15.02.2026
11:05 | slaynews: Japan nimmt das größte Atomkraftwerk der Welt wieder in Betrieb, um Millionen von Haushalten mit Strom zu versorgen.
Japan hat den Betrieb des größten Kernkraftwerks der Welt wieder aufgenommen. Dies markiert einen entscheidenden Schritt auf dem Weg des Landes zurück zur Kernenergie, fast 15 Jahre nachdem die Katastrophe von Fukushima die weltweite Einstellung zur Atomkraft grundlegend verändert hat. Die Wiederinbetriebnahme erfolgte im Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in der Präfektur Niigata, einem Standort mit sieben Reaktoren und einer Gesamterzeugungskapazität von 8,2 Gigawatt, genug Strom, um Millionen von Haushalten zu versorgen.
Die von der Tokyo Electric Power Company (TEPCO) betriebene Anlage ist außerdem bemerkenswert, weil sie den weltweit ersten fortschrittlichen Siedewasserreaktor beherbergt. Obwohl das Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa durch das Tōhoku-Erdbeben und den Tsunami von 2011 nicht beschädigt wurde, blieben alle sieben Reaktoren aufgrund verschärfter Sicherheitsvorschriften und intensiver öffentlicher Kontrolle nach Fukushima über ein Jahrzehnt lang außer Betrieb.
Kernenergie liefert planbar, grundlastfähig und CO₂-arm – Windräder liefern Hoffnung bei gutem Wetter. Wenn KI-Rechenzentren laufen sollen und die Industrie nicht nach Vietnam auswandern darf, braucht es Megawatt, keine Wunschzettel. Japan entscheidet sich für Physik statt Ideologie. JE
05:36 | fmw: Rohstoffe sind die neuen Magnificent 7 – US-Aktien reduzieren
In diesem Video vertrete ich zwei Thesen: Rohstoffe sind die neuen Magnificent 7 und US-Aktien sollte man 2026 reduzieren! In der „neuen Weltordnung“ versuchen Länder strategisch autark zu werden, also in Schlüssel-Bereichen (Infrastruktur, Verteidigung, Digitalität etc.) nicht in Abhängigkeiten zu geraten, wie das derzeit besonders bei Seltenen Erden gegenüber China der Fall ist. Der Handelskrieg der USA und die America first-Politik von Trump verstärkt die Notwendigkeit, „auf eigenen Beinen zu stehen“. Wie erleben also den Kampf um Ressourcen – also um wichtige Rohstoffe. Dagegen dürfte die Vormacht-Stellung des amerikanischen Finanzmarkts überschritten sein – sichtbar wird das bei den Aktien der großen US-Tech-Konzerne, die zuletzt auffallend schwächeln.
Unweigerlich denkt man an Helmut Schmidt, der schon in den frühen 80ern vor Rohstoffsucht, -knappheit und last but not least vor -kriegen gewarnt hat. TB
13.02.2026
15:01 | tkp: Stromnetz in drei niederländischen Provinzen „voll“ – Betreiber warnt vor Blackouts
Das niederländische Stromnetz hat in drei zentralen Provinzen einen kritischen Wendepunkt erreicht. Der Netzbetreiber TenneT warnt, dass das Hochspannungsnetz dort nun mit voller Kapazität arbeitet und kaum noch neue Nutzer aufnehmen kann. Die Probleme werden von Netto-Null Politik der EU und der Länder maßgeblich verursacht.
Ohne rasches Eingreifen könnte bereits in diesem Sommer ein Stopp für neue Anschlüsse verhängt werden, was Wohnprojekte, kleine und mittlere Unternehmen und das allgemeine Wirtschaftswachstum gefährden würde, heißt es. Robert Kuik, Direktor für Netzplanung bei TenneT, bezeichnete dies als „dringende Warnung“ und betonte die Notwendigkeit, „gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen“ zu vermeiden. Das Problem zeichnet sich allerdings schon seit einem Jahr ab und die Regierung tut offenbar mit dem weiteren Ausbau von solar- und Windenergie alles um es weiter zu verschärfen. Heuer kommt das dank Klimawandel kalte Wetter hinzu um den Stromverbrauch für die Heizung mit Wärmepumpen anzuheizen.
In welcher Geschwindigkeit, mit welchem Netz, mit welchen Speichern und überhaupt mit welchen Rohstoffen... und wer zahlt die Übergangsphase? Wer das nicht ehrlich beantwortet, bekommt keine Energiewende, sondern Energieknappheit.
Zur Absichtsfrage:
Systemische Inkompetenz, politischer Opportunismus und ideologischer Tunnelblick und ein Blick auf die Konten der Profiteure erklären im Normal mehr als große Masterpläne. Aber: Wenn Warnungen jahrelang ignoriert werden, wirkt Dummheit irgendwann wie die eigentliche Strategie. JE
12.02.2026
14:10 | r24: Eisdecke zu dick: LNG-Terminal Rügen kann nicht beliefert werden
Während die deutschen Gasspeicher sich rasant leeren und die Sorge vor einer Mangellage wächst, gibt es nun auch noch ein Problem bei der Befüllung des Systems mit Flüssiggas. Weil die Eisdecke zu dick ist, kann kein LNG-Tanker das Terminal vor Rügen anlaufen. Deutschland bewegt sich langsam aber sicher auf einen Gasnotstand zu. Die Speicher leeren sich aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs weiter, während gleichzeitig der Nachschub an Flüssig-Erdgas ins Stocken gerät. Denn das LNG-Terminal vor Rügen kann derzeit nicht angelaufen werden. Die Eisdecke ist einfach zu dick.
