16.01.2026

08:21 | Der Alpenrebell zum Artikel von 18:42 vom 15.01.

Diese Situation beschreibt eine aktuelle und historisch wiederkehrende Situation. Historische Beispiele: In den 1920er Jahre gab es nach dem ersten Weltkrieg eine Milchschwemme, welche zu sinkenden Preisen und Problemen bei der Milchverarbeitung führten, bis die Anbaupflichten, die während dem ersten Weltkrieg eingeführt wurden, wieder gelockert wurden.

Um 2002: Ähnliche Überschüsse führten damals zu einem Butterberg, unter anderem aufgrund des Verkaufsdruckes aus dem Ausland.

Diese Milchschwemmen sind Teil eines Milchkrieges, die seit 100 Jahren zwischen Produzenten, Verarbeitern und Konsumenten um Preis und Marktanteil geführt werden.

Also nicht unbedingt was Neues

10:55 | Leser Kommentar zu 08:21
Das Wort "Krieg" ist in dem Zusammenhang etwas zu drastisch. Zumindest die Verbraucher führen diesbezüglich keinen Krieg. Auch auf Seiten der Bauern, obwohl dieser Begriff häufig nicht mehr zutrift und diese von Milchfabrikanten ersetzt wurden, trift Krieg, da dieses auch einen aktiven Angriff auf die Gegenseite bedeuten würde, nicht den Kern des Problems. Eine schon weit fortgeschrittene regionale bis überregionale  Monopolisierung der verarbeitenden Betriebe setzt sowohl "Bauern" wie auch Verbraucher unter Druck. Leidtragende des Systems sind fast alle Betroffenen, wenn man von den Banken und Großkonzernen absieht, deren leistungsmäßigen Anteil am Ganzen nur in der Schaffung von Geld aus dem Nichts bzw. dessen Verwendung auf dem Nahrungsmittelsektor zu sehen ist. Auch die Rinder als Leidtragende sollten bei der Betrachtung nicht außen vor gelassen werden. Milchleistung über alles, auch wenn so eine arme Kreatur nach kurzer Zeit "verschlissen" ist.

Der Bruder meiner Freundin erzählte mir vor einigen Wochen, das wenige Tage zuvor ein Jungbulle um 30.000€ den Hof in Richtung USA verlassen hätte. Der Preis wurde sicherlich nicht erziehlt, weil der so niedlich aussah! Es werden immer extremere Milchleistungen angestrebt, die mit nur auf der Weide
grasenden Rindrn nicht zu erreichen sind. Betriebswirtschaftlich gesehen sind hohe Milchleistungen ja sinnvoll, aber wenn meine Mitbewerber auf dem Markt ebenso denken und handeln - und genau das tun sie - so erhöht sich das Angebot weiter, aber auch gleichzeitig der finanzielle Aufwand für die Fütterung und Versorgung des einzelnen Rindes. Ein Wettrüsten, das nur Banken und Großkonzerne gewinnen können. Schade, aber so sieht es aus.

 

15.01.2026

18:42 | SB:  Magermilch geht in die Biogasanlage

In der Schweizer Milchwirtschaft macht die Meldung die Runde, dass über die Festtage mangels Alternativen Milch direkt in die Biogasanlage geleitet werden musste, da die Milchbauerngenossenschaft Mooh von der Gesamtbranche nicht genügend Hilfe fand, um den Milchanfall zu bewältigen. 
Mooh-Geschäftsführer René Schwager schreibt dazu auf Anfrage: «Ich kann bestätigen, dass die Verarbeitungskapazitäten für die schweizweit sehr hohen Milchmengen über die Festtage sehr knapp waren und auch weiterhin ungenügend sind.» Mooh unterstütze es sehr, wenn endlich national über alle Organisationen hinweg Massnahmen zur Reduktion der Milchmenge und zur Bereinigung der Marktsituation ergriffen würden.

Die Schweiz war die letzten rd 900 Jahre nicht im Krieg .. und doch gab es Not.  So wie in Resteuropa und ich behaupte .. vor 70, 80 Jahren hätte nie jemand daran gedacht, nur ein Stück Lebensmittel zu verbrennen oder vernichten.  TS 

12:47 | anti-sp: Die ukrainische Ministerpräsidentin bestätigte die Vergabe einer Lithiumlagerstätte an mit Trump verbundene Investoren

Die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Sviridenko bestätigte offiziell die Vergabe einer Lithiumlagerstätte an mit US-Präsident Donald Trump verbundene Investoren. Die Erklärung wurde auf dem Telegram-Kanal der Ministerpräsidentin veröffentlicht. „Erstmals wurde in der Ukraine ein Gewinner eines Wettbewerbs zur Erschließung einer Lithiumlagerstätte im Rahmen eines Production Sharing Agreements (PSA) ausgewählt. Das Pilotprojekt für die Mineraliengewinnung ist die Lithiumlagerstätte Dobra in der Region Kirowograd. Die Lagerstätte wird eine Mindestinvestition von 179 Millionen US-Dollar anziehen, wovon 12 Millionen US-Dollar für neue geologische Erkundungen und ein internationales Audit der Reserven und 167 Millionen US-Dollar für die Organisation des Abbaus und der Anreicherung vorgesehen sind, sofern sich Reserven bestätigen“, schrieb die Ministerpräsidentin.

Ihren Angaben zufolge wurden ukrainische und ausländische Unternehmen mit finanziellen Ressourcen, technischen Kapazitäten und Erfahrung im Abbau zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren eingeladen. „Der Gewinner ist die Dobra Lithium Holdings JV, LLC, deren Gesellschafter die international renommierten Unternehmen Techmet und The Rock Holdings sind“, bemerkte Sviridenko. Sie merkte an, dass diese Unternehmen „über umfangreiche Erfahrung in der Gewinnung kritischer Mineralien verfügen. Techmet hält insbesondere Kontroll- oder Minderheitsbeteiligungen an zehn Projekten auf vier Kontinenten und hat Erfahrung in der Umsetzung komplexer Projekte in den Bereichen Exploration, Produktion und Verarbeitung kritischer Mineralien.“

Das war von Anfang an klar lange vor Trump: Wo Amerika „hilft“, wandern die Rohstoffe aus. So funktioniert Souveränität im westlichen Wörterbuch. Amerika bekommt die Bodenschätze, Europa den Erlagschein.  JE

15:05 | Leser Kommentar  
Alles, ohne Ausnahme, was irgendwann mal von meiner Regierung unterschrieben wurde auf den Prüfstand.  
Was uns auf die Füße fallen kann, kündigen. Sofort.
Wenn`s geht mit dem fetten Edding. Machen andere auch.

 

10:04 | BN: EU erlaubt Deutschland nur 12 GW neue Gaskraftwerke – obwohl über 20 GW nötig sind

Die Bundesnetzagentur hält bis 2035 zusätzliche steuerbare Kapazitäten von bis zu 22,4 Gigawatt zur Stromerzeugung für notwendig, doch die EU genehmigt Deutschland bis 2031 nur 12 Gigawatt neue Gaskraftkapazitäten. Damit entsteht eine Versorgungslücke und diese trifft das System genau in kritischen Stunden. Im Szenario „Verzögerte Energiewende“ steigt der Bedarf nach neuen Kraftwerken laut Bundesnetzagentur sogar auf bis zu 35,5 Gigawatt, was nur einem Drittel des von der EU genehmigten Zubaus entspricht (golem: 10.01.26).

