26.06.2019

15:01 | ET: EuGH-Urteil zu Fahrverboten: Anwohner können auf Abgas-Messungen klagen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat strenge Vorgaben für die Messung der Luftqualität in Städten gemacht und die Rechte von Anwohnern gestärkt. Der EuGH entschied, dass die Grenzwerte an jeder einzelnen Station eingehalten werden müssten.

25.06.2019

05:59 | rubikon: Die Umwelt-Verräter

Der Bundesrat beschloss am 7. Juni 2019 die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgelegte „Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland“. Möglich wurde dies, weil die „Umweltschutzpartei“ Bündnis 90/Die Grünen für den Aufbau und die Subventionierung dieser Infrastruktur zum Import von Fracking-Gas aus den USA stimmten. Das alles geschah keine zwei Wochen nach der EU-Wahl, bei der die Grünen auch aufgrund ihres umweltpolitischen und klimapolitischen Images samt Rezo-Video massive Stimmengewinne eingefahren hatten.

Alles nur Zufall... Die Grünen haben zwar bei naturwissenschaftlichen Themen anscheinend keinen blassen Schimmer, sind aber echte Profis in der Agitation und die Atlantikbrücken/staatlichen/Besatzungsmedien trommeln fleißig mit. Wie gesagt, alles Zufall! HP

22.06.2019

09:50 | rp: Aluminium-Beschäftigte schlagen Alarm

Weil die Braunkohleverstromung endet, bangen die Belegschaften der energieintensiven Betriebe um Energiesicherheit und ihre Jobs. Fällt eine Anlage für nur zwei Stunden aus, ist sie nur noch Schrott. 18 Blackouts gab es bei Hydro 2018.

Keine Sorge, nachdem die Gretisten uns die Autos genommen haben wird, wird der Alu-Bedarf massiv zurückgehen! TB

20.06.2019

16:36 | sputnik: Märkte nach Drohnenabschuss verunsichert: Ölpreis schnellt nach oben

Der Abschuss einer US-Militärdrohne durch den Iran kann zu einer weiteren erheblichen Eskalation führen – zu einer Verunsicherung an den internationalen Märkten hat er schon geführt. Der Ölpreis zieht kräftig nach oben.

18.06.2019

19:08 | ET: Stromausfälle wie in Südamerika können überall passieren – auch in Deutschland

Es wäre der Supergau der modernen Zivilisation: Ein tagelanger, flächendeckender Stromausfall in Deutschland. Kein Strom, kein Fernsehen, kein Handy. Im Gegensatz zu Europa ist Südamerika besser dagegen gewappnet – dort haben viele Dörfer ein Notstromaggregat und sind Stromausfälle gewohnt.

17.06.2019

15:57 | spiegel: Deutschland als abschreckendes Beispiel

Australiens konservative Regierung vollzieht eine 180-Grad-Drehung in ihrer Klimapolitik. Statt auf grüne Quellen setzt sie wieder auf Kohle. Gerechtfertigt wird das Manöver mit einem abschreckenden Beispiel: der deutschen Energiewende.

Die Irrfahrt der deutschen Energiepolitik hat sich selbst bis nach Down Under, ans andere Ende der Welt, rumgesprochen. Nur die Berliner Kaste hats noch immer nicht geschnallt.. ML

06:31 | ag: Windkraft-Irre zerstören Deutschlands Märchenwald

".... Reinhardswald? Nie gehört. Keine Aktivisten, keine Medien. Dabei ist die Umweltkatastrophe noch größer: Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet soll zum Wind-Industriegebiet werden. Gemeint ist der Naturpark Reinhardswald, der auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ bezeichnet wird."

16.06.2019

18:53 | welt: Deutschlands Bedarf an Reserve-Kraftwerken verdoppelt sich

Die Zahl der Kraftwerke, die als Folge von Energiewende und Atomausstieg ausschließlich für den Notfall bereitgehalten werden müssen, steigt in den nächsten Jahren erneut auf Rekordwerte. „Es gibt nach wie vor einen Bedarf an Netzreserve, um das deutsche Stromnetz in kritischen Situationen stabil zu halten“, kommentierte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, die neueste Prognose. „Das macht die Bedeutung eines zügigen Netzausbaus deutlich.“

14:13 | heise: Vor einem Cyberwar? USA legen "Cyberminen" im russischen Stromnetz

Die New York Times macht sich zum Lautsprecher politischer Interessen. Soll Russland abgeschreckt werden, sich in einen militärischen Konflikt mit dem Iran einzumischen?

... und ist Südamerika ein Beispiel für die Russen um Ihnen zu zeigen, wozu die Amis fähig wären? FG

15.06.2019

19:49 | hessenschau: Das müssen Sie zum Startschuss für Elektro-Tretroller wissen

Vorsicht, die E-Scooter kommen! Am Samstag tritt die Zulassung der Elektro-Tretroller in Kraft. Tatsächlich auf den Straßen fahren werden die Mini-Flitzer wohl erst in einigen Wochen. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Das nächste innerstädtische Verkehrschaos auf Radwegen und Strassen ist vorprogrammiert. FG

20:25 | M
Die armen LKW-Fahrer. Sie werden den Tod der Bewegungsmuffel nur schwer überwinden.

13.06.2019

12:08 | staatsstreich: Über alles, was man noch nie über den Persischen Golf wissen wollte

Durch die Straße von Hormuz fließen täglich rund 15 Millionen Barrel Öl, gut 30 Prozent aller internationalen Exporte (netto) und wenn das nicht mehr stattfindet, gibt es keinen Weltmarkt für Öl mehr (wie wir ihn kennen). Deswegen sollte das Großthema für alle Ölkonsumenten eigentlich von Interesse sein. Ein neues Buch über den Kalten Krieg in der Islamischen Welt, das andauernde Ringen um die Vorherrschaft zwischen Saudis und Iranern, informiert umfassend.

Sehen Sie dazu bitte auch den Beitrag samt grünem Kommentar vom 26.5.2019 in dieser Rubrik! TB

12.06.2019

14:07 | bto: Kohleausstieg: 80 Milliarden für nichts

„Ohne Einführung eines CO2-Preises könnte der beschlossene Kohleausstieg für den Klimaschutz wirkungslos blieben. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung in einer am Dienstag vorgelegten Untersuchung.“ – bto: Man könnte auch sagen, der Ausstieg ist ein Beispiel für dirigistische Show-Politik. Um was geht es denn? Reduktion von CO2 oder um die Erzeugung des Gefühls, wir würden was machen?

10.06.2019

18:25 | sputnik: Droht dem Fracking-Rausch in den USA ein jähes Ende?

Bei dem Streben, die Ölförderung auszubauen, fackeln die US-Frackingfirmen riesige Mengen von ungenutztem Begleitgas ab. Seit einem Jahr ist die Menge des abgefackelten Gases um das Doppelte auf das Rekordniveau von 18,7 Mio. Kubikmeter pro Tag gestiegen.

08:29 | orf: Milliardenchance für Australien und Chile

Lithium spielt eine wesentliche Rolle in der Produktion von Akkus und ist damit, etwa im Hinblick auf die Fertigung von E-Autos, in der Industrie enorm gefragt, Tendenz steigend. Australien und Chile gelten als „Supermächte“, wenn es um den Abbau des Metalls geht, die Fertigung von Akkus wird bisher aber anderen Ländern überlassen – das soll sich künftig ändern.

Und dank den Grünen haben endlich auch die chilenischen und afrikanischen Kinder Vollbeschäftigung! TB

08.06.2019

08:52 | heise: E-Mobilität: VW plant 36.000 Ladepunkte in Europa bis 2025

"Die Ladeinfrastruktur wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für den schnellen Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland", weiß Thomas Ulbrich, Vorstand für Elektromobilität bei Volkswagen. "Das Aufladen eines E-Autos muss genauso einfach und selbstverständlich werden wie das Laden eines Smartphones." Dafür nötig seien angesichts der vorherrschenden Lade- oder Reichweitenangst "deutlich mehr Ladesäulen im öffentlichen Raum" sowie einfache Regeln für die Installation privater Stromzapfstellen.

05.06.2019

08:15 | focus: ARD-Doku: Bau einer E-Auto-Batterie erzeugt 17 Tonnen CO2

Deutschland ist im E-Mobilitätsfieber. Der US-Flitzer Tesla ist längst neues Statussymbol umweltbewusster Besserverdiener. Doch auch die deutschen Automobilhersteller rüsten in Sachen E-Mobilität auf. Dabei ist die Öko-Bilanz der gepriesenen Technik mies, wie eine ARD-Doku am Montagabend aufdeckte.

Dazu passebd aus 2017 - ecomento: Angela Merkel: „Elektromobilität und alternative Antriebe mit Macht voranbringen“! TB

04.06.2019

18:08 | pa: Ausgebremst auf der Zielgeraden

Bei einem Besuch in der Ukraine kündigte der US-Energieminister Rick Perry Sanktionen an, um die Gaspipeline zu verhindern. In Kiew sage Perry, „in nicht zu ferner Zukunft“ werde ein Gesetz vorliegen, das Strafen für Unternehmen vorsieht, die an dem Projekt beteiligt sind. Nach Angaben des Energieministers werde der US-Kongress ein entsprechendes Gesetz verabschieden, das Präsident Donald Trump unterzeichnen werde.

14:17 | oe24: Tanke! Erste Tankstelle hat Sprit unter 1 Euro

Der Handelsstreit zwischen China und den USA lässt den Ölpreis weiter einbrechen: Ein Barrel (159 Liter) der wichtigen Nordseesorte Brent kostete am Montag nur noch 61 Dollar - Ende April kratzte der Preis noch an der 75-Dollar-Marke. Obwohl der Ölpreis sinkt, spürten die Autofahrer bis jetzt davon wenig - für einer Woche kostete Super im Österreich-Schnitt sogar noch 1,308 Euro, der Liter Diesel 1,241 Euro.

Sprit unter einem Euro! Ganz ohne Jörg Haider! TB

Der Klassiker! Downmove von 86 auf ca 50! 0,618-Fibonacci-Retracement bei 73, danach gings bergab. Sind wir jetzt in Welle 3 down? Dann könnte uns ein Preis von unter 40 "drohen" - und Draghis Inflationsphantasien wären wieder einmal perdu - mittelfristig! TB

Bildschirmfoto 2019 06 04 um 14.20.33

12:11 | achgut: Woher kommt der Strom? 21. Woche: Der Skandal

In Deutschland stehen etwa 30.000 Windkraftanlagen. Insgesamt wird mit über 1.500.000 Solarpaneelen Strom erzeugt. Die installierte Leistung beträgt Stand 31.5.2019: Wind onshore 53,24 Gigawatt (GW), Wind offshore 6,64 GW, Solar 47,52 GW. Allein die volatilen Energieträger Wind und Sonne weisen eine installierte Leistung von insgesamt 107,4 GW auf. Allein das sind 51,62 Prozent der gesamten installierten Netto-Leistung (208,07 GW) zur Stromerzeugung in Deutschland. Nehmen wir noch die grundlastfähigen erneuerbaren Energieträger Biomasse und Wasserkraft hinzu, erhöht sich der prozentuale Anteil der Erneuerbaren auf 57,65 Prozent der installierten Leistung.

30.05.2019

08:56 | orf: China setzt auf Faustpfand seltene Erden

Im Handelskrieg mit den USA bringt sich China mit möglichen Einschränkungen beim Export von seltenen Erden „als Waffe“ in Stellung. China ist weltweit der wichtigste Lieferant der etwa für die Elektronikindustrie unverzichtbaren Rohstoffen. „Sagt nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt“, heißt es dazu in einem am Mittwoch an die Adresse der US-Regierung gerichteten Kommentar von Chinas Kommunistischer Partei.

09:53 | Dazu passend - standard: Seltene Erden: Umstrittene "Vitamine" der Energiewende! TB

29.05.2019

09:05 | gs: Aufschlussreiche Währungscharts - Warum die Metalle sinken

Die unglaubliche Stärke des US-Dollars in den vergangenen 12+ Monaten setzte Gold und Silber einem Abwärtspreisdruck aus. Ich denke, dieser Preisdruck könnte jeglichen Preisvorstoß nach oben in Gold und Silber um 20% bis 30% oder mehr dämpfen.
Der US-Dollar wurde zum globalen "sicheren Hafen" für internationale Investoren und ausländische Regierungen. In den letzten 6 bis 12 Monaten oder mehr war der US-Dollar die einzige Fiatwährung, die Stärke und einen Aufwärtstrend verzeichnete. Die Niveaus der anderen großen Weltwährungen sanken - einige gingen drastisch tiefer.

