13.04.2021

12:38 | derstandard.at: Wie Europäer aus der Liga der größten Wirtschaftsmächte absteigen

In der Corona-Krise fällt Europa wirtschaftlich weit zurück. Die Länder Asiens erholen sich viel schneller, ebenso die USA. Dabei wirkt die Pandemie nur wie ein Beschleuniger bestehender Trends. Anfang der 1990er zählte der alte Kontinent viele der weltweit größten Wirtschaftsnationen – um 30 Jahre darauf von den Volkswirtschaften Asiens überholt zu werden. Drei Hauptursachen, warum Europa zurückfällt.

Für den persönlichen materiellen Wohlstand ist natürlich nicht das Aggregat "Bruttoinlandsprodukt" entscheidend, sondern das BIP pro Kopf. Die Größe des Staates spielt dafür keine Rolle. Dass angesichts der im internationalen Vergleich kleinen Staaten in Europa diese im internationalen Vergleich der Bruttoinlandsprodukte der Staaten jetzt zurückfallen, ist wenig verwunderlich. 1,3 Milliarden Inder werden über kurz oder lang ein höheres BIP erwirtschaften als 83 Millionen Deutsche. Pro Kopf wird der Vergleich noch viele, viele Jahre zugunsten Deutschlands ausgehen. Internationale ökonomische Ranglisten sind dagegen mehr von (geo-)politischem Interesse. AÖ

16:19 | Das Maiglöckli zum grünen Kommentar von AÖ
werter AlmÖhi, schon mal was von E-Fkt. und log-Fkt. gehört, gelesen..?
die erst genannten steigen erst ganz langsam um dann volle Pulle zu beschleunigen - wir war das noch gleich mit China, 30 Jahre von 0 auf 99. Ebenso schnell kann das mit lg-Fkt. abwärts gehen, erst ganz almählich, so dass es kaum zu merken ist, dann kommt der Absturz. Nur weil Eu es nicht merkt, heißt das ja nicht, dass wir nicht schon sehr nah am Abgrund stehen.

12.04.2021

13:38 I mises: Weltweite Mindeststeuern: Eine brandgefährliche Idee

"... Es liegt auf der Hand, daß weltweit harmonisierte Steuertarife das Staatswachstum weiter beschleunigen und kleinen Staaten schweren Schaden eintragen werden. Unternehmen werden, anstatt sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und den Konsumenten zu dienen, keinen Aufwand scheuen, um dennoch so viel wie möglich an Steuern und Abgaben zu sparen. Sie werden sich noch mehr als das heute schon der Fall ist in nicht der Wertschöpfung dienenden Aktivitäten verlieren. Innovationen und wirtschaftliche Dynamik werden stark gebremst werden. Alleinige Nutznießer einheitlicher Mindeststeuertarife werden die politische Klasse und die mit ihr Verbündeten sein. Den Schaden dagegen werden alle anderen zu tragen haben."

Augustinus war kurz und knackig. Ein wenig wortreicher: die aktuelle Entwicklung lässt sich auch als Beispiel für die Gefährlichkeit politisch-bürokratischer Strukturen ohne persönliche Verantwortlichkeit bzw. Haftbarkeit verstehen. Frei nach Parkinson: Die Parteien-Demokratur ist für Wohlstand, Gesundheit & Freiheit ungefähr dasselbe, wie Blähungen für den Einzelnen, allerdings ist sie nicht ebenso leicht zu beheben. HP

10:11 | tom-cat "Wer hat's gesagt?"

„Für das, was die Grünen schick ‚Gemeinwohl’ nennen, existiert ein alter Name: Kommunismus. Die freie Marktwirtschaft wird schrittweise abgeschafft, denn das Ziel der Grünen besteht in einer ’sozial-ökologischen Neubegründung unserer Marktwirtschaft’. Es geht ihnen darum, alles zu regeln
und für alle ‚Menschen’ zu bestimmen, was das beste für die neuen Gemeinwohluntertanen ist.”

