17.02.2017

14:43 | blick: Beschaffungen werden Geheimsache

Beschaffungen des Bundes haben in den letzten Jahren oft zu Skandalen geführt. Nun hat der Bundesrat genug. Er will den Zugang der Öffentlichkeit zu Beschaffungsunterlagen drastisch einschränken. Der eidgenössische Datenschützer und Öffentlichkeitsbeauftragte opponiert zu Recht.

Die Silberlöwin
Das in der Direkten Demokratie Schweiz; Korruption und Drecksgeschäfte treiben bizarre Blüten - die 7 Bundesräte "führen" ihre Ämter wie kleine CEOs und Konsorten verhalten sich wie kleine Managerlis. Sämtliche Ämter sind privatisiert; siehe www.upik.de/DUNS. Wann erwacht das Volk endlich? Radikal weg mit dieser Bagage - hin zu einer professionellen schlanken Führung und Einsetzung des Rates der Weisen!

15.02.2017

17:33 | blick: Der Populisten-Schreck besucht die Schweiz

Silberlöwin
Das freut uns Schweizer doch sehr! Bin Luftlinie 500 Meter vor Ort - seid versichert, werde mich nicht bewegen. Das CH Blick Bashing gegen Hofer ist abscheulich.

08:11 | Leserzuschrift zur Anfrage von gestern

Warnung an die, die denken mit ein paar Monaten Selbständigerwerbstätigkeit sei es getan. Das Pensionsguthaben und die Guthaben aus der Säule3A können bei Akzeptanz durch die AHV zwar zum verminderten Satz von etwa 10% des Einkommenssteuertarifes bezogen werden.
Stellt sich aber heraus, dass die selbst. Erwerbstätigkeit nur zwecks Bezügen aus den genannten 2 Vorsorgesäulen bezogen wurde und der Selbständige sich nach kurzer Zeit wieder anstellen lässt, wird dies als Steuerumgehung angeschaut und eine Nachrechnung in der Höhe des ganzen
Tarifs (100 statt 10%) wird in Rechnung gestellt.

08:01 | Leser-Senfzugabe zur Anfrage von gestern

Mein Senf zum Dreisäulenkonzept. Arbeite im Bereich der zweiten Säule. Vorab: Diese Thematik muss jeder für sich selbst prüfen, was für einen persönlich Sinn macht und was nicht. Den perfekten Weg gibt es nicht, Sie werden irgendwo Einbussen in Kauf nehmen müssen. Gerne gebe ich aber einige Infos zu unserem Drei-Säulenkonzept, mit der einen oder anderen Korrektur zu den vorangegangenen Kommentator/innen.

1. Säule, Existenzsicherung AHV/IV
Ein rein staatliches Konstrukt mit straffem Regelwerk. Keine Chance hier etwas zu erreichen. Bei Auswanderung bleibt das Geld in der Schweiz, beim Staat, ist somit hoffnungslos verloren. Finden Sie sich lieber schnell damit ab, falls Sie nicht kurz vor Ihrer Pensionierung stehen. Bei erreichen des ordentlichen Pensionierungsalters w/m 64/65 kann das Geld in Rentenform bezogen werden. Die Höhe hängt von AHV-Jahreslohn (Durchschnitt) und allfälligen Lücken ab (Siehe Skala 44).

2. Säule, Berufliche Vorsorge BVG - Privater sektor, staatlicher Zwang
Hierfür ist ein tieferes Wissen von nöten. Bei Ihrem angesparten Geld werden bei den Pensionskassen zwei Konti geführt, das Eine für den Pflichtteil gemäss Beruflichem Vorsorge Gesetz BVG und das Andere für den überobligatorischen Teil. Die meisten Pensionkassen bieten jedoch bessere Leistungen als das gesetzliche Minimum gemäss BVG, alles was den BVG Teil übersteigt, nennt sich “überobligatorisch“. Bei definitivem Verlassen der CH wird natürlich genau geprüft in welches Land Sie auswandern wollen (EU/EFTA Staaten zb), zudem wird geprüft, welche Art von abkommen CH mit diesem Land hat und ob dieses Land auch ein Vorsorgesystem kennt a la BVG. Trifft dies zu, so bleibt in diesem Fall der obligatorische BVG Teil in der Schweiz, bei Ihrer Pensionskasse (kann ab ca. Alter 60 in Renten- oder Kapitalform bezogen werden). Sie dürfen vorher nur den überobligatorischen Teil mitnehmen. Daher ist Auswandern meistens auch keine Option. Einzige Ausnahme: Sie sind Topverdiener mit Kaderlösung, dann könnte der überobligatorische Teil den gesetzlichen bei weitem übersteigen und man könnte abwiegen was sich mehr lohnt. Hierzu müssen Sie Ihren Vorsorgeausweis genaustens studieren (sollten Sie kürzlich den aktuellsten per 01.01.2017 erhalten haben).
Leider kann hier schwer eine allgemeingültige Antwort gegeben werden, denn die Vorsorgesituation eines jeden Einzelnen unterscheidet sich so sehr wie die AGB's der Pensionkassen, somit alles sehr individuell.

