22.01.2019

Deutschland

19:23 | Deutschland setzt Beteiligung an Sophia-Mission im Mittelmeer aus

Deutschland setzt seine Beteiligung an der EU-Marinemission Sophia zur Bekämpfung von Schleusernetzwerken im Mittelmeer aus. Nach dpa-Informationen vom Dienstag wird nach dem Einsatz der Fregatte "Augsburg" zunächst kein weiteres Schiff der Bundeswehr vor die libysche Küste geschickt.

Hier dürfte es sich wohl um eine Art der subtilen Rache an Italien für seinen "Ungehorsam" gegenüber der Achse Paris-Berlin und seiner Kriitk am Macronregime sein. AM

19:45 | Leserkommentar:

Sehr geehrter TB und Team,
muß mich mal Wieder melden.

Ich denke eher die Augsburg muß mal zum Service, eine zweite alte Fregatte ( USCHI ) haben wir zwar aber kann nicht schwimmen. Und die Gorch Fock startet erst wenn BER fertig ist.
Grüße aus Bayern

 

 

Italien   Frankreich

16:03 I Der Standard: Italien schießt weiter scharf gegen Frankreich wegen Libyen

Der italienische Innenminister und Vizepremier Matteo Salvini hat erneut Kritik an Frankreich geübt. Die französische Regierung habe kein Interesse an einer Stabilisierung Libyens wegen seiner Interessen im Öl-Bereich, sagte Salvini in einem TV-Interview mit dem Fernsehsender Canale 5 am Dienstag. Frankreich sei eine der Ursachen der Probleme in Libyen, meinte Salvini. Die italienische Regierung liegt bereits seit längerem mit Frankreich im Clinch – unter anderem wegen ihrer restriktiven Einwanderungspolitik. Italiens Botschafterin in Frankreich, Teresa Castaldo, wurde deshalb vom französischen Außenministerium zu einem Gespräch eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die jüngsten Aussagen des italienischen Vizepremiers und Fünf-Sterne-Chefs Luigi Di Maio. Dieser hatte am Sonntag die EU zur Verhängung von Sanktionen gegen Frankreich und andere Länder aufgerufen, die Afrika seiner Ansicht nach "verarmen". Diese Länder seien für das Drama der Migration im Mittelmeer verantwortlich, so Di Maio. 

Phantastisch! Man kann aus Österreich nur mit Neid nach Italien blicken, wo eine patriotische und wahrhaft europäische Regierung die Mißstände ohne Schalldämpfer frontal ausspricht, während in Österreich die CDU-Schwesterpartei ihren blauen Gehilfen, angeleint als "Koalitionspartner" zu Promenieren bei Juncker&Co. ausführt. 
Da tröstet es auch nicht, daß die BRD noch um einiges verkommener ist und Merkel mit dem Rothschldbürger Macron den Anti-Volkssturm in Form eines "Freundschaftsabkommens" in der EU bildet. TQM

19:56 | Leserkommentar zu TQM:

Lieber Torquemada,

Ich gebe dir Recht: Salvini (und auch Di Maio) sagen's dem Macron ganz schön rein. Pfau, der traut sich was! Das wars dann aber auch. Über Di Maio will ich mich nicht äußern, aber die Pseudo-Helikoptergeld-Politik, während gleichzeitig NICHTS für Wirtschaftstreibende und andere Berufstätige getan wird, wird von ebendiesem Salvini mitgetragen, damit er das Maul aufreissen kann.
Klar, in Koalitionen gibt es Kompromisse, aber diese sind alle auf eindeutig negativer Seite zu verbuchen. So gesehen verstehe ich die Wut seiner Wahlkoalitionspartner.
Das Abweisen von Schiffen ist ein, wenn auch schwacher, Trost. Die verfehlte bzw inexistente Wirtschaftspolitik kann aber auch durch in erster Linie eigene Schwäche ausdrückende Schimpfkanonaden nicht wettgemacht werden.

 

Domenico

 

Deutschland   Frankreich

11:59 | n-tv: Merkel und Macron unterzeichnen Freundschaftsvertrag

Der Angstvertrag zwischen Deutschland und Frankreich! Briten ganz weg, Vysegrad ideologisch weg, Österreich vielleicht auch bald (ideologisch) weg und die Italien-Polen-Vereinbarung waren sicherlich die Gründe für das bizarre Ehe-Erneuerungsgelübde von Angela und Emanuel(le)! TB

12:01 | dazu passend - politikstube: „Aachener Vertrag“ – Merkel und Macron sind sich einig: Deutschland darf zahlen! TB

13:58 | dazu (aber sowas von) passend - rt: "Haut ab! Macron Rücktritt!": Gelbwesten-Protestler pfeifen und buhen Macron und Merkel aus! TB


06:41
 | et: Von der Leyen und Lindner loben neuen deutsch-französischen Vertrag

" (....)  „Der neue Vertrag bindet jetzt unsere Sicherheitspolitik enger zusammen denn je: Wir analysieren die Gefahren für unsere Länder in einem gemeinsamen Sicherheitsrat, organisieren Rüstungsfragen gemeinsam und schreiben eine gemeinsame Beistandspflicht fest“, sagte von der Leyen den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstagsausgabe). „Deutschland und Frankreich gehen in der Verteidigungspolitik in Europa voran. Das ist großartig.“

Grossbritannien

08:04 | b.com-Haus-Politologe John James: "67 Tage bis Brexit"

Runde 2 im Endspiel No-Deal-Brexit v Verzicht auf den Austritt (oder sollten wir die Angelegenheit eher als eine 70-tägige Tour de l`Europe betrachten?)

Sie erinnern sich: letzte Woche haben in Runde 1 die Remainers Theresa May unter Druck gesetzt. Sie haben ihr nach der Ablehnung des Austrittsabkommens eine Frist von drei Tagen gesetzt, nach welcher sie dem Parlament erklären muss, wie es weitergehen soll. Sie hat postwendend die Opposition eingeladen, an der Erarbeitung dieses Plan B mitzuwirken.

Über das Wochenende hat sich Jeremy Corbyn elegant aus dieser Pflicht befreit. Er gab bekannt, dass er nur bereit wäre, mit Theresa May zusammenzuarbeiten, wenn sie vorher einen No Deal Brexit kategorisch ausschließen würde. Das hat sie wiederum ausgeschlossen.

Gestern hat sie ihren Plan B vorgelegt. Sie möchte drei Dinge verändern: 1) in Zukunft in grösserem Ausmaß als in der Vergangenheit sich mit den unterschiedlichen Meinungen der Parlamentarier auseinandersetzen, 2) beim Brexit die Umwelt und die Arbeitnehmerrechte besser schützen und 3) versuchen, eine mögliche Lösung zu identifizieren, die es ihr erlauben würde, mit der Unterstützung des Parlaments und der EU eine harte Grenze in Nordirland zu vermeiden. (We will work to identify how we can ensure that our commitment to no hard border in Northern Ireland and Ireland can be delivered in a way that commands the support of this House, and the European Union.)

Theresa May hat sich geweigert, einen No Deal Brexit auszuschließen,  ist auch nicht bereit Artikel 50 zu verlängern und will auch keine zweite Volksabstimmung zulassen.

Das Parlament soll, laut Theresa May, erst in Februar wieder Gelegenheit haben, über das Austrittsabkommen abzustimmen. Bis dahin möchte sie, dass die Parlamentarier sich mit anderen Alternativen zum Irish Backstop auseinandersetzen und andere Lösungen ausarbeiten.

George Osborne, Finanzminister unter David Cameron und seit 2016 Herausgeber der Londoner Zeitung Evening Standard, hat in einem Leitartikel die Meinung geäussert, dass Theresa May lieber einen No Deal Brexit als einen Verbleib in der EU haben möchte. Die Einheit der Conservative Party ist seiner Meinung nach ihre oberste Priorität.

Heute hat die Daily Mail eine Meinungsumfrage veröffentlicht: 28% wollen einen No Deal Brexit, 24% eine zweite Volksabstimmung, 20% wollen Artikel 50 verlängern, 18% wollen einen "Härteren" Brexit (was das sein soll, weiss ich nicht). Siehe hier: Daily Mail Umfrage

Mit ihrer schwammigen Erklärung ist Theresa May geschickt dem Zugzwang der Opposition ausgewichen. Im Grunde hat sich nichts geändert, außer dass zum ersten Mal eine relative Mehrheit für einen No Deal Brexit in einer Meinungsumfrage aufgetaucht ist. Immerhin ergeben 28% plus 18% plus (vielleicht?)  6 aus 24% und 5 aus 20% eine Gesamtsumme von bis zu 57%, die einen härteren Brexit dem Verbleib in der EU vorziehen oder zumindest akzeptieren würden.

Mit ihrer Ankündigung, eine neue Parlamentsabstimmung erst in Februar zuzulassen, hat sie nun die Oppostiion unter Zeitdruck gesetzt. Viellicht will sie sehen, wie die öffentliche Meinung in den kommenden Wochen sich entwickelt, bevor sie sich für oder gegen Brexit entscheidet.

Mit ihrer Aufforderung an die Oppostition, Alternativen auszuarbeiten, hat sie der Oppostiion möglicherweise eine Falle gelegt, Die Parlamentarier könnten sich in mehreren kleinen Gruppen aufspalten und somit ihre Mehrheit für einen Verbleib in der EU verspielen.

