22.01.2019

USA   Tuerkei

17:10 I Aljazeera: US demands security guarantee for Kurdish YPG from Turkey

US-Außenminister Pompeo sagte seinem türkischen Amtskollegen Cavusoglu, daß die Türkei die kurdische YPG-Miliz, die mit den USA den IS bekämpfte, beschützen müsse. Die Türkei betrachtet jedoch die YPG als Terror-Organisation. Dies sorgt zunehmend für Spannungen zwischen der Türkei und den USA. 


Die US-Wechselbäder, die sie den Türken verpassen, scheinen immer rasanter abzulaufen. Ist es ein "good cop"-Trump, gegen "bad cops"-Pompeo/Bolton-Spiel, oder einfach nur heiloses Durcheinander, planloses Gezerre um die Interpretation der           Trump´schen Abzugs-Ankündigung? Vor allem aber fragt man sich, wann es den Türken reicht? Schaffen sie mit dem Einmarsch in Manbidsch einfach ein "Fait accompli" und kreieren eine "Sicherheitszone", hinter der sie sich die Kurden-Milizen vom Leib halten, oder ist dies nur eine Ankündigung, etwas Kreide fressen, vor der folgenden Realität? Sicher ist jedenfalls, daß die Kluft zwischen der Türkei und Israel/USA nach der kommenden Astana-Runde größer wird und sicher ist auch, daß die Iraner mindestens genauso wie die Russen und Damaskus das US-Vakuum füllen wollen und werden. TQM 

Israel

07:55 | Times of Israel: Chad has an appalling democracy and rights record. Why is Netanyahu courting it?

Warum hofiert PM Netanjahu eines der ärmten und undemokratischten Länder Afrikas? Weil es überwiegend muslimisch ist? Weil es strategisch an Libyen grenzt und an afrikanische Staaten, die von islamistischen Kräften bedroht werden? Weil Israel sehr herzliche Beziehungen zum Tschad unterhielt, ehe Gaddafi und König Faisal Anfang der 70er Jahre durch Kredite die vormals sehr herzlichen, diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und dem Tschad abbrachen?
Gleich nach seiner Rückkehr kündigte Netanjahu die Annäherung Israels als nächstes an Mali an. Ein Land, welches zu 95% muslimisch ist. Der Hauptgrund ist aber darin zu suchen, daß nur mehr der Sudan fehlt und dann kann Israel den dafür notwendigen  afrikanischen Luftraum nützen um direkt bis nach Südamerika zu fliegen. 

Israel wäre dann etwa in der Lage direkt nach Brasilien, zum befreundeten Präsidenten Bolsonaro, ins befreundete Argentinien, oder Kolumbien zu fliegen. Dies ist wohl der Hauptgrund. Der zweite ist die strategische Lage des Tschad in unmittelbarer Nachbarschaft zu Libyen. PM Netanjahu kündigte im Tschad an, daß Israel zur Koooperation in den Bereichen Sicherheit, Landwirtschaft, Wasser und Gesundheit bereit sei. Nur eine Frage der Zeit, bis israelische Militärberater in N´Djamena eintreffen und israelische Drohnen und Rüstungsgüter auftauchen.
Man sollte bei der diplomatischen Offensive vor allem einen Aspekt nicht vergessen: Zwar richten sich die hochgefahrenen US-Israelischen Aktivitäten in Afrika primär gegen China und bedingt gegen Russland, das in der Zentral Afrikanischen Republik mit Waffenlieferungen Einzug hielt und dessen  Söldner die Präsidentengarde stellen, aber noch mehr dringt Israel mit dem Tschad, Mail, Burkina Faso, Kamerun und der Elfenbeinküste in die traditionell-französische Einflußsphäre Westafrikas ein.
Frankreich, das allergisch auf jede Fremdmacht in "ihrem" Teil Afrikas reagiert, wird es reichlich schwer haben Israel fernzuhalten. Macron, der gegen die Gelbwesten im eigenen Land ums politische Überleben kämpft, wird schwerlich die Energie aufbringen Israel in Afrika auf Distanz zu halten. Netanjahu, der im Wahlkampf massiv von Trump gestützt wird, liegt in den Umfragen für die kommenden israelischen Wahlen trotz Skandale klar voran und egal wer die Regierung anführen wird, es wird eine noch rechtere Koalitionsregierung, als die bisherige. Der neuen Rechtspartei des Naftali Bennett werden um die 10% vorausgesagt. Er, ein Super-Hardliner und erhob schon mehrmals den Anspruch auf das Verteidigungsministerium. Die tiefe Abneigung zwischen ihm und Netanjahu wird in den kommenden Koalitionsverhandlungen letztlich eine untergeordnete Rolle spielen. Aus Macrons Sicht kündigt sich bereits die noch schrecklichere Alternative für Frankreich in Jerusalem an. TQM

10:34 | Leser-Kommentar
Frankreich benutzt ihre ex Kolonien auch gerne als Flugzeugträger bzw Tankstelle. Eine Transall muss halt öfters Tanken wie ein Jumbo.
Der Quasi Rauswurf aus Djibouti hat Frankreich und Co ganz gewaltig getroffen

21.01.2019

Isis   Israel   Frankreich   Grossbritannien   USA  Syrien   

18:23 I Jerusalem Post: 'DEFEATED' ISIS ATTACKED AMERICAN SOLDIERS AGAIN

Das zweite Mal im Jänner gelang es der ISIS einen US/SDF-Checkpoint in Syrien anzugreifen, obwohl Trump sie als "besiegt" bezeichnete. Dies zeigt, nachdem bereits bei einem Anschlag zuvor 4 Amerikaner ums Leben kamen, daß der IS/ISIS in Syrien und Irak wiedrraufersteht. Laut Navy Times waren bei dem Anschlag in Manbij ein US-Offizier, ein Navy Kryptotechniker, ein Navy Seal und ein US-Söldner umgekommen. Dies zeigt, daß die NSA anwesend war, also es sich um eine sehr sensible Sitzung gehalten haben muß. Vielleicht hatte die ISIS nur einen Glückstreffer, aber es zeigt, nachdem am Checkpoint ein US/SDF-Konvoi stand, daß ISIS wohl über eine gute Aufklärung verfügt. Dadurch wird der US-Abzug nicht einfach, vielleicht findet er auch gar nicht statt.

Wie bestellt! Lindsay Graham reiste gerade in die Türkei um über den verlangsamten US-Abzug zu diskutieren. Bolton war letzte Woche in Israel und bekam danach in Ankara eine Abfuhr. Trump versicherte Erdogan den Abzug. Israel attackiert offen iranische Stellungen in Syrien. Die syrische Armee fand israelische Waffen bei Terroristen. Frankreich und GB widersetzen sich massiv den Abzugsplänen Trumps. Der neue Sondergesandte der UN befindet sich heute zu Syrien-Gesprächen in Moskau und dann - Bühne frei - zieht offenbar jemand die "Notbremse" um den Abzug der USA zu vereiteln.
Wer ist "jemand"? Vor allem die, welche den IS/ISIS, Al Nusra, etc. schufen. Verbündete aus dem Bereich der "Westlichen Wertegemeinschaft". Wer versorgt ISIS mit Aufklärungsdaten?
Frankreich hat höchstes Interesse, da es mit seinen 200 Mann nicht alleine unter Türken in Manbidsch bleiben kann. Die Türken veröffentlichten die französischen Stellungen und machten klar, daß sie auf das Wohlergehen der Franzosen nicht bedacht sind. Gleichzeitig attackiert Erdogan über die türkische Presse Macrons Vorgehen gegen die Gelbwesten.
Auch die Briten reagierten offen und zornig auf den US-Abzugsplan.
Die Saudis ließen den engsten CIA-Veteran des Hauses Saud, Prinz Turki Al Faisal, gegen den US-Abzug lästern, einen Tag bevor Pompeo Riad besuchte. 
Die Israelis möchten gerne den US-Abzug vereiteln, jedoch kann Netanjahu seinen Verbündeten Trump nicht öffentlich brüskieren. So bombardiert Israel iranische Stellungen in Syrien und bestätigt dies offen, ist aber - zumindest passiv - ganz zufrieden, wenn möglichst viel Sand ins Abzugsgetriebe gerät. Die wahrscheinlichste Variante ist, daß die Saudis als Schutzpatrone des ISIS, versorgt mit Aufklärungsdaten eines westlichen Staates den ISIS zu den Anschlägen ermuntern. 
Nun liegt es am berühmten russischen Signalaufklärungsgeschick dieses Komplott aufzudecken. Es ist ein Komplott letztlich gegen den US-Präsidenten, ein Terrorakt gegen US-Soldaten, der nicht ungestraft bleiben würde. Er hätte immense Auswirkungen auf die Hintermänner, könnte das angespannte Verhältnis zwischen Ankara und Riad massivst weitervergiften, die Saudis aus ihrer Kushner-Ecke holen - oder falls es die Briten, oder Franzosen waren auch diese in eine hochnotpeinliche Situation bringen. Denn bei Trump, Erdogan und Putin haben Macron und May ähnlich niedrige Sympathiewerte. Sehr spannend! TQM

Israel

07:55 I Jerusalem Post: NETANYAHU MAKES HISTORY: FLIES OVER SOUTH SUDAN FROM CHAD TO ISRAEL

PM Netanjahu flog zu seinem Staatsbesuch nach N´Djamena, Tschad, via Südsudan und sparte dabei etwa eine Flugstunde. Der Sudan, der noch immer die Kontrolle über den Luftraum des Südsudan innehat soll zugestimmt haben. Es sei eine Sache den Überflug über den Südsudan zu genehmigen, eine andere, wenn es um den eigenen Luftraum ginge, so ein sudanesischer Beamter. 2016 brach der Sudan seine freundlichen Beziehungen zum Iran ab und wechselte in das saudische Lager. Netanjahus Flug führte über die Zentralafrikanische Republik, Südsudan, Äthiopien und Eritrea, zurück ins Rote Meer, hin jedoch über Kenia, Uganda und dem Kongo.