( ) Marc T. Raddickal, Pressesprecher des Zahnärzteverbandes

( ) Nena, sang in den 80er Jahren die Hymne der Friedensbewegung "99 Luftballons"

( ) April Hailer, Schauspielerin

( ) Klaus-Rüdiger Mai, Autor

( ) June Carter Cash, Country Sängerin, Schauspielerin. Ehefrau von Johnny Cash.

( ) Rainer Maria Woelki, kath. Kirche

( ) Thilo Sarrazin, Bestseller-Autor. Die Erwähnung seines Names reicht, um bei Claudia Roth Schnappatmung hervorzurufen und den Blutdruck eines SPD-Funktionärs in die Höhe zu treiben. Wurde 2020 aus der Partei rausgeworfen.

( ) Jean-Claude Juncker, Christdemokrat, Ischias-Patient

( ) Angela Merkel, 1989 als Reformsozialistin in die Politik gewechselt, hielt auf einem CDU-Parteitag in Leipzig reformerischere Reden, der
Reformeifer erlosch jedoch recht schnell nach einer mässig erfolgreichen Wahl. Lässt seitdem die Finger von Marktwirtschaft und Wettbewerb.

( ) Reinhard Kardinal Marx, kath. Kirche. Als er noch Bischof in einem Moselstädtchen mit politisch korrektem Stadttor war, kokettierte er oft, indem er sich so vorstellte: "Gestatten, Marx aus Trier."

( ) André F. Lichtschlag, produziert mit "eigentümlich frei" ein Magazin, dass zu 100 % sozialismusfrei ist. Verweist gerne auf Eugen Richters prophetisches Werk "Sozialdemokratische Zukunftsbilder".

( ) Dr.med. Marie Huana, Drogenbeauftragte für das Team Telekom bei der Tour de France

Alles neu, ......! TB

10.04.2021

18:07 | nachrichtenfront: Kapitalismus im Sinkflug – eine willkommene rote Flut kehrt zurück

Die rote Flut, die sich jetzt nähert, wurde schon früher gesehen, aber jedes Mal wurde sie von einem Kapitalismus zurückgedreht, der Lügen über Reichtümer für alle erzählte. Der Kapitalismus in seiner jetzigen Form wird NIEMALS die Grundlagen des Lebens für alle liefern. Wenn es überhaupt einen Wunsch gegeben hätte, dies zu versuchen, wäre schon lange zuvor ein universelles Grundeinkommen initiiert worden.

Stimmt, der Kapitalismus in seiner jetzigen Form schafft das nicht. Ein echter, unmanipulierter Kapitalismus, ohne die Bearbeitungsgebühren der weltweiten Bürokratieklasse hingegen könnte locker alle füttern, die da sind und die da noch kommen werden! TB

19:27 | Die Leseratte
Dieser Artikel hat mir dann jetzt den Tag versüßt, einfach göttlich!!! Man muss natürlich gleich zu Anfang den Ursprung lesen: Russia Connect - alles klar, da muss man auch nicht fragen, was der Autor geraucht hat. Seine Begeisterung für den Kommunismus ist leider einer realistischen Sicht abträglich, wie sonst kann man erklären, dass er Staaten wie Venezuela oder Kuba in den Himmel lobt? Nordkorea auch noch als leuchtendes Beispiel anzuführen hat offenbar selbst er sich nicht getraut, lach. Klar kann man deren Resistenz gegen die kapitalistischen Angriffe ganz toll finden, aber auch den Menschen in diesen (und anderen) sozialistischen Staaten wurde das Paradies nur versprochen, es zog jedoch niemals ein, dafür noch größere Ungerechtigkeiten bei der Verteilung der Reichtümer, Diktatur, Unterdrückung, Gewalt, Überwachung, Willkürjustiz, jede Menge Lügen - und die Menschen werden ausgebeutet. Was der Sozialismus bis heute jedenfalls nicht geleistet hat, war Gerechtigkeit "bei der die Verteilung der Lebenschancen, ein lebenswertes Einkommen und die Entlastung des Lebens" (...) "nicht den Launen der Eliten unterliegen".

