13.03.2026
15:01 | heute: "Intime Nachrichten" – jetzt spricht Roland Weißmann
Roland Weißmann hat sich bislang aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre nicht im Detail zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert. Nachdem aber das Stiftungsratspräsidium gestern, am 12. März, dem Stiftungsrat einseitig eine Stellungnahme der am Sachverhalt beteiligten ORF-Mitarbeiterin vorgelesen hat, der ORF ihn weiter medial vorverurteilt und die Rechte von Weißmann seit Tagen massiv verletzt, sieht er sich gezwungen, nunmehr auf die aus seiner Sicht unhaltbaren Vorwürfe einzugehen.
Kommentar des Einsenders
Der Betroffene meldet sich zu Wort - gut, und somit schaut die skandalöse ORF-Causa gleich ganz anders aus! ...und für die "Putschisten" könnte die Aktion zu einem ordentlichen Knieschuss mit saftigen rechtlichen Konsequenzen werden... das positive an dem Schmierentheater - wohl jahrzehntelange Unsäglichkeiten gegenüber weiblichen Mitarbeitern wird damit thematisiert, vor den Vorhang gezogen, die entsprechende Maßnahmen nach sich ziehen müssten...! Der Rest ein teures Kasperletheater, das dem Zwangsgebührenzahler nicht mehr länger aufgebürdet werden sollte!
Wenn schon der bloße Verdacht reicht, um jemanden zu entsorgen, dann braucht man künftig keine Ermittlungen mehr – ein Anwaltsschreiben genügt, und der Kopf rollt. Beim ORF scheint die Devise zu gelten: erst hinrichten, dann vielleicht irgendwann nachfragen. JE
14:42 | derstandard: Causa Weißmann: Das sagt ORF-Manager Pius Strobl zu Spekulationen über seine Rolle
Welche Rolle spielte ORF-Manager Pius Strobl in den Vorgängen um Vorwürfe von Fehlverhalten Roland Weißmanns, die zu dessen Rücktritt aus der Funktion des Generaldirektors geführt haben? Der ORF-Manager nimmt auf schriftlich übermittelte Fragen des STANDARD schriftlich Stellung. Ein ORF-Sprecher betonte dazu: "Es handelt sich um persönliche Aussagen/Ansichten von Herrn Strobl, die vom ORF ausdrücklich nicht bestätigt werden."
Strobl bestätigt, dass der nun zurückgetretene ORF-Generaldirektor Weißmann eine ihm vom früheren ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz vertraglich zugesicherte Pensionsregelung nicht umsetzen wollte und er sie nach seinem ORF-Abschied einklagen müsste. Strobl antwortet auf Fragen nach einem Naheverhältnis zu jener Frau, die die Vorwürfe gegen Weißmann erhoben hat. Man habe denselben Anwalt. Seine Motivation habe die Frau nicht gebraucht.
Wenn im ORF plötzlich Moral entdeckt wird, lohnt es sich meistens zuerst nachzusehen, wer gerade wem ans Geld oder an den Posten geht. JE
12:00 | tichy: Die Fukushima-Lüge zeigt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nicht reformierbar
Auch dieser 15. Jahrestag bildet keine Ausnahme und bestätigt: Die Öffentlich-Rechtlichen sind nicht reformierbar. Dieses Mal haben ARD/ Bayerischer Rundfunk zum Jahrestag von Fukushima einen Satz verbreitet, der den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in aller Härte offenlegt. Japan gedenke der „Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima“, hieß es sinngemäß, gemeint waren die Toten des Tōhoku-Erdbebens 2011. Die Opferzahlen betragen zwischen 18.500 und 22.300, viele Vermisste wurden bis heute nicht gefunden.
Nur starben diese Menschen nicht bei oder nach einem Reaktorunfall. Sie starben durch das Seebeben und den gigantischen Tsunami. Das war nicht wieder mal eine missglückte Formulierung und nicht wieder mal eine kleine redaktionelle Unsauberkeit. Es war wieder der durchschaubare Versuch, eine politische Umdeutung der Wirklichkeit vorzunehmen.
