31.05.2019

Venezuela

15:42 | amerika21: Zentralbank von Venezuela veröffentlicht erstmals nach Jahren Wirtschaftszahlen

Laut den nun bekanntgegebenen Daten ist das Bruttoinlandsprodukt des Landes in den letzten fünf Jahren kontinuierlich geschrumpft und lag im dritten Quartal 2018 knapp 53 Prozent niedriger als noch 2013. Im gleichen Zeitraum fielen die Erlöse aus dem Export im Erdölsektor um 62 Prozent auf rund 34 Milliarden US-Dollar. Infolge der fallenden Erdöleinnahmen sanken auch die Importe von Gütern um 86 Prozent, was einen Teil der Knappheit und Verteuerung medizinischer sowie Güter des täglichen Bedarfs erklärt.

Nordkorea

12:17 | welt: Kim ließ seinen US-Sondergesandten hinrichten

Nach dem ergebnislosen Gipfeltreffen von Hanoi hat Nordkorea einem südkoreanischen Zeitungsbericht zufolge seinen Sondergesandten für die USA hingerichtet. Kim Hyok-chol sei nach seiner Rückkehr im März am Mirim-Flughafen bei Pjöngjang erschossen worden, berichtete die Tageszeitung „Chosun Ilbo“ am Freitag unter Berufung auf einen nicht identifizierten Informanten aus Nordkorea. Die USA wollen dem Bericht nun nachgehen. Der Bericht liege vor und werde geprüft, sagte Außenminister Mike Pompeo am Freitag bei einem Besuch in Berlin.

tom-cat
Moderne Mitarbeiterführung in Nord-Korea?

Eher technischer Fortschritt! Noch vor 2 Jahren ließ Kim in Ungnade Gefallene von Hunden auffressen! TB

14:45 I  TQM dazu: Nicht etwa, daß ich hier für Kim eine Lanze breche, aber solche Geschichten sind typische Stories aus den Propagadaschmieden für "Daily Mail", "Bild"&Co. 

17:12 | Nukleus
Man hat ja auch in Ungnade Gefalle mit der Flak hingerichtet. Der Scharfrichter, also der Flak-Schütze hatte öfters wohl einen schlechten Tag und die Hingerichteten wurden später dann lebend und bei guter Laune gesehen.
Das empörende daran sind nicht diese dümmlichen Geschichten, sondern das man diese dümmlichen Schauermärchen auch noch glaubt.
Ich erinnere an die beiden großen militärischen Konflikte in Europa und was man über die „Achse des Bösen“ da für Schauermärchen verbreitet hat.Vieles war komplett erlogen, aber teilweise stimmten diese üblen Geschichten, nur wurden sie von den „Guten“ begangen.

20:48 | Leser-Kommentar zu Nukleus
Vielleicht sollte man in Betracht ziehen, das ein sogenannter Diktator sicherlich die Mittel hat, um sowas zu tun. Doch da Kim ja Nazi kein ist, wird es wohl nicht stimmen. Im Grunde sollte man nix glauben, das man nicht selber gesehen hat und selbst hier, kann man mit "Hollywood" viel faken, da wir sonst dort wohl einen Schauspielermangel hätten. Aber was red ich denn, die "Wahrheit" liegt immer im Auge des jeweiligen Betrachters.

 Bildschirmfoto 2019 05 31 um 10.50.44   Venezuela   USA

10:55 | sputnik: Dieses Land kann zu einer „Geheimwaffe“ der USA gegen Venezuela werden – Expertin

Das zweitärmste Land in Lateinamerika, Guyana, kann im Laufe von wenigen Jahrzehnten eine der größten Ölproduktionen pro Kopf entwickeln. Die Expertin des Strategischen Lateinamerikanischen Zentrums für Geopolitik Tamara Lajtman hat in einem Interview mit Sputnik aufgeklärt, welche Pläne die USA hinsichtlich dieses kleinen Karibikstaates haben.

Darüber sollte Expertin noch einmal nachdenken. Denn in diesem Land liegen die meisten der Rohstoff-Claims in den Händen der Indianerstämme, die sehr - ganz ohne Greta und Schwarzenschnitzel oder anderen Ego-Göttern - auf Nachhaltigkeit bedacht sind. Trump sollte unbedingt auch die Chinesen fragen, die mit ihren Goldschürf-Aktivitäten fürchterliche Umweltsünden angerichtet haben und von den Stämmen zur Verantwortung gezogen wurden. Die Chinesen wurden hochkant des Landes verweisen - zumindest jene, die den Streit überlebt haben. Einige Verantwortliche sollen die ökologischen Sauereien mit ihren Leben bezahlt haben - so geht die Mär! TB

 

Israel   USA

07:50 | Jerusalem Post: ‘TOO BAD’ THAT ISRAEL IS HEADING FOR NEW ELECTIONS, SAYS TRUMP

Trump sagte gegenüber Reportern vor dem Weißen Haus, daß es "zu blöd ist, was da in Israel gelaufen ist. Netanjahu sei ein toler Typ, der einen großen Sieg errang und nun sind sie zurück an der Stelle der Debatten und Wahlen. Es ist zu blöd und unnötig, weil es dort schon genug Unruhe gibt. es ist ein rauer Ort dort". Der Likud hing Plakate auf die Trump und Netajahu händeschüttelnd zeigten. Dazu die Überschrift: "Netanjahu - es ist eine andere Liga!"

Mit der Wahl Trumps und seinem Feldzug gegen den Deep State und dessen globalistischen Strukturen, ging unvermeidbar eine weltweite "Destabilisierung" einher. Ein Paradigmenwechsel bedeutet zwangsweise Unruhe und Destabilisierung, da sich das eingefahrene System mit allen Mitteln um seine Macht zu bewahren, wehrt.
Ein Feldzug gegen die bis in den kleinsten Fischerort durchorganisierte Mafia Siziliens ist auch eine Form der "Destabilisierung". Man kann wegsehen, sich arrangieren, oder die Sache angehen - Trump ist der erste US-Präsident -  vielleicht seit Kennedy - der die "Destabilisierung in Kauf nimmt, sie sogar beschleunigt, um durch die Achsenverschiebung die Welt wieder in stabilere Bahnen zu lenken.
Mit dem Deep State Narrativ der "Russian Collusion" wurde ihm bislang der wichtigste Verbündete für eine offene Koalition abgeschnitten. Dies kann sich nach Abschluß des Mueller-Reports ändern. In den instabilen Zeiten bleibt nur die Trias Trump-Putin-Netanjahu auf der einen Seite, EU-NATO-US-Deep State auf der Gegenseite.
Putin sitzt felsenfest im Sattel, Trump muß seine nächste Amtszeit einfädeln und benötigt Erfolge, statt neuer Kriege. Netanjahu fiel eben aus dem Sattel, hält aber die Zügel noch in Händen. Wenn Netanjahu nicht die in die nächste Amtszeit aufspringt, dann wackelt nicht nur der zentrale Prestige-Plan Trumps, der "Deal of the Century", sondern die lebensnotwendige Unterstützung eines PM Netanjahu für Trump bei den kommenden US-Wahlen. Die wichtigsten US-Vorwahlen finden also am 17. September in Israel statt und sind somit auch die weltweit wichtigsten Wahlen um die Fortführung der Anti-Deep State Achse.
Nur sie sind es auch, die bislang im Stande waren und sind, den Ausbruch heißer Kriege zu verhindern. Dies mag erklären, warum Putin und Trump, ob in Nordkorea, Venezuela, Türkei, Iran, Syrien, nicht aufs Ganze gehen, sondern teilweise über Netanjahu,  hinter dem Säbelrasseln auf der Weltbühne stabilisierend und austarierend einwirken. TQM

28.05.2019

Israel   USA

16:31 I NETANYAHU TO KUSHNER: WE HAD A LITTLE EVENT LAST NIGHT

12 Stunden nach Auflösung der Knesset und Ausrufung der Neuwahlen, empfing Netanjahu Jared Kushner in Jerusalem. "Wie sieh´s aus?", fragte Kushner. "Wir hatten gestern einen kleinen Vorfall", antwortete Netanjahu, "der uns nicht aufhalten wird. Mit dabei waren  Jason Greenblatt und der US-Botschafter in Jerusalem. Der "ökonomische Workshop" in Bahrain, als erstes Kapitel des "Dals of the Century"  wird unvermindert abgehalten.

Der jordanische König ließ bereits verlautbaren, daß eine Lösung nur die Gebiete in den Grenzen vor 1967 einschließen könne - pfeiffen im Walde mit dem Aufbau einer Verhandlungsmasse, die er nicht hat - Kushner ist bereits am Weg nach Jordanien. Die Trump-Wahlkampfhilfe für Netanjahu startet bereits 12 Stunden nach Ende der Regierungssondierungen mit britischem Understatement, welches die Sprengung der Knesset als "kleines Ereignis" abtat, so als hätte man die Sprengung im King David Hotel 1946 mit einem umgekippten Mobiliar verglichen.
Fraglich, ob sich blau-weiß des Gantz wieder im Wahlkampf aufschwingen kann. Der rechte Buhmann, Liberman resümierte heute bereits, daß "Netanjahu und nicht er der Linke sei."  Ob das bei den rechten Wählern ankommt ist fraglich. Außer Frage ist, daß Trump mit allen Mitteln Netanjahu zum Wahl-Sieg verhelfen wird und anzunehmen ist, daß die breite Öffentlichkeit in Israel in den laufenden "Verhandlungen" wo es um eine Neuordnung der Landkarte geht, nicht am Sessel des PM Netanhjahu sägen kann, da dies die "nationale Einheit und Geschlossenheit" Israels gefährden würde. Die Gratwanderung für die Herausforderer Netanjahu im einzigen Wahlkampfthema anzugreifen ist fast undurchführbar. TQM

 

Ukraine   USA

11:00 I Sputnik: Poroschenko beschwerte sich über Mangel an US-Unterstützung bei Wahlen – Kurt Volker

„Präsident Poroschenko hat sich bei uns darüber beschwert, dass wir nicht genug für seine Unterstützung tun. Volker betonte dabei, dass die USA bereit seien, mit jeglichem gewählten Staatschef in der Ukraine zu arbeiten. Laut seinen Aussagen plädiert Washington für die Verstärkung der Demokratie, Umsetzung von Reformen im Land und den weiteren Anti-Korruptionskampf sowie die ukrainische Orientierung auf den Westen.

Kurzum, die USA mischen sich nicht ein, solange der Staat auf West-Anbindung festgelegt ist. Daher gibt es keinen "weißen Bokassa"-Poroschenko auf Lebenszeit, sondern er hat ausgedient, wie Saakaschwili und andere. Die Palette wohlgelittener US-Paladine reicht von MBS, über Poroschenko und Merkel, bis hin zu Guaidó, sofern sich dieser bewährt und nicht gleich wieder entsorgt wird - also ein wahrer Pluralismus verschieden-verhaltensauffälliger Persönlichkeitsmuster. TQM

 

Deutschland   USA   Nato

08:25 I SPON: US-Außenminister Pompeo in Berlin Deutsche "Tornados" sollen Schutzzone in Nordsyrien absichern

Es geht um die von den Amerikanern geplante Schutzzone in Nordsyrien. In dem Gebiet sollen die Kurden, die an der Seite der USA gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) gekämpft haben, sowohl vor der Türkei als auch vor dem Zugriff des Assad-Regimes geschützt werden. In geheimen Gesprächen hat die Bundesregierung den USA nach SPIEGEL-Informationen in den letzten Monaten bereits signalisiert, dass sie bereit wäre, sich an der Absicherung der Schutzzone militärisch zu beteiligen. Dazu könnte, so hat es Berlin Washington angeboten, die Mission der Bundeswehr in Jordanien verlängert werden.
In der CDU wird ein solcher Einsatz indes nicht von vornherein ausgeschlossen. "Wir sollten die Bitte der US-Regierung, bei der Absicherung der geplanten Schutzzone in Nordsyrien zu helfen, wohlwollend prüfen", sagt Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "Das bestehende Bundeswehr-Mandat in Jordanien könnte dafür entsprechend angepasst werden."
Die SPD hingegen lehnt eine Verlängerung strikt ab. "Die SPD hat im vergangenen Jahr durchgesetzt, dass der Tornado-Einsatz in diesem Herbst ausläuft", sagte der außenpolitische Sprecher Rolf Mützenich. Seine Aussage ist deutlich: "Eine Verlängerung oder eine Anpassung des Mandats kommt aus unserer Sicht nicht infrage."

Eine volle Breitseite Washingtons gegen den NATO-Deep State in Europa, speziell der BRD: "Ihr wollt die militärische Präsenz in Syrien, also legt euch selber mit Erdogan an!"
Ohne Wimpernzucken ist also die CDU "wohlwollend" bereit, in die völkerrechtswidrige Besatzungszone Nordsyriens einzudringen. Auf welches Recht, auf welches Mandat beruft sich die CDU/BRD???
Operation "Legion Condor", diesmal aber für einen wahrlich schlechten Zweck! Als außensteher Beobachter muß man sich eigentlich die kranken Tornado-Zugvögel nach Syrien wünschen. Unweigerlich würde die BRD mit der Türkei militärisch aufeinander treffen. Denkt irgendjemand, daß sich Erdogan gegenüber der Bundeswehr zurückhielte, sich von dieser abhielte einzumarschieren?
Würde die "Luftwaffe" türkische Militärkolonnen bombardieren, wenn diese grenzübergreifende Anti-Terror Operationen gegen die Kurden durchführen? Was wäre in Köln und Berlin los, wenn unter BRD-Hoheitszeichen, türkische Soldaten sterben, ein türkischer Jet abgeschossen werden würde? Trump hebt via Pompeo die BRDeep-State-Krake auf den Präsentierteller Erdogans und die CDU-NATO-Fanatiker tappen begeistert in die Falle! Zu blöd, wenn ab Oktober ein Tornado den türkischen Luftraum verletzen würde und als erster Funktionstest, Opfer einer S-400 werden würde! TQM  



Israel

23:23 I Jerusalem Post: ELECTIONS SET FOR SEPT. 17 AFTER COALITION TALKS FAIL

Wahlen in Israel am 17. September. Nur einen Monat nach der Angelobung der 21. Knesset, werden Neuwahlen für 17. September ausgerufen. Liberman sagte, daß er nicht unter jüdischem Gesetz leben wolle und schiebt der Likud die Schuld zu. 

Netanjahu scheitert - Liberman geht auf´s Ganze! Ein harter Wahlkampf über den Sommer startet. Der G-20 Gipfel naht, der saudisch-inszenierte Gipfel in Bahrain. Doch was nun mit Kushner Israel/Palästina? Wird Trump mitten im  israelischen Wahlkampf den Plan ausrollen? TQM

22:18 I Jerusalem Post: NETANYAHU FAILS TO SECURE MAJORITY COALITION AS DEADLINE INCHES CLOSER

Netanjahu bot Labour-Chef Avi Gabbay das Verteidigungsministerium und drei weitere Ministerien an,um ihn in eine Regierung zu holen. Haredim und Beitenu lehnten alle Gesprächsangebote ab. Um 23:30 wird die Knesset aufgelöst. Lieberman, ein Hardliner gegen die Ultra-Orthodoxen, beharrt auf seinen Gesetzesentwurf zur Wehrpflicht. Die Haredim schibt die Schuld auf Liberman. Vermittler zwischen Libermann und Netanjahu ringen noch um einen Kompromiß bis zur letzten Minute.

Während wir im BRD-Mainstream seit Tagen das mutmaßliche Vorderteil der Andrea Nahles bildlich ertragen müssen, tut sich in dieser Stunde weltpolitisch Wichtigeres!
Liberman wurde von Netanjahu als Verteidigungsminister fallengelassen, nachdem dieser zuvor mit seiner ultra-harten Linie gegenüber Gaza/Hamas sich gegen Netanjahu profilieren wollte. Liberman wollte den totalen Krieg, Netanjahu, wollte den Gaza ruhig halten und die Hamas gegen die Fatah ausspielen: "Der Feind meines Feindes..."
Nun läßt Liberman Netanjahu zappeln, hängt ihn an den seidenen Faden einer Regierungsbildung, genießt die Not des Netanjahu seinen knappen Sieg nicht in eine Neuwahl und damit in ein mögliches Desater zu stürzen.
Nicht nur Trump bangt in diesen Stunden um Netanjahu. Aber Liberman geht auch ein sehr hohes Risiko ein. Nur napp schaffte er selber den Wiedereinzug in die Knesset. Wenn er am Scheitern einer rechten Regierung und Neuwahlen schuld ist, dann könnten ihm die rechten Wähler dies übel nehmen und ihn beiden folglichen  Spätsommerwahlen komplett hinauskippen. Ich tippe also auf last-minute Einigung - zumindest nach den Regeln der Vernunft nach Auskostung der Folter! TQM

 

Syrien

10:54 | zero-h: MIT Rocket Scientist Weighs In On Leaked Syria Chemical Investigation Memo

The interview with the noted MIT rocket scientist comes after Fox's Tucker Carlson featured rare mainstream coverage of the bombshell leaked OPCW report on his show Thursday night. The "smoking gun" memo refutes key events surrounding the April 2018 alleged chemical gas attack in Douma, Syria - which resulted at the time in massive US and allied airstrikes on Damascus, including the launch of over one hundred Tomahawk cruise missiles.

Bei der Wortkombination "Raketentechniker und Syrien" denkt man vorerst einmal an etwas ganz anderes - hier aber gilt die eigentliche Wortbedeutung! TB

Kommentar des Einsenders
Angebliche Giftgasangriffe durch Assad höchstwahrscheinlich inszeniert

Iran   USA

07:59 I PressTV: Actions, not words, will show Trump's real intent: FM Zarif

Außenminister Zarif sendete via Twitter eine Nachricht an Trump: "Ayatollah Khamenei sagte vor langer Zeit, daß wir nicht nach Atomwaffen streben. Er erließ sogar eine Fatwa dazu, in der er diese verbannte. Das B-Team verursacht Wirtschaftsterrorismus gegen das iranische Volk und verursacht regionale Spannungen. Taten, nicht Worte werden zeigen, ob dies Trumps tatsächliche Absicht ist, oder nicht.

Mit B-Team meint Zarif Bolton, Netanjahu, MBS und Al-Nayhan aus den VAE. Gestern bezeichnete Nordkorea John Bolton als menschlichen Makel, der entfernt werden müsse." Die Rufe aus Teheran und Pjöngjang wirken fast akkordiert. Zweifelsohne, wird Bolton zunehmend zur Belastung für Trump, der dringend einen Durchbruch benötigt. Stattdessen schufen Bolton und Pompeo mit der verpatzten Guaidó-Nummer in Venezuela und der Regime-Change Forderung an Teheran weitere Probleme. Trump muß die Bremse ziehen um einen Deal über die Bühne zu bringen. Zarif anerkennt die unterschiedliche Tonlage zwischen Trump und dem "B-Team". Trump wird diesen Tweet nicht unbeantwortet lassen.
Welche Taten kann und will er in Aussischt stellen? Der Iran beobachtete ganz genau die Entwicklungen zwischen Trump und Kim, vor allem den Gipfel in Hanoi, den Kim fluchtartig verließ, nachdem Pompeo und Bolton die US-Demontage aller Nuklearanlagen verlangten, unter gleichzeitigem Beibehalten der Sanktionen. Noch einmal wird sich Trump von "den beiden Clowns" (Copyright Ron Paul) eine Erfolg nicht verderben lassen. Ein Gipfel Trump-Rouhani wäre die ultimative Demütigung Riads, doch selbst diese müßten sie "dankbar" schlucken. Nun liegt es an Trump, dem Iran zu übermitteln, wie sein Gastgeschenk aussehen würde. Die Stunde der "Brieftaube" Putin naht. TQM

Israel   USA

07:35 | Jerusalem Post: HOW NEW ELECTIONS COULD AFFECT THE PEACE PLAN - ANALYSIS

Laut Greenblatt und Kushner soll der Plan nicht vor dem 10. Juni vorgestellt werden. Durch die innenpolitische Krise inn Israel, die derzeit eine Regierungsbildung für Netanjahu verunmöglicht, drohen jedoch Neuwahlen. Nicht nur Kushner wurde dadurch durcheinander gebracht. Nun verkündete er, daß der wirtschaftliche Teil des Friedensplans am 25. Juni in Bahrain verkündet werden soll. Dies könnte aberausgerechnet während eines israelischen Wahlkampfes stattfinden. Dies könnte den Druck von Kushner nehmen, in diesem Zeitraum die politischen Aspekte aufdecken zu müssen. in den kommenden 48 Stunden entscheidet sich, ob es Neuwahlen geben wird. Falls diese Ende August, oder im September stattfinden, dann ist die neue Regierung nicht vor November angelobt, genau dann, wennn Trump in die Startphase seiner Wiederwahlkampagne tritt - dies wäre äußerst ungewöhnlich. Entweder Kushner riskiert den Plan während des Wahlkampfes in Israel zu veröffentlichen, oder ihn auf unbestimmte Zeit zu verschieben. 

Die Bemühungen Trumps den Iran an den Tisch zu bekommen und im Vorfeld vor Bahrain und dem G-20-Gipfel den Boden aufzubereiten, deuten darauf hin, daß Trump am Timing vor der Sommerpause den Plan zu veröffentlichen, festhält. Die Veröffentlichung des "Friedenplans" während eines israelischen Wahlkampfes, wäre innenpolitisch Thema Nummer eins. Egal, wie er lautet, wäre er den radikalen Siedlerparteien zu wenig und könnte damit Netanjahu im Ergebnis schwächen. Wenn aber Netanjahu jetzt jeden erdenklichen Preis an potentielle Koalitionspartner zahlt, um dennoch eine Regierung binnen 48 Stunden aus dem Boden zu stampfen, dann ist er ebenfalls geschwächt.
Der säkulare Avigdor Lieberman reibt sich an den Ultra-Orthodoxen in einer möglichen Koalition, vor allem bezüglich der der Wehrpflicht. Obwohl er nur knapp den Einzug schaffte, ist er das Zünglein an der Waage. Die blau-weisse Partei empfiehlt sich für eine große Koalition, aber ohne Netanjahu an der Spitze. Die Situation ist festgefahren. Wenn Lieberman sich verweigert und die Bildung einer Regierung verhindert, könnte er den Schwarzen Peter für Neuwahlen zugeschoben bekommen und dabei aus der kommenden Knesset fliegen. Nicht auszuschließen, daß das Trump-Team den säkularen Lieberman ins Gebet nimmt.  TQM

27.05.2019

USA   Iran

20:00 | SPON: Atomkonflikt Trump spricht sich gegen Regimewechsel in Iran aus

US-Präsident Donald Trump hat betont, keinen Regimewechsel in Iran anzustreben. "Wir blicken nicht auf einen Regimewechsel, das möchte ich klarmachen", sagte Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Tokio. "Ich will Iran nicht schaden." Sein Ziel sei es lediglich zu verhindern, dass Iran in den Besitz von Atomwaffen gelange.
Zuvor hatte Trump sich grundsätzlich zu Gesprächen mit Iran bereit erklärt. "Ich denke, dass Iran gerne reden würde, und wenn Iran gerne reden würde, würden wir auch gerne reden", sagte Trump. "Wir werden sehen, was passiert", fügte Trump hinzu und verwies darauf, dass Abe "sehr eng mit der Führung Irans" sei.
Japan ist bereit, in dem Konflikt zu vermitteln. "Wir möchten alles tun, was wir können", sagte Abe. Die Spannungen müssten gedämpft werden. Japan unterhält ein verhältnismäßig gutes Verhältnis zu Teheran.

Bolton nannte den Regime Change in Teheran als Ziel der US-Daumenschrauben, das "Erwürgen" der iranischen Wirtschaft und der Öl-Exporte "down to zero". Es folgten die Auslöschungsdrohungen des Iran durch Trump, sollten diese wagen "US-Interessen" anzugreifen. Nun, wieder wie vor Monaten gegenüber Kim, das Zuckerbrot des Trump. Trump sucht den Weg nach Teheran und stellt den Regime-Change in Abrede. Fraglich ist aber, ob Trump gegenüber dem Iran darauf weiter bestehen wird, daß sich dieser aus der gesamten Region zurückziehen müsse. Dies wird Teheran genausowenig tun, wie es auch Ankara verweigert. Der Iran und die Türkei werden auf ihre  Anerkennung  als Regionalmacht bestehen. Der G-20 Gipfel in Osaka naht und Trump braucht einen greifbaren Durchbruch um mit dem Deal of the Century, dem Kushner-Plan auszupacken. Abe soll in Richtung Teheran vermitteln. Das kann er als G-20-Gastgeber tun, sich vorab als Gastgeber eines Gipfels Trump-Rouhani anbieten. In Wirklichkeit wären aber das passende Scharnier Putin.  Es sit zu erwarten, daß er bald dahingehend agieren wird, so wie er es bereits zwischen Kim und Trump hält. TQM 

25.05.2019

Saudi Arabien

11:25 | Voltairenet: Saudi Arabia informed of advance of attacks in Sri Lanka

Die Polizei Sri Lankas verhaftete einen saudischen Prediger namens Mohamed Aliyar. Er stand in Verbindung zum Hauptattentäter der Oster-Anschläge, Zahran Hashim, der 500 Menschen tot bzw. verwundet zurückließ. Die libanesische Zeitung Alahed News. veröffentlichte eine streng geheime Depesche des saudischen Außenministeriums an seinen Botschafter in Sri Lanka mit folgendem Inhalt:
Sie müssen umgehend folgende Schritte ausführen:
Sie müssen alle Dokumente löschen, sämtliche Daten und Korrespondenz mit den Mitgliedern und Gruppen daheim und im Ausland und sie müssen eine Ausgangssperre für über die Botschaftsangehörigen verhängen.
Sie müssen alle, die mit dem Königreich Saudi verbunden sind, einschließlich Berater, Sicherheitsdienste und Geheimdienstmitarbeiter darüber informieren öffentliche Plätze aufzusuchen, stark frequnetierte Orte, und Kirchen, besonders die, des östlichen Ritus, während der kommenden 3 Tage
Sie sollten regelmäßige Berichte über die Staatsstellen Sri Lankas bezüglich ihrer Haltung zum saudischen Außenamt einsenden.

Die Depesche in Faksimile ist datiert mit 17. April, am 21. April fanden die Anschläge auf Christen in Sri Lanka statt. Laut saudischem  TV-Kanal Al-Arabiya, vom 1. Februar 2014, dirigierte Prinz Abdul Rahman al-Faisal, Bruder des damaligen Außenministers, den IS. Obwohl Trump das Ende der saudischen Unterstützung für den IS forderte, sahen wir, die gemeinsam mit den Briten geschaffene 'Arakan Rohingya Salvation Army", die 2017 in Myanmar wütete und weitere Anzeichen dafür, daß Saudi weiterhin den IS anführt.

Ein offener Beleg mit saudischem Staatswappen dafür, daß Saudi in die Anschläge auf Sri Lanka involviert war. Der "Reform Prinz" MBS und Saudi sind weiterhin die größten Sponsoren des globalen Terrorismus, tief vernetzt mit den Deep State Strukturen der USA. Wie lange läßt sich Trump diese Terror-Eiterbeule im Gegenzug für den Kushner Plan und Mega-Waffendeals noch gefallen??? TQM

24.05.2019

USA Russland Nato

10:43 I rt: „Dann wären wir gezwungen, einen Präventivschlag zu führen!“ – Europa und das Ende des INF-Vertrages

Erstmals seit der beidseitigen Kündigung des INF-Vertrages diskutierten vergangene Woche deutsche und russische Spitzenvertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der „Potsdamer Begegnungen“ gemeinsam über die Konsequenzen für Europa. Die Aussichten sind wenig beruhigend.

 

USA Venezuela Iran  Russland

05:34 | vn: Venezuela, Iran: Trump und der Deep State

Die Ereignisse, die sich in Venezuela abgespielt haben, und die zunehmende Spannung zwischen Washington und Teheran werden von der US-Presse auf irreführende Weise präsentiert. In Hinblick auf die widersprüchlichen Aussagen von jedem Lager kann man nichts davon verstehen. Es ist wichtig, die Analyse zu verfeinern, indem man die Fakten überprüft und die Opposition zwischen den verschiedenen politischen Strömungen in diesen Ländern aufarbeitet.

22.05.2019

USA   Russland  

17:54 | sputnik: Washington bewaffnet Verbündete für schweren Erstschlag gegen Russland?

Vasallen vor! Dieser Ausruf bringt laut dem vom russischen Verteidigungsministerium betriebenen Portal „Swesda“ die Strategie auf den Punkt, die das Pentagon bei seinen Verbündeten in Osteuropa gegenwärtig umsetzten soll. Staaten wie Polen oder Rumänien könnten demnach in diesem Plan geopfert werden für einen entwaffnenden Erstschlag gegen Russland

Kommentar der Einsenderin
Russland weiß wohl, was die NATO mit ihm vor hat. Denkt Stoltenberg, dass die Russen nicht bemerken, dass die NATO ihr Land immer weiter umzingelt? Seit der Osterweiterung der NATO bleibt Russland nichts anderes übrig, als seine Grenzen zu sichern. Hier wird bewusst Ursache und Wirkung falsch dargestellt. Auch in der Krim und im Donbass hat es keine russischen Aggressionen gegeben, wo überhaupt? Hier hat die Bevölkerung eigene Entscheidungen getroffen.
Stoltenberg sollte wissen, wie gefährlich seine Aussagen für den Frieden in Europa sind. Hier wird immer wieder verantwortungslos das Verständnis für einen Krieg in der Bevölkerung geschürt.

USA   Syrien

05:48 | orf: USA verdächtigen Syrien eines neuen Chemiewaffenangriffs

Die USA haben nach eigenen Angaben „Hinweise“ auf eine möglichen neuen Chemiewaffenangriff der Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. In einer Erklärung des US-Außenministeriums gestern ist die Rede von einer „mutmaßlichen Chlorgasattacke im Nordwesten Syriens am Morgen des 19. Mai“.

und täglich grüßt das Murmeltier.... Fehlt nur noch die "syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte". HP

07:15 I TQM dazu: Letzten Dienstag warnten die Russen bereits vor einem "Chemiewaffen-Angriff" der Al-Nusra mit Sitz in Idlib. Die USA rechnen wahrscheinlich noch nach wieviele "Freunde der Westlichen Wertgemeinschaft" am Weg zurück nach Europa, oder nach Afghanistan verloren gingen...

21.05.2019

Iran   USA

20:19 | sputnik: Willy Wimmer zum Konflikt zwischen USA und Iran: „Wir leben auf einer Rasierklinge“

Donald Trump hat dem Iran am Wochenende mit dessen Auslöschung gedroht, doch Teheran lässt sich offenbar nicht einschüchtern. Angesichts des eskalierenden Konflikts schließen Beobachter einen Krieg zwischen den beiden Ländern nicht mehr aus. Auch der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär Willy Wimmer sagt, man müsse den Konflikt ernst nehmen.

19:53 | Nachtwächter: Iran

Das aktive Säbelrasseln zwischen den USA und dem Iran nimmt inzwischen, zumindest oberflächlich betrachtet, beinahe dramatische Züge an. Die internationalen Spottdrosseln bemühen sich, einen neuen Krieg im Mittleren Osten herbeizuhetzen und stützen sich dabei auf die altbewährten redaktionellen Muster, welche in den vergangenen paar Jahren mehr als einmal ihr Versagen offenbart haben.
Was in fast allen Berichten jedoch weitgehend unberücksichtigt bleibt, sind die geschichtlichen Hintergründe des sich derzeit abspielenden Dramas und welche möglichen Rückschlüsse sich hieraus auf das aktuelle Geschehen ziehen lassen.

Die Leseratte
Für Interessierte: Geschichtsstunde über den Iran - und mit wem die Perser evtl. noch ein Hühnchen zu rupfen hätten und weshalb. Keine Überraschung: Es sind die üblichen Verdächtigen und - ebenfalls keine Überraschung - es ging um Ressourcen.

Isis   USA   Russland

09:26 | RT: 5,000 terrorists amassed in Afghanistan close to CIS border - Russian FSB chief

Alexander Bortnikov, Chef des russischen Inladnsgeheimdienstes warnte in Duschanbe, daß 5000 IS-Kämpfer nach Nord-Afghanistan an die Grenze zu den Ex-Sowjet-Republiken verlegt wurden, darunter viele ehemalige "Syrien-Kämpfer". 

Die Taliban verhandeln seit Monaten mit den USA in Katar, wobei sie vor allem den Hinauswurf der IS-Terroristen fordern, etwas, was "seltsamerweise" den USA nicht recht zu sein scheint. Im Gegenteil, seit Monaten wird berichtet, daß die USA IS-Kämpfer in Hubschraubern nach Afghanistan flogen und dort aussetzten. Nun gruppieren sich diese in Nordafhanistan um in Richtung Russland einzusickern, bzw. die moslemisch geprägten Rand-Republiken zu vergiften und zu destabilisieren. Vor wenigen Tagen erließen die USA zudem Sanktionen gegen die russische Anti-Terror Einheit "Terek", da diese gegen "Menschenrechte" verstoße und in Tschetschenien des Kadyrow angesiedelt sei. Das Deep State US-CENTCOM stellt also die IS-Terroristen den Brückenkopf ins "russische Zentralasien"  und glaubt gleichzeitig die russischen Abwehrkräfte international desavouieren und sanktionieren zu können. Die üble Fratze der "Westlichen Wertegemeinschaft" sucht und arrangiert weitere Brandherde. Russland wird mit aller Härte reagieren, Trump und Pompeo, in der Weltöffentlichkeit das Treiben des Deep State vorführen! TQM

20.05.2019

Iran   USA

08:25: RT:  If Tehran wants to fight, that'll be the official end of Iran, Trump warns

"Wenn der Iran kämpfen wolle, dann wäre dies das offizielle Ende des Iran. Drohen sie niemals wieder den USA", twitterte Trump.

Ganz ähnliche Tweets von der Auslöschung Nordkoreas, Feuerstürmen, etc., setzte Trump ab, zu Zeiten als ihn Kim einen "senilen Trottel" nennen ließ und ihn Trump als "Little Rocket-Man" bezeichnete. Wenig später dinierten sie in Singapur, Trump überschüttete Kim mit Lob, von dem Merkel nicht einmal ansatzweise zu träumen wagen könnte. 
Daher sind auch diese Begleittöne zu den US-Flugzeugträgern im Persischen Golf nicht ernst zu nehmen. Es ist vielmehr eine unelegante Einladungsform an den Iran den "Verhandlungstisch" der USA zu betreten, da Trump endlich seinen "Jahrhundert-Deal" mit Israel vom Stapel laufen lassen möchte und keinen "frechen" iranischen Störfaktor wünscht.
Dazu wird Trump Putin und sogar Erdogan benötigen. Russland verhält sich kalmierend, sogar leicht kritisch gegenüber dem Iran und seiner 60 Tages-Frist an die EU.
Der Iran kann und wird einer solchen "Einladungsformel" nicht folgen. Sie dient ausschließlich Trump dazu, später sagen zu können, daß er den Iran vor die Wahl einer Auslöschung gestellt zur Raison brachte. Soll sein. Die Zeit arbeitet derzeit nicht für Trump. Der Iran ist schwer unter Druck, aber der Zeitmesser im Wettkampf ist auf den G-20 Gipfel im Juni gestellt. Spätestens bis dahin braucht Trump Ergebnisse - nicht der Iran. Man kann versichert sein, daß hinter den Kulissen vieles in Bewegung ist. Teilweise direkt zwischen Moskau und Washington, teilweise via Netanjahu. Also kein Grund zur Panik! 

10:47 | Leser-Kommentar
Werter H.TQM, dem mag ich nicht so folgen. Für mich ist das nichts anderes als ein These, Ihre Einschätzung. Wir haben es hier nicht mit einem festen Storyboard bzw. Drehbuch zu tun. Und wir können von unserem Sichtplatz aus nicht sagen, wie die USA letztendlich agieren wird, genausowenig, wie der Iran darauf reagieren wird. Weil das ja bedeuten würde, das ganze Schauspiel wäre determiniert und wir wir würden einen "Hollywood-Film" konsumieren. Ob das so einfach ist ? Wobei wie definiert man heutzutage "Panik". Wir laufen seit Jahren auf Messers Schneide. Nein, alles nur großes Theater, weil nicht sein darf, was sein kann ?

11:31 | Die US-Korrespondentin zum Kommentar darüber
Ich gebe dem Leser, mit seiner Analyse, meine volle Zustimmung. Wer immer noch der Meinung ist, dass Praesident Trump ein launischer, sprunghafter Trottel ist, der irrt gewaltig. Trump, der eine fundierte militaerische Ausbildung hat, beherrscht die Strategien des Sung Tsu -Art of War- bis aufs Feinste. Der Iran mag vielleicht nur Mittel zum Zweck sein, aber ich glaube, dass China der grosse Preis sein koennte.

13:31 I TQM zu den obigen Kommentaren: Der Grund warum ich mehrmals täglich "Jerusalem Post" lese ist der, daß man dort die besten, tiefsten und zutreffendsten Analysen liest. Was man dort findet, tritt mit höchster Wahrscheinlichkeit an und gibt vor allem die meisten Spielzüge der US-Politik vor. Sie können in der Stichwortsuche "Iran" in der JPOST ausführliche strategische und militärische Beurteilungen lesen. Keine der ernst erwogenen Varianten sieht einen Krieg. Was im Kleinen die Scharmützel zwsichen Israel, der  Hamas und der Hisbollah, ist im Großen der USA-Iran mit der Implikation Saudi, Russland, Indien, China. 
Ein Krieg gegen den Iran wäre nur durch atomare Auslöschung möglich - völlige undenkbar. Ein konventioneller Krieg mit dem Iran würde den totalen Krieg durch seine Stellvertreter quer über den Nahen Osten und darüber hinaus bedeuten - absolut unerwünscht und gefährlich! Keiner hat Interesse am Krieg. Trump möchte nur breitbeinig dem Publikum präsentieren, daß er mit dem höchsten Spielkapital und mit besten Spielkarten ausgestattet ist. Es erinnert an das Fake-Kämpfer-Gebrüll der "World Restling Federation". Die gilt in vor allem dem "patriotischen Publikum" daheim. Bedeutung hat es keine. 
Ich verstehe nicht, was die US-Korrespondentin zu China meinte? Könnten Sie das näher erläutern? 

14:34 | Die US-Korrespondentin antwortet TQM
Die Antwort gibt niemand anderes, als der von mir sehr geschaetzte Steve Bannon.
https://www.youtube.com/watch?v=LDrTpgHBeq0
https://www.youtube.com/watch?v=oSjlGNaWPbc
https://www.youtube.com/watch?v=vWFh6uDZ0qk
https://www.youtube.com/watch?v=W4rBXo_NAaY

17:50 I TQM: Achso, jetzt verstehe ich. Aber so einfach geht das mit den Chinesen auch nicht, wie gedacht. Für die USA ist Bannon durchaus gut, in Europa bevorzuge ich die kontinentale Schiene mit Russland.

Syrien

05:44 | vn: Die syrische Gesellschaft und der Laizismus

Vor dem Krieg war die syrische Gesellschaft bekenntnisneutral organisiert, um die Mannigfaltigkeit ihrer zahlreichen religiösen Gemeinschaften zu ermöglichen. Alle Syrer haben unter den Gräueltaten (für die heute die Europäer die Arabische Republik Syrien verantwortlich machen) der Dschihadisten gelitten. Viele von ihnen haben sich dann Gott zugewendet. Die Religionsausübung ist von etwa 20 % auf 80 % gestiegen. Die von Rom abhängige christliche Gemeinschaft ist weitgehend ausgewandert, während die Orthodoxen geblieben sind. Die sunnitischen Muslime sind jetzt die grosse Mehrheit. Paradoxerweise bezeichnen heute manche ihrer Imame, die die Rhetorik von Daesch und den Widerstand des Landes vergessen haben, die Bekenntnislosen als Feinde.

19.05.2019

Ukraine   USA

15:50 I SPON: Einfluss auf neuen Präsidenten in Kiew Was Trumps persönlicher Anwalt in der Ukraine will

Kaum ein Staat in Europa ist so sehr auf die USA angewiesen wie die Ukraine. Das Land ist arm und militärisch bedroht vom Nachbarn Russland - es braucht Kredite, Waffen, diplomatische Unterstützung. Gute Beziehungen zu Washington sind ein Muss. Das gilt auch für den neu gewählten Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der am Montag eingeschworen wird.

Was treibt Giuliani an? Er will mit dem Umweg über die ukrainische Justiz zwei Thesen belegen, die unter Trumps Anhängern populär sind. 

  • These Nummer eins: Der "Russiagate"-Skandal, also der Vorwurf der Demokraten, Trump habe von Russlands Einmischung in den US-Wahlkampf profitiert, sei in Wahrheit ein "Ukrainegate"-Skandal. Nicht Moskau, sondern Kiew habe sich 2016 eingemischt, und nicht zu Gunsten Trumps, sondern zu seinen Ungunsten.
  • These Nummer zwei: Joe Biden, Vizepräsident unter Barack Obama, habe sein Amt missbraucht, um seinen Sohn vor der ukrainischen Justiz zu schützen. 

Eigentlich berührt Giuliani ja ernste Fragen: Wenn ein US-Vizepräsident wie Biden Unbestechlichkeit predigt, aber sein Sohn zugleich für einen Geschäftsmann arbeitet, dem Korruption vorgeworfen wird - was ist dann wohl die Botschaft, die bei den Ukrainern ankommt? Und müssten die sehr strengen Maßstäbe, die die US-Öffentlichkeit im Russiagate-Skandal anlegte, nicht auch auf die Kontakte zwischen Obama-Administration und Kiewer Behörden angelegt werden? 
Aber Giuliani hat diese legitimen Fragen ins Lächerliche überhöht. Er stellt aufs Spiel, was in Kiew an Reformen passiert ist. Der Kampf gegen die Korruption wird fortan im Schatten des US-Parteienstreits stehen.

Also kurzum, zum Wohle und Segen der Anti-Russischen Ukraine, zum Segen des Deep States und der Democrats, darf hier kein innenpolitisches "Kleingeld" gemacht werden, sondern muß um der "guten Sache wegen" geschwiegen werden. TQM

 

08:42 | RT:  ‘No other options’: US will deliver F-35s, while Turkey will get S-400… and S-500, Erdogan says

Erdogan sagte, daß die USA zur Kenntnis nehmen müssen, daß der S-400 Deal eine erledigte Sache sei. Es handle sich um ein Verteidigungssystem und kein Angriffssystem. Die S-400 sei ein vorzügliches System, daß keine Fallstricke beinhalte. Die USA spielten mit der Auslieferung der F-35 herum, aber früher oder später hätten sie keine andere Wahl, als sie auszuliefern. Sie nicht zu liefern, sei keine Option.

Lassen wir das einmal dahingestellt. Die USA sind per Gesetz mittlerweile in der Auslieferung der F-35 blockiert, so ferne die Türkei die S-400 aufstellt. Es ist fraglich, ob Erdogan überhaupt die F-35 noch will, oder lediglich den Schwarzen Peter nach Washington schieben möchte? TQM

18.05.2019

Anm. TQM: Im Vergleich zu Österreich ist Geopolitik heute die reinste Entspannung!

 

Israel   Saudi Arabien   USA

14:50 | Jerusalem Post : JORDAN AWAITS TRUMP DEAL WITH FEAR, RUMORS

Das Königreich wird einen hohen Preis bezahlen, egal ob es den Jahrhundert-Deal  Trumps akzeptiert, oder nicht. Jordanien steht selbst vor gewaltigen, wirtschaftlichen Herausforderungen. Millionen Palästinenser könnten nach Jordanien transferiert werden, dadurch könnte Jordnanien seine haschemitische Rolle als Wächter der Heiligen Stätte in Jerusalem verlieren, die dann Saudi, oder Marokko übernehmen würden. Jordanien befürchtet, daß die Golfstaaten vor allem auf ihre Kosten den Deal Trumps machen werden.  Bereits die Aufnahme unzähliger Syrien-Flüchtlinge stürzte Jordanien in riesen Probleme und erhöhte Staatsverschuldung. Jordanien steht vor existenziellen Problemen, in der jordanischen Gesellschaft gärt es. Viele Jordanier sprechen von einer israelisch-amerikanischen Konspiration.

Natürlich ist Saudi, Jordanien genauso egal, wie Palästina. Aus dem alten Trans-Jordanien vor 1967 wird ein Trans-Palästina, ein Fleckerlteppich aus loosen Palästinenser-Homelands und Jordanien, welches bereits jetzt mit Palästinensern aufgefüllt ist. Jordanien wird sein Gesicht grundlegend verändern, als Make-Up gegen der tränenverquollenen  Augen gibt´s Milliarden aus dem saudischen Kosmetik-Koffer. Die politische Landkarte und die demographische Karte im Nahen Osten werden völlig neu gezogen. Auch Ägypten drohen Gebietsverluste und dies ist eine Erklärung dafür,  wieso Ägypten nicht in die Nahost-NATO möchte, um nicht ganz Riad und Jerusalem ausgeliefert zu sein, wobei Riad die größere Gefahr darstellt, da Israel den ägyptischen Nachbarn braucht, während Riad  auch Ägypten wie einen Lumpen-Bettler behandelt. TQM

 

17.05.2019

USA   Iran

21:06 I PressTV: Trump orders aides to avoid open conflict with Iran: Report

Die New York Times und Reuters berichten, daß Trump letzten Mittwoch im Situation Room seinen Hawks mitteilte, daß er keinen Krieg mit dem Iran wolle. Seit zwei Wochen kursieren Gerüchte, daß Trump mit Pompeo und Bolton überworfen sei und erwäge Bolton zu ersetzen.

Bolton ist relativ ruhig in letzter Zeit. In Venezuela stockt die Monroe Doktrin schon im "Hilfs-Container" an Kolumbiens Grenze und der Iran zittert einfach nicht vor Ehrfurcht. Nun ist man sich nirgendwo mehr sicher, ob Bolton wirklich das Sprachrohr Trumps ist, oder sich verselbständigt hat und gegen Trump "gestaltet" - etwas, was  bereits Bannon zum Verhängnis wurde.
Pompeo zog artig zu Putin nach Sotschi um sich dem Willen Trumps öffentlich zu beugen. Was nun aber mit Bolton? Viel Kredit hat er nicht mehr und er ist "fired". Beim G-20 Gipfel in Osaka will Trump Ergebnisse sehen - wenn Bolton&Pompeo diese nicht für Trump am Tablett vorbereiten, landen ihe Köpfe am Tablett. TQM

Venezuela

08:01 I orf.at: Guaido bestätigt Norwegens Vermittlung im Venezuela-Konflikt

Im seit Monaten andauernden Machtkampf in Venezuela versucht Norwegen zu vermitteln. Der selbst ernannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaido bestätigte gestern, dass Vertreter der Opposition zu Gesprächen nach Oslo gereist waren. Es sei allerdings nicht zu direkten Verhandlungen mit Unterhändlern der Regierung von Staatschef Nicolas Maduro gekommen.
„Wir geben uns nicht für einen falschen Dialog her“, sagte Guaido. Zuvor hatte der norwegische Sender NRK berichtet, dass Vertreter von Regierung und Opposition an einem geheimen Ort in Oslo Friedensgespräche führen würden.
Das Treffen habe „mehrere Tage“ gedauert, und die Delegationen sollten gestern zurück nach Caracas fliegen. Venezuelas Staatschef Maduro sagte in Caracas, Kommunikationsminister Jorge Rodriguez sei „auf sehr wichtiger Mission im Ausland“.

Beide Seiten waren in Oslo, aber Guaido´s Stalin hatte keinen "direkten" Kontakt? Heißt das kein Körper Kontakt, etwa Handshake, oder lief ein Hiob von Hotel-Suite zu Hotel-Suite? Guaidó wurde offenbar kalt erwischt. In Washington wurde die Botschaft gewaltsam geräumt, in Oslo empfing er die Botschaft aus Caracas, offensichtlich ohne seine hardcore Mentoren in Florida darüber in Kenntnis zu setzen. Sehr peinlich! TQM

Tuerkei   USA

07:33 | Jerusalem Post: US TERMINATES TURKEY'S PREFERENTIAL TRADE AGREEMENT

Da die Türkei eine ausreichende wirtschaftliche Entwicklung genommen habe, strich das Weiße Haus der Türkei die Teilnahme im Generalized System of Preferences (GSP), welche ihr zollfreie Exporte in die USA ermöglichte, mit Wirkung von 17. Mai 2019. Seit letzten August wird auch der NATO-Status der Türkei geprüft. Die Türkei sieht dies im Widerspruch zur Vereinbarung zwischen Trump und Erdogan, den US-Türkischen Handel auf 75Mrd. USD auszubauen.

Eine weitere Strafmaßnahme wegen des S-400 Ankaufs. Zudem ist es nunmehr in gesetzesform gegossen, daß der S-400 Ankauf eine weitere Teilnahme am F-35-Programm der Türkei verwehrt. Aber auch das wird es wohl noch nicht gewesen sein. Ab Auslieferung und Aufstellung der S-400 werden die USA weitere Sanktions-Pakete schnüren, welche schrittweise die Türkei aus der NATO treiben werden. So wie Erdogan Ersatz in der russischen SU-57 sucht, so wird er sich China und dem Iran weiter annähern müssen. Den Durchhänger zwischen Ankara und Washington nutzte Russland bereits mit dem langsamen Vormarsch in Idlib. Erdogan protestierte zwar und rief Russland zur Rückkehr zur Astana-Vereinbarung auf, aber letztlich betonte er auch gegenüber dem irakischen PM die Souveränität und Integrität Syriens. Erdogan wird Idlib aufgeben um mit dem Irak und Iran die wesentlich wichtigere kurdische Bedrohung zu beseitigen, da er selber doch kein "grünes Licht" von Trump bekam in die kurdisch dominierten Gebiete Syriens einzumarschieren. Nun ist er im Nord-Osten Syriens verstärkt auf das Wirken der Iraner angewiesen, aber auch der Iraker, damit diese ihr Territorium nicht als Rückzugsgebiet der Kurden zur Verfügung stellen. TQM

China   USA

09:41 | Leser-Kommentar zum TQM-Kommentar von gestern

Naja H.TQM, China und USA sind schon merkbar wirtschaftlich verschränkt. Was schlicht heisst, was ist Theater und was ist wirklich echt ? Und was die Leidenfähigkeit vom Chinas, Russland betrifft, leiden diese wirklich unter merkbaren Mangel, wenn wir mal den Iran ausser acht lassen ? Die 3,3 Millionen Chinesen, die gegenwärtig in den USA leben, sind ca. 2 Millionen in Asien geboren, also Migranten der ersten Generation, lt. Wiki, Zahlen von 2010. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Chinesen_in_den_Vereinigten_Staaten 
Inwieweit die "Leidenfähigkeit" der USA geringer ist, wie in anderen Staaten, ist denke ich schwer einzuschätzen. Fakt ist auf jeden Fall, das die USA fast seit sie besteht, laufend in kriegerische Auseinandersetzungen verstrickt ist. Deren Blutzoll für die Bevölkerung schon merkbar ist. Deshalb halte ich die Aussagen von Sputnik anspruchsvoll. Und die These, das die "amerikanische Gesellschaft und das amerikanische System zusammenbrechen würde" ist schwer kalkulierbar, da die USA nie die "Vollkasko-Umarmung" hatte wie in Europa. Und wir wissen ja, das viel möglich ist, wenn eine Führungspersönlichkeit sich im gemeinen Volk verankern kann und diesen hat D. Trump im Moment. Und dabei ist es vollkommen senkundär, ob die "Volksseele" in China kocht. Vielmehr geht es darum, wie die US-Volksseele D.Trump in Zukunft gewogen ist. Und das bedingt, wie er sich darstellen kann und dies in Leidenschaft dem US-Volk vermittelt. Massenpsychologische Muster lassen sich nicht über Nacht negieren.

12:50 I Werter Leser, Trump gewann die Wahlen, weil er mit den dreckigen Kriegen Schluß machen wollte, den Amerikanern den Fokus auf das eigene Land, der eigenen Infrastruktur, der eigenen "real Economy" legte, dem "Establishment" den Kampf ansagte. Dafpür wird ihm zugejubelt. Verstrickt er sich hingegen in internationale Konflikte, die für die Amerikaner spürbar  sind, dann ist auch er nicht besser, als jene davor. Also: Law&Order, Anti-Immigration, Rückzug aus internationalen Konflikten. In letztem Punkt können China und Russland viel zum Scheitern beitragen. Xi hat 700 Millionen Chinesen aus der Amut in den Mittelstand gehoben, China ist wieder wer, auf den Weltmeeren und mit dem Seidenstrassen-Projekt von globalem Ausmaß, Russland hat sich trotz, teilweise wegen der Sanktionen hochgearbeitet und sitzt von Venezuela über Syrien bis Teheran und Pjönjang fest am Drücker. Den Amerikanern werden nur Siege versprochen und keine Nieerlagen zugemutet, erinnern Sie sich, wie sie aus Benghazi und Somalia davonliefen, als die ersten US-Marines durch die Strassen geschliffen wurden. Schauen wir mal was passiert, wenn Apple seine iphone 12 Teile nurmehr aus Südkorea zukaufen kann....Chinesen können auch mit Huawei Smartphines leben....TQM

16.05.2019

Saudi Arabien   Iran

20:41 I Aljazeera: Saudi-UAE coalition carries out deadly air raids on Yemen's Sanaa

Mindestens 6 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder wurden bei einem Angriff der saudischen und emiratischen Luftwaffe auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa getötet, 52 verletzt. Die insgesamt 19 Angriffe erfolgten als Vergeltungsmaßnahme für den Houthi-Drohenschlag gegen die saudische Pipeline.

Die BRD und Belgien, die vor wenigen Tage den UN-Sicherheitsrat anriefen, um sich wegen der syrisch-russischen Angriffe auf die Terrorhochburg Idlib zu beklagen, finden saudische Angriffe auf Wohnviertel durchaus okay und schweigen.
Immerhin werden Waffen der "Westlichen Wertegemeinschaft" verheizt, also eine gute Sache!
Saudi, das über 1,5 Mio Jemeniten bereits ans Verhungern gebombt hat, will aber mehr. Laut Jerusalem Post fordert die saudische Zeitung Riad Daily News die USA zu gezielten Militärschlägen gegen den Iran auf, um diesen zu bestrafen.
Dabei schickt Saudi seit Jahrzehnten von Bosnien, über Syrien, 9/11 New York, bis nach Sri Lanka und Indonesien, seine Terroristen über den Globus, während Kronprinz MBS in London zum Tee bei der Queen weilt und seine Forensiker auf der Knochensäge in Istanbul die "saudische Harfe" spielen. TQM 

 Deutschland   Israel

19:15 | Spiegel: Streit um Israel-Beschluss im Bundestag

Seit 15 Jahren versucht die BDS-Kampagne, Israel zu isolieren. Der Bundestag will sich mit großer Mehrheit gegen die Boykottbewegung stellen. Scharfe Kritik daran kommt nun aus - Israel.

Löblich von den israelischen Wissenschaftler hier der dämlichen undifferezierten Antisemitismus-Keule entgegenzutreten! Wird interessant wie sich die AfD verhält.. ML

USA   Israel   Iran

18:48 | Contra Magazin: Israel treibt Trump in einen katastrophalen Krieg gegen den Iran

Es wird offen zugegeben, dass die derzeitige rechtsgerichtete israelische Regierung der Hauptantrieb für die Absicht der Trump-Regierung ist, die Wirtschaft des souveränen Staates Iran – einer der ältesten Zivilisationen der Welt – durch eine Strategie der obligatorischen Umsetzung globaler US-Handelssanktionen zu zerstören.

China   USA

16:03 I Sputnik: So erklärt China der US-Wirtschaft den „Volkskrieg“

Den neuen Ton der Volksrepublik konnte man selbst in Amerika nicht überhören: „China verspricht einen ‚Volkskrieg‘, weil der Handelskonflikt einen nationalistischen Charakter angenommen hat“, stellte in diesem Zusammenhang die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg fest. Und dieser „Volkskrieg“, von dem kürzlich die chinesische „Global Times“ schrieb, bedeutet nicht nur die Aufgabe der bisherigen zurückhaltenden und diplomatischen Rhetorik, sondern auch das faktische Eingeständnis, dass der Konflikt mit den USA so oder so über den wirtschaftlichen Aspekt hinausgeht bzw. hinausgegangen ist.
Peter Schiff, Leiter des Investmenthauses Euro Pacific Capital, meint, dass die logische Fortsetzung des aktuellen Konflikts der US-Wirtschaft nichts Gutes versprechen würde, wobei in Washington viele die Wahrheit einfach nicht einsehen wollen: „Es ist unglaublich, wie wenig Ahnung man von der Natur der chinesisch-amerikanischen Beziehungen hat. China subventionierte seit Jahrzehnten die US-Wirtschaft, lieh uns Geld und lieferte uns Waren. Falls China diese Unterstützung stoppen sollte, würde unsere Wirtschaft der Dienstleistungen, die sich auf Kredite stützt, explodieren“, warnte der Branchenkenner.
Man sollte aber auch nicht glauben, dass dieser Affront für China selbst schmerzfrei bleiben würde. Ganz im Gegenteil: Die chinesische Wirtschaft wuchs jahrzehntelang vor allem dank den Präferenzen beim Zugang zu den US-amerikanischen Technologien, Kapitalen und Märkten, und eine weitere Verschärfung des Konflikts wäre enorm schädlich für die Volksrepublik. Allerdings gibt man in Peking zu verstehen, dass die „Schmerzgrenze“ der einfachen Chinesen höher als die der einfachen Amerikaner sei und dass sie solche Probleme verkraften könnten, unter denen die amerikanische Gesellschaft und das amerikanische politische System zusammenbrechen würden.

Damals lächelte Präsident Xi noch beim Schokokuchen mit Trump in Mar a Lago, doch die legendäre Geduld des Drachen ist irgendwann einmal beendet, vor allem dann, wenn er so wie von Trump, vor der Weltöffentlichkeit gedemütigt wird!
Trump unterschätzt die Leidensfähigkeit und Standfestigkeit anderer Völker, ob Chinesen, Russen, Iraner, während für die US-Bevölkerung bereits defekte Eiswürfelmaschinen und kleinere Cola-Becher den Psychopharmaka-Konsum hochschnellen lassen!
Als erstes belegte China  US-Agrarimporte mit Strafzöllen, die chinesische Volksseele kocht und selbst VIDEO  empörte Ein-Kind-Gourmets sind in ihrem fanatischen Anti-Amerikanismus nicht mehr zu halten! TQM

 Venezuela

15:40 I RT:  Maduro’s minister secretly meets with Guaido’s representative STALIN in Norway – reports

Norwegische Medien berichten, daß sich Vertreter Guaidos und Maduros derzeit heimlich in Norwegen treffen. Auf Seiten Guaidos verhandelt STALIN Rodriguez, auf Seiten Maduros der Informationsminister Jorge Rodriguez und ein Maduro-treuer Gouverneur. 

Ein geheimer Maduro-Stalin-Pakt??? Guaido bittet um Invasion und lässt in Oslo ausloten was sonst so geht? Wird die Bundeswehrmacht in Norwegen einfallen und die Maduro-Treuen verhaften? Was sagen CSU-Weber und Bolton dazu, daß Guiados Stalinisten mit "illegitimen", bolivarischen Sozialisten, einer Regierung, die es doch gar nicht gibt, verhandeln! Wo ist Marco Rubio mit der Twitter-Harpune? In Kolumbien, oder auf Wahlfang vor Norwegen??? TQM

 

Ukraine   USA

11:33 | Sputnik: Auch für letale Waffen: So viel Geld wollen die USA für Ukraine-Militärhilfe ausgeben

Der Entwurf des Gesetzes über das US-Verteidigungsbudget für das Jahr 2020, das unter anderem die Bereitstellung von 250 Millionen US-Dollar für die Ukraine vorsieht, ist von einem Unterausschuss des Kongresses bewilligt worden, wie die ukrainische Botschaft in den USA in ihrem Facebook-Account mitteilte. 
Laut der Mitteilung sind 250 Millionen US-Dollar für die Hilfe an die Ukraine in Sicherheitsfragen bestimmt. 50 Millionen davon können dabei ausschließlich für die Gewährung von letalen Waffen mit Verteidigungscharakter genutzt werden.

Für diese "Nichteinmischung" der USA in der "östlichen Hemisphäre", sollte Russland eine ebenso hohe Lieferung an Spezialitäten nach Caracas senden! TQM

13:11 | Leser-Kommentar
Lesen sie den Artikel mal so: 250 Mio werden der Ukraine angeschrieben, davon kommen aber nur 50 Mio in Form von Waffen - wenn überhaupt - nur
in der Ukraine an.

20:00 | Die Leseratte über die 250 Millionen, die die USA der Ukraine zahlen will:
Die Ukraine muss allein in diesem Jahr 17 Milliarden(!) Dollar an Schulden ablösen. Da fallen diese paar Millionen überhaupt nicht ins Gewicht. Zudem sind ja offenbar mind. 50 Mio. für Waffenkäufe in den USA vorgesehen. Die erhält die Ukraine also gar nicht, sondern die USA entsorgen dafür nur ein bisschen veralteten Militärschrott, die Ukraine darf gegenzeichnen.
Ich hatte dazu am 13. den u.a. Beitrag geschrieben, in dessen Link das nochmal nachzulesen ist.

15.05.2019

Tuerkei   USA

21:50 I Sputnik: Türkei lehnt Verschiebung der S-400-LIeferungen ab

„Es handelt sich nicht um eine Verschiebung oder Stornierung der Lieferungen (der Flugabwehrsysteme S-400 – Anm. d. Red.). Der Anschaffungsvertrag ist eine beschlossene Sache, wozu sollten wir eine mögliche Verschiebung der Lieferungen besprechen? Es steht auch nicht auf der Tagesordnung“, sagte Çavuşoğlu.

"Bloomberg", wieder einmal Fake News des Staatsorgans aus Entenhausen. Wie vermutet, wird sich die Türkei nicht beugen. Es gibt kein Angebot und somit auch keinen Deal. "Bitten" alleine reicht nicht! TQM

 

USA   Iran

17:44 | anti-spiegel:  Pläne in Washington: 120.000 US-Soldaten sollen gegen den Iran in den Golf entsandt werden

In dem ausführlichen Artikel, der sich auf nicht genannte Teilnehmer einer Sitzung mit US-Sicherheitsberater Bolton bezieht, wird berichtet, dass der Entschluss gefallen sei, 120.000 US-Soldaten in den Gold zu schicken und zwar explizit gegen die „iranische Bedrohung“. Sie sollen dort für den Fall bereit stehen, dass der Iran das US-Militär angreift oder Schritte zur Entwicklung von Atomwaffen unternimmt.

11:37 | rt: USA befehlen Abzug ihres gesamten zivilen Personals aus dem Irak – Nur "Notfallpersonal" bleibt

Laut der US-Botschaft haben die USA ihr im Irak stationiertes "Nicht-Notfallpersonal" aufgefordert, den Irak aufgrund der Spannungen mit dem Iran zu verlassen. Die US-Truppen im Irak sind nach Angaben Washingtons in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Russland   USA

08:06 | TQM: Ein Hauch von Nichts!

US-Außenminister Pompeo traf gestern auf Lawrow und Putin. Es klang schon etwas widerwillig als er meinte, daß er nach Russland fliege, da sein Präsident das so wolle.
Pompeo, selbst von Kim mit Hausverbot in den Korea-Verhandlungen belegt, pochte auf die Führungsolle Washingtons. Faktum ist aber, daß Kim aus Hanoi blitzartig abreiste, während er wenig später zu Putin nach Wladowostok dampfte. Zu Syrien wurde eine gemeinsame, verfassungsgebende Kommission beschlossen. Eine Totgeburt, da die USA auf den Abgang des Assad weiter bestehen werden und den vollständigen Rückzug des Iran aus Syrien verlangen werden. Russland und Damaskus werden sich den "Regime Change" nicht diktieren lassen, die USA sind auch nicht in der Position dazu. 
Washington und Moskau werden zwar bemüht sein die Lage eines offenen Krieges mit dem Iran unter Kontrolle zu halten und sowohl der irakische PM, als auch Khamenei, verneinten die Möglichkeit eines offenen Kriegs, jedoch werden Moskau, so wie Peking und Neu Delhi, ein Erwürgen des Iran nicht mittragen.
Zudem sorgen der Deep State in den USA, als auch in Brüssel mit weiteren Russland-Sanktionen für permanente Vergiftung. Der russische Experte, Generalmajor a.D., Mitglied des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik Russlands, Solotarjow, fasst auf "Sputnik" das Dilemma zusammen: „Selbst die Ankunft von Pompeo bedeutet, dass die amerikanische Seite die Notwendigkeit der Wiederherstellung der Beziehungen zu Russland bekennt. Die Situation in der Innenpolitik der Vereinigten Staaten bietet jedoch keine solche Gelegenheit, und Trump ist in seinen Handlungen leider sehr eingeschränkt. Auf russischer Seite war das Bestreben offensichtlich, die beiderseitigen Kontakte wiederherzustellen. Das Treffen von Pompeo mit Präsident Putin und Außenminister Lawrow in Sotschi ist jedoch der Beginn eines Dialogs, und man sollte keine sofortigen Entscheidungen erwarten. Dies ist die Vorbereitung eines engeren Themenspektrums für das Treffen von Trump und Putin im Juni in Japan“.
Russland sieht das echte Bemühen Trumps, erkennt aber anhand der realpolitischen, innenpolitischen Kräfteverhältnisse in den USA, daß Trump systematisch blockiert und obstruiert wird. Trump muß die außenpolitischen Baustellen rechtzeitig beseitigen, um den Kampf um die zweite Präsidentschaft 2020 innenpolitisch führen zu können. Dazu muß er Pompeo&Bolton zurückpfeiffen und daher mußte Pompeo halbherzig an den "Zarenhof" nach Sotschi vorsprechen kommen.
Was aber nun? Alles fokusiert sich auf Trump und den G-20 Gipfel im Juni. Trump wird dort persönlich einen großen Wurf mit China und Russland erzielen müssen, da die Anti-Trump Medien des Westens bereits höhnen, daß er an allen Fronten ansteht.
Mit China könnte dies ein wesentlich billigerer Kompromiß sein, als von Trump bislang gefordert. Dazu muß er den Chinesen inhaltlich entgegenkommen, aber auch das Gesicht wahren lassen, statt ihnen wie bisher öffentlich auszurichten, daß er sowieso gewinnt. 
Mit Russland ist die Lage trotz Mueller-Bericht schwieriger. Jede Konzession wird als Marionetten-Akt Trumps an den Fäden des Putin gewertet. Versucht er den Durchbruch, blockieren ihn Senat und Kongreß, bietet er nichts, so schafft er keinen Deal, kündigt er nur an und schwärmt von tollen Unterredungen, so ändert sich nichts. Trump kämpft aber nicht nur innenpolitisch gegen den Deep State an, sondern international gegen die NATO. Sein Besuch vor wenigen Monaten im NATO-Hauptquartier zeugte vom physischen Unbehagen und davon, daß Trump genauso Gefangener der NATO ist, wie Europa und das bedrängte und permanent provozierte Russland. Vielleicht also liegen die ständigen Zurufe Trumps und Grenells an die europäischen NATO-Mitglieder nach mehr Geld, mehr Gehorsam und Unterwerfung in einer Strategie des Verleidens und Zermürbens - jedenfalls "belastet" es das transatlantische Verhältnis nachhaltig.
Der inhaltliche "Hauch von Nichts" der Reise Pompeos nach Sotschi, ist also zumindest als demonstrativer Akt gegen NATO-Brüssel zu betrachten, in dem er Stoltenberg&Co nicht einmal anstreifte. Stattdessen hörte sich Pompeo erst das Winseln der  EU in Brüssel an, dann aber flog er zu Putin um zu zeigen, daß man wisse, wo "die Musik wirklich spielt". Das alleine ist zumindest schon einmal ein gutes Zeichen. 

 

14.05.2019

USA   Venezuela

19:04 | RT: US-Polizei stürmt völkerrechtswidrig venezolanische Botschaft in Washington

Erst stellten die USA die Strom- und Wasserversorgung der venezolanischen Botschaft in Washington ein. Und nun stürmten Polizeikräfte das von Maduro-Anhängern besetze Gebäude. Ein Verstoß gegen Artikel 22 des Wiener Abkommen über diplomatische Beziehungen.

Leserfrage:
Sind das die westlichen Werte?

Iran   Saudi Arabien

14:05 I Sputnik: Saudi-Arabien meldet bewaffnete Drohnen-Attacke auf Erdölpipeline

Zwei Ölpumpstationen in einer Pipeline in Saudi-Arabien sind von bewaffneten Drohnen angegriffen und dadurch beschädigt worden, teilte am Dienstag der Energieminister des Landes, Chalid al-Falih, mit.
Der Vorfall soll sich am Dienstagmorgen zwischen 6:00 und 6:30 Uhr Ortszeit ereignet haben. Für die Attacke, bei der insgesamt sieben Drohnen eingesetzt wurden, sollen jemenitische Huthi-Rebellen verantwortlich sein. 
Laut al-Falih handelt es sich um einen „feigen Terroranschlag und Sabotageakt“, der sich nicht nur auf das saudische Königsreich abzielt, sondern auch die Sicherheit der internationalen Öl-Versorgung unterminiert. Auch die Weltwirtschaft leide darunter.  Daher müsse man sich um Bekämpfung aller Terrorgruppen, die hinter solchen Verbrechen stecken, einschließlich der von Iran gestützten Huthis im Jemen, bemühen. 

Die Pipeline wurde vorübergehend geschlossen. Schon wieder meldete die iranische Presse als erstes den Angriff auf saudische Öl-Interessen. Ganz offenkundig ist der Iran bemüht zu zeigen wie weit sein Arm reicht, ohne dabei direkt belangbar zu sein. Daher kommen die Meldungen auch stets über nahestehende, libanesische Medien, nun sind es die Houthis, die Grund genug haben, gegen Saudi zurückzuschlagen. Und dennoch ist es nur ein "kleiner Gruß aus der persischen Küche", den der Iran derzeit serviert. Pompeo weiß wohl, warum er neulich nach Bagdad eilte. 
Und heute eilt und weilt Pompeo bei Lawrow und Putin und verkündete am Weg dorthin die "Notwendigkeit in den US-Russischen Beziehungen voranzukommen, zumindest dort, wo es auch dem nationalen Interesse der USA entspricht". 
Die saudischen Öl-Leaks treiben die Preise und erfreuen den russischen Staatshaushalt. Ansonsten wird Pompeo nach Brüssel, auch aus Moskau mit leichtem Gepäck abreisen. Zu allen großen Themen verlangen die USA bislang Unterordnung und drohen mit "Bestrafung". Trump wird die Suppe in Osaka alleine auslöffelnn müssen. TQM

 

USA   Nato   EU

12:12 I Sputnik: USA erwägen weitere Sanktionen gegen Nord Stream 2

Der US-Senat kann ein weiteres Gesetz über Sanktionen gegen Unternehmen verabschieden, die an der Verlegung russischer Meerespipelines, vor allem Nord Stream 2, beteiligt sind. Dies teilte das Magazin „Foreign Policy“ mit, dem eine Kopie des Gesetzentwurfs vorlag.
Die Gesetzesvorlage wurde von dem republikanischen Senator Ted Cruz und der Demokratin Jeanne Shaheen vorbereitet.
Dem Dokument zufolge soll Personen, die beim Bau von Nord Stream 2 eingesetzte Schiffe verkaufen oder vermieten, die Einreise in die USA verwehrt werden. Darüber hinaus werde ihr Vermögen im Land eingefroren.
Außerdem würden die Strafmaßnahmen Personen und Unternehmen betreffen,  die finanzielle oder technische Unterstützung sowie Versicherungen für solche Schiffe anbieten würden.

Das muß man dreimal durchlesen, um die sagenhafte Chuzpe zu verinnerlichen! Die USA, die sich "Sorge" um die Energiesicherheit Europas machen, drohen dem rein europäisch-russischem Projekt. Gleichzeitig zwingen sie Europa zum Ankauf des teuren, verflüssigten Fracking Gases. Der Antrag wird von dem gescheiterten Rep. Präsidentschaftskandidaten und Trump-Widersacher, Senator Ted Cruz eingebracht, gemeinsam mit den Democrats. CSU-Webers Freunde drehen auf, während dieser auf das höchste Amt der EU-schielt! Wie lange werden sich die Europäer noch diese transatlantischen Ketten gefallen lassen? Sebastian Kurz posierte mit Weber und stört sich an Wiener Schnitzel Normen aus Brüssel. Die HC-FPÖ fürchtet sich im EU-Wahlkampf vor Armin Wolf und der EU-Erweiterungskommissar des "neutralen" Österreich, Johannes Hahn, drängte öffentlich zu einer Zwang-Westintergration Mazedoniens in die EU+NATO. TQM

12:30 | Leser-Kommentar
ich halte das Vorgehen der USA im Sinne ihrer Interessen fuer zwar hart aber legitim. Es wird dringend Zeit, dass unsere Marionetten "da oben" eine Antwort darauf finden, die _unseren_ Interessen dienen. Schwache Herrscher sind schlechte Herrscher - das merkt man an jedem Atemzug.
Da hilft kein bitchen, dass andere staerkere Herrscher haben. Da hilft nur Hintern zusammenkneifen oder untergehen.
So ist das Leben. Man kann keine Waschlappen waehlen und sich hinterher (erfolgreich) darueber beschweren, dass Waschlappen herrschen.Das ist wie in einem Sportwettkampf, wenn der Schwaechere verliert und sich hinterher beim Kampfgericht beschwert, es sei unfair gewesen, weil er ja der Schwaechere gewesen sei.

USA   Tuerkei   Russland

09:48 I Sputnik: USA bitten die Türkei um Verschiebung des S-400-Kaufs

Ankara zieht einen Antrag Washingtons in Betracht, laut dem der Kauf der russischen Raketenabwehrsysteme S-400 auf 2020 verschoben würde. Dies meldet Bloomberg unter Berufung auf zwei Quellen, die mit der Situation vertraut sind.
Die Regierung von Donald Trump soll die Türkei letzte Woche gebeten haben, die für Juli geplante Anschaffung der Luftabwehrkomplexe bis 2020 aufzuschieben, so Bloombergam Montag.
Eine Verzögerung würde Washington und Ankara mehr Zeit verschaffen, um die Sackgasse zu überwinden, die ihre Beziehungen belastet und zu weiteren Sanktionen gegen die türkische Wirtschaft führen könnte.

Den Trump-Feindsender Bloomberg muss man, ob seiner häufigen Desinformations-Espapaden mit Vorsicht genießen. Dennoch schiessen die Russen sofort die Meldung hinaus, die nicht denkunmöglich ist. Nun zwingen sie die Türkei/Erdogan, oder die zweite Reihe, zu einem Statement dazu. Erstaunlich auch, daß die USA einmal um etwas "bitten" - ist das schon das Indiz auf "Fake-News"??? 
Es bleibt aber die Frage offen, was die Türkei dafür bekommt - und die gleichlautende Antwort lautet - NICHTS! Nichts in Syrien, nicht den Kopf des Gülen, keine Kompensation für den hochprofitablen Handel mit dem Iran, nichts bezüglich Zypern und der Ausbeutung der offshore Gasfelder, keine Rolle in Nahost. 
Andererseits jetzt, wo die antiken, ukrainischen S-300 auf US-Territorium gesichtet wurden, könnte Erdogan einwenden, daß die Türkei ebenfalls das Recht auf nicht -NATO-kompatible Luft-Abwehrsysteme habe! TQM

 

Ungarn   USA

07:52 I Kurier: Orbán kassiert im Oval Office bei Donald Trump nur Lob

Die Miene von Viktor Orbán war schon gelöst, als Donald Trump den ungarischen Ministerpräsidenten am Montag kurz nach dem Mittagessen des US-Präsidenten vor dem Weißen Haus begrüßte. Minuten später im Oval Office war der Rechtspopulist tiefenentspannt.
„Knallhart“, „hoch respektiert, wenn auch ein bisschen kontrovers, in ganz Europa“ und „enorm erfolgreich“ nannte der Hausherr jenen Mann, dem Vorgänger Barack Obama eine Visite versagte. Keine Silbe, dass Orbán in der EU als Paria und Demokratie-Verächter gilt. Im Gegenteil. „Du hast einen guten Job gemacht und für Sicherheit in Deinem Land gesorgt“, sagte Trump und fügte hinzu: „Er hat, wie viele Leute sagen, das Richtige bei der Einwanderung getan.“

Die BRD=Blödeste Redaktion Deutschlands, "Der Spiegel", der gestern noch Orbans Besuch als "lästig für Trump" bezeichnete, schweigt heute dazu. Auch die Jerusalem Post, gibt die Lobes-Kaskaden Trumps an Orban unfiltriert weiter: "Orban sei der Verteidiger der Christenheit", "Sie haben wirklich eine Blockade gegen den Flüchtlingsstrom errichtet, wir schätzen das sehr",...
Lästig war hingegen der schäumende Deep State, Mundwinkel wie Merkel, Gekeiffe auf CNN und in der EU-System-Presse. TQM

 

USA   Iran

 07:40 I Dalysabah: Initial US assessment blames Iran for attacks against ships off UAE coast

Ein Team des US-Militärs untersuchte auf Bitte der VAE die Schäden an den Schiffen, die vor Fudjairah durch Explosionen getroffen wurden. Die Löcher messen 1,5-3 Meter und sind knapp unter der Wasserlinie. Ein Erstbericht macht den Iran, oder seine Handlanger für die Sabotage verantwortlich, konnte aber bislang keine Beweise erbringen. Die Schäden seien durch Sprengsätze hervorgerufen worden. 

Die Schäden und die Erklärung dazu wirken schlüssig. Mittlerweile berichtet heute die Jerusalem Post, daß die USA für den Fall, daß der Iran die USA angreift 120.000 Soldaten in den Nahen Osten schicken würden. Gestern berichtete die Jerusalem Post, daß Trump gegen den Rat seiner Umgebung keinen Krieg mit dem Iran wolle, da er selbst ein Gegner des US-Irak-Kriegs war, "da Nahost-Kriege nichts außer Sand und Tod bringen". Die Jerusalem Post teilt die Ansicht mehrerer israelischer Analysten, daß es zu keinem Krieg mit dem Iran komme, außer durch ein Versehen. Trump wolle den Iran lediglich zu einem neuen Abkommen zwingen, während der 12-Punkte Plan des Pompeo auf einen Regime Change hinarbeite. Die EU könne die iranische Wirtschaft retten, jedoch werde sie es nicht nicht tun. Das, was ihre Diplomaten sagen und das was ihre Wirtschaft tatsächlich tut, klafft auseinander. Niemand wage es den US-Amerikanischen Markt gegen den iranischen Markt zu tauschen. Die EU könnnte aber den Iran dazu bewegen wollen, zurück an den Verhandlungstisch zu kehren - aber warum soll der Iran mit einer schwachbrüstigen, wortbrüchigen EU verhandeln??? Die Iraner könnten im Falle neuer Verhandlungen maximal ihr Regime retten, so die JPOST.
Vor dem Tauwetter mit Trump, war jedoch Nordkorea selbst von China weitgehend isoliert, während der Iran einen starken Austausch mit der Türkei pflegt, die unbenommen der Drohungen Washingtons, diesen weiter ausbaut. Auch Russland, China und Indien werden keine Total-Sanktionen gegen den Iran mittragen. Der ohnehin zuletzt minimale Handel mit der EU reduziert sich eben gegen Null - schlecht für die Iraner und Europäer, aber auch nicht entscheidend. Auch der Irak wird seine Grenzen zum Iran nicht schließen. Vergessen wir auch nicht, daß der Irak Saddam Husseins ca. 15 Jahre, teils vollständiger Sanktionen überdauerte. 
Was wollen die USA mit 120.000 Soldaten? Sie in Kuwait sammeln und diesmal gegen Teheran marschieren? Ein völlig unrealisitisches Szenario, das nicht einmal als Schreckgespenst taugt. TQM


USA   China   Russland

06:55 I TQM: Bolto&Pompeo: Zertrumpelt vor Osaka?

Trump kündigte an Präsident Xi und Putin beim G-20 Gipfel nächsten Monat in Osaka zu treffen.
Die 60 Mrd Retourkutsche Chinas im Zollstreit tritt mit 1. Juni in Kraft und ist die Reaktion auf die 200 Mrd. Keule Trumps gegen China. China deponierte, daß das Gebahren der USA nicht mit der Würde Chinas vereinbar sei - wie wahr.
"All options are on the table", ein inflationärer Satz, der wie angekündigt dazu führte, daß sich die Tischplatte im Pentagon durchbiegt, vielleicht auch bald bricht.
Das Hauptproblem Trumps sind nun Bolton&Pompeo. Ginge es nach ihnen, hätten sie ihn schon an allen Ecken der Erde in einen Mehrfrontenkrieg hineingedrängt. Zweifelsohne dachte Trump, sie als Bluthunde vorzuschicken, unter deren martialischen Sprüchen und blutig bebilderten Tweets die Welt erstarrt. Dies ist aber weder in Moskau, noch in Peking, nicht in Pjöngjang und auch nicht in Teheran der Fall - nicht einmal in Caracas.
"Hunde die bellen, beissen nicht" und so muß Trump die Kläffer von den Hosenbeinen seiner Widersacher abziehen und das eineinhalbstündige Telefonat mit Putin beim G-20 Gipfel in Osaka fortsetzen - und zwar mit einem "Erfolg"!
Wie aber, wenn die entfesselten Neocons die Rettung ihrer eigenen Haut nur mehr im Krieg sehen? Selbst den EU-Außenministern ist nicht mehr ganz wohl. Heiko Maas, optisch eine halbe Portion neben Pompeo, politisch überhaupt nur ein Fall für die Briefwaage, piepste heute in Brüssel, "dass wir nicht wollen, dass es zu einer militärischen Eskalation kommt". Was für eine Ansage! Die Aufforderung des Iran den Deal binnen 60 Tagen-Frist nachzukommen, trauten sich die EUnuchen aber doch nicht zu. Erinnern wir uns daran, daß völkerrechts-verbindliche Verträge für Merkel bloß eine "Chance" sind, ein Lotto-Schein, ein Dreh am Glücksrad in Brüssel!
Die US-Ankündigung "to bring Iranian oil-exports down to zero", bringt den Persischen Golf zum brodeln. Als erste Opfer zeugten saudische Öltanker, vom US-Irrglauben die Strasse von Hormuz zu einem exklusiv saudischen Ölventil werden zulassen, während die persischen Schleusenwärter verhungern sollten.
Die Schäden an den Handelschiffen und Öltankern vor Saudi und Fudjairah weisen aufgrund BERICHT+VIDEO des nach innen gebogenen  Schiffstahls auf äußere Einwirkung hin.
Bekannt ist, daß die Revolutionsgarden über mehrere hundert Speedboats verfügen, die mit Sprengstoff beladen werden können, Raketenwerfer, Haftminen, Drohnen, etc..
Torpedos, jedoch richten kapitalere Schäden an und wären hinsichtlich ihres Ursprungs klar identifizierbar - der Iran will wohl eine Message senden, nicht aber eine offene Kriegserklärung.
Erinnern wir uns an  den Zerstörer USS Cole, der im Oktober 2000 vor Aden von einem sprengstoffbeladenen, kleinen Boot mit zwei Mann Besatzung angegriffen wurde. Die Bilder zeigten ein 9x12 Meter großes Loch, der Stahl wurde durch die Detonation nach innen gebogen, 17 US-Marine Soldaten starben. 
Die Verwundbarkeit ziviler-, als auch Kriegsschiffe mit einfachen Mitteln, ist also wohl außer Streit. Die mehrfache US-Ankündigung keinen Krieg mit dem Iran zu wollen, sondern ihn "lediglich zu erwürgen" ist schon einigermaßen absurd. Die Möglichkeiten des Iran symetrisch und vor allem asymetrisch zu reagieren um sich einen "Luftröhrenschnitt" zu verschaffen, sind wie auf b.com ausführlich dargelegt, mannigfaltig. Im Würgegriff der USA, wie im Wrestling am Boden zu klopfen und abzutreten, entspricht vielleicht den Geschmack Trumps, nicht aber den Optionen und Absichten des Iran. Ein heißer Iran-Krieg kostet Trump den "Jahrhundert-Deal" mit Israel, zumindest auch die zweite Amtszeit, tausenden Amerikanern das Leben, steckt die gesamte Region in Brand und hinterläßt keine Sieger. 
Vielleicht dämmert es Bolton&Pompeo, daß ihr Ende naht und Trump die beiden Clowns (Zitat, Ron Paul) feuern muß, bevor sie losfeuern. Spätestens im Juni beim G-20 Gipfel ist es wohl soweit. Während die Köpfe in der Trump-Administration weiter rollen, sitzen die Turbane der Mullahs so fest wie seit 40 Jahren. TQM

 

 

13.05.2019

 

Ungarn   USA

15:37 I SPON: Orbán trifft Trump in Washington "Ungarn First" zu Besuch bei "America First"

Zwei lange Jahre musste Viktor Orbán auf einen Termin im Weißen Haus warten - dabei hatte er Donald Trump im Wahlkampf heftig umgarnt. Das Treffen ist für den US-Präsidenten eher lästig.

Ein derartiges Feuerwerk an Desinformation verdient eine entsprechende Würdigung. Also diesmal zur "schwarzen "Spiegel"-Punktation, gleiche den "grünen" Kommentar, Punkt für Punkt!

Aktuell herrscht vor allem in fünf Punkten Ärger zwischen den USA und Ungarn: 

  • Den erzwungenen Umzug der von US-Börsenmilliardär George Sorosgegründeten Central European University nach Wien sieht man in Washington als Angriff auf eine US-amerikanische Institution.

- Wer ist "man"? Wer ist "Washington"? Trump ist ebenfalls ein entschiedener Gegner des Soros und vice versa. Der Trump-Freund Netanjahu schickte seinen Büroleiter nach Budapest um persönlich Viktor Orban mit belastendemMaterial über Soros zu versorgen.

  • Ungarn blockiert wegen des ukrainischen Sprachgesetzes, mit dem Ungarisch als Minderheitensprache unter anderem im Schulunterricht beschränkt wird, die Zusammenarbeit zwischen der Nato und der Ukraine schon seit fast zwei Jahren.

- Trump schert sich einen Dreck um die Ukraine. Poroschenko wollte er kaum empfangen und nun schickte er Giuliani nach Kiew um belastendes Material über Joe Biden und dessen Korruptionsachse über seinen Sohn im ukrainischen Gashandel zu "bergen". Über die Krim meinte Trump, daß sie russisch sei, da die Leute dort russisch sprechen.

  • Die russische Internationale Investitionsbank will ihr Zentrum nach Budapest verlegen, damit soll für Mittel- und Südosteuropa langfristig eine russische Alternative zu westlichen Banken entstehen. Das Institut soll angeblich geheimdienstlich aktiv sein, der Vater von Chef Nikolai Kosov war einst KGB-Offizier in Budapest.

- An der AIB Asian Investment Bank it Sitz in Peking sind 57 Staaten beteiligt. Die Liste der reichsten Bürger Londons durchziehen Russen. Was soll Trump gegen eine Filiale der Russen in Budapest einwenden? 

  • Ende 2018 schob Ungarn zwei gesuchte russische Waffenhändler nach Russland ab, statt sie in die USA auszuliefern, was Washington als Affront wertete.

- Wer ist schon wieder "Washington"??? Wurde George Washington´s Geistwesen in einer Deep State Seance angerufen???

  • Ungarn weigerte sich seit 2017, die Verteidigungskooperation mit den USA zu erneuern und ein entsprechendes Abkommen zu unterschreiben.

-Ungarn gab mittlerweile bekannt US-Waffen zu kaufen und das Abkommen wurde bereits unterschrieben. Der Text nicht veröffentlicht, was eher ein US-Ungarischer Affront an NATO-Brüssel ist!

Also, wer, oder was ist "Washington"?  2014 nannte US-Senator John McCain Orbán einen "neofaschistischen Diktator" - eine wunderbare Referenz für Orban bei Trump, aus dem Mund des Trump-Hassers McCain. Der Deep State und Soros-Fanclub tobt. Democrat Kongreßabgeordnete und ihre Republican-Mithelfer aus Kongreß und Senat.  
Wie sagenhaft billig, blank und verbrettert ist "Der Spiegel" um so einen Schwachsinn zu faseln??? TQM

Ukraine   USA

14:00 I Sputnik: Geheimer Deal mit ungeheimer Technik: Hat Kiew S-300-Systeme an USA geliefert?

Die S-300-Systeme sind mutmaßlich aus der Ukraine in die Vereinigten Staaten gelangt“, sagt der Fachjournalist Igor Korottschenko, Chefredakteur einer russischen Rüstungszeitschrift, laut der Zeitung. „Dass die Ukraine unter Präsident Poroschenko im Rahmen einer Geheimkooperation mit dem US-Verteidigungsministerium den Amerikanern Zugang zu sowjetischer Militärtechnik gewährte, ist bekannt“, so der Experte.
Gut möglich, dass bei dieser Kooperation auch eine Lieferung alter sowjetischer S-300-Systeme an die USA vereinbart worden sei, „damit Spezialisten der US Air Force sich mit der Funktionsweise dieser Technik vertraut machen und entsprechende Gegenmaßnahmen ausarbeiten konnten“, sagt Korottschenko.

Da dachten die Ukrainer sich einmal bei den USA wichtig machen zu können - und dann so etwas! Die S-300 der Ukrainer sind eine uralt Version basierend auf das Basismodell der 1970er Jahre. Das ist also in etwa so, als ob die US-Firma Bose einen DDR-Schallplattenspieler der Firma Robotron auf Ebay heimlich ersteigert, um sich an ihren eigenen Klangprodukten zu ergötzen - unfassbar lächerlich! 
Es erinnert auch an die Anektote des Ex-CIA-Agenten Robert Baer, der erzählte, daß die Talliban den Amerikanern kistenweise vermeintliche Raketen verkauften, in Holzkisten, in denen sich jedoch nur  Steine befanden. TQM

China   USA

07:40 I SPON: Trump sieht USA im Vorteil - China gibt sich unbeeindruckt

Im Handelsstreit mit China läuft für die USA alles wie geplant - zumindest nach Darstellung von Präsident Donald Trump. "Wir sind mit China genau dort, wo wir sein wollen", schrieb er am Sonntag auf Twitter
China wiederum gab sich unbeeindruckt. Die Volksrepublik habe keinen Grund, einen Handelskrieg zu befürchten, hieß es am Montag in einem Kommentar der Tageszeitung "Global Times", die unter der Schirmherrschaft des Parteiorgans der regierenden Kommunistischen Partei in China erscheint. "Die Vorstellung, dass China das nicht aushalten kann, ist eine Fantasie und Fehleinschätzung." Der Kommentar erschien unter der Überschrift: "Die US-Politik des maximalen Drucks ist nutzlos."
Trump behauptete am Sonntag auch, die USA würden Zölle von China in zweistelliger Milliardenhöhe einnehmen. Das hat er bereits mehrfach geäußert, obwohl es falsch ist: Die Zölle werden nicht von der chinesischen Regierung oder Firmen mit Sitz in China gezahlt, sondern von Importeuren chinesischer Güter. Das sind in der Regel US-Firmen oder in den USA registrierte Töchter ausländischer Unternehmen. Diese wiederum reichen die Kosten häufig an ihre Kunden weiter, die überwiegend Hersteller und Verbraucher in den USA sind.

Russland aus dem europäischen Energiemarkt drängen, die Türkei mit "Verwüstung" seiner Wirtschaft drohen, den Iran unter militärischer Einkreisung erwürgen, die Chinesen mit dreistelligen Milliarden-Zöllen zur Unterschrift zwingen, den CIA-Jünger in Venezuela um Militär-Intervention bitten lassen - eine immer längere Kette an Ultimaten an allen Ecken der Welt, stellen letzlich die USA selbst vor ein gewaltiges Problem.
Kim verließ die "Verhandlungen" in Hanoi, als Pompeo und Bolton Trump zur Forderung eines Nuklear-Entwaffnung Nordkoreas ohne Aufhebung der Sanktionen zwangen. Guaidos Marsch auf Caracas endete kläglicher, als Hitlers Marsch auf die Feldherrenhalle, saudische Tanker brennen unter den Augen amerikanischer AWACS, Erdogan kauft S-400 und bezeichnet die USA als Herbergsgeber von Mördern und Putschisten, die BRD trotzt der Nordstream-Schließung und China weist das "einmalige Angebot" Trumps zurück. Was nun? TQM

Saudi Arabien   USA   Iran

18:08 | KenFM: STANDPUNKTE • USA treiben IRAN in den Krieg. Deutsche Regierung bildet saudische Offiziere aus

Wenn man wissen will, ob es regnet, hält man die Hand aus dem Fenster. Will man wissen, was die Regierung denkt, was wir denken sollen, dann schaut man in die "Tagesschau". Seit Donald Trump vor einem Jahr das von den Vereinten Nationen ratifizierte Atomabkommen mit Teheran ablehnte, sagte er, er wolle ein besseres Geschäft. Und außerdem müsse der Iran sein Verhalten ändern und sich wie ein "normales Land" verhalten. Seit der Verlegung des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" und einer US-Bomberstaffel in Richtung Iran ist klar, was die USA als normal ansehen:

18:06 | sputnik: Norwegisches Schiff im Golf von Oman „von Objekt getroffen” - Medien

Der unter norwegischer Flagge fahrende Öltanker „Andrea Victory“ ist am Sonntagmorgen im Golf von Oman auf mysteriöse Weise beschädigt worden. Der Tanker sei „von einem unbekannten Objekt“ getroffen worden, teilte ein Sprecher des Seefahrt-Dienstleisters Thome Ship Management der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag mit.

19:59 | Leser-Kommentar
Was läuft hier wieder für Schauspiel ab ? Von einem unbekannten Ojekt getroffen, das dem Bild nach, Schiffstahl massiv deformiert. Fast könnte man meine, es wäre ein Torpedo gewesen, in der Regel eplodieren solche Werkzeuge oder war es eher ein Pfeil und Bogen ?
Und nach Bild das Heck getroffen, das jedoch ein Torpedo, ohne das expoldiert so einen Schaden anrichtet, ist seltsam ebenso die Tatsache, das Loch ist Meeresspiegelhöhe ist. "Bedeutsam ist auch die erzielbare Waffenwirkung, die bei Handelsschiffen und militärischen Einheiten unter anderem von der Statik des Schiffes sowie seiner Panzerungsverteilung abhängt und die Trefferzone (in diesem Fall die Einschlaghöhe) vorgibt. In der Regel ist aber ein Leck weit unterhalb der Wasserlinie schwerer abzudichten und die Panzerung von Kriegsschiffen im Bereich der Wasserlinie am stärksten". https://de.wikipedia.org/wiki/Torpedo
Daraus stellt sich Frage, was sollen solche Meldungen, im Grunde ist ja nichts anderes als "Blechschaden" oder hat der Iran mit Steinen geworfen ? Ob sowas ein Angriffgrund ist, vielleicht kann TQM als Spezialist hierzu was sagen.

22.20 I Werter Leser: Bitte dazu im obersten Tages-Kommentar nachlesen! TQM

09:16 | KenFM: Ist der Überfall der USA auf Iran unausweichlich?

Und wieder bauen in den USA Kriegstreiber an einer Drohkulisse. Militärische Zuspitzungen gegen Teheran gab es seit Jahrzehnten, doch hatten sich alle als Bluff erwiesen. Weil Washington anders geworden ist, könnte es diesmal anders kommen, was eine Katastrophe für alle wäre.

07:10 | Dailysabah: Iran says will hit US 'in the head' if it makes military move

Der Leiter der Lufteinheiten der Revolutionsgarden sagte, daß zuvor ein amerikanischer Flugzeugträger eine Bedrohung darstellte, heutzutage jedoch eine Gelegenheit. Sollten die USA eine falsche Bewegung machen, werde man ihnen auf den Kopf schlagen.

Pompeo eilt heute nach Brüssel, wo die EU-Außenminister eine Krisensitzung zum Iran abhalten, morgen soll er Putin und Laworow treffen. Pompeo, der CIA-Anti-Iran Spezialist ist nervös. In Venezuela gescheitert, von den Nordkorea Verhandlungen ausgeschlossen,  wäre eine blutige Nase vor Persien, das letzte was Trump im Vorfeld des Kushner-Plans benötigt. Wenn das bedrohliche Aufbäumen den Iran nicht sonderlich beeindruckt, dann brennen nicht nur - wie gestern saudische Öltanker vor Fudjairah, sondern die Sitzpölster in den Palästen in Riad. TQM

12.05.2019

Iran   USA

14:22 I PressTV: Massive explosions reported at UAE port

Im Ölhafen des VAE-Emirats Fujairah sollen heute morgen 7 Öltanker in Flammen aufgegangen sein. Behörden der Emirate bestritten dies, obwohl westliche Flugzeuge laut Internet-Aktivisten über dem Hafen kreisten. Letzte Woche gingen im saudischen Hafen Yanbu ebenfalls Öltanke in Flammen auf. Auch dazu wurden bislang keine Gründe genannt. 

Im Lichte des massiven US-Aufmarsches mitsamt zusätzlichem Flugzeugträger, eröffnen sich mehrere Denkmöglichkeiten. Entweder es waren tatsächlich iranisch-gesteuerte Sabotage-Akte, als Vorgeschmack auf die totale Öl-Blockade durch die USA und die US-gesteuerten Golfstaaten wollen diese Schlappe aus Gründen der Nationalen Sicherheit und des Vertrauens in die Öl-Versorgungssicherheit nicht öffentlich werden lassen, oder eine False-Flag OP, ein kleines Pearl Harbour um den Iran hernach zu "bestrafen".
Vermutlich aber eher ersteres Szenario. Die USA scheuen die offene Intervention in Venezuela, viel mehr noch den offenen Krieg mit dem Iran. Wir dürfen auch nicht vergessen, daß in den Emiraten und im Osten Saudis bedeutende, teils massiv unterdrückte schiitische Minoritäten leben, in den VAE auch eine große Anzahl ethnischer Perser, mitunter seit vielen Generationen, bzw. längst eingebürgert. 
Trump ließ laut CNN seine Telefonnummer im Weissen Haus über die diplomatische Vertretung der Schweiz in Teheran an die iranische Regierung übergeben, falls sie ihn kontaktieren möchten. Der Iran wies dieses Angebot bereits zurück, da er sich durch eine Mischung aus Drohungen und Sanktionen nicht zu Verhandlungen gängeln lasse.
Im Gegensatz zu Nordkorea, sind die Forderungen der USA an den Iran unerfüllbar. Der Iran müsse sich aus allen Regionalstaaten zurückziehen und hinter seinen Grenzzäunen verschwinden.  In der über 3000 jährigen Geschichte der Perserreiche ein völlig undenkbarer "Wunsch" der USA. Niemals werden sich die Iraner, selbst im Falle eines "Regime-Change" den Saudis unterwerfen. Zudem sehen wir anhand der Türkei und des Gülen-Putsches, bzw des S-400 Kaufs, daß auch ein souveräner Staat innerhalb seiner Grenzen -  jedoch nicht unter US-Knute - keinen Anspruch auf Souveränität und intergrität besitzt, wie dies auch die "orangen Revolutionen" und der Arab Spring bewiesen. Nur eine Position der Stärke verschafft Respekt. Bei Kim sind es Raketen und ein Häuflein Plutonium, beim Irak ist es seine geopolitische Lage, gepaart mit seinem Netzwerk in der Nachbarschaft. Die Reise
Pompeos nach Bagdad zeigte die Nervosität Washingtons auf. Zu recht, denn die Iraner sind sowohl zu direkten Schlägen, als auch zu asymetrischen Schlägen in der Lage. Ein großer Krieg am Golf würde eine ungeheuerliche Zerstörung der Region mit sich ziehen, wesentlich über dem, was der Irakkrieg verursachte.
Ein Krieg gegen den Iran ist nicht nur ein Krieg gegen dessen System, sondern ein Krieg gegen die Iraner, gegen die Schiiten, egal ob Perser, Saudis, Bahrainis, Irakis, Syrer und Libanesen. Er würde sofort einen Flächenbrand entfachen und abertausende Amerikaner, Soldaten und Zivilisten, in Säcken heimschicken.
Denn so, wie es im Kleinen für Israel und seiner weltbesten Luftabwehr unmöglich ist den Gaza-Rakentenregen aus kurzer Distanz abzufangen, so ist es für die Amerikaner im Großraum Nahost unmöglich ihre Camps und Basen zu schützen, ihre zehntausenden Staatsbürger, die in den Golfstaaten leben und arbeiten.  Selbst die Drohung nuklearer Schläge und der "Vernichtung" des Iran, würde die US-Interessen mit ins Verderben ziehen. Der Iran ist merklich nervös, steht vor immensen sozialen- und Versorgungsproblemen, aber lange nicht am Abgrund. Der ultimative Druck der USA auf Teheran mit der eingestandenen Absicht die Wirtschaft des Iran zum Erliegen zu bringen treibt nicht das Volk gegen die Regierung, sondern führt weitgehend zur Solidarisierung im Inland und zur Solidarisierung der Iran-Sympahtisanten im Ausland, mit der standhaften Politik Teherans. Schon wieder haben sich die Clowns Pompeo&Bolton grob verschätzt. Aber auch Trump wird so kein Hamburger-Meeting mit Rouhani erzwingen. 

Tuerkei   Nato

08:42 | Dailysabah: Erdoğan says countries sheltering coup perpetrators cannot lecture Turkey

Erdogan ging vor Anhängern auf die Kritik aus einigen westlichen Ländern wegen der Wahlwiederholung in Istanbul ein. "Länder die Putschisten und Mörder Unterschlupf gewähren, können der Türkei keine Lehren erteilen. Die Türkei ist ein demokratischer, souveräner Staat, der sich nach seinen Gesetzen richtet und niemeandens Mandatsgebiet."

Soweit die gereizte Reaktion Erdogans auf Zurufe wie im "Spiegel", wo die Wahlwiederholung in Istanbul als endgültigen Weg in die "Diktatur" betzeichnet wurde, mehr noch aber der Hinweis auf die USA und der Beherbung Gülens. Noch immer ist die Türkei mit der Zurückweisung von gestreuten Gerüchten konfrontiert, wonach sie knapp davor stünden den S-400 Kauf doch noch rückgängig zu machen. Gleichzeitig fiel letzte Woche die türkische Lira auf ein Jahrestief. Seltsame Zusammenhänge... TQM 

11.05.2019

USA   Iran

19:25 | welt: USA schicken weiteres Kriegsschiff und Flugabwehrraketen in den Nahen Osten

Im Konflikt mit dem Iran haben die USA ihre Militärpräsenz im Nahen Osten verstärkt: Wegen der erhöhten Gefahr eines iranischen Angriffs würden ein weiteres Kriegsschiff und ein Flugabwehrraketensystem in die Region verlegt, teilte das US-Verteidigungsministerium am Freitag in Washington mit. Erst vor einigen Tagen hatten die USA den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und mehrere B-52-Langstreckenbomber dorthin geschickt.

Dann hat Trump es mit seinem "make America great ageain" doch anders gemeint? TB

10.05.2019

Venezuela   USA

13:00 I Der Standard: Guaidó nicht gegen US-Intervention in Venezuela

Venezuelas Oppositionschef und Parlamentspräsident Juan Guaidó zeigt sich offen für eine US-Militärintervention in seinem Land. "Sollten die USA eine Militärintervention vorschlagen, würde ich das wahrscheinlich akzeptieren", sagte er der italienischen Tageszeitung "La Stampa". 

Selbst die Spätgeburt des Putsches klappt nicht! Da hilft nur mehr John Bolton, in der Hollywood Rolle als "Hebamme des Grauens"! Guaidó, nobody´s darling in Venezuela, braucht ein wenig Invasions-Infusion! Ohne Zweifel fänden sich zahlreiche BRD-Bürger in der Rolle des "legitimen Bundespräsidenten", die nichts gegen eine russische Intervention in der BRD hätten! Auch die Gelbwesten in Frankreich könnten Kraft ihrer legitimen Anliegen aus dem Volk, das Tränengas-Regime des Macron, mittels Salvini Truppen beenden wollen! Hört sich gut an!!! TQM

 

Iran   Deutschland   EU

07:40 | SPON: Irans Atomprogramm Washington droht, Teheran trotzt

Der Handel zwischen Deutschland und Iran ist einem Medienbericht zufolge zu Jahresbeginn stark eingebrochen. Die Exporte Deutschlands in die Islamische Republik seien im Januar und Februar 2019 auf rund 233 Millionen Euro geschrumpft, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie beriefen sich dabei auf Berechnungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). 
Gemeinsam mit der EU wiesen Deutschland, Frankreich und Großbritannien unterdessen das iranische Ultimatum zum Atomabkommen als nicht akzeptabel zurück. "Wir fordern Iran nachdrücklich auf, weiterhin vollständig seinen Verpflichtungen (...) nachzukommen und von Eskalationsschritten Abstand zu nehmen", heißt es in einer am Donnerstag von den Außenministern und der EU-Außenbeauftragten veröffentlichten Erklärung.
Die europäische Seite sei entschlossen, den legitimen Handel mit Iran aufrechtzuerhalten, um das Abkommen zu erhalten. Jegliche Ultimaten weise man aber zurück.
Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte an die Regierung in Teheran, auch die eigenen Chancen des Abkommens zu sehen, und betonte die Gesprächsbereitschaft der deutschen Regierung. "Unsere Hand bleibt an dieser Stelle jedenfalls ausgestreckt", sagte sie am Rande des EU-Gipfels im rumänischen Sibiu. "Wir wollen weiter auf die diplomatische Lösung setzen."

Merkel übertünchte auch wiederholt ihr Massen-Invasions-Desaster "als Chance". Ein internationales Abkommen mit "Garantie-Mächten" ist keine "Chance" wie ein Lotto-Schein, sondern ein völkerrechts-verbindliches Dokument. Nicht so für die BRD und der restlichen "Europäischen Wertegemeinschaft". Der nunmehrige BRD-Präsident Steinmeier "garantierte" seinerzeit mit Janukowitsch reguläre Wahlen in der Ukraine, es folgte der Maidan und Victoria Nulands legendäres "Fuck the EU."
Die BRD trat als Garant des Minsker Abkommens in Erscheinung und brach der Siegellack noch ehe er getrocknet war. Die EU installierte das islamistische Regime in Tripoli und kämpft, nur mehr zaghaft verdeckt, mittlerweile auf beiden Fronten.
Die Mehrheit der EU-Staaten anerkannte im Gegensatz zur UNO, völkerrechtswidrig Juan Guaidó, führte aber 7 Jahre lang  völkerechtswidrig den kriminellen Krieg gegen Präsident Assad.
Die EU erlässt Russland-Sanktionen und der US-Russische Handel steigt. Die EU schafft nationales Recht ab und bricht EU-Recht, welches dieses ersetzt.
Das Atom-Abkommen mit dem Iran regelte beidseitige Verpflichtungen und damit einhergehende Erleichterungen und Garantien. Seit über einem Jahr kommt die EU den Garantien auf ihrer Seite nicht nach, obwohl kein iranischer Verstoß von der EU, als auch von der Atombehörde festgestellt wurde - nun weist die EU das "Ultimatum" Teherans an der Einhaltung des Abkommens zurück und fordert den Iran dazu auf, weiterhin an seine "Chance" zu glauben. Die "Vision EU" ist nichts weiter, als ein armseliger Sternennebel, aus Verordnungen und Vertragsbruch! TQM

09:31 | Leser-Kommentare zum TQM-Kommentar
(1) Diejenigen, die der Globulismus-Rendite nachjagen, machen bei den (schwachen) Bemühungen der EU für den Erhalt des Atomabkommens nicht mit. So wurde nach Abschluss des Atomabkommens keineswegs die Sanktionen aufgehoben, sondern gemildert. Auch gegenwärtig glaubt man, Iran damit abspeisen zu können. Aber selbst die Abspeisung funktioniert zur Zeit nicht.
https://www.tt.com/ticker/15627526/warten-auf-instex-gesellschaft-fuer-iran-handel-kommt-nicht-in-gang

(2) Auch wenn es in dem Bericht so drin steht. Es handelt sich nicht um ein rumänisches Sibiu sondern um ein deutsches / österr. K&K Hermannstadt.

09.05.2019

Belgien   Deutschland   UNO

08:45 I Dailysabah: Kuwait, Germany, Belgium call for urgent Syria meeting at UN

Kuwait, die BRD und Belgien beriefen eine Dringllichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates ein, um ihre Besorgnis über die russisch-syrischen Luftangriffe auf Idlib zum Ausdruck zu bringen.

Wie entlarvend, diese bösartige Allianz aus BRD und Belgien. Die BRD, Ausbrütstätte der Weißhelme und Belgien, tief involviert als jahrelanger Ausgangspunkt und Drehscheibe der dschihadistischen Söldner und deren Bewaffnung in Richtung Syrien. Nun sorgen sich die beiden um die Terror-Beule Idlib, in welche die Terroristen mit hunderten Busladungen zusammengefasst wurden. Übrigens sind beide Staaten nicht besorgt um den Hungerkrieg und Splitterbomben im Jemen, sondern liefern Waffen an Saudi... TQM

 

USA   Grossbritannien   EU

07:30 | RT: Pompeo threatens UK with intel sharing cut-off if they buy Huawei 5G

Pompeo warnte in einer Rede vor dem britischen Außenamt, daß GB, die speziellen US-Britischen Beziehungen auf´s Spiel setze, wenn es Huawei, oder ZTE erlaube am 5G Bieterverfahren teilzunehmen. Dieses könnte das Ende der 5-Eyes Gruppe bedeuten, die ihre Geheimdienstinformationen vorbehaltlos teilt. Der GB-Außenminister Jeremy Hunt versicherte, daß das US-Britische Verhältnis seit 1945 oberste Priorität habe und kein Sicherheitsrisiko zugelassen werde. 

Zudem betonte Pompeo gestern, daß die USA den Bau der Nordstream 2 nicht zulassen werden, um die Energie-Überlegenheit Moskaus in Europa zu brechen. Pompeo&Bolton gehen auf´s Ganze. Europa und selbst GB werden in die Sklaven-Kolonne gepeitscht. Egal, ob Warnungen vor dem Ausscheren der unilateralen Iran-Sanktionen, Nahost, Jemen, Handelsstreit, Russland-Sanktionen, China-Seidenstrasse, etc. Die USA fordern bedingungslose Unterwerfung, gepaart mit zur Schau gestellten Ultimaten und Drohungen.
Für die  perverse EU ist dies selbst in der heissen Phase des EU-Wahlkampfes - kein Thema! Im Gegenteil, fanatische Transatlantiker wie der CSU-Weber machen noch die Beine breit und überschlagen sich in Treue-Schwüren und Unterwerfungsgesten in Richtung Nordatlantik. Sagenhaft, wie willenlos sich das geschundene Wahlvolk in Europa, dieser EU und seiner Europa-feindlichen Elite ausliefert! TQM

08.05.2019

Suedkorea

Südkorea-Beitrag in die Rubrik Gesellschaft migriert! TB

Irak   Iran   USA

08:25 I PressTV: Iran notifies JCPOA partners of decision to suspend some commitments

Der Iran informierte die verbliebenen Signatarstaaten des Atomabkommens von 2015, daß es die Umsetzung der Einigung nach einer Frist von 60-Tagen aufkündigen werde, falls die verbleibenen Staaten ihren Verpflichtungen bis dahin nihct nachkämen. Der Iran habe bislang ausreichende Zurückhaltung und Geduld bewiesen. 


Die USA entsandten auf Vorschlag Boltons einen Flugzeugträger in den Persischen Golf, Außenminister Pompeo traf zu Unterredungen im Irak ein, um die irakische Staatsspitze vor "Deals mit dem Iran zu warnen und dessen Unabhängigkeit sicherzustellen". "Die Jordanier, die Saudis, die Emirate und alle Golstaaten wollen einen freien und unabhängigen Irak sehen", so Pompeo. Eine seltsame Forderung eines Außenmnisters, der noch Okkupationstruppen im Irak stationiert hält und der Saudis, die seit Jahren den Jemen mit Splitterbomben und Hungerblockaden überziehen! Eine Forderung der USA, die den Irak zerstörten und mit Uranmantelgeschossen verseuchten!
Die Forderung Pompeos ist eine "Mission Impossible" - das irakische Parlament beschloß neulich, sein Staatsgebiet gegen Angriffe auf Drittstaaten zu sperren. Die Mehrheit der irakischen Abgeordneten fordert den Abzug der Amerikaner. Der Irak kann, will und wird die Forderungen Pompeos nicht nur nicht erfüllen, sondern Pompeo beschleunigt das Gegenteil - seine Reise ist eine PR-Tour für den Iran!
Pompeo verlautbarte, daß er dem Präsidenten und den PM des Irak in gesonderten Unterredungen mitteilte, daß ein Angriff der Iraner auf US-Einrichtungen im Irak "unmittelbare Auswirkungen auf die Regierung des Irak hätte". Was machen dann die Amerikaner? Schicken sie Wolfowitz wieder als Gouverneur in die "Green Zone" Ziehen sie einen Bombenteppich vom Libanon, über Syrien, Irak, Iran bis nach Afghanistan und in Pakistan? Die Drohungen der "Clowns" Pompeo und Bolton sind schal. Pompeo, der von Kim Hausverbot in Nordkorea bekam, das Scheitern in Venezuela und nun die undiplomatische "Super-Nova" des US-Imperiums im "Nahost-Block". Die größte Gefahr für Trump und dessen Kushner Plan sind Pompeo und Bolton. Keine Frage, daß dies Trump längst schon dämmert! TQM

 

Venezuela   USA

07:47 I RT: Pence lifts US sanctions from Venezuela's defector general, hopes to inspire more turncoats

US-Vizepräsident Pence hob die Sanktionen gegen den ehemaligen Geheimdienstchef Venezuelas auf, um weitere Militars Venezuelas zum Überlaufen zu animieren. 

