06.01.2026

17:30 | Focus:  Razzia in Gelsenkirchen! Ermittler durchsuchen Büroräume in ausgeraubter Sparkasse

Die Polizei durchsucht die Büroräume in der ausgeraubten Sparkasse in Gelsenkirchen. Das erfuhr FOCUS online. Hintergrund der Aktion ist die wiederholte Weigerung der Bank in den vergangenen Tagen, Daten zu den geknackten Schließfächern herauszugeben.
Nach dem spektakulären Raub in einer Gelsenkirchener Sparkasse hat die Polizei das Institut am Dienstag durchsucht. Ziel sei die Sicherstellung von Datenträgern sowie notwendigen Kundendaten.  
Es gehe dabei nicht um einen Verdacht gegen die Sparkasse oder einzelne Mitarbeiter, stellte ein Polizeisprecher klar. "Wir haben keinen Verdacht gegen irgendwen." Es gehe darum, sich so schnell wie möglich einen objektiven Überblick zu verschaffen.

... ist es vielleicht wichtiger, einen Überblick für das Finanzamt zu bekommen .. oder ist es deshalb, weil man den Täter nicht zu nahe treten möchte. TS

05.01.2026

17:33 | ET: Beute in Gelsenkirchen könnte über 100 Millionen Euro liegen

Die Beute beim spektakulären Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen lag möglicherweise über 100 Millionen Euro. Das erfuhr die dpa aus Sicherheitskreisen. Demnach hätten einzelne Kunden angezeigt, dass sie jeweils mehr als 500.000 Euro in ihren Schließfächern gehabt hätten. „Bild.de“ hatte zuvor darüber berichtet. Laut „Bild.de“ kommt die Herkunft der Gelder den Ermittlern teilweise komisch vor. Es könne sich um Schwarzgeld oder auch Gelder von Clans handeln. Offiziell sei von den Betroffenen vielfach von „Hochzeitsgeldern“ die Rede, erfuhr die dpa. Die Beute wurde zunächst grob mit der Versicherungssumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro angegeben. Später sagte ein Polizeisprecher: „Wir gehen von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus.“ Die Schadenssumme lasse sich aber noch nicht seriös beziffern, so die offizielle Mitteilung.

Und wen triffts am Ende schon wieder? Richtig: die fleißigen Sparer und Anleger – mit dem Vermögen im Schließfach. Nicht die Profis mit Stiftungen, Trusts und Briefkästen rund um den Globus. Wie immer. JE

19:04 | Spartakuss zu 17:33 Uhr
Doppelt abkassieren, wenn man vor dem Insider- Raub, sein Fach ordentlich geleert hat

Welch Ironie des Schicksals: Erst wird Bargeld verteufelt, dann verschwinden Schließfächer – und plötzlich erinnern sich erstaunlich viele Menschen an Vermögen, von denen selbst sie jahrelang nichts wussten.
Selbstverständlich alles ehrlich erspart, fein säuberlich im Tresor gelagert, ganz zufällig ohne Belege. Reine Vorsorge. Für schlechte Zeiten.

Das Finanzamt verfolgt das Drama mit professioneller Zurückhaltung. Es schaut nicht hin – es merkt sich nur alles. Und sollte auch nur ein einziger Euro unauffällig an ihm vorbeigeschmuggelt worden sein, wird es später ganz höflich klingeln.
Nicht laut. Nicht böse. Nur mit einem Umschlag in der Hand und der freundlichen Frage:
„Woher genau war das noch mal?“

 

14:38 | ZH: Deutschlands Bankensektor steht angesichts rekordhoher Insolvenzen vor einer wachsenden Krise

Die deutsche Wirtschaftskrise macht sich langsam aber sicher in den Bilanzen der Banken bemerkbar. Vor allem die Krise des weitgehend kreditfinanzierten Mittelstands belastet zunehmend Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das Jahr 2025 endet als Desasterjahr für die deutsche Wirtschaft. Rund 24.000 Unternehmen meldeten Insolvenz an – eine Rekordzahl, die nur im Krisenjahr 2003 nach dem Platzen der Dotcom-Blase und der darauffolgenden Rezession übertroffen wurde. Damals gingen insgesamt 39.000 Unternehmen in Konkurs.

Die Kreditausfälle des vergangenen Jahres werden auf rund 57 Milliarden Euro geschätzt. Diese Verluste treffen Lieferanten und Banken hart, insbesondere da der deutsche Mittelstand rund 40 % seiner Finanzierungen über Sparkassen und 25 % über Genossenschaftsbanken abwickelt.

Kommentar des Einsenders
...und es wird weiter nach oben gehen...! Spannend bleibt, bei wem nun der "Schwarze Peter" begraben liegt und wie lange die Eigenkapitalreserven der Häuser reichen, bis die Vorschriften wieder geändert werden (müssen)...!? Bei der DB mag's noch laufen, auf die kleineren Anstalten wächst der Druck... Und die Politik schaut zu, ist nur noch Passagier...!? Scheint ein "interessantes" Jahr zu werden - zumindest für (Mittel-)EUropa...!?

