13.09.2026
18:35 | Leseratte - Ergänzung zur roten KI-Antwort unter 8:39 h
https://t.me/militaernews/48734
Zitat:
Die Geschichte hinter dem Raketenarsenal der Huthi ist weit komplexer als „Iran hat ihnen Raketen geliefert“.
Die Raketenfähigkeiten von Ansar Allah (Huthi) basieren nicht erst auf der iranischen Unterstützung. Bereits jahrzehntelang betrieb die jemenitische Armee sowjetische, nordkoreanische und chinesische Raketensysteme und verfügte über entsprechend ausgebildete Offiziere, Ingenieure und Techniker.
Als Ansar Allah ab 2014 Militärbasen und Bestände der jemenitischen Armee und Republikanischen Garde übernahm, erbte die Bewegung daher nicht nur Waffen, sondern auch Raketenplattformen, Ersatzteile, Wartungsausrüstung, technische Unterlagen und erfahrenes Personal.
Diese Grundlage wurde anschließend weiterentwickelt: Systeme wurden instand gesetzt, modernisiert und teilweise für neue Aufgaben umgebaut. Mit zunehmender Dauer des Krieges gewann die technische Unterstützung durch Iran und Hisbollah an Bedeutung und brachte zusätzliches Know-how, Komponenten und Modernisierungsmöglichkeiten ein.
Das heutige Raketenarsenal von Ansar Allah ist somit das Ergebnis einer Kombination aus jahrzehntelangem jemenitischem Militär-Know-how, übernommenen Waffenbeständen, personeller Kontinuität, eigener Weiterentwicklung und externer technischer Unterstützung – und nicht lediglich importierter Raketen.
08:39 | ntv: Ölversorgung gerät noch mehr unter Druck
Die Risiken für die weltweite Ölversorgung wachsen weiter. In der Meerenge von Hormus wird erneut ein Schiff getroffen. Ausweichrouten über eine saudische Pipeline oder das Rote Meer sind ebenfalls akut gefährdet. Der Ölpreis dürfte damit weiter steigen.
Nach einem Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus und der Schließung einer wichtigen saudischen Ölpipeline wachsen die Sorgen um die Energieversorgung. Die britische Seehandelsorganisation (UKMTO) teilte mit, ihr sei gemeldet worden, dass ein Projektil ein Schiff in der Meerenge getroffen habe.
.. neben dem Jemen liegt der Oman und hier kann der Unterschied nicht deutliches sein. Vergessen wir nicht, wie bekommt der Jemen seine Waffen? Wo findet die Aufklärung statt und vor allem, wer hat die Leute im Jemen ausgebildet, eine Rakete abzufeuern.
Befragen wir die KI:
Der Jemen gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt (Least Developed Country, LDC) und ist infolge des seit 2014 andauernden Bürgerkriegs strukturell und politisch ein gescheiterter Staat (Failed State). Von gesellschaftlichem, technologischem oder wirtschaftlichem Fortschritt kann im Jemen derzeit nicht gesprochen werden. Das Land befindet sich stattdessen in einer tiefen sozioökonomischen und humanitären Krise
11:11 | Leser Kommentar
Das große Schachspiel ist also im Gange. Es sieht aber so aus, als verliefe es ganz anders, als von Z. Brzesinski (o.s.ä.)
seinerzeit geplant. Das Schachbrett hat sich seit der Spielplanung vor etwa 30 Jahren gewaltig verändert. Nach einem normalen Schachspiel steht man als Gewinner oder Verlierer auf und das Spiel ist zu Ende. Hier wird das anders sein. Der Gewinner wird eine saftige Rechnung legen. Werden sehen, wer sie bezahlen wird. Ich kann`s mir einigermaßen mit Bauchschmerzen vorstellen.
12.09.2026
09:05 | ntv: Wichtige saudische Pipeline stillgelegt - wird Benzin noch teurer?
Nach Drohnenangriffen muss Saudi-Arabien auch noch eine zentrale Ölpipeline abschalten - bisher eine Alternative zur Straße von Hormus. Der Ölpreis und damit die Spritpreise in Deutschland könnten empfindlich steigen.
Der sich ausweitende Konflikt im Nahen Osten setzt den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien massiv unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch noch eine wichtige Pipeline abschalten. Eine daraus folgende zusätzliche Reduzierung saudischer Exporte könnte den Ölpreis und damit die Benzinpreise auch in Deutschland noch weiter ansteigen lassen.
... sollte dies so vom Iran geplant worden sein, dann muss man den Herrschaften im Iran gratulieren! Da bekommen einige Strategen in Amerika gerade gewaltig eines aufs Maul. Vergessen wir nicht .. mit Sandalen gegen ein von den Amis ausgerüstetes Heer!
Jemen generiert im Jahr zwischen 1 bis 2 Milliarden Dollar aus Zolleinnahmen und sonstigen Einnahmen .. die Bewaffnung kommt aus dem Iran und ist ein Sachbezug. Die Saudis hauen jedes Jahr zwischen 70 und 80 Milliarden für Rüstung raus.
.. so bekommt Trump jetzt wirklich ein Problem. Bei der Gelegenheit, die Saudis können nicht einmal in Europa um Hilfe ansuchen, da unsere Kräfte in Mali verräumt wurden und dort nicth mal ein bisschen helfen konnten und der Krieg in der Ukraine eine andere Ausrichtung hat.
.... also wer kann den Saudis helfen. Ein Land in dem es kein R gibt ... nur viel Leis. TS
11.09.2026
15:39 | ZH: Großbrand an der saudischen Ost-West-Ölpipeline „Hormuz Bypass“ nach mutmaßlichen Angriffen der Huthi
Update (18:15 Uhr ET) : Auch wenn dies noch nicht bestätigt ist, würde es eine massive Eskalation des Houthi-Eintritts in einen Konflikt bedeuten, der sich den ganzen Sommer über zu einem regionalen Krieg entwickelt hat: Jemens Streitkräfte haben die Ost-West-Ölpipeline Saudi-Arabiens angegriffen ; Satellitenbilder zeigen Brände an sechs Stellen entlang der Route , die Rohöl vom Persischen Golf zum Roten Meer transportiert. (IRIB News)
Berichte vom Vormittag enthüllten Angriffe der Houthi auf südliche Gebiete des Königreichs, erwähnten aber nicht die Angriffe der mit dem Iran verbündeten Gruppe auf die weiter nördlich gelegene Ost-West-Ölpipeline – die als alternative Umgehungsstraße zur umstrittenen Straße von Hormus von entscheidender Bedeutung geworden ist. Heute Morgen: Die Houthi eroberten den jemenitischen Hafen Mocha und gewannen damit mehr Einfluss auf die Meerenge von Bab al-Mandab .
Chaos im Nahen Osten lässt die Frachtraten für Supertanker auf 800.000 Dollar pro Tag steigen.
