20.02.2019

10:13 | Florian Homm: Erst crasht die Börse, dann stürzt Deutschland in die Rezession

Eigentlich eine Bewerbung seines neuesten Buches garniert mit interessanten Info-Häppchen! TB

19.02.2019

13:22 | gs: Warum die kommende Krise völlig anders wird!

Was diesen Bärenmarkt unterscheidet, ist der vorangegangene Bullenmarkt. Es war nicht nur der längste Bullenmarkt in der Geschichte, sondern auch der erste Bullenmarkt, der vollumfänglich von der Federal Reserve kreiert wurde. Aufgebaut war der künstliche Boom auf einem einzigartigen Experiment aus einer beispiellosen Gelddruckaktion (QE) und der längsten Nullzins-Phase aller Zeiten. Es war nicht nur der gesamte Aktienmarkt, der auf die Geldpolitik baute, sondern vermutlich zum ersten Mal aller Zeiten auch die gesamte Wirtschaft, die es sich auf dem Gerüst der Aktien- und Anleihe-Blase gemütlich machte.

18.02.2019

15:40 | n-tv: Griechenland will zehnjährige Staatsanleihen begeben

Der griechische Staat plant nach Angaben von offizieller Seite die Ausgabe von Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit. Die Emission solle voraussichtlich noch im März erfolgen. Die Planungen für eine solche Anleihebegebung seien wieder aufgenommen worden, nachdem sie seit rund einem Jahr auf Eis gelegen hatten, weil die Marktbedingungen als nicht günstig galten, hieß es in Athen.

Kommentar des Einsenders
Was mich interessieren würde: Deutschland garantiert zumindest teilweise für griechische Staatsschulden. Garantiert Deutschland auch hier?

08:45 | fuw: Europa stehen weitere Korrekturen bevor

 Die Berichtssaison zum vierten Quartal hat nun auch in Europa ihren Höhepunkt erreicht. Während die Konzernergebnisse zu Beginn tendenziell enttäuschten, hat sich das Bild inzwischen zum Besseren ­gewandelt. So dominieren in den bisher vorgelegten Geschäftszahlen die positiven Gewinnüberraschungen.

16.02.2019

17:45 | Friedrich & Weik: Ist Geld in der Schweiz wirklich sicher?

Die Schweiz und der Franken gelten schon schon seit vielen Jahrzehnten als sicherer Hafen für Erspartes. Doch wie sicher ist es wirklich? Die Schweiz und die SNB (Schweizer Nationalbank) wollen natürlich das Image wahren, dass doch bitte jeder so viel Geld wie auch nur möglich in ihr Land hieft. Doch leider müssen wir da mal etwas Aufklärung betreiben.

15.02.2019

15:28 | tichy: Berlin: „Wir wollen die Investoren aus der Stadt vertreiben“

Berlins Regierender Bürgermeister Müller (SPD) spielt die Rolle des guten Polizisten, der das gleiche Ziel, also die faktische Enteignung, mit anderen Mitteln verfolgt. Er schließt eine förmliche Enteignung ausdrücklich nicht aus, will das Ziel jedoch zunächst auf eine andere Weise erreichen.

Die Berliner haben ja Recht! Wir alle wissen - das Städteentwicklung eine Sache der Bürokraten ist und private Investoren nicht gebraucht werden. Hat bisher auch hervorragend in anderen sozialistischen Gegenden funktioniert. Bled nur, dass Berlin ka Öl hat! TB

13.02.2019

12:25 | welt: Ist Wirecard die Jahrhundertchance oder ein großer Flop?

Es war fast zu schön, um wahr zu sein. Ausgerechnet der hierzulande so arg gebeutelten Finanzbranche entspringt ein neuer deutscher Champion. Ein Unternehmen, das womöglich das Zeug hat, die Digitalisierung für einen globalen Siegeszug zu nutzen. Das im beschaulichen Aschheim bei München ansässige Fintech Wirecard wurde schon als Nachfolger der Deutschen Bank gepriesen. Zumal der Börsenwert mit knapp 25 Milliarden Euro tatsächlich bereits deutlich über dem des ehemaligen Primus lag. Doch plötzlich soll das alles nicht mehr wahr sein.

08:41 | florian homm: Die Immobilienblase platzt - Reale Verluste in Sicht!

