17.03.2019

Ukraine

14:37 | anti-spiegel: Präsidentschaftswahl in Kiew – Das russische Fernsehen über das Ausmaß der vorbereiteten Wahlfälschungen

Die russische Sendung „Nachrichten der Woche“ hat am Sonntag wieder ausführlich über den schmutzigen Wahlkampf in der Ukraine berichtet. Sie fasst dabei seit Wochen die neuesten Entwicklungen, die man auch in den ukrainischen Medien verfolgen kann, gut zusammen. Das Ergebnis ist ein Blick in den Abgrund eines schmutzigen Wahlkampfes, in dem Wahlbetrug, Bestechung, Drohungen und Korruptionsskandale die Themen beherrschen. Ich habe den Beitrag übersetzt.

China   Russland

13:50 I TQM: Der Ausweg - die Krim gehört zu China!

Der Leiter der chinesischen Gemeinde auf der Krim kündigte an, daß chinesische Geschäftsleute gedenken, die Krim in die Seidenstrasse zu integrieren. 

Pech für Europa! Brav hat die BRD die Siemens Turbinen von der Krim weggemobbt, Europa verliert Milliarden am russischen Markt, während es seit Jahrzehnten die Failed States Bosnien, Kosvo und die korrupten Warlords und Ortskaiser in der Ukraine mit Geld vollstopft. Die Selbstkastration des "Europäischen Wertesystems"  führt in der Verbotenen Stadt zu einem gebotenem Lächeln! TQM

Georgien   Nato

12:41 I Sputnik: Großes Nato-Georgien-Manöver bei Tiflis gestartet

Das Manöver NATO-GEO EXERCISE ist demnach vom 18. bis zum 29. März geplant. Die offizielle Eröffnungszeremonie hat Medienberichten zufolge bereits stattgefunden. Daran sollen sich circa 350 Militärs aus 24 Ländern beteiligen.
In Georgien erwarte man, dass der Nato-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, die Militärübungen beobachten wird.
Ziel des Manövers sei es, die Verträglichkeit der Streitkräfte der  und der Partnerländer zu erhöhen und die Möglichkeiten der Kontrolle der georgischen Streitkräfte zu verstärken.
Am diesjährigen Manöver nehmen laut dem Verteidigungsministerium des Landes auch internationale humanitäre Organisationen teil: das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die Hauptabteilung Friedenssicherungseinsätze und die Weltgesundheitsorganisation.

Was machen die USA in der "russischen Hemisphäre"? Ist das die geographische Auslegung der "Monroe-Doktrin" des Bolton? Was, wenn Russland Manöver in Nicaragua und Venezuela abhielte? Was hat das "Internationale Rote Kreuz" dabei zu suchen? Ist die WHO ein NATO-Impfstoff??? TQM

Syrien   Tuerkei   USA

09:40 I TQM in Ergänzung zu b.com 7:40: ...unkontrollierte Kernschmelze in der "Westlichen Wertegemeinschaft"?!

Der ORF und andere Medien weisen den Bericht über 1000 verbleibende US-Soldaten zurück: Die USA haben einen Medienbericht entschieden zurückgewiesen, wonach fast tausend US-Soldaten in Syrien stationiert bleiben sollen. „Die Behauptung in einer wichtigen US-Zeitung, wonach die US-Armee plant, knapp tausend US-Soldaten in Syrien zu belassen, ist faktisch inkorrekt“, sagte Generalstabschef Joseph Dunford gestern (Ortszeit). Es gebe keine Änderung an den bisherigen Plänen von US-Präsident Donald Trump.  Dunford sagte lediglich, die USA wollten sich weiterhin eng mit dem türkischen Generalstab „hinsichtlich türkischer Sicherheitsinteressen entlang der türkisch-syrischen Grenze“ abstimmen. Auch stimme sich Washington weiter mit anderen Mitgliedern der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ab.
Aber was heißt dies nun wieder? Das Chaos der US-Außenpolitik ist ungeheuerlich. Das Deep State Organ "Wall Street Journal" vermeldete den Verbleib von 1000 US-Soldaten mitsamt aller "Grausamkeiten" gegenüber Erdogan, Dunford "dementiert entscheiden", aber krypitsch. Der Artikel sei, laut Dunford "faktisch inkorrekt" - aber praktisch zutreffend? Oder auch nicht? Oder doch? Muß man einen "Börsen-Chart" für die US-Außenpolitik einrichten, enen Live-Ticker für geo-strategische Fragen? Klar ist derzeit, daß es keine Linie gibt, sondern Linien, die einander durchkreuzen, eine unfassbare Schwäche der laut Eigendefinition "einzigen Supermacht", die in sich blockiert ist, ähnlich wie das politische Gefüge in Großbritannien. Ein helller und gefährlicher Wahnsinn, den man in der Kernenergie als "unkontrollierte Kernschmelze" bezeichnet!

 

Syrien   Russland

08:50 | welt: Wie Putin und Assad den Westen erpressen wollen

Während vor wenigen Tagen in Brüssel die internationale Geberkonferenz für Syrien tagte, setzte das Assad-Regime mit seinen Schutzmächten Russland und Iran den Krieg gegen die syrische Zivilbevölkerung mit unverminderter Brutalität fort. In der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes, der letzten verbliebenen Bastion der Anti-Assad-Opposition, wiederholt sich das Grauen, das man von Aleppo und zahlreichen anderen Kriegsschauplätzen in Syrien kennt.

Kommentar des Einsenders
Hetzer, absolut ekelerregender Artikel.

Syrien   Tuerkei   USA

07:40 I TQM: US-Besatzung bloß "ein Hauch von Nichts"?

Während die BBC fünf Jahre nach Wiedereintritt der Krim in die Russische Föderation, sich über russische Elite-Soldaten und deren Präsenz auf der Krim empört - obwohl Russland ein aufrechtes Truppenstationierungsabkommen auf der Krim mit der Ukraine hatte (Sewastopol, etc.), berichtet die "Jerusalem Post" darüber, daß nun 1000 US-Soldaten in Syrien bleiben." Also, kein Abzug der illegalen US-Okkupation, wie ihn Trump ankündigte, keine 200 Rest-Truppen, keine 400 wie später berichtet, sondern 1000. Wer weiß wieviele Söldner hinzukommen. Verteidigungsminister Matthis trat wegen der Trump-Ankündigung zurück, IS-Sondergesandter Brett McGurk ebenso, während Lindsey Graham bei Trump intervenierte, doch zu bleiben. Die USA wollten sich mit Europäern in die "Sicherheitszone" entlang der türkischen Grenze zurückziehen, Erdogan stimmt jedoch einer Sicherheitszone nur unter türkischer Kontrolle zu, so wie es ihm Trump telefonisch zuvor gewährte. 
Die USA wollen 40.000 lokale (SDF/YPG) Kämpfer ausbilden, angeblich um die "ISIS-Schläferzellen" zu beobachten. Die Europäer fanden sich nicht dazu bereit 1600 Soldaten nach Ost-Syrien zu entsenden um den US-Abgang zu kompensieren. Vielmehr hat jedoch laut "Jerusalem Post" Trump die "Gefahr des Iran" erkannt. Seine Idee nach einem Abzug aus Syrien jederzeit vom Irak aus Einsätze in Syrien durchführen zu können scheitert an den Absichten irakischer Politiker, die US-Truppen aus dem Irak zu vertreiben.
Die klaren Aussagen der Iraker während des Staatsbesuchs Rouhanis lautete, daß der Irak keine fremden Truppeneinsätze von seinem Boden aus gegen jedwede Nachbarstaaten tolerieren werde. Dies war nicht nur eine Ansage in Richtung Iran, sondern besonders in Richtung Syrien.
Erdogan steht auf voller Linie begossen da. Die USA entwaffnen nicht die kurdischen Milizen, sondern trainieren und erweitern sie. Noch dazu direkt an die türkischen Grenze verlegt, sind sie eine inakzeptable Bedrohung der Türkei. Trump versucht für die reduzierte US-Präsenz und den Unterhalt der Kurden Milliarden Dollar aufzutreiben. Wer wird das bezahlen? Wunschkandidat Saudi, ein Großfinanzier der arabisch-sunnnitschen Terroristen, ist nicht gerade der ideale Kandidat Kurden zu finanzieren, die im Irak jahrelang Araber vertrieben und ermordeten - zumindest optisch wäre dies recht unglücklich. Es käme zudem einer unmittelbaren Kampfansage Saudis an die Türkei gleich. Im Zweifelsfall wird die Türkei, die eine direkte Konfrontation mit den US-Truppen scheut, lieber mit Damaskus paktieren, als bewaffnete Kurden an der Grenze zu haben. Der Riss zwischen den USA und der Türkei vertieft sich zu einem tiefen Graben. 

 

Israel   Palestina

19:05 | skb: Während Christchurch-False Flag: Israel bombt hunderte Muslime in den Tod – Presse schweigt

Eine einmalige Doppelmoral seitens der Mainsreampresse ereignete sich am gestrigen Tag. Während des Drehbuch reifen Christchurch-Massakers, welches offenkundig den Rechten in die Schuhe geschoben werden soll, bombte Israel Gaza in eine Art neuzeitliche Feuerhölle und ermordete kaltschnäuzig vermutlich hunderte Muslime.

08:46 | amerika21: Ex-Präsident Martinelli in Panama vor Gericht

Seit dem 13. März sitzt der 67-jährige Ex-Präsident von Panama, Ricardo Martinelli (2009‒2014), auf der Anklagebank. Die Justiz wirft dem Besitzer einer Supermarktkette vor, während seiner Präsidentschaft Politiker, Aktivisten sozialer Bewegungen, Unternehmer und Journalisten auf Staatskosten illegal abgehört und zahlreiche Unterschlagungen begangen zu haben.

16.03.2019

USA   + OPEC

16:45 I RT: 'Severe unintended consequences': OPEC threatens to kill US shale

Sollten die USA das NOPEC-Gesetz beschließen (No Oil Producing and Export Cartels Act) wird laut Ölminister der VAE, Suhail al-Mazrouei, die OPEC auf voller Kapazität produzieren. Dies führt dann zu einem Preisverfall, der wiederum das amerikanische Fracking-Öl killt. 

Ein spannendes Szenario. Wird Polen aus politischen Gründen der letzte US-Ölkunde??? TQM

 

Argentinien   China

16:36 I PressTV: US angry as China plans nuclear deal with Argentina

Laut Reuters plant eine chinesische Delegation diesen Monat Argentinien zu besuchen und ein 8 Mrd USD Kernkraftwerk zu unterzeichnen. Die USA zeigen sich verärgert. China wird die Finanzierung des Projekts übernehmen.

China baut im "rechten" Argentinien ein Kernkraftwerk und saniert mit Russland das Stromnetz Venezuelas, während die Amerikaner offenbar nur mehr auf Sabotage, statt Montage sind. Besorgt sind sie jedoch um die Energiesicherheit Europas. TQM

 

Algerien 

14:13 | Epoch Times: Proteste in Algerien: „Wir wollten Wahlen ohne Bouteflika, und nun haben wir Bouteflika ohne Wahlen“

Es war die erste Freitags-Kundgebung seit Bouteflikas Ankündigung vom Montag, auf die Kandidatur für eine fünfte Amtszeit zu verzichten. Damit konnte der Präsident die Demonstranten aber nicht besänftigen. Besonders verärgert waren viele von ihnen über Bouteflikas Entscheidung, die für Mitte April geplante Wahl auf unbestimmte Zeit zu verschieben und selbst im Amt zu bleiben, bis ein politischer Übergangsprozess abgeschlossen ist.

Algerien war Anfang der 2010er das Land, in dem sich Nordafrikaexperten einen ersten Ausbruch von Massenprotesten erwarteten. Während des Arabischen Frühlings blieb es dort ruhig. Man darf gespannt sein, was genau hinter den dortigen Protesten steckt. AM 

Venezuela Deutschland

13:35 | jouwatch: EIL-MELDUNG: Billy Six ist frei!

Die Eltern Edward und Ute Six schrieben auf Facebook: „Das Zivilgericht hat unseren Sohn und deutschen Journalisten Billy Six nach 119 Tagen in Isolationshaft freigesprochen!!!
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Helfern, dass wir die Befreiung auch OHNE deutsche Regierung und sogar trotz intensiver Gegenarbeit der deutschen Botschaft in Caracas, des Auswärtigen Amtes und des Außenministers Heiko Maas freibekommen haben. Es gibt zum Glück auf der Welt noch viele Menschen, die sich gegen die dunkle Welt der Intrigen, Rechtsbeugung, unterlassenen Hilfeleistung und der Willkür von Regierungen und Behörden stemmen und der Gerechtigkeit und Freiheit letztlich zum Sieg verhelfen.
Die deutsche Regierung, insbesondere der Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Caracas werden sich noch für die 119 Tage Isolationshaft von Billy Six zu verantworten haben!“

Offensichtlich hat die deutsche Regierung sich für eine längere Haft von Six ausgesprochen. Man kann ihn nur zur Freilassung gratulieren und hoffen, dass er sich ab jetzt an die Gesetze Venezuelas halten wird! AM 

Russland   Venezuela   USA

10:06 | anti-spiegel: Das russische Außenministerium über den Stromausfall in Venezuela

Bei der wöchentlichen Pressekonferenz des russischen Außenministeriums war am Freitag Venezuela wieder ein großes Thema. Russland beschuldigt die USA für den großen Stromausfall verantwortlich zu sein und begründet seine Position auch. Ich habe diese offizielle Erklärung des russischen Außenministeriums übersetzt.

USA   Iran   Grossbritannien   Russland

09:15 | PressTV: US officials offered Iranian engineer cash to take down Tehran’s power grid: Report

Die Nahost-Kommentatorin und ehemalige Angehörige der Oxford Universität, Sharmin Narwani, erklärte, daß ein befreundeter US-Ingenieur mit iranischer Abstammung im Jahr 2009, nach den Wahlen im Iran von US-Beamten 250.000 USD angeboten bekam, um das Stromnetz in Teheran zu sabotieren. Er sollte dabei einen speziellen Code bei seiner Reise in das iranische Netz einspeisen. Dieser hätte zu einem Blackout des Stromsteuerungssystems geführt. Sie brauchten jemanden, der physisch diesen Akt durchführte, da sie offenbar keine Möglichkeit von auswärts hatten, doch der Ingenieur weigerte sich und vertraute sich ihr an. Jetzt, nach den Vorfällen in Venezuela, beschloß Narwani, diesen Vorfall öffentlich zu machen. 
Im Jahr 2016 publizierte die NYT den Plan "Nitro Zeus", der dazu bestimmt war, durch Cyber-Attacken, das Strom-, Kommunikations- und Verteidigungsnetz des Iran lahmzulegen. Wären die Atom-Verhandlungen mit dem Iran gescheitert, erwog Obama die Aktion ernsthaft durchzuführen. 

General-No-Electric - Briten und Amerikaner instruieren die Welt sich vor Cyber-Attacken zu schützen, werfen den Chinesen und Russen vor, sich in kritische Infrastruktur zu setzen, Stichwort Huawei, Kaspersky-Lab, etc.
Laut Sunday Times, führten britische Verteidigungsbeamte Cyber-Kriegspläne durch, um im Bedarfsfall in "Moskau das Licht abzuschalten". Ähnliche Erwägungen, diverser Cyber-Attacken soll Obama gegen Russland und deren "Einmischung im US-Wahlkampf" erwogen haben. Laut "Politico", hätten die USA (NSA) dabei etwa das Kommunikationsnetz der russischen Regierung lahmgelegt. Abgesehen davon, daß Russland sich dessen seit Jahren bewußt ist und sich weitestgehend digital in der kritischen Infrastruktur abgeschottet hat, erklärt dies, warum in Russland in den letzten Monaten eine kontroversielle Diskussion geführt wurde, ob Russland vom weltweiten Internet abgetrennt werden könnte, oder sich im Angriffsfall abtrennen muß. Putin selber veranlasste Tests durchzuführen, um im Notfall einen "eisernen, digitalen Vorhang aufzuziehen" und Russland dabei in ein Intranet zu versetzen. Putin, der Staatenlenker mit Über- und Weitblick weiß warum... TQM

 

15.03.2019

Israel   Iran

18:46 I TQM:  Iranphone

Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet verriet über "Kanal 12",  daß der iranische Nachrichtendienst das Handy von Benny Gantz knackte und sämtliche Inhalte kopierte.  Gantz war Generalstabschef der IDF von 2011-2015. Er tritt bei den nahenden israelischen Wahlen mit einer eigenen Partei an und liegt den Umfragen nach auf Platz 2 hinter Netanjahu.
Gantz steht für einen harten, militärischen, zionistischen Staat, ist aber gesellschafts- und wirtschaftspolitisch liberaler, als der Likud. Gantz, gegen den derzeit mit diversem "#Me too"-Dreck geworfen wird, hat offenbar auch besondere "Freunde" im Shin Bet.
So wurde er sogar von Journalisten gefragt, ob die ihm nachgesagte, außereheliche Affäre auf dem Mobiltelefon abgespeichert war. Er meinte daraufhin, daß der Staat Israel wichtiger sei, als dieser Unfug.
Denn ausgerechnet mit iranischen Fähigkeiten den Premierminister-Kandidaten öffentlich zu verknüpfen, entspricht nicht gerade den verschwiegenen Gepflogheiten der israelischen Top-Geheimdienste. Eher, daß die lokalen Dienste sein Telefon anzapften, Inhalte vor den Wahlen leaken und den Iran diese schlüpfrige Gemeinheit in die Schuhe schieben. Da hat es Merkel wesentlich besser. In ihrem Handy sitzt nur die NSA und selbst eine prickelnde "inner-eheliche Affäre", scheint ihren Mundwinkeln nach, ausgeschlossen!

