17.08.2019

08:41 | focus: Sachsen bleibt im Bildungsvergleich ganz vorne - Berlin ist neues Schlusslicht

Die Ergebnisse des Bildungsmonitors zur Leistungsfähigkeit der Bildung sind da. Einige Bundesländer heben sich dabei deutlich ab. Studienleiter Plünnecke fordert mehr Ausgaben für Bildung.

Je höher die Bildung desto größer die Skepsis gegenüber den Herrschenden!
Wenn Wahlumfragen und Bildungsstand direkt miteinander korrellieren! TB

15.08.2019

16:15 | Welt:  Sachsen auf Platz eins, und es gibt ein neues Schlusslicht

Der alte Sieger ist auch der neue – Sachsen belegt den ersten Rang beim Bildungsmonitor 2019 vor Bayern und Thüringen. Am Ende des Rankings gibt es Veränderungen: Bremen ist nicht mehr Letzter.
Sachsen steht im Vergleich der Bundesländer bei der Bildung weiterhin an der Spitze. Das geht aus dem Bildungsmonitor 2019 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hervor, der in Berlin vorgelegt wurde. Der Freistaat hat im jährlichen Länderranking demnach Platz eins behaupten können.

tom-cat "Aus der PISA-Studie 1985"

- Hauptschule 1950:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 20 DM. Die Erzeugungskosten betragen 4/5 des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn? 
- Realschule 1960:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 20 DM. Die Erzeugungskosten betragen 16 DM. Berechne bitte den Gewinn!
- Gymnasium 1970:
Ein Bauer verkauft eine Menge Kartoffeln (K) für eine Menge Geld (G). G ist die Menge aller Elemente g, für die gilt: g ist eine Mark. In Strichmengenform müßtest du für die Menge G zwanzig Strichlein (////////////////////) machen, für jede Mark eines. Die Menge der Erzeugniskosten (E) ist um vier Strichlein (////) weniger mächtig als die Menge G. Zeichne das Bild der Menge E als Teilmenge der Menge G und gib die Lösungsmenge (L) an für die Frage: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?
- Gesamtschule 1980:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln zum Preis von 20 DM. Die Erzeugungskosten betragen 4/5 gleich 16 Mark. Der Gewinn beträgt 1/5 gleich 4 Mark. Unterstreiche das Wort "Kartoffeln" und diskutiere mit Deinem Nachbarn darüber!

aus der PISA-Studie 2015 

- Realschule 1960:
ist dEin Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 DM. Die Erzeugerkosten betragen 40 DM. Berechne den Gewinn!
- Sekundarstufe 1970:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 DM. Die Erzeugerkosten betragen 4/5 des Erlöses. Wie hoch er Gewinn des Bauern? (Rechenschieber nicht erlaubt)
- Sekundarstufe 1980:
Korrektur der Formulierung (Identische Neuauflage von 1970):
Ein/e Bauer/in verkauft einen/e Sack/in Kartoffeln/innen einem/er Kunden/in für DM 50,-. Die Erzeuger/innen Kosten betragen 4/5/innen des Erlöses. Wie hoch ist der/die Gewinn/in des/der Bauern/in? (Keine Taschenrechner/innen verwenden)
- Gymnasium 1990:
Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Solanum tuberasum für eine Menge Geld (=G). G hat die Mächtigkeit 50. Für die Elemente aus G=g gilt: Die Menge der Herstellungskosten (=H) ist um zehn Elemente weniger mächtig als die Menge G. Zeichnen Sie ein Bild der Menge H als Teilmenge G und geben Sie die Lösungsmenge X für folgende Frage an: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?
-  Freie Waldorf-Schule 1995:
Male einen Sack Kartoffeln und singe ein Lied dazu.
- Integrierte Gesamtschule 1999:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50,-. Die Erzeugerkosten betragen 40,-. Der Gewinn beträgt 10,-. Unterstreiche das Wort "Kartoffeln" und diskutiere mit deinen 15 Mitschülern aus anderen Kulturkreisen darüber. Waffen sind dabei nicht erlaubt.
- Schule 2005 (nach der Bildungs- und Rechtschreibreform):
Ein agrargenetiker ferkauft ein sagg gatoffeln für 6,25 €. Die kosden bedragen 5 €. Der gewin bedregt 1,25 €. Aufgabe: margiere den term gardoffeln und maile die losung im pdf-format an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Jor 2010:
Sorrie, es gipt keine gartoffeln meer! Nur noch pom fritt bei mc donels. Es lebe der fordschridd!

