01.12.2022

08:07 | Der Bondaffe zu den Junk Bonds von gestern

Das mit den zweistelligen Renditen ist so eine Sache. Das klingt gut, muß aber über "Zeitfortschritt" erwirtschaftet werden. Das Problem ist einfach: Es lohnt nicht über zweistellige Renditen zu diskutieren, wenn die Kurse für die Bonds schneller und stärker zurückgehen als der "jährliche Nominalzins" der Anleihe beträgt.

Man darf sich nicht von einer hohen Rendite blenden lassen, denn dahinter steht bereits ein starker Kursrückgang.

Das sieht man exzellent an diesem ETF, der in dieses Corporate Bond Segment investiert. Was nützen dem Anleger 10% Rendite jährlich, wenn der Preis seit Anfang des Jahr 2022 von knapp 130 USD auf aktuell 107,76 USD zurückgeht (vom Währungsrisiko oder der Währungschance einmal abgesehen).

https://de.finance.yahoo.com/quote/LQD/?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmRlLw&guce_referrer_sig=AQAAADIfWfCUB-e9X9Kk5mL1pZiiFup01Gv0B5AUNTinx_-T8v0qmSMBlDvyX7GXlsq9C2UrM9wAYen-ekhNvvIpCAO_sjKJzREvEUb8EFr2H1B7xTU7onped5QEaMcBFGhDkItw1CtKyIRShEmdQSOKp8HWemnXoyuVGnA_le6x1vzJ

Und außerdem, was solls? Die Krise ist überhaupt nicht vorbei. Es hat überhaupt keine Eile in Ramsch- oder Sondermüll-Bonds zu investieren. Man wartet einfach ab und schaut wer oder welches Produkt übrigbleibt. Das ist die Kunst.

Bildschirmfoto 2022 12 01 um 11.08.54

08:55 | Der Bondaffe
Sondermüll kaufen, werert Bondaffe ? Entwas für besonders Gierige bzw. Zocker ? Und wer bitte verdient, hinter der Tür von Tür. Der Mensch ist schon ein seltsames Wesen. Und um so mehr er vermeintliche "Macht" er hat, um so tiefer fliegt er um das "goldene Kalb". Und wenn er aufschlägt. Ist es alles oder jedes gewesen, nur er selber nicht. Und die Finanzbrücke, schwingt im Wind und singt, alles ist Gold was glänzt, auch wenn Sondermülll drauf steht....

30.11.2022

08:15 | f100: „Zweistellige Renditen sind bei Ramsch-Anleihen typisch“

Nach jahrelanger Dürre machen Sparer mit Tages- und Festgeldkonten endlich wieder Prozente - allerdings weit unter der Inflation. Eine Alternative: Hochzinsanleihen, die oft als „Ramsch-Anleihen“ betitelt werden. Dabei seien die Papiere besser als ihr Ruf, sagt Hochzins-Profi Ottmar Wolf, und erklärt, was den Bereich derzeit so spannend macht.

Dazu meine 5 Cents: Junk Bonds sind weniger zinsanfällig als "herkömmliche Bonds" da sie ja höhere Renditen versprechen und zumeist eine geringere Laufzeit haben. Dafür haben sie eine größere Vulnerabilität bei Rezessionen (sic!). In den USA sind diese Ramschanleihen (für mich) komischerweise in letzter Zeit gut gelaufen, weshalb dort die Angst vor einer Rezession nicht so groß ein dürfte!
Ramschanleihen verhalten sich eher wie Aktien denn wie Anleihen, weil die Anleihen sich naturgemäß sehr an der "Stärke" der ausgebenden Unternehmung orientieren. TB

27.11.2022

08:00 | Leser-Zuschrift "Zu den aktuellen Prognosen"

wenn man die aktuellen Äußerungen in den Nachrichten und auf youtube verfolgt, dann wird nächstes Jahr alles super. Die Rezession fällt aus, es wird einfach weiterhin Wachstum geben,
- die Zinserhöhungen sind dem Ende nahe,
- die Inflation ist Ende 2023 bei 2 bis 3%
- und der Ukraine Krieg wird auch bald beendet sein.

Kein Wunder, dass die Aktienmärkte bei solch einer Nachrichtenlage die letzten Wochen deutlich gestiegen sind. Allerdings ist nun das negative Überraschungspotential groß. Eine schlechte Nachricht reicht und die Party ist vorbei.

Ja, die Inflationsraten werden stark zurückgehen aber nur für eine gewisse Zeit um darauf mit voller Wucht zurückzukehren.
Lassen Sie sich von den Prognosen der Politiker und der inkompetenten Schmoigoass der EZB auf keinen Fall in die Irre leiten.
It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump!
It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump!
It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! It's not a hump! TB

14:43 | Der Alpenrebell zum grünen TB-Kommentar
Ich sehe schwarze Schwäne am Horizont auftauchen. Im Moment wird noch das letzte Tafelsilber zu Geld gemacht. Und dann ist Schicht im Schacht.