Die Conservative Party hat Theresa May als Premierministerin bestätigt und dass Parlament hat beschlossen, dass die Koaltition aus Tories und DUP weiterregieren soll. Wenn May, wie Goerge Osborne urteilt, tatsächlich bereit ist, einen No Deal Brexit zuzulassen, dann wird das Parlament irgendwann sie und diese Regierung stürzen müssen, um einen Verbleib in der EU zu erzwingen.

Oder es passiert etwas Unvorhersehbares.  Die Explosion in Derry ist hoffentlich nicht als Warnung zu verstehen. JJ 

Deutschland   Frankreich

06:41 | et: Von der Leyen und Lindner loben neuen deutsch-französischen Vertrag

" (....)  „Der neue Vertrag bindet jetzt unsere Sicherheitspolitik enger zusammen denn je: Wir analysieren die Gefahren für unsere Länder in einem gemeinsamen Sicherheitsrat, organisieren Rüstungsfragen gemeinsam und schreiben eine gemeinsame Beistandspflicht fest“, sagte von der Leyen den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstagsausgabe). „Deutschland und Frankreich gehen in der Verteidigungspolitik in Europa voran. Das ist großartig.“

21.01.2019

Deutschland   Frankreich

19:59 | Leser-Zuschrift "Angela und Emanuelle"

Gerade erfahren das Morgen in Aachen nach der Vertragsunterzeichnung von Merkel und Macron direkt die deutsche Polizei gemäß dieses Vertrages die französische Polizei gegen die Gelbwesten unterstützen soll. Es rumort nun in den Einheiten der Bereitschaftspolizei in Deutschland

Dazu passend - gamesoftruth: Merkel und Macron in Aachen- was genau wird unterschrieben ? TB

Dazu auch passend - rp: Deutsch-Französischer Freundschaftsvertrag : Laschet fordert „digitale Montanunion“! TB

Grossbritannien

19:47 | n-tv: Fast ein Drittel der Briten will harten Brexit

Wie soll es weitergehen in Großbritannien? Nicht nur die EU ist in dieser Frage ratlos. Immerhin haben die Briten einer Umfrage zufolge eine klare Präferenz. Es ist ausgerechnet der Chaos-Ausweg.

Kommentar des Einsenders
Wenn ich Brite wäre, und das Verhalten der EU ansehe, dann würde ich auch einen harten Austritt befürworten. Denn so benimmt man sich nicht. Erst recht nicht unter Partnern. Und Partner wollen doch alle sein.

10:06 | andernwelt: Warum der Brexit verhindert werden soll must read!!!

.... Obwohl zum Brexit 22.000 Gesetze und Vereinbarungen geändert oder einfach abgeschafft werden müssen, könnte der Austritt einfach gestaltet werden. Mit einem Freihandelsabkommen, das keine Zölle erhebt für Waren, die entweder in der EU oder innerhalb Großbritanniens hergestellt werden. Andere Importwaren könnten von dieser Regelung ausgeschlossen werden. Wo also ist das Problem? Der Brexit darf kein Erfolg werden, er darf kein „schlechtes“ Beispiel geben für andere Kandidaten, die sich mit ähnlichen Gedanken umtreiben. Aber das ist wohl längst nicht alles. Als erste Konsequenz des Brexit müsste die englische Sprache aus dem Amtsgebrauch der EU entfernt werden. Schließlich kann es nicht sein, dass eine Sprache Amtssprache bleibt, die in keinem Land der EU die Muttersprache ist. Und nein, auch die Iren haben ihre eigene Sprache, das Gälische. Aber auch das ist nicht alles.

Eine der besten Analysen zur vertrackten Situation, die man im deutschsprachigen Raum finden kann! TB

12:23 | Leser-Kommentar
Wie immer ein hervorragender Text von Peter Haisenko, den ich schon jahrelang regelmäßig lese. Auch sein Buch, das am Ende des Berichtes beworben wird, ist mit das Beste, was man zu der Thematik Großbritannien/2. WK lesen kann. Aber einen kleinen Kritikpunkt zum Bericht möchte ich anbringen: Bei den zu erwartenden Kosten eines Brexits für Deutschland und EU greift es insgesamt zu kurz, nur von wegfallenden Importgütern aus GB sprechen. Zwingend hinzuzurechnen ist, wie Herr Prof. Sinn immer wieder betont, der Verlust der Mehrheit der Nordeuropäer im Minsterrat. So können die Südeuropäer alle möglichen Schweinereien durchdrücken, die wir dann mitbezahlen müssten. In der Summe ist dann ein Fehlen der Briten wohl doch nicht so toll, wie es hier von Herrn Haisenko geschrieben wird. Wenn Dr. Krall Recht behält, und die derzeitige Entwicklung bestätigt seine Berechnungen, dann wird es für uns unvorstellbar, wie die Endabrechnung aussehen wird. Erst Deflation und dann nahe oder vollendete Hyperinflation (30 - 50% Inflation pro Monat).
Hier ein Vortrag von der World of Value 2018: https://www.youtube.com/watch?v=y9_9HC63Jd4&feature=youtu.be
Somit also ein gelungener Start in die Woche.

19:52 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Diesen Link!!! habe ich eigentlich nur auf die Leserzuschrift auf Europa um 12.23 Uhr gesendet, wo es um die Folgen des Brexit geht. Fürchtet euch nicht. Die Überschrift spiegelt die Meinung der Politiker zu allen katastropalen Entscheidungen wieder, auch wenn es in dem zugesandten Link ausschliesslich um die SPD geht, die sich natürlich immer noch nicht mit ihrer eigenen kriminellen Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen will.

20.01.2019

Frankreich

18:49 | libertaion: Les services d'urgence d'Épinal ont-ils reçu l'ordre de ne pas soigner les gilets jaunes?

Kurzzusammenfassung des Einsenders
In einem im Artikel verlinkten Video haben Mitarbeiter des öffentlichen Rettungsdienstes von Epinel in Frankreich Behandlung und Transport von verletzten Gelbwesten verweigert weil es denen so vom Chef angewiesen worden wäre.
Dieser sagt das Gegenteil auf Nachfrage der Zeitung

Griechenland

11:50 | ET: Großdemo in Athen gegen Namensänderung von Mazedonien

Für heute Mittag ist eine Großdemonstration in Athen geplant. Die Demonstranten wollen gegen die Ratifizierung der Namensänderung von Mazedonien in „Nord-Mazedonien“ protestieren.


Frankreich   Belgien

08:10 | Leser-Kommentar zum Kommentar von Gerhard Breunig

Die Bullen laufen in Frankreich sogar mit Maurerhammern auf den Demos rum. Wenn jemand damit eine auf die Rübe bekommt das ist man tot oder schwerverletzt. Entweder gehen den Bullen die Schlagstöcke aus oder da müssen ein paar ganz perverse Sadisten in den eigenen Reihen haben (Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=IXNHTi2QJAc ).
Die Staats-Stasi-Faschisten werfen auch Granaten von hinten auf weglaufende Menschen und verletzen diese schwerst. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=YIDA-L-R9m8

19.01.2019    

Frankreich   Belgien

19:15 | f-p: Paris und Brüssel: Gelbe Westen protestieren erneut gegen Regierung

Was Sie jetzt lesen werden, werden Sie lange verdauen müssen, aber es ist an der Zeit, dass endlich jemand mit der Wahrheit ans Licht kommt. Sie sind heute einer der ersten Menschen, der alles erfährt, was die Medien und Co. niemals berichten werden!

19:59 | Gerhard Breunig
diese prügelnden und auf Menschen schießenden Befehlsempfänger denken sie haben "doch nur ihren Job" gemacht. Genau wie es die Mauerschützen und KZ Aufseher auch dachten. Genau wie es die Drohnenpiloten, Soldaten, Gerichtsvollzieher, Staatsanwälte und Richter heute noch denken. Wer solche Befehle/Anweisungen heute noch annimmt und ausführt muss sein Gewissen an der Garderobe der Umkleide abgegeben haben.

Grossbritannien

14:39 | yt:  Question Time - Massive Cheer for No-Deal Brexit

Question Time: Flagschiff Talk Show der BBC

Italien

11:53 | Leser-Anfrage zur Silverado-Meldung von gestern 15:44

Bitte Silverado um Erläuterung zu Hermann Oberth.
Ich bin Siebenbürger und mich interessiert, was Oberth mit dem Grundeinkommen gemein hatte!

Silverado antwortet
Es (das Oberth-Kommentar) bezieht sich nicht auf Grundeinkommen, sondern auf die Charaktereigenschaften von erfolgreichen Politikern.
Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schurken stehen bei selber Intelligenz und Tatkraft diese Wege auch alle offen, daneben aber auch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat damit mehr Chancen, vorwärts zu kommen.
Infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt.

18:40 | Leser-Kommentar
Ach deswegen trifft man in den Vorstandsetagen, in den Politbüros und in Brüssel nur auf A.........? Interessanter Ansatz. Ich dachte immer das A.......... schauen, daß sie eben diese A.......... als Nachfolger haben.

