24.08.2019

19:13 | sputnik: „Putin macht es beim Gold vor“: Wie Deutschland im Finanzbereich souverän werden kann

„Putin macht es vor – holen auch wir unser Gold aus New York und London zurück!“ Nicht nur mit dieser Twitter-Meldung übt Anton Friesen (AfD), Abgeordneter im Bundestag, Druck auf die Bundesregierung aus. „Berlin sollte unser deutsches Staatsgold wieder heimholen“, fordert er im Sputnik-Interview und nennt finanz- und währungspolitische Gründe.

Diese Aussage klingt so, als wüsste der gute Herr Dr. Friesen nicht, dass gerade in seinen Reihen im Bundestag einer der größten Staatsgoldkämpfer auf dem Erdenrund, MdB Peter Boehringer bereits vor mehr als Jahren damit begonnen hat, die BuBa zu einer Goldrückholung zu bewegen. Ausserdem war Boehringer mit seinem Ansinnen sehr erfolgreich und seit 2017 hat Deutschland rund 50 % daham! TB

08.08.2019

09:14 | sputnik: Wegen Russlands cleverer Gold-Käufe: Putin ist „Person der Woche“

Der Nachrichtensender „n-tv“ wählt Wladimir Putin zur „Person der Woche“. Begründung: „Fast unbemerkt baut Präsident Putin die Goldbestände Russlands massiv aus. Er will sich vom US-Dollar emanzipieren.“ Sputnik befragt dazu den erfahrenen Finanz-Analytiker und Wirtschaftsexperten Folker Hellmeyer von „Solvecon Invest“ in Bremen.

Auch wenn sie ihn loben sollte man schon auch feststellen, dass sie die Goldkäufe auch mit "Putin im Goldrausch" negativ aussehen haben lassen! TB

07.08.2019

21:08 | gs l The Fall Of The US Dollar: Is The Return To A Gold Standard Inevitable? besonders heute ein must see video

Ist die Rückkehr zu einem Goldstandard unvermeidlich? Grant Williams, Senior Advisor bei Vulpes Investment Mgmt, erläutert die Geschichte des Goldstandards und die Auswirkungen, die er auf die Zukunft der Weltwährung haben wird. Dies ist ein Muss, wenn Sie Ihr aktuelles Anlageportfolio überprüfen.

06.08.2019

12:47 | n-tv: Person der Woche Wladimir Putin im Goldrausch

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit baut Präsident Putin die Goldbestände Russlands massiv aus. Er will sich vom Dollar emanzipieren und profitiert nun vom Handelsstreit zwischen USA und China. Der steigende Goldpreis beschert ihm ein milliardenschweres Geschenk.

Ein Staatsführer bereitet sein land auf ein von ihm nicht verschuldetes Krisenszenario vor. Eigentlich löbblich. Heißt man allerdings Putin, dann wird diese Krisenvorbereitung lapidar als "Goldrausch" dargestellt! Schade um die Reputation des einstigen Edel-News-Providers n-tv! TB

14:03 | Leser-Lommentar
@ Putin: Er bereitet sich auf die Zeit nach der Großen Neubewertung von Fiat vor. Das wissen wir, das weiss auch er. Putin kann allerdings auf eine gewaltige Machtbasis und ein komplettes Staatswesen zurückgreifen. Wir nicht. Mein Szenario für RU: Die kaufen weiterhin Gold zu, bauen im Hintergrund mit China an einer goldgedeckten Welthandelswährung, stoßen Dollar ab und werden irgendwann auch ihren Fiat-Rubel durch eine rohstoffgedeckte Währung ersetzen - Gold, Öl und Erze stehen dafür reichlich bereit.
@ Edelnewsprovider" ... das ist leider schon lange her! Und tendenziöse bis linkslastig gestaltete News kommen immer öfter vor. Die Redakteure bei n-tv.de haben auch leichte Probleme mit Rechtschreibung oder Zahlenunterschieden wie Millionen/Milliarden und Milli/Mikro... vor allem sind sie ebenfalls Meister im Trump- & Putin-Bashen. Schade!
Einzig die NewsAktualität ist noch sehr gut - ein Grund, diese Seite zu besuchen. Neutralität und Nebenwissen holt man sich lieber bei b.com und anderen seriösen InternetNewsanbietern!


