24.01.2026
14:20 | r24: Neue Umweltvorgaben: Industrie und Landwirtschaft drohen hohe Strafzahlungen und sogar die Stilllegung ganzer Anlagen
Am Mittwoch hat das Regierungskabinett einen Gesetzesentwurf verabschiedet, mit dem eine neue EU-Richtlinie über strengere Vorgaben für Umweltstandards in deutsches Recht umgesetzt werden soll. Konkret geht es um die Novellierung der EU-Richtlinie zu Industrieemissionen (2024/1785), mit der Emissionen und Schadstoffe aus Industrie und Landwirtschaft noch stärker reduziert werden sollen. Betrieben, die die Vorgaben nicht erfüllen, drohen harte Strafen – bis zur Schließung ganzer Anlagen.
Das Umweltministerium beschreibt in einer Pressemitteilung, dass die EU-Richtlinie allgemein den Betrieb und die Stilllegung von Industrieanlagen regelt. Mit der Novellierung fallen nun auch Landwirtschaftsbetriebe unter die noch weiter verschärften Umweltvorgaben, die im Gesetz geregelt sind – konkret die 30 Prozent der Geflügel- und Schweinebetriebe, die als die schmutzigsten gelten. Insgesamt greift die Richtlinie EU-weit für 37.000 Anlagen sowie 38.500 Schweine- und Geflügelfarmen. Auch sogenannte Gigafactories sind jetzt betroffen.
Bravo... Erst neue Standards erfinden, dann Betriebe bestrafen, die sie nicht kennen, und am Ende überrascht feststellen, dass niemand mehr produziert. Klimaneutral, kreislauforientiert... und ganz wichtig... leerstehend. JE
22.01.2026
08:59 | heute: Post dreht heimlich DIESEN wichtigen Gratisdienst ab
Die Post hat einen Gratis-Service eingestampft. Wer künftig länger nicht daheim ist und Ärger mit verpassten Fristen vermeiden will, muss nun zahlen. Die Österreichische Post hat eine für viele Kundinnen und Kunden wichtige Servicefunktion still und leise abgedreht: Die kostenlose Abwesenheits- bzw. Ortsabwesenheitsmitteilung gibt es seit Jahreswechsel nicht mehr. Ohne größere Information wurde der Dienst eingestellt, der es bisher ermöglicht hat, der Post für einen bestimmten Zeitraum mitzuteilen, dass man nicht zu Hause ist – etwa wegen Urlaub, Krankenhausaufenthalt oder beruflicher Abwesenheit.
Der Hausjurist - DDr. Schimanko
Ich bin zwar durchaus libertär ausgerichtet, allerdings mit gewissen Vorbehalten. Die Privatisierung der Post halte ich seit Anfang an für falsch, weil Post und Telefon für mich Kernaufgaben des Staats sind.
(Sichtlich wurde die Dienstleistung der Ortsabwesenheitsmitteilung nur aus ökonomischen Gründen beendet.)
21.01.2026
14:43 | krone: Finanzinsider warnt: „Das ist ökonomischer Suizid“
Zmuegg warnt, dass die Politik mit ihrem aktuellen Kurs der Wirtschaft massiv schade. Aus seiner Sicht sei das, was hier geplant werde, „ökonomischer Suizid mit Anlauf“. Besonders irritiert zeigt er sich darüber, dass dieses Problem seiner Meinung nach viel zu selten klar benannt wird. Er finde es „sehr merkwürdig, dass ich offensichtlich der Einzige bin, der regelmäßig darauf hinweist“, dass die präsentierten Maßnahmen erst frühestens 2027 Wirkung entfalten würden – also ein Jahr später, als viele Unternehmer dringend Entlastung bräuchten.
„Ziele nicht messbar – Umsetzung fraglich“ Auch inhaltlich sieht Zmuegg große Schwächen: Eine Strategie brauche messbare und realistische Ziele - beides vermisst er. Auf die Frage nach der Finanzierung gebe es aus seiner Sicht keine klare Antwort. Für Zmuegg ist das ein Alarmsignal: Denn gerade jetzt bräuchten Betriebe Planungssicherheit.
