28.06.2026
19:07 | Leserzuschrift Europa Treibstoff-ein kurzer Ausblick Leserbrief
Sie stellen die richtige Frage. Wieso kann der Zugverkehr zwischen Lemberg und Kiew nach 4 Kriegsjahren noch ungestört laufen. Es dreht sich aber um viel mehr. Wieso kann der gesamte Nach- schub aus dem Westen weiterlaufen. Erste Blitzkriegshandlung wäre die sofortige Zerstörung und Unterbrechung gewesen. Dann wäre der Krieg vorbei gewesen. Russen dumm, oder was? Was wird hier gespielt?
08:25 | fmw: Ölexperte aus der Golfregion rollen auf Hochtouren auf den Weltmarkt
In Windeseile fahren die Anrainerstaaten hinter der Straße von Hormus ihre Ölexporte hoch. Nun rollt eine Schwemme an Öltankern auf den Weltmarkt, wie es zu erwarten war, nachdem Iran und USA die Straße de facto geöffnet haben. Aktuelle Berichte zeigen, wie sehr sich die Exportniveaus bereits dem Vorkriegsniveau annähern.
Die Ölschwemme überrascht nicht - das Angestaute muss weg, Verstopfung drohte.
Überraschend jedoch die Relaxtheit der Chinesen zuvor, die wahrscheinlich eines der Hauptziele - zumindest aber ein wohl kalkuliertes collateral damage-Ziel dieses Krieges waren.
Ziel war wohl auch die "klassische Ölindustrie" aber Wer geglaubt hat, ein paar Wochen Krieg würden jahrzehntelange Investitionen und milliardenschwere Förderkapazitäten dauerhaft stilllegen, kennt die Logik der Ölindustrie nicht. So schnell wird nix aufgegeben, da können die Rest-Klimapaniker noch so hoffen. TB
11:39 | Leser Kommentar
Da rollen also irgendwelche Ölexperten aus dem nahen Osten irgendwo hin. Ja, wo laufen sie denn? Kompetente Aussage made by "finanzmarktwelt.de"... oder rollt da nur ein Experte? Hat der Experte früher in Alkmar... wegen die Käse, die die früher da gerollt haben tun?
11:47 | Leser Kommentar
Die "Schwemme" rollt nicht, sondern fährt zur See. Die Geschwindigkeit bewegt sich im Fahrradbereich ohne Batterie. Ausserdem fahren dies angeblich eher Richtung Asien o.ä. Das wird vielleicht noch eine aufregende Show. Ob sich daraus dann Klimapaniker Paradox oder Sydrom entwickelt. Kann man nur in Echtzeit erleben. Vor allem, wenn gewisse Flaschen angeblich recht leer sind. Weil sich dann zeigen wird. Was ein paar Wochen Krieg, alles erreichen können?!
Weiterverarbeitung und Logistik, lass ich mal Aussen vor. Das wird sicherlich auch irgendwie anspruchsvoll? Ein echt tolles Sommertheater...
27.06.2026
08:59 | Leser Kommentar "Wassersparen"
Ein norddeutscher Radiosender teilte gerade mit, das die Wasseraufbereitung nicht mehr mit dem Verbrauch mitkommt. Es wird dringend zum sparen aufgefordert.
26.06.2026
14:07 | r24: Windkraft: So „billig“, dass ohne Subventionen viele Projekte scheitern
Windkraft sei so unendlich günstig, heißt es. Doch die aktuelle Lage in Deutschland zeigt: Ohne Subventionen will niemand solche Projekte umsetzen. Der Steuerzahler soll gefälligst das unternehmerische Risiko dafür tragen, während die Investoren quasi garantierte Gewinne fordern. Dies zeigt die Situation in Süddeutschland.
Stellen Sie sich vor, ein Unternehmer würde gerne eine Bäckerei im Ort errichten. Doch nur dann, wenn er einen Mindestpreis für seine Brötchen erhält und etwaige Überproduktionen auf Steuerzahlerkosten übernommen werden. So in etwa verhält es sich mit der Ökostromindustrie. Ohne staatlich garantierte Gewinne durch Mindestabnahmepreise und Entschädigungen durch Abregelungen will niemand in die Flatterstromproduktion investieren. Diese gibt es aber nur dann, wenn man sich z. B. für Windparks in Ausschreibungen der Bundesnetzagentur mit einem Gebot durchsetzen kann.
Kommentar des Einsenders
..den Insidern längst bekannt, die Steuertrottel die Melkkühe, um diesen ganzen Unsinn am Leben zu halten...! Und um den Grundbesitzern (Kirchen, Adel, Kommunen u.a) die Pacht auf Jahrzehnte, oder Ablöse für die Bodenflächen, zu bezahlen. Eine energiepolitische Trottulosis der Sonderklasse, eine umweltpolitische Katastrophe, und sobald keine Steuermittel mehr flüssig sind, ziehen die Investoren weiter und die Bürger bleiben erneut am Schaden sitzen...! Alles zusammen eine einzige Schweinerei.
12:07 | Der Ostfriese: zum Bahnausfall
Ich möchte jetzt keine Spekulationen anstoßen, aber wieviel Energie in Form von Strom benötigt die DB eigentlich? Könnte der "Ausfall" ein Test gewesen sein, wieviel Energie weniger bereit gestellt werden muß, wenn man einen "Lastabwurf Bahn" durchführt? So kann man das strukturelle Problem einer Unterversorgung auf die "kleinen, dusseligen Deppen von der Bahn" als Ausrede abwälzen. "Die Bahn 'mal wieder!" ist den Untertanen einfacher zu verkaufen, als einen hochoffiziellen Lastabwurf
größeren Umfangs rechtfertigen zu müssen.
14:08 | Leserkommentar
um herauszubekommen wieviel Strom die Bahn benötigt reicht ein Anruf im Kraftwerk. Da der Bahnstrom mit 16 2/3 Hz und 15kV abgeleitet wird, kann man ihn sehr gut vom Normalen Hausstrom mit 50 Hz unterscheiden. Eine Liste von Kraftwerken, die ganz oder teilweise dem Bahnstrom dienen finden sie hier https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnkraftwerk
19:26 | Der Ostfriese
Werter Leser, ich bin leider nicht tief genug in die Materie eingedrungen. Aber wie bei Wikipedia schon beschrieben, sind reine
Bahnkraftwerke in der BRD eher selten. Befinden sich die Generatoren bei Mischkraftwerken an der selben Turbine, oder nutzt man getrennte Turbinen? Das Verhalten eines Systems testet man am besten im realen Betrieb aus, nicht in Computermodellen. Die zeitliche Nähe von Stromausfällen zueinander macht mich stutzig. Kritische Umstellungen nimmt man zum Zeitpunkt der geringsten Auslastung vor. Das war hier nicht der Fall.
07:59 | fmw: Die OPEC steht de facto vor dem Aus – ein gutes Zeichen für den Ölpreis
Ende April war es die Überraschungsnachricht für den Ölmarkt: Die Vereinigten Arabischen Emirate treten aus der OPEC aus. Und jetzt droht der Irak auch mit Austritt. Man will offenkundig deutlich mehr Öl auf den Weltmarkt bringen. Mit so einem großen Produzenten auf der Kippe steht die OPEC vor dem Aus. Auch ohne Austritt verliert die OPEC deutlich an Wirkmacht!
Von 2004 - 2011 war ich Gastanalyst für diverse TV-Sender bei OPEC-Konferenzen. 2008 - 2020 habe ich die Oil Inventories jeden 2. Mittwoch für CNBC aus der Börse Zürich kommentiert. ich war sogar zu einem Fest zum 50. Geburtstag (2010) der OPEC eingeladen. Irgendwie hab ich die Organisation damals sehr lieb gewonnen und tielweise ihre Schritte gut nachvollziehen können. Trotzdem ist auch die Auflösung dieser Organisation Teil eines Prozesses, der wichtig ist, um endlich die veraltete und nicht mehr funktionierende Nachkriegsordnung abzuschütteln. TB
12:11 | Leserkommentar
Hm, werter H.TB. Im Moment denk ich darüber nach. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Das kommt aber ganz klar davon her. Weil es so viele Fake-Nachrichten auf der Welt gibt. Sehr anspruchsvoll derzeit. So ist vielleicht nicht von Übel. Wenn man etwas abwartet, wo der Kurs vom Ölpreis z.B. im 4 Quartal steht. Und das beste daran ist. Man kann sogar über die Börse, Wetten darauf abshließen.
14:09 | Die Kleine Rebellin zu 07:59 TB
Man sollte die Nachkriegsordnung nicht ganz in die Versenkung schicken. Vielleicht wird sie in absehbarer Zeit wieder gebraucht,
25.06.2026
18:58 | tag24: Nach Lärm-Beschwerden in Sachsen: 250-Meter-Windrad wird abgebaut!
