16.08.2026

17:34 |  apollo: 8 statt 23 Prozent: Polens Regierung senkt Steuer auf Benzin

Die polnische Regierung hat vorübergehend die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel stark gesenkt. Ab Montag gilt bis zum Ende der polnischen Schulferien Ende August die stark reduzierte Steuer von nur 8 Prozent statt bisher 23 Prozent. Ministerpräsident Donald Tusk begründete den Schritt damit, Verbraucher vor allem bei der Rückkehr aus dem Urlaub finanziell zu entlasten. „Polen wird europaweit ganz vorn liegen, was die niedrigsten Kraftstoffpreise angeht“, so Tusk laut der staatlichen Nachrichtenagentur PAP.

Der Liter Bezin kostet in Polen derzeit im Schnitt 1,66 Euro, Diesel etwa 1,88 Euro. Die Steuersenkung soll dazu führen, dass der Preis vorübergehend um 0,90 bis über einen Zloty, umgerechnet rund 0,21 bis 0,23 Euro, sinken. Im Vergleich: In Deutschland liegt der Literpreis für Kraftstoff derzeit im Durchschnitt bei ca. 2,13 Euro für Super E10, 2,19 Euro für Super E5 und ca. 2,21 Euro für Diesel. Um zu verhindern, dass die Tankstellenbetreiber die Steuersenkung durch eigene Preiserhöhungen für sich nutzen, werden neben der Steuersenkung auch zulässige Höchstpreise für Kraftstoffe festgesetzt.

Kommentar des Einsenders
Nennt sich "Entlastung". Hierorts wird eine Reform gefeiert, bei der das nackte Semmerl von 10 auf 4% reduziert wird, sofern keine köstliche Einlegearbeit mit Käse, Wurst u.o. Saurem vollzogen wird, dann gilt wieder der ursprüngliche Steuersatz...!? Schildbürgerstreiche der Politik in ihrer Verzweiflung, ...Polen senkt einfach. "Um zu verhindern, dass die Tankstellenbetreiber die Steuersenkung durch eigene Preiserhöhungen für sich nutzen, werden neben der Steuersenkung auch zulässige Höchstpreise für Kraftstoffe festgesetzt." ..und eine CO2-Steuer gibt es in Polen auch nicht (unbedeutender Minimalsatz aus der Vergangenheit)...!?

Offenbar ist ein erheblicher Teil des „teuren Sprits“ gar nicht im Tank, sondern im Finanzministerium. JE

 

13:04 | BR: Rumänien fährt Atomkraftwerk komplett herunter

Wegen des Niedrigwassers der Donau soll das einzige Atomkraftwerk Rumäniens vollständig heruntergefahren werden: Das hat das Energieministerium angekündigt. Ende Juli war schon der erste der beiden Reaktoren heruntergefahren worden. Ohne das Wasser der Donau kann das Kraftwerk nicht gekühlt werden. Es produziert ein Fünftel des Stroms in Rumänien. - Ungarn wiederum will Wasserstand der Donau künstlich anheben: Um die Kühlung des Atomkraftwerks Paks zu sichern, soll eine sogenannte Sohlschwelle errichtet werden. Damit kann das Wasser aufgestaut werden. Die Arbeiten unter Einsatz des Militärs sollen sofort beginnen und rund um die Uhr andauern, teilte die ungarische Regierung mit. Wegen des historisch niedrigen Wasserstands der Donau ist das Kraftwerk zurzeit nur zu einem Viertel ausgelastet.

reuters:   Niedrigwasser der Donau verschärft Energiekrise in Ungarn und Rumänien

Das ungarische Atomkraftwerk Paks, das fast die Hälfte des Stroms des Landes erzeugt, könnte wochenlang abgeschaltet werden, sagte der Ministerpräsident am Freitag. Rumänien rief den Notstand aus, da der niedrige Wasserstand der Donau die Stromerzeugung beeinträchtigte. Beide Länder sehen sich mit einer zunehmenden Abhängigkeit von Stromimporten während einer Hitzewelle konfrontiert , die voraussichtlich die Stromnachfrage ankurbeln wird. In Ungarn wird mit einem Anstieg des abendlichen Spitzenstrombedarfs um 20 % gerechnet, was die Regierung veranlasst hat, die großen Industriekunden aufzufordern, ihren Verbrauch einzuschränken.

apnews: Die ungarische Regierung plant Eingriffe in die Donau, um den Betrieb des Atomkraftwerks aufrechtzuerhalten.

Die Behörden in Ungarn werden in dieser Woche Maßnahmen ergreifen, um den Wasserstand der Donau anzuheben und so den Weiterbetrieb des einzigen Kernkraftwerks des Landes sicherzustellen, erklärte Premierminister Péter Magyar am Mittwoch. Anhaltende Dürre und aufeinanderfolgende extreme Hitzewellen in den vergangenen Monaten haben einem der größten Flüsse Europas Wasser entzogen, den Donaupegel auf Rekordtiefstände gebracht und das Kernkraftwerk Paks an den Rand der Abschaltung gedrängt – zum ersten Mal in seiner 44-jährigen Geschichte.

Das Problem ist nicht die Kernkraft, sondern die fehlende Vorsorge für jegliches Extremwetter.  Eine sicher Versorgung braucht halt mehrere Systeme und nicht den nächsten ideologischen Alleingang. JE

17:37 |  M
An die Gegener der AKW, denen diese Meldungen geradezu das Wasser auf dem Mühlrad sind. Ein Atomkraftwerk (AKW) mit internem Kühlkreislauf nutzt sogenannte geschlossene Kühlsysteme (wie etwa Naturzug- oder Trockenkühltürme). Dabei wird das erhitzte Kühlwasser nicht direkt aus einem Fluss entnommen und wieder eingeleitet, sondern in einem eigenen Kreislauf kontinuierlich im Kühlturm abgekühlt und wiederverwendet. Ältere AKW, die noch auf eine externe Wasserquelle angewiesen sind, können umgerüstet werden.

Blöd nur, wenn man das trotz Kenntnis des nunmal faktisch stattfindenden Klimawandels nicht gemacht hat.

Hier auch noch einmal für die Klimasekte: Dieser Wandel ist ein natürlicher Vorgang, welcher vom Menschen mit dem Spurengas CO² nicht ausreichend beeinflußt werden kann, auch nicht Kuhpups usw. Siehe auch die Extremtrockenheiten von 1000, 1132, 1303, 1445, 1570, 1858, 1947 und die wissenschaflichen Beweise. Die Mär von den 99% aller Wisschenschaftler ist eindeutig widerlegt. Da ich kein Wiederkäuer bin, spare ich mir an dieser Stelle eine weitere Argumentation. Fakten sind bei diesen Gesprächspartnern eh ohne Belang.

 

12:12 | tkp: Bösartig: Stadtregierung plant Windräder in Berlin

Der Berliner Senat treibt Vorbereitung zum Bau von Windparks in den Randbereichen der Stadt voran – und nimmt gesundheitliche Schäden für die Bevölkerung in Kauf. Gebaut werden sie in Wälder, Landschaftsschutzgebiete und Naherholungsflächen.

Was als „Erfüllung gesetzlicher Vorgaben“ verkauft wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Angriff auf die letzten intakten Naturräume der Hauptstadt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen führt das Verfahren. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung fand vom 10. Juni bis 11. Juli 2025 statt. Derzeit werden die eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet. Ein zweiter Beteiligungsschritt ist noch 2026 vorgesehen, der Senatsbeschluss für Mitte 2027. Offizielle Unterlagen und Karten finden sich auf den Seiten der Senatsverwaltung.

Endlich bekommt die Hauptstadt etwas, das noch mehr heiße Luft produziert als das Abgeordnetenhaus, zumindest optisch. JE

12:48 | Der Bondaffe
Windräder werden auch immer teurer. Die KI sagt: "In einem modernen Windkraftanlagen-System an Land (Onshore) sind etwa 8 bis 30 Tonnen Kupfer verbaut. Das entspricht rund 8.000 Kilogramm Kupfer pro Megawatt
Leistung, wobei die Menge je nach Anlagengröße, Typ (mit oder ohne Getriebe) und der Länge der nötigen Verkabelung bis zum Netzanschluss schwankt."

Ein großes kommerzielles Windkraftwerk an Land (Onshore) mit einer Leistung von 3 bis 7 Megawatt kostet komplett schlüsselfertig zwischen 3 und 10 Millionen Euro. Der Preis hängt stark von der Leistung, der Turmhöhe, den Transport- und Fundamentkosten sowie dem Netzzanschluss ab.

Hier der Preis für 1 Tonne Kupfer: https://www.gold.de/kurse/kupferpreis/

Ob sich das wirklich rentiert? Gerade als Geldanlage. Die KI meint: "Die finanzielle Rentabilität für Betreiber ist im Schnitt nach 5 bis 12 Jahren erreicht, abhängig von Standort, Bau- und Finanzierungskosten sowie dem erzielten Strompreis."

