21.07.2019

09:17 | geolitico: Die Versuchung unbegrenzt verfügbaren Geldes

Gibt es für Staatschulden eine obere Schranke? Wenn nicht, ließen sich gesellschaftliche und globale Probleme über eine unbegrenzte Verschuldung lösen? Die Bewegung „Fridays for Future“ hat Zweifel geäußert, ob die Politik in der Lage ist, die großen Herausforderungen der Gegenwart zu bewältigen. Vor dem Hintergrund ehrgeiziger Zielsetzungen und ermutigender Konferenzbeschlüsse erscheinen die realen Anstrengungen für den Klimaschutz eher dürftig.

Gerade in der Verbindung FIAT-System und die unsägliche fff-Bewegung stellt sich die Frage, warum wir überhaupt noch (CO2-)Steuern brauchen? Im Sinne des hehren Zieles der "Klimarettung" könnte man ja noch mehr "drucken", wells eh scho wurscht ist! TB

19.07.2019

15:32 | presse: Österreicher lieben ihr Bargeld mehr als der Rest der Welt

Jeder fünfte Europäer hätte kein Problem damit, sein Leben ohne Euroscheine und -münzen zu verbringen, so das Ergebnis einer Studie der ING-Diba, die in 13 Länder in Europa, den USA und Australien durchgeführt wurde. Dabei zeigt sich: Österreich ist die Bargeld-Nation Nummer eins. Nur jeder zehnte Österreicher wäre bereit, vollkommen auf Bargeld zu verzichten.

Kleiner Recherche-Fehler, werte Presse-Redaktion! Das ist nicht mehr unser Bargeld, es ist das Geld eines Italieners und demnächst einer Französin. Beide haben mit dem deutschen und österr. Geldverständnis so viel zu tun wie Saudi Arabien mit Schweinsbrodn! TB

19:40 | Monaco
wer ist Weltmeister ? jo eh, der Steirer.....93% Euro-Bargeldverwendung.....und die anderen 7% ? eh kloar, zoin no mit Schilling....
nostalgisch angehaucht lege ich jetzt gerne eine Schweigeminute ein und gedenke der 10-Groschen Münze.....der Wert damals aus deitscher Sicht 1,4 Pfennig.....paßte von der Größe aber z.B. in jede Parkuhr, als 50 Pfennig-Stück.....was für eine Performer.......

18.07.2019

09:06 | Leser-Ergänzung  meinem gestrigen Kommentar von 17.17 Uhr

hier noch ein Bericht von goldseiten.de
https://www.goldseiten.de/artikel/420074--BaFin-untersagt-Haendler-ueber-die-Herabsetzung-der-anonymen-Bargeldgrenze-zu-informieren.html
Es ist wirklich unglaublich, was hier im Land mittlerweile geschieht, sollte das stimmen. Wichtig ist auch der Hinweis im Bericht, dass bei Ankauf von Edelmetallen durch den Händlier bereits jetzt eine 0,00-Eurogrenze besteht (und das mindestens schon seit mehr als zehn Jahren). Somit: alle Kaufbelege gut aufbewahren und am besten auch die Kontoauszüge, aus denen die Barabhebungen für Käufe hervorgehen. Damit niemand von mit Schwarzgeld gekauftem Gold reden kann und ein Nachweis beim Verkauf vorhanden ist, der dokumentiert, dass der Kauf mehr als ein Jahr zurückliegt (sonst wird es steuerpflichtig). Aber das wissen hier ja sehr wahrscheinlich fast alle.

