22.07.2019

13:34 | Nukleus "GEld nur als Tauschmittel betrachten"

Das Geld kann nur als Wertaufbewahrungsmittel dienen in einem ganz speziellen Umfeld. Um dieses Umfeld aufrecht zu erhalten, müssen viele Voraussetzungen erfüllt sein und es akzeptiert nur sehr geringe Abweichungen, damit alles wie gewünscht funktioniert.

Geld als Tauschmittel funktioniert in einem weitaus größeren Rahmen problemlos.

Der Umgang mit Geld beschränkt sich aber bei allen Menschen fast ausschließlich nur auf den Gedanken, Geld wäre etwas Wert. Es wurde zur fixen Idee, mit Geld kann man alle Probleme lösen. Hier stolpern die Liberalen über den selben Fallstrick, wie die Sozialisten.

Ich schätze die Vorzüge des Geldes sehr, auch wie es gerade zum Untergang führt, da die Menschen zu sehr auf das Geld fixiert sind. Es ist Evolution, es ist Entwicklung und wer nicht hören will muss vergehen.

Am Beispiel vom BER, sieht man sehr schön wie mit Geld umgegangen wird, vor allem auch in den Köpfen. Hier sehen alle Menschen nur eines, es wird Geld verbrannt. Diese Annahme ist aber grundfalsch, da dieses Geld nicht verschwindet oder verschwendet wird, es bleibt im Kreislauf und die Löhne mit diesem „verschwendeten“ Geld bezahlt sind doch nichts sooo schlimmes.

Und wenn man jetzt eins und eins zusammenzählen kann: Für den Normalbürger ist es absolut unverständlich, was dort für Mist gebaut wird. Sieht man es aber aus der Sicht der dort involvierten Firmen und der wieder in Berlin ausgegeben Löhne für Konsum, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Also, zählen wir zusammen, eins und eins ist gleich Sozialismus.

Die Rendite aus diesem „verbrannten“ Geld, sind mehr Beschäftigung in Berlin und damit Konsum und damit wieder, das Überleben anderer Wirtschaftszweige.

Markus Krall sieht das mit den Zombiefirmen absolut richtig, aber solche Verknüpfungen macht er nicht und warum dieses System mit allen Mittel am Leben erhalten werden muss. Markus Krall geht auch immer vom Gelde als Wertaufbewahrungsmittel aus, wo er absolut daneben liegt, es ist nur ein Tauschmittel. Dieses Tauschmittel hat noch einige Reformen vor sich, damit es noch weiter so wie bisher funktionieren kann. Was bedeutet das? Was wir als Schulden bezeichnen, ist nichts.

Da Geld in diesem sozialistischen System kein Wertaufbewahrungsmittel ist, gibt es auch keine Schulden, da Schulden somit keinen Gegenwert haben. Hier sollte man sich mal das Konzept von der Bad-Bank durch den Kopf gehen lassen.

Zinsen sind sollen ja das Risiko abbilden und wir haben Negativzinsen und somit wieder einen klaren Beweis, Geld ist kein Wertaufbewahrungsmittel.

Zum Schluss die Anregung sich mit dem Konzept des Geldes nochmals auseinanderzusetzen mit dem Hintergedanken, das Geld der Grundpfeiler einer hoch optimierten Arbeitsteilung darstellt. Hierin liegt auch der Schlüssel, um endlich den Sozialismus zu überwinden. Nebenbei, die DDR war Staatskapitalismus und kein Sozialismus.


08:45
 | tom-cat "Wer hats gesagt?"

„Ich bin nicht bereit, mich von einem Begriff (Sozialismus), den diese Leute (gemeint KPdSU, Honecker & Co.) missbraucht haben (...) zu verabschieden!“

( ) Gregor Gysi, LINKE
( ) Jürgen Trittin, Grüne
( ) Kevin Kühnert, JUSO-Chef
( ) Claudia Roth, Grüne
( ) Sahra Wagenknecht, LINKE
( ) Heinrich Bedford-Strohm, SPD und EKD
( ) Maybritt Illner, früher SED, heute ZDF
( ) Marion Horn, Chefredakteurin Bild am Sonntag

Hab ich schon erwähnt, dass ich heut' allein zu Hause bin? TB

17.07.2019

10:12 | mises: Freihandel: Die Lösung für das Migrationsproblem der USA

Der frühere US-Außenminister George Shultz hat eine Idee, wie man mit der zunehmenden Einwanderung aus der Region des nördlichen Dreiecks Zentralamerikas, zu der auch El Salvador, Guatemala und Honduras gehören, umgehen könnte: Er will mehr Geld für Auslandshilfe ausgeben.