General Manuel Ricardo Cristopher Figuera, floh nach Spanien mit falschen Papieren und wurde dort verhaftet um wegen Drogenschmuggels in der Vergangenheit an die USA ausgeliefert zu werden. Nun also "begnadigt" in Pence. "Gute Drogen, schlechte Drogen", die neue Daily-Soap-Opera der Deep State Freaks. Die Rolle des Pence unter Trump ist ohnehin so "gewichtig", wie die des Strache unter Kurz. Erinnern wir uns, wie Pence verklemmt in der Olympia-Loge neben der Schwester Kim´s saß. Wenig später schwelgte Trump beim Tete-a-Tete mit Kim. Schauen wir mal, was diesmal die Rolle des Pence ist! TQM

 

Libyen

06:19 | rt: Libysche Nationalarmee behauptet, portugiesischen Piloten abgeschossen zu haben

Die Libysche Nationalarmee von Chalifa Haftar behauptet, das Kampfflugzeug Mirage-F1 südlich der libyschen Hauptstadt Tripolis abgeschossen und den Piloten gefangen genommen zu haben. Der Verletzte ist nach Angaben der LNA portugiesischer Staatsbürger.

Liebe RT-Redaktion, bitte entscheidet euch: Wurde nun die Mirage abgeschossen oder der Pilot? Egal, ist nur eine Kleinigkeit. Im Übrigen muss man das alles in den "richtigen Kontext" stellen und auf die Wortwahl achten. So wird ein Schuh daraus: Libysche Terroristen, vermutlich mit russisch/chinesischer Unterstützung, haben einen Friedensflieger der westlichen Wertegemeinschaft während einer humanitären Mission zur Sicherung der Menschenrechte aus einem Hinterhalt heraus abgeschossen .... HP

07:03 I TQM: Aber, geschätzter HP, da Extra-Pointe ist, daß wir vor wenigen Tagen hier berichteten, daß eine eine französische Spezialeinheit, die von Haftar´s Luftwaffenbasis kam und ihn dort unterstützte, schwer bewaffnet, an der tunesischen Grenze aufgegriffen wurde und über Djerba ausgewiesen wurde. Haben gewendete Vertreter aus Macronistan, die Vorbereitungen geliefert, den portugiesischen Piloten hinunterzuholen? Auch sollen US-Amerikaner mit Schlaubooten in Libyen eingedrungen sein. Findet hier ein heimlicher Krieg innerhalb des "Friedensprojekts EU" statt? Macron fordert plötzlich Russland die vollen Rechte im Europarat zu gewähren - Sachen gibt´s, die glaubt man kaum!  

08:27 I HP: Werter TQM: Aber das ist doch alles nur ein groooßes Missverständnis. Bei den französischen Spezialeinheiten handelt es sich in Wahrheit um einen Chor, der auf Einladung der humanitären Scharia-Vereinigung beim diesjährigen Freikörperkultur-Musikfestival der islamischen Weltliga in Tripolis auftreten sollte. Ähnlich sieht es mit den US-Special Forces und deren Schlauchbooten aus. Bei diesen handelt es sich um harmlose Handelsvertreter für Gummiwaren. Einzig beim bösen Bären im Osten ist Vorsicht geboten. Verschwörungstheoretiker behaupten bereits, Russland wäre das flächenmäßig größte Land Europas, unglaublich!

07.05.2019

Israel   Saudi Arabien

21:56 I Jerusalem Post: SAUDI JOURNALISTS SUPPORT ISRAEL OVER HAMAS IN LATEST BATTLES

"Unsere Herzen sind bei euch. Möge Allah Israel und sein Volk beschützen" schrieb Abd Al-Hamid Al-Hakim, Ex-Direktor des "Middle East Center for Strategic and Legal Studies" in Jeddah. "Wir werden nicht die Hände der verräterischen Iraner und ihrer Agenten in Gaza das israelische Volk erreichen lassen.

"Saudischer Journalist", erweckt ähnliche Gefühle des Vertrauens und der Sicherheit, wie "Schließfach-Wärter" in der Roma-Siedlung.
Abgesehen davon, daß die Hamas im wesentlichen von der Türkei und Katar, also Muslim-Bruderschaft/sunntisch gesteuert ist und nur ein kleiner Flügel mit dem Iran sympathisiert, ist Saudi wahrhaft kein guter Ratgeber. Jene Saudis, die sich plötzlich um Israel sorgen, sind Untertanen jenes Wahabiten-Clans, der als "Hüter der Heiligen Stätten", "Ungläubigen" den bloßen Zutritt nach Mekka und Medina verweigert, Massenköpfungen und Sharia-Amputationen öffentlich durchführt. Wahrscheinlich sind die Hofschranzen verbittert, weil Abbas die 10 Mrd. USD des Saudi Königs ablehnte? Sowohl Trump, als auch die Israelis wissen, was von Saudis zu halten ist. Nur eine Frage der Zeit bis die Saudi Royals ausgedient haben und aus ihren Kitsch-Palästen in die Wüste geschickt werden. TQM

 

USA   Deutschland

13:38 | dw: US-Außenminister Pompeo sagt Berlin-Besuch kurzfristig ab

US-Außenminister Mike Pompeo hat seinen an diesem Dienstag geplanten Deutschlandbesuch gestrichen. Grund seien dringende Angelegenheiten, teilte ein Sprecher der US-Botschaft mit. Der Besuch solle bald nachgeholt werden.

Obwohl wir nur zu gut verstehehn können, dass man ein Treffen mit dem Heiko gerne abgsagt, würden wir doch zu gerne wissen, "what lies beneath", denn Heikophobie alleine wird's nicht sein! TB

Iran

10:50 | parstoday: Iran: Teilweise Wiederaufnahme von Nuklearaktivitäten

Der iranische Vizeaußenminister sagte, dass Iran infolge des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen, und aufgrund der Nichteinhaltung der Versprechen der europäischen Länder, Iran in einem ersten Schritt einen Teil der Nuklearaktivitäten, die durch das Atomabkommen unterbrochen wurden, wieder aufnehmen wird.

Leser-Kommentar
Bisher drohte man nur. Jetzt soll umgesetzt werden. Man kann gespannt sein, wie nun die US-indoktrinierten Länder darauf reagieren. Wetten, dass Ursache und Wirkung nicht in Zusammenhang gebracht werden.

Nato   Russland

07:31 | RT:  Ban Russians from US, sanction sports teams & target Putin, says ex-NATO commander

Der scheidende NATO-Kommandeur in Europa, US-General James Stavridis, verkündete in einem "Time"-Artikel, daß die USA zu schwach auf den Müller Report reagierten. Die USA sollten nicht nur die russische Wirtschaft sanktionieren, sondern auch Sport-Teams, Symphonie-Orchester, Wissenschafter, Diplomaten und Zivilisten bis hinauf zu Putin.

Das ist also die Denkweise der obersten NATO-Führung, der sich die EU bedingungslos unterwirft. Das sind jene Deep State Figuren, welche Russland "aggressives Verhalten" vorwerfen, die NATO-Erweiterung um jeden Preis betreiben, "orange Revolutionen" anzünden, Kriegsschiffe vor die Küsten Russlands schicken und US-Flaggenparaden am baltischen Grenzzaun zu Russland abhalten. Miltärs also, die von einer politischen Agenda geleitet sind, die rein gar nichts mit einem militärischen "Verteidigungsbündnis" zu tun hat. Stavridis hat, kaum in den Ruhestand getreten, die Mission der "Westlichen Wertegemeinschaft " ausgespeit! TQM

 

06.05.2019

Ungarn   USA

19:03 | um: Orbán besucht Trump in Washington

Am 13. Mai, in der wichtigsten Zeit der EP-Kampagne trifft Viktor Orbán sich mit Donald Trump in Washington. Das gab der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bekannt. Szijjártó verriet, dass es um eine Arbeitsbesprechung zwischen den zwei Parteien gehe, mit den Schwerpunkten Energiesicherheit, militärische Zusammenarbeit, bilaterale Beziehungen und regionale Fragen Ostmitteleuropas.

19:29 | Dazu passend - br: Orban bricht mit Weber kurz vor Europawahl! TB

20:55 I TQM: Au weh! In was ist da der HC-Mann hineingeraten? Basti wird sehr böse sein! Zeit für eine Distanzierung! 

Venezuela   Russland

18:17 I Sputnik: Zahl russischer Militärspezialisten in Venezuela kann erhöht werden

Venezuela kann in naher Zukunft mehr Militärspezialisten aus Russland bekommen, gab der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza am Montag auf einer Pressekonferenz bekannt.
„Derzeit befindet sich in Venezuela eine Expertenkommission, die natürlich erweitert werden kann“, so Arreaza.
Er fügte hinzu, Caracas sei zu jeglichen Entwicklungen bereit, auch wenn sich die USA für eine militärische Invasion entscheiden, rufe aber Washington zum Dialog auf.

Grüne Männchen von der Krim wären doch mit ausreichend Expertise ausgestattet um die Rubio´s Djangos zu empfangen! TQM

 

USA   Iran

16:54 | awo: Öl-Embargo gegen Iran: Die unglaubliche Arroganz der Imperiums

Mit Beginn des Mai 2019 verbieten die USA allen Ländern, Öl aus dem Iran zu kaufen. Zeitgleich sollen die “härtesten Sanktionen aller Zeiten” gegen Kuba verhängt werden, weil sie den Sturz von Maduro in Venezuela nicht unterstützen. Da lässt sich sogar die EU-Außenbeauftragte Mogherini dazu hinreißen, der US-Regierung einen Bruch des Völkerrechts vorzuwerfen.

Isis   USA

15:00 I PressTV: US firm Blackwater training Daesh terrorists in Iraq, eyeing Syria: report

Die lkibanesische Zeitung Al-Akhbar berichtet, daß die US-Söldnerfirma Blackwater Anfang 2018 in den Irak zurückgekehrt ist um IS-Kämpfer zu trainieren.  So wird der IS über Jordanien mit Waffen versiorgt. Die IS-Terroristen werden von den USA verwendet um von der Ein Al Assad US-Basis nahe Bagdad, syrische Truppen anzugreifen. Der Blackwater Nachfolger Frontier Logistics Consultancy DMCC, ist registeriert in den VAE und Teil einer börsennotierten Sicherheitsfirma in Hong Kong. 

Die USA begründen ihre Präsenz mit dem noch immer nicht besiegten IS und trainieren diesen, statten ihn mit Waffen aus, verwenden ihn gegen Damaskus und kutschieren und fliegen die Terroristen durch die Gegend und in eentfernte Staaten. Wer ist der "Terror Sponsor"? Die USA bleiben in Syrien und Irak nicht trotz des IS, sondern wegen seiner eigenen IS-Brut! TQM  

Israel   Palestina

07:33 | PALESTINIAN REPORT CLAIMS CEASEFIRE REACHED

Um 4:30 Ortszeit wurde ein Waffenstillstand zwischen der Hamas und dem Islamischen Dschihad einerseits und Israel andererseits verkündet. Katar, Ägypten und die UNO vermittelten den Waffenstillstand. Über 700 Raketen gingen zuvor von Gaza auf Israel nieder.  Die Waffenruhe sei unter der Bedingung zustande gekommen, daß Israel seine unter ägyptischer Vermittlung vereinbarte Aufhebung der Gaza-Blockade umsetze. 

Zuvor zerstörte die israelische Armee den Sitz des Gaza-Innenministers. Bei den neuerlichen Kämpfen wurden 24 Palästinenser und 4 Israelis getötet. So recht ist nicht durchschaubar, wann und wodurch die Gefechte immer wieder ausbrechen. Zwar lag die neueste Begründung darin, daß laut paläsitinensicher Seite Israel, die zuvor vereinbarte Lockerung der Gaza-Blockade nicht umsetzte, dennoch ist die Lage nicht genau durchschaubar. Israel setzt einerseits auf die Hamas und hat Abbas und die Fatah bereits völlig abgeschrieben, andererseits ist die Hamas wesentlich finanziell von Katar unterstützt, politisch zudem von der Türkei. Ägypten, das auf Seiten Israels steht ist das einzige Grenzventil des Gaza und spielt somit eine entscheidende Rolle, auch hinsichtlich der künftigen Einbettung im Kushner Plan.
Die schnelle Waffenruhe lag letztlich in beider Interesse. Die allmächtige IDF kann selbst mit einem totalen Krieg das dicht besiedelte Gaza nicht ausradieren. Ein Fächenbombardement des Gaza wäre so, als würde man die Maulwurfplage in eigenen Vordergarten mit Brandbomben bekämpfen wollen. Denn aus Wohngebieten im Gaza regnen Raketen gegen Israel, die aufgrund der geringen Distanz nicht vom israelischen Raketen-Abwehrsystem durchgehend abgefangen werden können. Die Hamas wiederum würde mit einem großangelegten Raketen-Angriff auf Israel Schläge gegen seine gesamte Führung und Infrastruktur riskieren, die sie auch nicht unbedingt benötigt, speziell in einer Phase in der sie sich gegen die Fatah als palästinenische Führungsorganisation empfehlen wollen.
Es ist also eine heikle Gratwanderung auf beiden Seiten. Katar wiederum gefällt sich in der Rolle als selbst isolierter Staat überhaupt eine Rolle zu spielen, vor allem dort, wo Saudi keine Rolle spielt und es zudem mit dem verfeindeten Ägypten einen Stelllvertreterkrieg um die Gunst der Hamas führen kann. Saudi käme erst später ins Spiel,  als Dauer-Alimentationsleister nach Kushner Plan, welches das Palästinenser Homeland durchfüttern müßte.
Es wird jedoch interessant zu verfolgen, wie die Hamas ausgerechnet als "radikal-palästinensische" Bewegung die Kurve als Mitspieler im Kushner-Plan kratzen wird -  ein Plan, der weder eine Zweistaaten-Lösung vorsieht, noch ein Rütteln am ungeteilten, israelischen Jerusalem. Andererseits ist man gewohnt, daß die Palästinenser intern spinnefeind und zu überraschender "Flexibilität" geneigt sind. TQM

05.05.2019

GCC   VAE   Iran

20:06 I TQM: Gulf Compromising Council

Seit den Anti-Katar Sanktionen im Juni 2017, verfällt der Golf Kooperationsrat zum zwischenstaatlichen Kompromitierungsrat.
Zum anti-iranischen Mantra der USA und Israels, zählt nicht mehr vordergründig die Gefahr einer "atomaren Bedrohung" durch den Iran, an die bis hin zur IAEO sowieso niemand glaubt, sondern die "bösartige Einmischung" des Iran in der Region, obwohl ausgerechnet in selbiger Region sich die USA mit mehren Marine-, Luftwaffen- und Landbasen seit Jahrzehnten "einmischen".
Trump erzählte gar neulich, wie  er telefonisch mit dem König von Saudi umsprang - wie mit einem unendlich befüllten, defekten ATM, den er sich nach Laune unterhält und gegen den man nur treten muß, bis er Scheine spuckt.
Nachdem nun die USA, den Iran als ihren größten Widersacher des Kushner-Plans mit einem Totalembargo überzogen und allen Ländern, die sich dem nicht unterwerfen mit Sanktionen drohten, erklärten sie auch die Revolutionsgarden, als Teil der iranischen Armee zur "terroristischen Vereinigung".
Der Iran antwortete symetrisch und erklärte seinerseits das US-CENTCOM zur terroristischen Vereinigung. Zudem antwortet der Iran asymetrisch und verkündete neulich, daß er ein pro-westliches Agentennetz mit 360 Angehörigen hochgingen ließ, in dem er die ausspionierten Länder mit Details informierte. 
Als der iranische Außenminister Zarif, Erdogan in Ankara besuchte, ging es los. Unmittelbar danach wurden laut türksicher Presse zwei VAE-Agenten verhaftet, die Golfstaaten-Dissidenten in der Türkei ausspionierten, was mitunter mit der Knochensäge endet. Einer der Inhaftierten beging in der Zelle Selbstmord. Das öffentliche Breittreten der Affäre spiegelt die ansteigende Spannung zwischen der Türkei versus Saudi und Emirate wieder.
Nun spielte der Iran das nächste Giftpäckchen über eine libanesische Zeitung aus und vergiftet nachhaltig das Klima zwischen dem Oman und den Emiraten. Das iranische Nachrichtenportal PressTV berichtet dazu in aller Breite und genüsslich, daß es zu zahlreichen Verhaftungen eines VAE-Spionage-Ringes im Oman kam. Die vertrauliche Nachricht, die im Oman einging, hätte sämtliche Namen und Tarnfirmen des Spionagerings umfasst. Der Oman verhaftete alle Agenten und da es sich herausstellte, daß der Emir von Dubai, Al-Maktoum, persönlich den Spionagering anleitete, ist die Beziehung zwischen beiden Staaten am Tiefpunkt. Die omanischen Behörden forderten die Emirate unverzüglich dazu auf, ihnen sämltiche Details zu übermitteln und einzugestehen, oder andernfalls die Sache öffentlich zu machen. 
Hauptziel des Spionagrings war es, leitende Beamte der omanischen Häfen von Duqm und Sohar mit immensen Mittlen zu bestechen, damit diese den Ausbau der Häfen verhinderten. Die Häfen befinden sich am Eingang zum Persischen Golf im Indischen Ozean, strategisch wesentlich besser gelegen als Dubai und stellen für die Emirate eine unliebsame Konkurrenz dar.
Der Oman, der sich traditonell neutral und vermittelnd verhält, unterschrieb einerseits Nutzungsverträge mit den USA über seine Häfen, hielt aber andererseits gerade Marinie-Manöver mit dem Iran ab.
Als Nachbarstaat und über seine südlichen Stämme mit dem Jemen verbunden, lehnte der Oman den Kriegseintritt auf der Seite Saudis ab. Der iranische Freundschaftsdienst ist nicht nur in den omanisch-emiratischen Beziehungen toxisch, sondern auch für die Nahost-NATO-Pläne der Israelis und Saudis, zumal der Oman nach Begegnungen mit Netanjahu knapp davor steht mit Israel diplomatische Beziehungen aufzubauen. Damit  demonstriert der Iran ferner, wie "bösartig die Einmischung" der Saudis und VAE in der Region ist und wird wohl demnächst weitere, giftige Überraschungspakete in der Region verteilen. 

 

Venezuela

19:00 I RT:  US attempt to topple Venezuelan govt by force would lead to grave consequences – Lavrov

Nachdem US-Außenminister Pompeo heute meinte, daß "jede US-Handlung gegenüber Venezuela gerechtfertigt wäre" und darum Invasionsgerüchten Nahrung verlieh, Präsident Maduro seinerseits die Armee in Alarmbereitschaft versetzte, trafen einander heute In Moskau die Außenminister Russlands und Venezuelas. Dabei meinte Lawrow, daß jeder Versuch der USA die Regierung in Venezuela zu stürzen, "ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen würde".

Wir können annehmen, daß dies Putin bereits im Telefonat mit Trump mitteilte, der im Jahr vor seiner geplanten Wiederwahl kein Vietnam vor der eigenen Haustüre benötigt. Lawrow wird dabei nicht nur den russisch-chinesischen Aufschrei im UN-Sicherheitsrat gemeint haben.
Mit einem Cruise-Missiles Regen ist es wohl nicht getan, zu einem Bodenkrieg sind die Amerikaner nicht fähig. Weder die venezuelanische Armeeführung, noch relevante Teile würden überlaufen. Zudem befinden sich kubanische Spezialeinheiten, russische Kosaken und Spezialisten der Wagner-Russen in Venezuela  und auch China soll ein Kontingent vor Ort haben. 
Trump hat bereits nach dem Telefonat mit Putin einen kommenden Durchbruch mit Nordkorea angekündigt und abermals seine positive Haltung zu Kim bekräfitgt. Dieser wiederum ließ schon vor Wochen verlautbaren, daß Nordkorea, Pompeo als Unterhändler fürderhin ablehne. Auch mit dem Iran wurden Pompeos "Erwürgungspläne" eher mit einem Räuspern  aus Teheran beantwortet. Pompeo und Bolton, die Ron Paul als "Clowns" bezeichnete, werden langsam für Trump zum Problem. Wenn nicht zehntausende Leben auf dem Spiel stünden, müßte man sich fast eine US-Invasion wünschen. Trump scheint zu schwanken und den Neocons geht die Zeit aus. Wenn Trump sie gewähren läßt eröffnet sich nicht nur ein langwieriges Grab hinein in den US-Wahlkampf, sondern der Dealmaker Trump müßte sich Kim, das Nukearabkommen mit Russland und China, als auch einen möglichst runden Nahost-Deal in die Haare schmieren - oder er pfeifft seine Scharfmacher zurück in die Sümpfe Floridas. Für Spannung ist gesorgt! TQM

12:06 | sputnik: US-Journalist: Venezuelas Führung hat mehr Angst vor Russland als vor den USA

Russland ist derzeit laut Matthew Continetti, Chefredakteur der konservativen US-Webseite „The Washington Free Beacon“, der Schlüsselspieler in Venezuela, der sich von der Monroe-Doktrin nichts vorschreiben lasse.

Kommentar des Einsenders
Beim Lesen dieses Berichtes bekommt man so etwas wie Schnappatmung. (Soweit so wahr). Nicht nur das Selbstverständnis „unsere Hemisphäre“ als auch des Inhaltes.

04.05.2019

Tuerkei   Nato   USA

19:06 I Sputnik: Türkische Zeitung: Darum haben USA Angst vor russischen S-400 in Türkei

Washington fürchtet, dass der Kauf der russischen Luftabwehrsysteme S-400 Ankara ermöglichen wird, eine aktive selbständige Politik im Nahen Osten zu verfolgen. Auch Israel bereitet der Erwerb Kopfzerbrechen, schreibt die türkische Zeitung „Türkiye”.
Demnach würde die US-Armee wegen der S-400 nicht in der Lage sein, die Kräfte der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in Syrien aus der Luft zu unterstützen, sollte die türkische Armee eine Operation gegen sie starten.
Laut „Türkiye” gründen die Differenzen zwischen den Vereinigten Staaten und der Türkei in den US-Angriffen auf den Irak von 1991. Damals stellte die Türkei auf Forderung Washingtons den grenzüberschreitenden Handel ein und blockierte die Öl-Pipeline für den Irak. Erhebliche Verluste waren die Folge, für die die USA nicht aufkommen wollten.
Vor dem zweiten Angriff auf den Irak verlangten die USA dem Bericht zufolge von der Türkei die Bereitstellung ihres Territoriums für die Operation, was Ankara ablehnte. Dies soll unter anderem der Grund für die Abkühlung der Beziehungen zwischen den beiden Staaten gewesen sein.

Und das Ganze nennt man "NATO"-inkompatibles System, will heißen, daß "Verbündete" stets wehrlos und bestrafbar sein müssen. Die S-400 könnte "NATO-Verbündete" zum Sklaven-Aufstand verleiten - geht gar nicht. TQM

USA   Russland   China

10:57 | zero-h: Pentagon Warns Of Chinese Nuclear Subs Expanding Into Arctic Via "Polar Silk Road"

The Pentagon assessment explores and analyzes China's potential to erect a “Polar Silk Road” as an extension of President Xi Jinping’s ambitious Belt and Road Initiative. This would include likely deployment of security assets, such as submarines acting as nuclear deterrents and military bases in far-flung locations, found the report.

10:00 I RT:  US is going to ‘trade a lot’ with Russia, Trump says, after ‘long & very good’ phone call with Putin

Der Handel zwischen den USA und Russland sei angestiegen, aber "wir werden ihn noch stark ausbauen" so Trump. Nach dem eineinhalbstündigen Telefonat mit Putin twitterte Trump: "Hatte eine lange und sehr gute Konversation mit Putin. Lange bevor die Hexenjagd anfing sagte ich, daß es eine gute Sache wäre mit Russland und China auszukommen, keine Schlechte. Wir sprachen über Handel, Venezuela, Ukraine, Nord Korea, Nukleare Rüstungskontrole und der "Russland-Ente". Ein sehr produktives Gespräch!"

So einfach wäre die Welt. Jede Großmacht erscheint am Wochenmarkt und bietet seine Ware feil, am besten im Tauschhandel. Nicht umsonst ist es nicht erstaunlich, wie vehement CNN und die BRD-Systempresse die Trump-Putin Gespräche bestenfalls ignoriert, meist aber giftig interpretiert. 
Putin hat ein schönes Waren-Angebot angehäuft, trotz Sanktionen und Drohungen. Ein Mann, ganz nach dem Geschmack Trump´s. Neben Syrien/Israel/Nahost, inklusive dem Abwerben der Türkei, immunisierte Russland die Maduro-Regierung, gegen Rubio&Co. - selbst in der Verachtung gegenüber Rubio wären sich Trump und Putin eigentlich einig. 
Bezüglich der Ukraine sind die USA längst der Warlords und dem kranken Patienten in Kiew überdrüssig. Im Reisepass-Geplänkel führte Putin zuletzt den designierten Präsidenten Selensky in die Sackgasse mit einem 1:0 vor Match-Beginn.
Der Besuch Kims bei Putin ist in seinem Ergebnis noch rätselhaft. Durch die Trump-Kim Gipfel ist der von Trump "geliebte Smart-Cookie" immunisiert. Trump kann ihn nicht mehr zum ultimativen Paria stempeln, Kim forderte den Abzug Pompeos aus den Verhandlungen und startete heute obendrein einen Raketentest. Putin soll hier für Trump vermitteln und einen würdigen Exit in den angehaltenen Verhandlungen mit Kim vermitteln. 
Die nukleare Rüstungskontrolle ist mit Russland und wohl auch China machbar. Russland hat die Lehren aus der Endzeit der Sowjetunion gezogen und lässt sich nicht auf die US-Vorlage eines 700Mrd. USD-Rüstungs-Etats ein, sondern kontert mit hochentwickelten "Spezialitäten", wie S-500 und Hyperschallraketen, die einen US-Raketenschild wirkungslos machen und auch mit ihren SIGINT-Fähigkeiten, wo sie ganze geographische Großräume mit einem Blackout überziehen.
Der Syrienkrieg hatte als einzig guten Effekt jenen, daß Russland, welches von der arroganten NATO-Spitze als zahnloser, Rüstungsschrotthaufen abgekanzelt wurde bewies, wie smart und effizient russische Rüstungs-Hightech, gepaart mit hervorragender Strategie im realen Krieg funktioniert.
Zähneknirschend muß die NATO die Realität zur Kenntnis nehmen, während selbst die Zivilflugzeuge der BRD-Luftbereitschaft eher als Bodenfahrzeuge taugen. 
Bezüglich des Handels setzen die USA Europa mit Nordstream 2 und Russland-Sanktionen die Daumenschrauben an, ruinieren die gewachsenen Wirtschaftsbeziehungen und Interessen zwischen Europa und Russland, während der US-Handel mit Russland steigt. CSU-Weber&Co. triefen vor hündischer Ergebenheit an der Leine des Grenell.
In Venezuela hat Russland im Schatten seiner diplomatischen UN-Initiativen mit ein paar Flugzeugladungen an Spezialeinheiten und Equipment, Maduro so punktuell aufgespritzt, daß die US-Cheerleader an der kolumbianischen Grenze ihrem Putsch-Boy Guaidó nur alles Gute wünschen können, wenn von dem großen Militäraufstand bloß eine kleinere Schiessserei überigbleibt und sich der Führungszirkel der Putschisten in die Botschaften der EU-Staaten verflüchtigen - "Assange-Lifestyle in Caracas"!
Soweit einmal der Lagebefund. Wie jedoch schon vorgestern angerissen, stellt sich die Frage inwieweit in Anbetracht der vielen "Baustellen" Trump in der Lage ist mit den starken Führern Putin und Xi Jinping zu dealen?
Der ganze große Wurf wäre ein Rückenwind der Sonderklasse in die zweite Amtszeit des Trump. Seine Wähler wollen keine US-Präsenz in Afghanistan und schon gar keinen neuen Vietnam-Dschungelkrieg in Venezuela. Seine Widersacher aber, von Neocons, über Ost-Küsten-Finanz, bishin zur Democrat-Globalistenbande unterlassen nichts um ihm den Weg dahin zu verminen.
Da ist nicht nur die neue Mehrheit der Democrats im Kongreß ein Problem, sondern auch die Allianz zwischen GOP-Bush-Krieger und ihrer Democrat-Mitstreiter im Senat. Und selbst Pompeo und Bolton geben sich gegenüber Trump als nationalistische Prätorianer, zünden aber gleichzeitig in altbekannter Neocon-Manier an diversen Weltecken Konfliktherde an.
Kann und will Trump sie einordnen, sie seinem politischen Willen unterordnen? In Richtung 2020 steht für Trump alles auf dem Spiel. Seine Wiederwahl würde endgültig die New World Order zerstören, seine Abwahl hingegen, lediglich einen schwer angeschlagenen Deep State hinterlassen, der nach Tunlichleit an einer schrittweisen Restauration arbeiten würde, auch wenn es nicht mehr wieder wird, wie es vor Trump war. Putin und Xi Jinping werden hingegen weit über 2020 bleiben. 
Das zentrale außenpolitsche Projekt Trumps, durch das er die politisch lebenswichtige Unterstützung Netanjahu-Israels erfährt, ist der Trump-Kushner-Plan, der den Nahen Osten neu aufteilen und komplett umkrempeln wird. Dazu braucht er vor allem Putin und dazu hat er Netanjahu.
Die verurteilte NYT-Karrikatur, die Trump als Blinden mit Kippa zeigte, wie er vom "Hund-Netanjahu" geführt wird, spiegelt die Panik und den Zorn des Deep State und des Ostküsten-Establishments gegenüber der Achse Trump-Netanjahu wieder. Die Wiederwahl Netanjahus war alles entscheidend dafür, Trump innenpolitisch gegen die Attacken des Establishments zu stützen. Mehr noch liegt letztlich der Schlüssel des politischen Erfolg Trumps in Jerusalem. Nur die Trompeten aus Jerusalem können Trump in den USA so freispielen, daß diese die Mauern des vereinten Deep State einreißen und Trump die Möglichkeiten großer Deals mit Putin und Jinping ermöglicht. Der Boden für bahnbrechende Deals wäre da, noch aber stehen die rissigen Mauern in Washington und New York. TQM

Tuerkei   Nato   USA

08:12 I Dailysabah: Turkey slams NATO over inviting non-member Greek Cypriots to ceremony

Zur Amtsübergabe des "Supreme Allied Commander Europe" (SACEUR), lud der ausscheidende NATO-Kommandeur Gen. Curtis M. Scaparrotti die Regierung der Republik Zypern ein. Die Türkei informierte Jens Stoltenberg, daß sie nicht an der Zeremonie im "Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE) in Mons, Belgien, teilnehmen werde, wenn die Einladung des Nicht-NATO-Mitglieds Zypern aufrecht bleibe.

Gleichzeitig verkündete die US-Botschaft in Ankara, daß die andauernden Syrien Gspräche zwischen der Türkei und den USA "positiv" verliefen. Zur selben Zeit aber, erklärten die USA, das ein Festhalten des S-400 Kaufs, die Türkei vom f-35 Programm ausschließe. Man kann dies als weiteren Beleg der Ringens zwischen NATO/Deep State und dem politischen Willen Trumps betrachten. Egal ob US-CENTCOM in Nahost, oder NATO-Kommando in Europa, aktiv und zeitgleich zu den politischen Emissären Trumps, konterkarieren und provozieren die NATO-Einrichtungen die Türkei, genauso wie Russland im Schwarzen Meer und im Baltikum. TQM

USA   Russland

07:54 | RT: ‘City of Satan’: Meghan McCain gets Biblical while dissing Russia’s capital

Die Tochter des verscheidenen US-Senators John McCain, Meghan McCain, führte als Nachrichtenmoderatorin ein TV-Interview mit dem US-Botschafter in Russland, Jon Hunstsville. Darin stellte sie ihm gegenüber fest, daß "er und seine Frau Gotteswerk in der Stadt des Satans für unser Land vollbringen, ein harter Job." 
Ihr Vater twitterte bereits am 24.3.2014, daß Russland nichts, "als eine Tankstelle sei, das vorbigt ein Land zu sein."

Bekannt ist, daß John McCain als Gefangener in einem Erdloch des Vietkong seinen Verstand verlor und dies offenbar auf seine Tochter übertrug. Der gesamte Deep State, inklusive der Spitzen der "Westlichen Wertegemeinschaft" fanden sich zu seiner Trauerfeier ein. Wenn also Russland das Reich des Bösen, Moskau die Stadt "Satans" sei, dann müssen wir davon ausgehen, daß sich John McCain jetzt dort befindet. Vielleicht sollte sie in der Tiefe des Lenin Mausoleums Nachschau halten, ob ihr Vater dort weiter spukt, oder in ewiger Verdammnis als Gazprom-Tankwart werkt? TQM

10:59 | Leser-Kommentar zu TQM zu Mc Cain von 07 54
Dieser Kommentar ist grenzwertig.
1. De mortuis nil (=nihil) nisi bene (in der richtigen Übersetzung)
2. Schon mal daran gedacht, weshalb der Verstorbene „seinen Verstand“ verlor? Er war sicherlich nicht auf einer freiwilligen Erholungsreise!!!.
3. Des Menschen Prägung hat Ursachen!!

11:30 I TQM an den Leser: So what? Ich finde die Bewertung McCains grenzwertig zu gütig! Darf man über die toten Hitler&Stalin auch nichts schlechtes sagen, selbst Fakten nicht? War die harte Jugend Stalins, oder die gesellschaftliche Zurückweisung Hitlers, sein erfolgloses Dasein im Wiener Obdachlosenheim, eine gute Erklärung, oder gar Entschuldigung??? Bitte moralisieren Sie nicht für eine der unmoralischten Personen des 20. Jahrhunderts! Den USA und der Welt wäre einiges erspart geblieben, wenn der Erdloch-Deckel in Vietnam verschlossen geblieben wäre! 

12:34 | Der Leser von 10:59 nochmals
Ihr Kommentar ist unlogisch. Wie kann jemand, der den Verstand verloren hat, unmoralisch sein? Er wäre einfach krank. (Das ist halt die Krux, wenn man groteske Übertreibungen verwendet)

13:05 I TQM - Werter Herr, nach Ihrer Logik ist jeder Massenmörder, der den Verstand verloren hat, dewegen nicht unmoralisch, sondern nur krank? Ist die Moral teilbar, subjektiv, oder unteilbar objektiv???  Ist die Moral einzig eine Sache des Verstands, oder trägt auch jedes geistig-limitierte Geschöpf eine Portion naturrechtliche Moral in sich?
Den Hirntumor hatte McCain erst am Lebensende und selbst da war er noch unverändert gehässig wie eh und je. Während er am Schaukelstuhl in Texas saß, genoß er die letzten Früchte seiner Verderbnis, die er mit Victoria Nuland am Maidan sähte, mit der er die Ukraine, ins Elend stürzte, wo Millionen Familien zerrissen, hundertausende verkrüppelt und getötet wurden. Bis zuletzt war es ihm ein Anliegen den Krieg in Syrien nicht zu beenden, Trump tiefer in den Krieg zu stürzen, sein Armageddon des Hasses zu verbreiten. Seine Tochter richtet und tituliert Moskau "als Hauptstadt des Satans". Zwar wird der Herrgott richten, aber die Gnädigste hat besten Chance ihren Vater in der Hölle zu erblicken!

20:14 | Leser-Kommentar zu TQM
Bravo!, TQM, gute Replik. Oder um es mit Papst Gregor dem Großen, von Georg Schramm zitiert, zu sagen: "Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht."
Das abgrundtief Bösartige muss beim Namen genannt werden dürfen - ob tot oder lebendig. Und nebenbei: Verstand ist ein Produkt der konstruktiven Zusammenarbeit von Herz und Hirn. Im besten Fall ist der Verstand der Geliebte der Seele, im schlechtesten Fall die Hure des Egos. Es ist immer noch das Individuum, das sich für das eine oder das andere entscheidet. Es gibt auch Menschen, bei denen ein hartes Schicksal das Gute in ihnen hervorbringt. Bei McCain war das ganz offensichtlich nicht der Fall. Er hat seinen Verstand nicht verloren, er hat ihn nur um so bösartiger eingesetzt. McCain krank zu nennen, beleidigt alle wirklich kranken Menschen. Bitte nicht den Täter zum Opfer stilisieren, nur weil er verstorben ist. Man kann auch etwas verstehen (i.S.v. nachvollziehen), ohne dafür Verständnis (i.S.v. Entschuldigen) aufzubringen.

03.05.2019

USA   Tuerkei   Russland

18:51 | anti-spiegel: USA lehnen Lieferung von F-35 an die Türkei ab, Russland bietet Ankara die moderne SU-57 an

Nachdem die USA angedroht haben, dass die Türkei keine modernen F-35 Jets bekommt, obwohl die Türkei sogar Teil des Entwicklungsprogrammes ist, ist heute geschehen, was geschehen musste: Russland hat der Türkei offiziell seine SU-57, das russische Gegenstück zur F-35, angeboten.

Der Waffenzank in der Türkei beweist: in den nächsgen Jahren kommen unserer Meinung nach die größten geopolitischen Veränderungen seit 1945 auf uns zu! Türkei und Saudi Arabien werden die berühmten Zünglein an der Waage sein. TB

USA   Russland   Venezuela

07:50 I Dailysabah: Pompeo, Lavrov to meet next week on Venezuela amid tensions: US official

Die Außenminister der USA und Russlands, werden einander kommende Woche in Finnland zu einem Gespräch zu Venezuela. Dabei könnte Russlands Verhalten in der Ukraine und Venezuela besprochen werden und die Haltung Russlands, das mit seiner Unterstützung Maduros Venezuela "destablisiert", so Pompeo. Lawrow meinte im Gegenzug, daß der "destruktive Einfluß  der USA eine schamlose Verletzung des Internationalen Rechts", darstelle.

Halten wir also fest: Der gewählte Staatspräsident Venezuelas, Maduro, der von der UNO auch als solcher anerkannt wird, weigert sich dem US-Zauberlehrling  Guaidó zu weichen. Die USA veranstalten Sanktionen, Stromausfälle, konfiszieren Staatsvermögen aus Venezuela, blockieren dringend benötigte Importe, drohen der Regierung damit, entweder "Hilfsgüter ins Land zu lassen, oder gestürzt zu werden. Die USA beschließen ein totales Embargo gegen Kuba, weil es Maduro unterstützt. Marco Rubio postete Bilder des blutüberströmten Gaddafi und kündigte selbiges Schicksal dem Maduro an. Der US-Sondergesandte für Venezuela und Putsch-Veteran, Abrams, richtete sich gestern an Maduro und meinte, daß Maduro gar nicht ahne, wie sehr sich seine Umgegung bereits von ihm abgewandt hätte. Maduro solle sich nicht in Sicherheit wiegen, schon gar nicht, wenn er auf Russland und China zähle, obwohl nur zwei Tage zuvor die Amerikaner verbreiteten, daß ein russisches Flugzeug in Caracas bereitstünde den Maduro ins kubanische Exil auszufliegen. Dann wiederum behaupteten die USA, daß Russland Maduro untersagt hätte, sein Amt aufzugeben und ins Exil zu gehen. Gestern sagte Bolton laut "Washington Post", daß er Trump auffordere in Venezuela militärisch zu intervenieren. Dieser aber zögert.
Im Gegenzug kündigte Russland an, im Rahmen der UN eine Allianz gegen eine militärische Intervention der USA in Venezuela zu schmieden. Wie bereits auf der Krim, in Syrien und nun in Venezuela, achtet und arbeitet Russland völkerrechtlich gedeckt.
Das größte Problem mit den USA ist, daß sie keine "ehrlichen Unterhändler" sind. Pompeo sucht das Gespräch mit Russland nur deshalb, weil er nun merkt, Russland zu brauchen, gleichzeitig überzieht es Russland in der westlichen Weltöffentlichkeit mit dümmlicher Propaganda und Unterstellungen.
Pompeo und noch mehr Bolton befinden sich in einem Dilemma. Rubio´s Blitzkrieg in Venezuela ist gescheitert, Abrams, Bolton und Pompeo dachten Trump die Ölfelder Venezuelas gratis zum Frühstück servieren zu können, die Perfomance ist jedoch eine peinliche Nullnummer unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Schon ziehen die "mutigsten" US-Vasallen in Europa den Schwanz ein und schweigen nach dem dritten, mißlungenem Putsch-Versuch.
Die USA werden in Finnland versuchen Russland zum Rückzug aus Venezuela zu bewegen. Warum sollen sie es tun? Womit wollen die USA noch drohen? Das Problem mit US-"Deals" ist, daß sie nur auf herblassende Erpressungen beruhen, nicht auf Kooperation und Ausgleich. Die USA bieten nichts und drohen nur. Es ist also anzunehmen, daß Pompeo, begleitet von einer Medienkampagne, Lawrov wieder einmal mit "ernsthaften Konsequenzen" drohen wird, Lawrow wird dies kühl ablehnen und die entfesselten USA an die UNO verweisen.
Selbst für den Fall, daß die USA "ihre westliche Hemisphäre" gegen die "östliche Hemisphäre" abtauschen wollten, würde dies vom Deept State/NATO/Democrat-Organen als "russian collusion" bekämpft und im Senat und Kongreß blockiert werden - erinnern wir uns an Trumps Abzugspläne aus Syrien, seinen Ausgleichsversuchen mit Erdogan, oder als Trump die Krim als russisch bezeichnete, "weil die Leute dort russisch sprechen".
In Finnland wird zwar wenigstens gesprochen, aber aneinander vorbei. Russland gewinnt geopolitische Schauplätze nur durch ausgereifte, Eigeninitiativen, nicht am diplomatischen Parkett, da die USA dieses längst verlassen haben. Ein Amerika, welches nur auf rücksichtslose Eigeninteressen, Putsch und Gewaltandrohung basiert, kann nur durch Fakten und Stärke begegnet werden.  Dank des undultsamen Dilletantismus des Bolton&Co. läuft die Sache für Russland und China unschön, aber letztlich ganz gut. TQM

05:39 | vn: Die Trump Verwaltung gegen den Libanon

".... 1- Die libanesische Delegation betonte die Unmöglichkeit, Sanktionen gegen die Hisbollah zu verhängen, da sie die Mehrheit im Land ist. David Satterfield reagierte äußerst aggressiv und erklärte, dass US-Sanktionen nicht zur Debatte stünden.

2- Die Delegation hat die von Botschafter Frederic Hoff vorgeschlagene Teilung des Meeresgebietes mit Israel diskutiert. Die Frage ist die Nutzung der gemeinsamen Gasreserven. Auch hier erwies sich David Satterfield ein hartnäckiger Unterhändler, indem er versicherte, dass, wenn der Libanon diese Teilung verweigere, er viel mehr verlieren würde als ihm jetzt angeboten wird."

Wunderbar! Ist es nicht schön, die führende Nation der "Westlichen Wertegmeinschaft" bei der Arbeit zu sehen...... Wir lernen: Demokratie ist das, was wir dir sagen; Autonomie, das was wir dir auftragen und Souveränität, das was wir dir übrig lassen.... Ironie off. HP

02.05.2019

Syrien

19:35 I Junge Welt: Wirtschaftskrieg in Syrien

Regionale und internationale Akteure ringen um die Kriegsbeute. Der Westen will das Land zerschlagen


EU   USA

14:41 I Sputnik: EU-Kommission will massive Steigerung der Flüssiggas-Importe aus USA

Der Konkurrenzkampf um den europäischen Gasmarkt verschärft sich. Vor allem die USA wollen ihr Flüssiggas ausgiebig in der EU absetzen und positionieren sich auch deshalb klar gegen das Projekt Nord Stream 2. Nun will die EU-Kommission Washington offenbar entgegenkommen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, strebt die EU-Kommission eine massive Steigerung der Flüssiggas-Importe aus den USA an. Das Gremium wolle in den nächsten Jahren deutlich mehr Flüssiggas (LNG) aus den USA einführen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel anlässlich einer LNG-Konferenz mit.

"Die EU strebt an..."??? Wird das ein Unfreihandelsabkommen mit den USA - teures Flüssiggas über den Atlantik, statt billiges Pipeline Gas aus Russland, so als kleine Gefälligkeit, damit noch deutsche Autos auf US-Straßen fahren dürfen?
Vielleicht hatte Kevin mit der Verstaatlichung von BMW seherische Fähigkeiten? Wir könnten auch, wie in der Kriegswirtschaft polnische Kohle verflüssigen, oder finnische Wälder in Stadtbussen vergasen, nur um den Handel mit Russland zu unterbinden. Was passiert dann mit dem US-Flüssiggas in Europa? Wird jeder Staat eine Zwangsquote auferlegt bekommen, wie bei der "Flüchtlingsumverteilung"??? Die EUdSSR, eine ideologisch verbretterte Planloswirtschaft! TQM

16:41 | Leser-Kommentar
Ist von der Sache nicht neu. In "D" und der EU: "Beratervertrag / Liefervertrag ohne Ausschreibung". Dat is doch nich mein Geld, aber mein juter Freund.

Venezuela   USA

07:41 | RT: Bolton mocks Maduro’s bunker-bound 'cowardice' on day he addresses crowds in Caracas

Während John Bolton Venezuelas Präsident Maduro dafür verurteilte, "sich in einem Militärbunker zu verstecken", war dieser gerade in den Straßen von Caracas um vor einer großen Menge an Anhängern zu sprechen. Nachdem die Umsturzversuche des Guaidó nicht greifen, meinte Pompeo, daß die USA militärisch eingreifen könnten, falls erforderlich. 

Die Geburtsstunde des wannabe "Präsidenten" Guaidó, scheint trotz massiver US-Wehenmittel nicht einsetzen zu wollen. Da helfen auch keine bewaffneten Geburtszangen, oder Appelle an Russland sich "nicht einzumischen" und einen Haus-Putsch in der "Westlichen Hemisphäre" zu stören. Oranger Revolutionsexport vor die Tore Russlands ist hingegen legitim, westliche Kriegsschiffe vor der Strasse von Kertsch, lediglich ein Beitrag zum Sicherheitsgefühl potentieller NATO-Kandidaten. Ron Paul bezeichnete gestern Pompeo und Bolton als "a bunch of clowns", da diese sich auf die Verfassung Venezuelas berufen, ohne überhaupt die eigene zu kennen. Sein Direktor am Ron Paul Insitute" geht gar davon aus, daß die USA dem Versager Guaidó überdrüssig werden und dieser tot mehr bringt, als lebendig. Er schließt einen Anschlag an Guaidó nicht aus und meint, daß "die CIA ganz gut in solchen Dingen" wäre. TQM

 

01.05.2019

Venezuela   USA

20:20 I SPON: Guaidó gegen Maduro Wer unterstützt wen in Venezuela?

Die Lage in Venezuela mit seinen knapp 32 Millionen Einwohnern bleibt angespannt - und sie beschäftigt weitaus mehr politische Mächte als lediglich die lokalen Widersacher. US-Außenminister Mike Pompeo und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow wollten sich am Mittwoch in einem Telefonat über die Situation ausgetauscht, sagte John Bolton, nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, den Sender Fox News.

Was für ein erkenntnisreicher Tag für die Spiegel-Redaktion! also geht es gar nicht um die "hungerleidende Bevölerung" Venezuelas, der die USA den Strom abschalten und das Staatsvermögen einfrieren möchte? Nein, so wie im Jemen und zuvor in Syrien sind es also "geo-strategische Interessen". Die plötzliche Erleuchtung beeindruckt nicht schlecht! Da empfiehlt sich glatt das gute alte "Junta-Brettspiel", erhältlich in so manchem Versandhandel. Realitätsnahe beschreibt es die Interessen der gesetzlosen US-Politik in einer klassischen Lateinamerika-Version, die überarbeitet auch als ukrainisches Brettspiel aufgelegt werden sollte! TQM

Nato

17:54 | southfront: Was steckt hinter zunehmenden Aktivitäten von VS und NATO im Schwarzen Meer?

Die NATO ist dabei ein Maßnahmenpaket zu schnüren, um Rußland in der Schwarzmeerregion herauszufordern. Diese Bündel beinhaltet, wie die Botschafterin der Vereinigten Staaten (VS), Kay Bailey Hutchison, bei der NATO auf einer Pressekonferenz am 2. April mitgeteilt hat, die Entsendung von Kriegsschiffen der NATO ins Schwarze Meer, um die ´Passage´von ukrainischen Schiffen durch die Meerenge von Kertsch zu gewährleisten.

Die US-Korrespondentin
Hutchison sagte, daß das vorbereitete Paket nicht nur die Luftüberwachung verbessert, sondern, je mehr Schiffe von NATO-Mitgliedern sich im Schwarzen Meer befinden, auch die sichere Passage ukrainischer Schiffe durch die Meerenge von Kertsch ins Asowsche Meer sicherstellt.

Saudi Arabien   USA

14:50 I TQM: Das Halal-Sparschwein der USA

Im letzten US-Wahlkampf, lieferte sich Trump brutale Twitter-Schlachten mit Prinz Whalid Al-Talal, der klar auf Seiten Clintons stand und Monate später - noch überrascht vom Wahlsieg Trumps - längerfristig im Ritz Carlton Riad abhing - und zwar kopfüber. 
Trump deutete vor der Wahl noch mehrfach an, die 9/11-Deep State Blase platzen zu lassen und das Haus Saud zur Kassa zu bitten, wenn nicht gleich nach Guantanamo in Käfighaltung zu stecken.
Schwiegersohn Kushner, ein Spezi des MBS hatte jedoch einen anderen Plan, nämlich den noch ergiebigeren, permanent-Aderlaß des Wahabiten-Königreichs.
Dies hat jedoch nichts an der "Wertschätzung" des Trump gegenüber Araber im Allgemeinen, noch gegenüber dem "engsten Verbündeten Golfstaat", Saudi Arabien, im Speziellen geändert.
Jedes Mitleid mit dem verbrecherischen Haus Saud ist deplaziert, jedoch öffnet es die Augen, wenn wir uns zwei aktuelle Meldungen dazu näher ansehen. 
Einerseits bot laut Jerusalem Post das saudische Königshaus, Abbas, höchstpersönlich 10 Mrd. USD für das Abnicken des Kushner Plans. Ganz so, als ob ein Bauunternehmer dem privaten, palästinensischen Landlord ein Grundstück zum Quadratmeterpreis abluchst. Nicht nur politisch, wäre dieses frivole Gebot, das Ende des Abbas gewesen.
Und nun berichtet Daily Sabah, daß Trump vor einer einheimischen, jubelnden Menge, seinen Umgang mit den Saudis offenbarte: 
"Geld von den Saudis zu bekommen, so Trump, sei leichter als 113,57 USD-Miete durch einen Mitarbeiter in einer schlechten Wohngegend New Yorks einzutreiben". "Die Saudis, so Trump, seien sehr reich und hätten nichts als Cash, daher kaufen sie um 450 Mrd. USD Waren in den USA ein. Wir verteidigen und subventionieren sie. "Ich rief den König an, ich mag den König, und sagte ihm - König, wir verteidigen Dich und riskieren unseren Arsch, König, du hast viel Geld. Der König sagte, "warum rufen Sie mich an? Was wollen Sie? Noch nie zuvor hat mich jemand so mit mir telefoniert!?" "Und ich, (Trump) antwortete ihm: Weil meine Vorgänger Dummküpfe waren." "Der König geriet in Rage und war sehr verärgert. Er sagte mir, daß es nicht fair sei und ich sagte ihm natürlich sei es fair und schon bot er 500 Mio USD mehr an - 500 Mio USD für einen Anruf!"
Die Menge der Trump Anhänger quittierte seine Rede mit Lachen und Jubel. Keine saudische Stelle wollte dazu Stellung nehmen. Trump meint, alleine durch die saudischen Waffenkäufe 500.000 Jobs in den USA geschaffen zu haben.
Trump die Nervensäge am saudischen Königshaus, MBS, die Knochensäge gegen lästige Widersacher. Der Laden läuft, soweit, jedoch so authentisch-herzlich, wie die "Liebesbeziehung" zwischen einem Zuhälter seiner Zwangsprostituierten. 
Ähnlich "herzlich" verhält es sich mit den "NATO-Partnern" in Europa, besonders der BRD, soferne der Klingel- und Sanktionsbeutel der USA nicht umgehend berücksichtigt wird.
Trotz merkbar physischer Verachtung tingelt Stoltenberg durch die europäischen NATO-Staaten um die nötige agressive Stimmung aufzubereiten und die "europäischen Partner" in die Pflicht zu nehmen. Ohne Schutzgeld geht gar nichts, wer nicht in die exponential steigende Bewaffnung einzahlt, der riskiert, daß durch sein "unsolidarisches Verhalten" sein Laden abgefackelt wird - sei es durch die "russische Bedrohung", oder falls man die, wie Erdogan, nicht teilt, dann wird einem eben "die Wirtschaft verwüstet", wie ihm Trump über Twitter ankündigte.
Die "Westliche Wertegemeinschaft" präsentiert sich als teuflischer Vasallenpakt mit Ablaufatum. Die jahrzehntelang unter der Propaganda-Decke geschönte "Verteidigungsgemeinschaft der freien Welt" ist mehr als je zuvor zu einem bürokratischen Deep State-Moloch verkommen, ähnlich dem Völkerkerker EU, der sich als lokale Zusatz-Alternative zur Trump-NATO anbietet. Die gegenseitige Verachtung diesseits und jenseits des Atlantiks ist spürbar, nur im Tonfall (noch) nicht ganz so verächtlich wie gegenüber Saudi. 

 

Deutschland   Tuerkei

09:50 I Dailysabah: Berlin droht Ankara mit „Konsequenzen" bei S-400-Kauf - Kalın weist Kritik zurück

Der deutsche Botschafter in der Türkei hat die "große Sorge" der Bundesregierung über die Pläne der Türkei zum Kauf russischer S-400-Luftabwehrraketen zum Ausdruck gebracht.
"Wir wollen, dass die Türkei fest im westlichen Bündnis verankert bleibt, und sehen daher den Kauf der S-400 mit großer Sorge", sagte Martin Erdmann am Montag bei der Istanbuler Sicherheitskonferenz in Anwesenheit des türkischen Präsidentensprechers Ibrahim Kalın.
Kalın bekräftigte ein Angebot der Türkei, gemeinsam mit den USA diese Bedenken zu prüfen. Wären die Russen aber tatsächlich in der Lage, über die S-400 sensible Daten zu den F-35 zu erhalten, hätten sie dies bereits über ihre S-400-Systeme in Syrien getan, die dort Kontakt mit israelischen Kampfflugzeugen dieses Typs haben, sagte er. Die Türkei habe kein Interesse, das F-35-Programm zu gefährden, an dem sie selbst beteiligt sei, betonte er.

Wie unterirdisch benimmt sich der BRD-Botschafter Erdmann in Ankara?! Was ist diese BRD für ein widerwärtiger Lakaienstaat! Wenn er ein Botschafter einem Gastland droht, dann ist es Zeit für den Rauswurf - Gastrecht verwirkt! Die Antwort des türkischen Präsidentensprechers ist hingegen  eloquent und schlüssig. TQM

Venezuela

09:20 I SPON: Maduros Kampf um die Macht in Venezuela: Er ist noch da

Der neuerliche Aufstand in Venezuela ist vorerst in sich zusammengefallen. Herausforderer Guaidó scheint sich ebenso verkalkuliert zu haben wie seine Unterstützer in der US-Regierung. Machthaber Maduro ist weiterhin im Amt. 
Wahrscheinlicher ist, dass Guaidó und seine Helfer in Venezuela und Washington sich in der Einschätzung der politischen Lage dramatisch verkalkuliert haben. Es wäre nicht das erste Mal: Als Guaidó sich im Januar zum Präsidenten ausrief, blieb die erwartete Unterstützung im Militär aus. Auch das Versprechen einer Amnestie bewegte nur eine Handvoll Soldaten zum Seitenwechsel.

Na schau! Als gerade der Beitrag unten entstand, dämmerte es sogar "Der Spiegel"-Redaktion! Maduro ist noch da, Assad ist noch da, sogar Merkel ist noch da und will nicht weg! TQM

 

09:10 I TQM: Venezuela - Blaupause des US-Dilettantismus!

Selten hat die Welt so ein Theater erlebt, wie gestern in und um Venezuela. Der angekündigte "Tropensturm Juan", erweist sich als laues "Lüfterl", eine Windböe aus Washington, ein Rubio-Tief über Florida, das ungeachtet dessen, die Pläne des Guaidó verwüstete.
Schnell waren auch die BRD-Medien zur Stelle, "Der Spiegel" drückte den Putschisten die Daumen und wie bereits in den Jahren des "Bürgerkriegs" gegen Assad, behaupteten die USA, bis hinauf zu Pompeo, daß Maduro fliehen wolle und  die Mehrzahl seiner Minister versprachen, sich im Sturm auf den Präsidentenpalast auf die Seite Guaidós zu stellen. Wären da nicht die bösen Russen, die im fernen Moskau dem Maduro die Flucht nach Havanna untersagt hätten!
Trump seinerseits kündigte in einem Tweet die härtesten Sanktionen gegen Kuba an, sollten sie nicht ihre militärische Unterstützung Maduros beenden und ihre  angeblich in Venezuela befindlichen Einheiten nach Kuba zurückholen. Nachdem aber Bolton, Pompeo und Rubio, sowieso seit Wochen das gewaltsame Ende der Regierungen in Nicaragua und Kuba angekündigten, ist - wie immer - das US-Angebot, keine große Verlockung.
An dem Putschversuch waren rund 20 Offiziere beteiligt. Diese befahlen ihre Soldaten unter einem falschen Vorwand auf die Strassen. Als diese merkten, daß sie an einem Putsch teilnehmen sollten, wendeten sie sich gegen die Putschisten, die daraufhin einige Soldaten mit scharfer Munition angriffen.
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, sagte gegenüber CNN, daß Washington versucht habe mit "Fake News" die Armee Venezuelas zu demoralisieren und nun einen "Info-Krieg" führe. Maduro verlautbarte: "Mike Pompeo sagte, ich Maduro, hätte ein startbereites Flugzeug um nach Kuba zu flüchten, aber die Russen verbaten ihn das Land zu verlassen. Herr Pompeo, bitte, was für ein Fehlen an Ernsthaftigkeit."
Für heute kündigte Guaidó schon wieder Massenproteste an, die jedoch schon die letzten Monate nicht einsetzen wollten. Washington, das seit über einem Jahr versucht den Putsch zu inszenieren "warnt" Russland vor "Einmischung gerade jetzt" in Venezuela - was für ein schlechter Witz! Ist das die "Marilyn Monroe-Doktrin" aus Hollywood???

06:06 | rp: Venezuela Coup! Will Neocons (Finally) Get Their War?

At dawn, US-backed and self-proclaimed president of Venezuela, Juan Guaido, announced the "final phase" of his coup against the Maduro government. While defections from the military are minor at this point, it is unknown whether the coup will reach critical mass. In the US, both Republicans and Democrats - who not long ago were furious over claims that the Russians have interfered in our elections - are cheering this US interference in Venezuelan elections. US neocons have joined the battle from the safety of their keyboards.

30.04.2019

Venezuela

18:55 I RT: Venezuelan coup attempt ‘directly planned in Washington’ – FM

Der Außenminister Venezuelas verkündet eben, daß der Putschversuch unmittelbar in Washington geplant wurde.

John Bolton rief die Armee Venezuelas zuvor dazu auf, die Verfassung Venezuelas zu unterstützen und Maduro zu stürzen. Geht es noch zynischer? In welcher geistigen Verfassung ist John Bolton? Die USA beten mitsamt der "Westlichen Wertegeimeinschaft" das Mantra von der agressiven Außenpolitik, der "Einmischung Russlands", produzieren Sanktionen, Diebstahl von fremden Staatsvermögen, Hungerblockaden, Aufstände und Umstürze und berufen sich auch noch auf eine ausländische Verfassung, nach der obendrein Guaidó nicht einmal theoretisch Präsident sein könnte! Wie absurd! DEr Verteidigungsminister Venezuelas, Vladimir Padrino Lopez, erschien im Staatsfernsehen und sicherte gemeinsam mit Armee-Spitze, Maduro die Loyalität der Armee zu. Jetzt ist das Maß wohl übervoll und die Stunde gekommen, Guaidó und seine US-Legionäre festzunehmen. 
Mit Spannung bleibt auch abzuwarten, wie Russland reagiert - nicht nur im UN-Sicherheitsrat, sondern auch mit Tat in Venezuela selber, ganz gleich womit die USA drohen! TQM

19:42 | Leser-Ergänzung
Die Videobilder sind meiner Ansicht nach nicht schlüssig. Es ist wie die Frage, was läuft ab, was war zuerst, das Ei oder das Huhn. Auf jeden Fall scheint sich die Situation zu maidanisieren. Es braucht Kanonenfutter …….. Opfer.
https://www.20min.ch/ausland/news/story/Panzerfahrzeug-ueberrollt-Demonstranten-in-Caracas-28449693

15:20 | ET: Venezuela: Guaidó kündigt „finale Phase“ im Kampf gegen Maduro an + Livestream

Der selbsternannte venezolanische Übergangspräsident Juan Guaidó hat das Militär Venezuelas dazu aufgerufen, ihn beim Sturz des Machthabers Nicolás Maduro zu unterstützen. Die „finale Phase der Operation Freiheit“ sei eingeleitet worden, teilte Guaidó am Dienstagmorgen (Ortszeit) mit.

Es wird heiß - die Zeit: Oppositionsführer López befreit – Regierung spricht von Putschversuch! TB

Die Leseratte
Eher finale Panik. Viel Zeit hat er nicht mehr, wenn es nicht bald klappt mit seinem Putsch, wars das. Die "Befreiung" des Oppositionspolitikers Lopez könnte der Punkt gewesen sein, an dem Maduro die Geduld verliert und ihn selbst hinter Gitter bringt. Es sei denn, er ist sich des Militärs völlig sicher und schaut auch diesmal gelangweilt zu, wie Guaido wieder scheitert.

29.04.2019

Russland    Iran

18:45 I Jerusalem Post: IRAN, RUSSIA TO HOLD JOINT MARITIME DRILLS IN PERSIAN GULF

Im Zuge der Internationalen Moskauer Sicherheitskonferenz (MCIS) kamen Russland und der Iran darin überein, daß Russland eine Flotte zu gemeinsamen Marinimanövern in die südlichen Gewässer des Iran entsenden wird. Der iranische Verteidigungsminister Hatami betonte, daß die militärische Kooperation beider Staaten unter der Aufsicht seiner Führer gesteigert werde. Der stellvertetende Außenminister des Iran, Ansari, sagte hingegen neulich, "daß Russland bezüglich Israel nie auf der Seite des Iran stand. Noch habe man gemeinsame Interessen in Syrien, aber die Wege scheiden sich beim Thema Israel." 

Die gemeinsamen Marine-Manöver geben dem Iran Rückendeckung, nachdem Israel unverhohlen während des Wahlkampfes damit droht, Schiffe mit iranischem Öl aufzubringen um das Sanktionsregime der USA  umzusetzen.
Bereits während der US-Sanktionen gegen Saddam-Irak fuhren Tanker unter russischer Flagge irakisches Öl aus. Nun könnten russische Marine-Schiffe iranisches Öl eskortieren. Den militärischen Die gemiensame Machtdemonstration und den Geleitschutz wird sich Russland gut bezahlen lassen. Durchaus denkbar, daß die chinesische Marine dem Beispiel folgt. 
Klar ist aber auch, daß kein Staat der Welt - und schon gar nicht Russland, oder China - die iranische Rhetorik gegen Israel aufgreifen und mittragen würden. Russland demonstriert zwar gerne, daß es auf die international ungültigen Iran-Sanktionen pfeifft, nicht aber der Türsteher des Iran in Syrien ist, um für ihn Israel zu "vermöbeln". Nicht  nur, weil dies gar nicht realpolitisch und im Interesse Russlands wäre, sondern auch, weil die russische Armee in Syrien nicht das persische Expeditionskorps in Syrien ist.
Gewisse regionalpolitische- und weitgehende, wirtschaftliche Interessen des Iran in Syrien billigt Moskau Teheran gerne zu. Mehr nicht - und das ist immer noch viel mehr, als jede andere Großmacht bietet. TQM

 

Ukraine   Russland   USA

08:38 I Sputnik: Donbass vor Leiden retten: Volker nimmt Kiew in die Pflicht

Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, hat in einem Twitter-Beitrag die Kiewer Regierung dazu aufgerufen, die Bevölkerung der Donbass-Region als ukrainische Bürger zu unterstützen und ihr Leiden zu mindern.
„Die Menschen in den von Russland kontrollierten Teilen der Ostukraine sind ukrainische Staatsbürger, und es ist die Pflicht der Regierung, alles zu tun, um sie zu unterstützen und das durch die russische Aggression verursachte Leiden zu beseitigen“, schrieb Volker am Samstag.
 

Der russische Präsident versteht sich in der Paw´lowschen Konditionierung. Nicht nur der politische Greenhorn Selnsky schlug an, auch der US-Sondergesandte Kurt Volker reagiert mit Speichelfluß, auf das Glöckchen aus dem Kreml.
Selensky meinte Putin zu "toppen" in dem er im "Tit for tat"-Spiel, ukrainische Pässe für alle Russen, die einen Antrag einreichten, ausstellen würde. Kurt Volker erkennt die Angelrute Putins,  an deren Köder Selensky anbiss und versucht diesen Köder mit einer öffentlichen Mahnung an Kiew,  möglichst schnell vom Haken zu nehmen, wissend, daß der Kreml nur gewinnen kann.
Die Charme-Offensive Kiews an den Donbass bestand bislang in Granatbeschuss, Sabotage- und Todeskommandos, die es in das Gebiet von Donezk und Lugansk entsandte. Eine Visitenkarte der Maidan-Regierungen, welche die Bevölkerung im Osten absolut überzeugte - nämlich von der Notwendigkeit, sich niemals wieder unter die Kontrolle Kiews zu stellen. 
Jahrelang versucht bereits Kiew den Donbass auszuhungern, kann jedoch nur seine eigene Ostgrenze absperren, nicht jedoch die Grenze zwischen dem Donbass und der Russischen Föderation. Dieses dringende Anliegen Kiews, nämlich durch internationale Truppenkontingente  (UN, OSZE) die Grenzen zu Russland zu schließen, um die Bevölkerung auszuhungern, ist ein Knackpunkt, der natürlich weder für die Bevölkerung des Donbass, noch für Russland diskutierbar war, ist und sein wird.
So bringt nun also Volker als Eil-Reaktion auf Putins steile "Pass-Offensive" im Donbass, den eigentlich naheliegenden Vorschlag ein, daß sich Kiew gefälligst um die "abtrünnige" Bevölkerung im Osten kümmern möge. Wie aber? Soviel Kreide will und kann Kiew gar nicht fressen. Zudem weigert sich Kiew kategorisch zu jedwedem Dialog mit den politischen Autoritäten in Donezk und Lugansk und in Folge zu jeden politischen Kompromiss um eine mögliche, echte Autonomie der Regionen. Die letzten 5 blutigen Jahre haben zudem zu einer Entfremdung geführt, die selbst mit Rosinenbomber, statt Granatbeschuss, weggewischt werden könnte. Abgesehen davon, mangelt es der hochverschuldeten Ukraine und ihrer darbenden Bevölkerung selbst nicht nur an Rosinen.
Das "Angebot" des Selensky durch Propagandakrieg die Bevölkerung des Donbass zu überzeugen, erinnert an die Lautsprecheranlagen entlang der inner-koreanischen Demarkationslinie. Mit ohrenbetäubenden Propaganda-Stalking ist also auch nichts auszurichten, mit Beschuss und Schikane, auch nicht.
Guter Rat ist also teuer. Die Trump-USA geben zwar einen ganz neuen Ton vor, dessen Preis aber Kiew nicht zahlen kann und wird und dem die Bevölkerung des Donbass auch nicht auf den Leim gehen wird.
Die Mauern der orangen Revolution brechen ein. Nur ein radikaler Kurswechsel in Kiew, könnte da zu einer echten Wende führen. Diese ist jedoch für Selensky in Anbetracht der hausgemachten Warlords und deren Milizen ein riskantes Spiel. Ein Festhalten an den Spielregeln der USA, sind es mindestens ebenso.
Putin führt Selensky mit einem offensiven Schachzug noch vor dessen Amtseinführung vor und zeigt ihm, der eben mit 73% und dem Versprechen der Beendigung des Krieges ins Amt katapultiert wurde, seine limitierten Optionen auf. Selensky wird nicht umhinkommen "vor Putin treten" müssen um nicht bereits als designierte "Lame Duck", stapelweise Phantasie-Dekrete wie die, seiner Amtsvorgänger abzeichnen zu müssen.
Noch mehr Chaos und Enttäuschung wird die Bevölkerung in der Ukraine nicht mehr hinnehmen - weder von Wladimir Selensky, noch von Kurt Volker. Für die Donbass-Bevölkerung hingegen gibt es mit den russischen Pässen handfeste Konturen und Perspektiven für einen "Plan B". TQM

 

USA Russland China Iran  Tuerkei etc.

06:11 | rp: Trump's Crusaders March To War

"... The Trump administration has demanded that the principal importers of 1.2 billion barrels of Iranian oil halt purchases almost immediately. This imperial diktat includes China, South Korea, Turkey, India and Japan. The comprehensive embargo is very close to an all-out act of war. In 1941, America’s cut-off of oil to Japan provoked the attack on Pearl Harbor.

The oil embargo not only violates international law, it sets the US on a collision course with some of its most important allies and vassal states. Brazen threats against Iran by Trump’s two main enforcers, National Security advisor John Bolton and Secretary of State Mike Pompeo, have reinforced America’s unfortunate image as an imperial power that threatens war against disobedient satraps and independent-minded nations."

Der unermüdliche Ron Paul... Aber leider leider hat er noch nicht erkannt, dass das diktierende führende Land der westlichen Hemisphäre Wertegemeinschaft, im Sinne des in der UN-Präambel vollmundig verkündeten Gleichheits-Bla-Blas darauf bestehen muss, dass alle Staaten die gleiche Pflicht das gleiche Recht haben, Öl und andere Rohstoffe in US-Dollar zu ver-/kaufen.... HP

28.04.2019

Ukraine   Russland   EU

19:01 | rubikon: „Annektiert“ und gut drauf

Seitdem sich die Krimbevölkerung vor fünf Jahren von der Ukraine lossagte, behaupten hiesige Transatlantiker, Putingegner und der Medien-Mainstream permanent, dass die Lage auf der Krim heute unter russischer Herrschaft katastrophal sei. Die Touristen würden wegbleiben, mit der Wirtschaft gehe es bergab, die Infrastruktur sei marode, die Krimtataren würden unterdrückt.

Nächtigungssteigerungen seit 2014 von 70 %, noch Fragen? TB

14:10 I SPON: Selenskyj will Russen die Staatsbürgerschaft der Ukraine verleihen

Der künftige ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will Russen die Möglichkeit geben, die Staatsbürgerschaft der Ukraine zu erwerben. Er reagiert damit auf ein ähnliches Verhalten von Russland.
"Wir werden die ukrainische Staatsbürgerschaft Vertretern aller Völker geben, die unter autoritären und korrupten Regimen leiden. In erster Linie Russen, die heute wohl am meisten leiden", sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Im Unterschied zu Russland gebe es in der Ukraine die Meinungsfreiheit, freie Medien und freies Internet. "Daher wissen wir wunderbar, was der russische Pass wirklich gewährt."

Eine hervorragende Idee des Komödianten! Ukrainer in Donezk und Lugansk bekommen dafür keine Pässe! Und die EU hat gemeinsam mit Kiew die biometrischen Pässe für die Ukraine designed, die nur jene Ukrainer bekommen, die sich im Kiew kontrollierten Teil unter entsprechenden Schmiegeldzahlungen anmelden. Dadurch bekamen sie freie Fahrt in den Schengen-Raum und dies führte bereits jetzt dazu, daß sich viele Russen aus der Krim als "Ukrainer" titulieren ließen, um ohne Visa-Schikane in die EU zu reisen.
Nun bekommen also alle Ukrainer, die Millionen Verwandte in Russland haben, russische Pässe und Russen dafür ukrainische und damit verklopft Selensky letztlich "blanko Schengen-Visa". Gut für russiche Dauertouristen, schlecht für die Visagebühren der Schengen-Staaten.
Darüberhinaus, könnte nicht nur der Kadyrow Clan aus Tschetschenien leichter in die EU reisen, auch muslimische "Russen" aus dem Kaukasus und Zentral-Asien, welche dem wachsamen Auge Putins überdrüssig sind, könnten als "Ukrainer" von Beslan und andernorts ihren Dschihad ins "offene" Europa tragen. Einfach grandios, typisch ukrainisch! TQM

16:43 | Die Leseratte
Schöne Grüße vom neuen Präsidenten an die EU! Selenski erpresst damit die EU, ihrerseits Druck auf Russland auszuüben, damit diese die Gewährung russischer Pässe an Ukrainer zurücknimmt. Die Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine in Bezug auf die eigene Bevölkerung sind der EU völlig egal, wie man am Hofierung der dortigen korrupten Mischpoke einschl. des Schokokönigs sehen konnte. Westliche Werte eben. Andererseits: Auch wenn die EU erpressbar ist, Russland ist es nicht. Putin wird freundlich mitteilen, dass er seinerseits nichts dagegen hat, wenn "seine" Terroristen nach Westeuropa auswandern und dass der Westen sich selbst dagegen schützen müsse. Er könne ja den Ukrainern die Reisefreiheit in den Schengenraum streichen.

Russland   USA   China

09:45 I Voltairent: Peking, Moskau und Washington einigen sich heimlich über Afghanistan

Die Abschlusserklärung des Treffens von Moskau [2] betont, dass die "drei Großen" miteinander einverstanden sind, um: 
- die Taliban anzuspornen, gegen die internationalen terroristischen Organisationen (vor allem Daesch, Al-Kaida und die islamische Bewegung von Ost-Turkestan) und gegen die Drogen-Produktion zu kämpfen. 
- an Verhandlungen teilzunehmen, nicht nur mit den Vereinigten Staaten für einen schrittweisen Abzug der ausländischen Truppen, sondern auch mit der afghanischen Regierung.
Diese Dreiländer-Treffen sind derzeit die einzigen in diesem Format. Kein offizielles Foto wurde ausgestrahlt.

Die russische Diplomatie und die seiner Verbündeten läuft auf Hochtouren. Im Ringen um Erdogan hält Russland die besseren Karten in der Hand. Den US-Blitzkrieg gegen Caracas hat Russland mit angehalten. Die Ukraine ist nach dem Erdrutschsieg Selenskis unter Druck. Seine 73% Wähler wollen zurück zur Normalität und dies wird nicht weiter auf Kosten des Sündenbocks Russland laufen. Syrien ist recht fest im russischen Griff, der Irak und Pakistan nähern sich Teheran, China und Russland an. Der Besuch Kim Jong Un´s bei Putin ist umso geheimnisvoller, da nichts über das vorangestellte Vieraugengespräch nach außen drang, sondern lediglich diplomatische Plattitüden. Da wartet noch so manche Überraschung.
Zwar ist Saudi der Putsch im Sudan gelungen, jeodch sollte man die politischen Fähigkeiten der "Knochensägen-Politik" nicht überschätzen. 
Wenn nun in Afghanistan mit Hilfe Chinas und Russlands die fremdländischen Terroristen der "Westlichen Wertegemeinschaft" hinausfliegen, hat der Westen seine Bodenkämpfer und Camps, die bis nach Sri Lanka ausstrahlen, zumindest in der Wildnis des Hindukusch, verloren.
Während man in der Politik Russlands eine gewisse Strategie und Systematik erkennt, präsentiert sich sowohl die EU intern, als auch die NATO und die USA, mehrfach chaotisch, widersprüchlich und zefranst, egal ob in Libyen, zum Iran, zur Türkei, zu Venezuela, aber auch zu Afghanistan und selbst gegenüber China. 
Trump´s Politik der Stärke und Härte wird nicht nur vom Deep State bekämpft, sondern auch durch Partikular-Interessen und Einzelgänge, wie Bolton-Rubio in Venezuela, oder Pompeo+CENTCOM, versus der Versuche Trump´s den Erdogan an Bord zu halten. 
Es ist also ein Zeichen der Schwäche und Panik, wenn der US-Botschafter in Moskau meint, die "Kanonenbootpolitik" des 19. Jahrhunderts wieder auspacken zu müssen, in dem er sagte, daß jeder Flugzeugträger „100.000 Tonnen internationaler Diplomatie“ repräsentiert. Er betonte, dass in der Epoche ernsthafter Konkurrenz sogar eine Flugzeugträgergruppe „enorme operative Flexibilität und Agilität“ liefere. Und wenn zwei solche Gruppen zusammen agieren, schaffen sie ihm zufolge „eine präzedenzlose Abschreckung vor einseitiger Aggression“.
D
aß, ausgerechnet der US-Botschafter in Moskau, Jon Huntsman meint, gegenüber Russland so ausdrücken zu müssen, wie seinerzeit die USA gegenüber Puerto Rico und Kuba, zeugt von einer beachtlichen Fehleinschätzung. Selbst FOTO sein Orthodoxes Eisbad im Jänner 2018 war mehr demonstrativ-machohaftes "Self-Waterboarding", als Abkühlung und kühler Kopf. Den bewahrt Russland und im Setzen seiner Spielzüge. TQM

Russland   Ukraine

08:43 | Sputnik: Putin: „Selenski ist nicht der Herrgott, dass ich vor ihn treten würde“

„Wladimir Selenski ist noch nicht in den Rang der Heiligen aufgestiegen, er ist nicht der Herrgott, und es ist unwahrscheinlich, dass ich in irgendeiner Weise vor ihn treten muss“, antwortete der russische Staatschef am Samstag bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Forums „Ein Gürtel – Ein Weg“ („One Road, One Belt“) in Peking scherzend auf die Journalisten-Frage, was er dem gewählten Präsidenten der Ukraine sagen werde, wenn er „vor ihn trete“.

Was für ein journalistischer Irrglaube, daß Russland vor Kiew antreten müsse, als ob es eine Bringschuld hättte! Die Ankündigung Putins, mitunter allen ukrainischen Antragstellern einen russischen Pass zu verleihen ist eine klare Ansage. Wenn die Ukraine ihre krankhafte Ent-Russifizierung vorantreibt, die Identität und Verbundenheit zum Nachbarn ausradiert, dann sind die russischen Schritte, mehr als begründet. Putin zeigt Selenski, daß Russland nicht um Gnade und Umkehr bittet. Die Ukraine muß zur Normalität zurückfinden. Nach den Wahlen spuckte Selenski markige Töne, nun zeigt Putin, daß es Zeit zur Besinnung ist. Wird sich Selenski hinter die EU-NATO-Hetz-Lokkomotive spannen lassen, oder die Weichen auf guntnachbarschaftliche Beziehungen stellen? TQM

Libyen

16:51 | Leser-Kommentar zum Libyen-Beitrag von gestern

Beim Thema Libyen sollte man sich daran erinnern, daß der "Duce" anfing, einen Angriffskrieg gegen TRipolitanien u nd die Cyrenaika zu eröffnen, da die ital. Kolonien in Afrika zurückgeholt werden sollten. Gleich danach sandte der"führer" seinen Wüstenfuchs hinterher um mitzusiegen.Alliierten Kräfte und den Senussi gelang des, den Angriff abzuwehren!Jedoch wurde im sog. Laval - Mussolini_Abkommen eine Grenzelinie zwischen dem "italienischen" Libyen und der französischen Kolonien in Afrika zu ziehen.:
-http://www.schreiben10.com/referate/Geschichte/20/Das-faschistische-Italien-reon.php
-http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Italien/afrika.html
-http://www.schattenblick.de/infopool/geist/history/ggneu157.html

27.04.2019

Frankreich   EU   Libyen

11:15 I TQM: EU am Wüstensand!

Die türkische "Daily Sabah" berichtet heute, daß die UN vor einem bevorstehenden Flüchtlingsstrom aus Libyen warnt. Die intensiven Kampfhandlungen um Tripoli könnten eine Massenflucht nach Europa auslösen. Während die EU, die mit UN-Mandat ausgestattete, "Zentralregierung" aus Islamisten und Lokalbanden stützt, marschiert General Haftar vor die Tore Tripolis.
Haftar ist von Russland, Ägypten und Israel gestützt, aber auch Trump pochte zuletzt durch öffentlich bekundetes Lob zu Haftar, auf eine Änderung des US-Kurses, weg von der de facto inexistenten, zahnlosesn "Zentralregierung", hin zu Haftar.
Der Wettlauf um dessen Gunst hat also voll eingesetzt, denn klar ist, daß die EU ihr Arab Spring-Ausgedinge in Tripoli nicht halten wird können.
Ebenso kann und will die EU nicht militärisch eingreifen. Fayez Al-Sarradsch, der EU-"Premierminister" in Tripoli, beklagte zuletzt die nicht einkehrende Unterstützung der EU in der Abwehr der Haftar Truppen. In Telefonaten mit Merkel, verkündete ihm diese Anfang des Monats ihre Unterstützung einerseits und ihre Ablehnung Haftars andererseits. Sarradsch wiederum drohte Europa 800.000 Flüchtlinge aus Libyen an, falls er falle.
Und schon wieder - besser gesagt, so wie immer, sei es Russland, Venezuela, die Ukraine, etc. steht die BRD auf der falschen Seite, verletzt deutsche Interessen und begibt sich in eine weitere Sackgasse - ganz abgesehen davon, daß die BRD weder politisch, noch militärisch ein Druckpotential darstellt.
Während führende BRD-Vertreter permanent deutsche Interessen verraten und sogar gegen die Energiesicherheit des deutsch-russischen Nordstream 2 Projekts agitieren, fällt Frankreich der BRD nicht nur bei Nordstream 2 in den Rücken, sondern nunmehr auch in Libyen.
Völlig ausgeblendet vom EU-Medienmainstream, ereigneten sich "seltsame Dinge" in Libyen, welche auf eine Wende Macrons hin zu Haftar deuten. Dabei geht es Macron nicht um französische Volksinteressen, jedoch immerhin um französische Konzerninteressen und zwar der Total Fina Elf.
Da es nicht länger gelingen wird Sarradsch zu halten und Frankreichs Ölkonzern aus Libyen zu fliegen droht, zieht Macron die Notbremse, während der innereuopäische Rivale Italien mit seiner ENI-Grupppe klandestin ausgestochen werden soll und man die Merkel BRD "blöd sterben" läßt.
Vor drei Tagen berichtete Al Jazeera, daß an der libysch-tunesischen Grenze eine Gruppe schwer bewaffneter Franzosen aufgegriffen und angehalten wurden. Eine Gruppe von 13 Franzosen, sowie eine Gruppe von 11, teils anderen Europäern, seien mit Diplomatenpässen ausgstattet aus Libyen ausgereist, wo sie General Haftar unterstützt haben sollen. Die Gruppe der 11 Europäer sei mit Schlauchbooten von Tunesien aus in Libyen "eingereist" und hätten Haftars Al-Watiya Luftwaffenstützpunkt unterstützt. Als dieser unter Beschuss der Sarradsch Truppen geriet, seien sie geflohen und an der tunesischen Grenze aufgegriffen worden.
Frankreich, das offiziell noch Sarradsch unterstützt wurde eiskalt ertappt. Paris behauptet, daß der schwer bewaffnete Stoßtrupp zur Sicherheit seines diplomatischen Personals in Tripoli diente. Eine billige Lüge, da sie in diesem Falle offiziell über Tripoli ein- und ausgereist wären. Die "Zentralregierung" in Tripoli bestreitet dies und deren Regierungsquellen stützten die Behauptung, daß die Franzosen Haftar unterstützten. Aufgrund "hochrangiger Intervention" wurden die festgesetzten Franzosen von tunesischen Sicherheitskräften zum Flughafen Djerba eskortiert und von dort aus per Flug nach Frankreich deportiert. 
Dieser Fall ist ein gutes Lehrbeispiel der EUropäischen Solidarität, der gemeinsamen EUropäischen "Sicherheits- und Außenpoliitk"! Was sagt Frau Mogherini??? War dies Teil der Dissonanzen zwischen Merkel und Macron? Wie wird nun Salvini reagieren? Wer gewinnt den Wettlauf um Libyen und um die Gunst Haftars? Was bleibt übrig? Nimmt Frankreich mit einer heimlichen Wende Teile der libyschen Ölfelder und die BRD dafür die "Flüchtlinge"? 
Rund einen Monat vor den EU-Wahlen bietet die EU ein jämmerliches Bild der hinterhältigen Intrigen und Gerangels um staatliche Ölinteressen. Politsch ist das "Friedenprojekt EUropa" tot. Die "Freude schöner Götterfunken" verpufft selbst am Fackelgas libyscher Ölfelder!

Argentinien

09:27 | cashkurs: Argentiniens Finanzkrise flammt erneut auf: Leitzins wieder bei 70%!

In Südamerika kehrt an der Wirtschaftsfront einfach keine Ruhe ein. Venezuela, dessen heimische Ökonomie kollabiert ist, und Argentinien machen Investoren an den Märkten für südamerikanische Regierungsbonds und Anlegern an den Währungsmärkten schwer zu schaffen. Auf welches andere Schwellenland könnte die erneut aufgeflammte Finanzkrise in Argentinien als nächstes überschwappen – vielleicht die Türkei? Oder Indonesien?

Argentinien, dereinst eines der reichsten Länder der Welt und Synonym für Wirtschaftsdynamik (Sie erinnern sich: in den Peter Alexander Filmen der 60er Jahre war auch oft ein argentinischer Millionär mit heriatsfähiger Tochter/Nichte Teil der Handlung) nun ein Dauer-Krisenkandidat! WAs Peronisten und Militärregierungen so anrichten können .....! Übrigens, die Argentinier, sind Dauer-Krisler weil in diesem Land traditionell jede Krise mit der Notenpresse bekämpft wurde! Vorbild für Euroland? TB

26.04.2019

EU   USA

18:29 | voltairenet: Die Europäische Union ist gezwungen an US-Kriegen teilzunehmen

Seit dem Maastricht-Vertrag haben alle Mitglieder der Europäischen Union (einschließlich der neutralen Staaten) ihre Verteidigung unter die Oberhoheit der NATO gestellt, die ausschließlich von den USA geleitet wird. Das ist der Grund, warum alle Mitglieder der Europäischen Union und der NATO gezwungen sind, die US-Sanktionen umzusetzen, wenn das Pentagon dem Finanzministerium die ökonomische Belagerung der Länder übergibt, die es zerstören will.

Russland   Ukraine

08:35 | RT: Russian and Ukrainian envoys clash at UN Security Council over passports decree

Die UN-Botschafter von Russland und der Ukraine gerieten, nach der Ankündigung Russlands, den Einwohnern von Donezk und Lugansk, russische Pässe auszustellen, im UN-Sicherheitsrat aneinander.
Dabei warf der ukrainische UN-Botschafter Volodymyr Yelchenko, Russland vor, die "schleichende Okkupation", der beiden umstrittenen Regionen zu befördern, da sie diese nicht länger verschleiern könnten. Es ähnle dem Kolonialismus der Sowjetunion in der Ukraine. 
Der russische UN-Botschafter, Vassily Nebenzia, hielt dem entgegen, daß die Ukraine gegen die Minsker Vereinbarung verstoße und andauernd die Lebenssituation der 4 Millionen Einwohner durch eine Totalblockade unmöglich mache. Niemand zwinge die Bewohner zu russischen Pässen, jedoch verwehre die Ukraine jenen Bürgern, die sie als Ukrainer betrachte, sämtliche Bürgerrechte.

Die Ungarn erteilen Pässe an ihre Minderheit in der Ukraine und Rumänien. Israel erteilt Pässe an jeden jüdischen Antragsteller weltweit. Rumänien verleiht Pässe an die rumänische Bevölkerungsgruppe in Moldawien. Die BRD verlieh Pässe an hundertausende Deutsch-Russen, etc.. Worin also ist die Aufregung fundiert, wenn Russland der gemarterten, verstossenen Bevölkerung des Donbass Pässe verleiht, die ihnen Bewegungsfreiheit aus dem "Non-Territory", ermöglichen?
Kiew und sein neuer Präsident bekommen ein klares Zeichen aus Moskau. Entweder Kiew hält sich ans Völkerrecht und behandelt "seine" Bevölkerung als gleichwertige Bürger, oder es fährt fort mit Totalblockade und Granatenbeschusss. Sollte sich Selensky für die Banditenpolitik der letzten 5 Jahre entscheiden, dann wird die mit Russland traditionell verbundene, russischsprachige Bevölkerung des Donbass seine schrittweise Integration weiter im Osten suchen. Der von Selensky angekündigte Info-Krieg zur Rückgewinnung des Donbass wird sich an Taten und nicht an billiger Propaganda messen müssen. Würde jedoch Selensky den Weg in einen echten föderativen, ukrainischen Staat beschreiten wollen, der seine Bürger nicht in den NATO- und EU-Rachen wirft, dann wäre auch der Weg in einen zivilisierten Staat unter Einschluß des Donbass frei.
Fraglich bleibt, ob die "Westliche Wertegemeinschaft" Kiew diesen Weg gehen läßt, oder die rund 78Mrd. USD-Verschuldung "fällig stellt", falls Selensky aus der Umklammerung ausbricht. Leider bestehen dahingehend eher Zweifel, wenn wir uns daran erinnern, daß Joe Biden neulich damit prahlte, seinerzeit damit gedroht zu haben 3 Mrd USD-Kredite binnen Stunden fällig zu stellen, wenn Poroschenko sich geweigert hätte, den ukrainischen Generalstaatsanwalt zu entlassen, da dieser bezüglich der Involvierung seines Sohnes Hunter Biden in ukrainische Gasgeschäfte ermittelte. TQM

25.04.2019

USA   Russland

11:25 | fzk: Der Austritt der USA aus dem INF-Vertrag und Boltons Moskaubesuch

Kommentar des Einsenders
soweit ich Beiträge und derren Kommentaren gelesen habe war stets von Taktik die Rede!
Mir fehlt grundsätzlich eine strategische Diskussion, die nur gelegentlich aufflammte.
Ein sehr gute Beispiel ist m. M. der anhängenden Beitrag von Pyakin. er befaßte sich mit dem bewaffneten Konflikt! zwische Pakistan und Indien nach wechselseitigen Flugzeug-Abschüssen. Dort wird eine gute strategische Analyse geliefert! das Gebiet ist eigentlich der südöstlichste Frontabschnitt eines potentiellen NATO Kampfgebiet!
Abschließend noch ein Hinweis an die Kaisertreuen: Am Ende des Beitrages kommt noch ein sehr interressanten Hinweis au die Größe eines potentiellen Öster REICH !!!

EU   USA

06:23 | vn: Die Europäische Union ist gezwungen an US-Kriegen teilzunehmen

Seit dem Maastricht-Vertrag haben alle Mitglieder der Europäischen Union (einschließlich der neutralen Staaten) ihre Verteidigung unter die Oberhoheit der NATO gestellt, die ausschließlich von den USA geleitet wird. Das ist der Grund, warum alle Mitglieder der Europäischen Union und der NATO gezwungen sind, die US-Sanktionen umzusetzen, wenn das Pentagon dem Finanzministerium die ökonomische Belagerung der Länder übergibt, die es zerstören will.

Ja, ja, das Mantra vom "Friedensprojekt" EU... Abgesehen davon, dass Zentralismus und das Einziehen weiterer Bürokratenebenen, natürlich ohne skin in the game, noch nie sinnvoll war, zeigen die Überlegungen von Thierry Meyssan gerade auch für das angeblich immer noch, zumindest ein wenig neutrale Österreich einen ganz anderen machtpolitischen Zusammenhang. Falls Sie jetzt meinen, das ist doch nur Papier, in der Praxis wird das schon nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird, dann denken Sie aktuell beispielsweise an Manfred Weber und seinen Beitrag zum Wirtschaftskrieg/Kampf gegen Nord Stream 2, von den militärischen Kriegen zur Verteidigung der "westlichen Wertegemeinschaft" in Afghanistan, Libyen, Kosova, Syrien etc. ganz zu schweigen. Es sieht so aus, als hätte sich die EU vollumfänglich dem Hegemon USA ausgeliefert und die Politik der USA folgt - wie die jedes Imperiums - dem Grundsatz der normativen Kraft des Faktischen. Das heißt für die EU: Die USA setzen sich bei Bedarf über jene Gesetze, Vereinbarungen etc. hinweg, deren Einhaltung sie von anderen selektiv einfordern. Wie das alles mit den Ideen/Idealen der Souveränität, Neutralität etc. vereinbar ist, scheint in Europa niemanden zu interessieren. Wobei, es mag zynisch klingen, aber ich wette, die meisten der 751 Abgeordneten im europäischen Parlament haben die Maastricht-Verträge nicht einmal gelesen. HP

24.04.2019

Ukraine   Russland

18:32 | welt: Selenskyj fordert Verschärfung der Sanktionen gegen Russland wegen Pass-Streits

Der designierte ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland gefordert. "Die Ukraine zählt auf die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft (...) und auf eine Verschärfung des diplomatischen Drucks sowie der Sanktionen gegen Russland", hieß es am Mittwoch in einer Erklärung Selenskyjs. Anlass sind von Moskau zuvor erlassene Regeln, durch die Bewohner der Ostukraine leichter die russische Staatsbürgerschaft erhalten sollen.

RAM
Dazu braucht man kein Prophet sein: Sie wollen Krieg und sie werden ihn bekommen.

Irak

18:28 | markmobil: MARKmobil #19 - Erbil und das große Q

Für Kurdistan, die nördliche Region im Irak, sind während der amerikanischen Besatzungszeit ganz besondere Weichen gestellt worden. Seitdem entwickelt Kurdistan ein rasantes Wirtschaftswachstum. Luxussiedlungen von gigantischem Ausmaß sind entstanden und vieles ist hier deutsch. Die Bewohner fahren deutsche Autos auf deutschen Straßen. Sie haben deutsche Lattenzäune vor ihren Häusern, fahren in eine deutsche Autowäsche und schmieren ihre Motoren mit deutschem Öl.

Israel

09:58 I rt: Abgang mit Knalleffekt: Scheidender französischer Botschafter in USA nennt Israel "Apartheidstaat"

Gérard Araud, Frankreichs scheidender Botschafter in den USA, nannte Israel in einem Abschiedsinterview mit dem "Atlantic Magazine" einen "Apartheidstaat" und kritisierte den kommenden Nahostplan von US-Präsident Trump. Der Plan sei zum Scheitern verurteilt.

07:59 | Jerusalem Post: NETANYAHU: I WILL NAME A GOLAN TOWN AFTER TRUMP

Netanjahu sagte, es bstünde die Notwendigkeit eine Gemeinde am Golan nach Trump zu benennen - Kiryat Trump. Netanjahu bereiste eben mit seiner Familie den Golan und dankte Trump für die "ewige Anerkennung der Golanhöhen als israelisches Staatsgebiet."

Ein neuerlicher Flashback in die Zeit des Kalten Krieges, diesmal am Schauplatz des neuen Kalten Krieges, zwischen dem Nah-Ostblock und der Nahost-NATO.
Trump-City, so idyllisch, wie das ehemalige Frunze in Kirgistan, jedoch am Hochplateau des Golan. Jenseits der Demarkationslinie kann sich Assad dankbar zeigen und rückkehrenden, syrischen Flüchtlingen die Stadt Putingrad errichten. TQM

23.04.2019

Argentinien   USA

20:20 | amerika21: USA übergeben Argentinien Dokumente zur Militärdiktatur

Mit dem Akt der Dokumentenübergabe an den argentinischen Außenminister in den Washingtoner Nationalarchiven haben die USA die Geheimhaltung der historisch größten Datenmenge von Informationen gegenüber einer ausländischen Regierung aufgehoben. Dadurch öffnet sich für Argentinien ein lang erwartetes Kapitel über das Wissen und die Billigung der verschiedenen US-Administrationen zu den Verbrechen der argentinischen Militärjunta von 1976 bis 1983.

Die Leseratte:
Ganz erstaunlich! Die USA geben große Mengen an Geheimdienst-Dokumenten an Argentinien, so dass dort mit der Aufklärung von Verbrechen während der vergangenen Diktaturen begonnen werden kann.

USA   Russland   China

12:01 | geolitico: Trumps Angst vor China und Russland

Die USA gaben 2017 mit 610 Milliarden Dollar mehr Geld fürs Militär aus als die in der Rangliste folgenden sieben Länder zwei bis acht zusammen. Gegenüber den Ausgaben Chinas von 228 Milliarden betrugen die der USA das 2,7-fache, gegenüber denen Russlands von 66,3 Milliarden das 9,2-fache, wobei Russland 2017 die Militärausgaben um 20 % gesenkt hatte.1 Angesichts dieser offensichtlich massiven Bedrohungen beschlossen daher die USA bereits im September 2018, so früh wie noch nie in den vergangenen 40 Jahren, mit überwältigender Unterstützung beider Parteien ihren Kriegshaushalt für 2019 auf 716 Milliarden Dollar zu erhöhen.2

Iran   USA

10:20 I Jerusalem Post: U.S. LOOKING TO SIGN NEW AGREEMENT WITH IRAN: BRIAN HOOK

Der US-Vertreter für iranische Angelegenheiten, Brian Hook sagte gegenüber dem iranischen Staatsfernsehen, daß man sich entweder für die USA, oder den Iran entscheiden müsse. Die USA wollten eine neue Vereinbarung mit dem Iran schließen, welche "die regionale Agression des Iran stoppe und die Inhaftierung ausländischer Gefangener, einschließlich US-Bürger beende." Die USA haben bereits dem Iran Einnahmen von 10 Mrd. USD verhindert. Der Iran werde entweder seine agressive Politik beenden müssen, oder seine Wirtschaft werde zerfallen. 70% der Eonnahmen der Hisbollah kämen aus dem Iran. Daher haben die USA eine 10 Mio USD-Prämie auf Hinweise zur Finanzierung der Hisbollah ausgesetzt.

Die Hisbollah sitzt in der Regierung des Libanon. Weder der libanesische Präsident, noch der Premier Hariri können und wollen die Hisbollah aus der Regierung und aus dem öffentlichen Leben des Libanon kippen und das Land ins Chaos stürzen. Wenn die USA die Hisbollah kaltstellen wollen, dann müssen sie auch den libaneischen Staat kaltstellen - nicht nur den Iran. Das versuchte bereits MBS mit der Entführung des Hariri - erfolglos. Die Türkei, China, Russland, Pakistan und Indien werden aus diversen Gründen das Abwürgen des Iran nicht hinnehmen. Warum soll also der Iran die "totale Kapitulation" unterschreiben, welche die USA als "Vereinbarung" titulieren??? TQM

 

 Iran   Pakistan

10:00 I PressTV: Terror groups seek to ‘contaminate’ Iran-Pakistan ties: Ayatollah Khamenei

Imre Khan, der Premierminister Pakistans, kam heute in Teheran mit Ayatolloah Khamenei darin überein, daß die Terroristen entlang der iranisch-pakistanischen Grenze ausgelöscht werden müssen, da sie die Beziehungen zwischen beiden Staaten vergiften. Viele Probleme seien während der Gespräche in Teheran angesprochen und gelöst worden, da ein gutes Verhältnis wichtig für beide Staaten sei. Dieses gute Verhältnis habe jeodch starke Feinde.

Pakistan macht also wie erwartet ernst und bekämpft die vom Ausland gestützten Terrorgruppen, die gegen den Iran operieren.  Noch wurde nicht bekanntgegeben inwieweit die bilaterale Kooperation "in einigen Sektoren" aussehen soll. Die Türkei verlautbarte heute gemeinsame Militärmanöver zwischen der Türkei, Aserbaidschan, Usbekistan und Pakistan. Diese werden vom 1.-3. Mai staffinden und sollen die militärische Kooperation vertiefen. Die Türkei liefert bereits jetzt große Mengen an Rüstungstechnik an Pakistan und gedenkt dies auszubauen. Die Türkei wendet sich nicht nur von NATO-Brüssel ab, sondern auch von den EU-Beitrittsambitionen. Beides ist gut für Europa und widerspricht weder den russischen-, noch den chinesischen Interessen. TQM

06:29 | vn: Sudan ist unter saudische Kontrolle geraten

"..... Das neue Staatsoberhaupt, General Abdel Fattah Abdulrahman al-Burhan (Foto), - dem die Familie von Omar al-Bashir die Macht friedlich übergeben hat - gehört nicht zu den wichtigsten militärischen Führern, aber war der Chef der sudanesischen Streitkräfte, die auf Seiten der Saudis gegen die Jemeniten kämpfen.

Von jetzt an ist der Sudan, der durch Katar wirtschaftliche Unterstützung erhielt, wieder unter Saudi Arabiens Einfluss; ein weiterer Verlust für die Muslimbruderschaft und die Türkei (die einen Militärstützpunkt auf der Insel Suakin besitzt)."

Sicher alles nicht wahr, schließlich haben wir in/auf orfzdfardbildfazetc.gelesen, dass eine Frau friedlich demonstriert hat, andere haben sich ihr angeschlossen und schließlich hat das Militär auch noch die lieben Demonstranten unterstützt und der böse al-Bashir, bei dem man auch noch Bargeld (!) gefunden hatte, musste gehen. Das liebe Militär will aber die Macht nicht behalten und so wird es bald Wahlen im Sudan geben, natürlich frei, unabhängig und überhaupt, amen. HP

22.04.2019

Tuerkei   Iran   Pakistan   China   Indien   USA   Saudi Arabien

19:20 I Dailysabah: Turkey rejects US sanctions on Iran's oil, FM Çavuşoğlu says

Nachdem die USA eben die "Ausnahmegenehmigungen" für den Ankauf iranischen Öls bekanntgaben und meinten die iranischen Öl-Exporte "auf null" zureduzieren", wies der türkische Außenminister diese Entscheidung der US-Regierung zurück. Pompeo gab bekannt, daß Saudi und andere Staaten den erzwungenen Exportstopp des Iran auffangen würden. Die Türkei werde unilaterale US-Sanktionen, welche die Beziehungen der Türkei zu ihren Nachbarstaaten beeinflussen nicht hinnehmen.

Und wie vorhersehbar, fällt der nächste Groschen in der NATO-"Bündnispartnerschaft"! Nun wird nach halbverdeckten Sanktionen und Schrauben an der Lira, der offene Sanktionsreigen gegen die Türkei gestartet. Und es tut sich der nächste Schauplatz in der Nachbarschaft auf:
 Der pakistanische Premierminister Imre Khan begab sich heute auf eine mehrtägige Iran-Reise. Imre Khan, der Cricket-Held Pakistans, studiert in Oxford, aus einer Paschtunen-Familie stammend, ist ein durchaus säkularer, westlich geprägter Politiker, der sich weder von Zia-Ul-Haq, noch von Musharraf in ein politisches Amt ziehen ließ, ehe er letzten August selbst Präsident Pakistans wurde.
Die zunehmend feindliche US-Politik gegen Pakistan quittierte Khan mit wilden Twitter-Gefechten gegen Trump.
Pakistan, 17 Jahre lang die Militär-Nachschub-Basis der USA für Afghanistan, ist seiner Rolle leid. Schon seit Jahren wurde es Pakistan durch die US-"Verbündeten" untersagt eine dringend benötigte Gaspipeline zum Iran zu errichten.
Die USA hingegen investierten nichts in Pakistan, außer einer Militär"Hilfe" in dreistelliger USD-Höhe, als pauschal Abgeltung, inklusive der humanen  Kollateralschäden an den Stämmen des Nordens. Die wurde vor wenigen Monaten gestrichen.
Verstärkt traten die Chinesen auf den Plan und boten Pakistan mit dem Anschluß an die Seidenstrasse Abermilliarden an Infrastrukturinvestitionen an. Pakistan konnte und wollte sich dem nicht verweigern, ließ aber weiterhin saudisch inspirierte Terrogruppen sowohl gegen Indien, als auch gegen den Iran von seinem Territorium aus operieren.
Mit dem neulichen Anschlag im indischen Kashmir, der beinahe in einem heißen Krieg mündete, ist an der Grenze zu Indien Schluß mit Terror.
MBS visitierte im Auftrag der USA Pakistan, verstreute ein paar Infrastrukturmilliarden und hoffte nicht nur die Chinesen zurückzudrängen, sondern auch die Terroristen gegen den Iran weiterhin zu versorgen. Nach heftigen Protesten des Iran ist jetzt auch damit Schluß.
Khan, der eine beachtliche schiitische- und ismailitsche Minderheit im eigenen Land zu berücksichtigen hat, besuchte nicht nur demonstrativ die heilige Stadt der Schiiten, Mashdad, sondern morgen auch Teheran. Der sunnitische Wahabiten-Terror von Pakistan aus in den Iran wird eingestellt.
Pakistan wird vom Iran unwiderstehliche Öl-Angebote erhalten, die es weder ausschlagen kann, noch will - abgesehen davon, sind die größten Öl-Kunden und Investoren des Iran gemeinsam mit den Chinesen dausgerechnet die Inder.
Die Milliarden der Saudis in Pakistan, ausgesät als Giftdünger, werden so nicht ankommen. Pakistan, das den Saudis seine Soldaten als Kanonenfutter für den Krieg im Jemen schickte, muß seine komplexe religiös-ethnische Bevölkerung ausbalancieren. Das Interessenspendel schlägt nun  klar nach China und schließt den Iran ein. Der Wirtschaftsraum des Nah-Ostblocks wandert in Richtung Osten und auch der Türkei bietet sich mit dem iranischen Anschluß an Pakistan, ein weiteres Marktpotential. 
Die Frage inwieweit die Amerikaner das traditionell mißtrauische Verhältnis zwischen Indien und China vergiften können und ein Näherrücken innerhalb der SCO (Schanghai-Konferenz) verhindern können, ist noch ungewiß.  Letzte Woche entsandte Indien, so wie Russland einen Flottenverband zur Teilnahme an den 70-Jahr-Feierlichkeiten und Manövern der chinesischen Marine.  Es sieht also auch im Pazifik nicht gut aus, für die amerikanische Dominanz auf den Weltmeeren. TQM

 

Libyen   Russland   USA

09:15 | Voltairenet: Washington und Moskau in Libyen vereint gegen die UNO

Es ist das erste Mal, dass Washington und Moskau sich einig sind, eine Lösung zu vereiteln, die sie zuvor im Sicherheitsrat unterstützt hatten.
Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich scheinen vergeblich geglaubt zu haben, dass die beiden Großmächte ihr Engagement vor der internationalen Gemeinschaft respektieren würden.
Aber die hinter Marschall Khalifa Haftar stehende Koalition ist nicht so fest vereint wie es scheint. Die Vereinigten Staaten unterstützen ihn, um den Konflikt andauern zu lassen, zumindest bis zum Rückgang ihres Schieferöls (in 2023 und 2024, laut der IEA), während Russland ihn im Gegenteil unterstützt, um die Region zu stabilisieren.
Während der libysch-arabischen Dschamahirija leitete der Marschall die libysche Expeditionsarmee im Tschad. Er lehnte sich gegen Muammar al-Gaddafi auf und schlug sich auf die Seite der CIA, bevor er in Virginia Exil machte. Er kehrte nach Libyen zurück während des Sturzes des Führers und hat seit jeher, trotz des Anscheins, die US-Unterstützung genossen.
Obwohl Washington nicht die geringste Absicht hat, ihn zu unterstützen, aber weiß, dass nur Saif el-Islam Gaddafi fähig ist, die Stämme des Landes wieder zu vereinen, lässt Washington seine [Haftars] Chancen offen, um in jedem Augenblick die Situation stören zu können. Aber der Sohn des Führers ist seit seiner Inhaftierung und Folter nicht mehr in der Öffentlichkeit erschienen, so dass es unklar ist, ob er imstande ist oder nicht, eine politische Rolle zu spielen.


Die von der EU und durch die UN abgesegnete "Regierung" in Tripoli ist am Ende. "Die Zeit" merkt bereits an, daß die Zeit für das  mehr, oder weniger offen islamistisch-kriminelle Netzwerk in Tripoli sich dem Ende zuneigt:  Die Regierung in Tripolis mag international anerkannt sein. Aber sie wird von den Milizen der Stadt beherrscht, unter ihnen radikale Islamisten und Kriminelle. Die meisten Menschen im Osten wollen einer solchen Regierung nicht unterstellt sein. Jetzt verteidigen die Milizen von Tripolis, zusammen mit den mächtigen Milizen aus Misrata, die Hauptstadt. Unterstützt werden sie von weiteren bewaffneten Gruppen mit zweifelhaftem Ruf. Unter ihnen sind die Al-Kaida-nahen Al-Faruk-Brigaden aus Zawya, die radikalen Islamisten der Saraya Defend Benghazi und die Jabhat al-Sumood von Salah Badi, einem Milizenführer aus Misrata. Die Vereinten Nationen haben Badi mit Sanktionen belegt, nachdem er im vergangenen September Tripolis angriff und dabei auch Wohngebiete unter Beschuss nahm.
D
ie Fraktionen der "libyschen Regierung" in Tripoli formten nie eine echte Staatsregierung, nicht einmal eine Stadtregierung. Ihre Akzeptanz und Herrschaft ist nicht mehr, als eine Selbstlüge der EU, der Wunsch den Rest des verbrecherischen Treibens ihres Arab Spring zu übertünchen. All jene, von Tony Blair, über Sarkorzy, die im Zelt des Gaddafi eintraten und teils mit vollen Taschen abtraten, ehe sie später den Spender wegbombten und massakrierten, unterstützen das Chaos und den Failed State des Post-Gadaffi Libyens.
Was wollen sie nun tun? General Haftar von Tripoli durch Bombenteppiche fernhalten? Sich ein EU-Afghanistan samt Massenflucht herbeibomben? EU-Bodentruppen nach Libyen entsenden, um unter hohen Blutzoll und Massenflucht nach Europa, General Haftar zu verhindern? Sie können es weder militärisch, noch politisch.
Aus verschiedenen Motiven heraus, unterstützen sowohl Trump, als auch Russland General Haftar. Die EU ist mit Libyen ein weiteres Gebiet der europäischen Einflußsphäre los. 
Haftar, der von Anbeginn seines Kampfes gegen Tripoli von Ägyptens Al-Sisi unterstützt wurde, der medizinisch und politisch in Moskau aufgebaut wurde, wird Tripoli einnehmen, egal ob und in welchen Worten Frau Mogherini  "mit ihm redet".
Im Hintergrund steht Saif Gaddafi in einem ruhigen Warteraum. Er wird sich noch nicht zeigen, sich nicht in der militärischen Phase verheizen. Er wird jedoch schon bald zu Tage treten, wie einst sein junger Vater, jedoch ohne den exzentrischen Spinnereien einer "Volksdschamaharija". Wenn er dann unter dem Schutz der Haftar Militärs die politische Einigung übernimmt, dann naht die gnadenlose Abrechnung mit den Clintons, Obamas, Blairs, Camerons, Sarkozys und Renzis. Egal ob Trump, oder Berlusconi, oder Putin:  Sie alle werden genüsslich zuhören und sehen, was der junge Gaddafi bilanzieren wird. Das Urteil wird ein detailiertes, vernichtendes Licht auf die "Westliche Wertegemeinschaft" werfen. An dem Punkt werden sich auch die Wege der Amerikaner und Russen scheiden. Saif Gadaffi, der mit einem israelischen Model liiert war, ist wieder ein "Fall" für das Dreieck Putin-Netanjahu-Trump.
Während die USA versuchen werden den alten Exil-Gast Haftar exklusiv an Bord zu holen, wird er selbst, aber auch durch Gadaffi, der um die Pakttreue der USA ausreichend bescheid weiß, mehr auf die russische Achse setzen. Die rituellen Sanktionsregen-Tänze des Pompeo und Bolton sind vorprogrammiert. Sie haben jedoch weder Maduro, noch Rouhani zu Fall gebracht und werden auch keinen Gadaffi Jr. vertreiben. TQM

21.04.2019

Russland   Syrien

11:49 | Sputnik: Russland mietet Syriens Hafen Tartus für 49 Jahre an

Russland wird den syrischen Hafen Tartus zu Verkehrs- und Handelszwecken für 49 Jahre anmieten. Das teilte der russische Vizeregierungschef Juri Borissow nach einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor der Presse mit.
 