Die Frachtraten für Supertanker auf der Referenzroute der Baltic Exchange zwischen dem Nahen Osten und China sind auf schwindelerregende 800.000 US-Dollar pro Tag gestiegen . Nachdem US-Streitkräfte fünf mit dem Iran in Verbindung stehende Tanker zerstört haben und Teheran in den letzten Tagen mit weiterer Eskalation gedroht hat, bleiben die Aussichten auf eine kurzfristige Stabilisierung begrenzt.
Der Anstieg der Frachtkosten signalisiert, dass Rohöl und raffinierte Produkte zwar weiterhin fließen, der Transport aus der Golfregion zu den globalen Märkten aber zunehmend teurer wird.
Der eigentliche Hebel liegt nicht nur beim Öl selbst, sondern auch beim Transport. Selbst wenn genug Rohöl vorhanden wäre, bringt es nichts, wenn Reeder das Risiko meiden oder nur zu extremen Preisen fahren. Dadurch entsteht ein zweiter Preisschock zusätzlich zum eigentlichen Angebotsproblem: Öl wird teurer und gleichzeitig wird seine Beförderung auch teurer. JE
10:30 | Focus: Heimlicher Star: Der Zinkpreis geht gerade durch die Decke
Die mediale Aufmerksamkeit im Rohstoffbereich gehört Gold, Silber und auch Kupfer. Von Anlegern weitgehend unbeachtet baute sich im Schatten der bekannten Rohstoffe etwas Gewaltiges auf.
Im Gegensatz zu den Edelmetallen weisen Industriemetalle wie Kupfer, aber vor allem wie Zink, aktuell ein unfassbares Momentum auf.
Während Gold und auch Silber noch damit beschäftigt sind, eine untere Trendwende zu vollziehen, haussiert beispielsweise der Kupferpreis. Der Kupferpreis (COMEX) brach zuletzt auf ein neues Hoch aus. Obgleich dieses zunächst abverkauft wurde, stehen die Ampeln weiterhin auf Grün. In der gestrigen Kupfer-Kommentierung haben wir die exzellenten Perspektiven für das Industriemetall herausgearbeitet.
Wenn es Einschränkungen in der Produktion gibt, darf man sich über einen Preisansteig auch nicht wundern. Die Nachfrage ist doch geblieben, wenn nicht sogar gestiegen durch die "Umweltszene" und der Abbau wurde verkleinert .. also, so ist der Markt. TS
10:03 | ntv: US-Dieselpreis steigt auf historisches Hoch
6,00 US-Dollar. So viel hat Diesel im landesweiten Durchschnitt pro Gallone (3,785 Liter) noch nie in den USA gekostet. Der Krieg von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran hat die Spritpreise rapide ansteigen lassen. Ein Überblick zu den Auswirkungen für die Vereinigten Staaten.
Warum ist Diesel überhaupt so teuer?
Grundsätzlich trägt die Energiekrise infolge des weiterhin gestörten Ölhandels durch die Straße von Hormus zu der Verteuerung bei. Durch den Iran-Krieg gelangt aus dieser Region kaum Rohöl auf den Weltmarkt, das knappe Angebot führt zu höheren Preisen. Am Donnerstag war der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November erstmals seit Mai wieder auf 108 US-Dollar geklettert, nachdem der Krieg zwischen den USA und dem Iran militärisch wieder eskaliert war.
Was ist in Amerika los? Es stehen die Wahlen vor der Tür und Trump hat kein Problem in der Ukraine, keines im Iran, keines mit den Wirtschaftsdaten, kein Problem mit Wahlversprechen .. und der Dieselpreis steigt, die Lebenserhaltungskosten steigen .. und er fürchtet keine Wahl.
Also .. was hat man den Amis ins Trinkwasser geworfen? TS
10.09.2026
15:39 | tkp: Strompreis fast doppelt so hoch wie im Jahresmittel: Abrechnung mit Energiepolitik
Am heutigen Donnerstag liegt der Strom in Österreich bei rund 204 Euro je Megawattstunde. Das dürfte Rekord für das Jahr 2026 sein und fast doppelt so teuer wie das Jahresmittel. Ein österreichischer Energieexperte beschuldigt die Politik.
Am 10. September 2026 liegen die österreichischen Day-Ahead-Preise im Schnitt bei rund 204 Euro je Megawattstunde. In der Abendspitze klettert der Börsenpreis auf über 418 Euro/MWh. Das ist deutlich über dem 30-Tage-Schnitt. Auch gegenüber dem bisherigen Jahresmittel 2026 (ca. 122 €/MWh) und dem Jahr 2025 (ca. 100 €/MWh) ist der Preis enorm hoch. Nur im Vergleich zum Allzeithoch zu Beginn des Ukraine-Kriegs im Frühjahr 2022 liegt man noch zurück.
Kommentar des Einsenders
...weil es so sein muss! AUT und GER sind die Bankomaten der Welt, der Steuer- und Abgabentrottel ausgepresst bis auf's Unterhemd, bis alles kaputt ist! Und als Belohnung gibt's für die Verantwortlichen Spitzenjobs in der EU o.a., Belobigungen, fette Prämien, während anderorts diese Gauner längst im Häfn säßen...!? Wie lange soll das dreckige Spiel noch laufen... - tote Kühe geben keine Milch mehr...!?
Bsp. Jahresabrechnung der sozialistischen WienEnergie (Bürgermeister direkt verantwortlich) in der Zusammensetzung des Strompreises(!)
.Energie-Grundpreis
.Energie-Verbrauchspreis
.Netznutzungs-Grundpreis
.Netznutzungs-Arbeitspreis
.Netzverlust-Entgelt
.Entgelt für Messleistungen
-Elektrizitätsabgabe
.Gebrauchsabgabe Energie
.Gebrauchsabgabe Netznutzung
.Erneuerbaren-Förderpauschale - daraus abgeleitet ...
.... Erneuerbaren-Förderbeitrag für Netznutzungs-Grundpreis
. ...Netznutzungsarbeitspreis
....und Netzverlustentgelt
...+ Steuern und Steuern auf Abgaben!!!
...und das mögen's vor der nächsten Wahl rechtfertigen, dass speziell die Sozialisten die Bürger selbst bei der Energie so derart schamlos ausnehmen...!