Wie die Silberlöwin bereits anmerkte, ist ein WEF Vorbezug bzw. Immokauf mit Geldern aus der beruflichen Vorsorge zur Zeit auch keine Option. Hierfür werden ebenfalls sehr viele Belege benötigt (unterz. Kaufvertrag, Grundbuchauszug, beglaub. Unterschrift Ehegatte, Wohnsitzbestätigung usw.), was alles auch mit Aufwand und Kosten verbunden ist.

Die einzige (mir bekannte) Option ist in der Tat die Selbstständigkeit. Lasse mich aber gerne eines besseren beleheren, bin ebenfalls auf der Suche nach Möglichkeiten meine Fiat Fetzen in echtes Geld tauschen zu können. Machen Sie sich bei Ihrer PK schlau, lesen Sie das Reglement, die allgemeinen und besonderen Bedingungen, falls vorhanden. In der Regel sind diese auf der Homepage als PDF abrufbar. Ich habe mich zum Thema Selbstständigkeit leider noch nicht ausreichend Schlau gemacht um Ihnen hier einen groben Leitfaden geben zu können. Generell muss auch hier alles schlüssig belegt werden.

3. Säule, LV's - private Vorsorge
Hier wird in 3a (gebunden) und 3b (“frei“) unterteilt. 3a kann steuerlich geltend gemacht werden, deswegen gebunden und eher schwer um an die Gelder zu kommen. Bei Auflösung einer 3a bleibt das Geld bis zum Ablauf der Police beim Versicherer oder kann bei der Bank auf einem Sperrkonto platziert werden. Natürlich mit erheblichen Verlusten. Hiefür können Sie beim Versicherer eine Rückkaufswert-Berechnung anfordern. Generell sollte der Rückkaufswert in Ihren Unterlagen ersichtlich sein. Einzige Optionen hier analog 2. Säule, Auswandern oder Selbstständigkeit. Bei 3b können Sie jederzeit darauf zugreifen. 3a kann jedoch nicht in 3b umgewandelt werden, wäre ja zu einfach.

Kann aus Zeitmangel leider nicht ausführlicher auf die Thematik eingehen, hoffe trotzdem dass dies Ihnen in irgendeiner Art behilflich sein konnte...

Im Namen des Leser und der gesamten b.com-Familie bedanke ich mich bei all unseren Lesern, die so rasch und umfangreich die Fragen anderer Leser beantworten. Genau so soll b.com sein. Unbürokratische und uneigennützige Hilfe für jedermann! TB


07:53
 | Der Fragesteller von gestern reagiert auf die Antworten

Vielen Dank für die Antworten, ich nutze das Angebot der Silberlöwin und hake nach:
 