Damit wächst aber auch ein Rattenschwanz an Problemen heran. Weil der Gastanker “Minerva Amorgos” seit Tagen nicht anlaufen kann und kein Wechsel am Terminal möglich ist, müssen auch die anderen bereits gebuchten LNG-Tanker warten. Das schwimmende Terminal der “Neptune” wird weiterhin von der “Maran Gas Nice” in Beschlag genommen, wodurch sich der gesamte Ablauf verschiebt.
Das Rohr kaputt, das Eis zu dick. Willkommen in der neuen europäischen Energie-Realität. Wir haben uns von planbarer Pipeline-Versorgung verabschiedet und setzen jetzt auf globale Spotmärkte, schwimmende Terminals und just-in-time-Lieferketten – mitten im Winter. Das ist kein Energiesystem, das ist ein Hochrisiko-Logistikexperiment. Früher floss Gas durch ein Rohr. Heute brauchen wir Eisbrecher. JE
14:54 |Der Dipl.-Ing.
… liebe JE …
… schreibt man „Spotmärkte“ nicht mit zwei „t“ ??? …
… diese Spottmärkte spotten jeder Vernunft …
08:49 | ZeroHedge: Japan nimmt weltgrößtes Atomkraftwerk 15 Jahre nach der Abschaltung von Fukushima wieder in Betrieb
Japan hat diese Woche den Betrieb im größten Atomkraftwerk der Welt wieder aufgenommen. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg des Landes zurück zur Kernenergie, fast 15 Jahre nach der Katastrophe von Fukushima.
Der Reaktor befindet sich im Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in der japanischen Präfektur Niigata. Es handelt sich um das weltweit erste Kernkraftwerk, das einen fortschrittlichen Siedewasserreaktor verwendet.
Japan seine Energieversorgung wieder in die Hand .. und in Deutschland nimmt man das älteste Spaltprodukt bald wieder in Betrieb ... Angela Merkel. TS
10:25 | Leser Kommentar zu rohstoffe-und-energie 110226 15:10
"20%" - ich habe selten so einen Blödsinn gehört! Ich bin zwar Nichtraucher, habe mir aber für alle Fälle doch einige Feuerzeuge zugelegt. Viele von denen verfügen über einen durchsictigen Gastank. 3/4 der Gasspeicher haben einen Füllstand von geschätzten 80%, keiner unter 50%! Reine Panikmache! ;-)
Ich kann mir vorstellen, das auf dem Immomarkt bald eine Neubewertung der Hütten anstehen könnte... Gebäude ohne bzw. mit Kamin oder Kaminofen...
Wenn es in diesem Jahr auch nicht zu großflächigen Abschaltungen kommen sollte... 2027 dürfte, wenn es wieder einen vergleichbaren Winter geben sollte, das Ende der deutschen Industrie einläuten. - obwohl läuten dürfte das falsche Wort sein... Paukenschlag...
11.02.2026
15:10 | Gasmangellage - ab 20%? Oder doch nicht? Welche Entnahme ist dann noch möglich?
Leser Kommentar
Nicht auszudenken, werte Redaktion? Solche kruden Verschwörungs-Theo. gefährten doch beträchtlich die nationale Sicherheit?
Weil es gibt ein unumstössliches Gesetz. Was nicht sein darf, kann nicht sein. Somit sind solche Netseiten vollkommen undemokratisch. Solange die demokratische Mehrheit des Volkes im Land glaubt, das Gas usw. würde reichen. Obiges kann man nicht verbreiten. Weil gegen den demokratischen Volkswillen verstösst. Darauf ein Helau. Der Rosenmontag ist ja nicht mehr weit weg. Im Grunde ist doch ganz einfach. Was nicht passt, wird passend gemacht. Was für eine nachhaltige Kreativität, welche wir im besten Deutschland haben. Am kommenden Dienstag, gibts sogar noch einen richtig schönen Kehraus. Dann ist alles wunderbar neu und es gibt keinerlei Probleme mehr, was es auch sei. Wirklich genial.
12:47 | ET: Französischer Staat steigt mit 50 Millionen Euro bei Lithium-Minenprojekt ein
Der französische Staat beteiligt sich mit 50 Millionen Euro an einem Projekt für den Lithium-Abbau im zentralfranzösischen Département Allier. Die Förderbank Banque des Territoires unterstütze mit dem Geld die noch ausstehende Machbarkeitsstudie, erklärte das Bergbauunternehmen Imerys. Die Studie soll im kommenden Jahr vorliegen und sei Voraussetzung für „jegliche finale Investitionsentscheidung“ des Unternehmens. Imerys will ab 2030 in Allier Lithium abbauen. Nach Unternehmensangaben ist dafür eine „enge Zusammenarbeit“ mit dem Staat „im Rahmen einer strategischen Partnerschaft“ geplant. Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure begrüßte laut Pressemitteilung von Imerys „diese Beteiligung, die konkret zur Sicherung der Versorgung mit kritischen Mineralien und Metallen beiträgt“.