25.11.2022

17:34 | finanzen: Die Papiere von Uniper haben am Freitag ihren Rückschlag nach der Erholungsrally ausgeweitet

Die Anteilsscheine des Energiekonzerns sinken via XETRA zeitweise um 16,20 Prozent auf 4,59 Euro. Zuvor hatten sie sich binnen vier Handelstagen fast verdoppelt. Ihre Bodenbildung nahm mit einem Hoch seit Juli Formen an. Mit dem Analysten Piotr Dzieciolowski von der Citigroup bezeichnete ein weiterer Experte die Erholungsrally als nicht gerechtfertigt. Dies hatte am Mittwochabend bereits Vincent Ayral von JPMorgan in seinem Kommentar zur "Rettung 2.1" getan. So bezeichnete er eine weitere Kapitalspritze vom Bund von bis zu 25 Milliarden Euro über die bislang geplante Barkapitalerhöhung von acht Milliarden Euro hinaus.
Laut Dzieciolowski droht der fundamentale Wert der Uniper-Papiere bei einer massiven Verwässerung für die Altaktionäre von wohl 99 Prozent unter 1 Euro zu sinken. Altaktionäre sind von den Kapitalerhöhungen nämlich ausgeschlossen. Dzieciolowski kappte sein Kursziel auf 1,70 Euro und blieb beim Votum "Sell". Ayral hat Uniper mit Ziel 2,20 Euro auf "Underweight".

Wieviel Steuermilliarden sind da nochmals in den letzten Wochen reingelaufen...!? Wer hatte verdienen müssen? Wo sitzt die Mutter? Und wann kommt der Gang zum Konkursrichter? OF

24.11.2022

17:48 | Leserzuschrift der US-Korrespondentin

Vor ein paar Tagen war ich auf der Bank und habe mich bei meinem Bankberater erkundigt, wie ich eine Lebensversicherung, welche auszahlungsreif wurde, am besten reinvestieren könnte. Mein Vorschlag war ein Aktienfond oder Rohstoffe.
Da schaute er mich an und sagte mir, dass er das nicht tun würde. Alles was auf dem Papier steht, wird sich in Schall und Rauch auflösen. Die Welt stünde vor einem finanziellen Kollaps und nur Edelmetalle, in physischer Form, würden überleben.
Den Euro wird es zuerst zerlegen und dann, zuletzt, kommt der US$ dran. Meine Frage war, woher er das wissen würde.
Antwort: "Mein Bruder arbeitet im Finanzministerium und only God's money is real money!"
 
19:02 | Leserkommentar zur US-Korrespondentin

FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR Offizieller Trailer (1964) Clint Eastwood

 
 

12:48 | tt: Steigende Zinsen und Inflation: Leistbarkeit von Immobilien spürbar gesunken

Die Wohnungspreise steigen seit Jahren stärker als die Einkommen. Doch nun kommen höhere Zinsen, die kräftige Inflation und strengere Kreditvergabestandards hinzu. Das dämpft auch bereits die Nachfrage nach Immobilienkrediten. "Die Leistbarkeit hat sich sehr stark verschlechtert, wir haben ein Leistbarkeitsproblem im Bereich der Immobilien", betonte der Vizegouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Gottfried Haber, am Dienstag in einer Pressekonferenz.

"Leistbarkeitsprobleme" - was für ein Wortungetüm! Die durch die Niedrig(st)zinspolitik völlig verzerrten Immobilienmärkte bewegen sich ganz, ganz langsam in Richtung eines langfristig tragfähigen Niveaus. Die Nachfrage hochgehalten wird jetzt nur mehr von der Asylwelle, die fortlaufend kaufkraftschwache Nachfrager auf den Markt bringt, deren Kaufkraft noch eine gewisse Zeit lang durch die Unterstützungszahlungen künstlich erhöht wird. Doch auch diese Budgettöpfe werden über kurz oder lang nicht mehr so üppig dotiert werden können. AÖ

23.11.2022

07:01 | f100: Bis zu 2800 Prozent mehr! Hier bedroht die neue Grundsteuer deutsche Existenzen

Die Grundsteuer zählt neben Gasumlage und Bürgergeld zu den innenpolitischen Aufregern des Jahres. Fehlende Daten, versperrte Zugänge und die knapp bemessene Abgabefrist lassen erahnen, was Eigentümern und auch Mietern bevorstehen könnte. Im Südwesten regt sich Protest.

Hat das Bundesverfassungsgericht 2018 die damaligen Regelungen für Grundsteuern nicht als verfassungswidrig beurteilt? Jetzt gehts trotzdem? TB

08:23 | Leser-Kommentar
Habe Angst und verpiss dich Michel, wir brauchen Wohnraum für unsere Goldstücke.

21.11.2022

12:58 | destatis: Baugenehmigungen für Wohnungen im September 2022: -9,1 % gegenüber Vorjahresmonat

Im September 2022 wurde in Deutschland der Bau von 27 449 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,1 % oder 2 742 Baugenehmigungen weniger als im September 2021. Von Januar bis September 2022 wurden damit insgesamt 272 054 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,7 % oder 10 366 weniger als im Vorjahreszeitraum (Januar bis September 2021: 282 420). In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

Und so beginnt es in der Baubranche. AÖ

16:29 | Leser-Kommentar
Die künftige Erbschaftssteuer, wirkt hier sicherlich unterstützend ?

