19.10.2026

15:45 | r24: Österreichs Netzentgelt-Irrsinn: Kaufen Sie E-Autos – aber verbrauchen Sie keinen Strom!

Der Endgegner von Planwirtschaft und Kommunismus ist immer die Realität. Das ist beim Öko-Kommunismus im Namen des Klimas nicht anders. Nachdem die Regierung jahrelang Steuergeld verbrannt hat, um die Bürger zum Umstieg auf Wärmepumpe und E-Auto zu bringen, fordert die gleiche Regierung die Menschen nun auf, ihren Stromverbrauch zu mäßigen. Keine Pointe.

Wer in Österreich tagsüber arbeiten geht, um mit seinen Steuern den gefräßigen Staat am Leben zu halten, wird bald müde in die Arbeit kommen. Denn die Regierung will, dass die Menschen Strom idealerweise nach 23 Uhr verbrauchen. Um das Stromnetz zu schonen. Waschen, staubsaugen und den Rest der Hausarbeit erledigen Sie also bitte in Zukunft mitten in der Nacht. Die Regierung und vor allem ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.

Der nächste Murks nach Paketsteuer&Co. ...horrende Netzkosten (für abbezahlte Netze), die mittlerweile die Verbrauchskosten übersteigen, Steuern auf Steuern von Abgaben, Öko-Abgaben und Steuern darauf und ein weiteres Signal, dass der Laden AUT samt der aktuellen Polit-Kamarilla, am Ende ist! Substanzielle Großbaustellen, die nicht mehr bedient werden können, Zurufpolitik im Sinne der Konzernlobbyisten, Rico-Policy für die täglichen Irrsinnigkeiten aus Brüssel, und drei quakende Lame-Ducks im Regierungsstall ohne Gunst der Wähler im chaotischen Reaktionsmodus...! ESC-Taste, Neuwahl, Neu-Bau von Grund auf. ST

18.10.2026

03:12 | fmw: Ölpreis auf dem höchsten Stand seit fünf Monaten

Die Ölpreise ziehen wieder kräftig an: Die europäische Sorte Brent kostet über 110 US-Dollar, das amerikanische WTI über 100 Dollar je Barrel (159 Liter). Für sofort lieferbares Brent-Öl („Dated Brent“) werden laut IEA aktuell sogar 142 US-Dollar pro Barrel verlangt. Drohen ein neuer Ölpreisschock und weiter steigende Energiepreise? Wir beleuchten aktuelle Marktentwicklungen, politische Hintergründe und militärische Risiken. Im Fokus stehen knappe Ölreserven, mögliche Lieferengpässe und der hohe Dieselpreis. Was bedeutet dieses Marktumfeld für Unternehmen und Verbraucher weltweit, und wie geht es beim Ölpreis weiter?

Eirfrige Leser werden sich erinnern, dass ich hier am Anfang der Krise immer wieder geschrieben habe, dass es mehr um die langfristigen Lieferverträge im realen Öl-Geschäft geht. Das hier erwähnte Faktum bestätigt das in eindrucksvoller Weise. Wer jetzt Öl braucht , muss um 40 % tiefer in die Tasche greifen, als jene, die gut geplant haben. 
Dennoch scheinen nun die Ölpreise auf allen Zeitfronten wirklich anzuziehen. Erinnert ein wenig an die Post-Covid-Inflation und die Goldpreise. Die haben auch zeitverzögert reagiert. Aber auch das haben wir auf bachheimer.com immer wieder heruntergebetet - besonders als die ersten Leser-Vorwürfe ans Gold kamen: Gold würde als Inflationsschutz versagen. 
Es gilt halt im Öl und Gold: "so schnö schiassn de Preissn ned". TB

16.10.2026

10:22 | SF: Wir pfeifen auf Kunden: grÜÜÜn liefert keinen Strom mehr – Geschäftsmodell auf Sand gebaut

Es soll Leute geben, die glauben, wenn sie bei einem Stromanbieter, der 100% Strom aus erneuerbarer Energie anbietet oder „Ökostrom“ verkauft, gelandet sind, dann ist das, was aus ihrer Steckdose kommt, Strom aus 100% erneuerbarer Energie. Wir haben, was die Dummheit mancher Leute angeht, in den letzten Jahren viel dazu lernen müssen, was wir nicht für möglich gehalten hätten. Ergo denken wir, viele, die sich mit „Ökostrom“ aus der eigenen Steckdose brüsten, denken das wirklich.

Tatsächlich hat die Bezeichnung „100% Strom aus erneuerbaren Energien“ überhaupt nichts mit dem Strom, der aus der Steckdose kommt, zu tun. Er bezieht sich auf ein Zertifikat. Das Unternehmen, das „100% Strom aus erneuerbarer Energie“ zu verkaufen vorgibt, hat 100% Strom aus erneuerbarer Energie in das Netz eingespeist, genug, um die Anzahl der eigenen Kunden damit zu versorgen. Das, was dann bei den eigenen Kunden aus der Steckdose kommt, hat damit wenig zu tun, stammt aus den Quellen, die gerade verfügbar sind, französische Kernkraftwerke bei Windstille nachts, deutsche Kohlekraftwerke bei bedecktem Himmel und wenig Wind …

Zehn Jahre Preisgarantie... Klingt beeindruckend.  Der Anbieter muss dafür halt auch zehn Jahre existieren. JE

15.10.2026

13:32 |  UCN: Die Pipeline, die Saudi-Arabien retten sollte

Die Ost-West-Pipeline nach Yanbu bricht zusammen – und mit ihr die letzte verlässliche Route des Königreichs, um die Strasse von Hormus zu umgehen.

Als die Strasse von Hormus Ende Februar geschlossen wurde, verfügte Saudi-Arabien über etwas, das nahezu kein anderer Produzent am Persischen Golf hatte: einen Ausweg in grossem Massstab. Die Ost-West-Pipeline, in der Branche als Petroline bekannt, transportiert Rohöl über 1’200 Kilometer quer durch die Wüste von den Ölfeldern der Ostprovinz nach Yanbu am Roten Meer. Ihre maximale Kapazität beträgt etwa 7 Millionen Barrel pro Tag. Sieben Monate lang war sie der Grund dafür, dass sich die Welt weiterhin auf saudisches Öl verlassen konnte. Diese Lebensader versagt nun.

Du kannst deine Lager, Pipelines und Exporthäfen diversifizieren. Am Ende bleibt trotzdem die unangenehme Tatsache: Wer genug Infrastruktur treffen kann, kann auch den Umweg treffen. JE

 

10:08 | ZH: Mindestens zehn Supertanker, die sich dem Hafen von Fujairah näherten, änderten inmitten der iranischen Angriffe ihren Kurs.

Eine wachsende Zahl leerer Supertanker wendet sich vom Persischen Golf ab, da die eskalierenden iranischen Angriffe einen wichtigen Umschlagplatz für Öllieferungen in Kriegszeiten bedrohen, berichtet Bloomberg. Mindestens zehn sehr große Rohöltanker und mehrere Suezmax-Schiffe, die sich dem Hafen von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten näherten, haben in den letzten Tagen ihren Kurs geändert oder sind gestoppt worden, wie aus von Bloomberg zusammengestellten Tanker-Tracking-Daten hervorgeht.

Während andere Schiffe ihre Fahrt in die Region fortsetzen, gibt der Rückzug dieser Tanker angesichts der fast täglichen Angriffe rund um die Straße von Hormuz – einige davon in der Nähe von Fujairah selbst – Anlass zu neuen Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Öllieferungen durch die Wasserstraße.

Du kannst Kriegsschiffe hinschicken und Sicherheitsgarantien geben. Wenn der Versicherer sagt „zu teuer“, dreht der Kapitän trotzdem um. JE

 

07:58 |  EILMELDUNG: "Ich weiß, wer Nord Stream gesprengt hat"

Sein Buch „Die Krebsmafia“ wurde gerichtlich verboten. Der Apotheker, der das erwirkt hatte, wurde später zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. „[…] Das zeigt auch manchmal die Absurdität.“

Oliver Schröm zählt zu den renommiertesten Investigativjournalisten Deutschlands und war maßgeblich an der Aufdeckung des Cum-Ex-Skandals mit über 50 Milliarden Euro Schaden beteiligt.

Seit rund 40 Jahren ist der ehemalige CORRECTIV-Chefredakteur im Geschäft und lässt sich bei seinen Recherchen auch von den Reichen und Mächtigen nicht einschüchtern: „In Deutschland verschwinden keine Journalisten. […] Man versucht, Dich in Deutschland eher ökonomisch irgendwie kaputt zu machen oder auszuhungern.“

Am Tag, an dem diese Folge erscheint, beginnt am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg das Verfahren gegen einen der mutmaßlichen Attentäter der Nord-Stream-Sprengung. Oliver sprach mit einem der mutmaßlichen Drahtzieher des Anschlags: „Es ist für mich unstrittig, dass es Ukrainer waren.“

Oliver zuzuhören ist wie einen Thriller zu schauen. Drei Stunden lang wusste er spannende Geschichten zu erzählen und interessante Fragen zu diskutieren. Wir sprachen darüber, welche Rolle Selenskyj bei der Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines möglicherweise spielte, und er schilderte, wie er mit einem Kollegen als vermeintlicher Milliardär in einer Londoner Hotelsuite saß, um an Informationen zum größten Steuerskandal der Nachkriegsgeschichte zu gelangen.

