23.03.2019

17:53 | lengsfeld: Bedrohung Blackout: Lieber haben als brauchen

Der Berliner Stromausfall im Februar war der längste und größte Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte; über 31.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe hatten fast 31 Stunden lang keinen Strom. Und dennoch war er nur ein Ereignis unter vielen, das aufmerksame Beobachter seit Jahresbeginn wahrnehmen konnten.

20.03.2019

10:06 | oz: Angst vor Strom-Blackout: Experten arbeiten an Schutz-Plan für MV

Strom weg, alles dunkel in MV - auf diesen Super-GAU bereitet sich das Haus von Energieminister Christian Pegel (SPD) vor. Experten der Universität Rostock erarbeiten ein Konzept, wie nach einem europaweiten Blackout das Stromnetz zum Beispiel nach einem Cyberangriff über mehrere Standorte im Land wieder hochgefahren werden könnte.

14.03.2019

09:12 | merkur: Spannende Simulation: So dramatisch wäre ein mehrtägiger Blackout im Landkreis

Ein mögliches Schadensprotokoll hat das Landratsamt Miesbach kürzlich ausgearbeitet. Anstoß war eine Aufforderung des Bundes an alle kommunale Gebietskörperschaften Deutschlands, ihre kritische Infrastruktur (KRITIS) zu durchleuchten, erklärte Christian Pölt, Leiter des Fachbereichs 24 Öffentliche Sicherheit und Gewerbe am Landratsamt, nun in der Sitzung des Kreisausschusses. „Es geht darum, mögliche Schwachpunkte aufzudecken und sie auszubessern, um länger autark arbeiten zu können“, so Pölt.

13.03.2019

11:39 | wko: Blackout: „Besser auf den Notfall vorbereiten”

Österreich zählt bei der Energieversorgung zu den sichersten Ländern Europas, dennoch kann immer etwas passieren. Unternehmen sollten daher einen Notfallplan für Blackouts haben. Die WK Wien hat wichtige Informationen zum Thema Blackout und Tipps für Unternehmen in einer Broschüre zusammengefasst.

08.03.2019

18:40 | lengsfeld: Wieder ein Blackout in Berlin!

Am Dienstag dem 5. März gab es in Berlin wieder einen Blackout. War es schon im Februar im kleinstädtisch geprägten Stadtteil Köpenick im Osten Berlins für knapp zwei Tage zu einem Stromausfall gekommen, der über 30.000 Menschen betraf, so waren es jetzt zwar „nur“ 900 – dafür aber direkt am Fernsehturm am Alexanderplatz.

Das von Eurem Gauckler-Präsidenten befürchtete Dunkel-Deutschland ist zur Realität gewordern, wenngleich aus völlig anderen Gründen. TB


14:46 | jouwatch: Salvini: Wenn Du auf Füßen in mein Haus kommst, musst du wissen, dass du niedergestreckt wieder rausgebracht werden kannst

Italiener dürfen sich künftig bei Hausfriedensbruch mit der Schusswaffe wehren. Das italienische Abgeordnetenhaus hat einer Gesetzesreform für erleichterte Selbstverteidigung mit Waffen – eingebracht von Innenminister Salvini – zugestimmt.

Während die Liberallala-Staaten der westlichen Wertegemeinschaft im Falle einer sich nähernden Krise das Waffenrecht sofort de-liberlaisieren würden, geht Italien den umgekehrten, richtigen, Weg! Ein Herz für die Bürger! TB

 


10:56
 | Leser-Kommentar zum Lexer-Exkurs von gestern (16:05)

Ich habe die Studie gelesen und habe auch für mich Schlüsse gezogen. Ich konnte letztes Jahr 25H Stromausfall gut überstehen :-)). Aber jetzt zur Leserbetrachtung bzgl. AKW's. Bei einem großflächigem Stromausfall schalten sich nicht automatisch die Kraftwerke ab. 1978 lieferte das AKW
Greifswald Strom nach Berlin obwohl die DDR ansonsten dunkel war. Ich gehe davon aus, dass die Atom-Kraftwerke weiterlaufen - und wenn auch
nur auf Sparflamme dass sie sich selbst mit Strom weiter versorgen können. Ggf. werden Inseln gebildet, damit eben es eben nicht zu einer
Notabschaltung kommt. Und soviel Diesel ist es auch nicht, die für den Weiterbetrieb der Kühlung benötigt wird. Wenn 1% von 1300MW ersetzt
werden müssen bei 20% Wirkungsgrad der Generatoren sind das 6500l pro Stunde bei 30m³ pro Laster sind das 5 Laster pro Tag.

11:59 | Der Leser von gestern (16:05) reagiert auf den Beitrag darüber
nichts anderes wurde behauptet, als dass nach einem großflächigen Stromausfall noch für rund 3 Tage = 72 h (72>25) Ruhe in der Bevölkerung herrscht.
Kraftwerke, deren Strom nicht mehr abgenommen wird, werden zwangsweise herunter gefahren, notfalls bis standby, Der Betrieb eines AKWs nur für die Eigenversorgung von 2% = 26 MW ist nicht möglich, also folglich erfolgt die NULL-Produktion von Strom.
Jetzt kommen die Diesel zum Einsatz, die den NULL-Betrieb des AKW aufrecht erhalten sollen. Natürlich ist der Verbrauch "pillepalle" aber der ständige Lieferstrom wird im Katastrophenfall nicht so salopp über "die Bühne gehen", wie von ihnen erwartet.
Wie in Nigeria täglich zu erleben, werden die Trucks angehalten, geraubt, in die Luft gesprengt, vielleicht kommen bei 50 Fuhren 5 durch, ok. aber in der BRD gibt es ca. 20 AKW, macht 100, die durchkommen müssen und 1000, die losfahren.
Der G20 Gipfel in HH und die Gelbwesten in F zeigen doch überdeutlich, dass die staatlichen Sicherheitsorgane an die Grenzen ihre Leistungsfähigkeit kommen. Und da ging und geht es bisher lediglich um Gewalt und politische Reformen. Ein längerfristiger großflächiger Stromausfall wird für viele Menschen zum existenziellen JA oder NEIN, da fallen alle Hemmungen, auch die, Strassen zu blockieren, Tanklastzüge in die Luft zu sprengen, Sabotage zu betreiben. Mir ging es darum, diesen Aspekt hervorzuheben, dass es in "Friedenszeiten" kein Problem ist alle AKWs in DE mit Sprit zu versorgen, sollte kein Problem sein.