11:35 | Leser-Kommentar
Zunächst mal, wenn beim Verkauf die Personalien verlangt werden, könnte es damit zusammenhängen, das dieses Gold vielleicht aus einem Diebstahl stammt, wobei das, gebe gerne zu, schwierig sein wird nachzuweisen. Da ja eine Liste vorhanden sein müsste, beim Bestohlenen bei Barren Nr. und bei Münzen Jahrgang Hersteller und Motiv. Und der Dieb müsste mehr verkaufen, das dies als Indiz ableiten könnte, auf Münzen gesehen. Wir reden ja in dem Zusammehang von dem Potenzial "Crash" wo die Möglichkeit gegeben ist, das die öffentliche Ordung massiv gestört wird.
Ob dann ein Staat noch die Resoursen hat, sowas merkbar zu verfolgen ist fragwürdig. Zudem stellt sich Frage, da es ja um eine massive Störung des FM geht, ob der Goldhalter dafür FM will, weil man sich unter Umständen, in einer hoch bzw. Hyperinflation befindet.
Ob der Goldbesitzer für sein Gold dann Papier will, ist anspruchsvoll. Einen schwarzen Markt, sehen scheinbar gar nicht oder das man Gold gegen Ware tauscht und dazu braucht man keinen Händler, sondern nur jemanden, welcher Gold als werthaltig sieht.
Bezeichnend ist auch die Einstellung, das man in welchem Umfeld auch immer, sich legal verhalten muss, obwohl wir in einer Zeit leben, welche umschrieben so ist, legal, illegal, sch...egal. Unser Staat macht uns das gerade vor. Anders umschrieben, das ist vorauseilender Gehorsam, da man dem Staat die Fähigkeit zuschreibt, alles zu jeder Zeit im Griff zu haben und wenn ich mich nicht Systemkonform verhalte, bin ich dran.
Daraus ergibt sich das Fazit, warum haben Sie überhaupt Gold, da sie ja anscheinend ein durchsetzbares Goldverbot für möglich halten. Wobei das Gold das sie haben, könnte ja vererbt sein und der Verstorbene hat keine Belege
hinterlassen. Bestes Mittel dagegen, dem Finanzamt anzeigen das sie es gefunden haben, um nach einem Jahr Steuerfrei zu sein, falls der Staat dies nicht kurzfristig ändert. Faszinierend.

13:21 | Leser-Kommentar  zum Leser von 11.35 Uhr,
dass beim Verkauf von Gold an einen Händler die Personalien festzustellen sind, hat wohl nichts mit Diebstahl zu tun, denn die Vorschrift hierzu steht in der Abgabenordnung, und die hat was mit Steuern und Abgaben zu tun, wie der Name schon sagt. Und wir reden zwar, wie Sie richtig anmerken, von einem potentiellen Crash, aber eben nicht nur. In (noch fast) normalen Zeiten macht es Sinn, sich an Vorschriften zu halten, damit man keine finanziellen, und noch viel wichtiger, strafrechtlichen Konsquenzen zu spüren bekommt.
Denn das unbemerkte Entnehmen von Geld aus dem System ist relativ einfach, aber das unbemerkte Wiedereinbringen deutlich schwerer. Versuchen Sie mal ein Haus zu bauen, ohne dem Finanzamt erklären zu müssen, woher Sie das Geld hierfür haben, dann verstehen Sie, was ich meine. Ich weiß auch nicht, woher Sie meinen Kommentaren entnommen haben wollen, dass man sich, in welchem Umfeld auch immer, legal verhalten muss. Es werden, wenn der große Crash da sein und sich entfalten sollte, sicher Zeiten anbrechen, in denen Sie sicherlich illegal handeln müssen, um zu überleben. Aber zur Zeit empfiehlt sich das wohl nicht, s.o.. Und nur weil der Staat uns das vormacht heißt das noch lange nicht, dass Sie das jetzt auch dürfen. So handeln eher trotzige Kinder, aber doch nicht wir beide.
Dass mit dem Tausch von Gold in der Krise gegen Waren oder auf dem Schwarzmarkt sollten Sie zumindest noch einmal überdenken. Sicher, Sie werden dafür wahrscheinlich was Überlebenswichtiges bekommen, aber wohl deutlich unter Wert, denn Gold kann man in der Krise tatsächlich nicht essen, ebenso nicht wie die ganzen papiernen Anlagen. Und wenn Sie in einer Großkrise auf einem Schwarzmarkt auftauchen und (wiederholt) einen Großeinkauf mit Goldmünzen starten, werden Sie mit Sicherheit auch irgendwann eine "nette" Begleitung auf Ihrem Heimweg haben, die Sie überreden könnte, mit Ihr/Ihnen zu teilen (und wahrscheinlich schlimmeres). Also Gold ist wohl eher etwas dafür, um nach der Krise neu zu starten. Silber eignet sich schon besser in der Krise, aber hier gibt es das gleiche Problem wie bei Gold: die nette Begleitung nach Hause. Vielleicht schaffen Sie sich für den Schwarzmarkt besser ein paar Schmuckstücke an, die Sie als alte Erbstücke unter Tränen an den Bauern Ihrer Wahl verkaufen, gegen Essbares, so wie viele andere es dann auch tun müssen.
Ist deutlich unauffälliger. Es gibt Hersteller für Investmentschmuck. Allerdings mit nur 20% Preisaufschlag im Vergleich zum Materialwert. Das ist im Vergleich zu normalen Schmuckstücken äußerst günstig. Und ja tatsächlich, ich halt, auch wenn ich gar nichts hierzu geschrieben habe, ein Goldverbot für möglich, aber für unwahrscheinlich. Aber trotzdem ist es sicher nicht verkehrt, sich mit dieser Möglichkeit schon mal befasst zu haben, um abzuschätzen, was man dann tut. Und ach, Sie wollen, wenn Sie eine größere Summer wieder in das System einführen möchten, das Gold geerbt haben? Dann gibt es automatisch eine Meldung ans Finanzamt, das dann mal prüft, was in Ihrer Erbschaftssteuererklärung damals für Angaben gemacht wurden. Keine Angabe? Anzeige wegen Steuerhinterziehung und dann Nachversteuerung mit Verzinsung von immer noch 6% pro Jahr. Ihre Erbschaft ist schon zwanzig Jahre her? Da wird die Summe für Zinsen höher als der Steuerbetrag, der nachzuzahlen ist. Interessiert Sie nicht sonderlich, da Sie sich nicht systemkonform verhalten wollen? Die Dokumentation der Auseinandersetzung "Nichtsystemkonformer vs. Staat" würde ich mir gerne anschauen, aber das Ende ist eh absehbar. Und wie um Himmels Willen kommen Sie auf die vollkommen abwegige Idee, dass ich Göld besäße? Ich theoretisiere hier nur, damit ich weiß, was ich tun werde, wenn ich mir mal Gold zulegen sollte. Und das auch nur, wenn der Crash sich wirklich abzeichnet. Und das kann manchmal die eigene restliche Lebenszeit dauern.