18.01.2019

Italien

15:44 | ilgiornale: Pensione a 62 anni per un milione. Ma occhio a tempi e paletti

Silverado
Da sieht man die wenn und abers der italienischen Pensionsreform in Kurzform, die etwa 1 Million Personen (gibt es die, rechtlich gesehen, überhaupt?) betrifft. Das soll effizient sein? Millionen von Beschäftigungsstunden für Heerscharen von Beamten, das ist es.  Ein Kernanliegen der hochgejubelten Salvini-Abteilung.
Nebst diverser Steuerhöhungen wie im PKW-Bereich, Zwang zur elektronischen Rechnungsübermittlung, dem Preis der Kommission, und dem noch ungeheuerlicheren Bürokratie-Monster Grundeinkommen, dem Preis des Koalitionspartners.
Und das Alles, um an der Macht zu sein. Warum nur kommt mir immer wieder Hermann Oberth in den Sinn?

katalsep

09:32 | heise: Festnahmewelle in Katalonien

Eine Festnahme ohne richterliche Anordnung, ohne dass sich maskierte und bewaffnete Personen zu erkennen geben, nennt Gabriel Rufián eine "Entführung". Während alle Welt auf die Brexit-Vorgänge und die Amtseinführung der andalusischen Regierung mit Hilfe der rechtsextremen VOX geschaut hat, schlug die spanische Repression in Katalonien erneut zu.

Kommentar des Einsenders
Alle Regierungen reagieren immer nervöser auf Widerstand!
Als wäre die nächste Stufe gezündet worden. Die Macht wird immer repressiver.

Frankreich

19:57 | ET: „Spiegel“: Regierungskommission schlägt Tempolimit auf Autobahnen und deutlich höhere Spritpreise vor

Die Leseratte
Frankreich steht kurz vorm Bürgerkrieg, Anlass war eine Anhebung der Spritpreise! Und jetzt schlagen sog. Experten in Deutschland genau DAS auch vor: Tempolimit und höhere Spritpreise. Offensichtlich wollen die wirklich austesten, wann auch die Geduld der Deutschen endet.
Eine Verlagerung auf Bahn, Rad- und Fußverkehr ist das Ziel. Die wenigsten Menschen können ihren Arbeitsplatz mit dem Fahrrad erreichen, noch weniger zu Fuß. Die Bahn wurde in den letzten Jahrzehnten nur noch auf die Langstrecke ausgerichtet, der Nahverkehr privatisiert, es wurden tausende Kilometer an Nebenstrecken stillgelegt. für meisten Pendler ist die Bahn keine Alternative mehr. Die Bahn ist zu teuer, zu unzuverlässig, in den letzten Jahren extrem unkomfortabel geworden (jedenfalls im Nahverkehr), und zusätzlich trifft man dort ständig auf Merkels Gäste, die sich leider oft unangemessen benehmen.


18:12 | janich: Frankreich geht unter und Deutschland folgt in den Abgrund

09:18 | thomasjoly: La police évoque la possibilité d’avoir à abattre des manifestants samedi prochain à Paris

Der Einsender fasst zusammen
Wie der Sprecher einer Polizei Gewerkschaft im öffentlichen TV bestätigte kann die Polizei CRS wenn die Lage nicht mehr unter Kontrolle sein sollte, Demonstranten erschießen. ...

19:36 | Leser-Kommentar
Wenn die ein paar Gelbwesten umschiessen, dann werden die Irlmaier Prophezeiungen wahr. "Die Stadt mit dem eisernen Turm wird von den eigenen Bürgern angezündet".
Das Pädophilenschosshündchen im Elysee Palast mag eine Fluchtburg haben, diese ganzen Systemschergen der Polizei, Staatsschutz, Stasi usw aber haben diese Fluchtburg sicherlich nicht.
Die Polizei wird jeglichen Rückhalt in der Bevölkerung verlieren. Ich frage mich was diese Systemsteigbügelhalter, dies Rentner mit Wasserwerferattackierer (Quelle https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/stuttgart-21-gegner-auf-einem-auge-blind) und diese kleinen Mädchenverprügler denken, wenn sie Abends ins Bett gehen?

17.01.2019

Frankreich

20:02 | bfmtv:  Passeports diplomatiques: Alexandre Benalla a été placé en garde à vue

Zusammenfassung des Einsenders
Der ehemalige Leibwächter und Stecher bzw Lustknabe von Macron ist heute festgenommen worden. Er wurde letzten Sommer auf Druck der Population gefeuert weil dummerweise für ihn gefilmt wurde wie er ohne Berechtigung mit Polizeihelm äußerst brutal gegen Demonstranten vorging. Verhaftet wurde er weil aufgefallen ist das er vor kurzem mit Diplomaten-Pass gleichzeitig mit Macron im Tschad auftauchte und niemand weiß woher er den echten Pass hat...
Gerüchte auf anderen Medien besagen das er als Waffenverkäufer tätig sein soll zum Zeitpunkt wo Macron ebenfalls im Tschad war

17:38 | bfmtv: Service national obligatoire: 3.000 volontaires dès juin prochain dans 13 départements pilotes

Zusammenfassung des Einsenders
Frankreich führt ab 2 Juli 2019 für alle 16 jährigen die Wehrpflicht ein in Uniform. Die ersten 3000 haben schon ihre Einladung bekommen. Dauer in Tranchen 1.5 Jahre. Wofür eingesetzt steht nicht genau im Artikel. Aber sie machen eine Ausbildung zum Sanitäter (Secouriste )

Italien

17:19 | compact: Umfragehoch und Südtirol: Salvinis Lega auf der Überholspur

Die Lega von Italiens Innenminister Matteo Salvini mausert sich zum wichtigsten Faktor in der dortigen Politik: In Umfragen führt die Rechtspartei mit 32 Prozent – und nun regiert sie nicht nur in Rom, sondern auch in Bozen mit.

Kommentar des Einsenders
Findet den Fehler...
In Italien: Bekommt ein volksnaher, zupackender Politiker 32% in aktuellen Umfragen. Er beendete die unkontrollierte Massenimmigration übers Mittelmeer mit all ihren kulturellen Missverständnissen, welche die [illegalen?] Einwanderer von der Levante bis Hinterindien sowie Nordafrika bis Subsahara mit sich bringen. Seine Wutrede vor dem EU-Parlament bleibt legendär.
In Österreich: Bekommt ein scharfer Kritiker all der aktuellen Zustände um die unkontrollierte Zuwanderung Besuch vom maskierten, schwer bewaffneten Trachtenverein, nebst [illegaler?] Beschlagnahme seiner Arbeitsgeräte.
Die Quintessenz: Italien ist in der Gegenwart angekommen, während in Österreich noch der bedrückende Muff der 30er Jahre vom 20. Jahrhundert weht. In diesen Tagen heißt er politische Korrektheit und Schönheit. Der schöne Sebastian und der möchtegern inkorrekte Christian ändern gar nichts daran, auch wenn sie es versprochen haben. Hat ihnen Onkel Schorschi etwa das Halsband enger und die Leine kürzer gezogen??? Ich mag es gar nicht wissen, weht doch in der sog. BRD dieser Tage der selbe Gestank. Hier bringt er mich täglich zum Erbrechen!


07:31
 | Der Hausphilosoph mit neuen Fantastilliarden, Italien

Laut Bericht der italienischen Zentralbank (Banca d’Italia) stieg die Bruttoverschuldung des italienischen Staates (General Government) im Nov. 2018 um € 10,2 Mrd. zum Vormonat und um € 63,1 Mrd. zum Vorjahresmonat, auf € 2,345 Billionen, ein neues Rekordniveau bei rund 135% des nominalen BIPs! Dafür sind die Renditen bei ital. Staatsanleihen niedrig, logisch – whatever it takes – Draghi sei BDank.
Quelle Daten: querschuesse.de, Bancaditalia.it/PDF: The Public Finances: borrowing requirement and debt

16.01.2019

 

20:11 |  Ergebnis des Misstrauensantrags wird bald erwartet.

1 Labour MP ist abwesend (bekommt ein Kind), ein Labour MP hat angekündigt, sich der Stimme zu enthalten.

MAY GEWINNT  325 - 306

Eine deutliche Niederlage für Corbyn, ein erstaunlicher Sieg für May. Sie betont sofort, sie wird Brexit durchführen.

Sie fordert die Führer der anderen Parteien auf, mit ihr Gespräche zu führen, damit sie am Montag gemäß der Anweisung des Parlaments dem Parlament eine Alternative zum Austrittsabkommen vorlegen kann.

Corbyn sagt seine Zusammenarbeit zu, sagt aber, er wird einen Brexit ohne Abkommen nicht unterstützen. Liberal Democrats sagen Dasselbe.

DUP besteht darauf, dass das gesamte Königreich zu den gleichen Bedingungen aus der EU aussteigt. Scottish Nationalists haben etwas Vages von einer zweiten Volksabstimmung gesagt. Interessanterweise hat kein anderer Parteiführer diese Thematik erwähnt.

May´s Mehrheit war 19 Stimmen. Ohne die 10 Stimmen der DUP hätte May den Misstrauensantrag verloren. Dies zeigt, wie viel Einfluss die DUP in den nächsten 70 Tagen haben wird. Den Irish Backstop kann man damit getrost begraben. Die EU muss eine andere Lösung überlegen, falls sie einen Brexit mit Abkommen abschliessen will. Die EU kann natürlich stur bleiben und hoffen, dass die Briten Angst vor der Unabhängigkeit bekommen und den Brexit zurücknehmen. Meiner Meinung nach eine Strategie, die dem britischen Charakter in keinster Weise entsprechen würde.

Theresa May, die Pfarrerstochter aus Eastbourne, entwickelt erstaunliche Steherqualtitäten. Niemals zuvor hat ein Premierminister so viele schwere Niederlagen überlebt. Das Ergebnis ist sehr gut für Theresa May und (mMn) schwächt Jeremy Corbyn. Sie bleibt Führerin der Conservative Party und es wird keine Neuwahlen geben, also bleibt sie Premierministerin. Die Initiative ist bei ihr. Das Parlament hat versucht, sie unter Druck zu setzen, indem es ihr ein Ultimatum von drei Tagen gesetzt hat, innerhalb welchen sie einen neuen Austrittsplan vorlegen muss. Durch das schnelle Angebot der Zusammenarbeit an die Oppositionsführer, (ein Angebot, das sie annehmen mussten), hat sie einen geschickten Schachzug gesetzt: sie hat dafür gesorgt, dass die Oppositionsführer an der Erarbeitung dieses neuen Plans sich beteiligen müssen. Wenn sie diese Zusammenarbeit ernst nehmen, können sie das Ergebnis nicht anschliessend desavouieren.

