29.05.2026

20:10 | schweizerbauer: «Ich fürchte einen Zusammenbruch der Nahrungsmittelproduktion»

Wie würde eine nachhaltige Schweiz aussehen? Neben der Politik beschäftigt sich auch die Wissenschaft mit dieser Frage. Für Sascha Nick, Forscher am Labor für Stadt- und Umweltökonomie der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL), beginnt die Antwort im Alltag: bei der Frage, wie weit Menschen gehen müssen, um einzukaufen, zur Schule zu kommen oder grundlegende Dienstleistungen zu erreichen.

Ohne einen drastischen Kurswechsel steuere die Gesellschaft auf einen «sicheren Kollaps» zu, sagte Nick im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Zerstörung der Umwelt werde weitergehen und die Zukunft der Menschheit bedrohen.

Früher träumten Wissenschaftler von fliegenden Autos und Mondkolonien. Heute besteht die Vision darin, das Viertel möglichst nicht mehr verlassen zu müssen. JE

16:43 |  ET: Drei traditionelle Kartoffelrezepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Kartoffeln gelten als beliebtestes Gemüse der Deutschen. Zu ihrem Internationalen Ehrentag präsentiert Epoch Times drei traditionelle und einfache Rezepte zum Nachkochen. Linda, Sieglinde, Heiderose, Laura und Anneliese – die Namensliste der verschiedenen Kartoffelsorten ist lang. Auffällig sind dabei die zahlreichen weiblichen Namen, was vielleicht auf eine alte Praxis zurückgeht. Demnach sollen Bauern ihre Kartoffelsorten nach ihren schönsten und hübschesten Töchtern benannt haben. In Deutschland sind seit 2023 etwa 540 Arten zugelassen. Liebhaber von Kartoffeln könnten damit fast zwei Jahre lang täglich eine andere Sorte des südamerikanischen Nachtschattengewächses probieren. Weltweit gibt es sogar über 3.000 Sorten der Erdäpfel, ausreichend für mehr als acht Jahre täglicher Kartoffelverkostung.

Die Kleine Rebellin
Guten Appetit. Wusste gar nicht, dass es einen Ehrentag für die Kartoffel gibt.

16:43 | UCN: Alle reden über die Benzinpreise … Bald werden alle über die Lebensmittelpreise reden

Für die meisten Menschen ist der Benzinpreis die offensichtlichste Folge des Krieges im Nahen Osten. Während ich diesen Artikel schreibe, liegt der Durchschnittspreis für eine Gallone Benzin in den Vereinigten Staaten bei 4,56 Dollar. Natürlich zahlen Verbraucher in einigen Teilen des Landes deutlich mehr als das. Das ist eine große Sache, und die Wahrheit ist, dass die Benzinpreise in den kommenden Monaten noch weiter steigen werden.

Aber wenn Sie glauben, die Benzinpreise seien schon schlimm, warten Sie erst einmal ab, was letztendlich mit den Lebensmittelpreisen passiert. Der Dieselpreis ist sogar noch schneller gestiegen als der für Normalbenzin, und die Preise für Düngemittel sind regelrecht in die Höhe geschossen. Diese Kosten werden an uns alle weitergegeben werden. Es ist nur eine Frage der Zeit. Unterdessen haben unsere Landwirte mit beispiellosen Dürrebedingungen zu kämpfen, und nun steht ein „Super-El-Niño“ bevor. All dies bedeutet, dass die Lebensmittelpreise auf ein sehr schmerzhaftes Niveau steigen werden. Auch wenn sich derzeit alle über die steigenden Benzinpreise beschweren, warnt ein prominenter Ökonom, dass „das nächste Thema die Lebensmittel sind“…

Wenn die Preise weiter steigen, wird der Wocheneinkauf bald als Vermögensnachweis bei der Bank anerkannt. JE

28.05.2026

18:54 | schweizerbauer: Günstigerer Dünger: EU will Landwirte entlasten

Europas Landwirte sollen künftig wieder günstiger an bestimmte importierte Düngemittel kommen. Die Standardzölle auf Einfuhren mehrerer wichtiger Stickstoffdüngemittel und Vorprodukte für deren Herstellung (Ammoniak, Harnstoff) werden nach einem Beschluss der EU-Länder für ein Jahr ausgesetzt. Je nach Entwicklung solle die Europäische Kommission gegebenenfalls eine Verlängerung oder Anpassung der Aussetzung vorschlagen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Nicht gelten soll sie für Produkte aus Russland und Belarus.

Nach Angaben der Europäischen Kommission können mit der Massnahme rund 60 Millionen Euro (54,73 Millionen Franken)an Einfuhrzöllen gespart werden. Die Massnahme, die zum Inkrafttreten noch im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden muss, soll ausserdem dazu beitragen, weniger abhängig von Importen aus Russland und Belarus zu sein.

Der Agronom
Na super, Ende Mai, wo die Düngesaison zum größten Teil gelaufen ist, beginnt man in Brüssel darüber nachzudenken, wie den extrem hohen Preisen bei Düngemitteln begegnet werden kann. Da hätte bereits Anfang März handfest reagiert werden müssen. Das Ding ist durch und wir werden es heuer an den Ernteergebnissen zu sehen bekommen.

13:33 | wochenblatt:  Getreide und Ölsaaten: Vom Überschuss in die Knappheit?

Der Markt blickt bereits auf die Ernte 2026: Trotz voraussichtlichem Produktionsrückgang sind die Lager auch wegen der stabilen Vorräte gut gefüllt. Starke Preisimpulse bleiben aus. Das US-Landwirtschaftsministerium, USDA, veröffentlichte am 12. Mai die erste Schätzung für das neue Produktions- und Vermarktungsjahr 2026/27. Das brachte Bewegung in den Markt: Die Kurse für Weizen, Mais und Sojabohnen gingen an den Börsen in Chicago und Paris nach oben. Ausschlag gab die Erwartung, dass weltweit die Getreideproduktion deutlich um 34 Mio. t auf 2.408 Mio. t zurückgeht. Bei einem Verbrauch von 2.432 Mio. t (Vj. 2.417 Mio. t) sollen die weltweiten Getreidevorräte zum 30. Juni 2027 auf 584 Mio. t (-24 Mio. t) sinken. Dennoch wird erwartet, dass die Welt ausreichend versorgt sein wird.

Vor allem die US-Weizen- und Maisproduktion für die Ernte 2026 schätzt das USDA überraschend niedrig ein. Wegen anhaltender Trockenheit in den USA sind laut USDA 30 % der Weizenpflanzen schlecht bis sehr schlecht entwickelt (Vorjahr; 18 %). Mit 42 Mio. t könnte die US-Weizenernte die niedrigste seit mehr als 50 Jahren werden. Auch für Australien, Kanada und Argentinien erwartet das USDA niedrigere Weizenernten. Die US-Maisproduktion soll um 26 Mio. t auf 406 Mio. t sinken. Der Rückgang der weltweiten Maisproduktion auf 1.295 Mio. t (-18 Mio. t) ist damit vollständig von den USA ausgelöst. Während die US-Vorräte nur um 4,7 Mio. t sinken sollen, erwartet das USDA weltweit einen Vorratsabbau von fast 20 Mio. t. Vor allem China baut 12 Mio. t an Vorräten ab, kann aber noch immer 50 % seines Jahresverbrauchs decken. Aus heutiger Sicht besteht kein Versorgungsengpass am Maismarkt.

Der Getreidemarkt spiegelt inzwischen wie die deutsche Wirtschaft: schlechte Ernten, sinkende Produktion, Krisengerede … und trotzdem platzen die Lager. Die Bauern hoffen auf Preissprünge, das USDA warnt vor Trockenheit und am Ende drückt wieder irgendein globaler Überschuss alles nach unten. Nur bei den Strompreisen Verknappung in Deutschland noch zuverlässig. JE

11:36 | UCN:: Die EU hat die Einfuhr und Verarbeitung von vier weiteren GVO-Pflanzensorten genehmigt.