14.08.2026

16:50 |  UCN: Europas Russland-Gas geht nach Osten: Moskau und Teheran bauen eine neue Energieachse – Europa hat fertig

Europa wollte sich von russischem Gas lösen. Russland sollte einen seiner wichtigsten Absatzmärkte verlieren, Gazprom wirtschaftlich getroffen und Moskaus Energiegeschäft dauerhaft geschwächt werden. Vier Jahre später zeichnet sich eine andere Entwicklung ab: Russland baut neue Absatzwege nach Osten – und der europäische Markt verliert dabei seine frühere strategische Bedeutung. Moskau und Teheran haben nach Angaben des iranischen Ölministers Mohsen Paknejad die wesentlichen Bedingungen eines seit Langem vorbereiteten Gasabkommens vereinbart. Nur noch zwei Punkte seien Gegenstand abschließender Gespräche. Das russische Gas soll über Aserbaidschan nach Iran gelangen.

Die Dimension des Projekts ist enorm. Perspektivisch geht es um bis zu 55 Milliarden Kubikmeter russisches Gas pro Jahr. Genau diese Menge konnte Nord Stream 1 jährlich von Russland nach Deutschland transportieren. Was früher für Europas Industrie und Haushalte bestimmt war, bekommt damit zumindest von der Größenordnung her ein östliches Gegenstück.

Wer einen zuverlässigen Großkunden verliert, sucht sich einen neuen. Wer einen zuverlässigen Großlieferanten hinauswirft, muss danach am Spotmarkt Schlange stehen. Einer von beiden hat das Geschäftsmodell offenbar besser verstanden. JE

 

13:00 |  r24: Magyar kippt Orbáns Energiepolitik – und setzt ausgerechnet auf Windkraft

Ungarns Kernkraftwerk Paks kämpft wegen des extrem niedrigen Donaupegels mit massiven Leistungseinbußen, zeitweise blieben von rund zwei Gigawatt gerade einmal 240 Megawatt übrig. Der neue Ministerpräsident Péter Magyar nutzt die Krise nun für einen radikalen Umbau der Energiepolitik: Milliarden für Stromnetze und Batteriespeicher, dazu ein gewaltiger Ausbau der Windkraft. Der politische Witz daran: Magyar räumt gleichzeitig selbst ein, dass Ungarn auf Paks nicht monatelang verzichten kann – und liefert damit das beste Argument dafür, zuerst die gesicherte Stromversorgung wetterfest zu machen.

Die Lage in Ungarn war in den vergangenen Tagen tatsächlich ernst. Die Donau führte so wenig Wasser, dass das Kernkraftwerk Paks seine Produktion immer weiter reduzieren musste. Das Kraftwerk liefert normalerweise knapp die Hälfte des ungarischen Stroms und bildet damit das Rückgrat der Versorgung. Zeitweise sank seine Leistung auf rund 240 Megawatt, während gleichzeitig die Stromnachfrage wegen der hohen Temperaturen und des massiven Einsatzes von Klimaanlagen auf mehr als 7.000 Megawatt stieg. Haushalte und Unternehmen wurden zum Stromsparen aufgefordert, große Verbraucher reduzierten ihren Verbrauch um mehrere hundert Megawatt und Ungarn musste deutlich mehr Strom importieren.

wolftheiss:  Windenergieboom in Ungarn: Neue Dynamik, bestehende Einschränkungen 

  • Der ungarische Windenergiemarkt steht an einem historischen Wendepunkt. István Kapitány, Minister für Wirtschaft und Energie, kündigte am 24. Juni 2026 an, dass die Regierung beabsichtigt, die heimische Windkraftkapazität bis 2030 mit Unterstützung der Europäischen Union mehr als zu verzehnfachen – auf etwa 4 GW.
  • Die erste Ausschreibung für den Anschluss von mindestens 700 MW neuer Kapazität, die einer Investition von fast einer Milliarde Euro entspricht, wird bereits am 31. August 2026 erfolgen.
  • Darüber hinaus stellt die Regierung 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau des Stromnetzes bereit, um die neuen Kapazitäten für erneuerbare Energien zu integrieren.
  • All dies deutet darauf hin, dass Windkraftanlagen nach fast einem Jahrzehnt faktischen Moratoriums wieder in den ungarischen Energiemix zurückkehren könnten. Dennoch bestehen weiterhin einige bekannte rechtliche Beschränkungen, die künftige Investoren vor Herausforderungen stellen.

Das Kernkraftwerk hat zu wenig Donauwasser, also soll der Wind einspringen. Hoffentlich liest er den Einsatzplan. JE

17:52 | Die Leseratte zu 13:00 h
Ungarn war der größte Lieferant von Strom, Gas und Treibstoff in die Ukraine! Das von der Ukraine importierte Gas kam 2025 zu 45 % über Ungarn, bei Strom waren es sogar 50 %! Und jetzt muss Ungarn selbst Strom importieren und fordert Haushalte und Unternehmen zum Stromsparen auf? Liefert Magyar immer noch Strom in die Ukraine? Oder gehen in Kiew jetzt die Lichter aus?

Übrigens, was das Kühlwasser angeht: Die Sowjets hatten das Problem in der Ukraine insofern clever gelöst, als sie Kernkraftwerke gerne an Stauseen gebaut haben. Da müsste nämlich der sehr unwahrscheinliche Fall eintreten, dass jemand die Staumauer sprengt, damit sie auf dem Trockenen sitzen! Uuups! Genau das ist ja passiert! Tja, man kann eben nie alle Eventualitäten ausschließen ...

 

09:59 | ZH: IEA prognostiziert: Weltweites Öldefizit erreicht in diesem Quartal 1,8 Millionen Barrel pro Tag

Die IEA hat ihre Prognose für die globale Ölversorgung 2026 deutlich nach unten korrigiert. Die Fördermenge soll in diesem Jahr um 4,3 Millionen Barrel pro Tag einbrechen, da die ausbleibende Wiedereröffnung der Straße von Hormus den Markt tiefer ins Defizit treibt, berichtete OilPrice. Die aktuelle Prognose fällt deutlich schlechter aus als der Rückgang um 3,7 Millionen Barrel pro Tag, den die Agentur erst im vergangenen Monat erwartet hatte, und würde die globale Versorgung auf 102,02 Millionen Barrel pro Tag drücken – die bislang niedrigste Prognose für 2026.

Die Versorgung wird demzufolge 1,27 Millionen Barrel pro Tag hinter der Nachfrage zurückbleiben, verglichen mit einem Defizit von 860.000 Barrel pro Tag, das aus den Juli-Prognosen der IEA hervorging. In diesem Quartal wird der Engpass noch schärfer. Die IEA erwartet nun zwischen Juli und September ein Defizit von 1,8 Millionen Barrel pro Tag – eine Abwärtskorrektur um 1 Million Barrel pro Tag gegenüber Juli und das tiefste vierteljährliche Öldefizit seit dem vierten Quartal 2021.

Laut IEA kehrten die Ölmengen aus dem Nahen Osten Anfang Juli kurzzeitig auf das Vorkriegsniveau zurück, mit Verladungen von 20 Millionen Barrel pro Tag, bevor sie später im Monat auf 12 Millionen Barrel pro Tag fielen. Die Produktion im Nahen Osten lag im Juli 8,3 Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorkriegsniveau.

IEA:   Ölmarktbericht – August 2026

Der IEA Oil Market Report (OMR) ist eine der weltweit maßgeblichsten und aktuellsten Quellen für Daten, Prognosen und Analysen zum globalen Ölmarkt – einschließlich detaillierter Statistiken und Kommentare zu Ölangebot, Nachfrage, Lagerbeständen, Preisen und Raffinerieaktivitäten sowie zum Ölhandel für IEA- und ausgewählte Nicht-IEA-Länder.

reuters: Laut IEA wird sich die globale Ölversorgungslücke bis 2026 verschärfen, da eine Wiedereröffnung der Hormuz-Region weiterhin ungewiss ist.

Die weltweite Ölversorgung wird in diesem Jahr um 4,3 Millionen Barrel pro Tag bzw. rund 4 % sinken, teilte die Internationale Energieagentur am Mittwoch mit. Grund dafür sind die erneuten Feindseligkeiten im Nahen Osten, die die Lieferungen beeinträchtigen und die Welt tiefer in ein Ölmarktdefizit stürzen.
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran brach letzten Monat zusammen, etwa einen Monat nachdem die Parteien eine Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges unterzeichnet hatten. Seitdem haben die Angriffe auf Tanker im Jemen in der Straße von Hormus wieder begonnen, und der Konflikt weitete sich aus, als die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen Angriffe im Roten Meer starteten.