Russland ist nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich zurück in Syrien - und zwar für die nächsten 50 Jahre. Die anzunehmende "Empörungswelle" der "Westlichen Wertegemeinschaft" wird wohl in den kommenden Stunden und Tagen folgen. Jene die Syrien gerettet haben, leisten Wirtschaftshilfe und Wiederaufbau. Jene, die Syrien in ein Blutbad gestürzt haben, wollen es aushungern. Die USA, die weltweit hunderte, teils illegale Basen unterhalten, die ganze Landstriche seit Jahrzehnten diktieren und ausplündern, sollen sich vor mahnenden Worten hüten. Ob das noch immer okkupierte Guantanamo Bay auf Kuba, Al-Tanf in Ost-Syrien, oder der durch Raub und Vertreibung besetzte Chagos-Archipel im Indischen Ozean. Schweigen im Westen ist mehr als geboten! TQM

12:33 | Leser-Kommentare
(1) Sehr schön, die Zukunft bleibt interessant. Die großen, bereits seit Jahrzehnten bekannten, Öl- und Gasfelder rund um Zypern finden immer mehr Interessenten, und diesmal nicht nur westliche. Russland in Syrien, in der Türkei, China in Griechenland, Usrael, GB auf Zypern...jeah, das wird very spannend.

(2) Es ist allerdings zu bezweifeln, ob Russland tatsächlich großes Interesse daran hat, daß die Gasreserven im nahen Osten groß nach Europa exportiert werden. Schließlich sind sie mit Gazprom schon lange hier und wollen hier auch weiter das Gas zu hohen Preisen verkaufen. Möglicherweise läuft der Aufbau Syriens nicht so reibungslos wie man es sich erhoffen würde...

13:27 I TQM ad (2): Denke ich nicht. Erstens schadet eine "konkurrenzierende" Gaspipeline nach Europa Russland nicht. Russland hat mit Nordstream 2 und der nahenden Turkish Stream sowieso immense, weitere Kapazitäten und bleibt marktbeherrschend.
Der kleine israelisch-zypriotische Konkurrent mit katarischer Beteiligung bringt die Anti-Russen in der EU zum Schweigen. Sie können Russland hinkünftig keine Monopolstellung vorhalten. Außerdem warten wir mal ab - Russland ist nicht in Syrien wegen der Gasrouten und die Türkei kündigte bereits an, ihre Totalblockade des israelisch-zypriotischen Projekts an, falls es ausgeklammert werden würde. Katar wird auf die türkischen Bedenken Rücksicht nehmen. Russland kann von Tartus aus hinüber nach Zypern blicken und entspannt beobachten, wie sich der (noch) "NATO-Partner" Türkei mit Griechenland und Israel unter Schutz der USA  um ihre Röhre prügeln. Dies wird auch den Zypern-Konflikt neu befeuern. Dort wird  GB mit seiner Truppenpräsenz zwischen die Fronten geraten. Ärger für die Briten in Zypern kommt den Russen allemal recht. 

(3) @ (2) Bedenkenträger immer and everywhere - na und?
Wichtig ist doch nur, dass da jetzt auch mal ein paar mehr Spieler am Tisch sitzen und den einen, der ständig alle andern versucht zu bescheißen, im Zaum hält. Ob das Öl/gas nach Europa ist doch eh noch nicht raus, wozu also Bedenken gegen ungelegte Eier - oder etwa weil Ostern ist?

20.04.2019

Saudi Arabien

19:27 I PressTV: Saudi Arabia torturing detained Rohingya Muslims on hunger strike: Report

650 Rohingyas, die nach Saudi flohen, sind dort in Jeddah in Hungerstreik getreten. Seit 2012 befinden sie sich in Saudi und werden dort interniert. Die saudischen Behörden werfen ihnen vor, sich mit falschen Dokumenten am sadischen Arbeitdsmarkt einschleichen zu wollen und wollen sie zur Abschiebung und Rückreise bewegen. Seit letzten Montag werden sie mental gefoltert, nun wurden ihnen die Pölster und Decken weggenommen und die Klima-Anlage 24/7 voll eingeschaltet. 

Die saudischen "Hüter der Heiligen Stätten" verhalten sich nicht sehr nobel gegenüber ihren Glaubensbrüdern aus Myanmar. Offenbar gibt es in Saudi sogar eine Folter-Klassengesellschaft  - vom Abhängen im Ritz-Carlton bis zum kalten Loch abwärts. Man stelle sich vor, der niederösterreichische Landesrat Waldhäusl, oder gar Innenminister Kickl, würden beim "Reform-Prinzen" MBS eine Schulung in Flüchtlingsbetreuung absolvieren! Trump hingegen meinte, daß  er darauf vertraue, daß MBS wisse was er tue.
Nun gut der von Soros dirigierte Migrations-Chor wird bei Saudi ein Auge zudrücken. Saudi finanziert die bewaffnete Rohingya Bewegung in Myanmar und foltert die unbewaffneten Rohingya in Saudi. Die "Westliche Wertegemeinschaft" sanktioniert Myanmar, für die "mangelnde Menschrechtslage in Myanmar. Die BRD, F und GB schicken Waffen nach Saudi, Trump blockierte das Ende der US-Unterstützung für den saudischen Hungerkrieg im Jemen.  

Nach so vielen Unerfreulichkeiten, die aber aufgezeigt werden müssen, ist es nun an der Zeit in österlicher Auferstehungsfreude zur Mette zu eilen. Allen Lesern ein gesegnetes Osterfest! TQM

 

Tuerkei   Nato   Russland

11:51 I Sputnik: Bei Ausschluss aus F-35-Programm: Türkei hat offenbar „russischen“ Plan B

Wie ein hochrangiger Militäroffizier gegenüber dem Portal offenbarte, könne es sich Ankara nicht leisten, keinen Ersatz für die F-35 zu finden. Er nannte aber keine Substitutionsvarianten, da dies „technologische, wirtschaftliche und politische Erwägungen“ erfordern würde. 
„Die russische Kampftechnologie wäre die beste Option, wenn sich unsere amerikanischen Verbündeten auf nicht alliierte Weise verhalten und die Mitgliedschaft der Türkei im Joint Strike Fighter-Programm in Frage stellen würden“, zitiert Defense News seinen Informanten.

Die Rest-Substanz der türkischen NATO-Mitgliedschaft erinnert an einen gestrigen Beitrag über das "Pro&Kontra von veganem Osterschinken!" Langsam wird es heiter-pervers.
Man stelle sich vor, wie es aussieht, wenn das gar nicht mehr verwunderliche "Türkische Osterwunder" eintreten sollte. Noch ist es eine unverhohlene "Drohung", aber das türkisch-amerikanische "Tit for Tat"-Spiel dreht sich zügig weiter. So wäre also der "NATO-Partner" Türkei nicht nur mit der russischen Luftabwehr - gegen "wen auch immer" abgesegnet, sondern es kämen, mit Sicherheit modernste, russische Kampfjets hinzu. Und zwar gepaart mit billigen Energielieferungen, welche im Nebeneffekt die Betriebskosten niedrig halten und mit einem lokalen Fertigungs- und Komponenten-Beitrag, der nicht nur die Anschaffungskosten senken würde, sondern auch die türkischen Zulieferer des F-35 Ausfalles kompensieren würde. Dies wäre eine derartig gravierende Zugabe zur S-400, daß die Türkei "eo ipso" aus der NATO-flöge.
Während sich die US-Hawks mit der Zwangstransplantation ihres Guaidó in Venezuela beschäftigen und John Bolton bereits von einem Sonnebad in der "Schweinbucht" schwelgt, fliegt dem Stoltenberg-Club die Türkei aus der Krone! TQM

Israel   Russland

09:27 | RT:  ‘Declare war on Lebanon, take out Syria’s S-300s’: Outgoing Israeli general on handling neighbors

Der scheidende israelische General des Nordkommandos, Yoel Strick meinte, daß Israel demnächst fortschritlliche Waffensysteme präsentieren werde, die sie gegen die russischen S-300 einsetzen könne um diese zu eliminieren, falls sie israelische Kampfjets bei Einsätzen in Syrien ins Visier nehmen würden. Israel hätte die militärische Kapazität dem Libanon den Krieg zu erklären und eigene Verletzung des syrischen Luftraumens sicherzustellen. Er gestand jedoch ein, daß ein derartig drastischer Schritt die Beziehungen zwischen Moskau und Tel Aviv schädigen würde. 
Moskau warnte bereits einmal, nach dem Abschuß des Il-20 Aufklärungsflugzeugs, daß es im Falle israelischer Militäraktionen, welche russiche Truppenteile in Syrien gefährden würden, alle Satelliten-Navigationssysteme, Radar-Anlagen und Kommunikationssysteme ihrer Kampfjets im gesamten Mittelmeerraum neutralisieren würde. Seitdem fliegt Israel seine Angriffe auf syrische Ziele über Luftraumverletzung des Libanon.

Ein starker Abgang des israelischen Generals, aber etwas "pfeiffen im Walde". Zwar verwendete Israel bei seinem letzten Angriff auf syrische Ziele hyperschall-ähnliche Raketenwaffen, abgeschossen von israelischen Jets über libanesischem Luftraum, die nur sehr schwer rechtzeitig erfasst und eliminiert werden können, aber auch Russland hat seine modernste Rüstungstechnik in Syrien aufgestellt.
Aus guten Gründen hat Moskau die S-300 noch nicht dem syrischen Bedienpersonal übergeben. Israel kann also die S-300 Stellungen nicht angreifen, ohne Russen zu töten. Es wird dies auch nicht tun. Einerseits sind die Beziehungen zwischen Netanjahu und Putin zu wichtig und zu gut - zuletzt übergab Putin die sterblichen Überreste vermisster IDF-Soldaten an Netanjahu - andererseits, wäre dann ganz Schluß mit der israelischen Bewegungsfreiheit über Syrien und dem Libanon. Russland könnte nebst der Blackouts im Mittelmeer, weitere S-300 im syrisch-libanesischen Grenzgebiet aufstellen und dabei den libanesischen Luftraum "verletzen", falls Israelis denselben verletzte um Ziele in Syrien anzuvisieren. Jeder ist sich dieser Eskalationsspirale bewußt. Ein schriller Abgang eines Generals zum Pessach-Fest, ist also nicht mehr als eine weitere, politische Eigen-PR, die ihn nach der gebotenen, dreijährigen Ruhephase für ein politisches Amt in einer israelischen Hardcore-Partei empfiehlt. TQM

19.04.2019

USA   Libyen

19:20 I Dailysabah: Trump praises Libya's Haftar for 'fight against terror, securing oil fields' in phone call: White House

Trump lobt den Einsatz des libyschen Generals Haftar gegen den Terror in Lybien und dessen Einsatz Ölfelder zu retten. Russland stellt sich gegen eine britische UN-Resolution zur Beendigung der Kämpfe, die EU und die Golfstaaten sind geteilt in ihrer Haltung.

Anders, als beim Deep State (Rubio&Co) "Venezuela-Projekt", steht Trump hier auf der Seite Russlands, Ägyptens und Israels - gegen die NATO, gegen Frankreich und GB. Salvini-Italien schwenkte - vielleicht vorübergehend -  von Haftar auf Tripoli, weil ihnen wohl für die ENI Ölfelder in Aussicht gestellt wurden. Warum Salvini hier auf die "Macht" der EU setzt ist verwunderlich! Sicher war Israel ausschlaggebend für Trumps Kontarkarierung Brüssels (EU+NATO), aber auch, weil über den siegreichen  Haftar, Russland zum alleinigen Sieger mutieren würde. Eine sehr schöne Bruchlinie in der "Westlichen Wertegemeinschaft"! TQM

 

Iran   USA   Tuerkei

19:30 I Dailysabah: Turkey arrests 2 UAE intel operatives in Istanbul, probing link to Khashoggi murder

Die Türkei verhaftete zwei Spione der VAE, die sie seit ihrer Einreise vor 6 Monaten observierten. Untersucht wird, inwieweit sie mit dem Kashoggi-Mord zu tun hatten und zu welchem Zweck sie Dissidenten aus Golfstaaten in der Türkei ausspionierten.

Und dies nun im Kontext der Meldung unten und dem Besuch des iranischen Außenministers bei Erdogan. Die Iraner haben also offenkundig als kleines Gastgeschenk etwas aus ihrer Kristallkugel in Ankara deponiert. Nicht nur ein Geschenk an Erdogan, sondern eine kleine Revanche für die US-Sanktionen gegen die ICRG.
Eine offenkundige Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten der Türkei und des Iran hat den komfortablen Nebeneffekt, daß der "NATO-Partner" Türkei weiter im Westen kontaminiert wird und sich der Riss vom Nah-Ostblock zur Nahost-NATO zum Marianengraben vertieft. TQM

17:58 | irna: CIA-Spionagenetzwerk im Iran identifiziert

„Während einer komplexen Operation gegen die US-amerikanische Geheimdienstagentur (Central Intelligence Agency) wurde ihr Spionagenetz von 290 Agenten in verschiedenen Ländern, einschließlich des Iran, identifiziert“, erklärte Alavi. Ihm zufolge wurden Informationen über das identifizierte CIA-Spionagenetzwerk anderen Ländern zur Verfügung gestellt, was zur Verhaftung mehrerer Agenten amerikanischer ausländischer Geheimdienste führte.

Iran   Syrien   Russland   USA

09:02 | Voltairenet: Wird der Westen die Eisenbahn zwischen dem Golf und dem Mittelmeer bauen lassen?

Die Vereinigten Staaten wollen jetzt gegen dieses Eisenbahnprojekt Einspruch erheben, um zu verhindern, dass schwere iranische Waffen in den Libanon gesendet werden. Wir wissen, dass dies nur eine Ausrede ist, da der Staatssekretär Mike Pompeo es selbst im letzten Monat gesagt hat. Das einzige Ziel von Washington ist, den Beginn der syrischen Öl- und Gas-Ausbeutung zu verzögern, solange die USA ihr Schieferöl verkaufen (dessen Produktion ab 2023 schnell zurückgehen dürfte, laut der Internationalen Energieagentur).
Im April 2017, dann im November letzten Jahres, hat Israel vorgeschlagen, eine andere Eisenbahn zwischen den beiden Meeren zu bauen. Der Minister für Information und Transport, Israel Katz, hat anscheinend die Zustimmung von Jordanien, Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Sultanat Oman erhalten. Der US-Sondergesandte, Jason Greenblatt, hat vorgeschlagen, dass das israelische Projekt in den "Deal des Jahrhunderts" aufgenommen werden könnte. 
Die zu transportierende Menge an Gütern ist derart, dass die beiden Projekte, trotz des Wettbewerbes, tatsächlich nebeneinander existieren können, aber Tel Aviv hat nicht den Ruf, bereit zu sein zu teilen.
Ehrlich gesagt, die einzigen Verlierer werden die Westeuropäer sein. Denn die Waren von heute sind nicht mehr diejenigen der alten Seidenstraße. In der Vergangenheit produzierten die Europäer keine Seide, während China sie ihnen anbot. Heute produzieren die einen und die anderen die gleichen Waren, die chinesischen sind von geringerer Qualität, aber viel billiger. Ihr Import könnte schnell zerstören, was von der europäischen Industrie übrig bleibt. Um sich zu schützen, sollten die Westeuropäer ihren Handel regulieren.

Thierry Meyssan bringt hier eine interessante Ergänzung zu der auf b.com thematisierten "Bagdad-Bahn 2.0", welche den "Nah-Ostblock" unter russisch-chinesischer Führung verbinden soll, nämlich die "Nahost-NATO"-Bahn, welche Israel mit den ihm zugeordneten Golfstaaten verbinden soll. Im wahrsten Sinne des Worts eine weitere, parallele Trennlinie, eine weitere Parallel-Infrastruktur, nicht im geringsten jedoch von der Bedeutung der "Bagdad-Bahn 2.0", welche einen wesentlich größeren, bedeutungsvolleren Großraum bis Peking einschließt. 
Abgesehen davon, daß ein Pipeline-Bau Saudis über Jordanien bis Gaza, samt Raffinerie geplant ist, um vor allem das künftige  Palästinenser-Homeland mit billigem Öl zu versorgen, fragt man sich, welche Waren aus Saudi, VAE und dem Oman auf Schiene gebracht werden sollen? Auch militärstrategisch sind beide Bahnlinien beinahe bedeutungslos.

Die "Westliche Wertegemeinschaft" organisierte knapp 8 Jahre lang mit saudischem und katarischen Geld permanente Frachtflugzeugladungen an Waffen und Munition an seine Al-Nusra und IS-Terroristen nach Syrien, der Iran schickt per Luftfracht seit Jahren Kriegstechnik und Revolutionsgarden nach Syrien und in den Libanon. Es wird wohl kaum unter den Augen hunderter Satelliten eine Zugladung von Kanonenrohren und Raketen-Rampen über tausende Kilometer vom Iran bis in den Libanon rollen, am silbernen Tablett israelischer Fadenkreuze. Die Bagdad-Bahn 2.0 dient also dem immensen Handelspotential der "Binnenstaaten der Astana-Gruppe", einschließlich des Libanon mit Anschluß bis Peking, die Israel-Golfstaaten-Bahn hingegen, lediglich dem Prestige.
Der derzeit größte Schwachpunkt im Astana-Konstrukt ist das Verhältnis zwischen Syrien und der Türkei, respektive zwischen Erdogan und Assad. Die zögerliche Annäherung der beiden vor dem mörderischen Treiben der "Westlichen Wertegemeinschaft" 2011 in Syrien, folgte der verschüttete Milchsee, in dem Erdogan nach westlichem Vorbild Assad zum blutrünstigen Kindermörder stempelte, der sein gemartertes Volk noch mit Giftgas den Rest gab. Von diesem Propaganda-Wahnsinn wieder hinunterzukommen ist eine Kurve, die nicht leicht zu kratzen ist.

Erdogan hat längst begriffen, daß Assad nicht nur ein konstantes Faktum ist, sondern auch für die Türkei ein wichtiger Stabilisator, um den man nicht kommt. Die türkischen Träume, einer von Ankara gesteuerten Muslimbruderschaftsregierung in Damaskus, kann sich Erdogan längst abschminken. Der Westen erlaubt der Türkei überhaupt keine Rolle, außer der, des Gastgebers  einer Ansammlung an NATO-Basen, der "Nahost-Block" bietet Erdogan stattdessen eine gewichtige Schlüsselrolle. Dafür muß er Assad hinnehmen, wenngleich nicht lieben. Was soll´s? Im Warschauer Pakt gab es abgesehen von Bruderküssen auch ungeliebte Bruderländer, wie etwa Ceausescu-Rumänien, so wie es im Westen den Sonderling Frankreich gab, der lange außerhalb der NATO schmollte um als "Atom-Macht" und Grande Nation um Aufmerksamkeit und Achtung zu heischen.
Damit muß also Erdogan klarkommen und um dem störrischen Sultan eine gesichtswahrende Korrektur zu bieten, bietet sich zunehmend der Iran an - als Mediator, der a la longue einen direkten Gesprächskanal zwischen Erdogan und Assad wieder herstellt.

Schon seit geraumer Zeit treffen einander Abordnungen der syrischen und türkischen Geheimdienste, die bilaterale politische Ebene ist jedoch tot. Dieser Zustand, in dem Erdogan und Assad nur über Moskau oder Teheran kommunizieren "müssen" ist sinnlos und gereicht beiden zum Nachteil - soviel Ratio scheint bei Erdogan langsam anzukommen. 
Und so begab sich der weiterhin amtierende iranische Außenminister Zarif erneut nach Ankara um die psychotherapeutische Familienaufstellung mit Erdogan persönlich vorzubereiten.  Dies ist nicht nur protokollarisch etwas ungewöhnlich, mehr noch schlüpfte Zarif geschickt in die Rolle des Postillon d´Amour Erdogans, der sich anbietet, die Anliegen des Erdogan gleich in einem Folge-Besuch bei Assad diesem vorzutragen. Diplomatisch bezeichnet man dies als "vertrauensbildende Maßnahmen". Dabei geht es vorrangig um den Umgang Syriens mit der kurdischen "Sicherheitszone" und der YPG/PKK.

Natürlich ist bekanntlich nichts umsonst, denn selbst der Tod, kostet das Leben, also bedankt sich die Türkei beim Iran mit dem Versprechen, sich bei den USA um die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Irak stark zu machen. Ein wahrlich nur sehr symbolischer Gestus, zumal die Türkei selbst im US-Sanktionsschraubstock steckt. Die türkische Handelsministerin weilt, gemeinsam mit dem türkischen Finanzminister,  ihrerseits zur Zeit in Washington, wo sie unter anderem  auf Präsident Trump treffen wird. Mehr als ein wenig Schadensbegrenzung und Zeit zu gewinnen ist nicht zu erwarten. Trump drohte wiederholt offen mit der Devastierung der türkischen Wirtschaft, sollte die Türkei offen in Syrien intervenieren. Das Festhalten an der S-400 und der rapide türkische Handelsausbau mit dem Iran stellen weitere, unüberwindbare Hindernisse dar. Es ist also mehr eine rituelle Gesichtswäsche, um das Bemühen einer ausbalancierten türkischen Politik zwischen Moskau und Washington vorzugeben. Die Türkei hat aber Washington keine der geforderten Gastgeschenke einzubringen, Washington seinerseits kein Kronjuwel für Erdogan im Reisegepäck der Handelsministerin.

Wenn wir also unseren Blick in den Nahen Osten zurückschwenken können wir davon ausgehen, daß nach dem diplomatischen Marathon, in der nächsten Etappe der kommenden Monate, vielleicht schon Wochen, ein Treffen zwischen Erdogan und Assad stattfinden wird. Gewiß kein offizieller Staatsbesuch, aber eine "zufällige Begegnung" am Rande eines Regionaltreffens unter anderem Vorwand, welches wahrscheinlich Putin als Gastgeber einfädeln wird und wo der Iran als Paartherapeut die Couch für Assad und Erdogan vorbereitet. TQM

18.04.2019

Deutschland   Russland

19:57 | sputnik: Pleitgen: Beziehung Russland - Deutschland ist katastrophal und nicht hinnehmbar

Im Moskauer Russisch-Deutschen Haus diskutierten drei Experten aus Russland und Deutschland beim zweiten Moskauer Gespräch in diesem Jahr kontrovers darüber, warum es an Vertrauen in den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland mangelt und wie es aufgebaut werden kann.

War auch ein hartes Stück Arbeit Eurer Regierung sich es mit dem östlichen (und künftig einzigen) Energieversorger der Zukunft zu verscherzen. TB

Russland   Nordkorea

14:35 | bild: Kim Jong-un trifft Russlands Putin

Auf Einladung Putins werde Kim in der zweiten Aprilhälfte in Russland erwartet, teilte der Kreml am Donnerstag in Moskau mit. Der Kreml hatte die Vorbereitungen für ein solches Treffen bereits seit Tagen bestätigt. Einmal mehr gab es aber Angaben weder zum Ort noch zum Zeitpunkt des Treffens.

Das wars dann wohl auch mit der (westlichen) Rakteten-Technologie Kims! TB

Israel   Saudi Arabien

08:10 | Jerusalem Post: SAUDI JOURNO: PALESTINIANS WHO DON'T ACCEPT ISRAEL SHOULD BE DEPORTED

Gegenüber dem saudischen Staatsfernsehen sagte der politische Analyst und Autor, Abdul Hameed Al-Ghabin, daß die Palästinenser während der letzten 70 Jahre Widerstand dutzende Chancen verspielt hätten und das Thema jetzt eliminiert werden müsse. "Es interessiert uns nicht so sehr as mit Jerusalem passiert, so lange es Frieden gibt. Palästinenser, die den Staat Israel nicht anerkennen, sollen nach Jordanien deportiert werden, oder in Golfstaaten, so sie eine finanzielle Kompensation erhalten würden.


Genau das zeichnet sich ab. TQM

 

17.04.2019

Israel   USA   Russland   

09:06 | SPON: Wie Trump den Palästinensern den Traum vom eigenen Staat abkaufen will

Die palästinensische Führung in Ramallah geht davon aus, dass Trump und Kushner diesen Status quo weitgehend festschreiben - also wieder "Realitäten anerkennen" - werden. Trump kann darauf verweisen, dass in der neuen Knesset nur noch eine Minderheit der Abgeordneten eine Zweistaatenlösung befürwortet. Darauf, dass PA-Präsident Mahmoud Abbas längst nicht mehr demokratisch legitimiert ist. Und darauf, dass der Gazastreifen unverändert von der islamistischen Hamas kontrolliert wird, die Israel das Existenzrecht abspricht.
Das würde aber bedeuten, dass die USA erneut Völkerrecht missachten und erwarten, dass die palästinensische Seite ihre Rechte israelischen Interessen unterordnet. Israel dürfte die Zone C annektieren und die übergeordnete Kontrolle über das gesamte Westjordanland, einschließlich seiner Grenzen behalten. Die PA wäre nicht viel mehr als Hilfssheriff, der die größeren Städte in der West Bank im Auftrag der Israelis kontrolliert.
Offenbar wollen Trump und Kushner den Palästinensern den Traum vom eigenen Staat abkaufen. Im Gegenzug für den Verzicht auf einen eigenen Staat sollen die Palästinenser nämlich üppige Wirtschaftshilfen erhalten - von den USA, aber vor allem von Trumps wohlhabenden Verbündeten am Golf - etwa Saudi-Arabien, Katar oder die Vereinigten Arabischen Emirate. 
Seit Monaten betonen US-Regierungsbeamte, dass es Ziel des Plans sei, die Lebensbedingungen der Palästinenser zu verbessern. "Wir haben herausgefunden, dass der Konflikt Leute daran hindert, Handel zu treiben und ihre Leben zu verbessern. Hoffentlich können wir dieses Problem lösen", sagte Kushner im Februar in einem Interview mit Sky News Arabia. "Es ist ein realistischer Plan für Wohlstand, auch wenn er Kompromisse verlangt", twitterte Trumps Berater Greenblatt in der vergangenen Woche an die Adresse der PA.
Nach Angaben der "Washington Post" werden die US-Verbündeten in dem Plan aufgefordert, zig Milliarden US-Dollar an Finanzhilfen und Investitionen ins Westjordanland und in den Gazastreifen zu stecken. Bei seiner jüngsten Reise in den Nahen Osten im Februar soll Kushner die arabischen Herrscherhäuser um Beiträge gebeten haben. Die Reaktion bei einem Treffen mit Saudi-Arabiens König Salman und anderen Entscheidungsträgern in Riad sei jedoch äußerst verhalten ausgefallen. 

Die Fatah hat sich schon bislang geweigert, sich mit Milliarden ruhig stellen zu lassen. Wahrscheinlich schwebt Trump und Kushner eine Art "Indianer-Reservat" der Palästinenser vor, mit Spielcasino und Fun-Parks. Ein palästinenisches Homeland, vollgepumpt mit saudischem Geld, das unter der Konsum-Glocke "globalisiert" wird und dessen Traum der Eigenstaatlichkeit zwischen Shopping-Malls und Fast-Food erstickt.
Andererseits ist eine  Zweitstaaten-Lösung auf dem winzigen Gebiet Israels in den Grenzen von 1967 einfach nicht machbar. Die Idee eines von jüdischen Siedlungen durchdrungenen "Fleckerlteppichs", verschieden nummerierter Palästinenser-Gebiete mit einer künstlichen "Hauptstadt" in einem Vorort von Jerusalem ist selbst dann nicht praktikabel, wenn man Jordanien und Ägypten zu Gebietsabtretungen nötigt.
Trump will aus dem Nahen Osten hinaus, ein starkes, großes Israel hinterlassen, das die "Nahost-NATO" mit saudischem Geld anführt. Ähnlich der prä-israelischen, "Zionistischen Bewegung" bleibt den Palästinensern dauerhaft maximal eine "Palästinenser Bewegung" ohne Staat und ohne internationaler Anerkennung. Die EU, die für den Status Quo eintritt, wird den USA klein beigeben. Trumps Erbe in Israel wird stehen, noch ehe der unwahrscheinliche Fall seiner Abwahl bei den nächsten US-Präsidentenwahlen eintritt. Gemeinsam mit dem eben wiedergewählten Netanjahu wird Trump Fakten schaffen. So wie Trump die UNO und den Internationalen Gerichtshof in die Knie zwang und einfach übergeht, wird dies auch mit dem "neuen" Israel geschehen.
Das ist zwar für die Palästinenser und ihrer Eigenstaatlichkeit tragisch, jedoch muß man sich aus europäischer Sicht auch fragen, wozu man sich zum Anwalt des Palästineser-Staates machen sollte? Die Palästinenser in ihrer politischen Führung(en) und Fraktionen sind seit Ende des Kalten Krieges in Europa rein US-gepolt. Abbas bot Trump die Stationierung von NATO-Truppen auf dem Boden eines Palästinenser Staates an - wozu also ein muslimisches NATO-Palästina, neben einem "Nahost-NATO"-Israel? Den wenigen palästinensischen Christen geht es tendenziell besser unter israelischer Verwaltung, als unter muslimisch-palästinensischer Verwaltung.
Wenn Russland letztlich das Trump-Israel mit Palästina-Homelands hinnimmt und im Gegenzug den "Nahost-Block" anführt, dann ist im "Big Picture" des Nahen Ostens ein stabiler Kalter Krieg gesichert und darüberhinaus wird es Netanjahu nicht nur Trump am Weg zu dessen Wiederwahl danken, sondern hinter den Kulissen  einen größeren Forderungskatalog Putins gegenüber den USA lobbyieren: Stichwort anti-russische EU-Sanktionen, Ukraine, Krim.
Kolomoisky, die künftige graue Eminenz hinter dem kommenden ukrainischen Präsidenten Selensky ließ vor wenigen Tagen in einem ukrainischen Fernsehkanal aufhorchen, in dem er nicht nur die Krim ausblendete, sondern sogar den Verzicht auf den Donbass andeutete.
Während Poroschenko durch das Versprechen gleich nach den Wahlen den Donbass zurückzuholen, die Notwendigkeit der ihm gegenüber eingeforderten Drogen- und Alkoholtests, unfreiwillig unterstrich, meinte Selenski lediglich, daß er durch eine russischsprachige Informatioskamapagne die Ukraine für den Donbass attraktiver machen wolle, als es Russland für die Donbass Bevölkerung sei. Ein weiterer Grund also für die Pro-Poroschenko-Panik der Merkel, die mit der EU und NATO-Stoltenberg das Gespenst und den Deep State der BRD und "Westeuropas" aufrechterhalten möchte. Die "Berlin-Brüssel Geisterbahn" hat jedoch schon längst ihren Schrecken nach außen verloren und ist in ihren regional beschränkten "Machtdemonstrationen" maximal "gespenstisch". Wenn Putin über Netanjahu mit Trump einen Deal zu "Neu"-Israel unter Abtausch russischer Interessen einfädelt, dann hat der EU-Spuk auch am Papier ein Ende. Es naht... TQM

Israel
11:28 | Leser-Korrektur zu gestern 16:26

Leider sehe ich gerade (Geopolitik 16.04. 16:26), dass auch bei Ihnen von einem Brand der Al Aqsa Moschee berichtet wird. Dann hätte ich allerdings weit mehr 'Reaktion' erwartet.
Tatsächlich handelt es sich um eine andere Moschee auf (bzw. in) dem Tempelberg, die Marwani-Moschee (dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Ställe_Salomos). Sicher auch nicht unwichtig, aber mit weit geringerem Symbolcharakter als Al Aqsa.

 

16.04.2019

Israel

16:26 | kosmo: Al-Aqsa-Moschee ging gleichzeitig mit Notre Dame in Flammen auf

Während die Feuerwehrleute gestern Abend und Nacht gegen das Flammenmeer in der Notre Dame kämpften (KOSMO berichtete), kam es zu einem Brand in der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem.

Syrien   USA

15:54 | Jerusalem Post: MUSLIMS CONVERT TO CHRISTIANITY IN SYRIAN TOWN ONCE BESIEGED BY ISIS

In der syrisch-türkischen Grenzstadt Kobane, die lange unter ISIS-Belagerung stand, konvertieren viele Muslims zum Christentum, aufgrund der schrecklichen Erfahrungen, die sie mit dem Radikal-Islam machten. Die überwiegend kurdische Bevölkerung in der US-YPG kontrollierten Stadt, wandte sich dem Christentum zu, während andere Teile zu Agnostikern wurden. Mittlerweile wurde eine evangelikale Kirche in Kobane errichtet, wo ein 2007 in Afrin konvertierter Muslim als evangelikaler Pastor dient. Viele Kritiker halten dies für einen Akt des Opportunismus, da die Konvertiten auf Hilfe internationaler, christlicher Hilfsorfganisationen hoffen. Von den ursprünglich 200.000 Einwohnern vor dem Krieg, leben noch 40.000 in Kobane.

Erst also mit den Werkzeugen der "Westlichen Wertegemeinschaft" für Krieg, Vertreibung und Terror sorgen, dann tauchen "Evangelikale" auf, demnächst wahrscheinlich eine Mc Donald´s Filiale. Für die hunderttausenden, angestammten Christen in Syrien gab es weder Gehör, noch Hilfe. Es ist zu hoffen, daß Assad die Evangelikalen Umtriebe so beendet, wie einst Putin, der nach der  Ausbreitung von Scientology und anderer US-Riten unter Jeltsin, sämtliche Sekten des Landes verwies.
Freuen wir uns über die authentischen Bilder aus Aleppo und anderen, ehemals christlichen Hochburgen Syriens zu den nahenden Oster-Feierlichkeiten und hoffen wir, daß die Sicherheitskräfte Assads und Russlands ein neuerliches Kirchen-Massaker durch die "Freunde der Westlichen Wertegemeinschaft" verhindern, welches im Westen bestenfalls auf Gleichgültigkeit stößt! TQM

 

15.04.2019

Iran    Frankreich

11:05 | parstoday: Frankreichs Botschafter in Teheran ins Außenministerium einbestellt

Dazu teilte der Leiter des Sekretariats des Stabs für die Umsetzung des Atomabkommen, Seyed-Hossein Sadat-Maidani, mit, der neue französische Botschafter in Teheran sei am Sonntag ins Außenministerium einbestellt worden, um die Tweets des französischen Botschafters in Washington über angebliche Urananrreicherung im Iran zu erklären.

Kommentar des Einsenders
Chaqu'un à son goût - Welcher Direktive folgen die französischen Botschafter?

Russland   USA   Venezuela

10:33  I Der Standard: US-Außenminister fordert Venezuela zur Öffnung der Grenzen auf

"Die illegitime Regierung des Diktators Nicolás Maduro muss zurücktreten", sagte Perus Außenminister Popolizio. "Gemeinsam mit anderen Ländern arbeiten wir daran, den internationalen Druck zur Isolierung der illegitimen Regierung von Maduro zu erhöhen, damit es bald einen Wechsel in Venezuela gibt." Vor seinem Besuch in Peru warb Pompeo bereits in Chile und Paraguay für den US-Kurs gegen die Regierung in Caracas. Washington gehört zu den engsten Verbündeten der Opposition um den selbsternannten Interimspräsidenten Guaidó. Am Telefon sprach Pompeo auch mit dem brasilianischen Außenminister Ernesto Araujo. Sie hätten sich darauf verständigt, gemeinsam daran zu arbeiten, die politische, wirtschaftliche und humanitäre Krise in Venezuela beizulegen, sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums.

Nachdem die USA über 30 Mrd. Staatsgelder Venezuelas einzogen, bieten sie Venezuela 10 Mrd. in Form eines "Hilfsfonds" an, falls Maduro gestürzt werden würde. Ein gutes Geschäftsmodell - aus Sicht der USA.
Marco Rubio der schon seit Monaten wirkungslos an der Grenze tänzelte und Maduro in Tweets das blutige Schicksal Gadaffis ankündigte wird nun, wo die Wahlen in Israel geschlagen sind, von Pompeo abgelöst. Gleichzeitig drohte Pompeo, der die südamerikanischen Nachbarstaaten zum Einschreiten in Venezuela aufforderte, Russland und China und warnte diese vor "Konsequenzen", sollten sie sich weiter in Venezuela "einmischen" und Maduro wirtschaftlich zu untersützen.
Die USA verschärfen mit Strom-Blackouts, Raub und Sanktionen das ohnehin harte Leben in Venezuela und verbieten sich ihren Würgegriff gegen einen souveränen Staat zu unterlaufen.
Mit Mordanschlägen, groß angekündigten "Märschen" auf Caracas und Angeboten an Überläufern hat es nicht geklappt. Der US-Bltzkrieg" gegen Maduro ist nach den Worten Lawrows gescheitert - was nun? Die bislang einzige, namhafte Trophäe der Amerikaner, die von Maduro überlief, wurde vorgestern auf Betreiben der USA in Spanien verhaftet. Hugo Carvajal, Ex-General und Geheimdienstchef Venezuelas, der in mehreren Tweets am 21. Februar zu Guaidó überlief, droht zum Dank ein "Noriega"-Schicksal. Er soll wegen Drogenhandels im Verbund mit der linken kolumbianischen Guerilla-Gruppe "FARC" an die USA ausgeliefert werden. Man liebt bekanntlich den Verrat, nicht den Verräter und im Falle der USA auch nicht unbedingt den Verbündeten. Anzunehmen ist, daß Carvajal allfällige Zusagen aus seinem Reisegepäck nicht halten konnte, oder wollte. Die rosige Zukunft für Überläufer ist dornig. 
Nun wird Kuba, das von venezuelanischem Öl völlig abgeschnitten werden soll bedroht, aber auch China und Russland. Für Kuba ist die Situation bedrohlich. Russland, das kurz vor einer Sanktionswelle gegen sein Staatsbanken steht, könnte in die Offensive gehen und "jetzt erst recht" einschreiten, um seinen Faustpfand in der "Westlichen Hemisphäre" einzubetonieren. China, welches sich aufgrund der laufenden Zollverhandlungen mit den USA bislang zurückhielt, harrt wohl dem von Mnuchin angekündigten "nahen Ende" der Verhandlungen. Dabei geht es vor allem um den Wunsch der USA, China einseitig "bestrafen zu dürfen", falls es ihrer Meinung nach das Abkommen verletzt ohne, daß China zurückschlagen darf. Der Knackpunkt dabei sind vor allem, die von den USA monierten chinesischen Subventionen. China wird sich also im Vorfeld eines möglichen Mega-Deals mit den USA in Venezuela zurückhalten, nicht aber ganz herausnehmen und vor allem allfällige Resolutions-Änträge der "Westlichen Wertegemeinschaft" im UN-Sicherheitsrat gemeinsam mit Russland blockieren. Sollten die USA russische und chinesische Reedereien und Ölgesellschaften unter Sanktionen stellen, dann ist die Geduld beider abrupt beendet. TQM

09:01 | luftpost: Russland informiert die USA über seine rote Linie in Venezuela

Es sieht so aus, als habe Russland auf einem hochrangigen Treffen, das diese Woche in Rom stattfand, den USA eine unmissverständliche Warnung zukommen lassen: Moskau werde ein militärisches Eingreifen der USA zum Sturz der mit Russland verbündeten venezolanischen Regierung nicht einfach hinnehmen.

USA   Israel   Nato

06:58 | rt: Strafgerichtshof lehnt Ermittlungen gegen USA ab

".... Zwar hat der Internationale Strafgerichtshof keine rechtliche Handhabe gegen US-Bürger, weil die USA nicht Mitglied sind, aber dennoch halten sich die Vereinigten Staaten "amerikanische Bürger an den höchsten rechtlichen und ethischen Standards", so Trump weiter. John Bolton, Nationaler Sicherheitsberater des Präsidenten, sagte, dass der Strafgerichtshof eine Bedrohung für die "amerikanische nationale Souveränität" darstellt. "

14.04.2019

Russland   USA

20:05 I Sputnik: Rechnungshof-Chef warnt vor „schwererem Schlag“ für russische Wirtschaft

Dem US-Kongress liegt ein Gesetzentwurf vor, der Strafmaßnahmen gegen „zwei oder mehr“ russische Staatsbanken fordert. Im Visier stehen neben den beiden größten Geldhäusern, Sberbank und VTB, auch VEB, ebenso die Landwirtschaftsbank RSHB und die Gazprombank. Ihnen drohen Maßnahmen vom Verbot für die Eröffnung neuer Konten bis hin zur Sperrung der bereits bestehenden Konten in den USA. 
Er konstatierte, dass die US-Politik für immer mehr Unmut in Europa sorge. Intensive Handelsbeziehungen Europas mit Russland könnten die Folge sein. „Europa ist unser Hauptpartner, mehr als China“, sagte Kudrin, der in den USA an der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank teilnimmt. „Ein Effekt könnte sein, dass Europa mehr aus Russland importieren könnte.“

Nicht umsonst horten China und Russland physisches Gold und nicht umsonst, stossen beide US-Anleihen ab. Je mehr sich die Dollar-Schlinge zuzieht, zuletzt auch mit der saudischen "Drohung", Öl außerhalb des USD zu handeln, desto nervöser reagiert die Ost-Küste. 
Ein ehemaliges Direktoriums-Mitglied der Rosneft-Förderungsabteilung erzählte neulich vor kleiner Runde: "Bis zu den US-Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft, importierte Russland 42% seines Technik-Bedarfs aus Europa. Nachdem sich die EU den Sanktionen der USA unterwarf, importiert seitdem Russland 38% der Fördertechnik aus....den USA!"
Merkel widersetzt sich der Durchtrennung der Nordstream 2, die USA , über ihre 5. Kolonnen in der BRD, Dänemark, Polen, etc. sind mit ihrem politischen Latein am Ende, so sehr CSU-Weber den Sanktionswahnsinn auch bekräfitgt. Eine "iranisierung" der russischen Banken in Europa, würde de facto das Ende der Handelsbeziehungen bedeuten. An den Gabelungen der Seidenstrasse und der russischen Pipelines, entscheidet sich das Schicksal Kontinental-Europas. Folgt der politischen Bedeutungslosigkeit, der wirtschaftliche Ruin? TQM

Grossbritannien   Isis

11:45 I Voltairenet: London hat bewusst den Dschihad durch ein kriminelles Netzwerk finanzieren lassen

Laut der Sunday Times [1] ließen die britischen Verwaltungen ein kriminelles Netzwerk acht Milliarden Pfund zur Finanzierung des Dschihad unterschlagen, ohne einzugreifen.
Die Sunday Times behauptet, dass der MI5 über diese Aktivitäten nicht informiert wurde, aber sagt nicht, wer die Finanziers des Dschihad geschützt hat.
Diese Information bestätigt die Untersuchung von Thierry Meyssan über die Unterstützung der Muslim-Bruderschaft und des islamischen Terrorismus seit einem halben Jahrhundert durch die Krone [2].
Die Wochenzeitschrift erwähnt durch die Zollverwaltung beobachtete Überweisungen zu Al-Kaida, sowie Verbindungen mit den Tätern der London-Attentate vom 7. Juli 2005. Ein Beamter versichert sogar, während des Krieges gegen den Irak einen der Leiter des Netzwerks im Gespräch mit Premierminister Tony Blair gesehen zu haben.

Die "Westliche Terrorgemeinschaft" ist mehrfach belegt. Britische Steuerzahler durften also 8 Milliarden Pfund in die Schwarzen Fahnen des Todes pumpen. Während in der Iran-Contra Affäre über internationalen Drogenhandel Geld eingesammelt wurde, gibt es in GB ein Terror-"Steuerpaket", einen Soli-Zuschlag des Grauens. Der britische Steuerzahler zahlt, der MI6 gründete die "Weißhelme" und sitzt in Saudi und "beratend" im Jemen, die Queen schlürfte Tee mit MBS. Ist ISIS als Terror-Hoflieferant "by Appointment to Her Majesty the Queen" schon gelistet??? TQM

Belgien   Isis

11:33 I Voltairenet: Laut Kurdistan24 hat ein Daesch-Verwalter die Verwendung eines Chlormörsers gestanden

"Abu Fadil al-Belgiki") für seine Mitgliedschaft bei Daesch, durch den Strang zum Tode verurteilt.
«Ich bin in Belgien geboren und habe die belgische Staatsbürgerschaft, trotz meiner marokkanischen Herkunft (...). Ich studierte Ingenieurwissenschaften an der Universität Antwerpen. Ich bin Dschihad-Kämpfer geworden, nachdem ich jemandes Freund wurde, der Bücher las, die zum radikalen Islam aufriefen", hat er erklärt.
Angeklagt, eine pornografische Website eingerichtet zu haben, hat er die Al-Nusra Front (Al-Qaida) verlassen, nachdem er durch sie zum Waffengebrauch trainiert worden war. Dann wechselte er zu Daesch über, wo er zunächst in der Polizei (Militär-, Kriminal- und Sittenpolizei) des islamischen Staates in Aleppo gedient hat und schließlich in der allgemeinen Verwaltung in der Hauptstadt (Raqqa).
Laut dem Kurdistan24 TV-Sender habe er während eines Gesprächs behauptet, dass seine Gruppe chemische Waffen eingesetzt habe, besonders Mörser mit Chlor in dem Distrikt von Raqqa und in einem Lager [1]
Die Vereinten Nationen wurden mit 216 vermeintlich chemischen Angriffen in Syrien anhängig gemacht. Die syrische arabische Republik und Russland haben dafür die Dschihadisten beschuldigt, während der Westen die Schuld auf das "Regime von Baschar" schob. Die OPCW-Inspektoren haben mehrere dieser Angriffe bestätigt, ohne die Erlaubnis zu haben, die Urheber zu bestimmen. Aber ihr letzter Bericht über den Fall von Duma befreit die Behörden von Damaskus de facto von jeglicher Schuld.

Wie bezeichnend! Abu Fadil "der Belgier", eine islamistische Chemie-Giftpflanze am Nährboden der "Westlichen Wertegemeinschaft". Sogar den Kurden reicht´s, während Heiko Maas die "Weißhelme" abfeiert! TQM

USA

11:20 I Volairenet: Geopolitik des Erdöls in der Trump-Ära

Die Vereinigten Staaten sind der weltweit größte Produzent von Kohlenwasserstoffen geworden. Sie nutzen nun ihre marktbeherrschende Stellung ausschließlich zur Maximierung ihrer Gewinne, ohne zu zögern, konkurrierende Großproduzenten zu beseitigen und ihre Völker ins Elend zu stürzen. Während in der Vergangenheit der Zugang zum Erdöl aus dem Nahen Osten für ihre Wirtschaft eine lebenswichtige Notwendigkeit war (Carter, Reagan, Bush Sr.), dann ein Markt wurde, den sie total beherrschten (Clinton), anschließend sogar ein ausgehender Rohstoff, zu dem sie den Zugang kontrollieren wollten (Bush Jr., Obama), sind die Kohlenwasserstoffe jetzt wieder das schwarze Gold geworden (Trump). Thierry Meyssan schildert die Entwicklung dieses blutigen Marktes.

Wie immer, eine hochinteressante sehr empfehlenswerte Beleuchtung, diesmal der Öl-Waffe! Und wie immer ist es zu schade seinen Befund zu kürzen und zu unnötig mit eigenem Senf zu garnieren! Verwenden Sie die Zeit stattdessen für das Original im Link oben! TQM

Russland   Tuerkei   Syrien   Iran   Irak   China   Grossbritannien   USA

10:35 | TQM: Sir Lawrow von Arabien

"Sputnik" bestätigt heute das "Revival" der guten, alten "Bagdad-Bahn", über die wir hier bereits berichteten: Syrien, der Irak und der Iran wollen ihre Eisenbahnen zu einem einheitlichen Netz vereinigen. Das teilte die Zeitung „Al-Watan“ unter Verweis auf eine Quelle aus dem syrischen Verkehrsministerium mit. Wie die Quelle weiter betonte, verfolge das Projekt das Ziel, dem Irak und dem Iran einen Zugang zu den syrischen Häfen sowie in Zukunft die Verlängerung der Eisenbahn bis China zu gewährleisten.
Das Revival offenbart aber noch viel mehr anhand der involvierten Player und der weiteren Streckenführung den Abstieg Europas.
Die historische Bagdad-Bahn war ein Projekt unter der seinerzeitigen Großmacht, dem Osmanischen Reich, welches seine Territorien einband und mit dem Knotenpunkt Konstantinopel eine strategische Linie nach Berlin ziehen wollte. Nachdem sich britische und französische Banken aus der Finanzierung zurückzogen, übernahm das Deutsche Reich mit Nachdruck Kaiser Wilhelm II. die Federführung über das Projekt. Bereits damals, die militärstrategischen und rohstoffreichen Gebiete Mesopotmaiens vor Augen, konterkarierte die Bagdad Bahn die britisch-französischen Weltmachtinteressen in der Region.
1897 schließlich erhielt die Deutsche Bahn die Konzession für den Streckenbau, die 1903 auf 99 Jahre formalisieret wurde. Trotz ingenieurtechnischer, deutscher Meisterleistung, verhinderte der Umsturz an der Hohen Pforte und der Verlauf des Ersten Weltkriegs die Umsetzung des ambitionierten Projekts. Eine wesentliche Rolle dabei spielte der allseits bekannte britische Archäologe Thomas Edward Lawrence, der spätere "Sir Lawrence von Arabien", der über das von den Briten installierte "Arabische Büro" in Kairo die arabischen Stämme unterwanderte und gegen die Osmanen mobilisierte. Er organisierte deren "Guerilla-Krieg", Angriffe aus dem Hinterhalt und Sabotage-Akte und trug damit wesentlich zur militärischen Auflösung der Osmanen und der Bagdad Bahn bei.
Das britische Versprechen der arabischen Selbstbestimmung, endete im geheimen Sykes-Picot Abkommen 1916 zwischen Frankreich und GB, welches die arabische Welt unter sich aufteilte. Sir Lawrence, der das Abkommen kannte, ließ die Araber im Glauben der nahenden Selbstbestimmung. In Wirklichkeit wurden Frankreich, Syrien, der Libanon, der Nordirak und Teile Anatoliens zugeschlagen, die Briten erhielten den restlichen Irak, die Golfküsten und Jordanien. Ein unmittelbarer Ausfluß des Sykes-Picot Abkommens war auch die am 2. November 1917 verkündete "Balfour-Deklaration" des britischen Außenministers Arthur James Balfour, der Palästina zur "Heimstätte des jüdischen Volkes" erklärte. Sie wurde ausgearbeitet von Balfour, Mark Sykes und dem Präsidenten der zionistischen Bewegung, Chaim Weizmann, ab 1948 erster israelischer Staatspräsident.
Die Parallelen zum "Arab Spring", den von Angelsachsen geschürten "Bürgerkriegen" und religiösen Konflikten, ist unverkennbar, ebenso die beabsichtigte Zerstörung der Infrastruktur Syriens und zuvor des Irak, sowie des geplanten Ruins des Iran.
Durch russische Intervention ist jedoch in letzter Sekunde die Zerschlagung Syriens mißlungen, der Bürgerkrieg über Saudi im Libanon verhindert worden.
Die Schaffung "Kurdistans", also der intriganten "Ersatzaraber" zur Eindämmung des Osmanen Erdogan - ein besonderes Anliegen der Franzosen, der Israelis und des US-Deep States ist gescheitert, obwohl die Türken diesmal wieder einen hohen Preis zahlen müssen, den zu zahlen Erdogan alternativlos bereit ist.
Russland unter Führung Putins steht diesmal mit Russland, im Gegensatz zur historischen Rolle Lenins, der um seine Revolution  im ersten Weltkrieg bangte, im Nahen Osten auf der richtigen Seite und führt  militärisch und weltpolitisch den Gegenblock an. Die neue Bagdad Bahn wird auch die Türkei und Russland einbinden. Sie wird die Häfen Syriens und des Libanon  über den Irak und Iran bis China verbinden. Das neue "Berlin", der große End-Bahnhof ist nicht Berlin,  sondern Peking. Die Deutsche Bank 2019 heisst Bank of China. Was für eine schallende Ohrfeige für EUropa! Was für ein Zeugnis des Untergangs! Die Briten manövrierunfähig in Kolonialhaft Brüssels, die BRD als Zaungast ohne einer einzigen Siemens-Plakette in der neuen Bagdad Bahn und Frankreich, unter den Gelbwesten, hinausgeflogen aus "seiner Picot-Sphäre"! 
Die "Neue Bahn" ist ein Synonym der Überwindung des Ersten Weltkriegs und seiner Folgen im gesamten Nahen Osten. Der "Nah-Ostblock" kontrolliert die Bagdad-Bahn 2 mit Anschluß an die Seidenstrasse. Fast zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs hat es die "Westliche Wertegemeinschaft" geschafft, so abzuwirtschaften, daß das "Project of a New European Century" beendet ist und zwar weit über den Nahen Osten hinaus. Die restlichen Trümmer ihrer zynischen Arroganz, ihres Verrats und ihrer Kriege übertünchen sie noch mit masochistischen Sanktionen, Drohungen, Provokationen und dem Einsammeln despotischer Restgebiete wie Saudi und kranker Klein-Monarchien im Golfraum.
Als starkes Epizentrum bleibt auf der arabsichen "NATO"-Achse letzlich nur mehr Israel und dort sitzt Netanjahu, der den Hafen von Haifa den Chinesen verpachtete und mit Putin die Trump-USA ausdealt. Der Rest ist Geschichte, in der EUropa verharrt, während die Geschichte längst ihren Lauf nahm.

12:13 | Leserkommentar:                                                                                                                                                                                      Wieder einmal eine hervorragende Analyse von TQM, in der die gegenwärtigen Entwicklungen in den grossen historischen Kontext gesetzt werden. Dazu brilliant formuliert und treffsicher auf den Punkt gebracht.

 

13.04.2019

Venezuela   Russland   USA

19:38 | sputnik: US-„Blitzkrieg“ in Venezuela ist gescheitert – Lawrow

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die jüngsten Handlungen der USA gegenüber Venezuela als einen gescheiterten Blitzkrieg bezeichnet und vor weiteren Machtwechsel-Versuchen gewarnt. Darüber sprach er vor dem Rat für Außen- und Verteidigungspolitik am Samstag.

12.04.2019

20:00 | RT: Libyen-Krieg: Frankreich und Italien kämpfen um Marktanteile für ihre Energiekonzerne

Die Offensive des von Frankreich unterstützten General Haftar ist zum Scheitern verurteilt, erklärt der Analyst Abdulkader Assad im Exklusiv-Interiview mit RT Deutsch. Vor allem aber konkurrieren Paris und Italien um Einfluss und Zugriff auf Energiequellen.

Gutes Interview mit Abdulkadr Assad zur Situation in Libyen! AM

11.04.2019

Frankreich Italien Libyen

20:00 | TA: Italien und Frankreich streiten sich um Libyen

Mit der militärischen Eskalation in Libyen ist auch die Rolle Frankreichs im nordafrikanischen Land wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Es werde dort «keinen militärischen Sieg geben. Die Lösung kann nur eine politische sein», sagte Frankreichs Aussenminister Jean-Yves Le Drian zum Abschluss des G-7-Aussenministertreffens am Wochenende in der Bretagne und stellte sich damit klar in eine Linie mit seinen Kollegen, die ein Ende der Kampfhandlungen fordern. Doch so klar ist die gemeinsame Linie bei genauerer Betrachtung nicht.

Interessante, wenn auch nicht allzu umfangreiche Analyse, zu den Geschehnissen in Libyen und dem Interessenskonflikt zwischen Frankreich und Italien. AM

 

Deutschland Libyen

19:00 | JF: Unionsfraktionsvize spricht sich für Militäreinsatz in Libyen aus

BERLIN. Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Johann Wadephul (CDU) hat sich für einen Bundeswehreinsatz im Bürgerkriegsland Libyen ausgesprochen. „Ich glaube, auch die SPD hat ein Interesse daran, diese humanitäre Katastrophe zu beenden“, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Das deutsche Engagement in Libyen hat bisher nicht zu einer Stabilisierung des Landes beigetragen - also sollte sich Berlin in Zukunft besser ganz heraushalten, als mit einem "robusten" Mandat noch mehr Chaos zu stiften! AM

Die Leseratte:
Und wieder wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Jetzt sollen also deutsche Soldaten auch noch nach Libyen - was genau die da tun sollen, sagt er vorsichtshalber nicht. Als Begründung werden mal wieder die Tatsachen verdreht, eine humanitäre Krise herbeigeredet (die dürfte es dort schon geben seit dem ersten "erfolgreichen" Militär-Einsatz) und selbst die Schlepper werden angeführt, die offenbar erst jetzt ganz plötzlich dort agieren, wo Haftar beschlossen hat, das Chaos zu beenden. Die Stammesfehden, Clan-Milizen etc. haben bisher keinen deutschen Politiker gestört.

 

Aegypten   Aethiopien   Saudi Arabien   USA

16:00 I CNN: Sudan's Omar al-Bashir forced out in coup

Awad Mohamed Ahmed Ibn Auf, Verteidigungsminister des Sudan, hob die Verfassung auf, verkündete einen zweijährigen Ausnahmezustand und erklärte Präsdient Bashir des Amtes enthoben. Das Parlament wurde aufgelöst und eine dreimonatige Ausgangssperre zwischen 22:00-4:00 Uhr verhängt. 

Unterdessen stellen die USA dem Sudan eine Normalisierung der Beziehungen in Aussicht. Klar ist, daß die Armee-Spitze des Sudan engste Beziehungen zu Saudi und VAE unterhält. Sie dient praktisch als Zulieferer von Kanonenfutter für den Jemen-Krieg und ließ sich dies in mit der Dollar-Gießkanne abgelten. Gleichzeitig aber ist der Sudan ein wehrhaftes, stolzes Land  mit traditioneller, starker Stammeskultur, mit einer eigenen Ausrichtung des Islam und mit einer genetischen Imprägnierung gegen Kolonialismus.
Die Sudanesen des Nordens waren stets Sklavenhändler, nicht Sklaven, wie die Bantus des Südens. 
Werden die Angelsachsen nach knapp 115 Jahren es wieder wagen Khartum offen zu belagern, oder erinnern sie sich an die blutgetränkten roten Röcke, an den zur Schau gestellten Kopf des Gordon Pasha, welcher VIDEO,  die wohl schlimmste Demütigung am Höhepunkt des British Empire darstellte. Bashir ist vielleicht politisch tot, die Mahdisten aber nicht. 
Die Rechnung, Jahre nach der Abspaltung des Südsudan auch Khartum unter US-Kontrolle zu bringen wird sich als verfrüht herausstellen. Zwar ist Bolton moralisch so kalibriert, daß man es ihm durchaus zutrauen könnte zu glauben den Sudan kontrollieren zu können und mit der Formel: (Nil-) "Wasser, oder Tod", Ägypten in die Nahost-NATO zu zwingen, warten wir aber ab, welche Kräfte innerhalb des Sudan aufstehen werden und wie Russland und China reagieren werden.
Auch wenn ein paar sudanesische Militärs von Saudi geschmiert sind, so wird der Sudan niemals ein gefügiger Satellit des MBS. Falls dies der Plan der USA sein sollte, werden sie noch elender scheitern, als in Venezuela. TQM

14:54 | sputnik: Sudans Präsident und dessen nähere Umgebung festgenommen – Medien

Der sudanesische Präsident Umar al-Baschir und seine nähere Umgebung sind festgenommen worden, teilte eine Quelle in Sudans Sicherheitsdienst gegenüber Sputnik mit. Darüber beichtet außerdem der US-Sender CNN.

08:30 I TQM: Und wie bestellt, Eilmeldung dazu, eben in der JPOST: Jerusalem Post World News SUDAN BRACES FOR MILITARY ANNOUNCEMENT AFTER ANTI-BASHIR PROTESTS - das Militär des Sudan kündigt in Kürze eine "wichtige Nachricht" an, dazu patriotische Musikuntermalung im Staatsfernsehen - ein Putsch kündigt sich an. Zum Sturz des Bashir? Wenn ja, in welche Richtung? Bald wissen wir mehr. Der nächste brodelnde Konflikt tritt offenbar in eine heiße Phase! 

11:38 | Leser-Ergänzung
https://www.nzz.ch/international/sudans-militaer-kuendigt-wichtige-erklaerung-an-ld.1474400
Ob zurück getreten worden ist nicht ersichtlich.  

08:13 | Jerusalem Post: U.S. ATTEMPTS TO ESTABLISH ANTI-IRAN SECURITY INITIATIVE, EGYPT WITHDRAWS

Letzten Sonntag fand in Riad unter der Schirmherrschaft der USA  eine vorbereitende Zusammenkunft zur Gründung der MESA - "Middle East Security Alliance", statt. Ägypten informierte im Vorfeld die USA und andere Teilnehmerstaaten, daß es keine Delegation entsenden würde. Dies stellt einen Schlag gegen Trumps Pläne zur Eindämmng des Iran dar.
Ägypten zog sich offiziell zurück, da es an der Ernsthaftigkeit des Unterfangens zweifelt, aber unter der Hand, weil es keinen Anstieg der Spannungen mit dem Iran möchte. "Es geht nicht gut voran", kommentierte ein anonymer, saudischer Vertreter den Plan. 
2017 kam Saudi mit der Idee auf, "um Russland und China im Nahen Osten einzudämmen". Die "MESA" soll Saudi, Kuwait, Bahrain, Oman, Jordan und die VAE inkludieren. 
Zwei Tage nach dem Treffen in Riad traf Al-Sisi Trump, der mit ihm Sicherheitsangelegenheiten besprechen wollte. Zwei Quellen sagten, daß Ägypten unter Druck gesetzt werden würde, seinen Ausstieg wieder rückgängig zu machen, aber Ägypten konnte nicht davon überzeugt werden wieder in die "Nahost-NATO" zurückzukehren.
John Bolton ist ein Schlüssel-Architekt der "Nahost-NATO". Durch den Mord an Khashoggi und dem Boykott gegen Katar erlitt die in den USA geplante Unterzeichnung der "Nahost-NATO" bereits mehrere Rückschläge und Verzögerungen.

Al-Sisi vergaß wohl auch nicht, daß es Putin war, der ihm als erster zur Präsidentschaft gratulierte, nachdem die Obama/Clinton-USA Mubarak in den Rücken fielen und Ägypten der Muslimbruderschaft unter dem US-Ägyptischen Doppelstaatsbürger Mursi ins Chaos stürzten.
Gerne nimmt Ägypten Geld aus Saudi und vermittelt zwischen Gaza und Israel, dennoch möchte es sich nicht komplett MBS ausliefern. Abgesehen davon, daß Ägypten, gemeinsam mit Russland und Israel Al Haftar in Libyen unterstützt, sieht es auch die Inkonsistenz bezüglich Katar, welches schon längst auf der türkisch-iranischen Achse schwenken mußte und dessen Aljazeera als Feindsender gegen Al-Sisi-Ägypten fungiert.  
Inwieweit die "US-Enklave" Kuwait, eingebettet im schiitischen Süd-Irak und in Artillerie-Reichweite des Iran, ein wirklich engagiertes Nahost-NATO-Mitglied werden kann und wird, ist zudem fraglich. Immerhin trägt Kuwait bislang nicht die GCC-Sanktionen gegen Katar mit.
Noch unmittelbar bedrohlicher für Ägypten, stellen sich aber die US-Israelischen Putschpläne gegen die feindliche Regionalmacht Sudan dar. Während der Sudan sein Öl und Gold von den Chinesen fördern läßt, der Türkei und Russland  Flottenstützpunkte anbot, werken die USA und Israel intensiv am Sturz des Präsidenten Bashir. Dabei geht es um zahlreiche Begehrlichkeiten. Der Sudan verfügt in Darfur über die weltweit größten Uran-Erzvorkommen, sowie über bedeutende Goldvorkommen. Für Israel stellt sein Luftraum eine unabdingbare Begehrlichkeit auf der direkten Flugroute durch Afrika nach nach Westafrika und Südamerika dar.
Äthiopien und zuletzt Eritrea sind bereits US-gepolt und nun "drohen" sich die Türkei und Russland militärisch ans Rote Meer zu festzusetzen. Ein Sudan auf der "West-Achse" widerspricht den vitalen Interessen Ägyptens, denn hier geht es für Ägypten um Leben und Tod - nämlich um die Wasser-Ressourcen des Nil. Als die USA 2011 in Ägypten den "Arab Spring" losbrachen nutzte Äthiopien das ägyptische Siechtum unmittelbar dazu aus, das lange gehegte Projekt des "Grand Renaissance Staudamms" am Oberlauf des Nils loszutreten. Ägypten hat mit dem Sudan seit 1959 ein Wasserabkommen über den Nil, nicht aber mit Äthiopien. Der Sudan schielt auf den äthiopischen Staudamm, um aus diesem Wasser für seine zunehmend ambitionierte Agrarbewässerung abzuleiten und dadurch dem ägyptischen Unterlauf zu entziehen, achtet dabei aber auf die die Interessen Ägyptens um einen Krieg zu vermeiden. Mit dem Nachbarn Bashir kann Al-Sisi den bedrohlichen Durst Äthiopiens balancieren, mit einem US-Äthiopisch gleichgeschaltetem Sudan, stünde es hingegen schlecht um Ägypten. Daher lägen die Folgen einer  Nahost-NATO unter nachfolgender Einbeziehung des Sudan konträr zu den Interessen Ägyptens.
Ägypten muß also aus diversen Gründen die Notbremse ziehen und versuchen sich der Nahost-NATO zu entziehen. Dies wiederum würde eine bereits skizzierte Erpressung Saudis und der USA zu Folge haben. Auch wenn Ägypten ein denkbar schlechtes Verhältnis zu Erdogan, Katar und dem Iran hat, stellen diese für Ägypten keine unmittelbare Bedrohung dar, das Versiegen des Nilwassers hingegen sehr wohl. Es würde einem Wunder gleichen, wenn Putin diese vitale Schwachstelle nicht überzuckern würde und über diesen Hebel alles daran setzen wird, Ägypten aus der Nahost-NATO zu sprengen. Der heiße Stellvertreter-Krieg in Libyen ist der Anlaßfall, der Nil letzlich die Ursache. TQM

10.04.2019

Irak Russland

19:35 | sputnik: Irakischer Präsident wünscht sich Russlands Beteiligung am Wiederaufbau des Landes

Der irakische Präsident, Barham Ahmad Salih, hat Russland dazu aufgerufen, sich am Wiederaufbau des Irak zu beteiligen und in die Öl- und Gasindustrie sowie in die Energiewirtschaft des Landes zu investieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des irakischen Präsidialamtes hervor.

Und der russische Einfluss im Nahen Osten wächst weiter - gut so! AM

 

13:33 | welt: Der Zauberer hat es allen gezeigt

In wenigen Wochen kann Israels Premier Netanjahu Geschichte schreiben: Dann dürfte er länger im Amt sein als Staatsgründer Ben Gurion. Dennoch sieht der Likud-Politiker einer extrem unruhigen nächsten Amtszeit entgegen.

Israel bleibt gespalten, auch innerhalb seiner jüdischen Bevölkerung. Man darf gespannt sein, wie Netanyahu seine kommende Amtszeit gestalten wird und wie sich das Land verändert. Klar ist: Wenn es nicht bald geeint wird, kann man sich auch dort auf Unruhen und Instabilität einstellen. AM

 

Palestina Israel

12:49 | ET: Rechtes Lager um Netanjahu siegt bei Wahl in Israel

Bei der Parlamentswahl in Israel hat das rechte Lager um Regierungschef Benjamin Netanjahu nach Auszählung fast aller Stimmen deutlich gewonnen. Netanjahus rechtskonservativer Likud habe 35 von 120 Mandaten erhalten, genau so viele wie das Oppositionsbündnis Blau-Weiß von Ex-Militärchef Benny Gantz. Das berichteten israelische Medien.

Netanjahus Lager rechter und religiöser Parteien kann aber mit einer Mehrheit von 65 der 120 Mandate rechnen. Daher ist davon auszugehen, dass der 69-Jährige zum fünften Mal Ministerpräsident wird.

Israel hat die Kontinuität gewählt. Es wird also kein Ende der militärischen Interventionen in Nachbarstaaten und der Unterstützung dschihadistischer Gruppen in Syrien geben. Dieser Weg wird aber keineswegs eine Versöhnung mit den Nachbarstaaten möglich machen. Anscheinend kommt Israel aus seinem ultranationalistischen Taumel heraus - insbesondere die einfachen Israelis, aber auch die Palästinenser werden unter einer weiteren Periode Netanyahu leiden. Anscheinend hat die Trumpwahlhilfe mit den Golanhöhen gewirkt! AM

 

Venezuela

12:30 | sputnik: Venezuela steigt aus der Organisation Amerikanischer Staaten aus

Die venezolanische Regierung hat ihren Ausstieg aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) angekündigt. Das Außenministerium des Landes gab auf seiner offiziellen Homepage das genaue Datum bekannt.

Der Druck aus Brasilien und Kolumbien, welcher indirekt von den USA ausgeübt wurde, hat Venezuela keine andere Wahl gelassen. Somit ist die politische Spaltung Südamerikas in einen bolivarisch-sozialistischen und einen amerikanisch-kapitalistischen Block vollendet. Damit erleben die USA nun endlich wieder einen Konflikt vor der eigenen Haustür. Zumindest im Fall von Venezuela sehen ihre Karten zur Zeit aber eher schlecht aus. China und Russland engagieren sich nach der amerikanischen Intervention im eigenen Einflussbereich nun verstärkt hier - damit ist die amerikanische Hegemonie in Südamerika zu Ende und der Kampf für die Multipolare Welt wird auch in diese Ecke der Welt getragen! AM

 

Tuerkei   Russland   Iran

 08:50 I TQM: Turkish Air Force None

Die Dailysabah titelt heute mit eindrucksvollem Foto aus dem türkischen Präsidenten-Flugzeug, daß der S-400 Deal abermals bestätigt wurde. Es handle sich um eine souveräne Entscheidung, eine Entscheidung der nationalen Sicherheit. Das Dauer-Mantra, erinnert schon an die wochenlangen Kashoggi-Anwürfe gegen den MBS-Saudi.
Offenbar will Erdogan den Amerikanern endlich vermitteln, daß sie die Hoffnung auf Durchsetzung ihrer Erpressungmanöver begraben mögen. Dies sagte Erdogan vor Journalisten am Flug aus Moskau, wo das gemeinsame Türkisch-Russische Kulturjahr eingeleitet wurde. "Warum sollte das starke NATO Land Türkei, nicht auch ein starkes Luftabwehrsystem haben?", so Erdogan. Nun fällt einmal die F-35 ins Wasser, aber die USA bestrafen die Türkei nicht nur mit der Weigerung die F-35 zu liefern, sondern auch damit, die türkischen Zuliefer zu sperren und somit einen Milliardenauftrag zu canceln. Nun ist Erdogan der Zwang auferlegt sich anderwertig umzusehen. Weitere Strafen folgen.
Zu Syrien hat Erdogan in Moskau weitgehendst Einigung erzielt, auch das heiß umkämpfte Verfassungs-Gremium zur Ausabeitung einer neuen syrischen Verfassung hat nunmehr die Zustimmung der Türkei erfahren. 
Einen politisch noch heißeren Frühling verspricht die Meldung der iranischen PressTV zur Blacklistung der ICRG. Demnanch sollen China, Katar (als Hauptsitz des US-CENTCOM!), die Türkei und der Irak die US-Sanktionen gegen die ICRG zurückgewiesen haben.  Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu warnte, daß sich die Maßnahme außerhalb des Internationalen Rechts befinde und zur weiteren regionalen Destabilisierung beitrage. "Wir unterstützen nicht die ICRG-Präsenz in Syrien, aber kein Land habe das Recht die Armee eines anderen Staates zur Terror-Organisation zu erklären", so Cavusoglu. Auch der katarische Außenminister merkte an, daß die Differenzen über verschiedene Verhaltensweisen der Armeen nicht durch Sanktionen gelöst werden können. Der Irak wandte sich an diverse Nachbarstaaten um die US-Entscheidung zu revidieren, da "sie uns alle zu Verlierer macht".  Der Sprecher des chinesischen Außenamtes forderte "insbesonders fremde Großmächte" dazu auf "mehr zum Frieden beizutragen, als Maßnahmen zu setzen, welche die Spannungen erhöhen." 
Der "Nah-Ostblock" zeigt also seine Konturen, wenngleich Moskau etwas verhaltener agiert. Putin duldet zwar die Iraner in Syrien, bietet ihnen auch die weltpolitische Bühne in Astana und Sotschi, aber ist gleichsam nicht bereit dazu, ihnen den Raktenschirm in Syrien zu machen und sich den famosen, geostrategischen  Faustpfand Syrien unter dem Radar wegschnappen zu lassen. Das ist klug und verständlich. Moskau möchte ein kalkulierbares, säkulares Assad-Syrien und keinen iranischen "Gottesstaaten-Satellit", der unnötigen Ärger mit Netanjahu beschert. Die internationale Supermacht des "Nah-Ostblocks" ist Russland, die Regionalmächte dazu die Türkei und der Iran. Sie sind part of the game, aber Putin ist der Groupier.  TQM

 Israel

07:28 |  TQM: Zu den Wahlen in Israel - Erstbefund

Während die Wahlen in Israel gestern gerade erst anliefen verbreitete Netanjahu Panik im rechten Lager. Über Facebook und vor laufenden Kameras rief er über Facebook alle rechten Bürgermeister an und forderte sie auf die Wähler aus den Häusern an die Wahlurnen zu trommeln. Im Anzug besuchte er die vollen Mittelmeer-Strände Israels und forderte die Badegäste dazu auf, ihre Badesachen einzupacken und wählen zu gehen. Eine derartige "Generalmobilmachung" war selbst in Israel bislang einzigartig.
Lange Gesichter zeichnen sich in Brüssel, Berlin und bei den US-Democrats ab. Während fast alle westlichen Mainstream Medien Gantz noch immer vor Netanjahu sehen, berichtet die Jerusalem Post von einem Gleichstand 35:35 in Mandaten.
Demnach lag die Wahlbeteiligung trotz sommerlichen Wetters bei 67,9% überraschend hoch. 
In ihrer Einschätzung haben sich die Westlichen Systemmedien geirrt, oder wieder einmal gemeint, ein Ergebnis herbeischreiben zu müssen. "Der Spiegel", der noch gestern Gantz als klaren Wahlgewinner sah, ist recht schweigsam und sieht in Mandaten - trotzt Auszählungsstand von über 97% noch immer Gantz vor Netanjahu - was für eine Freude, die "Prawda" bundesdeutscher Meinungsleitkultur, wieder einmal am Holzweg!
Der erhoffte Erdrutschsieg der  "blau-weissen" Partei des ehemaligen IDF-Generalstabchefs Gantz blieb aus, jedoch war klar, daß seine Stimmen eher aus der zersprengten Labour kommen würden und nicht so sehr  Netanjahu schaden. Und so kam es. Die Labour verlor 13 von 19 Mandaten (!) und zieht mit 4,46% in die Knesset! Eine gute Benchmark für die SPD und die europäische Sozialdemokratie.
Gantz, eine Art "Netanjahu light" ist zwar ein wehrhafter Zionist und für ein militärisch starkes, überlegenes Israel, gesellschaftspolitisch jedoch eher "moderat" bis links (Einwanderung, LGBT-"Rechte", Schwulenehe) - wer aber, außer Linke, die nicht ganz links, also Meretz wählen würden, sollte Gantz wählen? Eine linke Mitte, die es kaum gibt und ein paar "gemäßigte" Likud-Anhänger, die Netanhahu nicht mögen - das reicht letzlich  nicht.
Von "rechts" griffen Bennett, der ehemalige Büroleiter Netanjahus an, in Verbindung mit der schönen Justizministerin Ayelet Shaked, welche sich mit "Facism"-Parfume in ihrem Wahlkampfspot einsprühte. Beide, letztlich Verbündete des Netanjahu, die auch mit ihm in die nächste Koalition gehen wollten fehlen überraschenderweise  noch knapp 1000 Stimmen zur Überwindung der 2% Hürde - sie könnten noch im Endergebnis knapp in die Knesset rutschen. Im Endspurt nahm ihnen Netanjahu durch ein radikal-inhaltliches Aufputschmittel ihr Hauptthema, nämlich der erwogenen Annexion des Westjordanlands und somit die Siedlerstimmen weg. Das Motiv ihrer Kandidatur war letzlich aber weniger "rechter" als der Likud sein zu wollen, sondern weil sie unter der Allmacht Netanjahus litten, der Bennett ein zentrales Resort versagte, während er selbst mehrere zentrale Resorts in Personalunion führte.  Bennett wollte das Verteidigungs-, oder das Außenamt verlangen - daraus wird wohl doch nichts.
Überraschenderweise ist dafür der politisch totgeglaubte Avigdor Liebermann und seine Israel Beitenu, wieder im Spiel. Er kündigte trotzdem er wieder 5 Sitze errang eine Wahlbeschwerde an, da er unvollständige Stimmzettel reklamiert. Auch ihn wird Netanjahu in der kommenden Koalition wieder an der Backe haben.
Netanjahu kann mit mindestens 61 von 120 Mandaten in seiner neuerlichen Koalition rechnen. Hier die aktuelle Mandatsverteilung. Das sind alleine jene rechten Parteien, die bereits im Vorfeld der Wahlen ankündigten ihn auch bei einer Verurteilung zum nächsten Premier zu wählen. Weitere, rechte Kleinparteien werden ihnen wohl noch folgen und somit eine recht bequeme Mehrheit für Netanjahu formen.
Vorläufig bedeutet dies, daß nach der massiven "US collusion" zu Gunsten des Netanjahu, dieser wiedergewählt wurde - aber nicht deshalb, sondern auch deshalb. Netanjahu ist einfach ein kalkulierbarer Faktor, mit einem Hauch Schlitzohrigkeit, den das Wahlvolk durchaus mag. Einem Premierminister aus geschenkten Zigarren und unterschlagenem Flaschenpfand der Staatsbankette den Strick drehen zu wollen, ist einfach zu lächerlich. Netanjahu ließ sich auch nicht von Liebermann&Co. dazu verleiten einen großen Krieg mit der Hamas anzufangen und damit  sich mit Gaza-Raketen die recht gute Stimmung in Israel verregnen zu lassen. 
Erst ließ er katarische Hilfsgelder nach Gaza durch, als dennoch unkoordinierte Raketen auf Tel Aviv einschlugen, eilte ihm Ägypten zur Seite um das "Mißverständnis" zu klären. Ein paar Luftschläge auf sekundäre Hamas-Ziele um kein Zeichen der Schwäche aufkommen zu lassen und die Gaza Front war wieder ruhig. 
Sehr geschickt manövrierte sich Netanjahu in die nächste Amtszeit. Nun wird er es einigen danken. Vor allem Trump, dem er im Vorfeld der US-Wahlen 2020 die israelischen Lobbies weitgehend "im Namen Israels" einfangen wird, aber auch Putin, mit dem er beim monatlichen Tête-á-Tête die Nordgrenze und das Non-US-Territory im Nahen Osten auslotet. Der gestern Vormittag ausgeführte, stabilisierende  "Kalte Krieg" im Nahen Osten rückt nun entscheidend näher. Wie seinerzeit, in den End-Monaten des Zweiten Weltkriegs entscheidet sich nur mehr welches Teilgebiet, welcher Staat, hinter welchem Teil des "Stacheldrahts" zugeordnet wird. 

09.04.2019

  

Iran   USA   Tuerkei   Russland   Israel

09:05 I Jerusalem Post: POMPEO ELABORATES ON DECISION TO LIST IRGC AS TERRORIST ORGANIZATION

US-Außenminister Pompeo fürhtre in einem Interview am Montag aus, warum die USA die ICRG blacklisteten und weshalb dies ausgerechnet am Tag vor den israelischen Wahlen geschah. Er begründete dies damit, daß daß die Revolutionsgarden bereits 600 US-Soldaten getötet hätten und man keine Ruhe und Stabilität in der Region haben könne, ohne die ICRG zu schwächen. Der Zeitpunkt, einen Tag vor den Wahlen in Israel sei ein reiner Zufall, da man erst jetzt mit der Vorbereitung Ankündigung fertig geworden sei.

Die US-Zuerkennung der israelisch besetzten Golanhöhen, die von Netanjahu angekündigten Annexionspläne der Westbank und die geblacklistete ICRG sind natürlich allesamt kein Zufall, sondern Wahlkampf-Support aus dem Weißen Haus. Der israelische Wahlkampf war enorm brutal, nichts wurde an Untergriffen und persönlicher Schmutzwäsche ausgespart.
Während die "Westliche Wertegemeinschaft" hofft, daß jeder, nur nicht Netanjahu, gewinnt, schweigt Moskau, obwohl dort deutlich die Präferenzen beim Amtsinhaber liegen - man kennt sich immerhin bestens. Sehr wahrscheinlich wird Netanjahu gewinnen, er persönlich ist populär, gilt als "Macher" und versierter Fuchs. Mit wem aller er anschließend koalieren würde steht auf einem anderen Blatt. 
Die letzte "Wahlkampfspende" des Trump hinsichtlich der ICRG war jedenfalls das waghalsigste Präsent, bzw. das potentiell  Kostspieligste für die USA.
Für das Blacklisten der ICRG, einem Teil der iranischen Armee, setzte gestern der Iran einen Teil der US-Armee auf seine Terror Blacklist, nämlich das US-CENTCOM. Der Iran begründet dies damit, daß das US-CENTCOM in regionale Terroraktivitäten, so das Massaker an der jemenitischen Bevölkerung und die Unterstützung der Daesh-Islamisten beteiligt sei.
Die Jerusalem Post analysiert in einem zweiten Beitrag die möglichen Konsequenzen der US-Offensive gegen die ICRG. Dabei skizziert die JPOST mögliche Eskalationsszenarien im Nahen Osten. 
Im Irak könnte der Iran seine nahestehenden Milizen dazu bewegen, die dort stationierten US-Truppen zu drangsalieren und zu bedrohen. Das irakische Parlament könnte ferner verstärkt dazu bewegt werden, die US-Truppen zum Abzug aufzufordern. 
In Syrien könnte der Iran lokale Milizen und Stämme östlich des Euphrat dazu bewegen, die US-Truppenkontingente direkt anzugreifen. Eine direkte Konfrontation seiner Truppen mit US-Truppen wird der Iran jedoch vermeiden wollen. Die USA kündigten in dem Fall bereits unmittelbare Militärschläge gegen den Iran an.
Der Iran wird Russland und die Türkei dazu bewegen wollen, den Druck auf den US-Abzug aus Syrien  zu intensivieren. Russland soll dabei die internationale Rolle zukommen, die Türkei soll seine regionale Rolle spielen.
Gestern besprachen Erdogan und Putin den möglichen Einmarsch der Türkei in Manbij und den neuerlichen Schulterschluss im Ankauf der S-400. Soweit die nüchterne Bewertung der JPOST.
Das gestrige Treffen zwischen Erdogan und Putin diente aber auch dem Schnüren eines rundum "Wohlfühlpakets" für Erdogan, um den unverhohlenen US-Drohungen zu widersagen. Putin stellte neuerlich die Energiepartnerschaft in den Vordergrund. Beschlossen wurde die Turkish Stream zu beschleunigen um den Fertigstellungstermin Ende 2019 einzuhalten. Im Hintergrund mischt auch Rosatom im Bau- und Finanzierung russischer Atomkraftwerke in der Türkei mit. Ferner drängt Erdogan Russland zur Aufhebung einiger Agrarimportbeschränkungen. Dieses Thema wird diskutiert, da es seit den russischen Sanktionen im Zuge des Jet-Abschusses heikel ist. Russland stoppte die türkischen Agrar-Importe und vergab hohe Subventionen an einheimische Betriebe zur Errichtung von Gewächshäusern. Wenn nun die Türkei offenen Marktzugang bekäme, dumpt dies die Preise der russischen Produzenten aus dem Markt. Daher bastelt man eben an einer gangbaren Lösung.
Recht überraschend kündigte Putin weitere Rüstungsprojekte mit Erdogan an. Dies ausgerechnet im High-Tech-Bereich. Wenn die Türkei endgültig aus dem F-35 Programm fliegt, dann könnte dies auf die SU-57 hindeuten, der wohl ultimative Affront gegenüber den USA, vielleicht auch Panzir-Raketensysteme und ähnliches. Der Rausschmiss aus der NATO wäre nur mehr Formsache.
Zwar wird sich die israelische Ankündigungs-Rhetorik  nach den heutigen Wahlen wahrscheinlich wieder einpendeln und abflauen, der Groschen der USA in der Region ist jedoch nochmals gefallen. Für die Zeit unmittelbar nach den Wahlen in Israel wurde die Präsentation des Kushner-Plans angekündigt. Das massive, offensive Störfeuer, welches die USA sich nun in der Region selbst auferlegten, wird sich als nicht gerade dienlich erweisen. Hinzu kommt, daß der republikanisch dominierte US-Senat vor zwei Wochen für ein Ende der US-Beteiligung am Jemen-Krieg stimmte und einen US-Rückzug binnen 30-Tagen forderte. Zwar kündigte Trump bereits sein Veto an, jedoch ist diese US-interne Überwerfung signifikanter Sand im Getriebe eines geschlossenen US-amerikanischen Vorgehens im Nahen Osten, ein unverkennbares Zeichen der Schwäche, so wie es bereits die widersprüchliche Haltung zum Truppen-Abzug aus Syrien war und eben zur Türkei, was letzlich zu einer großen geopolitischen Änderung führen wird.
Mit der Blacklistung der ICRG zementieren die USA den Iran tiefer an die Türkei und Russland und schaffen erst jenen Block, der aufgrund historischer und regionalpolitischer differnzierter Interessen bislang alles andere als ein Monolith war. 
Trump skizzierte öfters seine Vorstellung eines Disengagements der kostspieligen US-Militärpräsenz im Nahen Osten mit der Schaffung einer "Nahost-NATO" under isaraelisch-saudischer Führung. Sollte es dazu kommen, dann ist der Gegenblock bereits gegossen, nämlich der russisch-türkisch-iranisch-syrisch-libanesische "Ostblock", sozusagen ein altbewährter, Kalter Krieg mit Mauern, Minenfelder  und Raketen-Abschussrampen, diesmal im Nahen Osten, daneben ein chaotisches EU-Europa und im erweiterten Asien der chinesische Drache, der künstliche Inseln ausspuckt um geerdete Flugzeugträger zu errichten und seine Dollar-Bergkette in die "shithole- und semi-countries" abpumpt um sie einzugemeinden.
Einzig Stoltenberg&Co. veruchen noch durch andauernde Provokation an der russichen Westfront den alten Kalten Krieg in Europa als eigene Existenzberechtigung neu zu entfachen - die Deep State Bande ist jedoch inhaltlich und geographisch längst disloziert. TQM

14:24 | Leser-Kommentar zu TQM
.....TQM seine Ausführungen sind einfach unglaublich! Da ist wieder ein 50er fällig....

Wir danken höflichst und hoffen, dass das ansteckend ist! TB

Iran   Venezuela

07:20 | Dailysabah: Iran's Mahan Air begins direct flights to Venezuela

Die zweitgrößte Luftlinie des Iran begann am Montag Direktflüge von Teheran nach Caracas. An Bord befand sich eine Delegation des iranischen Außenministeriums. Die Flugzeit beträgt 16 Stunden. Seit 2011 ist die Mahan Air unter US-Sanktionen, da sie den Revolutionsgarden nahestehe und diese finanziell und anderwertig unterstütze. 

Der Dirketflug der Mahan Air in die "Westliche Hemisphäre" scheint eine unmittelbare Antwort auf die Aufnahme der ICRG auf die US-Terrorliste darzustellen.
Was ist schon Hai-Tauchen vor Kapstadt, oder ein Wingsuit-Sprung vom Hochhaus dagegen? Veraltetes Fluggerät und mögliche "Blackouts" könnten diese Flugroute allen Zivilisationsgestressten, die MH-370 verpassten, einen ultimativen Thrill bieten. TQM

 

 

07.04.2019

UNO Libyen

11:38 | ET: UN-Sicherheitsrat: Russland blockiert Erklärung zu Libyen

Russland hat im UN-Sicherheitsrat eine Erklärung zu Libyen blockiert, in der ein Ende des Vormarsches der Truppen von General Chalifa Haftar gefordert werden sollte. Moskau pochte nach Diplomatenangaben vom Sonntag darauf, dass alle Konfliktparteien zu einem Ende der Kämpfe aufgerufen werden. Die USA lehnten eine solche Änderung am Text aber ab.

Während der Westen auf eine weitere Intervention hinsteuern dürfte, sagt Russland laut "Njet!". Gut so, Vladimir Putin! AM

 

Grossbritannien   USA   Russland

20:58 I Voltairenet: Alles über die Quelle Bellingcat und die offizielle Untersuchung über die Zerstörung des Fluges MH-17

Jürgen Cain Külbel ist ein ehemaliger Ermittler der Kriminalpolizei der Deutschen Demokratischen Republik und wurde nach der Wiedervereinigung Deutschlands Journalist. Es war ihm gelungen, den Autor der Website Bellingcat zu identifizieren, der das internationale Polizei-Team beeinflusst hat, das durch die Ukraine beauftragt wurde festzustellen, wer den Flug MH17 zerstört hat. Dieser Amateur, der angeblich „unwiderlegbare" Beweise der russischen Schuld „gefunden“ hat, ist in Wirklichkeit ein Musiker, ohne Kenntnisse der forensischen Wissenschaft. 

Eliot Higgins „Bürgerjournalisten-Rechercheplattform“ Bellingcat, die von sich behauptet, „forensische Untersuchungen“ zu leisten, erfreut sich eines ungebrochenen medialen Hype im westlichen Mainstream; wegen ihrer „Ermittlungen“ zur MH17-Katastrophe oder auch im Vergiftungsfall Skripal. Doch sind mehr als starke Zweifel an der Methodik der Gruppe, ihren Schlussfolgerungen, ihrer Unparteilichkeit angebracht. Der Mainstream erhebt die Teamworker ohne mit der Wimper zu zucken zu „Experten“. Doch zeichnen sich die in den Jahren 2015/2016 mit der Untersuchung des Falles MH17 betrauten Bellingcats weder als anerkannte Gutachter noch als forensische Untersucher vom Fach aus; es handelt sich dabei um

- die Niederländer Pieter van Huis - Absolvent in Geschichte, 
- Stijn Mitzer (Oryx) – Analyst und Blogger, 
- Daniel Romein - IT-Spezialist, 
- die Briten Sean Case – Fachmann für Pflanzen und Umweltwissenschaften, 
- Eliot Higgins – Chef von Bellingcat, ohne nennenswerte Qualifikation, 
- die US-Amerikaner Andrew Haggard - Ex-US-Army, 
- Aric Toler – Literatur- und Sprachwissenschaftler, 
- Nathan Patin - Ex-Praktikant für Außen- und Verteidigungspolitik beim Washingtoner Think Tank American Enterprise Institute, 
- den Finnen Veli-Pekka Kivimäki – Offizier an der Universität der finnischen Verteidigungskräfte in Helsinki, 
- den Deutschen Olaf Neitsch aka Timmi Allen – ehemals Sachbearbeiter in einer Kreisdienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, Ex-Kneipenwirt, heute Versicherungsverkäufer, 
- den Russen Igor Ostanin (Magnitski) – Freelancer, 
- sowie Anders Klement von StopFake, eine in Kiew beheimatete anti-russische Propaganda-Initiative.

Wenn man bedenkt – unabhängig davon, dass Bellingcat von Sponsoren wie beispielsweise George Soros Open Society bedient wird -, dass zu den „Gründungsmitgliedern“ der Gruppe in den Jahren 2014/15 der britische Ex-Geheimdienstler Cameron Colquhoun gehörten sowie Nur Bakr vom britischen Außenministerium oder Chris Bigger vom US-Geheimdienst National Geospatial-Intelligence Agency (NGA) sowie Christoph Koettl von der , Leroy Aliaume von  und Aaron Stein aus dem mit Geheimdienstlern durchsetzten britischen Forschungsinstitut Royal United Services Institute (RUSI), erkennt auch der Blinde, wo Bellingcats „gutachterliche Expertise“ hingehen soll: röhren wie die brünstige Katze, Krach schlagen, und zwar anti-russisch.

 

Der gesamte Artikel auf Voltairenet nachgelesen, ist besser als jeder Sonntag-Abendkrimi! Erstaunlich, wie dünn die Fassade des  Potemkinschen Informationsdorfes der 5-Eyes Dienste ist: "Bellingcat" von einem Musiker geführt, die one-man-show der "Syrischen Beobachtungsstelle" in London zieht die Infos aus der Flaschenpost der Themse, die "Weißhelme" des Ex-MI-6 Mannes James Le Mesurier, die "Panama-Papers", eine versammelte Postwurfsendung an die "Süddeutsche"&Co., etc. Schön und gut, Vorfeldorganisationen der Propaganda, eben.
Aber auf Wikileaks, Anonymus, Assange und Snowden zu zeigen, "Troll-Fabriken des Kremls" zu unterstellen, weltweit alle Wahlen und Social Networks zu manipulieren, hysterisch aufzuschreien, wenn Sputnik bei der Bundespressekonferenz, oder Trump eine Frage stellt, RT aus dem Elysee Palast zu werfen - das ist schon ein starkes Stück an Heuchelei!
Während die dem Kreml unterstellten Info-Schienen kompromitierendes Material des Westens aufdecken und Skandale zu Tage fördern, fabrizieren die Stellen der "Westlichen Wertegemeinschaft" getwistete und teils frei erfundene Geschichten, die zu Sanktionen, Diplomaten-Ausweisungen, Beschlagnahmungen, oder sogar zu Kriegsschlägen wie in Syrien nach gefakten "Giftgasanschlägen" führen. TQM

  

Iran Irak

12:08 | iran front page: Iran, Iraq to Establish Air Cooperation against Potential Threats

Chief of Staff for the Armed Forces of the Islamic Republic of Iran says Iran and Iraq have agreed to establish further cooperation in air defence area.

Der Plan der USA, den Iran durch ihre interventionen in Afghanistan und speziell den Irak zu destabilisieren ist endgültig fehlgeschlagen. Stattdessen haben sie Bagdad in die Arme Teherans getrieben. So sieht gescheiterte Außenpolitik aus! AM

Venezuela

10:34 | kath-net: Venezuela: „Wir leisten quasi Sterbebegleitung“

In einer an das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ weitergeleiteten Nachricht schilderte eine Krankenhausärztin eindrücklich die angespannte Lage, in der sie ihre Hilflosigkeit aufgrund des herrschenden Medikamentenmangels erfahren hat. Aus Sicherheitsgründen kann ihr Name nicht genannt werden.

12:15 | Leserkommentar                                                                                                                                                                                               
da kann man nur hoffen, dass in den USA bald zum Bürgerkrieg kommt, der das Land so fesselt, dass es nach außen hin lahm gelegt wird.

Schweiz

16:23 |  Leser-Richtigstellung zum grünen AM-Kommentar von gestern
Kuckucksuhrenland – Beitrag zum Alltagswissen! Die Kuckucksuhren sind ein Produkt aus dem Schwarzwald. Der Schwarzwald befindet sich in Deutschland. Ja, es gibt auch eine Art dieser Uhren in der Schweiz. Diese wurde aber erst in Nachahmung des deutschen Produktes. „Im Chaletstil“ produziert. Die Schwarzwälder Kuckucksuhr gilt als Wahrzeichen aus dem Schwarzwald. (Für Weiteres empfehle ich die Eingabe )
PS: Die Schweiz hat sich zur Vertretung der USA bereit erklärt, dies aber hauptsächlich in konsularischer Hinsicht. (Zwischen Botschaften (Landesvertretungen) und Konsulaten besteht ein Unterschied.

06.04.2019

Iran   USA

20:00 I PressTV: Iran will blacklist US army if Washington bans IRGC: MP

Ein iranischer Parlamentsabgeordneter gab bekannt, daß der Iran die gesamte US-Armee unter Sanktionen und auf eine schwarze Liste stellen werde.

Dies, nachdem die USA in Erwägung ziehen, die iranischen Revolutionsgarden (ICRG) unter Sanktionen zu stellen, die ein Bestandteil der iranischen Armee sind. Eigentlich nicht sehr klug aus Sicht der US-Armeeangehörigen im Irak, wenn sich das hochschraubt. TQM 

Libyen

18:59 | freitag: Die EU hat's kapiert: Ohne Stämme geht nichts

Libyen. Eine Studie führt aus, dass Tribalismus die wichtigste Organisationsform ist und es keinen starken Nationalstaat geben kann ohne Einbeziehung der Stammesvertretungen.

Schweiz USA Venezuela

13:28 | amerika21: Schweiz will USA in Venezuela vertreten

Bern. Die Schweiz soll künftig im Rahmen ihrer "Guten Dienste" die Interessen der USA in Venezuela vertreten. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis und US-Botschafter, Edward T. McMullen, am Freitag in Bern. Die konkrete Umsetzung des Mandats hängt noch von der Zustimmung der venezolanischen Regierung ab.

Die Absurdität der westlich-amerikanischen Außenpolitik: Wie soll ein Land, dass stramm auf der Seite des Westens steht, bei den Putschplänen der USA vermitteln können? Im Kuckucksuhrenland hat man also auch ein sehr ironisches Verständnis von Neutralität. AM

USA Tuerkei

07:40 | Dailysabah: US official says 'shocking' Russia not worried about sending S-400 to NATO member Turkey

Ein US-Vertreter sprach unter der Voraussetzung der Anonymität darüber, daß die USA es ausnützen könnten, daß Russland ein S-400 System in ein NATO-Land stellt. Es sei "schockierend", daß Russland dies nicht beunruhige.
Die Türkei betonte mehrmals, daßdas System nicht exportiert werden würde, nicht auf NATO-Gerät, inklusive F-35 abziele und auch nicht ins NATO-System eingebunden werde.

Wie, billig und "mitfühlend" es die Amerikaner selbst damit noch versuchen. ES ist für sie einfach unerträglich, daß die Türken ein gefährliches Abwehrsystem besitzen könnten, welches keinen "Kippschalter" im Pentagon hat, welches keinen "Blackout"-Modus hat,so wie die Kraftwerke in Venezuela. Nicht umsonst fragt man umgekehrt wofür "Patriots" stehen? Wem sind die US-gerfertigten "Patriots" gegenüber "patriotisch-loyal"? TQM

05.04.2019

Russland Venezuela

17:42 | wdm: Russia Ponders How American People Will React When They Discover Millions Of Them Are About To Die

„More vital to the economic survival of the West than oil, though, this report explains, is gold—which of all the minerals mined from the Earth, none is more useful than—and whose most important industrial use of is in the manufacture of electronics no 21st Century economy can live without—most particularly because gold is the most highly efficient conductor that can carry tiny currents while remaining free of corrosion—and is why electronic components made with gold are the most highly reliable ever known.

13:24 | wächter: Russische Truppen und 300 russische Raketenabwehrsystem kommen in Venezuela an

Russland lasse sich nicht diktieren, wie es seine Beziehungen zu legitimen Staaten gestalte, erklärte Moskau. US-Präsident Donald Trump hatte öffentlichkeitswirksam den Abzug russischer Soldaten aus Venezuela gefordert. Im Gegenteil.

Das Machtverhältnis in Venezuela verschiebt sich immer mehr zu Ungunsten der USA und ihrem Putschpräsidenten Guaido. Gut so! AM

13:48 I TQM dazu: Na, dann hoffen wird doch, daß die Meldung stimmt und Bolton demnächst die "grünen Männchen" sieht. Guaidó, der Präsident vom Mars ist es nicht! 

 

UNO Libyen

12:48 | DW: Haftars Milizen marschieren Richtung Tripolis

Der Vorstoß der Truppen des abtrünnigen Generals auf die libysche Hauptstadt alarmiert die internationale Gemeinschaft. Die USA drohen mit Konsequenzen. Der UN-Sicherheitsrat plant eine Dringlichkeitssitzung.

Das Chaos in Lybien geht weiter. Man darf gespannt sein, ob die USA diesmal ihre Drohung wahrmachen, und wirklich am Boden intervenieren werden. In jedem Fall darf sich Europa dann auch auf weitere Einwanderer gefasst machen. Es grenzt fast schon ans Absurde, dass auch Italien unter Salvini hier mitzündeln will. AM

Tuerkei   USA   Russland

08:30 I Jerusalem Post: WITH TURKISH LOSS OF THE F-35, ISRAEL KEEPS ITS AERIAL SUPERIORITY

Die gestoppte F-35 Auslieferung an die Türkei sichert Israel die Luftüberlegenheit im Großraum. Bei heimlichen F-35 Übungen der Israelis in Kreta, testeten sie anhand von Daten, wie man das russische S-400 System überwinden kann und die F-35 tarnen und unsichtbar machen kann. Israel warnte davor, der Türkei die F-35 auszuliefern, da die Türkei mit der F-35 und der S-400 Schwachstellen des US-Jets ausloten könnte, welche Moskau dann mit Dritten teilen könnte. Dies stelle eine Gefahr für Israels militärischen Vorsprung dar.

Unterdessen holt sich der türkische Außenminister eben kalte US-Duschen. Mike Pompeo warnte ihn bei einer gestrigen Zusammenkunft davor, daß ein militärisches Eingreifen der Türkei in Syrien "verheerende Folgen" nach sich ziehen würde. Mevlüt Çavuşoğlu, der zum NATO-Gipfel in Washington weilt, traf auch auf John Bolton, dieser sprach von einer "produktiven Unterredung" und wünschte dem türkischen Außenminister einen "vergnüglichen Aufenthalt in den USA".
W
ährend sich Mike Pompeo eine Einigung im Ringen um die S-400 mit der Türkei erwartet, tönt die Türkei weiterhin anders. Bei einem Panel vor dem "Atlantic Council" wiederholte der türkische Außenminister, daß es sich um einen abgeschlossenen Deal handelt. "Niemand habe das Recht die Türkei vor die Wahl zwischen Russland, oder dem Westen zu stellen", so der türkische Außenminister.
Zeitgleich, zu den 70-Jahr Feiern der NATO in Washington, findet in Moskau ein Kommunikations-Panel zwischen den Präsidentschaftskanzleien der beiden Staaten unter dem Titel "Türkisch-Russische Beziehungen während des Syrien Prozesses", statt. Dies ist nicht nur ein demonstrativer Akt, eine Balance zum NATO-Gipfel, sondern eine Abstimmung in "real time" der türkischen Staatsspitze in Washington und Moskau. 
Wahrscheinlich wäre die Türkei bereit die S-400 zu opfern, aber der Dealmaker Trump kann, will und wird der Türkei keine regionalpolitischen Konzessionen einräumen. Daher läuft es auf einen "No-Deal" hinaus. Für die USA ist es auch die Wahl zwischen Pest, oder Cholera: Entweder S-400 stehen in der Türkei und sie werfen die Türkei aus der NATO, oder die Türkei verzichtet und wirft die USA aus Syrien. Für Moskau sind beide Varianten attraktiv. TQM

 

Nato

06:17 | rp: NATO At 70 - Time For The Zombie To Die

If NATO were a person, it would be five years past retirement age. In fact NATO should have retired back in the early 1990s when its reason for existence - the Warsaw Pact - ceased to exist. Instead, new missions had to be created and new enemies had to be made to justify the massive behemoth that provides lush jobs for the well-connected and vast fortunes for the weapons makers. NATO must die and the sooner the better.

04.04.2019

Israel   Russland

20:30 I SPON: Israels Premier besucht Moskau Netanyahu, Putin und der Leichnam des Zachary Baumel

Wladimir Putin und Benjamin Netanyahu haben sich an diesem Donnerstag in Moskau getroffen - zum 13. Mal seit 2015. Doch dieses Treffen war kein Routinetermin. Nicht nur der Zeitpunkt - fünf Tage vor der Parlamentswahl in Israel - lässt aufhorchen: Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Übergabe der sterblichen Überreste des israelischen Soldaten Zachary Baumel, der seit 37 Jahren vermisst wurde. 
Wladimir Putin und Benjamin Netanyahu haben sich an diesem Donnerstag in Moskau getroffen - zum 13. Mal seit 2015. Doch dieses Treffen war kein Routinetermin. Nicht nur der Zeitpunkt - fünf Tage vor der Parlamentswahl in Israel - lässt aufhorchen: Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Übergabe der sterblichen Überreste des israelischen Soldaten Zachary Baumel, der seit 37 Jahren vermisst wurde. 
Laut israelischen Medienberichten arbeiteten Israel und Russland zwei Jahre daran, Baumels Leiche ausfindig zu machen und nach Hause zu bringen. Nachdem der in der Sowjetunion geborene Avigdor Lieberman im Mai 2016 Verteidigungsminister wurde, habe er seine guten Kontakte nach Moskau genutzt, um die Suche zu beschleunigen.
Die Übergabe der Gebeine ist auch für den russischen Staatschef ein Erfolg: Er kann sich als ehrlicher Makler inszenieren, der dem syrischen Regime Zugeständnisse abtrotzt. Und er kann seinen Bündnispartner Baschar al-Assad als Staatsmann präsentieren, mit dem man trotz aller Schwierigkeiten handeln kann. Nicht einmal die US-Anerkennung der israelischen Golan-Annektion, die das syrische Regime verärgert hatte, verhinderte die Übergabe des gebürtigen US-Amerikaners Baumel.
Insgesamt sind in den vergangenen Wochen die Überreste von 20 Menschen aus  nach Israel gebracht worden. Baumel ist der erste, der identifiziert wurde. Möglicherweise werden in den kommenden Wochen weitere israelische Schicksale nach Jahrzehnten geklärt.

Trump und Putin, die Wahlkampfhelfer Netanjahus. Nach dem von Israel provozierten Abschuss der russischen Maschine im syrischen Luftraum herrschte Eiszeit. Israel wurde mit der S-300 Lieferung an Syrien bestraft, die Iraner blieben seitdem weitgehend ungehindert in Syrien.
Die Israelis brauchen Russland nicht nur in Syrien, sondern mittlerweile auch im Libanon. Die Israelis verstehen Putin mentalitätsmäßig und kulturell, denn rund ein Sechstel der Israelis  spricht auch - mehr oder weniger gut - russisch.
Russland ist nun auch immer mehr die Kommunikations-Brücke zwischen Ankara und Jerusalem und der wichtigste Mittler nach Teheran um die Hitzköpfe auf beiden Seiten zu kühlen.
Die Rolle, die einst der BND (Bin Nicht Da)  im Libanon spielte, teils in Syrien, ist passé - die Leichensäcke werden jetzt von Putin feierlich übergeben. Israel nimmt zwar gerne die deutschen U-Boote (mit Taschengeld), nicht aber die Politik der Obama-Kussmutter Merkel.
Macron wird sowohl von Trump, als auch von Putin und Netanjahu als Witzfigur betrachtet und setzte mit Hariri aufs falsche Pferd. Das Pferd ging mit Macron aus Riad durch, ließ ihn aber nicht in Beirut einreiten, sondern hob ihn aus dem Sattel, im Steilflug bis nach Paris. Da sitzt nun Macron, den Gelbwesten-Pannendienst im Genick, die Grande Nation, so geschrumpft wie Sarkozy ohne Schuhe. 
Und während Stoltenberg mit NATO-Sheriffstern und Klingelbeutel auf Budgetraubzug geht, herrscht in Russland Osterheiterung, ob der PR-Erfolge und des zunehmenden internationalen Gewichts Putins, trotz fanatischer  Sanktionstheologie der betenden Deep State Gemeinde. TQM 

Ukraine   Moldawien   Isis   Nato

18:00 I Balkaninsight: Moldova Police Storm Ukraine Consulate Over ‘Visas for Terrorists’

Offiziere des moldawischen Generalstaatsanwalts-Büros und des moldawischen Geheimdienstes stürmten am Mittwoch das moldawische Generalkonsulat in Odessa und nahmen dabei Diplomaten fest. Diese verkauften an Terroristen Langzeit-Visa und Aufenthaltstitel nach Moldawien. Die Terroristen aus Syrien und Ägypten zahlten zwischen 1-3000 USD Schmiergeld. Bereits im Februar nahm Moldawien 3 Terrorverdächtige fest, die nachweislich Terrorverbindungen aufwiesen. Vom Generalkonsul abwärts waren mehrere Diplomaten an der Vertretung in Odessa am Handel beteiligt.

Kurzer Ortswechsel, bis wir dies in eine Gesamt-Form gießen:
"Der Spiegel" berichtet heute, voll des Erstaunens, daß die Türkei das perfekte Transitland für Terroristen von und nach Syrien war. Demanch reisten seit 2013 zehntausende Dschihadisten aus 100 Staaten über die Türkei nach Syrien. Ihre, von den Kurdenmillizen teils erbeuteten Pässe, hatten Einreisestempel, aber keine Ausreisestempel der Türkei. Unter den Pässen auch einige Deutsche Pässe.
Ein besonders intensives Herkunftsland war Tunesien (unter Patronanz Frankreichs). Daraus schließt "Der Spiegel": "Beides spricht dafür, dass die kurdischen Machthaber in Nordostsyrien nicht ganz Unrecht haben mit ihren Vorwürfen gegen den Erzfeind in Ankara: "Wir haben von Anfang an der Weltöffentlichkeit gesagt, dass die Regierung Recep Tayyip Erdogans dem IS hilft", sagt der Militärsprecher Mustafa Bali beim Ausbreiten der Pässe in einem Kulturzentrum in Qamischli: "Damals wollte uns keiner glauben. Heute haben wir die Beweise."

Welche Schlüsse  "Der Spiegel" nicht zieht:


- Sieben Jahre lang überzogen uns die Westsystempresse und die Politbüros der West-Blockparteien mit der Lüge eines "Bürgerkriegs" in Syrien, nun waren es also zehntausende, ausländische Söldner. Sogar bei der Befreiung Aleppos drohte noch die "Westliche Wertegemeinschaft" Damaskus und Russland, ja nicht die eingeschlossene, gemarterte  Zivilbevölkerung zu befreien - ähnliches bis heute puncto Idlib. Haupttätergruppen wie die "Weißhelme" bekamen "Asyl", unter anderem in der BRD.
Zweifelsohne war die Türkei als Transitland Mittäter des westlichen Verbrechens des "Arab Spring". Wir haben hier auf b.com gewarnt, daß die Türkei Terroristen aus der arabischen Welt und Xinjang Pässe ausstellte, die bei Visafreiheit mit Russland eine Gefahr für die Nationale Sicherheit Russlands darstellen. Erdogan ist daher dringend gefordert diese türkischen Dokumente zu blacklisten und deren Träger unschädlich zu machen.
-Warum stellt "Der Spiegel" aber nicht die Frage, wie die Terroristen aus Europa, vor allem der BRD, GB, F, Belgien, Schweden überhaupt erst in die Türkei kamen? Inwieweit wurde ihre Reise "geduldet", inwieweit wurde sie von westlichen Geheimdiensten aktiv unterstützt?
-Warum stellt "Der Spiegel" nicht die Frage, aus welchen EU-NATO-Staaten und Flughäfen Waffenlieferungen, von Katar und Saudi bezahlt, unmittelbar an die Terroisten geliefert wurden - und zwar in Großtransportmaschinen, über Jahre hinweg!
-Warum stellt "Der Spiegel" nicht die Frage, woher der IS&Co. tausende nagelneue Nissan und Toyota Pick-Ups bezog und welche Rolle der MI6 bei Ankauf und Schleusung über Gibraltar nach Syrien und in den Irak spielte?
Und warum stellt sich "Der Spiegel" nicht auch die Frage, wie islamistische Terroristen, überwiegend aus Tschetschenien, teils über die Türkei in die Ukraine gerieten, dort als Söldner gegen Donezk kämpften und kämpfen und die Krim infiltrieren wollten? Und wie betrachten wir nunmehr den vorangestellten Bericht, daß islamistische Terroristen nach Moldawien gelangen wollen, nachdem eine pro-russische Partei die Wahlen gewann und der Staatspräsident Moldawiens pro-russisch ist? Was machen islamistische, pro-westliche Terror-Nomaden ausgerechnet in Moldawien??? Wessen Aufrag erfüllen sie dort??? "Der Spiegel" versucht mit seiner lächerlich-plötzlichen Eingebung über die Kurdenkarte Erdogan ins Terroreck zu stellen. Ja, Erdogan  war lange Mittäter, aber die "Westliche Wertegemeinschaft" war Haupttäter und Regisseur und ist es noch großteils bis heute. Durch das Sprengen der Türkei aus der NATO-Fessel, wird Erdogan schön langsam zum Terrorpaten gestempelt, ihm wird die Hauptschuld für das Grauen der westlichen Verbrechen durch Flucht, Krieg und Vertreibung im Nahen Osten zugeschanzt. Doch die Rechnung wird nicht mehr aufgehen. Von Strom-Blackout in Venezuela bis zur Giftgasshow der Weißhelme in Syrien - die Weltöffentlichkeit weiß längst wer die Paten sind, nämlich die selbsternannten Philantropen, die NATO-Sekte und der vereinte Deep State auf beiden Seiten des Atlantiks! TQM

18:52 | Die Leseratte
Wow, was für ein Kommentar! Kurz und knackig das gesamte Syrienspektakel zusammengefasst. Die Verantwortlichen benannt, die Organisatoren und Finanzierer bloßgestellt, die Helfer und die Lügner inkl. der Medien angeprangert, auch die Auswirkungen angesprochen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gehe hin und verbreitet diese TQM-Nachricht unter Euren Freunden! Jeder sollte vom Baum der Erkenntnis naschen können, um den Durchblick zu haben, den die b.com-Leser Dank TQM aber auch Dank des Haus-Politologen, Philosophen, -Juristen und anderer Beitragstäter genießen! TB

USA Tuerkei

12:30 | anti-spiegel: USA drohen der Türkei offen mit Rauswurf aus der Nato – Was ist geschehen?

