:  US-Regierung genehmigt Export von Kampfjets nach Taiwan

Die US-Regierung erlaubt einen Verkauf von Kampfflugzeugen an Taiwan. Zur Begründung führt sie nationale Interessen der USA sowie die Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten Taiwans an. China kritisiert das mögliche Geschäft und droht mit "Gegenmaßnahmen". Das US-Außenministerium hat nach Angaben des Pentagons einen möglichen Verkauf von Kampfflugzeugen an Taiwan im Wert von acht Milliarden Dollar genehmigt. Dabei handle es sich um 66 Flugzeuge vom Typ F16/D, 75 Triebwerke und andere Systeme, hieß es in einer Mitteilung an den Kongress.

20.08.2019

USA   Iran   Griechenland

09:31 | srf: US-Aussenminister kritisiert Freigabe von iranischem Öltanker

Der Entscheid zur Freigabe des Tankers sei «sehr bedauerlich», sagte Pompeo im Fernseh-Sender Fox News. Sollte der Iran aus der Ladung Profit schlagen, hätten die Revolutionsgarden «mehr Geld, mehr Vermögen und mehr Ressourcen, um ihre Terror-Aktionen fortzusetzen».

Noch vor einem Monat haben die Amis sich an die Seite Greichenlands gestellt und sich als die große Ägäis-Befrieder aufgespielt - heute wird der schon Ton wieder rauher! Wegen eines Schifferls! Wankelmut einer Supermacht! TB

China   hongkong

08:58 | ET: Twitter und Facebook: Chinesische Regierung setzt Hongkonger Demonstranten mit Terroristen des IS gleich

Twitter und Facebook haben China daher vorgeworfen, über die Online-Plattformen gezielt Stimmung gegen die Demokratiebewegung in Hongkong zu machen. Twitter erklärte am Montag, eine „staatlich unterstützte“ Informationskampagne gegen die Protestbewegung aufgedeckt zu haben. Zahlreiche Nutzerkonten hätten „koordiniert“ agiert, um Botschaften über die Proteste in Hongkong zu verbreiten.

Kennen wir doch von wo! Nur werden Andersdenkende in Deutschland nicht gleich als Terroristen aber als kranke Andersdenkende, Psychopathen und potentielle Gefährder stigmatisiert! TB

08:41 | KenFM: Hongkong: Die Finanzelite weist der Politik den Weg

Seitdem China auf Grund seiner Wirtschaftskraft zur zweitgrößten Weltmacht aufgestiegen ist, lassen die USA nichts unversucht, um ihren schärfsten Konkurrenten wirtschaftlich, finanziell oder politisch zu schwächen. Aus diesem Grund haben die US-Medien und die politische Führung der USA die immer wieder aufflammenden Proteste in Hongkong in den vergangenen Jahren und Monaten zum „Kampf für die Demokratie“ erklärt und nach Kräften ideell - und möglicherweise auch materiell - unterstützt.

19.08.2019

Russland   Syrien

17:14 | farsnews: Russian Army Troops Deploy in Syria Near Border with Iraq for First Time

Die arabischsprachige Zeitung al-Watan berichtete, dass die russischen Infanterieeinheiten zum ersten Mal in der Region Bukamal im Osten von Deir Ezzur und nahe der irakischen Grenze stationiert waren. Die Zeitung zitierte Oppositionsquellen mit der Aussage, dass die russischen Truppen in der Stadt al-Jala am Westufer des Euphrat stationiert waren und an die Stadt Hajin angrenzten, die unter der Kontrolle der syrischen demokratischen Streitkräfte (SDF) steht.Die Oppositionsquellen bekräftigten, dass die russischen Truppen den Bau mehrerer Militärzentren entlang der al-Mayadeen-Bukamal-Straße planen und bald militärische Ausrüstung in die Stadt schicken werden.In einer relevanten Entwicklung Mitte Juli hat die russische Armee schwere militärische Ausrüstung an die militärischen Stellungen der syrischen Armee in Nord-Hama geschickt, als die Regierungstruppen von Damaskus Boden- und Luftangriffe auf die militärischen Stellungen und Bewegungen der Terroristen in Nord-Hama und West-Aleppo unternahmen.

China   hongkong

14:50 | ET: Chinesische Militärpolizei versammelt sich an der Grenze zu Hongkong

Die chinesische Militärpolizei führt Übungen nahe der Grenze zu Hongkong im nahegelegenen Shenzhen durch. Peking treibt eine Desinformationskampagne gegen Hongkonger Demonstranten voran. Die Trump-Regierung prüft Maßnahmen. Eine Umfrage des Pew Research Center findet, dass Amerikaner eine zunehmend negative Sicht auf China haben. Und China zielt auf buddhistische Statuen im ganzen Land.

Auch Hongkong-Chinesen sind Chinesen (weiß natürlich nicht, wie viele Nicht-Chinesen unter den Demonstranten sind), und diese sind nicht bekannt dafür, so plötzlich wie in Hongkong Massendemonstrationen aufzubauen und durchzuziehen. Könnts nicht auch sein, dass diese Demos - gleich wie rund um Russland - auch von außen organisisert wruden? Ich frag für einen Freund! TB

17:44 | dazu passend - n8wächter: Gedanken zu den Vorgängen in Hongkong! TB

15:11 | Maiglöckchen etwas kryptisch
warum in die Ferne schweifen, liegt dasselbe doch so nah, DE schaue nach Frankreich und wähle zwischen Macron, Putin und XI.China funkt SOS, Frankreich hört, hier Macron, soll ich helfen...

16:54 | Maiglöckchen wehrt sich gegen das ihm zugeteilte Adjektiv "kryptisch"
Maiglöckchen nicht kryptisch, nur zurückhaltend, anders:
China begibt internationalen Steckbrief als Stellenanzeige:
WANTED
Macron
erfahrener Menschenschlächter
zwecks Hilfestellung
für XI
gegen Hongkong

18.08.2019

Jemen

15:26 | MB:  Jemen greift mit hochentwickelten Drohnen saudisches Ölfeld an und beendet damit de facto den Krieg gegen das Land

Es scheint, als würde gerade der Stellvertreterkrieg im Jemen zu Ende gehen, bei dem sich der Iran und Saudi-Arabien (und die USA und Israel) gegenüberstehen. Der Grund dafür liegt im Einsatz von iranischen Langstreckendrohnen, die unentdeckt vom Radar tief in das saudische Territorium eindringen können, und damit die saudische Lebensader aus Öl bedrohen. Das kostspielige Abenteuer im Jemen könnte für Riad daher noch extrem viel teurer werden und so ist ein Verhandlungsfrieden mit Konzessionen für die iranische Seite wahrscheinlich.

13:14 | rubikon: Die Kriege-Macher

Ein Fisch ist sich des Wassers vermutlich nicht bewusst — so selbstverständlich umgibt es ihn von allen Seiten. In ähnlicher Weise sind sich die meisten Menschen der Allgegenwart ihrer eigenen Manipulation nicht bewusst. Was wir für Wahrheit halten, gelangt nur über x-fache Filter und Verzerrungen zu uns. Am Ende ist „die Wahrheit“ schlicht das, was wir dafür halten sollen — weil für die Machteliten nur ein kleiner Teil der menschenmöglichen Weltwahrnehmungen und Denkweisen zweckdienlich ist. Diese „Indoktrination ist (dabei) keineswegs inkompatibel mit der Demokratie. Vielmehr (…) ihre Essenz. (…) Ohne Knüppel, ohne Kontrolle durch Gewalt (…) muss man das Denken kontrollieren. Dazu greift man zu dem, was in ehrlicheren Zeiten Propaganda genannt wurde“, schrieb bereits Noam Chomsky, der bekannteste Intellektuelle der Welt. Doch gibt es für uns eine Chance, dieser „Matrix“, in der man uns gefangen halten will, zu entkommen?

Beim Menschlichen, allzu Menschlichen/Politischen lohnt es sich immer wieder die großen alten Meister wie Cicero oder Marc Aurel zu lesen. Es hat sich im Grunde nichts geändert. HP


18:50 | Leser-Kommentar zum Kommentar vom 17.8.19, 09 59 h in dieser Rubrik

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/standard/Gibraltar-widersetzt-sich-den-USA/story/25770444#mostPopularComment

Die AWD (USA) hat offensichtlich eins auf’s Dach bekommen. Gibraltar kümmert sich nicht um den US-Richterspruch.

17.08.2019

17:01 | cxdaily: Japan replaces China as largest holder of U.S. government debt

Japan replaced China as the largest holder of U.S. government debt in June amid an escalating Sino-U.S. trade war. Although China’s store of Treasury bonds rebounded by $2.3 billion to $1.11 trillion — up from a two-year low in May — Japan’s holdings grew by $21.9 billion to $1.12 trillion, reaching their highest point since October 2016, according to data released Thursday by the U.S. Department of the Treasury.

In absoluten Ziffern eine eher unbedeutenden Entwicklung, die relative Verschiebung könnte allerdings weitreichende geopolitischen Konsequenzen nach sich ziehen. Die wechselseitige Entfremdung zwischen den USA und China, die sich auch in diesen Ziffern zeigt, könnte die politischen Spannungen im Fernen Osten - Stichwort Taiwan, Hong Kong - weiter anheizen. AÖ


16:13
 | sputnik: INTERVIEWS Ex-DDR-Diplomat: „Die Osterweiterung der Nato war kein Vertragsbruch, aber ein Wortbruch“

Zu DDR-Zeiten war Helmut Domke, ähnlich wie die Bundeskanzlerin, Physiker und hat sich in der kirchlichen Friedensarbeit engagiert. Nach der Wende wurde er ins letzte DDR-Außenministerium berufen und hat international die Wiedervereinigung mitverhandelt. Die Freundschaft zu Russland hat ihn nie losgelassen, wie Domke im Sputnik-Interview erzählt.

Ein maßgeblicher Grund für die ungeschickte Rußlandpolitik des Westens ist, dass das Geschichtswissen und Geschichtsverständnis im Westen mit Bezug auf Mittel- und Osteuropa häufig sehr defizitär ist. Angesichts der höchst unterschiedlichen Geschichtserfahrungen ist jede Forderung nach einer einheitlicheren Außen- und Sicherheitspolitik wie sie den EU-Zentralisiten vorschwebt naiv und von Vornherein zum Scheitern verurteilt. AÖ

17.08.2019

Indien   Pakistan

14:06 | Feuergefecht zwischen indischen und pakistanischen Soldaten in Kaschmir

An der Grenze zwischen dem indischen und dem pakistanischen Teil der umstrittenen Himalaya-Region Kaschmir haben sich Soldaten aus beiden Ländern am Samstag ein heftiges Feuergefecht geliefert. Ein hochrangiger Regierungsvertreter aus Neu Delhi sagte der Nachrichtenagentur AFP, der "schwere" Schusswechsel dauere noch an. Ein indischer Soldat soll dabei getötet worden sein.

USA   Iran

09:59 | nzz: US-Gericht verfügt Beschlagnahmung des mit iranischem Öl beladenen Supertankers «Grace 1»

Im Konflikt um den mit iranischem Öl beladenen Supertanker «Grace 1» hat ein Bundesgericht in Washington die Beschlagnahmung des vor Gibraltar liegenden Schiffes verfügt. Das amerikanische Justizministerium begründete das am Freitag in einer Mitteilung mit mutmasslichen Verstössen gegen amerikanische Sanktionen, gegen Geldwäschegesetze und gegen Terrorismusstatuten.

Komemntar des Einsenders
Die AWD hat wieder zugeschlagen. (AWD, ich meine nicht die Allgemeinen Wirtschafts-Dienste sondern die Allgemeine Welt Diktatur (USA)) Was souverän gerichtet wurde, wird durch die AWD offensichtlich negiert. Das dürfte zu Spannungen zwischen GB und USA führen.

Deutschland   USA

08:50 | sputnik: Bitte, Donald! Bleib!

Er will nach Hause gehen. Donald, der Fels in der internationalen Brandung. Und nicht allein. Er will sie mitnehmen, die 35.000 US-Soldaten aus den Standorten Stuttgart, Grafenwöhr und Ramstein. Er will uns allein lassen. Der brutalen Gewalt der Russen und wer uns sonst noch überfallen will, überlassen.

Bitte bleibt hier und wir zahlen die Besatzungskosten gerne! Was würde wohl Arminius zu dieser Feig- und Devotheit sagen? Deutschland bräuchte wieder einen wie ihn bzw. eine Varusnacht! TB

09:57 | Nukleus
Da fragt man sich doch, was ist damit: https://kenfm.de/tagesdosis-4-4-2019-ein-us-militaerkrankenhaus-der-superlative-fuer-weilerbach/
Zitat: Die US-Air-Base Ramstein in der Westpfalz ist Dreh- und Angelpunkt amerikanischer Operationen in Afrika und dem Nahen Osten. Das soll auch so bleiben: Die USA investieren Milliarden in den Stützpunkt.

16.08.2019

China   Grossbritannien

15: 30 I vn: Die Briten und die "Farben-Revolution" in Hongkong

".... Die derzeitigen massiven Demonstrationen müssen zuerst als die Feststellung der Unmöglichkeit einer kulturellen chinesischen Vereinigung verstanden werden. Die Demonstrationen werden von dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten geschürt, und eine US-"Diplomatin" hat die Führer der Proteste getroffen und trainiert. Das Spitzen-Element der Proteste, die Bewegung für die Unabhängigkeit von Hongkong, wurde gesehen, als es die alte koloniale Flagge mitten in der Pressekonferenz schwang. Das gleiche Phänomen war in Libyen und Syrien beobachtet worden, wo der nationale Übergangsrat die Flagge von König Idriss (in Libyen) und die freie syrische Armee, die Flagge des französischen Mandats übernommen hatte."

Überraschung? Wohl eher nicht.... HP

Syrien

13:59 | sputnik: Krieg oder Bürgerkrieg - das ist hier die Frage

Die Klage des ehemaligen amerikanischen Kriegsministers, Herrn William Cohen, ständiger Gast der von der Bundesregierung jährlich in München mit Steuermitteln finanzierten „Münchener Kriegskonferenz“, in der Nachrichtensendung der BBC am 14. August 2019 um 20 Uhr, deutscher Zeit, konnte nicht nachdrücklicher ausfallen.

14:01 | dazu passend der Analyse-Klassiker von Daniele Ganser! TB

China   USA

12:07 | Gabor Steingart: Das Morning-Briefing vom 16. August 2019

Derweil die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong unter chinesischer Repression leidet, herrscht im Weißen Haus des Donald Trump ein Triumphalismus wie zuletzt unter Ronald Reagan. Die Strategie einer ökonomisch-politischen Kriegsführung gegen die neue Wirtschaftsweltmacht China scheint aufzugehen. Die jetzige Situation bringt Trump sieben handfeste Vorteile.

Trump ist halt nicht so blöd, wie in die europäischen Medien darstellen. Die moralische Selbsterhöhung wird die Europäer, so Trump tatsächlich in diesem Handelsstreit siegreich bleibt, teuer zu stehen kommen. Und wer sich mit (säkularem) Weihrauch benebelt, sollte niemals Politik betreiben. AÖ

Argentinien

09:02 | Gaucho "Die Gegenmaßnahmen der Regierung greifen"

Nach dem unerwarteten Wahlsieg seitens des peronistischen (sozialistischen) Kandidaten bei den Vorwahlen und dem nachfolgenden Währungscrash (-35%) beginnen nun die Gegenbewegungen und die Notmaßnahmen der Regierung zu greifen:
- Aktien und Bonds um ca.25% rauf (wer mutig war, konnte viel Geld machen)
- Länderrisiko sinkt wieder leicht, verharrt jedoch bei ca. 1.800 Basispunkten (= Spread ggü. US-Bonds)
- Wechselkurs findet bei um 60 Pesos für einen Dollar ein neues Gleichgewicht
- Notenbank feuert weiter Dollar in den Markt, scheint aber den Großbrand eingedämmt zu haben
- Inflation noch nicht absehbar, aber sicherlich allein aus der Abwertung plus 20%
- Regierung senkt Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf 0% (vorher 21%)
(Allerdings habe ich Bier nicht auf der Liste der Grundnahrungsmittel gefunden... ;-)
- diverse kleinere Notmaßnahmen als Sofortpaket verabschiedet (Erhöhung Steuerfreibetrag, Steuerstundung, kleinere Sonderzahlungen an Öffentliche Angestellte etc.)
- Preise für Treibstoffe sollen bis Jahresende eingefroren werden
- Es scheint eine neue Normalität einzutreten: Argentinien, das Volk, das Crashs gewohnt ist und innerhalb einer Woche "verdaut"... Hut ab!

Kuriose Meldung aus der Wirtschaft: Autohersteller heben die Listenpreise zwischen 10 & 23% an - nur Toyota nicht. Die bleiben auf dem Niveau vor der Abwertung und subventionieren den Markt quer, um aggressiv Anteile zu gewinnen. Ein neuer Hilux kostet ab Werk in AR derzeit gut 19.000 US-Dollar... das wünsche ich mir hier auch!

15.08.2019

USA   Israel

20:01 | n-tv: Trumps "Ratschlag" beherzigt Israel verweigert US-Demokratinnen Einreise

Zwei prominente Demokratinnen dürfen keine Termine in Israel wahrnehmen. Das Land will den beiden Musliminnen die Einreise verwehren, weil sie ihm das Existenzrecht absprechen würden. Das ist ganz im Sinne von US-Präsident Trump. Für ihn sind die beiden Frauen eine "Schande".

Grossbritannien   Iran

17:47 | ET: Gericht in Gibraltar erlaubt Auslaufen von festgesetztem iranischem Tanker

Das Oberste Gericht des britischen Überseegebiets Gibraltar hat das Auslaufen des seit Anfang Juli dort festgesetzten iranischen Öltankers „Grace 1“ erlaubt. Die Forderung der US-Regierung, das Schiff dauerhaft zu beschlagnahmen, wurde damit am Donnerstag verworfen. Der Vorsitzende Richter Anthony Dudley sagte, dem Gericht liege derzeit kein schriftlicher US-Antrag vor für eine fortdauernde Beschlagnahmung des Schiffes vor.

Die Leseratte
Da können die Amis fordern was sie wollen - es ist ein britisches Schiff, das die Iraner festgesetzt haben. Wenn die Briten es freibekommen wollen, müssen sie den iranischen Tanker fahren lassen. Es gibt halt Grenzen für die Solidarität mit einseitig von den USA verhängten Sanktionen.

Argentinien

09:13 | Gaucho "Eigentlich schon fast gewöhnliche" Nachrichten"

und daher nahezu egal - aber da AR (wie bereits mehrfach erwähnt) ein Paradebeispiel für ein CrashSzenario ist, lohnt dennoch ein Blick:
- Die Zentralbank hat gestern fast 1/4 Milliarde Dollar auf den Markt geworfen, dazu weitere 60 Mio $ durch das Agrarministerium
- Summe der Notaufwendungen seit Montag liegt jetzt bei über 500 Mio Dollar; Reserven liegen noch bei über 60 Mrd
- Pesokurs gegen Dollar fällt weiter, derzeit über 62 Peso für einen Dollar
- Ankündigungen von Notmaßnahmen des Präsidenten konnten die Hektik noch nicht beruhigen
- Freunde berichten, dass gerade kleinere Geschäfte ihre Ware nicht verkaufen oder nur zu überteuerten Pesopreisen (Grund: Großhändler wollen den Wert des Dollars verdienen und wissen aufgrund der laufenden Abwertung nicht, was sie nehmen sollen. Den Endhändlern geht es dann genauso. Treibt zusätzlich die Teuerung oder verhindert gefüllte Regale)
- Waren sind grundsätzlich in Hülle und Fülle vorhanden - nur nicht unbedingt gegen Peso ("Reichsmarkproblem")
- Proteste und Unruhen gibt es noch nicht, Strom und Wasser gibt es

Ich weise nochmals daraufhin: Es hat sich eigentlich GAR NICHTS geändert - aber das Ergebnis der Vorwahl sieht nach einem Rückschritt zum peronistischen Sozialismus aus. Im wahrsten Sinne des Wortes ein "selbstgewählter Zustand" durch das Volk.
Für Spansich-Kenner: https://www.ambito.com/el-dolar-salto-un-66-6218-y-el-bcra-vendio-us248-millones-contenerlo-n5048645

17:40 | Der Systemanalytiker
Sehr aufschlussreiche Fakten über AR, doch es hat sich eben DOCH eine Kleinigkeit dort geändert: Der Preis des Pesos zum Dollar ist rapide gefallen, wer hat dies verursacht? Warum? Und wem nützt das jetzt und warum? Die Bevölkerung hatte die Mittel dazu wohl nicht und ein bloßer Vertrauensverlust der Bürger in den Peso kann diesen Wechselkurs nicht beeinflussen, da müssen größere Akteuere am Finanzmarkt dahinterstehen.

China   USA

06:36 | SPON:  Trump mischt sich in Hongkong-Konflikt ein

Aus China kamen zuletzt scharfe Töne gegen den Westen, wegen dessen angeblicher Unterstützung für die Demonstranten in Hongkong. So verweigerte Peking zwei Schiffen der US-Navy die eigentlich vereinbarte Einfahrt in den Hafen der Sonderverwaltungszone. Aus dem Weißen Haus dagegen war in den vergangenen Tagen vergleichsweise wenig zur angespannten Lage vor Ort zu hören - bis jetzt.

Die Chinas fürchten die "Infektion aus Hongkong" und ob diese Demokratiebewegung als Initialzündung für eine Bewegimg im restlichen China sorgt ist abzuwarten. Sicher ist die Chinesen wollen keine westliche Demokratie. Doch diese Hongkong-Bewegung erinnert sehr stark an den Arabischen Frühling und an die Orange Revolution, die ja eigentlich auch nur vom Volk ausgegangen ist ;-).
China hat in den letzten Jahrzehnten einen Aufstieg geschafft und der Motor stottert, für die chinesische Führung kommen diese Protest zu einem ungünstigen Zeitpunkt (falls Proteste jemals zu einem günstigen Zeitpunkt gekommen sind). China ist kommunistisch und derartige "Aufstände" werden aus Staatsräson in den meisten Fällen auf die kommunistische Art und Weise behandelt. TS

14.08.2019

hongkong   China

18:34 | ETD: China verlegt Truppen an Grenze zu Hongkong - Lage angespespannt - Proteste im Flughafen verboten

Israel

18:29 | rt: Israelischer Rabbi zu Palästinensern: "Seid meine Sklaven"

Rabbi Eliezer Kaschtiel, der Leiter von Bnei David, erklärte in einem Videobeitrag, dass sich Palästinenser, die sich unter israelischer Besatzung befinden, zu ihrem eigenen Wohlergehen versklaven lassen sollten.

China  USA

06:51 | SPON:  China verbietet US-Kriegsschiffen die Einfahrt nach Hongkong

Peking wittert seit Wochen westliche Einmischung in Hongkong - nun wird es konkret: Zwei Schiffe der US-Marine dürfen den dortigen Hafen nicht anlaufen. Präsident Trump spekulierte über chinesische Truppenbewegungen. China hat nach Angaben aus Washington zwei US-Marineschiffen die Einfahrt in den Hafen von Hongkong untersagt. Dies teilte der Vize-Sprecher der US-Pazifikflotte, Nate Christensen, am Dienstag (Ortszeit) mit.

13.08.2019

China  Russland  USA

20:00 | KenFM:  STANDPUNKTE • Neue atomare US-Mittelstreckenraketen kommen nach Europa und Asien

Der wahre Hintergrund für die Auflösung des INF-Vertrages (Intermediate Range Nuclear Forces) von Russland und den USA ist – China. Das Reich der Mitte war nicht am INF-Vertrag beteiligt, rüstet aber seit Jahren, von der Öffentlichkeit unbemerkt, mit rund 2.000 atomaren Mittelstreckenraketen auf, dessen Herstellung in den USA und Russland durch den INF-Vertrag untersagt ist.

Argentinien

FAZ:  Finanzmärkte gehen von Staatspleite aus

Nach der Vorwahl-Schlappe von Argentiniens Präsident Mauricio Macri gehen die Finanzmärkte in den Krisenmodus. Ein Zahlungsausfall Argentiniens gilt als sehr wahrscheinlich. Argentiniens Präsident Mauricio Macri hat bei der Präsidentschaftsvorwahl eine herbe Niederlage erlitten. Für die internationalen Finanzmärkte war dies ein Signal, dass die Risiken deutlich gestiegen sind.

Leseratte:
Auch die FAZ widmet Argentinien einen Artikel. Dort geht man direkt von einer Staatspleite aus. Der derzeitige noch-Regierungschef Macri hatte gerade mühsam wieder das Vertrauen der Investoren errungen. Die Aussicht auf erneute Zustände wie zuvor schreckt sie ab. Man stellt sich daher auf einen wiederholten Zahlungsausfall ein. Mahlzeit.

Suedafrika

17:51 | oe24: Kapstadt: 47 Morde an nur einem Wochenende

In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt sind vergangenes Wochenende 47 Menschen umgebracht worden, obwohl die Armee zur Sicherung in die Armenviertel entsandt wurde. Mehr als die Hälfte der Opfer kam nach Behördenangaben durch Schusswunden ums Leben.

Iran   Nato

13:24 | Leser-Zuschrift "Es wird gepokert"

Letztlich geht es um die Strasse von Hormuz. Zuckerbrot und Peitsche?
https://de.irna.ir/news/83435445/Iran-und-Gro%C3%9Fbritannien-tauschen-Dokumente-aus-in-Gibraltar 
Tönt nach Lockerung der Verhältnisse
http://parstoday.com/de/news/middle_east-i48498-weiteres_britisches_kriegsschiff_startet_richtung_persischer_golf 
Tönt nach Machtdemonstration

hongkong   China  

09:04 | mopo: Hongkong: Flughafen nimmt Betrieb nach Protesten wieder auf

Die Proteste gegen Polizeigewalt und umstrittene Gesetze in Hongkong haben sich verschärft. Am Montag hatten Tausende Demonstranten den Flugbetrieb am Flughafen von Hongkong zum Erliegen gebracht. Am Dienstagmorgen lief der reguläre Betrieb wieder an – allerdings mit deutlichen Einschränkungen.

Ergänzungslinks des Einsenders
https://videobin.org/+11mf/17c9.ogg
https://videobin.org/+11me/17c8.ogg
Chinesische Volksarmee verlegt Truppen von Shenzen zum Flughafen Hong Kong. Der Flugverkehr wurde eingestellt.
Angeblich sollen die Demonstrationen unterwandert worden sein und Waffen sollen unter den Activisten verteilt worden sein.

13:09 | dazu passend ET: Verkleidete Polizisten, Einsatz von Gummigeschossen, Schlagstöcken und Tränengas in U-Bahn! TB

10:05 | Leser-Ergänzung
https://www.infowars.com/1776-worldwide-hong-kong-protesters-fly-u-s-flag-sing-national-anthem-to-protest-chicom-takeover/
Man stelle sich diese unglaubliche Provokation vor!

13:00 | Maiglöckchen
Amis und Chinesen haben gegensätzliche Interessen, wirtschaftlich, politisch, mächtig. Von den Amis weiß man inzwischen, dass sie gerne zündeln, zu offensichtlich sind Brutkastenlüge (IRAQ), Chemische Kampfstoffe (Syrien), etc. Da liegt es doch nahe, dass sie sich der sicherlich noch existierenden Kontakte der britischen Krone nach Hongkong bedienen, um auch dort für ein klein wenig Unruhe zu sorgen. Es würde mich schon sehr wundern, wenn es nicht so wäre. Ich wüßte ein paar gute Antworten darauf:
1. eine von RUS und CHI gemeinsam betriebene Militärbasis in Venezuela
2. eine von RUS und CHI gemeinsam betriebene Militärbasis auf Kuba
3. wirtschaftliche Unterstützung für Nordkorea durch RUS + CHI
4. wirtschaftliche und militärische Unterstützung des IRAN durch CHI + RUS..

Argentinien

08:48 | n-tv: Linke steht vor Rückkehr an die Macht

Mit einem Erdrutschsieg bei den Vorwahlen stürzen Argentiniens linke Peronisten den marktliberalen Präsidenten Macri noch weiter in die Krise. Die Landeswährung verliert ein Viertel ihres Wertes.

Lesen Sie dazu bitte nochmals die vom Südamerika-Korrespondenten übermittelten Zahlen von gestern 19:25 bzgl. der geldpolitischen Folgen auf Grund der Liniken-Übernahme. Volks wählt links - die Finanzwelt bewertet noch am selben Tag! TB

09:45 | Gaucho ergänzt
- Das argentinische Länderrisiko (Zins-Aufschlag ggü. US-Staatspapieren) steigt auf 1.500 Punkte (=15%)
- Die ADRs (American Depository Receipt; "AR-Aktien in New York") fielen gestern teilweise um 59%
- Staatsbonds von AR fielen bis zu 32%
- Die Zentralbank hat 105 Mio Dollar auf den Markt geworfen (Vereinbarung mit dem IWF erlaubt bis zu 250 Mio Dollar täglich)
- Der Absturz des Peso ist der zweithöchste in den letzten 70 Jahren (-48%) und wird nur von Sri Lanka 1989 (-61,7%) übertroffen
- Das kurze Ende der Zinsstruktur liegt bei 40% Rendite, die Mitte bei 18% und das lange Ende bei 13% (für Dollaranleihen!)
- Pesozinsen sind interbank über 100%, Zentralbankzins für 1-Woche bei fast 75%

Die Frage lautet: Geht es heute weiter bergab? Kommt eine kurze Gegenbewegung ("Dead-Cat-Bounce") oder dreht der Wind, weil es übertrieben war? Es bleibt spannend und AR weiterhin ein Lehrbuchstück aus der Giftküche der Volkswirtschaft!
Hinweis für Leser, die bei Argentinien nur an Bananenrepubliken und Indios denken: AR ist gesellschaftlich ähnlich wie Spanien oder Italien der späten 80er aufgebaut. Wir reden also über ein ziemlich weit entwickeltes Land mit einer breiten Mittelschicht. Gestern wurden die Mittelschichtsersparnisse zur Hälfte ausradiert (Aktien, Bonds, Pesoguthaben, Versicherungswerte); an einem Tag!
Für Spanischkenner die Links:
https://www.ambito.com/shock-bursatil-pos-paso-la-bolsa-sufrio-su-peor-caida-la-historia-adrs-y-bonos-se-hundieron-59-y-el-dolar-salto-23-n5048178
https://www.clarin.com/economia/dolar-salta-23-cierra-57-30-derrota-macri-paso_0_LrLOrtIxM.html

12:02  | Der AÖ ergänzt

Die Krisenwährung Nr. 1, Gold, hat in Argentinischen Peso seit dem Freitag um 17%, gestern um über 5 Prozent zugelegt. AÖ

16:10 | Gaucho
https://www.ambito.com/devaluacion-y-traslado-precios-ya-estiman-inflacion-anual-encima-del-50-n5048396 
Laut dem Besitzer einer Supermarktkette schlagen etwa 2/3 einer Pesoabwertung direkt auf die Konsumentenpreise durch. In AR haben die Besitzer von Geschäften Exceltabellen mit ihren Pesopreisen, die sie anhand von Änderungen im Wechselkurs zum Dollar schnell anpassen - das dauert nicht einmal die laufende Woche. Man erwartet derzeit ca. 50% Inflation für 2019. Es trifft die Mittelschicht (wg. Ersparnissen) und die Armen, weil denen einfach Geld für Essen fehlen wird. Ganz miese Situation, die einfach nur durch die ERWARTUNG eines Wahlsieges der Sozialisten ausgelöst wurde. Wer zocken will, setzt auf eine Kehrtwende und einen Wahlerfolg von Macri - ich schätze, ein paar 100% Gewinn wären drin...

18:14 | Gaucho nochmals
https://www.ambito.com/molinos-no-entregan-harina-falta-precios-y-se-paraliza-la-industria-del-pan-n5048439 
Die großen Mühlenbetriebe beliefern die Bäckereien nicht derzeit nicht mehr, da sie nicht wissen, welchen Preis sie verlangen sollen/ können. Das wird schnell übel, so ein Schwenk zum Sozialismus! ...der Preis des Brotes wird explodieren!
https://www.ambito.com/serio-honda-dejara-producir-autos-el-pais-n5048433
und Hyundai will keine Autos mehr in Argentinien produzieren - nicht aufgrund der Wahl, aber dennoch ein schlechtes Signal. Alle Dämmen brechen gerade?!
https://www.ambito.com/la-bolsa-salta-mas-10-el-lunes-negro-n5048447
Dafür "prallt die Börse am Boden ab" und macht 10% gut - war absehbar. Der Dollar bleibt aber weiterhin um 60 Peso verdammt teuer...!

12.08.2019

Ukraine

19:39 | anti-spiegel: Poroschenko wurde heute erneut vom Staatsanwalt verhört

Die letzte Meldung über die Ukraine beim Anti-Spiegel ist schon zwei Wochen alt. Damals war Poroschenko samt Familie überraschend in die Türkei geflogen und es gab Gerüchte, er könne sich den Strafverfahren gegen sich durch Flucht entziehen. Tag der Wahrheit sollte der heutige 12. August werden, denn für diesen Tag waren die nächsten Verhöre von Poroschenko angesetzt. Wie im letzten Artikel versprochen berichte ich nun über die neuen Ereignisse.
Schon am 7. August war Poroschenko in die Ukraine zurückgegehrt.

Argentinien

19:25 | welt: Der Triumph der Linkspopulisten bringt Argentinien den Börsencrash

offensichtlich zwei Arten von Populisten: gute und schlechte. Während eher konservative Demagogen durchaus wohlwollend behandelt werden, flüchten Investoren bei der Wahl linker Volkshelden aus dem Land. Das hat nun Argentinien erleben müssen. Dort ist aus den Vorwahlen der frühere Kabinettschef von Ex-Präsidentin Cristina Kirchner, Alberto Fernández, als stärkster Präsidentschaftskandidat hervorgegangen. Der Linkspopulist ließ den konservativen Präsidenten Mauricio Macri ganze 15 Punkte hinter sich.

Gaucho mit Zahlen
Dollarkurs steigt über 26%
Zentralbank erhöht den Zins auf 74%
Börse fast 1/3 an Wert vernichtet
Landesrisiko steigt steil an...
Willkommen im Peso-Taifun!
Hintergrund: Der Sozialist aus der KirchnerClique hat die Präsidentschaftsvorwahlen gewonnen.

Demnächst auch in Ihrem Demokratie-Theater! TB

hongkong   China

17:41 | usatoday: Hong Kong's airport canceled all flights on Monday as protests raged. Here's why.

Hongkongs Flughafen wird heute gesperr! Auch der Corga-Flughafen!
Dass ausgerechnet jetzt, wo der Handelskrieg zwischen USA und China seinem Höhepunkt zustrebt, diese Riots in Hongkong ausbrechen, ist einer derartiger Zufall (20+ Jahre war Ruhe in Hongkong), dass ich an ebendiesen Zufall einfach nicht glauben kann - vor allem vor den Hintergrund wo sonst immer urplötzlich Unruhen ausbrechen und die USA (vorerst) nie mit diesen Ausbrüchen zu tun hatte! TB

Tuerkei   USA   Syrien

17:09 | ahval-news: Turkey holding out for 20-mile Syrian safe zone, will not hesitate to launch operation – defence minister

Die Türkei strebt eine nordsyrische Sicherheitszone zwischen 30 und 40 km Tiefe an und wird nicht zögern, einseitige Maßnahmen zu ergreifen, wenn die USA ihrer Forderung nicht nachkommen, zitierte die türkische staatliche Nachrichtenagentur Anadolu Verteidigungsminister Hulusi Akar Montag.Nach monatelangen Spannungen an der türkischen Grenze zu Syrien einigten sich türkische und US-Beamte letzte Woche auf vorläufige Pläne für die Sicherheitszone.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat wiederholt damit gedroht, in die kurdisch kontrollierten Gebiete östlich des Euphrats einzudringen, die von den Volksschutzeinheiten (YPG) und den ihnen angeschlossenen Gruppen dominiert werden. Ankara betrachtet diese aufgrund ihrer Verbindungen zu Aufständischen, die seit Jahrzehnten für die kurdische Selbstverwaltung in der Türkei kämpfen, als terroristische Gruppierungen.

Was für ein Albraumstart für eine multilaterale Vereinbarung! Zunächst klang diese Vereinbarung wie eine Annäherung im zerrütteten Verhältnis NATO-Türkei, nach dieser Drohung eher wie eine Waffenstillstandsvereinbarung zweier Kreigsparteien! TB

Iran

12:05 | Leserzusendung "Da bahnen sich im Stillen interessante Möglichkeiten an"

parstoday: Präsident Rohani und Emir von Katar erörtern die aktuelle Lage in der Region 

parstoday: Iran und VAE betonen, diplomatische und grenzüberschreitende Beziehungen zu stärken

nzz: Im Jemen-Krieg deutet sich ein Bruch zwischen Saudiarabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an

"Dass die Separatisten die Machtfrage stellen, ist freilich keine neue Entwicklung. Spätestens seit der Entlassung des früheren Gouverneurs von Aden, eines Hirak-Anhängers, im April 2017 durch Präsident Hadi und der darauffolgenden Gründung eines «südlichen Übergangsrates» stehen sich die Hadi-Regierung und die Hirak-Bewegung verfeindet gegenüber. Das wiederum sorgt für erhebliches Konfliktpotenzial innerhalb der Militärkoalition: Während für Saudiarabien die Einheit des Nachbarlandes nicht verhandelbar ist, können die Emirate mit einem geteilten Jemen gut leben. Die Strategen des kleinen Golfstaates haben Hirak als Partner entdeckt, um sich selber in der Region als Seemacht zu etablieren. Truppen und Söldner im Dienste Abu Dhabis kontrollieren seither fast alle wichtigen Häfen bis auf Hudeida, um die Seewege durch den Golf von Aden und das Bab al-Madab zu sichern. Bei einer Teilung wären also die Huthi (Iran) und Hirak (VAE) „Grenzanstösser)" (nzz: Im Jemen-Krieg deutet sich ein Bruch zwischen Saudiarabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an)

Brasilien

06:44 | SPON:  Bolsonaros Vollstrecker

Hubschrauber knattern im Tiefflug über Favelas, Scharfschützen feuern aus der Luft auf vermeintliche Gangster - in Rio ist das Alltag. Der Stratege dahinter: Wilson Witzel, der rechtsradikale Gouverneur. Die gute Nachricht zuerst: Die Anzahl der Morde in Rio de Janeiro ist in der ersten Hälfte dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent zurückgegangen. 2038 Menschen wurden staatlichen Angaben zufolge umgebracht, im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum noch 2691.

19:22 | Leser-Kommentar
Wär das kein schöner Platz zum Auswandern bzw. für eine Fluchtburg ?

I kenn nur a Fluchtburg - die Steiermark! TB

19:51 | Die Leseratte
Sie meinen wie Ronald Schill, der dort in einer Favela seine Rente genießt?

11.08.2019

USA   Iran   Saudi Arabien

15:55 | sz: Es wird eng in der Straße von Hormus

In der Straße von Hormus verdichtet sich gerade die Weltpolitik auf kleinem Raum. Die Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran verbindet den Persischen Golf mit dem Indischen Ozean, an der engsten Stelle ist sie nicht einmal 40 Kilometer breit. Und sie ist zum Schauplatz um die Sanktionspolitik gegen den Iran geworden.

Wir haben es an dieser Stelle schon einmal geschrieben - aber nochmals, zum Mitschreiben: durch die Straße von Hormus fließen täglich rund 1/4 des Welttagesbedarfes und dies ist einer der wenigen Gründe, warum der Iran interantional so viel Macht ausüben konnte. Die USA fürchteten ständig, dass der Iran "Ernst" machen könnte und nun drehen sie den Spieß um und machen aus dem Nadelöhr selbst einen Krisenherd. Seiteneffekt: auch Saudi-Öl schwimmt durch dies Straße von Hormus - ob die "Beschneidung" des Saudi-Regimes ein erwünschter Seiteneffekt ist? Wäre noch vor 3-5 Jahren undenkbar gewesen, dass die Amis die Saudis so offen begrenzen!
Was auch immer dahinter steckt. Im Falle der Wahrmachung der Drohung zahlen alle Ölverbraucher (also fast alle Erdenbürger) diese Party! TB

18:00 | Leser-Kommentar
Zitat: ...Nur eines ist noch nicht geschehen: Der Erdölpreis ist durch die Spannungen an der Straße von Hormus nicht gestiegen, was man erwarten könnte, wenn das Gut knapper wird und teurer zu transportieren. Im Gegenteil. Im vergangenen Monat sank der Preis der Nordseesorte Brent gar um sieben Prozent. Offenbar halten die Händler einen Abschwung der Weltwirtschaft infolge des Handelskonflikts zwischen den USA und China für so wahrscheinlich, dass sie in der Folge mit einer geringeren Ölnachfrage rechnen.

Vielleicht ist es auch nur taktisch klug. Man kann durch die abschwächende Weltwirtschaft den Preis stabil halten durch geringeres Ölangebot . Gleichzeitig zwingt man den Iran zu Zugeständnissen, ggf. sorgt man sogar für einen Regime-Change. Ist gewagt, wäre aber doch typisch Trump. Und China schädigt man auch am meisten.

18:18 | Leser-Widerspruch
Bermerkenswert ist aber auch, das der Ölpreis soweit ich mich erinnere früher sensibler bei solchen "Engen" war. Wenn wir uns die Heizölpreise der letzten drei Jahre ansehen, https://www.tecson.de/pheizoel.html wirkt sowas etwas widersprüchlich.

Sie haben Recht, werter Leser - für den Unwissenden wirkt es widersprüchlich. Man sollte aber wissen, dass die letzten Hormuz-Drohungen durch Ahmadinejad ausgesprochen wurden. Damals war der Ölmarkt noch ganz im Banner der Auswirkungen der mangelnden Investitionen von 2000 - 2007, weshalb damals z. Bsp. das Sprengen einer nigerianischen 80.000 Barrell-Pipeline schon für 17 USD Sprünge verantwortlich war.
Mittlerweile haben wir ausreichend "spare-capacities", d.h. schnell zuschaltbare Öl-Produktion. Das weiß der Markt und deshalb ist man gelassener bei solchen Drohungen als zwischen 2004 und (sagen wir mal) 2013! Sollte sich die Drohung aber bewahrheiten und wirklich plötzlich 20 - 25 % fehlen, werden wir rechtzeitig die Preissprünge nach oben sehen! TB

10.08.2019

Mexiko

18:54 | n-tv: Mexikanische Behörden machtlos - Dorfbewohner erhängen sieben Menschen

In Mexiko vereiteln die Bewohner eines Dorfes eine mutmaßliche Entführung. Doch statt die beiden mutmaßlichen Täter der Polizei zu übergeben, üben sie Selbstjustiz. Die Behörden müssen tatenlos zusehen, wie der aufgewühlte Mob alle umbringt, die er für verdächtig hält.

Kommentar des Einsenders
Die öffentliche Ordnung ist in dem Dorf offenbar wieder hergestellt worden. Unsere Politiker sollten sich hier genau ansehen, was passieren kann, wenn das Volk die Sache selbst in die Hand nehmen muss, weil sie selbst total versagen. Denn auch bei uns kehrt möglicherweise oder wahrscheinlich das Faustrecht zurück.

09.08.2019

USA   Frankreich

05:52 | FAZ:  „Niemand spricht für die Vereinigten Staaten“

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorgeworfen, sich in die Iran-Politik der Vereinigten Staaten einzumischen. „Ich weiß, dass es Emmanuel gut meint wie all die anderen, aber niemand spricht für die USA außer die USA selbst“, schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. „Niemand hat das Recht, uns auf irgendeine Weise zu bearbeiten, zu formen oder zu repräsentieren!“

Die anhaltende Selbstüberschätzung von Marcon findet bei Trump keinen wirklichen Nährboden. Frankreich ist im Grunde nur daran interessiert sich hier seine Geschäftsfelder offen zu halten. TS

08.08.2019

Nordkorea

12:54 | ParsToday: Jemen: 335 Kinder in diesem Jahr getötet

Sanaa (ParsToday/Anadolu) - In 2019 sind bisher 335 jemenitische Kinder durch Luftangriffe, Landminen und Granaten getötet und 590 weitere schwer verletzt worden.

18:25 | Maiglöckchen
Der nordkoreanische Machthaber - so wird er ja in den deutschen Medien genannt, gilt ja hier als irre, despotisch, doof, minderbemittelt, und das obwohl viele wissen, dass er in CH studierte, mehrere Sprachen spricht, etc.. Eines muß man ihm aber lassen, er macht außenpolitisch alles richtig mit seiner Atomwissenschaft. Er hält sich seine Feinde und falschen neuen Freunde damit vom Leib. Ein leuchtendes Beispiel im wahrsten Sinn der Worte - erst recht, wenn ihm jemand auf die Pelle rückt.
Dass der IRAN und andere Länder dies so sehen und alles daran setzen, es den imperialen Atommächten gleichzutun, sollte denen wohl niemand verübeln.

07.08.2019

Venezuela

18:06 | nuoviso: Zerreißprobe für Venezuela

Andrej Hunko ist der einzige Europa-Politiker, welcher jüngst das südamerikanische Land Venezuela besuchte, um sich vor Ort ein Bild der aktuellen Situation zu machen. Er berichtet von einem Land in einem desolaten Zustand, welches durch enormen Druck von Außen auf einen Regimechange zusteuert.

Nordkorea   USA

06:44 | ntv:  Kim warnt die USA

Für ihn ist es eine Gelegenheit, den anderen eine Warnung zu schicken. Für die USA und Südkorea ist es eine brisante Provokation. Mit seinen Raketentests wirft Nordkoreas Machthaber Kim einen Schatten auf die militärischen Übungen seines südlichen Nachbarn und dessen Verbündeten.

06.08.2019

China   USA

12:38 | zeit.de: China warnt USA vor Raketenstationierung in Asien

Nach Ablauf des INF-Vertrags wollen die USA Mittelstreckenraketen in Asien stationieren. Chinas Regierung hat den Plan als Bedrohung seiner "Nachbarschaft" bezeichnet.

Der nächste Konfliktherd zwischen den USA und dem aufstrebenden China. Ein Grund für die Aufkündigung des INF-Vertrags war die Nichteinbeziehung militärisch aufrüstender Mächte wie China. Der INF-Vertrag stammt noch aus der Zeit des (ausgehenden) Kalten Krieges, also einer bi-polaren Welt. Auf die entstehende multi-polare Welt lassen sich diese Vereinbarungen offensichtlich nicht mehr anwenden. Das Ringen um die Neuordnung ist in vollem Gange. AÖ  

Nato

12:08 | sputnik: Nato erläutert Grund für ihre Existenz nach Zusammenbruch der Sowjetunion

Die Expansion der Nato über ihren Zuständigkeitsbereich hinaus nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Auflösung der Organisation des Warschauer Vertrages ist notwendig gewesen, damit die Allianz weiter existieren konnte. Das erklärte Nato-Chef Jens Stoltenberg am Montag vor Studenten in Neuseeland, wo er sich zu einem Arbeitsbesuch aufhält.

06.08.2019

Nordkorea

06:41 | ntv:  Nordkorea feuert Geschosse ins Meer

UN-Resolutionen verbieten Nordkorea die Starts von ballistischen Raketen - egal ob kurzer, mittlerer oder langer Reichweite. Aber Pjöngjang hält sich nicht daran: Nach Angaben Südkoreas sind erneut Geschosse aus dem Norden abgefeuert worden.

04.08.2019

Iran

19:45 | BAZ:  Iran beschlagnahmt erneut «ausländischen Tanker»

Die iranischen Revolutionsgarden haben ein Schiff in der Nähe der Insel Farsi wegen mutmasslichen Treibstoffschmuggels festgesetzt. Mitten im Konflikt um die Blockade eines britischen Öltankers hat der Iran ein weiteres «ausländisches» Schiff im Persischen Golf beschlagnahmt. Die Revolutionsgarden (IRGC) teilten mit, das Schiff habe Erdöl in die arabischen Golfstaaten schmuggeln sollen.

03.08.2019

hongkong   China

19:28 | ET: Trotz Drohungen der KP-China – Hongkonger kehren auf die Straße zurück – Polizei setzt Tränengas ein

Trotz schärfer werdender Warnungen aus Peking haben in Hongkong erneut mehrere tausend Menschen gegen die Regierung protestiert. Die Demonstranten versammelten sich am Samstag in einem Park im Viertel Mong Kok, wo mehrere Reden gehalten wurden. Die Polizei hatte den Demonstrationszug in dem dicht besiedelten Viertel zunächst untersagt, musste diesen aber letztlich zulassen.

02.08.2019

USA   Russland

12:58 | ET: US-Außenminister Pompeo verkündet formalen Ausstieg aus INF-Abrüstungsvertrag

Der INF-Vertrag gilt als historische Errungenschaft, nun ist das Abkommen zwischen Russland und den USA Geschichte. Der russische und der amerikanische Präsident werden neue Gespräche zur atomaren Abrüstung führen. China lehnte es im Februar 2019 ab, den Vertrag auf andere Länder auszuweiten: „Wir sind dagegen, dass der INF multilateral gehandhabt wird.“

01.08.2019

Iran  Israel

16:27 | vn: Israel bombardiert im Irak

".... Die saudische Zeitung mit Sitz in London, Asharq al-Awsat, hat enthüllt, dass in Wirklichkeit zwei israelische Bombardierungen stattgefunden haben, darunter eine durch eine F-35. Laut einem westlichen Diplomaten, war das Ziel dieser Aktion ein Hangar mit ballistischen Raketen.

Letztes Jahr hatte der israelische Premier-Minister davor gewarnt, dass sein Land nicht zögern würde, im Libanon, in Syrien und im Irak, Ziele zu bombardieren, die er verdächtigt, mit iranischen Revolutionsgarden verknüpft zu sein."

31.07.2019

China  hongkong  USA

19:52 | ET:  China versammelt Streitkräfte an der Grenze zu Hongkong – Weißes Haus besorgt

China zieht seine Streitkräfte an der Grenze zu Hongkong zusammen. Das berichten verschiedene Medien übereinstimmend. Demnach beobachtet das Weiße Haus den plötzlichen „Aufmarsch“ der Streitkräfte an der Grenze mit Sorge. Ein hoher US-Beamter sagte zu Reportern, dass sich Einheiten versammelt hätten. Es sei aber unklar, ob es Chinas Sicherheitspolizei oder ein Teil des chinesischen Militärs ist, berichtet Bloomberg.

 

Iran   USA

17:48 | qlobal-change: Iran und der Grund warum Trump locked, site und straight falsch schrieb

Gewagte aber möglich Theorie! TB

Nordkorea

06:49 | FAZ:  Pjöngjang zündelt weiter

um zweiten Mal innerhalb einer Woche hat Nordkorea am Mittwoch offenbar zwei Kurzstreckenraketen getestet und damit abermals gegen UN-Resolutionen verstoßen. Das südkoreanische Militär teilte mit, die beiden Geschosse seien im Morgengrauen von der Ostküste nahe der Stadt Wonsan abgefeuert worden, wo Machthaber Kim Jong-un seine Sommerresidenz hat.

30.07.2019

USA  EU  Iran

19:50 | Sputnik:  „Iran und EU sind John Bolton in die Falle gegangen“ – Experte zur Situation im Persischen Golf

Dass die Festsetzungen des iranischen Öltankers durch Großbritannien und des unter britischer Flagge fahrenden Schiffes durch den Iran illegal waren, steht für Experten außer Frage. Doch was steckt hinter diesen Aktionen und wessen Interesse würde eine Eskalation des Konfliktes dienen?

In dem Moment, in dem die Tanks der EU leer werden ..... TS

28.07.2019

Oesterreich   EU   China   Russland

17:58 | idahostatesman: Diplomats recommit to saving Iran deal, oppose US sanctions

Vertreter aus Europa, China und Russland, die sich immer noch für das iranische Atomabkommen einsetzen, trafen sich am Sonntag mit dem iranischen Vertreter in Wien, um zu erörtern, wie das Auflösungsabkommen gerettet werden kann. Die Diplomaten untersuchen Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Atomabkommens, nachdem der Iran die im Abkommen von 2015 festgelegten Uranvorräte und Anreicherungsgrenzen überschritten hat.

Das "normale" Österreich ist sehr geschickt im internationalen Konfliktlösen - gemessen an seiner Größe und Wichtigkeit hat unser Land schon viel Gutes eingefädelt. Leider stehen wir im Moment ohne Politiker und lediglich mit "Verwaltern" als Gastgeber da. Von daher wird's a bissl schwierig, wieder als Gastgeber Großartiges zu leisten.
Bytheway: a bissal eifersüchtig bin ich schon noch immer auf Rejkavik 1986. Das hätten wir auch gekonnt und hätten wir uns auch verdient! TB

26.07.2019

Deutschland   Russland

14:22 | rt: Berlins verlogene Dialogbereitschaft mit Russland

.....Denn weder unsere Politiker in Berlin noch ihre Kampfpresse haben bis heute in der Ukraine einen Faschisten entdeckt, obwohl der damalige bundesdeutsche Außenminister Frank-Walther Steinmeier 2014 in der Deutschen Botschaft in Kiew neben dem Faschistenführer Oleg Tjagnibok für ein gemeinsames, offizielles Foto posierte. Tjagniboks Swoboda betrieb in der Ukraine damals das inzwischen umbenannte Josef Göbbels-Institut, in dem alle faschistischen Klassiker ins Ukrainische übersetzt wurden.

Kommentar des Einsenders
Bachheimer.com könnte ein bisschen Werbung für unseren guten Bundespräsidenten machen, indem man das das Gruppenfoto mit dem Faschistenführer und Betreiber des Josef Göbbels-Instituts Ole Tjagnibok auf der homepage verewigt.

25.07.2019

Russland   USA

11:30 | zero-h:  Russia Urges "Independence" From "Imposed World Order" Of US Financial System

Following Russia signalling last week, its willingness to join the controversial payments channel Instex - designed to circumvent both SWIFT as well as US sanctions banning trade with Iran - new statements from Russian Deputy Foreign Minister Sergei Ryabkov called on the international community to free itself from a purely US-controlled international financial system and US dollar dominance.

Kommentar des Einsenders
Das Imperium wird auf die Probe gestellt ! Bis 1917 hielten sich die USA aus der Weltpolitik heraus. Bevor der Erste Weltkrieg ausbrach, hatten die USA die US-Zentralbank Federal Reserve (FED) gegründet. Sie und die Wall Street, meist gelenkt von superreichen Amerikanern, verlagerten Entscheidungen mit weltweiter Wirkung von der Politik auf die Finanzen. Eingängig und überzeugend schildert Michael Hudson die Geschichte des amerikanischen Finanzimperialismus seit 1917 und zeigt, wie gefährlich die Lage weltweit geworden ist – für die USA und die gesamte Weltwirtschaft.

Die verheerende Entfesselung des Finanzkapitalismus, die Kontrolle der globalen Finanzströme durch die Wall Street und die FED schildert er als eigentliche Vorgeschichte der dramatischen Weltfinanzkrise von 2008, die keineswegs überwunden ist.

https://www.klett-cotta.de/buch/Gesellschaft_/_Politik/Finanzimperialismus/84704  Alle 3 verbliebenen Optionen sind für Europa verheerend : . Militärisch eskalieren ( Schlachtfeld wäre Europa). Aufgrund der Geografischen Lage wäre Deutschland Hauptschlachtfeld weil hier auch die Kurz und Mittelstreckenraketen der Amis stationiert sind.
. Europa als Konkurrent ausschalten. Auch hier sieht man Deutschland als Wirtschaftsmotor der EU an vorderster Front. Zerschlagung der Energieversorgung, Schlüsselindustrieen ( Auto, Chemie "Monsanto-Deal") und Flutung mit "Ortsfremden".
. Neuverhandlung von internationalen Handelsverträgen. ( Auf Kosten Europas ).
Trump spielt Flipp-Flopp mit allen 3 Optionen. Europa hat nur eine Zuschauerrolle und kann nur verlieren.
( Weil die einzige für Deutschland/Europa vorteilhafte Option ( Achse Berlin/Moskau/Peking) aus verschiedenen Gründen unmöglich ist ). (Politisches Personal, Besatzerstatus, vollständige atomare Vernichtung ).
PS : Wir haben es russischen Ingeneuren zu verdanken, daß die militärische Option (Schlachtfeld Europa) noch nicht gespielt wurde, da die USA durch Hypersonicraketen erreichbar wären.)

12:20 | Maiglöckchen ist begeistert
Kompliment an den Einsender, endlich mal leicht verständlicher Klartext.
Das wahre Gesicht der Deutschen alliierte Freunde seit Jh-ten.
Tod der Zivilbevölkerung DE - Churchill
Bollwerk gegen den Stalinismus - Roosvelt
Besatzungsstatut bricht Grundgesetz - Deutsche Außenpolitik steht unter alliiertem Vorbehalt

Brezinski-Doktrin, ein amihöriger Riegel zwischen DE und RUS (Baltikum, PL, CZ, SK, KRO, RO, BG) und damit´s auch so bleibt, schüren der Deutschen alliierten Freunde auch fleißig das Feuer in UK, SER, Moldawien, etc.
Tod dem bisherigen Hegemon (USA) durch Pleite.
Ob´s besser wird mit dem neuen (CHI) bleibt fraglich.
Immerhin gibt´s einen wesentlichen Unterschied: USA = 200 Jahre Unkultur, CHI mehr als 5.000 Jahre Kultur

14:40 | Nukleus
uf gar keinen Fall hielt sich die USA vor 1917 aus der Weltpolitik heraus. Nur mal Monroe Doktrin googeln. Dann kann man sich auch mal die Kanonenbootdiplomatie der USA anschauen. Ganz verrückt, im Sezessionskrieg hat man dann schon mal fleißig alle Taktiken und Strategien geübt, mit dem man dann die restliche Welt später beglückt hat. Man kann also nicht sagen bis 1917 hielt sich die USA aus der Weltpolitik heraus, man kann sagen, ab 1917 war die USA die dominierende weltpolitische Macht.
Davor war es das Deutsche Kaiserreich, hatte GB bereits in der Tasche, FR weit hinter sich gelassen und war drauf und dran den USA ebenfalls davon zu ziehen.

Iran   Grossbritannien

08:54 | vn: London verteidigt seine Empire-Reste gegenüber dem Iran

"... Von Westen aus betrachtet, ist der Iran ein gefährlicher Herausforderer.

Sein Empire verteidigend, überzeugte der Premierminister seiner Majestät, Winston Churchill, seinen US-amerikanischen Partner, Präsident Dwight D. Eisenhower, Mossadegh zu stürzen. Es war die gemeinsame MI6 und CIA Operation: "AJAX", unter der Leitung von Kermit Roosevelt und Herbert N. Schwarzkopf. Ersterer war der Enkel des Präsidenten Theodor Roosevelt, der Lateinamerika kolonisierte, und der zweite war der Vater von General Norman Schwarzkopf, der den Golf-Krieg gegen Saddam Hussein führen wird.

Dann setzten die Anglo-Amerikaner General Fazlollah Zahedi auf den Posten des Premierministers und schufen eine grausame politische Polizei, die SAVAK, indem sie auf ehemalige Kriminelle der Nazi-Gestapo zurückgriffen. Das iranische Volk bezahlte seinen Willen für eine wirkliche Unabhängigkeit sehr teuer.

Die AJAX Operation war ein Erfolg der Anglo-Amerikaner. Sie lieferte das Muster der falschen Revolutionen, um widerspenstige Regime zu ändern, aber vor allem verzögerte sie die Befreiung der kolonisierten Völker um 35 Jahren."

24.07.2019

Iran   USA

06:41 | sputnik:  Zwei statt nur einer: USA wollen weitere iranische Drohne abgeschossen haben

Der Leiter des US-Oberkommandos Centcom, General Kenneth McKenzie, hat am Dienstag gegenüber dem US-Fernsehsender CBS News neue Details über die Eskalation zwischen Washington und Teheran in der Straße von Hormus mitgeteilt.

23.07.2019

Oesterreich   Iran   Russland   USA

16:38 | rfe: Iran, World Powers To Meet Over Nuclear Deal In Vienna On July 28

Fünf Weltmächte werden im Laufe dieses Monats Gespräche mit dem Iran führen, während sie daran arbeiten, ein Atomabkommen von 2015 angesichts der wachsenden Spannungen am Persischen Golf zu retten. Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und China werden am 28. Juli in Wien mit dem Iran zusammentreffen, um den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA), den offiziellen Namen des Abkommens, zu erörtern, teilte der außenpolitische Dienst der EU am 23. Juli mit.

Wien ist genau der richtige Ort dafür. Denn die Shredder-Experten der ÖVP stehen für die nachherige Aktenvernicht selbstverständlich zur Verfügung. Und zahlen braucht die Konferenz auch nicht für die Vernichtung - machen die ÖVP-Experten schliesslich auch nicht! TB

16:53 | Die US-Korrespondentin
Richtig, Thomas! Bei dem Treffen der Weltmaechte in Wien, hast du die Flagge von Deutschland vergessen!? Deutschland ist schon lange keine Weltmacht mehr. Deutschland ist geopolitisch eher in die Kategorie eines zweiten Weltlandes, wie z.B. Venezuela einzuordnen. Bei meinem kuerzlichen Besuch dort, hatte ich zumindest den Eindruck.

Ich wollte ja die deutsche Flagge platzieren, aber die Merkel hat die in die Ecke geschleudert! TB

Suedkorea

06:33 | diepresse:  Südkoreas Militär setzt Warnschüsse gegen russisches Flugzeug ab

Südkoreanisches Militär hat am Dienstag zwei Warnschüsse gegen ein russisches Kampfflugzeug abgefeuert. Dieses habe zuvor zusammen mit zwei anderen russischen Militärfliegern den südkoreanischen Luftraum verletzt, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Es sei das erste Mal gewesen, dass russische Militärmaschinen in den Luftraum eingedrungen seien. Auch zwei chinesische Militärflugzeuge seien in die Zone eingedrungen.

Ohne Twittern .... "He, ich bin in der Gegend" .... sind die Koreaner ziemlich sauer. TS

09:09 | Leser Kommentar:
Das Interessante am Artikel: "Südkorea hatte 2013 erklärt, seine eigene „Identifikationszone zur Luftverteidigung" (ADIZ) in südlicher Richtung zu erweitern.". Das ist dann wohl "unilateral" erfolgt. Die Chinesen
haben das 2013 auch gemacht. Diese chinesische ADIZ haben dann "die USA mit einem unangekündigten Flug zurück(gewiesen)". Lückenpresse at its best.
https://books.google.at/books?id=wxB4DwAAQBAJ&pg=PA163&lpg=PA163&dq=Identifikationszone+zur+Luftverteidigung&source=bl&ots=Tb427rGGZ3&sig=ACfU3U1sH3Mkk8jyMTnhY13PkQ6n7MM8Mg&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjZg_2kpMrjAhXL1qQKHVnFA2sQ6AEwCXoECAkQAQ#v=onepage&q=Identifikationszone%20zur%20Luftverteidigung&f=false

22.07.2019

Puerto Rico

20:01 | nation: The Leaked Texts at the Heart of Puerto Rico’s Massive Protests

Es erscheint angemessen, dass Puerto Ricos selbsternannter „tausendjähriger Gouverneur“ durch seine eigenen Textnachrichten gestürzt wird - eine moderne Variante von Richard Nixons Bändern aus dem Weißen Haus. Am 13. Juli, nur wenige Tage nachdem eine FBI-Korruptionsuntersuchung die Regierung von Gouverneur Ricardo Rosselló erschüttert und zu Verhaftungen von zwei hochrangigen Beamten geführt hatte, veröffentlichte das Zentrum für investigativen Journalismus der Insel 889 Seiten mit durchgesickerten Chat-Protokollen zwischen Rosselló und seinem inneren Kreis - viele davon roh und beleidigend. Der Gouverneur schien anzunehmen, dass seine Texte und ihre frauenfeindlichen und homophoben Äußerungen niemals die Öffentlichkeit erreichen würden, dass die Loyalisten seiner Partei ihm niemals den Rücken kehren würden und dass das puertorikanische Volk zu ideologisch fragmentiert war, um sich für eine gemeinsame Sache zu sammeln....

Japan  Russland

06:28 | Sputnik:  Abe will nun Friedensvertrag mit Russland – und nennt Datum

Der japanische Premierminister Shinzō Abe hat sich zur Frage des Abschlusses eines Friedensvertrages mit Russland geäußert und seine Absicht bekundet, dies noch während seiner Amtszeit zu schaffen.
„Ich möchte bei der Frage des Abschlusses (eines Friedensvertrages mit Russland – Anm. d. Red.) noch während meiner Amtszeit vorankommen“, unterstrich Abe in einem Interview mit dem TV-Sender NHK.

21.07.2019

Japan

19:40 | asian review: Abe's LDP and partner win majority in Japan upper house election

Japans regierende Liberaldemokratische Partei und Juniorpartner Komeito gewannen die Mehrheit der Sitze bei den Oberhauswahlen am Sonntag, aber die Koalition und ein konservativer Verbündeter blieben hinter der Zweidrittelmehrheit zurück, die für die Überarbeitung der Verfassung erforderlich war.

Somit hat Japan indirekt FÜR eine Mehrwertsteuer-Erhöhung (siehe grünes Kommentar 11:16) gevotet! Tja, bei 8 % kann man sich sogar das leisten! TB

19:48 | dazu passend - dw: Regierungspartei in Japan gewinnt Oberhauswahl!
Die US-Korrespondentin
Ein zweifelhafgter Sieg?

11:16 | sz: Wahlen in Japan: Der japanische Trump

- Die Japaner wählen an diesem Sonntag ein neues Oberhaus.
- Die Partei von Premier Abe könnte die Wahl zusammen mit ihrem Koalitionspartner gewinnen.
- Abe spaltet die Japaner, fast die Hälfte der Bevölkerung lehnt ihn und sein Kabinett ab.
- Die Opposition ist aber zersplittert und verfügt im ländlichen Raum kaum über Strukturen

Abe-nomics: Expansive Geldpolitik, deficit spending, Währungsabwertung. Wieder einer der es (seit mittlerweilen 6 Jahren) probiert, mit schon oftmals andererorts gescheiterten Mitteln, die Wirtschaft ins Lot zu bringen.
Bemerkenswert: die Mehrwertsteuererhöhung von 5 auf 8 % (darüber können g'standene europäische Konsumenten nur lachen) sorgte für einen kräftigen BIP-Einbruch! Abe möchte im Herbst auf 10 % gehen! Sollten wir auch - was würde da mit unserem BIP geschehen? ist halt immer eine Frage, von wo man kommt! TB

20.07.2019

USA   Russland

17:51 | sputnik: Machtspiele im Mittelmeer: So wollen USA Russland aus der Region verdrängen

Der US-Kongress arbeitet aktuell an einem neuen antirussischen Gesetzentwurf, der den Namen „Über Sicherheit und energetische Partnerschaft im östlichen Mittelmeer“ trägt. Auf den ersten Blick ist die Verbindung zwischen dem östlichen Mittelmeerraum und Russland nicht gerade offensichtlich.

Die Leseratte
Trump hat zwar zu Beginn seiner Amtszeit gesagt, dass er sich mehr um Amerika kümmern will und nicht mehr Weltpolizei spielen will. Zudem wollte er die Soldaten nach Hause holen. Wenn ich diese Pläne lese, dann passiert aber gerade das genaue Gegenteil: Die USA wollen zum unbestrittenen alleinigen Führer der Welt werden, und zwar mit Drohungen und militärischer Gewalt.
Über die Pläne im karibischen Becken wurde schon berichtet, im Mittelmeer soll es offenbar genau so werden. Wie bitte kommen die Amerikaner auf die Idee, die Russen aus dem Mittelmeer zu verdrängen, die dort über die Verbindung zum Schwarzen Meer quasi Anlieger sind, und für sich dort eine führende Rolle zu beanspruchen? Wie weit sind die USA noch mal vom Mittelmeer entfernt?

Iran

11:35 | nzz: Iran dreht weiter an der Eskalationsspirale im Persischen Golf

Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Nach eigenen Angaben haben die iranischen Revolutionswächter einen unter britischer Flagge fahrenden Öltanker festgesetzt. London spricht von zwei Tankern, die Richtung Iran abgedrängt wurden, und verurteilt die Vorfälle.

Deutschland   USA

09:06 | breitbart: Amb. Richard Grenell Calls out Angela Merkel for Siding with ‘Squad’ over Trump

Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, macht ausdrücklich auf Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag aufmerksam,  dass sie die Äußerungen von Präsident Donald Trump über die "Damen-Truppe" kritisiert und die wiederholten antisemitischen Äußerungen der linksradikalen Kongressabgeordneten ignoriert habe.

Dazu passend - jf-tweet: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in die inneramerikanische Patriotismus-Diskussion eingemischt. Mit Bezug auf Trumps Kritik an vier Kongreßabgeordneten sagte sie: „Ich distanziere mich und fühle mich solidarisch mit den attackierten Frauen.“ TB

Riesling "Relativiert Angela Merkel den Holocaust?"
Nach Hinweis des US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, daß die kommunistische Abgeordnete Alexandra Orcasio Cortez, kurz AOC, Aufnahmelzentren an der US-Grenze mit den "Konzentrationslagern" der Nationalsozialisten gleichsetzt, steht Merkel, die sich u.a. mit AOC "solidarisch" erklärte, selbst unter Verdacht nun den Holocaust relativiert zu haben - einen Tatbestand der in Deutschland der sozialen und politischen Todesstrafe gleichkommt und dessen Vorbringung sich Merkel, etwa in der Causa Martin Hohmann, selbst bediente.

Grossbritannien   Iran

06:21 | rt:  Iran konfisziert britischen Tanker in der Straße von Hormus

Nach Berichten iranischer Medien hat die Iranische Revolutionsgarde den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker "Stena Impero" in der Straße von Hormus konfisziert. Die britischen Behörden teilten mit, dass der Tanker vor der Übernahme vom Kurs abgewichen sei.

19.07.2019

Deutschland   USA

19:58 | times: Angela Merkel says Trump tweets 'go against what makes America great'

German chancellor Angela Merkel on Friday condemned President Donald Trump's xenophobic tweets against four minority Democratic congresswomen, saying the US leader's attacks "go against what makes America great".

Die US-Korrespondentin
Angela Merkel soll sich um ihre eigenen Angelegenheiten kuemmern. Zumindest zerlegt Trump nicht vorsaetzlich sein Land, im Gegensatz zu ihr. "Mind your own business, Angela M."

EU   Russland

19:49 | sputnik: Neu als EU-Kommissionspräsidentin und schon ein „Fehlstart“ – Eindeutige Einschätzung aus Russland

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lebt sich langsam in ihre neue Rolle ein und versucht dabei, möglichst als entschlossene Politikerin zu wirken. In diesem Rahmen hat sie eine harte Linie gegenüber Russland gefordert. Die Reaktionen darauf aus Russland sind eindeutig – „Fehlstart“.

Das vergleichsweise liberalen USA haben die EU sowieso nicht ernst genommen. Aber jetzt, wo Russland auch die Stin runzelt, nein mehr, die Personalentwicklungen in der EU dort sogar richtige die Sorgenfalten entfalten, wird's ernst! Man hat in Brüssel übers Maß des Erträglichen hinausgeschossen und wie wir den obskuren Verband in Brüssel kennen, werden sie darauf mit noch unverständlicheren Entscheidungen darauf reagiern. Das Ende hat begonnen. Die echten Demokraten Europas freuts! TB

Iran  USA

06:28 | RT:  US-Marine hat iranische Drohne in der Straße von Hormus zerstört

US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, dass ein Schiff der US-Marine eine iranische Drohne in der Straße von Hormus abgeschossen hat. Es hätte sich dabei um eine Abwehrmaßnahme gehandelt, so der Präsident und das Pentagon. Details wurden nicht bekannt gegeben.

18.07.2019

Ukraine

19:52 | Sputnik:  Lawrow und Maas gegen Beteiligung der USA an Ukraine-Verhandlungen

Deutschland und Russland haben die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zurückgewiesen, Gespräche über den bewaffneten Konflikt in der Ostukraine auch mit den USA und Großbritannien zu führen.

Russland  Iran ... und dann lange nix ...  EUDSR

19:05 | NZZ:  Russland will mit der EU iranisches Erdöl handeln: Die Europäer haben nur schlechte Optionen, um das Atomabkommen zu retten

Während die Vereinigten Staaten das Atomabkommen mit Iran einseitig aufgelöst haben, wollen die Europäer daran festhalten. Mit einer Spezialgesellschaft sollen die US-Sanktionen umgangen werden. Moskau könnte den Europäern Schützenhilfe leisten, was die Sache auch nicht erleichtert.

Iran

18:45 | Sputnik:  Iranische Revolutionsgarde setzt ausländischen Öltanker im Persischen Golf fest – Medien

Die iranische Revolutionsgarde hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars einen ausländischen Öltanker im Persischen Golf festgesetzt. Der Tanker soll eine Million Liter geschmuggelten Öls transportiert haben.

Syrien  USA  Israel

18:40 I vn: USA und Israel werden das Erdöl des besetzten Syrien plündern

Die Vereinigten Staaten haben ihren im Norden von Syrien präsenten kurdischen Söldnern erlaubt, das Öl dort auszubeuten und es an Israel zu verkaufen.

Die libanesische Tageszeitung Al-Akhbar hat den Missionsbrief des israelischen Geschäftsmannes Mordechai Kahana veröffentlicht. Anfänglich haben die Sprecher der Marionettenregierung von "Rojava" die Nachricht geleugnet. Dann hat sie Herr Kahana in der israelischen (und nicht in der US) Presse bestätigt, und erklärt, er handle nicht als Israeli, sondern als US-Amerikaner. Falls das aber tatsächlich der Fall wäre, würde das Pentagon gegen die Genfer Konvention verstoßen, die einer Besatzungsmacht verbietet, die Bodenschätze des besetzten Landes zu plündern (was Daesch und die Türkei vorher gemacht hatten).

Wenn auch in ganz Syrien Erdöl- und Erdgasvorkommen entdeckt wurden, befinden sich 90% der funktionierenden Ölfelder in dem von amerikanischen und französischen Truppen besetzten Gebiet.

Frage an Radio Eriwan: Wann haben sich die USA an die Genfer Konventionen gehalten? Antwort: ........... HP

 

Syrien   Russland   USA

16:29 | anti-spiegel: Das russische Außenministerium über die Entsendung neuer US-Söldner nach Syrien

Bei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz hat die Sprecherin des russischen Außenministeriums über die Erhöhung der Anzahl der US-Söldner in Syrien gesprochen. Das Thema Syrien ist jede Woche ein Thema bei den Pressekonferenzen des russischen Außenministeriums, jedoch übersetze ich die Erklärungen dazu nur recht selten. Die gestrige kurze Erklärung fand ich jedoch interessant, weil man davon ansonsten nie etwas hört.

Iran

11:04 | KenFM: im Gespräch mit: Bernd Erbel (Diplomat und Botschafter a.D.) must see video, falls Zeit ham!!!

Ägypten, Libanon, Jemen und der Irak waren nur einige der Stationen einer bewegten beruflichen Laufbahn. Heute kennt Erbel die Region wie kaum ein Zweiter. Nicht nur, weil er so viel Zeit vor Ort verbracht hat, sondern vor allem auch deswegen, weil er bei seiner Arbeit stets in Kontakt mit den dort ansässigen Menschen geblieben ist. Klimatisierte Hilton-Hotel-Diplomatie kam für den ausgebildeten Orientalisten nie in Frage.
All diese unzähligen Erfahrungen und Erinnerungen hat Erbel nun im Interview mit KenFM Revue passieren lassen. Und da Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verbunden sind, ist es gelungen bei jedem Thema den Bezug zur aktuellen Tagespolitik herzustellen.

Russland   USA

09:37 | rp: 3 Weltkrieg Wladimir Putin über den Deep State in Amerika

Putin beschreibt die Ergebnisse des Helsinki-Gipfels (16.7.2018) und geht dabei auf die Spaltung der USA zwischen Weißen haus und Deep State ein. Genau in dieser Spaltung erkennt er ein erhebliches Konfliktpotential zwischen den beiden Ländern. Traurige Bilanz: der Wille der beiden Staatslenker zu einer friedlichen oder gar propsperierenden Coexistenz wird auf der einen Seite torpediert - freilich vergißt er auch zu erwähnen, dass auch in Russland eine Reihe von staatlichen Organisationen gegen diese freidliche Coexistenz sind. Aber im Unterschied zu den USA haben sie vergleichsweise wenig bis gar keine reale Macht! TB

17.07.2019

Afganistan

19:17 | NZZ:  Die Taliban im Blitzlichtgewitter – das grosse afghanische Stelldichein in Katar

In Afghanistan bombardieren die Taliban «Invasoren und ihre Lakaien». Im Golfstaat Katar hingegen tauschen sie sich mit dem Kriegsgegner aus – und versprechen den Frauen eine Zukunft ohne Burka. «Sie brachten meinen Vater um», sagt Matin Bek seltsam emotionslos. «Sie», die Taliban. 2011 schritt ein Selbstmordattentäter bei einer Beerdigungsfeier in Afghanistan auf Beks Vater zu und riss diesen und 24 weitere Personen mit in den Tod.

... die Drohne twitterte .... "He, ich bin gerade in der Gegend ... soll ich Dich treffen?"!  TS

16.07.2019

Grossbritannien

06:40 | FAZ:  Johnson würde Krieg gegen Iran nicht unterstützen

Boris Johnson, der als Favorit für die Nachfolge Theresa Mays als britischer Premierminister gilt, hat am Montagabend in einer Debatte mit seinem Konkurrenten Jeremy Hunt erklärt, er würde von den Vereinigten Staaten angeführte Militärschläge gegen Iran nicht unterstützen. Im Wahlkampf um die Nachfolge an der Spitze der regierenden konservativen Partei in Großbritannien rückt das transatlantische Bündnis wieder in den Mittelpunkt – zu einer Zeit, in der die britisch-amerikanischen Beziehungen bereits angespannt sind.

13:34 | Maiglöckchen
Maiglöckli kann es sich nicht verkneifen:
1. Aussage diverser Politiker:"vor den Wahlen lügen ist zulässig."
2. Adenauer: "Was stört mich mein Geschwätz von gestern..."

15.07.2019

Russland   Ukraine

19:49 | sputnik: Russischer Politiker zu Donbass-Krieg: Nur ein Telefonanruf nach Kiew würde genügen

Die EU ist aus der Sicht des Chefs vom Außenschuss des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) Konstantin Kossatschjow im Stande, mit nur einem Telefonanruf nach Kiew den Krieg im Donbass zu beenden und die ukrainischen Machthaber zu einem Dialog anzuregen.

Die Leseratte
Die flehentlich vorgetragenen "Forderungen" der EU an Russland, doch bitte "für unsere" Sicherheit den INF-Vertrag weiter einzuhalten - und sich damit von den Amis vorführen zu lassen, hat eine prompte und brutal klare Antwort erfahren:
Die USA hätten den Vertrag zuerst gekündigt. Die EU möge ihre Vasallendiplomatie beenden und sich gegen diese erheben, statt aus Bequemlichkeit sinnlose Aufrufe an Russland zu senden.
Im gleichen Atemzug wird uns das gleiche unterwürfige Verhalten in Bezug auf die Ukraine vorgehalten: Statt (ebenfalls im Auftrag der USA) Russland zu beschuldigen, könne die EU mit einem Anruf in Kiew dafür sorgen, dass der Krieg im Donbass beendet werde.

Nordkorea

16:51 | mirror: Kim Jong-un begs North Koreans for cash to keep his dad's body frozen in ice

Despot Kim Jong-un "zwingt" Fabrikarbeiter, sich zusammenzuschließen, um seine toten Vorfahren zu balsamieren - und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Nordkorea kämpft darum, die Kosten für die Erhaltung der Leichen seiner ehemaligen Führer Kim Il-sung und seines Sohnes Kim Jong-il zu tragen.

Bedenkt man die Kosten für die (trotzdem) wirkungsschwachen an Silvester-Feuerwerk erinnernden Raketerln, dann ist diese Bitte wohl mehr als frivol. Kim vergißt wohl die alte Weisheit des Konfuzius
"아이스크림을 먹을 돈이별로 없다.
"Wer viel schießt, hat ka Göd zum Papa einfrieren"! TB

tom-cat
People who donate for the late dictators of North Korea will receive an award certificate. Wow ! 
Sorry, but I have no idea which target group outside of North Korea could be approached for a fundraising idea like this.

Iran    USA    UNO

07:34 | Jerusalem Post: U.S. GRANTS VISA TO ZARIF FOR U.N. MEETING, LIMITS HIS MOVEMENT TO 6 BLOCS

Dem iranischen Außenminister wurde ein Visum erteilt um an den UN-Sitzungen teilzunehmen, jedoch erstreckt sich dieses nur über 6 Häuserblocks in New York, nämlich dem UN-Hauptquartier, der iranischen UN-Botschaft und der Unterkunft des Zarif. Pompeo meinte dazu, daß "die US Diplomaten sich auch nicht in Teheran ausbreiten und es daher keinen Grund gäbe, daß die Iraner dies in New York täten."

So großzügig ist freilich die Visa-Erteilung an Zarif nicht. Die USA haben als UNO-Standort die Pflicht dazu, die Vertreter der UN-Mitgliedstaaten einreisen zu lassen. Die Verweigerung des Visums an Zarif wäre letzlich ein riesiges Eigentor für die USA gewesen, ein einmaliger Skadal, den es nicht einmal im Kalten Krieg gab und der den UN-Standort New York in Frage gestellt hätte. TQM

14.07.2019

19:12 | hörstel: Mit Merkel zitternd in den WK3?

„Verarbeitungsphase des 1. Zwischenfalls (Selenski, Ukraine) dauert an“
o Verarbeitung? – wg. zu wenig getrunken?
o KANN NUR politisch gemeint sein: Drohungen?!
- Äußerungen: kann nochmal passieren
– Cortison?

Einer ihrer Vorgänger hat erst am Ende des Krieges zu zittern begonnen. Sie bereits davor! Mcht sie aber um keinen Deut menschlicher! TB

Iran   USA

Die Leseratte " Das Framing läuft echt auf allen Kanälen!"

Die USA haben den Vertrag ausgesetzt, weil Russland angeblich die Bestimmungen verletzt. Russland wirft seinerseits den USA das Gleiche vor. Die Europäer haben auf die Aktion der USA NICHT reagiert. Auch als Russland seinerseits eine "spiegelbildliiche Antwort" gab und den Vertrag daraufhin ebenfalls aussetzte, passierte so gut wie NICHTS. Erst jetzt, wenige Wochen bevor der Vertrag enden wird (am 02.08.) wacht die EU auf! Und wimmert in Richtung Russland, weil dadurch doch die Sicherheit Europas gefährdet wäre! Ach, echt jetzt? Das ist oberpeinlich!

Warum hat die EU diese Enschätzung nicht sofort mit den USA diskutiert? Warum ist man nicht umgehend auch mit Russland in einen Dialog eingetreten? Wo war Frau Mogherini all die Zeit? Ach ja, mit den Russen dürfen wie ja nicht mehr sprechen, die sind ja böse und aggressiv! Das sieht man daran, dass sie jedesmal, wenn die Nato weitere Bedrohungen an ihrer Grenze aufbaut, mit eigenen Maßnahmen reagieren.
https://de.sputniknews.com/politik/20190714325436417-fristablauf-eu-russland-inf-vertrag/

Russland und andere

12:55 | ET: Raketenvertrag läuft aus: Militärstrategen warnen vor steigender Kriegsgefahr in Osteuropa

Mit Blick auf den am 2. August nach 32 Jahren auslaufenden Vertrag über das Verbot von nuklear bestückbaren Mittelstreckenraketen (INF) warnen renommierte Militärstrategen vor der steigenden Gefahr eines Krieges in Osteuropa.

Dazu passend welt (lieder mit Login): „Russland bereitet sich auf regionale Kriege in Europa vor“! TB

Israel

10:38 | Jerusalem Post: NETANYAHU TO BENNETT: HERE'S HOW YOU CAN BECOME ISRAEL'S UN AMBASSADOR

PM Netanjahu bot dem Führer der Neuen Rechten, Naftali Bennett, heute an, Israels nächster UN-Botschafter zu werden, falls er auf die Kandidatur bei den kommenden Knesset Wahlen verzichtet. Das Büro Bennett´s wies dieses Angebot umgehend zurück, während sich seine Mitstreiterin Ayelet Shaked bei den "Vereinten Rechten" anbot, diese Liste anzuführen, wenn man ihr im Gegenzug 50% der Listen-Plätze zusagt und sie dafür der Partei lehrt, wie man "den Job macht".

Bennett´s Büro wies das Angebot umgehend zurück. Netanjahu ist wahrlich ein Großmeister im Taktieren und in der politischen Intrige. Man könnte die israelische Rechte um ihre Luxus-Probleme beneiden! Alle kennen einander, waren irgendwann, meist im Likud engstens verbunden, wechseln munter durch Kleinparteien, neuen Parteien, Einzel-Allianzen, doch letzlich läuft es nur auf die Frage hinaus, wer, welche Position im rechten Block einer Netanjahu Mehrheit erhält. Lediglich Avigdaor Liberman spielt sein Spiel und bietet die Nerven auf, Netanjahu am Koalitionstisch zu verlassen, so sein Wille nicht geschieht.
Zwar behauptete Netanjahu gestern, daß er der Vertreter der russischen Juden in Israel sei, aber das juckt Liberman nicht wirklich. Sein "Branding" ist das des Vertreters der säkularen, rechten russischen Juden in der Wählerschaft und über diese Kernwählerschaft seiner Israel Beitenu wird ihm Netanjahu nicht entreissen können.
Bennett wollte Verteidigungsminister, oder Außenminister werden, läßt sich also nicht als UNO-Botschafter abspeisen, die schöne Shaked sucht sich eine neue Basis um nicht als einfache Abgeordnete zu enden, sondern als Listen-Führerin ein Ministerium für sich zu reklamieren und Liberman läßt gleich die ganzen Koalitionsverhandlungen platzen, wenn er nicht sein Wunschministerium plus wesentlchen Einfluß auf die Regierung als Ganzes bekommt. Der gesamte Wahlkampf dreht sich also nur um die Frage, wer, was in der künftigen rechten Regierung bekommt, während die Linke nicht einmal als mögliche Regierungskoalition diskutiert wird. TQM

13.07.2019

Grossbritannien    Russland    USA

19:55 I Sputnik: US-amerikanische und britische Geheimdienste planen Fake über Putins Gefolge – Quelle

„Derzeit macht sich eine aktive Phase der antirussischen Kampagne bemerkbar, die von den westlichen Geheimdiensten organisiert wird und darauf abzielt, Personen aus dem inneren Umkreis des Präsidenten Russlands sowie die Führung des Verteidigungsministeriums zu diskreditieren. Im Informationsraum wird sehr aggressiv vorgegangen. Im Rahmen der unverhüllten provokativen Aktionen erfinden die Fachleute der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste gefälschte Informationen über die russische Führung“, sagte eine Quelle in den militärdiplomatischen Kreisen im Gespräch mit der Agentur.
Diese Kampagne wiederhole im Allgemeinen das Szenario des sogenannten „Panamagates“ (die in den westlichen Medien 2015 veröffentlichten Informationen über die Offshore – Anm. d. Red.). Dabei würden die Informationen, die für den Westen günstig sind, künstlich zusammengestellt und über gemeinnützige Organisationen, die dem US-Außenministerium angeschlossen sind, in den Medienraum ausgesetzt. Zu solchen Organisationen würden, so die Quelle, das „Projekt zur Untersuchung von Korruption und organisierter Kriminalität“ (Organized Crime and Corruption Reporting Project, OCCRP) und „Das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten“ (International Consortium for Investigative Journalism, ICIJ) zählen.

Im deutschspracheigen Raum sind also neue investigativ-journalistische Glanzleistungen der "SZ" und der "Bild" zu erwarten, die in Hotelzimmer Datensticks finden, oder deren MI-6 Briefkästen wieder nachgefüllt werden. Irgendwie langweilig... TQM

  Iran    Grossbritannien 

19:45 I orf.at: London will iranischen Öltanker gegen Zusicherung freigeben

Im Streit zwischen London und Teheran über einen in Gibraltar festgesetzten iranischen Öltanker hat es erste Anzeichen einer Entspannung gegeben. Der britische Außenminister Jeremy Hunt stellte eine Freigabe des Schiffes durch die Behörden in dem britischen Überseegebiet in Aussicht, sollte der Iran zusichern, dass die Ladung nicht für Syrien bestimmt ist.
Das teilte Hunt heute nach einem Telefongespräch mit seinem iranischen Kollegen Mohamed Dschawad Sarif per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Sarif habe versichert, dass der Iran das Problem lösen wolle und keine Eskalation suche, betonte Hunt. Eine Bestätigung aus Teheran für die Angaben gab es zunächst nicht.

Eine interessante Wendung. Offenbar ist den Briten nicht ganz wohl mit dem heißen Frachter an der Leine. Es wäre nur eine Fage der Zeit gewesen, bis GB eine unverhoffte Form der Antwort erhalten hätte. Nun also fährt der irnaische Tanker "irgendwo hin" und alles ist geritzt? Weder Russland, noch der Iran werden das Ausbluten Syriens mit ansehen.TQM  

 

 

Tuerkei    USA

09:09 | RT:  Pentagon silent on Turkey’s S-400 delivery as Congress demands immediate sanctions

Der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses im Kongreß Eliont Engel (Dem.) und Michael McCaul (Rep.), fordern umgehende, harte Sanktionen gegen die Türkei, wegen der Auslieferung der S-400. Die Türkei soll aus dem F-35 Programm ausgeschlossen werden und unter den CAATSA-Gesetzen sollen Personen und Firmen, welche mit der russischen Rüstungsindustrie Geschäfte machen, unter US-Sanktionen gestellt werden.

Eliot Engel, der "Gründungsvater" des Kosovo, dessen Konterfei eine unbrauchbare 2 Euro-Briefmarke ziert, führt die Deep State Obstruktion im Kongreß gegen Trump an - unter Mittäterschaft des Republikaner-Establishments. Das Pentagon verschweigt sich in seinen Statements bezüglich der Konsequenzen der S-400 Auslieferung. Wenn also die CAATSA Gesetze schlagend werden, dann müßte die türkische Regierung von Erdogan abwärts unter US-Sanktionen gestellt werden. Das Wort von Trump an Erdogan während des G-20 Gipfels in Osaka wäre damit entwertet und genau darum geht es dem Deep State seit der Amtseinführung Trumps.
Interessant ist zu dem die Erwägung der Türkei, zur "Beschwichtigung der USA auch Patriots zu kaufen. Darum geht es aber natürlich nicht! Man bestellt sich auch im Lokal kein Pepsi zum Coca Cola, nur damit niemand in Atlanta traurig ist.
Es geht einzig darum, daß die Türkei es wagt aus der gebückten Vasallen-Stellung auszubrechen und eine Entscheidung seiner nationalen Sicherheit und Souveränität selbststädnig zu treffen und gleichzeitig Trump damit von Seiten des Deep State eine ungeheurliche "Baustelle" zu bereiten. Eine offene Konfrontation zwischen Trump und Kongreß ist unvermeidlich. Vor dem Mueller-Report ließ er den Kongreß und Senat gewähren und unterschrieb letztlich ihre Vorlagen. Nun ist es an der Zeit den Kampf offen auszutragen - auch und besonders gegenüber der Obstruktion aus den Reihen der Republikaner. Trump muß im Vorfeld der Vorwahlen sich in Stellung bringen und Stärke zeigen, ehe die "Rubios" wieder aus ihren Löchern kommen! TQM

12.07.2019

Israel    Russland    Ukraine    USA

18:55 I Jerusalem Post: POLL: LIBERMAN'S YISRAEL BEYTENU TO DECIDE WHO WILL FORM NEXT GOVERNMENT

Wären heute in Israel Wahlen, dann würde der rechte Block 58 Sitze erlangen, der Mitte-Links-Block 54 Sitze. 8 Sitze im rechten Block würde Liberman´s "Israel Beitenu" erzielen. 

Der in der Sowjet-Republlik Moldawien gebürtige, säkulare Avigdor Liberman wird also auch nach den September-Wahlen die entscheidende Rolle hinsichtlich einer neuen Netanjahu-Regierung spielen. Er, Liberman, gilt als der Herr über die nicht-orthodoxen "Russen-Stimmen" in Israel.
Bereits bei den letzten Wahlen gelang es Kushner und den Emissären Trumps nicht, auf Liberman einzuwirken, um mit Netanjahu in Koalition zu gehen. Vordergründig lag es an der Ablehnung Libermans gegenüber Konzessionen an die (ultra-)orthodoxen Koalitionspartner. Liberman hat aber auch persönliche Rechnungen mit Netanjahu offen. Der Super-Falke Liberman, der als Verteidigungsminister aus der Koalition mit Netanjahu austrat, da er nach dem Gaza-Beschuss, jedes Appeasement ablehnte und Gaza eher plattgewalzt hätte, lässt aber auch gelegentlich als "Taube" aufhorchen.
Wirklich interessant wäre aber zu wissen, inwieweit er tatsächlich ein Asset des Putin ist - Marionette ist er gewiß keine.
Putin hat mit Sicherheit nicht die Absicht, durch öffentlichen Liberman-Schmusekurs die Verbindung zu Netanjahu zu strapazieren, aber ebenso nicht vor "den Russen" Liberman zu verlieren.
Einerseits gibt es das wichtigste geo-strategische Dreieck Trump-Putin-Netanjahu, anderseits die charmante Perspektive mit Liberman einen russischen "Sonderbotschafter" als Zünglein an der Knesset-Waage Gewicht zu verleihen.
In Anbetracht der vielen jüdischen Oligarchen in Russland, aber auch jener, die Russland "zeitweise meiden", kann Liberman eine interessante Mittlerrolle zukommen. Denken wir etwa an Igor Kolomoisky, der sich im israelischen Exil befindet und von dort aus den neuen ukrainischen Präsidenten Selensky aufbaute.
Kolomoisky, der unter Poroschenko aus der Ukraine geworfen wurde hat nicht nur mit der Poroschenko Partie ein paar Rechnungen offen, sondern ist auch in der Gunst der USA gesunken. Man sollte keinesfalls auschließen, daß sich in Israel interessante Allianzen bilden könnten, die ihre entscheidende Auswirkung auf die Ukraine und dessen Verhältnis zu Russland haben könnten - vielleicht war so ein erster Moment bereits das Telefonat Selensky-Putin dieser Tage. Kolomoisky hätte sicher nicht nur Lust auf sein Revival mitsamt Bank und Energiegesellschaft in Dnepropetrovsk - unnahe des Donezk - sondern auch gegebenenfalls auf eine tragende Rolle im Kohle- und Gas-Streit mit Russland.
Kolomoisky, der 2014 mit seinen Milizen auf die Krim hätte marschieren sollen um die grünen Männchen aus Russland zu verhindern, wurde von Poroschenko ins Exil gejagt. Nun könnte Poroschenko mit einem Ausreiseverbot belegt werden, angeklagt der Korruption. Kolomoisky seinerseits könnte zu Präsident Selensky zurückkehren und dabei die Klammer zu Russland bilden - natürlich wesentlich vielschichtiger verpackt, aber im Grunde genommen könnte der russich-ukrainische Konflikt eine derartig komische Wendung nehmen, wie es sich für einen Staat mit Komiker-Präsidenten, der selbst jahrelang in Moskau lebte geziemt. TQM

Israel

15:40 | rt: Israelischer Bildungsminister nennt Mischehen "zweiten Holocaust"

Bei einer Kabinettsitzung der israelischen Regierung kritisierte Bildungsminister Rafi Peretz die Zunahme von Ehen zwischen Juden und Nichtjuden in den USA massiv. Diese Entwicklung stelle eine Bedrohung für Israel dar, so der Minister.

Tuerkei    Russland    USA    Nato

12:37 | Sputnik: Erste russische S-400-Raketensysteme in Türkei eingetroffen – Verteidigungsministerium

Die erste Partie von Bestandteilen der russischen S-400-Raketensysteme ist am Freitag in die Türkei geliefert worden. Dies erklärte das türkische Verteidigungsministerium. 
„Die Lieferung erfolgt auf den Luftstützpunkt Murted in der Provinz Ankara“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. 
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte die Information, wonach am Freitag die Lieferung der S-400-Systeme in die Türkei begann.
„Alles erfolgt strikt gemäß den erzielten Vereinbarungen und unterzeichneten Verträgen. Alle Verpflichtungen der Seiten werden erfüllt.“

Während die BRD-Rackete illegale Invasoren nach Italien und in Folge in die BRD schleppt, schickt Russland Raketen zum Schutz der Türkei vor allfälligem "friendly NATO-fire" in die Türkei. Wie wird sich nun das Ringen zwischen Trump und dem State Department bezüglich der angekündigten Sanktionen gestalten? Jede Reaktion ist gut! Fallen sie tatsächlich scharf aus, dann drückt es die Türkei noch näher an Russland und raus aus der NATO, fallen sie mild aus, oder gar als Scheinsanktionen, dann wird es nicht nur die Türkei dazu ermuntern, gegen das NATO-Diktat aufzustehen. Der nächste Testfall, Greichenland/Zypern/Türkei/Israel/EU/USA ist schon in der (Gas)Röhre! TQM

11.07.2019

  Iran    Grossbritannien    USA

20:00 I Jerusalem Post: WHAT WAS IRAN THINKING TRYING TO SEIZE BRITISH TANKER?

Manchmal spielt der Iran ein komplexes Spiel aus diplomatischen Drohungen, Kriegsdrohungen und hinun wieder direkten Angriffen. Einen Tag nachdem die Amerikaner ankündigten eine internationale Koalition zum Schutz der Schiffahrt im Persischen Golf zu bilden, sollen 13 Boote der Revolutionsgarden einen britischen Tanker versucht haben anzuhalten, ehe die HMS Montrose sie vertrieb und mit Beschuss drohte. Die Iraner sind nicht dumm, sie wußten, daß dei Amerikaner über sie kreisten, das begleitende Kriegsschiff Drohnen und Raketen bewaffnet den Öltanker begleitete. Warum taten sie es also? Vielleicht will der Iran das Entstehen der US-Koalition beschleunigen? Sie wollten damit zeigen, daß sie wissen welches Kriegsschiff in der Gegend liegt und sie es trotzdem versuchen. Der Iran wollte den Tanker drangsalieren um zu zeigen, daß sie entschlossen sind zu handeln und um diebritische und amerikanische Reaktion abzutesten.

Also etwas Gesichtswäsche um für Verunsicherung zu sorgen. Die Straße von Hormuz wird vielleicht so gefürchtet, wie die Küste vor Somalia. Brennende Tanker mit Haftminen, Schnellboote, wie Insekten-Schwärme aus dem Nichts. Als besondere Draufgabe gibt es die asymetrischen Kombattanten der Houthis aus dem Jemen. Die haben wundersamer Weise hochentwickelte Drohnen, trotz Hungerblockaden der Saudis und Cluster-Bombenregen, mit denen sie selbst den Flughafen von Abu Dhabi erreichten, regelmäßig saudische Flughäfen, Ölanlagen und Pipelines. Durch den Persischen Golf flitzen iranische Schnellboote und Drohnen vor dem Bug der US-Flugzeugträger - einfach "nur so". Dazwischen der Abschuss einer Super-Drohne der USA im iranischen Luftraum - auch "nur so". Weder dabei, noch bei den Tankern kamen Personen zu schaden. Das könnte im Vorhof des Persischen Golfs, vor Jemen, ganz anders aussehen - dann waren es aber die Houthis, die sich im offenen Krieg mit Saudi befinden, welches wiederum mit britisch-amerikanischen Instrukteuren kämpft, woraus sich "legitime" Ziele ergeben - ohne iranischer Kriegs-Flagge, jedoch mit dessen Wohlwollen. TQM

 

China   hongkong

17:05 | ET: China plant Einführung des Sozial-Kreditsystems in Hongkong

Auf dem chinesischen Festland überwachen die Behörden die Aktivitäten der Bürger, einschließlich ihrer Online-Käufe und ihres täglichen Verhaltens im öffentlichen Raum, und weisen ihnen eine „Vertrauenswürdigkeitsbewertung“ zu. Die Kommunalverwaltungen erstellen „schwarze Listen“ von Personen mit schlechten Bewertungen, die dann von öffentlichen Dienstleistungen wie Flugreisen oder Bahnfahrten ausgeschlossen werden.

18:54 | Die US-Korrespondentin
Vor ein paar Tagen habe ich einen Bericht ueber das chin. Sozialpunktesystem im Autoradio gehoert. Es ging hierbei um einen Mann, der von den Behoerden gesucht wurde. Die Fahndung wurde nach nur 26 Minuten!!! erfolgreich abgeschlossen, da ein Denunziant den Gesuchten ausfindig machen konnte. Dafuer bekam der Verraeter als Belohnung Bonuspunkte zugeteilt. Toll, was fuer eine Welt, in der wir leben!

19:25 I TQM dazu: Und in der BRD werden Gedanken laut Andersdenkenden die Grundrechte zu entziehen, bzw. in Lager zu stecken. V-Leute des Staates infiltrieren und provozieren Entgleisungen, wenn nicht gar Gewaltaten um hernach zu kriminalsieren - die Welt in der WIR leben....

  Iran    Grossbritannien    USA

07:32 | SPON: Iraner sollen britischen Tanker bedrängt haben

Die Iraner hätten die "British Heritage" am Mittwoch aufgefordert, ihren Kurs zu ändern und in iranischen Hoheitsgewässern zu stoppen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter. Auch die Nachrichtenagentur Reuters meldete den Zwischenfall und berief sich dabei auf namentlich nicht genannte US-Militärquellen.
Die britische Fregatte HMS "Montrose", die den Tanker eskortierte, habe daraufhin ihre Kanonen auf die iranischen Schiffe gerichtet und sie aufgefordert, sich zu entfernen. Dem seien die potenziellen Angreifer dann auch nachgekommen. Laut CNN wurde der Vorfall aus der Luft gefilmt, nach Angaben von Fox News durch ein US-Aufklärungsflugzeug.

Eben dementierten die iranischen Revolutionsgarden den Bericht. Weitere Details dazu bleiben abzuwarten. Jedoch warnte der Iran GB vor Konsequenzen, falls es nicht unverzüglich den vor Gibraltar aufgebrachten iranischen Tanker freilassen sollte. Gibraltar jedoch verlängerte den Arrest des iranischen Tankers um 2 Wochen. Selbst wenn der Iran nicht versucht haben sollte den britischen Tanker festzusetzen, so ist dennoch mit Vergeltungsmaßnahmen zu rechnen. Ob der Iran dabei auf gespiegelte Maßnahmen setzt, die ein offenes Gefecht hervorrufen würden, oder auf seine "Spezialität" der asymetrischen Schläge bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch davon auszugehen, daß der Iran die britische Piraterie nicht unbeantwortet läßt. TQM

10.07.2019 

Grossbritannien    USA

20:17 | orf.at: Nach Trumps Kritik Britischer Botschafter tritt zurück

Seit dem Leak offizieller Dokumente der Botschaft in den USA „gab es viele Spekulationen rund um meine Position und die Dauer meiner Amtsperiode als Botschafter", schrieb Darroch in seinem Rücktrittsbrief. Ich möchte diesen Spekulationen ein Ende bereiten. Die aktuelle Situation macht es mir unmöglich, meine Rolle auszuführen, wie ich es gerne würde.“
Premierministerin Theresa May sagte am Mittwoch, sie bedauere Darrochs Entscheidung. Diplomaten müssten frei darin sein, Informationen und Rat unverblümt zu geben. „Ich habe heute Früh mit Sir Kim Darroch gesprochen und ihm mitgeteilt, dass ich es bedaure, dass er es für nötig empfand, sein Amt niederzulegen“, so May gegenüber dem Londoner Parlament. Darroch gilt als einer der erfahrensten britischen Diplomaten. Seine Amtszeit wäre Ende des Jahres zu Ende gegangen.

May und Corbyn bedauern öffentlch Darrochs Abgang - auch eine Aussage für sich, die nicht ungehört bleiben wird. Der Botschafter ist der Vorbote für den rasch folgenden Untergang der May und demnächst des Corbyn. TQM

 

09.07.2019

Grossbritannien    USA

20:30 I RT: ‘Wacky, very stupid, foolish & pompous’: Trump tears into May & UK envoy amid leaked memo scandal

"Schrullig, sehr dämlich, vertrottelt&pompös" - Trump verreißt May&den GB-Botschafter bezüglich des geleakten Memo-Skandals.
Trump bezeichnete den GB-Botschafter Darroch als "sehr dämlichen Typen". "Ich kenne ihn nicht persönlich, aber ich habe gehört, daß er ein sehr dummer, aufgeblasener Typ ist", so Trump. Auch Theresa May kritisierte Trump neuerlich dafür, daß sie seinen Rat um die Brexit-Verhandlungen ausschlug und stattdessen, die Verhandlungen auf "ihre dümmliche Art fortsetzte".

Herrlich, wie Trump mit klaren Worten, diesen ekelhaft-hinterhältigen "Diplomaten-Jargon", ja deren gesamte schleimige Kaste abkanzelt!
Was für ein erfrischender Wind, weht durch die intriganten Amtsstuben des Deep State, der sich selbst so vorführte! Wer hätte jemals gedacht, daß ein britischer Botschafter in Wahington de facto "persona non grata" ist, in Schimpf und Schande packen kann und mit Theresa May als politische Moorleiche versinkt!
Die Halbdistanzierung des britischen Außenministers Jeremy Hunt von seinem Botschafter macht die Sache umso schlimmer. Sie belegt, daß er eigentlich, so wie der Großteil seines Ministeriums mit Botschafter Darroch übereinstimmt, nur dessen geleakte Wortwahl unpassend findet, letztlich aber auch nur den Umstand, daß es geleakt wurde. Der Schaden im "einzigartigen Verhältnis" zwischen GB und den USA ist einzigartig groß!
Der Kreml, der Präsidentenpaläste von Damaskus, Teheran, Rom, Washington und Jerusalem eint wohl die Häme über dieses Eigentor mit heruntergelassener Hose des UK-Deep State! Die trefflichen Worte des Trump sind reinster Balsam, eingedenk des identen "Schleim-Sprech" der EUnuchen, der Merkel und des Heiiko Maas! Fast fühlt man sich an das berühmte Zitat der unsäglichen Victoria Nuland, "Fuck the EU", erinnert... TQM

 

EU   Iran

18:48 | ET: Europäische Außenminister fordern von Iran Ende der Verstöße gegen Atomabkommen

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und die EU haben von Iran gefordert, die Urananreicherung umgehend einzustellen. Bundesaußenminister Maas und seine Kollegen erklärten, das Land müsse wieder das Atomabkommen einhalten.