Die Nachfrage sinkt, das Angebot sinkt schneller. Auch das ist Energiewende... JE

07:12 | ntv:  Vance: Niedriger Ölpreis ist wichtigstes US-Ziel im Iran-Krieg

Als Trump im Februar den Krieg gegen den Iran beginnt, begründet er das vor allem mit dem Atomprogramm der Islamischen Republik, das es zu vernichten gelte. Inzwischen haben sich die Prioritäten verschoben, wie Vizepräsident Vance einräumt.

US-Vizepräsident JD Vance hat einen niedrigen Ölpreis als derzeit wichtigstes Ziel seines Landes im Iran-Krieg bezeichnet. Das zweitwichtigste Ziel sei es, dass der Iran nie in den Besitz von Atomwaffen gelange, sagte Vance dem Fernsehsender Fox News. Bisher hatte Präsident Donald Trump immer erklärt, der Grund für den Beginn des Krieges sei die Verhinderung von Atomwaffen in den Händen Teherans.

.. ich kann nicht anders.  Vance errinnert ein bisserl an unseren Andu Babler.

 

 

13.08.2026

11:03 |  BN: PV-Netzgebühr ab 2029: Solarbesitzer sollen bis zu 90 Prozent Aufschlag zahlen

Bonn – Die Bundesnetzagentur hat am 6. August 2026 ihren finalen Festlegungsentwurf für neue Stromnetzentgelte veröffentlicht. Darin sieht sie ab 2029 eine PV-Netzgebühr für Verbraucher, die gleichzeitig Produzent sind, in der Niederspannung vor. Der Aufschlag soll 70 bis 90 Prozent des Netzentgelt-Grundpreises betragen, nicht des gesamten Stromtarifs. Betroffen wären vor allem Haushalte mit Dach-PV, während Balkonkraftwerke ausdrücklich ausgenommen bleiben. Ein Heimspeicher verhindert die Einstufung für Betreiber solcher Anlagen jedoch nicht. Die Regel ist noch nicht endgültig beschlossen, denn die Konsultation läuft bis zum 18. September. Ende 2026 will die Behörde die Festlegung erlassen.

Betroffen sind nach dem Entwurf Entnahmestellen mit eigener Stromerzeugung hinter demselben Netzanschluss. Dabei geht es um Anschlüsse im Niederspannungsnetz mit höchstens 100.000 Kilowattstunden Jahresbezug. Typische private Dachanlagen fallen deshalb unter diese Definition. Steckersolargeräte nimmt die Bundesnetzagentur jedoch ausdrücklich aus. Entscheidend ist außerdem die Bezugsgröße des Aufschlags. Die 70 bis 90 Prozent beziehen sich ausschließlich auf den Grundpreis des Netzentgelts. Sie gelten weder für die komplette Stromrechnung noch für sämtliche Netzentgelte. Den Netzentgelt-Grundpreis bildet dabei der jeweilige Verteilnetzbetreiber für sein Netzgebiet.

Wer weniger Netzstrom kauft, zahlt künftig extra dafür, dem Netz Einnahmen entzogen zu haben. JE

 

06:53 | Focus:  Deutscher XXL-Windpark soll 1 Million Haushalte versorgen

Sechs Fußballfelder Fläche pro Rotor, Stromleitungen quer durchs Meer: Was hinter dem größten Offshore-Projekt vor der deutschen Küste steckt.

Rund 110 Kilometer westlich der Insel Helgoland hat der Energiekonzern EnBW das größte Offshore-Windprojekt Deutschlands bauen lassen. 64 Windräder mit einer Nabenhöhe von 142 Metern stehen jetzt in der Nordsee. Rund 2,4 Milliarden Euro wurden in den Windpark „He Dreiht“ (Niederdeutsch für „Er dreht“) investiert, wie der Karlsruher Konzern mitteilte.

„Offshore-Wind ist eine heimische, erneuerbare Energiequelle, die große Strommengen über viele Stunden im Jahr erzeugen kann und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Dekarbonisierung des Stromsystems leistet“, erklärte Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur, anlässlich des Installationsabschlusses.

Wie die Auswirkungen auf die Natur sein werden ... kann man nicht absehen.  Es geht hier auch nicht mehr rein um die Energieversorgung, jetzt geht es vorrangig um  "Jetzt erst recht!".  Was noch so ein Thema ist ... was wenn die Russen, so wie bei NordStream ....? TS 

11:05 | Leserkommentar
Eine glatte Lüge/Oximoron (Siehe Zitat): Wie kann eine Energiequelle (960 MW geplant), einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit beitragen, wenn sie NUR über viele Stunden im Jahr zur Verfügung steht (wer liefert den Rest und dann um welchen Preis?)

ZITAT:: „Offshore-Wind ist eine heimische, erneuerbare Energiequelle, die große Strommengen über viele Stunden im Jahr erzeugen kann und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Dekarbonisierung des Stromsystems leistet“

 

12.08.2026

11:25 |  apollo: Strommangel-Pläne der Bundesnetzagentur: Rund 4.300 Betriebe müssen sich auf der neuen Abschaltplattform registrieren

Die Bundesnetzagentur rechnet damit, dass sich rund 4.300 Großverbraucher in der „Sicherheitsplattform Strom“ registrieren müssen. Diese Datenbank und Kommunikationsplattform wird derzeit aufgebaut, um bei länger andauerndem Energiemangel Industriebetriebe und andere Großverbraucher zum Stromsparen zu zwingen. Folgen sie diesen Anweisungen nicht, droht ihnen die Abschaltung.

Seit Anfang 2024 bereitet die Bundesnetzagentur diese Strommangel-Pläne gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium und ausgewählten Netzbetreibern vor. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion wurde mit dem Aufbau und Betrieb der bundesweiten Krisenplattform beauftragt. Die Öffentlichkeit informierte die Bundesnetzagentur nicht darüber. Erst nachdem Apollo News Ende Juli exklusiv über die „Sicherheitsplattform Strom“ berichtet und Details aus internen Unterlagen genannt hatte, machte die Bundesnetzagentur die zuvor geheim gehaltenen Pläne öffentlich. Die zuvor geheim gehaltenen Unterlagen hat die Bundesnetzagentur inzwischen selbst auf ihrer Internetseite publiziert.

Deutschland steigt aus gesicherter Leistung aus und baut jetzt eine digitale Liste, wen man bei Strommangel zuerst abschaltet. Planung ist eben alles... JE

18:05 | Leser Kommentar  
1. Gedanke dazu:  
Man will unwichtige Teilnehmer der sozialen Marktwirtschaft zwingen, im Ernstfall mit dem produzieren aufzuhören weil eine Resource fehlt. Ich dachte bis jetzt, die Marktwirtschaft regelt solche Sachen von alleine. Wir haben doch Marktwirtschaft? Sozial zwar, aber Martwirtschaft.  Das heißt: es gibt alles, aber der Preis regelt die Verfügbarkeit und keiner quatscht rein.

Was hier angedacht ist, ist das Management der Mangelwirtschaft. Hatte ich schon mal, war Sch... . Wenn mann bedenkt, mit welcher Energie und Enthusiasmus dieser Zustand im Osten abgeschaft wurde und 35 Jahre später dieser Zustand in der gesamten Bundesrepublik wieder hergestellt wird, mit noch mehr Energie und noch mehr Enthusiasmus, fällt mir nur der Satz vom Erich und seinem Esel ein: ,, Den Soz. in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ,
Würde bedeuten: der Osten hat gewonnen, obwohl er verloren hat.

2. Gedanke dazu:  
Umstellung auf Kriegswirtschaft. Kriegswirtschaft ist Planwirtschaft. Verfügbare Resourcen sichern. So fängt jeder ,, Verteidigungsfall ,, an.  Früher wurden zuerst die Misthaufen konfisziert, weil da Salpeter drin war. Heutzutage eben Energie. Salpeter ist wichtig für Schießpulver.

3. Gedanke dazu:  
Ich plädiere für 2, 2 schließt aber 1 nicht aus. Merke:,, Den Soz. in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ,, 
Also, wir sehen uns in der DDR 2.0. Wisst ihr zwar noch nicht, ist aber so. Und nee, ich freu mich nicht drauf. 

 

08:17 | ostdeutscheallgemeine: LNG verliert, TurkStream bleibt: Russlands Pipeline-Gas rückt in der EU vor

Die EU will ab Januar 2027 komplett aus dem russischen LNG und ab Oktober auch aus dem Pipeline-Gas aussteigen. Die neuesten Daten des Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA), eines führenden Datenanalyse-Unternehmens mit Sitz in Helsinki, zeigen nun: Russisches Flüssigerdgas (LNG) hat in der EU zuletzt im Juli deutlich an Bedeutung verloren. Zugleich ist russisches Pipeline-Gas innerhalb der russischen Gaslieferungen in die EU wieder nach vorn gerückt.Noch im Juni entfielen 52 Prozent des Werts aller russischen Fossilenergieimporte der EU auf LNG – das entsprach 993 Millionen Euro. Pipeline-Gas machte mit 379 Millionen Euro lediglich 25 Prozent aus. Im Juli drehte sich das Verhältnis deutlich: Pipeline-Gas erreichte 38 Prozent beziehungsweise 561 Millionen Euro, russisches LNG nur noch 36 Prozent beziehungsweise 526 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang der LNG-Importe aus Russland von rund 47 Prozent, gemessen am Wert.