Der Südsudan, ein von den Briten geschaffener Kunststaat, eine Art gesetzloses, afrikanisches Pendant zum Kosovo, ist nicht die Sensation an der Geschichte. Daß Khartoum nicht wirklich gefragt wurde, da es im Falle einer Weigerung keine Möglichkeiten gehabt hätte, diese auch durchzusetzen auch nicht.
Die Aufzählung Länder auf der Flugroute zeigt aber, wie weit die US-Israelischen Pläne gediehen sind, den Weg durch Afrika zu schlagen. Die Reise des  Netanjahu 2017 nach Westafrika, zeigt Wirkung. Bolton, der neulich Ostafrika bereiste und die Konfrontation in Afrika mit China und Russland ankündigte, kann ebenfalls als Vorbote betrachtet werden. Dabei kritisierte er die chinesische Militärpräsenz in Dschibuti und trieb das neue Tauwetter zwischen Äthiopien und Eritrea voran - ausgerechnet Eritrea - welches die USA trotz "fürchterlicher Diktatur" plötzlich in die Achse der "Guten" aufnahmen. 
In der Nacht auf heute, griff die israelische Luftwaffe angebliche Ziele der iranischen "Al-Quds-Brigaden" in Syrien an. Diesmal ohne Dementi, oder mangelnder Bestätigung. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz meinte, daß die israelische Politik sich hierzu verändert habe und man offen gegen iranische Ziele vorgehe. "Wir sind in offener Konrontation mit dem Iran und wenn wir handeln müssen, handeln wir", so Katz. Die Aktion soll eine Revanche für eine iranische Rakete am Golan in Richtung Israel gewesen sein. Syrische und russische Medien behaupten jedoch, daß  7 Raketen vom syrischen Panzir und BUK Raketen abgefangen worden seien, während Israel die Vernichtung eines iranischen Waffenlager bekanntgab. RT meldet heute morgens, daß laut russischem Verteidigungsminister 4 Syrische Soldaten getötet und 6 verwundet worden seien.
Das Gesamtbild zeigt eine gewisse Eskalationstufe auf, die nicht ungefährlich ist. Während Israel sich eine Interessenssphäre quer durch Afrika schafft und sich mit dem Besuch im Tschad in die unmittelbare Nachbarschaft Libyens begibt, sowie Khartum abtestet und das ehemals mit dem Iran verbundene Eritrea überfliegt, führt es offen Luftschläge gegen Syrien durch.
Es bleibt nun abzuwarten, wie Russland reagiert. Der Abzug der Amerikaner aus Syrien, der Wahlkampf in Israel, die angedrohten israelischen Luftschläge gegen schiitische Milizen im Irak, könnten in ihrer Gesamtheit einen großen, zumindest regionalen Militärkonflikt auslösen - gegen Russland, Syrien, Libanon, Iran und bedingt dem Irak in Nahost und gegen China und Russland im Wettlauf um Afrika und demnächst vor allem um Libyen. TQM

Deutschland   Iran

07:06 I SZ: Bundesregierung plant neue Sanktionen gegen Iran

Die Bundesregierung verhängt neue Sanktionen gegen Iran. Grund ist der Verdacht, dass der Geheimdienst des Landes Mordanschläge in Europa verübt und weitere geplant hat. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR wird in dieser Woche das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig die Betriebserlaubnis für die iranische Mahan-Airline aussetzen. Sie fliegt pro Woche aus Teheran dreimal Düsseldorf und einmal München an. Das Auswärtige Amt teilte auf Anfrage mit, über "interne politische Abstimmungsprozesse" gebe man "keine Auskunft".

"Die Süddeutsche", Lieblings-Messenger der britisch-amerikanischen Dienste in der BRD, vermeldet die Umsetzung des US-Befehls. So beschließt also die BRD Sanktionen gegen den Iran aufgrund eines "Verdachts" zu beschließen. Merkel, die vermeintlich, starke "Anführerin der freien Welt", Retterin des Atomabkommens mit dem Iran, exekutiert also eine Sanktionswelle, obwohl gerade die BRD behauptete die Geschäftsbeziehungen mit dem Iran retten zu wollen und dazu nicht erpressbare Bank-Institutionen schaffen wollte.
Ähnlich wie bei der, von der Bildfläche völlig verschwundenen EU-Mogherini, gibt es letzlich auch keine deutsche Außenpolitik. TQM

06:19 | nzz: In der Islamischen Welt war 1979 das Jahr, in dem die Gegenwart begann

1979 war ein Schicksalsjahr für den Nahen und Mittleren Osten: Die Iraner stürzten den Schah, Ägypten und Israel schlossen Frieden, die Sowjets marschierten in Afghanistan ein, und in Mekka besetzten Extremisten die Grosse Moschee. Die Folgen beschäftigen die Region seit 40 Jahren.

20.01.2019

Syrien   

12:22 I orf.at: Beobachtungsstelle: Tote bei Explosion in Damaskus

Bei einer Explosion in der syrischen Hauptstadt Damaskus hat es nach Angaben von Aktivisten heute Tote und Verletzte gegeben. Die „starke Explosion“ habe sich in der Nähe eines Gebäudes des Militärgeheimdienstes ereignet, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien mit, die ihre Angaben von Aktivisten an Ort und Stelle bezieht. Nach der Explosion habe es Schüsse gegeben.
Der Beobachtungsstelle zufolge war zunächst unklar, ob die Explosion durch eine Bombe oder einen Selbstmordanschlag ausgelöst wurde. „Einige Menschen wurden getötet und verletzt“, erklärte die Organisation, deren Angaben unabhängig kaum zu überprüfen sind. Die genaue Zahl sei aber noch unklar. 
In Syrien tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg, bei dem bereits mehr als 360.000 Menschen getötet und Millionen weitere vertrieben wurden

Ein interessantes Lehrbeispiel westlicher Propagandapresse! Quelle ist die "Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien" mit Sitz in GB, eine one-man-show, mit MI-6 Lizenz, die es ohne hinterfragt zu werden, ohne konkreter Quellenangaben, stets in die westlichen Nachrichtenagenturen schafft. Ziel soll also ein Gebäude des syrischen militärischen Geheimdienstes gewesen sein - dies macht also den Anschlag und eventuelle Opfer unschuldiger Passanten legitim, weil ja ein "Bürgerkrieg" tobt. 
In allen bislang befreiten Landesteilen ist jedoch die Bevölkerung sichtlich froh vom Terror ausländischer Söldner und "Islamisten" befreit worden zu sein. Wie wäre hingegen die Reaktion der westlichen Presse, wenn die unterdrückte schiitische Bevölkerung in Saudi eine Autobombe vor einem saudischen Geheimdienstgebäude zünden würde? Verständnisvoll, da ein Krieg Riads gegen seine schiitische Bevölkerung "tobt"???
Die syrische Nachrichtengentur SANA berichtet, daß es keine Opfer bei dem Autobombenanschlag südlich von Damaskus gab. Wer sind dennoch die Terroristen, die Autobomben zünden? Welche Regierungen stecken dahinter? Wer unterstützt sie logisitisch und finanziell? Die Antworten sind so einfach wie die Fragen, werden jedoch der "westlichen Wertegemeinschaft" nicht gestellt! TQM

11:53 | ET: Verfassungsgericht im Kongo erklärt Tshisekedi offiziell zum Wahlsieger

Heute erklärte das Verfassungsgericht der Demokratischen Republik Kongo den Oppositionsführer Félix Tshisekedi offiziell zum Sieger der konfliktreichen Präsidentschaftswahl. Der Zweitplatzierte der Wahl und die Afrikanische Union äußerten Zweifel an dieser Entscheidung.

19.01.2019

USA  

11:32 | voltairenet: Die kommende entsetzliche Zerstörung des "karibischen Beckens"

Obwohl Präsident Trump den Rückzug der US-Kampftruppen aus dem "Erweiterten Nahen Osten" angekündigt hat, verfolgt das Pentagon weiterhin die Umsetzung des Rumsfeld-Cebrowski Plans. Es geht dieses Mal darum, die Staaten des „karibischen Beckens“ zu zerstören. Aber nicht so wie in den 1970er Jahren bezüglich des Sturzes pro-sowjetischer Regime, sondern jetzt hinsichtlich der Zerstörung aller regionalen staatlichen Strukturen, egal ob von politischen Gegnern oder Freunden.

USA   Nordkorea

09:03 | wz: Trump will sich Ende Februar mit Kim Jong-un treffen

US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un wollen Ende Februar zu einem zweiten Gipfeltreffen zusammenkommen. Der Ort solle später bekanntgegeben werden, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Freitag nach einem Treffen zwischen Trump und Nordkoreas Unterhändler Kim Yong-chol im Weißen Haus mit. Zuletzt war Vietnam als Schauplatz im Gespräch.

Wenn man zu Hause ordentlich Probleme hat, dann sind solche Treffen für eine Ablenkung immer gut! TB

18.01.2019

Serbien   Russland

13:55 I Sputnik: Serbien bejubelt Putin: 130.000 Menschen begrüßen Kreml-Chef in Belgrad - VIDEO

Rund 130.000 Menschen haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin am Donnerstagabend vor dem Dom des Heiligen Sava in Belgrad begrüßt. Das erfuhr Sputnik vom serbischen Innenministerium.
Zusammen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und dem Patriarchen Irenäus von Serbien hat Putin das landesgrößte orthodoxe Gotteshaus besichtigt und an der Ausschmückung des Interieurs mit Mosaiksteinen teilgenommen. Anschließend hielt er eine kurze Begrüßungsansprache auf Serbisch und Russisch.

130.000 Serben bejubeln Putin  in Belgrad, freiwillig und begeistert. Die "Westliche Wertegemeinschaft" schweigt dazu, berichtete jedoch von ein paar tausend Demonstranten, die in den letzten Wochen gegen Vucic demonstrierten. Wen wundert´s? Erinnert man sich daran, daß der NATO-Generalsekretär vor ein paar Monaten serbische Studenten um Verständnis dafür warb, daß die NATO Belgrad und andere Gebiete Serbiens bombardierte. TQM

Syrien   Tuerkei

13:45 I Sputnik: Türkei tritt gegen Kontrolle von Damaskus über Manbidsch auf

Ankara spricht sich laut dem Sprecher des türkischen Außenministeriums Hami Aksoy gegen die Präsenz der syrischen Regierungstruppen in Manbidsch aus.
„Unter keiner Bedingung darf man Provokationen seitens des syrischen Regimes in Manbidsch sowie die Versuche der Mitglieder der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG fördern, den Kräften des Regimes die Tür zu öffnen. Die Säuberung von  Manbidsch von den YPG ist für uns eine Frage der nationalen Sicherheit“, sagte der Sprecher.