USA

18:20 I Sputnik: „Unsere großartige Nation“: USA bestrafen nun auch das Weltstrafgericht

Die US-Regierung wird laut Außenminister Mike Pompeo nicht länger dulden, dass der Internationale Strafgerichtshof (ICC) zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen amerikanischer Soldaten in Afghanistan ermittelt: Die Vereinigten Staaten verhängen ab sofort Sanktionen gegen alle Vertreter des Den Haager Gremiums, die an solchen Ermittlungen beteiligt sind. 
„Wir sind entschlossen, das amerikanische und das verbündete militärische und zivile Personal davor zu schützen, in Angst zu leben, dass sie wegen Aktionen zur Verteidigung unserer großartigen Nation einer ungerechten Strafverfolgung ausgesetzt werden", so der amerikanische Außenminister laut „The Washington Post“.

Bravo! Völlig richtig! Gleiches Recht für alle! Die EU und der US-Deep-State können sich nun ihr Polit-Tribunal ans Abstellgleis, oder sonst wohin schieben! TQM

18:11 | sputnik: Pentagon hält am präventiven Nuklearangriff fest

Washington darf laut dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, die Politik eines präventiven Nuklearangriffs nicht aufgeben, da eine solche Option den Gegner dazu zwingt, ausgewogene Entscheidungen zu treffen.

(Der Geist) McCain(s) lebt noch! TB

19:28 | Die Leseratte ergänzt
Vielleicht sollten die USA nicht ganz so optimistisch sein mit ihrer Drohung eines nuklaren Präventivschlages. Die Amis glauben nämlich, dass ein Atomkrieg auf fremden Boden begrenzt bliebe. Ob er das wirklich bleibt, entscheidet dann aber Russland - und welches Interesse sollten sie daran haben? Putin hat kürzlich schon mal darauf hingewiesen, dass russische Waffen heute die USA erreichen können. Eine unverhohlene Drohung, dass die Antwort auf einen solchen Schlag doch bis "nach Hause" reichen könnte.
Wäre vielleicht sogar ganz hilfreich bezüglich des Rückhalts in der US-Bevölkerung. Der Vietnam-Krieg wurde letztlich beendet, weil die Stimmung in den USA gekippt ist. Wie sähe die wohl aus, wenn sie realisieren, dass sie nicht mehr unangreifbar sind und ihre Regierung den Krieg ins eigene Land geholt hat?
https://de.sputniknews.com/politik/20190315324341479-atomkrieg-stuetzpunkte-usa-europa/

Usbekistan   Grossbritannien

09:10 I TQM: Von Salisbury nach Samarkand

Wie Sputnik bereits gestern berichtete, greift GB mit NATO-Fachleuten nach Usbekistan, wo ausgerechnet sie vor Hybridkriegen warnen:  Nach seinen Angaben haben Dozenten von der Königlichen Militärakademie Großbritanniens bei ihrem Besuch in Usbekistan eine Serie von Vorlesungen über den Kampf gegen moderne Herausforderungen und Bedrohungen gehalten. Im Rahmen des gemeinsamen Trainings sei die Videokonferenzverbindung mit der vereinten Nato-Kommandoführung im niederländischen Brunssum hergestellt worden. Die Seiten hätten Pläne für nächste Besuche von Nato-Fachleuten in Usbekistan besprochen, hieß es. 
2012, unter Präsident Karimov trat Usbekistan endgültig aus dem russischen Verteidigungsbündnis OVKS aus. Gleichzeitig erließ es das Verbot ausländischer Militärbasen aus seinem Territorium. Anfang März tagte der "Usbekisch-Britische Handels Rat" in Taschkent - und schon gibt es "kostenlos" und unverbindlich die NATO-Giftspritze per Konferenzschaltung.  Unter Außenminister Jack Straw (2001-2006) soll der MI-6 bereits an Folterungen in Uzbekistan beteiligt gewesen sein, worüber ein Untersuchungsausschuss im britischen Parlament ermittelt.
Russland seinerseits bemüht sich um eine zweite Militärbasis in Kirgistan, nahe dem usbekischen-kirgisischen Ferganatal, nicht nur weil dort ein Eisenbahnknotenpunkt der Seidenstrasse entsteht, sondern auch weil das Ferganatal ein Hotspot des islamistischen Einzugs nach Zentralasien ist, besonders in Folge des US-Abzugs aus Afghanistan. 
Diese Maßnahme ist auch dahingehend von Bedeutung, da der neue usbekische Präsident Shavkat Mirziyaev erstmals usbekische Truppen Anfang 2019  in die USA zur Übung "Southern Strikes" entsandte.
Das Ferganatal, das grenzübergreifend zwischen Usbekistan und Kirgistan verläuft war 1990, 2005 und 2010 umkämpftes Gebiet mit Aufständen und Vertreibungen, wo schließlich 100-300.000 Usbeken aus dem kirgischen Teil nach Usbekistan flohen. Die an Kohle, Eisen und Schwefel reiche Bergbau-Region ist nicht nur von strategischer, sondern auch von wirtschaftlicher und geographischer Bedeutung und scheint nun wieder in den Focus angelsächsischer Gelüste auf usbekischer Seite zu führen.
Die Briten, die bereits bei den Bergbauarbeiter-Aufständen auf kirigischer Seite ihre Finger im Spiel hatten, setzen dabei über Think-Thanks wie Chatham House und NATO-"Intelligence" auf die "Soft-Schiene" der Infiltration, während die Amerikaner auf die direkte militärische Einflußnahme schielen um sich ins Tornado-Auge Zentralasiens zu setzen. Lawrow bereitet eine diplomatische Offensive in Zentralasien vor, die in geplanten Staatsbesuchen Putins münden werden.
Die Briten, die Nowitschok Giftflaschen im Park von Salisbury vorfanden, jener Giftstoff der im post-sowjeitschen Usbekistan zwischen 1991-93 getestet wurde, scheinen nun also das "Gift" zurücktragen zu wollen - holten sie es auch von dort? 

USA Russland

06:18 | rt: US-Außenminister Mike Pompeo hält russische Gasexporte für "böse" (Video)

"Die USA eportieren nicht nur ameriknaische Energie, wir exportieren unser wirtschaftliches Wertesystem an unsere Freunde und Partner." Das sagt US-Außenminister Mike Pompeo. Andere Staaten nutzten ihre Energieexporte dagegen für "böse Zwecke".

Ein rund 4-minütiger Beitrag, durchaus mit Witz! Allerdings stammt dieser auch von der englischsprachigen Ausgabe der RT. Die deutsche macht eher einen durchwegs ironiefreien Eindruck. HP

14.03.2019

USA  EU

19:55 I Sputnik: USA verlegen strategische Bomber nach Europa

Die USA haben drei strategische Bomber B-52H Stratofortress, die mit Atomwaffen bestückt werden können, nach Europa verlegt. Darüber berichten russische Medien unter Hinweis auf die Angaben westlicher Flugdienste.


Israel   Tuerkei

18:27 I TQM: Multilaterale Tiefenbohrung

"Hey  Netanjahu, benimm Dich. Du bist ein Tyrann, der  siebenjährige palästinensiche Kinder massakrierte", sagte Erdogan vor Anhängern in Ankara. 
Die Schlagabtausch der Worte zwischen Netanjahu und Erdogan eskaliert also weiter. Dem sehr interessanten Leserkommentar von heute 13:37 vor Augen, stellt natürlich auch diese Tirade eine weitere persönliche Attacke dar, aber zu den gestrigen Ausführungen meinerseits möchte ich dennoch an dieser Stelle zu bedenken geben, daß nicht alles auf die aktuellen Akteure, oder auf Fragen der Energie beruht. Erdogan saß 1999 wegen "Schürens religiösen Hasses" selber 10 Monate in Haft. Er kennt also türkische Gefängnisse von innen. Die türkische, politische Landschaft hat sich in diesen 20 Jahren fundamental gewandelt, so auch die türkische Gesellschaft und die Nachbarschaft, bzw. die Machtverhältnisse vor Ort, die der Regional- und "Schutzmächte. Fast nichts ist nach 20 Jahren so wie es war. Und das gilt auch für Israel. 1999 regierte Ehud Barak in Israel ein "Erzfeind" des Netanjahu, Bill Clinton war im selben Jahr US-Präsident.
2019 ist nach dem Sturz Saddams, nach dem Arab Spring, nach der russischen Intervention in Syrien, nach der Wahl Trumps, mit dem Aufstieg Chinas eigentlich alles anders und zwar viel tiefer, als nur durch die bestimmenden Akteure artikuliert. Natürlich sind Öl- und Gas bestimmende Faktoren, aber bei dem persisch-irakisch-türkisch-syrisch-libanesischen Korridor ist ein Wirtschafts- und politischer Raum im Entstehen, der nicht primär eine Pipeline Route bilden soll, sondern einen vertieften Wirtschaftsraum, der von Bildung, Wasser, Landwirtschaft, Eisenbahn, Straßen-, Bank- und Kommunikationsnetz, praktisch alle Bereiche erfasst. Genau das ist ja das "Gefährliche" aus israelischer Sicht, daß sich der Iran nicht nur mit ein paar Millizen blicken läßt, sondern tiefe Wurzeln schlägt, wie die Jerusalem Post Anfang Februar berichtete - und auf b.com ausgeführt wurde. 
Der Iran wird aufgrund der massiven chinesischen Investitionen und dem Rückzug der Europäer aus Pars 2  - wodurch der Iran jetzt eben Katar als Gasproduzent überholte - seinen Energieexport sowieso nach Osten verschieben: Gas vor allem nach China, eventuell eine Gaspipeline nach Pakistan, Öl nach China und Indien. Für den Iran ist also eine Energieroute nach Europa nicht mehr Thema, so wie es bei Nabucco von den Amerikanern geplant war, wo Aserbaidschan und ein geputschter Iran via der Türkei den Russen Paroli hätten bieten sollen. Die Türkei hängt an Turkish Stream/Russland, Aserbaidschan ist eingefangen, der Iran blickt nach Ost-/Fernost und Katar verkauft an alle, ist aber außer für GB in Europa uninteressant, da Flüssiggas nicht mit russischem Pipeline-Gas konkurrieren kann, außer mit "polnischem Taschenrechner", der Marke Texas Instruments kalkuliert!
In Syrien errichtet der Iran mit Russland die Elektrizitätswerke, die syrische Ölförderung befindet sich überwiegend im US-belagerten Teil und daher wird Syrien noch lange an der Gazpromnadel hängen, die über das Schwarze Meer Syrien versorgt. Teilweise zwar auch aus dem Iran, aber schauen wir mal, ob die Israelis ihre Drohung wahrmachen und etwa im Suezkanal/Rotem Meer/Mittelmeer iranische Tanker "abfangen". Jedenfalls ist Syrien langfristig kein Öl-Exporteur, der Libanon sowieso nicht, die Türkei als "neue Ukraine" wichtiger Transit- und Knotenpunkt für irakisches Öl aus Kirkuk (das die Amerikaner mit ihren Kurden auch nicht unter Kontrolle brachten) und russisches Pipeline Gas Richtung Balkan/Südeuropa, als South Stream Ersatz.  Somit spielt also in Richtung Europa nur die Türkei und der Irak eine wesentliche Rolle auf der (vereinfacht gesagt) pro-russichen Energie-Achse.
Der Wirtschaftsraum gesamt betrachtet ist jedoch wesentlich umfangreicher. Die türkischen Firmen aus dem Bausektor, Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrik und Elektronik, Lebensmittel- und Agrartechnik finden im Iran, Irak und Katar wichtige Ersatzmärkte zu Saudi, das in offener Feindposition ist. Die iranischen Firmen mit billigen, recht gut ausgebildeten Arbeitskräften bedienen den türkischen und syrischen Markt, die Türkei verkauft zudem fast sämtliche Konsumwaren, großteils als Transitland an den Iran, der sanktionsfrei in Gold und Öl bezahlt und auf den klassischen, Multi-Milliarden Umschlagplatz Dubai zusehends verzichtet.
Katar kauft verstärkt Lebensmittel aus dem gegenüberliegenden Iran und Waren und Militärtechnik aus der Türkei und bezahlt mit Milliardenkrediten wie beim letztjährigen Lira-Absturz für die türkische Militärpräsenz in Doha - damit die Saudis auch längerfristig keine Invasion wagen.
Als letztes, demonstrativ sichtbar gemacht, wurde die immense Vertiefung zwischen den neuen Erzfreunden Irak und Iran. Die Konsequenzen daraus sind noch gar nicht absehbar, aber dermaßen umfassend, daß der Irak wesentlich "iranischer" wird, als der Libanon. Bis auf die west-irakische Al-Anbar Provinz mit ihren 90% Sunniten und der Region um Tikrit, wird der Irak politisch  mehr an die Hisbollah Hochburg des Bekaa Ebene erinnern. Die Sunniten steigen weiter ab, ihr einziges Ventil bleibt das arme, überfüllte Jordanien, sobald Syrien sein Staatsgebiet östlich des Euphrat wieder in Händen hat - und auch dort sind sie nicht willkommen, nicht einmal in der unwirtlichen Wüstenlandschaft um Deir-Es-Zor. Und gleich daneben liegen nördlich die Kurden, die keiner mag und die keinen mögen.
All diese Szenarien, die schon einige Zeit im Gange sind und mit dem russich-iranischen Hinauswurf der pro-westlichen IS-Terroristen aus der Region und deren einhergehenden Stabilisierung ermöglicht wurden, schreiten rasant voran. Zu stoppen wären sie nicht durch andere Personen an der Spitze, sondern durch einen konzertierten "Multiple Regime-Change" in Ankara, Damaskus und Teheran. In Damaskus und Ankara ist die "Westliche Tätergemeinschaft" bereits gescheitert, an Teheran scheitert sie so dramatisch, daß sich Teheran in der Pendelbewegung gleich Bagdad mit einkassiert. Well done!

 

Deutschland Russland

12:00 | RT: Deutsche Bahn macht mobil: Im Auftrag der Bundeswehr werden schwere Rüstungsgüter gen Osten verlegt

Zu Jahresbeginn unterstrichen deutsche Leitmedien die Notwendigkeit militärischer Aufrüstung gegen Russland. Unerwähnt bleibt ein zwischen der Bundeswehr und der DB Cargo AG geschlossener Vertrag zwecks schneller Verlegung schwerer Rüstungsgüter an die russische Grenze.
Während die Speerspitze der "seriösen Medien" – darunter Süddeutsche Zeitung (SZ), Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und Spiegel – zu Jahresbeginn viel zur zunehmenden Unsicherheit und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Aufrüstung geschrieben haben, ist über die offenkundige Mobilmachung im Osten in diesen Blättern wenig zu lesen.

Jetzt muss die Bundeswehr nur noch fleißig ins eigene Gerät und die Moral der Truppe investieren, damit Barbarossa 2.0 nicht an Gleichbehandlungsverordnungen scheitert! AM 

Syrien   EU

08:03 I Voltairenet: Der IStGH sollte die Entscheidung des Sicherheitsrates brechen und Baschar Al-Assad anschuldigen

Man hielt für unmöglich, dass der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) Syrer aburteilt, seitdem Russland und China ihr Veto gegen eine westliche UN-Resolution in diesem Sinne eingelegt haben. Aber doch: ein juristischer Trick sollte ermöglichen, die Entscheidung des Sicherheitsrates zu umgehen. Das Gericht hofft Präsident Baschar Al-Assad zu verurteilen, nicht für die Ermordung von Rafik Hariri (dieser Schwindel ist im Sande verlaufen), sondern wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".Im September 2012 hatte das US-Aussenministerium, nach einer Idee von Botschafter, Jeffrey Feltman, der Stellvetretender Aussenminister geworden war, einen Verein geschaffen, das Syria Justice and Accountability Centre (SJAC), das mit dem Sammeln von Beweisen für Verbrechen der syrischen Regierung beauftragt war. Er finanziert es in Höhe von 5 Millionen Dollar pro Jahr, der Rest sollte von den "Freunden Syriens" kommen, besonders von Marokko. Zwei Jahre später verzichtete Washington auf dieses Werkzeug. Aber Botschafter Jeffrey Feltman, jetzt Direktor für politische Angelegenheiten der Vereinten Nationen, startet das SJAC aufs Neue, diesmal aber mit EU-Mitteln.
Auch wenn sein Generalstaatsanwalt ein korrupter Verbrecher ist, gibt es bei dem IStGH keine Kontrolle. Das Gericht ist ausschließlich im Dienst derjenigen, die dafür zahlen: die Europäische Union.
In der Vergangenheit betrachtete man den Krieg als ein Mittel, um zu erobern oder sich zu verteidigen. Heute hingegen gibt man vor zu denken, dass er eine rechtswidrige Tätigkeit an sich ist, auch als Selbstverteidigung. Also, jener der ihn beschliesst, darf ihn nicht erklären, sondern im Nachhinein beweisen, dass, wenn er dieses Verbrechen begeht, er das Gute verteidigte. Was der Sieger immer behaupten kann.

