12.04.2026
14:32 | krone: Stiftungsräte „intervenierten“ für ihre Kunden
Am Küniglberg herrscht wieder einmal Aufregung um den umstrittenen Stiftungsrat. Wie die „Krone“ erfahren hat, haben ORF-Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer und sein Vize Gregor Schütze eine Beschwerde der Wiener Ärztekammer über die Berichterstattung an den inzwischen abgetretenen ORF-General Roland Weißmann weitergeleitet. Das Brisante daran: Beide arbeiten für die Ärztekammer als Berater.
Die „Krone“ hat schon mehrmals über die fragwürdigen Verschränkungen zwischen den Geschäften der Stiftungsräte und deren Funktion im Aufsichtsgremium des Öffentlich-Rechtlichen berichtet. Dass der SPÖ-nahe Lederer und der ÖVP-nahe Schütze beide als Berater für die Ärztekammer Wien tätig sind, war in der „Krone“ ebenfalls schon zu lesen. Vor Ausbruch der Weißmann-Affäre war das allerdings weder der breiten Öffentlichkeit noch im ORF bekannt.
Kommentar des Einsenders
Es wird immer unfaßbarer, was tagtäglich an Unsäglichkeiten aus diesem ORF hervortritt! "Parteiberater" mit Mandat nutzen ihre Stellung als Stiftungsräte für lukrative PR-Agenden zugunsten ihrer Kunden im Öffentlich Rechtlichen Zwangsgebührenfunk...!? Mehr Unvereinbarkeit geht nicht mehr, ein Sittenbild wie aus einem schlechten Hollywood-Kitsch!
Zumindest wird jetzt klar, weshalb wohl die Bundesmedienorgel während der C-Zeit über Jahre hinweg so derart auf die "Tube" drückte, wenn einerseits die profitierende Ärztekammer von Pharmamafias Gnaden einen direkten Draht in die Redaktion/GF legte, die damaligen Grünen Gesundheitsminister das Wohlwollen ihres Parteikollegen und Spritzenverdiener Strobl in der zentralen Schaltstelle wußten, ein katastrophales Impf-/2G-Regime durchgedrückt werden konnte (die Wiener Roten voll mit im Boot) und Zwangsgebühren der ÄK-Mitglieder möglicherweise unrechtmäßig in astronomischen Sonderwerbe-Summen Richtung Küniglberg (ORF-Zentrale) verschoben wurden...!? Ein in sich geschmiertes System aus großkoalitionären Zeiten, viel "Händewaschen" (nicht um der Gesundheit willen), mögliche Kickbacks retour in die Parteikassen und ein "moralischer" Totalschaden auf Kosten/mit den Geldern der Zwangsgebührenzahler und Werbekunden...!?
Eine medienpolitische Katastrophe, die das System ORF sofort zum Stillstand, zur Neuordnung/Reorganisation, zum Personalrücktritt und sofortigem Einstellen der Gebührenforderungen, führen müßte! Systemische Korruption auf höchstem Niveau, Informationsbeeinflussung über die Hintertüren und "Objektivität" auf Steinzeit-Niveau. Die Bürger drehen diese Propaganda vermehrt ab - und das zu Recht. PS: Es gilt die Unschuldsvermutung.
Der ORF nennt das „Weiterleitung“. Wir nennen das, Lobbyismus mit Durchwahl ins Redaktionsbüro... JE
11.04.2026
06:25 | exxpress: Paukenschlag! Ex-ORF-Chef Weißmann erhebt Vorwürfe gegen SPÖ-Stiftungsrat Lederer
Der frühere FPÖ-Politiker und ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler spricht unterdessen auf Facebook von einem „unfassbaren Skandal“. Wörtlich schreibt er: „Der SPÖ-Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates Lederer hat dem ORF-Generaldirektor gedroht, dass er seinen Job verliert, wenn er nicht jene Produktionsfirmen beauftragt, die Lederer berät! […] IHR RÜCKTRITT HERR LEDERER!“
Nach diesen Skandal (und auch nach Betrachtung der Gehaltsschemata des Zwnagsfinanzierten) gibt es nur eine Lösung - die Auflösung.
