22.02.2026

08:47 | Krone:  Er war das „Überraschungsei“ der Habsburger

Erzherzog Johann liebte die Steiermark, heiratete eine Postmeistertochter und wurde zum inoffiziellen steirischen Landespatron. Die Steirer verdankten ihm den „Gamechanger“ Eisenbahn: Johann setzte durch, dass die neue Südbahnstrecke durch die Steiermark lief und nicht durch Westungarn.

Ein kleiner Blick in die steirische Geschichte und wie tief die Steiermark mit den Habsburgern verbunden ist.  Darum gehen viele Steirer gerne als Sissi und suchen ihren Franz.  Aber ... selbst die Transsteirer sehen eher aus wie die Gräfin Magarete Maultasch.. Gräfin von Tirol.  TS 

14:10 | Leser Kommentar  
A wirklich nette G'schicht.

Ich find ab und zu ein etwas verklärtes Geschichtsverständnis ja nett und "die guten, alten Zeiten" lassen unser Gehirn vom täglichen Bullshit Bingo rasten.

Prinzipiell haben's die Habsburger verbockt, nachdem sie sich in den 1. WK reinziehen haben lassen.
Die Reise nach Sarajevo wurde aus überheblichen und störrischen Gründen nicht abgesagt, sondern durchgeführt.
Die Welt hätte einen anderen Verlauf nehmen können.
Damals, wie heute, ist hier eine degenerierte Generation im Adel an der Spitze. Also auch keine Hoffnungsträger.
Ich hatte mal das Glück, am Flughafen München Otto von Habsburg, "über den Weg" zu laufen und er wartete mit "kleinem Gefolge" wie ich auf einen Anschlussflug.
Es gibt Leute, die erscheinen und kommen nicht nur einfach in einen Raum.
Nachdem der Wartebereich sehr eng war und ich ihm Platz gegeben habe, hat er sich sehr höflich bedankt und wir konnten ein paar Sätze "scherzen".
Nichts desto trotz, auch er war ein Paneuropäer und mit Calergi eng verbunden.
Die Habsburger hätten noch einiges wieder gut zu machen an Österreich.
Und ob ohne Habsburger die Steiermark jetzt schon verkehrstechnisch erschlossen wäre, werden wir nie erfahren.

Schönen Sonntag an "die Bachheimer"!

.. ich bin nicht sicher ob wir heute schon die Steiermark erschlossen haben ... TS 

14.02.2026

08:49 | Leser Kommentar zur Eule vom 13.02. - 17:50 

wohl nur ein Tippfehler: im gestrigen Kommentar der Eule fehlt bei der Zahl der Toten am Ende des ersten Absatzes vmtl. eine "0", es müsste 260.000 heißen, oder ?

11:50 | Die Eule  
Werter Leser da haben sie natürlich Recht! Der Wert ist ein mittlerer Ansatz, wenn man die Situation von Pforzheim als Grundlage nimmt. Gab es in jener Nacht aber
gleichviel Vertriebene wie Bewohner in der Stadt, so wie es Augenzeigen schilderten, so erhöht sich natürlich der Wert noch mal. Das Feuer von Dresden stellt natürlich die Sinnfrage.
Warum arbeitete sich Bomber-Harris, der englische Stratege der Luftangriffe, eigentlich damit ab, Deutsche Städte zu zerstören? Mit wenigen Angriffen auf die deutschen Hydrieranlagen hätte der Krieg ja bereits 1943 beendet werden können. Sie waren ja die Achillesverse der deutschen Treibstoffversorgung.

 Liebe Eule ..

   

Da überlegt das Allierte Bombenkommando die Angriff einzustellen.  1943 und 1944 war die deutsche Luftwaffe noch sehr aktiv. Erst als die P52 den Jagdschutz über das Reichsgebiet ausdehnen konnte .. wurde es leichter. 
Also .. so einfach ist es dann auch nicht.  TS 

12:14 | Der Agronom
Luftangriffe auf Ploiești – Wikipedia https://share.google/i510Dyvf0Idf34Yw8
Die Alliierten hätten schon wesentlich früher die Zapfsäule der Wehrmacht in Rumänien trocken legen können. Ihnen ging es nur darum das gegenseitige töten von Russen und Deutschen zu verlängern. Für mich ist die Bombadierung der Raffinerie in Ploiesti der absolute Beweis dazu. Erst kurz vor der Eroberung der Anlage am 24. August 1944 durch die Rote Armee zerstörten Alliierte Bomber noch schnell die Anlagen, was die Treibstoffversorgung der Russen schwer beeinträchtigte.

