12.06.2026

12:30 | tkp: Das gallische Dorf Amerikas: Kuba und sein 65-jähriger Widerstand

Es gibt eine Karikatur, die man sich vorstellen könnte, ohne sie je gesehen zu haben: Eine winzige Karibikinsel, von Kriegsschiffen umzingelt, die Faust geballt, umgeben von einem riesigen Kontinent, der sich wegduckt. Asterix lässt grüßen. Kuba ist, in vielerlei Hinsicht, das gallische Dorf Amerikas — ein kleines, hartnäckiges Land, das sich seit über sechs Jahrzehnten weigert, sich dem Willen der mächtigsten Nation der Erde zu beugen. Was es dafür bezahlt hat, ist enorm. Was es dafür geleistet hat, ist bemerkenswert.

Um zu verstehen, was die Revolution von 1959 bedeutete, muss man wissen, was ihr vorausging. Kuba war das Bordell der Hemisphäre. Im März 1952 riss General Fulgencio Batista durch einen Militärputsch die Macht an sich — mit Unterstützung der CIA. Kuba hätte eine der vielen von Washington kontrollierten Militärdiktaturen im karibischen Hinterhof der USA werden können, aber unter Batista wurde es mehr: ein Mafia-Staat.

Also fassen wir zusammen: Kuba war einst unter Batista ein Mafia-Staat, ein Bordell der Hemisphäre, ein Rohstofflager und ein Spielcasino für US-Interessen....

Dann kam die Revolution, drehte den Laden um, verstaatlichte den Besitz, baute Bildung und Medizin aus und machte sich damit in Washington endgültig unbeliebt. Seitdem behandelt die größte Militärmacht der Welt eine kleine Karibikinsel wie eine existenzielle Bedrohung. Invasion, Sabotage, Mordpläne, Terror, Blockade, alles dabei...

Und während der wilde Unwertewesten seine Demokratie-Dekoration an die Raketen klebt, schickt Kuba Ärzte nach Afrika, Haiti, Italien und Pakistan.  Kuba behandelt Patienten. Washington behandelt Kuba wie ein entlaufenes Eigentum aus der kolonialen Hausordnung. JE

18:28 | Der Ostfriese
So so, ja ja, das gallische Dorf, in welchem sich zufälligerweise das
brutalste und gesetzsloseste Gefangenenlager der Römer befand... Wie
beides sich gleicht, aber halt, wenn wir... in welchem der Häuser befand
sich nun das Mißhandlungslager der Römer? Sicherlich beim Harfenspieler,
dort zu wohnen, mußte eine Qual gewesen sein... DA schickten die Römer
also die interessanten Fälle hin... ;-)

Es wird schon einen Grund haben, wenn die USA Kuba auch zu Zeiten eines
Boris Jelzmann nicht beackert haben. Gründe für eine "Vergeltungsaktion"
hätte man sicher schaffen und oder konstruieren können. Die Mädels von
CIA und Co. waren sicher zu doof und gerade mit Schminktips beschäftigt,
um '59 nicht vorahnen und verhindern zu können. Nur glauben tu' ich das
nicht. Also - in der Politik geschieht nichts zufällig... brauchte man
einen Feind vor der Haustür, um die "Hausgemeinschaft" zu "einigen"?
Offensichtliche Feinde sind zeitweise in Wirklichkeit Verbündete im
Hinblick auf ein Ziel - oder sogar Freunde. Offensichtliche Freunde sind
zeitweise in Wirklichkeit Todfeinde. Wurde Batista zu mächtig? Stellte
Batista eine wie auch immer geartete Bedrohung für die Puppenspieler
dar? Lieber einen schwachbrüstiger Feind in der Nähe als einen zu sehr
nach Macht strebenden "Freund"? Hatte man Angst, nicht den
Puppenspielern gehörende und gehorchende Strukturen würden zu stark
werden können, und unter "freundschaftlichen" Bedingungen einen zu
sicheren Rückzugsort "Kuba" besitzen? Es dreht sich bei alldem um Macht
(keine Anführungszeichen!) Zu Zeiten von Al Capone... die USA waren fest
in der Hand von Ihm und seinen Mafiakollegen. Oder? Doch, sicher, DAS
waren die Bösen!, DAS waren die Mächtigen im Hintergrund!... Aber was
waren diese kleinen Hascherl im Vergleich zu den Puppenspielern, die den
Federal Reserve Act schon einige Jahre zuvor durchgezogen hatten? Der
Unterschied: Die einen handelten im Verborgenen, vermieden es
aufzufallen, die anderen füllten die Zeitungen. Der "Feind" vor der
Haustür hatte eine Funktion zu erfüllen. Die US-Militärs wollten die
Zivilbevölkerung Kubas schützen, 'n paar Jahre später, in Vietnam
haben's aber die Sau rausgelassen... JAAA, wenn Kuba einen richtig
schönen Dschungel und Urwälder gehabt hätte, hätte man die entlauben
können, um Krieg führen zu können! Nicht wirklich, oder? Kuba liegt zu
den USA gesehen so günstig, das Piloten 'mal eben kurz d'rüberfliegen
und 'ne Stunde später wieder in den geliebten USA sein könn(t)en. Kurze
Nachschubwege, wahrscheinlich fehlte da für's Militär einfach die
sportliche Herausforderung.