Wenn diese Reserve fehlt, gibt es im Netz schnell einen Versorgungsengpass, weil weniger Kraftwerke kurzfristig einspringen können. Dann steigen die Risiken in Dunkelflauten und Netzbetreiber müssen deshalb häufiger gegensteuern. Das kostet Geld, denn jeder Eingriff ersetzt die Marktlogik durch einen Notbetrieb.

dazu passend tkp: Slowakei baut Kernkraft aus

Die Slowakei steht vor einem Kernkraftdeal mit den USA. Der US-Konzern Westinghouse soll einen neuen und größeren Reaktor bauen. Diese Woche werden die Slowakei und die Vereinigten Staaten ein Abkommen über eine Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie unterzeichnen. Während Deutschland seine stillgelegten AKWs vernichtet und in Österreich eine Debatte über Kernkraft völlig tabu ist, wird das Nachbarland Slowakei ein drittes Kraftwerk bauen.

und eXX: Strompreis-Schock: Österreichs Industrie zahlt dreimal so viel wie die USA

Die österreichische Industrie gerät beim Strompreis immer stärker unter Druck. Neue Zahlen zeigen: Industriestrom ist hierzulande bis zu dreimal so teuer wie in den USA. Während die Regierung eine neue Industriestrategie ankündigt, wächst die Sorge um den Wirtschaftsstandort. „Teuer, teurer, Österreich“ – dieser Befund zieht sich wie ein roter Faden durch die aktuellen Analysen der Agenda Austria. Kurz vor der Vorstellung der neuen Industriestrategie der Bundesregierung zeigen Daten, wie groß der Wettbewerbsnachteil für heimische Betriebe tatsächlich ist. Besonders beim Strompreis klafft die Schere zwischen Europa und den USA dramatisch auseinander, mit gravierenden Folgen für Investitionen, Arbeitsplätze und Wachstum.

Ohne Kraftwerke regelt nicht der Markt – sondern der Notfall. JE

15:06 | Leser Kommentar  
Eine Frage brennt mir auf den Nägeln: Wie sieht es für das Jahr 2525 bzw. 2535 aus? Welche aktuellen Planungen und Beschlüsse gibt es diesbezüglich? ;-)

In zehn Jahren ist die Industrie in der eventuell (aber wirklich nur eventuell!) noch bestehenden BRD so weit heruntergefahren, das ohnehin wesentlich weniger Energie gebraucht werden wird. Also, was soll's?

 

08:53 | agrarheute:  Solarpflicht bei Sanierung: In diesen Bundesländern muss ab sofort PV aufs Dach

Solar wird Pflicht: Viele Bundesländer schreiben Photovoltaik inzwischen vor. Was gilt, wo Ausnahmen möglich sind – und was Eigentümer wissen müssen. Photovoltaik und Solarenergie gelten als zentrale Bausteine der Energiewende in Deutschland. Um klimafreundliche Alternativen zu fossilen Energieträgern voranzubringen, setzen Bund und Länder zunehmend auf gesetzliche Vorgaben. Dazu zählt auch die sogenannte Solarpflicht – Regelungen, die Eigentümer bestimmter Gebäude verpflichten, Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen zu installieren.

In vielen Bundesländern gilt eine solche Pflicht bereits – meist für Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen, teilweise auch für private Wohnhäuser. Ziel der Maßnahme ist es, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, Klimaschutzziele einzuhalten und die Energieversorgung langfristig nachhaltiger zu gestalten. Auch Kommunen können eigene Regelungen erlassen. Bonn, Gütersloh, Marburg, Tübingen und Waiblingen haben dies bereits getan. Eine bundesweit einheitliche Solarpflicht existiert bislang nicht. Jedes Bundesland definiert eigene Vorgaben und Ausnahmen, etwa zur Mindestdachfläche oder zur Wahl zwischen Photovoltaik und Solarthermie. Die Details sind in speziellen Gesetzen oder Bauordnungen geregelt.

Solarpflicht heißt: Staat sagt „Dach her“, du sagst „Konto leer“. Jedes Bundesland häckelt sich seine eigene Öko-Zwangsjacke. Der Bürger investiert, das Netz kollabiert, der Minister twittert. Ausnahmen gibts nur für Dächer, die sich erfolgreich totstellen. Und Wirtschaftlichkeit ist was für Leute, die noch selbst denken. JE

14.01.2026

17:15 |  tkp: Photovoltaikanlagen im Freiland – Teil 2: Die Energiebilanz einer Photovoltaikanlage

.Für die nähere Bewertung der Nebenwirkungen von Photovoltaikanlagen über Grünflächen muss die Änderung der solaren Energiebilanz für die betroffene Fläche ermittelt werden. Denn in der Gegenüberstellung der Bilanzen vor und nach Errichtung einer Photovoltaikanlage kann man jene Änderungen erkennen, die sich für die Umwelt ergeben.

Im „Handbuch Photovoltaikanlagen im Freiland“ von „Der Energiedetektiv“ wird die Vorgangsweise zur Erstellung einer solchen Bilanz sehr detailliert diskutiert. Dies, um Bürgerinitiativen die Möglichkeit zu geben, auf dieser Grundlage ggf. Einsprüche erheben zu können. Die beiden folgenden Bilder zeigen die rechnerische Energiebilanz vor und nach Errichtung jener Photovoltaikanlage, die wir bereits in Teil 1 gezeigt haben. Untersuchungsgegenstand ist damit eine eher kleine Freiflächenanlage, deren PV-Fläche nur etwa 1,3 ha beträgt. Die gesamte Anlagenfläche/Bodenfläche liegt bei ca. 2,7 ha. Die PV-Anlagenleistung wird vom Betreiber mit 2.014 kW angegeben.

Ein Großteil der Sonnenenergie wird an den Modulen zu Abwärme. Nur noch ein Teil erreicht überhaupt den Boden. 
Und das ist kein Detail. Das ist eine Halbierung der Lebensenergie für den Boden. Der Boden wird beschattet, ausgehungert und thermisch verfälscht. Das Mikroklima kippt. Die Vegetation leidet. Bodenorganismen verlieren ihre Lebensgrundlage. Aber politisch heißt das dann: „grüne Energie“. In Wirklichkeit: versiegelte Landschaft mit Solarblech. JE

15:18 |  TP: Gasspeicher unter 50 Prozent: Deutschland fährt auf Sparflamme

Die Gasspeicher sind so leer wie lange nicht – doch die Behörden bleiben gelassen. Was hat sich bei der Gasversorgung verändert? Die Bundesnetzagentur hat die Jahreszahlen zur Gasversorgung für 2025 veröffentlicht. Sie zeigen: Die deutschen Gasspeicher weisen in diesem Winter deutlich niedrigere Füllstände auf als in den Vorjahren. Aktuell liegt der Füllstand bei 47 Prozent. Seit Mitte November wird im Wesentlichen ausgespeichert. Doch die Behörde sieht die Lage dennoch als angemessen. Die Zielvorgaben für den Beginn der Heizperiode hat Deutschland eingehalten. Nach der Gasspeicherfüllstandsverordnung mussten die Speicher zum 1. November zu 70 Prozent gefüllt sein – diese Marke wurde erreicht.

Dabei gelten differenzierte Regeln: 80 Prozent für die meisten Anlagen, 45 Prozent für sechs bestimmte Speicher wie Rehden, Hähnlein oder Uelsen. In der Gesamtbetrachtung ergibt sich daraus der Zielwert von 70 Prozent, der nach europäischen Vorgaben ausreichend ist.

Deutschland in der Abwicklung: Die Speicher leer, der Verstand auch. Alles unter Kontrolle sagen die Behörden und der Letzte macht bitte noch das Licht aus. JE

09:03 | ntv:  Venezuela fährt Ölproduktion hoch

US-Präsident Trump macht keinen Hehl daraus, wie wichtig ihm Venezuelas Öl ist. Das US-Embargo, das die Ausfuhren des Landes fast vollständig zum Erliegen gebracht hatte, ist Geschichte. Mehrere Öltanker verlassen bereits die Küste des Landes.