Aber Hauptsache, die Energiewende wird weiter als Erfolgsmodell verkauft. Vielleicht misst man Erfolg inzwischen einfach in Euro pro Megawattstunde. JE
12:16 | BN: Recycling alter Rotorblätter ungelöst: Bis zu 75.000 Tonnen GFK-Abfall pro Jahr
Berlin – In Deutschland wächst das Entsorgungsproblem alter Rotorblätter, weil immer mehr Windkraftanlagen aus den Ausbaujahren nach 2000 ihr Lebensende erreichen. Das Recycling bleibt dabei der kritische Punkt, denn große Teile des Altbestands wurden nicht für einen hochwertigen Materialkreislauf konstruiert. Die Bundesregierung rechnet bis 2040 mit 326.000 bis 430.000 Tonnen Abfall aus reinen GFK-Blättern. In einzelnen Jahren können dabei bis zu 75.000 Tonnen GFK-Abfall anfallen. Hinzu kommen bis zu 212.000 Tonnen aus Blättern mit GFK- und CFK-Anteilen. Gerade diese älteren Verbundbauteile lassen sich nur mit hohem Aufwand verwerten.
Die hohe Recyclingquote kompletter Windkraftanlagen verdeckt deshalb den schwierigsten Teil der Entsorgung. Stahl, Kupfer, Gusseisen und große Teile anderer schwerer Komponenten lassen sich vergleichsweise gut verwerten. Rotorblätter bestehen dagegen aus Glas- oder Carbonfasern, die fest mit duroplastischen Harzen verbunden sind. Diese Matrix lässt sich nach dem Aushärten nicht einfach wieder aufschmelzen. Deshalb gelten die Verbundwerkstoffe der Blätter als besonders problematisch für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.
Wohin gelangen die Rotorblätter von Windkraftanlagen, wenn sie außer Betrieb genommen werden?
Immer mehr Windkraftanlagen erreichen das Ende ihrer Betriebsdauer. Europa verfügt über eine Windenergiekapazität von 290 GW. 80 GW davon erreichen bis 2030 das Ende ihrer theoretischen Betriebsdauer. Die meisten Anlagen werden jedoch weiter in Betrieb bleiben. Einige werden stillgelegt. Die europäische Windindustrie hat sich selbst ein Deponieverbot für Windkraftanlagenflügel auferlegt. Was also geschieht in Europa mit diesen Flügeln nach ihrer Stilllegung? Das neue Kreislaufwirtschaftszentrum von WindEurope präsentiert bestehende Methoden zur Wiederverwendung, Umnutzung, zum Recycling und zur Rückgewinnung von Windkraftanlagenflügeln.
Rotorblattverwertung von A bis Z
Rotorblätter von Windenergieanlagen bestehen aus Faserverbundstoffen, die bislang sehr unterschiedlich entsorgt wurden. Das Umweltbundesamt (UBA) hat nun ein umfangreiches Kompendium über die nachhaltige Nutzung und die Abfallbehandlung von Rotorblättern vorgelegt. Mit dem Ende der Lebensdauer von vielen Windenergieanlagen in den nächsten beiden Jahrzehnten werden auch viele Faserverbundwerkstoffe anfallen, für deren Verwertung es noch keine eindeutigen Vorgaben gibt. In diesem Jahrzehnt ist mit einem Abfallaufkommen von jährlich bis zu 20.000 Tonnen Rotorblattmaterial zu rechnen, für die 2030er-Jahre werden bis zu 50.000 Tonnen pro Jahr vorhergesagt. Die Rotorblattstudie des UBA zeigt nun, wie diese Mengen am besten demontiert und recycelt werden können.
Beim Bau heißt es Energiewende. Beim Rückbau heißt es plötzlich Abfallwirtschaft. Die fette Rechnung kommt eben manchmal erst nach zwanzig Jahren. JE
09.09.2026
12:58 | UCN: Wiedereröffnung ist kein Neustart: Warum das Öl aus dem Golf nicht zurückkommt, wenn die Straße wieder öffnet
Karl Miller hat einen weiteren Bericht über den Zustand der Ölförderinfrastruktur am Persischen Golf veröffentlicht, und wie immer ist er absolut lesenswert. Leider befindet er sich hinter einer Bezahlschranke, aber er hat mir die Erlaubnis gegeben, seine Ergebnisse zusammenzufassen und mit Ihnen zu teilen. Also, los geht’s.
In nahezu jeder derzeit auf dem Markt kursierenden Ölprognose steckt eine beruhigende Annahme: An dem Tag, an dem die Straße von Hormus wieder geöffnet wird, strömen die fehlenden Barrel aus dem Persischen Golf wieder auf den Markt, die Preise normalisieren sich und der Schock ist vorbei. Ein detailliertes ingenieurtechnisches und finanzielles Modell des Neustarts zeigt jedoch, dass diese Annahme nicht nur optimistisch ist – sie liegt um Jahre und Billionen Dollar daneben. Der Tag, an dem eine sichere Passage wieder möglich ist, ist nicht das Ende der Störung. Es ist Tag 0 eines fünfjährigen industriellen Wiederaufbaus.
Die Kosten für den Transit von Öltankern durch die Straße von Hormus sind nach dem Iran-Krieg deutlich gestiegen , vor allem aufgrund eines starken Anstiegs der zusätzlichen Kriegsrisikoprämien und der Frachtversicherungskosten, sagte ein Manager der Emirates National Oil Company (ENOC) am Mittwoch.
Cargo insurance is now a considerable percentage of the value of the cargo being shipped, according to ENOC director Paul Bradshaw.
Eine offene Meerenge ist also noch lange keine billige Meerenge. JE
08.09.2026
12:59 | foxnews: Bessent prognostiziert, dass die Ölpreise nach dem Ende des Iran-Konflikts und der damit einhergehenden Angebotsflut auf bis zu 40 Dollar fallen könnten.
US-Finanzminister Scott Bessent prognostizierte, dass der Ölpreis nach dem Ende des Iran-Konflikts auf 40 bis 50 Dollar pro Barrel fallen könnte. Er begründete dies damit, dass große Mengen an Angebot auf den Markt kommen dürften, sobald die derzeitigen Beschränkungen nachlassen. Bessent erklärte in einem Interview mit „My View with Lara Trump“, die amerikanische Wirtschaft sei „sehr stark“ und beschleunige sich sogar weiter. Die USA erlebten derzeit einen „Produktivitätsschub“.
„Auf der anderen Seite könnten wir tatsächlich Ölpreise von 40 oder 50 Dollar sehen, weil so viel Angebot auf den Markt kommen wird. Im Moment ist dieses Angebot lediglich eingeschränkt“, sagte er gegenüber Fox-News-Moderatorin Lara Trump. „Meine Botschaft lautet daher: Die zugrunde liegende Wirtschaft ist sehr stark. Das Beschäftigungswachstum ist stark. Das Lohnwachstum ist stark.“
Der derzeitige „Energie-Angebotsschock“ sei lediglich vorübergehend, sagte Bessent. Er bezeichnete die Vereinigten Staaten als „Energie-Supermacht“ und als führend bei künstlicher Intelligenz sowie bei der weltweiten Rechenleistung.
Kommentar des Einsenders
...Scott Bessent enthüllt, dass die „Operation Outcast” nicht um den Iran, sondern um den Angriff auf China geht. .."
