08.03.2026

18:42 |  ET: Irakische Ölproduktion in südlichen Ölfeldern um 70 Prozent gesunken

Im Konflikt mit Iran hat Israel rund eine Woche nach Kriegsbeginn erstmals ein Öllager in Teheran bombardiert. Zudem führten israelische Streitkräfte in der Nacht nach eigenen Angaben in Libanons Hauptstadt Beirut einen Angriff auf Kommandeure der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden durch. Als Reaktion auf die amerikanisch-israelischen Militärschläge setzte Teheran seine Angriffe gegen arabische Staaten fort, in denen es US-Militärstützpunkte gibt. Die Bundesregierung brachte unterdessen das Personal der deutschen Botschaft in Teheran nach den schweren Angriffen der USA und Israels vorübergehend im Ausland in Sicherheit.

dazu passend TP: Katar stoppt Erdgas-Exporte und warnt vor monatelangen Ausfällen

Katars Energieminister warnt vor "Wochen bis Monaten" Ausfall – doch das eigentliche Problem liegt woanders als gedacht. Die europäischen Energiemärkte erleben den heftigsten Preisschock seit der Energiekrise 2022. Innerhalb weniger Tage kletterten die Notierungen für Gas um mehr als 60 Prozent. Der Grund: Der Krieg gegen den Iran hat die Lieferwege für Flüssiggas im Nahen Osten weitgehend lahmgelegt. Die niederländische Referenznotierung erreichte laut Bloomberg zeitweise über 52 Euro je Megawattstunde – ein Niveau, das zuletzt vor drei Jahren zu beobachten war. Der Auslöser liegt in der Straße von Hormus. Durch diese Meerenge fließt unter normalen Umständen etwa ein Fünftel des weltweiten Handels mit verflüssigtem Erdgas.

Man hat sich aus einer stabilen Energiequelle heraus moralisch selbst erlöst – und hängt jetzt am Tropf einer der instabilsten Regionen der Welt. In Brüssel nennt man das vermutlich Resilienz. JE

11:49 | KA:  Why’s Nord Stream Back In The News?

Die Berliner Zeitung berichtete ausführlich über einen kostenpflichtigen Artikel von Le Monde Diplomatique Ende letzten Monats, in dem eine angeblich bei Gazprom ansässige Quelle zitiert wurde, wonach die Wiederbelebung von Nord Stream als russisch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt „absolut Teil geheimer Verhandlungen“ zwischen den beiden Ländern sei. Im Kern geht es darum, dass russisches Gas auf diesem Weg in die EU zurückkehren könnte, allerdings unter US-amerikanischer Kontrolle und politischem Einfluss. Dieses Vorgehen würde die Kosten in der EU insgesamt senken und sie somit – theoretisch – zu einem attraktiveren Markt für US-Exporte machen als heute.

Zitat
Aktuell sieht es so aus, als ob die USA „ russlandfeindliche Paranoia und Energiegeopolitik als Waffe einsetzen, um die Kontrolle über Europa zu erlangen “. Amerikanische Energiekonzerne würden dementsprechend enorm davon profitieren, die neu entstandene LNG-Abhängigkeit der EU maximal auszunutzen.

Noch ist die Amerikagläubigkeit in der EU da .. und man frisst lieber das Ami-Gift als die Russen-Medizin. TS 

07.03.2026

10:56 | tichyseinblick:  Öl-Schock im Iran – Warum Deutschland jetzt doppelt zahlt

Preisschock an der Zapfsäule: Benzin kostet mehr als 2,00 Euro. Das liegt natürlich auch am Krieg im Iran. Aber nicht nur, sagt Top-Ökonom Prof. Stefan Kooths. Im Gespräch mit TE erklärt der Leiter des Prognosezentrums im Kieler Institut für Weltwirtschaft welche Rolle der Seeweg durch die Straße von Hormuz für die Weltwirtschaft wirklich spielt – und warum Deutschlands hohe Energiepreise vor allem ein hausgemachtes Problem sind.

Kooths beschreibt, wie stark sich der Konflikt auch auf die Lebensmittelpreise und die Konjunktur insgesamt auswirken kann – und warum er neue Subventionen oder einen „Tankrabatt“ für völlig falsch hält. Schließlich analysiert der Wirtschaftsforscher die Reallöhne, Inflation seit 2020, unser marodes Rentensystem und die Schwäche des Standorts Deutschland.

dazu passend TP: Erdgas: Katar-Ausfall trifft Europa zur Unzeit

Die größte LNG-Anlage der Welt steht still – und die wichtigste Exportroute ist dicht. Europa droht ein Preisschock schlimmer als 2022. Europas Erdgasmarkt erlebt den schwersten Schock seit der Energiekrise 2022. Auslöser ist der Krieg gegen den Iran im Allgemeinen und ein iranischer Drohnenangriff auf eine wichtige LNG-Anlage in Katar im Besonderen. Von dem Angriff betroffen ist die Anlage von QatarEnergy im Industriegebiet Ras Laffan – die weltweit größte LNG-Exportanlage. Sie liefert normalerweise rund ein Fünftel des gesamten weltweit gehandelten Flüssiggases. Seit Montag steht die Produktion komplett still.