Venezuelas staatlicher Energiekonzern PDVSA fährt Insidern zufolge seine Ölproduktion wieder hoch. Damit reagiere das Unternehmen auf die Wiederaufnahme der Exporte unter US-Aufsicht, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen. Ein dritter Tanker habe die Küste Venezuelas verlassen. Zuvor hatte ein striktes US-Embargo die Ausfuhren des Opec-Mitglieds fast vollständig zum Erliegen gebracht und dazu geführt, dass Millionen von Barrel in Tanks an Land und auf Schiffen festsaßen.

Schaut man sich die ganze Gesichte an .. so ist es der genialste Raubzug aller Zeiten.  TS 

12.01.2026

12:12 | Exxpress:   Strompreis-Schock: Österreichs Industrie zahlt dreimal so viel wie die USA

Die österreichische Industrie gerät beim Strompreis immer stärker unter Druck. Neue Zahlen zeigen: Industriestrom ist hierzulande bis zu dreimal so teuer wie in den USA. Während die Regierung eine neue Industriestrategie ankündigt, wächst die Sorge um den Wirtschaftsstandort.
„Teuer, teurer, Österreich“ – dieser Befund zieht sich wie ein roter Faden durch die aktuellen Analysen der Agenda Austria. Kurz vor der Vorstellung der neuen Industriestrategie der Bundesregierung zeigen Daten, wie groß der Wettbewerbsnachteil für heimische Betriebe tatsächlich ist. Besonders beim Strompreis klafft die Schere zwischen Europa und den USA dramatisch auseinander, mit gravierenden Folgen für Investitionen, Arbeitsplätze und Wachstum.

In Österreich warten wir noch immer auf die Industrie-Strategie!  Bei solchen Nachrichten erübrigt sich jede Liebesmüh.  TS

11.01.2026

12:07 | Focus:  „Die Lage ist dramatisch“: Chinas Alu-Strategie lässt Europa verzweifeln

Europa investiert Milliarden ins Recycling von Metallen. Dazu gehört auch Aluminium. Das Problem: China kauft den Markt leer.
Recycling ist eine von Europas wichtigsten Waffen zur Erreichung verschiedener Klimaziele. Auf EU-Ebene existieren bereits Rahmenbedingungen, die unter anderem festlegen, wie hoch der Anteil recycelter Materialien zu jeweils gesetzten Stichdaten sein muss. Hier spielt sogenanntes Schrott-Aluminium eine Schlüsselrolle: Wenn es dem Kontinent gelingt, seinen Aluminiumbedarf in Zukunft verstärkt mit Recycling zu bedienen, löst er sich mehr von ausländischen Händlern. Der Aluminium-Markt aber steht unter massivem Druck.

Das wird zu einem Umdenken in der Tee-Licht-Szene führen und 90% der Grünen werden ohne Wärme-Spiritualität-Quelle die Abende fristen müssen. Der Selbstherrlichkeits-Indes wird sinken. TS


13:00 | Leser Kommentar zu 100126 18:56   
Von hohem Interesse wäre, wie weit man als wirklichen Grenzwerten die Speicher entleeren darf. Dies könnte je nach örtlichen Begebenheiten sogar leicht schwanken. 10% waren, so meine ich gelesen zu hben, der Grenzwert. Handelt es sich bei denen um einen Grenzwert mit einer Sicherheitsreserve, die man im Katastrophenfall noch nutzen könnte, um z.B. auf 8 oder gar 6% herunter zu fahren?

Ich bin jemand, der es sich zum Grundsatz gemacht hat, nicht zu wetten. Weder Lotto zu spielen, noch Fußballwetten oder ähnliches. Darum biete ich keine Wette an, bin mir aber sicher, das unser von allen Bürgern geliebte und inniglich verehte Herr Bundeskanzler unseren Gönnern, den Ukrainern, einen "bescheidenen" Teil des Gases wird "liefern" (natürlich für diese kostenlos - was auch nicht so ganz stimmen wird, denn die Menschen dort werden ihn bei einer dafür von gewissen Personen gegründeten Firma bezahlen müssen) lassen. Dies sicherlich natürlich auf unsere Kosten. Im Sommer, wenn die Ukrainer "ihr" Gas nicht vollständig verbraucht haben sollten, wird er die deutschen Bürger dazu verdonnern, unseren Wohltätern, den Ukrainern, dieses Gas zu einem noch über dem dann üblichen Preis "zurückkaufen" zu lassen. Zu diesem Spiel ist es nicht einmal erforderlich, das das bereffende Gas überhaupt den 
momentanen Speicherort verläßt. Wenn ich richtig informiert sein sollte, so gab es schon zu Merkel's Zeiten eine Firma, die beim russisch-deutschen Gashandel dazwischengeschaltet war, mit dem einzigen Zweck, das Gas für uns teurer zu machen und das Geld einer Firma (ich meine zu erinnern, das diese aus wesentlich weniger als einem halben Dutzend Personen bestand) zukommen zu lassen.

Wie deppert gutgläubig und gutmütig können wir Deutschen eigentlich sein? Das wir MINDESTENS HAARSCHARF an industrieabschaltungen vorbeischlittern, stellt hier sicherlich niemand mehr in Frage. Ich denke, das dies sogar ein geplanter und gewünschter Teilaspekt des uns präsentierten Geschehens darstellen dürfte. Womit ich eine FRAGE AN einen wirklichen Fachmann, den BONDAFFEN stellen möchte: Was tut sich auf dem Markt, direkte Wetten gegen große deutsche Unternehmen, die große Energiemengen für ihre Produktion benötigen, betreffend? Gibt es auf diesem Markt irgendwelche Auffälligkeiten, wie damals beim Abbruch des World Trade Centers? Ein Vorlauf von einigen Tagen würde ich erwarten.

Persönlich bin ich schon neugierig, ob eines der Argumente für meinen Umzug zu meinem jetzigen Wohnort, nämlich die Entfernung von knap einem Kilometer zu einer der  erdichterstationen (leider ein echtes Ziel für die "bösen Russen", aber der Abstand reicht, um nicht im direkten Gefahrenbereich zu liegen. Es sieht aber schon "geil" aus, wenn dort,
weil es die Pflege der Anlage erfordert, 'mal so eben 10.000 bis eventuell mehrere 100.000 m3 ab drei Uhr in der Nacht gezielt verbrannt werden) der Gasunie, einen Vorteil bezüglich der eigenen Gasversorgung bringt, wenn woanders die Lichter ausgehen. Was zu erwartende mögliche Abschaltungen betrifft: Auch VW Emden liegt in der Nähe einer Verdichterstation, dürfte also vom Prinzip her bezüglich der Versorgung mit Energie ein sicherer Standort sein. Für Hannover oder noch schlimmer, Wolfsburg sehe ich jedoch schwarz. Für am Thema interessierte, die Gasversorgung Norddeutschlands betreffend: https://www.gasunie.de/infrastruktur/gasunie-netzwerk . Man möge sich in die Situation des bösesten aller Bösen, Herrn Putin, dem  Rasputin der Neuzeit, hinein versetzen (die Karte ist frei im www aufrufbar, damit "den Russen" auch schon vor meinem Hinweis darauf bekannt gewesen!). Wenn man beabsichtigt, mit einem einzelnen Angriff den größtmöglichen Schaden anzurichten, wird "man" den Verdichter in Süd-Oldenburg, in Oldenburg-Land wählen, da mit einem solchen Angiff alle drei Grenzübergangspunkte ausgeschaltet werden würden. Das Gebiet, durch das die  Gasleitungen bis zu diesem Punkt führen, ist industriell eher von  geringer Bedeutung, also stellen die Verdichterstationen eher niederrangige Ziele dar (wenn dies jemand von der Bundeswehr oder einem Schnüffeldienst lesen sollte - Ihr dürftet es ähnlich einstufen, solltet  Schutzmaßnahmen dementsprechend ergreifen, wenn Ihr dies bis jetzt noch nicht geschehen sein sollte).

