24.05.2026

08:37 | ntv:  Das passiert, wenn Sonnenstrom das Netz flutet

Deutschland kämpft mit einem neuen Energieproblem: An sonnigen Feiertagen flutet Solarstrom das Netz. Das Stromnetz läuft am Limit. Die Preise fallen ins Bodenlose. Was passiert, wenn Strom plötzlich minus 85 Cent die Kilowattstunde kostet? Wie wahrscheinlich ist ein Stromausfall?

Am 30. April leuchten alle Warnsignale des deutschen Strommarktes auf. "An die fünf Millionen Besitzerinnen und Besitzer von Solaranlagen in Deutschland: Wenn ihr etwas Gutes für Versorgungssicherheit, Energiewende und Bundeshaushalt tun wollt, schaltet morgen eure PV-Anlage ab", warnen Energieexperten.

... ist doch ein Erfolg für die Grünen .. man produziert Strom in Massen und wenn man jetzt einen KI-Rechner dranbaut, dann kann der nur bei schönem Wetter denken .. so wie die Grünen. Die Grüne KI.  TS 

09:15 | Monaco
dieses Land erzeugt Strom den keiner braucht, Erdäpfel die keiner braucht, E-Schüsseln die keiner braucht, Migrantenflut die keiner braucht, Politiker die keiner braucht....das Land hat ein Problem mit dem ´Brauchtum´...

22.05.2026

14:48 |  focus: Wegen EU-Regeln: USA drohen Öl- und Gasexporte einzustellen

Die europäischen Umweltvorschriften könnten dazu führen, dass die USA kein Öl und Gas mehr in die EU liefern. Andrew Puzder, Botschafter der Vereinigten Staaten bei der Europäischen Union, warnte in der niederländischen Zeitung „Fd“, dass die Klimavorschriften so „nicht praktikabel“ seien. Sollte die EU die Vorschriften für die Produzenten fossiler Brennstoffe nicht lockern, solle ihr ein langer, kalter und harter Winter bevorstehen.

Falls das schiefgeht, bekommt Europa vermutlich wieder den üblichen moralischen Trostpreis, wenigstens war der Blackout klimaneutral. JE

12:21 | anti-sp: Tusk: Polen ist bereit, Ungarn Öl- und Gaslieferrouten zu sichern

Polen ist bereit, alternative Öl- und Gaslieferrouten bereitzustellen, falls Budapest Interesse zeigt und russische Energielieferungen ablehnt, erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ungarischen Amtskollegen Péter Magyar in Warschau. „Polen ist bereit, Ungarn bei der Sicherung seiner Energieversorgung zu unterstützen und mit ihm zusammenzuarbeiten. Dank Diversifizierung ist es uns gelungen, uns innerhalb kürzester Zeit von der Abhängigkeit von einem einzigen Staat zu befreien“, sagte Tusk. Die Pressekonferenz wurde von TVP Info übertragen. Der polnische Ministerpräsident betonte, dass Ungarns Entscheidungen zur Energiebeschaffung „sein souveränes Recht“ seien.

Am 11. Mai erklärte der damalige Kandidat für das Amt des Wirtschafts- und Energieministers Istvan Kapitány dass die neue ungarische Regierung nicht plane, die Verträge mit Russland über den Kauf von Öl und Gas aufzugeben, sondern die Quellen und Wege der Energieversorgung diversifizieren werde.

Tusk bietet Ungarn jetzt großzügig „alternative Energieversorgung“ an… also übersetzt, teurer, unsicherer und politisch vollständig kontrollierbarer. Denn in der neuen EU gilt billige Energie aus Russland inzwischen offenbar als größere Gefahr als explodierende Industriepreise und wirtschaftlicher Selbstmord.

Orbán hatte wenigstens verstanden, dass ein Land zuerst funktionierende Energie braucht… und erst danach, wenn überhaupt, ideologische Moralshows in Brüssel. Jetzt wird Ungarn auf Linie gebracht, mehr EU-Abhängigkeit, mehr geopolitischer Gehorsam und weniger eigene Interessen. Natürlich alles im Namen europäischer „Souveränität“ versteht sich. JE

08:25 | spiegel:  Emirate verkünden Teilfertigstellung von neuer Pipeline

Um die Abhängigkeit von der Straße von Hormus zu verringern, arbeiten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) an einer neuen Pipeline, die die Meerenge umgehen soll. Sultan Ahmed Al Jaber, Industrieminister und Leiter des staatlichen Energie- und Ölkonzerns Adnoc, hat nun auf einer Veranstaltung erklärt, das im vergangenen Jahr begonnene Projekt sei bereits zu 50 Prozent abgeschlossen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die West-Ost-Pipeline sei bereits im Bau und solle ​2027 in Betrieb gehen, hieß es vor wenigen Tagen vom Kronprinzen von Abu Dhabi, Khaled bin Mohamed bin Zayed Al Nahyan. Damit solle die Exportkapazität über den Hafen ⁠Fudschaira, wo sich ein bedeutendes Ölterminal befindet, ⁠verdoppelt werden. Er habe Adnoc angewiesen, »die Fertigstellung des Projekts zu beschleunigen«, erklärte der Kronprinz weiter. Der ursprüngliche Zeitplan für das Projekt wurde nicht bekannt gegeben.

Die Welt bereitet sich längst auf dauerhafte Krisen vor, nur Brüssel tut noch so, als wäre alles ein temporärer Ausnahmezustand. JE

21.05.2026

12:55 | DerAgronom:  "Weggeworfener" Solarstrom in Bayern kostet 162 Millionen Euro

In Bayern können die Stromleitungen den Solarstrom oft nicht mehr aufnehmen. Solaranlagen müssen dann weniger einspeisen – auch bei Sonne. Besonders betroffen: Niederbayern und Oberpfalz. Kritiker sagen: Der Netzausbau ist zu langsam.
Wenn Solaranlagen mehr Strom produzieren, als gerade gebraucht wird, müssen die Netzbetreiber eingreifen. Sie drosseln die Einspeisung – das nennt sich Redispatch. Der Strom aus den Anlagen fließt dann nicht mehr ins Netz. Die Betreiber der betroffenen Photovoltaik-Anlagen erhalten dafür einen finanziellen Ausgleich. Im vergangenen Jahr wurden deswegen laut Bundesnetzagentur rund 162 Millionen Euro an Solar-Anlagenbetreiber ausgezahlt.

... die Sonne kostet nichts.  TS 

 

07:48 | DerAgronom:  London knickt bei Russland-Sanktionen ein

Die Hormus-Krise lässt die britische Regierung bei Sanktionen umdenken: Das Handelsministerium gestattet den Import bestimmter russischer Kraftstoffe. Aus der Opposition wird Kritik an der Entscheidung laut.

Vor dem Hintergrund der Energiepreissteigerungen infolge des Iran-Kriegs hat die britische Regierung ihre Strafmaßnahmen für die Einfuhr von Kraftstoffen russischer Herkunft gelockert. Mit der laut Handelsministerium in London in Kraft getretenen Änderung wird der Import von Kerosin ("Jet fuel") oder Diesel gestattet, sofern diese Treibstoffe in Drittländern wie Indien aus russischem Rohöl raffiniert wurden. Zudem wurden nach Regierungsangaben für einen befristeten Zeitraum auch die Auflagen für verflüssigtes Erdgas (LNG) gelockert, das aus bestimmten russischen Anlagen stammt.

Ich habe mir überlegt, wenn wir Merkel und Johnson nach Russland zum Verhandeln schicken .. werden wir dann auch solche Ströme an Treibstoffen bekommen, wie bei Flüchtlingen?  Wenn es so ist .. würde ich offenes Feuer in der gesamten EU verbieten!
Aber .... soweit wird es nicht kommen, da gibt es ja noch unsere Verbündete in Amerika!  TS 

08:40 | Leser Kommentar
Ist das geisteskrank oder nur ein Anzeichen von Unterdrückung? Da riskieren europ. Länder, die bei diversen US-Überfällen auf div. Länder mit keiner Wimper gezuckt haben, wegen der Ukrainesache - die einig und allein von den Amis in die Wege geleitet wurde - ihre Unversehrtheit indem sie gegen Rußland immer weiter eskalieren. Jetzt, da ihnen langsam der Treibstoff ausgeht, gestatten sie es großzügig , bzw. notgedrungen, daß rußisches Rohöl, in Indien raffiniert (damit es teurer wird, es aber den Anschein hat, als würde von den Russen nichts gekauft) eingeführt wird. Was bewegt die sogenannten und selbsternannten Eliten? Ist es Nibelungentreue, ist es Bestechung, ist es Angst vor den Epstein-Dateien, oder ist es schlicht Verbohrtheit / Blödheit?