26.05.2019

10:37 | compact-mag: Ein Iran-Krieg würde den Ölpreis explodieren lassen

Analysten gehen davon aus, dass ein Krieg gegen den Iran den Ölpreis auf mindestens 250 Dollar pro Fass hochschnellen lassen würde. Das ist eine Vervierfachung des aktuellen Preisniveaus.

Durch die Strasse von Hormuz "fahren" täglich knapp 20 Mio Barrel Öl! Bei einem täglichen Bedarf von 100 Mio sind 20 Mio "'ne Menge Holz"! Trotzdem erscheint ein von Analysten angenommener Preis von 250 USD/bbl vorerst eher sportlich! Die spare capacities liegen im Moment bei ca. 4 Mio bbl, der Großteil davon in Saudi Arabien. Kurzfristig würde es zu Engpässen kommen, schon klar aber die Welt würd sich zu helfen wissen! Eine plötzliche Beruhigung der Lage in Venezuela könnte mittelfristig helfen! TB

14:21 | Leser-Kommentar
Herr Bachheimer, als die Lösung für das Problem der Straße von Hormus war ja eine Pipeline vom Irak durch Syrien ans Mittlemeer geplant - mit den bekannten Folgen eines NICHT-Einlenkens durch Assad. Ich denke es dürfte schwer werden 1/5 des täglichen Öl-Bedarfs anderweitig zu beschaffen. Und was denken Sie warum die Amis immer noch in Afganistan sitzen - stellen sie sich mal vor, die Chinesen bauen eine Rohrleitung o.ä. durch Afganistan in den Iran - ich erinnere hier gern an die Bagdadbahn.

Mag ja alles stimmen - aber wie viele Tage unseres Lebens sind wir - trotz aller Krisen - bisher im Trockenen gewesen? TB

09:04 | Der Schwermetaller "Der Blödsinn des batterie-elektrischen Fahrens"

Professor Friedrich Indra gilt als einer der besten Motorenentwickler. Er war bei Alpina und Audi beschäftigt, bevor er zu GM wechselte und dort für „Advanced Engineering in Powertrain Operations“ zuständig war. Seit seiner Pensionierung ist er beratend für die Autoindustrie tätig und engagiert sich auch in Forschung und Lehre. Er hält die Elektromobilität für einen gefährlichen Irrweg. Im Folgenden einige seiner Aussagen zu diesem Thema, die mehr als deutlich ausfallen.

Zur Abschaffung des Verbrennungsmotors: „Dabei löst das Elektroauto kein einziges Umweltproblem und leistet keinen Beitrag zum Klimaschutz. Während die Politik es nicht verstehen will, ist die Autoindustrie offenbar nicht imstande, mit einer Sprache zu sprechen, obwohl man das Thema ganz einfach erklären kann.“

Das angeblich CO2-freie Elektroauto: „Eine absurde These. Es gibt eine sehr gute Untersuchung von Professor Spicher, der zufolge bei einer CO2-Well-to-Wheel-Betrachtung das Elektroauto in Deutschland um den Faktor 1,6 schlechter ist als ein Verbrenner. In Österreich ist es immerhin nur um den Faktor 1,3 schlechter, weil wir viel Wasserkraft nutzen. In China hingegen ist es 4 bis 5 mal schlechter.“

Zu Plug-in Hybriden: „Hier handelt es sich lediglich um den zweitgrößten Betrug an der Umwelt, weil man bei der Ermittlung des Verbrauchs einfach darauf verzichtet, den vorher getankten Strom mit einzubeziehen. Dabei kommen für Supersportwagen mit dieser Technik so perverse Werte wie 3,1 Liter Verbrauch pro 100 km heraus.“

Zu E-Fahrzeugen im Rennsport: „Gerade hier ist sie völlig fehl am Platz. Auf der Straße funktionieren die Lithium-Ionen-Akkus noch halbwegs, im Motorsport werden sie wegen der schnellen Be und Entladung viel zu heiß und gehen dauernd kaputt. Die absolute Schwäche der Batterietechnik wird hier auch noch vorgezeigt, weil die Fahrer nach einer halben Stunde die Fahrzeuge wegen leerer Batterien wechseln müssen.“

Zum Kauf von batterieelektrischen Fahrzeugen: „Es wäre in unserer freien Marktwirtschaft das erste Mal, dass ein Kunde ein Produkt kauft, das teurer ist und weniger kann als das, was er hat - und bei dem überdies die Hälfte des Wertes in der Batterie steckt. Nach acht Jahren ist das Auto ja nichts mehr wert. Was mir Hoffnung macht, ist die Erfahrung: Der Kunde entscheidet." Noch Fragen?

 08:53 | zero-h: Visualizing How Much Oil Is In An Electric Vehicle? must read!!!

When most people think about oil and natural gas, the first thing that comes to mind is the gas in the tank of their car. But, as Visual Capitalist's Nicholas LePan notes, there is actually much more to oil’s role, than meets the eye... Oil, along with natural gas, has hundreds of different uses in a modern vehicle through petrochemicals.

25.05.2019

16:23 | heise: Export von russischem Rohöl in die USA auf Rekordhöhe

Da Ölkonzerne schweres Rohöl benötigen, das bislang aus Venezuela kam, springt ein von den USA sanktioniertes Land für ein gleichfalls sanktioniertes Land ein.Mitunter folgen Sanktionen einer seltsamen Logik. Im Januar und Februar importierten die USA aus Venezuela noch mehr als 26 Millionen Barrel Rohöl, täglich zwischen 500.000 und 700.000 Barrel. Das war bereits etwas weniger als ein Jahr zuvor. Im Februar waren es noch 239.000 Barrel täglich.

23.05.2019

13:21 | Leser-Anfrage zur Energie-Autokratie

Energieautrakie zu erreichen ist fast nicht möglich. Batterien, die den täglichen Bedarf speichern können sind zu teuer. Dh. es ist billiger den Strom zu kaufen. Bei Anlagen die ich kenne sind die Batterien auf etwas 75% des Spitzenleistung der Solaranlage ausgelegt und dort rechnen sie sich schon nicht. Wenn sie dann noch 3 Regentage oder den Winter überbrücken wollen...... Die Anbieter werben immer mit 100% Eigenverbrauch, das schaffen sie aber nie, da die Batterie zu klein ist.
Da aber die Batterie DER Kostenfaktor ist und man den Kunden nicht abschrecken will, wird sie kleiner angesetzt um den Kunden die Anlage schmackhaft zu machen. Als Beispiel, das mir vorliegt: eine Anlage hat ~7kWp - sie wird an einem schönen Tag im Frühling 50kWh liefern, als Batterie ist aber nur eine mit 6,3kWh angeboten worden (Speicherung etwa 5kWh) - dh. 45kWh speisen Sie ein. Mit der Einspeisevergütung können sie dann im Winter den Strom zurückkaufen. Inwiefern das die Vorstellungen des Leser bzgl. Autarkie trifft weiß ich nicht.

22.05.2019

12:49 | nzz: Die Amerikaner wollen Nord Stream 2 stoppen – warum sie damit Erfolg haben könnten

Das deutsch-russische Pipelineprojekt Nord Stream 2 ist Donald Trump ein Dorn im Auge. Die USA künden daher neue Sanktionen an. Können die Amerikaner die Fertigstellung der Röhre in letzter Sekunde bremsen? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

... weil die Amerikaner mit Herrn Weber einen perfekten Versallen an der EU-Spitze haben werden! TB

15:56 | Maiglöckchen
Erdgas ist leitungsgebunden und wird auf diese Art zu Haushalten und Industrie transportiert. Wenn die die Nutzer von Erdgas unbedingt SPD, CDU, grün und rot wählen wollen, sollen sie dafür extra bezahlen - ist doch ok.
LPG ist quasi ein Abfallprodukt der Erdölraffination und wird in Tanks gelagert, transportiert und aus denselben abgezapft. Ich nutze LPG, insofern muß ich nicht für das linke Gesockse Extra zahlen.

20.05.2019

15:08 | jf: Zurück zur Vernunft

Das war überfällig. Wolfgang Reitzle, dem Aufsichtsratschef des Linde-Konzerns, ist der Kragen geplatzt. Der deutsche „nationale Alleingang“ bei der „Energiewende“ sei eine „sündhaft teure Sackgasse“, der Atomausstieg eine dringend zu korrigierende Fehlentscheidung. Man fragt sich, warum Deutschlands Industrielenker nicht schon längst der „Klima-Kanzlerin“ ihre fehlenden Kleider vorhalten.

18.05.2019

13:05 | f&w: USA gegen Iran: Braucht die USA einen weiteren Krieg? Nächster Krieg für Öl?

Kommt ein Krieg zwischen den USA und dem Iran und welche Auswirkungen hätte dies für uns? Werden wieder falsche Tatsachen verwendet um einen Angriffskrieg zu rechtfertigen? Geht es um das Atomprogramm oder doch um Öl, Macht und den Dollar? Alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Video.

17.05.2019

09:38 | Der Schwermetaller "Das Wiener Motorensymposium"

Gerade findet das 40. Wiener Motorensymposium statt, bei dem sich mehr als 1000 Experten wieder über aktuelle Entwicklungen im Bereich Straßenmobilität und ihren Antrieben austauschen. Schwerpunkt ist dabei die Energiewende, aber nicht so wie es sich mancher Giftgrüne vorstellt. Der TU-Professor und Mitorganisator des Symposiums Bernhard Geringer formuliert es so: „Die primäre Energieform bestimmt den zukünftigen Antrieb und nicht umgekehrt. Wir brauchen eine Gesamtökobilanz“ Themen auf dem Symposium sind die Weitentwicklung der Verbrennungsmotoren, Hybridantriebe, batterieelektrisches Fahren, Brennstoffzellen und synthetische Kraftstoffe.

Laut Geringer geht es nicht um eine Dekarbonisierung sondern um Defossilierung, was mit den e-fuels auch gelingen kann. Synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff sind wichtige Alternativen und zudem sehr gute chemische Speicher für überschüssigen Windstrom. Einige Länder haben das schon erkannt. Deutschland bremst aber, woran wie immer die grünen Realitätsverweigerer nicht unschuldig sind. Europäische Verkehrsminister konzentrieren sich momentan auf den batterieelektrischen Antrieb, weil man in der Illusion von null Emissionen lebt. Woher der Strom kommen soll, interessiert die Politik (noch) nicht. Deshalb ist laut Geringer eine Betrachtung der Gesamtökobilanz entscheidend. Die Fokussierung auf Batterien halte er für falsch.

Highlights auf dem Symposium dürften z.B. die neuen 6-Zylinder Boxermotoren von Porsche sein, die als Spitzenentwicklung bei Benzinmotoren gelten, sowie neue und extrem saubere Dieselmotoren für PKW und LKW. Das gleiche gilt für die 48 Volt Mild-Hybrid-Systeme, denen Geringer eine große zukünftige Bedeutung zuspricht. Für Geringer ist der Verbrennungsmotor noch lange nicht am Ende. Auch bei diesem Symposium zeigt sich, daß das batterieelektrische Fahren eben nicht der alleinige Heilsbringer ist. Es gibt ja mehr als genug Gründe, die gegen ein batterieelektrisches Fahrzeug sprechen. Jetzt ist noch ein weiterer schwerwiegender dazugekommen. Wie gestern hier auf b.com verlinkt geht es um den Abbau von Lithium im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien. Dort wird offensichtlich die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung zerstört um an das Lithium zu kommen.

Mit Volkswagen als lautestes Sprachrohr versucht man uns einzureden, daß batterieelektrisches Fahren unbedingt nötig sei um die völlig schwachsinnigen Klimaziele zu erreichen. Wenn das mit der Zerstörung von ganzen Lebensräumen verbunden ist, ist das ein weiterer Grund nicht batterieelektrisch zu fahren.