10.01.2026

18:56 | Die Leseratte  
Es ist vollbracht, die Gasfüllstände in Deutschland sind gestern unter 50 % gesunken! Stand: 49,23 %. Es geht derzeit täglich mehr als 1 % runter, wenn das Wetter so kalt bleibt könnten sie in 10 Tagen unter 40 % fallen und noch vor Ende Januar unter 30 %. Hoffentlich schickt der gute Donald bald ein paar LNG-Schiffe?

https://agsi.gie.eu/#/historical/DE

 

15:14 | Die Leseratte
Soviel zu den riesigen Erdölvorräten in Venezuela! Es handelt sich um Schweröl, das schwer zu fördern ist. Venezuela hat keine Raffinerien dafür und verkauft es daher als Rohöl an China und den Iran. ABER: Auch in den USA gibt es keine Raffinerie mehr, die größere Mengen Venezolanischen Öls verarbeiten könnte! Das würde tatsächlich riesige Investitionen erfordern, nicht nur für die Förderung in Venezuela sondern auch für die Weiterverarbeitung in den USA - und es würde Jahre (!) dauern!

Nur in Trumps Fantasie wird der Markt ab jetzt mit riesigen Mengen billigen Öls aus Venezuela überschwemmt, weshalb die Preise sinken werden, lach.
PS: Die Chinesen wissen das natürlich, genau wie die Russen, die deshalb halt ein paar rostige Tanker drangeben und ... "Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen ...".

https://t.me/No_Pasaran2022/51128
https://t.me/No_Pasaran2022/51166

Zitat:
Kontrolle der venezolanischen Ressourcen, was stimmt nicht mit Trumps Plänen? Teil 1

Die Amerikaner erschüttern Tag für Tag das Informationsfeld mit Erklärungen zu Venezuela. Trump erklärte, dass dort nun nur noch US-Produkte für Ölgeld gekauft werden sollen. Es scheint, dass ein solcher Vorschlag, auch wenn er „unter Drohung einer Waffe“ gemacht wird, zum Erfolg führen würde – schließlich gibt es in Venezuela viel Öl, also kann man dort für alles Mögliche kaufen.

Wie steht es mit der venezolanischen Ölindustrie?

Zum vierten Quartal 2025 betrugen die Ölfördermengen etwa 0,8–0,92 Millionen Barrel pro Tag. Im Vergleich dazu waren es 1997 auf dem Höhepunkt 3,5 Millionen Barrel pro Tag. Und der Export betrug im November etwa 784.000 Barrel pro Tag und im August-September über 900.000 Barrel. Das heißt, dass in Venezuela 2025 etwa 80 bis 100% des geförderten Öls exportiert werden, womit der venezolanische Haushalt gefüllt wird.

Mit anderen Worten: In dem Land wird wenig Öl gefördert, und fast alles davon wird auf dem externen Markt verkauft. Der inländische Verbrauch wird durch Reexport und Tauschhandel gedeckt.

Warum ist diese Situation entstanden?

Das Hauptproblem besteht darin, dass in Venezuela einfach keine angemessene Infrastruktur für die Verarbeitung des geförderten Öls vorhanden ist. Es gibt Raffinerien im Bundesstaat Zulia, aber sie können nur leichtes Öl verarbeiten, und die Mengen sind ziemlich gering. Aus diesem Grund hat die Regierung die Wirtschaft auf den Export ausgerichtet, wobei China der Hauptabnehmer ist, und der Iran, mit dem Venezuela einen Tauschhandel betreibt.

Und die Amerikaner waren auch am Export beteiligt, und zwar über die Firma Chevron, die in den letzten Jahren offiziell in Venezuela tätig war, aber die Mengen dort überstiegen nicht 150 000 Barrel pro Tag. Venezuela ist ein Land mit geringen Produktionsmöglichkeiten, und der Verkauf von Öl nach China ermöglicht es, dessen Produkte zu erhalten und zumindest einen Teil des wirtschaftlichen Bedarfs zu decken.

Da die Kosten amerikanischer Waren oft höher sind als die chinesischen, und die Venezolaner derzeit nicht in der Lage sind, mehr Öl zu fördern, würden „nur in den USA zu normalen Preisen zu kaufen“ die Möglichkeiten Venezuelas zu importieren nur verringern.

Kontrolle der venezolanischen Ressourcen, was stimmt nicht mit Trumps Plänen? Teil 2

In den Medien ist der Gedanke populär, dass Venezuela die größten Ölreserven der Welt besitzt. Angeblich wird jetzt auf Trumps Befehl alles Öl gefördert, was die Preise senken und den USA enorme Gewinne bringen wird. Allerdings zeigen amerikanische Ölförderunternehmen bisher kein großes Interesse daran. Und das aus gutem Grund: Die Reserven mögen zwar groß sein, aber sie müssen erst gefördert werden.

Die Hauptölvorkommen Venezuelas befinden sich im Becken des Orinoco-Flusses, und es handelt sich um Schweröl – es fließt nicht wie Flüssigkeit aus dem Boden heraus. Aufgrund der Dichte und Tiefe der Lagerstätten ist es ziemlich schwierig, es zu fördern, selbst für Länder mit eigenen Technologien zur Förderung dieser Art von „schwarzem Gold“.

In den USA gibt es sie, aber für eine Steigerung der Ölförderung in Venezuela sind Milliardeninvestitionen erforderlich, zunächst für den Aufbau der Infrastruktur zur Förderung, dann für den Transport und schließlich für die Verarbeitung. All das erfordert Fabriken, Reparatureinrichtungen, Logistik und hochqualifiziertes Personal. Selbst im optimistischsten Szenario mit „hier und jetzt“-Investitionen könnte die Förderung in den nächsten Jahren auf 1,3 – 1,5 Millionen Barrel pro Tag steigen, was aber nur 1 – 1,5 % der Weltproduktion ausmacht.

Deshalb wird es nicht möglich sein, den Weltmarkt mit venezolanischem Öl zu überschwemmen – es sind mindestens 10 Jahre großer Investitionen erforderlich, was US-Unternehmen angesichts der derzeit niedrigen Preise für „schwarzes Gold“ nicht bereit sind zu tätigen.

Im letzten Jahrhundert wurde zu diesem Zweck das Unternehmen CITGO gegründet, das eine Schlüsselposition bei Ausschreibungen amerikanischer Unternehmen einnimmt, da es über Produktionskapazitäten verfügt. Es besitzt drei Raffinerien, zwei an der Küste des Mexikanischen (Amerikanischen) Golfs und eine im Bundesstaat Illinois. Die Raffinerien Corpus Christi und Lake Charles waren spezialisiert auf die Verarbeitung venezolanischen Öls.

Nach der Einführung von Sanktionen gegen Venezuela hat CITGO seine Arbeit umgestellt, um über Wasser zu bleiben. Die Raffinerien Corpus Christi und Lake Charles wurden für die Verarbeitung von leichtem Öl umgerüstet, und jetzt arbeiten sie zu 60-90 % mit leichtem Öl, nicht mit schwerem. In den USA gibt es derzeit keine „freien“ Raffinerien für die Verarbeitung von venezolanischem Öl. Ja, eine Umrüstung ist prinzipiell möglich, aber das erfordert Zeit und finanzielle Investitionen.