Die Masche ist so alt wie durchschaubar: Der Tsunami räumt ganze Küstenstreifen ab – und in deutschen Redaktionsstuben stirbt plötzlich alles an Strahlung. Fakten sind halt lästig, wenn sie nicht zur Moralgeschichte passen. Also wird ein bisschen umetikettiert, ein bisschen dramatisiert und fertig ist die gebührenfinanzierte Gruselgeschichte für den guten Zweck. Fukushima als Requisite im deutschen Angsttheater – Hauptsache, die Pointe stimmt, auch wenn die Realität dabei unter der Welle verschwindet. JE
12:56 | Leserkommentar
Der Bayerische Rundfunk hat reagiert: Die Seite gibt es nicht mehr.
https://www.br.de/nachrichten/meldung/japan-gedenkt-opfer-der-atomkatastrophe-von-fukushima%2C3007b3fef
07:35 | oe24: ORF-Skandal um 2,4 Millionen Euro Pension für Pius Strobl
Der ORF kommt nicht zur Ruhe: Im Stiftungsrat wurde nun erstmals die Summe genannt, die der ORF für die Pension des einstigen Spitzenmanagers Pius Strobl rückgestellt hat.
Hintergrund der Fehde zwischen Weißmann und Strobl ist dessen hohe Pensionsabfertigung, die der Ex-ORF-Chef nicht in dieser Höhe auszahlen wollte. Wie oe24 erfuhr, platzte im Stiftungsrat nun die "Pensions-Bombe": Finanzdirektorin Eva Schindlauer gab erstmals die Höhe der Pensionsrückstellung bekannt, die der ORF für Strobl gemacht hat. Demnach hat der ORF sagenhafte 2,4 Millionen Euro (!) für die Strobl-Pension rückgestellt. Laut ORF-Insidern soll der 69-Jährige demnach Anrecht auf eine jährliche Pension in sechsstelliger Höhe haben.
... aber die Pensionisten pfändet man, wenn die Zwangsbeiträge nicht bezahlt werden. Und so geht es in ganz Österreich, in jeder Branche, in jedem Amt und jedem Ministerium .. dort hat man sich sauber eingerichtet.
"Ich liebe meinen Kanzler" .. ist die Verteilungsorgie der österreichischen Machtelite. Jede Partei! Jede einzelne Partei .. ist daran beteiligt!
Wenn man dann hinterfragt, was brachte die oder den an diese Position und schon hört man "politisches Ausnahmetalent" .. was immer das auch sein mag. TS
12.03.2026
12:12 | „Tabula rasa, ALLES auf dem Tisch“ – Causa Weißmann: Peter Westenthaler im Interview
Passend zum aktuellen Thema JE
11:03 | eXX: PR-Berater outet mutmaßlichen Hintermann der Weißmann-Intrige
Die Debatte rund um den Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann nimmt eine neue Wendung. PR-Berater Wolfgang Rosam hat nun öffentlich einen Namen genannt, der hinter einer mutmaßlichen Intrige gegen den früheren ORF-Chef stehen könnte. In einem Interview auf oe24.TV erklärte Rosam, er habe aus verschiedenen Kreisen gehört, dass es sich bei der Affäre um einen möglichen „Racheakt“ handeln könnte. Hintergrund seien demnach alte Konflikte innerhalb des ORF. Konkret sprach Rosam erstmals den Namen des langjährigen ORF-Managers Pius Strobl aus.
„Ich höre Gerüchte, dass das ein Racheakt war und alte Rechnungen beglichen werden“, sagte Rosam im Gespräch mit Moderatorin Isabelle Daniel. Dann fügte er hinzu: „Warum sagt man nicht, dass es der Herr Pius Strobl ist?“ Gleichzeitig betonte er, dass Strobl selbstverständlich die Unschuldsvermutung gelte. Strobl könne sich auch selbst öffentlich äußern und klarstellen, dass er nichts mit den Vorwürfen zu tun habe.
Nach außen seriöser Staatsfunk und intern läuft offenbar das ganz große „Wer sticht wen zuerst ab“-Turnier. Gebührenzahler zahlen, und im Funkhaus übt man weiterhin Rückgratbrechen auf olympischem Niveau. JE
11.03.2026
19:08 | Weils grad jetzt wieder aktuell wird... Pius Strobl im ORF-Machtgefüge: Netzwerke, Geld, Hebel... Eine Machtanalyse im Klartext
Wenn man verstehen will, wie Macht im ORF wirklich funktioniert, muss man nur einen Namen anschauen: Pius Strobl – ein Mann, der seit Jahrzehnten zeigt, wie Politik, Netzwerke und öffentliche Millionen erstaunlich reibungslos ineinandergreifen.
Erstens: Posten und Entscheidungsmacht....