Es gibt vermutlich nur noch etwa 30 Millionen Barrel iranisches Rohöl, das China noch nicht gekauft hat. Das wird bald aufgebraucht sein und China wird dann kein Öl mehr kaufen, weil es nichts mehr zu kaufen gibt."
In erster Linie geht es bei Venezuela und dem Iran darum, Chinas Ölvorkommen abzuschneiden. ..und das (billige) Öl zwischen US und Israel aufzuteilen...DD Geopolitics auf X: „The takeover of South America continues….. The Gilinski Group is a massive corporate, banking, and industrial conglomerate based in Colombia with a major multinational footprint spanning Latin America and Europe and led by billionaire Jaime Gilinski. The Gilinski family is… / X
...und 2027 gibt es eine Militärkooperation zwischen USA und Kambodscha, und China ist zufällig gleich ums Eck...!?
07.09.2026
18:40 | ZH: Chinesische Seltene-Erden-Lieferanten stoppen US-Lieferungen aufgrund zunehmender Entkopplungsängste
Das Szenario, das wir für unvermeidlich hielten, scheint sich nun zu realisieren und bestätigt damit unsere Entscheidung, die Berichterstattung über die Entkopplung zwischen den USA und China sowie weiter über die westlich orientierten Bergbauunternehmen, die den Westen beliefern könnten, zu intensivieren, falls Peking die Exporte kritischer Rohstoffe als Waffe einsetzt , wie es dies bereits während der gesamten Ära Trump 2.0 getan hat.
Einem Reuters- Bericht vom Freitagmorgen zufolge weigern sich einige chinesische Lieferanten von Seltenen Erden, Material an US-Kunden zu liefern, da sie Vergeltungsmaßnahmen aus Peking befürchten .
Einige chinesische Lieferanten von Seltenen Erden weigern sich aus Angst vor Repressalien aus Peking, in die USA zu liefern, sagten drei Quellen. Dies unterstreicht, dass der Zugang zu diesen Rohstoffen für die USA Wochen vor dem Besuch von Präsident Xi Jinping in Washington weiterhin ein Problem darstellt.
US-Beamte haben China wiederholt aufgefordert, die im vergangenen Jahr in Busan und Peking eingegangenen Verpflichtungen zur Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs der Vergabe von Exportlizenzen für Seltene Erden einzuhalten. Aufgrund des anhaltenden Problems steht es nun auf der US-Planungsagenda im Vorfeld von Xis Besuch am 24. September, so eine mit den Vorgängen vertraute Quelle.
In Übereinstimmung mit den einschlägigen Bestimmungen des Exportkontrollgesetzes der Volksrepublik China und der Verordnung über die Exportkontrolle von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck der Volksrepublik China sowie zur Wahrung der nationalen Sicherheit und Interessen und zur Erfüllung internationaler Verpflichtungen wie der Nichtverbreitung wurde beschlossen, 10 US-Unternehmen, darunter die AVIC Corporation, in die Exportkontrollliste aufzunehmen (siehe Anhang) und die folgenden Maßnahmen zu ergreifen:
In Übereinstimmung mit den einschlägigen Bestimmungen des Exportkontrollgesetzes der Volksrepublik China und der Verordnung über die Exportkontrolle von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck der Volksrepublik China sowie zum Schutz der nationalen Sicherheit und Interessen und zur Erfüllung internationaler Verpflichtungen wie der Nichtverbreitung wurde beschlossen, die Exportkontrollen für Güter mit doppeltem Verwendungszweck im Zusammenhang mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) in die Vereinigten Staaten zu verschärfen. Die entsprechenden Angelegenheiten werden hiermit wie folgt bekannt gegeben:
USA: „Wir entkoppeln uns von China.“
China: „Ausgezeichnet. Dann fangen wir bei den Rohstoffen an.“ JE
16:27 | reuters: Brasilianisches Gericht setzt Lizenzen für Sigma-Lithiummine aus
Ein brasilianischer Richter ordnete die Aussetzung der Umweltgenehmigungen und der Bergbauaktivitäten bei Sigma Lithium (SGML.V) an. , öffnet neuen Tab Die Grota do Cirilo Mine, wie aus einem Reuters vorliegenden Gerichtsdokument hervorgeht. Die Entscheidung wurde am Freitag in einem Zivilprozess getroffen, der von der Föderation der Quilombola-Gemeinden von Minas Gerais angestrengt wurde. Die Gruppe erklärte, das Projekt des Bergbauunternehmens liege im direkten Einflussbereich der Bau Quilombola-Gemeinde.
Das Gericht hat alle Umweltlizenzen ausgesetzt und den Abbau gestoppt. Zusätzlich soll die Entfernung unabhängig vermessen werden. Manchmal endet eben eine milliardenschwere Rohstoffstrategie an einem Maßband. JE
10:54 | tkp: Ukraines Drohnenkrieg frisst 4 Prozent der Weltnachfrage nach Germanium
Der Krieg in der Ukraine hat den Rohstoff Germanium von einem Nischenmetall der Optik- und Halbleiterindustrie zu einem strategischen Engpass der modernen Kriegsführung gemacht. Nach einer Analyse von BMO Capital Markets könnten allein die rund 15 Millionen Drohnen, die 2026 im russisch-ukrainischen Krieg eingesetzt werden, mehr als 4 Prozent der weltweiten Germanium-Nachfrage binden.
BMO-Analyst George Heppel spricht von einem Zeitalter der „Massen-Drohnenkriegsführung“. Eine durchschnittliche FPV-Drohne enthält demnach rund 1 Gramm Germanium, 0,1 Gramm Gallium und 46 Gramm Neodym-Eisen-Bor-Magnete. Hochgerechnet auf 15 Millionen Geräte ergibt das etwa 15 Tonnen Germanium, 1,5 Tonnen Gallium und 690 Tonnen Magnetmaterial. Die globale Germanium-Nachfrage lag 2025 bei geschätzten 343 Tonnen – der Bedarf am Schlachtfeld wäre damit eine Nachfragequelle, die vor dem Krieg praktisch nicht existierte.
energymetalnews: Drohnen verbrauchen schätzungsweise 4 % des weltweiten Germaniumbedarfs.
Eine einzelne Kategorie von Kriegsgerät hat sich in einem der kleinsten und strategisch ungünstigsten Metallmärkte der Welt zu einer messbaren Größe entwickelt. Drohnen, die im Krieg zwischen Russland und der Ukraine eingesetzt wurden, machen laut BMO Capital und einem Bericht von Northern Miner schätzungsweise 4 % der weltweiten Germaniumnachfrage aus . Bei einem Rohstoff, dessen Menge in Tonnen und nicht in Millionen Tonnen gemessen wird und bei dem China eine dominierende Stellung einnimmt, ist das kein vernachlässigbarer Wert.