Man trennt sich entschlossen von Russland, indem man Vladis Gas durch eine andere Tür wieder hereinlässt. Diplomatisch tadellos... JE

11:28 | Der Ostfriese
Einfach Solarstrom nutzen! Prozessoren in den Sonnenstunden dreihunder Prozent übertakten - die werden dann zwar etwas wärmer, dafür können sie sich im Winter aber ab 15 Uhr bis zum nächsten Morgen 10 Uhr ausruhen. Auch gerade die künstliche Intelligenz wird dies, nach entsprechendem Training, zu schätzen wissen. ;-)

Die Rechenzentren werden zukünftig die Industrie als Abnehmer der Grundlast ersetzen.

11.08.2026

19:00 | zackzack: Rechenzentren & Hitzewellen: Strommangel als Preistreiber

Rechenzentren, Klimaanlagen und E-Autos werden den Strombedarf in Österreich massiv erhöhen. Aber kann die Stromproduktion mithalten? Und wenn nicht – wird dann der Strom für private Haushalte teurer? Die Hitzerekorde purzeln beinahe täglich. Vielerorts fehlt das Wasser. In Ungarn und Frankreich mussten Atomkraftwerke abgeschaltet werden, weil die nötige Kühlung nicht mehr gegeben war. Auch in Österreich hat die Hitze Auswirkungen auf die Energieproduktion. Die Leistung von Wasserkraftwerken – der wichtigsten Energiequelle Österreichs – ist gegenüber den beiden Vorjahren eingebrochen.

Das Gefährliche an der Entwicklung: Die Sommer werden nicht kühler werden. Aber der Strombedarf steigt jährlich. Elektroautos, Klimaanlagen und riesige Rechenzentren werden bald Mengen an Strom verschlingen, die es in Österreich noch nicht gibt. Mit möglichen Auswirkungen für alle.

Kommentar des Einsenders
"...Das 2021 von der Schwarz-Grünen Regierung beschlossene Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz und durch das 2026 ergänzte Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz sehen vor, dass Österreich bis 2030 um 30 TWh mehr Strom aus Wasser, Wind und Sonne gegenüber dem Jahr 2021 gewinnt.

Doch 2026 – nach der Hälfte der Zeit – liegt die Republik schlecht im Rennen. Nur circa ein Drittel der gewünschten Stromproduktion wurden erreicht. Wenn Österreich nicht bald massiv Strom importieren will, muss es in den nächsten 5 Jahren doppelt so schnell an der Energiewende arbeiten wie in den letzten fünf Jahren. ..."

AUT-Gesamtverbrauch dzt 62 Terrawattstunden/a (62.000 Gigawattstunden), Wind mit 1400 Rädchen erzeugt 10-11 Gwh, PV gesamt 2025 Nennleistung +/- 4,5 Gwh (4.500 Megawattstunden/a lt. IG Windkraft), Rest Wasser/Kalorisch/Import u.a. (Angaben E-Control)

Wind+PV 15 Gwh/a = 0,015 Terrawattstunden/Jahr

....und erneut mögen die superschlauen "Experten" in all ihren Ämtern und Behörden den geneigten Beobachtern erklären, wie sie aufgrund begrenzter Flächen, Eigentumsverhältnissen, geogr. Lage, Sonnen/Wind-Stunden, nicht nutzbarer Überkapazitäten bei Wind/PV diese Differenz zum Hauptlastträger Wasserkraft kompensieren wollen (inkl. +10% Mehrbedarf p.a. für Datencenter ca 6TWh/a)? A. Neue Wasserkraftwerke (wo/wann?), B. Import von Atomstrom aus u.a. Temelin nach Oberösterreich, C. Bau eigener Atomkraftwerke, D. durch Wind/PV nicht möglich...! E. Der ganze Phantasieturm EU-greendeal/Energiewende ist krachend gescheitert und muss sofort gestoppt werden. F. Unter herkömmlichen Methoden physikalisch nicht möglich, sofern die Datenangaben von den Kontrollstellen/Behörden/Verbänden auch tatsächlich stimmen...!?

 

13:26 |  BN: Rechenzentren verursachen Lastsprung in Virginia – Stromnetz-Störung bis nach Chicago

Virginia – Eine Stromnetz-Störung erfasste am Morgen des 22. Juli 2026 weite Teile des größten US-Verbundnetzes. Eine regionale Übertragungsleitung fiel aus, worauf zahlreiche Rechenzentren automatisch auf ihre Notstromversorgung wechselten. Dadurch verschwanden mehr als drei Gigawatt Nachfrage binnen kurzer Zeit aus dem PJM-Netz. Das entsprach rund drei Prozent des damaligen Stromverbrauchs im Verbund. Spannungseffekte reichten von Washington bis Chicago. Kunden meldeten währenddessen flackerndes Licht und Geräusche an Elektrogeräten. PJM verzeichnete zudem eine Frequenzänderung, jedoch keinen großflächigen Stromausfall. Die vollständige Stabilisierung dauerte nach Angaben von Ting Labs rund zehn Minuten.

PJM versorgt rund 67 Millionen Menschen zwischen Atlantikküste und Mittlerem Westen. Deshalb blieb die Störung nicht auf das Rechenzentrumgebiet in Nord-Virginia begrenzt. Das Sensornetz von Ting Labs erfasste Spannungsabweichungen entlang der US-Ostküste und bis in den Raum Chicago. In Nord-Virginia reagierten außerdem Klimaanlagen, Kühlschränke und Beleuchtungen hörbar oder sichtbar auf die verschlechterte Spannungsqualität.

Die Politiker versprechen gleichzeitig Elektrifizierung, KI-Boom und eine sichere Versorgung. Die  Physik verlangt hingegen gut ausgebaute Netze und Kraftwerke aber keine Windmühlen JE

18:58 | Leserkommentar
Es war schon verrückt diese Heizkraftwerke (Rechenzentren) überhaupt zu gestatten und zu bauen. Jetzt wird womöglich dem Privat-Strombezieher der die ganze Infrastruktur erst ermöglicht und bezahlt hat bei Bedarf der Saft abgedreht, nur damit diese
Wahnsinnswerkel weiter ungehindert die Umgebung aufheizen können. Wenn wir in absehbarer Zeit zugrunde gehen, dann ganz bestimmt an unserer Blödheit. Retten könnte uns vielleicht noch ein gewaltiger EMP.

 

10:38 | oilprice: Saudi-Arabiens 5-Dollar-Ölumweg ist teuer – und lohnt sich

Die Umleitung von saudischem Rohöl nach Asien über Yanbu, die ägyptische SUMED-Pipeline und das Kap der Guten Hoffnung könnte den Preis pro Barrel um etwa 5 US-Dollar erhöhen und die Transportzeit um bis zu vier Wochen verlängern.
Diese Prämie ist gering im Vergleich zu dem wirtschaftlichen Schaden, der durch den vollständigen Verlust des Zugangs zu Hormuz oder Bab el-Mandeb entstehen würde. Saudi-Arabiens alternative Exportinfrastruktur ist keine vorübergehende Notlösung, sondern ein strategisches Gut – auch wenn sie den umfassenderen Bedarf des Königreichs an einer Diversifizierung über das Öl hinaus nicht ersetzen kann.

Das Rohöl wird westwärts durch Saudi-Arabien nach Yanbu transportiert, dann nordwärts durch das Rote Meer nach Ägypten, durch die SUMED-Pipeline von Ain Sokhna nach Sidi Kerir und anschließend westwärts durch das Mittelmeer, bevor Tanker um das Kap der Guten Hoffnung fahren, um ihre Kunden in Asien zu erreichen. Öl, das relativ nahe an Asien seinen Ursprung hat, legt zunächst Tausende von Kilometern in die entgegengesetzte Richtung zurück.