 

18.11.2022

07:37 | marcfriedrich: Marc Faber: "Mein Ziel ist es, möglichst wenig zu verlieren"

Wir leben in extrem turbulenten Zeiten und Marc Faber verschlägt es beinah die Worte. Warum seiner Meinung nach die US-Wahlen manipuliert sind und doch zum gleichen Ergebnisse gekommen wären, was er von unseren Notenbanken hält und warum jeder ein Gewinner ist, der das tut, was die Grünen verabscheuen

Marc Friedrich mit Marc Faber, Autor, des Boom, Doom und Gloom Report (Hausse, Verhängnis und Düsternis). Nun, seine Zeit ist gekommen. JJ

12:17 | Der Bondaffe zu 07:37
"Möglichst wenig verlieren". Interessante Philosophie. Da muß MF sofort einen von diesen Dingsnobelpreisen gewinnen. Ansonsten, hier noch ein paar Philosophien des Meisters: «Am liebsten habe ich schon vor dem Essen ein Meitli»

https://www.aargauerzeitung.ch/verschiedenes/am-liebsten-habe-ich-schon-vor-dem-essen-ein-meitli-ld.1618846

16.11.2022

12:48 | the sounding line: Earnings Estimates Plunge

Der folgende Chart von Isabelnet zeigt, dass die Gewinnerwartungen für den S&P 500 im Jahr 2023 trotz der Bärenmarktrallye der letzten Wochen auf neue Tiefststände hinweisen.

Nachdem bei den Energiepreisen keine Rückkehr zu den "normalen" Niveaus vor Corona in Aussicht ist - einzig der Ölpreis ist noch innerhalb des "Normalen" - ist die einzige Entspannung jene, dass weitere deutliche Energiepreisanstiege derzeit nicht in Sicht sind. Die Anpassungen an die markant höheren Energiepreise haben sich in der Wirtschaftsstruktur allerdings noch lange nicht ausgebildet. AÖ

12:14 | youtube: Eurodollar University: Storm warning: almost a trillion in global reserves gone, a quarter 'missing' from Swiss.

Sturmwarnungen wurden für Florida ausgesprochen und gelten schon seit einiger Zeit für das gesamte Geldsystem. Massive und noch nie dagewesene inverse Kurven deuten auf einen noch nicht identifizierten wirtschaftlichen und finanziellen Wirbelsturm hin. Eine Untersuchung der weltweiten Devisenreserven hat ergeben, dass es bereits zu enormen Zerstörungen gekommen ist, die sich auf eine Billion belaufen. Und wenn das, was die Kurven ankündigen, zutrifft, dann steht uns Schlimmeres bevor. Wie sieht das aus, wenn die Vernichtung von einer Billion US-Dollar das Vorspiel ist?

Der immer interessante Jeff Snyder mit einem düsteren Blick auf die Märkte. In diesem Zusammenhang ist es auch notwendig darauf hinzuweisen, dass die 10jährigen US-Treasuries aktuell niedriger verzinst sind als die bei der Federal Reserve hinterlegten Bankreserven, die mit dem IORB - "Interest Rate on Bank Reserves" - verzinst werden. AÖ

15.11.2022

12:24 | fmw: Immobilienpreise in Deutschland fallen deutlich – aktuelle Daten

Der Europace Hauspreisindex wurde heute veröffentlicht. Er zeigt für Oktober sinkende Immobilienpreise in allen drei Segmenten. Der Gesamtindex fällt im Vergleich zum Vormonat um 1,26 Prozent auf 219,04 Indexpunkte. In den beiden Vormonaten waren es Rückgänge um 0,51 und 0,25 Prozentpunkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Preise noch um 4,52 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat fallen die Preise für Eigentumswohnungen im Oktober mit 2,01 Prozent am stärksten. Für neue Ein- und Zweifamilienhäuser sinken die Preise um 0,25 Prozent leicht. Der Europace Hauspreisindex für Bestandsimmobilien fällt um 1,55 Prozent.

Es gibt eigentlich nur einen fundamentalen angebotsseitigen Grund, warum die Immobilienpreise nicht stark korrigieren sollten und real in einen säkularen Bärenmarkt eintreten werden: die Zuwanderung durch illegale Einwanderer, deren Zahl ja durch die erwartbare Familienzuführung noch zumindest um einen Faktor 3 bis 4 erhöht werden muss. Schließlich kommen fast ausschließlich junge Männer. Die Nachfrage bremsen dagegen der demographische Wandel, die steigenden Zinsen, die Inflation sowie die als grün verkaufte Transformation der Wirtschaft mit immer höheren Auflagen. AÖ

14.11.2022

12:46 | the sounding line: Fed Pivot? Be Careful What You Wish for

Trotz der Freude der Märkte über den gestrigen, besser als erwarteten Verbraucherpreisindex sollte man nicht vergessen, dass die Federal Reserve fast immer Vorboten schlechter Zeiten" für die Märkte sind, nicht guter Zeiten, wie der folgende Chart von Elliot Wave via Thomas Thorton zeigt.

