16.01.2017

09:23 | mises: Zehn fundamentale ökonomische Gesetze

Inmitten von ökonomischen Trugschlüssen, die schier unendlich wiederholt werden, ist es sicherlich hilfreich, sich auf einige der grundlegendsten ökonomischen Gesetze zu besinnen. Hier sind zehn dieser Gesetze aufgelistet, die nicht oft genug wiederholt werden können.

Diese Liste könnte all den volkswirtschaftlichen Unsinn, der momentan an Schulen und Unis gelehrt wird, in 10 2-stündigen Vorlesungen fast ersetzen! Aus aktuellem Anlass heute auch in der Rubrik "Wirtschaft" untergepostet! TB

11.01.2017

18:26 |  youtube: The Austrian School: A Historical Overview - Eugen-Maria Schulak

Aufrichtigst den Neueinsteigern der Austrians empfohlen! TB
Migriert aus der Rubrik Russland, wo es fälschlicher Weise platziert wurde!

06.01.2017

08:41 | misesde: Die Cambridge-Cambridge-Kontroverse über den Kapitalbegriff und ihre Bedeutung für die Österreichische Schule

Es ist eine der ältesten und meistdiskutierten volkswirtschaftlichen Fragen, warum es denn eigentlich einen Zins gebe, also ein arbeitsloses Einkommen, das aus dem Geld zu fließen scheint, ohne daß doch Geld selbst produktiv ist.

05.01.2017

19:22 | achgut: Partialfaktisch. Eine Mathematik für die Gegenwart

Symbolhaft wird hier das Problem umrissen, das die Politik und ihre Medien haben, wenn sie in ihren Erläuterungen und Begründungen anstelle eines "≠"-Zeichens ein "=" setzen. Bei denjenigen, die schon länger hier leben (= Volk?) und immer erneut werfen sich die Politiker dann vor, das von ihnen gesetzte Gleichheitszeichen nicht genügend erklärt zu haben. Wiewohl sie tagein, tagaus genau das tun, nämlich erklären. Jedoch wissen nicht nur diejenigen, die schon länger hier leben, sondern auch viele, die erst seit Kurzem bei uns sind oder solche, die vom Ausland her auf Deutschland schauen, dass bei politischen Aussagen anstelle eines "=" sehr oft ein "≠" stehen müsste. Erst dadurch würde dem partiell Faktischen ein Bestandsrecht im Bereich der Tatsachen gegeben.

02.01.2017

13:45 | Neujahrsgedanken

Was könnte uns erwarten? Was wird Österreich, dem Österreichischen Volk blühen? Der Schreiber dieser Zeilen ist in diesen Neujahrstagen ratloser denn je. Die herrschende Nomenklatura denkt nicht einmal daran, an ihrer Untätigkeit im Hinblick auf die Völkerwanderung und radikalisierten Orient im Lande etwas zu ändern. Schlußendlich hängt in diesem Land Österreich erdrückend über allem und jedem das Dogma der Ideologie, die uns in den Abgrund führen wird, da unsere Nomenklatura es so möchte. Der Rechtstaat wird offenbar mit voller Absicht der herrschenden Kader immer wehrloser gemacht. Es wird nicht einmal ansatzweise etwas unternommen, Völkerwanderer, die keinerlei Recht haben, sich hier aufzuhalten, geschweige denn legal eingereist sind, auszuschaffen. Die Ausreden sind stets dieselben: es gehe rechtlich nicht, da mit den Herkunftsländern kein Rücknahmeabkommen bestehe, die Staatsangehörigkeit der Betreffenden nicht geklärt sei. Die Ausschaffung wird oft nicht durchgeführt, weil die aus vernetzten Einzelorganisationen bestehende Asylindustrie ihre teuer mit Spendengeld Gutgläubiger bezahlten Anwälte dies verhindert. Ganz zu schweigen von viel zu milden Urteilen für schwerste Verbrechen wie Vergewaltigung durch Gerichte, die aufgrund der nichtabendländischen Herkunft der Straftäter alle beiden Augen zudrückt.
Obendrein verteilt unser Land, vor allem das Bundesland Wien, seine viel großzügig bemessene „Mindestsicherung“ an die Völkerwanderung, die noch nichts zu unserem Topf beigetragen hat und zum Dank dafür archaische Verhaltensweisen wie sexuelle Belästigung (zu Sylvester wieder in Innsbruck) und sonstige Nettigkeiten verübt.
Österreich wird in diesem Jahr keine Wende erleben. Westeuropa wird keine erleben. Wobei es Österreich heute nicht notwenig hätte, Westeuropa zu sein. Als einziges Land, das nicht hinter dem eisernen Vorhang gelegen hat, besitzt unsere Nation aufgrund enger historischer Verwebungen, die Möglichkeit sich mit seinen östlichen Nachbarländern zu verbünden. Trotz aller diplomatischen Fehlleistungen Österreichischer Politiker der letzten Jahre, sind dort immer noch die Türen für Österreich offen. Man braucht sich nur mit den Menschen zu unterhalten, sich umzusehen wie so vieles, beispielsweise die Architektur, die Küche der unseren ähnlich ist. Es ist fremd und dennoch vertraut. Die vertraute Fremde. Auch hat man dort noch nicht vergessen wie Österreich 1956, 1968 und während des Kriegsrechts in Polen gehandelt hat. Noch hätte man dort offene Türen. Von unserer Nomenklatura wird natürlich nichts in Richtung Visegrádbeitritt Österreichs kommen. Ja die aggressiv verachtende Fremdenfeindlichkeit der Linken richtet sich gegen die verschwägerten östlichen Nachbarn Österreichs. Genau das, was sie ihren Gegnern stets vorwerfen. Seltsamerweise kommt der Vorschlag eines Visegrádbeitritts Österreichs gerade von der einzigen, dem Schreiber dieser Zeilen auch nicht sympathischen, Oppositionspartei unseres Landes, von der man das aufgrund ihrer Ideologie, die ganz anderes im Schilde führt, nicht erwartet hätte. Es sind seltsame Zeiten.
Die Nomenklatura sitzt sehr fest im Sattel. Die Gegnerschaft hat Fehler gemacht und macht Fehler. In Österreich ist eine Präsidentschaftswahl vom Kandidaten der einzigen Oppositionspartei verloren worden. Seine und die Sprache der Anhänger war am Ende zu aggressiv, das hat so einige im Endeffekt abgeschreckt und sie mit großem Bauchweh doch den Kandidaten der Nomenklatura oder ungültig wählen lassen, wie der Schreiber dieser Zeilen in persönlichen Gesprächen festgestellt hat. Auch haben viele den Kandidaten der Opposition nur mit Zweifeln, großen Bedenken und vielen Vorbehalten (wie der Schreiber dieser Zeilen) oder gar Widerwillen gewählt. Statt sich zu überlegen warum, beschränkte man sich bei den Gegnern zu einem nicht unbeträchtlichen Teil darauf, die Wähler der anderen Seite zu beschimpfen. Na ja. Die feine englische Klinge sieht anders aus. Genau diese bräuchte man. Die an der Macht befindlichen Seite kann zwar ungestraft alle Gegner als „ungebildete, modernisierungsverlierende, hässliche Proleten“ beschimpfen einfach aus dem Grund, weil sie alle wichtigen Schalthebel einschließlich der Propagandainstrumente, die etablierten Medien, kontrolliert, aber auf gleich derbe Weise zurückzukläffen wird der eigenen Sache nicht dienen, im Gegenteil. Die beiden politischen Hälften schaukeln sich nur gegeneinander auf und welches Ergebnis soll damit erzielt werden? Es sind alles Österreicher, also sollte man sich ein bisserl zusammenreißen bevor man losschimpft auch wenn ein paar von der einen oder anderen Ideologie verwirrt sind.
Somit ist die Gegnerschaft nicht besser als die, die sie von der Macht wegbringen möchte. Im Gegenteil. Wenn es schlußendlich klappen soll, müßte man danach streben, besser zu sein als sie. Sich mehr Wissen aneignen und nicht auf obskuren Verschwörungstheorien herumreiten, danach trachten, belesener zu sein, eine Fremdsprache mehr zu lernen, sich besser zu benehmen. Auch müßte man modrig Gestriges sowie den braunen Gatsch, der stets an die Regimegegner andockt, rigoros abweisen. Sich für die Sache einsetzen mit Vernunft, Augenmaß und sehr höflicher Beharrlichkeit. Geschieht das in ausreichendem Maß? Und genau daran scheitert es, weil es die nach Veränderung dürstende bürgerliche Mittelschicht abstößt und verschreckt. Die noch vorhandene Mittelschicht ist die Mehrheit der Österreicher. Man bräuchte eine vollkommen oder zumindest weitestgehend ideologiefreie, auf Vernunft und Ruhe beruhende Opposition. Somit wird sich mittelfristig nichts ändern in unserem Land.Auch in Westeuropa wird man genau wie Österreich herumwabern und schlußendlich wird wieder die Nomenklatura bei den Wahlen in Frankreich und den Niederlanden als Sieger hervorgehen. Man wird dort genauso verfahren wie in Österreich, alle noch vorhandenen Kräfte der Führungskader, ihrer Lakaien und Mitläufer mobilisieren, damit eine „Revolution in der Wahlkabine“ verhindern. In den anderen Ländern sind die Menschen in diesem Bereich auch nicht so unterschiedlich zu den Österreichern. All diese Verunsicherung ist nur der Beweis dafür, daß wir alle in Westeuropa in keinen freien Gesellschaften mehr leben.
Was wünscht sich der Schreiber dieser Zeilen eigentlich?
Ein freies, souveränes, in bestem Sinne selbstbewußtes Österreich mit einer freien Gesellschaft, in der alle Ideologien am Müllhaufen der Geschichte in strahlensicheren Ummantelungen deponiert sind. Ein Österreich, das in der Visegrádgruppe mit Partnern auf Augenhöhe politisch eingebunden ist, seine guten Traditionen beibehält und lebt, ein Österreich, das nicht immer vor den „Großen“, Brüssel oder internationalen Organisationen buckelt, die unser Land bestenfalls mit Herablassung behandeln, ein Österreich, das in aufrechter Haltung lächelnd mit dem ihm angeborenen Charme seinen eigenen Weg geht, dies stets mit Respekt vor den anderen. Als das westlichste osteuropäische Land, auch als das nördlichstes südeuropäische, denn genau da befinden wir uns ebenso in Mentalität und Lebensart.
Statt des Völkerkerkers zu Brüssel, eine europäische Gemeinschaft mit den Vorzügen der Reise- und Niederlassungsfreiheit, mit freiem Handel aber ohne Euro, Schengen und „Vergemeinschaftungen“ jedweder Art. Auch, daß im gesamten Abendland die Religionsfreiheit in bezug auf den Islam dermaßen eingeschränkt wird, daß er keine Gefahr mehr darstellt, um es sanft zu formulieren.
Angesichts der derzeitigen Lage dürften dies wohl Wünsche bleiben. Man sollte auch immer die Möglichkeit der „inneren Emigration“ in Betracht ziehen, da es einen Sturz dieser Herrscherkader und einen Umbruch in nächster Zeit wahrscheinlich nicht geben wird. Es wird Anschläge geben und die herrschenden Kasten werden ihre geheuchelten Betroffenheitsbekundungen von ihren eingebauten Tonträgern abspulen, ein paar Placebomaßnahmen, ansonsten wird nichts unternommen, die Eurokrise wird weitergehen wie bisher mit Rettungspaketen aus den virtuellen Bits und Bites der EZB, die Völkerwanderung wird nicht eingedämmt werden... Zwatausendsiebzehne wird schiach und zach, sunst woascheinlich goa nix, leida. Guats Neichs Joah!