Germanium wird nicht direkt abgebaut. Es fällt als Nebenprodukt an, hauptsächlich bei der Zinkgewinnung und in einigen Regionen auch bei der Kohlenflugasche. Diese strukturelle Tatsache bestimmt den gesamten Markt: Niemand kann aufgrund eines Preissignals beschließen, eine Germaniummine zu eröffnen. Das Angebot steigt nur mit der Ausweitung der Zinkverhüttung und auch nur dann, wenn die jeweilige Hütte über die nötigen Anlagen verfügt, um das Spurenmaterial überhaupt zu gewinnen.
Der moderne Drohnenkrieg soll billig sein, flexibel und massenhaft skalierbar. Dumm nur, dass selbst
Wegwerfdrohnen am Ende an Rohstoffen hängen, die weder billig noch beliebig verfügbar sind. Wenn 15 Millionen Drohnen bereits mehrere Prozent der weltweiten Germaniumnachfrage binden, bekommt der Begriff „Materialschlacht“ plötzlich eine ziemlich wörtliche Bedeutung. JE
06.09.2026
15:41 | r24: Deutschland nach 500 Milliarden Energiewende: weniger und teurerer Strom, mehr CO₂
Deutschland hat mit der Energiewende an allen Fronten verloren. Der Strom ist rar und teuer, aber dafür reich an CO₂. Österreich will die gleichen Fehler mit 65 Milliarden Euro pro Jahr bis 2040 wiederholen. Eigentlich wären alle Fakten öffentlich. Die Politik will sie nicht sehen.
Der deutsche Strompreis lag für einen Haushalt mit 3500 Kilowattstunden im Jahr 2000 bei rund 14 bis 15 Cent je Kilowattstunde. 2023 lag der Durchschnitt bei 47,01 Cent, 2025 bei 39,28 Cent, Anfang 2026 bei knapp 37 Cent. Parallel dazu brach die Bruttostromerzeugung vom Hoch im Jahr 2019 mit 610 Terawattstunden auf 511 TWh 2023, 503 im Jahr 2024 und 509 TWh im Jahr 2025 ein.
Kommentar des Einsenders
Staatsziel: Staatszerstörung und größtmöglicher Schaden auf Geheiß der EU. ...und die Steuertrottel fördern diesen Irrsinn auch noch, um politische Narrative und tote Pferde "am Leben" zu erhalten...!? Während der Rest der Welt voll ins billige Öl/Gas geht, um die Wirtschaft anzutreiben...!
Hunderte Milliarden in die Energiewende gesteckt, Kernkraftwerke zugesperrt, Stromproduktion gedrückt und anschließend den Strom aus dem Ausland eingekauft. Wenn das ein Geschäftsmodell wäre, würde selbst der Insolvenzverwalter fragen, ob das wirklich so geplant war. JE
05.09.2026
09:45 | golem: Deutschlands größter Offshore-Windpark muss auf Start warten
Wie zuerst das Handelsblatt (Paywall) berichtet hat, muss die offizielle Einweihung der Stromeinspeisung des Offshore-Windparks He Dreiht (niederdeutsch für Er dreht) verschoben werden. Aus bisher ungeklärten Gründen ist eines der 115 m langen Rotorblätter abgebrochen und ins Meer gestürzt.
Die Windkraftanlagen vom Typ V236-15 stammen von dem dänischen Hersteller Vestas. Die 15‑Megawatt-Anlagen mit einem Rotordurchmesser von 236 m kommen in He Dreiht erstmals zum Einsatz. Deshalb sollen vorsorglich sämtliche Blätter geprüft werden, um weitere unerwartete Beschädigungen zu vermeiden.
Kommentar des Einsenders
"Das Projekt in der Nordsee geht wegen eines Rotorschadens später ans Netz. Der Vorfall trifft Hersteller Vestas in einer sensiblen Phase und rückt die Qualität riesiger Anlagen in den Fokus."
Die Energiesicherheit eines einstigen Technologievorreiters der Welt hängt 2026 an einem Rotorblatt...!? Beschreibt den desaströsen Gesamtzustand von GER und den Wahnsinn, nach wie vor in die Meeresökologie mit Stahlgiganten und Steinzeittechnologie einzugreifen, um ein paar MW-Strom ans Land zu bringen...!? Geisteskrank.
Das Rotorblatt ist ins Meer gefallen, der Starttermin gleich hinterher. Immerhin funktioniert die Offshore-Technik bereits hervorragend beim Versenken. JE
18:15 | Die Eule
In He Dreit wurden 2,4 Milliarden EUR von der ENBW, fernab der Küste investiert, Der dort produzierte Windologie-Strom soll dann über den Südlink ins windarne BW fließen,
dort wo sich die Windräder immer langsamer drehen. Fast 670km sind es, bis der so produzierte Windologie-Strom über die 10 Milliarden teure Stromautobahn und mit einigen Verlusten,
dann die Landeshauptstadt erreicht. Für das gleiche Geld hätte man auch Gaskraftwerke mit der 3,5-fachen Leistung bauen können und zwar dort wo der Strom auch benötigt wird. So wurde es auch früher gemacht. Windologen denken heute völlig anders. Um maximal Geld zu verbraten, bauen sie dort, wo ihre Meisterwerke nur Seevögel bestaunen können und der Infraschall die Meerestiere drangsaliert.
04.09.2026
07:55 | HB: Ringen um die Zukunft von Uniper
Frankfurt, Düsseldorf. Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper könnte schon in wenigen Monaten einen neuen Eigentümer bekommen. Wie das Handelsblatt von zwei mit dem Verkaufsprozess befassten Personen erfahren hat, peilen die beteiligten Banken unter Federführung von JP Morgan an, bereits Ende November oder Anfang Dezember verbindliche Kaufangebote einzuholen. Der Verkaufsprozess könnte damit noch vor Weihnachten abgeschlossen werden.
Insider befürchten, dass der vom Uniper-Management und dem Betriebsrat favorisierte Börsengang als Ausstiegsoption der Bundesregierung dann unwahrscheinlich wird. Frühestmöglicher Termin für einen Börsengang sei Anfang Februar, bestätigten mehrere in die Vorbereitung des Börsengangs involvierte Personen dem Handelsblatt.
Kommentar des Einsenders
Habeck, Graichen&Co, der große Raubzug durch den Haushalt, und am Ende bleibt immer wieder die Schieflage/Chaos, die dem Steuertrottel von Mal zu Mal umgehangen wird! Die Katastrophen setzen sich unvermindert fort, die Versorgungsunsicherheit (und hohen Kosten) bleiben...
Der Steuerzahler rettet Uniper, damit anschließend internationale Investoren um den sanierten Konzern bieten können. JE
03.09.2026
16:17 | tkp: Der größte Öl-Deal der Menschheitsgeschichte?
