Kopp Verlag Wohlbefinden

Unter dem Banner der künstlichen Todes-Regenbogenfahne findet in Madrid  dieses Wochenende die größte "LGBT-Parade" der Welt statt, dort wo noch vor wenigen Jahrzehnten hundertausende Spanier an kirchlichen Prozessionen und an den patriotischen Versammlungen Francos teilnahmen, vorbei an den würdigen Boulevards und Palästen Madrids zogen, die von der glorreichen Weltmacht des Spanischen Königreichs in dem die Sonne nie unterging kündeten und damit Europas edle, historische Vormacht bezeugten.  

Die außenpolitische Wende Russlands

Das Jahr 2007 markierte eine Wende in der russischen Außenpolitik: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz läutet der russische Präsident Wladimir Putin ein neues Zeitalter ein. In seiner Ansprache übte das Staatsoberhaupt eine fundamentale Kritik an der unipolaren Weltordnung des Westens. Russland habe es satt sich von den USA und Europa bevormunden und einkreisen zu lassen:

Der russische Patriotismus und seine geistigen Grundlagen

Viele Menschen im Westen fragen sich, welche denn nun jene Idee ist, die das neue Russland zusammenhält. Der gesunde Patriotismus, der die Berichterstattung über dieses Land dominiert, verwundert viele Europäer, die von der eigenen Regierung nur Verachtung gegen die eigene Kultur und Unterwürfigkeit gegenüber fremden Mächten gewohnt sind. Im folgenden möchte ich einen kurzen Einblick in das politische Denken geben, welches das heutige Selbstbewusstsein Russlands möglich gemacht hat.

Der Aufstieg Wladimir Putins

Am Anfang der Präsidentschaft Wladimir Putins stand der Tiefe Staat Russlands. Und dieser führte keine „Übernahme“ des Russischen Staates durch, sondern vielmehr eine patriotische Korrektur gegen jene westlich gesinnten Oligarchen und globalistischen Strukturen, welche unter Jelzin das Land in den Abgrund rissen.

Jelzin und das „demokratische Chaos“ im Russland der 90er

Spricht man heute im Westen über die russische Geschichte der letzten 30 Jahre, denken die meisten an das Ende der Sowjetunion als Folge von Michail Gorbatschows Reformwerk und schließlich die demokratische Periode unter Boris Jelzin, die „plötzlich“ vom bösen Despoten Putin beendet wurde.

Der (Stellvertreter)krieg im Orient ist um eine Facette reicher. Der iranische Auslandssender PressTV berichtet heute, daß die Vereinigten Arabischen Emirate den Putschversuch letztes Jahr in der Türkei mit 3 Milliarden Dollar finanziert hätten. Eine diesbezügliche Anspielung des türkischen Außenministers Mevlut Cavusoglu in der Tageszeitung "Yeni Safak" hätten hochranigige Mitarbeiter des Ministeriums mittlerweile bestätigt.

Der 9. Mai als Beispiel für den russischen Patriotismus

Patriotismus ist in Russland allgegenwärtig: Egal ob in der Orthodoxen Kirche, wo man Kriegerheilige verehrt, in den zahlreichen Museen Moskaus über die Kriege die Russland geführt hat oder auf den Straßen der großen Städte, welche mit Statuen von großen Kriegshelden geziert werden. Auf manche westliche Beobachter und insbesondere solche aus dem deutschsprachigen Raum wirkt dies manchmal befremdlich. Warum steht hier die Statue des sowjetischen Feldmarschall Schukows aus dem Zweiten Weltkrieg?

Mit der Entscheidung für Brexit wurde der erste Schritt getan, aber nicht mehr als das. In Zukunft werden gewählte Parlamentarier die Gesetze machen, an Stelle von nicht gewählten Bürokraten, die im Ausland leben und von der Bevölkerung nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Diese Parlamentswahlen sind die ersten Wahlen, die im Bewusstsein einer notwendigen politischen Selbstbestimmung stattfinden. Aber wie diese Selbstbestimmung genau ausschauen wird, das wird erst das neugewählte Parlament entscheiden.

It is now going on twelve years that I have been living in Austria (mainly in Vienna, but during the summer months, in the Alps) and have to say that this country never ceases to amaze me. A friend/colleague (with Austrian roots) from southern California is here now and last Sunday we went to some Serbian friends of mine for a late-lunch. We left around 3:15 in the afternoon and took the UBahn (underground) out to my friends’ place.

Der Aufsichtsrat der Moser Holding AG („MoHo“) werde neu besetzt, vermeldete das MoHo-Flaggschiff Tiroler Tageszeitung („TT“) am 10. Jänner 2017 auf seiner Kultur- und Medienseite. Gemäß einem Branchenranking aus dem Jahr 2015 rangiert die MoHo hinter dem ORF, der Mediaprint, der Styria Media Group, Sky Österreich, Pro7-Sat1-Puls4 und Russ Media an siebenter Stelle der rotweißroten Medienkonzerne.