12:30 | Leser-Ergänzungslink zum Schwermetaller
https://www-wallstreet--online-de.cdn.ampproject.org/v/s/www.wallstreet-online.de/_amp/nachricht/11460668-kmh-1-ebnet-wasserstoffantrieb?usqp=mq331AQCCAE%3D&_js_v=0.1#referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&_tf=Von%20%251%24s&share=https%3A%2F%2Fwww.wallstreet-online.de%2Fnachricht%2F11460668-kmh-1-ebnet-wasserstoffantrieb

13:04 | Leser-Kommentar zum Beitrag von 9:38
........ Wie gestern hier auf b.com verlinkt geht es um den Abbau von Lithium im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien. Dort wird offensichtlich die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung zerstört um an das Lithium zu kommen.
https://www.voltairenet.org/article198969.html
Die Mapuche-Indianer, die das chilenische und argentinische Patagonien bevölkern, waren überrascht, in London von der Reaktivierung der Resistencia Ancestral Mapuche (Widerstand der Mapuche-Vorfahren - RAM) zu erfahren, eine mysteriöse Organisation, die die Unabhängigkeit fordert. Zunächst beschuldigt, ein vom argentinischen Geheimdienst übernommener ehemaliger Verein zu sein, wird die RAM nun von der Linken als legitime sezessionistische Bewegung angesehen, aber von den Mapuche-Führern jedoch als eine von George Soros finanzierte Initiative.
 

08:42 | fz: Die Photovoltaik ist das Stiefkind der Energiewende

Zwei Drittel der Energieproduktion in Österreich kommen nach wie vor aus fossilen Energiequellen. Die müssen eigentlich zur Gänze bis 2050 verschwinden. Der Weg dahin geht übers Stromsparen und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das sind Wasserkraft, Windkraft, Biomasseverstromung und -fernwärme und das Stiefkind der Energiewende, die Sonnenverstromung, also Photovoltaik (PV).

16.05.2019

17:56 | Die Leseratte "Zwei Berichte über die Gaskonferenz im Berliner Adlon"

wo am Vortag bereits die Potsdamer Gespräche stattgefunden hatten. Im ersten Bericht geht es in erster Linie um das rücksichtslose Gebaren der USA, die Gas als Druckmittel benutzen. Im zweiten Bericht geht es um die Versorgungssicherheit Europas und die Zukunftsperspektive. Die Russen weisen darauf hin, dass Nord Stream 2 und Turkish Stream die Lieferungen durch die Ukraine vollständig ersetzen könnten, bei einer zu erwartenden steigenden Nachfrage (z.B. wegen Abschaltung weiterer Kraftwerke in Deutschland) jedoch möglicherweise sogar ein Nord Stream 3 notwendig würde, falls die Ukraine ihre maroden Leitungen nicht modernisiert. Das sind derzeit aber nur Spekulationen.
https://de.sputniknews.com/politik/20190516324978138-gasimport-einmischung-usa/
https://de.sputniknews.com/politik/20190516324978882-gazprom-pressekonferenz-nord-stream-3/

13:09 | df: Kehrseite der Energiewende

Im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien sollen 70 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen lagern. Der Rohstoff wird gebraucht, um Elektro-Auto-Batterien herzustellen. In Zeiten der Energiewende wächst der Bedarf nach Lithium rasant. Doch dessen Abbau zerstört die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung.

16:13 | Leser-Kommentar
Die Art des Lithium-Abbaus war mir bisher noch nicht bekannt. Es ist erschütternd, wie hier der Lebensraum einen indigenen Bevölkerungsgruppe zerstört wird, um Milliarden zu scheffeln. Und das alles, um auf biegen und brechen, Autos mit Strom fahren zu lassen. Das Leben der betroffenen Menschen spielt keine Rolle, sie bringen keinen Gewinn. Dabei werden bereits abgasfreie Dieselfahrzeuge entwickelt, die keinen CO2 Ausstoß haben, was wohl nicht zur Kenntnis genommen wird. Beim Lithium gilt es erst einmal den Milliardengewinn abzuschöpfen.


10:19
 | gs: Kupfer ist gut positioniert, um den nächsten Ressourcenzyklus anzuführen

Die Welt steuert auf enorme Engpässe bei Kupfer, Nickel, Lithium und anderen wichtigen Mineralien zu, die nötig sind, um Batterien für elektrische Fahrzeuge herzustellen. Das sagt Reuters zufolge der Global Supply Manager von Tesla.

15.05.2019

13:17 | faz: Als das Elektroauto scheiterte

Elektroautos gab es schon vor mehr als 100 Jahren. Die Argumente von damals sind die Argumente von heute. Die Probleme auch.

tom-cat
Unter Atavismus versteht man den Rückfall in eine frühere Evolutionsstufe. Im nicht-biologischen Sinn handelt es sich laut Wikipedia um einen kulturellen
"Rückfall in angenommene urtümliche, primitive oder überwunden geglaubte Zustände von menschlichen Gesellschaften."

14:54 | Leser-Kommentar
Man kann es auch so umschreiben:
"Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, daß sie verdummen". Oskar Wilde (1854 - 1900)
Zudem kann ich im Kontext zum Elektroauto einen Rückfall in eine frührere Evo-Stufe nicht nachvollziehen, dies würde nämlich bedeuten auf "vor Elektro" zu fallen. Dies wäre zwangläufig der Untergang der heutigen Zivilisation.
Ich lass hier mal, die zeitliche Strecke von einer sogenannten "Evo.-Stufe" aussen vor, da man diese auch so beschreiben könnte,
Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit usw. Wobei technische Evo. und kulturelle Evo. zwei verschiedene Ebenen sind. Ein kultureller "Rückfall" bedingt heutzutage nicht unbedingt einen technischen Rückfall. Stellen wir uns nur mal vor, es gäbe keine Smart-Phones mehr ;-)

 

09:58 | faz: Amerikanische Senatoren legen Gesetz gegen Nord Stream 2 vor

Im amerikanischen Kongress machen mehrere Senatoren mobil gegen die im Bau befindliche neue Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2. Sie schlugen am Dienstag ein Gesetz vor zur Verhängung von Reise- und Finanzsanktionen gegen Unternehmen und Einzelpersonen, die an dem Bau der Pipeline beteiligt sind.

"Make America widerlich again"! Diese Allmachtsphantasien der USA sind unerträglich. Das einzige, was noch unerträglicher in der "Europas Energieversorgungs-Posse" ist, ist das Ausbleiben der Gegenwehr der EU, die ja eigentlich im Interesse Europas agieren sollte. Und am unerträglichsten ist der künftige Chef Brüssler Junta, der offen gegen diese Projekt ist und so die Amerikaner in ihrer Positionierung bestärkt! TB

08:51 | sz: VW-Elektroautos - "'Null' ist sowieso eine Illusion"

Tesla! Was diese Firma herstellt, ist die dümmste und obszönste Variante der Elektromobilität. Einen Drei-Tonnen-Wagen zu bewegen, noch dazu mit extremen Beschleunigungswerten, das kann nicht ökologisch sein und auch nicht sozial. Das ist Energieverschwendung, das ist Ressourcenverschwendung, das ist Platzverschwendung, und das ist asozial. Und das zeigt: Beileibe nicht jedes Elektroauto ist gut und ökologisch.

Für die "Nicht zu EndeDenker" aus dem gutmenschlichen Bereich ist es trotzdem ein gangbarer Weg. Man ist "gut" und bewegt sich trotzdem standesgemäß fort - 1,2 hundert Kilometer halt, aber es lässt sich herrlich angeben damit! Was wirklich dahinter steckt, ist doch egal! TB

14.05.2019

20:13 | tichyseinblick: Österreich macht gegen deutsche Energiewende mobil

Aktuell probt Österreich deutsche Energiewende und ihre Folgen. 100 Vertreter von Bundesministerien, der Länder und vieler Infrastruktureinrichtungen sind beteiligt; das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hat die Krisenübung geplant. »Helios« heißt die dreitägige Katastrophenübung, die klären soll, wie weit Österreich für einen Blackout gerüstet ist. Die Beteiligten sollen, so dass Ziel der Übung, erkennen, wo noch an der »Resilienz« gearbeitet werden könne, also an der Fähigkeit, Krisen zu bewältigen. Ein Blackout wird mittlerweile in vielen Regierungen als eine der größten Bedrohungen angesehen.
Unmittelbarer Anlaß für die Übung war jene Beinahe-Katastrophe im europäischen Verbundnetz am 10. Januar dieses Jahres, als gegen 21 Uhr die Frequenz auf 49,8 Hertz absackte. Das ist der Grenzwert, ab dem Verbraucher abgeschaltet werden müssen. »Last abwerfen« heißt das im Jargon der Energieversorger. Europa schrammte nach Aussagen von Experten knapp an einer Katastrophe vorbei. Ein »Datenfehler an einem Netzregler« im Gebiet von Tennet löste den Störfall aus. Tennet ist einer der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, TenneT, Amprion und TransnetBW, die Deutschland mit Strom versorgen sollen.
Auf deutsch: Deutschland ist ein solch unsicherer Wackelkandidat geworden, dass den europäischen Nachbarn angst und bange wird.

An der Stelle einmal Lob an das Innenministerium und den Minister! Wurde Zeit, dass eine solche Übung durchgeführt wird. Die Vorbereitungen der österreichischen Exekutive und anderer Organe für so einen Ernstfall waren - zumindest was mir erzählt wurde -  dürfig, um es noch nett zu formulieren. Hoffentlich wird nun ordentlich nachgebessert, besonders mit dem deutschen Energieexperiement als Überraschungsei im Hinterkopf. ML

10:41 | staatsstreich: “Weltmarkt für Öl” vor dem Aus?

Um die Straße von Hormuz, den entscheidenden Flaschenhals für Erdöl aus dem Mittleren Osten, bahnt sich ein militärischer Konflikt an. Die USA, Saudiarabien und Israel segeln auf Kriegskurs mit dem Iran, Russland und China. Die Amis, in ihrer Hemisphäre nun energetisch autark, haben kaum mehr Interesse, sowieso erschöpfte saudische Ölfelder “militärisch zu sichern”. NB zum Petro-Dollar.

Natürlich sind die USA energietechnisch autark und könnten sich so von der Sicherung des Saudi-Öls und dessen Verkehrswege abwenden. Hier darf aber nicht verbgessen werden, dass Venezuela sicherlich eine künftige Rolle in der Energeiversorgung der USA spielen wird - die Eimischung der Supermacht in Venezuela zeigts doch deutlich. Und Venezuela ist ein OPEC-Staat. In der OPEC haben die Saudis das Sagen - und die werden sicher ein Gegen-Sicherungsgeschäft von den Amis erwarten! TB

13.05.2019

11:52 | faz: So viel Windstrom wie noch nie

Zwar laufen die Windräder in Deutschland auf Hochtouren, doch der Ausbau der Windenergie an Land stockt: Der Neubau ging um 90 Prozent zurück. Das hat auch mit vielen Klagen zu tun.

- 90 %! Endlich einmal ein sattes Minus, dass den Vernunftmenschen erfreut! TB


09:47
 | Der Schwermetaller "Der Batteriewahnsinn"

Mercedes Benz Trucks hat kürzlich einen 25-Tonner aus der Actros Modellfamilie in Form eines vollelektrischen LKW zu Testzwecken an eine Spedition übergeben. Das Fahrzeug soll im städtischen Verteilerverkehr eingesetzt werden. Der LKW fährt einmal am Tag die 200 km lange Strecke und beliefert dabei von einem Zentrallager aus verschiedene Supermärkte. Die 240 kWh Lithiumionen-Batterie reicht angeblich gerade für die 200 km. Ausgehend von der 95 kWh Batterie im Audi e-tron, die 700 kg wiegt, beträgt das Gewicht der LKW-Batterie vermutlich 1,8 Tonnen.

Aus meiner Zeit als Fernfahrer weiß ich, daß der Durchschnittsverbrauch meines 40-Tonnen-LKW etwa bei 35 Litern pro 100 Kilometer lag. Mit einem 400 Litertank konnte man problemlos 1.000 km weit fahren. 400 kg Diesel wiegen lediglich 330 kg. Würde man mit dem oben genannten 25-Tonnen-Elektro-LKW anstelle von 200 km etwa 1000 km weit fahren wollen, würde die Batterie etwa 8,9 Tonnen wiegen um die nötige Energiemenge mitführen zu können. Hochgerechnet auf einen 40-Tonnen-LKW hätte man dann ein Batteriegewicht von etwa 14 Tonnen im Vergleich zu den oben genannten 330 kg Diesel. Entscheidend für einen möglichst effizienten und auch profitablen Transport ist eine hohe Nutzlast, was mit einer 14-Tonnen-Batterie absolut unmöglich wäre.

