12.10.2026
12:30 | tkp: Donald Trump kauft Diesel aus Russland, die EU Freiheitsdiesel aus USA?
Donald Trump führt wieder einmal die EU-Politik mit einem Ring in der Nase vor. Zuerst drängen die USA mit Androhung von Sekundärsanktionen die EU-Länder zu immer mehr Sanktionen (bis die im vorauseilenden Gehorsam überholen), dann verkaufen sie genau die Energieprodukte Russlands mit einem Aufschlag an die EU-„Partner“?
Am Freitag verkündete Donald Trump nach einem Telefonat mit Wladimir Putin einen Deal, der in Brüssel und Berlin für Schnappatmung sorgen dürfte. Russland liefert sofort mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den amerikanischen und den Weltmarkt, im November kommen 500.000 Tonnen dazu. Danach sollen noch deutlich größere Mengen folgen. Die Berichte nennen dafür bis zu drei Millionen Tonnen, bei den Zahlen gibt es Abweichungen. Das US-Finanzministerium stellte dafür eine befristete Ausnahme von den Russland-Sanktionen aus. Der Grund: Die Spritpreise sind hoch, und in weniger als einem Monat sind Midterms. Von Sanktionen oder dem Ukraine-Krieg sprach Trump dabei nicht, wie Euronews berichtet.
Europa zahlt gern mehr, solange auf der Rechnung nicht Moskau steht. JE
Grzegorz Braun, Vorsitzender der Konföderation der Polnischen Krone, sprach sich am Mittwoch bei einem Treffen mit Politikern der AfD in Lubmin für die Wiederaufnahme des Betriebs der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 aus. Er sagte, Polen solle Anteilseigner des deutsch-russischen Projekts sein. „Nord Stream 1 und vermutlich auch Nord Stream 2 werden wieder in Betrieb genommen. Russisches Gas wird in den Westen fließen“, sagte Braun. Er erklärte, Europa brauche russische Rohstoffe, und deren Fehlen könne schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft haben.
Braun argumentierte, Polen dürfe von künftigen Energieprojekten im Zusammenhang mit russischen Gaslieferungen nicht ausgeschlossen werden. „Polen sollte sich beteiligen, nicht boykottieren. Polen sollte die Initiative ergreifen“, sagte er. Er schlug außerdem vor, dass Warschau Anteilseigner von Nord Stream werden solle.
Du kaufst russisches Gas durch eine russische Pipeline und es ist gefährlich. Du kaufst russisches Gas durch dieselbe Pipeline mit US-Beteiligung und plötzlich heißt es dann Friedensdividende. JE
11.10.2026
16:44 | Die Leseratte Ergänzung zu 11:46 h
Gestern wurde bekannt, dass der russischer Tanker „MINERVA ZEN“ mit ca. 275.000 Barrel Diesel an Bord, bereits vor der amerikanischen Ostküste mit Kurs Wilmington (North Carolina) kreuzt. Er hat schon am 22. Sept. in St. Petersburg abgelegt, sagt der VesselFinder. (https://t.me/silberjungethorstenschulte/9334)
Aber das Telefon-Gespräch zwischen Trump und Putin hat erst am 09.10. stattgefunden - spät abends nach Putins Rückkehr von einer 2-tägigen Reise nach Turkmenistan? Könnte es vielleicht eher sein, dass das alles schon vor längerer Zeit vereinbart, aber die Öffentlichkeit zunächst nicht informiert wurde?
Trump hat dann den Zeitpunkt gewählt, den "Deal" zu verkünden, genau als die ukrainische Delegation in den USA war. Er hat die Ukraine damit maximal brüskiert, die Unterhändler sind nach einem Tag abgereist - und anschließend hat Trump Elendskij öffentlich unter den Bus geworfen: Vor Journalisten sagte er, er habe den Deal ausgehandelt, nachdem er Elendskij sechs mal vergeblich gebeten habe, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Selesnkji hätte mehrmals die Chance gehabt, einen Deal zu machen, aber aus irgendwelchen Gründen habe er immer abgelehnt. Es würde Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt! (https://t.me/Nachrichtenwelt/40124)
dazu passend:
Es gibt auch in der Ukraine Äußerungen in diese Richtung. Fehlt nur noch die NABU, die Elendskij direkt der Korruption beschuldigt:
https://t.me/analytik_news/69001
Zitat:
Der ehemalige Abgeordnete in der Ukraine, Novinsky, hat offensichtlich vernünftige Worte geäußert:
„Die gesamte Geschichte des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zeigt, dass die Tragödie hätte vermieden werden können, wenn die ukrainische Führung, die mit Friedensversprechen an die Macht gekommen war, ihre Wahlversprechen und die Stimmung von 73 % der ukrainischen Wähler beachtet hätte, die 2019 ihre Stimme für Wolodymyr Selenskyj abgegeben hatten.
Der Präsident hatte alles – ein Vertrauensmandat des Volkes, eine absolute Mehrheit in der Werchowna Rada –, doch er entschied sich, auf die Meinung westlicher Berater und einer nationalistischen Minderheit in der Ukraine zu hören. Eines Tages wird ein gerechtes Gericht feststellen, was Selenskyj antrieb – der Wunsch nach Beifall, Angst oder Eitelkeit –, doch er war es, der das Land in die Katastrophe geführt hat.
Das Schicksal gab Wolodymyr Selenskyj im April 2022 bei den Verhandlungen in Istanbul die Chance, zur Besinnung zu kommen, Lehren zu ziehen und den Krieg zu beenden. Und der Verhandlungsprozess (an dessen Organisation auch ich beteiligt war) verlief genau auf dem Weg zu wichtigen Kompromissen. Doch Selenskyj wählte den Weg des Krieges.
Heute müssen echte Patrioten des Landes zwei Punkte verstehen. Erstens: Wolodymyr Selenskyj wird niemals einer Beendigung des Krieges zustimmen, und sein Verbleib an der Macht ist eine Garantie für die Fortsetzung des Krieges. Zweitens: Die Fortsetzung des Krieges wird für die Ukraine den vollständigen Verlust ihrer Staatlichkeit und eine Katastrophe für ihre Bevölkerung bedeuten.
