21.01.2026

Iran   USA   Russland   brics fahnen

17:53 | UCN: Irans Raketenbombe verblüfft Trump, Russland und die BRICS-Staaten schreiten ein

Escobar, bekannt für seine scharfsinnigen Kommentare zu Eurasien und dem „Empire of Chaos“, diskutiert basierend auf seinem neuesten Kolumnenbeitrag Themen wie Irans militärische Stärke, US-amerikanische Plünderungsstrategien und die Rolle von Russland, China und den BRICS-Staaten. Das Gespräch, das am 20. Januar 2026 stattfand, verbindet historische Kontexte mit aktuellen Ereignissen und warnt vor einer eskalierten globalen Konfrontation. Es dauert etwa eine Stunde und ist reich an Insider-Informationen, die Escobar aus seinen Reisen und Kontakten schöpft. Der Nahostkonflikt eskaliert, doch ein direkter Angriff der USA und Israels auf Iran bleibt aus – trotz anhaltender Drohungen. Pepe Escobar, renommierter Geopolitik-Analytiker, erklärt in seinem jüngsten Beitrag und im Gespräch mit Danny Haiphong die Gründe dafür.

Zentral steht Irans militärische Überlegenheit, die durch hypersonische Raketen und eine robuste Verteidigungsstrategie untermauert wird. „Iran ist nicht unantastbar, aber praktisch immun gegen alles, was Israel außer Atomwaffen werfen könnte“, betont Escobar. Dies wurde während des „12-Tage-Kriegs“ deutlich, als iranische Raketenangriffe Tel Aviv zum Betteln um einen Waffenstillstand zwangen.

Der Westen droht zwar immer sehr laut, kann aber kaum noch handeln.  Der Iran wird nicht angegriffen, weil der Preis zu hoch wäre. Denn Sanktionen treffen vor allem die Bevölkerung.  Die BRICS wirken stärker in der Rhetorik als in der Praxis, Europa ist politisch längst bedeutungslos geworden, und Trump sucht weniger Ordnung als schnelle Siege fürs eigene Ego. Am Ende bleibt eine globale Politik, die nicht mehr von Vernunft, sondern von Unsicherheit, Schulden und verletztem Stolz gesteuert wird. JE