Lithium ist das neue Öl. Wer es kontrolliert, kontrolliert die Wertschöpfungsketten der Energiewende. Europa hat verschlafen, sich eigene Rohstoffquellen zu sichern, und merkt jetzt, dass China die Raffinerien und Lieferketten dominiert. Also greift der Staat ein. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, wird man sehen. Strategisch ist es fast alternativlos. Aber: Wenn der Staat als Partner auftritt, wird aus Bergbau schnell Industriepolitik – und die ist selten günstig. JE
08:21 | anti-sp: Laut Reuters gefährden US-Sanktionen die Benzinversorgung von Berlin und Ostdeutschland
Die Geschäftsleitung einer russischen Ölraffinerie in Deutschland hat Berlin intern gewarnt, dass die US-Sanktionen dem Geschäft schaden und die Treibstoffversorgung der Hauptstadt und der Region gefährden. Das geht aus einem Reuters vorliegenden Schreiben hervor. In einem Brief vom Januar appellierte die Geschäftsleitung der von Rosneft (ROSN.MM) kontrollierten Raffinerie PCK Schwedt eindringlich an Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche, die Auseinandersetzung mit den USA über die Zukunft der Raffinerie beizulegen.
Der Brief schildert die zunehmenden Probleme der Raffinerie, die neun von zehn Autos in Berlin, den Flughafen, das Bundesland Brandenburg und Ostdeutschland sowie wichtige Rohstoffe für die chemische Industrie liefert. Berlins Lobbyarbeit hat erreicht, dass die Raffinerie eine Ausnahme von den Ende letzten Jahres gegen Rosneft verhängten Sanktionen erhielt, die Teil der Bemühungen Washingtons waren, den russischen Energiesektor unter Druck zu setzen, jedoch am 29. April auslaufen.
Wenn neun von zehn Autos in Berlin vom Goodwill Washingtons abhängen, dann ist das kein Markt – das ist ein Hebel. Und wer glaubt, dass geopolitische Hebel nicht genutzt werden, hat die letzten Jahre nicht aufgepasst. Die Frage ist nicht, ob verlängert wird – sondern zu welchem Preis. JE
10.02.2026
18:46 | apollo: Zwei Grad weniger als im Durchschnitt, dann sind alle Gasspeicher im April leer
Wenn die mittleren Temperaturen in Deutschland in den kommenden Monaten nur um wenige Grad sinken, dann ist nicht nur von einem Gasmangel, sondern von einem echten Engpass auszugehen. Das ergibt sich aus einem Modell, das der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), der Branchenverband der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland, auf seiner Webseite zur Verfügung stellt. Konkret lässt sich folgendes Szenario berechnen: Sollten die Temperaturen in diesem Februar dem Mittel der Jahre 2018 bis 2022 entsprechen, im März und April aber wiederum bundesweit um zwei Grad Celsius (beziehungsweise 2,0 Kelvin) kälter ausfallen als in dieser fünfjährigen Vergleichsperiode, würde die Gesamtheit der deutschen Gasspeicher Ende April statistisch völlig leerlaufen – konkret am 28. April.
Die wirtschaftlichen Probleme und Versorgungsausfälle würden allerdings viel früher beginnen. Wenn absehbar ist, dass nicht genügend Gas zur Verfügung stehen könnte, würden die Preise am Terminmarkt erheblich ansteigen. Industrieunternehmen sähen sich dann aus marktlichen Gründen gezwungen, ihre Produktion zu drosseln oder ganz einzustellen.
Buntland beweist gerade, dass man einen wirtschaftlichen Totalschaden auch ganz ohne Krieg selbst organisieren kann. JE
17:20 | TP: Europas LNG-Importe: USA und Russland liefern über 80 Prozent
Europa bezieht den Großteil seines Flüssiggases aus den USA und Russland. Experten warnen vor neuen Risiken. Welche Alternativen gibt es? Europa steckt in einem Dilemma: Es will sich von russischen Energielieferungen trennen und die Abhängigkeit von den USA reduzieren – aber im Januar geschah genau das Gegenteil. Beide Länder stellten bei den EU-Importen von Flüssiggas (LNG) einen Anteil von über 80 Prozent. Bloomberg hat die entsprechenden Schiffsverfolgungsdaten ausgewertet: Allein die USA stellten im Januar 63 Prozent aller LNG-Importe der Europäischen Union. Russland steuerte weitere 18 Prozent bei und erreichte damit ein Rekordniveau.
Noch vor vier Jahren sah die Lage gänzlich anders aus: Während der Energiekrise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine lieferten andere Herkunftsländer etwa die Hälfte des gesamten Flüssiggases.
Europa hat das russische Rohr abgedreht, um sich anschließend freiwillig an den amerikanischen Tankwagen zu ketten – und nennt das dann „strategische Autonomie“. Die Realität: Man ersetzt eine Abhängigkeit durch zwei, unterschreibt langfristige Kaufverträge im Milliardenbereich und wundert sich anschließend, warum Energiepolitik plötzlich wie Geopolitik aussieht. JE
10:55 | Landwirtschaft erleeben: Lösungen sind da aber nicht gewollt! Das sollte jeder Politiker in 🇩🇪 sehen
12:34 | Leser Kommentar
Und es die Poliiker gesehen haben. Kaufen sie sich dann trotzdem ein mobilies Heizgerät, vielliecht sogar hybrid. Für zuhause und vielleicht ein paar Notrationen dazu. Oder fällt der nächste Winter aus usw. Fragen über Fragen? Oder wie überzeugt man die Politiker, daß sie was anderes wollen? Und was sagt die Partei Führung dazu. Und der Fraktionszwang hat ebenfalls ein Wörtchen mitzureden. Und die EU schaut tatenlos zu?! Sollten dann nicht erst die Sesselkreise kommen, und darüber diskutieren ob die Zwerge in den Steckdosen, Sonderschichten fahren sollen? Oder eher einen Untersuchungsausschuss. Hm, good Luck.