Hormuz liefert den Funken, Berlin kippt den Benzinkanister dazu. JE

06.03.2026

15:04 | slaynews: Trump: Öl fließt nun aus Venezuela

Präsident Donald Trump sagte, die Ölproduktion in Venezuela beginne wieder zu fließen, da Washington und Caracas nach der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Diktators Nicolás Maduro zusammenarbeiten, um die Energieproduktion wiederherzustellen. Trump verkündete dies in einem Beitrag auf Truth Social und bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern als produktiv. „Delcy Rodríguez, die Präsidentin von Venezuela, leistet hervorragende Arbeit und arbeitet sehr gut mit den US-Vertretern zusammen“, schrieb Trump.

Delcy Rodríguez wurde im Januar Venezuelas Präsidentin, nachdem US-Truppen Maduro am 3. Januar gefangen genommen hatten. Maduro steht derzeit in den Vereinigten Staaten wegen Drogenhandels und Terrorismusvorwürfen vor Gericht. Rodríguez reagierte auf Trumps Äußerungen in einem Beitrag vom 4. März auf X. „Ich danke Präsident [Trump] für die freundliche Bereitschaft seiner Regierung, an einer Agenda zusammenzuarbeiten, die die binationale Kooperation zum Wohle der Völker der Vereinigten Staaten und Venezuelas stärkt“, schrieb Rodríguez. Zunächst verurteilte Rodríguez die US-Operation, die Maduro absetzte, und forderte seine Rückkehr. Er bezeichnete die Militäraktion als Verstoß gegen das Völkerrecht.

Die USA räumen den alten Diktator aus dem Weg, setzen eine willige Übergangsregierung ein und öffnen danach das größte Ölfass der Welt für westliche Konzerne. Offiziell heißt das natürlich „wirtschaftliche Stabilisierung“ und „Partnerschaft zum Wohl der Bevölkerung“.... eh schon wissen...

In der Praxis bedeutet das: Regimewechsel, Ölventil aufdrehen, Konzerne rein – und der Weltmarkt bekommt ein paar Millionen Barrel mehr. JE

10:45 | Exxpress:   Pellets deutlich teurer: Heizkosten steigen kräftig an

Für viele Haushalte ist der Winter heuer deutlich teurer geworden. Wer seine Vorräte bereits vor Beginn der Heizsaison aufgefüllt hatte, konnte noch vergleichsweise günstig einkaufen. Im September 2025 lag der Durchschnittspreis für eine Tonne Pellets bei rund 313 Euro. Mittlerweile müssen Verbraucher im Österreich-Schnitt etwa 407 Euro pro Tonne bezahlen.
Im Mai 2025 lag der Preis zeitweise sogar wieder unter 300 Euro pro Tonne.

... und wenn nicht gerade der Rohstoff durch einen Krieg teurer wird .. dann treibt man den Preis über die Steuern und Klima in die Höhe.  TS 

07:26 | fmw: Ölpreis vor 16%-Wochenplus: Stärkster Anstieg seit 2022

Der eskalierende Konflikt rund um den Iran versetzt die globalen Energiemärkte in Alarmbereitschaft. Händler fürchten vor allem Störungen in der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Öltransportrouten der Welt. Schon die wachsende Unsicherheit treibt die Ölpreise deutlich nach oben: Die Nordsee-Sorte Brent steuert aktuell auf ein Wochenplus von rund 16 Prozent zu – den stärksten Anstieg seit 2022.

Vor dem Ausbruch des Konfliktes habe ich stets gemeint, es würde kein Krieg kommen, da das Big Money noch nicht auf Öl-Kontrakte gesetzt hat - zumindest nicht sicht- und preisspürbar. Noch dazu waren die Preise im letzten halben Jahr derart zurückgegangen, dass selbst in Friedenszeiten Öl ein "klarer Kauf" war.
Big Money weiß immer, was zu tun ist - dass es diesmal von der Weltpolitik überrascht wurde, mag ich einfach nicht glauben. 
Alles sehr sehr merkwürdig. TB

05.03.2026

17:15 |  ZH: Ein „historischer Tag für die Atomindustrie“: Ein neuartiger Reaktor erhält die erste Bundesgenehmigung seit zehn Jahren für den Baubeginn.

In einem Schritt, der die amerikanischen Energiebürokraten endlich dazu bringt, annähernd marktgerecht zu agieren, hat die Atomaufsichtsbehörde TerraPower – dem von Bill Gates unterstützten Unternehmen, das den fortschrittlichen Natrium-Reaktor vorantreibt – die erste kommerzielle Baugenehmigung für ein Kernkraftwerk seit fast einem Jahrzehnt erteilt. Nach jahrelangem Genehmigungsverfahren und den üblichen Verzögerungen durch undurchsichtige Vorschriften erteilte die NRC am 4. März 2026 einstimmig die Genehmigung für Block 1 des Kernkraftwerks Kemmerer im Südwesten Wyomings. Der Bau des Reaktors kann nun beginnen; TerraPower kündigte an, die Arbeiten würden „in den kommenden Wochen“ starten.