Die Europäische Kommission hat offiziell die Einfuhr und Verarbeitung von vier neuen gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) für den Einsatz in Lebens- und Futtermitteln innerhalb der Europäischen Union genehmigt. Die Entscheidung wurde am 12. März im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und gilt für die kommenden zehn Jahre.

Konkret betrifft die Zulassung:

zwei gentechnisch veränderte Baumwollsorten,
eine Maissorte
sowie eine neue Sojasorte.

Die Genehmigung erlaubt zwar nicht den Anbau dieser Pflanzen innerhalb der EU, wohl aber ihre Einfuhr, industrielle Verarbeitung und Verwendung in der europäischen Lebensmittel- und Futtermittelproduktion. Damit dürfen entsprechende Rohstoffe künftig offiziell in die europäischen Lieferketten integriert werden — obwohl der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen innerhalb Europas weiterhin politisch hoch umstritten bleibt.

Der Bauer darf bald jeden Misthaufen beglaubigt dokumentieren, jede Kuh furzt unter CO₂-Aufsicht … aber chinesische Gen-Soja wandert ganz entspannt in die Lebensmittelkette. Der Michl und Michaela bekommen dann wahrscheinlich wieder ein neues Etikett mit „transparenter Rückverfolgbarkeit“ draufgeklebt … damit man beim Essen wenigstens genau weiß, aus welchem Labor der Fraß kommt. JE

07:47 | Krone:  Forscher in NÖ schlagen Alarm: Tropen-Gift im Mais

Der Klimawandel erreicht unsere Äcker: Ein seltenes Schimmelpilzgift aus den Tropen wurde jetzt auch im heimischen Mais entdeckt. Niederösterreichische Forscher fordern mehr Studien …
Es ist ein Fund, der aufhorchen lässt: Erstmals wurde im Tullnerfeld (NÖ) das hochgiftige Schimmelpilz-Toxin Aflatoxin B1 in Mais nachgewiesen – und das sogar über dem EU-Grenzwert. Noch besteht kein Grund zur Panik, doch Experten sehen darin ein ernstzunehmendes Warnsignal.

Die Entdeckung gelang Forschern der Universität für Bodenkultur Wien am Standort Tulln im Rahmen eines Langzeitprojekts. Eigentlich stand ein ganz anderes Ziel im Fokus, doch dann tauchte plötzlich die böse Überraschung auf.

„Als uns der Nachweis gemeldet wurde, waren wir ziemlich überrascht. Wir konnten es kaum glauben und haben die Messungen wiederholt“, berichtet Chemiker Dr. Stephan Freitag.

... und das kam über die Luft, Wasser oder über Erntearbeiter?  Wie kam die Malaria nach Europa oder der Marburgvirus?  TS 

09:36 | Leser Kommentar
genau, TS, immer ist der sog. Klimawandel schuld; bei Corona soll die Ansteckung wenigstens von einer Chinesin in einem Flugzeug ausgegangen sein, auch wenn deren Krankheitsumstände gar nicht so waren, wie ursprünglich geschrieben.

13:32 | Leserkommentar
Merke trocken an. Tourismus gibt es schon sehr lange. Von Lebensmittel-Import mal ganz abgesehen. Und in Deutschland haben wir z.B. die grüne Tonne. Welche Kommpost erzeugen soll. Zudem kann man rein privat kompostieren. "Was geschieht mit dem Müll aus der Biotonne? Aus Bioabfall können Komposte und Gärreste für die Landwirtschaft oder den Gartenbau gewonnen werden. Bioabfälle sind außerdem hervorragende „Nahrung“ für Biogasanlagen. Um diese hochwertige stoffliche oder energetische Verwertung zu erreichen, müssen Bioabfälle getrennt gesammelt werden." Siehe auch,

https://www.schweizergarten.ch/schimmelpilze-im-kompost/ Schimmelpilze gehören zum natürlichen Umsetzungsprozess im Kompost. Meist handelt es sich dabei um ein weisses Geflecht. Sie sind aber auch ein Zeichen dafür, dass der Kompost zu wenig durchlüftet ist.... Man kann somit auch die Spekulation aufstellen. Wenn man nach etwas speziell sucht, kann es auch event. auch finden. Es stand ein anderes Ziel in Fokus? Weshalb fanden sie dann ein seltenes Schimmelpilzgift im Mais? Müsste man hier dann nicht speziell testen, ob dieses Gibt darin vorhanden ist. Somit wird es vielleicht wohl bald eine art Schnelltest für die Biotonne geben? Das kann noch sehr lustig werden...

 

23.05.2026

08:20 | T:  Ungarns neue Regierung verbietet Importe der Ukraine

Die ungarische Regierung nimmt ein Verbot der Orbán-Regierung wieder auf. Es trifft Exporte aus der Ukraine.

Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat auf der Plattform X angekündigt, dass ukrainische Landwirtschaftsprodukte nicht mehr in sein Land importiert werden dürfen. Betroffen sind Rind-, Schweine-, Schaf- und Ziegenfleisch, Geflügel, Eier, Honig, Gemüse, Weizen, Roggen, Gerste, Mais, Buchweizen, Mehl, Sonnenblumenkerne, Speiseöl und Wein aus der Ukraine.

Was ist der politische Unterschied zwischen Magyar und Orban ... die Kontonummer!  Magyar lässt vielleicht ein paar Schwule in Budapest tanzen und die EU wird verzückt sein, er lässt vielleicht sogar ein paar Asylanten ins Land .. aber die Grundlinie wird bleiben, die Korruption wird so sein wie immer, nur die Zahlungsempfänger werden andere sein.  TS 

22.05.2026

16:48 |  UCN: „Der Iran-Krieg zerstört Asiens Landwirtschaft“ – Jetzt erreicht die geopolitische Eskalation den Teller der Welt

Die Washington Post schlägt Alarm: Der Krieg gegen Iran trifft inzwischen nicht mehr nur Ölterminals, Tanker oder Militärbasen — er beginnt, die globale Nahrungsmittelversorgung zu destabilisieren. Was sich derzeit in Thailand, Indien, Pakistan und anderen Teilen Asiens abspielt, könnte sich zu einer der größten weltweiten Lebensmittelkrisen seit Jahrzehnten entwickeln. Steigende Treibstoffpreise, explodierende Düngemittelkosten und unterbrochene Lieferketten treiben Bauern dazu, Felder stillzulegen, weniger anzupflanzen oder ganze Ernten aufzugeben. Genau jetzt — zu Beginn entscheidender Pflanzsaisons.

Thailand ist eines der ersten Agrarländer, das eine Pflanzsaison seit dem Iran-Krieg einleitet. Wir sind hingefahren, um die Auswirkungen von Versorgungsschocks bei Treibstoff/Dünger zu dokumentieren – Es war schlimmer als ich erwartet hatte. Bauern lassen riesige Landflächen brachliegen, weil sie sich das Pflanzen nicht leisten können.

Die Weltwirtschaft heute... Ein Krieg am Persischen Golf und irgendwo in Thailand sitzt plötzlich ein Reisbauer und rechnet sich aus, ob er sich überhaupt noch den Dünger leisten kann. Globalisierung heißt also,  jeder Konflikt wird innerhalb von drei Werktagen zu einem Supermarktproblem. Aber Hauptsache irgendein Wirtschaftsminister erklärt später im Fernsehen wieder, niemand hätte das kommen sehen. JE

08:28 | agrarheute:  Weizen aus der Wüste: Ägypten startet Milliardenprojekt für Getreideanbau

Ägyptens Präsident Abdel Fattah Al-Sisi hat am Sonntag das Megaprojekt „Neues Delta“ offiziell eingeweiht. Mit Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe will das Land am Nil in der Wüste Weizen anbauen – und damit seine Abhängigkeit von Lebensmittelimporten drastisch reduzieren. Ägypten setzt im Kampf um die Ernährungssicherheit auf technologische Superlative. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie zur Weizenernte eröffnete Präsident Al-Sisi am Sonntag, dem 17. Mai 2026, das Projekt „Neues Delta“ westlich des bestehenden Nildeltas. Das berichtet die Zeitung „The National“ aus Abu Dhabi.

