Beim Kauf und Verkauf von Gold und Silber tauchen viele Fragen auf. Wir sind rund um die Uhr am Marktgeschehen. Was möchten Sie in Erfahrung bringen?
Wir antworten. Alle bisherigen Einträge werden hier veröffentlicht.

Das Goldvorsorge-Team freut sich über viele Fragen!

 

20.09.2017

10:00 | Leser-Anfrage: 

Bei einem Vortrag von Andreas Popp, rät er zu Silber Barren und nicht zu Münzen, da Münzen Staatliche Währungen sind und auf Verlagen zurückgegeben werden müssen. Barren wären keine Münzen, sondern nur reiner Rohstoff und damit sicherer. Wie ist ihre Meinung dazu!
Wurde nicht auch der Krügerand aus diesem Grund als Medaille geprägt?

Münzen sind aufgrund der Differenzbesteuerung für Zuhause praktischer, da sie steuerlich günstiger kommen und im Handel höhere Rückkaufpreise erzielen. Im Krisenfall ist auch die Kleinheit der Münzen aufgrund des hohen Silberpreises immer ein Vorteil. Barren dagegen sind für die Verwahrung in steuerfreien Lagern beliebter da die Prägekosten deutlich niedriger sind.

Wir stufen sowohl Münzen als auch Barren als sicher ein. Kunden haben uns erzählt dass Sie im Ernstfall aufgrund des geringen Schmelzpunktes (961° C) Silber zuhause schmelzen und als Nugget verkaufen können. Der Vollständigkeit halber sollte aber gesagt sein dass das Zerstören der Währung in manchen Ländern (USA, Australien) nicht erlaubt ist. Wenn jemand es für nötig erachtet, ist es möglich Silber auch bei uns oder anderen großen Händlern in Wunschbarrengröße zu gießen.

Der Krügerrand ist gesetzliches Zahlungsmittel in Südafrika und somit keine Medaille. Bei dieser Sonderform ist die Nominale nicht auf der Münze abgebildet, sondern wird von offizieller Stelle täglich neu festgelegt. Die Basis dabei ist der Durchschnitt der zwei Fixings der London Bullion Market Association (LBMA), einem der wichtigsten Handelsplätze für Gold und Silber.

17.09.2017

10:17 | Leser-Anfrage: "Auswandern mit EM"

Auswandern mit EM. Nach langen Recherchen scheint es sehr elegant zu sein, sein EM über Bullionvault, Goldmoney oder Euro Pacific Bank in Hochsicherheitstresoren
einzulagern und online zu verwalten. Bei Goldmoney gibt es sogar eine Mastercard, die durch den Verkauf von EM aufgeladen werden kann, und zwar von jedem Ort der Welt aus, zur Verwendung überall auf der Welt. Mehr Freiheit mit EM geht meines Erachtens nach nicht. So weit die Theorie. Wer hat Erfahrungen mit den o.g. Holdings machen können?

Es gibt schon zahlreiche Unternehmen die sich auf Hochsicherheitslagerung spezialisiert haben. Wenn man sich diese Unternehmen im Detail ansieht, dann findet man auch zahlreiche Unterschiede, die von Vorteil oder auch von Nachteil sein können. Hier nur einige Punkte die in der Praxis häufiger vorkommen:
Wenn man laufend traden möchte dann sind Internetfirmen sicher zu bevorzugen, da alles online verfügbar ist. Wer jedoch nur sein Vermögen sicher lagern möchte, der benötigt diese Form eigentlich nicht.
Im Internet findet man viele Beispiele von Sicherheitslücken von Apps, gestohlenen Logins und Handyscans über WLan,… . Technik ist immer auch mit einem Risiko verbunden. Wenn man sie nicht braucht dann sicherheitshalber darauf verzichten.
Alle persönlichen Daten (Vermögen, Adressen,…) werden auf verschiedenen Server gespeichert, dann müssen noch Sicherheitskopien auf anderen Servern erstellt werden. Alleine bei diesem Punkt kann meistens niemand mehr sagen, wo überall diese Daten aufscheinen. In der Praxis passieren hierbei oft Fehler wodurch große Datenmengen in der Öffentlichkeit auftauchen.

Das Thema „Ein Firmensitz in einer Steueroase“ ist auch schon viel diskutiert worden. Allgemein das Ergebnis daraus zusammengefasst ergibt: Wenn ein Unternehmen dort einen Sitz errichtet, dann ist es zum Vorteil des Unternehmens und somit zum Nachteil deren Kunden. Also solange nichts dem Unternehmen passiert, ist alles in Ordnung. Sollte es aber zu irgendwelchen Schwierigkeiten kommen, dann hat man als Kunde fast keine Chancen. Hier nur mal kurz was zu bedenken ist:
Welches Recht gilt? Alleine hierfür streiten Anwälte oft über Jahre.
Wie sieht es mit der Haftung aus?
Selbst wenn man Recht bekommt, wie sieht es mit der Rechtsdurchsetzung aus?
Fast alle Rechtsschutzversicherungen eignen sich nicht für solche Fälle.
Bonitätsprüfungen sind nicht möglich.
Wer ist der tatsächliche Eigentümer?
Wie komme ich im Krisenfall an unternehmensrelevante Informationen?
Es muss jeder selbst entscheiden, ob er dies als sicher erachtet oder als Risiko.

Wenn es um eine langfristige Hochsicherheitslagerung geht und um hohe Werte, dann empfehlen wir immer die AGB zu lesen. Sind diese nicht klar verständlich, dann lieber ein Unternehmen aufsuchen, dass dies dem Kunden einfach und sicher darstellen kann.
gvs-bullion.com arbeitet und handelt komplett kreditfrei und kann zum Beispiel auch alle Zahlungen in allen Kryptowährungen rasch und schnell durchführen.

Zum Thema Kreditkarte:
Jeder kann sicher jederzeit eine Prepaid-Kreditkarte ausstellen lassen und über das überwiesene Guthaben verfügen. Egal ob Taschengeld oder Reisebudget, diese Lösung bieten schon alle Kartenunternehmen an. Also einfach beim Verkauf von Edelmetall die Kontonummer der Prepaidkarte angeben.

15.09.2017

18:23 | Leser Anfrage: "Silbermünzen: Was bedeutet "differenzbesteuert?"

Wie hoch ist der Mehrwertsteuersatz in Österreich? Wie wirkt sich die Mehrwertsteuer aus, wenn ich Silbermünzen wieder verkaufen will.

Die Differenzbesteuerung ist ein eigenes Steuersystem das aus Deutschland kommt. Dieses System wird neben Silber und Platin in vielen anderen Bereichen ebenfalls verwendet.

Bei einem gekauften Produkt wurde schon die volle Steuer abgeführt. Daher wird nur mehr die Differenz besteuert, heißt das Produkt wurde schon einmal an einen Endkunden verkauft und bei einem neuerlichen Verkauf zahlt man nur die Differenzsteuer oder das Produkt wurde beim Import schon versteuert und es ist beim späteren Verkauf nur mehr die Differenz zu versteuern. Am Ende ist über den gesamten Verkaufspreis die Steuer bezahlt, dies nennt sich dann Differenzbesteuerung.

Diese differenzbesteuerten Produkte sind immer günstiger als wenn man den vollen, normalen regelbesteuerten Betrag bezahlt mit 20%. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler, ob dieser differenzbesteuerte Münzen anbietet.

Wenn Sie als Privatperson Münzen verkaufen, dann gibt es nie eine Steuer. Ein Steuersystem heißt, dass man beim Kauf Steuern bezahlt, beim Verkauf gibt es keine Steuern.