Kürzlich habe ich einen Diesel-getriebenen 40-Tonnen-LKW gesehen, auf dessen Plane ganz groß „29 Tonnen Nutzlast“ zu lesen war. Der LKW hatte scheinbar einen Auflieger in neuester Leichtbauweise. Auch im LKW-Bereich zeigt sich der komplette Unsinn batterieelektrischen Fahrens, da die sehr großen Batteriegewichte die Nutzlast der LKW stark einschränken, was einem effizienten und energiesparenden Transport völlig zuwiderläuft. Die beim Laden und Entladen des Akkus sowie beim Stromtransport zur Ladestation auftretenden Verluste sind hier noch gar nicht berücksichtigt. Es heißt doch immer, man müsste Energie sparen zu Rettung des Klimas. Mit batterieelektrischem Fahren macht man aber das genaue Gegenteil.

10.05.2019

11:49 | Der Schwermetaller "Brennende Lithiumionenakkus"

Man spricht bei dieser Art Akku von einer sehr geringen Temperaturtoleranz. D.h. wird es an einer Stelle im Akku aufgrund eines Defektes oder auch Überlastung zu warm, kommt es zu einer unkontrollierten Leistungsabgabe, was Brand oder auch Explosion bedeutet. Ein guter Bekannter ist bei der freiwilligen Feuerwehr. Vor kurzem hatten sie eine Übung zum Löschen brennender Lithiumionenakkus. Er sagte, das Löschen kann man vergessen. Da der Akku je nach Größe aus bis zu mehreren Tausend Einzelzellen besteht, ist das vergleichbar mit einer Sylvester-Raketenbatterie.

Da geht eine Zelle nach der anderen hoch. Der Verband der Schadensversicherer empfiehlt mittlerweile, daß der Umgang mit Lithiumionenakkus bereits ab mittlerer Leistung (da gehören die Akkus in E-Autos zweifellos dazu) und das Lagern defekter Energiespeicher nur in brandschutztechnisch entsprechend ausgerüsteten Räumen erfolgen sollte. Das betrifft dann auch Tiefgaragen. Benzin- und Dieselautos können natürlich auch brennen, jedoch sind solche Brände im Gegensatz zu Akkubränden leicht zu löschen. Es ist schon mehr als abenteuerlich, wie den Kunden das E-Auto als Fortschritt untergejubelt wird.

09.05.2019

19:47 | Welt: Deutschland verschenkt Ökostrom im Wert von 610 Millionen Euro

Die Stromnetze werden durch die Energiewende immer mehr belastet. Für Noteingriffe zahlten Verbraucher im vergangenen Jahr 1,4 Milliarden Euro. Das geht so weit, dass sogar die Ökostrom-Produktion teuer zurückgefahren werden musste.

18:21 | ET: Energiewende: Sachverständigenrat warnte bereits 2013 vor überbordender Planwirtschaft – vergebens

Im Jahr 2013, zwei Jahre, nachdem die Bundeskanzlerin unter dem Eindruck der Seebebenkatastrophe in Japan Freund und Feind mit ihrer eilig verkündeten „Energiewende“ überrascht hatte, hätte es für die Regierung Angela Merkel noch eine realistische Chance gegeben, ohne übermäßigen Gesichtsverlust den Reset-Knopf zu betätigen.

Der Sachverständigenrat hätte auch das FiMi warnene können! Siehe Rubrik "Staat, Steuern ,...." TB

10:59 | anti-spiegel: Der Spiegel als Lobbyist für US-Fracking-Gas

Wieder einmal berichtet der Spiegel negativ über Nord Stream 2. Für jemanden, der den Sachverhalt nicht kennt, klingt der Artikel sehr sachlich. Tatsächlich ist er ein anschauliches Beispiel für Meinungsmache.


12:55 | Maiglöckchen zum "Stuttgarter Verbot" von gestern

Stuttgart, die Autostadt in DE schlechthin. Tausende arbeiten in der KFZ- und Zulieferindustrie und geben Vollgas - nein, nicht im Auto, mit der Motorsäge um sich den Ast abzuschneiden, auf dem sie sitzen......GUT SO! Nur Leidensdruck führt zu Veränderungen.......und ´schlandmichel und schlandlieschen leiden noch nicht!

07.05.2019

17:45 | focus: Wenn Dummheit nachhaltig wird: Stuttgart verbietet vier Jahre alte Diesel-PKW

Die Grünen kämpften jahrelang für Fahrverbote – nun werden sie in Stuttgart Wirklichkeit. Plötzlich will die grün-schwarze Landesregierung dagegen vorgehen. Dass Experten die Verbote längst als Unsinn entlarvt haben, ist das Tüpfelchen auf dem i.

Wenigstens werden die Stuttgarter - nicht so wie die Hamburger - durch ein- und ausfahrende Kreuzfahrt- und Frachtschiffe verhöhnt, wähend ihre 90 PS-Autos gegroundet sind! TB

12:05 | welt: Wolfgang Reitzle fordert Rückkehr zur Atomkraft

Der Aufsichtsratschef des Industriekonzerns Linde AG, Wolfgang Reitzle, wirft der großen Koalition unter Angela Merkel (CDU) vor, mit falschen Weichenstellungen den Wohlstand des Landes aufs Spiel zu setzen. Es mache ihn sprachlos, wie „lässig und Fakten ignorierend die Politik in Deutschland bei Themen wie der Energiewende Grundsatzentscheidungen trifft“, sagte der Topmanager WELT.

Kommentar des Einsenders
Wolfgang Reitzle, einer der wenigen deutschen Topmanager, der sich noch traut politisch Klartext zu reden in einem lesenswerten Interview (leider hinter Bezahlschranke): „Ist die Energiewende für Sie Merkels größte Fehlentscheidung? Auch in der Migrationspolitik gibt es bekanntlich eine fundamentale Fehlentscheidung. Die Kanzlerin hat 2015 erklärt, dass man eine nationale Grenze nicht mehr schützen könne. Der damit einhergehende unkontrollierte Zuzug von Flüchtlingen hat Konsequenzen, die auf lange Sicht noch wesentlich gravierender sein werden als die Energiewende, denn die Folgen dieser Migration sind nicht mehr korrigierbar. Aus demografischen Gründen brauchen wir Zuwanderung. Doch die sollte über ein Einwanderungsgesetz nach festen Kriterien gesteuert erfolgen. Ein Staat muss doch selbst festlegen, wen er ins Land lässt und wen nicht, ansonsten gibt es seine Souveränität auf.“

18:12 | Leser-Kommentar zum Beitrag darüber
Sehr guter Kommentar. Ich denke wir haben unsere Souveränität bereits aufgegeben. Aber wem nützt es? Unserem Volk in keiner Weise.

06.05.2019

13:11 | ET: „Gravierende Mängel“: Österreich fordert Prüfung von Atomkraftwerk Mochovce durch die IAEA

Das umstrittene Kraftwerk in Mochovce soll in einigen Monaten zwei Reaktorblöcke in Betrieb nehmen. Arbeiter und Ingeneure warnen vor dem baufälligen Komplex. In Österreich will man eine genaue Prüfung durch die IAEA durchsetzen.

16:09 | Monaco
neu und baufällig....jo eh, Prost, Mahlzeit, jessas Maria.......(man beachte den aussichtslosen kulinarischen Glaubensansatz)

05.05.2019

18:57 | achgut: Die Physik schlägt zurück und Schilda löffelt Licht in Eimer

Die Energiewende wurde von einer Kanzlerin, die Physikerin ist, angeblich „vom Ende her gedacht“. Die Physikerin hat bekanntlich ordentlich promoviert mit der „Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden“. Physik ist ein großes Gebiet. Quantenchemische Physik – das heißt nicht, dass Angela Merkel irgendetwas von elektrischen Energiesystemen versteht. In ihrer Regierungserklärung am 9.6.2011 sagte sie: „Wir können als erstes Industrieland der Welt die Wende zum Zukunftsstrom schaffen."

Die Leseratte
Ein herrlich sarkastischer Artikel zur Energiewende. Höhepunkt: Das Zitat der "Expertin" am Ende des Artikels. DAS sind die Leute, auf deren Expertise unsere Regierung hört. Lach.

04.05.2019

12:30 | Leser-Zuschrift "ein Monat Elektrobusse - ein Resümee"

Nun fahre ich seit einem Monat mit den Elektrobussen. Einziger Vorteil : Sehr leise und damit angenehm
Nachteil: 12 Sitzplätze vernichtet und damit gibt es im Bus weniger Platz als vorher.Die Mobilitätszentrum nannte mir als Erklärung, dass es eine neue EU Richtlinie gäbe, die neue Busse grundsätzlich zu sowas zwingen würde, weil man mind. 2 Rollstühlen Platz bieten müsse.

Viel gravierender ist aber der leichte Brandgeruch, den ich seit wenigen Tagen immer dann feststelle, wenn die Luft im Bus Zeit hat sich zu sammeln. Wenn also die Haltstellen weiter auseinander liegen und damit die nächste Türoffnung für neuen Luftaustausch etwas länger dauert. Eine Nachfrage bei einem KFZ Meister, der Tacheles spricht, ergab, dass diese Hitze sogar gefährlich werden und bis zum Brand führen kann, weil im Akku Metalle verarbeitet sind, die „wie Zunder“ brennen und sich nicht mal eben löschen lassen.

Auch das teilte ich dem Mobilitätszentrum der Stadtwerke mit. Die lapidare Begründung: Alle Busse werden durch das Kraftfahrzeugbundesamt abgenommen und die würden doch keine gefährlichen Fahrzeuge zulassen. Aber auch die Stadtwerke verteilen Maulkörbe. Ein Mechaniker, der die Busse repariert, hat einer Bekannten von mir mitgeteilt, dass er an Kursen teilnehmen muste, um alle auf diese tolle Technik einzuschwören.

Er muss aber aufpassen, was er sagt. Ihr gegenüber war er sehr offen und sie ist gottlob ebenfalls eine sehr offene. Kurzum: Es schliesst sich der Kreis und ich fahre inzwischen jeden Tag mit ner tickenden Feuerfackel. Der Kfz Meister riet mir sogar dazu, mir einen Hammer zuzulegen. „Wenn im Bus Feuer ausbricht, ist schnell Panik und keine Sicht mehr wegen dem Rauch. Da findest Du die roten Hammer an den Wänden nicht mehr und es zählt jede Sekunde“

Schöne Aussichten sind das

13:42 | Maiglöckchen
ideologisch Busfahren ist lebensgefährlich.
Mal abwarten, wann es die ersten Toten gibt in eine brennenden Elektrobus des ÖPNV, gerne auch mitten in der Altstadt von Erfurt, Leipzig (weil im Westen gibt´s ja seit dem Bomber Harery do it again kaum mehr welche) oder auch in Tübingen oder Freiburg oder Berlin Friedrichstrasse (schön eng)...
Und alle die es wissen, halten die Klappe.....wie immer!

03.05.2019

17:48 | sputnik: Kiew wünscht Gasvertrag mit USA herbei

Der Vorstandsvorsitzende des ukrainischen Gasversorgungsunternehmens „Naftogaz“, Andrej Kobolew, hat laut Medienberichten mitgeteilt, dass Kiew und Washington kurz vor dem Abschluss eines Vertrags über Gaslieferungen aus den USA stehen.

Die Leseratte
Aaaahhh! Dahin wird also das viele amerikanische Flüssiggas geliefert, dass die EU angeblich demnächst von den USA kaufen will! Die Ukraine ist zwar kein Mitglied, aber das hindert das Zentralkommitee in Brüssel sicher nicht, den Deutschen die Rechnung zu schicken. Ich schlage vor, wir bewerben uns zunächst um den Bau des erforderlichen Terminals - das dauert.


10:35 | heise: Ladestrom teurer als Dieselkraftstoff

Der Ärger ist groß in der Community der Elektroautofahrer: Die Preise für Strom an öffentlichen Ladesäulen sind rapide gestiegen. Je nach Anbieter und Vertragsverhältnis kann die elektrische Energie an den für längere Strecken wichtigen Gleichstrom-Schnellladesäulen 39, 49 oder sogar 89 Cent pro Kilowattstunde (kWh) kosten. Das Ergebnis: Unter bestimmten Umständen liegen die Kilometerkosten über denen von Autos mit Verbrennungsmotor. Eine herbe Enttäuschung – und eine Verbesserung ist nicht in Sicht.