War Kuba eventuell ein Freiluft-Gesellschaftsexperiment? Ein geografisch
kleiner, abgeschotteter Raum, mit geringem Gefährdungspotenzial, wenn
etwas wider Erwarten schief laufen sollte?

Nein, ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, was der oder die Gründe
war, Kuba, genauer - die dort geschaffene Gesellschaftsform - nicht der
kontinentalen nordamerikanischen gleichzuschalten. Nur - die
Puppenspieler werden sich etwas dabei gedacht haben, ein Ziel verfolgt
haben.

11.06.2026

12:47 | globalresearch: Krieg im Nahen Osten, die Rothschilds, das vertrauliche Pentagon-Memo: „Sieben Länder ausschalten … Iran endgültig besiegen.“ Widerstand gegen den Krieg

Am 20. September 2001, nur zehn Tage nach der Zerstörung der Gebäude des World Trade Centers am 11. September, befand sich der kürzlich pensionierte US-General Wesley Clark auf einem Besuch im Pentagon zu Treffen mit Verteidigungsminister Rumsfeld und dem stellvertretenden Verteidigungsminister Wolfowitz, als er von einem anderen General angegriffen wurde, den er früher befehligt hatte. Dieser General teilte General Clark mit, dass die USA innerhalb von fünf Jahren sieben Länder angreifen würden. Ein paar Wochen später führte ein ähnliches Treffen zwischen denselben Offizieren dazu, dass General Clark vertraulich ein Memo vorgelegt wurde, das er am selben Tag zuvor aus dem Büro des Verteidigungsministers erhalten hatte.

Der Beamte übergab Clark das Memo und berichtete:

„Dies ist ein Memo, das beschreibt, wie wir innerhalb von fünf Jahren sieben Länder ausschalten werden, angefangen mit dem Irak, dann Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und zum Schluss Iran.“ Sehen Sie sich „US-Pläne für den Nahen Osten“ an .

 

Man muss dem wilen Unwerte-Westen eines lassen: Seine Kriege scheitern zuverlässig, aber seine Begründungen haben Ausdauer. Erst Massenvernichtungswaffen, dann Terror, dann Demokratie, dann Frauenrechte, dann Stabilität und seit Neuem auch noch Drogen.... Wenn gar nichts mehr hilft, kommt die „regelbasierte Ordnung“. Das ist das politische Äquivalent zu: Der Hund hat die Hausaufgaben gefressen, aber mit Luftunterstützung. JE

10.06.2026

18:57 | sovereignista: Michael Hudson: Der heutige zivilisatorische Bruch mit den westlichen Finanzoligarchien

Ich möchte hier eine Diskussion darüber anstoßen, inwiefern die gegenwärtige Spaltung der globalen Mehrheit zugunsten Chinas, Russlands und Irans eine radikale Auseinandersetzung darstellt, die weit mehr ist als nur ein geopolitischer Konflikt gegen den Westen/die NATO und seine asiatischen und globalen Südstaaten. Es handelt sich um einen Konflikt der Wirtschaftssysteme.

Im Kern richtet sich dieser Konflikt gegen die westliche Dynamik der Finanzoligarchie, deren polarisierende und letztlich verarmende räuberische Dynamik die Vereinigten Staaten und Europa gezwungen hat, sich dem wirtschaftlichen Neokolonialismus und der Tributzahlung zuzuwenden, unterstützt von der militärischen Macht (hauptsächlich der Luftwaffe), die ihren Höhepunkt im NATO-Krieg gegen Russland in der Ukraine erreicht, und Trumps Kampf, den Iran zu erobern und ihn in ein zweites Venezuela zu verwandeln, dessen Ölreserven beschlagnahmt und dessen Exporterlöse unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten und der designierten Klienteloligarchie gestellt werden, die sie zu ersetzen hofft.

