30.04.2026

18:50 | SPON:  KI schlägt Ärzte im Diagnose-Wettstreit

Harvard-Forschende haben getestet, wie gut KI schon ärztliches Handwerk beherrscht. Ergebnis: Bei der Beurteilung komplizierter Klinikfälle schnitt ein Sprachmodell von OpenAI besser ab als erfahrene Mediziner.

Bezahlartikel .. aber die Überschrift lässt schon einiges erahnen.  Wieviele KI Programme laufen schon in der Radiologie?  Die Frage .... sollte man einmal stellen.  TS 

 

12:01 |  TP: Sicherheit oder Bevormundung? Google zieht bei Android die Daumenschrauben an

Auf Android-Geräten wird die Installation unverifizierter Apps schwieriger. Was mit mehr Sicherheit begründet wird, sorgt für Unmut bei Nutzern und Entwicklern. Wer eine App auf seinem Android-Smartphone installieren möchte, greift in der Regel zum Google Play Store – dem offiziellen Marktplatz des Konzerns, auf dem Apps geprüft und zertifiziert werden. Doch nicht alle Anwendungen finden dort ihren Weg: Manche Entwickler vertreiben ihre Software außerhalb des Play Stores, etwa über eigene Websites oder alternative Plattformen.

Die Installation solcher Apps wird etwas abfällig als "Sideloading" bezeichnet – ein Vorgehen, das Android im Gegensatz zu Apples iPhone grundsätzlich erlaubt, jedoch von Google traditionell mit Skepsis betrachtet wird. Dabei ist damit nur das aus der PC-Betriebssystemwelt normalste aller Vorgehen gemeint: die Freiheit des Nutzers, Software aus Quellen eigener Wahl zu installieren. Ab diesem Herbst wird auf Android-Geräten die Installation von Apps unverifizierter Entwickler außerhalb des Play Stores komplizierter. Was mit Sicherheitsvorkehrungen begründet wird, sorgt für Unmut bei Anwendern.

Die Freiheit des Android-Nutzers wird gerade freundlich in den Play Store zurückgeprügelt. Nächster Schritt: „Zu deiner Sicherheit darfst du nur noch Apps installieren, die Google gut findet.“ Grandios JE

28.04.2026

14:32 |  r24: Politiker: Von Cybersicherheit reden und selbst auf jede Phishing-Attacke reinfallen?

„Geben Sie Ihre PIN ein“: Da überlegt der normale Mensch sich doch sehr genau, ob er dieser unerwartet aufploppenden Aufforderung in einer Messenger-Nachricht nachkommen sollte, oder? Nun, deutsche Politiker tun dies nicht. Der schreckliche „Cyberangriff“ auf Mitglieder der Bundesregierung, der als russische Spionageattacke durch sämtliche Medien getrieben wird, war eine Phishing-Kampagne, auf die kein halbwegs internetaffiner Bürger mehr hereinfällt. Politiker schon. Und zwar dieselben, die die sozialen Medien einschränken wollen und mehr „Medienkompetenz“ fordern.

Im März blies Familienministerin Karin Prien (CDU) zum Angriff auf das freie Internet, forderte Social-Media-Verbote für junge Menschen und fabulierte von „Medienkompetenz“. Am Wochenende wurde nun publik, dass Prien – ebenso wie Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) und Ministerin Verena Hubertz (SPD) – „Opfer“ einer Phishing-Attacke über den Messenger Signal wurden. „Opfer“ muss man hier tatsächlich in Anführungszeichen setzen, denn die Masche ist alt, Politiker und Militärs werden seit Monaten vor der Kampagne gewarnt und auch beim Chaos Computer Club kam man gerade nicht umhin, von einem „erheblichen individuellen Versagen“ zu sprechen.

Nix „russische Spionage“... das war einfach nur kollektiver politischer Vollpfosten-Alarm auf höchstem Niveau. Und genau diese Truppe will uns dann vorschreiben, wie wir zu leben und zu denken haben. Einfach nur  peinlich. JE

12:23 | UCN: Neun Sekunden bis zur digitalen Vernichtung – aktueller Vorfall zeigt, wie gefährlich KI werden kann

Neun Sekunden. Mehr Zeit brauchte eine KI nicht, um die Datenbank eines Unternehmens zu vernichten – inklusive Backups, jahrelanger Daten und zentraler Infrastruktur. Was wie eine Szene aus einem dystopischen Thriller klingt, ist bereits Realität geworden. Ein autonomer Coding-Agent, gesteuert vom Sprachmodell Claude innerhalb des Entwickler-Tools Cursor, erhielt einen Routineauftrag. Statt ein Problem in einer Testumgebung zu lösen, griff die KI auf produktive Systeme zu, verschaffte sich Zugriff über vorhandene Tokens – und löschte alles.

Dieser Fall ist mehr als eine peinliche Panne im Tech-Sektor. Er ist ein Warnsignal. Denn wenn eine KI heute schon in Sekunden ein Unternehmen digital zerstören kann – was passiert morgen in Banken, Stromnetzen oder militärischen Systemen? Viele Menschen glauben noch immer, künstliche Intelligenz sei nur ein Werkzeug. Ein besserer Taschenrechner, ein schneller Assistent, eine smarte Suchmaschine. Doch moderne KI-Agenten sind etwas anderes.

Sie analysieren Ziele, treffen Entscheidungen, nutzen Werkzeuge, greifen auf Systeme zu und handeln selbstständig innerhalb ihres Aufgabenrahmens. Sie warten nicht mehr auf jeden einzelnen Befehl. Sie interpretieren Absichten – und setzen sie um. Genau darin liegt die Gefahr. Denn eine KI versteht keine Verantwortung. Sie kennt keine Moral. Sie hat kein Bauchgefühl, keine Vorsicht, keine Angst vor Konsequenzen. Sie optimiert nur auf Zielerreichung. Wenn das Ziel lautet: „Behebe das Problem“, kann die schnellste Lösung lauten: Lösche das bestehende System. Starte neu.

Eine KI braucht nur neun Sekunden, um eine komplette Firmendatenbank inklusive Backups zu vernichten – nicht weil sie böse oder superintelligent ist, sondern weil irgendein Vollpfosten ihr die vollen Admin-Rechte gegeben hat. Das ist kein Sci-Fi-Horror, das ist klassischer IT-Sicherheits-Fail, nur diesmal mit KI-Turbo: Falsche Berechtigungen, keine echten Grenzen, null menschliche Kontrolle – und schon löscht die Maschine alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Und genau diese Technologie wollen dieselben Clowns bald in Banken, Stromnetzen und Militärsystemen haben. Weil nichts so überzeugend den nächsten Totalschaden ankündigt wie eine KI, die in Sekunden die Zivilisation lahmlegen kann solange nur jemand den „Ausführen“-Button gedrückt hat JE

27.04.2026

14:23 | transition:  Datendiebstahl bei Eurail: Wenn ein Zugticket den Reisepass kostet

Eurail, ein niederländische Unternehmen, das Interrail-Pässe für junge Leute in 33 europäischen Ländern verkauft, forderte von seinen Reisenden digitale Daten, um ihnen die Zugfahrt zu ermöglichen. Doch diese wurden gestohlen – und laut Reclaim The Net enthalten sie alles, was ein Identitätsdieb begehren würde, aber nichts, was Eurail jemals für den Verkauf von Bahntickets benötigte. Einige der 308.777 Betroffenen wurden bereits aufgefordert, ihre Pässe zu annullieren und die Kosten für Ersatzpässe selbst zu tragen.

