19.01.2019

08:36 | geolitico:  Die große Tragik von 1968

In den 1960er Jahren erhoben sich, nur wenig zeitversetzt, weltweit immer mehr anschwellende Studentenproteste gegen Krieg und kapitalistische Ausbeutung, für Bürgerrechte, Hochschulreformen und eine gerechte Gesellschaftsordnung. Doch die hohen jugendlichen Ideale für eine bessere Welt finden als Lösungsmöglichkeiten damals nur Ideologien alter Professoren vor, die sie mit verführerischer intellektueller Brillanz an trügerische Theorien und Rezepte binden.

Die große Tragik von 68 verorten wir darin, welche Politiker diese Bewegung hervorgebracht hat, die dann 25, 30 Jahre später dem Land ihren ideologischen Stempel aufgedrückt haben: Schilly, Fischer, Trittin, Ströbele etc! TB

18.01.2019

14:43 | wf: Profite auf den Schultern der Geknechteten

Bereits 1970 argumentierte Milton Friedman in dem vielzitierten Zeitungsartikel „The Social Responsibility of Business is to Increase its Profits“, dass privatwirtschaftliche Unternehmen lediglich die Maximierung der eigenen Gewinne anstreben sollten. Soziale Belange oder ethische Bedenken gehören Friedmans Auffassung nach nicht in die Verantwortung des Unternehmens. Sie dürfen ruhig ausgeblendet werden (Friedman, 1970).

07:41 | mises: Der Neoliberalismus ist nichts weiter als ein Rückfall in den Merkantilismus

In den letzten Jahren wurde sehr viel über die verschiedenen Verwendungen des Wortes „Neoliberalismus“ geschrieben. Es ist kaum zu übersehen, dass der Begriff überwiegend von strammen Linken sowohl gemäßigten Linken als auch Befürwortern freier Märkte als Verspottung angeheftet wird.

15.01.2019

14:21 | nzz: Der Liberale ist kein Relativist, sondern ringt mit der Wahrheit. Er ist hart in der Sache, aber respektvoll gegenüber der Freiheit anderer

Heute gilt als tolerant, wer behauptet, alle Meinungen seien gleich viel (oder wenig) wert. Dabei handelt es sich um ein grosses Missverständnis. Tolerant ist vielmehr, wer seine Wahrheitsüberzeugung leidenschaftlich vertritt, sie aber niemandem aufzwingen will.

Leisten Sie sich die 2-3 Minuten zum Lesen und ev. "eine", um darüber nochmals nachzudenken! HP

14.01.2019

10:08 | mises: Kuba: Eine Analyse zum 60. Jahrestag der Revolution

Am 1. Januar jährte sich die Machtübernahme in Kuba durch Fidel Castro zum 60. Mal. Wie sollte man diese lange Zeit beurteilen, insbesondere aus der Perspektive des Durchschnittskubaners? Die Tatsache, dass Kuba zur Zeit von Castros Revolution eines der reichsten Länder Lateinamerikas war, und heute eines der ärmsten ist, sollte als Antwort im Grunde genügen. Allerdings sind Kubaner um einiges gesünder, als man erwarten würde: Die Lebenserwartung ist recht hoch, und die Säuglingssterblichkeit recht niedrig für ein so armes Land. Die Alphabetisierungsrate ist ebenfalls relativ hoch im Vergleich zum Rest Lateinamerikas.

11.01.2019

08:44 | mises: So funktioniert das Preissystem

Der Grundgedanke dieses Buches lässt sich in der Aussage zusammenfassen, dass wir bei der Untersuchung jeder wirtschaftlichen Maßnahme nicht nur die kurz-, sondern auch die langfristigen Ergebnisse berücksichtigen müssen, nicht nur die primären, sondern auch die sekundären Auswirkungen, und nicht nur die Folgen für bestimmte Gruppen, sondern für alle Betroffenen. Daraus ergibt sich, dass es unsinnig und irreführend ist, sein Augenmerk auf nur ein spezielles Anliegen zu richten – beispielsweise nur zu prüfen, was in einer einzigen Branche geschieht, nicht auch, was sich in allen anderen tut.