Strobl war zunächst Teil der ORF-Gremienwelt: Mitglied im Kuratorium (1989–1998) und später wieder im Stiftungsrat (ab 2004). Aus dieser Perspektive wird klar, warum er im ORF so „andockfähig“ ist: Der ORF-Stiftungsrat ist im österreichischen Modell nicht nur die Kontrolle, sondern politisch eine geprägte Schaltstelle – inklusive Personalfragen. Nach der Wahl von Alexander Wrabetz 2006 wurde Strobl ab 1. Jänner 2007 Kommunikations- und Marketingchef: eine neu geschaffene „Superabteilung“, in der „alle Fäden“ von Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und zentralem Marketing zusammenlaufen sollten.
Zweitens: Personal- und Organisationshebel.
Wer die Kommunikations- und Marketingkette kontrolliert, kontrolliert nicht „die Nachrichten“ – aber er kontrolliert das Klima: wer intern Druck bekommt, wer extern verteidigt wird, wer in Krisen wie dargestellt wird. Das ist im ORF auch ausdrücklich so beschrieben worden: als „Mann fürs Grobe“, enger Vertrauter der Spitze und mit engem Verhältnis zu Journalisten. Nach dem Rücktritt 2010 wegen der Mitschnitt-Affäre verschwand er nicht aus dem System: profil berichtete, er sei zwar „formal“ weg gewesen, aber über Beratungsaufträge weiter auf der Payroll geblieben – und bekam 2015 zusätzlich eine besonders sensible Rolle als Sicherheitsbeauftragter samt Standort-Projektmanagement am Küniglberg.
Drittens: Politische Drähte...
Ist halt der österreichische Normalbetrieb. Strobl wird in einem ORF-Interview 2007 als Parteigründer, Wahlkampfleiter und Bundesgeschäftsführer der Die Grünen – Die Grüne Alternative beschrieben. In der ORF-Generaldirektorenwahl 2006 wurde öffentlich über Mehr-Parteien-Mehrheiten („Regenbogenkoalition“) berichtet; der Kurier schreibt, Strobl gelte als „Architekt“ dieses Konstrukts im Hintergrund. Selbst wenn man solche Zuschreibungen als Teil politischer Erzählungen liest: Sie zeigen, wie er wahrgenommen wird – als Netzwerker zwischen Parteien und ORF.
Viertens: Geld, Werbung, Sponsoren...
Das ist die weichste Form harter Macht. Der ORF ist finanziell ein Gigant: 2024 lagen die Erlöse aus ORF-Beitrag bei 732,2 Mio. Euro, aus Werbung bei 198,2 Mio. Euro (Konzern). Dazu kommt die kommerzielle Kommunikation im Detail: 2024 netto 174,0 Mio. Euro (TV/Radio-Werbung), 24,2 Mio. Euro (Online-Werbung) und 38,3 Mio. Euro aus Sonderwerbeformen. Genau in dieses Feld langt Strobl hinein: Laut einer Organisationsumstellung wurde seine Hauptabteilung (Facility Management & CSR) u. a. für Sozialaktionen zuständig – inklusive „Koordination, Ansprache und Akquisition von (Groß)Sponsoren“ mit Unterstützung der ORF-Enterprise. Und die ORF-Enterprise erklärt selbst, sie vermarkte exklusiv die überregionalen ORF-Medienangebote (TV, Radio, Digital, Print). Heißt übersetzt: Wer in diesem Bereich sitzt, hat Kontakte zu Agenturen, Großwerbekunden, Partnern – und damit zu einem Lobby-Ökosystem, das in Österreich traditionell nahe an Politik und Großunternehmen liegt.
Fünftens: Kontroversen – und was sie über das System sagen....
2010 ließ Strobl im Umfeld einer Stiftungsratssitzung Gespräche von Direktor und Journalisten mitschneiden; er trat danach als Kommunikationschef zurück. Später wurde berichtet, die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen eingestellt. Das politisch und medial Brisante ist weniger die juristische Endstation – sondern die Tatsache, dass der Mann nach dem Skandal wieder in Schlüsselrollen auftauchte (Sicherheit, Bau, Facility, CSR). Heute steht er zudem im Zentrum symbolischer Debatten: Laut Transparenzbericht verdiente er 2024 brutto 451.709,57 Euro – mehr als der Generaldirektor. Das wurde sogar zum Gegenstand einer Bundesratsanfrage.