Die Unterstützer und andere Gedanken - ein Sittenbild

Am Sonntagabend dürfte das Warten auf den neuen Bundespräsidenten aller Wahrscheinlichkeit nach zu Ende sein. Unabhängig davon, wer denn nun als erster Mann im Staate in die Hofburg einzieht, diese Präsidentschaftswahl steht symbolisch für das Ende einer Epoche, unabhängig von ihrem Ausgang. Und damit sind nicht nur die beiden ehemaligen Großparteien gemeint, die zum ersten Mal in der Geschichte der 1. und 2. Republik nicht den Bundespräsidenten stellen.

Kurt Tucholsky wird der Ausspruch „Wenn Wahlen etwas änderten, wären sie längst verboten“ zugeschrieben. Eine Aussage, die nicht zum Selbstverständnis des Bürgers als Souverän und dem Verfassungsgrundsatz, dass alle Macht vom Volk ausgeht, passt. Lässt sich dieser Widerspruch aufheben? Ja, denn neben der papierenen Verfassung gibt es auch die, vom Bürger immer widerstandsloser hingenommene, Realverfassung. Einen Blick auf diese eröffnete der Meinungsforscher Wolfgang Bachmayer in erfreulicher Offenheit vor rund einem halben Jahr nach dem ersten Wahldurchgang in der Sendung „im Zentrum-spezial“. Oder haben Sie sich vielleicht auch gefragt, wie denn die Meinungsforschung allerorts (!) derart danebenliegen konnte?

Die einen Finalisten wollten das Amt des Ersatzkaisers lange „verschweizern“ und rittern mit Norbert Hofer nun doch mit, während die anderen einen fast schon prototypisch österreichischen Kandidaten ins Rennen 2.0 schicken, den so gut wie überall ein bisschen dabei gewesenen Alexander Van der Bellen. Aber werfen wir einen Blick zurück.

Da ich in meiner Prognose zum Ausgang des Brexit-Referendums richtig lag, werde ich immer wieder gefragt, was ich zum Ausgang der bevorstehenden US Präsidentenwahl sage. Nun, ich habe kein Problem, diese Frage zu beantworten und zu schreiben, dass ich einen Sieg von Donald Trump erwarte, insofern man diese Wahl als eine Volksabstimmung betrachten kann. Das heißt, ich erwarte, dass Donald Trump bei dieser Wahl mehr Stimmen bekommen wird als Hillary Clinton.

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Letzte Woche war in einem treffenden Presse-Artikel von „postfaktisch“ die Rede und man kann dem Autor nur zustimmen. Postfaktisch ist tatsächlich diabolisch. Beim Faktischen wird allerdings oft ein Aspekt übersehen oder schlichtweg ausgeblendet: Seine normative Kraft. Die Folgen sind fatal, meistens. Ein paar Beispiele:

Gedanken zum gestern verlinkten OE24-Artikel: https://bachheimer.com/oesterreich

Bereits die Einleitung wirft die Frage auf, ob das Überreichen eines Taschentuches an einen Todkranken eine Kanzlerleistung ist oder ein Akt des Mitleids; unbestritten ist, das die Sozenpartei nicht mehr als solche zu bezeichnen ist. Die tiefsitzende Angst der Sozialisten, ein National verpasst zu bekommen und zu diesem Land Stellung zu beziehen, löst reflexartig eine einfache Haltung aus, nämlich keine Haltung.

Kenneth Rogoff und die Seriosität seiner Zunft

Der einflussreiche US-Ökonom Kenneth Rogoff, Chefvolkswirt des IWF und umtriebiger Bargeldgegner, argumentiert seinen demnächst in Buchform erscheinenden, neuerlichen Vorstoß zur Abschaffung des Bargeldes, ganz unverblümt mit dem Anspruch von Staat und Zentralbanken, negative Zinsen durchsetzen zu wollen. Auf sein zweites Argument, also den auch von ihm verbreiteten Unsinn von der „dunklen Seite des Geldes“ (gemeint ist der Gebrauch von Bargeld durch Kriminelle) einzugehen, lohnt gar nicht erst. Niemand wäre so verrückt, Textilien abschaffen zu wollen, nur weil Verbrecher ihre Untaten im Allgemeinen bekleidet zu verüben pflegen. Wenn man aber ehrliche Menschen ein paar Krimineller wegen nicht dazu zwingt, nackt herumzulaufen, weshalb sollten sie dann auf die Vorteile der Bargeldverwendung verzichten müssen?

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