25.03.2019

13:58 | welt: Diese 50-Pence-Münze sorgt für Spott

Brexit, Pech und Pannen – so lässt sich der Ablauf des EU-Austritts Großbritanniens bisher beschreiben. Und so ist es nur symptomatisch, dass auch das Vorhaben, eine Brexit-Gedenkmünze zu prägen, für die Briten in einem Fiasko endet. Auf der produzierten 50-Pence-Münze, die es ab dem EU-Austritt im Handel geben soll, ist das ursprüngliche Brexit-Datum eingraviert.

Beweist aber andererseits die Trennung zwischen Politik und Monetative! Die eine Hand weiß nicht, was die andere vor hat! Und das ist gut so! TB

22.03.2019

08:15 | gs: Der Mythos des "innewohnenden Wertes"

Bevor es Geld gab - also bevor die Leute Bargeld, Münzen, Kryptowährungen, Kaurimuscheln, etc. mit sich schleppten - existierte der Tauschhandel. Dies ist ein System des direkten Austausches und benötigt zur Funktion kein Geld als Vermittler. Unsere nomadischen Vorfahren kamen Jahrtausende lang mit einem derartigen provinziellen Verständnis zurecht.

Alte b.com-Hasen kennen den Wert des Geldes.
Für die Neuen b.com-Leser: der innere "Wert" des Euro besteht im Versprechen eines Italieners, dass dieses Geld einen Wert hätte. Reicht doch für eine kontinentale Währung, oder? Eher nicht! Ausserdem besteht der "innere" Wert darin, dass, wenn man mit einem Euro-Schein seine Schuld bezahlt, diese nicht getilgt ist, sondern nur auf die EZB übertragen wurde. Keine Zahlung mit einem Euro-Schein tilgt nicht die Verbindlichkeit per se. Statt Lagerschein Schuldschein! TB

20.03.2019

12:41 | vista: Warum ist die 1000-Franken-Note so beliebt?

Während in der Eurozone die Note mit dem höchsten Nennwert (500-Euro-Note) ab Ende April 2019 nicht mehr ausgegeben wird, lanciert die Schweizerische Nationalbank (SNB) diese Tage eine neue 1000-Franken-Note im Rahmen der 9. Banknotenserie. Sie ist damit mit Abstand die wertvollste Banknote der Welt, die kommerziell Verwendung findet, und die Nachfrage nach ihr scheint ungebrochen.

Dazu vertiefend - nzz: Alles, was Sie über die neue 1000er-Note wissen müssen! TB

08:06 | mises: Finanzialisierung: Zentralbanken und das Fiat-Geld

Die Finanzialisierung wird intensiv diskutiert, in den Sozialwissenschaften und auch in der Anthropologie. Was dabei jedoch auffällig ist: Grundlegende ökonomische Aspekte wie Geld, Zentralbanken, „Geldschöpfung aus dem Nichts“, Schulden und die Folgen für die gesellschaftlichen Machtverhältnisse bleiben dabei meist im Dunkeln. Besonders hervorzuheben ist, dass dabei die Rolle von Staaten und Regierungen und ihre Abhängigkeit von Zentralbanken und dem von ihnen verursachten „Moral Hazard“, also den „moralischen Wagnissen“, ausgeblendet sind.

Den neueren Lesern, die "mit moral hazard" noch nichts anfangen können sei mein Lex-Press-Kurz-Artikel "Auswirkungen des staatlichen Eingriffes auf das persönliche Verhalten (unter Seitenbereich), den ich bereits 2008 verfasst habe, empfohlen! Wie ich gerade bemerke kann man auch den darüberliegenden Artikel "Vom Staatsbürger zum STaatsbürgen" noch lesen! TB