Fünf Dollar mehr pro Barrel wirken plötzlich günstig, wenn die Alternative darin besteht, dass das Barrel überhaupt nicht mehr rauskommt. JE

 

10.08.2026

17:55 | Der Vatikan-Korrespondent Durchbruch: Deutsches H2-Pulver kann die Energie-Krise lösen! (marktreif)

Dieses Pulver soll Deutschlands Energieversorgung retten. Es kostet nur wenige Cent und kann 8x mehr Energie speichern als jeder Akku! Und das Unglaubliche: Es handelt sich um gewöhnliches Backpulver! Forscher vom Likat Institut und H2Apex in Rohrstock haben ein Gerät entwickelt, das aus Backpulver und Wasserstoff einen Kristall erzeugen kann. Ein überraschend guter Energiespeicher, der monatelang verlustfrei gelagert und jederzeit auf Bedarf wieder in Wasserstoff und Backpulver aufgespalten wird. Und die erste Anlage zur Nutzung von Backpulver ist in Deutschland tatsächlich schon in Betrieb. So könnten die Strompreise für Deutschland jetzt drastisch gesenkt werden. Denn dieser Backpulver-Kristall ist für die deutsche Energieversorgung über 50% günstiger als alle Ansätze, die die deutsche Regierung jetzt gerade noch plant. Selbst die Regierung gibt zu: Wir brauchen diese Lösung so schnell wie möglich!

06:47 | Welt:  Speicher werden kaum noch befüllt – der riskante Gas-Poker der EU

Die Europäische Union füllt ihre Gasspeicher gerade so langsam wie seit Jahren nicht – und will mitten im anstehenden Winter den Bezug russischen Flüssiggases stoppen.
An einem Tag Ende Juni fährt die „Rudolf Samoylovich“ die Ostküste Dänemarks hinab, biegt in den Odense-Fjord und steuert auf die Fayard-Werft zu. Normalerweise transportiert das Schiff LNG aus Russland über die Weltmeere, also Flüssiggas. Aber nun soll es gewartet werden. Der Gigant manövriert behäbig in ein Trockendock – und sorgt damit für Aufruhr im 700 Kilometer entfernten Brüssel.

„Um bis zum 1. November einen ausreichenden Winterpuffer von 80 Prozent aufzubauen, müsste Europa seine LNG-Einfuhren mehr als verdoppeln“
.. am Ende steht, der Marsch auf Brüssel.  Es ist egal darüber zu diskutieren .. ob, warum und weshalb .. man die Speicher nicht gefüllt hat.  Ist es kalt in den Wohnungen und Häusern, wird das Volk damit beginnen nach den Schuldigen zu fragen.  TS 

17:56 | Der Ostfriese
Die EU hat nichts und füllt nichts. Es sind die Firmen in den Staaten
der EU. Gibt es Leser, die in ihrer Kindheit und oder Jugend
Strategiespiele (Schach zähle ich dazu) gespielt haben? WIr Bürger, vor
allem wir deutsch sprechenden, werden von "der EU" als Feinde betrachtet
und behandelt, bestenfalls als Vieh, welches man irgendwohin treiben und
bei Bedarf oder Wunsch schächten kann. Auch anderen Herdentieren
schneidet man, wenn man sie in ein Gatter treiben will, alternative
Ausweichmöglichkeiten ab. Unsere Industrie SOLL vernichtet werden (da
soll es einen oder auch mehrere Pläne diesbezüglich geben, Deutschland
"perishen" zu lassen, Deutschland zu einem Agrarstaat zu machen - Pläne
gewisser Leute einer gewissen religiösen Ausrichtung - alle diese Pläne
sind natürlich erstunken und erlogen! - nur seltsam, wenn etwas genau so
abläuft, wie in nicht existierenden Protokollen und Plänen vorgegeben
wurde)... Der Pöbel - ähm, 'tschuldigung, ich meine natürlich "Bürger"
wird dnkend die Abschaltung der Industrie akzeptieren, wahrscheinlich
sogar fordern, um nicht in der Kälte sitzen zu müssen. Die Entwicklung
wird sich ohne die Öffnung der bösen Pipeline auch nicht ändern. Warum
wohl wurde eine gesprengt? Warum keinen Handel mit den bösen Russen?
Sonst nimmt man es ja auch nicht immer so genau mit...

Wenn man im kommenden Winter... tja... DAS konnte ja keiner ahnen... und
der BRD-Pöbel wird es sogar glauben, das alles zufällig geschah, kein
Vorsatz, keine böse Absicht dahinter stand.

09.08.2026

16:50 | BZ:  Drohne explodiert nahe Transbalkan-Gaspipeline an Bulgariens Grenze zu Rumänien

Eine Drohne ist am Samstagmorgen an der Grenze Bulgariens zu Rumänien detoniert – im Anflug erfasst hatte sie offenbar weder das bulgarische noch das rumänische Radar. Der Aufschlagort liegt rund 1000 Meter von einer Gaskompressorstation entfernt. Ministerpräsident Rumen Radew bestätigte den Vorfall bei Kardam noch am selben Tag. Verletzte gab es nach seinen Angaben nicht. Für die Nato-Ostflanke bleibt der Zwischenfall dennoch heikel.

Was geschah bei Kardam an der Grenze zu Rumänien?
Nach Darstellung von Radew drang die Drohne aus Richtung Rumänien etwa 100 Meter weit auf bulgarisches Gebiet vor. Das berichteten übereinstimmend auch die bulgarischen Medien dir.bg und bTV Novinite sowie die staatliche Nachrichtenagentur BTA. Die Drohne stürzte in ein Sonnenblumenfeld – rund 200 Meter vom ehemaligen Grenzübergang Kardam und etwa 1000 Meter von der bulgarischen Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline entfernt.

Kommentar des Einsenders
"Blinde" Bomben-Drohne im Anmarsch - erneut Richtung Infrastrukturanlagen zur Versorgung europ. Länder, Rumänien als neuer Nato-Groß-Hub (false flag?) und die Bekanntgabe, dass die USA/Musk der Ukraine Starlink abdrehen werden...!? Die Tiefstaatler in heller Aufruhr...?

Rumänien sieht sie nicht, Bulgarien sieht sie nicht und am Ende findet halt das Sonnenblumenfeld die Drohne. Für ein Bündnis, das Milliarden in seine  Luftverteidigung steckt, übernimmt die Landwirtschaft inzwischen erstaunlich viele Aufgaben. JE

08.08.2026

12:50 |  tkp: Neue Studie belegt – Windparks heizen nachts auf und trocknen Böden aus

Windkraftanlagen verändern das lokale Klima — messbar, signifikant und mit potentiell gravierenden Folgen für die Landwirtschaft. Von Politik und Mainstream Medien werden Windräder als Mittel für den „Klimaschutz“ verkauft. Sie tun das Gegenteil und zerstören noch dazu die Umwelt.

Eine im Juli 2026 im renommierten Fachjournal Boundary-Layer Meteorology (Springer Nature) erschienene Studie hat nun erstmals mittels hochauflösender Large-Eddy-Simulationen (LES) systematisch untersucht, wie Windturbinen unter verschiedenen atmosphärischen Stabilitätsbedingungen auf Temperatur, Bodenfeuchte und Energieflüsse einwirken. Die Ergebnisse sind brisant — und sie bestätigen, was kritische Beobachter seit Jahren sagen. Die Studie von Matthias Mauder der Technischen Universität Dresden mit dem Titel „Impact of Wind Turbines on Near-Surface Microclimate and Soil Moisture Under Different Stability Regimes“ („Auswirkungen von Windkraftanlagen auf das Mikroklima in Bodennähe und die Bodenfeuchte unter verschiedenen Stabilitätsbedingungen“) ist ein Paukenschlag. Kein Nischenpapier, sondern harte, peer-reviewte Wissenschaft aus einem der führenden Meteorologie-Journale der Welt. Werfen wir einen detaillierten Blick darauf.

und auch tkp: Windparks als Klimakiller? Trockenheit und Erwärmung am Beispiel Neusiedler See

Kürzlich gab es eine interessante Diskussion auf X/Twitter über den Wasserspiegel des Neusiedler Sees. Es wurde auch Grok, die X-KI, eingeschaltet, die Studien produzierte, in denen Erwärmung und Austrocknen durch Windparks nachgewiesen wird. Es ist eines dieser Themen, bei denen die grüne Politik- und Medienklasse kollektiv weghört: Windkraftanlagen verändern das lokale Klima messbar — sie erwärmen die Nacht, trocknen Böden aus und reduzieren die Vegetationsproduktivität. Was jahrelang als „Schwurbelei“ abgetan wurde, ist mittlerweile durch eine wachsende Zahl an Peer-Review-Studien und Feldmessungen belegt.

Millionen Tonnen Stahl, Rotoren von der Größe eines Fußballfelds und turbulente Luftströme haben also lokale Auswirkungen.  Ein erstaunlicher Befund für eine Technik, die politisch gern so behandelt wird, als würde sie völlig berührungslos über der Landschaft schweben. JE

 

09:17 | Welt:  EU steigert die Gas-Importe aus Russland deutlich – Frankreich liegt vorne

Ab 2027 will die EU die Einfuhr von russischem Flüssiggas stoppen. Doch zuletzt stiegen die Importe. Mitten im Krieg gegen die Ukraine wuchsen Moskaus Einnahmen aus dem Verkauf von LNG auf 60 Millionen Euro pro Tag.
uropas Kampf gegen die Abhängigkeit von russischer Energie kommt nur langsam voran. Im Juni importierten die EU-Staaten 14 Prozent mehr Flüssiggas (LNG) aus dem Land als ein Jahr zuvor, wie Daten der Energie-Denkfabrik Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) zeigen, die WELT AM SONNTAG ausgewertet hat.

