13.05.2019

09:03 | aitv: Dieses Buch aus dem 19. Jh. über Donald Trump wird dich verblüffen!

Schon öfters gehört/gelesen von diesem Buch, jetzt wirds wirklich einmal Zeit, .....! TB

12:43 | Leser-Kommentare
(1) Der Vatikan-Korrespondent ergänzt
https://www.snopes.com/fact-check/baron-trumps-marvelous-underground-journey/
Although these books contain some seemingly bizarre coincidences, they are not evidence that Donald Trump has access to a time machine. Time travel conspiracy theories such as this one pick and choose material that supports their conclusions while ignoring everything else. For instance, these books also contain giant turtles, alternate dimensions, a battle with a big white crane, a dog named Bulgar, and a little smiling man frozen in time. Since these aspects have no clear connection to the Trumps, they are omitted from the conspiracy theory.

(2) Ich bin ehrlich gesagt ebenfalls verblüfft. Ich lese gerne SF, doch das heisst noch lange nicht, das man es mit der "Realität" verschränken kann. Zeitreisen vornehmlich in die "Zukunft" würden voraussetzen, das alles, wirklich alles vorbestimmt und deshalb determiniert wäre. Doch wenn dem so ist, wie kann dann ein "Zeitreisender" diese feststehenden Vorbestimmungen verändern in Gut, Böse, oder neutralisieren ?

Was zum nächstem führt, SF und Theorien sagen ja es gäbe, verschiedene Zeitlinien bzw. verschiede Universen, in denen z.B. die Historie, Geschichte anders abgelaufen ist, und deren Gegengenwart, Istzeit eine ganz andere "Realität" hat z.B. die Serie "High Castle", wo das 3. Reich die USA besiegt hat. Wenn man den Gedanken weiter führt, stellt sich zunächst die Frage, wie definiert man dann überhaupt "Realität", gibt es da eine Rangfolge und welche Realität ist die 1. und wie definiert man diese ? Ein hochkompliziertes Gedankenkonstrukt.

Ok, probieren wir es mal zu vereinfachen, es gibt nur ein Universum, es gibt nur eine echte IST-ZEIT- Gegenwart und es gibt nur eine Vergangenheit welche geschrieben wurde. Nunja, es fehlt noch was, die Zukunft. Doch wenn die Zukunft, aus der "einen" Gegenwart nicht festgeschrieben, ist Zukunft eine unendliche Anzahl von Potenzialen, die sich wenn es nur eine Gegenwart gibt, in Istzeit als Relalität manifestiert, um dann Vergangenheit, Geschichte zu werden.

Nun kommen wir zu den fiktiven "Zeitreisenden". Nehmen wir an, ich bin ein "weisser Zeitreisender" die schwarzen bzw. "bösen" lass ich mal Aussen vor, der Verständlichkeit halber. Mein Intention, Ziel ist es die Welt zu retten, denn darum geht es ja, z.B. wegen Atomwaffen. Mir stehen technischen Mittel sagen wir, nach den A-Bomben-Angriffen der USA auf Japan zur Verfügung. Mein Ziel ist es, diese zu verhindern bzw. es gar nicht dahin kommen zu lassen, das es gar keine A-Waffen gibt. Mein Name ist D. Trump.

Ich springe in die Vergangenheit mache alles das was nötig ist und komme wieder in Gegenwart zurück von der ich aus gesprungen bin. Hm, ja, und stelle fest, Herrgottchen die Bomben sind trotzdem auf Japan gefallen. Was heisst, es hätte ja so laufen müssen, ich verändere die Vergangenheit, so hätte sich auch meine Zukunft verändern müssen, von der ich gekommen bin. Oder noch anders umschrieben, ich bin ein ganz einfacher Indianer, Montag lege ich mich schlafen und ich habe zuvor ein Geschichtsbuch gelesen über diesen Angriff auf Japan. Dienstag morgen wache ich wieder auf, will weiter lesen, im Geschichtsbuch, doch darin steht nichts mehr von A-Waffen, die hat es nie gegeben ?