Ein weiterer Faktor ist die Wechselhaftigkeit und die Kehrtwende in der US-Außenpolitik unter Trump. Und in den Unternehmen fragt man sich, ob es sich lohnt, in ein Projekt zu investieren, das morgen zum Luftschloss werden könnte, da alles im Weißen Haus geändert werden könnte?

Bei der Situation mit venezolanischem Öl ist es wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Lautstark verkündete Aussagen darüber, wie die USA das Land mit Geld überschwemmen und die Welt mit billigem „schwarzem Gold“ versorgen werden, sind Populismus zu medialen Zwecken.

 

12:46 | GS: 17 Mrd. Kubikmeter Erdgas: Größter Erdgasspeicher Europas steht in Flammen

In der Nacht vom Donnerstag zu heute zerstörte eine russische "Oreshnik"-Interkontinentalrakete den größten unterirdischen Erdgasspeicher Europas. Die Anlage, die den Namen "Bilche-Volytsko Uherske" trägt, befindet sich in der Westukraine, nahe der Stadt Lvov (rund 70 km von der polnischen Grenze entfernt).

Zurzeit brennen 17 Milliarden Kubikmeter Erdgas unkontrolliert ab, wie die Börsenzeitung (Link) und andere Medien berichten. Die russische Hyperschallwaffe vom Typ Oreschnik kann aufgrund ihrer Überschallgeschwindigkeit derzeit von keinem Raketenabwehrsystem (bodengestütztes Radar) erkannt, abgefangen, noch zerstört werden. Dies schließt die Vorwarnung vor einem bevorstehenden Angriff mit ein. Die Rakete verfügt über mindestens sechs Sprengköpfe, die jeweils unterschiedliche Ziele ansteuern können.

Kommentar des Einsenders
Wird wohl ein gaaaanz kalter Winter werden.

Und während alle Seiten ihre Superwaffen verkaufen, brennt nicht nur Gas – sondern der letzte Rest an politischem Verstand. JE

15:15 | M
Sagte nicht Habeck "Bevor die Ukrainer frieren, müssen wir eben unseren Gasverbrauch drastisch einschränken"? Mir wird ganz übel, falls das noch Gültigkeit hat.

(1)  Bekommen wir in Deutschland alle "Gasfrei". Sozusagen ein Sonderurlaub für die ganze Nation. Weil sich Daheim besser frieren lässt? Was für ein Samstags-Cliffhanger.

(2)  Da können wir uns in der BRD ja freuen, das unsere Erdgasspeicher und die dazugehörige Infrastruktur mit Panzerplatten aus Diamant geschützt sind. So etwas wäre bei uns undenkbar! ;-)

Zur Zeit meines Kommentars zur Lage in WHV hatte ich keine Kenntnis über einen bevorstehenden Angriff auf Erdgas- oder -ölinfrastrukturen. Diese Dinger sind nun einmal leicht anzugreifen und zu verwunden, weil sie, da stationär, schwer bis garnicht zu verteidigen sind. Die Tat ist vergleichbar mit dem Abwurf der Atombomben auf japanische Ziele. Wer als  Staatsmann in Europa jetzt nicht erkennt, das ein Krieg gegen Rußland zwar zu führen, aber im Endeffekt nur zu verlieren wäre, dem ist nicht mehr zu helfen, außerdem sollten solche Ignoranten ihres Amtes enthoben werden! Letzte Warnung, sonst holt Dich Fantomas! Der Journalist, den Jean Marais in dem Film spielte, erkannte, das das Zeichen, welches ihm gesetzt wurde, als unmißverständliche Warnung zu verstehen war. Das heutige "Journalisten" diese Warnung verstehen, oder intellektuell erfassen können, wage ich zu bezweifeln. Einziges Problem hierbei ist die Tatsache, das es sich bei "Fantomas" um einen Film, die Warnung "Erdgaspeicher" leider aber um die Wirklichkeit handelt.

(3) Kommentar zu 1515 M - Das Ding werter M. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon Brunnen. Falls man noch rechnen bzw. die Informationen stimmen. Und diese kann man so amtlich

abrufen. Scheint niemand zu kümmern? https://www.youtube.com/watch?v=uGAEt-Ga7Oc Bundesnetzagentur ruft zum Gas sparen auf!

In diesem Beitrag wird auch gezeigt, wie hoch die momentanen Gasvorräte sind. Allerdings kann ich nicht einschätzen, welchen negativen Einfluss noch das hat. Zitiere aus verlinkten Artikel von auf TB. "Zurzeit brennen 17 Milliarden Kubikmeter Erdgas unkontrolliert ab, wie die Börsenzeitung (Link) und andere Medien berichten." So liegt Hoffung wohl auf einen Wintersommer?! Und im übrigen wenn Erdgas-Flasche leer ist. Braucht man sich nicht einschränken?! Also freuen wir uns die kommende Action. Wenn diese nicht käme, wäre es supernett?! 

09.01.2026

10:35 | P:  Trump sagt, Ölkonzerne hätten zugesagt, 100 Milliarden Dollar in Venezuela zu investieren.

Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, die größten Ölkonzerne der Welt hätten zugesagt, 100 Milliarden Dollar auszugeben, um sein Versprechen zur Wiederbelebung des angeschlagenen venezolanischen Ölsektors zu erfüllen, obwohl das Weiße Haus sich beeilte, ein für Freitag geplantes Treffen mit Ölmanagern aufgrund von Skepsis seitens der führenden Ölkonzerne zu erweitern .  
„Sie werden einsteigen. Sie werden die gesamte Ölinfrastruktur wiederaufbauen. Sie werden mindestens 100 Milliarden Dollar ausgeben“, sagte Trump gegenüber Sean Hannity von Fox News.

Ich bin immer wieder über die Selbstlosigkeit amerikanischer Firmen erfreut.  Nie war die Bedürfnislosigkeit der Ölkonzerne größer .. als wie unter Trump.  TS 

07:28 | report24:  Deutsche Gasspeicher auf Rekordtief – Merz sorgt sich lieber um Energie für die Ukraine

Laut Gas Infrastructure Europe (GIE) waren die deutschen Speicher Stand 7. Januar nur zu 51,8 Prozent gefüllt – der niedrigste Wert seit Beginn der GIE-Datenerfassung im Jahr 2011. Die Bundesnetzagentur ruft zum sparsamen Verbrauch von Gas auf. Friedrich Merz setzt derweil Prioritäten: Er warnt vor einer humanitären Energiekrise in der Ukraine. Die humanitäre Energiekrise in Berlin scherte ihn dabei wenig.

Auch in Berlin sah man, dass Ukraine Priorität hatte - wo waren die Notstromaggregate als man sie brauchte?
Wenn ein einst hochentwickelter Staat sogar im Notfall derart versagt ist das Zurückhalten von Steuergeldern nicht nur moralisch zwingend erfordert sondern auch demokratie-juristisch absolut ok. TB

08.01.2026

14:55 |  TP: Wasserstoff: Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind der Energiewende

Investoren ziehen sich zurück, Batterien werden zur Konkurrenz – und eine neue Studie warnt vor unerwarteten Klimafolgen. Wasserstoff galt in den vergangenen Jahren als zentraler Energieträger der Zukunft zur Absicherung der Energiewende, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Die Hoffnungen setzte die Politik insbesondere auf grünen Wasserstoff, der mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugt werden sollte, um Sektoren wie Industrie und hier speziell Stahl und Chemie sowie den Schwerlastverkehr und die Stromerzeugung zu dekarbonisieren. Der Vorteil von Wasserstoff, dass er speicherbar und leicht über Pipelines transportierbar ist, steht bislang jedoch der mangelnden Mengenproduktion gegenüber, die noch beachtliche wirtschaftliche Hürden zeigt. Daher setzt die deutsche Politik auf massive Importe und will nach derzeitiger Vorausschau wohl 50 bis 70 Prozent des künftigen Bedarfs importieren.

