14.09.2019

14:28 | ntv:  Kostolany ist hochaktuell

Vor 20 Jahren stirbt André Kostolany. Seine Börsenweisheiten haben bis heute Gültigkeit. Das gilt auch für seinen am häufigsten zitierten Spruch mit den Schlaftabletten.
Es ist nicht sein bekanntester Spruch, aber wahrscheinlich der, der heute die höchste Relevanz besitzt: "Ka Geld, ka Musik." Mit diesem Leitsatz, abgekupfert von einem ungarischen Straßenmusiker, drückte André Kostolany, auch Kosto genannt, aus, dass ohne Geld auch an den Börsen keine Musik spiele.

Da gibts nix dazu zu sagen. TS

10:03 | fe: Der DAX- eine lahme Ente

Der DAX notierte im März 2000 bei knapp über 8000 Punkten. Heute, am 13.09.2019 notiert er bei ca. 12435 Punkten. Das macht einen Anstieg von ca. 4435 Punkten oder 55,4% in 19 Jahren. Verglichen mit dem Sparbuch ist das eine gute Performance aber nach der Pi mal Daumen Regel sollte ein guter Index, vor allem einer, bei dem die Dividenden mitgezählt werden wie beim DAX, 80 - 100% in zehn Jahren zulegen können. Der DAX ist somit eine lahme Ente. Der MDAX oder der Dow Jones haben viel besser abgeschnitten.

Gold lag im März 2000 bei ca usd 290 und gestern bei USD 1490 hat sich also im gleichen Zeitraum verfünfacht! TB

14:05 | Der Bondaffe:
Der DAX, so wie wir ihn keinen eine lahme Ente? Stimmt, aber eine mit Krückstock.

Hier der weniger beachtete, aber reale DAX auf Kursbasis, der sogenannte DAX-Kurs-Index oder DAX-PRICE-Index. Bei diesem entfällt z.B. die Wiederanlage der Dividenden oder von Bezugsrechtserlösen. Im Gegensatz zum bekannten DAX-PERFORMANCE-Index.
Der "Dow Jones" ist von der Gestaltung her ein "Kursindex", aber auch das ist schwammig, eigentlich handelt es sich nur um einen Durchschnitt. Die genaue Bezeichnung lautet daher "Dow Jones Industrial Average".
https://www.boerse.de/dividenden/Dax-Performance-Index-gegen-Kurs-Index/

13.09.2019

19:21 | KenFM: The Wolff of Wall Street: Beinahe-Crash 1998

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12.00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: "Beinahe-Crash 1998".

19:13 | f100: Zum 20. Todestag: 13 Finanzweisheiten von André Kostolany

Journalist, Börsenkenner, Geschäftsführer und Anleger - der Ungar André Kostolany war einer der Großen auf dem Parkett der internationalen Marktplätze. Er starb am 14. September 1999. Seine Ratschläge lesen sich noch heute so aktuell wie damals.

Sein berühmtestes Zitat "Aktien kaufen, wegsperren und nach 10 Jahren über die Gewinne freuen hätte zwar 2008 gut funktioniert, aber ich getrau mich fast zu wetten, dass der Tip des Altstars diesmal nicht auffgehen würde! TB

12.09.2019

08:48 | welt: Die Welt flüchtet ins Gold – und untergräbt Amerikas Dollar-Dominanz

Ein Branchenexperte interpretiert den Run vieler Notenbanken auf Gold als Zeichen des Misstrauens gegen die Dollar-zentrische Weltwährungsordnung. Für ihn spielt das Edelmetall eine besondere Rolle in einem künftigen neuen Währungssystem. Statt zu einem klassischen Goldstandard mit traditioneller Fiat-Währung zurückzukehren, könnte das 21. Jahrhundert die Entstehung eines Goldstandards erleben, der auf Kryptowährungen basiert. Sprich: es könnten digitale Münzen entstehen, die Gold als Wertanker benutzen.
Auch unter Geldhütern gewinnt die Idee einer globalen Kryptowährung, die den Dollar als alles dominierende Leitwährung ablöst, an Zuspruch.