15.07.2019

08:44 | mises: Die Marktwirtschaft im Wechsel der Konjunktur

Im Lichte der Zirkulationskredittheorie ist der Konjunkturwechsel das Ergebnis der immer wieder neu einsetzenden Bestrebungen, durch Kreditausweitung die Bedingungen, zu denen Gelddarlehen erhältlich sind, für die Kreditsuchenden günstiger zu gestalten. Der zusätzliche Zirkulationskredit bewirkt Kapitalfehlleitung. Will man die Kreditausweitung endlos fortsetzen, dann bricht das Umlaufsmittelsystem, das ihr dient, zusammen; das zwingt die Unternehmer und die Eigentümer der Produktionsmittel, ihr Handeln dem Stande der Versorgung mit Produktionsmitteln anzupassen; diese Anpassung muss schon früher einsetzen, sobald die weitere Vermehrung der Umlaufsmittel eingestellt wird. Einmal muss schließlich auf dem Markte der Prozess ausgelöst werden, durch den die Produktionsmittel wieder den Verwendungen zugeführt werden, in denen sie die dringlichsten Bedürfnisse der Verbraucher am zweckmäßigsten zu befriedigen vermögen.

12.07.2019

16:50 | KenFM: The Wolff of Wall Street: Plattform-Ökonomie

07:56 | mises: Schwarzmärkte zeigen: Sozialismus funktioniert nicht

Der Sozialismus ist ein System, das versucht, den freien Fluss objektiver Wirtschaftsgesetze künstlich zu behindern, indem er subjektive Barrieren in Form von Gesetzen und Strafmaßnahmen schafft. Sozialisten denken fälschlicherweise, dass sich, wenn sie Privateigentum beschränken und Marktbeziehungen kappen, auch die Wirtschaftsgesetze an sich ändern würden. Sie haben eine Aufgabe übernommen, für die es im Prinzip keine rationale Lösung gibt. Aus der Idee, die grundlegenden Gesetze der Ökonomie zu ignorieren oder zu verletzen, entsteht nichts Gutes. Diese Gesetze existieren nach wie vor, unabhängig von Meinungen und dem Versäumnis, ihren wahren Charakter zu erkennen.

Die Vernichtung freier Märkte befördern die Etnstehung von Schwarzmärkten - zig tausend Gesetze (wie im Sozialismus üblich) lassen den Respekt von dem Gesetz vaporisieren! TB

09.07.2019

08:10 | Nukleus zur Tögel'schen Liberalen-Diskussion

Der Gedanke, durch hohe Steuern würde die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, ist nicht nur originell, sondern absurd. Die hohe Steuerlast erzwingt Effizienz und Ideenreichtum. Wie ich bereits schilderte übernahmen die Konzerne die EU, um für sie ideale Bedienungen im Wettbewerb zu schaffen und so kann man doch sagen, es hat die „Wettbewerbsfähigkeit“ der Konzerne stark verbessert, da diese nicht diese hohe Steuerlast tragen müssen.

Die Abgabenlast liegt nicht bei 50% oder 2/3, sondern bei rund 90%. Als Kaufmann sollte man schon soweit gekommen sein. Eindrucksvoll unverblümt/unversteckt sieht man das an der Mineralölsteuer-gesamt: 70%.

Dazu muss man fast nichts mehr schreiben und kann einfach copy/pasten: „Wie jeder, der die Idee des Liberalismus konsequent zu Ende denkt, hätte ich am liebsten GAR KEINEN Staat, sondern eine einigermaßen funktionierende Privatrechtsordnung, in der jeder das Recht hat, nach seiner Fasson selig zu werden und die Früchte seiner Arbeit zu behalten (man wird ja ein bisserl träumen dürfen).“

Diese Privatrechtsordnung existiert, die Hürden sind aber wirklich sehr hoch, damit man daran teilhaben kann.

Das Thema Staat habe ich nie aufgegriffen, ich schrieb vom Verwaltungsapparat. Man kann es als Klugscheisserei betrachten, aber der Verwaltungsapparat ist nur ein kleiner Teil des Staates und jeder von uns gehört dazu und ist auch ein Teil davon. Gar kein Staat ist Anarchie und ich bin ein Freund der Anarchie. Bedenke man immer wieder die genau Definition dessen und nicht das dumpfe Umgangssprachliche, was unter Anarchie verstanden wird. Libertär ist ein Synonym für Anarchie.

Im letzten Beitrag (Das Dilemma der Liberalen) wurde glänzend auf dieses Thema eingegangen und ich habe großen Respekt vor dieser Einstellung(immer weiter machen). Und genau hier kommt mein provokantes Geschreibsel ins Spiel – es funktioniert nicht das ganze Hayek - blabla und Mises – blabla. Was funktioniert? Der Sozenmist und der Kommunistenquatsch. Alle welche etwas anderes behaupten sind naive Tagträumer.