Dieses Windrad sollte eigentlich Zukunft machen. Strom für bis zu 5000 Haushalte, sechs Megawatt Leistung, rund zehn Millionen Euro teuer - ein grüner Riese für die Energiewende in Sachsen. Doch nur zweieinhalb Jahre nach der Inbetriebnahme ist Schluss. Die Anlage im Oberwieraer Ortsteil Harthau (Landkreis Zwickau) wird ab Juli wieder abgebaut.
Kommentar des Einsenders
Hallo liebes Bachheimer-Team,
das ist mal eine Meldung aus der Nähe meines Geburtsortes Waldenburg:
Abriss eines neuen lärmenden MW-Windradriesen in Sachsen
Dieses Windrad sollte eigentlich Zukunft machen. Strom für bis zu 5000 Haushalte, sechs Megawatt Leistung, rund zehn Millionen Euro teuer - ein grüner Riese für die Energiewende in Sachsen. Doch nur zweieinhalb Jahre nach der Inbetriebnahme ist Schluss. Die Anlage im Oberwieraer Ortsteil Harthau (Landkreis Zwickau) wird ab Juli wieder abgebaut. Schon bei einem Bürgertreff kurz nach dem Betriebsstart hatten sich Dorfbewohner massiv über die Lärmkulisse beschwert. Die Anlage soll von Anfang an nur mit halber Kraft gelaufen sein, auch das Getriebe wurde ausgetauscht - ohne durchschlagende Besserung.
https://www.focus.de/earth/xxl-windrad-in-sachsen-wird-nach-nur-2-5-jahren-abgebaut_2190266d-8503-4264-8710-6019f5f2d6c3.html
https://nius.de/energie/10-millionen-euro-windrad-in-sachsen-wird-nach-nicht-einmal-drei-jahren-abgerissen
https://blackout-news.de/technik/nach-gut-zweieinhalb-jahren-xxl-windrad-fuer-zehn-millionen-euro-wird-wieder-abgerissen/
14:41 | ET: 242 Stunden in fünf Monaten: Minusstrompreise vor neuem Rekord?
In diesem Jahr kann Deutschland einen neuen Rekord an Stunden mit negativen Börsenstrompreisen aufstellen. Laut Energieversorger 1KOMMA5° kostete Strom für den deutschen Markt an der europäischen Stromhandelsplattform EPEX Spot von Januar bis einschließlich Ende Mai an 242 Stunden weniger als null Cent pro Kilowattstunde. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 573 Stunden. Im vergangenen Jahr summierten sich die Negativpreisstunden von Januar bis Ende Mai auf 248 Stunden. Nach Hochrechnungen auf Basis der Vorjahreswerte ist in diesem Jahr mit 350 bis 700 Stunden mit Preisen unter Null zu rechnen. Allerdings kann sich diese Prognose noch nach oben oder unten verändern.
Mittags Strom verschenken, abends teuer kaufen, tags darauf eine Reform ankündigen. Deutsche Energiepolitik in drei Akten... JE
11:06 | tichy: Gesetz zur Energiesicherung: Bürokratie wächst – Stromlücke bleibt
Die Folgen einer CO2-zentrierten Weltsicht werden zunehmend deutlich. Wer termingenau Abschaltungen von Kraftwerken in Gesetze schreibt, aber die Zuschaltungen solcher den Prognosen, Szenarien und Illusionen überlässt, wird irgendwann von den Realitäten eingeholt. Was sich früher am Markt von selbst klärte, sollen heute immer neuer Gesetze regeln. Das globale Klima wird sich nicht von uns retten lassen.
Am 24. Juni 2026 fand im Wirtschaftsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung zum „Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten – StromVKG-E“ statt. Hinter dem sperrigen Gesetzestitel verbirgt sich das seit vielen Jahren diskutierte Kraftwerkssicherheitsgesetz, mit dem die Stromversorgung nach den erfolgten und noch zu erwarteten Abschaltungen konventioneller Kraftwerke gesichert werden soll. Am 13. Mai war das Gesetz durch das Kabinett gegangen, nun soll es noch vor der üppigen Sommerpause durchs Parlament.
Die Energiewende funktioniert prächtig, solange genug Wind weht und die Sonne scheint und niemand Strom braucht, wenn beides gerade Pause macht. JE
07:22 | fmw: Ölpreis hat Vorkriegsniveau erreicht! Hier die Gründe
Mit aktuell 73,63 Dollar ist der Brent-Ölpreis alleine in den letzten vier Wochen von 111 Dollar um sage und schreibe mehr als 37 Dollar gefallen. Noch interessanter: Das jetzige Preisniveau hat das Ausgangsniveau direkt vor Kriegsausbruch gegen den Iran Anfang März erreicht! Jetzt, wo wieder viele Öltanker durch die Straße von Hormus fahren, und sich viele Abnehmerländer in den letzten Monaten anderweitig Ersatz besorgt haben, von Reserven leben oder mehr Kohle verfeuern, drohen sogar Überlastungen mit einer neuen Ölschwemme?
Die Ölpreise - vor allem in Jänner und Februar haben mich in die Irre geführt. Nie und nimmer bin ich bei diesen entspannten Preisniveau davon ausgegangen, dass es zu einem Kriege kommen könnte. Denn "the big money" würde die Wochen davor für steigende Preise gesorgt haben. Aber es kam anders als gedacht.
Haben die Großmächte wie USA und China vielleicht versteckte, schnell zugängliche Reserven oder hat man bereits einen Ersatzstoff für Öl gefunden und behält man dieses Geheimnis für sich? TB
24.06.2026
17:55 | agrarheute: Strompreis explodiert: auf 109 Cent! – Hitzewelle treibt Strompreise auf Rekordhoch
Die Hitzewelle treibt die Strompreise in Deutschland auf neue Rekordwerte. Grund ist ein hitzebedingt steil ansteigender Stromverbrauch. Gleichzeitig kommt es zu einem starken Rückgang des erzeugten Windstroms. Und: abends scheint die Sonne nicht. Für Stromkunden mit dynamischen Tarifen steigen die Strompreise deshalb am Mittwochabend bis auf 109 Cent je KWh (inkl. Steuern und Abgaben). An der Strombörse steigen die Spotmarktpreise bis auf 75 Cent je kWh. So hohe Strompreise hat zuvor noch nicht gegeben.
Die Hitzewelle treibt in Deutschland die Strompreise immer weiter nach oben. Während die Strompreise für Stromkunden (bei dynamischen Tarifen) am Dienstag bis auf 93 Cent je kWh nach oben geklettert sind, ging es am Mittwoch mit den Strompreisen noch viel steiler nach oben. Für Stromkunden mit dynamischen Tarifen klettern die Strompreise am Mittwochabend bis auf 109 Cent je KWh, so hoch wie noch zuvor, zeigt die Entwicklung der Strompreise für Stromkunden beim Stromanbieter von dynamischen Stromtarifen Tibber.
Abends scheint keine Sonne. Doch diese Erkenntnis scheint in Berlin noch immer als rechtspopulistische Verschwörungstheorie zu gelten... Und bei solch dynamischen Strompreisen lernst du endlich Freiheit: Du darfst selbst entscheiden, ob du um 20 Uhr noch kochst oder die Insolvenz anmeldest. JE
19:12 | Die Eule
Bereits der Meister wusste um die eklatante Gefahr des Reichtums, der die Vollkommenheit des Menschen verhindert. Diesem Gedanken des Meisters folgt auch die neue Kirche des Klimas, denn der Meister sprach einst im 19.Kapitel de Matthäusevangeliums von der Vollkommenheit, die man nur erreicht, wenn man all seine Schätze abgibt. Diese Vollkommenheit zu erreichen, hilft nun die Klimakirche auf einem ganz neuen Weg, den der Meister so noch nicht kannte. Sie treibt die Strompreise in solch astronomische Höhen, dass des Meisters Forderung die Schätze abzugeben,, in naher Zukunft für alle in Erfüllung gehen wird. Dank der Klimakirche werden wir also bald in einer Welt der vollkommen Menschen leben.
23.06.2026
15:12 | agrarheute: Klares „Nein“: Stadt spricht sich deutlich gegen Windräder im Wald aus
Die Stadt Friedrichroda zeigt einem Windpark die rote Karte – nach heftigem Widerstand aus der Bevölkerung. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet, hat sich der Stadtrat von Friedrichroda im Landkreis Gotha in Thüringen drei Mal klar gegen den Bau von Windrädern in einem Wald ausgesprochen. Am Donnerstag vergangener Woche fand eine Sondersitzung statt, in der drei Beschlüsse getroffen wurden. Die richten sich klar gegen das Vorhaben eines Investors. In einem Fall sei der Bürgermeister sogar damit beauftragt worden, rechtlich dagegen vorzugehen, sollte ein Windkraftprojekt in der Nachbargemeinde eine Baugenehmigung bekommen, so der MDR.