10.09.2017

16:26 | Leser-Anfrage: "Wo wird am meisten Gold abgebaut?"

Das meiste Gold wird in China abgebaut. 2015 hat man dort rund 450 Tonnen an Gold gefördert. Mit deutlichem Abstand dahinter findet sich Australien mit knapp 270 Tonnen Abbau. In die Top 5 der Rangliste schafften es noch Russland, USA und Kanada.
Doch was ist mit Südafrika passiert? Einst war es ja der Gigant in Sachen Goldabbau und in den 70er Jahren sogar an der Spitze der Rangliste. 1970 baute Südafrika unglaubliche 1000 Tonnen an Gold ab und stellte somit einen Rekord auf, den bis heute kein Land übertrumpfen konnte. Heute fördert Südafrika nur mehr rund 100 Tonnen an Gold im Jahr.
International ist jedoch eine ganz andere Tendenz zu erkennen. Aufgrund des leicht angestiegenen Goldpreises, erhöht sich auch der Abbau von Gold. Aber in welchem Verhältnis steht der Goldpreis mit der Förderung? Beobachtet man die Statistiken stellt man fest, dass die zwei Faktoren gekoppelt agieren. Für Goldminenunternehmen ist es rentabler mehr an Gold zu fördern, wenn dessen Preis auch steigt. Es ist davon auszugehen, dass die Wachstumsrate der Goldförderung weiter steigen wird.

03.09.2017

08:45 | Leser-Anfrage: "Edelmetallhändler"

Bei mir gibt es weit u. breit keinen Edelmetallhändler (zur Bank möchte ich nicht gehen, außerdem ist gerade Silber dort unnötig teuer), deshalb bleibt nur der Kauf im Web. Bei dem Online Shop gibt es KEIN Login, es werden angeblich keine Daten gespeichert u. nach dem Kauf werden die Daten wieder gelöscht. Soweit so gut, auf meinem Konto allerdings sind diese Bewegungen aber sehr wohl rückverfolgbar, u. das über sehr lange Zeit.Jetzt zu meiner Frage, wenn man seine "großen" EM Käufe erledigt hat, macht es vielleicht Sinn sein Konto aufzulösen u. ein neues zu eröffnen? Hat sich darüber vielleicht schon jemand Gedanken gemacht?
Ich selbst schwanke zwischen "werde nicht paranoid" u. "dem Staat ist alles zuzutrauen".

Banken führen jeden Tag viele Millionen automatisierte Überweisungen bzw. Bewegungen durch. Eine richtige Rückverfolgung einer Überweisung ist daher sehr aufwändig. In der Praxis wird dies von Behörden nur bei ganz speziellen Anlässen bei den Banken veranlasst.

Sollte der Behörde eine Bewegung nicht erklärbar sein, dann wird üblicherweise ganz einfach zuerst der Absender der Bewegung nach dem Zweck befragt. Diese Person muss dann selbst entscheiden welche Unterlagen der Behörde zur Bestätigung vorlegt werden. Bei Bankbelegen macht es somit keinen Unterschied ob das Konto aktuell noch aktiv ist oder bereits geschlossen ist.

Wenn Geld auf einem Konto war und von einem Konto kam, ist normalerweise eher ein positives Zeichen für Behörden. EU-Banken prüfen automatisiert und man geht eher davon dass man das Geld ordentlich erhalten hat und ebenso versteuert hat.

Viel höher ist das Risiko dass personenbezogene Daten, die auf einem Server gespeichert werden, gestohlen oder kopiert werden. Hierüber findet man schon unendlich viele Beispiele im Internet oder man hört regelmäßig solche Vorfälle in den Nachrichten. Daher lieber darauf achten dass diese personenbezogenen Daten (Login, Transaktionen,…) gar nicht gespeichert werden und wenn doch, dass sie gelöscht werden.

Ebenso muss man berücksichtigen, wenn Kundendaten gespeichert werden, dann entsteht damit auch schnell eine Verpflichtung sie auf Verlangen einer Behörde auch zur Verfügung zu stellen.

Der Staat macht keine langen zeitaufwendigen Nachforschungen in der Vergangenheit um vielleicht daraus Einnahmen zu erzielen. Er hat viel einfachere und garantiertere Möglichkeiten, wie z.B. neue Steuern bzw. Steuererhöhungen.

29.08.2017

18:33 | Leser-Anfrage: "Privater Schwarzmarkt"

Angenommen, dass es in naher Zukunft keinen "privaten Schwarzmarkt" gäbe und auch Bargeschäfte im tagtäglichen Leben auf 500 Euro begrenzt wären.
Wie kann ich meine Edelmetalle (z.B. Gold 1 Oz Barren/Münzen, 50g und 100g Barren) veräußern, wenn diese in den letzten 6 Jahren im Rahmen von anonymen Tafelgeschäften, d.h. ohne persönlichen Eigentumsbezug, erworben worden sind? Wie kann ich ggfs. beweisen, dass diese Edelmetalle aus meinem versteuerten Einkommen gekauft worden sind?

Bei jeden größeren Geschäft ist es üblich sich auszuweisen. So ist es auch beim Erwerb von Edelmetallen. Aktuell benötigt man ab 10.000,- EUR eine Legitimation. Auch muss die Herkunft des Geldes schlüssig sein.
Der Erwerb von Anlagegold ist aktuell steuerfrei, eine Rechnung vom Kauf ist daher unwesentlich für den Verkauf. Oftmals kann diese gar nicht erbracht werden, da Gold ein sehr beliebtes Geschenk ist. Zu beachten ist, dass die Menge des Edelmetalls schlüssig zu den Vermögensumständen des Besitzers passt. Kleine Einheiten bieten den Besitzer den Vorteil, dass dieser „eher in der Masse untergeht“ und gewährleisten mehr Anonymität.

26.08.2017

15:06 | Leser Anfrage: Minenaktien?

Lohnt es sich aktuell in Minenaktien zu investieren?
Oder sollte man bei physischen EM bleiben?
Steigt der Wert Aktie wenn der Wert des EM steigt?
Einfaches Beispiel:
Ich kaufe Minenaktien und der Wert des EM steigt um 6%. Dadurch macht das Unternehmen mit dem selben Aufwand 6% mehr Umsatz. Habe ich etwas außer acht gelassen? Oder kann man sich das in etwa so vorstellen?
Danke im vorhinein für Ihre Antwort.

Aktien zählen zum Papiersystem und unterscheiden sich daher deutlich vom physischen Edelmetall. Man sollte bei Aktien sehr viele Faktoren berücksichtigen. Hier vielleicht ein paar Schlagwörter: Unternehmensentwicklung, Jahresabschlüsse, Geldmengenentwicklung, Management, usw.

Aus vergangenen Krisen weiß man, dass der physische Besitz in Geldvermehrungszeiten extrem wichtig war.

Ob Minen bei steigenden Edelmetallkursen mehr Umsatz machen hängt viel von deren Unternehmensstrategie ab. Professionellere Minen haben genauere Förderquoten und sichern sich den Kurs des Edelmetalls schon im Vorfeld ab. Somit bleibt der Ertrag unabhängig von Preisschwankungen gleich und man ist auf jeden Fall abgesichert. Sie liegen aber richtig dass Minen langfristig von Goldpreisanstiegen profitieren.

25.08.2017

18:19 | Leser-Anfrage: Auswandern mit EMs

Mit Gold und Silber auswandern. Wer kennt sich aus? Möchte nach Paraguay umsiedeln. Kann ich EM problemlos mitnehmen? Gibt es im Land Möglichkeiten, EM zu erwerben bzw zu veräußern? Danke im Voraus.