Gerade Selenskyj, an dessen Urteilsvermögen und Zurechnungsfähigkeit ernsthafte Zweifel bestehen, ist der Hauptfeind der Ukraine und ihres Volkes.“
dazu fand ich zwei boshafte Kommentare - die Sie NICHT bringen müssen (gerne rauslöschen):
"Das ist die maximale Heuchelei! Man tauscht den Clown aus und beliefert die Ukraine trotzdem weiter mit Rüstung, Geheimdienstressourcen und Satellitenaufklärung, während man dem Clown die Schuld gibt, dass der Krieg noch läuft...." (https://t.me/analytik_news/68995)
Und Stefan Magnet:
Eindeutige Ansage! Damit könnte Selenski bald Geschichte sein. Selenski weiß auch zuviel. Ein simpler Vorruhestand ist folglich unrealistisch. Gefallene US-Marionetten fallen meist sehr hart. Siehe Saddam Hussein, Gaddafi, Schah von Persien, Osama bin Laden… (https://t.me/stefanmagnet/7989)
auch passend:
https://t.me/analytik_news/68996
Zitat:
❗️Selenskyj führte vor dem Hintergrund des heftigen Konflikts mit Trump eine Reihe von Krisengesprächen mit europäischen Staats- und Regierungschefs. In der zweiten Tageshälfte (Gestern) erschienen auf Selenskyjs Website nacheinander Mitteilungen über Telefongespräche mit dem britischen Premierminister Burnham, dem französischen Präsidenten Macron, dem finnischen Präsidenten Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Støre.
Estland meldet sich als erstes zu Wort und wird der Ukraine helfen, russische Ölraffinerien in Ruinen zu verwandeln, erklärte die Premierministerin. Die Premierministerin Estlands erklärte, dass Tallinn der Ukraine helfen werde, russische Ölraffinerien in Ruinen zu verwandeln. Auch das estnische Verteidigungsministerium schloss sich dieser Erklärung an.
Das Ministerium betonte, dass Estland so lange wie nötig ein entschlossener Unterstützer der Ukraine bleiben werde.
11:46 | Die Leseratte Trump hat bekannt gegeben, dass er einen telefonischen "Deal" mit Putin gemacht hat,
wonach Russland in den nächsten Monaten fast 5 Mio Tonnen Diesel an die USA "und den globalen Markt" liefern wird. Im Gegenzug werden die amerikanischen Sanktionen gegen russischen Diesel bis zum 07. April 2027 komplett aufgehoben. Das russische Außenministerium hat das bestätigt.
Was bedeutet das? Die USA verbrauchen angeblich 4 Mio Barrel Diesel täglich! Wenn man die in Tonnen angegebenen Mengen umrechnet in Barrel (1 to sind ~ 6,29 Bl) kommt man auf gut 30 Mio. Barrel - für die USA UND den "globalen Markt". Würde komplett in den USA also für eine Woche reichen. O.K., die USA haben Diesel, nur nicht genug, ist als Ergänzung gedacht, aber sie kriegen ja auch nicht alles. Also mal wieder die typische Trumpsche Ankündigungspolitik zur Beruhigung der Märkte.
Für Russland bedeutet das nicht nur, dass sie jetzt monatelang ganz offiziell Diesel exportieren können (die Raffinerien scheinen wieder genug zu produzieren), sondern dass damit auch die Angriffe auf die Raffinerien enden müssten - ganz ohne Waffenstillstandsvereinbarung oder Moratorium auf gegenseitiges Ende der Angriffe auf Energieanlagen etc.! Da die Beschränkungen für die Banken gleichzeitig nicht aufgehoben wurden, dürfte der Teil der Lieferungen, der nicht in die USA geht, bevorzugt an Länder gehen, mit denen Russland bereits in Landeswährungen abrechnet (BRICS und Anwärter, Afrikanische Länder). Europa wird wohl in die Röhre gucken!
Gleichzeitig ist gerade eine Delegation aus der Ukraine in Florida um weitere Unterstützung zu erbetteln. Die wurden von dem "Deal" total überrascht! Auch Elendskij zu Hause hat einen Wutanfall gekriegt, er heult rum, er fühle sich verraten, weil Whitkoff und Kushner ihn nicht vorab informiert haben, die USA würden die Ukraine nur als Vorwand nutzen, es sei unfair und nicht partnerschaftlich, lach. Interessant: Es sehe aus wie ein zweites Alaska! Das war für ihn also auch Verrat? Der Clown hat einige wesentliche Dinge in der Politik immer noch nicht verstanden ...
Zudem haben die USA tatsächlich von der Ukraine verlangt, endlich die Angriffe auf die russischen Raffinerien einzustellen und mit dem Stopp amerikanischer Geheimdienstdaten gedroht. In Kiew herrscht blanke Wut, man droht damit, die Raffinerien erst recht niederzubrennen und hat angeblich die Gespräche in Florida abgebrochen.
Ab jetzt könnte es lustig werden!
https://t.me/infodefGERMANY/25547
Zitat:
Trump über sein Gespräch mit Putin:
Ich habe soeben äußerst erfolgreiche Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin abgeschlossen, bei denen vereinbart wurde, dass Russland unverzüglich mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff auf den amerikanischen und globalen Markt liefern wird, weitere 500.000 Tonnen im Laufe des Novembers und unmittelbar danach 1 Million Tonnen.
Darüber hinaus wird Russland unter Berücksichtigung des Zustands der russischen Raffinerien innerhalb kurzer Zeit weitere 3 Millionen Tonnen Diesel liefern.
Dank unserer vollständigen Kontrolle über die Straße von Hormus und dieser großartigen Ankündigung bezüglich russischer Energieressourcen werden die Dieselpreise für die Amerikaner und im Grunde für die ganze Welt in Rekordtempo sinken.
Die Senkung der Preise für die Amerikaner, insbesondere für unsere wunderbaren Landwirte, Viehzüchter und Trucker, ist meine oberste Priorität. Dies ist eine sehr wichtige und bedeutende Erklärung.
❗️ Alle Sanktionen gegen russischen Diesel sind bis zum 7. April 2027 aufgehoben, wie aus einem vom US-Finanzministerium veröffentlichten Dokument hervorgeht.
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums hat eine Generallizenz erlassen, die Transaktionen für den Verkauf, die Lieferung, das Entladen und den Import von russischem Diesel erlaubt, die zuvor unter die US-Sanktionen fielen.
Gleichzeitig bleiben die Beschränkungen für Transaktionen mit Konten der Zentralbank der Russischen Föderation, des Nationalen Wohlfahrtsfonds und des russischen Finanzministeriums bei amerikanischen Finanzinstituten bestehen.
dazu passend:
https://t.me/infodefGERMANY/25552
Zitat:
Selenskyj heult und wirft USA Verrat vor: Wut in Kiew über Diesel-Deal zwischen Trump und Putin.