Was völlig unglaublich klingt, ist heute geschehen. Der US-Vizepräsident drohte der Türkei mit Ausschluss aus der Nato und der türkischen Vizepräsident zeigte sich unbeeindruckt. Wie kam es dazu und was bedeutet das?

Sehr guter Artikel, der die Strategie hinter der NATO-Rauswurfdrohung aufzeigt! Erdogan muss hier standhaft bleiben, dann wird der amerikanischen Hegemonie ein starker Schlag versetzt werden! AM

14:38 | Leser-Kommentare
(1) Das wird interessant. Venezuela hat mit chinesischer und russischer Hilfe dem Ami einen Pflock vor die Haustür gesetzt. Jetzt kriegt der Ami noch einen weiteren, weit bedeutenderen und deutlicheren Beton-Poller in sein Schwergewicht Militär gesetzt - wow!
Ich mag Erdogan nicht, aber Respekt zolle ich ihm, der Mann hat Eier in der Hose und was für welche! Ich hoffe er hält das durch. Wie war das noch?
Die Russen haben eine Basis in Tartus/Syrien und den Chinesen gehört der Hafen von Piräus/GR, Salvini/I kokettiert mit der chinesischen Silkroad.....da läuft was ganz Großes gegen den Ami.....der räudige Hund wird wild um sich beißen und seine Vasallen werden heftig kläffen....DE wauwau! Gottseidank hat die laien-Usschi die BW ja zum Schrott gemacht, so dass von da keine Gefahr mehr droht.
In der EU kracht´s auch gewaltig, in F würden Teile der Bevölkerung das Macrönchen gerne aufknüpfen, in DE das Murksel gerne los werden....die Briten sind´s schon lange leid.....
Das Finale kommt mit großem Getöse allerdings ohne Ansage....mal abwarten, was demnächst so passiert.

(2) Tierwelt oder Politik? Röhrende Hirsche versuchen den Gegner zu beeindrucken. Ebenso das Gebrüll von Löwen etc. Das dient dazu, eine Auseinandersetzung und die direkte Messung der Kräfte zu vermeiden. (Denn diese könnten ja zu Verletzungen führen).
Der Zweck ist klar, der Angebrüllte soll nachgeben und nicht nachdenken, ob und welche Stärken er vorzuweisen hat. Vielfach lassen sich die „Gummifiguren“ (Politiker und „Staatsmänner/frauen) durch solche Drohungen einschüchtern, bzw. davon echt erschrecken und geben, auch gegen die Interessen des eigenen Staates, nach. Die Motivation dazu kann vielfach gelagert sein.
Möglich, dass der Brüller nicht nur aus eigenem Antrieb handelt, sondern zwecks Erhaltung seiner Position im eigenen „Harem“ dazu gezwungen ist. (Machtanspruch). Ob weitere Auseinandersetzungen überhaupt möglich sind, sinnvoll oder gar gewinnbringend, steht aber auf einem anderen Blatt.In diesem Sinne geht es lediglich um eine Taktik, einen Versuch. (man kann auch an Pokern denken). Je nach Reaktion, zeigt sich dann, ob eine operative Aktion verfangen würde oder nicht. (Verletzungsgefahr). Sollte das nicht zielführend sein, wird die Strategie geändert. Man hat ja gebrüllt. Wenn auch ohne Erfolg.
PS: in den USA gibt es derzeit einen Riesenbrüller. Das geht immer einem Deal voraus. (Nordkorea)

Deutschland Ukraine

11:36 | RT: "Für Putin zum Frühstück?" – Warum CDU und ARD den ukrainischen Präsidentschaftskandidaten maßregeln

Zu den Mythen der deutschen Außenpolitik gehört die Vorstellung, dass sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel um den Friedensprozess im Ukraine-Konflikt bemüht. Öffentlich zeigt sie sich sehr besorgt über die Lage der Menschen in der Ost-Ukraine und trauert um die Leben der ukrainischen Soldaten (richtig gelesen: nur Soldaten und nur ukrainische). Immer wieder mahnt sie zur Umsetzung des Minsker Abkommens, das sie mit den Präsidenten Russlands, Frankreichs und der Ukraine in der weißrussischen Hauptstadt Minsk im Januar 2015 mit unterzeichnet hatte. Auch in den Medien und von ihren Parteikollegen wird sie als unparteiische Vermittlerin und große Diplomatin dargestellt.

Auch Selenski scheint nur ein weiterer schwacher Mensch zu sein, der unter dem Druck seines oligarchischen Sponsors den bisherigen West- und Kriegskurs der Ukraine fortsetzen will. Ein Frieden scheint mit diesem Staat nicht möglich zu sein. AM

 

USA China Russland

11:10 rubikon: Imperiale Selbstüberschätzung

Das „amerikanische Jahrhundert“, als das das einundzwanzigste vorschnell deklariert wurde, fällt aus. Der Ex-Hegemon USA kassiert mit seinen außenpolitischen Abenteuern eine Schlappe nach der anderen; ökonomisch ziehen andere Mächte wie China an ihnen vorbei. Fast allen ist das inzwischen aufgefallen, nur nicht der Führungsriege der USA. Da wird geprahlt und gedroht, werden internationale Vereinbarungen über den Haufen geworfen und neue Konfliktherde entzündet. Die „Supermacht“ agiert wie ein sterbendes Tier, das noch einmal wild um sich schlägt und so viel wie möglich verwüstet. Noch kuschen viele, denn militärisch bleiben die USA bedrohlich. Aber die Stimmung auf dem Globus kippt. Zwingen wir das planetarische Enfant terrible durch geschlossenen Widerstand, sich zu benehmen und ein zivilisiertes Mitglied der Völkerfamilie zu werden.

Tuerkei   USA

09:35 I RT:  ‘US must choose between Turkey and terrorists’: Ankara slaps Pence with counter-ultimatum

Die Türkei geht mit einem Gegen-Ultimatum an die USA in die Offensive. Der türkische Vizepräsident, Fuat Oktay, twitterte: "Die USA müssen wählen: Möchten sie die Verbündeten der Türkei bleiben, oder die Freundschaft aufs Spiel setzen, in dem sie sich mit Terroristen zusammentun und damit die Verteidigunsfähigkeit eines NATO-Verbündeten gegen sein Feind untergraben?"

Die Türkei stellt also nun offen die NATO-"Partnerschaft" (Mitgliedschaft) in Frage. Dies geschieht über einen Hauptstachel im Fleische der türkischen Innen- und Regionalpolitik, nämlich der YPG/PKK, also der Kurden. Wie jedoch bereits gestern "Militärexperten" in der "Daily Sabah" feststellten, sind die US-türkischen Dissonanzen "vielschichtig". Trump würde gerne Erdogan freien Lauf im türkisch-kurdischen Grenzgebiet lassen, wurde aber vom Militär- und Polit-Establishment zurückgepfiffen.
Dabei geht es ganz und gar nicht um ein "Herz" für die Kurden, sondern lediglich um die Kurden, als Vorwand des US-Interventionismus, als Schuhlöffel um scheinlegal auf syrischem Staatgebiet eine Landsperre auf der iranischen Landbrücke ans Mittelmeer zu bilden. Hier kann und will Trump auch nicht gegen die "Interessen" Israels handeln. Die nicht an der US-Israelischen Stimmgabel gestimmte türkische Regionalpolitik ist nicht in Gleichklang zu bringen. Es gibt keine von der Türkei geforderte "Rücksichtnahme" auf türkische Interessen, schon gar nicht außerhalb der türkischen Grenzen.
Trump wird von der Türkei vor die Wahl gestellt, stets und ohne zu überlegen, Netanjahu´s Interessen wählen. Also ist das rien ne va plus unabwendbar. Wenn schon GB nicht aus der brustschwachen EU austreten darf, was passiert erst, wenn ein Schlüssel"partner" wagt aus der NATO auszutreten? In weiten Teilen der USA herrscht die Todesstrafe und unter Trump gilt bekanntlich US-Recht global! TQM

USA UNO

05:45 | vn: Die Zerstörung der UNO durch den “Amerikanischen Exzeptionalismus”

Geschwächt im Vergleich zu ihren russischen und chinesischen Konkurrenten, finden die Vereinigten Staaten ihre historischen Reflexe wieder. Was die auswärtigen Beziehungen betrifft, lassen sie nun die liberale Weltordnung fallen und kehren zur Exzeptionalismus-Doktrin zurück. Indem sie ihr eigenes Engagement im Sicherheitsrat in Frage stellen, haben sie gerade den Weg zur Dekonstruktion des Völkerrechtes und zum Ende der Vereinten Nationen geebnet. Diese Entwicklung, die die Westeuropäer überrascht und bestürzt, war von Russland und China vorausgesehen worden, die sich darauf schon vorbereiteten.

03.04.2019

Tuerkei   USA

13:30 I Dailysabah: US plays F-35 card against S-400 deal to ask Turkey for endless concessions

Die USA spielen die F-35 Karte gegen die Türkei aus, um den S-400 Deal tzu stoppen. Arda Mevlütoğlu, ein Verteidigungsexperte, sagte jedoch, daß selbst wenn die Türkei die S-400 stoppen würde, die Forderungen der USA gegenüber der Türkei kein Ende fänden. "Die S-400 sind nur ein Vorwand der USA um die vielschichtigen Divergenzen zwischen den USA und der Türkei zu überlagern." 
Die Türkei müsse selbst im Falle der Aufgabe des S-400 Ankaufs ihre Außenpolitik an die der USA durch weitere Konzessionen völlig anpassen, bis sie den auschließkichen Interessen der USA in der Region diene. Insoferne sei die S-400 nur die Spitze des Eisbergs.
Mittlerweile gab der US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan bekannt, daß er davon ausgehe, daß die Differenzen mit der Türkei gelöst werden und die Türkei am Ende "das richtige System, nämlich Patriots, kaufe".
Pompeo tauchte erstmals beim Gas-Gipfel zwischen Griechenland, Israel und Griechisch-Zypern auf. Die Türkei verlautbarte, daß sie niemals die Förderung von Rohstoffen im östlchen Mittelmeer ohne ihr Einverständnis erlauben werde.

Langsam wird es brutal. Die "Vielschichtigkeit" der US-Türkei Krise wurde auf b.com schon lang und breit thematisiert. Wer garantiert die Türkei nicht in der EU haben möchte, wer die US/Deep State-Alleinherrschaft exemplarisch brechen sehen möchte, der sollte Erdogan ein langes Leben wünschen! TQM

19:26 | Leser-Kommentar
Bei diesem Gebaren könnte eine Bestellung für die SU 57 erfolgen

Venezuela   China

08:54 | am: Chinese army arrives in Venezuela just days after the Russian miltary

A group of Chinese soldiers arrived in Venezuela on Sunday as part of a cooperation program between Beijing and Caracas. According to reports, more than 120 soldiers from the Chinese People’s Liberation Army arrived at Venezuela’s Margarita Island to deliver humanitarian aid and military supplies to the government forces.

"Humanität" in Uniform! TB

11:45 | Leser-Kommentar
Ami, un´nu?
Gut so! Russen und Chinesen haben viel Geld in Venezuela stecken und das gilt es zu sichern gegenüber dem weltweiten Dieb. Endlich mal eine konzertierte Aktion gegen den Hegemon - und das vor seiner Haustür. KLASSE!

Emotionell gesehen haben Sie Recht. Völkerrechtlich gesehen wahrschienlich nicht! Wir sind prinzipiell gegen JEDE Intervention in fremden Ländern, ganz egal um welche intervenierende Supermacht es sich handelt! TB

13:19 I TQM dazu: Doch! Auch völkerrechtlich! Wenn die gewählte, legitime Regierung die Chinesen einläßt dann ist es so und völerkerrechtlich sauber ! Ansonsten wären ALLE US-Auslandsbasen illegal - so ist es "nur" die in Syrien! 

Ukraine

07:23 | TQM: Joe Biden - US Politgangstertum anhand der Ukraine

Diese Tage laufen nicht gut für Joe Biden. Mittlerweile sieht er sich von zwei Frauen aus den Reihen der Democrats um seinen neuerlichen Anlauf um das Präsdentenamt 2020, gefährdet. Eine konzertierte Kampagne und Intrige im Vorfeld des Kandidatenrennens liegt nahe. Jedoch ist absolut kein Mitleid für Joe Biden angezeigt. Hinter dem lächelnden, großväterlichen Typus, welcher dem Deep State jenseits und diesseits des Atlantiks absolut zu Gesicht stünde, verbirgt sich ein wahrer Schurke, dessen hormongesteuerte Langfinger geradezu ein Kinkerlitzchen sind.
So berichten US-Medien und RT ausührlich über sein "Engagement" um und nach dem Maidan-Putsch in der Ukraine. Ein Drehbuch für einen Thriller, das im Deep State Sumpf Hollywoods wohl leider nie verfilmt werden wird:
"Im Jänner 2018 prahlte Biden bei einem Treffen des Council on Foreign Relations (CFR) damit, daß er Präsident Poroschenko und PM Jazeniuk bedrohte den Generalstaatsanwalt Viktor Schokin im März 2016 zu entlassen. Er erteilte ihm dafür eine Frist von 6 Stunden, andernfalls würde er einen US-Kredit in der Höhe von 1 Mrd USD fällig stellen. Und nun "Hurensohn, er wurde gefeuert", so Biden. Ukrainische Beamte sagten aus, daß sie seit 2015 erpresst wurden. Grund dafür laut "The Hill" war, daß Bidens Sohn Hunter , ein Hedgefonds Manager und Lobbyist, als Vorstandsmitgleid der Gasfirma "Burisma Holding" diverse Zahlungen erhielt, für die sich der Generalstaatsanwalt Schokin interessierte. Der nunmehrige Generalstaaatsanwalt Lutsenko meinte, daß sich die US-Behörden dafür interessieren könnten. Die Burisma Holding sollte die Ukraine von russischen Gaslieferungen "unabhängig" machen. Sie steht im Besitz des vormaligen Morgan Stanley und Merril Lynch Bankers Alan Apter, sowie dem Vorstandsmitglied und ehemaligen, polnischen Staatspräsidenten Alexander Kwasniewski." 
Ein Kriminallfall der Ausbeutung, der persönlichen Habgier und des Amtsmißbrauchs. Ein warnendes Sittenbild dessen, was der US-Deep State unter "Energie-Diversifikation" der EU-versteht, ein Geschmack auf die Kampagnen gegen Nordstream 2 und der politischen Erpressung von Amtsträgern in "befreundeten Staaten". Keine Verschwörungs"theorie", sondern eine verschworene Praxis aus den Reihen des CFR! 

18:45 | Leser-Kommentar
Hier wird mal ein Politiker tatsächlich als Verbrecher bezeichnet und andere, ehemalige höchstrangige Politiker als habgierig....
Genau das meine ich, (s. meinen Kom. zu ZBs, FED, Krall) wenn ich schreibe, dass es dumm ist, Politiker als minder intelligent oder gar als Flaschen abzutun, weil es das was sie tun und das was sie sind verharmlost. Dumme sind i. d. R: nicht gefährlich, am läßt sie gewähren, genau das wird damit suggeriert und das ist nicht nur dumm, das ist geradezu fahrlässig. Politiker sind knallharte Verbrecher!

UNO

11:48 | Leser-Kommentar zum Cover-Slider bzw. zur UN-Islamophobie-Initiative
Etwas spät, aber immerhin. Im laufenden Cover, und unter der Rubrik Geopolitik, Konflikte und Krieg….. 2.4.19, 19 15 h wird geschrieben,
„Unterdessen zieht Papst Franziskus seine Schleimspur durch Marokko. Nicht einmal er "lobbyiert" das Christentum, sondern sagte noch der christlichen Mini-Gemeinde in Marokko, daß sie "keinen Missionsauftrag" hätten.“ …….
Wieder einmal kreuze ich die Degen mit TQM. Der erste Absatz, „.…Schleimspur“ gefällt mir gar nicht. Zur Erinnerung, am 31.03.19, Rubrik „Glaube und Religion“ stellte TB die rhetorische Frage: „Barmherzigkeit ist nicht wirklich beiden Religionen zuzuschreiben, oder?“
Damals antwortete ich: Theoretisch schon, aber in den Religionen heisst es auch, „bekämpfe das Böse“. Die Definition hängt von den Sichtweisen ab.Dies blieb in der Folge unwidersprochen.
Nun zum Kern der Sache. Den Verzicht auf Missionierung, die ja eine Stellungnahme bedingt, was das Bessere ist, bzw. was das Falsche ist, als Schleimspur zu bezeichnen, ist wohl kaum angebracht. Genau die Kontra-Konstellation dürfte der Papst wohl absichtlich vermieden haben. Das kann man doch nachfühlen. Er möchte, dass auch in Marokko die christlichen Gläubigen ungehindert ihrer Lebensphilosophie nachgehen können, ohne als „Unruhestifter gegen Islam“ behelligt zu werden. Diese Taktik erscheint doch viel diplomatischer und menschlicher in der Wirkung, als eine Art „Kreuzrittertum“.

02.04.2019

UNO

19:15 I Jerusalem Post: UNITED NATIONS CONDEMNS ISLAMOPHOBIA AND ANTISEMITISM

Die UN-Generalversammlung verabschiedete eine Resolution gegen Islamophobie und Antisemitismus, In Folge des Neuseeland-Attentats. Der ursprüngliche Antrag, der von der Türkei eingebracht wurde enthielt nur Islamophobie, es gelang jedoch den israelischen UN-Botschafter Danny Danon 50 Staaten dazu zu bewegen, daß der Resolutionsantrag auf Antisemitismus erweitert wurde. 

Unterdessen zieht Papst Franziskus seine Schleimspur durch Marokko. Nicht einmal er "lobbyiert" das Christentum, sondern sagte noch der christlichen Mini-Gemeinde in Marokko, daß sie "keinen Missionsauftrag" hätten.
Natürlich fand sich auch in der gesamten "Westlichen Wertegemeinschaft kein "Lobbyist" für die verfolgten und ermordeten Christen, leider auch nicht Russland, das wenigstens - im Gegensatz zum Westen - nicht Mittäter der kontemporären Chrisenverfolgung ist! Dabei sind die Dimensionen "beeindruckend":  Das christliche Hilfswerk Open Doors, das eigene Recherchearbeit leistet,[3] schätzt, dass mehr als 200 Millionen Christen weltweit verfolgt oder diskriminiert werden.[4] Seinem Weltverfolgungsindex von 2019 zufolge finden die stärksten Christenverfolgungen in islamisch geprägten Ländern statt, wobei die Zahl der dokumentierten religiös motivierten Morde an Christen im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel anstieg. Schande über Europa, Schande über den Westen, Schande über den Papst! TQM

USA

08:50 I TQM: Tripple US-Abfuhr im Libanon

Als Hariri das "Gastrecht" des MBS in Saudi übermäßig strapazierte, da er sich weder im Stande war, noch Willens war, den Libanon in die saudische "Interessenssphäre" einzugemeinden, schien es schon so, als ob es mit der Karriere des Halb-Saudis Hariri geschehen sei. Auf internationalem Druck, vor allem Frankreichs, aber entgegen der USA, mußte MBS schließlich seinen Staatsgefangenen freilassen. Dieser wurde von Staatspräsident Michel Aoun nach einer ausführlichen Unterredung im Amt belassen - der erhoffte Aufstand im Libanon, der erhoffte Krieg im ethnisch-religiös fragilen System blieb aus, der schon klassische Brandsatz der angelsächsischen Masterminds blieb kalt. 
Nach den Wahlen und über 8 Monate zäher Verhandlungen, einigte man sich wieder auf PM Hariri, jedoch konnte er sein Versprechen die Hisbollah aus der Regierung fernzuhalten nicht erfüllen. 
Am 22. März reiste Mike Pompeo nach Beirut, um ein "Machtwort" zu sprechen und dem Libanon ein Fait accompli zu präsentieren. 
Wie uns Voltairent berichtet, handelte es sich dabei um folgende "Vorschläge"/Forderungen:

- In Energiefragen schlug er vor, dass der Staat die von Botschafter Frederic Hof gezogene Linie, die die israelischen und libanesischen Meeresgebiete trennt, anerkennt, um die Nutzung des Gases zu erleichtern. Seine Gesprächspartner haben diese Idee abgelehnt, welche ein Sechstel der libanesischen Hoheitsgewässer unter israelische Kontrolle stellt.

- Zur syrischen Frage 
• zuerst hat er versucht, den Anschluss des Libanons an die Position der "kleinen Gruppe" (Saudi Arabien, Vereinigte Staaten, Frankreich, Jordan, Vereinigtes Königreich) zu erreichen. Die Libanesen erinnerten ihn daran, dass sie sich im Juni 2012 - auf Antrag von Washington – für die Staatsneutralität (Erklärung der Baabda) engagiert haben und diese Position nicht ohne eine breit angelegte Konsultation ändern werden können; 
• Er hat auch gebeten, die syrischen Flüchtlinge zu halten, um sie als Druckmittel gegen Syrien zu verwenden, aber sie haben abgelehnt. Es gibt keinen Grund sie im Libanon zu halten, wo doch die Kämpfe in fast ganz Syrien aufgehört haben und man sie dort braucht.
Das ist das erste Mal seit dem Ende des Bürgerkrieges und der Taef-Vereinbarungen (1989), dass die libanesischen Staatsmänner sich über ihre nationalen Interessen vereinbaren.

Unmittelbare nach Abreise Pompeos packte der Christ und Staatspräsident Michel Aoun seine Koffer und reiste zu einem warmen Besuch ins kalte Moskau. Das Vorgehen der USA zeigt nicht nur die unverschämte Einischung und Methode der USA in der Gängelung und fundamentalen Ignoranz gegenüber souveränen Staaten, sondern auch die Folgen ihres jenseitigen Handelns. Das erste Mal seit 30 Jahren erreichten sie damit die Einigkeit aller libanesischen Regierungsfraktionen, statt diese auseinanderzutreiben und das Land in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Die politische Irrationallität der USA hat bereits Dimensionen angenommen, wo man schon fast zur Verschwörungstheorie neigen muß, wonach die US-Außenpolitik durch gezielte Mega-Affronts sich selbst an verschiedenen Schauplätzen wegsprengt.
In Wirklichkeit aber ist es eine Art letzter Versuch den Nahen Osten mit einem erweiterten Israel und einem saudischen Rittmeister über die Köpfe der arabischen Staaten hinweg, zu hinterlassen. Die Umgestaltung mitsamt Territorial-Geschacher zwischen Saudi-Jordanien-Ägypten um einen "Palästinenser-Staat", der nicht auf Kosten Israels geht kann gerade noch gelingen, der Rest ist verloren und spätestens mit der Besiegelung des Kushner-Plans, ist auch das Ende des MBS und Saudis besiegelt. Der untote König Faisal weiß wohl um das nahende Ende der Saud-Dynastie und versucht sich in letzter Minute seinem MBS-Sproß zu widersetzen, doch dies geschieht während seine biologische Uhr abläuft und der politischde Zenith des MBS längst überschritten ist.
Das begrüßenswerte, finale Ende des Saud-Clans verzögert sich nur mehr durch die israelischen Wahlen und der "Bedrohung durch den Iran". Danach kommt eine zeitgemäßere Marionette, vielleicht ein Präsident der Saudi-Aramco, der gleichzeitig und kostenschonend ohne royalem Pomp das Land für die USA ohne Knochensäge verwaltet.

Venezuela

08:03 I PressTV: Top Venezuela court urges revocation of Guaido’s immunity

Der Verfassungsgerichtshof Venezuelas forderte das Parlament auf die Immunität Guaidós wegen Verstosses gegen den Reisbann und schwerer Verbrechen gegen die Verfassungsordnung, aufzuheben. Die Nationalversammlung, in der die Maduro-Gegner die Mehrheit bilden ist derzeit aufgelöst.

Im Grunde genommen hätte man - trotz Immunität - Guaidó - in flagranti bei seinen Taten festnehmen können. Maduro wollte es aber offenbar nicht, um der Welt zu demonstrieren, daß er nicht vor Guaidó davonlaufen muß, wie einst Janukowitsch aus der Ukraine, sondern Guaidó totlaufen läßt. Mit der Aufhebung der Immunität, bzw. der Anklage, will aber Maduro Guaidó wahrscheinlich dennoch nicht einkerkern und sich einen bräunlichen "Nelson Mandela" schaffen, sondern Guaidó ins Dauer-Exil treiben. Disneyland in Florida bietet sich als sicherer Ort der "Exil-Regierung" an. Die BRD ist wieder einmal der Gelackte. Nach CSU-Webers EU-Vorstoß auf "Anerkennung" Guaidós, anerkennt ihn die BRD als "politischen" Präsidenten. Die "Westliche Wertegemeinschaft" hat sich schon bei der Halbwertszeit Assads grob verschätzt - und griff nun wieder mit beiden Händen auf die heiße Herdplatte, während Russland seine bereits gelieferte Rüstungstechnik in Venezuela servisiert. TQM

Tuerkei   USA

07:36 | TQM: Die Türkei hat gewählt - und bekommt nichts!

Zwar erhielt Erdogan bei den Kommunalwahlen Schrammen und blaue Augen in einigen türkischen Metropolen, doch er wurde nicht von den Straßen gefegt. Der ruinöse Denkzettel, ist vorerst bloß eine Warnnotiz.
Anders jedoch die unmittelbare Reaktion aus Washington. Nachdem die USA einen einzigen F-35 Jet an die Türkei auslieferten, wurden gestern alle weiteren F-35 Lieferungen, Teile und Ausrüstung, an die Türkei gestoppt, bis sie den S-400 Ankauf und Lieferung stoppen.
Die Türkei, einer der Entwicklungspartner der F-35 investierte 1,25 Mrd. USD in das Programm, stellt Teile des Rumpfs her, die Cockpit Bildschirme und des Komponenten des Fahrwerks. Die USA, die ursprünglich der Türkei ihr Patriot-System verweigerten, wurden von Putins S-400 Angebot überrumpelt und öffneten eine unwiderstehliche Chance für Russland. Dementsprechend günstig fielen die Zahlungskonditionen Russlands an Ankara aus. Die S-400, aufgestellt in einem neuralgischen NATO-Staat, sind nicht nur ein symbolträchitger "Marketing-Sieg", sondern ein massiver Affront aus der Sicht Washingtons, ein russischer Spaltkeil an der Südostflanke der NATO.
Letzlich ist die S-400 aber auch nur ein Teil in der Kette der türkischen "Not-To-Do-List" aus Sicht der "Westlichen Wertegemeinschaft". Gestern traf der Außenminister Venezuelas in Ankara ein und traf dort auf seinen türkischen Amtskollegen, der ihm die volle Unterstützung der Türkei zusagte. Es sei laut türkischem Außenminister "undenkbar, daß die Türkei nicht mit Venezuela Handel betreibe."
Bezüglich der israelischen Einverleibung der besetzten Golanhöhen, steht die Türkei ebenfalls konträr zur US-Regierung. Im Falle der "Sichehreitszone" entlang der syrisch-türkischen Grenze und der Entwaffnung der YPG steht die Türkei ebenfalls völlig konträr zu den US-Vorstellungen und vollzieht gerade mit gemeinsamen russisch-türkischen Patroullien einen Schwenk nach Moskau. Und im regen Handel mit dem Iran ist die Türkei im Begriffe das "Ersatz-Dubai" des Iran zu spielen. 
Erdogan wird gewohnt heftig und emotional auf den F-35 Stopp reagieren. Die militärische Kooperation zwischen den USA und der Türkei ist de facto gekappt. Entsprechend heftig wird wohl auch die Gegenreaktion Trumps ausfallen. Nach dem Twitter-Krieg zwischen Netanjahu und Erdogan, wird wohl nun ein US-türkischer Twitter-Krieg ausbrechen. Vielleicht noch nicht auf der Ebene Erdogan-Trump, aber Bolton juckt es sicherlich schon in den Fingern. 
Erst gestern beschloß die NATO in Brüssel ihr "Engagement" im Schwarzen Meer hochzufahren. Der "Küstenschutz" der Ukraine und Georgiens sollen ausgebaut werden. Kein Wort fiel dabei von einer Rolle der Türkei. Kaum vorstellbar, daß die türkischen NATO-Offiziere in Brüssel, dies mit Begeisterung aufnehmen und umgegekehrt mit Begeisterung eingeweiht werden. Ein formaler Bruch scheint immer wahrscheinlicher. Wahrscheinlich wird die Türkei erst partiell "suspendiert", dann von Gipfeln und Konferenzen ausgeschlossen, bis es zum offenen Bruch kommt - soferne Erdogan kein "Unglück" zustößt, dem er schon einmal knapp entging... TQM

 

01.04.2019

Tuerkei

16:25 I Dailysabah: AK Party ready to prove election irregularities in Istanbul, official says

Der Provinzchef der AKP von Istanbul, Bayram Şenocak sagte, daß die AKP nachweisen werde, daß es in Istanbul zu Unregelmäßigkeiten zu Gunsten der CHP kam, die das Wahlergebnis veränderten. Die CHP, die derzeit mit 25.000 Stimmen voranliegt, könnte den Sieg noch einbüßen, da es zu gravierenden Mängeln bei der Auszählung der Stimmen zu Gunsten der CHP gab. Man werde Beweise vorlegen, die das Wahlergebnis noch wenden könnten.

Also, die einmütige, fast schon hysterische Freude der gesamten BRD-Systempresse, von Bild, über Spiegel, bis Welt, ist wohl etwas verfrüht - hatten wir doch schon mal bei Clinton-Trump... TQM

14:15 | welt: Symbolträchtiger kann eine Niederlage kaum sein

Was ist Istanbul wert? Dass die Opposition in der größten Stadt der Türkei offenbar gewonnen hat, ist das wichtigste Ergebnis der Kommunalwahl. In Istanbul wurde Recep Tayyip Erdogan 1994 Bürgermeister, und seither hat stets seine Partei die Stadt regiert. Dabei ist Istanbul mehr als eine Stadt. Es ist ein ganzer Kontinent auf dem Planeten Türkei.

 

Ukraine   Russland

11:53 | focus: Kein Freundschaftsvertrag mit Russland ab 2019

Der Freundschaftsvertrag zwischen Russland und der Ukraine war in der Vergangenheit auf beiden Seiten heftig umstritten. Nun ist in Kiew der Geduldsfaden gerissen. Der 2019 auslaufende Vertrag wird nicht verlängert.

Der Focus-Artikel stammt vom Dezember18, wir birngen ihn heute erneut, da ja genau heute dieser Vertrag ausläuft. Einiges wird sich in der Region ab heute ändern! TB

Ukraine

11:40 | anti-spiegel: Ukraine-Wahl: Schauspieler und Komiker Selensky in der Stichwahl gegen Oligarchen-Präsident Poroschenko

Die Prognosen bestätigen sich. Nachdem am Montagmorgen 65% der Stimmen ausgezählt sind, liegt Selensky bei 30,41% und Poroschenko bei 16,28%. Timoschenko hat es mit 13,1% nicht in die Stichwahl geschafft.

Bleibt abzuwarten ob Timoschenko und Selensky ein Stichwahl-Abkommen getroffen haben. Die Stichwahl findet übrigens am Ostersonntag statt! TB

Tuerkei

08:30 | Dailysabah: AK Party has clear lead over rivals, Erdoğan says

Die Allainz aus AKP und MHP gewann die Regionalwahlen mit 51,9%. Erdogan sagte, daß es eine lange ermüdende Reise war, aber es bleibt noch viel zu tun. Die CHP gewann haushoch in Izmir und Ankara, in Istanbul sind 99% der Stimmen ausgezählt, der Kandidat der AKP liegt lediglich mit 5000 Stimmen vor der CHP in der 15 Millionen Metropole. Noch ist der Ausgang ungewiß.

Eigentlich sind Regionalwahlen kein Fall für Geopolitik, jedoch wird vor allem von der BRD-Presse mit Häme der Verlust von Erdogans AKP in vielen Großstädten, vor allem in Ankara, ausgebreitet. Nur zu gerne würde man den widerborstigen Sultan, der die Bundeswehr und BRD-"Journalisten" aus der Türkei hinauswarf, einfach wegschreiben.
Zwar schmerzen die Verluste der Metropolen Erdogan, aber in landesweiten Zahlen gewann die AKP/MHP Allianz mit 51,67% vor der CHP/IP-Allianz mit 37,53%. Der Gesamtvorsprung ist also solide und wird in der Westpresse verschwiegen. Das Wahlergebnis wirft also Erdogan nicht aus der Bahn und rüttelt weder an seinem AKP-Vorsitz, noch an seinem Präsidenten-Thron.
Wesentlich herausfordernder werden nun die kommenden Repressalien und Sanktionsdrohungen der "Westlichen Wertegemeinschaft" , inklusive Attacken auf die türkische Lira, der damit verbundenen Teuerung und der reduzierten Deviseneinnahmen aus der nahenden Tourismus-Saison.
In den Metropolen fürchten Eliten und Bürgertum das von Trump angedrohte "Devastieren" der türkischen Wirtschaft bei geopolitischer Unbotmäßigkeit,  die bäuerliche Landbevölkerung blieb weitgehend unbeeindruckt. Erdogan wird eine Rezeptur finden müssen, die Metropolen ruhig zu halten. Dies wird nicht mit dauerhaften Reglementierungen, wie verordneten Teuerungsverboten, oder planwirtschaftlichen Methoden, funktionieren.
Unterwirft sich Erdogan dem Würgegriff der USA auf seine Währung und Wirtschaft, ist es geschehen um seinen regionalpolitischen Machtanspruch. Widersetzt er sich weiterhin der "Westlichen Wertegemeinschaft", benötigt er mehr denn je eine Mixtur an Alternativen. Als russisches Gastransitland der Turkish Stream, einer geplanten Aserbaidschanischen Pipeline nach Ungarn, mit den vermehrten Agrarexporten nach Russland und der Steigerung der russischen Touristen, kann Erdogan einiges wettmachen. Auch die "Geldspenden" Katars tragen ein wenig bei, sind jedoch angesichts der zunehmenden Isolation Katars auch enden wollend. Wirklich lukrativ ist die türkische Funktion eines Ventils und Transitlands im Handel mit dem Iran. Gerade dies aber wird die US-Gegenbewegung umso brutaler hochschrauben. Nun ist eine der entscheidenden Fragen, ob und wie Erdogan das Verhältnis zu China repariert. Nach den massiven Angriffen gegen China wegen Xinjang, wird es nicht leicht das lange Gedächtnis der Chinesen zu kalmieren. Wenn Erdogan es nicht schafft aus den  neuen "Patchwork-Partnern" eine alternative Gesamt-Strategie zu zimmern, dann wird auch er sich der westlichen Abwärtsspirale nicht entziehen können.
Die urbanen Wähler, die sich von ihm abwendeten, scheinen eben daran nicht zu glauben und Erdogan hat es bislang verabsäumt diese "Vision" zu präsentieren. Nur "trotzig" an der S-400 festzuhalten und sich mit Netanjahu Unhöflichkeiten ausutauschen, füllt die Kassen der mit Preisbeschränkungen belegten Bazar-Händler und Impoteure nicht. Die türkischen Regionalwahlen, sind also kein Umbruch, kein Einsturz, aber ein deutliches Warnsignal.  TQM

31.03.2019

Tuerkei

20.20 | orf: AKP führt bei Bürgermeisterwahl in Istanbul

Der Bürgermeisterkandidat der in der Türkei regierenden islamisch-konservativen AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan liegt bei der kommunalen Wahl in der Metropole Istanbul in Führung. Das berichtete der Sender NTV heute, nachdem rund die Hälfte der Stimmen ausgezählt war.

Kommentar des Einsenders
eine Niederlage wäre nicht nur ein Gesichtsverlust für Erdogan, sondern ein finanzielles und machtpolitisches Problem. Wichtig ist auch das Ergebnis in Izmir. (möglicherweise sogar wichtiger als Ankara).
Bei meinem letzten Besuch 2018 in Istanbul wurde mir die zentrale Bedeutung dieser Wahl von mehreren meiner gut vernetzten Gesprächspartner angekündigt.
Folgende Kernaussagen von damals darf ich heute wiedergeben, denn es könnte einiges davon jetzt relevant werden.
Bis zu dieser Wahl dürfen auf Geheiß von Erdogan die Großkonzerne weder die Preise erhöhen, noch Entlassungen vornehmen. Welche Auswirkungen diese Maßnahmen auf die wirtschaftlicher Situation der betroffenen Firmen nach Währungseinbruch und Preissteigerungen hat, war damals schon vorauszusehen. Erdogan soll den Konzernen freie Hand für nach der heutigen Wahl gegeben habe. ("Ihr müßt den Zeitraum irgendwie durchstehen - danach könnt ihr die notwendigen Dinge tun.")
Weiters soll die Yapi Kredi weitere Währungsturbulenzen (Absinken der Türkischen Lira) für nach dieser Wahl prognostiziert haben.
Meine Empfehlung für die nächsten Wochen: die Nachrichtenlage aus der Türkei aufmerksam verfolgen,es könnte wieder äußerst turbulent werden....

Saudi Arabien   Syrien

13:40 I RT:  Saudi King Salman ‘absolutely rejects’ any measures impacting Syrian sovereignty over Golan Heights

Beim heutigen Treffen der Arabischen Liga in Tunesien sagte der saudische König Salman, daß er kategorisch die Aufhebung der syrischen Souveränität über die Golanhöhen und deren Abtretung als israelisches Staatsgebiet ablehne.

Der saudische König, von der organischen Frische und Optik des konstant temperierten Lenin, hat offenbar noch soviel Lebensgeist, daß er seinem vorschnellen Erben MBS noch einen heftigen Strich durch die Rechnung macht und sich für dessen  völlige Entmündigungsversuche rächt. Ebenfalls ein "Affront" gegenüber Kushner und Trump. Jetz werden wir bald sehen, ob MBS nur weiter am Thron des Vaters sägt, oder an seinen alten Knochen?! TQM

 Tuerkei   USA   Russland

13:32 | Dailysabah: Turkey rules out possibility of transferring S-400 to third countriesBei einem Trefen im türkischen Antalya, trafen der türkische Außenminister

Der syrische Außenminister  Mevlüt Çavuşoğlu traf in Antalya auf seinen Amtskollegen Lawrow. Der Kauf der S-400 sei eindeutliches Zeichen an die Welt, daß man das Anpöbeln der USA zurückweise. Die USA drohten der Türkei mit  Sanktionen aus den CAATSA Gesetzen, falls sie nicht vom Kauf zurücktreten. Ferner brachten Senatoren einen Gesetzesentwurf ein, daß die Türkei keine F-35 geliefert bekommt, falls sie am Kauf der S-400 festhält. Die Türkei ist Entwicklungspartner im 1 Billionen Programm der F-35. 
Die Türkei und Russland lehnen unisono die Anerkennung der besetzten Golan-Höhen als israaelisches Staatsgebiet ab. Ferner beklagt der türkische Außenminister, daß die USA die von ihnen bewaffnete Terrorgruppe YPG nicht entwaffnet habe. Die 32 Km "Sicherheitszone" werde noch mit den USA verhandelt, parallel dazu mit Russland. Die Türkei und Russland stimmen darin überein, daß die territoriale Integrität Syriens nicht zur Disposition steht. Die Türkei hofft auf die reziproke Aufhebung der Visapflicht für türkische Staatsbürger nach Russland. 

Sehr brav, Erdogan. Die Türkei demonstriert nunmehr zum Trotz den Ankauf der S-400. Russland läßt die Türkei bezüglich der Kurden gewähren, Erdogan greift nicht nach Okupation in Syrien. Russland wird die Visapflicht für Türken aufheben, wenn die Türkei sicherstellt, daß keine dubiosen Passträger wie "Exil"-Tschetschenen, Tartaren, Uiguren, etc. auf die Krim, in den Donbass und Kaukasus gelangen und dort auf blöde Ideen kommen.
Sollte Erdogan noch nach den Wahlen planen die Hagia Sophia in eine Moschee zu verwandeln, dann wäre noch ein ernstes Korrekturthema am Programm. TQM

30.03.2019

USA

13:27 | contra magazin: Der expandierende globale Fußabdruck der US-Special Forces – Teil 2

US-SOF wurden nicht nur im vergangenen Jahr in mindestens 150 Nationen entsandt, sondern sie haben in einer Mehrheit dieser Nationen professionelle Allianzen mit nationalen Militärs geschlossen. Nick Turse hat den wachsenden Einfluss von SOCOM in den letzten Jahren dokumentiert und berichtet, und seine Artikel wurden in wichtigen Mainstream-Zeitschriften und alternativen Online-Medien veröffentlicht. Er hat viele zuverlässige Quellen innerhalb der SOF-Community etabliert. In regelmäßigen Artikeln über Tom’s Dispatch hat Nick den wachsenden Einfluss von SOCOM, seine wachsende Macht und die Herstellung enger Verbindungen zu den Spezialeinheiten der Nationen auf der ganzen Welt dokumentiert.

Aufschlussreicher Artikel über den wachsenden militärischen EInfluss der USA! AM

Tuerkei Nato

13:05 | info sperber: Erdogan entdeckt den Zusammenprall der Kulturen

Zwei grosse Wahlbündnisse mit je einem rechtsaussen angesiedelten Partner kämpfen diesen Sonntag um die Kontrolle von Metropolen wie Istanbul, Ankara und Izmir sowie Gemeinden und Bürgerämtern: Auf der einen Seite tritt die regierende islamistische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) an im Bündnis mit der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP). Auf der anderen Seite steht die Allianz der kemalistischen Republikanischen Volkspartei (CHP) mit der Iyi-Partei (Guten Partei), die ebenfalls einen rechtsextremen Hintergrund hat. Auf rund 20 Prozent der türkischen Wähler werden heute die Anhänger der rechtsaussen angesiedelten Parteien geschätzt. Damit bilden sie bei jedem politischen Prozess unausweichlich das Zünglein an der Waage.

Nachdem der Westen mit der globalen Verbreitung seines "Way of Life" den Kampf der Kulturen angezettelt hat, kann man der Türkei nicht vorwerfen, dass sie sich jetzt zur Wehr setzt. Viel Erfolg für alle souveränistischen Kräfte in der Türkei! AM

 

Russland   Serbien

10:18 I Sputnik: Serbiens Präsident Aleksandar VucicDarum kann Serbien die Krim nicht als Teil Russlands anerkennen - Präsident Vučić

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat im Gespräch mit dem russischen TV-Sender „Russland 24“ mit Hinblick auf das Kosovo erläutert, warum es für Serbien unmöglich ist, die Krim als Teil Russlands anzuerkennen.
„Wenn wir das (die Krim-Anerkennung – Anm. d. Red.) heute tun würden, würden wir mit einer Analogie mit dem Kosovo konfrontiert. Man würde uns sagen, dass das Kosovo nach einem solchen Prinzip auch unabhängig sei und dass wir kein Recht mehr darauf hätten, dafür zu kämpfen. Ich glaube, dass jeder normale Mensch in Russland sowie in jedem anderen Land dies versteht“, so der serbische Staatschef.    

Das ist falsch - Vucic sollte besser nichts sagen, als falsche Vergleiche anzustellen! Die russische Krim wurde nach einem Referendum und völkerrechtlich einwandfrei wieder an Russland angebunden, während der Kosovo von den USA und der BRD von Serbien weggebombt wurde. Wo ist die Analogie??? Etwas Slivovitz und Luft anhalten! TQM

 Venezuela   USA   Russland

10:10 I Sputnik: Wegen Militärkooperation mit Russland: USA drohen mit Sanktionen - Venezuela reagiert

​Am 23. März waren zwei Flugzeuge mit russischen Militärs in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingetroffen.
Nach Angaben der lokalen Medien handelte es sich hierbei um 99 russische Offiziere und 35 Tonnen Güter. Das Ziel ist es, bilaterale Konsultationen über die militärtechnische Kooperation in Venezuela durchzuführen. 
Am Freitag hatte der US-Sonderbeauftragte für Venezuela, Elliott Abrams, Moskau wegen der Ankunft seiner Experten in Venezuela mit Sanktionen gedroht.

Abrams "droht" Russland - was für ein Witz. Die USA schalteten in Venezuela wieder weiten Teilen des Landes den Strom ab und drohen wegen der völkerrechtskonformen russischen Militär-Visite mit Sanktionen. Als geeigneter Ansprechpartner für Abrams wäre eine blumige Gegensanktionsdrohung von Schirinowski angezeigt! TQM

UNO   Frankreich   Deutschland

08:47 | welt: Frankreichs Außenminister gibt Kramp-Karrenbauer harsche Abfuhr

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich mit ihren Überlegungen zu einem gemeinsamen EU-Sitz im Sicherheitsrat der UN eine harsche Abfuhr des französischen Außenministers eingehandelt. Es sei „dumm“ zu glauben, dass Frankreich seinen ständigen Sitz in dem Gremium an die EU abtreten werde, sagte Ressortchef Jean-Yves Le Drian am Freitag in New York.

Es ist ja per se schon eine Riesengemeinheit und verantwortungslos, dass ein Land wie Deutschland mit seiner Größe, geographischen Lage und Wirtschaftskraft keinen ständigen Sitz im Sicherheitsrat (Feindstaatenklausel) hat. Der WKII ist immerhin schon fast 75 Jahre her! Die Forderung eines gemeinsamen EU-Sitzes ist an Devotheit nicht zu überbieten und die Ablehnung Frankreichs nicht an Frechheit. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass Deutschland die Schuldengemeinschaft in Aaachen zugesichert hat. Höchste Zeit, dass Deutschland den Franzosen in puncto Schulden eine Abfuhr erteilt! TB

10:41 | Leser-Kommentar
Aber mal ehrlich: Was hat Deutschland im Sicherheitsrat zu suchen? Ich meine wenn man die seit einigen Jahren erkennbare Kriegs- und Eskalationspolitik sich anschaut. Ok, die meisten westlichen Staaten verhalten sich nicht anders. Und die Schuldengemeinschaft dürfte so oder so nicht sein, hat damit also nichts zu tun.

Natürlich haben Sie Recht und es wäre unter gleichbleibenden Bedingungen moralisch nicht vertretbar, drinne zu sein. Aber man könnte ja weiterdenken und auf einen positiven und friedvollen Beitrag Deutschlands im UNSC hoffen, oder? TB

29.03.2019

Ukraine

19:11 | cicero: Ist der Clown nur eine Puppe?Ist der Clown nur eine Puppe?

39 Kandidaten treten bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag in der Ukraine an – und alle bezichtigen sich gegenseitig der Korruption. Favorit ist der Comedian Wladimir Selenskij, aber auch ihm wird vorgeworfen, von einem Oligarchen gelenkt zu werden. Wird sich weiter nichts ändern?

Ich war diese Woche bei einer "Russland/Geopolitik"-Veranstaltung in Wien. Dort hat ein russicher Politologe gesprochen. Auf die Frage nach dem Ausgang der Ukraine-Wahl hat dieser lakonisch gemeint "egal was die Umfragen jetzt sagen - Poroschenko gewinnt sicher". Der Satz läßt zwar mehrere Interpretationen zu, das Gesicht dazu aber nur eine einzige! TB

USA   Jemen

07:05 I YT-Ron Paul: Hunger Games: Four Years Of Saudi/US Aggression In Yemen

Ron Paul, die Wohltat einer amerikanischen Stimme der Vernunft und Redlichkeit! Die BRD zankt um Waffenexporte nach Saudi, sehenden Augers was damit geschieht! TQM

USA   Tuerkei

06:55 | RT: US senators table bill to stop transfer of F-35 jets to Turkey unless it ditches S-400 deal

Der US-Senat bereitet einen Gesetzesentwurf vor, der die Lieferung von F-35 an die Türkei verbietet, wenn die Türkei nicht den S-400 Deal mit Russland begräbt. 

Dieser Tage drohten bereits hochrangige US-Militärs Indnien damit, daß sie Patritos statt S-400 kaufen sollten, um mögliche Sanktionen  zu vermeiden. Die USA sollten aber vor allem die russischen Rüstungshersteller unter noch härtere Sanktionen stellen, da sie Russland mit hochwertigen Waffen, sogar S-500 beliefern! TQM

28.03.2019

Niederlande Venezuela USA

19:11 | sputnik: Curaçao-Insel als Brückenkopf für Einmischung in Venezuela – Moskau

Curaçao kann laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu einem Brückenkopf für die Einmischung in die Angelegenheiten Venezuelas werden.

Je ungewisser der Erfolg des US-Regimechangeversuchs wird, desto kreativer werden die USA. Jetzt sollen sogar niederländische Kolonien als Sprungbrett verwendet werden - Ian Flemming wäre wahrscheinlich beeindruckt! AM

 

Syrien   Israel   USA

08:10 I Sputnik: Vorschlag: USA sollen Israel zwei Bundesstaaten schenken – Syrischer UN-Botschafter

„Sie können ihnen zum Beispiel Nord- und Süd-Carolina  geben, warum nicht?“, zitieren die Medien den Botschafter. „Süd-Carolina ist ein gutes Stück Land. Geben Sie Israel ein paar Bundesstaaten, wenn die Administration wirklich die israelische Unterstützung bekommen will.“

Eine interessante Idee, die auch sicherlich nicht gegen die wiederbelebte "Monroe-Doktrin" verstößt, aber ein aktiver US-Beitrag zum Kushner Plan wäre. Andererseits Polen läge näher und ist auch ziemlich groß und Polen wäre damit endlich den bösen Nachbarn im Osten los! Das "Fort Trump" nimmt Züge an! TQM

Venezuela   USA

07:32 I TQM: Nächste Woche gibt´s Krieg!

Der oberste Reichsbürger Venezuelas, Juan Guaidó, kündigt laut RT, für kommende Woche "landesweite, taktische Operationen an." Seine "Operation Freiheit" soll "Freiheitszellen" bilden, sowie "Hilfs- und Freiheitskommittees", dazu "Revolutionskommittees in allen Teilen Venzuelas". Senator Marco Rubio deutete per Twitter  an, daß "Venezuela das Schlimmste noch erleben werde, was noch kein Land in unserer Hemisphäre in der modernen Geschichte je erlebt hat". 
Guaidó kündigte bereits zuvor den "Marsch auf Caracas" an, der nicht erfolgte. Dafür bewarfen Passanten sein Auto mit Steinen. Nun kündigt er die Revolution gegen den Revolutionären Maduro an.
Die ganze Sache wird zur Farce mit psychiatrischen Zügen. Aus dem gleichen - nicht gerade nachhaltigen Tropenholz geschnitzt - sein nördlicher Revolutionspartner, Marco Rubio, der mit Sonnenbrillen und Poloshirt zwischen Miami und Kolumbien tänzelt und als Cheerboy der Neocons ein einzigartiges Blutbad verspricht. Die ganze Angelegenheit wäre bloß als wet-dream einiger Wirrköpfe zu betrachten, gäbe es nicht reale Züge des organisierten Terrorismus, der mit 30 Mrd. USD Beute aus venezuelanischem Staatsvermögen und politischer Unterstützung der USA und Teile der EU augestattet wäre. Während die USA "feindliche, militärische Kräfte vor Einmischung in ihre Hemisphäre warnen", versuchen sie durch Sabotage- und Terrorakte den Putsch in Schwung zu bekommen - bislang erfolglos. Maduro gelang es Guaidó totlaufen zu lassen. Der Brandstifter zündelt mit nassen Streichölzern, während Russland seine Feurlöscher nach Venezuela verfrachtet. Für Rubio, der bereits von Trump im Kandidatenrennen zum ehrgeizigen Hofzwerg der Exil-Kubaner in Florida zurechtgestutzt wurde, bleibt nur mehr die Hoffnung eines Armageddons, das er sich aus sicherer Entfernung ansieht - wahrscheinlich aber wird ihn der "Tropensturm Maduro" noch weiter forttragen. 

Russland Syrien

05:52 | sputnik: Syrische Kämpfer und Weißhelme bereiten neue Provokation mit C-Waffen vor – Nebensja

"... „Die neuen Berichte, dass die Kämpfer von Hayat Tahrir ash-Sham* mit Unterstützung der so genannten ‚Weißhelme‘ weitere Inszenierungen mit dem Einsatz von Giftstoffen vorbereiten, sind besorgniserregend“, erklärte Nebensja am Mittwoch in der Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage in Syrien."

und täglich grüßt das Murmeltier.... na, wenigstens eine gewisse Hartnäckigkeit kann man ihnen nicht absprechen. Bin schon gespannt auf die Meldungen des britischen MI5/6 der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte ..... HP

27.03.2019

Venezuela   USA

18:50 I RT:  Russia must get out of Venezuela, all options open - Trump

Präsident Trump warnte, daß Russland raus aus Venezuela müsse. Zwei Flugzeugladungen mit 100 russischen Soldaten befinden sich derzeit in Venezuela in Übereinstimmung mit einem Abkommen aus 2001. Trump warnte im Weißen Haus anläßlich eines Treffens mit Guaidós Ehefrau, daß alle Optionen am Tisch lägen, was die Entfernung der Russen aus Venezuela betrifft. Vizepräsident Pence forderte Moskau auf, sich von Maduro abzuwenden und zu Guaidó zu stehen. John Bolton wiederholte seine Warnung, wonach es "feindlichen, militärischen Kräften nicht erlaubt werde in die westliche Hemisphäre und ihrer Sicherheit und  demokratischen Rechtsstaatlichkeit einzudringen."

Unglaublich wieviel schon am Tisch des Weißen Hauses herumliegt! Dutzende Sanktionen gegen den Iran, Syrien, Russland, Sudan, der Ost-Ukraine, China, etc. - wann bricht der Tisch unter der Last "aller Optionen" zusammen? Nach BRD-Lesart verfügt also der "politische Präsdent" Guaidó, daß der Staatspräsident Maduro die rechtmäßige Option aus 2001 nicht ziehen dürfe und russische Soldaten ins Land lassen dürfe.
Sollten nicht eher die US-Soldaten von Estland bis an den Rhein die "östliche Hemisphäre" verlassen? Was machen gerade die US-Panzer an der rumänisch-moldawischen Grenze? Das ungebetene Wahlergebnis dort "korrigieren"? Warum finden vier Tage vor den Wahlen in der Ukraine Militärmanöver mit NATO-Truppenbeteiligung in der Ukraine statt? Fürchtet die "Westliche Wertegemeinschaft", daß die faulen Orangen aus den Sesseln kippen??? TQM

Deutschland   Saudi Arabien

14:56 | focus: Bundessicherheitsrat kann sich nicht auf Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien einigen

Der Bundessicherheitsrat hat in seiner geheimen Sitzung am Mittwoch keine Einigung über eine mögliche Verlängerung des Rüstungsexportstopps für Saudi-Arabien erzielt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin. Die Gespräche würden nun zunächst zwischen den Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD weitergeführt. Anschließend werde sich der Bundessicherheitsrat erneut mit dem Exportstopp beschäftigen.

Venezuela

12:12 | sputnik: Venezuela: Unbekannte attackieren Guaidos Auto

In Caracas haben Unbekannte den Wagen attackiert, mit dem der selbsternannte Präsident und Oppositionsführer Venezuelas Juan Guaido unterwegs war. Ein entsprechendes Video veröffentlichte VPI TV.

Hört sich nach einer false-flag Aktion an, um verzweifelt doch noch Aufmerksamkeit zu bekommen. So sieht ein fehlgeschlagener Regime-Change aus. AM

Deutschland   Venezuela

07:35 I Sputnik: Berlin erkennt Guaidos Gesandten nicht als Botschafter an

Die Bundesregierung hat sich geweigert, den vom selbsternannten Interimspräsidenten Venezuelas Juan Guaido nach Berlin entsandten Diplomaten als Botschafter anzuerkennen. Die Bundesregierung hat demnach den von Guaido entsandten Otto Gebauer am 13. März 2019 erstmals „als persönlichen Vertreter von Interimspräsident Guaido“ empfangen, mit dem man politische Gespräche führe. „Weitere Schritte sind nicht geplant“, heißt es in dem Antwortschreiben.
Vor allem Spanien soll im Kreis der EU-Staaten darauf hingewirkt haben, dass Guaidos Vertreter in der EU keinen Diplomatenstatus und keinerlei Vorrechte erhalten sollten. Die Anerkennung Guaidos sei auch politischer Natur und mit keinerlei Rechtswirkung verbunden. Man könne nicht einfach ausblenden, dass die tatsächliche Macht im Land immer noch bei Nicolas Maduro liege.

Die Anerkennung Guaidos ist also "politischer Natur und mit keinerlei Rechtswirkung verbunden". Fürchtet Berlin etwa, daß Kubicki, Alfred E. Neumann zum US-Gesandten in der BRD ernennen könnte?
Wie kann die BRD einen "Präsidenten" Guaidó als Staatsoberhaupt Venezuelas anerkennen, nicht aber seinen "Botschafter"? Die diplomatischen Beziehungen wurden vor allem im "Wiener Übereinkommen" von 1964 geregelt und international ratifiziert. Offensichtlich ist dem Verfassungsdienst des Bundestags und dem Auswärtigen Amt doch ein wenig mulmig dabei, das Völkerrecht durch das kolumbianische Dschungelbuch des Guaidó zu ersetzen? TQM  

USA

05:48 | vn: Die neue Grosse Strategie der Vereinigten Staaten

".... Dieses Konzept passt in die Rumsfeld/Cebrowski-Strategie: Es geht nicht um den Besitz der Kohlenwasserstoffe vom Rest der Welt (Washington braucht sie absolut nicht mehr), sondern zu bestimmen, wer sie bekommen wird, um sich zu entwickeln, und wer sie nicht erhalten wird. Es ist ein vollständiger Bruch mit der Ölerschöpfungs-Doktrin des durch die Rockefeller und den Club of Rome seit den 1960er Jahren geförderten Peak-Oil, und dann durch die Entwicklungsgruppe der nationalen Energiepolitik (National Energy Policy Development Group) von Vize-Präsident Dick Cheney. Von nun an schätzen die Vereinigten Staaten, dass nicht nur das Öl nicht ausgegangen ist, sondern trotz der drastischen Zunahme der Nachfrage, die Menschheit darüber noch mindestens ein Jahrhundert verfügt.

Unter allerhand verschiedenen Vorwänden hat Pompeo gerade den Zugang des Iran zum Weltmarkt, und dann auch den von Venezuela gesperrt, und schließlich die Truppen im Osten von Syrien beibehalten, um zu verhindern, daß man dort die jetzt entdeckten Felder ausbeutet. Zur gleichen Zeit übt er Druck auf die Europäische Union aus, damit sie auf die russische Pipeline Nord Stream 2 verzichtet und auf die Türkei, damit sie auf die Turkish Stream verzichtet."

26.03.2019

19:02 | jW: Liebesgrüße aus Moskau

Große Aufregung bei der venezolanischen Opposition – und Schweigen bei den staatlichen Medien: Der Besuch von zwei Flugzeugen der russischen Luftwaffe am Wochenende in Caracas hat völlig unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Flugverfolgungsseiten im Internet berichtete, waren die Antonow »An-124« und die Iljuschin »Il- 62« am Freitag vom Militärflugplatz Tschkalows­ki unweit Moskaus gestartet, dann in Syrien zwischengelandet und schließlich nach Venezuela weitergeflogen. Zumindest eine der beiden Maschinen trat dem Bericht zufolge am Sonntag die Heimreise an.

Moskau zeigt den USA mit der jüngsten Truppenstationierung die Rote Linie im Konflikt mit Venezuela auf - gut so! Russland stellt sich auf die Seite der Staaten, die der US-Hegemonie trotzen - weiter so! AM

25.03.2019

USA  Israel

19:25 I ntv: Trump erkennt Golanhöhen als israelisch an

Die Golanhöhen sind seit über 50 Jahren von Israel besetzt, sie gelten nach internationalem Recht jedoch als syrisches Territorium. Die USA betrachten sie ab sofort aber als Teil Israels. Präsident Trump unterschreibt dazu ein entsprechendes Dekret.


Venezuela   USA

14:07 I TQM-Video: Roger Waters - "Stop the evil Empire"

Der ehemalige Pink Floyd Bandleader läßt sich hervorragend im eingbetteten Twitter Video über Richard Branson und der US-Schmierenkomödie in Venezuela aus - ein Genuß! 
Es zeigt uns aber noch etwas: Richard Branson, auf dessen Jacht sich Barack&Michelle Obama räkelten, Branson, ein zorniger Gegner des Brexits, links-liberaler Großkapitalist - aber natürlich "Philanthrop" - ist nebst der Neocons die Hauptzielscheibe des "linken" Roger Waters. Wir sehen also, daß die Hautptfrontlinie Deep State versus Non Deep State lautet, jenseits von links und rechts, zumindest auf der geopolitischen Ebene.  

Tuerkei   USA

07:33 I Der Standard: Erdoğan droht Währungsspekulanten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan droht Währungsspekulanten mit Konsequenzen. Diejenigen in der Finanzbranche, die Devisen kauften und auf einen Kursverfall der türkischen Lira setzten, würden einen "hohen Preis" zahlen müssen, sagte Erdoğan am Sonntag in Istanbul. Das Finanzministerium arbeite bereits an entsprechenden Maßnahmen. "Einige Leute" hätten damit begonnen, die Türkei zu provozieren, sagte der Präsident auf einer Wahlkampfveranstaltung. Sie versuchten gemeinsam mit ihren Kompagnons in der Türkei auf einen Kursverfall der Lira gegenüber ausländischen Währungen hinzuwirken. Der Kurs der Lira hatte am Freitag um mehr als vier Prozent gegenüber dem Dollar verloren. Das war der größte Kurssturz an einem einzigen Tag seit Beginn der Währungskrise im August. Die Entwicklung nährte die Besorgnis, dass immer mehr Türken ausländische Währungen kaufen.

Es wird langsam warm an der türkischen Riviera, die BRD, Neuseeland und Australien drohen der Türkei  mit Reisewarnungen, welche Scharen betuchter Golfspieler, die nicht den Drang nach Abenteuer-Urlaub haben, umdirigieren soll.
Am heutigen Tag gedenkt Trump den besetzten Golan als israelisches Staatsgebiet anzuerkennen. Erdogan kündigte seinerseits dazu an, dies vor der UNO zu thematisieren und meinte, daß es sich um ein Wahlkampfgeschenk Trumps an Netanjahu handle. 
Wundersamerweise rieten zwei Analysten von JP Morgan ihren Kunden Lira zu verkaufen. Wie verhält es sich mit dem Prinzip und der Reihenfolge von Ursache und Wirkung? Vor wenigen Wochen drohte Trump der Türkei im Falle des Vorgehens gegen die SDF/YPG in Syrien, die türkische Wirtschaft "zu devastieren". Nun stellt sich Erdogan Trump auch am Golan entgegen, sicherlich nicht aus einem Akt der Solidarität mit Assad. Ein Türkei-Urlaub wird billig wie nie - dazu bedarf es keiner Analysten. TQM

10:13 | M
Ein Türkei-Urlaub wird billig wie nie - dazu bedarf es keiner Analysten."
Nein danke, werter Torquemada. Nichtmal geschenkt, nichtmal für Geld hole ich mir in den sog. 5*-Hotels das Schimmelessen vom Buffet. Und für einen Blick auf einen über hundertjährigen Gegenstand lande ich im Knast und hole mir sonstwas weg. Dann ist da noch das Gejaule aus dem hohen Turm... Nein, danke!

13:00 I Geschätzter M: Es lag mir fern, hier eine Reiseempfehlung abzugeben, abgesehen davon, daß ich Bettenburgen und AI-Buffet-Fraß generell und allenorts verachte. Dennoch erlauben Sie mir die Feststellung, daß von allen türkischen Städten, die ich jemals besuchte, einschließlich Köln und Berlin, Konstantinopel, die kulturell-, kulinarisch- und hinsichtlich der türkischen Bevölkerung auch angenehmste der genannten Städte war. 

Venezuela   Russland

06:40 I Sputnik: Russische Militärdelegation in Venezuela eingetroffen

Nach Angaben des Portals seien ein Militärtransportflugzeug An-124 und ein Passagierjet Il-62 in Caracas aus Moskau angekommen. Mit den beiden Maschinen seien in Venezuela 99 russische Militärs mit dem Stabschef der Landstreitkräfte Russlands, Wassili Tonkoschkurow, an der Spitze eingetroffen.
Es wird betont, dass die russischen Militärs zudem  ins lateinamerikanische Land mitgebracht hätten. Dabei hat das Portal nicht präzisiert, um was für eine Fracht es sich handele.

Es ist zu hoffen, daß Russland ein paar nützliche Geschenke mitbrachte. Jedenfalls  ist dies die gebührende Auslegung der "Monroe Doktrin". TQM

Nato

05:51 | rt: 20. Jahrestag des Angriffskrieges gegen Jugoslawien: Kriegsverbrechen und Kriegslügen

Am 24. März jährt sich zum 20. Mal der Tag, an dem NATO-Bomber von ihren Basen in den USA, Deutschland, Italien und Flugzeugträgern starteten, um ihre todbringende Fracht ins Ziel zu bringen: Hunderte Krankenhäuser, Fabriken und Schulen fielen den Bomben zum Opfer.

Typisch russisch: fake news. Wenn die NATO, sprich die friedlichste, humanitärste, netteste etc. Organisation seit Menschengedenken etwas tut, dann ist/war das immer rechtmäßig, dient/e ausschließlich humanitären Zielen, der (Wieder)Herstellung von Demokratie, Freiheit, Menschenrechten etc. Alles andere ist eben fake news, Amen! Ironie off! HP

24.03.2019

Israel   Palestina   USA   Nato

09:00 I Jerusalem Post: ABBAS: I AGREED TO U.S.-LED NATO FORCE IN ‘PALESTINE’

Mahmoud Abbas bot beim letzten Treffen mit Trump im Dezember 2017 in New York Trump an, daß US-geführte NATO-Truppen in einem palästinensischen Staat die Sicherheitsinteressen der Palästinenser und Israels wahrnehmen könnten. Dazu würden die USA alleine 6000 Soldaten stellen. Trump bezeichnete Abbas als "Mann des Friedens". Nachdem aber Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte, endeten die Gespräche. 

NATO-Truppen in Palästina. Deutsche NATO-Soldaten, vielleicht noch ein U-Boot vor Gaza, zur Wahrung "deutscher Interessen" im "Heiligen Land". Immer deutlicher kristallisiert sich die NATO als "UNO-Ersatz" heraus, welches mit einem nordatlantischen "Verteidigungsbündnis" nichts zu tun hat. Ein symptomatisches Armutszeugnis aber umso mehr für die Fatah, die nach der Abweisung Trumps in Moskau die Tränen trocknen ging und am Rockzipfel des Lawrow um politisches Scheinwerferlicht flennte.
Jeder, der auf der linken, als auch rechten Seite Tränen für die "palästinensiche Sache" vergießt, verschwendet diese letzlich in den Weiten des löchrigen NATO-Topfs. Mit den Palästinensern verhält es sich ähnlich wie mit den Kurden. Ein korrupter, unfähiger, in sich zerstrittener und intriganter Haufen. Nicht umsonst sagte Netanjahu, daß er die Zahlungen Katars an Gaza durchgehen läßt um die Palästinenser weiter zu spalten.Vielmehr braucht Israel nicht zu tun, als die Palästineser gewähren zu lassen. Am Ende kann nicht mehr entstehen, als ein, mehr oder weniger zusammenhängender Fleckerlteppich  palästinensischer "Townships" und "Homelands" mit Gebietsabtretungen der Nachbarn Ägypten und Jordanien und einer Ölpumpe aus Saudi. In dem Sinne ist eine möglichst umfassende Kontrolle Israels wünschenswert um dadurch wenigstens europäischen NATO-Staaten ein jahrzehntelanges "Kosovo-2" zu ersparen. TQM

Grossbritannien   Jemen   Saudi Arabien

08:40 I PressTV: UK’s secret war: British commandos wounded in Yemen

Laut Mail on Sunday wurden mindestens 5 Special Boat Service (SBS) Elite-Soldaten seit 2015 im Jemen verwundet, bzw, erschossen. 30 Elite Soldaten sollen im Jemen stationiert sein um die Saudis auszublden und zu unterstützen. Dabei geben sie vor allem Zielkoordinaten für die saudischen Luftangriffe durch.

GB ist nicht nur mit immensen Waffenexporten an Saudi beteiligt, welche die "Spaßverderber" BRD verschämt hintanhalten, sondern sie sind direkt am Boden aktiv, um Angebot und Nachfrage der Bomben zu steuern. Märkte, Kinderschulbusse und Dörfer sind die Abnehmer der "Westlichen High-Tech". Die Tea-Party des MBS bei der Queen hat sich ausgezahlt. 1,5 Millionen hungernde Kinder, 4,5 Millionen von Seuchen und Hunger bedrohter Jemeniten gesegnet vom Tod, des britisch-saudischen "Lifestyles". TQM

Venezuela   USA

08:26 | RT:  ‘Foreign mercenaries’: Maduro accuses ‘the devil’s puppet’ Guaido of plotting his assassination

Laut Präsident Maduro, ist ein ausländisches Söldner-Mordkommando unter Direktive Guaidos damit beauftragt, ihn umzubringen. Rund 60 Söldner aus Guatemala, El Salvador und Honduras seien in Kolumbien ausgebildet worden. 30 davon seien in Venezuela eingedrungen. Nach diesen werde fieberhaft gefahndet. Am Mobiltelefon Marreros, dem Sprecher Guaidos, wurden entsprechende Hinweise gefunden. So sollen 8-10 Kommandos von je mindestens 8 Söldnern aufgestellt werden, die Terroreinsätze, Ermordungen und Sabotage-Akte durchführen sollen.

Die USA und die EU fordern die unverzügliche Freilassung Marreros. Zu den "Hilfslieferungen" und dem "Demokratisierungsprozeß" zählen Todesschwadronen. Feine "Westliche Wertegemeinschaft"! TQM

23.03.2019

Deutschland   Nato

17:30 | sputnik: Maas hält Nato-Bomben auf Jugoslawien für „richtig“

Auch 20 Jahre nach dem Beginn der umstrittenen Nato-Luftangriffe auf die damalige Bundesrepublik Jugoslawien hält Außenminister Heiko Maas die deutsche Beteiligung daran für richtig.

Der Mann, der wegen der "Nazi-Zeit" in die Politik gegangen ist, steht aufdie Bombardierung des Balkans - genau mein Humor! TB

Deutschland

09:12 | neopresse: ENTHÜLLT: AKK mit Forderung nach EU-Flugzeugträger – ein versteckter Kriegshinweis

Die Nachfolgerin von Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat mit ihrer Antwort auf den französischen Präsidenten Emanuel Macron Diskussionen ausgelöst. Sie zeigt sich und „Deutschland“ gegenüber der EU nach Meinung einiger Medien „stärker“. Falsch, wie eine genaue Analyse zeigt: AKK fordert den Bau eines gemeinsamen Flugzeugträgers. Und der gilt einer Bemerkung des Portals augengeradeaus.net als sehr teuer und als „Mittel zur Power Projection“. Die Befürchtungen sind eindeutig.

15:04 | Leser-Kommentare
(1) Solche Aussagen von alternativen Medien, finde ich grenzwertig und erwecken den Eindruck Angst bzw. Stimmungsmache.
Einen Flugzeugträger zu bauen, dauert wenn wir z.B. China nehmen mind. 5 Jahre.
https://rp-online.de/politik/ausland/china-stellt-ersten-eigenen-flugzeugtraeger-vom-typ-001a-fertig_aid-20688169
kann auch 10 Jahre und mehr dauern.
https://diepresse.com/home/ausland/welt/5255775/Flugzeugtraeger-Gerald-R-Ford_Der-neue-Meister-des-Meeres
https://www.welt.de/politik/ausland/article165949113/Britischer-Rekord-Flugzeugtraeger-im-Visier-Russlands.html
Wenn man zudem im Betracht zieht, das Flugzeugträger durch die weiter entwickelte Waffentechnik inzwischen gegen Angriffe aus Luft oder über U-Boote sehr angreifbar geworden sind, und hier brauchen wir nicht mal die elektronischen Angriffswaffen mit reinnehmen, wann will Europa dann Krieg machen, gegen wen auch immer ? Wobei man "echte konventionelle Kriege" allenfalls über Eroberungen gewinnen kann, in dem man das "feindliche Land" per Infantristen besetzt. Möglicher Gegner wäre hier Russland. Historisch gesehen wäre dies eine echte Herausforderung und überaus Anspruchsvoll. Ich nenn sowas einfach infantil.

(2) Man sieht also 2 Schlachtkreuzer durch die Wogen gleiten;die Hindenburg und die Bismarck. Dazwischen der neue dt. Träger, "der Führer"! Mit neuem klassischen Antrieb: 3 Etagen Ruderbänken. Belegt mit der Luftlandebrigade "Kreta", bestückt mit JU 58 Langstreckentransportern und je einem Lastensegler im Anhang. Zum Eigenschutz eine Staffel roter Dreidecker "Richthofen". Sowie zur Befriedung des Erbfreundes Fliegerabwehr balllon Montgolfiere aus Frankreich

22.03.2019

Venezuela   USA   Russland   China

07:23 | RT: ‘Armed terrorist cell’: Venezuela’s Interior Minister confirms arrest of Guaido’s aide

Der Stabchef und ein weiterer Vertrauter Guaidós wurden vom Geheimdienst Venezueals verhaftet, da sie eine terroristische Zelle bildeten. In Marreros Haus wurden Sturmgewehre und Handgranaten gefunden. John Bolton fordert seine unverzügliche Freilassung nach dessen "illegitimer Verhaftung". Laut Bolton werden die USA dies nicht "unbeantortet lassen".

Ferner erneuerte Bolton seine Drohungen: Washington werde es Russland und China nicht gestatten, Maduro wirtschaftlich und politisch zu unterstützen. "Es ist unser Ziel, sicherzustellen, daß diese fremden Einflüsse nicht Venezuela kontrollieren und negative Effekte auf die USA und unserer Hemisphäre haben. Die Monroe Doktrin ist gültig und wir werden sicherstellen, daß das autokratisch-sozialistische Venezuela dieser Kontrolle ausländischer Kräfte entrissen wird, damit sie nicht bestimmen können, was hier geschieht."  Russland und China ihrerseits betonten ihre Interessen in Venezuela und diese unter keinen Umständen preiszugeben. Während also die USA "ihre westliche Hemisphäre" exklusiv beanspruchen, kreuzen US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer, im Gelben Meer, im Baltischen Meer, US-Patrouillen entlang der estnisch-russischen Grenze, US-Spionageflugzeuge um Kamtschatka, Waffenlieferungen und Ausbildner in der Ukraine - alles "wesltiche Hemisphäre".  TQM

21.03.2019

Brasilien

19:45: Sputnik: Brasilien: Militärintervention in Venezuela und Beitritt zur Nato?

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat neulich ein „privates Treffen“ mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump gehabt. Die Spitzenpolitiker haben unter anderem die Situation in Venezuela besprochen, und Bolsonaro zeigte sich bereit, die Beseitigung der venezolanischen Behörden zu unterstützen.


USA   Israel

19:03 | rt: It’s time for US to fully recognize Israel’s ‘sovereignty’ over disputed Golan Heights – Trump

US President Donald Trump has said that the time has come for the United States to "fully recognize" Israel's sovereignty over the disputed Golan Heights, seized from Syria during the Six-Day War in 1967. In a tweet on Thursday, Trump said the Golan Heights are "of critical strategic and security importance to the State of Israel" and to "regional security." His decision will be seen as a diplomatic coup for Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.

Sheldon Adelson hat sich schon sein Champagner Gläschen gefüllt, um mit Bibi anzustoßen. ML

USA   Ukraine   Russland

08:35 | CNN: US Air Force deploys B-52 bombers to Europe in message to Russia

Die USA entsandten neulich 6 B-52 Nuklearbomber nach Europa. Dies gilt als Antwort auf die 5. Jahresfeier der Annexion der Krim durch Russland. Die Flugübungen fanden bei Norwegen, im Baltikum und Griechenland statt. Von Guam aus, flogen weitere B-52 in die Gegend der Halbinsel Kamtschatka. Die NATO meinte ferner, daß die Aufrüstung auf der Krim eine Bedrohung für regionale Verbündete wäre. Dr US-Gesandte für die Ukraine Kurt Volker meinte, daß es keine militärische Lösung für die Krim gäbe. Man könne die Krim nicht militärisch rückerobern, jedoch könnten die USA weitere Waffensystem an die Ukraine liefern, unter anderem mehr panzerbrechende Waffen. Die internatonale Gemeinschaft werde Russland so lange sanktionieren, bis sie an die Ukraine zurückgegen werde. Ob die Ukraine der NATO beitreten könne, hänge vom Fortschritt ihrer demokratischen Reformen ab. 

Ob die Ukraine jemals bereit und in der Lage sein wird die horrenden NATO-"Clubbeiträge" des Trump zu erlegen, ist alleine schon fraglich. Ob die BRD im Zuge einer solchen NATO-Osterweiterung jemals bereit sein würde Truppenübungen im "Kessel von Charkov abzuhalten und die "Landser"-Romane nachzustellen, eine weitere. Ob die Ukraine nach den Wahlen sich wieder vom Erbe McCains abwendet, ist aber das eigentliche Fragezeichen.
Der westliche Geldstrom nach Kiew versiegt zunehmend, seit er in die Gelddämme der Poroshenko Clique floß und von dort abgeleitet wurde. Außer visafreien Reiseverkehr in den Schengenraum bekamen die Ukrainer gar nichts von der neuen Ausrichtung zu spüren. Die verarmte Masse kann mit der Option einer formal mühelosen Reise in die EU, soviel anfangen, wie mit einer Tisch-Reservierung im Pariser drei Haubenlokal. Für mehr als Grenzeinkäufe und Kleinhandel nach Polen, illegaler Arbeit in der EU reicht die "Erleichterung" nicht. Noch immer ist Russland der größte Handelspartner der Ukraine.
Der größte Teil der Ukrainer floh nach 2014 ausgerechnet zum "bösen Nachbarn" Russland, von wo aus die bereits ansässigen Ukrainer jährlich Milliarden an Überweisungen der verarmten Verwandtschaft in die Ukraine schicken und dadurch ihre Familien über Wasser halten. Was bietet "der Westen"??? TQM

20.03.2019

Israel   Saudi Arabien   Aegypten   USA

08:50 I Jerusalem Post: KUSHNER'S PEACE PLAN 'INCLUDES LAND SWAPS WITH SAUDI ARABIA,' BOOK CLAIMS

In einem am Dienstag erschienen Buch über Kushner und Ivanka, von Vicky Ward, beschreibt Ward Teile des Kushner Plans. Dabei soll Jordanien Teile Saudis erhalten und im Gegenzug Gebiete an die Palästinenser abtreten. Eine saudische Pipeline soll nach Gaza führen und eine Raffinerie gebaut werden, welche die Errichtung eine Wasserentsalzung und Arbeitsplätze in Gaza schaffen soll. Jason Greenblatt, Ober-Gesandter  des Weissen Hauses, bestritt diese Inhalte, da noch niemand die Pläne tatsächlich gesehen hätte. Kushner sagte letztens in Warschau, daß kurz nach den israelischen Wahlen am 9. April der Plan vorgelegt werden würde. Der Plan würde sich jedenfalls auf die gesamte Region auswirken, Israel, Ägypten, Jordanien und Saudi. 

Zweifelsohne werden Saudi und die VAE für die Palästinenser aufkommen müssen - eigentlich keine schlechte Idee, nachdem sie sich die letzten Jahrzehnte lediglich der Arbeitssklaven bedienten und die "Weltgemeinschaft" zahlen mußte. Interessant ist, daß Katar nicht zahlen muß.
Daß, Saudi Territorien an Jordanien abtreten muß ist immerhin auch historisch durchaus argumentierbar. Fraglich ist, wann, wo und wieviel. Fraglich ist auch, wie sehr die große Teilung Saudis an sich noch auf der US-Agenda steht, so das saudisch-wahabitische System nicht an den internen Spannungen in sich zerbricht. Klar ist auch, daß der Kushner Plan nicht mehr den Anspruch auf einen gesamt Nahost-Friedensplan haben kann, sondern maximal die US-Israelische Einflußsphäre neu ordnen könnte. Ein wesentliches Thema dabei bleibt der Status Jerusalems. Jedwede Art von "Berlin, Hauptstadt der DDR", wird Israel den Palästinensern in Ost-Jerusalem nicht einräumen. Es wird maximal einen Sonderstatus und (relativ) freien Zutritt zu den religiösen Stätten der Moslems in Jerusalem geben. Auch eine palästinensische Armee wird Israel nicht hinnehmen. Vorerst geht es aber darum, den Konflikt zwischen der Hamas und der Fatah auf die Spitze zu treiben. Netanjahu gestand, daß er die katarischen Hilfszahlungen an Gaza zuließ um diese Spannung zu erhöhen. Wenn dann beide palästinensischen Haupt-Fraktionen zermürbt im Patt sind, dann wird wohl der Versuch eines neuen politischen Dachs gesucht, welches den Kushner Plan mitträgt. Die saudische Pipeline wird der süße Versuch sein, die künfitge Palästinenser-Regierung persönlich zu überzeugen! TQM 

Tuerkei   Australien   Neuseeland

08:18 | Jerusalem Post: NEW ZEALAND FM HEADS TO TURKEY TO 'CONFRONT' ERDOGAN'S COMMENTS ON MASSACRE

Erdogan versucht mit dem Anschlag in Christchruch seine Wählerschaft für die Regionalwahlen am 31. März in Stimmung zu bringen. Er sagte vor einer Menge an Anhängern, daß "die Türkei den Attentäter von Christchurch zur Rechenschaft ziehen werde, wenn dies nicht Neuseeland tut". Die neuseeländische PM Ardern kündigte an, daß ihr Vizeperemier Peters "dringend in die Türkei reisen werde um von Angesicht zu Angesicht Aufklärung von Erdogan und dessen Äußerungen zuverlangen." Unterdessen bestellte der australische PM Morisson den türkischen Botschafter ein und verlangte, daß Erdogans Ausführungen "unverzüglich aus dem staatlich-türkischen TV verschwinden", andernfalls seien "alle Optionen am Tisch". Unter anderem werde eine Reisenwarnung für die Türkei erwogen.

Da wird Erdogan aber zittern. Schauen wir einmal, ob sich Peters, falls er überhaupt von Erdogan empfangen wird, eine blutige Nase holt. Das jämmerliche Auftreten der verschleierten PM Ardern hat den westlichen Mainstream gerührt, nicht jedoch den Bosporus überquert. Nach den USA geht nun die Beziehung der Türkei zu weiteren 5-Eyes-Staaten den Bach hinunter. Der australische Premier wird sicherlich nicht in die Position eines türkischen TV-Intendanten gehoben, sondern selbst zum unfreiwilligen, türkischen TV-Star. Alle Optionen sind am Tisch. TQM

19.03.2019

Brasilien USA Nato

19:52 | Willy Wimmer zur Annäherung Brasiliens an die NATO

Bei dem Besuch des Präsidenten von Brasilien in Washington hat Präsident Trump eine NATO-Mitgliedschaft Brasiliens in Aussicht gestellt. Wenn es schon Georgien und die Ukraine nicht sein können, dann wenigstens Brasilien. Dafür dürfte Venezuela der herbeigeführte Katalysator sein, nachdem es schon seit längerem eine
NATO-Zusammenarbeit mit Kolumbien gibt.
Es sind die alten Pläne von Dick Cheney, die konsequent verfolgt werden: über den Jugoslawien-Krieg wurde
die Sicherheitssstruktur der UN zerstört, danach wurde die UN genötigt, die NATO ins Boot zu holen, dann sollte global die NATO die UN ablösen und das Völkerrecht auf amerikanische Bedürfnisse umgestellt werden.
Dann kann in Zukunft die Kriegstreiber-Konferenz von München ins Sambadrom nach Rio verlegt werden.
Aber vorher ist für die Koalitionskrieger aus Washington Venezuela dran.
Willy Wimmer

Interessante Überlegung, nur darf bezweifelt werden, dass dieser Schachzug nicht am Njet Russlands und Chinas scheitern würde. AM 

 

Venezuela USA

19:27 | amerika 21: Venezuela: Guaidó ruft zu Marsch auf Präsidentenpalast auf

Caracas. Venezuelas Parlamentspräsident Juan Guaidó, der sich am 23. Januar selber zum "Interimspräsidenten" des Landes proklamierte, hat seine Anhänger zu einem "Marsch auf (den Präsidentenpalast) Miraflores" aufgerufen. Zum Zweck der Mobilisierung begann er am Samstag eine Tour durch verschiedene Bundesstaaten des südamerikanischen Landes. Die Wendung "Marsch auf Miraflores" hat in Venezuela eine besondere politische Brisanz, weil mit einer so bezeichneten Demonstration im Jahr 2002 der kurzzeitig erfolgreiche Putsch gegen den damaligen Präsidenten Hugo Chávez eingeleitet wurde.

"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr darf gehn!" Diese Weisheit dürfte auch für die 200 Deserteure aus Venezueals Streitkräften gelten, welche auf die Seite Guaidos übergelaufen sind. Traurig, wenn sich die Amerikaner nicht mehr ordentlich um ihre Söldner kümmern! AM 

 

Irak   Iran   Syrien

15:05 I Jerusalem Post: IRAQ-SYRIA-IRAN HOLD 'TRIPARTITE' MEETING AGAINST U.S. IN SYRIA

Assad fungierte als Gastgeber einer irakisch-syrisch-iranischen ZUsammenkunft in Damaskus. "Wir zeigten unsere Einheit in diesem Krieg gegen die Feinde". Ferner forderte der Vertreter des Iran  bei einer gmeinsamen Pressekonferenz in Damaskus die USA dazu auf, Syrien zu verlassen. Der Iran kündigte ferner an nach Ost-Syrien zu gelangen, entweder durch Streitkräfte, oder am Verhandlungsweg. 

Zudem verkündete der türkische Innenminister gestern, daß die Türkei gemeinsam mit dem Iran eine gemeinsame Militäroperation gegen die Kurden entlang der türkischen Ost-Grenze durchführen. Ungeuerliche Entwicklungen, welche das Fortschreiten der neuen Achse demonstrativ zur Schau stellen. Der halbe Nahe Osten ist den USA entglitten. Ein Nahost-Friedensplan Kushners, oder Trumps wird sich - wenn überhaupt auf ein Teilgebiet beschränken. Der persische Korridor steht fast schon, während MBS bereits wankt.  TQM

Deutschland   USA

14:32 I SPON:  Kubicki fordert Ausweisung von US-Botschafter Grenell

Die Kritik des amerikanischen Botschafters Richard Grenell am Haushaltsplan von SPD-Finanzminister Olaf Scholz verärgert deutsche Politiker.
FDP-Vize Wolfgang Kubicki fordert als Reaktion die Ausweisung des Diplomaten. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) solle "Richard Grenell unverzüglich zur Persona non grata erklären", sagte Kubicki der Nachrichtenagentur AFP. "Wer sich als US-Diplomat wie ein Hochkommissar einer Besatzungsmacht aufführt, der muss lernen, dass unsere Toleranz auch Grenzen kennt." 
Kubicki sagte, er wolle die "politischen Vorhaben" von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nicht verteidigen. "Aber dass der US-amerikanische Botschafter sich abermals in politische Fragen der souveränen Bundesrepublik einmischt, ist nicht mehr zu tolerieren." Deutschland dürfe sich "dieses unbotmäßige Gebaren aus Gründen der Selbstachtung nicht gefallen lassen".

Wie war das 2010 mit Helmut Metzner, den "freundlichen Spion" in der FDP-Parteizentrale, der dort "kleiner Guillaume" genannt wurde? 2013, die NSA-Affäre, wo Westerwelle vor "Bündnisbruch" warnte? Alles Schattenboxen in der transatlantischen Lake der "guten" Obama-Administration. 
Ausgerechnet die FDP, Inbegriff einer Logen- und Deep-State Partei, zeigt sich nun angewidert und fordert die Ausweisung des US-Statthalters. Nicht die "Selbstachtung" ist das Problem, welches die FDP irritiert, sondern, daß ein Trump-Mann sich ungeschminkt so verhält, wie es seit 1945 der Realität hinsichtlich der "Souveränität" der BRD entspricht - nur eben im öffentlichen Kommando-Ton und nicht geflüstert durch Merkels Handy. TQM

 

Syrien   Nato   EUDSR

12:38 | anti-spiegel: Syrien lehnt westliche Hilfe ab und fordert Entschädigung für Schäden durch Nato-Bomben

In der EU wird derzeit diskutiert, wie man Syrien finanziell beim Aufbau unterstützen kann, ohne Assad zu stärken. Was nicht berichtet wird ist, dass Syrien diese Hilfen ablehnt und stattdessen Entschädigung für Kriegsschäden fordert, die die Bombardierungen des Westens im Land angerichtet haben.

Kommentar der Einsenderin
Zynischer, verlogener und die Tatsachen verdrehend kann die Situation um Syrien nicht beschrieben werden, wie es der Autor Richard Herzinger in der Welt getan hat. Mit einem Selbstverständnis spricht er den Syrern die Herrschaft über ihr eigenes Land ab und beklagt sich, dass Europa in die Finanzierung Aufbau des Landes für die Schäden durch Bomben durch die NATO mit einbezogen werden soll. Beschämend, dass es solche Hetzer gibt und die Welt ihnen eine Plattform bietet.

Saudi Arabien

08:12 | PressTV: MbS absent from key meetings, stripped of some financial powers: Report

Seit ca. 14 Tagen wurde MBS bei hohen diplomatischen Anlässen nicht mehr gesehen, ebenfalls erschien er nicht mehr in der Presse zu den Berichten über Unterredungen mit Lawrow, dem libanesischem Premier, den Botschaftern Indiens und Pakistans.  Laut "Guardian" war König Salman schon vergrämt über die Tötung Khashoggis, aber der Graben vertiefte sich dramatisch, als nur Stunden nachdem König Salman zu einem Staatsbesuch nach Ägypten abreiste, MBS die Gelegenheit nutzte und eine Botschafterin für den Posten in Washington ernannte und seinen vollen Bruder Khalid bin Salman zum Verteidigungsminister bestellte. 

Als ob MBS nicht ausreichend Feinde in der Familie hätte, desavouiert er nun ausgerechnet seinen Vater, König Salman, und trifft zu dessen Lebzeiten kontroversielle Entscheidungen hinter dessen Rücken. MBS riskiert damit eine "Testamentsänderung" seitens seines Vaters. In Anbetracht seiner Feinde könnte diese Änderung und Degradierung die Hyänen wecken und sein Todesurteil bedeuten.  TQM

 

18.03.2019

19:43 | anti-spiegel: Syrien lehnt westliche Hilfe ab und fordert Entschädigung für Schäden durch Nato-Bomben

„Die Kriegsverbrechen, die die Koalition unter Führung der USA in Syrien begangen hat, die zum Tod von Zivilisten und zur Zerstörung ziviler Infrastruktur geführt haben, sind eine Schande für die falschen westlichen Demokratien. (…) Die Terrorbanden, denen sie finanzielle und militärische Hilfe geleistet haben, waren eine Waffe bei der aggressiven Verschwörung mit dem Ziel, ein Blutvergießen zu entfesseln und Syrien und andere Staaten der Region zu schwächen.“

Gut so! Assad handelt richtig, wenn er jetzt keine westliche Hilfe ins Land lässt. Ein Land zuerst zu destablisieren und sich dann als Samariter aufspielen zu wollen, ist der Gipfel der Heuchelei! AM 

 

17.03.2019

Ukraine

14:37 | anti-spiegel: Präsidentschaftswahl in Kiew – Das russische Fernsehen über das Ausmaß der vorbereiteten Wahlfälschungen

Die russische Sendung „Nachrichten der Woche“ hat am Sonntag wieder ausführlich über den schmutzigen Wahlkampf in der Ukraine berichtet. Sie fasst dabei seit Wochen die neuesten Entwicklungen, die man auch in den ukrainischen Medien verfolgen kann, gut zusammen. Das Ergebnis ist ein Blick in den Abgrund eines schmutzigen Wahlkampfes, in dem Wahlbetrug, Bestechung, Drohungen und Korruptionsskandale die Themen beherrschen. Ich habe den Beitrag übersetzt.

China   Russland

13:50 I TQM: Der Ausweg - die Krim gehört zu China!

Der Leiter der chinesischen Gemeinde auf der Krim kündigte an, daß chinesische Geschäftsleute gedenken, die Krim in die Seidenstrasse zu integrieren. 

Pech für Europa! Brav hat die BRD die Siemens Turbinen von der Krim weggemobbt, Europa verliert Milliarden am russischen Markt, während es seit Jahrzehnten die Failed States Bosnien, Kosvo und die korrupten Warlords und Ortskaiser in der Ukraine mit Geld vollstopft. Die Selbstkastration des "Europäischen Wertesystems"  führt in der Verbotenen Stadt zu einem gebotenem Lächeln! TQM

Georgien   Nato

12:41 I Sputnik: Großes Nato-Georgien-Manöver bei Tiflis gestartet

Das Manöver NATO-GEO EXERCISE ist demnach vom 18. bis zum 29. März geplant. Die offizielle Eröffnungszeremonie hat Medienberichten zufolge bereits stattgefunden. Daran sollen sich circa 350 Militärs aus 24 Ländern beteiligen.
In Georgien erwarte man, dass der Nato-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, die Militärübungen beobachten wird.
Ziel des Manövers sei es, die Verträglichkeit der Streitkräfte der  und der Partnerländer zu erhöhen und die Möglichkeiten der Kontrolle der georgischen Streitkräfte zu verstärken.
Am diesjährigen Manöver nehmen laut dem Verteidigungsministerium des Landes auch internationale humanitäre Organisationen teil: das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die Hauptabteilung Friedenssicherungseinsätze und die Weltgesundheitsorganisation.

Was machen die USA in der "russischen Hemisphäre"? Ist das die geographische Auslegung der "Monroe-Doktrin" des Bolton? Was, wenn Russland Manöver in Nicaragua und Venezuela abhielte? Was hat das "Internationale Rote Kreuz" dabei zu suchen? Ist die WHO ein NATO-Impfstoff??? TQM

Syrien   Tuerkei   USA

09:40 I TQM in Ergänzung zu b.com 7:40: ...unkontrollierte Kernschmelze in der "Westlichen Wertegemeinschaft"?!

Der ORF und andere Medien weisen den Bericht über 1000 verbleibende US-Soldaten zurück: Die USA haben einen Medienbericht entschieden zurückgewiesen, wonach fast tausend US-Soldaten in Syrien stationiert bleiben sollen. „Die Behauptung in einer wichtigen US-Zeitung, wonach die US-Armee plant, knapp tausend US-Soldaten in Syrien zu belassen, ist faktisch inkorrekt“, sagte Generalstabschef Joseph Dunford gestern (Ortszeit). Es gebe keine Änderung an den bisherigen Plänen von US-Präsident Donald Trump.  Dunford sagte lediglich, die USA wollten sich weiterhin eng mit dem türkischen Generalstab „hinsichtlich türkischer Sicherheitsinteressen entlang der türkisch-syrischen Grenze“ abstimmen. Auch stimme sich Washington weiter mit anderen Mitgliedern der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ab.
Aber was heißt dies nun wieder? Das Chaos der US-Außenpolitik ist ungeheuerlich. Das Deep State Organ "Wall Street Journal" vermeldete den Verbleib von 1000 US-Soldaten mitsamt aller "Grausamkeiten" gegenüber Erdogan, Dunford "dementiert entscheiden", aber krypitsch. Der Artikel sei, laut Dunford "faktisch inkorrekt" - aber praktisch zutreffend? Oder auch nicht? Oder doch? Muß man einen "Börsen-Chart" für die US-Außenpolitik einrichten, enen Live-Ticker für geo-strategische Fragen? Klar ist derzeit, daß es keine Linie gibt, sondern Linien, die einander durchkreuzen, eine unfassbare Schwäche der laut Eigendefinition "einzigen Supermacht", die in sich blockiert ist, ähnlich wie das politische Gefüge in Großbritannien. Ein helller und gefährlicher Wahnsinn, den man in der Kernenergie als "unkontrollierte Kernschmelze" bezeichnet!

 

Syrien   Russland

08:50 | welt: Wie Putin und Assad den Westen erpressen wollen

Während vor wenigen Tagen in Brüssel die internationale Geberkonferenz für Syrien tagte, setzte das Assad-Regime mit seinen Schutzmächten Russland und Iran den Krieg gegen die syrische Zivilbevölkerung mit unverminderter Brutalität fort. In der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes, der letzten verbliebenen Bastion der Anti-Assad-Opposition, wiederholt sich das Grauen, das man von Aleppo und zahlreichen anderen Kriegsschauplätzen in Syrien kennt.

Kommentar des Einsenders
Hetzer, absolut ekelerregender Artikel.

Syrien   Tuerkei   USA

07:40 I TQM: US-Besatzung bloß "ein Hauch von Nichts"?

Während die BBC fünf Jahre nach Wiedereintritt der Krim in die Russische Föderation, sich über russische Elite-Soldaten und deren Präsenz auf der Krim empört - obwohl Russland ein aufrechtes Truppenstationierungsabkommen auf der Krim mit der Ukraine hatte (Sewastopol, etc.), berichtet die "Jerusalem Post" darüber, daß nun 1000 US-Soldaten in Syrien bleiben." Also, kein Abzug der illegalen US-Okkupation, wie ihn Trump ankündigte, keine 200 Rest-Truppen, keine 400 wie später berichtet, sondern 1000. Wer weiß wieviele Söldner hinzukommen. Verteidigungsminister Matthis trat wegen der Trump-Ankündigung zurück, IS-Sondergesandter Brett McGurk ebenso, während Lindsey Graham bei Trump intervenierte, doch zu bleiben. Die USA wollten sich mit Europäern in die "Sicherheitszone" entlang der türkischen Grenze zurückziehen, Erdogan stimmt jedoch einer Sicherheitszone nur unter türkischer Kontrolle zu, so wie es ihm Trump telefonisch zuvor gewährte. 
Die USA wollen 40.000 lokale (SDF/YPG) Kämpfer ausbilden, angeblich um die "ISIS-Schläferzellen" zu beobachten. Die Europäer fanden sich nicht dazu bereit 1600 Soldaten nach Ost-Syrien zu entsenden um den US-Abgang zu kompensieren. Vielmehr hat jedoch laut "Jerusalem Post" Trump die "Gefahr des Iran" erkannt. Seine Idee nach einem Abzug aus Syrien jederzeit vom Irak aus Einsätze in Syrien durchführen zu können scheitert an den Absichten irakischer Politiker, die US-Truppen aus dem Irak zu vertreiben.
Die klaren Aussagen der Iraker während des Staatsbesuchs Rouhanis lautete, daß der Irak keine fremden Truppeneinsätze von seinem Boden aus gegen jedwede Nachbarstaaten tolerieren werde. Dies war nicht nur eine Ansage in Richtung Iran, sondern besonders in Richtung Syrien.
Erdogan steht auf voller Linie begossen da. Die USA entwaffnen nicht die kurdischen Milizen, sondern trainieren und erweitern sie. Noch dazu direkt an die türkischen Grenze verlegt, sind sie eine inakzeptable Bedrohung der Türkei. Trump versucht für die reduzierte US-Präsenz und den Unterhalt der Kurden Milliarden Dollar aufzutreiben. Wer wird das bezahlen? Wunschkandidat Saudi, ein Großfinanzier der arabisch-sunnnitschen Terroristen, ist nicht gerade der ideale Kandidat Kurden zu finanzieren, die im Irak jahrelang Araber vertrieben und ermordeten - zumindest optisch wäre dies recht unglücklich. Es käme zudem einer unmittelbaren Kampfansage Saudis an die Türkei gleich. Im Zweifelsfall wird die Türkei, die eine direkte Konfrontation mit den US-Truppen scheut, lieber mit Damaskus paktieren, als bewaffnete Kurden an der Grenze zu haben. Der Riss zwischen den USA und der Türkei vertieft sich zu einem tiefen Graben. 

 

Israel   Palestina

19:05 | skb: Während Christchurch-False Flag: Israel bombt hunderte Muslime in den Tod – Presse schweigt

Eine einmalige Doppelmoral seitens der Mainsreampresse ereignete sich am gestrigen Tag. Während des Drehbuch reifen Christchurch-Massakers, welches offenkundig den Rechten in die Schuhe geschoben werden soll, bombte Israel Gaza in eine Art neuzeitliche Feuerhölle und ermordete kaltschnäuzig vermutlich hunderte Muslime.

08:46 | amerika21: Ex-Präsident Martinelli in Panama vor Gericht

Seit dem 13. März sitzt der 67-jährige Ex-Präsident von Panama, Ricardo Martinelli (2009‒2014), auf der Anklagebank. Die Justiz wirft dem Besitzer einer Supermarktkette vor, während seiner Präsidentschaft Politiker, Aktivisten sozialer Bewegungen, Unternehmer und Journalisten auf Staatskosten illegal abgehört und zahlreiche Unterschlagungen begangen zu haben.

16.03.2019

USA   + OPEC

16:45 I RT: 'Severe unintended consequences': OPEC threatens to kill US shale

Sollten die USA das NOPEC-Gesetz beschließen (No Oil Producing and Export Cartels Act) wird laut Ölminister der VAE, Suhail al-Mazrouei, die OPEC auf voller Kapazität produzieren. Dies führt dann zu einem Preisverfall, der wiederum das amerikanische Fracking-Öl killt. 

Ein spannendes Szenario. Wird Polen aus politischen Gründen der letzte US-Ölkunde??? TQM

 

Argentinien   China

16:36 I PressTV: US angry as China plans nuclear deal with Argentina

Laut Reuters plant eine chinesische Delegation diesen Monat Argentinien zu besuchen und ein 8 Mrd USD Kernkraftwerk zu unterzeichnen. Die USA zeigen sich verärgert. China wird die Finanzierung des Projekts übernehmen.

China baut im "rechten" Argentinien ein Kernkraftwerk und saniert mit Russland das Stromnetz Venezuelas, während die Amerikaner offenbar nur mehr auf Sabotage, statt Montage sind. Besorgt sind sie jedoch um die Energiesicherheit Europas. TQM

 

Algerien 

14:13 | Epoch Times: Proteste in Algerien: „Wir wollten Wahlen ohne Bouteflika, und nun haben wir Bouteflika ohne Wahlen“

Es war die erste Freitags-Kundgebung seit Bouteflikas Ankündigung vom Montag, auf die Kandidatur für eine fünfte Amtszeit zu verzichten. Damit konnte der Präsident die Demonstranten aber nicht besänftigen. Besonders verärgert waren viele von ihnen über Bouteflikas Entscheidung, die für Mitte April geplante Wahl auf unbestimmte Zeit zu verschieben und selbst im Amt zu bleiben, bis ein politischer Übergangsprozess abgeschlossen ist.

Algerien war Anfang der 2010er das Land, in dem sich Nordafrikaexperten einen ersten Ausbruch von Massenprotesten erwarteten. Während des Arabischen Frühlings blieb es dort ruhig. Man darf gespannt sein, was genau hinter den dortigen Protesten steckt. AM 

Venezuela Deutschland

13:35 | jouwatch: EIL-MELDUNG: Billy Six ist frei!

Die Eltern Edward und Ute Six schrieben auf Facebook: „Das Zivilgericht hat unseren Sohn und deutschen Journalisten Billy Six nach 119 Tagen in Isolationshaft freigesprochen!!!
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Helfern, dass wir die Befreiung auch OHNE deutsche Regierung und sogar trotz intensiver Gegenarbeit der deutschen Botschaft in Caracas, des Auswärtigen Amtes und des Außenministers Heiko Maas freibekommen haben. Es gibt zum Glück auf der Welt noch viele Menschen, die sich gegen die dunkle Welt der Intrigen, Rechtsbeugung, unterlassenen Hilfeleistung und der Willkür von Regierungen und Behörden stemmen und der Gerechtigkeit und Freiheit letztlich zum Sieg verhelfen.
Die deutsche Regierung, insbesondere der Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Caracas werden sich noch für die 119 Tage Isolationshaft von Billy Six zu verantworten haben!“

Offensichtlich hat die deutsche Regierung sich für eine längere Haft von Six ausgesprochen. Man kann ihn nur zur Freilassung gratulieren und hoffen, dass er sich ab jetzt an die Gesetze Venezuelas halten wird! AM 

Russland   Venezuela   USA

10:06 | anti-spiegel: Das russische Außenministerium über den Stromausfall in Venezuela

Bei der wöchentlichen Pressekonferenz des russischen Außenministeriums war am Freitag Venezuela wieder ein großes Thema. Russland beschuldigt die USA für den großen Stromausfall verantwortlich zu sein und begründet seine Position auch. Ich habe diese offizielle Erklärung des russischen Außenministeriums übersetzt.

USA   Iran   Grossbritannien   Russland

09:15 | PressTV: US officials offered Iranian engineer cash to take down Tehran’s power grid: Report

Die Nahost-Kommentatorin und ehemalige Angehörige der Oxford Universität, Sharmin Narwani, erklärte, daß ein befreundeter US-Ingenieur mit iranischer Abstammung im Jahr 2009, nach den Wahlen im Iran von US-Beamten 250.000 USD angeboten bekam, um das Stromnetz in Teheran zu sabotieren. Er sollte dabei einen speziellen Code bei seiner Reise in das iranische Netz einspeisen. Dieser hätte zu einem Blackout des Stromsteuerungssystems geführt. Sie brauchten jemanden, der physisch diesen Akt durchführte, da sie offenbar keine Möglichkeit von auswärts hatten, doch der Ingenieur weigerte sich und vertraute sich ihr an. Jetzt, nach den Vorfällen in Venezuela, beschloß Narwani, diesen Vorfall öffentlich zu machen. 
Im Jahr 2016 publizierte die NYT den Plan "Nitro Zeus", der dazu bestimmt war, durch Cyber-Attacken, das Strom-, Kommunikations- und Verteidigungsnetz des Iran lahmzulegen. Wären die Atom-Verhandlungen mit dem Iran gescheitert, erwog Obama die Aktion ernsthaft durchzuführen. 

General-No-Electric - Briten und Amerikaner instruieren die Welt sich vor Cyber-Attacken zu schützen, werfen den Chinesen und Russen vor, sich in kritische Infrastruktur zu setzen, Stichwort Huawei, Kaspersky-Lab, etc.
Laut Sunday Times, führten britische Verteidigungsbeamte Cyber-Kriegspläne durch, um im Bedarfsfall in "Moskau das Licht abzuschalten". Ähnliche Erwägungen, diverser Cyber-Attacken soll Obama gegen Russland und deren "Einmischung im US-Wahlkampf" erwogen haben. Laut "Politico", hätten die USA (NSA) dabei etwa das Kommunikationsnetz der russischen Regierung lahmgelegt. Abgesehen davon, daß Russland sich dessen seit Jahren bewußt ist und sich weitestgehend digital in der kritischen Infrastruktur abgeschottet hat, erklärt dies, warum in Russland in den letzten Monaten eine kontroversielle Diskussion geführt wurde, ob Russland vom weltweiten Internet abgetrennt werden könnte, oder sich im Angriffsfall abtrennen muß. Putin selber veranlasste Tests durchzuführen, um im Notfall einen "eisernen, digitalen Vorhang aufzuziehen" und Russland dabei in ein Intranet zu versetzen. Putin, der Staatenlenker mit Über- und Weitblick weiß warum... TQM

 

15.03.2019

Israel   Iran

18:46 I TQM:  Iranphone

Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet verriet über "Kanal 12",  daß der iranische Nachrichtendienst das Handy von Benny Gantz knackte und sämtliche Inhalte kopierte.  Gantz war Generalstabschef der IDF von 2011-2015. Er tritt bei den nahenden israelischen Wahlen mit einer eigenen Partei an und liegt den Umfragen nach auf Platz 2 hinter Netanjahu.
Gantz steht für einen harten, militärischen, zionistischen Staat, ist aber gesellschafts- und wirtschaftspolitisch liberaler, als der Likud. Gantz, gegen den derzeit mit diversem "#Me too"-Dreck geworfen wird, hat offenbar auch besondere "Freunde" im Shin Bet.
So wurde er sogar von Journalisten gefragt, ob die ihm nachgesagte, außereheliche Affäre auf dem Mobiltelefon abgespeichert war. Er meinte daraufhin, daß der Staat Israel wichtiger sei, als dieser Unfug.
Denn ausgerechnet mit iranischen Fähigkeiten den Premierminister-Kandidaten öffentlich zu verknüpfen, entspricht nicht gerade den verschwiegenen Gepflogheiten der israelischen Top-Geheimdienste. Eher, daß die lokalen Dienste sein Telefon anzapften, Inhalte vor den Wahlen leaken und den Iran diese schlüpfrige Gemeinheit in die Schuhe schieben. Da hat es Merkel wesentlich besser. In ihrem Handy sitzt nur die NSA und selbst eine prickelnde "inner-eheliche Affäre", scheint ihren Mundwinkeln nach, ausgeschlossen!

USA

18:20 I Sputnik: „Unsere großartige Nation“: USA bestrafen nun auch das Weltstrafgericht

Die US-Regierung wird laut Außenminister Mike Pompeo nicht länger dulden, dass der Internationale Strafgerichtshof (ICC) zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen amerikanischer Soldaten in Afghanistan ermittelt: Die Vereinigten Staaten verhängen ab sofort Sanktionen gegen alle Vertreter des Den Haager Gremiums, die an solchen Ermittlungen beteiligt sind. 
„Wir sind entschlossen, das amerikanische und das verbündete militärische und zivile Personal davor zu schützen, in Angst zu leben, dass sie wegen Aktionen zur Verteidigung unserer großartigen Nation einer ungerechten Strafverfolgung ausgesetzt werden", so der amerikanische Außenminister laut „The Washington Post“.

Bravo! Völlig richtig! Gleiches Recht für alle! Die EU und der US-Deep-State können sich nun ihr Polit-Tribunal ans Abstellgleis, oder sonst wohin schieben! TQM

18:11 | sputnik: Pentagon hält am präventiven Nuklearangriff fest

Washington darf laut dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, die Politik eines präventiven Nuklearangriffs nicht aufgeben, da eine solche Option den Gegner dazu zwingt, ausgewogene Entscheidungen zu treffen.

