04.12.2022

15:04 | testrt: Deutschlands LNG-Dilemma: Horrende Preise und neue Abhängigkeiten

Mit dem Flüssiggas aus Katar werden keine zwei Prozent des russischen Erdgases, das über die Nord-Stream-Pipeline kam, ersetzt – und auch das erst in vier Jahren. Die Bundesregierung sieht in dem Abkommen mit Katar dennoch einen großen Erfolg. Mit Recht oder Mogelpackung? Und wo bleiben dabei all die "europäischen Werte"?

Wie am Dienstag bekannt wurde, soll Katar ab 2026 jährlich über einen Zeitraum von 15 Jahren bis zu zwei Millionen Tonnen verflüssigtes Erdgas nach Deutschland liefern. Diese Menge entspricht jedoch nur etwa drei Prozent des deutschen Jahresverbrauchs und wird nach einhelliger Meinung der Experten in der gegenwärtigen Energiekrise erst einmal keine Abhilfe schaffen.
Im Grunde ist der Gasdeal mit dem Emirat eine Art Symbol für die Misserfolge der Bundesregierung auf den Weltmärkten für Flüssiggas und er verdeutlicht, dass der globale LNG-Sektor den deutschen Erwartungen zumindest in der heutigen Situation nicht gerecht werden kann. Deutschland ist ein hoch entwickeltes Industrieland, für das eine sichere und ökonomisch vertretbare Energieversorgung essenziell ist. Dass ausgerechnet die nicht unproblematischen LNG-Kooperationen mit den Nahost-Monarchien oder den Vereinigten Staaten diese Voraussetzungen erfüllen können, ist zu bezweifeln.

Mogelpackung trifft es richtig gut! Ein einziger Irrweg zulasten Europas und zugunsten der USA samt einer gehörigen Portion Doppelbödigkeit und wirtschafts-/gesellschaftspolitischer Kurzsichtigkeit. OF

17:19 | Leser-Kommentar
Find ich lustig, nach Schwarzhumor - denn keiner weiss wo wir 2026 stehen werden - ich Tipp eher im Moment darauf - das wir auf dem Boden liegen werden. Denn bis dahin gibts noch 5 Winter zu überstehen. Falls man es bis dorthin schafft. Aufregende Zeiten, endlich ist wieder Leben in der Bude, und deutsche Volk singt - wer holt mich da raus ? Leider sind die magischen Einhörner ausgewandert, weil sie das Delkret bekommen, sie würden zuviel CO2 erzeugen, und hatten kein Geld sich freizukaufen.Und den Kobolden sind die Arbeitsbedingungen zu hart geworden, sie zogen sich sich in Wald und Gebrige zurück. Selbst der deutsche Gartenzwerg, packt seinen Ranzen weil er genug hat....

10:35 I ub: Danke für Ihre Netzdienlichkeit

Der Titel des Artikels klingt wie die Herausforderung, sich nach langem Winterschlaf kritisch den Hüftspeck zu greifen und ihm den Kampf anzusagen. „Sind die Netze fit für die Mobilitätswende?” fragt die Tagesschau. Die URL verrät, worum es wirklich geht: „Netzstabilität-E-Mobilität“. In acht Jahren sollen aus 1,5 Millionen E‑Autos 15 Millionen werden und den Energieversorgern und Netzbetreibern schwant Übles. Von Belastung ist die Rede, ja, von Zusammenbruch gar! Und das im besten Netz, das wir je hatten und das in 15 Jahren befreit sein soll von verstopfendem Kohle‑, Gas- und Atomstrom! Freie Fahrt für grüne Energie! Doch die Gesetze der Thermodynamik lassen sich nicht von demokratischen Beschlüssen beeindrucken, weshalb die Netzbetreiber in Baden-Württemberg einen Feldversuch starteten.

Keine Sorge: Grüne Bildungsabbrecher kennen die Gesetze der Thermodynamik (Erfindungen alter weißer Männer) nicht und lassen sich daher auch nicht beirren.... HP

14:49 | Leser-Kommentar
Sozialisten müssen begeistert sein von dieser Enwicklung! Sie bringt Gleichmacherei und Unterwürfigkeit. Freiheit ist etwas anderes!

08:24 | f100: Mitten in der Energiekrise fördert die OPEC weniger Öl

Ab Montag darf kein russisches Öl mehr in die EU geliefert werden, doch mit Alternativen sieht es schlecht aus. Die Länder der OPEC haben vor ihrem monatlichen Treffen am Sonntag ihre Absicht bekräftigt, weniger Öl zu fördern. Das soll den Preis wieder anheben.

Die OPEC zeigt Flagge. Genau das, was ich seit Frühling `22 erwartet habe. Meiner Meinung nach sind Inflation und Rezession, sowie der kommende Finanzkollaps zwar kurz- und mittelfristig ein großes Problem, aber langfristig erwartet die westliche Wertegeminschaft ein weit größeres Problem: die BRICS-Staaten!

Die BRICS-Staaten
- haben es satt, nach der pfeiffe der Unproduktiven zu tanzen
- haben es satt, deren "funny money" zu verwenden.
- sind aber die größten Rohstoffproduzenten
- wachsen mit enormen Tempo,
- auch wenn gewisse Verträge noch nicht schriftlich ausgefertigt sind
- und nehmen ihre Vereinigung wesentlich ernster als noch vor einem Jahr.
Und nun zeigt auch die OPEC auf wessen Seite sie steht - kein Wunder, aber das Signal ist schon ein Beängstigendes! TB

03.12.2022

19:48 | bild: Keine Sonne, kein Wind - Woher kommt bei diesem Wetter künftig unser Strom?

Die Folge: Die Kohle- und Atommeiler laufen auf Hochtouren. Laut Netzagentur erzeugten konventionelle Kraftwerke in den vergangenen vier Tagen 82 Prozent des deutschen Stroms. Aktuell ist Deutschland zweitgrößte Klima-Dreckschleuder in Europa.

Und Habeck so: Was heißt hier keine Sonne? Die Sonne existiert ja noch, sie scheint nur nicht! TB

tom-cat
Petition PRO KERNKRAFT starten !

19:02 | Die Leseratte zum Ölpreisdeckel

Es geht um den Ölpreisdeckel. Die USA wollen den Versicherern für Tanker, die fast alle im Westen angesiedelt sind, verbieten, Tanker zu versichern, die russisches Rohöl transportieren, es sei denn, dieses wird zu einem vom Westen festgelegten Preis verkauft, der unter dem Marktpreis liegen muss. Das Verbot gilt auch für andere Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Lieferungen, wie technische Hilfe, Finanzierung oder Vermittlung. Die anderen Ölexportierenden Länder sind alarmiert, denn die wissen natürlich, dass es beim nächsten Mal genauso gut sie selbst treffen könnte.

Da die Absicht seit Monaten bekannt ist, hatten die Beteiligten Zeit, sich darauf vorzubereiten. Insbesondere die Russen haben begonnen, eine "Schattenflotte" aufzubauen, indem sie direkt oder durch Vermittler ältere Tanker verschiedenster Größen aufzukaufen. Ob die ausreichen oder ob es dadurch (zunächst) zu Engpässen und einer Verknappung des Angebots kommt, wird man sehen. Langfristig wird es die Russen in einem weiteren wirtschaftlichen Segment unabhängiger vom Westen machen.

Die Russen exportieren derzeit ihr Öl teilweise sogar unter dem jetzt festgelegten Ölpreisdeckel (und machen trotzdem noch genügend Gewinn). Sie haben aber mitgeteilt, dass sie nur mit Ländern zusammenarbeiten wollen, die zu Marktbedingungen kooperieren. Mit anderen Worten: Sie haben beschlossen, aus Prinzip nicht an Länder zu liefern, die sich an dem Deckel beteiligen, denn das würde die Unterwerfung unter die Herrschaft der USA bedeuten. Sie stellen sich also dem Machtkampf, der das wahre Kräfteverhältnis auf dem Ölmarkt zeigen wird, und wieviel Macht der Westen über die globalen Ölmärkte noch ausüben kann.

da die betreffenden Artikel nicht verlinkt werden können, hier ein kurzer Kommentar aus dem Liveticker:

Zitat: Russlands ständiger Vertreter in Wien:
"Ab diesem Jahr wird Europa ohne russisches Öl auskommen müssen. Moskau hat bereits deutlich gemacht, dass es kein Öl an die Länder liefern wird, die eine marktfeindliche Preisobergrenze unterstützen. Warten Sie nur. Schon bald wird die EU Russland beschuldigen, Öl als Waffe einzusetzen."

Präsident Wladimir Putin sagte zu der Initiative, dass Russland nichts ins Ausland liefern werde, was seinen Interessen schade. Der stellvertretende Ministerpräsident Russlands Aleksander Nowak fügte hinzu, dass Moskau kein Öl in Länder exportieren werde, die eine Preisobergrenze festlegen würden, weder bei 60 US-Dollar pro Barrel noch zu anderen Kosten. Ihm zufolge werde Russland mit denjenigen zusammenarbeiten, die bereit sind, unter Marktbedingungen zu kooperieren.

15:05 | neopresse: 30 Min. ins Schwimmbad für Duschen, Haare föhnen und WC-Besuch: Energiekrise Deutschland

„Zum Duschen ins Schwimmbad gehen – allein die Idee eines speziellen Duschtarifs im Herner Schwimmbad „Wananas“ angesichts der Energiekrise hat bundesweit Schlagzeilen gemacht. Nun gab der Aufsichtsrat grünes Licht für die Pläne, wie Lothar Przybyl, Geschäftsführer der Herner Bädergesellschaft, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Freitagausgabe) sagte.

Ja, ich weiß die Herner meinen es gut, aber sie legen damit Zeugnis über das beste Deutschland aller Zeiten ab. Ein Rücksprung um 70 Jahre und an Armseeligkeit nicht zu überbieten. Peinlicher kann es nicht mehr werden. Aber das habe ich im September 2015 auch schon geglaubt.
Von daher, ....TB

02.12.2022

17:40 | report24: Wird die OPEC+ eine weitere Kürzung der Ölförderung beschließen?

Am Sonntag wird die OPEC+ erneut zusammentreffen. Vor allem Washington wünscht sich eine Erhöhung der Ölförderung. Doch das wird höchstwahrscheinlich nicht geschehen. Einigt sich das Ölkartell auf eine weitere Förderkürzung?
Auf die kleine Förderkürzung im September und die große, zwei Millionen Barrel umfassende Kürzung im Oktober könnte nun noch eine Reduktion der Produktionsziele von Erdöl durch das Ölkartell OPEC+ beschlossen werden. Davon geht der führende Ölanalyst von Kpler, Matthew Smith, gegenüber dem US-Sender CNBC aus. Mit ein Grund dafür sei die etwas schwächelnde Nachfrage in China und ein Preisniveau von unter 90 Dollar pro Fass.

Dazu passend: testrt: Krisen- und Insolvenzticker: EU einigt sich auf Obergrenze von 60 US-Dollar für russisches Öl

Die EU-Staaten haben sich auf eine Preisobergrenze von 60 US-Dollar je Barrel für russisches Öl geeinigt, das über den Seeweg transportiert wird. Dies berichtet unter anderem das Handelsblatt unter Berufung auf Diplomaten. Bis zuletzt war eine Preisobergrenze umstritten. Polen und die baltischen Länder forderten, den Höchstpreis noch niedriger anzusetzen, konnten sich damit jedoch nicht durchsetzen. Ein EU-Diplomat erklärte nun gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Obergrenze mit einem Anpassungsmechanismus bei fünf Prozent unter dem Marktpreis gehalten werden soll.
Polen muss der Vereinbarung noch zustimmen. Sofern dies geschieht, könnte die Einigung von allen EU-Regierungen in einem schriftlichen Verfahren bis Freitag genehmigt werde. Die Preisobergrenze soll das bereits im Mai beschlossene Ölembargo ergänzen, das am kommenden Montag in Kraft treten wird. Dabei gibt es Ausnahmen für per Pipeline geliefertes Öl, was vor allem Ungarn zugutekommt.

Sanktions-Aus? Gute Nachrichten, Preise Richtung Stabilität... Damit wären wohl auch weitere hahnebücherne Versuche, politisch motivierte Preisdeckel einzuziehen obsolet und der Markt muss wieder zu einem geregelten Niveau zurückkehren!? Vielleicht gehen die NS1/2 ja auch wieder in Betrieb!? OF

19:27 | Leser-Kommentar
Wird da nicht der Rechnung ohne Wirt gemacht. Wer sagt denn das Russland ÖL zu Preisdeckel liefern will ?

Wieso, werter Leser!? Man hat sich auf einen Preis von 60USD geeinigt. RU akzeptierte keine Deckel, da völlig widersinnig und die jetzige Situation nur noch befeuern würde... Es wurde verhandelt. OF

19:50 | Leser-Kommentar zu grün
Dann erklären Sie mal diesen Satz werter OF. Wie soll man daraus schließen, das Russland damit einverstanden ist. Es ist nur von Diplomaten die Rede.
Nicht das Russland zu diesem Preis liefernt. Oder sehen Sie das anders ?
"Die EU-Staaten haben sich auf eine Preisobergrenze von 60 US-Dollar je Barrel für russisches Öl geeinigt, das über den Seeweg transportiert wird. Dies berichtet unter anderem das Handelsblatt unter Berufung auf Diplomaten."

Werter Leser, es erschließt sich daraus der ursächliche Sinn von Diplomatie. Wenn die EU-Länder das Ergebnis akzeptieren und bis morgen Freitag schriftlch zeichnen, scheint dies wohl einem (Vor)Vertrag gleichzukommen!? OF

12:38 | cnbc: Russian oil sanctions are about to kick in. And they could disrupt markets in a big way

Die bevorstehenden Sanktionen gegen russisches Öl könnten die Energiemärkte empfindlich stören, wenn es den europäischen Ländern nicht gelingt, eine Preisobergrenze festzulegen, warnten Analysten. Die 27 Länder der Europäischen Union einigten sich im Juni darauf, den Kauf von russischem Rohöl ab dem 5. Dezember zu verbieten. Konkret will die EU - zusammen mit den Vereinigten Staaten, Japan, Kanada und Großbritannien - die Öleinnahmen Russlands drastisch kürzen, um die Kriegskasse des Kremls nach der Invasion in der Ukraine zu leeren. Die Befürchtung, dass ein vollständiges Verbot die Rohölpreise in die Höhe treiben würde, veranlasste die G-7 jedoch, eine Obergrenze für den Betrag zu erwägen, den sie für russisches Öl zahlen würde.

Angesichts der massiv disruptiven Wirkung eines Ölpreisdeckels für die (europäischen) Energiemärkte - schließlich hat Russland angekündigt, an Länder, die einen Preisdeckel implementieren, überhaupt kein Öl mehr zu liefern - ist die vergleichsweise Ruhe in der Öffentlichkeit und auf den Märkten wohl als Ruhe vor dem Sturm einzuordnen. AÖ

12:12 | Finanzmarktwelt: Kohle wird knapp in Deutschland und Polen – Stromnetzbetreiber schlagen Alarm

Kohle ist in der derzeitigen Energiekrise ein wichtiger Ersatz für fehlendes Gas und vor allem für abgeschaltete Kernkraftwerke in Deutschland. Von daher ist es essenziell wichtig, dass gerade die Belieferung mit Kohle sichergestellt ist. Aber gerade bei diesem Brennstoff gibt es jetzt Alarmzeichen. Mit Blick auf die kalte Jahreszeit schlagen nämlich aktuell die europäischen Stromnetzbetreiber Alarm bezüglich der Versorgung mit Kohle in Deutschland und Polen. Polen stehe gegen Ende des Winters größeren Risiken gegenüber, so die europäische Netzgruppe Entsoe einem am Donnerstag veröffentlichten Ausblick. Die Kohlevorräte dort sollten den ganzen Winter über nicht übermäßig genutzt werden. Polens Nettostromexporte könnten deshalb im Winter begrenzt sein.

Wo die GrünInnen*Außen das Sagen haben, steht alles Kopf und daher wird auch nach der Devise gehandelt: Lieber ein Schrecken ohne Ende als ein Ende mit Schrecken. AÖ

14:52 | Dipl.Ing.
Lieber AlpenÖkonom … zum Schrecken und Ende kann man auch sagen: „Lieber ein Haus im Grünen, als einen Grünen im Haus!“

01.12.2022

17:18 | testrt: Krisen- und Insolvenzticker – EU-Länder kaufen LNG im Wert von 12,5 Milliarden aus Russland

Für russisches Erdöl tritt nun bald ein Embargo in Kraft, andere Energiequellen aus Russland sind hingegen immer noch gerne gesehen: Die Einfuhr von LNG aus Russland ist im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen, wie aus Schiffs- und Hafendaten hervorgeht. Bis September haben die EU-Länder dafür 12,5 Milliarden Euro an Russland bezahlt – fünfmal mehr als im Jahr 2021.

Da spätestens nach den Anschlägen auf die Nord Stream-Pipelines deutlich weniger Gas durch russische Pipelines fließt, müssen die Abnehmerländer das Gas ersetzen. Der Nachfrageschub aus Ländern wie Frankreich und Belgien hat Russland zum zweitwichtigsten LNG-Lieferanten Nordwesteuropas gemacht – zwar deutlich hinter den USA, aber noch vor Katar. Anne-Sophie Corbeau vom Center on Global Energy Policy der Columbia University sagte: "Russisches LNG muss weiter fließen. Die globale LNG-Bilanz ist ohnehin schon eng genug. Ich denke, dass die meisten europäischen Länder in dieser Hinsicht gerne ein Auge zudrücken."
Ein Europa haben bisher nur Großbritannien und die baltischen Staaten den Kauf von LNG aus Russland eingestellt.