Zudem müssen die Verwaltung nun prüfen, ob die Waldgebiete rund um die Stadt als Erholungswald ausgewiesen werden könnten. Das aber hätte auch für die Waldbesitzer Folgen – sie dürften dort dann nicht mehr wirtschaften, sondern nur noch Pflege betreiben. Das sei dem Stadtrat aber durchaus bewusst, meldet der Nachrichtensender weiter. Allerdings würden sie von Seiten der Stadt hierfür eine Entschädigung erhalten. Das solle nun geprüft werden, heißt es weiter.
Erst erklärt man Windmühlen zur Klimarettung, dann sucht man den Wald, den man dafür vernichtet hat. JE
19:29 | Der Dipl.-Ing.
… wie schrieb im Jahr 1789 der Dichter Christoph Martin Wieland in seinem Werk Aristipp: …
… „Es ist als ob die närrischen Menschen den Wald vor lauter Windrädern nicht sehen könnten“...
… oder so ähnlich …
08:38 | Leser Kommentar - zu 17:35 - 23.06.2026
Ich kann dazu nur sagen: es ist für einige Personen bedeutungslos... bei dieser Sonneneinstrahlung wurde mein Heimspeicher* auf weit über 70% gefüllt, zu der genannten Zeit habe ich geschätzt 0,00 bis 0,0x kWh aus dem Netz bezogen. Ich bin bei rechnen mit die Zahlen nich so gut... wieviel Euro müßte ich bei zugekauftem Strom bei einem Preis von 92ct im Vergleich zu 35ct/kWh mehr ausgeben tun? Meine Freundin sagte mir, selbst bei einem kWh-Preis von 50€ hätte ich schlimmstenfalls 1-2€ zahlen müssen... also 92ct - na und? Man wird nicht umhin kommen, in Zukunft den Kunden negative Strompreise anzubieten. Warum dann nicht die Speicher füllen, später verbrauchen oder bei gutem Preis wieder einspeisen? Der Stommarkt wird sich wandeln.
*ich bin kein Solarverrückter, Panelen und Speicher habe ich nur zur Blackoutgefahrabwendung erworben!
22.06.2026
17:35 | Der Agronom: Strompreise und extreme Hitzewelle: Strompreise explodieren auf 93 Cent!
Die Hitzewelle treibt die Strompreise in Deutschland steil nach oben. Grund ist ein starker Rückgang des erzeugten Windstroms und gleichzeitig ein hitzebedingt ein strak ansteigender Stromverbrauch. Für Stromkunden mit dynamischen Tarifen steigen die Strompreise am Dienstagabend bis auf 93 Cent je KWh.
Der Agronom
Der pure Wahnsinn!
19.06.2026
12:36 | Der Partisan - Windrad-Brand in Bönen: Feuerwehr machtlos – Bahnverkehr lahmgelegt
In Bönen bei Hamm (NRW) brannte am Sonntagmittag eine Windkraftanlage komplett aus. Der Maschinenkopf und ein Rotorblatt standen in Flammen, eine riesige schwarze Rauchwolke war weithin sichtbar. Die Feuerwehr konnte den Brand in über 100 Metern Höhe nicht löschen, sondern nur den Bereich absperren und beobachten. Wegen der Nähe zur Bahnstrecke Hamm–Dortmund wurde die wichtige Verbindung stundenlang gesperrt – Regional- und Fernverkehr waren betroffen. Im Maschinenkopf befanden sich rund 300 Liter Getriebeöl. So sieht die grüne Energiewende aus, wenn gefährliche Substanzen ausbrennen und die Feuerwehr machtlos zusieht.
https://t.me/HeidelbergerImpulse/1904
14:42 | Spartakuss zu 12:36 - Hauptsache der Wind stand günstig
Ich hätte da eine Lösung für die Energiewende: Wir bauen einfach über jedes Windrad eine riesige Absauganlage. Die saugt den Rauch ab und entzieht dem Feuer gleich den Sauerstoff – zwei Probleme mit einer Anlage gelöst. Anschließend wird der Qualm klimaneutral in Container gepackt und als "Premium-CO₂ Made in Germany" ins Ausland exportiert.
Und falls die Qualmwolke doch Richtung Brüssel zieht, heißt es einfach: Das war kein Brand, sondern ein grenzüberschreitendes Emissionsaustauschprogramm. Deutschland denkt eben mit – zumindest in der Satire.
14:42 | Monaco
wie romantisch, ein ´Sonnwindfeuer´...
15:00 | Die Eule
All das offenbart doch nur, mit welch wirkmächtigen Schritten die Energiewende voranschreitet, aber die Feuerwehr durch konservatives Denken und eigene Machtlosigkeit dem Widerstand
gegen die Wende Vorschub leistet. Dabei gibt es doch bereits keck designte Löschdrohnen, die solch einem Feuerpubs in großer Höhe flux den Garaus machen. Damit wäre die Macht der Feuerwehr, in großer Höhe zu löschen, wieder zurückgewonnen und die Skepsis des widerständigen Volkes würde somit rasch schwinden. Sollte es trotzdem noch zu hitzigen Protesten kommen, könnten die dann mit den Drohnen auf gleiche Weise sofort gelöscht werden.
17:10 | Leser Kommentar
Windradfeuer und Freude,
wenn man bedenkt, wir oft so eine (mittlerweile viele Veraltet) Erungenschaft brennt, müsste man doch mal die Kraftwerke mit ihren Filteranlagen/Abschiermung, die man bereits entfernt hat, statistisch gegen gerechnet werden.
Im Bezug auf Verunreinigung der unmittelbaren Umwelt und Ausstoss von Emissionen, wohl ersteres eher zu Buche schlägt.
Wird auf Dauer unsere Umwelt mehr vergiftet durch diese Erungenschaft des bereits 1936/38 gescheitertem Experiments zu Volkswindkraftanlagen?
Ja.....und wie viele wissen davon in unserem Sprachraum und tun genau nichts?
Bürgerbegehren gibts glaub ich mehr als genug.
Und es wird kleingehalten, wie so vieles anderes.
10:20 | UCN: Wie China heimlich die Welt vor einer Ölkrise bewahrt
Während westliche Analysten nach dem Iran-Krieg vor einer globalen Rezession und Ölpreisen von weit über 150 US-Dollar pro Barrel warnten, blieb der große Preisschock bislang aus. Brent-Rohöl notiert weiterhin unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Der Grund dafür könnte ausgerechnet in Peking liegen. Denn China – der größte Ölimporteur der Welt – hat seine Rohölkäufe drastisch zurückgefahren. Nach Angaben des Wall Street Journal importierte das Land zeitweise rund 3 Millionen Barrel pro Tag weniger als üblich. Das entspricht in etwa dem täglichen Ölverbrauch von Italien und Frankreich zusammen. Mit anderen Worten: Während die Welt auf die Straße von Hormus starrte, zog China still und leise den größten Nachfragedämpfer des Planeten.
Die gute Nachricht: Der Ölpreis explodierte nicht. Die schlechte Nachricht: Nicht wegen europäischer Weitsicht, sondern weil China besser auf Krisen vorbereitet ist als jene, die ständig Krisengipfel veranstalten. JE
08:05 | r24: Wegen Hormus-Abhängigkeit: Vereinigte Arabische Emirate bauen Umgehungspipeline
Selbst wenn sich die Amerikaner und die Iraner einigen sollten, bleibt die Gefahr weiterer Störungen in der Straße von Hormus bestehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen dieses Nadelöhr nun mit einer neuen Pipeline umgehen und mehr Versorgungssicherheit schaffen. Auch andere Golfstaaten arbeiten an neuen Exportkorridoren.
Seit der Eskalation am Persischen Golf und der damit verbundenen faktischen Schließung der Straße von Hormus leidet die globale Versorgung mit Erdöl und Flüssigerdgas. Ohne die Anzapfung der strategischen Ölreserven wäre die Welt längst schon in eine tiefe Energiekrise gestürzt. Doch die Lager leeren sich rapide und selbst die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) zwischen Washington und Teheran ändert nichts daran, dass die Lage weiterhin volatil ist und eine neuerliche Sperrung der wichtigen Meerenge jederzeit erneut passieren kann.
