09.02.2026
18:59 | Die Leseratte: Klingt sehr nach Ernüchterung! Das wars dann wohl mit dem kurzen Flirt mit den Amerikanern ...
Sie halten sich nicht an ihre eigenen Vorschläge, Absprachen (oder Verträge). Schön, dass die Russen es rechtzeitig erkennen!
Außerdem sehen sie natürlich auch, wie es im Iran läuft. Vor allem sehen die Russen, was ein Waffenstillstand mit den Amerikanern wert ist: Trump selbst hatte letztes Jahr den Waffenstillstand vermittelt, aber jetzt fährt er alles auf, was logistisch möglich ist, um den Krieg fortzusetzen. Man sieht: Es bringt rein gar nichts, "guten Willen" zu zeigen, Kompromisse zu schließen etc.
https://t.me/vladi_the_gr8/78873 und folgende
Zitat:
▪️ Die Nazi-Grundlagen der Ukraine müssen liquidiert werden!" - Lawrow.
▪️ Russland hat in Anchorage das US-Angebot zur Ukraine angenommen, und wenn man es männlich angeht, sollte das Problem gelöst werden.
▪️ Für Russland war die Position der USA zur Ukraine wichtig, egal, was in Kiew oder von den russlandfeindlichen Hardlinern in der EU gesagt wurde.
▪️ Russland und die USA sollten nach Anchorage eine umfassende Zusammenarbeit aufnehmen, aber in der Praxis ist alles genau umgekehrt. — Lawrow. (Hat jemand etwas anderes erwartet?)
❗️ Die USA seien nun selbst nicht bereit, ihre eigenen Vorschläge zur Ukraine umzusetzen, betonte er. Washington verschärfe die Sanktionen, strebe wirtschaftliche Dominanz an, organisiere einen „Krieg“ gegen Tanker und versuche, Partnern wie Indien den Kauf russischer Energieträger zu erschweren. Russland sehe daher keinerlei „rosige Zukunft“ in den wirtschaftlichen Beziehungen mit der amerikanischen Seite, fügte der Diplomat hinzu.
Das vollständige Interview von Sergej Lawrow für das internationale TV-Netzwerk BRICS (32 Min.):
▪️ Russland muss die Sicherheit angesichts der Drohungen Europas, einen Krieg zu entfachen, zuverlässig gewährleisten.
▪️ Der Westen hat einen globalen Krieg gegen Russland begonnen und versucht fieberhaft, seine Partner zu bestrafen.
▪️ Russland wird nicht zulassen, dass Waffen, die die russischen Sicherheitsinteressen bedrohen, in der Ukraine stationiert werden.
▪️ Die US-Sanktionen gegen russische Ölunternehmen sind ein unfairer Versuch, Wettbewerber zu unterdrücken.
▪️ Die USA versuchen, Russlands militärisch-technische Beziehungen zu Indien und anderen BRICS-Mitgliedern zu kontrollieren.
▪️ Russland sieht keine "glänzende Zukunft" in den wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA!
▪️ Die Trump-Administration hat nicht nur die Gesetze, die Biden "zur Bestrafung" Russlands "erlassen hat", nicht in Frage gestellt, sondern führt auch neue Sanktionen ein.
06.02.2026
12:17 | ntv: Wirtschaftsdesaster droht: Finanzbeamte sollen Putin eindringlich warnen
Der Kreml ist von seiner Kriegs- und Eroberungslust trotz diverser Verhandlungen nicht abzubringen. Der wohl wichtigste Hebel für ein Ende der Angriffe auf die Ukraine sind Russlands wirtschaftliche Probleme. Auch intern sollen die Sorgen immer größer werden.
Sanktionen des Westens und der damit verbundene niedrige Ölpreis sowie ukrainische Angriffe und das Vorgehen der USA gegen die Konzerne Rosneft und Lukoil haben Russlands Einnahmen erodieren lassen. Für den Kreml ist das schon jetzt eine massive Belastung. Und es droht weiteres Ungemach, sollte Indien als einer der Hauptabnehmer nach Druck von US-Präsident Donald Trump tatsächlich kein russisches Öl mehr kaufen.
China nimmt 47% und Indien 38% des Rohöls .. nun, was wird passieren, wenn Indien kein Öl mehr nimmt? BRICS .. war da nicht was?
Indien wird sich gegenüber den USA so drehen, dass am Ende .. Indien gewinnt. .. und was Russland betrifft, was würde passieren, wenn man Russland ins Eck drängt? TS
05.02.2026
08:26 | FAZ: „Russlands Elite wünscht sich eine Alternative zu Putin“
Alexandra Prokopenko ist Expertin für die russische Wirtschaft. Sie erklärt, warum die zivile Führungsschicht des Landes 2022 den Respekt vor Putin verlor und warum sie ihm trotzdem weiter hilft, ihr Land gegen die Sanktionen zu verteidigen.
Zitat
Ein großer Teil der zivilen Führung, nicht nur im Wirtschaftsblock der Regierung, sondern auch in anderen Ministerien und in Staatsunternehmen, war von dem Einmarsch im Februar 2022 schockiert. Trotzdem haben diese Leute Putin geholfen, indem sie die Wirtschaft gestärkt und auf die Sanktionen eingestellt haben. In der obersten Führung haben viele keinen Ausweg gesehen. Die Privatwirtschaft bietet nicht viele vergleichbare Posten. Und so ein Wechsel muss vom Geheimdienst FSB genehmigt werden. Dann ist da noch der Verlust von sozialem Status: Ein Gesprächspartner hat mir erzählt, wie sein Telefon völlig verstummte, als er aus dem Staatsdienst ausgeschieden ist. Andere bleiben aus Angst um sich oder ihre Mitarbeiter auf ihren Posten.
Wo würde Russland heute stehen ... wenn es keinen Putin geben würde? Es würde kein Russland geben .. sondern eine russischsprachige Ukraine! .. und die Chinesen wären vor den Toren von Europa. TS