Mit dem Batterieauto sind wir wohl in eine der größten Sackgassen der Wirtschaftsgeschichte eingebogen! Am Steuer: die Welt-Linke! TB

10:33 | fz: Tesla erwartet Rohstoffmangel bei Akku-Produktion

Der US-Elektroautohersteller Tesla erwartet einen weltweiten Mangel an Nickel, Kupfer und wichtigen Mineralien für die Herstellung von Batterien. Teslas globale Versorgungsmanagerin für Batteriemetalle, Sarah Maryssael, erklärte am Donnerstag auf einer Konferenz in Washington, dass der Autohersteller mit einer Knappheit bei wichtigen Rohstoffen rechne, sagten zwei Teilnehmer der Konferenz.

Kinder, die die Batterie-Rohstoffe fördern gäbe es  allerdings genug! TB

11:20 | Leser-Kommentar
Wow, mich wundert das beträchtlich. Die angezählten Metallle sind nicht nur "Batterie-Wichtig" sondern grundsätzlich Wirtschaftswichtig.
Aber nein, auch das reicht nicht, sie sind Existenzwichtig und vor allem Kriegswichtig. Indes noch hinzukommt, das Mangel in dem Kontext zu steigenden Rohstoffpreisen führt. Die Welt geht also wegen Klima und Energiewende in eine Art neuzeitliche Kriegswirtschaft ?
Naja, da bekommt Tesla ja mächtige Mitbewerber, den industriellen millitärischen Wirtschaftskomplex, die metallverarbeitende Wirtschaft überhaupt und auf z.B. USA gesehen, die Abteilung "Nationale Sicherheit" usw. Was zur Spekulation führt, erstens warum sagt er das, zweitens, will er mit solchen Aussagen die Rohstoffpreise treiben, da Börsen ja gerne Dinge im Vorfeld aufnehmen.
Und das für Batterien, die auf die Größenordung gesehen, ja auch geladen werden müssen, wo kommt der bitte der Strom her, bzw. die Rohstoffe welche man braucht um dafür die nötige Infrastruktur zu schaffen ? Und dann braucht man noch sehr viele Menschen, die sich das finanziell überhaupt leisten können. Die USA ist Flächenstaat, wir kennen die Reichweite der Batterien in KFZs und den Unbill des ladens, welcher zeitlich massiv ist. Und Zeit ist nun mal auch Geld. Was für Schauspiel läuft hier wieder an ?

02.05.2019

11:42 | faz: Das Benzin wird ungewöhnlich teuer

Die Benzinpreise in Deutschland sind zuletzt ungewöhnlich stark gestiegen. An manchen Tankstellen kostete ein Liter Super am Dienstag 1,60 Euro und mehr. Das hat zum Teil schon zu Diskussionen an Tankstellen über das teure Benzin geführt. Erwartungen von Autofahrern, dass nach der Reisewelle zu Ostern das Benzin wieder deutlich billiger werden würde, scheinen sich damit nicht zu bestätigen.

Tu felix Austria vehi! In Ost-Österreich liegen wir noch bei rund 1,23 - 1,25! TB

01.05.2019

06:39 | ag: AKW im Container, frei Bordsteinkante – was nun?

"... Ohne Zweifel zählt Westinghouse zu den besonders innovativen Unternehmen auf dem Gebiet der Kerntechnik. Deswegen verwundert es auch nicht, daß sie sich mit ihrem „eVinci“ weltweit an die Spitze der Entwicklung sogenannter „Mikro-Reaktoren“ setzen. Dabei handelt es sich um „Kleinst-Kernkraftwerke“ im Leistungsbereich einiger hundert Kilowatt bis zu etwa 25 Megawatt elektrischer Leistung. Gemeinsam ist dieser Klasse, dass sie vollständig (in Serie) in einer Fabrik gefertigt werden und komplett auf einem LKW (etwa in einem Container) ausgeliefert werden sollen.

Man zielt damit auf einen völlig neuen Markt: Das Kernkraftwerk nicht mehr als Milliarden teueres Großkraftwerk, sondern als dezentrales „Block-Heiz-Kraftwerk“. Ironischerweise ist diese Entwicklung erst durch die wetterabhängige Erzeugung mit Wind und Sonne so richtig angefacht worden. Die einstigen Vorteile des guten alten Stromnetzes – Versorgungssicherheit bei günstigen Kosten – drohen durch die „Regenerativen Energien“ systematisch zerstört zu werden. Will man nicht zurück ins Mittelalter, sind also schnellstens neue Lösungen gefragt."

29.04.2019

12:01 | amerika21: Verhaftungen in Venezuela wegen Stromausfällen

Kommentar des Einsenders
Da hat doch mal der selbsternannte Präsident in Venezuela den bejammernswerten Zustand in Venezuela in Sachen Infrastruktur gerügt.Wenn aber Saboteure unterwegs sind, ist jeder Zustand anfällig.

09:17 | cash: Iran droht mit Blockade der Öllieferungen im Golf

Angesichts verschärfter US-Sanktionen hat der Iran mit einer Blockade der Öllieferungen im Persischen Golf gedroht. Sollte die "Feindseligkeit" zunehmen, könnte die Seestrasse von Hormus geschlossen werden, sagte der iranische Generalstabschef Mohammed Bagheri nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Isna.

Bis zu 30 % des Weltölverbrauches müssen die Strasse von Hormuz täglich passieren um an ihren Bestimmungsort gelangen. Ein herrlicher Faustpfand des iran, der in regelmäßigen Abständen "gespielt" wird. Trotz aller Drohungen kam es bisher kaum zu nennenswerten Schließungen des Öl-Nadelöhrs! TB

27.04.2019

19:05 | sputnik: Putin: Ukraine zahlt für Gas zweimal mehr als nötig

Die Ukraine zahle für das russische Gas zweimal mehr als nötig, betonte Putin in der Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping. Die Ukraine würde mindestens 25 Prozent weniger für das russische Gas zahlen, wenn Kiew es direkt von Russland kaufen würde. „Verstehen Sie, in den letzten Jahren sind in dem Land die Heizungskosten um 1400 Prozent gestiegen und die Stromkosten um 1000 Prozent“, betonte der russische Präsident weiter. Das Lebensniveau in der Ukraine sei in einem katastrophalen Zustand. Die Ukraine weigert sich, Gas direkt aus Russland zu beziehen, und kauft stattdessen russisches Gas mit Aufschlag aus der EU zurück.

19:28 | Die Leseratte:
Hier entlarvt Putin eine weitere Lüge der EU in Bezug auf den Gastransit durch die Ukraine. Zitat: "Deshalb sei diese „Reverse-Flows-Methode“ völliger Quatsch und Betrug. Die Ukraine beziehe das Gas wie üblich aus den Röhren, die durch ihr Territorium verliefen. Auf dem Papiere heiße es aber später, es sei „Reverse-Gas“, so Putin weiter. Wenn es den Transit durch die Ukraine nicht gäbe, dann gäbe es, so Putin, keine Gasversorgung des Nachbarlandes. „Das ist so eine ernste Frage, und sie (die ukrainischen Politiker – Anm. d. Red.) albern nur herum, statt an den einfachen ukrainischen Bürger zu denken, der für diese politischen Spiele einen hohen Preis zahlen muss.“
Was Putin nicht gesagt hat ist zum einen natürlich, dass diese lächerliche Konstruktion einen Grund hat: Vor einigen Jahren konnte die Ukraine ihre Gasrechnungen an Russland nicht mehr bezahlen, worauf Russland mit Einstellung der Lieferungen drohte. Die EU hat dann der Ukraine erlaubt, von dem für den Westen bestimmten Transitgas einen Teil für sich zu entnehmen und den Preis direkt an die EU (teuer) zu bezahlen. Im Gegenzug wurden Kredite gewährt (um "unser" Gas zu bezahlen!). Um das den EU-Bürgern verkaufen zu können, wurde dann das Märchen von den "Rücklieferungen" erfunden.
Warum spricht Putin das jetzt an? Er weist damit auf die schwache Position des Westens hin bezüglich der Verhandlungen über einen neuen Gas-Transit-Vertrag, weil der bisherige Vertrag am 31.12.2019 ausläuft. Kein Transit, keine Gasversorgung in der Ukraine (s.o.). Es geht mitnichten nur um Transitgebühren, es geht um die Gasversorgng der Ukraine selbst. Kein russisches Gas mehr wäre Game over für das Land, in das die USA Milliarden gesteckt haben, um es von Russland abzuspalten, um direkt an die russische Grenze zu kommen, um Brzezińskis Pläne umzusetzen.
Westeuropa selbst braucht den Transit durch die Ukraine nicht und kann auch über andere Leitungen versorgt werden, Stichwort Turkish-Stream und eben North Stream. DAS ist der Grund für die Panik und den heftigen Kampf der USA gegen North Stream 2. Daher hat die EU so ein starkes Interesse an einem neuen Transitvertrag, so dass sie selbst mit Russland darüber verhandelt. Die USA/EU brauchen diese Leitungen viel, viel dringender als Russland, das längst andere Alternativen hat und neue Konzepte entwickelt, sich in Zukunft z.B. mehr auf die Flüssiggas-Produktion in Fernost konzentriert. Zusätzlich hat die Ukraine nicht das Geld, die durch und durch maroden Leitungen zu sanieren. Es werden Investoren gesucht. Die Russen signalisieren, dass sie durchaus einen neuen Vertrag schließen wollen - aber nur zu IHREN Konditionen. Putin bringt sich grad in Stellung.

26.04.2019

19:39 | faz: Warum die Ölpreise erheblich steigen werden

Amerika scheint mehr denn je entschlossen zu sein, Iran in der bestehenden Form den Garaus zu machen. Sollten daran bislang noch irgendwelche Zweifel bestanden haben, dürften sie seit ein paar Tagen ausgeräumt sein. Wer dem Ajatollah-Regime die letzten Chancen nimmt, sein nahezu einziges Exportgut und Devisenbringer auf dem Weltmarkt loszuwerden, der weiß, worauf er sich einlässt:

In Moment in Wien zusammen mit einem Schweizer im Gastgarten sitzend, muss ich feststellen, dass die Ölpreise deshalb steigen müssen, da es in den letzten 90 Minuten um mindestens 6 Gerad abgekühlt hat! Also, diese Klimaerwärmung kann schon was!! Greta, mach was! Wenn heute nichts mehr upgedated werden sollte, liegt dies an den steifen Fingern! TB

24.04.2019

14:02 | Leser-Gedanken zur "E-Mobilität"

Die E-Mobilität ist ein Hirngespinst, oder ein sehr langfristiges Ziel. Der nächste Schritt wird der/die/das Hybridauto sein - ähnlich dem dieselelektrischen Antrieb diverser Loks.
Eine Mikro-Gasturbine sorgt im optimierten Dauerlauf für Strom, der in einem mittelgroßen Akku zwischengespeichert wird. Aus dem Akku ziehen der/die Elektromotor/en ihren Strom zum Antrieb der Räder. Ein Tempolimit, analog anderer Länder in Europa, wird dafür sorgen, dass die Autos "weitgehend normiert" gebaut werden können.
Damit wird der Verbrauch/100 km von aktuell 8 l auf weniger als 3 gesenkt. Gut, "Freie Fahrt für freie Bürger" wird sich dann in ´schland definitiv überlebt haben, andererseits "Land of the Free" ist ja sowieso woanders.

10:51 | sz: Trump treibt den Ölpreis - Chaos droht

Es war eine doppelte Nullnummer, die US-Außenminister Mike Pompeo Anfang der Woche zu verkünden hatte. Künftig gebe es keine Ausnahmen mehr für iranische Ölexporte. Auch Länder wie China, Japan oder Südkorea dürften künftig keinen Tropfen iranischen Öls mehr importieren, wenn sie nicht in den Bannstrahl Washingtons geraten wollen. "Wir gehen auf null", sagte Pompeo. "Null, und zwar durch die Bank."

23.04.2019

14:45 | ET: Nachgerechnet: Strom für 100 Kilometer kostet bis 3-mal mehr als Diesel für dieselbe Strecke

Nehmen wir an, ein Kleinwagen mit Dieselmotor verbraucht vier Liter Diesel auf 100 Kilometer und der Diesel kostet 1,20 Euro pro Liter. Dann belaufen sich die Treibstoffkosten auf 4,80 Euro pro 100 Kilometer. Ein E-Auto mit vergleichbarer Größe verbraucht etwa 16 Kilowattstunden pro 100 Kilometer und der Strom kostet – an der heimischen Steckdose – etwa 30 Cent pro Kilowattstunde. Die Kosten pro 100 Kilometer belaufen sich damit ebenfalls auf 4,80 Euro.

