22.03.2017

10:11 | mises: Was „Laissez-faire“ ist

Die englische Aussprache lautet „lay-say-fair“. Seine französischen Ursprünge gehen auf die Spätrenaissance zurück. Erstmals verwendet wurde der Begriff im Jahre 1680, eine Zeit, als der Nationalstaat in ganz Europa auf dem Vormarsch war. Der französische Finanzminister Jean-Baptiste Colbert fragte einen Kaufmann namens M. Le Gendre, was der Staat zur Förderung der Industrie tun sollte.

20.03.2017

09:12 | mises: Schulden, nichts als Schulden

293.180.000.000 ist eine schwindelerregend große Zahl, mit der kaum jemand etwas anzufangen weiß. Auf rund 293 Milliarden und 180 Millionen Euro beläuft sich derzeit der Schuldenstand der Republik Österreich. Der Wert liegt bei deutlich mehr als 85 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) und überschreitet daher ganz eklatant die im Vertrag von Maastricht definierte Staatsschuldenobergrenze von 60 Prozent des BIP.

15.03.2017

08:44 | mises: Warum die Robotersteuer von Bill Gates eine schlechte Idee ist

Bill Gates hat eine sogenannte „Robotersteuer“ gefordert, um das Steueraufkommen aufrechterhalten zu können, wenn Menschen ihren Job wegen eines Roboters verlieren, der die gleiche Arbeit verrichtet. Er scheint damit derselben Argumentationslinie zu folgen wie viele Befürworter eines universellen Grundeinkommens es tun

Und welche Steuer ist eine gute Idee? TB

14.03.2017

17:03 | Leser-Zuschrift zu "Was wäre wenn"

In einer Diskussion mit Freunden kam letztens eine spannende Idee auf:
Was wäre, wenn die Stationierung der US-Militär-Ausrüstung/Gerätschaften vor Russland eine Leimspur wäre? D.h. was wäre wenn diese evtl. gar nicht gegen Russland zum Einsatz kommen sollen sondern "zur Befreiung Mitteleuropas".
Was wäre, wenn in Mitteleuropa die IS-Schläfer gebündelt losschlagen würden? Ui welch Zufall; da könnte die US-Armee einen Abstecher von Ostpolen etc nach Mitteleuropa machen, wieder mal u.a. Deutschland befreien, sich den industriellen Komplex unter den Nagel reißen etc.
Der "böse Russe" ist (aus Sicht der Schlafschafe) einer der wenigen Vorwände um das US-Kriegsgerät in der Nähe Mitteleuropas schon mal in Stellung bringen zu dürfen .... oder vielleicht auch in Zielrichtung Türkei, wo sich ja gerade eine prekäre Staatsform aufbaut (bzw. deren Aufbau evtl. durch den Putsch von außen gefördert wurde?) ?

Und was rau(s)chen Sie und Ihre Freunde so? Schickens mir bitte 50 g davon. Das will ich auch! TB

Kommentar
ich gehe davon aus, es handelt sich um feinstes, organisch angebautes Sativa. Spaß beiseite. So abwägig ist der Gedankengang des Lesers gar nicht. Ach wenn es in diesem Falle wohl nicht so sein wird (weil der Russe ist aus US-Sicht tatsächlich der Böse), es würde jedoch der Vorgehensweise
der USA entsprechen: Chaos schaffen, das Chaos beseitigen und dann die Rechnung ausstellen und zudem noch die Überwachung (Stichwort innere Sicherheit) im Interesse der USA sicherstellen. Siehe unsere "Befreiung". Die Regierungen weltweit sind doch sowas von durchtrieben/korrupt, sowas von falsch & verlogen, dass man selbst das vom Leser erwähnte Scenario als "nicht so weit hergeholt" in Betracht ziehen sollte.

12.03.2017

16:40 | achgut: „Umso schlimmer für die Wirklichkeit“

Diese „Faktenresistenz“ (Hans-Peter Raddatz) begegnet uns immer wieder. Der Stammvater aller Linken, Georg Friedrich Wilhelm Hegel, hat den Grundstein für diese Attitüde gelegt, wobei offen bleiben kann, ob es sich um eine Anekdote oder um eine Tatsache handelt: Auf den Hinweis eines Studenten, dass seine Theorie nicht mit der Wirklichkeit übereinstimme, soll Hegel geantwortet haben: „Umso schlimmer für die Wirklichkeit.“ Wenn das nicht postfaktisch ist!

13:24 | focus: Napoleon, Hitler, George W. BushFünf folgenreiche Fehler der Geschichte

Denn ein erster Attentatsversuch mit einer Bombe schlug fehl. Woraufhin beim anschließenden Empfang im Rathaus beschlossen wurde, das restliche Besuchsprogramm zu streichen. Allerdings wollte Franz Ferdinand die Stadt nicht sofort verlassen, sondern erst noch einen bei dem Anschlag verletzten Offizier im Krankenhaus besuchen. Auf dem Weg dorthin sollte die Fahrzeugkolonne sicherheitshalber eine andere Route als die ursprünglich vorgesehene nehmen. Denn diese war vor dem Besuch allgemein bekannt gemacht worden.