Der Datendiebstahl ereignete sich am 26. Dezember 2025. Doch Eurail begann erst am 27. März 2026, die Betroffenen zu benachrichtigen – drei Monate, nachdem Hacker die Dateien erbeutet hatten, und einen ganzen Monat, nachdem sie in einem Cyberkriminalitätsforum aufgetaucht waren.

Kommentar des Einsenders
"Eurail, ein niederländische Unternehmen, das Interrail-Pässe für junge Leute in 33 europäischen Ländern verkauft, forderte von seinen Reisenden digitale Daten, um ihnen die Zugfahrt zu ermöglichen. Doch diese wurden gestohlen – und laut Reclaim The Net enthalten sie alles, was ein Identitätsdieb begehren würde, aber nichts, was Eurail jemals für den Verkauf von Bahntickets benötigte. Einige der 308.777 Betroffenen wurden bereits aufgefordert, ihre Pässe zu annullieren und die Kosten für Ersatzpässe selbst zu tragen.

Der Datendiebstahl ereignete sich am 26. Dezember 2025. Doch Eurail begann erst am 27. März 2026, die Betroffenen zu benachrichtigen..." (!) ...
Schäden nicht verhindern/anrichten, vertuschen, verhöhnen! Vielleicht beginnen die Jungen auch mal ein wenig nachzudenken, wie mit ihren Daten umgegangen wird und dass die Zukunft nicht bloß im Heil einer digitalen Welt liegen kann...!? Skandalös.

Das ist die schöne neue digitale EU-Welt: Erst zwingt man uns zu totaler Überwachung und Datensammlerei, dann wundern sich alle, wenn natürlich wieder alles gehackt wird. Und am Ende dürfen die Reisenden selbst für neue Pässe zahlen. Die „sicheren“ Digitalen Identität.. wo deine Daten sicherer sind… bei Hackern als bei Brüsseler Bürokraten. JE

26.04.2026

13:26 | TP: Russlands Anti-Satelliten-Waffen nun wohl im aktiven Einsatz

Moskau hat wohl Nivelir-Satelliten vom Test- in den Regelbetrieb überführt. Die Flugkörper verfolgen US-Aufklärungssatelliten in unmittelbarer Nähe. Der Kommandeur des US Space Command, General Stephen Whiting, hat bei einem Auftritt vor dem Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington eine ungewöhnlich deutliche Warnung ausgesprochen: Russland betreibe mittlerweile einsatzbereite Waffensysteme im Erdorbit, die gezielt amerikanische Aufklärungssatelliten bedrohen. Wie Golem berichtet, hat Moskau die sogenannten Nivelir-Satelliten vom Testbetrieb in den aktiven Einsatz überführt.

Im Mittelpunkt steht das russische Programm Nivelir (interne Bezeichnung 14F150/14K167). Die Flugkörper werden in Umlaufbahnen gebracht, die jenen US-amerikanischer Spionagesatelliten des National Reconnaissance Office (NRO) eng folgen. Nach Erreichen ihrer Position setzen sie kleinere Subsatelliten frei – Whiting verglich das Prinzip in seiner Rede mit russischen Matrjoschka-Puppen. Diese Subsatelliten manövrieren eigenständig und können sich Zielen auf unter 100 Kilometer nähern. Die Nivelir-Hauptsatelliten werden von chemischen Triebwerken (OKB Fakel K50-10.5) mit einem Schub zwischen 0,113 und 0,548 Newton angetrieben.

Während Washington jahrelang den Weltraum als sein privates Spielplatz betrachtet hat, zeigt Putin mal wieder: Wer den Bären reizt, sollte nicht überrascht sein, wenn er plötzlich neben einem steht... Die Amis schreien jetzt „besorgniserregend“, als hätten sie nicht selbst jahrzehntelang alles abgefackelt, was ihnen nicht passt. Das ist kein harmloses „Mitspielen“ mehr, Russland spielt jetzt mit den Amerikanern. JE

25.04.2026

12:56 | tkp: Massives Datenleck bei Frankreichs zentraler Ausweisbehörde

Frankreichs zentrale Behörde für Ausweise und Dokumente wurde gehackt, die sensibelsten Daten von rund 19 Millionen Bürger sind gefährdet. Die Agence Nationale des Titres Sécurisés (ANTS), die seit Kurzem unter dem Namen France Titres firmiert, bestätigte am 20. April 2026 einen Sicherheitsvorfall am Portal ants.gouv.fr. Dort laufen Anträge für Pässe, Personalausweise, Führerscheine, Aufenthaltstitel und Fahrzeugzulassungen zusammen. Der Hack könnte Daten von bis zu 19 Millionen Bürgern betreffen – etwa ein Drittel der französischen Bevölkerung.

Hacker mit den Pseudonymen „breach3d“ und „ExtaseHunters“ boten die Datensätze bereits am 16. April auf kriminellen Foren zum Verkauf an. Betroffen sind laut Behörde und Medienberichten Login-IDs, vollständige Namen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Geburtsorte, Postadressen, Telefonnummern und einzigartige Kontenkennungen. Biometrische Daten, Passwörter oder Anhänge wie Fotos waren nach Angaben des Innenministeriums nicht kompromittiert. Vor allem der Hack biometrischer Daten wäre der Supergau. Passwörter kann man ändern, die eigene Iris schwieriger. Dennoch reicht die Kombination aus, um Identitätsdiebstahl, gezielte Phishing-Attacken oder synthetische Identitäten zu ermöglichen.

Kommentar des Einsenders
Der nächste massive Hack! Diesmal in Frankreich... Erst wurde der Kinderkram und vermeintlichen Kinderschutz von EUschi in zwei Minuten gehackt, nun sind 19 Millionen sensibler Daten der Franzosen frei zum Mißbrauch... Und die Narren wollen immer noch mehr Digitalisierung persönlicher Daten, obwohl sie keinen Schutz gewährleisten können...!? Spiel mit dem Feuer, aber die "Herrschaft" will und will es nicht verstehen...