Aja... Somit sind die Gschichtl-Drucker wieder am Werk, um die hohen Preise am Endkunden mit dem Sanktionswahnsinn zu rechtfertigen, obwohl im Hintergrund die Versorgung aus Russland weiterläuft!? Macht jedoch die Gesamtsituation nicht besser, sinnbefreit dreckiges LNG rund um die Welt zu schippern, während effiziente und günstige Pipelines weggeputscht werden!? Doppelbödiges Spiel auf den Rücken der Bürger... Nur noch skandalös. OF

17:54 | Leserkommentar zu 17:18
In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen, werter Oberförster, eine Meldung vom Anfang des Monats:

https://www.heise.de/news/Mehr-als-30-LNG-Tanker-warten-vor-Europas-Kueste-auf-hoehere-Gaspreise-7333783.html

Irgendjemand muss doch mittlerweile Muskelkater in den Bauchmuskeln haben vor lauter Lachen…

 

15:02 | bild: Der peinliche Katar-K.o. der Grünen

Jetzt lässt mit Robert Habeck (53) ausgerechnet ein Grünen-Wirtschaftsminister Flüssiggas aus Katar nach Deutschland importieren. Von einem Regime, dessen Energieminister im BILD-Interview erklärte: Homosexuelle seien „nicht akzeptabel“ im Islam. Katar werde seine „islamischen Gesetze“ nicht ändern.

Nicht peinliich - eher Lernkurve! Wenn einem das Gas sprichwörtlich ausgeht, erkennt der verbohrteste und neurotischste Grüne das Akzeptanz anderer Kulturen und Traditionen (wenn ernst gemeint) was Großartiges sein kann! Dass natürlich ausgerechnet die Toleranzbeter NUR durch Notlagen Toleranz lernen, ist allerdings wirklich peinlich! TB

12:34 | Eurostat: Ihr Portal zu den interaktiven Energievisualisierungstools

Ausnahmsweise verdient Eurostat, dessen Statistikportal - höflich ausgedrückt - als unintuitiv und behäbig zu beschreiben ist, einmal Lob. Mit dieser Übersicht ist Eurostat allerdings ein großer Wurf gelungen, der uns in allen Facetten die sich verschärfende Energielage in den kommenden Monaten live beobachten lässt. Schließlich gilt: Nach den Corona-Dashboards ist vor den Energie-Dashboards. Speziell für Österreich hat auch das Wifo ein Portal aufgebaut  unter https://energie.wifo.ac.at/. AÖ

12:20 | bild: Tierpark muss Tiere verkaufen

Seit 50 Jahren ist der Heimat-Zoo „Naturerlebniszentrum Elbepark Hebelei“ von Diera-Zehren zwischen Meißen und Riesa beliebt bei Jung und Alt. Zehntausende pilgern jährlich in den sechs Hektar großen Tierpark zwischen Elbe und Fernradweg, wo u. a. 67 vom Aussterben bedrohte Haustierrassen (über 200 Tiere) gehalten werden. Doch nun ist der Zoo finanziell am Ende! Direktor und gelernter Zootierpfleger Sven Näther (47), der den Tierpark vor 13 Jahren übernahm: „Ich habe keinen Cent für die monatlich 733 Euro Stromkosten. Allein das Tierfutter kostet jetzt 1000 Euro pro Monat. Im Sommer sind wir mit eigenen Feldern Selbstversorger. Doch die Preise für Weizen und Heu haben sich gerade verdoppelt. Die Not ist heute so groß wie nie.“

Bald werden deutsche Familien vieles nur mehr aus den Geschichtsbüchern kennen und nach Russland reisen müssen, um dort Zoos etc. zu besuchen. Den Sanktionen und der hirnverbrannten Energie"politik" sei Dank! AÖ
P. S.: Ich habe vernommen, dass im Wiener Burgtheater, so dort überhaupt noch Besucher vorzufinden sind, angesichts der auf 18 (!) Grad heruntergedrehten Temperatur zunehmend Besucher im Mantel gesichtet werden. Auch gestern in der Staatsoper war es eher frischer. 

13:35 | Leser-Kommentar zum grünen AÖ-Kommentar
Werter AlmÖhi, ihr Kommentar klingt ein wenig mitleidig, traurig, ich hoffe, das ist lediglich meine Interpretation, denn das Volk trägt die politischen Entscheidungen die zu solch kultur verarmenden Maßnahmen führt, mehrheitlich mit. Geliefert wie bestellt - Ursache - Wirkung - Kausalität!
Dass ideologisch verbrämte Eltern, Großeltern ihren Kinder, Enkeln damit deren Zukunft versauen, sind die meisten nicht mal in der Lage zu denken.


14:32 | Die Kleine Rebellin zu 18:00 gestern

Herr Habeck sollte ein bisschen in der Geschichte der DDR lesen. Ein gutes Lehrstück, dass Enteignung von privaten Betrieben nichts bringt. Die DDR ist unter gegangen wegen ihrer staatlichen Misswirtschaft. Ein Land, dass unfähige Menschen in der Regierung hat, setzt unfähige Menschen in der Wirtschaft ein. Der Zusammenbruch war unvermeidlich. Wir sind mit Habeck auf dem besten Weg wieder dorthin, die bestfunktionierende Industrienation zu zerstören. Nur ist dann kein Westdeutschland mehr da, um das ruinierte Land aufzufangen.

30.11.2022

18:00 | finanzen: Habeck will staatlichen Einstieg bei Stromnetzbetreiber Tennet prüfen

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will einen staatlichen Einstieg beim Stromnetzbetreiber Tennet prüfen. Der Grünen-Politiker sagte am Mittwoch, es gebe mit Tennet Gespräche, die die Finanzsituation für das Deutschlandgeschäft noch einmal analysierten. Er könne die Gespräche nicht weiter kommentieren. Er mache aber keinen Hehl daraus, dass er es für klug hielte, wenn die öffentliche Hand ihren Teil zur Entstehung einer öffentlichen Infrastruktur leisten könne. Ein Tochterunternehmen des niederländischen Konzerns Tennet ist einer der Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland und hat wichtige Rolle beim Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende. Habeck verwies auch darauf, dass der Netzbetreiber Transnet BW Anteilseigner suche, um seinen Kapitalstock zu vergrößern.
Das Nachrichtenportal Pioneer hatte berichtet, die Bundesregierung wolle die auf Eis gelegten Verhandlungen mit den Niederlanden über einen Einstieg bei Tennet wieder aufnehmen. Das gehe aus einer Mitteilung des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor.

Freie Fahrt in Richtung Vollsozialismus mit dieser ahnungslosen Truppe! Bloß wer braucht jetzt bei den niederländischen Freunden eine Spritze vom dt. Steuerzahler? Für die Finnen wurde gerade über Uniper überwiesen, wo tun sich die nächsten Finanzlöcher in der Welt auf, um mit dt. Miliarden gestopft zu werden...!? Wahnsinn mit Anlauf. OF

07:31 | reitschuster: Der Katar-Deal: Wie wir für dumm verkauft werden

Es rauscht heute ganz mächtig im Blätterwald. Mit einem gelungenen Coup hat es Qatar geschafft, die Dauerkritik an seiner Menschenrechtslage zum Verstummen zu bringen. Das Land will nun doch Gas an Deutschland liefern! Dieses verflüssigte Erdgas soll laut Bundesminister Habeck einen “zentralen Baustein für die Sicherung unserer Energieversorgung im kommenden Winter” liefern.
Wirklich? Wie soll das gehen, wenn das Gas erst ab 2026 geliefert wird?
Und warum wird das Gas nicht direkt an Deutschland geliefert, sondern über einen amerikanischen Zwischenhändler, der auch den Vertrag mit Qatar unterzeichnet hat?

Warum? Fragt sich die ganze Wölt
und kana wass, kana versteht
wir schicken Göd -
damit's uns besser geht*

Aus "Warum" von Austria for Africa. Damals gings noch um die Hungerkrise in Ostafrika und das "Gödschicken" hatte einen humanitären Sinn (auch, wenn wir damals wie im Liedtext angesprochen, unser Geweissen beruhigen wollten)
Aber jetzt schicken wir "Göd" nach China!!!, Afghanistan, Ukrianie etc. und nun auch in den US-Energie-Handels-Sektor!
Die Frage nach dem "Warum" ist berechtigter denn je! TB

29.11.2022

12:44 | trendingtopics: Swell Energy: 120 Millionen Dollar für virtuelle Solar-Kraftwerke

Solarunternehmen in den USA treten mittlerweile offen als Alternativen zu zentralisierten Energieversorgern auf. Sunnova Energy, ein etwa drei Milliarden Dollar schweres Solarunternehmen aus Texas, etwa will Micro Grids aufbauen. Diese Mikronetze sollen ganze Gemeinden hauptsächlich und unabhängig von den öffentlichen Energieversorgern mit Sonnenenergie zu versorgen, und dabei sogar noch günstigeren Strom liefern. Unumstritten sind solche Pläne nicht; die Vergangenheit zeigt, das solche Micro Grids ohne Anbindung an die großen Stromnetze nicht überlebensfähig sind.

Diese Energiewende ist und bleibt - wie immer von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen - ein Rohrkrepierer, der Industriebetriebe dauerhaft vertreiben wird, und mit diesen die Arbeitskräfte. AÖ

12:04 | The Economist: Russia is using energy as a weapon

Und wenn die historischen Zusammenhänge zwischen Sterblichkeit, Wetter und Energiekosten weiterhin gelten - was angesichts der hohen Preise nicht unbedingt der Fall sein muss -, könnte die Zahl der Todesopfer durch Putins "Energiewaffe" die Zahl der Soldaten übersteigen, die bisher im Kampf gefallen sind.

Das russophobe, weitestgehend faktenbefreite Framing muss man ertragen, die Berechnungen der vom Westen weitestgehend selbstverschuldeten Energiekrise hingegen nicht. Diese lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Sie zeigen zudem auch, dass Kälte für den Menschen viel gefährlicher ist als die medial aufgeputschte Sommerhitze. Im Grunde zerstört der Economist - ziemlich sicher ungewollt - so nebenbei eines der Märchen der Klimawandelhysteriker. AÖ

11:26 | bild: 15 Jahre Gas aus Katar! Vertrag mit Deutschland steht

Das Energieministerium von Katar hat einen Gas-Deal mit Deutschland verkündet. Wirtschaftsminister Robert Habeck (53, Grüne) und Kanzler Olaf Scholz (64) hatten monatelang mit Katar über den Deal verhandelt, jetzt soll er fix sein.

Angesichts des Auftrittes der deutschen (absichtlich klein geschrieben) Wokeschaft in Qatar ein wahres Wunder! TB

12:11 | Leserkommentar
Das entspricht höchstens 1,8% des deutschen Jahresbedarfs, vermutlich sogar weniger, da 20-25% des LNG während des Transports für die Kühlung draufgehen.

13:25 | Silverado
Zu welchen Preisen? Geld ist weder männlich noch weiblich, weder hetero noch homo, weder christlich noch muslimisch oder sonstiges. Ich denke mir, bei all dem Jubel hier um die neue multipolare, schon so gut wie fixe Weltordnung, diese scheinbar zum Absprung bereiten Staaten machen das nur aus einem Grund: Den Preis hinaufzuschrauben. Denn ob jetzt Russland, China, Zimbabwe, Nordkorea oder sonst wer, es geht um die Größe des eigenen Kuchenstücks. Wer glaubt, jetzt wird alles super, weil Putin im Clausewitz´schen Sinne die diplomatischen Salons verlassen hat, um den Großkopferten aus Washington eine am Schädel zu hauen, der verkennt die Situation bzw. die Folgen. Sein wichtigster Verbündeter ist China.
Will irgendjemand ernsthaft behaupten, dass der chinesische Weg der wünschenswerter ist? Wir regen uns über ein bißchen Fingerklopfen auf, wenn wir aufmucken, dort wirst vom Panzer zermalmt. Die Verschärfung der allgemeinen Situation ist nichts anderes als die Konsequenz der Missstände, die wir anprangern, und daran ändert ein Krieg sicher nichts zu unserem Vorteil, im Gegenteil, die Daumenschrauben werden noch fester angezogen, so ist das im Krieg laut meiner Mutter, die einen als Kind erlebt hat.

Die verschiedenen Varianten der Falschmünzerei hatten in Kriegszeiten immer Hochkonjunktur. All die schönen WK1-Kriegsanleihen zum Beispiel, die man als aufrechter Untertan dem guten, alten Kaiser zuliebe und ganz ergriffen von der eigenen Vaterlandsliebe und -treue gezeichnet hat - futsch.

19:30 | Dipl.-Ing.
Hier einige Details

https://www.focus.de/finanzen/news/lng-wer-jetzt-ueber-den-katar-deal-jubelt-sollte-die-details-kennen_id_180414364.html

Zwei wichtige Aussagen:
1. „Es geht hier um vergleichsweise überschaubare Mengen. Aus Russland kamen 1600 Terawattstunden Gas im Jahr nach Europa, der Katar-Deal umfasst etwa 30 Terawattstunden.“ … Also nur Peanuts …

2. „Der Deal selbst wurde nicht zwischen Katar und Deutschland geschlossen. Das katarische Gas wird vielmehr an Conoco Phillips verkauft. Das US-Unternehmen liefert es dann ab 2026 bis 2041 weiter ins norddeutsche Brunsbüttel, wo gerade die Infrastruktur für die Abfertigung und Weiterleitung von Flüssiggas entsteht.“ … Das ist der Hammer .. das Gas wird über den Umweg eines US-Unternehmens geliefert .. damit MUSS das Gas in US-Dollar bezahlt werden und Conoco wird als „Zwischenhändler“ sich eine goldene Nase verdienen .. natürlich wieder auf Kosten von Dummland!

Nur verrückt, was hier abgeht! Und neun Milliarden für eine der nachhaltigsten Lösungen in Form einer Pipeline auch verblasen... OF


10:55 | exxpres: Das war’s: Gazprom legt Gaspumpen-Anlagen für Nord-Stream-Pipelines still

Die Hoffnungen auf eine weitere Inbetriebnahme von Nord Stream 1 und 2 wurden vorerst auch bei Gazprom begraben. Laut einem Bericht der russischen Zeitung Kommersant, legt der russische Energiekonzern die Verdichterstationen in Portowaja und Slawjanskaja still. Vorerst bleiben die Anlagen aber noch bestehen.

Die Champagnerkorken in Washington und Texas kann ich bis hierher hören.
Die Söhlein-Brillant-Korken in Brüssel auch! TB

14:10 | Leserkommentar zu 10:55
Ist dann im Winter 2023 endgültig - Game over, time out ?

 

07:45 | fmw: Mehr Öl verlässt Russland per Tanker mit „unbekanntem Ziel“

Die Menge an Rohöl auf Schiffen, die sich aus Russland auf dem Weg nach China, Indien und in die Türkei befinden – die drei Länder, die sich als
die größten Abnehmer der verdrängten russischen Lieferungen erwiesen haben – sowie die Mengen auf Schiffen, deren endgültiger Bestimmungsort noch nicht feststeht, stiegen in den vier Wochen bis zum 25. November erneut auf einen neuen Höchststand von 2,5 Millionen Barrel pro Tag. Das ist dreieinhalb Mal so viel wie in den vier Wochen unmittelbar vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine Ende Februar.

Die Tanker, die russisches Rohöl transportieren, halten sich mit Angaben über ihre endgültigen Bestimmungsorte immer mehr zurück. Es ist davon auszugehen, dass die meisten dieser Schiffe indische Häfen anlaufen werden, sobald sie den Kanal passiert haben.

Wir erleben den Triumph von Mackinders Welt-Insel Theorie. Eurasien vernetzt sich. Europa verhängt Sanktionen gegen sich selbst und nimmt sich aus dem Spiel. JJ

28.11.2022

17:10 | agrarheute: Heizölpreise im freien Fall – Preissturz nicht zu Ende

Die Heizölpreise stürzen weiter abwärts. Der Preisrückgang bei Heizöl folgt dem Preisverfall bei Rohöl. Dort sind die Preise auf den niedrigsten Stand seit 11 Monaten gefallen. Und zum Beginn der neuen Woche geht es weiter steil bergab. Heizöl kostet in einigen Regionen jetzt weniger als 115 Euro je 100 Liter. Viele Kunden kaufen weiter zügig nach. Andere warten noch ab. Am Montagmorgen (28.11.) kostete Heizöl im Bundesmittel 124,2 Euro je 100 Liter, berichtet der Branchendienst Tecson. Das Heizölportal esyoil ermittelt für Deutschland am heutigen Montagmorgen sogar nur noch einen Durchschnittspreis von knapp 120 Euro je 100 Liter. In einigen Regionen bzw. Bundesländern kostet Heizöl bereits weniger als 115 Euro je 100 Liter.

Insgesamt hat sich Heizöl im November damit um knapp 32 Euro bzw. rund 20 % verbilligt. Gleichzeitig sind das die niedrigsten Heizölpreise seit März! Hauptgrund für den Preisrückgang sind die weiter sehr stark fallenden Rohölpreise und der Rückgang der Gasölpreise, dem wichtigsten Vorprodukt für Heizöl und Diesel.

Am heutigen Montag geht der Preisrückgang bei Rohöl im vorbörslichen Handel weiter. Grund sind die massiven Sorgen hinsichtlich der chinesischen Energienachfrage. Dort sind die Covid-Infektionen auf einen Rekordwert gestiegen, was die Regierung dazu veranlassen könnte, Sperren und Pandemiebeschränkungen auszuweiten, die die Wirtschaftstätigkeit, den Reiseverkehr und die Energienachfrage stark reduzieren.

Außerdem haben sich die EU mit den USA und den G7-Staaten auf einen Preisdeckel für Öl aus Russland verständigt, der zwischen 65 und 70 Dollar liegen soll. Der Preisdeckel soll ab Anfang Dezember gelten, zeitgleich mit dem Importembargo gegen russisches Öl.