Die Türkei, die durch die kurdischen Terroristen ihre Nationale Sicherheit gefährdet sieht, spricht sich gegen die Souveränität Syriens in einem Teil dessen Staatsgebiets aus. Diese Anmaßung wird Erdogan in Astana bald ausgetrieben. TQM

Iran   Irak   Israel   USA

07:59 I Jerusalem Post: REPORT: U.S. WILL NOT INTERVENE IF IDF ATTACKS SHI'ITE MILITIAS IN IRAQ

RT-Arabisch berichtete bezugnehmend auf irakische Regierungskreise, daß Mike Pompeo dem irakischen Premierminister  Adil Abdul-Mahdi mitteilte, daß die USA nicht intervenieren würden, falls Israel schiitische Milizen im Irak angreift. Der irakische Premier mahnte, daß dies gefährliche Folgen in der Region hätte. Letztes Jahr  soll der Iran Raketen an schiitische Milizen im Irak geleifert haben und auch eine Produktionsstätte aufgebaut haben. Israel weiß darüber bescheid. Während der irakische Außenminister dies als lächerliche und falsche Darstellung bezeichnete, sagte Pompeo, daß dies eine Verletzung der irakischen Souveränität wäre und ein Bruch der UN-Resolutionen und Bagdad entscheiden müsse was auf seinem Staatsgebiet passiert und nicht der Iran.

Wieso entscheiden also die USA, was auf irakischem Staatsgebiet passiert? Im Endeffekt werden die USA viel früher, als später auch ihre Trupenpräsenz im Irak einbüßen. Trump will das vielleicht sogar - Pompeo, der CIA-Anti-Iran-Spezialist eher nicht. Mit seinem Auftritt beschleunigt er jedoch den kommenden Abzug.
Nicht zufällig berichtet daher RT-Arabisch, daß die USA den Israelis eine Carte Blanche für Angriffe auf Ziele im Irak erteilen. Das heißt die Amerikaner lassen Israel gewähren und die Israelis sollen tun, was sie für richtig halten. Wenn dann auch noch israelische Luftschläge über den Luftraum Saudi-Arabiens durchgeführt werden, dann ist der Konflikt zwischen Saudi-Irak/Iran perfekt. TQM

Deutschland   USA

07:20 | Sputnik: Heiko Maas: „Es wird keiner verhindern“

Auch durch US-Sanktionen kann laut dem deutschen Außenminister Heiko Maas die Pipeline Nord Stream 2 nicht mehr gestoppt werden.
„Es wird keiner verhindern“, sagte Maas am Donnerstag gegenüber der Agentur dpa. Wie Maas betonte, könnten US-Strafmaßnahmen zwar zum Ausstieg deutscher Unternehmen führen.
"Sie werden aber nicht dazu führen, dass das Projekt nicht gemacht wird.US-Botschafter Grenell nennt Grund für Drohungen wegen Nord Stream 2 Russland würde es dann alleine umsetzen, und man hätte keinen Einfluss mehr auf eine Fortsetzung des Gastransits durch die Ukraine.

Man höre und staune! Heiko Mutig? Es klingt zwar ein wenig nach dem BRD&Co "Widerstand" gegen das von den USA aufgekündigte Iran-Abkommen, aber immerhin ein zarter Pieps an deutscher Interessensbekundung. Die Quintessenz der Aussage, daß Nordstream 2 eben von den Russen alleine gebaut werden würde und die USA dann schauen sollen, wie sie Poroschenko, oder sonst ene Marionette in Kiew durchfüttern, ist schon einmal eine Ansage, auf die "Sorge der USA um die Energie-Sicherheit Europas". TQM

17.01.2019

USA Russland

10:26 I as: USA steigen aus INF-Vertrag aus - Medien verschweigen US-Vertragsbrüche

".... Damit müssten die USA, wenn sie aus dem Vertrag aussteigen wollen, das nicht mit 60-Tages-Ultimatum, sondern mit 6-Monats-Frist ankündigen. Es ist also ein eindeutiger Vertragsbruch. Schlimm genug, dass die USA aus allen Abrüstungsverträgen ausgestiegen sind. Schlimmer noch, wenn sie sich nicht mal dabei an die Verträge halten.
Aber auch heute, wenn der Spiegel über das Scheitern der Verhandlungen und die Bekräftigung des US-Ultimatums berichtet, wieder kein Wort über diesen Vertragsbruch. Stattdessen wird es so dargestellt, als wenn Russland nicht verhandeln wolle: „Russland zeigt aber keinerlei Bereitschaft zu einem Entgegenkommen und wirft der Nato im Gegenzug ebenfalls vor, den Vertrag mit der Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Rumänien zu brechen.“

 

 

USA

07:36 I Breitbart: Rand Paul: Donald Trump Pledged to End U.S. Wars in Syria, Afghanistan, Spend Wasted Resources at Home

Rand Paul, Rep.-Senator aus Kentucky besuchte gemeinsam mit anderen Senatoren Präsident Trump und führte auch ein privates Gespräch mit dem dem Präsidenten. Danach sagte er, daß er noch nie so stolz auf einen US-Präsidenten war. Trump mache seine Ankündugungen in Syrien wahr und demnächst erfolgt auch der Abzug aus Afghanistan. Trump verändere den Lauf der Geschichte und die Mehrheit der Amerikaner unterstützt seine Politik. Die Amerikaner sind beider Parteien überdrüssig, da sie nicht aufstehen und sagen genug ist genug. Trump erwähnte wieviel Geld die USA ausgaben um Tankstellen und Fünfsterne Hotels in Afghanistan zu bauen, während die Amerikaner daheim leiden. Wir müssen das Geld daheim ausgeben. Viele Amerikaner haben ihr Leben in den Kriegen gelassen, oder Körperteile verloren. Trump ist am besten Weg zur Wiederwahl, da er in keine Schablone passt. Wir müssen wieder an America First denken. Der Abzug aus Syrien und Afghanistan sind große politische Erfolge. Viele Leute aus der Arbeiterschaft haben verstanden was Trump will. Die Tage wo Uncle Sam für alle Wünsche seiner Freunde aufkommt sind vorbei. In endlosen Kriegen zu kämpfen dient nicht Amerika. Gleichzeitig aber steckt Trump so viel Geld wie nie zuvor in die eigene Verteidigung Amerikas.

Rand Paul, eine der vernünfitgsten und kritischten Stimmen der US-Politik ist ein Beleg dafür, daß Trump seinen Kurs unbeirrt durchführt trotz massivster offener Obstruktion der Democrats und verdeckter Behinderung seitens vieler Deep State Republicans.  Wichtigstes Vehikel dazu sind die "Russland-Untersuchungen", die als niederträchtiger Vorwand einer schon zweijährigen Kampagne genutzt wird. Dies geht so weit, daß der demokratische Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses des Kongreß, Eliot Engel, den Anti-Terror Ausschuss abschaffen möchte und stattdessen einen Anti-Trump Ausschuss schaffen möchte. Zudem will Engel die Dolmetscherin des Trump-Putin Gipfels vor den Kongreß vorladen um sie zur Aussage über die Gesprächsinhalte zu zwingen. Engel erreichte unrühmliche Berühmtheit als Architekt des Organhändler-"Staates" Kosovo. Sein Konterfei "ziert" eine 2 Euro Briefmarke des abtrünnigen Territorial-Gebildes. TQM

06:00 I voltairenet: Die Wieder-Kolonisierung

Für Thierry Meyssan ist eine der Konsequenzen des Endes zunächst der bipolaren und dann der unipolaren Welt, die Wiederherstellung von kolonialen Projekten. Die französische, türkische und dann die englische Führung haben, eine nach der anderen, öffentlich die Rückkehr zu ihren Ambitionen erklärt. Bleibt abzuwarten, welche Formen sie im 21. Jahrhundert annehmen könnten.

05:45 | rt: Weg frei für Nato-Annäherung Mazedoniens: Griechischer Premier Tsipras gewinnt Vertrauensabstimmung

".... Das russische Außenministeriums bezeichnete die Umbenennung Mazedoniens als Teil eines „aufgezwungenen Prozesses einer künstlichen Umgestaltung des Staatsnamens mit dem Ziel, Skopje so schnell wie möglich in die NATO zu bringen",und sieht darin einen Verstoß gegen den Wunsch der Mazedonier selbst.

Dies verstößt gegen das mazedonische Gesetz. Die Position des Staatschefs der Republik Mazedonien und die Meinung der Mehrheit der Menschen, die das ‚Prespa-Abkommen‘ ablehnen, werden ignoriert“, hieß es."

16.01.2019

20:00 | RT: Überwachung der Waffenruhe: UN stimmen für neue Jemen-Mission

Der UN-Sicherheitsrat hat grünes Licht für eine vorerst auf sechs Monate angelegte Beobachtungsmission zur Überwachung einer Waffenruhe in der strategisch wichtigen Hafenstadt Hudaida im Jemen gegeben. Der Rat stimmte am Mittwoch einstimmig für die von Großbritannien verfasste entsprechende Resolution, die die Entsendung von 75 unbewaffneten Beobachtern in die Region vorsieht.

Dem Jemen ist ein Ende der Kämpfe zu wünschen! IV 

19:48 I voltairenet: Die Lima-Gruppe gibt die kriegerische Manipulation der USA zu

Nach der Enthüllung der Beweise der Exxon-Mobil Affäre durch den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro haben die Mitgliedstaaten der Lima-Gruppe den Artikel 9 von ihrer gemeinsamen Erklärung gestrichen. Dieser Text prangerte eine Provokation von Venezuela an, die die kollektive Sicherheit gefährdete.