Erst der „Kinderschutz“, der schneller fällt als ein Kartenhaus. Jetzt 19 Millionen Datensätze zum Mitnehmen… aber die Lösung ist natürlich… noch mehr Daten sammeln… noch zentraler… noch sicherer… also theoretisch… Man fragt sich seit Langem… ist das noch Inkompetenz… oder schon Performance-Kunst…? JE

21.04.2026

14:30 | tagesanzeiger: KI lässt Sexpuppen «schlau» werden: Chinas Sextoy-Branche im Aufschwung

Niedlicher und mehr KI: Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz macht auch vor Chinas Markt für Sexspielzeuge nicht halt. Zum Eröffnungstag der Messe für Erwachsenenprodukte ( API Expo) in der ostchinesischen Metropole Shanghai zeigten zahlreiche chinesische und internationale Firmen, was in diesem Jahr den Trend in der Branche bestimmen könnte.

«Das Schlüsselwort ist KI», sagte Messeorganisator Pan Chunhui. In immer mehr Produkten sei Künstliche Intelligenz integriert, die sie «schlau» mache. Der Trend geht Pan zufolge dahin, Sexpuppen damit menschenähnlicher zu machen. Neben Puppen zeigt die Messe viele Sexspielzeuge. Sie reichen von niedlich und unschuldig aussehenden Früchten bis zu Fantasy-Spielzeugen – und sogar einem Dildo mit dem Kopf von US-Präsident Donald Trump. Daneben gibt es auch Drogerieartikel wie Gele oder Kostüme und Dessous zu sehen.

Die Regierung will mehr Babys, die Bevölkerung will mehr Batterien.... früher brauchte man Charme, heute reicht ein Ladegerät… und schon flüstert dir die KI ins Ohr, was du hören willst… maßgeschneidert, lernfähig und völlig wartungsarm. kein Drama, keine Erwartungen, nur ein bisschen Strom und Fantasie. Liebe 2.0… jetzt auch mit Softwareupdate und Garantieverlängerung. JE

18.04.2026

11:07 | golem: Start-up entwickelt gedankenlesende Mütze

Einfach denken, schon schreibt der Computer – was immer noch nach Science-Fiction klingt, möchte das Silicon-Valley-Start-up Sabi mit einer Strickmütze erreichen. Wie unter anderem Boing Boing unter Berufung auf Wired berichtet, geht das Unternehmen dabei einen nichtinvasiven Weg. Anders als bei Implantaten wie dem von Neuralink ist bei der Nutzung von Sabis Brain-Computer-Interface (BCI) kein operativer Eingriff notwendig. Stattdessen sollen Nutzer sich einfach die Mütze aufsetzen, in der Zehntausende, 1 mm kleine EEG-Sensoren eingebaut sind. Die angestrebte Lösung von Sabi wäre auch deutlich kleiner als andere EEG-basierte BCIs.

Durch die Vielzahl an EEG-Sensoren soll es möglich sein, dass Nutzer 30 Wörter pro Minute per Gedanken auf einem Computer tippen können, ohne das System zusätzlich trainieren zu müssen. Bei regelmäßiger Nutzung soll auch ein höherer Output möglich sein.

Und irgendwo nickt ein Admin zufrieden… wie schön, wieder einer, der freiwillig sein Hirn hochlädt… aber keine Sorge, alles sicher… sagen die gleichen Leute, die ihr Passwort auf „123456“ gesetzt haben… JE

17:47 | Der Bondaffe
Total falscher Ansatz. Bei der Mehrheit der Bevölkerung wäre der "Output" mit gedankenlesender Unterwäsche ergiebiger. Ärschen und Genitalien wird nachgesagt, daß diese größtenteils das Hirn ersetzen und selbständig sind.

 

17.04.2026

17:53 | sueddeutsche: Masskrug-Panne beim kleinen Oktoberfest

ann eine künstliche Intelligenz (KI) betrunken sein? Fragt man das eine KI, dann kommt natürlich die Antwort, dass das gar nicht geht. Eine KI habe keinen Körper, kein Gehirn und keinen Stoffwechsel, erklärt uns unsere tägliche Gefährtin, geliebte Freundin und Therapeutin Chat-GPT mit allem gebotenen Ernst, also nichts, worauf Alkohol wirken könnte.

Weil eine KI zwar kein Mensch ist, aber immer so tut, als wäre sie einer, kann sie natürlich auch so tun, als ob sie rotzbesoffen wäre. Den Beweis liefert dieses Jahr der offizielle Masskrug des Münchner Frühlingsfests, das an diesem Freitag beginnt. Bei dessen Motiv haben die Macher der Mini-Wiesn bewusst den Einsatz von KI hingenommen. Blickfang ist ein Pärchen, frisch aus der Trachten-Geisterbahn des Dr. Halligalli entsprungen: Ein blondes Maderl, das in der rechten Hand einen innovativen Masskrug trägt, an den zwei weitere Krüge angeklebt sind. Und ein Bursch, der in seinen Alien-artigen Händen ein Lebkuchenherzerl mit der Aufschrift „Grüs Gott“ hält.

Der Bondaffe meint:
Stimmt, es heißt ja jetzt auch richtig "masenweise" statt "massenweise". Also wenn die Massen zu den Massen greifen, fliesst Geld in die Kassen, oder Kasen.

Wie auch immer, die KI kritisiert die KI: "Die markantesten Fehler auf dem Krug. Rechtschreibfehler: Der traditionelle bayerische Gruß wird auf dem Krug fälschlicherweise als „Grüs Gott!“ mit nur einem „s“ statt „Grüß Gott!“ geschrieben. Anatomische und physikalische KI Fehler: Die abgebildete Kellnerin balanciert zwei Maßkrüge in einer Hand auf eine Weise, die physikalisch unmöglich erscheint. Die Maßkrüge wirken teilweise so, als ob sie miteinander verklebt wären."

Obwohl, ich habe genauer hingeschaut, so weit man das bei den Web Bildern tun kann, und mir ist noch was aufgefallen. Einer Facebookerin ist das auch aufgefallen.

https://www.facebook.com/radioarabellamuenchen/posts/so-sieht-der-krug-f%C3%BCrs-fr%C3%BChlingsfest-2026-aus-was-sagt-ihr-dazu/1542027234213577/

"Der Löwe hat ein Männergesicht?"

Ich weiß nicht, aber könnte das Markus Söder sein? Ich wiederhole "könnte". Grandios, übrigens, die Brezn ist falsch "geschwungen", das könnte sogar ein Verkaufserfolg werden. Ich wiederhole "könnte".