Was soll dann dieses ganze Gezetere von den unsinnigen Preisdeckeldiskussionen, wenn Strom-, Öl-, Gas- und Kohlepreise seit Wochen im Sinkflut sind!? Das Merit-Order-Prinzip ist nach wie vor aufrecht und die Politk möge endlich mit den Händlern ein ordentliches Hühnchen rupfen, damit eine vernünftige Preisrange beim Endverbraucher eingehalten wird! Eine absolut absurde Abzockerei, ohne dass die Schalter mal ordentlich umgelegt werden!? Gibt's doch gar nicht... OF

12:58 | Agenda Austria: Energie wird 2023 noch teurer

In Europa hat sich in den letzten Wochen Entspannung breitgemacht. Nachdem die Gasspeicher bis zum Rand gefüllt sind und der Winter noch auf sich warten lässt, sind die Preise für Strom und Gas zuletzt gesunken. Doch allzu große Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität sollte man sich nicht machen, wie eine aktuelle Auswertung der Agenda Austria zeigt. Derzufolge haben die Preise für Future-Kontrakte auf Strom und Gas für das kommende Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht.„Wenn die Temperaturen erst richtig zu sinken anfangen, dann werden auch die Gasfüllstände extrem schnell fallen“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. „Gut, dass wir diesen Winter über die Runden kommen werden. Aber im März werden die Speicher leer sein und was dann passieren soll, scheint die Märkte weiterhin zu beunruhigen.“

Mit Kapazundern wie Gewessler und Habeck als Energieminister gibt es doch keinen Grund, beunruhigt zu sein. Leonore und Habeck haben sicher einen Plan, wie es nächstes Jahr weitergehen wird. Wer daran zweifelt, zweifelt auch daran, dass eine steirische Absolventin der Knödelakademie und Bachelorette der Politikwissenschaften sowie ein Doktor der Philosophie nicht für das Amt eines Energieministers geeignet seien. Und ein derartiger Gedanke ist natürlich völlig aus der Luft gegriffen, denn insbesondere für das Bachelor-Studium der Politikwissenschaften braucht man viel Energie, sehr viel Energie, sehr, sehr, sehr, sehr viel Energie. AÖ

27.11.2022

17:02 | jw: Koloniale Verhältnisse (Gastkommentar)

Der EU-Preisdeckel für russisches Rohöl soll kommen. Nur noch über die Höhe wird gestritten. Auf Drängen der USA haben die G7-Staaten ein solches Instrument des Wirtschaftskriegs gegen Moskau auf den Weg gebracht. Washington ruft, Berlin und Brüssel folgen. Kern des Ölpreisdeckels soll ab dem 5. Dezember ein Verbot für europäische Dienstleister sein, oberhalb eines Preises von 65 bis 70 US-Dollar pro Barrel russisches Öl zu versichern oder zu transportieren. Russland hat bereits erklärt, dass es diesen Preisdeckel nicht akzeptieren und an Staaten, die ihn anwenden, kein Öl mehr verkaufen wird – selbst vor dem Hintergrund, dass russisches Erdöl mit einem deutlichen Abschlag in die Staaten des globalen Südens verkauft wird. Die Maßnahme der Bundesregierung, die auch hier die treibende Kraft innerhalb der EU bei der Umsetzung der Vorgaben aus Washington ist, richtet sich also in erster Linie gegen Staaten im globalen Süden, denen es in Zukunft nicht mehr möglich sein soll, russisches Rohöl zu kaufen, allen voran Indien und Indonesien.

Was auf den ersten Blick wie eine Maßnahme gegen Moskau aussieht, zielt auf die Etablierung eines kolonialen Verhältnisses zwischen dem Westen und dem globalen Süden. Aus G7-Kreisen wird deshalb auch offen darüber gesprochen, dass der Preisdeckel kaum Auswirkungen aus Moskau haben würde, da die russischen Produktionskosten bei etwa 20 Dollar pro Barrel liegen. Aber von wem die Länder des Südens Energie kaufen, das soll in Washington, Berlin und Brüssel entschieden werden.

Kontraproduktives Ablenkungsmanöver. Nachdem seitens der Kommission samt den Ländern über die letzten Jahre massiv in die Preisstruktur zugunsten der Händler eingegriffen wurde, wird es nur über Maßnahmen und Druck auf selbige gehen, sich wieder den Marktverhältnissen anzunähern. Eine politische Deckelung mit einem spread von Faktor 3, 4, 5, x zu Lasten der Endkonsumenten heizt das Spiel nur noch mehr an...!? OF

10:02 | Leser-Kommentare zu den Katar-China-Verträgen von gestern

(1) Der Preis dafür, wenn man leicht beinflussbare Fussballer-Gehirne in ein Gas-Gastleberland entsendet... 
Nicht mal "kopfballstark", "die Diversschaft" und trotzdem schwere, mentale Schäden in der Denkfabrik. 
Deutsche Heldensagen und englische Kochkunst... herrlich, selten so gelacht... 

(2) Wenn sie einen Funken Anstand hätte, dann würde die blonde Ministerin mit der Binde zurück treten.

Hätte die einen Funken Anstand, hätte sie das Amt einer Regierung (mit einem solchen Deutschland-Runterfahr-Programm) gar nicht erst angenommen! TB

26.11.2022

19:53 | blackout-news: Emirat Katar schließt langjährigen Gasliefervertrag mit China ab

Das Emirat Katar hat mit China einen langjährigen Vertrag über die Lieferung von Flüssigerdgas abgeschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 27 Jahren. In dieser Zeit will Qatar Energy mehr als 100 Millionen Tonnen LNG an das chinesische Unternehmen Sinopec liefern. Damit sind die Erwartungen der europäischen Staaten, LNG aus Katar zu beziehen, weitgehend geplatzt (RND: 21.11.22).

Der Preis dafür, wenn man leicht beinflussbare Fussballer-Gehirne in ein Gas-Gastleberland entsendet und diese Dodln von ruchlosen Idioten aus Politik und Medien dazu verwendet werden,  sich ausgerechnet dort gaaanz schlecht zu benehmen.
Für die deutsche Industrie nicht so schlimm, denn diese wandert ohnehin freiwillig (bzw. unter Energiezwang) nach China ab!
Na dann, Gute Nacht! TB


09:32 | merkur:
Mann soll 1,6 Millionen Euro für Fernwärme zahlen

„Habt ihr einen an der Klarinette, oder was?“, schimpft Timo Sievert in seinem Video. Laut dem „Informationsschreiben zum möglichen Einsparpotenzial“ der Stadtwerke Norderstedt soll er für einen geschätzten Jahresverbrauch von 9.840.000 Kilowattstunden 1.647.620,33 Euro Fernwärme zahlen. Bei einem nur „geringen Verzicht auf Wärmekomfort“ könne er demzufolge etwa 590.400 Kilowattstunden Energie oder 98.000 Euro einsparen.

Energieversorger haben keine Klarinetten - zu sanft. Die Energieversorger spielen seit 2022 nur mehr mit Paukn und Tschinööön! TB

25.11.2022

16:17 | TASS: "Sanktionen löchrig wie ein Schweizer Käse"

Die Entscheidung der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, den Seetransport des im Rahmen des Sachalin-2-Projekts geförderten Öls nach Japan von der Preisobergrenze auszunehmen, ist wichtig, um den Betrieb des Projekts und die Versorgung der japanischen Verbraucher mit
Flüssiggas zu gewährleisten. Sachalin-2 produziert neben LNG auch Rohöl, und der Export von [Öl] ist notwendig, um den stabilen Betrieb [des
Projekts] und die Versorgung mit Energieressourcen aufrechtzuerhalten ", sagte der japanische Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie,
Yasutoshi Nishimura. Wir haben unseren Standpunkt den G7-Partnern mitgeteilt. Sowohl die USA als auch die EU haben anerkannt, dass
Sachalin-2 nicht unter die Politik der Ölpreisobergrenze fällt", sagte er.

Ein Schweizer Käse ist dagegen fest wie dereinst die Berliner Mauer. Ich würd sogar so weit gehen, zu sagen, dass die Sanktionen so löchrig sind wie eine Gasleitung von Russland nach Zentraleuropa. Im Moment das Löchrigste am Erdenrund - außer eben der Sanktionen! TB


08:10 | blackout: Deutschlands schwimmende LNG-Terminals doppelt so teuer als geplant 

Die Bundesregierung hat fünf schwimmende LNG-Terminals für den Import von verflüssigtem Erdgas (LNG), sogenannte Floating Storage and
Regasification Units (FSRU), angemietet, sehr zur Zufriedenheit von Vizekanzler Robert Habeck, der ihren Beitrag zur deutschen
Energiesicherheit lobte.

Unterdessen wurde bekannt, dass die sich die Kosten der Terminals derzeit auf 6,56 Milliarden Euro belaufen, tatsächlich sind aber nur 3
Milliarden Euro im Haushalt 2022 dafür vorgesehen. Das Ministerium hat die höheren Kosten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.

Also heute kommen eins nach dem anderen Meldungen von Entwicklungen, die nicht einmal der allergrößte Experte hätte voraussagen können. JJ

07:58 | golem: Elektroautos müssen in der Garage bleiben

Die Schweizer müssen sich auf harte Zeiten einstellen. Im Winter importiert das Land große Mengen an Strom. 2021 waren es 5,7 Milliarden Kilowattstunden, die vor allem aus Frankreich und Deutschland kamen. Größere Mengen könnten in diesem Winter fehlen, fürchtet der Bundesrat, die Regierung der Schweiz, zumal auch Frankreich und Deutschland nicht gerade Strom im Überfluss haben werden. Um einen Blackout - einen landesweiten Stromausfall - zu vermeiden, hat der Bundesrat ein drastisches Einsparprogramm beschlossen.

Bei einer solchen schweren Mangellage könnten 34.000 Endkunden mit einem Jahresverbrauch von mindestens 100 Megawattstunden - ebenfalls zeitweise - von der Stromversorgung abgeschnitten werden. Die gut 110.000 Besitzer von Elektroautos dürfen dann nur noch "zwingend notwendige Fahrten" unternehmen. Das soll mit Kontrollen der Kantone sichergestellt werden. Da es meist Hybridfahrzeuge sind, ließe sich das allerdings umgehen, indem einfach die Batterien nicht mehr aufgeladen werden und nur noch der Verbrennungsmotor genutzt wird. Skifahrer werden sich ebenfalls umgucken, denn Kunstschnee ist dann verboten - in einem milden Winter eine Katastrophe, auch für die Lift- und Bergbahnbetreiber.

Konjunktur Programm in Aussicht. Auflades-Sheriffs werden in großer Zahl eingestellt, um den Stromverbrauch von EV und Hybridauto Besitzer zu überwachen. Oder gibt es in der Schweiz schon flächendeckend Smart Meters. Schon blöd, wenn man etliche 10 000 Euro für ein EV ausgibt und es dann nicht fahren darf. JJ

24.11.2022

07:08 | focus: Stadtwerke verdoppeln Strompreise - ist Ihr Anbieter auch dabei?

Im Gegensatz zu Armbinden-Skandalen, Impfpflicht, monetärem Betrug ist eine Stromkrise insoferne sehr unangenehm, zumal hier der persönliche Widerstand bzw. das "Sich aus dem Spiel nehmen" kaum möglich ist. Also ich schaff kane 2 Stunden! TB

Dazu passend - pleiteticker: Irre Energie-Sparaktion: Socken stricken an der Uni-Kassel
Für die Hörsääle, die man für solche Veranstaltungen benötigt ist aber noch Strom da. ich hätt' da an Einsparungsvorschlag....! TB

13:31 | Leser-Kommentar
Wann kommt Socken stricken, für deutsche Soldaten an der Ostfront. Meine Mutter hat das im 2. WK gemacht ?!

16:52 | Die Kleine Rebellin 
Vor wenigen Jahren hatte ich begonnen für meine Schwiegertochter Socken zu stricken. Sie hatte immer kalte Füße. Nun wollten in meinem Umfeld auf einmal alle gestrickte Socken, weil sie wirklich hübsch aussehen und wärmen und sie sind haltbar. Ich musste leider zum Leidwesen aller, damit aufhören wegen Schmerzen in den Händen. Heute noch werden in der Physio meine Selbstgestrickten bewundert. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass Socken stricken einmal zum Politikum werden könnte.

Stricken gegen Putin... Ein neuer Trend mit sinnstiftendem Output!? OF

23.11.2022

20:01 | handelsblatt: Uniper braucht bis zu 33 Milliarden Euro Kapital vom Staat

Der wegen fehlender russischer Gaslieferungen in Schieflage geratene Energiekonzern Uniper soll vom Bund bis zu 25 Milliarden Euro an zusätzlichem Eigenkapital bekommen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Angesichts eines Politikschwenks reichten die ursprünglich veranschlagten acht Milliarden Euro nicht aus.
Die Aktionäre sollen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 19. Dezember über die Pläne abstimmen. Dabei würde der bisherige Mehrheitseigentümer Fortum seinen Anteil komplett verlieren. Die Zustimmung gilt allerdings als sicher, da die Pläne mit dem finnischen Staatskonzern abgestimmt sind.

Im September hatten sich Uniper, Fortum und der Bund auf eine acht Milliarden Euro schwere Kapitalspritze des Bundes verständigt. Damals war allerdings geplant gewesen, dass Uniper die gestiegenen Gaspreise mittels einer von der Regierung geplanten Gasumlage auf die Verbraucher würde abwälzen können. Mittlerweile hat sich Berlin jedoch dafür entschieden, die Bürger mithilfe eines Gaspreisdeckels zu unterstützen, weshalb die hohen Einkaufspreise in der Uniper-Bilanz voll durchschlagen.

Komplett irre! Der quasi vollverstaatlichte Laden scheint komplett am Sand zu sein und für ein paar Ex-Parteisoldaten und Aktionäre werden STeuermilliarden reingepumpt, als gäb es kein morgen!? Wie immer man dieses Treiben der Ampel benennen möchte, aber mit Politik hat das längst nichts mehr tun! Beide gehören längst vor den Konkursrichter. OF

19:00 | Die Leseratte: die russischen Saktionen werden umgegangen

Soviel zu den Hanseln in Brüssel, die täglich die Einigkeit der EU beschwören: Die Sanktionen gegen russisches Öl werden umgangen. Bulgarien wird weiterhin Öl aus Russland beziehen - und in die EU weiterleiten. Ich frage mich nur, warum überhaupt alle anderen Staaten diesen Sanktionen zugestimmt haben, nur um ihr Inkrafttreten um Wochen zu verschieben, damit sie vorher noch schnell ihre Bunker vollkriegen? Immerhin beruhigend, dass die Bulgaren drauf pfeifen.

https://de.news-front.info/2022/11/23/bulgarien-wird-russische-olexporte-in-die-eu-sicherstellen-um-die-sanktionen-zu-umgehen/

 

12:18 | reuters: Europe rushes to fill up on Russian diesel before ban begins

Europäische Händler beeilen sich, ihre Tanks in der Region mit russischem Diesel zu füllen, bevor das EU-Verbot im Februar in Kraft tritt, da alternative Quellen begrenzt bleiben. Die Europäische Union wird bis zum 5. Februar die Einfuhr russischer Erdölprodukte verbieten, auf die sie in hohem Maße für ihren Diesel angewiesen ist. Dies folgt auf ein Verbot für russisches Rohöl, das im Dezember in Kraft tritt.

So viele brüsselitische Knie gibt es gar nicht, in die "wir" "uns" dank unserer koglerisch-illuminierten Erleuchteten bereits geschossen haben. AÖ

07:42 | gs: Fast WK3!, Strom-Chaos mit Blackout-Ankündigung & seltsame Sichtungen

Das Atomkraftwerk in Saporischschja könnte Ziel einer neuen Aktion werden. Die Strompreise fahren Achterbahn, zuletzt runter, während der Kunde blutet. Frankreich verfügt über zu wenig Atomstrom und wird wohl im Januar eine ernste Krise erleben, so Netzbetreiber RTE. Auch in Deutschland drohen Stromunterbrechnungen, doch soll laut grüner Logik das Land immer mehr Strom verbrauchen, z.B. für E-Autos und Wärmepumpen.

22.11.2022

17:13 | agrarheute: Gaspreise steigen trotz Kältewelle nicht – Speicher sind proppenvoll

Die Gaspreise bleiben trotz des Kälteeinbruchs am europäischen Spotmarkt niedrig. Jedenfalls für Gasversorger. Auch wenn der Gasverbrauch wegen der aktuellen Kältewelle zugenommen hat. Am Terminmarkt ist die Preiserwartungen für die nächsten Monate zwar etwas höher als jetzt – jedoch weit von den Höchstpreisen im August entfernt. Auch die LNG-Preise haben sich seit September mehr als halbiert.
Die Differenz zwischen Spotmarktpreisen für Gas und den Preisen für Gaskunden ist weiter sehr groß. Die europäischen Gaspreise bleiben am Spotmarkt sehr niedrig. Trotz Wintereinbruch und Verbrauchsanstieg bleiben die Gaspreise, die Unternehmen und Händler aktuell am Spotmarkt zahlen müssen, unverändert niedrig. Verbraucher müssen derzeit für ihr Gas deutlich höhere Preise bezahlen. Zu Beginn der dritten Novemberwoche lagen die Preise am wichtigsten europäischen Handelsplatz (TTF) bei knapp 114 Euro je MWh bzw. 11,4 Cent je kWh.

Ende August - nach dem Ausfall der Lieferungen aus Russland - hat das Gas an der TTF allerdings auch schon einmal 350 Euro je MWh gekostet bzw. 35 Cent je kWh. Das ist nun Dank prall gefüllter Gasspeicher und einer massiven Marktregulierung vorbei. Die Bundesnetzagentur meldet für den 21. November einen Gesamtspeicherstand in Deutschland von 99,68 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 94,57 %.

Nach wie vor völlig unverständlich, dass man seitens der Politik trotz des seit Wochen bestehenden Abwärtstrend an den Spotmärkten nicht reagiert, um den Endkundenpreis nach unten zu "zwingen"!? Stattdessen truckst und trickst man sich mit hahnebüchernen Lösungsansätzen herum, um noch mehr Surealismus in dem gesamten Komplex zu erzeugen!? Aber auch das wird man einem Kinderbuchautor oder einer Privatjet-Sympathisantin eher schwer erklären können...!? OF

17:32 | Die Eule zum grünen Kommentar
Werter OF, etwas mehr Mitleid mit den Bundeskassen. Je länger sich die Gasscharade hinzieht, um so mehr Geld fließt doch in diese Kassen.Dort wird es auch dringend benötigt, denn Migration und die Unterstützung der Großkonzerne fordern doch einen erklecklichen Tribut.Nur so kann alles, zumindest noch ein wenig, weiterlaufen wie bisher.