Bei dem Projekt handelt es sich um das bisher größte Landgewinnungsprojekt des Landes, das am Ende eine Fläche von rund 2,2 Millionen Feddan (umgerechnet 924.000 Hektar) umfassen soll.

Wer in Zukunft das Essen kontrolliert, kontrolliert die Stabilität. Und manche Länder scheinen das deutlich besser verstanden zu haben als Brüssel. JE

21.05.2026

18:38 | agrarheute:  Immer weniger Mühlen: Traditions-Betrieb stellt die Produktion ein

Die Zahl der Mühlen geht in Deutschland immer weiter zurück. Jetzt schließt ein weiterer Mehl-Hersteller, diesmal in Salzgitter. Der Strukturwandel der deutschen Mühlenwirtschaft hält an. Immer weniger kleinere Betriebe nehmen den Landwirten noch ihr Getreide zur regionalen Verarbeitung ab. Die Produktion von Mehl, Grieß und anderen Rohstoffen für Bäcker und die Ernährungsindustrie konzentriert sich zunehmend auf wenige Großmühlen.

Jetzt hat die Mühle Rüningen angekündigt, ihren Standort in Salzgitter-Ringelheim zu schließen. Die Stilllegung erfolgt zum Jahresende. Bis dahin soll die Produktion planmäßig weiterlaufen. Die Belegschaft wurde von der Geschäftsleitung über das Aus in Ringelheim informiert.

30 Jahre, von 539 Mühlen auf 170. Nennt sich dann „Strukturwandel“… klingt halt schöner als wirtschaftliches Ausbluten. JE

 

14:52 |  eXX: Waldfonds vor dem Aus: Kahlschlag bei Förderungen für Holzwirtschaft

450 Millionen Euro waren im Waldfonds – mehr als 90 Prozent davon sind aufgebraucht. Statt einer Neuauflage droht nun ein massiver Kahlschlag: Im neuen Doppelbudget soll dem Vernehmen nach nur noch ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag übrig bleiben. Landwirtschaftsminister Totschnig kämpft um eine Nachfolgelösung.

Der 2020 geschaffene Waldfonds war mit 450 Millionen Euro dotiert – später sogar um 100 Millionen aufgestockt. Subventionen für Wiederaufforstung, Waldbrandprävention und Biodiversität flossen daraus. Doch mehr als 90 Prozent des Geldes sind mittlerweile aufgebraucht, wie die Krone berichtet. Und was als Nachfolgelösung im Doppelbudget 2027/28 geplant ist, lässt Landwirte und Holzindustrie aufhorchen: Dem Vernehmen nach soll künftig nur noch ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag für beide Jahre zur Verfügung stehen – bisher waren es im Schnitt 70 bis 80 Millionen Euro pro Jahr. Kurzfristig stand sogar eine komplette Streichung im Raum.

Kommentar des Einsenders
"...Der 2020 geschaffene Waldfonds war mit 450 Millionen Euro dotiert – später sogar um 100 Millionen aufgestockt. Subventionen für Wiederaufforstung, Waldbrandprävention und Biodiversität flossen daraus. Doch mehr als 90 Prozent des Geldes sind mittlerweile aufgebraucht, wie die Krone berichtet. Und was als Nachfolgelösung im Doppelbudget 2027/28 geplant ist, lässt Landwirte und Holzindustrie aufhorchen: Dem Vernehmen nach soll künftig nur noch ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag für beide Jahre zur Verfügung stehen..."

Es ist nicht mehr auszuhalten! Sozialistische Förderpolitik für die Holz-Forst-Land-WIRTSCHAFT, Gelder zweckentfremdet für ideologische Überschriftenpolitik zu "Diversität, Prävention u.a."... Es gibt ein strenges Forstgesetz mit der gesetzlichen Verpflichtung zu stabiler, nachhaltiger Waldbaumaßnahmen der Betriebe und eine INDUSTRIE im Wettbewerb auf einem freien Markt, auf dem der Kunde entscheidet, welchem Produkt er/sie den Vorzug gibt! Jahrzehntelang war die Fichte der Brotbaum, und bei einer durchschn. Umtriebszeit der Waldbäume von 80-100 Jahren darf keine politische Ideologie/Förderwahnsinn im Vordergrund stehen, sondern langfristiges, weitsichtiges Handeln mit fundiert gebildetem Forstpersonal (ohne KI, EU, Gender-woke-lgptq-co2-Klima-Energie-Phantasien), statt kurzfristiges Profitdenken u.o. politische Winkelzüge, die über eine Wahlperiode nicht hinausreichen! Die Narrative sind bereits tot, die Vernunft möge endlich wieder einziehen, und wider dem permanenten Ausspielen der Materialanbieter untereinander, während der Bau generell am Tiefpunkt herum darbt. Forst/Holz-Wirtschaft hat eine gesellschaftspolitische "Sonderstellung", die wieder wiederbelegt werden muss, abseits EU-technokratischer Irrsinnigkeiten und Förderwahn.

Jahrelang wurde jeder Waldweg mit Klima-Panik, Fördermillionen und „grüner Transformation“ tapeziert… und jetzt ist der große Waldfonds plötzlich fast leer... 550 Millionen weg wie ein Jausengeld am WEF-Buffet.... Doch, für NGOs, Berater, Klima-Workshops und internationale Konferenzen findet sich erfahrungsgemäß immer irgendwo noch ein Geldkoffer im Ministeriumskeller. 

Das Wichtigste... irgendein Ministerium erfindet sicher bald wieder einen neuen Fonds mit Namen wie „Green Resilience Transformation Future Facility Plus“. Kostet dann wieder hunderte Millionen… und am Ende bekommt der Wald wahrscheinlich auch noch einen QR-Code und ein Diversity-Konzept. JE

 

10:12 | Krone:  Nestlé, Danone: Quetschies voller Mikroplastik

Schockierende Mengen an Mikroplastik wurden in Babynahrung der globalen Konzerne Nestlé und Danone gefunden. In den beliebten Kunststoff-Quetschbeuteln („Quetschies“) können winzige Plastikteilchen direkt in die Nahrung abgegeben werden.

Tage lang .. hat man den "Vergifter" von Baby-Nahrung gesucht und darüber berichtet .. doch Nestle und Danone haben jetzt einfach die Größe um die Geschmacksrichtung der Vergiftung zu bestimmen.  
.... und die Regierung schaut hier zu!  Die Gesundheitsministerin .. schaut zu!  Der Konsumentschutz .. schaut zu!  
Die Staatsanwaltschaft .. schaut zu und kein Gericht der Welt, wird diese Banditen verurteilen.  TS 

11:10 | Leser Kommentar  
Und dann erst noch die ganzen tödlichen Mirko-Gifte aus. Aus dem Artikel von 07:44 aus der Ukraine z. Beispiel im Weizen. Gleichzeitig wird unser Brot mit Insektentenpampe vermischt. Dann haben wir noch Feinstaub in der Luft, der uns ganz bestimmt über die Zeit umbringt. Vom Wasser will ich gar nicht reden.

