13.06.2024

09:07 | gs: Gold-Sommerflaute 2024

Gold, Silber und die Aktien ihrer Bergbauunternehmen haben im Frühsommer ihre schwächste Saison des Jahres. Da die Aufmerksamkeit der Händler in der Regel auf Urlaub und Sommervergnügen gelenkt wird, lassen das Interesse an und die Nachfrage nach Edelmetallen in der Regel nach. Ohne eine überdurchschnittliche Investitionsnachfrage tendiert Gold seitwärts bis nach unten und zieht Silber und Bergbauaktien mit sich. Diese lange Zeit als Sommerflaute gefürchtete Phase kann gute Kaufgelegenheiten bieten.

Trotzdem möchte ich das erstmalige Überschreiten der USD 2.000-Marke im August 2020 erwähnen. Gut, es war COVID-Jahre aber trotzdem ein ATH im August! Ich könnte mir das auch für heuer gut vorstellen. TB

12.06.2024

15:50 | stock3: Gold fällt Richtung Fünfwochentief zurück

Bezüglich neuer Hinweise auf die US-Leitzinsentwicklung erwartet der Markt die am Mittwochnachmittag anstehenden Daten zur US-Verbraucherpreisinflation im Mai sowie den Zinsentscheid der US-Notenbank am Abend.  Gold gibt zur Wochenmitte einen Teil seiner jüngsten Gewinne bis 2.319,88 US-Dollar pro Unze im Hoch wieder ab und fällt wieder in Richtung seines am Freitag markierten Fünfwochentiefs bei 2.286,63 US-Dollar je Feinunze zurück. Im Tief erreichten die Notierungen am Mittwoch bislang 2.310,58 US-Dollar pro Unze. Das Edelmetall war nach den starken US-Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag unter Druck geraten, da die Daten der Erwartung, dass die Federal Reserve Bank (Fed) im September beginnen wird, ihre Leitzinsen zu senken, einen kräftigen Dämpfer versetzt hatten.

Da werden viele zuschlagen, ich auch. MA

 

10.06.2024

11:59 | YT: COMEX Silver Riggers verkaufen 300 Mio. Unzen Silberderivate beim SLAM am Freitag!

Kommentar des Einsenders
Der Silber-Slam am Freitag, mit ca. -7%, war ja nun wirklich erstaunlich, oder ?!

Zitat: „There is no limit to the price riggers ability to dump derivative silver contracts on the COMEX Silver exchange. There is no law that will be enforced as it "assists" the United States of America with their massive debt problem. Hold Silver & Gold prices down and you can print as much fake money as you'd like.” Wenn es stimmt, wäre dies eine bestimmt plausible Begründung dafür

Der Silberpreis schwankt um die 30-Dollar-Marke, und es ist anzunehmen, dass große Akteure versuchen, den Preis zu manipulieren, um die Investoren zu beeinflussen. Die Handelsvolumen sind enorm, mit 300 Millionen Unzen, die täglich gehandelt werden, was viel mehr ist als die jährliche Produktionsmenge darstellt. Die Silbervorräte auf dem Shanghai Futures Exchange sind auf dem niedrigsten Stand seit 2020.

Wir können davon ausgehen, dass die Nachfrage nach Silber für Solarpaneele, Elektrofahrzeuge und andere "grüne" Technologien die Vorräte erschöpfen. Somit könnten die Vorräte bald erschöpft sein. Die großen Banken und Handelsplätze wie die LBMA und COMEX stehen im Verdacht den Markt zu manipulieren und dass sie versuchen, ihre Short-Positionen zu schließen. Es wird erwartet, dass diese Manipulationen irgendwann scheitern und die Silberpreise in die Höhe treiben könnten. JE

14:14 | Leserkommentar
… In der Rubrik Gold- und Silber: „Die Handelsvolumen sind enorm, mit 300 Millionen Unzen, die täglich gehandelt werden, was viel mehr ist als die jährliche Produktionsmenge darstellt.“

Die Jahresproduktion liegt bei ca. 1 Milliarde Unzen pro Jahr.