10:58 | Leser Kommentar
Zu 08:40 | Leser Kommentar:   ...eine Mischung aus allem.

20.05.2026

07:33 | fmw: Russland: Milliarden-Wunder beim Öl-Export

Die April-Zahlen des russischen Finanzministeriums enthalten eine Überraschung: Die Staatseinnahmen aus Öl und Gas legten gegenüber März um fast 40 Prozent zu, während die Exporterlöse nach Berechnungen des Thinktanks CREA um nicht einmal 20 Prozent stiegen. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen für Russland im April auf 855,6 Milliarden Rubel (ca. 9,7 Milliarden Euro), nach 617 Milliarden Rubel (ca. 7,0 Milliarden Euro) im März.

Europa friert, Russland verdient – und Brüssel erklärt das dann als wertebasierte Übergangsphase. Man muss den Russen eines lassen: Sie exportieren inzwischen nicht nur Rohstoffe, sondern seit 2026 auch Demütigungen für westliche Energiepolitiker. TB

10:15 | Leser Kommentar
Werter TB, darf ich aus dem Geschriebenen auf Mitleid für die armen, bedauernswerten westlichen Energiepolitiker schließen?

13:02 | Leser Kommentar
Nüchtern betrachtet erzeugen Aktionen immer Reaktionen. Ob nun offen oder verdeckt. Die belastbare These. "Angebot und Nachfrage erschaffen einen Preis" lass ich dabei sogar ausser Acht. Was zur Frage führt. Ist das dann Schwurbelei oder Realitätsverweigerung. Oder sogar beides? Weshalb sollten dann westlichen Energiepolitiker bedauernswert sein. Schließlich bewegen wir uns hier auf einer Elitenebene...

19.05.2026

12:22 | WW: Gehen die Ölpreise bald durch die Decke? Analysten prognostizieren Anstieg auf 200 Dollar pro Barrel

Die Sorge vor einem massiven Ölpreisschock wächst. Analysten warnen angesichts blockierter Transportwege im Persischen Golf und schwindender Reserven vor einem möglichen Anstieg des Brent-Ölpreises auf bis zu 200 Dollar pro Barrel. Darüber berichtet die Bild-Zeitung. Auslöser der Entwicklung ist die anhaltende Krise rund um die Strasse von Hormus. Die Meerenge zwischen Iran und Oman gilt als wichtigste Ölroute der Welt. Vor Beginn des Iran-Kriegs liefen dort laut Bericht täglich rund 20 Millionen Barrel Rohöl durch. Inzwischen seien es nur noch etwa 800 000 Barrel pro Tag. Die saudische Ost-West-Pipeline zum Roten Meer könne einen Teil der Ausfälle kompensieren, verfüge aber lediglich über eine Kapazität von rund sieben Millionen Barrel täglich.

Erste Urlauber verkaufen bereits ihre Niere auf Willhaben, um den Familien-SUV vollzutanken. Bei 200 Dollar pro Barrel wird „einmal voll bitte“ endgültig zum Flex für Millionäre … während Exxon-Manager vermutlich schon die Champagnerkorken mit Goldfeuerzeugen öffnen. JE

18.05.2026

14:38 | TP: PCK-Raffinerie unter Druck: Diese Alternativen sollen die Versorgung retten

Die PCK-Raffinerie in Schwedt kämpft ums Öl – und die Zeit läuft. Welche Alternativen jetzt auf dem Tisch liegen. Der Transit von Öl aus Kasachstan über die russische Ölpipeline Druschba ist seit Anfang Mai gestoppt. Ob und wann Öl aus Kasachstan wieder in Schwedt ankommt, ist unklar.

"Die kasachischen Ölmengen werden auf das System des Kaspischen Pipeline Konsortiums und russische Häfen umgeleitet", bestätigte Kasachstans nationale Öl- und Gasgesellschaft KazMunayGas gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Interfax am 5. Mai. Sie umfassen rund ein Fünftel der Menge, die in der PCK-Raffinerie in Schwedt verarbeitet werden. Im vergangenen Jahr kamen 2,1 Millionen Tonnen Öl aus Kasachstan in Schwedt an.

Man sanktioniert russisches Öl, hängt dann aber weiter an russischen Pipelines, kasachischen Umwegen und polnischer Hoffnungspolitik... Jetzt fehlt das Öl, die Politik verteilt Durchhaltepropaganda und irgendwo erklärt wieder wer, dass 350 Millionen Euro für „grünes Kerosin ab 2030“ die Zukunft seien, während die Raffinerie heute schon ums Überleben jongliert.  Europas größte Industriepolitik besteht inzwischen darin, hektisch neue Löcher zu stopfen, die man vorher selbst gemacht hat. JE

17.05.2026

16:17 | Die Leseratte zum Raubüberfall auf die Energieversorgung von gestern

Und Putin hat sich schon wieder über den Tisch ziehen lassen! In Alaska wurde eine Vereinbarung geschlossen, über die aus irgend einem Grund Stillschweigen gewahrt wird, die aber nur dazu geführt hat, dass die Russen beim Raubzug der Amerikaner schön stillhalten und einfach zusehen, wie ihre Schiffe versenkt und ihre Raffinerien in die Luft gesprengt werden. Dabei haben sie das Spiel durchaus durchschaut. Warum also treten sie die "Vereinbarung" nicht in die Tonne und Trump in den Arsch? 

Lawrow lamentierte kürzlich in einem Interview mit RT India darüber: 
Die Welt kehrt in Zeiten zurück, in denen alles mit Gewalt und ohne Respekt vor dem Völkerrecht entschieden wurde! Die USA wollten die Kontrolle über alle Energieströme (Gas und Öl), dafür wollen sie die Pipeline durch die Ukraine haben und auch Nordstream für nen Appel und n Ei kaufen. Sie versuchen aktiv, russische Firmen von den Weltmärkten zu verdrängen, in Venezuela, am Balkan und auch in Afrika. Trotz schöner Reden wurden bisher keine gemeinsamen Projekte umgesetzt. Im Gegenteil: Die Trump-Regierung versucht, Russland wirtschaftlich "zu bestrafen". 


Zitat: 
Washington versucht, russische Unternehmen von den Weltmärkten zu entfernen, einschließlich Afrika und der Balkanhalbinsel, sagte der Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow in einem Interview mit RT India. 

„Sie versuchen, die PJSC ‚Lukoil‘ und die Unternehmensgruppe ‚Rosneft‘ auch in Afrika von den Weltmärkten ‚wegzudrängen‘. Dort gab es viele Objekte, insbesondere bei der PJSC ‚Lukoil‘, aber auch bei der Unternehmensgruppe ‚Rosneft‘, einschließlich im Norden des afrikanischen Kontinents. Und von der Balkanhalbinsel, wo auch unsere Unternehmen tätig waren und ein gutes Geschäft hatten“, sagte er. Nach Angaben Lawrows beabsichtigen die USA nun, sich die Zusammenarbeit „unter sich“ zu nehmen, die zwischen „Rosneft“ und Venezuela aufgebaut worden war: „Es wird kaum noch eine gleichberechtigte Zusammenarbeit sein.“ 

Die USA streben nach Kontrolle über alle bedeutenden Energieverbindungen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow. „Das Ziel ist absolut offensichtlich — sich alle auch nur halbwegs bedeutenden Energieverbindungen unter den Nagel zu reißen“, sagte der Minister. Die USA hätten eine ganze Reihe doktrinärer Dokumente verabschiedet, in einem davon werde die Notwendigkeit proklamiert, dass Washington die weltweiten Energiemärkte dominieren müsse, bemerkte er. 

Der Minister fügte außerdem hinzu, dass die US-Behörden offen erklärten, Pläne zu haben, der Ukraine die Transitgasleitung von Russland nach Europa zu nehmen, und zudem den Europäern ihren Anteil an den „Nord Streams“ abkaufen und diese wieder in Betrieb nehmen wollten. 

Laut Lawrow würden trotz aller richtigen Worte keine gemeinsamen Projekte zwischen Russland und den USA umgesetzt. „Es werden viele richtige Worte darüber gesprochen, dass Russland und die USA enorme Aussichten auf für beide Seiten vorteilhafte, moderne, technologische, Energie- und andere Projekte hätten. Aber in der Realität passiert nichts“, betonte der Außenminister der Russischen Föderation. 