08:34
 | mises: So etwas wie „stabiles“ Geld kann es nicht geben

Seit dem frühen 19. Jahrhundert haben Ökonomen immer wieder gepredigt, der Geldwert oder die Kaufkraft des Geldes sollten stabil bzw. relativ stabil sein. 1817 sagte David Ricardo: „Damit eine Währung vollkommen ist, sollte sie absolut konstant im Wert sein.“

28.12.2016

15:20 | krone: Den Kollaps verstehen

ECbleak
Zwar schön und gut, dass die Wissenschaft versucht aus massenhaften Daten etwas herauszulesen und abzuleiten. Ich gebe auch zu, das dies in gewissem Maße funktioniert – schließlich schafft es die NSA und Google auch uns zu bespitzeln – allerdings mit dem Unterschied das beide dies live machen und nicht ex post ein riesen Datenkonvolut überprüfen, wie es in der Wissenschaft oft vorkommt.

Solchen Überprüfungen im Nachhinein stehe ich sehr kritisch gegenüber. Schließlich will man in gewissem Maße etwas finden, was schon bekannt ist. Ähnlich als man sucht in einem Text ein Schlüsselwort – was mit „Strg“ und „F“ ganz einfach funktioniert. Ein weiterer Punkt ist, das der Outcome nur so gut und die Qualität es unterstellen Modells hat. Basiert die Formel/das Modell auf falschen Annahmen ist auch der Outcome dementsprechend Mist. Der wohl spektakulärste Fall war das Black Scholes – Modell und die Pleite von LTCM im Jahre 1998. Diese beiden Herren entwickelten in den 70er eine Formel zur Bewertung von Optionspreisen – auf der Annahme, dass Preisentwicklungen normalverteilt sind. Demnach darf es eine Bewegung am Markt von mehr als 15% nur an einem Tag in 100 Jahren geben usw. (Das dem nicht so ist, konnten wir in den Jahren 2010, 2008, 2001, 2000, 1998 usw. feststellen.) Im Jahre 1997 erhielten Black und Scholes den Nobelpreis für dieses Modell und 1998 erfolgte bei deren Hedgefonds LTCM die Pleite, da sie mittels ihrem Modell in Optionen auf den Rubel wetteten.
Dieses Beispiel zeigt, dass bei Extremszenarien so manch bewährtes und berühmtes Modell schnell wertlos werden kann.

Datamining ist zwar gut und liefert viele Erkenntnisse, damit lässt sich aber nicht die Welt erklären! Vielmehr sollte – zumindest beim gegenwärtigen Geldsystem – man hinterfragen, wie kommen diese Daten zustande. Warum werden Personen und Unternehmen zahlungsunfähig? – Weil bei der Kreditgeldschöpfung die Zinsen nicht mitgeschöpft werden. Kreditnehmer sind in der freien Marktwirtschaft dazu genötigt anderen Ihr Geld abzunehmen um die Zinsen bedienen zu können. Den letzten in der Reihe trifft es – er wird zahlungsunfähig.


08:14
 | mises: „Wo gedeiht die Freiheit besser als in der Schweiz?“

Stellen wir uns vor, die EWG/EG/EU wäre nie gegründet worden. Hätte es dann zwischen ihren Ländern nach 1957 wieder Krieg gegeben? Mit Sicherheit nicht. Die immer wieder zu hörende These, dass wir den Frieden der letzten sechs Jahrzehnte der politischen Integration Europas zu verdanken haben, gehört daher in den Bereich der Propaganda.

Sie ahnen nicht, wie sehr Herr Vaubel mir aus der Seele spricht! TB

27.12.2016

08:39 | creators: Farewell

Even the best things come to an end. After enjoying a quarter of a century of writing this column for Creators Syndicate, I have decided to stop. Age 86 is well past the usual retirement age, so the question is not why I am quitting, but why I kept at it so long.

Einer der größten US-Denker, Staatskritiker und Bekämpfer des internationalen Sozilismus vertschüsst sich in die Pension - mit 86!
Eines meiner Lieblingszitate von ihm: „Die erste Lektion der Ökonomie ist die Knappheit. Die erste Lektion der Politik ist die Nichtbeachtung der ersten Lektion der Ökonomie.“ TB

Kommentar
Eindeutig ein Vorbild für Deutschland ? Ziel 71 wird auf 86 revidiert. ;-)

26.12.2016

14:44 | zeit: Katerstimmung bei den pubertären Theoretikern

Meinen Freunden und Studenten von der KWL geht es gerade schlecht. Die KWL ist die kulturwissenschaftliche Linke. Sie machte zweierlei: historisch dekonstruieren und politisch korrigieren.

25.12.2016

13:58 | cartoon: Es lebe der Unterschied

23.12.2016

09:10 | mises: Kapitalismus einfach erklärt

In einer aktuellen Umfrage der Harvard University lehnten 51% der Generation Y den Kapitalismus ab, während 33% den Sozialismus befürworteten. Lehnen die Millenials also wirklich freie Märkte ab oder verwechseln sie Kapitalismus einfach mit unserem derzeitigen System von Parteibuchwirtschaft, Korporatismus, Merkantilismus oder irgendeinem anderen „ismus“?

21.12.2016

18:10 | mises: Ten Fundamental Laws of Economics

1. Production precedes consumption

Schon bei Punkt 1 steigen die Sozen für gewöhnlich aus.

09:57 | mises: Donald J. Trump: „Du solltest Deinen Pullover selbst stricken.“ must read!!!

... Ich beharrte auf meinem Einwand, also schlug er ein Geschäft vor: Falls ich weiter meine Arbeit outsource, werde ich ihm 35% Steuern zahlen müssen, was bedeutet, dass ich – gebe ich 50 Euro für einen Pullover aus – 17,50 Euro an ihn überweisen muss. Das klang für uns beide unfair.

Wenn ich jedoch anfinge, meinen Pullover selber zu produzieren, würde er meine Steuer auf 15% reduzieren und mich von jeglichen Regulierungen befreien. Ich könnte also so viele Pullover machen, wie ich wollte. Wichtig sei nur, dass ich die Pullover selber stricke.

Kommentar
Zum einen ist das eine Satire. Zum anderen verstehe ich nicht ganz, auf was das ganze hinaus soll. Eherne Regel, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wenn das Angebot höher ist als die Nachfrage fällt der Preis usw. Und jetzt kommen wir zu dem sogenannten Freihandel in der heutigen Zeit. Haben wir Sklavenlöhne, die den Pullover billigst produzieren, habe ich als Land oder Staat zwei Möglichkeiten, ich lasse es frei laufen. Das heisst dann die einheimischen Pullover-Hersteller in welcher größe auch immer, können gegen den Import nur schwer bestehen, ausser sie zahlen ähnlich Löhne wie die importierten Pullover.

Belege ich den Pullover mit einem Zoll o.ä. um die Einheimischen Pulloverhersteller zu schützen, haben wir keinen Freihandel mehr. Das sogenannte "outsource" kommt doch gerade davon, das es ein massives Ungleichgewicht in den Herstellungskosten, Ausland zu Inland gibt. Was zur Folge hat, entweder ich produziere "outsource" oder ich stelle die Produktion ein. Oder ich erfinde den Pullover neu z.B. einen reinen virtuellen Pullover mit den Fähigkeiten eines echten.

Dann spielt der Preis zunächst keine entscheidente Rolle mehr, bis halt das Ausland diesen wieder billiger anbietet, weil dort die Löhne, Herstellungskosten niedriger sind. Was soll bitte das Spielchen ? Auf Deutschland gesehen, siehe AEG, Grundig, usw., usw. Deshalb würden in Deutschland auch nicht mehr Waschmaschinen inländisch gebaut, selbst wenn mir 20 % Steuern erlassen werden. Denn das Fundament sind die Herstellungskosten. Wobei die Steuerentlastung dem Freihandel wiederpräche und nichts anderes wäre als eine Subvention.

20.12.2016

07:49 | fb/Kablitz: Keynsianismus pur

19.12.2016

13:40 | gegenfrage: Kommunismus: Wo gibt es ihn heute noch?

Der Kommunismus – ein wirtschaftliches und politisches System, das eine herrschafts- und klassenlose Gesellschaft anstrebt. Die kommunistische Ideologie verbreitete sich insbesondere im 20. Jahrhundert sehr stark, verschwand jedoch im selben Jahrhundert größtenteils wieder. In welchen Ländern gibt es heute noch kommunistische Systeme?

Maschinensteuer- und Umverteilungsparadies (von Arbeit nach Bank und Bürokratie) Österreich! TB

Kommentar
Da können wir die halbe EU incl. Deutschland dazu packen. Kommunistischer geht es im Grunde nicht. Und selbstverständlich wurde auch schon an die Eliten äh Genossen (wie man sie auch nennt – dieselbe Bagage) schon ausreichend bedacht. Wasser predigen, Wein trinken. Ich finde den Link gut: https://ddrwebquest.wordpress.com/2016/02/15/die-privilegien-der-kommunistischen-eliten/

16.12.2016

08:43 | mises.de: „Der erste Keynesianer“ oder „Wie man ein Land in vier Jahren ruiniert“ – Teil 3

Um die Kurskapriolen einzudämmen, setzte Law kurzerhand den Kurs bei 9.000 Livre fest, nachdem er bereits auf 10.000 gestiegen war. Kurz vor seiner Zwangskursfestsetzung hatte er den Handel mit Aktien ausgesetzt, was die Unzufriedenheit steigerte. Dann ließ er den Handel wieder zu und wurde förmlich von den Massen überrannt, die nun die Schalter der Bank und der Börse stürmten.

14.12.2016

13:40 | mises.de: Der Mythos “öffentlichen” Eigentums

Wir alle haben schon mal von “öffentlichem” Eigentum gehört. In der Tat wird immer, wenn sich etwas in Staatseigentum befindet oder der Staat eine Unternehmung betreibt, dies als “in öffentlichem Eigentum befindlich” bezeichnet. Wenn natürliche Ressourcen an private Unternehmen verkauft oder vergeben werden, erfahren wir, dass “öffentliches Eigentum” an schnöde Privatinteressen “weggegeben” wurde.

09:16 | mises: „Die Zukunft Europas“

.... These: Wiederkehrende Einigungsprojekte schaffen soziales Kapital in Europa. Das derzeit herrschende „Papiergeldzeitalter“ (quasi das „hydraulische System“ der europäischen Moderne) kommt gegenwärtig ins Wanken – vielleicht gar an sein Ende. Die laufende Massenzuwanderung ist nicht Ursache, sondern Symptom einer schweren Krise, die gekennzeichnet zu sein scheint von einer Sehnsucht nach einem Zurück in die Zeit vor der Aufdeckung aller Illusionen. Das jedoch ist zutiefst uneuropäisch. Europa steht für den Blick nach vorn – für großen Weitblick.