07.01.2019

09:22 | rt: Doch keine Erfolgsgeschichte: Das Scheitern des Liberalismus must read!!!

Von den großen Gesellschafts-Entwürfen, die im zwanzigsten Jahrhundert erprobt wurden, ist nur einer übrig geblieben: Der Liberalismus. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist er anscheinend auf dem Siegeszug. Unter dem Begriff "Globalisierung" ist er angetreten, die ganze Welt in seinen Ordnungsrahmen zu zwingen. Auf diesem Siegeszug rund um den Globus zeigte er sehr unterschiedliche Facetten. Von seinem ursprünglichen Anspruch, eine "natürliche" Weltordnung jenseits aller Ideologie zu sein, die angeblich die Freiheit des Individuums in den Mittelpunkt stellt, ist dabei wenig übrig geblieben.

05.01.2019

08:42 | mises: What the Nazis Borrowed from Marx

The Nazis did not invent polylogism. They only developed their own brand. Until the middle of the 19th century no one ventured to dispute the fact that the logical structure of mind is unchangeable and common to all human beings. All human interrelations are based on this assumption of a uniform logical structure. We can speak to each other only because we can appeal to something common to all of us, namely, the logical structure of reason.

11:53 | Nukleus zum Polylogismus must read!!!
Der Polylogismus ist durchaus nachvollziehbar, da in unserer Gesellschaft das „need to know“ - Prinzip Anwendung findet. In Wahrheit umgibt uns der Polylogismus umfassend und es ist sinnlos mit den meisten Menschen zu diskutieren. TB hat sich auch von dieser Diskussion verabschiedet, da sie nur noch kontraproduktiv erscheint.

Ich muss aber widersprechen, bei der Annahme, man stelle das Ariertum über allem, also wolle diese Ideologie der Welt aufzwingen(komisch, heute versucht man das mit der Demokratie-Ideologie aber durchaus). Der damalige Wahnsinn hat den Deutschen und der Welt großen Schaden zugefügt, aber man wollte jedem das Seine lassen. Die Führung wollte immer den anderen Völkern ihre Eigenheiten und Traditionen zugestehen und man wollte selber in Ruhe gelassen werden und keine Vorschriften auferlegt bekommen, wie man zu sein hat. (Bewahrung von Multikulti sozusagen, aber bitte dort wo man gerade ist) Im 3. Reich wurde stur (und durchaus sehr erfolgreich) der 4 Jahresplan (na so was kennen wir doch von wo anders her?!) umgesetzt. Die Umsetzung ging mit großen Erfolgen einher und brachte Deutschland technologisch umgehend an die Weltspitze und stellte den Weltmarkt von heute auf morgen auf den Kopf. Aus dem Ausland und vor allem aus GB protestierte man gegen den 4 Jahresplan und forderte umgehend die Aussetzung des Planes. Frechheit nicht wahr? Witzig anzumerken, dieser 4 Jahresplan wurde durch massivste finanzielle Unterstützung (Krediten) aus den USA und GB erst ermöglicht, rund 1 Billionen Dollar in heutiger Kaufkraft.

Natürlich gibt es vollkommen verschiedene logische Strukturen des Denkens! Hier bin ich etwas enttäuscht von mises.org, da man viel zu kurz greift und genau das macht was man im Artikel anprangert. Absolut korrekt, die Nazis hatten vollkommen ein Rad ab, aber recht mit der Auffassung, es gibt unterschiedliche Denkstrukturen, lagen aber falsch, die Ir(r)igen wären der Weisheit letzter Schluss. Das Denken eines Menschen richtet sich nach seiner Umgebung (Umwelt und Gesellschaft), muss es ja auch, da er sonst nicht überlebensfähig ist. Alles andere ist Unfug. Ganz einfach, Umgang formt den Menschen auch im Denken.