Die Hintergründe und die Entwicklungen dieses Komplotts erschließen sich erst so richtig denjenigen, die sich den ganzen Artikel zu Gemüte führen. Dabei hat John Bolton den IStGH vor 5 Monaten noch als illegitim bezeichnet und den Richtern und Staatsanwälten mit Sanktionen gedroht, falls sie gegen US-Soldaten und deren Kriegsverbrechen ermitteln.
Gut, die Rolle haben jetzt Briten und die EU übernommen, der US-Deep State mischt aus der zweiten Reihe mit. TQM

Russland  Syrien

06:32 | rt: Russische Kampfjets zerstören Munitionslager von Terroristen im syrischen Idlib

Die russische Luftwaffe hat ein Lager von Terroristen voll mit Waffen und Munition in der syrischen Provinz Idlib zerstört. Das teilte am Mittwochabend das russische Verteidigungsministerium mit. Nach Angaben der Behörde waren in dem Lager auch Drohnen stationiert. (...) Die heftige Explosion des Munitionslagers war von mehreren Orten aus zu beobachten. Terroristen und ihre Sympathisanten beschuldigten Moskau wieder wegen angeblicher Luftangriffe auf "Krankenhäuser" und "Wohngebiete". Das Ausmaß der Explosionen zeugte aber davon, dass das Ziel der russischen Flugzeuge randvoll mit Munition gewesen sein muß."

Jedes Medium hat seine Agenda. So wundert es auch nicht, dass im ORF, dem österreichischen Staatsorgan der "westlichen Wertegemeinschaft" die Sache ganz anders dargestellt wird. Hier lautet die Überschrift "Mehrere Tote durch russische Luftangriffe in Syrien" und als Quelle wird (wie immer) der britische Geheimdienst die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte angegeben. HP

Israel   Tuerkei

11:37 | Leser-Kommentar zum TQM-Kommentar von gestern 10:48

Etwas spät, aber ich beziehe mich auf die Ausführungen von TQM vom 13.3 / 10 48 h. TQM hat die Situation im Nahen Osten sehr gut beleuchtet. Aber Strategie ist eines, die (gegenwärtige) Realität etwas anderes. Wer auf Strategie macht, denkt langfristiger. D.h. er bedenkt eine Situation, bei der sich erst dann eine eingehaltene Taktik auszahlt.
Die Knackpunkte der von TQM geschilderten Situation ist personenbezogen. (natürlich zwangläufig, wenn man von der Gegenwart ausgeht). Anderseits sind bei personenbezogenen Situationen, bei Ausscheiden derselben, massive Änderungen möglich. Der Grund kann der Tod sein, oder ev. Abwahl (Netanjahu). Interessen, vor allem pekuniärer Art streben danach, kostengünstige Alternativen ins Auge zu fassen und zu behalten. Dies auf längere Sicht.
Wohlverstanden, ich pflichte der Momentaufnahme gemäss TQM zu. Nur, hinter die Projektion für das zukünftige, mache ich Fragezeichen. Denn die Situation auf dem Energiemarkt dürfte länger andauern, als die gegenwärtigen Machtverhältnisse am gegebenen Ort.

13.03.2019

Nordkorea   USA

19:10 | rtdeutsch: Spanische Sicherheitsbehörden: CIA hat nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen

Im Februar wurde die nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen. Die Botschaftsangehörigen wurden gefesselt, geschlagen und verhört. Nun berichtet die Zeitung "El Pais", dass spanische Sicherheitsbehörden von einer Täterschaft der CIA ausgehen.
Beamte der spanischen Polizei und des spanischen Geheimdienstes Centro Nacional de Inteligencia (CNI) gehen davon aus, dass der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) an einem Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid am 22. Februar dieses Jahres beteiligt war. Das berichtet die spanische Zeitung El País.

USA   Venezuela

15:45 I TQM: Auweia - Huawei???

Der Sprecher des chinesischen Außenamtes, Lu Kang, verlautbarte, daß China Venezuela helfen wolle, sein Stromnetz wiederherzustellen. China sei zutiefst besorgt über das alles und hoffe, daß die Behörden Venezuelas die Ursache möglichst rasch aufklären könne. China ist willens technische Hilfestellung zu leisten.
Das ist natürlich eine elektrisierende Einmischung in die US-Blackout-Hemisphäre. Schlimmer als Atomstrom ist nur mehr chinesischer Strom, nachdem der US-Hilfsstrom von den "Oppositionellen" abgefackelt wurde. Wenn dann, noch die Kraftwerkssteuerungselemente von China ausgetauscht werden, ist alles klar! Huawei,  Guaidó, goodbye! Und es werde Licht!

Israel   Tuerkei

10:48 I TQM: Twitterkrieg in der geopolitschen Nahost-Tektonik

Wir hatten hier auf b.com dieser Tage die Diskussion, ob Erdogan mit Trump um die S-400 pokert, ob Erdogan mit dem israelischen off-shore Gas und seiner möglichen Einspeisung über das türkische Festland pokert, etc.
Zweifelsohne versuchte Erdogan dies des öfteren mit den USA, jedoch mußte er die engen Limits des Trump erkennen, den bloßgestellten Autoritätsmangel durch die Deep State Krake, die den "mächtigsten Mann der Welt" als Zirkusbärenvorführten, zwischen "Russia-Gate", Truppenabzug aus Syrien, doch nicht, teilweise, vielleicht doch...
Während jedoch die Chemie zwischen Trump und Erdogan passt, Trump der Dealmaker, der gerne auch so würde und um seinen Handlungsspielraum kämpft, ist Erdogan der uneingeschränkte Sultan der Türkei.
Und so ist Netanjahu, dem die Ermittlungen um seine Gratis-Zigarren bislang nichts wirklich anhaben konnten in seinem Handlungsspielraum mehr dem Erdogan gleich, als Trump. Dies führt jedoch ganz und gar nicht zu einem Ringkampf, der in einem Deal endet, sondern heizt die beiden Alphatiere noch mehr auf. Erdogan ließ über seinen Sprecher Netanjahu ausrichten, daß Israel ein Apartheidstaat sei, der rassistisch 1,6 Mio. Araber diskriminiere. Die Antwort Netanjahus folgte per Twitter auf den Fuß: "Der türkische Diktator Erdogan attackiert die israelische Demokratie, während türkische Richter und Journalisten die Gefängnisse füllen, was für ein Witz!"
Wer also glaubt, daß es hier eine Gesprächsbande zwischen den beiden, daheim populären, Staatslenkern gibt, täuscht sich. Die tiefe Aversion ist jedoch nicht nur historisch bedingt. Erdogan, dessen Türkei am längsten aller muslimischer Länder diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält, verabschiedet sich unter Erdogan von Atatürk, vom verhassten Kemalismus, hin zur neo-ottomanischen Regionalmachtsambition. Dies ist weder  mit der EU möglich, welche die Türkei zur "NATO-Stabilisierung" gefressen hätte, um sie politisch durch Brüsssel zu entmündigen, sondern auch nicht mit den USA, welche die Türkei nur als Baustein verstehen, der im arabischen Raum nichts zu suchen hat, schon gar nicht abseits der Saudis.
Also beschreitet Erdogan den Weg auf der russisch-iranisch-katarischen Achse, trotz der Divergenzen bezüglich Syrien, jedoch sind diese verschmerzbarer, als die, welche der Türkei in der Komparsen Rolle auf der israelisch-saudischen Achse zukämen. Netanjahu verkündete geheimnisvoll, daß Israel knapp davor stünde, mit sechs arabischen Staaten diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Er ließ jedoch vorerst die Namen offen, um Störmaßnahmen der Widersacher zu verhindern. Nebst Saudi und UAE, handelt es sich mit Sicherheit um Bahrain und den Oman. Vielleicht noch um den Sudan und möglicherweise das "EU-Tripoli"?  
Demgegenüber äußerte heute der irakische Armeesprecher, daß der Irak keinen fremden Truppen erlauben würde irgendeinen Nachbarn von seinem Territorium aus anzugreifen und sich der Irak alleine verteidigen könne. Also eine deutliche Ausladung an die Amerikaner. Nun also die Golstaaten -  wahrscheinlich ohne Kuwait und Katar - auf der israelisch-amerikanischen Seite, der Iran, Irak, die Türkei, Syrien und der Libanon auf der Russischen. Der Jemen bleibt im Bomben-Limbo der Saudis, Ägypten zwar israelisch orientiert, aber mit stark russischen Sympathien. 
Als Russland dem Hilferuf aus Damakus folgte, hielten viele "westliche Beobachter", Politiker und Medien dies für ein "russisches Vietnam", an dem Russland finanziell ausbluten werde. Tatsächlich war es jedoch nicht nur der moralisch und völkerrechtlich lobenserte Schlußstrich unter den Verbrechen der "westlichen Wertegemeinschaft", sondern das beste russische Investment aller Zeiten. Mit der Kontrolle über weite Teile Syriens ist Putin mit mehreren Assen im Ärmel plötzlich der Nachbar Israels und zudem der Schutzpatron der "Syrisch Arabischen Republik", wenn man so will, der letzten Enklave des Arabertums, während MBS im Ritz Carlton-Prunk die eigenen Prinzen auf die Decke hängte und um hunderte Millionen Werke europäischer Kunstgeschichte erwirbt, als deutlichen Offenbarungseid eigener Unkultiviertheit. 
Wenn wir die Bevölkerungszahl der Nahost-Staaten auf der "türkisch-iranischen" Achse addieren kommen wir auf knapp 190 Millionen, auf der "israelisch-saudischen" Achse sind es knapp 70 Millionen, nur wenn man Ägypten hinzurechnet, das von Saudi durchgefüttert werden muß,  wären es 170 Millionen. 
Betreffend des militärischen Gewichts besteht zweifelsohne die Überlegenheit auf der "israelisch-saudischen" Achse, diese jedoch  mit Einränkungen. Die USA selber haben letztlich auch im Irak und Afghanistan verloren, trotz Cruise Missiles, Kampfdrohnen, "Mother Of All Bombs", die Saudis verloren gegen Vorderlader und Kalaschnikovs im Jemen und das israelische Waffenarsenal dient dem Schutz des Staates Israel und keinesfalls neuer "Verbündeter". Der Korridor der "Nahost-NATO" von Bahrain, über Saudi und Jordanien bis Haifa ist mehr der letzte Strohalm feudaler US-Golfmonarchien, die aufgrund ihrer inneren- und äußeren Widersprüche kaum noch haltbar sind, im Gegensatz zum nördlichen, iranischen Korridor bis Beirut und Lattakia, der auf einer kosntruktiven win-win Strategie der Ausgestoßenen fußt. Natürlich ist sich gerade Israel dessen bewußt und wird daher im "Plan B" den saudischen Rattenschwanz abstoßen und ein solides Agreement mit der nördlichen Achse suchen - noch nicht  - und dann nicht mit Erdogan, sondern mit Putin.

Afganistan   USA

06:22 | rt: US-Senatoren zu Afghanistan: "Wir haben gewonnen und packen unsere Koffer"

Eine neue Gesetzesvorlage der US-Senatoren Rand Paul und Tom Udall soll den US-Einsatz in Afghanistan endlich beenden. Eine symbolische Siegeserklärung soll die Grundlage für den Rückzug bilden, nachdem die mächtigste Armee der Welt keinen militärischen Sieg davontragen konnte.

Und die deutschen Soldaten? Die haben noch nicht gewonnen und bleiben weiter im Hindukusch um dort die Demokratie zu verteidigen, Ironie off! HP

12:12 | Die Leseratte zum grünen HP-Kommentar
Was HP dort als Ironie bezeichnet hat, ist leider bittere Wahrheit: Deutsche Soldaten sollen nicht nur weiterhin in Afghanistan bleiben, sondern sogar noch aufgestockt werden! Wenn die Amis weg sind, wird das ein Himmelfahrtskommando - aber was will man erwarten von einer Verteidigungsministerin, die ihren letzten Zustandsbericht der Bundeswehr geheim halten will, so dass selbst die Abgeordneten kaum Zugang dazu haben - dafür wird inzwischen darüber spekuliert, ob sie wohl die nächste Bundespräsidentin (!) wird. Immer wenn man denkt, peinlicher kanns nicht mehr werden, wird man wieder eines Besseren belehrt.
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/tagesspiegel-bundesregierung-erwaegt-aufstockung-der-soldaten-in-afghanistan-a2820847.html

16:19 | H. Lohse
Was außer ihr Leben wollen Sie denn wirklich verteidigen, -es ist ein Schande unter einer UvdL dienen zu müssen um den Marionetten Zirkus blind zu folgen. Vor ein paar Tagen habe ich hier ein Gespräch mit einem persischen Ingenieur geführt, welcher mir den Abgang unseres Landes vollauf bestätigt hat, -auch er hat es in den Jahren wo er nach Deutschland gekommen ist erleben müssen, wie es hier mit Ordnung und Werte abwärts geht, -und genau wegen dieser Tugenden sei er vor 35 Jahren nicht nach Amerika, sondern nach Deutschland gekommen.

12.03.2019

Russland   Oesterreich

19:32 | sputnik: Kneissl und Lawrow in Moskau: Spionage-Fall kein Hindernis für Kooperation

Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl und ihr russischer Amtskollege Sergej Lawrow haben bei einem Treffen am Dienstag in Moskau das Interesse der beiden Länder an einer Stärkung der bilateralen Beziehungen betont. Dies meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Natürlich werden sie wieder alle auf die Außenministerin hinhauen - besonders in den westlichen MSM. Ich persönlich und leider kann man hier nicht von der gesamten b.com-Redaktion sprechen - finde es großartig. Wir sind das einzige westliche Land, welches wenigstens an bilateralen Beziehungen ernsthaft arbeitet. Hat im Sommer schon gut ausgesehen, leider hat halt kurz im Herbst/Winter - auf wessen Wunsch/Druck auch immer - einen Rückzug gemacht. Jetzt achickt er halt die Außenministerin vor! Und jene, die meinen, sie darf nirgends hinreisen, werden genau jetzt schimpfen, dass Sie nach Russland reist. Ich sag trotzdem: Goooo Kneissl! TB

20:00 | Monaco
der geneigte Leser betrachte das weiter unten angesiedelte Photo im Artikel.......´je t´aime´......Lawrow ist begeistert und überwältigt, daß es einen deutschsprachigen Außenminister(in) gibt, von solcher Güte......intellektuell, Erscheinung etc. ´jo eh, wann i an unsern Kasperlkopf denk, jessas-Maria´

21:12 I TQM leider dazu: Leider ist in der Tat was diese Bundesregierung betrifft, rein objektiv kein Anlaß zu Euphemismus. Erstens ist Österreich nicht das einzige westliche Land, welches sich relativ Russland freundlich gibt. Der NATO-Staat Italien, sowohl Salvini, als auch Di Maio, sind es wesentlich substanzieller. Bei der Panik-Attacke des Kurz um den "Punschkrapfen-Spion", war der blaue Verteidigungsminister Kunasek an seiner Seite und die blau-nominierte Kneissl sagte ihren Moskau Besuch ab. Die FPÖ trägt nicht den Salvini-Orban Kurs mit, greift nicht Orban in seiner Warnung vor dem schleichend-verbindlichen Migrationspakt auf EU-Ebene auf, sondern lamentiert damit herum,die Fidesz in eine neue Fraktion aufzunehmen.   Die Außenministerin hat - obwohl ihr Ressort-Bereich - nicht Kurz widersprochen, als es um die Anerkennung des Guaidó ging. Österreich unter Kurz und Strache fährt den außenpolitischen Kurs der BRD. Das Schüssel Aufsichtsrat der Lukoil wird - schön für ihn. Wer war im Weißen Haus? Die halbe ÖVP-Belegschaft, ohne Kneissl. Alles Schall und Rauch. Während Kneissl nach Moskau pendelt und in Davos war, hatte Kurz davor nicht nur Soros zu Gast, sondern beim Aschermittwoch den Kiewer BRD-Bürgermeister Klitschko. Was ist das für Außenpolitik? Wo ist die blaue Handschrift??? Hochzeitstanz und mit Lawrow eine Zigarette rauchen ist Schul-Pausenhof-Niveau! 

21:50 | Mir ist aber eine Annäherung und schulpausenartig laienhafte Bemühung um Frieden auf jeden Fall lieber als der einseitige Scheiß, den die Deutsche, Franzen und andere so betreiben. Man muss manchmal auch mit kleinen Schritten zufrieden sein. A small step for Niel Kneissl, but a giant leap for Austrias future power supply! Diese Zigarette Kneissls wird Dir dereinst Dein und Deiner Kinder Ärschlein wärmen, lieber TQM! TB

21:57 I TQM nochmals: Was trägt Kneissl zum Frieden bei? Eine Zigarette? Lawrow ist seit Jahrzehnten Kettenraucher - ohne Kneissl. Das ist nur zum Fremdschämen: Diese Bundesregierung tanzt mit Conchita am Opernball - das ist der das armselige Niveau. Österreich protestierte gegen die Einreisespere gegen Christian Wehrschütz in die Ukraine und Kurz saß mit  Klitschko in der Bierseligkeit. Inkonsistent, anbiedernd, peinlich. Österreich ist um keinen Deut besser, als die BRD. Und nun wird Kurz in den EVP "Weisenrat" geholt um über Orban zu richten. Was für eine Niedertracht, wo Österreich vom "Weisenrat" der EU beobachtet wurde und NUR Orban zu uns hielt - eine Schande! 