Es gibt zwei neue NATO/EU-Strategien ... die Ausverkaufsstrategie!  Wir werden den Russen alles Gas wegkaufen und ihnen dann die lange Nase zeigen, wenn wir das ganze Gas haben und die Russe nix mehr.   ... und die Klimastrategie!  Wir werden soviel mit dem Gas heizen, dass sich das Klima in Russland dreht und die Russen verkocht werden.
... Heil EU!  TS 

09:43 | Leser Kommentar - zu 9:17 Uhr
Der US-Senat möchte den russischen Energiesektor unter Druck setzen.
Ein nun beschlossenes Sanktionsgesetz sieht Zölle gegen die größten Käufer russischer Energie vor.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/us-sanktionsgesetz-russland-senat-lindsey-graham-ukraine

... wir werden es noch erleben.  Trump wird Zölle gegen Russland erheben, für Exporte in die EU.  TS 

07.08.2026

15:12 | BN: Italiens Atomkraft-Comeback ab 2033: Meloni setzt auf Mini-Reaktoren

Rom – Italien treibt Ende Juli 2026 sein Atomkraft-Comeback voran. Erste Mini-Reaktoren sollen zwischen 2033 und 2035 Strom liefern. Die Regierung unter Giorgia Meloni nennt steigenden Verbrauch, Klimaziele und unsichere Energieimporte als Gründe. Zudem erwartet Energieminister Gilberto Pichetto Fratin binnen zehn Jahren mindestens 30 Prozent mehr Strombedarf. Rund 55 Prozent der Italiener unterstützen moderne Reaktoren. Hohe Kosten, fehlende Standorte und ungelöster Atommüll können den Zeitplan jedoch verzögern.

Die Abgeordnetenkammer billigte das Rahmengesetz am 4. Juni 2026. Der zuständige Senatsausschuss beendete seine Beratung am 22. Juli. Nun muss noch das Plenum zustimmen. Danach erhält die Regierung zwölf Monate für Regeln zu Genehmigungen, Sicherheit und Abfällen. Außerdem soll ein nationales Programm den gesamten nuklearen Lebenszyklus ordnen. Rom plant jedoch keine Rückkehr zu den großen Anlagen früherer Jahrzehnte. Im Mittelpunkt stehen kleine modulare Reaktoren und fortgeschrittene Reaktorkonzepte. Energieminister Pichetto nennt 2033 bis 2035 als realistischen Startkorridor. Das Atomkraft-Comeback bleibt damit ein mittelfristiges Projekt. Für die heutigen Stromrechnungen bringt es zunächst keine Entlastung.

Nach Jahrzehnten Kernkraft-Abstinenz entdeckt Italien, dass Sonne, Pasta und Importstrom allein vielleicht doch keine optimale Energiestrategie sind. JE

 

08:16 | FoB: Abzocke an Österreichs Zapfsäulen

In drei Sätzen: Während die Rohölpreise sanken, explodierten die Kosten an den Zapfsäulen spürbar. Super verteuerte sich um 10,4 Cent auf durchschnittlich 1,796 Euro pro Liter, während Diesel sogar um 12,7 Cent auf 1,904 Euro kletterte. Autofahrer müssen vielerorts fast zwei Euro für den Liter Diesel hinblättern, während Benzin hartnäckig bei rund 1,80 Euro verharrt. Das große Ganze: Die hiesige Regelung, wonach sich die Spritpreise starr an internationalen Notierungen orientieren müssen, erweist sich als Schmäh. Sie bringt den Bürgern keinen einzigen Cent an Ersparnis gegenüber anderen europäischen Staaten. Die Entkoppelung der Tankstellenpreise vom tatsächlichen Marktgeschehen hat massiv zugenommen.

Explodierende Dieselpreise: Ein Anstieg um 12,7 Cent innerhalb eines Monats treibt den Literpreis auf astronomische 1,904 Euro. Teure Benzinpreise: Der Liter Super verteuerte sich im Monatsvergleich um 10,4 Cent auf durchschnittlich 1,796 Euro.
Freche Autobahntarife: An österreichischen Autobahnen kostet Diesel bis zu 2,399 Euro und Super bis zu 2,199 Euro pro Liter.

Zwischen den Zeilen: Es ist bezeichnend, dass der ÖAMTC zwar eine lautstarke Presseaussendung in die Welt setzt, sich aber kein einziger Verantwortlicher persönlich zu Wort meldet.

Kommentar des Einsenders
AUT, das "Testland" Europas, wenn es um das Abziehen der Bevölkerung geht! Die völlig verrückten Preise sind hausgemacht, hier wird die Kompensation für die Verluste der Briten u.a. bezahlt -, der Finanzminister reibt sich die Hände, die Bürger müssen bluten (wie immer)... - mit Österreich-Aufschlag, versteht sich! Jetzt drängen die Schweizer (BP Übernahme) und Polen in den Markt, die Bräute wollen noch geschminkt werden, und erneut fragen geneigte Beobachter, wozu es überhaupt noch "Sozialdemokraten" in einer Regierung braucht, wenn große Teile der Bevölkerung mittlerweile entscheiden müssen.. - Tanken, Strom/Energie oder Essen (u.o. Auto verkaufen als gewünschte Strategie zur De-Mobilisierung)...!? Die unsägliche politische Witz-MwSt-Senkung bei der Semmel ist schon beim Blick auf die Tank-Preistafeln aufgefressen...! Eine einzige Katastrophe.

Wenn Öl teurer wird, muss natürlich sofort die Zapfsäule reagieren. Wird Öl billiger, braucht der Preis halt erst eine längere Phase der inneren Einkehr.... Fehlt eigentlich nur noch, dass beim Bezahlen jemand mit einer Sturmhaube hinter der Kassa steht, dann wäre wenigstens die Preisgestaltung ehrlich ausgeschildert. JE

06.08.2026

16:24 |  BZ: Speicher leeren sich im Hintergrund: Nach den Ferien kommt es zum Showdown beim Ölpreis

Die hohen Spritpreise scheinen kaum noch zu interessieren. Dabei sind sie so hoch wie noch nie: Gut 2,40 Euro kostet der Liter Diesel, gut 2,30 der Liter Super E10. Das ist wesentlich mehr als im März oder April, bevor für zwei Monate der umstrittene Tankrabatt der Bundesregierung die Preise etwas dämpfte. Damals war die Empörung ob der hohen Preise an der Zapfsäule groß. Doch jetzt sind alle erst mal in den Sommerferien und tanken günstig im Ausland.Alles scheint vergeben und vergessen. Die Psychologen nennen so ein Verhalten „Experiential Avoidance“ – also das Verleugnen oder Verdrängen von offensichtlich gravierenden Problemen. Der Iran-Krieg tobt weiter. Die Erdöl-Reserven der OECD-Staaten schrumpfen beständig. Die Erdgasspeicher füllen sich bis zur Heizsaison nicht rechtzeitig. Und: Die Inflationsrate ist im Juli um 0,5 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent gestiegen. Doch jetzt ist erst mal Sommerpause.

Teures Öl, teures Geld, billige Ausreden. JE

12:36 | transition:  Behördenversagen mit Ansage? Windpark rückt nach Feuerkatastrophe ins Zentrum der Verantwortung

Der verheerende Waldbrand in den griechischen Regionalbezirken Böotien und Westattika war nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler offenbar kein unabwendbares Naturereignis. Vielmehr verdichten sich die Hinweise darauf, dass ein technischer Defekt im privaten Stromnetz eines Windparks die Katastrophe ausgelöst haben könnte. Sollte sich dieser Verdacht im weiteren Verfahren bestätigen, wäre dies nicht nur ein schwerwiegendes Versagen der Verantwortlichen vor Ort, sondern auch ein Alarmsignal für Genehmigungs- und Kontrollbehörden.

Die Brandermittler kommen nach ihrer umfangreichen Untersuchung zu dem Schluss, dass Funken, ausgelöst durch die Schwingung zweier Stromleiter und einen daraus entstandenen Lichtbogen, in das trockene Gras geschleudert wurden. Bei extremen Windverhältnissen entwickelte sich daraus innerhalb kürzester Zeit ein Feuer mit katastrophalen Folgen. Andere mögliche Ursachen – von Brandstiftung über das Verfeuern von gesammeltem Reisig bis hin zu Selbstentzündung – konnten die Ermittler nach ihren Angaben ausschließen.