May betont stets, dass sie Brexit durchführen will. Das, denke ich, ist ehrlich gemeint. Wenn ihr das tatschlich nach all diesen Unannehmlichkeiten gelingt, dann wird sie sich in einer Reihe von Politikern stellen wie Lloyd George, Churchill und Thatcher, die untter grossem Druck standhaft geblieben sind und die Zukunft des Landes unwiderruflich beeinflusst haben. Ich schreibe das, ohne den Inhalt ihrer Politk positiv oder negativ zu beurteilen. Nicht alles, was Lloyd George  oder Thatcher gemacht haben war gut. Andererseits, sollte sie Brexit abblasen, wird ein Gutteil der Bevölkerung sie als einen Nichtsnutz oder, noch schlimmer, als eine Verräterin brandmarken. Eine schwere Verfassungskrise (constitutional crisis) und die Beschädigung ihrer Reputation wäre dann das Erbe ihrer Amstszeit. Das kann sie wohl nicht wollen.

Die EU Anhänger sind zwar in der numerischen Mehrheit, aber sie haben das Problem, dass sowohl May wie auch Corbyn für Brexit sind. Sie müssen daher das Parlament gegen beide Parteiführer mobilisieren. Sie haben anscheinend die Unterstützung des Speakers, der die Tagesordnung bestimmt. Corbyn ist ein höflicher Sozialist und Basisdemokrat und seit 40 Jahren ein überzeugter EU Gegner, May eine klassiche Christdemokratin. Sollten diese zwei, trotz der enomen Differenzen in ihrer Wirtschafts- und Sozialpolitik, aus demokratischen und patritotischen Motiven sich auf einen Brexit Modus einigen können, dann glaube ich, dass sie dem Sturm der Remainers standhalten können. Es sind noch 70 Tage bis zum 30. März. Aber vielleicht haben sie sich schon geeinigt? Ich frage mich seit längerem: ist die Inkompetenz der britischen Politiker echt, oder nur gespielt?

Am Montag geht es weiter, da wird Plan B vorgelegt. Bis dann. JJ

 

 

Frankreich

19: 54 I zh: French Riot Police Deploy Semi-Automatic Weapons Against Yellow Vests As Macron Loses Grip On Country

French riot police were pictured brandishing Heckler & Koch G36 semi-automatic rifles with 30-round magazines near the Arc de Triomphe in Paris on Saturday afternoon, reports the Daily Mail.

Tja, wenn man in EU-Europa wissen will, was in Frankreich los ist, muss man in internationale/alternative Medien schauen. So, und nun die Gegenprobe: Man stelle sich vor, das Land wäre nicht Frankreich/Macron sondern Ungarn/Orban .... HP

Grossbritannien

09:15 | tagesspiegel: Labour sammelt Unterschriften für Neuwahl

Die Niederlage für die britische Regierungschefin war krachend. Theresa May muss sich einem Misstrauensvotum stellen. Die Entwicklungen im Newsblog.

Der Musikant must read!!!
May: so kann es nur laufen, wenn man sein Parlament vorher fragt. Könnte einer anderen Dame mit M. nicht passieren.

Nato

08:55 | mises: Marshall-Plan: Fakten und Mythen

Einige Mythen sterben nie. Dies gilt auch für die Behauptung, dass massive Finanztransfers dazu beigetragen hätten, Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufzubauen. Wann immer es ein internationales Problem gibt, wird jemand auftauchen und den Marshall-Plan als Argument für Finanztransfers heranziehen. Dies ist auch derzeit wieder der Fall, wenn zur Lösung der Migrationskrise ein neuer Marshall-Plan für die Länder in Mittelamerika, Afrika und dem Nahen Osten gefordert wird.

Aus eigener Erfahrung mit Mitgliedern meiner Großfamilie kann ich eines sagen - und ich denke, das könnte auch für den gesamten deutschsprachigen Raum gelten: der Marschallplan mit all seinen Segnungen hat in den Nachkriegskindern ein derart positives USA-Bild hinterlassen, dass diese dann als Erwachsene bei all den Aktivitäten der USA zu wenig hingeschaut haben, in dem Glauben, dass alles was die USA machen, für uns positiv sein würde. In der Retrospektive ein schwerer Fehler, den man aber niemanden wirklich anlasten kann! TB

15.01.2019

Grossbritannien

21:05 | b.com/John James: Misstrauensabstimmung morgen um 20.00, Same Time, Same Channel

Wenn May morgen gewinnt, dann müssen die EU Befürworter bis zum 29.03.2019 um 23:59 einen Weg finden, den EU Withdrawal Act gegen den Willen der Regierung ins Gegenteil zu verkehren. Nicht unmöglich, aber durchaus schwierig. Ich würde nicht ausschliessen, dass es noch eine allerletzte Parlamentsabstimmung zu diesem Thema am 29.03 um 20:00 geben könnte.  Für heute gibt es nichts mehr zu sagen.  JJ

21:18 | Dazu passend - Link zur Nach-Berichterstattung der bbc! TB

20:00 | Der b.com-Haus-Politologe John James kommentiert das Ergebnis

May verliert 202 - 432. Eine der höchsten Niederlagen einer Regierung in der Geschichte des britischen Parlamentarismus, laut Corbyn die schlimmste Niederlage seit 1920.

May nimmt dazu Stellung: May lädt die Labour Opposition ein, schon morgen einen Misstrauensantrag zu stellen! May würde eine solche Abstimmung begrüßen, geht davon aus, dass die Regierung diese gewinnen würde.

May will keinen ungeordneten Brexit, ist aber entschlosssen, den Willen des britischen Volkes umzusetzen.

Sie wird am Montag, falls sie noch im Amt ist, einen alternativen Plan dem Parlament vorlegen.

Corbyn hat schon den Misstrauensantrag gestellt. Wenn die Tories und die Nord-Iren zusammenhalten, wird sie ihn überleben, Aber 20 Tories haben schon vergangener Woche gesagt, sie würden lieber die eigene Regierung stürzen, als einen Austritt ohne Abkommen zuzulassen.

Es gibt 650 Parlamentarier: 317 Conservatives, 10 Democratic Unionist Party = 327. Wenn nur 2 Konservativen morgen gegen die Regierung stimmen, fällt die Regierung. Die DUP hat gleichzeitig verkündet, sie wird unter keinen Umständen einem neuen, abgeänderten Deal zustimmen, wenn der Irish Backstop (Rückfalllösung eines Endlosverbleibs Nordirlands in der Zollunion) nicht aus dem Abkommen entfernt wird.

Trust the Plan: WHICH PLAN? Oh, for a British Q!! Enjoy the Show! Don´t make me laugh.
Jetzt müssen die Deutschen ernsthaft darüber nachdenken, wieviel ihnen eine enge wirtschaftliche Partnerschaft mit UK wert ist. JJ

21:19 | Die Leseratte zu "May vernichtet?" am Cover
Davon kann sie auch ausgehen. Sie hat den Job schon seinerzeit nur bekommen, weil ihn kein anderer machen wollte, niemand wollte die Brexit-Verhandlungen leiten. Würde sie den Misstrauensanstrag verlieren, müsste sich zwangsläufig ein anderer finden, der ausgerechnet jetzt, wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, übernehmen will. Wer sollte das sein?


19:52 | skynews: BREXIT-Live british parliament

Spannende Debatte mit allen Facetten, die das britische parlament so mit sich bringt. Auch die Abstimmung wird live übertragen! Schauen Sie sich das an! TB

14:52 | Der b.com-Haus-Politologe John James "Einschätzung zur BREXIT-Lage"

Heute stimmt das britische Parlament über das Austrittsabkommen, das die May Regierung mit der EU ausgehandelt hat, ab. Falls nicht eiin Wunder geschieht, wird das Parlament dieses Abkommen mit grosser Mehrheit ablehnen. Damit fällt der Vorhang auf eine der erstaunlichsten Polit-Schauspiele, die je inszeniert wurde. Zwei Jahre lang hat das Team um Thereas May mit der EU verhandelt und ab dem ersten Moment nach Bekanntgabe des Inhalts des Abkommens, war jedem kundigen Beobachter klar, dass es für diese Inhalte im britischen Parlament niemals eine Mehrheit geben könnte. Für die EU Befürworter zu viel, für die Brexit Befürworter viel zu wenig an Loslösung von Brüssel. Dies muss auch den Verhandlern klar gewesen sein. Es stellt sich die Frage, warum haben sie ein Abkommen verhandelt, das keine Aussicht auf Ratifizierung haben könnte?

Man hat den Eindruck, beide Seiten wollen dieses Abkommen begraben. Für die Anhänger der EU eröffnet sich damit die Möglichkeit, das Austrittsansuchen zurückzunehmen und den Verbleib Grossbritanniens in der EU zu beschließen. Für die "Hard Brexiteers" erwächst daraus die Chance, Grossbritannien vollständig aus allen Verpflichtungen gegenüber der EU zu befreien und die volle parlamentarische Souveränität wiederherzustellen.