Österreich wird nicht unattraktiver trotz der Politik – sondern wegen ihr. JE
20.01.2026
08:08 | krone: Swarovski-Weingut ist in die Pleite geschlittert
Das argentinische Weingut Bodegas Norton – nicht nur eines der größten des Landes, sondern auch in Besitz der Familie Swarovski – ist insolvent. Laut argentinischer Medien soll der Schuldenberg umgerechnet rund 38 Millionen Euro betragen.
Es ist eines der größten Weingüter Argentiniens und in österreichischem Besitz. Bodegas Norton wird von einer Privatstiftung verwaltet, die zu 60 Prozent Diana Langes-Swarovski und zu 40 Prozent ihrem Stiefbruder Michael Halstrick gehört.
Mit einem Schuldenberg von rund 38 Millionen Euro soll das Weingut, laut Weinmagazin „Wine-Searcher“ nun aber pleite sein. Halstrick, der mehr als 30 Jahre die Geschicke des Weingutes geleitet hatte, soll, unter Berufung auf argentinische Medien, 2023 aus dem Unternehmen gedrängt worden sein.
Kommentar des Einsenders
Die innereuropäischen Kriegsgewinnler und Südamerika - und jetzt kommen die Pleiten... "...1938 setzte das Unternehmen auf die Rüstungsproduktion für die Wehrmacht: die Herstellung von Ferngläsern und optischen Gläsern. Daraus ging 1949 die Swarovski Optik hervor. Die Familie Swarovski, bekennende Nationalsozialisten und bereits während der Verbotszeit in die NSDAP eingetreten ..." wie google zu vermelden weiß...! ...und die gierigen Räuberstöchter, die das renommierte Unternehmen in den Schuldenolymp trieben... Schade, dass ein fähiger angeheirateter Betriebswirtschafter und Ex-Finanzminister mit Fußfesseln in AUT verharren muss - er hätte womöglich für einen Sanierungskurs zur Hilfe eilen können...!?
Luxusdynastien, die sich gegenseitig zerfleischen, während ein Traditionsbetrieb absäuft. Privatstiftungen als Schutzschild, Milliarden-Namen als Tarnung, und Schulden als Erbe. Der Wein ist sauer und die Wahrheit noch saurer:
Eliten ruinieren still, Arbeiter zahlen laut. JE
19.01.2026
07:36 | apollo: EU plant Sondergipfel wegen Trump-Zolldrohungen
Nach den jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland bereitet EU-Ratspräsident António Costa einen Sondergipfel der Europäischen Union vor. Nach Angaben einer EU-Beamtin wird als möglicher Termin ein Treffen der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag geprüft. Fest steht bislang lediglich, dass die Zusammenkunft noch Ende der Woche und in Präsenz stattfinden soll. Die Informationen postete Costa auf X.
Unglaubliche Abwehrmaßnahmen der EU: ab 19.01. wird zurückgeschossen - da weiß man, was man hat. Und uns hat man erklärt Österreich alleine wäre im Weltenkonzert nur ein kleines Pfeiferl. Das mag stimmen aber wir waren wenigstens ned peinlich! TB
08:35 | Die Eule
Eine entschiedene Maßnahme wäre hier mal, alle US-Militärangehörigen, einschließlich der Entourage von zahllosen Schlapphüten höflichst, aber entschieden aus Europa hinauszukomplementieren.
Dann wäre der raffgierige Donald dieses Drehkreuzes, für all die völkerrechtswidrigen Militärhandlungen der letzten Jahrzehnte, endgültig beraubt und so wäre auch Schicht im Schacht. Diese grandiose Tat würde auch endlich alle aus der ewigen Haltung des Bücklings befreien und das dadurch gewonnene Selbstbewusstsein würde auch wieder zu einem klaren Verstand führen. Ein Blick zurück zeigt hier, dass auch Rom jene einst stolzen Germanen mit fast der gleichen Anzahl von Besatzungstruppen, doch ziemlich lange in Schach hielt. Vor genau 1650 Jahren beendeten dann wütende Goten diesen Zustand.
18.01.2026
07:14 | tagesspiegel: Trotz Zollstreit mit den USA: Chinas Außenhandel erreicht 2025 einen Rekordüberschuss
Chinas Außenhandel hat trotz des Zollkonflikts mit den USA und globaler Handelsstreitigkeiten im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss erreicht. Nach Daten des chinesischen Zolls stiegen die Exporte 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent auf einen Gesamtwert von rund 3,8 Billionen US-Dollar (rund 3,26 Billionen Euro) an.