Die in Florida geführten Verhandlungen über ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine wurden von Ukrainern vorzeitig abgebrochen. Auslöser für das Scheitern und massive diplomatische Spannungen ist das Abkommen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin über russische Diesellieferungen. Selenskyj zeigte sich in einem Axios-Interview zutiefst enttäuscht, sprach von Verrat und kritisierte, dass die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner die Vereinbarung im Vorfeld verheimlichten.
🔴 Parallel dazu drohten die USA Kiew mit dem Stopp von Geheimdienstdaten, sollten die Angriffe auf russische Raffinerien fortgesetzt werden, da diese die US-Treibstoffpreise belasten. In Kiew herrscht laut Insidern blanke Wut; man droht mit einer Fortsetzung der Drohnenangriffe.
⚫️ Trump bügelte die Kritik von Selenskyj auf einer Pressekonferenz kurz ab „Okay. Der Nächste...“
Die Kernzitate des Konflikts im direkten Wortlaut:
Selenskyj zur Rolle der Ukraine: „Ich glaube, dass unser Team einfach als Schirm (Vorwand) benutzt wird. Das ist definitiv unfair, definitiv nicht partnerschaftlich. Das ist eine schwache Entscheidung starker Partner.“ „Es sieht aus wie ein zweites Alaska.“ (In Anspielung auf ein früheres Treffen in Anchorage).
Ein ukrainischer Regierungsvertreter zu den Gegenmaßnahmen: „Wir werden ihre Raffinerien niederbrennen.“
Ein US-Beamter zur Begründung des US-Kurses: „Die Angriffe auf die Raffinerien verletzen Russland, aber sie verletzen auch die USA.“
PS: Die EU steckt nach dem überraschenden Diesel-Deal zwischen Trump und Putin tatsächlich in einem massiven Dilemma. Vermutlich läuft das EU-Krisentreffen in Brüssel gerade auf Hochtouren, während alle noch fieberhaft nach den passenden, moralisch empörten Vokabeln suchen. Wer zuerst das Wort „inakzeptabel , dass die EU-Bürger weniger für Diesel bezahlen sollen!“ in ein Mikrofon rufen darf, muss eben im diplomatischen Kreis erst noch ausgewürfelt werden.
16:45 | Spartakuss zu 11:46
Die Polen können ein Lied davon singen, wie man zwischen zwei Großmächten zerrieben wird: 1939 marschierten Hitler zuerst von Westen und Stalin verzögert von Osten ein, und am Ende teilten sich beide den Kuchen. Geschichte ist manchmal erschreckend kreativ, wenn es darum geht, alte Machtspiele unter neuen Etiketten zu verkaufen.
Heute stehen die Russen bereits in der Ukraine. Bleibt die Frage, wann Washington und seine EU-NATO-Gefolgschaft von Westen anrücken, um Selenskyj endgültig in die Zange zu nehmen. Natürlich nicht als Besatzer, sondern im Namen von Freiheit, Demokratie und westlichen Werten – schließlich muss man geopolitische Interessen heutzutage etwas eleganter verpacken als einen schlichten Überfall.
Und während die Öffentlichkeit noch über Krieg, Frieden und Moral diskutiert, wird hinter den Kulissen längst über Geschäfte gesprochen. Ein möglicher Dieseldeal über Millionen Liter zwischen Putin und Trump wäre da womöglich erst der Anfang. Danach könnten die Bodenschätze und sonstigen Rohstoffschätze der Ukraine auf der Tagesordnung stehen – schließlich gibt es bei jedem Krieg auch etwas zu verteilen, besonders wenn es nicht das eigene Blut und nicht das eigene Land ist, das auf dem Spiel steht.
Die Geschichte wiederholt sich nicht? Mag sein. Die Statisten tragen neue Uniformen, die Propaganda hat ein modernes Branding und die Geschäftsleute stehen schon mit dem Taschenrechner bereit. Während die einen für die Werte sterben, rechnen die anderen offenbar schon aus, was sich aus dem Frieden herausholen lässt. Und wenn am Ende die Landkarte neu sortiert wird, nennt man das natürlich nicht Beuteverteilung, sondern eine geopolitische Neuordnung.
Wenn die Ukraine erst einmal geopolitisch filetiert und die Rohstoffe unter den Großmächten verteilt sind, kommt die nächste große Friedensmission: Der Wiederaufbau! Und wer darf die Rechnung begleichen? Natürlich BlackRock & Co. – pardon BRiD..., natürlich nicht aus eigener Tasche, sondern am liebsten mit den Steuergeldern und den Lebensarbeitsstunden ihrer Deutsch-Personalausweis-Sklaven. Die Gewinne werden privatisiert, die Rechnungen sozialisiert. Das ist schließlich die moderne Form der Solidarität!
Währenddessen lodert in Frankreich längst das politische und gesellschaftliche Feuer, und Deutschland darf sich schon einmal warm anziehen. Irgendwo zwischen Haushaltslöchern, Rettungspaketen und europäischen Solidaritätsbekundungen schwebt dann noch die fantastische Vorstellung von rund 1,5 Billionen Euro an Hilfsbedarf im Raum – je nachdem, welche Rechnung man gerade aufmacht und welchen politischen Albtraum man damit illustrieren möchte.
Und so schließt sich der Kreis: Erst wird im Namen der Freiheit aufgerüstet, dann im Namen des Friedens aufgeteilt und schließlich im Namen der Solidarität abkassiert. Die Rechnung landet beim Bürger, während die Finanzjongleure schon die nächste Runde planen.
Willkommen im Kasino Europa: Die einen setzen Länder aufs Spiel, die anderen Rohstoffe, und der deutsche Michel darf mit seinem Personalausweis am Spieltisch nachweisen, dass er zum Bezahlen berechtigt ist. Freispiele gibt es keine – nur neue Schulden, neue Rettungsschirme und dieselbe alte Ausrede: Es gibt keine Alternative!
09.10.2026
09:52 | anti-sp: Wie realistisch ist Ungarns neues Vorhaben, bis 2027 auf russisches Gas zu verzichten?
Erst gestern, am 6. Oktober, verkündete EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor dem Europäischen Parlament: Die EU will die Importe von russischem Gas bis Ende 2027 auf null reduzieren. Dabei ist der Anteil des aus Russland bezogenen Brennstoffs seit 2022 bereits von 45 auf 12 Prozent gesunken.