Sein Job brachte ihm über die Jahrzehnte ungeahnte Einblicke in Machenschaften und Verstrickungen von Politikern, Unternehmern und Banken, aber auch Demut gegenüber seiner Arbeit: „Viele Kollegen wollen das nicht hören, aber wir Journalisten sind selten im Besitz der absoluten Wahrheit. […] Sondern unser Job ist, uns der Wahrheit so weit als möglich zu nähern.“

dazu passend tkp: Nord Stream vor Gericht: Viele offene Fragen

Vier Jahre nach den Explosionen in der Ostsee beginnt in Hamburg der Prozess gegen einen mutmaßlichen Organisator des Anschlags. Die Ermittlungen führen in Richtung einer ukrainischen Tätergruppe. Doch wie belastbar ist diese Spur? Was ist von Seymour Hershs Behauptung einer US-amerikanisch-norwegischen Geheimoperation zu halten? Und wie realistisch ist es, dass eine kleine Besatzung mit einer Segelyacht und Tauchern Sprengsätze in 70 bis 80 Metern Tiefe an einer strategisch wichtigen Pipeline anbringen konnte?

14.10.2026

09:47 |  ZH: Die großen Technologiekonzerne weigern sich, für ein Stromnetz zu bezahlen, das schon lange vor KI marode war.

Als die großen Technologiekonzerne im März Präsident Trumps „Ratepayer Protection Pledge“ unterzeichneten und damit versprachen, alle für die Versorgung ihrer Rechenzentren erforderlichen neuen Netzinfrastruktur-Upgrades zu bezahlen, warnten wir davor , dass „ freiwillige Zusagen von Billionen-Dollar-Technologiegiganten sich in der Regel weiterentwickeln “ .

Sieben Monate später wehren sich die Hyperscaler dagegen, wie viel von den Stromkosten sie selbst tragen müssen. In der vergangenen Woche wurde ein Bericht der demokratischen Senatoren und eine Einigung mit einem Energieversorger in North Carolina veröffentlicht, und es wird erwartet, dass die FERC darüber entscheiden wird, ob neue Rechenzentren ihre eigene Stromversorgung mitbringen müssen.

Du willst die modernsten Rechenzentren der Welt bauen und hängst sie an ein Stromnetz, das vielerorts schon vorher am Limit war. Hightech oben, Verlängerungskabel unten. JE

 

08:25 | welt: Spritpreis legt massiv zu – Inflation steigt auf höchsten Stand seit fast drei Jahren

Teure Tankfüllungen und explodierende Heizölpreise treiben die Inflation in Deutschland auf 3,3 Prozent – den höchsten Stand seit fast drei Jahren. Die steigende Teuerung macht neue Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank wahrscheinlicher. Rekordhohe Preise für Benzin und Diesel haben die Inflation in Deutschland im September auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 3,3 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,9 Prozent im August, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag seine frühere Schätzung bestätigte.

Einen höheren Wert gab es zuletzt im Dezember 2023. „Verantwortlich für den Anstieg der Inflationsrate war erneut die Entwicklung der Energiepreise“, sagte die Präsidentin des Statistikamtes, Ruth Brand. „Besonders zeigte sich die Teuerung bei Mineralölprodukten an den Tankstellen und beim Heizöl.“

...und Berlin schaut zu und beim Michl scheint die Schmerzgrenze wohl noch nicht erreicht zu sein...!? Das Nahost-Märchen können's sich auf den Bauch pinseln (andere Länder sind davor offenbar nicht betroffen?), eu-weit gesehen trifft es wieder bloß GER und AUT, Nordsee-Öl Brent liegt bei aktuell 104USD und der Nahost-Anteil für hiesige Breiten bei 4-6%. Die Steuertrottel hierorts bezahlen die Kompensation verfehlter Politik und das "Körberlgeld" für die Finanzminister... der Rest Augenauswischerei für den gescheiterten "green deal" und pure Abzocke! Eine bodenlose Sauerei. ST

09:49 | Leserkommentar
In GER und AUT sind die Menschen anscheinend am langmütigsten und leidensfähigsten und sind deshalb auch finanziell am belastbarsten. Das Geld wird dringend in der Ukraine, dem offensichtlich korruptesten Ort dieser Welt, gebraucht. Wann ist übrigens der letzte planmäßige Bargeld und Goldtransporter dorthin gegangen?

14.10.2026

08:04 | fmw: OPEC-Monatsbericht: Erstaunlich viel Öl aus Saudi-Arabien und Russland

Glaubt man Meldungen aus Saudi-Arabien und vor allem Russland, und glaubt man den Daten des heutigen OPEC-Monatsberichts für Oktober mit Daten für den Monat September, dann sieht es in Sachen Rohöl-Produktion doch recht rosig aus? Aber man muss auch betonen: Bei dem Bericht geht es nicht um die Raffinerieproduktion von Diesel oder Benzin, sondern um die reine „Basisförderung“ von Rohöl.

Überraaaaaaschung! Saudi-Arabien fördert wieder kräftig Öl, Russland exportiert mehr – und die globale Ölnachfrage schwächelt. Für manche weniger überraschend als für jene, die bei jedem Kanonenschuss reflexartig Öl kaufen. Viele vergessen nämlich: Kriege treiben zwar die Risikoprämie, aber nicht automatisch den Verbrauch. Und die Ölscheichs leben bekanntlich vom Verkauf ihrer Fässer, nicht vom Anschauen derselben. Wer nur Geopolitik handelt und Angebot und Nachfrage ignoriert, sollte besser DKT oder Risiko spielen – da gibt’s wenigstens a Art Spielanleitung! TB

13.10.2026

13:35 | transition:  EU lehnt Diesel-Abkommen zwischen Washington und Moskau ab

Die EU und die deutsche Bundesregierung haben eine Lockerung der Russland-Sanktionen trotz eines neuen Diesel-Abkommens zwischen Washington und Moskau abgelehnt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas übte Kritik und wandte ein, zusätzliche russische Einnahmen könnten angeblich den Krieg gegen die Ukraine finanzieren. Auch Präsident Selenskyj sprach sich gegen das Diesel-Abkommen aus. In Deutschland stieß dieses ebenfalls auf Ablehnung. Der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, bekräftigte sogleich, dass an den bisherigen Sanktionen sowie an der Unterstützung der Ukraine festgehalten werde.

Deutschland importiert bereits seit 2013 keine russischen Ölprodukte mehr. Kürzlich hatten US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin Diesellieferungen von mehr als 300.000 Tonnen vereinbart. Dabei lockerte die US-Regierung ihre Sanktionen vorübergehend bis April 2027.

Washington macht auf Pragmatismus, Brüssel auf Prinzipientreue. Am Ende darf der europäische Bürger halt mit Stolz mehr zahlen. JE

 

07:35 | ZH: EU-Erdgaspreise erreichen fast Mehrjahreshochs, obwohl Citi eine Entspannung der Angebotsknappheit erwartet.

Europas wichtigster Erdgaspreisindex steuert trotz des am Wochenende zwischen Russland und der Ukraine gemeldeten „ Energiewaffenruhestands “ und der sich verbessernden Energielieferungen durch die Straße von Hormus auf mehrjährige Höchststände zu. Europa geht ohne LNG-Exporte aus Katar und mit deutlich unter dem 15-Jahres-Tief liegenden Speicherständen in den Winter der Nordhalbkugel.

Die niederländischen TTF-Futures notieren bei rund 83 Euro pro Megawattstunde und damit auf dem höchsten Stand seit Anfang 2023. Der Rückgang im September auf rund 70 Euro pro Megawattstunde war nur von kurzer Dauer. „Selbst ohne die LNG-Exporte aus Katar lagert Europa Gas schneller ein als erwartet. Die europäischen Speicher sind zu über 73 % gefüllt, obwohl man zuvor nicht damit gerechnet hatte, vor Winterbeginn 70 % zu erreichen“, schrieb Citi-Analystin Maggie Xueting Lin in einer Mitteilung.