Zum Beispiel verunreinigt bösen Medikamenten-Resten, Rauschmitteln, Pflanzenschutzmitteln usw. Dann G5 bald auch noch höher. Und wenn man das Baby in z.B. den Tesla setzt, gibts noch elektromagischen Unbill. Vom Abrieb der Windkraftmühlen, das macht uns auch fertig. Und so weiter und sofort. Dann haben wir Tabakwaren. Rauchen ist tödlich. Über die Belastungen von Bomben, Raketen, Geschützen, Marschflügkörper, Drohnen, Spiltterbomben, Minen und fliegendes Blei Luft, spricht niemand. Dann noch Chemtrails, die das Klima heilen sollen. Und die Belastung vom Wildbret mit Radioaktivität Und dann noch die ganzen Viren, Keime usw. Dann bringt uns das Klima um, ob kalt oder warm. Gehts noch Leute? Befinden wir uns in der Illusion man würde leben, dabei ist man schon längst irgendwo anders. Weiss es bloß nicht... Als Baby war ich offenen A-Bomben versuchen ausgesetzt. In immer Kindheit suchte ich auf brennenden Müllkippen hinter der Stadt, nach Altmetall. Wie geht das bloß alles zusammen?! Ich lebe noch, oder ist das nur Traum. Weil ich in Wirklichkeit in Hölle auf Erden sitze... Ehrlich gesagt, irgendwie kann es nicht verstehen. Wo hat es mich nur hinverschlagen...??? Und jetzt gräbt uns die KI sogar das Wasser und

Strom ab. Und es wird darüber diskutiert, ob man vorzugsweise, mal wieder das man"Schatten an der Wand" in Kriegsgebieten ausprobieren könnte. So stimmt es wohl der Spruch. "Verrückt geht die Welt zugrund". Und Hunde wollt ihr ewig leben. Ficht mich nicht nimmer an, da ich schon immer ein Reisender war, und zu Gast hier unten. Also wo ist das Problem?!

12:50 | Leser Kommentar
Unsere Welt ist über Jahrzehnte hinweg mit allem möglichen Dreck versaut worden. Zum Aussteigen brauchts aber auch die dementsprechende Erkenntnis. Die wird natürlich vehement bekämpft. Wenn aber dann doch ein Umdenken stattfinden sollte, wird es weitere Jahrzehnte dauern, unbedenkliche Ersatzstoffe zu finden. Ob man die Altlasten beseitigen wird können ist fraglich. Aber was will man? Der Mensch soll doch sein Rentenalter gar nicht erst erreichen, sondern mit Anstand rechtzeitig
abtreten, daß man ihn nicht auch noch euthanasieren muß.

12:50 | Monaco
die Forderung nach einer Kennzeichnung ist äußerst begrüßenswert....´Kinder-Plastik-Rassel, kann Spuren von Karotten oder Banane enthalten´....

 

07:44 | Der Agronom:  Dank der neuen Regierung können ukrainische Agrarprodukte auf den heimischen Markt strömen

Am 13. Mai sind die Notstandsverordnungen außer Kraft getreten, darunter auch jene, die den Import ukrainischer Agrarprodukte untersagte, warnt der Verband ungarischer Bauernvereine und landwirtschaftlicher Genossenschaften (MAGOSZ). Laut Tibor András Cseh, dem Generalsekretär der Organisation, ist nun der Import von ukrainischen Produkten möglich, was sich nachteilig auf die Landwirte auswirkt.

Der Notstand ist beendet, und der neue Nationalrat hat die Regierungsverordnungen aus der Zeit des Ausnahmezustands, die auch weiterhin gelten sollen, in Gesetze umgewandelt. Von der Notstandsverordnung, die den Import ukrainischer Agrarprodukte nach Ungarn untersagt hatte, ist lediglich die Meldepflicht für den Importeur übrig geblieben, darauf wies Tibor András Cseh, Generalsekretär von MAGOSZ gegenüber InfoRádió hin.

Die EU funktioniert, weil es immer irgend eine Polithure gibt, die sich über den Tisch beugt.  Wie kann man landwirschaftliche Produkte zulassen, die in einem Kriegsgebiet oder nahe eines Kriegsgebietes angebaut werden?  
Bislang war es doch immer so, dass ein kriegsführendes Land auf Lebensmittellieferungen angewiesen war .. oder hab ich da was falsch verstanden?  Wieso kann die Ukraine, die ohne unsere Geld ... landwirtschaftliche Produkte exportieren, Waffen und Experten exportieren?  TS 

08:53 | Leser Kommentar
Mich kotzen die "Kartoffeln", auch außerhalb der BRD, nur noch an. Ich empfinde keinen Haß, noch nicht einmal Verachtung für sie... und Leute so geringen Verstandes dürfen "wählen"? Damit indirekt die Geschicke einer Nation (obgleich dieser Begriff in der Jetztzeit nicht mehr zutreffend ist) mitbestimmen? Da scheint mir die Urform der Demokratie wesentlich menschenfreundlicher (wobei in dem Fall zunächst zu klären wäre, wer überhaupt als Mensch zu gelten hat - da gibt es Wüstenreligionen, die nur durch Geburt ihrer Gruppe angehörende Personen als Menschen betrachten...).

20.05.2026

18:58 | ungarnheute: Dank der neuen Regierung können ukrainische Agrarprodukte auf den heimischen Markt strömen

Am 13. Mai sind die Notstandsverordnungen außer Kraft getreten, darunter auch jene, die den Import ukrainischer Agrarprodukte untersagte, warnt der Verband ungarischer Bauernvereine und landwirtschaftlicher Genossenschaften (MAGOSZ). Laut Tibor András Cseh, dem Generalsekretär der Organisation, ist nun der Import von ukrainischen Produkten möglich, was sich nachteilig auf die Landwirte auswirkt.

Der Notstand ist beendet, und der neue Nationalrat hat die Regierungsverordnungen aus der Zeit des Ausnahmezustands, die auch weiterhin gelten sollen, in Gesetze umgewandelt. Von der Notstandsverordnung, die den Import ukrainischer Agrarprodukte nach Ungarn untersagt hatte, ist lediglich die Meldepflicht für den Importeur übrig geblieben, darauf wies Tibor András Cseh, Generalsekretär von MAGOSZ gegenüber InfoRádió hin

Die europäische Landwirtschaft wird gerade mit der Präzision eines Vorschlaghammers modernisiert. JE

14:31 | TKP: Ukraine plant Abschaffung der Bauernhöfe

Tausende kleine und mittlere Bauern in der Ukraine dürften vor dem Aus stehen. Die Rechtsform des Familienbetriebs soll komplett gestrichen werden. Künftig dürfen sie nur noch als Einzelunternehmer oder als GmbH weiterwirtschaften. Der Begriff „Bauernhof“ verschwindet aus dem Gesetz.

Die Ukraine arbeitet derzeit an einer tiefgreifenden Änderung des Zivilgesetzbuches, die kleine Bauernhöfe massiv unter Druck setzen könnte. Ein aktueller Gesetzentwurf wurde Ende April bereits in erster Lesung vom Parlament angenommen. Begründet wird die Reform mit „Dekommunisierung“ und Vereinfachung des Rechts: Künftig soll es nur noch zwei Hauptformen der Geschäftstätigkeit geben. Es handelt sich bereits um den zweiten Anlauf – der erste Versuch war nach heftigen Protesten der Bauernschaft gescheitert.

Nicht umsonst haben Gates und die üblichen Investment-Kraken längst ihre Finger in Landwirtschaft, Saatgut, Agrarflächen und tief in der Ukraine. Werdie  Nahrung kontrolliert, kontrolliert am Ende ganze Staaten. Der kleine Bauer stört da nur noch. Zu unabhängig, zu schwer steuerbar, zu wenig Konzern. JE

10:28 | ZeroHedge:  Die Krise in der südafrikanischen Landwirtschaft könnte zu Nahrungsmittelknappheit auf dem gesamten Kontinent führen.