Chinas Exporte und Zölle die diese eindämmen sollen: ungefähr so wie wennst an Ozeandampfer mit einer Mauer aus Post-It-Zetteln stoppen willst. TB
17.01.2026
17:20 | Welt: „Ich war noch nie so pessimistisch für Deutschland wie heute“
Der frühere BASF-Chef Martin Brudermüller sieht Deutschlands Wirtschaft in einer tiefen strukturellen Krise. Schleppende Reformen, verpasste Innovationen und neue globale Konkurrenz ließen eine schnelle Erholung aus seiner Sicht kaum erwarten.
er Aufsichtsratsvorsitzende von Mercedes-Benz und frühere BASF-Chef Martin Brudermüller rechnet angesichts struktureller Schwächen und schleppender Reformen nicht mit einer schnellen Erholung der Wirtschaft. „Ich war noch nie so pessimistisch für Deutschland wie heute“, sagte Brudermüller dem „Spiegel“.
Versuchen wir eine einfache Sache. Wenn man Autos für die oberen 10 Prozent baut, darf man nicht erwarten, dass die restlichen 90 Prozent diese Karre kaufen. Deutschland hat sich in der Industrie einen Fettbauch angefressen und eine "es geht immer so weiter" Mentalität angezüchtet.
Staats-Manager, die ihre Tätigkeit auf die Politik ausrichten .. und nicht den Betrieb an erster Stelle sehen. 4-Jahres-Vertrags-Söldner. TS
16.01.2026
17:09 | HB: Deutsche Wirtschaft wächst erstmals seit zwei Jahren wieder
Düsseldorf. Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2025 erstmals nach zwei Jahren Abschwung wieder gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit deutet sich an, dass die deutsche Wirtschaft sich langsam aus ihrer historischen Krise herausarbeitet. Allerdings bleiben die Aussichten für die nächsten Jahre laut Ökonomen trübe – sofern die Politik nicht grundlegende Sozial- und Wirtschaftsreformen anstößt. „Die insgesamt weiterhin schwache BIP-Rate für das vergangene Jahr sollte indes nicht darüber hinwegtäuschen, dass es zuletzt zumindest zarte Anzeichen einer Erholung gegeben hat“, sagt Sonja Marten, Chefvolkswirtin der DZ Bank. So ist die deutsche Wirtschaft Ende 2025 wieder gewachsen, nachdem sie zu Beginn des Jahres geschrumpft war und dann stagnierte.
Kommentar des Einsenders
...genau aus diesem Grund dürfen die Statistikämter die Insolvenzzahlen monatlich nicht mehr veröffentlichen, damit die kommunikativen Tricks weiter funktionieren...!? Wenn die Wirtschaftsleistung um 15-20% gefallen ist, hunderttausende Jobs in der Industrie, dem Handel, Mittelstand, den Kleinunternehmen etc. wegfielen (Auto, Chemie, Metall, Pharma, Logistik, Dienstleistung ...) und im Gegenzug die Staatsquote steigt, sind 0,2PP im Vergleichszeitraum ein lauer Effekt, ein Witz - für ein Industrieland...! Und der dt. Statistiker krakelt, plappert der österr. denselben Mist nach...!? "Eine Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zeigt, dass Unternehmen insgesamt pessimistisch auf das neue Jahr blicken. Viele Firmen planen einen Stellenabbau." ...und von den 1Bln "Sondervermögen" ist bis dato kein Cent investiert worden - außer in ausländische Rüstungsprogramme und Direktinvestitionen ins Ausland inbs. die Ukraine/EU...!? Mit Wohlfühl-Headlines ist es längst nicht mehr getan - es brennt der Hut, die Politik ist am Auge für den Heimmarkt blind!
Deutschland feiert die Brösel, während die Bäckerei abbrennt. 0,2 % Wachstum ist kein Erfolg – es ist ein medizinischer Reflex am wirtschaftlichen Intensivbett. Die Politik pumpt Schulden ins System, um sich Zeit zu kaufen, die sie für unumgängliche Reformen nicht nutzt. Die Wirtschaft lebt nicht – sie wird künstlich beatmet.