Timeline
Die Stationen und Konfliktpunkte rund um Strobl im ORF-System
1989 : Start in ORF-Gremien (Kuratorium)
2004 : Rückkehr ins ORF-Aufsichtssystem (Stiftungsrat)
2006 : Wahl Wrabetz (Mehrheiten im Stiftungsrat als politisches Spiel)
2007 : Kommunikations- & Marketingchef ("Superressort")
2010 : Mitschnitt-Affäre -> Rücktritt als Kommunikationschef
2015 : Sicherheitsbeauftragter + Start Projektmanagement Medienstandort
2017 : Gesamtleiter Projekt "ORF-Medienstandort"
2018 : Hauptabteilungsleiter Facility Management
2019 : CSR-Aufwertung inkl. Sponsor-Akquise
2020 : Rechnungshof kritisiert frühe Projektphase (Standortkonsolidierung)
2024 : ORF-Beitrag + Transparenz über Top-Gehälter
2026 : Bundesratsanfrage zur Rolle und Topgehältern
Und... wir sind ja in Österreich... Also gaaanz wichtig... Freunderlwirtschaft und sein Comeback nach dem Skandal
1. Gagen und Sonderverträge
Sondervertrag bis 2026 mit einseitiger Kündigungsklausel:
Strobls Vertrag läuft noch bis Ende 2026 und ist laut Berichten nur einseitig (vom ORF) kündbar, was Kritik an "goldenen Handschellen" und mangelnder Flexibilität provoziert – insbesondere bei seinem hohen Gehalt von über 450.000 Euro brutto jährlich.
Nebenverdienste und Fortzahlungen nach dem Rücktritt:
Nach dem Rücktritt 2010 erhielt Strobl Beratungshonorare in Höhe von ca. 200.000 Euro jährlich, trotz des Skandals. Zudem werden monatliche Nebenbeschäftigungen von durchschnittlich 2.500 Euro kritisiert, die sein Gehalt "auffetten". Kritiker sehen darin eine "weiche Landung" für politisch vernetzte Figuren.
Wiederanstellung 2018 mit "fürstlichem" Gehalt:
Ab 2018 wurde Strobl wieder fest angestellt, mit einem Monatsgehalt von ca. 20.000 Euro (jährlich um die 240.000 Euro Basis, plus Zulagen). Dies erfolgte nach externer Beratung über seine eigene Agentur, was als Formalakt dargestellt wird, aber Kritik an Haftungs- und Transparenzlücken weckt.
Vergleich zu anderen ORF-Topverdienern:
Strobl liegt konstant auf Platz 2 der Gehaltsliste (hinter ORF-3-Chefs), was in parlamentarischen Anfragen als "unverständlich" kritisiert wird, da es Direktorengehälter übersteigt – ohne Gehaltseinfrierung wie bei anderen. In Social Media wird gefragt, ob sein Gehalt 5-10 Journalisten finanzieren könnte.
2. Korruption und Undurchsichtige Strukturen
Undurchsichtiges Firmengeflecht bei Ausschreibungen:
In der Folge der Abhör-Affäre 2010/2012 wurde kritisiert, dass Strobl über Firmen an ORF-Ausschreibungen beteiligt war, während er Beratungshonorare bezog. FPÖ und BZÖ forderten damals Aufklärung, weil sie darin ein Interessenkonflikt- oder Korruptionsrisiko sahen.
Interne "Maulwurf-Jagd" nach Gehaltsleak:
Im Mai 2025 soll der ORF intern nach dem "Maulwurf" gesucht haben, der Strobls Gehalt (451.710 Euro) an die Presse weitergegeben hat – statt den Vertrag zu kündigen.
3. Freunderlwirtschaft und Politische Unterwanderung
Grüne Netzwerke und Unterwanderung des ORF:
Strobls Vergangenheit als Grünen-Funktionär wird stärker als Unterwanderung kritisiert – z. B. dass die Grünen (trotz geringer Größe) Schlüsselpositionen besetzen und den ORF links-grün machen. Kritiker fordern Trennung von Figuren wie Strobl bei Sparmaßnahmen, statt Sendungen zu streichen.
Verbindung zu "Licht ins Dunkel" und Spendenappelle:
Strobl leitet die Spendenaktion (3,5 Mio. Euro Ertrag), wird aber kritisiert, weil er selbst hohe Gagen kassiert und "bettelt" – was als Heuchelei gilt.
Parlamentarische Anfragen zu Altersdiskriminierung:
In einer Bundesratsanfrage 2026 wird Strobls Rolle mit "Altersdiskriminierung" im ORF verknüpft (z. B. bei Pensionierungen), was Freunderlwirtschaft andeutet – ältere Mitarbeiter werden benachteiligt, während Netzwerker wie er bleiben.