Südafrika diente jahrzehntelang als Kornkammer für die Hälfte des afrikanischen Kontinents, und der Großteil dieser Nahrungsmittel wurde von weißen Farmern (Buren und Afrikaanern) angebaut. Anders ausgedrückt: Das Überleben der Afrikaner hing seit Langem von der harten Arbeit der Weißen ab, die sie zu verachten lernen.

Südafrika hat rund 142 rassistische Gesetze, die weiße Bürger weitgehend diskriminieren, insbesondere in Bezug auf Eigentum, Unternehmen und Regierungsämter. Das Enteignungsgesetz von 2024 erlaubt der sozialistischen Regierung, beliebiges Land zu konfiszieren, um „frühere diskriminierende Gesetze oder Praktiken wiedergutzumachen“ (Land im Besitz weißer Bürger). Dies ist Teil eines Projekts zur „Umsetzung von Zielen der Landreform“ (Übertragung von Vermögen und landwirtschaftlichen Betrieben an schwarze Bürger).

Es ist nur dann Rassismus .. wenn die Neger hungern, weil der alte Weiße Mann nicht für Futter gesorgt hat.  Südafrika hat verspielt, nicht nur weil man die Farmer vertrieben hat .. oder gerade aus dem Land jagd.  Südafrika wäre eine Macht .. Rohstoffe und Landwirtschaft .. aber sowas braucht niemand und vor allem die Amis nicht.  TS 

12:41 | Leser Kommentar  
Ehemalige Freunde (seit langem verstorben) meiner Großeltern mütterlicherseits hatten in Südafrika eine ziemlich große Farm (was dort genau angebaut wurde weiß ich nicht. Die haben einige interessante Dinge berichtet. Unter anderem, dass der größte Teil der Bevölkerung dort nicht begreift dass es kontinuierlicher Pflege und Arbeit bedarf um etwas aufzubauen und vor allen Dingen zu erhalten. Diese besagten Leute leben von einem Tag zum anderen und verstehen nicht was zukunftsorientierte Entscheidungen und Handlungen betrifft – es ist bei denen schlichtweg nicht auf der Festplatte. Und wenn es Lohn gab, kam schlichtweg ein Teil der Arbeiter tagelang nicht mehr, bis sie wieder Geld gebraucht haben. Wobei das bei den Männern wohl ausgeprägter war als bei den Frauen.

Sie haben Südafrika irgendwann verlassen, da sich damals schon abgezeichnet hat wie man weiße Farmer dort behandeln wird, und die Farm einem reichen Schwarzen dort verkauft. Jahre später waren sie auf Urlaub und haben ihre ehemalige Farm besucht, und fanden eine völlig verwahrloste Einöde vor, die niemand bewirtschaftet hat. Das selbe wohl auch bei ihnen bekannten Farmern, die ebenfalls das Handtuch geworfen haben – die sind entweder nicht in der Lage oder nicht Willens Eigenverantwortung zu übernehmen und etwas zu tun um ihren eigenen Lebensstandard zu verbessern. Zudem waren es wohl fast ausschließlich Frauen die dort mit ihren Kindern im Schlepptau auf den Feldern gearbeitet haben, während ihre Männer ihre Zeit lieber in Teeläden und beim Spielen verbracht haben. Nicht alle, aber die meisten.

Das ist keine Meinung von mir, sondern ein authentischer Bericht von Leuten die dort lange gelebt haben.

Mit denen ist nichts zu reißen was westlichen Standards und Zielen entspricht, das sind zwei völlig verschiedene Lebenseinstellungen. Was zur Hölle glaubt man mit denen als Maasenmigrationsklientel hier anfangen zu können? Ich weiß, es geht darum alle gleich arm und beschissen dastehen zu lassen um es dann "gerecht" zu nennen. jene von denen, die da anders drauf sind, gibt es durchaus, aber die sind rar gesät.

 

18.05.2026

14:19 | legitim: Die toxische Wahrheit hinter der Sonnenenergie: Schwermetallabfälle machen Ackerland unbrauchbar

Es ist noch nicht lange her, dass uns allen geraten wurde, „grün zu werden“ und die Umwelt zu schützen, indem wir in Solarmodule investieren. Bei den rasanten Investitionen in die Solarenergie-Infrastruktur wurden die versteckten Umweltkosten außer Acht gelassen, die durch die Herstellung und letztendlich durch den Abfall entstehen, der durch defekte oder veraltete Solarkomponenten verursacht wird.

Derzeit wirbt die Solarenergiebranche mit einem Durchbruch, der die Erzeugung „sauberer Energie“ revolutionieren soll. Doch hinter den glänzenden Schlagzeilen über Effizienzsteigerungen und Abfallreduzierung verbirgt sich ein Geheimnis. Forscher der Oregon State University haben in der Fachzeitschrift Solar Energy Materials and Solar Cells Ergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass CIGS-Solarzellen – bestehend aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen – nun mithilfe von Tintenstrahltechnologie hergestellt werden können, was den Abfall drastisch verringert und die Effizienz deutlich verbessert.

Vorne am Dach glänzt die saubere Solarplatte für das Instagram-Gewissen… hinten stehen irgendwo Chemieabfälle, Schwermetalle und toxischer Müll, bei dem später plötzlich niemand mehr zuständig sein will.  Transformation nennt man das dann... Die Energiewende ist und bleibt die größte Werbekampagne der Geschichte: außen Öko-Utopie, innen Sondermülldeponie mit Klimasiegel. JE

10:10 | DerAgronom:  233 Rinder gestohlen: Was die Polizei über die Viehdiebe weiß

In Brandenburg wächst die Sorge vor einer neuen Serie organisierter Viehdiebstähle. Innerhalb von sieben Wochen wurden 233 Rinder gestohlen – der Schaden liegt bei mehr als 337.000 Euro. Ermittler vermuten professionell organisierte Täter und schließen sogar gezielte Ausspähung per Drohne nicht aus.

Irgendwie errinnert mich diese Geschichte an ein Bild aus meinem Geschichtsbuch.  Ein Soldat mit einem Maschinengewehr auf einem "Hochstand" .. bewachte einen Kartoffelacker in der Zwischenkriegszeit.  TS

13.05.2026

18:56 | agrarheute:  USDA schockt Getreidemarkt: Kleinste US-Weizenernte seit 50 Jahren - Preise steigen

Am 12. Mai veröffentlichte das US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture, USDA) seinen monatlichen Weltagrarbericht und gibt seine Einschätzung zum Angebot und der Nachfrage bei Agrarprodukten (World Agricultural Supply and Demand Estimates, WASDE). Der Mai-Report enthält die ersten USDA-Prognosen für das neue Wirtschaftsjahr 2026/27. Das USDA erwartet weltweit eine knappere Versorgung bei Weizen und Mais.

Besonders bei Weizen sinken Produktion und Lagerbestände deutlich. Das dürfte die Preise stützen. Die Notierungen an der Matif zogen infolge des WASDE-Reports kräftig an. Für die EU bedeutet das vor allem geringere Weizenernten, eine höhere Importnachfrage nach Mais und weiterhin eine wichtige Rolle im weltweiten Exportgeschäft.

WASDE klingt inzwischen wie die jährliche Hunger-Games-Pressekonferenz der globalen Agrarmärkte: weniger Weizen, knappe Lager, mehr Kukuruzimporte, volatile Preise. Die EU spielt dabei ihre Lieblingsrolle perfekt weiter: Klimarettung predigen, Bauern strangulieren und dann hektisch Futtergetreide aus aller Welt importieren, weil die eigene Produktion nicht reicht.

Und... Während die Leute künftig Insektenmehl fressen sollen, treiben Bioenergieprogramme gleichzeitig Soja- und Pflanzenölpreise nach oben, damit die SUVs „grün“ Diesel verbrennen können...