...die Langfristverpflichtungen mit RUS laufen weiter, die Mengen nun für den drei- vierfachen Ursprungspreis, ihre unsägliche kommunistische EU/WEF-"green agenda" völlig gescheitert, die Hosen in Brüssel wohl gestrichen voll und "suizidale" Gedanken bei den Haushalten, wenn nach der Heizperiode wieder die Nachverrechnungen ins Haus flattern...!? Dieser ganze Irrsinn von Brüssel abwärts gehört endlich beendet und wieder ein "Normalzustand" hergestellt! ..und die Verantwortlichen, von Brüssel abwärts, dürfen allesamt schleunigst ihre Koffer packen und sich vertschüssen. ST

12.10.2026

12:30 | tkp: Donald Trump kauft Diesel aus Russland, die EU Freiheitsdiesel aus USA?

Donald Trump führt wieder einmal die EU-Politik mit einem Ring in der Nase vor. Zuerst drängen die USA mit Androhung von Sekundärsanktionen die EU-Länder zu immer mehr Sanktionen (bis die im vorauseilenden Gehorsam überholen), dann verkaufen sie genau die Energieprodukte Russlands mit einem Aufschlag an die EU-„Partner“?

Am Freitag verkündete Donald Trump nach einem Telefonat mit Wladimir Putin einen Deal, der in Brüssel und Berlin für Schnappatmung sorgen dürfte. Russland liefert sofort mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den amerikanischen und den Weltmarkt, im November kommen 500.000 Tonnen dazu. Danach sollen noch deutlich größere Mengen folgen. Die Berichte nennen dafür bis zu drei Millionen Tonnen, bei den Zahlen gibt es Abweichungen. Das US-Finanzministerium stellte dafür eine befristete Ausnahme von den Russland-Sanktionen aus. Der Grund: Die Spritpreise sind hoch, und in weniger als einem Monat sind Midterms. Von Sanktionen oder dem Ukraine-Krieg sprach Trump dabei nicht, wie Euronews berichtet.

Europa zahlt gern mehr, solange auf der Rechnung nicht Moskau steht. JE

 

07:19 | RMX: „Die Nord-Stream-Pipelines werden wieder in Betrieb genommen“, sagte der rechtspopulistische polnische Europaabgeordnete Braun bei einem Treffen mit der AfD in Deutschland.

Grzegorz Braun, Vorsitzender der Konföderation der Polnischen Krone, sprach sich am Mittwoch bei einem Treffen mit Politikern der AfD in Lubmin für die Wiederaufnahme des Betriebs der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 aus. Er sagte, Polen solle Anteilseigner des deutsch-russischen Projekts sein. „Nord Stream 1 und vermutlich auch Nord Stream 2 werden wieder in Betrieb genommen. Russisches Gas wird in den Westen fließen“, sagte Braun. Er erklärte, Europa brauche russische Rohstoffe, und deren Fehlen könne schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft haben.

Braun argumentierte, Polen dürfe von künftigen Energieprojekten im Zusammenhang mit russischen Gaslieferungen nicht ausgeschlossen werden. „Polen sollte sich beteiligen, nicht boykottieren. Polen sollte die Initiative ergreifen“, sagte er. Er schlug außerdem vor, dass Warschau Anteilseigner von Nord Stream werden solle.

Du kaufst russisches Gas durch eine russische Pipeline und es ist gefährlich. Du kaufst russisches Gas durch dieselbe Pipeline mit US-Beteiligung und plötzlich heißt es dann Friedensdividende. JE

11.10.2026

16:44 | Die Leseratte Ergänzung zu 11:46 h

Gestern wurde bekannt, dass der russischer Tanker „MINERVA ZEN“ mit ca. 275.000 Barrel Diesel an Bord, bereits vor der amerikanischen Ostküste mit Kurs Wilmington (North Carolina) kreuzt. Er hat schon am 22. Sept. in St. Petersburg abgelegt, sagt der VesselFinder. (https://t.me/silberjungethorstenschulte/9334)

Aber das Telefon-Gespräch zwischen Trump und Putin hat erst am 09.10. stattgefunden - spät abends nach Putins Rückkehr von einer 2-tägigen Reise nach Turkmenistan? Könnte es vielleicht eher sein, dass das alles schon vor längerer Zeit vereinbart, aber die Öffentlichkeit zunächst nicht informiert wurde?

Trump hat dann den Zeitpunkt gewählt, den "Deal" zu verkünden, genau als die ukrainische Delegation in den USA war. Er hat die Ukraine damit maximal brüskiert, die Unterhändler sind nach einem Tag abgereist - und anschließend hat Trump Elendskij öffentlich unter den Bus geworfen: Vor Journalisten sagte er, er habe den Deal ausgehandelt, nachdem er Elendskij sechs mal vergeblich gebeten habe, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Selesnkji hätte mehrmals die Chance gehabt, einen Deal zu machen, aber aus irgendwelchen Gründen habe er immer abgelehnt. Es würde Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt! (https://t.me/Nachrichtenwelt/40124)

dazu passend:

Es gibt auch in der Ukraine Äußerungen in diese Richtung. Fehlt nur noch die NABU, die Elendskij direkt der Korruption beschuldigt:

https://t.me/analytik_news/69001

Zitat:
Der ehemalige Abgeordnete in der Ukraine, Novinsky, hat offensichtlich vernünftige Worte geäußert:

„Die gesamte Geschichte des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zeigt, dass die Tragödie hätte vermieden werden können, wenn die ukrainische Führung, die mit Friedensversprechen an die Macht gekommen war, ihre Wahlversprechen und die Stimmung von 73 % der ukrainischen Wähler beachtet hätte, die 2019 ihre Stimme für Wolodymyr Selenskyj abgegeben hatten.

Der Präsident hatte alles – ein Vertrauensmandat des Volkes, eine absolute Mehrheit in der Werchowna Rada –, doch er entschied sich, auf die Meinung westlicher Berater und einer nationalistischen Minderheit in der Ukraine zu hören. Eines Tages wird ein gerechtes Gericht feststellen, was Selenskyj antrieb – der Wunsch nach Beifall, Angst oder Eitelkeit –, doch er war es, der das Land in die Katastrophe geführt hat.

Das Schicksal gab Wolodymyr Selenskyj im April 2022 bei den Verhandlungen in Istanbul die Chance, zur Besinnung zu kommen, Lehren zu ziehen und den Krieg zu beenden. Und der Verhandlungsprozess (an dessen Organisation auch ich beteiligt war) verlief genau auf dem Weg zu wichtigen Kompromissen. Doch Selenskyj wählte den Weg des Krieges.

Heute müssen echte Patrioten des Landes zwei Punkte verstehen. Erstens: Wolodymyr Selenskyj wird niemals einer Beendigung des Krieges zustimmen, und sein Verbleib an der Macht ist eine Garantie für die Fortsetzung des Krieges. Zweitens: Die Fortsetzung des Krieges wird für die Ukraine den vollständigen Verlust ihrer Staatlichkeit und eine Katastrophe für ihre Bevölkerung bedeuten.

Gerade Selenskyj, an dessen Urteilsvermögen und Zurechnungsfähigkeit ernsthafte Zweifel bestehen, ist der Hauptfeind der Ukraine und ihres Volkes.“

dazu fand ich zwei boshafte Kommentare - die Sie NICHT bringen müssen (gerne rauslöschen):

"Das ist die maximale Heuchelei! Man tauscht den Clown aus und beliefert die Ukraine trotzdem weiter mit Rüstung, Geheimdienstressourcen und Satellitenaufklärung, während man dem Clown die Schuld gibt, dass der Krieg noch läuft...." (https://t.me/analytik_news/68995)

Und Stefan Magnet:
Eindeutige Ansage! Damit könnte Selenski bald Geschichte sein. Selenski weiß auch zuviel. Ein simpler Vorruhestand ist folglich unrealistisch. Gefallene US-Marionetten fallen meist sehr hart. Siehe Saddam Hussein, Gaddafi, Schah von Persien, Osama bin Laden… (https://t.me/stefanmagnet/7989)

auch passend:

https://t.me/analytik_news/68996

Zitat:
❗️Selenskyj führte vor dem Hintergrund des heftigen Konflikts mit Trump eine Reihe von Krisengesprächen mit europäischen Staats- und Regierungschefs. In der zweiten Tageshälfte (Gestern) erschienen auf Selenskyjs Website nacheinander Mitteilungen über Telefongespräche mit dem britischen Premierminister Burnham, dem französischen Präsidenten Macron, dem finnischen Präsidenten Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Støre.

Estland meldet sich als erstes zu Wort und wird der Ukraine helfen, russische Ölraffinerien in Ruinen zu verwandeln, erklärte die Premierministerin. Die Premierministerin Estlands erklärte, dass Tallinn der Ukraine helfen werde, russische Ölraffinerien in Ruinen zu verwandeln. Auch das estnische Verteidigungsministerium schloss sich dieser Erklärung an.
Das Ministerium betonte, dass Estland so lange wie nötig ein entschlossener Unterstützer der Ukraine bleiben werde.