Weitere Aussagen des russischen Außenministers im Interview mit RT India: 
❗️ Die Welt kehrt in Zeiten zurück, in denen alles mit Gewalt und ohne Respekt vor dem Völkerrecht entschieden wurde; 
❗️ Die Trump-Regierung bemüht sich bereits selbst, und nicht im Rahmen des Biden-Erbes, darum, Russland wirtschaftlich zu „bestrafen“;


Das vollständige Interview mit RT India: https://t.me/vladi_the_gr8/81640 (55:21 min) 

16.05.2026

17:57 | UCN:   Bewaffneter Raubüberfall auf die weltweite Energieversorgung

Eine forensische Untersuchung darüber, wie Washington den Krieg im Iran nutzte, um Nord Stream zu ersetzen, den Dollar zu retten und die vollständige Kontrolle über die weltweiten Energievorräte von der Arktis bis zum Indischen Ozean zu erlangen. Richard Medhurst berichtet: Es ist verlockend zu glauben, dass die US-Kriegsmaschinerie am Ende ist. Militärisch gesehen hat der Iran den USA tatsächlich die schlimmste Demütigung der modernen Geschichte zugefügt – eine, über die ich ausführlich berichtet habe. Doch im Hintergrund hat Washington still und leise einen bewaffneten Raubzug auf die weltweiten Öl- und Gasvorräte unternommen. Auf alle.

Diese Untersuchung ist in meinem Dokumentarfilm „Die Geburt des Petrogas-Dollars und der Piratenstaat“ zu sehen.

In nur 90 Tagen haben die USA einen Energie-Blitzkrieg durchgeführt, der seit Jahrzehnten vorbereitet wurde:

Hunderte von Angriffen auf russische Tanker und Raffinerien
Unterbrechung eines Drittels der chinesischen Öl- und LNG-Versorgung
Eroberung der größten Ölreserven der Welt
Errichtung einer globalen Seeblockade von der Arktis bis zum Indischen Ozean

Und dabei wurden zwei Staatsoberhäupter entführt und ermordet. Wir erleben den Übergang der Vereinigten Staaten von einem Imperium zu einem gesetzlosen Piratenstaat und die Geburt dessen, was ich den Petrogas-Dollar oder LNG-Dollar nenne.

Kommentar des Einsenders
Die Metamorphose von Petro-Dollar zum LNG-Dollar.

Amerika nennt das Energiepolitik. In Wahrheit es aber ein globales Schutzgeldmodell mit Flugzeugträgern und Atomsprengköpfen. Konkurrenz ausschalten, Pipelines sprengen lassen, Tanker jagen, Preise hochtreiben und Europa anschließend das eigene LNG als Angebot das man keinesfalls ablehnen sollte verkaufen.

Der alte Petrodollar war an Öl gebunden.
Der neue Petrogas-Dollar ist an Chaos gebunden.

Und Europa zahlt brav jede Rechnung und wundert sich, warum die Industrie plötzlich lieber dort produziert, wo Energie nicht wie Champagner abgerechnet wird. JE

09:20 | legitim: Vernichtende Analyse: Was, wenn „grüne Energie“ mehr Energie verbraucht als sie produziert?

Während sich das Vereinigte Königreich von einer industriellen zu einer technologischen Basis wandelt, schrumpft die Realwirtschaft. Großinvestitionen in Sachanlagen sind mit höheren Risiken verbunden und erfordern mehr Vertrauen in die künftige Zukunftsfähigkeit des Landes als attraktiver Produktionsstandort. Großbritannien wird diesem Maßstab zunehmend nicht mehr gerecht.

Wir sehen den Niedergang Großbritanniens im Verlust von eigenständigen Produktionskapazitäten, wie der Stahlherstellung oder der Fertigung von Ferrotitan. Wir sehen ihn in der Schließung von Raffinerien und Chemieanlagen. Wir sehen ihn im Rückgang der militärischen Schiffbaukapazitäten oder in anderen verteidigungsbezogenen Debakeln, wie Ajax. Die Gründe dafür sind vielfältig: Belastende Vorschriften, mangelnder Protektionismus gegenüber unfairen Handelspraktiken, die Schwierigkeiten, überhaupt etwas zu bauen, und natürlich die himmelhohen Energiepreise.

Die moderne westliche Wirtschaft... Immer mehr Kabel. Immer weniger Energie. Immer mehr Ideologie. Immer weniger Industrie. JE

15.05.2026

08:46 | globalresearch: Die Krise im Nahen Osten zeigt, dass Öl und Gas unersetzlich bleiben.

Seit dem 28. Februar, als die US-amerikanischen und israelischen Bombenangriffe auf den Iran Teheran dazu veranlassten, die Straße von Hormus zu schließen, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls und die gleiche Menge Gas transportiert wird, besteht die Frage, wie man an Öl und Gas gelangt und wie hoch deren Preis ist.

Obwohl der Einsatz erneuerbarer Energien zunimmt, wird die Weltwirtschaft auf absehbare Zeit weiterhin von Öl und Gas angetrieben werden. Es ist unrealistisch, dass der Alte Kontinent, wie von der Europäischen Union geplant, bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energien umsteigen und die Kohlendioxidemissionen aus fossilen Brennstoffen auf null reduzieren wird.

Am 30. April erreichte der Ölpreis seinen höchsten Stand der letzten vier Jahre. Laut Juni-Futures, die den Ölpreis für diesen Monat vorhersagen, wird ein Barrel Brent-Öl 126,10 US-Dollar kosten. Zusätzlich zum Futures-Preis gibt es jedoch auch den aktuellen Ölpreis auf den Schiffen, der aufgrund von Versicherungskosten 170 US-Dollar pro Barrel übersteigen kann.

Europa erklärt seit Jahren das Ende des Erdöls, während buchstäblich alles um uns herum aus Erdöl besteht oder mit Erdöl transportiert wird.

Der „grüne Wandel“ fährt auf Asphalt aus Erdöl, steckt in Plastik aus Erdöl, wird geliefert von Schiffen mit Schweröl, gebaut mit Maschinenöl und sitzt im Winter in Polyesterjacken aus Erdöl vor dem Laptop aus Erdölbestandteilen und schreibt Tweets gegen fossile Energien.

Und selbst Medikamente sind komplett abhängig von fossilen Rohstoffen. Schmerzmittel, Antibiotika, Narkosemittel, Infusionsbeutel, Spritzen, Handschuhe, Katheter, Verpackungen, Kunststoffe in medizinischen Geräten, alles irgendwo tief verwurzelt in der Petrochemie. Ohne Öl gäbe es nicht einmal die Hälfte der Krankenhausausstattung, mit der man anschließend die Klimaangst behandelt.

Aber gleichzeitig erzählen dieselben Leute, die ohne Erdöl nicht einmal eine Aspirinpackung produzieren könnten, irgendwas von „postfossiler Zukunft“ und „klimaneutraler Transformation“.

Und kaum wird Hormus dichtgemacht, verwandelt sich die große Klima-Moralshow plötzlich in eine panische globale Schnitzeljagd nach Diesel, LNG und Kerosin. Politiker bekommen Schnappatmung, Airlines streichen Flüge, Chemiekonzerne zittern und plötzlich merkt man, dass Wohlstand leider doch nicht mit Lastenrädern, Genderseminaren und moralischen Pressekonferenzen betrieben wird.

Am schönsten sind aber die Politiker, die gleichzeitig Atomkraft verteufeln, Öl verteufeln, Gas verteufeln und dann völlig überrascht sind, dass Windräder keine Containerfrachter antreiben, Solarpanels keine Chemieindustrie ersetzen und man mit CO₂-Slogans keine Intensivstation betreibt.

Die Realität ist brutal unromantisch... Die moderne Welt läuft nicht auf Hashtags und Klimakongressen. Sie läuft auf Öl, Gas, Stahl, Beton und ziemlich viel Heuchelei. JE

07:06 | fmw: Ölmarkt steuert still auf eine Katastrophe zu

Der Ölmarkt-Experte Javier Blas berichtet heute, dass die USA eine Rekordmenge Öl aus ihrer strategischen Ölreserve freigeben, was dazu beiträgt, die hohen amerikanischen Ölexporte aufrechtzuerhalten. Letzte Woche wurden über 1,2 Millionen Barrel pro Tag aus der strategischen Ölreserve auf den Markt gebracht, so Javier Blas. Das bedeutet also: Der globale Ölmarkt profitiert aktuell davon, dass die USA ihre strategischen Reserven auf den Markt bringen. Was, wenn Donald Trump Exporte aus Reserven oder generell Exporte verbietet, um durch ein Überangebot an Öl in den USA heimische Tankstellenpreise abzusenken? Dann schauen Abnehmer gerade in Asien in die Röhre. Oder was, wenn das Programm zur Leerung der Ölreserven endet? Dann bricht eine Illusion zusammen, dass am Weltmarkt trotz Iran-Krise genug Öl vorhanden ist.