22:00 | Lege schon Wert auf die Feststellung, dass ich dieser Regierung KEINEN Blanko-Scheck für tolle Außenpolitik ausgeschrieben habe sondern lediglich, dass ich das politische Kliengeld, welches heute gemacht wurde, als löblich betrachte! Bei aller Inkosistenz der letzten Wochen, war das einmal was Positives. Und Deine Reaktion, lieber TQM hab ich schon um 19:32 vorausgesehen! Der homo mundulus raunzt genau dann, wenn es EINMAL NICHTS zu raunzen gibt! TB

22:10 I TQM: Ja gut, sie kann auch nach Legoland fahren und dort nichts anrichten  - mehr als das - auf Steuerkosten - war der Trip nicht.  
Pardon - nicht Legoland, sondern Entenhausen:  Die Enten der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl waren am Dienstag Gesprächsstoff in Moskau: Diese würden Jared und Ivanka (in Anspielung an den Schwiegersohn und die Tochter von US-Präsident Donald Trump, Anm.) heißen, schrieb am Dienstag der prominente Moskauer Journalist Aleksej Wenediktow im Messaging-Dienst Telegram. Kneissl zeigte sich am Dienstag auf Nachfrage über die Informiertheit Wenediktows überrascht und korrigierte nur ein Detail. "Woher weiß der das? Meine zwei Enten heißen Donald und Ivanka. Und der ganze Entenstall heißt Washington", erklärte Kneissl. Sie möge Enten, sagte sie, deren Namen habe sie aber nicht vielen Gesprächspartnern erzählt. Informiert sei aber der US-Botschafter in Österreich, Trevor D. Traina: "Ich habe den US-Botschafter im Herbst eingeladen und ihm die Enten vorgestellt. Seine Sohn sagte dabei: Papa, du siehst wie sie (die Enten, Anm.) aus", sagte die Außenministerin. Ist das normal???

 

Iran   Irak

09:30 I Jerusalem Post: IT’S ALL ABOUT OPTICS IN IRANIAN PRESIDENT’S IRAQ VISIT

Am Montag reiste der iranische Staatspräsident Rouhani mit einer riesigen Delegation auf Staatsbesuch nach Bagdad. Dabei werden eine Reihe von Abkommen unterzeichnet. Nichts hätte aus iranischer Sicht besser laufen können. Das Handelsvolumen soll auf 20 Mrd. USD ansteigen, darunter eine neue Bahnverbindung, Industriezentren und Reiseerleichterungen. Rouhani wurde am roten Teppich empfangen, Trump besuchte letzten Dezember die US-Truppen und reiste wieder ab. Ein irakischer Journalist schrieb, "die Amerikaner akzeptieren nicht die Souveränität des Irak, die Iraner kontrollieren sie". Vor dem US-Verteidigungs-Ausschuss sagte der Irak-Beobachter David M. Witty: "Der Irak wird nicht die Michkuh der USA, bald werden wir ein Gesetz beschließen, welches das Ende der US-Präsenz der USA im Irak bedeutet."

Was für eine kolossale Vorführung der Niederlage der USA und ihrer "Verbündeteten", nicht nur im Irak, sondern im gesamten Nahen Osten, mit Ausnahme Israels.
Mit dem Marionetten-Schah und dem Ende der obszönen de facto Kolonialisierung Persiens, verloren sie durch Khomenei den Iran. Nicht weil der Iran so isalmisch-fundamentalisitisch ist, sondern weil die USA das stolze Persien behandelten, wie ein Öl-Loch, daß nur als Milchkuh zu dienen hat. Doch die Perser sind weder kulturell, noch intellektuell "die ewigen Saudis" der USA. Millionen Perser wurden weltweit ins Exil geschwemmt und der Iran überlebt nicht im Volksglauben an die gar nicht populären Mullahs, sondern im Nationalismus, im Stolz und im Erkennen, ob des üblen Spiels und der Herablassigkeit der US-Politik. 
Als nächstes wurde der säkulare Irak von den USA geschlachtet, nachdem er nicht mehr gut genug war, nach dem verlorenen Irak-Iran Krieg, in den er von Rumsfeld&Co. getrieben wurde, seine ihm zugedachte Rolle des gegenseitigen Ausblutens weiterzuspielen. Die säkulare Elite auch Sunniten und Christen wurde geopfert, gestürzt und vertrieben, der Irak ruiniert, mit Uranmantelgeschossen verstrahlt, ausgehungert und zuletzt von Wahabiten-Banden terrorisiert. Die aberhunderten Milliarden USD, die Millionen Toten und Vertriebenen, zehntausende verkrüppelte und suizidäre US-Veteranen sind das Resultat stümpferhafter Gier, Intrige und Arroganz.
Während man den Frieden zwischen den Erzfeinden Deutschland und Frankreich in Europa akklamiert, läuten alle Alarmglocken zwischen Babylon und Ghom. Es sind aber die Totenglocken der angelsächsischen Intriganz und ihrer rücksichtlosen Ausbeutung. Selbst die verfeindeten Baath Parteien Syriens und des Saddam Hussein-Irak, welche Syrien dazu veranlassten eine positiv-neutrale Position beim ersten Irakkrieg gegenüber den USA einzunehmen, führte zu einer vorsichtigen Annäherung zwischen Damaskus und Bagdad vor der US-Invasion 2003. Alle lokalen Player, selbst die Erzfeinde von einst, scheinen aus der Geschichte zu lernen - nur die Deep State-USA und die "Westliche Wertegemeinschaft" steigern im Irrtum noch die Dosis der Aggression und Niedertracht.
Man kann noch soviel Benzin in den Tank schütten, aber bei Motorschaden bleibt die Reichweite gleich Null. So die Ist-Situation des US-CENTCOMS auf der arabischen Halbinsel und jenseits des Persischen Golfs. 
Der befürchtete "große Krieg", der Flächenbrand, den die US-Hawks als großen Showdown so gerne noch einmal anzünden wollten, versiegt durch nicht möglich geglaubte Allianzen, durch Diplomatie, Vernunft, Kalkül und einfachem Pragmatismus, jenseits historischer Feindschaften und künstlicher Konflikte, hervorgerufen durch Dritte.
Was soll nun noch das Fass zum explodieren bringen, wenn alle Mittel der Brandsätze nicht nur ausgeschöpft sind, sondern der Löschschaumteppich von Persien bis Beirut ausgelegt ist?
Immer klarer wird, daß stattdessen die Tage Saudi-Arabiens gezählt sind. Sobald unter russischer Mitwirkung eine anhaltende Sicherheitsgarantie Israels steht, ist es nicht mehr Riad, das irgendeine "arabische Führungsrolle" spielt, sondern der Iran, der von Russland im Gegenzug für die Anerkennung des Iran als Regionalmacht dazu gezwungen wird Israel als Faktum hinzunehmen. Ein Preis, den der Iran gerne bezahlen wird, da er "nur" auf Kosten der arabischen Palästinenser geht, die dem Iran letztlich sowieso egal sind. Teheran geht es in seiner anti-israelischen Rhetorik nur um das Druckmittel seiner eigenen Interessen, um die Verhandlungsmasse im letzten großen Finale. Und an diesem Tisch werden auch Russland und China sitzen. TQM

 

USA   Venezuela

06:41 | RT:  US withdrawing all remaining diplomatic personnel from Venezuela – State Department

Mike Pompeo kündigte den Abzug der letzten US-Diplomaten aus Venezuela an. Dies erfolge aufgrund er "sich verschelchternden Verhältnisse in Venezuela". Präsident Maduro verkündete die Festnahme zweier Saboteure, die am Guri-Damm gerade einen Sabotage-Akt durchführten.

Geht es nun im Zuge des "Marsches auf Caracas" los, den Guaidó ankündigte? Fürchten die USA "friendly fire" ihrer Handlanger auf eigene Diplomaten, oder gar eine Botschatsbesetzung? TQM

11.03.2019

Israel

19:10 I Jerusalem Post: JEWISH BLOOD? LIEBERMAN SAYS CHIEF RABBI MUST RESIGN OVER DNA CONTROVERSY

Der Vorsitzende der "Israel Beiteinu"-Parti Avigdor Lieberman, fordert die Chef-Rabbiner Israel David Lau und Yitzak Yosef zum Rücktritt auf nachdem herauskam, daß das Rabbinats-Gericht DNA-Tests durchführen lässt, um zu entscheiden, ob jemand jüdisch ist, oder nicht. Das Rabbinats-Gericht hält das Monopol über jüdische Eheschließungen in Israel und entscheidet, ob eine Ehe anerkannt ist, oder nicht, da Israel keine zivilen Ehen anerkennt. Man kann zwar im Ausland heiraten, nur weren diese Ehen nicht durch das israelische Rechtssystem anerkannt und den Kindern können daraus Nachteile erwachsen. Rabbi Lau gestand, daß "nur in einigen Fällen solche Tests durchgeführt werden". Normalerweise soll die jüdische Identität der mütterlichen Linie festgestellt werden. Russische Juden wurden dieser Begutachtung unterzogen, da ihnen oft die nötigen Dokumente des Nachweises fehlten, vor allem bedingt durch den Krieg und durch die sowjetische Gesellschaftsveränderungen nach dem Sieg über Nazi-Deutschland. Die Frage um jüdische Gene ist ein hochsensibles Thema. Während einige Rabbiner dazu neigen, daß unsere Nation nur eine Nation aus der Torah sei, also jeder, der Jude werden wolle, es auch könne, während andere einen starken mysthischen, Zusammenhang zwischen Abstammung und Spiritualität erkennen. 

Es ist wahrlich ein "heißes Eisen", so heiß, wie der brutale Wahlkampf in Israel. Lieberman, selbst Ex-Sowjetbürger aus Moldawien, appelliert hier an die russische Wählerschaft, die er schikaniert und diskriminiert sieht. Immer wieder wurde Russen unterstellt, sich eine jüdische Identität anzueignen, um zu vor allem in den harten Zeiten des Umbruchs und der Ära Jeltsin in großzügige Aufnahmekonditionen und zu einem wertvollen israelischen Pass zu kommen, mitunter das sichere Transit-Ticket nach Westeuropa, USA, Kanada.
Dennoch besteht natürlich beim Hardliner Lieberman nicht der geringste Zweifel daran, daß er  ein zionistischer Falke ist, der wegen der "zu weichen Gaza-Politik" Netanjahus zurücktrat und den Waffenstillstand mit der Hamas kosequent ablehnte. 
Nicht minder heftig, gehen die Wellen rund um die Aussagen Netanjahus derzeit hoch: "Entsprechend unseres Nationalitätsgesetzes, das wir verabschiedeten, ist Israel der Nationalstaat der Juden - und zwar nur derer." Seitdem ist die arabische Sprache nicht mehr Amtssprache, sondern "Sprache mit speziellem Status". 
Oft wird auch in Europa und den USA vom "Jüdischen Staat" gesprochen, also nicht Neues, sondern eine Binsenweisheit. Die Versuche die verstärkten Zuwanderung aus der jüdischen Diaspora anzukurbeln, das massive Downgrading der Palästinenser und die harte Abschiebepraxis afrikanischer "Flüchtlinge", wenn möglich selbst in Drittstaaten, bekräfitgt den jüdischen Anspruch auf das Staatsgebiet.
Während ein Teil der Linken sofort "Apartheid" schreit, drückt ein anderer Teil die Augen zu und "gewährt" Israel den "mono-ethnisch-religiösen" Anspruch, von dem andere Staaten unter Merkels Umverteilungsquoten nicht einmal zu träumen wagen.  
Insoferne ist die Aufregung einiger Rechter gegenüber der rigiden "Israel/Jewish-First" -Politik oftmals nur "neidische Heuchelei", umgekehrt ist die beinahe-Anbetung des Staates Israel durch so manche "Rechtspopulisten" peinlich-verkrampftes Komplexlertum, das eines Hühnerdiebs, der nicht zur Normalität fähig ist, weil er im tiefsten Inneren unredlich ist, zwar "die Juden nicht mag", aber deren "Sanktus" für kleinkarierten Anti-Islamismus erbittet und glaubt, daß die Kultusgemeinden und Israel das schäbige Anbiedern nicht durchschauen, obwohl sie genau diese Typen letztlich dadurch - zu Recht - noch mehr verachten!

USA   Venezuela

17:58 I TQM: Deutscher Durchbruch vor Caracas! 

Elliot Abrams, US-Sondergesandter zum Putsch in Venezuela drängte gestern gegenüber Reuters Indien dazu, kein Öl mehr aus Venezuela zu kaufen. "Wir streiten mit ihnen, umschmeicheln sie und drängen sie dazu", so Abrams. Sie sollen also kein Öl aus dem Iran, kein Öl aus Venezuela, kein Gas und Waffen aus Russland kaufen - vielleicht nur noch Uncle Ben´s Reis aus den USA und den eigenen Basmati, den Ahnen und Göttern opfern!? Oder meinte Abrams die Indios und Indianer? Durchaus möglich, bei den vielen "Shithole-Reservaten" mit denen die Neocons konfrontiert sind!
Erst war es Pompeo, der Guaidó als "Guido" germanisierte und nun der Miami-Sonnyboy Marco Rubio, der twitterte: "Der Stromausfall in Caracas wurde hervorgerufen durch den German Dam". Also ein "deutscher Damm", der gebrochen sei? Ist deshalb der BRD-Botschafter überhastet ausgereist??? Und natürlich trage das Maduro-Regime Schuld daran, daß in Folge 17 Menschen starben!
Nun wandte sich der Journalist Germán Dam an Rubio und twitterte: "Senator Marco Rubio. Ein wichtiger Transformator explodierte im Kraftwek Bolivar, wodurch es zum Ausfall des Stromnetzes in Venezuela kam. Wie dem auch sei, es war weder ein Damm und schon gar nicht Deutsch. Mein Name ist Germán Dam und ich bin einer der Journalisten, die darüber berichteten."
Erinnern wir uns daran, daß die Neocons 2003 die "French Fries" in "Freedom Fries" umbenannten, da Frankreich nicht am Einmarsch in den Irak teilnehmen wollte. Als promovierter Jurist, US-Senator mit außenpolitischen Weitblick und Vorrundenkandidat der Republikaner um das US-Präsidentenamt, offenbart Marco Rubio seinen Horizont der gerade von Key West bis zur Schweinebucht reicht - wenn überhaupt.
Ein klarer Fall für den goldenen "Hubert Gorbach Globe", oder der überfälligen "Papa-Strache-Monatsmedaille" im Hipp-Glas.

Ukraine

08:37 | anti-spiegel: Abhören von Kandidaten, Korruption, Strafverfahren: Der Wahlkampf in Kiew gerät außer Kontrolle

Der Wahlkampf in der Ukraine entwickelt sich zu einer noch schlimmeren Schlammschlacht, als man es sich nur hätte vorstellen können. Korruption, staatsanwaltliche Ermittlungen und Abhöraktionen des Geheimdienstes gegen Kandidaten, alles das kann man dort beobachten. Die Watergate-Affäre war dagegen eine Kleinigkeit.

Dieses Land ist  - dank der tatkräftigen Mithilfe der westlichen Wertegemeinschaft "alsaGanza" außer Kontrolle geraten, da kann das Chaos vor der Wahl wohl kaum überraschen! TB

10.03.2019

Venezuela

17:15 | sputnik: Venezuela: Kraftwerk steht nach Explosion in Flammen – VIDEOs & FOTOs

Im venezolanischen Kraftwerk Sidor hat sich eine Detonation ereignet, berichtet die lokale Zeitung „El Nacional“. Internetnutzer haben entsprechende Aufnahmen in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Die haben aber auch ein Pech in Venezuela! Da wird sicher noch mehr Infrastrukturelles explodieren einfach nicht mehr funktionieren - sollte man aber nicht mehr unbedingt dem Versagen des Sozialismus umhängen sondern viel mehr .....! TB

18:48 | Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar
Schon vergessen, heute ist Funkensonntag bei uns in D, aber auch in Vorarlberg, z.B. in Lustenau: Weltrekordversuch für den größten Funken....
Das wollen die in Venezuela evtl. überbieten???

19:07 I TQM dazu: Und bis gestern gab es bereits 15 Tote-Nierendialyse Patienten, dank der US-Sabotage und dem Stromausfall. Mit "Präsident" Guaidó wäre das nicht passiert - kein Stromausfall und vielleicht hätten die Nierenkranken sogar Zugang zu "Spendernieren" aus dem US-Territorium "Kosovo" bekommen, so als kleine Anfütterung unter Banditen. 

China

13:55 | JW: Stark genug für die Öffnung

China öffnet seine Wirtschaft weiter für ausländische Unternehmen und stellt damit im Handelskrieg mit den USA seine Kooperationsbereitschaft heraus. Zu diesem Zweck hat der Nationale Volkskongress am Freitag ein neues Gesetz über ausländische Direktinvestitionen behandelt. Darin wird die Zahl der Branchen erhöht, in denen ausländische Investoren nicht mehr zur Gründung von Joint Ventures mit chinesischen Unternehmen verpflichtet sind. Darüber hinaus werden der Schutz des geistigen Eigentums verbessert und neue Regeln gegen erzwungenen Technologietransfer festgelegt. Das Gesetz nimmt damit US-Forderungen auf. Es ist ohnehin in Planung gewesen, sollte aber ursprünglich frühestens im kommenden Jahr in Kraft treten. Beijing hat es vorgezogen und will es nächsten Freitag verabschieden.