Was mich zu meiner These bringt, Zeitreisen sind allenfalls SF Unterhaltungsliteratur. Es gibt nur eine immerwährende Gegenwart, welche in der nächsten Sekunde zur Vergangenheit wird und die Zukunft ist nichts nichts anderes, als unendliche Potenziale aus denen ich Persönlich, Gruppenmäßig, Staatsmäßig, Massenbewusstseinsmäßig wählen kann und diese Wahl erzeugt die sogenannte Relalität im Augenblick. Was heisst, Realität ist immer der gelebte Augenblick in Ist-Zeit, weder Vergangenheit noch Zukunft hat darauf Einfluss. Wo wir bei Dualität angekommen sind, welche in unserem Universum zwingend ist, sonst wären wir nicht. Denn nur so kann Aktion und Reaktion geben.

Wäre es nicht so, würde alles in Chaos versinken, weil alleine der Umstand, eine Aktion bringt immer eine Reaktion vorhanden ist. Die Intergalaktische Zeitreisen-Überwachungs-Behörde, sieht das sicherlich anders, doch das ist verständlich, denn Behörden brauchen ja ein Alibi um sich zu legitimieren. Wobei es noch so ist, das die Wahrscheinlichkeit gegeben ist merkbar, das ich als D.Trump durch meine Aktionen in der "Vergangenheit", es vielleicht schaffe, gar nicht geboren zu werden. Ich spring es jetzt nochmal ins Geschichtsbuch, dort steht geschrieben das es vor 90 Jahren (!) es geschafft wurde, gerade mal mit einem Luftschiff, den Nordpol zu überfliegen, doch heute 2019 sind wir fähig in Zukunft und Vergangenheit zu reisen. Dank Tesla o.ä. faszinierend.

(3) Ja, denn, auch der hat „königliches Blut! Die einzige Bemerkung, die Trump am Anfang seines Wahlkampfes über die Deutschen wegen seiner großväterlichen deutschen Herkunft machte, machte er vor der Kamera der jungen Filmemacherin Simone Wendel, ebenfalls eine entfernte Trump-Verwandte. Frau Wendel stellte im Januar 2016 die Dokumentation "Kings of Kallstadt" fertig. Ein Film über ihren Heimatort - und dessen berühmte Söhne (Heinz, also Heinz-Ketchup, und Trump). Vor Wendels Kamera sagte Donald Trump: "Mein Großvater Frederik Trump wanderte 1885 in die Vereinigten Staaten aus. Sie kamen aus Deutschland. Ich habe eine große Abstammung, darauf bin ich sehr stolz. Ein großes Land. Wir allen lieben die Vereinigten Staaten, aber wissen Sie was? – Ich liebe Kallstadt."

Der heutige Ort hat seinen Ursprung wohl in der Siedlung einer fränkischen Sippe, die um 500 entstanden ist und deren Oberhaupt Chagilo zum Namensgeber wurde. Der Ort wird im Jahre 824 erstmals als Cagelenstat urkundlich erwähnt. Ursprünglich ein Reichsdorf. Reichsdörfer waren die Überreste der im 15. Jahrhundert aufgelösten alten Krongüter. Bewohner von Reichsdörfern waren keiner Leibeigenschaft unterworfen, sie waren „FREIE“. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam das Gebiet im Juni 1815 zunächst zu Österreich und wurde 1816 auf der Grundlage eines Staatsvertrags an das Königreich Bayern abgetreten. Unter der bayerischen Verwaltung gehörte Kallstadt von 1817 an zum Landkommissariat Neustadt im Rheinkreis, ab 1862 zum Bezirksamt Neustadt. Trump stammt von baierischen Baronen und Freiherren ab! Und: https://www.dailymail.co.uk/news/article-3934470/Donald-Trump-believed-direct-descendant-Rurik-Viking-established-Russian-state.html und
https://www.thetimes.co.uk/article/trump-a-descendant-of-russian-ruler-kn73lcn9x

Mary Anne Trump was born Mary Anne MacLeod in Scotland in 1912 and moved to the United States at the age of 17. “Rurik is Trump’s 36th generation ancestor,” the paper claimed. Ancestors of Mr Trump said to be also related to Rurik include Henry III of England, the first three King Edwards, and Joan Beaufort, Queen of Scots.

Bemerkenswert: Bei den Pfalzbayerischen Auswanderern sind an anderer Stelle die Vorfahren von Donald Trump und dem Gründer von Heinz Ketchup genannt. Trump ist heute Präsident der USA und Teresa Heinz (5.Oktober 1938), die Witwe von U.S. Senator H. John Heinz III heißt heute Kerry weil sie die Frau des früheren U.S. Secretary of State, U.S. Senators, und 2004 „Democratic presidential nominee“ John Kerry ist.