11.02.2019

12:32 | der aktionär: Deutsche Bank-Aktie: Alarmierendes Zeichen – Schießt sich die FT nach Wirecard jetzt auf Deutsche Bank ein?

Bei der Aktie der Deutschen Bank geht es heute (zunächst) nach heftigen Verlusten in der Vorwoche leicht bergauf. Es könnte beim „zunächst“ bleiben. Wie die Financial Times unter Verweis auf Daten des Dienstleisters IFR berichtet, sind die Refinanzierungskosten für das führende deutsche Geldinstitut zuletzt stark gestiegen. Ein Alarmzeichen, das (noch) ignoriert wird.

10.02.2019

09:41 | geolitico: Börse steht vor dem nächtsen Absturz

uf den ersten Blick scheinen sich die Aktienmärkte entspannt zu haben. Beim genaueren Hinsehen, ergibt sich aber ein anderes Bild. Zwar wurde durch den Kursanstieg der vergangenen sechs Wochen die kurzfristig stark überverkaufte Markttechnik abgebaut, inzwischen sind jedoch neue negative Divergenzen bei den Momentumindikatoren entstanden, und die Sentimentindikatoren signalisieren jetzt wieder Gefahr im Verzug.

Die Märkte haben das  Jahr saisonalitätskonform mit steigenden Kursen begonnen. Ab Mitte März gibts eine statistisch erhöhte Wahrscheinlichkeit für die erste Trendumkehr des Jahres! TB

08.02.2019

09:04 | fmw: Dax: Was für ein Unterschied ein Tag macht..

Aua. Das war eine absolute Breitseite, ein Volltreffer. Und es kommt ja wirklich viel zu zusammen: nicht nur die starke Senkung der Wachstumsprognose durch die EU-Kommission – das war ja eigentlich nicht gerade überrraschend, aber wenn es dann schwarz auf weiß verkündet wird, ist das für die Märkte scheinbar noch einmal etwas anderes.

Für den besseren Überblick: die Februarperformance des DAX für die letzten 10 Jahre (zur Verfügung gestellt von unseren Freunden von Seasonaxx). Eindeutig zu erkennen: der DAX im Februar eher "bewegungsarm" nur voriges jahr ein starker Rückgang von über 5 %! TB

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08:32 | gs: Die Falken kapitulieren

Man sagt, dass es keine Atheisten in Schützengräben gäbe. In letzter Zeit wurde es auch deutlich, dass es keine geldpolitischen Falken in Bärenmärkten gibt. In den letzten zehn Jahren haben viele konservative Marktanalysten unsere Abhängigkeit von geldpolitischen Anreizen, um die Wirtschaft und den Aktienmarkt anzukurbeln, angeprangert. Aber in den letzten Monaten im Jahr 2018, angesichts der schlimmsten Marktrückgänge innerhalb von zehn Jahren, gaben viele dieser angeblich pragmatischen Persönlichkeiten ihre Überzeugungen auf.

07.02.2019

09:53 | fmw: Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – eine Umkehrung dieser Redewendung vollzog sich gerade an der Wall Street. Wie lange kann das gutgehen?

In meiner Morgenkolumne vom 31. Januar (Die Entscheidung der Fed – und was an den Börsen wirklich zählt) habe ich auf die Bedeutung des monetären Faktors hingewiesen. Billiges Geld treibt die Aktienmärkte mehr als Wirtschaftszahlen, aber dies hat natürlich seine Grenzen. Die dovishe Wende der US-Notenbank hat die großen US-Indizes seit den Dezembertiefs um 15% nach oben gepusht, in erster Linie auch durch die Korrektur von Schieflagen großer Investoren. Aber mittel- und langfristig zählen nun mal die Gewinne der Unternehmen (nachdem diese vorher durch billiges Geld gepusht wurden).

Es gibt einfach kein perpetuum mobile - das werden auch die von der FED irgendwann einmal lernen! TB

06.02.2019

18:05 | focus: Daimler, BMW und VW unter Druck: Die Zahlen zeigen, was mit Deutschland nicht stimmt

Die deutsche Autoindustrie ist der wichtigste Industriesektor hierzulande. Wie es ihm ergeht, hat erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft insgesamt. Die Zahlen und der Ausblick von Daimler verheißen allerdings nichts Gutes.