Statt Standortpolitik gibt es Symbolpolitik. Statt Strukturreformen gibt es Koalitionsstreit. Statt Zukunft gibt es Durchhaltefloskeln. Deutschland ist nicht im Aufschwung – es ist im Verwaltungsmodus seines eigenen Abstiegs. Und das Gefährlichste daran: Offiziell heisst es Stabilisierung, damit niemand merkt, dass es längst schon Stillstand ist. JE
14:29 | YT: "Auftritt desillusionierend" - Gerald Zmuegg zu den Ergebnissen der Regierungsklausur
dazu passend ORF: FPÖ sieht Wiener Wirtschaft nicht so rosig
Der Bürgermeister lasse sich für Prognosen „abfeiern“, laut denen das Wachstum in Wien höher ausfalle als im Österreichschnitt. „Was er betreibt, ist Schönfärberei“, konstatierte Nepp. Von den rund 100.000 Klein- und Mittelbetrieben spüre nämlich kaum jemand den Boom. Nepp verwies auf gestiegene Kosten bzw. Abgaben sowie auf die hohe Insolvenzrate. Jedes dritte Verfahren in ganz Österreich entfalle hier auf Wien, berichtete er.
Das Wachstum selbst komme aus dem öffentlichen Bereich. „Der öffentliche Sektor verdrängt die Privatwirtschaft“, beklagte Nepp: „Der Wirtschaftsmotor stottert nicht, er steht still.“ Untermauert wurde dies von Zahlen, die der Beratungsunternehmer Gerald Zmuegg präsentierte. Bei einer KMU-Umfrage hätten Wiener Firmen ihren Standort schlechter beurteilt als Betriebe in anderen Bundesländern, berichtete er. Auch die Investitionsbereitschaft sei gering.
Die präsentierte „Industriestrategie“ der Regierung ist aus Sicht der Wirtschaft ein Offenbarungseid. Statt eines echten Konzepts gibt es Stückwerk, Regulierung und ideologische Planwirtschaftsreflexe. Der Industriestrompreis ist ein kosmetischer Tropfen auf den heißen Stein, zeitlich weit nach hinten verschoben und strukturell wirkungslos. Investitionsbereitschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität werden so nicht gestärkt, sondern weiter zerstört.
Diese Regierung versteht weder die Dramatik der Lage noch die betriebswirtschaftliche Realität: Hohe Energiepreise, hohe Lohnnebenkosten und massive Unsicherheit treiben Unternehmen in die Defensive. Während Großinsolvenzen sinken, explodieren die Pleiten im Mittelstand – und genau dieser wird politisch ignoriert.
Unterm Strich bleibt: viel Ankündigung, kein Plan, keine Perspektive. Eine Regierung, die Wirtschaft verwalten statt ermöglichen will – und sich wundert, warum niemand mehr investieren kann und möchte. JE
08:05 | DerAgronom: Baywa: Staatsanwaltschaft durchsucht Privaträume von Ex-Vorstand Lutz
Im Zuge der Ermittlungen zu den Ursachen der finanziellen Schieflage des Baywa-Konzerns hat die Staatsanwaltschaft München heute (15.1.) die Privaträume von Beschuldigten durchsuchen lassen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ) heute als erste.
Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Hausdurchsuchungen gegenüber den Redaktionen von agrarheute und Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (BLW). Durchsucht wurden auch die privaten Räumlichkeiten von Klaus Josef Lutz, des ehemaligen Vorstandschefs der Baywa AG. Lutz führte den Agrar- und Mischkonzern in eine rasante Expansionsphase, die letztlich in die Überschuldung und Liquiditätskrise des Unternehmens mündete.