Als Liberaler dreht sich natürlich sofort wieder der Magen um, Kommunismus funktioniert?! Funktionieren in der Hinsicht, das er sich immer wieder etablieren kann und eben die guten Ansätze eines Mises und Hayeks eben nicht...noch niemals. Und hier bekommt mein „Arschlochsein“ seinen Sinn...WARUM ist der Kommie erfolgreich und der Liberale nicht? Hier muss sich der Liberale endlich mal aufraffen und seine Strategie ändern. NEIN, er soll nicht lügen und betrügen wie die Kommies.

Ein Hörl zieht immer wieder China aus dem Zauberhut und will damit das Funktionieren des Kapitalismus aufzeigen. Hängen geblieben, irgendwo im Kindergarten komplett hängen geblieben und sich der kindlichen Naivität hingebend.

China hat den Kommunismus weiter entwickelt und wird damit die Weltherrschaft (uuuh wie verrückt) erringen können, wenn weiterhin die Liberalen in ihrem Dornröschenschlaf verharren, sie hätten doch die Lösung für alles, man müsse es doch nur mal umsetzen. Warum setzt der Liberale es nicht selber um?

Wie macht das China? Subventionen! Alle chinesischen Produkte sind subventioniert und werden unter den Produktionskosten und den Rohstoffkosten verkauft. Das ist natürlich wieder absurd, ich weiß.

Wessen Geldtheorie wird angewendet? Was für ein Geldsystem haben wir? Himmel Herrgott, ein Markus Krall erkennt, wie die Frankfurter Schule einen Erfolg nach den anderen für sich verbuchen kann, ihre Strategie geändert hat. Und? Weiter? Was machen die Liberalen? Sie warten genau wie die Frankfurter Schule auf den Untergang und dann endlich was zu machen...zu sehen wie die Frankfurter Schule gewinnt? Egal, der Kapitalismus wird schuld sein.

Das Thema Macht und wie sie auf Menschen wirkt, ist ein sehr guter Anfang und man erkennt noch die Dynamik dahinter...und dann...dann bleibt man auf halber Strecke stehen. Warum reite ich so auf dem Thema Persönlichkeitsentwicklung herum? Weil es mit Psychologie zu tun hat und der Anwendung deren. Warum immerzu Birkenbihl und Spitzer und Hüther und LeBon? Der Sozialismus verspricht den Menschen etwas, er manipuliert diese, er spielt mit ihren Ängsten, er nutzt einfache psychologische Mechanismen. Der Liberale muss dies endlich auch anwenden lernen...den sonst...

Der Liberale wird sterben, im guten Gewissen, er hätte es besser gemacht, wenn man ihn doch nur hätte machen lassen. Wie viele kennen Marx und wie viele Mises? Der Liberale ist elitär arrogant ohne elitär zu sein. Auf ein Argument kommt ein Gegenargument, ohne das er sich fragt, wie kommt derandere eigentlich darauf und ist es sinnvoll ein Gegenargument zu bringen?

Warum glaubt ein junger Mensch an so etwas absurdes wie den anthropogenen Klimawandel? Kommt man ihn mit Gegenargumenten bei? Wie kann man ihn vom Gegenteil überzeugen ohne Gegenargumente? Hat der Liberale hier die Lösung gefunden, dann hat er auch die Lösung, warum gerade Keynes und nicht Mises! Wie lange „funktioniert“ der Keynesianismus bereits?

Der Liberale hat alle Antworten schon und genau das ist der Fehler. Komme ich mit, hohe Abgabenlast bewirkt Effizienzsteigerung, dreht der Liberale instant durch und kommt mit einem Gegenargument ohne sich eine halbe Sekunde zu fragen, in wie fern könnte dies tatsächlich so sein?

Das ist das Dilemma des Liberalen, er weiß schon alle Antworten.

08.07.2019

09:20 | b.com/Andreas Tögel "Das Dilemma der Liberalen" must read

... Ein kürzlich eingegangener Leserbrief eines wohlwollenden Kritikers nimmt ein ganz spezielles Problem aufs Korn, das hiermit genannt und zur Diskussion gestellt sei. Es geht um die Frage des Umgangs der Liberalen mit der Macht.
„Sie und alle Ökonomen, egal welcher Richtung, machen für meine Begriffe einen fundamentalen Fehler: sie lassen den das gesellschaftliche Leben beherrschenden Faktor, die Macht, und deren Gesetze außer Acht.“

In diesem Essay nimmt Andreas Tögel Bezug auf die zahlreichen Leserbreife, die anlässlich seines am Samstag veröffentlichten Artikel "Kapital Löhne und Wettbewerbsfähigkeit" eingegangen sind! TB