17:42 | Die Leseratte zu 17:13
Der Gaspreis soll nicht sinken, weil sonst die Leute die Heizungen wieder aufdrehen! Die müssen weiter in Angst gehalten werden, dass sie ihre Rechnungen nicht bezahlen können, sonst reicht das Gas nicht mal übers Jahresende. Dass nebenbei gut verdient wird und die Regierung die Gewinne abschöpft ist ein netter Nebeneffekt. Man könnte auch sagen: Linke Tasche, rechte Tasche. Erst zieht man den Menschen das Geld aus der Tasche, um es ihnen anschließend als "Entlastungsmaßnahmen" getarnte Almosen zurückzugeben. Die Ausgeplünderten lobpreisen ihre fürsorgliche Regierung und verfluchen Putin, der daran angeblich schuld ist.

 

12:14 | regionalheute: Netzbetreiber Transnet-BW bereitet sich auf Stromabschaltungen vor

Der Netzbetreiber Transnet-BW bereitet sich darauf vor, im Notfall einzelnen Orten für kurze Zeit den Strom abzuschalten.

Im besten Deutschland aller Zeiten wird folgendes Lied bald zum Dauerbrenner: Stell dir vor, es geht das Licht aus. AÖ

15:03 | Leser-Kommentar
Ich empfehle dringenst den Artikel-Absatz zu lesen!!

"Der Fall trete aber nur ein, wenn im Winter an windstillen und dunklen Tagen mehr als 750 Megawatt Leistung bundesweit fehlten." 750MW das ist
ein mittleres Kohlekraftwerk. Da darf noch nicht mal eine Havarie auftreten - einfach nur dunkel und kein Wind... und weiter "Durch die
Abschaltung der Kohle- und Atomkraftwerksblöcke ergebe sich in den nächsten Jahren eine Erzeugungslücke von acht Gigawatt im Südwesten
rechnete Götz vor. Durch die Stromautobahnen Suedlink und Ultranet könnten davon vier Gigawatt gedeckt werden.Der Rest müsse über neue
Kraftwerke erzeugt werden" Und was machen wir derzeit - Nichts, gar nichts. So Kraftwerke bauen sich nicht von allein... aber dafür haben
wir ja die Experten für Kraftwerke und Turbinebau verkauft und entlassen......

Bei Lokalen Stromabschaltungen (vorallem auf dem Lande) ist nicht mehr die Frage ob, sondern Wann und wie lange.


10:29
 | Leer-Anfrage "Energiekosten für Rentner nicht bewältigbar"

Seit Jahren bin ich treuer Leser bei Ihnen und melde mich nun bezüglicher einer Frage. Meine Energiekosten, also Gas- und Strompreis haben sich immens verteuert, so dass ich als Rentner zu einer monatlichen mehr Belastung von ca. 230 Euro ab Jan. 2023 komme.(kann ich noch stemmen)

Da in der BRD zur Zeit ca. 4,9 Millionen Rentner nur 1000 Euro zur Verfügung haben, davon rechne ich die Hälfte mit Ölheizung ab, komme ich auf ca. 2,4 Millionen Menschen, welche dies betrifft. Was gedenken die Polit-Schauspieler mit diesen Menschen zu tun???  Lasst man die erfrieren und verhungern???
Weder von Seiten der Politik, noch des Mainstreams, ist da nichts zu hören!!! Wäre gut, wenn sich Ihre Community diesem Thema annehmen würde.
Schon danke für eine Antwort und viele Grüße aus dem Taunus

Ich bin ja höchstselten um eine Antwort verlegen, aber diesmal muss ich echt passen und die Frage an die Leserschaft weitergerben! TB

15:05 | Der Ostfriese
Warum sollte sich jemand der Probleme von Personen(-gruppen) annehmen, wenn diese Personen(-gruppen) ihrerseits so handzahm sind, das keine Probleme verursachen? Ironisch würde ich nun sagen: Papa Staat (so wie die meisten Betroffenen es damals gelernt haben) regelt das schon und hilft den Bedürftigen. Glauben/ hoffen SIE auf „Papa Staat“? Warum sollen Leute, denen es nichts ausmacht, hunderttausende oder auch millionen in den Impftod oder Siechtum zu schicken, Probleme damit haben, die genannten Rentner einfach sozialverträglich verrecken zu lassen??? Hatten die Entscheidungsträger früher damit emotionale Probleme, junge, gesunde Männer in einem Sturmangriff zu „verheizen“, nur um ein paar Meter Geländegewinn melden zu können, wofür es dann einen Orden gab? Sie würden es wahrscheinlich nicht tun, ich auch nicht, viele andere hier bei b.com auch nicht, aber es gibt immer genug Personen, die mit dem „verheizen“ von Menschen kein Problem haben - und gerade die haben meist recht gute Aufstiegschancen.

15:08 | Leser-Kommentare
(1) Als treuer Leser sollten Sie wissen wie die Medien funktionieren. Sich jetzt im stillen Kämmerlein über die Politik zu wundern ist für
mich unverständlich. Sie sollten sich , da Sie ja Rentner sind, mal fragen: „Wieviel habe ich durch mein Verhalten zu dieser jetzigen
Situation beigetragen?“. Glauben Sie, dass sich durch Geplapper etwas ändert? Zu den Fragen. Die Antwort zu den ersten drei
Fragezeichen lautet „Nichts“ und zu den zweiten drei Fragezeichen „Ja“. Da wirkt die Gentherapie sogar noch hilfreich.
Gehen Sie gedanklich einmal 77 Jahre zurück, da gab es Hunger und Kälte. Der Großteil der jetzigen Rentner wurden damals gezeugt und
Ernährt und die Winter waren auch nicht so lau wie heute.

(2) M https://www.mdr.de/ratgeber/finanzen/gas-strom-rechnung-bezahlen-hilfen-100.html 
Gibt es staatliche Hilfe, wenn Rechnungen für Gas oder Strom nicht mehr bezahlt werden können?
Ja. Es gibt staatliche Hilfen für Menschen, die bisher kein Hartz IV oder eine Aufstocker-Hilfe erhalten. Sie können einen Antrag auf Übernahme der Energieschulden beim Sozialamt oder beim Jobcenter stellen, wenn das eigene Gehalt nicht mehr für die steigenden Energie-Rechnungen ausreicht.Beim Sozialamt sei der Antrag auf Übernahme von Energieschulden nicht so umfangreich und detailliert wie ein Hartz IV-Antrag, erklärt Carmen Liebmann vom Leipziger Sozialamt. Es werden aber nur Einmalzahlungen übernommen, also etwa eine zu hohe Nachzahlung oder aufgelaufene Schulden, die nicht mehr zu leisten ist. Das heißt: Zu hohe monatliche Abschlagszahlungen werden nicht übernommen. Beim Sozialamt können im Unterschied zum Jobcenter Studenten und Rentner einen Antrag stellen.
Ist zwar etwas aufwändig, aber durchaus eine Möglichleit, einen Schuldenberg zu vermeiden.

(3) Dipl.Ing: Achwas, die Regierung hilft doch den armen, mittellosen Rentnern … sie gibt Sterbehilfe … #SatireOFF

(4) Energiekosten für Rentner nicht bewältigbar; - jedenfalls nicht für Alle! Wie wäre es, wenn die Rentner vor den Rathäusern, Politikern und
sonst. öffentlichen Einrichtungen campieren würden? Und dies an vielen Orten gleichzeitig !

Zelte sind ja neuerdings in Österreich verboten. Zumindest für Flüchtlinge. Für die Rentner wirds Standard! TB

(5) Die Eule: Werter Leser, in den 30-er Jahren gab es in Kanada die Bewegung Technocracy, zu der sich auch der werte Großvater des wiefen Elon Musk zählte. Sie versuchte mit wissenschaftlichen Methoden die Probleme der Großen Depression zu bewältigen. Genau dem Konzept folgen auch die hier, fälschlicherweise als Polit-Schauspieler bezeichneten Akteure auch. Lasen Sie sich rasch impfen und mit einiger Wahrscheinlichkeit sparen sie sich dann das gesamte Öl, denn der Himmel soll Experten zufolge immer gut geheizt sein. Zudem verbessert dies auch noch unsere CO2 Bilanz.

(6) @ (2) So lange der Staat noch zahlungsfähig bzw. zahlungswillig ist, werter M. Zudmindest kann man damit Zeit schinden. Somit ein guter Tip.

21.11.2022

16:54 | Die Leseratte: Etikettenschwindel

Auch ein immer größer werdender Anteil des LNG-Gases in Deutschland stammt aus Russland! Statt billigem Pipeline-Gas kaufen wir also das viel teurere LNG. Das kommt davon, wenn man den zweiten Schritt vor dem ersten tut.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/lng-tanker-gasspeicher/

Solange der Rubel rollt, schreiben sich die Händler die Stories eben selbst!? Angesichts der enormen Umsatzmargen bei LNG kein Wunder!? Zahlen muss es eh der Pöbel... Bloß schad um die immensen Anstrengungen und Investitionen, die in die moderne Pipeline-Infra reingesteckt wurde! OF

12:54 | orf: D: LNG-Terminals kosten 3,5 Milliarden Euro mehr

Die Anschaffung und der Unterhalt schwimmender Flüssigerdgasterminals kosten Deutschland einem Medienbericht zufolge mindestens dreieinhalb Milliarden Euro mehr als bisher geplant. Insgesamt seien derzeit rund 6,6 Mrd. Euro an Haushaltsmitteln vorgesehen, bestätigte das deutsche Wirtschaftsministerium gestern laut AFP, nachdem zuvor der „Spiegel“ über einen Kostensprung berichtete.

So schwierig wäre das ja eigentlich nicht, einem halbwegs intelligenten Abgeordneten zu erklären, dass zu teure Energie betriebswirtschaftlich denselben Effekt hat wie keine Energie - der Betrieb steht still, weil nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Kosten produziert werden kann. AÖ

12:10 | Finanzmarktwelt: China schließt 60 Milliarden Dollar LNG-Deal mit Katar ab

Deutschland wollte mit Katar nicht den großen Wurf hinlegen, also schnappt sich China jetzt den großen Deal! China hat ein wegweisendes 60-Milliarden-Dollar-Abkommen über den Kauf von Flüssiggas (LNG) mit Katar unterzeichnet, da die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ihre Energiesicherheit für Jahrzehnte stärken will, so Bloomberg aktuell. Qatar Energy wird demnach ab 2026 jährlich 4 Millionen Tonnen LNG an Sinopec liefern, teilten die staatlich kontrollierten Unternehmen am Montag in einer virtuellen Veranstaltung mit. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 27 Jahren und ist damit nach Angaben von BNEF der längste LNG-Liefervertrag, den China bisher abgeschlossen hat. Es ist auch eine der größten Vereinbarungen des Landes in Bezug auf das Volumen.

Wir werden uns noch wundern, wie kalt es im klimawandelgeplagten Europa - keine Region erwärmt sich bekanntlich schneller als Europa - werden kann. AÖ

20.11.2022

13:19 | exxpress: Nun kauft Aserbaidschan Gas von Putin – um es danach an die EU weiterzuleiten

Putins Gas fehlt der EU. Auf Umwegen findet es aber wieder nach Europa zurück. Das russische Unternehmen Gazprom Export hat nämlich mit Aserbaidschan die Lieferung von einer Milliarde Kubikmeter Erdgas vereinbart. Diese Menge wird voraussichtlich an die EU weitergeleitet werden.

Herkunftsvielfalt trotz nur einer verfügbaren Quelle! Sowas schafft auch nur die ansonsten auf Vielfalt scheißende EU! TB


08:28
 | blackout news: US-Ölraffinerien zahlen lieber Bußgelder, statt Umweltschutzvorgaben einzuhalten

Zwischen den Gipfeln der Wasatch Mountains und den salzigen Gewässern des Great Salt Lake im Norden des amerikanischen Staates Utah stehen fünf Ölraffinerien, die die Luft mit Kohlendioxid, Stickoxiden, Benzol und anderen Schadstoffen verschmutzen. Obwohl die Anlagen zu den kleinsten Rohölverarbeitern des Landes zählen, stoßen sie mehr Treibhausgase pro Barrel aus als die meisten größeren Anlagen. „Die Menschen leben sehr, sehr nahe an diesen“, sagt Joro Walker von Western Resource Advocates, einer Naturschutzgruppe. „Es muss alles getan werden, damit die Emissionen der Raffinerien minimiert werden“ (Bloomberg: 17.11.22). Die Ölraffinerien zahlen aber lieber die entsprechenden Bußgelder, statt die Umweltschutzvorgaben einzuhalten, denn das ist für sie wesentlich billiger.

Natürlich lassen die sich nicht von den Klimapsychopathen ihr Geschäfte stören. Und die derzeit für die Energiekonzerne vorherrschende kommode Marktsituation sorgt dafür, dass die die Strafen aus der Portokasse bezahlen. Und sollten die Klimapathen dennoch weiter lästig sein, werden sie einfach rausgekauft. Denn wie die jüngere Kriegs- und Waffenlieferungsgeschichte zeigt, JEDER und sei er noch so grün, hat seinen Preis! TB

19.11.2022

10:24 | Der Bondaffe zu "Blackrock als Auslöser der Energiekrise" von gestern

Da hatten wohl Blackrock-Chef Larry Fink und die künstlichen Intelligenzen wie Aladdin schon vergessen oder gar nicht gewußt gehabt, daß es steigende Zinsen gibt. Im Januar 2020 war man da schon noch weit entfernt.

Wie auch immer, jetzt lernen es beide gerade. Und man sieht: sowohl der Chef als auch der Zauberlehrling stehen nackt da. Als Investmentbanker braucht man zwar durchaus Phantasie, aber illusiorische Phantastereien sind Fehl am Platz. Die Anleger von Black Rock sollten sich nicht mehr im Glanz dieses Namens sonnen und wohlfühlen. Blackrock hat's einfach nicht mehr drauf.

18.11.2022

17:03 | uncut: Wie der Blackrock Investmentfonds die globale Energiekrise auslöste

(...) Im Januar 2020, am Vorabend der wirtschaftlich und sozial verheerenden Covid-Lockdowns, veröffentlichte der CEO des weltweit größten Investmentfonds, Larry Fink von Blackrock, einen Brief an seine Kollegen an der Wall Street und an die CEOs von Unternehmen über die Zukunft der Investitionsströme. In dem Dokument mit dem bescheidenen Titel „A Fundamental Reshaping of Finance“ (Eine grundlegende Neugestaltung des Finanzwesens) kündigte Fink, der den weltweit größten Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von rund 7 Billionen Dollar verwaltet, einen radikalen Wandel bei den Unternehmensinvestitionen an. Geld würde „grün werden“. In seinem viel beachteten Brief 2020 erklärte Fink,

„In naher Zukunft – und früher als die meisten erwarten – wird es eine erhebliche Umschichtung von Kapital geben … Klimarisiko ist Anlagerisiko.“ Weiter erklärte er: „Jede Regierung, jedes Unternehmen und jeder Aktionär muss sich dem Klimawandel stellen.“ [i]

In einem separaten Schreiben an die Blackrock-Anlegerkunden stellte Fink die neue Agenda für Kapitalanlagen vor. Er erklärte, dass Blackrock aus bestimmten kohlenstoffintensiven Anlagen wie Kohle, der größten Stromquelle der USA und vieler anderer Länder, aussteigen werde. Er fügte hinzu, dass Blackrock neue Investitionen in Öl, Gas und Kohle daraufhin überprüfen werde, ob sie mit der UN-Agenda 2030 „Nachhaltigkeit“ übereinstimmen.

Fink machte deutlich, dass der weltgrößte Fonds damit beginnen werde, in Öl, Gas und Kohle zu desinvestieren. „Im Laufe der Zeit“, so Fink, „werden Unternehmen und Regierungen, die nicht auf die Interessengruppen eingehen und Nachhaltigkeitsrisiken nicht angehen, auf eine wachsende Skepsis der Märkte stoßen, was wiederum zu höheren Kapitalkosten führt.“ Er fügte hinzu: „Der Klimawandel ist zu einem entscheidenden Faktor für die langfristigen Aussichten von Unternehmen geworden… wir stehen an der Schwelle zu einer grundlegenden Umgestaltung des Finanzwesens.“ [ii]

Seitdem ist das sogenannte ESG-Investing, bei dem CO2-emittierende Unternehmen wie ExxonMobil bestraft werden, unter Hedge-Fonds, Wall-Street-Banken und Investmentfonds wie State Street und Vanguard in Mode gekommen. So groß ist die Macht von Blackrock. Fink gelang es auch, vier neue Vorstandsmitglieder von ExxonMobil zu gewinnen, die sich für das Ende des Öl- und Gasgeschäfts des Unternehmens einsetzen.

Der Fink-Brief vom Januar 2020 war eine Kriegserklärung des Großkapitals an die konventionelle Energiewirtschaft. BlackRock war Gründungsmitglied der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) und ist Unterzeichner der UN PRI – Principles for Responsible Investing, einem von den Vereinten Nationen unterstützten Netzwerk von Investoren, die sich für kohlenstofffreies Investieren einsetzen und dabei die hochgradig korrupten ESG-Kriterien – Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren – für ihre Investitionsentscheidungen nutzen. Es gibt keine objektive Kontrolle über gefälschte Daten zu den ESG-Kriterien eines Unternehmens. Außerdem hat BlackRock 2019 die Erklärung des Vatikans unterzeichnet, in der er sich für eine Kohlenstoffpreisgestaltung ausspricht. Im Jahr 2020 trat BlackRock auch der Climate Action 100 bei, einer Koalition von fast 400 Investmentmanagern, die 40 Billionen US-Dollar verwalten.

Mit diesem schicksalhaften Brief an den CEO im Januar 2020 setzte Larry Fink eine kolossale Desinvestition in den globalen Öl- und Gassektor mit einem Volumen von einer Billion Dollar in Gang. Im selben Jahr wurde Fink von BlackRock in das Kuratorium des dystopischen Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab berufen, dem unternehmerischen und politischen Knotenpunkt der kohlenstofffreien UN-Agenda 2030. Im Juni 2019 unterzeichneten das Weltwirtschaftsforum und die Vereinten Nationen einen strategischen Partnerschaftsrahmen, um die Umsetzung der Agenda 2030 zu beschleunigen. Das WEF verfügt über eine Strategic Intelligence-Plattform, die die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 umfasst.