Wie tief ist die bayrische Politik in dieser Sache verstrickt? TS
12:37 | Leser Kommentar
"Du, du solltest die Aufnahmen von der heißen Rothaarigen, letztes Wochenende in Club, verschwinden lassen!""Wieso?""Die Videoaufnahmen mit deiner Sekretärin im Hotel nach der Sitzung vor einem Monat auch... natürlich auch alle anderen Aufnahmen mit der!""Wieso, versteh' ich nicht!""Wenn du schon 'mal dabei bist, natürlich auch die Zusatzabmachungen mit der Baufirma, die das Hauptlager umgebaut hat...""Du meinst, wodrin steht, das ich die Penthauswohnung im Neubau der Baufirma wegen "Schimmelbefall" um 5.000, nicht 500.000€ kaufen
konnte?... auch meine Aufzeichnungen darüber, das ich Behördenmitarbeiter regelmäßig zu Pokerabenden in meiner Kellerbar einlade, wo ich dann immer gegen diese verliere und im Anschluß an die Spiele die kleinen, prall gefüllten Umschläge...?""Ja, genau, so sieht's leider aus... oder, wenn du dich nicht davon trennen kannst, bring' den Kram am besten zu deinem Haus am Comoer See, hinter die doppelte Wand im Gästezimmer, an der Bergseite...""Danke! Woher...?""In zwei Wochen is' Hausdurchsuchung bei dir...""Danke! Es ist schön noch echte Freunde zu haben!" ;-)
Das zuvor geschriebene ist reine Fiktion und entbehrt natürlich jeglicher Grundlage! Erfunden! Hirngespinste! Vollkommen unmöglich! So etwas würde es hier echt niemals geben! Fettenwirtschaft und Korrumption (oder wie wird so ein Wort geschrieben? Man benötigt diese Wörter in unserem Wortschatz ja nur, wenn es sich um das Ausland handelt) gibt es
bei uns nicht! Niemals!
13.01.2026
18:05 | Jouwatch: Unliebsame Realitäten ganz einfach vertuschen: Statistisches Bundesamt meldet keine vorläufigen Insolvenzzahlen mehr
2025 haben so viele Firmen in Deutschland Insolvenz angemeldet wie seit 20 Jahren nicht mehr. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gab es 17.604 Insolvenzen. Das bedeutet, dass im vergangenen Jahr pro Tag 48 Personen- und Kapitalgesellschaften pleitegingen. Diese Wirtschaftskrise ist ausschließlich politisch verursacht, vor allem durch die wahnwitzige Energiepolitik im Zuge des Klimawahns. Und der Staat reagiert darauf, wie auf all die anderen Katastrophen, die er in den letzten Jahren angerichtet hat – nämlich nicht etwa durch entschlossenes Gegensteuern, sondern durch schlichtes Vertuschen.
Das Statistische Bundesamt will die vorläufige Meldung der Insolvenzzahlen mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 nun kurzerhand einstellen. Das passt ins Bild, denn allein im letzten Monat wurden 1.519 Insolvenz-Anträge bei Amtsgerichten gestellt, 75 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen Dezember der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. Die Tendenz hat sich bestimmt nicht verbessert, weshalb man lieber auf die weitere Veröffentlichung der desaströsen Zahlen verzichtet, um die Öffentlichkeit nicht unnötig zu beunruhigen.
Dimension des Kollapses der Wirtschaft so lange wie möglich unter Verschluss halten
Fortan sollen nur noch “endgültige Ergebnisse” bekannt gemacht werden, was bedeutet, dass die Insolvenzzahlen erst mit einer etwa dreimonatigen Verzögerung verfügbar sein werden. Mit einer Begründung für diese Maßnahme hielt das Amt sich gar nicht erst auf. Dafür lieferte es die verschwurbelte Behauptung, die vorläufigen monatlichen Angaben zu Regelinsolvenzverfahren würden „noch nicht die methodische Reife und Belastbarkeit amtlicher Statistiken“ aufweisen und „daher zu den experimentellen Daten“ zählen. Dabei gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen den vorläufigen und den endgültigen Zahlen. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
Die Kleine Rebellin
Die Augen zu machen und man sieht die Katastrophe nicht kommen. Zu dumm, sie ist trotzdem schon da und das Statistische Bundesamt ist sich nicht zu schade, sie zu verschweigen. So kann alles wie gehabt weiter gehen, bis selbst das letzte Sondervermögen verpulvert ist und in Deutschland wollte es niemand kommen sehen.
18:30 | Monaco
schon richtig so, wie bei den Geschlechtern gibt es verschiedene Insolvenzen...
beinahe insolvent, vielleicht insolvent, möglicherweise insolvent, so gut wie insolvent, praktisch aber nicht theoretisch insolvent, ein bisserl insolvent, ´nicht insolvent´ nach Habeck´scher Lesart...