Wasserstoff ist kein Zaubertrank, sondern eher ein überteuertes Bastelprojekt mit Leck. Wer ihn zur Wunderwaffe erklärt, kippt die Probleme einfach ein paar Jahre nach vorne – technisch kompliziert, wirtschaftlich wacklig und politisches Schönreden. JE

10:15 | ntv:  LNG-Terminals decken ein Zehntel des deutschen Gasbedarfs

Um die Abhängigkeit von russischen Erdgas-Pipelines nach dem Überfall Moskaus auf die Ukraine rasch zu reduzieren, baut Deutschland Flüssiggas-Terminals an Nord- und Ostsee auf. Mittlerweile machen diese LNG-Importe schon mehr als zehn Prozent an der Gesamtmenge aus.

Deutschland hat im zurückliegenden Jahr mehr als zehn Prozent seiner Gasimporte über die Terminals für Flüssigerdgas (LNG) an Nord- und Ostsee abgewickelt. Nach vorläufigen Zahlen der Bundesnetzagentur entfielen von den insgesamt 1.031 Terawattstunden (TWh), die importiert wurden, 106 auf die LNG-Terminals. Der genaue Anteil liegt demnach bei 10,3 Prozent nach 8 Prozent im Jahr davor.

Abwarten!  Der Gashahn wird auch von Amerika zugedreht werden .. und dann Deutschland, wird es spannend.  TS 

10:49 | Dipl.Ing. zu 10:15
… ja, lieber TS, es kann ganz schnell zu Lieferengpässe kommen …
… spätestens dann, wenn Russland und China zurück schlägt und US-Öl-Tanker auf hoher See beschlagnahmen …

13:00 | Leser Kommentar  
Jaaaa, die LNG-Dinger haben einen Tarnanstrich, damit die bösen Russen und ihre Raketen die aus der Luft nicht erkennen können. Der Sandstrand in Schillig läd bei gutem Wetter zum Verweilen ein. Von dort hat man (so man keine russischen Gene in sich trägt, den der Tarnanstrich macht die Anlagen für die Träger dieser Gene unsichtbar) einen guten Ausblick auf die Anlagen. Die drei deutschen Schlachtschiffe, die dort zum Schutz der Anlagen liegen, sowie die beiden deutschen Flugzeugträger und vier schweren deutschen Panzerkreuzer haben einen so guten Tarnanstrich, das sie selbst für mich, der keine russischen Vorfahren hat, unsichtbar erscheinen. Vom nahe gelegenen Fliegerhorst Jever (vielen durch das von dort stammende, das gute jeveraner Wasser verhundsende Gebräu bekannt), steigen die allseits bekannten Messerschmitt 190 - Jäger auf, sobald irgendwelche Bedrohungslage für das Terminal zu erkennen ist. Des weiteren wird das Terminal in Whv durch unsichtbare, neuartige Über-Hyperschallraketen amerikanischer Bauart geschützt, die - wie zuvor die Nike-Raketen - in Rodenkirchen stationiert sind. Manschaften dieser Raketenstellung verfügen ebenfalls über den weiterentwickelten Tarnanstrich, der sie, sowie ihre Fahrzeuge, für alle außenstehenden
Personen unsichtbar macht. ;-) 

Also, was denn nun? Wollen die Bösen uns angreifen, oder nicht? Das mit der Sicherheit durch LNG-Terminals ist ein unsinnigeres Gefasel, als das, was ich im Absatz zuvor geschrieben habe. Der Komplex ist nicht zu verteidigen. Wenn jemand aus Süddeutschland Whv und den Hafen besuchen sollte... die runden Dinger da sind keine Hügel oder kleine Berge, sondern oberirdisch liegende Tanks! Nein - nicht für Odel, sondern... aber das kann sich jeder wohl denken, der diese Teile sieht! Wenn da auch nur eine einzige russische Raket "Bumm macht",  gibt's auch im tiefsten Winter für die Schüler in WHV hitzefrei!

Das was die Praktikantinnen (d/w/-) des NTV von sich geben mag in diesem Moment zutreffen, aber die Verwundbarkeit unserer Versorgung an diesem räumlichen Punkt ist  unverantwortbar hoch, so man von einer realen Bedrohung durch Feinde ausgeht. Gas ist dabei sogar weitaus gefährlicher, als es Roh- oder Schweröl ist. Es ist der schiere Wahnsinn!

07.01.2026

18:12 |  BZ: Eisige Kälte frisst Gas: Deutschlands Speicherstände fallen auf Rekordtief

Deutschlands Gasspeicher starten mit historisch niedrigen Füllständen ins Jahr 2026. Laut Daten des Verbandes der europäischen Gasinfrastrukturbetreiber, Gas Infrastructure Europe (GIE), waren die deutschen Speicher zu Wochenbeginn (5. Januar) nur zu 53 Prozent gefüllt – der niedrigste Stand seit Beginn der GIE-Datenerfassung im Jahr 2011. Im Schnitt waren die Speicher zum selben Zeitpunkt 20 Prozentpunkte mehr gefüllt.

Deutschland liegt mit seinem Füllstand damit unter dem europäischen Durchschnitt, der am Montag laut GIE bei rund 59 Prozent lag. Andere EU-Länder verfügen über deutlich mehr Gasreserven als die Bundesrepublik. In Italien sind die Speicher beispielsweise zu 72, in Polen zu 80 und in Portugal sogar zu 93 Prozent gefüllt. Die Initiative Energien Speichern (INES), der Zusammenschluss der deutschen Speicherbetreiber, warnte daher bereits im November, dass es bei einem außergewöhnlich kalten Januar zu Engpässen kommen könnte – auch durch den höheren Gasverbrauch der letzten vier Monate. Geht Deutschland bald das Gas aus?

Kommentar des Einsenders
...wer braucht volle Gasstände...? Ein Kanzler spielt Hobby-Napoleon in Paris zugunsten des Lord Koksi, der Berliner Bgm. spielt Long-Line, die Industrie spielt den Verschwindibus, die EU spielt sich als Hüterin des green deals auf und verbietet autarkes Heizen und die arbeitende, zahlende Bevölkerung darf den Trottel geben und mitspielen... Freßt Kuchen und zieht euch warme Unterwäsche an - der nächste Sommer kommt bestimmt! ...und bitte, bitte, wählt uns wieder, weil nur wir für euer Seelenheil und unsere Demokratie sorgen...!?

Na wer hätte denn auch ahnen können, dass es im Winter kalt wird? JE

18:39 | Die Leseratte zu 18:12 h
Zitat: "Die Initiative Energien Speichern (INES), der Zusammenschluss der deutschen Speicherbetreiber, warnte daher bereits im November, dass es bei einem außergewöhnlich kalten Januar zu Engpässen kommen könnte – auch durch den höheren Gasverbrauch der letzten vier Monate. [...] In seinem Winterausblick Ende des vergangenen Jahres warnte der Verband davor, dass im Falle eines extrem kalten Winters Engpässe in der Gasversorgung drohen. Die aktuellen Speicherstände lägen deutlich unter dem Niveau vergangener Jahre – obwohl technisch mehr möglich sei. „Die Speicherbefüllung für den Winter 2025/26 reicht für den Fall eines extrem kalten Winters trotz der neuen LNG-Importkapazitäten nicht aus“, warnt INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann."