Leider ein Bezahlartikel - der 1. Absatz sagt aber alles. Die Welt nimmt das Wort Goldstandard in den Mund! TB

Dazu passend - focus: Goldhändler: Family Offices kaufen die Goldbarren gerade kiloweise! TB

11:34 | Der Bondaffe
Interessanter Weise, wird von Kryptowährung gesprochen, welche eine Golddeckung hat und das gleich global, somit eine Weltwährung, welche zwingend ist, bei einer Welt Regierung. Meine Spekulation, hier wird zum Ausdruck gebracht, das Nationale Währungen, und die Leitwährung $ den Refernzstatus verlieren soll, in FM-Money, statt dessen soll eine rein elektronische Währung durch angebliche Golddeckung zur Referenz werden.
Welche angeblich "sicher" ist und ebenso nicht endlos vermehrbar. Was schilcht zur Frage führt, wer oder was soll diese virtuelle Gold-BC-Währung kontrollieren, wer zieht dann die Fäden hinter der Tür von der Tür ?
Denn nationale FM-Währungen, wären dann an den Gold-BC gebunden, da der BC die Referenz wäre und keine nationale FM Währung mehr, wobei beim BC die Referenz Gold ist. Soviel zu, wie will man Gold im Umlauf halten.
Letztendlich wäre sowas der Untergang von Nationalstaaten, da sie ihre Währungshoheit verlieren. Und bekräftigt folgendes Zitat:
"Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!"
Amschel Meyer Rothschild, (1744 - 1812), deutscher Adliger und Bankier

11.09.2019

18:03 | Der Bondaffe "DieZeit ist überreif"

"Die Zeit ist reif, ist überreif", sagte das Walroß zum Zimmermann in "Alice im Wunderland". Dann fraß das Eliten-Walroß alle jungen Austern weg. Der Dumm-Michel-Zimmermann schaute blöd. Er bekam nichts, aber die Vorfreude war groß.

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11:06 | Focus:  Hongkonger Börse will Londoner Börse kaufen

Die Hongkonger Börse will die Londoner Börse kaufen - für 36 Milliarden Euro.

07:28 | gs: Andy Hecht: Rückzug in Gold & Silber

Geiz und Angst sind zwei starke Emotionen und sind oft für Herdenverhalten an den Märkten über alle Assetklassen hinweg verantwortlich. Wie mein geschätzter Kollege Avi gerne sagt: Die Stimmung spricht für sich selbst. Es geht nichts über einen florierenden Bullenmarkt; jeder möchte an Bord. Im Jahr 2017 wandelten sich Bitcoin und andere digitale Währungen von Assets, die von den meisten Marktteilnehmer vernachlässigt wurden, zu Vermögenswerten, die Schlagzeilen machten.


07:35 | Ragngarök
Ist das schön ;). So viele Informationen. Doch es gibt noch einiges, das man wissen sollte… Eine Goldmine enthält nicht unendlich viel Gold. Ist eigentlich ganz simpel. Weiß jeder. Kennt jeder. Was macht man (bevor…) eine Mine am Ende ist? Man sucht eine neue Mine. Nennt sich Exploration. Ist sehr sehr teuer. Und ein optimaler Einspareffekt. Schnell und Leicht umzusetzen. Und auffallen tut es erst in Jahren oder Jahrzehnten. Je nach dem wie man auf die Bremse drückt – bei der Exploration und Erschließung. Auf der Gegenseite? Bekannte Vorkommen – deren Erschließung / Förderung zu teuer sind – kann man bei geeigneter Preisstruktur später erschließen. Erkundet hat man ja schon. „Peak Gold“ ist ähnlich dem „Peak Oil“. Exploration ist das Stichwort. Förderkosten das andere. Erst wenn ich nichts mehr zu Erkunden habe und die Kosten irgendwo in abenteuerliche Höhen gehen? Ja dann ist das Ende erreicht. Vorher nicht.
Einer der Vorteile das Metall sein eigen zu nennen. Und nicht nur als Verbriefung (Hallo Bargeld… was kostet eine Semmel? 1 Euro, 10 Euro, 100 Euro, 1.000 Euro…. – lässt sich nicht so einfach erschaffen.
Das wichtigste fehlt aber – wie ich finde. Schon heute hat Gold positive Renditen. Auch unter dem Postulat, dass Gold stets nur den tatsächlichen Wert hat. Also 100 Euro bleiben 100 Euro. Für immer. Dank Draghi & Co passiert jedoch inzwischen 100 Euro werden 99,40 Euro. Werden… der „Strafzins“ soll ja glaube ich auf 0,6% angehoben werden. Während also bunt bedruckte Scheine auf dem Konto liegend weniger wert werden – bleibt der Wert des Goldes bei 100 Euro. Und ich wüsste nicht, dass es Goldmotten oder Goldkäfer gäbe.
Nein. Je höher der Minuszins steigt – desto höher diei „Rendite“. Alleine durch seine unveränderte Werthaltigkeit.