Ein Großteil dieser verbleibenden 12 Prozent entfällt auf Ungarn, das Land, das sich am längsten gegen den vollständigen Ersatz russischer Energieträger gesträubt hat. Auch nach dem Regierungswechsel in Budapest im April 2026 änderte sich daran zunächst nichts Grundlegendes. Die neue Führung unter Ministerpräsident Péter Magyar sprach zwar vorsichtig von einem langfristigen Diversifizierungshorizont bis 2035, doch im September änderte sich die Richtung. Wirtschafts- und Energieminister István Kapitány kündigte in einem Interview mit dem Fernsehsender Telex an, dass Ungarn bereit sei, innerhalb der von der EU gesetzten Frist, bis Oktober 2027, vollständig auf russisches Gas zu verzichten.
Diese Entschlossenheit wird unter denkbar ungünstigen Bedingungen bekundet: Seit Februar sind die Gaspreise in Europa um 140 Prozent gestiegen. Es stellt sich zwangsläufig die Frage, wie Ungarn in so kurzer Zeit auf andere Gasquellen umsteigen will?
Bis 2027 soll russisches Gas weg sein. Jetzt muss nur Rumänien rechtzeitig liefern, Kroatien genug durchbringen und der Spotmarkt gnädig sein. Energiepolitik nach dem Prinzip: Wird schon irgendwie gehen. JE
07:39 | Kniefall vor Greenpeace? SPÖ-Stadtrat unterschreibt Gas-Aus Deklaration
Wien schließt beim Gasausstieg einen Pakt mit Greenpeace und lässt die unbequemen Zahlen dabei außen vor. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) hat die internationale „Gas-Free Cities Declaration“ der Umweltorganisation unterzeichnet. Wien ist damit laut Greenpeace die erste europäische Hauptstadt, die sich dem Bündnis anschließt. Bis 2040 soll die gesamte Wärmeversorgung der Stadt auf erneuerbare Energie umgestellt sein. Czernohorszky verspricht dabei nicht weniger als Preisstabilität: „Nur heimisch produzierte Energie garantiert stabile Preise und eine sichere Versorgung.“ Greenpeace-Österreich-Chef Alexander Egit lobt, Wien zeige „ganz Europa den Weg in eine sichere Energiezukunft“. Kritische Fragen zu Kosten, Tempo und Finanzierung bleiben. bis dato offen.
Scharfe Kritik kommt von der FPÖ. Deren Wiener Energiesprecher, Landtagsabgeordneter Klemens Resch, spricht von einem „Schuss ins eigene Knie“: „Anstatt pragmatische und bezahlbare Lösungen für die Wiener Bevölkerung sicherzustellen, unterwirft sich die rot-pinke Stadtregierung abermals den ideologischen Diktaten irgendwelcher NGOs.“
"...Klimastadtrat Czernohorszky hat als erster Vertreter einer europäischen Hauptstadt die Gasausstiegs-Deklaration von Greenpeace unterschrieben. Doch 600.000 Gasthermen, eine Fernwärme, die selbst zur Hälfte mit Gas läuft, und ein Schuldenberg von fast 15 Milliarden Euro werfen Fragen auf. ..."
Wer erpresst diese irre Rote Kamarilla des Wahnsinns eigentlich, bei jedem nur erdenklichen Mist immer als erstes die Pfoten zu heben...? Wohl die Banken u.o Kreditgeber, die bei den Rathausräubern leichtes Spiel haben...!? Schön langsam wird's gemeingefährlich, dieser politische Kopfschuss gehört beendet! Gender/woke/lgptq, 15Minuten-Stadt, Spritz-/Test-Weltmeister, Schuldenkaiser, Asyl-Migrations-Irrsinn, Gewaltexplosion, Skandale am laufenden Band, Kellerfreundschaften, klandestine Deals, der tägliche Raub an den Bürgern, Chaos bei der SPÖ, und NGGOs/Vereine diktieren einen Mist nach dem anderen...! Hier muss schleunigst die Notbremse gezogen werden. ST
09:50 | Der Ostfriese
Werter ST (= TS ???) was geht Sie oder mich dies die Zukunft betreffende
Thema an? Sollen doch die Moslems dieses, ihr Problem zu lösen
versuchen. Wird Wien 2040 etwa nicht muslimisch sein? Der Junge von der
SPö (Schreibt diese Partei das entsprechende "Ö" tatsächlich noch groß?)
ist in Wirklichkeit ein Widerstandskämpfer, der dann den Status quo ante
für Wien wiederherstellen möchte! Meinen Respekt für diese wahrhaft
heldenhafte Tat - oder liege ich etwa falsch, dem Genossen liegt nichts
an der Wiederherstellung Wiens?
09:51 | Leserkommentar
Ist das jetzt Hirnrissigkeit oder Befolgung einer Anordnung? Vermutlich Zweites. Man kann sich schon etwas vornehmen, auch wenn es noch so ruinös oder blöd ist. Aber dann kann ich es ja aus eigenem Antrieb tun und muß mich nicht vertraglich verpflichten. So wird das Volk in den Ruin getrieben. Es ist wirklich höchste Zeit, daß der Wähler endlich aufwacht und diese katastrophalen Parteien die dzt. die Stadt Wien verwalten, mit einem kraftvollen Fußtritt aus ihren Ämtern entfernt.
08.10.2026
19:04 | tkp: Finnland stoppt Bau von Rechenzentren
In Finnland wurde der Bau von zwei geplanten Google-Rechenzentren gestoppt. Die Projekte müssen erst die Umweltverträglichkeitsprüfungen abschließen. Die finnische Aufsichtsbehörde hat Google ausgebremst. Spätestens in zwei Wochen müssen alle Bauvorhaben, die die Umwelt erheblich verändern könnten, gestoppt sein. Anschließend werden die Projekte weiteren Prüfungen unterzogen. Betroffen sind Rodungen, Bodenabtrag, Wegebau und Grabenarbeiten.
Die alte Industrie war böse, weil sie Energie brauchte. Die neue Industrie braucht noch mehr, kann uns aber in korrekter Rechtschreibung erklären warum das jetzt kein Problem ist. JE
15:22 | apollo: Deutscher Solarstrom aus China abschaltbar: Hacker deckt gravierendes Sicherheitsproblem auf
Dass chinesische Solartechnik teils gravierende Sicherheitslücken aufweist, ist nichts Neues. Nun zeigt ein aktueller Fall jedoch, welches Ausmaß das Problem inzwischen tatsächlich annimmt. Vor allem die Fernsteuerung über das Internet schafft potenzielle Einfallstore für Dritte mit kriminellen oder anderweitig schädlichen Absichten.