(4) Die US-Korrespondentin ergänzt - YT: TRUMP AND THE US ROYAL BLOODLINE

07.05.2019

09:36 | Bibliothek des Konservatismus: Douglas Murray: Der Selbstmord Europas - Immigration, Identität, Islam

Douglas Murray stellte am 24. April 2019 sein aktuelles Buch „Der Selbstmord Europas – Immigration, Identität, Islam“ vor. Er warf die Frage auf, wen wir nach Europa hereinlassen und wen wir draußen halten sollten. Darüber gewissenhafter, zügiger und tiefer nachzudenken als bisher, sei die Schicksalsfrage Europas.

29.04.2019

17:25 | lengsfeld: Warum wir unsere Gesellschaft neu organisieren müssen

Was ist ein schwarzer Schwan? So werden nicht vorhersehbare oder vorhergesehene große Risikoereignisse genannt. Auf Letztere steuert unsere Gesellschaft zu. Ja, der Plural ist richtig, denn es haben sich in den letzten Jahrzehnten einer immer verantwortungsloseren Politik inzwischen mehrere klumpige Risiken aufgetürmt, die sich in nicht allzu ferner Zukunft über uns entladen werden.
Markus Krall untersucht sie in seinem Buch „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“, das zur Pflichtlektüre für jeden Bürger gemacht werden sollte.

24.04.2019

18:01 | tichy: Ralf Schuler über sein Buch: ‚Lasst uns Populisten sein – 10 Thesen für eine neue Streitkultur‘

Mit Populisten an einem Tisch – wie soll das denn bitte gehen? Ralf Schuler, Leiter des Parlamentsbüros der BILD-Zeitung, hat gerade sein Buch mit dem Titel ‚Lasst uns Populisten sein – 10 Thesen für eine neue Streitkultur‘ veröffentlicht, in dem er nichts Geringeres fordert als die Bereitschaft, im öffentlichen Diskurs auch Andersdenkende, vulgo Konservative, verunglimpfungsfrei zu Wort kommen zu lassen. Eine Provokation! Sollen Politiker und Leitmedien jetzt etwa umdenken?

23.04.2019

08:15 | W&F: Die Zukunft unserer Wirtschaft - Timo Baudzus

Timo Baudzus ist Moderator von Mission Money (Focus) und Autor vom Buch "Unsere fetten Jahre sind vorbei!" Sind diese vorbei? Heute ist er bei uns im Interview. Wir sprechen mit Timo über den Status quo Deutschlands, die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, Politik, künstliche Intelligenz, die Zukunft uvm.
Zum Buch: Unsere fetten Jahre sind vorbei: https://amzn.to/2HedeZ3

22.04.2019

10:36 | tichy: Rainer Wendt: Deutschland wird abgehängt

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft ist kein Miesmacher, für ihn ist Deutschland ein großartiges Land. Doch wenn das so bleiben soll, müssen die drängenden Zukunftsfragen ohne Aufschub angegangen werden. Wo es hakt und woran das liegt, analysiert er schonungslos in seinem neuen Buch.

Riesling
Lieber Herr TB, Vorschlag: Modellprojekt GrüKotz (GRÜnes KOnsTanZ) jetzt - begleitet durch Herrn Wendt. Vollständiger Abzug der Polizei aus GrüKotz (hassen die Polizei ja sowieso) sofort! Selbstverwaltung durch grüne Khmer. Tägliches Aushandeln des Zusammenlebens durch Anna-Lena. Erklärung aller Wohnungen zu Multikultikommunen in denen Schutzsuchende bevorzugt zugewiesen werden - no Boarders at your front-door. No Mitbewohner ist illegal! Mr. Wendt help the greens discovering utopia!

21.04.2019

09:16 | charismatismus: Grüne Abgründe: Wie Robert Habeck sich seine linke Welt zurechtfabuliert

Robert Habecks poststrukturalistisch angehauchte These, die Welt sei nicht einfach schon da, sondern werde erst durch die Sprache des Menschen hervorgebracht, kennzeichnet den problematischen Ansatz des philosophisch inspirierten Autors. Natürlich gibt es eine Welt und Wirklichkeit bereits vor und ohne uns, und die immer neue Aufgabe des handelnden Subjekts, des Homo sapiens, ist es, sie zur Sprache und zum Ausdruck zu bringen, Dinge zu benennen, zu unterscheiden, zu bewerten usw.