08.02.2026
18:09 | Vatikan-Korrespondent: Gasspeicherprognose mit Kai Zorn Wetter - die genauste Prognose Deutschlands
Kommt eine Gasmangellage? Und wann? Und laufen die Gasspeicher komplett leer? Die genauste Prognose Deutschlands, zusammen mit @KaiZornWetter . Anschauen und Teilen.
17:51 | ntv: Trump hat Europa mit LNG-Lieferungen in der Hand
Vor dem Ukraine-Krieg hing Europa an Moskaus Energie-Tropf. Derselbe fatale Fehler wiederholt sich nun mit den USA: Durch US-Flüssiggas-Exporte hat Donald Trump ein massives Druckmittel in seinem Wirtschaftskrieg gegen Europa.
Es war ein Schockmoment: Wenige Monate nach dem Einmarsch in die Ukraine drehte Russlands Präsident Wladimir Putin Europa im Sommer 2022 den Gashahn zu. Erst schützte der Kreml angebliche technische Probleme vor, dann erklärte Gazprom den Lieferstopp auf unbestimmte Zeit. Und schließlich sprengten Saboteure die Nordstream-Pipelines in der Ostsee - mutmaßlich allesamt Ukrainer, die mit Unterstützung der Regierung in Kiew gehandelt haben sollen. Die Energiepreise explodierten, Europa musste seine Versorgung in Echtzeit umbauen.
a.) Niemand zieht die Politiker zur Verantwortung ... wegen diesem Versagen
b.) Wir haben uns aus der Furcht vor einem Vampir .. einer Horde Zombies hingegeben
c.) Wir zahlen den Schmäh ... und America First
Ich bin der Meinung .. die Russen würden uns sofort beliefern .. nur ein Kokser in Kiew hat etwas dagegen .. spannend oder? Wir sind von den Launen eines Wahnsinnigen abhängig oder von den Entzugserscheinungen eine anderen. Super oder? TS
07.02.2026
12:30 | TP: USA planen 12-Milliarden-Dollar-Reserve für kritische Mineralien
Washington will Hersteller vor Lieferengpässen schützen. Ein neues Projekt soll die Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden verringern. Die Trump-Regierung kündigt ein ambitioniertes Vorhaben an: Mit zwölf Milliarden US-Dollar Startkapital soll eine zivile strategische Reserve für kritische Mineralien entstehen. Das Ziel besteht darin, die amerikanische Industrie gegen Lieferausfälle und Preissprünge abzusichern und gleichzeitig die Abhängigkeit von chinesischen Rohstofflieferungen zu reduzieren. Bislang existiert in den USA lediglich eine Mineralienreserve für militärische Zwecke. Das neue Programm namens "Project Vault", über das jetzt Bloomberg und Reuters berichtet haben, richtet sich hingegen an zivile Hersteller aus der Automobil-, Luftfahrt- und Technologiebranche.
Die Finanzierung setzt sich laut Bloomberg aus zwei Komponenten zusammen: Private Investoren steuern 1,67 Milliarden US-Dollar bei, während die staatliche Export-Import-Bank ein Darlehen über zehn Milliarden US-Dollar bereitstellt. Der Bankvorstand entscheidet am Montag über diese Rekordfinanzierung mit 15-jähriger Laufzeit.
Die Amerikaner machen das, was Staaten in der Realität tun: Sie sichern sich Rohstoffe. Die Europäer machen das, was Staaten im Wohlfühlmodus tun: Sie sichern sich Narrative. Während Washington seine Lager füllt, füllt Brüssel Verordnungen. Am Ende hat der eine Gallium – und der andere Haltung. Und mit Haltung baut man weder Autos noch Flugzeuge. JE
06.02.2026
14:59 | apollo: Füllstand unter 29 Prozent – und jetzt leeren sich die Gasspeicher wetterbedingt wieder schneller
Die deutschen Gasspeicher befinden sich tief im kritischen Bereich: Der durchschnittliche Füllstand beträgt inzwischen bundesweit weniger als 29 Prozent. Auch der größte Speicher im niedersächsischen Rehden leert sich in den letzten Tagen beschleunigt und ist nur noch zu acht Prozent gefüllt. Der Gesamtfüllstand aller Speicher ist in den letzten Tagen um etwa einen Prozentpunkt pro Tag gesunken. Setzt sich die Ausspeicherung in diesem Tempo fort, wären die Speicher Anfang März vollständig entleert. Probleme ergeben sich allerdings schon früher: Gas kann aus gering gefüllten Speichern nur mit verminderter Geschwindigkeit entnommen werden.