Endgültig vorbei mit meiner Beherrschung war es dann beim Loblied von China: "Während China weiterhin beispielhaft für den massiven Erfolg steht, der durch die Vermischung von sozialistischer Planung mit ethischem unternehmerischem Handeln in einer hybriden Wirtschaft erzielt werden kann, die allen Nutzen bringt, besteht kaum ein Zweifel daran, dass diese Mischung die nachhaltige Welle der Zukunft ist." Spätestens da war mein Tag gerettet und ich lag vor Lachen flach auf dem Boden. Gibt es doch ein Paralleluniversum?

19:31 | Leser-Kommentar
Halte ich für Nonsens. Ich Mensch im allgemeinen und speziellen, ist immer mit gut Teil auf Eigennutz strukturiert. Schon alleine wegen des Überlebensdrangs. Man kann die Hühnerleiter nicht abschaffen, da es immer Hähne geben muss, die entscheiden. Der Staat ist sogar sozusagen Ur-Kapitalistisch, weil er seine Macht über Geld und Staatsgeschäfte macht, das die Bürger akzeptieren und erlauben. Aus dieser Sichtweise, kann es keinen unmanipulierten Kapitalismus geben, weil die größten Kapitalisten sofort einen kapitallisten Staat anstreben würden, um daraus Vorteile für sich zu genererien. Geld und Staat sind verwoben, was man z.B. am USD sieht.
Andere meinen, man könnte das Gesellschaftssystem Hierarchie abschaffen, das ist ein Trugschluss, da das Massenwusstsein noch nicht dazu fähig ist und vor allem, in einem dualen Universum gibt es immer das Gegenteil, den Gegensatz, sonst könnte kein Standpunkt definiert werden, ausser alles ist gleich. Doch wenn alles gleich ist, gibt es keine Bewegung, keine Evolution, weil alles gleich festgeschrieben ist.
Selbst in StarTrek mit Materiereplikatoren sind nicht alle geich. Da es Menschen geben muss, die ein Ziel vorgeben und Ziel erfordert gewisse Qualitäten, von der Gruppe die ein Ziel erreichen will. Es kommt deswegen keine rote Flut zurück, sondern Macht gibt sich allenfalls eine andere Farbe. Alles sehr komplex und es gibt viele Schichten und und Standpunkte. Doch was soll das alles, wenn man das Fundamentale nicht erkennen, will das nun mal ein Rechtechteck ein Rechtecht ist und eben kein Kreis.
Der Mensch als Herdenwesen, braucht immer einen Rahmen, sonst wären wir nicht da wo wir sind. Ansonsten kann er nicht überleben. Ohne Struktur hier unten, ist alles nichts. Alles hier unten hat Struktur. Deshalb wir es immer welche geben die gleicher sind, um eine Struktur zu erzeugen, geht das außer Balance, fällt die Struktur auseinander und wie könnte es anders sein, es strukturiert sich "neu". Hierbei ist es jedoch vollkommen sekundär, ob wir das als Einzelner gut oder böse finden, der Struktur ist das vollkommen egal. Manche sagen ja, das wäre das Rad des Lebens, das seine Qualität durch das bekommt, was eine Struktur schafft und das ist ohne Zweifel der Mensch selber, auf der Ebene wo er erschafft. Was soll also das Spielchen zu sagen, eine willkommene rot Flut kehrt zurück ?

08.04.2021

19:59 | ntv: Wirksamkeit des Russland-Vakzins - Wissenschaftler zweifeln Sputnik-Daten an

Seit Russland seinen Corona-Impfstoff Sputnik V auffallend eilig in den Markt gebracht hat, werden immer wieder Zweifel am Vorgehen der Verantwortlichen laut. Diese könnten zusätzlichen Schub erhalten: Medizinforscher finden zahlreiche Auffälligkeiten in den Daten zur Sputnik-Wirksamkeit.