16:26 | Leser-Kommentar zum 11:35-Kommentar
machen wir es einfach und genial. Schenken sie mir ihr Gold, ich nehms sogar freiwillig und überlasse ihnen
ob sie mir eine Quittung ausstellen wollen. Kaufen kann ich es ja nicht, weil ich sonst das Finanzamt usw. informieren müsste oder es gleich dem Staat schenken, weil mich sonst Thors Hammer trifft. Und für schenken spricht auch der Umstand, das man es nicht essen kann, aber haltbarer beständiger wie Papier ist es sicherlich. Über BC denk ich nur soweit nach, das wenn einer den Stecker zieht, somit.

17.07.2019

10:17 | Leser-Zuschrift "Bargeldgrenze" von gestern

Also ich lese aus dem Referentenentwurf nur eine Begrenzung von EUR 2.000,00 für Goldkäufe, für andere Transaktionen bleibt die Grenze von EUR 10.000,00 bestehen. Oder habe ich was übersehen?

Nein, ich hab mir auch gestern gedacht, dass die beiden übers Ziel hinaus geschossen hätten, bzw. dass ich etwas überhört/nicht verstanden hätte! Von daher bin ich über Ihren Einwand sehr froh! TB

11:01 | Leser-Kommentar
Nur" für Goldkäufe !?! Ist ja interessant, vor allem wenn F-Money in den Lokus geht. 10 Tsd Euro sind ca. 22,28 kg Silber, 100 Tsd Euro sind ca. 222,8 kg Silber. Das beschert ein Logistik Problem bzw. was nützen mir Ernstfall z.B. eine Lagerhaltung in den Schweizer Alpen ? Das ist Ziel es Entwurfes zielt da hin, zu verhindern das ein größerer Bargeldbetrag unerkannt in Gold gewechselt werden kann bzw. hat das Ziel gehortetes Bargeld zu "bremsen" das man es in relativ kurzer umtauschen kann.
Somit will man den Umtausch vom Volksvermögen in die Referenz Gold, so gut wie möglich unterbinden bzw. einschränken. Was man als Zeitschinden bzw. langsam Schotten vollkommen dicht machen umschreiben kann. Ob sowas klappt, ist eine andere Frage, die Wahrscheinlichkeit ist auf jeden Fall gegeben.