Der ORF nennt sich öffentlich-rechtlich. In der Praxis ist das System eher ein politischer Selbstbedienungsladen mit Gebührenanschluss. Parteien besetzen Gremien, Netzwerker steigen auf, und am Ende verwalten immer dieselben Figuren Millionenbudgets. Genau vor dieser Konstruktion hat auch der Verfassungsgerichtshof gewarnt: Ein Rundfunk kann nur dann unabhängig sein, wenn er auch wirklich unabhängig von Politik und Machtapparaten ist.
Der Karriereweg von Pius Strobl zeigt, wie das System läuft: Parteifunktionär, ORF-Gremien, Kommunikationschef, Budgetverantwortlicher. Am Ende steht ein Spitzengehalt im öffentlich finanzierten Rundfunk – bezahlt von Menschen, die selbst immer mehr Gebühren zahlen müssen. JE
12:16 | Exxpress: Weißmann-Rücktritt: Gerüchte gehen von „Ibiza-Intrige“ im ORF aus
Der Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann sorgt weiterhin für heftige Spekulationen. In der Medienbranche kursieren inzwischen sogar Gerüchte über eine mögliche „Intrige“ hinter den Kulissen – mit politischem Hintergrund.
Ein "grüner Stiftungsrat" soll hinter der ganzen Intrige stecken .. wir können es somit an der Hand abzählen. Spannend was Rudi Fußi in den ersten Minuten erzählt .. auf oe24:
Einfach gleich den Beginn anhören. Weißmann hatte mit einer Mitarbeiterin (vor der Zeit als Generaldirektor) ein Verhältnis. Da hat er dann Fotos und Tonbandaufnahmen verschickt ... und diese Dame .. hat nun einen neuen Lover. Dieser Lover hatte eine Pensionszusage .. und diese Regelung wurde nun verweigert, von eben den Schwanzverschicker.
Ich möchte dazu nicht weiter ausführen .. doch wenn ein normaler Mann, Bilder seines besten Stücks .. an Frauen schickt, geht er vor Gericht und da wird dann nicht diskutiert. TS
09.03.2026
600 Millionen Franken in cash zahlt der deutsche Springer-Konzern für das britische Traditionsblatt The Daily Telegraph und dessen Sonntagsausgabe Telegraph on Sunday. Der stockkonservative Telegraph gehört zu den renommiertesten Blättern der Welt. Er war stets das Hausorgan der britischen Konservativen und darum auch mit dem Nickname «Torygraph» bedacht.
Der Kauf durch den Axel-Springer-Verlag, vorangetrieben von Mitbesitzer und CEO Mathias Döpfner, ist so etwas wie das Glaubensbekenntnis eines traditionellen Verlagshauses für das grosse Zeitungsgeschäft. Wenn zuvor Weltblätter den Besitzer wechselten, waren die Käufer jeweils nicht Verleger, sondern branchenfremde Multimilliardäre. So kaufte Jeff Bezos von Amazon die Washington Post, Marc Benioff von Salesforce das Time Magazine und Patrick Soon-Shiong von Immunity Bio die Los Angeles Times.
Ein konservatives Blatt kauft ein konservativer Verlag, um noch konservativer in den USA zu werden. Oder anders formuliert: ein ideologischer Medien-Franchise-Deal mit globalem Expansionsplan. JE
12:03 | JF: ORF-Chef Weißmann tritt nach schweren Vorwürfen zurück
WIEN. Der Generaldirektor des Österreichischen Rundfunks (ORF), Roland Weißmann, hat am Sonntag mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt erklärt. Auslöser sind Vorwürfe „unangemessenen Verhaltens“ gegenüber einer Mitarbeiterin zu Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2022. Weißmann weist die Anschuldigungen zurück. In einer Stellungnahme seines Anwalts heißt es, der ORF-Stiftungsrat habe Weißmann über die Vorwürfe informiert und ihm eine Frist von wenigen Tagen gesetzt, um seinen Rücktritt zu erklären. Eine inhaltliche Überprüfung der Anschuldigungen habe demnach noch nicht stattgefunden. Der genaue Sachverhalt sei Weißmann bislang nicht vollständig mitgeteilt worden.
Dabei hätten die genug Arbeit im Haus – zum Beispiel die jahrelang produzierte Fake-Propaganda, Haltungsjournalismus und Gebühren-Selbstbedienung einmal gründlich auszumisten. Aber bitte: Personaldrama verkauft sich besser als Selbstkritik. JE
10:22 | r24: ZDF-Mitarbeiter jagen mutigen Whistleblower – statt sich für Fake-News zu schämen!