12:59 | ET: Schüler gegen Fachkräftemangel: Sachsen-Anhalt führt Praxislerntage an Schulen ein

Um den zunehmenden Fachkräftemangel zu stoppen, setzt Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) auf eine engere Verzahnung von Schule und Wirtschaft. Das berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“. Mit Beginn des neuen Schuljahres können Sekundar- und Gemeinschaftsschulen ein neues Element in Stundenpläne eintragen: die Praxislerntage.

Die Förderung des Handwerks und das in Sachsen-Anhalt! Kein verpflichtendes Gender-Studium? Das wird für wieder Empörung in der Linken sorgen! "Wie Nazi kann man sein?" TB

Leser Kommentare:
(1) Maiglöckchen plaudert aus seinem beruflichen Umfeld
In meinem beruflichen Biotop steht eine untere 2stellige Zahl von Mittätern zur sofortigen Disposition (natürlich gegen Abfindung, etc.). Andererseits werden ständig Stipendiaten, Studenten, Schüler mit Befristung eingestellt, häufig sogar für mehr als nur wenige Monate oder nur die für die Dauer der Semsterferien. Angeblich sollen diese "Hilfskräfte" die nicht als Personal geführt werden, nur "niedere" Arbeiten verrichten, andererseits sind nahezu alle regulären Mitarbeiter, Land unter. Der Kapitalismus fordert preiswerte Arbeitskräfte und es finden sich immer welche!

(2) Sie erinnern sich wieder, die im Osten.
Genau das gab's in der DDR mit
ESP=Einführung in die Sozialistische Produktion (mit auch paar theoretischen Dingen drin) und
PA= Produktionsarbeit.
Und je nachdem wo man wohnte, arbeitete man in einem der Betriebe der Gegend, im ländlichen Raum auch manche in der Landwirtschaft usw.
Da heraus habe ich dann das Interesse an meiner späteren Ausbildung entwickelt.

(3) Praxislerntage an einer Schule? Das ist doch Total gegen den Bildungsauftrag! Sind Schulen nicht die Indoktrinations- und Gehirnwaschanstalt um aus kreativen Menschen, gleichgerichtet Konsumidioten zu formen?

14.08.2019

12:37 | scifiles: Die schöne Fassade ist weg: Uni Graz diskriminiert Männer nun ganz offen

An der Universität Graz wird eine Professur für Makroökonomie ausgeschrieben. Ausschließlich weibliche Bewerber können auf die Stelle berufen werden. Nein. Es handelt sich dabei nicht um dieselbe Täuschung, die im Rahmen des deutschen Professorinnenprogramms betrieben wird. Die Österreicher Genderista ist offenkundig nicht so hintenrum wie die deutsche. In Österreich werden Männer deshalb ganz offen diskriminiert. Die zu besetzende Stelle ist ausschließlich für Frauen ausgeschrieben.

Passt doch - schliesslich handelt es sich bei einer Uni um die alma mater (nährende Mutter)  und nicht um alma pater! Deshalb muss man die Jobs an Muttern vergeben, damit die ihre Patchwork-Familie und den töpfernden Mann im Männerrock und Dutt ernähren und den Gschrappn tagsüber bei einer Leih-Mater deponieren kann! Emanzipation und Selbstverwirklichung kann ja so schön sein! TB

Der Schwermetaller
Ideologie und Dummheit sind untrennbar miteinander verbunden.

17:09 | Leser-Kommentar
Kleine Korrektur am Rande:
der "alma pater" kann so nicht stehenbleiben. Almus, alma, almum. Das weibliche Adjektiv bei einem maskulinen Substantiv, das geht nicht. Pater ist maskulin, also "almus pater" oder vielleicht besser "pater almus".
Andererseits: vielleicht ist heutzutage die klare Trennung der Geschlechter in maskulin / feminin / neutrum nicht mehr pasasend für die Anforderungen des Zeitgeistes...