10.09.2019

09:11 | gs: Die Macht der Seltenheit

Gold ist ein offensichtliches Beispiel. Das Edelmetall ist sowohl selten als auch endlich, was es zur idealen weltweiten Währung macht. Auch wenn der Output stetig zunimmt, so nimmt die Anzahl größerer und hochgradiger Goldentdeckungen seit Jahrzehnten ab. Einige Experten, wie auch ich, glauben, dass Peak Gold bereits hier ist.

10:18 | Nukleus
Wie gedenkt man Gold im Umlauf zu halten? Es ist absolut sinnfrei Gold zu sparen oder dem Finanzkreislauf zu entziehen, da dies der Grund für alle Verelendungen in Europa war. Durch den Goldentzug, also der Golddeflation kam es bisher immer zu einer verheerenden Wirtschaftskrise.
Alle Goldwährungen sind grandios gescheitert. Die Wirtschaft boomte, als neue Goldvorkommen gefunden wurden und als diese ausgebeutet waren, floss das Gold in ganz wenige Hände, wurde dem Markt entzogen und alles brach zusammen.
Also, wie soll Gold permanent im Fluss gehalten werden und nicht wieder von wenigen akkumuliert und der Wirtschaft entzogen werden? Viele Leser von b.com bunkern ebenfalls Gold, damit sie ihr Vermögen schützen und auf Gewinne spekulieren.

Indem man zulässt, dass Gold marktübliche Zinsen "verdient"! Es gibt immer Menschen die es brauchen und immer welche, die es haben! Wie bei Geld müsste man auch bei Gold einen Kreditmarkt zulassen, wo der Goldbesitzer die Zinsen kassiert und nicht - wie jetzt - eine Bank, die das Geld aus dem Nichts schafft und Zinsen kassiert! Es wär' so einfach - und so fair! TB

14:59 | Nukleus
Ich denke für sowas bin ich einfach zu blöde. Woher soll den das zusätzliche Gold für die Zinsen kommen? Ich leihe mir 1 Kilo Gold und muss 1.05 Kilo im nächsten Jahr zurück zahlen….dann kommt noch der Zinseszins-Effekt dazu. Das bedeutet anders gesehen, Gold wird automatisch mehr wert, also pro Jahr ungefähr den marktüblichen Zinssatz. Lässt man es liegen, dann wird es nicht wertvoller, also ist es ratsam es dem Markt zu leihen. Glaubt man hier an den Weihnachtsmann? Mit einer Verknappung wird man die Zinsen durch die Decke jagen wollen. Glaubt man an die gute Seele im Menschen? Wohl die letzten 2000 Jahre nicht hingesehen? Um den Goldfluss in den Wirtschaftskreislauf nicht zu unterbrechen, muss man eben Regeln aufstellen: Welcome in Sozi-Land. Ich muss ganz klar sagen und ich habe mich sehr lange mit dem Gold beschäftigt, wo immer das Zeug als Geld aufkam, war kurze Zeit später einfach alles Mist. Am Wochenende in Dachau hat auch einer das nicht verstanden, alle andern schon nur einer ist immer auf seinem Gold herumgeritten. Gold funktioniert auch wie FIAT nur einen gewisse Zeit.
Einen Goldstandart kann man gerne privat einführen und er muss sich dann auf einem freien Geldmarkt behaupten. FREIER Geldmarkt und nicht wieder ein dümmliches Monopol der Geldschöpfung. Immer daran denken, Gold kann man nicht essen. Ist zwar ein abgedroschener Spruch, aber wer würde für 1000 Unzen seine letzten Lebensmittel verkaufen, welche gerade bis zur nächsten Ernte reichen werden. Man muss nur warten und das Gold wird verfügbar sein. Die Golddekadenz ist eine Auswirkung von 74 Jahren dauernden Wohlstand und der fehlenden Erfahrung einer Notlage.
Gold in der jetzigen Situation wird sich erst in sehr vielen Jahren überhaupt erst rechnen oder man ist im Timing grandios, dann schon etwas eher. Ich bin eher für den Einsatz des Goldes als Sicherheit, als Pfand.
Goldbugs, welche die Vorzüge eines Goldstandart anpreisen gehen bei den Daten immer sehr selektiv vor und lassen das böse Ende immer fein sauber raus.