Die Leseratte
Heute schon gelacht? Die USA brechen das Atomabkommen mit dem Iran (denn weder eine Kündigung noch ein Austritt sind vertraglich vorgesehen). Die Europäer halten den Vertrag aus Angst vor den USA ebenfalls nicht mehr ein. Aber vom Iran verlangen die europäischen Außenminister nun, dass dieser das Abkommen gefälligst einhalten soll, allen voran mal wieder das Maasmännchen. Solange die Angst vor Sanktionen der USA größer ist als die Angst vor einer iranischen Atombombe wird sich wohl nichts ändern.

08.07.2019

Russland   Georgien

18:02 | sputnik: Obszöne Hassrede gegen Russen und Putin: Georgier protestieren bei TV-Sender – Videos

Mit einer derben Verleumdungstirade gegen Wladimir Putin und Russen hat der georgische TV-Moderator Georgi Gabunija heftige Proteste im eigenen Land ausgelöst. Die politischen Auswirkungen seines Benehmens bei der Livesendung am späten Sonntagabend zeichnen sich bereits heute ab.
Georgi Gabunija begann seine Sendung „P.S.“ am Sonntagabend mit einer Anrede an Wladimir Putin. Eine Minute lang beschimpfte er den russischen Präsidenten und seine Eltern mit diversen Worten, die unter die Gürtellinie gingen, und verunglimpfte die Russen als Putins „Sklaven“.

Im Gegensatz zu TQM hab ich schon ein gewisses Verständnis zur Russland-Skepsis der Georgier. Aber das, was sich seit de Einmischung von außen (seit ca drei Wochen) abspielt spottet jeder Beschreibung. Die Georgier spielen mit dem ökonomischen Feuer - Russland ist noch immer einer der wichtigsten Handelspartner und Tourismus-Lieferant! Es sieht so aus als wollten die Georgier den gleichen Weg gehen wie die Ukrainer 2014. Offensichtlich haben sie die mittelfristigen Auswirkungen auf Land und Leute dort nicht bedacht! TB

 

07.07.2019

10:35 I Voltairent: FAKE WARS AND BIG LIES (2/25) The Muslim Brotherhood as assassins

Eine hervorragende Sonntagslektüre von Thierry Meyssan, ein historischer Hintergrundabriss, wie die USA die Muslimbruderschaft wiederbelebten und intrumentalisierten. Ein wesentlicher Beitrag dazu, die Zusammenhänge im Nahen Osten besser zu verstehen. TQM

Frankreich    Iran

10:00 I SPON: Urananreicherung Iran kündigt zentralen Verstoß gegen Atomabkommen an

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat seinen iranischen Kollegen Hassan Rohani in einem Telefongespräch vor dem "Risiko einer Schwächung" des internationalen Atomabkommens gewarnt. Macron habe in dem Gespräch seine tiefe Besorgnis zum Ausdruck gebracht und darauf hingewiesen, dass eine solche Schwächung der Vereinbarung notwendigerweise Konsequenzen nach sich ziehen würde, teilte das Präsidialamt in Paris mit. Welche Konsequenzen dies sein könnten, wurde nicht erläutert.
In dem mehr als eine Stunde dauernden Telefonat habe Macron zudem angekündigt, sich bis zum 15. Juli um eine Wiederaufnahme der Gespräche mit allen Vertragspartnern zu bemühen. In den kommenden Tagen werde er mit allen Parteien beraten, um eine Deeskalation der derzeitigen Spannungen im Atomstreit zu erreichen.

Man stelle sich vor jemand tauscht sein KFZ gegen einen Händlerneuwagen, gibt diesen ab und erhält den Neuwagen nicht. "Darf" er dann seinen Gebrauchtwagen behalten und fahren, oder muß er auf beides verzichten und bezahlen? Soweit die Logik der "Westlichen Wertegemeinschaft".
Was ist also "das Risiko einer Schwächung des internationalen Atomabkommens", aus dem die USA austraten und an das sich die "Westlichen Vertragspartner" nicht hielten? Der iranische Außenminister Zarif beruft sich auf die Artikel 26 und 36 des JCPOA. Demnach sei es kein Bruch des Abkommens, vielmehr haben die Vertragspartner gegen den Mechanismus des Abkommens verstoßen. Der Iran brauche 5%iges Uran für den Atomreaktor von Busher und 20%iges Uran für den Versuchsreaktor, strebe jedoch keine Kernwaffen an. 
Zudem kündigte Macron "Konsequenzen" an, wenn der Iran die Urananreicherung steigere. Wie sollen die Aussehen? Statt "nichts" gibt es weiterhin die "Hoffnung auf nichts"? Was für ein Deal! TQM

USA    Grossbritannien

09:35 I SPON: In Depeschen nach London Britischer Botschafter nennt Trump-Regierung "unfähig"

Der britische Botschafter in den USA hat US-Präsident Donald Trump und dessen Regierung einem Pressebericht zufolge in internen Mitteilungen als "inkompetent" und "einzigartig dysfunktional" bezeichnet. Wie die britische Zeitung "Mail on Sunday" berichtete, erklärte Botschafter Kim Darroch in geheimen Briefings an das Außenministerium in London, dass die Trump-Präsidentschaft "abstürzen" und "schmachvoll enden" werde. Laut "Mail on Sunday" wurden die Depeschen vermutlich von einem Mitglied des britischen Beamtenapparats durchgestochen.
"Wir gehen nicht wirklich davon aus, dass diese Regierung normaler wird; weniger dysfunktional; weniger unberechenbar; weniger gespalten; weniger diplomatisch plump und ungeschickt", schrieb Darroch demnach in einer Depesche.

Wunderbar, die cholerischen Depeschen des Deep-State GB-Botschafters, der die "besonderen Beziehungen" zwischen GB und den USA in ein neues Licht rückt! Ein ausgezeichneter Beitrag dazu, diese angelsächsische Messalliance weiter und öffentlich zu vergiften! "Der Spiegel" erwähnt dabei nicht, daß Botschafter Darroch auch schrieb, daß man Trump "jedoch nicht abschreiben könne". Wie wahr - Trump hat gute Chance auf eine zweite Amtszeit, während Darroch, so wie Blair, Cameron und May längst abgeschrieben ist! TQM

14:23 | dazu passend - zero-h: The British Roots Of The Deep State: How The Round Table Infiltrated America! TB

Nato   Deutschland   Syrien

08:53 | n-tv: Anti-IS-Einsatz in Syrien - USA verlangen deutsche Bodentruppen

"Tornado"-Aufklärungsflugzeuge, ein Tankflugzeug und Ausbilder im Irak sind der deutsche Beitrag im Kampf gegen den IS. Den USA reicht das nicht. Die Vereinigten Staaten rufen nach Bundeswehrsoldaten in Syrien und bringen die Bundesregierung in die Bredouille.

Natürlich schreckt man sich g'scheit, wenn man so was lesen muß. Andererseits ist diese Forderung der USA nur eine logische Folge/Steigerung aus dem Verhalten, welches die deutsche Bundesregierung beim Putsch in Venezuela an den Tag gelegt hat. Dort wurden die Putschisten beim versuchten Regime-Change eifrigst verbal-politisch und teilweise auch diplomatisch unterstützt! Österreichs Alt-Kanzler tat dies leider auch!
Und Nein, b.com ist kein Freund von Maduro! TB

Die Leseratte
Das ist ja wohl nicht wahr! Deutsche Bodentruppen in Syrien auf Seiten der Opposition? Das wäre der Supergau. Und nett, dass den Autoren der wichtigste Grund NICHT einfällt, warum ein solcher Einsatz "heikel" wäre: Er wäre absolut völkerrechtswidrig! Trump will seine Truppen aus Syrien abziehen und sucht jetzt unter den "Verbündeten" noch Deppen, die stattdessen ihre Truppen hinschicken, um die längst verlorene Schlacht noch ein bisschen am Laufen zu halten, und die Amis irgendwie noch drinnen.

09:25 I TQM zur werten Leseratte: Ich sehe das anders. Erstens handelt es sich nicht um eine "Opposition", sondern um bezahlte, ausländische Söldner und Terroristen. Zweitens ist dies eine geschickte Provokation Trumps nach dem Motto: "Wenn die BRD ihren Deep State-Feldzug fortsetzen wollen, dann sollen sie sich selber in die Wüste begeben und nicht aus dem Berliner-Off, halbstarke Maaß-Sprüche klopfen!" Sollen sie doch kommen! 

14:22 | Willy Wimmer "Das Imperium ruft nach deutschen Soldaten"
Diesmal sollen sie als Bodentruppen in Syrien eingesetzt werden. Da spielt es keine Rolle, daß es sich bei Syrien um ein souveränes Land handelt. Niemand kann sich darauf zurückziehen, eine entsprechende Einladung der legitimen syrischen Regierung auf Einsatz der deutschen Bundeswehr erhalten zu haben. Die Charta der Vereinten Nationen spielt keine Rolle, obwohl diese die einzige Legitimation neben der Anforderung von Hilfe zur Selbstverteidigung darstellen würde. Das ist nicht irgend etwas.
Die Charta der Vereinten Nationen ist die Legitimation für den Einsatz militärischer Gewalt, die der Zweite Weltkrieg für Kriege gleichsam übriggelassen hatte. Zu groß waren die Verheerungen durch diesen Krieg, als daß man hätte zur Tagesordnung übergehen können und nach dem Ende dieses Krieges mit den alten Gewohnheiten und Praktiken zur Kriegführung hätte weitermachen können. Die Charta der Vereinten Nationen stellt insoweit einen zivilisatorischen Zugewinn im Interesse der gesamten Menschheit dar. Mit und seit dem Krieg 1999 gegen Jugoslawien haben die USA das Rückgrat der Charta der Vereinten Nationen systematisch gefleddert. Die Einhegung des Krieges ist nicht mehr das Ziel. Kriegführung im Interesse der Vereinigten Staaten ist die Aufgabe und da das eigene Potential entweder geschont werden soll oder nicht mehr reicht, soll jetzt die Bundeswehr an die Front.

Es ist absolut erforderlich, sich die sicherheitspolitischen Richtlinien des amerikanischen Präsidenten in diesem Zusammenhang im wahrsten Sinne zu Gemüte zu führen. Danach ist Krieg daran gebunden, daß er im amerikanischen Interesse geführt wird. Die Charta der Vereinten Nationen spielt dabei keine Rolle, kommt darin
als Schlüsselelement nicht vor. Wir sind damit durch die Umsetzung der amerikanischen Interessenlage und unter Verzicht auf den zivilisatorischen Zugewinn durch die Charta der Vereinten Nationen wieder dort angekommen,
wo am 1. September 1939 der deutsche Krieg gegen Polen begann. Die bevorstehenden Erinnerungstage werden Anlass genug geben, sich über alle Überlegungen in diesem Zusammenhang auszutauschen. Dazu hat das amerikanische Vorgehen zum Verzicht auf die Restriktionen der Charta der Vereinten Nationen geführt. Die ganze
Dimension der Erinnerung wird allerdings in Zukunft-anders als in den vergangenen Jahrzehnten-davon bestimmt sein, daß aus inzwischen sehr durchsichtigen Gründen auf die „Schlüsselerinnerung an Versailles“ im Westen bei den Tätern feige verzichtet worden ist. Es ging und geht um zwei oder drei Überlegungen bei unseren „Freunden“: entweder die Nutzung des deutschen Potentials im eigenen Interesse oder die Vernichtung Deutschlands, wenn das nicht gelingen sollte. Schon im Ersten Weltkrieg sollte Deutschland seine Bestimmung in der Vernichtung Rußlands finden. Das ist heute nicht anders oder des Iran oder im Kampf gegen China.

Die derzeit noch im Amt befindliche Vorsitzende der CDU, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, hat vor ihrer Reise nach Israel nach Presseberichten der französischen Seite für ihre Kolonialkriege mittels der EU schon mal in Aussicht gestellt, auf den Parlamentsvorbehalt zum Einsatz der Bundeswehr zu verzichten. Das ist das Signal an
Washington, das für die NATO und damit amerikanische Interessen gleich mit zu erledigen. Dann sind wir endlich da, wo man uns seit Jahrzehnten hin haben wollte. Wir werden dann aus der Zeitung erfahren, wo unsere Soldaten
eingesetzt werden. Auch das wurde deutlich, als die CDU-Vorsitzende ihre Reise antrat. Da wurde wieder etwas zur deutschen Staatsraison erklärt, obwohl wir ein Grundgesetz haben. Zeitgleich lies sich bei einer internationalen
Konferenz ein ehemaliger Mossad-Chef nach Presseberichten vernehmen, daß sein Land an Frieden aus innenpolitischen Gründen kein Interesse habe.

14:48 | Leser-Kommentar
Leserkommentar: Als ich den Bericht heute morgen auf n-tv las, war ich auch zunächst geschockt. Aber nach TQM`s Kommentar von 09.25 Uhr war
alles wieder gut. Außerdem sehe ich gute Chancen, daß die Kriegs- und Terror-Koalition an dieser Frage in Berlin zerbricht. Leider schert im Bundestag sich außer den Linken und der AFD keiner um das Völkerrecht. Es wird Zeit, daß dieses Thema auf den Tisch kommt und die Vernünftigen,
die es zweifellos auch in der CDU und der SPD geben sollte, den Mund aufmachen. Bei den Grünen sehe ich leider keinen Vernünftigen und die
FDP geht mit jedem ins Bett, denen ist es egal.

06.07.2019

Deutschland   Nato

14:57 | Willy Wimmer "Die Gelder f. d. Bundeswehreinsätze fehlen in unserem Land"

Nach dem ehemaligen deutschen Verteidigungsminister Peter Struck sollte Deutschland am Hindukush verteidigt werden. Aussprüche dieser Art lassen nur den Schluß zu, dass in Deutschland nur jemand dieses Amt übernehmen
kann, der sich mühelos in die amerikanische globale Kriegsplanung einzupassen in der Lage ist. Die Konsequenzen von diesem Geschätz: über 10 Milliarden Euro in den Wüsten Afghanistans verschleudert. Dieses Geld fehlt unserem Land und seinen Menschen in der gleichen Weise wie die Milliarden, die der illegale Merkel-Zuzug aus anderen Teilen der Welt jährlich verschlingt, auch, weil die NATO es nicht lassen kann, andere Länder platt zu bomben. Es ist aber nicht nur das Geld für den sinnlosen und herbeigelogenen Krieg in Afghanistan. Die Taliban als amerikanische Banden-Gründung stehen vor der Machtübernahme. Wenn, was zu vermuten ist, die Amerikaner an sich zunächst und alleine denken, dann wird die Bundeswehr nicht ausgeflogen. Heute sperrt sogar Aserbeidschan angeblich für deutsche Flugzeuge mit Ziel Afghanistan seinen Luftraum. Dann kann man nur hoffen, daß die Brücke bei Termez zwischen Afghanistan und Usbekistan noch heil ist und die deutschen Soldaten sich durchschlagen können oder von der russischen Armee gerettet werden. Das schlimmste ist darin zu sehen, dass für diesen herbeigelogenen Krieg deutsche Soldaten für nichts und wieder nichts ihr Leben gelassen haben.

Wir sollten uns allerdings damit vertraut machen, daß es nicht nur um den Kriegseinsatz mit den fürchterlichen Massenverbrechen durch Amerikaner und ihre örtlichen Verbündeten zu Kriegsbeginn geht. Die deutschen Truppen sind in der unmittelbaren Nähe des größten Konfliktherdes, mit dem wir es zu tun haben und der in dieser Region
mit den Ländern China und USA in Verbindung zu bringen ist. Es geht um die chinesische Provinz Singkiang mit ihrer geradezu imperialen Hauptstadt Urumchi, Zentrum der Uiguren und anderer Turkvölker. Es mehren sich die groß aufgezogenen Berichte in der „Netzwerk-Presse“ internationalen Zuschnitts über das, was die chinesische Regierung den lokalen Mehrheitsbürgern zufügt. Wenn es der Berichterstattung um die Menschen gehen würde, müßte man den Hut ziehen, politisch gesehen. Geht es aber darum? Das muß und darf bezweifelt werden, weil im westlichen Sinn diese Umstände instrumentalisiert werden. Diese Geschichte ist gerade mal dreißig Jahre alt, weil die Auflösung der Sowjetunion kriegerische Auseinandersetzungen im Globalmaßstab an der Westgrenze zu China hätte heraufbeschwören können. Das Tienshan-Gebirge teilt geradezu die Siedlungsgebiete jener Turkvölker, die westlich des Gebirges mit Kasachstan usw. ihre Nationalstaaten schaffen konnten, im Osten weiter unter chinesischer Herrschaft standen. Die neu geschaffenen Staaten standen vor der Frage, über eine „Heim-ins Reich“
Politik für ihre Landsleute unter chinesischer Herrschaft den großen Krieg zu initiieren oder es mit Frieden, Ausgleich und Kooperation zu versuchen.

Es war Aufgabe des ungewöhlich geschickten kasachischen Präsidenten Naserbajev, dies mittels der Strukturprinzipien der KSZE zu versuchen, die eben erst in Europa geradezu Wunder hatte bewirken können.
Ich konnte bei allen Vorbereitungsgesprächen für eine KSZAsien dabei sein und aus erster Hand erfahren, mit welcher Obstruktionspolitik die Vereinigten Staaten zu verhindern versuchten, in diesem Teil der Welt eine friedensstiftende Organisation in der Art der KSZE zu schaffen. Dennoch ist heute die daraus hervorgegangene
„Shanghai Kooperation“ die größte und wirksamste regionale Sicherheitsorganisation unter dem Dach des Regelwerks der UN. Einer UN, die sich an ihr eigenes Regelwerk hält und nicht versucht, über Migration den Umsturz global zu planen. Der Machtwechsel in Kasachstan von Präsident Naserbajev zu Präsident Tokaijev vor einigen Wochen hat deutlich gemacht, daß Kasachstan sich diesen Überlegungen weiter verpflichtet fühlt. Ich konnte den klugen Diplomaten Tokaijev in den Jahren der genannten Vorbereitungskonferenz für die „Shanghai Kooperation“ erleben und man kann diese Organisation in der Praxis getrost als sein diplomatisches Meisterwerk
bezeichnen. Kein Wunder, daß BBC und andere ihn wegen der angeblichen Wahlumstände aufs Korn genommen haben. Er stört das angelsächsische Spiel ganz gewaltig. Und China ist auf der Hut, nachdem für die ganze Welt sichtbar britische Kolonialflaggen im Parlament durch Demonstranten geschwenkt wurden. Wie Rußland auch weiss China um die angelsächsische Planung, das uns heute als China bekannte Land in acht neue Staaten aufzuspalten.
Man kann darauf schließen, daß bei Intensivierung des „Seidenstraßen-Projektes“ durch China auf dem euro-asiatischen Kontinent die Versuche zunehmen werden, China und der Shanghai-Kooperation einen Strich durch die Rechung zu machen.

Es ist lange her, daß unter den „weißen Teufen an der Seidenstraße“ deutsche Forscher waren, die zu einer eigenständigen Beurteilung der Lage in Berlin beitragen konnten. Heute kommt das Berliner Denken aus den Garküchen in Brüssel und Washington.

Russland   Deutschland

12:14 | anti-spiegel: Das russische Außenministerium über den deutschen Verfassungsschutzbericht

Wir sind auf einen kürzlich veröffentlichten Bericht des deutschen Verfassungsschutzes aufmerksam geworden, der eine Reihe von Vorwürfen gegen Russland enthielt. Neben den Vorwürfen, dass russische Geheimdienste insbesondere in Deutschland aktiv Spionage betreiben, widmet sich ein großer Teil des Dokuments dem Einfluss der russischen Medien auf die deutsche Öffentlichkeit.

EU    Russland    USA

09:52 | RT: Replacing Kremlin’s ‘malign influence’ with Washington’s? US unveils new anti-Russia plan for Europe

USAID verkündete eine neue Strategie um die osteuropäischen Staaten vom Zugriff Russlands zu befreien. Dazu zählt ein Geldregen an lokale Medien und das Vordringen der US-Firmen auf den osteuropäischen Markt. Das Programm firmiert unter ‘Countering Malign Kremlin Influence (CMKI), also Begegnung des bösartigen Einflusses des Kreml und zwar gegen Desinformation zur Wahrung ihres politischen Systems und zur Reduktion der russischischen Energieabhängigkeit und des Handels mit Russland.

Wer kennt sie nicht, Uncle Sam´s Reis-Säcke mit USAID-Aufschrift, wie sie in Hunger-Regionen Afrikas medienwirksam entladen werden? Doch es gibt bekanntlich  "no free lunch".
Im Gegenteil - Milllionen Jemeniten werden durch die saudisch-amerikanische Hungerblockade ausgehungert, in den geplanten "Hilfslieferungen" an Venezuela befanden sich mehr Waffen, als Nahrungsmittel.
Für Ost-Europa hat die Deep State Maschinerie "USAID" einen besonderen Sack voller Flöhe bereit, nämlich das Propaganda-Gift, der "Hilfe zur Nicht-Einmischung" durch subversive Einmischung! 
Die plumpe Tour bleibt jedoch bereits im Ansatz nicht unentdeckt. Sie wird es nicht schaffen, Realitäten "hilfreich" zu beseitigen. Einerseits die, der ökonomischen Dampfwalze der Seidenstrasse und ihrer Arme bis tief nach Europa, andererseits die unverzichtbaren Verbindungen zwischen (Ost)-Europa und Russland am Energie-Sektor. 
Putin bezifferte die Einbußen der Sanktionen gegen Russland wie folgt: USA 17 Mrd. USD, Russland 50 Mrd. USD, EU 240 Mrd. USD. 
Was will nun also USAID außer plattes Propaganda-Gift in die Pipelines pumpen? Parboiled Reis statt russisches Reverse-Gas in die Ukraine? Nordstream 2 mit Umweltbescheiden dänischr Ober-Vasallen blockieren? Alle großen, europäischen Energiefirmen sanktionieren? 
Der EU-Agrar-Hauptkunde Russland wendete seine Produktion vom Großimporteur, dank Sanktionen auf über 26 Mrd USD Agrarexporte 2018 und strebt die 50 Mrd. Marke Marke an.
Während die europäischen Maschinenbauer stetig aus dem russischen Markt gedrängt werden, erweist sich der chinesische Markt als tückisch. Kein ICE, keine Siemens Turbine, die nicht flugs als chinesische Kopie auf diversen Märkten Afrikas und Asiens auftauchen.
Russland hat nicht und wird nicht um Aufhebung der EU-Sanktionen betteln. Es ist die EU, welche die Notbremse ziehen muß, wobei es auf vielen Gebieten bereits zu spät ist, durch einen neuerlichen Markteintritt den Stand von vor den Sanktionen jemals wieder zu erreichen.
EU-NATO Osterweiterung, Soros und USAID-Spielchen werden geographische, traditionelle und wirtschaftliche Realitäten höchstens verzerren, jedoch nicht nachhaltig verändern. Die Zeit spielt für Russland und gegen das letzte Aufgebot der EU und ihrer Deep State Alliierten. TQM

05.07.2019

 

14:40 I vn: Israel gegen die Venezolaner

".... Die Gegenwart des israelischen Geheimdienstes in Lateinamerika geht auf das Jahr 1982 zurück. In Guatemala massakrierte der jüdisch-christliche Präsident Efraín Ríos Montt [3] 18000 Indianer. Während Ariel Scharon den Libanon überfiel, verfolgte der Mossad in seinem Schatten die Sozialexperimente, die er seit 1975 im Südafrika der Apartheid praktiziert hatte: Bantustans für die Mayas zu schaffen; ein Modell, das den Palästinensern nach dem Osloer Abkommen (1994) aufgezwungen wird. Im Gegensatz zu einer optimistischen Lesart der Ereignisse, spricht die Tatsache, dass Premierminister Yitzhak Rabin die Sozialexperimente in Südafrika persönlich betreut hat [4], nicht für seine Aufrichtigkeit, als er sich in Oslo anschickte, einen entmilitarisierten palästinensischen Staat anzuerkennen.

In den letzten zehn Jahren haben die israelischen Geheimdienste
- die israelische "private" Firma Global CST "autorisiert", die Operation "Jaque" der Befreiung von Ingrid Betancourt, eine Geisel der kolumbianischen FARC (2008), zu unternehmen [5].
- Heckenschützen nach Honduras geschickt, um die Pro-Demokratie-Leader zu ermorden, die gegen den Sturz des verfassungsmäßigen Präsident Manuel Zelaya (2009) demonstrierten [6].
- sich aktiv an dem Sturz der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff innerhalb der Zentralbank, der Untergrabung der Sicherheit der Olympischen Spiele in Rio De Janeiro und des Senats beteiligt (2016).

Darüber hinaus haben die israelischen Verteidigungs-Kräfte
- eine U-Boot-Basis in Chile gemietet;
- tausende Soldaten nach Patagonien geschickt, um auf einem Besitz von Joe Lewis einen zweiwöchigen Kurs in Argentinien zu absolvieren [7]."

 

Grossbritannien    Iran

12:32 I Jerusalem Post: IRGC COMMANDER: WE WILL SEIZE UK OIL TANKER IF IRANIAN VESSEL NOT RELEASED

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, General Mohsen Rezai, gab bekannt, daß der Iran einen britischen Öltanker kopnfiszieren werde, wenn GB nicht unverzüglich den vor Gibraltar gekaperten, iranischen Tanker freilässt. "Der islamische Iran habe in seinem 40-jährigen Bestehen niemals eine Schlacht begonnen, jedoch auch noch nie gezögert eine Pöbelei zu beantworten". 

Absolut richtige Reaktion. Auch wenn britische Schiffe in Bahrain ankern, werden sie es sich nun gut überlegen müssen, ob sie an ihrer Piraterie festhalten. Ein Exempel an GB zu statuieren, das ein besonders dreckiges Spiel in Syrien spielte und im Jemen spielt, wäre eine willkommene Abwechslung zur US-Iranischen-Anspannung. Die USA wollen keinen offenen Krieg mit dem Iran und sie wagen ihn auch nicht. Noch weniger werden es die Briten wagen. Was bleibt ist ein Gesichtsverlust, oder eine böse Überraschung im Persischen Golf. Beides ist okay! TQM

 

China    Tuerkei

09:38 I CNN: Children of detained Uyghurs held in mass boarding schools in Xinjiang, research claims

Kinder tausender inhaftierter Eltern aus der Provinz Xinjang befänden sich in riesigen Umerziehungslagern des chinesischen Staates. Laut dem unabhängigen deutschen Forscher und Experten Adrian Zenz und der BBC werden sie in Internaten gehalten und umerzogen, selbst wenn sie Verwandte in Freiheit hätten. 

Groß ist die Enttäuschung bei BBC und CNN bezüglich des Tauwetters zwischen Erdogan und China. Eine weitere, transatlantische Intrige platzt. China lud in Folge der G-20 Gespräche zwischen Erdogan und Xi eine türkische Delegation nach Xinjang ein, um vor Ort die Lage der Uiguren zu bewerten. "Die Türkei erwarte sich lediglich, daß die Uiguren in Sicherheit, Frieden und Wohlstand leben können", so Erdogan. Vorbei also die Zeiten, wo Erdogan von "Konzentrationslagern" sprach und China und dessen Souveränität herausforderte. Diese versuchen GB und der US-Deep State mit wiederholten Keilen in Xinjang, Hongkong und an der indisch-chinesischen Grenze zu provozieren. Die Türkei läßt sich aber offenbar nicht mehr dazu einspannen. Nun wird es Zeit, daß die Türkei die Bande zu radikal-uigurischen Unabhängigkeitsgruppen und bewaffneter uigurischer Extremisten im türkischen "Exil" kappt, während der "gemäßigte Arm" in der BRD, Holland, GB und den USA sitzt, verbleibt dann nur noch Saudi, das massiv bewaffnete Uiguren beherbergt und von Saudi aus nach Ost-Syrien und bis nach Afghanistan entsendet. TQM

 

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08:33 | isw: G20 in Osaka: der Sieger heißt Trump

... In der Erklärung wird klar, welches die Schwerpunkte ihrer globalen Politik sein oder vorgeblich sein würden. Die proklamierten Ziele werden, geheuchelt oder nicht, die internationale politische Diskussion prägen. Schon das erste Thema „Robustes globales Wirtschaftswachstum fördern“ meistern die Autoren mit dem Schwung geübter Märchenerzähler. Sie wollen ein „freies, faires, nicht-diskriminierendes, transparentes, vorhersagbares und stabiles Handels- und Investment-Umfeld schaffen.“ Und: „Wir halten die Märkte offen.“

Iran    Russland    Syrien    Tuerkei

07:40 | Jerusalem Post: TURKEY ANNOUNCES 'TRILATERAL SUMMIT' ON SYRIA WITH RUSSIA AND IRAN

Der Sprecher Erdogans verlautbarte für August einen Dreiergipfel zwischen der Türkei, Russland und dem Iran zu Syrien und dabei speziell zu Idllib. Neulich kam es zu Feuergefechten zwischen der syrischen Armee und den türkischen Streitkräften. Russland will durch seinen anwachsenden Einfluß einen größeren Krieg vermeiden, da es seine militärischen Deals mit der Türkei nicht beeinträchtigen möchte. Im September soll ein weiterer Gipfel folgen, der Frankreich und die BRD einschließen soll. 
Durch die Spannungen die alle drei Staaten mit Washington haben, rücken die Interessen der drei Staaten näher, obwohl Russland und der Iran auf der Seite Assads stehen und die Türkei ostentativ gegen Assad steht.

Der Gipfel wird in Ankara abgehalten und soll die Regionalfragen um Idlib klären. In Folge soll beim folgenden Vierergipfel mit Frankreich und der BRD die Ergebnisse der verfassungsgebenden Kommission ausarbeiten und die Rückkehr der Flüchtlinge festlegen.
Erdogan bezeichnete gestern die Nicht-Auslieferung der bereits bezahlten F-35 als Diebstahl. Die S-400 sollen in den kommenden 10 Tagen ausgeliefert und aufgestellt werden. 
Auch GB scheint sich wieder in den Syrien Konflikt einzuschalten. Die Royals Marines beschlagnahmten vor Gibraltar einen iranischen Öltanker mit Kurs auf Syrien, da dieser die "EU-Sanktionen verletze". Das iranische Außenamt zitierte den britischen Botschafter in Teheran in das Außenamt. Mit allen Mitteln wird versucht den Wiederaufbau Syriens zu konterkarieren und das Leben der verbliebenen Syrer zu erschweren. Es sit davon auszugehen, daß Russland einschreiten wird und die Öllieferungen übernehmen wird. GB, oder Frankreich werden es nicht wagen einen russischen Tanker aufzubringen. TQM

04.07.2019

Iran    China    EU    Indien    Russland    USA

10:00 I TQM: Iran - "no oil for fools"!

Die Trump Administration kündigte wiederholt an, die iranischen Ölexporte "auf null" zu bringen. Schrittweise wurden erst die europäischen Öl- und Gasfirmen aus dem Iran gedrängt: Die OMV aus Pars 2, danach die französische Total, welche die OMV-Anteile übernahm. Die Öl-Import "Genehmigungen" für Italien und Frankreich liefen aus, schließlich drängten die USA Saudi dazu die Förderquote zu expandieren und "für den Iran einzuspringen" um dessen herbeigeführten Ausfall in Richtung China und Indien zu "kompensieren".....

Den gesamten Beitrag finden Sie hier! TB

Georgien   Russland

08:21 | rt: Georgische Wirtschaft verliert bis zu 700 Millionen US-Dollar mangels russischer Touristen

Die Flugverbindung zwischen Russland und Georgien wurde eingestellt. Nun rechnet die georgische staatliche Tourismusagentur damit, dass die Binnenwirtschaft des Landes fast 710 Millionen US-Dollar an Einnahmen verlieren wird, da russische Touristen ausbleiben werden.

George S, mitverantwortlich für das Georgien-Desaster, kann jetzt seine Philanthropie beweisen und die durch seine "Aktivitäten" versachten Schäden aus seiner Privatkassa ausgleichen! TB

China    Grossbritannien

07:42 | Sputnik: China droht Großbritannien mit Beziehungsverschlechterung – Medien

Großbritannien soll sich laut dem chinesischen Botschafter in London, Liu Xiaoming, nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen. Dies berichtet Reuters am Mittwoch. „Die Regierung Großbritanniens hat es vorgezogen, sich auf die falsche Seite zu stellen“, erklärte er. Nach Lius Worten habe London unangebrachte Erklärungen gemacht – sowohl zur Einmischung in Hongkongs Angelegenheiten als auch zur Unterstützung von leidenschaftlichen Rechtsbrechern.
Johnson hatte am 3. Juni erklärt, dass er in allem die Einwohner von Hongkong unterstütze. Am 2. Juli hatte Großbritannien China gewarnt, dass im Fall einer Nichteinhaltung der Vereinbarungen zu Hongkong ernste Konsequenzen folgen würden. 

"Groß"britanien leidet an Größenwahn! Schickt es demnächst "Gelbhelme" nach Hongkong?
Selber läßt es sich die Nordirland Grenze von EU-Apparatschiks vorschreiben, sich von Highland-Sozialisten die Abspaltung Schottlands androhen, sich vom pakistanischen Bürgermeister Londons die eigene Hauptstadt zum Hort diverser Gangs und Säureattentäter in den Abgrund führen und dann erteilt es China ungefragt Ratschläge in "Good Governance"!
Welche "ernsthaften Konsequenzen" wird GB den Chinesen angedeihen lassen? Wird ein Hongkonger "Dissident" mit "Nowitschok"  in Chinatown vergiftet? Ziehen die britischen Banker und Broker geschlossen aus Hongkong ab? GB macht sich großspurig lächerlich - der Lauf seiner "Kanonenrohrpolitik" richtet sich gegen die eigene City - die Rechnung des Drachen wird folgen. TQM 

03.07.2019

Libyen

08:15 | Voltairenet: Die türkische Armee und die Miliz von Misrata massakrieren die Unterstützer von Marschall Haftar

Die türkische Armee hat von Syrien aus Dschihadisten nach Libyen geschickt, dann Militärberater und Ausrüstung, darunter Panzer und Drohnen.
Sie hat den Angriff auf die Milizen der von Fayez el-Sarradsch geleiteten Regierung der nationalen Einheit von Tripolis gesteuert, d. h. der von den Vereinten Nationen gewählten Regierung.
Diese stützt sich auf die Muslim-Bruderschaft, Katar und die Türkei, welche im Jahr 2011 der NATO die Miliz von Misrata zur Verfügung gestellt hat; eine von Familien ehemaliger osmanischer Soldaten beherrschte Stadt, oft zum Islam konvertierter Tscherkessen oder Juden, die sich im 19. Jahrhundert in Libyen angesiedelt haben.
Diese Miliz und die türkische Armee haben die berberische Stadt Gharyan angegriffen, die dem Parlament von Tobruk gegenüber treu geblieben ist. Sie haben dort an den Familien der Soldaten des Marschalls Khalifa Haftar schreckliche Gräueltaten begangen. Es ist die gleiche Miliz, die schon im Jahr 2011massenhafte Gewalttaten an der schwarzen Bevölkerung von Tawarga begangen hatte.
Es ist die erste bedeutende Niederlage von Marschall Haftar, welcher von Frankreich und Russland unterstützt wird.

Die Interessenslagen in Libyen sind fast undurchschaubar. Franzosen, Russen, Ägypten, Israel, VAE auf Seite des Haftar. Die UNO, EU, Türkei, Katar "offiziell" auf Seiten der muslimbruderschaftsnahen "Zentralregierung" in Tripoli. Italien zwischen den Stühlen. Auch die Positionierung der Briten ist seitdem Elitesoldaten auf Seiten Haftars auftauchten unklar. Das heillose Chaos in Libyen steuert einem weiteren Höhepunkt zu. Aus gut informierten US-Kreisen hört man, daß es in zwei Monaten zu einer grundlegenden Entscheidung kommen wird. Anzunehmen ist, daß sich die USA/Trump auf die Seite Haftars schlagen werden. Dann sitzen alle großen Player im Boot des Haftar - wie sieht jedoch dann die Aufteilung der Ölinteressen zwischen Frankreich, Italien, GB, Russland und den USA aus? Der Spätsommer wird besodners heiß in Libyen. TQM

02.07.2019

Tuerkei    China

21:07 I Dailysabah: Turkey strong supporter of Belt and Road, Erdoğan tells Chinese press

Der chinesische Tageszeitung "Globaltimes" zitiert aus einem Interview mit Erdogan: "Die jahrhundertatle Kooperation zwischen unseren beiden Nationen wächst täglich dank des Seidenstrassen Prokjekts unter der Führung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, meinem allerbesten Freund." Das bilaterale Handelvolumen soll zunächst auf 50, dann auf 100 Mrd. USD ausgebaut werden.


Russland liefert Waffen und Nukleartechnik mit der Unterschrift diesen Mai unter das Atomkraftwerk Akkuyu, dazu Turkish Stream. China pumpt in die türkische Infrastruktur und kauft sich in den Agrarsektor ein. Selbst wenn die Türkei NATO-Mitglied bleiben sollte, so ist es de facto in einem anderen Orbit nämlich dem, der seiner geographischen- und Interessenslage entspricht.
Keine Spur mehr von dem türkischen Gestänkere gegen China wegen Xinjang und der "Konzentrationslager" der muslimischen Bevölkerung in der VR China, die das türkisch-chinesische Verhältnis noch vor wenigen Monaten an die Kippe  führten. China+Russland ist eine strategische Neuausrichtung der Türkei, ein Wohlfühlpaket, welches die US-Drohungen weitgehend unschädlich macht. TQM

 

EU   Iran

18:49 | theallgemeiner: European Powers Won’t Trigger Iran Deal Dispute Mechanism for Now: Diplomats

"Nicht jetzt. Wir wollen die Krise entschärfen “, sagte ein europäischer Diplomat.
Großbritannien, Frankreich und Deutschland werden vorerst keinen Streitbeilegungsmechanismus auslösen, der im iranischen Atomabkommen von 2015 verankert ist und zur erneuten Verhängung von Sanktionen der Vereinten Nationen führen könnte, sagten zwei europäische Diplomaten.

Deutschland   Venezuela

08:04 | rt: Not macht erfinderisch: Auswärtiges Amt erklärt Putschisten zum "persönlichen Vertreter" Guaidós

Der verurteilte venezolanische Putschist Otto Gebauer hat nun doch einen offiziellen Titel in Deutschland erhalten, nachdem es mit dem Rang eines Botschafters nicht geklappt hat. Auf Nachfrage von RT erklärte das Auswärtige Amt, dass Venezuela eben eine "Sondersituation" sei.

Originelle "diplomatische Beihilfe" zum Putsch! Wäre schön, wenn die deutsche Politik beim Lösen innerer Probleme ähnlich kreativ wäre! TB

08:55 | Leser-Kommentar
Sehr, sehr lächerlich, das Ganze. Die Bezeichnung "Exzellenz Guido" ist ja so was von neben der Spur. Das Auswärtige Amt sollte Guido feierlich mit großem Tamtam eine Krone aufsetzen. Und alle Repräsentanten der BRD dazu einladen, dazu eine Liveübertragung auf allen Kanälen.

17:20 I TQM dazu: Äußerst amüsant! Erst prescht die BRD voran, der CSU-Weber "anerkennt" Guaidó, die BRD - so ein wenig halt - und nun Kommano retour. Die BRD-Bananenrepublik schlägt Lateinamerika um Längen! 

01.07.2019

hongkong

19:14 | sz: Demonstranten stürmen Parlament in Hongkong

Bei Protesten gegen die politische Führung Hongkongs haben Hunderte Demonstranten das Parlament der chinesischen Sonderverwaltungszone besetzt. Sie schlugen am Montagabend (Ortszeit) Fenster ein und verschafften sich Zugang zum Gebäude des Legislativrats, wie in Aufnahmen des Fernsehsenders Hong Kong Cable TV zu sehen war. Im Sitzungssaal sprühten sie politische Parolen an die Wände.

Ob das gut für den socual score ist? TB

19:22 | Dazu passendes Video: Hongkong: Demonstranten versuchen Regierungssitz zu stürmen! TB

Russland   USA

17:35 | lion: Trump trifft auf Putin: Ende des Wettrüstens

Grossbritannien   Russland

16:15 | rt: "Klare Botschaft" an Moskau: Größte Präsenz der britischen Marine nahe Kaliningrad seit 100 Jahren

Vor dem Hintergrund bilateraler Spannungen zwischen London und Moskau findet im Baltikum nahe Kaliningrad eine massive Militärübung unter britischer Führung statt – unter anderem mit der größten Marinepräsenz Großbritanniens in der Ostsee seit einhundert Jahren.

USA

13:22 | KenFM: G20-Treffen: Desaster für die USA

Das am Samstag zu Ende gegangene G-20-Gipfeltreffen im japanischen Osaka hat gezeigt, dass die gegenwärtige Weltordnung immer schneller zerbricht. Die globale Vorherrschaft der USA wie auch die Dominanz des US-Dollars gehen unwiderruflich zu Ende, während China zusehends an Macht und Einfluss gewinnt.

Tuerkei    USA

13:18 | Sputnik: Erdogan: Russische S-400-Systeme binnen zehn Tagen in Türkei geliefert – Medien

Der TV-Sender berichtet, dass Erdogan dies im Rahmen des G20-Gipfels in Japan nach seinen Verhandlungen mit dem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump erklärt habe.
Reuters zitiert Erdogan wörtlich: „Innerhalb von zehn Tagen, vielleicht innerhalb von einer Woche, wird die erste Lieferung gebracht.“
Zuvor war berichtet worden, dass US-Präsident Donald Trump im Streit über die Lieferung von russischen Raketen an die Türkei nach Darstellung der Regierung in Ankara Sanktionen ausgeschlossen habe. „Er hat uns persönlich gesagt, dass das nicht geschehen wird”, sagte Erdogan am Samstag nach einem Treffen mit Trump beim G20-Gipfel in Osaka.

Die S-400 Silos, sind die Nägel mit Köpfe, die Erdogan und Putin endlich setzen. Ein wichtiges Signal der Souveränität, eine anständige Interessenspolik, die sich die BRD nicht einmal zu träumen wagen würde! TQM

 

30.06.2019

Nordkorea    USA

16:31 | diepresse: Trump lädt Kim ins Weiße Haus ein

US-Präsident und Nordkoreas Alleinherrscher vereinbaren beim Treffen in Panmunjom in der Demilitarisierter Zone einen Neustart der Atomgespräche.

09:12 I RT-live: Trump - shakehands mit Kim

Das Treffen ist beendet. Trump und Kim überschütteten einander mit Lobesworte. "Wenn Kim seinem Tweet nicht gefolgt wäre und zum Treffen erschienen wäre, dann wäre er vor der Presse blamiert gewesen. Das rechne er Kim hoch an", so Trump. Im Saal stand auch der grinsende Pompeo, der seitdem er und Bolton den Gipfel in Hanoi versauten, von Nordkorea zu den verhandlungen ausgeschlossen wurde. Pompeos und Boltons Vorgabe von Verhandlungen nach der totalen Entwaffnung Nordkoreas führte zu einer vorzeitigen Abreise Kims aus Hanoi. Nun hat Trump mit seinem bedingungslosen Schritt eine beispielose Geste gesetzt, um den Schaden seiner Kettenhunde auszubügeln. er zeigt damit auch, daß er willens und in der Lage ist, deren Treiben zu overrulen. Ein gutes Zeichen für Möglichkeiten, die gegenüber Russland und Iran folgen können. TQM

Trump zog sich nun zu Gesprächen mit Kim und Moon Jae in zurück - mehr als nur ein Händedruck. Ein genialer PR-Zug von Trump. Bolton wird übel!

Zwar war Jimmy Carter in Nordkorea, aber mit Trump setzte das erste Mal ein amtierender US-Präsident den Fuß auf nordkoreanisches Territorium

Trump: "We met and we liked each other from day one."

08:45 | CNN: Following G20, Trump to visit the DMZ in hopes of meeting Kim

Trump traf mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in in der DMZ ein. Dort bekam der US-Präsident vo US-Soldaten eine Golfjacke überreicht. Nun wartet man gespannt wann und wie es zu einer Begegnung zwischen Trump und Kim kommt.

Trump twittere die Idee in die DMZ zu reisen und Kim kurz "hallo" zu sagen. Vielleicht würde er dabei auch einen Schritt auf nordkoreanisches Staatsgebiet setzen. Wo bleibt Kim? TQM

29.06.2019

USA    Tuerkei

20:00 I Sputnik: Donald Trump und Reccep Tayyip Erdogan: „Das wird nicht geschehen”: Trump hat im S-400-Streit Sanktionen ausgeschlossen 

 

US-Präsident Donald Trump hat im Streit über die Lieferung von russischen Raketen an die Türkei nach Darstellung der Regierung in Ankara Sanktionen ausgeschlossen.
„Er hat uns persönlich gesagt, dass das nicht geschehen wird”, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Samstag nach einem Treffen mit Trump beim G20-Gipfel in Osaka.
Trump hatte zuvor erklärt, über die geplante Lieferung von S-400-Raketen werde verhandelt und beide Seiten prüften „verschiedene Lösungen”. Sanktionen schloss er nicht ausdrücklich aus. Allerdings sagte Trump in Osaka, die Türkei sei von seinem Amtsvorgänger Barack Obama „sehr unfair behandelt worden”. Dieser habe sich geweigert, der Türkei „Patriot”-Raketen von Raytheon zu verkaufen.

Trump widerspricht Mnuchin, den Drohungen des Pompeo und Shanahans. Trump erwähnte nicht, daß unter Obama der Putschversuch gegen Erdogan inszeniert wurde und Gülen im "US-Exil" bis heute weilt. Immerhin darf aber offenbar die Türkei doch die S-400 kaufen, ohne US-Sanktionen und aus der NATO gehen zu dürfen/müssen.
Dann bekommen sie eben auch keine F-35. Wie wird das aber mit Nordsyrien/Kurden, wo Trump dem Erdogan freie Hand versprach und dann von Lindsay Graham und Netanjahu zurückgepfiffen wurde?  
Und um die Gasausbeutung im östlichen Mittelmeer ziehen schwarze Wolken in Richtung Nordzypern/Türkei auf. Die S-400 ist nur ein Aspekt, der sich als russischer Exportschlager bis nach Indien zieht. Selbst der Iran  könne diese laut jüngsten Meldungen beziehen, da es sich um eine Deffensivwaffe handelt, die nur Angreifern ein Ärgernis sind. TQM

Venezuela    USA

19:45 | RT: ‘Regime change takes time’: Trump plays down stalled coup in Venezuela

Trump wurde von Journalisten darauf angesprochen, ob die US-Strategie Maduro zu entmachten gescheitert sei. Trump antwortete, daß "regime Change seine Zeit benötige und derzeit unglaublich viele Menschen Venezuela verließen." Es gäbe jedoch 5 alternative Strategien und man werde sehen. 
Putin sagte am Mittwoch der "Financial Times", daß man aufhören solle Südamerika zu demütigen, in dem man Regierungen aufzuzwinge. "Stellen Sie sich vor welches Chaos es gäbe, wenn wir dies mit Deutschland, oder Japan machten", so Putin.

Gute Idee - vielleicht zittert Merkel deshalb??? TQM

 28.06.2019

Russland    USA

18:48 I CNN: The end of liberalism? At the G20, Putin sides with the populists

Am Rande des G-20 Gipfels in Osaka stellte Putin fest, daß der westliche Liberalismus ausgedient hat. "Was hat es mit dem sogenannten Trump-Phänomen auf sich? Die herrschenden Eliten haben sich von den Völkern getrennt. Die Kluft besteht zwischen den herrschenden Eliten und der großen Mehrheit der Bevölkerung, so Putin. Demgegenüber meinte Donalt Tusk, daß er dem "stark widerspreche". Ausgedient hätten nach Tusk Authoritarismus, Personenkult und die Herrschaft der Olifgarchen.

Ein geleaktes, britisches Regierungsdokument dürfte hingegen Putin recht geben. Demnach bezeichnete letzten November der damalige britische Außenminister Boris Johnson, Frankreich und seine Haltung zum Brexit wortwörtlich als "Scheißhaufen".
Aus der Begnung zwischen Trump und Putin ist noch nicht viel nach außen gedrungen. Trump begrüßte Putin mit Händeklopfen auf dessen Rücken und scherzte herum. als er von einem Journalisten gefragt wurde, ob er Putin dazu auffordern werde sich nicht in die kommenden US-Präsidentschaftswahlen einzumischen, wandte sich dieser an den grinsenden Putin, zeigt mit dem Finger auf ihn und sagte: "Bitte mischen Sie sich nicht ein. Nicht einmischen!"
Ansonsten hielten sich beide Staatsoberhäupter bedeckt und verkündeten nur, daß es viel zu besprechen gab. Rechnen wir damit, daß dies nun in den kommenden Tagen portionsweise an die Öffentlichkeit gerät. TQM

Iran   UNO

17:09 | ys: Iran files complaint to United Nations about US drone

Der Iran sagte am Freitag, er habe offiziell bei den Vereinten Nationen eine Beschwerde gegen die Vereinigten Staaten wegen der Verletzung seines Luftraums mit einer unbemannten Drohne eingereicht, die Anfang dieses Monats von Teheran abgeschossen worden war, berichtete die halboffizielle Nachrichtenagentur Tasnim.

17:46 | dazu passend -awo: Irankrise: Das Sanktionstheater wird immer absurder TB

Russland    Syrien

07:30 I Sputnik: Russland hat in Syrien mehr erreicht als erwartet – Putin

In einem Interview mit der „Financial Times“ erklärte Putin, dass Russland in Syriensogar mehr erreicht habe als zuvor erwartet.
Der russische Staatschef wurde von den Journalisten der FT danach gefragt, was Russland für all das Risiko zurückbekommen habe, das es in Syrien auf sich genommen hat.
Putin betonte, dass das Resultat des russischen Einsatzes äußerst positiv sei.
„Wir haben sogar mehr erreicht, als ich erwartet hatte. Erstens wurde eine große Anzahl von Terroranhängern, die nach Russland zurückgekehrt wären, getötet“.
Es handle sich um mehrere Tausend Kämpfer, die womöglich nach Russland oder in andere Nachbarländer zurückgekehrt wären.
„Zweitens: Wir haben es geschafft, die Situation in einer Region zu stabilisieren, die geografisch in unserer Nähe liegt. Dies ist auch äußerst wichtig“, fügte er hinzu.
Weiterhin habe Russland mit allen Ländern der Region ziemlich gute Geschäftsbeziehungen aufgebaut, und seine Position in der Region des Nahen Ostenssei stabiler geworden, so Putin weiter.

Erinnern wir uns, als die "Westliche Wertegemeinschaft" Russland ein "Vietnam" in Syrien ankündigte, an die monatelangen Versuche mit Hilfe tausender, ausländischer, vom Westen bewaffneter Terroristen, vom Golan, über Damaskus, bis Aleppo, den totalen Terror zu veranstalten und russische Basen, syrisches Militär und Zivilisten zu morden. Erinnern wir uns an die "Weißhelme" der "Westlichen Wertegemeinschaft" die den Zynismus toppten und "Giftgasangriffe" inszenierten um Syrien in einen großen Krieg zu ziehen und mit Raketen zu belegen, um den "blutrünstigen Diktator" Assad zu beseitigen, an die "Bild Zeitung", die sich fragte, ob "man sich darüber freuen darf, daß die Frau des Assad an Krebs erkrankt ist", an den Deep State, der seine Terror Söldner nach Idlib überstellte, von dort bis Afghanistan ein Re-Settlement durchführte.
Nun ist GB, F, BRD zur Bedeutungslosigkeit geschrumpft und "seine IS-Kämpfer" fordern Familiennachzug in die BRD. 
Der große Sieger im Nahen Osten heißt Russland, das nicht nur dem schlimmsten Leid ein Ende setzte, sondern sich mit Syrien bestens als global Player positionierte. Putin verkniff sich diesen Aspekt auszusprechen. Trump selbst nahm ihm dies ab, als er mehrmals sagte, daß es Obama war, der Syrien für die USA vergeigte und den Russen die Türe öffnete. Putin spielte das "Window of Opportunity" perfekt aus. Das ganze EU-Format, Genfer Verhandlungen, etc. wurde abgelöst durch Russlands Astana-Gruppe, bei der die EU nicht enmal Beobachter-Status hatte und selbst die USA die dort erzielten Absprachen zur Kenntnis nehmen mußten.
Das russische Auftreten in Syrien strahlte ab, bis zum verhinderten US-Putschversuch in Venezuela. Hinsichtlich der russischen Ukraine-Politik gibt es selbst in Russland Kritiker. Es wird sich jedoch zeigen, daß auch dieser Schritt ein richtiger war. Nicht nur betreffend der lupenreinen Wiederaufnahme der Krim, sondern auch mit der Abwehr des NATO-Maidan in Kiew durch die Unterstützung des Donbass. Was vielen als unnötige Last erscheint, wird sich mittelfristig als richtig herausstellen. TQM

Israel

06:04 | vn: Die Rückkehr von Ehud Barak

"....Die Rückkehr von Ehud Barak zur Politik - die er nie wirklich verlassen hatte - ist voller Folgen. Seit Jahren hält er allein eine sehr klare Sprache über den Mangel an Ethik in der Politik. Im Jahr 2016 beschuldigt er explizit Benjamin Netanyahu "ein System der Apartheid" in Israel einzurichten und rief die Richter auf, seine Korruption zu untersuchen. Auch mit einem schwachen Wahlergebnis könnte er zusammen mit den blau-weißen Zentristen helfen, eine Mehrheit zu bilden und einen neuen Premierminister zu ernennen, der nicht Netanyahu ist."

27.06.2019

EU   Iran

18:17 | national: Europe grants Iran trade loophole as Tehran prepares to breach nuclear deal

Die europäischen Staaten werden ihre bisher größte Verpflichtung bekannt geben, das iranische Atomabkommen von 2015 durch eine Geldspritze für eine neue Handelsplattform mit dem Iran am Leben zu erhalten, auch wenn Teheran dabei ist, die im Pakt festgelegten Anreicherungsgrenzen zu überschreiten. Der letzte Versuch, der Instex-Handelsorganisation Kredite zu gewähren, wird in Teheran mit Bestürzung aufgenommen, wo die Ölverkäufe und andere Exporte unter die von den USA verhängten Sanktionen gefallen sind, nachdem sie im vergangenen Jahr vom Atomabkommen zurückgetreten waren.
Die Bekanntgabe der Finanzierung bei einer Sitzung der Aufsichtskommission der übrigen Mitglieder des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) am Freitag in Wien wird voraussichtlich von Federica Mogherini, der EU-Außenkommissarin, vorgenommen.

19:28 I TQM dazu: Ein schlechter Witz! Kein größereres europäisches Unternehmen wird es wagen, über dieses Vehikel Geschäfte mit dem Iran zu betreiben. Daher ist diese weitere EU-Seifenblase nicht einmal von symbolischem Charakter. Die EU sitzt weder im Syrien-Konflikt, noch zum Iran, noch zu Palästina an irgendeinem Verhandlungstisch. 

Russland    USA

11:20 I Sputnik: Trump erwartet „gutes Gespräch“ mit Putin in Osaka – Treffen bestätigt

Laut Uschakow könnten auf dem Treffen die strategische Stabilität sowie regionale Konflikte, darunter Syrien, Afghanistan, Ukraine und Venezuela, aber auch das Iran-Problem besprochen werden. Wie ein Vertreter des Weißen Hauses zuvor gegenüber den Journalisten ankündigte, könnte Trump auch die Rüstungskontrolle und die russische „Einmischung“ in die US-Präsidentschaftswahlen ansprechen. Das Gespräch soll ungefähr eine Stunde dauern, gleich nach der ersten Sitzung des Gipfels. Uschakow fügte hinzu, dass es die US-Seite gewesen sei, die sich um die Räumlichkeiten für das Treffen bemüht habe.

Der Deep State wird schäumen, der Kongreß und so manche Senatoren, werden versuchen Trump neuerlich Handschellen anzulegen, wenngleich dies nach dem Mueller-Bericht wesentlich schwieriger geworen ist.  Erinnern wir uns daran, daß der Kongreß sogar bemüht war die Übersetzerin der letzten Begegnung zwischen Putin und Trump vorzuladen und  "einzuvernehmen". Anzunehmen ist auch, daß die Amerikaner die Räumlichkeiten der Begegnung zwar festsetzten, Israelis  diese  zudem "absichern".  
Aus dem Optimismus des Trump können wir schlließen, daß das Gespräch der drei Sicherheitsberater in Jerusalem fruchtvoll verlief. Die gegenseitigen Drohungen und Schimpftiraden zwischen Trump und dem Iran erinnern an die Endphase der Verbalinjurien zwischen Kim und Trump, die seitdem in Liebesbekundungen umschlugen. Sollte sich dies zwischen Trump und Khamenei wiederholen, so bleibt zu hoffen, daß dem strengen, greisen obersten Führer kein überschwenglicher Kuss auf den Turban durch Trump zuteil wird, da überzogene "Männerfreundschaften" im Iran, mitunter am Baukran enden! TQM

 

Tuerkei    USA    Zypern    Griechenland    Israel

07:32 | Dailysabah: Turkey, Turkish Cypriots agree on cooperation for coastal security

Die Türkei und Nordzypern einigten sich auf ein Küstenschutzabkommen, welches auch Drittstaaten von nicht-genehmigten Öl- und Gasbohrungen abhalten soll. 
Der US-Senat verabschiedete einen Gesetzesantrag des Democrat Bob Menendez, den "Eastern Mediterranean Security and Energy Partnership Act", der die US-Strategie im östlichen Mittelmeer Raum anpassen soll und den USA "neue Gelegenheiten" schaffen soll. Das Gesetz schafft die Grundlage dazu, daß die USA die "trilaterale Partnerschaft zwischen Israel, der Republik Zypern und Griechenland als Schlüsselpartner voll unterstützen".

Der Konflikt zwischen der Türkei und den USA erreicht damit eine neue Qualität. Um die immensen Gasfunde vor Zypern entbrennt ein neuer Konflikt. Die israelisch, griechisch-zypriotisch, griechische Gasförderung und das damit verbundene Pipeline-Projekt, soll unter Ausschluß der Türkei und Nordzyperns stattfinden. Für die Türkei ein offen deklarierter "Casus Belli", der die den Streit um den S-400 Ankauf bei weitem toppt. Ein heißer Konflikt um Nordzypern ist vorprogrammiert. Zudem ist die Gasausbeutung auch zwischen Israel und Libanon um die Grenzen ihrer Hoheitsgewässer ungelöst. Pikant, daß ausgerechnet Katar am israelisch-zypriotisch-griechischen Projekt teilnimmt, obwohl es ein enger Verbündeter Erdogans ist. TQM

26.06.2019

Nato   Russland   Iran

20:02 | moscow-times: Iran ‘Won’t Be Alone’ If U.S. Attacks, Russian Official Says

"Der Iran wird nicht allein sein", wenn die USA beschließen, einen Militärschlag gegen die Islamische Republik zu starten ", sagte ein hochrangiger russischer Diplomat am Mittwoch. Der US-Präsident Donald Trump richtete am Montag Sanktionen gegen den iranischen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei und andere hochrangige iranische Beamte. Der dramatische Schritt, den Druck auf den Iran zu erhöhen, folgt auf Teherans Abschuss einer unbemannten amerikanischen Drohne in der vergangenen Woche, von der Russland sagte, sie habe den iranischen Luftraum verletzt. Am Dienstag drohte Trump, Teile des Iran zu vernichten, wenn er "irgendetwas Amerikanisches" angriff, ließ aber später die Tür für Gespräche offen.

Nato

19:26 | reuters: Exclusive: NATO aims to make space new frontier in defense

NATO aims to recognize space as a domain of warfare this year, four senior diplomats said, partly to show U.S. President Donald Trump that the alliance is relevant and adapting to new threats after he signed off on the creation of a U.S. Space Force.

Dagegen ist die "Deutschland wird im Hindukush verteidigt"-Strategie ja die reinste Regionalpolitik! TB

Georgien

18:49 | kopp: LGBT-Parade in Tiflis: Georgien wird durch westliche NGOs und Geheimdienste destabilisiert

Für die Woche vom 18. bis 23. Juni ist in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, seit Längerem »Tbilissi Pride« anberaumt, die erste Parade der LGBT-Anhänger (LGBT steht für Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender). In Georgien, einem Land mit starker christlich-orthodoxer Prägung, haben sich nicht nur Vertreter der Kirche, sondern auch weite Teile der Bevölkerung mit Empörung gegen diese von vielen als unsittlich empfundene Zurschaustellung gewandt.

ich war ja im April auf Vortragsreise für 4 Tage in Tiflis. Diese Stadt, deren Bewohner und das Land sind mir und meinem Vater rasch ans Herz gewachsen. Umsomehr schmerzt es, dass auch hier die Globalisten ihr Deep-State-Unwesen treiben. Die Georgier sind widerstandsfähig und haben die Russen überstanden, bleibt zu hoffen, dass der von außen organisierte innere Zersetzungsprozess auch überstanden wird! TB

21:00 I TQM ad TB: Was heißt "die Russen überstanden"??? Die Russen überstanden den Georgier Josef Stalin, Klarname Dschugaschwili, Sohn des Jakow Dschugschwili!
Die Georgier leben von der riesigen, teilweise schwerkriminiellen Diaspora in Russland! Wer hat da was, oder wen "überstanden"??? Der psychisch labile Saakaschwili lebt von der Pension seiner Mutter in Amsterdam und hat bislang die gerichtliche Verfolgung durch Georgien "überstanden". Georgien provoziert seit dem orthodoxen Gipfel in Tiflis und greift russische Bürger auf offener Strasse an - was wäre los, wenn dies den Georgiern in Russland passierte??? Russland hat in Folge den Flugverkehr zwischen Russland und Georgien eingestellt. Wird dies Georgien wirtschaftlich "überstehen"??? Anti-russische Kräfte in Georgien, die den NATO-Beitritt hervorrufen wollen, haben sogar die Luftwaffenstützpunkte Georgiens für US-Angriffe auf den Iran in Aussischt gestellt. Wird das Georgien "überstehen"??? 

Die Leseratte
Auch in Georgien treiben schon seit Obamas Zeiten Soros und sonstige Deep State Gesellen über die US-Botschaft eine Destabilisierung der Gesellschaft voran. Die sog. "Rosenrevolution" ist uns noch in Erinnerung. Nun wollen LGBT-Aktivisten unbedingt auch in Tiflis ihre Parade durchführen - und die Georgier wehren sich dagegen. In einer TV-Umfrage sprachen sich 97 % dagegeben aus! Zum Anführer einer Gegenbewegung wurde der Geschäftsmann Levan Vasadse, ein ehemaliger bekannter georgischer Rugby-Spieler. Dieser hat einen bemerkenwerten Brief an US-Präsident Trump geschrieben, in dem er diesen auffordert, den Sumpf in der US-Botschaft in Tiflis trocken zu legen!

Saudi Arabien

15:17 I Jerusalem Poat: LEBANESE PRIME MINISTER: WE OPPOSE U.S. PLAN FOR MIDEAST

Der libanesische PM Hariri verlautbarte, daß die Regieung und das Parlament des Libanon den Trump-Nahostplan ablehne. Als Angebot wurden dem Libanon in Bahrain 6 Mrd. USD in Aussischt gestellt. Dafür hätte der Libanon die  Einbürgerung der Palästinenser aus den Flüchtlingslagern zustimmen müssen. Jedoch verbiete die libanesische Verfassung Einbürgerungen, so Hariri. Der Libanon wurde zur Konferenz nach Bahrain eingeladen, verweigerte jedoch die Teilnahme.

Ausgerechnet der Riad-Zwangsgast des MBS, Saad Hariri, muß das politische Angebot der USA und das Geld aus Saudi ausschlagen. Saad Hariri hat wie sein ermorderter Vater Rafik, die libanesische und saudische Staatsbürgerschaft, gilt jedoch als ilegitimes Kind aus dem Fahd-Clan. Sein Verhältnis zu Saudi ist seit seinem Zwangsaufenthalt in Riad als ambivalent, andererseits gilt er als befreundet mit MBS und dem marrokanischen König, drei dem Alkohl zugeneigte Bonvivants, wobei  Mohammed von Marokko jedenfalls dem weiblichen Geschlecht gegenüber kategorisch unzugänglich ist. TQM

 

USA   China

10:45 | homm: Amerika gegen China - Das hat der Technologiekrieg zur Folge!

Florian Homm, Deutschlands bekanntester Ex-Hedgefonds-Manager - einst Dollar-Milliardär -, spricht in diesem Video über den laufenden Technologiekrieg zwischen Amerika und China. Welche Folgen das hat und haben kann, erfahren Sie in diesem Video!

Israel    Russland    USA

07:28 | Jerusalem Post: RUSSIA SWEARS IRAN IS ITS ALLY, AFTER TRILATERAL MEETING WITH PM, BOLTON

Im Anschluß an die trilateralen Gespräche der nationalen Sicherheitsberater der USA, Israels und Russlands, zeigten sich die tiefen Auffassungsunterschiede zwischen den USA, Israels und ihrer Alliierten einerseits und Russlands andererseits. 
Patruschew betonte, daß der Iran keine regionale Bedrohung und keine Verbindungen zu Terrosismus habe. Vielmehr sei "der Iran ein alliierter Partner von uns, zu dem wir schrittweise unsere bilateralen und multilaten Beziehungen aufbauten. Es sei inakzeptabel ihn in den selben Korb mit ISIS, oder anderer Terrorgruppen zu werfen. Der Iran habe viel dazu beigetragen den Terrorismus in Syrien zu bekämpfen und die Lage zu stabilisieren. Wir fordern unsere Partner dazu auf, Zurückhaltung auszuüben und Bemühungen zur Entspannung und Begnung anzuwenden um die Situation zu mildern." Die Gespräche fanden in freundlicher Atmosphäre statt. Patruschew bezeichnete die israelischen Luftschläge in Syrien als "unwillkommen" und forderte ale Seiten dazu auf, dem Konflikt auf den Grund zu gehen und nicht militärisch zu lösen. Es wurden Schritte besprochen um eine Entspannung zwischen Israel und dem Iran einzuleiten.

Daß bislang so gut wie nichts inhaltlich nach außen drang ist ein gutes Zeichen, die freundliche Grundstimmung angesichts aller Differenzen ebenso. Die kryprtische Andeutung konkreter Schritte läßt vermuten, daß vielmehr "im Busch" ist, als verkündet wurde. Das vertrauliche Dreier-Format muß nicht nur die tatsächlichen Interessenskonflikte intern ausloten, sondern sich gleichzeitig gegenüber dem US-Deep State und dem EU-NATO-Deep State (GB, F, BRD) abschotten. Konkrete Maßnahmen und Ergebnisse werden frühestens beim G-20-Gipfel, diese Woche in Osaka, an die Öffentlichkeit dringen, besonders im Anschluß an das mit Spannung erwartete Vieraugengespräch zwischen Putin und Trump.
Eine hervorragende Hintergrundanalyse zum Pokertisch der drei Hauptakteuere, USA, Israel und Russland, liefert Thierry Meyssan auf Voltairenet, in dem er die Komplexität und die historisch gewachsenen Interessen in den gegenwärtigen "Sonderfall" der Administration Trumps stellt. TQM

 26.06.2019

USA  Iran

05:53 | vn: Was für ein Spiel Washington rund um den Iran treibt

Von jetzt ab ist es nicht mehr Syrien, sondern der Iran, der im Zentrum der Ost-West-Konfrontation steht. Die ungläubige Öffentlichkeit ist Zeuge der täglichen Kehrtwendungen von Washington in Sachen, die zu Unrecht als eine steigende Kriegsgefahr zwischen den beiden Ländern erscheinen. Das ist jedoch nicht, worum es geht. Glücklicherweise haben die zwei Großen seit 75 Jahren gezeigt, dass sie vernünftig sind und immer gewusst haben, zurückzustecken, bevor es soweit ist, sich gegenseitig zu vernichten.

25.06.2019

USA

19:50 | Anti-Spiegel: Mission „2-Prozent-Ziel“ der USA erfolgreich: Europa ist der am schnellsten wachsende Markt für US-Waffen

Die US-Rüstungsindustrie freut sich darüber, dass Europa nun zum größten und wichtigsten Markt für sie geworden ist. Washington hat sein Ziel erreicht: Die Europäer finanzieren ein gigantisches Konjunkturprogramm für die US-Rüstungsindustrie.


USA   Palestina   Israel

11:18 | faz: Völlig losgelöst von der politischen Realität

Jared Kushners neu veröffentlichter Nahostplan trifft weder bei den Palästinensern noch bei den Israelis auf Zustimmung. Für Verwunderung sorgt die Broschüre aufgrund innerer Widersprüchlichkeiten auch anderenorts.

Man kann am Schilift während einer Bergfahrt Rauchen, Jausnen, Telefonieren, Schmähfian, Flirten und mehr, aber eines kann man nicht - so Wie Trump es uns vor 3 Jahren verkaufen wollte - den Nahost-Konflikt lösen - nicht einmal ein Kushner! TB

24.06.2019

Syrien

19:16 | sputnik: Syrien: Hälfte aller Flüchtlinge verließ Lager Rukban – Roter Halbmond

Die Hälfte der Bewohner hat nach Angaben des leitenden Beraters des Syrisch-Arabischen Roten Halbmondes für Außenbeziehungen Ziad Msallati das Flüchtlingscamp Rukban bereits verlassen. Die Organisation hat ihre Heimkehr gesichert.

Tuerkei

11:06 | MARKmobil Aktuell: Wohin driftet die Türkei?

Der Wind dreht sich. Die Wahl in Istanbul war weit mehr als nur eine Kommunalwahl. Sie war eine wegweisende Richtungsentscheidung für die Zukunft der gesamten Türkei. Die zehn Millionen wahlberechtigten Istanbuler haben die Macht, auch den künftigen Präsidenten zu bestimmen, der in vier Jahren gewählt wird.

Natürlich, Ankara ist die Hauptstadt der Türkei ist. Istanbul ist jedoch das ökonomische und kulturelle Zentrum des Landes. Ein Sultan der Topkapi und somit die wichtigste Stadt des Landes verloren hat, ist kein Sultan mehr bzw. ein Sultan mit Ablaufdatum. Die Istanbul-Wahl ist zwar eine regionales Ereignis gewesen, zieht aber mittelfristig enorme geopolitische Konsequenzen nach sich! Als wärsw in der Region nicht schon "spannend genug" TB

Iran   USA

07:20 I Jerusalem Post: U.S. WORKING ON COVERT OPERATION PLANS AGAINST IRAN -REPORT

Nach Gsprächen von US-Beamten mit der NYT erarbeiten die USA verdeckte Strategien um Schläge gegen den Iran durchzuführen, ohne einen offenen Krieg und einen Anstieg der regionalen Spannungen hervorzurufen. Darunter sollen sich Cyber-Attacken, Blockaden iranischer Schiffe, Aktionen am Boden und Desinformation, als Maßnahmen befinden. 

Ein weiteres Gericht aus der Giftküche des kriegstreibenden US-Deep State, gegen den Willen des Trump, der Verhandlungen und einen großen Wurf wünscht. Die Meldung in der NYT kommt wohl nicht zufällig gleichzeitig mit dem Eintreffen des Bolton in Jerusalem. Die Worte des Trump sind jedoch ebenfalls eindeutig. Der Deep State wird alles daran setzen, Trumps Auftritt in Osaka zu verhageln. Nun wird sich zeigen, wie sehr Trump "den Laden" unter Kontrolle hat. Eine asymetrische Kriegsführung der USA, würde ebenfalls asymetrische Schritte des Iran hervorrufen. Die Eskalationsspirale würde sich weiter drehen. TQM

 

Russland    USA

06:55 | RT: Trump: If it was up to John Bolton we’d be fighting WHOLE WORLD at once

Trump sagte, daß letztlich er entscheide, ob Raketen in den Iran fliegen, oder nicht. Ginge es nach John Bolton, "dann würde er es sich mit der ganzen Welt anlegen." Trump lobte Bolton, der "einen sehr guten Job mache", aber sagte gleichzeitig, daß er "mit Bolton gar nicht übereinstimme, was den Nahen Osten betrifft."

Unterdessen kündigte Putin an, daß er zu dem von Trump gewünschten Vieraugen-Gespräch bereit sei, sich aber niemand erwarten brauche, daß sich Russland beim Thema Venezuela, oder Iran plattwalzen ließe. Das Vieraugen-Gespräch soll nächste Woche beim G-20-Gipfel in Osaka stattfinden. Als Vorbereitung gilt der Dreiergipfel der Sicherheitsberater der heute in Jerusalem beginnt. Gott sei Dank unter Ausschluß der EU, GB, F, BRD! TQM

 

23.06.2019

Iran   USA

11:55 I RT:  US military 'ready to go': Bolton warns Iran not to ‘mistake US prudence.- for weakness’

John Bolton traf heute in Jerusalem auf PM Netanjahu und warnte den Iran davor, die "Zurückhaltung der USA, nicht als Zeichen der Schwäche miszuinterpretieren". Die US-Armee wäre jederzeit einsatzbereit.

Trump wiederum sagte, daß "Let's make Iran great again" Er wolle einen prosperierenden Iran ohne Nuklearwaffen. Auf diesen Punkt könnten sich die USA mit dem Iran einigen. Es ist eine deutliche Reduktion von den 12-Punkten des Pompeo&Bolton, die einen Regime-Change, das Ende der iranischen Mittelstrecken-Raketen und den Rückzug aus den Ländern ihrer Verbündeten forderten - im Prinzip also der Inhalt des von den USA aufgekündigten Atomabkommens. Wer spricht nun aber für die USA? Trump, oder Bolton&Pompeo??? Die Verhandlungen der drei Sicherheitsberater morgen und übermorgen, werden vielleicht Aufschluß darüber bringen. Russland kann die militärische Zurückhaltung des Iran in Syrien erzwingen, nicht aber die Hisbollah im Libanon entwaffnen. Israel, Bolton&Pompeo müssen sich von ihren Maximalforderungen einer Neuordnung im Nahen Osten verabschieden. Sie werden dem Iran einen gangbaren Deal in Aussicht stellen müssen, der auch für Russland und für die Türkei akzeptabel ist - sonst gibt es keinen "Deal of the Century". TQM

17:20 | Die US-Korrespondentin ergänzt mit einem Link
nz: Tucker Warns Trump about Neocon John Bolton's Insatiable appetite for War

17:19 | Nukleus
Bolton dieses Schmalhirn nimmt frech das Wort „Schwäche“ in den Mund. Was wir unter dem „Westen“ verstehen, ist gerade im Untergang begriffen und dies überdeutlich sichtbar für die gesamte Welt. Die islamische „Gemeinschaft“ sieht überdeutlich, wie es um den Westen bestellt ist und welche Schwachpunkte man angreifen muss.
Denkt Bolton, die Iraner würden nicht erkennen, wie schlecht der moralische Zustand der westlichen Armeen ist? Denkt Bolton, der Iran merkt nicht, wie die Verdummung in der USA um sich greift, dass man bald niemanden mehr hat, der das Wort „nuklear“ lesen und schreiben kann?
Es ist ein Wettlauf entbrannt zwischen den „Gott ist größer“ Schreihälsen und den fettleibigen Konsumsüchtigen, wer ist der Dümmste. Der Westen baut seinen Vorsprung aus – Klimaspinner, Homoüberhöher, Kinderhasser.
Stärke gegenüber dem Iran, wäre eine zufriedene Bevölkerung daheim, ein System, zu dem die Welt aufschaut und nicht etwa ein Rüstungsetat von 700 Mrd. Dollar.
Stärke ist, wenn ich als Berater/Führer ohne jegliche Sicherheitsvorkehrung mich unter das Volk mischen kann. Dennoch, einer strahlt Stärke aus und das ist Trump mit seiner Forderung: Let´s make Iran great again. Den nur wer an seine Stärke glaubt, der duldet auch andere starke Partner und starke Wettbewerber an seiner Seite.

 

09:36 | Christoph Hörstel: Trumps Iran-Krieg

Die iranische Luftabwehr hat eine hochfliegende Spionagedrohne der USA abgeschossen - und nicht einmal Washington kann mit Sicherheit belegen, dass diese Drohne zu keinem Zeitpunkt ihres Erkundungsfluges den iranischen Luftraum verletzt hat.

 

22.06.2019

Iran    USA

19:20 I CNN-Video: Die Folgen eines US-Kriegs gegen den Iran

Sehr beeindruckend. TQM

Iran    Saudi Arabien

19:05 I PressTV: MKO leak shows they colluded with Saudis on Persian Gulf explosions

Die im Iran verbotene Terror-Organisation MKO taucht im Zusammenhang mit den Tankeranschlägen vom 13. Juni auf. Ein abgefangenes Gespräch deckt die Verbindung mit Saudi auf. Die englische Übersetzung zischen dem MKO-Cyber-Experten Sharam Fakhtech und einem Sympathisanten namens Daei-ul-Eslam lautet: "In den vergangenen Wochen taten wir unser Bestes um dem iranischen Regime die Schuld an den Tankerexplosionen zuzuschieben. Saudis riefen das Büro der Schwester Maryam Rajavi (Führerin der MKO) an um die Folgen und Ergebnisse zu besprechen, die Schlüsse zu ziehen und die möglichen Folgen."
Saudi unterstützt die MKO mit mehreren Tonnen Gold.

Die MKO wird in Europa vor allem massiv von Frankreich unterstützt. Sie verübt mit saudischer Unterstützung und Bewaffnung Bombenangriffe auf Zivilisten und Uniformierte im Iran. Es ist durchaus wahrscheinlich, daß die MKO in die saudischen Anschläge auf Öltanker involviert war, bzw. diese propagandistisch und logistisch. TQM

 

Iran    USA

18:48 I Jerusalem Post: IRAN FOREIGN MINISTER TWEETS MAP WITH DETAILED COORDINATES OF DRONE

Der iranische Außenminister Zarif twitterte die exakten Koordinaten des US-Dronen Abschusses. "Wir bargen Wrackteile der Drohne in unseren Hogheitsgewässern", so Zarif. "Es besteht kein Zweifel daran, wo sich die Drohne zum Zeitpunkt des Abschusses befand." 

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums ergänzte, daß der Iran entschlossen auf jede US-Bedrohung antworten werde, egal was es koste, wenn es darum gehe das Staatsgebiet und die Souveränität des Iran zu verteidigen."
Gegenüber Reportern sagte Trump: "Da war ein Flugzeug mit 38 Mann Besatzung gestern, haben sie das mitbekommen? Das war eine große Sache. Sie hatten es im Visier und schossen es nicht ab. Die waren weise es nicht zu tun. Und wir anerkennen, daß sie es nicht getan haben. Ich glaube das war eine sehr kluge Entscheidung." Trumps Worte lassen vermuten, daß er mittlerweile weiß, daß die US-Fluggeräte in iranisches Hoheitsgebiet eindrangen und der Iran es beim Abschuss der Drohne bewenden ließ. Dennoch verkündete Trump weitere Sanktionen gegen den Iran. Der Iran wiederum kündigte an, weitere Drohnen abzuschiessen, falls diese iranisches Territoium verletzen.
Der iranische Brigadegeneral  Abolfazl Shekarchi verlautbarte, daß der Iran jeden Schuss auf sein Gebiet 10-fach erwidern werde. Der Iran habe noch nie einen Krieg begonnen und werde keinen beginnen. Sollte aber der Gegner den geringsten Fehler begehen, werde er eine Reaktion von Zentral- bis West-Asien erleben, die ihn besiegt am Schlachtfeld zurücklässt.
Wenn Trump also erkennen muß, daß er keinen Krieg führen und gewinnen kann, dann muß er dem Iran etwas bieten - "überleben zu dürfen" reicht nicht. TQM

 

08:03 | CNN: Inside Trump's Iran decision: 'I really watched him agonize over this'

Der Rep. Senator James Risch berichtete über die entscheidenden Phasen im Weißen Haus, als Trump entschied den Angriff auf den Iran nicht durchzuführen. Er sei "ein Präsident, der keinen Krieg führen wolle." Der Präsident "kämpfte mit der Entscheidung, denn schließlich bricht alles hinunter auf eine Person, welche die Entsch eidung fällen muß." Er verstand, daß die Militärs ihm nicht voraussagen konnten, wie der Iran reagieren werde. Kurz bevor der Angriff unwiderruflich startete "zog er den Stecker". Die Militärs waren erleichtert, denn sie sahen die Angriffe auf die Tanker und den Abschuss der Drohne als Signal des Irn verhandeln zu wollen. Die Befürworter eines Angriffs wurden angeführt von John Bolton. Pompeo und Pence unterstützten ebenfalls den Angriff. Sie rieten ihm zum Angriff um anderen ein klares Signal zu geben, daß  schlechtes Benehmen nicht ungestraft bleibe und meinten, daß eine Eskalation nach einem Angriff unwahrscheinlich wäre. Doch eine Stunde vor dem angriff erfragte Trump wie hoch die Opferzahl wäre und das Militär schätzte sie auf 150 ein. 

Der Iran machte mehrfach klar, daß er einen Angriff unverzüglich und in voller Härte beantworten würde. Die Eskalationsspirale wäre kaum zu stoppen gewesen. Eine gemeinsame Luftwaffenbasis im Irak wurde bereits im Vorfeld des geplanten Angriffs geräumt. Da die US-Drohne von den Emiraten aus gestartet wurde, wären auch iranische Schläge auf US-Einrichtungen in den Emiraten wahrscheinlich gewesen. Der Iran seinerseits betonte, daß er mehrmals über Funk die USA warnte, da die US-Drohne im "Stealth-Modus" flog, als sie in iranisches Hoheitsgebiet eindrang. Vielleicht ließ Trump auch von den Militärschlägen ab, da der Iran auf den Abschuss des bemannten US-Begleitflugzeugs verzichtete? 
Trump kündigte in Folge "überraschende Maßnahmen" an. So soll es verstärkte Sanktionen geben. Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Ryabkov kündigte seinerseits bereits vor den geplanten Angriffen an, daß Russland, falls die EU Handelsplattform Instex mit dem Iran nicht in Kraft trete, seinerseits eine Möglichkeit schaffen werde, die dem Iran den Handel mit Öl erlaube. Russland wird also das totale Aushungern des Iran nicht zulassen. 
Für Montag-Dienstag kommender Woche ist der Dreiergipfel der nationalen Sicherheitsberater der USA, Russlands und Israels in Jerusalem geplant. Hauptthema des Gipfels ist der Iran und die Lage in Syrien. Vielleicht entscheidet sich in diesen Tagen, ob der Weg in eine geordnete Lösung gefunden wird. Trump scheint sie zu suchen - wie weit dies jedoch der "unbeaufsichtigte" Bolton teilt, ist fraglich. Sicher ist, daß Russland aus den vertraulichen Gesprächen Nachrichten kommunizieren wird, welche den Interpretationsspielraum des Bolton gegenüber Trump einschränken werden. TQM

21.06.2019

Iran    USA

20:23 | thedailybeast: Die iranische Armee ist unter Attacke von allen Seiten

Die US-Korrespondentin: Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, Amerika und seinen Verbündeten Schmerz zuzufügen, ohne amerikanische Truppen oder Bürger zu töten, scheint Cyber ​​eine Domäne zu sein, die reif für Unheil ist. Zum Glück für Teheran ist es auch eine Domäne, in der sie einige bemerkenswerte Fähigkeiten bewiesen haben.

 

19:24 I PressTV: Iran refrained from hitting manned US plane accompanying downed drone, IRGC says

Ein Sprecher deriranischen Armee sagte, daß der Iran davon Abstand nahm ein US-Flugzeug mit 35 Mann Besatzung, welches die abgeschossene Drohne begleitete abzuschiessen, obwohl es auch in den iranischen Luftraum eindrang. Der Abschuss der US-Drohne sei eine deutliche Warnung gewesen.

Trump soll nur 10 Minuten vor den US-Gegenschlägen den Angriff abgesagt haben, da er 150 Todesopfer gefordert hätte und diese Anzahl unverhältnismäßig gegenüber einer unbemannten Drohne gewesen wäre. Der Iran bestreitet über den Oman über US-Angriffe vorgearnt worden zu sein und stellt nach Jerusalem Post Teile der abgeschossenen US-Drone zur Schau. Trump gab dem Iran eine Frist um zu verhandeln, aber der Iran wies diese Friust umgehend zurück und gab seinerseits über den Oman bekannt, daß jeder Angriff auf den Iran regionale und internationale Folgen haben werde. 
Der Iran weiß, daß sich Trump keinen Krieg als Wahlkampfauftakt erlauben kann. Sein großer Nahost-Wurf wäre dahin, tausende Amerikaner kämen im Sack nach Hause. Er stünde dort, wo er seine Vorgänger kritisierte: Für den Irak-Krieg als größten Fehler der jüngeren US-Geschichte und zu Obama und Syrien sagte Trump 2013: "Der einzige Grund warum Obama Syrien angreifen möchte ist um sein Gesicht über eine sehr dämliche Rote Linie zu wahren. Greif nicht Syrien an, bringe die USA in Ordnung."
U
nd genau deshalb greift Trump auch jetzt den Iran nicht an, sondern erhofft Verhandlungen zu erzwingen. Der Iran jedoch zeigt Haltung und weiß, daß der Krieg Trump das Präsidentenamt kosten würde. Ein Irankrieg wiegt schwerer, als der Irakkrieg 2003! Und Perser bewiesen schon in der Antike, daß sie Eier haben! Der Iran wird jeden Vergheltungsschlag vergelten. Letztlich die Amerikaner im gesamten Nahen Osten angreifen. Den USA bleibe nur eine Boden-Invasion und der gesamte Persische Golf bis ans Mittelmeer stünde in Flammen! TQM

 

Iran    USA

12:34 | epoch times: Iran bekräftigt seine Darstellung zu Luftraumverletzung durch US-Drohne – USA sicher: Iran liegt falsch

Nach dem Abschuss einer US-Drohne durch den Iran hat Teheran seine Darstellung bekräftigt, wonach das unbemannte Fluggerät den iranischen Luftraum verletzt habe.

Teheran habe dafür „unstrittige“ Beweise, erklärte das iranische Außenministerium am Freitag nach einem Telefonat des stellvertretenden Außenministers Abbas Araghschi mit dem Schweizer Botschafter Markus Leitner.

20.06.2019

Qatar   Deutschland   Schweiz

16:25 | aargauerzeitung: Waffendeal mit Katar: Zahlungen an Zuger Briefkastenfirma werfen Fragen auf

Der Verkauf von 62 Leopard-Panzern nach Katar wird von Zahlungen an eine Briefkastenfirma überschattet. Zu ihrer Höhe will Hersteller Krauss-Maffei Wegmann nichts sagen.

Was mich daran nervt, ist die "jo dürfens denn des?"-Mentalität der Empörten - stets im Nachhinein. Wenn unsereins irgendwohin ein Geld überweist, weiß das System das in dem Moment wo wir die Order geben noch vor Durchführung derselben, aber die Waffenproduzenten, die ziemlich sicher nur auf Auftrag produzieren, erhalten eben auch Orders und davon weiß niemand etwas? Und sobald der Deal beendet ist, wird untersucht und empört! Dann ist's aber zumeist zu spät. Wollte man wirklich solche Deals verhindern, bräuchte man doch nur die Maßstäbe setzen, die für uns Bürger auch gelten - aber das will offensichtlich niemand! TB

 

USA    Nato    Tuerkei

11:00 I PressTV: US considers three sanctions packages on Turkey over Russian S-400 systems

Bloomberg kündigte an, daß durch den Ankauf der S-400 die Türkei nicht nur aus dem F-35 Projekt flöge, sondern auch ein mehrfaches Sanktionspaket auferlegt bekäme.
Darunter würden die türkischen Rüstungshersteller auf Grundlage der  CAATSA-Gesetze unter Sanktionen gestellt. Der türkische Verteidigungsminister meinte, daß ein Brief des US-Verteidigungsminister von Anfang der Woche "nicht die Wortwahl im Geiste der Allianz getroffen hätte und Unbehagen hervorriefe."

Eine weitere "Baustelle" des Trump, mehr aber noch der NATO-Brüssel. Die Türkei verabschiedet sich als "NATO-Partner", bzw. läßt sich verabschieden. Fraglich bleibt aber, ob der NATO-Deep State dies gestatten wird und einen "Schlüssel-Allierten" ziehen ließe? Für den EU-NATO Deep State wäre der Abgang der Türkei ein wesentlich gravierenderer Schlag, als der BREXIT der Briten. TQM

Iran    USA

10:48 | Sputnik: US-Kreise bestätigen Abschuss einer Drohne durch Iran – allerdings mit einem Einwand

Wie Reuters unter Berufung auf nicht näher genannte US-Kreise berichtet, haben die Iraner in der Tat eine amerikanische Drohne vom Himmel geholt. Zunächst bestritt dies das für den Nahen Osten, Ost-Afrika und Zentral-Asien zuständige Regionalkommando CENTCOM.
Allerdings erklären die anonymen Quellen von Reuters auch, dass die vom Iran eliminierte US-Drohe nicht über iranischem Territorium, sondern im internationalen Luftraum getroffen wurde. Es soll sich um eine Drohne der US-Marine vom Typ MQ-4C Triton handeln, verriet der Insider am Donnerstag.
Weitere Details wie den Zeitpunkt des Vorfalles nannte er nicht. Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgardenmitgeteilt, sie hätten eine US-Spionagedrohne abgeschossen, als diese in der südlichen Provinz Hormosgan in den iranischen Luftraum eingedrungen sei.

Die Iraner beharren mit einer Karte, daß die Drohne über iranischem Luftraum abgeschossen worden sei - das US-CENTCOM dementiert und behauptet die Drohne hätte sich im internationalen Luftraum befunden. Es bleibt abzuwarten, wie die USA weiter agieren. Ein Angriff auf den Iran würde vor dem Treffen der Sicherheitsberater in Jerusalem Anfang kommender Woche, einen offenen Krieg auslösen, da er zu einem sofortigen Gegenschlaf der Iraner führen würde. Damit hätte Trump statt eines "Deal of the Century" seinen Wahlkampf mit einem großen Regionalkrieg begonnen... TQM 

19.06.2019

Ukraine   Nato

13:41 | PPS: „Die Ukraine ist ein militärischer Parkplatz der NATO.“

Ein Vortrag von Dr. Daniele Ganser beim Hmbacher Fest! 22 min, die es wert sind! TB

USA    Iran

16:41 | uncut-news: Der Iran im Zentrum des eurasischen durchbruchs

Alls die Kriegshunde in voller Alarmbereitschaft waren, geschah auf dem 19. Gipfel der Shanghai Cooperation Organization (SCO) Ende letzter Woche in Bischkek, Kirgisistan, etwas Außergewöhnliches.

15:44 | sputnik: Bei Tod eines Militärs: USA drohen Iran mit sofortiger Antwort

US-Außenminister Mike Pompeo hat die iranische Regierung gewarnt, dass nur ein einzelner Tod eines einzelnen US-amerikanischen Soldaten zu einer sofortigen militärischen Reaktion vonseiten Washingtons führen wird. Dies teilt die US-amerikanische Zeitung „The Washington Post“ unter Berufung auf eigene Quellen mit.

Hätte der Nahe Osten in den letzten 40 Jahren ähnlich reagiert, wie Pompeo angedroht - die USA und wahrscheinlich der gesamte Westen wären längst von der Landkarte verschwunden! TB

07:35 I PressTV: US president not seeking war with Iran: Pompeo

US-Außenminister Pompeo bekräftigte, daß Präsident Trump keinen Krieg gegen den Iran führen möchte, aber den Druck aufrechterhalten will, um die US-Interessen in der Region zu wahren. 

Bolton muß also öffentlich die Linie Trumps wiedergeben und seine kreigerischen Töne unterlassen- Warten wir, was nun von Bolton kommt. Unterdessen trat der designierte US-Verteidigungsminister Shanahan zurück. Vordergrüdnig geht es dabei um eine alte innerfamiliäre Geschichte zwischen seinem Sohn und seiner geschiedenen Frau. Wahnsinnig groß dürfte aber das Bedauern Trumps um den Abgang dennoch nicht sein, da Shanahan zuletzt das Weiße Haus dafür kritisierte, daß sie die USS McCain bei einem Besuch Trumps verdeckten, um ihm den Anblick zu ersparen. TQM

  Russland   Israel    USA

07:20 | Sputnik: Netanjahu erwartet „historisches Treffen“ mit Russland und USA

Die Beratungen von Nikolai Patruschew, John Bolton und Meir Ben-Shabbat werden am 24. und 25. Juni abgehalten, als Zentralthema wird die Regelung in Syrien erwartet.
„Anfang nächster Woche findet in Jerusalem ein präzedenzlos historisches Treffen – die Begegnung der Berater für nationale Sicherheit der USA, Russlands und Israels – statt. Dies ist ein außerordentlich wichtiger Gipfel für die Gewährleistung der Stabilität im Nahen Osten in diesen turbulenten Zeiten“, führt die Kanzlei Netanjahus Worte an.

Völlig richtig. An der Konferenz in Bahrain nimmt selbst Israel nicht teil. Als Schlüssel tur Beendigung des Syrien Konflikts gilt das Treffen der drei Sicherheitsberater in Jerusalem und danach begegnen einander Trump und Putin beim G-20-Gipfel in Jerusalem. TQM

 

18.06.2019

USA  Iran

19:15 | Kopp: Ein Krieg gegen den Iran wäre »Trumps Krieg«

Es sind die üblichen Verdächtigen, die jetzt auf ein militärisches Vorgehen ggegen Teheran dringen.


Nato

12:55 | dw: USA schicken 1000 weitere Soldaten nach Nahost

Washington erhöht den Druck auf die Führung in Teheran - mit neuen angeblichen Beweisen zu den Tanker-Angriffen vom Donnerstag, vor allem aber mit der Schlagkraft des Militärs. Droht nun eine ungewollte Eskalation?

Iran    USA

08:45 | Jerusalen Post: ROCKETS FIRED AT U.S. MILITARY BASE IN IRAQ - REPORT

Gestern Abend wurde ds US-Camp Taji nordwestlich von Bagdad mit Katjuscha Raketen beschossen. Einzelheiten sind noch keine bekannt. Die schiitische, pro-iranische PMZ-Miliz drohte schon öfters den US-Truppen im Irak. 

Die USA legten neue "Beweise" für die iranische Urheberschaft auf die Tankerangriffe vor und planen angeblich einen "taktischen" Angriff auf iranische Kernanlagen, wo nach Abkauf der iranischen 60-Tagesfrist an die EU, die Urananreicherung wieder hochgefahren werden soll.
Der iranische Generalstabchef Mohammad Baqeri verkündete gestern, daß der Iran wenn er es wollte den Öl-Warenverkehr aus dem Persischen Golf stoppen könnte. Wenn er dies aber wirklich vorhabe, dann würde er dies offen tun und ankündigen und nicht durch verdeckte Anschläge vermitteln. Die Feinde des Iran wollten diesen vor die Wahl stellen Krieg oder Verhandlungen, aber der Iran hat den Weg des Widerstands und der Verteidigung eingeschlagen.
Eine Beraterin Mogherinis sagte gegenüber RT, daß Trump durch Bolton in eine ganz andere Richutng geführt wurde, als er wahrscheinlich selber vor hatte. Bolton schreibt derzeit die Politik gegenüber dem Iran und Bolton will Krieg. Mag sein, daß Bolton Krieg möchte - den wollte er auch schon in Venezuela. Entscheidend sind trotzdem nicht die Scharmützel, sondern die Verhandlungen der 3 Sicherheitsberater in Jerusalem.
Man sollte zudem Trump nicht für so blöd halten, daß er sich von Bolton die Politik entreißen ließe und sich in einen ungewollten Krieg stürzen ließe.
Als Steve Bannon begann sich zum Schattenpräsidenten und Trump zur Marionette zu erklären dauerte es nicht lange, bis sein Kopf aus dem Weißen Haus gefeuert wurde.  Ähnlich erging es Rex Tillerson, der eigene Wege ging und sich gegenseitig mit Trump die Intelligenz absprach. Auch er ist dahin...TQM

09:21 | Leser-Kommentar
Sich die Politik nicht entreissen lassen….. Tja, dann hätte er bereits früher dagegen steuern sollen. Denn mittlerweile haben die Demokraten in den USA offenbar eine Antikriegs-Strömung. Insbesondere, wenn ein solcher gegen den Iran geführt werden sollte. Gegen Bolton zu handeln, hiesse, der Auffassung der Demokraten Recht zu geben. Angesichts des Wahlkampfes, eine missliche Lage für Trump. Deshalb wahrscheinlich sein Bemühen um Verhandlungen mit dem Iran. (Mit oder ohne Druck) http://parstoday.com/de/search--Pelosi

17.06.2019

Saudi Arabien

19:20 | heise: Saudi-Kronprinz: "Wir werden nicht zögern zurückzuschlagen"

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat dem Iran in einem Interview mit der Zeitung Asharq al-Awsat verlautbart, er wolle zwar keinen Krieg, aber angekündigt, sein Königreich werde "nicht zögern zurückzuschlagen", wenn "unser Volk, unsere Souveränität, unsere territoriale Integrität und unsere lebenswichtigen Interessen bedroht sind".


Mazedonien

16:45 | dk: Wie George Soros Nordmazedonien destabilisiert

Der Bundestag hat vergangenen Donnerstag über die Aufnahme von Nordmazedonien in die NATO debattiert. Dahinter steckt jedoch ein unglaublicher Skandal um George Soros, Barack Obama, die EU und muslimische Milizen, die in einen Putsch am Balkan verwickelt sind.

Saudi Arabien

14:33 | ASuR: Bin Salman - eine Stimme der wir vertrauen können

Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat den Iran für die Angriffe auf zwei Öltanker im Golf von Oman verantwortlich gemacht und eine "entschiedene Haltung" gegen Teheran gefordert. Wenn ER als alleiniger Herrscher das sagt, dann muss es stimmen, denn schliesslich ist er die Glaubwürdigkeit in Person. Wer benötigt schon Beweise, wenn man der Hüter des Islam über Mekka und Medina ist, denn dann ist man so etwas wie der Papst und der ist auch unfehlbar.

100erte Krummsäbelhersteller, Messerschleifer und Taucher vertrauen ihm - die können nicht irren! TB

Deutschland   Russland

11:22 | sputnik: Beziehungen zu Russland: Steinmeier sieht „tiefe Enttäuschung” und zweifelt an „business as usual”

Zahlreiche Krisen gibt es derzeit zwischen Russland und dem Westen. Auch Deutschland ist davon betroffen und durch die Sanktionen auch maßgeblich daran beteiligt. Nun hat Bundespräsident Frank Walter Steinmeier seine Sicht dazu geäußert und eher negative Töne angeschlagen.

Euer Bundespräsident verschärft den Ton! Dabei hat er noch vor 4 Jahren ganz anders getönt - faz: Steinmeier würde Rückkehr Russlands in G8-Kreis begrüßen, was wieder ein Beweis dafür ist, dass politisch-ideologische Einstellungen durchaus eine Frage des jeweils innehabenden Amtes sind und nicht strikt der inneren Stimme folgen! TB

hongkong

11:18 | mopo: Der Protest in Hongkong geht weiter

Demonstranten blockieren weiter eine Hauptverkehrsachse. Aber Hongkongs Polizei hält sich zurück. Nun wird auch noch ein bekannter Regierungskritiker vorzeitig aus der Haft entlassen. Wie geht es jetzt weiter?

Cuba

08:42 | mises: Die kubanischen Sozialisten rationieren das Essen

Während gegenwärtig meist über Venezuela und den dortigen notorischen Mangel an Grundgütern wie Toilettenpapier, Mehl und Milch gesprochen wird, führt Kuba ein Rationierungsprogramm durch, um den Mangel an Grundnahrungsmitteln zu bekämpfen. Einem CBC-Bericht zufolge soll das Programm grundlegende Dinge wie Huhn, Eier, Reis, Bohnen und Seife abdecken.

... und die kubanischen Konservativen haben genügend zu Essen? TB

16.06.2019

Deutschland   Nato

18:03 | KenFM: im Gespräch mit: Jochen Scholz (Oberstleutnant der Bundeswehr a.D. und geopolitischer Analyst)

... Heute wie damals vertritt Scholz die Ansicht, dass eine Armee nicht dazu da sei, Interessen außerhalb des eigenen Landes durchzusetzen, sondern um das eigene Territorium zu schützen. Aus diesem Grund verweist er auch immer wieder auf Paragraph 7 des Soldatengesetzes, der da lautet: „Der Soldat hat die Pflicht, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Iran    Saudi Arabien    USA

08:35 I TQM: Kronprinz MBS - ein Bericht wie ein Geständnis

Die Jerusalem Post berichtet heute, daß der saudische Kronprinz MBS eine entschlossene Reaktion auf die Tankerangriffe gegen den Iran fordert. Auf seinem Twitter-Account verkündete MBS: "Das iranische Regime zeigte keinen Respekt vor dem Besuch des japanischen Premierministers in Teheran und während er dort war beantworteten sie seine Bemühungen mit dem Angriff auf zwei Tanker, einer davon ein japanischer."
Das Bemühen des Knochensägemeisters die japanische Initiative, welche in Absprache mit Trump erfolgte zu diskreditieren und in einen unmittelbaren Zusammenhang und Täterschaft des Iran zu stellen, kommt einem Geständnis der saudischen Urheberschaft gleich! Nachdem niemand auf die plumpe Aktion aufspringen wollte, versucht es MBS per Twitter-Account nun selbst. Wie CNN bereits meinte, die Wasser in der Region sind trüb - das dreckigste ist in Riad. TQM

 

USA    Russland

08:00 I RT:  ‘Treason!’ Trump slams NYT claim of US cyberattacks on Russia’s power grid as harmful fake news

Präsident Trump reagierte auf die bombastische Ankündigung der NYT und twiterte vor wengen Stunden: "Das ist ein blanker Akt des Verrats durch eine einstmals große Zeitung, die nach einer Geschichte giert, auch wenn sie unserem Land schadet..." Er bezeichnete den Bericht als "Fake News", ohne aber darauf einzugehen, ob der Bericht inhaltlich völlig falsch sei, oder lediglich in seiner Tragweite.  

07:25 | Sputnik: US-Kongress (Symbolbild)USA greifen Russlands Stromnetz aktiv mit Schadsoftware an – NYT

Dem Blatt zufolge haben die USA bereits seit 2012 das russische Stromnetzt im Visier. Nun seien die Amerikaner mehr zur Offensive übergegangen, indem sie „mit einer vorher nicht gesehenen Aggressivität“ Schadprogramme im russischen Energiesystem platzierten. Bemerkenswert an der ganzen Angelegenheit ist, dass Trump offenbar nichts davon weiß.
Zwei Regierungsvertreter sollen gegenüber der Zeitung gesagt haben, dass sie nicht glauben würden, dass Trump über die „Einschleusungen“ im russischen Stromnetz Bescheid wisse. 
Das Pentagon soll hier laut dem Blatt aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen agieren, die es ihm erlauben, dies ohne Wissen des Präsidenten zu tun. Einerseits befürchte man Trumps Reaktion, andererseits wolle man verhindern, dass der US-Staatschef dem Gegner aus Unbedachtsamkeit wichtige Informationen liefere. So habe Trump etwa im Jahr 2017 vor dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eine geheime Militäraktion der USA in Syrien erwähnt.

Bereits Obama drohte Putin mit einem Blackout. Selbst die Briten drohten den Kreml in Finsternis zu versetzen. Venezuela erlebte erst kürzlich massive Stromausfälle dank US Kraftwerks-"Intervention". Und eine iranisch-stämmige US-Wissenschafterin erzählte ebenfalls vor wenigen Monaten, daß die US-Dienste einen befreundeten, iranisch-stämmigen Mann anwarben, um mit einem infizierten Datenstick einen Virus ins iranische Stromnetz einzuspeisen.
Während die USA Russland wegen nicht nachgewiesener "Einmischung" sanktionieren und Huawei wegen möglicher Datenweitergabe an China aus allen 5G-Netzen hinauswerfen wollen, setzen sie offiziell Schadsoftware in die kritische Infrastruktur anderer Staaten ein.
Offenbar als Spielzeug unkontrollierter Geheimdienstkreise, die dem Präsidenten Ausmaß und Anwendung der Aktion verschweigen - und zwar seit Trump! TQM

15.06.2019

USA

19:55 | wsws: USA bereiten sich auf Dritten Weltkrieg vor

Das Pentagon kündigte am Montag den größten Waffenkauf aller Zeiten an. Der Vertrag umfasst beinahe 500 F-35 Kampfflugzeuge, die insgesamt 34 Milliarden Dollar kosten.


USA  Iran

19:00 | legitim: Enthüllt: OBAMA-Mitarbeiter mit IRAN vernetzt, um Trump zu stürzen!

Dass der Tiefe Staat plante im Nahen Osten sieben Länder in fünf Jahren anzugreifen, wurde schon lange durch den ehemaligen US-General Wesley Clark enthüllt. Dieser Plan wurde auch im PNAC (dt. Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert; neokonservative Denkfabrik) unfassbar deutlich geschildert. Selbst der Spiegel entlarvte den Politskandal, vergass jedoch zu erwähnen, dass die Obama-Administration am Plan festhielt, obwohl diese eigentlich eine andere Aussenpolitik versprochen hatte. Der Iran ist das letzte Land auf der Liste und entsprechend einer der letzten wichtigen Prüfsteine für Donald Trump.