Wenn der Bau des Reaktors tatsächlich beginnt, werden die USA endlich in dieser Liste der Länder erscheinen, die derzeit Kernreaktoren im Bau haben. Dort liegt China bei 38, Russland und Indien bei 6... und die USA liegen mit 0 unter Iran und Pakistan.

Kommentar des Einsenders
"In a move that's got America's energy bureaucrats finally moving at something approaching market speed, the Nuclear Regulatory Commission has handed TerraPower - the Bill Gates-backed outfit pushing the Natrium advanced reactor - the first commercial nuclear construction permit issued in nearly a decade."

War lange als Schwurbelei klassifiziert - jetzt der Spartenstich zu neuer Energieanlagen unter Gates' Patronanz, um für ihre energiefressenden KI-Projekte genügend Saft zu haben. ...und hierorts werden neue A-Anlage gesprengt, Gasspeicher leer, Deindustrialisierung, gekappte Leitungen gen Osten, aber sie quatschen über "Digitalisierung"...!? Geopolitischer Dauerkampf, und was macht die EU mit ihrer green-policy...? Rückschritt zum Bauernstaat. Ps: Sideeffekt der aktuellen Situation in Nahost: der Iran war bis dato einer der größten bitcoin-miner mithilfe stark subventionierter Energie - 1300usd Kosten für 1BC - das scheint nun zu versickern - ...und dürfte wohl auch ein Mitgrund für die SMO gewesen sein...!?

Nicht das Klima hat die Renaissance der Kernenergie ausgelöst – sondern der Stromhunger von Serverfarmen und Tech-Milliardären. Denn  wenn ChatGPT Strom braucht, geht plötzlich sogar die grüne Bürokratie wieder an den Reaktor. JE

14:31 | eXX: Zapfsäulen-Schock für Autofahrer: Tanken wird jetzt richtig teuer

Tanken wird wieder zur teuren Angelegenheit. Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten sind die Spritpreise spürbar gestiegen – an manchen Autobahn-Tankstellen sogar extrem. Laut dem Preisportal „benzinpreise.de“ gehört die ESSO-Station „A3 Donautal West“ bei Passau derzeit zu den teuersten Tankstellen Deutschlands. Dort kostet der Liter Super aktuell 2,479 Euro, Diesel und Super E10 liegen bei 2,419 Euro. Noch teurer war es an einer Raststätte an der A1: An den Dammer Bergen wurden sogar 2,499 Euro für einen Liter Super verlangt.

Hintergrund ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Besonders kritisch ist die Situation um die Straße von Hormus. Durch diese Meerenge wird normalerweise rund ein Fünftel des weltweit transportierten Öls befördert. Jede Störung dort wirkt sich sofort auf die internationalen Ölpreise aus – und damit auch auf die Preise für Benzin und Diesel. Die Auswirkungen sind bereits deutlich sichtbar. Laut ADAC lag der bundesweite Durchschnittspreis für Diesel am Dienstag um 14:30 Uhr bei 1,921 Euro pro Liter und für Super E10 bei 1,895 Euro.

Seit Freitag, dem Beginn der Eskalation, bedeutet das einen kräftigen Anstieg:
– Diesel: plus 17,8 Cent pro Liter
– Super E10: plus 11,9 Cent pro Liter

Kommentar des Einsenders
Die gnadenlose Abzocke an den Zapfsäulen läuft weiter, sobald sich eine passende Geschichte dazu erzählen läßt...!? https://www.finanzen.at/rohstoffe/oelpreis / 22 wurde die Ukraine voll einbepreist, hernach laufender Markttrend nach unten, Preise blieben/stiegen, und nun schieben sie schon wieder an...!? Wie bei den Wirten... irgendwo schreit einer Inflation, und sofort sind Bier und Schnitzel um 20% teurer...! Die Finanzminister freut's, und Meloni zeigt derweilen der EU den Mittelfinger und stellt sich gegen die CO2-Abgabe...!? Völlig absurd, wie hierorts gegen die Brieftaschen der Bürger los gegangen wird!

Der Nahe Osten hustet – und Europas Autofahrer zahlen die Rechnung. Ölpreis rauf, Tankstellen drehen durch, Autobahnraststätten melken Autofahrer wie Weihnachtsgänse. Nennt sich geopolitisches Zapfsäulen-Kasino JE

15:19 | Leserkommentar
Meine Schwester weilt gerade auf den Kanaren. Spritpreise dort heute, den 05.03.2026:

Gasolina 95: 1,219 €
Gasolina 98: 1,360 €
Diesel: 1,224 €
Diesel plus: 1,341 €

Aktuelle Spritpreise: Das kostet Benzin & Diesel heute auf den Kanaren Kommt da die Krise nicht an oder gibt es da nur keine deutschen Politiker?

17:19 | Spartakuss zu 14:31
Das Öl braucht einige Zeit vom Iran nach Deutschland, dann muss es in die Raffenerie und dann zu den Tankstellen. So zeitlich für alles mindestens 3 Wochen. Wann hat der Krieg angefangen? Also wieso ist der Kraftstoff schon teurer? Wenn die Menschen in Deutschland, den Kraftstoff vor Kriegsanfang tanken? Wird der Kraftstoff dann nochmal teurer, wenn der Kriegskraftstoff bei uns angekommen ist?