Zum letzten Satz: Ich nicht ein Anhänger gedeckter Geldsysteme, weil es ökonomisch so einfach und bequem wäre, ich mag gedecktes Geld, weil es die Politik und deren Günstlinge daran behindert, mittels "freiem Geld" weiterhin den größten Raubzug der Geschichte zu vollziehen. Den klassichen "engen" Goldstandard hat keiner im GoldstandardInstitut im Sinne. Daher müssten - um zum ersten Satz Ihrer Ausführungen zu kommen - Zinsen auf Gold nicht unbedingt mit Gold bezahlt werden. Es gibt andere, nicht beliebig vermehrbare Güter. Nachdem wir wir jedes rund 1/70 des bekannten Goldbestandes durch Produktion hinzugewinnen und auch niemals alles Gold der Welt verliehen ist, fürchte ich mich auch nicht für einer Zinszahlung in Gold! TB

09.09.2019

19:35 | FAZ:  Anleger ziehen massiv Geld aus Aktien ab

Der August hat offenbar viele Anleger verschreckt. Massiv zogen sie Gelder aus Aktien-ETFs ab. Seit Anfang 2018 ist das Auf und Ab der Aktienkurse deutlich extremer geworden. 2018 begann mit einer Korrektur, der eine Erholung und dann doch ein ziemlicher Absturz etwa des S&P-500 um 20 Prozent folgte. 2019 brachte eine nicht ganz störungsfreie Erholung, an deren Ende die Rekordmarke von mehr als 3000 Punkten stand. Seitdem zittert sich der Index um die Marke von 2900 Zählern voran.

Was ist der Unterschied zwischen der Börse und einem Casino ....... andere Öffnungszeiten .... und warum sind die Anleger jetzt verschreckt? TS

15:16 | Der Bondaffe "Im Bund wirds jetzt spannend"

Jetzt wird es richtig spannend. Jetzt muß nur noch der rote 5-Tage-Durchschnitt den grünen 30-Tage-Durchschnitt von oben nach unten schneiden (Schnittpunkt ist eigentlich schon generiert). Das sind alle Indikatoren im Modell auf "rot". Die Kurse können dann fallen, die Renditen steigen. Schaut bei anderen europäischen Zinsfutures (OAT, BTP, BONO) nicht anders aus. Schauen wir, "wie es sich aus geht".

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07.09.2019

18:24 | focus: Top-Ökonom widerspricht EZB-Kritikern: Der deutsche Sparer gehört zu den Gewinnern

Sparer sind die Opfer der Niedrigzinspolitik der EZB, wird gerne behauptet. Doch bei näherer Betrachtung wird deutlich: Die Kritiker der Geldpolitik blenden wichtige Fakten aus.

Der Bondafffe
Was ist das für ein Scheiß? Da will uns einer folgendes weißmachen: "je mehr man spart, desto niedriger der Zins". Da halte ich es mit der alten Weisheit: "Volkswirtschaft ist eine Wissenschaft, die selten Wissen schafft" (dafür aber jede Menge hochtalentierter Experten, die, wären sie Astronomen, heute noch die Meinung vertreten würden, daß die Sonne um die Erde kreist. Oder das man beim Genuß von 2 Litern Mineralwasser 2 Promille Alkohol im Blut hat).
Ich sag's immer wieder: "Rechne Dich arm". Man darf nichts auf dem Konto haben. Leg' Dein Geld unters Kopfkissen. Dann hat man zumindest Ansprüche an die Gesellschaft, eben weil offiziell nichts zu holen ist.
Die Überschrift stimmt schon: Wer nichts hat kann auch nichts verlieren - hat aber Ansprüche, die er umsetzen kann.