 

11:46 | Die Leseratte Trump hat bekannt gegeben, dass er einen telefonischen "Deal" mit Putin gemacht hat,

wonach Russland in den nächsten Monaten fast 5 Mio Tonnen Diesel an die USA "und den globalen Markt" liefern wird. Im Gegenzug werden die amerikanischen Sanktionen gegen russischen Diesel bis zum 07. April 2027 komplett aufgehoben. Das russische Außenministerium hat das bestätigt.

Was bedeutet das? Die USA verbrauchen angeblich 4 Mio Barrel Diesel täglich! Wenn man die in Tonnen angegebenen Mengen umrechnet in Barrel (1 to sind ~ 6,29 Bl) kommt man auf gut 30 Mio. Barrel - für die USA UND den "globalen Markt". Würde komplett in den USA also für eine Woche reichen. O.K., die USA haben Diesel, nur nicht genug, ist als Ergänzung gedacht, aber sie kriegen ja auch nicht alles. Also mal wieder die typische Trumpsche Ankündigungspolitik zur Beruhigung der Märkte.

Für Russland bedeutet das nicht nur, dass sie jetzt monatelang ganz offiziell Diesel exportieren können (die Raffinerien scheinen wieder genug zu produzieren), sondern dass damit auch die Angriffe auf die Raffinerien enden müssten - ganz ohne Waffenstillstandsvereinbarung oder Moratorium auf gegenseitiges Ende der Angriffe auf Energieanlagen etc.! Da die Beschränkungen für die Banken gleichzeitig nicht aufgehoben wurden, dürfte der Teil der Lieferungen, der nicht in die USA geht, bevorzugt an Länder gehen, mit denen Russland bereits in Landeswährungen abrechnet (BRICS und Anwärter, Afrikanische Länder). Europa wird wohl in die Röhre gucken!

Gleichzeitig ist gerade eine Delegation aus der Ukraine in Florida um weitere Unterstützung zu erbetteln. Die wurden von dem "Deal" total überrascht! Auch Elendskij zu Hause hat einen Wutanfall gekriegt, er heult rum, er fühle sich verraten, weil Whitkoff und Kushner ihn nicht vorab informiert haben, die USA würden die Ukraine nur als Vorwand nutzen, es sei unfair und nicht partnerschaftlich, lach. Interessant: Es sehe aus wie ein zweites Alaska! Das war für ihn also auch Verrat? Der Clown hat einige wesentliche Dinge in der Politik immer noch nicht verstanden ...

Zudem haben die USA tatsächlich von der Ukraine verlangt, endlich die Angriffe auf die russischen Raffinerien einzustellen und mit dem Stopp amerikanischer Geheimdienstdaten gedroht. In Kiew herrscht blanke Wut, man droht damit, die Raffinerien erst recht niederzubrennen und hat angeblich die Gespräche in Florida abgebrochen.

Ab jetzt könnte es lustig werden!

https://t.me/infodefGERMANY/25547

Zitat:
Trump über sein Gespräch mit Putin:
Ich habe soeben äußerst erfolgreiche Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin abgeschlossen, bei denen vereinbart wurde, dass Russland unverzüglich mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff auf den amerikanischen und globalen Markt liefern wird, weitere 500.000 Tonnen im Laufe des Novembers und unmittelbar danach 1 Million Tonnen.
Darüber hinaus wird Russland unter Berücksichtigung des Zustands der russischen Raffinerien innerhalb kurzer Zeit weitere 3 Millionen Tonnen Diesel liefern.
Dank unserer vollständigen Kontrolle über die Straße von Hormus und dieser großartigen Ankündigung bezüglich russischer Energieressourcen werden die Dieselpreise für die Amerikaner und im Grunde für die ganze Welt in Rekordtempo sinken.

Die Senkung der Preise für die Amerikaner, insbesondere für unsere wunderbaren Landwirte, Viehzüchter und Trucker, ist meine oberste Priorität. Dies ist eine sehr wichtige und bedeutende Erklärung.

❗️ Alle Sanktionen gegen russischen Diesel sind bis zum 7. April 2027 aufgehoben, wie aus einem vom US-Finanzministerium veröffentlichten Dokument hervorgeht.

Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums hat eine Generallizenz erlassen, die Transaktionen für den Verkauf, die Lieferung, das Entladen und den Import von russischem Diesel erlaubt, die zuvor unter die US-Sanktionen fielen.

Gleichzeitig bleiben die Beschränkungen für Transaktionen mit Konten der Zentralbank der Russischen Föderation, des Nationalen Wohlfahrtsfonds und des russischen Finanzministeriums bei amerikanischen Finanzinstituten bestehen.

dazu passend:

https://t.me/infodefGERMANY/25552

Zitat:
Selenskyj heult und wirft USA Verrat vor: Wut in Kiew über Diesel-Deal zwischen Trump und Putin.

Die in Florida geführten Verhandlungen über ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine wurden von Ukrainern vorzeitig abgebrochen. Auslöser für das Scheitern und massive diplomatische Spannungen ist das Abkommen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin über russische Diesellieferungen. Selenskyj zeigte sich in einem Axios-Interview zutiefst enttäuscht, sprach von Verrat und kritisierte, dass die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner die Vereinbarung im Vorfeld verheimlichten.

🔴 Parallel dazu drohten die USA Kiew mit dem Stopp von Geheimdienstdaten, sollten die Angriffe auf russische Raffinerien fortgesetzt werden, da diese die US-Treibstoffpreise belasten. In Kiew herrscht laut Insidern blanke Wut; man droht mit einer Fortsetzung der Drohnenangriffe.

⚫️ Trump bügelte die Kritik von Selenskyj auf einer Pressekonferenz kurz ab „Okay. Der Nächste...“

Die Kernzitate des Konflikts im direkten Wortlaut:
Selenskyj zur Rolle der Ukraine: „Ich glaube, dass unser Team einfach als Schirm (Vorwand) benutzt wird. Das ist definitiv unfair, definitiv nicht partnerschaftlich. Das ist eine schwache Entscheidung starker Partner.“ „Es sieht aus wie ein zweites Alaska.“ (In Anspielung auf ein früheres Treffen in Anchorage).

Ein ukrainischer Regierungsvertreter zu den Gegenmaßnahmen: „Wir werden ihre Raffinerien niederbrennen.“
Ein US-Beamter zur Begründung des US-Kurses: „Die Angriffe auf die Raffinerien verletzen Russland, aber sie verletzen auch die USA.“

PS: Die EU steckt nach dem überraschenden Diesel-Deal zwischen Trump und Putin tatsächlich in einem massiven Dilemma. Vermutlich läuft das EU-Krisentreffen in Brüssel gerade auf Hochtouren, während alle noch fieberhaft nach den passenden, moralisch empörten Vokabeln suchen. Wer zuerst das Wort „inakzeptabel , dass die EU-Bürger weniger für Diesel bezahlen sollen!“ in ein Mikrofon rufen darf, muss eben im diplomatischen Kreis erst noch ausgewürfelt werden.

16:45 | Spartakuss zu 11:46
Die Polen können ein Lied davon singen, wie man zwischen zwei Großmächten zerrieben wird: 1939 marschierten Hitler zuerst von Westen und Stalin verzögert von Osten ein, und am Ende teilten sich beide den Kuchen. Geschichte ist manchmal erschreckend kreativ, wenn es darum geht, alte Machtspiele unter neuen Etiketten zu verkaufen.

Heute stehen die Russen bereits in der Ukraine. Bleibt die Frage, wann Washington und seine EU-NATO-Gefolgschaft von Westen anrücken, um Selenskyj endgültig in die Zange zu nehmen. Natürlich nicht als Besatzer, sondern im Namen von Freiheit, Demokratie und westlichen Werten – schließlich muss man geopolitische Interessen heutzutage etwas eleganter verpacken als einen schlichten Überfall.

Und während die Öffentlichkeit noch über Krieg, Frieden und Moral diskutiert, wird hinter den Kulissen längst über Geschäfte gesprochen. Ein möglicher Dieseldeal über Millionen Liter zwischen Putin und Trump wäre da womöglich erst der Anfang. Danach könnten die Bodenschätze und sonstigen Rohstoffschätze der Ukraine auf der Tagesordnung stehen – schließlich gibt es bei jedem Krieg auch etwas zu verteilen, besonders wenn es nicht das eigene Blut und nicht das eigene Land ist, das auf dem Spiel steht.

Die Geschichte wiederholt sich nicht? Mag sein. Die Statisten tragen neue Uniformen, die Propaganda hat ein modernes Branding und die Geschäftsleute stehen schon mit dem Taschenrechner bereit. Während die einen für die Werte sterben, rechnen die anderen offenbar schon aus, was sich aus dem Frieden herausholen lässt. Und wenn am Ende die Landkarte neu sortiert wird, nennt man das natürlich nicht Beuteverteilung, sondern eine geopolitische Neuordnung.