Stellt sich halt die Frage, ob wir von einer Preisangst oder von einer Versorgungsangst getrieben werden sollten. Angesichts der strategischen Reserven und der - anders als in den Nuller-Jahren schnell zuschaltbaren Kapazitäten - sprechen wir eher von einer Preisangst. Gottseidank haben wir unsere Politiker, die ja mittels Steuern einen ordentlichen Puffer eingebaut, uns so an höhere Priese gewöhnt haben und nun die Steuern senken können, sodass die Preise für den Endverbraucher in extremfällen (wie jetzt) nocht ins uferlose steigen. Oder hab' ich a was übersehen? TB

14.05.2026

08:14 | ntv:  US-Stromerzeuger dreht wegen Rechenzentren 50.000 Menschen den Saft ab

Unternehmen in den USA investieren Hunderte Milliarden Dollar in Künstliche Intelligenz. Das sorgt für einen enormen Bedarf an Rechenzentren, die große Mengen an Energie brauchen. Normale Verbraucher ziehen deswegen immer öfter den Kürzeren - der Protest in der Bevölkerung wächst.

Im US-Bundesstaat Kalifornien müssen sich fast 50.000 Menschen auf die Suche nach einer neuen Energiequelle machen, weil der bisherige Anbieter NV Energy den örtlichen Versorger ab Mai 2027 nicht mehr mit Strom beliefern will. Wie das US-Magazin "Fortune" berichtet, gibt es dafür einen einfachen Grund: Das Unternehmen aus dem benachbarten Bundesstaat Nevada braucht die Kapazität für Rechenzentren.

Damit der Mensch dann die Vorteile der KI geniesen kann .. opfert er die Energie.  TS

13:10 | Leser Kommentar 
Im Fachjargon nennt man das "Lastabwurf".

Findet in Deutschland bei größeren Betrieben, wenn's für den Energieversorger Arsch knapp wird, auch statt.
Um die Welle des betroffenen Betriebs, vorwiegen Schwerindustrie, klein zu halten, steht in deren Verträgen, dass der Energieversorger für den entstandenen Schaden an der Produktionsstätte + Umsatzverlust aufkommt.
Hab leider keinen LINK dafür, da ich einen Artikel dazu vor 2-3 Jahren gelesen habe.

13:45 | Leser Kommentar  
Wusste gar nicht, werter TS. Das Strom suchen muss. Den die Stromleitungen sind ja vorhanden. Läuft das dann per Wünschelrute, mit dieser kann man angeblich eine Wasserquelle finden. Und wie soll die KI den Menschen dienen, wenn 50 Tsd, keinen Saft mehr haben. Wird es dann für US-Bürger Luxus Strom zu haben? Hoffendlich gibt Stromschmuggler. Dann können sich zumindest die Menschen die sich leisten können. Strom beziehen. Ist das nun positiv oder negativ? Und was E. Musk dazu.

 

11.05.2026

07:06 | f100:  Kerosinpreise und Flugchaos: Das gilt jetzt für Reisende

Wenn ein Flug wegen hoher Kerosinkosten gestrichen wird, haben Verbraucher auch in der derzeitigen Energiekrise ein Recht auf Erstattung. Wie die Europäische Kommission mitteilte, gelten die EU-Fluggastrechte auch in diesem Fall für Reisende. "Sie haben Anspruch auf Erstattung, Umbuchung oder Rückbeförderung, Betreuung am Flughafen sowie auf Ausgleichszahlungen bei kurzfristigen Stornierungen", bekräftigte die Brüsseler Behörde.

Meine persönliche Erfahrung dazu: ich befinde mich gerade am Wiener Flughafen um nach Zürich zu fliegen. VIE - ZRH ist wie immer teuer aber nur unwesentlich mehr als VOR dem Iran-Krieg. Es sind aber wirklich wesentlich weniger Passagiere hier zu sehen (Montag früh!!) als noch vor 4 Jahren wo ich öfters um diese Uhrzeit am VIE abgeflogen bin. 
Morgen fliege ich von Wien nach Dubai und nach ein paar Tagen weiter nach Hongkong. Diese Flüge waren sogar ein wenig billiger als früher. TB

10.05.2026

09:29 | ntv:  "Ich möchte den Politiker sehen, der sagt: In meinem Landkreis bauen wir ein AKW"

Deutschland eiert herum. Raus aus der Atomkraft. Rein in die Atomkraft. Dann wieder raus. Jetzt wieder rein? Andreas Schell hat die Nase voll. "Ich verstehe nicht, warum diese Diskussion immer wieder aufgebracht wird." Der Chef von IB Vogt wirft Atomkraft-Befürwortern im "Klima-Labor von ntv" vor, unaufrichtig zu argumentieren - und Antworten auf entscheidende Fragen zu verschweigen: "Wir reden doch nicht davon, eine Küche auszutauschen." Ein Kernkraftwerk sei deutlich komplexer als Katastrophenprojekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen.

Das ist natürlich eine berechtigte Frage und ich kann mir vorstellen, dass bei einigen oder vielen Leuten eine Erleichterung da war, als man die Kraftwerke zerstört hat.  Doch jetzt die Frage .. was ist unangenehmer?  Kälte, Verarmung, die daraus resultierenden Krisen .. Aufstände, Gesundheit und Bruch der Gesellschaft .. oder die Möglichkeit einer Kernschmelze?  TS 

 

08.05.2026

11:31 |  politico: Italien sucht in libyschen Gasfeldern nach Wegen, um die durch den Iran-Krieg verursachten Versorgungsengpässe auszugleichen.

Eine Delegation italienischer Abgeordneter ist nach Libyen gereist, um die Möglichkeiten einer Ausweitung des Energiehandels mit dem vom Krieg zerrütteten Land zu prüfen und so die durch den Krieg im Persischen Golf entstandene Lücke zu schließen. Dies spiegelt das wachsende Interesse Europas und der Vereinigten Staaten an den riesigen, aber noch nicht ausreichend genutzten Energieressourcen des Landes wider, das durch die jüngste globale Energieknappheit noch verstärkt wurde.

Während Libyen bereits Gas nach Italien exportiert, sind die Lieferungen seit dem Bürgerkrieg von 2011, der Muammar Gaddafi stürzte und das nordafrikanische Land von paramilitärischer Gewalt zerriss und zwischen zwei verfeindeten Regierungen gespalten zurückließ, auf ein Rinnsal zurückgegangen.

dazu passend Bild: Plötzlich kaufen wir Kerosin aus Israel

Berlin/Tel Aviv – Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus sorgen für hohe Treibstoffpreise – nicht nur an der Tankstelle, sondern auch an den Flughäfen. Die Sorge wächst, dass es vor der Urlaubssaison zu Engpässen kommt. Damit das Kerosin in Deutschland nicht ausgeht, soll Israel mit seinen Reserven aushelfen.

Israels Außenminister Gideon Sa’ar (59) habe bei seinem Berlin-Besuch am Dienstag Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) zugesagt, Kerosin nach Deutschland zu liefern. Das teilten das Außen- und das Energieministerium in Israel in einer Erklärung mit. Das israelische Energieministerium sprach von „Produktionsüberschüssen“, die für den Export verfügbar seien. Zusätzlich prüfe die israelische Regierung, wie sie Deutschland beim Thema Erdgas unterstützen könne.

Wenn das Gas knapp wird, verwandelt sich selbst ein Bürgerkriegsgebiet ganz schnell vom failed state zur strategischen Partnerschaft. Jahrzehntelang bombardieren, destabilisieren, sanktionieren… und jetzt schaut man sehnsüchtig auf die Pipeline wie ein Junkie auf den letzten Tropfen im Kanister. Meloni, Eni und Brüssel beten jetzt offenbar gemeinsam zur heiligen Greenstream-Leitung.