Vorausgesetzt, das Abkommen wird abgelehnt, fällt der Schleier. Ab morgen wird kein Kompromiß mehr möglich sein. Es wird ein brutaler und kompromissloser Kampf zwischen den beiden Lagern beginnen. Entweder/Oder bzw. Alles oder Nichts. Es sind noch ungefähr 75 Tage bis zum Austritt. Das parlamentarische Gesetz, das den Austritt Grossbritannniens aus der EU regelt, ist eindeutig: am 29.03.2019 um 23.59 tritt Grossbritanninen aus der EU aus, mit oder ohne Abkommen.

Die Befürworter eines Hard Brexit müssen also nichts Aktives tun. SIe müssen nur verhindern, dass dieses Gesetz ausgehebelt oder verändert wird. Genau das haben die EU Anhänger vor. Diese Fraktion ist im Parlament, unter den Beamten und im Tiefen Staat Grossbritanniens sehr mächtig, Sie werden alles tun, um den Austritt Grossbritanniens zu verhindern. Wir erleben einen Machtkampf innerhalb der Elite des Vereinigten Königreichs. Letzte Woche hat es eine erstaunliche Wendung gegeben: der Speaker of the House of Commons (mehr der Generalsekretär als bloß der Präsident des Parlaments), der eigentlich unparteiisch sein muss, hat sich auf die Seite der Gegner eines Hard Brexit geschlagen und wird anscheinend seine Kontrolle über die parlamentarische Tagesordnung einsetzen, um eine Abänderung des britischen Austrittsgesetzes (NB. das ist etwas anderes als das Austrittsabkommen zwischen UK und EU) zu ermöglichen.

Der EU Austritt mag verhindert werden, aber um welchen Preis, wenn die erwartete Neutralität und Verlässlichkeit staatstragender Institutionen in den Augen vieler Bürger beschädigt werden? "May you live in interesting times" lautet ein bekanntes chinesisches Sprichwort. Die nächsten 75 Tage drohen sehr interessant zu werden.

17:20 | Leser-Kommentar
Am 29. März darf GB entscheiden, welche Grenzkontrollen, und welche Zölle es erhebt. Sie beschließen, dass alles mit der EU so weiter läuft wie bisher. Die Produkte und Dienstleistungen werden im Vergleich zum jetzigen Zustand, weder gehemmt, noch verteuert. Die EU könnte gleichermaßen verfahren. Beide Seiten erklären, dass es eine europäische /britische Schnittstelle gibt "bis". 
"Bis" es am St. Nimmerleinstag eine Änderung gibt. wo, verdammt noch mal, ist das Problem ? Ganz einfach. Andere Staaten werden dem britischen Vorbild folgen wollen. Diese wollen auch raus aus der Bevormundung und aus dem System der Verschleuderung hart erarbeiteter Beiträge, kombiniert, mit dem größten Steuerparadies auf Erden.
Weg von Migrationsregeln und anderen unsinnigen Vorschriften. Genau das, dürfen die überzeugten Europäer niemals zulassen.

Griechenland

11:07 | tagesspiegel: "Griechenland hat Jahre verloren"

".... Ein Beispiel: Selbständige, die jährlich 40000 Euro einnehmen, sehen sich einer Grenzbelastung von 85 Prozent ausgesetzt, die sich neben der zuvor schon geleisteten Umsatzsteuer von 24 Prozent aus Einkommenssteuer, Sozialabgaben und Solidaritätszuschlag zusammensetzen. Noch schlimmer kommt es für Gründer mit erstmaligen Einnahmen in dieser Höhe, auf die sie für das folgende Jahr in gleicher Höhe Steuern vorauszahlen müssen. Für gut laufende Start-ups bleiben im ersten Jahr keine Einnahmen übrig. Dabei sind gerade innovative Startups diejenigen, die eine Zukunftsperspektive ins Land brächten. So unterlassen sie eine Gründung, führen diese schwarz durch oder verlassen gleich das Land."

Frankreich

18:37 | friedrich: Was ist mit Frankreich los?! #Eliteproblem // "Finanzielle Intelligenz"

In Frankreich gehen die "Gelbwesten" auf die Straße. Doch warum genau eigentlich? Und was hat das Verhalten von Präsident Macron mit "finanzieller Intelligenz" zu tun?

14.01.2019

Italien

06:01 | querschuesse: Italien: nichts geht voran

".... Trotz expansiver Geldpolitik der EZB, dem Ankauf von italienischen Staatsanleihen in Höhe von 365,353 Mrd. Euro, Stand Ende Dezember 2018, gab es nur ein anämisches Wachstum, was nun auch noch ins Stocken kommt. Laut den letzten Daten von Istat sank im November 2018 die Industrieproduktion um -1,6% zum Vormonat. Das gesamte Produzierende Gewerbe (Industrieproduktion + Bau) sank um -1,1% zum Vormonat. (....)  Auch Italiens Eliten verstecken sich hinter dem Euroraum, man lässt die EZB retten, Target2, Bankenrettungsfonds usw., dabei wäre es möglich sich selbst zu helfen, dabei müssten die italienischen Eliten nur adäquat beteiligt werden, einen eigenen Beitrag leisten, an der Rettung ihrer Volkswirtschaft, nur daran haben sie wenig Interesse, sie denken stattdessen nur an den Erhalt ihrer Pfründe (Nettogeld- und Sachvermögen) auf Kosten anderer. Nur als Erinnerung, der Median beim Nettovermögen (Geld-und Sachvermögen) lag laut der letzten PHF-Studie bei deutschen privaten Haushalten bei nur 60’800 €, bei den italienischen Haushalten bei 146’200 €. Nicht der deutsche Steuerzahler müsste via abstrakter, noch nicht zahlungswirksamer Vehikel haften, sondern Italien könnte und müsste sich selbst helfen, das Potential ist da, man muss es nur heben, heben wollen. Nur eigene Haftung und Verantwortung wird Problemlösungen erzwingen, Vergemeinschaftungen von Risiken und Haftung werden genau dies verhindern und im Endeffekt alle Länder im Euroraum mit hinunterziehen! Eine nachlassende weltwirtschaftliche Aktivität wird alle diese ungelösten Probleme noch ungeschminkter und brutaler auf den Tisch bringen!"


11:54 | Leser-Kommentar zum Kommentar des Systemanalytikers von gestern 08:58

Werter Systemanalytiker. Warum Sie hier schreiben, ist mir doch klar. Ich wollte damit nur den Widerspruch zwischen den von Ihnen benannten paradiesischen Zustände der Banken und der auf uns zukommenden Krise deutlich machen. Vergeben Sie mir. Aber ich bewerte ja den Zustand eines Komapatienten (Banken), der nur noch mit Herz-/Lungenmaschine (Umgehung von Ursprünglichen Bilanzierungsregeln) am Leben erhalten wird, auch nicht als paradiesisch, nur weil er den ganzen Tag rundum versorgt wird und er den ganzen Tag im Bett bleiben kann. Zur Vertiefung bitte ich Sie, unbedingt das Buch von Herrn Dr. Krall zu lesen. Es ist weitestgehend allgemeinverständlich.

13.01.2019

Frankreich

16:11 | rt: Gelbwesten, Gelbwesten, überall Gelbwesten ...

Auch an diesem Samstag sind die Gelbwesten auf den Straßen Frankreichs unterwegs. Nicht nur in Paris, sondern in vielen Städten in allen Teilen Frankreichs protestieren sie gegen die Regierung. Twitter-Videos verdeutlichen das ganze Ausmaß der Protestbewegung.

Kommentar des Einsenders
Gelbwesten, Gelbwesten, Gelbwesten. Bei uns in den Medien muß man danach intensiv suchen. Man findet aber, weil man es wohl nicht ganz verschweigen kann: https://www.merkur.de/politik/gelbwesten-bewegung-gewinnt-an-fahrt-macron-hofft-auf-nationale-debatte-zr-11183314.html
Was ich in dem Zusammenhang logisch und clever finde, daß die AFD eine Reform der EU fordert, nicht deren Auflösung. Möglicherweise wird die EU bei Fortführung der Gelbwestenproteste, die auf andere EU-Länder überschwappen, einfach hinweggefegt. Wie damals die UDSSR.


10:35 | manceo: France Bank Runs: Is this the Henry Ford Moment?