Interessant, dass Trumps Handelskrieg zu einem noch größeren Handelsdefizit der USA gegenüber Peking führt. China setzt derweil auf Deeskalation und arbeitet weiter am Ausbau der Neuen Seidenstraße. Es sieht gut aus für Peking! AM 

USA   Tuerkei   Russland

09:00 | TQM: Kauft nicht bei Russen!

Washington erpresst laut Erdogan die Türkei, nicht das russische S-400 System zu kaufen. Dies habe laut Erdogan nichts mit der NATO und dem F-35 Projekt, oder gar der Sicherheit der USA zu tun, sondern nur damit, daß die Türkei selbständige, regionale Entscheidungen trifft, speziell in Syrien, so Erdogan. 
Wenn man an den Stromausfall in Venezuela denkt weiß man, wie wichtig es den USA ist, die langfristige "Werksgarantie" über kritische Systeme ungefragt mitzuliefern.
Seitdem die Türkei nach dem Abschuss des russischen Kampfjets über Nordsyrien, durch die russiche Warnung vor dem Putsch-Komplott gegen Erdogan, in russisches Wohlgefallen fiel, bröckelt der "NATO-Partner" Türkei verstärkt von der "Westlichen Wertegemeinschaft" ab.
Die Türkei ist nicht nur ein wichtiger Handelpartner Russlands geworden, als Aushilfslieferant für sanktionierte EU-Lebensmittel nach Russland, sondern zentraler Energiepartner in der russisch-türkischen "Turkish Stream",  die auch den "NATO-Partner" Bulgarien einbindet, das "Armenhaus der EU", das von McCain zuvor genötigt wurde, aus der Southstream auszutreten.
Und während Russen visafrei mit Personalausweis in die zuvor leergefegten türkischen Hotel-Resorts strömen, dient sich die BRD mit einer "verschärften Reisewarnung" wieder einmal dem US-Druck an, auch wenn die Nicht-Akkreditierung eines BRD-"Journalisten" zum Anlaß dazu genommen wird. 
Es geht, wie Erdogan abermals betonte, um die Anerkennung der Türkei als Regionalmacht. Diese Anerkennung gewährt Russland der Türkei mit der Einbettung in die Astana-Gruppe und der temporären Toleranz seiner Truppen in Syrien, im Energiebereich und in seiner Einflußsphäre, speziell hinsichtlich Aserbaidschan.
Die USA hingegen, betrachten die Türkei bloß als NATO-Basis, die sich aus der einzig US-legtitimierten Regionalmachtachse Israel-Saudi herauszuhalten, bzw. unterzuordnen hat. Dies drückte die Türkei wiederum an das von Saudi isolierte Katar und als einträgliches, wirtschaftliches Ventil an den saudisch-israelischen Erzfeind Iran, dem ebenfalls die Rolle einer Regionalmacht verwehrt werden soll, obwohl es der Iran längst ist. Daher die US-Lesart des "jungen Reformers" MBS, Knochensäge hin oder her, gegen den "bösartigen Einfluß" und der Ausbreitung des Iran.
Auch wenn die Türkei formal aus der "NATO-Partnerschaft" nicht austreten darf, so ist sie bereits jetzt ein derartig "unverlässlicher Partner" des Westens, wie einst Rumänien im Warschauer Pakt.  Was also tun? Erdogan hat seit dem Putsch-Versuch die Schrauben im Land extrem fest angezogen. Ein nochmaliger Putschversuch scheint damit aussichtslos. Bleiben also Sanktionen, Währungs- und Wirtschaftskrieg. Ein Vorgeschmack dazu lieferte das horrende Dumpen der Lira letzten Sommer. Doch selbst das hat Erdogan überlebt.
Zwar vergrämte er unerklärlicherweise zuletzt China massiv durch seine Uiguren/Xinjang Intervention, vielleicht war dies aber auch nur gedacht, als ungelenker Versuch, sich bei China Gehör zu verschaffen, da die Türkei politisches- und radikal-uigurisches Exil bietet, um das es offenbar mit China pokern möchte?
Die kommenden Monate bis zur Auslieferung der S-400 im Oktober, als Symbol geänderter Vorzeichen, werden wohl richtungsentscheidend sein. Wächst auseinander, was nicht mehr zusammengehört? 

12:48 | Leser-Kommentar zu TQM
Erdogan pokert. Das ist klar. Dies dürfte er auf alle Seiten versuchen. Im Überblick von TQM wird auf folgendes hingewiesen....Die USA hingegen, betrachten die Türkei bloß als NATO-Basis, die sich aus der einzig US-legtitimierten Regionalmachtachse Israel-Saudi herauszuhalten, bzw. unterzuordnen hat. …..
Genau da ist aber von etwas, was ebenfalls in der Luft liegt, kaum zu hören. Vor einiger Zeit wurde von der Exploration nach Erdgas durch Israel gesprochen. Dieses Gas könnte sehr günstig via der Türkei nach Norden exportiert werden. Das tangiert die Interessen der Türkei. Sie hatte sich ja schon gegen Explorations-Schiffe gewehrt. Seither herrscht aber Stille. Meiner Ansicht nach ist, wenn man nichts hört, etwas nicht auszuschliessen.
Netanjahu hatte Kontakt mit dem Süden des Balkans. Das Ziel wird also weiter verfolgt. Was nun, wenn die Türkei Gespräche mit Israel diesbezüglich aufnimmt? (Oder schon geführt hat)Klar würde damit der russische/türkische Gas-Verbund tangiert. Anderseits aber dürfte Russland auch etwas Interesse daran haben, die Achse Israel/USA/Saudi Arabien etwas zu erschüttern. Die Türkei wird in Zukunft noch viel mehr an Interesse gewinnen. Der Hinweis auf China dürfte da nicht falsch sein. Je mehr Bieter vorhanden sind, desto höher der Preis.

16:05 I TQM an den werten Einsender: Im Grunde genommen ja, aber wie hier vor wenigen Tagen berichtet, findet in den kommenen Tagen unter US-Patronanz (Pompeo), ein Treffen in Israel statt, wo die neuen Funde vor der Republik Zypern gemeinsam mit Griechenland und Zypern in Form gebracht werden sollen.
Die Funde vor Israel hätten sowieso über Zypern nach Griechenland und Italien laufen sollen. Israel wird sich mit der Türkei kein lausiges Transitland wie die Ukraine eintreten wollen, wenn es wie bei der Nordstream 2 direkt an den Markt geht. Die Türkei ist ja nicht nur wegen Saudi im Widerpruch zu Israel, sondern vor allem wegen seiner Nähe zu den Muslimbrüdern und der Hamas.
Erdogan hat Israel nie die Stürmung der Mavi Marmara (Gaza-Flotille 2010) verziehen, wo es tote Türken gab. Umgekehrt verabscheuen Netanjahu, Liberman&Co. Erdogan höchstpersönlich, da er ihnen in der Nachbarschaft "dreinpfuscht" und als neo-ottomanische Ordnungsmacht bis in den Sudan und nach Libyen, vor allem aber nach Ägypten wirkt, wo er und die Kataris den Sturz Mursis noch nicht verdaut haben, während Trump Al-Sisi mit saudischem Geld und israelischen Polit-Backing aufrecht hält und alle Augen zudrückt, wennn es um die autoritäre Führung geht.
Ägypten wiederum hat vom US-Verrat an Mubarak durch Obama gelernt und nicht vergessen, daß Putin der erste Gratulant Al-Sisis war.  In Ägypten sind also die Positionen Israels, der VAE und Trumps, sowie der Saudis mit Russland fast deckungsgleich und gegen die Türkei, Katar und den Iran gerichtet.
Demgegenüber gibt es kein Feld, wo die Türkei und Israel auf derselben Seite stehen. Vorbei die Tage, wo der Mossad Öcalan den Tüken am Tablett servierte - heute sind es die Israelis, welche die Kurden heftig nutzen um den Keil zwischen der Türkei, dem Irak, Iran und Syrien zu treiben. 
Für Russland ist die Türkei nicht nur aufgrund der morgendlichen Betrachtungen von höchstem Interesse, sondern auch als Schwarzmeer-Nachbar, der urpsprünglich wegen der Krim Heimholung renitent war und als Sammelstelle der "Tartaren-" und Tschetschenen-Kämpfer der Kiewer Milizen gegen den Donbass diente.
Dies ist alles vorbei und die Türkei ist nun das wohl schwächste Glied in der NATO-Kette. Selbst im türkischen Bruderstaat Aserbaidschan pfuschen die Israelis mit signifikanten Waffenlieferungen den Türken und Russen (hinsichtlich Armenien/Karabach) in die Suppe. Umgekehrt hat Moskau Aserbaidschan und sein Gas in die russischen Röhren eingespeist, wodurch Präsident Alijew in westliche Ungnaden fiel.
Erdogan könnte nur mit den USA pokern, wenn er auch etwas gewinnen könnte. Alle bisherigen Versuche zeigten jedoch, daß es nicht Zuckerbrot und Peitsche gibt, sondern nur Peitsche. Die USA gewähren der Türkei keinen politischen Regionalmachtanspruch - nicht einmal an seiner unmittelbaren Grenze und nicht einmal den Gülen aus dem US-Exil, weil der Grad seines CIA-Komlotts aus Obama Zeiten, wohl die ganze Institution schwer anpatzen würde, falls er vor einem türkischen Gericht singen würde. 
Erdogan kann sich also nur mehr zu Russland und China zuwenden und muß jetzt verdammt aufpassen die Chinesen nicht allzu sehr zu brüskieren und exklusiv in Putins Händen zu enden.

09.03.2019

Italien   USA

13:53 I SPON: Italien hofft auf Milliarden-Deals mit China Flirt in Fernost

Zweimal hat Lewis Eisenberg, US-Botschafter in Rom, Premierminister Giuseppe Conte gemahnt, das Abkommen mit China nicht zu unterschreiben. Die transatlantische Freundschaft stehe auf dem Spiel. China wolle sich eine Ausweitung seines Machtbereichs erkaufen, in Asien, Afrika aber auch in Europa. Dabei dürfe Italien nicht helfen. Das sei keine fixe Idee von Donald Trump. Schon dessen Vorgänger Barack Obama habe aus dieser Sorge die USA nicht in das von China initiierte multilaterale Finanzprojekt "Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB)" eingebracht, das das Infrastruktur-Projekt finanzieren soll.
Garrett Marquis, beim US-Präsidenten für Belange der Nationalen Sicherheit zuständig, drohte, Italien gefährde mit dem Chinesen-Pakt seine "globale Reputation". 
Das alles blieb nicht ohne Wirkung, denn eine Regierung, die es sich mit den USA verdirbt, hält sich in Italien nicht lange. Zumindest bis zum Abschluss des amerikanisch-chinesischen Streits um Strafzölle und um mögliche Spionage durch Huawei-Handys, will man den China-Vertrag nicht unterschreiben. So heißt es jedenfalls in italienischen Medienberichten, eine offizielle Erklärung gibt es dazu bislang nicht. Zumal die römische Regierungskoalition auch in dieser Frage zerstritten ist.

"Die transatlantische Freundschaft stehe auf dem Spiel" - "America First - Italy last", was für eine Freundschaft! Die "transatlantische Freundschaft hat Italien bereits Zig-Milliarden Euro Verlust im Lebensmittelexport-Markt Russland gekostet, dank aufgezwungener Sanktionen.
Italien verlöre aber laut US-Lesart nicht nur seine "globale Reputation", sondern die Drohung sitzt tiefer. Also, wer es noch immer nicht versteht, was "Freundschaft" bis in den Tod bedeutet, lese diese Passage nochmals: "... denn eine Regierung, die es sich mit den USA verdirbt, hält sich in Italien nicht lange". Die endet nämlich mortal, im Kofferraum FOTO, wie einst mit dem italienischen Ex-Premier Aldo Moro, den die US-"Gladio"toren in die Ewigkeit einparkten. TQM

Tuerkei EU

13:17 | der wächter: EU finanziert Bau von Schienennetz in Türkei

Knapp eine Milliarde Euro wird es die Türkei kosten, Schienen von Istanbul bis zur bulgarischen Grenze zu verlegen. Wie jetzt bekannt wurde, übernimmt die Europäische Union gut ein Viertel der Summe.

Ausnahmsweise einmal eine gute EU-Initiative - die Neue Seidenstraße wird von dieser Maßnahme profitieren! AM

 

USA   Nato

09:35 I TQM: Uncle Sam´s Kost&Logis

Laut RT, unter Bezugnahme auf Bloomberg, erwägen die USA "das Privileg ihrer Truppenpräsenz" in den "Gastgeberländern deutlich zu verteuern. Japan, die BRD und Südkorea sollen hinkünfitg für die US-Truppenstationierung die Kosten+50% Aufschlag bezahlen. Das Pentagon wurde vom Weißen Haus bereits angeordnet die Kosten zu erheben. Dies geschehe auf persönliche Initiative des US-Präsidenten. 
"Eine derartige Forderung würde die falsche Geschichte nähren, daß die US-Militäreinrichtungen in den Gastländern zu deren Vorteil wären", so der ehemalige US-NATO-Botschafter unter Obama, Douglas Lute. 
Derek Collett, ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister unter Obama, jetzt beim "Marshall Fund", meinte dazu, daß die "US-Basen ein essentieller Teil zur Verteidigung der weltweiten US-Interessen seien" und die Forderung nach Bezahlung durch die Gastländer "total selbstzerstörerisch" wäre.
Hier wiederum ein geschickter Schachzug Trumps, der Deep State-Krake und ihren Vasallen ihr Spiel zu verleiden. Die Panik steht den Statthaltern des Imperiums ins Gesicht geschrieben. Dabei sind Tribut-Zahlungen an das Imperium nichts Neues. Während aber der eingefahrene Deep State die Kosten seiner weltweiten Besatzung über die "Umwegrentabilität" seiner globaler Finanzstrukturen einspielte, allesamt bislang sakrosankte Instrumente wie der US-Dollar, Weltbank, Ölpreis, Zuckerbrot (Kredite), Peitsche (Sanktionen&Krieg), bittet Trump die "Gastländer" direkt an den Geldautomaten. Stay and pay, or leave and lost. Eine andere Form die NATO in Frage zu stellen - durch eine obszöne, aber ehrliche Rechnungslegung. Wenn das nicht den "Schutzbefohlenen" Völkern endlich den Appetit verleidet???

 

USA   Russland

09:03 | Sputnik: USA definieren einziges Schlupfloch für Anerkennung der Krim als russisch

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses im US-Kongress hat einstimmig einen Gesetzentwurf gebilligt, der der US-Regierung verbietet, die Krim als russisch anzuerkennen. Dies meldet der Pressedienst des Ausschusses.
Mit diesem Dokument wird ein Verbot für alle staatlichen Strukturen auf jegliche Handlungen verhängt, die eine Anerkennung — de-jure oder de-facto – der Souveränität Russlands über die Halbinsel zur Folge haben können. Dennoch ist im Gesetzentwurf das Recht des US-Präsidenten auf eine Ausnahme in dem Fall verankert, sollte das Staatsoberhaupt entscheiden, dass dies im Interesse der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten sei.

Der vereinte Deep State webt sein Spinnennetz noch enger um das Weiße Haus. Im Kongreß, wo der Democrat Eliot Engel, Konstrukteur des Kosovo und Umsturz-Architekt des Arab Spring den Vorsitz des außenpolitischen Ausschusses innehat, braut sich die nächste Korsage gegen Trump zusammen.  Bereits mit den CAATSA-Gesetzen hat der Deep State Trump die außenpolitische Handlungsfreiheit weitgehend genommen, zuletzt wurde der US-Regierung auch nur die Möglichkeit eines Austritts aus der NATO genommen. Nun also auch der Riegel um die  "Anerkennung der Krim", nachdem Trump einmal feststellte, daß die Krim russisch sei, da die dortige Bevölkerung russisch spreche. Trump muß sich per Dekret zur "Lame Duck" deklarieren - tut er dies nicht, gilt dies als Beweis seiner "Marionetten-Funktion" Putins. TQM

08.03.2019

USA   Russland

17:49 | staatsstreich: USA-Russland: Beziehungskrise mit globalem Katastrophenpotenzial must read!!!

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind so zerrüttet wie noch nie und der US-Präsident, der in der Routine der Massenmedien für fast alles Schlechte verantwortlich gemacht wird, trägt an dieser Entwicklung keine besondere Schuld – Trump habe einen Gutteil der Probleme nämlich “ererbt”, lautet das Resümee, das der Innsbrucker Politikwissenschafter Gerhard Mangott über die zurückliegenden Jahrzehnte zieht.

Ich habe gestern einen Vortrag von Prof Mangott lauschen dürfen und muss zugeben, dass ich höchst überrascht war. Offensichtlich hab auch ich mich vom Helsinik-Treffen einlullen lassen. Anlässlich des aufgekündigten INF-Vertrages und der zu erwartenden Folge-Vertragsauflösungen ist die "G.... mehr am Dampfen", als von mir vermutet. Gute Rede - kein schöner Abend! TB

USA   Tuerkei

11:51 | wnm: Türkei und Russland starten erste gemeinsame Patrouillen in Syrien

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar hat laut Anadolu mitgeteilt, die gemeinsamen Patrouillen der Türkei und Russlands im syrischen Idlib seien ein wichtiger Schritt für die Fortsetzung des Waffenstillstands und die Gewährleistung der Stabilität.