Und die Moral der Geschichte: Wenn die Windräder stillstehen und die Solarpaneele im Dunkeln sind, hört die Ideologie ganz schnell auf und die Realität kehrt zurück. Mit einem Gewehr in der Hand und Gas in der Pipeline. Sehr europäisch. Sehr konsequent. Sehr peinlich. JE

09:52 | r24:  Kerosin-Schock: Goldman Sachs warnt vor Rationierung

Die Verwerfungen auf den globalen Treibstoffmärkten infolge der Schließung der Straße von Hormus machen sich besonders in Europa bemerkbar. Insbesondere die kollabierende Versorgung mit Kerosin sorgt für enorme Probleme. Im Sommer könnten die Reserven erschöpft sein.

In Europa wird weder genügend Erdöl gefördert, noch scheint man sich in den letzten Jahren Gedanken über die ausreichende Anlegung strategischer Reserven an Erdöl selbst sowie den Treibstoffen Benzin, Diesel und Kerosin gemacht zu haben. Bei Letzteren gibt es mittlerweile schon Verknappungstendenzen. Doch beim Kerosin sieht es deutlich schlimmer aus als beim Diesel. Laut einer Analyse der US-Investmentbank Goldman Sachs führen die anhaltenden Störungen bei den Tankerrouten durch die Straße von Hormus auch zu nachgelagerten Problemen bei den Energie-Lieferketten. Eine Rückkehr zur Vorkrisen-Normalität ist auf längere Zeit nicht zu erwarten. Zwar gibt es noch einige Reserven, doch diese leeren sich angesichts der extremen Angebotslücke rapide.

dazu passend tkp: : Der chaotische Flugsommer beginnt

Die Kerosinkrise spitzt sich weiter zu: Auf der ganzen Welt wurden schon jetzt Tausende Flüge für den Mai gestrichen. Während in Europa am Himmel noch größtenteils Normalität herrscht, verändert sich der zivile Luftraum bereits massiv. Aktuelle Angaben von Luftfahrtanalyseunternehmen zeigen, dass Fluggesellschaften allein in den letzten zwei Wochen bereits fast zwei Millionen Plätze aus dem Flugplan für den Monat Mai gestrichen haben.

Wiener Tourismusunternehmer spüren den Ausfall schon länger: Seit Beginn des Krieges fehlt Kundschaft aus Asien und dem Nahen Osten. Viele Asiaten streichen ihre Flüge nach Europa, nicht weil es keinen Flug geben würde. Oft wird das Drehkreuz Dubai umflogen, was die Anreise oft massiv verlängern würde. Zudem lässt die Unsicherheit einer möglichen neuen Eskalation sie die Reise absagen. Flüge fallen nicht aus, doch die Leute verreisen weniger.

Wenn das Kerosin knapp wird und die Sommerferien drohen, zaubert man eben schnell ein neues Virus aus dem Hut,  damit die Leute schön zu Hause bleiben und nicht merken, dass die Energiewende eigentlich eine Energiesperre ist. JE

07:42 | tichy:  Familienunternehmer fordern Merz zu Vertrauensfrage auf – und wollen zurück zu Kernkraft

Die Familienunternehmer verlangen von Merz eine „Wirtschaftswende“, sonst gehe der Absturz weiter. Um die SPD zu Reformen zu zwingen, soll der Kanzler die Vertrauensfrage stellen. Der Verband unterstützt laut Präsidentin Ostermann die Wirtschaftsministerin beim Subventionsstopp erneuerbarer Energien und spricht sich für ein Ende des Kernkraftverbots aus. Die Geduld der Familienunternehmer mit der schwarz-roten Bundesregierung ist offenbar erschöpft. In ungewöhnlich scharfer Form fordert der Wirtschaftsverband Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, gegenüber der SPD endlich Führungsstärke zu zeigen – und notfalls sogar die Vertrauensfrage im Bundestag zu stellen, um den blockierenden Koalitionspartner zu Reformen zu zwingen.

Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“: „Merz hat noch das Potenzial zur Führung, muss sich dafür gegenüber der SPD aber endlich behaupten.“ Sollte die SPD jedoch weiterhin tiefgreifende Reformen verhindern, müsse der Kanzler „notfalls bereit sein, alles in den Ring zu werfen und die Vertrauensfrage im Bundestag zu stellen“.

Merz wollte eigentlich Wirtschaftskanzler werden, jetzt moderiert er nur noch den deutschen Insolvenz-Podcast mit den Linken als Co-Host und der Energiewende als Dauerwitz...  Die Linken jubeln, die Strompreise explodieren, und die Unternehmer fragen sich langsam, ob sie statt eines Wirtschaftskanzlers nur einen schwarzen Klimakleber mit Krawatte bekommen haben. Sehr erneuerbar, sehr enttäuschend. JE

11:37 | Leserkommentar
Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“: „Merz hat noch das Potenzial zur Führung, ...

Liebe Marie-Christine,
bitte kontaktieren Sie umgehen die Wasserrettung mit der Frage, wie lange sich ein Ertrinkender hoffend an einen Nichtschwimmer klammern sollte.
Als 2. Ansprechpartner würde ich das kath.-evang. Kirchenamt heranziehen, mit der gleichen Frage.
Bis Sie konkrete und rettende Antworten erhalten, würde ich mich umgehend mit dem Kapitel "Wieder Auferstehung" beschäftigen.

Liebe Grüße

Bademeister "Mitch"

07.05.2026

19:10 |  eXX: Spritpreise: Österreich ist im Länder-Vergleich trauriger Erster

Bei den Spritpreisen ist es in Österreich nur kurz zu Senkungen gekommen. Der Krieg im Nahen Osten sorgte auch im April für deutlich höhere Preise als ein Jahr zuvor, teilte der ÖAMTC mit. Für einen Liter Diesel wurden im April durchschnittlich 2,009 Euro verrechnet, für Super im Schnitt 1,719 Euro, während das Vorjahresniveau bei 1,50 Euro lag.

Mitte April fielen die Preise nur kurzfristig auf knapp unter 1,90 Euro bei Diesel und 1,70 Euro bei Super. Allerdings kletterten die Preise wieder auf 2,034 Euro bei Diesel und 1,854 Euro bei Super. Mit einer nachhaltigen Entlastung bei den Spritpreisen sei nicht zu rechnen, teilte der Autofahrerklub weiters mit. Schließlich wurde die Spritpreisbremse von 10 auf 7 Cent netto je Liter reduziert. Ab Mitte Mai wird sie nur mehr bei 4,5 Cent liegen.

Kommentar des Einsenders
...scheint mittlerweile dem Land immanent zu sein ...!? Entweder "trauriger" Erster, überall Letzter oder Europa-/Weltmeister, wenn's um kampagnesierten Schei** geht wie Testen/Spritzen u.a. ...! Und wenn die MSM endlich aufhören würden, sinnbefreite Null-Gründe für den Stammtisch zu liefern, wo Ursache und Wirkung nicht im Einklang stehen!
Wer macht die Preise, bestimmt den Markt? Schönen Gruß an die City of London, die Multis, die Investmentbanker, die uns (und GER) die Höchstpreise abringen, um ihre Verluste im Südosten zu kompensieren...! Wer ist seit 2019 25%-Aktionär der OMV? Wir "Kriegsverlierer" haben es einfach zu bezahlen, den Rest erledigt der Finanzminister mit Steuern, Steuern auf Steuern, Abgaben, Co2-Preis...! Hierorts geht alles rein bei den Steuertrotteln, andere Länder lassen es einfach nicht zu, wehren sich...!

Klassische österreichische Verkehrspolitik: Autofahrer melken, bis sie schreien, und dann noch ein bisschen mehr. JE

14:00 |  TP: Serverfarmen auf dem Meer: Panthalassa will Ozean als Stromquelle nutzen

KI braucht immer mehr Strom – ein Startup hat dafür eine Lösung gefunden, die so ungewöhnlich ist wie effektiv. Der Energiehunger von KI-Rechenzentren treibt Investoren zu immer ungewöhnlicheren Lösungen. Das Startup Panthalassa aus Portland, Oregon, hat jetzt in einer Serie-B-Finanzierungsrunde 140 Millionen US-Dollar eingesammelt, um schwimmende Rechenknoten zu bauen, die ihren Strom aus Meereswellen gewinnen. Wie Ars Technica berichtet, führt Palantir-Mitgründer Peter Thiel die Investorenrunde an. Insgesamt hat das Silicon Valley bereits 210 Millionen Dollar in die Vision gesteckt.

Zu den weiteren Geldgebern gehören unter anderem John Doerr, Marc Benioffs TIME Ventures, Max Levchins SciFi VC sowie der Server- und IT-Infrastrukturhersteller Super Micro Computer.