Gratuliere zu Ihrer mutigen Auswanderungs-Entscheidung. Für eine präzisere Antwort benötigen wir jedoch mehr Details, da vieles zu berücksichtigen ist. Gerne können Sie genauere Fragen auch direkt an uns übermitteln: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder einfach einmal anrufen.
Aus Sicherheitsgründen ist es nicht ratsam, große Wertmengen mitzunehmen und in Paraguay zu lagern. In ländlichen Gegenden spricht sich schnell herum wenn jemand vermögend ist. Deshalb ist bei größeren Mengen die Lagerung in einem richtigen versicherten Hochsicherheitslager zu empfehlen. Aus diesem Lager kann man jederzeit Metalle kaufen und verkaufen und sich Beträge in kleineren Raten bzw. monatlich überweisen lassen.
Es gibt auch in Paraguay Edelmetallhändler, diese sind jedoch vorwiegend kleinere Händler. Deshalb sollte man beachten, dass man bei diesen Händlern eventuell nur geringere Goldmengen veräußern kann. Schon das Erwähnen größerer Summen bei einem Händler kann sich schnell herumsprechen. Daher immer vorsichtig sein! Hochwertige Safes Vorort zu kaufen ist oft nicht so einfach, da durch Kauf oder Transport viele einheimische über diese Besonderheit erfahren.
Allgemein ist aber sicher, dass wenn sich das Papiergeldsystem erneuert, werden sicher auch in Paraguay deutlich mehr Händler auf Edelmetall umsteigen.Große Mengen kann man auch von Spezialisten nach Paraguay transportieren lassen, ist aber wie oben erwähnt nicht unbedingt zu empfehlen. Der Transport der Edelmetalle ist nicht so teuer, jedoch sind die Versicherungskosten relativ hoch.
Vielleicht haben wir hier Leser, die in Paraguay sind oder eine Zeit lange gelebt haben. Bitte schicken Sie uns Ihre Erfahrungen, wir veröffentlichen diese gerne.

23.08.2017

17:50 | Leser-Anfrage: Wo kann ich in Ungarn am besten Gold kaufen oder verkaufen?

Ungarn hat eine sehr lange Tradition mit Edelmetallen, die bis zum späten Mittelalter zurückreicht. Vor über 700 Jahren hat König Karl I. Ungarns Aufstieg zum führenden Produzenten von Gold und Silber in Europa eingeleitet. Auch heute noch haben viele Ungarn ein besonderes Verhältnis zum Gold.
Bereits vor mehreren Jahren hat die GVS Bullion Group das Büro Arany Kereskedes in Budapest eröffnet. Käufe und Verkäufe sind jederzeit möglich.

Das Verkaufsteam berät Sie zum Thema Edelmetall auf Deutsch und Ungarisch. www.aranykereskedes.hu

22.08.2017

14:17 | Leser Anfrage: Im letzten Satz unten sprechen Sie die Kleinheit des Edelmetalles an, bei Gold 1/10 Unze pro Woche um wie bisher weiterleben zu koennen. Was empfehlen Sie bei Silber?

Je nach Krisenverlauf kann eine 1/10 Unze Gold auch für einen Monat ausreichen.

Bei Silber sind Münzen zu je 1 Unze die gängigste Anlageform. In den letzten Jahren kamen viele neue Anlagemünzen auf den Markt. Silber Kängurus der Perth Mint zählen zu den Beliebtesten da es der weltweit größte Hersteller ist. Seit dem Brexit sind auch britische Anlagemünzen wieder sehr gefragt. Der Hersteller, Royal Mint hat das Design der Gold- & Silber Britannia für 2017 verbessert.

Als der Silberpreis noch über 40 US-Dollar je Unze lag, waren kleinere Silbermünzen zu je ¼ oder ½ Unze sehr beliebt. Jetzt wo der Silberpreis so niedrig liegt, hat die Nachfrage an diesen Münzen etwas abgenommen. Es ist aber auch ein guter Zeitpunkt sich jetzt mit diesen kleinen Münzen einzudecken, bevor der Silberkurs wieder neue Höhen erklimmt. Die namhaftesten Münzen dieser Gewichtsklassen heißen Arche Noah und werden von der Armenischen Zentralbank herausgegeben.

20.08.2017

09:18 | Leser-Anfrage: "Immo oder EM?"

Sehr geehrtes Team, nachdem ich vor Kurzem erst auf ihre Seite gestoßen bin, erlaube ich mir ihnen eine Frage zu stellen, die mich situativ erst seit ein paar Wochen umtreibt. Leider bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich diese Frage in dieser Rubrik angebracht ist, bin jedoch so frei, diese Frage hier doch zu stellen.
Folgendes Szenario beschäftigt mich: Unsere Tochter (verh. 2 Kinder, ihr Mann ist Lehrer, sie arbeitet 8 Std. wöchentlich) hat sich mit ihrem Mann entgegen meinem Rat, zum Kauf eines Hauses entschlossen und ist nun mit 300 000 Euro verschuldet. Ihr Argument: Eine 4-Zi-Wohnung kostet in ihrer Stadt 1000 Euro Miete, jetzt bezahlt sie halt stattdessen 1300 € für das Haus ab. Nun habe ich kürzlich in einem Youtube- Interview vernommen, dass Verschuldung im Falle eines Crashs das Schlechteste sei, was einem passieren kann, da die Schulden sich einerseits erhöhen, die Gehälter gleichzeitig fallen und vor allem die Immobilienpreise abstürzen würden. Meine Frage in diesem Zusammenhang wäre folgende: a) Würde ihre Rücklage von etwa 30 000 € EM in derzeitigem Wert gerechnet, genügen, um diese Crash-Situation überstehen zu können? b) Wie kriegt man dann diese EM "flüssig"?
Über eine Einschätzung ihrerseits würde mich sehr freuen, um evtl. auch noch unterstützend wirken zu können.
Ihnen für ihre segensreiche "Aufklärungsarbeit" weiterhin gutes Gelingen.


Es ist schwer Ihre Frage in Kürze zu beantworten. Bei Bedarf rufen Sie einfach einmal unter +431/3305033 an. Grundsätzlich sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
Immobilien: In einer Zeit von unbegrenztem Geld steigen auch die Immos unbegrenzt hoch. Irgendwo muss das viele Geld ja hin.
Zinsniveau bei Null: Einfach gesagt, man kann sich bei 0% Zinsen sehr viel Geld leihen, da man ja keine Zinsen zahlen muss.
Aus der Vergangenheit weiß man (auch derzeit in kleineren Ländern) dass nach dem vielen Gelddrucken die Inflation bzw. Hyperinflation kommt.

Zwangsläufig muss früher oder später die Inflation kommen. Dabei springen die Zinsen oft sehr schnell in die Höhe, auch die Bankzinsen bzw. Kreditzinsen. Zinssätze zwischen 10 und 20% sind dann schnell möglich, auch Zinssätze von 40% oder mehr sind möglich.

Die Zeit des unbegrenzten Geldes ist auch wieder einmal vorbei. Dann ist deutlich weniger Geld im Umlauf und man kann Immos nur mit wirklich erarbeitetem Geld kaufen. Es gibt somit deutlich weniger Käufer am Markt und die Preise sind damit dann deutlich niedriger als jetzt.

Gerade in der aktuellen Zeit (unbegrenztes Geld, Zinsen bei Null) haben viele Menschen die Möglichkeit sich eine Immobilie zu leisten. Daraus entsteht sehr schnell ein Trend. Das Risiko ist jedoch auch hoch, denn wenn die Zinsen nicht leistbar sind, dann ist die Immobilie weg und man hat noch Schulden bei der Bank. ABER nicht vergessen, bei jedem Käufer gibt es auch einen Verkäufer, daher ist der, der sich darüber ausreichend Gedanken macht, meist später der Schlaue.