Der Einsender
Es ist schon bemerkenswert wie viele Spekulationen es zur Zt. gibt oder geht es eher darum, was für Ziele, die sogenannten Anschläge denn haben, die im Moment keine militärischen Ziele sind. Oder soll hier was aufgebaut werden ? Nehmen wir mal fiktiv an, der nächste Angriff wäre auf die US oder andere Marine der Natostaaten, wobei ein Angriff auf US-Marine Schiffe wohl "worst case". wäre. Dies würde eine militärische Aktion der USA gegen den Iran, sehr wahrscheinlich machen.
Sicherlich kann man sagen, das dies geopolitisch nicht gewollt ist. Leider zeigt jedoch die Historie, das dies nicht ungewöhnlich wäre, da es bei solchen Aktionen immer Türen hinter der Tür gibt. Mich selber beunruhigt der pyschologische Aufbau des "Spieles". Weil ich hier an keinen Zufall glaube.
Wo wir bei der Frage ankommen sind, wen dient das Spiel primär. Einfach zu sagen der "deep State" wäre verantwortlich, das ist mir zu wenig. Da gerade bei solchen Inzenierungen, es eben so ist, das der offensichtliche "Gegner" meist nur vorgeschoben ist, um damit etwas ganz anderes erreichen zu wollen.
Auch die Aussage das Trump hier eine Federführung hätte, ist eine reine Spekulation. Zudem, wie wir aus der Geschichte wissen, wie der 1. und 2. WK usw. begann, das lässt im Moment nichts gutes hoffen. Man sollte das Ganze auch im Kontext zur Internet-Gesellschaft sehen, wo sich zweifelsohne die Strategien um ein Ziel zu erreichen anpassen mußten. Deshalb führt uns das zum "Grund". Denn alles auf diesen Ebenen hat alles seinen Grund. Da in diesem Grund jedoch sehr viele "Parteien" mitspielen können, ist es sehr schwierig hier belastbare Spekulationen aufzustellen, weil es zuviele Spieler gibt. So bleibt nur zu sagen im Moment, weiter beobachten und das Beste hoffen.


Israel    Russland    USA    Iran    Saudi Arabien    Syrien

11:49 | t-online: Trump verwirrt Freund und Feind

Die USA machen den Iran für die Angriffe auf zwei Tanker verantwortlich. Wie wird Donald Trump reagieren? Der US-Präsident irritiert – und hat ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Kommentar des Einsenders
Trump trickst sie mal wieder alle aus...Wir sehen doch schon wieder genau das gleiche Strategie-Muster wie in Syrien...Nordkorea...Venezuela...Der weltweite, immer mehr in die Enge getriebene Deep-State-Filz versucht immer verzweifelter zu eskalieren, während die Allianz - aus dem Hintergrund - das aggressive Deep-State-Wespennest, teilweise medial aufmunternd, schließlich aber am langen Arm grandios verhungern lässt...


09:25
 | Voltairenet: Geheimer Dreiergipfel von Jerusalem

Ein Gipfel von amerikanischen, israelischen und russischen nationalen Sicherheitsberatern wurde in Jerusalem angekündigt. Es geht darum, das Durcheinander der Achse des Widerstandes aufzulösen, die Sicherheit aller Staaten des Nahen Ostens zu garantieren und eine zwischen den Vereinigten Staaten und Russland geteilte Oberhoheit über alle Akteure sicherzustellen, einschließlich Israel. Es ist absurd für den Westen, die "Achse des Widerstands" zerstören zu wollen, die sie wollten und geholfen haben zu schaffen, nur weil sie die Kontrolle verloren haben. Er braucht nur warten, sie zerfällt allein.
Die Iraner sind treue Freunde, aber sie neigen kulturell dazu, ihre Freunde in ihre Sachen mit hineinzuziehen. Niemals werden die Syrer die Iraner vertreiben, die sie vor dem israelischen Expansionismus beschützen und denen sie Dank schulden, am Anfang des Krieges (2011-14) durchgehalten zu haben. Aber wenn die Iraner echte Freunde der Syrer wären, würden sie sich    von diesem Land zugunsten Russlands zurückziehen, so dass die Vereinigten Staaten die Legitimität der Regierung von Baschar Al-Assad anerkennen könnten. Stattdessen verwenden sie die Gegenwart ihrer Truppen, um Israel zu provozieren und feuern von Syrien aus Raketen auf dessen Territorium. 
John Bolton (USA), Meir Ben-Schabbat (Israel) und Nikolai Patruschev (Russland), die drei nationalen Sicherheitsberater, haben die gleichen Funktionen, aber nicht die gleiche Erfahrung.
Bolton ist von der ontologischen Überlegenheit seines Landes über alle anderen überzeugt. Er hat in internationalen Beziehungen Erfahrung, die er zuerst während der Abrüstungs-Verhandlungen und vor allem als Botschafter im UN-Sicherheitsrat (2005 / 06) gewonnen hat. Obwohl er extravagante Initiativen ergreift, ist er durchaus fähig, nachzugeben, wenn er denkt, Unrecht zu haben. Das ist übrigens der Grund, warum Präsident Trump ihn auf diesem Posten beibehalten hat, weil er die Fähigkeit hat, persönlich die Fehler seines Lagers hinzunehmen.
Meir Ben-Schabbat ist ein gläubiger Mann, überzeugt, einem auserwählten, aber verfluchten Volk anzugehören. Er ist kein Diplomat, sondern ein Spionageabwehr-Experte. Aber als er den Shin Bet leitete, hat er eine echte Finesse gezeigt, um zugleich gegen die Hamas zu kämpfen, um sie zu manipulieren und möglicherweise mit ihr zu verhandeln. Seine ausgezeichnete Kenntnis der verschiedenen Kräfte des Nahen Ostens erlaubt ihm sofort zu begreifen, was überdauern kann und was nur vergänglich sein wird.
Nikolai Patruschev ist schließlich ein hoher russischer Amtsträger. Er ist sicherlich jener der drei, der den besten Überblick in den Weltangelegenheiten besitzt. Als er Vladimir Putin an der Spitze des FSB nachfolgte, war er mit Versuchen der Abwerbung seiner Direktoren durch die Vereinigten Staaten und Israel konfrontiert. Am Ende, nach Jahren der Turbulenz, übernahm er die Leitung dieses Apparates. Dann sah er sich der Destabilisierung der Ukraine durch die Vereinigten Staaten und der Europäischen Union ausgesetzt, die schließlich zum Beitritt der Krim zur Russischen Föderation geführt hat. Er wird keinen Fall gegen einen anderen aushandeln, sondern wird vielmehr sicherstellen, dass alle Entscheidungen im Einklang stehen.
Diese drei Strategen müssen die Konturen einer Verteilung der Karten definieren, welche die Diplomaten anschließend werden aushandeln müssen. Ihre Aufgabe besteht darin, eine lebensfähige Vereinbarung auf lange Sicht zu finden, während die der Diplomaten sein wird, die Verluste der Verlierer zu kompensieren, um ihnen den Vertrag akzeptabel zu machen.

Das schrecklichste an Thierry Meyssan ist, daß man seine grandiosen Analysen einfach nicht kürzen kann! Kein Satz ist eine Auslassung wert und kaum ein Absatz bedarf einer Ergänzung.
Dem geopolitisch Interessierten sei wärmstens auch hier wieder der vollständige Text im Link empfohlen!
Zwei Gedanken im Haupttext sollten jedoch näher zu denken geben. Erstens sieht Thierry Meyssan Avigdor Lieberman als russisches Asset mit dem sie schon zweimal eine Regierung Netanjahu verhinderten/zu Fall brachten. Zweifelsohne gibt es diese Verbindung zwischen Lieberman und Putin. Wie sehr aber spielt Lieberman wirklich mit Putin zusammen? Inwieweit kann und will Putin auf Lieberman setzen, ohne dabei den Bogen gegenüber Netanjahu zu überspannen? Die Jerusalem Post behauptete neulich, daß Lieberman, obwohl er Netanjahus neuerliche Koaition platzen ließ, mit 10-12 Abgeordneten in die Knesset wiedergewählt wird. Dabei war seine Verweigerung gegenüber Netanjahu wegen der ultra-orthodoxen Koalitionspartner und deren Wehrdienstgesetze überwiegend ein Vorwand seines Entsagens. Lieberman ist strikt säkular. Die rund 2 Mio russisch-stämmigen Israelis werden vermutlich teilweise wieder Lieberman wiederwählen, weil er "Russe" ist und ihre kulturellen Wurzeln teilt - säkular sind aber auch viele der US-stämmigen Zionisten und die Linke. 
Zweitens bekrittelt der in Syrien lebende Meyssan, die Rolle der Iraner, die ihre Verbündeten übervorteilen. Meyssan fordert die Iraner zum militärischen Rückzug aus Syrien auf, um einen Deal zwischen Assad, Putin und den USA zu ermöglichen. Russland erlaubt Israel den Angriff auf iranische Stellungen in Syrien und ist nicht bereit den Schutzmantel über die Revolutionsgarden auszubreiten, um iranische Spielchen am Golan gegen Israel zu decken. Russland und Assad schulden dem Iran aber auch Dank für seine militärische Rolle am Boden während des Kriegs gegen den IS der "Westlichen Wertegemeinschaft". Dieses Problem gilt es zwischen Russland und dem Iran sanft zu lösen. 
Beim 19. Gipfel der Schanghai-Konferenz in Bischkek, Kirgistan, trafen gestern Putin und Rouhani aufeinander. Dabei kündigte Putin ausgerechnet in Zeiten maximaler US-Sanktionen gegen den Iran an, daß Gazprom Investitionen in den iranischen Energiesektor plane. Zur Grundlage dafür wird die russische Staatsduma eine eigenes "Eurasisches Handelsgesetz" verabschieden. Zudem gedenkt Russland den weiteren Ausbau des iranischen Kernkraftwerks von Bushehr voranzutreiben. Russland bietet also dem Iran in Zeiten des Würgegriffs wirtschaftliche Incentives an, wird aber dafür seinen Preis verlangen. Trump ließ schon mehrmals durchblicken, daß ein militärischer Abzug der Iraner aus Syrien, den Abzug der Amerikaner aus Syrien und die Anerkennung Assads zur Folge haben würde.
Wir können also annehmen, daß dies die Hauptagenda der drei Sicherheitsberater in Jerusalem war. Die USA müssen damit leben, daß Russland der bestimmende Faktor in Syrien ist und müssen dem Iran eine Reginalmacht-Rolle zumindest politisch-ökonomisch zuteil werden lassen, die Russen müssen den Iran gleichzeitig davon überzeugen, daß er abgesehen von der historischen Sonderrolle der Hisbollah im Libanon, keine militärische Rolle außerhalb des Iran auf der Arabischen Halbinsel spielen darf.  
Ein solcher großer Wurf würde aber auch bedeuten, daß die Saudis militärisch aus dem Jemen müßten und ihre IS-Terroristen endlich austrocknen müßten. Russland wird zudem fordern, daß Saudi und die USA ihre Terroristen-Verlegungen nach Afghanistan und in Richtung russischer, zentral-asiatischer Republiken unterlassen. 
Dies wirft auch wieder ein gewisses Licht auf die jüngsten Tanker-Angriffe in der Strasse von Hormuz. Wer hat Interesse daran, daß dieser große Wurf nicht gelingt? Die Deep State Väter des IS und des Arab Spring und vor allem Saudi, das bei einem solchen großen Wurf, ebenfalls militärisch auf seine Grenzen reduziert werden würde.
Vielleicht galten also die Anschläge weniger dem Treffen zwischen Abe und Rouhani, sondern mehr noch dem Dreiergipfel der Sicherheitsberater in Jerusalem? Vielleicht ein letzter, dilletantischer Versuch der Saudis mit einem Tanker-Störfeuer dem Iran einen Ausweg zu verbauen. Für solcherlei Spielchen der Saudis werden aber Putin, Netanjahu und Trump ihr großes Schachbrett nicht umwerfen. TQM

 

14.06.2019

Tanker-AnschlagProblem 

09:12 | medium: Seven Reasons To Be Highly Skeptical Of The Gulf Of Oman Incident

In a move that surprised exactly zero people, Secretary of State Mike Pompeo has wasted no time scrambling to blame Iran for damage done to two sea vessels in the Gulf of Oman on Thursday, citing exactly zero evidence. “This assessment is based on intelligence, the weapons used, the level of expertise needed to execute the operation, recent similar Iranian attacks on shipping, and the fact that no proxy group operating in the area has the resources and proficiency to act with such a high-degree of sophistication,” Pompeo told the press in a statement.

Dazu passend - zur Erinnerung - die Zeit: Die Kriegslüge von Tonkin! TB

08:59 I TQM: Golf-Spiel und Tanker-Löcher?

CNN veröffentlichte heute ein Video, welches ein iranisches Marine Boot zeigt, welches eine Haftmine von einem der angegriffenen Tanker entfernt. Das Video wurde gestern vom US-CENTCOM freigegeben und wurde von einem US-Flugzeug, welches über den Anschlagsort kreiste aufgenommen. 
Gleichzeitig entsandte die US-Marine einen Raketenzerstörer in den Persischen Golf und betonte kein Interesse an einem Krieg mit dem Iran zu haben. 
Die iranische UN-Vertretung wies die Schuldzuweisung an den Anschlägen kategorisch zurück und forderte "die kriegstreibenden, regionalen US-Verbündeten zueinem unverzüglichen Ende der False Flag Operationen auf". Das B-Team von Trump  aus Bolton, Pompeo und MBS und dem VAE-Kronprinen Al-Nayan, solle unverzüglich ihrer Konterkarierung der diplomatischen Lösungsversuche stoppen. Die Jerusalem Post meldet, daß die Schäden an den Tankern durch Magnet-Haftminen und nicht durch Torpedos verursacht wurden. Saudi und GB machen ebenfalls den Iran für den Angriff verantwortlich. Trump äußerte sich zu den jüngsten Ereignissen: Er persönlich denke aber, "dass es zu früh ist, auch nur darüber nachzudenken, einen Deal zu machen". Trump fügte mit Blick auf die Regierung in Teheran hinzu: "Sie sind nicht bereit, und wir sind es auch nicht."
Der Iran schuldet eine Erklärung, warum er die nicht-explodierten Haftminen entfernte: Um sie zu entschärfen, oder um Blindgänger als "Corpus Delicti" zu entfernen? Abgesehen davon fehlt das Motiv des Iran, ausgerechnet jetzt und diese nicht-saudischen Tanker beschädigt zu haben. Und wenn schon, warum dann nicht gleich "sauber" versenken? Die Aussage Trumps und des US-CENTCOMS klingt zudem abwiegelnd. Keine "Feuersturm"-Tweets desTrump sondern ein "lassen wir sie noch etwas zappeln, bis sie an den Verhandlungstisch kommen". Wären die USA wirklich so gelassen, wenn der Iran in der Strasse von Hormuz Tanker angreift? Warum geben die USA, die jedes Floß im Persischen Golf abfilmen, den Tankern keinen Geleitschutz und registrierten auch nicht das Anbringen der Haftminen? Dazu schulden die USA, allen voran Pompeo eine Antwort. Der Golfplatz in Mar al Lago ist die Spielwiese Trumps für vertraute Unterredungen mit den großen Staatslenkern dieser Welt. Der Persische Golf und die Löcher in Öltankern sind hingegen ein heißes Golfspiel, das CNN als "trübes Gewässer" komplexer regionaler Spielchen bezeichnete. TQM

10:03 | Leser-Einschätzungen zur Minen-Entfernung must read!!!
(1) Mindestens einer der Tanker war ein japanischer, der unter der Flagge Panamas fährt und dazu war das geladene Öl für Japan bestimmt. Da derzeit Shinzo Abe im Iran auf Staatsbesuch ist kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass die Iraner angeboten haben, die nicht explodierten Minen vom Schiff zu entfernen und Abe zusagte.
Warum er das tat sei dahingestellt, aber ich halte es für ausgeschlossen, dass das nicht abgestimmt war zwischen Abe und den Mullahs. Andernfalls wäre es so, als würde ein erwischter Taschendieb den Geldbeutel unter den Augen des Beraubten wieder in die Tasche zurückstecken und es kommentieren mit: "Ist doch gar nichts passiert." Ja, es gibt so dreist/dumme Leute, aber weder die Iraner noch die Japaner gehören mE dazu.

(2) Warum hat sich noch niemand die Frage gestellt, weshalb die Haftminen oberhalb(!) der Wasserlinie angebracht waren und nicht unterhalb, wo der Schaden wesentlich größer gewesen wäre? Da läuft grade eine Show der Sonderklasse ab. Wünsche euch allen ein unterhaltsames, aber trotzdem entspanntes Wochenende

06:40 | zh: US Releases "Smoking Gun" Video Of Iran's Navy Handling Mine On Tanker Hull

In a perhaps positive sign that could slow the attempts of hawks within the administration to push for war over Thursday's mysterious attacks on two tankers in the Gulf of Oman, US Central Command issued a statement just hours after Pompeo officially blamed Tehran, saying in a CENTCOM press release that “a war with Iran is not in our strategic interest, nor in the best interest of the international community.”

13.06.2019

Tanker-Anschlag

17:10 I TQM: Von der Knochensäge zum Torpedo? 

Die Anschläge neulich vor Fujairah/VAE gingen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Konto des Iran, bzw. seiner Verbündeten. Alleine der Weg der Berichterstattung, ausgehend von einer libanesischen Zeitung, welche der Hisbollah nahesteht, zeugte fast schon vom iranischen Verlangen nach Zurechnung, wenngleich natürlich der Iran seine Unschuld beteuerte und die "anerkennenden" Worte eines Mossad Offiziers hinsichtlich der gelungenen Kommando-Aktion, sichtlich genoß. John Bolton zeigte auch auf die Iraner, jedoch fanden sich keine Beweise, außer Bolton´s Befund, daß es sicher "nicht Nepal war".
Die heutigen Anschläge sind ungleich gravierender und setzen die USA unter Zugzwang. Die beiden heute angegriffenen Tanker fuhren unter der Flagge Panamas und der Marshall Inseln. Hier ein VIDEO der brennenden Tanker. Heute um 8:50 iranischer Zeit wurden die beiden Schiffe angegriffen. Iranische Rettungsschiffe erreichten die Tanker vor den Amerikanern und retteten 44 Seeleute. Auch der Iran spricht von einem "Angriff". Heute weilt der japanische PM Abe in Teheran. Nachdem die beiden Tanker Güter mit Japan-Bezug geladen haben, stellte der iranische Außenminister Zarif fest, daß dies im Zusammenspiel mit Abe´s Mittlermission kein Zufall sein könne, da es Kräfte gäbe, die eine friedliche Lösung in der Region verhindern wollten. Unterdessen meinte Ayatollah Khamenei gegenüber Abe, daß "Trump einem Austausch von Nachrichten nicht wert sei."
Erstaunlicherweise meint CNN, daß der Iran mit den Anschlägen heute nichts zu gewinnen habe und Saudi dahinter stecken könnte. Saudi könnte versuchen die Ölpreise hochschießen zu lassen und den Iran total zu isolieren. Sollte sich eine solche Verschwörung bewahrheiten, dann wäre die saudische Reputation endgültig zerstört. Es ist zugegebenermaßen fast schmerzvoll festzustellen, einmal eine Vermutung mit CNN teilen zu müssen!
Die "Jerusalem Post" meint, daß es auch der Iran gewesen sein könnte, um im Schutze des Besuchs von Abe, ungestraft die Anschläge auszuführen. Social Media Accounts im Iran bringen auch plötzlich Bilder einer Houthi Attacke auf ein saudisches Schiff im Jahr 2017.  Soweit die Israelis, die meinen, daß Trump und Pompeo bald Stellung beziehen müssen. 
Zwar haben die Houthis in den letzten Tagen zahlreiche Raketen-Angriffe auf saudische Flughäfen gestartet und eine "große Überraschung" für demnächst angekündigt, dennoch werden sie es wohl nicht wagen, gegen den Willen Teherans brandgefährliche Aktionen zu setzen. 
Der absolute Super-Gau für MBS, Kushner und Trumps "Deal of the Century" wäre, wenn "fleißige" Saudis, diemal nicht mit der Knochensäge, sondern  mit Haftminen, oder Torpedos, den Willen ihres Meisters MBS  präventiv vollstrecken wollten.  Die Sache wird noch sehr spannend. Verdächtig, wie sich Japan, die USA, GB und Frankreich zurückhalten. Die EU ruft zu größter Zurückhaltung auf und sogar die Emirate unterlassen Schuldzuweisungen. Die brennenden Tanker sind nicht gesunken - wenn es wieder Saudis waren, dann sinkt dafür MBS. 

18:19 | Bambusrohr
Werter TQM, auch wenn das nun für Sie und viele Leser befremdend wirken mag, so habe ich mir nach dem Durchlesen ihres Kommentars mal den Sternenhimmel von heute morgen um 08.50 Uhr über dem Golf von Oman angesehen, nur um mal zu sehen, woher der Wind wehen mag. Sofort fiel mir auf, dass exakt die Sternen-Konstellationen am Himmel standen, die bei Gründung der USA (Verfassung) maßgebend waren. Demnach ist der Iran das Opfer, dessen „König“ geköpft werden soll. Ein Spiel, dass niemand so sehr beherrscht wie die amerikanischen Königsmörder (siehe Hitler, Hussein, Gaddafi). So gesehen ist der Iran nicht mal im Ansatz involviert. Das nur als Strohalm in undurchsichtigen und vernebelten Zeiten, gedacht als Lösungsansatz, obwohl es auch alles ganz anders sein kann. Ein Indiz, mehr nicht. Nur würde ich mich nicht so sehr auf den Iran fixieren. Lieber erst einmal tief durchatmen und drei Nächte drüber schlafen…:-)

19:43 | Leserkommentar
Dabei kann man Japan, GB und Frankreich als sekundär bezeichnen. Wenn es kracht macht dies die USA.
Und "spannend" wird es sicherlich, das dies ja nicht die ersten Anschläge waren. Ich selber empfinde fühle das nicht als spannend, sonder eher als bedrohlich. Doch in Zeiten wo selbst scheinbar unser werter TQM im Kino sitzt und nicht im Film, hm, was will man da als Indianer machen ;-) 
Was für die dunkle Seite der Macht, eine Seite von einem Freiherrn, ist das natürlich Wasser auf seinen Mühlen.
Doch uns der TB-Gemeinde ficht das nicht an, da es weder eine Seite, noch einen Freiherrn gibt. Dieser agiert wie der Bitcoin imaginär bzw. virtuell und sowas braucht einen sicherlich nicht jucken. Denn wenn etwas für nicht vorhanden erklärt wird, ist es eben nicht vorhanden. Und darin hat die Welt bzw. die Menschheit ja schon mächtig Übung.
Es stimmt H.TB, das wird ein großer Spass werden. So say we all.


12:01 | sputnik: Zwei Öltanker im Golf von Oman angegriffen – Medien

Im Golf von Oman soll es am Donnerstagmorgen zu zwei großen Explosionen gekommen sein. Offenbar sind zwei mit Rohöl beladene Supertanker angegriffen worden, berichten iranische Medien am Donnerstag unter Berufung auf Quellen im Oman.

Die wahre Dimension der Anschläge und deren (eventuell kriegerischen) Folgen sind nicht absehbar - könnte ein Trigger-Event sein! TB

12:25 | Terrorspatz
Die Ouvertüre ……. mit dem Beigeschmack einer False-Flag und Gott sei Dank sind sofort die hilfreichen Amis zur Stelle und retten. Komisch das die Beiden (Iran und USA) sich auf das Retten konzentrieren …. ob hier nicht ein Dritter im Spiel ist, vielleicht sollte ich das jetzt nicht schreiben ….. ohne sofort zersägt zu werden, gerupft oder was auch immer derzeit so in Mode ist.

12:55 I TQM dazu: Immer mit der Ruhe! B.com ist ja kein News-Liveticker, der einfach Agenturmeldungen möglichst rasch dupliziert, sondern wir sollten uns das in Ruhe ansehen und so wie es sich in der Geopolitik gehört hinterfragen und aus diversen Perspektiven betrachten. Fast  niemand hat Interesse an einen großen, heißen Krieg. Abe ist gerade in Teheran, Netanjahu im Wahlkampf und braucht keinen Mehrfrontenkrieg mit der Hisbollah/Libanon, etc. Trump möchte am 25..26. Juni die Konferenz in Bahran möglichst großspurig über die Bühne bringen um seinen "Deal of the Century" endlich zu starten. Der Iran sendet seit Wochen ruhige Signale aus. Blieben noch ein paar verrückte Saudis, die eigene Tanker versenken um einen Trump-Iran Deal zu verhindern - ist das glaubhaft? Also, tief einatmen und langsam ausatmen...

14:04 | Bambusrohr
Riecht schwer nach dem Raketenmann aus Fernost, trägt irgendwie seine Handschrift. Werder der Iran noch die USA hätten von solch einer Aktion eine direkten Nutzen. Nordkorea würde von einer Schwächung der beiden als lachender Dritte profitieren und sich profilieren können. Ist nur eine Vermutung, denn meist ist es doch so, dass wenn sich zwei streiten, sich ein Dritter freut. Und wenn der Mainstream sofort Iran ins Visier nimmt, kann man davon ausgehen, dass es sowieso nicht stimmt.

14:09 | Terrorspatz
Werter TQM …. eine Historiker Kommission ist b.com jedoch auch nicht …. um vielleicht mal in drei vier Jahren darüber
zu replizieren. Was nun das ein- und ausatmen betrifft …. das bleibt wohl jeden selbstüberlassen.
Ich gebe Ihnen recht mit der Aussage, niemand benötigt einen heißen Krieg …. aber wie wir aus verschiedenen Publikationen
wissen …. schwimmen Torpedos meist nicht ohne Grund durchs Meer und explodieren in Schiffen.
Sowas wie ein technisches UPS scheidet bei diesem aktuellen Fall leider auch aus.

16:05 I Werter TS: Wir berichten meist sogar VOR allen deutschen Medien. Aber was bringt es, wie in einem Fußball-Live-Ticker, einfach eine Meldung zu bringen, die man sowieso überall binnen Minuten vorfindet?!  Und wenn man "false flag" andeutet, dann sollte man es schon begründen. Die FPÖ-Historikerkommission kann keinen Abschluß finden, da durch den Sturz des HC-Man erst einmal ein neues Kapitel Zeitgeschichte aufbearbeitet werden muß....

 

Deutschland    USA

12:20 I RT: Trump considering sanctions against Nord Stream 2 gas pipeline to ‘protect Germany from Russia’

Präsident Trump erwägt die Nordstream 2 mit Sanktionen zu belegen um "Deutschland" zu schützen. Emily Haber, BRD-Botschafterin in Washington sagte, daß "US-Sanktionen gegen die Nordstream 2 konterproduktiv wären, da es die europäische Einigung über die Energiesicherheit unterminieren würde."

Nun ist also die BRD hochoffiziell ein Protektorat der USA, ein "minderjähriges" Staatsgebilde, welches von Uncle Sam "beschützt" und bevormundet wird. TQM

13:56 | Maiglöckchen schreibt:
ja, wie, wußten sie das noch nicht? Steht sogar im Büchlein mit den Grundgesetzen der BRD, dass die Besatzer Vorrechte haben.

15:02 | H. Lohse
Werter TQM, -nicht und, nicht oder, sondern nur ! "bevormundet" wird. Oder was "glauben" Sie denn, warum HD Genschmän gegenüber Michail Gorbi den seinerzeit angebotenen "Friedensvertrag" so vehement abgelehnt hat. Mit diesem unendlichen "Nichts" haben wir eben nix Meer zu sagen, Ende aus over & off. Da ist er wieder, der Schelm, der Böses denkt.

16:10 I TQM: Natürlich, werter Herr Lohse, die BRD hätte vielleicht  sogar Königsberg bekommen können. Gott sei Dank kam es nicht so - ich wünsche mir keine sozialistische DDR zurück, aber ein "zweiter deutscher Staat", angelehnt an Putin-Russland, wäre mir lieber, als die Groß-BRD von heute! 

 

Iran

09:47 | freitag: Kapituliert endlich!

Man kann das Atomabkommen auch durch Diplomatie zum Abschuss freigeben. Jedenfalls, wenn sie so angelegt ist wie die Iran-Mission von Außenminister Maas vor Tagen. Was sich nach dessen Sondierungen herauskristallisiert, ist eine an die Führung in Teheran gerichtete Erwartung: Erkennt die destruktive Manie eurer Feinde ebenso an wie unseren Willen zur Ohnmacht!

USA    Irak

07:50 | PressTV: Iraq joins Lebanon, Palestinians in boycotting US-led confab in Bahrain

Nach dem Libanon, kündigte nun auch der Irak an, nicht an der US-Konferenz in Bahrain teilzunehmen, da es an seiner Haltung zu den Rechten der Palästinenser festhält. Die Konferenz findet am 25.26. Juni statt und ist ein wirtschaftliches Kapitel zum "Deal of the Century".

Auch die Palästinenser selber nehmen nicht daran teil. Es verdeutlicht weiter die tiefe Spaltung zwischen "Nahost-Block" und "Golfstaaten-NATO".
Die Konferenz findet ausgerechnet in Bahrain statt, wo Ärzte eingesperrt, oder erschossen werden, wenn sie verletzte Demonstranten behandeln. Die überwiegende, schiitische Bevölkerungsmehrheit ist von der sunnitischen Herrscherfamilie politisch völlig ausgeschaltet. Bahrain beherbergt nicht nun die 5. US-Flotte, sondern auch britische Verbände. Das Königshaus Al-Khalifa ist  unter totaler, saudischer Kontrolle, wirtschaftlicher und militärischer Abhängigkeit.
Immer wieder greifen saudische, paramilitärische Verbände in Bahrain ein, um Demonstrationen niederzuschlagen. Dabei war Bahrain der engste Freund unter seinem Beschützer Saddam Hussein, der während des Iran-Irakkriegs Bahrain vor einer iranischen Invasion bewahrte und paradoxerweise auch damit die US-Saudischen Interessen indirekt stützte.
Mit dem späteren Golfkrieg, der Absetzung und Ermordung Saddam Husseins verloren die USA nicht nur den Irak an den Iran, sondern ermöglichten erst dem Iran die Landbrücke bis in den Libanon zu konsolidieren. TQM

12.06.2019

Iran    Deutschland

19:49 | ntv: Irans Presse zeigt Maas mit Hitlerbart

Nach dem Besuch in Teheran sieht sich Außenminister Maas heftiger Kritik ausgesetzt. Iranische Medien werfen ihm vor, sich nicht an die Versprechen im internationalen Atomabkommen zu halten. Eine Zeitung schießt mit einer Karikatur jedoch weit über das Ziel hinaus.

Herrlich, wie diese Karrikatur Heiko "Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen" Maas die Röte ins Gesicht treiben wird, würde ich nur zu gern sehen! ML

Nato   Polen

13:07 | washingtonexaminer: Rising NATO superstar Poland to host more American troops, buy US F-35s

When President Trump meets Poland’s President Andrzej Duda at the White House Wednesday, the president will have what one senior administration official called “a significant announcement” on a “new facet in the military-to-military relationship” between the two NATO allies.

Bildschirmfoto 2019 06 12 um 09.22.40   Oesterreich

09:20 | profil: Bundesheer: Österreichs riskanter Einsatz in Mali

21 Soldaten und eine Soldatin wurden am vergangenen Mittwoch im Hof der Wiener Rossauer Kaserne für ihre nächste Mission verabschiedet: Sie sollen Mali dabei helfen, eine neue Armee auszubilden. Das 18-Millionen-Einwohner-Land steckt in einer Krise, die sich immer weiter auswächst.

Bisher verhielt sich Österreichs Mali-Bild wie folgt:
Der Niger fließt durch jenes Land,
bei uns ist nur die Tant' bekannt!
Tja, dass die Mali-Tant'-Zeiten sind für Österreich entgültig vorbei sind wissen wir, aber gleich an Kriegseinsatz auf einem anderen Kontinent? TB

Der Terrorspatz
Werden jetzt die feuchten Träume der Frau Gamon Realität? Eine europäische Armee und Österreicher sind lustig mit dabei?
Was machen 21 Soldaten und eine Soldatin in Mali? Die Vision der EU beleben, gendergerechtes Lulu unterrichten?
Bisschen für Frankreich die Bodenschätze sichern? Die Tuareg ein wenig unterdrücken?
Eine Schule bauen, jene Schule, die in Österreich wegen geringem Budget nicht geöffnet wird?

USA   Russland   Israel

06:24 | vn: Geheimer Dreiergipfel von Jerusalem

Ein Gipfel von amerikanischen, israelischen und russischen nationalen Sicherheitsberatern wurde in Jerusalem angekündigt. Es geht darum, das Durcheinander der Achse des Widerstandes aufzulösen, die Sicherheit aller Staaten des Nahen Ostens zu garantieren und eine zwischen den Vereinigten Staaten und Russland geteilte Oberhoheit über alle Akteure sicherzustellen, einschließlich Israel.

11:38 | Barbarossa
Das ist ja recht interessant, nur was macht denn Israel da? USA, ok, sind ja die Weltpolizei. Russland, ok, hat schließlich auch ne riesen Fläche. Aber Israel? Mhh. Was hat so n Fliegenschiss (Flächenmäßig gesehen) da zu suchen? Saudi Arabien oder Iran könnte ich mir da gut vorstellen. Aber naja, was weiß ich schon. Sind bestimmt wichtige Leute da in Israel, wenn die über den ganzen nahen Osten bestimmen können ...
Hat bestimmt was mit freier Welt zu tun, oder so ...
Das wäre so, wie wenn Portugal was anstellt und Luxemburg sich aufspielt.

11.06.2019

China   USA

19:09 | reuters: China's Xi calls Donald Trump his friend

Chinese President Xi Jinping on Friday called U.S. President Donald Trump his friend and said he believed the United States was not interested in rupturing economic ties with China. Speaking in the Russian city of St Petersburg at an economic forum, Xi said there were strong trade and investment connections between China and the United States.

Internationale Kuschelwochen? Letzte Woche waren noch Xi und Putin beste Freunde heute sind Xi und Trump gute Freunde (was unsere oft hier geäußerte Meinung bestätigen könnte, dass der trade-war zischen China und den USA ein "Aufgesetzter" bzw. false-flag sein könnte).
Dass niemand die Dame aus Berlin und die Hobby-Despoten und Abcasher aus Brüssel mag, wundert uns allerdings NICHT! Und da sag noch einer: ohne EU hätten wir im Weltkonzert keinen Ton anzugeben! TB

Deutschland    Iran

16:16 | KzP: Friedensmission erfolglos | Iran 3. Weltkrieg

Friedensmission erfolglos | Iran 3. Weltkrieg | Dritter Weltkrieg durch Irankrise? Heute gehen wir auf Heiko Maas Friedensmission ein und erläutern internationale Spannungen bezüglich der Irankrise und ihres Potentials für einen 3. Weltkrieg

06:52 | TQM: Deutsche Welt-Schmacht

Heiko Maas leidet an diplomatischem ADHS. Die SPD liegt bei 12%, das zwangsweise Ende der GROKO nahend, von ihrem "engsten Verbündeten", den USA gescholten, ist die BRD von der weltpolitischen Bühne verschwunden.
"Deutschland" als ehrlichen Unterhändler gibt es schon lange nicht mehr - spätestens seit dem Jugoslawien-Krieg, Kosovo, und dem "BND-Curveball"-Skandal am Vorabend des Irakkriegs.
Im Vorfeld des Maidan-Putsches war es Bundesaußenminister Steinmeier, der als "BRD-Garant" eines geregelten Neuwahlprozeßes ein Übereinkommen mit Präsident Janukowitsch unterfertigte, ehe die BRD ohne Pieps der Umsturz-Junta in Kiew grünes Licht erteilte - Putsch, Vertreibung, Krieg gegen den Donbass, Massenmord in Odessa akzeptierte, nicht aber das Referendum der Krim-Bevölkerung über ihr eigenes Schicksal.
Dafür aber "anerkennt" die BRD 2019 - mehr, oder weniger - Guaidó, obwohl ihm weder die UNO, noch die Massen in Caracas folgen.
Mit Erdogan steht die BRD auf Kriegsfuß, lehrmeistert Ankara für mangelndes Demokratie-Verständnis und gemahnt es zur Einbehaltung der "Flüchtlinge", obwohl es Merkel war, die 2015 millionenfachen Gesetzesbruch beging, Schengen und alle Gesetze und Gebote der Ordnung und Sicherheit willkürlich außer Kraft setzte, um in der Zuwanderung eine "Chance zu erkennen".
Die BRD verweilt in massiver Anti-Assad Haltung. Sie denkt sich Assad einfach weg, wo wie Merkel noch immer Obama empfängt, als ob es keinen Trump gäbe.
Heiko Maas, Schutzpatron der Weißhelme, gerät in Gefahr, mit einem Tornado Einsatz in den illegal US-besetzten Kurdengebieten Syriens, in direkte Konfrontation mit der Türkei zu geraten.
Ob Libyen, Nahost, Afrika, Kosovo-Konflikt, Minsk-Ukraine, etc. die BRD spielt außenpolitisch keine Rolle - nicht einmal als Zuträger in Washington, nicht einmal als verständiger Mittler in Moskau - maximal im Beamtenapparat des ebenso bedeutungslosen NATO-EU-Brüssel, hinter dessen Rücken jedoch Rom, Paris und London längst ihr eigenes Süppchen kochen.
So ist also die Iran-Reise des Heiko Maas nicht als diplomatisches Husarenstück einzustufen, sondern eher als Aktionskunst, ähnlich mysteriös und erfolglos, wie der legendäre Flug des Rudolf Heß, wenngleich Heiko Maas bedauerlicherweise schneller nach Berlin zurückkehrte.
Man fragt sich, welches "Gewicht" Schmalhans Maas in Teherans auftischte, als er dort dem Iran mit "internationaler Isolierung" drohte - als ob diese nicht ohnehin längst bestünde. Maas und seine Leute forderten, dass sich Iran trotz des US-Ausstiegs schon im eigenen Interesse an das Abkommen halten solle.
K
urzum, der Iran möge sich an ein Abkommen halten, an das sich die anderen Vertragsparteien nicht halten, da es für sich genommen für den Iran selbst das Beste wäre. Mit diesem bestechenden Angebot zog Heiko von dannen. Die BRD hat bis zur letzten Minute alles versucht und alles gegeben. Heiko warnt heute vor 18 Außenminister in Stockholm vor dem nuklearen Wettrüsten und der Gefahr um den Weltfrieden. Was Heiko unter höchstem CO2-Ausstoß um den Globus treibt, schafft der Dalai Lama seit 60 Jahren fernmündlich in Form mehr, oder weniger tröstlicher Sprüche.
Jetzt, nachdem sich Heiko Maas an der Spitze der EU-Außenminister vom Atomabkommen mit leeren Worten vollmundig davonstahl, tritt der japanische Premier Abe auf den Plan. Laut Jerusalem Post telefonierte er heute mit Trump und reist von 12.-14. Juni nach Teheran. Zwar unterhält Japan, auch als traditioneller Ölkunde des Iran relativ gute Beziehungen zu Teheran, doch hat Japan kein politisches Gewicht, schon gar nicht im Nahen Osten, um sich über die Rolle eines "Messengers" hinaus einzubringen, der zudem Gastgeber des nahenden G-20 Gipfels in Osaka ist. 
Der eigentliche Kurier ist jedoch die Schweiz und der zweite, entscheidende Adressat ist der Kreml. Erst vor einer Woche wurden Gerüchte ventiliert, wonach die USA Präsident Assad anerkennen würden, wenn im Gegenzug Russland den Iran aus Syrien hinauswerfe. Kreml-Sprecher Peskow dementierte umgehend solche Angebote zu erwägen. Dennoch kommt Russland eine entscheidende Rolle zu. Die BRD und die EU sind mit dem Abschiedsbesuch des ratlosen Maas endlich weg vom Tisch, Abe übernimmt die Überleitung zu Trump und füllt das Pausenprogramm, während hinter den Kulissen Moskau, Jerusalem und Wahsington werken. 
Der kommende G-20 Gipfel wird augenblicklich überschattet vom eskalierenden Zollkonflikt mit China. Diesen Konflikt ins aktuelle Rampenlicht zu stellen kommt Trump äußerst gelegen, um den stockenden "Deal of the Century", durch die Regierungskrise und Neuwahlen in Israel, etwas zu entschleunigen. Voraussichtlch findet diese Woche das trilaterale Treffen zwischen den Nationalen Sicherheitsberatern der USA, Russlands und Israels in Jerusalem statt. Dabei werden wohl die tatsächlichen Entscheidungen vorsondiert. Es geht primär um Syrien und den Iran, jedoch sind auch Venezuela und die Ukraine im Pott.

09:41 | Leser-Kommentare
(1) Bambusrohr: Souveränität und Friedensvertrag für Deutschland? Wozu denn überhaupt?! Deutschland hat beides gar nicht nötig, denn es hat stattdessen sein in Ehren gehaltenes Reinheitsgebot, welches über jeder Verfassung & jedem Friedensvertrag thront und darüber hinaus weltweit einen unschuldigen Leumund genießt, der anderen Völkern und Nationen als Orientierung in dunklen Zeiten dient.

(2) Werter H.TQM, Sie schaffen es brilliant das wahnsinnige Spentakel, Theater um das goldene Kalb "Macht" zu entlarven. Die Tür hinter der Tür zu zeigen. Deutschland eine Welt-Macht ? Das ist lange her, obwohl es eigentlich nur einen Lidschlag weg ist.
Deutschland der Clown an Fäden, der Springer um zu verschleiern vom wesentlichen abzulenken. Deutschland der geknechtete Vasall des westlichen Imperiums. Haben wir schon den Auftritt unserer geliebten Kanzlerin und Führerin in USA vergessen ? Das was sie macht, seit sie an der Regierung ist, tut sie freiwillig (?), weil sie die NWO vertritt und diese durchsetzen will ? In einer Zeit wo Deutschland keine Verfassung hat, darüber diskutiert wird ob wir noch besetzt sind, wo nach wie vor, massiveBesatzungstruppen im Land sind und wir nebenbei noch dazu auserkoren wurden nicht die Welt, sondern das Klima zu retten, was inzwischen ja, fast das gleiche ist.
Merkel am Draht, welche Europa in die geopolitische Nichtigkeit treibt, wobei sich die Insel des Guten, abkoppelt und sich historischer Verschränkungen besinnt. Und wie der Zufall so will, hat das Königreich GB, eben nicht die Währung Euro. Im übrigen kann die BRD niemals ein Unterhändler sein, da die BRD nie soverän war und ist. Was wir sehen ist ein Ränkespiel der Macht. Der "Macht" geht es nicht um Evolution, Verfeinerung usw. sondern ausschließlich um die Bewahrung der Machtstruktur, welche den "Eliten" dazu dient, ihr uraltes Spiel weiter zu spielen. Games and Throns, verfeinert der Zeit angepasst um sagen zu können, wenn ich schon nicht Gott sein kann, dann zumindest der Teufel auf Erden.

(3) @ (2) Warum soll Deutschland eine Weltmacht sein? Das haben wir gar nicht nötig. Sinnvoll ist es doch, für Frieden und Wohlstand im Land zu sorgen. Darüber hinaus sollte man dazu beitragen, in anderen Regionen der Welt für Frieden und Stabilität zu sorgen. Und zwar nicht mit Soldaten, sondern mit Diplomatie. Und obwohl die BRD niemals voll souverän war, konnte es vor Merkel und vor Schröder durch geschickte Diplomatie dazu beitragen, Krisen zu bewältigen. Man konnte wo es nötig war sogar Terroristen erfolgreich bekämpfen wie 1977? in Mogadischu.
Ich denke die BRD war deshalb damals zurecht hoch angesehen in der Welt. Heute ist die BRD mit Merkel und Klein-Maaß zurecht außen vor. So wie es
aussieht schafft sich die BRD gerade ab und es wird sich danach hoffentlich ein neues Deutschland ohne BR bilden. Mit dann vernünftigen Leuten an der Spitze wird es dann gelingen, Politik für die Menschen zu machen und nicht für sich selbst.

14:25 I TQM: Wenngleich nicht angesprochen, erlaube ich mir dennoch zum dritten Einsender zu bemerken, daß ein Land von der Größe und wirtschaftlichen Potenz der BRD die Verantwortung und Pflicht hat eine Weltmachtrolle, die sie nun einmal theoretisch innehat, auch einzunehmen. Zwar ist die BRD ist keine Atom-Macht und soll keine werden. Sie ist aber G-7 Staat und somit zumindest schon jetzt vom "Club-Status", eine üble Weltmacht. 
Aufgrund der zentralen geographischen und geostrategischen Lage kann jedewedes, deutsches Staatsgebilde gar nicht anders. Es kann nicht "Schweiz" spielen, oder Costa Rica. ABER: Die BRD vertritt nicht deutsche Interessen. Sie vertritt nicht einmal kontinentale, europäische Interessen, sondern ist ausschließlich das Vollzugsorgan der Befehle von der Transatlantikbrücke. Daher ist es schade, aber dennoch gut, daß die BRD machtlos ist!
Die BRD genoß übrigens das höchste Ansehen für seine DM-Mark, nicht für seine Außenpolitik. Wer in der jungen BRD nicht Pazifist war, ging in die französische Fremdenlegion, wo deutscher Prä-BRD Kampfgeist gefragt war und daß weiße Käppi alle deutschen Dialekte bedeckte.
Auf einige, die dennoch in die Bundeswehr eintraten, wurde mit der 68er Bewegung systematisch Jagd gemacht. Welch´ demoralisierter, armseliger Verein die Bundeswehr unter Tante Uschi ist, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung.
Die GSG9 war übrigens ein Resultat aus dem Versagen der Münchner Olympia-Anschläge 1972. Solange die BRD unter dem irreführenden "Arbeitstitel" Deutschland ihr politisches Zerstörungswerk auf dem Staatsgebiet der BRD und darüberhinaus betreibt, ist es zu hoffen, daß es auf der "Weltmachtskala" möglichst bedeutungslos bleibt.
Sollte es jemals ein vernünfitges, selbstbestimmtes Deutschland geben, das seine zentrale Rolle zwischen Ost und West erkennt, als Stabilitätsanker zum Wohle des Kontinents, dann ist es Weltmacht und muß als solche verantwortungsbewußt agieren.

10.06.2019

Frankreich    USA

15:09 I SPON mit Foto: Französische Eiche stirbt in US-Quarantäne

Eine im vergangenen Jahr von US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron mit großer Geste gepflanzte Eiche ist tot. Das berichten mehrere französische Zeitungen und die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf diplomatische Kreise.
Trump und Macron pflanzten den Setzling unter Beobachtung ihrer Frauen im Garten des Weißen Hauses, das perfekt inszenierte Foto ging um die Welt. Die Botschaft: Hier läuft alles extrem harmonisch ab. Schon wenige Tage später jedoch verschwand der berühmte Baum.
Er musste, wie alle in die USA eingeführten Pflanzen und Samen, in Quarantäne. Das soll verhindern, dass Krankheiten oder schädliche Insekten ins Land gelangen. Eigentlich sollte die Eiche zu einem späteren Zeitpunkt wieder im Garten des Weißen Hauses eingepflanzt werden. Dazu kam es aber nicht. Wie jetzt bekannt wurde, ging der Baum während der Zeit in der Quarantäne ein.

Madame Macrons gespreizte Beinhaltung wirkt, als hätte sie unmittelbar nach Einsetzen des Bäumchens, dieses körpereigen überdüngt, während Melanias verschlungene Beine jedwede Schuld von ihr weisen. Französische Eichen im Präsidentengarten des deutschstämmigen Trump sind so abartig wie amerikanische Gänsestopfleber in Straßburg - das kann nicht gut gehen! TQM

 

Russland   China   Nordkorea

08:45 | anti-spiegel: Die Präsidenten Xi Jingping und Putin über den Atomkonflikt mit Nordkorea

Bei dem Petersburger Wirtschaftsforum hat die Moderatorin während der Podiumsdiskussion die Präsidenten Xi Jingping und Putin auch nach der Situation rund um den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA befragt. Ich habe die Frage und die Antworten der Präsidenten übersetzt.

08.06.2019

Russland   Ukraine   Weissrussland

18:32 | anti-spiegel: Putin im O-Ton über Selensky, die Ukraine und Weißrussland

Putin: Sie wissen, dass er immer noch eine bestimmte Rhetorik benutzt und uns „Feinde“ und „Aggressoren“ nennt. Er muss sich irgendwann entscheiden, was er erreichen will. Wir lehnen keine Kontakte ab, wir werden mit ihm zusammenarbeiten.

20:02 | Leser-Kommentar
An den Aussagen Putins über erforderliche Qualitäten zur Regelung staatlicher Aufgaben würde ich gern unsere Politiker messen. Sie würden zu 90 % durchfallen, weil es ihnen nicht um die Arbeit für den Staat geht, sondern um ihre persönlichen Machtansprüche. Kein Wunder, dass es so in unserem Land aussieht. Es müsste Voraussetzung für die Bewerbung um ein politisches Amt sein, die Qualifizierung dafür nachzuweisen

Russland    China  USA  

11:01 | contra-mag: Russland & China vereint gegen die US-Erpressungspolitik

Putin und Xi wollen eine Reform des globalen Wirtschaftssystems. So soll die Erpressungspolitik der USA beendet werden können. Auch dem Dollar will man den Kampf ansagen.

Löst Russina Chimerica als Wirtschafts-Synergie-Block ab?
TQM hat im Mai Großartiges geleistet und verweilt im wohlverdienten Pfingst-Urlaub! Hoffe dennoch, dass er die Leserschaft an seinen diesbezüglichen Spezialwissen teilahben lässt! TB

Libyen

10:13 | parstoday: Libyen: Haftar-Armee greift internationalen Flughafen von Tripolis an

Die Luftwaffe sogenannten Libyschen Nationalen Armee (LNA) von abtrünnigem General Khalifa Haftar hat laut libyschen Medien den internationalen Flughafen der Hauptstadt Tripolis angegriffen.

Kommentar des Einsenders
Nachdem in letzter Zeit eher die Sicht auf „in the box“ lag, hier noch einen Beitrag getreu dem Thema „out the Box“

07.06.2019

Deutschland   Venezuela

16:23 | b.com/Marco Hinz: "Deutsche Bank beschlagnahmt 20 Tonnen venezolanischen Goldes" must read!!!

Venezuela ist es bedingt durch die Sanktionen nicht gelungen, seine Verpflichtungen gegenüber der Deutschen Bank in Bezug auf eine Swap-Vereinbarung zu erfüllen. Als Reaktion darauf hat die Bank 20 Tonnen venezolanisches Gold gepfändet. Das meldet die Agentur Bloomberg.
https://deutsch.rt.com/wirtschaft/88965-deutsche-bank-pfandet-20-tonnen/ 

Das macht es nicht besser...

"Doch was hat das alles für direkte Auswirungen auf die BRD-Verwaltung? Ein Auszug aus einer These vom 05.02.2019, die allerdings noch ohne den Hintergrund aus dem Video entstanden ist. Auszug aus dem Brief von Prof. Kaufmann (Blankenhorn, Adenauer, asymptotischen Friedenszustand):
Beendet werden könnte der Kriegszustand auch ohne Deklaration durch die tatsächliche Aufnahme normaler diplomatischer Beziehungen. Auch dadurch würde Willensübereinstimmung erzielt, dass der Kriegszustand erloschen ist und der Friedenszustand an seine Stelle tritt. Diese Möglichkeit der Kriegsbeendigung stößt auf die gleichen Schwierigkeiten wie die vorher erwähnten.
B 10 (Abteilung 2), Bd. 1709

Dies jedoch ist nun hinfällig, da diese "Beziehungen" in wenigen Stunden enden. Venezuela weist deutschen Botschafter aus:
https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-deutscher-botschafter-101.html
Ein Friedensvertrag mit Venezuela wurde nie geschlossen, soweit mir bekannt ist. Die These respektive das Ergebnis; der Stand vom 16.02.1945 ist wieder hergestellt."
https://deutsch.rt.com/amerika/85370-offizielle-erklaerung-venezuelas-zur-ausweisung-des-deutschen-botschafters/ 

"Wie im Kommentar zum asymptotischen Friedenszustand gezeigt, war und ist es für diesen Pseudofrieden mit Venezuela notwendig, diplomatische Beziehungen aufzubauen und eben zwingend bis in alle Ewigkeit oder einem richtigen Frieden aufrechtzuerhalten, da hiermit entsprechend eine gemeinsame Willensübereinstimmung erzielt wird.
Diese existiert nunmehr eben nicht mehr. Es geht hier nicht oder noch nicht um Krieg, das bitte nicht falsch verstehen, es geht um einen Kriegszustand und zwar eben genau jenen, der seit 16.02.1945 besteht und mittels dieser, nun nicht mehr vorhandenen, diplomatischen Beziehungen unterhöhlt werden sollte und leider auch wurde.
Ich würde es als Nebenprodukt dessen bezeichnen wollen, was laut Aussage Pyakin, Trump nun wohl zutreffend zu verhindern versucht und ggfs. sogar ein von selbigen gewolltes Nebenprodukt. Zumindest sollte dieser nun hier vorgebrachte Sachverhalt zeitnah und professionell betrachtet werden, wie ich finde.
Hierzu nun ein Auszug aus dem RT Artikel und dem darin angesprochenen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.
Das Verhalten von Herrn Kriener verstößt nicht nur gegen grundlegende Normen diplomatischer Beziehungen, sondern entspricht sogar dem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. Dieses öffentliche Gutachten kommt zu der Feststellung, dass die Positionierung der deutschen Regierung in der aktuellen politischen Situation Venezuelas einen Akt der "unzulässigen Einmischung" darstellt, welcher als feindseliger und unfreundlicher Vorgang zu betrachten ist. Dies reiht sich ein in weitere grobe Einmischungen in die inneren Angelegenheiten Venezuelas.

Venezuela declara persona non grata al Embajador de Alemania por recurrentes actos de injerencia"
https://www.bundestag.de/resource/blob/595056/c8bf53d8fb2a3f163e104a725c732b15/WD-2-017-19-pdf-data.pdf
http://mppre.gob.ve/comunicado/venezuela-declara-persona-non-grata-al-embajador-de-alemania-por-recurrentes-actos-de-injerencia/

https://www.bitchute.com/video/B9nMk4hQ2n3Q/

Literatur
Der Parlamentarische Rat : 1948-1949 ; Akten und Protokolle, herausgegeben vom Deutschen Bundestag und vom Bundesarchiv
ISBN Band 7: 3-7646-1945-7
ISBN Band 8: 3-7646-1946-5
Dokumente zur Deutschlandpolitik, herausgegeben vom Bundesministerium des Innern unter Mitwirkung des Bundesarchivs
ISBN Sonderband: 3-486-56361-0
Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland
ISBN 3-486-56308-4

18:49 | Die Leseratte
Und der Deal dahinter? Die USA verzichten erstmal darauf, die Deutsche Bank vollständig zu ruinieren?

05.06.2019

19:20 | sputnik/wimmer: 75 Jahre D-Day und 100 Jahre Versailles – Wenn Niederlagen in neue Kriege führen

Fünfundsiebzig Jahre ist es her, dass im Westen des europäischen Kriegsschauplatzes die aus sowjetischer Sicht längst überfällige „zweite Front“ durch die Landung in der Normandie eröffnet werden konnte. Kein Wunder, dass sich Staats-und Regierungschefs aus der ganzen Welt dort versammeln werden.

Israel    Russland    USA

07:33 I Jerusalem Post: Jerusalem Post Middle East U.S. SEEKS RUSSIAN SUPPORT ON IRAN AT KEY ISRAEL MEETING -SOURCE

Am Dienstag sagte ein US-Beamter, daß sich im Juni die nationalen Sicherheitsberater der USA, Russlands und Israels in Jerusalem treffen werden, um die israelischen Bedenken bezüglich des iranischen Einflusses, einschließlich Syrien, zu besprechen. Russland sei zu dem Thema zugänglicher, als in der Vergangenheit. Der unter Anonymität aussagende US-Beamte meinte, daß es eine "einzigartige diplomatische Gelegenheit" gäbe, über Syrien zu sprechen und den Einfluß des Iran nicht nur in Syrien, sondern im Libanon, Irak und andernorts zurückzudrängen.
Lawrow sagte letzten Monat während eines Treffens mit Zarif in Moskau, daß es unrealistisch sei den iranischen Einfluß in der Region zu drosseln. Aber es sei schon ein wesentlicher Fortschritt, daß Russland öffentlich an einem solchen Gespräch teilnimmt. John Bolton, Meir Ben-Shabbat und  Nikolai Patruschew, werden zu den Unterredungen aufeinandertreffen.

Der Juni wird ein Monat heißer Entscheidungen. Alles fokussiert sich auf den kommenden G-20 Gipfel am 28.-29. Juni in Osaka und im Vorfeld auf die US-Nahost-Wirtschaftskonferenz am 25.-26. Juni in Bahrain.
Es bahnt sich letztlich ein "Nahost-Jalta", unter Ausschluß Europas ab - eine "Konferenz" des alles bestimmenden Beziehungsdreiecks Trump-Netanjahu-Putin. Die Vorbereitungen dazu treffen deren Sicherheitsunterhändler in Jerusalem, unantastbar für die Augen und Ohren des Deep State und ein weiterer Image-Schub für den wahlkämpfenden Netanjahu.
Es wäre eine fahrlässige Fehlkalkulation anzunehmen, daß sich Russland zu billigen Deals hinreissen lassen würde. Russland ist nicht in einer Position der Schwäche, sondern der Stärke, dank seiner besonnenen und akribisch verfolgten, diplomatischen und militärischen Ausbreitung in Teilen des Nahen Ostens.  Es wird keinen Verbündeten brüskieren und "weg-dealen" - keinen kolportierten, billigen Kuhandel zulassen, wie etwa den behaupteten Tausch "US-Anerkennung des Assad, gegen Hängenlassen des Iran", oder "S-400-Finger" aus der Türkei.
Denn die Zeit arbeitet für Russland. Trump muß seinen "Deal of the Century" ausrollen und mit einem echten Erfolg in den Kampf um seine Wiederwahl eintreten. Dazu braucht er die Kooperation Putins und nicht umgekehrt. 
Das Störfeuer des Deep States und seiner Desinformationsorgane nimmt parallel dazu Fahrt auf. Erst dieser Tage streute das "Wall Street Journal" das Gerücht, wonach Russland seine tausend  Militärberater aus Venezuela abgezogen hätte und führte den unverzüglich twitternden Trump aufs Glatteis. Moskau dementierte umgehend.
Russland sieht sich als Garant dafür, die Sicherheitsinteressen Israels hinsichtlich seiner unmittelbaren, nationalen Sicherheit zu gewährleisten, nicht aber darüberhinaus in einer Negierung des Iran, hinsichtlich dessen wirtschaftlicher und politischer Regionalmachtinteressen.
In der nahenden Vorrunde des Aufeinandertreffens der drei nationalen Sicherheitsberater, werden die Maximalforderungen aufeinandertreffen, um das folgende Treffen ihrer Chefs zu sondieren. Exzessive, gar bedrohlich aufgeplusterte Ansagen des Bolton würden dazu führen, daß Putin Bolton gegen die Wand fahren läßt und Trump seinen Kettenhund öffentlich zurechtweisen müßte. Trump wäre daher gut beraten, bereits vor Abreise des Bolton, diesen vor großspurig-martialischen Ansagen zu warnen. Das einhergende Störfeuer des Deep State und die Häme über einen möglichen Zwist durch vorlautes Gehabe des Bolton, ist vorprogrammiert. Es liegt im Interesse der wahlkämpfenden Akteure Trump und Netanjahu einen schnellen und nachhaltigen Erfolg zu erzielen - die Zeit arbeitet für Putin. TQM

Israel

05:36 | vn: Was weiß Avigdor Lieberman?

Seit sieben Monaten und wahrscheinlich auch die nächsten fünf Monate diktiert Avigdor Lieberman der israelischen Führungsschicht ihr Verhalten. Von der internationalen Presse als Rassist betrachtet, ist er in Wirklichkeit ein pragmatischer und vernünftiger Nationalist, ebenso sehr gegen das Projekt des "Groß-Israel" als gegen jenes des bi-nationalen Staates eingestellt. Er könnte die Trumpfkarte von Moskau sein.

08:00 I TQM dazu: Der Artikel ist aufschlußreich und absolut lesenswert und es gäbe vieles dazu zu sagen. Welche Message will uns Thierry Meyssan aber damit vermitteln? Etwa, daß Lieberman ein Asset Russlands in Israel wäre, gar eine Spielkarte Moskaus, um "seinen" Player als Zuwaage in einen Koalitionspool Netanjahus werfen zu können? Dies scheint mehr als kühn. Der Befund, woher Lieberman kommt, wer er ist und wie er tickt, trifft schon zu. Er ist darüberhinaus "Russland-Versteher", so wie die rund 20% russisch-sprachigen Israelis. Er ist ein "wilder Hund" und für Netanjahu ein lästiger Störfaktor - ABER: Yisrael Beitenu, die Partei des Lieberman, erzielte bei den letzten Wahlen im April 2019, gerade  einmal 4,01%, bei einer Hürde von 3,25%. Lieberman schrammt also am Rande  der realpolitischen Bedeutungslosigkeit.
Trump wird ihm die Koalitionsverweigerung mit Netanjahu schwer übel nehmen und Putin wird den eingespielten Draht mit Netanjahu nicht auf´s Spiel setzen indem er  Lieberman ins Spiel brächte - soferne Putin dies überhaupt könnte.
Die rechten Israelis nehmen Lieberman das Entsagen der Koalitionsbildung überwiegend übel und betrachten ihn als rachsüchtige one-man-show auf dem Rücken nationaler Interessen. Es ist daher sehr fraglich, ob Lieberman überhaupt im September den Einzug in die Knesset schafft. Warum soll Putin im Ringen um globale Entscheidungen auf den Einzug des Lieberman setzen, statt mit Trump und Netanjahu zu pokern? 

04.06.2019

Nato

13:56 | son: The Only Remaining Option for the NWO Globalist Cabal is: World War III

Why do all of these powerful entities want war? Because there’s really no other way out of their unsustainable predicaments. Only by triggering a full-blown World War III scenario can they continue to exist, and even flourish. Truly, the New World Order globalist cabal now finds itself in an untenable situation as it grows more desperate by the day.

Iran    Israel    USA

08:14 I Times Of Israel: Mossad intelligence helped link Iran to UAE tanker sabotage — report

Beweisstücke, die vom Mossad eingesammelt wurden belegen, daß der Iran hinter den Anschlägen auf 4 Tankschiffen stehe. Die USA gedenken diese Beweisstücke dem UN-Sicherheitsrat vorzulegen. Ein israelischer Marine Offizier bezeichnete die Anschläge, als eine "ziemlich beeindruckende Kommando-Operation".
John Bolton sagte: "Wer sonst soll es gewesen sein? Glauben sie jemand aus Nepal?"

In Teheran werden so manche Planungsstellen der Revolutionsgarden "das Lob" des israelischen Marine-Offiziers, in danbarer Schamesröte entgegennehmen. Gleichzeitig wird man sich aber über Teheran hinaus fragen, wer wohl die Anschläge in Teheran, im Süden des Landes, die Eliminierung von Atomwissenschafter, Stuxnet, etc. verursacht hat. Waren es Gurkhas aus Nepal?
Auch diese Fragen wurden nicht dem UN-Sicherheitsrat zur Bewertung vorgelegt.
Hinzu kommt, daß Trump das fragile Tauwetter zwischen dem Iran und den USA nicht gleich im Ansatz zerstören wird wollen. Abgesehen davon, daß Russland und China eine UNSC-Verurteilung blockieren würden, wäre das zarte Pflänzchen einer möglichen Verhandlungslösung gleich wieder zerteten. Ein "staatsterrorisitscher "Iran, passt nicht zum "No-Regime-Change"-Schwenk des Trump.
Trump ist also vom Timing her jetzt wieder einmal  in der ungemütlichen Rolle, die grobschlächtige "Beweisführungskette" des Bolton dämpfen zu müssen, so wie er den Zeitplan des "Deal of the Century" aufgrund des Durchhängers Netanjahus bereits etwas zurücknehmen ließ.
Aber nicht nur Bolton sägt an den Nerven des Trump. Der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan sendete eine "Mahnung" an das Weiße Haus", da Trump-Mitarbeiter die 7. Flotte anwiesen die USS McCain vor den Augen des Trump zu verstecken um ihm den Anblick zu ersparen. Shanahan betonte aber: "Die Anweisung wurde nicht befolgt". Das Militär dürfe nicht "politisiert" werden, so das Urteil des kommisarischen Verteidigungsministers, der damit wohl seine eigene Laufbahn torpedierte. Denn der US-Präsident ist oberster Befehlshaber der US-Streitkräfte, die Befehlsverweigerung des Shanahan somit Ungehorsam, diesen auch noch öffentlich mit einer Schelte des "Weißen Hauses" auszubreiten, so illegitim, wie das Präsidenten-Briefpapier des Guaidó! Shananhan mangelt es auch an zeitgeschichtlicher Kenntnis. Letztlich war es Monica Lewinsky, die im Oval Office Bill Clinton zum Ablenkungs-Angriff auf Libyen blies. Die Kette banalster Poltisierung der US-Armee ließe sich beliebig fortsetzen.TQM

Russland    Venezuela    USA

07:10 I RT: Russia denies withdrawing specialists from Venezuela, says cooperation is set to expand

Russland weist Berichte zurück, nach denen es seine Militärexperten aus Venezuela zurückzöge. "Wall Street Journal" behauptete, daß nur mehr ein paar dutzend russische Militärs im Lande wären, da Rostec feststellen mußte, daß Venezuela nicht für deren High-Tech Ausrüstung bezahlen könne. Rosonboronexport und andere russische Rüstungshersteller wiesen umgehend den Bericht zurück und verkündeten das Gegenteil. Man vertiefe weiter das Verhältnis zum Verteidigungsministerium Venezuelas und anderer Ministerien. Auch aus Moskau wurde keine Reduktion der Kooperation verlautbart.
Kurze Zeit später twitterte Trump, daß Russland den Großteil "seiner Leute" aus Venezuela entfernt hätte.

Ein weiteres Exempel aus der Trickkiste des Deep State. Die Botschaft lautet: "Die Russen sind weg, Bahn frei für die US-Intervention." Erstaunlich, daß Trump offenbar dem "Wall Street Journal" auf den Leim ging und vorschnell deren Falschmeldung twitterte. In Venezuela sollen sich über 1000 russische und etwa gleichviel chinesische Militärexperten befinden. Zudem schätzen US-Kreise, daß sich etwa 27.000 kubanische  Elite-Soldaten in Venezuela befinden. TQM

 

Nordkorea

06:42 | CNN: 'Executed' North Korean diplomat is alive, sources say

Der nordkoreanische Diplomat, der laut südkoreanischer Zeitung durch ein Erschießungskommando exekutiert worden sei, tauchte im nordkoreanischen Staatsfernsehen auf. Gegen Kim Hyok Chol, dem nordkoreanischen UN-Gesandten würden Untersuchungen laufen. Der Präsident Südkoreas meinte, daß  es nicht angemessen sei, vorschnell Gerüchte zu verbreiten und Urteile zu treffen.

Er wurde also weder in Kim´s Schweizer Käsekeller von Käselaiben zerdrückt, in keinem Schlangenkeller des nordkoreanischen Geheimdienstes erwürgt und auch nicht auf einen Basketballkorb des Kim Jong Un erhängt. Die Gräueltat, outet sich als Gräuelpropaganda, zum "Wohle" all jener, die lieber Krieg, als Frieden sehen möchten. Assad, der Kinder mit Chemiewaffen ausradiert, Sadamms Sohn Udai, der mit einer Bohrmaschine politischen Gefangenen bei lebendigem Leib den Schädel aufbohrt, etc. Die Liste der Schauermärchen der Deep State Falken ist so lange wie deren eigene Verbrechen. TQM

03.06.2019

Nato

13:00 | Dirk Pohlmann: Die NATO und ihre Sehnsucht nach Krieg

Die USA machen Druck auf die NATO-Partner, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für den Militärhaushalt auszugeben. Deutschland müsste somit seine Ausgaben für die Rüstung auf insgesamt 60 bis 70 Milliarden Euro anheben und somit fast verdoppeln. Derzeit gibt unser Land in etwas 1,2 Prozent des BIP für "Verteidigung" aus. Sollte sich Deutschland auf diese Forderung der NATO einlassen, wird es mehr für Rüstung und Militär ausgeben als Russland!

14:39 | Leser-Zuschriften zu "Deutschland soll Militärausgaben steigern (verdoppeln).
(1) Die Rand Cooparation hat als Strategie Russland zu schwächen ganz klar auch das Ziel Russland zu unnötigen Militärausgaben zu zwingen. Wer glaubt denn ernsthaft, daß das Ziel im Falle Deutschlands ein anderes ist ?
This brief summarizes a report that comprehensively examines nonviolent, cost-imposing options that the United States and its allies could pursue across economic, political, and military areas to stress—overextend and unbalance—Russia’s economy and armed forces and the regime's political standing at home and abroad. Some of the options examined are clearly more promising than others, but any would need to be evaluated in terms of the overall U.S. strategy for dealing with Russia, which neither the report nor this brief has attempted to do.
https://www.rand.org/pubs/research_briefs/RB10014.html

(2) Mehr Geld fürs Material ausgeben! Aber dann bitte gegendert gemäß vdL-Doktrin:
- Rosa MGs
- Schlafsäcke extra XXL am Bauch für Schwangere im 9ten Monat
- Auf den Booten ist nun neben der Türe vom Schiffsarzt auch noch eine Ausgabe von Tampons, nicht nur Kondome.
- Panzer-Frauenparkplätze extra breit (das Einparkproblem der Damen) und ist rosa markiert
- Chuck Norris bekommt sogar bei einer BW-Frauenquote von 100% noch eine Stelle
- vdL schon in der Bibel (!): "...und sie huellten sich in seltsame Gewaender und irrten ziellos umher..."
- Der Muskelkater nach dem 40km Marsch wird ab sofort zur "Muskelkatze" gegendert
- Zwei Feministinnen neu bei der Luftwaffe. Frage der Nr-1: Warum fliegen die Maschinen so schnell? Antwort der Nr-2: Wenn deine Haare am Arsch so brennen würden könntest du das auch.
Ach übrigens: Die Stellenanzeigen der BW sind absolut diskriminierend!
m/w/d -> Nix mit "männlich/weiblich/diverses" - hähähä, das bedeutet ganz klar -> Mann, weiß + deutsch!!!

Schweiz    USA

09:07I  b.com - exklusiver Hintergrund: Trump befreit die Schweiz aus der Globalisierungsfalle

Im Umfeld des Bilderberg-Treffens, welches am 30. Mai in Montreux stattfand, traf der US-Außenminister Pompeo, der sich privat in der Schweiz befand, zu einem Gsprächstermin mit dem amtierenden Bundespräsidenten und Finanzminister der Schweiz, Ueli Maurer, SVP.  
Wie b.com persönlich aus gut infomierten Kreisen vor Ort erfuhr, zog Pompeo dabei über Merkel, Juncker und die EU her und ließ keine klaren Worte darüber aus, daß die EU keine Zukunftsoption für die Schweiz ist.
Stattdessen bot Pompeo der Schweiz ein bilaterales Freihandelsabkommen an.
Nach jahrzehntelangen Anfeindungen des US-Deep State, Stichwort Swiss Air, Nazigold, etc., nimmt die Trump Administration nun die Schweiz aus dem globalistischen Fadenkreuz.
Die Schweiz, seit Schengen-Beitritt, Geheimdienstabkommen mit der BRD, Euro-Flutung der SNB durch jahrlange Kursbindung, "Bankenskandale" und "Steuerabkkommensdiktate", schrittweise in die EU getrieben, wird bestärkt und freigespielt.
Der Feind der Schweizer Nation sitzt nicht mehr im Weißen Haus, sondern nur mehr in Brüssel. Und die Tage der EU sind gezählt.
Zudem streute Pompeo der der Schweiz Rosen, für ihre Rolle als diplomatischer Briefträger zwischen Washington und Teheran. Die Schweiz agiert als diplomatische US-Interessensvertretung in Teheran. Dies ist durchaus bemerkenswert und vielsagend. Dort wo die USA keine aufrechten diplomatischen Vertretungen unterhalten, würden diese traditionell eher von Kanada, oder GB wahrgenommen werden, zumal beide im Iran vertreten sind - GB mit einer nicht zufällig - sehr großen Botschaft. 
Die Wahl der USA, die Schweiz als Kurier zu verwenden und nicht die engsten 5-Eyes-Verbündeten ist ein Beleg dafür, daß Trump keine "Brieföffner" aus dem ehemals engsten, angelsächsischen Deep State-Klüngel einsetzen möchte, sondern mit der Wahl des  verläßlichen Postboten Schweiz, auch eine Nachricht hinsichtlich des Grades seiner Wertschätzung an London und Ottawa, aussendet. 
Das Bilderbergtreffen, an dem unter anderem Jared Kushner und Henry Kissinger teilnahmen, aber auch die Spitzen der globalen Deep State Community, mußte erneut die volle Tragweite des "Betriebsunfalls Trump" artig anhören.
Die neuen, isolierten Hinterwäldler sitzen in London und NATO-EU-Brüssel.
London bekommt diese Woche persönlich überbrachte Ratschläge von Trump erteilt, wie Brittania wieder die Wellen regieren könnte, statt sich am kolonialen Reißbrett der EU-Apparatschicks die irische Grenze wegziehen zu lassen.
Die Schweiz ist, wie es stets ihre Verständnis war, wieder in der Rolle eines neutralen, konstruktiven Brokers. Das ist gut so! TQM

 

Grossbritannien  USA

05:45 | vn: Die UNO verlangt von London die Rückgabe des Chagos-Archipels, einschließlich Diego Garcia

Am 22. Mai 2019 forderte die Generalversammlung der Vereinten Nationen, dass das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland innerhalb einer Frist von sechs Monaten den Chagos-Archipel verlässt, den es illegal besetzt, um ihn an Mauritius zurückzugeben.

Schätze, das fällt wohl unter die Rubrik: Wunsch ans Christkind. HP

02.06.2019

EU    Iran    USA    Russland

10:42 I TQM: Der "Außer-Europäische" Verhandlungstisch

Kommen wir vielleicht noch zu einem weiteren, gravierenden Aspekt des "Iran-Konflikts", nämlich der Rolle der Europäer, sprich der EU-Deep State-NATO.
Der noch unter Obama und Merkel transatlantisch-gleichgeschaltete Deep State schloß bekanntlich das "Atom Abkommen" ab. Hartnäckig halten sich dabei Gerüchte, wonach der Iran immense Summen an Entscheidungsträger des Deep State gelöhnt haben sollte, ein leichtes Unterfangen, bedenkt man die immensen Geldreserven des Iran in Europa nach 40 Jahren US-Sanktionen.
Die unter Trump unverzüglich nach Amtsantritt angeleierte Unterhöhlung des Atomabkommens und schließlich der Ausstieg aus demselbigen, bekommt langsam einen ganz anderen Sinn, als nur jenen, den Iran in aller Brutalität herrichten zu wollen.
Der eigentliche Zweck, der sich nun langsam offenbart ist der, die EU, speziell die BRD und Macron vom Verhandlungstisch abzusprengen. Dazu scheute Trump selbst davor nicht zurück, sämtliche, zahmen Abwehrversuche der EU scheitern zu lassen, von SWIFT bishin zu Drohungen internationale, europäischen Ölkonzerne und EU-Handelsfinanzierungsvehikel unter Quarantäne zu stellen.
Der Erfolg gibt Trump recht. Die EU ist kein Partner mehr für den Iran - weder politisch, noch wirtschaftlich. In dem Fall geht es aber nicht darum, nach einem sonst üblichen US-Muster unter Trump, Europa lediglich aus dem Markt zu drängen und zu ersetzen, sondern die EU hinsichtlich eines Abkommens auszuschließen.
Somit ist der gesamt EU-NATO-Deep State weg vom Verhandlungstisch und ist damit von einer weiteren Spielwiese gegen Trump verwiesen. Was nun im Nahen Osten passiert entscheidet weder Merkel, Macron, noch Mogherini - nicht einmal am Rande - sondern das Triumvirat Trump-Putin-(Netanjahu) mit Teheran. 
Teheran hat begriffen, daß das Investment in den EU-Deep State abgeschrieben werden muß. Es steigt nun peu a peu von sich aus gegenüber "Europa" aus dem alten Atomabkommen aus. Die 60-Tagesfrist Teherans an die "EU-Garantiemächte" läuft aus - that´s it.
An seine Stelle tritt "das" Triumvirat, wenngleich ohne sichtbarem Zutun des Netanjahu. Wichtig ist nun, wo der Höhepunkt des Kriegs-Getöses überwunden scheint, daß die Trump-USA mit Fleischknochen Teheran zuwinken und der Iran sich nachhaltig von jedweder "Partnerschaft" und gebrochener Arrangements, von der EU verabschiedet.
Somit würde sich das amerikanische "Erwürgen" des Iran zügig in ein regionales Abwürgen des Deep States wandeln. Die Gratwanderung bis zum G-20 Gipfel ist jedoch eine nicht ungefährliche Seilschaft an deren Durchtrennung und Absturz mächtige Arme und Messer des Deep States diessseits und jenseits des Atlantiks  größtes Interesse haben! 

 

Israel    Syrien

10:00 I RT: Israeli jets & combat helicopters strike Syrian artillery, air defense units – IDF

Die israelische Luftwaffe flog mehrere Angriffe gegen syrische Artillerie-Stellungen, Beobachtungs- und Aufklärungspositionen. Drei syrische Soldaten seien getötet worden, mehrere verwundet. Zuvor sollen vom syrischen Territorium aus Raketen in Richtung Hermon gefeuert worden sein. 

Die "Jerusalem Post" liefert dazu heute einen genauen und bebilderten Report aus israelischer Sichtweise. Nun ist es völlig unschlüssig, warum Syrer, oder Hisbollah zwei Raketen in Richtung israelisch-besetzten Golan feuern sollten. Was würde man damit  anderes bezwecken, als nichts zu erzielen, außer einen massiven israelischen Gegenschlag? Es ist daher anzunehmen, daß Israel selbst hinter solchen Angriffen steckt, um den Vorwand zu schaffen, gründlich zurückzuschlagen und den Ausbau der iranisch-syrischen Stellungen an den Nordhängen des Golan regelmäßig zu aplanieren. 
Russland verhält sich diesmal komplett ruhig, im Gegensatz zu jenen,  vorangegangenen israelischen Luftschlägen um den Flughafen Damaskus. Dies liegt daran, daß Russland selbst keine unkontrollierte, iranische Bedrohung Israels sehen möchte und Putin widerholt sein Versprechen an Netanjahu abgab, eine 25 Kilometer tiefe, vom Iran und Hisbollah demilitarisierte "No go-Zone" sicherzustellen. Der israelische Lutangriff letzte Nacht ist also in der Begründung unzutreffend, in seiner Motivation hingegen nachvollziehbar. TQM

 

Iran    USA

09:38 | Der Standard: Iranischer Präsident signalisiert Verhandlungsbereitschaft mit USA

Der Iran rückt möglicherweise von seinem Nein zu Verhandlungen mit den USA über sein Atomprogramm und seine Rolle in der Nahost-Region ab. "Wir sind für Vernunft und Gespräche, wenn sich die andere Seite respektvoll an den Verhandlungstisch setzt und internationale Regeln einhält", sagte Präsident Hassan Rohani nach einem Bericht der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Fars. Das höhergestellte, geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, hatte allerdings am Mittwoch erklärt, mit der Regierung in Washington werde nicht verhandelt. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag gesagt, er denke, der Iran wolle ein Abkommen abschließen. Er sehe dafür Möglichkeiten. 

Auch wenn das so mancher b.com Leser nicht glauben wollte, aber der US-Iran Zwist läuft nach genau derselben Blaupause, wie der zwischen Nordkorea und den USA: Markige Worte, "Feuersturm", Totalsanktionen, Regime Change und am Höhepunkt des Schattenboxens öffnet sich ein "Window of Opportunity". 
Erst nahm Trump den dogmatischen Regime Change vom Tisch, nun spielt der Iran "good cop - bad cop". Der "moderate" Rouhani "denkt laut" darüber nach, ob man unter Einhaltung des internationalen "Diplomaten-Knigge", doch mit Trump reden würde, der greise Hardliner Chamenei kann es sich nicht vorstellen.
Der Ball ist zurück am Rasen des Weißen Hauses. Nun erwarten wir eine nächste Portion ungeahnt-artiger  Vorschusslorbeeren des Trump. "Iran a great country with great people", könnte ein "florierender Partner der USA" sein, etc..
Viele überschwengliche Worte des Trump zeichnen sich ab, der Iran wird aber keinen zweiten  nordkoreanischen Weg über Singapur und Hanoi ins vorläufige Aus beschreiten wollen.
Netanjahu scheidet beim Iran als Postillion aus, der von Trump gewünschte Abe hat weder das Gewicht, noch das Vertrauen des Iran.
Russland, wesentlicher Player im Nahen Osten mit Standleitung in Damaskus und gutem Draht nach Teheran und Ankara, hat hingegen dieses Gewicht. Auch wenn die Interessenslage zwischen Teheran und Moskau nicht deckungsgleich ist, so erkennt der Iran doch, daß Russland keine Intention hat, den Iran als Verhandlungsmasse auf den US-Opferaltar zu führen.
Denn Russland hat selbst das wesentlich unbedeutendere Syrien nicht "abgedealed", sondern steht trotz aller Anfeindungen, Kosten und Konsequenzen, loyal zu Assad. Dies hat man von Teheran bis Caracas registriert und das macht Putin zum "ehrlichen Broker" mit entsprechendem Standing.
Wir können erwarten, daß schon bald die ersten Bewegungen sichtbar werden. Noch bedarf es aber einer faktischen Zugabe aus Washington. Das iranische PressTV verkündete bereits vor Tagen, daß sich der Iran auf die positiven Worte des Trump, Taten erwarte. Dazu gehörte ein verbriefter Sanktionsaufhebungsmechanismus im Zuge eines "großen Wurfs" und nicht, wie bei Nordkorea, "erst Zähne ziehen, dann Knochen", wie es Pompeo und Bolton schmackhaft machen wollten, damit aber dem feisten Kim den Apettit auf "Verhandlungen" vorerst verdarben. TQM

01.06.2019

USA   China

18:57 | cgtn: China rebuts U.S. acting defense secretary's remarks

Die US-Korrespondentin übesetzt
China lehnt die "falschen Bemerkungen" des amtierenden US-Verteidigungsministers Patrick Shanahan zum Südchinesischen Meer nachdrücklich ab. ...
Die Vereinigten Staaten haben Kriegsschiffe und Flugzeuge in den nahe gelegenen Luftraum und in die Gewässer der südchinesischen Inseln und Riffe entsandt und häufige Nahaufklärungs- und gezielte militärische Übungen durchgeführt. Diese Handlungen sind schädlich für den Frieden und die Stabilität in der Region, sagte Shao... "Wir setzen die notwendigen Verteidigungsanlagen entsprechend der Sicherheitslage auf den Inseln und Riffen des Südchinesischen Meeres ein. Dies ist das absolute Recht eines souveränen Landes und die notwendige Reaktion auf provokative Aktionen", sagte er.

17:52 | rt: Chinesischer Militärbeamter: US-Vision von China als strategischer Rivale ist getrieben von Angst

Neben den Handelsstreitigkeiten bezeichnet Washington die militärische Aufrüstung Chinas als Anlass zu großer Sorge. Welche Ambitionen hat Peking im Indopazifikraum und auf der ganzen Welt?

Israel    Iran    Russland    USA    Saudi Arabien    Tuerkei

08:05 | TQM: Rempeln, Pöbeln, Friedensplan!

Die Jerusalem Post berichtet über ein Zeitungsinterview in dem der Führer der mit der Hisbollah verbündeten Amal-Bewegung und Parlamentspräsident, Nabih Berri, einen anti-semitischen Witz, bezugnehmend auf den Streit mit Israel um die Seegrenze und der dort befindlichen Gasvorkommen, machte: "Wenn Sie eine schwangere Frau sehen, gehen Sie einfach hin und legen Sie ein Stück Gold am Boden. Wenn der Fötus aus dem Mutterleib springt und das Gold aufhebt, wissen Sie umgehend, daß es ein Jude ist."

Zeitgleich bezeichnete der Hisbollah Führer, Nasrallah den Trump-Friedensplan "als historisches Verbrechen" und kündigt für den Kriegsfall gegen den Iran, die Zerstörung der US-Verbündeten Staaten auf der arabischen Halbinsel an.
Er meinte zudem, daß die USA von der Stärke des Iran und seiner Verbündeten bescheid wüßten und daher ein Krieg unwahrscheinlich sei. Weiters fragt sich die "Jerusalem Post", ob die US-Militärhilfe an die libanesische Armee, die Hisbollah stärke. Sie kommt zu dem Schluß, daß israelische Geheimdienste die strategische Allianz zwischen Hisbollah und libanesischer Armee aufgedeckt hätten. Beide absolvierten gemeinsame Patroullen, Hisbollah Angehörige hätten die Armee unterwandert und würden libanesische Uniformen tragen. Die JPOST kommt daher zu dem Schluß, daß die US-Hilfe eingestellt werden sollte.
Unvermeidbar kommen mit dem Hochkochen des militärischen US-Aufmarsches im Persischen Golf, die "Assets" beider Konfliktparteien zum Vorschein. Die USA lassen die Hardliner aus Saudi und den VAE aus dem Sack, die Perser ihren Knüppel im Libanon. Das beängstigende Szenario ist jedoch im  Grunde genommen beruhigend, da es die "Kosten-Nutzen"-Rechnung eines heißen Krieges vor Augen hält.
Keiner braucht den Krieg und niemand will ihn. Die Hisbollah dominiert gemütlich den Libanon wie nie zuvor. Sie hat ihre Kämpfer teilweise noch immer auf syrischem Boden und keine Lust von Israel in die "Steinzeit" gebombt zu werden, wie der Ex-Verteidigungsminister Liberman, als er noch im Amt war, androhte.
Assad hat in Syrien noch genug eigene Probleme zu bewältigen und den militärischen, russischen Glassturz über sich, der "kühne" Aktionen gegen Israel nicht zuläßt.
Netanjahu muß im nächsten Anlauf die Wahlen gewinnen, wieder PM werden und seine Allianz mit Trump fortführen. Er muß den Gaza ruhig halten und die Hamas gegen die Fatah weiter ausspielen.
Die Iraner kriechen unter den US-Sanktionen am Zahnfleisch und müssen den Wettlauf gegen die Zeit in rasanter ökonomischer Talfahrt gewinnen. Gelingt es ihnen ein paar Monate durchzuhalten - was wahrscheinlich ist - und das eigene Volk ruhig zu halten, dann steigt die Nervosität Trumps massiv an. Er braucht einen Konsens mit dem Iran  um Ruhe für seinen Friedensplan und seiner Wiederwahl zu haben. Der Iran läßt ihn jedoch noch zappeln. Trumps "Konzession" auf den Regime Change in Teheran zu verzichten reicht nicht. Der Iran will eine garantierte Aufhebung der Sanktionen und seinen Regionalmacht Anspruch zuerkannt bekommen. Teheran anerkennt durch eigene Aussagen dieser Tage die Regionalmachtstellung Saudis in "dessen" Terrain und möchte im Gegenzug die Anerkennung "seines Terrains". Wie weit kann und will Trump dies akzeptieren? 
Wie in der Endphase des Zweiten Weltkriegs in Europa hat der Run um Einflußsphären eingesetzt. Der Iran möchte den Libanon, Syrien, Irak und ist im Gegenzug bereit den GCC-Raum, über Jordanien bis Israel der "Israelisch-Arabischen NATO" zu überlassen. Russland wiederum wird keine iranische Alleinvormachtsstellung vom Libanon bis an die iranische Grenze akzeptieren. Es gewährt dem Iran die Ausübung regionaler politischer und wirtschaftlicher Interessen, nicht aber militärischer Dominanz, also keine durchgreifende Kolonialmachtstellung quer bis ans Mittelmeer. In dem Punkt wartet noch eine russisch-iranische Reibefläche auf uns und auch in dem Punkt sind sich Putin, Trump und Netanjahu einig. 
Bleibt noch die Türkei, die nicht leer ausgehen möchte. Sie ringt mit Putin um die Auslöschung ihrer "light"-Terroristen in Idlib, die im islamistischen Muslimbruderschaftschaos der Provinz als türkische Spielkarte dienen  und bedarfsweise gegen Damaskus und Moskau ausgespielt wird. Letztlich schielt aber die Türkei auf die syrisch-irakischen Kurdengebiete um sich dort unter dem Titel der "Nationalen Sicherheit" etwas auszubreiten. Das zusätzliche Ringen Erdogans gegen die NATO, seine Positionierung an der Seite Katars gegen Saudi und die politische Anlehnung an Moskau sowie die intensivierte, wirtschaftliche Verbindung mit dem Iran sind weitere, demonstrative Spielbälle Ankaras um seinen Status als Regionalmacht mit "roten Linien" der Eigeninteressen zu behaupten. Aus dieser Position heraus sendet Erdogan auch ein klares Zeichen an die NATO-EU und Israel und zeigt Zähne in Nordzypern mit der Androhung eines offenen Konflikts mit Griechenland und der EU, im Falle unilateraler Ansprüche der Republik Zypern insichtlich der vorgelagerten Gasfelder.
Das Drängen Pompeos die BRD in die Falle Nordsyriens zu stoßen, scheint aufzugehen. "Die Europäer" wollen in Nordsyrien einen illegalen Stachel gegen Damaskus aufrechterhalten - also sollen sie. Die USA werden sich herausziehen und die "BRD-Europäer" stehenlassen. Ein Szenario, welches bereits Frankreich als "nicht vorstellbar ausschloß", die BRD jedoch in unendlichem Gehorsam und mangelnder Weitsicht, zu beschreiten scheint. TQM

08:53 | Leser-Kommentar
Danke TQM. Solche Artikel interessieren mich. Kühl serviert und breit gefächert. Was mir aber fehlte, ist eine Einordnung der jüngsten Verlautbarung von Erdogan. Befindet er sich auf Schmusekurs zur westlichen Wertegemeinschaft? Oder ist das einfach theatralisch dem Image des „Staatsmannes“ geschuldet?
https://www.dailysabah.com/deutsch/politik/2019/05/31/erdogan-beklagt-in-telefonat-mit-putin-bruch-der-waffenruhe-in-idlib

10:23 | TQM antwortet dem Leser-Kommentar
Nein, werter Leser - Erdogan pokert mit Idlib um mehr Einfluß im Osten, also Manbidsch, gewissermaßen ein Abtausch

31.05.2019

Venezuela

15:42 | amerika21: Zentralbank von Venezuela veröffentlicht erstmals nach Jahren Wirtschaftszahlen

Laut den nun bekanntgegebenen Daten ist das Bruttoinlandsprodukt des Landes in den letzten fünf Jahren kontinuierlich geschrumpft und lag im dritten Quartal 2018 knapp 53 Prozent niedriger als noch 2013. Im gleichen Zeitraum fielen die Erlöse aus dem Export im Erdölsektor um 62 Prozent auf rund 34 Milliarden US-Dollar. Infolge der fallenden Erdöleinnahmen sanken auch die Importe von Gütern um 86 Prozent, was einen Teil der Knappheit und Verteuerung medizinischer sowie Güter des täglichen Bedarfs erklärt.

Nordkorea

12:17 | welt: Kim ließ seinen US-Sondergesandten hinrichten

Nach dem ergebnislosen Gipfeltreffen von Hanoi hat Nordkorea einem südkoreanischen Zeitungsbericht zufolge seinen Sondergesandten für die USA hingerichtet. Kim Hyok-chol sei nach seiner Rückkehr im März am Mirim-Flughafen bei Pjöngjang erschossen worden, berichtete die Tageszeitung „Chosun Ilbo“ am Freitag unter Berufung auf einen nicht identifizierten Informanten aus Nordkorea. Die USA wollen dem Bericht nun nachgehen. Der Bericht liege vor und werde geprüft, sagte Außenminister Mike Pompeo am Freitag bei einem Besuch in Berlin.

tom-cat
Moderne Mitarbeiterführung in Nord-Korea?

Eher technischer Fortschritt! Noch vor 2 Jahren ließ Kim in Ungnade Gefallene von Hunden auffressen! TB

14:45 I  TQM dazu: Nicht etwa, daß ich hier für Kim eine Lanze breche, aber solche Geschichten sind typische Stories aus den Propagadaschmieden für "Daily Mail", "Bild"&Co. 

17:12 | Nukleus
Man hat ja auch in Ungnade Gefalle mit der Flak hingerichtet. Der Scharfrichter, also der Flak-Schütze hatte öfters wohl einen schlechten Tag und die Hingerichteten wurden später dann lebend und bei guter Laune gesehen.
Das empörende daran sind nicht diese dümmlichen Geschichten, sondern das man diese dümmlichen Schauermärchen auch noch glaubt.
Ich erinnere an die beiden großen militärischen Konflikte in Europa und was man über die „Achse des Bösen“ da für Schauermärchen verbreitet hat.Vieles war komplett erlogen, aber teilweise stimmten diese üblen Geschichten, nur wurden sie von den „Guten“ begangen.

20:48 | Leser-Kommentar zu Nukleus
Vielleicht sollte man in Betracht ziehen, das ein sogenannter Diktator sicherlich die Mittel hat, um sowas zu tun. Doch da Kim ja Nazi kein ist, wird es wohl nicht stimmen. Im Grunde sollte man nix glauben, das man nicht selber gesehen hat und selbst hier, kann man mit "Hollywood" viel faken, da wir sonst dort wohl einen Schauspielermangel hätten. Aber was red ich denn, die "Wahrheit" liegt immer im Auge des jeweiligen Betrachters.

  Bildschirmfoto 2019 05 31 um 10.50.44    Venezuela   USA

10:55 | sputnik: Dieses Land kann zu einer „Geheimwaffe“ der USA gegen Venezuela werden – Expertin

Das zweitärmste Land in Lateinamerika, Guyana, kann im Laufe von wenigen Jahrzehnten eine der größten Ölproduktionen pro Kopf entwickeln. Die Expertin des Strategischen Lateinamerikanischen Zentrums für Geopolitik Tamara Lajtman hat in einem Interview mit Sputnik aufgeklärt, welche Pläne die USA hinsichtlich dieses kleinen Karibikstaates haben.

Darüber sollte Expertin noch einmal nachdenken. Denn in diesem Land liegen die meisten der Rohstoff-Claims in den Händen der Indianerstämme, die sehr - ganz ohne Greta und Schwarzenschnitzel oder anderen Ego-Göttern - auf Nachhaltigkeit bedacht sind. Trump sollte unbedingt auch die Chinesen fragen, die mit ihren Goldschürf-Aktivitäten fürchterliche Umweltsünden angerichtet haben und von den Stämmen zur Verantwortung gezogen wurden. Die Chinesen wurden hochkant des Landes verweisen - zumindest jene, die den Streit überlebt haben. Einige Verantwortliche sollen die ökologischen Sauereien mit ihren Leben bezahlt haben - so geht die Mär! TB

 

Israel    USA

07:50 | Jerusalem Post: ‘TOO BAD’ THAT ISRAEL IS HEADING FOR NEW ELECTIONS, SAYS TRUMP

Trump sagte gegenüber Reportern vor dem Weißen Haus, daß es "zu blöd ist, was da in Israel gelaufen ist. Netanjahu sei ein toler Typ, der einen großen Sieg errang und nun sind sie zurück an der Stelle der Debatten und Wahlen. Es ist zu blöd und unnötig, weil es dort schon genug Unruhe gibt. es ist ein rauer Ort dort". Der Likud hing Plakate auf die Trump und Netajahu händeschüttelnd zeigten. Dazu die Überschrift: "Netanjahu - es ist eine andere Liga!"

Mit der Wahl Trumps und seinem Feldzug gegen den Deep State und dessen globalistischen Strukturen, ging unvermeidbar eine weltweite "Destabilisierung" einher. Ein Paradigmenwechsel bedeutet zwangsweise Unruhe und Destabilisierung, da sich das eingefahrene System mit allen Mitteln um seine Macht zu bewahren, wehrt.
Ein Feldzug gegen die bis in den kleinsten Fischerort durchorganisierte Mafia Siziliens ist auch eine Form der "Destabilisierung". Man kann wegsehen, sich arrangieren, oder die Sache angehen - Trump ist der erste US-Präsident -  vielleicht seit Kennedy - der die "Destabilisierung in Kauf nimmt, sie sogar beschleunigt, um durch die Achsenverschiebung die Welt wieder in stabilere Bahnen zu lenken.
Mit dem Deep State Narrativ der "Russian Collusion" wurde ihm bislang der wichtigste Verbündete für eine offene Koalition abgeschnitten. Dies kann sich nach Abschluß des Mueller-Reports ändern. In den instabilen Zeiten bleibt nur die Trias Trump-Putin-Netanjahu auf der einen Seite, EU-NATO-US-Deep State auf der Gegenseite.
Putin sitzt felsenfest im Sattel, Trump muß seine nächste Amtszeit einfädeln und benötigt Erfolge, statt neuer Kriege. Netanjahu fiel eben aus dem Sattel, hält aber die Zügel noch in Händen. Wenn Netanjahu nicht die in die nächste Amtszeit aufspringt, dann wackelt nicht nur der zentrale Prestige-Plan Trumps, der "Deal of the Century", sondern die lebensnotwendige Unterstützung eines PM Netanjahu für Trump bei den kommenden US-Wahlen. Die wichtigsten US-Vorwahlen finden also am 17. September in Israel statt und sind somit auch die weltweit wichtigsten Wahlen um die Fortführung der Anti-Deep State Achse.
Nur sie sind es auch, die bislang im Stande waren und sind, den Ausbruch heißer Kriege zu verhindern. Dies mag erklären, warum Putin und Trump, ob in Nordkorea, Venezuela, Türkei, Iran, Syrien, nicht aufs Ganze gehen, sondern teilweise über Netanjahu,  hinter dem Säbelrasseln auf der Weltbühne stabilisierend und austarierend einwirken. TQM

28.05.2019

Israel    USA

16:31 I NETANYAHU TO KUSHNER: WE HAD A LITTLE EVENT LAST NIGHT

12 Stunden nach Auflösung der Knesset und Ausrufung der Neuwahlen, empfing Netanjahu Jared Kushner in Jerusalem. "Wie sieh´s aus?", fragte Kushner. "Wir hatten gestern einen kleinen Vorfall", antwortete Netanjahu, "der uns nicht aufhalten wird. Mit dabei waren  Jason Greenblatt und der US-Botschafter in Jerusalem. Der "ökonomische Workshop" in Bahrain, als erstes Kapitel des "Dals of the Century"  wird unvermindert abgehalten.

Der jordanische König ließ bereits verlautbaren, daß eine Lösung nur die Gebiete in den Grenzen vor 1967 einschließen könne - pfeiffen im Walde mit dem Aufbau einer Verhandlungsmasse, die er nicht hat - Kushner ist bereits am Weg nach Jordanien. Die Trump-Wahlkampfhilfe für Netanjahu startet bereits 12 Stunden nach Ende der Regierungssondierungen mit britischem Understatement, welches die Sprengung der Knesset als "kleines Ereignis" abtat, so als hätte man die Sprengung im King David Hotel 1946 mit einem umgekippten Mobiliar verglichen.
Fraglich, ob sich blau-weiß des Gantz wieder im Wahlkampf aufschwingen kann. Der rechte Buhmann, Liberman resümierte heute bereits, daß "Netanjahu und nicht er der Linke sei."  Ob das bei den rechten Wählern ankommt ist fraglich. Außer Frage ist, daß Trump mit allen Mitteln Netanjahu zum Wahl-Sieg verhelfen wird und anzunehmen ist, daß die breite Öffentlichkeit in Israel in den laufenden "Verhandlungen" wo es um eine Neuordnung der Landkarte geht, nicht am Sessel des PM Netanhjahu sägen kann, da dies die "nationale Einheit und Geschlossenheit" Israels gefährden würde. Die Gratwanderung für die Herausforderer Netanjahu im einzigen Wahlkampfthema anzugreifen ist fast undurchführbar. TQM

 

Ukraine    USA

11:00 I Sputnik: Poroschenko beschwerte sich über Mangel an US-Unterstützung bei Wahlen – Kurt Volker

„Präsident Poroschenko hat sich bei uns darüber beschwert, dass wir nicht genug für seine Unterstützung tun. Volker betonte dabei, dass die USA bereit seien, mit jeglichem gewählten Staatschef in der Ukraine zu arbeiten. Laut seinen Aussagen plädiert Washington für die Verstärkung der Demokratie, Umsetzung von Reformen im Land und den weiteren Anti-Korruptionskampf sowie die ukrainische Orientierung auf den Westen.

Kurzum, die USA mischen sich nicht ein, solange der Staat auf West-Anbindung festgelegt ist. Daher gibt es keinen "weißen Bokassa"-Poroschenko auf Lebenszeit, sondern er hat ausgedient, wie Saakaschwili und andere. Die Palette wohlgelittener US-Paladine reicht von MBS, über Poroschenko und Merkel, bis hin zu Guaidó, sofern sich dieser bewährt und nicht gleich wieder entsorgt wird - also ein wahrer Pluralismus verschieden-verhaltensauffälliger Persönlichkeitsmuster. TQM

 

Deutschland    USA    Nato

08:25 I SPON: US-Außenminister Pompeo in Berlin Deutsche "Tornados" sollen Schutzzone in Nordsyrien absichern

Es geht um die von den Amerikanern geplante Schutzzone in Nordsyrien. In dem Gebiet sollen die Kurden, die an der Seite der USA gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) gekämpft haben, sowohl vor der Türkei als auch vor dem Zugriff des Assad-Regimes geschützt werden. In geheimen Gesprächen hat die Bundesregierung den USA nach SPIEGEL-Informationen in den letzten Monaten bereits signalisiert, dass sie bereit wäre, sich an der Absicherung der Schutzzone militärisch zu beteiligen. Dazu könnte, so hat es Berlin Washington angeboten, die Mission der Bundeswehr in Jordanien verlängert werden.
In der CDU wird ein solcher Einsatz indes nicht von vornherein ausgeschlossen. "Wir sollten die Bitte der US-Regierung, bei der Absicherung der geplanten Schutzzone in Nordsyrien zu helfen, wohlwollend prüfen", sagt Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "Das bestehende Bundeswehr-Mandat in Jordanien könnte dafür entsprechend angepasst werden."
Die SPD hingegen lehnt eine Verlängerung strikt ab. "Die SPD hat im vergangenen Jahr durchgesetzt, dass der Tornado-Einsatz in diesem Herbst ausläuft", sagte der außenpolitische Sprecher Rolf Mützenich. Seine Aussage ist deutlich: "Eine Verlängerung oder eine Anpassung des Mandats kommt aus unserer Sicht nicht infrage."

Eine volle Breitseite Washingtons gegen den NATO-Deep State in Europa, speziell der BRD: "Ihr wollt die militärische Präsenz in Syrien, also legt euch selber mit Erdogan an!"
Ohne Wimpernzucken ist also die CDU "wohlwollend" bereit, in die völkerrechtswidrige Besatzungszone Nordsyriens einzudringen. Auf welches Recht, auf welches Mandat beruft sich die CDU/BRD???
Operation "Legion Condor", diesmal aber für einen wahrlich schlechten Zweck! Als außensteher Beobachter muß man sich eigentlich die kranken Tornado-Zugvögel nach Syrien wünschen. Unweigerlich würde die BRD mit der Türkei militärisch aufeinander treffen. Denkt irgendjemand, daß sich Erdogan gegenüber der Bundeswehr zurückhielte, sich von dieser abhielte einzumarschieren?
Würde die "Luftwaffe" türkische Militärkolonnen bombardieren, wenn diese grenzübergreifende Anti-Terror Operationen gegen die Kurden durchführen? Was wäre in Köln und Berlin los, wenn unter BRD-Hoheitszeichen, türkische Soldaten sterben, ein türkischer Jet abgeschossen werden würde? Trump hebt via Pompeo die BRDeep-State-Krake auf den Präsentierteller Erdogans und die CDU-NATO-Fanatiker tappen begeistert in die Falle! Zu blöd, wenn ab Oktober ein Tornado den türkischen Luftraum verletzen würde und als erster Funktionstest, Opfer einer S-400 werden würde! TQM  



Israel

23:23 I Jerusalem Post: ELECTIONS SET FOR SEPT. 17 AFTER COALITION TALKS FAIL

Wahlen in Israel am 17. September. Nur einen Monat nach der Angelobung der 21. Knesset, werden Neuwahlen für 17. September ausgerufen. Liberman sagte, daß er nicht unter jüdischem Gesetz leben wolle und schiebt der Likud die Schuld zu. 

Netanjahu scheitert - Liberman geht auf´s Ganze! Ein harter Wahlkampf über den Sommer startet. Der G-20 Gipfel naht, der saudisch-inszenierte Gipfel in Bahrain. Doch was nun mit Kushner Israel/Palästina? Wird Trump mitten im  israelischen Wahlkampf den Plan ausrollen? TQM

22:18 I Jerusalem Post: NETANYAHU FAILS TO SECURE MAJORITY COALITION AS DEADLINE INCHES CLOSER

Netanjahu bot Labour-Chef Avi Gabbay das Verteidigungsministerium und drei weitere Ministerien an,um ihn in eine Regierung zu holen. Haredim und Beitenu lehnten alle Gesprächsangebote ab. Um 23:30 wird die Knesset aufgelöst. Lieberman, ein Hardliner gegen die Ultra-Orthodoxen, beharrt auf seinen Gesetzesentwurf zur Wehrpflicht. Die Haredim schibt die Schuld auf Liberman. Vermittler zwischen Libermann und Netanjahu ringen noch um einen Kompromiß bis zur letzten Minute.