Wer braucht für diese Feststellung noch Zahlen - ich mein außer der Focus-REdaktion? Ein Blick in irgendeine Nachrichten- oder Talkshow sagt doch alles! TB

08:37 | fmw: Der Leitindex der Welt an entscheidender Marke! Marktgeflüster

Der Leitindex der Welt, der S&P 500, hat nun fast seine 200-Tage-Linie erreicht, die vor allem bei institutionellen Anlegern starke Beachtung findet. Erst ein nachhaltiger Sprung über diese 200-Tage-Linie (derzeit bei 2741 Punkten) würde die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, dass wir es derzeit nicht nur mit einer Bärenmarkt-Rally zu tun haben!

08:35 | f100: 17 Prozent hoch: Warum die Türkei plötzlich die stärkste Börse der Welt hat

Der türkische BIST-Index ist im Januar stärker angestiegen als alle anderen Länderindizes. Das ist überraschend, weil es 2018 bergab ging und sich an den Umständen in der Türkei wenig geändert hat. Es gibt aber andere Gründe für die plötzliche Beliebtheit.

Erdonomics? TB

05.02.2019

10:16 | handelsblatt: Gold und andere Edelmetalle genießen Steuerprivilegien

Wer seine Edelmetallbestände veräußern will, hat gute Chancen, vom Fiskus unbehelligt zu bleiben. Denn grundsätzlich sind Wertgewinne bei physischen Edelmetallen nach einem Jahr Haltefrist steuerbefreit, und zwar unabhängig von der Menge, erklärt Robert Hartmann, Mitgründer des Edelmetall-Handels Pro Aurum. Wer seine Bestände vor Jahresfrist verkauft, unterliegt der Abgeltungsteuer, allerdings erst ab Erträgen von 600 Euro.

In Zeiten der Gold-Baisse war das kein Thema - könnte und sollte aber 2019 wieder eines werden! TB

02.02.2019

19:59 | finanzen: Schwieriger Markt für Hochrisikokredite: Die Anzeichen für eine Finanzkrise mehren sich

Dabei boomte der Markt für Hochrisikokredite, über die sich Unternehmen mit schwachen Bilanzen und schlechten Kreditprofilen gerne mit frischem Kapital versorgen, noch bis Sommer vergangenen Jahres. Das Volumen ausstehender Kredite für verschuldete Unternehmen markierte noch im September neue Allzeithöchststände.

Ist nicht jeder Halter von Staatsanleihen auch ein Investor in Hochrisikokredite? TB

01.02.2019

10:37 | goldswitzerland: WENN SIE GOLD VERSTEHEN – SIND SIE KEIN GOLDBUG

Was ist ein Goldbug? Wikipedia definiert es so: „eine Person mit extrem optimistischen Einstellungen gegenüber Gold als Investitionsgut und Standard der Vermögensbewertung […] das Wort wird teils auch pejorativ gebraucht.“
Investopedia meint dazu: „Ein Goldbug ist eine Person, die sich sehr enthusiastisch zeigt hinsichtlich Gold als Anlagewert und dem erheblichen Wertsteigerungspotential von Gold.

Die b.com-Definition für Goldbug: ein Goldbug ist nicht interessiert, wie das edle Metall in FIAT bepreist ist, weil ds überhaupt nochts aussagt. Ein Goldbug ermittelt die wahre Kaufkraft des Metalles mittels gold/oil-ratio  oder - noch besser - mittels Triangulation mit 2 anderen wichtigen Rohstoffen! TB

11:49 | Leser-Kommentar
für Viele ist die Bepreisung von Gold in Fiat, also in Dollar oder Euro, schon wichtig. Langfristig hat Gold auch deutliches Wertsteigerungspotential gegenüber Fiat. Man bedenke: In den 60er Jahren lag der Goldpreis bei 35 Dollar, jetzt ist er bei über 1200 Dollar. Das ist die Macht des Inflationsausgleichs von Gold, wohlgemerkt gegenüber der echten Inflation, nicht gegenüber der zu niedrigen Lügeninflation die uns aufgetischt wird. Natürlich hat Gold noch weitere positive Eigenschaften wie Dauerhaftigkeit und Immunität gegenüber einem Systemcrash. Aber auch die Eigenschaft des Inflationsausgleichs ist für mich eine wesentliche Eigenschaft von Gold. Diese besitzen übrigens auch andere Rohstoffe wie z.B. Öl (1998/99 irgendwo knapp über 10 Dollar/Barrel) und auch werthaltige Aktien.