Im August gelang es dem Kasseler Sicherheitsforscher Marlon Starkloff, Geschäftsführer der IT-Sicherheitsfirma Jakkaru, Zugriff auf iSolarCloud zu erhalten, die zentrale Plattform des chinesischen Herstellers Sungrow. Über sie verfolgen Kunden ihre Solaranlagen, zugleich verwalten Installateure und Sungrow selbst darüber die angeschlossenen Geräte. Sungrow zählt neben Huawei zu den größten Wechselrichterherstellern der Welt.
Welcome to the Show! ..und es könnte wohl nicht nur Deutschland treffen...!? Eine von Grund auf vertrottelte Energiepolitik, vermeintliche Heilsbringer in Form der Reichskraftmühlen und Solarfelder aus vorwiegend chinesischer Produktion, und wenn die Europäer böse sind u.o die Deutschen nicht monatlich die Checks für Entwicklungshilfe überweisen, wird einfach die Anlage abgedreht! Wie hirnentkernt muss diese Politik eigentlich sein...? ST
19:09 | Der Ostfriese
Tja, wer sich seine Solarklamotten durch in China stehende Server
steuern läßt - selber Schuld! Es mag schon geil sein, die aktuellen
Einspeisungen der Anlage zu beobachten, ausgerechnet zu bekommen,
wieviel Euro ich seit dem Beginn des schreibens dieses Textes nicht an
den Energieversorger zahlen muß, wieviel mein nicht vorhandener Tesla,
wenn ich denn einen hätte und mit diesem jeden Tag 45,3517 km im
September, 42,3556 km im August und 43,1666 km im Juli gefahren hätte,
jeden einzelnen und den durchschnittlichen Werktag und auch Feiertag für
Netzstrom hätte ausgeben müssen, wieviel durch eigene Einspeisung
gespart hätte... mir persönlich sind solche Zahlen aber egal. Bei uns im
Haus gibt es weder eine Alexa, noch eine Siri oder ein Geschwisterchen
der Beiden. Den Toaster schalten wir von Hand an, die Waschmaschine,
sogar den Wasserkocher und auch den Herd - wenn jemand das für unmöglich
halten sollte... Ja! Das funktioniert tatsächlich! Ich bekomme auch
keine Fehlermeldung vom Kühlschrank, weil meine Freundin aus bisher
ungeklärtem Grund letzten Freitag einmal eine Packung Margarine gekauft
und dort hinein gestellt hat... Es gibt im Haus keinen "Router", der
nach Gutdünken Verbindung mit wem auch immer aufbauen kann*. Unser
Speicher/Wandler wird, wenn es nötig sein sollte, mit einem extra dafür
erworbenen Smartphone OHNE Mobilfunkkarte per Bluetooth angesprochen,
Verbindung mit dem www werden bei Bedarf nur gezielt und kurzfristig
aufgebaut. Der Stromsensor, der die einzuspeisende Energiemenge vom
Wandler anfordert ist über RJ45 angeschlossen. Das bedeutet zum Einen
eine wesentlich schnellere Reaktionszeit, zum Anderen ist kein Teil der
Anlage mit irgendeiner "Cloud" wo auch immer verbunden. Sollte es zu
Abschaltungen durch "böse Chinesen" kommen, so werden wir nur in Form
von Beiträgen und Gejammer im www damit in Berührung kommen.
*zählte unser Haushalt in der Großstadt, in welcher ich zuvor wohnte, zu
den ersten maximal -zig mit WLAN, so wird von uns dort, wo wir jetzt
wohnen, WLAN nur kurzfristig für die Zeit aufgebaut, in der wir es
tatsächlich nutzen. Geil, so etwas zu haben, als man zu den ganz wenigen
gehörte - aber jetzt gehören wir zu den ganz wenigen, die kein permanent
angeschaltetes WLAN im Haus haben.
11:48 | BN: Ersten Tankstellen geht der Sprit aus – Engpässe nach Start des Tankrabatts
Wenige Tage nach dem neuen Tankrabatt geht ersten Tankstellen in Deutschland der Kraftstoff aus. Aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern liegen Berichte über leere Tanks oder ausverkaufte Kraftstoffsorten vor. Besonders günstige Stationen verzeichneten einen starken Ansturm, während Nachlieferungen nicht überall Schritt hielten. Im Landkreis Northeim standen Autofahrer deshalb am Wochenende bereits vor gesperrten Zapfsäulen. Die bisherigen Fälle sprechen jedoch für lokale Lieferengpässe und nicht für einen flächendeckenden Kraftstoffmangel.
Seit dem 1. Oktober gilt der Tankrabatt zunächst bis zum Jahresende. Die Energiesteuer auf Benzin und Diesel sank um 14,04 Cent je Liter. Zusammen mit der geringeren Mehrwertsteuer ergibt sich rechnerisch eine Entlastung von rund 17 Cent. Allerdings gilt die Steuerentlastung erst für Kraftstoff, der seit dem Stichtag Raffinerien und Tanklager verlässt. Dadurch entstand zum Monatswechsel zusätzlich ein logistischer Stichtagseffekt.
Wenn eine staatliche Preisaktion reicht, damit einzelne Tankstellen binnen Stunden leer sind, zeigt das vor allem eines: Versorgungssysteme haben weniger Puffer, als Politiker gern behaupten. JE
15:24 | Leserkommentar
US Seeblockade der Straße von Hormus und die USA und der ganze Westen leiden selbst unter Ölknappheit. Das bedeutet nicht weniger, daß den USA Israel wichtiger ist als alles andere auf der Welt. Warum wohl? Das läßt wahrlich tief blicken.
09:04 | BN: Erdgas-Probebohrung: Langwedel verweigert Harbour Energy das Wegerecht
Harbour Energy will mit der Erdgas-Probebohrung in Langwedel erkunden, ob zwischen Holtebüttel und Langwedel-Förth ein nutzbares Erdgasvorkommen liegt. Die Explorationsbohrung trägt die Bezeichnung Nindorf Z1 und gehört zum Erlaubnisfeld Verden I. Der geplante Bohrplatz südlich der Autobahn 27 ist bereits gesichert. Die Gemeinde verweigert jedoch die Nutzung ihrer Grundstücke und Wege für die Zufahrt. Auch nach erneuter Beratung im September 2026 bleibt Langwedel bei diesem Nein. Hintergrund sind unter anderem frühere Erdbeben im Umfeld der regionalen Erdgasförderung. Nun muss das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie klären, wie das Verfahren weitergeht.