Die Golfstaaten entdecken jetzt die Unabhängigkeit, allerdings erst, nachdem der Weltmarkt schon nervös am Preisschild kaut. JE
18.06.2026
15:15 | tkp: Shell verkauft Windparks en masse und kehrt zu seinem Kerngeschäft zurück
Der Energieriese Shell zieht sich mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Offshore-Windkraft zurück. Ein Projekt nach dem anderen wird abgestoßen. Der Enerigeriese folgt damit anderen Unternehmen wie Mitsubishi oder Orsted. Was oberflächliche Beobachter als „Portfolio-Bereinigung“ abtun möchten, ist in Wahrheit ein strategischer Rückzug auf breiter Front. Seit Wael Sawan den Chefsessel bei Shell übernommen hat — mit dem expliziten Auftrag, die Kapitalrendite wieder auf ein Niveau zu bringen, das Aktionäre ernst nehmen können —, regnet es Abschreibungen und Verkäufe im Windsegment.
Die Chronologie spricht Bände: Atlantic Shores, das große Offshore-Windprojekt vor der US-Küste: gestrichen. Eine Milliarde Dollar abgeschrieben, weil die Zahlen schlicht nicht mehr aufgingen. MarramWind, das schwimmende Windprojekt vor Schottland: verkauft an den Joint-Venture-Partner ScottishPower Renewables. CampionWind, ein eigenständig entwickeltes Projekt: komplett aufgegeben. Dazu Dutzende weitere Beteiligungen an Offshore-Windparks in verschiedenen Märkten, die still und leise abgestoßen wurden.
Die Begründung war jedes Mal dieselbe: Entweder erreicht das Projekt die geforderten Renditeschwellen nicht, oder es passt nicht mehr zu dem, was Shell tatsächlich kann.
Kommentar des Einsenders
Na da schau her - das ideologische Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr, da keine öffentlichen Steuer-Subventionen mehr ausgeschüttet werden, und die pösen pösen "Kapitalisten" ziehen einen wirtschaftlichen Schlußstrich und stoßen Verlustträger ab! Hätte es keine Milliarden-Förderungen der politischen Steuerräuber aus den öffentlichen Töpfen gegeben, wäre dieser energiepolitische Unsinn in diesem Ausmaß nie realisiert worden! Immense Schäden an der Ökologie wurden angerichtet - Haftung/Rückbau/Entsorgung ungewiss/nicht diskutiert, wieder fressen Bürger/Umwelt die sprichwörtliche Krot, die ihnen die Gierhälse auf's Auge drückten...! So geht's nicht weiter.
Grüne Rendite-Farce mit Offshore-Rotor: Milliarden versenkt, Projekte verkauft, Abschreibungen kassiert, und am Ende sagt Shell: Wir machen wieder das, womit wir Geld verdienen. Die schöne Windromantik flog davon, als der Zinshammer kam und die Turbinenrechnung auf dem Tisch lag. Energiewende als Hochglanzmärchen, bis der Controller das Licht einschaltet. JE
17:54 | Leserkommentar
Hier weht der Wind der Veränderung aber vor allem aus einer ganz anderen Richtung! Denn seit einiger Zeit lehnen die Versicherer von Windparks und Windrädern es ab, Schäden durch PFAS zu versichern! Da wird es für jeden der Besitzer eng. Und die cleveren Akteure handeln, und verkaufen die PFAS-Giftschleudern im Rekord-Tempo…
17:55 | Leserkommentar
Könnte man das mit "Post-StarTrek-Syndrom" bezeichnen? Vielleicht haben Shell Führungeskräfte zu viel StarTrek angesehen? Und nicht realisiert, daß es dort angeblich kein Geld mehr gibt. Doch doch das stimmt eigentlich nicht, weil es eine merkbare Ausnahme von dieser Regel gibt, in diesem fiktiven Universum.
"Latinum ist ein seltenes, silberfarbenes Flüssigmetall, das von der Ferengi-Allianz, den Cardassianern und vielen anderen Welten als Währung verwendet wird. Um den Handel zu vereinfachen, wurde Latinum üblicherweise in Goldpressungen als Bindemittel suspendiert, um so gepresstes Goldlatinum herzustellen. (DS9: „Wer trauert um Morn?“)"... Deshalb hat es selbst dort nicht geklappt, daß "Rad" neu zu erfinden?! Die Förderation brauchte also das Latinum, um Geschäfte zu machen. Die man nicht rein über reine Barder-Geschäfte, abwickeln konnte. 😎
11:56 | Mini-AKWs für 25 Millionen: Wie Atomkraft jetzt Afrika erobert
Kleine modulare Reaktoren (SMR) machen Atomenergie für Entwicklungsländer erschwinglich. Staaten wie Ghana und Ruanda planen den Einstieg. Derzeit betreibt Südafrika das einzige in Betrieb befindliche Atomkraftwerk in Koeberg bei Kapstadt mit zwei Reaktorblöcken, die 1.854 MW leisten. Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) zählt jedoch mittlerweile 16 weitere afrikanische Länder auf, die Atomkraftwerke bauen oder bauen wollen: Ägypten, Algerien, Äthiopien, Burkina Faso, Ghana, Kenia, Marokko, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sudan, Tansania, Tunesien, Uganda und Sambia.
Und diese Liste ist nicht einmal vollständig. Denn inzwischen verfolgen auch Mali und Namibia solche Pläne. Allerdings sind die meisten dieser Vorhaben bloße Absichtserklärungen und haben derzeit das Stadium konkreter Planungen noch nicht erreicht. Derzeit baut der russische Staatskonzern Rosatom das größte Nuklearprojekt auf dem Kontinent, das Großkraftwerk El Dabaa in Ägypten. Einmal fertiggestellt sollen dort vier russische WER-1200 Reaktoren der dritten Generation je 1.200 MW liefern.
dazu passend TP: "Technologie ist bereit": Weltgrößter Wasserstoffmotor startet im Netz
Ein neuer Riesenmotor startet in zwei Minuten. Doch wegen der Brennstoffkosten von 470 Euro je Megawattstunde bleibt es ein teures Experiment. An der nordspanischen Küste ist ein technologischer Durchbruch mit extremem Preisschild gelungen: Erstmals speist ein großtechnischer Verbrennungsmotor, der ausschließlich mit reinem Wasserstoff läuft, Strom in ein nationales Übertragungsnetz ein. Der Wärtsilä 31H2 – laut Hersteller der größte reine Wasserstoffmotor der Welt – kann innerhalb von nur zwei Minuten von null auf Volllast hochfahren. Damit eignet sich das Aggregat ideal als schneller Lückenfüller für das Stromnetz. Doch die Flexibilität ist teuer: Die reinen Brennstoffkosten liegen bei rund 470 Euro pro Megawattstunde.
Genau hier soll die neue, hochflexible Motorentechnik als Puffer ansetzen. Seit Juni 2026 absolviert das Aggregat vor Ort sein Validierungsprogramm unter realen Netzbedingungen – wie Wärtsilä mitteilt. Der 31H2 basiert auf der bewährten 31er-Plattform, einem mittelschnelllaufenden Viertakt-Mehrstoffmotor mit 8 bis 16 Zylindern. Die Erdgasvariante liefert rund 12 MW elektrische Leistung pro Aggregat. Im Wasserstoffbetrieb fällt die Leistung etwas geringer aus – konkrete Werte will Wärtsilä erst nach Abschluss der Tests veröffentlichen.
Wasserstoffstrom für 470 Euro pro Megawattstunde. Endlich eine Energieform, bei der sogar der Champagner neidisch auf die Preisgestaltung wird. JE
17:53 | Die Leseratte zum "Wasserstoffmotor" unter 11:56 h
Wird vor allem helfen, wenn der Blackout - wie letztens geschehen - verursacht wird durch ZUVIEL Strom im Netz, durch zuviel Solarstrom, genau genommen. Da gibt der Wasserstoffmotor noch ein wenig mehr dazu? Oder kann der vielleicht Strom vernichten?
17.06.2026
13:14 | oilprice: Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran bedeutet keine schnelle Rückkehr der Öl- und Gaslieferungen.
Ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran könnte die Straße von Hormuz wieder öffnen, aber Schifffahrt und Produktion werden nicht sofort wieder zur Normalität zurückkehren. Die Ölproduktion im Nahen Osten um mehr als 10 Millionen Barrel pro Tag wurde eingestellt, und bei einigen Feldern kann es Monate dauern, bis die Produktion wieder vollständig aufgenommen werden kann. Der Irak wird sich langsamer erholen als Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate, da seine Exporte nach Süden stark vom Zugang über Basra abhängen.