Die Bärenmarktrallies sind mit Sicherheit noch nicht vorüber, sprich die Kurse werden zumindest noch einmal deutlich nach unten rauschen. AÖ

16:42 | Der Bondaffe
"Wunscherfüllung an der Börse", geht das? Das ist doch Unsinn, oder?

Ich meine: "Nicht unbedingt", es ist so gar ein ganz natürliches Phänomen der Massenpsychologie und des Massenverhaltens. Ein Börsenkrach an den globalen Aktienmärkten wäre eigentlich zwingend. Nur er ist noch nicht da.

Ich brauchte viele Jahre um dieses Phänomen mit dem Verstand erklären und hier kurz beschreiben zu können. Es hat auch spirituelle Komponenten, denn "Spirit" ist nichts anderes als "Geist". Der "Geist der Massen".
Ich kann es am besten über Zins- bzw. Renditeanstieg an den Bondmärkten erklären. Gehen wir hierzu auf den Renditeanstieg bei deutschen Staatsanleihen im Detail seit letztem Jahr (2021) ein. Woher kam dieser Anstieg, der im Juli 2021 ganz langsam begann? Das kann selbst ich nicht
richtig beurteilen. Allerdings bin ich schon lange in diesem Geschäft tätig. Also weiß ich, daß es dieses Phänomen gibt. Es scheint anfangs ein ganz langsamer Umschwung in den Anlegergedanken stattzufinden. Bei einem bestimmten Renditeniveau (extrem niedrig) und Kursniveau (historisch hoch) beginnt eine kleine Verkaufswelle. Zunächst unbemerkt, dann immer auffälliger, weil bestimmte Renditemarken durchbrochen werden. Die Bewegung verstärkt sich von selbst, dann verkaufen viele.
Dann kommt ein ungünstiges realwirtschaftliches Umfeld hinzu und plötzlich steigen die Renditen stark. Das sehen wir jetzt. Und die Leitzinsen müssen rauf. Dann wollen alle verkaufen.

Dieser Renditeanstiegt dauert. Er muß sich entwickeln. Es entsteht (hier wird es spirituell um es einigermaßen verständlich zu machen) ein "Egregor". Sozusagen eine "geistige Wesenheit der Massen". Vadim Zeland bezeichnet dies in seiner Buchreihe "Transsurfing" auch als "Pendel".
Das ist ansehnlicher zu verstehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Egregor

Es bildet sich also ein Massenverhalten mit eigener Wichtigkeit heraus: "Oh, der wichtige Fondsmanager XY bei Blackrock verkauft deutsche Bundesanleihen. Warum machen wir das nicht?" So ähnlich läuft es. Man schaut immer darauf, was die anderen machen. Und wenn wichtige Leute mit internationalem Namen verkaufen, dann entsteht der "Egregor des Verkaufsdrucks". All das dauert.

Jetzt sind wir bei den Aktienmärkten. Das Allzeithoch wurde bereits bei den klassischen Aktienmärkten Ende Dezember 2021 erreicht (wobei Hochs am Jahreswechsel für Trendwechsel sehr gefährlich sind). Seitdem ging es unter Schwankungen abwärts. Wie bei den Anleihekursen. Aber noch ist bei den Aktienmärkten der Crash nicht angekommen. Der "Egregor" ist noch
nicht komplett, er ist noch zu schwach. Jetzt kommen wichtige Anleger wie Warren Bufffet und postulieren:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/701095/Aktienmarkt-Warren-Buffett-wartet-auf-den-Crash

Buffet kennt das Spielchen natürlich. Er weiß auch um den Egregor. Nur das wird er nicht hinausschreien, schließlich geht es um sein Geld. Er positiniert sich allerdings. Er schafft den Egregor sogar mit.

Zusammenfassend ist zu sagen, das der "Geist der Aktienanlegermasse" noch nicht die Kraft hat (und das schlagartige Momentum) um einen Crash auszulösen. Auch das ist typisch. Denn der "Aktienegregor" folgt mit zeitlichem Nachhall dem "Bondegregor". Und so müßte es dann kommen.
Resultierend aus der Erfahrung heraus. Aber man kann dieses Phänomen zumindest beschreiben. Und dann ist er plötzlich da, der Aktienmarktcrash des Jahrhunderts.

Also: "Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst", sprach die Matrix, "Du könntest es kriegen!"

Egregor in diesem Zusammenhang passt ziemlich gut, werter Bondaffe! OF

07:25 | exxpress: Kritik an Selenskyj: Hilfsgelder bei Bankrott der Krypto-Börse FTX vernichtet

Stolz präsentierte noch im März die ukrainische Regierung unter Wolodymyr Selenskyj die neue Art der Spendenvermehrung: Die Krypto Börse FTX sollte aus 100 Millionen mehr machen – jetzt ist FTX bankrott. Der Verdacht: Unsummen an Hilfsgeldern sind weg.