Nindorf Z1 ist keine neue Förderbohrung, sondern zunächst eine Explorationsbohrung. Harbour Energy will damit den Untergrund auf Erdgas untersuchen. Erst die Ergebnisse einer solchen Bohrung können zeigen, ob dort ein technisch und wirtschaftlich erschließbares Vorkommen vorhanden ist. Bereits 2018 wurde das Projekt als Erkundungsbohrung nach einem neuen Erdgasfeld beschrieben. Der öffentlich zugängliche Prüfvermerk des LBEG nennt allerdings weder Zieltiefe noch konkrete geologische Zielschicht.
Das Land braucht Energie, das Gas könnte im Boden liegen, doch der Weg zum Bohrer bleibt zu. Wenigstens beim Selbstsabotieren funktioniert die Infrastruktur. JE
16:59 | Leserkommentar
…..wie hirnentkernt muss man sein……, das ist die Hirnpilzinfektion, befällt ausschließlich Politiker….
07:43 | r24: Nächste Kampagne für die Windindustrie in NÖ: Werbekabarett will Marsch blasen
Mit einer neuen Werbekampagne soll das „Land der 1000 Landschaften“ noch schneller zum 1000-Windrad-Land werden. Mit einer landesweiten Kampagne rückt die Windindustrie nun in NÖ den vielen Bürgerinitiativen und immer aufmüpfigeren Bürgern auf den Pelz. Der Präsident von „WINDKRAFT Österreich“ sagt Menschen pauschal vereinnahmend: „‚Danke‘, weil sie für Windenergie sind.“ „WINDKRAFT Österreich“, vormals „IG Windkraft“, ist die Interessensvertretung der österreichischen Windbranche. Ihr bläst im ganzen Bundesland heftiger Gegenwind ins Gesicht.
"...Und weiter heißt es auf der Homepage: „WINDKRAFT Österreich ist Mitglied bei der WindEurope und bei der European Renewable Energies Federation (EREF), die beide ihren Sitz in Brüssel haben.“ Daher weht also der Wind!
Windbranche überlebt nur durch „Förderungen“
Wenn es die Landes-, die Bundes- und die EU-Förderungen nicht gäbe (Förderungen sind umverteilte Gelder von uns Bürgern), gäbe es keine Windenergie in Österreich. ..."
Radikale Umverteilungspläne einer Lobby-Gurkentruppe, um ordentlich abzugreifen, für ein paar Mws Flatterstrom, den die gescholtenen Haushalte teuerst bezahlen. Ein großer Murks ohne Zukunft - ähnlich dem Speicher-Getöns von ein paar Geneigten -, aufgezwungen - wie die Datacenter-Thematik- ohne zukunftsweisenden Sinn und Verstand! Der Wind hat sich gedreht und prosperierende Nationen längst zurück am Pfad verstandsmäßiger Realität; ohne Gas/Öl/Kohle/A keine Zukunft - und immerhin deckt unsere Hauptlast die Wasserkraft, der umweltzerstörende Rest teures linkes EU-WEF-Phantasia aus der "green-agenda" für Realitätsverweigerer mit kurzfristiger Gewinnaussicht. Suventionierte Gewinne privatisiert, Mega-Verluste sozialisiert - wie immer, und auf Kosten von Mensch&Natur! ST
07.10.2026
11:39 | ZH: Explosion erschüttert Venezuelas zweitgrößte Raffinerie
Weitere schlechte Nachrichten für den globalen Raffineriemarkt erreichten uns am späten Dienstag, als Venezuelas zweitgrößte Raffinerie nach einem Brand in der Anlage den Betrieb einstellte. Die Cardon-Raffinerie mit einer Kapazität von 310.000 Barrel pro Tag wurde heute Morgen stillgelegt, wie Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen mitteilte. Laut diesen Angaben explodierte eine Gasleitung, die mit der Diesel-Hydrotreating-Anlage verbunden war .
Cardon ist Teil des Raffineriezentrums Paraguana mit einer Kapazität von 955.000 Barrel pro Tag , Venezuelas größtem Raffineriekomplex. Die Raffinerie wird vom staatlichen Unternehmen PDVSA betrieben. Venezuelas Raffinerien befinden sich nach jahrelangen Unterinvestitionen, aufgeschobener Instandhaltung und wiederkehrenden Geräteausfällen in einem schlechten Zustand.
10:53 | ZH: 50 iranische Tanker stauen sich, während die US-Seeblockade Teheran die Öleinnahmen entzieht.
Bloomberg zitiert einen neuen Bericht von United Against Nuclear Iran , der behauptet, die US-Seeblockade der Straße von Hormus habe einen Parkplatz von mehr als 50 iranischen Tankern geschaffen , die es nicht wagen, die wichtige Wasserstraße zu überqueren. Die gemeinnützige Denkfabrik, die sich auf die Bekämpfung der von Iran ausgehenden Bedrohungen konzentriert, gab an, dass die Anzahl der beladenen Tanker im Vergleich zu vor zwei Monaten im Wesentlichen unverändert geblieben sei. Die Tanker transportierten hauptsächlich Rohöl, aber auch einige Erdölprodukte und LNG.
UANI stellte außerdem fest, dass leere Tanker in Ankerplätzen in der gesamten Indo-Pazifik-Region vor Anker lagen, anstatt in iranische Häfen zurückzukehren , und fügte hinzu, dass mindestens 20 unter iranischer Flagge fahrende Schiffe vor Sri Lanka und ein weiteres vor Oman positioniert seien.
Teheran hat das Öl. China hätte es gern. Und dazwischen steht die US Navy. Geschäftlich eher ungünstig. JE
06.10.2026
18:18 | Die Leseratte Da der Artikel vom Economist hinter der Bezahlschranke ist, hier ein Kommentar aus Telegram dazu:
Während alle Welt zunächst über fehlendes Rohöl, dann über fehlende Raffineriekapazitäten und einen Mangel an Diesel sprach, wird hier erstmals auf den ebenfalls entstandenen Mangel an LNG hingewiesen! Ein großer Teil dessen kam ja aus Katar - und kommt jetzt nicht mehr! Der EU fehlt jetzt ungefähr 40 % der Importe, aber 80 % des katarischen LNG ging nach Asien, das nun mit uns in einem harten Wettbewerb um Gas steht! In so einer Situation NICHT zu kaufen, was man kriegen kann und zu hoffen, dass es "demnächst" vielleicht billiger wird, klingt idiotisch, oder? Übrigens: Die Gasspeicher Europas sind im Schnitt zu 72 % gefüllt, die deutschen nur zu 57 %. Noch Fragen?