Beim gebührenfinanzierten ZDF rumort es. Doch anstatt nach dem KI-Video-Skandal im „Heute-Journal“ in Demut zu versinken, zeigt der Sender sein wahres Gesicht: Die Wut der Mitarbeiter richtet sich nicht gegen die eigenen Lügen – sondern gegen den mutigen Informanten, der die Wahrheit ans Licht brachte!
Es ist eine beispiellose Hexenjagd auf dem Mainzer Lerchenberg. Im internen Netzwerk des Senders rotten sich Hunderte Mitarbeiter zusammen, um den unbekannten Whistleblower zur Strecke zu bringen, der eine geheime Krisensitzung an die Öffentlichkeit geleakt hatte. Dies berichtet “Tichys Einblick“. Personalrat Hubert Krech giftete in einem unfassbaren Wut-Kommentar gegen den Informanten: “Du hältst Dich für einen Helden, weil Du es dem ZDF und den Chefs mal ‚so richtig gezeigt hast‘? Hast Du das wirklich?” Fast 600 ZDF-Mitarbeiter feierten diese verbale Entgleisung mit einem “Like” – ein absoluter Rekord im Intranet des Senders. Es zeigt überdeutlich: Die Wagenburg-Mentalität beim Staatsfunk ist grenzenlos. Wer die Wahrheit sagt, wird zum Feind erklärt.
dazu passend welt: „Du hast Tausenden ins Gesicht gespuckt“ – ZDF-Mitarbeiter werfen unbekanntem Kollegen Verrat vor
Das ZDF verwendete KI-Bilder im „heute journal“. Der Sender entschuldigte sich und berief sogar eine interne Krisenversammlung ein. Aufnahmen davon landeten bei „Nius“. Die Belegschaft reagiert mit massiver Wut. Das ZDF kommt nach der Affäre um KI-Bilder im „heute journal“ nicht zur Ruhe. Wie der „Spiegel“ berichtet“, stellen sich im Intranet des Senders mehrere hundert Mitarbeiter gegen den unbekannten Kollegen, der offenbar eine interne Krisensitzung mitgefilmt und unerlaubt weitergegeben hat.
Der Whistleblower hat nicht „ins Gesicht gespuckt“. Er hat einfach das getan, wozu Journalisten eigentlich da sein sollten: die Wahrheit öffentlich machen. Und genau das ist im ZDF inzwischen als viel größeres Verbrechen zu gelten als ein KI-Fake im Programm. JE
10:54 | Monaco
wenn sie wissen wer es ist....Füße in Beton gegossen und ab in den Rhein...so läuft das in diesen Kreisen...
08:11 | mmnews: Schweizer stimmen gegen drastische Kürzung des Rundfunkbeitrags
Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung gegen eine drastische Kürzung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen. Laut ersten Hochrechnungen des Instituts GfS Bern votierten am Sonntag nur 38 Prozent der Teilnehmer für und 62 Prozent gegen die Vorlage zur SRG-Initiative.
Die Initianten hatten eine Beschränkung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) auf einen "unerlässlichen Dienst für die Allgemeinheit" angemahnt. Unter der Überschrift "200 Franken sind genug" hatten sie gefordert, die Medienabgabe für Privathaushalte auf 200 Franken pro Jahr zu begrenzen und alle Unternehmen von der Abgabepflicht zu befreien. Bisher liegt die Abgabe bei 335 Franken pro Jahr - perspektivisch soll der Betrag nach den bisherigen Gesetzesplänen auf 300 Franken sinken.
Offenbar hat ein Großteil der Schweizer Angst, dass ohne den staatlich gefütterten Rundfunk plötzlich Stille einkehrt – und niemand mehr zuverlässig erklärt, was man zu denken hat. Also zahlt man lieber weiter brav seine Gebühren, damit jeden Abend jemand im Fernsehen sitzt und bestätigt, dass alles seine Ordnung hat. Sicherheitshalber. Man weiß ja nie, was passiert, wenn man plötzlich anfangen würde, sich seine Informationen selbst zusammenzusuchen. JE
10:55 | Leserkommentar
Die ehemals wackeren Eidgenossen sind auch auf dem Wege der Degeneration, vor kurzem für die elektronische ID gestimmt und jetzt für den Rundfunkbeitrag. Warum müssen die den bescheuerten, deutschen Untertanen alles nachmachen? Haben die gar kein Freiheitsbewußtsein mehr?