Natürlich ist eine Immobilie besser als Geld. Da Geld nach einer Hyperinflation wertlos ist, eine Immobilie immer einen Wert haben wird.
zu a) Allgemein gesagt reicht es aus. Man muss es aber richtig verwenden. Also nicht dazu dass man es für das vorübergehende Behalten einer Immo einsetzt. Ob es reicht hängt von der Anzahl der Personen ab die davon leben sollen. Welchen Beruf man hat, sprich einen krisensicheren oder nicht.

Zu b) Die Kleinheit des Edelmetalls ist zu beachten. Im Krisenzeiten will jeder Gold haben (so wie derzeit jeder Immos). Man gibt nur das Gold her was man zum Leben benötigt, denn Rest behält man. Zum Beispiel 1/10 Unze jede Woche damit man den gewohnten Lebensstandard halten kann.

11:09 | Leser-Ergänzung
Bedenken sollte man auch dass wenn das EM hoch im Preis steht sodass die Rechnung vermeintlich aufgeht den Kredit aufzulösen der deutsche Staat
bis dahin Stellen geschaffen haben wird wo man das Edelmetall unter horrenden Abschlägen abliefern kann - und nur in diesen Stellen oder
Goldbesitz gänzlich verboten wird. D.h. bestenfalls wird der Staat einen großen Teil abkassieren. Schwarz zu verkaufen um den Kredit zu bedienen
wird dann auch schwer da der Staat natürlich danach fragt woher das Geld plötzlich stammt.

18.08.2017

17:51 | Leser-Anfrage "Besteuerung von EMS?"

Das Problem der Geldmengenexplosion:
"Hier die Berechnung in Zahlen: 21 Billionen USD mal 40% dividiert durch 33.000 Tonnen ergibt 10.000 USD pro Unze"
Demnach wäre doch dann jeder mittellmäßige HartzIV-Empfänger mit Zahngold und Ehering, zumindest aber jeder mittelständische Haushalt der Goldklunkern in seiner Schmuckschatulle hält ein kleiner Glückspilz.
Wenn die 10.000 US$/oz jemals Realität werden sollten dann garantiere ich dass in unserem sozialistischen Europa sofort Gesetze veröffentlicht und Einrichtungen geschaffen werden in welchen die Bürger ihr Edelmetall zu einem horrenten Steuersatz abliefern müssen.

Richtig, Staaten in finanzieller Not werden Ihren Handlungsspielraum voll ausreizen. Auch sind Preissteigerungen weit über 10.000,- USD je Unze möglich wenn Papiergeld nichts wert ist. Wie zum Beispiel in Simbabwe um 2008 als eine 100 Billionen Dollar Note ausgegeben wurde.

20:03 | Kommentar
Gähn, wenn man sein EM nicht bei Sparkasse ect. gekauft hat, sonder BAT (Bar auf Tatze) kann der Staat, falls er überhaupt noch dazu fähig ist gar nichts. Ausserdem steht es mir immer frei mein Gold zu behalten. Zudem kann man es relativ einfach schützen, dazu braucht man weder Tresor oder Bankschließfach. Beim zweitem, kann man wahrscheinlich auch das Fenster aufmachen und es rauswerfen.

Wenn der Staat also EM wieder in einen Geldkreislauf bringen will, ist die These mit der hohen Besteuerung sehr fragwürdig, da der Staat wenn der Crash eintritt zunächst mal recht pleite ist. Es gibt noch viel mehr Argumente die gegen solche Besteuerungen sprechen. Nur eine noch, in solchen Zeiten kommt wieder der Schwarzmarkt. Falls die Deutschen welche EM haben, jedoch eine Bahnsteigkarte lösen wollen, nur zu. Man trifft eine Entscheidung und lebt damit

 

11.08.2017

20:10 | Leser-Anfrage:
Eine Frage die mich schon länger beschäftigt, auf vielen Goldseiten wird ja geschrieben dass nach einem Crash Gold auf ca. 10.000 € und Silber auf 500 € nach heutiger Kaufkraft steigen soll. Aber wie kommen die auf diese Zahlen ?? Vor allem sind die Zahlen auf verschiedenen Seiten dieselben. Die Preise müssen ja einen Hintergrund, oder eine Berechnungsgrundlage haben.

Damit man in der Vergangenheit Vertrauen in eine Währung hatte, musste sie durch Gold gedeckt sein. Seit 1971 gibt es keine Deckung mehr durch Gold. Weltweit stützt also nur noch das Vertrauen in die Regierung die Währungen. Regierungen schaffen immer mehr Papiergeld und missbrauchen dieses Vertrauen zunehmend. Experten gehen davon aus, dass Währungen früher oder später wieder durch Gold gedeckt werden müssen, um das Vertrauen wieder herzustellen.

In der Öffentlichkeit hat sich eine Berechnung für Golddeckungen verbreitet, die aus 3 Teilen besteht:

Man nimmt alles vorhandene Geld auf der entwickelten Welt: USA, EU, China, Japan: in Summe 21 Billionen USD
Die letzte große goldgedeckte Währung (USD) hatte zuletzt 40% Deckung durch Gold Man berechnet wie viel Gold von Zentralbanken gehalten wird (rund 33.000 Tonnen)

Man nimmt jetzt also die 21 Billion USD (1). Würde man diese mit Gold unterlegen, dann benötigt man dafür Gold im Ausmaß von 40% (2). Legt man dies dann auf das vorhandene Gold (3) um, kommt man auf ein Ergebnis von rund 10.000 USD pro Unze Gold.

Hier die Berechnung in Zahlen: 21 Billionen USD mal 40% dividiert durch 33.000 Tonnen ergibt 10.000 USD pro Unze

Silber kommt etwa 20 mal so häufig in der Erdkruste wie Gold vor. Daher entspricht auch der Silberpreis etwa einem Zwanzigstel von Gold, also etwa 500 USD pro Unze.

Es besteht die Möglichkeit, dass Märkte „überreagieren“ und den Goldpreis weit über die $ 10.000,- hinaus katapultieren.

Vielleicht wird eine höhere Deckung nötig sein, um das Vertrauen wieder herzustellen. Denkbar ist auch, dass Staaten miteinander konkurrieren, wer mehr Gold hinterlegen kann.

Gold und Silber kann man nicht vermehren. Jetzt kann jeder selbst ausrechnen wohin es führt wenn noch mehr Geld gedruckt wird oder eine höhere Deckung nötig sein wird.

 

20:10 | Leser-Anfrage:
Als langjähriger Leser müssen Sie mir jetzt erklären, warum Silber langfristig, Gold hingegen kurzfristig besser sein soll. Das hab ich noch nie gehört, obwohl ich mir inzwischen ein gewisses EM Verständnis zumute. Gold als kurzfristige Anlage ist wohl eher Spekulation, als Versicherung und sehr langfristige Anlage macht es Sinn, dachte ich zumindest bisher(?).

Silber ist im Gegensatz zu Gold ein Industriemetall. Industriemetalle werden verbraucht und daher ändern sich die Marktpreise rascher. Gold wird hingegen immer wiedergewonnen und ist daher konstanter. Diese Stabilität führt dazu, dass man Gold auch für kurze Zeiträume halten kann.

Da es immer mehr Geld gibt auf der Welt, werden beide Rohstoffpreise langfristig garantiert steigen. Die Silberpreise gehen mehr rauf oder runter, daher bietet ein langer Investmentzeitraum die beste Sicherheit um die Schwankungen zu kompensieren.

 

16:33 | Leser-Anfrage: Sind Dukaten besser beim Gold kaufen?