Israel   Iran   Syrien

15:00 I Jerusalem Post: REVOLUTIONARY GUARDS COMMANDER WARNS ISRAEL IRAN WILL RETALIATE FOR SYRIA STRIKES

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Ali Jafari, warnte Israel "vor dem Tag an dem iranischen Präzisionsraketen Israel treffen und Rache für das Blutbad an den unterdrückten Moslems nehmen." Dies folgte als Reaktion auf Netanjahus Ankündigung, daß der Iran aus Syrien verschwinden solle, da Israel sie weiterhin angreifen werde. Der Iran bezeichnete die israelischen Forderungen als "lächerlich". Der Iran werde weder seine Waffen, noch Militärberater abziehen, so Al Jafari.

Die Lage in Syrien heizt sich vor allem durch den US-Abzug und durch den israelischen Wahlkampf auf. Ein Krieg auf breiter Front gegen den Iran ist dennoch nicht in Sicht - nicht einmal gegen die Hisbollah. Zu unkontrollierbar wären die Folgen, auch für Israel. Aber die Gefahr steigt auch, daß Israel beim Angriff auf iranische Ziele (wieder) russische Militäreinrichtungen trifft - hinkünftig nicht mehr unbeantwortet von den Iranern. Russland hat den Israelis eine "Iran-freie Schutzzone" in Richtung Golan zugestanden, nicht aber das Ende der iranischen Militärpräsenz in Syrien. Dies wird auch in der nächsten Runde der Astana-Gespräche klar zum Vorschein treten. TQM

 

Russland   Syrien

09:06 | sputnik: Russische Werften auf Krim bauen künftig Schiffe für Syrien

Auf dem Gelände der russischen Werften auf der Halbinsel Krim können Schiffe und Boote im Auftrag der syrischen Behörden gebaut werden. Das erklärte am Dienstag der Handelsminister der Krim, Andrej Wasjuta.

Erst gestern hatte ich Besuch vom deutschen Politker Andreas Maurer (ja, ich empfange auch Linke), welcher sehr aktiv helfend in den Republiken Lugansk und Donezk unterwegs ist. Ich habe ihn gefragt, ob Russland offiziell die beiden Republiken schon anerkannt hätte. Er verneinte, "die Russen haben es noch nicht getan, das einzige Land, welches die Republiken offziell anerkannt hat, ist Syrien"! Weiters hat er berichtet, dass Syrien einen regelmäßigen Flugverkehr zwischen Damaskus und der Krim aufgebaut hätte. Sowohl Personen- als auch Cargotransport! Und heute dann diese Meldung - so schnell schließen sich Kreise! TB

Nato

05:59 | Rubikon: Gefährlicher Wahn

".... Versuchen Sie, die folgenden Behauptungen zu lesen, ohne kopfschüttelnd wegzuschauen, und sagen Sie dann, ob dies, wäre die NATO eine Person, auf einen gesunden Geisteszustand hinweist:

„Politik: Die NATO fördert demokratische Werte und ermächtigt seine Mitglieder, sich über Verteidigungs- und Sicherheitsangelegenheiten zu beraten und zu kooperieren, um Probleme zu lösen, Vertrauen aufzubauen, und langfristig gesehen, Konflikte zu vermeiden.

Militär: Die Nato ist der friedlichen Lösung von Streitigkeiten verpflichtet. Falls diplomatische Anstrengungen fehlschlagen, besitzt sie die militärische Macht, um Krisen-Management-Operationen durchzuführen. Diese werden unter der Klausel der kollektiven Verteidigung des NATO-Gründungsvertrages durchgeführt“

 

15.01.2019

Nato   USA

18:42 | faz: Donald Trump spricht über Rückzug aus der Nato

Er fühle sich von den europäischen Verbündeten ausgenutzt, beschwerte sich der amerikanische Präsident immer wieder. Ein Rückzug der Amerikaner würde allerdings nur Russland helfen, warnen Fachleute.

Punkt für Punkt arbeitet POTUS seine Agenda/Wahlversprechen ab. Natürlich ist das den "alten Eliten" ein Dorn im Auge und die in deren Sold  stehenden Medien schießen auf Trump seit seinme ersten Tag in charge! TB

19:20 I TQM dazu: Deswegen bastelt die EU auch mit Hochruck an einer EU-Armee, einem NATO-Ersatz, falls sich Trump hält und dem Brüsseler Laden tatsächlich die USA abhanden kämen. Was für ein fürchterlicher Gedanke! Sämtliche EU-Staaten unter dem von der Leydensdruck der BRD und Frankreichs. Gott sei Dank, kann man sich darauf verlassen, daß die Tschechen, Polen und Ungarn  - wahrscheinlich die Italiener so einer EU-Militärdiktatur nicht zustimmen werden! 

Japan   Russland

08:15 I RT:  Tokyo’s attempts to attach the US to Russia-Japan peace talks are ‘outrageous’ – Lavrov

Die Japaner müßten aufhören die Amerikaner in die Friedensverhandlungen mit Russland einzubeziehen und auf territoriale Forderungen gegenüber Russland verzichten, falls sie irgendwelche Fortschritte machen wollen, so Lawrow. Als "ungeheuerlich" bezeichnete es Lawrow, daß die Japaner neuerdings versuchen die Amerikaner einzubeziehen. Neulich sagte ein Berater des japanischen Premiers Shinzo Abe, "man wolle, daß die USA verstehen, daß der Abschluß eines japanisch-russischen Friedensvertrages als gemeinsame Maßnahme gegen die Bedrohung Chinas verstanden wird". Ebenfalls umstritten sind die Südkurilen. Russland verlangt von Japan alle internationalen Verträge und Abkommen, welche aus dem Zweiten Weltkrieg resultieren anzuerkennen und einen Friedensvertrag ohne Vorbedingungen zu unterzeichnen - etwas, was Abe ablehnte.

Japan führt seine totale Ergebenheit gegenüber den USA zur Schau, fast noch untertäniger als die BRD, gibt sich Japan als vollständig fremdbestimmtes Werkzeug jener Macht, welche einige seiner Städte als Atombombentestgelände zerstörte. Unverhohlen einen Friedensvertrag auszuverhandeln, nur um sich gegen China zu richten, ist nicht nur zynisch, sondern auch inhaltlich daneben. Ein Friedensvertrag mit Japan hätte keinerlei Auswirkung auf die russisch-chinesischen Beziehungen. Russland hat zudem immer wieder öffentlich die japanischen Absichten abgetestet. Als Russland zarte Ambitionen vortäuschte einer Art gemeinsamen Verwaltung der südlichsten Kurilen-Insel nicht gänzlich verschlossen zu sein, soferne Japan garantiere immerwährend auf die Stationiereung von US-Militäreinrichtungen auf diesen Inseln zu verzichten, reagierte Japan mit vielsagendem Schweigen.
Den Fehler, den Russland mit seinem Rückzug aus Mitteleuropa machte, wird es nicht wiederholen. Während die BRD ihren Undank kurze Zeit verbarg, ehe sie langsam zum NATO-Osterweiterungsfeldzug überging, entlarvt Japan bereits am Rande der Verhandlungen seine negativen Absichten.
Russland ist zudem gut positioniert im Ringen um die koreanische Halbinsel. Russland braucht keinen Friedensvertrag mit Japan, schon gar nicht als intrigantes Vehikel gegen China. TQM

Tuerkei   USA

06:52 | SPON: Kehrtwende des US-Präsidenten Trump strebt jetzt mehr Geschäfte mit der Türkei an

Am Sonntagabend noch drohte US-Präsident Donald Trump der Türkei mit "wirtschaftlicher Zerstörung" - keine 24 Stunden später will er die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Ankara ausbauen. Am Montagabend twitterte Trump nach einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, man habe auch über die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder gesprochen - "großes Potenzial für einen deutlichen Ausbau!"

Es scheint fast, als wollte Trump Erdogan in den Wahnsinn treiben. Bereits versus Nordkorea sahen wir das Wechselbad zwischen "Feuer und Zorn" und "leuchtender Zukunft" mit dem "schlauen Keks, Kim". Man muß sich bald einmal die Frage stellen, ob Hunde die bellen, wirklich beißen? Oder - ist es ein "good cop-, bad cop-" Spiel zwischen Trump einerseits und Bolton, Pompeo andererseits, oder wirklich nur spontane Tageslage und Laune? TQM 

14.01.2019

Tuerkei   USA

17:35 I SPON: Trumps Beziehungen mit der Türkei Verhältnismäßig gestört

Es braucht Jahre, oft Jahrzehnte, um in der internationalen Politik Beziehungen aufzubauen. Um sie zu zerstören oder zumindest zu beschädigen, genügt manchmal ein einziger Tweet. Die Türkei werde "wirtschaftlich zerstört" werden, wenn sie die Kurden in Nordsyrien angreife, schrieb US-Präsident Donald Trump am Sonntagabend auf Twitter.
Es war eine Drohung, wie sie zwischen Nato-Partnern so selten vorgekommen ist. Die Reaktion aus der Türkei folgte prompt: "Du kannst nichts erreichen, indem du der Türkei wirtschaftlich drohst. Wir werden uns keiner Drohung beugen", sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Montag. 
Das Verhältnis zwischen Ankara und Washington ist seit Monaten schwer belastet: 
Die Vereinigten Staaten stören sich daran, dass die Türkei ein Raketenabwehrsystem von Russland gekauft hat und in der Syrien-Frage mit Iran kooperiert.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wiederum wirft den USA vor, Fethullah Gülen, den mutmaßlichen Drahtzieher des Putschversuchs 2016, zu schützen. Im Mordfall Khashoggi trieb Erdogan US-Präsident Donald Trump, einen engen Verbündeten Saudi-Arabiens, vor sich her. Im Sommer ließen Sanktionen der USA die türkische Wirtschaft einbrechen.