(Der Geist) McCain(s) lebt noch! TB

19:28 | Die Leseratte ergänzt
Vielleicht sollten die USA nicht ganz so optimistisch sein mit ihrer Drohung eines nuklaren Präventivschlages. Die Amis glauben nämlich, dass ein Atomkrieg auf fremden Boden begrenzt bliebe. Ob er das wirklich bleibt, entscheidet dann aber Russland - und welches Interesse sollten sie daran haben? Putin hat kürzlich schon mal darauf hingewiesen, dass russische Waffen heute die USA erreichen können. Eine unverhohlene Drohung, dass die Antwort auf einen solchen Schlag doch bis "nach Hause" reichen könnte.
Wäre vielleicht sogar ganz hilfreich bezüglich des Rückhalts in der US-Bevölkerung. Der Vietnam-Krieg wurde letztlich beendet, weil die Stimmung in den USA gekippt ist. Wie sähe die wohl aus, wenn sie realisieren, dass sie nicht mehr unangreifbar sind und ihre Regierung den Krieg ins eigene Land geholt hat?
https://de.sputniknews.com/politik/20190315324341479-atomkrieg-stuetzpunkte-usa-europa/

Usbekistan   Grossbritannien

09:10 I TQM: Von Salisbury nach Samarkand

Wie Sputnik bereits gestern berichtete, greift GB mit NATO-Fachleuten nach Usbekistan, wo ausgerechnet sie vor Hybridkriegen warnen:  Nach seinen Angaben haben Dozenten von der Königlichen Militärakademie Großbritanniens bei ihrem Besuch in Usbekistan eine Serie von Vorlesungen über den Kampf gegen moderne Herausforderungen und Bedrohungen gehalten. Im Rahmen des gemeinsamen Trainings sei die Videokonferenzverbindung mit der vereinten Nato-Kommandoführung im niederländischen Brunssum hergestellt worden. Die Seiten hätten Pläne für nächste Besuche von Nato-Fachleuten in Usbekistan besprochen, hieß es. 
2012, unter Präsident Karimov trat Usbekistan endgültig aus dem russischen Verteidigungsbündnis OVKS aus. Gleichzeitig erließ es das Verbot ausländischer Militärbasen aus seinem Territorium. Anfang März tagte der "Usbekisch-Britische Handels Rat" in Taschkent - und schon gibt es "kostenlos" und unverbindlich die NATO-Giftspritze per Konferenzschaltung.  Unter Außenminister Jack Straw (2001-2006) soll der MI-6 bereits an Folterungen in Uzbekistan beteiligt gewesen sein, worüber ein Untersuchungsausschuss im britischen Parlament ermittelt.
Russland seinerseits bemüht sich um eine zweite Militärbasis in Kirgistan, nahe dem usbekischen-kirgisischen Ferganatal, nicht nur weil dort ein Eisenbahnknotenpunkt der Seidenstrasse entsteht, sondern auch weil das Ferganatal ein Hotspot des islamistischen Einzugs nach Zentralasien ist, besonders in Folge des US-Abzugs aus Afghanistan. 
Diese Maßnahme ist auch dahingehend von Bedeutung, da der neue usbekische Präsident Shavkat Mirziyaev erstmals usbekische Truppen Anfang 2019  in die USA zur Übung "Southern Strikes" entsandte.
Das Ferganatal, das grenzübergreifend zwischen Usbekistan und Kirgistan verläuft war 1990, 2005 und 2010 umkämpftes Gebiet mit Aufständen und Vertreibungen, wo schließlich 100-300.000 Usbeken aus dem kirgischen Teil nach Usbekistan flohen. Die an Kohle, Eisen und Schwefel reiche Bergbau-Region ist nicht nur von strategischer, sondern auch von wirtschaftlicher und geographischer Bedeutung und scheint nun wieder in den Focus angelsächsischer Gelüste auf usbekischer Seite zu führen.
Die Briten, die bereits bei den Bergbauarbeiter-Aufständen auf kirigischer Seite ihre Finger im Spiel hatten, setzen dabei über Think-Thanks wie Chatham House und NATO-"Intelligence" auf die "Soft-Schiene" der Infiltration, während die Amerikaner auf die direkte militärische Einflußnahme schielen um sich ins Tornado-Auge Zentralasiens zu setzen. Lawrow bereitet eine diplomatische Offensive in Zentralasien vor, die in geplanten Staatsbesuchen Putins münden werden.
Die Briten, die Nowitschok Giftflaschen im Park von Salisbury vorfanden, jener Giftstoff der im post-sowjeitschen Usbekistan zwischen 1991-93 getestet wurde, scheinen nun also das "Gift" zurücktragen zu wollen - holten sie es auch von dort? 

USA Russland

06:18 | rt: US-Außenminister Mike Pompeo hält russische Gasexporte für "böse" (Video)

"Die USA eportieren nicht nur ameriknaische Energie, wir exportieren unser wirtschaftliches Wertesystem an unsere Freunde und Partner." Das sagt US-Außenminister Mike Pompeo. Andere Staaten nutzten ihre Energieexporte dagegen für "böse Zwecke".

Ein rund 4-minütiger Beitrag, durchaus mit Witz! Allerdings stammt dieser auch von der englischsprachigen Ausgabe der RT. Die deutsche macht eher einen durchwegs ironiefreien Eindruck. HP

14.03.2019

USA  EU

19:55 I Sputnik: USA verlegen strategische Bomber nach Europa

Die USA haben drei strategische Bomber B-52H Stratofortress, die mit Atomwaffen bestückt werden können, nach Europa verlegt. Darüber berichten russische Medien unter Hinweis auf die Angaben westlicher Flugdienste.


Israel   Tuerkei

18:27 I TQM: Multilaterale Tiefenbohrung

"Hey  Netanjahu, benimm Dich. Du bist ein Tyrann, der  siebenjährige palästinensiche Kinder massakrierte", sagte Erdogan vor Anhängern in Ankara. 
Die Schlagabtausch der Worte zwischen Netanjahu und Erdogan eskaliert also weiter. Dem sehr interessanten Leserkommentar von heute 13:37 vor Augen, stellt natürlich auch diese Tirade eine weitere persönliche Attacke dar, aber zu den gestrigen Ausführungen meinerseits möchte ich dennoch an dieser Stelle zu bedenken geben, daß nicht alles auf die aktuellen Akteure, oder auf Fragen der Energie beruht. Erdogan saß 1999 wegen "Schürens religiösen Hasses" selber 10 Monate in Haft. Er kennt also türkische Gefängnisse von innen. Die türkische, politische Landschaft hat sich in diesen 20 Jahren fundamental gewandelt, so auch die türkische Gesellschaft und die Nachbarschaft, bzw. die Machtverhältnisse vor Ort, die der Regional- und "Schutzmächte. Fast nichts ist nach 20 Jahren so wie es war. Und das gilt auch für Israel. 1999 regierte Ehud Barak in Israel ein "Erzfeind" des Netanjahu, Bill Clinton war im selben Jahr US-Präsident.
2019 ist nach dem Sturz Saddams, nach dem Arab Spring, nach der russischen Intervention in Syrien, nach der Wahl Trumps, mit dem Aufstieg Chinas eigentlich alles anders und zwar viel tiefer, als nur durch die bestimmenden Akteure artikuliert. Natürlich sind Öl- und Gas bestimmende Faktoren, aber bei dem persisch-irakisch-türkisch-syrisch-libanesischen Korridor ist ein Wirtschafts- und politischer Raum im Entstehen, der nicht primär eine Pipeline Route bilden soll, sondern einen vertieften Wirtschaftsraum, der von Bildung, Wasser, Landwirtschaft, Eisenbahn, Straßen-, Bank- und Kommunikationsnetz, praktisch alle Bereiche erfasst. Genau das ist ja das "Gefährliche" aus israelischer Sicht, daß sich der Iran nicht nur mit ein paar Millizen blicken läßt, sondern tiefe Wurzeln schlägt, wie die Jerusalem Post Anfang Februar berichtete - und auf b.com ausgeführt wurde. 
Der Iran wird aufgrund der massiven chinesischen Investitionen und dem Rückzug der Europäer aus Pars 2  - wodurch der Iran jetzt eben Katar als Gasproduzent überholte - seinen Energieexport sowieso nach Osten verschieben: Gas vor allem nach China, eventuell eine Gaspipeline nach Pakistan, Öl nach China und Indien. Für den Iran ist also eine Energieroute nach Europa nicht mehr Thema, so wie es bei Nabucco von den Amerikanern geplant war, wo Aserbaidschan und ein geputschter Iran via der Türkei den Russen Paroli hätten bieten sollen. Die Türkei hängt an Turkish Stream/Russland, Aserbaidschan ist eingefangen, der Iran blickt nach Ost-/Fernost und Katar verkauft an alle, ist aber außer für GB in Europa uninteressant, da Flüssiggas nicht mit russischem Pipeline-Gas konkurrieren kann, außer mit "polnischem Taschenrechner", der Marke Texas Instruments kalkuliert!
In Syrien errichtet der Iran mit Russland die Elektrizitätswerke, die syrische Ölförderung befindet sich überwiegend im US-belagerten Teil und daher wird Syrien noch lange an der Gazpromnadel hängen, die über das Schwarze Meer Syrien versorgt. Teilweise zwar auch aus dem Iran, aber schauen wir mal, ob die Israelis ihre Drohung wahrmachen und etwa im Suezkanal/Rotem Meer/Mittelmeer iranische Tanker "abfangen". Jedenfalls ist Syrien langfristig kein Öl-Exporteur, der Libanon sowieso nicht, die Türkei als "neue Ukraine" wichtiger Transit- und Knotenpunkt für irakisches Öl aus Kirkuk (das die Amerikaner mit ihren Kurden auch nicht unter Kontrolle brachten) und russisches Pipeline Gas Richtung Balkan/Südeuropa, als South Stream Ersatz.  Somit spielt also in Richtung Europa nur die Türkei und der Irak eine wesentliche Rolle auf der (vereinfacht gesagt) pro-russichen Energie-Achse.
Der Wirtschaftsraum gesamt betrachtet ist jedoch wesentlich umfangreicher. Die türkischen Firmen aus dem Bausektor, Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrik und Elektronik, Lebensmittel- und Agrartechnik finden im Iran, Irak und Katar wichtige Ersatzmärkte zu Saudi, das in offener Feindposition ist. Die iranischen Firmen mit billigen, recht gut ausgebildeten Arbeitskräften bedienen den türkischen und syrischen Markt, die Türkei verkauft zudem fast sämtliche Konsumwaren, großteils als Transitland an den Iran, der sanktionsfrei in Gold und Öl bezahlt und auf den klassischen, Multi-Milliarden Umschlagplatz Dubai zusehends verzichtet.
Katar kauft verstärkt Lebensmittel aus dem gegenüberliegenden Iran und Waren und Militärtechnik aus der Türkei und bezahlt mit Milliardenkrediten wie beim letztjährigen Lira-Absturz für die türkische Militärpräsenz in Doha - damit die Saudis auch längerfristig keine Invasion wagen.
Als letztes, demonstrativ sichtbar gemacht, wurde die immense Vertiefung zwischen den neuen Erzfreunden Irak und Iran. Die Konsequenzen daraus sind noch gar nicht absehbar, aber dermaßen umfassend, daß der Irak wesentlich "iranischer" wird, als der Libanon. Bis auf die west-irakische Al-Anbar Provinz mit ihren 90% Sunniten und der Region um Tikrit, wird der Irak politisch  mehr an die Hisbollah Hochburg des Bekaa Ebene erinnern. Die Sunniten steigen weiter ab, ihr einziges Ventil bleibt das arme, überfüllte Jordanien, sobald Syrien sein Staatsgebiet östlich des Euphrat wieder in Händen hat - und auch dort sind sie nicht willkommen, nicht einmal in der unwirtlichen Wüstenlandschaft um Deir-Es-Zor. Und gleich daneben liegen nördlich die Kurden, die keiner mag und die keinen mögen.
All diese Szenarien, die schon einige Zeit im Gange sind und mit dem russich-iranischen Hinauswurf der pro-westlichen IS-Terroristen aus der Region und deren einhergehenden Stabilisierung ermöglicht wurden, schreiten rasant voran. Zu stoppen wären sie nicht durch andere Personen an der Spitze, sondern durch einen konzertierten "Multiple Regime-Change" in Ankara, Damaskus und Teheran. In Damaskus und Ankara ist die "Westliche Tätergemeinschaft" bereits gescheitert, an Teheran scheitert sie so dramatisch, daß sich Teheran in der Pendelbewegung gleich Bagdad mit einkassiert. Well done!

 

Deutschland Russland

12:00 | RT: Deutsche Bahn macht mobil: Im Auftrag der Bundeswehr werden schwere Rüstungsgüter gen Osten verlegt

Zu Jahresbeginn unterstrichen deutsche Leitmedien die Notwendigkeit militärischer Aufrüstung gegen Russland. Unerwähnt bleibt ein zwischen der Bundeswehr und der DB Cargo AG geschlossener Vertrag zwecks schneller Verlegung schwerer Rüstungsgüter an die russische Grenze.
Während die Speerspitze der "seriösen Medien" – darunter Süddeutsche Zeitung (SZ), Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und Spiegel – zu Jahresbeginn viel zur zunehmenden Unsicherheit und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Aufrüstung geschrieben haben, ist über die offenkundige Mobilmachung im Osten in diesen Blättern wenig zu lesen.

Jetzt muss die Bundeswehr nur noch fleißig ins eigene Gerät und die Moral der Truppe investieren, damit Barbarossa 2.0 nicht an Gleichbehandlungsverordnungen scheitert! AM 

Syrien   EU

08:03 I Voltairenet: Der IStGH sollte die Entscheidung des Sicherheitsrates brechen und Baschar Al-Assad anschuldigen

Man hielt für unmöglich, dass der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) Syrer aburteilt, seitdem Russland und China ihr Veto gegen eine westliche UN-Resolution in diesem Sinne eingelegt haben. Aber doch: ein juristischer Trick sollte ermöglichen, die Entscheidung des Sicherheitsrates zu umgehen. Das Gericht hofft Präsident Baschar Al-Assad zu verurteilen, nicht für die Ermordung von Rafik Hariri (dieser Schwindel ist im Sande verlaufen), sondern wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".Im September 2012 hatte das US-Aussenministerium, nach einer Idee von Botschafter, Jeffrey Feltman, der Stellvetretender Aussenminister geworden war, einen Verein geschaffen, das Syria Justice and Accountability Centre (SJAC), das mit dem Sammeln von Beweisen für Verbrechen der syrischen Regierung beauftragt war. Er finanziert es in Höhe von 5 Millionen Dollar pro Jahr, der Rest sollte von den "Freunden Syriens" kommen, besonders von Marokko. Zwei Jahre später verzichtete Washington auf dieses Werkzeug. Aber Botschafter Jeffrey Feltman, jetzt Direktor für politische Angelegenheiten der Vereinten Nationen, startet das SJAC aufs Neue, diesmal aber mit EU-Mitteln.
Auch wenn sein Generalstaatsanwalt ein korrupter Verbrecher ist, gibt es bei dem IStGH keine Kontrolle. Das Gericht ist ausschließlich im Dienst derjenigen, die dafür zahlen: die Europäische Union.
In der Vergangenheit betrachtete man den Krieg als ein Mittel, um zu erobern oder sich zu verteidigen. Heute hingegen gibt man vor zu denken, dass er eine rechtswidrige Tätigkeit an sich ist, auch als Selbstverteidigung. Also, jener der ihn beschliesst, darf ihn nicht erklären, sondern im Nachhinein beweisen, dass, wenn er dieses Verbrechen begeht, er das Gute verteidigte. Was der Sieger immer behaupten kann.

Die Hintergründe und die Entwicklungen dieses Komplotts erschließen sich erst so richtig denjenigen, die sich den ganzen Artikel zu Gemüte führen. Dabei hat John Bolton den IStGH vor 5 Monaten noch als illegitim bezeichnet und den Richtern und Staatsanwälten mit Sanktionen gedroht, falls sie gegen US-Soldaten und deren Kriegsverbrechen ermitteln.
Gut, die Rolle haben jetzt Briten und die EU übernommen, der US-Deep State mischt aus der zweiten Reihe mit. TQM

Russland  Syrien

06:32 | rt: Russische Kampfjets zerstören Munitionslager von Terroristen im syrischen Idlib

Die russische Luftwaffe hat ein Lager von Terroristen voll mit Waffen und Munition in der syrischen Provinz Idlib zerstört. Das teilte am Mittwochabend das russische Verteidigungsministerium mit. Nach Angaben der Behörde waren in dem Lager auch Drohnen stationiert. (...) Die heftige Explosion des Munitionslagers war von mehreren Orten aus zu beobachten. Terroristen und ihre Sympathisanten beschuldigten Moskau wieder wegen angeblicher Luftangriffe auf "Krankenhäuser" und "Wohngebiete". Das Ausmaß der Explosionen zeugte aber davon, dass das Ziel der russischen Flugzeuge randvoll mit Munition gewesen sein muß."

Jedes Medium hat seine Agenda. So wundert es auch nicht, dass im ORF, dem österreichischen Staatsorgan der "westlichen Wertegemeinschaft" die Sache ganz anders dargestellt wird. Hier lautet die Überschrift "Mehrere Tote durch russische Luftangriffe in Syrien" und als Quelle wird (wie immer) der britische Geheimdienst die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte angegeben. HP

Israel   Tuerkei

11:37 | Leser-Kommentar zum TQM-Kommentar von gestern 10:48

Etwas spät, aber ich beziehe mich auf die Ausführungen von TQM vom 13.3 / 10 48 h. TQM hat die Situation im Nahen Osten sehr gut beleuchtet. Aber Strategie ist eines, die (gegenwärtige) Realität etwas anderes. Wer auf Strategie macht, denkt langfristiger. D.h. er bedenkt eine Situation, bei der sich erst dann eine eingehaltene Taktik auszahlt.
Die Knackpunkte der von TQM geschilderten Situation ist personenbezogen. (natürlich zwangläufig, wenn man von der Gegenwart ausgeht). Anderseits sind bei personenbezogenen Situationen, bei Ausscheiden derselben, massive Änderungen möglich. Der Grund kann der Tod sein, oder ev. Abwahl (Netanjahu). Interessen, vor allem pekuniärer Art streben danach, kostengünstige Alternativen ins Auge zu fassen und zu behalten. Dies auf längere Sicht.
Wohlverstanden, ich pflichte der Momentaufnahme gemäss TQM zu. Nur, hinter die Projektion für das zukünftige, mache ich Fragezeichen. Denn die Situation auf dem Energiemarkt dürfte länger andauern, als die gegenwärtigen Machtverhältnisse am gegebenen Ort.

13.03.2019

Nordkorea   USA

19:10 | rtdeutsch: Spanische Sicherheitsbehörden: CIA hat nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen

Im Februar wurde die nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen. Die Botschaftsangehörigen wurden gefesselt, geschlagen und verhört. Nun berichtet die Zeitung "El Pais", dass spanische Sicherheitsbehörden von einer Täterschaft der CIA ausgehen.
Beamte der spanischen Polizei und des spanischen Geheimdienstes Centro Nacional de Inteligencia (CNI) gehen davon aus, dass der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) an einem Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid am 22. Februar dieses Jahres beteiligt war. Das berichtet die spanische Zeitung El País.

USA   Venezuela

15:45 I TQM: Auweia - Huawei???

Der Sprecher des chinesischen Außenamtes, Lu Kang, verlautbarte, daß China Venezuela helfen wolle, sein Stromnetz wiederherzustellen. China sei zutiefst besorgt über das alles und hoffe, daß die Behörden Venezuelas die Ursache möglichst rasch aufklären könne. China ist willens technische Hilfestellung zu leisten.
Das ist natürlich eine elektrisierende Einmischung in die US-Blackout-Hemisphäre. Schlimmer als Atomstrom ist nur mehr chinesischer Strom, nachdem der US-Hilfsstrom von den "Oppositionellen" abgefackelt wurde. Wenn dann, noch die Kraftwerkssteuerungselemente von China ausgetauscht werden, ist alles klar! Huawei,  Guaidó, goodbye! Und es werde Licht!

Israel   Tuerkei

10:48 I TQM: Twitterkrieg in der geopolitschen Nahost-Tektonik

Wir hatten hier auf b.com dieser Tage die Diskussion, ob Erdogan mit Trump um die S-400 pokert, ob Erdogan mit dem israelischen off-shore Gas und seiner möglichen Einspeisung über das türkische Festland pokert, etc.
Zweifelsohne versuchte Erdogan dies des öfteren mit den USA, jedoch mußte er die engen Limits des Trump erkennen, den bloßgestellten Autoritätsmangel durch die Deep State Krake, die den "mächtigsten Mann der Welt" als Zirkusbärenvorführten, zwischen "Russia-Gate", Truppenabzug aus Syrien, doch nicht, teilweise, vielleicht doch...
Während jedoch die Chemie zwischen Trump und Erdogan passt, Trump der Dealmaker, der gerne auch so würde und um seinen Handlungsspielraum kämpft, ist Erdogan der uneingeschränkte Sultan der Türkei.
Und so ist Netanjahu, dem die Ermittlungen um seine Gratis-Zigarren bislang nichts wirklich anhaben konnten in seinem Handlungsspielraum mehr dem Erdogan gleich, als Trump. Dies führt jedoch ganz und gar nicht zu einem Ringkampf, der in einem Deal endet, sondern heizt die beiden Alphatiere noch mehr auf. Erdogan ließ über seinen Sprecher Netanjahu ausrichten, daß Israel ein Apartheidstaat sei, der rassistisch 1,6 Mio. Araber diskriminiere. Die Antwort Netanjahus folgte per Twitter auf den Fuß: "Der türkische Diktator Erdogan attackiert die israelische Demokratie, während türkische Richter und Journalisten die Gefängnisse füllen, was für ein Witz!"
Wer also glaubt, daß es hier eine Gesprächsbande zwischen den beiden, daheim populären, Staatslenkern gibt, täuscht sich. Die tiefe Aversion ist jedoch nicht nur historisch bedingt. Erdogan, dessen Türkei am längsten aller muslimischer Länder diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält, verabschiedet sich unter Erdogan von Atatürk, vom verhassten Kemalismus, hin zur neo-ottomanischen Regionalmachtsambition. Dies ist weder  mit der EU möglich, welche die Türkei zur "NATO-Stabilisierung" gefressen hätte, um sie politisch durch Brüsssel zu entmündigen, sondern auch nicht mit den USA, welche die Türkei nur als Baustein verstehen, der im arabischen Raum nichts zu suchen hat, schon gar nicht abseits der Saudis.
Also beschreitet Erdogan den Weg auf der russisch-iranisch-katarischen Achse, trotz der Divergenzen bezüglich Syrien, jedoch sind diese verschmerzbarer, als die, welche der Türkei in der Komparsen Rolle auf der israelisch-saudischen Achse zukämen. Netanjahu verkündete geheimnisvoll, daß Israel knapp davor stünde, mit sechs arabischen Staaten diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Er ließ jedoch vorerst die Namen offen, um Störmaßnahmen der Widersacher zu verhindern. Nebst Saudi und UAE, handelt es sich mit Sicherheit um Bahrain und den Oman. Vielleicht noch um den Sudan und möglicherweise das "EU-Tripoli"?  
Demgegenüber äußerte heute der irakische Armeesprecher, daß der Irak keinen fremden Truppen erlauben würde irgendeinen Nachbarn von seinem Territorium aus anzugreifen und sich der Irak alleine verteidigen könne. Also eine deutliche Ausladung an die Amerikaner. Nun also die Golstaaten -  wahrscheinlich ohne Kuwait und Katar - auf der israelisch-amerikanischen Seite, der Iran, Irak, die Türkei, Syrien und der Libanon auf der Russischen. Der Jemen bleibt im Bomben-Limbo der Saudis, Ägypten zwar israelisch orientiert, aber mit stark russischen Sympathien. 
Als Russland dem Hilferuf aus Damakus folgte, hielten viele "westliche Beobachter", Politiker und Medien dies für ein "russisches Vietnam", an dem Russland finanziell ausbluten werde. Tatsächlich war es jedoch nicht nur der moralisch und völkerrechtlich lobenserte Schlußstrich unter den Verbrechen der "westlichen Wertegemeinschaft", sondern das beste russische Investment aller Zeiten. Mit der Kontrolle über weite Teile Syriens ist Putin mit mehreren Assen im Ärmel plötzlich der Nachbar Israels und zudem der Schutzpatron der "Syrisch Arabischen Republik", wenn man so will, der letzten Enklave des Arabertums, während MBS im Ritz Carlton-Prunk die eigenen Prinzen auf die Decke hängte und um hunderte Millionen Werke europäischer Kunstgeschichte erwirbt, als deutlichen Offenbarungseid eigener Unkultiviertheit. 
Wenn wir die Bevölkerungszahl der Nahost-Staaten auf der "türkisch-iranischen" Achse addieren kommen wir auf knapp 190 Millionen, auf der "israelisch-saudischen" Achse sind es knapp 70 Millionen, nur wenn man Ägypten hinzurechnet, das von Saudi durchgefüttert werden muß,  wären es 170 Millionen. 
Betreffend des militärischen Gewichts besteht zweifelsohne die Überlegenheit auf der "israelisch-saudischen" Achse, diese jedoch  mit Einränkungen. Die USA selber haben letztlich auch im Irak und Afghanistan verloren, trotz Cruise Missiles, Kampfdrohnen, "Mother Of All Bombs", die Saudis verloren gegen Vorderlader und Kalaschnikovs im Jemen und das israelische Waffenarsenal dient dem Schutz des Staates Israel und keinesfalls neuer "Verbündeter". Der Korridor der "Nahost-NATO" von Bahrain, über Saudi und Jordanien bis Haifa ist mehr der letzte Strohalm feudaler US-Golfmonarchien, die aufgrund ihrer inneren- und äußeren Widersprüche kaum noch haltbar sind, im Gegensatz zum nördlichen, iranischen Korridor bis Beirut und Lattakia, der auf einer kosntruktiven win-win Strategie der Ausgestoßenen fußt. Natürlich ist sich gerade Israel dessen bewußt und wird daher im "Plan B" den saudischen Rattenschwanz abstoßen und ein solides Agreement mit der nördlichen Achse suchen - noch nicht  - und dann nicht mit Erdogan, sondern mit Putin.

Afganistan   USA

06:22 | rt: US-Senatoren zu Afghanistan: "Wir haben gewonnen und packen unsere Koffer"

Eine neue Gesetzesvorlage der US-Senatoren Rand Paul und Tom Udall soll den US-Einsatz in Afghanistan endlich beenden. Eine symbolische Siegeserklärung soll die Grundlage für den Rückzug bilden, nachdem die mächtigste Armee der Welt keinen militärischen Sieg davontragen konnte.

Und die deutschen Soldaten? Die haben noch nicht gewonnen und bleiben weiter im Hindukusch um dort die Demokratie zu verteidigen, Ironie off! HP

12:12 | Die Leseratte zum grünen HP-Kommentar
Was HP dort als Ironie bezeichnet hat, ist leider bittere Wahrheit: Deutsche Soldaten sollen nicht nur weiterhin in Afghanistan bleiben, sondern sogar noch aufgestockt werden! Wenn die Amis weg sind, wird das ein Himmelfahrtskommando - aber was will man erwarten von einer Verteidigungsministerin, die ihren letzten Zustandsbericht der Bundeswehr geheim halten will, so dass selbst die Abgeordneten kaum Zugang dazu haben - dafür wird inzwischen darüber spekuliert, ob sie wohl die nächste Bundespräsidentin (!) wird. Immer wenn man denkt, peinlicher kanns nicht mehr werden, wird man wieder eines Besseren belehrt.
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/tagesspiegel-bundesregierung-erwaegt-aufstockung-der-soldaten-in-afghanistan-a2820847.html

16:19 | H. Lohse
Was außer ihr Leben wollen Sie denn wirklich verteidigen, -es ist ein Schande unter einer UvdL dienen zu müssen um den Marionetten Zirkus blind zu folgen. Vor ein paar Tagen habe ich hier ein Gespräch mit einem persischen Ingenieur geführt, welcher mir den Abgang unseres Landes vollauf bestätigt hat, -auch er hat es in den Jahren wo er nach Deutschland gekommen ist erleben müssen, wie es hier mit Ordnung und Werte abwärts geht, -und genau wegen dieser Tugenden sei er vor 35 Jahren nicht nach Amerika, sondern nach Deutschland gekommen.

12.03.2019

Russland   Oesterreich

19:32 | sputnik: Kneissl und Lawrow in Moskau: Spionage-Fall kein Hindernis für Kooperation

Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl und ihr russischer Amtskollege Sergej Lawrow haben bei einem Treffen am Dienstag in Moskau das Interesse der beiden Länder an einer Stärkung der bilateralen Beziehungen betont. Dies meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Natürlich werden sie wieder alle auf die Außenministerin hinhauen - besonders in den westlichen MSM. Ich persönlich und leider kann man hier nicht von der gesamten b.com-Redaktion sprechen - finde es großartig. Wir sind das einzige westliche Land, welches wenigstens an bilateralen Beziehungen ernsthaft arbeitet. Hat im Sommer schon gut ausgesehen, leider hat halt kurz im Herbst/Winter - auf wessen Wunsch/Druck auch immer - einen Rückzug gemacht. Jetzt achickt er halt die Außenministerin vor! Und jene, die meinen, sie darf nirgends hinreisen, werden genau jetzt schimpfen, dass Sie nach Russland reist. Ich sag trotzdem: Goooo Kneissl! TB

20:00 | Monaco
der geneigte Leser betrachte das weiter unten angesiedelte Photo im Artikel.......´je t´aime´......Lawrow ist begeistert und überwältigt, daß es einen deutschsprachigen Außenminister(in) gibt, von solcher Güte......intellektuell, Erscheinung etc. ´jo eh, wann i an unsern Kasperlkopf denk, jessas-Maria´

21:12 I TQM leider dazu: Leider ist in der Tat was diese Bundesregierung betrifft, rein objektiv kein Anlaß zu Euphemismus. Erstens ist Österreich nicht das einzige westliche Land, welches sich relativ Russland freundlich gibt. Der NATO-Staat Italien, sowohl Salvini, als auch Di Maio, sind es wesentlich substanzieller. Bei der Panik-Attacke des Kurz um den "Punschkrapfen-Spion", war der blaue Verteidigungsminister Kunasek an seiner Seite und die blau-nominierte Kneissl sagte ihren Moskau Besuch ab. Die FPÖ trägt nicht den Salvini-Orban Kurs mit, greift nicht Orban in seiner Warnung vor dem schleichend-verbindlichen Migrationspakt auf EU-Ebene auf, sondern lamentiert damit herum,die Fidesz in eine neue Fraktion aufzunehmen.   Die Außenministerin hat - obwohl ihr Ressort-Bereich - nicht Kurz widersprochen, als es um die Anerkennung des Guaidó ging. Österreich unter Kurz und Strache fährt den außenpolitischen Kurs der BRD. Das Schüssel Aufsichtsrat der Lukoil wird - schön für ihn. Wer war im Weißen Haus? Die halbe ÖVP-Belegschaft, ohne Kneissl. Alles Schall und Rauch. Während Kneissl nach Moskau pendelt und in Davos war, hatte Kurz davor nicht nur Soros zu Gast, sondern beim Aschermittwoch den Kiewer BRD-Bürgermeister Klitschko. Was ist das für Außenpolitik? Wo ist die blaue Handschrift??? Hochzeitstanz und mit Lawrow eine Zigarette rauchen ist Schul-Pausenhof-Niveau! 

21:50 | Mir ist aber eine Annäherung und schulpausenartig laienhafte Bemühung um Frieden auf jeden Fall lieber als der einseitige Scheiß, den die Deutsche, Franzen und andere so betreiben. Man muss manchmal auch mit kleinen Schritten zufrieden sein. A small step for Niel Kneissl, but a giant leap for Austrias future power supply! Diese Zigarette Kneissls wird Dir dereinst Dein und Deiner Kinder Ärschlein wärmen, lieber TQM! TB

21:57 I TQM nochmals: Was trägt Kneissl zum Frieden bei? Eine Zigarette? Lawrow ist seit Jahrzehnten Kettenraucher - ohne Kneissl. Das ist nur zum Fremdschämen: Diese Bundesregierung tanzt mit Conchita am Opernball - das ist der das armselige Niveau. Österreich protestierte gegen die Einreisespere gegen Christian Wehrschütz in die Ukraine und Kurz saß mit  Klitschko in der Bierseligkeit. Inkonsistent, anbiedernd, peinlich. Österreich ist um keinen Deut besser, als die BRD. Und nun wird Kurz in den EVP "Weisenrat" geholt um über Orban zu richten. Was für eine Niedertracht, wo Österreich vom "Weisenrat" der EU beobachtet wurde und NUR Orban zu uns hielt - eine Schande! 

22:00 | Lege schon Wert auf die Feststellung, dass ich dieser Regierung KEINEN Blanko-Scheck für tolle Außenpolitik ausgeschrieben habe sondern lediglich, dass ich das politische Kliengeld, welches heute gemacht wurde, als löblich betrachte! Bei aller Inkosistenz der letzten Wochen, war das einmal was Positives. Und Deine Reaktion, lieber TQM hab ich schon um 19:32 vorausgesehen! Der homo mundulus raunzt genau dann, wenn es EINMAL NICHTS zu raunzen gibt! TB

22:10 I TQM: Ja gut, sie kann auch nach Legoland fahren und dort nichts anrichten  - mehr als das - auf Steuerkosten - war der Trip nicht.  
Pardon - nicht Legoland, sondern Entenhausen:  Die Enten der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl waren am Dienstag Gesprächsstoff in Moskau: Diese würden Jared und Ivanka (in Anspielung an den Schwiegersohn und die Tochter von US-Präsident Donald Trump, Anm.) heißen, schrieb am Dienstag der prominente Moskauer Journalist Aleksej Wenediktow im Messaging-Dienst Telegram. Kneissl zeigte sich am Dienstag auf Nachfrage über die Informiertheit Wenediktows überrascht und korrigierte nur ein Detail. "Woher weiß der das? Meine zwei Enten heißen Donald und Ivanka. Und der ganze Entenstall heißt Washington", erklärte Kneissl. Sie möge Enten, sagte sie, deren Namen habe sie aber nicht vielen Gesprächspartnern erzählt. Informiert sei aber der US-Botschafter in Österreich, Trevor D. Traina: "Ich habe den US-Botschafter im Herbst eingeladen und ihm die Enten vorgestellt. Seine Sohn sagte dabei: Papa, du siehst wie sie (die Enten, Anm.) aus", sagte die Außenministerin. Ist das normal???

 

Iran   Irak

09:30 I Jerusalem Post: IT’S ALL ABOUT OPTICS IN IRANIAN PRESIDENT’S IRAQ VISIT

Am Montag reiste der iranische Staatspräsident Rouhani mit einer riesigen Delegation auf Staatsbesuch nach Bagdad. Dabei werden eine Reihe von Abkommen unterzeichnet. Nichts hätte aus iranischer Sicht besser laufen können. Das Handelsvolumen soll auf 20 Mrd. USD ansteigen, darunter eine neue Bahnverbindung, Industriezentren und Reiseerleichterungen. Rouhani wurde am roten Teppich empfangen, Trump besuchte letzten Dezember die US-Truppen und reiste wieder ab. Ein irakischer Journalist schrieb, "die Amerikaner akzeptieren nicht die Souveränität des Irak, die Iraner kontrollieren sie". Vor dem US-Verteidigungs-Ausschuss sagte der Irak-Beobachter David M. Witty: "Der Irak wird nicht die Michkuh der USA, bald werden wir ein Gesetz beschließen, welches das Ende der US-Präsenz der USA im Irak bedeutet."

Was für eine kolossale Vorführung der Niederlage der USA und ihrer "Verbündeteten", nicht nur im Irak, sondern im gesamten Nahen Osten, mit Ausnahme Israels.
Mit dem Marionetten-Schah und dem Ende der obszönen de facto Kolonialisierung Persiens, verloren sie durch Khomenei den Iran. Nicht weil der Iran so isalmisch-fundamentalisitisch ist, sondern weil die USA das stolze Persien behandelten, wie ein Öl-Loch, daß nur als Milchkuh zu dienen hat. Doch die Perser sind weder kulturell, noch intellektuell "die ewigen Saudis" der USA. Millionen Perser wurden weltweit ins Exil geschwemmt und der Iran überlebt nicht im Volksglauben an die gar nicht populären Mullahs, sondern im Nationalismus, im Stolz und im Erkennen, ob des üblen Spiels und der Herablassigkeit der US-Politik. 
Als nächstes wurde der säkulare Irak von den USA geschlachtet, nachdem er nicht mehr gut genug war, nach dem verlorenen Irak-Iran Krieg, in den er von Rumsfeld&Co. getrieben wurde, seine ihm zugedachte Rolle des gegenseitigen Ausblutens weiterzuspielen. Die säkulare Elite auch Sunniten und Christen wurde geopfert, gestürzt und vertrieben, der Irak ruiniert, mit Uranmantelgeschossen verstrahlt, ausgehungert und zuletzt von Wahabiten-Banden terrorisiert. Die aberhunderten Milliarden USD, die Millionen Toten und Vertriebenen, zehntausende verkrüppelte und suizidäre US-Veteranen sind das Resultat stümpferhafter Gier, Intrige und Arroganz.
Während man den Frieden zwischen den Erzfeinden Deutschland und Frankreich in Europa akklamiert, läuten alle Alarmglocken zwischen Babylon und Ghom. Es sind aber die Totenglocken der angelsächsischen Intriganz und ihrer rücksichtlosen Ausbeutung. Selbst die verfeindeten Baath Parteien Syriens und des Saddam Hussein-Irak, welche Syrien dazu veranlassten eine positiv-neutrale Position beim ersten Irakkrieg gegenüber den USA einzunehmen, führte zu einer vorsichtigen Annäherung zwischen Damaskus und Bagdad vor der US-Invasion 2003. Alle lokalen Player, selbst die Erzfeinde von einst, scheinen aus der Geschichte zu lernen - nur die Deep State-USA und die "Westliche Wertegemeinschaft" steigern im Irrtum noch die Dosis der Aggression und Niedertracht.
Man kann noch soviel Benzin in den Tank schütten, aber bei Motorschaden bleibt die Reichweite gleich Null. So die Ist-Situation des US-CENTCOMS auf der arabischen Halbinsel und jenseits des Persischen Golfs. 
Der befürchtete "große Krieg", der Flächenbrand, den die US-Hawks als großen Showdown so gerne noch einmal anzünden wollten, versiegt durch nicht möglich geglaubte Allianzen, durch Diplomatie, Vernunft, Kalkül und einfachem Pragmatismus, jenseits historischer Feindschaften und künstlicher Konflikte, hervorgerufen durch Dritte.
Was soll nun noch das Fass zum explodieren bringen, wenn alle Mittel der Brandsätze nicht nur ausgeschöpft sind, sondern der Löschschaumteppich von Persien bis Beirut ausgelegt ist?
Immer klarer wird, daß stattdessen die Tage Saudi-Arabiens gezählt sind. Sobald unter russischer Mitwirkung eine anhaltende Sicherheitsgarantie Israels steht, ist es nicht mehr Riad, das irgendeine "arabische Führungsrolle" spielt, sondern der Iran, der von Russland im Gegenzug für die Anerkennung des Iran als Regionalmacht dazu gezwungen wird Israel als Faktum hinzunehmen. Ein Preis, den der Iran gerne bezahlen wird, da er "nur" auf Kosten der arabischen Palästinenser geht, die dem Iran letztlich sowieso egal sind. Teheran geht es in seiner anti-israelischen Rhetorik nur um das Druckmittel seiner eigenen Interessen, um die Verhandlungsmasse im letzten großen Finale. Und an diesem Tisch werden auch Russland und China sitzen. TQM

 

USA   Venezuela

06:41 | RT:  US withdrawing all remaining diplomatic personnel from Venezuela – State Department

Mike Pompeo kündigte den Abzug der letzten US-Diplomaten aus Venezuela an. Dies erfolge aufgrund er "sich verschelchternden Verhältnisse in Venezuela". Präsident Maduro verkündete die Festnahme zweier Saboteure, die am Guri-Damm gerade einen Sabotage-Akt durchführten.

Geht es nun im Zuge des "Marsches auf Caracas" los, den Guaidó ankündigte? Fürchten die USA "friendly fire" ihrer Handlanger auf eigene Diplomaten, oder gar eine Botschatsbesetzung? TQM

11.03.2019

Israel

19:10 I Jerusalem Post: JEWISH BLOOD? LIEBERMAN SAYS CHIEF RABBI MUST RESIGN OVER DNA CONTROVERSY

Der Vorsitzende der "Israel Beiteinu"-Parti Avigdor Lieberman, fordert die Chef-Rabbiner Israel David Lau und Yitzak Yosef zum Rücktritt auf nachdem herauskam, daß das Rabbinats-Gericht DNA-Tests durchführen lässt, um zu entscheiden, ob jemand jüdisch ist, oder nicht. Das Rabbinats-Gericht hält das Monopol über jüdische Eheschließungen in Israel und entscheidet, ob eine Ehe anerkannt ist, oder nicht, da Israel keine zivilen Ehen anerkennt. Man kann zwar im Ausland heiraten, nur weren diese Ehen nicht durch das israelische Rechtssystem anerkannt und den Kindern können daraus Nachteile erwachsen. Rabbi Lau gestand, daß "nur in einigen Fällen solche Tests durchgeführt werden". Normalerweise soll die jüdische Identität der mütterlichen Linie festgestellt werden. Russische Juden wurden dieser Begutachtung unterzogen, da ihnen oft die nötigen Dokumente des Nachweises fehlten, vor allem bedingt durch den Krieg und durch die sowjetische Gesellschaftsveränderungen nach dem Sieg über Nazi-Deutschland. Die Frage um jüdische Gene ist ein hochsensibles Thema. Während einige Rabbiner dazu neigen, daß unsere Nation nur eine Nation aus der Torah sei, also jeder, der Jude werden wolle, es auch könne, während andere einen starken mysthischen, Zusammenhang zwischen Abstammung und Spiritualität erkennen. 

Es ist wahrlich ein "heißes Eisen", so heiß, wie der brutale Wahlkampf in Israel. Lieberman, selbst Ex-Sowjetbürger aus Moldawien, appelliert hier an die russische Wählerschaft, die er schikaniert und diskriminiert sieht. Immer wieder wurde Russen unterstellt, sich eine jüdische Identität anzueignen, um zu vor allem in den harten Zeiten des Umbruchs und der Ära Jeltsin in großzügige Aufnahmekonditionen und zu einem wertvollen israelischen Pass zu kommen, mitunter das sichere Transit-Ticket nach Westeuropa, USA, Kanada.
Dennoch besteht natürlich beim Hardliner Lieberman nicht der geringste Zweifel daran, daß er  ein zionistischer Falke ist, der wegen der "zu weichen Gaza-Politik" Netanjahus zurücktrat und den Waffenstillstand mit der Hamas kosequent ablehnte. 
Nicht minder heftig, gehen die Wellen rund um die Aussagen Netanjahus derzeit hoch: "Entsprechend unseres Nationalitätsgesetzes, das wir verabschiedeten, ist Israel der Nationalstaat der Juden - und zwar nur derer." Seitdem ist die arabische Sprache nicht mehr Amtssprache, sondern "Sprache mit speziellem Status". 
Oft wird auch in Europa und den USA vom "Jüdischen Staat" gesprochen, also nicht Neues, sondern eine Binsenweisheit. Die Versuche die verstärkten Zuwanderung aus der jüdischen Diaspora anzukurbeln, das massive Downgrading der Palästinenser und die harte Abschiebepraxis afrikanischer "Flüchtlinge", wenn möglich selbst in Drittstaaten, bekräfitgt den jüdischen Anspruch auf das Staatsgebiet.
Während ein Teil der Linken sofort "Apartheid" schreit, drückt ein anderer Teil die Augen zu und "gewährt" Israel den "mono-ethnisch-religiösen" Anspruch, von dem andere Staaten unter Merkels Umverteilungsquoten nicht einmal zu träumen wagen.  
Insoferne ist die Aufregung einiger Rechter gegenüber der rigiden "Israel/Jewish-First" -Politik oftmals nur "neidische Heuchelei", umgekehrt ist die beinahe-Anbetung des Staates Israel durch so manche "Rechtspopulisten" peinlich-verkrampftes Komplexlertum, das eines Hühnerdiebs, der nicht zur Normalität fähig ist, weil er im tiefsten Inneren unredlich ist, zwar "die Juden nicht mag", aber deren "Sanktus" für kleinkarierten Anti-Islamismus erbittet und glaubt, daß die Kultusgemeinden und Israel das schäbige Anbiedern nicht durchschauen, obwohl sie genau diese Typen letztlich dadurch - zu Recht - noch mehr verachten!

USA   Venezuela

17:58 I TQM: Deutscher Durchbruch vor Caracas! 

Elliot Abrams, US-Sondergesandter zum Putsch in Venezuela drängte gestern gegenüber Reuters Indien dazu, kein Öl mehr aus Venezuela zu kaufen. "Wir streiten mit ihnen, umschmeicheln sie und drängen sie dazu", so Abrams. Sie sollen also kein Öl aus dem Iran, kein Öl aus Venezuela, kein Gas und Waffen aus Russland kaufen - vielleicht nur noch Uncle Ben´s Reis aus den USA und den eigenen Basmati, den Ahnen und Göttern opfern!? Oder meinte Abrams die Indios und Indianer? Durchaus möglich, bei den vielen "Shithole-Reservaten" mit denen die Neocons konfrontiert sind!
Erst war es Pompeo, der Guaidó als "Guido" germanisierte und nun der Miami-Sonnyboy Marco Rubio, der twitterte: "Der Stromausfall in Caracas wurde hervorgerufen durch den German Dam". Also ein "deutscher Damm", der gebrochen sei? Ist deshalb der BRD-Botschafter überhastet ausgereist??? Und natürlich trage das Maduro-Regime Schuld daran, daß in Folge 17 Menschen starben!
Nun wandte sich der Journalist Germán Dam an Rubio und twitterte: "Senator Marco Rubio. Ein wichtiger Transformator explodierte im Kraftwek Bolivar, wodurch es zum Ausfall des Stromnetzes in Venezuela kam. Wie dem auch sei, es war weder ein Damm und schon gar nicht Deutsch. Mein Name ist Germán Dam und ich bin einer der Journalisten, die darüber berichteten."
Erinnern wir uns daran, daß die Neocons 2003 die "French Fries" in "Freedom Fries" umbenannten, da Frankreich nicht am Einmarsch in den Irak teilnehmen wollte. Als promovierter Jurist, US-Senator mit außenpolitischen Weitblick und Vorrundenkandidat der Republikaner um das US-Präsidentenamt, offenbart Marco Rubio seinen Horizont der gerade von Key West bis zur Schweinebucht reicht - wenn überhaupt.
Ein klarer Fall für den goldenen "Hubert Gorbach Globe", oder der überfälligen "Papa-Strache-Monatsmedaille" im Hipp-Glas.

Ukraine

08:37 | anti-spiegel: Abhören von Kandidaten, Korruption, Strafverfahren: Der Wahlkampf in Kiew gerät außer Kontrolle

Der Wahlkampf in der Ukraine entwickelt sich zu einer noch schlimmeren Schlammschlacht, als man es sich nur hätte vorstellen können. Korruption, staatsanwaltliche Ermittlungen und Abhöraktionen des Geheimdienstes gegen Kandidaten, alles das kann man dort beobachten. Die Watergate-Affäre war dagegen eine Kleinigkeit.

Dieses Land ist  - dank der tatkräftigen Mithilfe der westlichen Wertegemeinschaft "alsaGanza" außer Kontrolle geraten, da kann das Chaos vor der Wahl wohl kaum überraschen! TB

10.03.2019

Venezuela

17:15 | sputnik: Venezuela: Kraftwerk steht nach Explosion in Flammen – VIDEOs & FOTOs

Im venezolanischen Kraftwerk Sidor hat sich eine Detonation ereignet, berichtet die lokale Zeitung „El Nacional“. Internetnutzer haben entsprechende Aufnahmen in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Die haben aber auch ein Pech in Venezuela! Da wird sicher noch mehr Infrastrukturelles explodieren einfach nicht mehr funktionieren - sollte man aber nicht mehr unbedingt dem Versagen des Sozialismus umhängen sondern viel mehr .....! TB

18:48 | Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar
Schon vergessen, heute ist Funkensonntag bei uns in D, aber auch in Vorarlberg, z.B. in Lustenau: Weltrekordversuch für den größten Funken....
Das wollen die in Venezuela evtl. überbieten???

19:07 I TQM dazu: Und bis gestern gab es bereits 15 Tote-Nierendialyse Patienten, dank der US-Sabotage und dem Stromausfall. Mit "Präsident" Guaidó wäre das nicht passiert - kein Stromausfall und vielleicht hätten die Nierenkranken sogar Zugang zu "Spendernieren" aus dem US-Territorium "Kosovo" bekommen, so als kleine Anfütterung unter Banditen. 

China

13:55 | JW: Stark genug für die Öffnung

China öffnet seine Wirtschaft weiter für ausländische Unternehmen und stellt damit im Handelskrieg mit den USA seine Kooperationsbereitschaft heraus. Zu diesem Zweck hat der Nationale Volkskongress am Freitag ein neues Gesetz über ausländische Direktinvestitionen behandelt. Darin wird die Zahl der Branchen erhöht, in denen ausländische Investoren nicht mehr zur Gründung von Joint Ventures mit chinesischen Unternehmen verpflichtet sind. Darüber hinaus werden der Schutz des geistigen Eigentums verbessert und neue Regeln gegen erzwungenen Technologietransfer festgelegt. Das Gesetz nimmt damit US-Forderungen auf. Es ist ohnehin in Planung gewesen, sollte aber ursprünglich frühestens im kommenden Jahr in Kraft treten. Beijing hat es vorgezogen und will es nächsten Freitag verabschieden.

Interessant, dass Trumps Handelskrieg zu einem noch größeren Handelsdefizit der USA gegenüber Peking führt. China setzt derweil auf Deeskalation und arbeitet weiter am Ausbau der Neuen Seidenstraße. Es sieht gut aus für Peking! AM 

USA   Tuerkei   Russland

09:00 | TQM: Kauft nicht bei Russen!

Washington erpresst laut Erdogan die Türkei, nicht das russische S-400 System zu kaufen. Dies habe laut Erdogan nichts mit der NATO und dem F-35 Projekt, oder gar der Sicherheit der USA zu tun, sondern nur damit, daß die Türkei selbständige, regionale Entscheidungen trifft, speziell in Syrien, so Erdogan. 
Wenn man an den Stromausfall in Venezuela denkt weiß man, wie wichtig es den USA ist, die langfristige "Werksgarantie" über kritische Systeme ungefragt mitzuliefern.
Seitdem die Türkei nach dem Abschuss des russischen Kampfjets über Nordsyrien, durch die russiche Warnung vor dem Putsch-Komplott gegen Erdogan, in russisches Wohlgefallen fiel, bröckelt der "NATO-Partner" Türkei verstärkt von der "Westlichen Wertegemeinschaft" ab.
Die Türkei ist nicht nur ein wichtiger Handelpartner Russlands geworden, als Aushilfslieferant für sanktionierte EU-Lebensmittel nach Russland, sondern zentraler Energiepartner in der russisch-türkischen "Turkish Stream",  die auch den "NATO-Partner" Bulgarien einbindet, das "Armenhaus der EU", das von McCain zuvor genötigt wurde, aus der Southstream auszutreten.
Und während Russen visafrei mit Personalausweis in die zuvor leergefegten türkischen Hotel-Resorts strömen, dient sich die BRD mit einer "verschärften Reisewarnung" wieder einmal dem US-Druck an, auch wenn die Nicht-Akkreditierung eines BRD-"Journalisten" zum Anlaß dazu genommen wird. 
Es geht, wie Erdogan abermals betonte, um die Anerkennung der Türkei als Regionalmacht. Diese Anerkennung gewährt Russland der Türkei mit der Einbettung in die Astana-Gruppe und der temporären Toleranz seiner Truppen in Syrien, im Energiebereich und in seiner Einflußsphäre, speziell hinsichtlich Aserbaidschan.
Die USA hingegen, betrachten die Türkei bloß als NATO-Basis, die sich aus der einzig US-legtitimierten Regionalmachtachse Israel-Saudi herauszuhalten, bzw. unterzuordnen hat. Dies drückte die Türkei wiederum an das von Saudi isolierte Katar und als einträgliches, wirtschaftliches Ventil an den saudisch-israelischen Erzfeind Iran, dem ebenfalls die Rolle einer Regionalmacht verwehrt werden soll, obwohl es der Iran längst ist. Daher die US-Lesart des "jungen Reformers" MBS, Knochensäge hin oder her, gegen den "bösartigen Einfluß" und der Ausbreitung des Iran.
Auch wenn die Türkei formal aus der "NATO-Partnerschaft" nicht austreten darf, so ist sie bereits jetzt ein derartig "unverlässlicher Partner" des Westens, wie einst Rumänien im Warschauer Pakt.  Was also tun? Erdogan hat seit dem Putsch-Versuch die Schrauben im Land extrem fest angezogen. Ein nochmaliger Putschversuch scheint damit aussichtslos. Bleiben also Sanktionen, Währungs- und Wirtschaftskrieg. Ein Vorgeschmack dazu lieferte das horrende Dumpen der Lira letzten Sommer. Doch selbst das hat Erdogan überlebt.
Zwar vergrämte er unerklärlicherweise zuletzt China massiv durch seine Uiguren/Xinjang Intervention, vielleicht war dies aber auch nur gedacht, als ungelenker Versuch, sich bei China Gehör zu verschaffen, da die Türkei politisches- und radikal-uigurisches Exil bietet, um das es offenbar mit China pokern möchte?
Die kommenden Monate bis zur Auslieferung der S-400 im Oktober, als Symbol geänderter Vorzeichen, werden wohl richtungsentscheidend sein. Wächst auseinander, was nicht mehr zusammengehört? 

12:48 | Leser-Kommentar zu TQM
Erdogan pokert. Das ist klar. Dies dürfte er auf alle Seiten versuchen. Im Überblick von TQM wird auf folgendes hingewiesen....Die USA hingegen, betrachten die Türkei bloß als NATO-Basis, die sich aus der einzig US-legtitimierten Regionalmachtachse Israel-Saudi herauszuhalten, bzw. unterzuordnen hat. …..
Genau da ist aber von etwas, was ebenfalls in der Luft liegt, kaum zu hören. Vor einiger Zeit wurde von der Exploration nach Erdgas durch Israel gesprochen. Dieses Gas könnte sehr günstig via der Türkei nach Norden exportiert werden. Das tangiert die Interessen der Türkei. Sie hatte sich ja schon gegen Explorations-Schiffe gewehrt. Seither herrscht aber Stille. Meiner Ansicht nach ist, wenn man nichts hört, etwas nicht auszuschliessen.
Netanjahu hatte Kontakt mit dem Süden des Balkans. Das Ziel wird also weiter verfolgt. Was nun, wenn die Türkei Gespräche mit Israel diesbezüglich aufnimmt? (Oder schon geführt hat)Klar würde damit der russische/türkische Gas-Verbund tangiert. Anderseits aber dürfte Russland auch etwas Interesse daran haben, die Achse Israel/USA/Saudi Arabien etwas zu erschüttern. Die Türkei wird in Zukunft noch viel mehr an Interesse gewinnen. Der Hinweis auf China dürfte da nicht falsch sein. Je mehr Bieter vorhanden sind, desto höher der Preis.

16:05 I TQM an den werten Einsender: Im Grunde genommen ja, aber wie hier vor wenigen Tagen berichtet, findet in den kommenen Tagen unter US-Patronanz (Pompeo), ein Treffen in Israel statt, wo die neuen Funde vor der Republik Zypern gemeinsam mit Griechenland und Zypern in Form gebracht werden sollen.
Die Funde vor Israel hätten sowieso über Zypern nach Griechenland und Italien laufen sollen. Israel wird sich mit der Türkei kein lausiges Transitland wie die Ukraine eintreten wollen, wenn es wie bei der Nordstream 2 direkt an den Markt geht. Die Türkei ist ja nicht nur wegen Saudi im Widerpruch zu Israel, sondern vor allem wegen seiner Nähe zu den Muslimbrüdern und der Hamas.
Erdogan hat Israel nie die Stürmung der Mavi Marmara (Gaza-Flotille 2010) verziehen, wo es tote Türken gab. Umgekehrt verabscheuen Netanjahu, Liberman&Co. Erdogan höchstpersönlich, da er ihnen in der Nachbarschaft "dreinpfuscht" und als neo-ottomanische Ordnungsmacht bis in den Sudan und nach Libyen, vor allem aber nach Ägypten wirkt, wo er und die Kataris den Sturz Mursis noch nicht verdaut haben, während Trump Al-Sisi mit saudischem Geld und israelischen Polit-Backing aufrecht hält und alle Augen zudrückt, wennn es um die autoritäre Führung geht.
Ägypten wiederum hat vom US-Verrat an Mubarak durch Obama gelernt und nicht vergessen, daß Putin der erste Gratulant Al-Sisis war.  In Ägypten sind also die Positionen Israels, der VAE und Trumps, sowie der Saudis mit Russland fast deckungsgleich und gegen die Türkei, Katar und den Iran gerichtet.
Demgegenüber gibt es kein Feld, wo die Türkei und Israel auf derselben Seite stehen. Vorbei die Tage, wo der Mossad Öcalan den Tüken am Tablett servierte - heute sind es die Israelis, welche die Kurden heftig nutzen um den Keil zwischen der Türkei, dem Irak, Iran und Syrien zu treiben. 
Für Russland ist die Türkei nicht nur aufgrund der morgendlichen Betrachtungen von höchstem Interesse, sondern auch als Schwarzmeer-Nachbar, der urpsprünglich wegen der Krim Heimholung renitent war und als Sammelstelle der "Tartaren-" und Tschetschenen-Kämpfer der Kiewer Milizen gegen den Donbass diente.
Dies ist alles vorbei und die Türkei ist nun das wohl schwächste Glied in der NATO-Kette. Selbst im türkischen Bruderstaat Aserbaidschan pfuschen die Israelis mit signifikanten Waffenlieferungen den Türken und Russen (hinsichtlich Armenien/Karabach) in die Suppe. Umgekehrt hat Moskau Aserbaidschan und sein Gas in die russischen Röhren eingespeist, wodurch Präsident Alijew in westliche Ungnaden fiel.
Erdogan könnte nur mit den USA pokern, wenn er auch etwas gewinnen könnte. Alle bisherigen Versuche zeigten jedoch, daß es nicht Zuckerbrot und Peitsche gibt, sondern nur Peitsche. Die USA gewähren der Türkei keinen politischen Regionalmachtanspruch - nicht einmal an seiner unmittelbaren Grenze und nicht einmal den Gülen aus dem US-Exil, weil der Grad seines CIA-Komlotts aus Obama Zeiten, wohl die ganze Institution schwer anpatzen würde, falls er vor einem türkischen Gericht singen würde. 
Erdogan kann sich also nur mehr zu Russland und China zuwenden und muß jetzt verdammt aufpassen die Chinesen nicht allzu sehr zu brüskieren und exklusiv in Putins Händen zu enden.

09.03.2019

Italien   USA

13:53 I SPON: Italien hofft auf Milliarden-Deals mit China Flirt in Fernost

Zweimal hat Lewis Eisenberg, US-Botschafter in Rom, Premierminister Giuseppe Conte gemahnt, das Abkommen mit China nicht zu unterschreiben. Die transatlantische Freundschaft stehe auf dem Spiel. China wolle sich eine Ausweitung seines Machtbereichs erkaufen, in Asien, Afrika aber auch in Europa. Dabei dürfe Italien nicht helfen. Das sei keine fixe Idee von Donald Trump. Schon dessen Vorgänger Barack Obama habe aus dieser Sorge die USA nicht in das von China initiierte multilaterale Finanzprojekt "Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB)" eingebracht, das das Infrastruktur-Projekt finanzieren soll.
Garrett Marquis, beim US-Präsidenten für Belange der Nationalen Sicherheit zuständig, drohte, Italien gefährde mit dem Chinesen-Pakt seine "globale Reputation". 
Das alles blieb nicht ohne Wirkung, denn eine Regierung, die es sich mit den USA verdirbt, hält sich in Italien nicht lange. Zumindest bis zum Abschluss des amerikanisch-chinesischen Streits um Strafzölle und um mögliche Spionage durch Huawei-Handys, will man den China-Vertrag nicht unterschreiben. So heißt es jedenfalls in italienischen Medienberichten, eine offizielle Erklärung gibt es dazu bislang nicht. Zumal die römische Regierungskoalition auch in dieser Frage zerstritten ist.

"Die transatlantische Freundschaft stehe auf dem Spiel" - "America First - Italy last", was für eine Freundschaft! Die "transatlantische Freundschaft hat Italien bereits Zig-Milliarden Euro Verlust im Lebensmittelexport-Markt Russland gekostet, dank aufgezwungener Sanktionen.
Italien verlöre aber laut US-Lesart nicht nur seine "globale Reputation", sondern die Drohung sitzt tiefer. Also, wer es noch immer nicht versteht, was "Freundschaft" bis in den Tod bedeutet, lese diese Passage nochmals: "... denn eine Regierung, die es sich mit den USA verdirbt, hält sich in Italien nicht lange". Die endet nämlich mortal, im Kofferraum FOTO, wie einst mit dem italienischen Ex-Premier Aldo Moro, den die US-"Gladio"toren in die Ewigkeit einparkten. TQM

Tuerkei EU

13:17 | der wächter: EU finanziert Bau von Schienennetz in Türkei

Knapp eine Milliarde Euro wird es die Türkei kosten, Schienen von Istanbul bis zur bulgarischen Grenze zu verlegen. Wie jetzt bekannt wurde, übernimmt die Europäische Union gut ein Viertel der Summe.

Ausnahmsweise einmal eine gute EU-Initiative - die Neue Seidenstraße wird von dieser Maßnahme profitieren! AM

 

USA   Nato

09:35 I TQM: Uncle Sam´s Kost&Logis

Laut RT, unter Bezugnahme auf Bloomberg, erwägen die USA "das Privileg ihrer Truppenpräsenz" in den "Gastgeberländern deutlich zu verteuern. Japan, die BRD und Südkorea sollen hinkünfitg für die US-Truppenstationierung die Kosten+50% Aufschlag bezahlen. Das Pentagon wurde vom Weißen Haus bereits angeordnet die Kosten zu erheben. Dies geschehe auf persönliche Initiative des US-Präsidenten. 
"Eine derartige Forderung würde die falsche Geschichte nähren, daß die US-Militäreinrichtungen in den Gastländern zu deren Vorteil wären", so der ehemalige US-NATO-Botschafter unter Obama, Douglas Lute. 
Derek Collett, ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister unter Obama, jetzt beim "Marshall Fund", meinte dazu, daß die "US-Basen ein essentieller Teil zur Verteidigung der weltweiten US-Interessen seien" und die Forderung nach Bezahlung durch die Gastländer "total selbstzerstörerisch" wäre.
Hier wiederum ein geschickter Schachzug Trumps, der Deep State-Krake und ihren Vasallen ihr Spiel zu verleiden. Die Panik steht den Statthaltern des Imperiums ins Gesicht geschrieben. Dabei sind Tribut-Zahlungen an das Imperium nichts Neues. Während aber der eingefahrene Deep State die Kosten seiner weltweiten Besatzung über die "Umwegrentabilität" seiner globaler Finanzstrukturen einspielte, allesamt bislang sakrosankte Instrumente wie der US-Dollar, Weltbank, Ölpreis, Zuckerbrot (Kredite), Peitsche (Sanktionen&Krieg), bittet Trump die "Gastländer" direkt an den Geldautomaten. Stay and pay, or leave and lost. Eine andere Form die NATO in Frage zu stellen - durch eine obszöne, aber ehrliche Rechnungslegung. Wenn das nicht den "Schutzbefohlenen" Völkern endlich den Appetit verleidet???

 

USA   Russland

09:03 | Sputnik: USA definieren einziges Schlupfloch für Anerkennung der Krim als russisch

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses im US-Kongress hat einstimmig einen Gesetzentwurf gebilligt, der der US-Regierung verbietet, die Krim als russisch anzuerkennen. Dies meldet der Pressedienst des Ausschusses.
Mit diesem Dokument wird ein Verbot für alle staatlichen Strukturen auf jegliche Handlungen verhängt, die eine Anerkennung — de-jure oder de-facto – der Souveränität Russlands über die Halbinsel zur Folge haben können. Dennoch ist im Gesetzentwurf das Recht des US-Präsidenten auf eine Ausnahme in dem Fall verankert, sollte das Staatsoberhaupt entscheiden, dass dies im Interesse der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten sei.

Der vereinte Deep State webt sein Spinnennetz noch enger um das Weiße Haus. Im Kongreß, wo der Democrat Eliot Engel, Konstrukteur des Kosovo und Umsturz-Architekt des Arab Spring den Vorsitz des außenpolitischen Ausschusses innehat, braut sich die nächste Korsage gegen Trump zusammen.  Bereits mit den CAATSA-Gesetzen hat der Deep State Trump die außenpolitische Handlungsfreiheit weitgehend genommen, zuletzt wurde der US-Regierung auch nur die Möglichkeit eines Austritts aus der NATO genommen. Nun also auch der Riegel um die  "Anerkennung der Krim", nachdem Trump einmal feststellte, daß die Krim russisch sei, da die dortige Bevölkerung russisch spreche. Trump muß sich per Dekret zur "Lame Duck" deklarieren - tut er dies nicht, gilt dies als Beweis seiner "Marionetten-Funktion" Putins. TQM

08.03.2019

USA   Russland

17:49 | staatsstreich: USA-Russland: Beziehungskrise mit globalem Katastrophenpotenzial must read!!!

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind so zerrüttet wie noch nie und der US-Präsident, der in der Routine der Massenmedien für fast alles Schlechte verantwortlich gemacht wird, trägt an dieser Entwicklung keine besondere Schuld – Trump habe einen Gutteil der Probleme nämlich “ererbt”, lautet das Resümee, das der Innsbrucker Politikwissenschafter Gerhard Mangott über die zurückliegenden Jahrzehnte zieht.

Ich habe gestern einen Vortrag von Prof Mangott lauschen dürfen und muss zugeben, dass ich höchst überrascht war. Offensichtlich hab auch ich mich vom Helsinik-Treffen einlullen lassen. Anlässlich des aufgekündigten INF-Vertrages und der zu erwartenden Folge-Vertragsauflösungen ist die "G.... mehr am Dampfen", als von mir vermutet. Gute Rede - kein schöner Abend! TB

USA   Tuerkei

11:51 | wnm: Türkei und Russland starten erste gemeinsame Patrouillen in Syrien

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar hat laut Anadolu mitgeteilt, die gemeinsamen Patrouillen der Türkei und Russlands im syrischen Idlib seien ein wichtiger Schritt für die Fortsetzung des Waffenstillstands und die Gewährleistung der Stabilität.

11:54 | dazu passend (auch wenns die tagesschau ist) - Mehr als strategische Partner! TB

Venezuela   USA

09:27 | faz: Massiver Stromausfall in Venezuela

Weite Teile Venezuelas sind dunkel. Grund ist ein massiver Stromausfall. Staatschef Maduro spricht von Sabotage. Auch Gegner Guaido versucht den Vorfall für sich zu nutzen.

Was für eine Katastrophe. Jetzt hat Maduro's Sozialismus Caracas schon auf Berlin-Niveau heruntergebracht. TB

08:15 I TQM: Die Fürsten der Finsternis

Den schlimmen Kindern wird das Licht ausgeknipst. In Venezuela kam es zu einem massiven Stromausfall, bedingt durch externe Sabotage an einem Wasserkraftwerk. In der Hauptstadt Caracas entstand den Informationen nach in der Folge ein Verkehrschaos, da die U-Bahn und zahlreiche Ampeln ausfielen. Pendler setzten ihren Heimweg zu Fuß fort. Probleme gab es auch am Hauptstadtflughafen Simón Bolívar. Die Bewohner der Stadt, die als eine der gefährlichsten der Welt gilt, versuchten vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause zu kommen. Auch Stunden nach Beginn des Stromausfalls gab es keine Stromversorgung.
Egal, ob das legendäre Stuxnet-Virus an den iranischen Zentrifugen, oder die Drohungen Obamas und der Briten in Moskau "das Licht abzudrehen", Russland vom Internet abzukoppeln, etc., das angelsächsische Stilmittel der Sabotage ist nicht neu. 
Länder, deren kritische Infrastruktur auf Steuerungs- Hard- und Software aus US-Provenienz  beruht, müssen damit rechnen, daß die eingebauten "Sollbruchstellen" bei Unbotmäßigkeit aktiviert werden. 
Die USA und GB, die mit Penetranz vor China und Huawei warnen um sich exklusiv in das 5G-Netz zu setzen, fürchten um die Exklusivität ihrer "Schläferzellen". NSA im Merkel-Handy ist natürlich nur ein Pappenstiel, gegen den Zusammnbruch des Eisenbahnleitsystems, Pipelinesystems, der Flughäfen, Stromnetze, etc. 
Nach der Zurückweisung der US-"Hilfs"lieferungen, sollen also nun die Venzuelaner im Finsteren "nachdenken" - Neocons, statt Neonlicht!
Die finsteren Pläne der sonnigen Miami-Boys, sind jedoch schon weiter gediehen. Wie bereits auf b.com vermutet, braut sich von Kolumbien aus eine "False Flag-Operation zusammen: Am 1. März 2019 hat der Beschützer der Bundesstaates Táchira und nationaler Direktor der CLAP (die Nahrungsrationen-Vertriebsagentur), Freddy Bernal, dem Oberkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) vorgeworfen, 435 ausländische Söldner und venezolanische Deserteure aufgenommen zu haben. Er sagte, sie würden in den Hotels Bolívar, Caravana und Cavalier de Cúcuta (in Kolumbien, nördlich von Santander) untergebracht und von dem venezolanischen General-Verräter, Cliver Alcala Cordones kommandiert werden. Sie bereiteten eine schon von Präsident Maduro offenbarte Aktion unter falscher Flagge vor. Der "Angriff" auf ein vom UNHCR betreutes "Flüchtlingscamp" wäre doch wirklich ein "überzeugender Beleg" für die Bösartigkeit des "Maduro-Regimes". 
Während also die "Westliche Wertegemeinschaft" der darbenden Bevölkerung den Geld- und Ölhahn abdreht, den Strom abschaltet und selbst Insulin Importe blockiert, bereitet man einerseits einen Akt externer "Aggression" Maduros vor, anderserseits beschreibt Voltairenet bereits die Ausgangslage für den eigentlichen Krieg um-  und in Venezuela. 
Es würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, die Ausführungen des Voltairenet-Militärexperten, Valentin Vasilescu, ehemaliger stellvertretender Kommandant des Bukarester Militärflughafens Otopeni wiederzugeben, jedoch ist er hier in voller Länge nachlesbar. Kurzum beschreibt Vasilescu, weshalb eine Miltiärintervention durch die Nachbarstaaten Venezuelas undurchführbar ist. 
Ferner beschreibt Vasilescu die Möglichkeit einer US-Invasion, die jedoch Russland durch die Lieferung quantitativ relativ geringfügiger, aber qualitativ hochwertiger Rakentenkomplexe vereiteln könnte. Bedenkt man, daß Russland offiziell und öffentlich ankündigte, eine US-Invasion mit "allen Mitteln" zu verhindern, so ist ein solches Szenario, welches den USA wohl nicht entgehen würde, durchaus wahrscheinlich.
Laut Vasilescu bleibt den USA letztlich nur ein Gesamt-Einsatz des NATO-"Verteidigungsbündnisses" im Zusammenwirken mit den Nachbarstaaten, um unter völliger Zerstörung der Infrastruktur, Venezuela zu erledigen.
Man kann sich jetzt schon die schrägen Bilder einer "Internationalen" NATO-Koalition ausmalen, in der Montenegro (klingt so spanisch?)  35 Mann stellt, um Maduro auszuradieren. 
Nachdem dann, wie seinerzeit im Irak, sogar die Krankenhäuser geplündert und zerstört werden, die Gas- und Stromanschlüsse aus den Wänden gerissen werden, um von den DIN-Standards wieder auf britisch-amerikanisch zu wechseln, wissen wir, daß die Demokratie gesiegt hat! 


07:12 I voltairenet: 
Juan Guaidó wird von der US-Unter-Staatssekretärin begleitet

Er ist wie ein Staatsoberhaupt in Paraguay und Argentinien empfangen worden, und weniger auffällig in Brasilien.
Während der ganzen Reise wurde er von der Unter-Staatssekretärin, Kimberly Breier, begleitet, die ihn nie allein ließ und ihm alles sagte, was er zu sagen und zu tun hatte. Kimberly Breier ist bekannt, während ihres Studiums an der George Washington University von der CIA rekrutiert worden zu sein.

Am Reichsbürgerhof wacht die strenge Zofe über den Zögling: "Sag´schön "adiós", zum deutschen Botschafter, lieber Guido!" TQM

USA Nato  Syrien 

06:42 | vn: Von den irakischen Massenvernichtungswaffen zu den syrischen Chemiewaffen

In einem Bericht vom 1. März 2019 bescheinigt die Organisation für das Verbot chemischer Waffen, dass es während des Angriffs in Duma am 7. April 2018 niemals eine verbotene chemische Substanz (Syrien) gegeben hat; der Vergeltungsschlag von drei Staaten (USA, Frankreich, Vereinigtes Königreich) war daher nicht gerechtfertigt. Dieser Skandal ist exakt identisch mit dem der angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen. Ihm werden viele andere Verleumdungen folgen, so lange sich die westliche Bevölkerung blind auf ihre Medien verlässt.

Die normative Kraft des Faktischen. Macht zeichnet sich dadurch aus, dass man sich über jene Regeln (mitunter die eigenen) hinwegsetzt, deren Befolgung man bei anderen selektiv einfordert. Reicht das nicht aus, inszeniert man eine "Nicht-Einhaltung" um die eigene Agenda fort zu setzen. Die „Westliche Wertegemeinschaft“ macht´s vor. HP

07.03.2019

Venezuela

19:40 | Sputnik: "Maduro ist nicht zu retten" - Chavez' Ex-Berater Heinz Dieterich EXKLUSIV

Werden die USA ihren „neokolonialen Hinterhof“ zurückerobern und Maduro stürzen? Der Soziologe und Berater des verstorbenen Präsidenten Venezuelas Hugo Chavez, Professor Heinz Dieterich, über die derzeitige Lage in dem lateinamerikanischen Land im Gespräch mit Sputnik International.


Israel   Iran

17:29 | ASuR: Netanjahu - Israel will iranische Öltanker blockieren

Es bahnt sich ein direkter Konflikt zwischen Israel und Iran auf dem Meer an, denn der Kriegsverbrecher Netanjahu hat angekündigt, Israel will mit seiner Marine die iranischen Ölexporte, die mit Tanker stattfinden, verhindern. Er fügte hinzu, die "Weltgemeinschaft" sollte dabei mitmachen, denn der Iran würde die von Washington einseitig verhängten Sanktionen umgehen, seitdem Trump den Atomvertrag gekündigt hat.

Wie sich die Zeiten ändern. Vor 8-10 Jahren hat sich die Öl-Welt davor gefürchtet, dass der Iran die Strasse von Hormuz sperren könnte! Jetzt läufts umgekehrt. TB

Tuerkei   USA

07:50 I TQM: Der Sultan ist kein Sklave!

Das würden die BRD-Mäuschen nie wagen! Erdogan polterte, daß die Türkei keine Sklaven der Amerikaner wären, wo Washington entscheidet, welche Waffensysteme die Türkei kaufen dürfe. Auch weiterhin machen die USA vollen Druck auf die Türkei, doch noch das russische S-400 System abzubestellen, Erdogan ging jedoch einen Schritt weiter und kündigte bereits Interesse an der S-500 an, das 2020 bei der russischen Armee in Dienst gestellt wird.
U
S-General Curtis Scaparrotti sagte gegenüber dem Senat, daß der Verkauf der F-35 Stealth Bomber zur Strafe eingstellt werden sollte, falls die Türkei ein NATO-fremdes System kaufe. Ein Pentagon-Sprecher sagte zudem Anfang der Woche, daß der Ankauf der S-400 für die Türkei "gravierende Konsequenzen" nach sich ziehen würde und "breitere Implikationen" haben werde. Die Türkei gibt jedoch weder dieser Erpressung nach, noch der, hinsichtlich der "Sicherheitszone" in Syrien. Erdogan betonte neuerlich, daß die Türkei nur eine Sicherheitszone unter türkischer Kontrolle akzeptieren werde. Der Konflikt des Deep State gegenüber der Türkei erinnert an CSU-Weber gegenüber Orban: Arrogant, anmaßend, inakzeptabel! So wie die Türkei eher früher, als später aus der US-NATO-Kamarilla austreten wird, so wird sich Orban verabschieden lassen. Beiden ist gemein, daß sie nicht zu den "nützlichen Idioten" zählen wollen. 

10:11 | Leser-Kommentare
(1)….So wie die Türkei eher früher, als später aus der US-NATO-Kamarilla austreten wird,…
Das ist nicht als wahrscheinlich zu beurteilen. Nato-Mitgliedschaft, geologische Position des Landes, ergeben Trümpfe, mit denen zwar gedroht, aber welche kaum ausgespielt werden dürften. Mindestens so lange nicht, als sich dadurch irreversible Vorteile ergeben.
(PS: Ebenso wenig, wie Kim in Nordkorea sein Spiel mit dem Atom aufgeben wird, welches ihn erst auf „Augenhöhe“ gebracht hat).
Ferner, wie ist das eigentlich mit dem Völkerrecht. In dieser Rubrik wurde oft von der Verletzung des Völkerrechtes durch die Präsenz der USA in Syrien geschrieben, wenig aber z.B. ob die Türkei von Assad eingeladen wurde, die Grenzen der Türkei auf dem Territorium von Syrien zu schützen, oder gar einzumarschieren.
Als damals die Türkei gegen Afrin loszog, (Operation Olivenzweig) war hier (affirmativ) zu lesen, dass gegen den IS (bzw. PKK) gekämpft werde. Es sei eine begrenzte Operation (zeitlich und örtlich). Frage, sind türkische Truppen immer noch dort. Von einem Rückzug war meines Wissens nichts zu lesen. Damals war mein Kommentar, Besatzer haben vielfach das Bestreben, besetzte Gebiete nicht mehr zu räumen.
Informationen sind wichtig. Aber echt gut sind sie dann, wenn sie objektiv sind. Das ist zwar schwierig, aber anstrebenswert.

(2) guten Morgen, ich bin weder ein Freund des selbsternannten Sultans, noch des Sozialisten im Norden Südamerika´s, aber Respekt haben beide verdient, sie haben Eier in der Hose und lassen sich nicht vorführen. Ach tut das gut!

11:38 I TQM dazu: Es ist immer erfreulich, wenn es hier auch zu konträren Diskussionen kommt. Ich stimme dem Einsender (2) zu. Dem Einsender (1) nur sehr bedingt. Die Türkei hat keine Trümpfe durch die NATO-Mitgliedschaft, sondern wird gegängelt und von Sanktionen bedroht. Es geht also nicht darum durch NATO-Verbleib "irreversible Vorteile" zu bewahren, sondern die mächtigen Strafmaßnahmen für den historisch einzigartigen Fall eines Austritts zu überleben. 
Zur Türkei in Syrien folgende Bemerkungen: Zwar ist ihr Aufenthalt streggenommen genauso illegal wie der, der USA, F, GB, aber während Damaskus die "Westliche Okkupation" kategorisch ablehnt, sind Russland und der Iran legal in Syrien, die türkischen Truppen sind über die Astana-Gruppe als Konzession an die Türkei von Damaskus derzeit geduldet. Während Erdogan mehrfach versichert hat, die fraglichen syrischen Gebiete nicht dauerhaft zu besetzen, tun dies die USA sehr wohl. Die Türkei, die besonders auf ihre territoriale Integrität pocht, kann sich ein solches Verhalten in Syrien nicht leisten, auch sprechen praktische Gründe dagegen. Die türkische Besetzung Nordzyperns 1974 fand nur statt, um den Anschluß Gesamt-Zyperns an Griechenland zu verhindern. Wir haben also keine vergleichbare Situation in Nordsyrien, wo vor allem die Kurden das Poblem sind. Wir können versichert sein, daß Russland, welches sich völkerrechtlich super-sauber verhält und mit Damskus eng verbunden ist, keine dauerhafte türkische Militärpräsenz in Syrien gestatten wird. 

15:00 | Der Leser (1) antwortet dem TQM-Kommentar darüber
Der Kommentar (1) bezog sich auf die Äusserung, dass die Türkei „früher oder später“ aus der Nato austreten werde. Meine Ansicht dazu ist konträr. „Trümpfe“ besitzt die Türkei aber sehr wohl. Deshalb, kann die Türkei auch einen etwas selbständigeren Weg in der Nato beschreiten. Offensichtlich ist auch das Bemühen der Nato/USA, die Türkei nicht (zu sehr) zu vergrämen. Denn sollte die Türkei aus der Nato austreten, würde das den Nato- „Schutz“-Bogen um Russland , in strategischer Sicht durchlöchern. Die Türkei ist aus Sicht der Nato, auf Grund der geografischen Lage, geradezu prädestiniert der Nato anzugehören. Aus diesem Grund kann Erdogan auch die USA und Europa herausfordern. Für Europa kommt noch die Flüchtlingssituation dazu. Das sind gegenwärtig durchaus starke Karten.
Nun kommt das, wo ich offensichtlich vollständig falsch verstanden wurde. Ich schrieb nicht, dass der Verbleib in der Nato irreversible Vorteile bringt, sondern ich schrieb, dass die Trümpfe auszuspielen (eben der Austritt aus der Nato) wohl nur dann erfolgen könnte, wenn die Türkei dafür irreversible Vorteile erlangen würde.

16:14 | Die Leseratte zum Kommentar darüber
Zur Ergänzung der Trümpfe Erdogans bitte den offensichtlichsten nicht vergessen: Die Kontrolle über Bosporus und Dardanellen, also dem Zugang zum Schwarzen Meer! DAS war damals der Hauptgrund, warum die Türkei überhaupt in die Nato sollte. Den Preis dafür haben wir übrigens wir Deutschen bezahlt, in Form von türkischen Gastarbeitern in Deutschland, die wir eigentlich nicht haben wollten, von den USA aber dazu genötigt wurden.

16:53 | TQM antwortet
Das stimme ich Ihnen jetzt weitestgehend zu. Die Frage ist aber, ob Erdogan mit dem Spiel durchkommt. Die NATO ist eben kein freundlich-partnerschaftliches Verteidigungsbündnis, sondern die Kollektion der US-Vasallen in Europa. Die Türkei ist für die NATO geo-strategisch von so zentraler Bedeutung wie dIe BRD oder Italien. Man wird sie also nicht gehen lassen, umgekehrt aber auch keine Konzessionen zubilligen. Daher auch schon die Ankündigung Trumps die türkische Wirtschaft bei Bedarf zu „verwüsten“ und nun die Drohungen „gravierender Konsequenzen“. Die US-„Partnerschaft“ ist also Knüppel, oder Peitsche“. Das kann und will der impulsive, stolze Erdogan daheim und in der Region nicht verkaufen. Es läuft daher auf einen großen Showdown hinaus. Sicher ist, daß Trump zwar die Türkei weitgehend gewähren ließe, der Deep State aber mit einem Schlag Trump und Erdogan brüskiert. Von Saudi über den Iran bis Venezuela, sind die türkische und die US Position von einander entfremdet und konträr zueinander - das ist mehr als Bazar-Geschacher!

Israel   Iran   USA

07:25 | Jerusalem Post: NETANYAHU: NAVY COULD STOP IRAN FROM MARITIME OIL SMUGGLING

Netanyahu rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die iranische Umgehung der Sanktionen zur See mit allen Mitteln zu stoppen. Die israelische Marine könnte mitwirken, den verdeckten Ölschmuggel des Iran zu stoppen. Es war jedoch nicht klar, wie Netanjahu dies bewerkstelligen möchte, da Israel nur über einige Korvetten und über eine kleine U-Bootflotte verfügt.
Außerdem kündigte Netanjahu den Besuch Pompeos, und der Premierminister von Griechenland und Zypern an, um den Gaspipeline-Bau von Israel via Zypern nach riechenland zu besprechen.

Eine sehr schräge Forderung Netanjahus, zumal der Iran kein Öl "schmuggelt", da seine Ölverkäufe nicht gegen UN-Sanktionen verstoßen, sondern lediglich gegen US-Sanktionen. Wenn also Tanker mit iranischem Öl in internationalen Gewässern aufgrund von US-Sanktionen gekapert werden, dann hat das einen Namen: Piraterie. 
Die USA, die im Chinesischen Meer und im Schwarzen Meer China und Russland provozieren, um die "freie Seefahrt" zu garantieren, betreiben also offenbar Gedankenspiele hinsichtlich dieser offenen Piraterie. Dies im Kontext mit Bolton´s Wiederbelebung der "Monroe Doktrin" und dem US-Anspruch auf Kontrolle "deren Hemisphäre" bedeutet also, daß die Neocons offen das US-Recht zum internationalen See-Recht, Sanktionsrecht und "Vökerrecht" erheben möchten. TQM

06.03.2019

Venezuela   USA

19:26 I SPON: Maduro-Regierung fordert deutschen Botschafter zur Ausreise auf

Als Begründung werden in der Mitteilung Krieners "Akte der Einmischung in die inneren Angelegenheiten" Venezuelas genannt. Diese stünden im Widerspruch zu den Normen des Völkerrechts, die die diplomatischen Beziehungen zwischen Staaten regeln.Kriener hatte jüngst gemeinsam mit anderen Botschaftern Maduros Widersacher Juan Guaidó bei dessen Rückkehr aus dem Ausland am Flughafen nahe der Hauptstadt Caracas in Empfang genommen, um sicherzustellen, dass der Oppositionsführer nicht verhaftet wird. Guaidó hatte das Land trotz eines Ausreiseverbots verlassen und war nach einer eineinhalbwöchigen Reise durch mehrere Länder Südamerikas am Montag nach Venezuela zurückgekehrt.


Bravo! Hoffetntlich packen sämtliche EU-Politkommissare ihre Koffer. Die EU, die sich über die vermeintliche "Einmischung" Russlands beschwert, lässt ihre Botschafter, die von Präsident Maduro akkreditiert wurden, als Bodyguards des Putschisten und Reichsbürger Guaidó am Flughafen antanzen. Nun sehen sie den Flughafen schneller als erwartet wieder  -  in der Abflughalle! TQM

 

Iran   Tuerkei

14:20 I Der Standard: Türkei will gemeinsamen Militäreinsatz gegen die PKK mit dem Iran

"So Gott will, werden wir mit dem Iran eine Operation gegen die PKK starten", sagte der türkische Innenminister Süleyman Soylu am Mittwoch der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Gemeinsame Sicherheitsmauer Die Türkei wolle seit langem eine gemeinsame Operation und es gebe zu dieser Frage zahlreiche Kontakte zwischen den Geheimdiensten. Die PKK-Guerilla und ihr iranischer Ableger PJAK haben Rückzugslager im Nordirak nahe der türkischen und iranischen Grenze. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan brachte schon 2017 nach einem Besuch des iranischen Generalstabschefs in Ankara eine gemeinsame Operation ins Gespräch. Die Türkei geht seit Jahren gegen PKK-Lager in den nordirakischen Kandil-Bergen vor. 

Ja fein! Türkische  NATO-Soldaten kämpfen im Verbund mit der iranischen Armee. Da wird das US-CENTCOM schäumen. Aber nicht nur militärisch rückt die Türkei an den Iran näher heran. Neue Grenzübergänge wurden  eröffnet und Im Nordwest Iran soll ein gemeinsamer Industriepark mit der Türkei errichtet werden. Die Türken wollen bei der Produktion auf iranischem Boden von den niedrigen Energiekosten profitieren.
Laut  "Jerusalem  Post" verhandelt der Iran mit Asebaidschan über die Eisenbahnanbindung via der persischen Provinz Gilan am Kaspischen Meer.  Über Kasachstan wäre dann der Iran per Bahn an China angebunden. Mit diesem Durchbruch an der Seidenstrasse würde der Iran die US-Sanktionen nicht nur besser umgehen, sondern wahrscheinlich noch weiter profitieren, mutmaßt die JPOST. 
Der iranische Markt, ist dank US-Sanktionen für Europa gestorben und es gibt keinerlei Anzeichen einer nahenden Implosion seit Ausrufung der US-Totalsanktionen. Die Türkei und der Iran, zwei historische  Gegner Russlands, werden immer weiter in die Arme Russlands und Chinas getrieben - ausgezeichnet! TQM

Syrien

07:15 | vn: Die OVCW hat keinen verbotenen Waffengebrauch durch Syrien beobachtet

".... Nach Angaben der Organisation für das Verbot chemischer Waffen:

1. Keine Spur von verbotenen chemischen Waffen wurde gefunden.

2. Jaych al-Islam hat der Mission nicht erlaubt, die Körper der Verstorbenen zu untersuchen. Daher ist ihre Zahl unbekannt, und selbst, ob es tatsächlich Tote gab. Jaych al-Islam hat die Delegation der OVCW solange fern gehalten, bis alle angeblichen Körper verbrannt waren.

3. Die Mission hat stattdessen zwei Wochen nach dem Vorfall die Orte wohl untersuchen können, was kein Problem bedeutet, um Spuren der verbotenen chemischen Waffen zu finden. Sie bemerkte in Gegenwart einer feindseligen Menschenmenge, dass zwei Granaten abgefeuert worden waren und dass diese giftiges Chlor enthalten hätten können. Während ihrer Untersuchung traf eine Granate ein, die zwei Personen tötete und ein dritte verletzte."

Überrascht, wohl eher nicht..... und die Leidmedien der "Westlichen Wertegemeinschaft"? Haben keine Zeit, sich mit alten Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. HP

05.03.2019

 Russland USA Syrien

19:26 | RT: Interview: Russland hat "langjährige Erfahrung" mit USA und war auf Kehrtwende in Syrien vorbereitet

Russland hat damit gerechnet, dass die USA ihre Armee nicht aus Syrien abziehen werden, erklärt der russische Geopolitik-Experte Dimitry Egortschenkow im Interview mit RT Deutsch. Während die Türkei ihr eigenes Spiel spielt, setzen die USA verstärkt auf die "Kurden-Karte".

Die Kurden bleiben also die nützlichen Idioten der USA, Trump lässt seine Truppen in Syrien. Das bedeutet eine Fortsetzung des Leides in Syrien. Man kann nur hoffen, dass die USA bald die Rechnung dafür präsentiert bekommen! AM 

Deutschland   Nato   Russland

07:42 I TQM: Deutsche Angst um Königsberg?

Ursula von der Leyen hat Angst. Laut "Sputnik", bezugnehmend auf "Focus", führt die blonde NATO-Sturmfrisur dazu aus:, Chinesische Raketen bedrohen laut den jüngsten Aussagen der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gegenüber dem „Focus Magazin“ Russland. Nun tauchen die ersten Reaktionen aus Moskau auf. Laut Ursula von der Leyen kann „Russland von den chinesischen Mittelstreckenraketen erreicht werden“. In diesem Zusammenhang solle Russland daran interessiert sein, China in irgendeine Art von Abrüstungsvertrag einzubeziehen. „Denn so wie die russischen Raketen eine Bedrohung für Europa sind, sind es die chinesischen für Russland“, sagte sie wörtlich.
E
cht rührend! Welche Berater haben ihre Berater dazu beraten, Russland so zu beraten? Waren es die "Vertriebenen-Verbände", die sonst nur in Wahlkampf-Zeiten als Deko einen Unionsredner verpasst bekommen, der von der EU und der "Bedrohung durch Russland" schwadroniert? Hat sie Angst vor russischen Raketenstellungen in Königsberg, die auf das "Fort Trump" in Polen zielen, gar auf das geparkte Geschwader der BRD-Flugbereitschaft??? Können diese von chinesischen Rakten gar selbst bedroht werden?
Ursula scheint jedoch mehr ein Fall gebotener Psychoanlayse zu sein, um abzuklären, worin sich die eigene Furcht begründet und auf die Sorge um andere reflektiert! Denn der ehemalige Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Juri Balujewski, bestätigte ebenfalls, daß die chinesischen Raketen keine Bedrohung für Russland darstellen würden. Die Aussagen der deutschen Verteidigungsministerin verband er mit einem Albtraum von ihr.
Auweia, ein Fall für Hypnose und Berater im weissen Kittel tut sich auf! 

10:25 | Leser-Kommentar
Das Hirn ist mehr oder weniger kugelförmig. Landläufig ist der Begriff, dass die Gedanken kreisen. Dies umso mehr, wenn keine Antennen nach aussen gerichtet sind. Lasst doch die arme Frau etwas zur Ruhe kommen. Die ständigen Misserfolge bei der Bundeswehr dürften sie quälen. Dass sie sich mit „Russlandproblemen mit China“ befasst, dürfte mit „Inside the Box“ begründet sein. Für jeden anderen dürfte es klar sein, das Russland seine Bedrohungen selbst sehr gut einschätzen kann.
Ich will auch Deutschland etwas in Schutz nehmen, steht v.d.L für Deutschland? Die Frau kämpft doch bloss um ihre persönliche Existenz. Macht dürfte sie keine haben, ausser bei der Bekleidung von schwangeren Soldatinnen.

Venezuela

07:20 I orf.at: Oppositionschef Guaido wieder im Land

Auf dem Flughafen Maiquetia nahe der Hauptstadt Caracas wurde der Politiker von einer jubelnden Menge empfangen. Guaido machte sich dann auf den Weg nach Caracas, wo mehrere tausend weitere Anhänger auf ihn warteten. „Venezuela, wir haben gerade die Einreisekontrolle passiert und gehen jetzt dorthin, wo unsere Leute sind.“
„Wir sind wieder in unserem geliebten Land“, schrieb Guaido auf Twitter. „Wir werden auf den Straßen weitermachen, die Mobilisierung dauert an“, rief er bei seiner Ankunft. Neben einer Gruppe von Anhängern des 35-Jährigen waren auch die Botschafter mehrerer EU-Länder auf dem Flughafen zur Begrüßung Guaidos versammelt. Rund 50 Staaten haben den selbst ernannten Übergangspräsidenten anerkannt.
Im ganzen Land gingen am Montag Tausende Menschen für Guaido auf die Straße. Auch die USA bezogen Stellung. „Die sichere Rückkehr von Juan Guaido nach Venezuela hat für die USA höchste Bedeutung. Jede Art von Bedrohung, Gewalt oder Einschüchterung gegen ihn wird nicht toleriert. Die Welt schaut zu“, schrieb US-Vizepräsident Mike Pence auf Twitter.


Juan Guaidó reiste überraschend und unbehelligt mit einem Linienflug aus Panama kommend in Caracas ein. Dort wurde er von den "Blumenkindern" der EU, den Botschaftern der BRD, Frankreichs und Spaniens empfangen. Unterdessen drohte John Bolton der Regierung Kubas mit Sanktionen, da sie "die Ursurpierung der Demokratie und die ausufernden Repression in Venezuela" unterstützen. 
Daß, laut Westfunk nur tausende Venezuelaner auf die Straße für Guaidó gingen, mag ein Grund sein, warum Präsident Maduro das Theater zuließ. Es wäre ganz einfach gewesen, dem Flugzeug aus Panama die Landegenehmigung zu entziehen und zur Umkehr zu zwingen.
Der unerwartete Schritt hatte wohl Kalkül. Maduro scheint sich seiner Sache sicher und gedenkt offenbar Guaidó totlaufen zu lassen, ehe sich die Behörden seiner annehmen.
Einen "Triumphzug" Guaidós von der Dimension eines Hyde Park Redners auf der Kartoffelkiste kann Präsident Maduro nur recht sein. Das Militär und die Masse der Bevölkerung revoltieren nicht, während die Dosis der US/EU-Drohungen ins unermessliche steigt. Wem möchte Bolton noch wegen der Unterstützung Maduros neben Kuba drohen? Den NATO-"Partnern" Italien und der Türkei? Dem Wunschpartner der USA, Indien, in ihrem Bestreben China zu schwächen? 
Wieder einmal auffällig das Schweigen des Trump. Die Neocons, die über den Kim-Gipfel und Trump spotteten, hängen mit ihrem Fliegengewicht-Boxer Guaidó in den Seilen. Warten wir ab, welchen Strick Maduro dem Komplott bereitet. TQM

Nato

06:33 | rt: 20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Das "Račak-Massaker" - Teil des NATO-Drehbuchs

Zwei Monate vor Beginn des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien am 24. März 1999 bewirkte das "Massaker von Račak" in der westlichen Öffentlichkeit einen Aufschrei der Empörung. Zugleich lieferte es Washington und der NATO den lang ersehnten "humanitären" Vorwand.

Bewährte Traditionen werden eben gerne fortgesetzt, USS-Maine, Tonkin, mit Bajonetten aufgespießte Säuglinge, Massenvernichtsungswaffen..... HP

04.03.2019

USA   Nordkorea

18:23 | n8wächter: Ein seltsamer Gipfel

Am Mittwoch, dem 27. Februar 2019, fanden sich der US-Präsident Donald Trump und der Staatschef von Nord-Korea, Kim Jong-un, in Hanoi für ihr Gipfeltreffen in Sachen “Entnuklearisierung“ ein. Die Beiden trafen am Abend vor laufenden Kameras aufeinander und aßen im Anschluss gemeinsam zu Abend.

Die Leseratte
Der N8wächter macht sich Gedanken zum Vietnam-Gipfel mit dem Rocketman, angefangen bei der merkwürdigen Flugroute bei der Anreise Trumps über die Wahl des Treffens im kommunistischen Vietnam bis zum angeblich ergebnislosen Ende. Er meint, dass Trump nicht einen langen Flug um die halbe Welt antritt und Kim tagelang mit der Bahn anreist zu einem Treffen, das eigentlich nur noch eine PR-Show sein kann weil dessen Ergebnis nach langen Vorbereitungen eigentlich feststehen sollte - und dann gibts kein Ergebnis?

19:03 | Leser-Kommentar
Ich denke, dass jede Regierung auf diesem Planeten weiß, dass es in der USA einen dramatischen Machtkampf gibt. So hat man sich im Vorfeld des
Treffens von Trump und Kim Jong-un geinigt, dass es keine Einigung gibt, obwohl man sich vorher geeinigt hat. Die Absage der Großmanöver auf der
koreanischen Halbinsel deutet darauf hin, das man sich uneinig geeinigt hat. (Da wird man ganz wirr im Kopf.)

Syrien   USA   Tuerkei   Russland

08:57 I orf.at: Beratungen der USA und Russlands zu Syrien in Wien

Die Generalstabschefs der USA und Russlands treffen einander heute in Wien. Joseph Dunford und Waleri Gerassimow wollen dabei weitere Schritte in Syrien erörtern. „Die beiden Militärs werden Maßnahmen diskutieren, damit Militäroperationen in Syrien vonseiten Russlands und vonseiten der internationalen Koalition (Anti-IS-Koalition, Anm.) nicht miteinander in Konflikt geraten“, hieß es.
US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember angekündigt, alle 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen – mit der Begründung, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sei dort bezwungen. Zuletzt hieß es, dass noch Hunderte US-Soldaten in dem Bürgerkriegsland im Einsatz bleiben sollten, um die kurdischen Kämpfer zu schützen, welche die USA im Kampf gegen den IS unterstützen. Kritiker warnten, dass die syrischen Kurden ohne die US-Truppen einem Angriff der Türkei ausgesetzt wären.
Vor diesem Hintergrund wollen die USA mit ihren westlichen Verbündeten eine internationale Truppe zusammenstellen. Diese soll das Gebiet in Syrien, das nicht vom Regime von Machthaber Baschar al-Assad kontrolliert wird, nach der endgültigen Bezwingung des IS stabilisieren und dort für Ordnung sorgen.

Wirklich erstaunlich. Die USA bleiben also laut Trump-Kritiker Generalstabchef Joseph Dunford in Syrien, um nach Ende des IS  "für Ordnung zu sorgen". Mit dieser völkerrechtswidrigen "Argumentation", könnte posthum das Dritte Reich daherkommen und ihre okkupierten "Protektorate" als "Ordnungs"-Entitäten "legitimieren". Einfach unerhört mit welcher Nonchalance die Deep-State Generalität ihr illegales Treiben zurechtzubiegen versucht.
Es ist mit Sicherheit auszuschließen, daß Russland die andauernde Verletzung der staatlichen Einheit Syriens am "Verhandlungsweg" hinnimmt. Zwar wird Russland, so wie in der Vergangenheit, einem System "roter Telefone" zustimmen, aber mehr nicht. Entgegen der Ankündigung Trumps, baut Dunford an einem kurdischen US-Protektorat auf syrischem Staatsgebiet. Das ist nicht nur Obstruktion, sondern es hat einen weiteren, wesentlichen Haken. Der US-Sondergesandte James Jeffrey befindet sich gerade in Ankara um über den US-Abzug aus Syrien mit den Türken zu verhandeln. Wie passt das zusammen? Glauben die USA, daß die Türken seit ihrem Abzug 1683 nicht mehr mitbekommen, was in Wien vor sich geht? TQM  

Venezuela   USA

07:27 | SPON: Guaidó schwört Venezolaner auf Massenproteste gegen Maduro ein

Am Montagvormittag (16 Uhr MEZ) sollen in Caracas und weiteren Städten des Landes Massenproteste gegen Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro beginnen. Guaidó schwor seine Landsleute in der Videobotschaft auf entschlossenen Widerstand ein und rief alle Staatsbediensteten auf, sich den Protesten anzuschließen. Da die Medien in Venezuela zensiert seien, solle die Bevölkerung den Protestaufruf und die Treffpunkte der Regierungsgegner über soziale Netzwerke verbreiten, sagte Guaidó.
Der nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, warnte die venezolanische Regierung vor einer Festnahme Guaidós. Jegliche Drohungen oder Hintertreibungen einer sicheren Rückkehr des Oppositionsführers würden mit einer starken Reaktion der USA und der internationalen Gemeinschaft beantwortet, schrieb Bolton auf Twitter.

Juan Guaidó gedenkt also heute nach Venezueala zurückzukehren und fordert gleichzeitig die Staatsbediensteten und die Bevölkerung dazu auf, das Land lahmzulegen. Bolton und Mogherini warnen die venezuelanische Regierung davor, ihn davon abzuhalten. Aber, wie Mike Pence sagte, die Zeit für Verhandlungen ist zu Ende, obwohl Mike Pompeo mit Lawrow über Venezuela telefonierte. Russland seinerseits verkündete eine US-Militärintervention "mit alen Mitteln zu verhindern".
Der US-B-Movie hakt an dieser Stelle - also: "Venezuela, Guaido-Putsch, Klappe, die Fünfte, Film ab!" Womit drohen Bolton, Rubio und Mogherini noch? Eine "starke Reaktion der internationalen Gemeinschaft"? Mit einer "Koalition der Willigen" mitsamt Truppenverlegung aus Kunduz zur Verteidigung deutscher Interessen nach Caracas ? Von der Leyen mit Augenklappe im "Fluch der Karibik"? TQM

 

03.03.2019

Iran

19:38 | kenfm: Irans Hardliner auf dem Vormarsch

Im Juli 2018 erschien im Al-Monitor ein Artikel mit dem Titel „Treffen Sie die neue Generation von iranischen Hardlinern“. (1) Er beschrieb die neuen jungen Wilden, die eine Renaissance des Geistes der Revolution von 1979 fordern, und dabei genau in diesem Geiste, weniger religiös fundamentalistisch als sozial und politisch fundamentalistisch sind. Und diese Kräfte wurden nach dem Bruch des JCPOA, also des Atom-Deals durch die USA, gestärkt, hatten sie doch immer davor gewarnt, irgendeine Vereinbarung mit den USA und dem Westen allgemein einzugehen.

Nordkorea

16:34 | andernwelt: Kim Jong Un hat sich großen Respekt verdient

Was immer man vom nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un halten mag, dumm ist er nicht. Ausgebildet in der Schweiz, spricht er nicht nur Deutsch, sondern kennt sich auch noch aus in der europäischen Geschichte, die in der Schweiz anders, wahrer, gelehrt wird als in Deutschland. Dieses Wissen dürfte ihn veranlasst haben, nicht denselben Fehler zu begehen, den das Deutsche Reich 1918 in Versailles begangen hat.

18:30 | Dazu passend - politica-com: Donald Trump-Freund Kim Jong Un: warum der Grosse Gipfel in Hanoi scheiterte, scheitern musste! TB

Ukraine

16:22 | sputnik: Transparency International: Kiew verliert EU-Visumfreiheit und Finanzhilfen, wenn…

Die Organisation zur Bekämpfung von Korruption Transparency International hat gewarnt, dass die Ukraine wegen einer Gesetzesänderung ihren visafreien Reiseverkehr mit der EU sowie die Unterstützung des IWF verlieren könnte.

... wenn die in den letzten Jahren relativ unfähigen "Freunde" der westlichen Wertegemeinschaft weiterregieren dürfen! TB

Die Leseratte
So geht es halt zu in einem durch und durch korrupten, abgewirtschafteten Staat mit Selbstbedienungsmentalität: Die Räuber erteilen sich selbst Absolution. Gleichzeitig verspricht der Schokoladenkönig seinem geknechteten Volk im Monatstakt den baldigen Beitritt zur EU. Lach.

Syrien USA

14:08 | sputnik: USA verhindern Heimkehr von Flüchtlingen aus Auffanglager Rukban in Syrien

Die USA haben sich geweigert, Verkehrskonvois, die die Einwohner des Flüchtlingslagers Rukban ausführen sollten, durch die Zone um den Militärstützpunkt at-Tanf fahren zu lassen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien hervor.

Anscheinend haben die USA ihre "invade the world, invite the world" Strategie nicht aufgegeben. Die Masseneinwanderung nach Europa soll wohl weitergehen! AM

Venezuela USA

13:06 | freitag: Rückkehr zum Druck

Der Umgang der USA mit Venezuela erinnert an die alte Schweinebucht-Mentalität.

Da kann man nur hoffen, dass diese Art genauso wie Anno dazumal in einem Fiasko für die USA endet! AM

UNO USA Russland  Venezuela

10:35 | SPON: Venezuela EU droht Maduro mit Eskalation der Spannungen

Die Europäische Union hat die Regierung von Präsident Nicolás Maduro vor einer Festnahme des Oppositionsführers Juan Guaidó gewarnt. Jede Maßnahme, die die Freiheit, Sicherheit oder persönliche Integrität Guaidós gefährde, würde eine erhebliche Eskalation der Spannungen bedeuten, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini im Namen der Mitgliedstaaten.
Zudem müsse mit einer entschiedenen Verurteilung eines solchen Schrittes durch die internationale Gemeinschaft gerechnet werden. "Die Mitglieder der Nationalversammlung genießen eine verfassungsrechtlich garantierte Immunität, die vollständig respektiert werden muss", heißt es in der EU-Erklärung weiter.

Die Italienerin Mogherini im brüsseler Glaspalast, merkt offenbar gar nicht mehr, wie sehr sie in ihrem Glashaus mit Steinen wirft. Sie bezieht sich also auf die venezuelanische Verfassung. Diese sieht jedoch - selbst bei Absetzung des amtierenden Präsidenten -  gar nicht vor, daß der Vorsitzende der Nationalversammlung das Amt interimsmäßig übernimmt, sondern der Vizepräsident. Juan Guaidó hat also in keiner, noch so konstruierten Variante den Verfassungs-Segen seiner Usurpation. Vielmehr stellt sich die Frage, wie die ernannte und nicht-gewählte EU-Außenkommisarin dazu kommt, im Namen der EU Drohungen auszustoßen? Italien selbst hat den obersten Reichsbürger Guaidó nicht anerkannt. Was, wenn Venezuela der BRD droht, diverse "Reichskanzler und Deutsche Kaiser" umgehend ins Amt zu lassen, andernfalls...
Nun, lassen wir einmal die zahnlose Eurokratin zur Seite - sie sollte lieber in Europa namens jener "EU-Bürger" denen Augen und Hände in Paris abgeschossen wurden, Rothschildbürger-Macron damit drohen, ihm einen persönlichen Brexit nach St. Helena zu bereiten. 
Lawrow machte in einem Telefonat mit Pompeo klar, daß Russland zu einer Verhandlungslösung zur Überwindung der politischen Krise in Venezuela bereit sei, jedoch nur auf Grundlage des Völkerrechts, der UN und der Verfassung Venezuelas. 
Juan Guaidó, der zum Sturz der Regierung auffordert, "Dekrete" erlässt und eine bewaffnete Militärintervention nicht ausschließen möchte, der den Raubzug gegen venezuelansiches Staatseigentum unterstützt, hat nicht nur einen ganzen Katalog an Verfassungsbrüchen begangen, sondern er ist zudem ein Fall für das Strafrecht. 
Und so äußerte sich der Vizepräsident Venezuelas in einem Exklusiv-Interview mit RT über die justizielle Betrachtung des Kriminal-Falles Guaidó. Einerseits wird Venezuela gerichtlich gegen das Einfrieren seines Goldes und Geldes gegen die USA und GB vorgehen. Mit dem Versuch die Regierung zu stürzen mache sich Guaidó nicht nur im Inland lächerlich, sondern er verstößt auch gegen das geltende Strafrecht. Er halte sich seit seiner Ausreise am 22. Februar vor der Justiz Venezuelas versteckt und es wurden bereits strafrechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet, die ihn bei Rückkehr erwarten. Laut Generalstaatsanwaltschaft erwarten ihn bis zu 30 Jahre Gefängnis. Laut stellvertretendem Richter Juan Carlos werde er bei Rückkehr verhaftet und ins Gefängnis gesteckt.
Vielleicht erhofft sich die "Westliche Wertegemeinschaft" die milchkaffebraune Variante eines "Nelson Mandela" für ihr Putsch-Drehbuch?
Unterdessen kündigte Russland Hilfslieferungen im großen Maßstab an, die USA hingegen weitere "Sanktionen". Zeit, daß sich Trump in das Neocon-Theater einschaltet und dem Affentheater ein Ende bereitet, bevor sich die USA einen weiteren, kostspieligen Schandfleck eintreten. Auch wenn Venzuela keine Atombombe besitzt, werden die Miami-Boys letztlich versagen und Trump jenen Pragmatismus einbringen müssen, mit dem er in Hanoi leben mußte und konnte. Denn während er im Falle Nordkoreas intensiv um die Mittlerrolle Chinas hinter den Kulissen bat, die ihm auch gewährt wurde und für die er sich bedankte, denken die Neocons mit der Maskerade der "CSU-Weber-Weltgemeinschaft" und kontaminierten "Hilfslieferungen" an Venezuela, eine Neuauflage der "Oliver North-Nummer" liefern zu können.
Nur - wir leben nicht mehr in der Hochblüte des Kalten Krieges, die "totalitären Imperialisten" sind nicht mehr die Sowjets von einst, sondern ist der US-Deep State von heute, Putin ist nicht Breschnew und Trump kämpft selber gegen "das Reich des Bösen" - und zwar  im Inland!

 

02.03.2019

Tuerkei   USA   Isis   Syrien

17:03 I Dailysabah: US-backed YPG reaches deal with Daesh to facilitate terrorist infiltration to Turkey

Die von den USA unterstützte Terrorgruppe YPG bot letzte Woche den IS-Terroristen in der syrischen Stadt Baghouz auf Vermittlung der USA an, sie und ihre Familien in die Türkei abzuschieben, obwohl die Türkei sowohl gegen die YPG, als auch gegen den IS kämpft. Außerdem bekommen die IS-Leute, die ihre Terrorcamps verlassen von der YPG Personalpapiere und können zwei Monate in Kurdenspitäler behandelt werden. 

Halten wir also fest: Derzeit verhandeln die USA mit der Türkei über den Verkauf von "Patriot-Raketen", obwohl die Türkei wieder betonte, daß der S-400 Kauf mit Russland abgeschlossen sei und die Auslieferung im Oktober beginne - es also die "Patriot" nur als Ergänzung gäbe.
Zuvor kündigte Trump Erdogan an, "it´s all yours", die Türkei möge nach dem US-Abzug übernehmen und den IS in der US-okkupierten Zone bekämpfen. Auf Druck Pompeos, Boltons, Grahams und des US-CENTCOMS hieß es dann, daß doch 200, später sogar 400 US-Soldaten verbleiben würden. Ferner müsse die Türkei einen Korridor entlang seiner Grenze einrichten, eine Art "Sicherheits-Wildgatter" für die SDF/YPG und geloben mit dem IS endgültig aufzuräumen.  Kurze Zeit später vermitteln die Amerikaner Verhandlungen zwischen der YPG und dem IS - den sie angeblich mit der YPG bekämpfen, um den IS zu schonen, zu hospitalisieren und schließlich über den türkischen Grenzzaun zu werfen. Unfassbar edle US-Gesellen! TQM

 

Deutschland Iran Israel USA

12:12 | jouwatch: Die „Geschichte hinter der Geschichte“: Pöbel-Ralle ist ins Verschwörungslager gewechselt

alf Stegner – die fleischgewordene Antipathie – scheint ins Lager der Verschwörungstheoretiker gewechselt zu sein. Pöbel-Ralle – einer der zahllosen stellvertretenden SPD-Vorsitzenden – sprang seinem Genossen Frank-Walter Steinmeier bei. Nachdem massenweise Bürger es sich verboten hatten, dass in ihrem Namen dem islamischen Terror-Mullah-Regime im Iran zum 40. Jubeltag gratuliert wird, stellt sich Stegner – mutig wie Sozialisten nun mal sind – vor Steini und zwitschert:

Wohl einer der bisher schlechtesten Artikel auf jouwatch, der die im schlechtesten Sinne "islamkrititschen" (pro-ISrael, pro-USA, kontra souveränes Europa) Eigenschaften der Seite hervorgeht. Es gehört Frieden mit dem Iran gemacht und die Sanktionen gegen Teheran müssen beendet werden, auch wenn das Washington nicht passt! AM 

 

01.03.2019

USA   Nordkorea

19:48 | nypost: In Hanoi, Trump won by walking away

“Sometimes you have to walk, and this was just one of those times,” President Trump said as he cut short his Vietnam summit with North Korea’s Kim Jong Un. Good for the prez, and just what we expected in noting the other day that “his history suggests he’s always willing to walk away from a deal that’s not good enough.”