Golddukaten sind mit Abstand die traditionsreichsten Goldmünzen Österreichs. Mit den Darstellungen des Kaisers und des Doppeladlers wurden sie bereits ab 1872 geprägt. Sie sind die ersten Goldmünzen, die von der Ersten Republik Österreich herausgegeben wurden und sind die Vorgänger der Wiener Philharmoniker, welche seit 1989 geprägt werden. Seit 1915 werden von Dukaten nur Nachprägungen geprägt. Diese tragen stets das Jahr 1915, egal aus welchem Jahr sie tatsächlich sind. Es ist daher nicht nachvollziehbar, wann man die Münze gekauft hat.
Dukaten sind sehr dünn und sind daher größer. Dadurch eignen sie sich sehr gut als Geschenk. Zur der Zeit, aus der die Dukaten stammen, gab es noch keine gute.

09.08.2017

16:35 | Leser-Anfrage:

Die aktuelle politische Situation in Europa verunsichert mich sehr, deshalb möchte ich für meine Familie zur Absicherung ein Investment in Edelmetalle um rund 5.000 Euro tätigen. Würden Sie momentan zu Silber oder Gold raten?

Langfristig ist Silber interessant, für kurzfristigere Zeiträume ist Gold der solidere Rohstoff.Wir empfehlen das Gold-Silber-Ratio mit zu berücksichtigen. Dabei erkennt man sehr leicht welchen Rohstoff man bevorzugen sollte. Das Gold-Silber-Ratio zeigt, welches der beiden Metalle gerade „günstiger“ ist. Ab einem Verhältnis von 1:60 spricht von man günstigem Silber. Zum Vergleich, im Mai 2011 erhielt man für 1 Unze Gold lediglich 35 Unzen Silber.

Aktuell bekommt man für 1 Unze Gold 75 Unzen Silber. Das ist eine historisch gesehen seltene Situationen, daher ist Silber zu bevorzugen.

06.08.2017

16:49 | Leser Frage:

Warum gibt es bei manchen Goldbarren Zertifikate aus Papier und bei manchen nicht? Sonst sehen diese Barren doch ganz gleich aus. 

Bei Goldbarren ist darauf zu achten dass bei der Herstellung alle Qualitätsrichtlinien eingehalten wurden (Reinheit von 9999, …). Die LBMA Zertifizierung ist so ein Prüfungsmerkmal.

Auf den Barren selbst kann man all diese Merkmale nicht darstellen; dafür gibt es Zertifikate wo alles draufsteht. Die tatsächliche Reinheit eines Barren kann man nur in einem Schmelzverfahren garantiert nachprüfen. Daher ist es für den Handel wichtig dass es ein zertifiziertes Produkt ist, damit es nicht eingeschmolzen wird.

Manche Hersteller lassen Ihre Barren nicht zertifizieren. Diese sind meist günstiger. Man erhält beim Verkauf aber auch weniger zurück.

29.07.2017

12:04 | Leser Anfrage:

Sehr geehrtes Bachheimer Team, als aufmerksamer Leser Ihrer Seite, habe ich nunmehr mein Aktiendepot so umgeschichtet, dass ich fast nur noch in Minenwerte investiert bin. 
Da ein Aktiendepot jedoch nur als Unterkonto bei einer Bank geführt werden kann, beschäftigt mich seit geraumer Zeit folgende Frage:

Was passiert mit diesem Konto bei einem Bankencrash ? Gehen die Aktien auch automatisch in den Besitz der Bank über? Wenn nicht,- wie kann ich nach einer Bankenschliessung über die Aktien verfügen ?
Über eine Antwort von Euch, würde ich mich - bzw. bestimmt auch viele andere Leser - sehr freuen.

 

Aktuell betreiben Zentralbanken extreme Papiergeldvermehrung. Vor ein paar Tagen hat man schon angedeutet, dass man auch 2018 damit weitermachen wird. Allgemein profitieren Papiersysteme von diesen Papiergeldvermehrungen übermäßig.

Papiersystemen haben immer AGB und diese muss man genau studieren, um festzustellen, was sich im Hintergrund verbergen kann. Für Dritte gehaltene Depots werden dabei oft besonders behandelt. Im Internet gibt es auch viele Erklärungen zu diesen Formulierungen. Wir empfehlen die AGB zu lesen und zu verstehen.

AGB können sich im Zeitverlauf ändern, besonders weil Banken im Krisenfall meist verstaatlicht werden. Staaten können neue Regulierungen einführen und alte besonders einfach ändern.

Wenn Sie gut schlafen wollen, dann kaufen Sie echte Werte.

26.07.2017

17:01 | Die Antwort an einem Leser dessen Mail wunschgemäß bei der Redaktion verblieb.

Das Versenden von Gold nach Neuseeland ist möglich. Wir haben schon einige Sendungen nach Neuseeland durchgeführt. In Ihrer Anfrage fehlen noch einige wichtige Details wie der Wert, die Menge und um welche Form (Barren, Münzen,…) es sich handelt. Daher ist nur eine allgemeine Beantwortung möglich.
Neben den Transportkosten sind auch Versicherungs- sowie Zollkosten zu berücksichtigen. Transporte sind oft schwer oder nicht zu versichern.

Barren, die von regionalen Herstellern in Europa hergestellt wurden, werden in Neuseeland meistens eingeschmolzen. Aus diesem Grund bekommen Sie bei einem Verkauf in Neuseeland für diese Barren weniger Geld. Dies sollte man mitberechnen, da für den verrichteten Transport einige Kosten anfallen.

Feingold ist in Neuseeland nicht besteuert. Die Steuergesetze variieren jedoch von Nation zu Nation. Für eine detaillierte Beantwortung der Frage kontaktieren Sie uns am besten telefonisch.

24.07.2017

Anfrage zum Artikel:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/120504-wegen-co2-grillverbot

Bitte um Ihren Kommentar zum ersten Absatz dieses Artikels. Ist das so? Sieht nach Panikmache aus.

EU- Verordnungen werden alle paar Jahre angepasst. Stärkere Reglementierungen sind meistens mit mehr bürokratischem Aufwand verbunden. Bei dem Artikel handelt es sich um einen Werbetext. Werbung soll Aufmerksamkeit erzeugen und möglichst ansprechend sein. Einen Werbetext bzw. Werbung zu kommentieren ist nicht zielführend.

23.07.2017

09:14 | Anfrage: keine Krise - kein Bargeldverbot?

Sehr geehrtes bacheimer.com-Team, meine Frage bezieht sich nicht direkt Gold und Silber, trotzdem stelle ich Ihnen die Frage. Was ist der Grund oder mögliche Gründe, dass die Krise noch nicht gekommen ist.
Ein Grund, den ich mir denke, ist die Tatsache, dass vom Domino-Effekt keine Währung weiter existieren kann, Dollar nicht mehr die Weltleitwährung sein kann und aus dem Grund wird der Preis vom Öl und andere Rohstoffe explodieren, also die ganze Welt wird lahm gelegt. Das ist eine logische Konsequenz. Natürlich in dem Zeitpunkt, wird der Preis vom Gold und Silber in die Höhe steigen.
Zusätzlich, spielt es eine Rolle, dass das Bargeldverbot noch nicht gekommen ist? Denken Sie, es wird nach der Finanzkrise kommen oder vor der Krise? Ich bin der Meinung, es wird nach der Krise kommen wird, so dass es aus irgendein Grund mit der Krise zu verbinden und rechtfertigen zu können.
Vielen Dank im Voraus, obwohl meine Fragen nicht direkt zu Gold und Silber beziehen. Ich wünsche Ihnen weiter so gut zu arbeiten.