Offenbar scheinen diese Vorhaben nicht mehr zur Gänze realisierbar sein, denn - ebenso nachzu unbemerkt - kamen Meldungen, hernach Blackrock offenbar den Weg Richtung Konkursrichter anzutreten habe...!? btw. Wer soll diese ganzen Schwachsinnsagenden überhaupt noch ernst nehmen, wenn die meisten Staaten aufgrund ihres Verschuldungsgrades ihre Basisfinanzierungen einfach nimmer stemmen können!? OF

20:14 | Der Bondaffe
Da hatten wohl Blackrock-Chef Larry Fink und die künstlichen Intelligenzen wie Aladdin schon vergessen oder gar nicht gewußt gehabt, daß es steigende Zinsen gibt. Im Januar 2020 war man da schon noch weit entfernt.
Wie auch immer, jetzt lernen es beide gerade. Und man sieht: sowohl der Chef als auch der Zauberlehrling stehen nackt da. Als Investmentbanker braucht man zwar durchaus Phantasie, aber illusiorische Phantastereien sind Fehl am Platz. Die Anleger von Black Rock sollten sich nicht mehr
im Glanz dieses Namens sonnen und wohlfühlen. Blackrock hat's einfach nicht mehr drauf.

12:38 | bt.no: Olje- og gassbransjen oppjusterer investeringene til 150 mrd. neste år [Die Öl- und Gasbranche erhöht ihre Investionen im nächsten Jahr auf 150 Mrd. [norwegische Kronen, Anm.]]

Demnach erwarten norwegische Unternehmen Investitionen in Höhe von 150 Milliarden NOK im Jahr 2023 und 175 Milliarden NOK im nächsten Jahr. Bei der vorherigen Zählung betrug die Zuweisung 173 Milliarden Kronen für dieses Jahr und 135 Milliarden Kronen für das nächste Jahr.

Die Erhöhung der Investitionssumme ist allen voran auf die gestiegenen Preise zurückzuführen, d.h. real bleibt das Investitionsvolumen konstant. Norwegen, das sich derzeit noch dumm und dämlicher verdient als vor dem Ausbruch des Ukrainekrieges, zieht sich aber demnach auch nicht aus Förderung der fossilen Rohstoffe zurück, auch wenn nicht selten Gegenteiliges behauptet oder auch politisch gefordert wird. Letztlich wissen die Norweger, dass sie ihren Reichtum allen voran Öl und Gas verdanken. (Siehe auch die sehenswerte Serie in der Arte-Mediathek "Lykkeland" ("State of Happiness). AÖ

12:04 | jf: Bundesregierung warnt vor Rohöl-Knappheit

Das Bundeswirtschaftsministerium hat vor Versorgungsengpässen bei Rohöl gewarnt. Hintergrund ist ein am 5. Dezember beginnendes Importverbot für Öl aus Rußland. Die Umstellung auf andere Exporteure sei „anspruchsvoll, aber beherrschbar“, wie das Ministerium laut der Welt auf eine kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion antwortete. Dennoch sei ein Mangel nicht auszuschließen.

Die Beherrschbarkeit ist gegeben, aber zugleich sei ein Mangel nicht auszuschließen. Finde den Fehler! AÖ

16:55 | Leser-Kommentar
Very best - jetzt dreht man sich auch selber das Rohöl ab. Irgendwie glaub ich inzwischen, die halten Fred Feuerstein und Arnie Geröllheimer für echte Realität. Irgendwas muss bei vielen in der Kindheit verlorenen gegangen sein ?

17.11.2022

12:38 | oilprice: Diesel Price Premium To Gasoline And Crude Hits Record High

Sehr geringe Dieselbestände und geringere Raffineriekapazitäten seit der Pandemie haben die Dieselpreise in den Vereinigten Staaten so weit in die Höhe getrieben, dass sie einen rekordverdächtigen Aufschlag gegenüber Benzin und Rohöl erreicht haben, berichtet das Wall Street Journal. ... In einem kürzlich veröffentlichten Überblick über den Dieselmarkt in den Vereinigten Staaten stellte die EIA fest, dass die starke Nachfrage nach Diesel zu hohen Preisen und knappen Lagerbeständen bis zum Winter geführt hat. Im Oktober 2022 verfügten die Vereinigten Staaten über einen Vorrat an Destillat für 25 Tage, so wenig wie seit 2008 nicht mehr, so die Behörde. Zum Vergleich: Zwischen 2017 und 2021 hatten die USA einen durchschnittlichen Vorrat an Diesel von 34 Tagen. "Der Anstieg der Dieselpreise, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch weltweit, ist das Ergebnis einer Reihe von Faktoren, wie z. B. knappe globale Lagerbestände, eine verringerte Raffinerieproduktion in Europa infolge von Streiks und der Beginn der saisonalen Nachfrage nach Destillat als Heizstoff", so die EIA letzte Woche.

Biden hat mit seinem Anzapfen der strategischen Reserve erfolgreich Wähler gekauft, die Rechnung dafür wird aber früher oder später präsentiert werden, und es dürfte eher früher sein. Wobei es die Klimawandelhysteriker ja gar nicht mehr erwarten können, bis Vesorgungsschwierigkeiten wegen Dieselmangels auftreten. Dann könnten sie trommeln, dass nur der sofortige Ausstieg aus Diesel und die Hinwendung zur Wind- und Solarenergie die Versorgungssicherheit gewährleisten würden. AÖ

16.11.2022

19:53 | zerohedge: Crude Prices Jump After Israeli Tanker Hit By Iranian Drone Off Oman Coast

Die Rohölpreise sind am Mittwochmorgen gestiegen, nachdem eine Drohne mit einer Bombe am Dienstagabend einen Öltanker eines israelischen Milliardärs getroffen hat, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet.
Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker Pacific Zircon befand sich um 19.30 Uhr Ortszeit etwa 150 Meilen vor der omanischen Küste, als ein "Projektil" das Schiff traf, wie ein im Nahen Osten ansässiger Verteidigungsbeamter gegenüber AP erklärte. Laut AP wurde die britische Seehandelsbehörde über den Angriff informiert und überwacht die Schifffahrtsrouten in der Region.

"Wir haben Kenntnis von einem Vorfall, der derzeit untersucht wird", sagte UKMTO. Der Eigentümer der Pacific Zircon, die Eastern Pacific Shipping, die dem israelischen Milliardär Idan Ofer gehört, erklärte in einer Erklärung, das Schiff habe Diesel geladen, als es von einem Projektil getroffen wurde ... es gab keine Berichte über Verletzungen oder Umweltverschmutzung.
"Alle Besatzungsmitglieder sind in Sicherheit und wurden identifiziert. Der Rumpf des Schiffes ist leicht beschädigt, aber es ist keine Ladung ausgelaufen oder Wasser eingedrungen", sagte die in Singapur ansässige Eastern Pacific.

Als ob ein Schiff mit einer Dieselladung das Preisgefüge ins Wanken bringen könne!? Es wird immer skurriler, was sich hier am Erdenrund täglich abspielt! Ging's gegen den Eigentümer, woher die Drohne, war tatsächlich Diesel geladen...!? OF

 

15.11.2022

19:44 | Die Leseratte: Versorgungsaufgabe

Die ersten Versorger geben bereits auf! Dabei hat die Heizsaison noch gar nicht richtig angefangen. Das könnte für viele Kunden noch richtig teuer werden, denn wenn sie aus der Grundversorgung fallen gehen die Preise in den Himmel. Ob Habeck wirklich übersehen kann, was für ein Tsunami da auf uns zurollt?

https://www.heise.de/tp/features/Energiekrise-und-Stromkosten-Wenn-die-ersten-Dominosteine-fallen-7340244.html?seite=all

Zitat:
Grundversorger wird immer das Unternehmen, das in den vergangenen drei Jahren die meisten Tarifkunden in dem jeweiligen Netz hatte. Wenn dieses aufgibt, geht die Grundversorgung auf den Versorger über, der in der Reihe der Versorger nachfolgt. Der neue Grundversorger muss nicht aus der gleichen Region stammen.

Ob Habeck das wirklich übersTehen kann...!? OF

19:30 | Leser-Zuschrift: Strompreise weiter im Keller – nur nicht für Stromkunden

Am Spotmarkt kostet der Strom für Versorger und Stromhändler nicht einmal die Hälfte wie für Stromkunden. Auch die Strompreise am Terminmarkt – also der Preise für die nächsten Monate - sind ähnlich niedrig. Dafür zahlen Verbraucher derzeit mehr doppelt so viel der Strom die Versorger kostet – nämlich 43 Cent. Die Strompreisbremse gilt ab 40 Cent.
Auch am Terminmarkt sind die Strompreise zuletzt immer weiter gefallen. Das heißt: Versorger und Stromhändler können sich für die nächsten Monate ebenfalls mit preiswerterem Strom eindecken. Zwar muss man dort für die nächsten Monate etwas mehr Geld ausgeben als aktuell am
Spotmarkt. Dennoch sind die Preise am Terminmarkt zuletzt deutlich gefallen und sie sind vor allem immer sehr viel niedriger als für Stromkunden.

Außerdem kostet der Strom auch für die kommenden Termine erheblich weniger als noch vor wenigen Wochen. Am Montag kostete der sogenannte Baseload-Kontrakt für den November rund 195 Euro je MWh bzw. 19,5 Cent je KWh - also nicht einmal halb so viel wie Neukunden für ihren Strom
zahlen müssen.

https://www.agrarheute.com/markt/diesel/strompreise-ungewoehnlich-niedrig-nur-fuer-stromkunden-600309

Wir haben die Tage bereits auf diese Situation hingewiesen, scheint aber wenig zu interessieren!? Genau hierbei trifft es den Deckelungs- bzw. Subventionierungswahn erneut, wenn man sich die Spannen zwischen Kundenpreis und Händlerverdienst ansieht und doppelt auf den Rücken der Bürger aufgeladen wird! Und der Finanzminister applaudiert. OF

12:54 | fmw: Warum der Gaspreis in den USA gerade fällt und bei uns deutlich steigt

Der Gaspreis in Europa steigt angesichts der Besorgnis über LNG-Importe aus einer wichtigen US-Anlage und der ersten Anzeichen kalten Wetters, so berichtet es aktuell Bloomberg. Die texanische Freeport LNG-Anlage wird wahrscheinlich ihren im Juni begonnenen Stillstand verlängern, was den weltweiten Wettbewerb um die dringend benötigten LNG-Lieferungen (Flüssiggas) kurz vor dem Winter verschärft.

Ich warte ja schon auf Aussagen von Politikern, die die Abhängigkeit von den USA beklagen. Ok, eher taucht Godot auf. AÖ

15:33 | Leser-Kommentar
Heute Schlagzeile: deutsche Gasspeicher zu über 100 % gefüllt! Na ja was soll man erwarten an methematischem Grundwissen, bei dem Laiendarstellern. Nichts gelernt und die Hälfte vergessen!

12:30 | noe.orf.at: Als OMV-Pläne die Gemüter erhitzten

Den Tourismus, auf den das Weinviertel so stolz ist, könnte man sich dann [falls gefrackt würde, Anm.] aufmalen, sagt Kleibl. Und ein Mitstreiter meint gar: „Solange wir von fossilen Stoffen abhängig sind und wir auf dem vermeintlichen Schatz sitzen, so lange ist die Gefahr für uns immanent. Erst wenn wir Gas nicht mehr brauchen, ist die Diskussion endgültig vorbei.“ Der Sprecher der Bürgerinitiative Kleibl glaubt hingegen nicht an ein Comeback des Frackings im Weinviertel. Er ist überzeugt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner im Ernstfall noch viel vereinter gegen Fracking kämpfen würden. Denn die Anwohner haben sich nun eben selbst informiert. Und wie schon vor zehn Jahren werde man „die Heimat verteidigen.“

Man kann ja für und gegen das Fracking sein, aus unterschiedlichsten Gründen - aber die Windräder und die gesamte dafür notwendige Infrastruktur wie zusätzliche Stromtrassen und Wege sind im Gesamten für den Weinviertler Tourismus sicher schädlicher als einige dutzend Bohrtürme, die sicher auch deutlich wertschöpfender werden. Aber Windräder sind der neue (Un-)Standard und damit über jeden Zweifel erhaben - zumindest in der von den Medien völlig unkritisch verbreiteten Propaganda der Windkraftlobby. AÖ

08:55 | blackout: Stromversorgung im Westen der USA immer unzuverlässiger

Experten, die für die Zuverlässigkeit des Strommarkts im Westen der USA verantwortlich sind, fordern, dass die Region aufgrund der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren die Planungsreserven massiv erhöhen muss, um die Zuverlässigkeit des Stromnetzes aufrechtzuerhalten (Reuters: 11.11.22).

Der Western Electricity Coordinating Council (WECC) hat in einer kürzlich durchgeführten Zuverlässigkeitsbewertung festgestellt, dass die Planungsreserven für 2023 von 16,9 % im Jahr 2021 auf 18,3 % im Jahr 2022 gestiegen sind. Die Steigerung basiert zum größten Teil auf der Zunahme variabler Ressourcen, wie Wind und Sonne. Diese produzieren allerdings nur Strom, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Das bedeutet, dass Energieunternehmen mehr konventionelle Ressourcen vorhalten müssen, um diese erhöhte Variabilität zu berücksichtigen und die Systemzuverlässigkeit aufrechtzuerhalten. „Wenn nichts unternommen wird, um die langfristigen Risiken innerhalb der Western Interconnection zu mindern, erwarten wir bis 2025 ernsthafte Risiken für die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Interconnection“, so die Bewertung der WECC.

Überall im Westen dasselbe: Instabilität als Ziel. JJ

10:35 I Leserkommentar
Der Pöbel wird so viel Zeit und Energie auf sein direktes Überleben verwenden müssen, das es ihm garnicht einfallen wird, sich um die Ursache - nämlich das ihm feindlich gesonnene System - zu interessieren oder zu kümmern.

14.11.2022

17:50 | tass: Press review: How Turkey’s gas hub could help Russia and what awaits Urals crude pricing

Moskau hat vier Jahre Zeit, um über seine Beteiligung an dem in der Türkei entstehenden internationalen Gashub zu entscheiden, der Russland theoretisch dabei helfen könnte, zumindest einen gewissen Anteil am europäischen Markt zu behalten. Experten zufolge ist dies genau der Zeitraum, den die weltweiten Hersteller von Flüssigerdgas (LNG) benötigen, um den neuen Investitionszyklus abzuschließen und russisches Gas vollständig zu ersetzen. Allerdings müsste das Gas möglicherweise zu einem niedrigeren Preis verkauft werden, da es durch die Vermischung mit aserbaidschanischem oder iranischem Brennstoff "türkisch" würde, um potenzielle Kunden nicht zu verprellen.
Türkische Beamte führen bereits Gespräche mit ihren russischen Kollegen, und der Staatschef erklärte, dass die Preise von den Teilnehmern des Drehkreuzes festgelegt würden. Damit der Preis in der Türkei gebildet werden kann, sollte die Drehscheibe neben Russland noch andere Lieferanten haben, erklärte der Politologe und Wirtschaftswissenschaftler Aydin Sezer, ehemaliger Handelsvertreter der Türkei in Russland. "Es ist nicht möglich, nur mit russischem Gas ein Drehkreuz oder ein zentrales Land zu sein. Die Türkei muss andere Gasressourcen mobilisieren, insbesondere TANAP", sagte er. "Die Voraussetzung dafür ist, dass Russland das Recht der Türkei auf Reexport von Erdgas anerkennt. So werden die europäischen Länder, die kein Gas aus Russland kaufen können, weil sie nicht in Rubel zahlen können, mit der Türkei handeln", erklärte der Experte.

"Das Hauptproblem bei der Schaffung eines Gashubs in der Türkei ist nicht technischer Natur. Neben russischem, aserbaidschanischem und iranischem Gas kann unter bestimmten Bedingungen auch Brennstoff aus dem Nordirak, Ägypten, Israel, Zypern und den zentralasiatischen Ländern in die Türkei geliefert werden. Die Hauptfrage ist, inwieweit Europa bereit sein wird, diese unpersönliche oder als 'türkisch' bezeichnete Mischung an der Drehscheibe zu kaufen, während jedem klar sein wird, dass es eine wesentliche russische Komponente gibt", erklärte Stanislav Mitrakhovich, ein leitender Experte beim Nationalen Energiesicherheitsfonds, gegenüber der Zeitung.

Die Zustimmung zur Einrichtung eines Drehkreuzes in der Türkei deutet darauf hin, dass Russland seine Bemühungen, zumindest einen Teil des europäischen Marktes zu behalten, nicht aufgibt. Und möglicherweise, wenn die Situation in der Ukraine geklärt ist, kann dieser Plan funktionieren, aber nur mit der Zustimmung der Kunden, fügte der Experte hinzu.

Man darf gespannt sein, ob/wie/wann sich in unseren Breiten die Karten dazu ändern werden!? Inbes. da die Türkei Nato-Mitglied ist!? Insofern lassen der gestrige Bombenanschlag in Istanbul und die Umsturzbemühungen im Iran in einem anderen Licht erscheinen...!? OF

18:29 | Die Leseratte zu 17:50
In dem Artikel wurde vergessen zu erwähnen, dass auch die Russen längst Player auf dem LNG-Markt sind! Die beliefern Asien über die Nordost-Passage und neben der Einspeisestation für Nordstream haben sie inzwischen ebenfalls eine Verflüssigungsanlage gebaut und können das über die Ostsee verschiffen. Was auch nicht erwähnt wird: Europa bezieht immer noch russisches Gas, sowohl über die Ukraine als auch über die Türkei (Turkstream). Wie heuchlerisch wäre es denn, plötzlich russiches Gas aus der Türkei abzulehnen, wenn es sogar noch mit anderem "verdünnt" ist? Übringes läuft Ende nächsten Jahres der Vertrag mit der Ukraine mal wieder aus. Man darf gespannt sein, ob die Russen ihn nochmal verlängern werden.

Was die Nato-Mitgliedschaft angeht, so wird die Türkei demnächst eine Entscheidung treffen müssen: Sie wollen Mitglied bei den BRICS werden, dafür dürfen sie keinem anderen Block angehören! Von der EU fühlen sie sich ohnehin verschaukelt und wissen, dass sie da nicht mehr reinkommen (falls sie sich Brüssel überhaupt noch unterwerfen wollen) und die Nato ärgert sie seit Jahren.