Nix mit Energiewende. Wir bauen jetzt echte schwimmende Monster, damit ChatGPT weiter  halluzinieren kann. Beeindruckend kreativ. JE

07:46 | TP: Rückkehr nach Caracas: US-Ölindustrie wittert neue Chancen in Venezuela

Krieg, hohe Preise, neuer Kurs: US-Ölkonzerne wagen die Rückkehr nach Venezuela – doch alles unter US-Aufsicht. Ein Poker um Öl, Macht und Risiko. Ende April 2026 reisten Vertreter der US-amerikanischen Ölindustrie, Ingenieure und Anwälte in die Lobby des stark bewachten J.W. Marriott Hotel der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Ihr Ziel: Die Präsentation von Plänen zur Wiederbelebung der heruntergekommenen Ölfelder des Landes. Dabei hatten große US-Ölkonzerne wie ExxonMobil und ConocoPhilipps noch Anfang Januar Venezuela als zu riskant für Geschäfte und "nicht investierbar" ohne erhebliche Änderungen an den Rahmenbedingungen angesehen.

Auslöser für die unvermittelte Rückkehr sind mehrere Faktoren: Zum einen treiben die stark gestiegenen Ölpreise im Zuge des Krieges gegen den Iran und die faktische Schließung der Straße von Hormus die Nachfrage nach alternativen Quellen an. Zum anderen kommen rechtliche Änderungen seitens der US-Regierung sowie der venezolanischen Regierung unter Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hinzu, die ausländische Investitionen begünstigen.

 Erst den unliebsamen Präsidenten aus dem Weg räumen, dann die riesigen Ölreserven unter eigene Kontrolle bringen. Während Russland und China rausgedrängt werden, dürfen Exxon und ConocoPhillips wieder ran und kassieren. Der Iran-Krieg treibt die Preise hoch und plötzlich ist das Land, das gestern noch ‚Diktatur‘ hieß, wieder ‚investierbar‘. Zufälle gibts.  Das ist klassische Machtpolitik: Wer die Kanonen (bzw. heute die Sanktionen und Spezialeinheiten) hat, schreibt die Regeln. Venezuela wird gerade mal wieder zur US-Ressource umfunktioniert  mit freundlicher Unterstützung einer willigen Interimsregierung. JE

06.05.2026

14:46 |  ET: Opec+ erhöht nach Austritt der Emirate Ölförderquote

Nach dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate hat die Opec+ ihre Öl-Förderquote erhöht. Saudi-Arabien, Russland und die fünf übrigen großen Förderländer in der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec+) fördern im Juni täglich 188.000 Barrel zusätzlich, wie die Organisation auf ihrer Website mitteilte. In der Erklärung ging sie nicht darauf ein, dass die Emirate am 1. Mai überraschend aus der Opec ausgetreten waren. Die höhere Fördermenge beruhe auf der „gemeinsamen Verpflichtung, die Stabilität des Ölmarkts zu stützen“, erklärten die Opec+-Staaten. Die Erhöhung der Förderquote war bereits erwartet worden. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten am 28. April überraschend ihren Austritt für den 1. Mai angekündigt. Das Land war seit 1967 Mitglied der Organisation.

Die große Öl-Kartell-Solidarität war mal wieder genau so lange was wert, wie sie die eigenen Kassen gefüllt hat. JE

 

12:14 | nypost:  Laut einer neuen Analyse wird die Ölproduktion erst nach den Zwischenwahlen wieder normal sein – unabhängig vom Ende des Iran-Krieges.

Satellitenaufnahme der Straße von Hormus, einer strategisch wichtigen Wasserstraße zwischen Iran und Oman. Experten warnen, dass es mindestens sieben Monate dauern könnte, bis die Ölproduktion wieder das Vorkriegsniveau erreicht, sobald die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Damit dieser Zeitrahmen realistisch ist, dürften keine dauerhaften Schäden an der Energieinfrastruktur im Golf entstanden sein, und die Lieferketten müssten wieder so funktionieren wie vor Kriegsbeginn. Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt werden und der Konflikt die Straße von Hormus weiter blockieren, würde sich die Energiekrise weiter verschärfen, warnte S&P Global.

„Je länger die Straße geschlossen bleibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die Versorgungskrise bis Ende 2026 und in das Jahr 2027 hineinzieht“, erklärte das Unternehmen. Ob diese Voraussetzungen erfüllt werden können, ist fraglich, insbesondere angesichts der massiven iranischen Vergeltungsschläge im März, die sich gegen kritische Energieinfrastruktur im Golf richteten. Die Islamische Republik startete zudem am Montag weitere Drohnenangriffe auf die Fujairah Oil Industry Zone in den Vereinigte Arabische Emirate, das größte kommerzielle Lagerzentrum für raffinierte Ölprodukte im Nahen Osten. Gleichzeitig drohen dem Iran selbst „irreversible“ Schäden an seinen Ölfeldern, da die US-Blockade iranischer Häfen dazu geführt hat, dass kaum noch Lagerkapazitäten für Rohöl vorhanden sind.

Währenddessen erzählen uns die gleichen Leute, die diesen Schlamassel mit angezettelt haben, das alles sei nur ein ‚Mini-Krieg‘. JE

 

09:38 | t-online: Ab 2029 gilt diese Pflicht für neue Öl- und Gasheizungen

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat einen Referentenentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz in die Ressortabstimmung gegeben. Das Gesetz soll das bestehende Heizungsgesetz der Ampelkoalition ersetzen. In dem Referentenwurf, der t-online vorliegt, ist vom Betriebsverbot für fossile Heizungen nach 2045 keine Rede mehr. Im Gebäudeenergiegesetz hieß es hingegen in § 72: "Heizkessel dürfen längstens bis zum Ablauf des 31. Dezember 2044 mit fossilen Brennstoffen betrieben werden". Dieser Paragraf wurde ersatzlos gestrichen.

In einem ersten Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes hieß es zudem, das Gesetz würde dazu beitragen, "ein nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050" zu sichern. Das wäre pikant - Deutschland hat sich schließlich der Klimaneutralität ab 2045 verpflichtet. Dieser Halbsatz ist womöglich deshalb am Nachmittag gestrichen worden. Ein neuer Entwurf mit Bearbeitungsstand 16:18 enthält das Datum 2050 nicht.

Der grüne Wahn ist nicht vorbei. Er wird nur gerade ein bisschen leiser gedreht. JE

07:54 | aa.com: Schweiz rutscht in die Energie-Gefahrenzone

Das Risiko von Treibstoffengpässen in der Schweiz ist „sehr hoch“, erklärte die Generalsekretärin des Schweizer Rohstoffhandelsverbands Suissenegoce. Sie warnte am Montag, dass sich die Lage auf den globalen Energiemärkten zunehmend zuspitzt, wie Swissinfo berichtete. „Um ehrlich zu sein, die Situation wird wirklich kompliziert“, sagte Florence Schurch gegenüber den französischsprachigen Zeitungen Tribune de Genève und 24 heures. Sie erklärte, dass bereits im März Bedenken geäußert worden seien, als der Verband warnte, dass strategische Reserven in mehreren Ländern, darunter die Philippinen, Vietnam und Bangladesch, in diesem Monat zur Neige gehen könnten. Zur Gasversorgung sagte Schurch, die Lage sei „ernst“. Die üblicherweise im Sommer aufgebauten Reserven könnten unzureichend sein, unter anderem wegen der Zerstörung einer Raffinerie in Katar, die ihrer Einschätzung nach so schnell nicht wieder aufgebaut werde.

Die Schweiz lagert ihr Gas schön brav in Deutschland und Frankreich genau da, wo im Notfall auch keiner mehr was abgibt. Typisch europäisch: Jahrelang Russland sanktioniert, Atomkraft abgeschaltet, auf billiges Öl aus dem Nahen Osten gesetzt und jetzt wundert man sich, dass plötzlich die Lichter ausgehen könnten. JE

05.05.2026

17:05 | apollo: Mitte-Rechts-Regierung in Belgien kippt den Atomausstieg: Jetzt wird der Rückbau gestoppt

In der Energiestrategie der Europäischen Union zeichnet sich ein beachtlicher Kurswechsel ab – eine Renaissance der Kernkraft. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte Anfang März auf dem Pariser Atomgipfel angekündigt, dass in den Mitgliedstaaten wieder verstärkt auf Kernkraft zur Stromgewinnung gesetzt werden soll. In Belgien machen rechte Parteien diese neue Politik jetzt konkret und stoppen den Rückbau der dortigen Kernkraftwerke.