Während wir im BRD-Mainstream seit Tagen das mutmaßliche Vorderteil der Andrea Nahles bildlich ertragen müssen, tut sich in dieser Stunde weltpolitisch Wichtigeres!
Liberman wurde von Netanjahu als Verteidigungsminister fallengelassen, nachdem dieser zuvor mit seiner ultra-harten Linie gegenüber Gaza/Hamas sich gegen Netanjahu profilieren wollte. Liberman wollte den totalen Krieg, Netanjahu, wollte den Gaza ruhig halten und die Hamas gegen die Fatah ausspielen: "Der Feind meines Feindes..."
Nun läßt Liberman Netanjahu zappeln, hängt ihn an den seidenen Faden einer Regierungsbildung, genießt die Not des Netanjahu seinen knappen Sieg nicht in eine Neuwahl und damit in ein mögliches Desater zu stürzen.
Nicht nur Trump bangt in diesen Stunden um Netanjahu. Aber Liberman geht auch ein sehr hohes Risiko ein. Nur napp schaffte er selber den Wiedereinzug in die Knesset. Wenn er am Scheitern einer rechten Regierung und Neuwahlen schuld ist, dann könnten ihm die rechten Wähler dies übel nehmen und ihn beiden folglichen  Spätsommerwahlen komplett hinauskippen. Ich tippe also auf last-minute Einigung - zumindest nach den Regeln der Vernunft nach Auskostung der Folter! TQM

 

Syrien

10:54 | zero-h: MIT Rocket Scientist Weighs In On Leaked Syria Chemical Investigation Memo

The interview with the noted MIT rocket scientist comes after Fox's Tucker Carlson featured rare mainstream coverage of the bombshell leaked OPCW report on his show Thursday night. The "smoking gun" memo refutes key events surrounding the April 2018 alleged chemical gas attack in Douma, Syria - which resulted at the time in massive US and allied airstrikes on Damascus, including the launch of over one hundred Tomahawk cruise missiles.

Bei der Wortkombination "Raketentechniker und Syrien" denkt man vorerst einmal an etwas ganz anderes - hier aber gilt die eigentliche Wortbedeutung! TB

Kommentar des Einsenders
Angebliche Giftgasangriffe durch Assad höchstwahrscheinlich inszeniert

Iran    USA

07:59 I PressTV: Actions, not words, will show Trump's real intent: FM Zarif

Außenminister Zarif sendete via Twitter eine Nachricht an Trump: "Ayatollah Khamenei sagte vor langer Zeit, daß wir nicht nach Atomwaffen streben. Er erließ sogar eine Fatwa dazu, in der er diese verbannte. Das B-Team verursacht Wirtschaftsterrorismus gegen das iranische Volk und verursacht regionale Spannungen. Taten, nicht Worte werden zeigen, ob dies Trumps tatsächliche Absicht ist, oder nicht.

Mit B-Team meint Zarif Bolton, Netanjahu, MBS und Al-Nayhan aus den VAE. Gestern bezeichnete Nordkorea John Bolton als menschlichen Makel, der entfernt werden müsse." Die Rufe aus Teheran und Pjöngjang wirken fast akkordiert. Zweifelsohne, wird Bolton zunehmend zur Belastung für Trump, der dringend einen Durchbruch benötigt. Stattdessen schufen Bolton und Pompeo mit der verpatzten Guaidó-Nummer in Venezuela und der Regime-Change Forderung an Teheran weitere Probleme. Trump muß die Bremse ziehen um einen Deal über die Bühne zu bringen. Zarif anerkennt die unterschiedliche Tonlage zwischen Trump und dem "B-Team". Trump wird diesen Tweet nicht unbeantwortet lassen.
Welche Taten kann und will er in Aussischt stellen? Der Iran beobachtete ganz genau die Entwicklungen zwischen Trump und Kim, vor allem den Gipfel in Hanoi, den Kim fluchtartig verließ, nachdem Pompeo und Bolton die US-Demontage aller Nuklearanlagen verlangten, unter gleichzeitigem Beibehalten der Sanktionen. Noch einmal wird sich Trump von "den beiden Clowns" (Copyright Ron Paul) eine Erfolg nicht verderben lassen. Ein Gipfel Trump-Rouhani wäre die ultimative Demütigung Riads, doch selbst diese müßten sie "dankbar" schlucken. Nun liegt es an Trump, dem Iran zu übermitteln, wie sein Gastgeschenk aussehen würde. Die Stunde der "Brieftaube" Putin naht. TQM

Israel    USA

07:35 | Jerusalem Post: HOW NEW ELECTIONS COULD AFFECT THE PEACE PLAN - ANALYSIS

Laut Greenblatt und Kushner soll der Plan nicht vor dem 10. Juni vorgestellt werden. Durch die innenpolitische Krise inn Israel, die derzeit eine Regierungsbildung für Netanjahu verunmöglicht, drohen jedoch Neuwahlen. Nicht nur Kushner wurde dadurch durcheinander gebracht. Nun verkündete er, daß der wirtschaftliche Teil des Friedensplans am 25. Juni in Bahrain verkündet werden soll. Dies könnte aberausgerechnet während eines israelischen Wahlkampfes stattfinden. Dies könnte den Druck von Kushner nehmen, in diesem Zeitraum die politischen Aspekte aufdecken zu müssen. in den kommenden 48 Stunden entscheidet sich, ob es Neuwahlen geben wird. Falls diese Ende August, oder im September stattfinden, dann ist die neue Regierung nicht vor November angelobt, genau dann, wennn Trump in die Startphase seiner Wiederwahlkampagne tritt - dies wäre äußerst ungewöhnlich. Entweder Kushner riskiert den Plan während des Wahlkampfes in Israel zu veröffentlichen, oder ihn auf unbestimmte Zeit zu verschieben. 

Die Bemühungen Trumps den Iran an den Tisch zu bekommen und im Vorfeld vor Bahrain und dem G-20-Gipfel den Boden aufzubereiten, deuten darauf hin, daß Trump am Timing vor der Sommerpause den Plan zu veröffentlichen, festhält. Die Veröffentlichung des "Friedenplans" während eines israelischen Wahlkampfes, wäre innenpolitisch Thema Nummer eins. Egal, wie er lautet, wäre er den radikalen Siedlerparteien zu wenig und könnte damit Netanjahu im Ergebnis schwächen. Wenn aber Netanjahu jetzt jeden erdenklichen Preis an potentielle Koalitionspartner zahlt, um dennoch eine Regierung binnen 48 Stunden aus dem Boden zu stampfen, dann ist er ebenfalls geschwächt.
Der säkulare Avigdor Lieberman reibt sich an den Ultra-Orthodoxen in einer möglichen Koalition, vor allem bezüglich der der Wehrpflicht. Obwohl er nur knapp den Einzug schaffte, ist er das Zünglein an der Waage. Die blau-weisse Partei empfiehlt sich für eine große Koalition, aber ohne Netanjahu an der Spitze. Die Situation ist festgefahren. Wenn Lieberman sich verweigert und die Bildung einer Regierung verhindert, könnte er den Schwarzen Peter für Neuwahlen zugeschoben bekommen und dabei aus der kommenden Knesset fliegen. Nicht auszuschließen, daß das Trump-Team den säkularen Lieberman ins Gebet nimmt.  TQM

27.05.2019

USA    Iran

20:00 | SPON: Atomkonflikt Trump spricht sich gegen Regimewechsel in Iran aus

US-Präsident Donald Trump hat betont, keinen Regimewechsel in Iran anzustreben. "Wir blicken nicht auf einen Regimewechsel, das möchte ich klarmachen", sagte Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Tokio. "Ich will Iran nicht schaden." Sein Ziel sei es lediglich zu verhindern, dass Iran in den Besitz von Atomwaffen gelange.
Zuvor hatte Trump sich grundsätzlich zu Gesprächen mit Iran bereit erklärt. "Ich denke, dass Iran gerne reden würde, und wenn Iran gerne reden würde, würden wir auch gerne reden", sagte Trump. "Wir werden sehen, was passiert", fügte Trump hinzu und verwies darauf, dass Abe "sehr eng mit der Führung Irans" sei.
Japan ist bereit, in dem Konflikt zu vermitteln. "Wir möchten alles tun, was wir können", sagte Abe. Die Spannungen müssten gedämpft werden. Japan unterhält ein verhältnismäßig gutes Verhältnis zu Teheran.

Bolton nannte den Regime Change in Teheran als Ziel der US-Daumenschrauben, das "Erwürgen" der iranischen Wirtschaft und der Öl-Exporte "down to zero". Es folgten die Auslöschungsdrohungen des Iran durch Trump, sollten diese wagen "US-Interessen" anzugreifen. Nun, wieder wie vor Monaten gegenüber Kim, das Zuckerbrot des Trump. Trump sucht den Weg nach Teheran und stellt den Regime-Change in Abrede. Fraglich ist aber, ob Trump gegenüber dem Iran darauf weiter bestehen wird, daß sich dieser aus der gesamten Region zurückziehen müsse. Dies wird Teheran genausowenig tun, wie es auch Ankara verweigert. Der Iran und die Türkei werden auf ihre  Anerkennung  als Regionalmacht bestehen. Der G-20 Gipfel in Osaka naht und Trump braucht einen greifbaren Durchbruch um mit dem Deal of the Century, dem Kushner-Plan auszupacken. Abe soll in Richtung Teheran vermitteln. Das kann er als G-20-Gastgeber tun, sich vorab als Gastgeber eines Gipfels Trump-Rouhani anbieten. In Wirklichkeit wären aber das passende Scharnier Putin.  Es sit zu erwarten, daß er bald dahingehend agieren wird, so wie er es bereits zwischen Kim und Trump hält. TQM 

25.05.2019

Saudi Arabien

11:25 | Voltairenet: Saudi Arabia informed of advance of attacks in Sri Lanka

Die Polizei Sri Lankas verhaftete einen saudischen Prediger namens Mohamed Aliyar. Er stand in Verbindung zum Hauptattentäter der Oster-Anschläge, Zahran Hashim, der 500 Menschen tot bzw. verwundet zurückließ. Die libanesische Zeitung Alahed News. veröffentlichte eine streng geheime Depesche des saudischen Außenministeriums an seinen Botschafter in Sri Lanka mit folgendem Inhalt:
Sie müssen umgehend folgende Schritte ausführen:
Sie müssen alle Dokumente löschen, sämtliche Daten und Korrespondenz mit den Mitgliedern und Gruppen daheim und im Ausland und sie müssen eine Ausgangssperre für über die Botschaftsangehörigen verhängen.
Sie müssen alle, die mit dem Königreich Saudi verbunden sind, einschließlich Berater, Sicherheitsdienste und Geheimdienstmitarbeiter darüber informieren öffentliche Plätze aufzusuchen, stark frequnetierte Orte, und Kirchen, besonders die, des östlichen Ritus, während der kommenden 3 Tage
Sie sollten regelmäßige Berichte über die Staatsstellen Sri Lankas bezüglich ihrer Haltung zum saudischen Außenamt einsenden.

Die Depesche in Faksimile ist datiert mit 17. April, am 21. April fanden die Anschläge auf Christen in Sri Lanka statt. Laut saudischem  TV-Kanal Al-Arabiya, vom 1. Februar 2014, dirigierte Prinz Abdul Rahman al-Faisal, Bruder des damaligen Außenministers, den IS. Obwohl Trump das Ende der saudischen Unterstützung für den IS forderte, sahen wir, die gemeinsam mit den Briten geschaffene 'Arakan Rohingya Salvation Army", die 2017 in Myanmar wütete und weitere Anzeichen dafür, daß Saudi weiterhin den IS anführt.

Ein offener Beleg mit saudischem Staatswappen dafür, daß Saudi in die Anschläge auf Sri Lanka involviert war. Der "Reform Prinz" MBS und Saudi sind weiterhin die größten Sponsoren des globalen Terrorismus, tief vernetzt mit den Deep State Strukturen der USA. Wie lange läßt sich Trump diese Terror-Eiterbeule im Gegenzug für den Kushner Plan und Mega-Waffendeals noch gefallen??? TQM

24.05.2019

USA  Russland  Nato

10:43 I rt: „Dann wären wir gezwungen, einen Präventivschlag zu führen!“ – Europa und das Ende des INF-Vertrages

Erstmals seit der beidseitigen Kündigung des INF-Vertrages diskutierten vergangene Woche deutsche und russische Spitzenvertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der „Potsdamer Begegnungen“ gemeinsam über die Konsequenzen für Europa. Die Aussichten sind wenig beruhigend.

 

USA  Venezuela  Iran  Russland

05:34 | vn: Venezuela, Iran: Trump und der Deep State

Die Ereignisse, die sich in Venezuela abgespielt haben, und die zunehmende Spannung zwischen Washington und Teheran werden von der US-Presse auf irreführende Weise präsentiert. In Hinblick auf die widersprüchlichen Aussagen von jedem Lager kann man nichts davon verstehen. Es ist wichtig, die Analyse zu verfeinern, indem man die Fakten überprüft und die Opposition zwischen den verschiedenen politischen Strömungen in diesen Ländern aufarbeitet.

22.05.2019

USA   Russland  

17:54 | sputnik: Washington bewaffnet Verbündete für schweren Erstschlag gegen Russland?

Vasallen vor! Dieser Ausruf bringt laut dem vom russischen Verteidigungsministerium betriebenen Portal „Swesda“ die Strategie auf den Punkt, die das Pentagon bei seinen Verbündeten in Osteuropa gegenwärtig umsetzten soll. Staaten wie Polen oder Rumänien könnten demnach in diesem Plan geopfert werden für einen entwaffnenden Erstschlag gegen Russland

Kommentar der Einsenderin
Russland weiß wohl, was die NATO mit ihm vor hat. Denkt Stoltenberg, dass die Russen nicht bemerken, dass die NATO ihr Land immer weiter umzingelt? Seit der Osterweiterung der NATO bleibt Russland nichts anderes übrig, als seine Grenzen zu sichern. Hier wird bewusst Ursache und Wirkung falsch dargestellt. Auch in der Krim und im Donbass hat es keine russischen Aggressionen gegeben, wo überhaupt? Hier hat die Bevölkerung eigene Entscheidungen getroffen.
Stoltenberg sollte wissen, wie gefährlich seine Aussagen für den Frieden in Europa sind. Hier wird immer wieder verantwortungslos das Verständnis für einen Krieg in der Bevölkerung geschürt.

USA   Syrien

05:48 | orf: USA verdächtigen Syrien eines neuen Chemiewaffenangriffs

Die USA haben nach eigenen Angaben „Hinweise“ auf eine möglichen neuen Chemiewaffenangriff der Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. In einer Erklärung des US-Außenministeriums gestern ist die Rede von einer „mutmaßlichen Chlorgasattacke im Nordwesten Syriens am Morgen des 19. Mai“.

und täglich grüßt das Murmeltier.... Fehlt nur noch die "syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte". HP

07:15 I TQM dazu: Letzten Dienstag warnten die Russen bereits vor einem "Chemiewaffen-Angriff" der Al-Nusra mit Sitz in Idlib. Die USA rechnen wahrscheinlich noch nach wieviele "Freunde der Westlichen Wertgemeinschaft" am Weg zurück nach Europa, oder nach Afghanistan verloren gingen...

21.05.2019

Iran   USA

20:19 | sputnik: Willy Wimmer zum Konflikt zwischen USA und Iran: „Wir leben auf einer Rasierklinge“

Donald Trump hat dem Iran am Wochenende mit dessen Auslöschung gedroht, doch Teheran lässt sich offenbar nicht einschüchtern. Angesichts des eskalierenden Konflikts schließen Beobachter einen Krieg zwischen den beiden Ländern nicht mehr aus. Auch der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär Willy Wimmer sagt, man müsse den Konflikt ernst nehmen.

19:53 | Nachtwächter: Iran

Das aktive Säbelrasseln zwischen den USA und dem Iran nimmt inzwischen, zumindest oberflächlich betrachtet, beinahe dramatische Züge an. Die internationalen Spottdrosseln bemühen sich, einen neuen Krieg im Mittleren Osten herbeizuhetzen und stützen sich dabei auf die altbewährten redaktionellen Muster, welche in den vergangenen paar Jahren mehr als einmal ihr Versagen offenbart haben.
Was in fast allen Berichten jedoch weitgehend unberücksichtigt bleibt, sind die geschichtlichen Hintergründe des sich derzeit abspielenden Dramas und welche möglichen Rückschlüsse sich hieraus auf das aktuelle Geschehen ziehen lassen.

Die Leseratte
Für Interessierte: Geschichtsstunde über den Iran - und mit wem die Perser evtl. noch ein Hühnchen zu rupfen hätten und weshalb. Keine Überraschung: Es sind die üblichen Verdächtigen und - ebenfalls keine Überraschung - es ging um Ressourcen.

Isis    USA    Russland

09:26 | RT: 5,000 terrorists amassed in Afghanistan close to CIS border - Russian FSB chief

Alexander Bortnikov, Chef des russischen Inladnsgeheimdienstes warnte in Duschanbe, daß 5000 IS-Kämpfer nach Nord-Afghanistan an die Grenze zu den Ex-Sowjet-Republiken verlegt wurden, darunter viele ehemalige "Syrien-Kämpfer". 

Die Taliban verhandeln seit Monaten mit den USA in Katar, wobei sie vor allem den Hinauswurf der IS-Terroristen fordern, etwas, was "seltsamerweise" den USA nicht recht zu sein scheint. Im Gegenteil, seit Monaten wird berichtet, daß die USA IS-Kämpfer in Hubschraubern nach Afghanistan flogen und dort aussetzten. Nun gruppieren sich diese in Nordafhanistan um in Richtung Russland einzusickern, bzw. die moslemisch geprägten Rand-Republiken zu vergiften und zu destabilisieren. Vor wenigen Tagen erließen die USA zudem Sanktionen gegen die russische Anti-Terror Einheit "Terek", da diese gegen "Menschenrechte" verstoße und in Tschetschenien des Kadyrow angesiedelt sei. Das Deep State US-CENTCOM stellt also die IS-Terroristen den Brückenkopf ins "russische Zentralasien"  und glaubt gleichzeitig die russischen Abwehrkräfte international desavouieren und sanktionieren zu können. Die üble Fratze der "Westlichen Wertegemeinschaft" sucht und arrangiert weitere Brandherde. Russland wird mit aller Härte reagieren, Trump und Pompeo, in der Weltöffentlichkeit das Treiben des Deep State vorführen! TQM

20.05.2019

Iran    USA

08:25: RT:  If Tehran wants to fight, that'll be the official end of Iran, Trump warns

"Wenn der Iran kämpfen wolle, dann wäre dies das offizielle Ende des Iran. Drohen sie niemals wieder den USA", twitterte Trump.

Ganz ähnliche Tweets von der Auslöschung Nordkoreas, Feuerstürmen, etc., setzte Trump ab, zu Zeiten als ihn Kim einen "senilen Trottel" nennen ließ und ihn Trump als "Little Rocket-Man" bezeichnete. Wenig später dinierten sie in Singapur, Trump überschüttete Kim mit Lob, von dem Merkel nicht einmal ansatzweise zu träumen wagen könnte. 
Daher sind auch diese Begleittöne zu den US-Flugzeugträgern im Persischen Golf nicht ernst zu nehmen. Es ist vielmehr eine unelegante Einladungsform an den Iran den "Verhandlungstisch" der USA zu betreten, da Trump endlich seinen "Jahrhundert-Deal" mit Israel vom Stapel laufen lassen möchte und keinen "frechen" iranischen Störfaktor wünscht.
Dazu wird Trump Putin und sogar Erdogan benötigen. Russland verhält sich kalmierend, sogar leicht kritisch gegenüber dem Iran und seiner 60 Tages-Frist an die EU.
Der Iran kann und wird einer solchen "Einladungsformel" nicht folgen. Sie dient ausschließlich Trump dazu, später sagen zu können, daß er den Iran vor die Wahl einer Auslöschung gestellt zur Raison brachte. Soll sein. Die Zeit arbeitet derzeit nicht für Trump. Der Iran ist schwer unter Druck, aber der Zeitmesser im Wettkampf ist auf den G-20 Gipfel im Juni gestellt. Spätestens bis dahin braucht Trump Ergebnisse - nicht der Iran. Man kann versichert sein, daß hinter den Kulissen vieles in Bewegung ist. Teilweise direkt zwischen Moskau und Washington, teilweise via Netanjahu. Also kein Grund zur Panik! 

10:47 | Leser-Kommentar
Werter H.TQM, dem mag ich nicht so folgen. Für mich ist das nichts anderes als ein These, Ihre Einschätzung. Wir haben es hier nicht mit einem festen Storyboard bzw. Drehbuch zu tun. Und wir können von unserem Sichtplatz aus nicht sagen, wie die USA letztendlich agieren wird, genausowenig, wie der Iran darauf reagieren wird. Weil das ja bedeuten würde, das ganze Schauspiel wäre determiniert und wir wir würden einen "Hollywood-Film" konsumieren. Ob das so einfach ist ? Wobei wie definiert man heutzutage "Panik". Wir laufen seit Jahren auf Messers Schneide. Nein, alles nur großes Theater, weil nicht sein darf, was sein kann ?

11:31 | Die US-Korrespondentin zum Kommentar darüber
Ich gebe dem Leser, mit seiner Analyse, meine volle Zustimmung. Wer immer noch der Meinung ist, dass Praesident Trump ein launischer, sprunghafter Trottel ist, der irrt gewaltig. Trump, der eine fundierte militaerische Ausbildung hat, beherrscht die Strategien des Sung Tsu -Art of War- bis aufs Feinste. Der Iran mag vielleicht nur Mittel zum Zweck sein, aber ich glaube, dass China der grosse Preis sein koennte.

13:31 I TQM zu den obigen Kommentaren: Der Grund warum ich mehrmals täglich "Jerusalem Post" lese ist der, daß man dort die besten, tiefsten und zutreffendsten Analysen liest. Was man dort findet, tritt mit höchster Wahrscheinlichkeit an und gibt vor allem die meisten Spielzüge der US-Politik vor. Sie können in der Stichwortsuche "Iran" in der JPOST ausführliche strategische und militärische Beurteilungen lesen. Keine der ernst erwogenen Varianten sieht einen Krieg. Was im Kleinen die Scharmützel zwsichen Israel, der  Hamas und der Hisbollah, ist im Großen der USA-Iran mit der Implikation Saudi, Russland, Indien, China. 
Ein Krieg gegen den Iran wäre nur durch atomare Auslöschung möglich - völlige undenkbar. Ein konventioneller Krieg mit dem Iran würde den totalen Krieg durch seine Stellvertreter quer über den Nahen Osten und darüber hinaus bedeuten - absolut unerwünscht und gefährlich! Keiner hat Interesse am Krieg. Trump möchte nur breitbeinig dem Publikum präsentieren, daß er mit dem höchsten Spielkapital und mit besten Spielkarten ausgestattet ist. Es erinnert an das Fake-Kämpfer-Gebrüll der "World Restling Federation". Die gilt in vor allem dem "patriotischen Publikum" daheim. Bedeutung hat es keine. 
Ich verstehe nicht, was die US-Korrespondentin zu China meinte? Könnten Sie das näher erläutern? 

14:34 | Die US-Korrespondentin antwortet TQM
Die Antwort gibt niemand anderes, als der von mir sehr geschaetzte Steve Bannon.
https://www.youtube.com/watch?v=LDrTpgHBeq0
https://www.youtube.com/watch?v=oSjlGNaWPbc
https://www.youtube.com/watch?v=vWFh6uDZ0qk
https://www.youtube.com/watch?v=W4rBXo_NAaY

17:50 I TQM: Achso, jetzt verstehe ich. Aber so einfach geht das mit den Chinesen auch nicht, wie gedacht. Für die USA ist Bannon durchaus gut, in Europa bevorzuge ich die kontinentale Schiene mit Russland.

Syrien

05:44 | vn: Die syrische Gesellschaft und der Laizismus

Vor dem Krieg war die syrische Gesellschaft bekenntnisneutral organisiert, um die Mannigfaltigkeit ihrer zahlreichen religiösen Gemeinschaften zu ermöglichen. Alle Syrer haben unter den Gräueltaten (für die heute die Europäer die Arabische Republik Syrien verantwortlich machen) der Dschihadisten gelitten. Viele von ihnen haben sich dann Gott zugewendet. Die Religionsausübung ist von etwa 20 % auf 80 % gestiegen. Die von Rom abhängige christliche Gemeinschaft ist weitgehend ausgewandert, während die Orthodoxen geblieben sind. Die sunnitischen Muslime sind jetzt die grosse Mehrheit. Paradoxerweise bezeichnen heute manche ihrer Imame, die die Rhetorik von Daesch und den Widerstand des Landes vergessen haben, die Bekenntnislosen als Feinde.

19.05.2019

Ukraine    USA

15:50 I SPON: Einfluss auf neuen Präsidenten in Kiew Was Trumps persönlicher Anwalt in der Ukraine will

Kaum ein Staat in Europa ist so sehr auf die USA angewiesen wie die Ukraine. Das Land ist arm und militärisch bedroht vom Nachbarn Russland - es braucht Kredite, Waffen, diplomatische Unterstützung. Gute Beziehungen zu Washington sind ein Muss. Das gilt auch für den neu gewählten Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der am Montag eingeschworen wird.

Was treibt Giuliani an? Er will mit dem Umweg über die ukrainische Justiz zwei Thesen belegen, die unter Trumps Anhängern populär sind. 

  • These Nummer eins: Der "Russiagate"-Skandal, also der Vorwurf der Demokraten, Trump habe von Russlands Einmischung in den US-Wahlkampf profitiert, sei in Wahrheit ein "Ukrainegate"-Skandal. Nicht Moskau, sondern Kiew habe sich 2016 eingemischt, und nicht zu Gunsten Trumps, sondern zu seinen Ungunsten.
  • These Nummer zwei: Joe Biden, Vizepräsident unter Barack Obama, habe sein Amt missbraucht, um seinen Sohn vor der ukrainischen Justiz zu schützen. 

Eigentlich berührt Giuliani ja ernste Fragen: Wenn ein US-Vizepräsident wie Biden Unbestechlichkeit predigt, aber sein Sohn zugleich für einen Geschäftsmann arbeitet, dem Korruption vorgeworfen wird - was ist dann wohl die Botschaft, die bei den Ukrainern ankommt? Und müssten die sehr strengen Maßstäbe, die die US-Öffentlichkeit im Russiagate-Skandal anlegte, nicht auch auf die Kontakte zwischen Obama-Administration und Kiewer Behörden angelegt werden? 
Aber Giuliani hat diese legitimen Fragen ins Lächerliche überhöht. Er stellt aufs Spiel, was in Kiew an Reformen passiert ist. Der Kampf gegen die Korruption wird fortan im Schatten des US-Parteienstreits stehen.

Also kurzum, zum Wohle und Segen der Anti-Russischen Ukraine, zum Segen des Deep States und der Democrats, darf hier kein innenpolitisches "Kleingeld" gemacht werden, sondern muß um der "guten Sache wegen" geschwiegen werden. TQM

 

08:42 | RT:  ‘No other options’: US will deliver F-35s, while Turkey will get S-400… and S-500, Erdogan says

Erdogan sagte, daß die USA zur Kenntnis nehmen müssen, daß der S-400 Deal eine erledigte Sache sei. Es handle sich um ein Verteidigungssystem und kein Angriffssystem. Die S-400 sei ein vorzügliches System, daß keine Fallstricke beinhalte. Die USA spielten mit der Auslieferung der F-35 herum, aber früher oder später hätten sie keine andere Wahl, als sie auszuliefern. Sie nicht zu liefern, sei keine Option.

Lassen wir das einmal dahingestellt. Die USA sind per Gesetz mittlerweile in der Auslieferung der F-35 blockiert, so ferne die Türkei die S-400 aufstellt. Es ist fraglich, ob Erdogan überhaupt die F-35 noch will, oder lediglich den Schwarzen Peter nach Washington schieben möchte? TQM

18.05.2019

Anm. TQM: Im Vergleich zu Österreich ist Geopolitik heute die reinste Entspannung!

 

Israel    Saudi Arabien    USA

14:50 | Jerusalem Post : JORDAN AWAITS TRUMP DEAL WITH FEAR, RUMORS

Das Königreich wird einen hohen Preis bezahlen, egal ob es den Jahrhundert-Deal  Trumps akzeptiert, oder nicht. Jordanien steht selbst vor gewaltigen, wirtschaftlichen Herausforderungen. Millionen Palästinenser könnten nach Jordanien transferiert werden, dadurch könnte Jordnanien seine haschemitische Rolle als Wächter der Heiligen Stätte in Jerusalem verlieren, die dann Saudi, oder Marokko übernehmen würden. Jordanien befürchtet, daß die Golfstaaten vor allem auf ihre Kosten den Deal Trumps machen werden.  Bereits die Aufnahme unzähliger Syrien-Flüchtlinge stürzte Jordanien in riesen Probleme und erhöhte Staatsverschuldung. Jordanien steht vor existenziellen Problemen, in der jordanischen Gesellschaft gärt es. Viele Jordanier sprechen von einer israelisch-amerikanischen Konspiration.

Natürlich ist Saudi, Jordanien genauso egal, wie Palästina. Aus dem alten Trans-Jordanien vor 1967 wird ein Trans-Palästina, ein Fleckerlteppich aus loosen Palästinenser-Homelands und Jordanien, welches bereits jetzt mit Palästinensern aufgefüllt ist. Jordanien wird sein Gesicht grundlegend verändern, als Make-Up gegen der tränenverquollenen  Augen gibt´s Milliarden aus dem saudischen Kosmetik-Koffer. Die politische Landkarte und die demographische Karte im Nahen Osten werden völlig neu gezogen. Auch Ägypten drohen Gebietsverluste und dies ist eine Erklärung dafür,  wieso Ägypten nicht in die Nahost-NATO möchte, um nicht ganz Riad und Jerusalem ausgeliefert zu sein, wobei Riad die größere Gefahr darstellt, da Israel den ägyptischen Nachbarn braucht, während Riad  auch Ägypten wie einen Lumpen-Bettler behandelt. TQM

 

17.05.2019

USA    Iran

21:06 I PressTV: Trump orders aides to avoid open conflict with Iran: Report

Die New York Times und Reuters berichten, daß Trump letzten Mittwoch im Situation Room seinen Hawks mitteilte, daß er keinen Krieg mit dem Iran wolle. Seit zwei Wochen kursieren Gerüchte, daß Trump mit Pompeo und Bolton überworfen sei und erwäge Bolton zu ersetzen.

Bolton ist relativ ruhig in letzter Zeit. In Venezuela stockt die Monroe Doktrin schon im "Hilfs-Container" an Kolumbiens Grenze und der Iran zittert einfach nicht vor Ehrfurcht. Nun ist man sich nirgendwo mehr sicher, ob Bolton wirklich das Sprachrohr Trumps ist, oder sich verselbständigt hat und gegen Trump "gestaltet" - etwas, was  bereits Bannon zum Verhängnis wurde.
Pompeo zog artig zu Putin nach Sotschi um sich dem Willen Trumps öffentlich zu beugen. Was nun aber mit Bolton? Viel Kredit hat er nicht mehr und er ist "fired". Beim G-20 Gipfel in Osaka will Trump Ergebnisse sehen - wenn Bolton&Pompeo diese nicht für Trump am Tablett vorbereiten, landen ihe Köpfe am Tablett. TQM

Venezuela

08:01 I orf.at: Guaido bestätigt Norwegens Vermittlung im Venezuela-Konflikt

Im seit Monaten andauernden Machtkampf in Venezuela versucht Norwegen zu vermitteln. Der selbst ernannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaido bestätigte gestern, dass Vertreter der Opposition zu Gesprächen nach Oslo gereist waren. Es sei allerdings nicht zu direkten Verhandlungen mit Unterhändlern der Regierung von Staatschef Nicolas Maduro gekommen.
„Wir geben uns nicht für einen falschen Dialog her“, sagte Guaido. Zuvor hatte der norwegische Sender NRK berichtet, dass Vertreter von Regierung und Opposition an einem geheimen Ort in Oslo Friedensgespräche führen würden.
Das Treffen habe „mehrere Tage“ gedauert, und die Delegationen sollten gestern zurück nach Caracas fliegen. Venezuelas Staatschef Maduro sagte in Caracas, Kommunikationsminister Jorge Rodriguez sei „auf sehr wichtiger Mission im Ausland“.

Beide Seiten waren in Oslo, aber Guaido´s Stalin hatte keinen "direkten" Kontakt? Heißt das kein Körper Kontakt, etwa Handshake, oder lief ein Hiob von Hotel-Suite zu Hotel-Suite? Guaidó wurde offenbar kalt erwischt. In Washington wurde die Botschaft gewaltsam geräumt, in Oslo empfing er die Botschaft aus Caracas, offensichtlich ohne seine hardcore Mentoren in Florida darüber in Kenntnis zu setzen. Sehr peinlich! TQM

Tuerkei    USA

07:33 | Jerusalem Post: US TERMINATES TURKEY'S PREFERENTIAL TRADE AGREEMENT

Da die Türkei eine ausreichende wirtschaftliche Entwicklung genommen habe, strich das Weiße Haus der Türkei die Teilnahme im Generalized System of Preferences (GSP), welche ihr zollfreie Exporte in die USA ermöglichte, mit Wirkung von 17. Mai 2019. Seit letzten August wird auch der NATO-Status der Türkei geprüft. Die Türkei sieht dies im Widerspruch zur Vereinbarung zwischen Trump und Erdogan, den US-Türkischen Handel auf 75Mrd. USD auszubauen.

Eine weitere Strafmaßnahme wegen des S-400 Ankaufs. Zudem ist es nunmehr in gesetzesform gegossen, daß der S-400 Ankauf eine weitere Teilnahme am F-35-Programm der Türkei verwehrt. Aber auch das wird es wohl noch nicht gewesen sein. Ab Auslieferung und Aufstellung der S-400 werden die USA weitere Sanktions-Pakete schnüren, welche schrittweise die Türkei aus der NATO treiben werden. So wie Erdogan Ersatz in der russischen SU-57 sucht, so wird er sich China und dem Iran weiter annähern müssen. Den Durchhänger zwischen Ankara und Washington nutzte Russland bereits mit dem langsamen Vormarsch in Idlib. Erdogan protestierte zwar und rief Russland zur Rückkehr zur Astana-Vereinbarung auf, aber letztlich betonte er auch gegenüber dem irakischen PM die Souveränität und Integrität Syriens. Erdogan wird Idlib aufgeben um mit dem Irak und Iran die wesentlich wichtigere kurdische Bedrohung zu beseitigen, da er selber doch kein "grünes Licht" von Trump bekam in die kurdisch dominierten Gebiete Syriens einzumarschieren. Nun ist er im Nord-Osten Syriens verstärkt auf das Wirken der Iraner angewiesen, aber auch der Iraker, damit diese ihr Territorium nicht als Rückzugsgebiet der Kurden zur Verfügung stellen. TQM

China   USA

09:41 | Leser-Kommentar zum TQM-Kommentar von gestern

Naja H.TQM, China und USA sind schon merkbar wirtschaftlich verschränkt. Was schlicht heisst, was ist Theater und was ist wirklich echt ? Und was die Leidenfähigkeit vom Chinas, Russland betrifft, leiden diese wirklich unter merkbaren Mangel, wenn wir mal den Iran ausser acht lassen ? Die 3,3 Millionen Chinesen, die gegenwärtig in den USA leben, sind ca. 2 Millionen in Asien geboren, also Migranten der ersten Generation, lt. Wiki, Zahlen von 2010. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Chinesen_in_den_Vereinigten_Staaten 
Inwieweit die "Leidenfähigkeit" der USA geringer ist, wie in anderen Staaten, ist denke ich schwer einzuschätzen. Fakt ist auf jeden Fall, das die USA fast seit sie besteht, laufend in kriegerische Auseinandersetzungen verstrickt ist. Deren Blutzoll für die Bevölkerung schon merkbar ist. Deshalb halte ich die Aussagen von Sputnik anspruchsvoll. Und die These, das die "amerikanische Gesellschaft und das amerikanische System zusammenbrechen würde" ist schwer kalkulierbar, da die USA nie die "Vollkasko-Umarmung" hatte wie in Europa. Und wir wissen ja, das viel möglich ist, wenn eine Führungspersönlichkeit sich im gemeinen Volk verankern kann und diesen hat D. Trump im Moment. Und dabei ist es vollkommen senkundär, ob die "Volksseele" in China kocht. Vielmehr geht es darum, wie die US-Volksseele D.Trump in Zukunft gewogen ist. Und das bedingt, wie er sich darstellen kann und dies in Leidenschaft dem US-Volk vermittelt. Massenpsychologische Muster lassen sich nicht über Nacht negieren.

12:50 I Werter Leser, Trump gewann die Wahlen, weil er mit den dreckigen Kriegen Schluß machen wollte, den Amerikanern den Fokus auf das eigene Land, der eigenen Infrastruktur, der eigenen "real Economy" legte, dem "Establishment" den Kampf ansagte. Dafpür wird ihm zugejubelt. Verstrickt er sich hingegen in internationale Konflikte, die für die Amerikaner spürbar  sind, dann ist auch er nicht besser, als jene davor. Also: Law&Order, Anti-Immigration, Rückzug aus internationalen Konflikten. In letztem Punkt können China und Russland viel zum Scheitern beitragen. Xi hat 700 Millionen Chinesen aus der Amut in den Mittelstand gehoben, China ist wieder wer, auf den Weltmeeren und mit dem Seidenstrassen-Projekt von globalem Ausmaß, Russland hat sich trotz, teilweise wegen der Sanktionen hochgearbeitet und sitzt von Venezuela über Syrien bis Teheran und Pjönjang fest am Drücker. Den Amerikanern werden nur Siege versprochen und keine Nieerlagen zugemutet, erinnern Sie sich, wie sie aus Benghazi und Somalia davonliefen, als die ersten US-Marines durch die Strassen geschliffen wurden. Schauen wir mal was passiert, wenn Apple seine iphone 12 Teile nurmehr aus Südkorea zukaufen kann....Chinesen können auch mit Huawei Smartphines leben....TQM

16.05.2019

Saudi Arabien    Iran

20:41 I Aljazeera: Saudi-UAE coalition carries out deadly air raids on Yemen's Sanaa

Mindestens 6 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder wurden bei einem Angriff der saudischen und emiratischen Luftwaffe auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa getötet, 52 verletzt. Die insgesamt 19 Angriffe erfolgten als Vergeltungsmaßnahme für den Houthi-Drohenschlag gegen die saudische Pipeline.

Die BRD und Belgien, die vor wenigen Tage den UN-Sicherheitsrat anriefen, um sich wegen der syrisch-russischen Angriffe auf die Terrorhochburg Idlib zu beklagen, finden saudische Angriffe auf Wohnviertel durchaus okay und schweigen.
Immerhin werden Waffen der "Westlichen Wertegemeinschaft" verheizt, also eine gute Sache!
Saudi, das über 1,5 Mio Jemeniten bereits ans Verhungern gebombt hat, will aber mehr. Laut Jerusalem Post fordert die saudische Zeitung Riad Daily News die USA zu gezielten Militärschlägen gegen den Iran auf, um diesen zu bestrafen.
Dabei schickt Saudi seit Jahrzehnten von Bosnien, über Syrien, 9/11 New York, bis nach Sri Lanka und Indonesien, seine Terroristen über den Globus, während Kronprinz MBS in London zum Tee bei der Queen weilt und seine Forensiker auf der Knochensäge in Istanbul die "saudische Harfe" spielen. TQM 

  Deutschland    Israel

19:15 | Spiegel: Streit um Israel-Beschluss im Bundestag

Seit 15 Jahren versucht die BDS-Kampagne, Israel zu isolieren. Der Bundestag will sich mit großer Mehrheit gegen die Boykottbewegung stellen. Scharfe Kritik daran kommt nun aus - Israel.

Löblich von den israelischen Wissenschaftler hier der dämlichen undifferezierten Antisemitismus-Keule entgegenzutreten! Wird interessant wie sich die AfD verhält.. ML

USA    Israel    Iran

18:48 | Contra Magazin: Israel treibt Trump in einen katastrophalen Krieg gegen den Iran

Es wird offen zugegeben, dass die derzeitige rechtsgerichtete israelische Regierung der Hauptantrieb für die Absicht der Trump-Regierung ist, die Wirtschaft des souveränen Staates Iran – einer der ältesten Zivilisationen der Welt – durch eine Strategie der obligatorischen Umsetzung globaler US-Handelssanktionen zu zerstören.

China    USA

16:03 I Sputnik: So erklärt China der US-Wirtschaft den „Volkskrieg“

Den neuen Ton der Volksrepublik konnte man selbst in Amerika nicht überhören: „China verspricht einen ‚Volkskrieg‘, weil der Handelskonflikt einen nationalistischen Charakter angenommen hat“, stellte in diesem Zusammenhang die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg fest. Und dieser „Volkskrieg“, von dem kürzlich die chinesische „Global Times“ schrieb, bedeutet nicht nur die Aufgabe der bisherigen zurückhaltenden und diplomatischen Rhetorik, sondern auch das faktische Eingeständnis, dass der Konflikt mit den USA so oder so über den wirtschaftlichen Aspekt hinausgeht bzw. hinausgegangen ist.
Peter Schiff, Leiter des Investmenthauses Euro Pacific Capital, meint, dass die logische Fortsetzung des aktuellen Konflikts der US-Wirtschaft nichts Gutes versprechen würde, wobei in Washington viele die Wahrheit einfach nicht einsehen wollen: „Es ist unglaublich, wie wenig Ahnung man von der Natur der chinesisch-amerikanischen Beziehungen hat. China subventionierte seit Jahrzehnten die US-Wirtschaft, lieh uns Geld und lieferte uns Waren. Falls China diese Unterstützung stoppen sollte, würde unsere Wirtschaft der Dienstleistungen, die sich auf Kredite stützt, explodieren“, warnte der Branchenkenner.
Man sollte aber auch nicht glauben, dass dieser Affront für China selbst schmerzfrei bleiben würde. Ganz im Gegenteil: Die chinesische Wirtschaft wuchs jahrzehntelang vor allem dank den Präferenzen beim Zugang zu den US-amerikanischen Technologien, Kapitalen und Märkten, und eine weitere Verschärfung des Konflikts wäre enorm schädlich für die Volksrepublik. Allerdings gibt man in Peking zu verstehen, dass die „Schmerzgrenze“ der einfachen Chinesen höher als die der einfachen Amerikaner sei und dass sie solche Probleme verkraften könnten, unter denen die amerikanische Gesellschaft und das amerikanische politische System zusammenbrechen würden.

Damals lächelte Präsident Xi noch beim Schokokuchen mit Trump in Mar a Lago, doch die legendäre Geduld des Drachen ist irgendwann einmal beendet, vor allem dann, wenn er so wie von Trump, vor der Weltöffentlichkeit gedemütigt wird!
Trump unterschätzt die Leidensfähigkeit und Standfestigkeit anderer Völker, ob Chinesen, Russen, Iraner, während für die US-Bevölkerung bereits defekte Eiswürfelmaschinen und kleinere Cola-Becher den Psychopharmaka-Konsum hochschnellen lassen!
Als erstes belegte China  US-Agrarimporte mit Strafzöllen, die chinesische Volksseele kocht und selbst VIDEO  empörte Ein-Kind-Gourmets sind in ihrem fanatischen Anti-Amerikanismus nicht mehr zu halten! TQM

  Venezuela

15:40 I RT:  Maduro’s minister secretly meets with Guaido’s representative STALIN in Norway – reports

Norwegische Medien berichten, daß sich Vertreter Guaidos und Maduros derzeit heimlich in Norwegen treffen. Auf Seiten Guaidos verhandelt STALIN Rodriguez, auf Seiten Maduros der Informationsminister Jorge Rodriguez und ein Maduro-treuer Gouverneur. 

Ein geheimer Maduro-Stalin-Pakt??? Guaido bittet um Invasion und lässt in Oslo ausloten was sonst so geht? Wird die Bundeswehrmacht in Norwegen einfallen und die Maduro-Treuen verhaften? Was sagen CSU-Weber und Bolton dazu, daß Guiados Stalinisten mit "illegitimen", bolivarischen Sozialisten, einer Regierung, die es doch gar nicht gibt, verhandeln! Wo ist Marco Rubio mit der Twitter-Harpune? In Kolumbien, oder auf Wahlfang vor Norwegen??? TQM

 

Ukraine    USA

11:33 | Sputnik: Auch für letale Waffen: So viel Geld wollen die USA für Ukraine-Militärhilfe ausgeben

Der Entwurf des Gesetzes über das US-Verteidigungsbudget für das Jahr 2020, das unter anderem die Bereitstellung von 250 Millionen US-Dollar für die Ukraine vorsieht, ist von einem Unterausschuss des Kongresses bewilligt worden, wie die ukrainische Botschaft in den USA in ihrem Facebook-Account mitteilte. 
Laut der Mitteilung sind 250 Millionen US-Dollar für die Hilfe an die Ukraine in Sicherheitsfragen bestimmt. 50 Millionen davon können dabei ausschließlich für die Gewährung von letalen Waffen mit Verteidigungscharakter genutzt werden.

Für diese "Nichteinmischung" der USA in der "östlichen Hemisphäre", sollte Russland eine ebenso hohe Lieferung an Spezialitäten nach Caracas senden! TQM

13:11 | Leser-Kommentar
Lesen sie den Artikel mal so: 250 Mio werden der Ukraine angeschrieben, davon kommen aber nur 50 Mio in Form von Waffen - wenn überhaupt - nur
in der Ukraine an.

20:00 | Die Leseratte über die 250 Millionen, die die USA der Ukraine zahlen will:
Die Ukraine muss allein in diesem Jahr 17 Milliarden(!) Dollar an Schulden ablösen. Da fallen diese paar Millionen überhaupt nicht ins Gewicht. Zudem sind ja offenbar mind. 50 Mio. für Waffenkäufe in den USA vorgesehen. Die erhält die Ukraine also gar nicht, sondern die USA entsorgen dafür nur ein bisschen veralteten Militärschrott, die Ukraine darf gegenzeichnen.
Ich hatte dazu am 13. den u.a. Beitrag geschrieben, in dessen Link das nochmal nachzulesen ist.

15.05.2019

Tuerkei    USA

21:50 I Sputnik: Türkei lehnt Verschiebung der S-400-LIeferungen ab

„Es handelt sich nicht um eine Verschiebung oder Stornierung der Lieferungen (der Flugabwehrsysteme S-400 – Anm. d. Red.). Der Anschaffungsvertrag ist eine beschlossene Sache, wozu sollten wir eine mögliche Verschiebung der Lieferungen besprechen? Es steht auch nicht auf der Tagesordnung“, sagte Çavuşoğlu.

"Bloomberg", wieder einmal Fake News des Staatsorgans aus Entenhausen. Wie vermutet, wird sich die Türkei nicht beugen. Es gibt kein Angebot und somit auch keinen Deal. "Bitten" alleine reicht nicht! TQM

 

USA   Iran

17:44 | anti-spiegel:  Pläne in Washington: 120.000 US-Soldaten sollen gegen den Iran in den Golf entsandt werden

In dem ausführlichen Artikel, der sich auf nicht genannte Teilnehmer einer Sitzung mit US-Sicherheitsberater Bolton bezieht, wird berichtet, dass der Entschluss gefallen sei, 120.000 US-Soldaten in den Gold zu schicken und zwar explizit gegen die „iranische Bedrohung“. Sie sollen dort für den Fall bereit stehen, dass der Iran das US-Militär angreift oder Schritte zur Entwicklung von Atomwaffen unternimmt.

11:37 | rt: USA befehlen Abzug ihres gesamten zivilen Personals aus dem Irak – Nur "Notfallpersonal" bleibt

Laut der US-Botschaft haben die USA ihr im Irak stationiertes "Nicht-Notfallpersonal" aufgefordert, den Irak aufgrund der Spannungen mit dem Iran zu verlassen. Die US-Truppen im Irak sind nach Angaben Washingtons in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Russland    USA

08:06 | TQM: Ein Hauch von Nichts!

US-Außenminister Pompeo traf gestern auf Lawrow und Putin. Es klang schon etwas widerwillig als er meinte, daß er nach Russland fliege, da sein Präsident das so wolle.
Pompeo, selbst von Kim mit Hausverbot in den Korea-Verhandlungen belegt, pochte auf die Führungsolle Washingtons. Faktum ist aber, daß Kim aus Hanoi blitzartig abreiste, während er wenig später zu Putin nach Wladowostok dampfte. Zu Syrien wurde eine gemeinsame, verfassungsgebende Kommission beschlossen. Eine Totgeburt, da die USA auf den Abgang des Assad weiter bestehen werden und den vollständigen Rückzug des Iran aus Syrien verlangen werden. Russland und Damaskus werden sich den "Regime Change" nicht diktieren lassen, die USA sind auch nicht in der Position dazu. 
Washington und Moskau werden zwar bemüht sein die Lage eines offenen Krieges mit dem Iran unter Kontrolle zu halten und sowohl der irakische PM, als auch Khamenei, verneinten die Möglichkeit eines offenen Kriegs, jedoch werden Moskau, so wie Peking und Neu Delhi, ein Erwürgen des Iran nicht mittragen.
Zudem sorgen der Deep State in den USA, als auch in Brüssel mit weiteren Russland-Sanktionen für permanente Vergiftung. Der russische Experte, Generalmajor a.D., Mitglied des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik Russlands, Solotarjow, fasst auf "Sputnik" das Dilemma zusammen: „Selbst die Ankunft von Pompeo bedeutet, dass die amerikanische Seite die Notwendigkeit der Wiederherstellung der Beziehungen zu Russland bekennt. Die Situation in der Innenpolitik der Vereinigten Staaten bietet jedoch keine solche Gelegenheit, und Trump ist in seinen Handlungen leider sehr eingeschränkt. Auf russischer Seite war das Bestreben offensichtlich, die beiderseitigen Kontakte wiederherzustellen. Das Treffen von Pompeo mit Präsident Putin und Außenminister Lawrow in Sotschi ist jedoch der Beginn eines Dialogs, und man sollte keine sofortigen Entscheidungen erwarten. Dies ist die Vorbereitung eines engeren Themenspektrums für das Treffen von Trump und Putin im Juni in Japan“.
Russland sieht das echte Bemühen Trumps, erkennt aber anhand der realpolitischen, innenpolitischen Kräfteverhältnisse in den USA, daß Trump systematisch blockiert und obstruiert wird. Trump muß die außenpolitischen Baustellen rechtzeitig beseitigen, um den Kampf um die zweite Präsidentschaft 2020 innenpolitisch führen zu können. Dazu muß er Pompeo&Bolton zurückpfeiffen und daher mußte Pompeo halbherzig an den "Zarenhof" nach Sotschi vorsprechen kommen.
Was aber nun? Alles fokusiert sich auf Trump und den G-20 Gipfel im Juni. Trump wird dort persönlich einen großen Wurf mit China und Russland erzielen müssen, da die Anti-Trump Medien des Westens bereits höhnen, daß er an allen Fronten ansteht.
Mit China könnte dies ein wesentlich billigerer Kompromiß sein, als von Trump bislang gefordert. Dazu muß er den Chinesen inhaltlich entgegenkommen, aber auch das Gesicht wahren lassen, statt ihnen wie bisher öffentlich auszurichten, daß er sowieso gewinnt. 
Mit Russland ist die Lage trotz Mueller-Bericht schwieriger. Jede Konzession wird als Marionetten-Akt Trumps an den Fäden des Putin gewertet. Versucht er den Durchbruch, blockieren ihn Senat und Kongreß, bietet er nichts, so schafft er keinen Deal, kündigt er nur an und schwärmt von tollen Unterredungen, so ändert sich nichts. Trump kämpft aber nicht nur innenpolitisch gegen den Deep State an, sondern international gegen die NATO. Sein Besuch vor wenigen Monaten im NATO-Hauptquartier zeugte vom physischen Unbehagen und davon, daß Trump genauso Gefangener der NATO ist, wie Europa und das bedrängte und permanent provozierte Russland. Vielleicht also liegen die ständigen Zurufe Trumps und Grenells an die europäischen NATO-Mitglieder nach mehr Geld, mehr Gehorsam und Unterwerfung in einer Strategie des Verleidens und Zermürbens - jedenfalls "belastet" es das transatlantische Verhältnis nachhaltig.
Der inhaltliche "Hauch von Nichts" der Reise Pompeos nach Sotschi, ist also zumindest als demonstrativer Akt gegen NATO-Brüssel zu betrachten, in dem er Stoltenberg&Co nicht einmal anstreifte. Stattdessen hörte sich Pompeo erst das Winseln der  EU in Brüssel an, dann aber flog er zu Putin um zu zeigen, daß man wisse, wo "die Musik wirklich spielt". Das alleine ist zumindest schon einmal ein gutes Zeichen. 

 

14.05.2019

USA    Venezuela

19:04 | RT: US-Polizei stürmt völkerrechtswidrig venezolanische Botschaft in Washington

Erst stellten die USA die Strom- und Wasserversorgung der venezolanischen Botschaft in Washington ein. Und nun stürmten Polizeikräfte das von Maduro-Anhängern besetze Gebäude. Ein Verstoß gegen Artikel 22 des Wiener Abkommen über diplomatische Beziehungen.

Leserfrage:
Sind das die westlichen Werte?

Iran    Saudi Arabien

14:05 I Sputnik: Saudi-Arabien meldet bewaffnete Drohnen-Attacke auf Erdölpipeline

Zwei Ölpumpstationen in einer Pipeline in Saudi-Arabien sind von bewaffneten Drohnen angegriffen und dadurch beschädigt worden, teilte am Dienstag der Energieminister des Landes, Chalid al-Falih, mit.
Der Vorfall soll sich am Dienstagmorgen zwischen 6:00 und 6:30 Uhr Ortszeit ereignet haben. Für die Attacke, bei der insgesamt sieben Drohnen eingesetzt wurden, sollen jemenitische Huthi-Rebellen verantwortlich sein. 
Laut al-Falih handelt es sich um einen „feigen Terroranschlag und Sabotageakt“, der sich nicht nur auf das saudische Königsreich abzielt, sondern auch die Sicherheit der internationalen Öl-Versorgung unterminiert. Auch die Weltwirtschaft leide darunter.  Daher müsse man sich um Bekämpfung aller Terrorgruppen, die hinter solchen Verbrechen stecken, einschließlich der von Iran gestützten Huthis im Jemen, bemühen. 

Die Pipeline wurde vorübergehend geschlossen. Schon wieder meldete die iranische Presse als erstes den Angriff auf saudische Öl-Interessen. Ganz offenkundig ist der Iran bemüht zu zeigen wie weit sein Arm reicht, ohne dabei direkt belangbar zu sein. Daher kommen die Meldungen auch stets über nahestehende, libanesische Medien, nun sind es die Houthis, die Grund genug haben, gegen Saudi zurückzuschlagen. Und dennoch ist es nur ein "kleiner Gruß aus der persischen Küche", den der Iran derzeit serviert. Pompeo weiß wohl, warum er neulich nach Bagdad eilte. 
Und heute eilt und weilt Pompeo bei Lawrow und Putin und verkündete am Weg dorthin die "Notwendigkeit in den US-Russischen Beziehungen voranzukommen, zumindest dort, wo es auch dem nationalen Interesse der USA entspricht". 
Die saudischen Öl-Leaks treiben die Preise und erfreuen den russischen Staatshaushalt. Ansonsten wird Pompeo nach Brüssel, auch aus Moskau mit leichtem Gepäck abreisen. Zu allen großen Themen verlangen die USA bislang Unterordnung und drohen mit "Bestrafung". Trump wird die Suppe in Osaka alleine auslöffelnn müssen. TQM

 

USA    Nato    EU

12:12 I Sputnik: USA erwägen weitere Sanktionen gegen Nord Stream 2

Der US-Senat kann ein weiteres Gesetz über Sanktionen gegen Unternehmen verabschieden, die an der Verlegung russischer Meerespipelines, vor allem Nord Stream 2, beteiligt sind. Dies teilte das Magazin „Foreign Policy“ mit, dem eine Kopie des Gesetzentwurfs vorlag.
Die Gesetzesvorlage wurde von dem republikanischen Senator Ted Cruz und der Demokratin Jeanne Shaheen vorbereitet.
Dem Dokument zufolge soll Personen, die beim Bau von Nord Stream 2 eingesetzte Schiffe verkaufen oder vermieten, die Einreise in die USA verwehrt werden. Darüber hinaus werde ihr Vermögen im Land eingefroren.
Außerdem würden die Strafmaßnahmen Personen und Unternehmen betreffen,  die finanzielle oder technische Unterstützung sowie Versicherungen für solche Schiffe anbieten würden.

Das muß man dreimal durchlesen, um die sagenhafte Chuzpe zu verinnerlichen! Die USA, die sich "Sorge" um die Energiesicherheit Europas machen, drohen dem rein europäisch-russischem Projekt. Gleichzeitig zwingen sie Europa zum Ankauf des teuren, verflüssigten Fracking Gases. Der Antrag wird von dem gescheiterten Rep. Präsidentschaftskandidaten und Trump-Widersacher, Senator Ted Cruz eingebracht, gemeinsam mit den Democrats. CSU-Webers Freunde drehen auf, während dieser auf das höchste Amt der EU-schielt! Wie lange werden sich die Europäer noch diese transatlantischen Ketten gefallen lassen? Sebastian Kurz posierte mit Weber und stört sich an Wiener Schnitzel Normen aus Brüssel. Die HC-FPÖ fürchtet sich im EU-Wahlkampf vor Armin Wolf und der EU-Erweiterungskommissar des "neutralen" Österreich, Johannes Hahn, drängte öffentlich zu einer Zwang-Westintergration Mazedoniens in die EU+NATO. TQM

12:30 | Leser-Kommentar
ich halte das Vorgehen der USA im Sinne ihrer Interessen fuer zwar hart aber legitim. Es wird dringend Zeit, dass unsere Marionetten "da oben" eine Antwort darauf finden, die _unseren_ Interessen dienen. Schwache Herrscher sind schlechte Herrscher - das merkt man an jedem Atemzug.
Da hilft kein bitchen, dass andere staerkere Herrscher haben. Da hilft nur Hintern zusammenkneifen oder untergehen.
So ist das Leben. Man kann keine Waschlappen waehlen und sich hinterher (erfolgreich) darueber beschweren, dass Waschlappen herrschen.Das ist wie in einem Sportwettkampf, wenn der Schwaechere verliert und sich hinterher beim Kampfgericht beschwert, es sei unfair gewesen, weil er ja der Schwaechere gewesen sei.

USA    Tuerkei    Russland

09:48 I Sputnik: USA bitten die Türkei um Verschiebung des S-400-Kaufs

Ankara zieht einen Antrag Washingtons in Betracht, laut dem der Kauf der russischen Raketenabwehrsysteme S-400 auf 2020 verschoben würde. Dies meldet Bloomberg unter Berufung auf zwei Quellen, die mit der Situation vertraut sind.
Die Regierung von Donald Trump soll die Türkei letzte Woche gebeten haben, die für Juli geplante Anschaffung der Luftabwehrkomplexe bis 2020 aufzuschieben, so Bloombergam Montag.
Eine Verzögerung würde Washington und Ankara mehr Zeit verschaffen, um die Sackgasse zu überwinden, die ihre Beziehungen belastet und zu weiteren Sanktionen gegen die türkische Wirtschaft führen könnte.

Den Trump-Feindsender Bloomberg muss man, ob seiner häufigen Desinformations-Espapaden mit Vorsicht genießen. Dennoch schiessen die Russen sofort die Meldung hinaus, die nicht denkunmöglich ist. Nun zwingen sie die Türkei/Erdogan, oder die zweite Reihe, zu einem Statement dazu. Erstaunlich auch, daß die USA einmal um etwas "bitten" - ist das schon das Indiz auf "Fake-News"??? 
Es bleibt aber die Frage offen, was die Türkei dafür bekommt - und die gleichlautende Antwort lautet - NICHTS! Nichts in Syrien, nicht den Kopf des Gülen, keine Kompensation für den hochprofitablen Handel mit dem Iran, nichts bezüglich Zypern und der Ausbeutung der offshore Gasfelder, keine Rolle in Nahost. 
Andererseits jetzt, wo die antiken, ukrainischen S-300 auf US-Territorium gesichtet wurden, könnte Erdogan einwenden, daß die Türkei ebenfalls das Recht auf nicht -NATO-kompatible Luft-Abwehrsysteme habe! TQM

 

Ungarn    USA

07:52 I Kurier: Orbán kassiert im Oval Office bei Donald Trump nur Lob

Die Miene von Viktor Orbán war schon gelöst, als Donald Trump den ungarischen Ministerpräsidenten am Montag kurz nach dem Mittagessen des US-Präsidenten vor dem Weißen Haus begrüßte. Minuten später im Oval Office war der Rechtspopulist tiefenentspannt.
„Knallhart“, „hoch respektiert, wenn auch ein bisschen kontrovers, in ganz Europa“ und „enorm erfolgreich“ nannte der Hausherr jenen Mann, dem Vorgänger Barack Obama eine Visite versagte. Keine Silbe, dass Orbán in der EU als Paria und Demokratie-Verächter gilt. Im Gegenteil. „Du hast einen guten Job gemacht und für Sicherheit in Deinem Land gesorgt“, sagte Trump und fügte hinzu: „Er hat, wie viele Leute sagen, das Richtige bei der Einwanderung getan.“

Die BRD=Blödeste Redaktion Deutschlands, "Der Spiegel", der gestern noch Orbans Besuch als "lästig für Trump" bezeichnete, schweigt heute dazu. Auch die Jerusalem Post, gibt die Lobes-Kaskaden Trumps an Orban unfiltriert weiter: "Orban sei der Verteidiger der Christenheit", "Sie haben wirklich eine Blockade gegen den Flüchtlingsstrom errichtet, wir schätzen das sehr",...
Lästig war hingegen der schäumende Deep State, Mundwinkel wie Merkel, Gekeiffe auf CNN und in der EU-System-Presse. TQM

 

USA    Iran

 07:40 I Dalysabah: Initial US assessment blames Iran for attacks against ships off UAE coast

Ein Team des US-Militärs untersuchte auf Bitte der VAE die Schäden an den Schiffen, die vor Fudjairah durch Explosionen getroffen wurden. Die Löcher messen 1,5-3 Meter und sind knapp unter der Wasserlinie. Ein Erstbericht macht den Iran, oder seine Handlanger für die Sabotage verantwortlich, konnte aber bislang keine Beweise erbringen. Die Schäden seien durch Sprengsätze hervorgerufen worden. 

Die Schäden und die Erklärung dazu wirken schlüssig. Mittlerweile berichtet heute die Jerusalem Post, daß die USA für den Fall, daß der Iran die USA angreift 120.000 Soldaten in den Nahen Osten schicken würden. Gestern berichtete die Jerusalem Post, daß Trump gegen den Rat seiner Umgebung keinen Krieg mit dem Iran wolle, da er selbst ein Gegner des US-Irak-Kriegs war, "da Nahost-Kriege nichts außer Sand und Tod bringen". Die Jerusalem Post teilt die Ansicht mehrerer israelischer Analysten, daß es zu keinem Krieg mit dem Iran komme, außer durch ein Versehen. Trump wolle den Iran lediglich zu einem neuen Abkommen zwingen, während der 12-Punkte Plan des Pompeo auf einen Regime Change hinarbeite. Die EU könne die iranische Wirtschaft retten, jedoch werde sie es nicht nicht tun. Das, was ihre Diplomaten sagen und das was ihre Wirtschaft tatsächlich tut, klafft auseinander. Niemand wage es den US-Amerikanischen Markt gegen den iranischen Markt zu tauschen. Die EU könnnte aber den Iran dazu bewegen wollen, zurück an den Verhandlungstisch zu kehren - aber warum soll der Iran mit einer schwachbrüstigen, wortbrüchigen EU verhandeln??? Die Iraner könnten im Falle neuer Verhandlungen maximal ihr Regime retten, so die JPOST.
Vor dem Tauwetter mit Trump, war jedoch Nordkorea selbst von China weitgehend isoliert, während der Iran einen starken Austausch mit der Türkei pflegt, die unbenommen der Drohungen Washingtons, diesen weiter ausbaut. Auch Russland, China und Indien werden keine Total-Sanktionen gegen den Iran mittragen. Der ohnehin zuletzt minimale Handel mit der EU reduziert sich eben gegen Null - schlecht für die Iraner und Europäer, aber auch nicht entscheidend. Auch der Irak wird seine Grenzen zum Iran nicht schließen. Vergessen wir auch nicht, daß der Irak Saddam Husseins ca. 15 Jahre, teils vollständiger Sanktionen überdauerte. 
Was wollen die USA mit 120.000 Soldaten? Sie in Kuwait sammeln und diesmal gegen Teheran marschieren? Ein völlig unrealisitisches Szenario, das nicht einmal als Schreckgespenst taugt. TQM


USA    China    Russland

06:55 I TQM: Bolto&Pompeo: Zertrumpelt vor Osaka?

Trump kündigte an Präsident Xi und Putin beim G-20 Gipfel nächsten Monat in Osaka zu treffen.
Die 60 Mrd Retourkutsche Chinas im Zollstreit tritt mit 1. Juni in Kraft und ist die Reaktion auf die 200 Mrd. Keule Trumps gegen China. China deponierte, daß das Gebahren der USA nicht mit der Würde Chinas vereinbar sei - wie wahr.
"All options are on the table", ein inflationärer Satz, der wie angekündigt dazu führte, daß sich die Tischplatte im Pentagon durchbiegt, vielleicht auch bald bricht.
Das Hauptproblem Trumps sind nun Bolton&Pompeo. Ginge es nach ihnen, hätten sie ihn schon an allen Ecken der Erde in einen Mehrfrontenkrieg hineingedrängt. Zweifelsohne dachte Trump, sie als Bluthunde vorzuschicken, unter deren martialischen Sprüchen und blutig bebilderten Tweets die Welt erstarrt. Dies ist aber weder in Moskau, noch in Peking, nicht in Pjöngjang und auch nicht in Teheran der Fall - nicht einmal in Caracas.
"Hunde die bellen, beissen nicht" und so muß Trump die Kläffer von den Hosenbeinen seiner Widersacher abziehen und das eineinhalbstündige Telefonat mit Putin beim G-20 Gipfel in Osaka fortsetzen - und zwar mit einem "Erfolg"!
Wie aber, wenn die entfesselten Neocons die Rettung ihrer eigenen Haut nur mehr im Krieg sehen? Selbst den EU-Außenministern ist nicht mehr ganz wohl. Heiko Maas, optisch eine halbe Portion neben Pompeo, politisch überhaupt nur ein Fall für die Briefwaage, piepste heute in Brüssel, "dass wir nicht wollen, dass es zu einer militärischen Eskalation kommt". Was für eine Ansage! Die Aufforderung des Iran den Deal binnen 60 Tagen-Frist nachzukommen, trauten sich die EUnuchen aber doch nicht zu. Erinnern wir uns daran, daß völkerrechts-verbindliche Verträge für Merkel bloß eine "Chance" sind, ein Lotto-Schein, ein Dreh am Glücksrad in Brüssel!
Die US-Ankündigung "to bring Iranian oil-exports down to zero", bringt den Persischen Golf zum brodeln. Als erste Opfer zeugten saudische Öltanker, vom US-Irrglauben die Strasse von Hormuz zu einem exklusiv saudischen Ölventil werden zulassen, während die persischen Schleusenwärter verhungern sollten.
Die Schäden an den Handelschiffen und Öltankern vor Saudi und Fudjairah weisen aufgrund BERICHT+VIDEO des nach innen gebogenen  Schiffstahls auf äußere Einwirkung hin.
Bekannt ist, daß die Revolutionsgarden über mehrere hundert Speedboats verfügen, die mit Sprengstoff beladen werden können, Raketenwerfer, Haftminen, Drohnen, etc..
Torpedos, jedoch richten kapitalere Schäden an und wären hinsichtlich ihres Ursprungs klar identifizierbar - der Iran will wohl eine Message senden, nicht aber eine offene Kriegserklärung.
Erinnern wir uns an  den Zerstörer USS Cole, der im Oktober 2000 vor Aden von einem sprengstoffbeladenen, kleinen Boot mit zwei Mann Besatzung angegriffen wurde. Die Bilder zeigten ein 9x12 Meter großes Loch, der Stahl wurde durch die Detonation nach innen gebogen, 17 US-Marine Soldaten starben. 
Die Verwundbarkeit ziviler-, als auch Kriegsschiffe mit einfachen Mitteln, ist also wohl außer Streit. Die mehrfache US-Ankündigung keinen Krieg mit dem Iran zu wollen, sondern ihn "lediglich zu erwürgen" ist schon einigermaßen absurd. Die Möglichkeiten des Iran symetrisch und vor allem asymetrisch zu reagieren um sich einen "Luftröhrenschnitt" zu verschaffen, sind wie auf b.com ausführlich dargelegt, mannigfaltig. Im Würgegriff der USA, wie im Wrestling am Boden zu klopfen und abzutreten, entspricht vielleicht den Geschmack Trumps, nicht aber den Optionen und Absichten des Iran. Ein heißer Iran-Krieg kostet Trump den "Jahrhundert-Deal" mit Israel, zumindest auch die zweite Amtszeit, tausenden Amerikanern das Leben, steckt die gesamte Region in Brand und hinterläßt keine Sieger. 
Vielleicht dämmert es Bolton&Pompeo, daß ihr Ende naht und Trump die beiden Clowns (Zitat, Ron Paul) feuern muß, bevor sie losfeuern. Spätestens im Juni beim G-20 Gipfel ist es wohl soweit. Während die Köpfe in der Trump-Administration weiter rollen, sitzen die Turbane der Mullahs so fest wie seit 40 Jahren. TQM

 

 

13.05.2019

 

Ungarn    USA

15:37 I SPON: Orbán trifft Trump in Washington "Ungarn First" zu Besuch bei "America First"

Zwei lange Jahre musste Viktor Orbán auf einen Termin im Weißen Haus warten - dabei hatte er Donald Trump im Wahlkampf heftig umgarnt. Das Treffen ist für den US-Präsidenten eher lästig.

Ein derartiges Feuerwerk an Desinformation verdient eine entsprechende Würdigung. Also diesmal zur "schwarzen "Spiegel"-Punktation, gleiche den "grünen" Kommentar, Punkt für Punkt!

Aktuell herrscht vor allem in fünf Punkten Ärger zwischen den USA und Ungarn: 

  • Den erzwungenen Umzug der von US-Börsenmilliardär George Sorosgegründeten Central European University nach Wien sieht man in Washington als Angriff auf eine US-amerikanische Institution.

- Wer ist "man"? Wer ist "Washington"? Trump ist ebenfalls ein entschiedener Gegner des Soros und vice versa. Der Trump-Freund Netanjahu schickte seinen Büroleiter nach Budapest um persönlich Viktor Orban mit belastendemMaterial über Soros zu versorgen.

  • Ungarn blockiert wegen des ukrainischen Sprachgesetzes, mit dem Ungarisch als Minderheitensprache unter anderem im Schulunterricht beschränkt wird, die Zusammenarbeit zwischen der Nato und der Ukraine schon seit fast zwei Jahren.

- Trump schert sich einen Dreck um die Ukraine. Poroschenko wollte er kaum empfangen und nun schickte er Giuliani nach Kiew um belastendes Material über Joe Biden und dessen Korruptionsachse über seinen Sohn im ukrainischen Gashandel zu "bergen". Über die Krim meinte Trump, daß sie russisch sei, da die Leute dort russisch sprechen.

  • Die russische Internationale Investitionsbank will ihr Zentrum nach Budapest verlegen, damit soll für Mittel- und Südosteuropa langfristig eine russische Alternative zu westlichen Banken entstehen. Das Institut soll angeblich geheimdienstlich aktiv sein, der Vater von Chef Nikolai Kosov war einst KGB-Offizier in Budapest.

- An der AIB Asian Investment Bank it Sitz in Peking sind 57 Staaten beteiligt. Die Liste der reichsten Bürger Londons durchziehen Russen. Was soll Trump gegen eine Filiale der Russen in Budapest einwenden? 

  • Ende 2018 schob Ungarn zwei gesuchte russische Waffenhändler nach Russland ab, statt sie in die USA auszuliefern, was Washington als Affront wertete.

- Wer ist schon wieder "Washington"??? Wurde George Washington´s Geistwesen in einer Deep State Seance angerufen???

  • Ungarn weigerte sich seit 2017, die Verteidigungskooperation mit den USA zu erneuern und ein entsprechendes Abkommen zu unterschreiben.

-Ungarn gab mittlerweile bekannt US-Waffen zu kaufen und das Abkommen wurde bereits unterschrieben. Der Text nicht veröffentlicht, was eher ein US-Ungarischer Affront an NATO-Brüssel ist!

Also, wer, oder was ist "Washington"?  2014 nannte US-Senator John McCain Orbán einen "neofaschistischen Diktator" - eine wunderbare Referenz für Orban bei Trump, aus dem Mund des Trump-Hassers McCain. Der Deep State und Soros-Fanclub tobt. Democrat Kongreßabgeordnete und ihre Republican-Mithelfer aus Kongreß und Senat.  
Wie sagenhaft billig, blank und verbrettert ist "Der Spiegel" um so einen Schwachsinn zu faseln??? TQM

Ukraine    USA

14:00 I Sputnik: Geheimer Deal mit ungeheimer Technik: Hat Kiew S-300-Systeme an USA geliefert?

Die S-300-Systeme sind mutmaßlich aus der Ukraine in die Vereinigten Staaten gelangt“, sagt der Fachjournalist Igor Korottschenko, Chefredakteur einer russischen Rüstungszeitschrift, laut der Zeitung. „Dass die Ukraine unter Präsident Poroschenko im Rahmen einer Geheimkooperation mit dem US-Verteidigungsministerium den Amerikanern Zugang zu sowjetischer Militärtechnik gewährte, ist bekannt“, so der Experte.
Gut möglich, dass bei dieser Kooperation auch eine Lieferung alter sowjetischer S-300-Systeme an die USA vereinbart worden sei, „damit Spezialisten der US Air Force sich mit der Funktionsweise dieser Technik vertraut machen und entsprechende Gegenmaßnahmen ausarbeiten konnten“, sagt Korottschenko.

Da dachten die Ukrainer sich einmal bei den USA wichtig machen zu können - und dann so etwas! Die S-300 der Ukrainer sind eine uralt Version basierend auf das Basismodell der 1970er Jahre. Das ist also in etwa so, als ob die US-Firma Bose einen DDR-Schallplattenspieler der Firma Robotron auf Ebay heimlich ersteigert, um sich an ihren eigenen Klangprodukten zu ergötzen - unfassbar lächerlich! 
Es erinnert auch an die Anektote des Ex-CIA-Agenten Robert Baer, der erzählte, daß die Talliban den Amerikanern kistenweise vermeintliche Raketen verkauften, in Holzkisten, in denen sich jedoch nur  Steine befanden. TQM

China    USA

07:40 I SPON: Trump sieht USA im Vorteil - China gibt sich unbeeindruckt

Im Handelsstreit mit China läuft für die USA alles wie geplant - zumindest nach Darstellung von Präsident Donald Trump. "Wir sind mit China genau dort, wo wir sein wollen", schrieb er am Sonntag auf Twitter
China wiederum gab sich unbeeindruckt. Die Volksrepublik habe keinen Grund, einen Handelskrieg zu befürchten, hieß es am Montag in einem Kommentar der Tageszeitung "Global Times", die unter der Schirmherrschaft des Parteiorgans der regierenden Kommunistischen Partei in China erscheint. "Die Vorstellung, dass China das nicht aushalten kann, ist eine Fantasie und Fehleinschätzung." Der Kommentar erschien unter der Überschrift: "Die US-Politik des maximalen Drucks ist nutzlos."
Trump behauptete am Sonntag auch, die USA würden Zölle von China in zweistelliger Milliardenhöhe einnehmen. Das hat er bereits mehrfach geäußert, obwohl es falsch ist: Die Zölle werden nicht von der chinesischen Regierung oder Firmen mit Sitz in China gezahlt, sondern von Importeuren chinesischer Güter. Das sind in der Regel US-Firmen oder in den USA registrierte Töchter ausländischer Unternehmen. Diese wiederum reichen die Kosten häufig an ihre Kunden weiter, die überwiegend Hersteller und Verbraucher in den USA sind.

Russland aus dem europäischen Energiemarkt drängen, die Türkei mit "Verwüstung" seiner Wirtschaft drohen, den Iran unter militärischer Einkreisung erwürgen, die Chinesen mit dreistelligen Milliarden-Zöllen zur Unterschrift zwingen, den CIA-Jünger in Venezuela um Militär-Intervention bitten lassen - eine immer längere Kette an Ultimaten an allen Ecken der Welt, stellen letzlich die USA selbst vor ein gewaltiges Problem.
Kim verließ die "Verhandlungen" in Hanoi, als Pompeo und Bolton Trump zur Forderung eines Nuklear-Entwaffnung Nordkoreas ohne Aufhebung der Sanktionen zwangen. Guaidos Marsch auf Caracas endete kläglicher, als Hitlers Marsch auf die Feldherrenhalle, saudische Tanker brennen unter den Augen amerikanischer AWACS, Erdogan kauft S-400 und bezeichnet die USA als Herbergsgeber von Mördern und Putschisten, die BRD trotzt der Nordstream-Schließung und China weist das "einmalige Angebot" Trumps zurück. Was nun? TQM

Saudi Arabien    USA    Iran

18:08 | KenFM: STANDPUNKTE • USA treiben IRAN in den Krieg. Deutsche Regierung bildet saudische Offiziere aus

Wenn man wissen will, ob es regnet, hält man die Hand aus dem Fenster. Will man wissen, was die Regierung denkt, was wir denken sollen, dann schaut man in die "Tagesschau". Seit Donald Trump vor einem Jahr das von den Vereinten Nationen ratifizierte Atomabkommen mit Teheran ablehnte, sagte er, er wolle ein besseres Geschäft. Und außerdem müsse der Iran sein Verhalten ändern und sich wie ein "normales Land" verhalten. Seit der Verlegung des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" und einer US-Bomberstaffel in Richtung Iran ist klar, was die USA als normal ansehen:

18:06 | sputnik: Norwegisches Schiff im Golf von Oman „von Objekt getroffen” - Medien

Der unter norwegischer Flagge fahrende Öltanker „Andrea Victory“ ist am Sonntagmorgen im Golf von Oman auf mysteriöse Weise beschädigt worden. Der Tanker sei „von einem unbekannten Objekt“ getroffen worden, teilte ein Sprecher des Seefahrt-Dienstleisters Thome Ship Management der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag mit.

19:59 | Leser-Kommentar
Was läuft hier wieder für Schauspiel ab ? Von einem unbekannten Ojekt getroffen, das dem Bild nach, Schiffstahl massiv deformiert. Fast könnte man meine, es wäre ein Torpedo gewesen, in der Regel eplodieren solche Werkzeuge oder war es eher ein Pfeil und Bogen ?
Und nach Bild das Heck getroffen, das jedoch ein Torpedo, ohne das expoldiert so einen Schaden anrichtet, ist seltsam ebenso die Tatsache, das Loch ist Meeresspiegelhöhe ist. "Bedeutsam ist auch die erzielbare Waffenwirkung, die bei Handelsschiffen und militärischen Einheiten unter anderem von der Statik des Schiffes sowie seiner Panzerungsverteilung abhängt und die Trefferzone (in diesem Fall die Einschlaghöhe) vorgibt. In der Regel ist aber ein Leck weit unterhalb der Wasserlinie schwerer abzudichten und die Panzerung von Kriegsschiffen im Bereich der Wasserlinie am stärksten". https://de.wikipedia.org/wiki/Torpedo
Daraus stellt sich Frage, was sollen solche Meldungen, im Grunde ist ja nichts anderes als "Blechschaden" oder hat der Iran mit Steinen geworfen ? Ob sowas ein Angriffgrund ist, vielleicht kann TQM als Spezialist hierzu was sagen.

22.20 I Werter Leser: Bitte dazu im obersten Tages-Kommentar nachlesen! TQM

09:16 | KenFM: Ist der Überfall der USA auf Iran unausweichlich?

Und wieder bauen in den USA Kriegstreiber an einer Drohkulisse. Militärische Zuspitzungen gegen Teheran gab es seit Jahrzehnten, doch hatten sich alle als Bluff erwiesen. Weil Washington anders geworden ist, könnte es diesmal anders kommen, was eine Katastrophe für alle wäre.

07:10 | Dailysabah: Iran says will hit US 'in the head' if it makes military move

Der Leiter der Lufteinheiten der Revolutionsgarden sagte, daß zuvor ein amerikanischer Flugzeugträger eine Bedrohung darstellte, heutzutage jedoch eine Gelegenheit. Sollten die USA eine falsche Bewegung machen, werde man ihnen auf den Kopf schlagen.

Pompeo eilt heute nach Brüssel, wo die EU-Außenminister eine Krisensitzung zum Iran abhalten, morgen soll er Putin und Laworow treffen. Pompeo, der CIA-Anti-Iran Spezialist ist nervös. In Venezuela gescheitert, von den Nordkorea Verhandlungen ausgeschlossen,  wäre eine blutige Nase vor Persien, das letzte was Trump im Vorfeld des Kushner-Plans benötigt. Wenn das bedrohliche Aufbäumen den Iran nicht sonderlich beeindruckt, dann brennen nicht nur - wie gestern saudische Öltanker vor Fudjairah, sondern die Sitzpölster in den Palästen in Riad. TQM

12.05.2019

Iran    USA

14:22 I PressTV: Massive explosions reported at UAE port

Im Ölhafen des VAE-Emirats Fujairah sollen heute morgen 7 Öltanker in Flammen aufgegangen sein. Behörden der Emirate bestritten dies, obwohl westliche Flugzeuge laut Internet-Aktivisten über dem Hafen kreisten. Letzte Woche gingen im saudischen Hafen Yanbu ebenfalls Öltanke in Flammen auf. Auch dazu wurden bislang keine Gründe genannt. 

Im Lichte des massiven US-Aufmarsches mitsamt zusätzlichem Flugzeugträger, eröffnen sich mehrere Denkmöglichkeiten. Entweder es waren tatsächlich iranisch-gesteuerte Sabotage-Akte, als Vorgeschmack auf die totale Öl-Blockade durch die USA und die US-gesteuerten Golfstaaten wollen diese Schlappe aus Gründen der Nationalen Sicherheit und des Vertrauens in die Öl-Versorgungssicherheit nicht öffentlich werden lassen, oder eine False-Flag OP, ein kleines Pearl Harbour um den Iran hernach zu "bestrafen".
Vermutlich aber eher ersteres Szenario. Die USA scheuen die offene Intervention in Venezuela, viel mehr noch den offenen Krieg mit dem Iran. Wir dürfen auch nicht vergessen, daß in den Emiraten und im Osten Saudis bedeutende, teils massiv unterdrückte schiitische Minoritäten leben, in den VAE auch eine große Anzahl ethnischer Perser, mitunter seit vielen Generationen, bzw. längst eingebürgert. 
Trump ließ laut CNN seine Telefonnummer im Weissen Haus über die diplomatische Vertretung der Schweiz in Teheran an die iranische Regierung übergeben, falls sie ihn kontaktieren möchten. Der Iran wies dieses Angebot bereits zurück, da er sich durch eine Mischung aus Drohungen und Sanktionen nicht zu Verhandlungen gängeln lasse.
Im Gegensatz zu Nordkorea, sind die Forderungen der USA an den Iran unerfüllbar. Der Iran müsse sich aus allen Regionalstaaten zurückziehen und hinter seinen Grenzzäunen verschwinden.  In der über 3000 jährigen Geschichte der Perserreiche ein völlig undenkbarer "Wunsch" der USA. Niemals werden sich die Iraner, selbst im Falle eines "Regime-Change" den Saudis unterwerfen. Zudem sehen wir anhand der Türkei und des Gülen-Putsches, bzw des S-400 Kaufs, daß auch ein souveräner Staat innerhalb seiner Grenzen -  jedoch nicht unter US-Knute - keinen Anspruch auf Souveränität und intergrität besitzt, wie dies auch die "orangen Revolutionen" und der Arab Spring bewiesen. Nur eine Position der Stärke verschafft Respekt. Bei Kim sind es Raketen und ein Häuflein Plutonium, beim Irak ist es seine geopolitische Lage, gepaart mit seinem Netzwerk in der Nachbarschaft. Die Reise
Pompeos nach Bagdad zeigte die Nervosität Washingtons auf. Zu recht, denn die Iraner sind sowohl zu direkten Schlägen, als auch zu asymetrischen Schlägen in der Lage. Ein großer Krieg am Golf würde eine ungeheuerliche Zerstörung der Region mit sich ziehen, wesentlich über dem, was der Irakkrieg verursachte.
Ein Krieg gegen den Iran ist nicht nur ein Krieg gegen dessen System, sondern ein Krieg gegen die Iraner, gegen die Schiiten, egal ob Perser, Saudis, Bahrainis, Irakis, Syrer und Libanesen. Er würde sofort einen Flächenbrand entfachen und abertausende Amerikaner, Soldaten und Zivilisten, in Säcken heimschicken.
Denn so, wie es im Kleinen für Israel und seiner weltbesten Luftabwehr unmöglich ist den Gaza-Rakentenregen aus kurzer Distanz abzufangen, so ist es für die Amerikaner im Großraum Nahost unmöglich ihre Camps und Basen zu schützen, ihre zehntausenden Staatsbürger, die in den Golfstaaten leben und arbeiten.  Selbst die Drohung nuklearer Schläge und der "Vernichtung" des Iran, würde die US-Interessen mit ins Verderben ziehen. Der Iran ist merklich nervös, steht vor immensen sozialen- und Versorgungsproblemen, aber lange nicht am Abgrund. Der ultimative Druck der USA auf Teheran mit der eingestandenen Absicht die Wirtschaft des Iran zum Erliegen zu bringen treibt nicht das Volk gegen die Regierung, sondern führt weitgehend zur Solidarisierung im Inland und zur Solidarisierung der Iran-Sympahtisanten im Ausland, mit der standhaften Politik Teherans. Schon wieder haben sich die Clowns Pompeo&Bolton grob verschätzt. Aber auch Trump wird so kein Hamburger-Meeting mit Rouhani erzwingen. 

Tuerkei    Nato

08:42 | Dailysabah: Erdoğan says countries sheltering coup perpetrators cannot lecture Turkey

Erdogan ging vor Anhängern auf die Kritik aus einigen westlichen Ländern wegen der Wahlwiederholung in Istanbul ein. "Länder die Putschisten und Mörder Unterschlupf gewähren, können der Türkei keine Lehren erteilen. Die Türkei ist ein demokratischer, souveräner Staat, der sich nach seinen Gesetzen richtet und niemeandens Mandatsgebiet."

Soweit die gereizte Reaktion Erdogans auf Zurufe wie im "Spiegel", wo die Wahlwiederholung in Istanbul als endgültigen Weg in die "Diktatur" betzeichnet wurde, mehr noch aber der Hinweis auf die USA und der Beherbung Gülens. Noch immer ist die Türkei mit der Zurückweisung von gestreuten Gerüchten konfrontiert, wonach sie knapp davor stünden den S-400 Kauf doch noch rückgängig zu machen. Gleichzeitig fiel letzte Woche die türkische Lira auf ein Jahrestief. Seltsame Zusammenhänge... TQM 

11.05.2019

USA   Iran

19:25 | welt: USA schicken weiteres Kriegsschiff und Flugabwehrraketen in den Nahen Osten

Im Konflikt mit dem Iran haben die USA ihre Militärpräsenz im Nahen Osten verstärkt: Wegen der erhöhten Gefahr eines iranischen Angriffs würden ein weiteres Kriegsschiff und ein Flugabwehrraketensystem in die Region verlegt, teilte das US-Verteidigungsministerium am Freitag in Washington mit. Erst vor einigen Tagen hatten die USA den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und mehrere B-52-Langstreckenbomber dorthin geschickt.

Dann hat Trump es mit seinem "make America great ageain" doch anders gemeint? TB

10.05.2019

Venezuela    USA

13:00 I Der Standard: Guaidó nicht gegen US-Intervention in Venezuela

Venezuelas Oppositionschef und Parlamentspräsident Juan Guaidó zeigt sich offen für eine US-Militärintervention in seinem Land. "Sollten die USA eine Militärintervention vorschlagen, würde ich das wahrscheinlich akzeptieren", sagte er der italienischen Tageszeitung "La Stampa". 

Selbst die Spätgeburt des Putsches klappt nicht! Da hilft nur mehr John Bolton, in der Hollywood Rolle als "Hebamme des Grauens"! Guaidó, nobody´s darling in Venezuela, braucht ein wenig Invasions-Infusion! Ohne Zweifel fänden sich zahlreiche BRD-Bürger in der Rolle des "legitimen Bundespräsidenten", die nichts gegen eine russische Intervention in der BRD hätten! Auch die Gelbwesten in Frankreich könnten Kraft ihrer legitimen Anliegen aus dem Volk, das Tränengas-Regime des Macron, mittels Salvini Truppen beenden wollen! Hört sich gut an!!! TQM

 

Iran    Deutschland    EU

07:40 | SPON: Irans Atomprogramm Washington droht, Teheran trotzt

Der Handel zwischen Deutschland und Iran ist einem Medienbericht zufolge zu Jahresbeginn stark eingebrochen. Die Exporte Deutschlands in die Islamische Republik seien im Januar und Februar 2019 auf rund 233 Millionen Euro geschrumpft, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie beriefen sich dabei auf Berechnungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). 
Gemeinsam mit der EU wiesen Deutschland, Frankreich und Großbritannien unterdessen das iranische Ultimatum zum Atomabkommen als nicht akzeptabel zurück. "Wir fordern Iran nachdrücklich auf, weiterhin vollständig seinen Verpflichtungen (...) nachzukommen und von Eskalationsschritten Abstand zu nehmen", heißt es in einer am Donnerstag von den Außenministern und der EU-Außenbeauftragten veröffentlichten Erklärung.
Die europäische Seite sei entschlossen, den legitimen Handel mit Iran aufrechtzuerhalten, um das Abkommen zu erhalten. Jegliche Ultimaten weise man aber zurück.
Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte an die Regierung in Teheran, auch die eigenen Chancen des Abkommens zu sehen, und betonte die Gesprächsbereitschaft der deutschen Regierung. "Unsere Hand bleibt an dieser Stelle jedenfalls ausgestreckt", sagte sie am Rande des EU-Gipfels im rumänischen Sibiu. "Wir wollen weiter auf die diplomatische Lösung setzen."

Merkel übertünchte auch wiederholt ihr Massen-Invasions-Desaster "als Chance". Ein internationales Abkommen mit "Garantie-Mächten" ist keine "Chance" wie ein Lotto-Schein, sondern ein völkerrechts-verbindliches Dokument. Nicht so für die BRD und der restlichen "Europäischen Wertegemeinschaft". Der nunmehrige BRD-Präsident Steinmeier "garantierte" seinerzeit mit Janukowitsch reguläre Wahlen in der Ukraine, es folgte der Maidan und Victoria Nulands legendäres "Fuck the EU."
Die BRD trat als Garant des Minsker Abkommens in Erscheinung und brach der Siegellack noch ehe er getrocknet war. Die EU installierte das islamistische Regime in Tripoli und kämpft, nur mehr zaghaft verdeckt, mittlerweile auf beiden Fronten.
Die Mehrheit der EU-Staaten anerkannte im Gegensatz zur UNO, völkerrechtswidrig Juan Guaidó, führte aber 7 Jahre lang  völkerechtswidrig den kriminellen Krieg gegen Präsident Assad.
Die EU erlässt Russland-Sanktionen und der US-Russische Handel steigt. Die EU schafft nationales Recht ab und bricht EU-Recht, welches dieses ersetzt.
Das Atom-Abkommen mit dem Iran regelte beidseitige Verpflichtungen und damit einhergehende Erleichterungen und Garantien. Seit über einem Jahr kommt die EU den Garantien auf ihrer Seite nicht nach, obwohl kein iranischer Verstoß von der EU, als auch von der Atombehörde festgestellt wurde - nun weist die EU das "Ultimatum" Teherans an der Einhaltung des Abkommens zurück und fordert den Iran dazu auf, weiterhin an seine "Chance" zu glauben. Die "Vision EU" ist nichts weiter, als ein armseliger Sternennebel, aus Verordnungen und Vertragsbruch! TQM

09:31 | Leser-Kommentare zum TQM-Kommentar
(1) Diejenigen, die der Globulismus-Rendite nachjagen, machen bei den (schwachen) Bemühungen der EU für den Erhalt des Atomabkommens nicht mit. So wurde nach Abschluss des Atomabkommens keineswegs die Sanktionen aufgehoben, sondern gemildert. Auch gegenwärtig glaubt man, Iran damit abspeisen zu können. Aber selbst die Abspeisung funktioniert zur Zeit nicht.
https://www.tt.com/ticker/15627526/warten-auf-instex-gesellschaft-fuer-iran-handel-kommt-nicht-in-gang

(2) Auch wenn es in dem Bericht so drin steht. Es handelt sich nicht um ein rumänisches Sibiu sondern um ein deutsches / österr. K&K Hermannstadt.

09.05.2019

Belgien    Deutschland    UNO

08:45 I Dailysabah: Kuwait, Germany, Belgium call for urgent Syria meeting at UN

Kuwait, die BRD und Belgien beriefen eine Dringllichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates ein, um ihre Besorgnis über die russisch-syrischen Luftangriffe auf Idlib zum Ausdruck zu bringen.

Wie entlarvend, diese bösartige Allianz aus BRD und Belgien. Die BRD, Ausbrütstätte der Weißhelme und Belgien, tief involviert als jahrelanger Ausgangspunkt und Drehscheibe der dschihadistischen Söldner und deren Bewaffnung in Richtung Syrien. Nun sorgen sich die beiden um die Terror-Beule Idlib, in welche die Terroristen mit hunderten Busladungen zusammengefasst wurden. Übrigens sind beide Staaten nicht besorgt um den Hungerkrieg und Splitterbomben im Jemen, sondern liefern Waffen an Saudi... TQM

 

USA    Grossbritannien    EU

07:30 | RT: Pompeo threatens UK with intel sharing cut-off if they buy Huawei 5G

Pompeo warnte in einer Rede vor dem britischen Außenamt, daß GB, die speziellen US-Britischen Beziehungen auf´s Spiel setze, wenn es Huawei, oder ZTE erlaube am 5G Bieterverfahren teilzunehmen. Dieses könnte das Ende der 5-Eyes Gruppe bedeuten, die ihre Geheimdienstinformationen vorbehaltlos teilt. Der GB-Außenminister Jeremy Hunt versicherte, daß das US-Britische Verhältnis seit 1945 oberste Priorität habe und kein Sicherheitsrisiko zugelassen werde. 

Zudem betonte Pompeo gestern, daß die USA den Bau der Nordstream 2 nicht zulassen werden, um die Energie-Überlegenheit Moskaus in Europa zu brechen. Pompeo&Bolton gehen auf´s Ganze. Europa und selbst GB werden in die Sklaven-Kolonne gepeitscht. Egal, ob Warnungen vor dem Ausscheren der unilateralen Iran-Sanktionen, Nahost, Jemen, Handelsstreit, Russland-Sanktionen, China-Seidenstrasse, etc. Die USA fordern bedingungslose Unterwerfung, gepaart mit zur Schau gestellten Ultimaten und Drohungen.
Für die  perverse EU ist dies selbst in der heissen Phase des EU-Wahlkampfes - kein Thema! Im Gegenteil, fanatische Transatlantiker wie der CSU-Weber machen noch die Beine breit und überschlagen sich in Treue-Schwüren und Unterwerfungsgesten in Richtung Nordatlantik. Sagenhaft, wie willenlos sich das geschundene Wahlvolk in Europa, dieser EU und seiner Europa-feindlichen Elite ausliefert! TQM

08.05.2019

Suedkorea

Südkorea-Beitrag in die Rubrik Gesellschaft migriert! TB

Irak    Iran    USA

08:25 I PressTV: Iran notifies JCPOA partners of decision to suspend some commitments

Der Iran informierte die verbliebenen Signatarstaaten des Atomabkommens von 2015, daß es die Umsetzung der Einigung nach einer Frist von 60-Tagen aufkündigen werde, falls die verbleibenen Staaten ihren Verpflichtungen bis dahin nihct nachkämen. Der Iran habe bislang ausreichende Zurückhaltung und Geduld bewiesen. 


Die USA entsandten auf Vorschlag Boltons einen Flugzeugträger in den Persischen Golf, Außenminister Pompeo traf zu Unterredungen im Irak ein, um die irakische Staatsspitze vor "Deals mit dem Iran zu warnen und dessen Unabhängigkeit sicherzustellen". "Die Jordanier, die Saudis, die Emirate und alle Golstaaten wollen einen freien und unabhängigen Irak sehen", so Pompeo. Eine seltsame Forderung eines Außenmnisters, der noch Okkupationstruppen im Irak stationiert hält und der Saudis, die seit Jahren den Jemen mit Splitterbomben und Hungerblockaden überziehen! Eine Forderung der USA, die den Irak zerstörten und mit Uranmantelgeschossen verseuchten!
Die Forderung Pompeos ist eine "Mission Impossible" - das irakische Parlament beschloß neulich, sein Staatsgebiet gegen Angriffe auf Drittstaaten zu sperren. Die Mehrheit der irakischen Abgeordneten fordert den Abzug der Amerikaner. Der Irak kann, will und wird die Forderungen Pompeos nicht nur nicht erfüllen, sondern Pompeo beschleunigt das Gegenteil - seine Reise ist eine PR-Tour für den Iran!
Pompeo verlautbarte, daß er dem Präsidenten und den PM des Irak in gesonderten Unterredungen mitteilte, daß ein Angriff der Iraner auf US-Einrichtungen im Irak "unmittelbare Auswirkungen auf die Regierung des Irak hätte". Was machen dann die Amerikaner? Schicken sie Wolfowitz wieder als Gouverneur in die "Green Zone" Ziehen sie einen Bombenteppich vom Libanon, über Syrien, Irak, Iran bis nach Afghanistan und in Pakistan? Die Drohungen der "Clowns" Pompeo und Bolton sind schal. Pompeo, der von Kim Hausverbot in Nordkorea bekam, das Scheitern in Venezuela und nun die undiplomatische "Super-Nova" des US-Imperiums im "Nahost-Block". Die größte Gefahr für Trump und dessen Kushner Plan sind Pompeo und Bolton. Keine Frage, daß dies Trump längst schon dämmert! TQM

 

Venezuela    USA

07:47 I RT: Pence lifts US sanctions from Venezuela's defector general, hopes to inspire more turncoats

US-Vizepräsident Pence hob die Sanktionen gegen den ehemaligen Geheimdienstchef Venezuelas auf, um weitere Militars Venezuelas zum Überlaufen zu animieren. 

General Manuel Ricardo Cristopher Figuera, floh nach Spanien mit falschen Papieren und wurde dort verhaftet um wegen Drogenschmuggels in der Vergangenheit an die USA ausgeliefert zu werden. Nun also "begnadigt" in Pence. "Gute Drogen, schlechte Drogen", die neue Daily-Soap-Opera der Deep State Freaks. Die Rolle des Pence unter Trump ist ohnehin so "gewichtig", wie die des Strache unter Kurz. Erinnern wir uns, wie Pence verklemmt in der Olympia-Loge neben der Schwester Kim´s saß. Wenig später schwelgte Trump beim Tete-a-Tete mit Kim. Schauen wir mal, was diesmal die Rolle des Pence ist! TQM

 

Libyen

06:19 | rt: Libysche Nationalarmee behauptet, portugiesischen Piloten abgeschossen zu haben

Die Libysche Nationalarmee von Chalifa Haftar behauptet, das Kampfflugzeug Mirage-F1 südlich der libyschen Hauptstadt Tripolis abgeschossen und den Piloten gefangen genommen zu haben. Der Verletzte ist nach Angaben der LNA portugiesischer Staatsbürger.

Liebe RT-Redaktion, bitte entscheidet euch: Wurde nun die Mirage abgeschossen oder der Pilot? Egal, ist nur eine Kleinigkeit. Im Übrigen muss man das alles in den "richtigen Kontext" stellen und auf die Wortwahl achten. So wird ein Schuh daraus: Libysche Terroristen, vermutlich mit russisch/chinesischer Unterstützung, haben einen Friedensflieger der westlichen Wertegemeinschaft während einer humanitären Mission zur Sicherung der Menschenrechte aus einem Hinterhalt heraus abgeschossen .... HP

07:03 I TQM: Aber, geschätzter HP, da Extra-Pointe ist, daß wir vor wenigen Tagen hier berichteten, daß eine eine französische Spezialeinheit, die von Haftar´s Luftwaffenbasis kam und ihn dort unterstützte, schwer bewaffnet, an der tunesischen Grenze aufgegriffen wurde und über Djerba ausgewiesen wurde. Haben gewendete Vertreter aus Macronistan, die Vorbereitungen geliefert, den portugiesischen Piloten hinunterzuholen? Auch sollen US-Amerikaner mit Schlaubooten in Libyen eingedrungen sein. Findet hier ein heimlicher Krieg innerhalb des "Friedensprojekts EU" statt? Macron fordert plötzlich Russland die vollen Rechte im Europarat zu gewähren - Sachen gibt´s, die glaubt man kaum!  

08:27 I HP: Werter TQM: Aber das ist doch alles nur ein groooßes Missverständnis. Bei den französischen Spezialeinheiten handelt es sich in Wahrheit um einen Chor, der auf Einladung der humanitären Scharia-Vereinigung beim diesjährigen Freikörperkultur-Musikfestival der islamischen Weltliga in Tripolis auftreten sollte. Ähnlich sieht es mit den US-Special Forces und deren Schlauchbooten aus. Bei diesen handelt es sich um harmlose Handelsvertreter für Gummiwaren. Einzig beim bösen Bären im Osten ist Vorsicht geboten. Verschwörungstheoretiker behaupten bereits, Russland wäre das flächenmäßig größte Land Europas, unglaublich!

07.05.2019

Israel    Saudi Arabien

21:56 I Jerusalem Post: SAUDI JOURNALISTS SUPPORT ISRAEL OVER HAMAS IN LATEST BATTLES

"Unsere Herzen sind bei euch. Möge Allah Israel und sein Volk beschützen" schrieb Abd Al-Hamid Al-Hakim, Ex-Direktor des "Middle East Center for Strategic and Legal Studies" in Jeddah. "Wir werden nicht die Hände der verräterischen Iraner und ihrer Agenten in Gaza das israelische Volk erreichen lassen.

"Saudischer Journalist", erweckt ähnliche Gefühle des Vertrauens und der Sicherheit, wie "Schließfach-Wärter" in der Roma-Siedlung.
Abgesehen davon, daß die Hamas im wesentlichen von der Türkei und Katar, also Muslim-Bruderschaft/sunntisch gesteuert ist und nur ein kleiner Flügel mit dem Iran sympathisiert, ist Saudi wahrhaft kein guter Ratgeber. Jene Saudis, die sich plötzlich um Israel sorgen, sind Untertanen jenes Wahabiten-Clans, der als "Hüter der Heiligen Stätten", "Ungläubigen" den bloßen Zutritt nach Mekka und Medina verweigert, Massenköpfungen und Sharia-Amputationen öffentlich durchführt. Wahrscheinlich sind die Hofschranzen verbittert, weil Abbas die 10 Mrd. USD des Saudi Königs ablehnte? Sowohl Trump, als auch die Israelis wissen, was von Saudis zu halten ist. Nur eine Frage der Zeit bis die Saudi Royals ausgedient haben und aus ihren Kitsch-Palästen in die Wüste geschickt werden. TQM

 

USA   Deutschland

13:38 | dw: US-Außenminister Pompeo sagt Berlin-Besuch kurzfristig ab

US-Außenminister Mike Pompeo hat seinen an diesem Dienstag geplanten Deutschlandbesuch gestrichen. Grund seien dringende Angelegenheiten, teilte ein Sprecher der US-Botschaft mit. Der Besuch solle bald nachgeholt werden.

Obwohl wir nur zu gut verstehehn können, dass man ein Treffen mit dem Heiko gerne abgsagt, würden wir doch zu gerne wissen, "what lies beneath", denn Heikophobie alleine wird's nicht sein! TB

Iran

10:50 | parstoday: Iran: Teilweise Wiederaufnahme von Nuklearaktivitäten

Der iranische Vizeaußenminister sagte, dass Iran infolge des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen, und aufgrund der Nichteinhaltung der Versprechen der europäischen Länder, Iran in einem ersten Schritt einen Teil der Nuklearaktivitäten, die durch das Atomabkommen unterbrochen wurden, wieder aufnehmen wird.

Leser-Kommentar
Bisher drohte man nur. Jetzt soll umgesetzt werden. Man kann gespannt sein, wie nun die US-indoktrinierten Länder darauf reagieren. Wetten, dass Ursache und Wirkung nicht in Zusammenhang gebracht werden.

Nato    Russland

07:31 | RT:  Ban Russians from US, sanction sports teams & target Putin, says ex-NATO commander

Der scheidende NATO-Kommandeur in Europa, US-General James Stavridis, verkündete in einem "Time"-Artikel, daß die USA zu schwach auf den Müller Report reagierten. Die USA sollten nicht nur die russische Wirtschaft sanktionieren, sondern auch Sport-Teams, Symphonie-Orchester, Wissenschafter, Diplomaten und Zivilisten bis hinauf zu Putin.