Und noch ein schwerer Vorwurf wird in der “Hal Turner Radio Show” online in den Raum gestellt: Die Ukraine soll nicht nur “kurzfristig” immer wieder an der Krypto-Börse FTX mit den Hilfsgeldern spekuliert haben, sondern auch “langfristig Milliarden” in FTX investiert haben – darunter angeblich gewaltige Beträge aus der US-Militärhilfe. Der aktuelle Verdacht, der nun auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj belasten könnte: Die Ukraine soll also mit Hilfsgeldern, die für den Krieg gegen Russland gedacht waren, an der Krypto-Börse FTX spekuliert haben – und nun sei alles verloren.

Übrigens: FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (30) war 2021–2022 mit Gesamtspenden in Höhe von 39,8 Millionen US-Dollar der zweitgrößte Einzelspender für die Demokraten.

Die Leseratte:  Die Frage ist, wer all das schöne Geld jetzt hat? Wieviel davon mag, nur mal so nebenbei, auf Selenskijs eigene Konten geflossen sein? Jedenfalls ist klar, dass das ukrainische Militär außer den direkten Waffenspenden wohl nicht viel erhalten hat, und nicht mal die sind komplett durchgegangen. Das korrupteste Land der Welt!

EIne weitere Verschörungstheorie ist nah daran, wahr zu werden. Übrigens, Hal Turner wird sich freuen, dass er plötzlich zu einer seriösen Quelle geworden ist. JJ

16:25 | Die Leseratte
Auch in Russland ist man sich des merkwürdigen Finanzgebahrens der westlichen Welt in Bezug auf Kiew bewusst. Thomas Röper hat hier einen TV-Kommentar übersetzt, bei dem tatsächlich ein Auftritt von Candace Owens bei Fox-News herangezogen wird! Diese verweist auf einen tatsächlich merkwürdigen "Zufall": Die Unterstützung für die Ukraine begann direkt nach dem Abzug aus Afghanistan! Auch dieses Land hatte über Jahre Geldkoffer erhalten, im wahrsten Sinne des Wortes! Die Ukraine ist also einfach die Fortsetzung des Geldwäsche-Casinos in Afghanistan!

Man erkennt ein Muster: Sollte tatsächlich in der Ukraine plötzlich der Frieden drohen, müssen die USA umgehend einen neuen Krieg provozieren, in irgend einem anderen failed state, damit das Rad sich weiterdrehen kann. Die Begünstigten dieses korrupten Systems werden wohl kaum bereit sein, mit ihrem Betrug einfach aufzuhören. Vielleicht aber ist der Bankrott von FTX bereits das Abbruchsignal für die Ukraine? Selenskij hatte zwar angekündigt, dort mit Hilfsgeldern spekulieren zu wollen, aber ob das wirklich geschehen ist, ist keineswegs belegt. Vielleicht benutzt man FTX einfach, um das Verschwinden der Milliarden aus der Ukraine zu erklären? Wieso sonst passiert nichts deshalb? Kein Aufschrei, keine Forderungen nach Untersuchung und Aufklärung, nach Rücktritt, nichts! Es geht wohlgemerkt um Milliarden-Summen! Der Clown hat sich halt verspekuliert. Echt jetzt? Das wars?

Haben interessierte Kreise erkannt, dass das Schneeballsystem grad zusammenbricht? Die EU war nicht mal imstande, die letzte Tranche von 3 Milliarden aus den Zusagen dieses Jahres zu zahlen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die EU nächstes Jahr 18 Milliarden zahlen wird, ist noch geringer. Und in den USA regt sich auch zunehmend Widerstand und Forderungen nach Kontrolle. Wenn man aber die Zahler für die Ukraine nicht länger aussaugen kann, beendet man dort das Spiel (z.B. mit einem Deal?) und beginnt ein Neues? Tendenz: Jetzt nehmen wir Russland aus! Es soll in der UNO-Vollversammlung abgestimmt werden, ob Russland Reparationen an die Ukraine zahlen soll. Damit hätte man dann eine Legitimation, die "eingefrorenen" Gelder usw. endgültig zu konfiszieren und in Folge Russland weitere Werte zu rauben wo auch immer man ihrer habhaft werden kann. Man könnte Schiffe auf den Weltmeeren kapern, die Ladung auf eigene Rechnung verkaufen, wie man es mit dem Iran schon macht.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/wohin-gehen-die-milliarden-die-nach-kiew-ueberwiesen-werden/

12.11.2022

09:36 | um: US-Tech-Unternehmen im „freien Fall“ – Amazon Verlust von 1 Billion Dollar

Eine Kombination aus steigender Inflation, Rückgang des Online-Geschäfts und enttäuschenden Gewinnmeldungen löste in diesem Jahr einen historischen Ausverkauf der Amazon-Aktie aus.

Nun ist Amazon das erste börsennotierte Unternehmen der Welt, das eine Billion Dollar an Marktwert verliert. Für andere in der Branche lief es jedoch keineswegs besser.