Der Benelux-Staat, der ursprünglich einen vollständigen Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen hatte, hat sich nun dazu entschieden, wieder verstärkt auf diese effiziente Energiequelle zu setzen. Die belgische Regierung und der bisherige Betreiber Engie haben sich darauf verständigt, die Arbeiten auszusetzen und Verhandlungen über eine mögliche staatliche Übernahme der Anlagen aufzunehmen, wie der belgische Ministerpräsident De Wever erklärte.

Jetzt wird’s langsam peinlich: Während Belgien seinen Atomausstieg stoppt, die Reaktoren am Netz lässt und sogar neue bauen will, hält Deutschland stur am grünen Irrsinn fest. Merz und Reiche sagen Nein zur Kernkraft, obwohl halb Europa gerade eine Renaissance der Atomenergie feiert. Belgien hat erkannt: Der Atomausstieg war das Dümmste, was man machen konnte. In Berlin nennt man das weiter ‚Fortschritt‘. Der Rest Europas wird bald günstigen Strom haben. Nur Buntland nicht. JE

04.05.2026

17:13 | HB: Negativer Strompreis von 499 Euro liefert Reiche neue Argumente

Berlin. Der Mai begann mit negativen Strompreisen. Am ersten Tag des Monats erreichten sie um die Mittagszeit für sechs aufeinanderfolgende Viertelstunden-Abschnitte den Wert von minus 499 Euro pro Megawattstunde. Eine hohe Photovoltaik-Stromproduktion traf auf die an einem Feiertag typischerweise geringe Nachfrage. Die Rechnung zahlen die Steuerzahler.

Die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll Abhilfe schaffen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Betreiber von kleineren Photovoltaikanlagen, wie sie auf Hausdächern installiert werden, keine staatlich garantierte Einspeisevergütung mehr erhalten. Stattdessen sollen sie den produzierten Strom selbst vermarkten („Direktvermarktung“).

Kommentar des Einsenders
Der EU-Markt wurde dank der links-ideologischen Politkasper via Brüssel zugunsten der Lobbyisten "zerstört", mutwillig krampfhaft mit allen Mitteln in die Sackgasse geführt, hochwertige Energieanlagen gesprengt, Reserven geflutet, jetzt kommt die Erkenntnis der Sackgasse und des Chaos, und die angeschmierten Steuerdeppen werden nun erneut im Regen stehen gelassen mit der "wirtschaftspolitischen Empfehlung" der Direktvermarktung von PV-Strom...!? Die Idee könnte von der Baerbock stammen...!? Unwissende Blinde beschließen nur Unfug zulasten der Allgemeinheit, die sie für den täglichen Schwachsinn auch noch fürstlich entlohnen (inkl. der Kickbacks von den Lobbyisten!)... Ideologie frisst Hirn.

14:00 |  NTV: Trump-Regierung blockiert Dutzende Windpark-Projekte

Fossile Energieformen wie Öl oder Gas stehen bei Donald Trump und seiner Regierung hoch im Kurs. Von Windkraft hält er hingegen wenig. Um diese weiter auszubremsen wird offenbar mit der "nationalen Sicherheit" argumentiert. Die US-Regierung verweigert offenbar derzeit etlichen Windenergieprojekten die notwendigen Freigaben. Begründet wird dies mit Bedenken hinsichtlich der "nationalen Sicherheit", berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf den Amerikanischen Verband für saubere Energie und mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Derzeit werden demnach 165 Projekte durch das Pentagon aufgehalten.

dazu passend apollo: So instabil ist das deutsche Stromnetz wirklich – und so viele Milliarden kosten die Wetterschwankungen

Man muss dem Bundesverband Windenergie (BWE) eines lassen: Er beweist in seinem neuesten „Faktencheck“ eine bemerkenswerte Kreativität im Umgang mit der Kausalität. In einem ambitionierten Versuch des „Fakten-Engineerings“ möchte uns der Verband glauben machen, dass die Milliardenkosten für den sogenannten Redispatch primär auf fossile Kraftwerke zurückzuführen seien.

Das ist die hohe Schule der Lobby-PR: Man nehme ein systemisches Problem, das untrennbar mit dem Ausbau von volatilem Wind- und Solarstrom sowie den fehlenden Netzkapazitäten verbunden ist, rühre kräftig um und präsentiere dem erstaunten Leser Grafiken, die plötzlich eine völlig neue Kausalität insinuieren. Angesichts dieser intellektuellen Akrobatik fragt man sich unwillkürlich, ob hier tatsächlich aufgeklärt wird oder ob nicht eher die eigene Verantwortung für die galoppierenden Systemkosten des Stromnetzes reingewaschen werden soll.

und NIUS: „Brownout“ droht: Solarstrom außer Kontrolle

Deutschlands Solar-Offensive bringt das Stromsystem zunehmend an seine Grenzen. An sonnigen Tagen mit geringer Nachfrage – zuletzt am Sonntag – flutete so viel Solarstrom ins Netz, dass die Preise an der Börse auf minus 480 Euro pro Megawattstunde abstürzten. Strom musste mit Geld „entsorgt“ werden. Fatale Folge: Netzbetreiber machen Verluste, die am Ende der Steuerzahler ausgleicht. Allein an einem Tag könnten so Millionenbeträge im zwei- bis dreistelligen Bereich angefallen sein – während Betreiber älterer Anlagen weiter voll vergütet werden.

Die Energiewende trifft auf Realität und die trägt einen roten Schlips. Das muss man Trump lassen: Er macht keine halben Sachen. Während Europa noch einen auf  Windmühlenromantik macht, dreht er den Hahn einfach zu. JE

 

11:48 | Welt:  „Voll funktionsfähiges“ Gaskraftwerk soll an Ukraine verschenkt werden – AfD nennt Vorgang „absurd“

Ein Gaskraftwerk am Einspeisepunkt der aktuell ungenutzten Erdgasleitung Nord Stream 1 ins deutsche Gasfernleitungsnetz soll in die Ukraine verschenkt werden. Mit der Einstellung der russischen Gaslieferungen durch die Ostsee im September 2022 sei der Betrieb der Anlage unrentabel geworden, teilte die Sefe Securing Energy for Europe GmbH (Berlin) mit. Sefe ist nach eigenen Angaben Mehrheitseigentümer des Betreibers Industriekraftwerk Greifswald GmbH (IKG). Zuvor hatte der Nachrichtensender NDR berichtet.

Machen wir es doch anders rum .. wir installieren Selenskyj und seine Banditen als neue Herrscher in Deutschland .. die gegenwärtige Regierung schicken wir an die Front und alles was ukrainisch ist hat Vorrang.  Sparen wir uns doch das ganze getue und machen es gleich richtig. 
Die Deutschen gehen an die Front und die Ukrainer ziehen in die Hotels.  TS 

03.05.2026

11:37 | r24:  Minus-Rekord an der Börse: Strom wird zum teuren Sondermüll

Am Sonntag spielte sich ein energiepolitisches Desaster auf dem deutschen Strommarkt ab. Dank des massiven, unkontrollierten Ausbaus der Photovoltaik (PV) stürzten die Preise an der Strombörse in ein historisches Rekord-Tief. Dabei ist noch nicht einmal Sommer. Der massive Ausbau von nicht abregelbaren Photovoltaikanlagen in Deutschland sorgt auf dem Strommarkt für enorme Probleme. Besonders deutlich wurde dies am vergangenen Sonntag, als in der Stunde zwischen 14:00 und 15:00 Uhr der Großhandelspreis auf unfassbare –41,3 Cent pro Kilowattstunde abstürzte. Das ist sozusagen eine Entsorgungsgebühr der Produzenten, die jedoch am Ende von den Steuerzahlern über die EEG-Umlage bezahlt werden muss.

Die PV-Anlagen im Land produzierten in der Spitze 39.203 Megawattstunden (MWh), während die gesamte Netzlast bei gerade einmal 42.555 MWh lag. Die Folge war eine stundenlange Stromflut, die niemand brauchte. Über stolze sieben Stunden hinweg, von 10:00 bis 17:00 Uhr, rutschten die Preise in den Minusbereich. Ein Trend, der sich bereits an den Vortagen andeutete. Und auch für den Mai zeichnen sich neue Negativ-Preisrekorde ab.