18.04.2019

08:42 | staatsstreich: “Nullzinsfalle”: Von den betörenden Verlockungen des Kredits

Drei Autoren, die zufällig tatsächlich Österreicher sind, haben soeben einen Text über ein von den Zentralbanken verabreichtes Opiat veröffentlicht, der unter Garantie weniger Publizität bekommen wird als das zeitgleich erschienene Haltungs-Buch von Reinhold “Django” Mitterlehner. Eine unverlangte Buchbesprechung.

Ich bin mit allen Dreien (Autoren) persönlich teilweise schon seit 10 Jahren befreundet. Alle 3 g'scheite Burschen, denen man Gehör schenken muß. Einer der Dreien schreibt auch hin und wieder bei uns und hilft mir öfters bei der Erstellung von Vorträgen aus und verleiht diesen ein gewisses Maß an Intellektualität! Wer Zeit hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen! Bin selbst grade dabei! TB

13.04.2019

19:46 | ET: Exklusiver Vorabdruck: Illusionen und Wunschdenken bei der Bekämpfung von Fluchtursachen in Afrika

Als Kommentar zu diesem Thema publizieren wir exklusiv und vor der Veröffentlichung im April 2019 die folgenden, gekürzten Ausschnitte aus dem Buch „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“.

Die Leseratte:
Keine klassische Rezension, sondern ein Vorabdruck aus dem Buch, für das eine interessante Erzählform gewählt wurde. Es geht eigentlich um Afrika. Ich will es mal so ausdrücken: Wenn in einem westlichen Land die Wahrheit nicht mehr geschrieben werden darf, weil sie als Hetze, Rassismus usw. sanktioniert wird, dann muss man das Ganze eben als "Fiktion" tarnen und in Romanform verfassen. In diesem Fall werden interessanterweise nicht nur Fakten und Tatsachen zum afrikanischen Kontinent durch eine fiktive Person geschildert, sondern gleichzeitig noch die Gegen-Propaganda des restriktiven europäischen Staates mit eingewoben. Es werden also die Zustände in Afrika den heimischen Medienlügen gegenübergestellt und dadurch gleichzeitig beide kritisiert. Echt geil!

01.04.2019

06:48 | vl: Leonardos Geheimnis

Unter den vielen Jubiläen, die sich im Mega-Gedenkjahr 2019 angehäuft haben, befindet sich auch der 500. Todestag Leonardo da Vinci. Aus diesem Anlass sind mehrere Bücher über das Universalgenie erschienen. Das modischste ist sicherlich „Leonardo und die Frauen“ von Kia Vahland, das sogar für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Das tiefgründigste und erhellenste aber ist „Leonardos Geheimnis“ von KlausRüdiger Mai.

Leonardo, ein Genie! Wie ungerecht. So jemand gehört umerzogen, verboten, dekonstruiert etc. Wie kann es jemand wagen, die Idee einer sozialenverteilungsgendergerechtenxy-Gesellschaft derart bloß zu stellen, Ironie off. HP

21.03.2019

13:09 | Willy Wimmer: Ein „Salon“ in der Barackenküche

Wolfgang Bittners Roman über Vertreibung und Neubeginn

Wie durch eine Geschichtstüre betritt man eine untergegangene Welt: Oberschlesien in „Ostdeutschland“, wie es damals noch hieß, Gleiwitz 1943. Und man ist sofort mittendrin, gleichsam ein weiteres Familienmitglied. Glänzend! Selbst wenn man sich mit der reinen Lektüre zufriedengäbe, ist dieses gerade erschienene Werk des Romanciers und politischen Kommentators Wolfgang Bittner die Überraschung des Jahres 2019. Des Jahres, in dem allerorten an Versailles erinnert wird, wo vor einhundert Jahren die Grundlage dafür gelegt wurde, nach Ende des Ersten Weltkrieges den Zweiten Weltkrieg zielgerichtet ansteuern zu können. Am Ende dieses Krieges, der mit dem Überfall Deutschlands auf Polen vor achtzig Jahren begann, stand der Verlust des deutschen Ostens, den Wolfgang Bittner nun geradezu tagesaktuell wieder auferstehen lässt.