Hormus wieder offen heißt noch lange nicht: Öl wieder normal. Es heißt erst einmal: Der Stau beginnt sich zu bewegen. Langsam...JE
11:33 | UCN: Hormuz: Der Crash in Zeitlupe
Die vielleicht größte Überraschung bei der Entscheidung, den Iran zu bombardieren, war das Übersehen einer einfachen Tatsache: Ein Fünftel des Öls, das die moderne Wirtschaft antreibt, fließt durch eine etwa 20 Meilen breite Meerenge an der iranischen Küste. Durch diese Meerenge – den Hormuz – werden täglich etwa 20 Millionen Barrel transportiert. Am 4. März sperrte der Iran sie. Zieht man das ab, was über Pipelines umgeleitet oder durch Reservekapazitäten abgedeckt werden kann, beträgt der Nettoverlust immer noch 10–14 Millionen Barrel pro Tag: doppelt so viel wie beim Ölschock der 1970er Jahre und genug, um Großbritannien und die Welt in eine Depression zu stürzen.
All dies birgt eine verlockende Lehre, und es ist die falsche. Wenn eine einzige Wasserstraße am anderen Ende der Welt uns das antun kann, dann liegt die Antwort doch sicherlich darin, weniger auf ihr Öl angewiesen zu sein: schneller zu elektrifizieren, mehr Wind- und Solarkraft zu bauen und die Verbindung zu einer volatilen und feindseligen Region ein für alle Mal zu kappen. Das ist die Schlussfolgerung, zu der jeder Befürworter unzuverlässiger Energie bereits gelangt ist – und die Rechtfertigung, die er für alles anführt, was uns bisher aufgezwungen wurde. Es ist genau das Gegenteil. Netto-Null ist die Ursache dieser Katastrophe, nicht die Lösung.
Net Zero im Ernstfall: Die Sonne geht unter, der Wind schläft ein, der Diesel fehlt, aber die Haltung leuchtet noch ganz tapfer, wenigstens irgendwas hat Versorgungssicherheit. JE
16.06.2026
14:42 | danisch: Der Strom wird knapp
Aktuelles aus der Klapsmühle EU. Politico meldet (via Leserhinweis auf blackout-news) dass der EU der Strom knapp wird und sie deshalb will, dass man abends nicht mehr so viel Strom verbrauchen kann/darf/will/soll/wird: EU wants households to cut peak time energy use as demand from industry and AI soars
Grund sind die Rechenzentren für die KI: Ist das nicht geil? Wir sollen KI-gesteuerte „smarte“ Stromzähler bekommen, die uns helfen, abends weniger Strom zu verbrauen, weil der Strom nicht reicht, weil die KI so viel Strom verbraucht. Die KI hilft uns, Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten. Ist das nicht noch geiler? Wir sollen alle auf e-Autos und Wärmepumpen umsteigen, und man will Wasserstoff als grünen Energiespeicher nutzen – und dann reicht der Strom nicht.
Jetzt habt Ihr e-Autos und Wärmepumpen, sollt Sie aber künftig nicht mehr abends laden oder einschalten. Dabei ist das genau die Zeit, in der man sie braucht, weil man von der Arbeit kommt und dann das Auto neu aufladen oder die Wohnung heizen muss.
Bitte warten, bis Brüssel, der Algorithmus und die Wetterlage gemeinsam entschieden haben, ob Sie heute Abend leben dürfen. JE
18:00 | Spartakuss zu 14:42
Im Jahr 2045 fährt der letzte Bürger Deutschlands auf einem klapprigen Fahrrad durch den Nieselregen. Es ist das einzige Fortbewegungsmittel, das nach 37 Klimapaketen, 14 Mobilitätswenden und 9 Gerechtigkeitsabgaben noch übrig geblieben ist.
Plötzlich wird er von zwei Beamten in Regenbogenuniform angehalten.
„Verkehrskontrolle. Haben Sie die CO₂-Herkunftsnachweise für dieses Fahrrad?“
„Nein.“
„Dann benötigen wir außerdem die Rechnung für die Luft in den Reifen. Wir müssen feststellen, ob diese legal erworben oder aus einem benachteiligten Windgebiet abgesaugt wurde.“
„Das Fahrrad habe ich vor Jahren geschenkt bekommen.“
Die Beamten schauen sich entsetzt an.
„Geschenkt? Ohne Schenkungs- und Nachhaltigkeitszertifikat? Das ist ein schwerer Verstoß gegen die Kreislaufgerechtigkeitsverordnung.“
„Aber ich habe doch mein Leben lang alle Abgaben bezahlt.“
„Das macht die Sache nicht besser. Sie hätten wissen müssen, dass Unwissenheit seit dem Wahrheitsanpassungsgesetz als Vorsatz gilt.“
Der Mann seufzt: „Dann nehme ich eben das Fahrrad und überlasse es Ihnen als Pfand.“
Die Beamten treten erschrocken drei Schritte zurück.
„Versuchen Sie gerade, Amtsträger mit einer nicht zertifizierten Schenkung zu bestechen?“
„Nein.“
„Außerdem handelt es sich bei diesem Fahrrad vermutlich um nicht registrierten Sondermüll. Für die Entsorgung benötigen wir zunächst eine Entsorgungsabgabe, eine Entsorgungsabgabe-Abgabe und den Nachweis, dass das Fahrrad der Entsorgung zugestimmt hat.“
„Und wie soll ich jetzt nach Hause kommen?“
„Zu Fuß.“
„Und wenn ich dabei ausatme?“
Die Beamten notieren etwas.
„Dann reden wir über eine zusätzliche Emissionsabgabe.“
Der Mann nickt ergeben.
„Gut. Dann bleibe ich einfach hier stehen.“
„Auch das ist genehmigungspflichtig. Haben Sie einen stationären Aufenthaltsnachweis?“
Die Beamten lächeln zufrieden. Endlich war wieder ein gefährlicher Klimasünder gefasst worden.
Während der Mann nun auf die Zustellung von 47 Bußgeldbescheiden, drei Nachberechnungen und einer verpflichtenden Umerziehungsschulung zur nachhaltigen Atmung wartete, füllten die Beamten ihre Formulare aus.
Seine erkannte und von den Beamten ordnungsgemäß überführte Schuld entlastete deren Gewissen ebenso wie die Statistik bei den Vorgesetzten. Schließlich musste irgendjemand Verantwortung für die drohende Klimakatastrophe übernehmen.
Nach getaner Arbeit stiegen die beiden in ihren Dienstwagen, der selbstverständlich mit freier, emissionsloser Energie direkt aus dem Äther betrieben wurde – eine Technologie, die aus Gründen der Gerechtigkeit ausschließlich staatlichen Stellen und den exklusiven Mitgliedern der Klima-NGO-Sekte ähh moderne Kirche zur Verfügung stand.
Lautlos glitt das Fahrzeug davon, während der Mann zurückblieb und darüber nachdachte, ob sein nächster Atemzug bereits als steuerpflichtige Emission gelten könnte.
Doch immerhin durfte er sich glücklich schätzen: Seine Schuld hatte einen wichtigen Beitrag zur Rettung der Welt geleistet. Zumindest stand das so im Bußgeldbescheid.
15.06.2026
11:59 | r24: Tschechien plant drei neue Mini-Atomkraftwerke und sichert sich Schlüsselrolle in Europa
In Tschechien setzt man auf eine zuverlässige, grundlastfähige Stromversorgung. Mindestens drei neue Mini-Atomkraftwerke sollen die Energiesicherheit des Landes gewährleisten. Zudem etabliert man sich als Global Player im Small-Modular-Reactor-Sektor. In Prag zählt Pragmatismus wohl mehr als die Klimawahn-Ideologie.
Während man in anderen europäischen Ländern – allen voran Deutschland – dem Irrglauben anhängt, man könne eine moderne Industrienation allein mit wetterabhängigem Wind- und Sonnenstrom betreiben, setzt Tschechien auf Vernunft, Pragmatismus und Versorgungssicherheit. Prag hat nun detaillierte Pläne für den Bau von drei sogenannten Small Modular Reactors (SMR, kleine modulare Reaktoren) vorgestellt. Damit wollen die Tschechen nicht nur die eigene verlässliche Grundlastversorgung sichern, sondern sich auch an die Spitze einer europäischen Atom-Renaissance setzen.
Kommentar des Einsenders
...und die vertrottelten Nachbarn, die ihre modernen Anlagen wegsprengten, werden betteln, den A-Strom aus CZ zu importieren...!? Der green-deal ist krachend gescheitert, es braucht Alternativen... solange Wirtschaft und Bürger sicher versorgt werden und nicht AKWs entstehen, um den US-bigtechs ihre ressourcenfressenden Rechenzentren zu finanzieren...!
Prag setzt auf Industrie, Berlin auf seine Clownshow mit Windradkulisse. Die Dekoration heißt in Buntland Versorgungssicherheit, nur leider ohne verlässliche Versorgung. JE
12.06.2026
17:32 | apollo: Eon und Deutsche Umwelthilfe verbünden sich gegen Katherina Reiches Heizungsgesetz
Der Energiekonzern Eon hat sich mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zusammengeschlossen und kämpft gegen die Reform des Heizungsgesetzes. Brisant ist dabei nicht nur, dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vor ihrer Rückkehr in die Politik bei dessen Tochterfirma Westenergie arbeitete. Die Verbindung des Energiekonzerns mit der Umwelthilfe überraschte die Branche auch, weil die DUH gerade ein Gerichtsverfahren gegen Eon führt, wie das Handelsblatt berichtet.