Kommentar des Einsenders
...wenn Clowns das Sagen haben, wird das Land eben ein einziger Zirkus! Ideologische Narren, für die Naturwissenschaft ein böser Voodoo-Zauber ist, bringen die einstige Strahlkraft einer Wirtschaftsnation zum Erlischen, Abbau, Niedergang, Flucht der Wirtschaft... Die Totenglöckerl läuten, und der Michl schläft einfach weiter... Energie - das Zentralthema - und jetzt kommt der Boomerang retour.

Die grüne Energiewende in Bestform: Im April schon Stromflut und Minustarife, im Sommer wirds noch besser. Nachts zahlen wir dann wieder die Zeche, wenn nichts kommt. Genial. JE

02.05.2026

18:24 |  tichy: Politthriller: Deutschland verschenkt in der Energiekrise ein Kraftwerk an die Ukraine

In Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern soll ein funktionsfähiges Gaskraftwerk abgebaut und verschenkt werden. Ausgerechnet eines aus der Zeit vor dem Nord-Stream-Anschlag. Ausgerechnet an die Ukraine, die den Anschlag höchstwahrscheinlich beauftragte. Und ausgerechnet in einer Zeit, in der mit Steuergeldern in Deutschland neue Gaskraftwerke erbaut werden sollen.

Gerade berichtet der Nordkurier, dass „Verantwortliche von Gemeinde und Industriehafen Lubmin …helfen“ wollen, „ein demontiertes Kraftwerk so durch den Hafen zu transportieren, dass möglichst kein großer Rummel entsteht“. Für Heimlichkeit und Konspiration bestehen auch wirklich Gründe, denn was „Verantwortliche von Gemeinde und Industriehafen Lubmin“ vorhaben, ist nichts Geringeres als ein Politthriller.

dazu passed  https://www.tichyseinblick.de/meinungen/syrer-kehren-zurueck-aus-deutschland-wenige/

Aus vielen Ländern kehren Menschen in großer Zahl nach Syrien zurück. Warum nicht aus Deutschland? Angeblich liegt es an einer Überlastung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Gerichte. Ein Land, das nichts mehr außer schamloses Ausplündern seiner Steuerzahler kann.

... An das Land, das genau diese Pipeline in die Luft gejagt hat, damit uns das Gas ausgeht.„Nie wieder Nord Stream“  dafür sorgen wir schon selbst. Mit freundlicher Unterstützung des deutschen Steuerzahlers JE

13:19 | tichy:  Europas Treibstoff-Problem: Mit wenig Wissen in die Krise

Der Auslöser der beunruhigenden Entwicklung ist der fortgesetzte Krieg gegen den Iran, der nicht nur die globalen Energiemärkte erschüttert, sondern auch Europas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen offenlegt. Besonders kritisch wird die Lage durch die weitere Sperre der Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Öl und Gas weltweit. Sollte die Blockade nicht aufgehoben werden, drohen massive Versorgungsunterbrechungen. Bereits jetzt beziffert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die zusätzlichen Energiekosten für die EU auf 500 Millionen Euro pro Tag.

Während Fluggesellschaften bereits tausende Verbindungen streichen und Regierungen ihre Bürger zum Energiesparen aufrufen, zeigt sich hinter den Kulissen ein strukturelles Problem: Es fehlen verlässliche Daten, berichtet dazu aktuell Politico. Zwar sind staatliche Öl- und Gasreserven weitgehend dokumentiert, doch ein Großteil der tatsächlichen Bestände liegt in privaten Lagern – und somit fehlen wichtige Inforamtionen. Unternehmen sind nämlich nicht verpflichtet, ihre Vorräte offenzulegen, und viele tun dies auch bewusst nicht.

Kommentar des Einsenders
...und genau hier beißt sich die Katz wieder mal in den Schwanz! Keine (kaum) Erfassung über die Reserven, zentralste Daten über die Sicherheit bei der Versorgung der Länder (wie bei den Gasständen in GER, Absacken unter die notwendigen Polsterstände) ohne aktives Handeln der Politik und obwohl Brüssel sich nahezu täglich anmaßt, die Zehennägellängen der Bürger zu kontrollieren, sind strategische Daten falsch/nicht vorhanden/unzureichend...!? Das nächste Puzzlestück, das die Sinnlosigkeit dieser EU kennzeichnet. Schlafwandelnd ist den Untergang mit einzigem Focus zum Aufrichterhalt Kiews...!?

Daten? Fehlanzeige. Eurostat-Zahlen von Jänner. Private Lager? Geheimnis. Flugkerosin? Irgendwo. Die grüne Energiewende hat Europa in eine Lage gebracht, in der man bei der ersten echten Krise wie ein Junkie dasteht, der nicht mal weiß, wie viel Stoff noch im Versteck liegt. Und jetzt wird hektisch ein „Fuel Observatory“ gebastelt. Besser spät als nie,  nur leider viel zu spät... JE

01.05.2026

18:15 | handelsblatt: Auch Kraftwerke und Speicher sollen Netzentgelte zahlen

Wer kennt nicht das Prinzip „Wer bestellt, der auch bezahlt“? Hinter diesem Verursacherprinzip steht der wichtige Grundsatz des Effizienzanreizes: Nur wenn ich für die Kosten aufkommen muss, überlege ich, was und wie viel ich bestelle. Dass es dafür faire Preise braucht, liegt auf der Hand. Sonst laufen die Kosten aus dem Ruder oder man bürdet sie jemand anderem auf.

Kommentar des Einsenders
leider viel Text, daher meine Zusammenfassung: "Hallo Prosumer" du hast Geld (da Solaranlage gekauft) sparts Geld, daher nehmen wir dir das wieder weg.

08:48 | DF:  Birol: Größte Energiekrise der Geschichte bestätigt

Der Chef der Internationalen Energieagentur, Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt.
Die aktuellen Ereignisse gäben ihm leider recht, sagte Birol in Paris. Die Öl- und Gasmärkte befänden sich in großen Schwierigkeiten. Ölpreise von mehr als 120 Dollar pro Fass setzten viele Länder unter Druck. Neben Öl und Gas seien auch Düngemittel sowie Petrochemikalien von Lieferengpässen betroffen.
Eine der Fragen sei, wie sich diese Krise auf die Energiewirtschaft und darüber hinaus auf Umweltfragen auswirken werde. Birol äußerte sich bei einem Treffen zur nächsten Weltklimakonferenz im November im türkischen Antalya.

Fahren die Autos noch?  Werden die Häuser noch geheizt?  Noch haben wir überhaupt keine Krise.  Noch nicht. Erst wenn die fünfte Mahlzeit ausbleibt, dann haben wir eine Krise.  TS 

10:12 | Leser Kommentar  
Es ist eine gewollte Krise, eine gewünschte Krise, eine für die Verfolgung der eigenen Ziele der Mächtigen erforderliche Krise. Deshalb ist und wird es eine (künstlich hervorgerufene) Krise. Eine Krise, wie die Corona-Krise. Man muß die "Tatsache", das wir uns ohne Eigenverschulden in einer durch uns nicht abwendbaren Krise befinden in den Köpfen der Bevölkerung verankern. Diese Krise ist eine elementare Krise. Diese Krise ist eine gewaltige, noch nie dagewesene Krise. Diese Krise ist eine Krise. Diese Krise ist eine Krise, wie eine Krise nur sein kann...

Man muß differenzieren, wen von den Untertanen/ Bürgern (auch unter vorgehaltener Hand Pöbel genannt) man erreichen möchte, oder eher sogar erreichen will. Die Untertanen die mit den drei "F" vollauf beschäftigt sind, werden die Krise für eine Krise halten, weil sie die erzeugte Situation als Krise erleben werden und erleben. Diejenigen, die statt mit drei mit vier Kreuzen unterschreiben, weil sie sich für geistig etwas Besseres halten, muß man mehr auf dieser intellidingens-Schiene ansprechen. Wichtig ist in beiden Fällen zu vermeiden, auf den Verstand der Empfänger der Nachrichten zu zielen. In beiden Fällen soll die betroffene Person den Köder schlucken, ohne selber kritisch zu hinterfragen. Die genannte zweite Gruppe bekommt ihre Streicheleinheiten (du bist ein braves Hunderl) dafür, wenn sie die vermeintliche Tatsache "ungekaut" schluckt. "Ja, braves Hunderl, du bist ein intelligentes Hunderl!... ja, so ist er brav (wie schon in Schule und Studium begebracht)".

18:14 | Leser-Kommentar
Die Krise, werter TS. Soll angeblich zeitverstzt so richtig kommen. Manche meinen im Spätsommer  soll das so richtig beginnen. Herbst und Winter sind dann nicht weit. Der wirkliche Mangel, kommt dann so richtig optimal?!