17:20 |  Der Ostfriese zu 15:19
Werter Leser, die Leute dort müssen aber ja auch nicht die Welt vor dem Klima retten! Mich kotzen die Kartoffeln (entsprechende Österreicher beziehe ich dabei mit ein) an, die alles und jedes retten wollen, nur um sich dadurch den anderen Personen überlegen und selbstgerecht fühlen zu können. Ja, ich stehe dazu, ich will günstige Energie! Ja, wenn mein Wagen in einer Großstadt aufgrund der Tempo-30-Zonen im Schnitt 13,7L verbraucht, dann ist das eben so, ich habe diese 30er-Zonen ja nicht geschaffen! Weg mit der Mineralölsteuer! Weg mit der Grundsteuer! Runter mit der Mehrwertsteuer auf maximal 7%!

Freisetzung der nicht produktiv schaffenden Personengruppen, oder zumindest drastische Reduzierung! Solange es Steuern gibt, deren Erhebung mehr Kosten verursacht, als sie einbringt, läuft für jeden sichtbar etwas schief bei uns! Sektsteuer für unsere Kriegsmarine? Salzsteuer für... ja, für was eigentlich?

Wieviel nimmt ein ölfördernder Staat pro Liter gefördertes Öl ein? Gut, aus einem Liter Mineralöl lässt sich nicht ein Liter Kraftstoff produzieren, aber wenn man einmal der Frage nachgehen würde, käme man sicherlich zu dem Ergebnis, dass die BRD nicht nur – wenn man ein Verhältnis 1:1 annehmen würde –, sondern auch bei dem tatsächlichen Verhältnis wesentlich höhere Einnahmen pro Liter verarbeitetes Mineralöl erzielt als ein sogenannter Förderstaat! Damit muss Schluss sein!

In nicht ferner Zukunft wird es sich für fast keinen Bundesbürger mehr rechnen, eine lohnabhängig beschäftigte Arbeit zu leisten. ... Aber ich befürchte, dass – wie hier schon ein anderer Kommentator schrieb – die Kartoffeln schlicht zu dumm und dämlich sind, dieses zu erfassen, auch wenn sie es jeden Tag sehen, jeden Tag erleben.

 

08:56 | Axios:  Amerikanische Gasbeihilfe schützt Verbraucher vorerst vor kriegsbedingten Preisanstiegen.

Amerikas reiche Erdgasvorkommen wirken wie ein Burggraben und schützen die USA weitgehend vor Preisspitzen, während ein Großteil der Welt unter den eskalierenden Unruhen im Nahen Osten leidet.  
Warum das wichtig ist : Erdgas hat historisch gesehen nicht die gleiche Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie die volatileren Ölmärkte. Doch es spielt eine zunehmend zentrale Rolle in der Wirtschaft – unter anderem als Energielieferant für den KI-Boom .
Ja, aber: Der Burggraben ist nicht unüberwindbar. Und wenn deutlich mehr amerikanisches Erdgas exportiert wird, könnten die Heiz- und Stromkosten steigen.

Gaspreis .. Europa, hat sich verdoppelt.  Natürlich führt Amerika den Krieg zum Wohle der Menschheit ... und wer was anderes sagt, der bekommt eine Bombe aufs Dach.  TS 

 

08:20 | Welt:  Putin droht mit Stopp der Gaslieferungen in EU – LNG-Tanker im Mittelmeer gesunken

Live-Ticker: Putin droht mit Stopp der Gaslieferungen in EU
Angesichts des von der EU geplanten Embargos gegen russisches Gas denkt Kremlchef Wladimir Putin darüber nach, die Lieferungen nun selbst schon vorher zu stoppen. „Jetzt öffnen sich andere Märkte. Und vielleicht ist es für uns vorteilhafter, jetzt sofort die Lieferungen für den europäischen Markt einzustellen“, sagte Putin in einem auch vom Kreml veröffentlichten Interview des russischen Staatsfernsehens. Demnach erwägt der Präsident dem Inkrafttreten der EU-Sanktionen zuvorzukommen.

Putin sagte, dass er nur laut darüber nachdenke, ob die Orientierung auf andere Märkte und das Fußfassen dort für Russland jetzt nicht günstiger sei. Eine Entscheidung sei nicht gefallen. Er beauftrage aber die Regierung und die Unternehmen, einen solchen Schritt zu prüfen. Putin betonte zwar einmal mehr auch, dass Russland ein verlässlicher Lieferant auch in Europa bleiben wolle. Dabei hat er aber vor allem treue Kunden wie Ungarn und die Slowakei im Blick.

Putin behauptete, dass es keinen politischen Hintergrund für seine Überlegungen gebe. Es gehe ums Geschäft. Wenn die EU ohnehin bald kein russisches Gas mehr abnehme, „ist es besser, jetzt selbst aufzuhören und in die Länder zu gehen, die zuverlässige Partner sind, und uns dort zu etablieren“, sagte er.