Witzigerweise geht der Economist davon aus, dass es trotzdem in den nächsten Jahren wegen Ausweitung der Förderung zu einem "Überangebot" an LNG mit Preisverfall kommen könnte. Warten die deutschen Einkäufer darauf? Na schaun mer mal.
https://t.me/neuesausrussland/31723
Zitat:
❗️Defizit an Flüssigerdgas: Die Welt steht am Rande einer Krise.
The Economist hat einen Artikel veröffentlicht, (https://www.economist.com/finance-and-economics/2026/10/04/the-world-is-facing-an-almighty-lng-crunch) in dem behauptet wird, dass sich die Welt bereits in einer Krise des Flüssigerdgases (LNG) befindet. Diese Krise wird sich mit der Zeit nur noch verschärfen, und selbst eine Steigerung der Fördermengen dieses Brennstoffs würde nicht zur Lösung der Krisensituation führen, sondern zu einem "verheerenden Überangebot".
Es wird darauf hingewiesen, dass derzeit sowohl europäische Länder, deren LNG-Speicher auf einem Rekordtief sind, als auch Länder am Persischen Golf, wie beispielsweise Katar, wo force majeure ausgerufen wurde, von der Krise betroffen sind, während der weltweite LNG-Mangel fast 40 Millionen Tonnen beträgt. Die europäischen Gasspeicher sind hingegen im Durchschnitt zu 72% gefüllt, in Deutschland liegt dieser Wert bei 57% – ein absoluter Negativrekord.
Bis 2030 könnten die weltweiten LNG-Lieferungen auf 630 Millionen Tonnen pro Jahr ansteigen, doch die Nachfrage nach diesem Brennstoff wird nur etwa 570 Millionen Tonnen pro Jahr betragen. Sollte Katar in Zukunft zu seinen ursprünglichen LNG-Fördermengen zurückkehren können, würde der Überschuss an produziertem LNG genau diese 50 bis 70 Millionen Tonnen pro Jahr betragen, was zu einem drastischen Preisfall und einem neuen, langjährigen Ungleichgewicht führen würde, heißt es in dem Artikel.
05.10.2026
15:44 | NTV: Sprit fast überall teurer als zu Beginn des Tankrabatts
Der Tankrabatt kostet den Staat Milliarden und soll die Autofahrer entlasten. Gestiegene Preise an den Zapfsäulen führen aber dazu, dass letztlich weniger gespart wird als erhofft. Bei einem Kraftstoff ist der Preisanstieg außerdem nur schwer nachvollziehbar. Einige Tage nach dem Start des Tankrabatts haben sich die Spritpreise ein Stück über dem Startniveau eingependelt. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 laut ADAC 2,137 Euro. Das waren 2,3 Cent mehr als am Donnerstag. Bei Diesel waren es 2,253 Euro pro Liter - 0,9 Cent mehr.
Der Spaziergänger:
"Schwer nachvollziehbar, die Entlastung schmilzt zusammen, Preisanstiege nur schwer nachvollziehbar, Nachlass komplett weitergegeben vs. gegenteilige Ergebnisse"…. In Deutschland also alles ähnlich wie hierzulande. An den Tankstellen machen sie was sie wollen. Grad vorher einen Push nach oben von 14 Cent direkt miterlebt. Später gehen sie dann wieder ein paar Cent runter... Nur eines ist sicher: Die Durchschnittspreise bleiben (viel zu) hoch, der Autofahrer wartet vergeblich auf Entlastung. … Und die Politiker freut das in Wirklichkeit eh, haben sie doch eine „Du sollst nicht Verbrenner fahren“-Agenda durchzusetzen und nebenbei trudelt auch noch viel Geld zum Verpulvern ein. Passt.
11:47 | oilprice: Kanada beschleunigt den Bau der 1 Million Barrel pro Tag fassenden Pacific Link-Ölpipeline nach Asien.
Kanada beschleunigt den Bau einer geplanten Ölpipeline mit einer Kapazität von 1 Million Barrel pro Tag zur Pazifikküste. Dies eröffnet Alberta einen weiteren Zugang zu asiatischen Abnehmern und eine weitere Möglichkeit, die übermäßige Abhängigkeit vom US-Markt zu verringern.
Premierminister Mark Carney sagte am Donnerstag, Ottawa werde das Projekt als eines von nationalem Interesse einstufen und es einem einzigen bundesweiten Prüfverfahren unterziehen, das Ottawa bis zum 1. September 2027 abschließen will, wodurch möglicherweise kurz darauf mit dem Bau begonnen werden kann.
Die Pipeline würde von Alberta in den Süden von British Columbia verlaufen und weitgehend dem bestehenden Trans-Mountain-Korridor folgen. Trans Mountain Corp. und Pembina Pipeline würden das Projekt leiten, wobei die kanadische Bundesregierung und die Regierung von Alberta voraussichtlich die Mehrheitsbeteiligung halten würden. Indigenen Gemeinschaften würde eine Beteiligung von mindestens 10 % angeboten.
Wenn Europa weniger will, findet sich schnell wer anderer, freie Marktwirtschft halt JE
04.10.2026
18:31 | BN: Raffineriekapazitäten abgebaut – der selbst geschaffene Engpass bei Diesel
Europa hat über Jahre Raffineriekapazitäten verloren und damit einen wichtigen Teil seiner Energieversorgung geschwächt. Das rächt sich jetzt, weil nicht allein verfügbares Rohöl über die Versorgung mit Diesel, Benzin oder Kerosin entscheidet. Entscheidend ist ebenso, ob genügend Anlagen das Rohöl in die benötigten Produkte umwandeln können. Genau dort wird es inzwischen eng. Deshalb müssen Deutschland und Europa fertige Kraftstoffe importieren, obwohl Rohöl auf anderen Handelswegen grundsätzlich verfügbar sein kann. Die aktuelle Dieselkrise zeigt damit eine Schwachstelle, die teilweise selbst geschaffen wurde.
Wie wichtig eigene Raffinerien sind, formulierte ausgerechnet die Bundesregierung im April ungewöhnlich deutlich. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bezeichnete Deutschlands eigene Produktionskapazitäten als großen Vorteil gegenüber Ländern, die Kerosin ausschließlich importieren. Der Iran-Krieg habe erneut gezeigt, wie wichtig eigene Produktion sei. Diese Erkenntnis ist richtig, kommt jedoch nach Jahren sinkender europäischer Verarbeitungskapazität.
Selbst geschaffener Engpass. Wenigstens die Wertschöpfung blieb daheim. JE
Wenn du einen Hinweis darauf suchst, dass der Ressourcen-Nationalismus und Pekings Instrumentalisierung von Exporten kritischer Rohstoffe, um in heiklen Handelsverhandlungen Druck auf die USA auszuüben, zunehmen, liefert ein neuer Bericht vom Donnerstagnachmittag genau das: Die Trump-Regierung plane, die Lieferungen kommerzieller Flugzeugteile nach China zu drosseln.