12:15 | Andreas Tögel @ Nukleus von gestern
Dass die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Betriebe konfiskatorischen Steuerlasten geschuldet wäre, ist in der Tat ein hochorigineller Gedanke. Hört man in Kreisen paternalistischer Etatisten immer wieder einmal. Im Sinne einer weiteren Produktivitätssteigerung sollte man vielleicht den Finanzminister motivieren, entsprechende Maßnahmen zu setzen. 2/3 Enteignungsquote sind noch immer nicht genug? Na, da geht doch noch was.
In der wirklichen Welt hat Wettbewerbsfähigkeit allerdings, wie das Wort sprachsensiblen Naturen bereits nahelegt- natürlich ausschließlich mit dem Wettbewerb zu tun. Wettbewerbern zwischen Produzenten wohlgemerkt, nicht zwischen Produzenten und Bürokraten. Und die Deutschen sind darin eben den meisten anderen Industrienationen (noch) überlegen. Solange Franzosen nur als Weinproduzenten und Froschzüchter auffallen, Briten und Italiener für eigentlich gar nichts gut sind, Japaner keine brauchbaren Dieselmotoren bauen können und die Chinesen sich auf Low-Tech beschränken, wäre also eigentlich alles in Ordnung – wenn, ja wenn sich nicht die Regierung – Hand in Hand mit grünverseuchten Medien – gegen die eigene Industrie verschworen hätte.
Grundsätzlich gilt: Jeder Cent, den der Staat den Privaten entzieht (gleich ob den Haushalten oder den Unternehmen) und der nicht dem Schutz der Bürger und deren Eigentum dient, ist perdu. War so, ist so, wird immer so sein. Umverteilender „Sozialstaat“ ist ein Synonym für die Herrschaft der Neidgenossen und für den Sozialismus. Das ist die traurige Wahrheit.
Einen effizienten Staat wünsche ich mir übrigens keineswegs. Wer könnte wohl ernsthaftes Interesse an einer besonders gut organisierten Räuberbande oder einem gut funktionierenden KZ haben, das von einem besonders smarten Führer geleitet wird (außer den Schergen, die dort arbeiten)? Wie jeder, der die Idee des Liberalismus konsequent zu Ende denkt, hätte ich am liebsten GAR KEINEN Staat, sondern eine einigermaßen funktionierende Privatrechtsordnung, in der jeder das Recht hat, nach seiner Fasson selig zu werden und die Früchte seiner Arbeit zu behalten (man wird ja ein bisserl träumen dürfen).
Wenn Sie ernsthaft ein Zurück zur Muskelkraft und einen neuen Maschinensturm befürworten, erübrigt sich natürlich jede weitere Debatte – zumindest, soweit es mich betrifft. Ihre etwas, lassen Sie es mich etwas unstrukturierte Einlassungen zu „den Griechen“ und Turkvölkern nennen, lasse ich lieber unkommentiert. Die richten sich eh von selbst.

07.07.2019

09:10 | Leser-Kommentar zur Leseratte von gestern

Die werte Leseratte hat ja eine hohe Einschätzung von der logischen Denkfähigkeit und den Rechenkünsten deutscher Arbeitnehmer. Auf seiner monatlichen Gehaltsabrechnung ist das relativ einfach zu erkennen, setzt aber die Fähigkeit voraus, Zahlen lesen zu können und die 4 Grundrechnungsarten zu beherrschen. Vielleicht liegt es auch daran, wenn er seinen Steuerbescheid vom Finanzamt bekommt, denn die Steuer wird nach dem Bruttoeinkommen berechnet, nicht nach Netto. Somit glaubt er eben, er würde so viel bekommen. Ich bin mal wieder köstlich fasziniert, über was wir reden und unter dem Stammtisch fliegt ne Stuka.

14:04 Nukleus zu Tögel/Leseratte von gestern und den heutigen Kommentar darüber
Oh, ein Leser war schneller. Ich bin auch fasziniert vom Kommentar der Leseratte. Mir ging es aber nicht vorrangig um die hohen Abgaben, sondern in meinem gestrigen Kommentar ging es mir vor allem darum, wie es sein kann, das es trotz dieser hohen Abgaben noch so gut hier läuft.
Und genau hier „entbrillantete“ sich Tögel und genau das meinte ich mit der anderen Seite der Medaille. Genau diese hohe Abgabelast hat uns so effizient gemacht, so schafften wir es vom einfachen Fischernetz zur absoluten Technisierung der Fischerei. (als Analogie)
Wir können natürlich jetzt die Abgabenlast senken und ich wäre sofort dabei, aber was für Auswirkungen hätte dies auf die Produktivität, das Konsumverhalten und Investitionsverhalten?
Genau wie die Technisierung und die hohe Effizienz in der Landwirtschaft zur extremen Urbanisierung und Verdummung der urbanen Bewohner geführt hat, was wäre dann bei der Senkung der Abgabenlast? Durchweg nur positiv? Wäre es möglich die positiven Einflüsse (Effizienzsteigerung, sich Gedanken machen um besser zu werden) dieser hohen Abgabenlast beizubehalten?
Wie wäre es, wenn wir die Abgabenlast beibehalten und die Effizienz in der Verwaltung stark erhöhen? (ein naiver Traum, ich weiß %-) ) Wir drehen daran und es passiert oft etwas vollkommen unerwartetes.