09:04 | Der Schwermetaller "Windkraft in der Schweiz"

Der Energiewende-Schwachsinn macht auch vor der Schweiz nicht halt. Windenergie soll auch dort ein Standbein der Energiewende werden. Es ist geplant die Windstromproduktion bis zum Jahr 2035 auf 1760 und bis 2050 auf 4300 Gigawattstunden zu erhöhen, um damit sieben bis zehn Prozent des Verbrauchs zu decken. Dazu sind je nach Standorten 600 bis 800 Windkraftanlagen notwendig. Zum Vergleich: In Deutschland stehen mittlerweile etwa 30.000. Das Schweizer Bundesamt für Energie (BfE) hat im Jahr 2016 einen Windatlas erstellt, der auf Messungen von Windgeschwindigkeit, Konstanz und Richtung beruht und leider auch auf Modellrechnungen.

Deren Aussagekraft ist bekanntermaßen sehr schlecht. Im Mai 2017 fand in der Schweiz die Abstimmung über die Energiestrategie 2050 statt. Als Grundlage diente auch der Windatlas mit Stand 2016. In dieser Ausgabe waren weite Gebiete vom Genfersee über die Waadt, die Jurahöhen, Freiburg und Bern bis Thurgau als Gebiete mit hohem Windaufkommen gekennzeichnet. In den Walliser und Bündner Alpen soll das Windaufkommen sogar besonders groß sein. Seit einigen Wochen jedoch, also eine Zeit nach der Abstimmung über die Energiestrategie, gibt es einen aktualisierten Windatlas des BfE, in dem die Gebiete mit hohem Windaufkommen komplett verschwunden sind.

Jetzt gibt es nur noch Gebiete mit schwachen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Die plötzlich ganz andere Datenlage veranlasste die Windkraftgegner von „Freie Landschaft Schweiz“ dem BfE und der Bundesregierung vorzuwerfen, in dem Windatlas von 2016 mit manipulierten Zahlen gearbeitet zu haben, um die Energiestrategie 2050 durchdrücken zu können. Das lehnt das BfE erwartungsgemäß ab, mit der Begründung man habe jetzt viermal mehr Daten und damit eine genauere Grundlage. Allerdings fließen immer noch Modellrechnungen in den Atlas mit ein. Das BfE lässt sich von seiner Strategie nicht abbringen und behauptet, aufgrund des technischen Fortschritts, also noch höhere Windturbinen mit noch längeren Rotorblättern, würden die geringeren Windgeschwindigkeiten ausgeglichen.

Das hat bei uns in Deutschland auch nicht funktioniert. Da es mittlerweile hinreichend bekannt ist, daß uns die Klimasekte seit Jahrzehnten mit manipulierten und gefälschten Daten belügt, würde es nicht wundern, wenn man beim Schweizer Windatlas von 2016 ebenfalls nachgeholfen hätte.

22.04.2019

17:50 | zero-h: Electric Car-Owners Shocked: New Study Confirms EVs Considerably Worse For Climate Than Diesel Cars

The Brussel Times reports that a new German study exposes how electric vehicles will hardly decrease CO2 emissions in Europe over the coming years, as the introduction of electric vehicles won't lead to a reduction in CO2 emissions from highway traffic.

21.04.2019

11:08 | sputnik: Rapider Ölpreisanstieg treibt Markt in Abgrund

Die OPECPlus-Staaten übererfüllen ihre Verpflichtungen: Der Preis der Ölsorte Brent ist erstmals seit fünf Monaten auf mehr als 70 Dollar gestiegen. Das ist nicht erstaunlich angesichts der Tatsache, dass die OPECPlus-Staaten ihre Förderung drosselten – sowohl freiwillig als auch zum Teil gezwungenermaßen.

So einen Ölpreisansieg in den ersten drei Monaten eines Jahres hatte wir meiner Meinung seit 2005 oder 2006 nicht mehr! Der Sommer (mit seiner "driving-season") wird zeigen, ob wir jetzt auch (nach Zentralbanken-Meinung "endlich") eine urdentliche consumer-price-inflaion zusammenbringen! TB

20.04.2019

09:51 | ET: Energiewende: Jede siebente Stelle im Wirtschaftsministerium unbesetzt

In den für die Energiewende zuständigen Abteilungen des Bundeswirtschaftsministeriums sind Dutzende Planstellen nicht besetzt. Das habe das Ministerium von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion zugegeben, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Demnach seien in den beiden für Energiepolitik zuständigen Abteilungen von 287 Positionen nur 247 besetzt.

(Nicht) Mein Freund, der Plan - wieder einmal versagt er! TB

10:16 | Leser-Kommentar
Stellt sich die Frage, 40 Planstellen unbesetzt, führt das nun zur Beschleunigung des möglichen blackouts oder wird dieser verlangsamt ?

19.04.2019

09:16 | focus: Ifo-Institut rechnet E-Autos schlecht – und macht dabei viele Fehler

Elektro-Autos sollen dreckiger als Diesel sein. Christoph Buchal und Hans-Werner Sinn vom Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo hatten eine Studie vorgestellt, in der sie Elektro-Autos für eine schlechte Umwelt-Bilanz kritisieren. Doch die Studie ist fehlerbehaftet. Elektro-Autos könnten womöglich absichtlich "schlechtgerechnet" worden sein. Das Elektroauto-Portal EFAHRER klärt auf, was wirklich dran ist.

... oder "Wie man als Mainstream hochangesehene und unabhängige Wissenschafter wieder einfängt"! TB

18.04.2019

11:05 | faz: RWE kündigt Milliardeninvestitionen in Ökostrom rund um die Welt an

Der lange Zeit auf Atom- und Kohlekraftwerke fokussierte Energiekonzern RWE will sein Ökostromgeschäft mit Milliardeninvestitionen ausbauen und setzt dabei auf die boomenden Märkte in Nordamerika und Asien. „Die Erneuerbaren werden ein weltweit wichtiges und stark wachsendes Geschäft für uns“, sagte Finanzchef Markus Krebber. „Wir wollen in den Vereinigten Staaten in den nächsten Jahren voraussichtlich mehrere Milliarden Euro in den Ausbau des Geschäfts investieren.“

Dazu will mir einfach nichts einfallen! TB

17.04.2019

15:45 | tichy: Kein Strom mehr für Deutschland

Harald Schwarz im Interview mit dem Lausitz-Magazin: »Wir werden in drei Jahren die Abschaltung von Kohle und Atom nicht verkraften und können nur darauf hoffen, dass im angrenzenden Ausland noch genügend Reserven im Bereich Kohle und Atom vorhanden sind, um Deutschland mit zu versorgen, wenn wir es selbst nicht mehr können.«

10:15 | eike: Unsere Energieversorgung wird immer fragiler

Die Titanic „deutsche Energieversorgung“ hat Kurs auf den Eisberg. Alle Fachleute und alle Politiker mit Verstand wissen es. Dennoch ist niemand in Sicht, der ernsthaft das Ruder umreißen will oder kann. Ex oriente lux? Aber lesen Sie selber die Analyse eines zuständigen Fachexperten aus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU).

13.04.2019

09:41 | staatsstreich: Die zweite Zangenbacke v. Peak Oil

Der bevorstehende Rückgang/die qualitative Verschlechterung der internationalen Ölproduktion ist “nur eine Seite der Medaille”. Nicht- und Minderproduzenten wie z.B. die EU werden von einer weiteren Entwicklung in die Zange genommen: dem wachsenden Eigenbedarf der Produzenten.

12.04.2019

16:39 | ET: Bundesregierung zum Stromnetz der Zukunft: „Grundlast wird es nicht mehr geben“

Seit 2016 ist Jochen Flasbarth Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Am Montag stellte er sich den Fragen der Twittergemeinde und beantwortet 45 Minuten lang die Fragen der Menschen.

Bundesregierung: keine Grundlast mehr, dafür mehr Steuerlast? TB

Die Leseratte
Heutzutage, wo ständig eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, haben "Bewegungen", die nicht wirklich aus der Gesellschaft heraus entstehen sondern orchestriert werden, eine immer kürzere Laufzeit. Bei den Schulschwänzer-Kids geht es bereits los, die ersten wachen auf und erkennen, dass sie nur benutzt werden. Gut so.

10.04.2019

15:02 I vn: Geopolitik des Erdöls in der Trump-Ära

Die Vereinigten Staaten sind der weltweit größte Produzent von Kohlenwasserstoffen geworden. Sie nutzen nun ihre marktbeherrschende Stellung ausschließlich zur Maximierung ihrer Gewinne, ohne zu zögern, konkurrierende Großproduzenten zu beseitigen und ihre Völker ins Elend zu stürzen. Während in der Vergangenheit der Zugang zum Erdöl aus dem Nahen Osten für ihre Wirtschaft eine lebenswichtige Notwendigkeit war (Carter, Reagan, Bush Sr.), dann ein Markt wurde, den sie total beherrschten (Clinton), anschließend sogar ein ausgehender Rohstoff, zu dem sie den Zugang kontrollieren wollten (Bush Jr., Obama), sind die Kohlenwasserstoffe jetzt wieder das schwarze Gold geworden (Trump). Thierry Meyssan schildert die Entwicklung dieses blutigen Marktes.

Wie kann Herr Meyssan nur so etwas behaupten?! In Wahrheit ist es gaaanz anders. Die USA, bekanntlich the land of the free and the home of the brave stehen an der Spitze der "Westlichen Wertegemeinschaft" und bemühen sich seit Jahren und tagtäglich weltweit um mehr Demokratie (bei Bedarf kann man Abstriche machen, siehe Saudi Arabien, oder ein wenig nachhelfen, siehe Iran bis Ukraine und Syrien), Menschrechte (z.B. das Recht, die eigenen Rohstoffe nicht selbst fördern und verkaufen zu müssen, sondern diese mühevolle Aufgabe den USA zu überlassen), Wirtschaftswachstum (z.B. in Form von "Schöpferischer Zerstörung"/Schumpeter durch die liebe US-Arme/Luftwaffe etc. inklusive chirurgisch-präziser Bevölkerungsreduktionen und dem darauf folgenden Wiederaufbau), den Umweltschutz (z.B. durch die Entsorgung von abgereichertem Uran mittels Munition in den zu befriedenden Gebieten)… Die Liste ließe sich fast beliebig fortsetzen, aber all das will der Herr Meyssan einfach nicht wahrhaben ….. HP

 

13:19 | Der Schwermetaller zur Energiewende

Der Irrsinn Energiewende in England und Schottland. Mit der Ausbreitung der sogenannten Erneuerbaren in England und Schottland ist auch dort die Gefahr eines Teil- oder Totalzusammenbruchs des Stromnetzes erheblich gestiegen. Mittlerweile ist sogar die Regierung aufgewacht und macht sich Gedanken wie das Stromnetz nach einem Zusammenbruch wieder hochgefahren werden kann. Ein Neustart sollte auch möglichst schnell geschehen, nicht nur im Hinblick auf die öffentliche Sicherheit und Gesundheitsversorgung. Es sieht allerdings so aus, als würde ein Wiederhochfahren der Versorgung in Schottland und auch in London sehr schwierig bis unmöglich sein. Man geht mittlerweile davon aus, daß es mehrere Tage dauern würde bis die Netzstabilität wieder erreicht werden kann.

Für einen sogenannten Schwarzstart nach einem Totalzusammenbruch müsste UK in einzelne Bereiche aufgeteilt werden. Da in Schottland immer weniger grundlastfähige Kraftwerke verfügbar sind, rechnet man mit mindestens 5 Tagen. In London wird es schwieriger, da scheinbar viele Leitungen unterirdisch verlegt sind und nur wenige Freileitungen vorhanden sind. Die Scottish Black Start Restoration Working Group warnt, daß sich mit der Abschaltung des Longanmet Kohlekraftwerks 2016 die black start-Möglichkeiten erheblich verschlechtert haben. Das Peterhead Gaskraftwerk ist nun das einzige grundlastfähige Kraftwerk in Schottland für einen black start. Man plant dort 31 große Dieselgeneratoren zu installieren, die für sieben Tage Volllastbetrieb ausgelegt sind um das Kraftwerk nach einem Totalzusammenbruch wieder hochfahren zu können. Das Peterheadkraftwerk hat allerdings nur die halbe Leistung des stillgelegten Longanmet Kohlekraftwerks, so daß ganz Schottland nicht mehr ans Netz gebracht werden könnte.