Besonders leer sind ausgerechnet zwei Speicher in Bayern: Wolfersberg liegt schon seit mehreren Tagen unter fünf Prozent. Am Mittwoch fiel auch der kleinere Speicher Schmidhausen unter die Zehn-Prozent-Marke. Er könnte schon in weniger als zwei Wochen leer sein. Noch schneller ausgespeist hat in den letzten Tagen der Speicher Bierwang, der am Dienstag 1,6 Prozent seiner Kapazität ins Gasnetz einleitete.
dazu passend
Buntland im Abgesang. Die Gasspeicher leer, die Politik ratlos, der Markt ruiniert – und wenn der Frost bleibt, heißt es bald ganz real: Licht aus. Energiewende per Verordnung ersetzt keine Vorräte. Man hat reguliert, verteuert, verdrängt – und wundert sich jetzt über die physikalische Realität. JE
17:22 | Leserkommentar
Frage: Wie wird das Gas bei absoluter Knappheit dann reguliert? Gibts dann im Vorfeld nur noch stundenweise Gas oder ab einem bestimmten Tag gar nichts mehr oder jeder Haushalt / Gewerbe nur eine bestimmte Menge?
17:23 | Die Eule
Was einst englische und amerikanche Bomber mit verlustreicher und mühsamer Arbeot erledigten, erledigen nun Verwaltungsakte einer Klimaloge. Schließlich muss sie, wie damals, das Terrain freiräumen, um nun ihre blühenden Nachhaltigkeitsträume und Wasserstofffantasien zum Wachsen zu bringen. Auch ein Bauer säht ja nur auf dem umgepflügten Feld wieder ein.
12:56 | Die US-Korrespondentin: U.S. Push for Greenland’s Minerals Faces Harsh Arctic Realities
räsident Donald Trump bekundet seit Beginn seiner Amtszeit Interesse an der Ausbeutung der Bodenschätze Grönlands und sprach damals sogar von einer möglichen Annexion des autonomen Gebiets. Seine Drohungen einer feindlichen Übernahme haben sich zwar abgeschwächt, doch angesichts der Fokussierung auf nationale Sicherheitsfragen ist der Zugang zu kritischen Mineralien nun ein zentraler Bestandteil von Trumps „ Rahmenplan für ein künftiges Abkommen “. Ein solches Abkommen würde US-amerikanischen Bergbauunternehmen Investitionsmöglichkeiten eröffnen – gleichzeitig aber Nicht-NATO-Staaten den Erwerb von Abbaurechten verwehren – und den USA Zugang zu wertvolleren Seltenen Erden verschaffen, einer globalen Ressource, die derzeit nahezu vollständig von China monopolisiert wird.
China hat die Rohstoffe vor der Haustüre .. und mit jedem illegalen Chinesen über der Grenze .. kommt die Landnahme immer näher. Ich wollte es nur mal angedeutet haben. TS
05.02.2026
15:59 | UCN: Dieser russische Ölriese stand unter der Kontrolle von Rothschild und Putin machte dem ein Ende
Der russische Ölkonzern Yukos galt Anfang der 2000er-Jahre als eines der größten privaten Energieunternehmen der Welt. Gegründet wurde er vom Unternehmer und Oligarchen Michail Chodorkowski, der zeitweise als reichster Mann Russlands galt. Im Jahr 2006 erklärte ein russisches Gericht Yukos für insolvent. Die Zerschlagung des Konzerns folgte auf einen jahrelangen Rechts- und Machtkonflikt zwischen Chodorkowski und dem russischen Staat unter Präsident Wladimir Putin.
Im Oktober 2003 wurde Chodorkowski wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verhaftet. Kritiker im Westen werteten das Vorgehen als politisch motiviert. Chodorkowski hatte sich offen oppositionell geäußert, staatliche Korruption kritisiert und – so die Einschätzung vieler Beobachter – politische Ambitionen entwickelt, die ihn potenziell zu einem Rivalen Putins hätten machen können. Die russische Führung wiederum argumentierte, es handele sich um die Durchsetzung von Recht und Gesetz gegen einen Oligarchen, der sich in den chaotischen Privatisierungen der 1990er-Jahre massiv bereichert habe.
Kommentar des Einsenders
Noch Fragen...?
Hier wurde ein strategischer Hebel zurückgeholt – und genau das verzeiht man Putin im Westen bis heute nicht. JE
04.02.2026
18:00 | focus: Deutschland schaltet massenhaft grünen Strom ab
Deutschland produziert so viel grünen Strom wie nie zuvor – und schaltet ihn dennoch massenhaft ab. Immer öfter stoppen Erzeuger freiwillig ihre Produktion. Warum das kurzfristig sinnvoll ist, langfristig aber zur Gefahr für die Energiewende werden könnte. Stellen Sie sich vor: Es ist ein strahlend sonniger Frühlingstag. In Deutschland laufen Millionen Solaranlagen, große Parks wie kleine Dachpaneele, auf Hochtouren. Plötzlich jedoch ergreifen die Betreiber der Anlagen einen drastischen Schritt – und schalten sie ab.
Warum sollten die Betreiber so etwas tun? So surreal es klingt – solche Szenen gehören mittlerweile zum Alltag, wenn die Sonne auf Deutschland knallt. Immer öfter schalten Energiebetreiber Wind- und Solaranlagen freiwillig ab, obwohl sie günstigen und grünen Strom erzeugen könnten. Zu diesem Ergebnis kommt die Handelsplattform Montel EnAppSys in einer aktuellen Studie, die FOCUS online Earth vorliegt.