Besonders brisant ist jedoch ein Detail, das weit über den eigentlichen Brandausbruch hinausweist. Bereits einen Monat zuvor hatte sich auf derselben Leitung, nur rund 150 Meter entfernt, ein nahezu identischer Zwischenfall ereignet. Auch damals wurde ein Kurzschluss als Ursache festgestellt. Dennoch kam es wenige Wochen später zur weitaus größeren Katastrophe.

Der Windpark produzierte grünen Strom. Die Leitung lieferte zusätzlich Wärme, Licht und jetzt 130 Quadratkilometer Freifläche. JE

05.08.2026

18:49 | UCN: Der lähmende Gallium-Würgegriff: Warum die USA keine Präzisionsraketen und voll funktionsfähige F-35 produzieren können

Es gibt einen einzigen roten Faden, der von den leeren Nasenkegeln der neuesten Tarnkappenjäger Amerikas bis hin zu den Laboratorien reicht, in denen China das Internet der 2030er Jahre aufbaut. Dieser Faden ist Gallium — ein weiches, silbriges Nebenprodukt der Aluminiumraffination, über das kaum jemand außerhalb eines materialwissenschaftlichen Fachbereichs nachdenkt, und das die Vereinigten Staaten überhaupt nicht produzieren.

 

Die wichtigste Aussage des US Geological Survey ist eindeutig: Die Vereinigten Staaten verfügen seit Jahrzehnten über keine primäre inländische Galliumproduktion, und ihre Nettoimportabhängigkeit liegt bei 100 Prozent. China hingegen kontrolliert den überwältigenden Großteil der weltweiten Produktion — die üblicherweise genannten Zahlen liegen zwischen 94 und 98 Prozent der Rohproduktion. Der Grund ist struktureller, nicht zufälliger Natur. Gallium wird als Nebenprodukt der Bauxit- und Zinkverarbeitung gewonnen, Industrien, die China dominiert. Ein Land kann nicht einfach beschließen, Gallium herzustellen; es muß zunächst die Aluminium- und Zinkindustrien aufbauen, aus denen es gewonnen wird, und dann noch die Extraktions-, Raffinerie-, Wafer- und Verpackungslinien obendrauf. Das ist ein Vorhaben, das mehr als ein Jahrzehnt erfordert, kein Haushaltsposten.

Leseratte
Larry C. Johnson über ein weiteres wichtiges Mineral, das die USA dringend benötigen, aber seit 40 Jahren nicht mehr selbst herstellen: Gallium! Ein Nebenprodukt, das bei der Aluminium- und Zinkherstellung anfällt. Gibts fast nur noch aus China - und China hat den Export von Gallium in die USA - für militärische Zwecke - sanktioniert!

 

Hilft den Herstellern der F-35 auch nicht, denn die brauchen für das neueste Radar in der Nase des Fliegers zwingend Gallium, weshalb sie die Jets seit Los 17 OHNE Radar ausliefern - mit Ballast in der Nase. Kein Witz! Die Flieger mussten nämlich für das neue Radar umkonstruiert werden, das alte kann also nicht mehr eingebaut werden. Übrigens ist die F-35 nicht allein, auch für andere militärische Komponenten wird Gallium benötigt!

 

Insbesondere aber benötigt der neue 6G-Standard seltene Metalle, die fast nur die Chinesen haben! Deshalb wird China bei dieser Technik führend sein, ob es den USA gefällt oder nicht. China hat nicht nur die Rohstoffe sondern auch die Ingenieure und ist führend bei der 6G-Technik, hat bereits einen ersten Chip hergestellt, der weiterentwickelt werden kann. Schlimmer noch: Es gibt für 6G noch keine Standards, der erste Hersteller wird diesen festlegen - und alle anderen Länder werden ihn übernehmen müssen! Er wird wohl chinesisch sein.

 

Washington wollte China von westlicher Hochtechnologie abschneiden. Peking zeigt nun, dass Hochtechnologie ohne die Rohstoffe nur ein sehr teures Prospekt ist. JE

04.08.2026

17:29 | reuters: Die irakische Ölbehörde SOMO bietet hohe Rabatte für die Ölverladung innerhalb von Hormuz an, wie aus einem Dokument hervorgeht.

Der staatliche irakische Ölkonzern SOMO hat hohe Rabatte auf sein im August zu verladendes Basra-Rohöl angeboten, um Käufer dazu zu bewegen, Ladungen aus dem Inneren der Straße von Hormuz abzunehmen, wie aus einem Reuters vorliegenden Dokument hervorgeht. SOMO forderte die Abnehmer auf, ihre vertraglich vereinbarten Mengen an Basrah Medium oder Basrah Heavy Rohöl auf FOB-Basis ab dem Basrah Oil Terminal oder den Single-Point-Anlegestellen und zugehörigen Anlagen im Irak anzugeben, wie aus dem Dokument hervorgeht. Für Basrah Medium bot SOMO je nach Ladezeitraum Rabatte von 25 bis 27 US-Dollar pro Barrel auf die jeweiligen Zielort-Benchmarks an. Für Basrah Heavy wurden Rabatte von 27,80 bis 29,80 US-Dollar pro Barrel gewährt.

Der neue Ölhandel: Wer lebend aus dem Persischen Golf kommt, darf den Rabatt behalten. JE

08:42 | BZ: Nord-Stream-Anschlagswarnung: Die orchestrierte Ahnungslosigkeit im Kanzleramt

Wer regelmäßig in der Bundespressekonferenz sitzt, entwickelt mit der Zeit ein recht feines Gehör für die Frequenzen des Ausweichens. Es gibt das routinierte Herunterspielen, das bürokratische Verweisen auf Zuständigkeiten und das joviale Ins-Leere-laufen-Lassen unbequemer Fragen. Was Regierungssprecher Steffen Kornelius am vergangenen Mittwoch zum Thema Nord-Stream-Vorwarnungen bot, war eine selten gehörte Spielart: die orchestrierte Ahnungslosigkeit, vorgetragen in zwei Akten – und in ihrer politischen Sprengkraft womöglich folgenreicher, als es dem Kanzleramt lieb sein dürfte.

Die Frage an den Regierungssprecher war klar formuliert: Wie rechtfertigt der Bundeskanzler, dass das Kanzleramt Bundestagsabgeordneten mit grundgesetzlich verankertem Fragerecht jede Auskunft zu möglichen Vorwarnungen vor dem Nord-Stream-Anschlag verweigert – und zwar nicht nur auf öffentlichem Wege, sondern selbst im höchsten Geheimschutzrahmen, den die parlamentarische Demokratie dieses Landes kennt? Hintergrund ist ein dieser Zeitung vorliegendes Dokument, datiert auf den 10. Juli, in dem der damalige Kanzleramtschef Thorsten Frei auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Anna Rathert (AfD) eine dreistufige Totalverweigerung formulierte: keine öffentliche Antwort, keine eingestufte Antwort, keine Hinterlegung in der Geheimschutzstelle des Bundestages. Drei Seiten elaboriertes Schweigen, abgesegnet in den letzten Amtstagen eines Mannes, der wenig später aus dem Kanzleramt wegbefördert wurde.

passend BZ: Exklusiv: Kanzleramt ordnet totale Geheimhaltung über Vorwarnungen zur Nordstream-Sprengung an 

Es ist eine jener Antworten aus dem Berliner Regierungsapparat, die durch das, was sie nicht sagen, mehr verraten als durch das, was sie preisgeben. Auf drei sorgfältig formulierten Seiten legt das Bundeskanzleramt dar, warum es die Frage der Bundestagsabgeordneten Anna Rathert (AfD) nicht beantworten kann, nicht beantworten will – und zwar in keiner denkbaren Form. Nicht öffentlich, nicht eingestuft, nicht einmal hinterlegt in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages.

Die Frage selbst ist von bestechender Schlichtheit: Trifft es zu, dass der damalige Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (SPD) Hinweise ausländischer Nachrichtendienste über die bevorstehende Sprengung der Nordstream-Pipelines erhalten hat – und dass Deutschland dennoch keinerlei Vorsorgemaßnahmen ergriff? Keine verstärkte Überwachung, keine Marinepatrouillen, nichts. Rathert verweist dabei auf eine umfangreiche Recherche des Cicero-Magazins vom April 2026, die detailliert nachzeichnet, wie der niederländische Militärgeheimdienst MIVD im Sommer 2022 die CIA über einen konkreten ukrainischen Angriffsplan informierte – und wie diese Warnung über den BND auch auf dem Schreibtisch des Kanzleramtsministers landete. Schmidt, so die Recherche, habe die Information als „Räuberpistole“ abgetan.

Kommentar des Einsenders
...ja und, was soll's...!? Das Bild von damals sprach Bände - Sinilus der Vergeßliche - Scholz, neben dem noch senileren Auto-Pen-Biden während der Verlautbarung der hochverräterischen Infrastruktursprengung, die Grünen jubelnd, ein polnischer MP den Job vermeldend, alle wie fröhlich-weinenden Kinder um den Weihnachtsbaum mit politischen Heucheltränen in den Augen und wohl ein Passus in der Kanzlerakte, die Füße still zu halten, wenn US und Brüssel eine politische Aktion fahren...!? Vasallentum.