Stimmt ..... allerdings ohne Freidensnobelpreis. Wasser auf die Mühlen des "alten" Washingtons. Andererseits, hätte er vollen Erfolg gehabt, hätte sich das "alte" Washington auch aufgeregt. Trump und Washington ist wie das Verheiratetsein: wia mas mocht, iss foisch! TB

UNO USA Russland  Venezuela

14:20 I TQM: HIV-positiv!

"Hilfs-Invasionstruppen Venezuela", lautet die "positive", aber nicht unerwartete Nachricht, die der UN-Botschafter Venezuelas aufdeckt: „Aus Kolumbien heraus…rüsten sie die sogenannte Venezolanische Befreiungsarmee, um mit angeblichen Deserteuren in Venezuela einzudringen“, sagte Moncada gegenüber Reportern am Donnerstag. Der Botschafter fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten die Zahlen venezolanischer Deserteure vorsätzlich aufgeblasen hätten, um eine Armee zu schaffen, die den Contra-Truppen der Nicaragua-Revolution gegen die sandinistische Regierung in den 80ern ähnlich wäre.
"
Syrian Democratic Forces" (SDF), "Weißhelme", "Beobachtungsstelle für Menschenrechte",... 
"Der Spiegel" online titelte heute Uno-Sicherheitsrat Russland und China blockieren Venezuela-Resolution
Ja sowas! Stimmen die doch glatt dem Putsch nicht zu - solche "Blockierer"! Die USA und Entourage-Staaten "blockierten" den russischen Resolutionsentwurf, der einen verfassungskonformen Dialog unter internationalen Vermittlern vorgesehen hätte.

USA Afganistan

11:56 | Epoch Times: Taliban greifen US-Stützpunkt in Afghanistan an

In Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban eine US-Militärbasis attackiert. Der Angriff auf die Einrichtung in der südöstlichen Unruheprovinz Helmand sei von afghanischen Sicherheitskräften abgewehrt worden, teilte der Sprecher der US-Streitkräfte in Afghanistan, Oberst Dave Butler, am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Islamistenmiliz sei zwischenzeitlich in das Militärgelände eingedrungen. Nach Angaben der Provinzregierung von Helmand gingen die Gefechte in der Region zunächst jedoch weiter.

Auch so kann man Druck bei Verhandlungen aufbauen! Man darf gespannt sein, wie lange sich der Westen noch auf seinem verlorenen Posten in Afghanistan halten wird! AM 

UNO USA Russland  Venezuela

06:21 | rt: Veto gegen US-Resolution zu Venezuela: Russland und China sehen Versuch, die Regierung zu stürzen

Der US-Resolutionsentwurf erhielt neun Stimmen und zwang Russland und China somit zu einem Veto. Auch Südafrika stimmte gegen den Text, während sich Indonesien, Äquatorialguinea und die Elfenbeinküste der Stimme enthielten.

07:12 I TQM dazu: Selten, daß die Chinesen einmal über eine Stimmenthaltung im Sicherheitsrat hinausgehen. Während Heiko Maas in Mali, dank "Flug-Unbereitschaft" festsitzt, sitzt Guaidó irgendwo in Brasilien und sucht nach einer Einflugschneise nach Venezueala. So leicht wird das nicht. Vielleicht wird er schon bald ausgebürgert - per echtem (!) Dekret , wie einst Wolf Biermann. Hoffentlich reicht sein Talent wenigstens zum Gitarrenspiel! 

28.02.2019

Zypern   Tuerkei

16:20 I TQM: Offshore-Tränen-Gas

Die türkische "Daily Sabah" zitiert den zypriotischen Energieminister der heute verkündete, daß die mit der Exploration beauftragte Exxon Mobil ein gigantisches Gasfeld mit einer Dimension 142-227 Milliarden Kubikmeter entdeckt hätte. Das Gasfeld in 4.200 Meter Meeres-Tiefe ist lohnend um Gas für den Export zu fördern.
Nach der Bankenkrise und Offshore-Firmenskandalen, naht das nächste Unglück für Zypern. Zypern bastelte bereits zuvor mit dem Verbündeten Israel an einer Gaspipeline über Zypern nach Europa, nun ist Zypern nicht nur Zwischen-Landbrücke, sondern potenzieller Einspeispartner. Daß, die anti-saudische Qatar Petroleum mit seiner Hamas/Gaza-freundlichen Regierung und dem katarischen Verbündeten Erdogan einander mit Israel auf den Gasfeldern vor der Republik Zypern treffen, kann das östliche Mittelmeer, noch in ein Tränenmeer versinken lassen. 
Irgendwie hat Zypern kein so rechtes Glück mit "Offshore aller Art". Nordzypern hat mit der Rückendeckung Erdogans bereits Zähne gezeigt, als es um die Frage der Durchleitung des Gases über Zypern und seiner territorialen Gewässer ging. Die Türkei versorgt zudem ganz Nordzypern mit einer Wasserpipeline vom nahen türkischen Festland, an der sich das trockene Urlaubs- und Steuerparadies im Süden gerne anschließen würde. Aus dem ganzen Frieden wird wohl jetzt erst recht nichts.
Als ob die brisante Gemengelage nicht schon für sich reichen würde, schielen die Russen argwöhnisch auf die Konkurrenz aus dem Mittelmeer, obwohl sie mit Turkish Stream schneller und billiger gerade eben eine weitere Röhre nach Europa ziehen. Natürlich könnten sie die künftige Pipeline auch als Argument dazu heranziehen, weitere, anti-russische Korsagen, wie gegenüber der Nordstream 2 ad absurdum zu führen. Aber ob die marktwirtschaftliche und politische Sorge der "EU" im Falle der israelisch-zypriotischen Pipeline ebenso laut, Bütikofer und Brok aufschreien lassen wird, darf bezweifelt werden. 
Vergessen wir auch nicht, daß Zypern auf drei Staaten besonders Rücksicht nehmen muß. Russland, dessen Staatsbürger in die Republik Zypern als einzigen EU-Staat ohne Visum einreisen dürfen, da Zypern nicht Schengen-Mitglied ist und weder auf die russischen Offshore-Milliarden, noch auf die hunderttausenden Touristen verzichten möchte, Griechenland in alter Verbundenheit und gemeinsamer Abneigung gegenüber den Türken und Großbritannien als lokale Militärmacht.
Zwar wurde Zypern 1960 von GB in die Unabhängigkeit entlassen, nachdem die Briten dort ein langes übles Spiel zwischen der türkischen Bevölkerung und den teils im bewaffneten Kampf um Unabhängigkeit ringenden, griechischen Zyprioten trieben, aber Britannien entledigte sich nur der nutzlosen Lasten einer Kolonialmacht im Guerilla-Krieg. 
GB bewahrte 254 Km2 Landfläche Zyperns als "SBA" (Sovereign Base Areas), nämlich Akrotiri und Dekelia. Das Land ist britisches Überseegebiet in dem rund 7000 Briten und ebenso viele Zyprioten leben. Sie werden vom britischen Militär verwaltet und die Bevölkerung hat weder Anspruch auf die britische Staatsbürgerschaft, noch irgendwelcher Lokalwahlen, da sie dem britischen Verteidigungsministerium unterstehen.
Neben der nachrichtendienstlichen Funkaufklärungsstationen, Hubschrauberstaffel und Infanterie, spielte der Militärflugplatz von Akrotiri eine Schlüsselrolle für die Royal Air Force in den Golfkriegen und zuletzt bei Luftschlägen gegen Syrien. GB, das derzeit seine militärische Expansion aufgrund des von Trump geplanten US-Rückzugs zu erweitern gedenkt wird niemals seine Stützpunkte räumen, sondern im Gegenteil seinen Sessel am strategischen Verhandlungstisch kommender, lukrativer Zypern-Krisen umso spürbarer zu platzieren versuchen. Mit dem Gas wird also Zypern noch um vieles reicher - an Problemen! 

 

USA   Nordkorea   Vietnam

12:04 | tt: Gipfeltreffen gescheitert: Trump kehrt mit leeren Händen zurück

Der USA-Nordkorea-Gipfel in Hanoi ist ohne Vereinbarung zu Ende gegangen. Beide Seiten konnten sich nicht einmal auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen. Nach Angaben Trumps wurde das Treffen vor allem wegen eines Streits um Sanktionen vorzeitig abgebrochen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer mit Trumps Vitae derart naiv ist und immer wieder "neue Freunde" binnen weniger Stunden verliert. Mit Schaudern erinnern wir uns an das fast homoerotische Techtel-Mechtel mit dem kleinen Napoleon, welches nur wenige Tage später obsolet wurde. Nun ein ähnliches Szenario mit dem Rocketman! Gestern noch Freund heute schon fast wieder Feind!
Ganz so leer sind Trumps Hände nicht - schöne bilaterale Handelsverträge mit den Vietnamesen wurden abgeschlossen - auch eher neu in den USA-VIE-Beziehungen! TB

15:30 I TQM dazu: Es ist verfrüht das abrupte Ende der Verhandlungen zu erfassen, jedoch sollte man nicht die Häme von CNN&Co. teilen. Einerseits ging das Treffen nicht eisig zu Ende und andererseits ist das Treffen nicht im Stil der Neocons abgelaufen, wo in Ultimaten und Drohungen der "Verhandlungspartner" zum Dinner ein Waterboarding serviert bekommt, oder wie bei Venezuela, wo Rubio blutige Gadaffi Fotos postet. 
Natürlich wäre es von Trump naiv gewesen, sein vis-a-vis wie einen Bank-Geiselnehmer zur Entwaffnung zu überreden, ehe man über Ende der Sanktionen und laufende Konsequenzen verhandelt. Smart Cookie Kim kennt die Worttreue der USA und ist ja auch nach Trump "a Great Leader". Es hatte nicht Kim zu wenig anzubieten, sondern Trump. Kim kann de facto alleine und ad hoc entscheiden wie weit er geht, Trump aber kann die Sanktionen nur mit Zustimmung des Senats aufheben und dort wartet der geballte Deep State mit einem "Njet". 

 

Indien   Pakistan

08:57 | rt: Hoffentlich tragen Indien und Pakistan ihre Grenzkonflikte schon bald wieder auf eher traditionellere Art aus...

Faszinierende Wild-Life-Bilder vom natürlichen Revierschutzverhalten 2er Arten. Schauen Sie sich das an! TB

Iran

08:25 TQM: Javad Sarif - ganz "hin und weg"

Erst erfolgte der "aus dem Nichts" getwitterte Rücktritt des iranischen Außenministers Sarif. Netanjahu twitterte, froh darüber zu sein, ihn "endlich los zu haben". Was tat Rouhani? Er lehnte den Rücktritt ab. Die Jerusalem Post grübelt derweil um den "mysteriösen Hintergrund" rund um seinen "vielleicht Abgang". 
Mit diesen Spielchen hat der Iran vielleicht schon sein Ziel erreicht. Die EU bangt um das "moderate Gesicht" seines Sorgenkinds Iran, Netanjahu freute sich den eloquenten Sarif hoffentlich endlich anzubringen und durch einen garstigen Hardliner, der optisch und sprachlich mehr dem teuflischen Image des "Mullah-Regimes" entspricht, ersetzt zu sehen.
Der Iran baut rund um Sarif eine Nebelwand an inner-iranischen Diskussionen und Ringen, mit der er seine fast schon demokratische, politische Kultur darbieten möchte. 150 Abgeordnete verfassten einen Bittbrief an Rouhani den Rücktritt nicht zu akzeptieren, ein Twitter-Kanal der Revolutionsgarden feierte seinen Rücktritt. Zwar stellt die JPOST fest, daß Sarif die anwachsende außenpolitische Rolle der Revolutionsgarden  kritisiert, gleichzeitig twitterte Sarif aber selber Lob für die Revolutionsgarden. Vielleicht geht Sarif gestärkt aus seiner Rücktrittsankündigung hervor. Er vertritt die Ansicht, daß der Iran "in einer Kombination aus Diplomatie und Taten am Boden" vorgehen muß um Erfolg zu haben. Der Iran muß laut Sarif trotz interner Fraktionen nach außen geschlossen auftreten um seine Ziele umzusetzen. Die von Trump entdeckte Twitter-Waffe erweist sich mittlerweile, als das wohl effizienteste diplomatische und undiplomatische Handwerkzeug auf der politischen Weltbühne unserer Tage. 

UNO   USA   Venezuela   Russland

07:48 | Die Zeit: UN-Sicherheitsrat stimmt über Venezuela-Resolution ab

Der UN-Sicherheitsrat will am Donnerstag über zwei konkurrierende Resolutionen zur Venezuela-Krise abstimmen. Der erste Entwurf stammt von den USA und fordert "freie, faire und glaubwürdige" Wahlen in Venezuela. Zudem müssten gelieferte Hilfsgüter ohne Einschränkungen ins Land gelassen und Anhänger der Opposition geschützt werden, heißt es darin. Diplomaten gehen davon aus, dass Russland und möglicherweise auch China gegen diese Resolution ihr Veto einlegen werden. Russland hat einen eigenen Resolutionsentwurf vorgelegt. Darin werden Drohungen und Militäreingriffe in Venezuela abgelehnt und es wird erklärt, dass die venezolanische Regierung selbst dafür zuständig sei, zu entscheiden, ob internationale Hilfslieferungen ins Land gelassen werden.  
Auch dem Entwurf von Russland rechnen Diplomaten keine Chancen aus, weil die USA dagegen ihr Veto einlegen werden. In dem Venezuela-Konflikt steht Russland auf der Seite von Präsident Nicolás Maduro. Die USA und rund 50 andere Staaten unterstützen den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó.  

Während Trump mit enem Käfig voller Friedenstauben in Hanoi weilt und intern darum ringt US-Truppen aus Syrien und Afghanistan abzuziehen, brüten die Neocon-Falken in Miami und Bogotá über ihr weiteres Vorgehen.
Vorbei die Zeiten, als Russland noch schwammigen US-Resolutionen mit Fallstricken und Hintertüren zustimmte, die dank maximalen "Interpretationsspielraumes", in "pre-emptive" Militärschläge mündeten. 
Juan Guaidó weilt heute in Brasilien um das weitere Vorgehen zu beraten. Vor allem gedenkt er nach Venezuela zurückzukehren - wer weiß - vielleicht war seine Putsch-Tour ein Unterfangen, so "kühn" und erfolglos, wie der Abflug ins ewige "Exil" des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß?
50 Staaten werden laut "Die Zeit" vermutlich der US-Resolution in der UN-Vollversammlung zustimmen, unerwähnt bleibt im Artikel, daß also offenbar 143 Staaten, der vom CSU-Weber zitierten "Weltgemeinschaft", der US-Resolution NICHT zustimmen.
Stichwort UNO: Es entbehrt übrigens nicht einer schier endlosen "Kühnheit", daß gestern, laut Jerusalem Post, der saudische Außenminister Adel bin Achmed Al-Jubeir, den UNHCR in Genf dazu aufrief, Maßnahmen gegen die Menschenrechtsverletzungen des Iran "im eigenen Land und jenseits dessen Grenzen" zu treffen. Erinnert ihn jemand an den saudischen Hungerkrieg mit 1,5 Mio. Hungernden im Jemen? Die saudisch finanzierten Terrorgruppen im Iran, Pakistan, Syrien, Afghanistan, Phillippinen,...???

 

27.02.2019

Indien   Pakistan

16:36 I TQM: Schießt du auf meins,  schieß ich auf Deins!

Aljazeera meldet, daß der pakistanische Staatspräsident Imre Khan, Indien zu Verhandlungen aufruft. Seit Beginn der gegenseitigen, grenzüberschreitenden Bombardements, soll Pakistan zwei indische Jets in seinem Luftraum abgeschossen habe, Indien im Gegenzug einen Pakistanischen.
Während die Inder ihren Luftangriff auf islamistische Terrorbasen in Pakistan flogen, soll laut pakistanischem Militärsprecher in Rawalpindi, Pakistan nur in unbewohntes Gebiet Bomben abgeladen haben, um zu demonstrieren, daß sie jederzeit in der Lage und entschlossen sind, indisches Staatsgebiet zu erreichen. Was für ein infantiles Herumgetue zweier Atommächte. Aber gut, Wahlen in Indien stehen vor der Tür und umgekehrt wollten wohl die saudischen Lanbärte in Pakistan dem MBS beweisen, daß seine Öl-Kohle den Terrormotor gut schmiert.

19:04 | Dazu passend - rt: Showdown zwischen Indien und Pakistan: Was Ihnen keiner erzählen wird! TB

19:50 | Die Leseratte
Unter dem Artikel über den sich anbahnenden Konflikt zwischen Pakistan und Indien fand ich folgenden Kommentar von Funke127, und da könnte durchaus was dran sein:
"Eine mit den USA abgestimmte Aktion. Die Augen der Welt sollen weg von Venezuela gelockt werden, damit man dort in aller Schnelle einen Regime-Change mit militärischer Gewalt durchführen kann. Dieser Regime-Change in Venezuela ist die frechste Aktion der USA seit langem. Ein der Welt bisher unbekanntes Bürschlein wird zum neuen Präsidenten gekürt, ein legitimer Präsident soll weggeputscht werden. Vorher hat man mit den Mitteln von verbrecherischen Sanktionen Venezuela sozusagen sturmreif gemacht. Und die Vasallen des Gangsterregimes USA schauen zu, stimmen zu oder helfen mit. Weil es aber doch nicht so reibungslos geht wie gedacht, muss ein Ablenkungsmanöver her, das groß genug ist, der Welt Angst und Schrecken einzujagen - der Konflikt Indien gegen Pakistan. Im Schatten dieses angeblichen Kriegsszenarios wird man in Venezuela Verhältnisse schaffen wie sie den USA, diesem Revolver-Staat, genehm sind. Wetten, so ist es! Außerdem hofft man bei dem Konflikt Indien/Pakistan die russische Militärmacht eine Weile binden zu können, weil dieser Konflikt ja praktisch vor der Haustür von Russland stattfindet, während Venezuela weit weg ist... wir werden von Lumpen und Verbrechern regiert! Keiner fällt den US-Amerikanern in den Arm. Es ist zum Verzweifeln."

USA   Nordkorea   Vietnam

12:49 | n-tv: Trump und Kim treffen sich mit Handschlag zu neuem Gipfel

Dazu passend - nbc: Special Report: President Trump meets with Kim Jong Un in Hanoi! TB

12:34 | gst: President Trump UNBELIEVABLE Trade Deals just Made the US Millions

President Trump meets Vietnamese officials to witness Trade Deals made by the US and Vietnam making the Country Millions.

Venezuela   USA

10:48 I Sputnik: Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja„Titelbetrüger von der Straße“: Russlands UN-Botschafter über Juan Guaidó

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hat den Oppositionsführer und selbsterklärten Übergangspräsidenten Venezuelas, Juan Guaidó, als einen „Titelbetrüger von der Straße“ bezeichnet, den die USA und EU-Staaten anerkannt haben.„In einem unabhängigen lateinamerikanischen Land ist plötzlich ein Titelbetrüger aufgetaucht, der sich auf der Straße zum Präsidenten des Landes erklärt hat und sofort, in nur wenigen Minuten, von den USA anerkannt wurde“, sagte Nebensja bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.   

Zusammenhang in einem Satz erklärt. Bravo! TQM

Indien   Saudi Arabien   USA   Pakistan

10:46 I Sputnik: Pakistanische Armee schießt zwei indische Kampfjets ab – Pressedienst

Die Lage an der pakistanisch-indischen Grenze eskaliert weiter. Wie der Pressedienst der pakistanischen Armee meldet, haben Streitkräfte des Landes zwei indische Kampfjets abgeschossen.
Der Meldung der pakistanischen Armee zufolge hätten die indischen Kampfflugzeuge die Grenze in der Kaschmir-Region verletzt.
Mit dem Abschuss habe Pakistan „den Wunsch und die Bereitschaft zur Selbstverteidigung” demonstriert.

Divide et impera. Der Besuch von MBS in Pakistan und Indien trägt die saudischen Früchte des Verderbens. Aber keine Panik - es ist nicht der erste, schwere bewaffnete Konflikt zwischen den beiden Atom-Mächten. Während Imre Khan die Terrorgruppen, die den Anschlag von Srinagar verübten, mittlerweile verboten hat, wollte es Indien damit bewenden lassen. Pikant, daß Pakistan ansonsten auf die internationale Terror/Geldwäscheliste gekommen wäre, ausgerechnet wegen jener Terroristen, die Saudi bis heute finanziert. Nicht verboten sind die Terroristen an der pakistanisch-iranischen Grenze, die von der USA und Saudi ebenfalls finanziert werden. TQM

Venezuela   USA   Grossbritannien

07:24 I Sputnik: USA und Großbritannien beraubten Venezuela: Russischer UN-Botschafter nennt Geldsumme

Russland fordert von den USA und Großbritannien, die gesperrten Konten Venezuelas freizugeben, das bereits um 30 Milliarden US-Dollar bestohlen worden ist. Dies erklärte der russische Botschafter bei der Uno, Wassili Nebensja.
„Statt des heuchlerischen Versuchs, Hilfsgüter im Wert von 20 Millionen US-Dollar einzuführen, ist es notwendig, prompt die Konten von venezolanischen Unternehmen in amerikanischen Banken im Wert von elf Milliarden US-Dollar freizugeben, die von der Regierung für den Kauf der Arzneimittel, Lebensmittel und lebenswichtigen Güter bereitgestellt wurden“, so Nebensja.

Bei der gestrigen Sitzung des UN-Sicherheitsrates zeigte der Außenminister Venezuelas Lastwagen-Ladungen der US-"Hilfslieferungen". sie enthielten Stacheldraht und Material zur Errichtung von Barrikaden. Der UN-Sonderberichtestatter für Humanitäre Angelegenheiten in Venezuela, Albert de Zayas berichtet im nachfolgenden VIDEO über die "Ozeane an Lügen", welche über die Situation in Venezuela verbreitet werden. So wurden seit Monaten Milliarden an Medikamenten- und Lebensmittelbestellungen der venezuelanischen Regierung in Europa und andernorts blockiert. Sein Bericht wurde weder von den US-Medien, noch britischen Medien zur Kenntnis genommen. Die "humanitäre Krise" wurde somit vorsätzlich geschaffen, um sie zum Anlaß von weiteren Sanktionen und Regime Change zu nehmen. TQM

 

 USA   Venezuela   Chile   EU

06:22 I TQM: Rechts ist nicht immer rechts, aber links, stets link!

Von den "Chicago boys" zu den "Miami boys"

In dieser babylonisch-dekadenten Phase unserer Welt, speziell der "Westlichen Wertegemeinschaft", wo Frauen nicht mehr Frauen, Männer nicht mehr Männer, Kinder nicht mehr Kinder sein dürfen, wo "drittes Geschlecht", Transgenderkunde, vom Individuum, über die Familie, bishin zur Ablehnung von Staat, Volk und Nation, eine globalistische Invasionssuppe über die einst stolzen Völker ergießt, die "Sekte EU" zur totalitären Staatsdoktrin erhoben wird, sind überlieferter Glaube und althergebrachte Normen, bis zur Unkenntlichkeit weggehobelt, oder gar verdreht und pervertiert. 
So finden wir uns in einer Welt wieder, wo rechts nicht immer rechts ist, links hingegen immer link.
Vielen von uns mögen sich in diesem Dilemma wiederfinden, fragen sich, warum der Ultra-Sozialist und spanische Premier Sanchez zwar das Grabmal Francos, eines Freundes und Verbündeten Pinochets schändet, gleichzeitig aber den Angriff der Neocons auf den linken Maduro beklatscht, wo hingegen  ich, als vehementer Anhänger und Verehrer Francos und Pinochets, als deklariert Rechter, den links-revolutionären Maduro die US-Invasion vom Hals wünsche. 

Beginnen wir also den Dschungel der Verwirrungen, mit der Machete zu lichten um den rechten Pfad vom linken Irrweg zu trennen. Gehen wir dazu  zurück an den Beginn der 1970er Jahre:

Der Vietnamkrieg tobt, Richard Nixon, ist Präsident der USA, Henry Kissinger Außenminister und der Kalte Krieg befindet sich am Zenith im Ringen um die Erweiterung der jeweiligen Machtblöcke.
Spanien wird noch von Franco regiert, Portugal von Salazar. Die Briten verlieren ihre letzten Kolonien und im Rückzug toben Stellvertreterkriege zwischen den beiden großen Machtblöcken von Ost und West in Afrika, Asien und Südamerika.
In Südamerika sind mit kubanischer Hilfe und Interbrigaden linker Europäer und US-Amerikaner die Linken im erbitterten Kampf, gegen überwiegend Militär geführte Juntas - auf beiden Seiten nicht gerade zimperlich, aber noch weit entfernt von den Opiumschwaden "moderner Demokratien". 
Salvadore Allende, stammte aus dem Baskenland. Sein Großvater Ramón Allende Padín, „Der Rote“, war ein Mitglied der Partido Radical Social Demócrata (PRSD) und Großmeister der Freimaurer.
Salvadore Allende ist bis heute Ikone der Linken und wurde 1970 vom Parlament zum chilenenischen Staatspräsidenten gewählt.
Es folgten landwirtschaftliche Kollektivierung, Enteignung der Industrie, Lebensmittelrationierung, 600% Inflation. 1972 Massenstreiks der Busfahrer, Transportmitarbeiter, Bankangestellte und Studenten (!) um gegen die sozialistische Politik zu demonstrieren. Anfang 1973 erreichte bei den Parlamentswahlen die sozialistische Partei nur mehr 44%, jedoch konnten die anderen Parteien nicht die 2/3 Mehrheit aufbringen um Allende des Amtes zu entheben.
Schließlich erfolgte am 11. September 1973 der Putsch unter Militäroberbefehlshaber Augusto Pinochet. Allende, der das Angebot des freien Geleits ins Exil ablehnte, beging am Nachmittag des 11. September, verschanzt in der Moneda Selbstmord, obwohl diverse linke Hollywood-Produktionen und die gesamte linke Schulpropaganda hierzulande bis heute die Lügenmärchen der Isabel Allende vom heroischen Tod des im Kampf gegen die Putschisten "gefallenen" Vaters verzapft.
Die USA planten zwar nicht den Putsch, waren nicht unmitttelbar involviert, aber beobachteten ihn im Vorfeld mit Wohlwollen. Die chilenischen Militärs, deren Machtergreifung vom Volk mehrheitlich begeistert aufgenommen wurde, planten die schnelle Rückkehr zur Zivilregierung. Chile hatte im Gegensatz zu den typischen Bananenrepubliken Lateinamerikas keine Tradition in Putsch und Armee-Präsidenten. Nach einer kurzen Säuberungswelle, die so manchen Kommunisten in die DDR verschlug und später die Honneckers ins "demokratische" Chile katapultierte, begann eine einzigartige Erfolgsgeschichte, der inneren Sicherheit, gepaart mit einem über drei Jahrzehnte anhaltenden Wirtschaftswunder.

Die Rechten&Chicago Boys

Während Rechte und Militärs für law&order sorgten, holte die Junta unverzüglich die "Chicago Boys" ins Land und setzte sie an die neuralgischen Stellen der Wirtschaftspolitik. Die "Chicago Boys" waren ein Zirkel chilenischer Wirtschaftswissenschafter, der  Mitte der ´50er Jahre entstand. Sie studierten überwiegend in Chicago und waren ganz den Ideen Friedrich August von Hayek und Milton Friedmans zugetan. Sie trafen unverzüglich scharfe Privatisierungs- und Deregulierungsmaßnahmen und hatten dazu völlig freie Hand unter Pinochet. In seiner Ära stellte die Gruppe der "Chicago Boys" praktisch durchgehend die Wirtschafts- und Finanzminister.
Der kometenhafte, wirtschaftliche Aufschwung Chiles wurde zum Vorbild zahlreicher Staaten Südamerikas, nirgendwo sonst jedoch so erfolgreich, wie in Chile. 1988 endete die Regentschaft Pinochets. Der Westen, überwiegend von Beginn an von Pinochet abgewandt und um Allende trauernd, benötigte mit dem Fall der Sowjetunion Pinochet in Chile genausowenig, wie die Weiße Regierung in Südafrika. Die Verbündeten im Kalten Krieg wurden fallengelassen.
Während Margret Thatcher 2010 das Ableben Pinochets öffentlich betrauerte, verlautbarte das Weiße Haus: "Unsere Gedanken sind mit den Opfern seiner Herrschaft und deren Familien". So ist es, wenn man Verbündeten zum Dank ins Grab spuckt.
Vieles haben die "demokratischen", linken Regierungen Chiles nach 1988 wieder zerstört, noch immer aber blicken weite Teile der Bevölkerung, die den Putsch forderten, mittrugen und unterstützten, mit Stolz auf diese große Zeit zurück.

Die "Rechten"&Miami Boys"

Viereinhalb Jahrzehnte nach der Befreiung Chiles durch Pinochet, befinden wir uns im gegenwärtigen Chaos. Der Bush-Clan, der Clinton-Clan mit ihrem Platzhalter Obama, stellten die US-Präsidenten der letzten 30 Jahre. Die Sowjetunion zerbrach und mit ihr, neigte sich die Präsdientschaft Ronald Reagans zu Ende, der letzte überwiegend als "gut" erinnerlichte US-Präsident, der noch klassische, rechte Tugenden vertrat.
Es folgten unter seinem Nachfolger George Walker Bush der von den USA provozierte Golfkrieg 1990, in Folge des Scheiterns des Irak in seinem Krieg mit dem Iran.
Francis Fukuyama schrieb "vom Ende der Geschichte" und der Machtrausch, der USA "als einzig verbliebene Weltmacht", kannte keine Grenzen.
Schließlich, 1997, gossen Richard Perle, Paul Wolfowitz (der ursprünglich Mitglied der US-Sozialistischen Partei, dann Democrat war, später Republican wurde), Donald Rumsfeld und Richard Armitage und Konsorten  in dem scheinbar rein marktwirtschaftlichen, ideologie-freien Zeitalter der Freiheit, ein neues ideologisches Modell, nämlich das "Project of a New American Century" mit folgenden Kernthesen:

US-amerikanische Führerschaft ist sowohl gut für die Vereinigten Staaten von Amerika als auch für die ganze Welt.
- Eine solche Führerschaft erfordert militärische Stärke, diplomatische Energie und Hingabe an moralische Prinzipien.
- Eine multipolare Welt hat den Frieden nicht gesichert, sondern stets zu Kriegen geführt.
- Die Regierung der Vereinigten Staaten soll Kapital schlagen aus ihrer technologischen und wirtschaftlichen Überlegenheit, um   durch Einsatz aller Mittel – einschließlich militärischer – unangefochtene Überlegenheit zu erreichen.

Fortan bestimmten und definierten die  "Falken", die "rechte" Politik der USA. Sowohl national-konservative wie Pat Buchanan, als auch die Libertären um Ron Paul gerieten durch das messianisch-christlich-jüdische Ideologie-Gebäude ins Abseits der breiten politischen Wahrnehmung. 
Durch die 1990er zogen sich die "Jugoslawien Kriege" mit der Absprengung des "Kosovo". Längst hatte sich die "Rechte" mit den Mainstream Democrats zum Deep State verbündet. Der Democrat Eliott Engel war nicht nur unter Clinton Architekt des Kosovo, sondern auch eine vehementer Befürworter des Syrienkriegs und der Absetzung Assads. Heute, nach dem Sieg der Democrats bei den Kongreßwahlen ist er Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses des Kongresses und ein Unterstützer des US-Putsches in Venezuela.
Die wohl wesentlichste Zäsur erfolgte durch die Ereignisse des 9/11, auf die an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden kann und wohl auch nicht muß. Nur soviel dazu: Trump kündigte im Wahlkampf die Aufklärung zu 9/11 an. Er versprach Prinz Walid al Talal und anderen Prinzen, mit dem Königshaus aufzuräumen. Dies tat später teilweise MBS im Ritz-Carlton/Riad, das 9/11-Bußgeld, welches Trump von den Saudis in dreistelliger Milliardenhöhe in Form von Rüstungsaufträgen einnimmt, ist ihm jedoch mehr wert als 100 Saudis in Guantanamo. 
Es war jedenfalls 9/11, welches die Bürgerrechte in den USA aushebelte, den Geheimdiensten weitreichendste Befugnisse und Budgets erteilte und unter dem "Patriot Act" dem "globalen Kampf gegen den Terror" einen Persilschein ausstellte.
Alles verkauft als "rechte" law&order Politik. Aber ausgerechnet die rechte Basis, die Waffenbesitzer, Milizionäre und Skeptiker gegenüber den Bundesbehörden, mißtrauische Gegner Washingtons und New Yorks, rochen den Braten - auch sie sollen viel später Kernwähler Trumps werden.
2003 der Irakkrieg, diesmal ein Werk des jungen Bush, wenngleich nach Aufwärmbombardements und Sanktionen unter Clitnon und Albright. Mission bis heute "not accomplished".
Nichts unterscheidet einen Dick Cheney vom verbrecherischen Treiben der Hillary Clinton, nichts die Verbrechen der Bush-Präsidenten von Clinton und Obama. 
Und so führte das Deep State Amalgam mit Neocon Ideologie ihren Machtrausch über Libyen und dem Arab Spring fort, bis Russland in Syrien rückkehrte und Trump plötzlich Präsident der  USA,  Wüstensand in die "Westliche Wertegemeinschaft" streute.
Der ambitionierte Tea-Party Schützling Marco Rubio, der aus ärmlichen Verhältnissen kubanischer Einwanderer stammt, nährt seine offenkundigen Minderwertigkeitskomplexe  aus dieser Herkunft. Trotz erzkatholischem Elternhaus wollte er wohl richtiger WASP werden und landete zwischendurch bei den Mormonen. In mancher Hinsicht ähnelt auch die einfache Herkunft des John Bolton, die nicht im geringsten an den Partei- und Geldadel der GOP heranreicht, den Komplexen des Rubio. Mike Pompeo, Sohn italienischer Einwanderer, der erst spät über die Tea Party auf die aktive Politik stieß, ist der dritte im Bunde. Man könnte noch Nikki Haley und ein paar andere Namen auflisten, vielleicht Lindsay Graham, der sich aber seit dem Tod McCains eher als Einzelmarke verkauft.
Jedenfalls ist dies - um sich der RAF-Klassifizierung zu bedienen - die zweite Generation der Neocons, die ebenso nach Kriegen dürstet, wie ihre Gründungsväter. "Rechts" ist an ihnen so macher gesellschaftspolitischer Aspekt wie die Ablehnung der Abtreibung, nicht aber der Nationialstaat und das Wohl des eigenen Volkes, sondern das Durchsetzen der globalen Agenda. Darin treffen sie sich völlig mit den Democrats und hier ist die Bruchlinie zu Trump, weitgehend auch zu Bannon, auf jeden Fall aber zur eigentlichen Rechten, der sich Trump aufgrund seiner Wählerschaft hingezogen fühltt und die ihm nach den "Unruhen von Charlottesville" von den Neocons und Linken ausgetrieben wurden. Es waren auch gerade die Neocons, die ihren ideologischen Alleinvertretungsanspruch der "Rechten" aufrechterhalten wollten, in dem sie eine Hexenjagd auf alle Südstaatensymbole, Denkmäler, etc starteten, wohlgemerkt mit Straßenkampf-Unterstützung des links-anarchistschen Gewaltmobs!
Die Absicht der Neocons, ihre Ideologie und Unterdrückung der Rechten diverser Schattierungen in den USA und im Verbund mit ihren Deep State allierten Democrats, Banken und Medien, machen nicht nur der Trump Agenda zu schaffen, sondern führen auch zu dem völlig falschen Bild, daß eine "rechte" US-Regierung einen linken Sozialisten in Venezuela wegbläst. Es geht nur und auschließlich um die globalistische, Neocon Deep State-Agenda. Eine reine, obszöne Ausplünderung des ölreichen Opferstaates, eine völlige "Marktübernahme" durch Invasion. In keiner Weise ist dies mit Chile 1973 vergleichbar. Dieser Neocon/Deep State Putsch-Allianz schließen sich in "internationaler Soldiarität" der Ultra-Sozialist Sanchez, die Sozialistin Bachelet, der Rothschildbürger Macron und die Obama-Freundin Merkel an.
Alle rechts-nationalistischen Schritte Trumps stoßen sowohl bei den Neocons, als auch ihren lokalen und internationalen Verbündeten auf erbitterten Widerstand: Rußlandpolitik, Anti-EU, Pro-Brexit, Rückzug der US-Armee, Mauer zu Mexiko, etc.
Die gleichen, die in Venezuela von CNN bis Fox nach Krieg dürsten schreien über Trumps-Agenda und Truppenabzug aus Syrien. 
Die Linke in Europa ist fast vollständig im Mainstream eingekauft, inklusive Teile der BRD-"Linke". Dort wo sie noch "orthodox" links ist, irrt sie in dem sie um den grandiosen Hort des Sozialismus in Venezuela bangt, liegt aber richtig, wo sie den Neocon-Deep State-Interventionismus anprangert.
Die "rechte" Neocon Transatlantikbrücke kommuniziert tief hinein in die europäische Rechte den anti-linken Reflex gegen den Staatsozialismus des Maduro. Teils gelingt ihr das mit großem Erfolg. An der Spitze ist einzig Salvini, hellwach, erkennt er die verschlungene Kampflinie. Es ist in der Tat nicht immer leicht bei den vielen vermeintlichen Widersprüchen den rechten Pfad zu erkennen - aber - auch wenn er oft verwachsen ist tröstet, daß es ihn gibt, während der falsche "rechte" Pfad letzlich der linke und somit stets der Weg ins Verderben ist.

26.02.2019

Tuerkei   China

17:44 | jouwatch: Türkei sorgt sich um muslimische Minderheit in China

Genf – Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu kritisierte vor dem UN-Menschenrechtsrat die Volksrepublik China wegen der angeblich inhumanen Behandlung der muslimischen Minderheiten der Uiguren.

Macht nichts liebe Türkei. Wenn Eurabien nach eurem Geschmack fertig ist, ist hier genug Platz für alle Glaubensbrüder. ML 

 

Syrien   Frankreich   Grossbritannien   Deutschland

15:25 I Voltairenet: Dschihadismus und Hochverrat

Die europäischen Bürger, die ermutigt wurden, am Krieg in Syrien teilzunehmen und sich pro-westlichen Söldnern anzuschließen, können nicht wegen Spionage für den Feind und Hochverrat verfolgt werden, da sie sich als Unterstützer der NATO und ihrer Mitgliedstaaten ausgeben können. Die europäischen Staaten können sie nicht verurteilen, ohne die ursprüngliche Verantwortung ihrer eigenen Regierungschefs im Krieg gegen Syrien zu untersuchen.
Um einen Krieg gegen ein befreundetes Land, Syrien, zu führen, haben französische Staatsmänner ohne zu zögern Dschihadisten unterstützt. Auf diese Weise haben sie nicht nur das Image von Frankreich in der Welt untergraben, sondern auch die französischen Interessen: sie beendeten eine erfolgreiche Anti-Terror-Zusammenarbeit und stellten sich bewusst auf die Seite der Terroristen. Einige ihrer Schützlinge kehrten später aus eigener Initiative nach Frankreich zurück, um dort Attentate zu begehen.
Diese Führungskräfte sollten daher von einem französischen Gericht wegen Mittäterschaft mit Terrororganisationen, die in Frankreich Verbrechen begangen haben, für Hochverrat und Kollaboration mit dem Feind verfolgt werden.

Hochinteressanter Hintergrundartikel, der die Kollaboration mit dem Terror, seitens der "Westlichen Wertegemeinschaft" dokumentiert. Selbiges wie für Frankreich gilt für GB und die BRD! Return to sender! TQM



Venezuela   USA

11:42 I RT: Russland: "USA verlegen Truppen und bereiten militärische Intervention in Venezuela vor"

Der russische Sicherheitsratssekretär Nikolai Pátruschew hat am Dienstag erklärt, dass die US-Armee Sondereinheiten nach Puerto Rico verlagert hat, um den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen. 
Der russische Sicherheitsratssekretär Nikolai Pátruschew sagte am 26. Februar, dass die Vereinigten Staaten eine militärische Intervention in Venezuela vorbereiten und ihre Spezialeinheiten nach Puerto Rico entsenden, um eine Operation durchzuführen, die auf den Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro abzielt.
 

Wahrscheinlich wird aber kein direkter US-Angriff stattfinden sondern, wie bereits hier vermutet, eine False Flag Operation den "US-Beistand" auslösen. Entweder ein "Massaker" in venezuelanischen Uniformen, etwa im kolumbianischen Grenzgebiet, oder ein paar US-(Doppel)Staatsbürger müssen in Caracas über die Klinge springen und werden "Opfer eines grausamen Maduro-Mobs". Zur Not könnte auch ein Anschlag auf die US-Botschaft in Caracas, in der sich einige, widerrechtlich verbliebene US-Diplomaten befinden, Ziel eines inszenierten Angriffs sein. Dann würde es sich um einen Angriff auf US-Hoheitsgebiet handeln, also "Feuer frei!". Was sagt Sarah Wagenknecht dazu? Wie findet das Herr Broder? Oder der CSU-Weber mitsamt seiner Weltgemeinschaft??? TQM

11:35 I RT mit Fotos: Lateinamerika Ansage an Maduro: US-Senator Rubio twittert Bild von Gaddafis Ermordung

Zwischen zwei Tweets zu der Situation in Venezuela postete Rubio eine Fotomontage mit zwei Bildern des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi. Das Bild auf der linken Seite zeigt Gaddafi während seiner Zeit als libysches Staatsoberhaupt. Das Bild auf der rechten Seite hingegen zeigt Gaddafi blutverschmiert kurz vor seiner Ermordung. Rubio postete die Fotomontage zwar ohne einen Kommentar – doch auch so dürfte klar sein, auf wen der US-Politiker damit anspielt.

Rubios Vergleich war also kein metaphorischer, sondern eine unverhohlene Morddrohung. Was sagt das Spieglein von Herrn Broder dazu??? TQM

Iran

08:55 I Jerusalem Post: ANALYSIS: IRAN FM ZARIF RESIGNATIONS ENDS OR SAVES NUKE DEAL

Der Rücktritt des iranischen Außenministers Sarif könnte als letzter Akt Teherans betrachtet werden, ehe der Iran aus dem Atom-Deal aussteigt. Sarif war das außenpolitische Gesicht des Iran, der den Atom-Deal gegen die Hardliner durchsetzte. Aber seine Verteidigung des Deals wurde schwieriger, nachdem die USA letzten Mai ausstiegen. Nun, wo der Iran bereits 10 Monate im Deal verblieb, erwiesen sich die EU-Versprechen mit offset-deals das Übereinkommen zu retten als eher zahnlos. Sarif könnte auch das Opferlamm sein um das politische Überleben von Präsident Rouhani zu prolongieren. Nun könnten die Hardliner den Druck auf die EU verstärken. Wie auch immer, der Rücktritt Sarifs muß als Wendepunkt betrachtet werden.

Der an der Universität Denver in Internationalem Recht und Politikwissenschaften promovierte Sarif, gebildet, kultiviert und mit allen Wässerchen der "Westlichen Wertegemeinschaft" bestens vertraute Sarif trat ab, während sein saudisches Pendant Adel al Dschubeir, promoviert an der Georgetown Universität, Washington, weiterhin unverbrüchlich mit MBS -  recht unmanierlich -auf US-Mission sendet. So scheiden sich die Wege.
Der Abgang Sarifs erfolgte eher strategisch und gut geplant - nicht plötzlich. Sein Abgang in Ehren ist ein klares Signal an "den Westen", allen voran der EU, die zwar formal am Atom-Deal festhielt, aber aus Furcht, Gewohnheit und Ergebenheit den USA gegenüber den Deal bis zur Unkenntlichkeit aushöhlte. 
Es ist durchaus zu erwarten, daß Sarif nicht in den Ruhestand tritt, sondern an anderer Stelle wieder auftaucht, so wie dies bei Larijani und anderen zuvor der Fall war.
Zweifelsohne ist aber der Abgang Sarifs als Außenminister eine Anpassung an die neue Realität, nämlich der persischen Ausrichtung auf Russland, China und der Türkei und der verstärkten Abwendung vom Westen insgesamt.
Die iranische Außenpolitik wird dadurch nicht "radikaler", sondern in typisch iranischem Pragmatismus, lediglich umbesetzt. Auf der iranischen Politbühne führt diese Umbesetzung zu einem neuen Akt, wie die JPOST umgehend feststellt.
Während "der oberste Führer" Chamenei den ausgleichenden "Gottvater" der Religiösen abgibt, ist Rouhani das moderat-weltliche Gesicht und der grimmige Soleimani, Generalmajor der Al-Quds-Einheiten der Revolutionsgarden, das Schreckgespenst der USA/Israel, der mal im Libanon, mal am Golan mit dem Fernglas auftaucht und demonstriert wie weit "das Gift" des Iran reicht.
Der kommende iranische Außenminister mag ein alter Bekannter sein, oder ein relativ frisches Gesicht, sicher aber kein Greenhorn, sondern einer der "unbelastet" vom Iran-Deal ein neues, härteres Kapitel in den Verhandlungen, vor allem gegenüber der EU aufschlägt. Wobei der Wackelpudding EU sowieso handlungsunfähig ist. Mogherini, eher mit der Autorität der österreichischen Außenministerin Kneissl ausgestattet, spielt nur eine blass-dekorative Rolle, während Frankreich sein eigenes, hintergründig aggressives Spiel gegen den Iran treibt - begründet auf seinen schwindenden Einfluß in Syrien und Libanon, welchen sowohl die Perser, als auch die Russen und Erdogan gegenüber Macron demonstrieren.
Die BRD ist, wie immer plan- und mutlos, sowohl aus US-Hörigkeit als auch aus Verlegenheit gegenüber Israel und aus Angst ja nicht als "Vertreter der russischen Agenda" dazustehen, wie Merkel ohne Unterlaß vorbetet, andererseits doch betrübt, ob der finsteren Lage des "Export-Weltmeisters Deutschland" in den enormen Absatzmarkt Iran.
GB gefangen in den hauseigenen Brexit-Intrigen spielt augenblicklich in diesem Spiel sowieso keine Rolle und beschränkt sich seit dem Skripal-Skript auf die Vergiftung der Stimmung gegenüber Russland.
Der neue iranische Außenminister tut also gut daran, dem EU-Raum die kalte Schulter zu zeigen und sich einem konstruktiven und vertieften Verhältnis zu Russland, China, Indien und der Türkei zu widmen. 

Indien   Pakistan

08:06 I PressTV: Indian jets strike ‘terror camps’ inside Pakistan

Indian flog heute Nacht Luftangriffe gegen Terror-Camps in Pakistan. Zwölf Mirage Bomber warfen dabei 1000 Kg-Bomben auf die Terrorlager, wie ein Sprecher der indischen Luftstreitkräfte bestätigte. Pakistan behauptete, diese Angriffe abgewehrt zu haben, wodurch die Inder ihren Einsatz abbrechen mußten. 


Al Jazeera meldet, daß Indien laut Pakistan die Angriffe abblasen mußte und die Jets ihre Bomben "auf der Flucht" lediglich in unbewohntem Jungel-Gebiet" abwerfen mußten. Es gibt also zwei konträre Sichtweisen. Pakistan versucht den Vorfall herunterzuspielen, da Präsident Imre Khan zuvor das pakistanische Milität anwies, jedweden indischen Angriff umgehend militärisch zu beantworten - an einem offenen Krieg ist Khan wohl doch nicht gelegen.
PM Modi wiederum kündigte Vergeltung für den Terroranschlag in Srinagar an und mußte handeln. Es ist eher wahrscheinlich, daß Pakistan das indische Bombardement einiger Terrornester hinnehmen mußte, nun aber auch das Gesicht wahren will und daher diese als abgewehrt zurückweist.
Das iranische PressTV ist hier klar auf Seiten Indiens. Nicht nur, weil der Iran vergrämt darüber ist, daß Pakistan dem Saudi MBS den Hof machte, sondern vor allem, weil der Iran zuletzt öfters sich bei Pakistan darüber beschwerte, daß radikal-sunnitische Terroristen vom Territorium Pakistans aus, Anschläge im Iran verüben. Es stellt sich aber auch die Frage, inwieweit Pakistan die Terrorlager tatsächlich vorsätzlich toleriert.
Im Falle Kaschmirs, eher ja, aber im Falle der Terrorgruppen gegen den Iran eher nein. Denn bei diesen könnte es sich um jene "IS-Touristen" handeln, welche die US-Helicopter aus Syrien überstellten, um am "richtigen Ort" gegen den "richtigen Feind" (Iran) ihr Unwesen fortzusetzen. 
Während die pakistanische Militärführung sunnitisch besetzt und von den Saudis durch Söldner-Einsätze (Jemen) gekauft ist, stellen die Schiiten Pakistans mit 15-20% der Bevölkerung eine bedeutende Minderheit dar, die in dem von religiösen- und Stammeskonflikten fragilen Pakistan, einen nicht übergehbaren Machtfaktor darstellen, zumal auch die Sunniten keine homogene Einheit bilden, sondern in teils verfeindete Denkschulen zugeordnet sind. TQM

 

Venezuela   USA

07:10 I SPON: Treffen zur Staatskrise in Venezuela Ratlos in Bogotá

Vorerst sollen mehr Sanktionen, mehr Druck und mehr Reiseverbote das Regime schwächen. Zudem soll Maduro vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gebracht werden. "Der Moment ist gekommen, mehr zu tun", sagte der US-Vizepräsident und forderte die anwesenden Staaten auf, umgehend in ihren Ländern die Guthaben des staatlichen Ölkonzerns PDVSA einzufrieren und die Vermögenswerte des Konzerns ausschließlich Guaidó und der oppositionellen Nationalversammlung zur Verfügung zu stellen.

Die USA, haben letztes Jahr dem Internationalen Strafgerichtshof gedroht, sollte er Untersuchungen gegen US-Soldaten wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan einleiten. Und dabei den Richtern (!) mit Sanktionen gedroht. Nun wollen sie selbige gegen Maduro anrufen? Den Haag ist seit den "Jugoslawien"-Tribunalen sowieso diskreditiert. Daß aber, die Trump Administration internationale Organisationen ablehnt, austritt und de-legitimiert, bei Bedarf jedoch für niedrige politische Ziele instrumentalisieren möchte, richtet sich von selbst!  Wie wäre es mit einer saudischen Den Haag Liste für den Hungerkrieg im Jemen??? 

 

06:30 | orf: Lima-Gruppe strebt internationale Verurteilung Maduros an

Nach der gewaltsamen Blockade von Hilfslieferungen an den venezolanischen Grenzen wollen die Staaten der Lima-Gruppe den Internationalen Strafgerichtshof (CPI) in Den Haag einschalten. Dieser solle die Weigerung von Präsident Nicolas Maduro, ausländische Hilfe für die notleidende Bevölkerung ins Land zu lassen, als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ ahnden, erklärte die Lima-Gruppe gestern zum Abschluss ihres Treffens in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota.

Wir sehen die "Westliche Wertegemeinschaft, Abteilung Amerika" am Arbeiten. Das internationale Völkerrecht sowie das humanitäre Völkerrecht wird immer mehr auf das reduziert, was es in Wahrheit zu sein scheint (leider!): Ein billiges Marketinginstrument. Nur zum Vergleich: die völkerrechtlich NICHT legitimierten "Interventionen" und Kriege in beispielsweise - Irak, Libyen, Jemen, Syrien etc. sind demnach okay, Millionen Tote ein in Kauf zu nehmender Preis für "Demokratie", Freiheit" und "Menschenrechte". Und die Leidmedien? Sind mit einer dicken Ratte im Kanaldeckel voll ausgelastet. HP

25.02.2019

Venezuela

20:01 | achgut: Broders Spiegel: Venezuelas Sozialismus in seinem Lauf… must see!!!!

Es gibt Geschehnisse über die in heimischen Medien, gemessen an ihrer Bedeutung, eher zurückhaltend berichtet wird. Beispielsweise die Krise in Venezuela, der Überlebenskampf der Bevölkerung und der Überlebenskampf des Maduro-Regimes gegen die Bevölkerung sind zwar Gegenstand der Berichterstattung, doch irgendetwas fehlt zumeist. Der Umstand, dass es sich hier um ein erneutes leidvolles Scheitern eines sozialistischen Experiments handelt, spielt in der deutschen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Irgendjemand muss uns das aber mal richtig erklären. Broders Spiegel weiß auch schon, wer das sein könnte.

20:20 I TQM dazu: Ok, sozialistische Mißwirtschaft - damit hat Broder recht  - ABER - was soll das mit Sarah Wagenknecht? Rechtfertigt die sozialisitsche Mißwirtschaft, Krieg und Intervention, ausgerechnet durch jene, die durch Sanktionen auch gesündere Staaten drangsliert und ruiniert haben?
Broder zieht keine Schlüsse, kein "big picture", sondern nur  billige Polemik gegen Wagenknecht. Wenn also Mißwirtschaft zur "Zwangsbefreiung" führt, warum gab es keine Militärintervention in Griechenland?
Dann sind wir doch gleich für eine russische Militärintervention in der Ukraine: Mißwirtschaft, Korruption, Willkür, Millizen-Terror - alleine 1,4 Mio. Ukrainer sind nach Polen ausgewandert. Wer beendet die folgen der US-Post-Maidan Diktatur??? Hallo, Herr Broder??? 

USA  Venezuela

10:30 I Sputnik: Deutsche Politiker bringen Sanktionen gegen Maduro ins Spiel – Reuters

Die Lage in Venezuela eskaliert immer weiter. USA sowie zahlreiche europäische Staaten versuchen Staatspräsident Nicolas Maduro zum Rücktritt zu bewegen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben nun mehrere deutsche Politiker neue Sanktionen gegen seine Regierung ins Spiel gebracht.
Der Meldung zufolge haben mehrere deutsche Politiker nach der jüngsten Gewalt in Venezuela neue Strafmaßnahmen gegen Präsident Nicolas Maduro ins Spiel gebracht.
„Die Weltgemeinschaft darf nicht zuschauen, wie die Situation in Venezuela immer weiter eskaliert”, zitiert die Nachrichtenagentur den Spitzenkandidaten der EVP, Manfred Weber. „Die EU muss sich weitere Reaktionen, bis hin zu neuen Sanktionen, offenhalten”, so der Politiker gegenüber der Zeitung „Bild” in der Montagausgabe.

Noch hat das Treffen der "Lima-Gruppe" mit Pence und Guaidó gar nicht begonnen und schon eilt CSU-Weber mitsamt der NATO-Kampfpostille "Bild" im Doppelpass mit der britischen "Reuters" voraus und doht mit Sanktionen.
Wer ist die von Weber bemühte "Weltgemeinschaft"??? Die UNO, der UNO-Sicherheitsrat hat nicht für den Venezuela-Putsch gestimmt. Das internationale Rote Kreuz beschwerte sich darüber, daß US-Helfer unautorisiert im kolumbianischen Grenzgebiet mit Rot-Kreuz T-Shirts auftraten. Russland, China, Indien - mehr als die Hälfte der "Weltgemeinschaft" spielt nicht mit beim Putsch. Wer ist die Weltgemeinschaft??? Die arrogante "Westliche Wertegemeinschaft", welche "die Welt" dominiert und aufteilt??? TQM

Vietnam

09:18 | faz: Die Frisuren stehen schon

In Vietnams Hauptstadt laufen die Vorbereitungen für das zweite Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un. Einer der Teilnehmer könnte per Zug anreisen. Aber was eigentlich bei dem Gipfel herauskommen?

10:17 I TQM dazu: Die "Moral" von der Geschicht´: Hast Du Atomraketen wird geredet, hast Du keine, kommen "Hilfslieferungen". 

USA  Venezuela

07:40 I TQM: Venezuela? Links, rechts, oben, unten...

Michele Bachelet, Mitglied der Sozialistischen Partei Chiles, Präsidentin von Chile zwischen 2006-2010 und 2014-2018, UNHCR-Hochkommissarin für Menschenrechte, verurteilte das Vorgehen der venezuelanischen Regierung Maduros und seiner "exzessiven Gewalt" gegen Demonstranten. Sie fordert die Regierung (!!!) in Caracas auf, die Gewalt seiner Sicherheitskräfte und Pro-Regierungs-Demonstranten zu stoppen, die sie als "offene Stellvertreter der Regierung" kritisiert. 
Wer also noch immer so naiv ist und die Venezuela-Nummer als "demokratischen Freiheitsdrang" gegen eine entgleiste Linksdiktatur betrachtet, findet auf der Seite der Miami-Boys neben der Sozialistin Bachelet, auch den Radikal-Sozialisten und spanischen Premier Sanchez  gegen den linken Maduro. Ebenso den Ex-Rothschild-Banker und Globalisten Macron und die "Christdemokraten" Weber und Merkel.
Auf Seiten der venzuelanischen Souveränität und Verfassung den rechten Salvini, den libertären Ron Paul und Rand Paul, dazu China, Russland, Indien, Südafrika und die Türkei.
Marco Rubio kündigte Maduro das Schicksal Gadaffis an, also geputscht VIDEO !!! und mit dem Bajonett  rektal-aufgeschlitzt am Pick-up endend.
Selbiger Rubio fand sich als Senator Floridas an der kolumbianischen Grenze ein, wie ein zivil gekleideter Feldkommandeur der Putschisten um den USAID-Einmarsch in Venezuela zu übersehen. 
US-Vizepräsident Pence kündigte an, heute bei einem Treffen der Lima-Gruppe, weitere Maßnahmen gegen Venezuela zu verkünden. Pence, den man mit grimmig-autistischer Miene VIDEO neben Kim Jong Un´s Schwester aus der VIP-Loge der Olympiade in Seoul erinnerlich hat, soll also von der Staatsspitze der USA aus, den Putsch kommunizieren. 
Während Trump die Mauer an der Südgrenze aufziehen möchte um den Strom aus Zentral- und Südamerika aufzuhalten, heizt Pence den großen Krieg, Massaker und in Folge Massenflucht und Vertreibung ein. Der kriminelle Irrsinn ist wortwörtlich  grenzenlos! 

07:05 I RT Video:  US-backed opposition caught on VIDEO throwing Molotov cocktails at aid truck on Venezuela border

Diverse Video-Clips zeigen, wie die "Opposition" an der Grenze zu Kolumbien Molotow-Cocktails anfertigt und auf die US-"Hilfsgüter"-LKW´s wirft, welche danach in Flammen aufgehen. Flame grilled? War das nicht Burger King??? TQM

06:25 | rp: Rubio Tells Maduro He Will End Up Like Gaddafi

Mike Pompeo, the former boss of the world’s most prolific terror organization, the CIA, climbed up on his high State Department horse Saturday and lectured us on the crimes of the “sick tyrant” Nicholas Maduro.

"most prolific terror organization, the CIA" Da nimmt jemand kein Blatt vor den Mund. Und die europäischen Medien/Politiker? Folgen brav den Vorgaben Washingtons oder dem Vorbild des österr. Altbundespräsidenten H. Fischer, von dem bereits Bruno Kreisky unwidersprochen sagte: "Wenn´s was zu entscheiden gibt, dann is da Heinzi am Klo...... HP

24.02.2019

USA   Venezuela

17:40 I TQM: Pompeii und Guido

US-Außenminister Pompeo, der Guaidó, "Guido" nannte und damit droht Venezuela unter "Hilfspaketen" zu begraben, spuckt Feuer!
Laut RT sagte er "Maduros Tage sind gezählt...die USA werden tun, was zu tun ist". Der US-Chefdiplomat bezeichnete ferner Maduro als "Tyrannen". Die USA werden "nichts unversucht lassen, Venezuela eine leuchtende Zukunft zu bescheren". Womit? Mit dem Schein einschlagender Cruise Missiles??? Nachdem das Militär Venezuelas, aber auch die Volksmassen keine Sehnsucht nach "Oil for US-food" haben, reicht ein wenig Hartgummi und Tränengas um die Grenzort-Steinewerfer zu kalmieren. Da geht was kräfitg schief für das Miami-Vice-Komplott! Pompeo schäumt und steigert sich so richtig in Fahrt! Niemand will gehorchen. Der Iran implodiert nicht, das US-Ölembargo ist so leck, wie die alte französische Rostlauben-Gattin des Macron unter dem Dauersturm der Gelbwesten.
Wirklich zu dumm. Dabei hätten die USA Maduro sogar "Exil" angeboten - besser nicht in Kuba, oder Nicaragua, denn die stehen auf Boltons "wish-list",  vielleicht in der BRD, nachdem die alles und jeden nehmen, oder im Westflügel des Ritz Carlton in Riad, wo es sich auch längerfristig aushalten läßt.
Der jugendliche Vulkan Guaidó schafft einfach keine Eruption, der beleibte Pompeo überschüttet dafür Venezuela mit Zorn und Drohung. Nun ist Elliott Abrams, Namensvetter des gleichnamigen, schweren US-Panzers gefragt - die Venezuelaner werden platt sein, wenn er die helfende Hand austreckt und mit Bolton so richtig loslegt. Es folgt nun, nicht nur die Bewaffnung der "venezuelanischen Opposition", sondern der Einsatz gehobener "Kriegstechnik", welche die USA bereits nach Kolumbien verfrachtet haben. Eine "feine" false flag Operation könnte dienlich sein, etwa ein "Angriff venzuelanischer Armeekräfte" auf ein kolumbianisches Grenzdorf mit HD-live TV-Massaker und der "erzwungenen Antwort" Kolumbiens, denen die USA "beistehen". Und dann? Wie Ron Paul sagte: Noch nie haben die Neocons einen Krieg gewonnen. Trump verhandelt mit Kim ausgerechnet in Vietnam, das nach 20 Jahren Krieg die USA bezwang und wo McCain im Erdloch verrückt wurde.
Die öffentliche Aggression der USA galvanisiert die Bevölkerung Venezuelas, selbst die, die mit Maduro nichts anfangen können, so Ron Paul. 
Die USA können Venezuela höchstens "vietnamisieren", aber sie können dabei nur noch mehr verlieren.

 

Deutschland   Afganistan

15:52 | ET: Grünen-Politiker: Der Krieg ist verloren – Regierung und Kanzlerin verkennen Lage in Afghanistan

Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hat der Bundesregierung eine Fehleinschätzung der Lage in Afghanistan und Uneinsichtigkeit vorgeworfen. In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal T-Online kritisiert der frühere Bundestagsabgeordnete den Kabinettsbeschluss zur weiteren Verlängerung des Kriegseinsatzes. Niemand glaube mehr an einen Sieg gegen die Taliban. 

Die Leseratte
Auch wenn ich ansonsten wenig von ihm halte: In diesem Punkt hat er absolut recht. Deutsche Soldaten hatten in Afghanistan von Anfang an nichts verloren. Ds war ein Gefallen für die Amis, hat nur viel Geld und etliche Soldatenleben gekostet, war reine Schaumschlägerei und völlig uneffektiv. Raus da, und zwar dalli! Wer seine Soldaten in solche Einsätze schickt, sollte sich anschließend nicht über fehlende Anerkennung in der Bevölkerung beklagen und sich wundern, warum kaum noch jemand Soldat werden will. Dieser Einsatz hat der Bundeswehr ein dickes Glaubwürdigkeitsproblem beschert.

16:28 I TQM: Apropos BRD-Verblödung! Erstens einmal sollen sich die Grünen fragen, welchen Krieg die BRD verloren hat, da sie Afghanistan nie den Krieg erklärten, sondern einfach "die deutschen Interessen" am Hindukusch "verteidigten"! Das heißt also, die "deutschen Interessen" haben verloren? Gegen wen eigentlich? Gegen die Afghanen, die jetzt gar nicht mehr dort sind, sondern durch deutsche Bahnhöfe spazieren???
Die Grünen haben Kriege nicht nur als Beobachter "verloren", sondern mit  angezettelt. Man lese hier das Spiegel-Interview vom 21.2.2019 mit Joschka Fischer, wenn man sich so richtig den restlichen Sonntag verderben möchte. Fischer hat noch immer nicht genug NATO und Transatlantik, ist gegen die Nordstream 2 und wünscht sich höhere Militärausgaben der BRD. Was wollen die Grünen-Pflugscharen der NATO-Osterweiterung auch nur einen Mucks machen???
Ja, Ströbele ist eine Ausnahme - selbst für Grüne Maßstäbe gilt er in den eigenen Reihen  als "Spinner". Das grüne Gift von Joschka Fischer, Volker Beck, Reinhard Bütikofer&Co. entlarvt das ganze Übel und ist daher für die CDU absolut koalitionstauglich!

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15:33 | nuoviso: Das große Schachbrett - Wolfgang Effenberger zu Gast bei den NuoViso

In München fand Mitte Februar einmal mehr die jährliche Sicherheitskonferenz statt. Auffällig dabei war das Fehlen von Frankreichs Staatspräsident Macron. Von der deutsch-französischen Achse war nichts zu sehen. Auch Donald Trump blieb fern und schickte seinen Vize Mike Pence, der unnachgiebig mehr Engagement der NATO Partner verlangte und weitere Forderungen stellte. Dies alles ist Teil eines Jahrhunderte andauernden Geostrategie-Spiels, für welches Planet Erde als Spielbrett dient.

16:15 I TQM dazu: Wolfgang Effenberger, ein großartiger historischer Kenner und strategischer Analyst. Während der typische "BRD-Bürger", wie ein Schlauchwurm, gerade noch meßbar organisch existiert, der freiwilig den  Morgenthau-Plan umsetzt , indem er seine eigenen Schlüsselindustrien ruiniert und sich offenbar gehorsam unter dem Invasions-Tsunami legt, selbstzerstörerischer, als es sich nicht einmal in den kühnsten Träumen  Ilja Ehrenburg zu hoffen gewagt hätte, gibt es noch eine handvoll saubere, anständige, gebildete Deutsche, welche die BRD-Verblödung nicht nur überlebt haben, sondern sich dieser widersetzen und ihr hervorragendes Wissen teilen. Vielen Dank, Wolfgang Effenberger!

 

Tuerkei   USA   Syrien

09:10 I Dailysabah: Safe zone near the border needs to be controlled by Turkey, Erdoğan says

In einem ausgiebigem Interview mit CNN-Türk und KanalD sagte Erdogan gestern, daß die Sicherheitszone an der türkisch-syrischen Grenze nur "unter unserer Kontrolle" errichtet werden könne. Die Türkei werde keine Sicherheitszone für Terroristen erlauben. Der Kommentar folgte der Ankündigung Trumps, 400 US-Soldaten in Syrien zu belassen.
Trump habe ihn in die USA eingeladen, aber zuerst solle Trump in die Türkei kommen, so Erdogan.
Hinsichtlich des Abbruchs der  Beitrittsverhandlungen der Türkei zur EU, meinte Erdogan, daß die EU derzeit nicht einmal Europa diene und Europa größer sei, als die EU.

Kann man eigentlich rundum unterschreiben! Die US-Erfindung der  sogenannten "Sicherheitszone" ist die "light"-Variante des ursprünglichen Plans eines "Sicherheitskorridors" von 25 Kilometer Tiefe, entlang der gesamten türkischen Außengrenze zu Syrien.
Diese wollte ursprünglich das US-CENTCOM mit ihren, in "SDF"-Uniformen verkleideten YPG-Kämpfern, kontrollieren - ohne Türken, da dieser Streifen in Wirklichkeit die Abriegelung der Tükei gegenüber dem iranischen Korridor bis in den Libanon bedeutet hätte. Eine Art Kleinformat dessen, was die türkische NATO-Außengrenze zur Sowjetunion war, die man noch "in voller Pracht" an der Grenze zu Armenien bestaunen kann.
Das hätte eine Abdichtung der Türkei einerseits bedeutet, um vor allem den Handel mit dem Iran zu blockieren und andererseits die Kurdenkarte wahlweise gegen Damaskus, Teheran und Ankara zu spielen erlaubt. Dafür hätten die Kurden einen Pseudo-Staat erhalten, eine Art irakische KRG, oder ein "kurdischer Kosovo" in Syrien, von dem aus die USA und Israel bei Bedarf gegen Teheran und Bagdad, weitere Kurdengebiete angeschlossen hätten, das Pendant zu "Groß-Albanien" in Europa.
Die militärischen Fakten in Syrien und die politischen Fakten in der Region haben diese Wunschvariante, die auch ganz den Geschmack Macrons und der Briten traf - minimiert auf das US-Störfeuer mit 400 Mann in Nordostsyrien.
Trump, der ursprünglich den vollständigen Abzug wollte und meinte, daß die US-Präsenz im Irak für allfällige, grenzüberschreitende Einsätze ausreiche, wurde von Graham, Dunford und US-CENTCOM "korrigiert", nichtsdestotrotz wird Erdogan auch ein "zartes Abdichten" der Türkei nicht zulassen.
Der von Erdogan weiterhin aggressiv betriebene Feldzug gegen MBS unter dem Arbeitstitel "Khashoggi" tut ein weiteres dazu, daß es keine Erwärmung mit den USA gibt - im Gegenteil. Die Ankündigung Ankaras die russischen S-400 im Oktober in Betrieb zu nehmen und die Aussage, daß Trump doch nach Ankara kommen solle, wenn er was wolle, klingt nach echter Fernbeziehung...  TQM

14:54 | H. Lohse
Sonntags ist für mich immer die Sendung mit der Maus angesagt, -hier Selbige für Erwachsene der b.com family. Es ist Alles eine Frage des Standpunktes, ein Schelm, wer Böses denkt. https://www.youtube.com/watch?v=1yzWl7MY0oY

USA   Venezuela

09:32 I TQM-Ergänzung/Hintergrund-Video: Wer eine seltene, wohltuende Stimme des "guten Amerika" zu Venezuela hören möchte, dem sei diese Folge des "Liberty Report" von Ron Paul empfohlen!

08:37 | TQM: US-Aufputschmittel-Lieferungen

Während die USA und die "Westliche Wertegemeinschaft" ganze NATO-Konferenzen über die "Einmischung Russlands" abhalten, Nowitschock-Parfume-Flaschen im Park von Salisbury platzierten und die Skripals bis heute verstecken, ziehen sie ganz offen die "Regime-Change"-Karte in Venezuela.
Wie das Foto im Artikel auf RT zeigt, tauchte gestern ein LKW mit Blumen an der Grenze zu Venezuela aus dem Nichts auf, dessen Fracht an die "Demonstranten" verteilt werden sollte, um diese an die venzuelanischen Sicherheitskräfte, als "unbewaffnete, ausgehungerte, friedliche Bürger" den Soldaten zu übergeben.
Stattdessen warfen sie mit Faustgroßen Steinen auf den Grenzschutz und rasten mit gestohlenen, gepanzerten Fahrzeugen der Nationalgarde VIDEO gegen die Grenzabsperrungen, direkt in die Menschenmenge aus Polizisten und Zivilisten. 
Die Polizei und die Nationalgarde antwortete auf die Steinewerfer mit Tränengas und Hartgummi Geschossen. Dabei gab es mehrere Verletzte und zwei Tote durch scharfe Munition. 
In Paris ging die Gelbwesten-Demo in die 15. Woche, ca. 50.000 Verhaftete seit Ausbruch, durch Blendgranaten Erblindete, ein Mann verlor dadurch seine Hand - Macron "verteidigt Frankreich gegen Gewalttäter" und "kämpft gegen Antisemitismus", Maduro ist laut Pompeo ein "Schurke",  der sein Volk beschießt und "Hilfsgüter" anzündet, statt einzulassen. 
Die BBC spricht bereits von "Unruhen", die ausgebrochen wären. 
Rubio und Bolton fordern ultimativ dazu auf  die "humanitäre Hilfe" anzunehmen, die "Demokratie zu würdigen", oder noch mehr Sanktionen und Isolation abzubekommen. Pompeo stellt gar "Action" in Aussicht, über die sich der oberste Reichsbürger Venezuelas, Guaidó, morgen mit US-Vizepräsident Pence unterhalten solle. Interessant auch, daß sich Trump fast vollständig heraushält.
Es ist bezeichnend, daß das NATO-Revolverblatt "Bild" bereits vom "Diktator" Maduro schreibt und Pompeo zitiert, dem "es jetzt reicht."
Unterdessen sprach Maduro gestern vor tausenden Anhängern in Caracas und kündigte den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Kolumbien an. Deren Diplomaten wurden umgehend des Landes verwiesen. 
Insgesamt seien laut Sputnik gestern an der Grenze zu Kolumbien 285 Menschen überwiegend durch den Einsatz von Tränengas verletzt worden. In Paris würde man da schon von einem "ruhigen Tag" sprechen. 

23.02.2019

USA   Syrien   Tuerkei   Saudi Arabien   Russland   Irak   Israel

11:30 I Jerusalem Post: IRAN FIGHTS TO GET AROUND US SANCTIONS IN IRAQ, TURKEY, RUSSIA AND SYRIA

Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenamtes, gab heute bekannt, daß Russland auf allen Ebenen, inklusive Atomenergie, mit dem Iran mit Hochdruck weiter kooperieren werde. In der türkischen Provinz Van wurde ein weiterer Grenzübergang zum Iran eröffnet, der den bilateralen Handel steigern wird. Als Folge der Anti-Iran Konferenz in Warschau, steigert der Iran seinen Handel mit Russland und dem Irak. Russland fürchte sich nicht vor den US-Einschüchterungsversuchen wegen des Handels mit dem Iran, so Sacharowa. Während sich der bilaterale Handel zwischen dem Irak und den Iran steigert, erließ die nördliche "Kurden-Region" auf US-Druck ein "Öl-Embargo" gegen den Iran, das aber nach dem Besuch des iranischen Botschafters in Bagdad und im Norden nach nur einer Woche wieder aufgehoben wurde. 
Laut Bericht des "Atlantic Council" steigert der Iran auch seine wirtschaftlichen Nachkriegsaktivitäten in Syrien und verbreitet sich im Banken-, Landwirtschafts- und anderen Sektoren. Syrien, Irak und Iran wachsen enger zusammen und erstrecken sich in einem Korridor bis in den Libanon. Russland und die Türkei gewinnen in der Umgehung der US-Sanktionen an Bedeutung für den Iran.

Danke, Uncle Sam! Vor dem "US-Mess" in der Region war der Irak der stolze, arabische Erzfeind der Iraner, Syrien und Assad posierten in der "Vogue", seine Frau, in London aufgewachsen, suchten den politischen Weg als säkularer, arabischer Staat in den Westen. Tourismus, moderne Luxushotels entstanden, der Golan war ruhig und Syrien versuchte den Einfluß der Iraner möglichst gering zu halten und Israel nicht mit der Beherbergung lästiger, palästinensicher Splitterfraktionen zu provozieren. Die Türkei war eine Multi-NATO-Basis der USA, BRD, etc., ein alter, historischer Widersacher Russlands.
Knapp acht Jahre nach dem Startschuß des verheerenden "Arab Spring" durch die "Westliche Wertegemeinschaft", liegt der Jemen als Warlord-Hunger-Zone in Trümmer. Lybien beherrscht von Lokal-Islamisten im dunklen Anzug, Stammeskriege und General Haftar/Saif Gaddafi, als Gegenfraktion zu den "Arab Spring-Erben" in Tripoli.
Der Iran ist wirtschaftlich unter Druck, wird aber von Russland, China, Indien und der Türkei "aufgefangen", ist militärisch so stark wie nie zuvor und "sitzt" mit Milizen, Revolutionsgarden und verbündeten Parteien im gesamten Großraum - nicht zuletzt verraten von Europa, das sich aus dem feierlichen  "Atomabkommen" schlich, da es der transatlantische Systemerhalter so verlangte.
Die Türkei, wichtigster NATO-Staat an der europäischen Südostflanke hat den USA Gülen und den Putsch nie verziehen. Die Kehrtwende Trumps und dessen Wort scheitert letztlich am Gegensteuern durch den Deep State und US-CENTCOM. Erdogan wird auch durch die einseitige Liebe Trumps zu Saudi den Russen regelrecht auf den Schoß gesetzt. 
Der noch unter US-Trümmern rauchende Irak spielt keine Rolle bei den splendiden, saudischen Milliarden. Er wendet sich, nicht nur aufgrund des wachsenden Einflußes seiner schiitischen Bevölkerungsmehrheit, verstärkt dem Iran zu und versteht seine neue Rolle als Transit- und Umschlagplatz entlang des persischen Korridors ans Mittelmeer. 
Syrien ist dank "Westlicher Wertegemeinnschaft" von Russland gerettet worden und mehr noch, als in der Hochblüte der Sowjetunion, vollständig Verbündeter Putins. 
Der Libanon ist nach dem MBS Putsch-Versuch über die "Geiselnahme" Hariris in Riad, nicht in einen gewünschten "Bürgerkrieg" gestürzt worden. Die Hisbollah wurde nicht entmachtet, sondern sitzt gegen den Willen der USA in der neuen libanesischen Regierung, die nach 8 Monaten zähen Ringens Hariri nur als Hampelmann an der Regierungsspitze akzeptiert. 
Die Bilanz für die "Westliche Wertegemeinschaft", allen voran dem Standing der USA ist verheerend und versinnbildlicht, in den 200 US-Soldaten, welche in Syrien zu verbleiben gedenken.
Der noch immer nicht veröffentlichte Kushner Nahost-Friedensplan, wird wohl noch lange in der Schublade bleiben. Die billige saudisch-israelische Hegemonialnummer ist kolossal gescheitert.  TQM

USA   Venezuela

10:43 | TQM: All in all it´s just another brick in the wall

Laut Sputnik beschweren sich ausgerechnete die USA über die Grenzsicherung der venezuelanischen Armee gegen unerwünschte Eindringlinge. Maduro kopiert also die "Mauer"-Politik Trumps! Washington rufe das venezolanische Militär auf, seinen verfassungsrechtlichen Verpflichtungen zum Schutz der Bürger Venezuelas nachzukommen, hieß es weiter.
Genau dies tut die rechtmäßige Armee Venezuelas, zum Schutz der Souveränität und Integrität des Landes. Wie verzweifelt sind die ködernden Rufe des Bolton und Rubio? Vielleicht sollten sie die 32 Millionen Venezuelaner nicht mit 200 Tonnen "Hilfsgüter" (ca. 6,25 Gramm/pro Einwohner!) umstimmen, sondern VIDEO es mit süßer, deutscher List versuchen???  

22.02.2019

Venezuela   Brasilien   USA

14:39 I TQM: Hilfe, ich komme!

Der oberste Reichsbürger Venezuelas, "Präsident" Juan Guaidó, unterzeichnete heute sein erstes Dekret mit der Nummer 001. Es "autorisiert" den Einlaß der US-"Hilfs"-Lieferungen nach Venezuela über die Grenze zu Kolumbien und erteilt den Streitkräften Venezuelas die Anweisung, diese einzulassen. Nur mehr sechs "Dekrete" und Guaidó kann "Dekret" 007 unterzeichnen - was dieses wohl festgehalten wird?
Da setzt sich also ein Typ mit farbkopierten Präsidentenbriefpapier auf einen vergoldenten Sessel (Thron???) und nummeriert die E-Mails aus dem Pentagon als Präsidenten-"Dekrete". So ein kindischer Mist wäre nicht einmal einmal den alten US-Boys Somoza und Batista eingefallen!  Morgen, am 23. Februar ist der  "Hilfsputschtag" in Bolton´s Kalendar eingetragen - schauen wir mal... 

16:46 | Leser-Kommentar
Morgen, am 23.02., endet die "Übergangspräsidentschaft" des Herrn Guaidó bereits! Er hätte inzwischen Wahlen organisieren müssen, in denen er bestätigt wird. Abgesehen davon, dass er ohnehin illegal "Präsident" war, weil er sich auf einen falschen Paragraphen der Verfassung berufen hatte, endet morgen die Herrlichkeit. Ab dann ist er einfach ein Putschist, der sich von den Amerikanern an die Spitze des Landes bomben lassen will. Ob das venezolanische Volk das wirklich goutieren wird?


13:38 I Sputnik: Moskau: USA verlegen Spezialeinheiten und Kriegstechnik Richtung Venezuela

Von Washington werden Vorbereitungen für Provokationen durchgeführt, und dies geschieht nach allen Regeln der Militärwissenschaft… Registriert wird eine Verlegung amerikanischer Spezialeinheiten und Ausrüstung näher zu Venezuela“, meldete die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag.
Laut Angaben des Ressorts plant Washington, Anfang März Waffen und Ausrüstung an die venezolanische Opposition zu überreichen und das ukrainische Rüstungunternehmen „Antonow” in den Lieferungsprozess miteinzubeziehen.

Geben wir uns keinen Illusionen hin. Die Frage ist nicht OB das "Syrien-Modell" von den USA angewendet wird, sondern nur OB es funktioniert. Das gesamte Procedere wurde auf b.com bereits dargestellt. TQM

13:06 | ET: Brasilien lehnt US-Militärintervention in Venezuela ab

Brasilien lehnt eine mögliche US-Militärintervention in Venezuela ab. Vize-Präsident Hamilton Mourão sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag, ein militärisches Vorgehen wäre „verfrüht und würde keinen Sinn ergeben“. „Die Venezuela-Frage muss von den Venezolanern gelöst werden.“

Die Leseratte
Wichtiges Statement! Wichtig für den Frieden in Südamerika! Auch wenn Brasilien Guaido anerkannt hat, scheint Bolsonaro vernünftig genug zu sein, keine US-Truppen an seiner Grenze (aka im eigenen Lande) haben zu wollen.

13:28 I TQM dazu: Ich lese diese Aussage anders. Auch in Brasilien sind US-Militärinterventionen unpopulär. Die offene Intervention wird nicht rundweg abgewiesen, sondern ist lediglich "verfrüht" - heißt also, man möge es zuerst mit Putsch, Mordkomplott, Zersetzung, "Contractors", False Flag, etc. versuchen, wegen der Optik...

Ukraine   EU

11:14 | UAi: Poroshenko signs bill on Ukraine’s EU, NATO course

President Petro Poroshenko signed the law on the amendments to the Constitution of Ukraine, which stipulates the country's intentions to enter the EU and NATO. The head of the state did this during the extraordinary session of the Ukrainian Parliament timed to the fifth anniversary of the beginning of Russia's armed aggression against Ukraine.

Bemerkenswert, die Bank! Da sitzen Tusk und andere Visionäre eines europöischen Zentralstaates! Wohlweislich auf der Zuschauerbank wie scheinbar Unbeteiligte, obwohl wir alle wissen, dass die in dieser Farce alles andere als unbeteiligt waren! TB

11:19 | dazu unpassend - eeas: Speech by President Donald Tusk at the Ukrainian Parliament in Kyiv! TB

USA   Syrien

07:05 | SPON: Nach Rückzugsankündigung Trump will doch US-Soldaten in Syrien lassen

Auch nach dem US-Truppenabzug aus Syrien sollen rund 200 amerikanische Soldaten in dem Land stationiert bleiben. Die US-Regierung wolle diese "kleine Gruppe" von Soldaten noch "für eine gewisse Zeit" in Syrien lassen, sagte am Donnerstag die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders. Es ist bisher unklar, wo genau die Soldaten stationiert sein sollen und für wie lange sie im Land bleiben werden.
Nun teilte der republikanische Senator Lindsey Graham mit, er begrüße Trumps Entscheidung, einige Soldaten in Syrien zu lassen. Das werde sicherstellen, dass der IS nicht zurückkehren werde und Iran nicht in das Vakuum vorstoßen werde. Der Präsident sei damit soliden Ratschlägen des Militärs gefolgt: "Gut gemacht, Mr President."

Wie sollen 200 Soldaten "sicherstellen, daß der IS nicht zurückkommt " und sich der Iran nicht ausbreitet? Es ist dies ein symbolischer Sieg des Deep State und beruhigt Israel. Es ist aber auch ein wiederholter, offener Wortbruch Trumps gegenüber Erdogan, auch wenn die "Daily Sabah" heute bekannt gab, daß der Ankündigung ein Telefonat zwischen Trump und Erdogan vorausgegangen sei.
Abgesehen davon, daß die BRD-Medien die Illegalität der US-Okkupanten nicht einmal erwähnen - die USA sind nicht im Krieg mit Syrien, sind nicht von Damaskus eingeladen worden - ist das Problem der 200 Soldaten ein anderes: Frankreich und GB schlossen ihren möglichen, illegalen Verbleib in Syrien aus, wenn die USA abziehen würden. Mit den symbolischen 200 Mann, verbleibt die US-Flagge in Syrien und erlaubt eine "Koalition" die ilegale Besetzung Ost-Syriens aufzufüllen. TQM

 

21.02.2019

19:14 | Zeit: Venezuela schließt Grenze zu Brasilien

Caracas (AFP) Im Tauziehen um geplante Hilfslieferungen aus den USA schließt Venezuela seine Grenze zu Brasilien. Staatspräsident Nicolás Maduro verkündete am Donnerstag nach einem Treffen mit Armeechefs, die Grenze werde ab 20.00 Uhr Ortszeit (Freitag 01.00 Uhr MEZ) bis auf Weiteres vollständig geschlossen. Die Regierung will verhindern, dass von den USA bereit gestellte und von der Opposition geforderte Hilfslieferungen ins Land gelangen.

Gut so - einen Regimechange verhindert man am besten durch strenge Grenzkontrollen! AM 

Venezuela

17:00 | unbestechlichen: Warum der Stichtag für eine Entscheidung in Venezuela der 23. Februar ist

Die Leseratte
Der 23. Februar ist der Stichtag für Venezuela! Warum? Weil die Venezulanische Verfassung Neuwahlen innerhalb von 30 Tagen vorschreibt, wenn sich jemand zum "Übergangspräsidenten" ausruft. Diese Frist läuft in 2 Tagen ab. Mit dieser Regelung wird jeder Putschist gezwungen, sich umgehend dem Volk zu stellen. Sinnvoll, gerade Südamerikaner haben da so ihre Erfahrungen gemacht mit Diktatoren, die man jahrelang nicht wieder los wurde. Übrigens, schon Guaidos Selbsternennung zum Übergangspräsidenten war verfassungswidrig.


16:53 | rpi: The Fake News about Humanitarian Aid and Venezuela

In recent times the international media, including many who promised to “resist” the dangerous commander-in-chief Donald Trump, have been awash with stories about Nicolas Maduro blocking US “humanitarian aid” reaching Venezuela. Maduro is said to have even blocked a bridge in his desperation to starve his own people (see, for example, CNN, CBC, Associated Press, BBC, NPR, ABC, Bloomberg, The Guardian).

Bildschirmfoto 2019 02 21 um 10.41.35   USA

10:37 | amerika21: Proteste in Haiti gegen Präsident Moise und USA

Nach 15 Tagen massiver Proteste im Karibikstaat Haiti haben die Auseinandersetzungen abgenommen und es kehrt langsam Ruhe in der Hauptstadt ein. Die Demonstranten fordern jedoch weiterhin den Rücktritt des Präsidenten Jovenel Moise, den sie vor allem wegen Verwicklung in Korruption kritisieren.

Dazu passend aber sicher nur Zufall - smopo: Haiti: Bewaffnete Amerikaner festgenommen! TB

China   Saudi Arabien

08:32 | TQM: MBS in China

Heute widmet sich Aljazeera der letzten Station der Asienreise des MBS, der in Peking eingetroffen ist.  Es wird dabei promär um Energieprojekte gehen, wobei aber China einen Seiltanz zwischen Riad und Teheran vollbringen muß. Riad könnte sich an der Seidenstrasse einbringen, China in der 500 Mrd USD Rotmeer-Zone (NEOM) der Saudis. Eben hat aber MBS 10 Mrd. für eine Raffinerie in Gwadar/Pakistan angekündigt, jener Hafen, der entscheidend für den chinesisch-pakistanischen Abschnitt der Seidenstrasse ist. China wird also darüber nicht begeistert sein, da sie über Gwadar die Strasse von Malacca umgehen. Offiziell sagten aber die Chinesen, daß sie über Drittstaaten Investoren an der Seidenstrasse "dankbar" seien. Das Uiguren Thema wird beim Besuch laut Aljazeera nicht angeschnitten, da es zu heikel ist und MBS es in der Öffentlichkeit den Türke überläßt es sich mit den Chinesen zu verscherzen. Dennoch sitzen zentrale Fuguren der militanten Uiguren in Saudi. Im Nord-Osten Afghanistan wurde/wird ferner ein Ausbildungscamp der Uiguren-Terroisten betrieben, just an der Einfallstrasse Chinas nach Afghanistan. Diese wurde zwar in den letzten Jahren einige Male bombardiert, aber noch ist nicht bekannt, ob die angeblich bereits jetzt in diesem Teil Afghanistans operierende chinesische Armee sich dieses Problems bereits angenommen hat.
Interessant wird nun zu beobachten, wie Saudi versuchen wird den Iran in China abzudrängen, jedoch besuchte der irnaische Außenminister Zarif knapp vor MBS seinen chinesischen Amtskollegen Wang in Peking...

20.02.2019

USA China Tuerkei

06:02 | vn: Die CIA benutzt die Türkei, um Druck auf China auszuüben

Während die Türkei sich wirtschaftlich China angenähert hatte, um ihre Wirtschaftskrise zu lösen, hat sie, auf falschen Informationen basierend, öffentlich die Unterdrückung der Uiguren angeprangert. Peking hat darauf sehr trocken reagiert. Nachdem Daesch im Irak und in Syrien verschwunden ist, geschieht alles so, als ob Ankara die geheimen Aktionen im Auftrag der CIA wieder aufnähme, diesmal aber in Singkiang.

Afganistan
09:42 | Leser-Kommentare zum Afghanistan-Beitrag von gestern

(1) Werte Leseratte und werte b.com-Leser. Ein Gruseln in Bezug auf Afghanistan ist nicht notwendig, denn man muss sich nur vor Augen führen, daß auch die gute Vara mal daneben greift und daß diese Helena Edlund einfach viel Unsinn und Halbwahrheiten verbreitet. Aber was will man auch von einer Schwedin, in Bezug auf Integration eine Angehörige eines "failed State", auch anderes erwarten. Ich war auch in Masar-el-Sharif, als ziviler Ingenieur, und auch sicher
länger als die gute Helena.
Afghanen sind, so von mir beobachtet, kleverer als McGuiver und bauen aus einer Coladose ein Moped. Aber das ist eben nur ein Teil der Bevölkerung. Der gefährliche Teil (42% nach Wikipedia) sind die Paschtunen, eine Ethnie, die ganz richtig dargestellt wurde. Inkompatibel mit Integration, Friede und ähnlichen in Schweden gefeierten Errungenschaften. Aber das ist nicht DIE Afghanische Gesellschaft, sondern der Teil, der für so ziemlich alles Elend dort
verantwortlich ist, übrigens mit eigener Sprache und daher leicht zu erkennen. Denn der Rest Spricht Dialekte von Persisch, also Farsi. Und mit diesen 58% der Bevölkerung hatte auch die ISAF und besonders die Bundeswehr ganz gute Erfolge.
AUch die Geschichte mit dem Opium ist einfach falsch. Ich habe mit deutschen Zollbeamten am Kabul International Airport (KIA - US-Abkürzung
für "killed in action") Arbeiten vorgenommen und mir wurden die Flugzeuge ohne Länderkennung gezeigt, die dort die Opiate abgeholt haben, mit amerikanischen Crews und unter Leitung der CIA, die mit den Drogengeldern ja bekanntlich viel Unheil immer noch anrichten. Besonders interessant war die Tatsache, dass aus der USA ein mobiles Röntgengerät aus Spenden geliefert wurde, von dem die Schlüssel und Bedienhandbücher ungeklärt verschwanden und zuletzt das ganze Fahrzeug plötzlich nicht mehr da war. Aber unsere Beamten spürten es auf und es wurde wohl irgendwann an der LKW-Einfahrt zum KIA doch in Betrieb genommen, sehr zum Verdruss einiger amerikanischer Stellen, die nach heutiger Information nur dem "Deep State" zugeordnet werden können.
Die Bauunternehmer in Masar sind alle Usbekisch oder Tadschikisch, gut ausgebildet und haben mehr Respekt vor Schmugglern als vor den Talibs,
denn " die Talibs waren nie hier und werden es auch nie schaffen, hier zu großen Einfluss zu bekommen", so ein Unternehmer. Und es ist immer
noch so: 60% der Frauen ordnen sich im Rahmen der von Frau Eklund georteten Klischees in die Gesellschaft ein, der Rest lebt nach wie vor
ziemlich offen ... Klar, weil die Paschtunen, diese Unheilethnie eben dort in der Minderheit ist und man genau hinschaut, was die so treiben.
Und die Schmuggler, im übrigen gut bewaffnet, lassen sich dort auch nicht ins Handwerk pfuschen. So paßt der Text von Frau Edlund gut in die Richtung der "bösen Afghanen", was so eben nicht stimmt.
Es sind Paschtunen, die eigentlich nirgendwo hin passen, nicht mal nach AFG, die aber mit mehr als die 42% wahrgenommen werden, weil alle Auswüchse restlos aus der Ecke kommen. Und besonders jeder Soldat, der dort im Einsatz war, weiß dies. Man sollte also den Text von Frau Eklund nicht zu hoch bewerten, zumal sie als ach so fortschrittliche Schwedin eher den Mund halten sollte

(2) @ (1) habe das Gegenteil im Süden Afgh erlebt. Super Zusammenarbeit mit den Paschtunen und sobald die anderen Ethnien dazukamen wurde es "schwierig" ?? ??

(3) Warum sagt niemand was zu Afghanistan? Nun, es ist eine unheilige Allianz: Politiker und Journalisten dürfen ihre Paedophilen dort austoben lassen und das Militär darf Kriegseinsatz üben. Win-Win-Win also. Weder Medien, noch Politik noch Militär werden also etwas gegen die "positiven Wirkungen des Einsatzes" sagen, insbesondere die Paedo-Grünen sind absolut begeistert von Afghanistan.  
Wer sollte also irgendwelche Kritik äussern? Notfalls kommt die *ismus-Keule, schliesslich geht es vielen Afghanen mehr schlecht als recht, man "kann doch die armen Menschen nicht alleine lassen".

19.02.2019

USA Venezuela

19:34 | RT: "Ihr werdet alles verlieren!" Trump stellt Ultimatum an venezolanisches Militär

US-Präsident Donald Trump warnte Angehörige des venezolanischen Militärs davor, ihr Leben zu riskieren, falls sie Präsident Maduro weiterhin unterstützten. In einer scharfen Rede sagte er, dass "alle Optionen" offen seien, um die Demokratie in Venezuela zu fördern.

Trump soll mal lieber nicht den Mund so voll nehmen, solange er seinen Notstand noch nicht durchgestanden hat! AM 

Afganistan

16:49 | lengsfeld: Thema Afghanistan – In der Welt der TraditionenIn der Welt der Traditionen

Die Lesratte
Hier beschreibt eine Schwedin, die in Afghanistan gearbeitet hat, die dortige Gesellschaft. Man könnte das Gruseln kriegen! Auf jeden Fall erklärt es, warum gerade die Afghanen bei uns immer wieder nicht nur als besonders frauenfeindlich, sondern auch als besonders brutal auffallen. Und es macht wenig Hoffnung auf eine "Integration".

Indien   Saudi Arabien

13:23 I Aljazeera: 'Trade and investment' to top Saudi crown prince's India visit

Nach Pakistan legte der saudische Kronprinz MBS einen zweitägigen Staatsbesuch in Indien ein, wo er auf Premier Modi traf. Es geht um saudische Investitionen im Öl- und erneuerbaren Energie-Sektor. Saudi Aramco möchte dabei 44 Mrd. USD in den Bau einer Rafinerie stecken. 2,7 Mio. Inder leben in Saudi, das Handelsvolumen beträgt 27 Mrd.. Während die Beziehungen zwischen Sadui und Pakistan so sind, daß Pakistan auf Saudi aufblickt, sind die Beziehungen mit Indien pragmatischer Natur zwischen zwei Staaten. Den saudischen Kronprinz erwartete bei Ankunft eine Demonstration wegen der saudischen Kriegsverbrechen im Jemen. 

Der nächste und letzte Stop der MBS-Saudi Reise führt ihn nach Peking, wo er die saudische Beteiligung am Seidenstrassen-Projekt diskutieren möchte.
Der höchste pakistanische Ordensträger, MBS, überflog eben die Grenze zu Indien, wo seine "Gastgeber der Woche", kurz vor einem Kriegausbruch stehen.
Deutlich wird, wie dringend Saudi bemüht ist, sein Öl über die Investition von Raffinerien den Absatzmärkten Irans, Russlands und Venezuelas hineinzudrücken.
Indien ist mit dem Entfall der USA nunmehr der größte Öl-Abnehmer Venezuelas. Während also die die USA versuchen in Europa den russischen Gas- und Geldhahn abzudrehen und ihr teures, dreckiges Fracking-Gas zwangs zu positionieren, europäischen Öl-Firmen die Kooperation und Förderung in Russland via Sanktionen zu verbieten, entsenden sie die Saudis  um ihren Widersachern den Markt in Asien abzudrehen.
Glauben wirklich jemand, daß es so billig und simpel für die USA  laufen wird, ihre globale Alleinherrschaft zu erkaufen? Pakistan hat einen Orden mit Schärpe um 20 Mrd. USD verkauft, Indien wird die Raffinerien nehmen und vielleicht saudisches Öl gegen Rupien tauschen, aber soviele Mangos und Basmati-Reis können die Saudis gar nicht vertilgen, wie sie an Rupien erhalten.
Was nun in China? Saudi setzt sich China in Pakistan in den Weg, China greift auf Afghanistan und deckt sowohl den Iran, als auch Syrien, also zwei "Erzfeindgebiete" Saudis. China hat sämtliche Pars-Feld Beteiligungen vor der US-Sanktionspeitsche geflohenen französischen  Total übernommen. Was will also Saudi? Glaubt jemand ernsthaft, daß das US-Geldhaus Saud den Handlungsspielraum erhält, sich mit China und Indien diversifizieren zu dürfen? Glaubt irgendjemand, daß China übersieht, daß Saudi die Uiguren-Terroristen von Saudi aus finanziert, in Ost-Syrien und an der Südwestgrenze zwischen der Türkei und Syrien ausbildet, um sie dann über Afghanistan nach China zu entsenden? Das Land des Lächelns weiß zu gut, was die Liason zwischen MBS und Kushner bedeutet. China errichtet die Seidenstrasse, während Kriegsschiffe der MBS-Garanten durch die Strasse von Taiwan fahren - dazwischen gibt es keine Kreuzung! TQM

USA

11:00 I rt: Mercenary team? 5 US citizens among heavily armed group arrested amid Haiti protests

A group of seven foreigners and one local were apprehended by Haitian authorities amid violent unrest in the nation. The suspects, who allegedly have military backgrounds, were equipped with an arsenal of guns and even drones.

Was soll die Aufregung, sicher nur Friedensarbeiter der westlichen Wertegemeinschaft.... HP

USA   Venezuela   Russland

10:30 I TQM: Und seid ihr nicht willig, so brauch´ ich Gewalt

Trump warnte die Armee Venezuelas vor "Konsequenzen", sollten sie nicht Maduro den Rücken kehren, also ihren Eid brechen und Hochverrat begehen. Ferner warnte er davor, die 200 Tonnen "Hilfsgüter" der USA über Kolumbien nicht nach Venezuelas einzulassen. Diese "humanitäre Sorge" ist er nun los! Staatspräsident Maduro kündigte heute an (wie auf b.com angenommen), daß morgen 300 Tonnen Hilfsgüter aus Russland, "legal in Caracas" eintreffen. Was für ein Pech! Was werden jetzt Rubio, Bolton und Pompeo in ihrer "Besorgnis" vorschieben? Die Farce der "Westlichen Wertegemeinschaft" -  die militärische Drohung und die politische Provokation weiter Teile der EU sind stumpf, dumm und wertlos. Die Drohung mit "US-Zwangsernährung" läßt erst recht keinen Apettit nach Desertation in Venezuela aufkommen. Dies wird aber nicht den US-Durst auf Plünderung des venezuelanischen Öls stillen! TQM

11:21 | dazu passend - gst: President Trump EXPLOSIVE Speech to Venezuelan American Community at Rally in Florida! TB

12:39 | Die Leseratte zu Trump in Florida
Zum Beitrag von 11:21 h hier ein Bericht auf Deutsch über Trumps Äußerungen in Florida. Damit bestätigt Trump alles, was wir seit Wochen auf Voltairenet gelesen haben: Die USA sind fest entschlossen, neben Venezuela auch Nicaragua und Kuba! in ihrem Sinne "umzugestalten". Diese Rede ist eine Warnung, die deutlicher nicht sein könnte. Mit seiner Einschätzung über die Auswirkungen des Kommunismus hat er zwar recht, aber das gibt ihm nicht das Recht, in anderen Ländern zu intervenieren. Zumal ihm der Kommunismus auch nur als weitere verlogene Rechtfertigung für einen Überfall dienen soll. Neben der - von den USA vorsätzich mit herbeigeführten - humanitären Krise jetzt also auch noch ungerufener Retter des Volkes vor der bösen Ideologie. Zum Kotzen, sorry. Wir kennen ja den wahren Grund für den Angriff auf Venezuela: Ein zweites Kuba verhindern! (Vor allem eine russische Militärbasis verhindern und den Einfluss von China und Russland in ganz Lateinamerika zurückdrängen).
Deshalb in der Rede die Angriffe auf Kuba, das gleich mit verschwinden soll. Anschließend wird auch bei den "befreiten" Kubanern umgehend der Wohlstand ausbrechen, ungefähr so wie auf Haiti, jede Wette. Unglaublich, seine Ankündigungen sind zur Gänze total völkerrechtswidrig - und niemand regt sich auf! Wo bleibt die UNO, wenn man sie mal braucht?
PS: Gut ist am Ende des Artikels noch die Warnung des jungen Exil-Venezolaners vor dem "Grünen New Deal" der erzlinken Alexandria Ocasio-Cortez. Man könnte meinen, er liest deutsche Zeitungen.
https://www.epochtimes.de/politik/welt/trump-ruft-militaer-in-venezuela-zu-abkehr-von-maduro-auf-2-a2799897.html

Indien   Pakistan

09:16 | Leser-Anfrage "Krieg zwischen Indien und Pakistan?"

ist es eigentlich von Bedeutung, dasss sich Indien aktuell der Kriegszustand mit Pakistan ausgerufen wurde? Natürlich geht es um Kashmir.Eine Freundin befindet sich gerade in Indien und sie schreibt mir, dass seit gestern deswegen die Schulen geschlossen sind...
Vielleicht ist das aber auch schon zur Normalität geworden, sodass nicht einmal mehr in den Alternativmedien berichtet wird. Ich finde zumindest
auf den ersten Blick nichts.

Auch hier muss ich an TQM verweisen - eindeutig seine Baustelle! Meine Kenntnisse in diesem Bereich der Welt sind zu beschränkt. Er wird sich mit einer Antwort melden!
@ Schulschließungen: vielleicht haben die sich ein Beispiel an Deutschland genommen und die Schüler protestieren kollektiv und umfassend gegen die Klimaerwärmung!  TB

10:12 I TQM - guten Morgen, allerseits! Ich habe das Thema auf b.com aufgegriffen, da es nicht nur im Konflikt zweier Atommächte von überregionaler Bedeutung ist, sondern auch im internationalen Kontext Aufmerksamkeit gebührt.
Daß, weder der Mainstream, noch Alternativmedien berichten zeigt, daß "die Medien" nur Agenturmeldungen abschreiben und von einander copy-paste betreiben. Wenn überhaupt, dann kommt es stark verzögert.
Nachdem es in den letzten Jahrzehnten in den indisch-pakistanischen Grenzregionen öfters zu offenen Kriegsgefechten kam, ist der aktuelle Terroranschlag im indischen Kaschmir hochbrisant, zumal die Terrorgruppe unbehelligt ihre Kampf-Basis auf pakistanischem Hoheitsgebiet unterhält.
Ein, zwar regional beschränkter, aber offener Krieg, ist in der Region sehr relevant, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu beschränkten Invasionen und Artillerie-Gefechte mit teils tausenden Toten.
Es wäre daher durchaus ratsam, wenn sich ihre Freundin aus der Grenzregion zurückzieht. Zwar werden die unmittelbaren Grenzorte sowieso vom Militär  weitreichender als sonst abgeriegelt, doch man weiß nicht, wie plötzlich und tief der Konflikt eskaliert.
Aus geopolitischer Sicht ist die aktuelle Eskalation interessant, da die Amerikaner ein leicht durchschaubares anti-chinesisches Störfeuer über MBS in Pakistan zünden, während sie selber ganz auf der indischen Seite gegen China und Pakistan positioniert sind. Auch geht es darum den Iran von Pakistan abzusprengen, was aber nicht recht klappen wird.
Die Russen haben wiederum multimilliardenschwere Rüstungsaufträge mit Indien, sind ein traditioneller Partner Indiens, sind gemeinsam in der SCO (Shanghai Conference Organisation) und Indien wiederum ist beharrlicher Ölkunde des Iran (und milliarden schwerer Investor im Iran!) und Venezuelas, "trotz" israelisch-amerikanischer Annäherungen und Interventionen. 
Insoferne stellt sich also doch die Frage, wer letzlich einen Nutzen aus der Vergiftung des Verhältnisses zwischen Indien und Pakistan zieht? Die USA entsenden ihren Schurken MBS um mit dem "islamistischen Pakistan" Indien zu provozieren und China herauszufordern.
Vergessen wir aber auch nicht, daß China am Asien-Reiseplan des MBS steht. Wie kann er in Pakistan China "in die Suppe spucken" und danach in China den großen Hof erwarten? Auch noch so viele Milliarden des MBS werden China nicht beeindrucken. Wenn Saudi vor allem dem Iran, Sudan und Venezuela den Öl-Import Markt China streitig machen möchte, dann muß MBS zumindest vom Dollar auf die Schanghai Börse schalten und dort den "Gold-Yuan" akzeptieren. Ob die USA dies wiederum ausgerechnet Saudi gestatten, ist mehr als fragllich! 

10:45 I TQM: Interessante Ergänzung dazu ausgerechnet im iranischen "PressTV"Medium: Ein führender indischer General in Kaschmir gab bekannt, daß der pakistansiche Geheimdienst, ISI, unmittelbar an der Planung und Koordination des Terroranschlags beteiligt war. Während der indische Premier eine harte Antwort gegenüber Pakistan ankündigte, bestritt Imre Khan die pakistanische Beteiligung und fordert von Indien eine öffentliche Untersuchung und Beweise. Sollte Indien Pakistan angreifen, so wird Pakistan sofort zurückschlagen.
Einen Aspekt sollten wir noch im Hinterkopf behalten. Wir haben in den lezten Wochen vernommen, daß die USA eine große Anzahl der "pro-westlichen" IS-Terroristen aus Afghanistan nach Pakistan ausflog, so wie aus Syrien an den Rand des russischen Kaukasus (Dagestan), von wo aus sie Russland Ärger bereiten sollen. Gott sei Dank ist Russland aufmerksam und nicht zimperlich, betreff des gebührenden "Empfang-Kommittees". Wir wissen aber nicht, welchen Auftrag die IS-Terroristen in Pakistan haben - Provokationen gegen Indien? Oder waren es die "lokalen" Terroristen der "Jaish-e-Mohammad (JeM)", die das Blutbad in Srinagar anrichteten?

11:09 | Die US-Korrespondentin übersetzt einen Ergänzungslink
Pakistans Außenminister appellierte am Dienstag an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, um die Spannungen mit Indien zu lösen, das nach einem Selbstmordanschlag im indischen Teil des umstrittenen Kaschmirs, das in Neu-Delhi Islamabad beschuldigt wurde, stark eskaliert war.
Der indische Premierminister Narendra Modi, der vor einer Wahl im Mai steht, hat Pakistan davor gewarnt, mit einem "Starke Antwort" auf die Bombardierung
von einer mit Pakistan verbundenen militanten Gruppe behauptet, die Konfliktängste zwischen den nuklearbewaffneten Nachbarn weckte.
https://www.scmp.com/news/asia/south-asia/article/2186769/suicide-bombing-kashmir-pakistan-appeals-un-defuse-escalating

Russland USA

06:35 | rt: Regeln eingehalten und trotzdem gelöscht: Facebook schaltet Accounts wegen RT-Verbindung ab

Facebook hat mehrere von Maffick Media betriebene Konten ohne Vorwarnung gesperrt, die über Millionen Abonnenten verfügten. Der Konzern begründete das mit Verbindungen des Medienunternehmens zu RT, über die zuvor CNN berichtet hatte.

Die Bandagen werden härter. Freie Medien und freie Meinungsäußerung etc. gibt es zunehmend nur noch am Papier. All das passiert scheibchenweise, eine Art Inflationierung der Grund- und Freiheitsrechte. Man darf gespannt sein, wann der Begriff „Feindsender“ in den Leidmedien auftaucht. HP


11:11 | Leser-Kommentar zum TQM-Kommentar von gestern 18:58
Vielen Dank an TQM für die reichhaltige Antwort! Demnach dürfte es zu keiner Krimisierung Weißrusslands kommen, solange Lukaschenko nicht
plötzlich auf US-Flüssiggas umstellt. Sollte Polen sich tatsächlich einen US-Militärstützpunkt erschleimen, wäre es denkbar, dass Putin zu überzeugenden Mitteln greift, die Bündnistreue Lukaschenkos zu stabilisieren.

18.02.2019

Weissrussland   Russland

18:03 | Leser-Zuschrift: "Dieser Leckerbissen lief mir über den Weg"

dieser Leckerbissen lief mir über den Weg:
https://www.themoscowtimes.com/2019/02/15/were-ready-unite-with-russia-belarus-leader-lukashenko-says 
Kann es sein, dass sich Weißrussland mit Russland zusammentut? Kann TQM mehr dazu sagen? Ich kann die Moskauer Times nicht einschätzen.In Australien gibt es schon eine erste Panikreaktion auf diesen Plan:
https://www.news.com.au/technology/innovation/military/president-putins-terrifying-retirement-plan-forcing-a-unification-with-belarus/news-story/fb31833d85877d565221c47be01f1fe9

Eindeutig TQMs BAustelle, er wird sich drum kümmern! TB

18:58 I TQM dazu: Das Verhältnis zwischen Weißrußland und Rußland, zwischen Lukaschenko und Putin ist etwas eigenartig. Nicht, daß die beiden leidenschaftlichen Eishockey-Fans einander nichts zu sagen hätten, aber der von seiner Genialität äußerst überzeugte Lukaschenko versucht es sich mitunter auf Kosten anderer bequem, zu machen.
Weißrußland wurde unter Jeltsin "unabhängig" und verehrt daher Jeltsin, der Rußland im Alko-Dunst den Amerikanern ans Messer lieferte, die räuberischen Oligarchen gewähren ließ und die Ersparnisse  des Volkes entwertete - in abartiger Weise. Jeltsin war zwar auch der Mentor des Putin, aber Putin betrachtet ihn sicherlich trotzdem als schrecklichen Betriebsunfall, mindestens so schrecklich wie Gorbatschow, der sich mit warmen Worten des Westens weichspülen ließ. Heute sehen wir die "Dankbarkeit" der BRD, der Balten, etc. in Form der NATO-Osterweiterung und Kriegsschiffen vor der russischen Schwarzmeerküste.
Lukschenko, vor noch kurzer Zeit als letzter Diktator Europas von der EU gestempelt scheint diese seltsame Nostalgie der "Unabhängigkeit" von Rußland fortzuführen und hält auch in  der Frage der Wiedereingliederung der Krim und im Donbass Konflikt tendenziell mehr zur Ukraine.  Damit entgeht er auch den West-Sanktionen, wodurch Weißrußland eine zeitlang unlautere Geschäfte als Schmuggelumschlagplatz sanktionierter EU-Waren nach Rußland bildete.
Andererseits ist Weißrußland Mitglied des von Rußland angeführten OVKS-Bündnisses. Ohne russisches Öl geht gar nichts. Dieses importiert und verhökert Weißrußland mit Aufschlag über den lettischen Hafen Ventspils.
Bei einer der letzten Sitzungen des OVKS erklärte Lukschenko in einem Ausfall gegenüber Putin, daß Weißrußland zuviel für russisches Gas zahle, obwohl es den billigsten Preis aller Kunden außerhalb Rußlands erhält. Als Putin ihm dies erklärte, gab es hinter verschlossenen Türen eine Aussprache, die mit einer Entschuldigung Lukaschenkos an Putin endete.
Zwar weiß Lukschenko, wie hohl die Versprechen des Westens sind und wie sehr die Polen erster Provokateur des Westens und gleichzeitig oberstes Opfer sein wollen, dennoch kokettierte er zuletzt in einem gefährlichen Ausmaß mit dem amerikanischen Gift deren Think-Thanks und all der Subversion ihrer "Good Governance"-Agenten. 
Der russische Botschafter in Minsk sagte dazu gegenüber RT folgendes: „Dies ist nicht etwa Druck (auf Weißrussland – Anm. d. Red.), sondern eine gut geplante, organisierte, systematische und langjährige Arbeit. Dafür sind dutzende, hunderte Millionen Dollar und Euro über verschiedene Nichtregierungsorganisationen in den Bereichen Bildung, Kultur und humanitäre Projekte bereitgestellt worden. Es wird viel ideologische Arbeit sowie Beeinflussung von den Menschen, besonders der jüngeren Generation, ausgeübt. Es wird daran gearbeitet, völlig offensichtliche Tatsachen der Geschichte, die nicht zu bezweifeln sind, zu verzerren“, so Babitsch gegenüber dem TV-Sender RT. Eine solche Arbeit des Westens in Bezug auf Minsk ziele darauf ab, „die jahrhundertealten Bindungen“ zwischen den Völkern der Russischen Föderation und Weißrusslands zu „lösen“, zuerst Misstrauen zu säen und sie dann zur Feindschaft heranzuführen, dieses Territorium in humanitärer, ideologischer und wirtschaftlicher Hinsicht von Russland loszureißen“, so der Botschafter. Babitsch gab sich zurückhaltend hinsichtlich des möglichen Kurses von Minsk auf eine EU-Integration und sagte, er wolle keine „Umstände modellieren“.
Und nun also, demgegenüber, im radikalen Wechselbad der der Beziehungen, die von TB angeführten Artikel einer völligen Intergration, einer Art nicht-kommunistischen  "Neo-Sowjetunion". Dem Braten ist nicht ganz von weissrussischer Seite zu trauen. Es bräuchte schon eine gehörige Portion Verschwörungstheorie zu glauben, daß die beiden Füchse Putin und Lukschenko erst hunderte Millionen US-Propaganda-Geld ins Land holten, nur um es dann in einer großangelegten Aktion zu decouvrieren, zu zerschlagen und somit zunichte zu machen. Was man aber schon annehmen kann ist, daß Russland Lukschenko nicht nur vollständig am Gemächt hat, sondern auch Truppen im Land stellt, unter anderem die Luftraumüberwachung und Abwehr. Einen Maidan, oder eine "Janukowitschisierung" des Lukaschenko wird Russland nicht ansatzweise erlauben und der besagte auch selber nicht wollen.  