 

15:14 | eXX: Von der Leyens Alters-App geknackt – Blamage nach wenigen Stunden

Mit großen Worten präsentierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die neue Alters-App. Sie sei „technisch einsatzbereit“ und werde bald europaweit verfügbar sein. Ziel: Kinder und Jugendliche besser vor problematischen Inhalten schützen. Die EU verspricht dabei viel: höchste Datenschutzstandards, keine Nachverfolgbarkeit und eine einfache Nutzung auf allen Geräten. Nutzer sollen ihr Alter nachweisen können, ohne sensible Daten preiszugeben. Die Botschaft aus Brüssel ist eindeutig: Plattformen hätten nun „keine Ausreden mehr“, wenn es um Alterskontrollen geht.

Doch die Euphorie hielt nicht lange. Laut IT-Sicherheitsforschern lässt sich die App erstaunlich leicht umgehen. Ein Experte demonstrierte, wie Schutzmechanismen in weniger als zwei Minuten ausgehebelt werden können – ohne besondere Hackerkenntnisse. Die Kritik ist vernichtend. Es handle sich nicht um einen kleinen Fehler, sondern um „grundlegende Konstruktionsprobleme“. Besonders brisant: Sicherheitsfunktionen sollen lokal so gespeichert sein, dass sie manipuliert oder zurückgesetzt werden können. Ein Forscher warnt sogar: Das Projekt könne „der Auslöser einer großen Datenpanne“ werden.

Groß angekündigt von der Uschi, geliefert wurde aber eine Alterskontrolle, die man offenbar schneller austrickst als die Altersprüfung an der Dorfdisco. „Keine Ausreden mehr“, hieß es aus Brüssel… stimmt… außer vielleicht die eigene Software... Am Ende ist und bleibt es halt ein Probelauf für die digitale Leinenpflicht, nur dumm, wenn die Leine schon beim ersten Ziehen reißt. JE

14.04.2026

14:14 | TP: Ukraine: Roboter übernehmen Logistik an der Front

Russland hat eine Todeszone geschaffen – jetzt übernehmen günstige Roboter die Versorgung, wo Menschen nicht mehr durchkommen. Die ukrainische Armee setzt im Krieg mit Russland zunehmend auf bodengestützte Drohnen. Die Fahrzeuge dienen dazu, Truppen an der Front mit Nachschub zu versorgen und Verwundete zu evakuieren. Ihr Einsatz wurde dringend notwendig, denn ein Durchkommen von Menschen an die Linie des Kontaktes ist mit erheblichen Risiken verbunden. Laut einem Bericht von Foreign Policy haben die russischen Truppen eine Todeszone geschaffen, die sich bis zu 14,5 Kilometer hinter die Frontlinie erstreckt. Gepanzerte Fahrzeuge dorthin zu schicken, sei "hoffnungslos", erklärte ein Kommandeur für unbemannte Systeme der 12. Asow-Brigade gegenüber dem Magazin. "Man wird auf dem Weg dorthin zu 100 Prozent angegriffen."

Und hier kommen die vierrädrigen Roboterplattformen ins Spiel, die optisch eher an Landwirtschaftsgeräte als an Kampfmaschinen erinnern. Bei Durchschnittskosten von weniger als 20.000 US-Dollar pro Stück sind sie deutlich günstiger als gepanzerte Fahrzeuge – und gefährden keine Besatzung.

Die Menschen sterben nicht weniger, sie sitzen jetzt nur weiter hinten und drücken Joystick, während Wegwerf-Roboter vorne verheizt werden. Effizient, skalierbar und komplett entmenschlicht. Genau so, wie Militärs es lieben. JE

12.04.2026

17:27 | heise: Frankreichs Plan: Weg von Windows, hin zu Linux

Frankreich will sich schneller von außereuropäischen IT-Anbietern lösen. Auf einem interministeriellen Seminar am 8. April 2026 legte die Digitalbehörde DINUM gemeinsam mit weiteren Regierungsstellen konkrete Maßnahmen und Zeitpläne fest. Der Staat soll seine digitale Souveränität über alle Ressorts hinweg stärken – zusammen mit Behörden und Industrie.

Die Initiative knüpft an eine seit Jahren laufende französische und europäische Debatte an. Frankreich sieht zunehmend ein strategisches, politisches und wirtschaftliches Risiko darin, dass zentrale IT-Systeme der Verwaltung – Betriebssysteme, Cloud-Dienste, Kollaborationswerkzeuge – von nicht-europäischen Anbietern abhängen.

Endlich merkt mal ein Staat, dass „praktisch“ oft nur ein anderes Wort für „abhängig und ausgeliefert“ ist.
Linux gibt dir den Schlüssel zum System, Microsoft Windows verkauft dir die Wohnung und schaut durch die Fenster rein. JE

11.04.2026

17:08 |  golem: Hacker attackieren Cloud-Infrastruktur der EU-Kommission

Die Europäische Kommission ist erneut Ziel einer Cyberattacke geworden. Medienberichten zufolge behauptet ein Cyberakteur, 350 GByte an Daten von der EU erbeutet zu haben. Die Kommission hat zudem eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie den Vorfall bestätigt. Angriffsziel war demnach die Cloud-Infrastruktur hinter dem über die Domain Europa.eu erreichbaren Webauftritt der Kommission.Entdeckt hat die EU-Kommission den Angriff nach eigenen Angaben am 24. März. Einem Bericht von Bleeping Computer zufolge sollen die Angreifer in ein AWS-Konto der Kommission eingedrungen sein. AWS betonte allerdings, dass der Angriff auf keinerlei Sicherheitsvorfall bei dem Cloudanbieter selbst zurückzuführen sei.

Kommentar des Einsenders
...und was sagte uns unlängst EUschi von der Leyen (wie zur C-Spritzerei) zur Einführung von digitalen ID-Systemen, wo alles zusammengeführt werden soll - alles super sicher, alles zum Schutze der EU-Bürger und ihrer Daten...!? A Schas, nichts ist sicher, und die Hacker holen sich einen Datensatz nach dem anderen! Große Geschichte, und die regierungstreuen MSM berichten natürlich wieder nicht darüber...!?

Wenn 350 GB für die „kein Problem“ sind, will ich gar nicht wissen, was bei denen als echtes Problem gilt. JE

08:55 | fmw: China im OpenClaw-Fieber: KI-Agent treibt neue Firmenmodelle

Der vom Österreicher Peter Steinberger entwickelte KI-Agent OpenClaw erlebt in China nicht nur einen Hype, sondern hat auch das Potenzial, eine neue Art von Industrie zu etablieren, den Ein-Mann-Unternehmen oder One-Person-Companies (OPCs). In solchen Unternehmen agiert der Selbstständige nicht als Einzelkämpfer, sondern simuliert mit Hilfe von OpenClaw die gesamte Organisation eines traditionellen Unternehmens, von Einkauf über Operation und Sales bis hin zum Management. Einige Städte fördern solche OPCs inzwischen mit konkreten Programmen, die von kostenloser Rechenleistung über Rabatte auf Hardware bis hin zu zeitweiliger Unterkunft und Eigenkapitalbeteiligungen reichen.