Andererseits ist die Türkei angeblich bereit eine 20 Km "Deeskalationszone" zu verhandeln. Abgesehen davon, daß die Türkei und die USA beide nicht von Syrien eingeladen wurden, Zonen einzurichten, wird weder die Türkei ein Rückzugsgebiet bewaffneter Kurden zulassen, noch werden Russland und der Iran eine Deeskaltionszone gestatten, die nicht von Damaskus anerkannt ist. Hauptziel der Türken in Syrien ist die Zerstörung der YPG, egal ob 2, 20, oder 200 Km von der türkischen Grenze entfernt. Noch vor Monaten wollten die USA selber eine 25 Km Zone direkt entlang der türkischen Grenze kontrollieren und einen separatistischen Kurdenstaat erlauben. Das ist immerhin vom Tisch. Erdogan wird als nächstes  beim  Dreiergipfel in Sotschi auf Russland und den Iran treffen und dort eingenordet. Nachdem Trump ihm die wirtschaftliche Vernichtung androhte, falls er die Kurden angreift, kommt Erdogan mit Trump im Rücken - doch nicht als Stärkung, sondern eher als Drohgespenst. Erdogan hat kaum bis keinen Verhandlungsspielraum mit Putin. TQM

 

Bildschirmfoto 2019 01 14 um 14.33.24   Nikaragua

14:35 | oas: OAS will "Demokratiecharta" gegen Nicaragua anwenden

Der Ständige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat sich am vergangenen Freitag zu einer außerordentlichen Sitzung getroffen, um über die Anwendung von Artikel 20 der Demokratiecharta gegen Nicaragua zu beraten. Dies könnte zu einem vorübergehenden Ausschluss des Landes aus der Organisation führen.

Qatar

07:23 | BBC: Pompeo pushes for end to Gulf dispute during Qatar visit 

Prinz Turki al Faisal kritisierte im Vorfeld des Pompeo Besuchs in Riad den US-Abzug aus Syrien. "Nach meiner Meinung ignoriert die US-Handlung nicht nur die syrische Bevölkerung, sondern ermöglicht die Ausbreitung der Iraner, Russen und Bashar al Assads. Aus dieser Perspektive ist es eine sehr negative Entwicklung", so Turki al Faisal. Auch der Abgang von Verteidigungsminister James Matthis  war nicht hilfreich. Turki Al Faisal ist nicht mehr Regierungsmitglied, aber scheint deren Meinung wiederzuspiegeln. 

Turki al Faisal war 24 Jahre lang Chef des saudischen Auslandsgeheimdienstes, danach saudischer Botschafter in Washington. 10 Tage vor 9/11 trat er unerwartet zurück, obwohl er noch am 24. Mai 2001 für 4 weitere Jahre Amtszeit gewählt verlängert wurde. 
Turki Al Faisal war als Geheimdienstchef verantwortlich für die Bewaffnung der afghanischen Mudschaheddin gegen die Sowjet-Besatzer. Daraus ging bekanntlich Al Kaida hervor.  Er ist einer der übelsten Architekten des saudischen Terror-Exports.
Ungeheurlich, aber bezeichnend, daß die BBC diesen greisen Terror-Paten auspackt um die Pompeo Reise zu kommentieren. Unglaublich, daß dieser Mann, statt in Den Haag auf der Anklagebank zu sitzen und für sämtliche Verbrechen bishin zu den saudischen IS-Terroristen in Syrien zu büßen, es noch wagt über das syrische Volk zu sprechen und die permanente US-Intervention in Syrien fordert. Kumpane und Komplize der "Westlichen Terrorgemeinschaft". TQM

 

13.01.2019

Russland   USA

10:08 | Jerusalem Post: TRUMP DENIES REPORTS CONCEALED PUTIN MEETINGS: WE DISCUSSED ISRAEL

Trump enthüllte gegenüber Fox-News Inhalte seines Gesprächs mit Putin bei einem Treffen in Deutschland im Jahre 2017. "Wir hatten ein großartiges Gespräch. Wir sprachen über die Sicherheit Israels und viele andere Punkte." Nach dem Gespräch nahm Trump die Notizen der Übersetzerin an sich und forderte sie auf den Gesprächsinhalt für sich zu behalten, nachdem ein Berater des Weißen Hauses und ein Angehöriger des State Departments von ihr die Gesprächsinhalte abfragen wollten. 
Dies führte dazu, daß das FBI Ermittlungen gegen Trump einleitete, ob dieser heimlich für Russland arbeite und er selbst ein "nationales Sicherheitsrisiko darstelle". In zahlreichen Tweets ergänzte Trump, daß er wesentlich härter mit Russland umginge als alle anderen Präsidenten zuvor, jedoch gut mit Russland auskommen wolle. Comey zu feuern war jedoch ein großer Tag für Amerika. Das FBI war jedoch in Aufruhr, nach seiner schwachen Führung und dem gesamten Saustall, den Clinton hervorrief.

Wenig verwunderlich. Einerseits, daß Trump die obstruktiven Elemente des Deep State nicht im Gespräch mit Putin um sich haben wollte, andererseits, daß es sich vor allem um Israel drehte. Syrien ist das entscheidendste Ass im Ärmel Putins, wenn es um eine Verhandlungsmasse mit den USA geht. Erst dieses zwingende Beziehungsdreieck aus Putin, Netanjahu und Trump manövrierte Russland in eine unübergehbare, starke Position weit über den Nahen Osten hinaus. TQM

12.01.2019

Ukraine   Tuerkei   Russland

16:30 I Sputnik: Ukraine wird türkische Kampfdrohnen kaufen – Poroschenko

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat auf seiner Facebook-Seite am Samstag die Unterzeichnung eines Vertrags zur Lieferung von türkischen Kampfdrohnen an die Ukraine verkündet. 
„Diese neuesten Kampfdrohnen operativ-taktischen Niveaus verfügen über hochtechnologische Eigenschaften und können außerdem mit modernen hochpräzisen Raketenwaffen für die Zerstörung von gepanzerten Fahrzeugen, Ingenieursbauwerken und Festungsanlagen sowie Seezielen ausgerüstet werden“, erklärte der ukrainische Staatschef.

Offenkundig kein Problem für die Facebook regeln, daß sich ein Präsident, eines in Bürgerkriegshandlungen befindlichen Staates seiner Waffenkäufe rühmt. Abgesehen davon ist Russland dadurch angehalten, die der Kiewer Dauergewalt ausgesetze Bevölkerung der Volksrepubliken von Donezk und Lugansk S-300 und Panzir Abwehrraketen zu liefern. TQM

Israel    Syrien

11:12 | Sputnik: Syrische Luftabwehr wehrt Raketen über Damaskus ab - Medien

Die Luftabwehr Syriens hat laut dem staatlichen TV-Sender Ikhbariya am späten Freitagabend einen Raketenangriff über der Hauptstadt Damaskus abgewehrt. Es seien mehrere feindliche Raketen abgeschossen worden. 
Eine Militärquelle teilte der syrischen Nachrichtenagentur SANA später mit, dass israelische Jets in der Nähe von Damaskus mehrere Raketen abgefeuert hätten, die meisten seien aber abgeschossen worden. Nach Angaben der Quelle sei infolge der Luftangriffe eine Lagerhalle des Flughafens von Damaskus beschädigt worden.

Israel hat den Angriff bestätigt. Gegen 23:30 wurden über dem Libanon  Raketen auf Damaskus gefeuert. Die Angriffe dienten angeblich einer Herkules C-130 die gerade eine Waffenlieferung aus dem Iran entlud." Laut syrischer Nachrichtenagentur wurden fast alle israelischen Raketen abgefangen, jedoch wurde eine Warenhalle der Hisbollah am Flughafen von Damaskus beschädigt. TQM

11.01.2019

Tuerkei   USA

15:15 I Dailysabah: Turkey-US military talks on Syria to continue next week, Bolton says

Bolton sagte, daß kommende Woche Beratungen zwischen der türkischen und der US-Armee stattfinden werden. Er hoffe, daß dabei akzeptable Lösungen für beide Seiten gefunden werden. Präsident Trump und Außenminister Pompeo haben verstanden, daß die Türken zusicherten den Kurden, die mit den USA gegen den IS kämpften nichts antun werden. Daher werden laut Bolton die Gespräche fortgesetzt um in Vereinbarungen dies festzuhalten und allen Beteiligten ein sicheres Gefühl zu geben.

Erdogan machte stets klar, daß er unter keinem Namen bewaffnete Kurdenmilizen dulden werde. Ebensowenig einen Kurdenstaat. Die Kurden der SDF/YPG werden unter keinen Umständen ein "gutes Gefühl" haben, egal welch´geduldiges Papier unterschrieben wird. Die jetzige Äußerung Boltons ist nach seinem beinahe skandalös beendeten Besuch eine Abschwächung gegenüber dem, was er in Israel und der Türkei von den Türken verlangte - es scheint, als hätte der Zorn Erdogans gewirkt und Trump nahm Bolton bei seiner Rückkehr zurück. Andererseits ist aber fraglich wer in den militärischen Delegationen sitzen wird. Falls es das US-CENTCOM ist, dann werden diese als Waffenlieferanten der YPG den Türken sicher nicht im Sinne Trumps entgegenkommen. TQM

Israel   USA

10:08 | Jerusalem Post: CITING 'PROBLEMS', ISRAEL SAYS SALE OF F-16S TO CROATIA DEAD

Der israelische Verteidigungsminister gab bekannt, daß der geplante Verkauf von 12 F-16 an Kroatien aufgrund "unvorhersehbarer Schwierigkeiten tot sei." Der 500 Mio Deal sollte die veralteten MIG-21 ersetzen. Die F-16 stammten aus den USA und wurden mit einem israelischen, hochentwickelten elektronischen und Radar-System ausgerüstet. Dies war ein entscheidendes Kaufkritierium für Kroatien, doch die USA erhoben Einwand und verlangten, daß die Maschinen nur in ihrem ursprünglichen Zustand verkauft werden dürften. Die USA sollen gegenüber Israel erzürnt gewesen sein, daß Israel damit in unfairer Weise profitieren würde. Auch PM Netanjahu konnte im Gespräch mit Pompeo die USA nicht von ihrem Einwand abbringen. 