Der Markt sagt längst offen, was Brüssel nie zugibt: Versorgungssicherheit schlägt Ideologie. Spätestens wenn Brot, Fleisch und Tierfutter gleichzeitig teurer werden, endet jede grüne Romantik an der Supermarktkasse. JE

12.05.2026

19:04 | Bild: Deutsche Traditions-Bäckerei Lieken macht Werk dicht

Essen – Bittere Nachricht für die Region – aber auch viele Toast-Fans: Die Traditions-Großbäckerei Lieken macht ihr Werk in Essen-Borbeck dicht! Fast 120 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. An dem Standort wurde u. a. der bekannte „Golden Toast“ produziert. Am Freitag (8. Mai) kam die Hiobsbotschaft: Die Belegschaft wurde kurzfristig zusammengerufen und darüber informiert, dass das Werk zum 31. Dezember 2026 schließen soll. Der Toast aus Essen findet sich in unzähligen deutschen Küchen wieder. Doch damit ist bald Schluss: Die Produktion wird auf andere Standorte verteilt. Für die Kunden soll es ihn zwar weiterhin zu kaufen geben, die Jobs fallen allerdings weg.

Energiepreise rauf, Jobs runter, dafür gibts bald klimaneutrale Arbeitslosigkeit mit Vollkorn. JE

11.05.2026

18:59 | nau: «Verdrängung» droht: Trotz vollen Lagern importiert Schweiz Getreide

Die Zahlen sind eindrücklich – und sie sorgen für Stirnrunzeln. Die Getreideernte 2025 war ein Ausnahmejahr: Volle Lager, solide Qualität. Und doch importiert die Schweiz weiter Getreide. Wie passt das zusammen? Simone Barth, Chefredaktorin der «Bauernzeitung», schlägt Alarm. In ihrer Analyse warnt sie vor einer «Verdrängung»: «Der IP-Suisse-Bauer im Seeland, der pestizidfreien Weizen produziert, konkurriert mit importiertem Bio-Getreide, das am Ende billiger ist.» Ihre Forderung ist brisant: Ein «Inländervorrang» für Schweizer Getreide. Sonst drohe, dass hochwertiger Schweizer Brotweizen plötzlich im Futtertrog landet. So zugespitzt die Diagnose ist, so vielschichtig ist die Realität dahinter.

Der heimische Bauer soll nachhaltig, pestizidfrei und klimafreundlich produzieren, um dann gegen billigere Importe konkurrieren zu dürfen, die unter völlig anderen Bedingungen hergestellt wurden. Am Ende landet Schweizer Qualitätsweizen im Futtertrog, während irgendwo importierter Industrie Teig als „bewusster Konsum“ verkauft wird. JE

12:08 | DerAgronom - Hafer

Ich war letzte Woche bei meinem Landhändler in Bayern und hab gefragt, wie es derzeit mit der Getreidevermarktung bei Hafer aussieht? Die Antwort, momentan ist Hafer unverkäuflich und sie hatten vor kurzem erst eine mobile Getreidemühle da, die ein paar volle Silos mit Hafer geschrotet hat, zum Weiterverkauf an Biogasanlagen.

Da sticht der Hafer .. oder? TS 

10.05.2026

08:33 | DerAgronom:  Abnehmspritze löst einen Run auf Proteinprodukte aus

Abnehmspritzen verändern den Lebensmittelmarkt: Weil Nutzer von GLP-1-Medikamenten verstärkt zu Proteinprodukten greifen, explodiert die Nachfrage nach Whey. Die Preise steigen rasant – und die Industrie kämpft mit Engpässen.

Einst als billiges Schweinefutter abgetan, hat sich Molke - heute vor allem unter dem englischen Begriff Whey bekannt - zu einem der begehrtesten Rohstoffe der Lebensmittelindustrie entwickelt. Treiber des Wandels ist der Boom von GLP-1-Abnehmmedikamenten. Die Nutzer dieser Präparate greifen verstärkt zu proteinreichen Lebensmitteln, um einem Muskelabbau während der Gewichtsabnahme entgegenzuwirken. Das zwingt Molkereien und Lebensmittelhersteller zu Investitionen, führt zu Kapazitätsengpässen und treibt die Preise nach oben.

Fressen, saufen und ficken .. und schon kann man den totalen Überwachungsstaat, die satanisten KI und die Entmenschlichung vorantreiben .. und wenn sie dann alle schön "dünngespritzt" wurden .. gibt es die Abnehmration für die Front.  
Würde man nicht der Zeitgeist-Bulimie verdächtigt werden .. müsste man nur mehr kotzen.  TS 

 

08.05.2026

11:43 | ET: Größter Wolfsriss in Niedersachsen: 60 Schafe tot, über 100 verletzt - Abschuss genehmigt

Im niedersächsischen Füchtenfeld im Landkreis Grafschaft Bentheim haben die zuständigen Behörden die Abschussgenehmigung für zwei Wölfe erteilt. Wie der NDR berichtet, bestätigte eine Sprecherin des Landkreises dies am Donnerstag, dem 7. Mai. Anlass ist ein zusammenhängender Angriff, bei dem innerhalb von zwei Nächten rund 60 Schafe getötet und mehr als 100 weitere verletzt wurden. Die Erlaubnis gilt jedoch nur bis zum 15. Juni und lediglich für die betroffene Weidefläche. Diese wird aus naturschutzrechtlichen Gründen mit Schafen beweidet, weshalb eine Verlegung der Tiere nicht möglich ist. Das Gelände umfasst rund 1.200 Hektar.

Der Wolf dachte wohl, „Weidebuffet all inclusive“... Während Bauern zuschauen müssen, wie ihre Herden zerfetzt werden, wird der Wolf weiter wie ein heiliges Kuscheltier behandelt. Man hat ihn schließlich „wieder angesiedelt“. Die Schafe wurden offenbar nicht gefragt. JE

07.05.2026

14:30 | BN: Zu Schwache Nachfrage – Coop nimmt Lebensmittel aus Insekten aus dem Sortiment

Der Schweizer Handelskonzern Coop nimmt Lebensmittel aus Insekten weitgehend aus dem Sortiment. Die Entscheidung folgt auf jahrelang schwache Verkaufszahlen seit der Markteinführung 2017. Bereits 2022 hatte Konkurrent Migros vergleichbare Produkte aus dem Sortiment genommen, obwohl der Händler zuvor auch Kochkurse dazu angeboten hatte. Damals erlaubte die Schweiz Mehlwürmer, Grillen und Heuschrecken als Lebensmittel. Coop startete daraufhin mit Produkten des Anbieters Essento. Doch Kunden griffen nur selten zu. Deshalb verkauft Coop nun Restbestände ab. Für Hersteller und Zulieferer fallen wichtige Absatzkanäle weg (schweizerbauer: 01.05.26).

Coop hatte Burger, Snacks und verarbeitete Produkte aus Insekten angeboten. Die Artikel sollten nachhaltiger wirken als klassische Fleischprodukte. Dennoch überzeugten sie viele Verbraucher nicht. Preis, Geschmack und Gewohnheit bestimmten den Einkauf stärker. Der frühere Rückzug von Migros zeigte bereits, wie schwach der Markt war. Coop hielt dennoch länger an dem Segment fest. Zugleich reduzierte der Konzern das Angebot schrittweise. Nun endet auch dort der breite Verkauf.

Der Kunde hat entschieden. Er will kein Ungeziefer auf dem Teller, nur weil irgendwelche Lobbyisten und NGOs das für moralisch überlegen halten. Endlich mal eine klare Ansage aus dem Supermarktregal. JE

19:01 | Monaco
sie nahmen sie aus dem Sortiment und dem Regal...ich denke sie sind einfach nur weggekrabbelt....