In den griechischen Stadtstaaten waren alle freien Männer „arbeitslos“. Wie alleine dieses Wort auf unser wirkt, wie wir es in unser Interpretationssystem einordnen. Sagen wir besser, die Männer in den griechischen Stadtstaaten mussten nicht arbeiten und konnten sich „Höherem“ widmen. Was ist der Unterschied zu damals? Warum nicht ein bedingtes Einkommen einführen? Was wäre die Bedingung? Na? Was wäre die Bedingung? Es ist offensichtlich, oben steht es bereits „Verdummung der urbanen Bewohner“, ergo, das Gegenteil war bei den Griechen der Fall.
Also aufgemerkt, ich möchte die Menschen auf eine alternative Sichtweise aufmerksam machen aber tatsächlich verrennen sich manche wieder in der offensichtlichen sinnlosen Hinweiserei auf die hohe Abgabenlast und das sie eigentlich niemand merkt und dann doch wieder merkt.

Tatsache ist, viele erkennen sehr deutlich, was den Menschen an Abgaben aufgebrummt wird und trotzdem verändern sie nichts an ihrer Verhaltensweise. AUSSR die Menschen, welche gegen die hohe Abgabenlast mit Effizienzsteigerung angehen. Was wäre also jetzt brillant? Man erkennt, wie wenig Menschen dafür verantwortlich sind, dass wir immer noch wachsen, uns entwickeln und funktionieren UND das diese Menschen immer weniger werden. Ein Kaufmann, ein Schacherer, „billig kaufen und teuer verkaufen“ Andreas Tögel ist dazu nicht in der Lage, diese Dynamik zu erkennen und fordert einfach, Steuern runter, weil ich bin der Erste, der dann mehr Kohle hat. Ja, ich bin ein Arschloch und genau diese Art Arschlöcher werden zur Zeit gebraucht. Es ist immer richtig Scheiße, auf die Scheiße hingewiesen zu werden.

2% arbeiten in der Landwirtschaft und unter 1% schaffen es aus sich selber heraus gegen die immer ausufernde Abgabenlast anzukämpfen(Wettbewerbsfähigkeit), das System am Laufen zu halten. Und jeden Tag werden es weniger dieser Menschen, weil es ihnen einfach zu blöde ist, diesen Stumpfsinn des Sozialismus aufrecht zu erhalten und es immer mehr Deppen gibt die nach dem Verwaltungsapparat schreien...man muss doch da was subventionieren(oder Abgabenlast senken), sonst ich entlasse tue viele Mensche. Bääääääh!

Also, wohin hat uns die Produktionssteigerung gebracht liebe Mises und Hayeks und wie sie alle heißen? Zu einer dummen Masse in gigantischen Ballungsgebieten. Wo ist der Unterschied zu den Griechen von damals? Ja, fragt euch das! Die Griechen wurden von einer Pandemie ausgelöscht, es gibt sie nicht mehr. Was jetzt dort lebt, ist ein Turkvolk. Wir löschen uns frohen Mutes selber aus. Jucheeee. (Andreas Tögel, das arme Schwein...er musste halt jetzt herhalten)