10:37 | Leser-Kommentar zu "Sanitätsdienste für Gelbwesten

Die Gelbwesten in Frankreich haben mittlerweile einen recht gut aufgestellten internen gekennzeichneten Sanitätsdienst um die Verletzten zu Versorgen.
Ist auch in Deutschland üblich weil der öffentliche Rettungsdienst sowie Rotes Kreuz und co sich ausdrücklich außerhalb der Demo Zonen sind und dort die von Demo Sanitäter versorgten Patienten übernehmen.
Letzte Woche hat es angefangen das die Polizei die gekennzeichneten Sanis unter Beschuss nehmen und Schlagen welche gerade Patienten versorgen.
Diesen Samstag wurden flächendeckend Sanitäter durchsucht und Ausrüstung beschlagnahmt und es gab wegen Polizei Gewalt gegen Sanitäter mehrere teils Schwerverletzte.
Die deutsche Polizei schlägt jedenfalls keine Sanis aber durchsucht meisst die Ausrüstung und beschlagnahmt. Woher ich das weiss? Im Gespräch mit dem Organisator der deutschen Sanitäter für Frankreich.
Facebook: Andy Eggert Seite Demo-Sanitäter
Er weiss das ich es hier schreibe

Auf seiner Seite sind Fotos und live Videos vom Angriff und Beschuss auf Sanitäter

08:58 | Der Systemanalytiker zum Kommentator von gestern 15:06 "Bankenunion"

Man trifft sich immer zweimal im Leben, was auch hier bei uns Beiden der Fall sein dürfte :-)
Aber im Ernst, Ihre an mich gestellte Frage haben Sie in Ihren Ausführungen bereits selber sehr treffend mit folgenden Worten beantwortet: "...auch wenn es dem Steuerzahler das letzte Hemd kostet".
Und das wird es, da die Drogenabhängigen (Staat) die Dealer (Banken) auf Kosten der Steuerzahler wohl bis zum goldenen Schuss an der Lebenserhaltungsmaschine halten werden, was für die Dealer schlaraffenlandartige Zustände darstellt, weil sie aus steuerfinanzierten Mitteln gehegt und gepflegt werden.
In bester Ordnung ist diese Situation natürlich nicht, da am Ende, wenn alles so weiterläuft wie bisher, die Dealer samt Steuerzahler das Zeitliche segnen werden, weil der Steuerzahler ausgeblutet ist. Da aber die Drogenabhängigen nicht nur von den Drogen, sondern auch von den Steuerzahlern abhängig sind, werden sie das gleiche Schicksal wie die beiden anderen Gruppen erleiden.
Um manchmal solche Gedankengänge "auf Papier" oder im idealen Fall, an interessierte Leser zu bringen, deshalb schreibe und lese ich hier bei bcom.

12.01.2019

Spanien

17:45 I Bullfighting is latest battleground in Spanish politics

Im Dezember gewann die weit rechtss stehende VOX bei den Regionalwahlen in Andalusien 12 Sitze, das erste Mal seit Ende der Franco-Ära, das eine rechte Partei in ein Parlament einzog. Diese Woche nutzten sie ihre Rolle als Königsmacher einer Koalition und schlossen mit der Partida Popular eine Vereinbarung. Im Gegenzug für ihre Zustimmung rangen sie der PP einige Zugeständnisse ab, so bei der Steuersenkung,  illegalen Einwanderung und bei der Behandlung des islamischen Fundamentalismus. Auch auf der Liste standen die Punkte der "Bewahrung unserer Traditionen wie der Jagd und dem Stierkampf". Dies rief das andere Ende des politischen Spektrums auf den Plan, wo die linke mit Tierschutzorgansiationen ein Verbot des Stierkampfes plant. Politisch habe der Stierkampf stets in allen Lagern Anhänger gehabt. Heutzutage ist das Theman jedoch zunehmend politisiert, wobei zwei spanische Regionen den Stierkampf bereits untersagten und linke Gruppen gegen den Stierkampf agitieren. Mehr jedoch besorgt der Umstand, daß die Forderung der VOX auf Deportation von 52.000 illegalen Einwanderern von der PP mitgetragen wird. Umfragen zeigen, daß VOX bei kommenden Wahlen ihren Erfolg wiederholen dürfte und Sitze einfahren wird.

Die Partida Popular als saturierte "Volkspartei" hat längst so wie andere Zentrumsparteien den Bezug zum Volk vertan. Sie ist zu einer allerwelts Apparatschik-Partei der EU und seiner "EVP-Familie" mit Mutter Merkel an der Spitze der Maxchtpyramide verkommen. Längst war das Erscheinen einer zeitgemäßen Rechtspartei fällig, zumal die spanischen Sozialisten und Podemos sich in bösartigstem Sozialismus überbieten und ihren Kulturkampf in der Zerstörung der Familie, der Ehe, des historischen Verständnisses Spaniens als Staat und überregionale Kulturnation mit alllen Mitteln zertrümmern. VOX, die Stimme des rechtenTQM, patriotischen spanischen Korrektivs wird entweder die Partida Popular ein wenig in die Spur zwingen, oder die Partida Popular früher oder später zerlegen. Das scheint man in Andalusien erkannt zu haben. TQM

19:40 | Leserkommentar zu TQM
Es ist hier in Spanien bekannt, dass VOX teilweise von Israel finanziert wird...genauso wie die " Independentisten " aus Cataluña.
D.h. Israel finanziert aml wieder beide Seiten, wie so immer von den Zionisten gehandhabt.
VOX hat zwar viele Anhanger z. Zt., diese waehlen sie aber nur, weil es das kleinere Uebel sind. ….die zweite wichtige rechte Partei sind die "Cuidadanos".....aber diese stehen leiderMacron/Rothschild nah, kommen also auch zukuenftig nicht mehr in Frage.
PP hat ausgedient, sind nur noch aeltere Gewohnheitswaehler, die da ihre Stimmen fuer hergeben.
Ja und der Rest ist Links oder Ultralinks…...also was bleibt da noch?
Ist wohl eine aehnliche Situation, wie mit der AfD in Deutschland…...die soll ja auch in "zionistischer" Hand sein, oder?
Saludos

Frankreich

17:02 | rt: Yellow Vests protest in Paris

17:01 | pi-news: Frankreich: Gelbwesten zerstören 60 Prozent der Blitzer

Die „Gelbwesten“ haben in Frankreich 60 Prozent aller Blitzer verkleistert, zugeschmiert und zerstört. Das teilte der französische Innenminister mit. Unsere Presse fürchtet Nachahmer und schweigt dazu. Verkehrssicherheit hin oder her – für manche Demonstranten dienen die Kameras zur Geschwindigkeitsüberwachung nur einem einzigen Zweck, und zwar den Armen Geld abzuknöpfen. Und dagegen wehren sie sich.

19:10 | Leserkommentar
War vor kurzem iN Lothringen und da haben sich ein paar ziemlich an der A4 an einem "Starenkasten" zu schaffen gemacht. 1 Woche später war das Teil repariert Ne weitere Woche später sah das erneut demolierte Teil noch schlimmer aus, als nach der ersten Bearbeitung. Seitdem gammelt der Starenkasten vor sich hin. Das mit den 60% als beschädigt würde ich bestätigen.

Italien

09:21 | faz: Bindende Regeln für die Bankenunion!

Die Staatshilfen für die italienische Bank Carige müssen der deutschen Regierung eine Warnung sein. Denn die Ziele der Europäischen Bankenunion sind italienischen Regierungen egal. Zum vierten Mal binnen zwei Jahren müssen die Steuerzahler in Italien Banken vor dem Aus bewahren.

09:43 | Der Systemanalytiker
Wiederum ein dezenter Hinweis darauf, dass die Banken (Soll- und Habenzins hin- und her) in schlaraffenlandähnlichen Zuständen leben. Ohne dass sie jemals echte Werte geschaffen haben (Worin besteht die Leistung beim Erzeugen von Fiat-Geld?), nein, sollten ihre Bücher kurz vor dem Abfaulen sein, so wird halt der Staatsbürger dazu genötigt, sein eher kleines Geldsackerl aufzumachen und Teile seiner Lebensleistung an diese Privatfirmen abzugeben.

15:06 | Leser-Kommentar zum Systemanalytiker
Werter Systemanalytiker. Da war mein längerer Erklärungsversuch vom letztem Dienstag wohl für die Katz. Schlaraffenlandähnliche Zustände für Banken? Eher halten wohl die Drogensüchtigen (Regierungen) ihre Dealer (Banken) mit allen Mitteln am Leben, damit die Versorgung mit Stoff (Kredit) gewährleistet bleibt, auch wenn es den Steuerzahler das letzte Hemd kostet. Aber wenn Ihrer Meinung die Banken im Schlaraffenland leben, dann brauchen Sie sich ja keine Sorgen um die Zukunft zu machen. Warum nochmal lesen und schreiben Sie auf b.com?

11.01.2019

Frankreich

19:06 | ET: Bank Run: Frankreichs Gelbwesten wollen Macron durch „Sturm auf’s Geld“ zu Fall bringen

Die Regierung in Paris versucht knapp zwei Monate nach Beginn der Straßenproteste die Bewegung der Gelbwesten einerseits durch verstärkte Repression gegen Führungspersönlichkeiten, andererseits durch Einladungen zu einer „nationalen Debatte“ zu bekämpfen. In Anbetracht dieser Strategie haben Aktivisten der Protestbewegung nun die Idee eines Banken-Runs aufs Tapet gebracht. Darüber berichtet unter anderem die „Washington Post“ unter Berufung auf AP.

Die Gelbwesten meinens ernst. Anscheinend soll die Bank BNP Paribas ihre Bankomaten wegen eines Systemfehlers eingestellt haben. Bleibt spannend. ML

EUDSR

11:54 | euractiv: Das Ende der GroKo in Europa naht

Die „Große Koalition“ der konservativen und sozialdemokratischen Parteien im Europäischen Parlament dürfte nach den Wahlen im Mai Geschichte sein, so eine Einschätzung von VoteWatch.

Die Volksparteien - (nicht nur) bachheimer-Leser wissen das - sind ja die eigentlichen Populisten (populus,i lat. das Volk)! Diese haben sich zu Tode harmoniert, weil sie es jedem Recht machen wollten und somit keine Klientel mehr angesprochen haben. Jetzt bilden sich neue Bewegungen heraus, die sich um einzelne Interessenslagen kümmern und sich niemals an das ganze Volk wenden und diese werden dann von den wahren namenstragenden (Volksparteien) Populisten als Populisten bezeichnet! Genau unser Humor! TB

Italien

10:04 | f100: Ökonomen warnen: Zeitbombe Italien platzt 2020

Die EU hat Italiens Regierung gerade erst einen Haushalt genehmigt, mit dem beide Seiten leben können. Eine Eskalation im schwierigen Umgang mit den Populisten konnte so vorerst vermieden werden. Doch welchen Preis zahlt Europa dafür? 2020 wird die bittere Antwort bringen, warnen Experten.