13:20 | n-tv: Bürger machen für Immobilien mehr Schulden

Dank niedriger Zinsen nehmen die Deutschen immer mehr Kredite auf, um sich ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Allein 2018 beträgt das Kreditvolumen 995 Milliarden Euro. Die Grünen finden den Trend alarmierend und warnen vor einer Überhitzung des Marktes.

Kommentar des Einsenders
Da steht ein gewaltiger margin call vor der tuer. Wehe wehe wenn ich auf das Ende sehe !!!!!!!

08:50 | WiWo: Das Anleihen-Paradox kann nur zwei Dinge bedeuten: Blase oder Katastrophe

Macht es Sinn, sein Geld in Staatsanleihen zu stecken, die keine Zinsen bringen? Oder bewegen wir uns an einigen Anleihe- und Rentenmärkten bereits in einer Blase? Die Gefahr jedenfalls nimmt zu.

Das einzige Anleihen-Paradoxon, welches ich kenn', ist die Tatsache, dass es noch Menschen gibt, die freiwillig ein nacktes Versprechen von Politikern kaufen! TB

17:19 | Der Bondaffe
Das Anleihenparadox sieht in dann in der Praxis so aus: "Siemens sichert sich Negativzinsen - Andere deutsche Unternehmen waren Vorreiter bei Anleihen mit negativer Rendite. Nun springt auch Siemens-CFO Ralf Thomas auf den Zug auf – und zieht die Preisschraube nochmals an."
https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/kredite-anleihen/siemens-sichert-sich-negativzinsen-2045051/ 
Das birgt allerlei Phantasie. Gerade wenn sich Zombie-Firmen am Kapitalmarkt zu Null-Prozent-Zins refinanzieren könnten. Was ist das für eine verrückte Welt geworden? Alles ist umgedreht.

Das Negativzinsen werden die Volkswirtschaftler und Experten noch in den Wahnsinn treiben. Diese Art Wahnsinn bezeichnet man in Bayern als "jetzt wird's hinten höher als wie vorn". Der geneigte Leser mag eine listige Frage an die Experten in den Foren oder bei Konferenzen richten: "Wie beurteilen Sie die Auswirkungen einer negativen inversen Zinsstrukturkurve in Deutschland auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung in den kommenden zwei Jahren?" Oder aber: "Ist eine negative inverse Zinsstrukturkurve wie in Deutschland Ausdruck einer paradoxen Blase am Anleihemarkt?"

Jede Wette, da hört man ein paar Tage lang gar nichts. Damit sind sie überfordert. Da können sie nirgend nachschlagen. Da müßten die Volkswirtschaftler und Experten einmal selber nachdenken. Obwohl, man könnte zur Antwort geben: "Eine negative inverse Zinsstrukturkurve führt zwangsläufig in die Depression, wie wir gerade sehen". Treffenderweise könnte eine negative inverse Zinskurve (2jährige Staatsanleihen-Renditen tiefer als 10jährige Renditen) auch Ausdruck eines drohenden Anleihen- und Kreditmarktkollapses sein.
Darum liebe Leser: fragen Sie. Die Antworten und Reaktionen werden Sie überraschen. Schauen Sie genau hin wie unangenehm das für die Experten ist.

18:33 | Die Leseratte
Der als Top-Ökonom bezeichnete Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), erklärt uns dummen deutschen Sparern hier, dass wir in Wahrheit ganz doll profitieren von den niedrigen EB-Zinsen. Und dass wir doch gefälligst solidarisch sein sollen mit den Menschen in den südlichen Ländern, die wohl tatsächlich noch etwas mehr davon profitieren. Wo mein Vorteil sein soll, wenn der Staat zwar ganz viele Zinsen spart, das Geld aber trotzdem mit vollen Händen aus dem Fenster wirft und mir gerade einen ganzen Korb voller neuer Steuern und Abgaben präsentiert, habe ich allerdings nicht verstanden. Vielleicht sollte ich nochmal nachhaken bei Herrn Fratzscher.