14:50 | Leser-Kommentar
Ein gerne übersehener Faktor besteht im Testosteron, bzw. der Abwesenheit dessen im großen Bevölkerungsschnitt. Die westeuropäischen Staaten haben dank der Alterung schlichtweg ein Niveau unterschritten, bei dem es zu mehr kommen kann als nur dem Ballen der Faust in der Tasche oder dem anonymen Lamentieren im Netz. Wären wir im Schnitt nicht 35+ Jahre alt, sondern zehn Jahre jünger, die Sache würde denke ich völlig anders aussehen. So aber haben zu viele ihre rebellische Phase hinter sich, als dass es zu einer kritischen Verdichtung des Protests kommen könnte. Dazu haben (zum Glück muss man sagen) zu viele trotz hoher Steuerlast ihre Schäfchen halbwegs im Trockenen oder sind im Leben zu sehr eingequetscht für ein Ausbrechen daraus - darunter insbesondere jene, die als Anführer dienen könnten. Mehr als Verhandlungen und Kompromisse am grünen Tisch sind nicht mehr drin und hier sind die etablierten Machtstrukturen so extrem überlegen, dass jede mehr oder weniger bürgerliche Protestbewegung im Verfahren entweder recht schnell erstickt und zersetzt wird (z.B. Gelbwesten), oder aber mit Leichtigkeit beiseite gewischt werden kann, wenn sie sich nicht bändigen lässt (z.B. Pegida). Das macht übrigens auch die Identitäre Bewegung so gefährlich. Denn sie ist jung, sie hat ein paar fähige Köpfe und sie setzt sich mit ihrem Aktivismus gezielt zwischen die Stühle. Jenseits von Tittytainment für potenzielle Anhänger (Smartphone, Sex, Drogen), dem umfassenden Aufmerksamkeitsentzug plus die übliche Zersetzung (berufliche und soziale Schikanen) kann das Establishment nur warten, bis auch sie die Testosteronrutsche weit genug unten sind, um sich auf den Altenteil zurückzuziehen und/oder sich einen gut dotierten politischen Posten ergattern. Daher sehe ich keine Chance auf eine Umkehr mit Hilfe eines mehr oder weniger rabiaten Stutzens der staatsmächtigen Griffel mit dem Ziel einer Re-souveränisierung der Bürger und ihrer Finanzen. Erst wird alles langsam erodieren und zerfallen müssen, bevor es wieder besser werden kann. Wobei ich das inzwischen als das Positivszenario erachte. Wenn ich mich so umblicke, dann ist nicht unwahrscheinlich, dass die übernächste Generation gar nicht mehr existieren wird.

06.07.2019

12:23 | b.com/Andreas Tögel: Kapital, Löhne und Wettbewerbsfähigkeit must read!!!

Arbeit spielt im Hinblick auf den in einer Volkswirtschaft herrschenden Wohlstand eine deutlich geringere Rolle als Kapital. Das mag manchen Zeitgenossen nicht auf Anhieb einleuchten, wird aber sofort deutlich, wenn man sieht, wie gering die Einkommen von durchaus hart arbeitenden Menschen ausfallen, wenn ihnen kein oder nur wenig Kapital (in Form von Maschinen und Anlagen) zur Verfügung steht. Viele Länder der Dritten Welt sind nicht deshalb arm weil dort keiner arbeitet, sondern weil zu wenig Kapital verfügbar ist.....

Wir freuen uns, dass wir wieder einmal einen Artikel des brillanten Andreas Tögel offerieren dürfen! TB

14:53 | Nukleus
Für manche scheint der Artikel „brillant“ zu sein, aber wer darauf bisher nicht selber gekommen ist, der blieb irgendwo ganz böse hängen.

Mag sein das der Betrag, welche als überwiesen auf das Konto angegeben wird, für die meisten zählt, nur gibt es genügend Menschen, welche den Vergleich Brutto-Netto anstellen. Dann kommen die Fragen, jeden Monat auf das neue.

Was Tögel bei seinen Überlegungen ausblendet und nur kurz sehr oberflächlich streift, wie lange das noch gut gehen kann. Die viel wichtigere Frage lautet aber, WARUM ist das bisher so lange gut gegangen?!? Wie war es für einige Menschen/Unternehmer möglich, sich so lange gegen das System zu stellen und gleichzeitig sogar aufrecht zu erhalten? Tögel ist nicht besser wie die Grünlinken in dieser Hinsicht, da er das entwicklungsfördernde Element der Raub-Verwaltung nicht erkennt. Die Grünlinken sehen es natürlich als Züchtigung des „Kapitalismus“ an und Tögel als Hemmnis des freien Marktes. Aber genau dieser Druck vom Raubritter-Verwaltungsapparat sorgte für die beispiellose Effizienzsteigerung in der Wirtschaft.

Tögel will die Umverteilung beseitigen und die Grünlinken die totale Umverteilung.

Gut erkannt von Tögel, aber leider in Klammern, die Konzerne tragen kaum etwas zur gesellschaftlichen Entwicklung bei, außer den Beschäftigten Löhne zu zahlen, welche ihrerseits wiederum Steuern abführen. Konzerne binden das Kapital, nehmen es aus dem Markt heraus und das klammert Tögel einfach mal aus, in dem er es nicht erwähnt. Wer finanziert die Grünlinken? Die Konzerne, welche genau null Steuern auf ihre Gewinne zahlen.

Der Druck des Raubrittertums in der Verwaltung hat natürlich genau diese Konzerne angetrieben, immer wieder neue Wege der Steuervermeidung zu gehen. Der beste Weg ist natürlich, gleich dem Raubritter die Steuergesetze zu diktieren (Lobby) und somit selber extrem günstige Bedienungen auf dem „Markt“ vorzufinden. Man macht Gesetze für sich, die Konzern und gegen aufkommende Konkurrenz aus dem Mittelstand. Ja Herr Tögel, genau diese Konzerne ersannen diese von ihnen als Hohn gescholtenen Steuergesetze mit Lohnnebenkosten und der Bürokratie dahinter. Warum diese Geilheit auf die EU in den Konzernen? Genau deswegen!