Nach der Ermordung von ein paar dutzend Leibwächtern der Präsidentenfamilie Venezuelas und der Entführung derselben in die USA brüstet sich Trump immer wieder mit diesem Angriffskrieg und seinen dadurch erreichten Erfolgen, einem größten, schönsten Öl-Deal, den es je gab. Schauen wir uns das genauer an.
Die US-Regierung hat die Details eines Ölabkommens veröffentlicht, das nach eigener Darstellung den chinesischen und russischen Einfluss im venezolanischen Energiesektor systematisch zurückdrängen soll. Ein von Washington unterstütztes privates Unternehmen übernimmt Förderrechte an Ölfeldern, die zuvor von fünf chinesischen und einem russischen Unternehmen betrieben wurden. Das Weiße Haus feiert dies als historisches Geschäft, Kritiker und Branchenanalysten sehen dagegen vor allem eines: ein politisches Signal, dessen wirtschaftliche Substanz frühestens in einem Jahrzehnt überprüfbar sein wird.
ucn: Die USA feiern ihren Raubzug gegen Venezuela
Stolz wird in Washington der „Deal“ mit Venezuela verkündet, der ihnen die Kontrolle über 65 Milliarden Barrel venezolanischen Öls bringt. Die Westmedien berichten darüber, aber erwähnen nicht, dass es sich hierbei um einen kolonialen Raubzug handelt.
ntv schreibt dazu:
„US-Präsident Donald Trump hat ein bedeutendes Öl-Abkommen mit Venezuela verkündet. Die Vereinigten Staaten erhielten mit der Vereinbarung die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei „der größte Öl-Deal in der Weltgeschichte“. Nach seinen Angaben werden sich die Ölreserven der USA dadurch mehr als verdoppeln.“
Sicherung einer stabilen und kostengünstigen Ölversorgung in unserer Hemisphäre: Im größten Ölgeschäft der Weltgeschichte hat Präsident Donald J. Trump die US-Mehrheitskontrolle über mehr als 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven in Venezuela gesichert – und damit unsere derzeitigen territorialen nachgewiesenen Reserven von rund 46 Milliarden Barrel erheblich erweitert. Dieses Abkommen sichert unsere Energiedominanz für das nächste Jahrhundert – und das völlig kostenlos für die Vereinigten Staaten. Das von Außenminister Marco Rubio und Kriegsminister Pete Hegseth unterzeichnete Abkommen räumt der US-Regierung weitreichende Verwaltungsrechte, wirtschaftliches Eigentum und garantierte, kostengünstige Abnahme von einem neuen privaten venezolanischen Ölkonzern ein, der gemessen an den Reserven das zweitgrößte private Ölunternehmen der Welt sein wird.
Was für ein Glück die USA doch immer haben: Überall, wo sie ihre Demokratie hin exportieren, finden sie immer zufällig gewaltige Mengen an Öl. Diesmal sollen US-nahe Firmen in Venezuela Förderrechte für Jahrzehnte bekommen, während chinesische und russische Interessen zurückgedrängt werden. Demokratie ist eben besonders überzeugend, wenn darunter 65 Milliarden Barrel liegen. JE
15:34 | r24: Flüssiggas: Deutschlands Energiepolitik als Milliardengeschäft für Washington
Deutschland wollte sich vom russischen Erdgas „unabhängig“ machen – und hängt beim Flüssiggas inzwischen am Tropf der Vereinigten Staaten. Washington bekämpfte Nord Stream jahrelang, verhängte Sanktionen und warb gleichzeitig offensiv für amerikanisches Frackinggas. Nun warnen selbst deutsche Energieexperten davor, dass ausgerechnet diese neue Abhängigkeit zum politischen und wirtschaftlichen Druckmittel werden könnte.
Abhängigkeit ist alt nur dann böse, wenn der falsche Lieferant daran verdient. JE
13:32 | UCN: Ghalibaf erklärt, bei den Öllieferungen aus dem Persischen Golf gelte das Prinzip „alles oder nichts“
Der hochrangige iranische Vertreter fügte hinzu, dass die Sicherheit der Region vom Abzug der US-Truppen abhänge. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte am 28. August, dass entweder alle Länder am Persischen Golf Öl frei exportieren dürfen oder gar keines, und fügte hinzu, dass die Sicherheit Westasiens vom Abzug der US-Streitkräfte abhänge. „Die Gleichung dieses Krieges ist klar: entweder alles oder nichts!“, sagte Ghalibaf und fügte hinzu: „In einer Region, in der wir kein Öl verkaufen, wird auch niemand anderes Öl verkaufen.“
„Wenn unsere Sicherheit nicht gewährleistet ist, wird keine Infrastruktur sicher sein“, betonte der Sprecher. „Die Sicherheit der Meerenge hängt vom Abzug der US-Streitkräfte ab. Wir haben bereits mehrfach erklärt, dass die Lage in der Meerenge nicht mehr so sein wird wie vor dem Krieg.“
iranwire: Ghalibaf: Wenn der Iran kein Öl exportieren kann, wird es niemand tun.
Als Reaktion auf die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump, iranische Infrastruktur anzugreifen, falls Teheran Handelsschiffe attackieren sollte, erklärte der Sprecher der Islamischen Beratenden Versammlung, Mohammad Bagher Ghalibaf, dass, wenn Iran vom Ölexport ausgeschlossen werde, auch keinem anderen Land in der Region der Ölexport gestattet werde und die Lage in der Straße von Hormus nicht mehr dem Vorkriegszustand entsprechen werde.
Ghalibaf schrieb am Mittwoch, den 22. Juli, auf X (ehemals Twitter): „Die Gleichung dieses Krieges ist klar: entweder alle oder niemand.“
Er fügte hinzu: „In einer Region, in der wir kein Öl verkaufen, wird auch niemand Öl verkaufen. Wenn unsere Sicherheit nicht gewährleistet ist, bleibt keine Infrastruktur sicher, und die Sicherheit in der Straße von Hormus erfordert die Abwesenheit US-amerikanischer Streitkräfte. Wir haben wiederholt erklärt, dass die Zustände in der Straße von Hormus nicht mehr so sein werden wie vor dem Krieg.“
reuters: Die Blockade hat Erfolg, wo die Sanktionen versagt haben: Irans Ölexporte stocken.
Zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen hat der Iran seit rund sieben Wochen keine nennenswerten Rohölexporte mehr durch die Straße von Hormus abgewickelt. Die US-Seeblockade hat dort Erfolg, wo jahrelange Sanktionen gescheitert sind, indem sie eine der wichtigsten Devisenquellen Teherans abgeschnitten hat. Im Gegensatz zu früheren Sanktionskampagnen, bei denen iranisches Rohöl trotz Beschränkungen weiterhin Abnehmer fand, hat die aktuelle Blockade dazu geführt, dass keine neuen Rohöllieferungen mehr nach China, Teherans einzigem verbliebenen wichtigen Ölkunden, gelangen konnten, was den Druck auf die Staatsfinanzen und die Devisenreserven erhöht.