19:14 | Die Leseratte ergänzt mit der  Übersetzung eines Links
https://eng.belta.by/society/view/belarus-russia-union-state-funding-for-social-sphere-16-up-over-last-five-years-118809-2019/
MOSKAU, 18. Februar (BelTA) - Der Geldbetrag, den der Unionsstaat Weißrussland und Russland für den sozialen Bereich ausgibt, ist in den letzten fünf Jahren um 16% gestiegen. Die Tatsache wurde auf einer Sitzung der Kommission für Sozial- und Jugendpolitik, Wissenschaft, Kultur und humanitäre Angelegenheiten der Parlamentarischen Versammlung des Unionsstaates Belarus und Russland in Moskau in Moskau hervorgehoben, so BelTA. Die Teilnehmer der Sitzung diskutierten die Ergebnisse der Umsetzung von Programmen, Projekten und Maßnahmen im Rahmen der Arbeit der Kommission in den Jahren 2014-2018. Es wurde festgestellt, dass der Haushalt der Union zwar nicht erhöht wurde, aber der für die Finanzierung der sozialen Sicherheit, der Gesundheitsfürsorge, der Bildung, der Kultur und des Sports aufgewendete Betrag um 16% stieg.

USA   Nato

18:01 | sputnik: Willy Wimmer: „Die USA führen die Nato nur noch mit Nötigung und Erpressung“

Die 55. Münchner Sicherheitskonferenz ist Geschichte. Willy Wimmer, ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, hat selbst viele Jahre an der Konferenz teilgenommen. Er meint, München war ein Treffen der Anti-Trump-Koalition, bei dem es darum ging, den Druck auf die Nato und die europäischen Bündnispartner zu erhöhen.

Syrien   USA

15:29 | ET: Assad zu Kurden: Verbündet Euch mit syrischer Armee – USA werden Euch nicht schützen

Syriens Staatschef Baschar al-Assad hat die Kurden im Land angesichts der Abzugspläne der USA aufgefordert, sich auf seine Seite zu schlagen. „Wir sagen denjenigen Gruppen, die auf die Amerikaner setzen, dass die Amerikaner Euch nicht beschützen werden“, sagte Assad am Sonntag in einer Fernsehansprache. „Die Amerikaner werden Euch nicht in ihr Herz oder in ihre Arme schließen.“

Die Leseratte
Assad hat verstanden, dass die Amerikaner andere (Präsidenten, Regierungen, Clans oder ganze Völker) immer nur benutzen und wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan, einfach fallen lassen. Erdogan hat es offenbar immer noch nicht kapiert. Die Kurden haben sich bisher ohnehin sehr opportunistisch verhalten, je nachdem wer ihnen Geld und Ausrüstung zugeschoben hat. Jetzt wenden sie sich offenbar langsam der syrischen Führung zu.

16:43 | Leser-Kommentar zur Leseratte
Oh, dass Erdogan das Spiel nicht verstanden hat, glaube ich nicht. Im Gegenteil, er jongliert genau so opportunistisch wie die Kurden. Das ist aber eigentlich bei allen Politikern zu finden. So äussert sich Erdogan genau wie die Doktrin der EU lautet. Wir äussern uns und schauen auf die Reaktion. Je nach dem fordern wir und ergreifen Massnahmen, oder wir lassen es sein. (z.B. wenn Russland „Hallo“ ruft)
Erdogan spielt sogar auf mindestens zwei Ebenen. (Dazu kämen noch der Iran und Katar) Die Türkei ist Natomitglied und er reizt diese Tatsache aus. Er spielt die Trumpfkarte der geographischen Position. Nur, ganz offensichtlich traut er dem „Dominator“ der Nato nicht. Deshalb hat er auch Kontakte mit Russland. Einerseits sind letztere kaum dafür bekannt, dass sie Wort brechen, anderseits sind da auch die wirtschaftlichen Interessen (nebst gewissem Schutzbedürfnis).
Wohlverstanden, die Politik von Erdogan ist nicht das, was ich mir als Einwohner wünschen würde. Eines aber ist ihm zuzubilligen. Er spielt meisterhaft auf dem Klavier der Opportunität und wechselt mit akrobatischem Können jeweils die Notenblätter aus. (Man betrachte nur die Phasen Waffenbeschaffung. (Keine F35, dann S400 aus Russland), (Pufferzone in Syrien (durch Türkei, oder USA?)), (doch noch F35, dafür kein S400). Mit seiner Regierung kann er dank seiner Präsidentenstellung so verfahren, wo eine Demokratie sich im Zwist zerreiben würde. Er mag auch grössenwahnsinnig sein, nur eines ist er nicht, der Trottel, wie man ihn in Europa darstellt.

Saudi Arabien   Pakistan

14:25 I b.com/TQM: Mohammed Bin Zahlmann

Während niemand so recht weiß, weswegen HC Strache die Grosz-Ehre zuteil wurde, die Haider-Medaille zu empfangen, und uns wenigstens die zart-schmelzende Hoffnung bleibt,  daß diese einen soliden Kern aus gepressten Schoko-Nikolos aufweist, liegt die Sache bei Kronprinz MBS doch auf einem viel höheren Niveau!
So berichtet uns eben Aljazeera, daß Kronprinz MBS der höchste Staatsorden Pakistans verliehen wurde.  Immerhin hat er anläßlich seines Besuchs in Islamabad 20 Mrd. US-Dollar ausgegegossen, mehr als das in US-Ungnade gefallene Land erwarten durfte. 
Nebst Premier Imre Khan, trifft MBS auch auf den pakistanischen Verteidigungsminister, der trotz Überbevölkerung eine ziemlich schmerzhafte,  letale Soldaten-Quote in seiner saudischen "Allianz" im Jemen verzeichnen mußte. Des Großmutes nicht genug, sagte MBS zu, die Bitte Imre Khans wohlwollend prüfen zu wollen, nachdem dieser ihn ersuchte, das harte Leben der 2,5 Millionen Arbeitssklaven  Pakistans in Saudi verbessern zu sollen. Ferner möge er die Freilassung der rund 3000 Inhaftierten in Saudi prüfen. Heute verkündete MBS, daß 2107 gefangene Pakistanis unverzüglich freigelassen werden. Human Rights Watch und andere West-Organisationen werden zweifelsohne in Jubel ausbrechen, da sie noch vor kurzem die Haftbedingungen und Haftgründe in Saudi massiv kritisierten.
Dabei kommen AusländerInnen aus solchen "shithole countries" schon für geringe "Vergehen" in Haft. Da reicht schon Mal die Ablehnung von Sex- und anderen Hilfsdiensten gegenüber dem Sponsor, der ab Ankunft den Pass der entsprechenden Leibeigenen einzieht, über deren Ein-  und Ausreise entscheidet und über die Gestaltung des Arbeitsaufenthalts. Ganz finster sieht es für Christen, etwa aus den Phillippinen aus, die für die illegale Praktizierung ihrer Religion leicht einmal gesteinigt, oder gekreuzigt werden können.
Dies alles tut jedoch der guten Laune keinen Abbruch, verkündete doch der saudische Außenminister Al-Jubair, daß es sich bei den 20 Mrd nicht um Almosen, sondern um eine Investion in beider Interessen handle. Während der gemeinsamen Pressekonferenz wurde Al-Jubair über die Rolle des Iran gefragt, zu dem Pakistan ein gutes Verhältnis unterhält. Als Al Jubair ausholte und begann den Iran als weltgrößten Terror-Sponsor zu bezeichnen unterbrach das pakistanische Staatsfernsehen die Ausführungen Al-Jubairs und setzte erst dann wieder den Ton ein, als das Thema Iran abgeschlossen war.
Diese heitere Episode dokumentiert, daß Pakistan auch gerne 20, statt 10 saudische US-Milliarden nimmt, es mit den geopolitischen Bedingungen aber gar nicht so eng sieht. 

Nato   Russland

08:37 I Leseranfrage: 

Frage an TQM zur Nato: Da Sie sich ziemlich gut im geostrategischen Dickicht auskennen, Folgende Frage Warum wurde noch nie diskutiert, auch Russland in die Nato aufzunehmen? Was könnte friedensstiftender sein, als die kontinentalen Schwergewichte FR, DE und RU gemeinsam in ein Bündnis zu schmieden? Liegt das tatsächlich "nur" an der Kabale, die uns seitens Washington aufgedrückt wird. 

TQM: Werter Leser, diese Idee wurde mehrfach lanciert und diskutiert, zuletzt 2010. Bedenken wir in erster Linie, daß die NATO als anti-sowjetisches, aber letztlich auch anti-russisches Militärbündnis geschaffen wurde, also ihren eigentlichen Zweck dadurch ad absurdum führen würde. Die NATO dient vorrangig der angelsächsischen "Kontinental-Sperre" gegen Rußland und verhindert die Schaffung einer Eurasischen Option außerhalb ihrer Kontrolle. Lesen Sie, was Thierry Meyssan zur deutsch-französischen Idee der Verschmelzung beider Armeen und Außenpolitik schreibt:
Weit weg von der Schaffung eines neuen Staates, wird die deutsch-französische Annäherung die Abhängigkeit der neuen Einheit von Washington besiegeln: heute sind die beiden Armeen Mitglieder der integrierten NATO-Kommandostruktur und gehorchen dem gleichen Oberkommandeur, der von dem Präsident der Vereinigten Staaten ernannt wurde. Es ist übrigens allein dieser Lehnsherr, der den Frieden zwischen Frankreich und Deutschland gesichert hat. Es ist ja noch nicht so lange her, dass Spezialeinheiten des einen und des anderen Landes heimlich gegeneinander im ehemaligen Jugoslawien kämpften, auf der serbischen Seite die Einen und der kroatischen Seite die Anderen. Der Kampf endete erst, als Washington seinen Standpunkt durchsetzte. Warum sich übrigens mit diesen Verfahren belasten, wo doch niemand souverän ist?
D
as bedeutet also, daß aus diversen historischen und Mentalitätsgründen, nationaler Ressentiments etc. selbst die Verschmelzung zwischen der BRD und Frankreich nicht klappt. Über allem steht jedoch, daß die NATO KEIN Partnerschaftsbündnis ist, sondern unter dem alles entscheidenden Oberkommando der USA steht.
Die einzig positive Lösung stellt also die Auflösung der NATO dar, so wie sie völlig richtig Trump gerne vorantreiben möchte, dabei jedoch auf den erbittertsten Widerstand des US-Deep State und seiner "verbündeten" Vasallen-Apparatschiks in Europa stößt - denn es wäre auch ihr Ende.
Das Ende der NATO, wäre das Ende der "Nachkriegsordnung", eine Chance für Europa, die bereits durch zwei Weltkriege zurecht "korrigiert" wurde. Die NATO benötigt das Feindbild Russland und Russland keine Unterwerfung unter einen US-Oberkommandeur. 

12:24 | Der fragestellende Leser antwortet zu den Ausführungen von TQM:
Ich hatte tatsächlich nicht gewusst, dass man bereits öffentlich über einen Natobeitritt von RU diskutiert hat. Jetzt, ca. neun Jahre später, wäre so eine Diskussion auch wieder angebracht. Gerade auch vor dem Hintergrund der Situation der Ukraine, der Krim, Syrien, Präsident Trump und dem Wanken der bisherigen unilateralen Weltordnung!
Ich verstehe, dass RU sich nicht einer Nato unterwerfen wird, die vom US-Hegemon quasi orchestriert wird. Aber man könnte im Sinne eines kontinentaleuropäischen Friedensmodells eine parallele Verteidigungsgemeinschaft aus der Taufe heben (ohne USA und ggf. ohne GB), die entweder neben der Nato besteht oder aus Sicht der Kontinentalländer die Natomitgliedschaft in dem Augenblick beendet, wo das neue Bündnis entsteht. Daneben kann natürlich noch jeder einzelne Staat weitere Bündnisverpflichtungen eingehen.
Da sich die Nato auch mehr und mehr zu einem Interventionsbündnis weiterentwickelt, fehlt es eigentlich an einem reinen Beistandspakt für Verteidigungszwecke. Selbstverständlich müssten dann auch Anstrengungen in Sachen gemeinsamer Manöver, gemeinschaftlicher Rüstungsprojekte und Zugang zu Basen unternommen werden. Es wäre ein historischer Schritt zu Frieden und europäischer Sicherheitsarchitektur. Man muss "nur" gegen die harten Widerstände des Establishments in den USA gegenangehen. Aber es gibt auch abseits von Europa viel Feind und Gegner, um die Rüstungsmaschine zufrieden zu stellen. Wir sollten also hoffen, dass Europa einen stärkeren Charakter entwickelt und militärisch zu den Weltmächten zumindest aufschließen kann. Dann darf man auch einen gemeinsamen Weggang aus der Nato andenken. Oder deren Fortentwicklung mit RU.

13:40 I TQM; werter Leser: Ihre Gedanken, sind ja hehr und gut, aber nicht realistisch. Neben dem US-Deep-State haben die Vasallen in Europa, allen voran in der BRD das existenzielle Anliegen als Haremswächter der angelsächsischen Dominanz verbleiben zu dürfen. Sie wollen sich, Deutschland und Europa gar nicht befreien! Wenn sie sehen, wie sich Merkel und Nancy Pelosi am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz geküsst und intim geturtelt haben, fühlen Sie sich an die Mesalliance zwischen Obama und Merkel erinnert - oder nüchtern betrachtet - ein alkoholfreier Juncker-Kuss, der fast noch bedenklicher ist. 

Venezuela   EU

08:08 I RT:  Venezuela kicks out 'interventionist' team of European MPs coming to meet with Guaido

Eine sechsköpfige EU-MEP-Delegation wurde kurz nach Ankunft in Caracas von den Behörden Venezuelas abgeschoben. Sie planten mehrere Treffen im Land abzuhalten, allen voran mit Juan Guaidó. Gonzalez Pons, MEP der Partida Popular twitterte, daß ihnen die Pässe abgenommen wurden. Zuvor twitterte er, daß sie die erste internationale Delegation wären, die von "Präsident Guaidó" eingeladen wären. Nach der Abschiebung twitterte er: "Heute werden wir hinausgeworfen, morgen kehren wir zurück in ein freies Venezuela". 

Was für eine sagenhafte Chuzpe! Da passiert eine Gruppe MEP´s die Grenzbehörden einer Staatsregierung, die eben "aberkannt" wurde, verkündet dem Aufrührer im Land Schützenhilfe zu leisten und reagiert beleidigt über die Abschiebung. Dabei ist das so, als würde Kim Jong Un in die BRD reisen, um einen selbstenannten Kaiser, oder Präsidenten der verfolgten Reichsbürger-Spinner zu treffen.
Denken wir daran, wie elends lang die EU-Liste hinsichtlich Einreiseverbote für Russen ist, die gewählte Politiker auf der Krim sind, die Firmen und Institutionen in Russland vertreten, welche mit Skripal, Donbass, oder der Krim in Verbindung gebracht werden, oder einfach als "Propagandisten" des Kreml unerwünscht sind. "Morgen kehren wir zurück in ein freies Europa", könnte die Devise nach dem Zusammenbruch des EU-Jochs lauten. TQM  

09:57 | Leser-Kommentar zum grünen TQM-Kommentar
„…sagenhafte Chuzpe“. Chuzpe = Frechheit, Anmaßung, Dreistigkeit, Unverschämtheit“
Ja, man kann es so sehen. Allerdings aber, liegt die „Dreistigkeit“ wohl bloss darin, sich auf diese Art profilieren zu wollen. Diese Politiker wussten von Vorne herein, dass ihr Tun scheitern wird. Sie rechneten mit Verhaftung (eher unwahrscheinlich, da Maduro sich wohl nicht noch mehr exponieren wollte) oder mit Abschiebung.
Weshalb aber ein solches Tun? Ganz einfach, man kommt in die Medien. Man hat Publicity, man kann sich profilieren als „EU-Politiker“. Also nichts als ein werbewirksames Tun für die eigene politische Karriere. Somit reduziert sich das Chuzpe auf eine peinliche Zur-Schau-Stellung.

China   Grossbritannien

07:12 | vn: China antwortet trocken auf britische Bedrohungen

".... Letzterer, in seiner Rede vor dem Royal United Services Institute (RUSI), hatte gedroht, einen Flugzeugträger in das Chinesische Meer zu senden, um Peking einen "hohen Preis für sein aggressives Verhalten“ bezahlen zu lassen."

Da gibt es anscheinend noch immer Träume von einem British Empire. Alleine die Aussage ist nicht ganz korrekt. Sie müsste korrekter Weise lauten: "den Flugzeugträger" zu senden. Falls dieser gerade einsatzfähig ist und man nicht noch schnell ein paar Ersatzteile von einem Schrotthändler besorgen muss..... HP

17.02.2019

Frankreich 

19:37 | RT: Frankreich greift Rebellen im Tschad an (Video)

Der Präsident des Tschad Idriss Déby hat Frankreich um eine Intervention gebeten, um einen Putsch im Land zu verhindern. Französische Flugzeuge griffen daraufhin auf Seiten des Präsidenten im Tschad ein. Déby kam vor 30 Jahren selber durch einen Putsch an die Macht und gilt als Alliierter des Westens.

Das ist westliche Doppelmoral: Einerseits zum Sturz von Regierungen aufrufen, andererseits Rebellen niederbomben. Das gerade Macron das macht, setzt der Heuchelei die Krone auf! AM 

Deutschland USA

19:19 | sputnik: Fazit zur Münchner Sicherheitskonferenz: Houston, wir haben ein Problem

Ein Gastgeber im EU-Hoodie, die größte US-Delegation aller Zeiten, der vielleicht letzte Auftritt der Bundeskanzlerin in München, Proteste und ein ganz und gar nicht isolierter russischer Außenminister. Die Münchner Sicherheitskonferenz hat genau das deutlich gemacht, was sie kaschieren wollte: die USA und Europa haben sich entfremdet.

Gute Analyse der Münchner Sicherheitskonferenz. Die transatlantische Entfremdung wird größer! SM 

 

Saudi Arabien   Pakistan   USA

14:15 I TQM: Mohammed bin einge-Laden!

Wie Aljazeera heute berichtet, begibt sich der international eher gemiedene, saudische Kronprinz Mohammed Bin Salman auf Staatsbesuch nach Islamabad, Pakistan, um dort saudische Investitionen zu besprechen. 
Beim zweitägigen Staatsbesuch wird er mit dem pakistanischen Premierminister Imran Khan einige saudische Investitionsprogramme im Energie-, Öl- und Finanzwesen in Form von MOU´s unterschreiben. So soll etwa auch eine Raffinerie gebaut werden. Die Projekte werden einen Umfang von 5-10 Mrd. USD ausmachen. 3 Mrd. USD Kredfite habe Pakistan von Saudi schon erhalten, nachdem aber Pakistans Netto-Verschuldung 1 Mrd/Monat beträgt sei dies laut Analysten nur ein Tropfen im Ozean. Laut pakistanischen Außenminister seien die nahenden Investitionen hingegen signifikant und an keine Bedingungen geknüpft. Letztere Aussage ist natürlich selbst dem orientalischen Märchenerzähler nicht vermittelbar. Dort wo saudische "Investitionen" und "Hilfe" kommt, ist es entweder Krieg, wie im Jemen, oder die schwarze Fahne des IS, wie in Bosnien, wo saudische Betriebe etwa Frauen als Einstellungsvoraussetzung vorschreiben, die islamischen Kleidungsregeln zu befolgen, Radikal-Moscheen und Islamschulen aufziehen. Ähnliches hatte die letzte Asienreise des König Salman hervorgebracht, im Zuge derer die Rohingya in Myanmar professionell aufmunitioniert wurden und den Anstrich einer "Freiheitsbewegung" für die Westmedien verpasst bekamen. Ganz zu schweigen vom hochkorrumpiert-islamistischen "Engagement" der Saudis in Malaysien.
Warum also wandelt Mohamed Bin Salman am Pfad seines saudischen Landsmanns Osama Bin Laden? MBS wird von den USA nach Pakistan geschickt, Bin Laden wurde abgeholt, nachdem er den USA und Saudi abtrünnig wurde.
Die USA setzen saudisches Geld in Pakistan um dem massiven chinesischen Seidenstrassen-Engagement entgegenzutreten. Während die USA und Israel sich um die Gunst Indiens bemühen und versuchen Indien gegen China aufzuhetzen, entbrannte die letzten Monate ein rabiater, offener Streit zwischen den USA und Pakistan, zwischen Trump und Imre Khan. Im Lichte der jüngsten Anschläge im indischen Kaschmir durch eine muslimische Terrorgruppe, warf Trump Pakistan neuerlich vor, Terror zu unterstützen, statt zu bekämpfen. Imre Khan entgegnete, daß Trump zur Kenntnis nehmen solle, daß kein anderes Land mehr Opfer im Kampf gegen den Terror zu beklagen hatte als Pakistan.
Während jedenfalls Killary Clinton und Obama großes Kino im Weissen Haus hatten und live mitverfolgten, wie sich die Navy Seals das abgedriftete ehemalige US-Zierpflänzchen Osama Bin Laden abholten, sitzen Trump und Pompeo wohl auch vor der Leinwand und geben dem Saudi MBS die "Investitions"-Befehle um China zu durchkreuzen. Mit 5-10 Mrd. wird dies aber nicht getan sein und die einhergehenden regional- und weltpolitischen Bedingungen wird Pakistan nicht akzeptieren (müssen). Seit Jahren schwebt das Projekt einer iranisch- pakistanischen Gaspipeline im Raum, auch der Iran will sein Öl anbringen und das Faktum, daß Pakistan ganz oben in der "Militärkoalition" Saudis ist, ist auch in Pakistan ob seiner schiitischen Minderheit hoch umstritten.
Vielmehr noch ist das Ende der US-Militärhilfe und das Anprangern Pakistans als Terrorhafen dem Ex-Cricket-Star Imre Khan zuwider. So wird also der US-Saudische Geldpostillion keinen großartigen, nachhaltigen Erfolg erzielen. Viel islamischer kann Pakistan sowieso nicht werden, das Klima zu den USA bleibt mindestens gleich frostig, mit dem Abzug der USA aus Afghanistan brauchen die USA Pakistan nicht mehr als Vor-Bombenhölle, sondern einzig Saudi als strategisches Störelement gegen die Chinesen. Die Pakistanis, nicht gerade wählerisch im Nehmen, werden die USaudi-Dollar nehmen und damit den Einsatz der Chinesen hochlizitieren. Wie sooft im Spiel mit und für die USA ist das Saudi-Geld, rausgeworfenes Geld.
Dem geächteten Mohammed Bin Salman ist in Post-Khashoggi-Zeiten aber selbst der Staatsbesuch im "Shithole-Country" Pakistan gut und teuer genug - immerhin - Mohammed Bin einge-Laden! 

16:02 | Leser-Kommentar
Pakistan ist vielleicht auch interessant um an die Technologie einer Atommacht zu kommen

16:30 I TQM dazu: Das wird Israel niemals zulassen. Israel ist schon über saudische Kernkratwerksprojekte empört und forderte erfolglos von Trump Westinghouse aus Saudi zurückzupfeifen, da aber Saudi mit Rosatom drohte, werden es wohl die USA. Pakistan, das mit Nordkorea technologisch paktierte und wo der jahrzehntelange Ex-Diktator und US-Zögling Zia Ul-Haq mittels eines Flugzeugabsturzes von der CIA auf den Boden der Realität begraben wurde, würde vielleicht liefern, aber die Saudis werdn es nicht wagen, da sie wissen, daß ihnen bei der Bestellung von Nuklearwaffen-Technologie selbst die Knochensäge ihrer Gebieter droht. VIDEO: Nur für den Fall, daß es sich MBS mit seinen Loyalitäten doch anders überlegt...

USA Venezuela Kolumbien

12:43 | amerika 21: USA setzen Venezuela mit Positionierung des Militärs zunehmend unter Druck

Erneut haben die USA "Hilfsgüter" nach Cúcuta in Kolumbien nahe der venezolanischen Grenze geschickt, wie aus einem Bericht an den US-amerikanischen Kongress hervorgeht. Das Neue daran: Die 250 Tonnen Güter erreichten Cúcuta, wo bereits mehrere Lieferungen lagern, gestern Nachittag mit dem amerikanischen Militärflugzeug Boeing C-17 Globemaster III. Damit setzen die USA erstmalig das Militär für eine Hilfsgüterlieferung an Venezuela ein. Gegen 15.00 Uhr Ortszeit landete ein weiteres Militärflugzeug aus einer Airbase in Florida an der kolumbianischen Grenze zu Venezuela. Weitere Flüge sind angekündigt, gaben die kolumbianische Regierung und der selbsternannte Interimspräsident Venezuelas, Juán Guaidó, gemeinsam bekannt.

Waffen aus humanitären Hilfslieferungen, gleichzeitig wird das eigene Militär an der Grenze positioniert - sowas verlogenes kann sich nur der CIA einfallen lassen. AM

USA Nato Syrien

12:29 | sputnik: USA wollen eigene Truppen in Syrien durch Soldaten der Nato-Partner ersetzen

US-Vizepräsident Michael Pence hat laut der Deutschen Presseagentur (DPA) am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz bestätigt, dass die USA die eigenen Soldaten in Syrien durch solche der Nato-Partner ersetzen wollen. Das hat Pence zuvor bereits in seiner Rede auf der Konferenz angedeutet, ebenso wie US-Senator Lindsey Graham.

Wer hätte das gedacht - die Europäer dürfen wieder menschliches Schutzschild für die Amis spielen. Es wird Zeit, dass wir uns das nicht mehr länger gefallen lassen! AM 

 

 

16.02.2019

Kolumbien

19:40 | rt: Selektive Empörung auf höchstem Niveau: Werte-Partner Kolumbien versinkt in Gewalt

Noch offensichtlicher kann die Doppelmoral kaum sein: Während eine US-Koalition "Freiheit" für Venezuela fordert, versinkt dessen Nachbar Kolumbien in Gewalt. In Bogotá beklagt Bundespräsident Steinmeier derweil die "humanitäre Situation" – in Venezuela.

Die Leseratte
Artikel über Kolumbien. In dem Land geht es offenbar viel, viel schlimmer zu als in Venezuela, aber die USA waten selbst knietief im Kokasumpf und deshalb ist das total verkommene Kolumbien ein guter Partner und Venezuela, über das sie noch nicht die Verfügungsgewalt haben, ist der böse Nachbar.

USA   Nato   Syrien

10:30 I TQM: Der Hirte weist seinen Schafen den Weg über die Felswand

Der Deep State sucht nach ein paar Dummen zur Aufrechterhaltung der Prä-Trump-New World Order und seiner Nachwehen des "Arab Spring".
Heute vernehmen wir, daß Senator Lindsey Graham, das überlebte Double des John McCain, derzeit ein Syrien-Casting unter den "NATO-Verbündeten" abhält. So gebar Graham gestern, am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz die Idee, daß der US-Generalstabchef Joseph Dunford einen Rundruf unter "Washingtons Verbündete" starten würde, um zur "Stabilisierung der Region und gegen den IS,  Truppen-Kontigente aufstellen wolle, um eine Pufferzone zur Türkei zu bilden. Er, Graham, habe dies mit Präsident Trump und General Votel besprochen und hoffe, daß  die Verbündeten Trump zustimmen werden und so die USA in Syrien blieben. Von der Leyen kritisierte den US-Abzug und meinte nur gemeinsam entweder hinein, oder hinaus. Jean-Yves Le Drian, der Verteidigungsminister Frankreichs meinte, daß "das Verhalten der USA in Syrien mysteriös sei" und es "undenkbar sei, daß die Franzosen ohne USA in Syrien verbleiben". 

Die Schafe bleiben also nicht ohne dem Hirten, der sich aus den Staub macht.
Hunderte Milliarden verheizt, zehntausende Tote, kriegsverbrecherische "Kollateralschäden" in Afghanistan, haben bereits "die deutschen Interessen am Hindukusch" ausreichend dokumentiert. Nun ziehen die USA ab und plötzlich macht sogar die BRD den bösen "Steinzeit-Islamisten" der Talliban den politischen Hof auf deutschem Boden. 
Was passierte, wenn BRD-, F- und GB-Truppen alleine in Syrien blieben um eine Pufferzone zu bilden, sollte man den zornigen Sultan in Ankara fragen - aber die europäischen NATO-Statisten scheinen die Antwort zu kennen und finden Grahams Idee gar nicht gut, zumal sie der Trump Ankündigung zuwiderläuft und wohl dem renitenten Trump-Gegner General Joseph Votel entspringt. Graham hat sich bei der Münchner Verunsicherungskonferenz sowieso in der Sekunde verraten, da es eben nicht um den "Kampf gegen den (Saudi-finanzierten) IS" geht, sondern um das Containment gegenüber Erdogan und der Konterkarierung der Astana-Gruppe. 

Venezuela   USA

09:53 | TQM: Ultimative Hilfe

Dachten wir bislang, daß "ultimative Hilfe" für die unendliche, Aufoperungsbereitschaft und Hilfeleistung steht, so wurden wir durch Guaidó eines besseren belehrt! Vor drei Tagen kündigte er ein Ultimatum an, an dem die "Hilfslieferungen" von Kolumbien aus nach Venezuela rollen und zwar am 23. Februar. 
Waren es, bishin zum Golfkrieg Panzerverbände und eine Flotten-Armada, die zur Invasion aufgestellt wurde und mit einem - natürlich nicht einhaltbaren Ultimatum verbunden wurde -  so ist es neuerdings ein "Hilfs-Ultimatum". Wenn die "Geschenks-Konvois" nicht eingelassen werden, droht Krieg und militärische Invasion. 
Um diese Form der "ultimativen US-Zwangsernährung" vorzubeugen, orderte Präsident Maduro heute Truppenteile Venezuelas an die kolumbianische Grenze.  Maduro sagte, daß dies notwendig sei um "Venezuela vor Provokationen zu schützen", da es "in der Geschichte beispieios sei, daß die Opposition offen zur US-Invasion aufrufe".
Zwar ist zweifelsohne die Versorgungslage in Venezuela katastrophal, wengleich nicht vergleichbar mit afrikanischen Katastrophengebieten. Und während sich die USA so große Sorgen um die Versorgung der Venezuelaner machen, fragt man sich auch, warum die USA jahrelang -  und bis heute - mit ihren saudischen und britischen Verbündeten einen Hungerkrieg gegen den Jemen verübten, mit der kalkulierten Ausbreitung von Seuchen und laut UNO 14 (!!!) Millionen vom Verhungern bedrohter Menschen?! Die verlogene Schäbigkeit der humanitären Intentionen, erübrigen sich also im aktuellen Kontext des Weltgeschehens von selbst. 
Letzlich stellen sich die Fragen, warum trotz massivster Propaganda die Venezuelaner und ihr Militär nicht gegen Maduro revoltieren, zumal noch dazu keine massive "Repression" beobachtbar ist. So wurde weder auf Demonstranten geschossen, es gab keine Massenverhaftungen und nicht einmal die Inhaftierung des Guaidó trotz Hochverrats via CNN. 

15.02.2019

Venezuela USA

09:46 I Aljazeera: Maduro invites US special envoy, reveals secret meetings

Maduro erklärt, daß 4 Tage nach der Ernennung Elliot Abrams zum Sonderbeauftragten für Venezuela, als dieser sagte, daß die Zeit für Gespräche beendet sei, es zwei Treffen des Außenministers von Venezuela mit US-Vertretern in New York gab. Maduro und sein Außenminister laden Abrams nach Venezuela ein: "privat, heimlich, oder offiziell". "Wenn sie es wollen, dann sollen sie es sagen und ich werde sie erwarten", so Maduro. Noch hat Washington die Einladung nicht kommentiert. 

Wie peinlich! Der US-Knappe Guaidó, wurde eben erst zum Ritter der Sandburg geschlagen und schon wird auch er hintergangen! Während wieder einmal die BRD vorprescht und devot den Staatsstreich zweiter Klasse "anerkennt", verhandeln die USA mit Maduro, da ihnen wohl der Mißerfolg des sonnigen Tagträumers Rubio aus Miami dämmert.
Es ist schon eine fulminante Pointe, daß der "dumme Busfahrer Maduro", den ausgefuchsten Todesschwadronierer Abrams nach Caracas einlädt, wo sich dieser mit ihm jederzeit "unterhalten" kann. Ob Abrams persönlich die USAID-Geschenkspäckchen vorbeibringt??? TQM

10:54 | rt: Der Labor-Kandidat: Wie Juan Guaidó zur US-Marionette wurde (Teil 2)! TB

11:31 | Leser-Kommentar
Fast könnte man glauben dass man den ehemaligen demokratischen Präsidenten in Chlor gebadet und nach Venezuela mit neuem Namen straf
versetzt hat.

09:18 I Sputnik: Bolton: Wer Guaido nicht anerkennt, bekommt US-Sanktionen

Der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, hat jenen Ländern, die den selbsterklärten Interimspräsidenten Venezuelas, Juan Guaido, nicht anerkennen, mit Sanktionen angedroht.
„Diejenigen, die mit Maduro im Komplott stehen, um die demokratischen Institutionen Venezuelas zu zerstören, werden auch weiterhin mit Konsequenzen konfrontiert werden", schrieb er auf Twitter. 

Der Ex-Finanzminister der BRD, Peer Steinbrück, seines Zeichens SPD-Rothaut und Romanheft-Konsument,  hat 2009 der Schweiz "lediglich" "mit der Kavallerie aus Fort Yuma" gedroht. VIDEO: "Sledge Hammer", John Bolton holt hingegen Maduro persönlich aus der Sauna der Tropen Venezuelas ab. Paff! TQM

 

Israel   Polen

07:05 | RT:  'Poles collaborated with the Nazis': Netanyahu reignites Holocaust spat with Poland in Warsaw

Am Rande der Nahost-Konferenz in Warschau, sagte Netanjahu "die Polen kollaborierten mit den Nazis und ich kenne niemanden, der für diese Aussag verurteilt wurde." Dait goß er wieder Öl ins Feuer nachdem sich zwei der engsten Verbüdneten der USA monatelang über dieses Thema stritten. Der polnische Premier Mateusz Morawiecki überlegt nun ernsthaft seine Reise nach Israel abzusagen, wo die Visegrad Gruppe zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen ist.

Wirklich köstlich! Polen, der NATO-Musterschüler, der durch andauernde Provokationen  seinem masochistischen Drang nachgeht endlich wieder Opfer sein zu dürfen - darf es aber nicht!
Polen darf zwar für Pompeo und Netanjahu das Podest aufstellen um gegen die europäische Linie den Iran zu verteufeln, aber Netanjahu macht - vor allem für die eigene Wählerschaft daheim klar, daß ihn die polnischen "Opfergesetze" einen Dreck kümmern und er offen in Polen, die Polen der NS-Kollaboration bezichtigt. Obwohl - so gesehen bleibt Polen der kleine Trost, doch ein wenig "Opfer" zu sein - "Opfer" der gemeinen Worte des Netanjahu, der gegen polnische "Opfergesetze" verstößt!  TQM

14.02.2019

Venezuela USA

19:56 | sputnik: US-Militärflugzeuge flogen Richtung Karibik – Kubas Außenministerium

Das Außenministerium von Kuba hat berichtet, dass Transportflugzeuge der US-Luftwaffe Richtung Karibik geflogen sind. Die Maschinen sollen von Militärbasen gestartet sein, auf denen Spezialeinheiten stationiert werden, die bei geheimen Operationen gegen Staatschefs anderer Staaten eingesetzt werden.

Der US-Putsch scheint in seine heiße Phase zu gehen. In der Hinsicht kann man den USA nur "zwei, drei,viele Vietnam" frei nach Guevara wünschen! AM 

Deutschland Russland

19:10 | antispiegel: Vergleich: Wie russische und deutsche Medien über die Anti-Iran-Rede des US-Vizepräsidenten berichten

Und wieder ist es interessant, zu beobachten, wie unterschiedlich die deutschen und die russischen Medien über ein und dasselbe Ereignis berichten. Heute sehen wir uns das mal am Beispiel der „Iran-Konferenz“ an, die in Warschau stattfindet, ohne dass der Iran dazu eingeladen worden wäre.

Aufschlussreicher Pressespiegel zur Uneinigkeit des Westens in Bezug auf den Iran! AM 

 

Iran   Israel   USA   EU

15:40 | reuters: Pence calls on EU to withdraw from Iran nuclear deal

U.S. Vice President Mike Pence accused Washington’s European allies on Thursday of trying to break U.S. sanctions against Tehran and called on them to withdraw from the Iran nuclear deal.

So viel zum Thema: "Die einzelnen Nationalstaaten Europas sind zu klein und können sich nicht gegen die Willkür der Supermächte wehren - deshalb brauchen wir die EU" TB

15:42 | dazu passend - USMN: Iranian Sends Navy Warships to Atlantic Ocean! TB

07:40 | Jerusalem Post: WHITE HOUSE ACCELERATES SECRET PROGRAM TO SABOTAGE IRAN MISSILES - REPORT

Das Weiße Haus steigert ein Programm gegen den Iran, welches sich "left of launch" nennt. Dabei handelt es sich um ein Sabotage-Programm gegen das iranische Raketenprogramm. Dies bedeutet, daß bereits in der Entwicklung der Raketen, durch subversive Aktionen, fehlerhafte Bauteile dem Iran zugespielt werden, die dann - einmal eingebaut - Fehlstarts verursachen. Dazu  hat es die CIA geschafft sich in die Lieferantenkette des Iran einzuschleichen und von einigen Firmen aus, diese Teile an den Iran zu liefern. Das Programm exisistiert bereits seit George W. Bush, wurde  aber unter Obama 2017 eingestellt. Es gab ursprünglich zwei Zielrichtungen: Die iranische Atomindustrie und das iranische Raketenprogramm. 
Erst neulich mißlang dem Iran der Start eines Satelliten. Während international 5% Fehlstarts üblich sind, sind es beim Iran 67%. Pompeo meinte, daß Irans Orbit-Programm nur der Deckmantel sei, um sein ballistisches Raketenprogramm voranzuteiben. 
Der Chef des iranischen Rakentenprogramms, Brig. Gen. Amir Ali Hajizadeh beschuldigte "die USA und dessen befreundete Geheimdienste, das iranische Rakentenprogramm mit Infiltration und Sabotage Aktionen anzugreifen" und das gleiche Szenario wie beim Raketenprogramm zu wiederholen. Dennoch würde dies das Programm niemals stoppen.

Wer vor allem DER befreundete Nachrichtendienst ist, kann man sich denken. Bei Stuxnet war die Brust der Israelis so geschwellt, daß man es ihnen förmlich ansah.
Zwar mögen vor allem die USA dabei behilflich sein, zu einer derartigen Kombination an Maßnahmen sind jedoch nur die Israelis befähigt sie auszuführen. Denn während die Saudis mit der Knochensäge und Übersiedlungskoffer durch die Lande ziehen und dabei Ton- und Blutspuren hinterlassen, schalten sie selbst in Teheran die Köpfe der iranischen Raketen- und Atomforschung in Form von "drive by shootings" aus, entwickeln Malware und "gezinkte" Bauteile und lassen diese gezielt einsickern. Jene Produkte, die dennoch "auf den Markt" kommen, werden in Syrien und im Libanon durch rund 1000 Militärschläge - wie Netanjahu neulich eingestand - weitgehend ausgeschaltet. 
Mathematisch und faktisch betrachtet, verbleiben bei einer drop-out Rate von 67% jedoch noch immer 33% die "durchkommen".  Für den Iran stellt dies zwar ein gehöriges Ärgernis dar, für Israel ist dies jedoch aufgrund der Prodktionskapazitäten des Iran ein echtes Problem, da es ihnen nicht gelingt die versteckten und unterirdischen Anlagen im Iran direkt auszuschalten, da dies den offenen Kriegs-Einsatz mit bunkerbrechenden Bomben oder Cruise Missiles bedingen würde - also eine völlige Eskalation, die wiederum den offenen Krieg mit dem Libanon bedeuten würde, der in Anbetracht der geschätzten 130.000 Präzisionsraketen der Hisbollah plus der iranischen Stellungen im russisch kontrollierten Syrien, nur "chirurgische" Operationen zuläßt, die aber nicht die vollständige Beseitigung der iranischen Hightech-Raketen erzielen können.
In diesem Lichte ist auch die jüngste israelische Ankündigung zu verstehen, daß Israel im Laufe des Jahres seinen verdeckten Krieg gegen den Iran über den gesamten Nahen Osten ausdehnen muß. Gemeint ist dabei vor allem der Irak, wo sich die iranischen Aktivitäten mit den ihnen verbundenen schiitischen Milizen verdichten. Das Problem dabei ist jedoch, daß dies die US-Präsenz im Irak gefährdet, da die offiziell mit ihnen verbündete irakische Regierung keine Eskalation des US-Iranischen Konflikts auf irakischem Boden hinnehmen möchte.
Auch der Einsatz Israel-naher Staaten, wie der persische Erzfeind Saudi ist dabei kritisch zu betrachten. Nicht nur weil Saudi im Jemen mitsamt seiner sunnitischen Allianz total versagt hat, sondern auch weil sich Kuwait alleine schon aufgrund seiner geographischen Lage heraushält und das von Saudi sanktionierte Katar in die Hände Erdogans und in die Nähe der Iraner getrieben wurde. Die Idee eines wiederholten Irak-Iran-Stellvertreter-Kriegs, ist jedochh dank der US-Invasion und der Vernichtung Saddams und der sunnitischen Macht-Eltie nicht mehr umsetzbar. TQM

13.02.2019

USA   Iran

19:59 | RT: UN-Gericht lässt Klage des Iran gegen USA zu

Der Internationale Gerichtshof hat eine Klage des Iran gegen die USA wegen der Beschlagnahme iranischer Vermögen zugelassen. Die höchsten Richter der UN wiesen am Mittwoch in Den Haag einen Antrag der USA ab, nachdem das Gericht sich als nicht zuständig erklären sollte.

Kommentar des Einsenders:
"Bestechung" misslungen ;)

USA   Venezuela

18:00 I US-Chaostage in Venezuela

Der "US-Präsident von Venezuela", Juan Guaidó, meldete sich heute zu Wort und verkündete, daß er die Beziehungen zu Israel wiederherstellen und die Botschaft danach gleich nach Jerusalem verlegen möchte.  Daß, dies jetzt natürlich die drängendste Priorität der darbenden Bevölkerung Venezuelas, in knapp 11.000 Km Entfernung zu Israel ist, liegt klar auf der Hand! Aber der bunte Vogel Guaidó, sagt eben das, was die verordneten Sprechpillen aus Miami so hergeben. 
Und schön langsam lichten sich die letzten Nebel des Action B-Movies der Neocons und ihre Sorge um das Demokratiedfizit der Venezuelaner, wo hingegen sie eben ankündigten jede Resolution gegen Saudi im Fall Khashoggi im UN-Sicherheitsrat zu blockieren, eine Carte Blanche also, die bislang nur Israel genoß. 
So berichtet RT, daß der Vorsitzende des US-Verteidigungsausschusses im Senat, Jim Inhofe, gegenüber Journalisten davor warnte, daß die USA wahrscheinlich in Venezuela militärisch intervenieren müssen, wenn Russland es wagt eine Basis in "ihrer Hemisphäre" zu errichten. " Wir müssen jedwede Maßnahme ergreifen, um sie davon abzuhalen", so Inhofe. 
Dabei unterhalten die USA derzeit rund 800 Militärstützpunkte in 70 Nationen. Die USA hat die Welt  in 6 Kampf- und Kommando-Zonen eingeteilt, in denen sie in Kriegs- und Friedenszeiten präsent und aktiv sind. Russland hat jedoch nur vier Militärzonen, die allesamt innerhalb ihrer Grenzen liegen. 
Hinzu kommt die permanente Forcierung "Oranger Revolutionen", sowie die fortlaufende und brutale NATO-Osterweiterung, zuletzt durch die Einverleibung Montenegros und Mazedoniens, ganz zu schweigen von den permanenten US-Provokationen im Baltikum, speziell in Estland, wo während gemeinsamer Manöver US-Militärfahrzeuge mit überdimensionierter Beflaggung entlang der russischen Grenze auffuhren. 
"Die USA haben bezüglich Venezuela jegliches Schamgefühl abgelegt", so Lawrow. Und tatsächlich - die USA heucheln nicht einmal, sondern Bolton, Pompeo, Abrahams, Rubio, Elliot&Co. führen ganz offen einen ungenierten, kriegerischen Raubzug durch.
Interessant ist, daß offenbar Russland mittlerweile eine militärische Unterstützung Maduros nicht ausschließt. Der Abteilungsleiter für Südamerika im russischen Außenministerium sagte, daß Venezueala bislang nicht um russische Militärhilfe angesucht hätte. Russland ist derzeit der Ansicht, daß Maduro und die Armee Venezuelas stark genug sind.
Als die russischen Bomber letzten Dezember Venezuela besuchten, brach in Washington, wo ihr Agent Guaidó längst schon aktiviert wurde, Zorn und Panik aus. So wie Inhof heute sagte, geht es den USA nebst der Ölbeute darum, einen russischen Stützpunkt in Venezuela zu verhindern. Umso dringlicher wäre es, raschest uniformierte Russen ins Land zu schicken. Man kann davon ausgehen, daß "private" Militärberater aus Russland bereits vor Ort sind, sowie die "privaten" Sicherheitskräfte aus Russland zum Schutze Maduros vor weiteren Mordanschlägen. Spannend wird es, ob diese bereits den Boden für ein größeres Stützpunkt-Kontigent aufbauen. Vor allem wird dann interessant was passiert, wenn der "US-Präsident von Venezuela", Guaidó den Russen "per Dekret" die Stationierung untersagt, der von der UNO aber anerkannte Staatspräsident von Venezuela, Maduro, die Russen einlädt!  

USA   Russland

13:56 | sputnik: Was steckt hinter INF-Ausstieg der USA? Gorbatschow gibt Einschätzung

Der ehemalige Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow hat in seinem Artikel für die Zeitung „Wedomosti“ erklärt, welche Gründe hinter dem US-Ausstieg aus dem Abkommen stehen und wozu dieser führen könnte.

Venezuela

11:42 | Leser-Zuschrift "Meine Frau hat mich gefragt"

Neulich fragte mich meine Frau, warum Maduro sein Volk eigentlich hungern lässt, wo Venezuela doch so viel Öl hat. Wenn man den Medien Glauben schenken mag, dann liegt es wohl am Ölpreis. Heute kostet das Barrel ca. 50$, im Jahre 2000 waren es etwas über 20$, wie ich einer Statistik entnehmen durfte (https://www.tecson.de/historische-oelpreise.html). Gut, zwischenzeitlich waren es auch mal über 100$. Der Ölpreis ist also gut doppelt so hoch wie in 2000. Venezuela exportiert etwas mehr als 100 mio. Tonnen Erdöl jährlich (https://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l/Tabellen_und_Grafiken) Angenommen die Tonne entspricht dem Barrel, dann würde Venezuela ca. 5 Mrd. Bis 6 Mrd. US Dollar Einnahmen aus Erdölexporten haben.

Sie wissen wahrschienlich, dass ich 8 Jahre lange für internat. TV-Sender Analysen über den Ölmarkt erstellt habe. Ich kann Ihnen versichern, am Ölpreis liegt es sicherlich nicht. Die Venezuelaner produzieren das Barrel mit 27 - 30 USD per bbl. zur Orientierung: Saudis produzieren mit USD 9, Iran auch, Russland mit USD 19 und am teuersten UK mit USD 44. Die letzten Jahre lag der Ölpreis stets über den production costs von VEN!
Von allen OPEC-Staaten hat VEN mit 25 % den höchsten Anteil der proven ressources! Betrachtet man die production costs ist VEN eigentlich der wichtigste OPEC-Produzent neben den Saudis, die haben zwar weniger unter der Erde, produzieren aber wesentlich billiger und haben den schnellsten Zugriff auf die s.g. spare capacity. D.h. sie können im Notfall am schnellsten Öl zuschalten und sind somit für Marktberuhigung zuständig.
Eines muss noch festgestellt sein: auch wenn VEN über viele Ressourcen verfügt, als OPEC-Staat sind sie an die production-allowance der OPEC gebunden und können selbst im Notfall nicht "auf Teufel komm raus" produzieren, da die OPEC ein Überschreiten der ausverhandelten Produktion strengstens überwacht und manchmal auch sanktioniert.
Von daher kann die Ölwirtschaft bzw. der Ölpreis kein Thema sein! TB

Wo ist das Geld denn hin? Typisch sozialistische Misswirtschaft und Korruption erklärt das nicht hinlänglich. Da muss noch was anderes im Spiel sein.
Mit obiger Recherche kann ich die Frage meiner Frau also nicht beantworten.

Sozialismus südamerikanischer Prägung, kann das Dilemma nicht erklären? Für mich schon! TB

Militäretat so groß? - Das würde das Volk nicht mitmachen. Das würde auffallen und medial breitgetreten werden. Korruption und interne Schieberei? - Auch das würde das Volk nicht mitmachen. Werden die Einnahmen auf den US-Konten eingefroren und zudem die Ölimporte der USA minimiert? Das würde den Sachverhalt erklären, und auch warum das Volk trotz Maduro-Diät hinter ihm steht.

Dafür ist TQM zuständig! TB

17:00 I TQM dazu: Der Militäretat ist nicht das Problem. Korruption und Schieberei natürlich schon, aber wo - und besonders in Südamerika - nicht? Dies hat nichts mit links/rechts zu tun.
Venezuela wird sich hüten Öl weiterhin in die USA zu liefern, da die Einnahmen daraus auf Sperrkonten landen, aus denen sich nur Guaidó und die Putschisten bedienen können. Sie müssen also den US-Putsch selbst finanzieren. Zweifelsohne benötigt Venezuela dringend Hilfe und es ist zu hoffen, daß China und Russland reagieren. Es steht außer Frage, daß Venezuela sein Wirtschafts-System umkrempeln muß. Früher oder später hätten die Chinesen sowieso darauf gedrängt. Der geplante amerikanische Raubzug würde jedoch das Land in Schutt und Asche legen. 

Dann las ich, dass Guaido die venezulanische Ölgesellschaft privatisieren und an amerikanische Heuschrecken verkaufen will. Des weiteren amerikanischen Konzernen die einst verstaatlichten Teile ersatzlos zurückgeben möchte, und das Staatsgold obendrein an JP Morgan zu verhökern gedenkt. Wenn das alles so stimmt, vor allem das mit der Sperrung der Öleinnahmen, dann ginge der Hunger in Venezuela auf das Konto der USA. Kann das sein?

Noch nicht zu 100 % erwiesen aber - angesichts der US-Interventions-Vergangenheit der ölreichen Staaten durchaus denkmöglich. Ich denke aber auch, dass die Russen eine US-Übernahme der VEN-Ölproduktion im Sinne der Multipolarität im WElt-Energie-Sektor zu verhindern wissen - koste es was es wolle. Und das macht die Weltlage so gefährlich und einen größeren Krieg (obwohl ich nicht glaube, dass der so einfach kommen wird - denkmöglich! TB


09:36 | anti-spiegel: Deutschland unterstützt den Bruch der Verfassung Venezuelas und verstößt gegen das Völkerrecht

Venezuela beherrscht die Schlagzeilen. Der Westen unterstützt Guiado, der sich zum Präsidenten ausgerufen. Der Westen beruft sich dabei auf die Verfassung Venezuelas. Was die westlichen Medien nicht berichten ist, dass der Westen dabei erstens einen Bruch der Verfassung unterstützt und zweitens gegen das Völkerrecht verstößt.

Mit dieser Einmischung Deutschlands, Österreichs und anderer Schergen der westlichen Wertegemeinschaft werden sich dereinst die Historikerkommissionen und vielleicht sogar die (Völkerrechts-)Gerichte beschäftigen! TB

09:30 | rubikon: Der unbequeme Aufschrei

Ein durch demokratische Wahlen legitimierter südamerikanischer Staatschef schreibt einen Offenen Brief an das US-amerikanische Volk — und die westlichen Medien ignorieren ihn weitestgehend. Eigentlich ein Skandal, aber diese Medien müssen natürlich Prioritäten setzen: wollen sie einen Krieg verhindern oder zumindest sachlich informieren und analysieren? Oder doch lieber Kriegshetze und Propaganda?

Ergänzend dazu der Link zum Brief! TB

05:52 | vn: Können Venezuela und seine Nachbarn den drohenden Krieg überleben?

Die Krise, die Venezuela destabilisiert, wie jene die in Nicaragua und Haiti beginnen, muss analysiert werden, um ihr zu widerstehen. Thierry Meyssan kommt auf drei Auslegungshypothesen zurück und argumentiert zugunsten einer von ihnen. Er erwähnt daher die Strategie der Vereinigten Staaten und die Art, ihr zu begegnen.

12.02.2019

19:47 | RT: "Zynische PR-Strategie": Venezuela und die Blockade eines Grenzübergangs, der nie geöffnet war

Washington drängt Caracas auf die Aufhebung der Blockade eines Grenzübergangs, über den US-Hilfsgüter zu den "hungernden Menschen" in Venezuela transportiert werden sollen. Dabei floss dort nie der Verkehr - denn Kolumbien blockiert den Übergang bereits seit langem.
Bilder sagen bekanntlich oft mehr als Worte. Im Zusammenhang mit der Krise in Venezuela sorgte in der vergangenen Woche besonders ein Foto für Aufsehen: Von der venezolanischen Regierung abgelegte Container und ein quergestellter Tankauflieger blockieren die Autobahn nach Kolumbien auf der Tienditas-Brücke. Washington nutzte unverzüglich die Gunst der Stunde, um die gewählte Regierung Venezuelas unter Präsident Nicolás Maduro als volksfeindlich zu verunglimpfen und um Unterstützung für den selbsternannten "Interimspräsidenten" Juan Guaidó zu werben, der von den USA und anderen westlichen Staaten bereits als Venezuelas Staatschef anerkannt wurde.

Täuschen und Lügen - die übliche Taktik der USA! AM

19:39 | ntv: Deutschland will Taliban einladen

Seit fast zehn Jahren stocken die Verhandlungen über ein Friedensabkommen in Afghanistan. Nun könnte es bald zu einer neuen Friedenskonferenz in Deutschland kommen. Die Bundesregierung ist bereit, auch die radikalislamischen Taliban einzuladen.
Die Bundesregierung hat angeboten, eine Afghanistan-Friedenskonferenz auszurichten und dazu auch die radikalislamischen Taliban einzuladen. Deutschland sei bereit, "auf Wunsch der Konfliktparteien seine guten Dienste zur Ermöglichung eines Friedensprozesses zur Verfügung zu stellen", hieß es in einer Unterrichtung der Bundesregierung an Abgeordnete des Bundestages. Denkbar sei eine weitere "Petersberger Konferenz unter Einschluss der Taliban in einem dafür geeigneten Stadium der Verhandlungen".

Ausnahmsweise mal ein vernünftiger Ansatz aus Deutschland. Nur die Taliban wären dumm, so kurz vor dem Sieg kleinbei zugeben! AM

EU USA

19:25 | antikrieg: Schwieriger Kampf: die USA drängen die EU, eine Anti-Iran-Haltung einzunehmen

Eine zweitägige Konferenz Ende dieser Woche in Warschau, Polen, wird von Regierungsvertretern als Moment des "Biegens oder Brechens" für die Feindseligkeit Präsident Trumps gegenüber dem Iran bezeichnet, wobei sie energisch darauf drängen werden, dass die Europäische Union der Politik der Vereinigten Staaten von Amerika entspricht.

Man darf gespannt sein, ob die EU Länder hier umfallen - nachdem es hier um knallharte wirtschaftliche Interessen und sozialen Frieden geht, wird wohl diesmal auch aus Europa ein "Njet" kommen! AM 

 

USA   Venezuela

07:05 | SPON: Krise in Venezuela Guaidó ruft zu Massenprotesten auf

Der Oppositionsführer und selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó will wieder demonstrieren und hat seine Anhänger zu Massenprotesten aufgerufen. "Lasst uns zu einer großen Mobilisierung auf die Straßen gehen", sagte Guaidó. "Heute ist die Hoffnungslosigkeit unser schlimmster Feind. Es ist nicht erlaubt, zu ermüden."
"Wir haben sehr klar mit den Streitkräften gesprochen, dass sie sich auf die Seite der Verfassung stellen, dass sie Hilfe hereinlassen, dass sie das Volk nicht unterdrücken", sagte Guaidó. Nach seinen Angaben haben sich inzwischen 120.000 Freiwillige gemeldet, um bei einer Verteilung von Hilfslieferungen mitzuwirken.

Stell Dir vor, es ist Putsch und keiner geht hin. Irgendwie scheinen die Venezuelaner keine Lust zu verspüren vom Regen in die Traufe zu geraten. Wer hat sehr klar mit den Steitkräften gesprochen? Die sind bis 15. Februar im größten Manöver, daß das Land je sah. Es wundert auch nicht, daß 120.000 Personen bereit wären, kostenlose Waren an sich zu verteilen. Diese Schweinbucht ist schon vor dem ersten Schuss sau peinlich! TQM

11.02.2019

USA   Venezuela

20:00 I RT:  Backed by UNSC? 5 moments from Guaido’s interview with RT that don’t quite add up

Juan Guaidó gab RT-Spanisch ein Interview, das in 5 Punkten Fragen aufwirft. 
- Guaidó: Der UN-Sicherheitsrat hätte seiner Vorgehensweise "beigepflichtet und unterstützt diesen Prozeß". 
Tatsächlich ist der UN-Sicherheitsrat gespalten und eine Resolution ihn als Präsidenten anzuerkennen wurde nicht angenommen.
- Guaidó: Die Sanktionen setzten letzte Woche im Lichte der humanitären Krise ein.
Tatsächlich bestehen die Sanktionen seit Obama 2014 mit zahlreichen Folgerunden, bis zu der jüngsten.
- Guaidó: Die Sanktionen richten sich gegen korrupte Beamte und Diebe
Tatsächlich widerspricht Guaidó damit der Bewertung der UNO von vor zwei Wochen wo es heißt, daß die Sanktionen kumulierend auf die schwere Krise, bedingt durch Hyperinflation und fallender Ölpreise wirken. 
- Guaidó: Artikel 233 der Verfassung hält aufgrund "fehlender Wahlen" fest, daß er nun Interimspräsident sei, da die Wahlen bei denen Maduro 68% erhielt gefälscht worden wären. 
Tatsächlich erwähnt Artikel 233 gar keinen Passus über Wahlen, sondern beschreibt lediglich den Fall einer schweren physischen oder psychischen Einschränkung des Präsidenten, oder eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs. 
- Guaidó: Korrupte Vertreter Venezuelas hätten der russischen Rosneft 700 Mio USD bei Investitionen im Öl- und Gassektor gestohlen. 
Tatsächlich ergab eine Nachfrage von RT bei der Rosneft, laut Aussage deren Vizepräsidenten, daß "die PDVSA alle Zahlungen gemäß des Zahlungsschemas getätigt habe". 

US-Guaidó=Pinocchio

TQM

19:34 | voltairenet: Washington, die Logik der Macht

Während der Angriffe vom 11. September 2001 definierten Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und sein Berater Arthur Cebrowski die Notwendigkeit des Pentagons, das gesamte planetarische Schlachtfeld (Full-Spectrum Dominance) zu dominieren, um die Unipolarität der Welt zu erhalten. Das ist genau das, was die Vereinigten Staaten gegenwärtig in Angriff nehmen.

Israel   Afganistan   USA   Iran

18:16 I Jerusalem Post: ISRAEL SPYING ON IRAN FROM AFGHANISTAN - REPORTS

Nach iranischen und russischen Medienberichten sind in der US-Basis in Shindand (West-Afghanistan) israelische Truppen stationiert, die von dort aus den Iran ausspionieren, da die Grenze zum Iran nur 75 Km entfernt liegt. Sie benutzen dabei die Hoheitszeichen der USA und der VAE. Israel nutzt die raue Berglandschaft auch für Trainingszwecke, so wie sie auch auf Zypern und anderswo üben. Die afghanische Landschaft in Herat ähnelt der Landschaft im Südlibanon, wodurch man also den Feldkampf gegen die Hisbollah trainieren kann.

Eine recht peinliche Veröffentlichung für die USA und Emirate, welche die Westpresse nicht interessiert. Sie erklärt aber auch, warum Trump zwar den Truppenabzug aus Afghanistan ankündigte, jedoch den Verbleib eines "Beobachtungsposten" um die Interessen der USA vor Terroraktivitäten von Afghanistan aus zu schützen - sprich das Feigenblatt für Israel abzugeben. Es ist weder anzunehmen, daß die Taliban dies hinnehmen werden, genauso wenig wie die einziehenden Chinesen und letzlich die Iraner selber. Das wird noch interessant...TQM 

Tuerkei   China

17:57 I PressTV: China dismisses Turkey’s ‘unacceptable’ criticism on Uighur Muslims

China wies die "inakzeptablen, widerwärtigen Vorwürfe" der Türkei zurück und fordert die Türkei auf, diese zurückzunehmen. Die Sprecherin des chinesischen Außenamtes äußerte "die Hoffnung, daß maßgebliche türkische Amtsträger zwischen richtig und falsch unterscheiden können." Ein laut Türken angeblich umgebrachter uigurischer Schriftsteller meldete sich gestern per Internet-Video lebend und wohlauf.

Der chinesische Drache fährt in selten zorniger Rhetorik seine Krallen aus. Wer die gefasste Sprache der Chinesen kennt, ahnt bei solch einem aufbrausen die Windstärke die Erdogan noch aus dem Fernen Osten entgegenpeitschen wird. TQM

Nordkorea  China   USA   Venezuela

08:05 | g&e: Daniel Estulin: New Global Order as U.S. Takes Venezuela, China Gets North Korea

Ich schätze Estulin als brillanten Analysten! Vor allem sein Interview mit Greg Hunter war bahnbrechend! Eines glaube ich ihm jedoch nicht: nämlich, dass die Chinesen scharf auf Nord Korea wären. Ich durfte einmal mit einem ranghohen südkoreanischen Diplomaten in Wien im kleinen Rahmen dinieren und dabei meinte dieser, dass die Chinesen ganz froh wären, hätten sie den Strahlemann endlich los! TB

Deutschland   Frankreich   UNO

05:37 | vn: Deutschland und Frankreich werden gemeinsam die Präsidentschaft des Sicherheitsrats im März und April 2019 ausüben

".... Es ist das erste Mal, dass zwei Staaten beschließen, gemeinsam den Vorsitz des Sicherheitsrats auszuüben. Auf diese Weise unterstützen sie gegenseitig ihre Außenpolitik.

Deutschland und Frankreich haben gemeinsame Streitkräfte in der Sahel-Zone im Rahmen einer US-Operation bereitgestellt, die von der G5-Sahel-Zone (Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad) validiert sind. Ihr offizielles Ziel ist ausschließlich die Bekämpfung des Terrorismus, aber am 5. und 6. Februar 2019 haben sie eingegriffen, um Gegner des Präsidenten des Tschad, Idriss Deby, zu vernichten.

Darüber hinaus haben beide Staaten auch Spezialeinheiten illegal in Syrien entfaltet, in dem durch die Vereinigten Staaten und deren kurdischen Hilfspersonen illegal besetzten Gebiet, angeblich um dort gegen Daesh zu kämpfen, und gegen andere in dem von Al-Kaida illegal besetzten Gouvernorat Idlib."

10.02.2019

Weissrussland   USA   Russland

16:43 | sputnik: Russischer Botschafter will raffinierten Plan der USA in Weißrussland entlarvt haben

Die USA und die EU führen laut dem russischen Botschafter in Minsk, Michail Babitsch, eine „gut geplante“ und „systematische“ Arbeit gegenüber Weißrussland durch, die darauf abzielt, Misstrauen zwischen Minsk und Moskau zu säen.

Venezuela   USA

13:03 | NZZ: Ein überraschender Tweet und heimliche Beratungen in Washington – wie die USA Kurs auf einen Machtwechsel in Venezuela nahmen

Systematisch arbeitet die Regierung Trump auf einen Sturz des Maduro-Regimes hin. Für sie geht es um mehr als nur um Venezuela: Im Visier stehen auch die anderen Mitglieder einer «Troika der Tyrannei» – Kuba und Nicaragua.

Interessanter Hintergrundbericht, der die amerikanischen Umtriebe in Venezuela in den Kontext der US-Innenpolitik stellt! AM

Tuerkei   China

11:20 I Sultan patschert

In einer Phase des US-amerikanischen Schlingerkurses gegenüber der Türkei, wiederholter "Freigabe einer türkischen Intervention in Syrien" durch Trump und faktischen Wortbruchs durch Pompeo, Bolton und des vereinten Deep State, setzt Erdogan Schritte, die letzlich sein dringend benötigtes Zweckbündnis erheblich zu schwächen drohen.
Erst verkündete er, daß er zwar nicht Präsident Assad als syrischen Staatspräsidenten anerkennt, jedoch mit der syrischen Regierung verhandelt. Ebenso die Geheimdienst-Vertreter beider Staaten.
Diese schizophrene Haltung Erdogans ist darin begründet, eine teilweise türkische Okkupation Syriens zu "rechtfertigen", andererseits in der persönlichen  Abneigung Erdogans gegenüber Assad, der eine politische Rolle der Muslimbruderschaft in Syrien ablehnt. Erdogan weiß aber auch, daß sein Standing im Rahmen der Astana-Gruppe einen direkten Draht nach Damaskus bedarf, um nicht von der "Stillen Post" über Moskau und Teheran abzuhängen. Während selbst die VAE ihre Botschaft in Damaskus wiedereröffneten, versucht Ankara einen Drahtseilakt, der nicht nur unschlüssig, sondern auch unpraktikabel und realitätsfern ist.
Daß Erdogan heute auch noch frontal China angreift, indem er China dazu aufruft seine "Konzentrationslager gegen die muslimische Bevölkerung zu schließen", wird ihm noch teuer zu stehen kommen. Erdogan mag zwar damit seinen Führungsanspruch als oberster Hüter der Turkvölker bis tief hinein in die chinesische Xinjang Provinz dokumentieren und sich als Schutzpatron der Uiguren gerieren, aber der sogleich folgende Applaus der US-Politik und der Mainstream Medien wird nicht lange währen.
Denn, wenn Erdogan an der staatlichen Integrität und Souveränität Chinas rüttelt und gleichzeitig sowohl die Gülen-Bewegung, als auch das "Kurdenproblem" als einzig interne, souveräne Angelegenheit der Türkei und seiner nationalen Sicherheitsinteressen - selbst im benachbarten Syrien und Irak - bezeichnet, schafft er hiermit einen kolossalen Widerspruch, der für sich spricht. 
Aber ganz abgesehen davon, hängt die Türkei nach der US-Attacke gegen die Lira, diverser Sanktionsdrohungen und Strafverfahren wegen US-Sanktionsverstössen hinsichtlich der Iran-Geschäfte, am seidenen Faden. Nun diesen seidenen Faden zum mächtigen Baumeister der Seidenstrasse zu durchtrennen verbaut ihn eine Option, die das berüchtigte Langzeitgedächtnis der Chinesen herausfordert. Russland, die S-400, Turkish-Stream und Rosatom-Kernkraftwerke mögen die türkische Westisolation abfedern, vermögen jedoch nicht das wirtschaftliche und strategische Potenzial, welches China bietet zu kompensieren. In Moskau wird man die östliche Sackgasse, die sich Erdogan selbst einbrockt eher mit schweigendem Wohlwollen quittieren. Aber auch an der US-Ostküste wird es die Gegner Erdogans erfreuen, daß er sich den Weg an die Seidenstrasse verbaut.
Und selbst in Riad, dort von wo aus die islamistischen Uiguren Wahabismus, Geld und Waffen bekommen, wird man letzlich das Eigentor Erdogans, der Saudi im Fall Kashoggi zur Weißglut brachte und im Ringen um die Führungsmacht im Nahen Osten herausfordert, mit großer Genugtuung aufnehmen. 

Venezuela

10:35 | SPON: Aufforderung zu Neuwahlen USA planen Uno-Resolution gegen Venezuela

Die USA haben im UNO-Sicherheitsrat eine diplomatische Initiative zum Machtkampf in Venezuela gestartet. Nach Angaben von Diplomaten legte die US-Regierung einen Entwurf für eine Resolution vor, die sich für Neuwahlen und internationale Hilfslieferungen in das südamerikanische Krisenland einsetzen soll. Russland sprach sich demnach bereits gegen den Entwurf aus.

"Hilfe, oder ich schieße!", wäre der richtige Titel des US-Resolutionsentwurfs.  In wie vielen Staaten, in denen die USA Millitärbasen haben, fanden noch nie Wahlen statt, oder solche, die lediglich den braven Vasallen  bestätgiten? Was ist also, wenn Russland eine Resolution für freie Wahlen in Saudi, Bahrain, Jordanien, etc. einbringt?
Was, wenn China eine Resolution einbringt und die Marschall-Inseln für unabhängig erklärt??? Sich über das Völkerrecht und der Souveränität der Staaten hinwegzusetzen und dann die UNO einspannen zu wollen ist wohl der Gipfel der Frechheit! 
Ähnlich wie Guaidó, der einen Aufruf zur US-Militärinterventon nicht mehr ausschloß, falls Venezuela die "US-Hilfsgüter" nicht ins Land lasse.
Halten wir also fest: Die USA hofieren seit Monaten Guaidó als ihre Schachfigur im Putsch gegen Maduro, schmieden das Komplott, schicken ihn zur Absprache in "befreundete Nachbarstaaten". Auf Knopfdruck erklärt er sich zum "Interimspräsidenten" und wird als solcher von den "befreundeten Staaten" und dann auf Antrag des CSU-EU-Weber, von einigen EU-Staaten "anerkannt".
Während Bolton, Maduro mit Guantanamo droht und den US-Firmen die Ölförderung in Venezuela zusichert, werden US-Waffendepots in Venezuela gefunden und treffen "US-Hilfslieferungen" in Kolumbien ein. Wenn diese Lieferungen nicht eingelassen werden - aus guten Gründen (!) - dann droht die US-Intervention, um die Bevölkerung zu "befreien", dann auf Bitte des "legitimen" Präsidenten Guaidó, den man auserkoren, trainiert und instruiert hat.
Diese obszönen, unverschämten Schritte dokumentieren die mißliche Lage des Guaidó. Der in der Westpresse  als eloquent-fescher Typ verkaufte Guaidó ist eine völlig uncharismatische Marionette, mit starker, optischer Ähnlichkeit zu Obama. Wer diese jämmerliche Figur hier im CNN-Interview mit Amanpour sieht weiß, warum die Bevölkerung Venezuelas nicht den Rufen des US-Lautsprechers Guaidó erliegt.
Ebenso kläglich gescheitert sind die US-Lockangebote an die Militärs, die Aufrufe zum Putsch und zu Massendemontrationen. Hat die venezuelanische Polizei und Armee auf Demonstranten geschossen? Massenverhaftungen durchgeführt? Nein - wo ist also der Schrei Venezuelas nach US-Befreiung??? Stattdessen wird eben eine öffentliche Petition aufgelegt VIDEO unter dem Titel: "Yankee go home!" 
Nichtsdestotrotz werden sich die amerikanischen Umsturzversuche, wie bereits auf b.com vorgezeichnet fortsetzen. Schon bald werden wir die ersten False Flag Ops und bewaffnete Gewalttaten/Massaker gegen Zivilisten erleben, um die Stimmung zu kippen - sie könnte aber aufgrund des gut entwickelten Mediensystems im Inland auch genau ins Gegenteil kippen. TQM

 

08.02.2019

Ukraine

18:54 | anti-spiegel: Präsidentschaftswahlen in der Ukraine: Schlammschlacht und schmutzige Tricks in Kiew

Vor dem Hintergrund der Krise in Venezuela und anderen aktuellen gerät ein Thema ins mediale Hintertreffen, das wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Es geht um die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine, die am 31. März stattfinden und zu einer für europäische Verhältnisse nie dagewesenen Schlammschlacht zu werden scheinen.

Das ist schmutzig? Na dann warten wir mal ab,bis sich die Guten von der westlichen Wertegemeinschaft in den Wahlkampf einmischt, dagegen ist das ,was jetzt ist, der reinste Meister-Propper-Wahlkampf! TB

Tuerkei   Venezuela   EU   USA

15:47 | rt: Ist Venezuela euer Staat?" – Erdoğan drischt wegen Venezuela auf USA und EU-Staaten ein

Während einer Parlamentsansprache am Dienstag in Ankara, hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Vereinigten Staaten und eine Reihe von Ländern der Europäischen Union heftig dafür kritisiert, dass sie den venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó als selbsternannten Interimspräsidenten des Landes unterstützen.

17:12 | Monaco
interessant sind immer wieder die zwischenzeitlichen ´Schlachtgesänge´....man verortet sich eher im Stadion bei Fenerbahce vs. Galatasaray.....weiß ein geneigter, des türkisch mächtigen Lesern, was zum Besten gegeben wird.....!?

Deutschland   Frankreich   EU   Russland

12:07 | n-tv: Paris und Berlin einigen sich im Pipeline-Streit

Kurz vor einer entscheidenden Abstimmung haben Deutschland und Frankreich ihren Streit um Nord Stream 2 beigelegt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Berlin und Paris stellen demnach den anderen EU-Staaten einen neuen Vorschlag zur Überarbeitung der europäischen Gasrichtlinie vor. Demnach läge die Zuständigkeit für Pipelines mit Drittstaaten wie Russland bei dem EU-Land, wo die Leitung erstmals auf das europäische Netz trifft. Bei Nord Stream 2 ist das Deutschland.

12:50 I TQM dazu: Wie interessant wäre es zu wissen, was da hinter den Kulissen abging! Wenn die "Einigung" so ist wie oben berichtet, ist es ein Rückzieher Frankreichs.  Sehr lesenswert die möglichen Erklärungen der Haltung Frankreichs in diesem Sputnik-Artikel. Die russische Häme bezüglich der Gelbwesten, mögliches Interesse Frankreichs am Flüssiggas-Vertrieb von US-Gas - einhergehend mit möfglicher US-Erpressung und das "geopolitische Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom", welches "Jupiter"-Macron schmerzt.

07:55 | TQM: Die deutsch-französische Pannenweste

Noch letzten Monat unterzeichneten Merkel und Macron eine Besiegelung des Freundschatspakts, ein blindes Bekenntnis zur EU und deren weiterer "Vertiefung", eine Absage an "Populismus" und "Nationalismus".
Gerade mal zwei Wochen nach der "Goldenen Hochzeit" kündigt Macron, der unter 30% Zustimmung liegt, die Entlgleisung des Nordstream 2 Projekts an und somit auch einhergehend  die Desavouierung seiner politischen Behüterin Merkel. Hat der Mutter-Instinkt Merkels versagt? 
Macron, der zuletzt wiederholt Russland der Unterstützung der Gelbwesten-Bewegung bezichtigte, sieht sich als großer Player gegen Putin, der russische Medien den Zutritt zu Elysee Pressekonferenzen versagte und in Syrien gegen Russland und der Türkei den "Ersatz-Obama" abzugeben versucht, nachdem ihn mit Trump ein gegenseitiges Verhältnis der Verachtung verbindet.
Gut möglich also, daß Macron der im Inland geschwächt und im Ausland nicht ernst genommen wird, Verhandlungs- um nicht zu sagen "Erpressungs"masse aufbaut - sowohl gegenüber der BRD, als auch gegenüber Russland. Wenn Macron also wieder selbstverliebte napoleonische Gelüste überkommen, zieht er am Register "Grande Nation" die natürlich niemand geringerer als er selbst verkörpert. 
Ischinger, der bei der nahenden Münchner Sicherheitskonferenz das Duo Merkel-Macron, als sichtbares Gespann gegen die Unkenrufe einer "zerbröckelnden EU" präsentieren wollte, zeigt jetzt umso beeindruckender, was die "Westliche Wertegemeinschaft" wert ist. 
Während die Merkel-BRD die klassischen Verbündeten Deutschlands in den Dreck tunkt, Ungarns Orban mit einem EU-Verfahren abstrafen möchte, dafür Soros Hauptquartier nach Berlin verlegt, Salvini-Italien gemeinsam mit dem französischen EU-Kommissar Moscovici attackiert, lässt Merkel die BRD in Geiselhaft größenwahnsinniger Machtspielchen des Macron nehmen. 
Dabei täte die BRD gut daran dem Beispiel Italiens zu folgen und  dem verregneten Sonnenkönig Macron öffentlich die Meinung auszurichten und die Daumenschrauben bezüglich französischer Interessen anzulegen - Möglichhkeiten dazu hätte die BRD zuhauf. 
Die Abberufung des französischen Botschafters aus Rom ist einmalig und ein gutes Indiz des fragilen Nervenkostüms in Paris. Die Halbwertszeit des Macron ist wahrscheinlich geringer, als die des Maduro - seine Popularität in der Bevölkerung allenfalls - trotz mieser Versorgungslage in Venezuela.
Die Merkel-BRD ist jedoch derartig in ihrer globalistischen Deep State Rolle gefangen, daß selbst bei Verrat, wie durch den Rothschildbürger Macron, es zu keiner Kursänderung kommt. Manfred Weber, Elmar Brok, Bütikofer und die ganzen anti-deutschen EU-Lobbyisten reiben sich die Hände.
Eines ist aber auch gewiß: Der komplexbeladene Macron hat sich nicht - wie er wohl erhoffte - mit Talleyrandschem-Geschick einen Sessel am Tisch der Großen erpresst, schon gar keine Anerkennung, sondern endgültig die kalte Rache des Kreml abonniert.

09:23 | Leser-Kommentar "Da hat aber TQM einen Player ausser Betracht gelassen"
……Als eine mögliche Erklärung für die neue französische Positionierung wurde der Drucks Washingtons mit möglichen neuen Russland-Sanktionen genannt. Diese könnten auch den in Russland sehr aktiven französischen Ölkonzern Total treffen. Eine Vermutung lautet, dass die USA Frankreich mit solchen Gedankenspielen zumindest indirekt erpresst haben könnten. Wenig überraschend: In Paris wird diese Theorie nicht bestätigt.
https://www.nau.ch/news/europa/die-gasleitung-und-ein-fehlender-macron-65481258

09:55  Leser-Ergänzung zum Kommentar darüber
Ergänzung zum Kommentar von 09 23 h Ein weiterer Aspekt ergibt sich aus folgendem Bericht. Möglicherweise ist die Ersatzbeschaffung des Tornados noch nicht gesichert.
….Noch offen seien Aufträge für bis zu 40 Ersatzflieger für Tornados, mit denen die Bundeswehr US-Atombomben abwerfen könnte. Hier konkurriere Airbus auch mit dem F-18-Jet von Boeing .
https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/presse-airbus-winkt-grossauftrag-fuer-bundeswehr-kampfflugzeuge-1278130
Politik ist ein Erpressungsspiel.

14:01 | Leser-Kommentar
dies könnten sie auch bei Rohstoffe posten aber auf Geopol. denke ich ists aktueller.
Frankreich hat Atomanlagen mit 64,33 GW in Betrieb (Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nuklearanlagen_in_Frankreich ) davon sollen in den nächsten 5 Jahre! 28,88 GW - also fast die Hälfte - abgeschaltet werden. Wo soll denn die Energie in Frankreich herkommen? Flamanville 3 bekommen Sie nicht fertig.... Am Franzmann seiner Stelle wäre ich froh, wenn ich so als Sicherheit noch eine Gasleitung fast bis zu mir an die Haustür gebaut bekomme. Zum Vergleich, vorbehaltlich meiner Rechenkünste: 28,88 GW entsprechen 1 Flüssiggastanker mit 266000m³ alle 2 Tage bzw. 12,15 Mrd.m³ Gas per Pipeline pro Jahr - also 1/4 von einer Nordstreamröhre! Wenn man das dann auf alle Atomanlagen + sonstigen Gasverbrauch hochrechnet.......

07.02.2019

17:06 | Epoch Times: Merkel kündigt Entwicklungsprojekt in Marokko zusammen mit Visegrad-Staaten an

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein gemeinsames Entwicklungsprojekt mit den Visegrad-Staaten in Marokko angekündigt. Das Vorhaben sei in Gesprächen mit den Regierungschefs aus Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei beschlossen worden.

Eine interessante Entwicklung - könnte ein Anzeichen für eine weitere geopolitische Umorientierung Deutschlands nach dem Beginn der deutsch-französischen Entfremdung sein. AM

Deutschland Frankreich Russland

16:19 | Die Welt: Frankreich rückt bei Nord Stream 2 von Deutschland ab

Rund die Hälfte der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist bereits gebaut – jetzt stellt sich Frankreich einem Bericht zufolge überraschend gegen das Projekt. Das Motiv? „Strategische Probleme“ im Hinblick auf Russland.

Jetzt kracht es schon in der Achse Paris - Berlin! Wenn Deutschland hier sich nicht durchsetzt, steht den Gelbwesten auch dort eine glorreiche Zukunft bevor! AM

19:20 | Leser-Kommentar
Paris bestätigt Kehrtwende bei Nord Stream 2. Man unterstütze eine neue EU-Richtlinie, mit der das Projekt deutlich strenger reguliert werden soll. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  Sie wollen die Pipeline kaputt machen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!
Der Europachef der Grünen, Reinhard Bütikofer, kritisiert Deutschland für das Festhalten an Nord Stream 2. Wenn man mit dem Kopf nicht durch die Wand komme, sollte man es irgendwann lassen. Das verbohrte Festhalten an dem Projekt habe Europa zerissen. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com   Ein widerliches Pack!

Venezuela

14:35 | rt: Nicolás Maduro im Exklusiv-Interview: "Ich will nicht als Verräter in die Geschichte eingehen"

In einem Exklusiv-Interview erläutert der venezolanische Präsident Nicolás Maduro die Krise in seinem Land. Er spricht auch darüber, wie sich ein Krieg in Venezuela vermeiden lässt. Maduro wird von einer Reihe westlicher Staaten nicht mehr als Präsident anerkannt.

Iran USA

06:35 | vn: Der in die Enge getriebene Iran

Die USA bereiten sich vor, einen "Erweiterten Nahen Osten" ohne ihre Truppen zu organisieren. Sie könnten dabei von den vom Iran seit fünf Jahren begangenen Fehlern profitieren, um ein jüdisch-sunnitisches militärisches Bündnis gegen die Schiiten zu erstellen, das von der Presse als "arabische NATO" bezeichnet wird.

06.02.2019

Litauen   Ukraine

20:20 I Sputnik: Militärhilfe aus Litauen: Ukraine erhält Munition im Wert von 255 000 Euro

Litauen will der Ukraine mit der Lieferung sowjetischer Schusswaffen-Munition im Wert von 255 000 Euro militärische Hilfe erweisen. Das teilte die Regierung der baltischen Republik am Mittwoch in Vilnius mit.
Es handelt sich um Munition sowjetischer Produktion für Maschinenpistolen und Maschinengewehre, die von den litauischen Streitkräfte nicht mehr genutzt wird.

...und vielleicht ein paar Kaugummis aus Polen? Kopf hoch Poroschenko, bald ist es vorbei! TQM

Nato

15:32 | Anti-Spiegel: Was das 2-Prozent-Ziel der Nato tatsächlich bedeutet

Deutschland hält am 2-Prozent-Ziel der Nato bei den Verteidigungsausgaben fest und sichert zu, bis 2025 zumindest auf 1,5% zu kommen, also die Verteidigungsausgaben um 17 Milliarden auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen. Damit wäre das deutsche Militärbudget alleine schon höher, als das russische, welches bei ca. 60 Milliarden Dollar (nicht Euro) liegt.

Anscheinend hat das deutsche Wettrüsten das Potenzial den sozialen Frieden zu gefährden. In der BRD sägen die Eliten weiterhin kräftig am eigenen Ast. AM

13:00 | amerika21: US-Senatoren gegen Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien

US-Abgeordnete unterstützen Opposition in Bolivien. Republikaner vergleicht Morales mit "illegitimen und illegalen Regime von Maduro". Kritik an Interventionsversuchen

Die Amis sollen mal lieber nicht zu übermütig werden, sonst wirds mit keinem von beiden Regime Changes was! AM

Syrien USA

11:04 | RT: CENTCOM-Kommandeur wurde nicht über Syrien-Abzug informiert

Vor dem Senatsausschuss der US-Streitkräfte bestätigte der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte im Mittleren Osten, dass er vom Truppenabzug aus Syrien überrascht wurde. Nun arbeite man aber daran, die Pläne des US-Präsidenten auch umzusetzen.

Egal was man von militärischer Seite zu Trumps Truppenabzug hört, alle Fakten deuten in Richtung Abschwächung/Sabotage/dass die Ankündigung selbst nur ein Schmäh war. Kein Wunder, dass Ann Coulter ihn für einen Schlappschwanz hält! AM

USA   Venezuela

07:57 | TQM: Erste US-Hilfsgüter in Venezuela aufgetaucht

Die USA verkündeten ihre Unterstützung für "das noble Verlangen der Venezuelaner nach Freiheit". Nun berichtet RT mit Bilder vom ersten US-Waffenfund in Venezuela. Die Sicherheitskräfte entdeckten nahe dem Flughafen der Stadt Valencia (Venezuela) US-Amerikanische Sturmgewehre, Großkaliber, Magazine, Handys und Funkgeräte. Die Lieferung kam vermutlich Sonntag aus Miami. 
In Kolumbien sind beachtliche Mengen an US-Rüstungsgüter eingetroffen. Gleichzeitig verkündete Guaidó der darbenden Bevölkerung von drei ausländischen Punkten aus, "Hilfsgüter" ins Land zu schicken. "Gute Mine zum bösen Spiel", lautet offensichtlich die Devise der Philantropen aus Miami.
Um ein syrisches Szenario aufzuhalten, oder wenigstens einzudämmen, muß Venezuela mit größter Achtsamkeit den Waren- und Personenverkehr kontrollieren um den Strom an illegalen Kriegswaffen zu stoppen. Denn nach der Errichtung großer Waffendepots, dem Einsickern von Söldnern und "Exil"-Kämpfern, folgen Sabotage-Akte und false-flag Gemetzel an der Zivilbevölkerung, die der Regierung in die Schuhe geschoben werden. In der nächsten Phase werden die Waffendepots geöffnet um der Bevölkerung "die Chance zu geben", sich gegen die "bestialische Armee und Polizei des blutigen Despoten zu wehren". Milosewitsch-Saddam-Janukowitsch-Assad-Maduro, usw. - alles diesselbe britisch-amerikanische Blaupause. 

05.02.2019

Deutschland   Nordkorea

18:56 | sputnik: Nicht allein auf Versprechen hören: Merkel warnt vor naivem Umgang mit Nordkorea

Bei ihrem Tokio-Besuch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag vor einem naiven Umgang mit Nordkoreas Atomprogramm gewarnt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Und Bachheimer.com warnt vor einem allzu naiven Umgang mit der deutschen Staatsführung - leider zu spät! TB

USA

10:45 I SPON: Syrien und Afghanistan US-Senat stellt sich gegen Trumps Pläne zu Truppenabzügen

Der US-Senat hat sich mit breiter Mehrheit gegen die Pläne von Präsident Donald Trump für einen Truppenabzug aus Syrien und Afghanistan gestellt. Eine vom republikanischen Mehrheitsführer Mitch McConnell eingereichte Resolution wurde mit einer Mehrheit von 70 zu 26 Stimmen angekommen. 
Dem Text zufolge könnte ein "übereilter Abzug von US-Truppen" aus beiden Ländern "hart erkämpfte Erfolge und die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten" gefährden. Islamistische Gruppen stellten in beiden Ländern noch immer eine "ernste Bedrohung" dar, so McConnell weiter.
Die Resolution hat einen vorrangig symbolischen Charakter. Um tatsächlich Teil eines Gesetzes zu werden, müsste der Text vom demokratisch kontrollierten Repräsentantenhaus abgesegnet werden - wahrscheinlich ist, dass die Abgeordneten die Resolution nicht ohne Veränderungen passieren lassen. Allerdings stellt sich der Senat mit der Resolution bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten gegen Trump. Das letzte Mal widersprach er im Fall Khashoggi den Äußerungen des Präsidenten.

Wer noch immer den "Deep State"  für eine Phantasiegestalt aus den Angstträumen spinnender Verschwörungstheoretiker hält, wird hier wieder einmal eines Besseren belehrt. Der Deep State ist zwar nicht in allen Bereichen geschlossen  - in gesellschaftspolitischen/ethischen Fragen, wie etwa die der Abtreibung, stimmt der Rep.-Deep State konträr zu den Democrats, wenn es aber um den US-Imperialismus geht, ist der Deep State im Kongreß, im Senat und von CNN bis Fox vereint. Trump befindet sich im Spinnen-Netz dieses Deep State und obwohl er Oberster Befehlshaber der Streitkräfte ist, revoltiert sowohl das Pentagopn, als auch das politische Establishment gegen ihn.
70 zu 26 Stimmen im mehrheitlich republikanischen Senat! Die Deep State Krake möchte "hart erkämpfte Erfolge nicht gefährden" - 18 Jahre Afghanistan mit über 100.000 Toten! 800 Milliarden Kriegsschäden und 1,5 Millionen Flüchtlinge  aus Syrien, der Irak teilweise radioaktiv verseucht, hundertausende Tote, ausgeplündert und nun im Ranking eine US-Kriegsaustragungsortes ganz weit oben. Eine Erfolgsgeschichte, wie die Jungfernfahrt der Titanic. TQM

USA   Venezuela

09:09 | ET: Interview: Trumps Venezuela Strategie – Ehemaliger Beamter des Weißen Hauses gibt Einblicke

„American Thought Leaders“ ist ein neues Format der amerikanischen Epoch Times auf YouTube und Facebook. Jan Jekielek, leitender Redakteuer der Epoch Times USA, führte ein Interview mit Robert Wasinger, einem ehemaligen Verbindungsoffizier des Weißen Hauses zum Außenministerium.

Die Leseratte
Ein übersetztes Interview (das Original findet sich am Ende des Artikels) mit Robert Wasinger. Das eigentlich Interessante an diesem Interview ist die Erläuterung der Politik, die Trump betreibt. So Klar hat das bisher kaum jemand ausgesprochen. Der Teil zum Vorgehen der USA im Fall Venezuelas ist dabei eher typisch amerikanisch heuchlerisch. Zwar sagt Wasinger auch hier mehrfach ganz klar den eigentlichen Grund, nämlich dass die USA verhindern wollen, dass mit Venezuela ein neues Kuba entsteht. Wobei es vermutlich der russische Einfluss ist, der sie dabei wirklich stört. Aber dann werden die üblichen falschen Gründe vorgeschoben, hier humanitäre, das Leiden der Bevölkerung, das sie angeblich beenden wollen. Ja nee, schon klar. Dass die USA z.B. einfach die bereits bestehenden Sanktionen beenden könnten, um der darbenden Bevölkerung zu helfen, sagt er natürlich nicht, im Gegenteil: Er feiert sogar die neuen Sanktionen. Trotzdem lesenswert!

USA   Irak   Iran

07:18 | CNN:  Search » Trump's Iraq comment prompts confusion and condemnation

Die Aussage Trumps, wonach die US-Trupen von Syrien in den Irak verlegt werden um von dort aus "den im Iran im Auge zu behalten" stieß auf heftige Empörung, seitens führender, irakischer Politiker. Der irakische Präsident Bahram Salih  sagte, daß die US-Truppen in eine Übereinkommen mit dem Irak zur Bekämpfung des Terrorismus im Lande seien. Die USA sollten den Irak nicht mit ihren Angelegenheiten Überstrapazieren. 
Der ehemalike Vize-Außenmininster Tony Blinken meint, daß es das Schimmste sei im Irak zu bliben, wenn man ihre Unterstützung will. Man kann nicht zwei Nahost-Länder vorschreiben keine Beziehungen miteinander zu haben - das funktioniert nicht." Außerdem sei weder die Bewaffnung, noch die Ausrüstung der Truppen im Irak geeignet um von dort aus den Iran auszuspionieren, oder gar gegen ihn vorzugehen. Das Letzte, was die Irakis wollten ist Sprungbrett, oder Austragungsort für Stellvertreterkriege der USA zu sein.

Das waren sie aber seit dem Irak-Iran Krieg bereits. So wenig, wie die US-Basen in der BRD dem Wohlergehen und der Freiheit Deutschlands dienen, sondern als Truppenumschlagplatz und Kriegsaustragungsort im Ernstfall, so sehr gilt dies auch für den Irak. Vielleicht mit dem kleinen Unterschied, daß die US-Mission im Irak klar definiert ist, "im Kampf gegen den IS-Terror".
Daß, dies nur ein Vorwand der US-Präsenz ist, ist wohl allen klar - vor dem Arab Spring der "Westlichen Wertegemeinschaft" gab es keinen IS und auch nicht deren Ausbreitung.
Zu Militärschlägen gegen den Iran hätten die USA ihre großen Basen in Katar, Bahrain, etc.  Der Grund warum sie im Irak bleiben ist ausschließlich, um den Iran am Landweg nach Syrien zu stören gegebenenfalls könnten sie rasch eine allzu unbotmäßige Regierung in Bagdad enthaupten, oder gegen eine Miliz ankämpfen. Das Ganze ist aber ziemlich riskant. Rechtlich gesehen, wäre die US-Truppenpräsenz, wenn sie der Irak aufkündigt illegal - ob das die USA schert sei zwar dahingestellt, aber mit 5000 Mann illegal im feindseligen Irak zu verweilen ist auch schwer denkbar und eine ganz massive Truppenaufstockung wäre nicht nur gegen die Linie Trumps, sondern würde die neuerliche Totalbesetzung des Irak bedeuten, die dann wiederum die offene Konfrontation mit den mächtigen schiititischen Milizen, vielleicht auch der irakischen Armee nach sich ziehen würde. Erst vor drei Tagen sagte Trump wieder daß die US-Invasion im Irak einer der größten Fehler der USA war. Jetzt begreifen die Amerikaner, daß sie den Irak Krieg eigentlich für Teheran führten - "Mission Accomplished". TQM

04.02.2019

USA   Russland   Deutschland

15:53 | world-economy: Willy Wimmer in der Sendung bei World Economy über den INF-Vertrag, Kriegsgefahr und die deutsche Position.

Der INF-Vertrag ist von den USA und Russland vom Tisch gewischt worden. Deutschland will vermitteln und hat vorgeschlagen, dass die Russen neue US-Raketen in Rumänien und Polen sichten dürfen. Im Gegenzug soll Russland eigene Mittelstreckenraketen hinter dem Ural stationieren. Ist das ein Grund für neue Gespräche oder kommt eine neue Rüstungsspirale?

Japan   Deutschland

11:38 | rt: LIVE: Angela Merkel und Japans Premierminister geben Pressekonferenz

Venezuela   USA

11:42 | guardian: Russian mercenaries reportedly in Venezuela to protect Maduro

Dazu bedarf es keiner Worte - genauso abzulehnen wie die Einmischung der USA! TB

12:43 | TQM zum grünen TB-Kommentar
Manchmal muss man auch den ansonsten vernünftigen Chefredakteur (bzgl. der Ablehnung russischer Truppen) kritisieren (dürfen): Es ist das souveräne Recht eines souveränen Staates ausländische Truppen zu stationieren! So etwa Syrien wo sich LEGAL Russen und Iraner aufhalten! Sowohl Venezuela als auch Maduro haben (noch) die Rückendeckung der UNO. Und genau deshalb ist es das Recht Maduros, Russen nach Venezuela einzuladen. Und diese Einladung kann man nicht mit ungebetener illegaler Militärpräsenz wie jene der Amerikaner in Syrien vergleichen! TQM

13:10 | Danke (ernst gemeint) für den völkerrechtlichen Schnellkurs. Ich habe aus dem Bauch heraus geantwortet und gemeint, dass gerade in so einem Krisenherd, wie es Venezuela gerade ist, eine Agglomeration von Supermächten höchst gefährlich ist, und - wie wir aus der Vergangenheit wissen - noch selten was G'scheites dabei rausgekommen ist! Völkerrecht hin oder her! TB

14:20 I TQM nochmals: Bitte kein "Hin und Her". Das ist brandgefährlich, völkerrechtliche Grundlagen auf das "Bauchgefühl" zu senken. Die Russen haben keine Truppen in Donezk, weil es eben völkerrechtlich nicht gedeckt wäre - dazu hätte sie Janukowitsch rechtzeitig rufen müssen. Hätten sie Truppen in Donezk, dann hätten wir längst das "gefundene Fressen" von den West-Geheimdiensten vorgesetzt bekommen. Russland hatte aber legale Truppenstationierungsabkommen mit der Ukraine auf der Krim. Deren Präsenz war also legal, die Wiedereingleiderung der Krim sowohl völkerrechtlich als auch verfassungsrechtlich gedeckt.
Wenn jede Trupenpräsenz im Ausland "gefühlsmäßig" illegal wäre, dann wären alle 1000 US-Auslandsbasen illegal - sind sie aber nicht (alle), so auch nicht die russischen-, französischen-, britischen-, etc. Basen. Kaum ein Teil der Welt ist kein Krisengebiet - sogar um die Antarktis wird gezankt. Es geht um die Alleinherrschaft der Welt durch die USA, oder die erzwungene Multipolarität durch Russland und China. Wollen wir mit Gewalt ein Vasallen Globus der USA sein und uns unterwerfen, oder konkurrierende Großmächte vorfinden, die eine Balance erzwingen? 

12:14 | dazu passend - anti-spiegel: Das russische Fernsehen über die Vorbereitungen für eine Invasion Venezuelas durch die USA! TB

07:42 | Der Standard: Endspiel? Marco Rubios Lateinamerika-Pläne

Nicolás Maduros Venezuela wird, früher oder später, fallen; dann kommt Daniel Ortegas Nicaragua dran; schließlich müsste auch das sozialistische Kuba, oder was davon übrig ist, aufgeben. Somit Sieg für ein einheitlich liberalistisches Lateinamerika, das mit den USA Arm in Arm marschieren will. Davon hat Marco Rubio jahrelang geträumt. Nicht heimlich, sondern immer wieder es bekennend in seinen täglichen Twitter-Kommentaren. Jetzt könnte sein Grand Design für ein reformiertes, mit den USA kooperierendes Lateinamerika aufgehen. 
Trump zeigt an Lateinamerika kaum Interesse. Deswegen kann Rubio als Ohrenbläser diese offene Flanke für eigene Vorstellungen nützen. Seine Position: den Subkontinent von den unbotmäßigen Staaten – Venezuela, Nicaragua, Kuba – befreien, und zwar ohne direkte Intervention seitens der Vereinigten Staaten! Deswegen stieg der junge Juan Guaidó, im Hintergrund mit Senator Rubio in Kontakt, die Aufwertung vom Vorsitzenden der Konstituante zum selbsternannten Interimspräsidenten wagend, zum idealen Partner in diesem Spiel auf. Wie allgemein bekannt, verdiente der Erdölstaat Venezuela ursprünglich massiv Geld, welches Hugo Chávez immerhin für interessante Sozialprojekte nützte, während anschließend sein tollpatschiger Nachfolger Maduro den Reichtum in Korruption, Vetternwirtschaft und Hilfszahlungen an Kuba und Nicaragua vergeudete. Im Tausch erhielt Maduros Venezuela Anerkennung seitens der revolutionären Welt, und Kuba schickte tausende Ärzte und noch mehr militärische Sicherheitsberater. Letztere garantieren in Venezuela wie auch in Nicaragua den inzwischen despotisch agierenden Präsidenten das Überleben. Scheidet Venezuela mit Maduros Rücktritt aus dieser Dreierliaison aus, fallen die Erdölsubventionen weg, intensiviert sich in Nicaragua der Verschleiß, während Kuba auf die Notsituation der 1990er zurückfallen würde. Bei gleichzeitigem politisch-diplomatischem Druck aus Lateinamerika und bei Verschärfung der Sanktionen aus den USA – seit ein paar Tagen den venezolanischen Erdölkonzern PDVSA lähmend – könnte mit Maduros Rücktritt der erste Springer auf dem Schachbrett fallen. Nicaragua würde früher oder später folgen. Kuba wäre wieder traumatisch isoliert und könnte, 60 Jahre nach Beginn der Revolution, daran zerbrechen. 
Frühere Versuche der bürgerlichen Opposition gegen Chávez/ Maduro setzten immer auf direkte Unterstützung seitens der USA, was ein Scheitern automatisch nach sich zog. Ein gewiefter Rubio in Miami weiß, dass eine grobe diplomatische Initiative oder gar eine militärische Drohung seitens Washingtons (5000 US-Soldaten nach Kolumbien) erneut den Todeskuss brächte. Maduro würde nicht zurücktreten, sondern sich eingraben. In Caracas könnte Blut fließen, und es würde einmal mehr der antiimperialistische Nationalismus der Latinos explodieren.

Der Verfasser des obigen Kommentars ist emeritierter Professor am Lateinamerika Institut der Universität Wien, Gerhard Drekonja-Kornat. Seine Schlüsse sind interessant. Einserseits sieht auch er das Desinteresse Trumps an Lateinamerika und andererseits die verbissene "Mission" des Marco Rubio über Venezuela gleich Nicaragua und Kuba einzusacken. Der Bolton-Blitzkrieg gegen Venezuela ist aber ins Stocken geraten. Die Groß-Demo letzten Mittwoch führte nicht zum Sturz, das Militär erhob sich nicht, die EU ist dank Italien nicht geschlossen unter der Knute der USA. 
Und so berichtet die BBC, daß Maduro "trotzig" ist und nicht zurücktritt, sondern einen Bürgerkrieg nicht ausschließen kann. Bolton relativierte die baldigen Einmarschpläne nach Venezuela. So wie ursprünglich angenommen rechnet Bolton noch mit Maduro für das Jahr 2019. 
Guaidó hat somit ein ziemliches Problem. Dem Retorten-"Präsidenten" ist die Einnahme im Sturm von Caracas nicht einmal ansatzweise geglückt - ein Militärattachee und ein General der Luftwaffe ließen sich von den US-Spähern rauskaufen - that´s it for now.
Und "Der Spiegel" ärgert sich, daß sich der "tumbe Ex-Busfahrer Maduro" noch immer hält. War "Der Spiegel" auch so empört darüber, daß sich der tumbe Ex-Bibliothekar Martin Schulz so lange hielt???
Der "Plan B" nach dem Scheitern des Blitzkriegs lautet Infiltration. Guaidó plant von drei Stützpunkten im benachbarten Ausland aus, "Hilfsgüter" nach Venezuela zu entsenden. Die funktioniert nur, wenn die Armee dies zuläßt. Wie wir von USAID wissen, gilt der Satz "no free lunch" - mit den Hilfsgütern kommt ein Agentennetz, die "Hilfstransporte" dienen der Schaffung eines Bewegungsnetzes im Land um das Umsturzpflänzchen schön langsam zu ziehen. Daher muß die Armee die "Hilfen" unbedingt fernhalten. Stattdessen ist es jetzt an der Zeit für China und Russland Hilfen nach Venezuela zu schicken. Schon ist die Rede davon, daß Nachbarstaaten die Grenzen zu Venezuela schließen und die Zufahrten zu einigen Häfen Venezuelas versperren könnten. Das heißt wir würden dann ganz offen sehen, wie die US-"Koalition" Venzuela aushungert, so es nicht Guaidós Hilfe annimmt. Einmal mehr wäre der "demokratisch-humanitäre"-Vorwand der US-Agitation entlarvt. 
Wir kennen die "pro-westlichen"-Hungerblockaden aus den Irak-Sanktionen, der Blockade gegen den jemenitischen Hafen von Hodeida und dem Versuch den Iran auszuhungern, bis der Hunger die Bevölkerung zum Regime-Change treibt.  

15:50 | passend zur TQM-Retorten-Analyse - nachdenkseiten - Juan Guaidó: Ein Staatschef aus dem Regime-Change-Labor! TB

03.02.2019

EU   Oesterreich   Venezuela

19:45 | das gelbe forum: Trump, Putin und das transatlantische MenetekelTrump, Putin und das transatlantische Menetekel

Das noch junge Jahr 2019 verspricht viel Aufregung. Die Anzeichen verdichten sich, dass der machtpolitische Einfluß der EU als noch verbliebenes Territorium des Transatlantischen Imperiums zusammen mit der satanischen UN von den drei Großmächten USA, Russland und China nun im globalen Maßstab konzertiert abgewickelt wird. Natürlich müssen Trump, Putin und Xi dabei sehr geschickt vorgehen, da zwei ehemalige Groß -und Kolonialmächte, die noch immer im UN-Sicherheitsrat ständige Mitglieder sind, im globalen Machtpocker zumindest noch sehr viel Unheil anrichten können: Großbritannien und Frankreich! Im Bund mit den drei Globalplayern schlechthin: Dem Jesuiten-Vatikan und seiner globalistischen US -und Israelfraktion.

19:24 I Der Standard: Venezuela-Krise: Kurz sicherte Maduro-Gegner Unterstützung zu

Kurz: Guaidó ist der Präsident des von der Opposition kontrollierten, aber von Maduro entmachteten Parlaments. Er hatte sich am 23. Jänner zum Übergangsstaatschef erklärt. Er argumentiert, Maduros Wiederwahl im vergangenen Jahr habe demokratischen Standards nicht genügt. Dieser Meinung sind auch die deutsche und andere europäische Regierungen.
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Sonntag mit Guaidó telefoniert, wie das Bundeskanzleramt der APA mitteilte. Dabei habe der Bundeskanzler Guaidó seine "volle Unterstützung" zugesichert in dem Bemühen, "rasche, freie und faire Präsidentschaftswahlen" zu organisieren. Es gehe darum, die Demokratie in Venezuela wiederherzustellen. Kontaktgruppe In der Hoffnung auf eine Entschärfung der Krise wollen einige EU-Staaten am Donnerstag in Uruguay erstmals in einer hochrangigen Kontaktgruppe mit lateinamerikanischen Ländern beraten. Dies teilte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Sonntag mit. Diese soll helfen, die Krise in dem ölreichen südamerikanischen Staat friedlich durch freie Wahlen zu beenden. 

Wieviele Wahlen  - dort wo überhaupt welche stattfinden - unter den US-"Verbündeten" genügen "demokratischen Standards"? Die lächerliche Aussage von Kurz würde bedeuten, daß fürdahin Staaten ohne dieser "Standards" einfach nach Gutdünken von Außen eine Ersatzregierung verordnet bekommen. Heute Venezuela, vielleicht morgen Ungarn? 
Die Italienierin Mogherini, EU-Außenkommissarin, von niemandem gewählt, sondern ursprünglich von Italien nominiert verhält sich konträr zur demokratisch gewählten Regierung Italiens. Donald Tusk, von keinem Polen ins Amt gewählt, sondern ernannt, entgegen dem Willen der demokratisch gewählten polnischen Regierung noch immer als Kammerdiener Merkels im Amt, kommuniziert mit dem Obersten Sowjet der EU,  "demokratische Deathlines" auf Befehl Washingtons und der BRD nach Caracas.
Die Alleinregierung Kurz, der jedes Thema entscheidet und kommuniziert, erweist sich einmal mehr als Blinddarm der BRD-"C"-Blockparteien. Österreich hat keine rechte Regierung.
Strache döst am Kindbett, die von der FPÖ nominierte Außenministerin Kneissl hat auch keine (öffentliche) Meinung. Offenbar sind nicht nur die EU-Agenden im Kanzleramt, sondern alles außerhalb der Dirndl- und Trachtenwelt.
Eine Geheimwaffe bleibt der FPÖ - nämlich den Sportminister und Haider-Medaillen-Träger Strache im ewigen "Papa-Monat" zu belassen und durch den wesentlich fescheren Andreas Gabalier, Valentins-Orden-Träger zu ersetzen. Politisch würde die FPÖ an Tiefgang gewinnen, Strache als "desperate Housewife" vielleicht eine ATV-Trash-Soap von "daham" aus bespielen und Kneissl als Botschafterin des Tierschutzes mit Phillippa auf Vier Pfoten den Basti vertreten. TQM

 

 

Venezuela USA

13:45 I TQM zu den Lesern, Einsendern und Kommentatoren:

Vorweg - ich ertappe mich auch selbst das Öfteren dabei, Emotionen in die geopolitischen Abhandlungen einfließen zu lassen. Eigentlich sollten diese außen vor sein, aber nachdem dieses Thema den gestrigen, heutigen und morgigen Verlauf - kurzum das Schicksal unserer Welt bestimmt, ist man schon versucht, dies mit Leidenschaft zu betrachten.
Eine angeregte und mitunter "wilde" Diskussion ist gerade auf b.com wünschenswert, zeigt sie doch, daß hier Leser versammelt sind, die beobachten und denken. Insoferne, sollten wir uns dies stets vor Augen halten und gegenseitig unser gutes Bemühen anerkennen, ohne dem anderen Negatives zu unterstellen.

Jenen die an den Glauben an Trump appellieren gebe ich grundsäzlich schon recht. Trump ist im Weißen Haus im Spinnen-Netz des Deep State, so wie hier neulich beschrieben. Es ist ein ungeheuerliches Verdienst, daß Trump es wagt, gegen die geballte Macht des Establishments anzukämpfen und die Schritte die er setzt, oder setzen möchte, sind gezeichnet von mitunter waghalsigem Mut. Es ist auch klar, daß selbst die mutigste Politik, nur die Macht des Möglichen besitzt. Es ist auch anzunehmen, daß der widersprüngliche Akt der Venezuela Aggression weder von Trump initiiert wurde, noch leidenschaftlich forciert wird. Sowohl die Deep State Wachen Bolton, Pompeo und Rubio, als auch der gesamte Mainstream, allen voran CNN und der Democrat Elliot Engel - letztere sonst rücksichtslose Gegner Trumps, akklamieren und orchestrieren den Amoklauf in Venezuela.

Wir stellen uns also nicht gegen Trump, wenn wir diesen gesetzlosen Wahnsinn kritisieren, sondern letzlich auf die Seite der Politik Trumps.
Dazu bedarf es keiner "sinistren" russischen Nachrichten-Kanäle, die als "Krypto-Bolschewisten", einen "sozialistischen Schurkenstaat" erhalten wollen - so das "CNN/BBC-Narrativ",  sondern es reicht den Trump- UND Putin-Versteher Salvini an Worten und Taten zu messen, oder die Seite des Rep.-Ex-Senators und Trump-Unterstützers Ron Paul und die Berichterstattung seines Instituts zu verfolgen. Der libertäte Ron Paul und sein Sohn Rand Paul, der auch einen Brief Trumps an Putin überbrachte, sind beide überzeugte Trump-Unterstützer, die sein Werk, des Versuchs die Ketten des Deep State zu sprengen, preisen und gleichzeitig das üble Treiben des Krieg- und Deep State verurteilen. Konservative, Libertäre sind bei Gott keine "Bolivarischen Revolutionäre" - wir auch nicht. 

15:30 | Leser-Kommentar zum TQM-Statement
Chapeau! Alle Achtung, das muss man erst mal so hinbekommen. Ein großartiges Statement und auch Eingeständnis eines noch größeren Menschen.