17:17 | Leser-Kommentar zum Kommentator von 11.01 Uhr
Mit "Nur für Goldkäufe" war natürlich nicht dieser Umstand an sich gemeint. Der ist, wie Sie richtig bemerken, schlimm genug und macht die Schotten langsam aber sicher dicht. Das "nur" war bezüglich der Aussage von Friedrich und Weick gemeint, die von (allgemeine) Bargeldverbot ab EUR 2.000,00 spechen, was so nicht korrekt ist. Aber Ihre Rechnung über Logistik mit Silber können Sie sich sparen, denn die Einschränkung für Käufe ab EUR 2.000,00 gilt nicht nur für Gold, sondern beim Handel
aa) mit Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin Barzahlungen über mindestens 2 000 Euro selbst oder durch Dritte tätigen oder entgegennehmen.
Das hier ist eine nicht abschließende Aufzählung, also sind alle denkbaren Edelmetalle gemeint, Gold, Silber und Platin sind nur beispielhaft erwähnt. Die Originalquelle zu lesen ist also immens wichtig, um nicht dem Stille-Post-Syndrom zum Opfer zu fallen. Das gilt im übrigen auch für die alternativen Medien, die, wie man sehen kann, von einander zum Großteil abschreibt. Mir ist klar, dass dies aus Personalmangel/Geldmangel auch nicht anders machbar ist, aber so werden eben Halbwahrheiten in Umlauf gebracht. Das gilt dann wohl auch für alle anderen Bereiche.

Ich hoffe, ich habe dem Leser die gute Stimmung nun nicht ganz verdorben.

16.07.2019

19:13 | f&w: Bargeldgrenze bald nur noch 2000 Euro - wie steht es um unsere Anonymität?

Der Krieg gegen das Bargeld und die finanzielle Repression gegen uns Bürger schreitet weiter voran. Mit der kommenden Richtlinie zur Geldwäsche soll die Bargeldgrenze in Deutschland zum 10. Januar 2020 weiter begrenzt werden von 10.000 Euro auf 2.000 Euro. Danach droht dann die komplette Abschaffung. Das bedeutet in Zukunft muss man ab 2.000 Euro seine kompletten Personalien offenbaren. Damit wird die Überwachung und der gläserne Bürger weiter vorangetrieben.

12:02 | gegenfrage: 16.07.1661: Erstes ungedecktes Papiergeld in Europa

Am 16. Juli 1661 wurde in Schweden das erste ungedeckte Papiergeld Europas ausgegeben. Nur wenige Jahre später war der Spaß schon wieder vorbei. Es gab eine Inflation, die Bevölkerung misstraute dem Papiergeld und es folgten Bank Runs. Papiergeld wurde verboten und der erste Zentralbanker Europas, Johan Palmstruch, zum Tode verurteilt.

358 Jahre - die Menschheit hat nichts gelernt! Im Gegensatz dazu hab ich was gelernt, dachte bisher, dass john Philip Law der erste in Europa war, der mit dieser idee gekommen wäre. Witzig, dass kurz nach Palmstruchs Tod John Philip Law zur Welt gekommen ist - vom Weltenlauf eingefädelte nahtlose Staffelübergabe der Papiergeld-Protagonisten! TB

12:13 | Dazu passend - zeit: Der Traum vom leichten Geld! TB

14.07.2019

19:37 | tvthek orf: Die Zukunft des Geldes (Doku)

Sind wir – nach Jahrtausenden – die erste Generation, die kein Bargeld als Tauschmittel für Waren mehr verwenden wird? Werden Münzen und Scheine durch Karten, Chips und Mobiltelefone abgelöst? "Newton" untersucht in der von Alex Wieser gestalteten Reportage "Die Zukunft des Geldes".

 

10:10 | rt: US-Präsident Trump: "US-Dollar wird stärkste Währung bleiben!"

Der US-Dollar steht unter Druck. Etliche Nationen arbeiten daran, ihn auszuhebeln. Für Trump selbst ist der US-Dollar überbewertet und schwächt daher die Binnenkonjunktur. Doch der US-Dollar ist und soll die "dominanteste Währung der Welt" bleiben.