12.12.2016

08:55 | mises: Negativzins bei Unternehmensanleihen – Wie die EZB Wohlstandsdiebstahl betreibt

Die EZB wird durch die Ankäufe zu einem marktmächtigen, zinsbeeinflussenden oder gar zinssetzenden Akteur. Gegenüber dem Markt für Staatsanleihen der Euroländer ist die Marktbeeinflussung durch den Ankauf von Unternehmensanleihen wesentlich spürbarer, da sie bis zu 70 Prozent einer Emission aufkaufen kann und die Marktenge hier insgesamt wesentlich ausgeprägter ist. Bereits mit der Ankündigung der Ankäufe sanken die Renditen für Unternehmensanleihen von März bis Juni 2016 im Durchschnitt um 0,32 Prozentpunkte, ohne dass in diesem Zeitraum Käufe getätigt wurden.

Irritation der gesamten Volkswirtschaft durch falsche Preissignale, die wiederum durch die Ankaufspolitik der EZB entstehen! TB

09.12.2016

08:05 | mises: „Der erste Keynesianer“ oder „Wie man ein Land in vier Jahren ruiniert“ – Teil 2

Im Mai 1716 war es dann endlich soweit. Law durfte zwar noch keine Staatsbank gründen, ihm wurde jedoch erlaubt, eine Privatbank mit einem Monopol für 20 Jahre zu errichten: Die Banque Générale. Das Grundkapital betrug sechs Millionen Livre verteilt auf 1.200 Aktien zu 5.000 Livre. Vorerst waren jedoch nur 25% eingezahlt worden und zwar ein Drittel in Hartgeld und Zweidrittel in Staatsanleihen.

07.12.2016

19:17 | writeurl: Was Geldsystemkritiker wissen sollten

MODERATOR: Willkommen, liebe Zuschauer, zu einer neuen Folge von "VWL-Talk". Wie immer diskutieren wir über Themen, bei denen die Wellen der Empörung hoch schlagen. Dieses Mal geht es um Betrug durch das Geldsystem. Zu Gast bei uns sind Herr G., ein Geldsystemkritiker, und Herr B. , von Beruf Banker. Herr G. , bitte schildern Sie uns, wieso Sie sich schon seit 20 Jahren gegen das Geldsystem engagieren.

05.12.2016

09:35 | mises: Die Grenzen der empirischen Volkswirtschaft

Zwei voneinander getrennte Entwicklungen innerhalb der Volkswirtschaftslehre in den vergangenen 100 Jahren führten dazu, dass sich die Makroökonomie nicht fort- sondern zurückentwickelt hat. Die erste Entwicklung ist die keynesianische – bzw. um genau zu sein die malthusianische – Vorstellung von einer gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Die zweite Vorstellung ist der auf Milton Friedman zurückzuführende positive Empirismus, der die Wichtigkeit der empirischen Verifikation einer ökonomischen Theorie betont.

04.12.2016

16:32 | uswatchdog: We Have Killed Capitalism-Jim Sinclair

Legendary gold and market expert Jim Sinclair says, “Markets do not exist anymore . . . and you can’t time what does not exist.” Sinclair contends a huge transition is underway, and the old system cannot be fixed. A new one is on the way, and the old one is going to end with a bang. Sinclair explains, “Right now, they’re eating each other, and the eventuality is, getting back to the steam pot, there is going to be a day when there is only going to be one shark left, one very fat shark left, and what happens next?

02.12.2016

10:44 | mises: „Der erste Keynesianer“ oder „Wie man ein Land in vier Jahren ruiniert“ – Teil 1

Wenn Sie glauben, in einer schnelllebigen Welt zu leben, dann kennen Sie noch nicht das Leben von John Law (1671-1729) und dessen geldpolitische Abenteuer in Frankreich. Im nun folgenden Artikel lernen wir die Geschichte eines Mannes kennen, der in Schottland aufwuchs, in England ein gesuchter Mörder war, im Glücksspiel ein versierter Kenner, später sogar französischer Zentralbanker wurde und für kurze Zeit der mächtigste Mann Europas war.

30.11.2016

08:52 | mises: Politik oder Frieden

Die Frage, wie ein Staat eingerichtet sein soll, wurde bis zur Neuzeit stets in einem normativen Sinne verstanden: Jede Blaupause für ein Gemeinwesen musste sittlichen oder religiösen Forderungen genügen. Das ändert sich erst im Jahre 1651 mit dem Werk Leviathan, in welchem sein Autor Thomas Hobbes jener Frage eine radikal andere Interpretation gibt. Das tut er deshalb, weil er ein Phänomen ernstnimmt, das auch unsere heutige Welt kennzeichnet: das Phänomen des Pluralismus der Religionen, Weltanschauungen und Moralvorstellungen.

23.11.2016

08:18 | mises: Die Geldpolitik kann eine Volkswirtschaft nicht „steuern“

In der Niedergangsphase eines Konjunkturzyklus geraten prosperierende Unternehmen in Schwierigkeiten oder schlittern gar in Konkurs. Dies geschieht nicht aufgrund firmenspezifischer, unternehmerischer Fehlentscheidungen, sondern parallel zu allen Wirtschaftssektoren. Menschen, die gestern noch Vermögen besaßen, sind heute bankrott und Arbeiter verlieren ihre Jobs.

22.11.2016

14:31 | WZ: "Wir schwindeln Wachstum herbei"

Wirtschaftswachstum ist genauso wenig beeinflussbar wie das Wetter, ist Ökonom Sedláček überzeugt.

White Rabbit
Interessantes Interview abseits des Mainstreams und das in der WZ. Gibt´s das?

16.11.2016

08:52 | mises: Märkte funktionieren ohne Staat must read!!

In einer Volkswirtschaft spielen dagegen Informationen und Wissen eine tragende Rolle. Dabei ist nicht „Expertenwissen“ gemeint, das zum Beispiel für den Bau eines Roboters erforderlich ist. Gemeint sind Informationen und Wissen, das Menschen exklusiv besitzen. Dieses Wissen ist in einer Volkswirtschaft dezentral verteilt und lässt sich nur zu einem geringen Teil zentralisieren. Die dezentrale Wissensverteilung ist es, die Volkswirtschaften zu komplexen Systemen macht. Tritt in einem komplexen System eine Störung auf, kann man nicht einfach eine Software umschreiben, um das Problem zu beheben.

14.11.2016

09:26 | mises: Monetäre Verschmutzung der Volkswirtschaft

Manche Klimaforscher sorgen sich so sehr um den erwärmenden Einfluss steigender Mengen an CO² und anderer Treibhausgase in der Atmosphäre, dass sie auf die Idee gekommen sind, mehr Verschmutzung könne die Temperatur wieder absenken. Genauer gesagt schlagen sie vor, mehr Verschmutzung durch Feinpartikel in höheren Atmosphärenschichten würde die Sonnenstrahlen stärker ins Weltall zurück reflektieren und so für einen abkühlenden Effekt sorgen, wie es in der Vergangenheit auch bei großen Vulkanausbrüchen der Fall war, die zu Jahren ohne Sommer führten.

Einen soziologischen Aspekt der monetären Staatsfinanzierung kann man nicht oft genug betonen: es werden Menschen gewählt, die versprechen und nicht Menschen, die vernünftig haushalten. Genau das erleben wir nach 40 Jahren FIAT-Geldregime. Versprecher und Erpresser, die das Volk ausbeuten und korrumpieren, ohne dass das Gros der Bürger das Treiben verstehen! TB

09.11.2016

09:36 | mises: Kapitalismus: Wie ein Begriff umgedeutet wird

Eine kürzlich unter Angehörigen der Generation Y durchgeführte Umfrage lieferte einige Erkenntnisse, die für diejenigen von uns von Interesse sein dürften, denen Freihandel und die freie Marktwirtschaft am Herzen liegen. Unter den 18 bis 29-jährigen genießt demnach der Sozialismus einen leicht besseren Ruf als der Kapitalismus (58% gegenüber 56%). Das ist ein erschreckendes Ergebnis.

04.11.2016

08:03 | mises: Monopole und Kartelle sind Geschöpfe des Staates

... Das Scheitern von AOL Time-Warner zeigt, dass selbst die größten Unternehmen anfällig für Wettbewerb sind, solange nur ein freier Marktzugang existiert. AOL Time-Warner scheiterte, weil Konsumenten sich Wettbewerbern zuwandten, die niedrigere Preise und/oder eine bessere Qualität offerierten.

02.11.2016

08:54 | mises.de: Klimaforschung: „Technologie vereint, Politik entzweit“

Analog zu der Stichelei über England und Amerika, welche oft und fälschlicherweise George Bernhard Shaw zugeschrieben wird, sind die Naturwissenschaften und das Ingenieurwesen zwei Professionen, welche durch eine gemeinsame Sprache geteilt sind. Diese Sprache ist natürlich die Mathematik, eine symbolische Abstraktion, durch die es uns gelingt, die natürliche Welt zu beschreiben, zu erklären und manchmal auch zu transformieren. Dieser Zweck ist bedeutend, da die Differenzen, mit denen Wissenschaftler und Ingenieure Mathematik einsetzen, profunde politische Konsequenzen nach sich ziehen, wenn diese Kalkulationen zu sehr von der beobachtbaren Realität abweichen.

01.11.2016

09:35 | ef: Vom Scheitern der Demokratie

Die aufklärerische Koalition von Liberalismus und Demokratie stand auf zwei Säulen, zum einen dem in seiner Wirksamkeit eng begrenzten minimalen Nachtwächterstaat, der die Menschen weitgehend machen ließ, was sie wollten, und zum anderen dem Verzicht der Fraktionen der herrschenden Klasse darauf, die Unterschiedlichkeit ihrer politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorstellungen mit ...

28.10.2016

09:20 | mises.de: Die teuren Fehler der Politik - MUST READ!!!

Im Gegensatz dazu müssen die Wähler verstehen, wie etwas tatsächlich funktionieren wird, um richtig zu bewerten, welche Politiker ihnen besser dienen werden (oder am wenigsten schaden). Da dies meist nicht der Fall ist, profitieren Politiker, die absichtlich missverständliche bzw. falsche Aussagen tätigen. Die politische Anziehungskraft des falschen Verständnisses ist „genau so weit verbreitet wie die Überzeugung, dass Ordnung gestaltet werden muss, dass die Alternative zum Chaos explizite Intention ist und dass es nicht nur inkrementelle Kompromisse, sondern objektiv präzise, quantifizierbare und kategorische Bedürfnisse gibt.“