König Donald will den Iran vom Ölmarkt abschneiden. Teherans Antwort: Kein Problem, dann schneiden wir eben gleich alle anderen mit ab. Die globale Energiewirtschaft nennt so etwas vermutlich Diversifikation. JE
10:02 | 98 Prozent China-Solartechnik: Brüssels Katastrophen-Energiewende
Brüssel wollte Europa von der russischen Energie unabhängig machen – und hat dabei die nächste strategische Abhängigkeit geschaffen. 98 Prozent der 2024 aus Drittstaaten importierten Solarpaneele kamen aus China, bei Lithium-Ionen-Batterien lag der chinesische Anteil bei 88 Prozent. Nun warnt selbst die EU-Kommission vor einer Entwicklung, die sie mit ihrer eigenen Energie- und Industriepolitik jahrelang vorangetrieben hat.
Kommentar des Einsenders
...völlig sinnlos, derartigen Dilettanten (ungewählt) auch weiterhin noch die Gefolgschaft zuzusagen! Es scheint der "nationale" Polit-Dilettantismus nicht zu reichen, braucht es noch eine Potenz auf der Lobby-Ebene Brüssels... Denk-Beurlaubte, Bürokraten, Realitätsgegner, ZK-Mitglieder und abcashende Wichtigtuer im brüsseler Phantasialand, eine völlig absehbare Entwicklung, Zerstörung der hiesigen Wirtschaft/Logistikketten/Sanktionen/Energie, alles an die verlängerte Werkbank aus Kostengründen ausgelagert, und nun eigene Kapazitäten aufbauen...!? Es ist reine Satire, und wir bezahlen das Kasperletheater mit exorbitant hohen Kosten auch noch... Weg, nur noch weg!
98 Prozent aus China... Aber keine Sorge: Europa ist jetzt energiepolitisch unabhängig... Man darf nur nicht fragen, von wem. JE
02.09.2026
13:59 | ZH: Chevron steht kurz vor einem Abkommen zur Ausweitung der Ölaktivitäten in Venezuela.
Venezuela könnte bald ein deutlich größerer Teil des globalen Ölgeschäfts von Chevron werden, berichtet Bloomberg. Das Unternehmen steht Berichten zufolge kurz vor einer Vereinbarung, die Kontrolle über den Betrieb in zwei großen Rohölfördergebieten in der Carabobo-Region des Landes zu übernehmen und damit Zugang zu erheblichen Schwerölreserven zu erhalten. Die mögliche Expansion erfolgt, während Washington versucht, mehr amerikanisches Kapital in den Energiesektor Venezuelas zu locken und die Förderung des Landes zu steigern. Chevron ist dort bereits durch eine Partnerschaft mit dem staatlichen Ölunternehmen PDVSA vertreten und damit der einzige große US-Produzent, der derzeit in Venezuela aktiv ist.
Am 27. August 2026 verkündete Präsident Trump das, was er als das größte Ölgeschäft der Weltgeschichte bezeichnete – ein Abkommen zwischen den USA und Venezuela, das den Vereinigten Staaten die Mehrheitskontrolle über mehr als 65 Milliarden Barrel venezolanischer Reserven sicherte. Er sagte, dies würde die Benzinpreise für alle Amerikaner „erheblich senken“. Die Ankündigung kam zu einem Zeitpunkt, als der Benzinpreis bei fast 4,09 Dollar pro Gallone lag, etwa 27 % höher als im Vorjahr und auf dem besten Weg zum teuersten August seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein sechsmonatiger Krieg mit dem Iran und die Blockade in Hormus hielten ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung unter Druck – und die Zwischenwahlen standen nur noch zwei Monate entfernt.
US-Energieminister Chris Wright sagte am Dienstag nach seiner Landung in Venezuela, dass die Abkommen, die Ölkonzerne aus den USA und anderen Ländern morgen in Caracas unterzeichnen, in den nächsten Jahren zu einer mehr als Verdopplung der Rohölproduktion führen werden.
Wright befindet sich auf einer eintägigen Reise in das Gründungsmitglied der OPEC, seiner zweiten Reise seit der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Truppen im Januar.
chevroncorp: Chevron festigt seine Position im venezolanischen Schwerölgeschäft durch einen Asset-Tausch
Chevron Corporation (NYSE:CVX) gab heute bekannt, dass das Unternehmen über seine Tochtergesellschaften mit Beteiligungen in Venezuela einen Asset-Swap mit Petróleos de Venezuela, S.A. („PDVSA“) und Tochtergesellschaften von PDVSA in einer für beide Seiten vorteilhaften Vereinbarung abgeschlossen hat. Damit konzentrieren sich alle Parteien auf strategische Vermögenswerte im Land.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält Chevron eine zusätzliche Arbeitsbeteiligung von 13,21 % an dem Joint Venture Petroindependencia, S.A. und erhöht damit seinen Gesamtanteil auf 49 %. Zudem wurden dem Joint Venture Petropiar, S.A., an dem Chevrons Tochtergesellschaft einen Anteil von 30 % hält, die Rechte zur Entwicklung des angrenzenden Gebiets Ayacucho 8 im Orinoco-Ölgürtel Venezuelas zugewiesen.
Venezuela erhält von den Chevron-Tochtergesellschaften deren betriebene Anteile von 60 % und 100 % an den Offshore-Gaslizenzen Plataforma Deltana Block 21 bzw. Block 32 sowie den nicht betriebenen Anteil von 25,2 % an dem Joint Venture Petroindependiente, S.A. im Westen Venezuelas.
Venezuela hat das Öl.
Chevron hat die Technik.
Und König Donald hat plötzlich wieder Interesse. JE
11:11 | ZH: Was passiert, wenn ein Metall, ohne das der Westen nicht leben kann, knapp wird?
Ende letzter Woche trat der von der Trump-Regierung verhängte Stopp der Wolframschrottexporte in Kraft , während die USA und ihre Verbündeten mit einer sich verschärfenden Versorgungskrise konfrontiert sind und fieberhaft nach neuen Bezugsquellen suchen. Chinas Exportbeschränkungen beschleunigen die Bemühungen des Westens, sich Lieferungen außerhalb Chinas zu sichern , unterstreichen unser Thema der Entkopplung zwischen den USA und China und rücken den größten westlichen Wolframproduzenten, Almonty Industries , in den Fokus .
reuters: Jede über dem Iran abgefeuerte Rakete verbraucht US-amerikanische Wolframvorräte.