Mag alles sein, aber niemand warnt vor Frankreich! Sind die Banken dort wirklich besser aufgestellt? Überschreiten die Franzosen nicht auch (sogar noch mehr) die Kriterien? Und ist das soziale Gefüge dort nicht noch mehr zerrüttet als in Italien? TB

10.01.2019

19:56 | jouwatch: Von der Leyen jubelt: Europäische Armee läuft!

Die europäischen Imperialisten und Nationenknacker arbeiten auf Hochdruck an einer europäischen Armee, damit der Dritte Weltkrieg gut vorbereitet werden kann. Eine, die ganz besonders scharf darauf ist, die Bundeswehr überflüssig zu machen, ist unsere Verteidigungsministerin:

Die Leseratte
Sie ist ebenfalls auf dem globalen Trip und hat Deutschland schon gar nicht mehr auf der Landkarte. Vielleicht peilt sie auch einen Job bei der UN an? Auch sie spricht von "europäischer" Armee statt von EU-Armee - ohne zu sagen, welche Soldaten denn in so einer Armee dienen sollen/wollen. Vielleicht versucht sie damit aber gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Die mangelnde Zahl deutscher junger Soldaten durch diejenigen der ausländischen Armeen auszugleichen und gleichzeitig bei einem Inlandseinsatz der "europäischen" Armee sicherzustellen, dass diese bereit ist, auf Deutsche zu schießen, weils ja nicht die eigenen Landsleute sind. Ganz am Rande: Dieser „neue Élysée-Vertrag“ mit u.a. sicherlich wieder weitreichenden finanziellen Folgen für Deutschland wurde vom Kabinett(!) gebilligt, nicht etwa vom Parlament!

Frankreich

19:41 | rt: Über Finanzsystem Macron zu Reformen zwingen: Frankreichs Gelbwesten planen Ansturm auf Banken

Die französischen Gelbwesten-Demonstranten hoffen, einen Ansturm auf die Banken mit einer landesweit koordinierten Bargeldauszahlung auszulösen. Indem sie das französische Finanzsystem bedrohen, sagen Demonstranten, wollen sie die Regierung friedlich zu Reformen zwingen.

 

05:53 | welt: „Gelbwesten“-Aktivistin der ersten Stunde will eigene Partei gründen

Sie war Frankreichs erste „Gelbweste“, nun überlegt Jacline Mouraud einen Schritt weiterzugehen. Anstatt den Protest auf der Straße weiterzuführen, will die Aktivistin die Politik mit einer eigenen Partei aufmischen.

08.01.2019

Frankreich

07:32 | Die Zeit: Gelbwesten : Frankreich will härter gegen Gewalt bei Protesten vorgehen

Die französische Regierung will härter gegen Gewalt bei den Protesten der Gelbwesten vorgehen. "Wir müssen das Recht auf Demonstrationen in Frankreich erhalten und wir müssen diejenigen bestrafen, die das Gesetz brechen", sagte der französische Premierminister Edouard Philippe dem Sender TF1. Aus diesem Grund müsse das Land neue Gesetze einführen. Am Samstag waren Proteste der Gelbwesten erneut eskaliert.
Man plane ein Gesetz, das Randalierer und Organisatoren unangemeldeter Demonstrationen härter bestrafe, kündigte Philippe am Montagabend an. "Wenn sie eine Demonstration organisieren, müssen sie diese anmelden". Auch wer vermummt an einer Demonstration teilnehme, solle bestraft werden können. Dies könne bereits im Februar in Kraft treten. Man könne sich auch an Stadionverboten für Fußball-Hooligans orientieren. "Die Maßnahme hat gut funktioniert."

Das ist ein richtig schöner, totalitärer Ansatz! Demonstranten sind "Hooligans" und "unangemeldete Demonstrationen werden härter bestraft". Zu dumm nur, wenn Demonstrationen im innerstädtischen Bereich nicht genehmigt werden. Der Ansatz kommt also einem Demonstrationsverbot gleich und einer Kriminalisierung der Demonstranten, während die "guten Demonstranten" gegen Orban in Budapest und Vucic in Belgrad "trotz nass-kaltem/Schneefall Wetter" durch die Innenstädte ziehen  - OHNE Tränengas und Massen-Festnahmen, wie in Paris. Damit wird Macron nicht durchkommen. TQM

07.01.2019

Italien   Frankreich

18:10 I RT:  ‘President against his people’: Salvini openly backs Yellow Vest protesters, lashing out at Macron

Und dazu noch mehr Salvini versus Macron: "Ich unterstütze ehrliche Bürger die gegen einen Präsidenten demonstrieren, der gegen sein Volk ist." Salvini kritisierte auch jede Form der Gewalt. Salvini nannte Macron letzten Oktober eine "internationale Schande". Und letzten Dezember sagte er, "Macron sei eine Laborratte, gewählt um die politische System-Elite an der Macht zu halten." So sieht´s aus - traut sich Harald Vilimsky ein Zitat wiederholen??? TQM

17:42 I Der Standard: Roms Regierung stellt sich hinter "Gelbwesten" und gegen Macron

Dass tragende Mitglieder einer EU-Regierung eine Bewegung unterstützen, die in einem befreundeten EU-Nachbarland zum Sturz des Staatsoberhaupts aufruft, ist eher ungewöhnlich. Am Montag war es trotzdem so weit: Italiens Vizepremiers Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung und Matteo Salvini von der weit rechten Lega drückten in sozialen Medien ihre Unterstützung für die französische Gelbwesten-Bewegung aus. Diese führt seit Wochen zunehmend gewaltsame Proteste gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron durch, viele ihrer Mitglieder wollen nicht ruhen, ehe Präsident Macron zurückgetreten ist. 

Das verdient schon eine genauere Betrachtung! Völlig konsequent unterstützt Italien den Volksaufstand gegen den Rothschildbürger Macron. Es ist im Augenblick sekundär aus welchem ideologischen Patchwork sich die Wutbürger sammeln - wichtig ist der Sturz Macrons, der mittlerweile engste Verbündete der Merkel-BRD.
Folgerichtig ist die BRD-hörige Establishment-Partei ÖVP mitsamt Sebastian Kurz gegen die Gelbwesten und verkündete lautstark ihren Protest gegenüber der Sozialisitischen Jugend, die ihre Solidarität mit den Gelbwesten bekundete. Ihr eigener Ex-Kanzler Kern wiederum gedachte noch bis vor kurzem eine Wahl-Allianz mit Macron in die nächsten EU-Wahlen zu führen. Die FPÖ hat Papa-Monat und Mama Kindbett und sagt gar nichts. Auch der Ketten-Chihuahua, der doch ganz Europa neu ordnet, kläfft nicht.  
Wir sehen hier ganz deutlich die Bruchlinien zwischen Establishment und Non-Establishment TQM

 

 

Frankreich   Deutschland   Italien

17:03 | ET: Frankreichs Regierungschef will in Deutschland Reformen erläutern

Der französische Regierungschef Edouard Philippe will am Donnerstag vor deutschen Politikern und Unternehmern die weiteren Reformpläne von Präsident Emmanuel Macron erläutern. Philippe reist auf Einladung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) ins Rheinland, wie sein Pariser Büro am Montag mitteilte. Stationen des eintägigen Besuchs sind Bonn und Köln.

Dazu revers passend - ET:  Italiens Regierung stellt sich hinter Protest der „Gelbwesten“ in Frankreich! TB

Griechenland

12:19 | uncut-news: Griechenland knackt Schließfächer

Griechenlands Regierung ist verpflichtet, die Zwangsöffnung der Bankschließfächer von Schuldnern des Fiskus gesetzlich zu erleichtern. Ab diesem Jahr schreitet in Griechenland das Finanzministeriumzu dem Zweck zur Öffnung von Bankschließfächern, Vermögenswerte der Schuldner zu pfänden, die bisher von dem Bankgeheimnis geschützt wurden!

Zuerst Zypern - jetzt Griechenland: in Südeutopa kann der Europäer in seine Zukunft blicken! TB

13:51 | Leser-Hinweis
Nicht vergessen: "Pfandrecht, Sicherungsabtretung" zugunsten der Banken z.B. in der BRD seit dem Jahr 2015 in den jeweilgen AGB.

06.01.2019

Grossbritannien

17:04 | rt: Streit um Brexit: Premierministerin Theresa May appelliert ans Parlament

Die britische Premierministerin Theresa May hat von den Parlamentariern in London mehr Unterstützung für das Brexit-Abkommen verlangt. Andernfalls drohten erhebliche wirtschaftliche Schäden und das Vertrauen in die Demokratie würde schwinden. Großbritannien steht vor einer "tiefgreifenden Herausforderung", schrieb die Politikerin in der Zeitung "Mail on Sunday".

Theresismus: "Ma deal or no deal"! TB

Frankreich

11:42 | rt: Gelbwesten stürmen Gebäude des Regierungssprechers (VIDEO)

Eine Gruppe von Gelbwesten brach während des achten "Akts" der Demonstrationen mit einem Gabelstapler das Tor zum Innenhof des Staatssekretariats von Benjamin Griveaux in Paris auf und zwang das Sicherheitspersonal dazu, den Regierungssprecher zu evakuieren.

Eri Wahn
Da haben sich die Gelbwesten wohl vertan: Die Bastille stand ganz woanders ...