Das war ja der Witz daran! TB

12.08.2019

19:13 | Der fehlende Part: Schule macht Kinder krank! – Kindheitsforscher Michael Hüter im Gespräch

Pünktlich zum Schulanfang, der bereits in einigen Bundesländern erfolgt ist, hat sich Margarita Bityutski mit dem Kindheitsforscher, Historiker und Gesellschaftskritiker Michael Hüter unterhalten. In seinem Buch "Kindheit 6.7" beschreibt er die tiefe Krise, in der sich das gesamte Schulsystem befindet, und erläutert, wie unsere Gesellschaft die geistige Gesundheit der Kinder zerstört.

16:05 | sf: Ablasshandel an der Uni Potsdam: Selbstverpflichtung, kein Wissenschaftler mehr sein zu wollen

Zu sagen, wir haben Leser an Universitäten, die verzweifelt sind, trifft vielleicht nicht ganz den Punkt. Eine Mischung aus Verzweiflung, Amüsiertheit und Sarkasmus ist wohl eher das, was z.B. einen unserer Leser, der an der Universität Potsdam beschäftigt ist, beschreibt. Er hat uns mit den Worten „die Klimakrise ist nun auch an der Uni Potsdam angekommen“, das neueste Produkt aus der Schmiede derer, die man nur noch als entweder infantile oder beschädigte Gemüter bezeichnen kann, zugeschickt.

Den täglichen Klimawahnsinn gib uns heute, oder so ähnlich....Ironie off. HP

09.08.2019

08:59 | pi-news: Gottfried Curio: Deutsche Schüler verdummen

"Der Identitätsverlust der Deutschen beginnt damit, dass in den Schulen keine Gedichte mehr gelernt werden, keine Klassiker mehr gelesen werden und der Geschichtsunterricht mit dem Zweiten Weltkrieg beginnt, während im Religionsunterricht die fünf Säulen des Islams gelehrt werden."

M
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dies zu bestätigen.

 

08.08.2019

09:03 | tom-cat "Wer hat's gesagt?"

„Die Regierung will mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung eine 'kulturelle Revolution' erreichen. Wir wollen die Lufthoheit über unseren Kinderbetten erobern!“

( ) Angela Merkel, CDU
( ) Margot Honecker, SED, Ex-Volksbildungsministerin der DDR
( ) Margot Kässmann, evang. Kirche
( ) Baldur von Schirach, NSDAP-Reichsjugendführer im III. Reich
( ) Ursula von der Leyen, Ex-CDU-Familienministerin
( ) Olaf Scholz, SPD
( ) Claudia Roth, Grüne
( ) Volker Beck, Drogenbeauftragter der Grünen

 Das Geld hat er schon, jetzt will der Vampir aus dem Norden auch noch unser Blut (in Fomr der Jugend)! TB

09:05 | dazu passend - ef: Das Ziel ist unsere Entmündigung! TB

06.08.2019

18:04 | cicero: Eine Vorschulpflicht ist kein Grundschulverbot

Die Deutsche Presseagentur spitzte Aussagen von Carsten Linnemann (CDU) zu, und Medien übernahmen das Wording vom Grundschulverbot. Jetzt muss sich der Unionsfraktionsvize als „Dumpfbacke“ und „Rechtspopulist“ beschimpfen lassen, sogar aus der eigenen Partei.

Es steht zu befüchten, dass diese Debatte dadurch beendet werden wird, indem man jedem Raktentechniker-Kind das Abi gleich mit 6 verleiht! TB

19:32 | Die Leseratte
Und da wundern sich die Linksgrünen, dass niemand mehr Lehrer werden will? Zumal in sog. Brennpunktschulen? Dort sind mittlerweile bis zu 40 % der Lehrkräfte Seiteneinsteiger oder Studenten. Die Lehrervertreter, die aus der Praxis wissen, was es bedeutet, in so einer Schulklasse zu unterrichten, begrüßen den Vorschlag jedenfalls. https://www.mmnews.de/aktuelle-presse/128518-lehrervertreter-unterstuetzen-linnemann-vorstoss

Dann wäre da noch ein Vorschlag von Realisten aus der Anfangszeit der Invasion: Da die Eltern - zumindest lt. Gesetz - bei Wegfall des Fluchtgrundes in ihr Heimatland zurückkehren müssen, sollten wir die Kinder gar nicht erst in deutsche Schulen stecken und ihnen deutsch beibringen, sondern sie in ihrer Muttersprache in den dort üblichen Fächern unterrichten und auf ein Leben zu Hause vorbereiten. Das Gleiche gilt für die Eltern: Ihnen sollten wir Fertigkeiten vermitteln, mit denen sie später in ihrem Heimatland etwas anfangen können, also eine Arbeit finden oder sich selbständig machen. Von der deutschen Sprache benötigen sie nur Grundkenntnisse, um hier zunächst klar zu kommen. Punkt.