12:09 | BN: DAX-Konzerne im Abwärtsstrudel – Deutschland wird zum Verlustgeschäft
DAX-Konzerne schreiben in Deutschland immer häufiger rote Zahlen. Laut EY machen 23 der DAX-40-Konzerne an ihren deutschen Standorten seit mehr als einem Jahr Verluste, während die Unternehmen im Ausland weiter Gewinne erzielen. Der Standort Deutschland wird damit zum Kostenfaktor. Die Industrieproduktion schwächelt. Die ausufernde Bürokratie kostet Tempo. Forschung und Entwicklung wird immer teurer (wiwo: 08.01.26)
Die Wirtschaftsprüfer von EY verweisen auf harte Kennziffern und formulieren sie wörtlich so: „Von den Dax-40-Unternehmen stecken 23 mit ihren deutschen Töchtern seit mehr als einem Jahr in den roten Zahlen, während die Gesamtgruppe profitabel ist. Neun Unternehmen leiden unter dieser Schieflage seit mehr als vier Jahren. Sie alle sind international sehr erfolgreich, während sie daheim Verluste schreiben.“ Viele Börsenriesen lesen solche Befunde als operativen Auftrag und nicht als Theorie. Der Standort Deutschland rückt dadurch in eine neue Bewertung, weil sich Investitionen täglich gegen Alternativen behaupten müssen.
Der Abgesang auf den Wirtschaftsstandort Deutschland läuft inzwischen auf voller Lautstärke. Das Orchester spielt noch, die Industrie geht schon. Und die Machthaber applaudieren der eigenen Transformation. JE
12.01.2026
10:59 | Volker Pispers erklärt den Finanzbetrug
Danke Lieber Leser für diesen Beitrag ... TS
11.01.2026
07:33 | fmw: Zölle haben US-Verbraucher und Konjunktur nicht getroffen – ein Wunder ist geschehen?
Wo bleibt der massive Anstieg der Verbraucherpreise in den USA aufgrund von Trumps Importzöllen? Offenbar haben Exporteure und Importeure einen Großteil der Mehrbelastung aus eigener Tasche bezahlt, weil sie der Meinung sind, zu starke Preiserhöhungen würden die Endverbraucher in den USA nicht mitmachen, was dann einen Käuferstreik ausgelöst hätte.
Während die ökonomischen Modelltheologen reflexartig steigende Verbraucherpreise und einen ökonomischen Weltuntergang prognostizierten, zeigte die Realität, dass Unternehmen Zollkosten über Margen, Nachfrageanpassung und flexible Lieferketten absorbierten – womit sich einmal mehr erwies, dass modellbasierte Prognosen oft an der Komplexität realer Volkswirtschaften scheitern, während Trump schlicht auf Macht, Verhandlungsspielräume und ökonomische Trägheit setzte.
Dazu passend möchte ich darauf hinweisen, dass im Winter unser Alpenökonom in einem Interview mit mir auch erklärt hatte, dass die Prognosen der Ökonomen nicht unbedingt stimmen müssen und dass Trump vielleicht Erfolg haben könnte. TB
09.01.2026
12:40 | Tichy: Deutschlands struktureller Kollaps: Für 2026 bis zu 30.000 Insolvenzen befürchtet
Die CDU muss einsehen, der Wirtschaft geht es „nicht gut“. Die Klausurtagung zum Wachstum hat der CDU-Vorstand kurzfristig abgesagt: wegen schlechten Wetters. Ein Pleitesturm zieht auf wie in der Weltfinanzkrise 2008. Experten sprechen von „strukturellem Kollaps“.
Zitat - Auszug:
In der Wirtschaft zieht ein Pleitesturm herauf, wie wir ihn zuletzt in der Weltfinanzkrise 2008 erlebt haben. Betroffen sind der Maschinenbau, die Automobilzulieferer, Metallwaren, Elektrotechnik, Solarhersteller, Autohändler, Nahrungsmittelhersteller, Betreiber von Krankenhäusern und Pflegeheimen. Wie TE berichtete, war es in den Jahren 2024 und 2025 zum Anstieg der Großinsolvenzen gekommen, 2024 zu einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 35 Prozent, so im Jahr 2025 noch einmal um 25 Prozent. Experten rechnen in diesem Jahr mit noch einmal 15 bis 20 Prozent. Jonas Eckhardt von der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner schätzt laut Handelsblatt ein: „In manchen Branchen geht es mittlerweile nur noch ums reine Überleben.“ Sein Kollege Georgiy Michailov, Geschäftsführer der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner, formuliert so kühl wie drastisch: „Wir sind an einem Kipppunkt.“ Da die Wirtschaft nicht wächst, „werden wir immer mehr wirtschaftlich bedeutende Insolvenzen sehen“. Schuld daran sind vor allem zu hohe Energiekosten, hohe Kosten für Arbeitskräfte und Bürokratie, die Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit entscheidend schwächt.