07.03.2019

14:05 | inforadio: Broemme: Berlinweiter Stromausfall könnte schnell dramatisch werden

Der Stromausfall im Berliner Stadtteil Köpenick vor zwei Wochen hat schwerwiegende Mängel im Katastrophenschutz der Stadt zu Tage gebracht. Experten sind sicher, dass es bei einem stadtweiten Blackout sehr schnell zu Toten und Anarchie kommen würde. Albrecht Broemme, ehemaliger Leiter der Berliner Feuerwehr, ordnet das Krisenszenario für uns ein.

16:05 | Leser-Exkurs am Rande.
Das Thema wird seit ewigen Zeiten immer wieder als vermeintlich neue Sau durch´s Dorf getrieben. Im Winter 2005 war es im Münsterland für nahezu eine Woche dunkel, jetzt trifft es die Gendermetropole Berlin für 30 h - na und? Ist deswegen im Reichstag jemand gestorben?
Seit 2011 gibt es eine Studie des Ausschusses für Technikfolgenabschätzung des deutschen Bundestages, Studie 17/5672, im April 2011 veröffentlicht. Hat sie der Pöbel z. K. genommen? Hat sie überhaupt jemand z. K. genommen, der nicht sowieso im beschriebenen Fall damit zu tun hätte? Offenbar nicht, alles plätschert so dahin. Stattdessen warnt uns das Bundesamt für Zivil- und Katastrophenschutz seit Mitte 2018 vor großflächigen Stromausfällen und empfiehlt den Kauf von Notstromaggregaten - ein Konjunkturprogramm? , ok, wir nehmen z. K. na und?
Die o. g. Studie gibt also schon Wesentliches an Informationen her, hat aber einen ganz wesentliches Teil der lebenswichtigen Infrastruktur in DE leider - ob absichtlich oder nicht - außen vor gelassen, der spätestens seit Fukushima die Welt in Atem hält, die Notstromversorgung von Atomkraftwerken.
Ein AKW mit rund 1.300 MW Leistung/Block(in DE üblich) braucht rund 2% für den Eigenbetrieb (ob Strom produziert wird oder nicht), der üblicherweise bei Stillstand aus dem Stromverbundnetz bezogen wird. Jetzt liegen aber große Teile des Stromverbundnetzes danieder - und dann? Das AKW wird runter gefahren, bis nahezu Stillstand.
Dann kommen die Notstromdiesel- und -generatoren zum Einsatz, die üblicherweise für 72 h - ganze 3 Tage, Brennstoff vorhalten. Nach 3 Tagen, also Weihnachten, Ostern, Pfingsten, an denen die Läden normalerweise geschlossen sind, die dann auch bei einem Stromausfall geschlossen wären, rumort der Mob und nicht nur der.
Es herrscht Ausnahmezustand, Ausgehverbot nach Einbruch der Dunkelheit, mit Kriegswaffen und Militär gesicherte Tanklastzugkonvois machen sich auf den Weg die AKWs mit Sprit zu beliefern.....der Rest soll sehen wir er klar kommt.
Wer sich also bei einem Szenario großflächiger lang andauernder Stromausfall Gedanken macht über Plünderungen von Läden, totes www und tote Telekommunikation, der verkennt die Prioritäten, denn, hat ein - im Volksmund - abgeschaltetes oder im Standby fahrendes, AKW keinen Saft mehr, hat DE ganz andere Probleme. Dann sind nämlich innerhalb weniger Stunden Mio. Menschen zu evakuieren - und das ganz ohne Strom, also keine flächigen Benachrichtigungsmöglichkeiten,a la Radio, TV, keine Massenverkehrsmittel a la Bahn, ÖPNV, etc.
"Rien ne vas plus" heißt es dann vor Ort und in Berlin sagt der im Katastrophenmodus tagende Bundestag: "faites vos jeux"


09:59
 | klagemauertv: Schweizer Abstimmung über EU-Waffenrichtlinie: Bundesrat informiert

Am 19. Mai 2019 wird die Schweizer Stimmbevölkerung darüber entscheiden, ob sie die neue EU-Waffenrichtlinie übernehmen will. Dieses verschärfte Waffengesetz wurde von der Europäischen Kommission, einer Mehrheit des Parlaments und dem Bundesamt für Polizei stets als „Anti-Terror-Maßnahme“ bezeichnet. Laut der „Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz“ hat der Bundesrat nun an seiner Medienkonferenz eine argumentative Kehrtwende vollzogen. Kla.tv geht in dieser Sendung den Vorwürfen auf den Grund.

04.03.2019

12:17 | querdenkende: Schützenvereine im Visier der Kritik

Besonders in kleinen Gemeinden und Dörfern bieten neben sämtlichen anderen Heckenfesten und Anläßen wie Kirmes bishin zum Karneval die inzwischen traditionellen Schützenfeste das wohl einzigste kulturelle Ereignis in dem ansonsten brachliegenden Alltag.