.. ich denke auch die "Nachschublage" ist ein wesentliches Element. Bedenken Sie einmal die Ladung einer B17 und wie viele Schiffe über den Atlantik gekommen sind .. 1943 und 1944. Zudem muss man den Aufbau der "Reserven" für den D-Day bedenken. Die Ausbildung von Piloten und Besatzungen.
Also .. diese Diskussion hat viele Facetten und sehr spannend.

13.02.2026

15:42 | anderweltonline: Die „Dresden Lüge“ – 225.000 Tote klagen an

Bezüglich jüdischer Opfer wird gesagt, dass man die Opfer zweimal tötet, wenn man ihr Angedenken dem Vergessen überantwortet. Das gilt offensichtlich nicht für deutsche Opfer. 225.000 Tote der Bombennacht vom 13. Februar 1945 in Dresden sind von der offiziellen Geschichtsschreibung in Deutschland einfach annulliert worden, also ein zweites Mal getötet, was ihr Gedenken anbelangt.

Es ekelt mich an, wenn so offensichtlich Geschichte gefälscht wird und das im Angesicht des Bundespräsidenten, der hier nicht einschreitet. Ja, er macht die Sache noch schlimmer, indem er den unschuldigen Opfern der Bombennacht vorwirft, dass sie selber die Schuld an ihrem Tod tragen. Die Fakten: Im Frühjahr 1945 hat das IKRK in Genf einen Bericht veröffentlicht in dem unzweifelhaft festgestellt wird, dass mindestens 250.000 Menschen diesem völkerrechtswidrigen Angriff der Alliierten zum Opfer gefallen sind. Der Bericht stellt weiterhin fest, dass die Opferzahl noch wesentlich höher gewesen sein könnte, weil sich in Dresden Hunderttausende Flüchtlinge aufgehalten haben, die nirgendwo registriert waren. Die offizielle deutsche Geschichtsschreibung – und nur die – hat diese an sich unzweifelhafte Zahl seit einigen Jahren auf 25.000, also auf ein Zehntel herunter gefälscht. Der Obergeschichtsklitterer (und Transatlantiker) Guido Knopp hat sich hierbei unrühmlich hervorgetan.

Kommentar des Einsenders
...wider die Geschichtslüge, niemals vergessen und eine Story aus 2015 nochmals ins Gedächtnis rufen, wie man die Opfer bei den "Verlierern" einfach aus den Büchern radierte... und leider nicht nur Dresden...

17:20 | Leser Kommentar 
Was die Dresden Lüge angeht, kann man auch eine ganz einfache Rechnung aufmachen: es gab bei den Angriffen 75000 total zerstörte Wohnungen in Dresden. Dabei war die Stadt voll mit Flüchtlingen aus dem Osten, man schätze die Einwohnerzahl auf über eine Million, die sich in Dachböden, Kellerlöchern usw. aufhielten. Bei nur 25000 Toten würde das bedeuten, daß nur in jeder 3. total zerstörten Wohnung ein Toter zu beklagen wäre, statistisch unmöglich sowas.
Dresden war ein Holocaust (großes Brandopfer). 

17:50 | Die Eule
Im Vergleich zu diesen Lügenbolden standen die Pforzheimer einfach zu ihrer Opfer-Wahrheit. war sie noch so bitter. Auch dort ereignete sich am 23.Februrar 1945 ein Bombenangriff, bei dem ein Feuersturm, ähnlich wie in Dresden ausgelöst wurde. Dabei wurden dann mehr als 1/5 der Menschen getötet. Angesichts der schieren Masse an Flüchtlingen, die sich in jener Bombennacht in der Stadt befanden, dürfte die reale Opferzahl in Dresden wohl eher bei 26000 Toten liegen.