18:20 | Leser Kommentar  
Das ist doch wunderbar, oder ?! In einem Umfeld von Papiergeld kann man auch – letztendlich in beliebiger Höhe – mit Papier-Edelmetallen handeln, ohne dass es Konsequenzen hätte. Man könnte es auch eine Zettelwirtschaft nennen …

09.06.2024

09:12 | fmw: Doppelschlag aus China und den USA lässt Gold einbrechen

Der Goldpreis ist am Freitagnachmittag unter die Marke von 2.300 USD gefallen, nachdem starke Arbeitsmarktdaten die Hoffnungen auf frühere Zinssenkungen der Fed zunichtegemacht haben. Infolgedessen stiegen US-Renditen und der Dollar, womit Gold unter Druck geriet. Der Kurseinbruch nahm seinen Anfang aber schon früher am Tag, als die Meldung, dass China seine Gold-Käufe pausiert, die Anleger zu Gewinnmitnahmen motivierte. Damit war der Doppelschlag besiegelt. Die Rekordjagd, die den Goldpreis am 20. Mai bis auf 2.450 USD geführt hat, könnte hiermit ein jähes Ende gefunden haben. Die rote Tageskerze von gestern – der Goldpreis sackte um rund 100 US-Dollar ab – lässt jedenfalls nichts Gutes erahnen.

Eine Kaufpause der Chinesen sorgt für einen Rückgang. Diese kollektive Reaktion versteh' ich nicht ganz, zumal eine "Kaufpause" auch signalisieren könnte, dass die Chinesen Währungs-Vorbereitungen abgeschlossen haben . TB

10:24 | Leser-Kommentar
Das mit der Goldkaufpause klingt natürlich plausibel. Aber*: Die Chinesen und Inder wissen auch ganz genau, dass die Shorts in den US-Großbanken (wohl mehr beim Silber als beim Gold) und ggf. bei der US-Mint bei stark gestiegenen Preisen alle massiv ´unter Wasser´ sind und man – s. Laufzeit der Kontrakte und Quartalsende – hier in nicht ferner Zukunft physische Auslieferungen o Short-Eindeckungen o Cash-Settlements (= China & Indien wollen das wohl nicht) zwingend anstehen.
Der Ausweg kann eigentlich nur sein, dass man – um jeden Preis – von Seiten der US-Preis-´Manager´ die Preise runter prügelt … die Volatilität im Juni könnte heftig werden.
Deshalb könnte das Narrativ der sog. Goldkaufpause auch einfach dazu dienen, die Retail-Nachfrage (aka ´buy the dip´) möglichst niedrig zu halten, oder ?!

*Nicht umsonst habe ich mein 2. Kaufpause im Kommentar unter Anführungszeichen gesetzt! TB

08.06.2024

09:12 | b.com&GVS: Gold Preisentwicklung: Aufbruch in neue Dimensionen - Keith Weiner zu Gast bei Bachheimer

Dr. Keith Weiner ist nicht nur in meinen Augen einer der profundesten Experten in Sachen Geld, Geld-Entstehung und Geldpolitik. Als Präsident des Goldstandard-Institutes USA verfügt er auch über einzigartiges Wissen im Bereich Goldstandard und Edelmetallen. In diesem Gespräch erörtern wir die jüngsten Preisentwicklungen bei Gold und Silber und besprechen auch die vieldiskutierte Frage, ob die neuen Niveaus halten oder ob es gar ein Startschuß für das Betreten einer neuen Preis-Dimension gewesen sein könnte. TB

06.06.2024

12:05 | YT:  Gold überholt Euro, Nvidia überholt Apple - ist das eine Blase? Videoausblick