Sie haben es sehr gut zusammengefasst.
Die Systeme leben vom Geld (Geld vom Steuerzahler. Wenn dieses nicht ausreicht dann vom gedruckten Geld). Man kann schwer berechnen wie es nach der großen Krise aussieht, daher arbeiten alle am erhalten des bestehenden Geldsystems. Solange wie möglich.
Alle Maßnahmen haben auch ein Risiko. Ein Bargeldverbot wird daher kommen wenn es für den Erhalt des bestehenden Geldsystems notwendig ist.
Wenn es (allgemein gesagt) unendlich viel Geld auf der Welt gibt, dann kann man dies auch nicht in Bargeld drucken! Somit ist ein Bargeldverbot oder eine Einschränkung eine logische Folgerung.
In manchen Ländern macht sich die Krise stärker bemerkbar, in diesen Ländern gibt es auch schon deutlich stärkere Einschränkungen beim Bargeld.
Nach der Krise ist normalerweise kein Bargeldverbot mehr nötig, da die Grundprinzipien funktionieren: Geldmengen sind begrenzt. Geld gibt es NUR für geleistete Arbeit und ist ein Tauschmittel.

21.07.2017

16:05 | Anfrage zum am stärksten manipulierten Markt der Welt

Zum Bericht der am stärksten manipulierte Markt der Welt. Warum sollten Regierungsbehörden Interesse zeigen der COMEX und den 5 Playern am Silbermarkt die Geschäfte zu verderben. Banken und Regierungen sind sich doch eins Die Edelmetalle im Preis unten zu halten. Ich sehe die Halter von EM weiterhin im Würgegriff der Zentralbanken und Regierungen auf unbestimmte Zeit. Wer soll dies stoppen?

Niemand - Märkte sind immer manipuliert. In Zeiten von unbegrenzten Geld werden die Märkte solange manipuliert bis das bestehende Geldsystem in sich zusammenbricht.

19.07.2017

15:29 | Anfrage: Silber-Spread USD/EUR bei Münzen

Als ich 2008 meine ersten weißen Münzen kaufte, war der Europreis z.B. für nen Wiener bei 15 Euro. Obwohl wir am Markt deutlich unter 16 Dollar standen.Jetzt stehen wir bei 19,80 (inzwischen 19 % USt statt 7 %). Die Umsatzsteuer ist sicher nicht für alles verantwortlich. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Spreizung zwischen echtem Markt (psysisch) und "Markt" (Börse) inzwischen so deutlich auseinandergegangen ist? Oder gibts noch andere Gründe?

Der Euro-Silberpreis setzt sich zusammen aus dem Dollar-Silberpreis und dem Wechselkurs.
Der Euro hat seit 2008 gegenüber dem US-Dollar stark an Wert verloren: über 30%.
Alleine dadurch wurde Silber auf Euro um 30% teurer.
Die Aufschläge für physisches Metall, vor allem die Prägekosten, reduzierten sich seit 2008 geringfügig. Dies liegt daran, dass sich die Anzahl der verfügbaren Produkte erhöhte.

17.07.2017

16:54 | Anfrage: Was ist der Unterschied zwischen Tungsten und Wolfram?

Tungsten = Wolfram. Tungsten ist die englische Bezeichnung für Wolfram.


16:53
 | Anfrage: Schweizer Gold in Österreich

Kann mir jemand vielleicht erklären ob es möglich ist Schweizer Silber bzw. Gold in Österreich zu verkaufen? Werden da Zollpapiera oder dergleichen verlangt?

Ja, man benötigt Zollpapiere. Wobei Silber sollte man nicht transportieren, da dies meistens zu teuer ist und man in Österreich dann noch 20% Steuer zahlen muss. Lassen Sie sich hierfür von einem erfahrenen Edelmetallhändler beraten.

16.07.2017

10:43 | Anfrage: Masseenergie Gold 

Bei Gold spricht man lt. Wikipedia erst ab einem Feingehalt von 18 Karat (750/1000) in chemischem Sinne von Gold; dies hängt mit der atomaren Massenenergie zusammen! Frage: Ab welchem Feingehalt spricht man in chemischem Sinne von Silber??? Danke für die Antwort!

Obige Frage betrifft ein anderes Fachgebiet und ist von uns aus dem Handel nicht sicher richtig beantwortbar. Da der Einsender aber eine rasche Antwort möchte ( hat bei uns reklamiert! ) hier die Frage für alle Leser, vielleicht kennt jemand eine richtige Antwort und kann Sie uns schreiben, wir veröffentlichen diese hier.
Im Internet findet man zwar einige Antworten. Jedoch ist nie sichergestellt dass diese auch richtig sind. Auch Wikipedia ist eine kostenfreie Plattform und es besteht keine Garantie auf Richtigkeit.
Wir haben die Frage auch an diverse Fachleute weiter gegeben, aber bisher noch keine Antwort erhalten. Der Einsender kann jedoch nicht solange warten. Wer kann helfen?

Der Indianer:
Bei Gold spricht man lt. Wikipedia erst ab einem Feingehalt von 18 Karat (750/1000) in chemischem Sinne von Gold; dies hängt mit der atomaren Massenenergie zusammen! Frage: Ab welchem Feingehalt spricht man in chemischem Sinne von Silber??? Danke für die Antwort!

Das ist eine sehr sinnvolle und sinnerhöhende Frage :-) Welche im Kontext zu EM erwerben bzw. verkaufen ungemein wichtig ist. Ich bemühe jetzt meinen logischen Verstand. Es gibt Unternehmen welche wir als EM-Minen bezeichnen. Diese bauen Gold und Silber ab, veredeln es, transmutieren es von einem unreinen Zustand in einen reinen.

Auf Barren gesehen ist dieser Wert in der Reinheit final 999,9 auf 1000. Somit ist ein Teil unrein, kein EM. Da EM oft in Gestein vorhanden ist, deshalb gibt es ja Minen, ist hier im Gestein chemisch gesehen Gold und Silber verhanden ? Ich stelle mal die These auf "ja". Da dieses EM ja aus dem Gestein herausgelöst wird und in "reines" Silber oder Gold transmutiert wird.

Daraus ist abzuleiten das diese Metalle chemisch im Gestein vorhanden sind. Im chemischen Sinne ist EM solange im Gestein vorhanden, wie es in Atomen mit den heutigen Messgeräten nachzuweisen ist. Ob sich der Abbau dann lohnt, liegt halt daran wievile Teile EM anteilsmäßig im Gestein ist.

Gold ist ja auch im Meerwasser chemisch verhanden, bzw. im menschlichen Körper. Und lieber Leser, wenn einen Metallbrocken haben in dem 500/1000 Gold ist, ist es im chemischen Sinne Gold drin oder nicht ? Gehen sie zu einem Goldhändler, dieser klärt sie auf und gibt ihnen für ihren Brocken, sogar noch Luftgeld wenn sie möchten. Daran sieht man wohl, das in diesem irgendwo im chemischen Sinne Gold drin sein muss, ansonsten würde er sie nicht dafür bezahlen. :-)

 

14.07.2017

15:17 | Anfrage:"Verlegen von EM-Beständen"

Ich verlege meinen Hauptwohnsitz nach Panama und möchte einen Teil meiner Gold-Silber-Bestände mitnehmen. Ein Kleinsteil werde ich physisch direkt vor Ort aufbewahren. Den Rest würde ich gerne in Asien bzw. Mittel-Südamerika aufbewahren. Könnten Sie ein Unternehmen zur physischen Einlagerung empfehlen?