Kann sich ein menschlicher Geist gut entwickeln (Stichwort: echte Bildung), dann ist zu beobachten, das sich sehr sehr viele Parallelen zeigen in den Denkstrukturen....erschreckend viele. Auf diesem Gebiet forsche ich schon geraume Zeit und kann in den verschiedensten Kulturen absolut identische geistige Entwicklungen identifizieren. Über die toltekischen Naquals zu den Druiden bis in den Raum der russischen Schamanen kam man immer zu den gleichen Ergebnissen in der Erforschung des menschlichen Bewusstseins. Auf die Frage nach dem Sinn des Lebens und wie dieses Leben zu führen sei, war man sich global absolut einig. Was diese Forscher vor Tausenden von Jahren herausfanden, finden heutige Gehirnforscher wieder heraus. 100% Übereinstimmung!

Nassim Taleb ist diesen Erkenntnissen mit seinen schwarzen Schwänen und seiner Antifragilität sehr gut auf der Spur, verheddert sich aber im ganzen Evolutionsquatsch und widerspricht sich selber in nur einem Satz.

Wir sehen sehr schön, die spinnerten Nationalsozialisten haben extreme Ähnlichkeiten mit den verkommenen Kommunisten, der armse(e)ligen Religionisten und den offensichtlich lobotomisierten Grün*innen. Irrsinn etabliert sich und dann kommt es wie immer „DAS haben wir schon immer so gemacht!“.

18:11 | Leser-Ergänzung zu Nukleus
Nukleus Beitrag bzgl. dem Einfluss der Umwelt auf das Denken möchten wir noch wie folgt ergänzen:
Das Denken wird - wenn man der Gralsbotschaft von Oskar Ernst Bernhardt (siehe dessen Hauptwerk "Im Lichte der Wahrheit", geschrieben unter dem
Name Abt-Ru-Shin) etwas abgewinnen kann - auch die eigene Umwelt beeinflussen:Nach Bernhardt wird nämlich jeder eigene Gedanke - wie ein Bote in das Dasein (Diesseits und Jenseits als Einheit!) ausgesendet, dort über Wechselwirkungen verstärkt und kommt irgendwann auf den Sendenden
zurück. Deshalb hält er es eben auch für so wichig, sich zu bemühen, auch die Gedanken - und nicht nur die Taten - positiv und rein zu halten.
Ich erwarte auch, dass die drei Schöpfungsgesetze (Karmagesetz, Resonanzgesetz und Gesetz der Schwere, siehe z.B. http://www.naturscheck.de/artikel/artikel-interviews/artikel/oskar_ernst_bernhardt ), zum von Nukleus angesprochenen von allen Kulturkreisen akzeptieren gemeinsamen Wissen zum Menschsein gehören.

04.01.2019

08:38 | mises: Der Staat will unseren Speiseplan bestimmen

Kürzlich veröffentlichte ein Forscherteam unter der Leitung des Nuffield Department of Population Health (NDPH) an der Oxford University einen Artikel in der Online-Zeitschrift Public Library of Science ONE. Dem Artikel zufolge hat man die wirtschaftlich optimalen Steuerniveaus für 149 Regionen der Welt berechnet, die die Gesundheitskosten „im Zusammenhang mit Krankheiten durch den Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch abbilden“.


06:55
 | ag: Offene Grenzen müssen nicht schlecht sein. 

Trifft man in Deutschland in Medien oder Politik auf den Begriff „offene Grenzen“, wird dies hauptsächlich mit zwei Ausprägungen verbunden: einerseits mit der Grenzöffnung durch die Regierung Merkel im Zuge der Migrationkrise 2015 und andererseits als eines der vordergründigsten Leitmotive der politischen Linken, das über Linkspartei, Grüne und SPD hinaus sogar bis tief in die Seele von Christdemokraten und FDP-Liberalen vordringt.