Zunächst: AHV ist meiner Meinung nach definitiv „verloren“ da Umlageverfahren (wir zahlen in einen grossen Topf ein, nicht auf ein namentlich zugeordnetes Konto). Wer es besser weiss, bitte melden.
Das zugehörige Reglement zu meinem Freizügigkeitskonto (ich bin ausgesteuert) und meiner 3. Säule (ist bei der selben „Stiftung“) wurde bereits von mir unter die Lupe genommen. Es kommen Selbständigkeit und/oder Auswandern in Frage. Ich sehe keine andere Möglichkeit für mich (Jahrgang 77, für Immokauf 0 CHF übrig und Gott sei Dank kerngesund).
Das kantonale Amt rückt die Beglaubigung, dass ich selbständig bin und somit die 2./3. Säule als Starthilfe beziehen kann, nicht so einfach raus. Die wollen das volle Programm, analog wie wenn ich einen Kredit bei einer Bank möchte. Tipps & Tricks zum Stichwort „Scheinselbständigkeit“ sind gefragt. Die Antwort des Erstkommentators geht in die Richtung, ist aber nur bedingt hilfreich, ich danke trotzdem.
Ich könnte auch zum Schein auswandern. Ich habe aber nur einen Versuch bei der Einwohnerkontrolle meiner Gemeinde. Ich melde mich ab und gehe wohin? Ich muss nachweisen, dass ich „im Zielland keinem Versicherungsobligatorium im Bereich der beruflichen Vorsorge unterstehe“, sonst gibt es keine Auszahlung sondern nur eine Überweisung ins andere System. Und dann bleibe ich wo ich bin (CH), lasse auszahlen und „komme wieder zurück“ weil es eben nicht passte. Ob das klappt? Auch hier sind Tipps & Tricks gefragt.
Nebenbei drängt die Zeit, nicht nur gemäss dem Kommentar der Silberlöwin in der Rubrik Kollaps am 10.02.17 und anderen Kommentatoren, sondern auch weil ich „all-in“ gegangen bin und die Bargeldreserven nur noch bis Mitte 2017 reichen.
Meine Ursprungsfrage war ja, ob jemand ein Schlupfloch im Regelwerk kennt, denn die (offiziellen) Hürden für den vorzeitigen Bezug sind hoch. Möglicherweise zu hoch. Hat ja systembedingt auch gute Gründe. Ich will es trotzdem versuchen, denn zurück ins Hamsterrad ist die allerletzte (doppeldeutig!) Option.

19:42 | Silberlöwin

Die AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung - läuft nach dem berühmten "Generationenvertrag" - das arbeitende Volk zahlt ein - die Rentner beziehen Rente; meines Wissens hat die AHV 0 Vermögen - eher schon radikalste Verluste an den Finanzmärkten - und ist reiner Durchlauferhitzer und eine Dauerbaustelle; schon seit mehr als 30 Jahren muss die AHV durch andere Steuern aufgestockt werden; Beispiel Abgabe auf Zigaretten - Tabaksteuer - notabene Beispiel: Zigarettenschachtel mit 20 Zigaretten und einem Preis von 8.50 CHF beträgt die Tabaksteuer 4,491 CHF - also 52% des Kaufpreises.

Alle Einnahmen aus der Tabaksteuer fliessen zweckgebunden über die Bundeskasse an die AHV/IV. Im Jahr 2013 betrugen die Einnahmen aus der Tabaksteuer 2,3 Mrd. CHF, was etwa 6% aller AHV Einnahmen entsprach.

Mit der Personenfreizügigkeit sind neue Begebenheiten vor allem durch den "Niedriglohnsektor", die die AHV-Versicherungskasse unrettbar "aufmischen" und für die Volkswirtschafter nicht mehr berechenbar machen.

Die "Vermögen" der AHV/IV werden sich in Luft auflösen und sind radikal verloren, wenn es kracht, wovor ich schon seit Jahren warne - Pensionskassen und Versicherungen ähnlich (Turbokapitalismus wird sich pulverisieren).

Von allen "Schein"-Geschichten würde ich absehen - das Wort Schein sagt schon alles; das bringt einen nicht weiter; wenn schon echtes Auswandern oder wahrhaftige Selbständigkeit mit adäquaten Projekten - was können Sie? Worin sind Sie stark? - Handwerk - Buchhalter - Schneider - autark Leben - Bauer - Gärtner etcpp - setzen Sie sich mit Freunden zusammen und machen ein Brainstorming; dann steht ggf schnell ein geeignetes Projekt?

Die Welt wird sich radikal verändern und wir brachial auf uns und unsere Existenz zurückgeworfen - da stellt sich nach dem Reset für uns alle die Frage wie weiter.
Dann müssen auch neue "Zusammenarbeitsformen" gefunden werden. Keine Angst, am Boden und zentriert bleiben.

Treuhänder und Steuerberater haben ggf Tipps und Tricks, die Sie suchen. Bin die ganzheitliche Denkerin, Unternehmerin zum Thema Wirtschaft, Finanzen und einer gesunden Erde und einer freien Gesellschaft - "Mises - Österreichische Schule".

Der Einsender von 8.01 hat sehr stringent und differenziert geantwortet - Kompliment!

14.02.2017

16:33 | Leseranfrage

„Empfehlung - sollte für alle hier klar sein - weg von den Banken, Lebensversicherungen, Pensionskassen - soweit noch möglich“

Die letzten Punkte auf meiner Liste sind meine 2. und 3. Säule zu retten. Meine Frage ist nun: Wie bekomme ich am einfachsten bzw. schnellsten meine „gebundenen“ E-Fränkli frei? Die Hürden dafür sind hoch, aber ich bin mir sicher, dass in dem Regelwerk auch ein Schlupfloch ist, man muss es nur kennen.