Und nun beginnt sich alles irgendwie zu verselbständigen und erste Enteignungsfantasien kommen in die Öffentlichkeit. Auweia, da muss Daimler schnell mal alle Parteispenden beenden. Gut, das ging auf das Konto der DUH.

Tögel zieht das Pferd auch von hinten auf, wenn es um die technisierte Landwirtschaft geht. Die technisierte Landwirtschaft hat dafür gesorgt, das einerseits jede Menge Arbeitskraft frei wurde und man sich noch mehr der Technisierung(Weiterentwicklung) widmen konnte und andererseits zu einer extremen Urbanisierung geführt hat und zur Zerstörung der Landwirtschaft in „unterentwickelten“ Ländern. WAS bitte bietet ein Ägypten an, um so eine Überbevölkerung zu rechtfertigen und soviel Weizen zu importieren? Dollar, also Kapital? Woher kommt dieses Kapital, wie wurde es erwirtschaftet?

Richtig Herr Tögel, der „Staat“ wirtschaftet katastrophal schlecht mit der Hälfte unserer geleisteten Arbeit. Aber, was wäre, wenn er gut damit wirtschaften würde? Hier muss ich an Volker Piespers denken, der genau das einmal aufgegriffen hat und sich somit als hirnverbrannten Sozialisten geoutet hat. Er fand es vollkommen richtig 50% der Früchte seiner Arbeit abzuliefern, da der „Staat“ ja soooooviel zurück gibt....an ääääh, öffentlichen Verkehr – ups privatisiert, Schulbildung ...äääh, okay das ist auch nix....Infrastruktur, jetzt können wir alle mal lachen!

Liebe Leute, ihr wollt doch immer das sich der Markt selber reguliert, frei ist. Hier reguliert sich der Markt selber und für jeden sollte klar sein, wo das enden wird. Wir erleben gerade das Phänomen der Eigenlimitierung, das momentane System limitiert sich selber. Aus einer „höheren Ebene“ ist der Markt wegen der Selbstlimitierung tatsächlich frei. Wir sind uns aber alle einig, der Markt könnte wesentlich besser funktionieren, wenn wir wieder einige Ebenen tiefer gehen oder besser gesagt, diese Ebenen weg lassen.

Es gibt keine Patentlösung, nur dynamische Anpassungsprozesse und genau diese werden gerade sehr außer Acht gelassen.

Werter Nukleus, ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich Herrn Tögle als brillant bezeichnet habe, nicht aber den Artikel, obwohl ich diesen sehr schätze und froh bin, dass solche Artikel auf meiner Seite gepostet werden können/dürfen! TB

14:55 | Leser-Kommentar
Hat Herr Tögel hat das sehr gut erklärt. Jedoch seine These: "Klar ist: würden die Arbeitgeber die vollen Bruttolöhne an ihre Mitarbeiter auszahlen und diese –wie es im Grunde logisch wäre –selbst ihrer Steuern und SV-Abgaben abzuführen verpflichtet sein, stiegen die Steuerwiderstände ins Unermessliche."
Halte ich, wenn man voraussetzt der jenige Arbeitnehmer kann seine Lohnabrechnung lesen und noch rechnen für merkwürdig. Weil z.B. in Deutschland relativ genau aufgeführt ist, was der Arbeitgeber und Arbeitnehmer für Abgaben insgesamt leisten.

Auch die deutsche Rentenversicherung, ist hier sehr genau, man bekommt von dieser immer mal wieder eine Info zugesendet, wieviel Rente man zu erwarten hat, wenn man in Rente gehen kann bzw. diese beantragen. Dort ist unter vielen anderen aufgeführt, wieviele Beiträge der AG wie auch der AN inzwischen an die RV in Euro abgeführt hat. Zählt man beide zusammen, ergeben sich daraus interessante Interpretationen. Doch ich schweife ab. Oder anders gesehen, wenn der AN seine Lohnabrechung bewusst ansehen würde, darüber nachdenken, müsste der Widerstand schon unermesslich sein.

Oder geht H.Tögel davon aus, das die Lohnabrechnung nicht bewusst wahrgenommen wird und einzig der Betrag zählt, welcher auf dem Bankkonto landet ? Das allerdings wäre für mich eine erschreckende Feststellung. Weil das nichts anderes heisst, das der betreffende alles andere ingnoriert was auf dem Lohnzettel steht. Das die Abgaben nicht persönlich von jedem AN abgeführt werden, hat einen einfachen rationalen Grund, man braucht aufs Ganze gesehen nur ein kleines Mahn und Eintreibewesen, da die Abgaben gleich an der "Quelle" abgeschöpft werden, um so einen permanenten sicheren Fluss des Abgabe-Geldes zu gewährleisten. Das nennt man einen harten Aufbau eines Musters, andere umschreiben es mit Matrix, welche nur sehr schwer zu knacken ist, da man als Bürger einfach keine Einfluss, Macht darüber hat.