Im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz wird unter anderem die Pflicht, Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben, durch Quotenregelung zur Beimischung von „sauberen“ Energieträgern ersetzt. Laut dem Gesetzesentwurf sollen auch Gas- und Ölheizungen weiter eingebaut werden können. Allerdings sieht eine „Biogas“-Treppe vor, dass ab 2029 diesen Heizungen zehn Prozent Bioöl beziehungsweise Biogas beigemischt werden sollen. Dieser Anteil an Bioheizstoffen soll bis 2040 über mehrere Stufen auf 60 Prozent steigen.
Die deutsche Heizungspolitik ist inzwischen so absurd, dass selbst der Heizkessel wahrscheinlich lieber auf Holzofen umschulen würde. JE
14:11 | presse: Die EU kauft fast das gesamte Flüssiggas von Russland
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres legten nur vier Tanker mit russischem LNG in Richtung China ab – aber 114 in Richtung europäischer Häfen. Das liegt an einem Schlupfloch in der EU-Verordnung zur Unterbindung russischer Gasimporte. Am Dienstag hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das 21. Sanktionspaket wegen des russischen Angriffskrieges vorgestellt. Unter anderem will sie Russlands Exporte von Flüssiggas (LNG) einschränken. „Wir schlagen vor, den Verkauf von LNG-Tankern nach Russland zu unterbinden, genauso, wie wir das schon für Öltanker gemacht haben“, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
ohne Paywall highnorthnews:: Die EU kaufte im März mehr russisches LNG aus der Arktis als in jedem anderen Monat zuvor.
Die EU-Importe von russischem Flüssigerdgas (LNG) erreichten im März laut Daten des Thinktanks Bruegel 2,46 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m³) bzw. rund 1,78 Millionen Tonnen. Dies entspricht einem Anstieg von 38 % gegenüber März 2025. Dies markiert den höchsten jemals verzeichneten Monatsstand: Europäische Käufer sicherten sich mehr russisches LNG als je zuvor. Alle Importe stammen aus der LNG-Anlage in der Arktis, Jamal.
Der Anstieg erfolgt trotz des erklärten Ziels der EU, die Importe russischer fossiler Brennstoffe zu beenden. Ein Verbot kurzfristiger Verträge für russisches Flüssigerdgas (LNG) tritt am 25. April in Kraft, während langfristige Verträge ab dem 1. Januar 2027 untersagt werden.
Die EU erklärt Russland energiepolitisch den Moralbankrott, nimmt aber beim Flüssiggas weiter fast den ganzen Teller. Sanktionen fürs Schaufenster, LNG fürs Hinterzimmer. Brüssel nennt das wahrscheinlich strategische Konsequenz. JE
13:06 | deutschlandfunk: Bundesregierung kann Auswirkungen von Gebäudemodernisierungsgesetz offenbar nicht beziffern – Kritik von den Grünen
Die Bundesregierung kann die Auswirkungen des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes auf den Klimaschutz offenbar derzeit nicht klar abschätzen. Wie die Funke-Mediengruppe berichtet, geht dies aus einer Regierungsantwort auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach sei eine robuste Bewertung der Klimawirkung des Gesetzes erst möglich, wenn es in Kraft getreten sei. Auch zu der Frage, ob die Pläne mit EU-Recht vereinbar sind, sowie zur künftigen Preisentwicklung von Erdgas, Biomethan und sogenanntem grünem Wasserstoff lägen keine belastbaren Prognosen vor.
Der baupolitische Sprecher der Grünen, Taher Saleh, kritisierte, die Regierung plane ein Gesetz, von dem sie selbst nicht sagen könne, welche Auswirkungen es haben werde. Er verwies zudem auf ein geltendes Verschlechterungsverbot beim Klimaschutz. Daher sei das von Bundeswirtschaftsministerin Reiche geplante Gesetz verfassungswidrig.
Die Regierung weiß nicht, was das Heizungsgesetz bringt, aber sie weiß ganz genau, wer es bezahlt. Kleiner Tipp: Es ist nicht der Minister mit Dienstwagen. JE
09:03 | Axios: Amazon wirbt mit Wassereinsparungen inmitten von Widerstand gegen Rechenzentren
Amazon gibt an, dass seine Rechenzentren Wasser effizienter nutzen als der Branchendurchschnitt und fordert andere auf, sich angesichts der zunehmenden Kontrollen von Rechenzentren ebenfalls zu verbessern.
Warum das wichtig ist: Der Wasserverbrauch hat sich als einer der größten Druckpunkte beim Aufbau von KI-Rechenzentren herausgestellt und zwingt Unternehmen wie Amazon dazu, ihre Bemühungen öffentlich zu verteidigen.
Aktuelle Meldung : Amazon gab am Donnerstag bekannt, dass es bereits 75 % seines 2022 gesteckten Ziels erreicht hat, bis 2030 mehr Wasser in die Gemeinden mit seinen Rechenzentren zu leiten, als es verbraucht.
Wasser zur Kühlung und dies macht Wasser zu einen Rohstoff der wichtig für die KI ist. Was mich zur Frage führt .. wieviel Wasser wird hier verbraucht? TS
05:43 | fmw: WTI-Ölpreis vor Kursrutsch? Smart-Money aus der 100-Dollar-Wette
Ende März dieses Jahres glich der Ölmarkt einem kochenden Kessel. Eine historisch seltene, massive Backwardation signalisierte brutale Knappheit im physischen Bereich: Der Mai-Kontrakt notierte im Hoch bei stolzen 93,50 USD, während das spekulative Kapital (Managed Money) blind auf einen Durchmarsch in Richtung der dreistelligen Kursregionen wettete. Im damaligen Lagebericht wurde jedoch vor den stillen Absicherungswellen der Produzenten (Commercials) gewarnt, die das hohe Preisniveau konsequent nutzten, um massive Schutzmauern einzuziehen. Knapp zweieinhalb Monate später ist das bullische Narrativ vollständig verkocht und verdampft.
Ich hatte hier mit einigen Marktbeobachtern und Bekannten Wetten laufen, dass der Energiemarkt nicht nach oben explodieren würde. Das Grundsentiment war nicht zu bullisch - erklären konnte ich es aber ausserhalb der emotionalen Ebene kaum - ausser durch geheime Ölreserven, die irgendwo in USA und Asien gebunkert sind und die die großen Marktteilnehmer kennen, weshalb die Märkte angesichts der monströsen geo- und erdölpolitischen Bedrohung aussergewöhnlich ruhig waren.
Gut ich habe die Wetten gewonnen. ABER
Fairerweise muss man auch sagen, dass ich noch 2 Tage vor dem Angriff auf den Iran gesagt und auch auf b.com gerschrieben habe, dass KEIN Krieg in Sicht wäre. In diesem Punkt haben mich die Energie-Märkte in die Irre geführt. TB
11.06.2026
17:23 | HB+: Rotterdam will Europas größte Drehscheibe für Wasserstoff werden
Rotterdams Bürgermeisterin Carola Schouten versucht es an diesem Morgen mit einem Kalauer. „Warum sind die Holländer so groß?“, ruft sie in die Kongresshalle „Ahoy“, ein überdimensionales, graues, schuhkartonähnliches Gebäude am Rande der niederländischen Metropole. Ihre mehr als 1000 Zuhörer, tags zuvor angereist zur dreitägigen Konferenz „World Hydrogen Summit“, belehrt sie sogleich: „Damit sie besser auf Hochwasser vorbereitet sind.“
Ein Witz mit ernstem Hintergrund: Wie viele Regionen des Landes liegt die Großstadt an der Rhein- und der Maas-Mündung gerade einmal rund fünf Meter über dem Meeresspiegel, was Rotterdam vor enorme Herausforderungen stellt. Denn Hollands zweitgrößte Stadt, die schon einmal 1940 nach der Zerstörung durch die deutsche Wehrmacht vor dem Ende stand, ist erneut bedroht: durch einen steigenden Meeresspiegel aufgrund der Erderwärmung.
Doch statt wieder einmal die Deiche zu erhöhen oder ein Sperrwerk zu errichten wie in den 1990er-Jahren, haben sich die Niederländer entschlossen, an den Ursachen des Klimawandels zu arbeiten. Dem klimaschädigenden CO₂, so hat die Regierung im nahen Den Haag verfügt, soll mithilfe modernster Technik ein Ende bereitet werden. Milliarden an Euro stelle sie bereit, heißt es dort.