Bisher haben die USA es erstaunlicherweiser immer geschafft, den USD als dominante Weltwährung zu halten. Unter Trump ist diese Aussage jedoch anders zu bewerten. Einerseits bettelt er bei der FED in unwürdigster Manier um tiefere Zinsen - kontraproduktiv für eine starke Währung, andererseits liebäugelt er mit einer Golddeckung. Ersteres passt so überhaupt nicht zur "stärksten Währungs"-Phantasie, Zweiteres könnte diese Phantasie aber auf Dauer wahr werden lassen. Geld-Schizophrenie auf höchstem Level! TB

11:03 | Leser-Kommentar must read
Tja, da kann man sich etwas ausmalen. Das Bild wie folgt (der Fantasie entsprungen, nicht dem Wissen)
1. Preis des Dollars senken.
2. Besitz von Papiergold fördern (damit der physische Goldpreis „stabil“ bzw. „tief“ bleibt.
3. Goldminen kaufen, bzw. unterwandern.
4. Physisches Gold kaufen, zwecks Gold-Deckung des Dollars auf dem tieferen Stand.
5. Gesetze machen, die den ungedeckten Verkauf von Papiergold mit strengen Strafen sanktioniert und dem Betrug gleichstellt.
6. Fertig ist die Stärkung des Dollars. Sollte er steigen, auf Importe mehr Zölle erheben. Die Investitionen in den USA dürften aber steigen da die Erlöse daraus Gold wert sind.

12.07.2019

09:07 | zero-h: Albert Edwards: The US Is About To Take Global Currency War To A Whole New Level

... Im Einzelnen beginnt Edwards damit, darauf hinzuweisen, dass das Hauptziel von Trumps Handelskrieg traditionell China war, er sich jedoch auf Japan konzentrieren sollte, und vielleicht noch mehr auf Europa - und insbesondere auf Deutschland. Wie der SocGen-Stratege schreibt, "hätte es Präsident Trumps Aufmerksamkeit nicht entgehen lassen, dass die USA 2018 ein Handelsdefizit von insgesamt 625 Mrd. USD verzeichneten, während die Eurozone einen enormen Überschuss von 600 Mrd. USD (über 4% des BIP) verzeichnete. Im Gegensatz dazu verzeichnete China und Japan verzeichneten Überschüsse von nur 100 Mrd. USD bzw. 10 Mrd. USD. "
Mit anderen Worten, "wenn es um globale Handelsungleichgewichte geht, sind China und Japan nicht das Problem" - laut Edwards ist es die Eurozone.

Kommentar des Einsenders
Deutschland ist das "Target" ! So sehr man Trump`s Motive gutheissen mag, für uns wird es sehr bitter. Man könnte echt das Zittern kriegen.

10:39 | Leser-Frage
Nur zur Feststellung, die EU hat mehr als eine halbe Billion USD nach USA geliefert, als die USA in die EU geliefert hat ? Was waren das für Waren und Dienstleistungen.

12:01 | Leser-Kommentar
die Zahlen von Zero Hedge stimmen nicht. Laut https://de.statista.com/statistik/daten/studie/15640/umfrage/handelsbilanz-der-eu/ hatte die EU einen Handlesbilanzüberschuss von 193,53 Milliarden in 2018 und die gesamte EU von -23,58 Milliarden. Hinzu kommt, dass hier nur Güter gewertet werden. Dienstleistungen wie Google, Facebook, Apple Music usw. bleiben außen vor. Ich bezweifle deshalb, ob auch die EU eine positive Handlesbilanz hätte, wenn man Waren und Dienstleistungen zählen würde. Die Handlesbilanz der gesamten EU ist sowieso negativ.

10.07.2019

08:46 | zeit: Kroatien leitet Eurobeitritt ein

Auf dem Weg zur Euromitgliedschaft hat Kroatien die Teilnahme am Wechselkursmechanismus WKM II beantragt. Die europäischen Finanzminister begrüßten Kroatiens Entscheidung. Der Antrag zeige, dass die Eurozone ein "stabiler Anker" sei und weitere Mitglieder anziehe, sagte der Eurogruppenchef Mário Centeno. Kroatien habe eine Reihe an Zusagen gemacht – etwa in der Bankenaufsicht und bei der Verbesserung des Wirtschaftsumfelds. Dies solle nun kontrolliert werden.