Könnte mir bitte jemand aus der b.com-Familie behilflich sein, möglicherweise sogar die Silberlöwin selbst?

Kommentar
Die zweite Säule ist recht schwer zu plündern. Die dritte, die BVG Einlagen bekommen Sie heraus, wenn Sie ihren Job kündigen und für ne Weile selbständig sind. Ich mache dasselbe dieses Jahr, „setze mich praktisch selbst vor die Tür“, mache für ein paar Monate ein selbständiges Business und nutze die Freizügigkeitsleistungen. Anschliessend bin ich von dem Versuch der Selbständigkeit „geläutert“ und bitte mich selbst um Wiederanstellung, was mir freundlicherweise gewährt wird. BVG beginnt dann wieder bei 0. Für die AHV habe ich kein Rezept, sorry. Falls jemand weiss, bin auch interessiert.

Silberlöwin
Meine persönliche Erfahrung: Denke die AHV - 1. Säule wird verloren sein.
Pensionskassen - je nach Flexibilität und Einsicht des Arbeitgebers - ich würde den Arbeitgeber informieren - bei Grossunternehmen, Behörden, öffentlich-rechtlicher Sektor eventuell eher schwierig - muss mann klären je nach Reglement - ggf gibt es "Ausnahmeregelungen" für den Krisenfall.
Kleinere mittelständische Betriebe / Unternehmen sind die Chefs "CEO's" ggf offener und zugänglicher - mann könnte sie ja auch noch warnen, sodass eine kleine "Massenveranstaltung" durchgeführt werden könnte - man darf ja laut träumen; unbedingt Reglemente der entsprechenden "Stiftung" unter die Lupe nehmen.
Selbständigkeit ist immer ein gutes "Argument", wenn man diese adäquat nachweisen kann - unbedingt stringente Projekte - Businesspläne etcpp; dies muss vom "Staat" - "Amt für Wirtschaft" (oder wie auch immer die heissen) auf Gemeinde- oder Kantonsebene abgesegnet werden; diese "Beglaubigung" führt zur Auszahlung der Pensionskassenbeiträge.
Immobilien verkaufen, was noch geht! - der Preiszerfall ist absehbar.
Für Immobilienkauf wurde in den letzten 25 Jahren das angesparte Pensionskassenbeiträge freigegeben - aktuell würde ich keine Immobilien kaufen - das Parlament Schweiz kündige 2014 mal an, dass die Pensionskassengelder nicht mehr ausbezahlt werden für Immobilienkauf - die Einschränkung der vollen Auszahlung ist auch Gegenstand der Diskussion in Bundesbern; der aktuellste Stand ist mir nicht bekannt. Immobilienkauf erst nach dem Crash!!!
Lebensversicherung
Selber besass ich noch nie eine LV; hörte schon von Beispielen, dass man diese LV ggf mit Verlust bei einem Broker wiederverkaufen kann. Die Lage ist aktuell so extrem, dass ich bei anständigen Angeboten einsteigen würde - "Gewinn" so oder so eher unwahrscheinlich, da die Inflation in den vergangenen Jahren enorm war - nach dem Motto "Retten Sie Ihr Vermögen!"
Falls noch Fragen bitte nachhaken!

Nachtrag der Silberlöwin
Auswanderung
Bis vor wenigen Jahren, konnte man die Pensionskassen-Beiträge mit Auswanderung auch auslösen; mir war, dass der Bund da viel strenger geworden ist - der neuste Stand ist mir nicht bekannt. Das geht auch in Richtung "Bargeldabschaffung".

13.02.2017

15:35 | der Goldguerilla zur Schweizer Steuerreform

Wie auch immer Vor- und Nachteile der Schweizer Steuerreform aus den verschiedenen Lagern bewertet werden, die eigentliche Grundproblematik einer Diskussion über diese heikle Thematik wird nicht einmal ansatzweise angesprochen. Politische Entscheidungen bringen immer zwangsläufig je nach Blickwinkel Vor- und Nachteile mit sich. In der öffentlichen Diskussion dominieren daher deren gegenseitige Abwägungen und Aufrechnungen.