06.09.2019

14:50 | manniko: Über den teuren Schwindel mit den Indexfonds und warum sie den nächsten großen Crashs auslösen könnten

Die prinzipielle Idee hinter Indexfonds ist großartig. Mit ihnen müssen Anleger nicht mehr einzelne Aktien kaufen, sondern sie können für kleines Geld die Aktien eines ganzen Index ins Portfolio holen. Darüber hinaus sind die meisten Indexfonds für Privatpersonen rechtlich abgesichert, so dass ein Totalverlust quasi ausgeschlossen ist. Doch es gibt einige inhärente Probleme mit dem Konzept, so dass Indexfonds in Verbindung mit seinem großen Erfolg auch bei institutionellen Anlegern den nächsten ganz großen Crash auslösen könnten.

05.09.2019

15:01 | fmw: Immobilien – nach Boom kommt jetzt Krise

Der Boom am deutschen Markt für Immobilien schien endlos zu sein: ständig neue Rekorde, der Bau kaum der Nachfrage nach Betongold kaum hinterher. Aber nun zeigt sich, dass der Boom beim Bau in eine Krise mündet! So hat Markit heute den Einkaufsmanagerindex (Markit Construction PMI) für das deutsche Baugewerbe veröffentlicht – und die Zahlen lassen Böses ahnen!

17:47 | Maiglöckchen
Maiglöckchens Biotop befindet sich im weit im Westen der Republik, fast am Ende der Welt in einem kleinen Kaff mit ganz vile NIX und noch weniger Wenig, Handwerkerjobs en mass, schlecht bezahlt, und mehr Gesuche als Freiwillige, gut bezahlte Jobs - mind. 50 km weit weg, trotzdem sind hier in den letzten beiden Jahren mehrere EFH zum Preis von geschätzten 450 k€ inkl. Grund (ist noch günstig) entstanden; BauX - junge Familien. Selbst wenn ich berücksichtige, dass die schon Jahre gespart haben, von Oma und Papa noch Geld dazubekommen, sind die mit 250 - 300 k€ zu 0,5% BaufiZins, dafür aber relativ hohe Tilgungsgraten, dabei....lang und wehe, ein Ek fällt weg oder die Zinsen steigen, wehe, wehe, wehe und das am Arsch der Welt. Im Zuge der aufziehenden Rezession, der drohenden Arbeitslosigkeit, des zunehmenden Staatsversagens, uiuiui, da werden vermutlich in einigen Jahren Schnäppchen zu machen sein, auch wenn die Zinsen nicht steigen, ein Job weg und platt.
Und wenn jetzt auch noch die Preise fallen, dann muß evtl. zur Sicherheit nachgeschossen werden, woher nehmen, wenn schon auf Kante genäht ist?


06:36
 | ntv:  Thyssenkrupp steigt aus Dax ab

Der Essener Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp steigt nach einem drastischen Kursverfall aus dem wichtigsten deutschen Börsenindex Dax ab. Den Platz in der Liga der Top 30 nimmt dafür jetzt MTU Aero Engines ein. Thyssenkrupp zählt nicht mehr zu den 30 wertvollsten Börsenunternehmen in Deutschland. Der Essener Industrie- und Stahlkonzern muss wegen seines drastisch gesunkenen Aktienkurses den Dax verlassen.

16:52 | Der Bondaffe
Moment! ThyssenKrupp steigt wohl deswegen aus dem DAX ab, weil man den Konzern wahrscheinlich zerlegen will. Es würde dem Ruf schaden wenn im Mainstream steht "DAX-Konzern wird filetiert". Da braucht man keine Börsennotierung mehr. Man könnte auch die DAX-Mitglieder und Stromversorger E.ON und RWE aus dem DAX werfen (besonders E.ON) oder lame ducks wie die Deutsche Telekom, aber die sind wohl zu wichtig und zu wertvoll. Auch wenn die Kurse am Boden sind.
Neu aufgenommen wird daher MTU Aero Engines und ein Blick auf den Chart offenbart beträchtliches Kursverfallpotential in stürmischen wirtschaftlichen Zeiten: mit aktuell 247 EUR notiert das Papier knapp unterhalb des ATH von diesem Monat mit 257 EUR. Ein Gschmäckle bekommt das ganze nur, weil dann die Indexfonds und DAX-Abbilder etc. bei hohen Kursen umschichten müssen. Es ist aber dasselbe Kursverfallgschmäckle wie bei der DAX-Aufnahme von Covestro im März 2018, PRO7SAT1 im März 2016 und Wirecard im September 2018. Die Kursentwicklung von MTU nach Aufnahme in den DAX wird daher besonders interessant.