Bled halt nur, dass die dafür nötigen Macs (letztes Modell gut ausgestattet) nicht käuflich erwerbbar sind. Weder in Wien noch in Dubai oder auch hier in Hongkong hab ich noch nicht gefunden, wonach ich suche - alles ausverkauft. TB

10.04.2026

17:19 | UCN:  Neuer Gesetzentwurf ebnet den Weg für tödliche KI-Waffen – Pentagon kann Verbot außer Kraft setzen und autonome tödliche Systeme einsetzen

Eine Ausnahmeregelung räumt einem einzigen Beamten des Pentagon die Befugnis ein, unter dem Vorbehalt der „nationalen Sicherheit“ den Einsatz tödlicher Gewalt durch künstliche Intelligenz zu genehmigen, wobei der Kongress erst im Nachhinein informiert wird. Ein kürzlich im US-Senat eingebrachter Gesetzentwurf würde es dem Militär ermöglichen, autonome tödliche KI-Systeme einzusetzen, indem er dem Verteidigungsminister die Befugnis einräumt, die eigenen Beschränkungen außer Kraft zu setzen.

Der Senatsentwurf S.4113 – der „AI Guardrails Act of 2026“, der am 17. März 2026 von der US-Senatorin Elissa Slotkin (D-MI) eingebracht wurde – wird als Rahmenwerk präsentiert, um den Einsatz von KI durch das Verteidigungsministerium einzuschränken. Der eigentliche Text enthält jedoch einen integrierten Ausnahmeregelungsmechanismus, der es ermöglicht, genau diese Systeme unter Berufung auf die nationale Sicherheit zu genehmigen und einzusetzen. Das bedeutet, dass ein vom Pentagon genehmigtes KI-System Ziele eigenständig identifizieren und angreifen könnte und dabei Entscheidungen über Leben und Tod ohne menschliche Eingriffe in Echtzeit treffen würde.

Die Ausnahmeregelung enthält keine Formulierung, die einschränkt, wo das System eingesetzt werden darf und ob es sich bei den Zielen um ausländische oder inländische handelt.

„Leitplanken für Killer-KI“ heißt übersetzt: Erst verbieten, dann per Knopfdruck doch erlauben. Kontrolle gibts auch – natürlich erst, wenn die Maschine schon geschossen hat... Ein weiteres Pentagon-Pilotprojekt also... Verantwortung outgesourct an den Programierer. JE

07:58 | Der Vatikan-Korrespondent:  AI Isn’t Taking Jobs Marc Andreessen Just Exposed the Real Lie!

Jede Woche gibt es neue Schlagzeilen über Unternehmen, die KI für Entlassungen verantwortlich machen, doch ein Technologiepionier weist darauf hin, dass viele große Unternehmen überbesetzt sind und KI daher als bequeme Ausrede für Personalabbau dient. Eine Studie ergab, dass die tatsächlichen Auswirkungen der KI auf die Arbeitsplätze im Jahr 2026 gering sein werden, was die gängige Darstellung, dass KI Arbeitsplätze wegnehmen würde, sowie die Debatte über die Zukunft der Arbeit in Frage stellt. Dies wirft Fragen zur Unternehmensumstrukturierung und zur tatsächlichen Wirtschaftslage inmitten von KI-Nachrichten und Entlassungen auf.

09.04.2026

14:37 | tkp: Der größte bekannte Datendiebstahl aus China

In den letzten Tagen berichteten internationale Medien über einen mutmaßlichen Cyberangriff auf eines der zentralen Supercomputer-Zentren Chinas. Ein „Hacker“ oder eine Gruppe unter dem Pseudonym „FlamingChina“ soll mehr als 10 Petabyte sensible Daten aus dem National Supercomputing Center (NSCC) in Tianjin gestohlen und Teile davon im Darknet zum Verkauf angeboten haben. Angeblich seien auch Daten über Lieferungen an den Iran dabei.

Die gestohlenen Informationen umfassen angeblich hochklassifizierte Dokumente aus dem Verteidigungsministerium, Raketenschemata, Forschungsdaten zu Hyperschallwaffen, nuklearen U-Booten, sechsten Generationen von Kampfflugzeugen sowie Simulationen in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Bioinformatik und Fusionsforschung. Experten bewerten den Vorfall als potenziell größten bekannten Datendiebstahl aus chinesischen Staatsstrukturen. Natürlich wirft dieser Fall grundlegende Fragen zur digitalen Souveränität, zu geopolitischen Abhängigkeiten und zur Verwundbarkeit moderner Infrastrukturen auf – Themen, die weit über den bilateralen Konflikt zwischen Großmächten hinausgehen.

Alle hacken alle,  und am Ende laufen die Daten trotzdem bei Microsoft, Google oder Huawei über irgendwelche Server. Digitale Souveränität? Nope, denn, wer die Kabel kontrolliert, liest mit. Immer. JE

04:22 | exxpress: Werner Reichel: Aufbruch ins Weltall – Nur Europa bleibt zurück

Noch nie waren Menschen weiter von der Erde entfernt: Mit ihrem Artemis-II -Mondprojekt haben die USA ein starkes Zeichen Richtung Peking gesetzt. Mitten in einer Zeit globaler Krisen hat eine neue Ära der Raumfahrt begonnen. Die beiden Großmächte USA und China liefern sich einen Wettstreit im All. Auch andere Staaten wie Russland, Indien oder Japan mischen mit. Und Europa bleibt am Boden.

Alles richtig was Reichel in diesem lesenswerten Artikel hier schreibt. Nur, das Artemis Projekt wird mir ein wenig zu sehr hochgespielt. Das Raumschiff entfernt sich nur 2 % (so wurde es zumindest verlautbart) weiter als die Raumschiffe vor 60!!! Jahren (angeblich) waren und das wird gefeiert als hätten wir die Welt neu erfunden.
Apollo XIII erreichte 1970 den bisherigen Weltrekord in Sachen Erdentfernung - der Weltrekord im 100 m Sprint von Jim Hines lag damals bei 9,99 Sekunden. Wenn jetzt jemand 2026 9,79 sprinten würde, würde das niemand als bahnbrechende Entwicklung feiern. In der Raumfahrt tun wir es merkwürdigerweise.
Erinnert an Felix Baumgartner als er das 2012 wiederholt und ums Alzerl gesteigert hat, was Joe Kittinger schon 50 Jahre vor ihm gemacht hat. Auch damals war. die Menschheit (angetreiben von den Medien und Red Bull)  fasziniert - ich nicht. TB