19:33 | Leser-Kommentar zu 18:29
Ich halte es für eine Mär. Das sich die Türkei irgendjemand unterwerfen wollen. Schon die stratgiesche Lage von der Türkei und dann kommt noch die kulturelle dazu. Die Türken sind schon lange ein Händlervolk. Es geht geht um Geschäfte und eigenen Vorteil. Zudem haben sie ein ausgeprägtes National-Bewusstsein. Da ändern auch Doppelstaatsbürgerschaften nichts daran. Und haben wir noch die religöse Prägung. Mein Stadtteil wo ich wohne, ist voll Türken. Überall Geschäfte. Doch ich kenne seit mehr als 30 Jahre keinen Türken hier bei mir. Sie halten den Kopf tief. Aber unter dem türk. Teppich geht die Post ab. Sie ganz anderes Verständnis von Familie. Welches wir schon lange als Deutsche verloren haben. Man könnte das noch stundenlang ausmalen. Nur das deutsche wellcome Schaf kapiert das nicht. Von wegen alle sich gleich.

Das wird noch ein böses erwachen geben, doch dann sind wir Minorität ?! Und als erstes werden sie wenn das so richtig durchschlägt die grüne Fahne durch den Halbmond ersetzen. Und dessen Farbe ist die, welche man dem Planeten Mars zuordnen kann ? Dann wird der deutsche Kindergarten, so richtig aufgemischt. Und das machen dann wahrscheinlich nicht nur die Türken ???

Zwei Paar Schuhe werter Leser! Alle wollen Geschäfte machen (außer EU, die lebt von Sanktionen)... Und bei 80% Inflation samt einem mauen Gesamtkurs inkl. einer möglichen neuen geop. Rolle scheint der Kurs gänzlich verständlich!? Haben wir hier ein Versorgungsproblem, hat es der trk. Händler am Eck genauso. OF

12:54 | ifo: Hohe Gas- und Ölpreise saugen Milliarden Euro aus dem Land

„Zusammen beträgt der Realeinkommensverlust knapp 110 Milliarden Euro oder 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung eines Jahres. Nur während der zweiten Ölpreiskrise in den Jahren von 1979 bis 1981 fiel er mit 4 Prozent der Wirtschaftsleistung noch höher aus. Die erste Ölpreiskrise 1973/74 beziffern wir auf minus 1,5 Prozent“, fügt Wollmershäuser hinzu. Die gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftverluste der Jahre von 1979 bis 1981 konnten erst im Jahr 1986 wieder ausgeglichen werden, als ein kräftiger Verfall der Ölpreise einsetzte und gleichzeitig die D-Mark spürbar gegenüber dem US-Dollar aufwertete. „Der derzeitige Realeinkommensrückgang dürfte auch in den kommenden Jahren bestehen bleiben. Zum einen werden die Energiepreise mit dem Wegfall Russlands als Lieferant wohl dauerhaft hoch bleiben. Zum anderen wird sich an der Abhängigkeit Deutschlands von importierter Energie so schnell nichts ändern“, so Wollmershäuser.

Und das sind wohl optimistische Schätzungen. Gleichzeitig steigt natürlich in den Abnehmerländern Deutschlands das dortige Realeinkommen, während diese irrsinnige Politik in den Energieimportländern, besonders schwerwiegend in den ärmeren, ebenfalls zu realen Einkommensverlusten führt. Arme Menschen noch ärmer machen - das scheint das Credo der EU-weiten Sanktionspolitik zu sein. AÖ

12.11.2022

08:36 | blackout: Windkraft in Deutschland – eine ernüchternde Bilanz

Das Ergebnis ist ernüchternd, denn bei gut einem Viertel aller Anlagen liegt die Auslastung unter 20 Prozent. Damit lässt sich eine Anlage nur
über den Strompreis nicht wirtschaftlich betreiben. Die meisten Windkrafträder lohnen sich für ihre Betreiber nur durch die staatliche
Förderung. Nur 15 Prozent aller Anlagen haben eine Auslastung von mehr als 30 Prozent. Allerdings stehen 83 Prozent davon in küstennahen
Gebieten im windreichen Norden und nur zwei einzelne Windräder in Süddeutschland.

Die Auslastung einer Windkraftanlage wird aus der jährlich produzierten Strommenge und der Nennleistung der Anlage ermittelt. Eine Auslastung
von 30 Prozent bedeutet, dass die Anlage soviel Strom erzeugt hat, als wäre sie an 30 Prozent aller Stunden eines Jahres mit ihrer Nennleistung
gelaufen und den Rest der Zeit stillgestanden.

Es gibt ein weiteres Problem mit Windanlagen, auf das ein Leser aus Graz vor ein/zwei Wochen hingewiesen hat. Windturbinen entziehen dem Wind Energie, die kühlende Wirkung des WIndes wird herabgesetzt. Hier ein Research Paper zu diesem Thema: Impacts of wind farms on land surface temperature

Zitat aus dem Abstract: 

Während sie die kinetische Energie des Windes in Elektrizität umwandeln, verändern Windturbinen den Austausch zwischen Oberfläche und Atmosphäre sowie die Übertragung von Energie, Impuls, Masse und Feuchtigkeit innerhalb der Atmosphäre. Diese Veränderungen können, wenn sie räumlich groß genug sind, spürbare Auswirkungen auf das lokale bis regionale Wetter und Klima haben. Hier präsentieren wir Beobachtungsdaten für solche Auswirkungen, die auf Analysen von Satellitendaten für den Zeitraum 2003-2011 über einer Region in West-Zentral-Texas basieren, wo sich vier der weltweit größten Windparks befinden. Unsere Ergebnisse zeigen einen signifikanten Erwärmungstrend von bis zu 0,72°C pro Jahrzehnt, insbesondere nachts, über Windparks im Vergleich zu nahe gelegenen Nicht-Windpark-Regionen.

In anderen Worten, je mehr Windturbinen man baut, umso stärker steigt die Bodentemperatur. Ist es aber nicht das Ziel von alternative Energie, Temperaturanstiege zu verhindern? JJ

11.11.2022

15:39 | focus: Palmer rügt deutsche Energiepolitik „Wie dumm kann man als Volkswirtschaft sein?“

Im ZDF-Talk von Markus Lanz diskutierten die Gäste am Donnerstagabend über den Klimawandel. Zu Gast war auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. Der ging hart mit der deutschen Energiepolitik ins Gericht. Als es um den Ausverkauf der Photovoltaik-Industrie in Deutschland und die daraus resultierende Abhängigkeit von China ging, redete sich Palmer in Rage.

Es ist wie beim Fußball bis vor wenigen Jahren. Man kann sich noch so bemühen um an die Spitze der dümmsten Volkswirtschaft der Welt zu gelangen. Es wird nicht gelingen, denn am Ende gewinnen immer die Deutschen (zumindest seit 10 Jahren)! TB

09:22 I querschuesse: Deutschland: installierte Windkraftanlagen Jan.-Okt. 2022

".... Das offizielle Postulat bis 2030 lautet 115 GW installierte Leistung aus Windenergie, aktuell ist man erst bei 57,4 GW angelangt! Die installierte Leistung muss also noch um 57,5 GW wachsen, sich verdoppeln. In den ersten 10 Monaten 2022 waren es Netto nur 1,6 GW. In diesem Schneckentempo wird das nie was, ganz unabhängig davon das Strom aus Windanlagen nicht grundlastfähig ist und es weiter keine Speicher gibt, die in großer Dimension temporäre Überschüsse speichern könnten. Die ganze Energiewende ist in der Realität ein Luftschloss und wird nicht bald richtig geklotzt bleibt dies auch so!....."

(Bezahlschranke) Ach was! Das wird schon, schließlich braucht ein deindustrialisiertes Deutschland viel weniger Energie, der Strom kommt ohnehin aus der Steckdose und auch das Kobold-Problem ist längst gelöst. HP

 

08:11 | blackout: Saudi-Arabien fordert den Westen auf, seine Energieprobleme mit mehr Investitionen zu lösen

Inmitten eines diplomatischen Streits mit den USA über die Höhe der Ölförderung nutzte das Königreich die Gelegenheit,, der ganzen Welt die Meinung aus Riad zu sagen (The Wall Street Journal, 25.10.2022). Hochrangige saudische Beamte warnten, dass die Welt nicht genug in die Produktion fossiler Brennstoffe investiert habe. Dies sei aber erforderlich, um eine weitere Energiekrise im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine abzuwenden. Deshalb sei der Westen in diesem Winter anfällig für weitere Preisschocks. In einigen Fällen, so die saudischen Beamten, würden die westlichen Regierungen die Situation noch verschlimmern.

Amin Nasser, Chef des staatlichen Energieriesen Saudi Arabian Oil Co. sagte, westlichen Staaten konzentrierten sich zu sehr auf Investitionen in erneuerbare Energien. „Wir betrachten die Sache aus westlicher Sicht, und der Rest der Welt muss sich anpassen. Nein, so funktioniert das nicht“, sagte Nasser bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Future Investment Initiative.

Bald trifft Mohammed bin Salman (MBS) den chinesischen Führer XI Jinping. Im Gegensatz zu Scholz reist Xi in diesem Fall nach Riad, ein ungewöhnliches Zeichen, dass das Treffen enorm wichtig ist. Die Zeit, in der Europa der Welt sagen konnte, wo es lang geht, geht definitiv zu Ende. Hochmut kommt vor dem Fall. JJ

 

10.11.2022

07:08 | youtube: Bloodvarg: Horrorvision - IEA & BASF warnen: Ab Februar 2023 kein Gas mehr

Nach offiziellen Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) wird Europa im Februar 2023 kein Gas mehr haben. Und leider ist das nicht mehr nur eine pessimistische Einstellung. Zur Bestätigung gibt der Blogger Alexander Rau enttäuschende Prognosen der Firma BASF an, die 4 % des ganzen Gases in Deutschland verbraucht. ‼️Die BASF ist davon überzeugt, dass die westliche Wirtschaft aufgrund der rapide abnehmenden Gasvorräte am Rande des Zusammenbruchs steht und deshalb jetzt gehandelt werden muss.

Berechnungen von BASF haftet definitiv eine höhere Glaubwürdigkeit an, als den politisch beeinflussten Berechnungen der Bundesnetzagentur und ähnlicher, im politischen Einflussbereich agierender Institutionen. Viel wird natürlich davon abhängen, wie sich der Winter entwickelt. Die große Herausforderung steht aber sowieso erst nächstes Jahr an. AÖ

09.11.2022

17:41 | exxpress: Was für eine Sauerei: Bereits 30 (!) Gas-Tanker parken vor Europas Küsten

Der Wucher mit unseren Energiepreisen läuft für alle sichtbar ab, direkt vor Europas Küsten – und niemand tut was dagegen: Bereits 30 gigantische Flüssiggas-Tanker legen nicht an den Entlade-Terminals an, um den Preis für Erdgas in den EU-Nationen nicht zu senken. Immer wieder hören auch wir Österreicher die gleichen Aussagen: Wladimir Putin sei schuld an den hohen Gaspreisen (obwohl sein Energiekonzern Gazprom weiterhin so wie immer billig und umweltschonend über eine Pipeline Gas nach Österreich liefert). Doch jetzt zeigt sich immer deutlicher, wer unsere Energiekosten explodieren lässt: Es sind Spekulanten, die gar nicht zulassen, dass mehr Angebot auf den europäischen Markt kommt – denn dieses zusätzliche Angebot an Gas würde natürlich sofort die Erdgas-Preise an den Energie-Börsen weiter abstürzen lassen.

Wir hatten vor Tagen bereits auf diese unglaubliche Sauerei hingewiesen, welch perfides und schmutziges Geschäft hier getrieben wird auf den Rücken der Konsumenten, bloß weil damit die Händler schützend unterstützt werden, um noch "bessere" Preise/Gewinne erzielen zu können! Völlig versagende Politik auf Länder&EU-Ebene, um dem Diktat der Konzerne bloß ja nicht nachgeben zu müssen! Ein Fisch der vom Kopf her stinkt kann weg. OF

11:22 | Der Ostfriese zu gestern 12:12

Europa wird den Schwellenländern nicht nur das Gas wegsaugen, sondern auch den afrikanischen Ländern die Düngermittel - oder glaubt jemand von denen, die b-com lesen daran, das die dortigen Machthaber die Interessen ihrer Bevölkerung höher einstufen, als die ihrer Geldschatulle?

11:22 | Der Ostfriese zu gestern 20:05
Ich habe noch nie einen Flüssiggastank explodieren sehen - als Jugendlicher hat man wohl mal 'ne kleine Dose Feuerzeuggas ins Gestrüpp eines Osterfeuers geschmuggelt… es macht schon etwas her, wenn geschätzte 30-50 Gramm verflüssigtes Gas… - aber diese Tanks mit tausenden von Tonnen sind schon eine andere Hausnummer. Wenn solche Tanks in Hooksiel - Wilhelmshaven hingestellt werden, möglichst noch in die Nähe der Öltanks (kann sich jeder, auch der der WHV nicht kennt, bei Google E. anschauen)… ich könnte mir vorstellen, das damit das Leben von 'zigtausenden Einwohnern in WHV entweder durch Hitze, oder durch Sauerstoffmangel beendigt würde, wenn auch nur ein Tank getroffen würde. Es käme garantiert zu einer Kettenreaktion! Da hilf wirklich nur noch beten. Warum begreift von unseren hohen Militärs denn keiner, das ein oberirdischer Gastank ein leicht verwundbares, nicht zu verteidigendes Ziel ist? 

 

08.11.2022

20:05 | Leser-Zuschrift: Fraunhofer-Institut: Neue Zweifel an LNG-Terminals

Bei den in Deutschland geplanten LNG-Terminals sind sich Bundes- und Landespolitiker einig. Die Terminals werden in Zukunft auch ein Umschlagplatz für grünen Wasserstoff sein. Man plane „von Anfang an, diese Infrastruktur in Zukunft auch für Wasserstoff nutzen zu können“, heißt es bei der Bundesregierung. Wirtschaftsminister Robert Habeck betonte noch Ende September im Bundestag.„Die Terminals, die Leitungen, die Verdichterstationen – alles wird auch auf Wasserstoff ausgelegt“.

Das Fraunhofer-Institut kann diese Aussagen nach einer neuen Studie nicht bestätigen. Matia Riemer, vom Fraunhofer-Institut erklärt: „Derzeit ist unklar, ob die Terminals mit ihren hohen Investitionskosten in Zukunft weiter nutzbar sind“. Im Auftrag der europäischen Klimastiftung (ECF) hat das Institut die Terminals bezüglich der Möglichkeit dort Wasserstoff umzuschlagen analysiert. Demnach ist es völlig offen, ob der Bedarf nach klimaneutral erzeugtem Wasserstoff und
Ammoniak in Zukunft so groß sein wird, wie bei der Auslegung der Terminals angenommen wurde. Das größere Problem liege allerdings darin, dass verflüssigter Wasserstoff mit minus 252,9 Grad Celsius etwa 90 Grad kälter ist als LNG und Ammoniak dazu auch noch deutlich korrosiver sei.
Zurzeit fehle jedes Know-how, ob die dadurch höhere Anforderungen an die Materialien von Tanks, Leitungen und anderen Komponenten, wie zum Beispiel die Gasverdichter diesen Anforderungen genügen.

Die Studie geht davon aus, dass für eine spätere Umrüstung auf Ammoniak noch einmal etwa 30 Prozent der ursprünglichen Investitionskosten fällig werden. Bei Wasserstoff seien es gar 50 Prozent. Dass ein Terminal so umgerüstet werden kann, dass es beide Energieträger verarbeiten kann,
ist laut der Studie technisch nicht möglich. Ein weiteres Problem sieht die Studie darin, dass überhaupt nicht abschätzbar ist, wie viel Wasserstoff solche Terminals umschlagen sollen, da es bis heute praktisch keine großtechnischen Anwendungen für Wasserstoff gibt.

https://blackout-news.de/aktuelles/fraunhofer-institut-neue-zweifel-an-lng-terminals/

Zweifelhafte Quellenlage der Studie, dennoch reine Phantasterei, was man sich hier alles zusammenspinnt!? All diese Ideen sind nichts neues, wurden aber nicht nur aus ideologischen Gründen in der Vergangenheit verworfen! Habeck ist ein Kinderbuchautor, ein Gschichtldrucker, wie man so schön sagt, und für mehr gereicht der Horizont offenbar auch nicht!? OF

20:00 | Leser-Reaktion auf AdBlue-Frage in Rubrik Einwanderung 19:44

vorhin wurde ( bei Punkt Einwanderung) die Frage nach dem Verbleib von AdBlue gestellt.
Scheinbar hat die SKW die Produktion wieder angefahren
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/skw-piesteritz-produktion-adblue-spedition-100.html

und der ADAC gibt Tipps wie man gebunkertes AdBlue am Besten lagert.

https://www.adac.de/news/adblue-preis-gestiegen/

Vielleicht beruhigt es die geschundende Dieselseele etwas-

Wenn's jetzt an der Tanke beim Saft auch noch um eine Euronen runterspringen, tät's nicht nur der Dieselseele Beruhigung verleihen...! OF

12:12 | finanzmarktwelt: Europa saugt Schwellenländern das Gas weg, koste es, was es wolle

Europas Gier nach Gas (LNG) wird zu jahrelangen Engpässen und Stromausfällen führen. Die Energiepolitik in Europa hat dramatische Folgen für Schwellenländer und bedroht gar deren Existenz. Während Europa seit Monaten praktisch jeden verfügbaren LNG-Tanker vom Spot-Markt weg kauft, um seine Gasspeicher vor dem anstehenden Winter zu füllen, gehen andererorts die Lichter aus. Ärmere Länder wie beispielsweise Pakistan und Bangladesch haben im Preiskampf mit Europa keine Chance. Viele der Schwellenländer sind dadurch nicht mehr in der Lage den Energiebedarf zu decken, und das hat dramatische Folgen für die hiesige Wirtschaft und Menschen.