Der Kolumbianer
Es handelt sich nicht zufällig um jene Wissenschaftler, die im Dienste der westlichen Pharmafirmen stehen? Das war der Startschuss zum medialen Angriff auf den Impfstoff des „bösen Russen“.

Der Zweifel ist ganz wichtig in der Wissenschaft, bloß in diesem Fall riecht der geneigte Beobachter schon wieder, woher der Wind weht!? So wird das alles nichts mehr. OF

05.04.2021

17:13 | diepresse: Kleine Dosis, große Wirkung – wie LSD die Arbeit erleichtert

Einst galt LSD als die Droge der Hippies. Vor allem im Silicon Valley steht das Halluzinogen wieder hoch im Kurs. Aber nicht als Rauschmittel, sondern als Doping für das Hirn. Microdosing heißt der Trend, auf den vor allem die Tech- und Kreativbranche setzt. Auch Mediziner sind vom Potenzial der illegalen Substanz überzeugt.

Den geneigten Beobachter überkommt irgendwie das dumpfe Gefühl, als das sich in den Redaktionen und seitens der sogenannten medizinischen Eliten etwas kognitiv schwerst verschoben haben muss und erinnert an die dunklen Stunden div. Empfehlungen von vor 80/90 Jahren!? Hat man eigentlich noch alle Tassen im Schrank!? Schwere Rauschmitel anzupreisen, um sich das was noch in irgendeiner Form mit menschlicher Arbeit zutun hat, zu "erleichtern"!? Sind wir im falschen Film gelandet? OF

19:16 | Leser-Kommentar zu OF
Ja wird schon, werter OF. Leider denken viele immer noch, sie sitzen im Kino. Unsere sogenannten Eliten nehmen diesen Wirkstoff, wahrscheinlich schon länger und in massiver Überdosis.
Noch ein wenig Koks dazu, etwas Hanf und ein Schluck Roten aus der Toskana und alles ist sofort Superleicht, damit man singen kann, wir lieben den Untergang, LSD und Co. macht frei und bringt den ultimativen Reset. Es ist so schön, ein Homo Sapiens mit 64 und noch mehr Geschlechter zu sein. Und der Osterhase und Weihnachtsmann sind auf der Flucht, der Pfingst-Ochse, ist sich noch ganz schlüssig, macht nix der ernährt sich ja Vegan.

03.04.2021

08:42 | Leser-Kommentar zum grünen OF-Kommentar vom 30.3.

Nein, Herr Oberförster, das triffts nicht. Der Knabe hat nämlich ganz schlicht seine Einbürgerung nicht zeitgerecht hinbekommen. Und jetzt stilisiert er sich zum Rassismusopfer. So billig...
(Aber natürlich war Ihr "Brain vom Train" nur Satire - hoff ich mal...)

02.04.2021

12:44 | deutsche bundesbank: Geldpolitik spielte wichtige Rolle in der Weltwirtschaftskrise

Die Ursachen der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 sind intensiv erforscht worden. Wirtschaftshistorikerinnen und -historiker attestieren der Politik der Notenbanken dabei eine bedeutende Rolle, die empirische Analysen häufig so nicht bestätigen. Eine neue Studie untersucht diesen Einfluss ebenfalls empirisch, berücksichtigt dabei aber explizit die Funktionsweise des damaligen Weltwährungssystems, des internationalen Goldstandards. 

Bevor man so einen Text veröffentlicht, sollte man ihn gar nicht veröffentlichen. Eine Analyse der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren ohne auf die inflationären 1920er-Jahre hinzuweisen, ist gelinde gesagt selbst für eine vorwissenschaftliche Arbeit im Gymnasium zu wenig. So wirkt das wie eine - bestellte? - Desavouring des Goldstandards. Für eine an Einsichten reiche Analyse sei auf Murray Rothbards "America's Great Depression" verwiesen. AÖ