Das zweite Mal binnen kurzer Zeit spucken die USA den Israelis in die Suppe - recht ungewöhnlich, zumal öffentlich. So verlangte John Bolton vor wenigen Tagen, daß Israel seinen Vertrag über die Verpachtung des Hafens von Haifa an China revidieren müsse, da es angeblich nicht anginge, daß Ausländer einen strategischen Ort managen und dadurch an amerikanische Sicherheitsinformationen und Interessen herankämen. Denn dieses Recht auf Spionage vor Ort hat weltweit nur die NSA und CIA - das gilt sogar für Israel. TQM

 

10.01.2019

Iran  USA  Russland  Syrien  China  Nato etc.

06:02 | voltairenet: Metamorphose

".... Syrien wurde in ein Schlachtfeld für die Nationen der ganzen Welt verwandelt. Die Vereinigten Staaten und Russland standen dort einander gegenüber. Am 20. Dezember 2018 beschloss Washington, sich ohne Gegenleistung zurückzuziehen.

Dieses Datum wird in der Geschichte der Welt als das wichtigste seit dem 26. Dezember 1991 (Auflösung der UdSSR) angesehen werden. Während 27 Jahren war die Welt unipolar. Die Vereinigten Staaten waren die führende wirtschaftliche und militärische Macht. Sie waren die Meister des Geschehens."

09.01.2019

Syrien   Tuerkei   USA   Russland   Iran

10:00 I RT:  Turkey calls for joint control with Russia over US troops' pullout from Syria - Turkish FM

Der türkische Außenminister Cavusoglu sagte vorhin: "Die Vereinigten Staaten sind im Zuge ihres Abzugs mit bestimmten  Schwierigkeiten konfrontiert". Terroristen dürften die vakant werdenden Territorien nicht übernehmen. Daher werde die Türkei diesen Prozeß mit Russland und der Türkei im Rahmen der Astana Gespräche lösen.

Es ist schon fast ein "Erdogan´sches Gesetz" - kaum gibt es von den USA wieder einmal ein gebrochenes Versprechen läutet die Kummer-Nummer im Kreml und Erdogan kehrt (kurzfristig geläutert) zur Telefon-Seelsorge Putins zurück. Soll recht sein - denn letzlich ist die Entscheidung Trumps zum Abzug dennoch irreversibel. TQM

Syrien   Tuerkei   USA

06:46 | SPON: Syrische Provinz Idlib Die Dschihadisten erobern, die Türkei schaut zu

"Trump hat Recht in Sachen Syrien. Die Türkei kriegt das hin": So hat Recep Tayyip Erdogan einen Gastbeitrag in der "New York Times" überschrieben, in dem er dafür wirbt, dass sein Land nach dem beschlossenen Rückzug der US-Truppen die Ordnungsmacht im Nordosten Syriens wird.
Aber kriegt die Türkei das wirklich hin? Die Ereignisse in der Region um Idlib seit Jahresbeginn lassen daran zweifeln. Dort ist die Terrororganisation Hayat Tahrir al-Scham (HTS) auf dem Vormarsch. Die Miliz ging 2016 aus der Nusra-Front hervor, dem syrischen Zweig des Terrornetzwerks al-Qaida. In den vergangenen Tagen eroberte die HTS mehrere Dörfer und zwei Kleinstädte. Diese hatten Milizen kontrolliert - von der Türkei unterstützt. 
Das könnte Russland und seinem Verbündeten, dem syrischen Diktator Baschar al-Assad, über kurz oder lang doch noch den Vorwand für eine Bodenoffensive gegen Idlib liefern. Assad hat das Ziel, diese Region wieder unter seine Kontrolle zu bringen, nie aufgegeben.

Wieder einmal ein Meiserstück westlicher Propaganda. Die gesamte Al-Nusra wurde von den USA und Israel bewaffnet, unterstützt, teils sogar in israelischen Krankenhäusern versorgt. Die Al Nusra-Organisationen sind in unmittelbarem Naheverhältnis der Weißhelme gestanden. Zahlreiche Waffenfunde bei den Terroristen sind aus westlicher Produktion und sind vielfach dokumentiert. Daß, die Türken, nicht zuletzt aufgrund der gegensätzlichen US-Angaben zum Abzug, an der Grenze verharrten und bislang nicht in voller Stärke einmarschieren ist der Hauptgrund des Chaos. Letztlich aber braucht Syrien weder Al-Kaida, noch IS/ISIS-, kurdische-,  oder pro-türkische Milizen. 
Russland, das sich legal in Syrien befindet, als auch die rechtmäßige Regierung in Damaskus benötigen keinen "Vorwand" syrischesTerritorium zu kontrollieren - es ist ihr Recht und ihre Pflicht! TQM

08.01.2019

USA   Tuerkei

18:15 I SPON: Boltons Syrien-Mission Trumps Aufräumer scheitert an Erdogan

Beinahe zeitgleich zu dem Treffen zwischen Bolton und Kalin sprach Erdogan zu den Abgeordneten seiner Fraktion. Es wurde eine Wutrede. Die Behauptung, das türkische Militär nehme Kurden ins Visier, sei die "niederste, unehrenhafteste, hässlichste, banalste Verleumdung überhaupt", sagte Erdogan. Aber auch: "Falls (die Amerikaner) erwarten, dass wir uns Terroristen beugen, täuschen sie sich." 

Erdogan ist wirklich erbost, erst Trump an Erdogan: "it´s all in your hands, we´re done" und dann der Reihe nach Bedingungen aufstellen, die sogar die Türken dazu bringen sollen die syrischen Kurden, Waffenbrüder der PKK zu beschützen, ist derartig absurd, daß Erdogan gar nicht anders reagieren kann - schon wieder wurde er von den Amerikanern eiskalt im Regen stehen gelassen und blamiert. Putin kann nun mit beiden Händen auf die Schenkeln klopfen und den nächsten Syrien Gipfel vorbereiten. Ob Trump nun tatsächlich nach Ankara kommt und mit welchem Gepäck bleibt abzuwarten. TQM

 

USA   Tuerkei

12:53 I Sputnik: Türkei will nach US-Abzug Basen in Syrien – Medien

Ankara hat bei Verhandlungen mit US-Sicherheitsberater John Bolton von Washington gefordert, die US-Militärbasen in Syrien an die Türkei zu übergeben oder sie zu zerstören. Das berichtete die Zeitung „Hurriyet“ am Dienstag.
Nach Angaben von namentlich nicht genannten Quellen des Blatts spricht sich die Türkei ausdrücklich dagegen aus, dass die USA nach dem Abzug ihrer Truppen aus Syrien ihre Basen der kurdischen Volksmiliz YPG überlassen. 
Der Inhalt ihres Gesprächs wird nicht mitgeteilt. Eine anschließend geplante Pressekonferenz wurde ohne Angabe von Gründen abgesagt.

Noch eine gute Nachricht! Offenkundig ist der "Charme" des Bolton nicht gut angekommen. Während er bei seinem letzten Moskau-Besuch sogar mit Putin konferierte, in Israel mit Netanjahu, setzte man ihm einen Berater Erdogans vor. Seit Tagen stelen die USA den Türken absurde Bedingungen und heute scheint es äußerst hitzig abgegangen zu sein, obwohl die Türken in den letzten Tagen die Sicherheit der Kurden, aber nicht der YPG garantierten und die Kurden sogar in den türkischen Medien "Brüder" nannten. Erdogans Handlungsspielraum wird neuerlich von den USA massiv reduziert. Aus dem regionalen Player, der die Türkei so gerne sein möchte, bleibt zwischen Israel, USA und Russland nicht viel übrig. TQM

 

USA Venezuela

10:37 | voltairenet: Die kommende entsetzliche Zerstörung des "karibischen Beckens"

Obwohl Präsident Trump den Rückzug der US-Kampftruppen aus dem "Erweiterten Nahen Osten" angekündigt hat, verfolgt das Pentagon weiterhin die Umsetzung des Rumsfeld-Cebrowski Plans. Es geht dieses Mal darum, die Staaten des „karibischen Beckens“ zu zerstören. Aber nicht so wie in den 1970er Jahren bezüglich des Sturzes pro-sowjetischer Regime, sondern jetzt hinsichtlich der Zerstörung aller regionalen staatlichen Strukturen, egal ob von politischen Gegnern oder Freunden.

07.01.2019

China   USA

13:45 I RT:  US destroyer sails through disputed South China Sea as trade talks kick off in Beijing

Der US-Zerstörer USS-McCampell ist heute in umstrittene chinesische Gewässer eingefahren um die "exzessiven maritimen Ansprüche" Chinas herauszufordern. China entsandte Schiffe, Flugzeuge und einen Flugzeugträger und verurteilte die Provokation. Gleichzeitig begannen heute die Verhandlungen der Handelsdelegationen der USA und Chinas in Peking.

Zwar hat Präsident Xi Jinping die chinesischen Trupppen in Kampfbereitschaft versetzt und chinesische Militärs besprachen dieser Tage öffentlich die Idee, US-Flugzeugträger zu versenken, aber dennoch scheint das ganze mehr Säbelrasseln und aufgeplustertes Balzen, als die Eröffnung eines Krieges, wenngleich das direkte, provokative Aufeinanderteffen, durchaus die Gefahr "menschlicher Kurzschlußreaktionen" in sich birgt.
Der allgemeine Ton der Chinesen ist jedoch relativ ruhig und selbst die von der chinesischen Armee kontrollierte "Globaltimes" fokussiert derzeit mehr auf die Handelsgespräche und attestiert einen vernünfitgen Gesprächston in beiden Delegationen, der einen Deal möglich scheinen läßt. Hauptfokus dabei sind die Themenbereiche Landwirtschaft und Energie.
Doch selbst wenn es zu einem umfassenden, bilateralen Abkommen zwischen China und den USA käme, bleiben Konfrontationen am globalen Schachbrett ungelöst und unvermeidbar. Nicht nur im pazifischen Raum, sondern vermehrt in Afrika und natürlich in direkter Sabotage-Absicht der Amerikaner gegen das Seidenstrassen-Projekt in Richtung Europa, das selbst Israel und Polen erfasst hat.  John Bolton sprach dabei heute in Israel offen die US-Bedenken gegen die chinesische Beteiligung am Hafen von Haifa aus.
Die Vielzahl bilateraler Handelsprotokolle Chinas und Russlands in nationalen Währungen, der "Gold-Yuan", die AIB, etc.,  stellen eine offene Kampfansage gegen die US-Dollar- und Swift-Waffe der USA dar, eine Waffe, deren Wirksamkeit im Zuge der totalen Iran-Sanktionen der USA eben am Prüfstand ist. Eine allfällige Bereinigung des Zolltarifstreits zwischen China und Russland ist also nicht mehr als ein tiefer Atemzug vor den entscheidenden Schlachten. TQM

USA   Russland

07:54 | RT:  US Navy landing ship arrives to Black Sea to ‘advance security and stability in Europe’

Ein US-Landungsschiff, die USS Fort McHenry. Lisa M. Franchetti, Vize Admiral und Kommandeur der 6. Flotte sagte, daß dies "unsere gemeinsamen Bemühungen mit den NATO-Partnern bestärke, die Sicherheit im Schwarzen Meer zu gewährleisten und unseren starke Beziehungen zu vertiefen." Dadurch werden "Operationen mit unseren Partnern durchgeführt, welche die Sicherheit und Stabilität in Europa vorantreiben."