Wie sieht es aus mit Ungarn?  Ungarn und Slowakei haben keine Erhöhung der Gaspreise zu befürchten ... und jetzt?  TS 

04.03.2026

17:55 |  ET: Druschba-Pipeline: Von der Leyen spricht mit Selenskyj

Im Streit zwischen der Ukraine und den EU-Staaten Ungarn und Slowakei um russische Öllieferungen will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstagnachmittag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefonieren. In dem Gespräch werde es um „Energiesicherheit“ gehen, sagte eine Kommissionssprecherin in Brüssel. Ungarns Regierungschef Viktor Orbán machte derweil weiterhin Druck für eine Wiederaufnahme der Öllieferungen.
In dem Streit geht es um die Druschba-Pipeline, die normalerweise russisches Öl durch ukrainisches Gebiet nach Ungarn und in die Slowakei transportiert.

Solidarität ist keine Einbahnstraße – und wer Energie als politisches Druckmittel benutzt, sollte sich nicht wundern, wenn andere anfangen, genau dasselbe Spiel zu spielen. JE

14:39 | r24:  Inferno im Mittelmeer: Putins sanktionierter Gas-Gigant in die Luft gejagt

Es ist eine Eskalation direkt vor den Toren Europas: Ein russischer LNG-Tanker, belegt mit strengsten westlichen Sanktionen, ist am frühen Dienstagmorgen im Mittelmeer explodiert und in Flammen aufgegangen. War es ein gezielter Drohnen-Angriff auf Putins Schattenflotte? Um 4 Uhr morgens zerriss eine gewaltige Detonation die Stille auf offener See zwischen Malta und Libyen. Das Ziel: Die “Arctic Metagaz”. Laut Berichten der Times of Malta wurde der gigantische Gas-Frachter bei diesem Angriff komplett zerstört. Mehrere Explosionen sollen das Schiff erschüttert haben, bevor es sich in ein flammendes Inferno verwandelte.

Um den westlichen Sanktionen zu entgehen, hatte der Tanker sein Ortungssystem (AIS) für rund 300 Kilometer einfach abgeschaltet. Ein klassisches Manöver auf einer sogenannten “grauen Route”, um unter dem Radar der Behörden zu bleiben. Doch dieses Versteckspiel half nicht viel und endete nun in einer Katastrophe.

Russland verkauft Gas, Europa kauft es – zur Not eben teurer über drei Zwischenhändler und eine Flotte von Tankern mit ausgeschaltetem Transponder.... Sanktionen sollen den Handel verhindern – und wenn sie nicht wirken, übernimmt eben die Pyrotechnik JE

17:38 | Leserkommentar
"...Doch die Frage, die jetzt die Welt in Atem hält: Wer steckt dahinter? Der Verdacht fällt sofort auf die Ukraine, die in der Vergangenheit bereits mehrfach Putins maritime Infrastruktur und Schiffe ins Visier genommen hat. ..."

Sachlich wohl völlig ausgeschlossen - wo ist die Ukraine, wo die Kontaktstelle zwischen Malta und Libyen? Ohne ausländische Kräfte, Daten, Nato-Knowhow, ausländische Piloten für Flieger (f16 u.a.) und Drohnen spielt sich selbst im ukrain. Frontbereich überhaupt nichts mehr ab...!? Wer hat Aufklärungsdaten in diesem Gebiet (Südwestl. Mittelmeer), wer die technischen Mittel, um einem Tanker in die Luft zu jagen...? Und btw. sind diese Schattenflotten wohl auch nicht "Putin"/der Russ. Föderation zuzurechnen - ...auch in RUS wird es wohl nach wie vor dunkle Kräfte geben, die mit Rohstoffen u.a. ihre Geschäfte für ihre Taschen betreiben...!? Und wer weiß, was auf diesem Schiff tatsächlich war? Dennoch heftig.

18:55 | Die Leseratte zu 14:39 h
Die sogenannten "ukrainischen" Seedrohnen sind in Wahrheit britische Drohnen! Die Briten hatten solche entwickelt und in die Ukraine geliefert, meist in zerlegtem Zustand und die Ukrainer haben sie an der Schwarzmeerküste bei Odessa zusammengebaut. Ob sie die Teile inzwischen (zum Teil) selbst herstellen können weiß ich natürlich nicht, aber dass die Russen regelmäßig Produktionsstätten und Lagerräume bombardieren (der dortige "Untergrund" arbeitet sehr zuverlässig).

Insofern gehe ich davon aus, dass dieser Angriff von den Briten geplant, vorbereitet und koordiniert wurde, denselben jahrhundertelangen Piraten, die russische Handelsschiffe auch schon im Atlantik "angehalten" bzw. "beschlagnahmt" - aka gestohlen und geplündert haben. Es ist auch nicht das erste Schiff, das im Mittelmeer angegriffen wurde und gesunken ist. Bisher haben die Russen diese Vorfälle offiziell mehr oder weniger ignoriert, weil die alten Pötte keinen Weltkrieg wert sind - weshalb die Seeräuber immer dreister werden. Bis sie mal die berühmte "rote Linie" überschreiten.