Bemerkenswert im Zusammenhang mit dem fundamentalen Thema der Steuern ist, dass die politische Diskussion bewußt oder unbewußt auf relativ oberflächlichem und seichtem Niveau gehalten wird. Im Sinne der Ansiedelungsköderung von Konzernen und Holdings im eigenen Land erfährt die einseitige Bevorzugung oder Bevorteilung gewisser Gruppen legitime Akzeptanz der Politik, nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. Eine ungleiche Behandlung von Holdings, Konzernen sowie kleineren und mittleren Unternehmen in steuerlichen Angelegenheiten kommt aber stets einer Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes gleich.

Dabei ist der Gleichheitsgrundsatz so gut wie in jeder Verfassung verankert. Das hindert aber so gut wie alle Politiker nicht daran, diesen zu ignorieren. Volkswirtschaftliche Interessen stehen offenbar über den Verfassungsgrundsätzen, insofern kann man sich schon die Frage stellen, warum alle noch immer an „demokratischen“ Verfassungsgrundsätzen so festhalten. Die Verfechtung von Gerechtigkeit in Steuerbelangen für kleinere und mittlere Unternehmen sowie für Bürger ist in den hiesigen Demokratien schon lange kein Thema mehr. Es wäre von Politikern und Beamten auch eindeutig zu viel verlangt, würden sie die Vorteile und Privilegien einer kleinen Gruppe auf eine Gesamtheit ausdehnen, denn das würde diesen die Umsetzung eines schlanken Staat regelrecht aufzwingen, wozu natürlich keiner der Volksverräter Verständnis aufbrächte.

WEG MIT DEN STEUERPRIVILEGIEN !
HER MIT DER FLATTAX !

Kommentar
Das Prinzip des Gleichheitsgrundsatzes verlangt, dass Gleiches gleich behandelt wird. Wer aber Ungleiches gleich behandelt, verletzt ebenfalls das Gleichheitsgebot.
Die Flattax, oder Flat-rate-tax, bezieht sich auf Einkünfte/Einkommen. So gut wie in jeder Verfassung ist ebenfalls auf irgend eine Art verankert, dass die Steuer entsprechend der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu entrichten sind. (deshalb auch die Steuerprogression) Etwas anderes würde den Solidaritätsgedanken einer Gesellschaft, bzw. eines Staates vernichten. So sind z.B. in der Schweiz nebst Einkommenssteuer z.B. auch Vermögenssteuern zu entrichten.
PS: Schlagworte sind die Megaphone in einer Diskussion


08:00 | faz: Steuerreform - Schweizer Bärendienst

Die Schweizer haben die von der Regierung geplante Unternehmenssteuerreform versenkt. Das ist bitter, denn die Stoßrichtung der Reform war gut. Infolge internationaler Verpflichtungen muss die Schweiz ihre Steuerprivilegien für Holding-Unternehmen abschaffen. Das Reformpaket, welches das Parlament nach langem Hin und Her verabschiedet hatte, zielte darauf, trotzdem die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz zu bewahren.

Natürlich stehen auch wir von b.com für möglichst geringe Steuern, aber Großkonzerne und Holdings (zumeist bedienen diese ja Konzerne) werden eindeutig gegenüber dem Mittelstand bevorzugt - besonders in der Finanzwirtschaft. Wundert uns nicht, dass das Stimmvolk die Initiative abgelehnt hat! TB

Kommentar
Infolge internationaler Verpflichtungen muss die Schweiz ihre Steuerprivilegien für Holding-Unternehmen abschaffen. (Schreibt die FAZ)

Genau da liegt aber auch ein Thema. Wer hat Druck gemacht? (um nicht zu sagen, erpresst?).
Steuerphilosophisch betrachtet macht die Privilegierung von Holdingsgesellschaften Sinn. Jede Person (ob natürlich oder juristisch, (grob gesagt)) zahlt Steuern, soweit sie am wirtschaftlichen Leben teilnimmt. Ausnahme die gemeinnützigen Personen.

Alle diese Personen belasten objektiv gesehen die Infrastruktur des Landes. Wenn man Holdingsgesellschaften per se als Verwaltungseinheiten für Beteiligungen betrachtet, fällt auf, dass genau diese juristischen Personen wohl am wenigsten Aufwand (Infrastrukturkosten) für den Staat ergeben. Ferner waren die Beteiligungen bereits Gegenstand einer Besteuerung bei der ursprünglichen Person. Eine Privilegierung von Holdingsgesellschaften gegenüber anderen Personen war somit grundsätzlich logisch. Eine Beteiligung an den Staatskosten kann sich, nebst der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, auch daraus ergeben, in welchem Masse man Kosten verursacht.