Kroatien ist eher ein Tourismus- und Landwirtschaftsland, d.h. dass eher weniger (als bei einem reinen Industriestaat) Vorprodukte aus dem EU-Raum eingekauft werden müssen. Von daher verwundert diese Euro-Affinität schon ein wenig. Andererseits - die Kosovaren machen es vor. Die haben überhaupt keine eigene Wärhung, wickeln alles mit dem Euro ab, obwohl es keine gemeinsame Grenze mit dem Euroraum gibt. Und es läuft - wenn man den Einheimischen Glauben schenken darf - recht gut! TB

08.07.2019

10:09 | mises: Wie man die Zivilisation zerstört

Wie viel Schaden könnten MMT und utopische Phantasien wie AOCs Green New Deal anrichten in unserer Zivilisation? Das ist schwer zu sagen, aber ich hoffe, wir werden nicht eines Tages zurückblicken und sagen, dass das Ende damals seinen Anfang nahm.

06.07.2019

09:06 | cash: Experten warnen vor einem «extrem schwachen Dollar»

Donald Trump wollte Amerika wieder gross machen. Und wenigstens in einer Hinsicht hat er das zweifellos geschafft: Der Dollar, die Leitwährung der Welt, ist so stark wie selten zuvor – ihr Aussenwert auf Rekordstand. Die starke Währung aber wollte der US-Präsident mitnichten. Vielmehr sei das „ein grosser Nachteil“ für sein Land, verkündete er auf Twitter. Amerika soll stark sein, aber den Dollar hätte er gerne schwach, nur so können US-Unternehmen ihre Waren günstig auf den Weltmärkten verkaufen.

Schon öfters hier beschrieben, dennoch sollte es immer und immer wieder wiederholt werden, auch wenn POTUS uns sicher nicht liest.
Wenn man Waren produziert, die einem geringen Konw-How unterliegen und die jeder andere auch bauen kann, dann eignet sich eine schwache Währung kurzfristig sicher als "verkaufsfördernde Maßnahme". Wenn die Produktion dieser Waren jedoch einen vorherigen Import von Rohstoffen oder Halbfertigen benötigen, dann ist der Schwachwährungskurs langfristig ein Schuss ins Knie.
Deutschland z. Bsp baut sicherlich "intelligente Produkte", benötigt zumeist jedoch auch Importe von Rohstoffen und Vorprodukten in enormen Ausmaßen, weshalb ein Schwachwährungskurs mittel- bis langfristig auch fatal wäre.
Ganz abgesehen davon, dass Schwachwährungsländer sicher weniger ausländisches Kapital und "Brains" für Forschung und Aufbau neuer Industrien anlocken, was wiederum die Entwicklung des jeweiligen Landes in den nächsten Jahrzehnten hemmen muss.
Die Geschichte der starken D-Mark von den 60er bis zu den 90ern zeigt, dass man auch mit einer starken Währung langfristig weltweit Marktanteile erzielen und sich so großartigst in der Weltwirtschaft etablieren kann. Fast unzerstörbar!
Außer, tja außer man wählt eine Langzeit-Kanzlerin die binnen 15 Jahren die Leistungen der 4 Dekaden zuvor mutwillig zerstört. Da hilft die stärkste D-Mark nix! TB

10:42 | Leser-Kommentar
Des Einen Leid, des Andern Freud. Ein tiefer Dollar bewirkt, dass in Hartwährungsländer günstiger Gold zu kaufen ist.

05.07.2019

17:59 | n-tv: Frank Meyer spricht mit Stefan Riße "Die Frauen übernehmen die Macht"

Riße meint völlig im Ernst: VdL war für die Bundeswehr eine Nummer zu schwach, für die EU könnts schon passen! Ein Wahnsinn, der sich dadurch relativiert, dass Riße den Standsatz "Ich bin überezugter Europäer" herausgeschleudert hat! Da weiß man, woher der Wind weht! TB

Peter Boehringer
Das Interview könnte eines Tages ein Zeitzeugnis werden (nicht das erste allerdings). Für:

1. Man hätte es wissen können und hat es gewusst, dass den Geldeliten der Rechtsbruch wohl bewusst ist, dass sie ihn aber positiv sehen. Für das Linsengericht steigender Aktienkurse wird unsere Gesellschaft verraten und verkauft. Und langfristig gesehen ganz sicher auch das bisschen Wohlstand, das die Rißes der Welt heute vorgeben zu retten.