19.03.2019

06:24 | querschuesse: USA: Tic-Data Januar 2019

"... Die TIC-Data zeigen nur die Wertpapierinvestitionen und nicht die Direktinvestitionen und auch nicht die Bank- und Handelskredite, trotzdem sind diese Daten sehr relevant, denn auch Nettokapitalzuflüsse in Wertpapiere müssen ihren Beitrag zur Finanzierung des US-Leistungsbilanzdefizit leisten. Im Januar 2019 kam es, wie bereits im Dezember zu einem kräftigen Nettokapitalabfluss bei Wertpapierinvestitionen (Staatsanleihen, Hypothekenverbriefungen, Unternehmensanleihen und Aktien) in Höhe von -143,651 Mrd. Dollar, nach -113,493 Mrd. Dollar. Das wird spannend, sollte dieser Rückgang anhalten. (...) Im Januar 2019 hielten ausländische Halter 6307,2 Mrd. Dollar in Form von US-Staatsanleihen, ein Anstieg von +112,9 Mrd. Dollar zum Vorjahresmonat. Erstaunlich das es überhaupt Zuwächse gibt, denn die USA sind ein schlechter Ort zum Verwahren von Vermögenswerten, wie Länder die sich nicht politisch konform verhalten, immer wieder erfahren müssen."

Bezahlartikel, das Wichtigste zusammengefasst. Einzig dem letzten Satz kann ich nicht zustimmen. Es erstaunt nicht, da ja niemand freiwillig US-Dollar hält. Es ist vielmehr ein Zwangssystem, von SWIFT bis zur CVN-78. HP

12.03.2019

08:52 | silverdoctors: China Is Taking Over And Gold Is SET TO SKYROCKET!

China will likely surpass the US in global leadership over the 10 years, which means big changes are coming to the price of gold and the dollar’s value…

Das beeindurckende daran ist die Politik der kleinen Schritte bzw. die Geduld, die sie in der Verwirklichung Ihrer Pläne an den Tag legen. Seit 2009 kann man den gezielten Angriff auf den Hegemon USD spüren, aber Chinesen wissen genau, wer sicht beeilt macht Fehler! TB

11.03.2019

19:22 | mm: The Duality of Money

Last week, in Is Capital Creation Beating Capital Consumption, we asked an important question which is not asked nearly often enough. Perhaps that’s because few even acknowledge that capital is being consumed, and fewer tie it to the falling interest rate (perhaps that is because the fact of the falling interest rate is, itself, controversial). At any rate, we showed a graph of Marginal Productivity of Debt.

Für Fortgeschrittene! TB

08:20 | t-t: Die Unterwanderung des US Dollar-Systems

Die einstige Dominanz des Dollars gerät weiter unter Druck. Es ist unter anderem die unbeabsichtigte Konsequenz aus dem Sanktionsregime der vergangenen Jahren. Doch fing die Vorbereitung schon weit vor dem Einsatz des globalen USD-Systems an.

09.03.2019

17:35 | zero-h: Fake Money's Face Value Deceit

Shane Anthony Mele stumbled off the straight and narrow path many years ago. One bad decision here. Another there. And he was neck deep in the smelly stuff. These missteps compounded over the years and also magnified his natural shortcomings. Namely, that he’s a thief and – to be polite – a moron. Recently the confluence of these two failings came together like a sewage spill to a river draining through the center of town.

Gute Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt, ein absolutes must read!!! TB

07.03.2019

19:11 | RT: Fiat money carcinogenic, like cigarettes & Monsanto’s Roundup – RT’s Keiser Report

A bankrupt UK businessman burning £70,000 in cash instead of handing it over to creditors is similar to the global monetary system which was set alight back in 2008.

06.03.2019

15:01 | WiWo: Warum das Euro-Projekt gescheitert ist

Das Kernproblem der Europäischen Währungsunion ist nicht die gemeinsame Währung als solche, sondern der gemeinsame Zins, mit dem die EZB den Euro steuert.

Wir könnten 100erte Gründe fürs Scheitern, nennen. Stellvertretend für alle belassen wir es heute bei Folgendem: Geld, welches von einer supranationalen Bürokratie geschaffen wurde, kann nur der Bürokratie dienen und niemals den eigentlichen Adressaten, den wirtschaftlichen Akteuren. Dient es diesen nur mässig oder gar nicht, MUSS es früher oder später scheitern! TB

15:58 | Monaco
es ist, wie wenn ich den nigerianischen Skiverband gründe, und 20 Jahre später mache ich Gedanken, warum wir noch keine Goldmedaille gewonnen haben.......