Jener Feuersturm wurde in den USA ja unter tatkräftiger Mithilfe des deutschen Architkten Mendelsohn ausgetüftelt. getüftelt. Dazu wurde extra ein Berliner Straßenzug aufgebaut, an dem dann die Abfolge der Bomben getestet wurde. Zuerst mussten natürlich die Dächer mit Luftminen freigelegt werden und dann konnte mit einer genügend großen Dosis an Brandbomben so richtig Feuer gelegt werden. Damit wurde ein formidabler Feuersturm ausgelöst. Am Ende, wann die Feuerwehr ausrückte, kamen natürlich wieder Sprengbomben mit großer Splitterwirkung zum Einsatz, die jedes Löschen verhindern sollten. So benötigen auch echte Zerstörungen eben auch einen exakten Plan.

07.02.2026

16:08 | X: brisanter Austausch mit Ariane de Rothschild über Hitler-Legende

Ein interessantes Gespräch zwischen Jeffrey Epstein und Ariane de Rothschild über die „Verschwörung“, wonach drei mächtige Familien Hitlers Aufstieg unterstützt hätten. „Ich dachte, Sie würden es amüsant finden, dass in einem Harvard-Seminar über Hitler die Geschichte erzählt wurde, wie er einst so arm war, dass er in einem Obdachlosenheim lebte, das von den drei reichen Familien Gutmann, Epstein und Rothschild finanziert worden war. Es stellte sich heraus, dass es stimmt.“

Kommentar des Einsenders
"Epstein eröffnet den Austausch mit dem Hinweis auf eine Vorlesung an der Harvard University. Dort sei, so schreibt er, die Geschichte erzählt worden, Hitler habe während seiner Zeit in extremer Armut in Wien in einem Obdachlosenheim für Bedürftige gelebt, das von drei wohlhabenden jüdischen Familien finanziert worden sei: Gutmann, Epstein und Rothschild.
Epstein bezeichnet diese Geschichte in seiner E-Mail als „amüsant“ – und fügt hinzu, sie habe sich aus seiner Sicht als historisch korrekt herausgestellt. (...) Nur wenige Stunden später legt Epstein nach. In einer weiteren E-Mail erklärt er ausdrücklich, die Geschichte sei „zu 100 Prozent wahr“. Er beschreibt Hitler als jemanden, der Kleidung und Kunstwerke verkaufte, um zu überleben, und betont erneut, dass es sich nicht um eine Verschwörung handele.

Epstein geht dann zu konkreten historischen Verweisen über: Die Familie Epstein, so schreibt er, sei eine Wiener Bankiersfamilie gewesen, die eine Bank an der Ringstraße erworben habe – das Gebäude ist heute als Palais Epstein neben dem österreichischen Parlament bekannt. (...) Die Brisanz liegt weniger in der historischen Behauptung selbst als in ihrem Kontext:

Ein verurteilter Sexualstraftäter mit engen Verbindungen zu Politik, Finanzwelt und Geheimdiensten diskutiert mit einer der prominentesten Vertreterinnen der europäischen Finanzelite über Narrative, die jahrzehntelang als tabu galten.
Die E-Mails zeigen, wie solche Themen hinter verschlossenen Türen verhandelt werden, während sie öffentlich entweder als Verschwörungstheorien oder als unantastbare Mythen gelten.

Ob die Geschichte historisch haltbar ist, bleibt eine Frage für unabhängige Forschung.
Dass sie in dieser Form und von diesen Akteuren diskutiert wurde, ist nun jedoch aktenkundig. ..."
Der Kontext ist zumindest für unsere Breiten wichtig, da das was uns jahrzehntelang von den "Experten" als wahre Geschichte verkauft, anderorts wohl längst anders erzählt wurde...!? Und die neuzeitliche Geschichte unserer Breiten auf Geheiß auf 12 Jahren zu reduzieren und über Jahrzehnte als das Böse der Welt punziert, zwingt zumindest zu einer Neubetrachtung. Die aktuelle Geschichte zeigt es doch nur zu gut - wenn es gegen den Feind im Osten geht, haben/hatten Alle die Finger in der Keksdose, und der, der letztlich als Verlierer vom Spielfeld gekickt wird, bekommt die Generalschuld...!