Alle sprechen davon, dass Nvidia Apple an Marktkapitalisierung übertroffen hat - aber kaum jemand spricht davon, dass Gold nun den Euro in den Bilanzen der Notenbanken überflügelt hat! Kein Wunder: seit dem Jahr 2018 hat der Euro die Hälfte seines Werts gegenüber Gold verloren - und heute wird die EZB erstmals seit dem Jahr 2019 die Zinsen senken. Nvidia hat Apple an Marktkapitalisierung überholt und alleine seit Jahresbeginn 1,8 Billionen an Marktkapitalisierung hinzugewonnen - bei einem Umsatz in den letzten vier Quartalen von gerade einmal 80 Milliarden Dollar! Das passt nicht zusammen. Bei Nvidia wird es daher wahrscheinlich laufen wie bei Cisco (Blase war Hoffnung, dass Cisco Internet dominieren würde) und aktuell bei Tesla (Blase war Hoffnung, dass Tesla Automarkt dominieren würde)..

Kommentar des Einsenders
Bei Minute 01:53 sieht man eine schöne Übersicht der Asset Reserven der Welt der letzten 120 Jahre. Schön zu sehen wie noch 1900 die Weltreserven auf Gold beruhten und mit Beginn der FED sinken und der Dollar los legt und sich mit Bretton Woods wie ein Virus über die Welt verbreitet. Auch die DM ist gut zu sehen. Die Reserven in DM waren gewaltig und zeigen gut, dass der größte Anteil der Euro Reserven auf Deutschland beruhen.

05.06.2024

14:52 |  goldreporter: Goldmarkt-Aktivitäten: Das ist ungewöhnlich!

Der Goldpreis ist seit Januar stark angestiegen. Am heutigen Montagnachmittag um 14:45 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 2.333 US-Dollar. Das entsprach 2.151 Euro. Damit ergibt sich im Jahresverlauf ein Kursgewinn von 13 Prozent beziehungsweise 15 Prozent (in Euro). In den vergangenen Jahren waren solche Kursbewegungen immer auch mit regen Handelsaktivitäten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) auf dem Goldmarkt verbunden. Doch auch hier zeigt sich seit Monaten eine Veränderung zu den gewohnten Bedingungen.

So weist die BIZ in ihrem jüngsten Monatsbericht unter Gold und Goldforderungen (Assets) einen Wert von umgerechnet 41,83 Milliarden US-Dollar aus. Bewertet mit dem Goldpreis jeweils am Monatsende (London P.M.) und den im Bericht hinterlegten Wechselkursen korrespondiert dies mit einer Goldposition per Ende April im Umfang von 664,08 Tonnen. Und damit blieb dieser Bestand gegenüber Vormonat praktisch unverändert.

Der Artikel diskutiert die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) auf dem Goldmarkt. Da  der europäisch-angelsächsische Einfluss abgenommen hat, ist China dominanter geworden. Die BIZ-Bilanz weist zwei Goldpositionen auf, "Gold und Goldforderungen" und "Goldeinlagen", bei denen es sich um physische Bestände handeln könnte. Die genaue Natur dieser Positionen bleibt unklar, was wieder Raum für Spekulationen lässt. JE

03.06.2024

14:04 |  YT: So teuer ist Silber in China

Rekordpreise in China für Gold und Silber. die steigende Nachfrage nach den Investitions Edelmetallen sorgt in China aktuell für äußerst hohe Aufgelder. Wie viel sind die Chinesen bereit für Silber zu bezahlen und was könnte das für Auswirkungen auf den Silberpreis weltweit haben? #gold #silber #investment

Kommentar des Einsenders
Diese Video ist deshalb so interessant, weil es bereits am Anfang die Preise für Silber (in $/oz.) zwischen der LBMA (London) und Shanghai miteinander vergleicht. Der aktuelle Kurs in London liegt knapp > 30 – der Preis in Shanghai liegt aber ca. 20% darüber bei ca. 36. Wenn man aber den Arbitrage-Händlern weltweit quasi so eine hohe Prämie zahlt für den Ankauf der physischen Ware in London und den Verkauf der physischen Ware in Shanghai, dann darf man sich nicht wundern, dass das Preis-Management für Silber im Westen anscheinend nicht mehr o kaum noch funktioniert. Spannende Zeiten, oder ?!

