b.com Kommentar zu Jerusalem Post vom 19.11.2017 02:10: The great Arab retreat

Darin heißt es: Der Rückzug der Araber. Es sind historische Zeiten. An der historischen Damaskus-Medina Bahn, in Sichtweite des Golan, einen Fußmarsch vom syrischen Deraa entfernt, dort wo der Aufstand gegen Assad einsetzte und dort, beim biblischen Erdrei, wo die Israeliten König Og besiegten, dort wo eine riesige arabische Armee Byzanz 635 bezwang und in das christliche Anatolien einfiel und ins das damals noch heidnische Persien, dort sind wieder alle Spieler zurück im Feld.

„Putinversteher“ - Warum wir Putin lieben!

Ob das Wort „Putinversteher“ in den neuen Duden aufgenommen wird oder nicht, ist völlig gleich, da es in Europa zunehmend mehr Menschen gibt, für welche diese Bezeichnung zutrifft.

Burma und die Rohingaya – der Kosovo Südostasiens?

Tausende Muslime kommen in Booten über das Meer und versuchen um Asyl anzusuchen – was nach der aktuellen Lage in Südeuropa klingt, findet zur Zeit in Südostasien, genauer gesagt den Staaten Thailand, Indonesien und Malaysia statt. Laut den Vereinten Nationen machen Buddhisten in Burma Jagd auf Muslime, es bahnt sich eine humanitäre Katastrophe an – doch was passiert wirklich in diesem Teil von Südostasien?

Der Sumpf siegt und zersetzt im Inneren

„Die Trump-Präsidentschaft, für die wir gekämpft und die wir errungen haben, ist vorüber“, sagte Steve Bannon, nachdem er das Weisse Haus vor wenigen Tagen verlies. Charlottesville war zweifelsohne letzter Auslöser der Beendigung eines angespannten Verhältnisses zwischen ihm und Trump. Während Bannon zwar die grotesken KKK-Demonstranten als Clowns bezeichnete, erkannte er jedoch sofort das vom Mainstream inszensierte Drehbuch. Einer kleinen "Herrenrassen"-Demo wurden Tausendschaften militanter Antifa-Kämpfer entgegengestellt. Der Sumpf, das Establishment hat eine neue Kampfgruppe für sich entdeckt. Die Antifa, ein Sammelsurium frustrierter, militanter Mikro-Organismen aus dem geistigen Müllhaufen des mordernen, globalistischen Establishments bietet sich als willfährige Waffe gegen einen gemeinsamen Feind an, der globalistisches Kapital mit kruder linker Anarchie verbindet: Hass auf das weisse, männliche, christliche, heterosexuelle Amerika.

Die seltsame und skurrile Welt der österreichischen Politik erfährt durch Tal „Stolperstein“ einen ungewöhnlichen Offenbarungseid. Nach der kernschen Logik hat Österreich diese Diskussionen satt, so im ORF Interview vom 15.01.2017 und die Vorwürfe gegen den „Meinungsberater“ sind „Unsinn!“, somit ein glatter Freispruch aus berufenem Munde.

Anti-Anti-Islam ist deshalb auch nicht gleich Pro-Islam! Ein grundsätzliches Problem dieser "Anti"-Welle liegt im Wesen der modernen "Westlichen Wertegemeinschaft" - sie hat keine Werte und ist daher nur "Anti": "Anti-Islam", "Anti-Islamistisch", etc. Die ganze linke "Anti-Haltung" nervt: "Antifa", "Anti-Diskrimminierung", "Anti-Rasssistisch", "Anti-Raucher", ja, der linke Asket bestellt sogar ein "Anti-Alkoholisches Getränk" und kein gutes, alkoholfreies Getränk, wenn etwa Autolenken am Alkoholgenuss hindert.

Unter dem Banner der künstlichen Todes-Regenbogenfahne findet in Madrid  dieses Wochenende die größte "LGBT-Parade" der Welt statt, dort wo noch vor wenigen Jahrzehnten hundertausende Spanier an kirchlichen Prozessionen und an den patriotischen Versammlungen Francos teilnahmen, vorbei an den würdigen Boulevards und Palästen Madrids zogen, die von der glorreichen Weltmacht des Spanischen Königreichs in dem die Sonne nie unterging kündeten und damit Europas edle, historische Vormacht bezeugten.  