Die USA und Israel haben in ihrem Luftkrieg gegen den Iran Tausende von Munitionsteilen eingesetzt . Die meisten, wenn nicht alle, enthalten Wolfram – ein extrem hartes Metall, das es Raketen ermöglicht, Panzerungen oder unterirdische Bunker zu durchdringen. Im Gegensatz zu einem Hartmetallbohrer, der recycelt werden kann, wird das in Munition verwendete Wolfram bei der Detonation verbraucht. Es ist unwiederbringlich verloren.
Das US-Handelsministerium gab am Donnerstag bekannt, dass es die Ausfuhr von Wolframschrott und Batterieabfällen blockieren wird. Dies ist Teil einer Initiative zur Förderung der heimischen Recyclingindustrie und der Produktion kritischer Mineralien. Dieser Schritt, der erwartet worden war, erfolgt, nachdem Präsident Donald Trump letzte Woche eine Anordnung unterzeichnet hatte, die Bundesbeamten die Befugnis gibt, die Ausfuhr von Schrott, der wertvolle kritische Mineralien enthält, nach China und in andere Länder zu beschränken.
Mandeln Schließt Phase 1 der Sangdong-Wolframmine in Südkorea ab
Lewis Black, Vorsitzender, Präsident und CEO von Almonty, kommentierte: „Der Abschluss der Phase 1 in der Sangdong-Wolframmine markiert den Dies ist der Höhepunkt von mehr als einem Jahrzehnt an Investitionen und Entwicklung. Es handelt sich um einen bedeutenden Meilenstein in den Bemühungen der Vereinigten Staaten und seine Verbündeten dazu bewegen, die Lieferketten für kritische Mineralien weg von China zu diversifizieren, das derzeit etwa 88 % der weltweiten Produktion erzeugt. Wolframversorgung. Nachdem die Inbetriebnahme nun abgeschlossen ist, konzentrieren wir uns auf die Optimierung des Durchsatzes und den Übergang zur vollen kommerziellen Produktion.
https://www.govinfo.gov/content/pkg/FR-2026-08-06/pdf/2026-16078.pdf
https://pubs.usgs.gov/periodicals/mcs2026/mcs2026-tungsten.pdf
China kontrolliert den Wolframmarkt... Der Westen braucht aber Massen an Wolfram.... China beschränkt jetzt die Exporte.... Und jetzt beginnt das große Rohstoff-Erwachen.
Nach Jahrzehnten Globalisierung heißt die neue Industriepolitik also: Bitte möglichst nichts Kritisches mehr aus der Hand geben. JE
14:06 | Der Ostfriese
Jaaa, Wolfram verwandelt sich bei jedem militärischen Einsatz in
Gooollllttt! - Wie Reuters und jeder Alchemist des 14. Jahrhunderts
bestätigen kann. Auch ist man jetzt davon abgekommen,
Hohlladungsgeschosse zum Durchdringen von Panzerungen zu benutzen...
14:07 | Monaco
da wird der Wolfram-Preis explodieren....irgendwann gibt es dann als Fälschungen, goldgefüllte Wolframbarren....
08:37 | apollo: Mindestens eine Explosion: Mit Sprengstoff bestückte Raketen auf Brandenburger Umspannwerk geschossen
Wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet, wurde das Umspannwerk Turnow/Preilack nahe dem Kohlekraftwerk Jänschwalde in Brandenburg am Dienstagmorgen durch mit Sprengstoff bestückten Raketen beschossen. Das Werk soll dabei mehrfach getroffen worden sein. Wie die Bild unter Berufung auf die Polizei berichtet, wurde dabei mindestens eine Explosion festgestellt. Es soll mehrere Beschädigungen an Oberleitungen gegeben haben. Einsatzkräfte sollen laut der Zeitung vor Ort zudem weitere Raketen entschärft haben.
Zu einem Stromausfall kam es jedoch nach aktuellen Erkenntnissen nicht – es soll nach Angaben des Netzbetreibers nur zu einer kurzzeitigen Leitungsunterbrechung gekommen sein. Auch soll es keine Verletzten gegeben haben. Wer hinter dem versuchten Anschlag steckt, ist bislang unklar – mutmaßliches Ziel soll wohl gewesen, einen Stromausfall zu erwirken. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz spricht in einer Pressemitteilung von noch „unbekannten Tätern“.
Kommentar des Einsenders
...langsam wird es ungemütlich, und die Behörden immer am linken Auge blind, wie der Anschlag von Berlin bewies...!? Antifa-/vulcan-u.a. Terroristen aus der linken Szene greifen kritische Infrastruktur an, die Behörden "unbemüht", diese Irren aus dem Verkehr zu ziehen...!? "In der besten Demokratie, die es jemals gegeben hat..." ...Politisches "Versagen", ein Wahnsinn, ...und ein Oberbürgermeister beim Tennis...
Deutschland schafft es inzwischen sogar, seine Energiewende mit echter Sprengkraft zu begleiten. Während Politiker über Resilienz, Versorgungssicherheit und kritische Infrastruktur reden, probiert das jemand draußen bereits praktisch aus, wie kritisch diese Infrastruktur tatsächlich ist. JE
11:19 | Der Ostfriese
Leute, es geht mir zwar auf den Keks, aber in diesem Zusammenhang ist
wieder darauf hinzuweisen, sich zumindest mit einer kleinen
Solarklamotte mit Speicher auszustatten. Ich verdiene keinen Pfennig
daran, aber trotzdem wünsche ich mir, das b.com-Leser möglichst
unbeschadet die kommende Zeit überstehen. Die Antifa hat schon
angekündigt, in Zukunft wesentlich massiver destruktiv tätig werden zu
wollen. Teile und herrsche - man wird die Biodeutschen in zwei Lager
teilen, die sich irgendwann beginnen werden massiv gegenseitig zu
bekämpfen. Die, welche noch nicht so lange hier sind, werden die
Nutznießer davon sein. Das, was uns bisher präsentiert wurde, dürfte nur
ein leichter Vorgeschmack dessen sein, was uns erwarten wird! Die
Antifanten werden nicht ruhen, bis sie ihren Endsieg erreicht haben
werden, was aber niemals geschehen wird. Noch sind Anlagen recht günstig
(ich meine keine 100kW-Peak auf dem Dach für 30.000€ (da verdient sich
nur der Installateur dumm und dusselig), sondern kleinere Lösungen für
+/- 2500€ (unbedingt Inselanlagenfähig, reine "Balkonanlagen" sind
zwecklos, da sie, auch wenn sie es theoretisch könnten, keine einzige
Wattstunde Strom liefern werden!!!). Wer dazu über die finanziellen und
räumlichen Möglichkeiten verfügt, soll nacher bitte nicht damit kommen,
er hätte alles nicht gewußt, nicht ahnen können.
Werter Einsender - die Erkenntnis haben Sie erlangt. Werden Sie
entsprechend handeln, oder belassen Sie es dabei, sich über reale
Mißstände zu echauffieren?