Deshalb bräuchte man zusätzlich noch die Pumpspeicherkraftwerke Cruachan und Friyers und Strom aus England. Ob das funktionieren wird, weiß man bis jetzt aber nicht. Windfarmen sind ohnehin nicht in der Lage ein Stromnetz wieder hochzufahren. Die meisten Windräder brauchen anfänglich Strom von extern um selbst wieder welchen zu produzieren. Neuere Anlagen sind Selbststart-fähig können aber mit einem toten Stromnetz nicht verbunden werden. Dieses Problem ist bis jetzt ungelöst. Die beiden Kernkraftwerke Hunterston und Torness in Schottland können nur mit einem wieder stabilisierten Stromnetz verbunden werden. Die neue 4,2 Milliarden Pfund teure Hochspannungsgleichstromleitung von Wales nach Hunterston wurde aber nicht ausgelegt einen black start in Schottland zu unterstützen. Schottland ist damit im wahrsten Sinne am Ende der Leitung, da genau wie in London ein Neustart mit Hilfe der Hochspannungsgleichstromleitungen aus Frankreich und den Niederlanden ebenfalls nicht möglich ist. Es zeigt sich wieder, daß eine Stromversorgung mit Wind und Solar nichts anderes als eine Illusion ist. Einige wenige verdienen sich dumm und dämlich auf Kosten der Bevölkerung, der Umwelt und der Wirtschaft. Es wird höchste Zeit, diesen Spuk zu beenden.

09.04.2019

19:34 | nzz: Die Rückkehr des Ölpreises

Öl der Nordseesorte Brent kostet wieder mehr als 70 Dollar je Barrel (Fass zu 159 Liter). Der Ölpreis hat nach einem starken Anstieg seit Jahresbeginn um fast 32 Prozent zugelegt und mittlerweile wieder den Stand aus dem vorigen November erreicht. Bereits am Donnerstag hatte er die Schwelle von 70 Dollar kurz berührt, am Freitag überschritten und am Montag die Gewinne ausgebaut.

Der imposante 3-Monats-Chart©finanzen.at

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09:36 | Der Schwermetaller: "Grüne Arroganz und Dummheit"

Mit der erneuten Forderung Verbrennungsmotoren zu verbieten (das erste Mal von den Grünen in 2016 gefordert) zeigen Hofreiter und Konsorten wieder einmal ihre häßliche rote Fratze. Es soll gemäß den immer gleichen Textbausteinen auf Elektromobilität gesetzt werden. Zugegeben, der Elektromotor selbst hat schon einen hohen Wirkungsgrad. Das Problem sind aber die Verluste, die auftreten bis der Strom beim Elektromotor ankommt. Batterien waren schon immer die schlechteste Art Energie zu speichern und das wird sich in absehbarer Zukunft auch nicht ändern. Die Nachteile der chemischen Speicher wie Lithiumionenakkus sind: Hoher Rohstoff- und Energieverbrauch zur Herstellung, Rohstoffknappheit und Abhängigkeit von wenigen Anbietern (v.a. China), Kälteempfindlichkeit verbunden mit deutlichem Kapazitätsverlust, Abnahme der Kapazität und damit Fahrzeugreichweite mit jedem Ladevorgang (siehe dazu auch Pressemitteilung von Volkswagen), hohes Eigengewicht, Verluste beim Laden und Entladen, Entsorgung unbrauchbarer Batterien wird schwierig und energieintensiv.

Effizienz sieht definitiv anders aus. Der heilige Gral genannt Energiewende, hat gezeigt, daß eine 100 % Versorgung mit den sogenannten Erneuerbaren nicht möglich sein wird, was bedeutet, daß die E-Autos niemals emissionsfrei fahren werden. Der Rohstoff- und Energieverbrauch für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur (= ein zweites Stromnetz) sollte komplett auf die Energiebilanz der E-Autos aufgeschlagen werden. Dennoch werden sie ideologiegetrieben mit 0 g Kohlendioxidausstoß pro Kilometer gerechnet. Gleichzeitig weigert sich die Bundesregierung, auch auf Druck der grünen Lobby immer noch, die Kohlendioxideinsparung durch die Verwendung von e-fuels auf den Kohlendioxidausstoß der Autos mit Verbrennungsmotor anzurechnen. E-fuels seien immer noch zu teuer und die Herstellung zu ineffizient, so die Ausrede. Man behauptet, ein Liter synthetischer Kraftstoff würde 4,50 Euro kosten. Diese Zahl ist allerdings schon lange veraltet. In Norwegen wird gerade eine Anlage zu Produktion von e-fuels gebaut, die Produktionskosten von 2 bis 2,50 Euro pro Liter aufweisen wird.

Eine noch größere Anlage für Deutschland soll mit Produktionskosten von 1,50 Euro auskommen und das noch vor 2030. Das Economic Trend Research Institut hat berechnet, daß die momentane Förderung der Elektroautos umgelegt auf e-fuels, den Preis um 2,08 bis 2,74 Euro pro Liter senken würde. Für die Produktion von e-fuels sind Elektrolyseanlagen notwendig zur Gewinnung von Wasserstoff, der dann weiterverarbeitet wird. Trotz aller grünen Blockadeversuche ist hier Deutschland technologisch führend. Die VW Tochter MAN ist z.B. kürzlich mit 40 % Beteiligung bei einem Hersteller solcher Elektrolyseanlagen eingestiegen. Ziel ist, immer effizientere Elektrolyseanlagen zu bauen und natürlich zu vermarkten. Die e-fuels eröffnen damit einen neuen Markt, nämlich den Anlagenbau. Das sollte in Deutschland forciert werden, da hier Arbeitsplätze geschaffen werden können und gleichzeitig für den deutschen Anlagenbau neue Absatzmärkte entstehen. Ein weiterer Vorteil der e-fuels ist, daß das bestehende milliardenschwere Tankstellenetz weiter verwendet werden kann.

In der Gesamtbetrachtung sind die e-fuels den E-Autos deutlich überlegen, weshalb die Grünen mit der erneuten Forderung nach Verbot von Verbrennungsmotoren versuchen die eigentlich sinnlosen E-Autos zu retten. Hoffentlich begreift der Rest der Politik endlich, daß die Chance e-fuels nicht auch noch vertan werden darf. Eine ganze Reihe Verbände macht mittlerweile richtig Druck im Sinne der synthetischen Kraftstoffe.

11:24 | Leser-Kommentar
Danke, verehrter Schwermetaller, für Ihren regelmäßigen Stellungnahmen zum Thema Elektroauto. Doch wie soll ich als Nichttechniker/-elektroingenieur eine Entscheidung treffen, wenn z.B. der folgende Vortrag (in zwei Teilen) gesehen wird?
https://www.youtube.com/watch?v=8DKrQ70EHyY
Lassen wir die Daten von Schellnhuber, die mal kurz zur sogenannten Klimakatastrophe genannt und wohl ungeprüft von Herrn Rössel übernommen wurden, weg. Was soll ich als Laie da noch glauben? Wer hat denn nun Recht? Ungeklärt bleibt für mich bei dem Vortrag allerdings die Belastbarkeit des Stromnetzes (hier gleichzeitiges, nächtliches Aufladen von E-Autos aller in der Nachbarschaft unterstellten E-Autos, also jeder lädt Nachts sein E-Auto am normalen Stromnetz gleichzeitig mit seinen Nachbarn auf, was wohl die wahrscheinlichste Ladevariante sein würde).
Was soll ich also glauben?

12:28 | Der Schwermetaller Anmerkungen zum Leserkommentar von 11:24 Uhr.
Lieber Leser, das große und nicht lösbare Problem bei batterieelektrischen Fahrzeugen ist die geringe Energiedichte eines Lithiumionenakkus. Theoretisch liegt diese bei etwa 280 Wattstunden pro Kilogramm Batterie. Tatsächlich nutzbar sind etwa 170 Wh/kg. Hinzu kommt das hohe Gewicht der Akkus. D.h. man versucht mit der geringen gespeicherten Energie ein relativ schweres Fahrzeug zu bewegen. Deshalb ist die Reichweite dieser Fahrzeuge sehr gering. Im Gegensatz dazu beträgt die Energiemenge in einem kg Diesel oder Benzin (da ist der Unterschied nicht groß) etwa 12.000 Wh. Da der Energieinhalt dieser Kraftstoffe hoch ist, braucht man nur eine relativ geringe Menge mitzunehmen um weit fahren zu können. Das Aufladen eines E-Autos am konventionellen Stromnetz ist ebenfalls ein Problem. Unsere Stromnetze sind zum Teil schon ziemlich alt und für hohe Belastungen durch das gleichzeitige Laden mehrerer E-Autos nicht ausgelegt. Im Zweifelsfall sollte man immer vorher den örtlichen Stromversorger fragen, wieviele E-Autos z.B. an einem Hausanschluss gleichzeitig geladen werden können, den dieser weiß, was die Leitungen maximal aushalten, ohne daß sich die Sicherungen verabschieden oder es zu einem Brand kommt. Das Laden über normale 230 V-Anschlüsse dauert sehr lange, da nur eine geringe Ladeleistung gezogen werden kann. Schnellladungen sind mit dem Haushaltsstromnetz nicht realisierbar. Deshalb wäre für die massenhafte Verbreitung von E-Autos ein zweites deutlich leistunsfähigeres Stromnetz in ganz Deutschland notwendig, was irrisnnig teuer wäre. Prof. Wachtmeister von der TU München hat das Ganze für den Münchner Stadtteil Neu-Perlach mal durchgerechnet. Würden alle Autos dort batterieelektrisch fahren, bräuchte man Kabel mit der Stärke eines männlichen Oberschenkels zu den Ladestationen, was eine starke Elektrosmogbelastung zur Folge hätte. Würde nur jeder fünfte Neuperlacher elektrisch fahren bräuchte man 51 MW Leistung täglich, was ohne eigenes Kraftwerk (nicht Wind oder Solar sondern konventionell) unmöglich wäre. Deshalb ist batterielektrisches Fahren pyhsikalisch, ökonomisch und ökologisch betrachtet unsinnig.

14:10 | Der Leser von 11:24 nochmals
Danke, werter Schwermetaller, für die schnelle Antwort. Das Aufladeverfahren wird nämlich in dem Vortrag nirgends erwähnt. Das ist bei Herrn Rössel wohl kein Problem, da er ja in seiner Gegend vielleicht der einzige ist mit E-Auto. Zum Ladevorgang habe ich auch eine Geschichte beizutragen, die mir mein Elektriker erzählte. In Deutschland ist man sogar verpflichtet, seinen Stromanbieter zu fragen, wenn man Großabnehmer an das bestehende Stromnetz anschließt, da man sonst in Haftung bei möglichen Netzüberlastungen gerät. Die Berufsinnungen weisen die Elektrikbetriebe explizit auf diese Problematik hin. Ein Kunde meines Elektrikers wollte seinen neu gekauften Tesla bei sich zu Haus laden. Bei Nachfrage beim Stromanbieter wurde dies verneint, da schon jemand in der Nachbarschaft seinen Tesla in der Nacht regelmäßig lud. Jetzt muss der Kunde jeden Morgen 700 Meter zu einer öffentlichen Ladestation laufen, wo sein Tesla über Nacht steht, um diesen vollgeladen am Tag nutzen zu können. Abends wird der Tesla wieder angeschlossen und sich zu Fuß nach Hause begeben. E-Autos machen also fit.

08.04.2019

15:31 | ET: Hofreiter will Ausstieg aus Verbrennungsmotor gesetzlich festlegen – ab 2030 nur noch abgasfreie Autos

Im Ringen um den umweltfreundlichen Umbau der Mobilität in Deutschland plädieren die Grünen für ein gesetzliches Verbot neuer Autos mit Verbrennungsmotoren. In einem Thesenpapier fordert Fraktionschef Anton Hofreiter, dass „ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden“ dürften. „Der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor muss gesetzlich festgelegt werden“, heißt es in dem Papier, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

17:52 | Der Schwermetaller
wenn die Grünen so weitermachen wie Habeck (Enteignungen), Hofreiter (Verbot von Verbrennungsmotoren), Baerbock (das Stromnetz ist ein Speicher) stellt sich die Frage, ob massive Manipulation bei den nächsten Wahlen noch ausreichen wird, die Grünen vorne hinzubringen, die Partei der Gesellschafts-, Wirtschafts- und Umweltzerstörer.