In den letzten Jahren hat sich Singapur als beliebtester Lagerstandort für Edelmetallbesitzer hervorgetan. In Südamerika ist es noch schwierig ein Hochsicherheitslager zu finden das den europäischen Standards (Echtheitsprüfung, Bestandszählung, Versicherung, Abholung am Lager, …) entspricht.

Relevant ist auch ob Ihr Silber bereits in einem Land versteuert wurde. Für Details zur Lagerung freuen wir uns über Ihren Anruf unter 0043 1 3305033.

13.07.2017

12:42 | Anfrage: Was ist besser: kleine gegossene Barren oder kleine geprägte Barren z.B. 50g 100g zu kaufen?

Gold ist Gold. Daher ist es prinzipiell egal und die persönliche Vorliebe entscheidet. Im Regelfall werden Goldbarren bis 100g geprägt. Barren größer als 100g werden gegossen.

12:42 | Anfrage: In wie fern sind die Barrennummern registriert ? Speichert der Händler Namen Adresse und Barrennummer?

Barren werden im Handel nicht registriert. Wer möchte kann bei den meisten Händlern die Seriennummer des Barrens auf der Rechnung vermerken lassen. Die Barrennummer hat nur im Herstellungsprozess im Zuge der LBMA Zertifizierung Relevanz. Dieses Verfahren stellt sicher dass Standards bei der Herstellung eingehalten werden.

12.07.2017

17:03 | Anfrage: Warum verkaufen Sie zu höheren Preisen?

Sie verkaufen Silbermünzen differenzbesteuert (Kangaroo, Maple,...). Warum Sind die Preise bei Goldvorsorge höher als bei einigen anderen Händlern? Die Ware unterscheidet sich ja nicht. Warum sollte man bei Ihnen kaufen und nicht bei anderen Händlern?

1)  Wir haben alle Bullionmünzen auf Lager und kaufen in sehr großen Mengen beim Hersteller. Hierbei haben wir höhere Lagerkosten und Transaktionskosten als kleinere Händler, die nur geringe Bestände auf Lager halten. Manche Händler kaufen die Artikel erst ein, wenn Sie an einen Kunden verkauft sind. Somit haben diese deutlich geringere Kosten. Dies ist zwar ein Nachteil für uns, wir können dagegen jedes beliebige Volumen umsetzen, transportieren und lagern.

2) Viele Händler machen keine Preisabsicherungen und müssen daher schneller vorhandenes Volumen absetzen.

3) Das Differenzbesteuerungssystem ist aufwendig und kommt aus Deutschland. Als österreichischer Händler muss man das deutsche System anwenden und zusätzlich genauso dasselbe noch einmal in Österreich. Dadurch hat man doppelten Aufwand.

4) Wir verkaufen an viele Händler und dürfen daher nicht mit diesen in einem Preiskampf gehen.

5) Viele Händler arbeiten auf Kredit und müssen Bankauflagen erfüllen. Hierfür müssen diese laufend höhere Umsätze erzielen um gute Verkaufszahlen in der Statistik ausweisen zu können. Dies ist bei uns nicht der Fall. Wir arbeiten kreditfrei, vermutlich als einziger Händler in Österreich.

 
16:59 | Anfrage: Kommt ein Goldverbot?

Kann der Staat ein allgemeines Goldverbot für Privatmenschen einführen? Und welche Folgen hätte dies für mich als Goldbesitzer?

Der Staat kann theoretisch einfach alles. Die Wahrscheinlichkeit dass der Staat ein Goldverbot erlässt ist jedoch hier als gering einzuschätzen, da auch diktatorisch geführte Staaten kein Goldverbot haben. Die Wahrscheinlichkeit dass Ihr Nachbar Ihr Gold stiehlt ist wesentlich größer.


16:28 | Anfrage: Sehr geehrter Herr Bachmeier und Team,

ich besitze Gold und Silber in physischer Form, in meinem eigenen Besitz, sprich nicht bei der Bank. Zum Ende des Jahres werde ich mich in Deutschland abmelden und auswandern. Nun stellt sich die Frage was mache ich mit meinen Edelmetallen? Während ich Gold noch per Firma (wenn Sie eine seriöse Firma empfehlen können wäre dies sehr hilfreich) in meine neues Land transferieren lass kann, ist dies mit Silber aufgrund des hohen Gewichts keine ökonomische sinnvolle Option. Da kann ich dies besser verkaufen und dort neu kaufen kann. Eine Idee ist es die Edelmetalle in ein Zollfreilager z.b. in der Schweiz zu transferieren, ob dies möglich ist, muss ich allerdings noch prüfen.

Welche Ideen haben Sie dazu und welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?

Die Schweiz ist derzeit nicht sehr beliebt bei Lagerungen (logistische Sackgasse!). Selbst die Schweizer transferieren ihr Edelmetall woanders hin. Auf jeden Fall empfehlen wir ein Hochsicherheitslager, da man sich um nichts kümmern muss und alles versichert ist. Im Notfall kann man auch schnell und kostengünstig in ein anderes Hochsicherheitslager wechseln.

Barren sollte man eher nicht transportieren, da diese meistens nur regional handelbar sind. Sie sind teuer zu transportieren (Versicherung, Zollerklärung,…) und dann beim Verkauf bekommt man nur den geringeren Schmelzpreis, nicht gerade die beste Idee.

Silber auf jeden Fall nicht ins Ausland bringen, da man die Steuern schon bezahlt hat und wenn man nicht aufpasst, dann muss man sie sogar nochmals zahlen.

Die internationale Logistik von der GVS Bullion Group kann sicher weiterhelfen +43 1 3305033.

Am Besten in ein zentrales Hochsicherheitslager, dann kann man überall auf der Welt unterwegs sein und jederzeit kaufen/verkaufen.

 

11:46 | Anfrage: Liebes Bachheimer-Team,

wir sind in die Schweiz ausgewandert - aus Deutschland. Wir haben noch nie - bitte nicht lachen - Gold oder Silber gekauft, haben das jetzt jedoch vor. Sollten wir in Deutschland oder in der Schweiz kaufen? Wir wollen die Metalle bei uns in unserer Fluchtburg (Schweiz) lagern. Können Sie uns bitte einen seriösen, zuverlässigen Edelmetallhändler empfehlen?

Es gibt zahlreiche individuelle Vorteile und Nachteile, daher lässt sich dies nicht so einfach beantworten. Aufgrund zahlreicher Regulierungen wurde die Schweiz in den letzten Jahren sehr unbeliebt beim Thema Lagerung. Wir bearbeiten aktuell mehr Schweizer die ihr Metall aus der Schweiz heraus bringen möchten, als umgekehrt. Zu berücksichtigen ist, dass die Schweiz (zum Resteuropa,…) nur ein kleiner Markt ist und dies daher beim Kauf/Verkauf Nachteile haben kann. Besonders bei großen Volumen muss man bei einem Verkauf den Werttransport aus der Schweiz mitberechnen und rundherum ist wieder der Euroraum! Gerade beim Erstkauf ist es wichtig wenn sie sich ausreichend informieren, hierfür vielleicht einfach bei der GVS Bullion Group anrufen unter 0043 1 3305033

11.07.2017

15:16 | Anfrage: Wie finde ich ein zentrales Hochsicherheitslager? Könnten Sie welche benennen?

Der Vorteil an zentralen Hochsicherheitslager ist dass man jederzeit kaufen und verkaufen kann ohne Zusatzkosten. Ebenso kann man jederzeit in ein anderes Hochsicherheitslager umlagern, mit nur minimalen Kosten. Zentrale Hochsicherheitslager sind Frankfurt (Europa) , Singapur (Asien), Delaware (USA).