Das ist also die Denkweise der obersten NATO-Führung, der sich die EU bedingungslos unterwirft. Das sind jene Deep State Figuren, welche Russland "aggressives Verhalten" vorwerfen, die NATO-Erweiterung um jeden Preis betreiben, "orange Revolutionen" anzünden, Kriegsschiffe vor die Küsten Russlands schicken und US-Flaggenparaden am baltischen Grenzzaun zu Russland abhalten. Miltärs also, die von einer politischen Agenda geleitet sind, die rein gar nichts mit einem militärischen "Verteidigungsbündnis" zu tun hat. Stavridis hat, kaum in den Ruhestand getreten, die Mission der "Westlichen Wertegemeinschaft " ausgespeit! TQM

 

06.05.2019

Ungarn   USA

19:03 | um: Orbán besucht Trump in Washington

Am 13. Mai, in der wichtigsten Zeit der EP-Kampagne trifft Viktor Orbán sich mit Donald Trump in Washington. Das gab der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bekannt. Szijjártó verriet, dass es um eine Arbeitsbesprechung zwischen den zwei Parteien gehe, mit den Schwerpunkten Energiesicherheit, militärische Zusammenarbeit, bilaterale Beziehungen und regionale Fragen Ostmitteleuropas.

19:29 | Dazu passend - br: Orban bricht mit Weber kurz vor Europawahl! TB

20:55 I TQM: Au weh! In was ist da der HC-Mann hineingeraten? Basti wird sehr böse sein! Zeit für eine Distanzierung! 

Venezuela    Russland

18:17 I Sputnik: Zahl russischer Militärspezialisten in Venezuela kann erhöht werden

Venezuela kann in naher Zukunft mehr Militärspezialisten aus Russland bekommen, gab der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza am Montag auf einer Pressekonferenz bekannt.
„Derzeit befindet sich in Venezuela eine Expertenkommission, die natürlich erweitert werden kann“, so Arreaza.
Er fügte hinzu, Caracas sei zu jeglichen Entwicklungen bereit, auch wenn sich die USA für eine militärische Invasion entscheiden, rufe aber Washington zum Dialog auf.

Grüne Männchen von der Krim wären doch mit ausreichend Expertise ausgestattet um die Rubio´s Djangos zu empfangen! TQM

 

USA   Iran

16:54 | awo: Öl-Embargo gegen Iran: Die unglaubliche Arroganz der Imperiums

Mit Beginn des Mai 2019 verbieten die USA allen Ländern, Öl aus dem Iran zu kaufen. Zeitgleich sollen die “härtesten Sanktionen aller Zeiten” gegen Kuba verhängt werden, weil sie den Sturz von Maduro in Venezuela nicht unterstützen. Da lässt sich sogar die EU-Außenbeauftragte Mogherini dazu hinreißen, der US-Regierung einen Bruch des Völkerrechts vorzuwerfen.

Isis    USA

15:00 I PressTV: US firm Blackwater training Daesh terrorists in Iraq, eyeing Syria: report

Die lkibanesische Zeitung Al-Akhbar berichtet, daß die US-Söldnerfirma Blackwater Anfang 2018 in den Irak zurückgekehrt ist um IS-Kämpfer zu trainieren.  So wird der IS über Jordanien mit Waffen versiorgt. Die IS-Terroristen werden von den USA verwendet um von der Ein Al Assad US-Basis nahe Bagdad, syrische Truppen anzugreifen. Der Blackwater Nachfolger Frontier Logistics Consultancy DMCC, ist registeriert in den VAE und Teil einer börsennotierten Sicherheitsfirma in Hong Kong. 

Die USA begründen ihre Präsenz mit dem noch immer nicht besiegten IS und trainieren diesen, statten ihn mit Waffen aus, verwenden ihn gegen Damaskus und kutschieren und fliegen die Terroristen durch die Gegend und in eentfernte Staaten. Wer ist der "Terror Sponsor"? Die USA bleiben in Syrien und Irak nicht trotz des IS, sondern wegen seiner eigenen IS-Brut! TQM  

Israel    Palestina

07:33 | PALESTINIAN REPORT CLAIMS CEASEFIRE REACHED

Um 4:30 Ortszeit wurde ein Waffenstillstand zwischen der Hamas und dem Islamischen Dschihad einerseits und Israel andererseits verkündet. Katar, Ägypten und die UNO vermittelten den Waffenstillstand. Über 700 Raketen gingen zuvor von Gaza auf Israel nieder.  Die Waffenruhe sei unter der Bedingung zustande gekommen, daß Israel seine unter ägyptischer Vermittlung vereinbarte Aufhebung der Gaza-Blockade umsetze. 

Zuvor zerstörte die israelische Armee den Sitz des Gaza-Innenministers. Bei den neuerlichen Kämpfen wurden 24 Palästinenser und 4 Israelis getötet. So recht ist nicht durchschaubar, wann und wodurch die Gefechte immer wieder ausbrechen. Zwar lag die neueste Begründung darin, daß laut paläsitinensicher Seite Israel, die zuvor vereinbarte Lockerung der Gaza-Blockade nicht umsetzte, dennoch ist die Lage nicht genau durchschaubar. Israel setzt einerseits auf die Hamas und hat Abbas und die Fatah bereits völlig abgeschrieben, andererseits ist die Hamas wesentlich finanziell von Katar unterstützt, politisch zudem von der Türkei. Ägypten, das auf Seiten Israels steht ist das einzige Grenzventil des Gaza und spielt somit eine entscheidende Rolle, auch hinsichtlich der künftigen Einbettung im Kushner Plan.
Die schnelle Waffenruhe lag letztlich in beider Interesse. Die allmächtige IDF kann selbst mit einem totalen Krieg das dicht besiedelte Gaza nicht ausradieren. Ein Fächenbombardement des Gaza wäre so, als würde man die Maulwurfplage in eigenen Vordergarten mit Brandbomben bekämpfen wollen. Denn aus Wohngebieten im Gaza regnen Raketen gegen Israel, die aufgrund der geringen Distanz nicht vom israelischen Raketen-Abwehrsystem durchgehend abgefangen werden können. Die Hamas wiederum würde mit einem großangelegten Raketen-Angriff auf Israel Schläge gegen seine gesamte Führung und Infrastruktur riskieren, die sie auch nicht unbedingt benötigt, speziell in einer Phase in der sie sich gegen die Fatah als palästinenische Führungsorganisation empfehlen wollen.
Es ist also eine heikle Gratwanderung auf beiden Seiten. Katar wiederum gefällt sich in der Rolle als selbst isolierter Staat überhaupt eine Rolle zu spielen, vor allem dort, wo Saudi keine Rolle spielt und es zudem mit dem verfeindeten Ägypten einen Stelllvertreterkrieg um die Gunst der Hamas führen kann. Saudi käme erst später ins Spiel,  als Dauer-Alimentationsleister nach Kushner Plan, welches das Palästinenser Homeland durchfüttern müßte.
Es wird jedoch interessant zu verfolgen, wie die Hamas ausgerechnet als "radikal-palästinensische" Bewegung die Kurve als Mitspieler im Kushner-Plan kratzen wird -  ein Plan, der weder eine Zweistaaten-Lösung vorsieht, noch ein Rütteln am ungeteilten, israelischen Jerusalem. Andererseits ist man gewohnt, daß die Palästinenser intern spinnefeind und zu überraschender "Flexibilität" geneigt sind. TQM

05.05.2019

GCC    VAE    Iran

20:06 I TQM: Gulf Compromising Council

Seit den Anti-Katar Sanktionen im Juni 2017, verfällt der Golf Kooperationsrat zum zwischenstaatlichen Kompromitierungsrat.
Zum anti-iranischen Mantra der USA und Israels, zählt nicht mehr vordergründig die Gefahr einer "atomaren Bedrohung" durch den Iran, an die bis hin zur IAEO sowieso niemand glaubt, sondern die "bösartige Einmischung" des Iran in der Region, obwohl ausgerechnet in selbiger Region sich die USA mit mehren Marine-, Luftwaffen- und Landbasen seit Jahrzehnten "einmischen".
Trump erzählte gar neulich, wie  er telefonisch mit dem König von Saudi umsprang - wie mit einem unendlich befüllten, defekten ATM, den er sich nach Laune unterhält und gegen den man nur treten muß, bis er Scheine spuckt.
Nachdem nun die USA, den Iran als ihren größten Widersacher des Kushner-Plans mit einem Totalembargo überzogen und allen Ländern, die sich dem nicht unterwerfen mit Sanktionen drohten, erklärten sie auch die Revolutionsgarden, als Teil der iranischen Armee zur "terroristischen Vereinigung".
Der Iran antwortete symetrisch und erklärte seinerseits das US-CENTCOM zur terroristischen Vereinigung. Zudem antwortet der Iran asymetrisch und verkündete neulich, daß er ein pro-westliches Agentennetz mit 360 Angehörigen hochgingen ließ, in dem er die ausspionierten Länder mit Details informierte. 
Als der iranische Außenminister Zarif, Erdogan in Ankara besuchte, ging es los. Unmittelbar danach wurden laut türksicher Presse zwei VAE-Agenten verhaftet, die Golfstaaten-Dissidenten in der Türkei ausspionierten, was mitunter mit der Knochensäge endet. Einer der Inhaftierten beging in der Zelle Selbstmord. Das öffentliche Breittreten der Affäre spiegelt die ansteigende Spannung zwischen der Türkei versus Saudi und Emirate wieder.
Nun spielte der Iran das nächste Giftpäckchen über eine libanesische Zeitung aus und vergiftet nachhaltig das Klima zwischen dem Oman und den Emiraten. Das iranische Nachrichtenportal PressTV berichtet dazu in aller Breite und genüsslich, daß es zu zahlreichen Verhaftungen eines VAE-Spionage-Ringes im Oman kam. Die vertrauliche Nachricht, die im Oman einging, hätte sämtliche Namen und Tarnfirmen des Spionagerings umfasst. Der Oman verhaftete alle Agenten und da es sich herausstellte, daß der Emir von Dubai, Al-Maktoum, persönlich den Spionagering anleitete, ist die Beziehung zwischen beiden Staaten am Tiefpunkt. Die omanischen Behörden forderten die Emirate unverzüglich dazu auf, ihnen sämltiche Details zu übermitteln und einzugestehen, oder andernfalls die Sache öffentlich zu machen. 
Hauptziel des Spionagrings war es, leitende Beamte der omanischen Häfen von Duqm und Sohar mit immensen Mittlen zu bestechen, damit diese den Ausbau der Häfen verhinderten. Die Häfen befinden sich am Eingang zum Persischen Golf im Indischen Ozean, strategisch wesentlich besser gelegen als Dubai und stellen für die Emirate eine unliebsame Konkurrenz dar.
Der Oman, der sich traditonell neutral und vermittelnd verhält, unterschrieb einerseits Nutzungsverträge mit den USA über seine Häfen, hielt aber andererseits gerade Marinie-Manöver mit dem Iran ab.
Als Nachbarstaat und über seine südlichen Stämme mit dem Jemen verbunden, lehnte der Oman den Kriegseintritt auf der Seite Saudis ab. Der iranische Freundschaftsdienst ist nicht nur in den omanisch-emiratischen Beziehungen toxisch, sondern auch für die Nahost-NATO-Pläne der Israelis und Saudis, zumal der Oman nach Begegnungen mit Netanjahu knapp davor steht mit Israel diplomatische Beziehungen aufzubauen. Damit  demonstriert der Iran ferner, wie "bösartig die Einmischung" der Saudis und VAE in der Region ist und wird wohl demnächst weitere, giftige Überraschungspakete in der Region verteilen. 

 

Venezuela

19:00 I RT:  US attempt to topple Venezuelan govt by force would lead to grave consequences – Lavrov

Nachdem US-Außenminister Pompeo heute meinte, daß "jede US-Handlung gegenüber Venezuela gerechtfertigt wäre" und darum Invasionsgerüchten Nahrung verlieh, Präsident Maduro seinerseits die Armee in Alarmbereitschaft versetzte, trafen einander heute In Moskau die Außenminister Russlands und Venezuelas. Dabei meinte Lawrow, daß jeder Versuch der USA die Regierung in Venezuela zu stürzen, "ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen würde".

Wir können annehmen, daß dies Putin bereits im Telefonat mit Trump mitteilte, der im Jahr vor seiner geplanten Wiederwahl kein Vietnam vor der eigenen Haustüre benötigt. Lawrow wird dabei nicht nur den russisch-chinesischen Aufschrei im UN-Sicherheitsrat gemeint haben.
Mit einem Cruise-Missiles Regen ist es wohl nicht getan, zu einem Bodenkrieg sind die Amerikaner nicht fähig. Weder die venezuelanische Armeeführung, noch relevante Teile würden überlaufen. Zudem befinden sich kubanische Spezialeinheiten, russische Kosaken und Spezialisten der Wagner-Russen in Venezuela  und auch China soll ein Kontingent vor Ort haben. 
Trump hat bereits nach dem Telefonat mit Putin einen kommenden Durchbruch mit Nordkorea angekündigt und abermals seine positive Haltung zu Kim bekräfitgt. Dieser wiederum ließ schon vor Wochen verlautbaren, daß Nordkorea, Pompeo als Unterhändler fürderhin ablehne. Auch mit dem Iran wurden Pompeos "Erwürgungspläne" eher mit einem Räuspern  aus Teheran beantwortet. Pompeo und Bolton, die Ron Paul als "Clowns" bezeichnete, werden langsam für Trump zum Problem. Wenn nicht zehntausende Leben auf dem Spiel stünden, müßte man sich fast eine US-Invasion wünschen. Trump scheint zu schwanken und den Neocons geht die Zeit aus. Wenn Trump sie gewähren läßt eröffnet sich nicht nur ein langwieriges Grab hinein in den US-Wahlkampf, sondern der Dealmaker Trump müßte sich Kim, das Nukearabkommen mit Russland und China, als auch einen möglichst runden Nahost-Deal in die Haare schmieren - oder er pfeifft seine Scharfmacher zurück in die Sümpfe Floridas. Für Spannung ist gesorgt! TQM

12:06 | sputnik: US-Journalist: Venezuelas Führung hat mehr Angst vor Russland als vor den USA

Russland ist derzeit laut Matthew Continetti, Chefredakteur der konservativen US-Webseite „The Washington Free Beacon“, der Schlüsselspieler in Venezuela, der sich von der Monroe-Doktrin nichts vorschreiben lasse.

Kommentar des Einsenders
Beim Lesen dieses Berichtes bekommt man so etwas wie Schnappatmung. (Soweit so wahr). Nicht nur das Selbstverständnis „unsere Hemisphäre“ als auch des Inhaltes.

04.05.2019

Tuerkei    Nato    USA

19:06 I Sputnik: Türkische Zeitung: Darum haben USA Angst vor russischen S-400 in Türkei

Washington fürchtet, dass der Kauf der russischen Luftabwehrsysteme S-400 Ankara ermöglichen wird, eine aktive selbständige Politik im Nahen Osten zu verfolgen. Auch Israel bereitet der Erwerb Kopfzerbrechen, schreibt die türkische Zeitung „Türkiye”.
Demnach würde die US-Armee wegen der S-400 nicht in der Lage sein, die Kräfte der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in Syrien aus der Luft zu unterstützen, sollte die türkische Armee eine Operation gegen sie starten.
Laut „Türkiye” gründen die Differenzen zwischen den Vereinigten Staaten und der Türkei in den US-Angriffen auf den Irak von 1991. Damals stellte die Türkei auf Forderung Washingtons den grenzüberschreitenden Handel ein und blockierte die Öl-Pipeline für den Irak. Erhebliche Verluste waren die Folge, für die die USA nicht aufkommen wollten.
Vor dem zweiten Angriff auf den Irak verlangten die USA dem Bericht zufolge von der Türkei die Bereitstellung ihres Territoriums für die Operation, was Ankara ablehnte. Dies soll unter anderem der Grund für die Abkühlung der Beziehungen zwischen den beiden Staaten gewesen sein.

Und das Ganze nennt man "NATO"-inkompatibles System, will heißen, daß "Verbündete" stets wehrlos und bestrafbar sein müssen. Die S-400 könnte "NATO-Verbündete" zum Sklaven-Aufstand verleiten - geht gar nicht. TQM

USA    Russland    China

10:57 | zero-h: Pentagon Warns Of Chinese Nuclear Subs Expanding Into Arctic Via "Polar Silk Road"

The Pentagon assessment explores and analyzes China's potential to erect a “Polar Silk Road” as an extension of President Xi Jinping’s ambitious Belt and Road Initiative. This would include likely deployment of security assets, such as submarines acting as nuclear deterrents and military bases in far-flung locations, found the report.

10:00 I RT:  US is going to ‘trade a lot’ with Russia, Trump says, after ‘long & very good’ phone call with Putin

Der Handel zwischen den USA und Russland sei angestiegen, aber "wir werden ihn noch stark ausbauen" so Trump. Nach dem eineinhalbstündigen Telefonat mit Putin twitterte Trump: "Hatte eine lange und sehr gute Konversation mit Putin. Lange bevor die Hexenjagd anfing sagte ich, daß es eine gute Sache wäre mit Russland und China auszukommen, keine Schlechte. Wir sprachen über Handel, Venezuela, Ukraine, Nord Korea, Nukleare Rüstungskontrole und der "Russland-Ente". Ein sehr produktives Gespräch!"

So einfach wäre die Welt. Jede Großmacht erscheint am Wochenmarkt und bietet seine Ware feil, am besten im Tauschhandel. Nicht umsonst ist es nicht erstaunlich, wie vehement CNN und die BRD-Systempresse die Trump-Putin Gespräche bestenfalls ignoriert, meist aber giftig interpretiert. 
Putin hat ein schönes Waren-Angebot angehäuft, trotz Sanktionen und Drohungen. Ein Mann, ganz nach dem Geschmack Trump´s. Neben Syrien/Israel/Nahost, inklusive dem Abwerben der Türkei, immunisierte Russland die Maduro-Regierung, gegen Rubio&Co. - selbst in der Verachtung gegenüber Rubio wären sich Trump und Putin eigentlich einig. 
Bezüglich der Ukraine sind die USA längst der Warlords und dem kranken Patienten in Kiew überdrüssig. Im Reisepass-Geplänkel führte Putin zuletzt den designierten Präsidenten Selensky in die Sackgasse mit einem 1:0 vor Match-Beginn.
Der Besuch Kims bei Putin ist in seinem Ergebnis noch rätselhaft. Durch die Trump-Kim Gipfel ist der von Trump "geliebte Smart-Cookie" immunisiert. Trump kann ihn nicht mehr zum ultimativen Paria stempeln, Kim forderte den Abzug Pompeos aus den Verhandlungen und startete heute obendrein einen Raketentest. Putin soll hier für Trump vermitteln und einen würdigen Exit in den angehaltenen Verhandlungen mit Kim vermitteln. 
Die nukleare Rüstungskontrolle ist mit Russland und wohl auch China machbar. Russland hat die Lehren aus der Endzeit der Sowjetunion gezogen und lässt sich nicht auf die US-Vorlage eines 700Mrd. USD-Rüstungs-Etats ein, sondern kontert mit hochentwickelten "Spezialitäten", wie S-500 und Hyperschallraketen, die einen US-Raketenschild wirkungslos machen und auch mit ihren SIGINT-Fähigkeiten, wo sie ganze geographische Großräume mit einem Blackout überziehen.
Der Syrienkrieg hatte als einzig guten Effekt jenen, daß Russland, welches von der arroganten NATO-Spitze als zahnloser, Rüstungsschrotthaufen abgekanzelt wurde bewies, wie smart und effizient russische Rüstungs-Hightech, gepaart mit hervorragender Strategie im realen Krieg funktioniert.
Zähneknirschend muß die NATO die Realität zur Kenntnis nehmen, während selbst die Zivilflugzeuge der BRD-Luftbereitschaft eher als Bodenfahrzeuge taugen. 
Bezüglich des Handels setzen die USA Europa mit Nordstream 2 und Russland-Sanktionen die Daumenschrauben an, ruinieren die gewachsenen Wirtschaftsbeziehungen und Interessen zwischen Europa und Russland, während der US-Handel mit Russland steigt. CSU-Weber&Co. triefen vor hündischer Ergebenheit an der Leine des Grenell.
In Venezuela hat Russland im Schatten seiner diplomatischen UN-Initiativen mit ein paar Flugzeugladungen an Spezialeinheiten und Equipment, Maduro so punktuell aufgespritzt, daß die US-Cheerleader an der kolumbianischen Grenze ihrem Putsch-Boy Guaidó nur alles Gute wünschen können, wenn von dem großen Militäraufstand bloß eine kleinere Schiessserei überigbleibt und sich der Führungszirkel der Putschisten in die Botschaften der EU-Staaten verflüchtigen - "Assange-Lifestyle in Caracas"!
Soweit einmal der Lagebefund. Wie jedoch schon vorgestern angerissen, stellt sich die Frage inwieweit in Anbetracht der vielen "Baustellen" Trump in der Lage ist mit den starken Führern Putin und Xi Jinping zu dealen?
Der ganze große Wurf wäre ein Rückenwind der Sonderklasse in die zweite Amtszeit des Trump. Seine Wähler wollen keine US-Präsenz in Afghanistan und schon gar keinen neuen Vietnam-Dschungelkrieg in Venezuela. Seine Widersacher aber, von Neocons, über Ost-Küsten-Finanz, bishin zur Democrat-Globalistenbande unterlassen nichts um ihm den Weg dahin zu verminen.
Da ist nicht nur die neue Mehrheit der Democrats im Kongreß ein Problem, sondern auch die Allianz zwischen GOP-Bush-Krieger und ihrer Democrat-Mitstreiter im Senat. Und selbst Pompeo und Bolton geben sich gegenüber Trump als nationalistische Prätorianer, zünden aber gleichzeitig in altbekannter Neocon-Manier an diversen Weltecken Konfliktherde an.
Kann und will Trump sie einordnen, sie seinem politischen Willen unterordnen? In Richtung 2020 steht für Trump alles auf dem Spiel. Seine Wiederwahl würde endgültig die New World Order zerstören, seine Abwahl hingegen, lediglich einen schwer angeschlagenen Deep State hinterlassen, der nach Tunlichleit an einer schrittweisen Restauration arbeiten würde, auch wenn es nicht mehr wieder wird, wie es vor Trump war. Putin und Xi Jinping werden hingegen weit über 2020 bleiben. 
Das zentrale außenpolitsche Projekt Trumps, durch das er die politisch lebenswichtige Unterstützung Netanjahu-Israels erfährt, ist der Trump-Kushner-Plan, der den Nahen Osten neu aufteilen und komplett umkrempeln wird. Dazu braucht er vor allem Putin und dazu hat er Netanjahu.
Die verurteilte NYT-Karrikatur, die Trump als Blinden mit Kippa zeigte, wie er vom "Hund-Netanjahu" geführt wird, spiegelt die Panik und den Zorn des Deep State und des Ostküsten-Establishments gegenüber der Achse Trump-Netanjahu wieder. Die Wiederwahl Netanjahus war alles entscheidend dafür, Trump innenpolitisch gegen die Attacken des Establishments zu stützen. Mehr noch liegt letztlich der Schlüssel des politischen Erfolg Trumps in Jerusalem. Nur die Trompeten aus Jerusalem können Trump in den USA so freispielen, daß diese die Mauern des vereinten Deep State einreißen und Trump die Möglichkeiten großer Deals mit Putin und Jinping ermöglicht. Der Boden für bahnbrechende Deals wäre da, noch aber stehen die rissigen Mauern in Washington und New York. TQM

Tuerkei    Nato    USA

08:12 I Dailysabah: Turkey slams NATO over inviting non-member Greek Cypriots to ceremony

Zur Amtsübergabe des "Supreme Allied Commander Europe" (SACEUR), lud der ausscheidende NATO-Kommandeur Gen. Curtis M. Scaparrotti die Regierung der Republik Zypern ein. Die Türkei informierte Jens Stoltenberg, daß sie nicht an der Zeremonie im "Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE) in Mons, Belgien, teilnehmen werde, wenn die Einladung des Nicht-NATO-Mitglieds Zypern aufrecht bleibe.

Gleichzeitig verkündete die US-Botschaft in Ankara, daß die andauernden Syrien Gspräche zwischen der Türkei und den USA "positiv" verliefen. Zur selben Zeit aber, erklärten die USA, das ein Festhalten des S-400 Kaufs, die Türkei vom f-35 Programm ausschließe. Man kann dies als weiteren Beleg der Ringens zwischen NATO/Deep State und dem politischen Willen Trumps betrachten. Egal ob US-CENTCOM in Nahost, oder NATO-Kommando in Europa, aktiv und zeitgleich zu den politischen Emissären Trumps, konterkarieren und provozieren die NATO-Einrichtungen die Türkei, genauso wie Russland im Schwarzen Meer und im Baltikum. TQM

USA    Russland

07:54 | RT: ‘City of Satan’: Meghan McCain gets Biblical while dissing Russia’s capital

Die Tochter des verscheidenen US-Senators John McCain, Meghan McCain, führte als Nachrichtenmoderatorin ein TV-Interview mit dem US-Botschafter in Russland, Jon Hunstsville. Darin stellte sie ihm gegenüber fest, daß "er und seine Frau Gotteswerk in der Stadt des Satans für unser Land vollbringen, ein harter Job." 
Ihr Vater twitterte bereits am 24.3.2014, daß Russland nichts, "als eine Tankstelle sei, das vorbigt ein Land zu sein."

Bekannt ist, daß John McCain als Gefangener in einem Erdloch des Vietkong seinen Verstand verlor und dies offenbar auf seine Tochter übertrug. Der gesamte Deep State, inklusive der Spitzen der "Westlichen Wertegemeinschaft" fanden sich zu seiner Trauerfeier ein. Wenn also Russland das Reich des Bösen, Moskau die Stadt "Satans" sei, dann müssen wir davon ausgehen, daß sich John McCain jetzt dort befindet. Vielleicht sollte sie in der Tiefe des Lenin Mausoleums Nachschau halten, ob ihr Vater dort weiter spukt, oder in ewiger Verdammnis als Gazprom-Tankwart werkt? TQM

10:59 | Leser-Kommentar zu TQM zu Mc Cain von 07 54
Dieser Kommentar ist grenzwertig.
1. De mortuis nil (=nihil) nisi bene (in der richtigen Übersetzung)
2. Schon mal daran gedacht, weshalb der Verstorbene „seinen Verstand“ verlor? Er war sicherlich nicht auf einer freiwilligen Erholungsreise!!!.
3. Des Menschen Prägung hat Ursachen!!

11:30 I TQM an den Leser: So what? Ich finde die Bewertung McCains grenzwertig zu gütig! Darf man über die toten Hitler&Stalin auch nichts schlechtes sagen, selbst Fakten nicht? War die harte Jugend Stalins, oder die gesellschaftliche Zurückweisung Hitlers, sein erfolgloses Dasein im Wiener Obdachlosenheim, eine gute Erklärung, oder gar Entschuldigung??? Bitte moralisieren Sie nicht für eine der unmoralischten Personen des 20. Jahrhunderts! Den USA und der Welt wäre einiges erspart geblieben, wenn der Erdloch-Deckel in Vietnam verschlossen geblieben wäre! 

12:34 | Der Leser von 10:59 nochmals
Ihr Kommentar ist unlogisch. Wie kann jemand, der den Verstand verloren hat, unmoralisch sein? Er wäre einfach krank. (Das ist halt die Krux, wenn man groteske Übertreibungen verwendet)

13:05 I TQM - Werter Herr, nach Ihrer Logik ist jeder Massenmörder, der den Verstand verloren hat, dewegen nicht unmoralisch, sondern nur krank? Ist die Moral teilbar, subjektiv, oder unteilbar objektiv???  Ist die Moral einzig eine Sache des Verstands, oder trägt auch jedes geistig-limitierte Geschöpf eine Portion naturrechtliche Moral in sich?
Den Hirntumor hatte McCain erst am Lebensende und selbst da war er noch unverändert gehässig wie eh und je. Während er am Schaukelstuhl in Texas saß, genoß er die letzten Früchte seiner Verderbnis, die er mit Victoria Nuland am Maidan sähte, mit der er die Ukraine, ins Elend stürzte, wo Millionen Familien zerrissen, hundertausende verkrüppelt und getötet wurden. Bis zuletzt war es ihm ein Anliegen den Krieg in Syrien nicht zu beenden, Trump tiefer in den Krieg zu stürzen, sein Armageddon des Hasses zu verbreiten. Seine Tochter richtet und tituliert Moskau "als Hauptstadt des Satans". Zwar wird der Herrgott richten, aber die Gnädigste hat besten Chance ihren Vater in der Hölle zu erblicken!

20:14 | Leser-Kommentar zu TQM
Bravo!, TQM, gute Replik. Oder um es mit Papst Gregor dem Großen, von Georg Schramm zitiert, zu sagen: "Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht."
Das abgrundtief Bösartige muss beim Namen genannt werden dürfen - ob tot oder lebendig. Und nebenbei: Verstand ist ein Produkt der konstruktiven Zusammenarbeit von Herz und Hirn. Im besten Fall ist der Verstand der Geliebte der Seele, im schlechtesten Fall die Hure des Egos. Es ist immer noch das Individuum, das sich für das eine oder das andere entscheidet. Es gibt auch Menschen, bei denen ein hartes Schicksal das Gute in ihnen hervorbringt. Bei McCain war das ganz offensichtlich nicht der Fall. Er hat seinen Verstand nicht verloren, er hat ihn nur um so bösartiger eingesetzt. McCain krank zu nennen, beleidigt alle wirklich kranken Menschen. Bitte nicht den Täter zum Opfer stilisieren, nur weil er verstorben ist. Man kann auch etwas verstehen (i.S.v. nachvollziehen), ohne dafür Verständnis (i.S.v. Entschuldigen) aufzubringen.

03.05.2019

USA   Tuerkei   Russland

18:51 | anti-spiegel: USA lehnen Lieferung von F-35 an die Türkei ab, Russland bietet Ankara die moderne SU-57 an

Nachdem die USA angedroht haben, dass die Türkei keine modernen F-35 Jets bekommt, obwohl die Türkei sogar Teil des Entwicklungsprogrammes ist, ist heute geschehen, was geschehen musste: Russland hat der Türkei offiziell seine SU-57, das russische Gegenstück zur F-35, angeboten.

Der Waffenzank in der Türkei beweist: in den nächsgen Jahren kommen unserer Meinung nach die größten geopolitischen Veränderungen seit 1945 auf uns zu! Türkei und Saudi Arabien werden die berühmten Zünglein an der Waage sein. TB

USA    Russland    Venezuela

07:50 I Dailysabah: Pompeo, Lavrov to meet next week on Venezuela amid tensions: US official

Die Außenminister der USA und Russlands, werden einander kommende Woche in Finnland zu einem Gespräch zu Venezuela. Dabei könnte Russlands Verhalten in der Ukraine und Venezuela besprochen werden und die Haltung Russlands, das mit seiner Unterstützung Maduros Venezuela "destablisiert", so Pompeo. Lawrow meinte im Gegenzug, daß der "destruktive Einfluß  der USA eine schamlose Verletzung des Internationalen Rechts", darstelle.

Halten wir also fest: Der gewählte Staatspräsident Venezuelas, Maduro, der von der UNO auch als solcher anerkannt wird, weigert sich dem US-Zauberlehrling  Guaidó zu weichen. Die USA veranstalten Sanktionen, Stromausfälle, konfiszieren Staatsvermögen aus Venezuela, blockieren dringend benötigte Importe, drohen der Regierung damit, entweder "Hilfsgüter ins Land zu lassen, oder gestürzt zu werden. Die USA beschließen ein totales Embargo gegen Kuba, weil es Maduro unterstützt. Marco Rubio postete Bilder des blutüberströmten Gaddafi und kündigte selbiges Schicksal dem Maduro an. Der US-Sondergesandte für Venezuela und Putsch-Veteran, Abrams, richtete sich gestern an Maduro und meinte, daß Maduro gar nicht ahne, wie sehr sich seine Umgegung bereits von ihm abgewandt hätte. Maduro solle sich nicht in Sicherheit wiegen, schon gar nicht, wenn er auf Russland und China zähle, obwohl nur zwei Tage zuvor die Amerikaner verbreiteten, daß ein russisches Flugzeug in Caracas bereitstünde den Maduro ins kubanische Exil auszufliegen. Dann wiederum behaupteten die USA, daß Russland Maduro untersagt hätte, sein Amt aufzugeben und ins Exil zu gehen. Gestern sagte Bolton laut "Washington Post", daß er Trump auffordere in Venezuela militärisch zu intervenieren. Dieser aber zögert.
Im Gegenzug kündigte Russland an, im Rahmen der UN eine Allianz gegen eine militärische Intervention der USA in Venezuela zu schmieden. Wie bereits auf der Krim, in Syrien und nun in Venezuela, achtet und arbeitet Russland völkerrechtlich gedeckt.
Das größte Problem mit den USA ist, daß sie keine "ehrlichen Unterhändler" sind. Pompeo sucht das Gespräch mit Russland nur deshalb, weil er nun merkt, Russland zu brauchen, gleichzeitig überzieht es Russland in der westlichen Weltöffentlichkeit mit dümmlicher Propaganda und Unterstellungen.
Pompeo und noch mehr Bolton befinden sich in einem Dilemma. Rubio´s Blitzkrieg in Venezuela ist gescheitert, Abrams, Bolton und Pompeo dachten Trump die Ölfelder Venezuelas gratis zum Frühstück servieren zu können, die Perfomance ist jedoch eine peinliche Nullnummer unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Schon ziehen die "mutigsten" US-Vasallen in Europa den Schwanz ein und schweigen nach dem dritten, mißlungenem Putsch-Versuch.
Die USA werden in Finnland versuchen Russland zum Rückzug aus Venezuela zu bewegen. Warum sollen sie es tun? Womit wollen die USA noch drohen? Das Problem mit US-"Deals" ist, daß sie nur auf herblassende Erpressungen beruhen, nicht auf Kooperation und Ausgleich. Die USA bieten nichts und drohen nur. Es ist also anzunehmen, daß Pompeo, begleitet von einer Medienkampagne, Lawrov wieder einmal mit "ernsthaften Konsequenzen" drohen wird, Lawrow wird dies kühl ablehnen und die entfesselten USA an die UNO verweisen.
Selbst für den Fall, daß die USA "ihre westliche Hemisphäre" gegen die "östliche Hemisphäre" abtauschen wollten, würde dies vom Deept State/NATO/Democrat-Organen als "russian collusion" bekämpft und im Senat und Kongreß blockiert werden - erinnern wir uns an Trumps Abzugspläne aus Syrien, seinen Ausgleichsversuchen mit Erdogan, oder als Trump die Krim als russisch bezeichnete, "weil die Leute dort russisch sprechen".
In Finnland wird zwar wenigstens gesprochen, aber aneinander vorbei. Russland gewinnt geopolitische Schauplätze nur durch ausgereifte, Eigeninitiativen, nicht am diplomatischen Parkett, da die USA dieses längst verlassen haben. Ein Amerika, welches nur auf rücksichtslose Eigeninteressen, Putsch und Gewaltandrohung basiert, kann nur durch Fakten und Stärke begegnet werden.  Dank des undultsamen Dilletantismus des Bolton&Co. läuft die Sache für Russland und China unschön, aber letztlich ganz gut. TQM

05:39 | vn: Die Trump Verwaltung gegen den Libanon

".... 1- Die libanesische Delegation betonte die Unmöglichkeit, Sanktionen gegen die Hisbollah zu verhängen, da sie die Mehrheit im Land ist. David Satterfield reagierte äußerst aggressiv und erklärte, dass US-Sanktionen nicht zur Debatte stünden.

2- Die Delegation hat die von Botschafter Frederic Hoff vorgeschlagene Teilung des Meeresgebietes mit Israel diskutiert. Die Frage ist die Nutzung der gemeinsamen Gasreserven. Auch hier erwies sich David Satterfield ein hartnäckiger Unterhändler, indem er versicherte, dass, wenn der Libanon diese Teilung verweigere, er viel mehr verlieren würde als ihm jetzt angeboten wird."

Wunderbar! Ist es nicht schön, die führende Nation der "Westlichen Wertegmeinschaft" bei der Arbeit zu sehen...... Wir lernen: Demokratie ist das, was wir dir sagen; Autonomie, das was wir dir auftragen und Souveränität, das was wir dir übrig lassen.... Ironie off. HP

02.05.2019

Syrien

19:35  I Junge Welt: Wirtschaftskrieg in Syrien

Regionale und internationale Akteure ringen um die Kriegsbeute. Der Westen will das Land zerschlagen


EU    USA

14:41 I Sputnik: EU-Kommission will massive Steigerung der Flüssiggas-Importe aus USA

Der Konkurrenzkampf um den europäischen Gasmarkt verschärft sich. Vor allem die USA wollen ihr Flüssiggas ausgiebig in der EU absetzen und positionieren sich auch deshalb klar gegen das Projekt Nord Stream 2. Nun will die EU-Kommission Washington offenbar entgegenkommen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, strebt die EU-Kommission eine massive Steigerung der Flüssiggas-Importe aus den USA an. Das Gremium wolle in den nächsten Jahren deutlich mehr Flüssiggas (LNG) aus den USA einführen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel anlässlich einer LNG-Konferenz mit.

"Die EU strebt an..."??? Wird das ein Unfreihandelsabkommen mit den USA - teures Flüssiggas über den Atlantik, statt billiges Pipeline Gas aus Russland, so als kleine Gefälligkeit, damit noch deutsche Autos auf US-Straßen fahren dürfen?
Vielleicht hatte Kevin mit der Verstaatlichung von BMW seherische Fähigkeiten? Wir könnten auch, wie in der Kriegswirtschaft polnische Kohle verflüssigen, oder finnische Wälder in Stadtbussen vergasen, nur um den Handel mit Russland zu unterbinden. Was passiert dann mit dem US-Flüssiggas in Europa? Wird jeder Staat eine Zwangsquote auferlegt bekommen, wie bei der "Flüchtlingsumverteilung"??? Die EUdSSR, eine ideologisch verbretterte Planloswirtschaft! TQM

16:41 | Leser-Kommentar
Ist von der Sache nicht neu. In "D" und der EU: "Beratervertrag / Liefervertrag ohne Ausschreibung". Dat is doch nich mein Geld, aber mein juter Freund.

Venezuela    USA

07:41 | RT: Bolton mocks Maduro’s bunker-bound 'cowardice' on day he addresses crowds in Caracas

Während John Bolton Venezuelas Präsident Maduro dafür verurteilte, "sich in einem Militärbunker zu verstecken", war dieser gerade in den Straßen von Caracas um vor einer großen Menge an Anhängern zu sprechen. Nachdem die Umsturzversuche des Guaidó nicht greifen, meinte Pompeo, daß die USA militärisch eingreifen könnten, falls erforderlich. 

Die Geburtsstunde des wannabe "Präsidenten" Guaidó, scheint trotz massiver US-Wehenmittel nicht einsetzen zu wollen. Da helfen auch keine bewaffneten Geburtszangen, oder Appelle an Russland sich "nicht einzumischen" und einen Haus-Putsch in der "Westlichen Hemisphäre" zu stören. Oranger Revolutionsexport vor die Tore Russlands ist hingegen legitim, westliche Kriegsschiffe vor der Strasse von Kertsch, lediglich ein Beitrag zum Sicherheitsgefühl potentieller NATO-Kandidaten. Ron Paul bezeichnete gestern Pompeo und Bolton als "a bunch of clowns", da diese sich auf die Verfassung Venezuelas berufen, ohne überhaupt die eigene zu kennen. Sein Direktor am Ron Paul Insitute" geht gar davon aus, daß die USA dem Versager Guaidó überdrüssig werden und dieser tot mehr bringt, als lebendig. Er schließt einen Anschlag an Guaidó nicht aus und meint, daß "die CIA ganz gut in solchen Dingen" wäre. TQM

 

01.05.2019

Venezuela    USA

20:20 I SPON: Guaidó gegen Maduro Wer unterstützt wen in Venezuela?

Die Lage in Venezuela mit seinen knapp 32 Millionen Einwohnern bleibt angespannt - und sie beschäftigt weitaus mehr politische Mächte als lediglich die lokalen Widersacher. US-Außenminister Mike Pompeo und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow wollten sich am Mittwoch in einem Telefonat über die Situation ausgetauscht, sagte John Bolton, nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, den Sender Fox News.

Was für ein erkenntnisreicher Tag für die Spiegel-Redaktion! also geht es gar nicht um die "hungerleidende Bevölerung" Venezuelas, der die USA den Strom abschalten und das Staatsvermögen einfrieren möchte? Nein, so wie im Jemen und zuvor in Syrien sind es also "geo-strategische Interessen". Die plötzliche Erleuchtung beeindruckt nicht schlecht! Da empfiehlt sich glatt das gute alte "Junta-Brettspiel", erhältlich in so manchem Versandhandel. Realitätsnahe beschreibt es die Interessen der gesetzlosen US-Politik in einer klassischen Lateinamerika-Version, die überarbeitet auch als ukrainisches Brettspiel aufgelegt werden sollte! TQM

Nato

17:54 | southfront: Was steckt hinter zunehmenden Aktivitäten von VS und NATO im Schwarzen Meer?

Die NATO ist dabei ein Maßnahmenpaket zu schnüren, um Rußland in der Schwarzmeerregion herauszufordern. Diese Bündel beinhaltet, wie die Botschafterin der Vereinigten Staaten (VS), Kay Bailey Hutchison, bei der NATO auf einer Pressekonferenz am 2. April mitgeteilt hat, die Entsendung von Kriegsschiffen der NATO ins Schwarze Meer, um die ´Passage´von ukrainischen Schiffen durch die Meerenge von Kertsch zu gewährleisten.

Die US-Korrespondentin
Hutchison sagte, daß das vorbereitete Paket nicht nur die Luftüberwachung verbessert, sondern, je mehr Schiffe von NATO-Mitgliedern sich im Schwarzen Meer befinden, auch die sichere Passage ukrainischer Schiffe durch die Meerenge von Kertsch ins Asowsche Meer sicherstellt.

Saudi Arabien    USA

14:50 I TQM: Das Halal-Sparschwein der USA

Im letzten US-Wahlkampf, lieferte sich Trump brutale Twitter-Schlachten mit Prinz Whalid Al-Talal, der klar auf Seiten Clintons stand und Monate später - noch überrascht vom Wahlsieg Trumps - längerfristig im Ritz Carlton Riad abhing - und zwar kopfüber. 
Trump deutete vor der Wahl noch mehrfach an, die 9/11-Deep State Blase platzen zu lassen und das Haus Saud zur Kassa zu bitten, wenn nicht gleich nach Guantanamo in Käfighaltung zu stecken.
Schwiegersohn Kushner, ein Spezi des MBS hatte jedoch einen anderen Plan, nämlich den noch ergiebigeren, permanent-Aderlaß des Wahabiten-Königreichs.
Dies hat jedoch nichts an der "Wertschätzung" des Trump gegenüber Araber im Allgemeinen, noch gegenüber dem "engsten Verbündeten Golfstaat", Saudi Arabien, im Speziellen geändert.
Jedes Mitleid mit dem verbrecherischen Haus Saud ist deplaziert, jedoch öffnet es die Augen, wenn wir uns zwei aktuelle Meldungen dazu näher ansehen. 
Einerseits bot laut Jerusalem Post das saudische Königshaus, Abbas, höchstpersönlich 10 Mrd. USD für das Abnicken des Kushner Plans. Ganz so, als ob ein Bauunternehmer dem privaten, palästinensischen Landlord ein Grundstück zum Quadratmeterpreis abluchst. Nicht nur politisch, wäre dieses frivole Gebot, das Ende des Abbas gewesen.
Und nun berichtet Daily Sabah, daß Trump vor einer einheimischen, jubelnden Menge, seinen Umgang mit den Saudis offenbarte: 
"Geld von den Saudis zu bekommen, so Trump, sei leichter als 113,57 USD-Miete durch einen Mitarbeiter in einer schlechten Wohngegend New Yorks einzutreiben". "Die Saudis, so Trump, seien sehr reich und hätten nichts als Cash, daher kaufen sie um 450 Mrd. USD Waren in den USA ein. Wir verteidigen und subventionieren sie. "Ich rief den König an, ich mag den König, und sagte ihm - König, wir verteidigen Dich und riskieren unseren Arsch, König, du hast viel Geld. Der König sagte, "warum rufen Sie mich an? Was wollen Sie? Noch nie zuvor hat mich jemand so mit mir telefoniert!?" "Und ich, (Trump) antwortete ihm: Weil meine Vorgänger Dummküpfe waren." "Der König geriet in Rage und war sehr verärgert. Er sagte mir, daß es nicht fair sei und ich sagte ihm natürlich sei es fair und schon bot er 500 Mio USD mehr an - 500 Mio USD für einen Anruf!"
Die Menge der Trump Anhänger quittierte seine Rede mit Lachen und Jubel. Keine saudische Stelle wollte dazu Stellung nehmen. Trump meint, alleine durch die saudischen Waffenkäufe 500.000 Jobs in den USA geschaffen zu haben.
Trump die Nervensäge am saudischen Königshaus, MBS, die Knochensäge gegen lästige Widersacher. Der Laden läuft, soweit, jedoch so authentisch-herzlich, wie die "Liebesbeziehung" zwischen einem Zuhälter seiner Zwangsprostituierten. 
Ähnlich "herzlich" verhält es sich mit den "NATO-Partnern" in Europa, besonders der BRD, soferne der Klingel- und Sanktionsbeutel der USA nicht umgehend berücksichtigt wird.
Trotz merkbar physischer Verachtung tingelt Stoltenberg durch die europäischen NATO-Staaten um die nötige agressive Stimmung aufzubereiten und die "europäischen Partner" in die Pflicht zu nehmen. Ohne Schutzgeld geht gar nichts, wer nicht in die exponential steigende Bewaffnung einzahlt, der riskiert, daß durch sein "unsolidarisches Verhalten" sein Laden abgefackelt wird - sei es durch die "russische Bedrohung", oder falls man die, wie Erdogan, nicht teilt, dann wird einem eben "die Wirtschaft verwüstet", wie ihm Trump über Twitter ankündigte.
Die "Westliche Wertegemeinschaft" präsentiert sich als teuflischer Vasallenpakt mit Ablaufatum. Die jahrzehntelang unter der Propaganda-Decke geschönte "Verteidigungsgemeinschaft der freien Welt" ist mehr als je zuvor zu einem bürokratischen Deep State-Moloch verkommen, ähnlich dem Völkerkerker EU, der sich als lokale Zusatz-Alternative zur Trump-NATO anbietet. Die gegenseitige Verachtung diesseits und jenseits des Atlantiks ist spürbar, nur im Tonfall (noch) nicht ganz so verächtlich wie gegenüber Saudi. 

 

Deutschland    Tuerkei

09:50 I Dailysabah: Berlin droht Ankara mit „Konsequenzen" bei S-400-Kauf - Kalın weist Kritik zurück

Der deutsche Botschafter in der Türkei hat die "große Sorge" der Bundesregierung über die Pläne der Türkei zum Kauf russischer S-400-Luftabwehrraketen zum Ausdruck gebracht.
"Wir wollen, dass die Türkei fest im westlichen Bündnis verankert bleibt, und sehen daher den Kauf der S-400 mit großer Sorge", sagte Martin Erdmann am Montag bei der Istanbuler Sicherheitskonferenz in Anwesenheit des türkischen Präsidentensprechers Ibrahim Kalın.
Kalın bekräftigte ein Angebot der Türkei, gemeinsam mit den USA diese Bedenken zu prüfen. Wären die Russen aber tatsächlich in der Lage, über die S-400 sensible Daten zu den F-35 zu erhalten, hätten sie dies bereits über ihre S-400-Systeme in Syrien getan, die dort Kontakt mit israelischen Kampfflugzeugen dieses Typs haben, sagte er. Die Türkei habe kein Interesse, das F-35-Programm zu gefährden, an dem sie selbst beteiligt sei, betonte er.

Wie unterirdisch benimmt sich der BRD-Botschafter Erdmann in Ankara?! Was ist diese BRD für ein widerwärtiger Lakaienstaat! Wenn er ein Botschafter einem Gastland droht, dann ist es Zeit für den Rauswurf - Gastrecht verwirkt! Die Antwort des türkischen Präsidentensprechers ist hingegen  eloquent und schlüssig. TQM

Venezuela

09:20 I SPON: Maduros Kampf um die Macht in Venezuela: Er ist noch da

Der neuerliche Aufstand in Venezuela ist vorerst in sich zusammengefallen. Herausforderer Guaidó scheint sich ebenso verkalkuliert zu haben wie seine Unterstützer in der US-Regierung. Machthaber Maduro ist weiterhin im Amt. 
Wahrscheinlicher ist, dass Guaidó und seine Helfer in Venezuela und Washington sich in der Einschätzung der politischen Lage dramatisch verkalkuliert haben. Es wäre nicht das erste Mal: Als Guaidó sich im Januar zum Präsidenten ausrief, blieb die erwartete Unterstützung im Militär aus. Auch das Versprechen einer Amnestie bewegte nur eine Handvoll Soldaten zum Seitenwechsel.

Na schau! Als gerade der Beitrag unten entstand, dämmerte es sogar "Der Spiegel"-Redaktion! Maduro ist noch da, Assad ist noch da, sogar Merkel ist noch da und will nicht weg! TQM

 

09:10 I TQM: Venezuela - Blaupause des US-Dilettantismus!

Selten hat die Welt so ein Theater erlebt, wie gestern in und um Venezuela. Der angekündigte "Tropensturm Juan", erweist sich als laues "Lüfterl", eine Windböe aus Washington, ein Rubio-Tief über Florida, das ungeachtet dessen, die Pläne des Guaidó verwüstete.
Schnell waren auch die BRD-Medien zur Stelle, "Der Spiegel" drückte den Putschisten die Daumen und wie bereits in den Jahren des "Bürgerkriegs" gegen Assad, behaupteten die USA, bis hinauf zu Pompeo, daß Maduro fliehen wolle und  die Mehrzahl seiner Minister versprachen, sich im Sturm auf den Präsidentenpalast auf die Seite Guaidós zu stellen. Wären da nicht die bösen Russen, die im fernen Moskau dem Maduro die Flucht nach Havanna untersagt hätten!
Trump seinerseits kündigte in einem Tweet die härtesten Sanktionen gegen Kuba an, sollten sie nicht ihre militärische Unterstützung Maduros beenden und ihre  angeblich in Venezuela befindlichen Einheiten nach Kuba zurückholen. Nachdem aber Bolton, Pompeo und Rubio, sowieso seit Wochen das gewaltsame Ende der Regierungen in Nicaragua und Kuba angekündigten, ist - wie immer - das US-Angebot, keine große Verlockung.
An dem Putschversuch waren rund 20 Offiziere beteiligt. Diese befahlen ihre Soldaten unter einem falschen Vorwand auf die Strassen. Als diese merkten, daß sie an einem Putsch teilnehmen sollten, wendeten sie sich gegen die Putschisten, die daraufhin einige Soldaten mit scharfer Munition angriffen.
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, sagte gegenüber CNN, daß Washington versucht habe mit "Fake News" die Armee Venezuelas zu demoralisieren und nun einen "Info-Krieg" führe. Maduro verlautbarte: "Mike Pompeo sagte, ich Maduro, hätte ein startbereites Flugzeug um nach Kuba zu flüchten, aber die Russen verbaten ihn das Land zu verlassen. Herr Pompeo, bitte, was für ein Fehlen an Ernsthaftigkeit."
Für heute kündigte Guaidó schon wieder Massenproteste an, die jedoch schon die letzten Monate nicht einsetzen wollten. Washington, das seit über einem Jahr versucht den Putsch zu inszenieren "warnt" Russland vor "Einmischung gerade jetzt" in Venezuela - was für ein schlechter Witz! Ist das die "Marilyn Monroe-Doktrin" aus Hollywood???

06:06 | rp: Venezuela Coup! Will Neocons (Finally) Get Their War?

At dawn, US-backed and self-proclaimed president of Venezuela, Juan Guaido, announced the "final phase" of his coup against the Maduro government. While defections from the military are minor at this point, it is unknown whether the coup will reach critical mass. In the US, both Republicans and Democrats - who not long ago were furious over claims that the Russians have interfered in our elections - are cheering this US interference in Venezuelan elections. US neocons have joined the battle from the safety of their keyboards.

30.04.2019

Venezuela

18:55 I RT: Venezuelan coup attempt ‘directly planned in Washington’ – FM

Der Außenminister Venezuelas verkündet eben, daß der Putschversuch unmittelbar in Washington geplant wurde.

John Bolton rief die Armee Venezuelas zuvor dazu auf, die Verfassung Venezuelas zu unterstützen und Maduro zu stürzen. Geht es noch zynischer? In welcher geistigen Verfassung ist John Bolton? Die USA beten mitsamt der "Westlichen Wertegeimeinschaft" das Mantra von der agressiven Außenpolitik, der "Einmischung Russlands", produzieren Sanktionen, Diebstahl von fremden Staatsvermögen, Hungerblockaden, Aufstände und Umstürze und berufen sich auch noch auf eine ausländische Verfassung, nach der obendrein Guaidó nicht einmal theoretisch Präsident sein könnte! Wie absurd! DEr Verteidigungsminister Venezuelas, Vladimir Padrino Lopez, erschien im Staatsfernsehen und sicherte gemeinsam mit Armee-Spitze, Maduro die Loyalität der Armee zu. Jetzt ist das Maß wohl übervoll und die Stunde gekommen, Guaidó und seine US-Legionäre festzunehmen. 
Mit Spannung bleibt auch abzuwarten, wie Russland reagiert - nicht nur im UN-Sicherheitsrat, sondern auch mit Tat in Venezuela selber, ganz gleich womit die USA drohen! TQM

19:42 | Leser-Ergänzung
Die Videobilder sind meiner Ansicht nach nicht schlüssig. Es ist wie die Frage, was läuft ab, was war zuerst, das Ei oder das Huhn. Auf jeden Fall scheint sich die Situation zu maidanisieren. Es braucht Kanonenfutter …….. Opfer.
https://www.20min.ch/ausland/news/story/Panzerfahrzeug-ueberrollt-Demonstranten-in-Caracas-28449693

15:20 | ET: Venezuela: Guaidó kündigt „finale Phase“ im Kampf gegen Maduro an + Livestream

Der selbsternannte venezolanische Übergangspräsident Juan Guaidó hat das Militär Venezuelas dazu aufgerufen, ihn beim Sturz des Machthabers Nicolás Maduro zu unterstützen. Die „finale Phase der Operation Freiheit“ sei eingeleitet worden, teilte Guaidó am Dienstagmorgen (Ortszeit) mit.

Es wird heiß - die Zeit: Oppositionsführer López befreit – Regierung spricht von Putschversuch! TB

Die Leseratte
Eher finale Panik. Viel Zeit hat er nicht mehr, wenn es nicht bald klappt mit seinem Putsch, wars das. Die "Befreiung" des Oppositionspolitikers Lopez könnte der Punkt gewesen sein, an dem Maduro die Geduld verliert und ihn selbst hinter Gitter bringt. Es sei denn, er ist sich des Militärs völlig sicher und schaut auch diesmal gelangweilt zu, wie Guaido wieder scheitert.

29.04.2019

Russland     Iran

18:45 I Jerusalem Post: IRAN, RUSSIA TO HOLD JOINT MARITIME DRILLS IN PERSIAN GULF

Im Zuge der Internationalen Moskauer Sicherheitskonferenz (MCIS) kamen Russland und der Iran darin überein, daß Russland eine Flotte zu gemeinsamen Marinimanövern in die südlichen Gewässer des Iran entsenden wird. Der iranische Verteidigungsminister Hatami betonte, daß die militärische Kooperation beider Staaten unter der Aufsicht seiner Führer gesteigert werde. Der stellvertetende Außenminister des Iran, Ansari, sagte hingegen neulich, "daß Russland bezüglich Israel nie auf der Seite des Iran stand. Noch habe man gemeinsame Interessen in Syrien, aber die Wege scheiden sich beim Thema Israel." 

Die gemeinsamen Marine-Manöver geben dem Iran Rückendeckung, nachdem Israel unverhohlen während des Wahlkampfes damit droht, Schiffe mit iranischem Öl aufzubringen um das Sanktionsregime der USA  umzusetzen.
Bereits während der US-Sanktionen gegen Saddam-Irak fuhren Tanker unter russischer Flagge irakisches Öl aus. Nun könnten russische Marine-Schiffe iranisches Öl eskortieren. Den militärischen Die gemiensame Machtdemonstration und den Geleitschutz wird sich Russland gut bezahlen lassen. Durchaus denkbar, daß die chinesische Marine dem Beispiel folgt. 
Klar ist aber auch, daß kein Staat der Welt - und schon gar nicht Russland, oder China - die iranische Rhetorik gegen Israel aufgreifen und mittragen würden. Russland demonstriert zwar gerne, daß es auf die international ungültigen Iran-Sanktionen pfeifft, nicht aber der Türsteher des Iran in Syrien ist, um für ihn Israel zu "vermöbeln". Nicht  nur, weil dies gar nicht realpolitisch und im Interesse Russlands wäre, sondern auch, weil die russische Armee in Syrien nicht das persische Expeditionskorps in Syrien ist.
Gewisse regionalpolitische- und weitgehende, wirtschaftliche Interessen des Iran in Syrien billigt Moskau Teheran gerne zu. Mehr nicht - und das ist immer noch viel mehr, als jede andere Großmacht bietet. TQM

 

Ukraine    Russland    USA

08:38 I Sputnik: Donbass vor Leiden retten: Volker nimmt Kiew in die Pflicht

Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, hat in einem Twitter-Beitrag die Kiewer Regierung dazu aufgerufen, die Bevölkerung der Donbass-Region als ukrainische Bürger zu unterstützen und ihr Leiden zu mindern.
„Die Menschen in den von Russland kontrollierten Teilen der Ostukraine sind ukrainische Staatsbürger, und es ist die Pflicht der Regierung, alles zu tun, um sie zu unterstützen und das durch die russische Aggression verursachte Leiden zu beseitigen“, schrieb Volker am Samstag.
 

Der russische Präsident versteht sich in der Paw´lowschen Konditionierung. Nicht nur der politische Greenhorn Selnsky schlug an, auch der US-Sondergesandte Kurt Volker reagiert mit Speichelfluß, auf das Glöckchen aus dem Kreml.
Selensky meinte Putin zu "toppen" in dem er im "Tit for tat"-Spiel, ukrainische Pässe für alle Russen, die einen Antrag einreichten, ausstellen würde. Kurt Volker erkennt die Angelrute Putins,  an deren Köder Selensky anbiss und versucht diesen Köder mit einer öffentlichen Mahnung an Kiew,  möglichst schnell vom Haken zu nehmen, wissend, daß der Kreml nur gewinnen kann.
Die Charme-Offensive Kiews an den Donbass bestand bislang in Granatbeschuss, Sabotage- und Todeskommandos, die es in das Gebiet von Donezk und Lugansk entsandte. Eine Visitenkarte der Maidan-Regierungen, welche die Bevölkerung im Osten absolut überzeugte - nämlich von der Notwendigkeit, sich niemals wieder unter die Kontrolle Kiews zu stellen. 
Jahrelang versucht bereits Kiew den Donbass auszuhungern, kann jedoch nur seine eigene Ostgrenze absperren, nicht jedoch die Grenze zwischen dem Donbass und der Russischen Föderation. Dieses dringende Anliegen Kiews, nämlich durch internationale Truppenkontingente  (UN, OSZE) die Grenzen zu Russland zu schließen, um die Bevölkerung auszuhungern, ist ein Knackpunkt, der natürlich weder für die Bevölkerung des Donbass, noch für Russland diskutierbar war, ist und sein wird.
So bringt nun also Volker als Eil-Reaktion auf Putins steile "Pass-Offensive" im Donbass, den eigentlich naheliegenden Vorschlag ein, daß sich Kiew gefälligst um die "abtrünnige" Bevölkerung im Osten kümmern möge. Wie aber? Soviel Kreide will und kann Kiew gar nicht fressen. Zudem weigert sich Kiew kategorisch zu jedwedem Dialog mit den politischen Autoritäten in Donezk und Lugansk und in Folge zu jeden politischen Kompromiss um eine mögliche, echte Autonomie der Regionen. Die letzten 5 blutigen Jahre haben zudem zu einer Entfremdung geführt, die selbst mit Rosinenbomber, statt Granatbeschuss, weggewischt werden könnte. Abgesehen davon, mangelt es der hochverschuldeten Ukraine und ihrer darbenden Bevölkerung selbst nicht nur an Rosinen.
Das "Angebot" des Selensky durch Propagandakrieg die Bevölkerung des Donbass zu überzeugen, erinnert an die Lautsprecheranlagen entlang der inner-koreanischen Demarkationslinie. Mit ohrenbetäubenden Propaganda-Stalking ist also auch nichts auszurichten, mit Beschuss und Schikane, auch nicht.
Guter Rat ist also teuer. Die Trump-USA geben zwar einen ganz neuen Ton vor, dessen Preis aber Kiew nicht zahlen kann und wird und dem die Bevölkerung des Donbass auch nicht auf den Leim gehen wird.
Die Mauern der orangen Revolution brechen ein. Nur ein radikaler Kurswechsel in Kiew, könnte da zu einer echten Wende führen. Diese ist jedoch für Selensky in Anbetracht der hausgemachten Warlords und deren Milizen ein riskantes Spiel. Ein Festhalten an den Spielregeln der USA, sind es mindestens ebenso.
Putin führt Selensky mit einem offensiven Schachzug noch vor dessen Amtseinführung vor und zeigt ihm, der eben mit 73% und dem Versprechen der Beendigung des Krieges ins Amt katapultiert wurde, seine limitierten Optionen auf. Selensky wird nicht umhinkommen "vor Putin treten" müssen um nicht bereits als designierte "Lame Duck", stapelweise Phantasie-Dekrete wie die, seiner Amtsvorgänger abzeichnen zu müssen.
Noch mehr Chaos und Enttäuschung wird die Bevölkerung in der Ukraine nicht mehr hinnehmen - weder von Wladimir Selensky, noch von Kurt Volker. Für die Donbass-Bevölkerung hingegen gibt es mit den russischen Pässen handfeste Konturen und Perspektiven für einen "Plan B". TQM

 

USA  Russland  China  Iran  Tuerkei etc.

06:11 | rp: Trump's Crusaders March To War

"... The Trump administration has demanded that the principal importers of 1.2 billion barrels of Iranian oil halt purchases almost immediately. This imperial diktat includes China, South Korea, Turkey, India and Japan. The comprehensive embargo is very close to an all-out act of war. In 1941, America’s cut-off of oil to Japan provoked the attack on Pearl Harbor.

The oil embargo not only violates international law, it sets the US on a collision course with some of its most important allies and vassal states. Brazen threats against Iran by Trump’s two main enforcers, National Security advisor John Bolton and Secretary of State Mike Pompeo, have reinforced America’s unfortunate image as an imperial power that threatens war against disobedient satraps and independent-minded nations."

Der unermüdliche Ron Paul... Aber leider leider hat er noch nicht erkannt, dass das diktierende führende Land der westlichen Hemisphäre Wertegemeinschaft, im Sinne des in der UN-Präambel vollmundig verkündeten Gleichheits-Bla-Blas darauf bestehen muss, dass alle Staaten die gleiche Pflicht das gleiche Recht haben, Öl und andere Rohstoffe in US-Dollar zu ver-/kaufen.... HP

28.04.2019

Ukraine    Russland    EU

19:01 | rubikon: „Annektiert“ und gut drauf

Seitdem sich die Krimbevölkerung vor fünf Jahren von der Ukraine lossagte, behaupten hiesige Transatlantiker, Putingegner und der Medien-Mainstream permanent, dass die Lage auf der Krim heute unter russischer Herrschaft katastrophal sei. Die Touristen würden wegbleiben, mit der Wirtschaft gehe es bergab, die Infrastruktur sei marode, die Krimtataren würden unterdrückt.

Nächtigungssteigerungen seit 2014 von 70 %, noch Fragen? TB

14:10 I SPON: Selenskyj will Russen die Staatsbürgerschaft der Ukraine verleihen

Der künftige ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will Russen die Möglichkeit geben, die Staatsbürgerschaft der Ukraine zu erwerben. Er reagiert damit auf ein ähnliches Verhalten von Russland.
"Wir werden die ukrainische Staatsbürgerschaft Vertretern aller Völker geben, die unter autoritären und korrupten Regimen leiden. In erster Linie Russen, die heute wohl am meisten leiden", sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Im Unterschied zu Russland gebe es in der Ukraine die Meinungsfreiheit, freie Medien und freies Internet. "Daher wissen wir wunderbar, was der russische Pass wirklich gewährt."

Eine hervorragende Idee des Komödianten! Ukrainer in Donezk und Lugansk bekommen dafür keine Pässe! Und die EU hat gemeinsam mit Kiew die biometrischen Pässe für die Ukraine designed, die nur jene Ukrainer bekommen, die sich im Kiew kontrollierten Teil unter entsprechenden Schmiegeldzahlungen anmelden. Dadurch bekamen sie freie Fahrt in den Schengen-Raum und dies führte bereits jetzt dazu, daß sich viele Russen aus der Krim als "Ukrainer" titulieren ließen, um ohne Visa-Schikane in die EU zu reisen.
Nun bekommen also alle Ukrainer, die Millionen Verwandte in Russland haben, russische Pässe und Russen dafür ukrainische und damit verklopft Selensky letztlich "blanko Schengen-Visa". Gut für russiche Dauertouristen, schlecht für die Visagebühren der Schengen-Staaten.
Darüberhinaus, könnte nicht nur der Kadyrow Clan aus Tschetschenien leichter in die EU reisen, auch muslimische "Russen" aus dem Kaukasus und Zentral-Asien, welche dem wachsamen Auge Putins überdrüssig sind, könnten als "Ukrainer" von Beslan und andernorts ihren Dschihad ins "offene" Europa tragen. Einfach grandios, typisch ukrainisch! TQM

16:43 | Die Leseratte
Schöne Grüße vom neuen Präsidenten an die EU! Selenski erpresst damit die EU, ihrerseits Druck auf Russland auszuüben, damit diese die Gewährung russischer Pässe an Ukrainer zurücknimmt. Die Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine in Bezug auf die eigene Bevölkerung sind der EU völlig egal, wie man am Hofierung der dortigen korrupten Mischpoke einschl. des Schokokönigs sehen konnte. Westliche Werte eben. Andererseits: Auch wenn die EU erpressbar ist, Russland ist es nicht. Putin wird freundlich mitteilen, dass er seinerseits nichts dagegen hat, wenn "seine" Terroristen nach Westeuropa auswandern und dass der Westen sich selbst dagegen schützen müsse. Er könne ja den Ukrainern die Reisefreiheit in den Schengenraum streichen.

Russland    USA    China

09:45 I Voltairent: Peking, Moskau und Washington einigen sich heimlich über Afghanistan

Die Abschlusserklärung des Treffens von Moskau [2] betont, dass die "drei Großen" miteinander einverstanden sind, um: 
- die Taliban anzuspornen, gegen die internationalen terroristischen Organisationen (vor allem Daesch, Al-Kaida und die islamische Bewegung von Ost-Turkestan) und gegen die Drogen-Produktion zu kämpfen. 
- an Verhandlungen teilzunehmen, nicht nur mit den Vereinigten Staaten für einen schrittweisen Abzug der ausländischen Truppen, sondern auch mit der afghanischen Regierung.
Diese Dreiländer-Treffen sind derzeit die einzigen in diesem Format. Kein offizielles Foto wurde ausgestrahlt.

Die russische Diplomatie und die seiner Verbündeten läuft auf Hochtouren. Im Ringen um Erdogan hält Russland die besseren Karten in der Hand. Den US-Blitzkrieg gegen Caracas hat Russland mit angehalten. Die Ukraine ist nach dem Erdrutschsieg Selenskis unter Druck. Seine 73% Wähler wollen zurück zur Normalität und dies wird nicht weiter auf Kosten des Sündenbocks Russland laufen. Syrien ist recht fest im russischen Griff, der Irak und Pakistan nähern sich Teheran, China und Russland an. Der Besuch Kim Jong Un´s bei Putin ist umso geheimnisvoller, da nichts über das vorangestellte Vieraugengespräch nach außen drang, sondern lediglich diplomatische Plattitüden. Da wartet noch so manche Überraschung.
Zwar ist Saudi der Putsch im Sudan gelungen, jeodch sollte man die politischen Fähigkeiten der "Knochensägen-Politik" nicht überschätzen. 
Wenn nun in Afghanistan mit Hilfe Chinas und Russlands die fremdländischen Terroristen der "Westlichen Wertegemeinschaft" hinausfliegen, hat der Westen seine Bodenkämpfer und Camps, die bis nach Sri Lanka ausstrahlen, zumindest in der Wildnis des Hindukusch, verloren.
Während man in der Politik Russlands eine gewisse Strategie und Systematik erkennt, präsentiert sich sowohl die EU intern, als auch die NATO und die USA, mehrfach chaotisch, widersprüchlich und zefranst, egal ob in Libyen, zum Iran, zur Türkei, zu Venezuela, aber auch zu Afghanistan und selbst gegenüber China. 
Trump´s Politik der Stärke und Härte wird nicht nur vom Deep State bekämpft, sondern auch durch Partikular-Interessen und Einzelgänge, wie Bolton-Rubio in Venezuela, oder Pompeo+CENTCOM, versus der Versuche Trump´s den Erdogan an Bord zu halten. 
Es ist also ein Zeichen der Schwäche und Panik, wenn der US-Botschafter in Moskau meint, die "Kanonenbootpolitik" des 19. Jahrhunderts wieder auspacken zu müssen, in dem er sagte, daß jeder Flugzeugträger „100.000 Tonnen internationaler Diplomatie“ repräsentiert. Er betonte, dass in der Epoche ernsthafter Konkurrenz sogar eine Flugzeugträgergruppe „enorme operative Flexibilität und Agilität“ liefere. Und wenn zwei solche Gruppen zusammen agieren, schaffen sie ihm zufolge „eine präzedenzlose Abschreckung vor einseitiger Aggression“.
D
aß, ausgerechnet der US-Botschafter in Moskau, Jon Huntsman meint, gegenüber Russland so ausdrücken zu müssen, wie seinerzeit die USA gegenüber Puerto Rico und Kuba, zeugt von einer beachtlichen Fehleinschätzung. Selbst FOTO sein Orthodoxes Eisbad im Jänner 2018 war mehr demonstrativ-machohaftes "Self-Waterboarding", als Abkühlung und kühler Kopf. Den bewahrt Russland und im Setzen seiner Spielzüge. TQM

Russland    Ukraine

08:43 | Sputnik: Putin: „Selenski ist nicht der Herrgott, dass ich vor ihn treten würde“

„Wladimir Selenski ist noch nicht in den Rang der Heiligen aufgestiegen, er ist nicht der Herrgott, und es ist unwahrscheinlich, dass ich in irgendeiner Weise vor ihn treten muss“, antwortete der russische Staatschef am Samstag bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Forums „Ein Gürtel – Ein Weg“ („One Road, One Belt“) in Peking scherzend auf die Journalisten-Frage, was er dem gewählten Präsidenten der Ukraine sagen werde, wenn er „vor ihn trete“.

Was für ein journalistischer Irrglaube, daß Russland vor Kiew antreten müsse, als ob es eine Bringschuld hättte! Die Ankündigung Putins, mitunter allen ukrainischen Antragstellern einen russischen Pass zu verleihen ist eine klare Ansage. Wenn die Ukraine ihre krankhafte Ent-Russifizierung vorantreibt, die Identität und Verbundenheit zum Nachbarn ausradiert, dann sind die russischen Schritte, mehr als begründet. Putin zeigt Selenski, daß Russland nicht um Gnade und Umkehr bittet. Die Ukraine muß zur Normalität zurückfinden. Nach den Wahlen spuckte Selenski markige Töne, nun zeigt Putin, daß es Zeit zur Besinnung ist. Wird sich Selenski hinter die EU-NATO-Hetz-Lokkomotive spannen lassen, oder die Weichen auf guntnachbarschaftliche Beziehungen stellen? TQM

Libyen

16:51 | Leser-Kommentar zum Libyen-Beitrag von gestern

Beim Thema Libyen sollte man sich daran erinnern, daß der "Duce" anfing, einen Angriffskrieg gegen TRipolitanien u nd die Cyrenaika zu eröffnen, da die ital. Kolonien in Afrika zurückgeholt werden sollten. Gleich danach sandte der"führer" seinen Wüstenfuchs hinterher um mitzusiegen.Alliierten Kräfte und den Senussi gelang des, den Angriff abzuwehren!Jedoch wurde im sog. Laval - Mussolini_Abkommen eine Grenzelinie zwischen dem "italienischen" Libyen und der französischen Kolonien in Afrika zu ziehen.:
-http://www.schreiben10.com/referate/Geschichte/20/Das-faschistische-Italien-reon.php
-http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Italien/afrika.html
-http://www.schattenblick.de/infopool/geist/history/ggneu157.html

27.04.2019

Frankreich    EU    Libyen

11:15 I TQM: EU am Wüstensand!

Die türkische "Daily Sabah" berichtet heute, daß die UN vor einem bevorstehenden Flüchtlingsstrom aus Libyen warnt. Die intensiven Kampfhandlungen um Tripoli könnten eine Massenflucht nach Europa auslösen. Während die EU, die mit UN-Mandat ausgestattete, "Zentralregierung" aus Islamisten und Lokalbanden stützt, marschiert General Haftar vor die Tore Tripolis.
Haftar ist von Russland, Ägypten und Israel gestützt, aber auch Trump pochte zuletzt durch öffentlich bekundetes Lob zu Haftar, auf eine Änderung des US-Kurses, weg von der de facto inexistenten, zahnlosesn "Zentralregierung", hin zu Haftar.
Der Wettlauf um dessen Gunst hat also voll eingesetzt, denn klar ist, daß die EU ihr Arab Spring-Ausgedinge in Tripoli nicht halten wird können.
Ebenso kann und will die EU nicht militärisch eingreifen. Fayez Al-Sarradsch, der EU-"Premierminister" in Tripoli, beklagte zuletzt die nicht einkehrende Unterstützung der EU in der Abwehr der Haftar Truppen. In Telefonaten mit Merkel, verkündete ihm diese Anfang des Monats ihre Unterstützung einerseits und ihre Ablehnung Haftars andererseits. Sarradsch wiederum drohte Europa 800.000 Flüchtlinge aus Libyen an, falls er falle.
Und schon wieder - besser gesagt, so wie immer, sei es Russland, Venezuela, die Ukraine, etc. steht die BRD auf der falschen Seite, verletzt deutsche Interessen und begibt sich in eine weitere Sackgasse - ganz abgesehen davon, daß die BRD weder politisch, noch militärisch ein Druckpotential darstellt.
Während führende BRD-Vertreter permanent deutsche Interessen verraten und sogar gegen die Energiesicherheit des deutsch-russischen Nordstream 2 Projekts agitieren, fällt Frankreich der BRD nicht nur bei Nordstream 2 in den Rücken, sondern nunmehr auch in Libyen.
Völlig ausgeblendet vom EU-Medienmainstream, ereigneten sich "seltsame Dinge" in Libyen, welche auf eine Wende Macrons hin zu Haftar deuten. Dabei geht es Macron nicht um französische Volksinteressen, jedoch immerhin um französische Konzerninteressen und zwar der Total Fina Elf.
Da es nicht länger gelingen wird Sarradsch zu halten und Frankreichs Ölkonzern aus Libyen zu fliegen droht, zieht Macron die Notbremse, während der innereuopäische Rivale Italien mit seiner ENI-Grupppe klandestin ausgestochen werden soll und man die Merkel BRD "blöd sterben" läßt.
Vor drei Tagen berichtete Al Jazeera, daß an der libysch-tunesischen Grenze eine Gruppe schwer bewaffneter Franzosen aufgegriffen und angehalten wurden. Eine Gruppe von 13 Franzosen, sowie eine Gruppe von 11, teils anderen Europäern, seien mit Diplomatenpässen ausgstattet aus Libyen ausgereist, wo sie General Haftar unterstützt haben sollen. Die Gruppe der 11 Europäer sei mit Schlauchbooten von Tunesien aus in Libyen "eingereist" und hätten Haftars Al-Watiya Luftwaffenstützpunkt unterstützt. Als dieser unter Beschuss der Sarradsch Truppen geriet, seien sie geflohen und an der tunesischen Grenze aufgegriffen worden.
Frankreich, das offiziell noch Sarradsch unterstützt wurde eiskalt ertappt. Paris behauptet, daß der schwer bewaffnete Stoßtrupp zur Sicherheit seines diplomatischen Personals in Tripoli diente. Eine billige Lüge, da sie in diesem Falle offiziell über Tripoli ein- und ausgereist wären. Die "Zentralregierung" in Tripoli bestreitet dies und deren Regierungsquellen stützten die Behauptung, daß die Franzosen Haftar unterstützten. Aufgrund "hochrangiger Intervention" wurden die festgesetzten Franzosen von tunesischen Sicherheitskräften zum Flughafen Djerba eskortiert und von dort aus per Flug nach Frankreich deportiert. 
Dieser Fall ist ein gutes Lehrbeispiel der EUropäischen Solidarität, der gemeinsamen EUropäischen "Sicherheits- und Außenpoliitk"! Was sagt Frau Mogherini??? War dies Teil der Dissonanzen zwischen Merkel und Macron? Wie wird nun Salvini reagieren? Wer gewinnt den Wettlauf um Libyen und um die Gunst Haftars? Was bleibt übrig? Nimmt Frankreich mit einer heimlichen Wende Teile der libyschen Ölfelder und die BRD dafür die "Flüchtlinge"? 
Rund einen Monat vor den EU-Wahlen bietet die EU ein jämmerliches Bild der hinterhältigen Intrigen und Gerangels um staatliche Ölinteressen. Politsch ist das "Friedenprojekt EUropa" tot. Die "Freude schöner Götterfunken" verpufft selbst am Fackelgas libyscher Ölfelder!

Argentinien

09:27 | cashkurs: Argentiniens Finanzkrise flammt erneut auf: Leitzins wieder bei 70%!

In Südamerika kehrt an der Wirtschaftsfront einfach keine Ruhe ein. Venezuela, dessen heimische Ökonomie kollabiert ist, und Argentinien machen Investoren an den Märkten für südamerikanische Regierungsbonds und Anlegern an den Währungsmärkten schwer zu schaffen. Auf welches andere Schwellenland könnte die erneut aufgeflammte Finanzkrise in Argentinien als nächstes überschwappen – vielleicht die Türkei? Oder Indonesien?

Argentinien, dereinst eines der reichsten Länder der Welt und Synonym für Wirtschaftsdynamik (Sie erinnern sich: in den Peter Alexander Filmen der 60er Jahre war auch oft ein argentinischer Millionär mit heriatsfähiger Tochter/Nichte Teil der Handlung) nun ein Dauer-Krisenkandidat! WAs Peronisten und Militärregierungen so anrichten können .....! Übrigens, die Argentinier, sind Dauer-Krisler weil in diesem Land traditionell jede Krise mit der Notenpresse bekämpft wurde! Vorbild für Euroland? TB

26.04.2019

EU   USA

18:29 | voltairenet: Die Europäische Union ist gezwungen an US-Kriegen teilzunehmen

Seit dem Maastricht-Vertrag haben alle Mitglieder der Europäischen Union (einschließlich der neutralen Staaten) ihre Verteidigung unter die Oberhoheit der NATO gestellt, die ausschließlich von den USA geleitet wird. Das ist der Grund, warum alle Mitglieder der Europäischen Union und der NATO gezwungen sind, die US-Sanktionen umzusetzen, wenn das Pentagon dem Finanzministerium die ökonomische Belagerung der Länder übergibt, die es zerstören will.

Russland    Ukraine

08:35 | RT: Russian and Ukrainian envoys clash at UN Security Council over passports decree

Die UN-Botschafter von Russland und der Ukraine gerieten, nach der Ankündigung Russlands, den Einwohnern von Donezk und Lugansk, russische Pässe auszustellen, im UN-Sicherheitsrat aneinander.
Dabei warf der ukrainische UN-Botschafter Volodymyr Yelchenko, Russland vor, die "schleichende Okkupation", der beiden umstrittenen Regionen zu befördern, da sie diese nicht länger verschleiern könnten. Es ähnle dem Kolonialismus der Sowjetunion in der Ukraine. 
Der russische UN-Botschafter, Vassily Nebenzia, hielt dem entgegen, daß die Ukraine gegen die Minsker Vereinbarung verstoße und andauernd die Lebenssituation der 4 Millionen Einwohner durch eine Totalblockade unmöglich mache. Niemand zwinge die Bewohner zu russischen Pässen, jedoch verwehre die Ukraine jenen Bürgern, die sie als Ukrainer betrachte, sämtliche Bürgerrechte.

Die Ungarn erteilen Pässe an ihre Minderheit in der Ukraine und Rumänien. Israel erteilt Pässe an jeden jüdischen Antragsteller weltweit. Rumänien verleiht Pässe an die rumänische Bevölkerungsgruppe in Moldawien. Die BRD verlieh Pässe an hundertausende Deutsch-Russen, etc.. Worin also ist die Aufregung fundiert, wenn Russland der gemarterten, verstossenen Bevölkerung des Donbass Pässe verleiht, die ihnen Bewegungsfreiheit aus dem "Non-Territory", ermöglichen?
Kiew und sein neuer Präsident bekommen ein klares Zeichen aus Moskau. Entweder Kiew hält sich ans Völkerrecht und behandelt "seine" Bevölkerung als gleichwertige Bürger, oder es fährt fort mit Totalblockade und Granatenbeschusss. Sollte sich Selensky für die Banditenpolitik der letzten 5 Jahre entscheiden, dann wird die mit Russland traditionell verbundene, russischsprachige Bevölkerung des Donbass seine schrittweise Integration weiter im Osten suchen. Der von Selensky angekündigte Info-Krieg zur Rückgewinnung des Donbass wird sich an Taten und nicht an billiger Propaganda messen müssen. Würde jedoch Selensky den Weg in einen echten föderativen, ukrainischen Staat beschreiten wollen, der seine Bürger nicht in den NATO- und EU-Rachen wirft, dann wäre auch der Weg in einen zivilisierten Staat unter Einschluß des Donbass frei.
Fraglich bleibt, ob die "Westliche Wertegemeinschaft" Kiew diesen Weg gehen läßt, oder die rund 78Mrd. USD-Verschuldung "fällig stellt", falls Selensky aus der Umklammerung ausbricht. Leider bestehen dahingehend eher Zweifel, wenn wir uns daran erinnern, daß Joe Biden neulich damit prahlte, seinerzeit damit gedroht zu haben 3 Mrd USD-Kredite binnen Stunden fällig zu stellen, wenn Poroschenko sich geweigert hätte, den ukrainischen Generalstaatsanwalt zu entlassen, da dieser bezüglich der Involvierung seines Sohnes Hunter Biden in ukrainische Gasgeschäfte ermittelte. TQM

25.04.2019

USA   Russland

11:25 | fzk: Der Austritt der USA aus dem INF-Vertrag und Boltons Moskaubesuch

Kommentar des Einsenders
soweit ich Beiträge und derren Kommentaren gelesen habe war stets von Taktik die Rede!
Mir fehlt grundsätzlich eine strategische Diskussion, die nur gelegentlich aufflammte.
Ein sehr gute Beispiel ist m. M. der anhängenden Beitrag von Pyakin. er befaßte sich mit dem bewaffneten Konflikt! zwische Pakistan und Indien nach wechselseitigen Flugzeug-Abschüssen. Dort wird eine gute strategische Analyse geliefert! das Gebiet ist eigentlich der südöstlichste Frontabschnitt eines potentiellen NATO Kampfgebiet!
Abschließend noch ein Hinweis an die Kaisertreuen: Am Ende des Beitrages kommt noch ein sehr interressanten Hinweis au die Größe eines potentiellen Öster REICH !!!

EU   USA

06:23 | vn: Die Europäische Union ist gezwungen an US-Kriegen teilzunehmen

Seit dem Maastricht-Vertrag haben alle Mitglieder der Europäischen Union (einschließlich der neutralen Staaten) ihre Verteidigung unter die Oberhoheit der NATO gestellt, die ausschließlich von den USA geleitet wird. Das ist der Grund, warum alle Mitglieder der Europäischen Union und der NATO gezwungen sind, die US-Sanktionen umzusetzen, wenn das Pentagon dem Finanzministerium die ökonomische Belagerung der Länder übergibt, die es zerstören will.

Ja, ja, das Mantra vom "Friedensprojekt" EU... Abgesehen davon, dass Zentralismus und das Einziehen weiterer Bürokratenebenen, natürlich ohne skin in the game, noch nie sinnvoll war, zeigen die Überlegungen von Thierry Meyssan gerade auch für das angeblich immer noch, zumindest ein wenig neutrale Österreich einen ganz anderen machtpolitischen Zusammenhang. Falls Sie jetzt meinen, das ist doch nur Papier, in der Praxis wird das schon nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird, dann denken Sie aktuell beispielsweise an Manfred Weber und seinen Beitrag zum Wirtschaftskrieg/Kampf gegen Nord Stream 2, von den militärischen Kriegen zur Verteidigung der "westlichen Wertegemeinschaft" in Afghanistan, Libyen, Kosova, Syrien etc. ganz zu schweigen. Es sieht so aus, als hätte sich die EU vollumfänglich dem Hegemon USA ausgeliefert und die Politik der USA folgt - wie die jedes Imperiums - dem Grundsatz der normativen Kraft des Faktischen. Das heißt für die EU: Die USA setzen sich bei Bedarf über jene Gesetze, Vereinbarungen etc. hinweg, deren Einhaltung sie von anderen selektiv einfordern. Wie das alles mit den Ideen/Idealen der Souveränität, Neutralität etc. vereinbar ist, scheint in Europa niemanden zu interessieren. Wobei, es mag zynisch klingen, aber ich wette, die meisten der 751 Abgeordneten im europäischen Parlament haben die Maastricht-Verträge nicht einmal gelesen. HP

24.04.2019

Ukraine   Russland

18:32 | welt: Selenskyj fordert Verschärfung der Sanktionen gegen Russland wegen Pass-Streits

Der designierte ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland gefordert. "Die Ukraine zählt auf die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft (...) und auf eine Verschärfung des diplomatischen Drucks sowie der Sanktionen gegen Russland", hieß es am Mittwoch in einer Erklärung Selenskyjs. Anlass sind von Moskau zuvor erlassene Regeln, durch die Bewohner der Ostukraine leichter die russische Staatsbürgerschaft erhalten sollen.

RAM
Dazu braucht man kein Prophet sein: Sie wollen Krieg und sie werden ihn bekommen.

Irak

18:28 | markmobil: MARKmobil #19 - Erbil und das große Q

Für Kurdistan, die nördliche Region im Irak, sind während der amerikanischen Besatzungszeit ganz besondere Weichen gestellt worden. Seitdem entwickelt Kurdistan ein rasantes Wirtschaftswachstum. Luxussiedlungen von gigantischem Ausmaß sind entstanden und vieles ist hier deutsch. Die Bewohner fahren deutsche Autos auf deutschen Straßen. Sie haben deutsche Lattenzäune vor ihren Häusern, fahren in eine deutsche Autowäsche und schmieren ihre Motoren mit deutschem Öl.

Israel

09:58 I rt: Abgang mit Knalleffekt: Scheidender französischer Botschafter in USA nennt Israel "Apartheidstaat"

Gérard Araud, Frankreichs scheidender Botschafter in den USA, nannte Israel in einem Abschiedsinterview mit dem "Atlantic Magazine" einen "Apartheidstaat" und kritisierte den kommenden Nahostplan von US-Präsident Trump. Der Plan sei zum Scheitern verurteilt.

07:59 | Jerusalem Post: NETANYAHU: I WILL NAME A GOLAN TOWN AFTER TRUMP

Netanjahu sagte, es bstünde die Notwendigkeit eine Gemeinde am Golan nach Trump zu benennen - Kiryat Trump. Netanjahu bereiste eben mit seiner Familie den Golan und dankte Trump für die "ewige Anerkennung der Golanhöhen als israelisches Staatsgebiet."

Ein neuerlicher Flashback in die Zeit des Kalten Krieges, diesmal am Schauplatz des neuen Kalten Krieges, zwischen dem Nah-Ostblock und der Nahost-NATO.
Trump-City, so idyllisch, wie das ehemalige Frunze in Kirgistan, jedoch am Hochplateau des Golan. Jenseits der Demarkationslinie kann sich Assad dankbar zeigen und rückkehrenden, syrischen Flüchtlingen die Stadt Putingrad errichten. TQM

23.04.2019

Argentinien    USA

20:20 | amerika21: USA übergeben Argentinien Dokumente zur Militärdiktatur

Mit dem Akt der Dokumentenübergabe an den argentinischen Außenminister in den Washingtoner Nationalarchiven haben die USA die Geheimhaltung der historisch größten Datenmenge von Informationen gegenüber einer ausländischen Regierung aufgehoben. Dadurch öffnet sich für Argentinien ein lang erwartetes Kapitel über das Wissen und die Billigung der verschiedenen US-Administrationen zu den Verbrechen der argentinischen Militärjunta von 1976 bis 1983.

Die Leseratte:
Ganz erstaunlich! Die USA geben große Mengen an Geheimdienst-Dokumenten an Argentinien, so dass dort mit der Aufklärung von Verbrechen während der vergangenen Diktaturen begonnen werden kann.

USA   Russland   China

12:01 | geolitico: Trumps Angst vor China und Russland

Die USA gaben 2017 mit 610 Milliarden Dollar mehr Geld fürs Militär aus als die in der Rangliste folgenden sieben Länder zwei bis acht zusammen. Gegenüber den Ausgaben Chinas von 228 Milliarden betrugen die der USA das 2,7-fache, gegenüber denen Russlands von 66,3 Milliarden das 9,2-fache, wobei Russland 2017 die Militärausgaben um 20 % gesenkt hatte.1 Angesichts dieser offensichtlich massiven Bedrohungen beschlossen daher die USA bereits im September 2018, so früh wie noch nie in den vergangenen 40 Jahren, mit überwältigender Unterstützung beider Parteien ihren Kriegshaushalt für 2019 auf 716 Milliarden Dollar zu erhöhen.2

Iran    USA

10:20 I Jerusalem Post: U.S. LOOKING TO SIGN NEW AGREEMENT WITH IRAN: BRIAN HOOK

Der US-Vertreter für iranische Angelegenheiten, Brian Hook sagte gegenüber dem iranischen Staatsfernsehen, daß man sich entweder für die USA, oder den Iran entscheiden müsse. Die USA wollten eine neue Vereinbarung mit dem Iran schließen, welche "die regionale Agression des Iran stoppe und die Inhaftierung ausländischer Gefangener, einschließlich US-Bürger beende." Die USA haben bereits dem Iran Einnahmen von 10 Mrd. USD verhindert. Der Iran werde entweder seine agressive Politik beenden müssen, oder seine Wirtschaft werde zerfallen. 70% der Eonnahmen der Hisbollah kämen aus dem Iran. Daher haben die USA eine 10 Mio USD-Prämie auf Hinweise zur Finanzierung der Hisbollah ausgesetzt.

Die Hisbollah sitzt in der Regierung des Libanon. Weder der libanesische Präsident, noch der Premier Hariri können und wollen die Hisbollah aus der Regierung und aus dem öffentlichen Leben des Libanon kippen und das Land ins Chaos stürzen. Wenn die USA die Hisbollah kaltstellen wollen, dann müssen sie auch den libaneischen Staat kaltstellen - nicht nur den Iran. Das versuchte bereits MBS mit der Entführung des Hariri - erfolglos. Die Türkei, China, Russland, Pakistan und Indien werden aus diversen Gründen das Abwürgen des Iran nicht hinnehmen. Warum soll also der Iran die "totale Kapitulation" unterschreiben, welche die USA als "Vereinbarung" titulieren??? TQM

 

  Iran    Pakistan

10:00 I PressTV: Terror groups seek to ‘contaminate’ Iran-Pakistan ties: Ayatollah Khamenei

Imre Khan, der Premierminister Pakistans, kam heute in Teheran mit Ayatolloah Khamenei darin überein, daß die Terroristen entlang der iranisch-pakistanischen Grenze ausgelöscht werden müssen, da sie die Beziehungen zwischen beiden Staaten vergiften. Viele Probleme seien während der Gespräche in Teheran angesprochen und gelöst worden, da ein gutes Verhältnis wichtig für beide Staaten sei. Dieses gute Verhältnis habe jeodch starke Feinde.

Pakistan macht also wie erwartet ernst und bekämpft die vom Ausland gestützten Terrorgruppen, die gegen den Iran operieren.  Noch wurde nicht bekanntgegeben inwieweit die bilaterale Kooperation "in einigen Sektoren" aussehen soll. Die Türkei verlautbarte heute gemeinsame Militärmanöver zwischen der Türkei, Aserbaidschan, Usbekistan und Pakistan. Diese werden vom 1.-3. Mai staffinden und sollen die militärische Kooperation vertiefen. Die Türkei liefert bereits jetzt große Mengen an Rüstungstechnik an Pakistan und gedenkt dies auszubauen. Die Türkei wendet sich nicht nur von NATO-Brüssel ab, sondern auch von den EU-Beitrittsambitionen. Beides ist gut für Europa und widerspricht weder den russischen-, noch den chinesischen Interessen. TQM

06:29 | vn: Sudan ist unter saudische Kontrolle geraten

"..... Das neue Staatsoberhaupt, General Abdel Fattah Abdulrahman al-Burhan (Foto), - dem die Familie von Omar al-Bashir die Macht friedlich übergeben hat - gehört nicht zu den wichtigsten militärischen Führern, aber war der Chef der sudanesischen Streitkräfte, die auf Seiten der Saudis gegen die Jemeniten kämpfen.

Von jetzt an ist der Sudan, der durch Katar wirtschaftliche Unterstützung erhielt, wieder unter Saudi Arabiens Einfluss; ein weiterer Verlust für die Muslimbruderschaft und die Türkei (die einen Militärstützpunkt auf der Insel Suakin besitzt)."

Sicher alles nicht wahr, schließlich haben wir in/auf orfzdfardbildfazetc.gelesen, dass eine Frau friedlich demonstriert hat, andere haben sich ihr angeschlossen und schließlich hat das Militär auch noch die lieben Demonstranten unterstützt und der böse al-Bashir, bei dem man auch noch Bargeld (!) gefunden hatte, musste gehen. Das liebe Militär will aber die Macht nicht behalten und so wird es bald Wahlen im Sudan geben, natürlich frei, unabhängig und überhaupt, amen. HP

22.04.2019

Tuerkei    Iran    Pakistan    China    Indien    USA    Saudi Arabien

19:20 I Dailysabah: Turkey rejects US sanctions on Iran's oil, FM Çavuşoğlu says

Nachdem die USA eben die "Ausnahmegenehmigungen" für den Ankauf iranischen Öls bekanntgaben und meinten die iranischen Öl-Exporte "auf null" zureduzieren", wies der türkische Außenminister diese Entscheidung der US-Regierung zurück. Pompeo gab bekannt, daß Saudi und andere Staaten den erzwungenen Exportstopp des Iran auffangen würden. Die Türkei werde unilaterale US-Sanktionen, welche die Beziehungen der Türkei zu ihren Nachbarstaaten beeinflussen nicht hinnehmen.

Und wie vorhersehbar, fällt der nächste Groschen in der NATO-"Bündnispartnerschaft"! Nun wird nach halbverdeckten Sanktionen und Schrauben an der Lira, der offene Sanktionsreigen gegen die Türkei gestartet. Und es tut sich der nächste Schauplatz in der Nachbarschaft auf:
 Der pakistanische Premierminister Imre Khan begab sich heute auf eine mehrtägige Iran-Reise. Imre Khan, der Cricket-Held Pakistans, studiert in Oxford, aus einer Paschtunen-Familie stammend, ist ein durchaus säkularer, westlich geprägter Politiker, der sich weder von Zia-Ul-Haq, noch von Musharraf in ein politisches Amt ziehen ließ, ehe er letzten August selbst Präsident Pakistans wurde.
Die zunehmend feindliche US-Politik gegen Pakistan quittierte Khan mit wilden Twitter-Gefechten gegen Trump.
Pakistan, 17 Jahre lang die Militär-Nachschub-Basis der USA für Afghanistan, ist seiner Rolle leid. Schon seit Jahren wurde es Pakistan durch die US-"Verbündeten" untersagt eine dringend benötigte Gaspipeline zum Iran zu errichten.
Die USA hingegen investierten nichts in Pakistan, außer einer Militär"Hilfe" in dreistelliger USD-Höhe, als pauschal Abgeltung, inklusive der humanen  Kollateralschäden an den Stämmen des Nordens. Die wurde vor wenigen Monaten gestrichen.
Verstärkt traten die Chinesen auf den Plan und boten Pakistan mit dem Anschluß an die Seidenstrasse Abermilliarden an Infrastrukturinvestitionen an. Pakistan konnte und wollte sich dem nicht verweigern, ließ aber weiterhin saudisch inspirierte Terrogruppen sowohl gegen Indien, als auch gegen den Iran von seinem Territorium aus operieren.
Mit dem neulichen Anschlag im indischen Kashmir, der beinahe in einem heißen Krieg mündete, ist an der Grenze zu Indien Schluß mit Terror.
MBS visitierte im Auftrag der USA Pakistan, verstreute ein paar Infrastrukturmilliarden und hoffte nicht nur die Chinesen zurückzudrängen, sondern auch die Terroristen gegen den Iran weiterhin zu versorgen. Nach heftigen Protesten des Iran ist jetzt auch damit Schluß.
Khan, der eine beachtliche schiitische- und ismailitsche Minderheit im eigenen Land zu berücksichtigen hat, besuchte nicht nur demonstrativ die heilige Stadt der Schiiten, Mashdad, sondern morgen auch Teheran. Der sunnitische Wahabiten-Terror von Pakistan aus in den Iran wird eingestellt.
Pakistan wird vom Iran unwiderstehliche Öl-Angebote erhalten, die es weder ausschlagen kann, noch will - abgesehen davon, sind die größten Öl-Kunden und Investoren des Iran gemeinsam mit den Chinesen dausgerechnet die Inder.
Die Milliarden der Saudis in Pakistan, ausgesät als Giftdünger, werden so nicht ankommen. Pakistan, das den Saudis seine Soldaten als Kanonenfutter für den Krieg im Jemen schickte, muß seine komplexe religiös-ethnische Bevölkerung ausbalancieren. Das Interessenspendel schlägt nun  klar nach China und schließt den Iran ein. Der Wirtschaftsraum des Nah-Ostblocks wandert in Richtung Osten und auch der Türkei bietet sich mit dem iranischen Anschluß an Pakistan, ein weiteres Marktpotential. 
Die Frage inwieweit die Amerikaner das traditionell mißtrauische Verhältnis zwischen Indien und China vergiften können und ein Näherrücken innerhalb der SCO (Schanghai-Konferenz) verhindern können, ist noch ungewiß.  Letzte Woche entsandte Indien, so wie Russland einen Flottenverband zur Teilnahme an den 70-Jahr-Feierlichkeiten und Manövern der chinesischen Marine.  Es sieht also auch im Pazifik nicht gut aus, für die amerikanische Dominanz auf den Weltmeeren. TQM

 

Libyen    Russland    USA

09:15 | Voltairenet: Washington und Moskau in Libyen vereint gegen die UNO

Es ist das erste Mal, dass Washington und Moskau sich einig sind, eine Lösung zu vereiteln, die sie zuvor im Sicherheitsrat unterstützt hatten.
Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich scheinen vergeblich geglaubt zu haben, dass die beiden Großmächte ihr Engagement vor der internationalen Gemeinschaft respektieren würden.
Aber die hinter Marschall Khalifa Haftar stehende Koalition ist nicht so fest vereint wie es scheint. Die Vereinigten Staaten unterstützen ihn, um den Konflikt andauern zu lassen, zumindest bis zum Rückgang ihres Schieferöls (in 2023 und 2024, laut der IEA), während Russland ihn im Gegenteil unterstützt, um die Region zu stabilisieren.
Während der libysch-arabischen Dschamahirija leitete der Marschall die libysche Expeditionsarmee im Tschad. Er lehnte sich gegen Muammar al-Gaddafi auf und schlug sich auf die Seite der CIA, bevor er in Virginia Exil machte. Er kehrte nach Libyen zurück während des Sturzes des Führers und hat seit jeher, trotz des Anscheins, die US-Unterstützung genossen.
Obwohl Washington nicht die geringste Absicht hat, ihn zu unterstützen, aber weiß, dass nur Saif el-Islam Gaddafi fähig ist, die Stämme des Landes wieder zu vereinen, lässt Washington seine [Haftars] Chancen offen, um in jedem Augenblick die Situation stören zu können. Aber der Sohn des Führers ist seit seiner Inhaftierung und Folter nicht mehr in der Öffentlichkeit erschienen, so dass es unklar ist, ob er imstande ist oder nicht, eine politische Rolle zu spielen.


Die von der EU und durch die UN abgesegnete "Regierung" in Tripoli ist am Ende. "Die Zeit" merkt bereits an, daß die Zeit für das  mehr, oder weniger offen islamistisch-kriminelle Netzwerk in Tripoli sich dem Ende zuneigt:  Die Regierung in Tripolis mag international anerkannt sein. Aber sie wird von den Milizen der Stadt beherrscht, unter ihnen radikale Islamisten und Kriminelle. Die meisten Menschen im Osten wollen einer solchen Regierung nicht unterstellt sein. Jetzt verteidigen die Milizen von Tripolis, zusammen mit den mächtigen Milizen aus Misrata, die Hauptstadt. Unterstützt werden sie von weiteren bewaffneten Gruppen mit zweifelhaftem Ruf. Unter ihnen sind die Al-Kaida-nahen Al-Faruk-Brigaden aus Zawya, die radikalen Islamisten der Saraya Defend Benghazi und die Jabhat al-Sumood von Salah Badi, einem Milizenführer aus Misrata. Die Vereinten Nationen haben Badi mit Sanktionen belegt, nachdem er im vergangenen September Tripolis angriff und dabei auch Wohngebiete unter Beschuss nahm.
D
ie Fraktionen der "libyschen Regierung" in Tripoli formten nie eine echte Staatsregierung, nicht einmal eine Stadtregierung. Ihre Akzeptanz und Herrschaft ist nicht mehr, als eine Selbstlüge der EU, der Wunsch den Rest des verbrecherischen Treibens ihres Arab Spring zu übertünchen. All jene, von Tony Blair, über Sarkorzy, die im Zelt des Gaddafi eintraten und teils mit vollen Taschen abtraten, ehe sie später den Spender wegbombten und massakrierten, unterstützen das Chaos und den Failed State des Post-Gadaffi Libyens.
Was wollen sie nun tun? General Haftar von Tripoli durch Bombenteppiche fernhalten? Sich ein EU-Afghanistan samt Massenflucht herbeibomben? EU-Bodentruppen nach Libyen entsenden, um unter hohen Blutzoll und Massenflucht nach Europa, General Haftar zu verhindern? Sie können es weder militärisch, noch politisch.
Aus verschiedenen Motiven heraus, unterstützen sowohl Trump, als auch Russland General Haftar. Die EU ist mit Libyen ein weiteres Gebiet der europäischen Einflußsphäre los. 
Haftar, der von Anbeginn seines Kampfes gegen Tripoli von Ägyptens Al-Sisi unterstützt wurde, der medizinisch und politisch in Moskau aufgebaut wurde, wird Tripoli einnehmen, egal ob und in welchen Worten Frau Mogherini  "mit ihm redet".
Im Hintergrund steht Saif Gaddafi in einem ruhigen Warteraum. Er wird sich noch nicht zeigen, sich nicht in der militärischen Phase verheizen. Er wird jedoch schon bald zu Tage treten, wie einst sein junger Vater, jedoch ohne den exzentrischen Spinnereien einer "Volksdschamaharija". Wenn er dann unter dem Schutz der Haftar Militärs die politische Einigung übernimmt, dann naht die gnadenlose Abrechnung mit den Clintons, Obamas, Blairs, Camerons, Sarkozys und Renzis. Egal ob Trump, oder Berlusconi, oder Putin:  Sie alle werden genüsslich zuhören und sehen, was der junge Gaddafi bilanzieren wird. Das Urteil wird ein detailiertes, vernichtendes Licht auf die "Westliche Wertegemeinschaft" werfen. An dem Punkt werden sich auch die Wege der Amerikaner und Russen scheiden. Saif Gadaffi, der mit einem israelischen Model liiert war, ist wieder ein "Fall" für das Dreieck Putin-Netanjahu-Trump.
Während die USA versuchen werden den alten Exil-Gast Haftar exklusiv an Bord zu holen, wird er selbst, aber auch durch Gadaffi, der um die Pakttreue der USA ausreichend bescheid weiß, mehr auf die russische Achse setzen. Die rituellen Sanktionsregen-Tänze des Pompeo und Bolton sind vorprogrammiert. Sie haben jedoch weder Maduro, noch Rouhani zu Fall gebracht und werden auch keinen Gadaffi Jr. vertreiben. TQM

21.04.2019

Russland    Syrien

11:49 | Sputnik: Russland mietet Syriens Hafen Tartus für 49 Jahre an

Russland wird den syrischen Hafen Tartus zu Verkehrs- und Handelszwecken für 49 Jahre anmieten. Das teilte der russische Vizeregierungschef Juri Borissow nach einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor der Presse mit.
 

Russland ist nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich zurück in Syrien - und zwar für die nächsten 50 Jahre. Die anzunehmende "Empörungswelle" der "Westlichen Wertegemeinschaft" wird wohl in den kommenden Stunden und Tagen folgen. Jene die Syrien gerettet haben, leisten Wirtschaftshilfe und Wiederaufbau. Jene, die Syrien in ein Blutbad gestürzt haben, wollen es aushungern. Die USA, die weltweit hunderte, teils illegale Basen unterhalten, die ganze Landstriche seit Jahrzehnten diktieren und ausplündern, sollen sich vor mahnenden Worten hüten. Ob das noch immer okkupierte Guantanamo Bay auf Kuba, Al-Tanf in Ost-Syrien, oder der durch Raub und Vertreibung besetzte Chagos-Archipel im Indischen Ozean. Schweigen im Westen ist mehr als geboten! TQM

12:33 | Leser-Kommentare
(1) Sehr schön, die Zukunft bleibt interessant. Die großen, bereits seit Jahrzehnten bekannten, Öl- und Gasfelder rund um Zypern finden immer mehr Interessenten, und diesmal nicht nur westliche. Russland in Syrien, in der Türkei, China in Griechenland, Usrael, GB auf Zypern...jeah, das wird very spannend.