Kommentar des Einsenders
Seit der Antike, der Kampf der Bankster gegen das Volk.

13:04 | FG:  Staatsstreich in Permanenz – Die Zensur-Industrie und das Verwertungsmodell des Digitalen Kriegs-Kapitalismus (Teil II)

Insbesondere in Zeiten kapitalistischer Krisen ist die "Kritiklosigkeit der Intellektuellen hervorzuheben". Antonio Gramsci hat geschrieben: "Die europäischen Intellektuellen... repräsentieren nicht mehr das kulturelle Selbstbewusstsein, die Selbstkritik der herrschenden Klasse; sie sind wieder zu unmittelbaren Agenten der herrschenden Klasse geworden..."[xxvi] Ihre Funktion ist es insbesondere bei Umbrüchen im Verwertungsmodell und bei Legitimationsproblemen, "die gesellschaftliche Hegemonie einer Gruppe und ihre staatliche Herrschaft zu organisieren", insbesondere "für diejenigen Momente einer Befehls- und Führungskrise, in denen der spontane Konsens eine Krise erleidet."[xxvii]

08.06.2026

14:20 | statista:  Klimawandel: Das größte Problem einer Nation ohne Staat?

Alle paar Jahre werden neue globale Temperaturrekorde aufgestellt. Dennoch steht das Thema Klimawandel bei vielen Menschen noch immer nicht ganz oben auf der Tagesordnung, wie Daten von Statista Consumer Insights zeigen. In keiner der 32 untersuchten Nationen stufte ein einziger Befragter den Klimawandel als das wichtigste Problem seines Landes ein, als er nach den für ihn wichtigsten Themen gefragt wurde.

Von den in unserer Infografik aufgeführten Ländern liegt Japan mit der fünftmeisten Nennungen zum Klimawandel als gravierendes Problem am nächsten, gefolgt von China und Indien auf Platz 7. Dies spiegelt jedoch eher die geringe Anzahl an Problemen wider, die die japanische und chinesische Bevölkerung als problematisch empfinden, da nur 27 bzw. 21 Prozent den Klimawandel als gravierend einstufen. Obwohl Indien nur den siebten Platz belegt, wird der Klimawandel dort von mehr Menschen (34) als großes Problem anerkannt. In entwickelten Ländern wie Frankreich, Deutschland, Südkorea oder den USA lag die Sorge um den Klimawandel zwischen 23 und 28 Prozent.

Kommentar des Einsenders
Die Klimawandel-Thematik, der Klima-Hoax vom menschengemachten Untergangsszenario, der tägliche Alarm-Porno der linken Vögel - es interessiert nicht mehr! Die Welt hat gänzlich andere Herausforderungen, die Menschen mit realen Problemen konfrontiert als dem unsichtbaren Gespenst nachzuhängen, das mit Billionen von Steuergeldern in den letzten 25 Jahren gefüttert und täglich dafür in unseren Breiten Ablaßhandel betrieben wird...! Der Hoax gehört endlich beerdigt und die unsäglichen Steuer- und Abgabenleistungen auf Sprit/Heizen/Energie etc. abgeschafft.

Wenn die Miete nicht mehr leistbar ist, das Essen teurer wird und der Job ins Ausland geht, verliert selbst der Weltuntergang etwas an Priorität. JE

04.06.2026

10:04 | armstrongeconomics: Warum die Türkei wichtiger ist, als die meisten Menschen ahnen

Ich habe wiederholt davor gewarnt, die Türkei im Auge zu behalten. Die meisten Analysten sehen die Türkei lediglich als einen weiteren Schwellenmarkt, der mit Inflation, Währungsschwankungen und politischer Unsicherheit zu kämpfen hat. Sie übersehen das Gesamtbild. Die Türkei liegt am Schnittpunkt von Europa, Russland, dem Nahen Osten und Asien. Wenn Kapitalflüsse wandern, sich Energieströme verändern oder geopolitische Allianzen zu bröckeln beginnen, befindet sich die Türkei oft genau im Zentrum.

Die Türkei verhandelt derzeit mit Russland über eine Verlängerung der Erdgaslieferverträge über das Jahr 2026 hinaus. An den Gesprächen sind der türkische Staatskonzern BOTAS und der russische Konzern Gazprom beteiligt; die künftigen Liefermengen und Vertragsbedingungen werden noch verhandelt. Russland bleibt über die Pipelines TurkStream und Blue Stream einer der wichtigsten Lieferanten der Türkei.