10.07.2017

19:43 | Anfrage: Investition in Minen

Ab welcher Summe (€) hat es Sinn in Gold/Silberaktien zu investieren um nicht von den Gebühren gefressen zu werden.
Zumal sich auch die Frage stellt: Wer in D, Ö,CH ist überhaupt "vertrauenswürdig" soweit man dahingehend überhaupt eine Aussage machen kann.

Das Wort „vertrauenswürdig“ ist nicht relevant. Papiersysteme haben AGB und die Anbieter haben ebenfalls AGB. Dort muss man die Details herauslesen. Leider sind diese meistens sehr umfangreich, schwer zu verstehen und auch nicht eindeutig formuliert.
Die Welt der Gold/Silberaktien ist so riesig und vielfältig, dass man dies hier nicht beantworten kann. Am besten bei einem Anbieter um Details anfragen.


19:41 | Anfrage: Gibt es noch Möglichkeit anonym Gold zu verkaufen?

Gibt es in D, A, CH oder LI noch eine Möglichkeit, Edelmetalle anonym zu verkaufen?

Der Verkauf von Edelmetallen ist bei geringen Mengen oft noch anonym möglich. Bei vielen Händlern wird jedoch zur Sicherheit eine Ausweiskopie angefertigt. Bei höheren Beträgen wird immer ein Ausweis verlangt. In manchen Ländern muss zusätzlich die Adresse angegeben werden. Die Vorschriften werden in Zukunft wahrscheinlich noch strenger. Kontaktieren Sie bitte direkt Ihren lokalen Händler, welche Unterlagen Sie beim Verkauf von Edelmetallen benötigen.


19:38 | Anfrage: Anonymität vertiefend

Der Kauf kann bis 9.999,99 Euro anonym vorgenommen werden. Beim Verkauf hingegen muss man sich ausweisen. So gesehen ist der Handel mit Edelmetallen nicht wirklich anonym. Stimmt das so?

Die Ausweiskopie wird nur abgelegt und nicht elektronisch erfasst. Somit ist man noch immer relativ anonym, da diese Daten niemand erhält, in einem Papierordner abgelegt werden und nach 7 Jahren vernichtet.
Eher vermeiden sollte man dass die Daten auf einer Privat-Rechnung stehen, da diese leicht (von jedem) im Rechnungsprogramm abrufbar sind. Ebenso sind alle Daten die bei Online-Logins angegeben werden, auf Servern gespeichert und können bei nicht ausreichender Sicherung an Unbefugte gehen.


12:27 | Anfrage: Sehr geehrter Herr Bachheimer und Team,

ich besitze Gold und Silber in physischer Form, in meinem eigenen Besitz, sprich nicht bei der Bank.
Zum Ende des Jahres werde ich mich in Deutschland abmelden und auswandern. Nun stellt sich die Frage
was mache ich mit meinen Edelmetallen? Während ich Gold noch per Firma (wenn Sie eine seriöse Firma empfehlen können wäre dies sehr hilfreich) in meine neues Land transferieren lass kann, ist dies mit Silber aufgrund des hohen Gewichts keine ökonomische sinnvolle Option. Da kann ich dies besser verkaufen und dort neu kaufen kann. Eine Idee ist es die Edelmetalle in ein Zollfreilager z.b. in der Schweiz zu transferieren, ob dies möglich ist, muss ich allerdings noch prüfen.

Die Schweiz ist derzeit nicht sehr beliebt bei Lagerungen (logistische Sackgasse!). Selbst die Schweizer transferieren ihr Edelmetall woanders hin. Auf jeden Fall empfehlen wir ein Hochsicherheitslager, da man sich um nichts kümmern muss und alles versichert ist. Im Notfall kann man auch schnell und kostengünstig in ein anderes Hochsicherheitslager wechseln.

Barren sollte man eher nicht transportieren, da diese meistens nur regional handelbar sind. Sie sind teuer zu transportieren (Versicherung, Zollerklärung,…) und dann beim Verkauf bekommt man nur den geringeren Schmelzpreis, nicht gerade die beste Idee.

Silber auf jeden Fall nicht ins Ausland bringen, da man die Steuern schon bezahlt hat und wenn man nicht aufpasst, dann muss man sie sogar nochmals zahlen. Die internationale Logistik von der GVS Bullion Group kann sicher weiterhelfen +43 1 3305033. Am Besten in ein zentrales Hochsicherheitslager, dann kann man überall auf der Welt unterwegs sein und jederzeit kaufen/verkaufen.


12:22
 | Anfrage: MwST?

Beim Kauf von Silber muss ich Mehrwertsteuer bezahlen. Beim Verkauf habe ich auch wesentlich größere Abschläge als bei Gold. Sollte man trotzdem auch Silber kaufen, oder nur bei Gold bleiben?

Als Richtwert sollte man die Gold-Silber-Ratio beachten. Bitte die aktuellen Charts googlen. Hierbei wird das Verhältnis des Goldpreises zum Silberpreis ausgedrückt. Aktuell steht das Verhältnis bei 1 zu 73. Für eine Unze Gold erhält man 73 Unzen Silber. Bei einem Verhältnis von über 65 ist Silber zu bevorzugen. Sollte das Verhältnis unter 40 liegen ist Gold vorzuziehen. Der Mittelwert liegt zwischen 40 und 60.

Zur Orientierung: Die vor der Anfrage angegebene Uhrzeit bezieht sich NICHT auf die Zeit der Anfrage sondern auf die Uhrzeit des Postings der Beantwortung. Natürlich liegen zwischen Anfrage und Beantwortung bzw. deren Veröffentlichung einige Stunden bis Tage! TB

06.07.2017

16:40 | Anfrage: Anonymität

Ist der Verkauf von Edelmetallen ( zurück an den Händler ) auch bis 10000 € anonym oder werden persönliche Daten aufgenommen. Braucht man dazu die Rechnung vom Kauf ?

Über die Handhabung des Verkaufs entscheiden die Händler selbst. Der Verkauf ist bei geringen Mengen oft auch noch anonym möglich. Viele Händler machen zur Sicherheit eine Ausweiskopie. Bei höheren Beträgen wird jedoch ein Ausweis verlangt. In manchen Ländern muss zusätzlich die Adresse angegeben werden. Bitte Fragen Sie direkt bei Ihrem Händler an, was Sie beim Verkauf benötigen.
Die Edelmetalle werden von professionellen Händlern sofort vor Ort auf Echtheit geprüft, daher ist üblicherweise eine Kaufrechnung nicht nötig. Es ist jedoch immer ratsam sich Kaufrechnungen aufzubewahren.

09:36 | Anfrage: Unterschied 1 Stück 1 g - 10 Stück 1 g?

Ich habe 1 Gramm Goldbarren aus meinem Sparplan ausgelöst. Früher erhielt Ich jeden Barren in einer Art Check-Karte. Seit kurzem bekomme Ich immer 10 Stück in runden Kassetten. Macht das einen Unterschied im Wert?

Jawohl, die Teilstücke einer Multidisk werden etwas geringer gehandelt.
Ihr Ansparplan-Anbieter hat sich bei der Wahl dieses Produkts Prägekosten gespart.
Früher waren 1 Gramm Barren noch einzeln verpackt, mittlerweile erscheinen Sie in vielen Formen, von unterschiedlichen Herstellern.

02.07.2017

09:37 | Anfrage: Soll Ich Münzen oder Barren kaufen?

Bei Gold sind Münzen internationaler und ein wenig teurer.
Die Münzen sind aufwendiger produziert was auch die Prägekosten erhöht.
Wem die Internationalität nicht so wichtig ist kann auch anerkannte Barrenhersteller wählen.
Weiters gibt es Barren auch in größeren Einheiten, man verliert hier ein wenig die Flexibilität, hat aber geringe Prägekosten.