(2) Es ist allerdings zu bezweifeln, ob Russland tatsächlich großes Interesse daran hat, daß die Gasreserven im nahen Osten groß nach Europa exportiert werden. Schließlich sind sie mit Gazprom schon lange hier und wollen hier auch weiter das Gas zu hohen Preisen verkaufen. Möglicherweise läuft der Aufbau Syriens nicht so reibungslos wie man es sich erhoffen würde...

13:27 I TQM ad (2): Denke ich nicht. Erstens schadet eine "konkurrenzierende" Gaspipeline nach Europa Russland nicht. Russland hat mit Nordstream 2 und der nahenden Turkish Stream sowieso immense, weitere Kapazitäten und bleibt marktbeherrschend.
Der kleine israelisch-zypriotische Konkurrent mit katarischer Beteiligung bringt die Anti-Russen in der EU zum Schweigen. Sie können Russland hinkünftig keine Monopolstellung vorhalten. Außerdem warten wir mal ab - Russland ist nicht in Syrien wegen der Gasrouten und die Türkei kündigte bereits an, ihre Totalblockade des israelisch-zypriotischen Projekts an, falls es ausgeklammert werden würde. Katar wird auf die türkischen Bedenken Rücksicht nehmen. Russland kann von Tartus aus hinüber nach Zypern blicken und entspannt beobachten, wie sich der (noch) "NATO-Partner" Türkei mit Griechenland und Israel unter Schutz der USA  um ihre Röhre prügeln. Dies wird auch den Zypern-Konflikt neu befeuern. Dort wird  GB mit seiner Truppenpräsenz zwischen die Fronten geraten. Ärger für die Briten in Zypern kommt den Russen allemal recht. 

(3) @ (2) Bedenkenträger immer and everywhere - na und?
Wichtig ist doch nur, dass da jetzt auch mal ein paar mehr Spieler am Tisch sitzen und den einen, der ständig alle andern versucht zu bescheißen, im Zaum hält. Ob das Öl/gas nach Europa ist doch eh noch nicht raus, wozu also Bedenken gegen ungelegte Eier - oder etwa weil Ostern ist?

20.04.2019

Saudi Arabien

19:27 I PressTV: Saudi Arabia torturing detained Rohingya Muslims on hunger strike: Report

650 Rohingyas, die nach Saudi flohen, sind dort in Jeddah in Hungerstreik getreten. Seit 2012 befinden sie sich in Saudi und werden dort interniert. Die saudischen Behörden werfen ihnen vor, sich mit falschen Dokumenten am sadischen Arbeitdsmarkt einschleichen zu wollen und wollen sie zur Abschiebung und Rückreise bewegen. Seit letzten Montag werden sie mental gefoltert, nun wurden ihnen die Pölster und Decken weggenommen und die Klima-Anlage 24/7 voll eingeschaltet. 

Die saudischen "Hüter der Heiligen Stätten" verhalten sich nicht sehr nobel gegenüber ihren Glaubensbrüdern aus Myanmar. Offenbar gibt es in Saudi sogar eine Folter-Klassengesellschaft  - vom Abhängen im Ritz-Carlton bis zum kalten Loch abwärts. Man stelle sich vor, der niederösterreichische Landesrat Waldhäusl, oder gar Innenminister Kickl, würden beim "Reform-Prinzen" MBS eine Schulung in Flüchtlingsbetreuung absolvieren! Trump hingegen meinte, daß  er darauf vertraue, daß MBS wisse was er tue.
Nun gut der von Soros dirigierte Migrations-Chor wird bei Saudi ein Auge zudrücken. Saudi finanziert die bewaffnete Rohingya Bewegung in Myanmar und foltert die unbewaffneten Rohingya in Saudi. Die "Westliche Wertegemeinschaft" sanktioniert Myanmar, für die "mangelnde Menschrechtslage in Myanmar. Die BRD, F und GB schicken Waffen nach Saudi, Trump blockierte das Ende der US-Unterstützung für den saudischen Hungerkrieg im Jemen.  

Nach so vielen Unerfreulichkeiten, die aber aufgezeigt werden müssen, ist es nun an der Zeit in österlicher Auferstehungsfreude zur Mette zu eilen. Allen Lesern ein gesegnetes Osterfest! TQM

 

Tuerkei    Nato    Russland

11:51 I Sputnik: Bei Ausschluss aus F-35-Programm: Türkei hat offenbar „russischen“ Plan B

Wie ein hochrangiger Militäroffizier gegenüber dem Portal offenbarte, könne es sich Ankara nicht leisten, keinen Ersatz für die F-35 zu finden. Er nannte aber keine Substitutionsvarianten, da dies „technologische, wirtschaftliche und politische Erwägungen“ erfordern würde. 
„Die russische Kampftechnologie wäre die beste Option, wenn sich unsere amerikanischen Verbündeten auf nicht alliierte Weise verhalten und die Mitgliedschaft der Türkei im Joint Strike Fighter-Programm in Frage stellen würden“, zitiert Defense News seinen Informanten.

Die Rest-Substanz der türkischen NATO-Mitgliedschaft erinnert an einen gestrigen Beitrag über das "Pro&Kontra von veganem Osterschinken!" Langsam wird es heiter-pervers.
Man stelle sich vor, wie es aussieht, wenn das gar nicht mehr verwunderliche "Türkische Osterwunder" eintreten sollte. Noch ist es eine unverhohlene "Drohung", aber das türkisch-amerikanische "Tit for Tat"-Spiel dreht sich zügig weiter. So wäre also der "NATO-Partner" Türkei nicht nur mit der russischen Luftabwehr - gegen "wen auch immer" abgesegnet, sondern es kämen, mit Sicherheit modernste, russische Kampfjets hinzu. Und zwar gepaart mit billigen Energielieferungen, welche im Nebeneffekt die Betriebskosten niedrig halten und mit einem lokalen Fertigungs- und Komponenten-Beitrag, der nicht nur die Anschaffungskosten senken würde, sondern auch die türkischen Zulieferer des F-35 Ausfalles kompensieren würde. Dies wäre eine derartig gravierende Zugabe zur S-400, daß die Türkei "eo ipso" aus der NATO-flöge.
Während sich die US-Hawks mit der Zwangstransplantation ihres Guaidó in Venezuela beschäftigen und John Bolton bereits von einem Sonnebad in der "Schweinbucht" schwelgt, fliegt dem Stoltenberg-Club die Türkei aus der Krone! TQM

Israel    Russland

09:27 | RT:  ‘Declare war on Lebanon, take out Syria’s S-300s’: Outgoing Israeli general on handling neighbors

Der scheidende israelische General des Nordkommandos, Yoel Strick meinte, daß Israel demnächst fortschritlliche Waffensysteme präsentieren werde, die sie gegen die russischen S-300 einsetzen könne um diese zu eliminieren, falls sie israelische Kampfjets bei Einsätzen in Syrien ins Visier nehmen würden. Israel hätte die militärische Kapazität dem Libanon den Krieg zu erklären und eigene Verletzung des syrischen Luftraumens sicherzustellen. Er gestand jedoch ein, daß ein derartig drastischer Schritt die Beziehungen zwischen Moskau und Tel Aviv schädigen würde. 
Moskau warnte bereits einmal, nach dem Abschuß des Il-20 Aufklärungsflugzeugs, daß es im Falle israelischer Militäraktionen, welche russiche Truppenteile in Syrien gefährden würden, alle Satelliten-Navigationssysteme, Radar-Anlagen und Kommunikationssysteme ihrer Kampfjets im gesamten Mittelmeerraum neutralisieren würde. Seitdem fliegt Israel seine Angriffe auf syrische Ziele über Luftraumverletzung des Libanon.

Ein starker Abgang des israelischen Generals, aber etwas "pfeiffen im Walde". Zwar verwendete Israel bei seinem letzten Angriff auf syrische Ziele hyperschall-ähnliche Raketenwaffen, abgeschossen von israelischen Jets über libanesischem Luftraum, die nur sehr schwer rechtzeitig erfasst und eliminiert werden können, aber auch Russland hat seine modernste Rüstungstechnik in Syrien aufgestellt.
Aus guten Gründen hat Moskau die S-300 noch nicht dem syrischen Bedienpersonal übergeben. Israel kann also die S-300 Stellungen nicht angreifen, ohne Russen zu töten. Es wird dies auch nicht tun. Einerseits sind die Beziehungen zwischen Netanjahu und Putin zu wichtig und zu gut - zuletzt übergab Putin die sterblichen Überreste vermisster IDF-Soldaten an Netanjahu - andererseits, wäre dann ganz Schluß mit der israelischen Bewegungsfreiheit über Syrien und dem Libanon. Russland könnte nebst der Blackouts im Mittelmeer, weitere S-300 im syrisch-libanesischen Grenzgebiet aufstellen und dabei den libanesischen Luftraum "verletzen", falls Israelis denselben verletzte um Ziele in Syrien anzuvisieren. Jeder ist sich dieser Eskalationsspirale bewußt. Ein schriller Abgang eines Generals zum Pessach-Fest, ist also nicht mehr als eine weitere, politische Eigen-PR, die ihn nach der gebotenen, dreijährigen Ruhephase für ein politisches Amt in einer israelischen Hardcore-Partei empfiehlt. TQM

19.04.2019

USA    Libyen

19:20 I Dailysabah: Trump praises Libya's Haftar for 'fight against terror, securing oil fields' in phone call: White House

Trump lobt den Einsatz des libyschen Generals Haftar gegen den Terror in Lybien und dessen Einsatz Ölfelder zu retten. Russland stellt sich gegen eine britische UN-Resolution zur Beendigung der Kämpfe, die EU und die Golfstaaten sind geteilt in ihrer Haltung.

Anders, als beim Deep State (Rubio&Co) "Venezuela-Projekt", steht Trump hier auf der Seite Russlands, Ägyptens und Israels - gegen die NATO, gegen Frankreich und GB. Salvini-Italien schwenkte - vielleicht vorübergehend -  von Haftar auf Tripoli, weil ihnen wohl für die ENI Ölfelder in Aussicht gestellt wurden. Warum Salvini hier auf die "Macht" der EU setzt ist verwunderlich! Sicher war Israel ausschlaggebend für Trumps Kontarkarierung Brüssels (EU+NATO), aber auch, weil über den siegreichen  Haftar, Russland zum alleinigen Sieger mutieren würde. Eine sehr schöne Bruchlinie in der "Westlichen Wertegemeinschaft"! TQM

 

Iran   USA    Tuerkei

19:30 I Dailysabah: Turkey arrests 2 UAE intel operatives in Istanbul, probing link to Khashoggi murder

Die Türkei verhaftete zwei Spione der VAE, die sie seit ihrer Einreise vor 6 Monaten observierten. Untersucht wird, inwieweit sie mit dem Kashoggi-Mord zu tun hatten und zu welchem Zweck sie Dissidenten aus Golfstaaten in der Türkei ausspionierten.

Und dies nun im Kontext der Meldung unten und dem Besuch des iranischen Außenministers bei Erdogan. Die Iraner haben also offenkundig als kleines Gastgeschenk etwas aus ihrer Kristallkugel in Ankara deponiert. Nicht nur ein Geschenk an Erdogan, sondern eine kleine Revanche für die US-Sanktionen gegen die ICRG.
Eine offenkundige Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten der Türkei und des Iran hat den komfortablen Nebeneffekt, daß der "NATO-Partner" Türkei weiter im Westen kontaminiert wird und sich der Riss vom Nah-Ostblock zur Nahost-NATO zum Marianengraben vertieft. TQM

17:58 | irna: CIA-Spionagenetzwerk im Iran identifiziert

„Während einer komplexen Operation gegen die US-amerikanische Geheimdienstagentur (Central Intelligence Agency) wurde ihr Spionagenetz von 290 Agenten in verschiedenen Ländern, einschließlich des Iran, identifiziert“, erklärte Alavi. Ihm zufolge wurden Informationen über das identifizierte CIA-Spionagenetzwerk anderen Ländern zur Verfügung gestellt, was zur Verhaftung mehrerer Agenten amerikanischer ausländischer Geheimdienste führte.

Iran    Syrien    Russland    USA

09:02 | Voltairenet: Wird der Westen die Eisenbahn zwischen dem Golf und dem Mittelmeer bauen lassen?

Die Vereinigten Staaten wollen jetzt gegen dieses Eisenbahnprojekt Einspruch erheben, um zu verhindern, dass schwere iranische Waffen in den Libanon gesendet werden. Wir wissen, dass dies nur eine Ausrede ist, da der Staatssekretär Mike Pompeo es selbst im letzten Monat gesagt hat. Das einzige Ziel von Washington ist, den Beginn der syrischen Öl- und Gas-Ausbeutung zu verzögern, solange die USA ihr Schieferöl verkaufen (dessen Produktion ab 2023 schnell zurückgehen dürfte, laut der Internationalen Energieagentur).
Im April 2017, dann im November letzten Jahres, hat Israel vorgeschlagen, eine andere Eisenbahn zwischen den beiden Meeren zu bauen. Der Minister für Information und Transport, Israel Katz, hat anscheinend die Zustimmung von Jordanien, Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Sultanat Oman erhalten. Der US-Sondergesandte, Jason Greenblatt, hat vorgeschlagen, dass das israelische Projekt in den "Deal des Jahrhunderts" aufgenommen werden könnte. 
Die zu transportierende Menge an Gütern ist derart, dass die beiden Projekte, trotz des Wettbewerbes, tatsächlich nebeneinander existieren können, aber Tel Aviv hat nicht den Ruf, bereit zu sein zu teilen.
Ehrlich gesagt, die einzigen Verlierer werden die Westeuropäer sein. Denn die Waren von heute sind nicht mehr diejenigen der alten Seidenstraße. In der Vergangenheit produzierten die Europäer keine Seide, während China sie ihnen anbot. Heute produzieren die einen und die anderen die gleichen Waren, die chinesischen sind von geringerer Qualität, aber viel billiger. Ihr Import könnte schnell zerstören, was von der europäischen Industrie übrig bleibt. Um sich zu schützen, sollten die Westeuropäer ihren Handel regulieren.

Thierry Meyssan bringt hier eine interessante Ergänzung zu der auf b.com thematisierten "Bagdad-Bahn 2.0", welche den "Nah-Ostblock" unter russisch-chinesischer Führung verbinden soll, nämlich die "Nahost-NATO"-Bahn, welche Israel mit den ihm zugeordneten Golfstaaten verbinden soll. Im wahrsten Sinne des Worts eine weitere, parallele Trennlinie, eine weitere Parallel-Infrastruktur, nicht im geringsten jedoch von der Bedeutung der "Bagdad-Bahn 2.0", welche einen wesentlich größeren, bedeutungsvolleren Großraum bis Peking einschließt. 
Abgesehen davon, daß ein Pipeline-Bau Saudis über Jordanien bis Gaza, samt Raffinerie geplant ist, um vor allem das künftige  Palästinenser-Homeland mit billigem Öl zu versorgen, fragt man sich, welche Waren aus Saudi, VAE und dem Oman auf Schiene gebracht werden sollen? Auch militärstrategisch sind beide Bahnlinien beinahe bedeutungslos.

Die "Westliche Wertegemeinschaft" organisierte knapp 8 Jahre lang mit saudischem und katarischen Geld permanente Frachtflugzeugladungen an Waffen und Munition an seine Al-Nusra und IS-Terroristen nach Syrien, der Iran schickt per Luftfracht seit Jahren Kriegstechnik und Revolutionsgarden nach Syrien und in den Libanon. Es wird wohl kaum unter den Augen hunderter Satelliten eine Zugladung von Kanonenrohren und Raketen-Rampen über tausende Kilometer vom Iran bis in den Libanon rollen, am silbernen Tablett israelischer Fadenkreuze. Die Bagdad-Bahn 2.0 dient also dem immensen Handelspotential der "Binnenstaaten der Astana-Gruppe", einschließlich des Libanon mit Anschluß bis Peking, die Israel-Golfstaaten-Bahn hingegen, lediglich dem Prestige.
Der derzeit größte Schwachpunkt im Astana-Konstrukt ist das Verhältnis zwischen Syrien und der Türkei, respektive zwischen Erdogan und Assad. Die zögerliche Annäherung der beiden vor dem mörderischen Treiben der "Westlichen Wertegemeinschaft" 2011 in Syrien, folgte der verschüttete Milchsee, in dem Erdogan nach westlichem Vorbild Assad zum blutrünstigen Kindermörder stempelte, der sein gemartertes Volk noch mit Giftgas den Rest gab. Von diesem Propaganda-Wahnsinn wieder hinunterzukommen ist eine Kurve, die nicht leicht zu kratzen ist.

Erdogan hat längst begriffen, daß Assad nicht nur ein konstantes Faktum ist, sondern auch für die Türkei ein wichtiger Stabilisator, um den man nicht kommt. Die türkischen Träume, einer von Ankara gesteuerten Muslimbruderschaftsregierung in Damaskus, kann sich Erdogan längst abschminken. Der Westen erlaubt der Türkei überhaupt keine Rolle, außer der, des Gastgebers  einer Ansammlung an NATO-Basen, der "Nahost-Block" bietet Erdogan stattdessen eine gewichtige Schlüsselrolle. Dafür muß er Assad hinnehmen, wenngleich nicht lieben. Was soll´s? Im Warschauer Pakt gab es abgesehen von Bruderküssen auch ungeliebte Bruderländer, wie etwa Ceausescu-Rumänien, so wie es im Westen den Sonderling Frankreich gab, der lange außerhalb der NATO schmollte um als "Atom-Macht" und Grande Nation um Aufmerksamkeit und Achtung zu heischen.
Damit muß also Erdogan klarkommen und um dem störrischen Sultan eine gesichtswahrende Korrektur zu bieten, bietet sich zunehmend der Iran an - als Mediator, der a la longue einen direkten Gesprächskanal zwischen Erdogan und Assad wieder herstellt.

Schon seit geraumer Zeit treffen einander Abordnungen der syrischen und türkischen Geheimdienste, die bilaterale politische Ebene ist jedoch tot. Dieser Zustand, in dem Erdogan und Assad nur über Moskau oder Teheran kommunizieren "müssen" ist sinnlos und gereicht beiden zum Nachteil - soviel Ratio scheint bei Erdogan langsam anzukommen. 
Und so begab sich der weiterhin amtierende iranische Außenminister Zarif erneut nach Ankara um die psychotherapeutische Familienaufstellung mit Erdogan persönlich vorzubereiten.  Dies ist nicht nur protokollarisch etwas ungewöhnlich, mehr noch schlüpfte Zarif geschickt in die Rolle des Postillon d´Amour Erdogans, der sich anbietet, die Anliegen des Erdogan gleich in einem Folge-Besuch bei Assad diesem vorzutragen. Diplomatisch bezeichnet man dies als "vertrauensbildende Maßnahmen". Dabei geht es vorrangig um den Umgang Syriens mit der kurdischen "Sicherheitszone" und der YPG/PKK.

Natürlich ist bekanntlich nichts umsonst, denn selbst der Tod, kostet das Leben, also bedankt sich die Türkei beim Iran mit dem Versprechen, sich bei den USA um die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Irak stark zu machen. Ein wahrlich nur sehr symbolischer Gestus, zumal die Türkei selbst im US-Sanktionsschraubstock steckt. Die türkische Handelsministerin weilt, gemeinsam mit dem türkischen Finanzminister,  ihrerseits zur Zeit in Washington, wo sie unter anderem  auf Präsident Trump treffen wird. Mehr als ein wenig Schadensbegrenzung und Zeit zu gewinnen ist nicht zu erwarten. Trump drohte wiederholt offen mit der Devastierung der türkischen Wirtschaft, sollte die Türkei offen in Syrien intervenieren. Das Festhalten an der S-400 und der rapide türkische Handelsausbau mit dem Iran stellen weitere, unüberwindbare Hindernisse dar. Es ist also mehr eine rituelle Gesichtswäsche, um das Bemühen einer ausbalancierten türkischen Politik zwischen Moskau und Washington vorzugeben. Die Türkei hat aber Washington keine der geforderten Gastgeschenke einzubringen, Washington seinerseits kein Kronjuwel für Erdogan im Reisegepäck der Handelsministerin.

Wenn wir also unseren Blick in den Nahen Osten zurückschwenken können wir davon ausgehen, daß nach dem diplomatischen Marathon, in der nächsten Etappe der kommenden Monate, vielleicht schon Wochen, ein Treffen zwischen Erdogan und Assad stattfinden wird. Gewiß kein offizieller Staatsbesuch, aber eine "zufällige Begegnung" am Rande eines Regionaltreffens unter anderem Vorwand, welches wahrscheinlich Putin als Gastgeber einfädeln wird und wo der Iran als Paartherapeut die Couch für Assad und Erdogan vorbereitet. TQM

18.04.2019

Deutschland   Russland

19:57 | sputnik: Pleitgen: Beziehung Russland - Deutschland ist katastrophal und nicht hinnehmbar

Im Moskauer Russisch-Deutschen Haus diskutierten drei Experten aus Russland und Deutschland beim zweiten Moskauer Gespräch in diesem Jahr kontrovers darüber, warum es an Vertrauen in den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland mangelt und wie es aufgebaut werden kann.

War auch ein hartes Stück Arbeit Eurer Regierung sich es mit dem östlichen (und künftig einzigen) Energieversorger der Zukunft zu verscherzen. TB

Russland   Nordkorea

14:35 | bild: Kim Jong-un trifft Russlands Putin

Auf Einladung Putins werde Kim in der zweiten Aprilhälfte in Russland erwartet, teilte der Kreml am Donnerstag in Moskau mit. Der Kreml hatte die Vorbereitungen für ein solches Treffen bereits seit Tagen bestätigt. Einmal mehr gab es aber Angaben weder zum Ort noch zum Zeitpunkt des Treffens.

Das wars dann wohl auch mit der (westlichen) Rakteten-Technologie Kims! TB

Israel    Saudi Arabien

08:10 | Jerusalem Post: SAUDI JOURNO: PALESTINIANS WHO DON'T ACCEPT ISRAEL SHOULD BE DEPORTED

Gegenüber dem saudischen Staatsfernsehen sagte der politische Analyst und Autor, Abdul Hameed Al-Ghabin, daß die Palästinenser während der letzten 70 Jahre Widerstand dutzende Chancen verspielt hätten und das Thema jetzt eliminiert werden müsse. "Es interessiert uns nicht so sehr as mit Jerusalem passiert, so lange es Frieden gibt. Palästinenser, die den Staat Israel nicht anerkennen, sollen nach Jordanien deportiert werden, oder in Golfstaaten, so sie eine finanzielle Kompensation erhalten würden.


Genau das zeichnet sich ab. TQM

 

17.04.2019

Israel    USA    Russland   

09:06 | SPON: Wie Trump den Palästinensern den Traum vom eigenen Staat abkaufen will

Die palästinensische Führung in Ramallah geht davon aus, dass Trump und Kushner diesen Status quo weitgehend festschreiben - also wieder "Realitäten anerkennen" - werden. Trump kann darauf verweisen, dass in der neuen Knesset nur noch eine Minderheit der Abgeordneten eine Zweistaatenlösung befürwortet. Darauf, dass PA-Präsident Mahmoud Abbas längst nicht mehr demokratisch legitimiert ist. Und darauf, dass der Gazastreifen unverändert von der islamistischen Hamas kontrolliert wird, die Israel das Existenzrecht abspricht.
Das würde aber bedeuten, dass die USA erneut Völkerrecht missachten und erwarten, dass die palästinensische Seite ihre Rechte israelischen Interessen unterordnet. Israel dürfte die Zone C annektieren und die übergeordnete Kontrolle über das gesamte Westjordanland, einschließlich seiner Grenzen behalten. Die PA wäre nicht viel mehr als Hilfssheriff, der die größeren Städte in der West Bank im Auftrag der Israelis kontrolliert.
Offenbar wollen Trump und Kushner den Palästinensern den Traum vom eigenen Staat abkaufen. Im Gegenzug für den Verzicht auf einen eigenen Staat sollen die Palästinenser nämlich üppige Wirtschaftshilfen erhalten - von den USA, aber vor allem von Trumps wohlhabenden Verbündeten am Golf - etwa Saudi-Arabien, Katar oder die Vereinigten Arabischen Emirate. 
Seit Monaten betonen US-Regierungsbeamte, dass es Ziel des Plans sei, die Lebensbedingungen der Palästinenser zu verbessern. "Wir haben herausgefunden, dass der Konflikt Leute daran hindert, Handel zu treiben und ihre Leben zu verbessern. Hoffentlich können wir dieses Problem lösen", sagte Kushner im Februar in einem Interview mit Sky News Arabia. "Es ist ein realistischer Plan für Wohlstand, auch wenn er Kompromisse verlangt", twitterte Trumps Berater Greenblatt in der vergangenen Woche an die Adresse der PA.
Nach Angaben der "Washington Post" werden die US-Verbündeten in dem Plan aufgefordert, zig Milliarden US-Dollar an Finanzhilfen und Investitionen ins Westjordanland und in den Gazastreifen zu stecken. Bei seiner jüngsten Reise in den Nahen Osten im Februar soll Kushner die arabischen Herrscherhäuser um Beiträge gebeten haben. Die Reaktion bei einem Treffen mit Saudi-Arabiens König Salman und anderen Entscheidungsträgern in Riad sei jedoch äußerst verhalten ausgefallen. 

Die Fatah hat sich schon bislang geweigert, sich mit Milliarden ruhig stellen zu lassen. Wahrscheinlich schwebt Trump und Kushner eine Art "Indianer-Reservat" der Palästinenser vor, mit Spielcasino und Fun-Parks. Ein palästinenisches Homeland, vollgepumpt mit saudischem Geld, das unter der Konsum-Glocke "globalisiert" wird und dessen Traum der Eigenstaatlichkeit zwischen Shopping-Malls und Fast-Food erstickt.
Andererseits ist eine  Zweitstaaten-Lösung auf dem winzigen Gebiet Israels in den Grenzen von 1967 einfach nicht machbar. Die Idee eines von jüdischen Siedlungen durchdrungenen "Fleckerlteppichs", verschieden nummerierter Palästinenser-Gebiete mit einer künstlichen "Hauptstadt" in einem Vorort von Jerusalem ist selbst dann nicht praktikabel, wenn man Jordanien und Ägypten zu Gebietsabtretungen nötigt.
Trump will aus dem Nahen Osten hinaus, ein starkes, großes Israel hinterlassen, das die "Nahost-NATO" mit saudischem Geld anführt. Ähnlich der prä-israelischen, "Zionistischen Bewegung" bleibt den Palästinensern dauerhaft maximal eine "Palästinenser Bewegung" ohne Staat und ohne internationaler Anerkennung. Die EU, die für den Status Quo eintritt, wird den USA klein beigeben. Trumps Erbe in Israel wird stehen, noch ehe der unwahrscheinliche Fall seiner Abwahl bei den nächsten US-Präsidentenwahlen eintritt. Gemeinsam mit dem eben wiedergewählten Netanjahu wird Trump Fakten schaffen. So wie Trump die UNO und den Internationalen Gerichtshof in die Knie zwang und einfach übergeht, wird dies auch mit dem "neuen" Israel geschehen.
Das ist zwar für die Palästinenser und ihrer Eigenstaatlichkeit tragisch, jedoch muß man sich aus europäischer Sicht auch fragen, wozu man sich zum Anwalt des Palästineser-Staates machen sollte? Die Palästinenser in ihrer politischen Führung(en) und Fraktionen sind seit Ende des Kalten Krieges in Europa rein US-gepolt. Abbas bot Trump die Stationierung von NATO-Truppen auf dem Boden eines Palästinenser Staates an - wozu also ein muslimisches NATO-Palästina, neben einem "Nahost-NATO"-Israel? Den wenigen palästinensischen Christen geht es tendenziell besser unter israelischer Verwaltung, als unter muslimisch-palästinensischer Verwaltung.
Wenn Russland letztlich das Trump-Israel mit Palästina-Homelands hinnimmt und im Gegenzug den "Nahost-Block" anführt, dann ist im "Big Picture" des Nahen Ostens ein stabiler Kalter Krieg gesichert und darüberhinaus wird es Netanjahu nicht nur Trump am Weg zu dessen Wiederwahl danken, sondern hinter den Kulissen  einen größeren Forderungskatalog Putins gegenüber den USA lobbyieren: Stichwort anti-russische EU-Sanktionen, Ukraine, Krim.
Kolomoisky, die künftige graue Eminenz hinter dem kommenden ukrainischen Präsidenten Selensky ließ vor wenigen Tagen in einem ukrainischen Fernsehkanal aufhorchen, in dem er nicht nur die Krim ausblendete, sondern sogar den Verzicht auf den Donbass andeutete.
Während Poroschenko durch das Versprechen gleich nach den Wahlen den Donbass zurückzuholen, die Notwendigkeit der ihm gegenüber eingeforderten Drogen- und Alkoholtests, unfreiwillig unterstrich, meinte Selenski lediglich, daß er durch eine russischsprachige Informatioskamapagne die Ukraine für den Donbass attraktiver machen wolle, als es Russland für die Donbass Bevölkerung sei. Ein weiterer Grund also für die Pro-Poroschenko-Panik der Merkel, die mit der EU und NATO-Stoltenberg das Gespenst und den Deep State der BRD und "Westeuropas" aufrechterhalten möchte. Die "Berlin-Brüssel Geisterbahn" hat jedoch schon längst ihren Schrecken nach außen verloren und ist in ihren regional beschränkten "Machtdemonstrationen" maximal "gespenstisch". Wenn Putin über Netanjahu mit Trump einen Deal zu "Neu"-Israel unter Abtausch russischer Interessen einfädelt, dann hat der EU-Spuk auch am Papier ein Ende. Es naht... TQM

Israel
11:28 | Leser-Korrektur zu gestern 16:26

Leider sehe ich gerade (Geopolitik 16.04. 16:26), dass auch bei Ihnen von einem Brand der Al Aqsa Moschee berichtet wird. Dann hätte ich allerdings weit mehr 'Reaktion' erwartet.
Tatsächlich handelt es sich um eine andere Moschee auf (bzw. in) dem Tempelberg, die Marwani-Moschee (dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Ställe_Salomos). Sicher auch nicht unwichtig, aber mit weit geringerem Symbolcharakter als Al Aqsa.

 

16.04.2019

Israel

16:26 | kosmo: Al-Aqsa-Moschee ging gleichzeitig mit Notre Dame in Flammen auf

Während die Feuerwehrleute gestern Abend und Nacht gegen das Flammenmeer in der Notre Dame kämpften (KOSMO berichtete), kam es zu einem Brand in der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem.

Syrien    USA

15:54 | Jerusalem Post: MUSLIMS CONVERT TO CHRISTIANITY IN SYRIAN TOWN ONCE BESIEGED BY ISIS

In der syrisch-türkischen Grenzstadt Kobane, die lange unter ISIS-Belagerung stand, konvertieren viele Muslims zum Christentum, aufgrund der schrecklichen Erfahrungen, die sie mit dem Radikal-Islam machten. Die überwiegend kurdische Bevölkerung in der US-YPG kontrollierten Stadt, wandte sich dem Christentum zu, während andere Teile zu Agnostikern wurden. Mittlerweile wurde eine evangelikale Kirche in Kobane errichtet, wo ein 2007 in Afrin konvertierter Muslim als evangelikaler Pastor dient. Viele Kritiker halten dies für einen Akt des Opportunismus, da die Konvertiten auf Hilfe internationaler, christlicher Hilfsorfganisationen hoffen. Von den ursprünglich 200.000 Einwohnern vor dem Krieg, leben noch 40.000 in Kobane.

Erst also mit den Werkzeugen der "Westlichen Wertegemeinschaft" für Krieg, Vertreibung und Terror sorgen, dann tauchen "Evangelikale" auf, demnächst wahrscheinlich eine Mc Donald´s Filiale. Für die hunderttausenden, angestammten Christen in Syrien gab es weder Gehör, noch Hilfe. Es ist zu hoffen, daß Assad die Evangelikalen Umtriebe so beendet, wie einst Putin, der nach der  Ausbreitung von Scientology und anderer US-Riten unter Jeltsin, sämtliche Sekten des Landes verwies.
Freuen wir uns über die authentischen Bilder aus Aleppo und anderen, ehemals christlichen Hochburgen Syriens zu den nahenden Oster-Feierlichkeiten und hoffen wir, daß die Sicherheitskräfte Assads und Russlands ein neuerliches Kirchen-Massaker durch die "Freunde der Westlichen Wertegemeinschaft" verhindern, welches im Westen bestenfalls auf Gleichgültigkeit stößt! TQM

 

15.04.2019

Iran    Frankreich

11:05 | parstoday: Frankreichs Botschafter in Teheran ins Außenministerium einbestellt

Dazu teilte der Leiter des Sekretariats des Stabs für die Umsetzung des Atomabkommen, Seyed-Hossein Sadat-Maidani, mit, der neue französische Botschafter in Teheran sei am Sonntag ins Außenministerium einbestellt worden, um die Tweets des französischen Botschafters in Washington über angebliche Urananrreicherung im Iran zu erklären.

Kommentar des Einsenders
Chaqu'un à son goût - Welcher Direktive folgen die französischen Botschafter?

Russland   USA   Venezuela

10:33  I Der Standard: US-Außenminister fordert Venezuela zur Öffnung der Grenzen auf

"Die illegitime Regierung des Diktators Nicolás Maduro muss zurücktreten", sagte Perus Außenminister Popolizio. "Gemeinsam mit anderen Ländern arbeiten wir daran, den internationalen Druck zur Isolierung der illegitimen Regierung von Maduro zu erhöhen, damit es bald einen Wechsel in Venezuela gibt." Vor seinem Besuch in Peru warb Pompeo bereits in Chile und Paraguay für den US-Kurs gegen die Regierung in Caracas. Washington gehört zu den engsten Verbündeten der Opposition um den selbsternannten Interimspräsidenten Guaidó. Am Telefon sprach Pompeo auch mit dem brasilianischen Außenminister Ernesto Araujo. Sie hätten sich darauf verständigt, gemeinsam daran zu arbeiten, die politische, wirtschaftliche und humanitäre Krise in Venezuela beizulegen, sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums.

Nachdem die USA über 30 Mrd. Staatsgelder Venezuelas einzogen, bieten sie Venezuela 10 Mrd. in Form eines "Hilfsfonds" an, falls Maduro gestürzt werden würde. Ein gutes Geschäftsmodell - aus Sicht der USA.
Marco Rubio der schon seit Monaten wirkungslos an der Grenze tänzelte und Maduro in Tweets das blutige Schicksal Gadaffis ankündigte wird nun, wo die Wahlen in Israel geschlagen sind, von Pompeo abgelöst. Gleichzeitig drohte Pompeo, der die südamerikanischen Nachbarstaaten zum Einschreiten in Venezuela aufforderte, Russland und China und warnte diese vor "Konsequenzen", sollten sie sich weiter in Venezuela "einmischen" und Maduro wirtschaftlich zu untersützen.
Die USA verschärfen mit Strom-Blackouts, Raub und Sanktionen das ohnehin harte Leben in Venezuela und verbieten sich ihren Würgegriff gegen einen souveränen Staat zu unterlaufen.
Mit Mordanschlägen, groß angekündigten "Märschen" auf Caracas und Angeboten an Überläufern hat es nicht geklappt. Der US-Bltzkrieg" gegen Maduro ist nach den Worten Lawrows gescheitert - was nun? Die bislang einzige, namhafte Trophäe der Amerikaner, die von Maduro überlief, wurde vorgestern auf Betreiben der USA in Spanien verhaftet. Hugo Carvajal, Ex-General und Geheimdienstchef Venezuelas, der in mehreren Tweets am 21. Februar zu Guaidó überlief, droht zum Dank ein "Noriega"-Schicksal. Er soll wegen Drogenhandels im Verbund mit der linken kolumbianischen Guerilla-Gruppe "FARC" an die USA ausgeliefert werden. Man liebt bekanntlich den Verrat, nicht den Verräter und im Falle der USA auch nicht unbedingt den Verbündeten. Anzunehmen ist, daß Carvajal allfällige Zusagen aus seinem Reisegepäck nicht halten konnte, oder wollte. Die rosige Zukunft für Überläufer ist dornig. 
Nun wird Kuba, das von venezuelanischem Öl völlig abgeschnitten werden soll bedroht, aber auch China und Russland. Für Kuba ist die Situation bedrohlich. Russland, das kurz vor einer Sanktionswelle gegen sein Staatsbanken steht, könnte in die Offensive gehen und "jetzt erst recht" einschreiten, um seinen Faustpfand in der "Westlichen Hemisphäre" einzubetonieren. China, welches sich aufgrund der laufenden Zollverhandlungen mit den USA bislang zurückhielt, harrt wohl dem von Mnuchin angekündigten "nahen Ende" der Verhandlungen. Dabei geht es vor allem um den Wunsch der USA, China einseitig "bestrafen zu dürfen", falls es ihrer Meinung nach das Abkommen verletzt ohne, daß China zurückschlagen darf. Der Knackpunkt dabei sind vor allem, die von den USA monierten chinesischen Subventionen. China wird sich also im Vorfeld eines möglichen Mega-Deals mit den USA in Venezuela zurückhalten, nicht aber ganz herausnehmen und vor allem allfällige Resolutions-Änträge der "Westlichen Wertegemeinschaft" im UN-Sicherheitsrat gemeinsam mit Russland blockieren. Sollten die USA russische und chinesische Reedereien und Ölgesellschaften unter Sanktionen stellen, dann ist die Geduld beider abrupt beendet. TQM

09:01 | luftpost: Russland informiert die USA über seine rote Linie in Venezuela

Es sieht so aus, als habe Russland auf einem hochrangigen Treffen, das diese Woche in Rom stattfand, den USA eine unmissverständliche Warnung zukommen lassen: Moskau werde ein militärisches Eingreifen der USA zum Sturz der mit Russland verbündeten venezolanischen Regierung nicht einfach hinnehmen.

USA   Israel   Nato

06:58 | rt: Strafgerichtshof lehnt Ermittlungen gegen USA ab

".... Zwar hat der Internationale Strafgerichtshof keine rechtliche Handhabe gegen US-Bürger, weil die USA nicht Mitglied sind, aber dennoch halten sich die Vereinigten Staaten "amerikanische Bürger an den höchsten rechtlichen und ethischen Standards", so Trump weiter. John Bolton, Nationaler Sicherheitsberater des Präsidenten, sagte, dass der Strafgerichtshof eine Bedrohung für die "amerikanische nationale Souveränität" darstellt. "

14.04.2019

Russland    USA

20:05 I Sputnik: Rechnungshof-Chef warnt vor „schwererem Schlag“ für russische Wirtschaft

Dem US-Kongress liegt ein Gesetzentwurf vor, der Strafmaßnahmen gegen „zwei oder mehr“ russische Staatsbanken fordert. Im Visier stehen neben den beiden größten Geldhäusern, Sberbank und VTB, auch VEB, ebenso die Landwirtschaftsbank RSHB und die Gazprombank. Ihnen drohen Maßnahmen vom Verbot für die Eröffnung neuer Konten bis hin zur Sperrung der bereits bestehenden Konten in den USA. 
Er konstatierte, dass die US-Politik für immer mehr Unmut in Europa sorge. Intensive Handelsbeziehungen Europas mit Russland könnten die Folge sein. „Europa ist unser Hauptpartner, mehr als China“, sagte Kudrin, der in den USA an der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank teilnimmt. „Ein Effekt könnte sein, dass Europa mehr aus Russland importieren könnte.“

Nicht umsonst horten China und Russland physisches Gold und nicht umsonst, stossen beide US-Anleihen ab. Je mehr sich die Dollar-Schlinge zuzieht, zuletzt auch mit der saudischen "Drohung", Öl außerhalb des USD zu handeln, desto nervöser reagiert die Ost-Küste. 
Ein ehemaliges Direktoriums-Mitglied der Rosneft-Förderungsabteilung erzählte neulich vor kleiner Runde: "Bis zu den US-Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft, importierte Russland 42% seines Technik-Bedarfs aus Europa. Nachdem sich die EU den Sanktionen der USA unterwarf, importiert seitdem Russland 38% der Fördertechnik aus....den USA!"
Merkel widersetzt sich der Durchtrennung der Nordstream 2, die USA , über ihre 5. Kolonnen in der BRD, Dänemark, Polen, etc. sind mit ihrem politischen Latein am Ende, so sehr CSU-Weber den Sanktionswahnsinn auch bekräfitgt. Eine "iranisierung" der russischen Banken in Europa, würde de facto das Ende der Handelsbeziehungen bedeuten. An den Gabelungen der Seidenstrasse und der russischen Pipelines, entscheidet sich das Schicksal Kontinental-Europas. Folgt der politischen Bedeutungslosigkeit, der wirtschaftliche Ruin? TQM

Grossbritannien    Isis

11:45 I Voltairenet: London hat bewusst den Dschihad durch ein kriminelles Netzwerk finanzieren lassen

Laut der Sunday Times [1] ließen die britischen Verwaltungen ein kriminelles Netzwerk acht Milliarden Pfund zur Finanzierung des Dschihad unterschlagen, ohne einzugreifen.
Die Sunday Times behauptet, dass der MI5 über diese Aktivitäten nicht informiert wurde, aber sagt nicht, wer die Finanziers des Dschihad geschützt hat.
Diese Information bestätigt die Untersuchung von Thierry Meyssan über die Unterstützung der Muslim-Bruderschaft und des islamischen Terrorismus seit einem halben Jahrhundert durch die Krone [2].
Die Wochenzeitschrift erwähnt durch die Zollverwaltung beobachtete Überweisungen zu Al-Kaida, sowie Verbindungen mit den Tätern der London-Attentate vom 7. Juli 2005. Ein Beamter versichert sogar, während des Krieges gegen den Irak einen der Leiter des Netzwerks im Gespräch mit Premierminister Tony Blair gesehen zu haben.

Die "Westliche Terrorgemeinschaft" ist mehrfach belegt. Britische Steuerzahler durften also 8 Milliarden Pfund in die Schwarzen Fahnen des Todes pumpen. Während in der Iran-Contra Affäre über internationalen Drogenhandel Geld eingesammelt wurde, gibt es in GB ein Terror-"Steuerpaket", einen Soli-Zuschlag des Grauens. Der britische Steuerzahler zahlt, der MI6 gründete die "Weißhelme" und sitzt in Saudi und "beratend" im Jemen, die Queen schlürfte Tee mit MBS. Ist ISIS als Terror-Hoflieferant "by Appointment to Her Majesty the Queen" schon gelistet??? TQM

Belgien    Isis

11:33 I Voltairenet: Laut Kurdistan24 hat ein Daesch-Verwalter die Verwendung eines Chlormörsers gestanden

"Abu Fadil al-Belgiki") für seine Mitgliedschaft bei Daesch, durch den Strang zum Tode verurteilt.
«Ich bin in Belgien geboren und habe die belgische Staatsbürgerschaft, trotz meiner marokkanischen Herkunft (...). Ich studierte Ingenieurwissenschaften an der Universität Antwerpen. Ich bin Dschihad-Kämpfer geworden, nachdem ich jemandes Freund wurde, der Bücher las, die zum radikalen Islam aufriefen", hat er erklärt.
Angeklagt, eine pornografische Website eingerichtet zu haben, hat er die Al-Nusra Front (Al-Qaida) verlassen, nachdem er durch sie zum Waffengebrauch trainiert worden war. Dann wechselte er zu Daesch über, wo er zunächst in der Polizei (Militär-, Kriminal- und Sittenpolizei) des islamischen Staates in Aleppo gedient hat und schließlich in der allgemeinen Verwaltung in der Hauptstadt (Raqqa).
Laut dem Kurdistan24 TV-Sender habe er während eines Gesprächs behauptet, dass seine Gruppe chemische Waffen eingesetzt habe, besonders Mörser mit Chlor in dem Distrikt von Raqqa und in einem Lager [1]
Die Vereinten Nationen wurden mit 216 vermeintlich chemischen Angriffen in Syrien anhängig gemacht. Die syrische arabische Republik und Russland haben dafür die Dschihadisten beschuldigt, während der Westen die Schuld auf das "Regime von Baschar" schob. Die OPCW-Inspektoren haben mehrere dieser Angriffe bestätigt, ohne die Erlaubnis zu haben, die Urheber zu bestimmen. Aber ihr letzter Bericht über den Fall von Duma befreit die Behörden von Damaskus de facto von jeglicher Schuld.

Wie bezeichnend! Abu Fadil "der Belgier", eine islamistische Chemie-Giftpflanze am Nährboden der "Westlichen Wertegemeinschaft". Sogar den Kurden reicht´s, während Heiko Maas die "Weißhelme" abfeiert! TQM

USA

11:20 I Volairenet: Geopolitik des Erdöls in der Trump-Ära

Die Vereinigten Staaten sind der weltweit größte Produzent von Kohlenwasserstoffen geworden. Sie nutzen nun ihre marktbeherrschende Stellung ausschließlich zur Maximierung ihrer Gewinne, ohne zu zögern, konkurrierende Großproduzenten zu beseitigen und ihre Völker ins Elend zu stürzen. Während in der Vergangenheit der Zugang zum Erdöl aus dem Nahen Osten für ihre Wirtschaft eine lebenswichtige Notwendigkeit war (Carter, Reagan, Bush Sr.), dann ein Markt wurde, den sie total beherrschten (Clinton), anschließend sogar ein ausgehender Rohstoff, zu dem sie den Zugang kontrollieren wollten (Bush Jr., Obama), sind die Kohlenwasserstoffe jetzt wieder das schwarze Gold geworden (Trump). Thierry Meyssan schildert die Entwicklung dieses blutigen Marktes.

Wie immer, eine hochinteressante sehr empfehlenswerte Beleuchtung, diesmal der Öl-Waffe! Und wie immer ist es zu schade seinen Befund zu kürzen und zu unnötig mit eigenem Senf zu garnieren! Verwenden Sie die Zeit stattdessen für das Original im Link oben! TQM

Russland    Tuerkei    Syrien    Iran    Irak    China    Grossbritannien    USA

10:35 | TQM: Sir Lawrow von Arabien

"Sputnik" bestätigt heute das "Revival" der guten, alten "Bagdad-Bahn", über die wir hier bereits berichteten: Syrien, der Irak und der Iran wollen ihre Eisenbahnen zu einem einheitlichen Netz vereinigen. Das teilte die Zeitung „Al-Watan“ unter Verweis auf eine Quelle aus dem syrischen Verkehrsministerium mit. Wie die Quelle weiter betonte, verfolge das Projekt das Ziel, dem Irak und dem Iran einen Zugang zu den syrischen Häfen sowie in Zukunft die Verlängerung der Eisenbahn bis China zu gewährleisten.
Das Revival offenbart aber noch viel mehr anhand der involvierten Player und der weiteren Streckenführung den Abstieg Europas.
Die historische Bagdad-Bahn war ein Projekt unter der seinerzeitigen Großmacht, dem Osmanischen Reich, welches seine Territorien einband und mit dem Knotenpunkt Konstantinopel eine strategische Linie nach Berlin ziehen wollte. Nachdem sich britische und französische Banken aus der Finanzierung zurückzogen, übernahm das Deutsche Reich mit Nachdruck Kaiser Wilhelm II. die Federführung über das Projekt. Bereits damals, die militärstrategischen und rohstoffreichen Gebiete Mesopotmaiens vor Augen, konterkarierte die Bagdad Bahn die britisch-französischen Weltmachtinteressen in der Region.
1897 schließlich erhielt die Deutsche Bahn die Konzession für den Streckenbau, die 1903 auf 99 Jahre formalisieret wurde. Trotz ingenieurtechnischer, deutscher Meisterleistung, verhinderte der Umsturz an der Hohen Pforte und der Verlauf des Ersten Weltkriegs die Umsetzung des ambitionierten Projekts. Eine wesentliche Rolle dabei spielte der allseits bekannte britische Archäologe Thomas Edward Lawrence, der spätere "Sir Lawrence von Arabien", der über das von den Briten installierte "Arabische Büro" in Kairo die arabischen Stämme unterwanderte und gegen die Osmanen mobilisierte. Er organisierte deren "Guerilla-Krieg", Angriffe aus dem Hinterhalt und Sabotage-Akte und trug damit wesentlich zur militärischen Auflösung der Osmanen und der Bagdad Bahn bei.
Das britische Versprechen der arabischen Selbstbestimmung, endete im geheimen Sykes-Picot Abkommen 1916 zwischen Frankreich und GB, welches die arabische Welt unter sich aufteilte. Sir Lawrence, der das Abkommen kannte, ließ die Araber im Glauben der nahenden Selbstbestimmung. In Wirklichkeit wurden Frankreich, Syrien, der Libanon, der Nordirak und Teile Anatoliens zugeschlagen, die Briten erhielten den restlichen Irak, die Golfküsten und Jordanien. Ein unmittelbarer Ausfluß des Sykes-Picot Abkommens war auch die am 2. November 1917 verkündete "Balfour-Deklaration" des britischen Außenministers Arthur James Balfour, der Palästina zur "Heimstätte des jüdischen Volkes" erklärte. Sie wurde ausgearbeitet von Balfour, Mark Sykes und dem Präsidenten der zionistischen Bewegung, Chaim Weizmann, ab 1948 erster israelischer Staatspräsident.
Die Parallelen zum "Arab Spring", den von Angelsachsen geschürten "Bürgerkriegen" und religiösen Konflikten, ist unverkennbar, ebenso die beabsichtigte Zerstörung der Infrastruktur Syriens und zuvor des Irak, sowie des geplanten Ruins des Iran.
Durch russische Intervention ist jedoch in letzter Sekunde die Zerschlagung Syriens mißlungen, der Bürgerkrieg über Saudi im Libanon verhindert worden.
Die Schaffung "Kurdistans", also der intriganten "Ersatzaraber" zur Eindämmung des Osmanen Erdogan - ein besonderes Anliegen der Franzosen, der Israelis und des US-Deep States ist gescheitert, obwohl die Türken diesmal wieder einen hohen Preis zahlen müssen, den zu zahlen Erdogan alternativlos bereit ist.
Russland unter Führung Putins steht diesmal mit Russland, im Gegensatz zur historischen Rolle Lenins, der um seine Revolution  im ersten Weltkrieg bangte, im Nahen Osten auf der richtigen Seite und führt  militärisch und weltpolitisch den Gegenblock an. Die neue Bagdad Bahn wird auch die Türkei und Russland einbinden. Sie wird die Häfen Syriens und des Libanon  über den Irak und Iran bis China verbinden. Das neue "Berlin", der große End-Bahnhof ist nicht Berlin,  sondern Peking. Die Deutsche Bank 2019 heisst Bank of China. Was für eine schallende Ohrfeige für EUropa! Was für ein Zeugnis des Untergangs! Die Briten manövrierunfähig in Kolonialhaft Brüssels, die BRD als Zaungast ohne einer einzigen Siemens-Plakette in der neuen Bagdad Bahn und Frankreich, unter den Gelbwesten, hinausgeflogen aus "seiner Picot-Sphäre"! 
Die "Neue Bahn" ist ein Synonym der Überwindung des Ersten Weltkriegs und seiner Folgen im gesamten Nahen Osten. Der "Nah-Ostblock" kontrolliert die Bagdad-Bahn 2 mit Anschluß an die Seidenstrasse. Fast zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs hat es die "Westliche Wertegemeinschaft" geschafft, so abzuwirtschaften, daß das "Project of a New European Century" beendet ist und zwar weit über den Nahen Osten hinaus. Die restlichen Trümmer ihrer zynischen Arroganz, ihres Verrats und ihrer Kriege übertünchen sie noch mit masochistischen Sanktionen, Drohungen, Provokationen und dem Einsammeln despotischer Restgebiete wie Saudi und kranker Klein-Monarchien im Golfraum.
Als starkes Epizentrum bleibt auf der arabsichen "NATO"-Achse letzlich nur mehr Israel und dort sitzt Netanjahu, der den Hafen von Haifa den Chinesen verpachtete und mit Putin die Trump-USA ausdealt. Der Rest ist Geschichte, in der EUropa verharrt, während die Geschichte längst ihren Lauf nahm.

12:13 | Leserkommentar:                                                                                                                                                                                      Wieder einmal eine hervorragende Analyse von TQM, in der die gegenwärtigen Entwicklungen in den grossen historischen Kontext gesetzt werden. Dazu brilliant formuliert und treffsicher auf den Punkt gebracht.

 

13.04.2019

Venezuela    Russland    USA

19:38 | sputnik: US-„Blitzkrieg“ in Venezuela ist gescheitert – Lawrow

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die jüngsten Handlungen der USA gegenüber Venezuela als einen gescheiterten Blitzkrieg bezeichnet und vor weiteren Machtwechsel-Versuchen gewarnt. Darüber sprach er vor dem Rat für Außen- und Verteidigungspolitik am Samstag.

12.04.2019

20:00 | RT: Libyen-Krieg: Frankreich und Italien kämpfen um Marktanteile für ihre Energiekonzerne

Die Offensive des von Frankreich unterstützten General Haftar ist zum Scheitern verurteilt, erklärt der Analyst Abdulkader Assad im Exklusiv-Interiview mit RT Deutsch. Vor allem aber konkurrieren Paris und Italien um Einfluss und Zugriff auf Energiequellen.

Gutes Interview mit Abdulkadr Assad zur Situation in Libyen! AM

11.04.2019

Frankreich Italien Libyen

20:00 | TA: Italien und Frankreich streiten sich um Libyen

Mit der militärischen Eskalation in Libyen ist auch die Rolle Frankreichs im nordafrikanischen Land wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Es werde dort «keinen militärischen Sieg geben. Die Lösung kann nur eine politische sein», sagte Frankreichs Aussenminister Jean-Yves Le Drian zum Abschluss des G-7-Aussenministertreffens am Wochenende in der Bretagne und stellte sich damit klar in eine Linie mit seinen Kollegen, die ein Ende der Kampfhandlungen fordern. Doch so klar ist die gemeinsame Linie bei genauerer Betrachtung nicht.

Interessante, wenn auch nicht allzu umfangreiche Analyse, zu den Geschehnissen in Libyen und dem Interessenskonflikt zwischen Frankreich und Italien. AM

 

Deutschland Libyen

19:00 | JF: Unionsfraktionsvize spricht sich für Militäreinsatz in Libyen aus

BERLIN. Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Johann Wadephul (CDU) hat sich für einen Bundeswehreinsatz im Bürgerkriegsland Libyen ausgesprochen. „Ich glaube, auch die SPD hat ein Interesse daran, diese humanitäre Katastrophe zu beenden“, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Das deutsche Engagement in Libyen hat bisher nicht zu einer Stabilisierung des Landes beigetragen - also sollte sich Berlin in Zukunft besser ganz heraushalten, als mit einem "robusten" Mandat noch mehr Chaos zu stiften! AM

Die Leseratte:
Und wieder wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Jetzt sollen also deutsche Soldaten auch noch nach Libyen - was genau die da tun sollen, sagt er vorsichtshalber nicht. Als Begründung werden mal wieder die Tatsachen verdreht, eine humanitäre Krise herbeigeredet (die dürfte es dort schon geben seit dem ersten "erfolgreichen" Militär-Einsatz) und selbst die Schlepper werden angeführt, die offenbar erst jetzt ganz plötzlich dort agieren, wo Haftar beschlossen hat, das Chaos zu beenden. Die Stammesfehden, Clan-Milizen etc. haben bisher keinen deutschen Politiker gestört.

 

Aegypten    Aethiopien    Saudi Arabien    USA

16:00 I CNN: Sudan's Omar al-Bashir forced out in coup

Awad Mohamed Ahmed Ibn Auf, Verteidigungsminister des Sudan, hob die Verfassung auf, verkündete einen zweijährigen Ausnahmezustand und erklärte Präsdient Bashir des Amtes enthoben. Das Parlament wurde aufgelöst und eine dreimonatige Ausgangssperre zwischen 22:00-4:00 Uhr verhängt. 

Unterdessen stellen die USA dem Sudan eine Normalisierung der Beziehungen in Aussicht. Klar ist, daß die Armee-Spitze des Sudan engste Beziehungen zu Saudi und VAE unterhält. Sie dient praktisch als Zulieferer von Kanonenfutter für den Jemen-Krieg und ließ sich dies in mit der Dollar-Gießkanne abgelten. Gleichzeitig aber ist der Sudan ein wehrhaftes, stolzes Land  mit traditioneller, starker Stammeskultur, mit einer eigenen Ausrichtung des Islam und mit einer genetischen Imprägnierung gegen Kolonialismus.
Die Sudanesen des Nordens waren stets Sklavenhändler, nicht Sklaven, wie die Bantus des Südens. 
Werden die Angelsachsen nach knapp 115 Jahren es wieder wagen Khartum offen zu belagern, oder erinnern sie sich an die blutgetränkten roten Röcke, an den zur Schau gestellten Kopf des Gordon Pasha, welcher VIDEO,  die wohl schlimmste Demütigung am Höhepunkt des British Empire darstellte. Bashir ist vielleicht politisch tot, die Mahdisten aber nicht. 
Die Rechnung, Jahre nach der Abspaltung des Südsudan auch Khartum unter US-Kontrolle zu bringen wird sich als verfrüht herausstellen. Zwar ist Bolton moralisch so kalibriert, daß man es ihm durchaus zutrauen könnte zu glauben den Sudan kontrollieren zu können und mit der Formel: (Nil-) "Wasser, oder Tod", Ägypten in die Nahost-NATO zu zwingen, warten wir aber ab, welche Kräfte innerhalb des Sudan aufstehen werden und wie Russland und China reagieren werden.
Auch wenn ein paar sudanesische Militärs von Saudi geschmiert sind, so wird der Sudan niemals ein gefügiger Satellit des MBS. Falls dies der Plan der USA sein sollte, werden sie noch elender scheitern, als in Venezuela. TQM

14:54 | sputnik: Sudans Präsident und dessen nähere Umgebung festgenommen – Medien

Der sudanesische Präsident Umar al-Baschir und seine nähere Umgebung sind festgenommen worden, teilte eine Quelle in Sudans Sicherheitsdienst gegenüber Sputnik mit. Darüber beichtet außerdem der US-Sender CNN.

08:30 I TQM: Und wie bestellt, Eilmeldung dazu, eben in der JPOST: Jerusalem Post World News SUDAN BRACES FOR MILITARY ANNOUNCEMENT AFTER ANTI-BASHIR PROTESTS - das Militär des Sudan kündigt in Kürze eine "wichtige Nachricht" an, dazu patriotische Musikuntermalung im Staatsfernsehen - ein Putsch kündigt sich an. Zum Sturz des Bashir? Wenn ja, in welche Richtung? Bald wissen wir mehr. Der nächste brodelnde Konflikt tritt offenbar in eine heiße Phase! 

11:38 | Leser-Ergänzung
https://www.nzz.ch/international/sudans-militaer-kuendigt-wichtige-erklaerung-an-ld.1474400
Ob zurück getreten worden ist nicht ersichtlich.  

08:13 | Jerusalem Post: U.S. ATTEMPTS TO ESTABLISH ANTI-IRAN SECURITY INITIATIVE, EGYPT WITHDRAWS

Letzten Sonntag fand in Riad unter der Schirmherrschaft der USA  eine vorbereitende Zusammenkunft zur Gründung der MESA - "Middle East Security Alliance", statt. Ägypten informierte im Vorfeld die USA und andere Teilnehmerstaaten, daß es keine Delegation entsenden würde. Dies stellt einen Schlag gegen Trumps Pläne zur Eindämmng des Iran dar.
Ägypten zog sich offiziell zurück, da es an der Ernsthaftigkeit des Unterfangens zweifelt, aber unter der Hand, weil es keinen Anstieg der Spannungen mit dem Iran möchte. "Es geht nicht gut voran", kommentierte ein anonymer, saudischer Vertreter den Plan. 
2017 kam Saudi mit der Idee auf, "um Russland und China im Nahen Osten einzudämmen". Die "MESA" soll Saudi, Kuwait, Bahrain, Oman, Jordan und die VAE inkludieren. 
Zwei Tage nach dem Treffen in Riad traf Al-Sisi Trump, der mit ihm Sicherheitsangelegenheiten besprechen wollte. Zwei Quellen sagten, daß Ägypten unter Druck gesetzt werden würde, seinen Ausstieg wieder rückgängig zu machen, aber Ägypten konnte nicht davon überzeugt werden wieder in die "Nahost-NATO" zurückzukehren.
John Bolton ist ein Schlüssel-Architekt der "Nahost-NATO". Durch den Mord an Khashoggi und dem Boykott gegen Katar erlitt die in den USA geplante Unterzeichnung der "Nahost-NATO" bereits mehrere Rückschläge und Verzögerungen.

Al-Sisi vergaß wohl auch nicht, daß es Putin war, der ihm als erster zur Präsidentschaft gratulierte, nachdem die Obama/Clinton-USA Mubarak in den Rücken fielen und Ägypten der Muslimbruderschaft unter dem US-Ägyptischen Doppelstaatsbürger Mursi ins Chaos stürzten.
Gerne nimmt Ägypten Geld aus Saudi und vermittelt zwischen Gaza und Israel, dennoch möchte es sich nicht komplett MBS ausliefern. Abgesehen davon, daß Ägypten, gemeinsam mit Russland und Israel Al Haftar in Libyen unterstützt, sieht es auch die Inkonsistenz bezüglich Katar, welches schon längst auf der türkisch-iranischen Achse schwenken mußte und dessen Aljazeera als Feindsender gegen Al-Sisi-Ägypten fungiert.  
Inwieweit die "US-Enklave" Kuwait, eingebettet im schiitischen Süd-Irak und in Artillerie-Reichweite des Iran, ein wirklich engagiertes Nahost-NATO-Mitglied werden kann und wird, ist zudem fraglich. Immerhin trägt Kuwait bislang nicht die GCC-Sanktionen gegen Katar mit.
Noch unmittelbar bedrohlicher für Ägypten, stellen sich aber die US-Israelischen Putschpläne gegen die feindliche Regionalmacht Sudan dar. Während der Sudan sein Öl und Gold von den Chinesen fördern läßt, der Türkei und Russland  Flottenstützpunkte anbot, werken die USA und Israel intensiv am Sturz des Präsidenten Bashir. Dabei geht es um zahlreiche Begehrlichkeiten. Der Sudan verfügt in Darfur über die weltweit größten Uran-Erzvorkommen, sowie über bedeutende Goldvorkommen. Für Israel stellt sein Luftraum eine unabdingbare Begehrlichkeit auf der direkten Flugroute durch Afrika nach nach Westafrika und Südamerika dar.
Äthiopien und zuletzt Eritrea sind bereits US-gepolt und nun "drohen" sich die Türkei und Russland militärisch ans Rote Meer zu festzusetzen. Ein Sudan auf der "West-Achse" widerspricht den vitalen Interessen Ägyptens, denn hier geht es für Ägypten um Leben und Tod - nämlich um die Wasser-Ressourcen des Nil. Als die USA 2011 in Ägypten den "Arab Spring" losbrachen nutzte Äthiopien das ägyptische Siechtum unmittelbar dazu aus, das lange gehegte Projekt des "Grand Renaissance Staudamms" am Oberlauf des Nils loszutreten. Ägypten hat mit dem Sudan seit 1959 ein Wasserabkommen über den Nil, nicht aber mit Äthiopien. Der Sudan schielt auf den äthiopischen Staudamm, um aus diesem Wasser für seine zunehmend ambitionierte Agrarbewässerung abzuleiten und dadurch dem ägyptischen Unterlauf zu entziehen, achtet dabei aber auf die die Interessen Ägyptens um einen Krieg zu vermeiden. Mit dem Nachbarn Bashir kann Al-Sisi den bedrohlichen Durst Äthiopiens balancieren, mit einem US-Äthiopisch gleichgeschaltetem Sudan, stünde es hingegen schlecht um Ägypten. Daher lägen die Folgen einer  Nahost-NATO unter nachfolgender Einbeziehung des Sudan konträr zu den Interessen Ägyptens.
Ägypten muß also aus diversen Gründen die Notbremse ziehen und versuchen sich der Nahost-NATO zu entziehen. Dies wiederum würde eine bereits skizzierte Erpressung Saudis und der USA zu Folge haben. Auch wenn Ägypten ein denkbar schlechtes Verhältnis zu Erdogan, Katar und dem Iran hat, stellen diese für Ägypten keine unmittelbare Bedrohung dar, das Versiegen des Nilwassers hingegen sehr wohl. Es würde einem Wunder gleichen, wenn Putin diese vitale Schwachstelle nicht überzuckern würde und über diesen Hebel alles daran setzen wird, Ägypten aus der Nahost-NATO zu sprengen. Der heiße Stellvertreter-Krieg in Libyen ist der Anlaßfall, der Nil letzlich die Ursache. TQM

10.04.2019

Irak Russland

19:35 | sputnik: Irakischer Präsident wünscht sich Russlands Beteiligung am Wiederaufbau des Landes

Der irakische Präsident, Barham Ahmad Salih, hat Russland dazu aufgerufen, sich am Wiederaufbau des Irak zu beteiligen und in die Öl- und Gasindustrie sowie in die Energiewirtschaft des Landes zu investieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des irakischen Präsidialamtes hervor.

Und der russische Einfluss im Nahen Osten wächst weiter - gut so! AM

 

13:33 | welt: Der Zauberer hat es allen gezeigt

In wenigen Wochen kann Israels Premier Netanjahu Geschichte schreiben: Dann dürfte er länger im Amt sein als Staatsgründer Ben Gurion. Dennoch sieht der Likud-Politiker einer extrem unruhigen nächsten Amtszeit entgegen.

Israel bleibt gespalten, auch innerhalb seiner jüdischen Bevölkerung. Man darf gespannt sein, wie Netanyahu seine kommende Amtszeit gestalten wird und wie sich das Land verändert. Klar ist: Wenn es nicht bald geeint wird, kann man sich auch dort auf Unruhen und Instabilität einstellen. AM

 

Palestina Israel

12:49 | ET: Rechtes Lager um Netanjahu siegt bei Wahl in Israel

Bei der Parlamentswahl in Israel hat das rechte Lager um Regierungschef Benjamin Netanjahu nach Auszählung fast aller Stimmen deutlich gewonnen. Netanjahus rechtskonservativer Likud habe 35 von 120 Mandaten erhalten, genau so viele wie das Oppositionsbündnis Blau-Weiß von Ex-Militärchef Benny Gantz. Das berichteten israelische Medien.

Netanjahus Lager rechter und religiöser Parteien kann aber mit einer Mehrheit von 65 der 120 Mandate rechnen. Daher ist davon auszugehen, dass der 69-Jährige zum fünften Mal Ministerpräsident wird.

Israel hat die Kontinuität gewählt. Es wird also kein Ende der militärischen Interventionen in Nachbarstaaten und der Unterstützung dschihadistischer Gruppen in Syrien geben. Dieser Weg wird aber keineswegs eine Versöhnung mit den Nachbarstaaten möglich machen. Anscheinend kommt Israel aus seinem ultranationalistischen Taumel heraus - insbesondere die einfachen Israelis, aber auch die Palästinenser werden unter einer weiteren Periode Netanyahu leiden. Anscheinend hat die Trumpwahlhilfe mit den Golanhöhen gewirkt! AM

 

Venezuela

12:30 | sputnik: Venezuela steigt aus der Organisation Amerikanischer Staaten aus

Die venezolanische Regierung hat ihren Ausstieg aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) angekündigt. Das Außenministerium des Landes gab auf seiner offiziellen Homepage das genaue Datum bekannt.

Der Druck aus Brasilien und Kolumbien, welcher indirekt von den USA ausgeübt wurde, hat Venezuela keine andere Wahl gelassen. Somit ist die politische Spaltung Südamerikas in einen bolivarisch-sozialistischen und einen amerikanisch-kapitalistischen Block vollendet. Damit erleben die USA nun endlich wieder einen Konflikt vor der eigenen Haustür. Zumindest im Fall von Venezuela sehen ihre Karten zur Zeit aber eher schlecht aus. China und Russland engagieren sich nach der amerikanischen Intervention im eigenen Einflussbereich nun verstärkt hier - damit ist die amerikanische Hegemonie in Südamerika zu Ende und der Kampf für die Multipolare Welt wird auch in diese Ecke der Welt getragen! AM

 

Tuerkei    Russland    Iran

 08:50 I TQM: Turkish Air Force None

Die Dailysabah titelt heute mit eindrucksvollem Foto aus dem türkischen Präsidenten-Flugzeug, daß der S-400 Deal abermals bestätigt wurde. Es handle sich um eine souveräne Entscheidung, eine Entscheidung der nationalen Sicherheit. Das Dauer-Mantra, erinnert schon an die wochenlangen Kashoggi-Anwürfe gegen den MBS-Saudi.
Offenbar will Erdogan den Amerikanern endlich vermitteln, daß sie die Hoffnung auf Durchsetzung ihrer Erpressungmanöver begraben mögen. Dies sagte Erdogan vor Journalisten am Flug aus Moskau, wo das gemeinsame Türkisch-Russische Kulturjahr eingeleitet wurde. "Warum sollte das starke NATO Land Türkei, nicht auch ein starkes Luftabwehrsystem haben?", so Erdogan. Nun fällt einmal die F-35 ins Wasser, aber die USA bestrafen die Türkei nicht nur mit der Weigerung die F-35 zu liefern, sondern auch damit, die türkischen Zuliefer zu sperren und somit einen Milliardenauftrag zu canceln. Nun ist Erdogan der Zwang auferlegt sich anderwertig umzusehen. Weitere Strafen folgen.
Zu Syrien hat Erdogan in Moskau weitgehendst Einigung erzielt, auch das heiß umkämpfte Verfassungs-Gremium zur Ausabeitung einer neuen syrischen Verfassung hat nunmehr die Zustimmung der Türkei erfahren. 
Einen politisch noch heißeren Frühling verspricht die Meldung der iranischen PressTV zur Blacklistung der ICRG. Demnanch sollen China, Katar (als Hauptsitz des US-CENTCOM!), die Türkei und der Irak die US-Sanktionen gegen die ICRG zurückgewiesen haben.  Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu warnte, daß sich die Maßnahme außerhalb des Internationalen Rechts befinde und zur weiteren regionalen Destabilisierung beitrage. "Wir unterstützen nicht die ICRG-Präsenz in Syrien, aber kein Land habe das Recht die Armee eines anderen Staates zur Terror-Organisation zu erklären", so Cavusoglu. Auch der katarische Außenminister merkte an, daß die Differenzen über verschiedene Verhaltensweisen der Armeen nicht durch Sanktionen gelöst werden können. Der Irak wandte sich an diverse Nachbarstaaten um die US-Entscheidung zu revidieren, da "sie uns alle zu Verlierer macht".  Der Sprecher des chinesischen Außenamtes forderte "insbesonders fremde Großmächte" dazu auf "mehr zum Frieden beizutragen, als Maßnahmen zu setzen, welche die Spannungen erhöhen." 
Der "Nah-Ostblock" zeigt also seine Konturen, wenngleich Moskau etwas verhaltener agiert. Putin duldet zwar die Iraner in Syrien, bietet ihnen auch die weltpolitische Bühne in Astana und Sotschi, aber ist gleichsam nicht bereit dazu, ihnen den Raktenschirm in Syrien zu machen und sich den famosen, geostrategischen  Faustpfand Syrien unter dem Radar wegschnappen zu lassen. Das ist klug und verständlich. Moskau möchte ein kalkulierbares, säkulares Assad-Syrien und keinen iranischen "Gottesstaaten-Satellit", der unnötigen Ärger mit Netanjahu beschert. Die internationale Supermacht des "Nah-Ostblocks" ist Russland, die Regionalmächte dazu die Türkei und der Iran. Sie sind part of the game, aber Putin ist der Groupier.  TQM

  Israel

07:28 |  TQM: Zu den Wahlen in Israel - Erstbefund

Während die Wahlen in Israel gestern gerade erst anliefen verbreitete Netanjahu Panik im rechten Lager. Über Facebook und vor laufenden Kameras rief er über Facebook alle rechten Bürgermeister an und forderte sie auf die Wähler aus den Häusern an die Wahlurnen zu trommeln. Im Anzug besuchte er die vollen Mittelmeer-Strände Israels und forderte die Badegäste dazu auf, ihre Badesachen einzupacken und wählen zu gehen. Eine derartige "Generalmobilmachung" war selbst in Israel bislang einzigartig.
Lange Gesichter zeichnen sich in Brüssel, Berlin und bei den US-Democrats ab. Während fast alle westlichen Mainstream Medien Gantz noch immer vor Netanjahu sehen, berichtet die Jerusalem Post von einem Gleichstand 35:35 in Mandaten.
Demnach lag die Wahlbeteiligung trotz sommerlichen Wetters bei 67,9% überraschend hoch. 
In ihrer Einschätzung haben sich die Westlichen Systemmedien geirrt, oder wieder einmal gemeint, ein Ergebnis herbeischreiben zu müssen. "Der Spiegel", der noch gestern Gantz als klaren Wahlgewinner sah, ist recht schweigsam und sieht in Mandaten - trotzt Auszählungsstand von über 97% noch immer Gantz vor Netanjahu - was für eine Freude, die "Prawda" bundesdeutscher Meinungsleitkultur, wieder einmal am Holzweg!
Der erhoffte Erdrutschsieg der  "blau-weissen" Partei des ehemaligen IDF-Generalstabchefs Gantz blieb aus, jedoch war klar, daß seine Stimmen eher aus der zersprengten Labour kommen würden und nicht so sehr  Netanjahu schaden. Und so kam es. Die Labour verlor 13 von 19 Mandaten (!) und zieht mit 4,46% in die Knesset! Eine gute Benchmark für die SPD und die europäische Sozialdemokratie.
Gantz, eine Art "Netanjahu light" ist zwar ein wehrhafter Zionist und für ein militärisch starkes, überlegenes Israel, gesellschaftspolitisch jedoch eher "moderat" bis links (Einwanderung, LGBT-"Rechte", Schwulenehe) - wer aber, außer Linke, die nicht ganz links, also Meretz wählen würden, sollte Gantz wählen? Eine linke Mitte, die es kaum gibt und ein paar "gemäßigte" Likud-Anhänger, die Netanhahu nicht mögen - das reicht letzlich  nicht.
Von "rechts" griffen Bennett, der ehemalige Büroleiter Netanjahus an, in Verbindung mit der schönen Justizministerin Ayelet Shaked, welche sich mit "Facism"-Parfume in ihrem Wahlkampfspot einsprühte. Beide, letztlich Verbündete des Netanjahu, die auch mit ihm in die nächste Koalition gehen wollten fehlen überraschenderweise  noch knapp 1000 Stimmen zur Überwindung der 2% Hürde - sie könnten noch im Endergebnis knapp in die Knesset rutschen. Im Endspurt nahm ihnen Netanjahu durch ein radikal-inhaltliches Aufputschmittel ihr Hauptthema, nämlich der erwogenen Annexion des Westjordanlands und somit die Siedlerstimmen weg. Das Motiv ihrer Kandidatur war letzlich aber weniger "rechter" als der Likud sein zu wollen, sondern weil sie unter der Allmacht Netanjahus litten, der Bennett ein zentrales Resort versagte, während er selbst mehrere zentrale Resorts in Personalunion führte.  Bennett wollte das Verteidigungs-, oder das Außenamt verlangen - daraus wird wohl doch nichts.
Überraschenderweise ist dafür der politisch totgeglaubte Avigdor Liebermann und seine Israel Beitenu, wieder im Spiel. Er kündigte trotzdem er wieder 5 Sitze errang eine Wahlbeschwerde an, da er unvollständige Stimmzettel reklamiert. Auch ihn wird Netanjahu in der kommenden Koalition wieder an der Backe haben.
Netanjahu kann mit mindestens 61 von 120 Mandaten in seiner neuerlichen Koalition rechnen. Hier die aktuelle Mandatsverteilung. Das sind alleine jene rechten Parteien, die bereits im Vorfeld der Wahlen ankündigten ihn auch bei einer Verurteilung zum nächsten Premier zu wählen. Weitere, rechte Kleinparteien werden ihnen wohl noch folgen und somit eine recht bequeme Mehrheit für Netanjahu formen.
Vorläufig bedeutet dies, daß nach der massiven "US collusion" zu Gunsten des Netanjahu, dieser wiedergewählt wurde - aber nicht deshalb, sondern auch deshalb. Netanjahu ist einfach ein kalkulierbarer Faktor, mit einem Hauch Schlitzohrigkeit, den das Wahlvolk durchaus mag. Einem Premierminister aus geschenkten Zigarren und unterschlagenem Flaschenpfand der Staatsbankette den Strick drehen zu wollen, ist einfach zu lächerlich. Netanjahu ließ sich auch nicht von Liebermann&Co. dazu verleiten einen großen Krieg mit der Hamas anzufangen und damit  sich mit Gaza-Raketen die recht gute Stimmung in Israel verregnen zu lassen. 
Erst ließ er katarische Hilfsgelder nach Gaza durch, als dennoch unkoordinierte Raketen auf Tel Aviv einschlugen, eilte ihm Ägypten zur Seite um das "Mißverständnis" zu klären. Ein paar Luftschläge auf sekundäre Hamas-Ziele um kein Zeichen der Schwäche aufkommen zu lassen und die Gaza Front war wieder ruhig. 
Sehr geschickt manövrierte sich Netanjahu in die nächste Amtszeit. Nun wird er es einigen danken. Vor allem Trump, dem er im Vorfeld der US-Wahlen 2020 die israelischen Lobbies weitgehend "im Namen Israels" einfangen wird, aber auch Putin, mit dem er beim monatlichen Tête-á-Tête die Nordgrenze und das Non-US-Territory im Nahen Osten auslotet. Der gestern Vormittag ausgeführte, stabilisierende  "Kalte Krieg" im Nahen Osten rückt nun entscheidend näher. Wie seinerzeit, in den End-Monaten des Zweiten Weltkriegs entscheidet sich nur mehr welches Teilgebiet, welcher Staat, hinter welchem Teil des "Stacheldrahts" zugeordnet wird. 

09.04.2019

  

Iran    USA    Tuerkei    Russland    Israel

09:05 I Jerusalem Post: POMPEO ELABORATES ON DECISION TO LIST IRGC AS TERRORIST ORGANIZATION

US-Außenminister Pompeo fürhtre in einem Interview am Montag aus, warum die USA die ICRG blacklisteten und weshalb dies ausgerechnet am Tag vor den israelischen Wahlen geschah. Er begründete dies damit, daß daß die Revolutionsgarden bereits 600 US-Soldaten getötet hätten und man keine Ruhe und Stabilität in der Region haben könne, ohne die ICRG zu schwächen. Der Zeitpunkt, einen Tag vor den Wahlen in Israel sei ein reiner Zufall, da man erst jetzt mit der Vorbereitung Ankündigung fertig geworden sei.

Die US-Zuerkennung der israelisch besetzten Golanhöhen, die von Netanjahu angekündigten Annexionspläne der Westbank und die geblacklistete ICRG sind natürlich allesamt kein Zufall, sondern Wahlkampf-Support aus dem Weißen Haus. Der israelische Wahlkampf war enorm brutal, nichts wurde an Untergriffen und persönlicher Schmutzwäsche ausgespart.
Während die "Westliche Wertegemeinschaft" hofft, daß jeder, nur nicht Netanjahu, gewinnt, schweigt Moskau, obwohl dort deutlich die Präferenzen beim Amtsinhaber liegen - man kennt sich immerhin bestens. Sehr wahrscheinlich wird Netanjahu gewinnen, er persönlich ist populär, gilt als "Macher" und versierter Fuchs. Mit wem aller er anschließend koalieren würde steht auf einem anderen Blatt. 
Die letzte "Wahlkampfspende" des Trump hinsichtlich der ICRG war jedenfalls das waghalsigste Präsent, bzw. das potentiell  Kostspieligste für die USA.
Für das Blacklisten der ICRG, einem Teil der iranischen Armee, setzte gestern der Iran einen Teil der US-Armee auf seine Terror Blacklist, nämlich das US-CENTCOM. Der Iran begründet dies damit, daß das US-CENTCOM in regionale Terroraktivitäten, so das Massaker an der jemenitischen Bevölkerung und die Unterstützung der Daesh-Islamisten beteiligt sei.
Die Jerusalem Post analysiert in einem zweiten Beitrag die möglichen Konsequenzen der US-Offensive gegen die ICRG. Dabei skizziert die JPOST mögliche Eskalationsszenarien im Nahen Osten. 
Im Irak könnte der Iran seine nahestehenden Milizen dazu bewegen, die dort stationierten US-Truppen zu drangsalieren und zu bedrohen. Das irakische Parlament könnte ferner verstärkt dazu bewegt werden, die US-Truppen zum Abzug aufzufordern. 
In Syrien könnte der Iran lokale Milizen und Stämme östlich des Euphrat dazu bewegen, die US-Truppenkontingente direkt anzugreifen. Eine direkte Konfrontation seiner Truppen mit US-Truppen wird der Iran jedoch vermeiden wollen. Die USA kündigten in dem Fall bereits unmittelbare Militärschläge gegen den Iran an.
Der Iran wird Russland und die Türkei dazu bewegen wollen, den Druck auf den US-Abzug aus Syrien  zu intensivieren. Russland soll dabei die internationale Rolle zukommen, die Türkei soll seine regionale Rolle spielen.
Gestern besprachen Erdogan und Putin den möglichen Einmarsch der Türkei in Manbij und den neuerlichen Schulterschluss im Ankauf der S-400. Soweit die nüchterne Bewertung der JPOST.
Das gestrige Treffen zwischen Erdogan und Putin diente aber auch dem Schnüren eines rundum "Wohlfühlpakets" für Erdogan, um den unverhohlenen US-Drohungen zu widersagen. Putin stellte neuerlich die Energiepartnerschaft in den Vordergrund. Beschlossen wurde die Turkish Stream zu beschleunigen um den Fertigstellungstermin Ende 2019 einzuhalten. Im Hintergrund mischt auch Rosatom im Bau- und Finanzierung russischer Atomkraftwerke in der Türkei mit. Ferner drängt Erdogan Russland zur Aufhebung einiger Agrarimportbeschränkungen. Dieses Thema wird diskutiert, da es seit den russischen Sanktionen im Zuge des Jet-Abschusses heikel ist. Russland stoppte die türkischen Agrar-Importe und vergab hohe Subventionen an einheimische Betriebe zur Errichtung von Gewächshäusern. Wenn nun die Türkei offenen Marktzugang bekäme, dumpt dies die Preise der russischen Produzenten aus dem Markt. Daher bastelt man eben an einer gangbaren Lösung.
Recht überraschend kündigte Putin weitere Rüstungsprojekte mit Erdogan an. Dies ausgerechnet im High-Tech-Bereich. Wenn die Türkei endgültig aus dem F-35 Programm fliegt, dann könnte dies auf die SU-57 hindeuten, der wohl ultimative Affront gegenüber den USA, vielleicht auch Panzir-Raketensysteme und ähnliches. Der Rausschmiss aus der NATO wäre nur mehr Formsache.
Zwar wird sich die israelische Ankündigungs-Rhetorik  nach den heutigen Wahlen wahrscheinlich wieder einpendeln und abflauen, der Groschen der USA in der Region ist jedoch nochmals gefallen. Für die Zeit unmittelbar nach den Wahlen in Israel wurde die Präsentation des Kushner-Plans angekündigt. Das massive, offensive Störfeuer, welches die USA sich nun in der Region selbst auferlegten, wird sich als nicht gerade dienlich erweisen. Hinzu kommt, daß der republikanisch dominierte US-Senat vor zwei Wochen für ein Ende der US-Beteiligung am Jemen-Krieg stimmte und einen US-Rückzug binnen 30-Tagen forderte. Zwar kündigte Trump bereits sein Veto an, jedoch ist diese US-interne Überwerfung signifikanter Sand im Getriebe eines geschlossenen US-amerikanischen Vorgehens im Nahen Osten, ein unverkennbares Zeichen der Schwäche, so wie es bereits die widersprüchliche Haltung zum Truppen-Abzug aus Syrien war und eben zur Türkei, was letzlich zu einer großen geopolitischen Änderung führen wird.
Mit der Blacklistung der ICRG zementieren die USA den Iran tiefer an die Türkei und Russland und schaffen erst jenen Block, der aufgrund historischer und regionalpolitischer differnzierter Interessen bislang alles andere als ein Monolith war. 
Trump skizzierte öfters seine Vorstellung eines Disengagements der kostspieligen US-Militärpräsenz im Nahen Osten mit der Schaffung einer "Nahost-NATO" under isaraelisch-saudischer Führung. Sollte es dazu kommen, dann ist der Gegenblock bereits gegossen, nämlich der russisch-türkisch-iranisch-syrisch-libanesische "Ostblock", sozusagen ein altbewährter, Kalter Krieg mit Mauern, Minenfelder  und Raketen-Abschussrampen, diesmal im Nahen Osten, daneben ein chaotisches EU-Europa und im erweiterten Asien der chinesische Drache, der künstliche Inseln ausspuckt um geerdete Flugzeugträger zu errichten und seine Dollar-Bergkette in die "shithole- und semi-countries" abpumpt um sie einzugemeinden.
Einzig Stoltenberg&Co. veruchen noch durch andauernde Provokation an der russichen Westfront den alten Kalten Krieg in Europa als eigene Existenzberechtigung neu zu entfachen - die Deep State Bande ist jedoch inhaltlich und geographisch längst disloziert. TQM

14:24 | Leser-Kommentar zu TQM
.....TQM seine Ausführungen sind einfach unglaublich! Da ist wieder ein 50er fällig....

Wir danken höflichst und hoffen, dass das ansteckend ist! TB

Iran    Venezuela

07:20 | Dailysabah: Iran's Mahan Air begins direct flights to Venezuela

Die zweitgrößte Luftlinie des Iran begann am Montag Direktflüge von Teheran nach Caracas. An Bord befand sich eine Delegation des iranischen Außenministeriums. Die Flugzeit beträgt 16 Stunden. Seit 2011 ist die Mahan Air unter US-Sanktionen, da sie den Revolutionsgarden nahestehe und diese finanziell und anderwertig unterstütze. 

Der Dirketflug der Mahan Air in die "Westliche Hemisphäre" scheint eine unmittelbare Antwort auf die Aufnahme der ICRG auf die US-Terrorliste darzustellen.
Was ist schon Hai-Tauchen vor Kapstadt, oder ein Wingsuit-Sprung vom Hochhaus dagegen? Veraltetes Fluggerät und mögliche "Blackouts" könnten diese Flugroute allen Zivilisationsgestressten, die MH-370 verpassten, einen ultimativen Thrill bieten. TQM

 

 

07.04.2019

UNO Libyen

11:38 | ET: UN-Sicherheitsrat: Russland blockiert Erklärung zu Libyen

Russland hat im UN-Sicherheitsrat eine Erklärung zu Libyen blockiert, in der ein Ende des Vormarsches der Truppen von General Chalifa Haftar gefordert werden sollte. Moskau pochte nach Diplomatenangaben vom Sonntag darauf, dass alle Konfliktparteien zu einem Ende der Kämpfe aufgerufen werden. Die USA lehnten eine solche Änderung am Text aber ab.

Während der Westen auf eine weitere Intervention hinsteuern dürfte, sagt Russland laut "Njet!". Gut so, Vladimir Putin! AM

 

Grossbritannien    USA    Russland

20:58 I Voltairenet: Alles über die Quelle Bellingcat und die offizielle Untersuchung über die Zerstörung des Fluges MH-17

Jürgen Cain Külbel ist ein ehemaliger Ermittler der Kriminalpolizei der Deutschen Demokratischen Republik und wurde nach der Wiedervereinigung Deutschlands Journalist. Es war ihm gelungen, den Autor der Website Bellingcat zu identifizieren, der das internationale Polizei-Team beeinflusst hat, das durch die Ukraine beauftragt wurde festzustellen, wer den Flug MH17 zerstört hat. Dieser Amateur, der angeblich „unwiderlegbare" Beweise der russischen Schuld „gefunden“ hat, ist in Wirklichkeit ein Musiker, ohne Kenntnisse der forensischen Wissenschaft. 

Eliot Higgins „Bürgerjournalisten-Rechercheplattform“ Bellingcat, die von sich behauptet, „forensische Untersuchungen“ zu leisten, erfreut sich eines ungebrochenen medialen Hype im westlichen Mainstream; wegen ihrer „Ermittlungen“ zur MH17-Katastrophe oder auch im Vergiftungsfall Skripal. Doch sind mehr als starke Zweifel an der Methodik der Gruppe, ihren Schlussfolgerungen, ihrer Unparteilichkeit angebracht. Der Mainstream erhebt die Teamworker ohne mit der Wimper zu zucken zu „Experten“. Doch zeichnen sich die in den Jahren 2015/2016 mit der Untersuchung des Falles MH17 betrauten Bellingcats weder als anerkannte Gutachter noch als forensische Untersucher vom Fach aus; es handelt sich dabei um

- die Niederländer Pieter van Huis - Absolvent in Geschichte, 
- Stijn Mitzer (Oryx) – Analyst und Blogger, 
- Daniel Romein - IT-Spezialist, 
- die Briten Sean Case – Fachmann für Pflanzen und Umweltwissenschaften, 
- Eliot Higgins – Chef von Bellingcat, ohne nennenswerte Qualifikation, 
- die US-Amerikaner Andrew Haggard - Ex-US-Army, 
- Aric Toler – Literatur- und Sprachwissenschaftler, 
- Nathan Patin - Ex-Praktikant für Außen- und Verteidigungspolitik beim Washingtoner Think Tank American Enterprise Institute, 
- den Finnen Veli-Pekka Kivimäki – Offizier an der Universität der finnischen Verteidigungskräfte in Helsinki, 
- den Deutschen Olaf Neitsch aka Timmi Allen – ehemals Sachbearbeiter in einer Kreisdienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, Ex-Kneipenwirt, heute Versicherungsverkäufer, 
- den Russen Igor Ostanin (Magnitski) – Freelancer, 
- sowie Anders Klement von StopFake, eine in Kiew beheimatete anti-russische Propaganda-Initiative.

Wenn man bedenkt – unabhängig davon, dass Bellingcat von Sponsoren wie beispielsweise George Soros Open Society bedient wird -, dass zu den „Gründungsmitgliedern“ der Gruppe in den Jahren 2014/15 der britische Ex-Geheimdienstler Cameron Colquhoun gehörten sowie Nur Bakr vom britischen Außenministerium oder Chris Bigger vom US-Geheimdienst National Geospatial-Intelligence Agency (NGA) sowie Christoph Koettl von der , Leroy Aliaume von  und Aaron Stein aus dem mit Geheimdienstlern durchsetzten britischen Forschungsinstitut Royal United Services Institute (RUSI), erkennt auch der Blinde, wo Bellingcats „gutachterliche Expertise“ hingehen soll: röhren wie die brünstige Katze, Krach schlagen, und zwar anti-russisch.

 

Der gesamte Artikel auf Voltairenet nachgelesen, ist besser als jeder Sonntag-Abendkrimi! Erstaunlich, wie dünn die Fassade des  Potemkinschen Informationsdorfes der 5-Eyes Dienste ist: "Bellingcat" von einem Musiker geführt, die one-man-show der "Syrischen Beobachtungsstelle" in London zieht die Infos aus der Flaschenpost der Themse, die "Weißhelme" des Ex-MI-6 Mannes James Le Mesurier, die "Panama-Papers", eine versammelte Postwurfsendung an die "Süddeutsche"&Co., etc. Schön und gut, Vorfeldorganisationen der Propaganda, eben.
Aber auf Wikileaks, Anonymus, Assange und Snowden zu zeigen, "Troll-Fabriken des Kremls" zu unterstellen, weltweit alle Wahlen und Social Networks zu manipulieren, hysterisch aufzuschreien, wenn Sputnik bei der Bundespressekonferenz, oder Trump eine Frage stellt, RT aus dem Elysee Palast zu werfen - das ist schon ein starkes Stück an Heuchelei!
Während die dem Kreml unterstellten Info-Schienen kompromitierendes Material des Westens aufdecken und Skandale zu Tage fördern, fabrizieren die Stellen der "Westlichen Wertegemeinschaft" getwistete und teils frei erfundene Geschichten, die zu Sanktionen, Diplomaten-Ausweisungen, Beschlagnahmungen, oder sogar zu Kriegsschlägen wie in Syrien nach gefakten "Giftgasanschlägen" führen. TQM

  

Iran Irak

12:08 | iran front page: Iran, Iraq to Establish Air Cooperation against Potential Threats

Chief of Staff for the Armed Forces of the Islamic Republic of Iran says Iran and Iraq have agreed to establish further cooperation in air defence area.

Der Plan der USA, den Iran durch ihre interventionen in Afghanistan und speziell den Irak zu destabilisieren ist endgültig fehlgeschlagen. Stattdessen haben sie Bagdad in die Arme Teherans getrieben. So sieht gescheiterte Außenpolitik aus! AM

Venezuela

10:34 | kath-net: Venezuela: „Wir leisten quasi Sterbebegleitung“

In einer an das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ weitergeleiteten Nachricht schilderte eine Krankenhausärztin eindrücklich die angespannte Lage, in der sie ihre Hilflosigkeit aufgrund des herrschenden Medikamentenmangels erfahren hat. Aus Sicherheitsgründen kann ihr Name nicht genannt werden.

12:15 | Leserkommentar                                                                                                                                                                                               
da kann man nur hoffen, dass in den USA bald zum Bürgerkrieg kommt, der das Land so fesselt, dass es nach außen hin lahm gelegt wird.

Schweiz

16:23 |  Leser-Richtigstellung zum grünen AM-Kommentar von gestern
Kuckucksuhrenland – Beitrag zum Alltagswissen! Die Kuckucksuhren sind ein Produkt aus dem Schwarzwald. Der Schwarzwald befindet sich in Deutschland. Ja, es gibt auch eine Art dieser Uhren in der Schweiz. Diese wurde aber erst in Nachahmung des deutschen Produktes. „Im Chaletstil“ produziert. Die Schwarzwälder Kuckucksuhr gilt als Wahrzeichen aus dem Schwarzwald. (Für Weiteres empfehle ich die Eingabe )
PS: Die Schweiz hat sich zur Vertretung der USA bereit erklärt, dies aber hauptsächlich in konsularischer Hinsicht. (Zwischen Botschaften (Landesvertretungen) und Konsulaten besteht ein Unterschied.

06.04.2019

Iran    USA

20:00 I PressTV: Iran will blacklist US army if Washington bans IRGC: MP

Ein iranischer Parlamentsabgeordneter gab bekannt, daß der Iran die gesamte US-Armee unter Sanktionen und auf eine schwarze Liste stellen werde.

Dies, nachdem die USA in Erwägung ziehen, die iranischen Revolutionsgarden (ICRG) unter Sanktionen zu stellen, die ein Bestandteil der iranischen Armee sind. Eigentlich nicht sehr klug aus Sicht der US-Armeeangehörigen im Irak, wenn sich das hochschraubt. TQM 

Libyen

18:59 | freitag: Die EU hat's kapiert: Ohne Stämme geht nichts

Libyen. Eine Studie führt aus, dass Tribalismus die wichtigste Organisationsform ist und es keinen starken Nationalstaat geben kann ohne Einbeziehung der Stammesvertretungen.

Schweiz USA Venezuela

13:28 | amerika21: Schweiz will USA in Venezuela vertreten

Bern. Die Schweiz soll künftig im Rahmen ihrer "Guten Dienste" die Interessen der USA in Venezuela vertreten. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis und US-Botschafter, Edward T. McMullen, am Freitag in Bern. Die konkrete Umsetzung des Mandats hängt noch von der Zustimmung der venezolanischen Regierung ab.

Die Absurdität der westlich-amerikanischen Außenpolitik: Wie soll ein Land, dass stramm auf der Seite des Westens steht, bei den Putschplänen der USA vermitteln können? Im Kuckucksuhrenland hat man also auch ein sehr ironisches Verständnis von Neutralität. AM

USA Tuerkei

07:40 | Dailysabah: US official says 'shocking' Russia not worried about sending S-400 to NATO member Turkey

Ein US-Vertreter sprach unter der Voraussetzung der Anonymität darüber, daß die USA es ausnützen könnten, daß Russland ein S-400 System in ein NATO-Land stellt. Es sei "schockierend", daß Russland dies nicht beunruhige.
Die Türkei betonte mehrmals, daßdas System nicht exportiert werden würde, nicht auf NATO-Gerät, inklusive F-35 abziele und auch nicht ins NATO-System eingebunden werde.

Wie, billig und "mitfühlend" es die Amerikaner selbst damit noch versuchen. ES ist für sie einfach unerträglich, daß die Türken ein gefährliches Abwehrsystem besitzen könnten, welches keinen "Kippschalter" im Pentagon hat, welches keinen "Blackout"-Modus hat,so wie die Kraftwerke in Venezuela. Nicht umsonst fragt man umgekehrt wofür "Patriots" stehen? Wem sind die US-gerfertigten "Patriots" gegenüber "patriotisch-loyal"? TQM

05.04.2019

Russland Venezuela

17:42 | wdm: Russia Ponders How American People Will React When They Discover Millions Of Them Are About To Die

„More vital to the economic survival of the West than oil, though, this report explains, is gold—which of all the minerals mined from the Earth, none is more useful than—and whose most important industrial use of is in the manufacture of electronics no 21st Century economy can live without—most particularly because gold is the most highly efficient conductor that can carry tiny currents while remaining free of corrosion—and is why electronic components made with gold are the most highly reliable ever known.

13:24 | wächter: Russische Truppen und 300 russische Raketenabwehrsystem kommen in Venezuela an

Russland lasse sich nicht diktieren, wie es seine Beziehungen zu legitimen Staaten gestalte, erklärte Moskau. US-Präsident Donald Trump hatte öffentlichkeitswirksam den Abzug russischer Soldaten aus Venezuela gefordert. Im Gegenteil.

Das Machtverhältnis in Venezuela verschiebt sich immer mehr zu Ungunsten der USA und ihrem Putschpräsidenten Guaido. Gut so! AM

13:48 I TQM dazu: Na, dann hoffen wird doch, daß die Meldung stimmt und Bolton demnächst die "grünen Männchen" sieht. Guaidó, der Präsident vom Mars ist es nicht! 

 

UNO Libyen

12:48 | DW: Haftars Milizen marschieren Richtung Tripolis

Der Vorstoß der Truppen des abtrünnigen Generals auf die libysche Hauptstadt alarmiert die internationale Gemeinschaft. Die USA drohen mit Konsequenzen. Der UN-Sicherheitsrat plant eine Dringlichkeitssitzung.

Das Chaos in Lybien geht weiter. Man darf gespannt sein, ob die USA diesmal ihre Drohung wahrmachen, und wirklich am Boden intervenieren werden. In jedem Fall darf sich Europa dann auch auf weitere Einwanderer gefasst machen. Es grenzt fast schon ans Absurde, dass auch Italien unter Salvini hier mitzündeln will. AM

Tuerkei    USA    Russland

08:30 I Jerusalem Post: WITH TURKISH LOSS OF THE F-35, ISRAEL KEEPS ITS AERIAL SUPERIORITY

Die gestoppte F-35 Auslieferung an die Türkei sichert Israel die Luftüberlegenheit im Großraum. Bei heimlichen F-35 Übungen der Israelis in Kreta, testeten sie anhand von Daten, wie man das russische S-400 System überwinden kann und die F-35 tarnen und unsichtbar machen kann. Israel warnte davor, der Türkei die F-35 auszuliefern, da die Türkei mit der F-35 und der S-400 Schwachstellen des US-Jets ausloten könnte, welche Moskau dann mit Dritten teilen könnte. Dies stelle eine Gefahr für Israels militärischen Vorsprung dar.

Unterdessen holt sich der türkische Außenminister eben kalte US-Duschen. Mike Pompeo warnte ihn bei einer gestrigen Zusammenkunft davor, daß ein militärisches Eingreifen der Türkei in Syrien "verheerende Folgen" nach sich ziehen würde. Mevlüt Çavuşoğlu, der zum NATO-Gipfel in Washington weilt, traf auch auf John Bolton, dieser sprach von einer "produktiven Unterredung" und wünschte dem türkischen Außenminister einen "vergnüglichen Aufenthalt in den USA".
W
ährend sich Mike Pompeo eine Einigung im Ringen um die S-400 mit der Türkei erwartet, tönt die Türkei weiterhin anders. Bei einem Panel vor dem "Atlantic Council" wiederholte der türkische Außenminister, daß es sich um einen abgeschlossenen Deal handelt. "Niemand habe das Recht die Türkei vor die Wahl zwischen Russland, oder dem Westen zu stellen", so der türkische Außenminister.
Zeitgleich, zu den 70-Jahr Feiern der NATO in Washington, findet in Moskau ein Kommunikations-Panel zwischen den Präsidentschaftskanzleien der beiden Staaten unter dem Titel "Türkisch-Russische Beziehungen während des Syrien Prozesses", statt. Dies ist nicht nur ein demonstrativer Akt, eine Balance zum NATO-Gipfel, sondern eine Abstimmung in "real time" der türkischen Staatsspitze in Washington und Moskau. 
Wahrscheinlich wäre die Türkei bereit die S-400 zu opfern, aber der Dealmaker Trump kann, will und wird der Türkei keine regionalpolitischen Konzessionen einräumen. Daher läuft es auf einen "No-Deal" hinaus. Für die USA ist es auch die Wahl zwischen Pest, oder Cholera: Entweder S-400 stehen in der Türkei und sie werfen die Türkei aus der NATO, oder die Türkei verzichtet und wirft die USA aus Syrien. Für Moskau sind beide Varianten attraktiv. TQM

 

Nato

06:17 | rp: NATO At 70 - Time For The Zombie To Die

If NATO were a person, it would be five years past retirement age. In fact NATO should have retired back in the early 1990s when its reason for existence - the Warsaw Pact - ceased to exist. Instead, new missions had to be created and new enemies had to be made to justify the massive behemoth that provides lush jobs for the well-connected and vast fortunes for the weapons makers. NATO must die and the sooner the better.

04.04.2019

Israel    Russland

20:30 I SPON: Israels Premier besucht Moskau Netanyahu, Putin und der Leichnam des Zachary Baumel

Wladimir Putin und Benjamin Netanyahu haben sich an diesem Donnerstag in Moskau getroffen - zum 13. Mal seit 2015. Doch dieses Treffen war kein Routinetermin. Nicht nur der Zeitpunkt - fünf Tage vor der Parlamentswahl in Israel - lässt aufhorchen: Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Übergabe der sterblichen Überreste des israelischen Soldaten Zachary Baumel, der seit 37 Jahren vermisst wurde. 
Wladimir Putin und Benjamin Netanyahu haben sich an diesem Donnerstag in Moskau getroffen - zum 13. Mal seit 2015. Doch dieses Treffen war kein Routinetermin. Nicht nur der Zeitpunkt - fünf Tage vor der Parlamentswahl in Israel - lässt aufhorchen: Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Übergabe der sterblichen Überreste des israelischen Soldaten Zachary Baumel, der seit 37 Jahren vermisst wurde. 
Laut israelischen Medienberichten arbeiteten Israel und Russland zwei Jahre daran, Baumels Leiche ausfindig zu machen und nach Hause zu bringen. Nachdem der in der Sowjetunion geborene Avigdor Lieberman im Mai 2016 Verteidigungsminister wurde, habe er seine guten Kontakte nach Moskau genutzt, um die Suche zu beschleunigen.
Die Übergabe der Gebeine ist auch für den russischen Staatschef ein Erfolg: Er kann sich als ehrlicher Makler inszenieren, der dem syrischen Regime Zugeständnisse abtrotzt. Und er kann seinen Bündnispartner Baschar al-Assad als Staatsmann präsentieren, mit dem man trotz aller Schwierigkeiten handeln kann. Nicht einmal die US-Anerkennung der israelischen Golan-Annektion, die das syrische Regime verärgert hatte, verhinderte die Übergabe des gebürtigen US-Amerikaners Baumel.
Insgesamt sind in den vergangenen Wochen die Überreste von 20 Menschen aus  nach Israel gebracht worden. Baumel ist der erste, der identifiziert wurde. Möglicherweise werden in den kommenden Wochen weitere israelische Schicksale nach Jahrzehnten geklärt.

Trump und Putin, die Wahlkampfhelfer Netanjahus. Nach dem von Israel provozierten Abschuss der russischen Maschine im syrischen Luftraum herrschte Eiszeit. Israel wurde mit der S-300 Lieferung an Syrien bestraft, die Iraner blieben seitdem weitgehend ungehindert in Syrien.
Die Israelis brauchen Russland nicht nur in Syrien, sondern mittlerweile auch im Libanon. Die Israelis verstehen Putin mentalitätsmäßig und kulturell, denn rund ein Sechstel der Israelis  spricht auch - mehr oder weniger gut - russisch.
Russland ist nun auch immer mehr die Kommunikations-Brücke zwischen Ankara und Jerusalem und der wichtigste Mittler nach Teheran um die Hitzköpfe auf beiden Seiten zu kühlen.
Die Rolle, die einst der BND (Bin Nicht Da)  im Libanon spielte, teils in Syrien, ist passé - die Leichensäcke werden jetzt von Putin feierlich übergeben. Israel nimmt zwar gerne die deutschen U-Boote (mit Taschengeld), nicht aber die Politik der Obama-Kussmutter Merkel.
Macron wird sowohl von Trump, als auch von Putin und Netanjahu als Witzfigur betrachtet und setzte mit Hariri aufs falsche Pferd. Das Pferd ging mit Macron aus Riad durch, ließ ihn aber nicht in Beirut einreiten, sondern hob ihn aus dem Sattel, im Steilflug bis nach Paris. Da sitzt nun Macron, den Gelbwesten-Pannendienst im Genick, die Grande Nation, so geschrumpft wie Sarkozy ohne Schuhe. 
Und während Stoltenberg mit NATO-Sheriffstern und Klingelbeutel auf Budgetraubzug geht, herrscht in Russland Osterheiterung, ob der PR-Erfolge und des zunehmenden internationalen Gewichts Putins, trotz fanatischer  Sanktionstheologie der betenden Deep State Gemeinde. TQM 

Ukraine    Moldawien    Isis    Nato

18:00 I Balkaninsight: Moldova Police Storm Ukraine Consulate Over ‘Visas for Terrorists’

Offiziere des moldawischen Generalstaatsanwalts-Büros und des moldawischen Geheimdienstes stürmten am Mittwoch das moldawische Generalkonsulat in Odessa und nahmen dabei Diplomaten fest. Diese verkauften an Terroristen Langzeit-Visa und Aufenthaltstitel nach Moldawien. Die Terroristen aus Syrien und Ägypten zahlten zwischen 1-3000 USD Schmiergeld. Bereits im Februar nahm Moldawien 3 Terrorverdächtige fest, die nachweislich Terrorverbindungen aufwiesen. Vom Generalkonsul abwärts waren mehrere Diplomaten an der Vertretung in Odessa am Handel beteiligt.