Diese jahrzehntelange Betrachtung, (die auch Geld brachte, weil in den Steuerwüsten möglichst alles geschröpft wurde/wird und jede Verwaltung eine Aufwandsverminderung anstrebt) wurde der Schweiz vorgeworden. Da hätte man andernorts ja auch entsprechende Gesetze erlassen können.

Nun wurde versucht, eine tiefe Besteuerung der Holdinggesellschaften beizubehalten und damit es zu keiner Diskrepanz führt, einfach die Steuern der anderen juristischen Personen (grob gesagt) zu senken. Keineswegs ist das Vorgehen aber freiwillig geschehen. Da gab es gewaltigen Druck. Druck von fremden Ländern!. Abgesehen davon, dass die fehlenden Haushaltsmittel gerade vom Mittelstand wieder hätten beigebracht werden müssen, ist man hier empfindlich, wenn fremde Länder vorschreiben, was zu tun sei. Es ist daher naheliegend, dass man den „Nachgebern“ in Bern auch eine Ohrfeige geben wollte.


07:57
 | Leser-Zuschrift zur Ablehnung der Einwanderungs-Initiative

Völlig daneben wie alle über diese Abstimmung berichten. Als wäre es eine Niederlage... Keine Ahnug von demografischen prozeduren aber Hauptsache druaflos schreien. Es gibt fast keine Schweizer mehr, und Sie werden weniger! Das ist einfach Fakt!!
Wem wollen Sie die Schweiz überlassen? Den Muslimen?

Ich bin in der Schweiz geboren und habe keinen Schweizer Pass. Mein Vater ist Italiener und meine Mutter aus Kroatien. Seit 20 Jahren schaue ich zu wie alle Türken und Albaner Schweizer Pässe gratis bekommen. Aber die Italiener, Deutschen, Franzosen und Österreicher kriegen ihn nicht. Und so, haben wir die möglichkeit endlich diese luete ins Boot zu kriegen. Sonst herrscht auch hier bald die Scharia.

Ich hoffe Sie werden dass Ihren Lesern so mitteilen. Die Schweizer sterben aus und wenn wir noch eine Abendländische kultur hier haben wollen, dann muss man allen enkeln den Pass geben. Es sind zu 80% leute aus Grenzländern.

Kommentar
schade nur, dass der kommentator nicht versteht, wie schnell und viel sich die somalies und sonstige fachkräfte muselmanischen glaubens in der schweiz vermehren. weiss ist doch eine seltene farbe geworden. Zudem sollte man schweizer und damit im osten deutsche familien fördern.

Der Kommentator von 07:57 nochmals
Der Kommentator meines Kommentars hat wohl ein Problem mit Farben. Ich nicht!
Ich bin Multikulturell aufgewachsen und sehe, dass wenn der Staat seine Arbeit gut macht (wie in der Schweiz) dann spielt die Farbe überhaupt keine Rolle.
In der Schweiz bestimmt das Geld und die Arbeit das Leben der Leute. Wenn man für einen Kaffee 4.50 hinblättern muss, dann muss man Arbeiten.
Und ich widerhole mich jetzt, aber wenn es ja keine Schweizer mehr gibt oder diese lieber Ferien auf den Seychellen machen anstatt Kinder zu kriegen, muss man sich damit abfinden diejenigen ins Boot zu nehmen, die Ihren Job als Mensch gemacht haben. Eben Kinder kriegen.
Man muss mit dem Arbeiten was man hat.

12.02.2017

19:02 | focus: Schlappe für RechtspopulistenKlare Mehrheit: Schweizer stimmen für erleichterte Einbürgerung von Einwanderern

Schweizer zu werden ist schwer. Die Eidgenossen haben besonders hohe Hürden für die Einbürgerung von Migranten. Jetzt haben die Schweizer in einer Volksabstimmung beschlossen, die Einbürgerung für eine bestimmte Personengruppe zu erleichtern – eine deutliche Niederlage für die rechtspopulistische SVP.

Erleichterung in Brüssel - der Umbau Europas kann flächendeckend vollzogen werden! TB

11:14 | 20min: Erste Landgemeinden lehnen Steuerreform ab

Bis zuletzt war die Unternehmenssteuerreform III hart umkämpft. Wie das Schweizer Volk entscheidet, sehen Sie in unserem Ticker.

b.com-Leserservice: Unternehmenssteuerreform III Endlich verständlich! TB


10:30
 | ET: Schweizer stimmen über Einbürgerung, Steuerreform und Olympia ab

Die Schweizer entscheiden heute bei einer Volksabstimmung, ob Enkel von Einwanderern leichter eingebürgert werden sollen. Die Regierung will das Prozedere für gut integrierte junge Leute bis 25 Jahre vereinfachen.