11:54 | dazu passend (auch wenns die tagesschau ist) - Mehr als strategische Partner! TB

Venezuela   USA

09:27 | faz: Massiver Stromausfall in Venezuela

Weite Teile Venezuelas sind dunkel. Grund ist ein massiver Stromausfall. Staatschef Maduro spricht von Sabotage. Auch Gegner Guaido versucht den Vorfall für sich zu nutzen.

Was für eine Katastrophe. Jetzt hat Maduro's Sozialismus Caracas schon auf Berlin-Niveau heruntergebracht. TB

08:15 I TQM: Die Fürsten der Finsternis

Den schlimmen Kindern wird das Licht ausgeknipst. In Venezuela kam es zu einem massiven Stromausfall, bedingt durch externe Sabotage an einem Wasserkraftwerk. In der Hauptstadt Caracas entstand den Informationen nach in der Folge ein Verkehrschaos, da die U-Bahn und zahlreiche Ampeln ausfielen. Pendler setzten ihren Heimweg zu Fuß fort. Probleme gab es auch am Hauptstadtflughafen Simón Bolívar. Die Bewohner der Stadt, die als eine der gefährlichsten der Welt gilt, versuchten vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause zu kommen. Auch Stunden nach Beginn des Stromausfalls gab es keine Stromversorgung.
Egal, ob das legendäre Stuxnet-Virus an den iranischen Zentrifugen, oder die Drohungen Obamas und der Briten in Moskau "das Licht abzudrehen", Russland vom Internet abzukoppeln, etc., das angelsächsische Stilmittel der Sabotage ist nicht neu. 
Länder, deren kritische Infrastruktur auf Steuerungs- Hard- und Software aus US-Provenienz  beruht, müssen damit rechnen, daß die eingebauten "Sollbruchstellen" bei Unbotmäßigkeit aktiviert werden. 
Die USA und GB, die mit Penetranz vor China und Huawei warnen um sich exklusiv in das 5G-Netz zu setzen, fürchten um die Exklusivität ihrer "Schläferzellen". NSA im Merkel-Handy ist natürlich nur ein Pappenstiel, gegen den Zusammnbruch des Eisenbahnleitsystems, Pipelinesystems, der Flughäfen, Stromnetze, etc. 
Nach der Zurückweisung der US-"Hilfs"lieferungen, sollen also nun die Venzuelaner im Finsteren "nachdenken" - Neocons, statt Neonlicht!
Die finsteren Pläne der sonnigen Miami-Boys, sind jedoch schon weiter gediehen. Wie bereits auf b.com vermutet, braut sich von Kolumbien aus eine "False Flag-Operation zusammen: Am 1. März 2019 hat der Beschützer der Bundesstaates Táchira und nationaler Direktor der CLAP (die Nahrungsrationen-Vertriebsagentur), Freddy Bernal, dem Oberkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) vorgeworfen, 435 ausländische Söldner und venezolanische Deserteure aufgenommen zu haben. Er sagte, sie würden in den Hotels Bolívar, Caravana und Cavalier de Cúcuta (in Kolumbien, nördlich von Santander) untergebracht und von dem venezolanischen General-Verräter, Cliver Alcala Cordones kommandiert werden. Sie bereiteten eine schon von Präsident Maduro offenbarte Aktion unter falscher Flagge vor. Der "Angriff" auf ein vom UNHCR betreutes "Flüchtlingscamp" wäre doch wirklich ein "überzeugender Beleg" für die Bösartigkeit des "Maduro-Regimes". 
Während also die "Westliche Wertegemeinschaft" der darbenden Bevölkerung den Geld- und Ölhahn abdreht, den Strom abschaltet und selbst Insulin Importe blockiert, bereitet man einerseits einen Akt externer "Aggression" Maduros vor, anderserseits beschreibt Voltairenet bereits die Ausgangslage für den eigentlichen Krieg um-  und in Venezuela. 
Es würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, die Ausführungen des Voltairenet-Militärexperten, Valentin Vasilescu, ehemaliger stellvertretender Kommandant des Bukarester Militärflughafens Otopeni wiederzugeben, jedoch ist er hier in voller Länge nachlesbar. Kurzum beschreibt Vasilescu, weshalb eine Miltiärintervention durch die Nachbarstaaten Venezuelas undurchführbar ist. 
Ferner beschreibt Vasilescu die Möglichkeit einer US-Invasion, die jedoch Russland durch die Lieferung quantitativ relativ geringfügiger, aber qualitativ hochwertiger Rakentenkomplexe vereiteln könnte. Bedenkt man, daß Russland offiziell und öffentlich ankündigte, eine US-Invasion mit "allen Mitteln" zu verhindern, so ist ein solches Szenario, welches den USA wohl nicht entgehen würde, durchaus wahrscheinlich.
Laut Vasilescu bleibt den USA letztlich nur ein Gesamt-Einsatz des NATO-"Verteidigungsbündnisses" im Zusammenwirken mit den Nachbarstaaten, um unter völliger Zerstörung der Infrastruktur, Venezuela zu erledigen.
Man kann sich jetzt schon die schrägen Bilder einer "Internationalen" NATO-Koalition ausmalen, in der Montenegro (klingt so spanisch?)  35 Mann stellt, um Maduro auszuradieren. 
Nachdem dann, wie seinerzeit im Irak, sogar die Krankenhäuser geplündert und zerstört werden, die Gas- und Stromanschlüsse aus den Wänden gerissen werden, um von den DIN-Standards wieder auf britisch-amerikanisch zu wechseln, wissen wir, daß die Demokratie gesiegt hat! 


07:12 I voltairenet: 
Juan Guaidó wird von der US-Unter-Staatssekretärin begleitet

Er ist wie ein Staatsoberhaupt in Paraguay und Argentinien empfangen worden, und weniger auffällig in Brasilien.
Während der ganzen Reise wurde er von der Unter-Staatssekretärin, Kimberly Breier, begleitet, die ihn nie allein ließ und ihm alles sagte, was er zu sagen und zu tun hatte. Kimberly Breier ist bekannt, während ihres Studiums an der George Washington University von der CIA rekrutiert worden zu sein.

Am Reichsbürgerhof wacht die strenge Zofe über den Zögling: "Sag´schön "adiós", zum deutschen Botschafter, lieber Guido!" TQM

USA Nato  Syrien 

06:42 | vn: Von den irakischen Massenvernichtungswaffen zu den syrischen Chemiewaffen

In einem Bericht vom 1. März 2019 bescheinigt die Organisation für das Verbot chemischer Waffen, dass es während des Angriffs in Duma am 7. April 2018 niemals eine verbotene chemische Substanz (Syrien) gegeben hat; der Vergeltungsschlag von drei Staaten (USA, Frankreich, Vereinigtes Königreich) war daher nicht gerechtfertigt. Dieser Skandal ist exakt identisch mit dem der angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen. Ihm werden viele andere Verleumdungen folgen, so lange sich die westliche Bevölkerung blind auf ihre Medien verlässt.

Die normative Kraft des Faktischen. Macht zeichnet sich dadurch aus, dass man sich über jene Regeln (mitunter die eigenen) hinwegsetzt, deren Befolgung man bei anderen selektiv einfordert. Reicht das nicht aus, inszeniert man eine "Nicht-Einhaltung" um die eigene Agenda fort zu setzen. Die „Westliche Wertegemeinschaft“ macht´s vor. HP

07.03.2019

Venezuela

19:40 | Sputnik: "Maduro ist nicht zu retten" - Chavez' Ex-Berater Heinz Dieterich EXKLUSIV

Werden die USA ihren „neokolonialen Hinterhof“ zurückerobern und Maduro stürzen? Der Soziologe und Berater des verstorbenen Präsidenten Venezuelas Hugo Chavez, Professor Heinz Dieterich, über die derzeitige Lage in dem lateinamerikanischen Land im Gespräch mit Sputnik International.


Israel   Iran

17:29 | ASuR: Netanjahu - Israel will iranische Öltanker blockieren

Es bahnt sich ein direkter Konflikt zwischen Israel und Iran auf dem Meer an, denn der Kriegsverbrecher Netanjahu hat angekündigt, Israel will mit seiner Marine die iranischen Ölexporte, die mit Tanker stattfinden, verhindern. Er fügte hinzu, die "Weltgemeinschaft" sollte dabei mitmachen, denn der Iran würde die von Washington einseitig verhängten Sanktionen umgehen, seitdem Trump den Atomvertrag gekündigt hat.

Wie sich die Zeiten ändern. Vor 8-10 Jahren hat sich die Öl-Welt davor gefürchtet, dass der Iran die Strasse von Hormuz sperren könnte! Jetzt läufts umgekehrt. TB

Tuerkei   USA

07:50 I TQM: Der Sultan ist kein Sklave!

Das würden die BRD-Mäuschen nie wagen! Erdogan polterte, daß die Türkei keine Sklaven der Amerikaner wären, wo Washington entscheidet, welche Waffensysteme die Türkei kaufen dürfe. Auch weiterhin machen die USA vollen Druck auf die Türkei, doch noch das russische S-400 System abzubestellen, Erdogan ging jedoch einen Schritt weiter und kündigte bereits Interesse an der S-500 an, das 2020 bei der russischen Armee in Dienst gestellt wird.
U
S-General Curtis Scaparrotti sagte gegenüber dem Senat, daß der Verkauf der F-35 Stealth Bomber zur Strafe eingstellt werden sollte, falls die Türkei ein NATO-fremdes System kaufe. Ein Pentagon-Sprecher sagte zudem Anfang der Woche, daß der Ankauf der S-400 für die Türkei "gravierende Konsequenzen" nach sich ziehen würde und "breitere Implikationen" haben werde. Die Türkei gibt jedoch weder dieser Erpressung nach, noch der, hinsichtlich der "Sicherheitszone" in Syrien. Erdogan betonte neuerlich, daß die Türkei nur eine Sicherheitszone unter türkischer Kontrolle akzeptieren werde. Der Konflikt des Deep State gegenüber der Türkei erinnert an CSU-Weber gegenüber Orban: Arrogant, anmaßend, inakzeptabel! So wie die Türkei eher früher, als später aus der US-NATO-Kamarilla austreten wird, so wird sich Orban verabschieden lassen. Beiden ist gemein, daß sie nicht zu den "nützlichen Idioten" zählen wollen. 

10:11 | Leser-Kommentare
(1)….So wie die Türkei eher früher, als später aus der US-NATO-Kamarilla austreten wird,…
Das ist nicht als wahrscheinlich zu beurteilen. Nato-Mitgliedschaft, geologische Position des Landes, ergeben Trümpfe, mit denen zwar gedroht, aber welche kaum ausgespielt werden dürften. Mindestens so lange nicht, als sich dadurch irreversible Vorteile ergeben.
(PS: Ebenso wenig, wie Kim in Nordkorea sein Spiel mit dem Atom aufgeben wird, welches ihn erst auf „Augenhöhe“ gebracht hat).
Ferner, wie ist das eigentlich mit dem Völkerrecht. In dieser Rubrik wurde oft von der Verletzung des Völkerrechtes durch die Präsenz der USA in Syrien geschrieben, wenig aber z.B. ob die Türkei von Assad eingeladen wurde, die Grenzen der Türkei auf dem Territorium von Syrien zu schützen, oder gar einzumarschieren.
Als damals die Türkei gegen Afrin loszog, (Operation Olivenzweig) war hier (affirmativ) zu lesen, dass gegen den IS (bzw. PKK) gekämpft werde. Es sei eine begrenzte Operation (zeitlich und örtlich). Frage, sind türkische Truppen immer noch dort. Von einem Rückzug war meines Wissens nichts zu lesen. Damals war mein Kommentar, Besatzer haben vielfach das Bestreben, besetzte Gebiete nicht mehr zu räumen.
Informationen sind wichtig. Aber echt gut sind sie dann, wenn sie objektiv sind. Das ist zwar schwierig, aber anstrebenswert.

(2) guten Morgen, ich bin weder ein Freund des selbsternannten Sultans, noch des Sozialisten im Norden Südamerika´s, aber Respekt haben beide verdient, sie haben Eier in der Hose und lassen sich nicht vorführen. Ach tut das gut!

11:38 I TQM dazu: Es ist immer erfreulich, wenn es hier auch zu konträren Diskussionen kommt. Ich stimme dem Einsender (2) zu. Dem Einsender (1) nur sehr bedingt. Die Türkei hat keine Trümpfe durch die NATO-Mitgliedschaft, sondern wird gegängelt und von Sanktionen bedroht. Es geht also nicht darum durch NATO-Verbleib "irreversible Vorteile" zu bewahren, sondern die mächtigen Strafmaßnahmen für den historisch einzigartigen Fall eines Austritts zu überleben. 
Zur Türkei in Syrien folgende Bemerkungen: Zwar ist ihr Aufenthalt streggenommen genauso illegal wie der, der USA, F, GB, aber während Damaskus die "Westliche Okkupation" kategorisch ablehnt, sind Russland und der Iran legal in Syrien, die türkischen Truppen sind über die Astana-Gruppe als Konzession an die Türkei von Damaskus derzeit geduldet. Während Erdogan mehrfach versichert hat, die fraglichen syrischen Gebiete nicht dauerhaft zu besetzen, tun dies die USA sehr wohl. Die Türkei, die besonders auf ihre territoriale Integrität pocht, kann sich ein solches Verhalten in Syrien nicht leisten, auch sprechen praktische Gründe dagegen. Die türkische Besetzung Nordzyperns 1974 fand nur statt, um den Anschluß Gesamt-Zyperns an Griechenland zu verhindern. Wir haben also keine vergleichbare Situation in Nordsyrien, wo vor allem die Kurden das Poblem sind. Wir können versichert sein, daß Russland, welches sich völkerrechtlich super-sauber verhält und mit Damskus eng verbunden ist, keine dauerhafte türkische Militärpräsenz in Syrien gestatten wird. 

15:00 | Der Leser (1) antwortet dem TQM-Kommentar darüber
Der Kommentar (1) bezog sich auf die Äusserung, dass die Türkei „früher oder später“ aus der Nato austreten werde. Meine Ansicht dazu ist konträr. „Trümpfe“ besitzt die Türkei aber sehr wohl. Deshalb, kann die Türkei auch einen etwas selbständigeren Weg in der Nato beschreiten. Offensichtlich ist auch das Bemühen der Nato/USA, die Türkei nicht (zu sehr) zu vergrämen. Denn sollte die Türkei aus der Nato austreten, würde das den Nato- „Schutz“-Bogen um Russland , in strategischer Sicht durchlöchern. Die Türkei ist aus Sicht der Nato, auf Grund der geografischen Lage, geradezu prädestiniert der Nato anzugehören. Aus diesem Grund kann Erdogan auch die USA und Europa herausfordern. Für Europa kommt noch die Flüchtlingssituation dazu. Das sind gegenwärtig durchaus starke Karten.
Nun kommt das, wo ich offensichtlich vollständig falsch verstanden wurde. Ich schrieb nicht, dass der Verbleib in der Nato irreversible Vorteile bringt, sondern ich schrieb, dass die Trümpfe auszuspielen (eben der Austritt aus der Nato) wohl nur dann erfolgen könnte, wenn die Türkei dafür irreversible Vorteile erlangen würde.

16:14 | Die Leseratte zum Kommentar darüber
Zur Ergänzung der Trümpfe Erdogans bitte den offensichtlichsten nicht vergessen: Die Kontrolle über Bosporus und Dardanellen, also dem Zugang zum Schwarzen Meer! DAS war damals der Hauptgrund, warum die Türkei überhaupt in die Nato sollte. Den Preis dafür haben wir übrigens wir Deutschen bezahlt, in Form von türkischen Gastarbeitern in Deutschland, die wir eigentlich nicht haben wollten, von den USA aber dazu genötigt wurden.

16:53 | TQM antwortet
Das stimme ich Ihnen jetzt weitestgehend zu. Die Frage ist aber, ob Erdogan mit dem Spiel durchkommt. Die NATO ist eben kein freundlich-partnerschaftliches Verteidigungsbündnis, sondern die Kollektion der US-Vasallen in Europa. Die Türkei ist für die NATO geo-strategisch von so zentraler Bedeutung wie dIe BRD oder Italien. Man wird sie also nicht gehen lassen, umgekehrt aber auch keine Konzessionen zubilligen. Daher auch schon die Ankündigung Trumps die türkische Wirtschaft bei Bedarf zu „verwüsten“ und nun die Drohungen „gravierender Konsequenzen“. Die US-„Partnerschaft“ ist also Knüppel, oder Peitsche“. Das kann und will der impulsive, stolze Erdogan daheim und in der Region nicht verkaufen. Es läuft daher auf einen großen Showdown hinaus. Sicher ist, daß Trump zwar die Türkei weitgehend gewähren ließe, der Deep State aber mit einem Schlag Trump und Erdogan brüskiert. Von Saudi über den Iran bis Venezuela, sind die türkische und die US Position von einander entfremdet und konträr zueinander - das ist mehr als Bazar-Geschacher!