09:32
 | Leser-Anfrage "In der vergangen Geschichte wurde schon öfter der Goldstandard ausgerufen. Meine Fragen dazu"


1.) Wer ist befähigt "Politik; Regierung oder Land" den Goldstandard auszurufen?
So ein Systemwechsel wird nicht ausgerufen - die wirtschaftlichen Akteure proklamieren den GS druch Gebrauch von EM und Nicht-Gebrauch von FIAT
2.) Wer legt den Wechselkurs fest?
Der freie Markt/die Summe aller wirtschaftlichen Akteure
3.) Wer legt das Ratio Gold/Silber fest?
Die frei kursierende Menge von Gold und Silber bzw. siehe 2)

05.08.2019

06:25 | zero: Could The US Be Gearing Up For A Return To The Gold Standard?

There may be readers who weren’t even born when the U.S. still had a gold-backed dollar. Since the gold standard was abolished in 1971, the value of the dollar has decreased annually by 3.96 percent. You would need over $600 today to purchase the same goods you purchased for $100 in 1973. Still, a dollar is a dollar, right? No, it is not. It is just a piece of paper.

Leser Kommentar:
Da kommen mir zwei Gedanken:
1. Die 8000 oder so Tonnen muessten dazu physich noch vorhanden sein um das tun zu koennen, ist das so? Wo ist das Gold? Audit?
2. Will Trump, der alte Schlingel, die FED vorfuehren und diese den Offenbahrungseid leisten lassen, dass das Gold nicht mehr vorhanden ist?
Damit waere die FED absolut am Ende und Amerika haette einen Neubeginn…….aber was fuer einen?

Es ist vielleicht noch ab und zu bekannt, das man ein Feld nur neu bepflanzen kann, wenn es brach liegt und umgepflügt ist. Manche sagen ja dazu "stirb und werde".

04.08.2019

08:54 | gs: Mike Gleason: Warum Powell den Goldstandard fürchtet

Die Aussage von Powell, Vorsitzender der Federal Reserve, vor dem US-Kongress wurde nicht nur wegen ihres wirtschaftlichen Einflusses beobachtet, sondern auch aufgrund des politischen Untertons, so Mike Gleason laut ZeroHedge. So nannte Powell "Handelsspannungen" als Anlass zur Sorge für Weltwirtschaft und schien offensichtlich US-Präsident Trumps Zöllen die Schuld dafür zuzuschreiben. Doch wenn die Zölle letztendlich die Fed zu einer Zinssenkung verleiten, so bekommt Trump im Endeffekt, was er von Powell wollte. In letzter Zeit verstärkte Trump seine Angriffe auf die Zentralbank.


08:56 | Leser-Kommentar zum Beitrag von TB i. S. Goldabkommen von gestern

Herzlichen Dank für die Ausführungen. Die Information, Insbesondere über den Zweck dieses Abkommen (Verkäufe) hat mich weiter gebracht. Da fragte ich mich, wem dient das. Klar, bin ich auf Grund der Schuldenwirtschaft auf die Goldreserven von Italien gestossen. Eine neue Suche (gezielt nach „Italien Gold“) ergab danach, was ich nicht für mich behalten will.
https://www.onvista.de/news/was-das-ende-des-goldabkommens-bedeutet-260690207 insbesondere für die italienischen Möglichkeiten. 
Einerseits kann man also erwarten, dass Gold auf den Markt kommt. Anderseits aber dürfte es auch andere Länder, bzw. ihre Notenbanken, interessieren, was man im mit Besitz von Gold alles bewerkstelligen kann. (Griechenland) Vielleicht ist das Auslaufen des Abkommens (ohne entsprechende Neuauflage) der „gewünschte“ Ausweg für Italien. Auf jeden Fall ist man (letztlich) ein Schritt zum Goldstandart näher.