Wenn die Ukraine erst einmal geopolitisch filetiert und die Rohstoffe unter den Großmächten verteilt sind, kommt die nächste große Friedensmission: Der Wiederaufbau! Und wer darf die Rechnung begleichen? Natürlich BlackRock & Co. – pardon BRiD..., natürlich nicht aus eigener Tasche, sondern am liebsten mit den Steuergeldern und den Lebensarbeitsstunden ihrer Deutsch-Personalausweis-Sklaven. Die Gewinne werden privatisiert, die Rechnungen sozialisiert. Das ist schließlich die moderne Form der Solidarität!

Währenddessen lodert in Frankreich längst das politische und gesellschaftliche Feuer, und Deutschland darf sich schon einmal warm anziehen. Irgendwo zwischen Haushaltslöchern, Rettungspaketen und europäischen Solidaritätsbekundungen schwebt dann noch die fantastische Vorstellung von rund 1,5 Billionen Euro an Hilfsbedarf im Raum – je nachdem, welche Rechnung man gerade aufmacht und welchen politischen Albtraum man damit illustrieren möchte.

Und so schließt sich der Kreis: Erst wird im Namen der Freiheit aufgerüstet, dann im Namen des Friedens aufgeteilt und schließlich im Namen der Solidarität abkassiert. Die Rechnung landet beim Bürger, während die Finanzjongleure schon die nächste Runde planen.

Willkommen im Kasino Europa: Die einen setzen Länder aufs Spiel, die anderen Rohstoffe, und der deutsche Michel darf mit seinem Personalausweis am Spieltisch nachweisen, dass er zum Bezahlen berechtigt ist. Freispiele gibt es keine – nur neue Schulden, neue Rettungsschirme und dieselbe alte Ausrede: Es gibt keine Alternative!

09.10.2026

09:52 | anti-sp: Wie realistisch ist Ungarns neues Vorhaben, bis 2027 auf russisches Gas zu verzichten?

Erst gestern, am 6. Oktober, verkündete EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor dem Europäischen Parlament: Die EU will die Importe von russischem Gas bis Ende 2027 auf null reduzieren. Dabei ist der Anteil des aus Russland bezogenen Brennstoffs seit 2022 bereits von 45 auf 12 Prozent gesunken.

Ein Großteil dieser verbleibenden 12 Prozent entfällt auf Ungarn, das Land, das sich am längsten gegen den vollständigen Ersatz russischer Energieträger gesträubt hat. Auch nach dem Regierungswechsel in Budapest im April 2026 änderte sich daran zunächst nichts Grundlegendes. Die neue Führung unter Ministerpräsident Péter Magyar sprach zwar vorsichtig von einem langfristigen Diversifizierungshorizont bis 2035, doch im September änderte sich die Richtung. Wirtschafts- und Energieminister István Kapitány kündigte in einem Interview mit dem Fernsehsender Telex an, dass Ungarn bereit sei, innerhalb der von der EU gesetzten Frist, bis Oktober 2027, vollständig auf russisches Gas zu verzichten.

Diese Entschlossenheit wird unter denkbar ungünstigen Bedingungen bekundet: Seit Februar sind die Gaspreise in Europa um 140 Prozent gestiegen. Es stellt sich zwangsläufig die Frage, wie Ungarn in so kurzer Zeit auf andere Gasquellen umsteigen will?

Bis 2027 soll russisches Gas weg sein. Jetzt muss nur Rumänien rechtzeitig liefern, Kroatien genug durchbringen und der Spotmarkt gnädig sein. Energiepolitik nach dem Prinzip: Wird schon irgendwie gehen. JE

 

07:39 | Kniefall vor Greenpeace? SPÖ-Stadtrat unterschreibt Gas-Aus Deklaration

Wien schließt beim Gasausstieg einen Pakt mit Greenpeace und lässt die unbequemen Zahlen dabei außen vor. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) hat die internationale „Gas-Free Cities Declaration“ der Umweltorganisation unterzeichnet. Wien ist damit laut Greenpeace die erste europäische Hauptstadt, die sich dem Bündnis anschließt. Bis 2040 soll die gesamte Wärmeversorgung der Stadt auf erneuerbare Energie umgestellt sein. Czernohorszky verspricht dabei nicht weniger als Preisstabilität: „Nur heimisch produzierte Energie garantiert stabile Preise und eine sichere Versorgung.“ Greenpeace-Österreich-Chef Alexander Egit lobt, Wien zeige „ganz Europa den Weg in eine sichere Energiezukunft“. Kritische Fragen zu Kosten, Tempo und Finanzierung bleiben. bis dato offen.

Scharfe Kritik kommt von der FPÖ. Deren Wiener Energiesprecher, Landtagsabgeordneter Klemens Resch, spricht von einem „Schuss ins eigene Knie“: „Anstatt pragmatische und bezahlbare Lösungen für die Wiener Bevölkerung sicherzustellen, unterwirft sich die rot-pinke Stadtregierung abermals den ideologischen Diktaten irgendwelcher NGOs.“

"...Klimastadtrat Czernohorszky hat als erster Vertreter einer europäischen Hauptstadt die Gasausstiegs-Deklaration von Greenpeace unterschrieben. Doch 600.000 Gasthermen, eine Fernwärme, die selbst zur Hälfte mit Gas läuft, und ein Schuldenberg von fast 15 Milliarden Euro werfen Fragen auf. ..."

Wer erpresst diese irre Rote Kamarilla des Wahnsinns eigentlich, bei jedem nur erdenklichen Mist immer als erstes die Pfoten zu heben...? Wohl die Banken u.o Kreditgeber, die bei den Rathausräubern leichtes Spiel haben...!? Schön langsam wird's gemeingefährlich, dieser politische Kopfschuss gehört beendet! Gender/woke/lgptq, 15Minuten-Stadt, Spritz-/Test-Weltmeister, Schuldenkaiser, Asyl-Migrations-Irrsinn, Gewaltexplosion, Skandale am laufenden Band, Kellerfreundschaften, klandestine Deals, der tägliche Raub an den Bürgern, Chaos bei der SPÖ, und NGGOs/Vereine diktieren einen Mist nach dem anderen...! Hier muss schleunigst die Notbremse gezogen werden. ST

09:50 | Der Ostfriese
Werter ST (= TS ???) was geht Sie oder mich dies die Zukunft betreffende
Thema an? Sollen doch die Moslems dieses, ihr Problem zu lösen
versuchen. Wird Wien 2040 etwa nicht muslimisch sein? Der Junge von der
SPö (Schreibt diese Partei das entsprechende "Ö" tatsächlich noch groß?)
ist in Wirklichkeit ein Widerstandskämpfer, der dann den Status quo ante
für Wien wiederherstellen möchte! Meinen Respekt für diese wahrhaft
heldenhafte Tat - oder liege ich etwa falsch, dem Genossen liegt nichts
an der Wiederherstellung Wiens?

09:51 | Leserkommentar
Ist das jetzt Hirnrissigkeit oder Befolgung einer Anordnung? Vermutlich Zweites. Man kann sich schon etwas vornehmen, auch wenn es noch so ruinös oder blöd ist. Aber dann kann ich es ja aus eigenem Antrieb tun und muß mich nicht vertraglich verpflichten. So wird das Volk in den Ruin getrieben. Es ist wirklich höchste Zeit, daß der Wähler endlich aufwacht und diese katastrophalen Parteien die dzt. die Stadt Wien verwalten, mit einem kraftvollen Fußtritt aus ihren Ämtern entfernt.

08.10.2026

19:04 | tkp:  Finnland stoppt Bau von Rechenzentren

In Finnland wurde der Bau von zwei geplanten Google-Rechenzentren gestoppt. Die Projekte müssen erst die Umweltverträglichkeitsprüfungen abschließen. Die finnische Aufsichtsbehörde hat Google ausgebremst. Spätestens in zwei Wochen müssen alle Bauvorhaben, die die Umwelt erheblich verändern könnten, gestoppt sein. Anschließend werden die Projekte weiteren Prüfungen unterzogen. Betroffen sind Rodungen, Bodenabtrag, Wegebau und Grabenarbeiten.

Die alte Industrie war böse, weil sie Energie brauchte. Die neue Industrie braucht noch mehr, kann uns aber in korrekter Rechtschreibung erklären warum das jetzt kein Problem ist. JE

 

15:22 |  apollo: Deutscher Solarstrom aus China abschaltbar: Hacker deckt gravierendes Sicherheitsproblem auf

Dass chinesische Solartechnik teils gravierende Sicherheitslücken aufweist, ist nichts Neues. Nun zeigt ein aktueller Fall jedoch, welches Ausmaß das Problem inzwischen tatsächlich annimmt. Vor allem die Fernsteuerung über das Internet schafft potenzielle Einfallstore für Dritte mit kriminellen oder anderweitig schädlichen Absichten.