06.03.2026
14:20 | krone: Kein gutes Zeugnis für ORF und Ministerien
Der Rechnungshof hat die Gebührenreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks genauer angesehen und stellt dem ORF und den zuständigen Ministerien kein gutes Zeugnis aus. Entgegen den Erwartungen des Finanzministeriums und der OBS (vormals GIS GmbH) konnten die Ausgaben nicht reduziert werden. Sie stiegen sogar von 2023 auf 2024 um 1,45 Millionen Euro an.
Kommentar des Einsenders
Kein gutes Zeugnis ist in diesem Zusammenhang eine völlige Untertreibung! Es ist schlichtweg ein teures Chaos in der unfaßbaren Gier der Roten und Schwarzen, ihre unsäglichen Versorgungseinheiten mit Pomp und Prunk auf Kosten der Bürger weiter am Leben zu halten. Parallelen zur Kath.Kirch werden immer deutlicher! Und ein Gesetz, das - wie schon so oft in der jüngeren Vergangenheit - nicht ordnungsgemäß zustande kam, völlig unverhältnismäßig ist und an dunkle Raubritterzeiten erinnert! Der Staat erhebt Steuern, wenn der Laden so wichtig ist, soll er diesen auch finanzieren (und reformieren), wer das Angebot nicht will/braucht, sich persönlich dagegen entscheidet, möge gefälligst in Ruhe gelassen werden! Aufgeblähte Feudalstrukturen aus alten Zeiten sind obsolet geworden - umdenken, und weg mit diesem Unsinn. Oder kommt gar die Post als nächste und verpflichtet alle Haushalte, wieder ein Festnetztelefon zu installieren...
Ungarn nennt es Propaganda. Österreich nennt es Gebührenreform. JE
03.03.2026
14:27 | slaynews: Washington Post und NYT lösen Empörung aus, indem sie Irans getöteten Obersten Führer loben: „Mit seinem buschigen weißen Bart und seinem gewinnenden Lächeln“.
Die Washington Post und die New York Times sehen sich nach der Veröffentlichung überschwänglicher Lobreden auf den ermordeten Diktator des iranischen Regimes, Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei, einer heftigen Gegenreaktion ausgesetzt. Die Washington Post eröffnete ihren Nachruf auf Khamenei mit einer Sprache, die das Bild einer brutalen Regimefigur, die für jahrzehntelange Unterdrückung und Blutvergießen verantwortlich war, abmilderte. Khamenei, der am Samstag bei der „Operation Epic Fury“, einem koordinierten US-israelischen Angriff auf Teheran, getötet wurde, wurde von der Post als Mann mit einem „buschigen weißen Bart und einem freundlichen Lächeln“ beschrieben.
Die Post schrieb über Khamenei:
„ Mit seinem buschigen weißen Bart und seinem freundlichen Lächeln wirkte Ayatollah Khamenei in der Öffentlichkeit väterlicher als sein stets finster dreinblickender, aber weitaus verehrterer Mentor, und er war bekannt für seine Vorliebe für persische Poesie und klassische westliche Romane, insbesondere für Victor Hugos ‚Les Misérables‘.“ „Doch wie der kompromisslose Khomeini lehnte auch er die Bemühungen der Gemäßigten ab, im Inland politische und soziale Reformen voranzutreiben und eine Annäherung an die Vereinigten Staaten zu erreichen.“
Wenn ein Theokrat jahrzehntelang Oppositionelle aufhängen lässt, aber Gedichte mag, dann ist er für manch linke Redaktionen offenbar erst mal ein literarischer Opa mit Bart. JE
02.03.2026
18:07 | Zum Beitrag von 12:06 .... was fürn Fellner und der Hysterie-Branche
Tourists dining at a restaurant in Dubai fled in panic after mistaking the sound of the breakfast cannon for a missile attack.
17:13 | tichyseinblick: Ein blaues Sofa macht uns Ärger und mächtige Feinde
Ein einfaches, blaues Sofa von IKEA zum Einkaufspreis von 149,- Euro soll zur Schicksalsfrage für Tichys Einblick werden. Der mächtige Medienkonzern Bertelsmann will uns wegen dieses Möbelstücks vernichten – mit einer absurd hohen Klage. Kompromisslos. Aber die Bertelsmänner haben nicht mit unseren Lesern gerechnet.