06.05.2026

18:48 | agrarheute:  Getreidepreise stürzen ins Bodenlose: Landwirte entsetzt – Neue Ernte zu Billigpreisen

 Die Weizen-Preise stürzen am europäischen Terminmarkt heute regelrecht ab. Hauptgrund sind die heftig fallenden Ölpreise die Preise für Getreide und Ölsaaten mit nach unten ziehen. Ein weiterer Grund für die fallenden Weizenpreise waren die Wettervorhersagen in den USA (und der Regen in Europa), die für diese Woche Niederschläge in den trockenen Weizenanbaugebieten der USA ankündigten.

Die Weizen-Preise stürzen am europäischen Terminmarkt heute regelrecht ab. Der auslaufende Maitermin fällt im laufenden Handel um 6 Euro auf 283,25 Euro je Tonne. Die neue Ernte (September) verliert im laufenden Handel 4,25 Euro auf 206,75 Euro je Tonne. Sie näherten sich damit ihren Tiefstständen vom Februar letzten Jahres. Die Erholung der Euro-Dollar-Parität verstärkte die negative Trenddynamik zusätzlich. Die Weizen-Preise in den USA fallen um 3 % auf 597 US-Cent pro Bushel nach und entfernen sich damit deutlich von ihrem fast zweijährigen Höchststand von 650 US-Cent vom 28. April.

Die Bauern schauen meanwhile auf Diesel, Dünger und Chemiepreise und denken sich vermutlich: „Super… Erzeugerpreise im Sturzflug, aber die Kosten sind  weiter oben als die Bonuszahlungen der Bankvorstände. JE

 

16:53 | deutschlandfunkkultur: Landwirte ächzen unter hohen Düngerpreisen

Durch die monatelange Blockade am Persischen Golf fehlt neben Öl und Gas in den weltweiten Lieferketten vor allem mineralischer Dünger. Die Preise für den nährstoffreichen Stoff steigen, Landwirte weltweit sind besorgt. Aber es gibt auch Nutznießer.

Wir freuen uns auf die nächste Ernte, die wird richtig teuer! JE

04.05.2026

17:23 |  apollo: „Sehen bestimmte Getränke sehr kritisch“: Merz erneuert Forderung nach höheren Steuern und Abgaben

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich am Sonntag bei Caren Miosga in der ARD erneut für eine höhere Besteuerung gesüßter Erfrischungsgetränke ausgesprochen. Damit greift er eine Forderung auf, die in der CDU noch vor wenigen Monaten auf Widerstand gestoßen war: Im Februar hatte der Bundesparteitag in Stuttgart einen entsprechenden Vorstoß noch abgelehnt. Damals wurde die Idee unter anderem als „grüne Bevormundungspolitik“ kritisiert.

Merz war bei Miosga sichtlich bemüht, den Vorstoß von einer allgemeinen Zuckersteuer abzugrenzen. „Das ist keine allgemeine Zuckersteuer. Das ist eine Abgabe auf bestimmte Getränke, die wir im Augenblick sehr kritisch sehen“, sagte der Bundeskanzler. Auch von der früheren Einordnung des Vorhabens als „grüne Bevormundungspolitik“ distanzierte er sich: „Das war nicht meine Argumentation. Das ist die Argumentation von einzelnen Delegierten gewesen“, erklärte Merz.

Kommentar des Einsenders
"Die Bundesregierung rechnet mit Einnahmen von bis zu 450 Millionen Euro jährlich. Die Mittel sollen nicht in den allgemeinen Bundeshaushalt fließen, sondern der gesetzlichen Krankenversicherung zugutekommen. ...".

Nicht bös sein...! Die Kassen wurden permanent (seit Adenauer) leer gemacht (trotz aktuell jährlicher Einnahmen von 1Billion+), die wesentlichen Belastungsfaktoren werden von der Politik kilometerweit umschifft wie ein hoch ansteckender Herd, statt die Probleme endlich bei der Wurzel zu packen...!? Merz, der Antifant&Co bewegen sich mittlerweile auf Pfade der völligen Absurdität, gnadenloser Linksruck, der einstige Wirtschaftsmotor als Melkkuh in die Bedeutungslosigkeit. Die Ossis wissen's bereits, was die Wessis scheinbar noch erfahren müssen...!? Verantwortungslos, ein Wahnsinn.

Der Typ hat mehr Wendemanöver drauf als ein Fahrschüler auf Glatteis. Während die Leute schon bei Strom, Heizung und Krankenkassenbeiträgen bluten, soll jetzt auch noch die Cola teurer werden, „zum Schutz der Gesundheit“... Logisch...  der Bürger ist ja nur ein dummes Kind, das man erziehen muss. CDU 2026: Erst gegen die Grünen wettern, dann heimlich deren Politik kopieren. Prost, auf die nächste Steuer! JE

17:58 | Spartakuss zu 17:23
Ach was für eine geniale Strategie: Erst alles teurer machen, dann den Leuten erklären, dass es nur zu ihrem Besten ist – und gleichzeitig dafür sorgen, dass das Bier schön bezahlbar bleibt. Prioritäten muss man eben setzen.

Ein bisschen Zucker wird kritisch beäugt, ein bisschen Alkohol bleibt gesellschaftlich wertvoll – schließlich braucht man ja irgendwas, um das alles noch halbwegs ertragen zu können. �
Apollo News

Und solange der Feierabenddrink günstiger ist als der Wocheneinkauf, bleibt die Stimmung stabil: leicht benebelt, aber politisch erstaunlich ruhig. Brot und Spiele war gestern – heute reicht Bier und ein bisschen Ablenkung.

Kriegsvorbereitung, Wehrpflicht, steigende Abgaben? Kein Problem. Hauptsache, der Kasten kostet nicht plötzlich so viel wie die Miete. Dann wäre der gesellschaftliche Frieden nämlich wirklich in Gefahr. Aber so? Alles gut. Man regiert schließlich am besten mit einem Volk, das sich den Frust wenigstens noch leisten kann

17:59 | Der Spaziergänger:
Es lässt mir keine Ruh…. Sagt die geehrte JE wirklich „die“ Cola? Aber ich muss zugeben, ich hatte mal eine Kolleginn (autochthone Restösterreicherin) aus NÖ bzw. Wien, die erzählte mir auch ständig, dass sie in „die Billa“ oder in „die Spar“ gehe..

Also "die Billa" sag ich auch... Allerdings lasse ich die meisten meiner kommetnate dur eine Rechtschreibkorrektur laufen, sonnst würde das keiner entziffern können... JE

19:05 | Leserkommentar  Zu: Kommentar des Einsenders
"Die Bundesregierung rechnet mit Einnahmen..."
Genau! Sie rechnen mit weiteren Einnahmen... weil sie staatlicher Seite abgrundtief pleite sind! Genau so pleite wie verlogen. Parteien sind per se und de jure "Kriminelle Vereinigungen gemäß §129StGB", die Immunitäts-Ausnahme "Absatz 3" haben sie sich schön selbst ins Gesetz geschrieben. So wie auch all die vielen anderen Strafverfolgungsverhinderungsbestimmungen in den Gesetzen rund um ihre korrupten Sümpfe!

Wenn doch Zucker in viel zu hohen Tagesdosen sooo schädlich ist, was hindert die Parteibuchpolitdarsteller eigentlich daran, per Gesetz die Zuckerkonzentration in den "Nahrungs"mitteln bis aufs gesunde Maß einzudämmen? (Funktioniert doch bei vielen anderen Verbotsgesetzen der ????????Mafia auch.) Da reden ich noch nicht einmal von Süßigkeiten und gefärbten Zuckerwassern. Alleine die Haltbarkeitsverlängerung aller möglichen Fressalien per Industrie-Brantweinessigverätzung mit anschließender Zuckerung, damit die "Saure Gurke" erst halbwegs genießbar wird, ist der Wahnsinn. Chemische Gifte wie Aspartam, Acesulfam und Co. als Zuckerersatz gehören schlichtweg nicht in ein Lebensmittel und dürften gar keine Zulassung zum Verarbeiten bekommen. Wie tausende andere Chemikalien... Zutatenlisten lesen sich immer öfter wie Chemiebaukästen. Dreck...
Lasst die Straßenräuber mit Parteibuch nur ruhig weiter so machen... Das beste Geschäftsmodell war und ist immer die Dummheit der verblödeten Massen.