Da brüstet sich Trump, die gesamte iranische Flotte im Golf von Oman versenkt zu haben. Es wurde sogar ein solches Schiff vor der Küste von Sri Lanka angegriffen! Es ist eine Sache, dass der Iran nun für sich das Recht beanspruchen wird, die reichlich vor seiner Nase kreuzenden Amipötte zu versenken. Es könnten aber in Zukunft immer mal wieder amerikanische Schiffe (oder britische oder französische) irgendwo auf dem Ozean einfach verschwinden - und dazu wird sich auch niemand bekennen ...

10:26 | Leser Beitrag

Anbei ein Vergleich der Heizölpreise von 2022 zu 2026  von der Qelle: https://www.tecson.de/de/heizoelpreise.html

 Download 32

Diese auffällig gleichverlaufende exponentielle Entwicklung ist vermutlich durch "Manipulation" hervorgerufen. Mich würde interessiern ob diese Entwicklung beim "schwarzen Gold", beim
"physischem Gold" analog abwärts verläuft? 
(wie die dann kurzzeitge Petrodollar-Aufwertung oder einmonatliche Kriegsdauer mit dem Iran...)

07:40 | tkp: Ein Erfolg des Iran führt zum Misserfolg der USA gegenüber China und BRICS

Beim Krieg gegen den Iran geht es jedoch um ein größeres Ziel der USA: die Kontrolle strategischer Engpässe und ganz allgemein des Energietransits, um China den Zugang zu den Energiemärkten zu verwehren und so sein Wachstum einzudämmen. Die National Security Strategy (NSS) von Trump (NSS) setzt sich zum Ziel, „Chinas Wirtschaft in Richtung Haushaltskonsum neu auszurichten”.
Dies ist die amerikanische Umschreibung dafür, China zu zwingen, weniger zu exportieren und mehr zu importieren, indem es seine Wirtschaft radikal umstellt und mehr im Inland konsumiert – mit dem Ziel, Amerikas Anteil an den weltweiten Exporten gegenüber den hyperkompetitiven und billigeren chinesischen Exporten wiederherzustellen.

Ein an und für sich sehr gscheiter Artikel über die Motivation der USA diesen Irrsinn hier am Golf zu veranstalten, der allerdings eine Frage offen lässt: was würden die Amerikaner denn gerne exportieren? Mit Harleys und Snake Skin Boots wird man das dann fehlende chineische Warenangebot wohl nicht ersetzen können. TB

10:10 | Dipl.Ing. zu 07:40 
… Chlorhühnchen? …

03.03.2026

17:48 |  r24: Iran-Drohnen legen Katars LNG-Produktion lahm – Europa droht der Energie-Kollaps

Iranische Drohnenangriffe haben die Gasproduktion in Katar komplett gestoppt. Mit einem Schlag fallen 20 Prozent der weltweiten LNG-Exporte weg. Die Folge: Die europäischen Gaspreise schießen um über 50 Prozent in die Höhe! Es ist keine Übertreibung: Was sich gestern in Katar abgespielt hat, ist ein absolutes Beben für die globalen Energiemärkte. Der staatliche Energiegigant QatarEnergy musste nach iranischen Drohnenangriffen auf die Industriezentren Ras Laffan und Mesaieed die gesamte Produktion von Flüssiggas (LNG) stoppen. Die Schockwellen dieses Ausfalls werden wir noch sehr lange spüren. Wir sprechen hier nicht von kleinen, unbedeutenden Anlagen. Das ist das Herz der weltweiten Gasversorgung, das hier gerade stillsteht.

Dieser Shutdown radiert mal eben ein Fünftel der weltweiten LNG-Exportkapazität aus. Das ist ein Versorgungs-Schock. Die Konsequenzen für uns alle sind massiv. Katar ist nicht irgendein Lieferant. Es ist die fundamentale Säule, auf der unsere Gasversorgung ruht, seitdem das russische Gas weggefallen ist. Allein 2025 verschiffte QatarEnergy fast 81 Millionen Tonnen LNG. Dieses Gas hat die Märkte in Europa und Asien am Leben gehalten.

dazu passend r24: Straße von Hormus: Nächster Tanker brennt – Mullah-Marine auf dem Meeresgrund

Es ist die wichtigste Öl-Ader der Welt – und sie ist weitestgehend lahmgelegt! Ein gigantischer, schwimmender Parkplatz aus blockierten Schiffen bildet sich am Persischen Golf. Der Grund: Die Mullahs im Iran machen Ernst, doch die USA schlagen mit brutaler Härte zurück. Die neuesten Satelliten- und Schiffsdaten zeigen ein Bild des Stillstands. Wo sonst das Lebensblut der globalen Wirtschaft fließt, herrscht jetzt nackte Angst. Nur noch wenige Kapitäne wagen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Weil die Terror-Paten in Teheran in einer offenen Seeschlacht gegen die Amerikaner, Briten und Franzosen absolut chancenlos sind, greifen sie zu feigen asymmetrischen Taktiken. Ein Kommandeur der Revolutionsgarden drohte im Staatsfernsehen unverhohlen: Die Straße von Hormus ist dicht – und jedes Schiff, das durch will, wird in Brand gesteckt! Und die Mullahs ließen ihren Worten Taten folgen: In der Nacht schlugen Kamikaze-Drohnen der IRGC in den Öltanker „Athen Nova“ ein.