Wolfgang Bittner lädt den Leser ein, am Tisch einer schlesischen Familie Platz zu nehmen und sie in all ihren Facetten kennenzulernen. Während im Westen Deutschlands die Städte seit Jahren in die Steinzeit zurückgebombt werden, bestimmen im Osten Gerüchte das Leben – bis zu dem Augenblick, an dem die Kriegsfurie auch hier zu wüten beginnt, was sich fast bis zum Kriegsende hinausschiebt. Ein Sturm, der die Menschen zwischen Königsberg und Oppeln hinwegfegt und sie bis an die holländische Grenze treibt. Gewissheiten gibt es keine, schon gar nicht dass man auf Hilfe rechnen kann, wenn man in Scheunen und ehemaligen Bunkern Platz finden muss.

In einer Zeit, die von Migration bestimmt ist, sollte nicht in Vergessenheit geraten, wie ungeliebt damals diese Menschen, Strandgut des Krieges, bei denen waren, wo sie zunächst unterkamen, etwa bei Bauern, die sich und ihr eigenes Vieh noch selbst versorgten. Und es war keine Zeit des Übergangs, denn die Barackenlager blieben bis in die 60er-Jahre hinein Sinnbild für die Entwurzelung der aus ihrer Heimat verjagten Menschen. Deren Angaben über zurückgelassenen Besitz und Eigentum im Osten werden in Bittners Roman von den Einheimischen mit Häme kommentiert. Kein Wunder also, dass die Vertriebenen versuchen, den schlesischen Kosmos, eine zunehmend verdämmernde Welt, im „Goldenen Westen“ irgendwie am Leben zu erhalten, etwa durch Gespräche mit Landsleuten oder auch im liebevoll beschriebenen „Salon“, wo die Entrechteten zusammenrücken, um gemeinsam Vergangenheit und Gegenwart zu bewältigen.

Wir sollten uns nicht täuschen lassen: Wolfgang Bittner widmet sich nicht allein einem tragischen Abschnitt der deutschen und europäischen Geschichte. Vielmehr führt er uns in die Befindlichkeiten von heute. Damals nahmen die heutigen Bundesländer zwischen Elbe und Oder einen Großteil der Vertriebenen auf. Dort war man näher dran an deren verlorener Heimat und nahm wahr, was sich zwischen dem Annaberg, der Schneekoppe und der Kurischen Nehrung abspielte. Und wir erinnern uns heuer nicht nur an Versailles 1919 und den Kriegsbeginn 1939, es ist dreißig Jahre her, dass die Mauer und der Stacheldraht verschwanden, was die Frage nach der Zugehörigkeit der ehemals deutschen Ostgebiete in einer besonderen Dynamik wieder hochspülte. – Wie sollte die Zukunft zwischen Polen und Deutschland aussehen? Das war mit allen globalpolitischen Implikationen die entscheidende Frage, und sie wurde, Grenzen hin oder her, in einer europäischen Perspektive der guten Nachbarschaft gelöst. Das gemeinsame neue Europa sollte gleichsam das Netz sein, um die Geschichte, die ja die Geschichte der Menschen ist, aufzufangen.

Dieser gemeinsame europäische Geist erhielt am 4./5. September 2015 durch die deutsche Bundeskanzlerin gleichsam den Todesstoß. Sie stellte die deutschen Grenzen schutzlos und wollte die Folgen unseren polnischen Nachbarn aufzwingen. Seither geht ein Riss durch Europa, und das Versöhnungswerk liegt in Trümmern. Damit wir die Dimension begreifen und nur verantwortbare Schlüsse ziehen, ist das Buch von Wolfgang Bittner das „Zeichen an der deutschen Wand“.
Willy Wimmer

Der Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“
von Wolfgang Bittner ist am 25. März 2019 a
ls gebundene Ausgabe im Verlag zeitgeist Print & Online,
Höhr-Grenzhausen, erschienen.
Umfang 352 Seiten, Preis 21,90 €,
ISBN 978-3-943007-21-3

18.03.2019

09:21 | mises: Die Gesellschaft und ihre Reichen: Vorurteile über eine beneidete Minderheit

Ja, ich bin ohnehin ein großer Anhänger von Mises. In meinem Buch „Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung“ gibt es ein Kapitel „Warum die Intellektuellen den Kapitalismus nicht mögen“. Von Mises und Hayek haben sich beide auch mit diesem Thema befasst und ich habe beide dort ausführlich zitiert. Ich hatte neulich in Tübingen eine Diskussion mit der Kapitalismuskritikerin und taz-Redakteurin Ulrike Herrmann.