Bemerkenswerte Worte - ein US-Landungsschiff im Schwarzen Meer bestärkt die Stabilität in Europa. Dann werden wohl noch ein paar russische Bomber in Venezuela die Sicherheit Lateinamerikas vorantreiben. TQM

06.01.2019

USA   Syrien   Tuerkei

15:20 I RT:  US troop pullout from Syria conditional on Turkey's security guarantees for Kurds - Bolton

Die USA werden Syrien so lange nicht verlassen, bis die Türkei die Sicherheit der kurdischen Milizen garantiert. Trump hätte ihm, Bolton gesagt, daß er es nicht zulassen werde, daß die Türken die Kurden umbringen. Am Montag reist Bolton weiter nach Ankara.

Was für ein schlechter Witz! Erst sagt Trump großzügig zu Erdogan "it´s all yours - we´re done" und dann stellen die USA, die sich illegal in Syrien befinden Bedingungen an die Türkei, die auch ohne Einwilligung von Damaskus einmarschiert, hauptsächlich um die PKK nahe Kurdenmiliz SDF/YPG auszuschalten. Und eben diese, von den USA bewaffnete Miliz, die illegal hoheitliche Aufgaben wahrnehmen soll, diese soll nun also ausgerechnet von den Türken verschont werden. Gleichzeitig verkündete die SDF, daß sie von Damaskus "selbstverständlich" die Autonomie verlangen. Die Kriegverlierer diktieren die Nachkriegsordnung? Der Bolton-Besuch i Ankara wird spanend! TQM

 

USA   Tuerkei

10:26 | Sputnik: Türkei lehnt US-Angebot zu Verzicht auf russische S-400 ab – Medien

Wie das Blatt mit Berufung auf eigene Quellen berichtet, hat die Türkei den amerikanischen Vorschlag zurückgewiesen, den Kauf von russischen Flugabwehrsystemen des Typs S-400 im Tausch gegen die Lieferung von amerikanischen „Patriot“-Luftabwehrsystemen aufzugeben.
Zeitungsquellen zufolge versuchte eine amerikanische Delegation, die diese Woche in Ankara war, die Türkei vom Kauf der S-400-Systeme abzubringen.
Türkische Vertreter hätten dieses Angebot von Washington jedoch abgelehnt, da es weder einen Preisnachlass von 3,5 Milliarden US-Dollar auf die Lieferung des „Patriot“-Luftverteidigungssystems, noch einen Technologietransfer vorsah.

Die penetranten US-Versuche der Türkei die S-400 auszutreiben halten an. Einmal hieß es sie seien sowieso nicht funktionstauglich, ein anderes Mal sie könnten die eigenen Flugzeuge gefährden, ein nächstes Mal sie seien nicht kompatibel mit den NATO-Standards, dann wieder, daß jeder der S-400 kaufe unter Sanktionen der USA fallen würde, da der russische Rüstungskonzern unter US-Sanktionen stehe.
Abgesehen davon, daß die S-400 das mit Abstand beste System ist und auch China, Indien und andere Kaufverträge unterzeichneten, gewährt Russland einen gewissen Know-How Transfer. Es wird interessant wie weit die Amerikaner gehen werden, wenn die S-400 erst einmal an die Türkei ausgeliefert werden. TQM

05.01.2019

USA   Syrien

17:42 I Jerusalem Post: BOLTON LANDS IN TEL AVIV, WARNS ASSAD AGAINST CHEMICAL WEAPONS USE

John Bolton landete eben in Tel Aviv und versicherte die US-Verpflichtung zur Sicherheit Israels. "Es gibt absolut keine Änderung bezüglich der US-Einstellung zur Verwendung chemischer Waffen in Syrien durch das syrische Regime, das zu einer sehr harten Reaktion der USA führen würde, wie wir es bereits zweimal zuvor bewiesen haben", so Bolton gegenüber Journalisten in Israel. "Sollten sie die Lektion nicht gelernt haben, wäre die nächste noch aussagekräfitger. Alle Optionen seien am Tisch", so Bolton.

Eine eigentlich recht armselige Tirade. Wer hat, welche Lektionen gelernt? Lektion 1: Syrien ist so abgesichert, daß von 16 israelischen Kampfjet-Raketen nur 2 durchkamen und das nur, weil wegen ziviler Landeanflüge das Abwehrsystem eingeschränkt war. Lektion 2: Die Amerikaner müssen binnen 4 Monate ihre illegale Besatzung beenden Lektion 3: Assad war Präsident, ist es und wird es bleiben. Obama, Cameron, Sarkozy sind Geschichte, May, Merkel und Macron demnächst auch. Lektion 4: Der westliche Terrorzirkus wird in seinen Restbeständen von Syrien, der Türkei, dem Iran und Russland ausradiert. Welche HD-TV-Hampelmänner bleiben dem Westen um Chemiewaffen zu verstreuen? Selbst die Saudis sind mit ihren Knochensäge-Künstlern daheim beschäftigt. TQM  

 

China   Taiwan

13:59 | b.com/Wimmer: Alarmstufe Rot-Taiwan wird aus der Konflikt-Kiste gezogen

Wie Kriegsausbruch gehen könnte, haben wir als Zeitgenossen zuletzt bei zwei Gelegenheiten auf dem syrischen Schlachtfeld erleben können. Ein Vorfall war mit dem Abschuß eines russischen Piloten unter Umständen verbunden, die jedenfalls aus der Ferne betrachtet, amerikanische und saudische Truppen in Verbindung zu diesem tragischen Tod eines russischen Piloten brachte. Der zweite Vorfall lag zeitlich näher. Er war verbunden mit einem massiven Angriff von ferngesteuerten Drohnen auf einen russischen Stützpunkt, ebenfalls in Syrien. Da von vierzig und mehr Drohnen in den Medien die Rede war, tauchte für die Abwehr auf dem angegriffenen Flugplatz die Frage nach der Steuerung dieser Drohnen auf. Es war wie bei dem vorweihnachtlichen Vorfall auf dem britischen Flugplatz London-Gatwick. In Syrien kam man allerdings wohl sofort dahinter, daß die koordinierte Steuerung dieser Angriffs-Drohnen über einen Satelliten erfolgte.

Den gesamten Wimmer-Aufsatz finden Sie in der Rubrik "Mit offenen Karten"! TB

USA   Venezuela

10:29 | amerika21: US-Regierung schmiedet in Lateinamerika Bündnisse gegen Venezuela

US-Außenminister Mike Pompeo hat sich sich bei seiner Lateinamerika-Reise diese Woche mit Verbündeten getroffen, um die Maßnahmen gegen Venezuela zu verstärken. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump zeigt sich zunehmend feindlich gegenüber dem südamerikanischen Land und hat Sanktionen gegen staatliche Funktionäre und Unternehmen verhängt. Auch schloss Trump eine "militärische Option" nicht aus.

Grossbritannien   Syrien   Isis

10:02 | Dailymail:  Syrian forces tell Britain to take back the 'filth' who fled the UK to fight for ISIS and say the war-torn country is not 'landfill' for foreign jihadis who are considered a risk in their homelands

Die syrischen Sicherheitskräfte sagten, daß GB "den Abschaum, der aus GB kam um für den IS zu kämpfen nach GB zurückgenomen werden müsse, da Syrien keine Mülldeponie für Ausländer, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellten, sei." GB weigerte sich bislang die Terroristen zurückzunehmen, sondern annulierte deren Staatsbürgerschaft um eine Rückkehr zu verhindern. Von den 46 Nationalitäten, die in Syrien kämpfen, nahmen nur Russland und Indonesien seine Staatsbürger zurück.

Die "Westliche Wertegemeinschaft" war und ist nicht nur das ideale Biotop für solche Terroisten, sondern sie wurden wissentlich und willentlich nach Syrien durchgelassen. Nebst der Bewaffnung und der tausenden japanischen 4 WD-Pickups, die "wundersam" nach Syrien gelangten, reisten diese Terroristen jahrelang ein und aus und verbrachten ihren "Heimaturlaub" in GB, F, BRD, etc.. Die Franzosen zahlten sogar offen Schutzgeld für das im IS-Gebiet gelegene Lafarge Zementwerk. Jedwede Überraschung und Empörung über die Freunde der Oscar-prämierten Weißhelme ist verlogen! TQM 

04.01.2019

USA   China

09:46 | travel.state.gov: China Travel Advisory

Exercise increased caution in China due to arbitrary enforcement of local laws as well as special restrictions on dual U.S.-Chinese nationals. Chinese authorities have asserted broad authority to prohibit U.S. citizens from leaving China by using ‘exit bans,’ sometimes keeping U.S. citizens in China for years.