Im August gelang es dem Kasseler Sicherheitsforscher Marlon Starkloff, Geschäftsführer der IT-Sicherheitsfirma Jakkaru, Zugriff auf iSolarCloud zu erhalten, die zentrale Plattform des chinesischen Herstellers Sungrow. Über sie verfolgen Kunden ihre Solaranlagen, zugleich verwalten Installateure und Sungrow selbst darüber die angeschlossenen Geräte. Sungrow zählt neben Huawei zu den größten Wechselrichterherstellern der Welt.

Welcome to the Show! ..und es könnte wohl nicht nur Deutschland treffen...!? Eine von Grund auf vertrottelte Energiepolitik, vermeintliche Heilsbringer in Form der Reichskraftmühlen und Solarfelder aus vorwiegend chinesischer Produktion, und wenn die Europäer böse sind u.o die Deutschen nicht monatlich die Checks für Entwicklungshilfe überweisen, wird einfach die Anlage abgedreht! Wie hirnentkernt muss diese Politik eigentlich sein...? ST

19:09 | Der Ostfriese
Tja, wer sich seine Solarklamotten durch in China stehende Server
steuern läßt - selber Schuld! Es mag schon geil sein, die aktuellen
Einspeisungen der Anlage zu beobachten, ausgerechnet zu bekommen,
wieviel Euro ich seit dem Beginn des schreibens dieses Textes nicht an
den Energieversorger zahlen muß, wieviel mein nicht vorhandener Tesla,
wenn ich denn einen hätte und mit diesem jeden Tag 45,3517 km im
September, 42,3556 km im August und 43,1666 km im Juli gefahren hätte,
jeden einzelnen und den durchschnittlichen Werktag und auch Feiertag für
Netzstrom hätte ausgeben müssen, wieviel durch eigene Einspeisung
gespart hätte... mir persönlich sind solche Zahlen aber egal. Bei uns im
Haus gibt es weder eine Alexa, noch eine Siri oder ein Geschwisterchen
der Beiden. Den Toaster schalten wir von Hand an, die Waschmaschine,
sogar den Wasserkocher und auch den Herd - wenn jemand das für unmöglich
halten sollte... Ja! Das funktioniert tatsächlich! Ich bekomme auch
keine Fehlermeldung vom Kühlschrank, weil meine Freundin aus bisher
ungeklärtem Grund letzten Freitag einmal eine Packung Margarine gekauft
und dort hinein gestellt hat... Es gibt im Haus keinen "Router", der
nach Gutdünken Verbindung mit wem auch immer aufbauen kann*. Unser
Speicher/Wandler wird, wenn es nötig sein sollte, mit einem extra dafür
erworbenen Smartphone OHNE Mobilfunkkarte per Bluetooth angesprochen,
Verbindung mit dem www werden bei Bedarf nur gezielt und kurzfristig
aufgebaut. Der Stromsensor, der die einzuspeisende Energiemenge vom
Wandler anfordert ist über RJ45 angeschlossen. Das bedeutet zum Einen
eine wesentlich schnellere Reaktionszeit, zum Anderen ist kein Teil der
Anlage mit irgendeiner "Cloud" wo auch immer verbunden. Sollte es zu
Abschaltungen durch "böse Chinesen" kommen, so werden wir nur in Form
von Beiträgen und Gejammer im www damit in Berührung kommen.

*zählte unser Haushalt in der Großstadt, in welcher ich zuvor wohnte, zu
den ersten maximal -zig mit WLAN, so wird von uns dort, wo wir jetzt
wohnen, WLAN nur kurzfristig für die Zeit aufgebaut, in der wir es
tatsächlich nutzen. Geil, so etwas zu haben, als man zu den ganz wenigen
gehörte - aber jetzt gehören wir zu den ganz wenigen, die kein permanent
angeschaltetes WLAN im Haus haben.

 

11:48 | BN:  Ersten Tankstellen geht der Sprit aus – Engpässe nach Start des Tankrabatts

Wenige Tage nach dem neuen Tankrabatt geht ersten Tankstellen in Deutschland der Kraftstoff aus. Aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern liegen Berichte über leere Tanks oder ausverkaufte Kraftstoffsorten vor. Besonders günstige Stationen verzeichneten einen starken Ansturm, während Nachlieferungen nicht überall Schritt hielten. Im Landkreis Northeim standen Autofahrer deshalb am Wochenende bereits vor gesperrten Zapfsäulen. Die bisherigen Fälle sprechen jedoch für lokale Lieferengpässe und nicht für einen flächendeckenden Kraftstoffmangel.

Seit dem 1. Oktober gilt der Tankrabatt zunächst bis zum Jahresende. Die Energiesteuer auf Benzin und Diesel sank um 14,04 Cent je Liter. Zusammen mit der geringeren Mehrwertsteuer ergibt sich rechnerisch eine Entlastung von rund 17 Cent. Allerdings gilt die Steuerentlastung erst für Kraftstoff, der seit dem Stichtag Raffinerien und Tanklager verlässt. Dadurch entstand zum Monatswechsel zusätzlich ein logistischer Stichtagseffekt.

Wenn eine staatliche Preisaktion reicht, damit einzelne Tankstellen binnen Stunden leer sind, zeigt das vor allem eines: Versorgungssysteme haben weniger Puffer, als Politiker gern behaupten. JE

15:24 | Leserkommentar
US Seeblockade der Straße von Hormus und die USA und der ganze Westen leiden selbst unter Ölknappheit. Das bedeutet nicht weniger, daß den USA Israel wichtiger ist als alles andere auf der Welt. Warum wohl? Das läßt wahrlich tief blicken.

 

09:04 |  BN: Erdgas-Probebohrung: Langwedel verweigert Harbour Energy das Wegerecht

Harbour Energy will mit der Erdgas-Probebohrung in Langwedel erkunden, ob zwischen Holtebüttel und Langwedel-Förth ein nutzbares Erdgasvorkommen liegt. Die Explorationsbohrung trägt die Bezeichnung Nindorf Z1 und gehört zum Erlaubnisfeld Verden I. Der geplante Bohrplatz südlich der Autobahn 27 ist bereits gesichert. Die Gemeinde verweigert jedoch die Nutzung ihrer Grundstücke und Wege für die Zufahrt. Auch nach erneuter Beratung im September 2026 bleibt Langwedel bei diesem Nein. Hintergrund sind unter anderem frühere Erdbeben im Umfeld der regionalen Erdgasförderung. Nun muss das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klären, wie das Verfahren weitergeht.

Nindorf Z1 ist keine neue Förderbohrung, sondern zunächst eine Explorationsbohrung. Harbour Energy will damit den Untergrund auf Erdgas untersuchen. Erst die Ergebnisse einer solchen Bohrung können zeigen, ob dort ein technisch und wirtschaftlich erschließbares Vorkommen vorhanden ist. Bereits 2018 wurde das Projekt als Erkundungsbohrung nach einem neuen Erdgasfeld beschrieben. Der öffentlich zugängliche Prüfvermerk des LBEG nennt allerdings weder Zieltiefe noch konkrete geologische Zielschicht.

Das Land braucht Energie, das Gas könnte im Boden liegen, doch der Weg zum Bohrer bleibt zu. Wenigstens beim Selbstsabotieren funktioniert die Infrastruktur. JE

16:59 | Leserkommentar
…..wie hirnentkernt muss man sein……, das ist die Hirnpilzinfektion, befällt ausschließlich Politiker….

 

07:43 | r24: Nächste Kampagne für die Windindustrie in NÖ: Werbekabarett will Marsch blasen

Mit einer neuen Werbekampagne soll das „Land der 1000 Landschaften“ noch schneller zum 1000-Windrad-Land werden. Mit einer landesweiten Kampagne rückt die Windindustrie nun in NÖ den vielen Bürgerinitiativen und immer aufmüpfigeren Bürgern auf den Pelz. Der Präsident von „WINDKRAFT Österreich“ sagt Menschen pauschal vereinnahmend: „‚Danke‘, weil sie für Windenergie sind.“ „WINDKRAFT Österreich“, vormals „IG Windkraft“, ist die Interessensvertretung der österreichischen Windbranche. Ihr bläst im ganzen Bundesland heftiger Gegenwind ins Gesicht.

"...Und weiter heißt es auf der Homepage: „WINDKRAFT Österreich ist Mitglied bei der WindEurope und bei der European Renewable Energies Federation (EREF), die beide ihren Sitz in Brüssel haben.“ Daher weht also der Wind!

Windbranche überlebt nur durch „Förderungen“

Wenn es die Landes-, die Bundes- und die EU-Förderungen nicht gäbe (Förderungen sind umverteilte Gelder von uns Bürgern), gäbe es keine Windenergie in Österreich. ..."