05.04.2019

17:33 | Leser-Zuschrift "Elektrobusse Osnabrück"

Nachdem ich jetzt eine ganze Woche 100 % Ökoneutral ohne jede Emission Bus fahren durfte *Ironie aus* hier mal meine ersten Eindrücke.'
1. Statt 3 Türen hat er 4 Türen und man hat damit ca. 12 Sitzplätze geopfert also es müssen in Stoßzeiten mehr Menschen stehen als vorher.An der 3. Tür wurden gleich 6 Sitzplätze für Stehplätze geopfert.
2. Die Anzahl der kleinen Pannen ist deutlich höher als normal, denn oft gehen die Türen zeitversetzt auf oder bleiben gleich offen und kühlen alle Fahrgäste während man wartet, dass die Passagiere ein oder aus steigen. (Durchzug lässt grüßen).
3. Um eine 10-15 Minuten Fahrt so richtig angenehm zu machen (So lange dauert eine Fahrt vom Startpunkt bis zum Zentrum maximal), hat jede Sitzreihe 1 USB Anschluss  (Ob das die Ei Fon Halt den Kopf nach unten Jünger das überhaupt schon gesehen haben?). Und ob auch nur einer die USB während der kurzen Fahrt benutzt?
4. Es wurden an beiden Endpunkten monströse Ladestationen aufgebaut (damit halt das CO2 nicht auf der Fahrt aber im E-Werk entsteht.) Interessant ist auch, dass zuerst fast nur E-Busse im Einsatz waren (Ich sitze mit Blick auf die Strasse und sehe jeden Bus, der auf dieser Linie fährt) und nach einer Woche nach und nach wieder „normale „ Busse häufiger zu sehen sind.
Immerhin sind die E-Busse sehr viel leiser. Hat sich die Zerstörung der Natur für diese Metalle zur Erzeugung von E-Bussen wenigstens auf diese Weise gelohnt.

Hier handelt es sich um den Leser, der inhaltlich für das Affenkopf-Cover verantwortlich zeichnet! TB

04.04.2019

11:22 | ag: Stromnetz minus Grundlast ist gleich smart

".... Keine Grundlast mehr! Im klassischen Sinne. Dieser „klassische Sinn“ meint übrigens die Angewohnheit der Verbraucher, zufällig zu einer beliebigen Tageszeit eine gewisse Tendenz zur Stromnachfrage zu entwickeln, wobei morgens gegen acht und abends um dieselbe Zeit statistisch die meisten Kaffees gekocht und Schnitzel gebraten werden, weshalb man um diese Zeit Nachfragespitzen findet. Gibt es dies in Zukunft nicht mehr, wurde offenbar der Verbraucher abgeschafft. Oder der Strom. Oder beide."

03.04.2019

09:40 | f100: Wahrer Gewinn-Gigant: Das Schicksal von Saudi-Arabien hängt an einer Firma

Saudi Arabian Oil Co. oder kurz Aramco hat zum ersten Mal Einblick in seine Finanzen gewährt. Die sind erstaunlich: So machte der staatliche Ölriese vergangenes Jahr einen Gewinn von 97,8 Milliarden Euro – nach Steuern. Da hält keiner mit.

Dazu passend 10 Jahre alter aber immer noch stimmiger Artikel - WiWo: Saudi-Arabiens wichtigste Geldquelle! TB


09:00
 | Der Schwermetaller zur Leserzuschrift von gestern 18:44 Uhr, Wahnsin Elektroauto.

Zu diesen Informationen passt die kürzliche, fast panische Aussage, des VW-Chefs Herbert Diess: Man müsse jetzt nur noch auf batterieelektrische Fahrzeuge setzen. Technologieoffenheit (damit meinte er andere Antriebsarten) sei die falsche Parole. VW hat bis jetzt scheinbar richtig viel Geld in den Sand gesetzt bei ihrem Elektrifizierungswahn und langsam scheint einigen zu dämmern, daß die E-Offensive eine riesige Pleite werden könnte. Die Reaktionen von BMW und großen Zulieferern auf die Aussagen von Diess sprechen Bände.

Außerhalb von VW weiß man offensichtlich, daß batterieelktrisches Fahren nicht der große Wurf wird. Das ganze scheitert nicht nur an der Physik sondern auch an der Verfügbarkeit der Rohstoffe. Man begibt sich hier nur in neue Abhängigkeiten. Wer weiß, wer hinter der kürzlich beschlossenen irrsinnigen Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Autos steckt. Will man hier einen Zwang zum E-Auto schaffen, damit zumindest ein paar davon verkauft werden?

09:44 | Leser-Ergänzung zum Schwermetaller
Wenn das individuelle Denken und die Wachsamkeit ausgehebelt werden, wie bei Autopiloten, ergeben sich Entwicklungen mit neuen Gefährdungen in der menschlichen Gesellschaft. Es lebe die digitale Zukunft auf der Strasse. (Satire aus)
https://www.20min.ch/finance/news/story/Hacker-lenken-Telsa-auf-falsche-Spur-25739131

02.04.2019

18:44 | Leser-Zuschrift "Wahnsinn Elektroauto"

EIN SPEZL, DER BERUFSPILOT IST, HATTE HEUTE JÄHRLICHE BRANDSCHUTZSCHULUNG AUF EINEM MILITÄRFLUGHAFEN:

1. ES GIBT KEINE MÖGLICHKEIT BRÄNDE VON E-AUTOS ZU LÖSCHEN. AUSBILDER SAGT DAS RIESENPROBLEM WIRD EINFACH VON OBEN HER UNTERDRÜCKT, VON DEN LEUTEN DIE SONST BEI JEDER KLEINIGKEIT HYSTERISCH WERDEN.

2. BEI AUDI MUSS HINTER DEN KULISSEN DIE HÖLLE LOS SEIN. DIE AUDI LEUTE SAGEN, DASS IN ETWA EINE MONAT DIE MASSENENTLASSUNGEN LOSGEHEN. VIELE BÄNDER STEHEN NUR NOCH.

3. EIN SIEMENS INGENIEUR HAT MIR HEUTE ERZÄHLT, DAß EIN EHEMALIGER STUDIENKOLLEGE JETZT IN NORDDEUTSCHLAND DIE NEUE VW E-AUTOFABRIKATION BETREUT. DIE BÄNDER DORT FAHREN NUR EINEN TAG IN DER WOCHE WEIL ES KEINE BATTERIEN GIBT !

Wir danken für diese Insider-Info aufs Allerherzlichste! TB

19:03 | dazu passend - sputnik: Fehler in der Öko-Gleichung: Wie uns das E-Auto in die Sackgasse fährt! TB


12:05 | faz: Strompreise auf Rekordniveau

Strom war für Privathaushalte in Deutschland noch nie so teuer wie in diesen Tagen. Für den bundesweiten Durchschnitt beziffert der Online-Makler Verivox den Preis einer Kilowattstunde derzeit auf 29,42 Cent. Der Konkurrent Check24 vermeldete ebenfalls einen rekordhohen Preis, der im März den siebten Monat in Folge gestiegen sei.

Dazu passend - idw: Mögliche Entwicklungen der Förderkosten bis 2020 und 2025! TB

Kommentar des Einsenders
Neue Sozialpolitik: Warum nicht wenigstens den Hartz IV-Empfängern günstigen Atomstrom aus Frankreich vermitteln? Ach, das wollen die Sozis nicht?
S ie
P lündern
D eutschland

09:52 | ilsole24ore: Saudi Aramco batte tutti con gli utili (ma solo se il petrolio vola)

Silverado
Ein paar interessante Zahlen (Beträge gerundet USD) für 2018 zu Aramco, der saudiarabischen Erdölgesellschaft:
Umsatz: 355 Mrd
EBITDA: 224 Mrd
Nettogewinn 111 Mrd

Kassabestände 48 Mrd
Schulden 27 Mrd

Reserven in Barrel: 261 Mrd
Tägliche Förderung in Barrel: 10,3 Mio (also noch knapp 72 Jahre)

Förderkosten/Barrel: 2,8
zzgl. Kapitalkosten/Barrel: 4,7
Gesamtkosten/Barrel: 7,5 (aktueller Preis WTI ~61)

Es wird darauf hingewiesen, dass natürlich (so wie jer andere, auch der Autofahrer) Aramco stark abhängig von Weltmarktpreis ist. Armaco ist auch nicht so effizient wie Private. Pro Barrel bleiben Aramco nur 26 USD, gegen zum Beispiel 38 von Shell oder 31 von Total.

Das Ziel, 2000 Mrd Börsenwert zu erreichen, scheint derzeit aber nicht erreichbar. Voriges Jahr wurden 58 Mrd Dividende bezahlt, das ließe auf einen Börsenwert von etwa 1200-1400 schließen.

01.04.2019

10:31 | Der Schwermetaller "Kaliforniens Stromnetzproblem – das absehbare Desaster"

Kalifornien ist ebenfalls vom grünen Elektrifizierungswahn befallen. Allerdings hat dieser das Potential die ohnehin fragile Wirtschaft an die Wand zu fahren. Es redet nur niemand darüber. Die Electric Load-Serving Entities (LSEs) in Kalifornien, zu denen auch große nicht-staatliche Versorger wie die Pacific Gas and Electric Company, die San Diego Gas and Electric, die Southern California Edison und viele staatseigene Versorger gehören, hüllen sich in Schweigen, ob das Stromnetz überhaupt in der Lage sein wird, die E-Autos zu beliefern.

Die California State Assembly and Senate hatte unter dem ehemaligen Gouverneur Brown beschlossen, daß bis 2045 100 % der Elektrizität von sogenannten Erneuerbaren geliefert werden müssen. Gas und Kernkraft sollten abgeschafft werden. Allerdings regt sich mittlerweile massiver Widerstand gegen den Ausbau Erneuerbarer. Das San Bernardino County’s Board hat kürzlich große Solarprojekte verhindert. Es wird zunehmend schwieriger bis unmöglich weitere Wind- und Solarparks zu errichten. Das ist die eine Seite. Die andere Seite betrifft das Stromnetz selbst. Ein kanadischer Ingenieur hat den Strombedarf errechnet, der nötig wäre um das Äquivalent einer durchschnittlichen Benzin- und Dieseltankstelle zu errichten. Er nahm an, daß pro Tag im 12 Stundenbetrieb 2.000 Autos betankt werden. Um das Gleiche für E-Autos zu realisieren, wären für eine einzelne Tankstelle 30 Megawatt Leistung vom Stromnetz bereitzustellen.

Mit dieser Leistung können 20.000 Haushalte versorgt werden. Um 2.000 E-Autos pro Tag laden zu können, wären pro Tankstelle 600 Ladestationen mit 50 Kilowatt Leistung nötig. Daraus ergeben sich Baukosten von 24 Millionen Dollar für eine einzige Tankstelle, sofern nur billige, also qualitativ schlechte, Ladestationen installiert werden. Ansonsten wären die Kosten deutlich höher. Das bestehende Stromnetz in Kalifornien wäre nicht in der Lage, Leistung in erforderlicher Höhe bereitzustellen. Es wären zusätzliche Investitionen in Milliardenhöhe nötig um das bestehende Stromnetz aufzurüsten bzw. ein zweites Netz aufzubauen. Die vom Elektrifizierungswahn befallene Politik sollte sich Gedanken machen, wer sich den Strom dann überhaupt noch leisten können wird. Batterieelektrische Fahrzeuge sind auch unter diesem Aspekt der reine Irrsinn.


15:34 | Leser-Kommentar zu "Elektrobusse vs Staubsauger-Einschränkung" von gestern

Wenn Ihr schon kognitive Dissonanzen habt nur weil Strom im Staubsauger böse ist, im Bus aber gut, dann kommt erst mal hiermit klar :
CO2 für Gewächshäuser 400.000 Tonnen Kohlendioxid strömen im Sommer in den Niederlanden von der Shell-Ölraffinerie bei Rotterdam in hunderte Treibhäuser. Durch diese intelligente Weiterverwendung des Treibhausgases werden jährlich die CO2-Emissionen einer westeuropäischen Großstadt vermieden.
https://www.the-linde-group.com/de/clean_technology/clean_technology_portfolio/co2_applications/greenhouse_supply/index.html?fbclid=IwAR3TlH8iYQeZ0njtdoBYiV9B_oFZvk0B-hxb72-EGkJo94-PF-FHxM-v0_Y 
Bei Fragen einfach an einen Greta-Jünger wenden. Da werdet Ihr geholfen !