Kurzer Ortswechsel, bis wir dies in eine Gesamt-Form gießen:
"Der Spiegel" berichtet heute, voll des Erstaunens, daß die Türkei das perfekte Transitland für Terroristen von und nach Syrien war. Demanch reisten seit 2013 zehntausende Dschihadisten aus 100 Staaten über die Türkei nach Syrien. Ihre, von den Kurdenmillizen teils erbeuteten Pässe, hatten Einreisestempel, aber keine Ausreisestempel der Türkei. Unter den Pässen auch einige Deutsche Pässe.
Ein besonders intensives Herkunftsland war Tunesien (unter Patronanz Frankreichs). Daraus schließt "Der Spiegel": "Beides spricht dafür, dass die kurdischen Machthaber in Nordostsyrien nicht ganz Unrecht haben mit ihren Vorwürfen gegen den Erzfeind in Ankara: "Wir haben von Anfang an der Weltöffentlichkeit gesagt, dass die Regierung Recep Tayyip Erdogans dem IS hilft", sagt der Militärsprecher Mustafa Bali beim Ausbreiten der Pässe in einem Kulturzentrum in Qamischli: "Damals wollte uns keiner glauben. Heute haben wir die Beweise."

Welche Schlüsse  "Der Spiegel" nicht zieht:


- Sieben Jahre lang überzogen uns die Westsystempresse und die Politbüros der West-Blockparteien mit der Lüge eines "Bürgerkriegs" in Syrien, nun waren es also zehntausende, ausländische Söldner. Sogar bei der Befreiung Aleppos drohte noch die "Westliche Wertegemeinschaft" Damaskus und Russland, ja nicht die eingeschlossene, gemarterte  Zivilbevölkerung zu befreien - ähnliches bis heute puncto Idlib. Haupttätergruppen wie die "Weißhelme" bekamen "Asyl", unter anderem in der BRD.
Zweifelsohne war die Türkei als Transitland Mittäter des westlichen Verbrechens des "Arab Spring". Wir haben hier auf b.com gewarnt, daß die Türkei Terroristen aus der arabischen Welt und Xinjang Pässe ausstellte, die bei Visafreiheit mit Russland eine Gefahr für die Nationale Sicherheit Russlands darstellen. Erdogan ist daher dringend gefordert diese türkischen Dokumente zu blacklisten und deren Träger unschädlich zu machen.
-Warum stellt "Der Spiegel" aber nicht die Frage, wie die Terroristen aus Europa, vor allem der BRD, GB, F, Belgien, Schweden überhaupt erst in die Türkei kamen? Inwieweit wurde ihre Reise "geduldet", inwieweit wurde sie von westlichen Geheimdiensten aktiv unterstützt?
-Warum stellt "Der Spiegel" nicht die Frage, aus welchen EU-NATO-Staaten und Flughäfen Waffenlieferungen, von Katar und Saudi bezahlt, unmittelbar an die Terroisten geliefert wurden - und zwar in Großtransportmaschinen, über Jahre hinweg!
-Warum stellt "Der Spiegel" nicht die Frage, woher der IS&Co. tausende nagelneue Nissan und Toyota Pick-Ups bezog und welche Rolle der MI6 bei Ankauf und Schleusung über Gibraltar nach Syrien und in den Irak spielte?
Und warum stellt sich "Der Spiegel" nicht auch die Frage, wie islamistische Terroristen, überwiegend aus Tschetschenien, teils über die Türkei in die Ukraine gerieten, dort als Söldner gegen Donezk kämpften und kämpfen und die Krim infiltrieren wollten? Und wie betrachten wir nunmehr den vorangestellten Bericht, daß islamistische Terroristen nach Moldawien gelangen wollen, nachdem eine pro-russische Partei die Wahlen gewann und der Staatspräsident Moldawiens pro-russisch ist? Was machen islamistische, pro-westliche Terror-Nomaden ausgerechnet in Moldawien??? Wessen Aufrag erfüllen sie dort??? "Der Spiegel" versucht mit seiner lächerlich-plötzlichen Eingebung über die Kurdenkarte Erdogan ins Terroreck zu stellen. Ja, Erdogan  war lange Mittäter, aber die "Westliche Wertegemeinschaft" war Haupttäter und Regisseur und ist es noch großteils bis heute. Durch das Sprengen der Türkei aus der NATO-Fessel, wird Erdogan schön langsam zum Terrorpaten gestempelt, ihm wird die Hauptschuld für das Grauen der westlichen Verbrechen durch Flucht, Krieg und Vertreibung im Nahen Osten zugeschanzt. Doch die Rechnung wird nicht mehr aufgehen. Von Strom-Blackout in Venezuela bis zur Giftgasshow der Weißhelme in Syrien - die Weltöffentlichkeit weiß längst wer die Paten sind, nämlich die selbsternannten Philantropen, die NATO-Sekte und der vereinte Deep State auf beiden Seiten des Atlantiks! TQM

18:52 | Die Leseratte
Wow, was für ein Kommentar! Kurz und knackig das gesamte Syrienspektakel zusammengefasst. Die Verantwortlichen benannt, die Organisatoren und Finanzierer bloßgestellt, die Helfer und die Lügner inkl. der Medien angeprangert, auch die Auswirkungen angesprochen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gehe hin und verbreitet diese TQM-Nachricht unter Euren Freunden! Jeder sollte vom Baum der Erkenntnis naschen können, um den Durchblick zu haben, den die b.com-Leser Dank TQM aber auch Dank des Haus-Politologen, Philosophen, -Juristen und anderer Beitragstäter genießen! TB

USA Tuerkei

12:30 | anti-spiegel: USA drohen der Türkei offen mit Rauswurf aus der Nato – Was ist geschehen?

Was völlig unglaublich klingt, ist heute geschehen. Der US-Vizepräsident drohte der Türkei mit Ausschluss aus der Nato und der türkischen Vizepräsident zeigte sich unbeeindruckt. Wie kam es dazu und was bedeutet das?

Sehr guter Artikel, der die Strategie hinter der NATO-Rauswurfdrohung aufzeigt! Erdogan muss hier standhaft bleiben, dann wird der amerikanischen Hegemonie ein starker Schlag versetzt werden! AM

14:38 | Leser-Kommentare
(1) Das wird interessant. Venezuela hat mit chinesischer und russischer Hilfe dem Ami einen Pflock vor die Haustür gesetzt. Jetzt kriegt der Ami noch einen weiteren, weit bedeutenderen und deutlicheren Beton-Poller in sein Schwergewicht Militär gesetzt - wow!
Ich mag Erdogan nicht, aber Respekt zolle ich ihm, der Mann hat Eier in der Hose und was für welche! Ich hoffe er hält das durch. Wie war das noch?
Die Russen haben eine Basis in Tartus/Syrien und den Chinesen gehört der Hafen von Piräus/GR, Salvini/I kokettiert mit der chinesischen Silkroad.....da läuft was ganz Großes gegen den Ami.....der räudige Hund wird wild um sich beißen und seine Vasallen werden heftig kläffen....DE wauwau! Gottseidank hat die laien-Usschi die BW ja zum Schrott gemacht, so dass von da keine Gefahr mehr droht.
In der EU kracht´s auch gewaltig, in F würden Teile der Bevölkerung das Macrönchen gerne aufknüpfen, in DE das Murksel gerne los werden....die Briten sind´s schon lange leid.....
Das Finale kommt mit großem Getöse allerdings ohne Ansage....mal abwarten, was demnächst so passiert.

(2) Tierwelt oder Politik? Röhrende Hirsche versuchen den Gegner zu beeindrucken. Ebenso das Gebrüll von Löwen etc. Das dient dazu, eine Auseinandersetzung und die direkte Messung der Kräfte zu vermeiden. (Denn diese könnten ja zu Verletzungen führen).
Der Zweck ist klar, der Angebrüllte soll nachgeben und nicht nachdenken, ob und welche Stärken er vorzuweisen hat. Vielfach lassen sich die „Gummifiguren“ (Politiker und „Staatsmänner/frauen) durch solche Drohungen einschüchtern, bzw. davon echt erschrecken und geben, auch gegen die Interessen des eigenen Staates, nach. Die Motivation dazu kann vielfach gelagert sein.
Möglich, dass der Brüller nicht nur aus eigenem Antrieb handelt, sondern zwecks Erhaltung seiner Position im eigenen „Harem“ dazu gezwungen ist. (Machtanspruch). Ob weitere Auseinandersetzungen überhaupt möglich sind, sinnvoll oder gar gewinnbringend, steht aber auf einem anderen Blatt.In diesem Sinne geht es lediglich um eine Taktik, einen Versuch. (man kann auch an Pokern denken). Je nach Reaktion, zeigt sich dann, ob eine operative Aktion verfangen würde oder nicht. (Verletzungsgefahr). Sollte das nicht zielführend sein, wird die Strategie geändert. Man hat ja gebrüllt. Wenn auch ohne Erfolg.
PS: in den USA gibt es derzeit einen Riesenbrüller. Das geht immer einem Deal voraus. (Nordkorea)

Deutschland Ukraine

11:36 | RT: "Für Putin zum Frühstück?" – Warum CDU und ARD den ukrainischen Präsidentschaftskandidaten maßregeln

Zu den Mythen der deutschen Außenpolitik gehört die Vorstellung, dass sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel um den Friedensprozess im Ukraine-Konflikt bemüht. Öffentlich zeigt sie sich sehr besorgt über die Lage der Menschen in der Ost-Ukraine und trauert um die Leben der ukrainischen Soldaten (richtig gelesen: nur Soldaten und nur ukrainische). Immer wieder mahnt sie zur Umsetzung des Minsker Abkommens, das sie mit den Präsidenten Russlands, Frankreichs und der Ukraine in der weißrussischen Hauptstadt Minsk im Januar 2015 mit unterzeichnet hatte. Auch in den Medien und von ihren Parteikollegen wird sie als unparteiische Vermittlerin und große Diplomatin dargestellt.

Auch Selenski scheint nur ein weiterer schwacher Mensch zu sein, der unter dem Druck seines oligarchischen Sponsors den bisherigen West- und Kriegskurs der Ukraine fortsetzen will. Ein Frieden scheint mit diesem Staat nicht möglich zu sein. AM

 

USA  China  Russland

11:10 rubikon: Imperiale Selbstüberschätzung

Das „amerikanische Jahrhundert“, als das das einundzwanzigste vorschnell deklariert wurde, fällt aus. Der Ex-Hegemon USA kassiert mit seinen außenpolitischen Abenteuern eine Schlappe nach der anderen; ökonomisch ziehen andere Mächte wie China an ihnen vorbei. Fast allen ist das inzwischen aufgefallen, nur nicht der Führungsriege der USA. Da wird geprahlt und gedroht, werden internationale Vereinbarungen über den Haufen geworfen und neue Konfliktherde entzündet. Die „Supermacht“ agiert wie ein sterbendes Tier, das noch einmal wild um sich schlägt und so viel wie möglich verwüstet. Noch kuschen viele, denn militärisch bleiben die USA bedrohlich. Aber die Stimmung auf dem Globus kippt. Zwingen wir das planetarische Enfant terrible durch geschlossenen Widerstand, sich zu benehmen und ein zivilisiertes Mitglied der Völkerfamilie zu werden.

Tuerkei    USA

09:35 I RT:  ‘US must choose between Turkey and terrorists’: Ankara slaps Pence with counter-ultimatum

Die Türkei geht mit einem Gegen-Ultimatum an die USA in die Offensive. Der türkische Vizepräsident, Fuat Oktay, twitterte: "Die USA müssen wählen: Möchten sie die Verbündeten der Türkei bleiben, oder die Freundschaft aufs Spiel setzen, in dem sie sich mit Terroristen zusammentun und damit die Verteidigunsfähigkeit eines NATO-Verbündeten gegen sein Feind untergraben?"

Die Türkei stellt also nun offen die NATO-"Partnerschaft" (Mitgliedschaft) in Frage. Dies geschieht über einen Hauptstachel im Fleische der türkischen Innen- und Regionalpolitik, nämlich der YPG/PKK, also der Kurden. Wie jedoch bereits gestern "Militärexperten" in der "Daily Sabah" feststellten, sind die US-türkischen Dissonanzen "vielschichtig". Trump würde gerne Erdogan freien Lauf im türkisch-kurdischen Grenzgebiet lassen, wurde aber vom Militär- und Polit-Establishment zurückgepfiffen.
Dabei geht es ganz und gar nicht um ein "Herz" für die Kurden, sondern lediglich um die Kurden, als Vorwand des US-Interventionismus, als Schuhlöffel um scheinlegal auf syrischem Staatgebiet eine Landsperre auf der iranischen Landbrücke ans Mittelmeer zu bilden. Hier kann und will Trump auch nicht gegen die "Interessen" Israels handeln. Die nicht an der US-Israelischen Stimmgabel gestimmte türkische Regionalpolitik ist nicht in Gleichklang zu bringen. Es gibt keine von der Türkei geforderte "Rücksichtnahme" auf türkische Interessen, schon gar nicht außerhalb der türkischen Grenzen.
Trump wird von der Türkei vor die Wahl gestellt, stets und ohne zu überlegen, Netanjahu´s Interessen wählen. Also ist das rien ne va plus unabwendbar. Wenn schon GB nicht aus der brustschwachen EU austreten darf, was passiert erst, wenn ein Schlüssel"partner" wagt aus der NATO auszutreten? In weiten Teilen der USA herrscht die Todesstrafe und unter Trump gilt bekanntlich US-Recht global! TQM

USA  UNO

05:45 | vn: Die Zerstörung der UNO durch den “Amerikanischen Exzeptionalismus”

Geschwächt im Vergleich zu ihren russischen und chinesischen Konkurrenten, finden die Vereinigten Staaten ihre historischen Reflexe wieder. Was die auswärtigen Beziehungen betrifft, lassen sie nun die liberale Weltordnung fallen und kehren zur Exzeptionalismus-Doktrin zurück. Indem sie ihr eigenes Engagement im Sicherheitsrat in Frage stellen, haben sie gerade den Weg zur Dekonstruktion des Völkerrechtes und zum Ende der Vereinten Nationen geebnet. Diese Entwicklung, die die Westeuropäer überrascht und bestürzt, war von Russland und China vorausgesehen worden, die sich darauf schon vorbereiteten.

03.04.2019

Tuerkei    USA

13:30 I Dailysabah: US plays F-35 card against S-400 deal to ask Turkey for endless concessions

Die USA spielen die F-35 Karte gegen die Türkei aus, um den S-400 Deal tzu stoppen. Arda Mevlütoğlu, ein Verteidigungsexperte, sagte jedoch, daß selbst wenn die Türkei die S-400 stoppen würde, die Forderungen der USA gegenüber der Türkei kein Ende fänden. "Die S-400 sind nur ein Vorwand der USA um die vielschichtigen Divergenzen zwischen den USA und der Türkei zu überlagern." 
Die Türkei müsse selbst im Falle der Aufgabe des S-400 Ankaufs ihre Außenpolitik an die der USA durch weitere Konzessionen völlig anpassen, bis sie den auschließkichen Interessen der USA in der Region diene. Insoferne sei die S-400 nur die Spitze des Eisbergs.
Mittlerweile gab der US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan bekannt, daß er davon ausgehe, daß die Differenzen mit der Türkei gelöst werden und die Türkei am Ende "das richtige System, nämlich Patriots, kaufe".
Pompeo tauchte erstmals beim Gas-Gipfel zwischen Griechenland, Israel und Griechisch-Zypern auf. Die Türkei verlautbarte, daß sie niemals die Förderung von Rohstoffen im östlchen Mittelmeer ohne ihr Einverständnis erlauben werde.

Langsam wird es brutal. Die "Vielschichtigkeit" der US-Türkei Krise wurde auf b.com schon lang und breit thematisiert. Wer garantiert die Türkei nicht in der EU haben möchte, wer die US/Deep State-Alleinherrschaft exemplarisch brechen sehen möchte, der sollte Erdogan ein langes Leben wünschen! TQM

19:26 | Leser-Kommentar
Bei diesem Gebaren könnte eine Bestellung für die SU 57 erfolgen

Venezuela   China

08:54 | am: Chinese army arrives in Venezuela just days after the Russian miltary

A group of Chinese soldiers arrived in Venezuela on Sunday as part of a cooperation program between Beijing and Caracas. According to reports, more than 120 soldiers from the Chinese People’s Liberation Army arrived at Venezuela’s Margarita Island to deliver humanitarian aid and military supplies to the government forces.

"Humanität" in Uniform! TB

11:45 | Leser-Kommentar
Ami, un´nu?
Gut so! Russen und Chinesen haben viel Geld in Venezuela stecken und das gilt es zu sichern gegenüber dem weltweiten Dieb. Endlich mal eine konzertierte Aktion gegen den Hegemon - und das vor seiner Haustür. KLASSE!

Emotionell gesehen haben Sie Recht. Völkerrechtlich gesehen wahrschienlich nicht! Wir sind prinzipiell gegen JEDE Intervention in fremden Ländern, ganz egal um welche intervenierende Supermacht es sich handelt! TB

13:19 I TQM dazu: Doch! Auch völkerrechtlich! Wenn die gewählte, legitime Regierung die Chinesen einläßt dann ist es so und völerkerrechtlich sauber ! Ansonsten wären ALLE US-Auslandsbasen illegal - so ist es "nur" die in Syrien! 

Ukraine

07:23 | TQM: Joe Biden - US Politgangstertum anhand der Ukraine

Diese Tage laufen nicht gut für Joe Biden. Mittlerweile sieht er sich von zwei Frauen aus den Reihen der Democrats um seinen neuerlichen Anlauf um das Präsdentenamt 2020, gefährdet. Eine konzertierte Kampagne und Intrige im Vorfeld des Kandidatenrennens liegt nahe. Jedoch ist absolut kein Mitleid für Joe Biden angezeigt. Hinter dem lächelnden, großväterlichen Typus, welcher dem Deep State jenseits und diesseits des Atlantiks absolut zu Gesicht stünde, verbirgt sich ein wahrer Schurke, dessen hormongesteuerte Langfinger geradezu ein Kinkerlitzchen sind.
So berichten US-Medien und RT ausührlich über sein "Engagement" um und nach dem Maidan-Putsch in der Ukraine. Ein Drehbuch für einen Thriller, das im Deep State Sumpf Hollywoods wohl leider nie verfilmt werden wird:
"Im Jänner 2018 prahlte Biden bei einem Treffen des Council on Foreign Relations (CFR) damit, daß er Präsident Poroschenko und PM Jazeniuk bedrohte den Generalstaatsanwalt Viktor Schokin im März 2016 zu entlassen. Er erteilte ihm dafür eine Frist von 6 Stunden, andernfalls würde er einen US-Kredit in der Höhe von 1 Mrd USD fällig stellen. Und nun "Hurensohn, er wurde gefeuert", so Biden. Ukrainische Beamte sagten aus, daß sie seit 2015 erpresst wurden. Grund dafür laut "The Hill" war, daß Bidens Sohn Hunter , ein Hedgefonds Manager und Lobbyist, als Vorstandsmitgleid der Gasfirma "Burisma Holding" diverse Zahlungen erhielt, für die sich der Generalstaatsanwalt Schokin interessierte. Der nunmehrige Generalstaaatsanwalt Lutsenko meinte, daß sich die US-Behörden dafür interessieren könnten. Die Burisma Holding sollte die Ukraine von russischen Gaslieferungen "unabhängig" machen. Sie steht im Besitz des vormaligen Morgan Stanley und Merril Lynch Bankers Alan Apter, sowie dem Vorstandsmitglied und ehemaligen, polnischen Staatspräsidenten Alexander Kwasniewski." 
Ein Kriminallfall der Ausbeutung, der persönlichen Habgier und des Amtsmißbrauchs. Ein warnendes Sittenbild dessen, was der US-Deep State unter "Energie-Diversifikation" der EU-versteht, ein Geschmack auf die Kampagnen gegen Nordstream 2 und der politischen Erpressung von Amtsträgern in "befreundeten Staaten". Keine Verschwörungs"theorie", sondern eine verschworene Praxis aus den Reihen des CFR! 

18:45 | Leser-Kommentar
Hier wird mal ein Politiker tatsächlich als Verbrecher bezeichnet und andere, ehemalige höchstrangige Politiker als habgierig....
Genau das meine ich, (s. meinen Kom. zu ZBs, FED, Krall) wenn ich schreibe, dass es dumm ist, Politiker als minder intelligent oder gar als Flaschen abzutun, weil es das was sie tun und das was sie sind verharmlost. Dumme sind i. d. R: nicht gefährlich, am läßt sie gewähren, genau das wird damit suggeriert und das ist nicht nur dumm, das ist geradezu fahrlässig. Politiker sind knallharte Verbrecher!

UNO

11:48 | Leser-Kommentar zum Cover-Slider bzw. zur UN-Islamophobie-Initiative
Etwas spät, aber immerhin. Im laufenden Cover, und unter der Rubrik Geopolitik, Konflikte und Krieg….. 2.4.19, 19 15 h wird geschrieben,
„Unterdessen zieht Papst Franziskus seine Schleimspur durch Marokko. Nicht einmal er "lobbyiert" das Christentum, sondern sagte noch der christlichen Mini-Gemeinde in Marokko, daß sie "keinen Missionsauftrag" hätten.“ …….
Wieder einmal kreuze ich die Degen mit TQM. Der erste Absatz, „.…Schleimspur“ gefällt mir gar nicht. Zur Erinnerung, am 31.03.19, Rubrik „Glaube und Religion“ stellte TB die rhetorische Frage: „Barmherzigkeit ist nicht wirklich beiden Religionen zuzuschreiben, oder?“
Damals antwortete ich: Theoretisch schon, aber in den Religionen heisst es auch, „bekämpfe das Böse“. Die Definition hängt von den Sichtweisen ab.Dies blieb in der Folge unwidersprochen.
Nun zum Kern der Sache. Den Verzicht auf Missionierung, die ja eine Stellungnahme bedingt, was das Bessere ist, bzw. was das Falsche ist, als Schleimspur zu bezeichnen, ist wohl kaum angebracht. Genau die Kontra-Konstellation dürfte der Papst wohl absichtlich vermieden haben. Das kann man doch nachfühlen. Er möchte, dass auch in Marokko die christlichen Gläubigen ungehindert ihrer Lebensphilosophie nachgehen können, ohne als „Unruhestifter gegen Islam“ behelligt zu werden. Diese Taktik erscheint doch viel diplomatischer und menschlicher in der Wirkung, als eine Art „Kreuzrittertum“.

02.04.2019

UNO

19:15 I Jerusalem Post: UNITED NATIONS CONDEMNS ISLAMOPHOBIA AND ANTISEMITISM

Die UN-Generalversammlung verabschiedete eine Resolution gegen Islamophobie und Antisemitismus, In Folge des Neuseeland-Attentats. Der ursprüngliche Antrag, der von der Türkei eingebracht wurde enthielt nur Islamophobie, es gelang jedoch den israelischen UN-Botschafter Danny Danon 50 Staaten dazu zu bewegen, daß der Resolutionsantrag auf Antisemitismus erweitert wurde. 

Unterdessen zieht Papst Franziskus seine Schleimspur durch Marokko. Nicht einmal er "lobbyiert" das Christentum, sondern sagte noch der christlichen Mini-Gemeinde in Marokko, daß sie "keinen Missionsauftrag" hätten.
Natürlich fand sich auch in der gesamten "Westlichen Wertegemeinschaft kein "Lobbyist" für die verfolgten und ermordeten Christen, leider auch nicht Russland, das wenigstens - im Gegensatz zum Westen - nicht Mittäter der kontemporären Chrisenverfolgung ist! Dabei sind die Dimensionen "beeindruckend":  Das christliche Hilfswerk Open Doors, das eigene Recherchearbeit leistet,[3] schätzt, dass mehr als 200 Millionen Christen weltweit verfolgt oder diskriminiert werden.[4] Seinem Weltverfolgungsindex von 2019 zufolge finden die stärksten Christenverfolgungen in islamisch geprägten Ländern statt, wobei die Zahl der dokumentierten religiös motivierten Morde an Christen im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel anstieg. Schande über Europa, Schande über den Westen, Schande über den Papst! TQM

USA

08:50 I TQM: Tripple US-Abfuhr im Libanon

Als Hariri das "Gastrecht" des MBS in Saudi übermäßig strapazierte, da er sich weder im Stande war, noch Willens war, den Libanon in die saudische "Interessenssphäre" einzugemeinden, schien es schon so, als ob es mit der Karriere des Halb-Saudis Hariri geschehen sei. Auf internationalem Druck, vor allem Frankreichs, aber entgegen der USA, mußte MBS schließlich seinen Staatsgefangenen freilassen. Dieser wurde von Staatspräsident Michel Aoun nach einer ausführlichen Unterredung im Amt belassen - der erhoffte Aufstand im Libanon, der erhoffte Krieg im ethnisch-religiös fragilen System blieb aus, der schon klassische Brandsatz der angelsächsischen Masterminds blieb kalt. 
Nach den Wahlen und über 8 Monate zäher Verhandlungen, einigte man sich wieder auf PM Hariri, jedoch konnte er sein Versprechen die Hisbollah aus der Regierung fernzuhalten nicht erfüllen. 
Am 22. März reiste Mike Pompeo nach Beirut, um ein "Machtwort" zu sprechen und dem Libanon ein Fait accompli zu präsentieren. 
Wie uns Voltairent berichtet, handelte es sich dabei um folgende "Vorschläge"/Forderungen:

- In Energiefragen schlug er vor, dass der Staat die von Botschafter Frederic Hof gezogene Linie, die die israelischen und libanesischen Meeresgebiete trennt, anerkennt, um die Nutzung des Gases zu erleichtern. Seine Gesprächspartner haben diese Idee abgelehnt, welche ein Sechstel der libanesischen Hoheitsgewässer unter israelische Kontrolle stellt.

- Zur syrischen Frage 
• zuerst hat er versucht, den Anschluss des Libanons an die Position der "kleinen Gruppe" (Saudi Arabien, Vereinigte Staaten, Frankreich, Jordan, Vereinigtes Königreich) zu erreichen. Die Libanesen erinnerten ihn daran, dass sie sich im Juni 2012 - auf Antrag von Washington – für die Staatsneutralität (Erklärung der Baabda) engagiert haben und diese Position nicht ohne eine breit angelegte Konsultation ändern werden können; 
• Er hat auch gebeten, die syrischen Flüchtlinge zu halten, um sie als Druckmittel gegen Syrien zu verwenden, aber sie haben abgelehnt. Es gibt keinen Grund sie im Libanon zu halten, wo doch die Kämpfe in fast ganz Syrien aufgehört haben und man sie dort braucht.
Das ist das erste Mal seit dem Ende des Bürgerkrieges und der Taef-Vereinbarungen (1989), dass die libanesischen Staatsmänner sich über ihre nationalen Interessen vereinbaren.

Unmittelbare nach Abreise Pompeos packte der Christ und Staatspräsident Michel Aoun seine Koffer und reiste zu einem warmen Besuch ins kalte Moskau. Das Vorgehen der USA zeigt nicht nur die unverschämte Einischung und Methode der USA in der Gängelung und fundamentalen Ignoranz gegenüber souveränen Staaten, sondern auch die Folgen ihres jenseitigen Handelns. Das erste Mal seit 30 Jahren erreichten sie damit die Einigkeit aller libanesischen Regierungsfraktionen, statt diese auseinanderzutreiben und das Land in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Die politische Irrationallität der USA hat bereits Dimensionen angenommen, wo man schon fast zur Verschwörungstheorie neigen muß, wonach die US-Außenpolitik durch gezielte Mega-Affronts sich selbst an verschiedenen Schauplätzen wegsprengt.
In Wirklichkeit aber ist es eine Art letzter Versuch den Nahen Osten mit einem erweiterten Israel und einem saudischen Rittmeister über die Köpfe der arabischen Staaten hinweg, zu hinterlassen. Die Umgestaltung mitsamt Territorial-Geschacher zwischen Saudi-Jordanien-Ägypten um einen "Palästinenser-Staat", der nicht auf Kosten Israels geht kann gerade noch gelingen, der Rest ist verloren und spätestens mit der Besiegelung des Kushner-Plans, ist auch das Ende des MBS und Saudis besiegelt. Der untote König Faisal weiß wohl um das nahende Ende der Saud-Dynastie und versucht sich in letzter Minute seinem MBS-Sproß zu widersetzen, doch dies geschieht während seine biologische Uhr abläuft und der politischde Zenith des MBS längst überschritten ist.
Das begrüßenswerte, finale Ende des Saud-Clans verzögert sich nur mehr durch die israelischen Wahlen und der "Bedrohung durch den Iran". Danach kommt eine zeitgemäßere Marionette, vielleicht ein Präsident der Saudi-Aramco, der gleichzeitig und kostenschonend ohne royalem Pomp das Land für die USA ohne Knochensäge verwaltet.

Venezuela

08:03 I PressTV: Top Venezuela court urges revocation of Guaido’s immunity

Der Verfassungsgerichtshof Venezuelas forderte das Parlament auf die Immunität Guaidós wegen Verstosses gegen den Reisbann und schwerer Verbrechen gegen die Verfassungsordnung, aufzuheben. Die Nationalversammlung, in der die Maduro-Gegner die Mehrheit bilden ist derzeit aufgelöst.

Im Grunde genommen hätte man - trotz Immunität - Guaidó - in flagranti bei seinen Taten festnehmen können. Maduro wollte es aber offenbar nicht, um der Welt zu demonstrieren, daß er nicht vor Guaidó davonlaufen muß, wie einst Janukowitsch aus der Ukraine, sondern Guaidó totlaufen läßt. Mit der Aufhebung der Immunität, bzw. der Anklage, will aber Maduro Guaidó wahrscheinlich dennoch nicht einkerkern und sich einen bräunlichen "Nelson Mandela" schaffen, sondern Guaidó ins Dauer-Exil treiben. Disneyland in Florida bietet sich als sicherer Ort der "Exil-Regierung" an. Die BRD ist wieder einmal der Gelackte. Nach CSU-Webers EU-Vorstoß auf "Anerkennung" Guaidós, anerkennt ihn die BRD als "politischen" Präsidenten. Die "Westliche Wertegemeinschaft" hat sich schon bei der Halbwertszeit Assads grob verschätzt - und griff nun wieder mit beiden Händen auf die heiße Herdplatte, während Russland seine bereits gelieferte Rüstungstechnik in Venezuela servisiert. TQM

Tuerkei    USA

07:36 | TQM: Die Türkei hat gewählt - und bekommt nichts!

Zwar erhielt Erdogan bei den Kommunalwahlen Schrammen und blaue Augen in einigen türkischen Metropolen, doch er wurde nicht von den Straßen gefegt. Der ruinöse Denkzettel, ist vorerst bloß eine Warnnotiz.
Anders jedoch die unmittelbare Reaktion aus Washington. Nachdem die USA einen einzigen F-35 Jet an die Türkei auslieferten, wurden gestern alle weiteren F-35 Lieferungen, Teile und Ausrüstung, an die Türkei gestoppt, bis sie den S-400 Ankauf und Lieferung stoppen.
Die Türkei, einer der Entwicklungspartner der F-35 investierte 1,25 Mrd. USD in das Programm, stellt Teile des Rumpfs her, die Cockpit Bildschirme und des Komponenten des Fahrwerks. Die USA, die ursprünglich der Türkei ihr Patriot-System verweigerten, wurden von Putins S-400 Angebot überrumpelt und öffneten eine unwiderstehliche Chance für Russland. Dementsprechend günstig fielen die Zahlungskonditionen Russlands an Ankara aus. Die S-400, aufgestellt in einem neuralgischen NATO-Staat, sind nicht nur ein symbolträchitger "Marketing-Sieg", sondern ein massiver Affront aus der Sicht Washingtons, ein russischer Spaltkeil an der Südostflanke der NATO.
Letzlich ist die S-400 aber auch nur ein Teil in der Kette der türkischen "Not-To-Do-List" aus Sicht der "Westlichen Wertegemeinschaft". Gestern traf der Außenminister Venezuelas in Ankara ein und traf dort auf seinen türkischen Amtskollegen, der ihm die volle Unterstützung der Türkei zusagte. Es sei laut türkischem Außenminister "undenkbar, daß die Türkei nicht mit Venezuela Handel betreibe."
Bezüglich der israelischen Einverleibung der besetzten Golanhöhen, steht die Türkei ebenfalls konträr zur US-Regierung. Im Falle der "Sichehreitszone" entlang der syrisch-türkischen Grenze und der Entwaffnung der YPG steht die Türkei ebenfalls völlig konträr zu den US-Vorstellungen und vollzieht gerade mit gemeinsamen russisch-türkischen Patroullien einen Schwenk nach Moskau. Und im regen Handel mit dem Iran ist die Türkei im Begriffe das "Ersatz-Dubai" des Iran zu spielen. 
Erdogan wird gewohnt heftig und emotional auf den F-35 Stopp reagieren. Die militärische Kooperation zwischen den USA und der Türkei ist de facto gekappt. Entsprechend heftig wird wohl auch die Gegenreaktion Trumps ausfallen. Nach dem Twitter-Krieg zwischen Netanjahu und Erdogan, wird wohl nun ein US-türkischer Twitter-Krieg ausbrechen. Vielleicht noch nicht auf der Ebene Erdogan-Trump, aber Bolton juckt es sicherlich schon in den Fingern. 
Erst gestern beschloß die NATO in Brüssel ihr "Engagement" im Schwarzen Meer hochzufahren. Der "Küstenschutz" der Ukraine und Georgiens sollen ausgebaut werden. Kein Wort fiel dabei von einer Rolle der Türkei. Kaum vorstellbar, daß die türkischen NATO-Offiziere in Brüssel, dies mit Begeisterung aufnehmen und umgegekehrt mit Begeisterung eingeweiht werden. Ein formaler Bruch scheint immer wahrscheinlicher. Wahrscheinlich wird die Türkei erst partiell "suspendiert", dann von Gipfeln und Konferenzen ausgeschlossen, bis es zum offenen Bruch kommt - soferne Erdogan kein "Unglück" zustößt, dem er schon einmal knapp entging... TQM

 

01.04.2019

Tuerkei

16:25 I Dailysabah: AK Party ready to prove election irregularities in Istanbul, official says

Der Provinzchef der AKP von Istanbul, Bayram Şenocak sagte, daß die AKP nachweisen werde, daß es in Istanbul zu Unregelmäßigkeiten zu Gunsten der CHP kam, die das Wahlergebnis veränderten. Die CHP, die derzeit mit 25.000 Stimmen voranliegt, könnte den Sieg noch einbüßen, da es zu gravierenden Mängeln bei der Auszählung der Stimmen zu Gunsten der CHP gab. Man werde Beweise vorlegen, die das Wahlergebnis noch wenden könnten.

Also, die einmütige, fast schon hysterische Freude der gesamten BRD-Systempresse, von Bild, über Spiegel, bis Welt, ist wohl etwas verfrüht - hatten wir doch schon mal bei Clinton-Trump... TQM

14:15 | welt: Symbolträchtiger kann eine Niederlage kaum sein

Was ist Istanbul wert? Dass die Opposition in der größten Stadt der Türkei offenbar gewonnen hat, ist das wichtigste Ergebnis der Kommunalwahl. In Istanbul wurde Recep Tayyip Erdogan 1994 Bürgermeister, und seither hat stets seine Partei die Stadt regiert. Dabei ist Istanbul mehr als eine Stadt. Es ist ein ganzer Kontinent auf dem Planeten Türkei.

 

Ukraine   Russland

11:53 | focus: Kein Freundschaftsvertrag mit Russland ab 2019

Der Freundschaftsvertrag zwischen Russland und der Ukraine war in der Vergangenheit auf beiden Seiten heftig umstritten. Nun ist in Kiew der Geduldsfaden gerissen. Der 2019 auslaufende Vertrag wird nicht verlängert.

Der Focus-Artikel stammt vom Dezember18, wir birngen ihn heute erneut, da ja genau heute dieser Vertrag ausläuft. Einiges wird sich in der Region ab heute ändern! TB

Ukraine

11:40 | anti-spiegel: Ukraine-Wahl: Schauspieler und Komiker Selensky in der Stichwahl gegen Oligarchen-Präsident Poroschenko

Die Prognosen bestätigen sich. Nachdem am Montagmorgen 65% der Stimmen ausgezählt sind, liegt Selensky bei 30,41% und Poroschenko bei 16,28%. Timoschenko hat es mit 13,1% nicht in die Stichwahl geschafft.

Bleibt abzuwarten ob Timoschenko und Selensky ein Stichwahl-Abkommen getroffen haben. Die Stichwahl findet übrigens am Ostersonntag statt! TB

Tuerkei

08:30 | Dailysabah: AK Party has clear lead over rivals, Erdoğan says

Die Allainz aus AKP und MHP gewann die Regionalwahlen mit 51,9%. Erdogan sagte, daß es eine lange ermüdende Reise war, aber es bleibt noch viel zu tun. Die CHP gewann haushoch in Izmir und Ankara, in Istanbul sind 99% der Stimmen ausgezählt, der Kandidat der AKP liegt lediglich mit 5000 Stimmen vor der CHP in der 15 Millionen Metropole. Noch ist der Ausgang ungewiß.

Eigentlich sind Regionalwahlen kein Fall für Geopolitik, jedoch wird vor allem von der BRD-Presse mit Häme der Verlust von Erdogans AKP in vielen Großstädten, vor allem in Ankara, ausgebreitet. Nur zu gerne würde man den widerborstigen Sultan, der die Bundeswehr und BRD-"Journalisten" aus der Türkei hinauswarf, einfach wegschreiben.
Zwar schmerzen die Verluste der Metropolen Erdogan, aber in landesweiten Zahlen gewann die AKP/MHP Allianz mit 51,67% vor der CHP/IP-Allianz mit 37,53%. Der Gesamtvorsprung ist also solide und wird in der Westpresse verschwiegen. Das Wahlergebnis wirft also Erdogan nicht aus der Bahn und rüttelt weder an seinem AKP-Vorsitz, noch an seinem Präsidenten-Thron.
Wesentlich herausfordernder werden nun die kommenden Repressalien und Sanktionsdrohungen der "Westlichen Wertegemeinschaft" , inklusive Attacken auf die türkische Lira, der damit verbundenen Teuerung und der reduzierten Deviseneinnahmen aus der nahenden Tourismus-Saison.
In den Metropolen fürchten Eliten und Bürgertum das von Trump angedrohte "Devastieren" der türkischen Wirtschaft bei geopolitischer Unbotmäßigkeit,  die bäuerliche Landbevölkerung blieb weitgehend unbeeindruckt. Erdogan wird eine Rezeptur finden müssen, die Metropolen ruhig zu halten. Dies wird nicht mit dauerhaften Reglementierungen, wie verordneten Teuerungsverboten, oder planwirtschaftlichen Methoden, funktionieren.
Unterwirft sich Erdogan dem Würgegriff der USA auf seine Währung und Wirtschaft, ist es geschehen um seinen regionalpolitischen Machtanspruch. Widersetzt er sich weiterhin der "Westlichen Wertegemeinschaft", benötigt er mehr denn je eine Mixtur an Alternativen. Als russisches Gastransitland der Turkish Stream, einer geplanten Aserbaidschanischen Pipeline nach Ungarn, mit den vermehrten Agrarexporten nach Russland und der Steigerung der russischen Touristen, kann Erdogan einiges wettmachen. Auch die "Geldspenden" Katars tragen ein wenig bei, sind jedoch angesichts der zunehmenden Isolation Katars auch enden wollend. Wirklich lukrativ ist die türkische Funktion eines Ventils und Transitlands im Handel mit dem Iran. Gerade dies aber wird die US-Gegenbewegung umso brutaler hochschrauben. Nun ist eine der entscheidenden Fragen, ob und wie Erdogan das Verhältnis zu China repariert. Nach den massiven Angriffen gegen China wegen Xinjang, wird es nicht leicht das lange Gedächtnis der Chinesen zu kalmieren. Wenn Erdogan es nicht schafft aus den  neuen "Patchwork-Partnern" eine alternative Gesamt-Strategie zu zimmern, dann wird auch er sich der westlichen Abwärtsspirale nicht entziehen können.
Die urbanen Wähler, die sich von ihm abwendeten, scheinen eben daran nicht zu glauben und Erdogan hat es bislang verabsäumt diese "Vision" zu präsentieren. Nur "trotzig" an der S-400 festzuhalten und sich mit Netanjahu Unhöflichkeiten ausutauschen, füllt die Kassen der mit Preisbeschränkungen belegten Bazar-Händler und Impoteure nicht. Die türkischen Regionalwahlen, sind also kein Umbruch, kein Einsturz, aber ein deutliches Warnsignal.  TQM

31.03.2019

Tuerkei

20.20 | orf: AKP führt bei Bürgermeisterwahl in Istanbul

Der Bürgermeisterkandidat der in der Türkei regierenden islamisch-konservativen AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan liegt bei der kommunalen Wahl in der Metropole Istanbul in Führung. Das berichtete der Sender NTV heute, nachdem rund die Hälfte der Stimmen ausgezählt war.

Kommentar des Einsenders
eine Niederlage wäre nicht nur ein Gesichtsverlust für Erdogan, sondern ein finanzielles und machtpolitisches Problem. Wichtig ist auch das Ergebnis in Izmir. (möglicherweise sogar wichtiger als Ankara).
Bei meinem letzten Besuch 2018 in Istanbul wurde mir die zentrale Bedeutung dieser Wahl von mehreren meiner gut vernetzten Gesprächspartner angekündigt.
Folgende Kernaussagen von damals darf ich heute wiedergeben, denn es könnte einiges davon jetzt relevant werden.
Bis zu dieser Wahl dürfen auf Geheiß von Erdogan die Großkonzerne weder die Preise erhöhen, noch Entlassungen vornehmen. Welche Auswirkungen diese Maßnahmen auf die wirtschaftlicher Situation der betroffenen Firmen nach Währungseinbruch und Preissteigerungen hat, war damals schon vorauszusehen. Erdogan soll den Konzernen freie Hand für nach der heutigen Wahl gegeben habe. ("Ihr müßt den Zeitraum irgendwie durchstehen - danach könnt ihr die notwendigen Dinge tun.")
Weiters soll die Yapi Kredi weitere Währungsturbulenzen (Absinken der Türkischen Lira) für nach dieser Wahl prognostiziert haben.
Meine Empfehlung für die nächsten Wochen: die Nachrichtenlage aus der Türkei aufmerksam verfolgen,es könnte wieder äußerst turbulent werden....

Saudi Arabien    Syrien

13:40 I RT:  Saudi King Salman ‘absolutely rejects’ any measures impacting Syrian sovereignty over Golan Heights

Beim heutigen Treffen der Arabischen Liga in Tunesien sagte der saudische König Salman, daß er kategorisch die Aufhebung der syrischen Souveränität über die Golanhöhen und deren Abtretung als israelisches Staatsgebiet ablehne.

Der saudische König, von der organischen Frische und Optik des konstant temperierten Lenin, hat offenbar noch soviel Lebensgeist, daß er seinem vorschnellen Erben MBS noch einen heftigen Strich durch die Rechnung macht und sich für dessen  völlige Entmündigungsversuche rächt. Ebenfalls ein "Affront" gegenüber Kushner und Trump. Jetz werden wir bald sehen, ob MBS nur weiter am Thron des Vaters sägt, oder an seinen alten Knochen?! TQM

  Tuerkei    USA    Russland

13:32 | Dailysabah: Turkey rules out possibility of transferring S-400 to third countriesBei einem Trefen im türkischen Antalya, trafen der türkische Außenminister

Der syrische Außenminister  Mevlüt Çavuşoğlu traf in Antalya auf seinen Amtskollegen Lawrow. Der Kauf der S-400 sei eindeutliches Zeichen an die Welt, daß man das Anpöbeln der USA zurückweise. Die USA drohten der Türkei mit  Sanktionen aus den CAATSA Gesetzen, falls sie nicht vom Kauf zurücktreten. Ferner brachten Senatoren einen Gesetzesentwurf ein, daß die Türkei keine F-35 geliefert bekommt, falls sie am Kauf der S-400 festhält. Die Türkei ist Entwicklungspartner im 1 Billionen Programm der F-35. 
Die Türkei und Russland lehnen unisono die Anerkennung der besetzten Golan-Höhen als israaelisches Staatsgebiet ab. Ferner beklagt der türkische Außenminister, daß die USA die von ihnen bewaffnete Terrorgruppe YPG nicht entwaffnet habe. Die 32 Km "Sicherheitszone" werde noch mit den USA verhandelt, parallel dazu mit Russland. Die Türkei und Russland stimmen darin überein, daß die territoriale Integrität Syriens nicht zur Disposition steht. Die Türkei hofft auf die reziproke Aufhebung der Visapflicht für türkische Staatsbürger nach Russland. 

Sehr brav, Erdogan. Die Türkei demonstriert nunmehr zum Trotz den Ankauf der S-400. Russland läßt die Türkei bezüglich der Kurden gewähren, Erdogan greift nicht nach Okupation in Syrien. Russland wird die Visapflicht für Türken aufheben, wenn die Türkei sicherstellt, daß keine dubiosen Passträger wie "Exil"-Tschetschenen, Tartaren, Uiguren, etc. auf die Krim, in den Donbass und Kaukasus gelangen und dort auf blöde Ideen kommen.
Sollte Erdogan noch nach den Wahlen planen die Hagia Sophia in eine Moschee zu verwandeln, dann wäre noch ein ernstes Korrekturthema am Programm. TQM

30.03.2019

USA

13:27 | contra magazin: Der expandierende globale Fußabdruck der US-Special Forces – Teil 2

US-SOF wurden nicht nur im vergangenen Jahr in mindestens 150 Nationen entsandt, sondern sie haben in einer Mehrheit dieser Nationen professionelle Allianzen mit nationalen Militärs geschlossen. Nick Turse hat den wachsenden Einfluss von SOCOM in den letzten Jahren dokumentiert und berichtet, und seine Artikel wurden in wichtigen Mainstream-Zeitschriften und alternativen Online-Medien veröffentlicht. Er hat viele zuverlässige Quellen innerhalb der SOF-Community etabliert. In regelmäßigen Artikeln über Tom’s Dispatch hat Nick den wachsenden Einfluss von SOCOM, seine wachsende Macht und die Herstellung enger Verbindungen zu den Spezialeinheiten der Nationen auf der ganzen Welt dokumentiert.

Aufschlussreicher Artikel über den wachsenden militärischen EInfluss der USA! AM

Tuerkei Nato

13:05 | info sperber: Erdogan entdeckt den Zusammenprall der Kulturen

Zwei grosse Wahlbündnisse mit je einem rechtsaussen angesiedelten Partner kämpfen diesen Sonntag um die Kontrolle von Metropolen wie Istanbul, Ankara und Izmir sowie Gemeinden und Bürgerämtern: Auf der einen Seite tritt die regierende islamistische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) an im Bündnis mit der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP). Auf der anderen Seite steht die Allianz der kemalistischen Republikanischen Volkspartei (CHP) mit der Iyi-Partei (Guten Partei), die ebenfalls einen rechtsextremen Hintergrund hat. Auf rund 20 Prozent der türkischen Wähler werden heute die Anhänger der rechtsaussen angesiedelten Parteien geschätzt. Damit bilden sie bei jedem politischen Prozess unausweichlich das Zünglein an der Waage.

Nachdem der Westen mit der globalen Verbreitung seines "Way of Life" den Kampf der Kulturen angezettelt hat, kann man der Türkei nicht vorwerfen, dass sie sich jetzt zur Wehr setzt. Viel Erfolg für alle souveränistischen Kräfte in der Türkei! AM

 

Russland    Serbien

10:18 I Sputnik: Serbiens Präsident Aleksandar VucicDarum kann Serbien die Krim nicht als Teil Russlands anerkennen - Präsident Vučić

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat im Gespräch mit dem russischen TV-Sender „Russland 24“ mit Hinblick auf das Kosovo erläutert, warum es für Serbien unmöglich ist, die Krim als Teil Russlands anzuerkennen.
„Wenn wir das (die Krim-Anerkennung – Anm. d. Red.) heute tun würden, würden wir mit einer Analogie mit dem Kosovo konfrontiert. Man würde uns sagen, dass das Kosovo nach einem solchen Prinzip auch unabhängig sei und dass wir kein Recht mehr darauf hätten, dafür zu kämpfen. Ich glaube, dass jeder normale Mensch in Russland sowie in jedem anderen Land dies versteht“, so der serbische Staatschef.    

Das ist falsch - Vucic sollte besser nichts sagen, als falsche Vergleiche anzustellen! Die russische Krim wurde nach einem Referendum und völkerrechtlich einwandfrei wieder an Russland angebunden, während der Kosovo von den USA und der BRD von Serbien weggebombt wurde. Wo ist die Analogie??? Etwas Slivovitz und Luft anhalten! TQM

  Venezuela    USA    Russland

10:10 I Sputnik: Wegen Militärkooperation mit Russland: USA drohen mit Sanktionen - Venezuela reagiert

​Am 23. März waren zwei Flugzeuge mit russischen Militärs in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingetroffen.
Nach Angaben der lokalen Medien handelte es sich hierbei um 99 russische Offiziere und 35 Tonnen Güter. Das Ziel ist es, bilaterale Konsultationen über die militärtechnische Kooperation in Venezuela durchzuführen. 
Am Freitag hatte der US-Sonderbeauftragte für Venezuela, Elliott Abrams, Moskau wegen der Ankunft seiner Experten in Venezuela mit Sanktionen gedroht.

Abrams "droht" Russland - was für ein Witz. Die USA schalteten in Venezuela wieder weiten Teilen des Landes den Strom ab und drohen wegen der völkerrechtskonformen russischen Militär-Visite mit Sanktionen. Als geeigneter Ansprechpartner für Abrams wäre eine blumige Gegensanktionsdrohung von Schirinowski angezeigt! TQM

UNO   Frankreich   Deutschland

08:47 | welt: Frankreichs Außenminister gibt Kramp-Karrenbauer harsche Abfuhr

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich mit ihren Überlegungen zu einem gemeinsamen EU-Sitz im Sicherheitsrat der UN eine harsche Abfuhr des französischen Außenministers eingehandelt. Es sei „dumm“ zu glauben, dass Frankreich seinen ständigen Sitz in dem Gremium an die EU abtreten werde, sagte Ressortchef Jean-Yves Le Drian am Freitag in New York.

Es ist ja per se schon eine Riesengemeinheit und verantwortungslos, dass ein Land wie Deutschland mit seiner Größe, geographischen Lage und Wirtschaftskraft keinen ständigen Sitz im Sicherheitsrat (Feindstaatenklausel) hat. Der WKII ist immerhin schon fast 75 Jahre her! Die Forderung eines gemeinsamen EU-Sitzes ist an Devotheit nicht zu überbieten und die Ablehnung Frankreichs nicht an Frechheit. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass Deutschland die Schuldengemeinschaft in Aaachen zugesichert hat. Höchste Zeit, dass Deutschland den Franzosen in puncto Schulden eine Abfuhr erteilt! TB

10:41 | Leser-Kommentar
Aber mal ehrlich: Was hat Deutschland im Sicherheitsrat zu suchen? Ich meine wenn man die seit einigen Jahren erkennbare Kriegs- und Eskalationspolitik sich anschaut. Ok, die meisten westlichen Staaten verhalten sich nicht anders. Und die Schuldengemeinschaft dürfte so oder so nicht sein, hat damit also nichts zu tun.

Natürlich haben Sie Recht und es wäre unter gleichbleibenden Bedingungen moralisch nicht vertretbar, drinne zu sein. Aber man könnte ja weiterdenken und auf einen positiven und friedvollen Beitrag Deutschlands im UNSC hoffen, oder? TB

29.03.2019

Ukraine

19:11 | cicero: Ist der Clown nur eine Puppe?Ist der Clown nur eine Puppe?

39 Kandidaten treten bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag in der Ukraine an – und alle bezichtigen sich gegenseitig der Korruption. Favorit ist der Comedian Wladimir Selenskij, aber auch ihm wird vorgeworfen, von einem Oligarchen gelenkt zu werden. Wird sich weiter nichts ändern?

Ich war diese Woche bei einer "Russland/Geopolitik"-Veranstaltung in Wien. Dort hat ein russicher Politologe gesprochen. Auf die Frage nach dem Ausgang der Ukraine-Wahl hat dieser lakonisch gemeint "egal was die Umfragen jetzt sagen - Poroschenko gewinnt sicher". Der Satz läßt zwar mehrere Interpretationen zu, das Gesicht dazu aber nur eine einzige! TB

USA    Jemen

07:05 I YT-Ron Paul: Hunger Games: Four Years Of Saudi/US Aggression In Yemen

Ron Paul, die Wohltat einer amerikanischen Stimme der Vernunft und Redlichkeit! Die BRD zankt um Waffenexporte nach Saudi, sehenden Augers was damit geschieht! TQM

USA    Tuerkei

06:55 | RT: US senators table bill to stop transfer of F-35 jets to Turkey unless it ditches S-400 deal

Der US-Senat bereitet einen Gesetzesentwurf vor, der die Lieferung von F-35 an die Türkei verbietet, wenn die Türkei nicht den S-400 Deal mit Russland begräbt. 

Dieser Tage drohten bereits hochrangige US-Militärs Indnien damit, daß sie Patritos statt S-400 kaufen sollten, um mögliche Sanktionen  zu vermeiden. Die USA sollten aber vor allem die russischen Rüstungshersteller unter noch härtere Sanktionen stellen, da sie Russland mit hochwertigen Waffen, sogar S-500 beliefern! TQM

28.03.2019

Niederlande Venezuela USA

19:11 | sputnik: Curaçao-Insel als Brückenkopf für Einmischung in Venezuela – Moskau

Curaçao kann laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu einem Brückenkopf für die Einmischung in die Angelegenheiten Venezuelas werden.

Je ungewisser der Erfolg des US-Regimechangeversuchs wird, desto kreativer werden die USA. Jetzt sollen sogar niederländische Kolonien als Sprungbrett verwendet werden - Ian Flemming wäre wahrscheinlich beeindruckt! AM

 

Syrien    Israel    USA

08:10 I Sputnik: Vorschlag: USA sollen Israel zwei Bundesstaaten schenken – Syrischer UN-Botschafter

„Sie können ihnen zum Beispiel Nord- und Süd-Carolina  geben, warum nicht?“, zitieren die Medien den Botschafter. „Süd-Carolina ist ein gutes Stück Land. Geben Sie Israel ein paar Bundesstaaten, wenn die Administration wirklich die israelische Unterstützung bekommen will.“

Eine interessante Idee, die auch sicherlich nicht gegen die wiederbelebte "Monroe-Doktrin" verstößt, aber ein aktiver US-Beitrag zum Kushner Plan wäre. Andererseits Polen läge näher und ist auch ziemlich groß und Polen wäre damit endlich den bösen Nachbarn im Osten los! Das "Fort Trump" nimmt Züge an! TQM

Venezuela    USA

07:32 I TQM: Nächste Woche gibt´s Krieg!

Der oberste Reichsbürger Venezuelas, Juan Guaidó, kündigt laut RT, für kommende Woche "landesweite, taktische Operationen an." Seine "Operation Freiheit" soll "Freiheitszellen" bilden, sowie "Hilfs- und Freiheitskommittees", dazu "Revolutionskommittees in allen Teilen Venzuelas". Senator Marco Rubio deutete per Twitter  an, daß "Venezuela das Schlimmste noch erleben werde, was noch kein Land in unserer Hemisphäre in der modernen Geschichte je erlebt hat". 
Guaidó kündigte bereits zuvor den "Marsch auf Caracas" an, der nicht erfolgte. Dafür bewarfen Passanten sein Auto mit Steinen. Nun kündigt er die Revolution gegen den Revolutionären Maduro an.
Die ganze Sache wird zur Farce mit psychiatrischen Zügen. Aus dem gleichen - nicht gerade nachhaltigen Tropenholz geschnitzt - sein nördlicher Revolutionspartner, Marco Rubio, der mit Sonnenbrillen und Poloshirt zwischen Miami und Kolumbien tänzelt und als Cheerboy der Neocons ein einzigartiges Blutbad verspricht. Die ganze Angelegenheit wäre bloß als wet-dream einiger Wirrköpfe zu betrachten, gäbe es nicht reale Züge des organisierten Terrorismus, der mit 30 Mrd. USD Beute aus venezuelanischem Staatsvermögen und politischer Unterstützung der USA und Teile der EU augestattet wäre. Während die USA "feindliche, militärische Kräfte vor Einmischung in ihre Hemisphäre warnen", versuchen sie durch Sabotage- und Terrorakte den Putsch in Schwung zu bekommen - bislang erfolglos. Maduro gelang es Guaidó totlaufen zu lassen. Der Brandstifter zündelt mit nassen Streichölzern, während Russland seine Feurlöscher nach Venezuela verfrachtet. Für Rubio, der bereits von Trump im Kandidatenrennen zum ehrgeizigen Hofzwerg der Exil-Kubaner in Florida zurechtgestutzt wurde, bleibt nur mehr die Hoffnung eines Armageddons, das er sich aus sicherer Entfernung ansieht - wahrscheinlich aber wird ihn der "Tropensturm Maduro" noch weiter forttragen. 

Russland  Syrien

05:52 | sputnik: Syrische Kämpfer und Weißhelme bereiten neue Provokation mit C-Waffen vor – Nebensja

"... „Die neuen Berichte, dass die Kämpfer von Hayat Tahrir ash-Sham* mit Unterstützung der so genannten ‚Weißhelme‘ weitere Inszenierungen mit dem Einsatz von Giftstoffen vorbereiten, sind besorgniserregend“, erklärte Nebensja am Mittwoch in der Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage in Syrien."

und täglich grüßt das Murmeltier.... na, wenigstens eine gewisse Hartnäckigkeit kann man ihnen nicht absprechen. Bin schon gespannt auf die Meldungen des britischen MI5/6 der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte ..... HP

27.03.2019

Venezuela    USA

18:50 I RT:  Russia must get out of Venezuela, all options open - Trump

Präsident Trump warnte, daß Russland raus aus Venezuela müsse. Zwei Flugzeugladungen mit 100 russischen Soldaten befinden sich derzeit in Venezuela in Übereinstimmung mit einem Abkommen aus 2001. Trump warnte im Weißen Haus anläßlich eines Treffens mit Guaidós Ehefrau, daß alle Optionen am Tisch lägen, was die Entfernung der Russen aus Venezuela betrifft. Vizepräsident Pence forderte Moskau auf, sich von Maduro abzuwenden und zu Guaidó zu stehen. John Bolton wiederholte seine Warnung, wonach es "feindlichen, militärischen Kräften nicht erlaubt werde in die westliche Hemisphäre und ihrer Sicherheit und  demokratischen Rechtsstaatlichkeit einzudringen."

Unglaublich wieviel schon am Tisch des Weißen Hauses herumliegt! Dutzende Sanktionen gegen den Iran, Syrien, Russland, Sudan, der Ost-Ukraine, China, etc. - wann bricht der Tisch unter der Last "aller Optionen" zusammen? Nach BRD-Lesart verfügt also der "politische Präsdent" Guaidó, daß der Staatspräsident Maduro die rechtmäßige Option aus 2001 nicht ziehen dürfe und russische Soldaten ins Land lassen dürfe.
Sollten nicht eher die US-Soldaten von Estland bis an den Rhein die "östliche Hemisphäre" verlassen? Was machen gerade die US-Panzer an der rumänisch-moldawischen Grenze? Das ungebetene Wahlergebnis dort "korrigieren"? Warum finden vier Tage vor den Wahlen in der Ukraine Militärmanöver mit NATO-Truppenbeteiligung in der Ukraine statt? Fürchtet die "Westliche Wertegemeinschaft", daß die faulen Orangen aus den Sesseln kippen??? TQM

Deutschland    Saudi Arabien

14:56 | focus: Bundessicherheitsrat kann sich nicht auf Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien einigen

Der Bundessicherheitsrat hat in seiner geheimen Sitzung am Mittwoch keine Einigung über eine mögliche Verlängerung des Rüstungsexportstopps für Saudi-Arabien erzielt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin. Die Gespräche würden nun zunächst zwischen den Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD weitergeführt. Anschließend werde sich der Bundessicherheitsrat erneut mit dem Exportstopp beschäftigen.

Venezuela

12:12 | sputnik: Venezuela: Unbekannte attackieren Guaidos Auto

In Caracas haben Unbekannte den Wagen attackiert, mit dem der selbsternannte Präsident und Oppositionsführer Venezuelas Juan Guaido unterwegs war. Ein entsprechendes Video veröffentlichte VPI TV.

Hört sich nach einer false-flag Aktion an, um verzweifelt doch noch Aufmerksamkeit zu bekommen. So sieht ein fehlgeschlagener Regime-Change aus. AM

Deutschland    Venezuela

07:35 I Sputnik: Berlin erkennt Guaidos Gesandten nicht als Botschafter an

Die Bundesregierung hat sich geweigert, den vom selbsternannten Interimspräsidenten Venezuelas Juan Guaido nach Berlin entsandten Diplomaten als Botschafter anzuerkennen. Die Bundesregierung hat demnach den von Guaido entsandten Otto Gebauer am 13. März 2019 erstmals „als persönlichen Vertreter von Interimspräsident Guaido“ empfangen, mit dem man politische Gespräche führe. „Weitere Schritte sind nicht geplant“, heißt es in dem Antwortschreiben.
Vor allem Spanien soll im Kreis der EU-Staaten darauf hingewirkt haben, dass Guaidos Vertreter in der EU keinen Diplomatenstatus und keinerlei Vorrechte erhalten sollten. Die Anerkennung Guaidos sei auch politischer Natur und mit keinerlei Rechtswirkung verbunden. Man könne nicht einfach ausblenden, dass die tatsächliche Macht im Land immer noch bei Nicolas Maduro liege.

Die Anerkennung Guaidos ist also "politischer Natur und mit keinerlei Rechtswirkung verbunden". Fürchtet Berlin etwa, daß Kubicki, Alfred E. Neumann zum US-Gesandten in der BRD ernennen könnte?
Wie kann die BRD einen "Präsidenten" Guaidó als Staatsoberhaupt Venezuelas anerkennen, nicht aber seinen "Botschafter"? Die diplomatischen Beziehungen wurden vor allem im "Wiener Übereinkommen" von 1964 geregelt und international ratifiziert. Offensichtlich ist dem Verfassungsdienst des Bundestags und dem Auswärtigen Amt doch ein wenig mulmig dabei, das Völkerrecht durch das kolumbianische Dschungelbuch des Guaidó zu ersetzen? TQM  

USA

05:48 | vn: Die neue Grosse Strategie der Vereinigten Staaten

".... Dieses Konzept passt in die Rumsfeld/Cebrowski-Strategie: Es geht nicht um den Besitz der Kohlenwasserstoffe vom Rest der Welt (Washington braucht sie absolut nicht mehr), sondern zu bestimmen, wer sie bekommen wird, um sich zu entwickeln, und wer sie nicht erhalten wird. Es ist ein vollständiger Bruch mit der Ölerschöpfungs-Doktrin des durch die Rockefeller und den Club of Rome seit den 1960er Jahren geförderten Peak-Oil, und dann durch die Entwicklungsgruppe der nationalen Energiepolitik (National Energy Policy Development Group) von Vize-Präsident Dick Cheney. Von nun an schätzen die Vereinigten Staaten, dass nicht nur das Öl nicht ausgegangen ist, sondern trotz der drastischen Zunahme der Nachfrage, die Menschheit darüber noch mindestens ein Jahrhundert verfügt.

Unter allerhand verschiedenen Vorwänden hat Pompeo gerade den Zugang des Iran zum Weltmarkt, und dann auch den von Venezuela gesperrt, und schließlich die Truppen im Osten von Syrien beibehalten, um zu verhindern, daß man dort die jetzt entdeckten Felder ausbeutet. Zur gleichen Zeit übt er Druck auf die Europäische Union aus, damit sie auf die russische Pipeline Nord Stream 2 verzichtet und auf die Türkei, damit sie auf die Turkish Stream verzichtet."

26.03.2019

19:02 | jW: Liebesgrüße aus Moskau

Große Aufregung bei der venezolanischen Opposition – und Schweigen bei den staatlichen Medien: Der Besuch von zwei Flugzeugen der russischen Luftwaffe am Wochenende in Caracas hat völlig unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Flugverfolgungsseiten im Internet berichtete, waren die Antonow »An-124« und die Iljuschin »Il- 62« am Freitag vom Militärflugplatz Tschkalows­ki unweit Moskaus gestartet, dann in Syrien zwischengelandet und schließlich nach Venezuela weitergeflogen. Zumindest eine der beiden Maschinen trat dem Bericht zufolge am Sonntag die Heimreise an.

Moskau zeigt den USA mit der jüngsten Truppenstationierung die Rote Linie im Konflikt mit Venezuela auf - gut so! Russland stellt sich auf die Seite der Staaten, die der US-Hegemonie trotzen - weiter so! AM

25.03.2019

USA  Israel

19:25  I ntv: Trump erkennt Golanhöhen als israelisch an

Die Golanhöhen sind seit über 50 Jahren von Israel besetzt, sie gelten nach internationalem Recht jedoch als syrisches Territorium. Die USA betrachten sie ab sofort aber als Teil Israels. Präsident Trump unterschreibt dazu ein entsprechendes Dekret.


Venezuela    USA

14:07 I TQM-Video: Roger Waters - "Stop the evil Empire"

Der ehemalige Pink Floyd Bandleader läßt sich hervorragend im eingbetteten Twitter Video über Richard Branson und der US-Schmierenkomödie in Venezuela aus - ein Genuß! 
Es zeigt uns aber noch etwas: Richard Branson, auf dessen Jacht sich Barack&Michelle Obama räkelten, Branson, ein zorniger Gegner des Brexits, links-liberaler Großkapitalist - aber natürlich "Philanthrop" - ist nebst der Neocons die Hauptzielscheibe des "linken" Roger Waters. Wir sehen also, daß die Hautptfrontlinie Deep State versus Non Deep State lautet, jenseits von links und rechts, zumindest auf der geopolitischen Ebene.  

Tuerkei    USA

07:33 I Der Standard: Erdoğan droht Währungsspekulanten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan droht Währungsspekulanten mit Konsequenzen. Diejenigen in der Finanzbranche, die Devisen kauften und auf einen Kursverfall der türkischen Lira setzten, würden einen "hohen Preis" zahlen müssen, sagte Erdoğan am Sonntag in Istanbul. Das Finanzministerium arbeite bereits an entsprechenden Maßnahmen. "Einige Leute" hätten damit begonnen, die Türkei zu provozieren, sagte der Präsident auf einer Wahlkampfveranstaltung. Sie versuchten gemeinsam mit ihren Kompagnons in der Türkei auf einen Kursverfall der Lira gegenüber ausländischen Währungen hinzuwirken. Der Kurs der Lira hatte am Freitag um mehr als vier Prozent gegenüber dem Dollar verloren. Das war der größte Kurssturz an einem einzigen Tag seit Beginn der Währungskrise im August. Die Entwicklung nährte die Besorgnis, dass immer mehr Türken ausländische Währungen kaufen.

Es wird langsam warm an der türkischen Riviera, die BRD, Neuseeland und Australien drohen der Türkei  mit Reisewarnungen, welche Scharen betuchter Golfspieler, die nicht den Drang nach Abenteuer-Urlaub haben, umdirigieren soll.
Am heutigen Tag gedenkt Trump den besetzten Golan als israelisches Staatsgebiet anzuerkennen. Erdogan kündigte seinerseits dazu an, dies vor der UNO zu thematisieren und meinte, daß es sich um ein Wahlkampfgeschenk Trumps an Netanjahu handle. 
Wundersamerweise rieten zwei Analysten von JP Morgan ihren Kunden Lira zu verkaufen. Wie verhält es sich mit dem Prinzip und der Reihenfolge von Ursache und Wirkung? Vor wenigen Wochen drohte Trump der Türkei im Falle des Vorgehens gegen die SDF/YPG in Syrien, die türkische Wirtschaft "zu devastieren". Nun stellt sich Erdogan Trump auch am Golan entgegen, sicherlich nicht aus einem Akt der Solidarität mit Assad. Ein Türkei-Urlaub wird billig wie nie - dazu bedarf es keiner Analysten. TQM

10:13 | M
Ein Türkei-Urlaub wird billig wie nie - dazu bedarf es keiner Analysten."
Nein danke, werter Torquemada. Nichtmal geschenkt, nichtmal für Geld hole ich mir in den sog. 5*-Hotels das Schimmelessen vom Buffet. Und für einen Blick auf einen über hundertjährigen Gegenstand lande ich im Knast und hole mir sonstwas weg. Dann ist da noch das Gejaule aus dem hohen Turm... Nein, danke!

13:00 I Geschätzter M: Es lag mir fern, hier eine Reiseempfehlung abzugeben, abgesehen davon, daß ich Bettenburgen und AI-Buffet-Fraß generell und allenorts verachte. Dennoch erlauben Sie mir die Feststellung, daß von allen türkischen Städten, die ich jemals besuchte, einschließlich Köln und Berlin, Konstantinopel, die kulturell-, kulinarisch- und hinsichtlich der türkischen Bevölkerung auch angenehmste der genannten Städte war. 

Venezuela   Russland

06:40 I Sputnik: Russische Militärdelegation in Venezuela eingetroffen

Nach Angaben des Portals seien ein Militärtransportflugzeug An-124 und ein Passagierjet Il-62 in Caracas aus Moskau angekommen. Mit den beiden Maschinen seien in Venezuela 99 russische Militärs mit dem Stabschef der Landstreitkräfte Russlands, Wassili Tonkoschkurow, an der Spitze eingetroffen.
Es wird betont, dass die russischen Militärs zudem  ins lateinamerikanische Land mitgebracht hätten. Dabei hat das Portal nicht präzisiert, um was für eine Fracht es sich handele.

Es ist zu hoffen, daß Russland ein paar nützliche Geschenke mitbrachte. Jedenfalls  ist dies die gebührende Auslegung der "Monroe Doktrin". TQM

Nato

05:51 | rt: 20. Jahrestag des Angriffskrieges gegen Jugoslawien: Kriegsverbrechen und Kriegslügen

Am 24. März jährt sich zum 20. Mal der Tag, an dem NATO-Bomber von ihren Basen in den USA, Deutschland, Italien und Flugzeugträgern starteten, um ihre todbringende Fracht ins Ziel zu bringen: Hunderte Krankenhäuser, Fabriken und Schulen fielen den Bomben zum Opfer.

Typisch russisch: fake news. Wenn die NATO, sprich die friedlichste, humanitärste, netteste etc. Organisation seit Menschengedenken etwas tut, dann ist/war das immer rechtmäßig, dient/e ausschließlich humanitären Zielen, der (Wieder)Herstellung von Demokratie, Freiheit, Menschenrechten etc. Alles andere ist eben fake news, Amen! Ironie off! HP

24.03.2019

Israel    Palestina    USA    Nato

09:00 I Jerusalem Post: ABBAS: I AGREED TO U.S.-LED NATO FORCE IN ‘PALESTINE’

Mahmoud Abbas bot beim letzten Treffen mit Trump im Dezember 2017 in New York Trump an, daß US-geführte NATO-Truppen in einem palästinensischen Staat die Sicherheitsinteressen der Palästinenser und Israels wahrnehmen könnten. Dazu würden die USA alleine 6000 Soldaten stellen. Trump bezeichnete Abbas als "Mann des Friedens". Nachdem aber Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte, endeten die Gespräche. 

NATO-Truppen in Palästina. Deutsche NATO-Soldaten, vielleicht noch ein U-Boot vor Gaza, zur Wahrung "deutscher Interessen" im "Heiligen Land". Immer deutlicher kristallisiert sich die NATO als "UNO-Ersatz" heraus, welches mit einem nordatlantischen "Verteidigungsbündnis" nichts zu tun hat. Ein symptomatisches Armutszeugnis aber umso mehr für die Fatah, die nach der Abweisung Trumps in Moskau die Tränen trocknen ging und am Rockzipfel des Lawrow um politisches Scheinwerferlicht flennte.
Jeder, der auf der linken, als auch rechten Seite Tränen für die "palästinensiche Sache" vergießt, verschwendet diese letzlich in den Weiten des löchrigen NATO-Topfs. Mit den Palästinensern verhält es sich ähnlich wie mit den Kurden. Ein korrupter, unfähiger, in sich zerstrittener und intriganter Haufen. Nicht umsonst sagte Netanjahu, daß er die Zahlungen Katars an Gaza durchgehen läßt um die Palästinenser weiter zu spalten.Vielmehr braucht Israel nicht zu tun, als die Palästineser gewähren zu lassen. Am Ende kann nicht mehr entstehen, als ein, mehr oder weniger zusammenhängender Fleckerlteppich  palästinensischer "Townships" und "Homelands" mit Gebietsabtretungen der Nachbarn Ägypten und Jordanien und einer Ölpumpe aus Saudi. In dem Sinne ist eine möglichst umfassende Kontrolle Israels wünschenswert um dadurch wenigstens europäischen NATO-Staaten ein jahrzehntelanges "Kosovo-2" zu ersparen. TQM

Grossbritannien    Jemen    Saudi Arabien

08:40 I PressTV: UK’s secret war: British commandos wounded in Yemen

Laut Mail on Sunday wurden mindestens 5 Special Boat Service (SBS) Elite-Soldaten seit 2015 im Jemen verwundet, bzw, erschossen. 30 Elite Soldaten sollen im Jemen stationiert sein um die Saudis auszublden und zu unterstützen. Dabei geben sie vor allem Zielkoordinaten für die saudischen Luftangriffe durch.

GB ist nicht nur mit immensen Waffenexporten an Saudi beteiligt, welche die "Spaßverderber" BRD verschämt hintanhalten, sondern sie sind direkt am Boden aktiv, um Angebot und Nachfrage der Bomben zu steuern. Märkte, Kinderschulbusse und Dörfer sind die Abnehmer der "Westlichen High-Tech". Die Tea-Party des MBS bei der Queen hat sich ausgezahlt. 1,5 Millionen hungernde Kinder, 4,5 Millionen von Seuchen und Hunger bedrohter Jemeniten gesegnet vom Tod, des britisch-saudischen "Lifestyles". TQM

Venezuela    USA

08:26 | RT:  ‘Foreign mercenaries’: Maduro accuses ‘the devil’s puppet’ Guaido of plotting his assassination

Laut Präsident Maduro, ist ein ausländisches Söldner-Mordkommando unter Direktive Guaidos damit beauftragt, ihn umzubringen. Rund 60 Söldner aus Guatemala, El Salvador und Honduras seien in Kolumbien ausgebildet worden. 30 davon seien in Venezuela eingedrungen. Nach diesen werde fieberhaft gefahndet. Am Mobiltelefon Marreros, dem Sprecher Guaidos, wurden entsprechende Hinweise gefunden. So sollen 8-10 Kommandos von je mindestens 8 Söldnern aufgestellt werden, die Terroreinsätze, Ermordungen und Sabotage-Akte durchführen sollen.

Die USA und die EU fordern die unverzügliche Freilassung Marreros. Zu den "Hilfslieferungen" und dem "Demokratisierungsprozeß" zählen Todesschwadronen. Feine "Westliche Wertegemeinschaft"! TQM

23.03.2019

Deutschland   Nato

17:30 | sputnik: Maas hält Nato-Bomben auf Jugoslawien für „richtig“

Auch 20 Jahre nach dem Beginn der umstrittenen Nato-Luftangriffe auf die damalige Bundesrepublik Jugoslawien hält Außenminister Heiko Maas die deutsche Beteiligung daran für richtig.

Der Mann, der wegen der "Nazi-Zeit" in die Politik gegangen ist, steht aufdie Bombardierung des Balkans - genau mein Humor! TB

Deutschland

09:12 | neopresse: ENTHÜLLT: AKK mit Forderung nach EU-Flugzeugträger – ein versteckter Kriegshinweis

Die Nachfolgerin von Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat mit ihrer Antwort auf den französischen Präsidenten Emanuel Macron Diskussionen ausgelöst. Sie zeigt sich und „Deutschland“ gegenüber der EU nach Meinung einiger Medien „stärker“. Falsch, wie eine genaue Analyse zeigt: AKK fordert den Bau eines gemeinsamen Flugzeugträgers. Und der gilt einer Bemerkung des Portals augengeradeaus.net als sehr teuer und als „Mittel zur Power Projection“. Die Befürchtungen sind eindeutig.

15:04 | Leser-Kommentare
(1) Solche Aussagen von alternativen Medien, finde ich grenzwertig und erwecken den Eindruck Angst bzw. Stimmungsmache.
Einen Flugzeugträger zu bauen, dauert wenn wir z.B. China nehmen mind. 5 Jahre.
https://rp-online.de/politik/ausland/china-stellt-ersten-eigenen-flugzeugtraeger-vom-typ-001a-fertig_aid-20688169
kann auch 10 Jahre und mehr dauern.
https://diepresse.com/home/ausland/welt/5255775/Flugzeugtraeger-Gerald-R-Ford_Der-neue-Meister-des-Meeres
https://www.welt.de/politik/ausland/article165949113/Britischer-Rekord-Flugzeugtraeger-im-Visier-Russlands.html
Wenn man zudem im Betracht zieht, das Flugzeugträger durch die weiter entwickelte Waffentechnik inzwischen gegen Angriffe aus Luft oder über U-Boote sehr angreifbar geworden sind, und hier brauchen wir nicht mal die elektronischen Angriffswaffen mit reinnehmen, wann will Europa dann Krieg machen, gegen wen auch immer ? Wobei man "echte konventionelle Kriege" allenfalls über Eroberungen gewinnen kann, in dem man das "feindliche Land" per Infantristen besetzt. Möglicher Gegner wäre hier Russland. Historisch gesehen wäre dies eine echte Herausforderung und überaus Anspruchsvoll. Ich nenn sowas einfach infantil.

(2) Man sieht also 2 Schlachtkreuzer durch die Wogen gleiten;die Hindenburg und die Bismarck. Dazwischen der neue dt. Träger, "der Führer"! Mit neuem klassischen Antrieb: 3 Etagen Ruderbänken. Belegt mit der Luftlandebrigade "Kreta", bestückt mit JU 58 Langstreckentransportern und je einem Lastensegler im Anhang. Zum Eigenschutz eine Staffel roter Dreidecker "Richthofen". Sowie zur Befriedung des Erbfreundes Fliegerabwehr balllon Montgolfiere aus Frankreich

22.03.2019

Venezuela    USA    Russland    China

07:23 | RT: ‘Armed terrorist cell’: Venezuela’s Interior Minister confirms arrest of Guaido’s aide

Der Stabchef und ein weiterer Vertrauter Guaidós wurden vom Geheimdienst Venezueals verhaftet, da sie eine terroristische Zelle bildeten. In Marreros Haus wurden Sturmgewehre und Handgranaten gefunden. John Bolton fordert seine unverzügliche Freilassung nach dessen "illegitimer Verhaftung". Laut Bolton werden die USA dies nicht "unbeantortet lassen".

Ferner erneuerte Bolton seine Drohungen: Washington werde es Russland und China nicht gestatten, Maduro wirtschaftlich und politisch zu unterstützen. "Es ist unser Ziel, sicherzustellen, daß diese fremden Einflüsse nicht Venezuela kontrollieren und negative Effekte auf die USA und unserer Hemisphäre haben. Die Monroe Doktrin ist gültig und wir werden sicherstellen, daß das autokratisch-sozialistische Venezuela dieser Kontrolle ausländischer Kräfte entrissen wird, damit sie nicht bestimmen können, was hier geschieht."  Russland und China ihrerseits betonten ihre Interessen in Venezuela und diese unter keinen Umständen preiszugeben. Während also die USA "ihre westliche Hemisphäre" exklusiv beanspruchen, kreuzen US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer, im Gelben Meer, im Baltischen Meer, US-Patrouillen entlang der estnisch-russischen Grenze, US-Spionageflugzeuge um Kamtschatka, Waffenlieferungen und Ausbildner in der Ukraine - alles "wesltiche Hemisphäre".  TQM

21.03.2019

Brasilien

19:45: Sputnik: Brasilien: Militärintervention in Venezuela und Beitritt zur Nato?

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat neulich ein „privates Treffen“ mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump gehabt. Die Spitzenpolitiker haben unter anderem die Situation in Venezuela besprochen, und Bolsonaro zeigte sich bereit, die Beseitigung der venezolanischen Behörden zu unterstützen.


USA    Israel

19:03 | rt: It’s time for US to fully recognize Israel’s ‘sovereignty’ over disputed Golan Heights – Trump

US President Donald Trump has said that the time has come for the United States to "fully recognize" Israel's sovereignty over the disputed Golan Heights, seized from Syria during the Six-Day War in 1967. In a tweet on Thursday, Trump said the Golan Heights are "of critical strategic and security importance to the State of Israel" and to "regional security." His decision will be seen as a diplomatic coup for Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.

Sheldon Adelson hat sich schon sein Champagner Gläschen gefüllt, um mit Bibi anzustoßen. ML

USA    Ukraine    Russland

08:35 | CNN: US Air Force deploys B-52 bombers to Europe in message to Russia

Die USA entsandten neulich 6 B-52 Nuklearbomber nach Europa. Dies gilt als Antwort auf die 5. Jahresfeier der Annexion der Krim durch Russland. Die Flugübungen fanden bei Norwegen, im Baltikum und Griechenland statt. Von Guam aus, flogen weitere B-52 in die Gegend der Halbinsel Kamtschatka. Die NATO meinte ferner, daß die Aufrüstung auf der Krim eine Bedrohung für regionale Verbündete wäre. Dr US-Gesandte für die Ukraine Kurt Volker meinte, daß es keine militärische Lösung für die Krim gäbe. Man könne die Krim nicht militärisch rückerobern, jedoch könnten die USA weitere Waffensystem an die Ukraine liefern, unter anderem mehr panzerbrechende Waffen. Die internatonale Gemeinschaft werde Russland so lange sanktionieren, bis sie an die Ukraine zurückgegen werde. Ob die Ukraine der NATO beitreten könne, hänge vom Fortschritt ihrer demokratischen Reformen ab. 

Ob die Ukraine jemals bereit und in der Lage sein wird die horrenden NATO-"Clubbeiträge" des Trump zu erlegen, ist alleine schon fraglich. Ob die BRD im Zuge einer solchen NATO-Osterweiterung jemals bereit sein würde Truppenübungen im "Kessel von Charkov abzuhalten und die "Landser"-Romane nachzustellen, eine weitere. Ob die Ukraine nach den Wahlen sich wieder vom Erbe McCains abwendet, ist aber das eigentliche Fragezeichen.
Der westliche Geldstrom nach Kiew versiegt zunehmend, seit er in die Gelddämme der Poroshenko Clique floß und von dort abgeleitet wurde. Außer visafreien Reiseverkehr in den Schengenraum bekamen die Ukrainer gar nichts von der neuen Ausrichtung zu spüren. Die verarmte Masse kann mit der Option einer formal mühelosen Reise in die EU, soviel anfangen, wie mit einer Tisch-Reservierung im Pariser drei Haubenlokal. Für mehr als Grenzeinkäufe und Kleinhandel nach Polen, illegaler Arbeit in der EU reicht die "Erleichterung" nicht. Noch immer ist Russland der größte Handelspartner der Ukraine.
Der größte Teil der Ukrainer floh nach 2014 ausgerechnet zum "bösen Nachbarn" Russland, von wo aus die bereits ansässigen Ukrainer jährlich Milliarden an Überweisungen der verarmten Verwandtschaft in die Ukraine schicken und dadurch ihre Familien über Wasser halten. Was bietet "der Westen"??? TQM

20.03.2019

Israel    Saudi Arabien    Aegypten    USA

08:50 I Jerusalem Post: KUSHNER'S PEACE PLAN 'INCLUDES LAND SWAPS WITH SAUDI ARABIA,' BOOK CLAIMS

In einem am Dienstag erschienen Buch über Kushner und Ivanka, von Vicky Ward, beschreibt Ward Teile des Kushner Plans. Dabei soll Jordanien Teile Saudis erhalten und im Gegenzug Gebiete an die Palästinenser abtreten. Eine saudische Pipeline soll nach Gaza führen und eine Raffinerie gebaut werden, welche die Errichtung eine Wasserentsalzung und Arbeitsplätze in Gaza schaffen soll. Jason Greenblatt, Ober-Gesandter  des Weissen Hauses, bestritt diese Inhalte, da noch niemand die Pläne tatsächlich gesehen hätte. Kushner sagte letztens in Warschau, daß kurz nach den israelischen Wahlen am 9. April der Plan vorgelegt werden würde. Der Plan würde sich jedenfalls auf die gesamte Region auswirken, Israel, Ägypten, Jordanien und Saudi. 

Zweifelsohne werden Saudi und die VAE für die Palästinenser aufkommen müssen - eigentlich keine schlechte Idee, nachdem sie sich die letzten Jahrzehnte lediglich der Arbeitssklaven bedienten und die "Weltgemeinschaft" zahlen mußte. Interessant ist, daß Katar nicht zahlen muß.
Daß, Saudi Territorien an Jordanien abtreten muß ist immerhin auch historisch durchaus argumentierbar. Fraglich ist, wann, wo und wieviel. Fraglich ist auch, wie sehr die große Teilung Saudis an sich noch auf der US-Agenda steht, so das saudisch-wahabitische System nicht an den internen Spannungen in sich zerbricht. Klar ist auch, daß der Kushner Plan nicht mehr den Anspruch auf einen gesamt Nahost-Friedensplan haben kann, sondern maximal die US-Israelische Einflußsphäre neu ordnen könnte. Ein wesentliches Thema dabei bleibt der Status Jerusalems. Jedwede Art von "Berlin, Hauptstadt der DDR", wird Israel den Palästinensern in Ost-Jerusalem nicht einräumen. Es wird maximal einen Sonderstatus und (relativ) freien Zutritt zu den religiösen Stätten der Moslems in Jerusalem geben. Auch eine palästinensische Armee wird Israel nicht hinnehmen. Vorerst geht es aber darum, den Konflikt zwischen der Hamas und der Fatah auf die Spitze zu treiben. Netanjahu gestand, daß er die katarischen Hilfszahlungen an Gaza zuließ um diese Spannung zu erhöhen. Wenn dann beide palästinensischen Haupt-Fraktionen zermürbt im Patt sind, dann wird wohl der Versuch eines neuen politischen Dachs gesucht, welches den Kushner Plan mitträgt. Die saudische Pipeline wird der süße Versuch sein, die künfitge Palästinenser-Regierung persönlich zu überzeugen! TQM 

Tuerkei    Australien    Neuseeland

08:18 | Jerusalem Post: NEW ZEALAND FM HEADS TO TURKEY TO 'CONFRONT' ERDOGAN'S COMMENTS ON MASSACRE

Erdogan versucht mit dem Anschlag in Christchruch seine Wählerschaft für die Regionalwahlen am 31. März in Stimmung zu bringen. Er sagte vor einer Menge an Anhängern, daß "die Türkei den Attentäter von Christchurch zur Rechenschaft ziehen werde, wenn dies nicht Neuseeland tut". Die neuseeländische PM Ardern kündigte an, daß ihr Vizeperemier Peters "dringend in die Türkei reisen werde um von Angesicht zu Angesicht Aufklärung von Erdogan und dessen Äußerungen zuverlangen." Unterdessen bestellte der australische PM Morisson den türkischen Botschafter ein und verlangte, daß Erdogans Ausführungen "unverzüglich aus dem staatlich-türkischen TV verschwinden", andernfalls seien "alle Optionen am Tisch". Unter anderem werde eine Reisenwarnung für die Türkei erwogen.

Da wird Erdogan aber zittern. Schauen wir einmal, ob sich Peters, falls er überhaupt von Erdogan empfangen wird, eine blutige Nase holt. Das jämmerliche Auftreten der verschleierten PM Ardern hat den westlichen Mainstream gerührt, nicht jedoch den Bosporus überquert. Nach den USA geht nun die Beziehung der Türkei zu weiteren 5-Eyes-Staaten den Bach hinunter. Der australische Premier wird sicherlich nicht in die Position eines türkischen TV-Intendanten gehoben, sondern selbst zum unfreiwilligen, türkischen TV-Star. Alle Optionen sind am Tisch. TQM

19.03.2019

Brasilien  USA  Nato

19:52 | Willy Wimmer zur Annäherung Brasiliens an die NATO

Bei dem Besuch des Präsidenten von Brasilien in Washington hat Präsident Trump eine NATO-Mitgliedschaft Brasiliens in Aussicht gestellt. Wenn es schon Georgien und die Ukraine nicht sein können, dann wenigstens Brasilien. Dafür dürfte Venezuela der herbeigeführte Katalysator sein, nachdem es schon seit längerem eine
NATO-Zusammenarbeit mit Kolumbien gibt.
Es sind die alten Pläne von Dick Cheney, die konsequent verfolgt werden: über den Jugoslawien-Krieg wurde
die Sicherheitssstruktur der UN zerstört, danach wurde die UN genötigt, die NATO ins Boot zu holen, dann sollte global die NATO die UN ablösen und das Völkerrecht auf amerikanische Bedürfnisse umgestellt werden.
Dann kann in Zukunft die Kriegstreiber-Konferenz von München ins Sambadrom nach Rio verlegt werden.
Aber vorher ist für die Koalitionskrieger aus Washington Venezuela dran.
Willy Wimmer

Interessante Überlegung, nur darf bezweifelt werden, dass dieser Schachzug nicht am Njet Russlands und Chinas scheitern würde. AM 

 

Venezuela  USA

19:27 | amerika 21: Venezuela: Guaidó ruft zu Marsch auf Präsidentenpalast auf

Caracas. Venezuelas Parlamentspräsident Juan Guaidó, der sich am 23. Januar selber zum "Interimspräsidenten" des Landes proklamierte, hat seine Anhänger zu einem "Marsch auf (den Präsidentenpalast) Miraflores" aufgerufen. Zum Zweck der Mobilisierung begann er am Samstag eine Tour durch verschiedene Bundesstaaten des südamerikanischen Landes. Die Wendung "Marsch auf Miraflores" hat in Venezuela eine besondere politische Brisanz, weil mit einer so bezeichneten Demonstration im Jahr 2002 der kurzzeitig erfolgreiche Putsch gegen den damaligen Präsidenten Hugo Chávez eingeleitet wurde.

"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr darf gehn!" Diese Weisheit dürfte auch für die 200 Deserteure aus Venezueals Streitkräften gelten, welche auf die Seite Guaidos übergelaufen sind. Traurig, wenn sich die Amerikaner nicht mehr ordentlich um ihre Söldner kümmern! AM 

 

Irak    Iran    Syrien

15:05 I Jerusalem Post: IRAQ-SYRIA-IRAN HOLD 'TRIPARTITE' MEETING AGAINST U.S. IN SYRIA

Assad fungierte als Gastgeber einer irakisch-syrisch-iranischen ZUsammenkunft in Damaskus. "Wir zeigten unsere Einheit in diesem Krieg gegen die Feinde". Ferner forderte der Vertreter des Iran  bei einer gmeinsamen Pressekonferenz in Damaskus die USA dazu auf, Syrien zu verlassen. Der Iran kündigte ferner an nach Ost-Syrien zu gelangen, entweder durch Streitkräfte, oder am Verhandlungsweg. 

Zudem verkündete der türkische Innenminister gestern, daß die Türkei gemeinsam mit dem Iran eine gemeinsame Militäroperation gegen die Kurden entlang der türkischen Ost-Grenze durchführen. Ungeuerliche Entwicklungen, welche das Fortschreiten der neuen Achse demonstrativ zur Schau stellen. Der halbe Nahe Osten ist den USA entglitten. Ein Nahost-Friedensplan Kushners, oder Trumps wird sich - wenn überhaupt auf ein Teilgebiet beschränken. Der persische Korridor steht fast schon, während MBS bereits wankt.  TQM

Deutschland    USA

14:32 I SPON:  Kubicki fordert Ausweisung von US-Botschafter Grenell

Die Kritik des amerikanischen Botschafters Richard Grenell am Haushaltsplan von SPD-Finanzminister Olaf Scholz verärgert deutsche Politiker.
FDP-Vize Wolfgang Kubicki fordert als Reaktion die Ausweisung des Diplomaten. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) solle "Richard Grenell unverzüglich zur Persona non grata erklären", sagte Kubicki der Nachrichtenagentur AFP. "Wer sich als US-Diplomat wie ein Hochkommissar einer Besatzungsmacht aufführt, der muss lernen, dass unsere Toleranz auch Grenzen kennt." 
Kubicki sagte, er wolle die "politischen Vorhaben" von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nicht verteidigen. "Aber dass der US-amerikanische Botschafter sich abermals in politische Fragen der souveränen Bundesrepublik einmischt, ist nicht mehr zu tolerieren." Deutschland dürfe sich "dieses unbotmäßige Gebaren aus Gründen der Selbstachtung nicht gefallen lassen".

Wie war das 2010 mit Helmut Metzner, den "freundlichen Spion" in der FDP-Parteizentrale, der dort "kleiner Guillaume" genannt wurde? 2013, die NSA-Affäre, wo Westerwelle vor "Bündnisbruch" warnte? Alles Schattenboxen in der transatlantischen Lake der "guten" Obama-Administration. 
Ausgerechnet die FDP, Inbegriff einer Logen- und Deep-State Partei, zeigt sich nun angewidert und fordert die Ausweisung des US-Statthalters. Nicht die "Selbstachtung" ist das Problem, welches die FDP irritiert, sondern, daß ein Trump-Mann sich ungeschminkt so verhält, wie es seit 1945 der Realität hinsichtlich der "Souveränität" der BRD entspricht - nur eben im öffentlichen Kommando-Ton und nicht geflüstert durch Merkels Handy. TQM

 

Syrien   Nato   EUDSR

12:38 | anti-spiegel: Syrien lehnt westliche Hilfe ab und fordert Entschädigung für Schäden durch Nato-Bomben

In der EU wird derzeit diskutiert, wie man Syrien finanziell beim Aufbau unterstützen kann, ohne Assad zu stärken. Was nicht berichtet wird ist, dass Syrien diese Hilfen ablehnt und stattdessen Entschädigung für Kriegsschäden fordert, die die Bombardierungen des Westens im Land angerichtet haben.

Kommentar der Einsenderin
Zynischer, verlogener und die Tatsachen verdrehend kann die Situation um Syrien nicht beschrieben werden, wie es der Autor Richard Herzinger in der Welt getan hat. Mit einem Selbstverständnis spricht er den Syrern die Herrschaft über ihr eigenes Land ab und beklagt sich, dass Europa in die Finanzierung Aufbau des Landes für die Schäden durch Bomben durch die NATO mit einbezogen werden soll. Beschämend, dass es solche Hetzer gibt und die Welt ihnen eine Plattform bietet.

Saudi Arabien

08:12 | PressTV: MbS absent from key meetings, stripped of some financial powers: Report

Seit ca. 14 Tagen wurde MBS bei hohen diplomatischen Anlässen nicht mehr gesehen, ebenfalls erschien er nicht mehr in der Presse zu den Berichten über Unterredungen mit Lawrow, dem libanesischem Premier, den Botschaftern Indiens und Pakistans.  Laut "Guardian" war König Salman schon vergrämt über die Tötung Khashoggis, aber der Graben vertiefte sich dramatisch, als nur Stunden nachdem König Salman zu einem Staatsbesuch nach Ägypten abreiste, MBS die Gelegenheit nutzte und eine Botschafterin für den Posten in Washington ernannte und seinen vollen Bruder Khalid bin Salman zum Verteidigungsminister bestellte. 

Als ob MBS nicht ausreichend Feinde in der Familie hätte, desavouiert er nun ausgerechnet seinen Vater, König Salman, und trifft zu dessen Lebzeiten kontroversielle Entscheidungen hinter dessen Rücken. MBS riskiert damit eine "Testamentsänderung" seitens seines Vaters. In Anbetracht seiner Feinde könnte diese Änderung und Degradierung die Hyänen wecken und sein Todesurteil bedeuten.  TQM

 

18.03.2019

19:43 | anti-spiegel: Syrien lehnt westliche Hilfe ab und fordert Entschädigung für Schäden durch Nato-Bomben

„Die Kriegsverbrechen, die die Koalition unter Führung der USA in Syrien begangen hat, die zum Tod von Zivilisten und zur Zerstörung ziviler Infrastruktur geführt haben, sind eine Schande für die falschen westlichen Demokratien. (…) Die Terrorbanden, denen sie finanzielle und militärische Hilfe geleistet haben, waren eine Waffe bei der aggressiven Verschwörung mit dem Ziel, ein Blutvergießen zu entfesseln und Syrien und andere Staaten der Region zu schwächen.“

Gut so! Assad handelt richtig, wenn er jetzt keine westliche Hilfe ins Land lässt. Ein Land zuerst zu destablisieren und sich dann als Samariter aufspielen zu wollen, ist der Gipfel der Heuchelei! AM 

 

17.03.2019

Ukraine

14:37 | anti-spiegel: Präsidentschaftswahl in Kiew – Das russische Fernsehen über das Ausmaß der vorbereiteten Wahlfälschungen

Die russische Sendung „Nachrichten der Woche“ hat am Sonntag wieder ausführlich über den schmutzigen Wahlkampf in der Ukraine berichtet. Sie fasst dabei seit Wochen die neuesten Entwicklungen, die man auch in den ukrainischen Medien verfolgen kann, gut zusammen. Das Ergebnis ist ein Blick in den Abgrund eines schmutzigen Wahlkampfes, in dem Wahlbetrug, Bestechung, Drohungen und Korruptionsskandale die Themen beherrschen. Ich habe den Beitrag übersetzt.

China    Russland

13:50 I TQM: Der Ausweg - die Krim gehört zu China!

Der Leiter der chinesischen Gemeinde auf der Krim kündigte an, daß chinesische Geschäftsleute gedenken, die Krim in die Seidenstrasse zu integrieren. 

Pech für Europa! Brav hat die BRD die Siemens Turbinen von der Krim weggemobbt, Europa verliert Milliarden am russischen Markt, während es seit Jahrzehnten die Failed States Bosnien, Kosvo und die korrupten Warlords und Ortskaiser in der Ukraine mit Geld vollstopft. Die Selbstkastration des "Europäischen Wertesystems"  führt in der Verbotenen Stadt zu einem gebotenem Lächeln! TQM

Georgien    Nato

12:41 I Sputnik: Großes Nato-Georgien-Manöver bei Tiflis gestartet

Das Manöver NATO-GEO EXERCISE ist demnach vom 18. bis zum 29. März geplant. Die offizielle Eröffnungszeremonie hat Medienberichten zufolge bereits stattgefunden. Daran sollen sich circa 350 Militärs aus 24 Ländern beteiligen.
In Georgien erwarte man, dass der Nato-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, die Militärübungen beobachten wird.
Ziel des Manövers sei es, die Verträglichkeit der Streitkräfte der  und der Partnerländer zu erhöhen und die Möglichkeiten der Kontrolle der georgischen Streitkräfte zu verstärken.
Am diesjährigen Manöver nehmen laut dem Verteidigungsministerium des Landes auch internationale humanitäre Organisationen teil: das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die Hauptabteilung Friedenssicherungseinsätze und die Weltgesundheitsorganisation.

Was machen die USA in der "russischen Hemisphäre"? Ist das die geographische Auslegung der "Monroe-Doktrin" des Bolton? Was, wenn Russland Manöver in Nicaragua und Venezuela abhielte? Was hat das "Internationale Rote Kreuz" dabei zu suchen? Ist die WHO ein NATO-Impfstoff??? TQM

Syrien    Tuerkei    USA

09:40 I TQM in Ergänzung zu b.com 7:40: ...unkontrollierte Kernschmelze in der "Westlichen Wertegemeinschaft"?!

Der ORF und andere Medien weisen den Bericht über 1000 verbleibende US-Soldaten zurück: Die USA haben einen Medienbericht entschieden zurückgewiesen, wonach fast tausend US-Soldaten in Syrien stationiert bleiben sollen. „Die Behauptung in einer wichtigen US-Zeitung, wonach die US-Armee plant, knapp tausend US-Soldaten in Syrien zu belassen, ist faktisch inkorrekt“, sagte Generalstabschef Joseph Dunford gestern (Ortszeit). Es gebe keine Änderung an den bisherigen Plänen von US-Präsident Donald Trump.  Dunford sagte lediglich, die USA wollten sich weiterhin eng mit dem türkischen Generalstab „hinsichtlich türkischer Sicherheitsinteressen entlang der türkisch-syrischen Grenze“ abstimmen. Auch stimme sich Washington weiter mit anderen Mitgliedern der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ab.
Aber was heißt dies nun wieder? Das Chaos der US-Außenpolitik ist ungeheuerlich. Das Deep State Organ "Wall Street Journal" vermeldete den Verbleib von 1000 US-Soldaten mitsamt aller "Grausamkeiten" gegenüber Erdogan, Dunford "dementiert entscheiden", aber krypitsch. Der Artikel sei, laut Dunford "faktisch inkorrekt" - aber praktisch zutreffend? Oder auch nicht? Oder doch? Muß man einen "Börsen-Chart" für die US-Außenpolitik einrichten, enen Live-Ticker für geo-strategische Fragen? Klar ist derzeit, daß es keine Linie gibt, sondern Linien, die einander durchkreuzen, eine unfassbare Schwäche der laut Eigendefinition "einzigen Supermacht", die in sich blockiert ist, ähnlich wie das politische Gefüge in Großbritannien. Ein helller und gefährlicher Wahnsinn, den man in der Kernenergie als "unkontrollierte Kernschmelze" bezeichnet!

 

Syrien   Russland

08:50 | welt: Wie Putin und Assad den Westen erpressen wollen

Während vor wenigen Tagen in Brüssel die internationale Geberkonferenz für Syrien tagte, setzte das Assad-Regime mit seinen Schutzmächten Russland und Iran den Krieg gegen die syrische Zivilbevölkerung mit unverminderter Brutalität fort. In der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes, der letzten verbliebenen Bastion der Anti-Assad-Opposition, wiederholt sich das Grauen, das man von Aleppo und zahlreichen anderen Kriegsschauplätzen in Syrien kennt.

Kommentar des Einsenders
Hetzer, absolut ekelerregender Artikel.

Syrien    Tuerkei    USA

07:40 I TQM: US-Besatzung bloß "ein Hauch von Nichts"?

Während die BBC fünf Jahre nach Wiedereintritt der Krim in die Russische Föderation, sich über russische Elite-Soldaten und deren Präsenz auf der Krim empört - obwohl Russland ein aufrechtes Truppenstationierungsabkommen auf der Krim mit der Ukraine hatte (Sewastopol, etc.), berichtet die "Jerusalem Post" darüber, daß nun 1000 US-Soldaten in Syrien bleiben." Also, kein Abzug der illegalen US-Okkupation, wie ihn Trump ankündigte, keine 200 Rest-Truppen, keine 400 wie später berichtet, sondern 1000. Wer weiß wieviele Söldner hinzukommen. Verteidigungsminister Matthis trat wegen der Trump-Ankündigung zurück, IS-Sondergesandter Brett McGurk ebenso, während Lindsey Graham bei Trump intervenierte, doch zu bleiben. Die USA wollten sich mit Europäern in die "Sicherheitszone" entlang der türkischen Grenze zurückziehen, Erdogan stimmt jedoch einer Sicherheitszone nur unter türkischer Kontrolle zu, so wie es ihm Trump telefonisch zuvor gewährte. 
Die USA wollen 40.000 lokale (SDF/YPG) Kämpfer ausbilden, angeblich um die "ISIS-Schläferzellen" zu beobachten. Die Europäer fanden sich nicht dazu bereit 1600 Soldaten nach Ost-Syrien zu entsenden um den US-Abgang zu kompensieren. Vielmehr hat jedoch laut "Jerusalem Post" Trump die "Gefahr des Iran" erkannt. Seine Idee nach einem Abzug aus Syrien jederzeit vom Irak aus Einsätze in Syrien durchführen zu können scheitert an den Absichten irakischer Politiker, die US-Truppen aus dem Irak zu vertreiben.
Die klaren Aussagen der Iraker während des Staatsbesuchs Rouhanis lautete, daß der Irak keine fremden Truppeneinsätze von seinem Boden aus gegen jedwede Nachbarstaaten tolerieren werde. Dies war nicht nur eine Ansage in Richtung Iran, sondern besonders in Richtung Syrien.
Erdogan steht auf voller Linie begossen da. Die USA entwaffnen nicht die kurdischen Milizen, sondern trainieren und erweitern sie. Noch dazu direkt an die türkischen Grenze verlegt, sind sie eine inakzeptable Bedrohung der Türkei. Trump versucht für die reduzierte US-Präsenz und den Unterhalt der Kurden Milliarden Dollar aufzutreiben. Wer wird das bezahlen? Wunschkandidat Saudi, ein Großfinanzier der arabisch-sunnnitschen Terroristen, ist nicht gerade der ideale Kandidat Kurden zu finanzieren, die im Irak jahrelang Araber vertrieben und ermordeten - zumindest optisch wäre dies recht unglücklich. Es käme zudem einer unmittelbaren Kampfansage Saudis an die Türkei gleich. Im Zweifelsfall wird die Türkei, die eine direkte Konfrontation mit den US-Truppen scheut, lieber mit Damaskus paktieren, als bewaffnete Kurden an der Grenze zu haben. Der Riss zwischen den USA und der Türkei vertieft sich zu einem tiefen Graben. 