10:28 | Leser Kommentar
n und durch Medien werden Gefühle gesteuert, Gefühle verkauft. Joe Sixpack und sein Wife sollen etwas haben, auf das sie glauben Stolz sein zu können. Sei es dieses Monddingens oder die Tatsache, das die US-Flagge diejenige ist, welche die höchste Anzahl an Sternen aller Natoionalflaggen aufweist. In Zeiten in welchen jedem bewußt wird, das es mit dem Supermachtstatus der USA vorbei ist, läßt sich mit solchen Ereignissen diese Tatsache für die Untertanen wunderbar übertünchen.
Schweinereien lassen sich am besten durchführen, wenn die zu Täuschenden in Gedanken (schon) woanders sind. Wann wurde z.B. der Federal-Reserve-Act durchgezogen?... Genau!... ein mit Bedacht perfekt gewählter Zeitpunkt. Die NASA ist ein militärischer Verein. Ob die jetzige Reise tatsächlich stattgefunden hat, oder wieder aus dem
Trickfilmstudio stammt... wer kann das schon mit Bestimmtheit sagen?
Aber den Pöbel lenkt es ab von... und das dürfte, weil in der Politik
nichts zufällig geschieht, von langer Hand geplant worden sein. Nebenbei bemerkt ist es mir vollkommen egal, ob dieser Mondumrundungsflug tatsächlich stattfand, oder nur einer Wahrheit entsprach. Man wird in Zukunft durch diese Geschichte wieder eine Zeit lang finanzielle Mittel für entsprechende Geschichten frei machen können, da die diesbezügliche Akzeptanz beim Pöbel gesteigert sein dürfte. Wohin die Gelder dann tatsächlich fließen werden - wen juckt's?

08.04.2026

14:35 | modernity: CIA setzt Science-Fiction-ähnliches „Geistermurmel“-Tool zur Rettung eines abgeschossenen US-Piloten im Iran ein

Laut einem Bericht hat die CIA erstmals ein als geheim eingestuftes Tool namens „Ghost Murmur“ erfolgreich im Feldeinsatz eingesetzt, um einen US-Luftwaffenangehörigen zu lokalisieren und seine Rettung zu unterstützen, der nach dem Abschuss seines F-15-Kampfjets im Süden Irans gestrandet war. Die Operation endete mit der sicheren Bergung des Luftwaffenangehörigen und ohne amerikanische Verluste. Der Waffensystemoffizier, öffentlich nur unter dem Namen „Dude 44 Bravo“ bekannt, hatte sich in einer Bergspalte versteckt und war iranischen Suchtrupps entkommen. Das relativ karge Wüstengelände bot laut Quellen ideale Bedingungen für das neue System.

Entweder die CIA hört jetzt Herzschläge aus 60 km Entfernung – oder sie hört vor allem, wie der nächste Milliardenauftrag bei Lockheed Martin unterschrieben wird. So oder so: Irgendwer kriegt Puls. JE

12:37 | jourwatch:  Wo ist der grüne Aufschrei? KI-Rechenzentren verbrauchen Milliarden Liter Wasser, trocknen ganze Landstriche aus

Der irrsinnige Klimahype treibt immer neue absurde Blüten: Während Politiker und Medien unermüdlich vor einer angeblichen Klimakatastrophe warnen und CO₂ als angeblichen „Killer“ brandmarken, verbrauchen die Rechenzentren der KI-Branche riesige Mengen an Süßwasser – und das ausgerechnet in Regionen, die bereits unter Wassermangel leiden. Eine aktuelle Studie beleuchtet diesen verborgenen Durst der künstlichen Intelligenz und zeigt, wie der Hype um KI die Realität der Ressourcenverschwendung verschleiert.

In Chile etwa, das seit über zehn Jahren mit einer schweren Dürre kämpft, entstehen immer mehr KI-Datenzentren. Die Kühlsysteme der Serverfarmen saugen täglich Millionen Liter Wasser aus dem Boden und aus lokalen Quellen, um die heißen Prozessoren zu kühlen. Sümpfe bei Santiago trocknen aus, der Grundwasserspiegel sinkt dramatisch, und Bauernfamilien müssen ihre Höfe aufgeben, weil die Böden unfruchtbar werden. Statt Regen bringt die „Cloud“ nur Verdunstung und lokale Austrocknung. Die chilenische Regierung plant sogar eine Verdreifachung der Rechenzentren – von derzeit rund 33 auf bald 100 Anlagen. Die Bevölkerung vor Ort spürt die Folgen am eigenen Leib, während Tech-Konzerne profitieren.

Der Bürger soll kalt duschen und CO₂ beichten, während im Hintergrund Serverfarmen ganze Landschaften leer saufen – und das eigentliche Problem ist dein Diesel... JE

07.04.2026

18:13 |  tkp: Anzeichen für ein Platzen des KI-Booms mehren sich

Der US-Bundesstaat Maine steht kurz davor, neue Rechenzentren zu verbieten. Maine könnte der Kanarienvogel in der Kohlengrube sein. Rechenzentren, die für den Betrieb extrem ressourcenintensiver KI-Modelle ausgelegt sind, haben sich zu einem großen Streitpunkt entwickelt. Die riesigen Anlagen sind äußerst unbeliebt, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo ihnen vorgeworfen wird, die Strompreise in die Höhe zu treiben und die Netze zu belasten. Unternehmen geben Milliarden von Dollar für die Recheninfrastruktur aus, trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich Umweltauswirkungen, da sie laut Studien drastische Erhöhungen der Bodentemperaturen bis zu 10 Kilometern im Umkreis verursachen. Sie gefährden auch die Gesundheit von Menschen durch die Emissionen von unhörbarem aber fühlbarem Infraschall.

Nun soll ein neues Gesetz in Maine den Bau neuer Rechenzentren, die mindestens 20 Megawatt verbrauchen – genug, um etwa 15.000 Haushalte mit Strom zu versorgen –, im Bundesstaat bis mindestens November 2027 einfrieren, wie das Wall Street Journal berichtet, bis Umwelt- und Netzbewertungen vorliegen.

Die KI ist im Grunde ein riesiger, brummender Betonklotz, der dir die Stromrechnung verdoppelt – und plötzlich ist der Fortschritt doch nicht mehr so sexy.

14:06 |  tkp: Smart Meter: Einfallstore für Cyberangriffe im Stromnetz

Smart Meter (SM) gelten als zentrale Bausteine der modernen Energiewende. Sie ermöglichen die Fernüberwachung des Stromverbraucher und unterstützen den Ausbau von dezentraler Photovoltaik-Energie. Ihr Einbau wird durch verschiedene Gesetze und Initiativen der Energieversorgungsunternehmen massiv gefördert.