2. Der Mythos „Europa ist eine Frage von Krieg und Frieden“ lebt noch immer. Dabei hatte in den späten 1940ern und 1950ern trotz des gerade durchlittenen Krieges niemand (außer Churchill und ein paar Spinnern der Frankfurter Schule) das heutige EUropa im Sinn. Mit aufgelösten Nationalstaaten und völliger Rechtlosigkeit des Bürgers gegenüber dem Molloch EU. Noch bis 1990 bestand die Existenzberechtigung der EWG/EG aus dem Freihandel – es gab noch bis etwa 2010 niemals irgendwelche dummdreisten Sprüche von der „Friedensgemeinschaft des Bundesstaates EU“ oder vom „friedenssichernden Gelddrucken ohne Ende“. Ganz im Gegenteil wurde seit 50 Jahren IMMER nur der „STAATENBUND EU“ und die „Stabilitätsgemeinschaft EUR-Zone“ beschworen! Alles andere wäre auch schlicht verfassungswidrig – das ist geltendes Recht seit dem Lissabon-Urteil von 2009 – und seit dem Maastricht-Vertrag von 1992. „Nimm das Recht weg – was ist der (Supra)Staat dann noch anderes als eine Räuberbande“…

3. Dieselben Leute, die bei der EUR-Einführung NICHTS sagten, auch nicht bei den Anmaßungen des Lissabon-Vertrags, bei der ersten GR-Rettung, beim EFSF, beim ESM, bei PSPP sagen NUN (!) besserwisserisch: „Ja, das waren wohl Dammbrüche und Fehler. Wir wussten das immer – aber jetzt sind wir halt mal so weit jenseits des Rubicon, nun müssen wir immer mehr … [Geld drucken, Recht brechen], koste es was es wolle“. …

4. … aber KEINER sagt „Die Leute, die das verbrochen haben, müssen es eingestehen, zurücktreten und ich halte jetzt mal die Klappe und lasse die machen, die es schon seit 10/20/30 Jahren verhindern wollten…“ !

04.07.2019

11:48 | pi-news: Finanzcrash – Die Zeitbombe tickt

Im diesem, dem zweiten Teil des Artikels, sehen wir uns weitere mögliche Auslöser eines Zusammenbruch des Euro-Finanzsystems an und stellen uns die Frage, wann dieser Zeitpunkt kommen wird. Der dritte und letzte Teil wird Sie über die darüber informieren, wie Sie ihr Vermögen so gut wie möglich vor dem was kommen wird, schützen können.

03.07.2019

14:55 | psp: Der Euro wird die kommende Krise nicht überleben

Krall bestätigt in diesem Gespräch seine Prognose, dass es bis Ende 2020 zu einer schweren Bankenkrise kommen wird. Die Folge: Deflation, Helikoptergeld, Inflation, entwertete Sparguthaben. "Wer sein liquides Vermögen schützen will", empfiehlt Krall, "bringt es am besten aus dem Euroraum raus. Krall hat kurzlaufende Staatsanleihen im Visier, emittiert von den USA, Großbritannien, Kanada, Russland, Norwegen, Singapur oder Tschechien.

Dazu nötiges HIntergrundwissen - gevestor: Geringe Zinsmarge bei Banken: Das Wichtigste auf einen Blick! TB

14:43 | MdB Pter Boehirnger "Hetze gegen das Bargeld"

Die Hetze gegen das Bargeld geht weiter. Gestern ausgerechnet im Handelsblatt. Das WAHRE Ziel seiner Auftragsschreibe „Abschaffung des Rechts auf anonyme Zahlungen sowie Durchsetzung von verheerenden Negativzinsen“ verbirgt der Autor Wiebe zwar ein wenig hinter Verlautbarungen zum angeblichen „Willen der Menschen“ gegen Bargeld: „Große Geldscheine wie den 100er will keiner mehr haben“. Doch was schon INTUITIV leicht als Blödsinn zu erkennen ist, besteht auch einfache Statistik-Tests nicht. Die Aussage ist einfach FAKENews – oder eben Wunschdenken einer orwellianischen Überwachungskaste auf Papiergeld- und Negativzinsdroge.
Hier zK die TATSÄCHLICHE heutige Bedeutung des 100-EUR-Geldscheins, den angeblich keiner mehr haben will: Nur knapp hinter dem 50 EUR-Schein ist der 100er gemessen am Nominalwertumlauf der mit Abstand zweitwichtigste aller Scheine! Und sogar gemessen an den ABSOLUTEN Stückzahlen ist der 100er mit 2,8 Mrd herausgegebenen Stücken der drittverbreitetste Schein – sogar noch VOR den vom Handelsblatt heute noch NICHT angegriffenen 5ern oder 10ern!