Radikale Umverteilungspläne einer Lobby-Gurkentruppe, um ordentlich abzugreifen, für ein paar Mws Flatterstrom, den die gescholtenen Haushalte teuerst bezahlen. Ein großer Murks ohne Zukunft - ähnlich dem Speicher-Getöns von ein paar Geneigten -, aufgezwungen - wie die Datacenter-Thematik- ohne zukunftsweisenden Sinn und Verstand! Der Wind hat sich gedreht und prosperierende Nationen längst zurück am Pfad verstandsmäßiger Realität; ohne Gas/Öl/Kohle/A keine Zukunft - und immerhin deckt unsere Hauptlast die Wasserkraft, der umweltzerstörende Rest teures linkes EU-WEF-Phantasia aus der "green-agenda" für Realitätsverweigerer mit kurzfristiger Gewinnaussicht. Suventionierte Gewinne privatisiert, Mega-Verluste sozialisiert - wie immer, und auf Kosten von Mensch&Natur! ST

07.10.2026

11:39 | ZH: Explosion erschüttert Venezuelas zweitgrößte Raffinerie

Weitere schlechte Nachrichten für den globalen Raffineriemarkt erreichten uns am späten Dienstag, als Venezuelas zweitgrößte Raffinerie nach einem Brand in der Anlage den Betrieb einstellte. Die Cardon-Raffinerie mit einer Kapazität von 310.000 Barrel pro Tag wurde heute Morgen stillgelegt, wie Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen mitteilte. Laut diesen Angaben explodierte eine Gasleitung, die mit der Diesel-Hydrotreating-Anlage verbunden war .

Cardon ist Teil des Raffineriezentrums Paraguana mit einer Kapazität von 955.000 Barrel pro Tag , Venezuelas größtem Raffineriekomplex. Die Raffinerie wird vom staatlichen Unternehmen PDVSA betrieben. Venezuelas Raffinerien befinden sich nach jahrelangen Unterinvestitionen, aufgeschobener Instandhaltung und wiederkehrenden Geräteausfällen in einem schlechten Zustand.

 

10:53 | ZH: 50 iranische Tanker stauen sich, während die US-Seeblockade Teheran die Öleinnahmen entzieht.

Bloomberg zitiert einen neuen Bericht von United Against Nuclear Iran , der behauptet, die US-Seeblockade der Straße von Hormus habe einen Parkplatz von mehr als 50 iranischen Tankern geschaffen , die es nicht wagen, die wichtige Wasserstraße zu überqueren. Die gemeinnützige Denkfabrik, die sich auf die Bekämpfung der von Iran ausgehenden Bedrohungen konzentriert, gab an, dass die Anzahl der beladenen Tanker im Vergleich zu vor zwei Monaten im Wesentlichen unverändert geblieben sei. Die Tanker transportierten hauptsächlich Rohöl, aber auch einige Erdölprodukte und LNG.

UANI stellte außerdem fest, dass leere Tanker in Ankerplätzen in der gesamten Indo-Pazifik-Region vor Anker lagen, anstatt in iranische Häfen zurückzukehren , und fügte hinzu, dass mindestens 20 unter iranischer Flagge fahrende Schiffe vor Sri Lanka und ein weiteres vor Oman positioniert seien.

Teheran hat das Öl. China hätte es gern. Und dazwischen steht die US Navy. Geschäftlich eher ungünstig. JE

06.10.2026

18:18 | Die Leseratte Da der Artikel vom Economist hinter der Bezahlschranke ist, hier ein Kommentar aus Telegram dazu:

Während alle Welt zunächst über fehlendes Rohöl, dann über fehlende Raffineriekapazitäten und einen Mangel an Diesel sprach, wird hier erstmals auf den ebenfalls entstandenen Mangel an LNG hingewiesen! Ein großer Teil dessen kam ja aus Katar - und kommt jetzt nicht mehr! Der EU fehlt jetzt ungefähr 40 % der Importe, aber 80 % des katarischen LNG ging nach Asien, das nun mit uns in einem harten Wettbewerb um Gas steht! In so einer Situation NICHT zu kaufen, was man kriegen kann und zu hoffen, dass es "demnächst" vielleicht billiger wird, klingt idiotisch, oder? Übrigens: Die Gasspeicher Europas sind im Schnitt zu 72 % gefüllt, die deutschen nur zu 57 %. Noch Fragen?

Witzigerweise geht der Economist davon aus, dass es trotzdem in den nächsten Jahren wegen Ausweitung der Förderung zu einem "Überangebot" an LNG mit Preisverfall kommen könnte. Warten die deutschen Einkäufer darauf? Na schaun mer mal.

https://t.me/neuesausrussland/31723

Zitat:
❗️Defizit an Flüssigerdgas: Die Welt steht am Rande einer Krise.

The Economist hat einen Artikel veröffentlicht, (https://www.economist.com/finance-and-economics/2026/10/04/the-world-is-facing-an-almighty-lng-crunch) in dem behauptet wird, dass sich die Welt bereits in einer Krise des Flüssigerdgases (LNG) befindet. Diese Krise wird sich mit der Zeit nur noch verschärfen, und selbst eine Steigerung der Fördermengen dieses Brennstoffs würde nicht zur Lösung der Krisensituation führen, sondern zu einem "verheerenden Überangebot".

Es wird darauf hingewiesen, dass derzeit sowohl europäische Länder, deren LNG-Speicher auf einem Rekordtief sind, als auch Länder am Persischen Golf, wie beispielsweise Katar, wo force majeure ausgerufen wurde, von der Krise betroffen sind, während der weltweite LNG-Mangel fast 40 Millionen Tonnen beträgt. Die europäischen Gasspeicher sind hingegen im Durchschnitt zu 72% gefüllt, in Deutschland liegt dieser Wert bei 57% – ein absoluter Negativrekord.

Bis 2030 könnten die weltweiten LNG-Lieferungen auf 630 Millionen Tonnen pro Jahr ansteigen, doch die Nachfrage nach diesem Brennstoff wird nur etwa 570 Millionen Tonnen pro Jahr betragen. Sollte Katar in Zukunft zu seinen ursprünglichen LNG-Fördermengen zurückkehren können, würde der Überschuss an produziertem LNG genau diese 50 bis 70 Millionen Tonnen pro Jahr betragen, was zu einem drastischen Preisfall und einem neuen, langjährigen Ungleichgewicht führen würde, heißt es in dem Artikel.

05.10.2026

15:44 |  NTV: Sprit fast überall teurer als zu Beginn des Tankrabatts

Der Tankrabatt kostet den Staat Milliarden und soll die Autofahrer entlasten. Gestiegene Preise an den Zapfsäulen führen aber dazu, dass letztlich weniger gespart wird als erhofft. Bei einem Kraftstoff ist der Preisanstieg außerdem nur schwer nachvollziehbar. Einige Tage nach dem Start des Tankrabatts haben sich die Spritpreise ein Stück über dem Startniveau eingependelt. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 laut ADAC 2,137 Euro. Das waren 2,3 Cent mehr als am Donnerstag. Bei Diesel waren es 2,253 Euro pro Liter - 0,9 Cent mehr.

Der Spaziergänger:
"Schwer nachvollziehbar, die Entlastung schmilzt zusammen, Preisanstiege nur schwer nachvollziehbar, Nachlass komplett weitergegeben vs. gegenteilige Ergebnisse"…. In Deutschland also alles ähnlich wie hierzulande. An den Tankstellen machen sie was sie wollen. Grad vorher einen Push nach oben von 14 Cent direkt miterlebt. Später gehen sie dann wieder ein paar Cent runter... Nur eines ist sicher: Die Durchschnittspreise bleiben (viel zu) hoch, der Autofahrer wartet vergeblich auf Entlastung. … Und die Politiker freut das in Wirklichkeit eh, haben sie doch eine „Du sollst nicht Verbrenner fahren“-Agenda durchzusetzen und nebenbei trudelt auch noch viel Geld zum Verpulvern ein. Passt.

 

11:47 | oilprice: Kanada beschleunigt den Bau der 1 Million Barrel pro Tag fassenden Pacific Link-Ölpipeline nach Asien.

Kanada beschleunigt den Bau einer geplanten Ölpipeline mit einer Kapazität von 1 Million Barrel pro Tag zur Pazifikküste. Dies eröffnet Alberta einen weiteren Zugang zu asiatischen Abnehmern und eine weitere Möglichkeit, die übermäßige Abhängigkeit vom US-Markt zu verringern.

Premierminister Mark Carney sagte am Donnerstag, Ottawa werde das Projekt als eines von nationalem Interesse einstufen und es einem einzigen bundesweiten Prüfverfahren unterziehen, das Ottawa bis zum 1. September 2027 abschließen will, wodurch möglicherweise kurz darauf mit dem Bau begonnen werden kann.