Reuters beruft sich auf mehrere mit der Sache vertraute Personen. Demnach will das Handelsministerium die Exportgenehmigungen verlangsamen und die Mengen an Flugzeugteilen begrenzen, die an den staatlichen chinesischen Flugzeughersteller COMAC geliefert werden dürfen, um eine Vorratsbildung zu verhindern.
Der eine liefert kein Gallium, der andere kein Fahrwerk. Wenn das so weitergeht, baut der Weltmarkt seine Flugzeuge bald aus Holz. JE
18:20 | Leserkommentar
Bei der Qualität von Boeing wärs sowieso besser, China baut sich seine benötigten Ersatzteile, oder überhaupt ganze Flugzeuge selber. So wie es auch Rußland macht. Amerikanischer Schrott eignet sich nicht mehr für Erpressungsversuche.
03.10.2026
13:02 | oilprice: Russland verlängert Exportverbot für Dieselkraftstoff bis zum 31. Oktober
Die russische Regierung hat am Mittwoch das Exportverbot für Diesel, Schiffstreibstoff und Gasöl für alle Kraftstoffhersteller bis zum 31. Oktober verlängert. Der ohnehin angespannte Weltmarkt muss damit einen weiteren Monat ohne russische Diesellieferungen auskommen. Die Verlängerung des seit dem Sommer geltenden Verbots soll „eine stabile Lage auf dem heimischen Kraftstoffmarkt sichern, auch um die höhere Nachfrage während der Erntesaison zu decken“.
Russland verlängert das Exportverbot für Diesel und andere Kraftstoffe seit Monaten jeweils um einen Monat, weil ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien die heimische Produktion lahmlegen. Die Ukraine setzt ihre Kampagne fort, um Russlands Raffineriekapazität, die Treibstoffversorgung und die Exporteinnahmen zu treffen.
Seit dem Frühjahr leidet Russland unter Benzin- und Dieselknappheit, nachdem die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russische Raffinerien verstärkt hat, um die Versorgung der Front und des Binnenmarkts zu stören. Das russische Diesel-Exportverbot verschärft zusammen mit der Krise im Nahen Osten die weltweiten Märkte für Mitteldestillate.
Du willst Moskau wirtschaftlich isolieren. Moskau priorisiert den eigenen Markt und hält seinen Diesel zurück. Dann merkst du, dass Sanktionen und Gegenmaßnahmen halt nicht nur auf einer Seite der Grenze wirken. Russischer Diesel war gestern ganz böse. Heute wäre er ganz praktisch. JE
02.10.2026
11:54 | ZH: Amazon sichert sich 20 Jahre Atomstrom von Constellation – Goldman Sachs verzeichnet branchenweiten Erfolg
Die Goldman-Analystin Carly Davenport sieht Amazons Atomkraftabkommen mit Constellation Energy als „ positiv für die gesamte Branche “ an, da das Thema „ Powering Up America “ und das Thema Atomkraft weiter fortbestehen, während die großen Technologiekonzerne um die sauberste Form stabiler Energie ringen, um die Chip-Stacks von Rechenzentren zu betreiben.
Davenport sagte, der 20-Jahres-Vertrag von Constellation Energy zur Lieferung von 690 Megawatt aus dem Kernkraftwerk Calvert Cliffs in Maryland an Amazon sei sowohl für das Versorgungsunternehmen als auch für den gesamten Energiesektor positiv .
Du willst Rechenzentren. Du brauchst Strom. Viel Strom. Also kaufst dir halt 20 Jahre Atomkraft und ersparst dir sämtliches Ideologiegedöns.. JE
01.10.2026
Die vom Land Steiermark vorgesehene Windkraft-Eignungszone Steineck-Kammern im südlichen Liesingtal stößt auf deutliche Ablehnung und massive Bedenken in der betroffenen Region – bei Gemeinden, Flugeinrichtungen, Bewohnern wie auch Waldeigentümern. Darüber hinaus ist das im Umweltbericht des Landes Steiermark angeführte „Sehr gute Windenergiepotenzial“ für den Standort auf Basis aktueller Windkarten und Meinung von Fachexperten nicht nachvollziehbar.
In den vergangenen Wochen haben alle vier von der Eignungszone unmittelbar betroffenen Gemeinden – St. Stefan ob Leoben am 7. Mai 2026, St. Michael in Obersteiermark am 13. Mai 2026, Kammern in Liesingtal am 26. Mai 2026 sowie Traboch am 27. Mai 2026 – im Gemeinderat beschlossen, aufgrund der vorliegenden sachlichen Gründe negative Stellungnahmen zur geplanten Eignungszone abzugeben. Über alle Gemeinden hinweg fiel das Votum mit nur einer einzigen Gegenstimme sehr deutlich aus. Für die Marktgemeinde Kammern erklärt Bürgermeister Karl Dobnigg: „Die Willensbildung in der Gemeinde Kammern ist abgeschlossen, über die Parteigrenzen hinweg wurde im Gemeinderat am 26. Mai ein einstimmiger Beschluss gegen die Eignungszone und für die Umwandlung in eine Ausschlusszone gefasst.“
Der Steirer
Gestehungsrealität vs politisches Phantasia auf nationaler/EU-Ebene, und eine Lastsituation, die eine gesamte Neubewertung der heimischen Energiepolitik erfordern muss! Anderorts gehen reihenweise Wind-/Solarbetreiberfirmen in den Konkurs, wertvolle Ökoflächen (Wald/Wiesen/Berglandschaften) werden für kurzfristige Gewinne und Minimal-Outputs geopfert, um politische Irrsinnigkeiten zu kompensieren, Strom wird exportiert, politische Interventionen (E-Kutschen, Datacenter u.a.) treiben die Verbräuche und Preise nach oben, das Marktgift co2-Zertifikate und Merit-Order befeuern zusätzlich, anstatt die Wasserkraft weiter auszubauen und Gasdeals mit dem Osten wieder durchzusetzen...!? Ein chaotischer Flickenteppich, der das Land zerschießt, statt in langfristiger Nachhaltigkeit das Pferd wieder vom Kopf auf die Beine zu stellen...!? Die eingeschlagenen Pfade (EU) haben bewiesen, dass es nicht funktionierte und ein Forcieren dessen reiner ideologischer Selbstmord wäre! Ohne günstigem Gas wird es nicht gehen.