Die außenpolitische Wende Russlands

Das Jahr 2007 markierte eine Wende in der russischen Außenpolitik: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz läutet der russische Präsident Wladimir Putin ein neues Zeitalter ein. In seiner Ansprache übte das Staatsoberhaupt eine fundamentale Kritik an der unipolaren Weltordnung des Westens. Russland habe es satt sich von den USA und Europa bevormunden und einkreisen zu lassen:

Der russische Patriotismus und seine geistigen Grundlagen

Viele Menschen im Westen fragen sich, welche denn nun jene Idee ist, die das neue Russland zusammenhält. Der gesunde Patriotismus, der die Berichterstattung über dieses Land dominiert, verwundert viele Europäer, die von der eigenen Regierung nur Verachtung gegen die eigene Kultur und Unterwürfigkeit gegenüber fremden Mächten gewohnt sind. Im folgenden möchte ich einen kurzen Einblick in das politische Denken geben, welches das heutige Selbstbewusstsein Russlands möglich gemacht hat.

Der Aufstieg Wladimir Putins

Am Anfang der Präsidentschaft Wladimir Putins stand der Tiefe Staat Russlands. Und dieser führte keine „Übernahme“ des Russischen Staates durch, sondern vielmehr eine patriotische Korrektur gegen jene westlich gesinnten Oligarchen und globalistischen Strukturen, welche unter Jelzin das Land in den Abgrund rissen.

Jelzin und das „demokratische Chaos“ im Russland der 90er

Spricht man heute im Westen über die russische Geschichte der letzten 30 Jahre, denken die meisten an das Ende der Sowjetunion als Folge von Michail Gorbatschows Reformwerk und schließlich die demokratische Periode unter Boris Jelzin, die „plötzlich“ vom bösen Despoten Putin beendet wurde.

Der (Stellvertreter)krieg im Orient ist um eine Facette reicher. Der iranische Auslandssender PressTV berichtet heute, daß die Vereinigten Arabischen Emirate den Putschversuch letztes Jahr in der Türkei mit 3 Milliarden Dollar finanziert hätten. Eine diesbezügliche Anspielung des türkischen Außenministers Mevlut Cavusoglu in der Tageszeitung "Yeni Safak" hätten hochranigige Mitarbeiter des Ministeriums mittlerweile bestätigt.

Der 9. Mai als Beispiel für den russischen Patriotismus

Patriotismus ist in Russland allgegenwärtig: Egal ob in der Orthodoxen Kirche, wo man Kriegerheilige verehrt, in den zahlreichen Museen Moskaus über die Kriege die Russland geführt hat oder auf den Straßen der großen Städte, welche mit Statuen von großen Kriegshelden geziert werden. Auf manche westliche Beobachter und insbesondere solche aus dem deutschsprachigen Raum wirkt dies manchmal befremdlich. Warum steht hier die Statue des sowjetischen Feldmarschall Schukows aus dem Zweiten Weltkrieg?

Mit der Entscheidung für Brexit wurde der erste Schritt getan, aber nicht mehr als das. In Zukunft werden gewählte Parlamentarier die Gesetze machen, an Stelle von nicht gewählten Bürokraten, die im Ausland leben und von der Bevölkerung nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Diese Parlamentswahlen sind die ersten Wahlen, die im Bewusstsein einer notwendigen politischen Selbstbestimmung stattfinden. Aber wie diese Selbstbestimmung genau ausschauen wird, das wird erst das neugewählte Parlament entscheiden.

It is now going on twelve years that I have been living in Austria (mainly in Vienna, but during the summer months, in the Alps) and have to say that this country never ceases to amaze me. A friend/colleague (with Austrian roots) from southern California is here now and last Sunday we went to some Serbian friends of mine for a late-lunch. We left around 3:15 in the afternoon and took the UBahn (underground) out to my friends’ place.