Die Pipeline würde von Alberta in den Süden von British Columbia verlaufen und weitgehend dem bestehenden Trans-Mountain-Korridor folgen. Trans Mountain Corp. und Pembina Pipeline würden das Projekt leiten, wobei die kanadische Bundesregierung und die Regierung von Alberta voraussichtlich die Mehrheitsbeteiligung halten würden. Indigenen Gemeinschaften würde eine Beteiligung von mindestens 10 % angeboten.

Wenn Europa weniger will, findet sich schnell wer anderer, freie Marktwirtschft halt JE

04.10.2026

18:31 | BN: Raffineriekapazitäten abgebaut – der selbst geschaffene Engpass bei Diesel

Europa hat über Jahre Raffineriekapazitäten verloren und damit einen wichtigen Teil seiner Energieversorgung geschwächt. Das rächt sich jetzt, weil nicht allein verfügbares Rohöl über die Versorgung mit Diesel, Benzin oder Kerosin entscheidet. Entscheidend ist ebenso, ob genügend Anlagen das Rohöl in die benötigten Produkte umwandeln können. Genau dort wird es inzwischen eng. Deshalb müssen Deutschland und Europa fertige Kraftstoffe importieren, obwohl Rohöl auf anderen Handelswegen grundsätzlich verfügbar sein kann. Die aktuelle Dieselkrise zeigt damit eine Schwachstelle, die teilweise selbst geschaffen wurde.

Wie wichtig eigene Raffinerien sind, formulierte ausgerechnet die Bundesregierung im April ungewöhnlich deutlich. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bezeichnete Deutschlands eigene Produktionskapazitäten als großen Vorteil gegenüber Ländern, die Kerosin ausschließlich importieren. Der Iran-Krieg habe erneut gezeigt, wie wichtig eigene Produktion sei. Diese Erkenntnis ist richtig, kommt jedoch nach Jahren sinkender europäischer Verarbeitungskapazität.

Selbst geschaffener Engpass. Wenigstens die Wertschöpfung blieb daheim. JE

 

11:31 | ZH:  Die USA verschärfen den Konflikt um Seltene Erden und schränken damit Chinas Lieferungen von Flugzeugteilen ein.

Wenn du einen Hinweis darauf suchst, dass der Ressourcen-Nationalismus und Pekings Instrumentalisierung von Exporten kritischer Rohstoffe, um in heiklen Handelsverhandlungen Druck auf die USA auszuüben, zunehmen, liefert ein neuer Bericht vom Donnerstagnachmittag genau das: Die Trump-Regierung plane, die Lieferungen kommerzieller Flugzeugteile nach China zu drosseln.

Reuters beruft sich auf mehrere mit der Sache vertraute Personen. Demnach will das Handelsministerium die Exportgenehmigungen verlangsamen und die Mengen an Flugzeugteilen begrenzen, die an den staatlichen chinesischen Flugzeughersteller COMAC geliefert werden dürfen, um eine Vorratsbildung zu verhindern.

Der eine liefert kein Gallium, der andere kein Fahrwerk. Wenn das so weitergeht, baut der Weltmarkt seine Flugzeuge bald aus Holz. JE

18:20 | Leserkommentar
Bei der Qualität von Boeing wärs sowieso besser, China baut sich seine benötigten Ersatzteile, oder überhaupt ganze Flugzeuge selber. So wie es auch Rußland macht. Amerikanischer Schrott eignet sich nicht mehr für Erpressungsversuche.

03.10.2026

13:02 | oilprice: Russland verlängert Exportverbot für Dieselkraftstoff bis zum 31. Oktober

Die russische Regierung hat am Mittwoch das Exportverbot für Diesel, Schiffstreibstoff und Gasöl für alle Kraftstoffhersteller bis zum 31. Oktober verlängert. Der ohnehin angespannte Weltmarkt muss damit einen weiteren Monat ohne russische Diesellieferungen auskommen. Die Verlängerung des seit dem Sommer geltenden Verbots soll „eine stabile Lage auf dem heimischen Kraftstoffmarkt sichern, auch um die höhere Nachfrage während der Erntesaison zu decken“.

Russland verlängert das Exportverbot für Diesel und andere Kraftstoffe seit Monaten jeweils um einen Monat, weil ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien die heimische Produktion lahmlegen. Die Ukraine setzt ihre Kampagne fort, um Russlands Raffineriekapazität, die Treibstoffversorgung und die Exporteinnahmen zu treffen.

Seit dem Frühjahr leidet Russland unter Benzin- und Dieselknappheit, nachdem die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russische Raffinerien verstärkt hat, um die Versorgung der Front und des Binnenmarkts zu stören. Das russische Diesel-Exportverbot verschärft zusammen mit der Krise im Nahen Osten die weltweiten Märkte für Mitteldestillate.

Du willst Moskau wirtschaftlich isolieren. Moskau priorisiert den eigenen Markt und hält seinen Diesel zurück. Dann merkst du, dass Sanktionen und Gegenmaßnahmen halt nicht nur auf einer Seite der Grenze wirken. Russischer Diesel war gestern ganz böse. Heute wäre er ganz praktisch. JE

02.10.2026

11:54 | ZH: Amazon sichert sich 20 Jahre Atomstrom von Constellation – Goldman Sachs verzeichnet branchenweiten Erfolg

Die Goldman-Analystin Carly Davenport sieht Amazons Atomkraftabkommen mit Constellation Energy als „ positiv für die gesamte Branche “ an, da das Thema „ Powering Up America “ und das Thema Atomkraft weiter fortbestehen, während die großen Technologiekonzerne um die sauberste Form stabiler Energie ringen, um die Chip-Stacks von Rechenzentren zu betreiben.

Davenport sagte, der 20-Jahres-Vertrag von Constellation Energy zur Lieferung von 690 Megawatt aus dem Kernkraftwerk Calvert Cliffs in Maryland an Amazon sei sowohl für das Versorgungsunternehmen als auch für den gesamten Energiesektor positiv .

Du willst Rechenzentren. Du brauchst Strom. Viel Strom. Also kaufst dir halt 20 Jahre Atomkraft und ersparst dir sämtliches Ideologiegedöns.. JE

01.10.2026

17:31 |  Sachprogramm Windenergie Steiermark: Eignungszone Steineck-Kammern von Gemeinden abgelehnt und von Windenergie-Experten angezweifelt

Die vom Land Steiermark vorgesehene Windkraft-Eignungszone Steineck-Kammern im südlichen Liesingtal stößt auf deutliche Ablehnung und massive Bedenken in der betroffenen Region – bei Gemeinden, Flugeinrichtungen, Bewohnern wie auch Waldeigentümern. Darüber hinaus ist das im Umweltbericht des Landes Steiermark angeführte „Sehr gute Windenergiepotenzial“ für den Standort auf Basis aktueller Windkarten und Meinung von Fachexperten nicht nachvollziehbar.

In den vergangenen Wochen haben alle vier von der Eignungszone unmittelbar betroffenen Gemeinden – St. Stefan ob Leoben am 7. Mai 2026, St. Michael in Obersteiermark am 13. Mai 2026, Kammern in Liesingtal am 26. Mai 2026 sowie Traboch am 27. Mai 2026 – im Gemeinderat beschlossen, aufgrund der vorliegenden sachlichen Gründe negative Stellungnahmen zur geplanten Eignungszone abzugeben. Über alle Gemeinden hinweg fiel das Votum mit nur einer einzigen Gegenstimme sehr deutlich aus. Für die Marktgemeinde Kammern erklärt Bürgermeister Karl Dobnigg: „Die Willensbildung in der Gemeinde Kammern ist abgeschlossen, über die Parteigrenzen hinweg wurde im Gemeinderat am 26. Mai ein einstimmiger Beschluss gegen die Eignungszone und für die Umwandlung in eine Ausschlusszone gefasst.“

Der Steirer
Gestehungsrealität vs politisches Phantasia auf nationaler/EU-Ebene, und eine Lastsituation, die eine gesamte Neubewertung der heimischen Energiepolitik erfordern muss! Anderorts gehen reihenweise Wind-/Solarbetreiberfirmen in den Konkurs, wertvolle Ökoflächen (Wald/Wiesen/Berglandschaften) werden für kurzfristige Gewinne und Minimal-Outputs geopfert, um politische Irrsinnigkeiten zu kompensieren, Strom wird exportiert, politische Interventionen (E-Kutschen, Datacenter u.a.) treiben die Verbräuche und Preise nach oben, das Marktgift co2-Zertifikate und Merit-Order befeuern zusätzlich, anstatt die Wasserkraft weiter auszubauen und Gasdeals mit dem Osten wieder durchzusetzen...!? Ein chaotischer Flickenteppich, der das Land zerschießt, statt in langfristiger Nachhaltigkeit das Pferd wieder vom Kopf auf die Beine zu stellen...!? Die eingeschlagenen Pfade (EU) haben bewiesen, dass es nicht funktionierte und ein Forcieren dessen reiner ideologischer Selbstmord wäre! Ohne günstigem Gas wird es nicht gehen.