Der ORF muss aufgelöäst oder privatisiert werden und der widerliche Herr Lederer kann dann Wirken und Werken wie er will und 2-3 Jahre später ist das Ganze Geschichte. TB
10.04.2026
14:39 | TP: ZDF übernimmt Trumps Sanktionslisten – und nennt es Compliance
US-Sanktionslisten werden im deutschen Fernsehen willig umgesetzt: Was das ZDF eine Compliance-Reform nennt, ist in Wahrheit ein Zensur-Türöffner. Eine Analyse. Kritische Köpfe kassiert, konforme Karrieristen kuratiert? Eine neue Compliance-Richtlinie des ZDF sorgt für Aufruhr. Wer künftig für den Mainzer Sender arbeiten will, muss sich verpflichten, nicht mit Personen zusammenzuarbeiten, die auf verschiedenen weltweiten Sanktions- und Terrorlisten stehen. Wie die Süddeutsche Zeitung zunächst berichtete, sollen über interne Vertragsklauseln Mitarbeiter und externe Gäste zwischen der Zusammenarbeit mit dem ZDF und bestehenden Kontakten zu sanktionierten Personen entscheiden müssen. Bestehen Kontakte zu Sanktionierten, wäre ein Vertragsverhältnis mit dem ZDF unmöglich.
Das Problem dabei: Entscheidende Sanktionslisten, auf die der Sender explizit rekurriert, werden vom US-Außen- oder US-Finanzministerium geführt. In der Konsequenz erhält die ohnehin wegen dem Abbau demokratischer Gepflogenheiten in der Kritik stehende Trump-Administration faktisch Mitspracherecht bei Besetzungsentscheidungen im Deutschen Fernsehen – als dritte Partei, uneingeladen, aber wirkmächtig.
Das ZDF macht jetzt Casting nach Washingtoner Blacklist... Wer nicht OFAC-sauber ist, bleibt draußen – Meinungsfreiheit made in USA, serviert vom Zwangsgebührenfunk. JE
09.04.2026
17:18 | tkp: Massive Zensur: Behörde entzieht rumänischen Sender Lizenz nach Kritik an Wahlannullierung
Einem rumänischen Nachrichtensender, der wiederholt die Annullierung der Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Jahr in Frage gestellt hatte, wurde die Sendelizenz entzogen. Der Nationale Rat für audiovisuelle Medien (CNA) hat Realitatea Plus gestern den Stecker gezogen, nachdem der Sender 28 im Jahr 2024 verhängte Bußgelder in Höhe von insgesamt 605.000 Lei (etwa 122.000 €) nicht bezahlt hatte. Der Betreiber, PHG Media-Invest SRL, hatte zwar neuere Strafen beglichen, nicht jedoch die älteren, was gemäß dem Rundfunkgesetz einen automatischen Entzug der Lizenz auslöste.
Die Entscheidung, die gestern in einer CNA-Sitzung einstimmig getroffen wurde, erfolgt inmitten von Vorwürfen von Anhängern des Senders, dies komme einer politischen Zensur gleich. Realitatea Plus hatte sich als streng souveränistischer Sender positioniert, der das politische Establishment Rumäniens scharf kritisierte und den unabhängigen Kandidaten Călin Georgescu offen unterstützte. Obwohl der Sender in Privatbesitz war, erhielt er erhebliche Summen von der führenden Oppositionspartei, der Allianz für die Union der Rumänen unter der Führung von George Simion, für Wahlwerbung und -promotion.