03.08.2019

11:53 | Frage an den Goldspezialisten TB

Des öfteren war zu lesen, dass der Goldpreis am ansteigen ist.Am 31.07 war in dieser Rubrik der Hinweis, „Diese Länder haben gerade massiv Gold gekauft“. Leider war der dazugehörige Link nicht zielführend. Bei Hinweisen, dass die Zentralbanken (Notenbanken) mehr Gold gekauft hätten, handelt es sich oft um die bekannten Käufer ausserhalb der EU. Heute las ich vom „überraschenden Ende des Gold-Abkommens der Zentralbanken Europas“ Wer weiss da mehr darüber? Wo kann man (gebührenfrei) darüber nachlesen? Interessant wäre zu wissen, wann dieses Ende gekommen war/ist?? Dies würde die Einordnung der gegenwärtigen Hausse ev. erklären oder allenfalls eine weitere erwarten lassen. Besten Dank zum Voraus für weiterführende Informationen.

Am 26.9. 1999 schlossen (nicht nur europäische) 15 Zentralbanken (heute sinds 22) ein Goldabkommen zum ZB-Verkauf von Gold ab. Hintergrund war, dass damals die ZBs auf der Verkäuferseite (vor allem die Briten hatten vor, bis zu 60 % der Goldbestände dem Markt zu überlassen) standen und so enormen Druck auf den Goldpreis ausübten. Damit diese ZB-Verkäufe nicht allzu große negative Auswirkungen auf den Goldpreis (und so die verbliebenen Bestände im "Wert" weiter dezimierten) hat man sich zu diesem Schritt entschlossen. Die Zentralbanken waren in ihren Verkäufen gebunden (Sie kennen die b.com-Einstellung: gebundene Zentralbanken - immer gut) bzw. mußten sich untereinander verständigen.
Man hat diese 5-Jahres-Plänen in der Form vereinbart, dass die ZBs anfangs nicht mehr als 400 t auf den Markt werfen konnten, 5 Jahre später 500 t und danach wieder 400 t. Schon beim Abkommen Nr. 3 2010-14 hat man diese Obergrenze nicht einmal annähernd erreicht, da die ZBs ab ca. 2010 von der Käufer auf die Verkäuferseite gewechselt haben. Die Verkaufsagreements sind obsolet geworden. Deshalb wird mit Auslaufen des 4. 5-Jahres-Agreements am 26.9. 2019 selbiges nicht mehr verlängert. Ob man nun ein ähnliches, umgekehrtes Kaufs-Agreement (um die Preise nicht in die Höhe zu treiben) arrangieren will, steht in den Sternen.
Detail am Rande: Dieses Abkommen wurde fast am lokalen Tiefstpreis (250) geschlossen, danach stieg der Goldpreis (heute ca. +450 %) über ein Jahrzehnt an, was zeigt, dass das Abkommen durchaus sein Ziel erreicht hat. TB
 

02.08.2019

10:36 | sz: Notenbanker verfallen einem nie dagewesenen Goldrausch

In den vergangenen Monaten müssen die Wärterinnen und Wärter die unwirtliche Lagerstätte jedoch öfter besucht haben. Denn die Notenbanken weltweit sind in einem historisch einmaligen Goldrausch. Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben sie 374 Tonnen Gold zugekauft, so zeigen es neue Daten des World Gold Council. Die Währungshüter haben damit so viel Gold gekauft wie noch nie in einem ersten Halbjahr seit Beginn der Statistik. Dabei hatten sie das Edelmetall lange kritisch beäugt und belächelt. Manche gaben gar offen zu, von Gold keinen Schimmer zu haben. Doch jetzt schimmert das Gold auch in den Augen der Währungshüter.

Wenn Zentralbanken Gold kaufen tauschen sie ihr eigenes (nicht werthältiges) Produkt gegen Werthältiges! Gleichzeitig zwingen sie aber (zusammen mit der Politik) die Untertanen zur Verwendung ihres nicht werthältigen Produktes! TB