Ein einfacher Blick in die Statistik *) hätte dem HB-Redakteur geholfen – aber ideologisches Wunschdenken schlägt eben auch hier mal wieder die Faktenlage. Von der Totalitarität und Übergriffigkeit dieses Artikels ganz abgesehen, der in die freie Wahl der Menschen zu ihrem freien Zahlungsmittel nach §14 BuBankG bzw Art 128 AEUV eingreift! Auch bei meinem eben beendeten Besuch bei der Bundesbank musste ich das Bargeld gegen Abschaffungsallüren (auch) der Bundesbank verteidigen. Die Bundesbank-Manager machten sich im Gespräch vor allem um die „fehlende Finalität“ bargeldloser Zahlungen Sorgen (nur Bargeldzahlung löscht rein rechtlich eine Schuld final; Giralgeldzahlung nicht). Wenn „dieses Problem erst gelöst“ wäre (was aber eine neue Gesetzeslage voraussetzte…), wäre der Weg in eine bargeldlose Welt [mit schönen Negativzinsen und finanzieller Totalüberwachung aller Menschen] endlich frei…
=> Solange die Gesetzesänderung wegen absehbarem Widerstand (der AfD und der Bürger) noch nicht offen durch den BT gebracht werden kann, nutzt man eben Auftragsschreiber und FakeNews des Handelsblatts zur kalten, heimlichen Durchsetzung von OFFEN noch nicht erreichbaren Allmachtszielen.

Der 100-Euro-Schein ist ein Problem und gehört abgeschafft Handelsblatt, 2.7.2019 Frank Wiebe
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-der-100-euro-schein-ist-ein-problem-und-gehoert-abgeschafft/24515394.html

In Deutschland wird viel mit Bargeld bezahlt. Doch große Geldscheine will niemand haben – auch kein Geschäft. Es bleibt nur eine Konsequenz [abschaffen…] …

16:03 | Die Leseratte Zum Boehringer Kommentar und dem letzten Satz:
In Deutschland wird viel mit Bargeld bezahlt. Doch große Geldscheine will niemand haben – auch kein Geschäft. Es bleibt nur eine Konsequenz [abschaffen…] …
Nachdem es im Automaten lange Zeit als größten Schein nur 50er gab, habe ich in letzter Zeit mehrfach 100er bekommen (bei gleicher, relativ kleiner Abhebesumme). Probleme hatte ich damit nirgends, weder im Supermarkt noch im Restaurant, alle haben ihn anstandslos genommen. Diese Behauptung stimmt also nicht!


09:53
 | maloney: The Untold Story Behind USA's Biggest Secret Deal - The Petrodollar $

Mike Maloney has been giving updates on the 'Death of the Global Dollar Standard' since 2009...join him in this latest video as he discusses one of the biggest nails in the dollar's coffin to date.

01.07.2019

08:27 | mises: Gefangen im Euro – oder: Willkommen im Bett des Prokrustes

Man kennt ihn aus der griechischen Mythologie: den Riesen Prokrustes, den Unhold und Wegelagerer, Sohn des Meeresgottes Poseidon. Prokrustes bot Vorbeireisenden ein Bett an, und wenn sie sich freiwillig nicht hineinlegen wollten, zwang er sie hinein in das „Prokrustes-Bett“. Waren die Reisenden zu lang für die Liegestätte, hackte er ihnen die Gliedmaßen ab, bis sie hineinpassten; waren sie zu kurz für das Bett, streckte er sie auf seinem Amboss solange, bis sie die richtige Größe hatten. Prokrustes machte also passend, was nicht passend war. Der Euro ist gewissermaßen so etwas wie ein Prokrustes-Bett.

Schöner Vergleich! Prokrustes aber war ein Einzeltäter. Die Europathen hingegen sin eine ganze (Räuber-)Bande! TB