Demokratie à la EU-Ost: Wahlen annullieren, Sieger entsorgen und den Sender gleich mit abdrehen – nennt sich dann „Regelwerk“. Georgescu gewinnt? Tja, falsches Ergebnis, bitte neu wählen… ohne ihn. JE
08.04.2026
In Kreuzberg formiert sich derzeit ein beunruhigender Angriff auf die Pressefreiheit. Die Initiative „Nein zu NIUS“ fordert ein energisches (gewaltsames) Vorgehen gegen die Redaktion des Portals, das seine Räume in Kreuzberg unterhält. Aktuell bewirbt sie eine Veranstaltung für Ende April zu einem Vernetzungstreffen, bei dem Akteure zusammenkommen und ein gemeinsames Vorgehen gegen die Redaktion abstimmen sollen. Das Motto lautet: „Kein Raum für rechte Hetze“.
Die selbsternannten Hüter der offenen Gesellschaft – offen wie eine Gefängnistür von außen. Pressefreiheit gilt genau nur so lange, bis jemand etwas schreibt, das nicht ins eigene Weltbild passt. Dann wird aus „Haltung zeigen“ ganz schnell „Mieter mobben, Räume dichtmachen, Fresse halten lassen“. Klassischer Antifaschismus 2026: autoritär, hysterisch, und ironischerweise genau das, was man angeblich bekämpft. JE
04.04.2026
08:58 | tichy: Österreich: Medienaufsicht rügt ORF wegen Gaza-Doku – Vorwurf objektivitätswidriger Hamas-Schlagseite
Nun ist es amtlich, was Kritiker dem ORF seit Jahren vorhalten. Österreichs Staatsrundfunk ist von der Medienaufsicht KommAustria wegen seiner Berichterstattung über den Gaza-Krieg gerügt worden. In einer Entscheidung, die bereits im Februar getroffen und Ende März veröffentlicht wurde, kam die Behörde zu dem Schluss, der ORF habe mit seiner selbst produzierten Dokumentation „Krieg in Gaza – Hölle auf Erden“ das gesetzliche Objektivitätsgebot verletzt. Das ist kein kleiner Schönheitsfehler im Sendebetrieb. Das ist eine offizielle Ohrfeige für einen gebührenfinanzierten Apparat, der Jahr für Jahr mehr als 700 Millionen Euro aus einer verpflichtenden Haushaltsabgabe einsammelt.
Ausgelöst hatte das Verfahren die Israelitische Kultusgemeinde Wien, die im Oktober 2024 Beschwerde gegen den ORF einlegte, also einen Monat nach der Ausstrahlung der Dokumentation im Weltjournal. Der Film warb mit einer „kompromisslosen Perspektive palästinensischer Journalisten und Ärzte“. Gezeigt wurden vor allem blutige Kinder, Leichen und ein angeblicher israelischer Angriff auf einen Flüchtlingstreck. Daneben standen O-Töne israelischer Politiker, die zur Zerstörung Gazas aufriefen. Die IKG nannte das Werk die bisher skandalöseste Propagandaproduktion über Israel und Gaza und warf dem ORF vor, längst widerlegte Hamas-Propaganda verbreitet zu haben. Auch viele Zuschauer kritisierten die Sendung als einseitig und anti-israelisch.
Kommentar des Einsenders
Selbst die Medienbehörde erkennt die Schieflage im ÖRR, und der Zwangszahler permanent einer nicht-objektiven Berichterstattung ausgesetzt trotz des Objektivitätsgebots - und die Reaktion - ..bleibt aus! Und im Sinne der Objektivität darf in diesem Zusammenhang auch folgender Umstand nicht vergessen werden, den sogar die NewYorkTimes öffentlich kundtat - nämlich wer für dieses Desaster seit über 20 Jahren mit Verantwortung trägt!
https://www.nytimes.com/2023/12/10/world/middleeast/israel-qatar-money-prop-up-hamas.html
Auch dies gehört in eine Berichterstattung - Informationen, die der Rezipient "wissen" muss, um sich sein eigenen Bild machen zu können. Leider längst nicht mehr in den öffentlich Rechtlichen...