08.01.2026
18:10 | welt: Zahl großer Firmenpleiten steigt stark an – Experten erwarten keine Trendwende
Die Zahl der großen Firmenpleiten in Deutschland ist einer Studie zufolge im vergangenen Jahr um rund 25 Prozent auf 471 gestiegen. Betroffen waren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über zehn Millionen Euro, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Analyse der Unternehmensberatung Falkensteg hervorgeht. „Die deutsche Wirtschaft ringt nicht mehr nur mit Kopfschmerzen – sie hat Fieber bekommen“, sagte Studienautor und Falkensteg-Partner Jonas Eckhardt. Seit dem Tiefpunkt nach der Corona-Pandemie 2021 habe sich die Zahl der Großinsolvenzen nahezu verdreifacht.
Auch für das kommende Jahr erwarten die Experten keine Trendwende. Falkensteg rechnet für 2026 mit einem weiteren Anstieg der Großinsolvenzen um zehn bis 20 Prozent auf rund 530 Fälle. Vor allem die verarbeitende Industrie dürfte unter Druck bleiben. „Die deutsche Wirtschaft wird 2026 nur schleppend auf die Beine kommen, weil sich mehrere strukturelle Bremsen wie schleichender Wettbewerbsverlust, Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und stockende Investitionen überlagern“, hieß es.
Kommentar des Einsenders
"Besonders betroffen sei die verarbeitende Industrie, wo Überkapazitäten und sinkende Margen das Geschäftsmodell angriffen und eine Transformation erschwerten. Der für Februar erwartete neue Fünfjahresplan Chinas, der auf technologische Eigenständigkeit zielt, dürfte den Wettbewerbsdruck auf deutsche Schlüsselbranchen wie den Maschinenbau und die Automobilindustrie weiter erhöhen."
...und der sozialistische Politschrotthaufen unter dem ökokommunistischen Gängelband der SED2.0 schaut zu, pippert, zittert, schebbert, leckt der EUschi weiter die Stiefel, anstatt den gordischen Knoten der Unterwürfigkeit zu durchbrechen und einen eigenständigen Kurs an den Tag zu legen...!? Die einzige Eigenständigkeit wird im Ukro-Kurs zelebriert, wo das lange Bundeselend Rückendeckung von seinen Finanzbrüdern erhält, der Rest dieses Altparteien-Zirkus ist ein Abgesang von Not und Elend...! Aufstehen, Pferde anspannen, die Sache selbst wieder in Hand nehmen, Schiff auf Kurs bringen, Volldampf... oder der dauerkranke Patient wird "geopfert" werden müssen, um den Rest zu erhalten...!?
14:19 | NIUS: Kecskemét statt Rastatt: Mercedes verlegt Produktion der A-Klasse nach Ungarn
Das Kompaktmodell mit Verbrenner-Motor bleibt vorerst in Produktion, bis der Nachfolger anläuft – künftig allerdings nicht mehr in Deutschland, sondern in Ungarn. Mercedes verlagert die Fertigung der A-Klasse ab dem zweiten Quartal 2026 ins Werk Kecskemét. „Durch die Entscheidung, die A-Klasse ab dem zweiten Quartal 2026 am Standort Kecskemét zu produzieren, schaffen wir die nötigen räumlichen Voraussetzungen für den Anlauf der geplanten Modelle im Werk Rastatt“, erklärte dazu ein Konzernsprecher gegenüber der Automobilwoche, die zuerst berichtete.