Nukleus
Nukleus: Gary Galles analysiert ökonomisch völlig richtig die Situation. ABER warum, wenn es doch so einleuchtend und logisch ist, handelt man immer und immer wieder dieser ökonomischen Logik widersprechend??? Weil es keinen homo oeconomicus gibt! Wir handeln nicht ökonomisch logisch rational, sondern immer emotional. Das ist immer noch nicht in die Betonköpfe der ganzen Wirtschaftslehrenden vorgedrungen. Ich musste Jahre an BWL, Physik, Medizin, Geologie und Psychologie „wegwerfen“, weil es einfach nichts mit der Realität zu tun hatte sondern nur mit Wunschvorstellungen von fehlgeleiteten Leuten. Es ist ein schmerzlicher Vorgang, da dieses Weltbild bisher ganz gut für einem funktionierte und man mit einem Großteil der Mitmenschen konform ging. Sicherlich bemerkte man schon gewisse Widersprüche, nur die anderen Leute kamen damit zurecht, also schafft man das auch. Man möchte ja dazu gehören und kein Sonderling und Außenseiter sein.
Dieser Artikel von Gary Galles ist übersäht von Widersprüchen, aber niemand merkt es, da es doch sooo logisch ökonomisch ERSCHEINT. Es erscheint nur so weil man völlig die psychologische Komponente ausblendet (immer und immer wieder). Menschen wären demnach völlig gefeit gegenüber Werbungsversprechen und würden ein Kosten-Nutzen Verhältnis erstellen, um danach zu kaufen. Werbung funktioniert aber besser als man denkt und so wird der größte Müll für viel Geld konsumiert. Wie entsteht sonst ein Hype um einen bestimmten Konsumartikel? Wie kriegt man Menschen zum EM Invest? In dem man ihnen die ganzen Vorzüge aufzählt und die Wertstabilität oder wenn man ihnen erzählt, wer doch schon alles EM gekauft hat (Sogar der hat sich schon was gekauft...DER...kaum zu glauben oder?) ?
Man setzt sie unterbewusst unter Druck, ja nicht der Letzte zu sein und nichts mehr zu bekommen. So funktioniert das auch beim iPhone, mit seinem überzogenen Preisen (jaja iPhoner der Preis ist für die Qualität gerechtfertigt) und seiner künstlichen Verknappung. Und die Wartezeiten bei manchen Automarken...ja aber die müssen doch erst gebaut werden?!
Wieso setzt sich Qualität nicht durch? Nintendos Wii war technisch völlig veraltet, kam aber mit einem neuen Steuerungskonzept daher. Die Menschen waren fasziniert und neugierig, kauften das Teil und nach kurzer Zeit stand das Ding in der Ecke. Solche „Tricks“ nutzen sich schnell ab und die Wii U stand dann wie Blei in den Regalen. Sehr schön auch bei den ganzen ....grippen zu sehen. Lasst euch impfen! Wenn man immerzu eine andere Sau durchs Dorf treibt funktioniert das irgendwann nicht mehr.
Es gibt aber zeitlose Manipulationen wie die Umkehr der Aufmerksamkeit. Erst kürzlich wieder eindrucksvoll gesehen mit der Blockflöte der Merkel. Jeder regt sich drüber auf...äh warum eigentlich? Wer es bis hierher geschafft hat: https://www.youtube.com/watch?v=4COSLDZwRjk

26.10.2016

17:33 | presse: Ökonomie: Die Außenseiter aus Österreich

Die Vertreter der Österreichischen Schule hatten oft recht und wurden noch öfter ignoriert. Dafür wurden sie auch nie politisch vereinnahmt. Die Außenseiterrolle steht ihnen gut.

Kompakte, gut gemachte Beschreibung von "ze Ostrians" am österreichischen Nationalfeiertag! So feiert man einen solchen Tag! Bravo Presse! TB

24.10.2016

08:43 | mises: Unternehmertum im Kapitalismus

Wenn alle Marktteilnehmer die Zukunft richtig vorhersehen könnten, würden weder Gewinn noch Verlust entstehen. Unter der Annahme, dass alle Unternehmer die Zukunft richtig beurteilen, würden alle Preise in der Wirtschaft zu jedem aktuellen Zeitpunkt schon die zukünftigen Preise widerspiegeln und so weder Gewinn noch Verlust eintreten.

20.10.2016

14:52 | wissensfieber: Der Monopolkapitalismus und die Konzentration des Kapitals

Schizophrene linke Intellektuelle schaffen es, gleichzeitig den Wettbewerb und das Monopol anzuprangern, so wie sie es verstehen, Materialismus und Wachstum zu dämonisieren, während sie gleichzeitig beklagen, dass es den Armen materiell schlecht gehen würde. Ich kann mit ihren Stimmungsschwankungen definitiv nicht mithalten. Doch zumindest dem oft erhobenen Vorwurf des „Monopolkapitalismus“ möchte ich hier begegnen.

19.10.2016

09:06 | geolitico: Kampf ums historische Bewusstsein

Der Mensch strebt nach Erkenntnis der Wirklichkeit, in der er lebt. Ohne das Gefühl, dass er sich auf Wahrheit stützen kann, fehlen ihm innerer Halt und Lebenssicherheit. Er findet sich in Familie, Land, Volk, Staat und Welt vor, die ihn in vielfältiger Weise beeinflussen, prägen und bestimmen. Da sich alles Leben in der Zeit entwickelt und das Gegenwärtige an das Vergangene anschließt und darauf aufbaut, kann er nur im Verfolgen der aus der Vergangenheit kommenden Entwicklungslinie Aufschluss darüber gewinnen, wie der Weg sinnvollerweise in die Zukunft weiterführt.

14.10.2016

13:14 | Leser-Kommentar zum Postfaktisch

Also ich verstehe die ganze Aufregung um diesen Begriff nicht. Unser lieber Brief- und Paketzusteller (Post) hat zwar Angestellte, welche sich in einem Tempo bewegen als wären sie gerade aus dem Bett aufgestanden. Aber die haben keine Betten in ihren Filialen. Vielmehr bevorzugen Sie ein anderes Möbel (Tisch) um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

In Zukunft vielleicht auch ein Zusatzservice der Post. Sie stellen Postfaktische für ausgehungerte Kunden zur Verfügung. Wer weiß?


09:26
 | Ragnarök zum "Postfaktisch-Beitrag" von gestern

Ja. Postfaktisch ist im Grunde etwas erschütterndes. Selbst wenn man dieses unschuldige Wort zerlegt – findet post – also nach. Und faktisch – also etwas, das wirklich da ist. Insofern ist postfaktisch nichts anderes als die Umschreibung eines Zustands nach dem Fakten geschaffen wurden. Extremes Beispiel: Beschließen USA und Russland sich mit ICBMs zu beharken – ist die Erde postfaktisch eine radioaktive Wüste. Jedoch kann man in dem Beispiel schon von postfaktisch reden, sobald einer die Raketen gestartet hat. Dann wurden schon fakten geschaffen. Es dauert nur etwas. Angela Merkel hat auch das Wort postfaktisch in ihren Mund genommen um ihre Entscheidungen zu umschreiben. Was lernen wir aus dem obigen Beitrag und meinem Beispiel? Postfaktisch eben...

13.10.2016

09:56 | presse: Postfaktisch: Das Wort klingt harmlos, doch es ist diabolisch bitte lesen!!!

Die Bürger Roms lebten zur Zeit der Völkerwanderung in einer postfaktischen Epoche: Sie machten sich noch Illusionen von einem mächtigen Kaiser, der in Wahrheit eine Marionette seiner primitiven Soldaten war, von einem Senat, der in Wahrheit nichts mehr zu vermelden hatte, von einem Ewigen Rom, das in Wahrheit der Verwüstung durch die Vandalen ausgeliefert war, von einem Kulturvolk, das in Wahrheit durch einen markanten Geburtenrückgang dezimiert war, kaum nennenswerte Leistungen hervorbrachte, sich in der Dekadenz suhlte und von atavistischen Horden überflutet wurde.

12.10.2016

09:05 | mises: Bei meiner Suche nach Erklärungen stieß ich auf Ludwig von Mises’ „Nationalökonomie“

... er meist von orthodoxen Ökonomen vorgebrachte Vorwurf der „Unwissenschaftlichkeit“ der praxeologischen Methode Misesanischer Prägung bezieht sich im Kern auf die Verwendung der Transzendentalargumentation zur Begründung des Axioms des Handelns und der Ableitung einer Reihe von Grundaussagen aus diesem Axiom. Man muss sagen, dass die Reichweite dieser Schlussformen in der erkenntnistheoretischen Diskussion umstritten ist.

11.10.2016

15:37 | heise: Nobelpreis-Träger Bengt Holmström empfiehlt Macchiavelli

Es ist ein Dokument von Krisen-Management und Wissenschafts-Prosa, von wortreicher Ungewissheit, von Zweckoptimismus. Derjenige, der dieses Jahr (neben Oliver Hart) mit dem „Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften“ ausgezeichnet wird, der Finne Bengt Holmstörm, lässt sich mit dem folgenden Aufsatz zitieren: „Understanding the role of debt in the financial system“ (Januar 2015). Von Schulden ist da die Rede, genauer gesagt von dem fragilen Gleichgewicht, das die Finanzkrise 2008ff. sichtbar aus dem Lot brachte.

07.10.2016

09:45 | mises: Maximale Freiheit ist der beste Weg, um Armut zu bekämpfen

Kritiker des Liberalismus und des freien Marktes haben es sich schon vor langer Zeit angewöhnt, Begriffe zu erfinden, die Liberale selbst nie verwenden würden. Der am weitesten verbreitete dieser Begriffe lautet „neoliberal“ oder „Neoliberalismus“. Er bedeutet anscheinend immer gerade das, was den Kritikern gefällt, um missliebige Ideen zu beschreiben.

05.10.2016

09:47 | mises: Die Anwendung von Wissen in der Gesellschaft (Teil 3)

Wenn wir die tatsächliche Funktion des Preissystems verstehen wollen, müssen wir es als einen Informationen verteilenden Mechanismus betrachten – eine Funktion, die natürlich umso schlechter erfüllt wird, je starrer die Preise werden (aber selbst wenn festgesetzte Preise recht unbeweglich sind, wirken die Kräfte, die sich durch die Veränderungen der Preise ausdrücken würden, noch immer in einem erheblichen Ausmaß durch Veränderungen in anderen Bedingungen dieses Mechanismus).

29.09.2016

08:11 | RT: DER FEHLENDE PART: Neoliberale Gehirnwäsche

Der Neoliberalismus ist nicht nur eine konkurrenzorientierte Wirtschaftsform, sondern auch die herrschende politische Ideologie unserer Zeit. Für Kritiker steht dieses Gesellschaftsmodell für Ungleichverteilung, Massenarbeitslosigkeit und für eine konsequente Ökonomisierung des öffentlichen Lebens. Befürworter loben hingegen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in neoliberalen Gesellschaften.

28.09.2016

12:00 | Die Silberlöwin mit einem Oriana Fallaci Zitat zu den Linken

Die Linke ist eine Kirche. Und als solche gleicht sie nicht den aus dem Christentum entstandenen und daher irgendwie für den freien Willen offenen Kirchen, sondern sie gleicht dem Islam. Wie der Islam hält sie sich nämlich geküsst von einem Gott, der im Besitz des Guten und der Wahrheit ist. Wie der Islam erkennt sie nie ihre Schuld und Fehler an. Sie hält sich für unfehlbar, bittet nie um Entschuldigung. Wie der Islam fordert sie eine Welt nach ihrem Bilde, eine auf den Versen ihres Propheten Karl Marx aufgebaute Gesellschaft. Wie der Islam versklavt sie ihre eigenen Anhänger, schüchtert sie ein, lässt sie verblöden, auch wenn sie intelligent sind. Wie der Islam akzeptiert sie es nicht, dass du anders denkst, und wenn du anders denkst, verachtet sie dich. Sie verleumdet dich, macht dir den Prozess, bestraft dich, und wenn der Koran oder vielmehr die Partei ihr befiehlt, dich zu töten, erschießt sie dich. Wie der Islam, schließlich, ist die Linke antiwestlich. Der Sozialismus gründet sich auf Kollektivismus. Der Kollektivismus lehnt den Individualismus ab. Und wer immer den Individualismus ablehnt, der lehnt die westliche Kultur ab. (Oriana Fallaci, Die Kraft der Vernunft, Berlin 2006, S. 254)


09:26
 | mises.de: Die Anwendung von Wissen in der Gesellschaft (Teil 2)

Heute ist es Mode, die Bedeutung des Wissens um die bestimmten Umstände von Zeit und Ort herunterzuspielen; dies steht in engem Zusammenhang mit der geringeren Bedeutung, die Veränderungen an sich beigemessen wird. In der Tat gibt es einige Punkte, auf denen die Annahmen (gewöhnlich unausgesprochen) der „Planer“ basieren, die sich von denen ihrer Kontrahenten unterscheiden, im Hinblick auf die Bedeutung und Häufigkeit von Veränderungen, welche wesentliche Umgestaltungen von Produktionsplänen notwendig machen. Wenn natürlich detaillierte Produktionspläne für sehr lange Zeit im Voraus ausgearbeitet werden könnten und man sich genau an diese halten könnte, so dass keine weiteren wichtigen, wirtschaftlichen Entscheidungen benötigt würden, dann wäre die Aufgabe, einen ausführlichen Plan aller Wirtschaftsaktivitäten zu erstellen, weit weniger beeindruckend.