Die Bankenkrise ist längst da – sie wird nur vertuscht, verheimlicht, verleugnet... Stabilität ist nur Show, erkauft mit Staatsgeld. Der Mittelstand wird verreckt, Banken mogeln, der Staat druckt sich durch. Je länger das so läuft, desto brutaler knallt es am Ende. Und es wird knallen. die Frage ist nur noch wann. JE

04.01.2026

08:09 | Focus:  Gewaltiger Schaden nach Schließfach-Raub: Welche Nachweise Kunden jetzt brauchen

Diese Nachweise sind entscheidend:

- Erstellen Sie eine detaillierte Inventarliste aller eingelagerten Gegenstände mit Beschreibung und Wertangabe. Fertigen Sie hochauflösende Fotos von jedem Gegenstand an. Besonders wichtig bei Schmuck, Uhren oder Kunstgegenständen.
- Bewahren Sie Kaufbelege, Rechnungen, Expertisen und Zertifikate auf. Aber niemals im Schließfach selbst, sondern getrennt. Etwa in einer Cloud oder einem anderen Tresor. Bei Bargeld sollten Sie die Seriennummern der Geldscheine fotografisch dokumentieren. Für Edelmetalle sind Barren- oder Siegelnummern als Nachweis geeignet.
- Versicherungsexperten empfehlen, diese Liste von einer Vertrauensperson gegenzeichnen zu lassen und regelmäßig zu aktualisieren. Die Dokumentation sollte an einem sicheren Ort außerhalb des Schließfachs aufbewahrt werden. Idealerweise digital in der Cloud und zusätzlich als Ausdruck zu Hause.

... und eine kleine Selbstanzeige beim Finanzamt ... TS 

03.01.2026

09:24 | Krone:  Bohrloch-Raub: 100 Millionen Euro sind futsch

Die Bohrloch-Räuber haben in einer Sparkasse im deutschen Gelsenkirchen offenbar einen noch größeren Schaden angerichtet als bisher angenommen. Die Kriminellen sollen aus dem Schließfachtresor Wertgegenstände im Wert von mehr als 100 Millionen Euro erbeutet haben .

Wetten, jetzt wo die ganzen Ikea-Wert-Speicher-Kasterl aufgebrochen wurden und das Fichtenregal so lustig wackelt .. wetten, jetzt kommt bei der Schadensmeldung noch gleich das Finanzamt und fragt nach .. woher das alles?   Übrigens, wie konnte das versichert werden?   TS

12:05 | Leser Kommentar  
Schließfächer einer 3. Sparkasse in NRW ausgeraubt

 

12:08 | Leser Kommentar zum Beitrag vom 02.01.2026 12.44

Als ehemaliger Bankangestellter kann ich ergänzen, dass das normale Schliessfachgeschäft von Banken möglichst vermieden wird, da es praktisch immer verlustbringend ist. Anders verhält es sich natürlich bei reichen " Sonderkunden ".
Im Einbruchsfall muss sich Otto Normalverbraucher ziemlich warm anziehen: Er muss nämlich nachweisen, was tatsächlich weggekommen ist und
zwar per genauer Auflistung, Fotos, Kaufbelegen u.ä. Beweismittel. Oft wird der Kunde zur Wahrung seiner Ansprüche vor Gericht gehen müssen......
mit entsprechend unsicherem Ausgang. D.h., dass er schlechtestenfalls neben seinem Schaden auch die Prozesskosten tragen muss.
Sehr empfehlenswert: Claus Roppel " Vorsicht Falle: Finger weg von Bankschliessfächern ". Diese 6 Min haben es in sich !

02.01.2026

12:44 | YT: EIL: NÄCHSTE Sparkasse ausgeräumt! 20 Kilo Gold einfach WEG!!

dazu passend heute: Gold in Millionenhöhe aus Bank-Schließfächern gestohlen

Nur wenige Tage nach dem filmreifen Millionenraub in Gelsenkirchen sorgt jetzt ein ähnlicher Fall in Bonn für Aufsehen. Wieder ist eine Filiale der Sparkasse betroffen, wie 20 Minuten berichtet. Laut dem "General-Anzeiger" fehlen im Tresorraum der Bank rund 20 Kilo Gold. Ein Mitarbeiter steht im Verdacht, das Edelmetall aus zwei Schließfächern gestohlen zu haben, zu denen er sich Zugang verschafft hatte.

Die Polizei bestätigte am Mittwoch, dass bereits seit einiger Zeit ermittelt wird. Weitere Details wollten die Behörden in Nordrhein-Westfalen bisher nicht bekannt geben. "Seit dem Bekanntwerden am 17. Dezember 2025 laufen interne und polizeiliche Ermittlungen", erklärte die Sparkasse Köln/Bonn. Man stehe in engem Kontakt mit den betroffenen Kunden.

Insider wissen nicht nur , wo etwas liegt – sie wissen auch wann, wie und wo niemand hinschaut .