Kommentar des Einsenders
da sind dem Erdogan seine Eier wohl größer als vermutet.

Erdoğan spielt seit Jahren gleichzeitig Schach mit Moskau, Brüssel, Washington und Peking. Und die anderen sind sich bis heute nicht sicher, auf welchem Brett die Partie eigentlich stattfindet JE

15:17 | Leser Kommentar  
Umschreibt man das nicht mit "Politik" machen"? Zum wohle des Volkes und der Demokratie.

 

02.06.2026

17:11 | konjunktion: Gesellschaft: Warum unsere Kultur den Linken ein Dorn im Auge ist und warum Migration Teil ihrer Strategie ist

Der Untergang des Römischen Reiches wird oft als Symbol für den langsamen, aber stetigen Niedergang der heutigen westlichen Welt genutzt, und tatsächlich ist dieser Vergleich vielleicht zutreffender, als vielen Menschen bewusst ist. Der katastrophale Zusammenbruch, der sich im Laufe des 5. Jahrhunderts zuspitzte, wurde durch eine Wirtschaftskrise, die Spaltung des Reiches in einen östlichen und einen westlichen Teil, die Abhängigkeit der Regierung von ausländischen Söldnern für die Sicherheit, unkontrollierte Masseneinwanderung und schließlich durch die Invasion der Barbaren ausgelöst.
Als das Westreich unterging, wurde Rom geplündert und Jahrhunderte menschlicher Innovation und Fortschritt gingen in den Flammen verloren. Es ist ein Aspekt, den moderne Historiker oft übersehen – jedes Mal, wenn der Westen unterging, ging unglaubliches Wissen, dessen Erlangung Generationen gedauert hatte, in den Nichts verloren. Jedes Mal wurde die Menschheit um Jahrhunderte zurückgeworfen.
 

Jeder Imperienfriedhof beginnt mit derselben Krankheit: Die Leistungsträger zahlen die Rechnung, während die Profiteure erklären, warum Leistung überschätzt wird. JE

01.06.2026

17:21 | konjunktion: Kriegsführung 2.0: Geplante, abgesprochene und koordinierte Konflikte zur Steuerung der Massen

Freiheit kann, wie wir alle wissen, in einem Land nicht gedeihen, das sich permanent im Kriegszustand oder auch nur in einem Zustand nahe am Kriegszustand befindet. Eine permanente Krise rechtfertigt die permanente Kontrolle über alles durch die Organe der Zentralregierung.

Ein endloser Krieg kann nur zu endloser Angst, Krise und Chaos führen, und daher ist endlose Massensklaverei für immer das Endergebnis. Zum jetzigen Zeitpunkt sollte dies selbst den Unbedarftesten unter uns brutal offensichtlich sein, doch Gleichgültigkeit und falscher „Patriotismus“ stehen der geistigen Vernunft im Weg; ohne einen kollektiven Aufstand der Individuen wird daher nur ein System technokratischer Tyrannei übrig bleiben. Das ist unser Schicksal, sollte die breite Bevölkerung diese organisierte kriminelle Regierungsclique weiterhin akzeptieren und unterstützen.
 

Früher musste man Dissidenten einsperren. Heute sorgen Medien, Algorithmen und Angstkampagnen dafür, dass die Menschen ihre Gedanken gleich selbst zensieren. Das spart Personal, Geld und Gefängnisse. Effizienzsteigerung nennt man das wohl. JE

10:45 | Mises: Mises’ Praxeologie als Schlüssel zum Verständnis von Theorie und Geschichte

Im Zentrum steht nicht die Darstellung konkreter historischer Ereignisse, sondern die Frage nach den Bedingungen ihres wissenschaftlichen Verständnisses. Mises geht es darum, die methodologischen Grundlagen der Sozialwissenschaften freizulegen und gegen konkurrierende Ansätze zu verteidigen.
Dabei wird deutlich, dass der eigentliche Gegenstand des Werkes nicht die Geschichte im engeren Sinne ist, sondern die Logik des menschlichen Handelns – die Praxeologie. Die Einführung zeigt, dass Mises’ Denken von der Einsicht getragen ist, dass alle Sozialwissenschaften letztlich auf einer allgemeinen Theorie des Handelns beruhen müssen. Die Praxeologie untersucht nicht konkrete Handlungen in ihrem empirischen Gehalt, sondern die allgemeinen und notwendigen Strukturen des Handelns als solchem.