Wäre jetzt natürlich maximal uncharmant, wenn man feststellen müsste, dass volle Speicher und laufende Reaktoren in so einem Moment irgendwie… nützlich gewesen wären. Aber nein, wir haben stattdessen das gute Gefühl. Und das ist bekanntlich CO₂-neutral, grundlastfähig und wetterunabhängig. JE

18:01 | Die Leseratte
Stefan Spiegelsperger von Energie Chiemgau hat ein kurzes (6:45 min) Video gemacht zur Situation im Nahen Osten. Katar hat ja den Sprung vom reinen Rohstoffexporteur zum Produzenten geschafft und verarbeitet sein Gas weiter bzw. nutzt es für die Produktion. Nach den iranischen Angriffen hat es nicht nur die Verflüssigung eingestellt, sondern auch die Nachfolgeproduktion! Stefan erklärt, was demnächst so alles auf dem Weltmarkt in welchen Anteilen fehlen wird und dass es nicht nur in gewissen Bereichen zu Engpässen, sondern selbstverständlich auch zu Preiserhöhungen kommen wird!

Ein Punkt ist z.B. Dünger! Darüber wurde auf b.com schon unter der Rubrik Landwirtschaft berichtet. Jetzt wird Dünger also noch knapper - und NOCH teurer werden! Glückwunsch!

Das gleiche gilt allerdings auch für das LNG selbst: Deutschland hatte die Speicher nicht wie üblich gefüllt und gehofft, trotzdem über den Winter zu kommen - in der weiteren Hoffnung, dass die Preise anschließend nachgeben könnten. Das können die Betreiber jetzt wohl vergessen, es wird sicherlich NOCH teurer werden! Der nächste Winter wird also echt lustig: Falls sie es überhaupt schaffen, die Speicher zu füllen, werden die Preise in Höhen steigen, dass die meisten Menschen sich das Heizen ohnehin kaum noch werden leisten können! Ach ja, und ab nächstem Jahr ist russisches Gas zu kaufen dann komplett verboten. Macht im Moment aber noch 20 % der Lieferungen aus! Leute, zieht euch warm an!

Zitat:
Habt ihr AdBlue gekauft? Und Dünger? Eure Lieblingscreme? Med. Einwegartikel? Habt ihr getankt? Öl? Gas? Katar als einer der größten Produzenten weltweit stellt viele Produkte ein, darunter Harnstoff, Polymere, Methanol, Aluminium und andere Produkte.

12:12 | Focus:  Top-Ökonomen fürchten Spritpreis von weit über 2 Euro

Nach Angriffen auf eine saudische Raffinerie, Tanker-Attacken und der Hormus-Sperrung wird es an deutschen Zapfsäulen spürbar teurer. Experten halten weiter steigende Benzinpreise für möglich.
Nach einem Drohnenangriff auf eine Raffinerie des saudischen Energiekonzerns Saudi Aramco in Ras Tanura wächst die Sorge vor einer massiven Störung der globalen Ölversorgung. Satellitenbilder zeigen Rauch über der Anlage, Teile des Betriebs wurden vorübergehend stillgelegt; zugleich meiden Tanker aus Angst vor weiteren Angriffen die Straße von Hormus, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels läuft. Entsprechend nervös reagierten die Märkte: Der Ölpreis sprang binnen weniger Tage deutlich nach oben. Sprit ist bereits so teuer wie seit fast zwei Jahren nicht mehr.

Ich muss es fragen .. wie ist es jetzt mit den LNG Lieferungen?   Wie ist es jetzt mit der Unabhängigkeit .. von Rohstoffen, die uns nach Russland nie mehr passieren sollte?  
Das Pupperl mit der Nase ... was sagt das Pupperl?  TS 

18:02 | Monaco
diese Frage adelt ! Ente Gina wird es erklären...

02.03.2026

14:38 | Leserzuschrift TICKER | Qatar Energy stellt LNG-Produktion ein

Der Iran greift weiterhin mit Raketen und Drohnen verschiedene Golfstaaten an. Frankreich ist bereit, sich an der Verteidigung der Golfstaaten und Jordaniens zu beteiligen. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag schließt ein militärisches Eingreifen Deutschlands oder Europas im Iran-Krieg aus. Tag 3 der Eskalation im Nahen Osten: Israel und die USA hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. US-Präsident Trump sprach von 48 getöteten Mitgliedern der iranischen Führungsspitze – auch Irans oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei kam ums Leben.
Er geht von einem rund vierwöchigen Militäreinsatz gegen den Iran aus. Teheran greift seither mit Raketen und Drohnen auch zivile Ziele in Bahrain, VAE, Dubai, Katar, Kuwait, Jordanien, Industrieanlagen sowie Schiffe und Öltanker an. Die Golfstaaten haben die Angriffe des Irans bislang nur abgewehrt, nicht zurückgeschlagen. Was bisher geschah: TICKER 28. Februar und TICKER 1. März.