11.11.2022

12:30 | wolfstreet: Services Inflation Spiked to Second Highest in 4 Decades, Would Have Spiked to Highest, If Not Slowed by Biggest-Ever Mega-Adjustment of Health Insurance CPI

Beginnen wir heute mit der Inflation im Dienstleistungssektor, denn fast zwei Drittel der Verbraucherausgaben entfallen auf den Dienstleistungssektor, also ist dies der wichtigste Bereich. Und beim Verbraucherpreisindex für Dienstleistungen sind im Oktober einige besondere Dinge passiert. Was heute passieren würde, wurde in den letzten Wochen im Wall Street Journal und anderswo diskutiert, und es war keine Überraschung: eine massive Mega-Anpassung des "Bureau of Labor Statistics" beim VPI für Krankenversicherungen. Und heute war es soweit. Jeder weiß, dass die Kosten für die Krankenversicherung im Oktober gegenüber September nicht gesunken sind. Doch aufgrund der regelmäßigen Anpassung sank der Verbraucherpreisindex für Krankenversicherungen im Oktober um 4,0 % im Vergleich zum September, das sind 6,1 Prozentpunkte mehr als im September (+2,1 %), so die heutigen Daten des Bureau of Labor Statistics. Dies war der bei weitem größte Einbruch von Monat zu Monat in den BLS-Daten seit 2005 und übertraf bei weitem die Anpassungen in früheren Zeiträumen:

Die gestrigen Zugewinne waren völlig irre, zumal sie, so die Ausführungen des von mir sehr geschätzten Wolf Richter zutreffend sind, woran aber kein Zweifel besteht, dass der den gestrigen Höhenflug auslösende Rückgang allein der Neuberechnung der Gesundheitsausgaben geschuldet war. Sobald die Wall Street das kapiert, sollte es an den Märkten zu einer Korrektur kommen und die bullische Eintagsfliege das Zeitliche segnen. AÖ

08:05 | heise: Amazon büßt eine Billion US-Dollar an Börsenwert ein

Amazon hat als erste Aktiengesellschaft der Welt eine Billion an Marktkapitalisierung wieder eingebüßt, berichtet die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg. Seit Jahresbeginn hat sich Amazons Aktienkurs fast halbiert auf nunmehr rund 86 US-Dollar.

Inzwischen hat der Glanzlack der US-Techkonzerne aber mächtig Risse bekommen: Rund fünf Billionen US-Dollar an Börsenwert haben die fünf Big  Techs und Tesla zusammengenommen inzwischen von ihren Allzeithochs verloren – den Löwenanteil davon in diesem Jahr.

Amazon bei 100 und wieder auf dem Niveau von 2019. Aber wer vor 10 Jahren gekauft und einfach gehalten hat, als die Aktie unter 2 USD notierte, hat immer noch das 50 Fache am Wert. Um das zu tun, muss man sich mit dem Unternehmen auseinandersetzen und sich eine Meinung über die Zukunftsausssichten der Firma bilden. JJ

07:35 | fmw: Inflation und Fed: Kommt jetzt die Jahresendrally?

Die heutigen Daten zur Inflation in den USA waren deutlich niedriger als erwartet: die Aktienmärkte mit einer heftigen Rally, der Nasdaq 100
steigt über 5% – in der Hoffnung, dass die Fed die Zinsen weniger stark anheben wird in den nächsten Sitzungen. Die nächste Sitzung der Fed ist
am 14. Dezember – und nach den heutigen Daten zur Inflation ist die Wahrscheinlichkeit aus Sicht der Märkte (genauer: der Fed Fund Futures,
die die Zins-Erwartungen handeln) deutlich höher, dass die Fed die Zinsen nur um 0,25% statt um 0,5% anheben wird (laut Fed Fund Futures
liegt die aktuelle Wahrscheinlichkeit hierfür bei 80%).

Man hat den Eindruck, das Investieren nur noch eine Sache von Spekulation auf die planwirtschaftlichen Zinsentscheidungen der Zentralbank ist. Die fundamental Daten der einzelnen Unternehmen scheinen dabei nachrangig zu sein, JJ

09:32 | Leser-Kommentar
schon Andre Kostolany hat richtig erkannt, dass die Liquiditätsversorgung 50% der Börsentendenz ausmacht. Die anderen 50% macht die Gewinnentwicklung der Unternehmen aus. Diese war die letzten Wochen oft positiv, da viele Unternehmen die Preise angehoben haben (Inflation) und dadurch höhere Gewinne entstanden sind. Jetzt kommt auch noch die Aussicht auf bessere Liquiditätsversorgung hinzu, d.h. es gibt ein Kursfeuerwerk an der Börse wie gestern geschehen. Ganz normale Börsenlogik am Werk also.

14:57 | Der Bondaffe zum Kommentar darüber
Und nicht vergessen: in einem Abwärtstrend gibt es auch in jedem Monat ein Monatshoch. Und in einem langfristigen Abwärtstrend könnte das
gestern erreichte Hoch genau die Spitze im Chartverlauf sein, die es zur Manifestation des Abwärtstrends braucht.
Wir werden sehen, ob das so stimmt und wie es sich entwickelt.