Kommentar des Einsenders
"In das 42 Kilometer lange Industriegelände in der Hafen-Metropole fließen derzeit Milliarden Euro, um Europas CO₂-Ausstoß zu verringern. Die Profiteure sitzen künftig vor allem in Deutschland."
Zeigt, wie dumm die gesamte Diskussion in der EU-Energieversorgung rund um die unsägliche co2-Frage mittlerweile geworden ist! Über den Methan-Dampfreformierungsprozess werden für 1kg Wasserstoff elektrolytisch 10kg Reinstwasser und ca. 60kwh Strom verbraucht, die co2-Emission liegt bei 10kg...! ...und die Kühe in Dänemark werden mittlerweile wegen ihres Methanausstoßes beim Furzen besteuert..!? Physik/Chemie/Natur ist wie es ist und diese unsäglich dämliche co2-Postionen (inkl. co2-Abgaben) gehören endlich raus aus dem Diskurs!! H2 braucht viel Strom (bis dato fossil da günstig), Reinstwasser und produziert u.a. Co2! So what..? Die Katze beißt sich argumentativ in den eigenen Schwanz.
Die Flut kommt, die Subventionen sind schon da. JE
08:22 | thecradle: Der Krieg gegen den Iran verändert den „Krieg um die Verbindungskorridore“
Der Krieg der Wahl der USA gegen den Iran definiert nicht nur die Geopolitik neu, sondern greift auch in den von The Cradle im Juni 2022 beschriebenen Krieg der wirtschaftlichen Konnektivitätskorridore ein, destabilisiert ihn und orientiert ihn neu – ein Paradigma, das wohl das zentrale geoökonomische Paradigma der eurasischen Integration im 21. Jahrhundert darstellt. Von Ost nach West und von Nord nach Süd verknüpfen diese Korridore praktisch alle großen Akteure Eurasiens.
Lassen Sie uns tiefer in die vier wichtigsten Vektoren eintauchen: den von China vorangetriebenen Neuen Seidenstraßen / Belt and Road Initiative (BRI) Ost-West-Korridor; den Russland-Iran-Indien International North South Transportation Corridor (INSTC); den IMEC (India-Middle East Corridor); und die vorgeschlagenen Korridore, die die Türkei mit Katar, Syrien und Irak verbinden. Chinas Neue Seidenstraßen/BRI schreiten durch eine Vielzahl von Korridoren von Xinjiang bis zum westlichen Eurasien voran, einschließlich des Nördlichen Korridors (über die Transsibirische Eisenbahn in Russland) und des Mittleren Korridors (über Kasachstan und über das Kaspische Meer in den Kaukasus und die Türkei).
Leseratte
Die Gemengelage im Nahen Osten und die verschiedenen Interessen dort: Pepe Escobar listet hier detailliert die verschiedenen "Verbindungen" auf, die im Nahen Osten geplant (und teils verwirklicht) sind: Sowohl die Nord-Süd-Verbindung von Russland nach Indien über den Iran als auch diverse von West nach Ost (oder andersrum) verlaufenden "Straßen". Gemeint sind Pipelines, Häfen, Eisenbahnverbindungen, auch die Nordostpassage spricht er an. Das Problem sind einerseits die Ambitionen einiger "Spieler" (inkl. der Türkei) wie auch die Rivalitäten in der Region. Er erwähnt auch IMEC, über das wir vor kurzem einen sehr ausführlichen Artikel hatten, und das explizit Israel zu einem Knotenpunkt von Verbindungen machen will. Und der wichtigste Gesichtspunkt ist nach wie vor das Bestreben der USA, eine weitere Integration Eurasiens zu vermeiden, die BRICS einzudämmen und die Energieströme zu kontrollieren (und daran zu verdienen natürlich).
09.06.2026
19:42 | JustDario: CUSHING TANK BOTTOMS: THE FIRE THAT LIGHTS UP THE FUSE IN THE OIL MARKET?
Leserkommentar:
Hier sind die Kernaussagen mit der AI zusammengefasst, aber von einem Human in the Loop überprüft.
1. Der Ölmarkt steuert auf einen unvermeidlichen Angebots Schock zu, weil globale Lager– und Strategiereserven (v.a. Cushing, SPR) stark fallen.
2. Cushing nähert sich der „Tank Bottom“ Schwelle von 20 Mio. Barrel; ein längerer Fall darunter könnte wie 2008 massives Tightening, Panik Bidding und Short Squeezes im Öl auslösen.
3. Die bisherige Preisruhe beruht auf Fehlinformation und dem Leeren von Reserven, nicht auf echter Angebotsentspannung; die Lücke von ca. 1,3 Mrd. Barrel ist real und nicht ersetzt.
4. Die aktuelle Schwäche an den Aktienmärkten ist laut Autor nicht durch Ölpreise erklärbar, sondern kommt aus tieferen strukturellen Problemen im Finanzsystem.
5. Der japanische Yen ist ein „Black Swan in plain sight“: Öl Schock + schwacher Yen + hoher JPY Carry Trade könnten eine JPY Krise und globale Abverkaufsketten triggern.
6. Entweder Yen stärkt sich deutlich, oder sein aktuelles Niveau impliziert bereits heute deutlich höhere „faire“ Ölpreise (Größenordnung ~115 USD/Barrel).
7. Im Krisenfall erwartet der Autor eher geldpolitische Rettungsaktionen der Zentralbanken (Lockerung, Liquidität) als restriktive Maßnahmen, trotz steigender Energiepreise.
Dario präsentiert einige Zusammenhänge, die man sonst so nirgendwo findet. Schön das b.com auf ihn aufmerksam wurde.
15:13 | anti-sp: „Einfach den Knopf drücken und das Gas fließt schon morgen“
Wjatscheslaw Filippow, Leiter des TASS-Büros in Deutschland, zur Frage, ob die deutsche Regierung bereit ist, das Thema der Wiederinbetriebnahme der Gaspipelines erneut aufzugreifen. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte bei einem von TASS organisierten Treffen mit den Leitern führender Nachrichtenagenturen im Rahmen des Internationalen Wirtschaftsforums St. Petersburg (SPIEF), dass zur Wiederinbetriebnahme der verbleibenden Nord-Stream-Leitung lediglich ein „Knopfdruck“ nötig sei und das Gas „schon morgen“ nach Deutschland fließen würde. Gleichzeitig merkte der russische Präsident an, dass sie weiterhin US-Sanktionen unterliege und die Bundesregierung daher zunächst eine Einigung mit ihren Partnern erzielen müsse.
Wie realistisch ist die Wiederinbetriebnahme von Nord Stream, oder zumindest der von der Explosion unbeschädigten Leitung von Nord Stream 2? Was hält die deutsche Regierung davon ab?
Früher fragte man: "Haben wir genug Gas?" Heute fragt man: "Dürfen wir genug Gas haben?" JE
08.06.2026
08:32 | ZeroHedge: Trump-Regierung kündigt 850 Millionen Dollar zur Modernisierung der US-Kohlekraftwerke und zum Bau von zwei neuen Kraftwerken an.
Die Trump-Regierung genehmigte im Laufe von über einem Jahr 76 Genehmigungen für Kohleprojekte, um den angeschlagenen Energieträger wiederzubeleben und eine Agenda der „Energiedominanz“ umzusetzen. Zu seinem jüngsten Versuch gehört die Nutzung von Mitteln aus dem Verteidigungsproduktionsgesetz, um die Branche auszubauen.
„Letztes Jahr haben wir verhindert, dass 17 GW Kohlekraftwerksleistung vom Netz genommen werden. Das reicht für etwa 13 Millionen Haushalte – und das zu einem sehr niedrigen Preis. Es ist der niedrigste Preis überhaupt“, sagte Trump über die Kohlevorkommen.
Es ist an der Zeit .. den Deutschen die Suizid-Tablette zu geben .. nur so kann die Klimaerwärmung aufgehalten werden. TS
12:05 | Leser Kommentar
Das ist doch längst geschehen und in laufender Umsetzung! Nennt sich mRNA-Gen🧬💉therapie!
08:12 | Focus: Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in Reutlingen
Nach einem großflächigen Stromausfall in Reutlingen gibt es nach Angaben des Netzbetreibers Anzeichen für eine Brandstiftung in einem Umspannwerk.
Zurück zur Natur .. geht einfach zu langsam. Da muss man nachhelfen. TS
07.06.2026
18:47 | r24: Studie zu Versorgungssicherheit: Wind- und Solarkraft versagen in 62 Prozent der Zeit!