26.09.2016

11:20 | Schillers Gedanken zur Mehrheit (=Demokratie = Herrschaft des Pöbels)

Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,
Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen.
Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. (Friedrich Schiller)

Der Beobachter
Na ja, so ganz triffts dann doch nicht. Oder sollte ich schreiben: nicht mehr. Zu Schillers Zeiten war ein Schulbesuch noch die Ausnahme und überwiegend nur den "Mächtigen" und ihren Vasallen vorbehalten. Das hat sich heutzutage deutlich verändert. "Verstand" allerorten. Zugegeben, bei nicht jedem merkt man das auch. Somit ist also Schillers "Denke" völlig überholt. - Vielleicht ja sogar so weit, dass man aber auch wieder zur Einzelherrschaft zurück geht?! Wenn gleich auch der Unverstand überwiegend in der Politik versammelt scheint!

Kommentar
Nicht selten bekümmern sich welche die nichts haben mehr ums Ganze als solche die viel haben.
Die viel haben sind oft nämlich nur deshalb so unanständig reich, weil sie sich immer einen Dreck ums Ganze geschert haben.
Auch ein Habenichts kann Verstand und Ehre haben sowie einer mit viel Geld ein Taugenichts sein kann.


08:50 | mises.de: 19 üble Folgen staatlicher Umverteilung

Faktisch jede Regierungshandlung verändert die persönliche Einkommensverteilung, aber diejenigen Regierungsprogramme, die Individuen mit Geld, Gütern und Dienstleistungen subventionieren, repräsentieren Einkommensumverteilung in ihrer stärksten Form.

Interessanter Artikel über die komplett aus dem Ruder gelaufene Umverteilungsmaschinerie.

Der Goldguerilla
Die staatliche Umverteilung stellt so ziemlich den gröbsten Eingriff in die Natürlichkeit und Freiheit von Wirtschaft und Gesellschaft dar. Umverteilung bedeutet zwangsläufig die Schwächung des Produktiven und die Stärkung des Unproduktiven, abgesegnet durch staatliches Durchgriffsrecht.
Ein extrem gefährliches, kurzsichtiges Spielchen, das Parteien so liebend gerne treiben. In ihrer geistigen Beschränktheit reicht der Horizont der repräsentativen Funktionäre gerade einmal bis zum nächsten Wahltermin. Wie von einem Magneten fühlen sich diese Volksverräter angezogen von den Wahlen, bei denen der eine den anderen versucht, im Überbieten von weiteren Umverteilungsprojekten zu übertrumpfen.
Im Extremfall bewirkt die Überstrapazierung der Gesellschaft und der Wirtschaft durch Umverteilung deren Stillstand. Ein Stadium, das wir teilweise bereits erreicht haben und auf dessen Höhepunkt wir in großen Schritten hinschreiten. Es manifestiert sich in zunehmender Art dahingehend , dass sich Arbeit für den Großteil der Produktivzellen einfach nicht mehr auszahlt. Auch wenn in Österreich so viele Menschen wie noch nie in Beschäftigungsverhältnissen stehen, darf man sich nicht über die Tatsache hinweg täuschen lassen, dass immer weniger von ihnen mit ihren Verdiensten überlebensfähig sind. Der Staat läßt einem gerade einmal zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben übrig. Es kann daher nicht im eigenen Interesse des wertschöpfenden Bürgers sein, für weite unproduktive Teile der Gesellschaft aufkommen zu müssen. Wenn der Staat einem die Möglichkeit nimmt, in vermögensaufbauender bzw. -bildender Weise einer Arbeit nachzugehen, erreicht in der Gesellschaft die Frustration ihren Höhepunkt, die Motivation ihren Tiefstpunkt und die Perspektive ihren Nullpunkt.

WEG MIT DEN SOZIALISTISCHEN UMVERTEILUNGEN !
HER MIT DER AKTION SCHWARZGELD INS DUNKEL !


07:46
 | RT Video mit Nassim Taleb, dem Autor von "Der schwarze Schwan" - must see!

23.09.2016

15:20 I pinksliberal: Wenn das der linksversiffte Pöbel wüsste

Linksgrüne Kapitalismuskritiker, neulinke Faschisten und neosozialistische Nationalisten (AfD und so) kritisieren immer wieder gerne die Zentralbanken. Die einen werfen ihr Enteignung vor, die anderen Ungleichheit durch Kapitalismus. Dabei steht die Zentralbank vor allem für eines: Sozialismus in Reinform.

Treffend auf den Punkt gebracht! HP

14:02 | kurier: Politologe Filzmaier: "Starker Mann knapp vor Mehrheit"

Die Wahlforscher des SORA-Instituts schlagen Alarm: 2016 sehnen sich vier Mal so viele Österreicher nach dem "starken Mann" in der Politik wie vor zehn Jahren. Mit Daten wie diesen erregte der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier jüngst bei einer internen Konferenz des Außenministeriums großes Aufsehen.

08:32 | mises: Karl Marx – sein Weg in den Kommunismus

... Obwohl er bereits das Geld anderer Leute ausgab, klagte er fortwährend über seine finanziellen Engpässe. Von Engels abhängig, beklagte er sich dennoch, dass seine Unterstützung nicht hoch genug sei. Im Jahr 1868 bestand Marx darauf, dass er von seinem jährlichen Budget in Höhe von 400-500 Pfund nicht leben konnte, eine enorme Summe, wenn man bedenkt, dass die obersten zehn Prozent im Durchschnitt 72 Pfund im Jahr verdienten. Marx war so verschwenderisch, dass er einmal innerhalb kürzester Zeit eine Spende in Höhe 824 Pfund von einem deutschen Anhänger und 350 Pfund von Engels ausgab.

Kommentar
jetzt möge man noch recherchieren, wer ihn noch unterstützte.

21.09.2016

09:50 | mises: Die Anwendung von Wissen in der Gesellschaft (Teil 1)

Worin besteht das Problem, das wir lösen wollen, wenn wir versuchen, eine rationale Wirtschaftsordnung zu konstruieren? Bei bestimmten gängigen Annahmen ist die Antwort einfach. Wenn wir alle relevanten Informationen besitzen, wenn wir von einem gegebenen Präferenzsystem aus beginnen, und wenn wir vollständige Kenntnis der verfügbaren Mittel besitzen, so ist das verbleibende Problem lediglich eines der Logik. Das heißt, die Antwort auf die Frage, wie die zur Verfügung stehenden Mittel bestmöglich anzuwenden sind, wohnt unseren Annahmen bereits inne.


09:43
 | sputnik: NASA schockiert Astrologen: Alle Horoskope bisher falsch?

Wohl nie zuvor hat eine Meldung der NASA für derart heftige Reaktionen bei der weiblichen Weltbevölkerung gesorgt: Es gibt jetzt ein 13. Sternzeichen, womit sich auch der gesamte Tierkreiszeichenkalender geändert hat, wie Medien berichten. 86 Prozent der Menschen hätten demnach nun ein anderes Sternzeichen. Die NASA klärt jedoch beruhigend auf.

Kommentar einer Leserin
Mensch klasse, dann bin ich nicht mehr Jungfrau!

Tja, so schnell kanns gehen! TB

Kommentar
Daran ist absolut nichts neu. Mathematisch gesehen hätten wir eh 13x28 Tage also 13 Mondzyklen und damit 13 MONDate.
Alt bekannt ist, dass die Sumerer, Babylonier und auch Ägypter immer 13 Sternzeichen hatten.
Das 13. war nur einfach sehr kurz. Ich bleibe dennoch Fisch (<- beste wo gibt.) vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Schlangentr%C3%A4ger

Läuft das bei den Amis immer so, dass sie alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen? Demnächst stellen wie wohl ihr Antigravitationsgerät vor und werden von den Russen ausgelacht. Die Deutschen können ja nicht mehr lachen, die sind schon ausgestorben.

19.09.2016

08:53 | mises: Frei statt Staat! Selbsteigentum, Ethik und Privatrechtsgesellschaft

... in der Zahnheilkunde wird die Alternative schon bis zu einem gewissen Grade praktiziert, in einigen Fällen in hohem Umfang: Anspruchsvolle und selbstverantwortliche Patienten verlassen sich nicht auf die „gesetzlichen“ Leistungen, sondern handeln Qualität und Preis der ärztlichen Leistung frei aus und nehmen die paar Euro von der Kasse eben mit. Im allgemeinen müssen große gesundheitliche Risiken natürlich versichert sein, wobei die Lebenslüge, dass keiner früher sterben dürfe, weil er arm ist, natürlich nicht aufrechtzuerhalten ist.

16.09.2016

08:26 | mises.de: Drehbuch für den Untergang – die krausen Ideen des Club of Rome

Wer erinnert sich noch an die 1972 präsentierte, damals aufsehenerregende Studie „The Limits to Growth“, in der ein an Düsternis kaum zu übertreffendes Bild der Zukunft der Erde gemalt wurde? Als Mastermind hinter dieser apokalyptischen Prophezeiung des Club of Rome fungierte damals der US-Ökonom Dennis Meadows, der aufwendige Computermodelle bastelte, mithilfe derer er die ihm passend erscheinenden Daten in die Zukunft projizierte und – Überraschung – prompt das Gewünschte dabei herauskam.

15.09.2016

08:29 | Leser-Kommentar zu "Wahlen ändern nichts" von gestern

So sehr ich auch dem Artikel recht geben möchte (Wahlen ändern wirklich nichts) – kann ich es nicht. Das Gelddrucken ohne Ende ist nur eine perfide Auswirkung. Selbst hier liegen nicht die Probleme. Diese liegen an einer völlig anderen Stelle. In der Medizin spricht man von einer „Symptomatischen Therapie“. Also Syptome zu bekämpfen so gut es geht. Und die Medizin, die uns schon seit Jahren verabreicht wird – heißt Geld drucken. Dass diese uns nicht schmeckt – andere das aber köstlich finden ist halt einfach „Pech“.