Besonders wichtig ist, dass die westlichen Preis-´Manager´ zu jedem Preis auch physische Waren ausliefern müsse, nicht nur Papier-Edelmetalle. Irgendwann werden die Läger aber einfach leer sein …

Der Markt in Shanghai zeigt deutlich höhere Silberpreise im Vergleich zu anderen Märkten. Besonders der chinesische Markt befindet sich in einer Umbruchphase, wobei die Nachfrage nach Edelmetallen wie Gold und Silber aufgrund einer Entwicklung im Immobilienbereich stark zunimmt. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg des Premiums, das die Differenz zwischen Marktpreis und Aufgeld darstellt. Möglicherweise haben die Asiaten Bedenken bezüglich zukünftiger wirtschaftlicher Zeiten und setzen daher verstärkt auf physische Edelmetalle. Eine erhöhte Nachfrage aus China könnte zu einem Angebotsdefizit führen und den Silberpreis weltweit stark beeinflussen. Es wird daher darauf hingewiesen, dass Händler ihre physischen Bestände nach Asien verlagern oder die Preise aufgrund der hohen chinesischen Nachfrage erhöhen. JE

18:15 | Leser Kommentar
Ich hab mich eh immer gewundert, dass von den chinesischen Pandas in den letzten 10 Jahren jährlich nur zwi. 8 und 10 Mio Stück geprägt wurden (früher noch viel weniger). Zwar kann man Ag ja auch als Barren kaufen und lagern, aber bei fast 1,5 Mrd Einwohnern ist das erstaunlich wenig - und die Pandas haben ja auch schöne Motive und sind von guter Qualität.

19:20 | Leser Kommentar
Wer sich den heutigen Preisverlauf bei Silber ansieht, sieht, dass hinter den Kulissen ein Kampf der Giganten toben muss darum. Ob und zu welchem Preis können die vielen ungedeckten Shorts noch irgendwie eingedeckt werden (Auslieferungstermine & das Q.-Ende nahen). Außerdem gibt es – anscheinend – eine enorme physische Nachfrage zumindest aus Indien & China, so dass der Kurs gar nicht mehr so stark fallen kann, wie die Preis-´Manager´ dies wohl gerne hätten.

 

12:25 | r24: Indien holt 100 Tonnen Gold aus London zurück

Mittlerweile besitzt Indien Goldreserven in Höhe von 822 Tonnen. Ein Plus von rund 27,5 Millionen Tonnen im Fiskaljahr 2024. 413,8 Tonnen davon befinden sich laut der Reserve Bank of India (RBI) im Ausland. Noch. Denn offensichtlich will Neu-Delhi nicht mehr zu viel des wertvollen Edelmetalls im Ausland halten. Rund 100 Tonnen wurden nämlich in den letzten Monaten aus London zurück nach Indien transferiert.

Die indische Zentralbank bunkert die heimischen Goldreserven in Hochsicherheitstresoren in Mumbai und Nagpur. Und es ist anzunehmen, dass das südasiatische Land in den kommenden Jahren noch mehr Gold aufkaufen wird. Zwar bestreitet die RBI, dass dieser Zug durch die jüngsten geopolitischen Entwicklungen beeinflusst wurde, doch ganz verneinen lässt sich das nicht. Denn mit den Finanzsanktionen gegen Russland hat der US-geführte Westen eine Büchse der Pandora geöffnet und viel Vertrauen im „Globalen Süden“ verspielt.

Nun, warum sollte man sein Gold einem unzuverlässigen Partner anvertrauen. Es ist besser, es zu Hause zu behalten, wo man die Kontrolle hat und sich nicht darauf verlassen muss, dass politische Launen den Wert beeinflussen. JE