Israel   Iran   USA

07:25 | Jerusalem Post: NETANYAHU: NAVY COULD STOP IRAN FROM MARITIME OIL SMUGGLING

Netanyahu rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die iranische Umgehung der Sanktionen zur See mit allen Mitteln zu stoppen. Die israelische Marine könnte mitwirken, den verdeckten Ölschmuggel des Iran zu stoppen. Es war jedoch nicht klar, wie Netanjahu dies bewerkstelligen möchte, da Israel nur über einige Korvetten und über eine kleine U-Bootflotte verfügt.
Außerdem kündigte Netanjahu den Besuch Pompeos, und der Premierminister von Griechenland und Zypern an, um den Gaspipeline-Bau von Israel via Zypern nach riechenland zu besprechen.

Eine sehr schräge Forderung Netanjahus, zumal der Iran kein Öl "schmuggelt", da seine Ölverkäufe nicht gegen UN-Sanktionen verstoßen, sondern lediglich gegen US-Sanktionen. Wenn also Tanker mit iranischem Öl in internationalen Gewässern aufgrund von US-Sanktionen gekapert werden, dann hat das einen Namen: Piraterie. 
Die USA, die im Chinesischen Meer und im Schwarzen Meer China und Russland provozieren, um die "freie Seefahrt" zu garantieren, betreiben also offenbar Gedankenspiele hinsichtlich dieser offenen Piraterie. Dies im Kontext mit Bolton´s Wiederbelebung der "Monroe Doktrin" und dem US-Anspruch auf Kontrolle "deren Hemisphäre" bedeutet also, daß die Neocons offen das US-Recht zum internationalen See-Recht, Sanktionsrecht und "Vökerrecht" erheben möchten. TQM

06.03.2019

Venezuela   USA

19:26 I SPON: Maduro-Regierung fordert deutschen Botschafter zur Ausreise auf

Als Begründung werden in der Mitteilung Krieners "Akte der Einmischung in die inneren Angelegenheiten" Venezuelas genannt. Diese stünden im Widerspruch zu den Normen des Völkerrechts, die die diplomatischen Beziehungen zwischen Staaten regeln.Kriener hatte jüngst gemeinsam mit anderen Botschaftern Maduros Widersacher Juan Guaidó bei dessen Rückkehr aus dem Ausland am Flughafen nahe der Hauptstadt Caracas in Empfang genommen, um sicherzustellen, dass der Oppositionsführer nicht verhaftet wird. Guaidó hatte das Land trotz eines Ausreiseverbots verlassen und war nach einer eineinhalbwöchigen Reise durch mehrere Länder Südamerikas am Montag nach Venezuela zurückgekehrt.


Bravo! Hoffetntlich packen sämtliche EU-Politkommissare ihre Koffer. Die EU, die sich über die vermeintliche "Einmischung" Russlands beschwert, lässt ihre Botschafter, die von Präsident Maduro akkreditiert wurden, als Bodyguards des Putschisten und Reichsbürger Guaidó am Flughafen antanzen. Nun sehen sie den Flughafen schneller als erwartet wieder  -  in der Abflughalle! TQM

 

Iran   Tuerkei

14:20 I Der Standard: Türkei will gemeinsamen Militäreinsatz gegen die PKK mit dem Iran

"So Gott will, werden wir mit dem Iran eine Operation gegen die PKK starten", sagte der türkische Innenminister Süleyman Soylu am Mittwoch der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Gemeinsame Sicherheitsmauer Die Türkei wolle seit langem eine gemeinsame Operation und es gebe zu dieser Frage zahlreiche Kontakte zwischen den Geheimdiensten. Die PKK-Guerilla und ihr iranischer Ableger PJAK haben Rückzugslager im Nordirak nahe der türkischen und iranischen Grenze. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan brachte schon 2017 nach einem Besuch des iranischen Generalstabschefs in Ankara eine gemeinsame Operation ins Gespräch. Die Türkei geht seit Jahren gegen PKK-Lager in den nordirakischen Kandil-Bergen vor. 

Ja fein! Türkische  NATO-Soldaten kämpfen im Verbund mit der iranischen Armee. Da wird das US-CENTCOM schäumen. Aber nicht nur militärisch rückt die Türkei an den Iran näher heran. Neue Grenzübergänge wurden  eröffnet und Im Nordwest Iran soll ein gemeinsamer Industriepark mit der Türkei errichtet werden. Die Türken wollen bei der Produktion auf iranischem Boden von den niedrigen Energiekosten profitieren.
Laut  "Jerusalem  Post" verhandelt der Iran mit Asebaidschan über die Eisenbahnanbindung via der persischen Provinz Gilan am Kaspischen Meer.  Über Kasachstan wäre dann der Iran per Bahn an China angebunden. Mit diesem Durchbruch an der Seidenstrasse würde der Iran die US-Sanktionen nicht nur besser umgehen, sondern wahrscheinlich noch weiter profitieren, mutmaßt die JPOST. 
Der iranische Markt, ist dank US-Sanktionen für Europa gestorben und es gibt keinerlei Anzeichen einer nahenden Implosion seit Ausrufung der US-Totalsanktionen. Die Türkei und der Iran, zwei historische  Gegner Russlands, werden immer weiter in die Arme Russlands und Chinas getrieben - ausgezeichnet! TQM

Syrien

07:15 | vn: Die OVCW hat keinen verbotenen Waffengebrauch durch Syrien beobachtet

".... Nach Angaben der Organisation für das Verbot chemischer Waffen:

1. Keine Spur von verbotenen chemischen Waffen wurde gefunden.

2. Jaych al-Islam hat der Mission nicht erlaubt, die Körper der Verstorbenen zu untersuchen. Daher ist ihre Zahl unbekannt, und selbst, ob es tatsächlich Tote gab. Jaych al-Islam hat die Delegation der OVCW solange fern gehalten, bis alle angeblichen Körper verbrannt waren.

3. Die Mission hat stattdessen zwei Wochen nach dem Vorfall die Orte wohl untersuchen können, was kein Problem bedeutet, um Spuren der verbotenen chemischen Waffen zu finden. Sie bemerkte in Gegenwart einer feindseligen Menschenmenge, dass zwei Granaten abgefeuert worden waren und dass diese giftiges Chlor enthalten hätten können. Während ihrer Untersuchung traf eine Granate ein, die zwei Personen tötete und ein dritte verletzte."

Überrascht, wohl eher nicht..... und die Leidmedien der "Westlichen Wertegemeinschaft"? Haben keine Zeit, sich mit alten Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. HP

05.03.2019

 Russland USA Syrien

19:26 | RT: Interview: Russland hat "langjährige Erfahrung" mit USA und war auf Kehrtwende in Syrien vorbereitet

Russland hat damit gerechnet, dass die USA ihre Armee nicht aus Syrien abziehen werden, erklärt der russische Geopolitik-Experte Dimitry Egortschenkow im Interview mit RT Deutsch. Während die Türkei ihr eigenes Spiel spielt, setzen die USA verstärkt auf die "Kurden-Karte".

Die Kurden bleiben also die nützlichen Idioten der USA, Trump lässt seine Truppen in Syrien. Das bedeutet eine Fortsetzung des Leides in Syrien. Man kann nur hoffen, dass die USA bald die Rechnung dafür präsentiert bekommen! AM 

Deutschland   Nato   Russland

07:42 I TQM: Deutsche Angst um Königsberg?

Ursula von der Leyen hat Angst. Laut "Sputnik", bezugnehmend auf "Focus", führt die blonde NATO-Sturmfrisur dazu aus:, Chinesische Raketen bedrohen laut den jüngsten Aussagen der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gegenüber dem „Focus Magazin“ Russland. Nun tauchen die ersten Reaktionen aus Moskau auf. Laut Ursula von der Leyen kann „Russland von den chinesischen Mittelstreckenraketen erreicht werden“. In diesem Zusammenhang solle Russland daran interessiert sein, China in irgendeine Art von Abrüstungsvertrag einzubeziehen. „Denn so wie die russischen Raketen eine Bedrohung für Europa sind, sind es die chinesischen für Russland“, sagte sie wörtlich.
E
cht rührend! Welche Berater haben ihre Berater dazu beraten, Russland so zu beraten? Waren es die "Vertriebenen-Verbände", die sonst nur in Wahlkampf-Zeiten als Deko einen Unionsredner verpasst bekommen, der von der EU und der "Bedrohung durch Russland" schwadroniert? Hat sie Angst vor russischen Raketenstellungen in Königsberg, die auf das "Fort Trump" in Polen zielen, gar auf das geparkte Geschwader der BRD-Flugbereitschaft??? Können diese von chinesischen Rakten gar selbst bedroht werden?
Ursula scheint jedoch mehr ein Fall gebotener Psychoanlayse zu sein, um abzuklären, worin sich die eigene Furcht begründet und auf die Sorge um andere reflektiert! Denn der ehemalige Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Juri Balujewski, bestätigte ebenfalls, daß die chinesischen Raketen keine Bedrohung für Russland darstellen würden. Die Aussagen der deutschen Verteidigungsministerin verband er mit einem Albtraum von ihr.
Auweia, ein Fall für Hypnose und Berater im weissen Kittel tut sich auf! 

10:25 | Leser-Kommentar
Das Hirn ist mehr oder weniger kugelförmig. Landläufig ist der Begriff, dass die Gedanken kreisen. Dies umso mehr, wenn keine Antennen nach aussen gerichtet sind. Lasst doch die arme Frau etwas zur Ruhe kommen. Die ständigen Misserfolge bei der Bundeswehr dürften sie quälen. Dass sie sich mit „Russlandproblemen mit China“ befasst, dürfte mit „Inside the Box“ begründet sein. Für jeden anderen dürfte es klar sein, das Russland seine Bedrohungen selbst sehr gut einschätzen kann.
Ich will auch Deutschland etwas in Schutz nehmen, steht v.d.L für Deutschland? Die Frau kämpft doch bloss um ihre persönliche Existenz. Macht dürfte sie keine haben, ausser bei der Bekleidung von schwangeren Soldatinnen.

Venezuela

07:20 I orf.at: Oppositionschef Guaido wieder im Land

Auf dem Flughafen Maiquetia nahe der Hauptstadt Caracas wurde der Politiker von einer jubelnden Menge empfangen. Guaido machte sich dann auf den Weg nach Caracas, wo mehrere tausend weitere Anhänger auf ihn warteten. „Venezuela, wir haben gerade die Einreisekontrolle passiert und gehen jetzt dorthin, wo unsere Leute sind.“
„Wir sind wieder in unserem geliebten Land“, schrieb Guaido auf Twitter. „Wir werden auf den Straßen weitermachen, die Mobilisierung dauert an“, rief er bei seiner Ankunft. Neben einer Gruppe von Anhängern des 35-Jährigen waren auch die Botschafter mehrerer EU-Länder auf dem Flughafen zur Begrüßung Guaidos versammelt. Rund 50 Staaten haben den selbst ernannten Übergangspräsidenten anerkannt.
Im ganzen Land gingen am Montag Tausende Menschen für Guaido auf die Straße. Auch die USA bezogen Stellung. „Die sichere Rückkehr von Juan Guaido nach Venezuela hat für die USA höchste Bedeutung. Jede Art von Bedrohung, Gewalt oder Einschüchterung gegen ihn wird nicht toleriert. Die Welt schaut zu“, schrieb US-Vizepräsident Mike Pence auf Twitter.


Juan Guaidó reiste überraschend und unbehelligt mit einem Linienflug aus Panama kommend in Caracas ein. Dort wurde er von den "Blumenkindern" der EU, den Botschaftern der BRD, Frankreichs und Spaniens empfangen. Unterdessen drohte John Bolton der Regierung Kubas mit Sanktionen, da sie "die Ursurpierung der Demokratie und die ausufernden Repression in Venezuela" unterstützen. 
Daß, laut Westfunk nur tausende Venezuelaner auf die Straße für Guaidó gingen, mag ein Grund sein, warum Präsident Maduro das Theater zuließ. Es wäre ganz einfach gewesen, dem Flugzeug aus Panama die Landegenehmigung zu entziehen und zur Umkehr zu zwingen.
Der unerwartete Schritt hatte wohl Kalkül. Maduro scheint sich seiner Sache sicher und gedenkt offenbar Guaidó totlaufen zu lassen, ehe sich die Behörden seiner annehmen.
Einen "Triumphzug" Guaidós von der Dimension eines Hyde Park Redners auf der Kartoffelkiste kann Präsident Maduro nur recht sein. Das Militär und die Masse der Bevölkerung revoltieren nicht, während die Dosis der US/EU-Drohungen ins unermessliche steigt. Wem möchte Bolton noch wegen der Unterstützung Maduros neben Kuba drohen? Den NATO-"Partnern" Italien und der Türkei? Dem Wunschpartner der USA, Indien, in ihrem Bestreben China zu schwächen? 
Wieder einmal auffällig das Schweigen des Trump. Die Neocons, die über den Kim-Gipfel und Trump spotteten, hängen mit ihrem Fliegengewicht-Boxer Guaidó in den Seilen. Warten wir ab, welchen Strick Maduro dem Komplott bereitet. TQM

Nato

06:33 | rt: 20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Das "Račak-Massaker" - Teil des NATO-Drehbuchs

Zwei Monate vor Beginn des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien am 24. März 1999 bewirkte das "Massaker von Račak" in der westlichen Öffentlichkeit einen Aufschrei der Empörung. Zugleich lieferte es Washington und der NATO den lang ersehnten "humanitären" Vorwand.

Bewährte Traditionen werden eben gerne fortgesetzt, USS-Maine, Tonkin, mit Bajonetten aufgespießte Säuglinge, Massenvernichtsungswaffen..... HP

04.03.2019

USA   Nordkorea

18:23 | n8wächter: Ein seltsamer Gipfel

Am Mittwoch, dem 27. Februar 2019, fanden sich der US-Präsident Donald Trump und der Staatschef von Nord-Korea, Kim Jong-un, in Hanoi für ihr Gipfeltreffen in Sachen “Entnuklearisierung“ ein. Die Beiden trafen am Abend vor laufenden Kameras aufeinander und aßen im Anschluss gemeinsam zu Abend.

Die Leseratte
Der N8wächter macht sich Gedanken zum Vietnam-Gipfel mit dem Rocketman, angefangen bei der merkwürdigen Flugroute bei der Anreise Trumps über die Wahl des Treffens im kommunistischen Vietnam bis zum angeblich ergebnislosen Ende. Er meint, dass Trump nicht einen langen Flug um die halbe Welt antritt und Kim tagelang mit der Bahn anreist zu einem Treffen, das eigentlich nur noch eine PR-Show sein kann weil dessen Ergebnis nach langen Vorbereitungen eigentlich feststehen sollte - und dann gibts kein Ergebnis?

19:03 | Leser-Kommentar
Ich denke, dass jede Regierung auf diesem Planeten weiß, dass es in der USA einen dramatischen Machtkampf gibt. So hat man sich im Vorfeld des
Treffens von Trump und Kim Jong-un geinigt, dass es keine Einigung gibt, obwohl man sich vorher geeinigt hat. Die Absage der Großmanöver auf der
koreanischen Halbinsel deutet darauf hin, das man sich uneinig geeinigt hat. (Da wird man ganz wirr im Kopf.)

Syrien   USA   Tuerkei   Russland

08:57 I orf.at: Beratungen der USA und Russlands zu Syrien in Wien

Die Generalstabschefs der USA und Russlands treffen einander heute in Wien. Joseph Dunford und Waleri Gerassimow wollen dabei weitere Schritte in Syrien erörtern. „Die beiden Militärs werden Maßnahmen diskutieren, damit Militäroperationen in Syrien vonseiten Russlands und vonseiten der internationalen Koalition (Anti-IS-Koalition, Anm.) nicht miteinander in Konflikt geraten“, hieß es.
US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember angekündigt, alle 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen – mit der Begründung, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sei dort bezwungen. Zuletzt hieß es, dass noch Hunderte US-Soldaten in dem Bürgerkriegsland im Einsatz bleiben sollten, um die kurdischen Kämpfer zu schützen, welche die USA im Kampf gegen den IS unterstützen. Kritiker warnten, dass die syrischen Kurden ohne die US-Truppen einem Angriff der Türkei ausgesetzt wären.
Vor diesem Hintergrund wollen die USA mit ihren westlichen Verbündeten eine internationale Truppe zusammenstellen. Diese soll das Gebiet in Syrien, das nicht vom Regime von Machthaber Baschar al-Assad kontrolliert wird, nach der endgültigen Bezwingung des IS stabilisieren und dort für Ordnung sorgen.