Das Blut der erfrorenen Pakistani et al. klebt an den Händen der selbstgefälligen und hirnlosen Sanktionsklatscher - man muss dies in aller Deutlichkeit sagen. Aber weil es heutzutage en vogue ist, werden die Kältetoten dem Klimawandel zugerechnet werden, um dem europäischen Steuerzahler noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. In den Medien werden die Kältetoten aber nur am Rande erwähnt werden, denn vom klimahysterischen UN-Generalsekretär abwärts gibt es ja angeblich nur bzw. mehr Hitztetoten. Nichts ist unwissenschaftlicher als dieser Sermon der Kirchengläubigen. Diese Lügen stören natürlich niemanden, am allerwenigsten die selbsternannten Qualitätsjournalisten. AÖ

07:11 | agrarheute: Strompreise rauschen abwärts – auf 5,1 Cent am Spotmarkt

Zwar ist das nur eine Momentaufnahme – jedoch sind die Preise am Spotmarkt zuletzt drastisch gefallen. Zuletzt (05.11) mussten Händler und Stromversorger am deutschen Spotmarkt einen Strompreis von 51,09 Euro je MWh bzw. 5,11 Cent je KWh zahlen. Das ist ein neuer Tiefstand und ein Absturz, den sich die meisten Beobachter vor wenigen Woche überhaupt nicht vorstellen konnten. Noch vor wenigen Wochen mussten die Versorger an der EEX für den eingekauften Strom nämlich 500 bis 700 Euro je MWh zahlen. Das sind immerhin 50 bis 70 Cent je KWh.

Der Absturz der Strompreise folgt den fallenden Gaspreisen und den veränderten politischen Rahmenbedingungen in Europa, wo die Politik unter anderem einen Preisdeckel für Stromkunden einführt.

Ein Preisdeckel kann meines Wissens nicht zu fallenden Preisen führen, da es das Ziel eines Preisdeckels ist, die Nachfrage künstlich hochzuhalten. Wenn die Preise an der Börse fallen, muss es ein erhöhtes Angebot geben, oder die hohen Preise von früher wurden aus Panik in Höhen hinaufgeboten, die mit der Realität nichts zu tun hätten. Es bleibt die entscheidende Frage: ist ausreichend Angebot da, um die Nachfrage zu decken? JJ

17:23 | Nukleus
Die Preise fallen, da man einspart wo es nur geht und man es einfach nicht mehr einsieht, diese Preise zu zahlen. Drehknopf der Heizung bleibt auf Null, privater Stromverbrauch geht auch seit Jahren nach unten, ausser die Idioten mit Wärmepumpe. Es werden keine Brennstoffe mehr gekauft, wie schon geschrieben, man will diese Preise nicht bezahlen, selbst wenn man "im Geld schwimmt". In der Industrie spart man ebenfalls an allen Enden und Ecken und setzt gar komplette Fertigungen aus. Der Blackout wird so nicht mehr sehr wahrscheinlich, aber man wird nie wieder aus diesem Tief hochkommen. Man muss sich fragen, mit was und mit wem soll man je wieder eine Produktion starten, mit welcher Energie? Hier bei b.com kommen sehr sehr wenig aus der Industrie und können sich nicht vorstellen, was in nächster Zeit auf uns zukommt....Personalmangel, Krankenstände, Materialmangel, Kostensteigerungen, Überalterung.....UND NEIN, die Jugend wird selbst bei extremsten Hunger nicht arbeiten, weil man das KÖNNEN muss, weil man eine Ausbildung PLUS eine gewisse Erfahrung haben muss.

07.11.2022

08:40 | blackout: Experte schließt stundenweise Stromabschaltungen nicht mehr aus

Die Netzbetreiber sehen die Versorgungssituation im Winter als angespannt. Kommunen und Landkreise bereiten sich auf einen längeren Stromausfall vor und rufen die Bürger dazu auf, sich Vorräte anzulegen. Politiker warnen davor, die vielen angeschafften Heizlüfter zu nutzen. Alle zusammen halten einen flächendeckenden Stromausfall jedoch für äußerst unwahrscheinlich. Allerdings könne man stundenweise Stromabschaltungen, einen sogenannten Brownout, im Winter mittlerweile nicht mehr ausschließen. Das Problem sei der aktuelle Gasmangel. Wenn die Temperaturen im Winter stark fallen, steigt der Gasverbrauch für die Wärmeerzeugung und fehlt dann bei der Stromerzeugung.

Die Politik verdreht die Sprache, wie sie sie braucht. Jetzt ist ein Blackout ein flächendeckender Stromausfall (um welche Fläche geht es denn hier, die gesamte Bundesrepublik?) Ein gewöhnlicher Stromausfall ist jetzt nur noch ein Brownout, als ob das ein Unterschied machen würde. Lustig der Hinweis, Heizlüfter nicht zu nutzen. Deutschland befindet sich im Teufelskreis: wird in den Wohnungen geheizt, gibt es keinen Gas-erzeugten Strom mehr und man den Heizlüfter sowieso nicht Betrieb nehmen. JJ

09:37 | Leserkommentar zu 08:40
Ich glaube nicht, dass es zu länger andauernden, flächendeckenden Blackouts kommen wird. Allenfalls die ‚Zur Netzstabilisierung können wir Ihnen heute zwischen X und Y leider keinen Strom liefern. Bitte bereiten Sie sich entsprechend vor und bleiben Sie zu Hause‘ Variante zum Verstärken oder Aufrechterhalten der Panik im Volk werden wir erleben.
Gucken wir uns doch mal an was ein richtiger Blackout denn bedeuten würde:
- Keine Medien für das Volk. Die Hauptdroge zur Manipulation des Michels (und aller anderen) würde abgeschaltet. Wie lange würde das dauern, bis das eigene Hirn wieder anfängt zu arbeiten, wenn da nicht beständig nachgeschoben wird.
- Wie lange würde es dauern bis die Menschen eben nicht mehr zu Hause bleiben und allein aus der Not heraus mach draußen gehen, miteinander reden und sich gar gegenseitig helfen… Nicht auszudenken was das für Konsequenzen hätte.
- Beim Haus verlassen nicht zu vergessen (vor allem im städtischen Bereich, auf dem Land dürfte das wesentlich harmloser sein) die Bandenbildung und das Chaos, das eben nicht durch das Einschalten des Stromes wieder aus der Welt geschafft wird. Hier auch wieder die Wirkung auf den Michel, der hinterher entweder nicht mehr existent ist oder seine Mistgabel erfolgreich geschwungen hat und wieder weiß wie das geht.
Wie auch immer ich das in meinem Kopf drehe, ein regelrechter Blackout wäre für die Steuerung (sei das jetzt ‚Regierung‘ oder ‚Hintergrundeliten‘ oder wasauchimmer) schädlicher als das auf kleiner Flamme rösten das wir nun seit drei Jahren erdulden ohne dass irgend ein nennenswerter oder ernstzunehmender Wiederstand entstanden wäre.

06.11.2022

07:51 | pleiteticker: Fünf Milliarden Euro Rettungsschirm: NRW will Stadtwerke-Pleiten abwenden

Strom auf Pump? Liquiditätskredite sollen die Antwort auf die aktuelle Situation der Stadtwerke in NRW sein. Sowohl die regierende schwarz-grüne Koalition als auch SPD und FDP stimmten dafür, milliardenschwere Hilfen für die Stadtwerke in den Nachtragshaushalt aufzunehmen. Die NRW-Bank kann daher nun Kredite an die Energieversorger vergeben, falls diese in Zahlungsschwierigkeiten kommen. Fünf Milliarden Euro stellt das Land dafür zur Verfügung. Die Strom- und Gasversorgung der Bevölkerung soll so sichergestellt werden.

Real gesehen, steigen die PReise dann nicht in dem Ausmaß wie es die Weltmarktlage hergibt und der Unfähigkeit des Managements dieser Firemn entspricht. Die Strompreise dürfen nicht mehr steigen, dafürsteigt irgendwann die Steuerbelastung bzw. die Raubzugbeute, wenns an den Privatbesitz der "Stromkunden" geht. Camouflierter Diebstahl - die Folge aus dem lockeren Umgang mit der Demokratie! TB

05.11.2022

17:45 | tkp: Serbiens Präsident Vucic über den Zustand Europas angesichts von Rekord-Profiten bei den Energiekonzernen

Die Energiepreise sind nicht gestiegen, weil die Förderung teurer geworden wäre, oder Russland mehr verlangen würde. Die Energie-Konzerne fahren Rekordgewinne ein und die EU ist zu einer Kolonie der USA geworden. Der serbische Präsident Aleksandr Vučić fand kürzlich beim Besuch eines Miltiärmanövers harte Worte und äußerte sich zu verschiedenen Themen, unter anderem zur Energiesicherheit des Landes. „In fünf bis sieben Tagen beginnt die kalte Jahreszeit und dann werden die Gasreserven in Europa aufgebraucht sein“, erklärte Vučić.

„Vorgestern lag der Gaspreis bei nur 219 Dollar, heute sind es 450 Dollar für 1.000 Kubikmeter. Jeden Tag wird er nun steigen, denn wenn die ersten Kubikmeter aus den Lagern abfließen und es keinen neuen Nachschub gibt, springt der Preis sofort in die Höhe, was wiederum den Strompreis sofort erhöht. Auf dem europäischen Markt lag der Strompreis gestern bei 156 Euro, und heute liegt er bereits bei 240 Euro pro Megawattstunde. Ich möchte Ihnen nur sagen, dass der Preis täglich um 50 Prozent steigt. Es wird also ein verdammt harter Winter werden. Unser Land war gut vorbereitet.“

(...) Vučićs Behauptungen sind ein klares Beispiel für den derzeitigen Zustand in Europa, das zu einer Kolonie des angelsächsischen Reiches geworden ist. Die unabhängigen Staaten haben nicht das Recht, ihre Souveränität zu verteidigen und ihre unabhängige Politik zu betreiben, um die Interessen ihrer Länder zu schützen, sondern müssen dem von den Verbündeten USA und Großbritannien auferlegten Narrativ folgen. Vučić erklärte, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs sehr wohl über die terroristische Politik ihrer amerikanischen Schutzherren Bescheid wüssten, aber die Wahrheit nicht aussprechen könnten.

Bei diesen Preisen können sich die Serben bedanken - selbige galten auch den EU-Vereinbarungen mit Gazprom, bevor der ganze grüne Schmierenzirkus angefangen hat und Gas einfach nicht mehr bestellt wurde und somit die Preise trieb!? Und zum NS2-Zirkus sagt er zumindest, was andere nicht aussprechen wollen/dürfen - alle wissen es, sogar die Öffentlichkeit, läßt die "Schuldigen" aber weiter walten! Untragbare Zustände. OF

07:35 | blackout: Europas LNG-Importe bringen Länder in Asien in Not

Europa hat seine LNG-Importe um 65 Prozent gegenüber den Vorjahren erhöht. Dies hat erhebliche Folgen für viele Schwellen- und Entwicklungsländer in Asien (Zeit: 24.10.22).

Die vollen Speicher in Europa und die leeren Speicher in Bangladesch hängen unmittelbar zusammen, denn das Gas welches nach Europa fließt, kaufen europäische Energieunternehmen als Flüssiggas im großen Stil auf dem Weltmarkt ein. Sie bezahlen nahezu jeden Preis, der dafür verlangt wird und überbieten damit die Einkäufer ärmer Länder in Asien, wie Bangladesch. Steve Hill, Vizechef des Mineralöl- und Erdgaskonzerns Shell, weist bereits seit längerem darauf hin. „Europa saugt das LNG aus den Weltmärkten. Das bedeutet, dass weniger in die Entwicklungsländer fließen wird.“

Den Grünen ist es egal. Sie wollen das weniger Gas konsumiert wird. Egal wo. Und dass es die Ärmsten sein werden, die diese Einsparungen möglich machen, das muss uns allen klar sein. Auch der SPD. JJ

07:28 | blackout: Dekra-Chef: Wasserstoff gehört nicht in unsere Gasleitungen

Nach Ansicht des Dekra-Chefs ist Deutschland für einen großflächigen Einsatz von Wasserstoff noch nicht bereit. „Wasserstoff ist eine
hochexplosive Chemikalie. Und es ist eine Chemikalie, die die Behälter, in denen sie transportiert wird, sehr aggressiv angreift“, sagte der
Dekra-Vorstandsvorsitzende. Im Grunde gibt es beim Leitungsnetz dasselbe Problem, wie beim Transport in geschlossenen Behältern. Das komplette Leitungsnetz müsste deswegen auf den Betrieb mit dem flüchtigen Gas umgerüstet werden. Die Alternative dazu wäre eigene, parallel aufgebaute Wasserstoff-Infrastruktur. Beide Möglichkeiten seien allerdings mit extrem hohen Kosten und großem Zeitaufwand verbunden. Die Politik müsse diese sicherheitsrelevanten Faktoren bei Diskussionen um den Energieträger Wasserstoff mit berücksichtigen.

Vor einer Woche haben wir über Scholz Plan, Wasserstoff von Spanien nach Deutschland zu transportieren. Aus auch dieser grüne Traum. JJ

04.11.2022

17:19 | agrarheute: Heizölpreise stürzen kräftig ab – Talfahrt geht weiter

Die Heizölpreise fallen drastisch. Regional müssen Verbraucher weniger als 140 Euro je 100 Liter zahlen. Im Bundesmittel fallen die Heizölpreise auf den tiefsten Stand seit Juli. Am Donnerstagmorgen (03.11.) kostete Heizöl im Bundesmittel 149,5 Euro je 100 Liter 156,4 Euro je 100 Liter, berichtet der Branchendienst Tecson. Damit hat sich Heizöl im Vergleich zum Montag, als die Preise bei 156,4 Cent lagen, um 6,9 Euro je 100 Liter bzw. beinahe 5 % in wenigen Tagen verbilligt. Allein zum Mittwoch beträgt der Preisabschlag 3 Euro bzw. 2 %.

Damit ist Heizöl im Bundesmittel so billig wie zuletzt Anfang Juli. In einigen Bundesländern sind die Preise sogar deutlich unter die Marke von 140 Euro je 100 Liter gefallen (siehe unten).

„Die Angebotspreise für Heizöl rauschen talwärts. Der Grund dafür ist eine merkliche Entspannung bei der Verfügbarkeitslage sowie die Tatsache, dass auch die Gasspeicher voll sind. Somit wird viel Druck genommen und die Preise gehen endlich zurück“ erklärt der Branchendienst Tescon den Preissturz. Seit Montag zieht die Heizöl-Bestellaktivität stark an, berichten Händler. „Bei guter Verfügbarkeit von Heizöl strebt die Situation auf dem deutschen Heizölmarkt wieder einem Normalzustand entgegen“ glaubt Tescon.
Interessant ist, dass die Heizölpreise gefallen sind, obwohl die Rohölpreise gestern (Mittwoch) nach oben gingen. Man hat fast den Eindruck, als wenn sich der Markt von der Ölpreisentwicklung abgekoppelt hat. Doch heute morgen fallen die Rohölpreise schon wieder deutlich und unterstützen den abwärts gerichteten Trend bei Heizöl.

Ja also, wie gestern beim Strompreisverfall der letzten Tage! Womit die hohen Endkundenpreise vermehrt auf ein künstliches Hochhalten bzw. politischer Stütze hindeuten, um den Händlern ihre Rekordgewinne nicht zu vermiesen!? Inbes. dafür, dass die Politik unbedingt Gas- und Ölbrenner ersetzt haben möchte (wieder mit hohen Steuergeldanreizen), doch bei gutgewarteten und effizienten Anlagen völlig unnötig erscheint!? OF

19:14 | Leser-Kommentar
Blöde Frage - warum decken sich Behörden mit Decken ein. Und die MSM und nicht nur die, sind der Meinung. Einmal in der Woche duschen würde vollkommen genügen. Lt. Experten schadet mehr duschen der Haut !!
Ich hab mal gelesen, selbst in US-Gefängnissen, darf alle 4 Tage duschen. Und jetzt noch eine komische Frage, geht uns Gas und Strom aus, fallen dann zusätzlich noch die Preise für Energie ?!!

12:54 | welt: „Da muss man auch sagen, jetzt ist Ende“ – Lindner hat keine Lust mehr auf Laufzeit-Diskussionen

Finanzminister Christian Lindner (FDP) erteilt weiteren Diskussionen um die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke eine Absage. Er gehe davon aus, dass Deutschland ab dem Frühjahr auch ohne AKWs auskommt. Auch, wenn er gerne „sicherheitshalber noch eine Backup-Lösung auf den Hof gestellt“ hätte.

Linder schafft sich und die FDP ab. Man wird ein ums andere Mal überrascht, wie rückgratlos ein Mensch eigentlich sein kann. Horst Seehofer war dagegen ein Fels in der Brandung. AÖ

14:02 | Leserkommentar zum grünen Kommentar von 12:54
Na und werter AÖ - wäre es ein Verlust wenn sich FDP aubschafft? Zum anderen, wenn bis zum Frühling wirklich das Gas ausgeht und nebenbei auch noch das Licht. Lassen wir sogar die Energiepreise dabei aussen vor. Wenn zudem noch die Versorgung  von exteziellen in Mangel geht.
Können wir hier nicht gespannt sein, was im nächsten Jahr abgehen wird??
Oh, der deutsche Bürger schläft nach wie vor... Was wird er tun, wenn er im Sturm aufgeschreckt wird ?
Und was passiert, wenn Russland eine Winteroffensive macht. Angeblich wurden ja 400 Tsd zusätzliche Soldaten mobilisiert, nichts passiert ohne Grund. Und dann haben wir noch zusätzlich viele andere Fronten.
Herrgottnochmal, was interessiert hier Lindner - der Lust mehr hat ???Wenn ganz Deutschland, Europa und sogar noch weite Teile von der Welt, die "Lust" 2023 in manigfaltiger Weise, wegen Mangel vergehen wird ?

Das wird uns sehr wahrscheinlich, und allen noch teuert zu stehen kommen. Wenn "erwachsene Kinder" mal wieder auf dem Spielplatz raufen, um für sich zu erfahren, wie es sich anfühlt ?! Doch wenn das raufen, mit Tod, Mangel, Niedergang, A-Waffen, sterben, Vernichtung usw. begleitet wird. Was juckt mich hier ein Fels in der Brandung. Dieser bleibt vielleicht stehen - doch in bin kein Fels, der sagen kann - ich lebe hier Unten lang. Wenn wir wirklich von dieser Rasierklinge fallen. Ist dem Satz, aus der SF-Serie BSG - wirklich nichts mehr hinzuzufügen. "Man kann eben nicht Gott spielen und seine Schöpfung dann sich selbst überlassen.