07:01
 | zh: Peter Schiff: We're Not Borrowing Ourselves Rich; We're Borrowing Ourselves Broke

"....But Peter put this into a little different perspective. Consider this: in 2005, the national debt increased by $554 billion. That borrowing “purchased” 3.5% economic growth. In fiscal 2018, the national debt increased by $1.27 trillion. That’s more than double the debt increase of 2005."

Den Ausgang der Geschichte kann man schon heute bei Mises, Hayek, Baader..... nachlesen. HP

05.03.2019

10:17 | nzz: Alles, was Sie über die neue 1000-Franken-Note wissen müssen

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat die neue 1000er-Note präsentiert. Sie ist die fünfte der sechs Stückelungen der neunten Banknotenserie. Was muss man über die neue 1000-Franken-Note wissen? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

... während in der EU die grossen Scheine sukzessive abgeschafft werden! TB

14:27 | dazu passend - faz: Die Schweizer horten immer mehr Bargeld! TB

03.03.2019

08:55 | gs: Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! The Wolff of Wall Street erklärt Begriffe wie: Finanzmärkte, Zentralbanken und Derivate.


09:08 | Leser-Kommentar zu "Bargeldverbot - Vorbereitungen" von gestern

größere Mengen Bargeld zu Hause oder wo auch immer lagern halte ich für keine gute Idee, denn
a) Durch Inflation wird das Bargeld ständig weniger wert
b) Im Falle einer Währungsreform wäre auch Bargeld nichts mehr wert
c) In Indien wurden über Nacht größere Geldscheine für wertlos erklart, das kann auch bei uns so kommen.

11:30 | Leser-Ergänzung
a) Die Inflation greift auch in die Giralgeldmenge.
b) In Falle einer Währungsreform denk ich das der Bachheimer-Leser gewappnet ist :)
c) Natürlich sollten sie die passende Stückelung auch bei Bargeld (nicht nur Edelmetalle) haben.
Ich hoffe hier für die Lösung des Leser-Kommentars gesorgt zu haben.

02.03.2019

08:57 | heise: Kommentar: Wem gehört das Geld auf meinem Konto?

Wir alle haben ein oder sogar mehrere Konten bei einer Bank. Und was ich auf die Bank bringe, gehört auch mir - richtig? Falsch. Wer sein hart Erspartes aufs Konto legt, gibt dem Geldinstitut einfach nur ein Darlehn zu einem unglaublich günstigen Preis, nämlich Null Prozent ( 0% ). Und es kommt noch härter:


15:46 | Leser-Zuschrift "Bargeldverbot - Vorbereitungen"

Strategische Gedanken zur Bargeldentwertung/Besteuerung: Heben sie einen Großteil des Geldes ab und lagern sie es zu Hause und zahlen bei Einführung dieser Maßnahmen der EZB (im Geiste des IWF) mit Karte also elektronischen Wege. (also gegenteilig wo für eigentlich sind/ aber wir haben unser Geld dann nicht mehr als Forderung bei der Bank und sind Eigentümer weils ja daheim ist)
-Punkt 1: Sie entgehen so weitgehendst den Negativzins.
-Punkt 2: Sie schützen ihr Bargeld vor der Zusatzsteuer.
-Punkt 3: In Falle eines Stromausfalls in ihrer Region sind Sie als Bachheimer-Leser immer noch Handlungsfähig .
-Punkt 4: Die Zeche zahlen dann alle die ihr Geld zum großteils auf der Bank haben. (die Negativzinsen müssen sie ja dann eh bezahlen.)
Nicht vergessen: Bargeldbestände und Edelmetallbestände unangetastet lassen.
schönes Wochenende an alle.

01.03.2019

09:32 | lengsfeld: Der Angriff auf unsere Freiheit: Strafzinsen auf Bargeld!

Halten Sie das für absurd? Erfahrungsgemäß wird eine Idee zur Realität, wenn sich die Politik Vorteile davon verspricht.
Wie kreativ die Politik sein kann, wenn sie an unser Geld will zeigt ein neuer Bericht des Internationalen Währungsfonds IWF. Dort ist die Rede von Negativzinsen auf Bargeld. Und nein, Negativzinsen auf Bargeld ist nicht einfach ein dramatisches Synonym für Inflation. Es geht tatsächlich um eine weitere Zwangsentwertung von Bargeld.