GEZ ist z.B. einabschwächte Form davon und das führt zu Verweigerung, da die Möglichkeit gegeben ist. Deshalb ist es so, das sich der einzelne einfach "ergibt", weil er keine Möglich sieht bzw. hat, um das zu ändern. Und der Staat wird einen Teufel tun und so einen Vorteil von sich aus aufzugeben. Ausser es käme zu einem Massenaufstand. Doch das Potenzial halte ich für sehr unwahrscheinlich, warum brauche ich wohl nicht weiter auszuführen.

19:34 | Die Leseratte zu Nukleus
Das Problem ist, dass man dem deutschen Arbeitnehmer erfolgreich eingeredet hat, dass die sog. Arbeitgeber-Abgaben tatsächlich vom Chef bezahlt werden, von der Firma, quasi aus dem Gewinn. Daher sieht er diese NICHT als SEINE Abgaben an - was sie aber sind. Es ist daher völlig egal, was auf der Lohnabrechnung steht, der deutsche AN denkt auch nicht darüber nach, warum er diese Beträge bei der Steuererklärung mit angeben muss: Weil es Teil seines Einkommens ist. Deshalb lässt sich der Deutsche so ausplündern! Diese Abgaben sind Teil seines Gehaltes, die Firma rechnet sie in die Gesamtkosten für den Mitarbeiter ein, die DIESER erwirtschaften muss! Geht die Rechnung nicht auf, wird nicht eingestellt oder entlassen. Diese falsche Überzeugung ist jedoch so tief im Bewusstsein der Deutschen verankert, dass sie es abstreiten, wenn man sie darauf anspricht. Mehrfach erlebt!

Ich halte es daher tatsächlich für eine gute Idee, den Arbeitnehmern das volle Gehalt zu überweisen und sie ihre Abgaben selbst abführen zu lassen, inkl. der sog. ARBEITGEBER-Beiträge! Erst dann werden sie verstehen, dass sie diese Gesamtsumme mit ihrer Arbeitskraft erwirtschaften - und wieviel der Staat IHNEN davon raubt.

19:56 | Die Leseratte ergänzt
Wahrscheinlich würde es schon reichen, dieses tatsächliche Bruttogehalt auch im Arbeitsvertrag anzugeben und vor allem ganz oben auf der Gehaltsabrechnung auszuweisen. Dann würde der Arbeitnehmer auf einen Blick sehen, dass das, was ihm bisher als "Bruttogehalt" verkauft wurde, nur eine Zwischensumme der Abrechnung ist, nachdem die ersten (sog. Arbeitgeber-) Beiträge bereits abgezogen wurden. Der direkte Vergleich jeden Monat der Summe, die er tatsächlich "verdient" und dem, was ihm am Ende als "Netto" übrig bleibt, könnte schon ein Umdenken bewirken.

04.07.2019

10:14 | b.com/cienfuegos: Dossier über das jüngste globale Strafverfahren und den Prozessverlauf gegen die Mainstream Ökonomie.

Wir eilen atemlos von BREAKING NEWS zu BREAKING NEWS (> „Extrablatt, Extrablatt…!“ Karl Kraus, Die Letzten Tage der Menschheit), von EINEM (internationalem) Krisentreffen zum NÄCHSTEN, bevorzugt inzwischen in Form von multiplen (Lokalen>Globalen) Krisengipfeln bis zu seriellen ebensolchen Krisen- und Klimakonferenzen, vom Sicherheitsrat der UNO bis zu Volkswagen und diversen „Schöpferischen Finanzinstituten“

Das erste von mehreren Dossiers zur laufenden internationalen Diskussion über die Globalisierung und die Entwicklung neuer Spielarten des Kapitalismus. "peak capitalism", "Anthropozen" und "Kapitalozen" und die daraus resultierende Klimakatstrophe als Anzeichen einer superkritischen Verfassung unserer Welt.
b.com legt Wert auf die Feststellung, dass die hier postulierten Theorien nicht unbedingt mit der Meinung der Redakton konform gehen müssen! TB


07:25
 | gs: Lassen Sie uns über die Moderne Geldtheorie sprechen

Fans der improvisierten Comedy-Show "Whose Line Is It Anyway?" erinnern sich vielleicht daran, dass der Moderator, Drew Carey, sie als "die Show, in der alles erfunden ist und die Punktzahl keine Rolle spielt" bezeichnete. Wenn wir "Show" mit "wirtschaftliche Doktrin" und "Punktzahl" mit "Geld" ersetzen, dann erhalten wir eine fast exakte Beschreibung der modernen Geldtheorie (MMT).