Im Falle einer Ablehnung der Einbürgerungserleichterungen wirds wieder einen ordentlichen Wirbel von Seitne der EU geben. Freue mich jetzt schon auf die angfressenen Gesichter der ausgfressenen Europathen! TB

09.02.2017

14:57 | Video: Lehrplan 21

Damit will man Menschen züchten, die genug Hirn haben, um als Arbeiter-Sklave den oberen Herren zu dienen, aber zu wenig Hirn, um aufzubegehren.

14:50 | Video: Trojanisches Pferd zur Vorbereitung der Schweiz auf die NWO

Kaum ein Schweizer wird merken, was da für eine Salamitaktik abgeht. Es macht null Sinn, auf Bundesebene das zu regeln, dh. es ist klar, dass hier eine versteckte Agenda dahinter ist.

02.02.2017

17:28 | srf: Ursache für Schäden unbekannt – AKW soll trotzdem ans Netz

Der Direktor des KKL, Andreas Pfeiffer, bestätigt gegenüber der «Rundschau», dass kritische Siedezustände im Reaktor, sogenannte Dryouts, der Grund für die Befunde waren. «Lokal und zeitlich begrenzt hat die Kühlung nicht der Auslegung des Reaktors entsprochen», räumt Pfeiffer ein. Das KKL habe die Problematik zusammen mit dem Brennelemente-Hersteller Westinghouse bereits 2015 erkannt und umgehend die Behörden verständigt, so Pfeifer. Die Öffentlichkeit habe man bislang nicht informiert, weil die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien, sagt der KKL-Werksleiter.

01.02.2017

09:37 | hz: Exporte nach China von Uhrenschwäche gebremst

2016 exportierten Schweizer Firmen leicht mehr Waren nach China und Hongkong. Dazu beigetragen hat besonders die Pharmaindustrie. Die Uhrenbranche dagegen schwächelt. Doch auch da gibt es Lichtblicke.

Zeitenwende in der Uhrenindustrie oder doch nur a kleines Kriserl? TB

25.01.2017

17:45 | pravda-tv: Negativzinsen – und die Folgen: Schweizer Institut lässt Banker blechen – Belastung für deutsche Sozialkassen

Seit zwei Jahren zahlen Banken auf Guthaben bei der Schweizerischen Nationalbank einen Negativzins. Julius-Bär-Chef Boris Collardi holt ihn sich zum Teil bei seinen Angestellten zurück.


15:11
 | baz: Eritreer machen Heimaturlaub

Viele Eritreer fliegen regelmässig zurück in das Land, in dem sie «an Leib und Leben bedroht» sind. Die Flüchtlinge, die hier meist von Sozialhilfe leben, sind für das Land willkommene Devisenbeschaffer.

Migraten wollen nicht nehr Heuschrecken sein und streben "Wanderrratten"-Status an. NB

24.01.2017

10:14 | fuw: Die UBS ist das Schicksal der Schweiz

Die Schweiz, im Oktober 2008: ein Land am Rand der Kernschmelze. UBS, die grösste Bank des Landes, ist insolvent und droht unkontrolliert in den Abgrund zu stürzen. In letzter Sekunde fangen Bund und Nationalbank den fallenden Koloss auf und stützen ihn mit einem Einsatz von 60 Mrd. Fr. Es ist die grösste Rettungsaktion, die die Eidgenossenschaft je gesehen hat.

23.01.2017

08:31 | mises: Kennen sie den Präsidenten der Schweiz? must read!!!

Doris Leuthard. Sie ist die schweizerische Präsidentin seit dem 1. Januar 2017, falls sie das demnächst im Kreuzworträtsel brauchen. Wie kommt es, dass ein Regierungsoberhaupt eines Landes, das international so bekannt ist, selbst so unbekannt ist?

17.01.2017

19:25 | ET: Schweizer Zahlen: 80 Prozent Migranten ohne Pässe – Tausende tauchen ins Ausland ab

Während Deutschland nicht mal statistisch erfasst, wie viele Migranten ohne Papiere einreisen, hat die Schweiz dazu genaue Zahlen: Tausende Asylsuchende benutzen die Schweiz als Transitland.