Das Kanzleramt schützt das Staatswohl. Offenbar könnte der Staat schweren Schaden nehmen, falls der Bürger jemals erfährt, wer den deutschen Besitz gesprengt hat. JE

03.08.2026

11:24 | anti-sp: Nicht registrierte Lieferung großer Mengen Uran aus Afrika aufgedeckt

Chemiker und Experten für nukleare Sicherheit haben festgestellt, dass in der Demokratischen Republik Kongo beim Abbau von Kobalterz etwa 2.000 bis 5.000 Tonnen Uran auf den Weltmarkt gelangt sind und die bestehenden Überwachungssysteme der IAEA und anderer zuständiger Organisationen umgangen haben, teilte die Pressestelle der Universität Wisconsin in Madison mit. „Es ist wichtig zu verstehen, dass unsere Studie nicht beweist, dass das Uran absichtlich aus der Demokratischen Republik Kongo ausgeführt wurde, aber die Tatsache selbst ist jedoch besorgniserregend. Die Gesamtmenge dieses nicht deklarierten Urans ist enorm, sie reicht aus, um etwa 600 Atomsprengköpfe zu bauen oder einen konventionellen Leichtwasserreaktor ein Vierteljahrhundert lang zu betreiben“, sagte Professor Sebastian Philippe laut der Pressestelle der Universität.

Philippe und sein Kollege Ryan Manzuk gelangten zu diesem Schluss, als sie die Auswirkungen des Kobalterzabbaus in den südlichen Regionen der Demokratischen Republik Kongo im vergangenen Vierteljahrhundert untersuchten. Die Abbaurate des Metalls in Äquatorialafrika hat in den letzten Jahren, angetrieben durch die stetig wachsende Nachfrage nach Lithiumbatterien, die in hohem Maße auf Kobaltelektroden angewiesen sind, rapide zugenommen.

Die Lieferkette ist vollständig transparent, außer bei Kinderarbeit, Umweltzerstörung, Zwischenhändlern und auch radioaktivem Begleitmaterial. JE

08:44 | tkp: US-Wasserwerke lahmgelegt

Im US-Bundesstaat Minnesota wurden 30 Wasserwerke außer Kraft gesetzt. Die Behörden sprechen von einem Cyberangriff (und beschuldigen den Iran), doch inmitten einer von der der UN inszenierten „Wasserkrise“ benötigt diese Meldung einen genauen Blick. Mehrere Gemeinden in Minnesota meldeten einen offenbar koordinierten Cyberangriff, der automatisierte Steuerungssysteme von Wasser- und Abwasseranlagen vorübergehend außer Betrieb setzte. Nach Angaben der staatlichen IT-Behörde Minnesota IT Services waren am Wochenende) mehr als 30 Kommunen betroffen. Die Trinkwasserqualität blieb überall unberührt; die Versorgung konnte durch den Wechsel auf manuellen Betrieb aufrechterhalten werden.

Jede Pumpe bekommt Internet, jedes Ventil eine Cloud und jede Gemeinde anschließend einen Erpresserbrief. JE

11:27 | Leserkommentar
Ich frag mal ganz unbedarft. Wie schafft das mit "manuellen" Umstellung. Es ich eine Schadsoftware eingedrungen. Hat event. Firewalls usw. überwunden. Und die Pumpen und Ventilsteuerung usw. übernommen. Wie kriegt man wenn drin ist, es wieder raus.Oder es war ein Angriff eines feindlichen KI-Agenten? Um es manuell zu machen. Braucht eine Verschaltung über Steuersknöpfe, damit die Pumpen usw. per Knopfdruck ein oder ausschalten kann. Es ist deshalb redudantes System, das von der normalen Software nicht erreicht werden kann. Somit abgeschottet ist. Und über happischen Knopfdruck mit Ein oder Aus funktioniert?! Ähnlich wie ein Notschalter welcher den Stromkreis unterbricht? Naiv gesehen, halte ich das für merkbar anspruchsvoll. Zudem könnte man in worst case. Das auch anders als über einen Cyperangriff angehen. Man blockert einfach die Stromversorgung zu den Wasserwerken. bzw. man trennt happisch die Stromleitungen zum Wasserwerk o.ä. Haben diese dann eine Notstromversorgung. Ich denk in dem Bezug z.B. an die Angriffe in Deutschland auf das Stromnetz. Was juckt dann ein Cyberangriff ??? Nur mal so fiktiv in den materiellen Raum gestellt.

02.08.2026

13:17 | ntv: Die Schonfrist für den Ölmarkt läuft ab

Trotz monatelanger Blockade der Straße von Hormus ist die weltweite Ölversorgung nicht kollabiert. Doch alle Faktoren, die dramatische Lieferengpässe bisher verhindert haben, werden schwächer. Das Horrorszenario am Energiemarkt liegt weiter in der Luft.

Mit dem Iran-Krieg ist es wie mit vielen Kriegen, die lange andauern und keinen klaren Sieger hervorbringen: Irgendwann setzt eine Gewöhnung ein. Nach der Tötung von Ajatollah Chamenei und den Angriffen der israelischen und US-Luftwaffe auf das Mullah-Regime explodierte der Ölpreis ab Ende Februar zunächst auf zwischenzeitlich weit über 100 Dollar im April.

Juli 2008: Historischer Höchststand von rund 147 US-Dollar je Barrel. - Super 1,58/l
Juli 2026: 87,80 US-Dollar je Barrel - Super 2,08/l
... aber wir haben ein Problem mit der Straße von Hormus?  Mit dem Iran? Oder wie jetzt?  TS 

17:57 | Der Bondaffe
Wenn man nicht mehr weiter weiß, muß man die "alten Seher" befragen. Zum Beispiel Nostradamus. Er schreibt in Centurie 5, Vers 16 folgendes: "A son haut prix la lerme Sabee,D'humaine chair pour mort en cendre mettre,A l'isle Pharos croisars perturbee,Alors qu'a Rodes paroistra dure espectre."

Modern übersetzt von Kurt Allgeier (ISBN 978-3453007321) hieße das: "Der Ölpreis wird seinen Höchststand nicht halten können - menschliche Körper werden nach dem Tod zu Asche gemacht - Kriegsschiffe stiften Unruhe auf der Insel Pharos - dann wird auf Rhodos ein hartes Schreckgespenst erscheinen."

Wobei man "la lerme Sabee" mit "sabäischer Tropfen/Träne" gleich "Erdöl" übersetzen kann. Aber einen Höchststand des Preises beim sabäischen Tropfen sehen wir noch nicht. Der kommt vielleicht noch?

17:58 | Leserkommentar
Lieber Terrorspatz, bitte vergessen sie nicht das damalige Euro/US Dollar Verhältnis von 1,60 im Juli 2008. War allerdings Höchststand...

Herzliche Grüße aus NÖ

18:01 | Leserkommentar
Wer an einer Tankstelle vorfährt, weiß binnen Sekunden, was ihn erwartet.
Der Preis steht an der Straße: Super E10, Diesel, Super Plus.
Der Kunde kann vergleichen, tanken – oder weiterfahren.
An der Ladesäule beginnt dagegen das Rätselraten.
Der Preis hängt davon ab, wem die Ladestation gehört, welche App auf dem Handy installiert ist, welche Ladekarte im Portemonnaie steckt, ob ein Vertrag besteht, eine Monatsgebühr gezahlt wird oder spontan die Kreditkarte zum Einsatz kommt.
So kann sich der Preis für dieselbe Kilowattstunde um bis zu 80 Prozent unterscheiden. Ja, 80 Prozent. An der Zapfsäule wäre der Aufschrei bei solchen Preissprüngen gewaltig.
Beim Ladestrom hat sich die Branche an diesen Irrsinn gewöhnt.
Und: Viele Unternehmen profitieren von ihm. (gaborsteingart.com)

 

07:41 | SPON:  Ungarn rationiert Strom

Weil die Donau zu wenig Wasser führt, muss das Atomkraftwerk Paks erstmals abgeschaltet werden. Die ungarische Regierung ordnet nun an, den Stromverbrauch zu drosseln und Wasser zu sparen. Betroffen sind vor allem Unternehmen.

Ist natürlich Wasser auf den Mühlen der "onnenstromer" .. TS 

12:28 | Leser Kommentar  
Passend dazu, https://www.youtube.com/watch?v=dLAu8tINhjU

Europa ruft zum Stromsparen auf - Ungarn, Niederlande, Rumänien... Die Hitze setzt Wasserkraft, Kernkraftwerken, Windstrom, Solar und Kohlekraftwerken zu und jetzt fehlt Strom. Ungarn muß seine Atomkraftwerke runterfahren, Rumänien ebenso...reicht der Strom noch?