Die Propagandamaschine von Politik und Mainstream-Medien preist den Ausbau von „erneuerbaren Energien“ unermüdlich als Lösung aller Probleme an. Doch eine neue wissenschaftliche Untersuchung belegt: Wind- und Solarenergie weisen eine Ausfallquote von bis zu 62 Prozent auf. Ein Land, das sich bei der Stromversorgung auf das Wetter stützt, riskiert laut den Forschern verheerende Blackouts und treibt die Bürger und die Wirtschaft in den Ruin.
Immer deutlicher zeigt sich das fundamentale Problem der grünen Träumereien von einer rein „erneuerbaren“ Stromversorgung durch Wind und Sonne. Eine neue Forschungsarbeit von Sargentis et al. (2026), veröffentlicht unter dem Titel „Stochastic Assessment of Renewable Energy Reliability: A Case Study of North Euboea, Greece“ im Journal of Energy and Power Technology, nutzt stochastische Analysen, um die tatsächliche Wirksamkeit und Verlässlichkeit erneuerbarer Energiequellen (RES) am Fallbeispiel Griechenlands zu untersuchen.
Kommentar des Einsenders
"...Dies verdeutlichen auch die realen Daten. Photovoltaik-Anlagen (PV) können den jährlichen Energiebedarf nur in kläglichen 32 Prozent der Zeit decken. Die Windkraft schneidet mit 44 Prozent kaum besser ab.
Besonders dramatisch ist die Situation, wenn die Verbraucher tatsächlich auf den Strom angewiesen sind: Immer dann, wenn Elektrizität primär zum Heizen (im Winter) oder zum Kühlen (im Hochsommer) benötigt wird, liefern Wind- und Solarkraft in den allermeisten Fällen einfach keinen Strom. Die kombinierte Ausfallquote (Failure Rate) dieser angeblichen „Zukunftstechnologien“ liegt laut den dokumentierten Daten bei sage und schreibe 62 Prozent. ..."
Des Pudels Kern, die unliebsame Kritik der Kritiker: Derartige Untersuchungen und Studienergebnisse braucht es VOR der Realisierung als wesentlicher Teil von Investitionsentscheidungen! Narratierte Ideologien auf Lügen-Basis (Klimawandel-Hoax), ideologisch verseuchter Energiepolitik (EU green deal, WEF u.a) und Spielgeld von den "anderen" treibt derartige Blüten in nahezu jedem Feld! Dumm und Schwachsinnig - und selbige Entscheidungsträger kokettieren mit energiefressenden KI-Gigafactories...!? Zum Scheitern verurteilt.
Windräder und Solarpaneele liefern zuverlässig Strom. Außer nachts, bei Windflaute, bei Dunkelflaute, im Winter, bei Schlechtwetter und genau dann, wenn besonders viel Strom gebraucht wird. Ansonsten läuft das Konzept tadellos. JE
06.06.2026
17:18 | ntv: Die Sonne knipst die französischen Atomkraftwerke aus
In Frankreich liefern 57 Atomreaktoren zuverlässig Dauerstrom. Gleichzeitig setzt Frankreich wie Deutschland auf Solar- und Windenergie. Deren Wankelmütigkeit zwingt die französischen Reaktoren in die Flexibilität. Dafür wurden sie aber nicht gebaut. Der Betreiber schlägt Alarm.
Ende Mai schnellen die französischen Strompreise nach oben. Ursache ist der Wetterbericht: Westeuropa leidet unter der ersten Hitzewelle des Sommers. In Paris steigen die Temperaturen auf 33 Grad Celsius. An der Strombörse EEX steigen die Preise für Stromlieferungen im Juni um mehr als 10 Prozent.
Bis irgendwann .. die Felxibilität etwas zusehr felxibel wird .. und zwar in der plötzlichen Expansion des Reaktors. Warum reguliert man nicht den Sonnenstrom .. und lässt die Reaktoren so arbeiten wie sie sollten. TS
05.06.2026
14:09 | eXX: Energie-Revolution im Burgenland: Neues Super-Kraftwerk geht ans Netz
Windkraftanlagen, Photovoltaik und ein leistungsstarker Batteriespeicher arbeiten künftig als gemeinsames System und sollen die Versorgung mit erneuerbarem Strom deutlich flexibler gestalten. Das neue Kraftwerksareal erstreckt sich über rund 62 Hektar beziehungsweise mehr als 65 Hektar Gesamtfläche und zählt damit zu den größten Anlagen seiner Art in Europa. Zum Projekt gehören ein großflächiger Photovoltaik-Park, zahlreiche Windkraftanlagen sowie ein Batteriespeichersystem mit einer Leistung von rund 30 Megawatt. Gemeinsam bilden sie das zweitgrößte sogenannte „Super-Hybrid-Kraftwerk‟ Europas.
Bereits heute erzeugt das Unternehmen Püspök rund zwei Prozent des österreichischen Strombedarfs. In den kommenden Jahren sollen weitere Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe folgen, um die Kapazitäten weiter auszubauen.
Kommentar des Einsenders
"Windkraftanlagen, Photovoltaik und ein leistungsstarker Batteriespeicher arbeiten künftig als gemeinsames System und sollen die Versorgung mit erneuerbarem Strom deutlich flexibler gestalten.(...) Das neue Kraftwerksareal erstreckt sich über rund 62 Hektar beziehungsweise mehr als 65 Hektar Gesamtfläche und zählt damit zu den größten Anlagen seiner Art in Europa.
Zum Projekt gehören ein großflächiger Photovoltaik-Park, zahlreiche Windkraftanlagen sowie ein Batteriespeichersystem mit einer Leistung von rund 30 Megawatt. Gemeinsam bilden sie das zweitgrößte sogenannte „Super-Hybrid-Kraftwerk‟ Europas. ..."
65ha "verschissene" Fläche, auf der gut Sinnvolleres basieren hätte können, wenn nicht EU und EIB Geld für diesen Kram zugeschossen hätten (zb Ackerland, Weinbau, Freilandweiden u.ä)!? Bitte an die Redaktionen, die sich so gerne von Superlativen in den PR-Aussendungen täuschen lassen...: Burgenland hatte 2025 einen Gesamtstromverbrauch von knapp 1,6 TERRAWATT/h (AUT ca 67Twh) - 1Twh sind 1.000.000 MEGAWATT/h...! 30MWh Speicher - das sind 10 Drei-Personen-Haushalte Verbrauch pro Jahr! ..Für 65ha Landverbrauch!!!? Das ist ein sprichwörtlicher Schas im Wald und weder Revolution noch "Super-Kraftwerk", vom Steuerdeppen mitfinanziert, damit EU-Vorgaben Genüge getan ist!
Wenn die Sonne scheint, laden wir die Batterie. Wenn der Wind weht, laden wir die Batterie. Und wenn weder Sonne noch Wind da sind, laden wir die Bürger zur nächsten Strompreiserhöhung ein. JE
08:50 | DAS KEROSIN GEHT AUS
Leser Kommentar
Sehenswert. Aber Vorsicht, kommt aus dem Osten...
.. ganz dünnes Eis, lieber Leser ... ganz dünnes Eis! TS
04.06.2026
19:10 | Der Spaziergänger: Im Burgenland werden die Stromverbraucher ...
01.06.2026
14:52 | tkp: Italien bereitet Rückkehr zur Kernenergie vor
Während in Rom neue Reaktoren geplant werden, diskutiert man anderswo noch darüber, ob Windräder bei Flaute vielleicht durch gutes Zureden mehr Leistung bringen. Besonders amüsant ist aber der europäische Vergleich: Die einen bauen Kernkraftwerke der Generation 4, die anderen feiern die Eröffnung eines Batteriespeichers, der bei Vollauslastung ungefähr bis zum Nachmittag reicht. Am Ende könnte Italien dort landen, wo viele Länder schon wieder hinsteuern: bezahlbarer Strom, stabile Versorgung und weniger Abhängigkeit vom Ausland. Ein geradezu skandalöser Gedanke im Zeitalter der Energiewende-Romantik. JE
12:19 | Welt: Frankreich kapert russischen Tanker im Atlantik – Macron veröffentlicht Video
Frankreich stoppt erneut einen Tanker der russischen Schattenflotte: Mit britischer Unterstützung hat die Marine im Atlantik die „Tagor“ festgesetzt. Paris wirft den Schiffen vor, Sanktionen zu umgehen.
Die französische Marine hat im Atlantik erneut einen aus Russland kommenden Öltanker festgesetzt. Der Tanker „Tagor“ sei am Sonntagmorgen in internationalen Gewässern mit Unterstützung Großbritanniens und weiterer Partner gestoppt worden, erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag auf X.
Weiter so ... weiter so. Solange Russland nicht reagiert haben die Schwachen Macht. Wenn nun Russland irgendwann zurückschlagen wird ... wird helle Aufregung herrschen und darin liegt der Fehler Russlands, man hätte sofort handeln müssen. TS