08:59
 | cash: Schweizer Börse vor entscheidenden Wochen

Im noch jungen 2017 lässt die Schweizer Börse viele internationale Märkte hinter sich. In den kommenden Wochen werden die Weichen allerdings neu gestellt.

13.01.2017

08:17 | blick: SVP-Vorstandsmitglied schockiert mit Rassisten-Video

Das Video dauert nur knapp 17 Sekunden – doch sein Inhalt ist brisant. «Ich bin von Afrika hierhergekommen, ich brauche jetzt Asyl», wird einem dunkelhäutigen Schauspieler in einer Nachvertonung des Schlachten-Epos-Films «300» in den Mund gelegt.

Für alle Nicht-Schweizer: die SVP sind entgegen vieler Vermutungen nicht die Sozialisten sondern vielmehr die Schweizerische Volkspartei! TB

Kommentar
nachdem die transatlantikverbindung des blocher, weltwoche (köppel) und damit der svp insgesamt bekannt wurde, muss jetzt wohl wieder das bild aufpoliert werden? lächerliche darstellung. svp ist und bleibt kontrollierte, ja geplante "opposition" besten gruss von der gelangweilten und enttäuschten, weil ja doch keiner was tun will

10.01.2017

13:57 | nzz: Wieder Normalbetrieb beim Online-Banking

Die Panne von Postfinance ist behoben. Der Betrieb läuft wieder regulär. Die Ursache sei ein «internes Problem mit den IT-Systemen» gewesen.

White Rabbit
Wie wir wissen: "Nur Bares ist Wahres."

09.01.2017

09:10 | ip: Die unterbewerteste Aktie ist die ... Nationalbank

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist ein riesiger Hedgefund. Sie hat rund 700 Milliarden Franken in Euro, Dollar, Pfund, und zwar in Anleihen, Cash und Aktien. Heute publiziert die SNB ihren Jahresgewinn. Er bewegt sich mit plus 24 Milliarden Franken in der Region der stärksten Banken weltweit. Die UBS und die CS können von solchen Dimensionen nur träumen.

08.01.2017

14:02 | faz: Die Vermögensteuer tut reichen Schweizern weh

Mitte November votierten die Grünen auf ihrem Parteitag in Münster für die Einführung einer Vermögensteuer in Deutschland. Bezahlen soll diese die „Superreichen“, wobei die Partei offenließ, jenseits welcher Schwelle ein Bürger als superreich zu gelten hat. Ob die Grünen nach den Bundestagswahlen im September 2017 in einer Regierungskoalition landen und diese Forderung dann tatsächlich aufs Tapet bringen können, weiß im Moment kein Mensch.

07.01.2017

09:23 | tagblatt: Keller-Sutter ohne Kopftuch in Saudi-Arabien

Ende Jahr stattete Karin Keller-Sutter in ihrer Funktion als Ständerätin Saudi-Arabien einen Besuch ab. Dabei verzichtete die St.Galler FDP-Politikerin auf das Tragen eines Kopftuches.

Kommentar
Es gibt auch noch löbliche Ausnahmen, geht doch, oder. Schade das es nicht mehr davon gibt.

05.01.2017

15:45 | blick: SBB sind alarmiert - Dutzende Flüchtlinge auf Güterzügen

Weil in Europa die Grenzkontrollen verschärft wurden, weichen Flüchtlinge zunehmend auf Güterzüge aus. Das sei hochriskant, warnt die deutsche Bundespolizei. Laut der Schweizer Grenzwache versuchen Flüchtlinge seit Dezember so die Schweiz zu durchqueren. Die SBB sind besorgt.


08:43
 | der bund: Schweizer rüsten mit Waffen auf

Für die erneute Zunahme gibt es unterschiedliche Gründe. Hauptmotiv ist die Waffe zum Selbstschutz. «Viele Menschen sind durch Terroranschläge und Meldungen über Einbrüche verunsichert und wollen sich im Notfall selbst verteidigen können», erzählte ein Händler an der Waffenmesse Lausanne der «Rundschau» Anfang Dezember.

03.01.2017

14:50 | gmx: Appenzell: Bewaffneter Täter lokalisiert

In Rehetobel läuft derzeit ein Polizeieinsatz. Ein Mann soll auf Beamte geschossen haben und dann geflüchtet sein. Die Polizei gab mittags Entwarnung: Der Täter konnte lokalisiert werden, gefasst ist er allerdings noch nicht.