Mit ganz vielem hat der Artikel recht – man wird bei jeder Gelegenheit erpresst, einem Schuldgefühle Eingeredet, belogen und betrogen. Schaut euch

http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/sozialbetrug-in-bremerhaven-gelsenkirchen-und-landshut-jobcenter-kapitulieren-vor-sozialbetruegern-wir-haben-keine-andere-moeglichkeit_id_5938537.html

an. Na welchen Schelm hat da einer geritten. Ein massiver.Eine Prüfung bei den Vereinen – hat der wirklich gearbeitet? Bringt das zu Tage. Eine weitere Prüfung – lebt der Antragsteller überhaupt da? Hat die Person noch irgendwo anderes gearbeitet und seine Einkünfte verschleiert? Je nach dem stellt sich das ziemlich flott als Betrug heraus. Na als ich das letzte mal das BGB gewälzt habe, war das noch Strafbar. Und im Zweifelsfall gehen viele, denen man auf die Schliche kommt den Deal ein und gestehen.

Nennt sich dann Anstiftung zu einer Straftat. Ist auch verboten. Na – betrogen und belogen. Ist ja Minister. Man kann ja in verantwortungsvoller Position. Da kann man nicht gegen seine Schützlinge ermitteln und am Ende gegen ihn. Wo kämen wir da hin??

14.09.2016

13:20 | gs: Wahlen ändern nichts

Ob es um das Amt des Präsidenten der USA, die Posten im Berliner Senat oder die Zusammensetzung der Gemeinderäte in der niedersächsischen Provinz geht - Wahlen haben heute alle eines gemeinsam: Sie ändern nichts.
Es handelt sich um reine Scheingefechte, bei denen die beteiligten Akteure sehr genau darauf achten, die wirklich brennenden Fragen zu umgehen und die Wählerschaft von den wahren Verursachern der derzeitigen Probleme abzulenken.
Die Mittel, mit denen die Wahlkandidaten arbeiten, sind nicht neu: Es werden Vorurteile bedient, Feindbilder aufgebaut und Ängste geschürt - eine sichere Methode, um die Wähler zu verunsichern und ihren Blick auf die drängendsten Probleme der Gegenwart zu vernebeln.


13:15 | geolitico: Mit Hegel die Welt unterwerfen

Hegels Philosophie ist ein zentrales Herrschaftsinstrument der Macht-Elite hinter dem anglo-amerikanischen Imperialismus. Wie arbeiten diese Geheimgesellschaften?


08:30
 | mises: Die gekauften Ökonomen

Die frühen Ökonomen widmeten sich dem Studium wirtschaftlicher Probleme. In Vorträgen und Büchern teilten sie ihren Mitmenschen ihre Erkenntnisse bereitwillig mit. Sie versuchten, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, damit in öffentlichen Angelegenheiten gute Politik umgesetzt wurde. Sie verstanden Ökonomie nie als Beruf.

Besonders der sich mit per Zwang abgepresstem Geld finanzierende ORF lässt immer wieder Staatsökonomen, die - sie haben's erraten - auch von per Zwang abgepressten Geldern ernähren - auftreten. Man kann sich vorstellen, wessen Message solche "Ökonomen" verbreiten! Auch gestern war wieder so ein Experte in den Nachrichten zu sehen! TB

13.09.2016

12:03 | dzig: Wann sind Menschen bereit zu einer Monarchie?

Die lebenslange Erziehung, der Gruppenzwang und die tägliche Propaganda hat für die meisten Menschen die Vorzüge einer Monarchie, wie sie bis 1914 üblich war, ausgelöscht. Diese Menschen halten mich für einen Idioten im ursprünglichen Sinne des Wortes. Das macht nichts, denn Staaten und Menschenmassen werden stets von Einzelpersonen gelenkt, die ein paar Tausend funktionselitäre Führungskräfte um sich versammeln, die sie unterstützen. Der Merkel-Effekt belegt dies. Manipulierte Wählermassen sind eine Täuschung!

08:47 | ET: Leben ohne Lohnsteuer ist möglich – Wieviel Steuer braucht der Staat tatsächlich?

Würden Kapitaleinkünfte genauso hoch besteuert wie Arbeit, dann könnte die Lohnsteuer drastisch niedriger sein. Die privilegierten Kapitaleinkünfte sind leistungslose Einkommen und gerade die lohnen sich besonders.

Und was passiert, wenn Kapitalanlage durch Strafsteuern gänzlich unattraktiv würde? Dann liegt die ganze Kohle unter der Matratze oder wird für Luxusgüter verschleudert. Denn man darf nicht vergessen: Kapitalerträge sind kein leistungsloses Einkommen, sondern eine Prämie für die eingegangenen Risken. NB

12.09.2016

08:57 | mises: Legalisiert die Drogenmärkte

...Vermarktung im Drogenbereich hat besonders wichtige Implikationen. Wenn Güter kriminalisiert werden, werden Schmuggler nach wie vor damit handeln, aber die Möglichkeit, eine konsistente Marke zu etablieren, wird unterdrückt. Dafür müsste es einen Produzenten geben, der den illegalen Handel lange genug durchhält, um sich eine Reputation aufbauen zu können; der es in Abwesenheit von öffentlicher und legitimierter Reklame schafft, diese Information zu verbreiten und darüber hinaus über einen Durchsetzungsmechanismus verfügt, um Zwischenhändler von der Veränderung seines Produkts abhalten zu können.

Die Gründer der Titel-Forderung sind andere als die bisher Bekannten und Breitgetretenen - gerade deshalb überaus lesenswert! TB

08:25 | zeit: "Wer im Kapitalismus zu moralisch ist, wird weggefegt"

Im Kapitalismus werden die Menschen täglich betrogen und ausgetrickst, sagt Nobelpreisträger Robert Shiller. Trotzdem gibt es kein besseres Wirtschaftssystem.

11.09.2016

15:03 | cicero: - „Wir leben in totalitären Zeiten“

Am 22. September läuft der Spielfilm „Snowden“ in unseren Kinos an. Regisseur Oliver Stone spricht über seine Treffen mit dem Whistleblower und die Ursachen der Überwachungskultur.

08:51 | MMNews: Zwei Kühe

Abhängig von der politischen Einstellung kann man mit zwei Kühen so manches anfangen... Was macht man damit am besten? Die ultimative Analyse.

09.09.2016

08:40 | mises: Sind wir auf lange Sicht alle arbeitslos?

Eines der meist diskutierten Themen in der modernen Makroökonomik ist die vermeintliche Austauschbeziehung zwischen Preisinflation und Arbeitslosigkeit. Die Phillips-Kurve, die von den Nobelpreisträgern Paul Samuelson (1970) und Robert Solow (1987) nach dem neuseeländischen Statistiker Alban W. Phillips benannt wurde, ist in der einen oder anderen Form Dreh- und Angelpunkt der Geldpolitik seit den 1960er Jahren geworden.

Ich mach mir - angesichts der Entwicklung der Staatsquote (Verdoppelung in den letzten 50 Jahren) - eher Sorgen, dass sämtliche Produktionseinheiten und somit Arbeitsplätze im Staatsbesitz sein könnten. Alle Arbeitnehmer werden Beamte und sind von Geschicklichkeit und Launen der Politik abhängig! Ein Albtraum! TB

Kommentar
Ich stimme hier völlig zu. Was ist die Globalisierung anderes als die Verlagerung von „echten“ Wertschöpfungen ins Ausland? „echte“ Wertschöpfungen sind für mich z. B. ein Fahrrad bauen. Daher die „prognostizierte“ Umkehrbewegung der Globalisierung. Dienstleistungen (z. B. Haare schneiden) sind zwar auch „Geldquellen“ – aber doch erschreckend wenige. Wo fließt dadurch Geld in das Land? Versucht einmal Haare schneiden in China aus D heraus anzubieten. Nein – der „einzige“ Weg, hier etwas zu „kaschieren“ sind eine steigende Staatsquote und steigende Aufwendungen für „Soziales“. Warum explodieren die „Pflegekosten“? Weil das ein recht „einfacher“ Weg ist unauffällig umzuschichten. Fragt in 10 Jahren unauffällig, warum die Pflegeversicherung nicht billiger geworden sind. Einfach – Pflegehilfskräfte muss man nicht gut ausbilden. Bekommt eigentlich (fast) jeder hin. Jemanden im Rollstuhl durch die Gegend schieben auch. Eine Menge „Kräfte“, die man unauffällig durch das „System“ schieben kann.Was ja tunlichst vermieden wird – hochautomatisierte Fabriken in D separat zu besteuern und mit Sozialabgaben zu versehen oder Produkte aus dem Ausland – wohin man „echte“ Wertschöpfung verlagert hat an  Dingen wie der Staatsfinanzierung oder Sozialabgaben zu beteiligen. Unter dem Verweis der „Globalisiserung“. Ein „gelungenes“ Kunstwort – bedeutet es doch das alt hergebrachte „Gewinne kapitalisieren, Verluste sozialisieren“. Halt nur, dass Die Spielwiese größer ist. Global eben. Geniale Wortschöpfung. Funktioniert aber nur, sobald man die „Brille“ nicht hochschiebt und sieht, was eigentlich vorgeht. Lest einfach einmal (wieder) den Zauberer von Oz – insbesondere die „Smaragdstadt“ und den Schutzbrillen. Hier auf b*.com findet ihr mehr und mehr die Welt ohne Schutzbrille. Ich hoffe ihr haltet es aus. Das ist nämlich geschützt ©, ™ und durch TTIP, CETA und einige andere strengstens verboten. Ihr könntet verrückt werden. Blind war beim Zauberer von Oz...


07:34
 | gs: Kurzer Abriss der Volkswirtschaftslehre a la Tucholsky

Volkswirtschaft ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld mehr haben, und am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Dies hat zahlreiche Gründe, wobei die allerfeinsten die wissenschaftlichen, und die von Wirtschafts- und Finanzexperten sind. Doch können solche auch durch Richtlinien der EU, Verordnungen des US-Präsidenten oder Machenschaften der Zentralbank-Chefs entstehen. Dies sei, so erklären die Politiker, «alternativlos» oder «Wir schaffen das».

07.09.2016

08:14 | mises: Migranten, Schleier und das Nicht-Aggressions-Prinzip

"..... Zusammenfassung
Migranten begeben sich auf ihnen nicht gehörendes, fremdes Land. Sie haben den Regeln der Eigentümer des Landes („Hausrecht“) Folge zu leisten. Die Befugnis zur Aufstellung solcher Regeln ist Ausfluss des Grundstückseigentums und deshalb keine Aggression, sondern Rechtsausübung. Aus diesem Grunde verstößt das Verlangen, dass Migrantinnen sich in der Öffentlichkeit unverschleiert zeigen müssen, nicht gegen das NAP. Die Weigerung von Migrantinnen, eine Verschleierung zu unterlassen, ist dagegen Aggression, die Notwehrrechte der privaten Grundstückseigentümer begründen kann."