Bertelsmann ist ein riesiger Konzern. Weltweit ist er zwar zusammengeschnurrt. Um die Jahrtausendwende lag er in der Spitze auf Platz zwei oder drei der globalen Medienunternehmen. Und trotz weiteren Platzierungsverlusten in den letzten Jahren liegt er immer noch auf Platz 18 der Weltrangliste. Zum Unternehmen zählen die europäischen Fernsehsender von RTL, die großartigen Buchverlage von PenguinRandom House, riesige Service-Leistungen und Abrechnungsdienstleister. Aber auch die kläglichen Reste des abgewrackten einstmals größten deutschen Zeitschriftenverlags Gruner+Jahr mit dem gefledderten STERN und der vergehenden Modeillustrierten Brigitte, heute das Magazin der Omas gegen Rechts.
Kommentar des Einsenders
...wären die Bertelsmänner derart "kreativ" in der Ausfolgung seriöser Berichterstattung in ihren Medien, bräuchten sie diesen ganzen Slapp-Popanz und der Klagerei nicht aufzuführen...!? Die Mainstream-Produkte von einst gehen zahlenmäßig immer stärker den Bach runter, Nervosität scheint sich breit zu machen, und der Elefant im Raum läuft selbst Gefahr, über die vielen Mausfallen zu stolpern, die den Unliebsamen ("Alternativen") in den Weg gestellt werden.... dann müssen sogar blauen Sofas als Streitobjekte herhalten... - wie peinlich! Ps: ...und der Volksmund spricht auch vom "blauen Wunder"... - vielleicht erlebt Bertelsmann dieses, sollten sie diese Gerichtsposse verlieren...!?
Ein Medienriese mit Milliardenumsatz zieht gegen ein Magazin in den Krieg – wegen eines Möbelstücks in Primärfarbe. Wenn der Elefant Angst vor der Maus bekommt, stimmt entweder etwas mit der Maus – oder mit dem Elefanten nicht. JE
18:52 | Leserkommentar
Wenn ich der verfahrensführende Weisungsgebundene der Judikative wäre und einen Arsch in der Hose hätte (ja ...ja ...ich weiß...
beides schließt sich praktisch aus in "Unseredemokratie"), würde ich die Klage der Soris/WEF-Bertels🏳️🌈tunten wegen Nichtigkeit zurückweisen und folgenden Schlichtungsvorschlag machen: Die Bertel🏳️🌈tunten verwenden um des Friedens Willen ab sofort ein Sofa in ihren eigensten Farben: Den 666farbigen Regenbogen! Passt eh viiiiel besser zu deren verschwultwoken Rassismus gegen alles Weiße und Konservativ Rechte.
12:06 | oe24: Österreicher in Dubai: "Man hört die ganze Nacht Explosionen"
Christoph Traunig schilderte im oe24.TV-Interview die Lage in Dubai.
Finanzinvestor Christoph Traunig lebt und arbeitet in Dubai. Im oe24.TV-Interview schilderte er die Lage vor Ort.
oe24.TV: Herr Traunig, die Lage in Dubai ist äußerst angespannt. Was haben Sie in den letzten 48 Stunden erlebt?
Christoph Traunig: Es ist schon so, dass man hier vor allem die Luftabwehr gegenüber den iranischen Drohnen und Raketen relativ deutlich mitbekommt. Man hört eigentlich die ganze Nacht über und teilweise auch früh und abends deutlich Explosionen über der Stadt. Es gibt auch immer wieder Nachrichten über beschädigte Gebäude. Also man kann schon sagen, das ist hier schon Teil des erweiterten Kriegsgebietes, leider.
Endlich hat man jemanden gefunden, der sich der Situation entsprechend äußert. Die Lage vor Ort ist natürlich gefährlich .. die Lage ist nur die vor Ort, es ist das Studio. Wurde in den letzten 48 Stunden jemand erstochen, ermordet oder vergewaltigt in Dubai? Ich frag für einen Freund.
Die Situation am Leipziger Bahnhof am 01.03. gegen 2130 Uhr war gefährlicher .. als in Dubai. TS
18:52 | Leserkommentar
Na was bleibt noch für eine Hoffung für Dubai? Hoffen wir das beiden Seiten, die Munition ausgeht? Homo Sapiens die Krönung der Schöpfung, wenn darum geht. Sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Und "Spiel" spielen wir schon seit Menschengedenken?! Hier eine Wortdefination "Soweit ich weiß, lautet der Ausdruck "seit Menschengedenken" - aus einer Zeit, die so lange zurückliegt, sehr alt, jenseits der Erinnerung." Ganz nüchtern betrachtet, werter TS.