Diese Initiative INES sind diejenigen, die plump gesagt das Gas hätten kaufen müssen, um die Speicher zu füllen! Warum haben sie nicht? Und DIE sprechen jetzt Warnungen aus? Sorry Leute, aber ich fühle mich maximal verarscht!

Die haben im letzten Sommer nicht gekauft, weil ihnen das Gas zu teuer war und sie auf fallende Preise gehofft hatten - bis die Zeit nicht mehr ausreichte. Dafür werden sie jetzt im Winter kaufen, wo das Gas noch teurer ist, Danke für nix! Zur Erinnerung: Früher haben die russischen Pipelines das ganze Jahr über Gas geliefert und die Speicher dienten nur dazu, den Überschuss im Sommer aufzunehmen um damit den Mehrbedarf im Winter zu ergänzen. Heute gibt es die regelmäßigen, vertraglich abgesicherten Lieferungen nicht mehr, nicht nur der Preis ist zur Lotterie verkommen, auch um die Lieferungen müssen die Betreiber konkurrieren. Die Situation ist heute völlig anders aber natürlich nicht bedrohlich, eh klar. Schließlich haben wir Klimaerwärmung und im März wird es schon wieder warm sein, oder so. Und wenn die Wette nicht aufgeht, findet sich ganz Deutschland in der Situation von Berlin wieder. Cui bono?

12:03 | r24:  Ersatz für böses russisches Gas: USA exportieren Rekordmengen an Flüssiggas

Kein anderes Land der Welt hat im vergangenen Jahr so viel Flüssiggas exportiert wie die Vereinigten Staaten. Die Europäer zählen zu den wichtigsten Abnehmern, nachdem die Gasimporte aus Russland aus politischen Gründen minimiert wurden. In den letzten Jahren haben sich die Vereinigten Staaten zusehends zu einem wichtigen Lieferanten von Flüssiggas gemausert. Vorläufige Zahlen zeigen, dass die LNG-Exporte im Jahr 2025 auf insgesamt 111 Millionen Tonnen anstiegen. Kein anderes Land der Welt hat bislang die Marke von 100 Millionen Tonnen LNG-Ausfuhren innerhalb eines Jahres geknackt.

Europa hat sich den russischen Gashahn zugedreht, nur um sich an einen amerikanischen Schlauch zu hängen: teurer, dreckiger und mit langen Transportwegen. Man nennt das jetzt Energiesicherheit, obwohl die Abhängigkeit geblieben ist – und am Ende hat man nur den Dealer gewechselt. JE

18:27 | Der Beobachter
Das nennt man nicht Energiesicherheit! Ich nenne das mafiöse Korruption und Feigheit vor dem Feinde.
Da lässt man sich die "Energiesicherheit" wegbomben, von den "Freunden und Verbündeten, kuscht, schweigt und kauft deren vierfach teureres Gas und baut dann noch auf eigene Kosten Flüssiggasterminals. Genauso wie man verschweigt, dass es sich in Venezuela um eine einfache kriminelle Entführung, Verschleppung und Raub handelt - und das selbst diplomatische Immunität und Völkerrecht hier nichts zählt. Wie auch in Berlin kriminelle Banden die Stromversorgung kappen und eine korrupte Bande genau das nicht verfolgt, ja sogar die Aufarbeitung verhindert und so dem kleinen Bürger die Folgen aufbürdet. Mafia at its best.

 

06:44 | oe24: Trump sichert sich Kontrolle über Verkauf von Venezuela-Öl

Das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Öl an die USA liefern, kündigte der Republikaner am Dienstag (Ortszeit) auf der Plattform Truth Social an. Das Öl werde mit Schiffen direkt in US-Häfen gebracht.

Das war ja seit dem 3.1. schon angekündigt. Die Frage stellt sich nicht ob aber WIE er sich auch die Kontrolle über die Settltemt-Währung gesichert hat. Er wid weiterhin nach China verkaufen aber werden die Chinesen jetzt in USD bezalen? TB

06.01.2026

09:41 | fmw: Nach Venezuela: Zeitnah Attacke auf Iran? Öl steigt! Marktgeflüster

Kaum ist der Coup der Trump-Regierung in Venezuela gelaufen, rückt nun offenkundig der Iran in den Fokus! Denn die USA und Israel haben nun die Vorbereitungen getroffen durch die Verlagerung militärischen Equipments, um zeitnah den Iran zu attackieren und damit das ohnehin durch den Volksaufstand geschwächte Mullah-Regime zu stürzen

Also für das was rund um die diversen Ölländer so alles geschieht, für die Unsicherheiten, die sich tagtäglich auftun, sind die Ölpreise mehr als entspannt. Die 2 Dollar Plus von gesteren machen das Kraut auch nicht fett. Und nur zu Einordnung. Im gesamten Jahr 2025 befanden sich die Ölpreise nur an wenigen Tagen auf einem deraft tiefen Niveau. Conclusio: für die Big Energy-Player offensichtlich keine Überraschung - offensichtlich ein abgekartetes Spiel! TB

05.01.2026

14:21 |  ZH: Visualisierung aller weltweiten Ölreserven nach Ländern

Öl bleibt eine der strategisch wichtigsten Ressourcen in der Weltwirtschaft. Es treibt Transportsysteme an, untermauert industrielle Aktivitäten und prägt weiterhin die Geopolitik und Handelsströme. Obwohl erneuerbare Energien auf dem Vormarsch sind, spielt Öl nach wie vor eine dominante Rolle bei der Deckung des globalen Energiebedarfs. Diese Visualisierung von Bruno Venditti von Visual Capitalist listet Länder nach der Größe ihrer nachgewiesenen Ölreserven zum Ende des Jahres 2024 auf.

Die Daten für diese Grafik stammen aus dem Jahresstatistikbericht 2025 der OPEC. Die Zahlen geben die nachgewiesenen Ölreserven zum Jahresende 2024 wieder und sind in Milliarden Barrel angegeben. Die Daten umfassen sowohl konventionelles Rohöl als auch Ölsande. Venezuela liegt mit geschätzten Ölreserven von 303 Milliarden Barrel an erster Stelle. Es hat sich jedoch als schwierig erwiesen, diese riesigen Ressourcen in wirtschaftliche und geopolitische Macht umzuwandeln, da die anhaltenden US-Sanktionen und die jüngste Beschlagnahmung venezolanischer Öllieferungen unter der Trump-Regierung die Möglichkeiten der Maduro-Regierung, Rohöl zu exportieren und ihre Reserven vollständig zu monetarisieren, weiterhin einschränken.

Saudi-Arabien folgt dem südamerikanischen Land mit 267 Milliarden Barrel. Iran, Kanada und Irak vervollständigen die Top 5.
 Viele der weltweit größten Ölreserven befinden sich im Besitz von OPEC-Mitgliedern, insbesondere im Nahen Osten. Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate sichern die Dominanz der Region.

Kommentar des Einsenders
...und plötzlich geht es wieder um Ölreserven (hierorts grummeln EUschi&Co noch irgendwas über green-deal, Energiewende, EVs u.a!?), Gas, strategische Erden, Silver&Gold, die Mega-Schulden, Multipolarität&Brics&Unit, unterrep. Aufständische im Iran aktuell - und die Verbindungen zu Venezuela, ein Maduro, der bei der "Wahl" klar Position für Palästina signalisierte, der Angriff auf den Iran und die zion. Entitäten, die über aipac den Reps und Bibi die Milliarden in den Arsch blasen, um ihre Zielsetzungen durchzubringen...!? Alles hängt mit allem zusammen - und schön langsam sollte man Brüssel (rhetorisch) fragen, wie deren "Monroe Doctrine" aussieht, um nicht komplett zerrieben zu werden...!? btw. für die linken Vögel aus MSM&Politik, die sich in ihren russophoben Kommentaren so gerne auf "das Völkerrecht" beziehen, das für die US/Isr offensichtlich nicht gilt...!? Es kreist der Helm - man könnte aber auch endlich mal Ross&Reiter richtig benennen...