13:08 | Heise: Diese vier Kriege werden um Venezuela gefochten

Der Machtkampf um das südamerikanische Land verläuft auf vielen Ebenen - und ist noch lange nicht entschieden
Der Krieg um Venezuela ist in vollem Gange - und er wird bislang vor allem psychologisch geführt. Gut eine Woche nach seiner bislang gescheiterten Machtübernahme lanciert der selbsternannte "Interimspräsident" Juan Guaidó täglich neue Meldungen, mit denen er den vermeintlichen Zuwachs seiner Unterstützerbasis zu belegen versucht.
Präsident Maduro trat am Samstag indes vor hunderttausenden Anhängern auf und beschuldigte die Teile der Opposition, die hinter Guaidó stehen, mit Hilfe der USA einen Staatsstreich organisieren zu wollen. Seine Gegenspieler machen es ihm dabei nicht allzu schwer.

Gute Zusammenfassung der Geschehnisse in Venezuela! AM

Irak   Iran   USA

08:47 I TQM: Donald Rumsfeld-Trump

Erinnern wir uns (VIDEO) als Donald Rumsfeld Saddam Hussein grinsend die Hand schüttelte. Der US-Sondergesandte und spätere Verteidigungsminister war noch voll der Freude, ob des Iran-Irakkrieges, der von 1980-88 währte, in dem die USA Saddam anfeuerten, die BRD Giftgas-Komponenten lieferte und die Welt noch einigermaßen für den Tikrit-Clan in Ordnung war, ehe nach dem Patt-Frieden mit dem Iran, Saddam ausgedient hatte, in die Kuwait Invasion getrieben wurde und durch Desert Shield und Desert Storm vernichtet wurde, letztlich ermordet, das Land zerstört und die einzige US-Anreicherung durch Uranmantel-Geschosse erfolgte.

Der böse Diktator war dahin, seine Statuen kippten in westlichen Fernsehbildern unter der johlenden Menge, Jahre des Widerstandes sunnitisch-baathistischer Untergrundkämpfer gegen die US-Okkupanten folgten und die USA drückten beide Augen zu, um es iranischen Milizen, Mordkommandos und schiitischen Milizen zu erlauben, den Widerstand aus den Reihen der alten irakischen Armee zu brechen, während gleichsam der IS seine Ausbreitung fand. Die Abermilliarden Saddam-Dollar die im US-besetzten Irak "verschwanden" konnten nicht die sagenhaften Kriegskosten auch nur annähernd decken, ganz zu schwiegen vom "Golfkriegssyndrom", dem Gräuel von Abu Ghraib und der Selbstmordrate unter den US-Veteranen.

Donald Trump hat diesen sinnlosen Krieg als solchen erkannt und mehrmals verurteilt. Natürlich nicht aus moralischen Gründen, sondern weil es weder materiell noch ideell ein Erfolg war und ist. Und wahrscheinlich würde Donald Trump 2019, so wie Donald Rumsfeld 1983, lieber Saddam Hussein die Hand schütteln, als den Iran aus dem Irak abschütteln zu müssen.  
Der vom vereinten Deep State und Mainstream bis heute gefeierte George W. Bush, einer der erfolglosesten US-Präsidenten, der am Zenith seiner Agilität die Tollpatschigkeit und Begriffstützigkeit des 97-jährigen Prinz Phillipp aufwies, verkündete 2008 "Mission Accomplished"  und packte weitestgehend die US-Koffer im Irak. Einiges erinnert dabei am von Trump verkündeten "Sieg über den IS in Syrien", nur das Trump selber im Gegensatz zu Bush kein Imperialist, sondern Nationalist ist. Daß, Trump eingebettet von den Neocon-Imperialisten Bolton und Pompeo, derzeit ein anderes Spiel in Venezuela gewähren läßt, führte an dieser Stelle zu weit.

Trump jedenfals beschwichtigte die Israelis damit, daß der US-Abzug aus Syrien keine großen Implikationen hinsichtlich der Ausbreitung des Iran und der Bekämpfung des IS hätte, da die USA jederzeit ihr Truppen-Kontigent im Irak zu grenzüberschreitenden Aktionen nutzen könnte. Doch der Wind im Irak gegenüber den US-Besatzern wird täglich schärfer. 
So berichtet die JERUSALEM POST heute, daß pro-iranische Milizen im Irak US-Patroullien bedroht hätten.

Mitglieder der Hashd al-Shaabi Miliz hätten die US-Truppen vor Provokationen nahe Mossul gewarnt. Diese Miliz ist auch unter dem Namen PMU "Popular Mobilisation Units" bekannt. Einiger dieser Millizen, wie die Badr Miliz kämpften im Iran-Irak-Krieg auf Seiten des Iran, andere bekämpften offen die Sunnis und die US-Streikräfte nach der US-Invasion 2003, so die JPOST. Die PMU spielt im Irak mittlerweile in etwa diesselbe Rolle wie die Hisbollah im Libanon. Die US-Armee arbeitet nicht mit der PMU zusammen, obwohl beide den IS bekämpfen, aber seit zwei Jahren verhalten sich die schitischen Milizen immer feindlicher gegenüber der US-Präsenz. Nachdem die USA einige ihrer Kämpfer in Syrien bombardierten, kündigten die Milizen offen an, die US-Truppen anzugreifen. Nun geriet eine US-Streife bei Mossul an eine Strassensperre der PMU, wodurch es beinahe zu einer bewaffneten Konfrontation kam. Danach produzierte die PMU ein Video, in dem sie die USA vor Provokationen warnten. Es war auch die PMU, die sehr zum Mißfallen der USA an US-Hummvees seitens der irakischen Armee geriet und diese gegen die Kurden-Milizen verwendete, als die sich in Kirkuk und Mossul ausbreiten wollten. Mit Hisbollah Fahnen beflaggt zogen sie mit den US-Fahrzeugen gegen die Kurden und warfen sie kurzerhand zurück. Die USA, die nun ultra-konfrontativ gegen den Iran positioniert sind wissen, daß ein Funke reicht und ihre 5000 Soldaten im Irak in höchste Gefahr zu bringen. Sollte dieser Konflikt dann weiter eskalieren, so drohte der Iran bereits öfters mit der Zerstörung aller US-Basen im Golf-Raum. Dies mag etwas vollmundig klingen, aber Kuwait ist vollständig in iranischer Artillerie Distanz und für Bahrain würde ein Dauerbeschuss über die Golfküste reichen. Natürlich ist zwar das US-CENTCOM bis an die Zähne bewaffnet in Katar, Saudi, Kuwait und UAE vor Ort, aber die totale Eskalation des Kriegs mit dem Iran, würde auch die USA am Golf in den Abgrund treiben. Nur deshalb schrecken die USA vor einem Bombardement Irans zurück und rasseln lieber auf Twitter, statt mit dem Säbel. Der Iran wiederum wird die USA nicht aus ihren traditionellen "Gastländern" vertreiben können, die US-Tage im Irak sind jedoch gezählt. Donald Trump wäre glücklich, wenn er 2019 noch einem Saddam in Bagdad, vielleicht im Weissen Haus die Hand schütteln könnte, so muß er aber abziehen, oder sich die Finger verbrennen. 

Venezuela

07:25 | TQM: Maidan 2.0 in Caracas?

Die ARD-Tagesschau zeigte gestern ihre Bilder aus Caracas - von der Guaidó-Demo  junge, jubelnde Massen, bei der Maduro-Demo, vereinzelte, zahnlose Lumpen und Uniformierte, die durch weitgehend leere Straßen gingen. Doch irgendetwas stimmt in der Wahrnehmnung des Mainstream nicht, zumal der "Spiegel" gestern um 23:37 berichtete, daß die Hauptstraße Simon Bolivar in Caracas in rot getaucht war, mit Anhängern Maduros. Natürlich um gleichzeitig zu erwähnen, daß die hundertausenden Demonstranten Maduros gezwungen wurden zur Demo zu erscheinen. Wie ein völlig maroder Staat an der Kippe dies erzwingen soll bleibt unerwähnt. Jedenfalls hat die BRD dazugelernt. Als McCain und Nuland am Maidan standen und die noch friedlichen Belagerer aufhetzten, ehe die mysteriösen Schüsse fielen und die abflauende Dauer-Demo in Gewalt kippten, war es der BRD-Außenminister Steinmeier, der mit seiner Unterschrift die Neuwahl-Pläne zwischen Janukowitsch und Klitschkos bezeugte - nur um kurze Zeit später den Gewalt-Putsch in Kiew achselzuckend hinzunehmen. Spätestens seitdem wissen wir, wie sehr der Wert und die Mittlerrolle der BRD taugt. Die Abspaltung des Donezk und die abertausenden Toten in der Ukraine folgten, britische Instrukteure, islamistische Tschetschenen und neo-nazisitsche Milizen auf Seiten der orangen Soros-Revolution folgten, dutzende Menschen bei lebendigem Leib verbrannten in einem Haus in Odessa, während die neuen, "pro-westlich-demokratischen" Machthaber die Feuerwehr an der Rettung der Eingeschlossenen hinderten.
Wir brauchen also nicht weit in die Vergangenheit blicken, um das üble, zynische Spiel des Deep State zu erkennen. Diesmal gibt es also keine "Mittlerrolle", keine Aufwärmrunde, sondern den Hauruck-Putsch, ohne Wenn und Aber. Und während sich die "internationale Koalition" - einschließlich BRD - nach 18 Jahren Demokratisierungs-Bombardement aus Afghanistan zurückzieht, nach Jahren des Hungerkriegs im Jemen ein Land voll Krüppel, Flüchtlingen und Toten im Chaos hinterlässt, ist nun Venezuela an der Reihe.  
Es wird auch nicht einmal mehr kaschiert, daß dieser Putsch von den USA und ihrem auserwählten Guaidó seit Monaten vorbereitet wurde, es wird auch nicht herumgefackelt, wenn es darum geht dem taumelnden Venzuela den Rest zu geben und es wirtschaftlich komplett zu erwürgen.
Mit wohlwollendem Laissez-faire beobachtet diesselbe EU, wie den Gelbwesten-Anhängern am Champs Elysee die Augen von der französischen Polizei ausgeschossen werden, wie Schüler eingekesselt und mit Tränengas und Blendgranaten beschossen werden, sorgt sich aber um das leibliche Wohl des Guaidó, der offen, mitten in Caracas Interviews gibt und zum Putsch aufruft.
Salvini ist wohl der Letzte, den man irgendeine Nähe zum Sozialismus nachsagen kann. Er ist aber der Einzige, der das "Big Picture" dahinter nicht nur erkennt, sondern benennt! Er stellt sich auf Seiten der Gelbwesten und kritisert den Globalisten Macron, der gegen sein Vok regiert, er kritisert die Russland-Sanktionen, die als angelsächsischer Keil das ewig-intrigante Spiel gegen ein friedliches Miteinander am europäischen Kontinent fortführen sollen und er kritisiert die Gangster-Methoden, mit denen völkerrechtswidrig ein blutiger Putsch in Venezuela betrieben wird. Nicht umsonst mahnte die italienische Regierung, daß man aus Libyen gelernt haben sollte. Der blutigen Entmachtung des exzentrischen Gadaffi, folgte die noch blutigere Totalzerstörung Libyens und das Sprungbrett der aberhunderttausendköpfigen Flüchtlingsherde, die Soros&Co. nach Europa verschifften.  Es ist nicht schwierig das "Big Picture" zu erkennen, auch in den Giftgasschwaden inszenierter Angriffe der Oscar-prämierten, "pro-westlichen" Weißhelme, war die Handschrift klar erkennbar - die Frage ist vielmehr, ob man hinsehen möchte, ob man bereit ist die Mittäterschaft der "führenden EU-Nationen" anzuerkennen, oder ob man sich der billigen Propaganda beugt. 
Die 700 Mrd. US-Militär-Etat müssen schließlich verheizt werden und sie müssen re-finanziert werden. Die Melkkuh Saudi-Arabien mit ihren astronomischen Waffenkäufen und Schutzgeldzahlungen an die USA ist fast schon ausgeblutet. Die 800 Mrd. USD, die angeblich - und vielleicht tatsächlich - die korrupten Chavinisten in Venezuela im Laufe der Jahre zusammengestohlen haben sind eine reichlich fette Beute vor der Haustüre der USA. Unter dem lächerlichen Deckmantel der Demokratisierung wird der große Coup vorbereitet, der Diebstahl an den Dieben, die Eingliederung Venezuelas in die Reihe der US-Vasallen. Wenn es Maduro nicht gelingt  den "Instant-Maidan" zu stoppen, wird der Preis dafür ein unendlich hoher sein, auf beiden Seiten der Demonstrationen in Caracas, für ganz Venezuela. 

09:03 | Leser-Kommentare zur gestrigen TQM=Deepstate-Diskussion
(1) Habt Ihr alle zusammen eigentlich immer noch nicht kapiert, dass TRUMP eben nicht die ehemaligen USA representiert?????

Haben wir - aber haben Sie nicht kapiert, dass diese US-Einflußnahme in die politischen Entwicklungen eines rohstoffreichen Landes die Deep State-Handschrift in sich trägt? TB

(2) @ grünen TB-Kommentar
Ich lehne mich mal aus dem Fenster:
Trump hat in seiner Amtszeit noch bisher keinen Krieg angefangen und warum sollte er nun ausgerechnet jetzt damit anfangen?! Trump droht, kündigt an, tobt, destabilisiert und lässt sein Militär "Angriffspläne" ausarbeiten, jedoch gelingt ihm immer kurz vor der Eskalation ein "Vergleich" mit seinen Gegnern. Und hier bindet Trump auch häufig Protagonisten des "Deep States" ein, um die Drohkulisse zu erhöhen. Und das wirkt, bisher ein ums andere Mal. Die Gegner geben nach und suchen das Gespräch mit Trump um "gemeinsam" eine Lösung zu finden. Und das ist ihm in den zwei Jahren seiner Amtszeit noch immer gelungen! Warum sollte es in Venezuela anders sein? Einen ersten Erfolg kann Trump schon verbuchen: Maduro verkündet Neuwahlen noch für dieses Jahr!
Trump hält auch hier Wort: "Make America great again" und zwar auf dem Verhandlungswege! Nun könnte man versucht sein zu sagen, ein zahnloser Tiger. Ich aber sehe einen genialen Taktiker, und die Welt beugt sich.
Ich hoffe Trump macht so weiter und bekommt auch eine zweite Amtszeit, dann werden wir gemeinsam erkenen, die Welt ist deutlich friedlicher geworden. Trumps großes Vorbild war Reagen und der konnte das auch sehr gut. Und auch Reagen hat man ein Poltern vorgeworfen und ihm unterstellt ein wilder Cowboy zu sein. Aber auch unter Reagen wurde die Welt deutlich friedlicher, erst Bush sen. und dann Clinton ließen dem unkultiviertem Inneren wieder freien Lauf, von Bush jr. und Obama gar nicht erst zu reden. Und Reagen kam wie Trump nicht aus dem "Sumpf", also der Administration, sondern hatte als Schauspieler einen zivilen Beruf und war das verhandeln gewohnt, im Gegensatz zu den "Beamten" von Bush sen. bis Obama, die sich nur mit nackter Gewalt zu helfen wussten.

(3)  ...und wieviel unzaehlige male, hat es in den letzten Wochen und Monaten Aktionen von TRUMP gegeben, die nach Aussen hin, die Handschrift des DEEP STATE trugen, aber von POTUS veranlasst wurden, da sie zum PLAN gehoeren?
Ich weiss, dass Ihr an POTUS zweifelt, nix dagegen einzuwenden, aber dann solltet Ihr nicht wie ein Blaettchen im Wind jedesesmal die Seiten wechseln, je nach Aktion die ergreift.
Ausserdem, wenn ich mich ( wir uns) in TRUMP taeuschen sollten und er selbst dem DEEP STATE angehoeren sollte, dann sind wir eh alle aufgeschmissen und brauchen uns ueber unsere Zukunft keine Sorgen mehr zu machen.

Nein, wir sind kein(e) Blättchen die sich nach dem Wind drehen. Ein US-Präsident muss Deals machen. Und wir glauben, dass POTUS hier - auf Grund der Rohstoffe - sich hat überreden lassen und einen Deal gemacht hat. Er hat aber stets angekündigt, dass die USA  geopolitschen Einmischungen künftig nicht mehr vor haben - und jetzt das? Ausserdem, auch wenn man an POTUS glaubt, darf man ihn für offensichtliche Fehler wohl kritisieren, oder? Und die nahe Zukunft wird uns zeigen, was die USA dort vorhaben. Es ist auf GRund der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte - trotz POTUS - Schlimmstes zu befürchten. Und das heißt jetzt nicht, dass die b.com-Redaktion von der pro-Maduro-Fraktion ist! TB

02.02.2019

Venezuela

19:46 | voltairenet: Der organisierte Zusammenbruch der PDVSA

Die USA haben Sanktionen gegen die PDVSA, die venezolanische nationale Ölgesellschaft erlassen. Laut dem Finanzminister, Steven Mnuchin, benutzte das "Maduro Regime" sie, um das venezolanische Volk "zu kontrollieren, zu manipulieren und zu bestehlen.

17:15 | amerika21: US-Sicherheitsberater will Präsidenten von Venezuela nach Guantánamo schicken

John Bolton, der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, hat den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro am Freitag davor gewarnt, er könne im US-Folterlager Guantánamo auf Kuba enden, wenn er nicht in absehbarer Zeit auf die Regierungsmacht verzichtet.

11:50 I TQM: Showtime in Venezuela

Ein entscheidender Tag in Venezuela nimmt heute seinen Lauf. Die Propagadamschinerien werden weltweit heiß laufen, wenn gegen 15:00 MEZ sowohl die Guaidó-Anhänger, als auch die Maduro-Treuen in Caracas zu zwei Großdemos schreiten. Bezeichnenderweise nimmt die von Maduro vor der EU-Vertretung ihren Ausgang. 
Mit allen angelsächsischen Psycho-Ops im Putschisten-Handwerkskoffer verlangt Guaidó nicht nur die Übertragung des Staatsvermögens, sondern forderte - bislang erfolglos - auch UN-Generalsekretär Gutteres auf, die Vertretung Venezuelas an ihn zu übertragen. Eine Vermittlungsinitiative seitens Drittstaaten wie Mexiko und Uruguay lehnt Guaidó ab, da er nur über den Rückzug des Maduro "verhandeln" würde. US-Vizepräsident Pence, einer der Auftraggeber meinte, das es nichts zu verhandeln gäbe und forderte offen zum Sturz Maduros auf. Die Zeit zu Taten wäre gekommen, nicht zu Verhandlungen.
Nun stellen wir uns vor, Putin ernennt einen Präsidenten der Ukraine, Russland anerkennt diesen, bewaffnet seine Truppen und erklärt den hochkorrupten Poroschenko, der sein Volk darben lässt für abgesetzt. Er beschlagnahmt sämtliches ukrainisches Eigentum, überträgt es den legitimen Volksrepubliken in Donezk und Lugansk und fordert den Sturz  Poroschenkos, zudem bedroht er alle Staaten, die mit der Ukraine Geschäfte machen - was würde die "Westliche Wertegemeinschaft", "Bild" und "Spiegel" dazu sagen???
Nachdem es Guaidó nicht gelang die Armeespitze und höheren Ränge zum Putsch zu bewegen, versucht er mit falschen Versprechungen bezüglich seiner vertragstreue gegenüber China: Jedoch unter einer Bedingung. „Wenn die bisherigen Abkommen entsprechend dem Billigungsverfahren in der Nationalen Versammlung unterzeichnet wurden, wird meine Regierung sie akzeptieren und einhalten“. Unerwähnt blieben die Schulden und Abkommen mit Russland. Sowohl die USA, als auch Maduro warnten die Türkei davor weiteres Gold aus Venezuela zu handeln, ebenfalls wird Russland "bezichtigt", obwohl der Handel selbstverstädnöich legal ist, im Gegensatz zum gößten Goldraub der Geschichte, durch die Bank of England, die willkürlich 31 Tonnen Gold Venezuelas, im Wert von 1,2 Mrd. USD einfach konfiszierte. Dagegen war der große Posträuber Ronald Biggs, der nach heutigen Wert 56 Mio Euro erbeutete, ein kleiner Insel-Pirat. 

17:40 | Leser-Kommentar
Lieber TQM...mit Ihrer Einstellung ( Buerokrat par excellence ), machen Sie sich wirklich gut, als perfektes Sprachrohr des DEEP STATEs.

18:33 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
(1) Die Leseratte: ??? Der Deep State organisiert gerade einen Regime-Change in Venezuela, TQM argumentiert dagegen - und ist deshalb ein "perfektes Sprachrohr des Deep State"? Handelt es sich hier möglicherweise um den selben Leser, der sich kürzlich mit Herrn Breuninger über die Verbindlichkeit von Verträgen gestritten hat, die er selbst offenbar als reine Absichtserklärung ansieht, deren Einhaltung oder nicht ins Belieben der Vertragsparteien gestellt ist? Das würde zumindest den Vorwurf erklären, TQM sei ein Bürokrat. TQM argumentiert in der Tat immer für die Einhaltung von Recht und Gesetz, Verträgen und Abkommen, auch internationaler Art wie die der UN. Dazu gehört eben auch die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten.
Deshalb werden eben auch nur Länder selbst anerkannt (wie seinerzeit Kroatien, das Kosovo, der Südsudan usw.). Die Präsidenten der einzelnen Staaten müssen nicht von anderen Staaten anerkannt werden. Der Trulla wird ja auch nur zum Wahlsieg gratuliert, oder hat Trump oder Putin schon mal verlauten lassen, er erkenne sie als Kanzlerin an? Vielleicht versteht der eine oder andere jetzt, wie absurd das gerade stattfindende Theater ist.

(2) Manchmal kommen hier auch Leserkommentare, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann. Was soll das?

19:37 | Der Leser von 17:37 nochmals
TQM stellt sich komplett gegen die Administration Trump und ihre Aktionen. Ausserdem vertritt er " Recht und Ordnung ", also Gesetze, die vom Deep State verfasst worden sind. Was sonst sollte man von einem DEEP STATEler verlangen?

Weil TQM eben weiß, was es für ein Land bedeutet, wenn es von den Amerikanern "Demokratie" erhält! TB

Israel   Iran   Syrien

11:22 | Jerusalem Post: IRAN’S STRATEGY FOR CONTROL OF SYRIA - A LOOK

Die taktischen israelischen Maßnahmen um die Ausbreitung des Iran in Syrien zurückzudrängen sind zwar beeindruckend, aber im Großen gelingt es den Iran seinen Einfluß in Syrien zu vertiefen und auszubauen. Er betreibt dies auf drei Ebenen unter den staatlichen Strukturen Syriens: Durch die vom Iran kontrollierten Millizen, in offiziellen Staatsorganen Syriens selber und darüber in den offiziellen, bilateralen Beziehungen zwischen dem Iran und Syrien. Während es in der Phase des Aufstandes vor allem Ziel war Einfluß auf das Assad Regime zu erlangen, ist es nun immer mehr entgegen den russischen Ambitionen. Ehemalige Oppositionskämpfer werden gegenwärtig von den Iranern rekrutiert  und in eine Art "syrische Hisbollah" eingegliedert. Sie bekommen dafür 150-300 USD/monatl. Sold und sind vor Vergeltung der syrischen Armee geschützt. In der Stadt Al Mayadin sollen sie unter Anleitung der Revolutionsgarden komplett die Kontrolle übernommen haben. Die Stadt liegt strategisch günstig an der Autobahngabelung zwischen Damaskus im Westen und Deir-Es-Zor im Osten.
Diese Woche besuchte der iranische Vizepräsident Eshaq Jahangiri Damaskus und unterzeichnete zahlreiche Wirtschaftsabkommen mit Assad im Bereich Wohnbau, Eisenbahnbau, Bildung und Infrastruktur. Dies ist eine weitere Maßnahme des Iran um zentral am Wiederaufbau Syriens teilzunehmen, der laut UN-Schätzungen 400 Mrd USD kosten wird. Neben bereits unterzeichneter Bergbau- und Kraftwerksprojekte, plant der Iran ein Eisenbahnprojekt, das den Iran über Basra mit Syrien bis Lattakia verbindet. Diese Vision spiegelt die Absicht des Iran wieder, seinen Westen mit dem Mittelmeer zu verbinden.
Weiters versucht der Iran sich in die syrische Armee einzugliedern, wo er jedoch auf Widerstand der Syrisch arabischen Armee und Russland stößt. So soll es am 19. Jänner bei Hama zu direkten Zusammenstössen zwischen einer Einheit der Revolutionsgarden und der Syrischen rmee gekommen sein, bei denen es auf beiden Seiten Tote gab.
Dies alles zusammengenommen zeigt sich eine Blaupause der langfrisitigen iranischen Strategie, ähnlich wie im Libanon und im Irak, das syrische Gebiet langfrisitg zu dominieren. Die Absicht dahinter ist ein Ausmaß an Einfluß zu gewinnen, das über den israelischen Luftschlägen und Geheimdienstaktivitäten, sowie dem russischen Einfluß steht. Die Ergebnisse müssen noch abgewartet werden.

Ein hochinteressanter Überblick aus israelischer Sicht bezüglich der iranischen Vorgehensweise in Syrien. Die iranische Wirtschaft, die aufgrund des amerikanischen Sanktionswürgegriffs laut Westpresse kurz vor dem totalen Zusammenbruch steht, hat also offenbar personelle, logistische und finanzielle Spielräume um in Syrien seinen Brückenkopf auszubauen und langfristig den Landweg zwischen dem Persischen Golf und dem Mittelmeer zu erschließen.
Daß, die Russen dem Iran dabei nicht freie Hand im militärischen Bereich gewähren hat mehrere Gründe. Einerseits will Russland den säkularen, multi-konfessionellen Charkter des baathistischen Syrien erhalten, einhergehend mit seiner kulturellen und politischen Bedeutung in der Arabischen Welt, anderseits will Russland nicht Teil einer unsteuerbaren Konfrontation zwischen Israel und dem Iran werden.  Insoferne ist die Hauptaufgabe Russlands, Syrien vom Terror zu erlösen, die staatliche Ordnung zurückzuführen und eine ordentliche, moderne Verfassung zu installieren, absolut begründet um im Ausgleich - nicht nur mit Israel, aber auch mit Ägypten und in der Balance mit Jordanien und der Türkei - einschließlich der Kurden, der richtige Weg. 
In diesem Kontext sollten wir aber auch unbedingt einen Blick auf den Libanon werfen, wo 8 Monate nach den Wahlen der Durchbruch bei den Regierungsverhandlungen gelang. Saad Hariri, der ehemalige Zwangsgast des saudischen MBS wurde zwar wieder Premier, mußte aber, entgegen der Forderungen der USA, der Hisbollah vier Ministerposten einräumen, während die USA forderten, daß kein Hisbollah Vertreter in der Regierung sitzen dürfe.  Zudem kaufte sich Katar im Libanon ein, in dem es zusagte libanesische Staatsanleihen in der Höhe von 500 Mio USD zu kaufen. Saudi sagte ebenfalls Finanzhilfen zu, ohne diese aber zu beziffern. Wir haben also rund ein Drittel der libanesischen Ministerposten in Händen der Hisbollah, inkusive eines sunnitischen Vertrauten, der das Bild der rein schiitischen Hisbollah relativiert, ebenso wie die Tatsache, daß die maßgeblichen Christen-Parteien mit der Hisbollah verbunden sind und natürlich die Amal. Im Libanon zieht also die katarische Brieftasche mit den Türken in der Hinterhand gegen Saudi ein, das noch weniger als zuvor - trotz Hariri - die politische Geschicke des Libanon bestimmen kann. Der große Riss im Nahen Osten vertieft sich zu einem Graben zwischen Israel-Jordanien-Saudi-Bahrain und der Schiene Libanon-Türkei-Syrien-Irak-Iran-Katar, wenngleich mit allen Zwischentönen einer nicht immer kohärenten Allianz, oft nur nach dem Motto "der Feind meines Feindes...". Dies gilt aber auch für die saudisch-israelische Achse. Ein Israeli sagte neulich, "am liebsten hätten wir die persische Bevölkerung mit der saudischen Regierung" - also ein Naher Osten ohne Mullahs und ohne Saudis. TQM

01.02.2019

18:06 | Anti-Spiegel: INF-Vertrag durch USA gekündigt: Deutsche Politiker fordern neue US-Atomraketen in Europa

Nun machen die USA wenig überraschend die Drohung wahr und steigen aus dem INF-Vertrag aus. Was bedeutet das für Europa und was sind die Hintergründe?

Ich bin schon gespannt, wie lange die USA im Konflikt mit Russland noch weiterzündeln werden. AM 

 

14:47 | RT: Venezuela: Trump gratuliert Guaidó zu "Amtsübernahme" – Wird Goldman Sachs der große Gewinner?

Donald Trump hat dem selbsternannten Übergangspräsidenten Venezuelas zu dessen "historischer Amtsübernahme" gratuliert. Der "Kampf um die Freiheit" habe begonnen. Ein Gewinner eines möglichen Umsturzes im Land wäre die Investmentbank Goldman Sachs.
Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat sich direkt in den Machtkampf in Venezuela eingemischt. Auf Twitter gratulierte der dem selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó zu dessen "historischer Amtsübernahme".

Immer wieder faszinierend, wie bei den amerikanischen Interventionen geopolitische und wirtschaftliche Interessen zufällig mit der Verbreitung der Demokratie zusammenfallen! AM

Venezuela   Italien

14:20 I RT:  We must avoid mistake of Libya: Italian deputy FM speaks out against Venezuela regime change

Italien anerkennt nicht Guaidó als Staatspräsident Venezuelas an. "Unsere Hauptinteresse muß es heute sein, einen neuen Krieg in Venezueala zu verhindern", so der italienische Premier Manlio di Stefano, während der parteiunabhängie Außenminister Milanesi die EU-Initiative unterstützte. Italien sei gegen die Einmischung von Drittstaaten in die internen Angelegenheiten Venezuelas. Es sit dies das Prinzip der Nicht-Einmischung, welche von der UN Beachtung findet, so der italienische Premier.

Wo steht Österreich und die von der FPÖ-nominierte Außenministerin Kneissl? Ist die FPÖ wieder der Blinddarm in Verdauungsrrakt CDU-CSU-ÖVP-FPÖ?
Wie wird die Tschechei, Ungarn und die Slowakei den US-BRD-Vorstoß in der EU umsetzen? Die Bruchlinie innerhalb der EU tritt in diversen Fragen und an diversen Schauplätzen zu Tage. Italien trägt widerwillligst die Russland-Sanktionen bislang mit und soll nun den Venezuela Putsch honorieren. Gott sei Dank ist Salvini zu geradlinig um diese Diktate aus Brüssel ausweiten zu lassen.! TQM

Syrien   USA

07:40 I Jerusalem Post: ISIS COULD REGAIN CONTROL OF SYRIA WITHIN A YEAR, PENTAGON REPORTS

Der Abzug der US-Truppen aus Syrien könnte die Rückeroberung des ISIS in Syrien innerhalb eines Jahres bedeuten. Trump ordnete an, daß binnen 120 Tage alle 3000 US-Soldaten aus Syrien abgezogen werden. Ab 2014 errang ISIS Bekanntheit durch Enthauptungen und der Absicht weltweit Kaliphate zu schaffen. NBC News zitierte aus dem Quartalsbericht des US-Verteidigungsministeriums, wonach "ISIS die Schaffung eines physischen Kaliphates beabsichtige, wobei dies in den unregierten Gegenden Syriens binnen weniger Monate möglich wäre".

Was für ein Zynismus! Das US-CENTCOM ist wahrlich ein Zentralorgan des Deep State, der den Abzugsbefehl Trumps mit öffentlichen Kampagnen bekämpft. Wären  die USA nicht illegal in Syrien, hätten sie nicht den Islamistischen Söldnerkrieg in Syrien angezettelt und die Saudis gewähren lassen, dann gäbe es das Problem gar nicht. Wie groß war der Aufschrei in der gesamten Westpresse, als die syrische Armee Aleppo befreite? Würden die USA aus Syrien verschwinden und ihre Stellvertreter-Banden zurücklassen, dann wäre der Rest Syriens binnen weniger Wochen befreit - genau dies wird konterkariert.
Marine Le Pen wurde von einem französischen Gericht verurteilt, weil sie grausame Taten des ISIS öffentlich postete. Nun warnt die Jerusalem Post mit einem Köpfungsfoto vor der Gefahr des ISIS und dem Missstand "unregierter Gegenden" in Syrien. Trump sagte zu Erdogan "it´s all yours" und nun hindert das CENTCOM, die Paten Bolton&Pompeo, die Astana-Gruppe daran, den Rest Syriens zu befreien. Dies geht soweit, daß die USA einen Brief an UN-Generalsekretär Guterres richteten, Verfassungsvorschläge der Astana-Gruppe für eine friedlliche Regelung des "Syrien-Konflikts" nicht anzuerkennen. Gleichzeitig lehnten die USA mehrere Einladungen Russlands an der Astana-Gruppe Vertreter zu entsenden ab.
Dessen ungeachtet tritt die Astana-Gruppe Mitte Februar zusammen. Vor wenigen Tagen bereiteten schiitische Parteien im Irak eine parlamentarische Resolution vor, die den Abzug der US-Truppen aus dem Irak fordert.
Das Eis für die US-Invasoren im Nahen Osten wird fortlaufend dünner. Aus Afghanistan ziehen sie geschlagen ab und für den Fall einer Invasion in Venezueala versprach ihnen Maduro ein zweites Vietnam. John Bolton trug sich in ein Buch zum 25. Jubiläum seines Yale-Jahrgangs ein und nahm Bezug auf sein Fernbleiben im Vietnamkrieg, "da ich keine Lust hatte in irgendeinem Reisfeld Südostasiens zu sterben".   TQM

USA  Syrien

05:37 | voltairenet: Der 116. US-Kongress bereitet einen neuen Krieg gegen Syrien vor

Man glaubte zu Unrecht, dass die Syrer nach ihrem Sieg über die Dschihadisten vom Schlimmsten gerettet wären. Dem ist nicht so. Israel und die USA haben ihr Kriegsziel der Zerstörung der staatlichen Strukturen nicht aufgegeben. Sie bereiten einen neuen Krieg vor, einen Finanzkrieg diesmal, um den Wiederaufbau des Landes zu verhindern und die Syrer dazu verurteilen, in ihren Ruinen zu verschmachten.

31.01.2019

 SUDAN+USA

14:07 I Al Jazeera: Sudan's army says it will 'not allow state to fall' amid protests

Die Armee des Sudan verlautbarte, daß sie keinen Zusammenbruch der Staatlichkeit erlauben werde, "oder ins Ungewisse falle", so der Generalstabschef General Kamad Abdul Maaruf. Jene, welche die Proteste anführen schaden den Ruf des Landes und seien Feinde des Sudan. Der Inlandsgeheimdienst nahm Oppositionsfiguren fest. Letzten Sonntag besuchte Bashir seinen Amtskollegen Al-Sisi in Kairo. Er sagte, daß die Proteste nicht so schlimm seien und der Versuch einer Kopie des Arab Spring im Sudan wären. "Viele negative Organisationen arbeiten in der Region um sie zu destabilisieren", so Präsident Bashir.

Allen voran die BRD tut sich in der EU damit hervor, der künstlich geschaffenen Invasionswelle angeblich begegnen zu wollen, in dem "Europa", also allen voran die BRD selbst, zur Kassa gebeten wird, um in den Ausgangsländern Afrikas bessere Lebensumstände zu bereiten. Gleichzeitig unterstützt die BRD bedingungslos und aktiv das Entfachen von Krisenherden, "Bürger"kriegen, das Säen von ethnischem- und religiösen Hass in diesen Ländern, durchgeführt durch die USA, Briten, Saudis und Franzosen. Einer der aktuellen, dramatischen Hotspots der Zerstörung ist der Sudan - aus reiner Macht- und Habgier, wie neulich auf b.com ausgeführt. Der Sudan ist aber eine "harte Nuss" und eine respektierte Regionalmacht. Die US-Think-Thank-Termiten, die derzeit wieder an allen Ecken der Welt Feuer legen und gleichzeitig ihre verbrannte Erde in Syrien und Afghanistan hinterlassen, werden sich die Zähne ausbeissen und überfressen. TQM

Venezuela

09:25 | broeckers: Ein CIA-Clown namens Guaido

Während einem “Didi”-Putsch auf dem diplomatischen Parkett relativ wenige Chancen eingeräumt werden – obwohl der Präsidentendarsteller im Lande sehr bekannt ist, während von einem CIA-Clown namens Juan Guaido 81% der Bevölkerung Venezueals noch nie gehört haben – stehen die Chancen für einen Putsch in Carracas besser. Der Grund ist aber nicht Guaido, sondern die fette Beute, die er seinen internationalen Unterstützern verspricht: das Land hat mehr Ölreserven als Saudi-Arabien, die im Erfolgsfall sofort “privatisiert” werden können.

Wir sind die letzten, die sozialistische Systeme, die mit ihrer ideologie ganze Staaten ins Chaos stürzen, uterstützen! Aber so geht's wirklich nicht!  Sagenhaft, was sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit abspielt! Ein Rohstoffkrieg allererster Güte! Und niemand möchte etwas dagegen tun. im Gegenteil: der zukünftige EU-Chef unterstützt den CIA-Clownn und stellt sich somit auf die Seite der Plünderer! Wir alle sollten uns schämen, EU-Bürger sein zu müssen!
PS: Erinnert Sie der Name Guaido nicht auch an Gladio? Es gibt einfach keinen besseren Namen für eine Putschisten!  TB

11:51 | Leser-Klarstellung
Ich muss nun wirklich einmal hier eingreifen. Sie scheinen prinzipiell keine Ahnung zu haben, was in Vzla. vor sich geht. Die Einwohner verhungern dort…...was glauben Sie, warum mehr als 3 Millionen Menschen dort in der letzten Zeit ausgewandert sind? Nur um im Ausland Jobs zu finden und dann Geld nach Vzla schicken zu koennen.
Wir selbst haben Familien dort und muessen monatlich Care-Pakete und Geld hin schicken, damit sie ueber die Runden kommen. Der Mindestlohn liegt dort bei 8€ MONATLICH...dafuer kann man dann ein Dutzend Eier, ein Kilo Tomaten und 500gr Kaese kaufen. Die Situation dort, ist mehr als kritisch, seit Jahren und niemand unternimmt etwas gegen diese Narko-Regierung..
Aus genau diesem Grunde, sieht die Bevoelkerung nun diesen Guaido als Befreier an. Sie moegen recht haben damit, dass er eine Marionette der Kabal ist...er ist ja auch MASON, aber welcher Presi ist das nicht. Erst einmal, muessen die elenden Zustaende im Lande beendet werden und dann wird man weiter sehen. Also erstes Ziel, die Narko-Diktatur beenden und fuer bessere Lebensverhaelnisse sorgen...dann kann man das Thema GUIADO angehen.
….und mal davon abgesehen, zur Zeit sind alle venezolanischen Schulden in chinesischer und russischer Hand, also auch alle Bodenschaetze. Was macht es also schon fuer einen Unterschied, ob zur Zeit die CIA oder der KGB, etc. hinter Guiado stecken?????

Da müssen Sie etwas falsch verstanden haben. Seit rund einem Jahr äußern wir unser Mitgefühl für die geknechteten Einwohner des Landes und auch wettern wir gegen die Maduro-Regierung und die Ideologie, die er verfolgt. Natürlich sind wir für einen Change. Aber ein Change mit Hilfe einer rohstoffgierigen Großmacht, die bekanntlicherweise noch kein Land in besserem Zustand verlassen hat, als vor der jeweiligen Intervention muss mit allen Mitteln verhindert werden! Und das Schweigen der Wertegemeinschaft und die CIA-Hörigkeit der EU geht uns gelinde gesagt schwer am Sack! TB

13:18 I TQM zum Leser von 11:51: Noch schlimmer ist es, wenn man von Völkerrecht keine Ahnung hat! Wie Willy Wimmer richtig sagte, anerkennt man - also die "Staatengemeinschaft" souveräne Staaten und nicht Personen. Daß die EU unter Führung der US-Vasallen Guaidó anerkennt ist ein Völkerrechtsbruch. Es ist sagenhaft blind zu glauben, daß die USA nicht Massenverelendung, Kriege, Uranmunitionsverseuchte Böden und die "Segnungen" von Monsanto liefern. Schicken Sie lieber Care-Pakete, bevor die USAID-Pakete und kurz danach die Cluster-Bomben kommen. Sehen Sie sich Ron Paul zum Thema an und John Bolton im O-Ton-Video: We´re Taking Venezuelas Oil Venezuela ist bei China mit 50 Mrd USD verschuldet, bei Russland mit über 20 Mrd, plus Konzessionen. Was heißt das wohl??? 

16:43 | Der Leser von 11:51 nochmals
Das heisst genau: - N I C H T S.
Na gut Venezuela hat ein paar Schulden. Na und? Die Amis haben Schulden rund um die Welt und in Billionenhöhe, nicht in Milliarden, (das sind nochmal 3 Nullen hinten dran). Die Meisten Schulden haben die Amis dann genau auch bei den Chinesen, nämlich über 1 000 000 000 000 Dollar. Und regt sich darüber jemand auf? Nein, niemand, denn alle sind froh, wenns gerade so weitergeht!
Und was eine Intervention der USA in Venezuela angeht, Trump kündigt an um sich dann zu vergleichen. Bisher hat das für ihn auch gut funktioniert, zuletzt in Nordkorea. Und man kann von Bolton halten was man will, aber so blöd ist nicht mal der, seinen Notizblock ausgerechnet derart in die Kameras zu halten, dass auch wirklich jeder lesen kann, was er da geschrieben hat, wenn das nicht wirklich auch JEDER so lesen soll!
Wie schreibt der Nachtwächter immer so schön: Alles läuft nach Plan...

16:52 | Leser-Kommentar
Was glauben Sie wohl, was das Voelkerrecht jemanden interessiert, der tagtaeglich ums blanke Ueberleben kaempfen muss. Es gibt keinen Venezolaner mehr, der nicht schon mindestens ein Familienmitglied durch Kriminelle verloren hat. Es gibt keine Medizin in den Apotheken, die Leute sterben, weil sie keine notwendigen Medikamente bekommen. In den Krankenhaeusern gibt es keine Materialien und Kranke zu behandeln oder Unfaelle zu versorgen. Die Neugeborenen-Todesrate ist fast hoeher, als in Afrika. Supermaerkte sind leer, Ersatzteile fuer Autos, Reifen etc, nicht zu bekommen. Sogar das Benzin ist eingeschraenkt und wird nur noch an Chavisten verkauft.
….und Sie reden von Verstoessen gegen das Voelkerrecht von Seiten der EU??????
80% der Venezolaner ( Chavisten ausgeschlossen ) sind sogar FUER eine Militaerische Intervention der USA....das muss man sich mal vorstellen...das Volk wuerde sogar einen Krieg akzeptieren, nur um von dieser Diktatur erloest zu werden. Also die Entscheidung zwischen Pest ( Maduro ) und Cholera ( Guiado ), ist fuer das venezolanische Volk im Moment nicht schwer….die eventuellen Konsequenzen, spielen zur Zeit keine Rolle.
Auch mir geht alles was mit dem Deep State weltweit zu tun hat, gewaltig auf den Sack, aber man muss das Bild auch mal regional beschraenkt sehen und abwaegen, was temporal der bessere Weg ist.

17:10 I TQM ad 16:52 - Es ist aber umgekehrt für´s Völkerrecht völlig uninteressant, ob sich der "täglich Kämpfende" darum schert. In Kolumbien haben Drogen-Kartelle, Todesschwadronen und Linksextremisten auch das Land jahrzehntelang in Geiselhaft genommen, gestützt von den USA - haben die Russen einen "Präsidenten" ausgerufen???  Wurde durch den Terror des Leuchtenden Pfad der Peruanische Staat in Frage gestellt? Wird die gekreuzigte Phillippina in Saudi gefragt, ob die Staatsgewalt mit Fernsteuerung aus Langley anderwertig übertragen wird? 
Völkerrechtlich, verfassungrechtlich, historisch und hinsichtlich des Willens der Bevölkerung war die Wiedereingleiderung der Krim völlig richtig und vor allem korrekt!  Auch ein Tyrannenmord wie mit Rumäniens Ceausescu kann gerechtfertigt sein. Der Putsch Pinochets gegen Allende war nicht nur in der Sache gerechtfertigt, er fand zwar mit Wohlwollen der USA statt, aber nicht durch äußere Intervention.
Die Vorgehensweise gegen Maduro ist hingegen völlig illegal und jeder derartige Verstoß gegen das Internationale Recht ist ein Exempel, welches die Welt in noch mehr Unsicherheit, Kriege, Rechtlosigleit und somit ins Verderben stürzen wird. Der Fall Venezuela ist daher eben NICHT regional zu betrachten, sondern international.
So betrüblich die Opfer der sozialistischen Mißwirtschaft sind, so sehr darf  der Wandel nur von Innen kommen. 


12:07 | Die Leseratte mit "Vertiefungs-Links"

Guaidó hat mit BILD und der New York Times gesprochen, Maduro hat Sputnik ein Interview gegeben: https://de.sputniknews.com/exklusiv/20190130323777255-maduro-exklusiv-interview/  
Guaidó weiß, dass das Militär der entscheidende Spieler ist und versucht, dieses zu bestechen: https://de.sputniknews.com/politik/20190131323782896-venezuela-guaido-heimliche-treffen-armee-sicherheitskraefte/ 


06:01
 | Bild.de: ANTRAG DER EVP Europa soll Guaidó als Präsidenten Venezuelas anerkennen

Die Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europaparlament (EVP) will eine Resolution GEGEN den Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, und FÜR seinen Widersacher Juan Guaidó verabschieden.
Die Europapolitiker, darunter der Kandidat der EVP für die nächsten Wahlen, Manfred Weber (46), wollen Guaidó offiziell als Präsidenten anerkennen. 
In der Resolution der EVP (liegt BILD vor) heißt es zur Begründung: Maduro habe die Aufforderung der EU Präsidentschaftswahlen abzuhalten, abgelehnt. Deshalb solle Juan Guaidó als Präsident gemäß Artikel 233 anerkannt werden. 

Das NATO-Sudelblatt "Bild" ist wie immer als US-Okkupations-Postillion zur Stellle. Erst traf "Bild" Guaidó, nun prescht es mit Manfred Weber "CSU" beim Putsch vor. Weber, von der pseudo-patriotischen CSU und künfitger EVP-Chef, läßt wie die "Bild" keinen Befehl der Amerikaner aus. Ein ganz braver BRD-Musterbürger! TQM

30.01.2019

19:40 |  Sputnik: Rücktritt der Palästinenser-Regierung - was heißt das für Trumps "Friedensplan"?

Die palästinensische Regierung hat Präsident Mahmud Abbas ihr Rücktrittsgesuch überreicht. Sputnik sprach mit dem israelischen Hamas-Experten und Leiter des Lehrstuhls für Nahost- und Afrika-Geschichte an der Universität Tel Aviv, Professor Meir Litvak, über die jüngsten Ereignisse.


Venezuela

19:05 | ET: Venezuelas Führung lässt Ausreiseverbot und Kontosperre gegen Guaidó verhängen – Moskau sagt Maduro militärische Hilfe zu

Der regierungstreue Oberste Gerichtshof verhängte am Dienstag ein Ausreiseverbot gegen den 35-jährigen Guaidó und fror seine Konten ein. Russlands Präsident Wladimir Putin hat Maduro wirtschaftliche und militärische Hilfe zugesagt.


China  USA

15:45 | GoldCore: U.S.-China War May Be “Just A Shot Away”

I have warned repeatedly that currency wars and trade wars can lead to shooting wars. Both history and analysis support this thesis.


Afganistan

13:51 | ET: Ein Bericht aus Afghanistan: Die Menschen im Westen vertragen die Wahrheit nicht – „Traut Ihr euch, uns zuzuhören?“ must read!!!

Frauen werden in Afghanistan oft als Verbrauchsgüter betrachtet. Wenn Frauen nach jahrelangen schweren Misshandlungen oder vor einer Zwangsheirat vor der Familie fliehen, kommen sie 10 Jahre ins Gefängnis – und werden anschließend umgebracht. Ein Artikel einer schwedischen Koordinationsoffizierin, die in Mazar-e Sharif stationiert war.

16:50 I TQM dazu: Man kann diesen Artikel auch ganz anders lesen! Was hat eigentlich eine schwedische Kolonalisierungsoffizierin in Afghanstan zu suchen? Mit welchem Recht oktroyiert die "Westliche Wertegemeinschaft" ihr Gesellschatsbild in die Berge des Hindukusch? Wir wollen das archaische Stammesdenken und Handeln der Afghanis, etc. nicht in Europa, aber es steht uns nicht an, das hiesige zum dort gültigen "Wertesystem" zu erklären.
Ich erinnere mich an eine Doku über eine "Frauenrechts"-NGO, die durch Albanien tingelte um in den Dörfern Frauen aufzuspüren, die sie über ihre Rechte aufklären könnten. Sie wunderten sich darüber auf Schweigen, bzw. leiblich unversehrt geblieben zu sein. Paar tausend Kilometer östlich endet der Spaß oft tödlich, für so manche Frau in Mitteleuropa mittlerweile ebenso.  

Venezuela   USA

13:53 | anti-spiegel: Der Kampf der Systeme um Venezuela

Noch immer beherrscht die Situation in Venezuela die Nachrichten. Das Land ist bettelarm und Schuld daran soll die sozialistische Regierung sein, die nach Meinung westlicher Medien und Politker nun weg muss. Da lohnt ein genauerer Blick auf die Situation.

08:05 I CNN: Venezuelan army defectors appeal to Trump for weapons

Venezuelanische Armee-Deserteuere rufen Trump dazu auf, sie in ihrem Kampf für die Freiheit mit Waffen zu unterstützen. Zwei außerhalb des Landes befindliche Soldaten, gaben gegenüber CNN an, daß hunderte geflohene Soldaten bereit wären, für die Freiheit Venezuelas zu kämpfen. Sie zeigten CNN Whatsapp-Gruppen über die sie tausende verärgerte Offiziere erreichen würden. Guaidó kündigte für diesen Mittwoch und Samstag Demonstrationen in Caracas an. In einer Tiefgarage in Caracas traf CNN einen anonymen Soldaten, der meinte, daß sie aus den vergangenen Aufständen gelernt hätten und diesmal auf die richtige Gelegenheit warten würden, um noch härter zuzuschlagen, sodaß es jeder wahrnehmen würde.

Zudem rief Guaidó die EU und allen voran die BRD dazu auf, die Sanktionen gegen Venezueala zu verschärfen. Die offenkundige Hochverrats-Palette des Guaidó ist dermaßen durchinszeniert, das es noch bei weitem dem Beginn des "syrischen Bürgerkriegs" übertrifft.  CNN trifft irgendwo im Ausland zwei geflohene Soldaten zum Interview, einen anonymen Soldaten in der Tiefgarage in Caracas - fehlen nur mehr die Weißhelme!
Vorhin verkündete Maduro, daß Trump Kolumbien und der kolumbianischen Mafia den Auftrag erteilte, ihn zu töten. Sollte er getötet werden, dann läge die Verantwortung bei den Präsidenten der USA und Kolumbiens. Aber er vertraue auf die Sicherheitskräfte Venezuelas und dem Geheimdienst. 
Der von den USA durchgestylte Putsch, der wohl noch zehntausende, mortale "Kollateralschäden" in der Bevölkerung anrichten wird, nimmt weiter ihren Lauf. Noch ist nicht sichtbar inwieweit russische Beistandsmaßnahmen tatsächlich im Gange sind. Jedenfalls hat Russland gar keinen Grund zur Zurückhaltung, wenn es einer Einladung Maduros folgen würde. TQM

09:13 | dazu passend - klatv: Venezuela: USA orchestrieren Putsch, um russischen Militärstützpunkt zu verhindern! TB

Venezuela USA

05:51 | voltairenet: Die USA schaffen die Voraussetzungen für eine Invasion von Venezuela

Die Vereinigten Staaten haben ein Projekt für das Karibik-Becken, welches das Pentagon im Jahr 2001 angekündigt hat. Es ist ein destruktives und tödliches, ein verwerfliches Projekt. Daher bemühen sie sich, eine akzeptable Narrative zu erfinden. Wir sehen das in Venezuela: Achtung: der Anschein verdeckt allmählich die Realität; während der Demonstrationen geht die Vorbereitung des Krieges weiter.

29.01.2019

Venezuela USA

20:08 I Sputnik: Venezuela: Generalstaatsanwalt beantragt Ausreiseverbot für Guaido

Die Staatskrise in Venezuela verschärft sich zunehmend. Laut Medienberichten hat nun der Generalstaatsanwalt des Landes beim Oberstem Gericht unter anderem ein Ausreiseverbot für den Oppositionschef Juan Guaido beantragt.
Zudem sollen seine Konten gesperrt sowie seine Entscheidungsgewalt über Besitz eingeschränkt werden. Eine weitreichende Ermittlung gegen Guaido solle gestartet werden.
Die Forderung nach umfangreichen Ermittlungen gegen den Oppositionschef werden damit begründen, dass er „Angriffe auf die Heimat” angeführt habe.

Zeit den US-"Reichsbürger" Guaidó zu verhaften. Dazu muß Maduro noch ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen und sich intern und international im Zuge der Großmanöver absichern. 
Die Prognosen von heute 8:30 auf b.com nehmen Konturen an. Beruhigenderweise gab Indien heute bekannt, seine Energie Partnerschaft mit Venezuela  ausbauen zu wollen. Indien werde sich seine Energiesicherheit nicht durch Sanktionen einzelner Staaten gefährden lassen, so das indische Außenamt. Indien werde nur legitimierten UN-Sanktionen nachkommen. Und auf Sputnik taucht die Idee auf, daß Russland der EU Gas in Rubel verkaufen könnte. TQM

 

16:38 | RT: "Korruptes Maduro-Regime" - USA geben Guaido Kontrolle über bestimmte venezolanische Vermögenswerte

Die Vereinigten Staaten haben die Legitimität des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaido bestätigt, bestimmte Vermögenswerte zu kontrollieren, die von der Federal Reserve Bank of New York oder anderen US-versicherten Banken gehalten werden.

Die USA sind auch unter Trump im Regimechange-Wahn und Menschenrechtsimperialismus unterwegs. Trump soll lieber der Armee Geld wegnehmen und seine Mauer bauen! AM 

USA  SUDAN  Russland   China

08:59 I SPON: Massenproteste im Sudan Der Diktator mit dem Stock sucht Hilfe in Russland

Die Republik Sudan steckt in einer tiefen innenpolitischen Krise. Das Land zwischen Nord- und Zentralafrika, gelegen am Zusammenfluss von Weißem und Blauem Nil, wird seit bald 30 Jahren mit harter Hand von Umar al-Baschir regiert. Doch nun wird seine Macht herausgefordert. 
Seit der 75-Jährige im Dezember die Subventionen für Brot strich, gibt es landesweit Proteste. Einschüchterungen nützten nichts. Inzwischen schießen Baschirs Sicherheitskräfte regelmäßig mit scharfer Munition. Vor wenigen Tagen starb ein Arzt durch eine Kugel, als er am Boden kniend einen Verletzten behandelte.
Russland ist seit einiger Zeit ein neuer und wichtiger Partner der Regierung Baschir. Gerüchte, dass private russische Sicherheitsfirmen die Truppen Baschirs ausbilden und diese verstärken, gibt es schon länger. Im Zuge der aktuellen Krise bestätigte Moskau erstmals offiziell, das russische Söldner im Sudan aktiv seien.
Dies habe aber "nichts mit dem russischen Staat zu tun", sagte eine Sprecherin des russischen Außenamts laut der Nachrichtenagentur Reuters. Die kampferprobten Männer seien einzig und allein im Sudan, um "Militär und Polizisten zu trainieren". An der Niederschlagung der Proteste beteiligten sie sich hingegen nicht, heißt es aus Moskau.

"Massenproteste in Chemnitz, der Bundestagspräsident im Rollstuhl sucht Hilfe gegen die AFD" - so könnte eine Überschrift im "Spiegel"-Stil von anderer Warte aus getextet aussehen - wie groß wäre die Empörung? Erinnern wird uns an den "Bild"-"Artikel", in dem gefragt wurde, ob man sich über die Krebserkrankung der Frau des Präsidenten Assad freuen dürfe!
Nun gut, die einseitigen, Geschmacklosigkeiten der BRD-Presse außer Acht lassend, wenden wir uns kurz dem Sudan zu, jenes wehrhafte Land, in dem sich die Briten schon vor 150 Jahren so blutige Nasen holten, wie das Rot ihrer Uniformen. Der "Diktator" Bashir ist nicht einmal halb so lange im Amt wie die West-Darlings in Riad, in Khartum sitzen weniger politisch Gefangene als im Mini-Emirat Bahrain, wo dafür die 5. US-Flotte sitzt und wo auf Ärzte geschossen wird, wenn sie es wagen verwundete Demonstranten zu behandeln. 
Zwar haben die Briten und Israelis den Südsudan abgesprengt, aber der Sudan wurde Herr des "Darfur-Konflikts", wo es um die weltgrößten Uranvorkommen geht und durfte unbehelligt existieren, solange die Saudis den Sudan für den Jemenkrieg brauchten und die USA noch nicht Eritrea einkassiert hatten. Nun hat der Nubier seine Schuldikeit getan und wird wieder "Verschurkisiert", da es der Sudan wagt, nicht nur sein Öl den bösen Chinesen zu verkaufen, sondern der Türkei eine Flottenbasis anzubieten und die Russen ins Land zu lassen. Der alte sowjeitsche Verbündete könnte somit die russische Alternativbasis nahe dem Horn von Afrika bieten, der strategisch "weggeräumt" werden muß. Dem Überlebenskünstler Sudan ist in seinen wechselseitigen, geostrategischen Lebensabschnittspartnern ein gewisser Opportunismus nicht abzusprechen, aber aufgrund der Umstände auch nicht wirklich übel zu nehmen.
Das aggressive Vorgehen der USA um - wie es Bolton und Pompeo offen eingestanden - China angefangen von Dschibuti und Russland in Afrika zu konterkarieren hat mit dem Sudan alte West-Feindbilder erweckt. Der Vorstoß der Amerikaner am Horn von Afrika läßt die Dienerschaft der Westpresse ins ewige Propaganda-Horn blasen. Leicht durchschaubar, selbst mit Stock und Blindenschlaufe! TQM

USA   Venezuela   Russland   China   EU

08:30 I Dailysabah: US sanctions Venezuela's oil in another attack on Maduro

Die Trump-Regierung stellte gestern den Öl-Konzern Venezuelas PDVSA unter Sanktionen. Damit droht Venezuela seine wesentliche Staatseinanahme von 7 Mrd. USD zu verlieren, da es 41% seines Öls in die USA exportiert.
Maduro bezeichnete diese Maßnahmen als unmoralisch und kriminell. Bolton schätzt, daß Venezuela damit 11 Mrd. USD Staatseinnahmen im heurigen Jahr verlieren wird. Es wird hart ohne europäischer und US-Banken Öl zu exportieren. Damit kann es zu einem Zusammenbruch der Wirtschaft kommen. US-Finanzminister Mnuchin sagte, daß alle US-Mittel die für Ölkäufe aus Venezuela stammen auf ein Sperrkonto kommen. 

Gestern wurde bekannt, daß die US-Marinette Guaidó bereits mehrere Monate geheim durch die USA, Kanada, Brasilien und Kolumbien tingelte um den Putsch vorzubereiten.
Guaidó verkündete, die PDVSA und deren US-Ableger in den USA "umzustrukturieren", damit die Maduro-Gefolgsleute kein Geld für die Zeit nach ihrem Sturz zur Seite räumen können. Dazu wurden die Vorstände und Aufsichtsräte des Ablegers in den USA bereits ausgetauscht. Mit anderen Worten werden die Rücklagen und Einnahmen des PDVSA-Ablegers in den USA gestohlen, damit Guaidó ein paar Milliarden Taschengeld für seinen Putsch erhält und sich die US-Contractor selber zahlen kann. Warten wir ab, was mit Venezuelas Gold in GB passiert und denken wir an die Milliarden Saddam Husseins und Gaddafis, die im Zuge der Sanktionen (Oil for Food-Programm) und Invasionen von den USA, Belgien, etc. gestohlen wurden.
Eine andere Randbemerkung Boltons, die im Artikel Erwähnung fand, läßt jedoch aufhorchen. Bolton rechnet mit 11 Mrd. USD-Verlust für Venezuela durch die Sanktionen gegen die PDVSA in 2019. Das heißt somit, daß Bolton offenbar damit rechnet, daß sich Maduro länger hält und die US-Parallel-"Regierung" Guaidós nur im "Exil" längerfrisitg exisitert.
Wir haben also die Situation, daß mit Venezuela und dem Iran zwei große Öl-Produzenten von den westlichen Märkten abgeschnitten werden. Gleichzeitig versuchen die USA die russiche Öl-Produktion durch Sanktionen im Investitions- und Fördertechnik-Bereich zu sanktionieren und mit der Nordstream 2 Europa zu erpressen, russische Einnahmen einzudämmen und ihr eigenes, dreckiges, teures Fracking-Gas zu kaufen.
In Gegensatz zum Iran ist Venezuela sehr auf den lokalen Markt ausgerichtet. Seine Öl-Export-Häfen sind nicht für Super-Tanker ausgelegt, wodurch sich der Transport massiv verteuert. 
Dies bedeutet weiter, daß Russland/Gazprom eine Art US-Sanktionierte "Alternativ-OPEC" anführen muß, bestehend aus Venzuela, dem Iran und Syrien. China fördert und kauft schon lange praktisch die gesamte sudanesische Öl-Produktion auf, daneben bietet sich als halbwegs US-befreiter Öl-Abnehmer von nennenswerter Größe nur Indien an, da die EU in selbstmörderischer Veranntheit sich der Sanktions-Peitsche der USA unterwirft. Nachdem die USA gleichzeitig immensen Druck auf Saudi ausüben um die Produktion hochzufahren und den Öl-Preis niedrig zu halten, erwarten sich die USA kein großes Stöhnen der westlichen Öl-Märkte hinsichtlich der Versorgung und Preise.
In Wirklichkeit ist dies aber ein weiterer Schritt in das Ende der globalen Leitwährung des USD. Die USA brechen sich selbst die Hälfte der weltweiten Öl-Produktion aus dem US-Dollar ab, in dem sie diese in alternative Zahlungsmittel- und teilweise neue Märkte zwingen.
Venezuela wird sein Öl ähnlich wie der Iran dumpen müssen und seine Einnahmen ganz auf Petro-Yuan, Rohgold an die Türkei, Rubel und Rupien umstellen müssen. Ein schmerzvoller, aber nötiger Emanzipationsprozeß aus dem Dollar-Joch nimmt zwangsweise schneller Fahrt auf, als geplant. Wichtig ist jetzt besonders, daß die SVO-Staaten, allen voran China und Russland den Iran und Venezuela halten und diese noch fragile Achse des Widerstands stärken.
Dem frontalen US-Putsch- und Hungerkrieg gegen Venezuela kann letzlich nur Russland - wie in Syrien - militärisch Einhalt gebieten, China wirtschaftlich und mit Güterlieferungen und Krediten mitstützen. Russland und China befinden sich in einem Mehrfrontenkrieg mit den USA, von Taiwan, Naher Osten, Ost- und Westafrika, bishin nun zu Südamerika.
Wir befinden uns inmitten eines Weltwirtschaftstkriegs, der zwar Russland und China in der Westpresse desolat aussehen läßt, da China "nur" eine Wachstumsprognose von 6,8% vorausgesagt wird, vergessen wir aber nicht, die desolate, auseinanderfallende "ESM-Brexit-Gelbwesten-EU", die Shutdown geplagten USA, die nicht nur einen Mehrfrontenkrieg nach Außen führen, sondern sogar einen Krieg gegen den eigenen Präsidenten, in einer noch prekäreren Lage sind. TQM

Syrien

06:50 | addendum: Neun Tage durch Syrien – ein Lokalaugenschein

Nach nahezu acht Jahren Bürgerkrieg kehrt in machen Teilen Syriens wieder so etwas wie Normalität zurück. An einen wirklichen Frieden wollen die Menschen aber noch nicht glauben, wie unser Autor auf seiner Reise feststellen musste.

Gut gemachtes/kurzes Video, das auch die Auswirkungen des versuchten Regime-Change der "westlichen Wertegemeinschaft" zeigt. HP

28.01.2019

Oesterreich   Libyen

17:01 | spunik: Libyens Ministerpräsident besucht Österreich: Pressekonferenz mit Kanzler Kurz

Libyens Ministerpräsident Fayiz as-Sarradsch und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz geben am Montag eine Pressekonferenz in Wien. Sputnik überträgt live aus der Hauptstadt.

Kurz ist in höchstem Maße an der inneren Sicherheit Libyens interessiert - sagt er zumindest. Und so stellt er sich klar gegen die Taten von Clinton, Blair und den Rest der westlichen Wertegemeinschaft. Ein instabiles Libyen ist einer der Hauptgründe für den Zustrom von afrikanischen Flüchtlingen nach Europa! Was die Protagonisten der Wertegemeinschaft und deren Förderer wohl dazu sagen haben? TB

17:38 I TQM dazu: Bitte nicht so überschwenglich!!! Sarradsch ist die französische Marionette, der mit den Islamisten paktiert! Er beherscht gerade mit EU-Unterstützung "Groß-Tripoli"! Die starke Alternative mit russisch-ägypitischer Unterstützung ist General Haftar um Benghazi, der mit Saif Gaddafi recht gut kombiniert. Nachdem UAE und sogar Israel und Trump mit Haftar ganz gut können, bleibt Sarradsch eigentlich als EU-Hampel über.  

Ich war ja nicht überschwenglich, werter TQM sondern es hat mich g'scheit gwundert, dass Kurz solch eine Position bezogen hat. Natürlich hatte ich nicht Ihr Backgroundwissen bzgl des Herrn Sarradsch, denn dann hätt' i mi ned so g'wundert! TB

Isis   USA   Russland

16:08 I Sputnik: IS-Kämpfer mit unbekannten Helis aus Pakistan nach Tadschikistan transportiert

Kämpfer der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) werden massenweise mit unbekannten Hubschraubern vom Territorium Pakistans an die Grenze Tadschikistans verlegt, wie der russische Vize-Innenminister Igor Subow erklärte.
„Die IS-Kämpfer werden heute massenweise mit unbekannten Hubschraubern vom Territorium Pakistans an die Grenze Tadschikistans (unweit der russischen Südgrenzen – Anm. d. Red.) verlegt“, sagte er.  „Dort werden offenbar massive Provokationen vorbereitet“; dies wird in der Perspektive zu einer großen Flüchtlingszahl führen. Für Russland kann dies laut Subow Folgen haben.

Die "Westliche Wertegemeinschaft" bereitet abertausendfach ihre widerwärtige IS-Kindsweglegung vor. Die IS-Kämpfer, die überwiegend von Saudi finanziert und bewaffnet wurden, Schutzgeldverträge mit einem französischen Zementhersteller im besetzten Teil Syriens schlossen, abertausende 4WD-SUV´s über Gibraltar aus Japan unter britischer Vermittlung bezogen, sind aus Südsyrien mit den Weißhelm-Hollywood-Stars abgezogen worden, teilweise nach Idlib verbracht, teilweise in Jordanien eingesickert, bzw. in der US/SDF-Zone östlich des Euphrat versammelt.
Eine alte US-Drohung, noch aus Obama Zeiten nimmt Gestalt an, nämlich die mordende Karawane weiter über Afghanistan in Richtung Russland zu schicken, um Russland zu destabilisieren und die russischen Muslims in Zentralasien und dem Kaukasus in moskau-feindliche Kalifate zu stürzen.
Nun, wo die USA in Doha den Taliban ihre Niederlage eingestehen mußten und die weiße Fahne hissten, möchten sie die schwarze Fahne des IS in Russland hissen, da die Taliban das US/IS-Theater satt haben und keinen Frieden mit den USA schließen, so sie nicht ihre zweibeinigen IS-Brennstäbe entsorgen.
Dies geschieht nun offenbar über Pakistan, wo "US-Contractor", die zuvor die IS-Horden aus Syrien abholten, diese in Richtung Russland umsiedeln. Russland ist gefordert diesen Terrorpfad gnadenlos zu bekämpfen und den staatsterroristischen Hintergrund aufzudecken! TQM

Brasilien

13:11 | rt: CNN eröffnet CNN Brazil - Rechtsrutsch beim US-Sender?

Der US-Nachrichtensender CNN eröffnet in Brasilien einen portugiesischsprachigen Ableger. Der als "progressiv" und tendenziell "links" bekannte Sender greift dabei auf erfahrene Medienpersönlichkeiten des Landes zurück. Ein Fehler?

Rechtsrutsch? Eher Nein! Eher Globalisten-Propaganda! TB

Venezuela   USA

08:58 I RT Fotos/Videos:  ‘Most important drills in history!’ Venezuela’s Maduro inspects troops amid power struggle 

Im Vorfeld der größten Militärmanöver in der Geschichte Venezuelas, besuchte Präsident Maduro zahlreiche Kasernen und Militärstützpunkte um die Bereitschaft des Militärs zu demonstrieren, wenn es um die Verteidigung der Souveränität Venezuelas geht. Die Manöver werden zwischen 10.-15. Februar stattfinden. 

Russland bestritt die Notwendigkeit Militärs nach Venezuela zu entsenden, da Venezuela selbst ein starkes Militär habe. Der russische Präsidentensprecher Peskow bestritt auch - mit etwas mystischem Unterton, daß 400 russische Söldner zum Schutze Maduros in Venezuela eingetroffen wären. Dies habe jedoch zuvor ein russischer Kosakenführer laut Reuters eingeräumt.
Der nationale Sicherheitsberater John Bolton drohte der Regierung in Caracas mit einer "erheblichen Reaktion", sollte gegen die US-Diplomaten, Guaidó, oder der Opposition vorgegangen werden. Die USA hofften wohl, daß sie mit der Weigerung ihre Diplomaten aus Caracas abzuziehen ein Szenario wie bei der Botschaftsbesetzung in Teheran 1981 provozieren könnten, welches den Vorwand zu einem direkten Militärschlag liefern würde. In solchen Kategorien denken Bolton und Pompeo, die noch immer von der Schmach unter Jimmy Carter geplagt werden und daraus ihren Hass auf den Iran und alle, die sich dem eigenen Imperium in den Weg stellen, nähren.
Maduro war jedoch so klug und läßt sie eben verweilen, stufte aber seinerseits die US-Botschaft auf ein "Kontaktbüro" ab - so etwa, wie man international mit Taiwan verfährt.
Nun erweitert Bolton die "Verbotszone" der Staatsgewalt Venezuelas auf Guaidó und den Kongreß. Die Zeit läuft gegen die USA. Mit den Militärmanövern in knapp zwei Wochen demonstriert Maduro seine Autorität und schafft gleichsam eine Art Mobilmachung. Es ist durchaus üblich ausländische Beobachter und Truppen-Abordnungen zu Manövern einzuladen und es würde nicht wundern, wenn Russland,  Bolivien und viellecht sogar Kuba dieser Einladung folgen, im Zuge dessen Ausbildungsabkommen schließen und "ein wenig länger als geplant" bleiben". TQM

Israel

08:20 I rubikon: Der selbstgerechte Aggressor

„Rise and kill first“ lautet das Motto, mit dem Israel seinen Nachbarn begegnet (1). Hunderte Male, so Ministerpräsident Benjamin Netanyahu Anfang des Jahres, wurde Syrien von der israelischen Luftwaffe und Armee bombardiert. Den bewaffneten Gruppen, die Ende 2012 über die Pufferzone auf den Golanhöhen vorrückten, half Israel mit Geld, Waffen und humanitärer Hilfe. Israelische Hilfsorganisationen rückten in den Südwesten Syriens vor, um die dortigen Oppositionellen in ihrem Widerstand gegen die syrische Regierung zu stärken, israelische „Helfer“ waren im Osten von Aleppo präsent und sind vermutlich noch immer in Idlib an der Seite der dortigen Oppositionellen aktiv. „Rise and kill first“ ist dem Talmud entnommen, wo es heißt: „Wenn jemand kommt, um dich zu töten, erhebe dich und töte zuerst“.

 

06:06 | rt: Rechtsprofessorin kritisiert: Mazedonien wird zum NATO-Beitritt gezwungen

"... Mehr als 20 hochrangige Professoren für Völkerrecht aus aller Welt sprachen im vergangenen Sommer über die Unvereinbarkeit des Prespa-Abkommens mit dem Völkerrecht. Das Prespa-Abkommen ist kein Vertrag, sondern ein klassisches Ultimatum von Griechenland an unser Land. Die Prespa-Vereinbarung steht im Widerspruch zu unserer Verfassung, da sie verfassungswidrige Kategorien vorsieht: Änderung des Namens des Staates, des Namens des Volkes, Änderung der Geschichte, der Kultur und der Tradition. Präsident Ivanov hat sich zu Recht gegen das Abkommen ausgesprochen und das Gesetz über seine Ratifizierung nicht unterzeichnet. Die Vereinbarung verstößt gegen die Normen des ius cogens (zwingendes, unabänderliches Recht; Anm. d. Red.), die mit keiner bilateralen oder anderen Art von Vereinbarung geändert werden können. Dieses Gesetz, das bereits in Kraft getreten ist, obwohl es nicht von Präsident Ivanov unterzeichnet wurde, wird große Probleme für das Funktionieren des Staates verursachen. Mit seinem Inkrafttreten wird der einende Charakter des Staates praktisch untergehen. "

Die "Westliche Wertegemeinschaft" bei der Arbeit. HP

27.01.2019

Venezuela

19:30 I SPON: Venezuela Maduro weist EU-Ultimatum für Neuwahlen zurück

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die von mehreren EU-Staaten gesetzte Frist für Neuwahlen in dem südamerikanischen Land zurückgewiesen. "Sie müssen dieses Ultimatum zurückziehen", sagte der angeschlagene Staatschef am Sonntag dem Sender CNN Türk. "Niemand kann uns ein Ultimatum stellen." Venezuela sei nicht an Europa gebunden. Das Ultimatum nannte er eine "Frechheit". Außenminister Jorge Arreaza sekundierte: "Wir werden niemandem erlauben, uns irgendwelche Befehle zu erteilen."

Und ausgerechnet der spanische Radikalsozialist und Premier Sanchez fordert Maduro auf zurückzutreten, da andernfalls Guaidó Neuwahlen organisieren solle.
Während also heutzutage die Linken "brave" NATO-Apologeten sind und aus der Elite der Friedensmarschierer und Steinewerfer saturierte Diener des Deep State Globalismus wurden, sind es die wenigen Rechten wie Orban, die auch in dem Fall, selbst gegenüber dem "bolivarischen Sozialisten" Maduro kühlen Kopf bewahren und die Schurkenstaat-Methoden der USA ablehnen.  TQM

China

12:45 | uncutnews: China antwortet auf George Soros

George Soros hat in Davos vor allem China, aber auch Russland attackiert. Besonders Peking zeigt mit seiner Reaktion, was es von dem Milliardär hält: nichts.

Während die diesjährige Konferenz des World Economic Forum in Davos in diesem Jahr zumeist ein Blindgänger und in zunehmendem Maße ein Witz in Finanzkreisen war, war Jim Reid der Deutschen Bank so weit, zuzugeben, dass „wir gestern Abend einen DB-Getränkeempfang für unsere Kunden hatten und einer sagte: ‚Für mich war es der beste Rat in elf Jahren, hierher zu kommen, um in den nächsten 12 Monaten in die entgegengesetzte Richtung zum Hauptthema der Konferenz zu handeln.‘ Es gab ein Ereignis, das begeisterte Milliardäre mit Spannung erwartete: George Soros‘ jährliche Bemerkungen.

Was kümmerts China, wenn sich eine globalistische Sau wie George Soros dran kratzt? Das sich der Focus von Soros verschiebt ist interessant, mal sehen, wie die chinesische KP damit umgehen wird! Ich denke, dass er sich hier die Zähne ausbeißen wird! AM

 

Venezuela

09:40 | Tass: Russia’s UN envoy claims evidence of US pressure on Venezuelan presidential candidates 

Vassily Nebenzia, russischer UN-Botschafter, gab bekannt, daß Russland Beweise für die gezielte Vorgehensweise der USA zum Sturz Maduros vorliegen. Am 20. Mai 2018 wurde Maduro mit 68% wiedergewählt. Nachdem die USA den Wahlsieg Maduros vorhersahen, übten sie massiven Druck auf die Oppositionskandidaten aus, um auf ihre Kandidatur zu verzichten. Dazu mißbrauchen die USA auch den UN-Sicherheitsrat, für ihre Destabilisierungsspiele gegen Venezuela. Auch die europäischen Staaten, die Venezuela ein Ultimatum stellten, binnen 8 Tagen Neuwahlen auszurufen, verstoßen gegen die Souveränität Venezuelas. 

Der venezuelanische Militärattaché in Washington ist zu Guaidó übergelaufen, den Pompeo übrigens Guido nennt. Westliche Medien berichten von der "bröckelnden Macht Maduros" in diesem Zusammenhang. Nachdem Maduro sein Botschaftspersonal aus Washington abberief, gab es offenbar von der CIA ein Angebot auf Kosten der Gastgeber zu bleiben und ein wenig medialen Radau zu schlagen. Der kanadische Premier Trudeau berief gestern seinen Botschafter aus Peking ab, da dieser an der Rechtmäßigkeit des US-Auslieferungsantrags gegen die Huawei-CEO öffentlich Zweifel äußerte - bröckelt deswegen "die Macht Trudeaus"? Solche politischen Gewichtungen und Einschätzungen wie im "Spiegel" sind selbst für die BRD-Systempresse sagenhaft stupide! TQM   

10:37 | dazu passend - gst: President Trump Administration make UNPRECEDENTED Move on the World Stage at the UN! TB

 

26.01.2019

Afganistan   USA

10:30 I Jerusalem Post: SENIOR TALIBAN LEADER EXPECTED TO JOIN TALKS WITH U.S. IN QATAR SHORTLY

Die Friedensgespräche zwischen den USA und den Taliban in Doha, setzen sich fort, nachdem es zu einer Unterbrechung aufgrund Meiungsdifferenzen mit US-Sondergesandten Zalmay Khalilzad kam.  Mullah Abdul Ghani Baradar der politische Führer der Taliban wird zu den Gesprächen hunzugezogen. Von 2010, bis letzten Oktober saß der Hardliner in US-Gefangenschaft, nun soll er nach Doha reisen. Eine wesentliche Meinungsdifferenz besteht darin, daß die USA den Abbruch der Beziehungen zwischen Taliban und Al Kaida fordern, was diese ablehnen, sehr wohl aber sind sie bereit den IS abzulehnen. Die USA fordern zudem, daß die Taliban garantieren, daß von Afghanistan keinerlei Angriffe auf die USA und ihre Verbündeten geplant, oder ausgeführt werden. 

Der afghanische Präsident, Ashraf Ghani, der de facto und nur bedingt Kabul "regiert", sagte letzte Woche in Davos, daß seit seinem Amtsantritt 45.000 Sicherheitskräfte fielen - mit einem Wort, sinnloses Kanonenfutter, das nun die USA am politischen Altar in Doha ein zweites Mal opfern.
Man sieht, daß die USA praktisch aus Afghanistan davonlaufen. Ihre einzige Forderung ist, daß die Taliban keine Anschläge gegen sie, oder ihre Verbündeten durchführen - gegen andere, wie Russland und China schon? Es ist zwar entlarvend, wie egal dies den USA wäre, aber nach knapp 18 Jahren erfolgloser Besatzung müssen sie raus. Selbiges für die NATO-Kriechspur Merkels, die "deutsche Interessen am Hindukusch verteidigt hat". Was haben wir 18 Jahre später? Hunderte Milliarden verheizt, Tote, Krüppel und afghanische "Facharbeiter" und "Frauenversteher" in Mitteleuropa.
Dabei hätte man das alles billiger haben können. Die Taliban waren und sind eine Lokalerscheinung der Paschtunen, keine "internationalen Terroristen". Die schufen erst die USA mit ihren saudischen Al Kaida und später IS-Terroristen. Während sich Al Kaida in Afghanistan den Taliban unterordnet, treibt der IS sein eigenes Spiel. Sie unterhalten unter anderem Trainingsbasen der Uiguren um den Dschihad nach China zu tragen. Darum werden sich demnächst die Chinesen kümmern - mit Einverständnis der künftigen Taliban-Regierung. China läßt die "Steinzeit-Islamisten" der Taliban in Ruhe und wird das Land an die Seidensrasse anschließen. Dadurch wird es China sein, dem es als erste Fremdmacht gelingt, an die Rohstoffe und strategische Lage Afghanistans heranzukommen, in dem es keinen britischen Gouverneur, keinen König, keinen kommunistischen Präsidenten und keine US-Marionette plaziert, sondern "einfach da ist", investiert, Infrastruktur und seinen Einfluß aufbaut. Sehr weise. TQM

11:24 | dazu passend - voanews: U.S.-Taliban Agree on Troop Withdrawal Plan, Sources Tell VOA! TB

Venezuela   USA

10:34 | sputnik: Berlin geißelt Maduro - Willy Wimmer: „Keine eigenständige Politik“ - EXKLUSIV

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro wird von westlichen Mächten weiterhin unter Druck gesetzt. Auch die Bundesregierung schließt sich diesen an und erwägt die Anerkennung des selbsternanntem Präsidenten Juan Guaidó. Empört darüber zeigt sich Staatssekretär a.D. Willy Wimmer (CDU). Maduro kennt er höchstpersönlich.

Willy Wimmers persönlicher Kommentar zum Interview: Gespräch mit Sputnik zur Situation in Venezuela, das neben Kolumbien, Peru, Uruguay, Paraguay, Argentinien und Brasilien im Mittelpunkt meiner Lateinamerikabesuche zwischen 2000 und 2009 stand. In dieser Zeit habe ich auch für die OSZE Wahlen in Venezuela beobachtet. Bei den Gesprächen mit den damaligen militärischen Spitzenvertretern war der große Respekt vor deutschen Militärs aus der Zeit der Wehrmacht auffallend. Die Lehrbücher von Feldmarschall Rommel lagen auf der Schreibtisch des Oberbefehlshabers. Kubanische Berater stellten die „Macht im Hintergrund“ dar. WW

12:35 | Studio Berlin: Was uns über Venezuela verschwiegen wird | Parallelen zur Türkei! TB

19:17 | Leser-Ergänzung "Venezuela Inconvenient Truth"
((wall street)) financed chavez, maduro also? history that leads to current situation venezolanischer Parlamentschef Juan Guaidó is CIA trained by mossad in ISRAEL
https://www.youtube.com/watch?v=5pSogG0fdD0


09:55
 | Sputnik: Anti-Regierungs-Proteste in CaracasBotschaft dementiert: Keine privaten Militärfirmen Russlands in Venezuela

Der russische Botschafter in Caracas, Wladimir Sajemski, hat den Bericht über „russische private Militärunternehmen in Venezuela“ als ein Fake entlarvt. „Ich habe keine Ahnung von privaten Militärunternehmen in Venezuela. Das ist eine erneute Ente“, sagte der Botschafter gegenüber Sputnik.
Zuvor hatte Reuters unter Verweis auf anonyme Quellen und den Kosakenataman Jewgeni Schabajew berichtet, dass Mitarbeiter eines russischen „privaten Militärunternehmens“ nach Venezuela gekommen seien, um Präsident Nicolas Maduro zu unterstützen. Reuters zitierte ferner eine Äußerung des Pressesekretärs des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, laut der dem Kreml keine derartigen Informationen vorliegen.

Hier ist anzunehmen, daß sich der russische Botschafter "irrt". Die Intensität, mit der die russische Außenamtssprecherin Sacharowa den US-Putschversuch anprangerte und die harten Worte Putins deuten darauf hin, daß Russland auf mehreren Ebenen eingreift. Als erstes gilt es das physische Überleben Maduros, gegen ein US-Todeskommando zu sichern. Dazu braucht es eben russische Anti-Terror Spezialeinheiten in "Privat-Uniformen" der Söldnerfirma Wagner. Ab und zu kann man ja von den Amerikanern auch etwas lernen. 
Maduro kündigte unterdessen Militärmanöver an. Diese dienen der Zur-Schaustellung loyaler Einheiten, der Mobilmachung und der Abschreckung jedweder Invasions-Gelüste seiner Nachbarn. Er demonstriert der Welt damit auch die Loyalität der Armee. 
So wie die Türkei mit ihrer "Instant-Basis" in Doha, Katar vor der saudischen Invasion rettete, wäre es an der Zeit schleunigst türkische und/oder russische Soldaten nach Venezueal zu schicken. Die USA werden weder türkische NATO-Soldaten, noch russische Soldaten angreifen.
Die Russen taten dies in Syrien auch nicht. Es ist zwar unwahrscheinlich, daß Erdogan diesen Schritt setzen wird, aber nicht auszuschließen. Das Dementi Russlands bezüglich seiner Söldner bedeutet in Wirklichkeit, daß sie den Ausbau ihrer militärischen Maßnahmen nicht kommentieren möchten. Auf die Söldner werden Material und sehr wahrscheinlich Soldaten folgen. Ein schneller Sturz Maduros wird wohl nicht gelingen, so bleibt den Russen Zeit für die Anreise. 
Vielleicht sehen wir dann schon sehr bald einen Kampf zwischen US-Söldner und russischer Söldner. Die USA beginnen ihren totalen ökonomischen Würgegriff, Russland muß nun dringend militärisch einwirken und China kann demonstrativ Tankschifffe und Handelsschiffe entsenden.
Trump hat ganz offenkundig den Shutdown verloren. Er wird nun noch nervöser agieren. Die Bestellung diverser Neocons, wie Elliott Abrams zum US-Sondergesandten für Venezuela ist ein klares Signal, daß die Neocons das Thema Venezuela besetzt haben und alles auf eine Karte setzen.
Gelingt es Russland und China den US-Putsch niederzuschlagen, so wäre dies das erste, unter Trump geschaufelte, außenpolitische Grab. Genau das, was Trump kritisierte, nämlich sinnlose, teure Kriege in denen die USA mit Soldaten und Milliarden bluten. Trump ist jemand der unverzügliche und klar vermittelbare Lösungen fordert. Die wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben. Ron Paul kritisierte bereits den US-Putschversuch in Venezuela, sagte "das geht uns nichts an" und kritisierte die amerikanische "Heuchelei, angeblich mangelnde Demokratie durch einen Putsch in wahrhafte Demokratie zu verwandeln". Diese Haltung werden viele Trump-Wähler teilen. Sie haben eben nicht die Neocons, oder Hillary gewählt. TQM

25.01.2019

Venezuela

18:37 I Sputnik: Bahnt sich Krieg in Lateinamerika an? Venezuelas Außenminister im Exklusivinterview

„Egal wie stark einige Regierungen uns zu einem Konflikt, zu einem Krieg provozieren — es wird nicht dazu kommen. In Lateinamerika herrscht vor allem der Geist des Friedens zwischen den verschiedenen Völkern“, betonte Arreaza hinsichtlich der von diversen Medien verbreiteten Befürchtungen, es werde Krieg in Lateinamerika geben.
Er räumte ein, dass Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen seien, wobei ausländische Söldner und militante Formationen zum Einsatz kommen könnten. „Auseinandersetzungen zwischen Völkern“ seien jedoch ausgeschlossen, zeigte sich der venezolanische Außenamtschef überzeugt.
 „Es sieht so aus, dass Machtstürze in Lateinamerika immer von den USA vorangetrieben wurden. Der bolivianische Präsident Evo Morales sagte einst, dass das einzige Land auf der gesamten Erdhalbkugel, wo es keinen Machtsturz gab, die USA seien, weil es in Washington keine US-Botschaft gebe“, so Arreaza. „In diesem Fall (…) steht die Regierung Präsident Trumps nicht hinter dem Machtsturz und brachte ihn nicht voran – sie steht in vorderster Reihe und diktierte den venezolanischen Rechten, aber auch ihren ‚Satelliten-Regierungen‘, die den USA gehorchen, das Szenario.“ 
„Unsere bilateralen wirtschaftlichen, finanziellen, kommerziellen Beziehungen sollen sich fortsetzen und weiterentwickeln, auch vor dem Hintergrund der internationalen Blockade“, fügte der Minister hinzu. Nach seinen Worten sind aber wegen der Blockade gewisse Vergünstigungen nötig, damit die getroffenen Vereinbarungen umgesetzt werden können.
Arreaza stellte fest, dass die russischen Behörden „immer bereit waren, Venezuela zu helfen und die Beziehungen zu pflegen, die auch für das russische Volk nützlich sind“.

Venezuela stellt sich also auf eine US-Blockade ein und rechnet mit Russlands Hilfe. Hinter dem US-Putschversuch in Caracas steht vor allem der Rep.-Senator Marco Rubio aus Flordia, mit kubanischem Migrationshintergrund.
Er, der 47-jährige Neocon, bastelt schon seit Monaten an seiner "Schweinebucht II." - diesmal Drehort Caracas. Trump, der Rubio im Vorwahlkampf als "little Marco" bezeichnete und Rubio, der Trump im Kandidatenrennen bis zuletzt die Zustimmung versagte, sind einander eigentlich gar nicht grün.
Aber der Hispanic Rubio ist verbissen ehrgeizig und bietet mit Venezuela Trump nun eine allenfalls gewünschte Ablenkung vom Dauerbeschuss der "Russland-Ermittlungen", des "Shutdown" und der sonstigen Deep State Obstruktion an.
Erinnern wir uns an 1998 - drei Tage nachdem die Druckwelle der Sex-Bombe Monica Lewinsky vom Oval Office über die Medienlandschaft fegte, schlugen amerikanische Cruise Missiles in Afghanistan und in eine Pharmazeutische Fabrik in Khartum/Sudan ein. Diese beinahe Gesetzmäßigkeit der in Bedrängnis geratenen US-Präsidenten ein paar Raketen abzulassen, ist wohl die Hoffnung des Rubio um den eigentlich isolationistischen Trump für einen  medialen "Befreiungsschlag" zu ködern.
Natürlich spielen Bolton und Pompeo mit, obwohl der Scherbenhaufen mit der Türkei, das Saudi-Desaster mit Khashoggi und dem Jemen, eigentlich reichen sollten. Ganz zu schweigen vom Fegefeuer des US-Abzugs aus Syrien und dem nahenden Ende in Afghanistan und dem Irak.
Ein Putsch in Venezuela ist jedoch "gute alte Schule" in den Bananenrepubliken, fast wehmütig denkt man in Florida an die guten Tage als "United Fruits" und nicht irgendwelche  politische Plantagenparteien Länder regierten und die von Monsanto beregnete Bevölkerung vor den Verlockungen der kubanisch-europäischen Che Guevara-Schickeria errettete.
Jetzt heißt der adrette CIA-Testballon Guaidó,  mehr Streber-Typ á la Rubio, als Draufgänger, wie Che -  was nicht bedeutet, daß er nicht trotzdem draufgehen wird.
Rubio, der an seiner Privat-Schweinebucht bastelt, hat beim ganzen Abenteuer-Spiel aber dank seines zarten Alters vergessen, wie die Operation in der Schweinebucht endete. 
Schauen wir mal wie China, dem Venezuela rund 20 Mrd. USD schuldet und Russland reagieren.
Die BRD steht bereits unmittelbar vor Anerkennung der US-Marionette, da laut Heiko Maas, Präsident Maduro "kein demokratisch legitimierter Präsident sei." Nach dieser Maas-los dummen "Logik", müssen wir mit dem Abbruch der Beziehungen zwischen der BRD und Saudi, Kuwait, Bahrain und dutzenden anderen Staaten rechnen. TQM

15:37 | rt: US-Botschaft fordert eigene Staatsbürger auf Venezuela zu verlassen

Die US-Botschaft in Venezuela hat ihre Staatsangehörigen aufgefordert, das südamerikanische Land zu verlassen. In einem Tweet fordert die Botschaft alle US-Bürger in Venezuela auf, "die Möglichkeit der Abreise zu prüfen, solange kommerzielle Flüge verfügbar sind".

08:25 I Jerusalem Post: THE MIDDLE EASTERN ORIGINS OF SUPPORT FOR VENEZUELA’S MADURO

Die Lager im Nahen Osten, spiegeln die Lager in Venezuela wider. Während Russland, Iran, die Türkei und die Palästinenser Maduro unterstützen, stehen die USA, Kanada und die neuen israel-freundlichen Länder wie Brasilien, Argentinien, etc., hinter Guaidó. Am stärksten Erdogan, der sagte, "Bruder Maduro bleib aufrecht, wir stehen hinter Dir!"
Der Iran kritisierte die US-Einmischung und sprach von einem US-Staatstreich, so wie der türkische Außenminister, der von einer US- Lateinamerikanischen Intervention sprach.
Bereits unter Chavez war Venezuela eng mit Achmedinedschad und den Nahost-Regimes verbunden. Auch die palästinensische Verwaltung unterstützt Maduro.
Ein türkischer Präsidentenberater twitterte "Wir sind Maduro". Während die Türkei mit Washington über den Abzug in Syrien verhandelt ist sie einer der stärksten Verbündeten Maduros. Die Gegner Maduros, die Guaidó unterstützen sind wiederum die stärksten Verbündeten Israels. Darunter Bolsonaro aus Brasilien, Kolumbien und der argentinische Präsident Macri. 
Hinzu kommen wirtschaftliche Überlegungen. Letzten Dezember schlossen die Türkei und Venezuela einige Abkommen ab. So etwa im Bereich der Öl-Lieferungen und des Gold-Raffinierens in der Türkei. Dazu Aufträge für türkische Firmen in der Höhe von 5 Mrd. USD. 
So stellt sich Venezuela, wie Syrien, auf die Achse der "Opfer des US-Imperialismus". Russland mit seinem traditionellen Verbündeten Kuba, interessierte sich für die geographische Nähe Venezuelas und dessen enger Bande zu Kuba. Wie die Türkei diese Politik weiter betreiben wird und wie Venezuela seiner wirtschaftlich darbenden Bevölkerung das Engagement im Nahen Osten verkaufen wird, bleibt abzuwarten.

Diese sehr interessante Beleuchtung aus Sicht Israels beantwortet den gestrigen Leser-Einwurf  von 10:33. Es geht überhaupt nicht um eine lokale, ideologische Frage, schon gar nicht um die Anpreisung der "Bolivarischen Revolution", oder eines sonstigen sozialistischen Unsinns. Genausowenig unterstützen die USA auch nicht Saudi-Arabien, weil sie überzeugte, monarchistische Anhänger des Hauses Saud sind.
Vergessen wir nicht, daß Hugo Chavez bis zuletzt ein freundschaftlich verbundener  Staatsmann des irakischen Präsidenten Sadam Hussein war, Erzfeind des Iran und dennoch ebenso ein enger Verbündeter des iranischen Präsidenten Achmedineschad. Venezuela lebt mit dem Fluch, das ölreichste Land Südamerikas zu sein, Ziel der US-Begierde, so wie der Irak und der Iran. Geostrategisch so im Wege der "einzigen Weltmacht" USA, wie Syrien, Russland und mittlerweile bedingt die Türkei.
Erdogan vergleicht den Putschversuch 2016 mit dem Putschversuch gegen Maduro. Dies ist mehr als eine Anspielung auf die US-Masterminds hinter beiden Interventionen.
Während GB das Gold Venezuelas einbehält, raffiniert die Türkei Rohgold für Venezuela, während die USA mit Gewalt und Drohungen versuchen den iranischen Öl-Export abzuwürgen, bereiten sie nun das gleiche Spiel gegen Venezuela vor. Während die USA die Dollar-Keule gegen den Iran, der Türkei, Russland und China schwingen, schaffen diese Staaten unter einander und mit Indien und anderen Großmächten, bilaterale Handelsprotokolle in nationalen Währungen um sich des Dollar-Erpressungsjochs zu entledigen. Während die "Westliche Wertegemeinschaft" mit dem "Arab Spring" die Nicht-US-Vasallen des Nahen Ostens verwüstete, arbeitet Russland an der Stabilisierung Syriens, Libanons, Libyens und Algeriens.
Die Ereignisse in Venezuela sind - wie die Jerusalem Post völlig richtig darstellt -  ein geopolitischer Kriegsschauplatz um die sinkende Weltherrschaft der USA - und mit Abstrichen ihrer Vasallen -  etwa der EU.
Nicht unerwartet zog als erster (noch?) EU-Staat GB voran und anerkannte Guaidó als den "legitimen Präsidenten Venezuelas", der laut BBC erwägt Maduro eine Amnestie anzubieten, wenn er die Macht abgibt. Ein leicht durchschaubares Spiel, wo die intriganten Briten an der Propaganda-Front wieder kräfitg  mitmischen. Aber Venezuela ist nicht Zimbawe und Maduro ist nicht Mugabe.
Der russische Botschafter in Caracas berichtet, daß Guaidó von den USA gedrängt wurde ins kalte Wasser zu springen und sich zum Präsidenten zu ernennen. Wie bei US-Aktionen üblich, riskieren die Marionetten nicht nur ihr politisches-, sondern auch ihr physisches Überleben, als lebende "Minenräumer" der US-Interventionismus.
Vom weissrussischen Lukaschenko angefangen, sollten jetzt alle, die in Versuchung sind auf ein US-Ticket abzudriften gut aufpassen, was passiert. Erdogan hat schon 2016 als "NATO-Verbündeter" beinahe sein Präsidentenamt mit einem geplanten Hubschrauber-Abschuss beendet, Sakaschwili, der ehemalige US-Pappkamerad aus Tiflis, lebt mittlerweile wohl beleibt, aber dennoch verarmt von der Pension seiner Mutter in Amsterdam.
Zwar lastet der marode Sozialismus auf den Schultern der Venezuelaner, aber sie wissen auch, daß nicht nur Korruption und Sozialismus an ihrer Misere schuld sind, sondern zu einem guten Teil das jahrzehntelange  Sanktions-Mobbing der USA. Venezuela hat sich mit einem internationalen Fernsehsender, "exotischer Verbündeter", bishin zur eigenen Krypto-Währung ächzend gegen das Erdrosseln durch die USA gewehrt. Nun werden die USA mangels bahnbrechenden Erfolgs ungeduldig. Die letzten Mordanschläge gegen Maduro schlugen fehl. Tausende demonstrieren für Guaidó, aber hunderttausende für Maduro. Die USA sind also zu einem offenen Putsch auf allen Ebenen übergegangen: Totales Abwürgen der Staatseinnahmen um das Volk endgültig auszuhungern und zum Aufstand zu bewegen, internationale Propaganda "Despot", "illegitim", "blutrünstig", "Totalsanktionen", Anschläge und Söldner-Aktionen und  False-Flag Operationen. So wie bei den "Chemiewaffen-Angriffen Assads gegen seine eigene Bevölkerung" brauchen wir nur etwas abwarten, bis "die Maduro treuen Armee-Einheiten auf seinen Befehl ein Massaker anrichten", welches die BBC in HD-Qualität "zufällig" abfilmt. 
Das Szenario ist klar und durchschaubar. Die Sympathie für die legitime Regierung Maduros gilt nicht dem Erhalt der "bolivarischen Revolution", sondern der, wie es Russland und andere völlig richtig fordern, Einhaltung des Völkerrechts und der Unantastbarkeit souveräner Staaten! TQM

18:59 | Der von TQM hier angesprochene Leser von gestern 10:33 antwortet TQM
Ich glaube, sie haben meinen Kommentar ganz richtig verstanden. Ich hatte genau solche Ausführungen, wie heute, vermisst. Ich kann mich mit den Früchten der bolivarischen Revolution nicht befreunden. Dabei denke ich vor allem an die Bevölkerung, die diese Früchte (fr)..essen müssen. Der damals projektierte Segen aus dem Ölreichtum des Landes, ging auf Rechnung der Konzerne, die diese Förderung ermöglichten. Sprich: Eigentum.
Ich kenne auch den Ausdruck, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Die Doktrin von einst und von jetzt. Es erscheint mir logisch, dass daher die Geschehnisse in Venezuela (politisch) mit den gängigen Lagern erklärt werden. (Der Artikel) Das mag auch teilweise der Realität entsprechen. Anderseits aber, stellt sich auch die Frage, warum wurde das Land derart anfällig. Kann man sagen, dass durch die anzutreffende neue Situation Machthaber oder Konzerne gierig waren/wurden? Und …. wenn dann die Felle davon geschwommen sind, Schimpfworte und „Sanktionen“ Raum greifen?
Das heutige Geschehen ist eine Machtdemonstration. Eine neue Möglichkeit, sich zu Profilieren. Seien es Länder, Medien oder Politiker und (notabene) ein „neuer Wirkungskreis“, der ansteht, und der für alles missbraucht werden kann. Wer macht mit, bei welcher Partei, wer nicht.
Was mir aber überhaupt nicht in den Kram passt, ist, dieses opportunistische Verhalten der Länder. Ob im Osten oder Westen, die mehr oder weniger um Gemeinschaft buhlen. Derart begründete Freundschaften haben meiner Ansicht nach auch kaum Bestand, sind rein zweckorientiert und hinterlassen am Schluss nur neue Enttäuschte. (Kurden?).
Der letzte Absatz in ihrem Kommentar, den ich unterschreiben könnte, ist auch absolut zutreffend.  Persönlich vermisse ich Konturen. Vor allem in der Politik. (Aber das wäre wahrscheinlich zu viel verlangt). Es geht m.E. nicht darum, je nachdem, wie es gerade der Situation dienlich ist, sich hinter eine „Person“ (Regime) zu stellen oder nicht, sondern darum glaubhaft in der Überzeugung zu sein. Was gegenwärtig abläuft ist Propaganda. Sei es von Russland (die Souveränitäts-Beschützenden) oder seien es die Erklärungen aus Israel/Türkei/Iran (was dient uns am meisten) usw. Von Amerika ganz zu schweigen. Richtig ist, wer sein Territorium als Land geschützt haben will, soll auch andere Territorien achten. Wehret dem in Europa.

19:45 I Werter Leser, Sie haben völlig Recht. Daß, die Bevölkerung in Venezuela Hunde und Katzen fressen muß und ein rohstoffreiches, grünes, fruchtbares Land mit wunderschönen Inseln und Stränden so abgewirtschaftet hat, ist wahrhaft eine Schande.
Es handelt sich tatsächlich um Zweckbündnisse und keine harten Blöcke wie im Kalten Krieg, wo nur wenige Länder wie Rumänien, oder Jugoslawien, Albanien, etc etwas abwichen, oder das blockfreie Indien.
Heutzutage sind die Allianzen teilweise nur geographisch, oder inhaltlich-punktueller Natur.
Israel ist engstens mit Aserbaidschan, aber gegen dessen Schutzmacht Türkei, die Türken ist für den Iran aber gegen Armenien, welches pro-russisch und pro-iranisch ist, usw..
Letzlich ist auch Damaskus eher kurdenfreundlich, wenngleich gegen deren Souveränität und würde sich dahingehend mit Trump einigen, jedoch gegen die Türken als ehemals osmanische Okkupanten und auch im Syrienkrieg waren sie lange Zeit Sprungbrett der IS-Terroristen nach Syrien. Die Türken sitzen aber auch im mit Russland verbundenen Kasachstan und geraten in die Zange des pro-syrischen Iran, die als Anwälte Assads Druck auf Erdogan ausüben.
Die verschlungenen Wege der Allianzen ließen sich fortsetzen. Sie sind zwar komplex, aber meist schon begründbar. Wirklich unüberwindbar hingegen sind sie dort, wo etwa der "NATO-Partner" USA die PKK-Schwesternorganisation YPG ausrüstet um israelischen Interessen zu dienen, dabei aber fundamental die Roten Linien der Türken überschreitet. 
Die USA und die "Westliche Wertegemeinschaft" verteufelten die Wiedereingliederung der Krim in die RF als ungeheuerlichen Präzedenzfall in der Nachkriegsordnung Europas. Während diese jedoch friedlich verlief, bombten die USA den "Kosovo" in den Mainstream der  "Staatengemeinschaft". 
Ich habe bereits oftmals betont, daß man zwar die verschiedenen Standpunkte aufzeigen, darstellen und beleuchten kann, jedoch ist die Analyse, sind die Schlüsse, immer subjektiv.
Insoferne ist also das Ringen der Groß- und Regionalmächte immer von "Propaganda" begleitet. Diese tritt in verschiedenen Qualitäts- und Wahrheitsabstufungen zu Tage. Wir können versuchen sie zu durchschauen in dem wir die verschiedenen Darstellungen gegenüberstellen und versuchen uns daraus ein Gesamtbild zu machen, aber letztlich beziehen wir doch meist auch selber am Ende  Position. In dem bereits tobenden, großen Krieg, in dem die über drei Jahrzehnte alleinige Weltmacht USA nicht nur herausgefordert wird, sondern am Implodieren ist, kann wahrscheinlich niemand "neutraler" Beobachter sein. Warum auch? Schade nur, wenn man ein reiner Medien-Konsum-Esel des Mainstreams ist. Woran man letzlich glaubt, wessen Sieg man erhofft, ist letzlich jedem selbst überlassen.  TQM

Venezuela USA

06:01 | rt: US-Berater Bolton: Bald Öl-Sanktionen gegen Venezuela

US-Sicherheitsberater John Bolton kündigte am Donnerstag an, dass sich das Weiße Haus auf die "Trennung des illegitimen Maduro-Regimes von seinen Einnahmequellen" konzentriere.

Die Vereinigten Staaten versuchen sicherzustellen, dass die venezolanischen Öleinnahmen an den Oppositionsführer Juan Guaido gehen, der sich als Interimspräsident vereidigt hat, und Geld von rechtmäßigen Präsidenten Nicolas Maduro abzuleiten, sagte ein hoher US-Beamter am Donnerstag.

06:21 I et: Heiko Maas sichert Opposition in Venezuela deutsche Unterstützung zu

"Wir sind nicht neutral, wir stehen auf der Seite von Guaidó", sagte Heiko Maas dem dortigen Oppositionsführer. In Venezuela müssten "die verfassungsmäßigen Rechte wieder eingesetzt werden".

24.01.2019

Venezuela

17:52 | antispiegel: Venezuela: USA orchestrieren Putsch, um russischen Militärstützpunkt zu verhindern

In Venezuela läuft ein Putschversuch mit ungewissem Ausgang. Die vornehmlich regionale Krise hat allerdings einen explosiven geopolitischen Hintergrund. Das ist der Grund, warum die USA nun so massiv auf die Ereignisse in Venezuela einwirken.


09:42 | Putschversuch in Venezuela

Bundesaußenminister Heiko Maas hat eine Erklärung der EU zum Machtkampf in Venezuela für diesen Donnerstag angekündigt. „Wir werden uns jetzt sehr eng (…) abstimmen, auch mit unseren europäischen Partnern“, sagte Maas nach einem Gespräch mit US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Washington. „Wir planen, uns für morgen in der Europäischen Union zu erklären. Das halte ich auch für richtig, dass wir versuchen, in Europa dazu eine gemeinsame Haltung zu finden.“
Der deutsche Außenminister Heiko Maas hat über Twitter alle Beteiligten in Venezuela zur Besonnenheit aufgerufen.

Man darf gespannt sein, ob die EU hier eine von den USA unabhängige Haltung findet und sich dem wahnsinnigen Putschversuch nicht anschließt. Venezuela ist ein baldiges Ende der von Außen befeuerten Krise zu wünschen - Ami go home! AM

08:05 | SPON: Kampf um die Macht in Caracas Trotz Ausweisung - USA lassen Diplomaten in Venezuela

Auf Maduros Forderung haben die USA nun reagiert: Sie verweigern den Abzug ihrer Diplomaten aus Venezuela. "Die Vereinigten Staaten erkennen das Maduro-Regime nicht als Regierung Venezuelas an", sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwochabend. "Folglich sind die Vereinigten Staaten nicht der Ansicht, dass der frühere Präsident Nicolás Maduro die rechtliche Befugnis hat, diplomatische Beziehungen zu den Vereinigten Staaten abzubrechen oder unsere Diplomaten zu unerwünschten Personen zu erklären."

Unterdessen erklärte der Verteidigungsminister Venezuelas, daß die Armee den selbsternannten "Präsidenten" nicht anerkenne. Pompeo drohte Venezuela es nicht zu wagen den US-Diplomaten Gewalt anzutun. Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministers bezeichnete das US-Vorgehen als exemplarische Einmischung in die Angelegenheiten eines souveränen Staates.
Thierery Meyssan hatte völlig Recht, als er schon vor Monaten den gewaltsamen, US-geführten Staatsstreich in Venezuela und die folgende "Syrifizierung" Venezuelas ankündigte.
Tatsächlich erinnert alles an 2011, als die US-britische Propaganda begann einen "Bürgerkrieg" gegen Assad zu inszenieren und ihn als illegitimen, "blutrünstigen" Diktator darzustellen. Trump beklagte, daß Obama schuld an der russischen Ausbreitung in Syrien hätte, ebenso wie an der Rückkehr der Krim. Der CIA-Hardliner Pompeo wird die US-Aktionen in Venezuela wesentlich härter und interventionistischer durchführen. Mit Bolsonaro in Brasilien und Kolumbien haben die USA zwei Sprungbretter nach Venezuela, die Briten kommen von ihrer Ex-Kolonie Guyana in das dreckige Spiel. 
Mexiko und Bolivien können nicht mehr, als politisch Maduro die Stange halten und Kuba ist kaum in der Lage militärischen Beistand an Maduro zu leisten. Mogherini hat namens der EU in typischer US-ergebener Passivität den Juan Guaidó,  Retorten-Präsidenten der CIA als legitim bezeichnet - wir werden wohl dieser Tage die ersten EU-Staaten erleben, welche die Maduro treuen Botschafter ausweisen, bzw. deren Akkreditierung für nichtig erklären.
Was wird nun in Venezuela passieren? Nachdem diverse Mordanschläge auf Maduro nicht gefruchtet haben, wird es wohl zu einem provozierten, inszenierten "Massaker" der "Maduro-Schergen" gegen Demonstranten kommen. Nicht erst seit den Schiessereien am Maidan, sondern seit Ceausescus Abgang kennen wir dieses Szenario. Es wird den Putschisten nicht umgehend gelingen Caracas  einzunehmen, jedoch gewiße Landesteile unter ausländischer Anleitung, Söldner und sonstiger Hilfe unter Kontrolle des "legitimen" US-Guadio zu bringen. Diese werden dann als "befreite Territorien" ihren Weg in Richtung Caracas bahnen. Mit Flugverbotszonen "zum Schutz der Zivilbevölkerung gegen das blutige Regime" wird die "Westliche Wertegemeinschaft" weiter vorgehen. Dennoch sollte man nicht die Anhängerschaft Maduros unterschätzen. Wir sehen zwar die Bilder tausender Demonstranten gegen Maduro, nicht aber die zehntausenden Anhänger Maduros auf den Straßen.
Russland, das Kampfbomber nach Venezuela schickte ist wahrscheinlich militärisch zu ungefestigt um Maduro wesentlich zu stützen.
Dabei haben Russland und China, die massiv Kredite an Venezuela gewährten und denen mit hohen Öl-Verschuldungen der PDVSA ein Gutteil der venzuelanischen Öl-Produktion versprochen ist, massives Interesse Maduro zu stützen.
Wahrscheinlich hätten es die USA schon medial verbreitet, falls russische Militärberater in hoher Anzahl in Venezuela wären. Es sieht daher eher nicht danach aus. Die kommenden Tage und Wochen sind entscheidend. Nicht auszuschließen ist, daß Venezuela einen militärischen Beistandsappell an Moskau adressiert. Wird Moskau dem folgen, mit dem Risiko eines unmittelbaren Aneinanderprallens mit den USA, die Moskau der Unterstützung eines "illegitimen Regimes" bezichtigen würden? Warum nicht? Russland hat im Sanktions-Reigen und in der Diffamierung durch die "Westliche Wertegemeinschaft" und deren Sanktionsschraube nicht wirklich etwas zu verlieren. Putin wird aber genau abwägen, ob es sich lohnt - sprich, ob etwas zu gewinnen ist.
Was kann Russland in dieser Situation tun? Es könnte schleunigtst hochwertige Militärtechnik nach Venezuela schicken. Zudem uniformierte russische Soldaten um sie als "human shields" einer Atommacht gegen die US-Inszenierung in Stellung zu bringen. Dazu eine gehörige Anzahl an Wagner-Söldner, die als Elite-Soldaten den schmutzigeren Teil aktiv übernehmen. Für den Aufbau einer großflächigen Militärpräsenz und eines Luftabwehrsystems wie in Syrien ist es zu spät. Es ist aber nicht anzunehmen, daß sich Russland untätig seinen Multimilliarden-Schuldner Venezuela wegnehmen ließe, nicht zuletzt deshalb, weil die US-Marionettte Guadi