09.12.2019

12:00 | nzz: Mordkomplott im Vorzimmer des Regierungschefs von Malta

Der Verdacht erhärtet sich: Oberste Regierungsstellen wussten über den Plan, die Journalistin Daphne Caruana Galizia zu ermorden, Bescheid und behinderten dann die Untersuchungen.

Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der EU? Wo bleiben die Aufforderungen an die sozialdemokratische Fraktion im EU-Parlament, die S&D, die maltesische Labour-Partei auszuschließen oder zumindest zu suspendieren? Während die b'soffene G'schicht auf Ibiza medial fortwährend rauf und runter gespielt wird, ist der bereits seit längerem im Raum stehende Verdacht, der sich nun zu erhärten scheint, daß der sozialdemokratische Premierminister in den Mord an einer Journalistin verwickelt wird, kaum eine Schlagzeile wert. Und wenn schon Bericht verfaßt werden, wird meist darauf "vergessen", die Zugehörigkeit der Labour-Partei zur sozialdemokratischen Parteienfamilie zu erwähnen. AÖ

Frankreich

06:57 |  NZZ:   Weshalb sich die Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich von jenen von 1995 unterscheiden

In Frankreich hat der Protest gegen die von der Regierung geplante Rentenreform auch über das Wochenende den Alltag vieler Bewohner des Landes erschwert. Insbesondere der öffentliche Verkehr war weiterhin stark eingeschränkt. Am Samstag fanden zudem in mehreren Städten abermals Kundgebungen statt. Auf den ersten Blick erscheint dies wie ein Déjà-vu, gehören Demonstrationen und Streiks gegen (Renten-)Reformen in Frankreich doch zur politischen Kultur.

07.12.2019

Italien

19:55 | FAZ:  Die Salvini-Diät

Der italienische Innenminister will kein Nutella mehr essen, weil die Creme türkische Nüsse enthält. Ob er das lange durchhält? atteo Salvini will kein Nutella mehr essen. Die Nuss-Nougat-Creme ist ihm zu unitalienisch. Das mag verwundern, wurde sie doch von einem italienischen Konditor in Italien erfunden. Nutella wird immer noch in Italien hergestellt, und zwar von einem italienischen Konzern. Viele Italiener essen die Creme gern. Doch Salvini ist zu Ohren gekommen, dass sie türkische Haselnüsse enthält.

..... will Salvini dann auch keinen Euro mehr ausgeben .... weil die Deutschen zahlen? TS

Grossbritannien

07:03 | ntv:  Corbyn und Johnson trennen sich unentschieden

Knapp eine Woche vor der Parlamentswahl am 12. Dezember läuft der Labour-Partei die Zeit davon, um Boden auf die Tories gutzumachen. Beim letzten TV-Duell gibt es keinen klaren Sieger. Bei den Wahlumfragen dagegen schon. Beim letzten TV-Duell vor der britischen Parlamentswahl am 12. Dezember hat Oppositionschef Jeremy Corbyn den Druck auf Premierminister Boris Johnson erhöht. Ein klarer Durchbruch gelang dem Labour-Vorsitzenden bei der Debatte aber nicht.

Ein Fall für JJ .... und seine wunderbaren Analysen. TS

06.12.2019

Frankreich

06:03 | Focus:  Renten-Wut auf Macron:In Paris toben heftige Krawalle

Das französische Rentensystem reformieren? Daran haben sich schon viele die Zähne ausgebissen. Nun wagt Staatschef Macron einen Versuch - und treibt die Franzosen auf die Straße. Massive Streiks gegen die geplante Rentenreform haben in Frankreich den öffentlichen Verkehr fast komplett lahmgelegt. Hunderttausende Menschen gingen im ganzen Land auf die Straße.

Die Gewerkschaften sprechen von 1,5 Mio Menschen die gegen die Pläne der Regierung auf die Straße gehen und das Thema ist ja noch nicht erledigt. Solche Bilder wird man in Deutschland nicht sehen, der Deutsche schläft weiter ...... und zahlt. TS

09:27 |  Der Systemanalytiker
Alleine das Wort "Reform" ist ja in Deutschland und Österreich sehr positiv behaftet propagiert worden und wird von vielen auch als sehr wohlwollend aufgenommen. Dass nach einer Reform zumeist der Status-Quo abgesenkt wird, das kann ja nun wirklich niemand vorhersehen.

13:55 |  Leser Kommentar:
Da kriegen die Grüninnen bestimmt Schnappatmung, wenn fast der ganze öffentliche Verkehr lahmgelegt ist.

Lieber Leser, wer will schon einen Verkehr in der Öffentlichkeit? .... und den auch noch mit den Grüninnen? TS

05.12.2019

Grossbritannien

19:51 | waz: Wahl in Großbritannien: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Großbritannien bereitet sich auf eine vorgezogene Neuwahl vor. Die Wahl ist für den Ausgang des Brexit-Prozesses entscheidend. Warum gibt es diese „snap election“, wie die Briten sie nennen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

In einer Woche wird in Großbritannien gewählt, de facto das zweite Referendum über den Brexit. Alles andere als ein deutlicher Sieg der Konservativen wäre eine Riesenüberraschung, dank des Mehrheitswahlrechtes sollte eine deutliche Absolute möglich sein. Das große Glück von Boris Johnson ist, daß Jeremy Corbyn für viele absolut unwählbar ist. Der Brexit sollte daher am 31. Jänner 2020 über die Bühne gehen. AÖ

Frankreich

19:36 | spon: Macron spürt die Macht der Straße

Eisenbahner, Lehrer, Müllmänner, Polizisten, Feuerwehrleute: Sie alle demonstrieren in Frankreich gegen Macrons geplante Rentenreform. Die Proteste sind ein Härtetest - für ihn und für das Land.