Öl entscheidet nicht nur darüber, wie reich ein Land ist, sondern wie viel Einfluss es hat. Große Reserven nützen wenig, wenn man sie nicht fördern, verkaufen oder politisch nutzen darf. JE

15:21 | Die Eule
Gemäß den einschlägigen Erkenntnissen russischer Experten, steigt Öl überall dort auf, wo es Brüche in der Erdkruste gibt. In diesen Zonen wird es auch stets wieder neu gebildet. Sucht man Öl aber dann dort, wo man geopolitisch den Erdflecken beherrschen will, sucht man es natürlich nicht an all den anderen, möglichen Stellen. Da China längst seine Finger nach
Südamerika ausgestreckt hat, war es also höchste Zeit, sich wieder mal um die Ölförderung in Venezuela kümmern. Zudem gibt es dort ja allerlei Mineralvorkommen, die für die Durchelektrifizierung der Gesellschaft notwendig sind und die dort zu minimalsten Bedingungen gefördert werden können. Insofern offenbaren solche Statistiken nur Länder, die beherrscht werden müssen.

 

12:35 | focus:  Nach Maduro-Festnahme: 16 Öltanker fliehen mit Täuschungsmanöver vor US-Blockade

Nach dem Zugriff auf Nicolás Maduro versuchen sanktionierte Tanker die US-Blockade zu durchbrechen. Laut „New York Times“ nutzen 16 Schiffe eine koordinierte Massenflucht zur Täuschung.
Die US-Blockade gegen Venezuela steht vor einer ersten Belastungsprobe. Nachdem US-Spezialkräfte den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro festgesetzt haben, beobachten Analysten eine koordinierte Fluchtbewegung sanktionierter Öltanker. Wie die „New York Times“ berichtet, haben mindestens 16 Schiffe der sogenannten „Schattenflotte“ in den vergangenen 48 Stunden versucht, sich dem Zugriff der US-Marine zu entziehen.

... sehr spannend.  Vor der Haustüre der USA kann man natürlich rumkutschen .. wie man will und dann wieder flüchten.  TS 

04.01.2026

08:47 | P:  Die Trump-Regierung sendet eine harte, private Botschaft an Ölkonzerne bezüglich Venezuela.

Amerikanische Ölkonzerne hoffen schon lange, die Vermögenswerte zurückzuerlangen, die ihnen das autoritäre Regime Venezuelas vor Jahrzehnten entrissen hat. Nun bietet die Trump-Regierung an, ihnen bei der Erreichung dieses Ziels zu helfen – allerdings unter einer wichtigen Bedingung
Regierungsbeamte haben Ölmanagern in den letzten Wochen mitgeteilt, dass sie, um Entschädigung für ihre Bohranlagen, Pipelines und anderes beschlagnahmtes Eigentum zu erhalten, bereit sein müssen, unverzüglich nach Venezuela zurückzukehren und massiv in den Wiederaufbau der zerstörten venezolanischen Erdölindustrie zu investieren. Dies berichteten zwei mit den Gesprächen der Regierung vertraute Personen am Samstag gegenüber POLITICO. Die Zukunft der zerstörten venezolanischen Ölinfrastruktur ist eine der zentralen Fragen nach der US-Militäraktion, die zur Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro führte.

Wie steht es jetzt um den Kampf gegen Drogen?  Nun, jetzt wird Kasse gemacht und die Bevölkerung?  Nun, die hat jetzt die Drogen wieder im eigenen Land.  TS 

02.01.2026

10:43 | FZ: China bringt gigantischen Solarpark im Meer ans Netz

Auf einer Fläche von 1.200 Hektar wurden 2,3 Millionen PV-Module angebracht. Die sind nun komplett ans Stromnetz angeschlossen. Das Guohua Investment Shandong HG14 Offshore Photovoltaic Project ist der erste Offshore-Solarpark mit einer Leistung von einem Gigawatt. Die Anlage wurde nun vollständig ans Netz angeschlossen. Der Solarpark befindet sich vor der Stadt Dongying in Nordostchina. Rund 8 Kilometer von der Küste entfernt nimmt die Anlage eine Fläche von mehr als 1.200 Hektar ein. Das sind 12 Quadratkilometer oder etwa 20 Prozent der Fläche der Stadt Wien. Die Kosten für das Projekt sollen bei umgerechnet rund einer Milliarde Euro liegen.

Ein technisches Prestigeprojekt mit viel Stahl. Gigantisch inszeniert, politisch verwertbar – aber kein Beweis für eine tragfähige Energiewende, sondern für chinesische Bau- und Machtfähigkeit. JE

01.01.2026

17:54 |  YT: Gerhard Schröder: "ES PASSIERT!"

Kommentar der Einsenderin

Es geht um die Hintertür zum Kreml. Könnte unsere Gaspreise drastisch senken. Die SPD hat Angst, dass es sie zerreisst. Schröder nutzt das Vakuum, welches durch idiotische Ideologie entstanden ist. Muss man sich selbst anhören, dauert 10:29 Min.

Buntlandland hat die Energiefrage gelöst: Frieren stärkt den Charakter, Zahlen sind relativ und Armut ist jetzt nachhaltig. Wer noch heizt, hat das Narrativ nicht verstanden. Wer klagt, gilt als verdächtig. Und während die Rechnung explodiert, erklärt man den Leuten mit ernster Miene, das sei keine Krise – das sei die Energiewende mit Dauerauftrag. JE

 

12:32 | ET: CSU setzt auf Rückkehr der Atomkraft in Deutschland

Zur Sicherstellung der Energieversorgung setzt die CSU im Bundestag trotz Atomausstiegs auf eine Rückkehr der Kernenergie in Deutschland und den Bau von Mini-Kernkraftwerken. Konkret fordern die Christsozialen die Erforschung und den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für die Kernenergie. „Wir wollen den Turnaround bei der Kernforschung schaffen. Unser Land kann es sich nicht leisten, neue Technologien zu verschlafen“, heißt es im Entwurf eines Positionspapiers, das bei der Klausur der CSU-Abgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon beschlossen werden soll.

So ist das eben in Schildbürgen: erst demolieren, abreißen, sprengen, sich dann wundern, warum die Wirtschaft am Sand ist – und anschließend wieder aufbauen wollen. Es ist zu spät: Bis neue Kraftwerke stehen, ist selbst die letzte Ein-Mann-Würstelbude wegen Energiemangels abgewandert. JE

18:00 | Leserkommentar
.......... aber diese "chritlichen" konnten sich 16 Jahre Merkel, leisten! Wie heuchlerisch!

18:01 |Die Eule
Würden die Experten der CSU noch den Dreisatz beherrschen, könnten sie sich leicht ausrechnen, dass für den Traum einer durchelektrifzierten Gesellschaft, die dann ein CO2 freies Premiumleben ohne Klimasündigkeit führen kann, ein paar Atom-Minikraftwerke niemals ausreichen werden. Dazu sind dann wohl mehrere große Komplexe, wie das ukrainische Saporischschja notwendig. Bis die aber, auf Grund der zu erwartenden Einsprüche überhaupt gebaut werden könnten, ist auch der letzte Überrest der CSU nur noch in den wenigen Museen für Geschichte zu bestaunen, die es dann noch gibt.