Wirklich erstaunlich. Die USA bleiben also laut Trump-Kritiker Generalstabchef Joseph Dunford in Syrien, um nach Ende des IS  "für Ordnung zu sorgen". Mit dieser völkerrechtswidrigen "Argumentation", könnte posthum das Dritte Reich daherkommen und ihre okkupierten "Protektorate" als "Ordnungs"-Entitäten "legitimieren". Einfach unerhört mit welcher Nonchalance die Deep-State Generalität ihr illegales Treiben zurechtzubiegen versucht.
Es ist mit Sicherheit auszuschließen, daß Russland die andauernde Verletzung der staatlichen Einheit Syriens am "Verhandlungsweg" hinnimmt. Zwar wird Russland, so wie in der Vergangenheit, einem System "roter Telefone" zustimmen, aber mehr nicht. Entgegen der Ankündigung Trumps, baut Dunford an einem kurdischen US-Protektorat auf syrischem Staatsgebiet. Das ist nicht nur Obstruktion, sondern es hat einen weiteren, wesentlichen Haken. Der US-Sondergesandte James Jeffrey befindet sich gerade in Ankara um über den US-Abzug aus Syrien mit den Türken zu verhandeln. Wie passt das zusammen? Glauben die USA, daß die Türken seit ihrem Abzug 1683 nicht mehr mitbekommen, was in Wien vor sich geht? TQM  

Venezuela   USA

07:27 | SPON: Guaidó schwört Venezolaner auf Massenproteste gegen Maduro ein

Am Montagvormittag (16 Uhr MEZ) sollen in Caracas und weiteren Städten des Landes Massenproteste gegen Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro beginnen. Guaidó schwor seine Landsleute in der Videobotschaft auf entschlossenen Widerstand ein und rief alle Staatsbediensteten auf, sich den Protesten anzuschließen. Da die Medien in Venezuela zensiert seien, solle die Bevölkerung den Protestaufruf und die Treffpunkte der Regierungsgegner über soziale Netzwerke verbreiten, sagte Guaidó.
Der nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, warnte die venezolanische Regierung vor einer Festnahme Guaidós. Jegliche Drohungen oder Hintertreibungen einer sicheren Rückkehr des Oppositionsführers würden mit einer starken Reaktion der USA und der internationalen Gemeinschaft beantwortet, schrieb Bolton auf Twitter.

Juan Guaidó gedenkt also heute nach Venezueala zurückzukehren und fordert gleichzeitig die Staatsbediensteten und die Bevölkerung dazu auf, das Land lahmzulegen. Bolton und Mogherini warnen die venezuelanische Regierung davor, ihn davon abzuhalten. Aber, wie Mike Pence sagte, die Zeit für Verhandlungen ist zu Ende, obwohl Mike Pompeo mit Lawrow über Venezuela telefonierte. Russland seinerseits verkündete eine US-Militärintervention "mit alen Mitteln zu verhindern".
Der US-B-Movie hakt an dieser Stelle - also: "Venezuela, Guaido-Putsch, Klappe, die Fünfte, Film ab!" Womit drohen Bolton, Rubio und Mogherini noch? Eine "starke Reaktion der internationalen Gemeinschaft"? Mit einer "Koalition der Willigen" mitsamt Truppenverlegung aus Kunduz zur Verteidigung deutscher Interessen nach Caracas ? Von der Leyen mit Augenklappe im "Fluch der Karibik"? TQM

 

03.03.2019

Iran

19:38 | kenfm: Irans Hardliner auf dem Vormarsch

Im Juli 2018 erschien im Al-Monitor ein Artikel mit dem Titel „Treffen Sie die neue Generation von iranischen Hardlinern“. (1) Er beschrieb die neuen jungen Wilden, die eine Renaissance des Geistes der Revolution von 1979 fordern, und dabei genau in diesem Geiste, weniger religiös fundamentalistisch als sozial und politisch fundamentalistisch sind. Und diese Kräfte wurden nach dem Bruch des JCPOA, also des Atom-Deals durch die USA, gestärkt, hatten sie doch immer davor gewarnt, irgendeine Vereinbarung mit den USA und dem Westen allgemein einzugehen.

Nordkorea

16:34 | andernwelt: Kim Jong Un hat sich großen Respekt verdient

Was immer man vom nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un halten mag, dumm ist er nicht. Ausgebildet in der Schweiz, spricht er nicht nur Deutsch, sondern kennt sich auch noch aus in der europäischen Geschichte, die in der Schweiz anders, wahrer, gelehrt wird als in Deutschland. Dieses Wissen dürfte ihn veranlasst haben, nicht denselben Fehler zu begehen, den das Deutsche Reich 1918 in Versailles begangen hat.

18:30 | Dazu passend - politica-com: Donald Trump-Freund Kim Jong Un: warum der Grosse Gipfel in Hanoi scheiterte, scheitern musste! TB

Ukraine

16:22 | sputnik: Transparency International: Kiew verliert EU-Visumfreiheit und Finanzhilfen, wenn…

Die Organisation zur Bekämpfung von Korruption Transparency International hat gewarnt, dass die Ukraine wegen einer Gesetzesänderung ihren visafreien Reiseverkehr mit der EU sowie die Unterstützung des IWF verlieren könnte.

... wenn die in den letzten Jahren relativ unfähigen "Freunde" der westlichen Wertegemeinschaft weiterregieren dürfen! TB

Die Leseratte
So geht es halt zu in einem durch und durch korrupten, abgewirtschafteten Staat mit Selbstbedienungsmentalität: Die Räuber erteilen sich selbst Absolution. Gleichzeitig verspricht der Schokoladenkönig seinem geknechteten Volk im Monatstakt den baldigen Beitritt zur EU. Lach.

Syrien USA

14:08 | sputnik: USA verhindern Heimkehr von Flüchtlingen aus Auffanglager Rukban in Syrien

Die USA haben sich geweigert, Verkehrskonvois, die die Einwohner des Flüchtlingslagers Rukban ausführen sollten, durch die Zone um den Militärstützpunkt at-Tanf fahren zu lassen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien hervor.

Anscheinend haben die USA ihre "invade the world, invite the world" Strategie nicht aufgegeben. Die Masseneinwanderung nach Europa soll wohl weitergehen! AM

Venezuela USA

13:06 | freitag: Rückkehr zum Druck

Der Umgang der USA mit Venezuela erinnert an die alte Schweinebucht-Mentalität.

Da kann man nur hoffen, dass diese Art genauso wie Anno dazumal in einem Fiasko für die USA endet! AM

UNO USA Russland  Venezuela

10:35 | SPON: Venezuela EU droht Maduro mit Eskalation der Spannungen

Die Europäische Union hat die Regierung von Präsident Nicolás Maduro vor einer Festnahme des Oppositionsführers Juan Guaidó gewarnt. Jede Maßnahme, die die Freiheit, Sicherheit oder persönliche Integrität Guaidós gefährde, würde eine erhebliche Eskalation der Spannungen bedeuten, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini im Namen der Mitgliedstaaten.
Zudem müsse mit einer entschiedenen Verurteilung eines solchen Schrittes durch die internationale Gemeinschaft gerechnet werden. "Die Mitglieder der Nationalversammlung genießen eine verfassungsrechtlich garantierte Immunität, die vollständig respektiert werden muss", heißt es in der EU-Erklärung weiter.

Die Italienerin Mogherini im brüsseler Glaspalast, merkt offenbar gar nicht mehr, wie sehr sie in ihrem Glashaus mit Steinen wirft. Sie bezieht sich also auf die venezuelanische Verfassung. Diese sieht jedoch - selbst bei Absetzung des amtierenden Präsidenten -  gar nicht vor, daß der Vorsitzende der Nationalversammlung das Amt interimsmäßig übernimmt, sondern der Vizepräsident. Juan Guaidó hat also in keiner, noch so konstruierten Variante den Verfassungs-Segen seiner Usurpation. Vielmehr stellt sich die Frage, wie die ernannte und nicht-gewählte EU-Außenkommisarin dazu kommt, im Namen der EU Drohungen auszustoßen? Italien selbst hat den obersten Reichsbürger Guaidó nicht anerkannt. Was, wenn Venezuela der BRD droht, diverse "Reichskanzler und Deutsche Kaiser" umgehend ins Amt zu lassen, andernfalls...
Nun, lassen wir einmal die zahnlose Eurokratin zur Seite - sie sollte lieber in Europa namens jener "EU-Bürger" denen Augen und Hände in Paris abgeschossen wurden, Rothschildbürger-Macron damit drohen, ihm einen persönlichen Brexit nach St. Helena zu bereiten. 
Lawrow machte in einem Telefonat mit Pompeo klar, daß Russland zu einer Verhandlungslösung zur Überwindung der politischen Krise in Venezuela bereit sei, jedoch nur auf Grundlage des Völkerrechts, der UN und der Verfassung Venezuelas. 
Juan Guaidó, der zum Sturz der Regierung auffordert, "Dekrete" erlässt und eine bewaffnete Militärintervention nicht ausschließen möchte, der den Raubzug gegen venezuelansiches Staatseigentum unterstützt, hat nicht nur einen ganzen Katalog an Verfassungsbrüchen begangen, sondern er ist zudem ein Fall für das Strafrecht. 
Und so äußerte sich der Vizepräsident Venezuelas in einem Exklusiv-Interview mit RT über die justizielle Betrachtung des Kriminal-Falles Guaidó. Einerseits wird Venezuela gerichtlich gegen das Einfrieren seines Goldes und Geldes gegen die USA und GB vorgehen. Mit dem Versuch die Regierung zu stürzen mache sich Guaidó nicht nur im Inland lächerlich, sondern er verstößt auch gegen das geltende Strafrecht. Er halte sich seit seiner Ausreise am 22. Februar vor der Justiz Venezuelas versteckt und es wurden bereits strafrechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet, die ihn bei Rückkehr erwarten. Laut Generalstaatsanwaltschaft erwarten ihn bis zu 30 Jahre Gefängnis. Laut stellvertretendem Richter Juan Carlos werde er bei Rückkehr verhaftet und ins Gefängnis gesteckt.
Vielleicht erhofft sich die "Westliche Wertegemeinschaft" die milchkaffebraune Variante eines "Nelson Mandela" für ihr Putsch-Drehbuch?
Unterdessen kündigte Russland Hilfslieferungen im großen Maßstab an, die USA hingegen weitere "Sanktionen". Zeit, daß sich Trump in das Neocon-Theater einschaltet und dem Affentheater ein Ende bereitet, bevor sich die USA einen weiteren, kostspieligen Schandfleck eintreten. Auch wenn Venzuela keine Atombombe besitzt, werden die Miami-Boys letztlich versagen und Trump jenen Pragmatismus einbringen müssen, mit dem er in Hanoi leben mußte und konnte. Denn während er im Falle Nordkoreas intensiv um die Mittlerrolle Chinas hinter den Kulissen bat, die ihm auch gewährt wurde und für die er sich bedankte, denken die Neocons mit der Maskerade der "CSU-Weber-Weltgemeinschaft" und kontaminierten "Hilfslieferungen" an Venezuela, eine Neuauflage der "Oliver North-Nummer" liefern zu können.
Nur - wir leben nicht mehr in der Hochblüte des Kalten Krieges, die "totalitären Imperialisten" sind nicht mehr die Sowjets von einst, sondern ist der US-Deep State von heute, Putin ist nicht Breschnew und Trump kämpft selber gegen "das Reich des Bösen" - und zwar  im Inland!

 

02.03.2019

Tuerkei   USA   Isis   Syrien

17:03 I Dailysabah: US-backed YPG reaches deal with Daesh to facilitate terrorist infiltration to Turkey

Die von den USA unterstützte Terrorgruppe YPG bot letzte Woche den IS-Terroristen in der syrischen Stadt Baghouz auf Vermittlung der USA an, sie und ihre Familien in die Türkei abzuschieben, obwohl die Türkei sowohl gegen die YPG, als auch gegen den IS kämpft. Außerdem bekommen die IS-Leute, die ihre Terrorcamps verlassen von der YPG Personalpapiere und können zwei Monate in Kurdenspitäler behandelt werden. 

Halten wir also fest: Derzeit verhandeln die USA mit der Türkei über den Verkauf von "Patriot-Raketen", obwohl die Türkei wieder betonte, daß der S-400 Kauf mit Russland abgeschlossen sei und die Auslieferung im Oktober beginne - es also die "Patriot" nur als Ergänzung gäbe.
Zuvor kündigte Trump Erdogan an, "it´s all yours", die Türkei möge nach dem US-Abzug übernehmen und den IS in der US-okkupierten Zone bekämpfen. Auf Druck Pompeos, Boltons, Grahams und des US-CENTCOMS hieß es dann, daß doch 200, später sogar 400 US-Soldaten verbleiben würden. Ferner müsse die Türkei einen Korridor entlang seiner Grenze einrichten, eine Art "Sicherheits-Wildgatter" für die SDF/YPG und geloben mit dem IS endgültig aufzuräumen.  Kurze Zeit später vermitteln die Amerikaner Verhandlungen zwischen der YPG und dem IS - den sie angeblich mit der YPG bekämpfen, um den IS zu schonen, zu hospitalisieren und schließlich über den türkischen Grenzzaun zu werfen. Unfassbar edle US-Gesellen! TQM

 

Deutschland Iran Israel USA

12:12 | jouwatch: Die „Geschichte hinter der Geschichte“: Pöbel-Ralle ist ins Verschwörungslager gewechselt

alf Stegner – die fleischgewordene Antipathie – scheint ins Lager der Verschwörungstheoretiker gewechselt zu sein. Pöbel-Ralle – einer der zahllosen stellvertretenden SPD-Vorsitzenden – sprang seinem Genossen Frank-Walter Steinmeier bei. Nachdem massenweise Bürger es sich verboten hatten, dass in ihrem Namen dem islamischen Terror-Mullah-Regime im Iran zum 40. Jubeltag gratuliert wird, stellt sich Stegner – mutig wie Sozialisten nun mal sind – vor Steini und zwitschert:

Wohl einer der bisher schlechtesten Artikel auf jouwatch, der die im schlechtesten Sinne "islamkrititschen" (pro-ISrael, pro-USA, kontra souveränes Europa) Eigenschaften der Seite hervorgeht. Es gehört Frieden mit dem Iran gemacht und die Sanktionen gegen Teheran müssen beendet werden, auch wenn das Washington nicht passt! AM 

 

01.03.2019

USA   Nordkorea

19:48 | nypost: In Hanoi, Trump won by walking away

“Sometimes you have to walk, and this was just one of those times,” President Trump said as he cut short his Vietnam summit with North Korea’s Kim Jong Un. Good for the prez, and just what we expected in noting the other day that “his history suggests he’s always willing to walk away from a deal that’s not good enough.”

Stimmt ..... allerdings ohne Freidensnobelpreis. Wasser auf die Mühlen des "alten" Washingtons. Andererseits, hätte er vollen Erfolg gehabt, hätte sich das "alte" Washington auch aufgeregt. Trump und Washington ist wie das Verheiratetsein: wia mas mocht, iss foisch! TB

UNO USA Russland  Venezuela

14:20 I TQM: HIV-positiv!

"Hilfs-Invasionstruppen Venezuela", lautet die "positive", aber nicht unerwartete Nachricht, die der UN-Botschafter Venezuelas aufdeckt: „Aus Kolumbien heraus…rüsten sie die sogenannte Venezolanische Befreiungsarmee, um mit angeblichen Deserteuren in Venezuela einzudringen“, sagte Moncada gegenüber Reportern am Donnerstag. Der Botschafter fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten die Zahlen venezolanischer Deserteure vorsätzlich aufgeblasen hätten, um eine Armee zu schaffen, die den Contra-Truppen der Nicaragua-Revolution gegen die sandinistische Regierung in den 80ern ähnlich wäre.
"
Syrian Democratic Forces" (SDF), "Weißhelme", "Beobachtungsstelle für Menschenrechte",... 
"Der Spiegel" online titelte heute Uno-Sicherheitsrat Russland und China blockieren Venezuela-Resolution
Ja sowas! Stimmen die doch glatt dem Putsch nicht zu - solche "Blockierer"! Die USA und Entourage-Staaten "blockierten" den russischen Resolutionsentwurf, der einen verfassungskonformen Dialog unter internationalen Vermittlern vorgesehen hätte.

USA Afganistan

11:56 | Epoch Times: Taliban greifen US-Stützpunkt in Afghanistan an

In Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban eine US-Militärbasis attackiert. Der Angriff auf die Einrichtung in der südöstlichen Unruheprovinz Helmand sei von afghanischen Sicherheitskräften abgewehrt worden, teilte der Sprecher der US-Streitkräfte in Afghanistan, Oberst Dave Butler, am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Islamistenmiliz sei zwischenzeitlich in das Militärgelände eingedrungen. Nach Angaben der Provinzregierung von Helmand gingen die Gefechte in der Region zunächst jedoch weiter.

Auch so kann man Druck bei Verhandlungen aufbauen! Man darf gespannt sein, wie lange sich der Westen noch auf seinem verlorenen Posten in Afghanistan halten wird! AM 

UNO USA Russland  Venezuela

06:21 | rt: Veto gegen US-Resolution zu Venezuela: Russland und China sehen Versuch, die Regierung zu stürzen

Der US-Resolutionsentwurf erhielt neun Stimmen und zwang Russland und China somit zu einem Veto. Auch Südafrika stimmte gegen den Text, während sich Indonesien, Äquatorialguinea und die Elfenbeinküste der Stimme enthielten.

07:12 I TQM dazu: Selten, daß die Chinesen einmal über eine Stimmenthaltung im Sicherheitsrat hinausgehen. Während Heiko Maas in Mali, dank "Flug-Unbereitschaft" festsitzt, sitzt Guaidó irgendwo in Brasilien und sucht nach einer Einflugschneise nach Venezueala. So leicht wird das nicht. Vielleicht wird er schon bald ausgebürgert - per echtem (!) Dekret , wie einst Wolf Biermann. Hoffentlich reicht sein Talent wenigstens zum Gitarrenspiel!