dazu passend ET: 100-Dollar-Öl? Iran-Krieg lässt Preise explodieren

Die militärische Eskalation rund um den Iran sorgt für Turbulenzen an den Energiemärkten. Ölpreise sprangen zweistellig an, auch Erdgas verteuerte sich deutlich. Während OPEC+ eine Ausweitung der Produktion ankündigt, wächst die Sorge vor einer Blockade der Straße von Hormus – mit möglichen Folgen für Inflation und Wirtschaftswachstum in Europa. Der Angriff auf den Iran hat bereits jetzt Auswirkungen auf die Ölpreise. In der Nacht zum Montag, 2.3., stiegen die Notierungen für Brent-Öl aus der Nordsee und Rohöl aus den USA in den ersten Handelsminuten um jeweils mehr als 10 Prozent. Zuvor war der Preis für die Brent-Sorte am Sonntagabend sogar auf 87,13 US-Dollar angestiegen.

und

Wir haben uns energiepolitisch abhängig gemacht, feiern Diversifizierung – und merken gerade, dass Diversifizierung nichts bringt, wenn alle Tanker durch denselben Flaschenhals müssen. Stabil ist daran nur die Illusion. JE

12:03 | Telegramm - Die Gasvorräte in den unterirdischen Gasspeichern Europas sind auf 30 % gesunken.

Dies geht aus Daten von Gas Infrastructure Europe vom 27. Februar hervor. Dies ist einer der niedrigsten Werte für Ende Februar in der gesamten Beobachtungsgeschichte.

Das gesamte Gas, das zur Vorbereitung auf den Winter in europäische UGS-Anlagen eingespeist wurde, wurde vor fast zwei Wochen fast vollständig entnommen. Derzeit werden die in den Vorjahren angesammelten Reserven entnommen.

Der Füllstand der UGS-Anlagen in Deutschland und Frankreich, den führenden Volkswirtschaften Europas, liegt mit 20,6 % bzw. 21,4 % deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, während er in den Niederlanden bei 10,7 % liegt, berichtet Gazprom.

Da die Entnahmesaison aus den europäischen Gasspeichern in der Regel bis Ende März/Mitte April dauert, wird die derzeitige Situation die Aufgabe der Auffüllung der Reserven erheblich erschweren.

Rrrufst Du an, Vladimir.
Chhierrr wiiird diir cheholfen.  TS 

Screenshot 2026 03 02 120319

08:52 | Aramco in Saudi

Aramco's refinery in Saudi Arabia was hit by a drone, and its operations have been suspended - Reuters

.. und im Kreml klingelt es.  In Amerika klingelt es und so geht es lustig weiter in diesem Krieg.  TS 

08:05 | ntv:  Ölpreis schnellt in die Höhe

Die Straße von Hormus ist geschlossen, Öltanker sind Ziele von Angriffen. Der Konflikt in der Golfregion hat unmittelbare Auswirkungen auf Öltransporte aus der Region. Das sorgt für einen kräftigen Anstieg der Preise.

Die Ölpreise sind nach den Angriffen auf Tanker im Nahen Osten um mehr als sieben Prozent auf den höchsten Stand seit Monaten gestiegen. Grund dafür ist die Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran, Israel und den USA, die den Öltransport in der wichtigen Förderregion stört. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze auf 82,37 Dollar, den höchsten Stand seit Januar 2025. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg zeitweise auf 75,33 Dollar und erreichte damit den höchsten Wert seit Juni 2025.

.. und die Russen freuen sich oder?  Wenn Selenskyj die Fernsehbilder aus dem Iran sieht, dann denkt er bestimmt .. da fliegt unser Sieg gegen Russland. So wird man es auch in Europa sehen.  Was mich aber wundert .. wieso wurden die Flamingo der Ukraine nicht eingesetzt oder die Drohnen?  Aber das ist eine andere Rubrik.  TS 

 

01.03.2026

17:55 | Der Vatikan-Korrespondent - Irankrieg - Sperrung Straße von Hormus + Suezkanal? - Was heut noch tun?

 

09:50 | Welt:  Belgien kapert Tanker der russischen Schattenflotte

Belgien hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen Öltanker der russischen Schattenflotte gekapert. Die belgischen Streitkräfte hätten das Schiff mit Unterstützung Frankreichs festgesetzt, schrieb Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken auf X. Der Tanker werde zum Hafen von Seebrügge eskortiert, wo er beschlagnahmt werde. Weitere Informationen nannte Francken nicht.

Bis es mal eine russische Sondertruppe auf dem Schiff gibt ... und was dann?  TS 

 

08:47 | JN:  Wie Trump die Kontrolle über die von der AFC/M23 gehaltene Rubaya-Coltanmine erlangen will

Die Rubaya-Mine, das weltweit führende Coltan-Abbaugebiet, steht nun offiziell auf der Liste der strategischen Bergbauressourcen, die Kinshasa den Vereinigten Staaten anbietet. Ein begehrtes Gut, das jedoch de facto von den AFC/M23-Rebellen verwaltet wird und unter Beschuss steht. Analyse in Infografiken.

Wie fängt ein Konflikt an?  ... und bringt dann den Konflikt auf die ToDo Liste eines Präsidenten?
"Blutmineralien": Was Kongos Klage gegen Apple bedeutet

Man ist ein Aktienunternehmen, hat genug Geld ... und irgendwo findet sich immer eine Organisation die ein bisschen auf Rebellen macht und schon, kann man ordentlich Kasse machen.  TS