 

14:27 | euractiv:  Von der Empörung über Amazonien zur Realpolitik: Wie sich der Klimastreit zwischen der EU und dem Mercosur abkühlte

In den letzten Monaten wurde viel über die Bedenken der Landwirte hinsichtlich des Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Mercosur geschrieben, das am Freitag nach mehr als zwei Jahrzehnten der Verhandlungen vorläufig in Kraft getreten ist. Dies ist eine deutliche Abkehr von den Klimabedenken und den Forderungen nach dem Schutz des Amazonas, die die Anti-Mercosur-Rhetorik dominierten, als der Green Deal in Mode war. Diese Argumente scheinen nun verblasst zu sein und beschränken sich weitgehend auf eine Handvoll grüner Politiker sowie seit langem kritische NGOs und Thinktanks.

Was hat sich geändert? War das alles politischer Opportunismus? Oder ist es der Kommission gelungen, die einst unüberwindbar erscheinenden Nachhaltigkeitsbedenken auszuräumen? Die Antwort liegt irgendwo dazwischen. Die französischen Politiker waren zumindest konsequent in ihrer Ablehnung des Abkommens und führten nacheinander Gegenargumente an, die von Waldschutz bis hin zu Pestiziden reichten. Das Mercosur-Abkommen ist zu einem der brisantesten politischen Themen in Frankreich geworden – und zu einem der seltenen Themen, das das gesamte politische Spektrum spannt. Von links bis rechts wird das Abkommen kritisiert.

Kommentar des Einsenders
...eine narratierte Quatsch-Erzählung, der Klima-Hoax, die sinnbefreite co2-/Methan-Thematik u.a. als moderner Ablasshandel der Neo-cons, Globalisten und linken Dummvögel, während es real um knallharte Wettbewerbsbedingungen/Preise geht. Kleinstrukturierte Landwirtschaft auf sozialistisch/bürokratischer Förderbasis mit Wohlfühl-Etikettierung kann hierbei nicht mehr mit! Dem "Klima" ist es völlig egal - auch den Geschäftemachern ist das "Klima" völlig egal; wenn schon darf über Boden-/Tiergesundheit, Wasserqualitäten, Landbedingungen und die absurden Transportwege, diskutiert werden...!? Hier Höchststandards (zurecht) - anderorts kaum existent, es zählt der Faktor/Output. Die sozialistische Gleichmacherei von EUschi&Co spießt sich eben, der Globalismus so oder so Geschichte! Back to the roots.

Jetzt ist plötzlich alles gut. Geopolitik! Neue Verbündete! Billiges Soja und Rind! Die Kommission drückt das Abkommen durch, und die Grünen murmeln nur noch leise vor sich hin. Klimaschutz war doch nie das echte Ziel sondern nur ein praktischer Knüppel, solange er gegen die Falschen gerichtet war. Sobald es um eigene Interessen geht, wird die Moral ganz schnell zur flexiblen Verhandlungsmasse. Die EU bleibt sich treu: Heuchelei first. JE

03.05.2026

11:52 | schweizerbauer: Fleischabsatz auf höchstem Stand seit 2017

 Fleisch ist von den Tellern nicht wegzudenken. Der Fleischabsatz hat 2025 mit insgesamt 469’400 Tonnen Fleisch den höchsten Wert seit 2017 erreicht. Im Ausserhaus-Konsum wurde ein Höchststand erreicht, im Detailhandel setzte sich die Erholung fort. Fleisch bleibt ein sehr gefragtes Lebensmittel. Dies geht aus dem jüngsten Marktbericht Fleisch vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hervor. Die Statistiker haben den Absatz der verschiedenen Fleischarten erfasst. Um einen korrekten Vergleich zu ermöglichen, werden die Mengen in Frischfleischäquivalent (FFÄ) angegeben (siehe Kasten).

Der Agronom
Die Realität sieht oft anders aus, als von BillyBoy und Co erwünscht.

Die Leute lassen sich offenbar nicht vom Teller nehmen, was ihnen schmeckt, Wurst wie laut die Moralapostel schreien. Fleisch bleibt King. Die Ideologie verliert. Guten Appetit! JE

02.05.2026

13:57 | exxtra24: Mercosur tritt in Kraft: Was das für österreichische Bauern wirklich bedeutet

Das EU-Mercosur-Abkommen war 25 Jahre in Verhandlung. Dass es nun doch – trotz österreichischem Widerstand – in Kraft treten konnte, liegt an einem Verfahrenstrick: Wie Euronews berichtete, spaltete die EU-Kommission das ursprünglich geplante gemischte Abkommen in einen handelspolitischen Teil und einen politischen Teil auf. Für den Handelsteil war nur eine qualifizierte Mehrheit im EU-Rat nötig – kein Einstimmigkeitsprinzip, kein nationales Veto. Österreich stimmte als eines von wenigen Ländern dagegen – vergeblich.

Als weiteres Hindernis hatte das Europäische Parlament eine Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof angestoßen. Wie top agrar berichtete, wendete die EU-Kommission das Abkommen trotzdem vorläufig ab 1. Mai an – mit einem speziellen Verfahren, das diese Hürde umgeht. Die vollständige Ratifizierung durch alle nationalen Parlamente steht noch aus.

Kommentar des Einsenders
"...Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) bezeichnete das Abkommen selbst als „große Belastung“ – sah aber in der neuen Situation „einen Auftrag zur Stärkung der heimischen Landwirtschaft.“ (...) "Nicht alles am Abkommen schadet der heimischen Landwirtschaft. Wie die EU-Kommission auf ihrer Website festhielt, werden 344 europäische Lebensmittelspezialitäten – darunter 13 österreichische, etwa Tiroler Speck und Steirisches Kürbiskernöl – in den Mercosur-Staaten vor Nachahmung geschützt. Auch Weinexporte in den wachsenden südamerikanischen Markt werden erleichtert. ...".

Dieser "unsichtbare" und völlig unfähige Landwirtschaftsminister ist längst rücktrittsreif, ein Hohn und Witz für die heimischen Bauern. Und der größte Witz - die angeführten "positiven" Argumente...! "Tiroler Speck" ist alles andere außer "Tyrol", Steirisches Kürbiskernöl (ohne Importware) mittlerweile mengenmäßig so vernachlässigbar wie die "Wachauer Marille", dass es selbst den heimischen Kunden schwerfällt, anständige Bauernware (abseits des billigen Gepantsches aus dem Großhandel) zu ergattern, der heimische Wein mittlerweile auf nahezu allen Exportmärkten sein Image einbüßte dank der segensreichen Regularien aus Brüsse und internationaler Dominanz! Der nächste Groß-Hoax gegen AUT wie beim EU-Beitritt - ein Schlag in die Magengrube für "alle". Ein einziger Witz. Schachspiel selbsternannter Eliten, und als erstes werden die Bauern geopfert.

25 Jahre Verhandlungen, österreichischer Widerstand, Bauernproteste und am Ende spaltet die EU-Kommission das Abkommen einfach in zwei Teile, um das Veto auszuhebeln.... Jetzt dürfen 99.000 Tonnen Billig-Rindfleisch aus Brasilien und Argentinien zu Niedrigststandards in die EU. Österreichische Bauern mit höchsten Standards und höchsten Kosten dürfen sich weiter „Wettbewerbsfähigkeit“ anhören. Kompensation? Nope. Krisenreserve? Noch nicht beschlossen...

Brüssel eben: Wenn die Bauern stören, wird das Demokratie-Spielchen eben kurz ausgesetzt. Hauptsache, die Konzerne sind happy. JE