04.09.2019

10:55 | Maiglöckchen "alles auf rot"

Die Wirtschaftsnachrichten für DE nahezu schwarz, rabenschwarz und trotzdem steigt der DAX? Welt verkehrt!
Dass die EU, die offensichtlich keinen eigenen Reformbedarf sieht, inzwischen zwischen mehreren Mahlsteinen zerrieben wird bzw. sich selbst zerreibt, geht an den Börsen und Anleihekursen spurlos vorüber. Die "realwirtschaftlichen und realpolitischen" Indikatoren wie Au, Ag, Pt, steigen dagegen unaufhörlich. Da frag ich mich doch, wer handelt da was?
Nachdem die Wahlen in den NB - zumindest teilweise - gezeigt haben, dass es Leute abseits des Mainstreams gibt, bin inzwischen sogar ich überzeugt davon, dass die ZB´s wie irre Anleihen und Aktien kaufen, wo hingegen die sog. kl. Leute versuchen ihr winziges Schäfchen mit Ag, Au, Pt zu schützen. Wenn das alles mal nicht "ins Auge" geht.


10:02
 | Der Bondaffe warnt "Alles rot beim Bund-Future"

Bund-Future, 10 Jahres Anleihen Rendite der Bundesrepublik Deutschland. In Kürze: Wenn dieses "Produkt" sehr schnell starkt fällt, dann steigen die Zinsen gleichermaßen schnell. Da werden die Immobilienkreditler viel Spaß haben wenn die Immokreditzinsen steigen. Die Indikatoren sind im Moment im ganz ganz roten Bereich. Mal schauen, wie sich das auflöst.Für die Insider: den Kontraktwechsel auf den Dezemberkontrakt nächste Woche nicht vergessen. Die Charts werden dann angepasst.

Gold, Bund, Aktien allesamt auf oder in der Nähe von ATHs! Noch in Jahrzehnten werden wir uns darüber wundern! TB

Bildschirmfoto 2019 09 04 um 10.01.57

03.09.2019

19:02 | N8chtwächter:  Historische China-Bonds

Am 29. August 2019 vermeldete breitbart.com, dass US-Präsident Donald Trump eine neue ”Waffe” im vorgeblichen ”Handelskrieg” mit China ausgegraben habe: historische Schatzanleihen. Einige wenige halbwegs aufgeklärte Beobachter ausgenommen, welche seitdem in freudiger Erwartung einer durchaus bedeutenden Vermögensaktualisierung verharren oder, sofern selbst unbetroffen, die denkbaren Auswirkungen im Blick behalten, wurde diese durchaus sprengkräftige Meldung nur von wenigen Spottdrosseln überhaupt zur Kenntnis genommen. Doch worum geht es eigentlich?

Dies ist ein Griff auf die tausendjährige Delikatesse ...... TS

08:23 | MMNews: Neue Steuer auf Aktien?

Finanzminister Scholz plant eine Steuer auf Aktien. Damit treffe man Zocker, so die Legende bei den Sozialdemokraten. Der politisch manipulierte 0-Zins enteignet bereits Sparer. Mehr Unverfrorenheit geht nicht.

Dann zocken die meisten halt mit ETFs und nur mehr die wirklich an den Firmen Interessierten werden Aktien kaufen, diese aber dann auf Grund der Steuern länger halten! Könnte ja sein, dass Scholz mit der Aktienbesteuerung nicht nur die Staatsfinanzierung ausbauen will sondern auch dden deutschen Aktienmarkt stützen will. TB

16:31 | Die Leseratte
Da jammern sämtliche "Experten" seit Jahren darüber, dass "Der Deutsche" bei der Geldanlage so dumm und rückständig sei und keine Aktien kaufe, die doch DER Anlagetipp seien, stattdessen immer noch sein Geld aufs Sparbuch lege oder in Lebensversicherungen einzahle, die doch beide keinerlei Gewinn mehr brächten, blablabla. Vielleicht war der Deutsche doch gar nicht so dumm? Denn was rechtfertigt das Risiko, wenn der Staat schon wieder gnadenlos zugreift, sobald man mit einer anderen Anlageform doch mal ein bisschen Gewinn macht?