Sie kennen die Schließfachbereiche, sie kennen Sicherheitslücken, sie wissen, welche Sensoren funktionieren – und welche nur auf dem Papier existieren, und sie wissen, wann Personal fehlt oder Feiertage alles lahmlegen. Ein externer Täter muss raten. Ein Insider plant .

Wenn dann noch tagelang niemand etwas merkt und Kunden erst aus den Medien erfahren, dass ihr Zeug weg ist...

Zusammenfassung für Fortgeschrittene: Die gefährlichsten Diebe kommen selten mit Sturmhaube. Sie kommen mit Zugang, Wissen – und einem Dienstausweis . JE

15:15 | Leserkommentar
Lieber Tho as,liebes Team, ich finde es interessant, dass es ausgerechnet immer Sparkassen sind, die da ausgeraubt werden. Sind es nicht die Sparkassen gewesen, die sich vor einigen Wochen gegen den Digitalen Euro ausgesprochen haben, weil das Geschäftsmodell "Geld aus dem Nichts" in Gefahr geraten würde ? Merkwürdiger Zufall

Stimmt, hier ein paar Links dazu

Banken verschärfen im Streit über den digitalen Euro den Ton

Die deutschen Institute fürchten, dass die Einführung der Digitalwährung viel kostet und wenig bringt. Und sie hoffen, dass die Politik die EZB bei dem Großprojekt noch ausbremst.

Sparkassenchef: Digitaler Euro ist Türöffner für Big-Tech-Player

Der digitale Euro soll Europa unabhängiger machen. Laut dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands würde er aber die Souveränität gar schwächen.

Sparkassen dringen auf Wero statt digitalen Euro

Zahldienst Wero statt digitaler Euro: Hessens Sparkassen-Präsident Stefan G. Reuß fordert Tempo beim Ausbau einer europäischen Alternative im Zahlungsverkehr im Wettbewerb mit den USA. Die Pläne für einen digitalen Euro für Privatkunden behinderten den flächendeckenden Ausbau von Wero kolossal, «weil in Europa manche Banken keine Parallelstrukturen aufbauen möchten und deshalb abwarten», sagte der geschäftsführende Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen laut Redetext in Frankfurt.

01.01.2026

09:24 | Leserkommentar zum Tresorraub von vogestern
Die Geschichte vom Bankraub in Gelsenkirchen stinkt zum Himmel.
1984 hatte ich meinem Bruder bei einem Umbau von gemieteten Räumen in Köln geholfen. Die Mieträume lagen sich im 1. Stock.
Im Erdgeschoss befand sich eine Filiale der deutschen Bank , vermutlich Tresorraum in Keller.
Wir haben im wesentlichen Trockenbauarbeiten verrichtet, also Dübellöcher 6 und 8 mm gebohrt für gewöhnliche Schlagdübel.
Nach Schliessung der Bankfiliale stand plötzlich die Polizei vor der Tür. Alarmiert wurden die durch einen
Erschütterungsmelder der Alarmanlage .
Die Angelegenheit war schnell geklärt und wir wurden aufgefordert nach Schliessung der Filiale keine Arbeiten , die mit Erschütterungen verbunden sind mehr durchzuführen.
Zwischen den beiden Ereignissen liegen 40 Jahre . Ist die Sensorik schlechter geworden? Damals hat sie die Erschütterungen eines Bohrhammers 2 Etagen über dem Tresorraum erfasst und heute merkt sie nicht wenn 100-fach potentere Werkzeuge direkt an der Tresorwand arbeiten?

12:25 | Leserkommentar
Schließfächer in Banken haben mitunter das Problem das vorne gut gesichert ausschaut und die Rückseite nur mit einem dünnen Blech gesichert ist. Selbst gesehen mehrfach. In der alten Firma wurden alte Schliessfächer Wände gekauft und dort die Dienstwaffen deponiert. Hinten offen oder nur dünnes Blech. Macht die Polizei immer noch so. Nur sind die Schlüssel dort nur Briefkasten Schlüssel Der Tresor selber ist sehr gut gesichert.

18:11 | Leserkommentar
Vielleicht ist es von den Banken garnicht gewünscht Schließfächer besser zu schützen. Ein einfacher Bewegungsmelder, vielleicht sogar zwei, im Schließfach-Raum installiert, würde schon reichen. Die gibt es für billiges Geld in jedem Baumarkt, mit entsprechenden Signalgerätschaften. Die Leute sollen weg von materiellen Wertsachen und hin zu immateriellen Zeug, wie elektronische Anlagen oder "altmodischem" Lagern auf dem Konto. Da hat die Bank jederzeit hundertprozentigen Zugriff, beim Schließfach nicht. In diesem Zusammenhang sei an die Plünderung der Schließfächer einer Bank in Berlin erinnert, das sich vor einigen Jahren ereignete. Die damaligen Täter mußten allerdings, zuerst einen langen Tunnel graben, bevor sie zu den Schließfächern spazieren konnten, um diese leer zu räumen. Wieso haben die Banken Nichts daraus gelernt?
Weil wir weg sollen vom Materialien und hin sollen zum Elektronischen?