Das ist planwirtschaftliche Realsatire. Erst subventioniert man Solarstrom bis zum Überfluss – und wenn er da ist, zahlt man nichts mehr dafür, damit er bitte wieder verschwindet... Regenbogenland produziert Energie im Überfluss, hat aber kein System, sie zu nutzen. Das ist keine Energiewende – das ist ein staatlich organisierter Strom-Wegwerfmarkt JE
03.02.2026
08:24 | ET: Bundesnetzagentur sieht trotz niedriger Speicherstände keinen Gasmangel
Zwar seien die Gasspeicher historisch niedrig gefüllt, es gäbe für Händler und Stadtwerke jedoch wesentlich mehr Möglichkeiten, Gas nach Deutschland zu bekommen. Müller nannte hier Norwegen, die Niederlande und Belgien als mögliche Lieferanten. Zudem verwies er auf „nicht ausgelastete eigene Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee“.
Absehbar würde Deutschland mit sehr geringen Speicherständen aus dem Winter gehen, sagte Müller. Zudem sei es mit Blick auf nötige Importe wahrscheinlich, im Februar und März steigende Gaspreise zu sehen. „Für die privaten Haushalte wird das nicht ganz so relevant sein, weil sie in der Regel Verträge über zwölf oder 24 Monate haben“, argumentierte der Bundesnetzagentur-Chef. Richtung Herbst und Winter 2026 sowie Anfang 2027 erwarte seine Behörde sogar niedrigere Futurepreise an der Gasbörse. Dennoch werde der Winter 2026/27 die „nächste Herausforderung“, sagte Müller. Hier stünden nun die privaten Händler in der Verantwortung, genug neues Gas zu beschaffen. „Was wir uns angucken müssen, sind zwei Dinge“, sagte Müller. „Erstens, sind die Marktsignale so, dass genug Gas eingespeichert wird. Und zweitens: Sind wir genug auf exogene Schocks vorbereitet.“
dazu passend tkp: Gasmangellage in Deutschland – Wer wird zuerst abgeschaltet?
Die Situation der Gasvorräte in Deutschland wird langsam dramatisch. Es ist keine Frage mehr ob abgeschaltet wird, sondern lediglich wann und wem der Gashahn abgedreht wird. In den letzten vier Jahren hat sich Europas Umstellung von russischem auf amerikanisches Gas bereits in höheren Energiepreisen niedergeschlagen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie beeinträchtigt und große Volkswirtschaften, allen voran Deutschland, in Richtung Deindustrialisierung getrieben haben. Doch gerade jetzt, wo Brüssel die endgültige Verabschiedung eines vollständigen Verbots für russisches Gas bis zum Jahresende feiert, wird sich die Lage noch erheblich verschlechtern.
Vorige Woche stiegen die Gaspreise in den USA um rund 70 % und erreichten damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Diese Preisspitzen werden sich direkt in höheren Gas- und Stromkosten in Europa niederschlagen – und das in einem der kältesten Winter seit Jahren und zu einer Zeit, in der Millionen Europäer sich bereits keine angemessene Heizung leisten können. Demnächst aber wird es nicht einmal mehr eine Frage des Leistens sein, sondern nur mehr des „Bekommens“. Zumindest in Deutschland, deren Energiepolitik noch radikaler idiotisch ist, als die der EU.
Händler müssen jetzt liefern, sonst wirds ein kalter Spaß nächsten Winter. Und ja, Terror ist jetzt plötzlich das größte Energieproblem – typisch Deutschland. JE
10:21 | Leserkommentar
Die Einspeisung von LNG in die Systeme bei niedrigen Temperaturen ist ein echtes Problem, weil extrem Energieintensiv ( von Flüssig zu Gas ) Wird nett und teuer
14:00 | Leser Kommentar
Guten Morgen Team. Dies ist ev. interessant für den einen oder anderen Leser: Ich heize und kühle mein Esszimmer und Büro seit 09.2024 mit einer Split Klimaanlage.
Verbrauch in diesen 17 Monaten 879KWH. Dies entspricht, bei 31 Cent/Kwh EUR 272,49.
Den Betrag verdopple ich wegen Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche.
Dann bin ich bei ca. EUR 550.00 - EUR 600.00 Heizen und Kühlen in 17 Monaten.
Rechnen sie selbst, ob sich Split-Klimageräte für sie lohnen.
15:35 | Leser Kommentar
So gehts einem als Vasall der räuberischen USA. Da muß man sich die preisgünstige, verlässliche Gasversorgung wegsprengen lassen und darf nicht nachfragen. Da muß man es akzeptieren und noch froh darüber sein, wenn uns der Sklavenhalter sein dreckiges Flüssiggas zu überhöhten Preisen verkauft. Man muß es auch noch hinnehmen, wenn sich dann die USA in den Gashandel zwischen Rußland und Europa dazwischendrängen und billiges Russengas dann teuer nach Europa verkaufen. Wenn Amerika am Russengas verdienen kann ist es auf einmal nicht mehr schlecht, wenn wir es wieder benutzen. Wie hieß doch der amerik. Präsident der sinngemäß gesagt hat: " Wenn ein anderes Land uns wirtschaftlich aussperren will, so treten wir ihm die Tür ein ".
Außerdem beklagt sich die USA bei jeder Gelegenheit, daß Europa bei ihnen zu wenig kauft und deren Handelsbilanz deshalb stark negativ ist. Dann sollen sie eben bessere Produkte anbieten die sich dann von selber verkaufen, nicht so einen Schrott wie z.B. ihre Flugzeuge und Autos, um nur diese beiden Beispiele zu nennen. Dann brauchen sie auch nicht den Fuß od. gar Waffengewalt, um Türen zu öffnen. Die würden von selber aufgehen. Da ich nicht annehme, daß die sich in dieser Hinsicht bessern werden können, wünsche ich ihnen eine weitere fröhliche und schnellere Talfahrt.