05.01.2019

Frankreich

19:36 | unbestechlichen: Frankreich: Demonstration für „Direkte Demokratie“ und gegen Medien

Am Samstag fanden in Paris und in anderen französischen Städten erneut Proteste gegen die Regierung statt. Aktivisten forderten direkte Demokratie um der politischen Elite die Macht aus den Händen zu reissen und protestierten auch gegen die Mainstream-Medien.

ORF-Radio Ö3 hat in den 19-Uhr-Nachrichten darüber berichtet. Es wären zwar weniger Protestanten als vor Weihnachten diese aber umso gewalttätiger gewesen! TB

Ungarn

18:25 I SPON: Ungarn Tausende protestieren gegen rechtsnationalen Präsidenten Orbán

In Budapest haben am Samstag fast 10.000 Menschen gegen die ungarische Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orbán demonstriert. Nach einem Marsch durch die Innenstadt zogen sie bei nasskaltem Wetter vor das Parlament.
Die Kundgebungen richten sich auch gegen andere Missstände unter der Orbán-Regierung, darunter die als einseitig und regierungsfreundlich kritisierte Berichterstattung des staatlichen Rundfunks, die Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit und die Korruption rund um hochrangige Regierungsvertreter und ihre Familien.
Die Regierungspartei versucht indes, die Proteste als Inszenierung des liberalen US-Milliardärs George Soros abzutun. Vor den im Mai dieses Jahres anstehenden Europawahlen mobilisiere Soros überall jene Kräfte, die migrationskritische Regierungen wie die ungarische angriffen, sagte ein Fidesz-Sprecher am Samstag.

Kaum hat die Soros-NGO ihre Europa-Hauptzentrale nach Berlin verlegt, wird schon heftig im BRD-Mainstream zum Angriff geblasen! Während die Gelbwesten zunehmend totgeschwiegen wurden, bzw. der Untergang Macrons als Untergang Europas hysterisch kommentiert wurde, marschieren "knapp 10.000 Ungarn bei nasskaltem Wetter" gegen Orban. Natürlich auch gegen die "einseitigen Staatsmedien". Relotius läßt grüßen! TQM

Ungarn

10:46 | zuerst: Orbán zum neuen Jahr: „Wir wollen nicht in einem Land mit gemischter Bevölkerung leben“

Zum Beginn des neuen Jahres sieht sich Ungarn nach den Worten von Präsident Orbán an einer entscheidenden Wegmarke. Orbán bezeichnete die im Mai anstehende Europawahl in einem Weihnachtsinterview, das die Tageszeitung „Magyar Idok“ veröffentlichte, als entscheidenden Markstein im Kampf zwischen den Kräften des christlichen Europa und denen der Unterstützer der Migration.

04.01.2019

17:10 | sputnik: Präsident Trump: „Europa ist mir egal“

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch am Rande einer Kabinettssitzung Europa und vor allem Deutschland kritisiert. Wörtlich sagte er: „Europa ist mir egal.“ Von Deutschland verlangte Trump: „Sie sollten vier Prozent zahlen“, für die Nato. Auch den sofortigen Abzug der US-Truppen aus Syrien relativierte der Präsident.

Europa ist ein Kontinent aber keine rechtliche, traditionelle, demokratiepolitsche, verfassungsrechtlich legitimierte oder gar gesellschaftliche Entität! Und genau das macht es so schön! Uns ist Europa auch egal, die Länder, die sich jedoch in Europa befinden sind uns nicht egal! TB

Kommentar des Einsenders
Das sieht für mich aus wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Wir sollen uns selbst um unsere Sicherheit kümmern. Nicht nur Deutschland. Alle Nato-Länder.

Frankreich

12:48 | franceculture: Bientôt la première salve du service national univer

Übersetzung/Kurzzusammenfassung des Einsenders
Frankreich führt testweise eine Wehrpflicht bzw Freiwilligen dienst ab 16 Jahren ein. Sowohl fürs Militär wie auch Katastrophenschutz.

03.01.2019

Spanien

17:37 I orf.at: Geplante Exhumierung von Diktator Franco – Abt blockiert

Der Streit um die Exhumierung der Gebeine des spanischen Diktators Francisco Franco aus einer Basilika in einer Monumentalanlage bei Madrid dauert an. Wie die Regierung heute mitteilte, sperrt sich der für das Mausoleum zuständige Abt gegen die Exhumierung.
Von einem Mann, der bei der Parlamentswahl 1993 und bei der Europawahl 1994 für die Rechtsaußenpartei Falange Espanola Independiente kandidierte, sei das zu erwarten gewesen, erklärte die Regierung. Doch die Blockadehaltung des Benediktinerabtes Santiago Cantera werde den Prozess nicht aufhalten. Sie werde sich direkt an dessen Vorgesetzten wenden.
An die Adresse der Bischöfe heißt es in der Erklärung: „Die öffentliche Meinung könnte der Ansicht sein, dass die spanische Kirche in ihrer Gesamtheit die Weigerung eines ehemaligen falangistischen Kandidaten (…) und der Familie Franco selbst gutheißt.“ Die Falange-Bewegung wurde 1933 von Francos ideologischem Mentor Jose Antonio Primo de Rivera gegründet. Dessen Grab befindet sich neben demjenigen Francos in der Nähe des Altars der Basilika.

Die linksextreme Zentralregierung in Madrid setzt also direkt die Kirche unter Druck. Sie soll den Abt zwingen die sozialistische Leichenschändung in der Basilika, am kirchlichen Territorium für den Roten Mob durchzusetzen. Warten wir wie lange die Extremisten Spanien noch in Geiselhaft halten und wehe den Kirchenoberen, wenn sie diese Schandtat zulassen. Hätten die Linken im Bürgerkrieg gesiegt, wären sie, die Kleriker,  der Reihe nach gehängt worden, die Klöster geplündert und die gesamte iberische Halbinsel zu einem sozialiistischen Paradies verkommen.
Das Schweigen des Spanischen Königshauses ist ein Beleg ihres falschen Spiels und der unverdienten Krone. Niemand wird ihnen eine Träne nachtrauern und wir werden noch den Tag erleben, an dem der gottlose Premier Sanchez aus dem Amt gespült wird unter dem steigenden Stern des Santiago Abascal, Anführer der Vox, der zur Reconquista aufrief und der über die geplante Grabschändung sagte VIDEO: "Die Toten müssen in Ruhe gelassen werden!"  TQM

Frankreich

13:11 | heise: Arbeitssuchende: Französische Regierung überrascht mit harten Sanktionen

Dann erfährt man plötzlich von härteren Sanktionen, als im Parlament besprochen … In Frankreich gab es zum Jahreswechsel eine Überraschung, die der Regierung wahrscheinlich weitere Minuspunkte einbringt. Es geht um eine Verordnung, die Verpflichtungen und Rechte von Arbeitssuchenden neu regelt.

09:58 | herault: Hérault. Selon un rapport de la gendarmerie, les casseurs ne sont pas des gilets jaunes mais des militants d’extrême gauche

Zusammenfassung/Übersetzung des Einsenders
Wie die frz Gendarmerie bestätigt sind die Leute welche Randalieren und zerstören nicht die ursprünglichen Gelbwesten sondern Anhänger von Links oder Ultralinks. Was in dem Bericht nicht steht ist das in den Banlieusen Randalierer welche Geschäfte ausräumen und hunderte von Autos abfackeln ubd den Großteil der Polizei binden Araber.

08:52 | rt: Nichts gelernt? - Macron macht im neuen Jahr auf Hartz IVi

Die Parallelen zu Deutschland sind nicht zu übersehen: Ein neues Dekret der französischen Regierung soll Sanktionen und Streichung von Leistungen bei "unwilligen Arbeitslosen" erleichtern. Was wohl die Gelbwesten darüber denken?

02.01.2019

Frankreich

08:23 | lesobservateurs: MACRON : DES GÉNÉRAUX DE L’ARMÉE ÉCRIVENT A MACRON ; HAUTE TRAHISON BIEN ÉTABLIE!

Kommentar des Einsenders
Auf der Seite ein Video mit dem Brief in welchem ein Dutzend französische Generäle Macron des Verrats bezichtigen. Wobei der General Petitdemande nicht sonderlich serieus ist.

01.01.2019

Frankreich

17:52 | mm: Macron bot für Silvester eine Armee von 150.000 Polizisten auf!

Kein Wort in den deutschen Medien. Ich habe absichtlich bis heute früh 10:30 gewartet, ob die Vor-Silvesteraufstände in Frankreich von einem deutschen Medium beichtet werden. Nichts. Kein einziges Blatt und kein einziger TV-Sender, der etwas über das schrieb oder berichtete, was im britischen Online-Magazin „MAIL.ONLINE“ schon am 29. Dezember 15:13 GTM zu lesen war:

Frankreich   Deutschland

17:21 | politpatschquatsch: Frankreichs Verrat: Achsenbruch Paris - Berlin

Sie hatten so viel vor, die beiden. Gemeinsam mit Emmanuel Macron wollte Angela Merkel gemeinsame europäische Lösungen für die Flüchtlingsfrage finden, eine vereinte Armee aufbauen, die den Russen abschreckt, die EU-Haushaltsregeln krisenfest machen, die großen Digitalkonzerne besteuern, eine Finanztransaktionssteuer einführen, eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung und eine Einlagensicherung für alle europäischen Banken. Deutschland und Frankreich, Frankreich und Deutschland, sie würden, das war ausgemacht, letztlich dieses ganze oft so malade wirkende Europa neu gründen.