04.09.2016

17:41 | Leserbeitrag: Ein Versuch einer „Wirtschaftstheorie“.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/sparpolitik-experten-warnen-vor-neuen-schulden-im-euro-raum_id_5893660.html
Finanzierung durch die Druckerpresse – die „bessere“ Steuer? Generell wächst die Schere weltweit zwischen „Arm“ und „Reich“. Arme Menschen zahlen Steuern, Sozialabgaben und stehen für alles gerade.Reiche Menschen schleusen weltweit Billionen an Steuern und Sozialkassen vorbei. Ernsthafte Bemühungen gibt es nicht, dies Einzudämmen. Man sei nicht „Konkurrenzfähig“, würde man dies verhindern.Eine fast zu einfache Maßnahme wäre es alle Bürger und Personen eines Staates von Steuern und Sozialabgaben freizustellen – und die jeweiligen Gelder der Staaten durch die Notenpresse zu finanzieren. Jede Person, die in dieser Währung bezahlt oder wirtschaftet bezahlt somit nachhaltig „Steuern“ und „Sozialabgaben“. Warum? Wie wir gelernt haben führt Gelddrucken zu einer Entwertung der eigenen Währung. Die älteren Semester kennen vielleicht noch die Millionen- und Milliardenscheine. Produkte aus dem Ausland werden damit deutlich teurer – je stärker die eigene Währung abwertet. Wenn weniger Kosten für Staat, Bürokratie, Gesundheit oder Rente ausgegeben werden müssen muss nicht so viel „Geld“ gedruckt werden. Das heißt gegenüber zügellosen Ländern wird die jeweilige Landeswährung plötzlich wertvoller. Das heißt, dass diese Vorteile nicht mehr bei einigen „Eliten“ ankommen – sondern in der breiten Masse. Wird nun mehr Geld gedruckt und die Währung wird imVergleich weniger Wert zahlen alle Einwohner diesen Preis.Für Reiche gibt es zwar weiterhin „Fluchthäfen“ in vermeintlich sichere Anlagen, Währungen. Könnte eine Komponente etwa EM sein?

Als „bittere Pille“ lohnt sich ein Outsourcing nicht mehr ganz so gut. Schließlich ist Outsorcing ein Synonym – ich produziere da, wo es fast nichts kostet und lasse die Produkte dahin schippern, wo diese am teuersten verkauft werden. Denn eines ist klar – 1 Stunde Arbeit in einem Land ist immer eine Stunde Arbeit. Von Dingen wie dem klassischen Dienstleistungshandwerk bis zu Dingen wie Agrarwirtschaft. 1 Stunde bleibt 1 Stunde. Der Unterschied – verschiedene Entwicklungsstände. Wo in D 1 Stunde ausreicht – benötigt ein Afrikanischer Bauer vielleicht einen Monat. Was passiert nun, wenn die eigene Währung abwertet? Eigentlich einfach. 1 Stunde bleibt eine Stunde. Das heißt in einem Land verändert sich nichts. Ist ein Produkt nun um ein vielfaches günstiger in einem Land herzustellen – als in einem anderen Land. Werden mehr Produkte in dieses verkauft. Was Auswirkungen auf die Wechselkurse hat. Über diese Mimik erfolgt ein Ausgleich. Nehmen wir an, man wollte die gesamte Ernte der EU im Kongo verkaufen und erhält dafür Kongo Währung – muss man Kongo Währung in Euro umtauschen – oder besteht auf die Zahlung in Euro. Klasse. Die Kongo Währung wird über diesen Mechanismus weniger Wert. Ökonomen erwarten „das Ende“ der Globalisierung. Ähnlich wie in meinem Szenario ist dies eine Folge.

http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/situation-aehnlich-wie-1913-vorgang-wiederholt-sich-oekonomen-prophezeien-das-ende-der-globalisierung_id_5893536.html

Was tun Notenbanken derzeit rund um den Globus? Bingo. Verkappte Finanzierung per QE Programmen. Nur beim Bürger äh Pack kommt nichts davon dan. Warum auch? Wir können uns alle auf eine „sonnige“ Zukunft freuen. Vorausgesetzt irgendwann werden sogenannte „Eliten“ zur Rechenschaft gezogen. Aber ich glaube nicht, dass ausreichende Mengen an „Wahlvieh“ verstehen werden.

02.09.2016

08:57 | mises: Das verheerende Treiben der Geldsozialisten

Der Zins ist von jeher ein Hassobjekt der Linken. Der Zins sei ein Instrument zur Knechtung der Unterprivilegierten, eine Quelle unverdienten Einkommens und Reichtums, etc. Die „Brechung der Zinsknechtschaft“ war daher folgerichtig eines der zentralen wirtschaftspolitischen Ziele der Nationalsozialisten. Gäbe es den Zins nicht – diese vermeintlich perfide Erfindung ausbeuterischer Finsterlinge – die Welt wäre ein besserer Ort.

Mit Tögel (Autor) bzw. seinen Hervorbringungen verbringe ich am Wochenende mehr Zeit als mit so manchem Familienmitglied! Immer wieder lohnend! TB

Kommentar
(1) Zins ist ein „Spielzeug“, dass früher insbesondere Händler und Fabrikanten kannten. Warum? Einfach – warum sollte ich jemandem etwas leihen? Ganz klar – für Zinsen. Und bekäme der sprichwörtlich unterpriviligierte

Kredit? Nein. Er müsste etwas sinnvolles mit dem Geld anfangen – um mehr Geld zu verdienen als den Zins. Einfach. Aber was sind die „Begierden“ der Unterpriviligierten?
· Urlaubsreisen
· Neue Möbel – auch wenn diese noch brauchbar sind
· Neue Küche – auch wenn diese noch brauchbar ist
· Neues Auto – auch wenn das alte noch fährt

Meine Frau ist derzeit in London und hat sich den Buckingham Palast angesehen. Interessant – die Stühle dort sind im Grunde schon intensivst ver wendet worden. Warum werden diese nicht frühzeitig gegen imitationen ausgetauscht, wenn der Stil wichtig ist. Oder die Stühle wenigstens neu gepolstert? Einfach. Beides kostet Geld. Geld, das keinen produktiven Mehrwert hat. Insofern ist DAS der Makel am heutigen Finanzsystem. Es werden massenhaft Produkte neu erfunden und diese dann verkauft. Es werden neue Produkte zu noch neueren Produkten Kombiniert. Der Käufer dieses Produktes hat keine Ahnung mehr, was eigentlich gekauft wird. Kredite werden „verscherbelt“, wenn es auch nur halbwegs wahrscheinlich ist das Geld wieder zu bekommen. Und im Zweifel Bauen wir draus eines der vielen „innovaativen“

Finanzprodukte.
Ja – solange man einen Kredit nicht genau dazu verwendet – mehr Geld damit zu verdienen als der Kredit kostet – landet man unweigerlich In einer Zinsknechtschaft. Aber wie mussten wir lernen. Der Staat ist nichts anderes. Ein Raubritter in schwarzer Rüstung. Siehe auch:
http://www.focus.de/finanzen/experten/weik_und_friedrich/apple-war-erst-der-anfang-steueroasen-oder-warum-steuern-etwas-fuer-arme-sind_id_5887992.html
 oder
http://www.focus.de/finanzen/steuern/thewes/erbschaftsteuer-warum-arme-zahlen-und-milliardaere-nicht_aid_348461.html
Die 1. Meldung wurde übrigens gaaaaanz Schnell aus den „aktuell auf Focus verügbaren Meldungen“ rausgenommen. Aber Google macht’s möglich. Auch die 2. Meldung
Ist mit Google auffindbar. Blöd aber auch dass das Internet „nichts vergisst“.

(2) @ (1) und zum Artikel
Es gibt im TV eine Serie, in der ein Herr Zwegert als Schuldenberater völlig überschuldeten Familien hilft. Die gezeigten Fälle bestätigen die Aussagen des Kommentators nicht immer, aber leider sehr oft: Kredite aufgenommen für Konsum, Reisen, Möbel, Autos und gelegentlich auch Wohneigentum. Es werden immer wieder Fälle gezeigt, wo die Ausgaben (inkl. Zinsen) die Einnahmen übersteigen und immer weiter Geld geliehen werden muss (Kontoüberziehung, Kreditkarten). Die Menschen kommen einfach nicht auf die Idee, den Konsum zurück zu fahren, das Haus zu verkaufen, das Auto abzugeben ... Die Erkenntnis, dass man jetzt arm ist, scheint zu bitter zu sein.
Beispiel: Gestern abend Rest einer (alten) Sendung gesehen: Ehepaar hat Schulden, trennt sich, sie kauft eine Wohnung, nimmt weiteren Kredit auf für neue Möbel. Beide sind nicht mehr "kreditwürdig", er hat schon vorher Geld von der Mutter geliehen, die dafür selbst einen Kredit aufnehmen musste (!) und schwer enttäuscht war, dass davon nicht Schulden getilgt wurden sondern Autos gekauft. Insgesamt 4 Kredite bei 3 verschiedenen Banken, keiner von beiden kann mehr die Raten bezahlen, obwohl beide arbeiten. 

31.08.2016

07:48 | mises: Der Wille zur Freiwilligkeit

Voluntarismus kommt von dem englischen Wort „voluntary“, was auf Deutsch „freiwillig“ bedeutet. Der Voluntarismus beschreibt eine Gesellschaftsform, die auf dem Grundsatz basiert, dass jede zwischenmenschliche Interaktion auf Freiwilligkeit und Freiheit anstatt auf Zwang und Gewalt basieren sollte. Man könnte auch sagen, es ist die logische Konsequenz der Aussage „Leben und leben lassen“.

Voluntarismus und Merkel vertragen sich genauso gut wie Zwiebelringerl auf der Erdbeertorte! TB

30.08.2016

11:32 | nachdenken: Die Demokratie des George Soros

Der Multimilliardär George Soros ist ein ebenso schillerndes wie widersprüchliches Phänomen: zum einen der Börsenspekulant, der sein Geld auch damit verdient, im großen Stil auf den Niedergang von Währungen und Volkswirtschaften zu wetten, zum anderen der freigiebige Spender, Intellektuelle und politische Aktivist, der nach eigenen Worten die Demokratie fördern und Menschen in aller Welt zu mehr Freiheit in einer „offenen Gesellschaft“ verhelfen will. Nun sind tausende interne Dokumente der von ihm geführten politischen Stiftungen aufgetaucht, die zeigen, mit welchen Methoden er dabei vorgeht. Die Leitmedien schweigen bislang zu den Enthüllungen.

29.08.2016

13:21 | gatestone: Luthers Antisemitismus wiederbelebt

Lutherische Kirchen weltweit bereiten sich auf den 500. Jahrestag ihres Gründers Martin Luther vor. Martin Luthers bekannte antisemitische Hetzreden und biblischen Kommentare sind durchgearbeitet worden und stehen bei vielen lutherischen Christen in Verruf. Vor einer Generation, 1994, gab der Rat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in den USA "in Übereinstimmung mit dem Lutherischen Weltbund" (LWB) Luthers Antisemitismus und seinem Wunsch "in Liebe und Achtung gegenüber dem jüdischen Volk zu leben" Ausdruck.

09:08 | mises: Freiheit bringt Fortschritt

Ein weitverbreiteter Einwand dagegen, die Menschen ihr Leben weitestgehend frei von Eingriffen der Politik leben zu lassen, besteht darin, dass viele dafür einfach nicht intelligent genug seien. Oft ist diese Kritik eine Antwort auf das Argument der Gegenseite, die Menschen seien eben doch schlau genug, ihr eigenes Leben zu regeln, und man solle ihnen deswegen auch die Freiheit dazu lassen.