09:42 | f100: Wall Street verzeichnet vor US-Wahlen klare Gewinne

Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 1,31 Prozent bei 32 827,00 Punkten. Damit überwand der US-Leitindex die 200-Tage-Linie, die als Gradmesser für den längerfristigen Trend gilt. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,96 Prozent auf 3806,80 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 legte um 1,11 Prozent auf 10 977,00 Punkte zu.

Da versteh' einer mal die Börsianer! Einen Tag, bevor ein Präsident (mit ihm die gesamte nation) zur lame duck gemacht wird steigen die Börenkurse? Wer kauft da im großen Stil ein? Der Privatanleger sicher nicht! TB

09:47 | Dazu passend (aber ich versteh's zumindest heuer nicht) - mm: Sollten sich Anleger über die US-Midterms freuen? TB

15:46 | Leser-Kommentar
Warum die Börse vor den Midterms steig ist doch ganz einfach: Als "lame duck" kann Opa Biden nicht mehr so viel Schaden anrichten. Vor den
Wahlen 2024 steigt die Börse wieder, weil Opa Trump dann den Karren aus dem Dreck ziehen kommt.

06.11.2022

11:58 | Leser-Kommentar zu Volker Hellmeyer von gestern

Bei allem Respekt vor den Kenntnissen des Marc Friedrich. Er ist einer der allerletzten, die überhaupt noch im TV auftreten dürfen oder durften. Dennoch ist der immerhin einer der besseren des Fachs. Folker Hellmeyer dagegen ist weiterhin Systemlemming. Von dem werde ich niemals hören, dass die FED ein reines Verbrechen ist und dass die FED diesen Kollaps bewust herbei führt. Wäre für ihn „zu weit hergeholt“.

Wer etwas Ahnung vom System hat, merkt das schnell. Nicht umsonst Sieht man bestimmte Personen immer noch im TV oder sie werden In zeitungen genannt Dirk Müller wird man vergeblich im TV suchen genauso wie Max Otte. Ich habe Müllers Video gesehen und er zählt Fakten auf, die jeder Investor kennen müste, aber nur wenige offen aussprechen.

13:55 | Leser-Kommentar
Ich frage mich eher, werter Leser. Warum diese Menschen und andere - bei MF überhaupt auftreten. Ist es wegen dem Buch, das sich als "Die größte Chance aller Zeiten" bezeichtet. Gängige Defination von Chance: "Als Chance wird eine günstige Gelegenheit oder ein Glücksfall bezeichnet, aber auch die Aussicht, bei jemandem durch Sympathie Erfolg zu haben. In der Statistik ist das Wort ein Synonym für die Wahrscheinlichkeit, mit der ein günstiges Ereignis eintritt."

05.11.2022

16:35 | friedrich: Folker Hellmeyer: Die größte Krise seit 1945! (Politik, Krieg, Inflation)

Stehen wir heute vor der größten Herausforderung seit 1945? Folker Hellmeyer, ehemaliger Landesbanker und momentaner Chefvolkswirt der Netfonds AG sagt klar - JA! Warum er dieser Annahme ist, was der Ukraine-Krieg damit zu tun hat, welche Prioritäten unsere Politik wirklich setzen sollte, was uns 2023 in der Eurozone droht und wie du in Zeiten hoher Inflation und weiteren Krisen dein Geld retten kannst, das erfährst du in dieser Folge "Marc spricht mit".

Kommentar des Einsenders
mein Highlight: China/Taiwan - er macht hie einen ganz wichtigen Punkt.
bitte seinen kleinen Ausbruch bei Minute 43 anschauen - ich habe schon einigen seiner Vorträgen beiwohnen dürfen, aber ein Ausbruch ist eine neue Erfahrung bei ihm - wieder jemand, der die aktuellen Entwicklungen nur schwer erträgt seine makroökonomischer Ausblick ab 1:02:00 ist spannend.

Mag ja alles richtig sein, aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet ein Ex-Devisnehändler der Deutschen Bank und lebenslanger Mitarbeiter in der Funny-Money- Investmentwelt angesichts des Gesamtzustandes des Finanzsystems emotional wird. TB

18:21 | Dazu passend - Dirk Müller: Anlegerkongress 2022 - Die Welt in der größten Wirtschaftskrise aller Zeiten

17:10 | Leser-Kommentar
Darum durfte ja auch die Angstmacherei von einem Nuklearkrieg nicht fehlen. Das er intramuskulär schon stattgefunden hat, hat er nicht mitbekommen. Naja ein Systembanker eben!