Die Gut- und Bessermenschen kriegen bei derartigen Vorschlägen zwar Schaum vor dem Mund, aber genau diese Entwicklung wird sich in wenigen Jahren auch ohne offizielles Zutun der Regierung vollzogen haben, nämlich durch das Abstimmen mit den Füßen: Deutsche Eltern sorgen dafür, dass ihre Kinder in Privatschulen unter sich bleiben. In den öffentlichen Schulen sitzen nur noch Migranten-Kinder, die dort allerdings keine adäquate Ausbildung mehr erhalten, weil sie diese verweigern. Unsere Schulen werden zu Koranschulen verkommen, die Lehrer werden ausschließlich Seiteneinsteiger aus den entsprechenden Ländern sein, die Kinder werden maximal indoktriniert werden, wenn sie Glück haben, lernen sie wenigstens noch Lesen und Schreiben und die Grundrechenarten. Die deutschen Bildungsministerien haben dann keine Kontrolle mehr.

02.08.2019

09:06 | ET: Lehrermangel verschärft sich im nächsten Schuljahr

Der Lehrermangel wird sich im kommenden Schuljahr noch einmal deutlich verschärfen. Die Schulen würden bundesweit rund 15.000 Stellen nicht besetzen können, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine Schätzung des Deutschen Lehrerverbandes. Das seien rund 5.000 mehr Stellen als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

M
Ich befördere manchmal für meinen Nachbarn Schüler. Mittlerweile kennt man mich an den Schulen. "Sie sind aber kein hauptamtlicher Fahrer, oder?" "Nein, ich fahre nur, wenn es bei Herrn X mal eng wird. Ist halt nachbarschaftliche Hilfe und bringt mir Freude und vertreibt die gelegentliche Langeweile." Nachdem man meine halbe Vita aus mir heraus quetschte, bettelte man förmlich um meine Unterstützung. Ich könne doch noch ein paar Jahre als Quereinsteiger im Bereich Technik und Wirtschaft aushelfen. Da erkennt man schnell die Verzweiflung des Lehrkörpers. Da ich die Kinder größtenteils kenne, lehnte ich dankbar ab.

01.08.2019

11:19 | Die Zecke antwortet auf den TS von gestern

Lieber TS, mir ist es vollkommen Wurst, warum Orban agiert, wie er agiert. Wie alle Politiker orientiert er sich an dem, was ihm die meisten Stimmen bringt und ihn an der Macht hält. Letztendlich eiert er auch herum und somit kann er nur versuchen, die finanzielle Unterstützung der EU nicht zu verlieren, aber gleichzeitig deren Pickel am Ar... zu sein. Jetzt kann man natürlich einwenden, er sei nicht besser als die anderen Politiker. Aber das greift viel zu kurz. Der Wähler bleibt das entscheidende Element. Warum? Wieviele konservative Wähler schreien nach einer Veränderung in der EU oder deren Niedergang? Sehr viele! Und wieviele haben sich tatsächlich darauf vorbereitet? Die wenigsten! Man schaue sich doch nur mal die Situation nach dem Brexit an. Kaum war die Wahl für den Brexit gelaufen, da ging schon das Geschrei los, dass das eigene Aktienportfolio absackte und das Britische Pfund wegtauchte. Mit so etwas hatte man natürlich nicht gerechnet. Also ging das Gezeter nach Neuwahlen los. Das waren nicht nur Brexitgegner, die das forderten, sondern in nicht geringer Zahl Brexitbefürworter, die nicht vorbereitet waren auf das, was sie da gewählt haben, wie ich durch familiäre Kontakte auf der Insel weiß. Und genau damit muss auch ein Orban kalkulieren, um nicht die eigenen Wähler zu vergraulen. Politiker sein war und ist schon ein, na ja, sagen wir mal, schizophrener Job. Und ich möchte damit garantiert keine Politiker in Schutz nehmen, und schon gar keine deutschen. Aber alles nur den Politikern zuzuschieben, ist meiner Meinung nach zu kurz gesprungen. Liebe Grüße