Kommentar
WARUM KÖNNEN DIE MENSCHEN IMMER NUR NACHTRÄGLICH DIE FEHLENTSCHEIDUNGEN + KATASTROPHEN ANALYSIEREN ANSTATT PROPHYLAKTISCH ALLES ZU DURCHDENKEN + AUCH AUS DER GESCHICHTE ZU LERNEN, NICHT EWIG DIE GLEICHEN FEHLER ZU MACHEN???

11.03.2017

17:55 | ET: Der dunkle Ursprung des Kommunismus – Satanismus, Illuminaten und ihr Hass auf die Welt

Die über ein Jahrhundert dauernde Geschichte des Kommunismus zeigte: Wo die rote Welle rollte, breiteten sich Krieg, Chaos, Hungersnöte, Mord und Terror aus. Die kommunistische Bewegung beschädigte die mehrere Jahrtausende alte Zivilisation der Menschheit schwer.
Sie führte zum unnatürlichen Tod von über 100 Millionen Menschen – und noch mehr Menschen erlitten körperlichen und seelischen Schmerz. Der Versuch ein kommunistisches „Paradies auf Erden“ zu errichten, wurde für über eine Milliarde Menschen zur Hölle auf Erden.
Für alle Länder und Menschen ist es deshalb äußerst wichtig, die eigentliche Natur der kommunistischen Ideologie klar zu erkennen und ihrer, teils verborgenen, teils offensichtlichen Geißel Einhalt zu gebieten.

10.03.2017

08:28 | mises: Sich um den eigenen Kram kümmern und mit gutem Beispiel vorangehen – das ist eine vernünftige Außenpolitik

Um des weltweiten Friedens und Wohlstands Willen sollten die USA eine echte Führungsrolle übernehmen, indem sie der Welt beweisen, dass freier Handel und Nicht-Interventionen ausreichen. Mit anderen Worten: Alle Nationen sollten sich um ihren eigenen Kram kümmern und mit gutem Beispiel vorangehen. So wie Laissez Faire Politik innerhalb der Grenzen einer Nation funktioniert, wird durch freie Kooperation zwischen Individuen unterschiedlicher Nationen rasch enthüllt werden, welche Politik gut funktioniert und welche nicht.

05.03.2017

11:21 | tichy: Was bleibt von Deutschland?

Nation, das war damals mehr eine große Idee denn ein wirklich eindeutig definierbarer Begriff. Nation berief sich auf eine gemeinsame Sprache, eine gemeinsam empfundene Kultur, auf gemeinsam empfundene geschichtliche Erfahrungen.

Sehr interessanter und kompakter geschichtlicher Abriss.

Kommentar
o.g. Artikel möchte ich entschieden widersprechen. Der Begriff Nation wurde durch die französische Revolution salonfähig. Als den Menschen durch die drei Revolutionen (Napoleon, Hitler, Lenin) ihre Reiche genommen wurden ging auch alles das mit dem Bach runter, was vorher über tausend Jahre gewachsen war und sich eben durch Sprache & Kultur ausdrückte. Der Bezug zur eigenen Identität, Herkunft und Rasse (heute negativ besetzter Begriff, dank dem „Köter“ aber wieder in aller Munde) ging verloren. Folglich ging man zum Nationalen über, wobei das Nationale als Auffangbecken für alle Revier- und Identitätslosen diente, an dessen Fahne man sich festhalten konnte, nachdem man den Halt (innerer Bezug zur eigenen Identität) verloren hatte. Das Zerstören alles natürlich Gewachsenen zugunsten der industriellen Fertigung ist ein Kraftakt der Massen, vereinigt im Nationalen. Und das, was zugunsten des Nationalen Gelingen auf der Strecke bleibt ist nun einmal die sich durch Sprache ausdrückende Kultur der einzelnen Individuen. So haben beispielsweise die Individuen der Niederlande eine Identitätskarte statt einen (Personal-)Ausweis, wobei wir jetzt beim König wären (statt des Nationalen), aber das würde jetzt zu weit führen, zumal viele Leser durch HG eine falsche Vorstellung von Monarchie verinnerlicht haben.

03.03.2017

16:40 | ET: Um was es geht! Freiheit oder Sozialismus

Um unsere Wirtschaftsordnung, die Soziale Marktwirtschaft, ist es nicht gut bestellt. Wenn man die Bürger im Lande fragt, ob die Soziale Marktwirtschaft die Reichen reicher und die Armen ärmer macht, dann stimmen 77 Prozent der Bürger dieser Aussauge zu. Für die Ungerechtigkeit in Deutschland machen 52 Prozent die Soziale Marktwirtschaft verantwortlich. Eine Mehrheit von 51 Prozent fordert sogar eine grundlegende Veränderung des Wirtschaftsmodells.

Schulpflichtfach: Östereichische Schule der Nationalökonomie! NB

08:53 | mises: Mehr „Laissez Faire“ für eine bessere Welt

Die Misesianische Erkenntnis, dass die gesamte Ökonomie auf einem methodologischem Individualismus und dem Nicht-Aggression-Prinzip aufgebaut ist, stellt den raison d’Être des regulatorischen Staates in Frage, inklusive seiner Zahlungsmittelgesetzgebung, wie den Annahmezwang des staatlich produzierten und kontrollierten Geldes, innerhalb seiner souveränen Staatsgrenzen.