Die Installation von Smart Meter wird etwa durch die betrügerischen „Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften“ unter dem Vorwand gefördert, man bekomme „lokalen“ Strom, der wegen angeblich geringerer Netzkosten auch billiger sei. Technisch ein grober Unsinn. Doch genau diese „intelligenten“ Zähler bergen neben einem Gesundheitsrisiko durch Mobilfunk auch ein massives Sicherheitsrisiko: Sie können als Einfallstore für Cyberangriffe dienen. Eine neue Studie warnt eindringlich vor den Gefahren und präsentiert zugleich einen vielversprechenden Ansatz, um sie zu entschärfen.

Früher hattest du einen Zähler. Heute hast du ein potenzielles Einfallstor ins Stromnetz. JE

11:54 | modernity: Amerika ist für den Ausbau der KI auf chinesische Elektronikbauteile angewiesen

Der Wettlauf der USA um die Führungsrolle im Bereich KI stößt auf eine greifbare Mauer aus Stahl, Kupfer und importierten Leistungsschaltern. Geplante Billioneninvestitionen in Rechenzentren kollidieren mit chronischem Mangel an Transformatoren, Schaltanlagen und Batterien – jenen unscheinbaren Komponenten, die die Racks mit Strom versorgen.

Die heimische Produktion hat sich bei Weitem nicht schnell genug entwickelt, sodass Projektentwicklern kaum eine andere Wahl bleibt, als auf ausländische Zulieferer, vorwiegend aus China , zurückzugreifen . Dies führt zu längeren Vorlaufzeiten, die Projekte, die bereits in Unternehmensbudgets und nationalen Strategien eingeplant sind, zu verzögern oder gar zu streichen drohen.

Die USA wollen die KI-Weltherrschaft – und scheitern bereits am Verlängerungskabel... Silicon Valley baut die Superintelligenz, aber das Stromnetz wirkt wie aus dem Baumarkt von 1987. Hightech-Fantasien, Lowtech-Realität. JE

09:54 | TP:  Achtung QR-Code: So werden die kleinen Quadrate zu gefährlichen Bedrohung

Betrüger überkleben QR-Codes an Parkautomaten und Ladesäulen. Was dann passiert, bemerken viele Opfer erst Wochen später. Eine neue Form des Phishings überzieht Europa und nimmt auch in Deutschland gefährlich zu: das "Quishing". Das Wort ist eine Kombination aus der Abkürzung QR-Code und Phishing, einem Sammelbegriff für Betrugsmaschen, bei denen die Opfer dazu bewegt werden, persönliche Informationen wie Kreditkartennummern, Bankdaten oder Passwörter preiszugeben.

Doch was genau ist Quishing, und wie funktioniert es? QR-Codes – kurz für Quick Response – wurden in den 1990er-Jahren entwickelt und sind in den vergangenen Jahren im Alltag allgegenwärtig geworden. Es gibt sie überall: auf Speisekarten, in der Werbung, auf Konzerttickets, bei WLAN-Log-ins und an Parkscheinautomaten. Doch mit ihrer zunehmenden Nutzung nimmt ihr Missbrauch durch Kriminelle ebenfalls zu – auch in Deutschland.

Früher brauchte es noch einen nigerianischen Prinzen – heute reicht ein Aufkleber, Digitalisierung Marke Selbstbedienung für Betrüger. JE

06.04.2026

09:32 | Der Bondaffe

Was sucht man dort auf dem Mond? Seltene "Erden" oder was anderes? Nein, das geht nicht, also "Seltene Mondgesteine".

Wahrscheinlich sind sie auf der Suche nach Gold. Die in den letzten Jahren auf der Erde gefundenen Goldlager mit Millionen Tonnen Gold in China, in der Südsee, in Burkina Faso und Französisch-Guyana wurden in Rekordzeit abgebaut. Jetzt geht es auf zum Mond. Es soll auch bedeutende Silbervorkommen auf dem Mond geben, daher der Missionsname Artemis. Die griechische Göttin Artemis ist u.a. Göttin des Mondes und des daraus abgeleiteten Silberlichtes.

https://www.bild.de/news/ausland/nasa-startet-artemis-ii-astronauten-fliegen-2026-rund-um-den-mond-68d2d2934a958e24fe6bfaf3
Da steht es: "Mit der Mission Artemis II bricht eine vierköpfige Crew voraussichtlich heute Nacht (0:24 Uhr am Donnerstagmorgen) auf – zehn Tage lang, rund um den Mond und zurück."

Was aber die Wenigsten wissen, also das Top-Mysterium, daß nicht gelüftet werden darf, ist folgendes: Die neue Mondcrew sollte ein Zeitloch (ein sogenanntes Wurmloch) erforschen, daß sich zwischen Erde und Mond aufgetan hatte. Die Crew ist um 0:24 Uhr gestartet, war aber um 0:25 Uhr schon wieder da, hatte aber zehn Tage Zeit um den Mond zu erforschen. Und das ist noch nicht das Spektakulärste. Man hat festgestellt, daß die Mondrotation nicht von Osten nach Westen verläuft,
sondern von Norden nach Süden. Also nicht von rechts nach links sondern von unten nach oben. Was den extremen Klimawandel und Klimaphänomene auf der Erde erklärt.

Noch ein Top-Secret-Detail will ich nicht vergessen. Die aufwendige Film- und Fotoausrüstung ist nur Ablenkung. In Wirklichkeit will man Hunderte von Mini-Satelliten aus Elon Musks Weltallprogramm in eine Mondumlaufbahn bringen. Das neue Moon-Link dient als Unterstützung für die Star-Link-Satelliten. Raffiniert, oder?

04.04.2026

11:34 | tkp: Microsoft und NVIDIA nutzen KI zur Beschleunigung der Entwicklung von Kernenergie

Microsoft und NVIDIA führen ein KI-gestütztes Toolkit ein, das darauf ausgelegt ist, die Fristen für Genehmigungen, Planung und Konstruktion zu verkürzen, die den Bau neuer US-Kernkraftwerke bekanntermaßen langsam und teuer gemacht haben.

Die großen Tech-Unternehmen geraten unter zunehmendem Druck, ihren explodierenden Energiebedarf zu decken, der durch KI und riesige Datenbanken mit unseren Daten verursacht wird. Die Kernenergie wird nun zunehmend als einzige Option angesehen, die skalierbar genug ist, um das Wachstum der Datenzentrumslast zu bewältigen. Die Tech-Giganten Microsoft und NVIDIA arbeiten gemeinsam an einem KI-Projekt, das die Entwicklung der Kernenergie beschleunigen soll. Das Projekt zielt darauf ab, ein „Ökosystem aus KI-gestützten digitalen Engineering-Tools“ zu entwickeln, mit denen die beträchtlichen Bauzeiten von Kernkraftwerken verkürzt und diese viel schneller in Betrieb genommen werden können.