Die US-Regierung hat gestern die Reisewarnstufe für China auf level 2 erhöht. Wir müssen zugeben, bisher haben wir das Geplänkel zwischen USA und China zu wenig ernst genommen. Aber eine derartige Reisewarnung für den größten Handelspartner auszusprechen, bringt den Konflikt auf den buchstäblich "next level"! More to come? TB

03.01.2019

Bildschirmfoto 2019 01 03 um 18.53.39

18:58 | amerika21: Kuba feiert 60. Jahrestag der Revolution

Anlässlich des 60. Jahrestags der Kubanischen Revolution, der am Dienstag in Santiago de Cuba begangenen worden ist, hielt der ehemalige Präsident und KP-Generalsekretär Raúl Castro die erste öffentliche Rede seit der Wahl seines Nachfolgers Miguel Díaz-Canel im April letzten Jahres. Die Veranstaltung fand am Grab Fidel Castros auf dem Friedhof Santa Ifigenia statt und war von rund 1.000 geladenen Gästen besucht. Nach Jahrzehnten der Kämpfe und der Opfer, "sehen wir heute ein freies und unabhängiges Land, das Herr seines eigenen Schicksals ist", sagte Castro.

Dazu passend, die herzerwärmendsten Fotos von der "Befreiung", wie sie es nennen - welt: Die Revolution 1958/59 auf Kuba! TB

USA

13:26 I Sputnik: Trump nennt Ursache des UdSSR-Zusammenbruchs

Donald Trump hat sich erneut gegen den Einsatz des US-Militärs in Afghanistan ausgesprochen. Nach Einschätzung des US-Präsidenten ist gerade Afghanistan einst der Sowjetunion zum Verhängnis geworden.
Die Sowjetunion sei vor fast 30 Jahren wegen ihres Afghanistan-Einsatzes zusammengebrochen, sagte Trump am Mittwoch beim Treffen mit seinen Ministern im Weißen Haus. 
„Früher war Russland die UdSSR. Afghanistan hat aus ihr Russland gemacht, weil sie bankrottgegangen sind durch den Kampf in Afghanistan.“ 
Seinen Worten zufolge sollten in Afghanistan nicht die USA kämpfen, sondern die Nachbarländer Pakistan, Indien und Russland. Trump erinnerte daran, dass die USA für Afghanistan bereits Milliarden Dollar ausgeben hätten.

Wenn Sie  den Kommentar vom 30.12., 16:28 vergegenwärtigen, ist dies genau der Punkt, nur etwas anders formuliert. Vielleicht mögen einige über den Vergleich Putin der "Reagan des Ostens" geschmunzelt haben, aber die Parallelen zur Stituation der USA 2018/19 sind frappant. Wieder wird Trump vom US-Mainstream mit Dreck überschüttet. Das ganze Establishment und sein globalistisches Monkey-Business der Ostküste tobt. Trump selber zieht die Parallele zwischen dem Zustand der USA heute und den der Endphase der Sowjetunion damals - aus der "Sowjetuinon wurde Russland! Was würde aus den USA werden, wenn Trump nicht die Re-Nationalisierung betreiben würde? Auf welches Gebilde würden die USA implodieren? Trump stutzt die globalen Verästelungen des US-Empires nicht aus Bewunderung und als "Agent Putins", sondern weil er die USA retten und daheim fit machen möchte.  Rückzug aus den internationalen Organsiationen, Rückzug aus unnützen militärischen Konflikten, Protektionismus der US-Industrie und Landwirtschaft und Konfrontation mit China, Europa, selbst Südkorea aus rein wirtschaftlichen Erwägungen, nicht aus imperialistischer Strategie. Das ist eine radikale Abkehr von der US-Politik des gesamten 20. Jahrhunderts. TQM

 

Deutschland   Russland

09:22 | geolitico: Wie Merkels Politik Putin stützt

Den verwunderten Lesern der Mainstreampresse und den desinformierten Konsumenten des zwangsfinanzierten Staatsfernsehens wird fast täglich der Eindruck vermittelt, dass Russland brandgefährlich und nur mit Handelssanktionen vom unmittelbar bevorstehenden Vormarsch auf den Kurfürstendamm abzuhalten sei. Ob das zutrifft, kann ich nicht klären. Einfacher ist es, der Frage nachzugehen, ob die deutsche Außen- und Wirtschaftspolitik zur aggressiven Feindpropaganda der hiesigen Mainstreammedien passt.

Syrien   Israel

06:47 | voltairenet: Mordversuche an Assad und israelische Verhandlungen

Laut einem offiziellen, ausführlich in der israelischen Presse zitiertem Anonymen, hätte General Aviv Kochavi (Direktor des Militärgeheimdienstes von 2010 bis 2014 und zukünftiger Generalstabschef der israelischen Streitkräfte) mehrere Versuche organisiert, den gewählten syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad zu ermorden.

Israel, dann ist ja alles gut. Man stelle sich vor, andere Staaten/Politiker, beispielsweise Antoni Marti Petit würden sich mit der Ermordung gewählter Staatsoberhäupter, sagen wir, Baron Waqa beschäftigen, nicht auszudenken. Der Weltfrieden wäre in Gefahr, der UN-Sicherheitsrat würde zu einer dringenden Sondersitzung zusammenkommen, Sanktionen etc.  HP

02.01.2019

Russland   Ukraine

18:50 | heise: Russland schließt Grenze zwischen der Krim und der Ukraine mit einem Grenzzaun

Russland hat sich auch in die gated nations eingereiht, in die Länder, die mit Zäunen und Mauern ihre Grenzen sichern. Gerade wurde die 60 km lange Grenzschutzanlage mit einem Zaun, oben versehen mit Stacheldraht, und vielen Sensoren an der Grenze der Krim zu Russland fertiggestellt. Mit der Planung war 2015 begonnen worden, nachdem die Ukraine Ende 2014 den Bau des "Schutzwalls gegen Russland", wie die Deutsche Welle martialisch titelte, oder der Anti-Putin-Mauer" gestartet hatte.

19:25 | Die Leseratte
Ntv titelt dazu im Videotext: "China drängt auf Taiwan-Annexion". Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Mal angenommen, China holt Taiwan tatsächlich "heim ins Reich", jedoch gegen den erklärten Willen der Bevölkerung. Wenn die "westliche Wertegemeinschaft" nicht komplett ihr Gesicht verlieren will, müsste China dann ebenfalls international isoliert und mit Sanktionen überzogen werden. DAS könnte lustig werden. Putin hat wahrscheinlich vor Lachanfällen schon Bauchweh.

China   USA

10:35 I Sputnik: Chinesischer Admiral schlägt Versenkung von US-Flugzeugträgern vor

Lou Yuan, chinesischer Konteradmiral und Vize-Leiter der chinesischen Akademie für Militärforschungen, schlug bei einem Gipfel der chinesischen Militärindustrie einen radikalen Weg zur Regelung der Lage vor, wie die australische Nachrichtenseite News.com unter Berufung auf taiwanesische Medien berichtet.
China könnte laut Lou zwei US-amerikanische Flugzeugträger versenken. „Was die USA am meisten fürchten, sind Kriegsverluste“, wird Lou zitiert. 
Die Zerstörung auch nur eines Flugzeugträgers würde den USA 5000 Soldatenleben kosten, fügte der Konteradmiral hinzu.
„Wir werden sehen, wie sehr Amerika sich fürchten wird.“

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping betonte dazu in einer aktuellen Ansprache, daß China an seiner Einheit mit Taiwan notfalls nter Gewaltanwendung festhalte. Dies im Lichte der der japanischen Hochrüstung und zunehmenden Drucks Amerikas auf den chinesisch-pazifischen Raum. Am Beginn 2019 zeigt China klar seine Roten Linien auf und gibt mit selten offenen Worten seine Entschlossenheit preis. TQM

Nato

06:26 | voltairenet: Die NATO bereitet eine Welle von Anschlägen in Europa vor

".... Ähnliche Dienste entstanden durch die Angelsachsen überall auf der Welt, entweder als Berater für Pro-US- Regierungen, oder verdeckt in der UdSSR und in den Staaten, die ihr zugeordnet waren. Sie waren durch die World Anti-Communist League koordiniert. Im Jahr 1975 lüfteten drei US-Kommissionen den Schleier dieser Praktiken – die Commission Church im Senat, Pike im Kongress und Rockefeller im Weißen Haus -. 1977 ernannte Präsident Jimmy Carter Admiral Stansfield Turner zum Leiter der CIA, um die Geheimdienste zu reinigen. Im Jahr 1990 enthüllte der Präsident des italienischen Rates, Giulio Andreotti, die Existenz des Zweiges der NATO Geheimdienste in Italien, den Gladio. Es folgte darauf ein gigantisches Auspacken und parlamentarische Kommissionen des Untersuchungsausschusses in Deutschland, Belgien und Italien. Das ganze System wäre dann aufgelöst worden. (...) In diesem Zusammenhang wurde jetzt in Frankreich ein „gendarme mobile“ und ehemaliger Legionär am 23. Dezember 2018, im Bahnhof Gare de Lyon (Paris) verhaftet, während er Sprengstoff transportierte. Am Ende der 96 Stunden des Sorgerechts wurde er angeklagt."

Unwahrscheinlich? Das getrauen sie sich nie? Nicht in Europa? Doch! Hat (fast) schon Tradition, man denke nur an die "Bumser" in Südtirol. HP

01.01.2019

USA   Syrien

12:42 | NYT: Trump to Allow Months for Troop Withdrawal in Syria, Officials Say

Nachdem Präsident Trump ursprünglich sagte, daß die US-Truppen binnen 30 Tagen Syrien verlassen würden, so sprechen nun Militärexperten von ca. 4 Monaten, die es benötigt um Syrien geordnet zu verlassen. Nachdem Senator Lindsey Graham letzten Sonntag zum Mittagessen im Weißen Haus auf Trump traf "fühlte er sich wesentlich wohler".

Trump bekräfitgte mehrmals dieser Tage den vollständigen Abzug aus Syrien und möchte dafür sogar als Nationalhled gefeiert werden. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß Trump seine Meinung ändert. Die 4 Monate dienen wohl merh dazu nicht nach Flucht zu wirken und den Russen ein wenig die geplante "Party" beim bevorstehenden Syrien-Gipfel mit ERdogan und Rouhani zu trüben. TQM