18:22 | Leser-Kommentar
Der werte Augur hat noch einen Punkt übersehen und der ist wesentlich. Der westlichen Kultur ist der Glaube abhanden gekommen. So etwas mündet immer in geistige Ziellosigkeit und führt zur wachsenden Selbstzerstörung. Etwas Ähnliches ereignete sich im 14. Jhd. BC. Zu der Zeit war alte kretische Stierkult bereits abgewirtschaftet und der Widderkult führte zum Aufstieg neuer Gesellschaften. Sie standen an der Schwelle einer ganz neuen Epoche, die der Eisenzeit. Einzig die Assyrer hatten diesen globalen Zusammenbruch etwas unbeschadeter überstanden. Aber die hatten auch eine Eigenschaft, die nun der Bundespräsident von allen fordert und der muss es ja wissen. Die Assyrer waren eben widerstandsfähig. Ein Trost bleibt bei dieser Aussicht, denn einer dieser Assyrer gründete ja Trier und somit steckt in vielen ja noch assyrisches Blut.

03.11.2022

17:58 | handelsblatt: Dax rutscht nach US-Zinsentscheid über 200 Punkte ab – Startschuss für eine Konsolidierung erfolgt

Da liefert die US-Notenbank eine Zinsentscheidung ganz nach den Wünschen der Börsianer. Neben dem erwarteten Zinsschritt mit einer Erhöhung um 75 Basispunkte deuten die Währungshüter die Chance auf ein langsameres Straffungstempo an. Bereits ab der nächsten Zinssitzung im Dezember könnte es eine geringere Erhöhung geben.
Und was machen die Aktien- und Anleihemärkte? Die Notierungen rutschen dennoch ab. Bereits die US-Aktienbörsen gaben am Mittwoch zwischen 1,6 Prozent beim Dow Jones und 3,4 Prozent beim Technologieindex Nasdaq nach. Diesem Abwärtstrend kann sich der deutsche Markt am Donnerstag nicht entziehen. Der Dax verliert mittags 1,7 Prozent und wird bei 13.031 Punkten gehandelt, ein Minus von 225 Zählern.

02.11.2022

07:49 | gatestone: Der Betrug der grünen Energieprofiteure

Auf freien Märkten besitzen die gekauften und verkauften Waren einen wahrgenommenen Wert. Wenn sich Käufer und Verkäufer auf einen Preis für ein beliebiges Produkt einigen, kommt es zu einem "Meeting of the minds". 

Es gibt jedoch einen anderen Weg. Der Verkäufer könnte den König des Reiches um das ausschließliche Recht bitten, gewöhnliche Steine zu sammeln und zu verkaufen. Wird ihm eine solche außerordentliche Lizenz erteilt – wonach gewöhnliche Steine nur in Besitz genommen werden dürfen, wenn sie zuvor mit dem Stempel des Verkäufers versehen wurden – dann wird eine reichlich vorhandene natürliche Ressource über Nacht knapp. Was einst kostenlos war, kostet nun so viel, wie der Verkäufer und die königliche Steuerkanzlei für die Nutzung von regulierten Steinen verlangen wollen. Vielleicht bekommen Bürger mit besonderem Status oder anerkannter Loyalität zum König ihre Steine weiterhin so gut wie umsonst. Doch für alle anderen gelten immer noch die klassischen Mechanismen von Angebot und Nachfrage. Selbst wenn der Preis für einen offiziell sanktionierten Stein niedrig gehalten wird, hängt sein Wert auf den Sekundärmärkten ausschließlich von der Knappheit der verfügbaren, vom Verkäufer gestempelten Steine ab.

Aus dieser Sicht ist es leicht zu verstehen, warum so viele Investoren staatliche Eingriffe in die Energiemärkte lieben.

EIn Artikel, der das Wechselspiel zwischen freien Märkten und politischer Lenkung derselben untersucht. JJ

01.11.2022

08:11 | rnd: Für Mieter mit Energieschulden: Expertenkommission schlägt Kündigungsschutz vor

Die Expertenkommission für Gas und Wärme hat am Montag ihren Abschlussbericht an die Bundesregierung übergeben. Sie fordert unter anderem ein halbes Jahr Kündigungsschutz für Mieter vor, die ihre Energierechnungen wegen steigender Preise nicht bezahlen können.

Die Leseratte: "Experten" at work. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, irgend jemand MUSS es bezahlen! Die Mieter sollen geschützt werden, wenn sie ihre Energierechnung nicht bezahlen können. Zahlt der Mieter direkt, sollen "Sperren" vermieden werden, heißt im Klartext, man verlagert das Risiko auf den Versorger. Ein Kündigungsschutz verlagert das Problem auf die Vermieter, die ihrerseits mit zinslosen Darlehen gestützt werden sollen. Da wird also der Vermieter plötzlich zum Bittsteller und Almosenempfänger degradiert, wenn er nicht pleite gehen will durch die "sozialen" Maßnahmen der Regierung. Was passiert, wenn der Vermieter sich nicht in die Fänge der Behörden begeben will? Man kann niemanden dazu zwingen, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Der rosa Elefant im Raum sind die zu hohen Kosten! Statt immer mehr kosmetische Gesetze zu erlassen, die das System mit Flickschusterei wie Hilfen hier und Hilfen dort immer intransparenter und instabiler machen, gibt es genau EINE Aufgabe, die die Regierung erledigen muss: Für bezahlbare Energie zu sorgen! Punkt.