17:39 | Leser Kommentar zu 14:00
Mag sein werter Leser. Doch dafür braucht Strom. Und dieser wird in merkbaren Maß auch von Gaskraftwerken erzeugt. Von Dunkelflaute und sonstigen Zufällen, will gar nicht reden. Ausser man ist der Meinung. Der Strom kommt aus Steckdose, weil dort erzeugt wird. Denn die Energiekrise bezieht sich nicht auf Gas. Zumindest könnte man den Eindruck gewinnen, wenn anhand der vorhandenen Informationen darüber nachdenkt?
02.02.2026
18:57 | tichy: Das EnBW-Debakel als Spiegelbild der scheiternden Energiewende
Die Nachricht schlug im baden-württembergischen Energiekonzern EnBW und im politischen Stuttgart ein wie eine Bombe: Der Energieversorger aus Karlsruhe musste rund 1,2 Milliarden Euro abschreiben, nachdem er sich aus zwei geplanten Offshore-Windpark-Megaprojekten vor der Küste Großbritanniens zurückgezogen hatte. Die Projekte „Mona“ und „Morgan“, gemeinsam mit BP geplant, galten als Prestigevorhaben und sollten den Beweis dafür liefern, dass die Energiewende auch ohne Kernkraft und Kohle funktionieren könne.
Doch dann blieb die staatliche Förderung aus. Nach mehreren Auktionen ohne Zuschlag zog EnBW die Reißleine. In der nüchternen Konzernmitteilung heißt es, steigende Kosten in der Lieferkette, gesunkene Großhandelspreise, höhere Zinsen und Projektumsetzungsrisiken hätten die Wirtschaftlichkeit zerstört. Im Klartext: ohne Subventionen keine Windräder. Offshore-Wind rechnet sich nicht – jedenfalls nicht ohne Steuergeld.
tom-cat
Who pays ?
Ohne Steuergeld keine Windräder. Ohne Rendite kein Markt. Mit Verlust – immer der Bürger. JE
10:05 | Berliner Zeitung: Engpass droht: Dürfen die USA heimlich Russen-Gas nach Europa bringen?
Mit dem Verbot für russisches Gas wird es eng für die Wirtschaft. Hat die EU deshalb eine Hintertür für die USA geöffnet, um Russen-Gas nach Europa zu lassen?
er Beschluss der EU, endgültig und vollständig aus russischem Gas auszusteigen, scheint auf den ersten Blick ein harter Schnitt zu sein. Vor allem Länder wie Ungarn und die Slowakei wären betroffen und rebellieren.
Wie lächerlich diese ganze Aktion ist .. fällt niemanden auf. Die EU hat das Russen-Gas verbannt und die Amis, Russen und sogar unser allseits geliebter Blutegel lachen sich krumm.
Ich darf unsere geschätzten Leser auf folgende Punkte des 28 Punkte Friedensplan hinweisen.
Ein umfassendes globales Maßnahmenpaket zum Wiederaufbau der Ukraine, einschließlich aber nicht beschränkt auf:
a. Schaffung eines Ukraine-Entwicklungsfonds zur Investition in schnell wachsende Industrien wie Technologie, Rechenzentren und künstliche Intelligenz.
b. Die USA arbeiten mit der Ukraine zusammen, um die ukrainische Gasinfrastruktur — einschließlich Pipelines und Speicher — gemeinsam wiederaufzubauen, zu entwickeln, zu modernisieren und zu betreiben.
c. Gemeinsame Anstrengungen zur Wiederherstellung kriegsbetroffener Gebiete für die Sanierung, den Wiederaufbau und die Modernisierung von Städten und Wohngebieten.
d. Infrastrukturentwicklung.
e. Abbau von Mineralien und natürlichen Ressourcen.
f. Die Weltbank entwickelt ein spezielles Finanzierungspaket, um diese Maßnahmen zu beschleunigen.
Russland wird wieder in die globale Wirtschaft integriert:
a. Die Aufhebung der Sanktionen wird schrittweise und Fall für Fall diskutiert und vereinbart.
b. Die USA gehen ein langfristiges wirtschaftliches Kooperationsabkommen ein, das die gemeinsame Entwicklung in den Bereichen Energie, natürliche Ressourcen, Infrastruktur, künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Projekte zum Abbau seltener Erden in der Arktis sowie weitere gegenseitig vorteilhafte Geschäftsmöglichkeiten umfasst.
c. Russland wird eingeladen, der G8 wieder beizutreten.
.. jeder m² Gas wird in der Ukraine zu USA Gas .. und ist somit nicht mehr den lächerlichen Beschlüssen in Brüssel unterworfen. Oder hat uns die liebe Uschi gesagt, wir sanktionieren auch amerikanische "Firmen" in der Ukraine, die russisches Gas mit einem gewaltigen Aufschlag nach Europa bringen? Der Aufschlag dient für den Aufbau .. selbstredend. TS
01.02.2026
18:12 | ntv: "Ganz ehrlich: Europa macht Energiewende so, als würde man wollen, dass sie scheitert"
"Teuer wird der Strom komischerweise erst, sobald er im Netz landet", sagt Greg Jackson im "Klima-Labor" von ntv. Der Brite geht im Podcast hart mit der europäischen Politik ins Gericht. Ihm zufolge lässt sie sich von Lobbyisten zu falschen und teuren Lösungen verleiten: "Etablierte Akteure wissen nicht, wie sie mit Disruption und Veränderung umgehen oder sogar Geld verdienen sollen." Wie man es besser macht, sieht man ihm zufolge in Ländern wie Saudi-Arabien: "Der gesamte Nahe Osten folgt dem norwegischen Modell."