Der ORF macht eben das was er am besten kannn... nicht Berichterstattung, sondern betreutes Framing – und nennt es dann „Weltjournal“... Blöd nur: Zahlen darf den Zirkus trotzdem weiter jeder. JE
03.04.2026
10:32 | UM: Ausgerechnet die NYT überführt Israel der „Lüge“ – kein Volksaufstand im Iran
Beinahe erstaunlicher Weise ist es eben gerade die New York Times (NYT) die nunmehr einräumt, dass es im Iran keinerlei „Volksaufstände“ gibt oder jüngst gegeben hatte. Vielmehr seien die Proteste im Iran Ende 2025/Anfang 2026 eben kein spontaner Volksaufstand, sondern vielmehr Teil einer gezielten Strategie ausländischer Akteure.
Die Demonstrationen, die Ende Dezember 2025 zunächst in Teheran ausgebrochen waren, hatten friedlich begonnen und waren maßgeblich von den Bazaaris – den Händlern und Ladenbesitzern des Großen Basars – getragen worden. Auslöser dafür war der massive Wertverlust des iranischen Rials, der die Beschaffung und den Verkauf von Waren stark erschwert oder teilweise unmöglich gemacht hatte. Bald jedoch hatten sich weitere Gruppen angeschlossen, darunter Studenten, sodass sich die Proteste mehr oder weniger landesweit ausweitet hatten, allerdings weiterhin weitgehend friedlich, wie auch tkp berichtet hatte.
Kommentar des Einsenders
...das nächste Narrativ der nato-MSM zerfällt, mediale Inszenierungen und tiefstaatliche Provokateure wohl auf allen Fronten...! Bemerkenswert, dass diese Töne nun gerade von der NYT kommen...!?
Narrativ zuerst, Realität später – wenn überhaupt. JE
01.04.2026
17:53 | oe24:: Die komplette Liste der 62 ORF-Top-Verdiener
Die Regierung hat den ORF per Gesetz gezwungen, Gehälter samt Namen derer, die über 170.000 Euro im Jahr verdienen, an das Kanzleramt zu schicken. Das sind die 62 Top-Verdiener (über 170.000 Jahresgage brutto). oe24 hat die ganze Liste. Jetzt präsentieren wir alle 62 ORF-Mitarbeiter, die über 170.000 Euro im Jahr (brutto) verdienen plus Nebenbeschäftigungen. ORF-Chef Roland Weißmann warnt vor einer "Neiddebatte" und "Angriffen auf ORF-Mitarbeiter". Von den 4000 Beschäftigten im ORF verdienen übrigens nur 1,3 Prozent mehr als 170.000 Euro. Einige Überraschungen sind aber darunter.
dazu auch sehr passend SN: 468.856 Euro: Pius Strobl hat das höchste ORF-Gehalt – nur wenige Spitzenverdienerinnen, darunter eine Salzburgerin
Wie immer hat es ein gewisses Aufregungspotenzial, wenn der ORF seinen Transparenzbericht veröffentlicht. Diesmal vor allem, weil der Spitzenverdiener Pius Strobl heißt. Und: Schaut man auf die Topgagen, sind die Männer bei Weitem in der Überzahl.
Sponsored by: Zwangsgebührenzahler. JE
10:13 | Leser Kommentar zu 31.03. - 18:48
Ein wegen Coronapolitikerkritik judikativ und exekutiv Betroffener (oder sollte man besser Gejagter sagen? Hmm...): Mein "rechtsstaatliches" Verfahren vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit läuft nun schon fast 9!!!! Jahren. Auch so kann man Gerichte lahmlegen und das System schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Asylverfahren werden ( ohnehin schon) massiv verzögert und je länger ein illegal EingeREICH-ter hier ist, um so besser doch seine Chancen auf ewigen Aufenthalt. Zugleich domestiziert man die große Masse durch Ausschaltung kritischer Stimmen. Deja vue: DDR-Erfahrungen eben....