 

Israel   Palestina

19:05 | skb: Während Christchurch-False Flag: Israel bombt hunderte Muslime in den Tod – Presse schweigt

Eine einmalige Doppelmoral seitens der Mainsreampresse ereignete sich am gestrigen Tag. Während des Drehbuch reifen Christchurch-Massakers, welches offenkundig den Rechten in die Schuhe geschoben werden soll, bombte Israel Gaza in eine Art neuzeitliche Feuerhölle und ermordete kaltschnäuzig vermutlich hunderte Muslime.

08:46 | amerika21: Ex-Präsident Martinelli in Panama vor Gericht

Seit dem 13. März sitzt der 67-jährige Ex-Präsident von Panama, Ricardo Martinelli (2009‒2014), auf der Anklagebank. Die Justiz wirft dem Besitzer einer Supermarktkette vor, während seiner Präsidentschaft Politiker, Aktivisten sozialer Bewegungen, Unternehmer und Journalisten auf Staatskosten illegal abgehört und zahlreiche Unterschlagungen begangen zu haben.

16.03.2019

USA   + OPEC

16:45 I RT: 'Severe unintended consequences': OPEC threatens to kill US shale

Sollten die USA das NOPEC-Gesetz beschließen (No Oil Producing and Export Cartels Act) wird laut Ölminister der VAE, Suhail al-Mazrouei, die OPEC auf voller Kapazität produzieren. Dies führt dann zu einem Preisverfall, der wiederum das amerikanische Fracking-Öl killt. 

Ein spannendes Szenario. Wird Polen aus politischen Gründen der letzte US-Ölkunde??? TQM

 

Argentinien    China

16:36 I PressTV: US angry as China plans nuclear deal with Argentina

Laut Reuters plant eine chinesische Delegation diesen Monat Argentinien zu besuchen und ein 8 Mrd USD Kernkraftwerk zu unterzeichnen. Die USA zeigen sich verärgert. China wird die Finanzierung des Projekts übernehmen.

China baut im "rechten" Argentinien ein Kernkraftwerk und saniert mit Russland das Stromnetz Venezuelas, während die Amerikaner offenbar nur mehr auf Sabotage, statt Montage sind. Besorgt sind sie jedoch um die Energiesicherheit Europas. TQM

 

Algerien 

14:13 | Epoch Times: Proteste in Algerien: „Wir wollten Wahlen ohne Bouteflika, und nun haben wir Bouteflika ohne Wahlen“

Es war die erste Freitags-Kundgebung seit Bouteflikas Ankündigung vom Montag, auf die Kandidatur für eine fünfte Amtszeit zu verzichten. Damit konnte der Präsident die Demonstranten aber nicht besänftigen. Besonders verärgert waren viele von ihnen über Bouteflikas Entscheidung, die für Mitte April geplante Wahl auf unbestimmte Zeit zu verschieben und selbst im Amt zu bleiben, bis ein politischer Übergangsprozess abgeschlossen ist.

Algerien war Anfang der 2010er das Land, in dem sich Nordafrikaexperten einen ersten Ausbruch von Massenprotesten erwarteten. Während des Arabischen Frühlings blieb es dort ruhig. Man darf gespannt sein, was genau hinter den dortigen Protesten steckt. AM 

Venezuela  Deutschland

13:35 | jouwatch: EIL-MELDUNG: Billy Six ist frei!

Die Eltern Edward und Ute Six schrieben auf Facebook: „Das Zivilgericht hat unseren Sohn und deutschen Journalisten Billy Six nach 119 Tagen in Isolationshaft freigesprochen!!!
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Helfern, dass wir die Befreiung auch OHNE deutsche Regierung und sogar trotz intensiver Gegenarbeit der deutschen Botschaft in Caracas, des Auswärtigen Amtes und des Außenministers Heiko Maas freibekommen haben. Es gibt zum Glück auf der Welt noch viele Menschen, die sich gegen die dunkle Welt der Intrigen, Rechtsbeugung, unterlassenen Hilfeleistung und der Willkür von Regierungen und Behörden stemmen und der Gerechtigkeit und Freiheit letztlich zum Sieg verhelfen.
Die deutsche Regierung, insbesondere der Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Caracas werden sich noch für die 119 Tage Isolationshaft von Billy Six zu verantworten haben!“

Offensichtlich hat die deutsche Regierung sich für eine längere Haft von Six ausgesprochen. Man kann ihn nur zur Freilassung gratulieren und hoffen, dass er sich ab jetzt an die Gesetze Venezuelas halten wird! AM 

Russland   Venezuela   USA

10:06 | anti-spiegel: Das russische Außenministerium über den Stromausfall in Venezuela

Bei der wöchentlichen Pressekonferenz des russischen Außenministeriums war am Freitag Venezuela wieder ein großes Thema. Russland beschuldigt die USA für den großen Stromausfall verantwortlich zu sein und begründet seine Position auch. Ich habe diese offizielle Erklärung des russischen Außenministeriums übersetzt.

USA    Iran    Grossbritannien    Russland

09:15 | PressTV: US officials offered Iranian engineer cash to take down Tehran’s power grid: Report

Die Nahost-Kommentatorin und ehemalige Angehörige der Oxford Universität, Sharmin Narwani, erklärte, daß ein befreundeter US-Ingenieur mit iranischer Abstammung im Jahr 2009, nach den Wahlen im Iran von US-Beamten 250.000 USD angeboten bekam, um das Stromnetz in Teheran zu sabotieren. Er sollte dabei einen speziellen Code bei seiner Reise in das iranische Netz einspeisen. Dieser hätte zu einem Blackout des Stromsteuerungssystems geführt. Sie brauchten jemanden, der physisch diesen Akt durchführte, da sie offenbar keine Möglichkeit von auswärts hatten, doch der Ingenieur weigerte sich und vertraute sich ihr an. Jetzt, nach den Vorfällen in Venezuela, beschloß Narwani, diesen Vorfall öffentlich zu machen. 
Im Jahr 2016 publizierte die NYT den Plan "Nitro Zeus", der dazu bestimmt war, durch Cyber-Attacken, das Strom-, Kommunikations- und Verteidigungsnetz des Iran lahmzulegen. Wären die Atom-Verhandlungen mit dem Iran gescheitert, erwog Obama die Aktion ernsthaft durchzuführen. 

General-No-Electric - Briten und Amerikaner instruieren die Welt sich vor Cyber-Attacken zu schützen, werfen den Chinesen und Russen vor, sich in kritische Infrastruktur zu setzen, Stichwort Huawei, Kaspersky-Lab, etc.
Laut Sunday Times, führten britische Verteidigungsbeamte Cyber-Kriegspläne durch, um im Bedarfsfall in "Moskau das Licht abzuschalten". Ähnliche Erwägungen, diverser Cyber-Attacken soll Obama gegen Russland und deren "Einmischung im US-Wahlkampf" erwogen haben. Laut "Politico", hätten die USA (NSA) dabei etwa das Kommunikationsnetz der russischen Regierung lahmgelegt. Abgesehen davon, daß Russland sich dessen seit Jahren bewußt ist und sich weitestgehend digital in der kritischen Infrastruktur abgeschottet hat, erklärt dies, warum in Russland in den letzten Monaten eine kontroversielle Diskussion geführt wurde, ob Russland vom weltweiten Internet abgetrennt werden könnte, oder sich im Angriffsfall abtrennen muß. Putin selber veranlasste Tests durchzuführen, um im Notfall einen "eisernen, digitalen Vorhang aufzuziehen" und Russland dabei in ein Intranet zu versetzen. Putin, der Staatenlenker mit Über- und Weitblick weiß warum... TQM

 

15.03.2019

Israel    Iran

18:46 I TQM:  Iranphone

Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet verriet über "Kanal 12",  daß der iranische Nachrichtendienst das Handy von Benny Gantz knackte und sämtliche Inhalte kopierte.  Gantz war Generalstabschef der IDF von 2011-2015. Er tritt bei den nahenden israelischen Wahlen mit einer eigenen Partei an und liegt den Umfragen nach auf Platz 2 hinter Netanjahu.
Gantz steht für einen harten, militärischen, zionistischen Staat, ist aber gesellschafts- und wirtschaftspolitisch liberaler, als der Likud. Gantz, gegen den derzeit mit diversem "#Me too"-Dreck geworfen wird, hat offenbar auch besondere "Freunde" im Shin Bet.
So wurde er sogar von Journalisten gefragt, ob die ihm nachgesagte, außereheliche Affäre auf dem Mobiltelefon abgespeichert war. Er meinte daraufhin, daß der Staat Israel wichtiger sei, als dieser Unfug.
Denn ausgerechnet mit iranischen Fähigkeiten den Premierminister-Kandidaten öffentlich zu verknüpfen, entspricht nicht gerade den verschwiegenen Gepflogheiten der israelischen Top-Geheimdienste. Eher, daß die lokalen Dienste sein Telefon anzapften, Inhalte vor den Wahlen leaken und den Iran diese schlüpfrige Gemeinheit in die Schuhe schieben. Da hat es Merkel wesentlich besser. In ihrem Handy sitzt nur die NSA und selbst eine prickelnde "inner-eheliche Affäre", scheint ihren Mundwinkeln nach, ausgeschlossen!

USA

18:20 I Sputnik: „Unsere großartige Nation“: USA bestrafen nun auch das Weltstrafgericht

Die US-Regierung wird laut Außenminister Mike Pompeo nicht länger dulden, dass der Internationale Strafgerichtshof (ICC) zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen amerikanischer Soldaten in Afghanistan ermittelt: Die Vereinigten Staaten verhängen ab sofort Sanktionen gegen alle Vertreter des Den Haager Gremiums, die an solchen Ermittlungen beteiligt sind. 
„Wir sind entschlossen, das amerikanische und das verbündete militärische und zivile Personal davor zu schützen, in Angst zu leben, dass sie wegen Aktionen zur Verteidigung unserer großartigen Nation einer ungerechten Strafverfolgung ausgesetzt werden", so der amerikanische Außenminister laut „The Washington Post“.

Bravo! Völlig richtig! Gleiches Recht für alle! Die EU und der US-Deep-State können sich nun ihr Polit-Tribunal ans Abstellgleis, oder sonst wohin schieben! TQM

18:11 | sputnik: Pentagon hält am präventiven Nuklearangriff fest

Washington darf laut dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, die Politik eines präventiven Nuklearangriffs nicht aufgeben, da eine solche Option den Gegner dazu zwingt, ausgewogene Entscheidungen zu treffen.

(Der Geist) McCain(s) lebt noch! TB

19:28 | Die Leseratte ergänzt
Vielleicht sollten die USA nicht ganz so optimistisch sein mit ihrer Drohung eines nuklaren Präventivschlages. Die Amis glauben nämlich, dass ein Atomkrieg auf fremden Boden begrenzt bliebe. Ob er das wirklich bleibt, entscheidet dann aber Russland - und welches Interesse sollten sie daran haben? Putin hat kürzlich schon mal darauf hingewiesen, dass russische Waffen heute die USA erreichen können. Eine unverhohlene Drohung, dass die Antwort auf einen solchen Schlag doch bis "nach Hause" reichen könnte.
Wäre vielleicht sogar ganz hilfreich bezüglich des Rückhalts in der US-Bevölkerung. Der Vietnam-Krieg wurde letztlich beendet, weil die Stimmung in den USA gekippt ist. Wie sähe die wohl aus, wenn sie realisieren, dass sie nicht mehr unangreifbar sind und ihre Regierung den Krieg ins eigene Land geholt hat?
https://de.sputniknews.com/politik/20190315324341479-atomkrieg-stuetzpunkte-usa-europa/

Usbekistan    Grossbritannien

09:10 I TQM: Von Salisbury nach Samarkand

Wie Sputnik bereits gestern berichtete, greift GB mit NATO-Fachleuten nach Usbekistan, wo ausgerechnet sie vor Hybridkriegen warnen:  Nach seinen Angaben haben Dozenten von der Königlichen Militärakademie Großbritanniens bei ihrem Besuch in Usbekistan eine Serie von Vorlesungen über den Kampf gegen moderne Herausforderungen und Bedrohungen gehalten. Im Rahmen des gemeinsamen Trainings sei die Videokonferenzverbindung mit der vereinten Nato-Kommandoführung im niederländischen Brunssum hergestellt worden. Die Seiten hätten Pläne für nächste Besuche von Nato-Fachleuten in Usbekistan besprochen, hieß es. 
2012, unter Präsident Karimov trat Usbekistan endgültig aus dem russischen Verteidigungsbündnis OVKS aus. Gleichzeitig erließ es das Verbot ausländischer Militärbasen aus seinem Territorium. Anfang März tagte der "Usbekisch-Britische Handels Rat" in Taschkent - und schon gibt es "kostenlos" und unverbindlich die NATO-Giftspritze per Konferenzschaltung.  Unter Außenminister Jack Straw (2001-2006) soll der MI-6 bereits an Folterungen in Uzbekistan beteiligt gewesen sein, worüber ein Untersuchungsausschuss im britischen Parlament ermittelt.
Russland seinerseits bemüht sich um eine zweite Militärbasis in Kirgistan, nahe dem usbekischen-kirgisischen Ferganatal, nicht nur weil dort ein Eisenbahnknotenpunkt der Seidenstrasse entsteht, sondern auch weil das Ferganatal ein Hotspot des islamistischen Einzugs nach Zentralasien ist, besonders in Folge des US-Abzugs aus Afghanistan. 
Diese Maßnahme ist auch dahingehend von Bedeutung, da der neue usbekische Präsident Shavkat Mirziyaev erstmals usbekische Truppen Anfang 2019  in die USA zur Übung "Southern Strikes" entsandte.
Das Ferganatal, das grenzübergreifend zwischen Usbekistan und Kirgistan verläuft war 1990, 2005 und 2010 umkämpftes Gebiet mit Aufständen und Vertreibungen, wo schließlich 100-300.000 Usbeken aus dem kirgischen Teil nach Usbekistan flohen. Die an Kohle, Eisen und Schwefel reiche Bergbau-Region ist nicht nur von strategischer, sondern auch von wirtschaftlicher und geographischer Bedeutung und scheint nun wieder in den Focus angelsächsischer Gelüste auf usbekischer Seite zu führen.
Die Briten, die bereits bei den Bergbauarbeiter-Aufständen auf kirigischer Seite ihre Finger im Spiel hatten, setzen dabei über Think-Thanks wie Chatham House und NATO-"Intelligence" auf die "Soft-Schiene" der Infiltration, während die Amerikaner auf die direkte militärische Einflußnahme schielen um sich ins Tornado-Auge Zentralasiens zu setzen. Lawrow bereitet eine diplomatische Offensive in Zentralasien vor, die in geplanten Staatsbesuchen Putins münden werden.
Die Briten, die Nowitschok Giftflaschen im Park von Salisbury vorfanden, jener Giftstoff der im post-sowjeitschen Usbekistan zwischen 1991-93 getestet wurde, scheinen nun also das "Gift" zurücktragen zu wollen - holten sie es auch von dort? 

USA  Russland

06:18 | rt: US-Außenminister Mike Pompeo hält russische Gasexporte für "böse" (Video)

"Die USA eportieren nicht nur ameriknaische Energie, wir exportieren unser wirtschaftliches Wertesystem an unsere Freunde und Partner." Das sagt US-Außenminister Mike Pompeo. Andere Staaten nutzten ihre Energieexporte dagegen für "böse Zwecke".

Ein rund 4-minütiger Beitrag, durchaus mit Witz! Allerdings stammt dieser auch von der englischsprachigen Ausgabe der RT. Die deutsche macht eher einen durchwegs ironiefreien Eindruck. HP

14.03.2019

USA  EU

19:55  I Sputnik: USA verlegen strategische Bomber nach Europa

Die USA haben drei strategische Bomber B-52H Stratofortress, die mit Atomwaffen bestückt werden können, nach Europa verlegt. Darüber berichten russische Medien unter Hinweis auf die Angaben westlicher Flugdienste.


Israel   Tuerkei

18:27 I TQM: Multilaterale Tiefenbohrung

"Hey  Netanjahu, benimm Dich. Du bist ein Tyrann, der  siebenjährige palästinensiche Kinder massakrierte", sagte Erdogan vor Anhängern in Ankara. 
Die Schlagabtausch der Worte zwischen Netanjahu und Erdogan eskaliert also weiter. Dem sehr interessanten Leserkommentar von heute 13:37 vor Augen, stellt natürlich auch diese Tirade eine weitere persönliche Attacke dar, aber zu den gestrigen Ausführungen meinerseits möchte ich dennoch an dieser Stelle zu bedenken geben, daß nicht alles auf die aktuellen Akteure, oder auf Fragen der Energie beruht. Erdogan saß 1999 wegen "Schürens religiösen Hasses" selber 10 Monate in Haft. Er kennt also türkische Gefängnisse von innen. Die türkische, politische Landschaft hat sich in diesen 20 Jahren fundamental gewandelt, so auch die türkische Gesellschaft und die Nachbarschaft, bzw. die Machtverhältnisse vor Ort, die der Regional- und "Schutzmächte. Fast nichts ist nach 20 Jahren so wie es war. Und das gilt auch für Israel. 1999 regierte Ehud Barak in Israel ein "Erzfeind" des Netanjahu, Bill Clinton war im selben Jahr US-Präsident.
2019 ist nach dem Sturz Saddams, nach dem Arab Spring, nach der russischen Intervention in Syrien, nach der Wahl Trumps, mit dem Aufstieg Chinas eigentlich alles anders und zwar viel tiefer, als nur durch die bestimmenden Akteure artikuliert. Natürlich sind Öl- und Gas bestimmende Faktoren, aber bei dem persisch-irakisch-türkisch-syrisch-libanesischen Korridor ist ein Wirtschafts- und politischer Raum im Entstehen, der nicht primär eine Pipeline Route bilden soll, sondern einen vertieften Wirtschaftsraum, der von Bildung, Wasser, Landwirtschaft, Eisenbahn, Straßen-, Bank- und Kommunikationsnetz, praktisch alle Bereiche erfasst. Genau das ist ja das "Gefährliche" aus israelischer Sicht, daß sich der Iran nicht nur mit ein paar Millizen blicken läßt, sondern tiefe Wurzeln schlägt, wie die Jerusalem Post Anfang Februar berichtete - und auf b.com ausgeführt wurde. 
Der Iran wird aufgrund der massiven chinesischen Investitionen und dem Rückzug der Europäer aus Pars 2  - wodurch der Iran jetzt eben Katar als Gasproduzent überholte - seinen Energieexport sowieso nach Osten verschieben: Gas vor allem nach China, eventuell eine Gaspipeline nach Pakistan, Öl nach China und Indien. Für den Iran ist also eine Energieroute nach Europa nicht mehr Thema, so wie es bei Nabucco von den Amerikanern geplant war, wo Aserbaidschan und ein geputschter Iran via der Türkei den Russen Paroli hätten bieten sollen. Die Türkei hängt an Turkish Stream/Russland, Aserbaidschan ist eingefangen, der Iran blickt nach Ost-/Fernost und Katar verkauft an alle, ist aber außer für GB in Europa uninteressant, da Flüssiggas nicht mit russischem Pipeline-Gas konkurrieren kann, außer mit "polnischem Taschenrechner", der Marke Texas Instruments kalkuliert!
In Syrien errichtet der Iran mit Russland die Elektrizitätswerke, die syrische Ölförderung befindet sich überwiegend im US-belagerten Teil und daher wird Syrien noch lange an der Gazpromnadel hängen, die über das Schwarze Meer Syrien versorgt. Teilweise zwar auch aus dem Iran, aber schauen wir mal, ob die Israelis ihre Drohung wahrmachen und etwa im Suezkanal/Rotem Meer/Mittelmeer iranische Tanker "abfangen". Jedenfalls ist Syrien langfristig kein Öl-Exporteur, der Libanon sowieso nicht, die Türkei als "neue Ukraine" wichtiger Transit- und Knotenpunkt für irakisches Öl aus Kirkuk (das die Amerikaner mit ihren Kurden auch nicht unter Kontrolle brachten) und russisches Pipeline Gas Richtung Balkan/Südeuropa, als South Stream Ersatz.  Somit spielt also in Richtung Europa nur die Türkei und der Irak eine wesentliche Rolle auf der (vereinfacht gesagt) pro-russichen Energie-Achse.
Der Wirtschaftsraum gesamt betrachtet ist jedoch wesentlich umfangreicher. Die türkischen Firmen aus dem Bausektor, Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrik und Elektronik, Lebensmittel- und Agrartechnik finden im Iran, Irak und Katar wichtige Ersatzmärkte zu Saudi, das in offener Feindposition ist. Die iranischen Firmen mit billigen, recht gut ausgebildeten Arbeitskräften bedienen den türkischen und syrischen Markt, die Türkei verkauft zudem fast sämtliche Konsumwaren, großteils als Transitland an den Iran, der sanktionsfrei in Gold und Öl bezahlt und auf den klassischen, Multi-Milliarden Umschlagplatz Dubai zusehends verzichtet.
Katar kauft verstärkt Lebensmittel aus dem gegenüberliegenden Iran und Waren und Militärtechnik aus der Türkei und bezahlt mit Milliardenkrediten wie beim letztjährigen Lira-Absturz für die türkische Militärpräsenz in Doha - damit die Saudis auch längerfristig keine Invasion wagen.
Als letztes, demonstrativ sichtbar gemacht, wurde die immense Vertiefung zwischen den neuen Erzfreunden Irak und Iran. Die Konsequenzen daraus sind noch gar nicht absehbar, aber dermaßen umfassend, daß der Irak wesentlich "iranischer" wird, als der Libanon. Bis auf die west-irakische Al-Anbar Provinz mit ihren 90% Sunniten und der Region um Tikrit, wird der Irak politisch  mehr an die Hisbollah Hochburg des Bekaa Ebene erinnern. Die Sunniten steigen weiter ab, ihr einziges Ventil bleibt das arme, überfüllte Jordanien, sobald Syrien sein Staatsgebiet östlich des Euphrat wieder in Händen hat - und auch dort sind sie nicht willkommen, nicht einmal in der unwirtlichen Wüstenlandschaft um Deir-Es-Zor. Und gleich daneben liegen nördlich die Kurden, die keiner mag und die keinen mögen.
All diese Szenarien, die schon einige Zeit im Gange sind und mit dem russich-iranischen Hinauswurf der pro-westlichen IS-Terroristen aus der Region und deren einhergehenden Stabilisierung ermöglicht wurden, schreiten rasant voran. Zu stoppen wären sie nicht durch andere Personen an der Spitze, sondern durch einen konzertierten "Multiple Regime-Change" in Ankara, Damaskus und Teheran. In Damaskus und Ankara ist die "Westliche Tätergemeinschaft" bereits gescheitert, an Teheran scheitert sie so dramatisch, daß sich Teheran in der Pendelbewegung gleich Bagdad mit einkassiert. Well done!

 

Deutschland  Russland

12:00 | RT: Deutsche Bahn macht mobil: Im Auftrag der Bundeswehr werden schwere Rüstungsgüter gen Osten verlegt

Zu Jahresbeginn unterstrichen deutsche Leitmedien die Notwendigkeit militärischer Aufrüstung gegen Russland. Unerwähnt bleibt ein zwischen der Bundeswehr und der DB Cargo AG geschlossener Vertrag zwecks schneller Verlegung schwerer Rüstungsgüter an die russische Grenze.
Während die Speerspitze der "seriösen Medien" – darunter Süddeutsche Zeitung (SZ), Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und Spiegel – zu Jahresbeginn viel zur zunehmenden Unsicherheit und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Aufrüstung geschrieben haben, ist über die offenkundige Mobilmachung im Osten in diesen Blättern wenig zu lesen.

Jetzt muss die Bundeswehr nur noch fleißig ins eigene Gerät und die Moral der Truppe investieren, damit Barbarossa 2.0 nicht an Gleichbehandlungsverordnungen scheitert! AM 

Syrien    EU

08:03 I Voltairenet: Der IStGH sollte die Entscheidung des Sicherheitsrates brechen und Baschar Al-Assad anschuldigen

Man hielt für unmöglich, dass der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) Syrer aburteilt, seitdem Russland und China ihr Veto gegen eine westliche UN-Resolution in diesem Sinne eingelegt haben. Aber doch: ein juristischer Trick sollte ermöglichen, die Entscheidung des Sicherheitsrates zu umgehen. Das Gericht hofft Präsident Baschar Al-Assad zu verurteilen, nicht für die Ermordung von Rafik Hariri (dieser Schwindel ist im Sande verlaufen), sondern wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".Im September 2012 hatte das US-Aussenministerium, nach einer Idee von Botschafter, Jeffrey Feltman, der Stellvetretender Aussenminister geworden war, einen Verein geschaffen, das Syria Justice and Accountability Centre (SJAC), das mit dem Sammeln von Beweisen für Verbrechen der syrischen Regierung beauftragt war. Er finanziert es in Höhe von 5 Millionen Dollar pro Jahr, der Rest sollte von den "Freunden Syriens" kommen, besonders von Marokko. Zwei Jahre später verzichtete Washington auf dieses Werkzeug. Aber Botschafter Jeffrey Feltman, jetzt Direktor für politische Angelegenheiten der Vereinten Nationen, startet das SJAC aufs Neue, diesmal aber mit EU-Mitteln.
Auch wenn sein Generalstaatsanwalt ein korrupter Verbrecher ist, gibt es bei dem IStGH keine Kontrolle. Das Gericht ist ausschließlich im Dienst derjenigen, die dafür zahlen: die Europäische Union.
In der Vergangenheit betrachtete man den Krieg als ein Mittel, um zu erobern oder sich zu verteidigen. Heute hingegen gibt man vor zu denken, dass er eine rechtswidrige Tätigkeit an sich ist, auch als Selbstverteidigung. Also, jener der ihn beschliesst, darf ihn nicht erklären, sondern im Nachhinein beweisen, dass, wenn er dieses Verbrechen begeht, er das Gute verteidigte. Was der Sieger immer behaupten kann.

Die Hintergründe und die Entwicklungen dieses Komplotts erschließen sich erst so richtig denjenigen, die sich den ganzen Artikel zu Gemüte führen. Dabei hat John Bolton den IStGH vor 5 Monaten noch als illegitim bezeichnet und den Richtern und Staatsanwälten mit Sanktionen gedroht, falls sie gegen US-Soldaten und deren Kriegsverbrechen ermitteln.
Gut, die Rolle haben jetzt Briten und die EU übernommen, der US-Deep State mischt aus der zweiten Reihe mit. TQM

Russland  Syrien

06:32 | rt: Russische Kampfjets zerstören Munitionslager von Terroristen im syrischen Idlib

Die russische Luftwaffe hat ein Lager von Terroristen voll mit Waffen und Munition in der syrischen Provinz Idlib zerstört. Das teilte am Mittwochabend das russische Verteidigungsministerium mit. Nach Angaben der Behörde waren in dem Lager auch Drohnen stationiert. (...) Die heftige Explosion des Munitionslagers war von mehreren Orten aus zu beobachten. Terroristen und ihre Sympathisanten beschuldigten Moskau wieder wegen angeblicher Luftangriffe auf "Krankenhäuser" und "Wohngebiete". Das Ausmaß der Explosionen zeugte aber davon, dass das Ziel der russischen Flugzeuge randvoll mit Munition gewesen sein muß."

Jedes Medium hat seine Agenda. So wundert es auch nicht, dass im ORF, dem österreichischen Staatsorgan der "westlichen Wertegemeinschaft" die Sache ganz anders dargestellt wird. Hier lautet die Überschrift "Mehrere Tote durch russische Luftangriffe in Syrien" und als Quelle wird (wie immer) der britische Geheimdienst die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte angegeben. HP

Israel   Tuerkei

11:37 | Leser-Kommentar zum TQM-Kommentar von gestern 10:48

Etwas spät, aber ich beziehe mich auf die Ausführungen von TQM vom 13.3 / 10 48 h. TQM hat die Situation im Nahen Osten sehr gut beleuchtet. Aber Strategie ist eines, die (gegenwärtige) Realität etwas anderes. Wer auf Strategie macht, denkt langfristiger. D.h. er bedenkt eine Situation, bei der sich erst dann eine eingehaltene Taktik auszahlt.
Die Knackpunkte der von TQM geschilderten Situation ist personenbezogen. (natürlich zwangläufig, wenn man von der Gegenwart ausgeht). Anderseits sind bei personenbezogenen Situationen, bei Ausscheiden derselben, massive Änderungen möglich. Der Grund kann der Tod sein, oder ev. Abwahl (Netanjahu). Interessen, vor allem pekuniärer Art streben danach, kostengünstige Alternativen ins Auge zu fassen und zu behalten. Dies auf längere Sicht.
Wohlverstanden, ich pflichte der Momentaufnahme gemäss TQM zu. Nur, hinter die Projektion für das zukünftige, mache ich Fragezeichen. Denn die Situation auf dem Energiemarkt dürfte länger andauern, als die gegenwärtigen Machtverhältnisse am gegebenen Ort.

13.03.2019

Nordkorea    USA

19:10 | rtdeutsch: Spanische Sicherheitsbehörden: CIA hat nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen

Im Februar wurde die nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen. Die Botschaftsangehörigen wurden gefesselt, geschlagen und verhört. Nun berichtet die Zeitung "El Pais", dass spanische Sicherheitsbehörden von einer Täterschaft der CIA ausgehen.
Beamte der spanischen Polizei und des spanischen Geheimdienstes Centro Nacional de Inteligencia (CNI) gehen davon aus, dass der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) an einem Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid am 22. Februar dieses Jahres beteiligt war. Das berichtet die spanische Zeitung El País.

USA    Venezuela

15:45 I TQM: Auweia - Huawei???

Der Sprecher des chinesischen Außenamtes, Lu Kang, verlautbarte, daß China Venezuela helfen wolle, sein Stromnetz wiederherzustellen. China sei zutiefst besorgt über das alles und hoffe, daß die Behörden Venezuelas die Ursache möglichst rasch aufklären könne. China ist willens technische Hilfestellung zu leisten.
Das ist natürlich eine elektrisierende Einmischung in die US-Blackout-Hemisphäre. Schlimmer als Atomstrom ist nur mehr chinesischer Strom, nachdem der US-Hilfsstrom von den "Oppositionellen" abgefackelt wurde. Wenn dann, noch die Kraftwerkssteuerungselemente von China ausgetauscht werden, ist alles klar! Huawei,  Guaidó, goodbye! Und es werde Licht!

Israel    Tuerkei

10:48 I TQM: Twitterkrieg in der geopolitschen Nahost-Tektonik

Wir hatten hier auf b.com dieser Tage die Diskussion, ob Erdogan mit Trump um die S-400 pokert, ob Erdogan mit dem israelischen off-shore Gas und seiner möglichen Einspeisung über das türkische Festland pokert, etc.
Zweifelsohne versuchte Erdogan dies des öfteren mit den USA, jedoch mußte er die engen Limits des Trump erkennen, den bloßgestellten Autoritätsmangel durch die Deep State Krake, die den "mächtigsten Mann der Welt" als Zirkusbärenvorführten, zwischen "Russia-Gate", Truppenabzug aus Syrien, doch nicht, teilweise, vielleicht doch...
Während jedoch die Chemie zwischen Trump und Erdogan passt, Trump der Dealmaker, der gerne auch so würde und um seinen Handlungsspielraum kämpft, ist Erdogan der uneingeschränkte Sultan der Türkei.
Und so ist Netanjahu, dem die Ermittlungen um seine Gratis-Zigarren bislang nichts wirklich anhaben konnten in seinem Handlungsspielraum mehr dem Erdogan gleich, als Trump. Dies führt jedoch ganz und gar nicht zu einem Ringkampf, der in einem Deal endet, sondern heizt die beiden Alphatiere noch mehr auf. Erdogan ließ über seinen Sprecher Netanjahu ausrichten, daß Israel ein Apartheidstaat sei, der rassistisch 1,6 Mio. Araber diskriminiere. Die Antwort Netanjahus folgte per Twitter auf den Fuß: "Der türkische Diktator Erdogan attackiert die israelische Demokratie, während türkische Richter und Journalisten die Gefängnisse füllen, was für ein Witz!"
Wer also glaubt, daß es hier eine Gesprächsbande zwischen den beiden, daheim populären, Staatslenkern gibt, täuscht sich. Die tiefe Aversion ist jedoch nicht nur historisch bedingt. Erdogan, dessen Türkei am längsten aller muslimischer Länder diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält, verabschiedet sich unter Erdogan von Atatürk, vom verhassten Kemalismus, hin zur neo-ottomanischen Regionalmachtsambition. Dies ist weder  mit der EU möglich, welche die Türkei zur "NATO-Stabilisierung" gefressen hätte, um sie politisch durch Brüsssel zu entmündigen, sondern auch nicht mit den USA, welche die Türkei nur als Baustein verstehen, der im arabischen Raum nichts zu suchen hat, schon gar nicht abseits der Saudis.
Also beschreitet Erdogan den Weg auf der russisch-iranisch-katarischen Achse, trotz der Divergenzen bezüglich Syrien, jedoch sind diese verschmerzbarer, als die, welche der Türkei in der Komparsen Rolle auf der israelisch-saudischen Achse zukämen. Netanjahu verkündete geheimnisvoll, daß Israel knapp davor stünde, mit sechs arabischen Staaten diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Er ließ jedoch vorerst die Namen offen, um Störmaßnahmen der Widersacher zu verhindern. Nebst Saudi und UAE, handelt es sich mit Sicherheit um Bahrain und den Oman. Vielleicht noch um den Sudan und möglicherweise das "EU-Tripoli"?  
Demgegenüber äußerte heute der irakische Armeesprecher, daß der Irak keinen fremden Truppen erlauben würde irgendeinen Nachbarn von seinem Territorium aus anzugreifen und sich der Irak alleine verteidigen könne. Also eine deutliche Ausladung an die Amerikaner. Nun also die Golstaaten -  wahrscheinlich ohne Kuwait und Katar - auf der israelisch-amerikanischen Seite, der Iran, Irak, die Türkei, Syrien und der Libanon auf der Russischen. Der Jemen bleibt im Bomben-Limbo der Saudis, Ägypten zwar israelisch orientiert, aber mit stark russischen Sympathien. 
Als Russland dem Hilferuf aus Damakus folgte, hielten viele "westliche Beobachter", Politiker und Medien dies für ein "russisches Vietnam", an dem Russland finanziell ausbluten werde. Tatsächlich war es jedoch nicht nur der moralisch und völkerrechtlich lobenserte Schlußstrich unter den Verbrechen der "westlichen Wertegemeinschaft", sondern das beste russische Investment aller Zeiten. Mit der Kontrolle über weite Teile Syriens ist Putin mit mehreren Assen im Ärmel plötzlich der Nachbar Israels und zudem der Schutzpatron der "Syrisch Arabischen Republik", wenn man so will, der letzten Enklave des Arabertums, während MBS im Ritz Carlton-Prunk die eigenen Prinzen auf die Decke hängte und um hunderte Millionen Werke europäischer Kunstgeschichte erwirbt, als deutlichen Offenbarungseid eigener Unkultiviertheit. 
Wenn wir die Bevölkerungszahl der Nahost-Staaten auf der "türkisch-iranischen" Achse addieren kommen wir auf knapp 190 Millionen, auf der "israelisch-saudischen" Achse sind es knapp 70 Millionen, nur wenn man Ägypten hinzurechnet, das von Saudi durchgefüttert werden muß,  wären es 170 Millionen. 
Betreffend des militärischen Gewichts besteht zweifelsohne die Überlegenheit auf der "israelisch-saudischen" Achse, diese jedoch  mit Einränkungen. Die USA selber haben letztlich auch im Irak und Afghanistan verloren, trotz Cruise Missiles, Kampfdrohnen, "Mother Of All Bombs", die Saudis verloren gegen Vorderlader und Kalaschnikovs im Jemen und das israelische Waffenarsenal dient dem Schutz des Staates Israel und keinesfalls neuer "Verbündeter". Der Korridor der "Nahost-NATO" von Bahrain, über Saudi und Jordanien bis Haifa ist mehr der letzte Strohalm feudaler US-Golfmonarchien, die aufgrund ihrer inneren- und äußeren Widersprüche kaum noch haltbar sind, im Gegensatz zum nördlichen, iranischen Korridor bis Beirut und Lattakia, der auf einer kosntruktiven win-win Strategie der Ausgestoßenen fußt. Natürlich ist sich gerade Israel dessen bewußt und wird daher im "Plan B" den saudischen Rattenschwanz abstoßen und ein solides Agreement mit der nördlichen Achse suchen - noch nicht  - und dann nicht mit Erdogan, sondern mit Putin.

Afganistan    USA

06:22 | rt: US-Senatoren zu Afghanistan: "Wir haben gewonnen und packen unsere Koffer"

Eine neue Gesetzesvorlage der US-Senatoren Rand Paul und Tom Udall soll den US-Einsatz in Afghanistan endlich beenden. Eine symbolische Siegeserklärung soll die Grundlage für den Rückzug bilden, nachdem die mächtigste Armee der Welt keinen militärischen Sieg davontragen konnte.

Und die deutschen Soldaten? Die haben noch nicht gewonnen und bleiben weiter im Hindukusch um dort die Demokratie zu verteidigen, Ironie off! HP

12:12 | Die Leseratte zum grünen HP-Kommentar
Was HP dort als Ironie bezeichnet hat, ist leider bittere Wahrheit: Deutsche Soldaten sollen nicht nur weiterhin in Afghanistan bleiben, sondern sogar noch aufgestockt werden! Wenn die Amis weg sind, wird das ein Himmelfahrtskommando - aber was will man erwarten von einer Verteidigungsministerin, die ihren letzten Zustandsbericht der Bundeswehr geheim halten will, so dass selbst die Abgeordneten kaum Zugang dazu haben - dafür wird inzwischen darüber spekuliert, ob sie wohl die nächste Bundespräsidentin (!) wird. Immer wenn man denkt, peinlicher kanns nicht mehr werden, wird man wieder eines Besseren belehrt.
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/tagesspiegel-bundesregierung-erwaegt-aufstockung-der-soldaten-in-afghanistan-a2820847.html

16:19 | H. Lohse
Was außer ihr Leben wollen Sie denn wirklich verteidigen, -es ist ein Schande unter einer UvdL dienen zu müssen um den Marionetten Zirkus blind zu folgen. Vor ein paar Tagen habe ich hier ein Gespräch mit einem persischen Ingenieur geführt, welcher mir den Abgang unseres Landes vollauf bestätigt hat, -auch er hat es in den Jahren wo er nach Deutschland gekommen ist erleben müssen, wie es hier mit Ordnung und Werte abwärts geht, -und genau wegen dieser Tugenden sei er vor 35 Jahren nicht nach Amerika, sondern nach Deutschland gekommen.

12.03.2019

Russland   Oesterreich

19:32 | sputnik: Kneissl und Lawrow in Moskau: Spionage-Fall kein Hindernis für Kooperation

Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl und ihr russischer Amtskollege Sergej Lawrow haben bei einem Treffen am Dienstag in Moskau das Interesse der beiden Länder an einer Stärkung der bilateralen Beziehungen betont. Dies meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Natürlich werden sie wieder alle auf die Außenministerin hinhauen - besonders in den westlichen MSM. Ich persönlich und leider kann man hier nicht von der gesamten b.com-Redaktion sprechen - finde es großartig. Wir sind das einzige westliche Land, welches wenigstens an bilateralen Beziehungen ernsthaft arbeitet. Hat im Sommer schon gut ausgesehen, leider hat halt kurz im Herbst/Winter - auf wessen Wunsch/Druck auch immer - einen Rückzug gemacht. Jetzt achickt er halt die Außenministerin vor! Und jene, die meinen, sie darf nirgends hinreisen, werden genau jetzt schimpfen, dass Sie nach Russland reist. Ich sag trotzdem: Goooo Kneissl! TB

20:00 | Monaco
der geneigte Leser betrachte das weiter unten angesiedelte Photo im Artikel.......´je t´aime´......Lawrow ist begeistert und überwältigt, daß es einen deutschsprachigen Außenminister(in) gibt, von solcher Güte......intellektuell, Erscheinung etc. ´jo eh, wann i an unsern Kasperlkopf denk, jessas-Maria´

21:12 I TQM leider dazu: Leider ist in der Tat was diese Bundesregierung betrifft, rein objektiv kein Anlaß zu Euphemismus. Erstens ist Österreich nicht das einzige westliche Land, welches sich relativ Russland freundlich gibt. Der NATO-Staat Italien, sowohl Salvini, als auch Di Maio, sind es wesentlich substanzieller. Bei der Panik-Attacke des Kurz um den "Punschkrapfen-Spion", war der blaue Verteidigungsminister Kunasek an seiner Seite und die blau-nominierte Kneissl sagte ihren Moskau Besuch ab. Die FPÖ trägt nicht den Salvini-Orban Kurs mit, greift nicht Orban in seiner Warnung vor dem schleichend-verbindlichen Migrationspakt auf EU-Ebene auf, sondern lamentiert damit herum,die Fidesz in eine neue Fraktion aufzunehmen.   Die Außenministerin hat - obwohl ihr Ressort-Bereich - nicht Kurz widersprochen, als es um die Anerkennung des Guaidó ging. Österreich unter Kurz und Strache fährt den außenpolitischen Kurs der BRD. Das Schüssel Aufsichtsrat der Lukoil wird - schön für ihn. Wer war im Weißen Haus? Die halbe ÖVP-Belegschaft, ohne Kneissl. Alles Schall und Rauch. Während Kneissl nach Moskau pendelt und in Davos war, hatte Kurz davor nicht nur Soros zu Gast, sondern beim Aschermittwoch den Kiewer BRD-Bürgermeister Klitschko. Was ist das für Außenpolitik? Wo ist die blaue Handschrift??? Hochzeitstanz und mit Lawrow eine Zigarette rauchen ist Schul-Pausenhof-Niveau! 

21:50 | Mir ist aber eine Annäherung und schulpausenartig laienhafte Bemühung um Frieden auf jeden Fall lieber als der einseitige Scheiß, den die Deutsche, Franzen und andere so betreiben. Man muss manchmal auch mit kleinen Schritten zufrieden sein. A small step for Niel Kneissl, but a giant leap for Austrias future power supply! Diese Zigarette Kneissls wird Dir dereinst Dein und Deiner Kinder Ärschlein wärmen, lieber TQM! TB

21:57 I TQM nochmals: Was trägt Kneissl zum Frieden bei? Eine Zigarette? Lawrow ist seit Jahrzehnten Kettenraucher - ohne Kneissl. Das ist nur zum Fremdschämen: Diese Bundesregierung tanzt mit Conchita am Opernball - das ist der das armselige Niveau. Österreich protestierte gegen die Einreisespere gegen Christian Wehrschütz in die Ukraine und Kurz saß mit  Klitschko in der Bierseligkeit. Inkonsistent, anbiedernd, peinlich. Österreich ist um keinen Deut besser, als die BRD. Und nun wird Kurz in den EVP "Weisenrat" geholt um über Orban zu richten. Was für eine Niedertracht, wo Österreich vom "Weisenrat" der EU beobachtet wurde und NUR Orban zu uns hielt - eine Schande! 

22:00 | Lege schon Wert auf die Feststellung, dass ich dieser Regierung KEINEN Blanko-Scheck für tolle Außenpolitik ausgeschrieben habe sondern lediglich, dass ich das politische Kliengeld, welches heute gemacht wurde, als löblich betrachte! Bei aller Inkosistenz der letzten Wochen, war das einmal was Positives. Und Deine Reaktion, lieber TQM hab ich schon um 19:32 vorausgesehen! Der homo mundulus raunzt genau dann, wenn es EINMAL NICHTS zu raunzen gibt! TB

22:10 I TQM: Ja gut, sie kann auch nach Legoland fahren und dort nichts anrichten  - mehr als das - auf Steuerkosten - war der Trip nicht.  
Pardon - nicht Legoland, sondern Entenhausen:  Die Enten der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl waren am Dienstag Gesprächsstoff in Moskau: Diese würden Jared und Ivanka (in Anspielung an den Schwiegersohn und die Tochter von US-Präsident Donald Trump, Anm.) heißen, schrieb am Dienstag der prominente Moskauer Journalist Aleksej Wenediktow im Messaging-Dienst Telegram. Kneissl zeigte sich am Dienstag auf Nachfrage über die Informiertheit Wenediktows überrascht und korrigierte nur ein Detail. "Woher weiß der das? Meine zwei Enten heißen Donald und Ivanka. Und der ganze Entenstall heißt Washington", erklärte Kneissl. Sie möge Enten, sagte sie, deren Namen habe sie aber nicht vielen Gesprächspartnern erzählt. Informiert sei aber der US-Botschafter in Österreich, Trevor D. Traina: "Ich habe den US-Botschafter im Herbst eingeladen und ihm die Enten vorgestellt. Seine Sohn sagte dabei: Papa, du siehst wie sie (die Enten, Anm.) aus", sagte die Außenministerin. Ist das normal???

 

Iran    Irak

09:30 I Jerusalem Post: IT’S ALL ABOUT OPTICS IN IRANIAN PRESIDENT’S IRAQ VISIT

Am Montag reiste der iranische Staatspräsident Rouhani mit einer riesigen Delegation auf Staatsbesuch nach Bagdad. Dabei werden eine Reihe von Abkommen unterzeichnet. Nichts hätte aus iranischer Sicht besser laufen können. Das Handelsvolumen soll auf 20 Mrd. USD ansteigen, darunter eine neue Bahnverbindung, Industriezentren und Reiseerleichterungen. Rouhani wurde am roten Teppich empfangen, Trump besuchte letzten Dezember die US-Truppen und reiste wieder ab. Ein irakischer Journalist schrieb, "die Amerikaner akzeptieren nicht die Souveränität des Irak, die Iraner kontrollieren sie". Vor dem US-Verteidigungs-Ausschuss sagte der Irak-Beobachter David M. Witty: "Der Irak wird nicht die Michkuh der USA, bald werden wir ein Gesetz beschließen, welches das Ende der US-Präsenz der USA im Irak bedeutet."

Was für eine kolossale Vorführung der Niederlage der USA und ihrer "Verbündeteten", nicht nur im Irak, sondern im gesamten Nahen Osten, mit Ausnahme Israels.
Mit dem Marionetten-Schah und dem Ende der obszönen de facto Kolonialisierung Persiens, verloren sie durch Khomenei den Iran. Nicht weil der Iran so isalmisch-fundamentalisitisch ist, sondern weil die USA das stolze Persien behandelten, wie ein Öl-Loch, daß nur als Milchkuh zu dienen hat. Doch die Perser sind weder kulturell, noch intellektuell "die ewigen Saudis" der USA. Millionen Perser wurden weltweit ins Exil geschwemmt und der Iran überlebt nicht im Volksglauben an die gar nicht populären Mullahs, sondern im Nationalismus, im Stolz und im Erkennen, ob des üblen Spiels und der Herablassigkeit der US-Politik. 
Als nächstes wurde der säkulare Irak von den USA geschlachtet, nachdem er nicht mehr gut genug war, nach dem verlorenen Irak-Iran Krieg, in den er von Rumsfeld&Co. getrieben wurde, seine ihm zugedachte Rolle des gegenseitigen Ausblutens weiterzuspielen. Die säkulare Elite auch Sunniten und Christen wurde geopfert, gestürzt und vertrieben, der Irak ruiniert, mit Uranmantelgeschossen verstrahlt, ausgehungert und zuletzt von Wahabiten-Banden terrorisiert. Die aberhunderten Milliarden USD, die Millionen Toten und Vertriebenen, zehntausende verkrüppelte und suizidäre US-Veteranen sind das Resultat stümpferhafter Gier, Intrige und Arroganz.
Während man den Frieden zwischen den Erzfeinden Deutschland und Frankreich in Europa akklamiert, läuten alle Alarmglocken zwischen Babylon und Ghom. Es sind aber die Totenglocken der angelsächsischen Intriganz und ihrer rücksichtlosen Ausbeutung. Selbst die verfeindeten Baath Parteien Syriens und des Saddam Hussein-Irak, welche Syrien dazu veranlassten eine positiv-neutrale Position beim ersten Irakkrieg gegenüber den USA einzunehmen, führte zu einer vorsichtigen Annäherung zwischen Damaskus und Bagdad vor der US-Invasion 2003. Alle lokalen Player, selbst die Erzfeinde von einst, scheinen aus der Geschichte zu lernen - nur die Deep State-USA und die "Westliche Wertegemeinschaft" steigern im Irrtum noch die Dosis der Aggression und Niedertracht.
Man kann noch soviel Benzin in den Tank schütten, aber bei Motorschaden bleibt die Reichweite gleich Null. So die Ist-Situation des US-CENTCOMS auf der arabischen Halbinsel und jenseits des Persischen Golfs. 
Der befürchtete "große Krieg", der Flächenbrand, den die US-Hawks als großen Showdown so gerne noch einmal anzünden wollten, versiegt durch nicht möglich geglaubte Allianzen, durch Diplomatie, Vernunft, Kalkül und einfachem Pragmatismus, jenseits historischer Feindschaften und künstlicher Konflikte, hervorgerufen durch Dritte.
Was soll nun noch das Fass zum explodieren bringen, wenn alle Mittel der Brandsätze nicht nur ausgeschöpft sind, sondern der Löschschaumteppich von Persien bis Beirut ausgelegt ist?
Immer klarer wird, daß stattdessen die Tage Saudi-Arabiens gezählt sind. Sobald unter russischer Mitwirkung eine anhaltende Sicherheitsgarantie Israels steht, ist es nicht mehr Riad, das irgendeine "arabische Führungsrolle" spielt, sondern der Iran, der von Russland im Gegenzug für die Anerkennung des Iran als Regionalmacht dazu gezwungen wird Israel als Faktum hinzunehmen. Ein Preis, den der Iran gerne bezahlen wird, da er "nur" auf Kosten der arabischen Palästinenser geht, die dem Iran letztlich sowieso egal sind. Teheran geht es in seiner anti-israelischen Rhetorik nur um das Druckmittel seiner eigenen Interessen, um die Verhandlungsmasse im letzten großen Finale. Und an diesem Tisch werden auch Russland und China sitzen. TQM

 

USA    Venezuela

06:41 | RT:  US withdrawing all remaining diplomatic personnel from Venezuela – State Department

Mike Pompeo kündigte den Abzug der letzten US-Diplomaten aus Venezuela an. Dies erfolge aufgrund er "sich verschelchternden Verhältnisse in Venezuela". Präsident Maduro verkündete die Festnahme zweier Saboteure, die am Guri-Damm gerade einen Sabotage-Akt durchführten.

Geht es nun im Zuge des "Marsches auf Caracas" los, den Guaidó ankündigte? Fürchten die USA "friendly fire" ihrer Handlanger auf eigene Diplomaten, oder gar eine Botschatsbesetzung? TQM

11.03.2019

Israel

19:10 I Jerusalem Post: JEWISH BLOOD? LIEBERMAN SAYS CHIEF RABBI MUST RESIGN OVER DNA CONTROVERSY

Der Vorsitzende der "Israel Beiteinu"-Parti Avigdor Lieberman, fordert die Chef-Rabbiner Israel David Lau und Yitzak Yosef zum Rücktritt auf nachdem herauskam, daß das Rabbinats-Gericht DNA-Tests durchführen lässt, um zu entscheiden, ob jemand jüdisch ist, oder nicht. Das Rabbinats-Gericht hält das Monopol über jüdische Eheschließungen in Israel und entscheidet, ob eine Ehe anerkannt ist, oder nicht, da Israel keine zivilen Ehen anerkennt. Man kann zwar im Ausland heiraten, nur weren diese Ehen nicht durch das israelische Rechtssystem anerkannt und den Kindern können daraus Nachteile erwachsen. Rabbi Lau gestand, daß "nur in einigen Fällen solche Tests durchgeführt werden". Normalerweise soll die jüdische Identität der mütterlichen Linie festgestellt werden. Russische Juden wurden dieser Begutachtung unterzogen, da ihnen oft die nötigen Dokumente des Nachweises fehlten, vor allem bedingt durch den Krieg und durch die sowjetische Gesellschaftsveränderungen nach dem Sieg über Nazi-Deutschland. Die Frage um jüdische Gene ist ein hochsensibles Thema. Während einige Rabbiner dazu neigen, daß unsere Nation nur eine Nation aus der Torah sei, also jeder, der Jude werden wolle, es auch könne, während andere einen starken mysthischen, Zusammenhang zwischen Abstammung und Spiritualität erkennen. 

Es ist wahrlich ein "heißes Eisen", so heiß, wie der brutale Wahlkampf in Israel. Lieberman, selbst Ex-Sowjetbürger aus Moldawien, appelliert hier an die russische Wählerschaft, die er schikaniert und diskriminiert sieht. Immer wieder wurde Russen unterstellt, sich eine jüdische Identität anzueignen, um zu vor allem in den harten Zeiten des Umbruchs und der Ära Jeltsin in großzügige Aufnahmekonditionen und zu einem wertvollen israelischen Pass zu kommen, mitunter das sichere Transit-Ticket nach Westeuropa, USA, Kanada.
Dennoch besteht natürlich beim Hardliner Lieberman nicht der geringste Zweifel daran, daß er  ein zionistischer Falke ist, der wegen der "zu weichen Gaza-Politik" Netanjahus zurücktrat und den Waffenstillstand mit der Hamas kosequent ablehnte. 
Nicht minder heftig, gehen die Wellen rund um die Aussagen Netanjahus derzeit hoch: "Entsprechend unseres Nationalitätsgesetzes, das wir verabschiedeten, ist Israel der Nationalstaat der Juden - und zwar nur derer." Seitdem ist die arabische Sprache nicht mehr Amtssprache, sondern "Sprache mit speziellem Status". 
Oft wird auch in Europa und den USA vom "Jüdischen Staat" gesprochen, also nicht Neues, sondern eine Binsenweisheit. Die Versuche die verstärkten Zuwanderung aus der jüdischen Diaspora anzukurbeln, das massive Downgrading der Palästinenser und die harte Abschiebepraxis afrikanischer "Flüchtlinge", wenn möglich selbst in Drittstaaten, bekräfitgt den jüdischen Anspruch auf das Staatsgebiet.
Während ein Teil der Linken sofort "Apartheid" schreit, drückt ein anderer Teil die Augen zu und "gewährt" Israel den "mono-ethnisch-religiösen" Anspruch, von dem andere Staaten unter Merkels Umverteilungsquoten nicht einmal zu träumen wagen.  
Insoferne ist die Aufregung einiger Rechter gegenüber der rigiden "Israel/Jewish-First" -Politik oftmals nur "neidische Heuchelei", umgekehrt ist die beinahe-Anbetung des Staates Israel durch so manche "Rechtspopulisten" peinlich-verkrampftes Komplexlertum, das eines Hühnerdiebs, der nicht zur Normalität fähig ist, weil er im tiefsten Inneren unredlich ist, zwar "die Juden nicht mag", aber deren "Sanktus" für kleinkarierten Anti-Islamismus erbittet und glaubt, daß die Kultusgemeinden und Israel das schäbige Anbiedern nicht durchschauen, obwohl sie genau diese Typen letztlich dadurch - zu Recht - noch mehr verachten!

USA    Venezuela

17:58 I TQM: Deutscher Durchbruch vor Caracas! 

Elliot Abrams, US-Sondergesandter zum Putsch in Venezuela drängte gestern gegenüber Reuters Indien dazu, kein Öl mehr aus Venezuela zu kaufen. "Wir streiten mit ihnen, umschmeicheln sie und drängen sie dazu", so Abrams. Sie sollen also kein Öl aus dem Iran, kein Öl aus Venezuela, kein Gas und Waffen aus Russland kaufen - vielleicht nur noch Uncle Ben´s Reis aus den USA und den eigenen Basmati, den Ahnen und Göttern opfern!? Oder meinte Abrams die Indios und Indianer? Durchaus möglich, bei den vielen "Shithole-Reservaten" mit denen die Neocons konfrontiert sind!
Erst war es Pompeo, der Guaidó als "Guido" germanisierte und nun der Miami-Sonnyboy Marco Rubio, der twitterte: "Der Stromausfall in Caracas wurde hervorgerufen durch den German Dam". Also ein "deutscher Damm", der gebrochen sei? Ist deshalb der BRD-Botschafter überhastet ausgereist??? Und natürlich trage das Maduro-Regime Schuld daran, daß in Folge 17 Menschen starben!
Nun wandte sich der Journalist Germán Dam an Rubio und twitterte: "Senator Marco Rubio. Ein wichtiger Transformator explodierte im Kraftwek Bolivar, wodurch es zum Ausfall des Stromnetzes in Venezuela kam. Wie dem auch sei, es war weder ein Damm und schon gar nicht Deutsch. Mein Name ist Germán Dam und ich bin einer der Journalisten, die darüber berichteten."
Erinnern wir uns daran, daß die Neocons 2003 die "French Fries" in "Freedom Fries" umbenannten, da Frankreich nicht am Einmarsch in den Irak teilnehmen wollte. Als promovierter Jurist, US-Senator mit außenpolitischen Weitblick und Vorrundenkandidat der Republikaner um das US-Präsidentenamt, offenbart Marco Rubio seinen Horizont der gerade von Key West bis zur Schweinebucht reicht - wenn überhaupt.
Ein klarer Fall für den goldenen "Hubert Gorbach Globe", oder der überfälligen "Papa-Strache-Monatsmedaille" im Hipp-Glas.

Ukraine

08:37 | anti-spiegel: Abhören von Kandidaten, Korruption, Strafverfahren: Der Wahlkampf in Kiew gerät außer Kontrolle

Der Wahlkampf in der Ukraine entwickelt sich zu einer noch schlimmeren Schlammschlacht, als man es sich nur hätte vorstellen können. Korruption, staatsanwaltliche Ermittlungen und Abhöraktionen des Geheimdienstes gegen Kandidaten, alles das kann man dort beobachten. Die Watergate-Affäre war dagegen eine Kleinigkeit.

Dieses Land ist  - dank der tatkräftigen Mithilfe der westlichen Wertegemeinschaft "alsaGanza" außer Kontrolle geraten, da kann das Chaos vor der Wahl wohl kaum überraschen! TB

10.03.2019

Venezuela

17:15 | sputnik: Venezuela: Kraftwerk steht nach Explosion in Flammen – VIDEOs & FOTOs

Im venezolanischen Kraftwerk Sidor hat sich eine Detonation ereignet, berichtet die lokale Zeitung „El Nacional“. Internetnutzer haben entsprechende Aufnahmen in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Die haben aber auch ein Pech in Venezuela! Da wird sicher noch mehr Infrastrukturelles explodieren einfach nicht mehr funktionieren - sollte man aber nicht mehr unbedingt dem Versagen des Sozialismus umhängen sondern viel mehr .....! TB

18:48 | Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar
Schon vergessen, heute ist Funkensonntag bei uns in D, aber auch in Vorarlberg, z.B. in Lustenau: Weltrekordversuch für den größten Funken....
Das wollen die in Venezuela evtl. überbieten???

19:07 I TQM dazu: Und bis gestern gab es bereits 15 Tote-Nierendialyse Patienten, dank der US-Sabotage und dem Stromausfall. Mit "Präsident" Guaidó wäre das nicht passiert - kein Stromausfall und vielleicht hätten die Nierenkranken sogar Zugang zu "Spendernieren" aus dem US-Territorium "Kosovo" bekommen, so als kleine Anfütterung unter Banditen. 

China

13:55 | JW: Stark genug für die Öffnung

China öffnet seine Wirtschaft weiter für ausländische Unternehmen und stellt damit im Handelskrieg mit den USA seine Kooperationsbereitschaft heraus. Zu diesem Zweck hat der Nationale Volkskongress am Freitag ein neues Gesetz über ausländische Direktinvestitionen behandelt. Darin wird die Zahl der Branchen erhöht, in denen ausländische Investoren nicht mehr zur Gründung von Joint Ventures mit chinesischen Unternehmen verpflichtet sind. Darüber hinaus werden der Schutz des geistigen Eigentums verbessert und neue Regeln gegen erzwungenen Technologietransfer festgelegt. Das Gesetz nimmt damit US-Forderungen auf. Es ist ohnehin in Planung gewesen, sollte aber ursprünglich frühestens im kommenden Jahr in Kraft treten. Beijing hat es vorgezogen und will es nächsten Freitag verabschieden.

Interessant, dass Trumps Handelskrieg zu einem noch größeren Handelsdefizit der USA gegenüber Peking führt. China setzt derweil auf Deeskalation und arbeitet weiter am Ausbau der Neuen Seidenstraße. Es sieht gut aus für Peking! AM 

USA   Tuerkei    Russland

09:00 | TQM: Kauft nicht bei Russen!

Washington erpresst laut Erdogan die Türkei, nicht das russische S-400 System zu kaufen. Dies habe laut Erdogan nichts mit der NATO und dem F-35 Projekt, oder gar der Sicherheit der USA zu tun, sondern nur damit, daß die Türkei selbständige, regionale Entscheidungen trifft, speziell in Syrien, so Erdogan. 
Wenn man an den Stromausfall in Venezuela denkt weiß man, wie wichtig es den USA ist, die langfristige "Werksgarantie" über kritische Systeme ungefragt mitzuliefern.
Seitdem die Türkei nach dem Abschuss des russischen Kampfjets über Nordsyrien, durch die russiche Warnung vor dem Putsch-Komplott gegen Erdogan, in russisches Wohlgefallen fiel, bröckelt der "NATO-Partner" Türkei verstärkt von der "Westlichen Wertegemeinschaft" ab.
Die Türkei ist nicht nur ein wichtiger Handelpartner Russlands geworden, als Aushilfslieferant für sanktionierte EU-Lebensmittel nach Russland, sondern zentraler Energiepartner in der russisch-türkischen "Turkish Stream",  die auch den "NATO-Partner" Bulgarien einbindet, das "Armenhaus der EU", das von McCain zuvor genötigt wurde, aus der Southstream auszutreten.
Und während Russen visafrei mit Personalausweis in die zuvor leergefegten türkischen Hotel-Resorts strömen, dient sich die BRD mit einer "verschärften Reisewarnung" wieder einmal dem US-Druck an, auch wenn die Nicht-Akkreditierung eines BRD-"Journalisten" zum Anlaß dazu genommen wird. 
Es geht, wie Erdogan abermals betonte, um die Anerkennung der Türkei als Regionalmacht. Diese Anerkennung gewährt Russland der Türkei mit der Einbettung in die Astana-Gruppe und der temporären Toleranz seiner Truppen in Syrien, im Energiebereich und in seiner Einflußsphäre, speziell hinsichtlich Aserbaidschan.
Die USA hingegen, betrachten die Türkei bloß als NATO-Basis, die sich aus der einzig US-legtitimierten Regionalmachtachse Israel-Saudi herauszuhalten, bzw. unterzuordnen hat. Dies drückte die Türkei wiederum an das von Saudi isolierte Katar und als einträgliches, wirtschaftliches Ventil an den saudisch-israelischen Erzfeind Iran, dem ebenfalls die Rolle einer Regionalmacht verwehrt werden soll, obwohl es der Iran längst ist. Daher die US-Lesart des "jungen Reformers" MBS, Knochensäge hin oder her, gegen den "bösartigen Einfluß" und der Ausbreitung des Iran.
Auch wenn die Türkei formal aus der "NATO-Partnerschaft" nicht austreten darf, so ist sie bereits jetzt ein derartig "unverlässlicher Partner" des Westens, wie einst Rumänien im Warschauer Pakt.  Was also tun? Erdogan hat seit dem Putsch-Versuch die Schrauben im Land extrem fest angezogen. Ein nochmaliger Putschversuch scheint damit aussichtslos. Bleiben also Sanktionen, Währungs- und Wirtschaftskrieg. Ein Vorgeschmack dazu lieferte das horrende Dumpen der Lira letzten Sommer. Doch selbst das hat Erdogan überlebt.
Zwar vergrämte er unerklärlicherweise zuletzt China massiv durch seine Uiguren/Xinjang Intervention, vielleicht war dies aber auch nur gedacht, als ungelenker Versuch, sich bei China Gehör zu verschaffen, da die Türkei politisches- und radikal-uigurisches Exil bietet, um das es offenbar mit China pokern möchte?
Die kommenden Monate bis zur Auslieferung der S-400 im Oktober, als Symbol geänderter Vorzeichen, werden wohl richtungsentscheidend sein. Wächst auseinander, was nicht mehr zusammengehört? 

12:48 | Leser-Kommentar zu TQM
Erdogan pokert. Das ist klar. Dies dürfte er auf alle Seiten versuchen. Im Überblick von TQM wird auf folgendes hingewiesen....Die USA hingegen, betrachten die Türkei bloß als NATO-Basis, die sich aus der einzig US-legtitimierten Regionalmachtachse Israel-Saudi herauszuhalten, bzw. unterzuordnen hat. …..
Genau da ist aber von etwas, was ebenfalls in der Luft liegt, kaum zu hören. Vor einiger Zeit wurde von der Exploration nach Erdgas durch Israel gesprochen. Dieses Gas könnte sehr günstig via der Türkei nach Norden exportiert werden. Das tangiert die Interessen der Türkei. Sie hatte sich ja schon gegen Explorations-Schiffe gewehrt. Seither herrscht aber Stille. Meiner Ansicht nach ist, wenn man nichts hört, etwas nicht auszuschliessen.
Netanjahu hatte Kontakt mit dem Süden des Balkans. Das Ziel wird also weiter verfolgt. Was nun, wenn die Türkei Gespräche mit Israel diesbezüglich aufnimmt? (Oder schon geführt hat)Klar würde damit der russische/türkische Gas-Verbund tangiert. Anderseits aber dürfte Russland auch etwas Interesse daran haben, die Achse Israel/USA/Saudi Arabien etwas zu erschüttern. Die Türkei wird in Zukunft noch viel mehr an Interesse gewinnen. Der Hinweis auf China dürfte da nicht falsch sein. Je mehr Bieter vorhanden sind, desto höher der Preis.

16:05 I TQM an den werten Einsender: Im Grunde genommen ja, aber wie hier vor wenigen Tagen berichtet, findet in den kommenen Tagen unter US-Patronanz (Pompeo), ein Treffen in Israel statt, wo die neuen Funde vor der Republik Zypern gemeinsam mit Griechenland und Zypern in Form gebracht werden sollen.
Die Funde vor Israel hätten sowieso über Zypern nach Griechenland und Italien laufen sollen. Israel wird sich mit der Türkei kein lausiges Transitland wie die Ukraine eintreten wollen, wenn es wie bei der Nordstream 2 direkt an den Markt geht. Die Türkei ist ja nicht nur wegen Saudi im Widerpruch zu Israel, sondern vor allem wegen seiner Nähe zu den Muslimbrüdern und der Hamas.
Erdogan hat Israel nie die Stürmung der Mavi Marmara (Gaza-Flotille 2010) verziehen, wo es tote Türken gab. Umgekehrt verabscheuen Netanjahu, Liberman&Co. Erdogan höchstpersönlich, da er ihnen in der Nachbarschaft "dreinpfuscht" und als neo-ottomanische Ordnungsmacht bis in den Sudan und nach Libyen, vor allem aber nach Ägypten wirkt, wo er und die Kataris den Sturz Mursis noch nicht verdaut haben, während Trump Al-Sisi mit saudischem Geld und israelischen Polit-Backing aufrecht hält und alle Augen zudrückt, wennn es um die autoritäre Führung geht.
Ägypten wiederum hat vom US-Verrat an Mubarak durch Obama gelernt und nicht vergessen, daß Putin der erste Gratulant Al-Sisis war.  In Ägypten sind also die Positionen Israels, der VAE und Trumps, sowie der Saudis mit Russland fast deckungsgleich und gegen die Türkei, Katar und den Iran gerichtet.
Demgegenüber gibt es kein Feld, wo die Türkei und Israel auf derselben Seite stehen. Vorbei die Tage, wo der Mossad Öcalan den Tüken am Tablett servierte - heute sind es die Israelis, welche die Kurden heftig nutzen um den Keil zwischen der Türkei, dem Irak, Iran und Syrien zu treiben. 
Für Russland ist die Türkei nicht nur aufgrund der morgendlichen Betrachtungen von höchstem Interesse, sondern auch als Schwarzmeer-Nachbar, der urpsprünglich wegen der Krim Heimholung renitent war und als Sammelstelle der "Tartaren-" und Tschetschenen-Kämpfer der Kiewer Milizen gegen den Donbass diente.
Dies ist alles vorbei und die Türkei ist nun das wohl schwächste Glied in der NATO-Kette. Selbst im türkischen Bruderstaat Aserbaidschan pfuschen die Israelis mit signifikanten Waffenlieferungen den Türken und Russen (hinsichtlich Armenien/Karabach) in die Suppe. Umgekehrt hat Moskau Aserbaidschan und sein Gas in die russischen Röhren eingespeist, wodurch Präsident Alijew in westliche Ungnaden fiel.
Erdogan könnte nur mit den USA pokern, wenn er auch etwas gewinnen könnte. Alle bisherigen Versuche zeigten jedoch, daß es nicht Zuckerbrot und Peitsche gibt, sondern nur Peitsche. Die USA gewähren der Türkei keinen politischen Regionalmachtanspruch - nicht einmal an seiner unmittelbaren Grenze und nicht einmal den Gülen aus dem US-Exil, weil der Grad seines CIA-Komlotts aus Obama Zeiten, wohl die ganze Institution schwer anpatzen würde, falls er vor einem türkischen Gericht singen würde. 
Erdogan kann sich also nur mehr zu Russland und China zuwenden und muß jetzt verdammt aufpassen die Chinesen nicht allzu sehr zu brüskieren und exklusiv in Putins Händen zu enden.

09.03.2019

Italien    USA

13:53 I SPON: Italien hofft auf Milliarden-Deals mit China Flirt in Fernost

Zweimal hat Lewis Eisenberg, US-Botschafter in Rom, Premierminister Giuseppe Conte gemahnt, das Abkommen mit China nicht zu unterschreiben. Die transatlantische Freundschaft stehe auf dem Spiel. China wolle sich eine Ausweitung seines Machtbereichs erkaufen, in Asien, Afrika aber auch in Europa. Dabei dürfe Italien nicht helfen. Das sei keine fixe Idee von Donald Trump. Schon dessen Vorgänger Barack Obama habe aus dieser Sorge die USA nicht in das von China initiierte multilaterale Finanzprojekt "Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB)" eingebracht, das das Infrastruktur-Projekt finanzieren soll.
Garrett Marquis, beim US-Präsidenten für Belange der Nationalen Sicherheit zuständig, drohte, Italien gefährde mit dem Chinesen-Pakt seine "globale Reputation". 
Das alles blieb nicht ohne Wirkung, denn eine Regierung, die es sich mit den USA verdirbt, hält sich in Italien nicht lange. Zumindest bis zum Abschluss des amerikanisch-chinesischen Streits um Strafzölle und um mögliche Spionage durch Huawei-Handys, will man den China-Vertrag nicht unterschreiben. So heißt es jedenfalls in italienischen Medienberichten, eine offizielle Erklärung gibt es dazu bislang nicht. Zumal die römische Regierungskoalition auch in dieser Frage zerstritten ist.

"Die transatlantische Freundschaft stehe auf dem Spiel" - "America First - Italy last", was für eine Freundschaft! Die "transatlantische Freundschaft hat Italien bereits Zig-Milliarden Euro Verlust im Lebensmittelexport-Markt Russland gekostet, dank aufgezwungener Sanktionen.
Italien verlöre aber laut US-Lesart nicht nur seine "globale Reputation", sondern die Drohung sitzt tiefer. Also, wer es noch immer nicht versteht, was "Freundschaft" bis in den Tod bedeutet, lese diese Passage nochmals: "... denn eine Regierung, die es sich mit den USA verdirbt, hält sich in Italien nicht lange". Die endet nämlich mortal, im Kofferraum FOTO, wie einst mit dem italienischen Ex-Premier Aldo Moro, den die US-"Gladio"toren in die Ewigkeit einparkten. TQM

Tuerkei  EU

13:17 | der wächter: EU finanziert Bau von Schienennetz in Türkei

Knapp eine Milliarde Euro wird es die Türkei kosten, Schienen von Istanbul bis zur bulgarischen Grenze zu verlegen. Wie jetzt bekannt wurde, übernimmt die Europäische Union gut ein Viertel der Summe.

Ausnahmsweise einmal eine gute EU-Initiative - die Neue Seidenstraße wird von dieser Maßnahme profitieren! AM

 

USA    Nato

09:35 I TQM: Uncle Sam´s Kost&Logis

Laut RT, unter Bezugnahme auf Bloomberg, erwägen die USA "das Privileg ihrer Truppenpräsenz" in den "Gastgeberländern deutlich zu verteuern. Japan, die BRD und Südkorea sollen hinkünfitg für die US-Truppenstationierung die Kosten+50% Aufschlag bezahlen. Das Pentagon wurde vom Weißen Haus bereits angeordnet die Kosten zu erheben. Dies geschehe auf persönliche Initiative des US-Präsidenten. 
"Eine derartige Forderung würde die falsche Geschichte nähren, daß die US-Militäreinrichtungen in den Gastländern zu deren Vorteil wären", so der ehemalige US-NATO-Botschafter unter Obama, Douglas Lute. 
Derek Collett, ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister unter Obama, jetzt beim "Marshall Fund", meinte dazu, daß die "US-Basen ein essentieller Teil zur Verteidigung der weltweiten US-Interessen seien" und die Forderung nach Bezahlung durch die Gastländer "total selbstzerstörerisch" wäre.
Hier wiederum ein geschickter Schachzug Trumps, der Deep State-Krake und ihren Vasallen ihr Spiel zu verleiden. Die Panik steht den Statthaltern des Imperiums ins Gesicht geschrieben. Dabei sind Tribut-Zahlungen an das Imperium nichts Neues. Während aber der eingefahrene Deep State die Kosten seiner weltweiten Besatzung über die "Umwegrentabilität" seiner globaler Finanzstrukturen einspielte, allesamt bislang sakrosankte Instrumente wie der US-Dollar, Weltbank, Ölpreis, Zuckerbrot (Kredite), Peitsche (Sanktionen&Krieg), bittet Trump die "Gastländer" direkt an den Geldautomaten. Stay and pay, or leave and lost. Eine andere Form die NATO in Frage zu stellen - durch eine obszöne, aber ehrliche Rechnungslegung. Wenn das nicht den "Schutzbefohlenen" Völkern endlich den Appetit verleidet???

 

USA   Russland

09:03 | Sputnik: USA definieren einziges Schlupfloch für Anerkennung der Krim als russisch

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses im US-Kongress hat einstimmig einen Gesetzentwurf gebilligt, der der US-Regierung verbietet, die Krim als russisch anzuerkennen. Dies meldet der Pressedienst des Ausschusses.
Mit diesem Dokument wird ein Verbot für alle staatlichen Strukturen auf jegliche Handlungen verhängt, die eine Anerkennung — de-jure oder de-facto – der Souveränität Russlands über die Halbinsel zur Folge haben können. Dennoch ist im Gesetzentwurf das Recht des US-Präsidenten auf eine Ausnahme in dem Fall verankert, sollte das Staatsoberhaupt entscheiden, dass dies im Interesse der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten sei.

Der vereinte Deep State webt sein Spinnennetz noch enger um das Weiße Haus. Im Kongreß, wo der Democrat Eliot Engel, Konstrukteur des Kosovo und Umsturz-Architekt des Arab Spring den Vorsitz des außenpolitischen Ausschusses innehat, braut sich die nächste Korsage gegen Trump zusammen.  Bereits mit den CAATSA-Gesetzen hat der Deep State Trump die außenpolitische Handlungsfreiheit weitgehend genommen, zuletzt wurde der US-Regierung auch nur die Möglichkeit eines Austritts aus der NATO genommen. Nun also auch der Riegel um die  "Anerkennung der Krim", nachdem Trump einmal feststellte, daß die Krim russisch sei, da die dortige Bevölkerung russisch spreche. Trump muß sich per Dekret zur "Lame Duck" deklarieren - tut er dies nicht, gilt dies als Beweis seiner "Marionetten-Funktion" Putins. TQM

08.03.2019

USA   Russland

17:49 | staatsstreich: USA-Russland: Beziehungskrise mit globalem Katastrophenpotenzial must read!!!

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind so zerrüttet wie noch nie und der US-Präsident, der in der Routine der Massenmedien für fast alles Schlechte verantwortlich gemacht wird, trägt an dieser Entwicklung keine besondere Schuld – Trump habe einen Gutteil der Probleme nämlich “ererbt”, lautet das Resümee, das der Innsbrucker Politikwissenschafter Gerhard Mangott über die zurückliegenden Jahrzehnte zieht.

Ich habe gestern einen Vortrag von Prof Mangott lauschen dürfen und muss zugeben, dass ich höchst überrascht war. Offensichtlich hab auch ich mich vom Helsinik-Treffen einlullen lassen. Anlässlich des aufgekündigten INF-Vertrages und der zu erwartenden Folge-Vertragsauflösungen ist die "G.... mehr am Dampfen", als von mir vermutet. Gute Rede - kein schöner Abend! TB

USA   Tuerkei

11:51 | wnm: Türkei und Russland starten erste gemeinsame Patrouillen in Syrien

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar hat laut Anadolu mitgeteilt, die gemeinsamen Patrouillen der Türkei und Russlands im syrischen Idlib seien ein wichtiger Schritt für die Fortsetzung des Waffenstillstands und die Gewährleistung der Stabilität.

11:54 | dazu passend (auch wenns die tagesschau ist) - Mehr als strategische Partner! TB

Venezuela    USA

09:27 | faz: Massiver Stromausfall in Venezuela

Weite Teile Venezuelas sind dunkel. Grund ist ein massiver Stromausfall. Staatschef Maduro spricht von Sabotage. Auch Gegner Guaido versucht den Vorfall für sich zu nutzen.

Was für eine Katastrophe. Jetzt hat Maduro's Sozialismus Caracas schon auf Berlin-Niveau heruntergebracht. TB

08:15 I TQM: Die Fürsten der Finsternis

Den schlimmen Kindern wird das Licht ausgeknipst. In Venezuela kam es zu einem massiven Stromausfall, bedingt durch externe Sabotage an einem Wasserkraftwerk. In der Hauptstadt Caracas entstand den Informationen nach in der Folge ein Verkehrschaos, da die U-Bahn und zahlreiche Ampeln ausfielen. Pendler setzten ihren Heimweg zu Fuß fort. Probleme gab es auch am Hauptstadtflughafen Simón Bolívar. Die Bewohner der Stadt, die als eine der gefährlichsten der Welt gilt, versuchten vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause zu kommen. Auch Stunden nach Beginn des Stromausfalls gab es keine Stromversorgung.
Egal, ob das legendäre Stuxnet-Virus an den iranischen Zentrifugen, oder die Drohungen Obamas und der Briten in Moskau "das Licht abzudrehen", Russland vom Internet abzukoppeln, etc., das angelsächsische Stilmittel der Sabotage ist nicht neu. 
Länder, deren kritische Infrastruktur auf Steuerungs- Hard- und Software aus US-Provenienz  beruht, müssen damit rechnen, daß die eingebauten "Sollbruchstellen" bei Unbotmäßigkeit aktiviert werden. 
Die USA und GB, die mit Penetranz vor China und Huawei warnen um sich exklusiv in das 5G-Netz zu setzen, fürchten um die Exklusivität ihrer "Schläferzellen". NSA im Merkel-Handy ist natürlich nur ein Pappenstiel, gegen den Zusammnbruch des Eisenbahnleitsystems, Pipelinesystems, der Flughäfen, Stromnetze, etc. 
Nach der Zurückweisung der US-"Hilfs"lieferungen, sollen also nun die Venzuelaner im Finsteren "nachdenken" - Neocons, statt Neonlicht!
Die finsteren Pläne der sonnigen Miami-Boys, sind jedoch schon weiter gediehen. Wie bereits auf b.com vermutet, braut sich von Kolumbien aus eine "False Flag-Operation zusammen: Am 1. März 2019 hat der Beschützer der Bundesstaates Táchira und nationaler Direktor der CLAP (die Nahrungsrationen-Vertriebsagentur), Freddy Bernal, dem Oberkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) vorgeworfen, 435 ausländische Söldner und venezolanische Deserteure aufgenommen zu haben. Er sagte, sie würden in den Hotels Bolívar, Caravana und Cavalier de Cúcuta (in Kolumbien, nördlich von Santander) untergebracht und von dem venezolanischen General-Verräter, Cliver Alcala Cordones kommandiert werden. Sie bereiteten eine schon von Präsident Maduro offenbarte Aktion unter falscher Flagge vor. Der "Angriff" auf ein vom UNHCR betreutes "Flüchtlingscamp" wäre doch wirklich ein "überzeugender Beleg" für die Bösartigkeit des "Maduro-Regimes". 
Während also die "Westliche Wertegemeinschaft" der darbenden Bevölkerung den Geld- und Ölhahn abdreht, den Strom abschaltet und selbst Insulin Importe blockiert, bereitet man einerseits einen Akt externer "Aggression" Maduros vor, anderserseits beschreibt Voltairenet bereits die Ausgangslage für den eigentlichen Krieg um-  und in Venezuela. 
Es würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, die Ausführungen des Voltairenet-Militärexperten, Valentin Vasilescu, ehemaliger stellvertretender Kommandant des Bukarester Militärflughafens Otopeni wiederzugeben, jedoch ist er hier in voller Länge nachlesbar. Kurzum beschreibt Vasilescu, weshalb eine Miltiärintervention durch die Nachbarstaaten Venezuelas undurchführbar ist. 
Ferner beschreibt Vasilescu die Möglichkeit einer US-Invasion, die jedoch Russland durch die Lieferung quantitativ relativ geringfügiger, aber qualitativ hochwertiger Rakentenkomplexe vereiteln könnte. Bedenkt man, daß Russland offiziell und öffentlich ankündigte, eine US-Invasion mit "allen Mitteln" zu verhindern, so ist ein solches Szenario, welches den USA wohl nicht entgehen würde, durchaus wahrscheinlich.
Laut Vasilescu bleibt den USA letztlich nur ein Gesamt-Einsatz des NATO-"Verteidigungsbündnisses" im Zusammenwirken mit den Nachbarstaaten, um unter völliger Zerstörung der Infrastruktur, Venezuela zu erledigen.
Man kann sich jetzt schon die schrägen Bilder einer "Internationalen" NATO-Koalition ausmalen, in der Montenegro (klingt so spanisch?)  35 Mann stellt, um Maduro auszuradieren. 
Nachdem dann, wie seinerzeit im Irak, sogar die Krankenhäuser geplündert und zerstört werden, die Gas- und Stromanschlüsse aus den Wänden gerissen werden, um von den DIN-Standards wieder auf britisch-amerikanisch zu wechseln, wissen wir, daß die Demokratie gesiegt hat! 


07:12 I voltairenet: 
Juan Guaidó wird von der US-Unter-Staatssekretärin begleitet

Er ist wie ein Staatsoberhaupt in Paraguay und Argentinien empfangen worden, und weniger auffällig in Brasilien.
Während der ganzen Reise wurde er von der Unter-Staatssekretärin, Kimberly Breier, begleitet, die ihn nie allein ließ und ihm alles sagte, was er zu sagen und zu tun hatte. Kimberly Breier ist bekannt, während ihres Studiums an der George Washington University von der CIA rekrutiert worden zu sein.

Am Reichsbürgerhof wacht die strenge Zofe über den Zögling: "Sag´schön "adiós", zum deutschen Botschafter, lieber Guido!" TQM

USA  Nato  Syrien 

06:42 | vn: Von den irakischen Massenvernichtungswaffen zu den syrischen Chemiewaffen

In einem Bericht vom 1. März 2019 bescheinigt die Organisation für das Verbot chemischer Waffen, dass es während des Angriffs in Duma am 7. April 2018 niemals eine verbotene chemische Substanz (Syrien) gegeben hat; der Vergeltungsschlag von drei Staaten (USA, Frankreich, Vereinigtes Königreich) war daher nicht gerechtfertigt. Dieser Skandal ist exakt identisch mit dem der angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen. Ihm werden viele andere Verleumdungen folgen, so lange sich die westliche Bevölkerung blind auf ihre Medien verlässt.

Die normative Kraft des Faktischen. Macht zeichnet sich dadurch aus, dass man sich über jene Regeln (mitunter die eigenen) hinwegsetzt, deren Befolgung man bei anderen selektiv einfordert. Reicht das nicht aus, inszeniert man eine "Nicht-Einhaltung" um die eigene Agenda fort zu setzen. Die „Westliche Wertegemeinschaft“ macht´s vor. HP

07.03.2019

Venezuela

19:40  | Sputnik: "Maduro ist nicht zu retten" - Chavez' Ex-Berater Heinz Dieterich EXKLUSIV

Werden die USA ihren „neokolonialen Hinterhof“ zurückerobern und Maduro stürzen? Der Soziologe und Berater des verstorbenen Präsidenten Venezuelas Hugo Chavez, Professor Heinz Dieterich, über die derzeitige Lage in dem lateinamerikanischen Land im Gespräch mit Sputnik International.


Israel   Iran

17:29 | ASuR: Netanjahu - Israel will iranische Öltanker blockieren

Es bahnt sich ein direkter Konflikt zwischen Israel und Iran auf dem Meer an, denn der Kriegsverbrecher Netanjahu hat angekündigt, Israel will mit seiner Marine die iranischen Ölexporte, die mit Tanker stattfinden, verhindern. Er fügte hinzu, die "Weltgemeinschaft" sollte dabei mitmachen, denn der Iran würde die von Washington einseitig verhängten Sanktionen umgehen, seitdem Trump den Atomvertrag gekündigt hat.

Wie sich die Zeiten ändern. Vor 8-10 Jahren hat sich die Öl-Welt davor gefürchtet, dass der Iran die Strasse von Hormuz sperren könnte! Jetzt läufts umgekehrt. TB

Tuerkei    USA

07:50 I TQM: Der Sultan ist kein Sklave!

Das würden die BRD-Mäuschen nie wagen! Erdogan polterte, daß die Türkei keine Sklaven der Amerikaner wären, wo Washington entscheidet, welche Waffensysteme die Türkei kaufen dürfe. Auch weiterhin machen die USA vollen Druck auf die Türkei, doch noch das russische S-400 System abzubestellen, Erdogan ging jedoch einen Schritt weiter und kündigte bereits Interesse an der S-500 an, das 2020 bei der russischen Armee in Dienst gestellt wird.
U
S-General Curtis Scaparrotti sagte gegenüber dem Senat, daß der Verkauf der F-35 Stealth Bomber zur Strafe eingstellt werden sollte, falls die Türkei ein NATO-fremdes System kaufe. Ein Pentagon-Sprecher sagte zudem Anfang der Woche, daß der Ankauf der S-400 für die Türkei "gravierende Konsequenzen" nach sich ziehen würde und "breitere Implikationen" haben werde. Die Türkei gibt jedoch weder dieser Erpressung nach, noch der, hinsichtlich der "Sicherheitszone" in Syrien. Erdogan betonte neuerlich, daß die Türkei nur eine Sicherheitszone unter türkischer Kontrolle akzeptieren werde. Der Konflikt des Deep State gegenüber der Türkei erinnert an CSU-Weber gegenüber Orban: Arrogant, anmaßend, inakzeptabel! So wie die Türkei eher früher, als später aus der US-NATO-Kamarilla austreten wird, so wird sich Orban verabschieden lassen. Beiden ist gemein, daß sie nicht zu den "nützlichen Idioten" zählen wollen. 

10:11 | Leser-Kommentare
(1)….So wie die Türkei eher früher, als später aus der US-NATO-Kamarilla austreten wird,…
Das ist nicht als wahrscheinlich zu beurteilen. Nato-Mitgliedschaft, geologische Position des Landes, ergeben Trümpfe, mit denen zwar gedroht, aber welche kaum ausgespielt werden dürften. Mindestens so lange nicht, als sich dadurch irreversible Vorteile ergeben.
(PS: Ebenso wenig, wie Kim in Nordkorea sein Spiel mit dem Atom aufgeben wird, welches ihn erst auf „Augenhöhe“ gebracht hat).
Ferner, wie ist das eigentlich mit dem Völkerrecht. In dieser Rubrik wurde oft von der Verletzung des Völkerrechtes durch die Präsenz der USA in Syrien geschrieben, wenig aber z.B. ob die Türkei von Assad eingeladen wurde, die Grenzen der Türkei auf dem Territorium von Syrien zu schützen, oder gar einzumarschieren.
Als damals die Türkei gegen Afrin loszog, (Operation Olivenzweig) war hier (affirmativ) zu lesen, dass gegen den IS (bzw. PKK) gekämpft werde. Es sei eine begrenzte Operation (zeitlich und örtlich). Frage, sind türkische Truppen immer noch dort. Von einem Rückzug war meines Wissens nichts zu lesen. Damals war mein Kommentar, Besatzer haben vielfach das Bestreben, besetzte Gebiete nicht mehr zu räumen.
Informationen sind wichtig. Aber echt gut sind sie dann, wenn sie objektiv sind. Das ist zwar schwierig, aber anstrebenswert.

(2) guten Morgen, ich bin weder ein Freund des selbsternannten Sultans, noch des Sozialisten im Norden Südamerika´s, aber Respekt haben beide verdient, sie haben Eier in der Hose und lassen sich nicht vorführen. Ach tut das gut!

11:38 I TQM dazu: Es ist immer erfreulich, wenn es hier auch zu konträren Diskussionen kommt. Ich stimme dem Einsender (2) zu. Dem Einsender (1) nur sehr bedingt. Die Türkei hat keine Trümpfe durch die NATO-Mitgliedschaft, sondern wird gegängelt und von Sanktionen bedroht. Es geht also nicht darum durch NATO-Verbleib "irreversible Vorteile" zu bewahren, sondern die mächtigen Strafmaßnahmen für den historisch einzigartigen Fall eines Austritts zu überleben. 
Zur Türkei in Syrien folgende Bemerkungen: Zwar ist ihr Aufenthalt streggenommen genauso illegal wie der, der USA, F, GB, aber während Damaskus die "Westliche Okkupation" kategorisch ablehnt, sind Russland und der Iran legal in Syrien, die türkischen Truppen sind über die Astana-Gruppe als Konzession an die Türkei von Damaskus derzeit geduldet. Während Erdogan mehrfach versichert hat, die fraglichen syrischen Gebiete nicht dauerhaft zu besetzen, tun dies die USA sehr wohl. Die Türkei, die besonders auf ihre territoriale Integrität pocht, kann sich ein solches Verhalten in Syrien nicht leisten, auch sprechen praktische Gründe dagegen. Die türkische Besetzung Nordzyperns 1974 fand nur statt, um den Anschluß Gesamt-Zyperns an Griechenland zu verhindern. Wir haben also keine vergleichbare Situation in Nordsyrien, wo vor allem die Kurden das Poblem sind. Wir können versichert sein, daß Russland, welches sich völkerrechtlich super-sauber verhält und mit Damskus eng verbunden ist, keine dauerhafte türkische Militärpräsenz in Syrien gestatten wird. 

15:00 | Der Leser (1) antwortet dem TQM-Kommentar darüber
Der Kommentar (1) bezog sich auf die Äusserung, dass die Türkei „früher oder später“ aus der Nato austreten werde. Meine Ansicht dazu ist konträr. „Trümpfe“ besitzt die Türkei aber sehr wohl. Deshalb, kann die Türkei auch einen etwas selbständigeren Weg in der Nato beschreiten. Offensichtlich ist auch das Bemühen der Nato/USA, die Türkei nicht (zu sehr) zu vergrämen. Denn sollte die Türkei aus der Nato austreten, würde das den Nato- „Schutz“-Bogen um Russland , in strategischer Sicht durchlöchern. Die Türkei ist aus Sicht der Nato, auf Grund der geografischen Lage, geradezu prädestiniert der Nato anzugehören. Aus diesem Grund kann Erdogan auch die USA und Europa herausfordern. Für Europa kommt noch die Flüchtlingssituation dazu. Das sind gegenwärtig durchaus starke Karten.
Nun kommt das, wo ich offensichtlich vollständig falsch verstanden wurde. Ich schrieb nicht, dass der Verbleib in der Nato irreversible Vorteile bringt, sondern ich schrieb, dass die Trümpfe auszuspielen (eben der Austritt aus der Nato) wohl nur dann erfolgen könnte, wenn die Türkei dafür irreversible Vorteile erlangen würde.

16:14 | Die Leseratte zum Kommentar darüber
Zur Ergänzung der Trümpfe Erdogans bitte den offensichtlichsten nicht vergessen: Die Kontrolle über Bosporus und Dardanellen, also dem Zugang zum Schwarzen Meer! DAS war damals der Hauptgrund, warum die Türkei überhaupt in die Nato sollte. Den Preis dafür haben wir übrigens wir Deutschen bezahlt, in Form von türkischen Gastarbeitern in Deutschland, die wir eigentlich nicht haben wollten, von den USA aber dazu genötigt wurden.

16:53 | TQM antwortet
Das stimme ich Ihnen jetzt weitestgehend zu. Die Frage ist aber, ob Erdogan mit dem Spiel durchkommt. Die NATO ist eben kein freundlich-partnerschaftliches Verteidigungsbündnis, sondern die Kollektion der US-Vasallen in Europa. Die Türkei ist für die NATO geo-strategisch von so zentraler Bedeutung wie dIe BRD oder Italien. Man wird sie also nicht gehen lassen, umgekehrt aber auch keine Konzessionen zubilligen. Daher auch schon die Ankündigung Trumps die türkische Wirtschaft bei Bedarf zu „verwüsten“ und nun die Drohungen „gravierender Konsequenzen“. Die US-„Partnerschaft“ ist also Knüppel, oder Peitsche“. Das kann und will der impulsive, stolze Erdogan daheim und in der Region nicht verkaufen. Es läuft daher auf einen großen Showdown hinaus. Sicher ist, daß Trump zwar die Türkei weitgehend gewähren ließe, der Deep State aber mit einem Schlag Trump und Erdogan brüskiert. Von Saudi über den Iran bis Venezuela, sind die türkische und die US Position von einander entfremdet und konträr zueinander - das ist mehr als Bazar-Geschacher!

Israel    Iran    USA

07:25 | Jerusalem Post: NETANYAHU: NAVY COULD STOP IRAN FROM MARITIME OIL SMUGGLING

Netanyahu rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die iranische Umgehung der Sanktionen zur See mit allen Mitteln zu stoppen. Die israelische Marine könnte mitwirken, den verdeckten Ölschmuggel des Iran zu stoppen. Es war jedoch nicht klar, wie Netanjahu dies bewerkstelligen möchte, da Israel nur über einige Korvetten und über eine kleine U-Bootflotte verfügt.
Außerdem kündigte Netanjahu den Besuch Pompeos, und der Premierminister von Griechenland und Zypern an, um den Gaspipeline-Bau von Israel via Zypern nach riechenland zu besprechen.

Eine sehr schräge Forderung Netanjahus, zumal der Iran kein Öl "schmuggelt", da seine Ölverkäufe nicht gegen UN-Sanktionen verstoßen, sondern lediglich gegen US-Sanktionen. Wenn also Tanker mit iranischem Öl in internationalen Gewässern aufgrund von US-Sanktionen gekapert werden, dann hat das einen Namen: Piraterie. 
Die USA, die im Chinesischen Meer und im Schwarzen Meer China und Russland provozieren, um die "freie Seefahrt" zu garantieren, betreiben also offenbar Gedankenspiele hinsichtlich dieser offenen Piraterie. Dies im Kontext mit Bolton´s Wiederbelebung der "Monroe Doktrin" und dem US-Anspruch auf Kontrolle "deren Hemisphäre" bedeutet also, daß die Neocons offen das US-Recht zum internationalen See-Recht, Sanktionsrecht und "Vökerrecht" erheben möchten. TQM

06.03.2019

Venezuela    USA

19:26 I SPON: Maduro-Regierung fordert deutschen Botschafter zur Ausreise auf

Als Begründung werden in der Mitteilung Krieners "Akte der Einmischung in die inneren Angelegenheiten" Venezuelas genannt. Diese stünden im Widerspruch zu den Normen des Völkerrechts, die die diplomatischen Beziehungen zwischen Staaten regeln.Kriener hatte jüngst gemeinsam mit anderen Botschaftern Maduros Widersacher Juan Guaidó bei dessen Rückkehr aus dem Ausland am Flughafen nahe der Hauptstadt Caracas in Empfang genommen, um sicherzustellen, dass der Oppositionsführer nicht verhaftet wird. Guaidó hatte das Land trotz eines Ausreiseverbots verlassen und war nach einer eineinhalbwöchigen Reise durch mehrere Länder Südamerikas am Montag nach Venezuela zurückgekehrt.


Bravo! Hoffetntlich packen sämtliche EU-Politkommissare ihre Koffer. Die EU, die sich über die vermeintliche "Einmischung" Russlands beschwert, lässt ihre Botschafter, die von Präsident Maduro akkreditiert wurden, als Bodyguards des Putschisten und Reichsbürger Guaidó am Flughafen antanzen. Nun sehen sie den Flughafen schneller als erwartet wieder  -  in der Abflughalle! TQM

 

Iran    Tuerkei

14:20 I Der Standard: Türkei will gemeinsamen Militäreinsatz gegen die PKK mit dem Iran

"So Gott will, werden wir mit dem Iran eine Operation gegen die PKK starten", sagte der türkische Innenminister Süleyman Soylu am Mittwoch der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Gemeinsame Sicherheitsmauer Die Türkei wolle seit langem eine gemeinsame Operation und es gebe zu dieser Frage zahlreiche Kontakte zwischen den Geheimdiensten. Die PKK-Guerilla und ihr iranischer Ableger PJAK haben Rückzugslager im Nordirak nahe der türkischen und iranischen Grenze. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan brachte schon 2017 nach einem Besuch des iranischen Generalstabschefs in Ankara eine gemeinsame Operation ins Gespräch. Die Türkei geht seit Jahren gegen PKK-Lager in den nordirakischen Kandil-Bergen vor. 

Ja fein! Türkische  NATO-Soldaten kämpfen im Verbund mit der iranischen Armee. Da wird das US-CENTCOM schäumen. Aber nicht nur militärisch rückt die Türkei an den Iran näher heran. Neue Grenzübergänge wurden  eröffnet und Im Nordwest Iran soll ein gemeinsamer Industriepark mit der Türkei errichtet werden. Die Türken wollen bei der Produktion auf iranischem Boden von den niedrigen Energiekosten profitieren.
Laut  "Jerusalem  Post" verhandelt der Iran mit Asebaidschan über die Eisenbahnanbindung via der persischen Provinz Gilan am Kaspischen Meer.  Über Kasachstan wäre dann der Iran per Bahn an China angebunden. Mit diesem Durchbruch an der Seidenstrasse würde der Iran die US-Sanktionen nicht nur besser umgehen, sondern wahrscheinlich noch weiter profitieren, mutmaßt die JPOST. 
Der iranische Markt, ist dank US-Sanktionen für Europa gestorben und es gibt keinerlei Anzeichen einer nahenden Implosion seit Ausrufung der US-Totalsanktionen. Die Türkei und der Iran, zwei historische  Gegner Russlands, werden immer weiter in die Arme Russlands und Chinas getrieben - ausgezeichnet! TQM

Syrien

07:15 | vn: Die OVCW hat keinen verbotenen Waffengebrauch durch Syrien beobachtet

".... Nach Angaben der Organisation für das Verbot chemischer Waffen:

1. Keine Spur von verbotenen chemischen Waffen wurde gefunden.

2. Jaych al-Islam hat der Mission nicht erlaubt, die Körper der Verstorbenen zu untersuchen. Daher ist ihre Zahl unbekannt, und selbst, ob es tatsächlich Tote gab. Jaych al-Islam hat die Delegation der OVCW solange fern gehalten, bis alle angeblichen Körper verbrannt waren.

3. Die Mission hat stattdessen zwei Wochen nach dem Vorfall die Orte wohl untersuchen können, was kein Problem bedeutet, um Spuren der verbotenen chemischen Waffen zu finden. Sie bemerkte in Gegenwart einer feindseligen Menschenmenge, dass zwei Granaten abgefeuert worden waren und dass diese giftiges Chlor enthalten hätten können. Während ihrer Untersuchung traf eine Granate ein, die zwei Personen tötete und ein dritte verletzte."

Überrascht, wohl eher nicht..... und die Leidmedien der "Westlichen Wertegemeinschaft"? Haben keine Zeit, sich mit alten Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. HP

05.03.2019

  Russland  USA  Syrien

19:26 | RT: Interview: Russland hat "langjährige Erfahrung" mit USA und war auf Kehrtwende in Syrien vorbereitet

Russland hat damit gerechnet, dass die USA ihre Armee nicht aus Syrien abziehen werden, erklärt der russische Geopolitik-Experte Dimitry Egortschenkow im Interview mit RT Deutsch. Während die Türkei ihr eigenes Spiel spielt, setzen die USA verstärkt auf die "Kurden-Karte".

Die Kurden bleiben also die nützlichen Idioten der USA, Trump lässt seine Truppen in Syrien. Das bedeutet eine Fortsetzung des Leides in Syrien. Man kann nur hoffen, dass die USA bald die Rechnung dafür präsentiert bekommen! AM 

Deutschland    Nato    Russland

07:42 I TQM: Deutsche Angst um Königsberg?

Ursula von der Leyen hat Angst. Laut "Sputnik", bezugnehmend auf "Focus", führt die blonde NATO-Sturmfrisur dazu aus:, Chinesische Raketen bedrohen laut den jüngsten Aussagen der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gegenüber dem „Focus Magazin“ Russland. Nun tauchen die ersten Reaktionen aus Moskau auf. Laut Ursula von der Leyen kann „Russland von den chinesischen Mittelstreckenraketen erreicht werden“. In diesem Zusammenhang solle Russland daran interessiert sein, China in irgendeine Art von Abrüstungsvertrag einzubeziehen. „Denn so wie die russischen Raketen eine Bedrohung für Europa sind, sind es die chinesischen für Russland“, sagte sie wörtlich.
E
cht rührend! Welche Berater haben ihre Berater dazu beraten, Russland so zu beraten? Waren es die "Vertriebenen-Verbände", die sonst nur in Wahlkampf-Zeiten als Deko einen Unionsredner verpasst bekommen, der von der EU und der "Bedrohung durch Russland" schwadroniert? Hat sie Angst vor russischen Raketenstellungen in Königsberg, die auf das "Fort Trump" in Polen zielen, gar auf das geparkte Geschwader der BRD-Flugbereitschaft??? Können diese von chinesischen Rakten gar selbst bedroht werden?
Ursula scheint jedoch mehr ein Fall gebotener Psychoanlayse zu sein, um abzuklären, worin sich die eigene Furcht begründet und auf die Sorge um andere reflektiert! Denn der ehemalige Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Juri Balujewski, bestätigte ebenfalls, daß die chinesischen Raketen keine Bedrohung für Russland darstellen würden. Die Aussagen der deutschen Verteidigungsministerin verband er mit einem Albtraum von ihr.
Auweia, ein Fall für Hypnose und Berater im weissen Kittel tut sich auf! 

10:25 | Leser-Kommentar
Das Hirn ist mehr oder weniger kugelförmig. Landläufig ist der Begriff, dass die Gedanken kreisen. Dies umso mehr, wenn keine Antennen nach aussen gerichtet sind. Lasst doch die arme Frau etwas zur Ruhe kommen. Die ständigen Misserfolge bei der Bundeswehr dürften sie quälen. Dass sie sich mit „Russlandproblemen mit China“ befasst, dürfte mit „Inside the Box“ begründet sein. Für jeden anderen dürfte es klar sein, das Russland seine Bedrohungen selbst sehr gut einschätzen kann.
Ich will auch Deutschland etwas in Schutz nehmen, steht v.d.L für Deutschland? Die Frau kämpft doch bloss um ihre persönliche Existenz. Macht dürfte sie keine haben, ausser bei der Bekleidung von schwangeren Soldatinnen.

Venezuela

07:20 I orf.at: Oppositionschef Guaido wieder im Land

Auf dem Flughafen Maiquetia nahe der Hauptstadt Caracas wurde der Politiker von einer jubelnden Menge empfangen. Guaido machte sich dann auf den Weg nach Caracas, wo mehrere tausend weitere Anhänger auf ihn warteten. „Venezuela, wir haben gerade die Einreisekontrolle passiert und gehen jetzt dorthin, wo unsere Leute sind.“
„Wir sind wieder in unserem geliebten Land“, schrieb Guaido auf Twitter. „Wir werden auf den Straßen weitermachen, die Mobilisierung dauert an“, rief er bei seiner Ankunft. Neben einer Gruppe von Anhängern des 35-Jährigen waren auch die Botschafter mehrerer EU-Länder auf dem Flughafen zur Begrüßung Guaidos versammelt. Rund 50 Staaten haben den selbst ernannten Übergangspräsidenten anerkannt.
Im ganzen Land gingen am Montag Tausende Menschen für Guaido auf die Straße. Auch die USA bezogen Stellung. „Die sichere Rückkehr von Juan Guaido nach Venezuela hat für die USA höchste Bedeutung. Jede Art von Bedrohung, Gewalt oder Einschüchterung gegen ihn wird nicht toleriert. Die Welt schaut zu“, schrieb US-Vizepräsident Mike Pence auf Twitter.


Juan Guaidó reiste überraschend und unbehelligt mit einem Linienflug aus Panama kommend in Caracas ein. Dort wurde er von den "Blumenkindern" der EU, den Botschaftern der BRD, Frankreichs und Spaniens empfangen. Unterdessen drohte John Bolton der Regierung Kubas mit Sanktionen, da sie "die Ursurpierung der Demokratie und die ausufernden Repression in Venezuela" unterstützen. 
Daß, laut Westfunk nur tausende Venezuelaner auf die Straße für Guaidó gingen, mag ein Grund sein, warum Präsident Maduro das Theater zuließ. Es wäre ganz ei