Der Spaziergänger:
„…als würde man wollen, dass sie scheitert.“ …. Den Eindruck hat man doch bei sämtlichen Angelegenheiten, wenn die Politik etwas „für uns“ tut bzw. „verbessert“.
15:52 | apollo: Deutsche Gasspeicher zu weniger als einem Drittel gefüllt: Europäischer Gaspreis steigt um 36 Prozent
Der europäische Gaspreis ist im Laufe des Januars um 36 Prozent gestiegen, wie Daten der Bundesnetzagentur zeigen. Das gilt sowohl für den Preis des Folgetages (Day-ahead) als auch für den Preis des Folgemonats (Month-ahead oder M+1). Beim Day-ahead-Preis geht es um den Preis für eine Megawattstunde, die am folgenden Tag geliefert wird. Beim Month-ahead-Preis handelt es sich entsprechend um den aktuellen Preis für eine Lieferung im folgenden Monat.
Den Höchstwert erreichte die Kurve des Day-ahead-Preises am 21. Januar mit 42,84 Euro. Am 2. Januar, dem ersten Arbeitstag des Jahres, lag er noch bei 30,84 Euro pro Megawattstunde. Zum Ende des Monats, am 29. Januar, waren es 41,99 Euro – eine Steigerung um 36 Prozent im Monatsverlauf.
dazu passend apollo: Berliner Unfallklinik behandelt 100 Glätteopfer in 24 Stunden – ein Patient querschnittsgelähmt
Die Notaufnahmen Berlins arbeiten wegen der Glätte am Anschlag. Im BG Unfallkrankenhaus Berlin sind sie „kurz vor der Schmerzgrenze“, wie die Pressesprecherin Angela Kijewski gegenüber Apollo News sagt. Allein am Donnerstag gab es 100 Verletzte infolge der spiegelglatten Gehwege und Straßen. Darunter Prellungen, Knochenbrüche und Schädel-Hirn-Traumata. Zudem habe ein Patient eine Querschnittslähmung erlitten.
Wie die Pressesprecherin des BG Unfallkrankenhauses gegenüber Apollo News weiter ausführt, mussten in den letzten Tagen seit dem Eisregen oft 50 bis 70 Patienten am Tag behandelt werden, die sich wegen der Glätte verletzt haben. Das Klinikum ist für Arbeits- und Wegeunfälle zuständig und damit auch auf Großschadenslagen vorbereitet – mit entsprechendem Material und Personal. Doch angesichts der Glätte komme man selbst dort an seine Grenzen.
und ET: Reiche zu Gasspeichern: „Sorgen sind nicht angebracht“
Nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sind die relativ niedrigen Füllstände in deutschen Gasspeichern kein Grund zur Beunruhigung. Man beobachte die Lage täglich, sagte die CDU-Politikerin am Rande einer Saudi-Arabien-Reise. „Sorgen sind nicht angebracht.“ Die Versorgung sei abgesichert durch Möglichkeiten zum Import von Flüssiggas, sagte Reiche. Sie sei überzeugt, dass das Land gut durch den Winter komme. In den deutschen Gasspeichern ist momentan deutlich weniger Erdgas als in den Vorjahren. Der Füllstand lag Ende Januar bei 35 Prozent.
Wir haben kein Gasproblem. Wir haben nur ein Temperaturmissverständnis. Und einen Speicher, der meditativ gegen null geht. Aber keine Sorge – offiziell friert hier niemand. Höchstens privat. JE
12:00 | ET: Trump plant Offshore-Bohrungen vor Kalifornien - erste Lizenzen seit über 40 Jahren
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant eine energiepolitische Wende: Erstmals seit über vier Jahrzehnten könnten wieder Offshore-Bohrrechte für Öl und Gas vor der Küste Kaliforniens vergeben werden. Dies folgt auf jahrzehntelange Zurückhaltung der Bundesregierung nach der Ölkatastrophe von Santa Barbara 1969, bei der mehr als vier Millionen Gallonen Rohöl ins Meer gelangten. Am 26. Januar 2026 unternahm die Trump-Regierung den ersten Schritt zur Vergabe neuer Offshore-Öl- und Gasbohrpachtverträge in Kalifornien. Die Industrie wurde eingeladen, Vorschläge für potenzielle Verkäufe in den Bundesgewässern vor der zentralen und südlichen Küste des Bundesstaates einzureichen.
Während Europa einen auf Deindustrialisierung macht und es bald für jeden Klogang ein CO₂-Zertifikat gibt, sagt Tump: Bohren wir halt wieder. Energie ist Macht – und wer sie hat, diktiert Preise, Politik und Wohlstand. Die USA sichern sich reale Ressourcen, während wir uns in Brüssel mit Klimazielen wärmen sollen. Und wenn Kalifornien klagt... Am Ende gewinnt immer der, der Strom hat. JE