Die französische Lösung wird sein: Teilrücknahme der Reform, Erhöhung des Budgetdefizits und der Verschuldung, weil Frankreich weiß, daß es die EU-Regeln im Großen und Ganzen ohnehin ignorieren kann. Konsequenzen wird es - wie meistens - nicht geben, irgendeine Klausel wird man in Brüssel schon finden, die ein Defizitverfahren gegen Frankreich verhindret. Macron ist ja ein guter. AÖ

Ungarn

18:06 | ET: Orbán: „Europa wird nur überleben, wenn es sich wieder seiner christlichen Wurzeln besinnt“

In der Vorwoche fand vom 26.-28. November die 2. Internationale Konferenz zum Thema weltweite Christenverfolgung in Budapest statt. Ungarns Premierminister Viktor Orbán nutzte die Chance, um den christlichen Gemeinschaften in aller Welt seine Solidarität auszudrücken und das Bekenntnis des ungarischen Staates zu unterstreichen, verfolgten Christen nach allen gegebenen Möglichkeiten Schutz zukommen zu lassen.

Und heutzutag sind es die von den Guten als "böse" Bezeichneten, die solche Forderungen aufstellen! TB

Frankreich

08:38 | tagesspiegel: Chaos vor allem in Paris befürchtet

Frankreich rüstet sich mit einem riesigen Sicherheitsaufgebot für Streik, der das gesamte Land lahmlegen könnte. Allein in der Hauptstadt werden am Donnerstag 6000 Polizisten im Einsatz sein, kündigte der Pariser Polizeipräsident Didier Lallement an. Zum „Generalstreik“ gegen die Rentenform haben zahlreiche Gewerkschaften aufgerufen. Züge, Metro, Bus - alles soll weitestgehend stillstehen. Aber auch an Schulen, im öffentlichen Dienst, in Krankenhäusern oder der Justiz soll die Arbeit niedergelegt werden. Die Behörden rechnen bei Demonstrationen in Paris wieder mit heftigen Ausschreitungen.

Später Erntedank! Emanuelle fährt die Früchte seiner Arbeit ein! TB

14:52 | Leser-Info betreffend der Gelbwesten Frankreich
Neuerdings sind Sicherheitsschuhe als verbotene Vermummung angesehen.
Deswegen gibst gerade viele Verhaftungen! Ob sie damit mehrere tausend demonstrierende Feuerwehrleute in Paris meinen oder die Bevölkerung konnte ich noch nicht rausfinden

04.12.2019

Grossbritannien

19:40 | Nachdenkseiten:  Kann Jeremy Corbyn das Momentum nutzen?

Noch vor wenigen Tagen schien es so, als seien die Wahlen in Großbritannien eigentlich schon gelaufen. Umfragen sagten den konservativen Tories eine satte Mehrheit von 68 Sitzen voraus. Doch sie hatten ihre Rechnung ohne die Aktivisten von Labour gemacht, die einen sagenhaften Wahlkampf auf den Straßen und im Netz aufgezogen haben, der Parallelen zur „Willy-wählen-Kampagne“ aufweist. Der Vorsprung der Tories schmilzt unaufhörlich.

Frankreich

11:32 | spiegel: Wackelt Präsident Macron?

Frankreich erwartet die größten Proteste seit Jahren. Der Präsident muss um sein großes Vorhaben fürchten: die Rentenreform.

Die Zeit der künstlich erzeugten Polit-Wunder-Pudel, die binnen weniger Monaten in höchste Ämter aufsteigen, scheint vorbei und die Franzosen merken es als erstes! Ganz im historischen Kontext: große europaweite Revolutionen haben zumeist ihren Anfang in Frankreich genommen! Könnte auch diesmal so sein. TB

03.12.2019

Ungarn

12:45 | mimikama:  „Rassentrennung“ in ungarischen Öffis: Der Faktencheck!

Ungarn hat eine rechtspopulistische Regierung. Das ist jetzt kein Geheimnis, die Partei FIDESZ regiert das Land seit 2010. Und nun ist ein Bild aufgetaucht, welches in den öffentlichen Verkehrsmitteln Ungarns aufgetaucht sein soll.

Leser Beitrag:   
Dieses Bild speilt auf eine „Rassentrennung“ an. Menschen sollen, je nach Herkunft, in den öffentlichen Verkehrsmitteln voneinander getrennt sitzen. So zumindest liest man auf dem Schild:
-balra magyarok
-Jobbra Ciganyok
[Übersetzung laut Google Translator:
Ungarn zur Linken Zigeuner
zur Rechten]
Anmerkung meinerseits: die Übersetzung passt!

12:59 | Leser Kommentar:
Werter Einsender, ihnen ist aber schon klar, dass dies ein Fake ist?

Finnland

12:25 | Focus:  Finnischer Ministerpräsident Antti Rinne tritt zurück

Finnlands sozialdemokratischer Ministerpräsident Antti Rinne ist wegen eines Streits mit seinem wichtigsten Regierungspartner von seinem Amt als Ministerpräsident zurücktreten. Nach nur knapp sechs Monaten im Amt reichte Rinne am Dienstagmittag das Rücktrittsgesuch seiner Regierung bei Präsident Sauli Niinistö ein.

02.12.2019

Grossbritannien

19:47 | Sputnik:   Mehrere Kinder” von Fahrzeug in der Nähe von Schule erfasst

Berichten zufolge ereignete sich in der Nähe einer weiterführenden Schule in der englischen Grafschaft Essex ein schwerer Vorfall. Mehrere Kinder sollen laut lokalen Medienberichten von einem Fahrzeug erfasst worden sein.