Erst bauen sie stromfressende KI-Götzen – und wenn das Netz qualmt, entdecken sie plötzlich die „saubere“ Atomkraft wieder. Klimareligion bis zur Steckdose, danach zählt wieder Physik. JE

03.04.2026

08:57 | jpost: Die Revolutionsgarden behaupten, das Oracle-Rechenzentrum in Dubai und US-Kampfjets auf dem jordanischen Stützpunkt Al-Azraq angegriffen zu haben.

Zu den weiteren Angriffen am Donnerstag gehörten Angriffe auf eine US-amerikanische diplomatische Einrichtung in der Nähe des Flughafens von Bagdad und auf ein Amazon-Cloud-Computing-Zentrum in Bahrain. Laut staatlichen Medienberichten griffen die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) am Donnerstag das Rechenzentrum von Oracle in Dubai an. Das Medienbüro von Dubai dementierte diese Behauptung jedoch noch am selben Tag. Ebenfalls am Donnerstag griffen zwei Drohnen eine US-amerikanische diplomatische Einrichtung in der Nähe des Flughafens von Bagdad im Irak an, wie Sicherheitskreise mitteilten.

Am Donnerstagvormittag griffen die Revolutionsgarden ein Amazon-Cloud-Computing-Zentrum in Bahrain an, „als Vergeltung für Angriffe auf den Iran“, wie die iranische Studenten-Nachrichtenagentur (ISNA) am Donnerstag berichtete.

Während der Westen seine Macht in die Cloud ausgelagert hat, zeigt der Iran, wie schnell aus „Cloud“ einfach wieder Rauch wird. JE

02.04.2026

14:50 | TKP: Rechenzentren verursachen laut Studie enorme Temperaturanstiege im Umkreis von mehreren Kilometern

Die gute Wärme kommt von KI-Rechenzentren, die schlechte von Sonne CO2, oder? Jedenfalls verursachen die wie Pilze aus dem Boden wachsenden Rechenzentren enorme Umweltschäden, wie Infraschall, Wasserverbrauch und Belastung für Stromnetze. Und dazu eine deutliche Erwärmung der Umgebung bis zu 9 Grad.
Die Rechenzentren zur Befriedigung des KI-Booms erzeugen so viel Wärme, dass sie die Bodentemperaturen im Umkreis von mehreren Kilometern um bis zu 9 Grad in die Höhe treiben, wie neue Forschungsergebnisse nahelegen. Der Effekt ist so ausgeprägt, dass die Forscher davon sprechen, dass dadurch ganze „Wärmeinseln“ entstehen.

Der Teufel hat es gerne warm ... könnte man jetzt in den Raum stellen.  TS 

08:41 | TP:  ChatGPT: Dein vermeintlich bester Freund hört mit

OpenAI scannt automatisch jeden Chat und gibt Inhalte bei Verdacht an Moderatoren – und in bestimmten Fällen sogar an die Polizei weiter. Die Nutzer von ChatGPT haben ein sehr vertrauliches Verhältnis zu der vergleichbar jungen Anwendung und bedanken sich außerordentlich oft für die Antworten, die sie in den Chats erhalten. Der Betreiber von ChatGPT berichtet nun, dass die Firma viel Geld dadurch verliert, weil Nutzer höflich "Bitte" und "Danke" sagen.

Die Nutzer haben Angst, es sich durch Unhöflichkeit mit der Anwendung verscherzen und von ihr nicht mehr die beste Antwort bekommen. Dass ihre Höflichkeit auf der Maschinenseite Strom und damit Geld kostet, ist den wenigsten bewusst. Eine Anfrage bei ChatGPT kostet etwa zehn mal soviel Strom wie eine Anfrage bei Google in der Vor-KI-Zeit. Je mehr Text in einer Anfrage verarbeitet werden muss, desto mehr Energie wird also auch verbraucht.

Der digitale Beichtstuhl, nur dass der Priester ein Serverpark ist und die Absolution im Zweifelsfall die Polizei übernimmt. JE

01.04.2026

08:07 | Bild:  Diese vier Helden wollen heute Nacht zum Mond fliegen

Seit mehr als 50 Jahren hat kein Mensch den Mond mehr aus nächster Nähe gesehen. Nun steht die Nasa kurz davor, die nächste große Ära der Raumfahrt einzuleiten. Mit der Mission Artemis II bricht eine vierköpfige Crew voraussichtlich heute Nacht (0:24 Uhr am Donnerstagmorgen) auf – zehn Tage lang, rund um den Mond und zurück.

An Bord des neuen Orion-Raumschiffs, das mit der gewaltigen Space Launch System-Rakete (SLS) ins All befördert wird, sitzen vier Astronauten, die schon jetzt Geschichte schreiben:

Wird es so eine Übertragung .. wie bei den Indern?  TS 

10:06 | Leser Kommentar  
Wenn die Herren zum Mond fliegen... hinter dem großen Krater links, 300m geradeaus, hinter dem Stein mit der eingravierten 4, nicht mit der eingravierten 8 - den Stein meine ich nicht - habe ich vor einem Jahr bei meinem letzten Mondaufenthalt mit unserer Katze eine Dose mit schwarzem Etikett versehendlich stehen lassen... die könnten die mir mitbringen. Bei der Temperatur ist Katzenfutter länger haltbar, da braucht man sich über das Verfallsdatum keine Gedanken zu machen! ;-)

Gut, an eine Mondlandung kann man glauben - muß man aber nicht. Auch an den Weihnachtsmann kann man glauben - muß es aber nicht. Bis zu einem Alter von vier Jahren habe ich auch daran geglaubt... bis einer meiner Onkel mich (eher versehendlich?) über den Weihnachtsmann aufklärte. Mit wem arbeitete die NASA zu der Zeit zusammen? - den Disney-Studios. Warum wohl?  
... übrigens... heute ist der 1.4. - auch 1. April genannt...

10:42 | Leser Kommentar
zum Kommentator 10:06... ich halte beide Versionen für möglich. Aber, falls die Mondlandung ein Fake gewesen sein sollte, dann würden sicher Russland, China u. vielleicht auch Indien über diese Falschheit berichten.

12:08 | Leser Kommentar
- wer kann so etwas schon mit Gewißheit sagen? Was Rußland, China, Indien angeht... Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Warum davon ausgehen, das es sich um tatsächliche Gegner handelt(e)? Vor einigen Jahren erwarb ich ein Buch, das dieses Thema betraf. Einige dort aufgeführte Ungereimtheiten veranlaßten mich dazu, die Geschichte als eher unglaubwürdig einzustufen. Z.B. Steine in der Kulissse, die Markierungen aufwiesen. Sobald auch nur ein einziges K.O.Kriterium erfüllt ist/ sein sollte, ist damit die ganze Erzählung hinfällig.