07.03.2019

12:15 | Leser-Buchtipp "finis germania"

ich bin gerade in den Genuss gekommen, "Finis Germania" von Rolf Peter Sieferle lesen zu dürfen. Ich bin auf Seite 17 angekommen und mir wird klar, warum es soviel Wind um dieses Buch gab. Erst lasen es Gebildete Menschen und es wurde in die Bestsellerliste (z.B. des Spiegels) aufgenommen.
Dann versuchten sich wahrscheinlich nicht so gebildete an diesem Werk.
Man muss schon hochkonzentriert dabei bleiben, sonst verliert man ganz schnell den Faden. Und hier komme ich zum Punkt. Die meisten "Kritiker" haben das Buch weder komplett gelesen, noch ansatzweise verstanden - im Sinne von Verständnis. Es handelt sich nicht um die "einfache Sprache", weshalb viele einfach überfordert sind. Vielleicht hat sie ja eher das geärgert, als der Inhalt des Buches. Ich les dann mal weiter

Disclaimer: Die b.com-Redaktion kennt dieses Buch nicht, weiß aber um die Diskussionen, die dieses Buch ausgelöst hat. Da der Einsender dieser Vorab-Rezension (er hats ja noch nicht ganz gelesen) durch eine Vielzahl an Einsendungen ein wertgeschätzter Kontributor ist, bringen wir diese Rezension ohne explizite Lese-Empfehlung von seiten der Redaktion! TB

21.02.2019

05:39 | oo: Buch: Es lockt der Ruf des Muezzins: Europa am Kreuzweg

"... Der Autor versteht sich – dank seiner profunden Quellenkenntnisse – darauf, die im Koran dekretierte, strikte Zweiteilung der Welt in Gottgefällige und auf ewig Verdammte, die daraus folgende Unmöglichkeit der Anerkennung einer „Goldenen Regel“ und das Fehlen einer Aufklärung im Sinne Kants, in flüssiger, passagenweise sogar sehr amüsant zu lesender Art und Weise zu vermitteln. Wer dieses Buch gelesen hat, wird wohl jeden Gklauben an ein gedeihliches Miteinander von Rechtgläubigen und „Kuffar“ (das pejorative Mehrzahlwort für „Ungläubiger“) fahren lassen."

05.02.2019

09:14 | f-p: „Chronik des Untergangs“ – Eine eindringliche Warnung vor dem Faschismus im Gewand des Gutmenschen!

Mit „Chronik des Untergangs – Ist es für uns wirklich erst 5 vor 12?“ legt Ramin Peymani bereits sein siebtes eigenes Buch vor. Und wieder landet er einen Volltreffer. Waren schon „Das Grauen“ und „Hexenjagd“ Bestseller, ist es wohl nicht allzu gewagt, dies auch für die aktuelle Neuerscheinung vorherzusagen.

Anmerkung: Peymani ist auch Mitglied beim Verband Freier Medien und hat auch bei unserem Buch "Wir sind mehr" mitgeschrieben! TB

22.01.2019

19:43 | Neues Ulfkotte-Buch – Alles Einzelfälle – Migration und Sexualdelikte

Ulfkotte ist zurück! Und jeder Satz in seinem neuen Buch ist ein Wirkungstreffer. Der Anfang 2017 plötzlich verstorbene Bestsellerautor hatte noch am Tag seines Todes an diesem Buch gearbeitet: „Alles Einzelfälle – Massenmigration und Sexualdelikte“, so der Titel. Jetzt ist es bei Antaios erschienen.

Rezension zum letzten Buch von Udo Ulfkotte. Für alle, die sich für die "Einzelfall"-Problematik interessieren, interessant! AM

21.01.2019

06:39 | staatsstreich: “Herrschaft des Unrechts” – Über die Zerstörung des Rechtsstaats

Ulrich Vosgerau, ein Verfassungsrechler, hat über die Demontage des deutschen Rechts- und Verfassungsstaats geschrieben, die von einer Allianz angeblich wohlmeinender Politikmacher und Journalisten betrieben wird. Erst erfolgte das über die langsame Aushöhlung bestehenden Rechts, danach über die Grenzöffnung vom September ’15, einem Putsch von oben. Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen hat nichts an der schleichenden Entmachtung national verfasster Sozialstaaten geändert.

04.01.2019

06:53 | nzz: Eine Verteidigung des kapitalistischen Wirtschaftssystems

Kapitalismus gilt im deutschen Sprachraum als Schimpfwort. Eamonn Butler zeigt indes, weshalb Kapitalismus nicht einigen wenigen Privilegierten zugutekommt, sondern letztlich jedermann.