19.06.2026
08:52 | reclaimthenet: US-Justizministerium ermittelt gegen JPMorgan und die Bank of America wegen der Schließung politischer Konten
Diese Woche erreichten JPMorgan Chase, Bank of America und Wells Fargo Vorladungen der Bundesbehörden, in denen die Banken aufgefordert werden, jeden einzelnen Kunden zu nennen, dem sie den Zugang verwehrt haben, und den Grund dafür anzugeben. Im Rechtsstreit geht es um Betrugsgesetze und die Befugnisse der Staatsanwaltschaft. Doch dahinter verbirgt sich eine viel direktere Frage: Wenn eine Bank Ihr Konto aufgrund Ihrer politischen Ansichten schließt, wohin sollen Sie sich dann wenden?
Die Forderungen kamen von der US-Staatsanwaltschaft in Washington, DC, unter der Leitung von Jeanine Pirro. Die Staatsanwälte forderten von den Banken Listen derjenigen an, denen der Zugang zu Bankdienstleistungen verweigert wurde, sowie die Gründe für diese Sperrung. Einige der Vorladungen reichen mehr als ein Jahr zurück. Die Untersuchung prüft, ob die Kontoschließungen gegen den Financial Institutions Reform, Recovery and Enforcement Act von 1989 verstoßen haben, ein Gesetz, das zur Bekämpfung von Bankbetrug geschaffen wurde.
Du darfst alles sagen, solange deine Bank danach noch Lust hat, deine Überweisung auszuführen. JE
10.06.2026
12:43 | Konjunktion: Stablecoins: Die stille Tokenizierung der Bankkonten in den USA und die globalen Folgen
Eines vorab: Wer denkt, dass nachfolgender Artikel keine Informationen oder keine Relevanz für uns in Deutschland, respektive Europa hat, weil es sich um eine US-Gesetzgebung handelt, möchte nochmals in sich gehen und sich Gewahr werden, dass gerade das Finanzsystem das globalisiertes System der Welt ist. Daher ist es nur ein Frage der Zeit, bis dieses Vorhaben auch Auswirkungen auf uns haben wird.
Den meisten Amerikanern ist nicht bewusst, dass sie unter einem umfassenden Überwachungsregime leben, das wahrscheinlich ihre verfassungsmäßigen Rechte verletzt. Jeder Kauf, jede Einzahlung und jede Transaktion – von der kleinsten Venmo-Zahlung für einen Kaffee bis hin zu einer hohen Krankenhausrechnung – hinterlässt einen Datenpunkt in einem System, das Sie beobachtet – selbst wenn Sie nichts Unrechtes getan haben. – Katie Haun, MIT Review
Egal wie die Fussfessel aussieht, die Medien schnitzen es schon zurecht, dass es nach Freiheit aussieht. TS
07.06.2026
18:39 | HB: Banco BPM unterbreitet Monte dei Paschi Angebot für Fusion
Rom. Die italienische Bank Banco BPM schlägt Monte dei Paschi eine Fusion „unter Gleichgesinnten“ vor, durch die Italiens zweitgrößte Bankengruppe entstehen würde. Wie aus einer Erklärung der in Mailand ansässigen Banco BPM vom Sonntag hervorgeht, habe der Vorstand einstimmig beschlossen, Monte dei Paschi ein Angebot zu unterbreiten. Darin will die Bank das Interesse an der Aufnahme von Gesprächen über einen vereinbarten Zusammenschluss bekunden. Die Banco BPM gab weder ein vorgeschlagenes Umtauschverhältnis noch finanzielle Bedingungen für die Transaktion bekannt. Ein Vertreter von Monte dei Paschi war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.
Kommentar des Einsenders
...eine Fusion unter "Gleichgesinnten" - das passt! Was von der dei Paschi noch gut in Erinnerung ist:
Bilanzfälschung und Vertuschung: Um drohende Verluste aus fragwürdigen Geschäften zu kaschieren, wurden Bilanzen manipuliert.
Verlustreiche Derivategeschäfte: Spekulative Transaktionen (u.a. mit Deutsche Bank) verursachten Hunderte Millionen Euro Verlust.
Mysteriöser Todesfall: Der Tod des Pressechefs des Instituts im Jahr 2013 sorgte für internationales Aufsehen.
Staatliche Rettung: Missmanagement führte schließlich dazu, dass der italienische Staat das Geldhaus mit Milliardenaufwand retten musste. [1, 2, 3, 4, 5]
Die Monte dei Paschi di Siena hat durch eine Kombination von Betrug und riskanten Finanzinstrumenten über Jahre hinweg Milliarden an Werten vernichtet. [1] ...
Verkaufshindernisse: Der Plan der italienischen Regierung, die Bank wieder vollständig zu privatisieren und zu verkaufen, gestaltete sich aufgrund der Skandale und der schwachen Bilanz über Jahre hinweg schwierig. ...
Also, nur zu...!