Kommentar
Ja – Freiheit bringt Fortschritt. Am besten ist dies zu sehen bei Google. So viel negatives wie über die Firma zu berichten ist - tritt Google doch den Beweis an, dass „kluge Köpfe“ sehr viel Leisten, wenn sie auch gewiss „frei“ sind. Das gilt natürlich nicht für alle. Es ist nur einem „kleinen“ Kreis vorbehalten, die die Ideen zu verschiedensten Diensten haben und diese Umsetzen.
Google tritt also den Beweis an – der Mensch ist produktiver und erzeugt mehr Fortschritt, wenn er vergleichsweise frei ist. Aber warum ist dann die Gesellschaft nicht „frei“. Sie ist es. Wir alle eifrigen Leser haben uns dazu entschlossen, nicht mehr den stumpfsinnigen Massenmedien zu lauschen. Wir fallen nicht mehr auf die verschiedenen Demagogischen Tricks herein,ie tatsächlich angewendet werden.
Für alle Menschen ist diese Art zu leben sicher nicht geeignet. Trotz identischer Gehälter sagen erschreckend viele „Am Ende des Geldes ist noch so viel vom Monat übrig“. Dieses Klientel hat in der Tat (eigentlich) wenig „gelernt“ und ist auch gewiss bildungsresistent (eigene Erfahrung). Dinge, die abseits des „schnöden Mammons“ sind – stellen keine Ausnahme dar. Im Grunde liegt also etwas anderes zugrunde. Die Menschen möglichst „dumm“ halten, möglichst „unselbständig“ und möglichst „naiv“. Damit kann man sicher sein, dass genügend „Wahlvieh“ vorhanden ist, das relativ einfach zu lenken und dirigieren ist. Unser sog. „Bildungswesen“ ist darauf ausgelegt, genau diesen Typ Mensch zu produzieren.

Hinter den Argumenten steckt also eigentlich eine sehr viel perfidere „Masche“ bzw. „Frage“. Es geht nicht um Freiheit und / oder Fortschritt. Es geht darum, die Kontrolle zu behalten. Zwar wird in D versucht die Kontrolle zu behalten – wirklich „geil“ ist das nicht für die, die das durchschauen. Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn die Bundestagswahl 2017 gelaufen ist,
und jemand sein Tool darüber laufen läßt, dass Wahlbetrug mir hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken kann – wird es recht häufig Manipulationen anzeigen (z. B. http://derstandard.at/1348283869130/Wie-man-Wahlbetrug-erkennt ).Wetten, dass wir nichts dergleichen hören werden? Erst im Nachgang.Ist dann wie der Digestiv nach einem guten Essen. Der Teller ist leer – er gehört aber zwingend dazu. Irgendwo, Irgendwie.
Dennoch wage ich schon heute so ketzerische Thesen. Nur bei euch finde ich mit Sicherheit keinen Counterpart für eine solche Wette...

08:29 | presse: John Keane: "Die Sozialdemokratie ist tot"

Der Niedergang der europäischen Sozialdemokratie stand Sonntagnachmittag bei der Eröffnung der Politischen Gespräche in Alpbach im Mittelpunkt. Die Doppelmoral der etablierten Parteien sei nur schmerzlich zu ertragen, konstatierte der australische Politikprofessor John Keane in seinem Impulsvortrag.

Wieder einmal gilt: das, was niemals funktionieren konnte, weil gegen die Natur und/aber schon seit Jahren in den alternativen Medien gesagt wurde, DARF jetzt auch in den Mainstream! Naja, fast. In den Profil (das EX-AZ-Team) und den Standard wird es diese Meldung wahrscheinlich nicht schaffen! TB


08:10
 | megamaschine: Ausstieg aus der Megamaschine

Inwiefern aber sind wir Teil eines größeren Systems? Eine ­kenianische Kleinbäuerin und ein Wall-Street-Banker, eine deutsche Staatssekretärin und ein irakischer Polizist leben zweifellos in sehr verschiedenen Lebenswelten – und doch sind sie zugleich durch ein globales Netz miteinander verbunden, das dafür sorgt, dass die Staatssekretärin den Kaffee aus Kenia trinkt und das Penthouse des Bankers mit Öl geheizt wird, das durch Pipelines fließt, die vom irakischen Polizisten bewacht werden.

26.08.2016

07:55 | mises: Wie der Staat aus gutem Geld schlechtes Geld gemacht hat unbedingt lesen!!!

Man hat zur politischen und moralischen Rechtfertigung der währungspolitischen Eingriffe die Lehre aufgestellt, dass die Obrigkeit das Geld schaffe und dass das Geld «ein Geschöpf der Rechtsordnung» sei. Das Geld wird jedoch vom Marktverkehr geschaffen und nicht von der Obrigkeit. Die Gepflogenheit der auf dem Markte tauschenden Wirte macht ein wirtschaftliches Gut zum Tauschmittel und zum Geldgut.

24.08.2016

10:52 | mises: Sozialisten sind Knappheitsleugner

Amnesty International hat endlich genug von den Ereignissen in Venezuela. Während die Bevölkerung hungert, hat der Staat Zwangsarbeit angeordnet. Amnestys Kommentar dazu: „Venezuelas schwerwiegender Lebensmittelknappheit damit zu begegnen, die Menschen zur Feldarbeit zu zwingen, ist, als ob man ein gebrochenes Bein mit einem Heftpflaster heilen wollte.“ Tatsächlich ähnelt es mehr dem Versuch, ein gebrochenes Bein mit einem Kopfschuss heilen zu wollen.

19.08.2016

07:35 | youtube: 2016 Weltkrieg aus islamischer Sicht

Sehr interessante Sichtweise über den 2. Weltkrieg - ganz bewusst in diese Rubrik gestellt! TB

17.08.2016

11:11 | mises: Der Misesianische Kern der Lucas-Kritik

08:55 | mises: 5 Reasons Why Austrian Economics Is Better than the Mainstream

3. Economic Laws Aren’t Just Empirical Regularities. Smith also said that many heterodox theories “have some serious flaws that make it very difficult to test them empirically.” This is meat on the table for anybody who has read Mises. Economic laws are derived from the logic of action. It is undeniable and irrefutable that we will use additional units of some good toward the satisfaction of a lower ranked end (diminishing marginal utility). Subsequent claims are equally rock-solid, as long as each step in the chain is logically sound.

15.08.2016

08:30 | mises: Freiheit und Eigentum (Teil 3)

Die romantische Philosophie gab sich der Illusion hin, dass der Einzelne in der Frühzeit der Menschheit frei war und im Laufe der geschichtlichen Evolution diese Freiheit dann verloren ging. So glaubte Jean Jacques Rousseau, dass die Natur dem Mensch die Freiheit gegeben, und die Gesellschaft sie ihm später genommen hätte. Tatsächlich war der frühzeitliche Mensch jedem Stärkeren schutzlos ausgeliefert, der ihm einfach die kargen Mittel zum Überleben nehmen konnte.

12.08.2016

09:28 | mises: Freie Märkte sorgen für Antifragilität

... Eine Karte, die nur Nationalstaaten abbildet, verschleiert die unzählige Anzahl von Verbindungen, die über die reine Geographie hinausgehen und eine globale Gesellschaft erschaffen. Noch vor einem Jahrzehnt war das unbestreitbare Merkmal der Globalisierung, dass die Güter für die Menschen der westlichen Welt über den ganzen Globus verteilt produziert wurden.

Roman
Was im Artikel beschrieben wird, ist ja nichts anderes als die Agenda der Globalisierungs- und Vereinheitlichungseliten, nämlich die Gesellschaft zu atomisieren, in Konkurrenz aufeinander zu treiben, und die ganzen Welt-Kulturen zu einem Einheitsbrei zu vermischen. Und die "freien Märkte"? Hat man sie zumindest nur einmal beobachten können? Die sogenannten "freien Märkte" sind reine Theorie. Bereits da, wo sich zwei gegen einen zusammengeschlossen haben, da gibt es keinen freien Markt mehr. Und wenn es hunderte, tausende und mehr sind? Außerdem ist Planwirtschaft flexibler, als die Märkte, eben weil man einen Plan auf die Schnelle ändern kann. Versuche man das aber mit der Überredung einer Vielzahl von Marktteilnehmern! Außerdem arbeiten geschlossene Großgebilde wie die Konzerne ohne die innere Konkurrenz. Dies macht sie viel effektiver im Unterschied zu dem sogenannten "freien Märkten".


09:18
 | krisenvorsorge: Politik: Der kaum bekannte Grund für Krieg, Flucht und Terror

... "Sind in einer Gesellschaft mehr als 30 Prozent aller Männer zwischen 15 und 29 Jahre alt, so kommt es mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Gewalt, in Form von Bandenkriminalität, Revolutionen, Bürgerkriegen, Genoziden oder Eroberungskriegen. So lautet die These des deutschen Völkermordforschers Gunnar Heinsohn. «Youth Bulge» nennt er das Phänomen. Das englische Wort bulge steht für die entsprechende Beule in der Bevölkerungspyramide.”

10.08.2016

08:25 | winkler: Aktiengesellschaften

... Der Nennbetrag hat jedoch nichts mit dem Kurs der Aktie zu tun. Eine 50-Mark-Aktie kann heute mit 1.246,23 Euro notieren oder mit 1,17 Euro. Sie sagt nur aus, daß sie vor vielen, vielen Jahren einmal 50 Mark am Kapital der Firma repräsentiert hat. Wenn beispielsweise 1950 die neue Aktiengesellschaft mit 100.000 D-Mark Kapital für 40.000 Mark ein Grundstück vor den Toren Münchens erworben hatte, ist allein dieses Grundstück heute zwei Millionen Euro wert...

08.08.2016

09:13 | mises: Freiheit und Eigentum (Teil 2)

Die sozialistische Kritik am Kapitalismus fällt komplett in sich zusammen, indem die Sozialisten die Konsumentensouveränität in der Marktwirtschaft nicht verstehen. Sie sehen nur die hierarchischen Strukturen der diversen Firmen und Pläne und übersehen vollständig, dass das Gewinn- und Verlustsystem die Unternehmen dazu zwingt, den Konsumenten zu dienen.

03.08.2016

09:01 | mises: Preisinflation und das wuchernde Wachstum der Vermögensmärkte

Eine ständige Preisinflation bewirkt ein wucherndes Wachstum der Vermögensmärkte, und zwar ganz unabhängig von der konkreten Ursache der Preisinflation[1]. Ständige Preisinflation führt insbesondere zu einer höheren Nachfrage nach Vermögensgütern, weil es dann nicht ratsam ist, irgendwelche Ersparnisse in der Geldkasse zu behalten. Wer hortet, verliert die Kaufkraft, die er sich in der Vergangenheit abgespart hat.

Außerdem war das Horten eine Art demokratisches Mittel, um den Herrscher wieder auf den rechten Weg zu zwingen, das geht in diesem Geldsystem nicht mehr! TB

02.08.2016

08:09 | mises: The Free Lunch Is Over

If there is one overriding economic myth that plagues us today it is the notion that society can do collectively what we cannot do individually: get rich by living today at the expense of tomorrow. It is the doctrine of the political class, professional economists, and central bankers. It is monetary and fiscal hedonism masquerading as technical analysis. And, it leads to fiscal default. It is arguably the biggest untold story of our time, but you won’t hear about it from Hillary or Bernie or Donald.

01.08.2016

09:25 | mises: Freiheit und Eigentum (Teil 1)

Der folgende Beitrag Freiheit und Eigentum von Ludwig von Mises wird hier in drei Teilen veröffentlicht. Ludwig von Mises hielt diese Rede während einer Konferenz der Mont Pelerin Society im Oktober 1958 an der Princeton University - hier finden Sie den englisch-sprachigen Originalbeitrag. Freiheit und Eigentum (Teil 2) wird am 8.8.2016 veröffentlicht. (Aus dem Englischen übersetzt von Florian Senne).