Irgendwann wird der Tag kommen an dem wir uns vor unseren Taten nicht mehr verstecken können" Aber dennoch lässt nicht verhehlen, das wir alle Reisende sind.Deshalb machen wir das beste für uns daraus. Denn man hat nur seinen eigenen Spiegel. Man kann nie ein Spiegel eines anderen sein ?

Hierzu ein Zitat dazu: Niemand hindert uns daran, so zu leben, wie wir uns es wünschen. Es sind auch nicht »die Umstände«, die uns einengen: Wir begrenzen uns selbst. Wir halten uns an Normen und Regeln, deren Sinn wir schon lange nicht mehr hinterfragt haben. Wir opfern die Lebenslust unserer Bequemlichkeit, unserer Trauer und unseren Ängsten. Vor lauter Angst wir selbst zu sein.Es ist die Angst, nicht akzeptiert zu werden, wenn wir uns so zeigen, wie wir wirklich sind, die Furcht, nicht mehr dazuzugehören. Es ist die Unsicherheit von unseren eigenen Gefühlen überwältigt zu werden und vielleicht unser Leben verändern zu müssen, die Angst, das Bekannte gegen das Neue, Unbekannte einzutauschen.Jeder Mensch schafft sich seine eigene Realität – d.h. seine Probleme, aber auch seine Freuden… Wer wieder die Verantwortung für sein Leben übernimmt, widmet sich seiner wirklichen Bestimmung: er selbst zu sein. Der Weg zu unserer eigenen Mitte führt über andere Menschen. In ihnen erkennen wir uns, sie sind Spiegel und Helfer.
Autor Unbekannt

07:51 | blackout: Unternehmen sehen kein Einsparpotential bei Gas mehr

Viele deutsche Firmen kämpfen in der aktuellen Gaskrise bereits ums Überleben. Weitere Einsparungen beim Gasverbrauch seien laut Industrie- und Handelskammer nur noch durch Stilllegung von Produktionskapazitäten möglich. Nur 20 Prozent der Unternehmen sehen ein Einsparpotential von mehr als 5 Prozent. Nach einer Erhebung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sehen 60 Prozent der deutschen Unternehmen keine Einsparmöglichkeiten beim Gasverbrauch mehr. Die Forderung nach weiteren Einsparungen wird letztendlich dazu führen, dass energieintensive Unternehmen ihre Produktion ins nichteuropäische Ausland verlagern. Die bisherigen Einsparungen beim Gasverbrauch in der Wirtschaft sein in erster Linie eine Folge von Betriebsstilllegungen oder Produktionseinschränkungen. „Wir müssen daher nach anderen Möglichkeiten suchen, um zusätzliches Gas zu mobilisieren oder Gas zum Beispiel bei der Stromerzeugung einzusparen. Nur so werden wir Insolvenzen vermeiden und Wertschöpfungsketten erhalten“, sagte Präsident Adrian.

Die DIHK macht eine Umfrage, aber mehr ist von dieser Industrievertretung offenbar nicht zu erwarten. JJ

09:24 I Leserkommentar
Dort sind, so wie es aussieht, nur Funktionäre tätig, denen nur am Erhalt ihres Postens gelegen ist. Nur nicht auffallen - so wie man es im Studium gelernt hat… Wie wäre es einmal zur Abwechslung mit der Forderung, das Problem zu lösen, indem einfach die zerstörerischen Sanktionen aufgehoben werden? Der Laden vertritt die Interessen seiner Mitglieder fast so gut wie ein in die Jahre gekommener Automobilklub in Deutschland, der auch in erster Linie die Interessen der PKW-Hersteller vertreten hat und vertritt. Es ist eine Organisation des NICHT-unternehmens.

11:23 | Leserkommentar zu 07:51
Welch ein Satz "Wir müssen daher nach anderen Möglichkeiten suchen, um zusätzliches Gas zu mobilisieren oder Gas zum Beispiel bei der Stromerzeugung einzusparen ."
Gas mobilsieren woher bitte und wie kommt es in die Gasleitung? Gaskraftwerke steuern zu einem beträchtlichen Teil, die Grundlast zu halten, damit die Netzfrequenz nicht gefärhlich unter  50 Hz fällt. Denn wenn das geschied, kann es zu einem Blackout kommen. Was nutzt dann der Wirtschaft das eingesparte Gas, wenn deshalb das Licht ausgeht ?! Wir werden von infantilen erwachsenen Kindern geführt und wundern uns dann, das wir das Licht - nicht mehr dem Hammer ausmachen müssen ?!!! Die heutige Zeit in der ich lebe, ist wirklich anspruchsvoll und herausfordernd !!!

03.11.2022

16:57 | agrarheute: Strompreise fallen ins Bodenlose – 6,9 Cent am Spotmarkt

Die europäischen Strompreise rauschen weiter nach unten, jedenfalls am Spotmarkt. Mit 68,86 Euro je MWh wurde Strom am heutigen Montag an der EEX von deutschen Unternehmen gehandelt. Das waren umgerechnet 6,89 Cent je KWh – bei Strompreisen von deutlich über 40 Cent je KWh, den Neukunden derzeit an die Strom-Versorger zahlen müssen. Noch vor wenigen Wochen wurde der Strom an der EEX mit 500 bis 700 Euro je MWh bzw. 50 bis 70 Cent je KWh gehandelt. Der Absturz bei den Strompreisen folgt den fallenden Gaspreisen und der politischen Entwicklung in Europa, die den Strommarkt stärker regulieren will und wird.

Am letzten Handelstag im Oktober (31.10) müssen Händler und Stromversorger an der EEX einen Strompreis von nur noch 68,86 Euro je MWh bzw. 6,89 Cent je KWh zahlen. Das ist ein neuer Tiefstand und ein Absturz, den sich viele Beobachter und Händler so nicht haben träumen lassen.
Auch in unseren Nachbarländern müssen die Versorger deutlich weniger Geld für dem Strom ausgeben. So zahlten die Stromversorger in Frankreich am Montag nur noch 90,4 Euro je MWh bzw. rund 9 Cent je KWh. In Polen fielen die Strompreise am Spotmarkt auf etwa 11 Cent und in den Niederlanden kostete der Strom die Versorger etwa 7 Cent je KWh (siehe Grafik).

Dass die Strom-Preise so niedrig bleiben, ist aber sehr unwahrscheinlich. Denn die Versorgungsprobleme sind keineswegs gelöst und Strom bleibt (sehr) knapp. Doch der Markt glaubt offenbar, dass die Politik die schlimmsten Engpässe beheben kann. Auch durch das Hochfahren von Kohlekraftwerken und von Atomenergie.
Am Terminmarkt geht man jedoch weiter von einer engeren Versorgung für die nächsten Wochen und Monate aus. So rechnete man an der EEX für November zuletzt mit Preisen von 266 Euro je MWh bzw. 26,6 Cent je KWh. Das ist aber immer noch deutlich weniger als Verbraucher derzeit an ihre Versorger zahlen müssen.

Wir hatten den Preisrutsch vor Tagen angeteasert, und agrarheute ist das einzige Medium, das die Sache auf den Punkt bringt! Es reißt einem mittlerweile täglich die Hutschnur, wie die Politik/Händler die Stromanbieter bzw. Refiner (auch Öl ist seit Wochen im Sinkflug) auf Kosten der Bürger ihre Extremgewinne geschnürt bekommen und vordergründig streut man den blutleeren Kunden mit einem Schmierentheater Sand in die Augen! 6,89€/Kwh (!!!), und die Politik schwadroniert über Deckellösungen bzw. Subventionen in Milliardenausmaß, inkl. Stützungsmilliarden als politische Zuckerl für den Pöbel bzw. unterstützt die Sozialisten bei ihrer Zockerei im Stromcasino!? Hier muss jetzt mit dem jahrelangen Händler-Hasard endlich Schluß sein und die Preiswahrheit zum Endkunden durchgereicht bzw. Neueinstufungen durchgeführt werden. OF

12:44 | cnbc: Goldman Sachs expects European natural gas prices to tumble 30% in the coming months

Goldman Sachs predicts that European natural gas prices would drop by about 30% in the coming months as nations gain a temporary upper hand on supply issues.The Dutch Title Transfer Facility (TTF) is Europe’s main benchmark for natural gas prices. It traded at around 120 euros per megawatt hour on Tuesday. But Goldman Sachs expects this benchmark to fall to 85 euros per megawatt hour in the first quarter of 2023, according to a research note published last week.

-30% auf 85 EUR klingt wahrlich toll, vom Hoch Ende August wäre das Minus von rund 70% noch eindrücklicher. Allein, ein Preis von 85  EUR wäre inoch immer um das 4- bis 6-fache höher im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2021. AÖ

08:48 | exxpress: Erdgas-Schiffe im Stau vor Spanien: Werden wir alle betrogen?

Dutzende Schiffe, beladen mit Flüssiggas, stauen sich vor Europa. Und das wohl ganz bewusst und absichtlich! Sie möchten die aktuell niedrigen Gaspreise “aussitzen”. Erst wenn man wieder mehr Geld mit Flüssiggas machen kann, wollen viele ihre flüssige Ladung wieder zu Gas machen.

Was haben Ursula v. der Kommission oder die einheimisch Leonore nicht alles versprochen! HP

02.11.2022

17:59 | testrt: Milliardengewinne für BP und Saudi Aramco

Der britische Konzern BP schrieb im vergangenen Quartal den zweithöchsten Quartalsgewinn überhaupt. Das bereinigte Nettoergebnis stieg auf 8,15 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das war deutlich mehr als von Experten erwartet. Vor einem Jahr hatte der Konzern einen bereinigten Gewinn von 3,3 Milliarden Dollar ausgewiesen.
Der saudi-arabische Staatskonzern Aramco verdiente unter dem Strich 41,6 Milliarden Dollar und damit rund 40 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seit dem Börsengang ist das der zweitgrößte Nettogewinn, wie das Unternehmen mitteilte. Nur zwischen April und Juni war dieser mit 48 Milliarden Dollar größer.
Auch andere Konzerne profitieren von den gestiegenen Preisen. US-Ölbranchenführer Exxonmobil hatte etwa den größten Quartalsgewinn seiner Firmengeschichte vorgelegt. Auch Konkurrenten wie Chevron, Total, Repsol oder Shell übertrafen die Milliardengewinne des Vorjahresquartals deutlich.

Sensation! Und wer beschert den Big Oilingers die Megagewinne und schafft dafür die entsprechenden Regulatorien...!? Bloß wenn unsere Börserl ausgebrannt sind und die Melkkuh auf der Schlachtbank liegt, werden's in nächster Zukunft ein Problem haben! OF

16:39 | Leser-Zuschrift "Wo kommt denn nur unser Gas her?"

Dieser Tage hatten wir uns ja gefragt wo denn nun unser Gas zur Zeit her kommt. Heute bin ich hierrüber gestolpert: https://www.highnorthnews.com/en/eu-imports-russian-lng-sore-record-highs-supply-mostly-arctic#:~:text=Home-,EU%20Imports%20of%20Russian%20LNG%20Sore,Highs%3B%20Supply%20Mostly%20from%20Arctic&text=During%20the%20first%20nine%20months,Russia%20increased%20by%2050%20percent

Grob zusammengefasst: «EU-Importe von russischem Flüssigerdgas steigen auf Rekordniveau; Lieferung hauptsächlich aus der Arktis
In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 stiegen die europäischen Flüssiggaseinfuhren aus Russland um 50 Prozent. Einige EU-Länder, die zuvor kein oder nur geringe Mengen Erdgas aus Russland importierten, erhalten nun regelmäßig LNG-Lieferungen aus dem Land.»
Fand ich mal wieder eine interessante Information…

12:34 | cnbc: The diesel market is in a perfect storm as prices surge, supply dwindles ahead of winter

Auf dem Dieselmarkt herrscht ein perfekter Sturm: Schwindende Dieselreserven, eine Dürre am Mississippi, die dazu führt, dass mehr Produkte auf die Schiene und den Lkw verlagert werden, und ein möglicher Bahnstreik führen zu einem Preisanstieg, der sich voraussichtlich fortsetzen wird. Die Dieselpreise für Lieferungen im November sind um 33 % gestiegen. "Der nationale Durchschnittspreis für Diesel liegt heute bei 5,30 USD pro Gallone und es wird erwartet, dass er in den nächsten Wochen um 15 bis 20 Cent steigen wird", sagte Andy Lipow, Präsident von Lipow Oil Associates, LLC.

In Österreich liegt der Dieselpreis derzeit rund 30 Cent über dem Benzinpreis. Wie es scheint, dürfte sich der Aufschlag aber eher noch verschlimmern als zurückgehen. Ein aufschlußreiches Video zu dieser Thematik, allerdings ebenfalls zur Lage in den USA, ist von George Gammon: "Diesel Shortage Code Red (Is It Time To Panic?)". AÖ

14:09 | Leserkommentar zu 12:34
Mir kommen die Tränen... 5,3 $ für ca. 3,8l – das sind ca. 1,4€ pro Liter! Da sind noch mindestens 60 Cents Luft nach oben pro Liter. Schade, das es keine deutschen oder österreichischen Firmen gibt, die sich an den Preisen gesundstoßen und die Profite hier her transferieren würden.

16:25 | Silverado
Schau ma mal. Steuern und Abgaben sind je nach Land zwar verschieden, aber grundsätzlich g´schmoizn. Beispiel letzte Rechnung € 150,00, exkl Mehrwertsteuer €125,00 / 87 Liter = € 1,44 / Liter . Davon Mineralölsteuer € 0,482 und CO2 Abgabe € 0,068 abziehen, bleiben € 0,89 / Liter x 87 Liter = € 77,43 netto netto. Jetzt müßte man sich die Mühe machen, die Nettonettopreise in den USA (je nach Bundesstaat sind die Abgaben verschieden) zu ermitteln. Dann könnte man, vorausgesetzt, irgendjemand würde es einem in großem Stil verkaufen und man fände einen Tanker, der grad nix zu tun hat, das Agio nutzen, wie Ponzi mit den Briefmarken. Falls es ein nennenswertes gibt. Aber die USA wollen ja derzeit die großen europäischen Industriebetriebe anlocken, es warat wegen der niedrigeren Energiekosten. Somit müßte man das Zeug wohl aus dem Land schmuggeln, vielleicht als Bourbon deklariert. weil der Kandesbunzler Schnaps empfohlen hat. Dann braucht man allerdings auch nicht das staatliche Schutzgeld bezahlen. Viel Glück und melden Sie sich bitte, wenn Sie in der Gegend sind, mia kumman sicha zsam.


08:02
 | pleiteticker: Baerbocks Büroleiter wird RWE-Cheflobbyist – die dubiose Nähe der Grünen zur Energiewirtschaft

Grüne Profiteure: Nirgendwo rotiert die Drehtür zwischen Energie-Lobbyverbänden, Politik und Wirtschaft aktuell so rasant, wie bei den Grünen. Die dubiose Nähe der Partei zur Energiewirtschaft hat nun auch Titus Rebhann, einem Mitarbeiter von Außenministerin Baerbock einen schicken Posten eingebracht: Er wird RWE-Cheflobbyist.

Der Wechsel klingt zunächst widersprüchlich: Eigentlich galt RWE lange als Feindbild der Grünen für den Betrieb von Kohle- und Kernkraftwerken. Doch die Nähe der Grünen zur Energiewirtschaft ist größer als viele denken. Tatsächlich profitiert RWE aktuell massiv von den erneuerbaren Energien und insbesonderen von deren grünen Subventionen – zusätzlich streicht man über den extrem hohen Strompreis Gewinne ein. Der Aktienkurs von RWE hat sich seit 2019 fast verdoppelt.
RWE hat sich der Energiewende verschrieben – und knüpft eifrig Kontakte mit ihren politischen Wegbereitern: den Grünen. Mit Erfolg! Nirgendwo rotiert die Drehtür zwischen Energie-Lobbyverbänden, Politik und Wirtschaft aktuell so rasant, wie bei den Grünen.

Kein Zweifel, die Grünen geben den Ton an, alle anderen Parteien folgen, und wer mit Hilfe der Poltik die Karriereleiter erklimmen will, muss dies berücksichtigen. JJ

01.11.2022

07:44 | Leser-Kommentare zu Gasspeicher Füllstände

1. Die Füllstände geben Zahlen wieder, die nicht sonderlich aussagekräftig sind. Die 98% beziehen sich auf Gesamtmenge, die gespeichert werden
kann, sagt aber nichts darüber aus, wieviel benötigt wird. Die Zahl, die da helfen kann, steht weiter rechts in der Tabelle und ist bei 26,69% für D.
Ein Vergleich: Sie wollen über den Winter 1 Liter Bier trinken und haben für die gesamte Menge, die Sie konsumieren wollen nur ein Glas mit 0,25l
zur Verfügung, welches zu 98% voll ist. Ob Sie das nochmal nachfüllen können ist nicht sicher... Sie haben also eigentlich nicht 98% sondern
nur 25%... uns so sieht es vereinfacht gesagt mit dem Gas im Speicher auch aus. https://agsi.gie.eu/#/historical/DE

Vielen Dank, werte Leserin, für diese Einsicht. Das bringt uns schon weiter. JJ

08:34 | Hat man schon darüber nachgedacht? Der Füllstand der Gasspeicher wird wenig helfen wenn der Gasfluß aus Russland ausfällt. Aus den Gasspeichern kann durch den Eigendruck nur ein Anteil von ca. 30% entnommen werden und das auch nur mit Bedacht, da beim schnellen Entspannen alles vereist und gar nichts mehr fließt. Es braucht also spezielle Entnahmepumpwerke. Sind diese vorhanden? Weiß das jemand?

13:18 | Die ganze Diskussion um die Gasspeicherung erinnert mich an folgende Rechenaufgabe:Die ganze Diskussion um die Gasspeicherung erinnert mich an folgende Rechenaufgabe:8 Leute steigen in einen leeren Bus ein. An der nächsten Station steigen 10 Leute aus. Wieviel Leute müssen in den Bus einsteigen, dass wieder 0 Leute drin sind?LIEBE POLITIKER: SO GEHT DAS NICHT !!!