Die A-Klasse ist das preislich niedrigste Modell der Marke und für viele Kunden der Einstieg in die Mercedes-Welt. Neben der Entlastung in Rastatt dürfte auch der Kostenvorteil des osteuropäischen Standorts eine Rolle spielen. Erst im Sommer 2025 war bekannt geworden, dass Mercedes-Benz die Laufzeit des Verbrenner-Modells bis zum Jahr 2028 erweitert. Die A-Klasse ist, mit kleinen Veränderungen, bereits seit 2018 unverändert am Markt.
dazu passend BN: Ungarn senkt Steuern massiv, um die Wirtschaft 2026 zu stützen
In Ungarn setzt die Regierung 2026 auf Steuersenkungen und Zulagen für ein Lohnplus, weil sie damit die Kaufkraft in einer schwachen Konjunktur gezielt stabilisieren will. In Deutschland wirkt die Lage für viele Haushalte dagegen weniger entlastend, weil marginale Steuererleichterungen praktisch durch höhere Sozialversicherungsbeiträge sowie die gestiegene CO2-Abgabe überlagert werden und so unter dem Strich eher Kaufkraft verloren geht (ungarnheute: 02.01.26).
Ui – da werden die deutschen Luxusautos jetzt bei den bösen Räächten gebaut. Weil dort noch gearbeitet wird, während Deutschland Fachkräfte importiert. JE
12:02 | DerAgronom: Kein Stickstoffdünger mehr aus Leuna? 550 Mitarbeiter bangen um Job
Dunkle Wolken hängen über Leuna. Ein riesiges Chemie-Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. 550 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.
Eine überraschende Nachricht beunruhigt zum Jahreswechsel viele Menschen in Leuna in Sachsen-Anhalt. Ein dort ansässiges großes Chemie-Unternehmen ist insolvent. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) unter Berufung auf Informationen des vorläufigen Insolvenzverwalters Lucas Flöther.
... die Gründe liegen beim belgischen Mutterkonzern. TS
07.01.2026
08:12 | Agrar: Weiterer Wursthersteller in Ostdeutschland schließt Werk
Die EWN Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG (EWN) stellt die Produktion in ihrem Werk in Britz in Brandenburg ein. Das teilte das Unternehmen heute (6.1.) mit. Der Hersteller der beliebten Marke „Eberswalder“ gehört der Zur Mühlen Gruppe an, Deutschlands größtem Wursthersteller. Diese wiederum ist Teil der Premium Food Group, besser bekannt als Tönnies-Gruppe. Der Standort Britz war erst 2023 von der Zur Mühlen Gruppe übernommen worden.
.. und wieder ein Stück Deutschland, dass zusperren muss. TS
02.01.2026
10:20 | BN: Stellenabbau in der Metallbranche – Gesamtmetall warnt vor 10.000 verlorenen Jobs pro Monat
Seit 21 Monaten sinkt die Beschäftigung, und der Stellenabbau in der Metallbranche bleibt das dominierende Thema in der Metall- und Elektroindustrie. Oliver Zander von Gesamtmetall begründet die Entwicklung mit zu hohen Energiekosten für die Industrie und Abgaben, und er warnt zugleich vor wachsender EU-Bürokratie, weil diese Prozesse verlangsamen und den Standort Deutschland zusätzlich verteuern (spiegel: 27.12.25). Zander beschreibt einen Jobabbau, der Monat für Monat voranschreitet, aber kaum Spielraum für schnelle Korrekturen lässt. Viele Werke arbeiten unter Kapazität, und genau das treibt Sparprogramme an. Für den Standort Deutschland heißt das: Wer dauerhaft Verluste schreibt, verlagert Investitionen oder kürzt Stellen.
Er verbindet die Lage ausdrücklich mit der Kostenstruktur, und er formuliert es ohne Umschweife. „Die Steuern, die Energiekosten und die Arbeitskosten sind am Standort Deutschland so hoch, dass sich für viele Unternehmen die Produktion hier schlicht nicht mehr rechnet“, sagte Zander. Die hohen Energiekosten wirken für die Industrie dabei wie ein Verstärker, denn teure Energie drückt Margen und verteuert Exporte zugleich.
Wenn die Fabriken gehen, bleibt kein Standort zurück, sondern ein verfallender Lost Place namens Deutschland. JE
12:04 | Die Eule
Werter JE, man muss die Arbeit eben auch als atmendes Wesen verstehen. Es atmet verbrauchte Luft, sprich Arbeitskräfte aus und saugt neue an. So saugt diesen Wesen Arbeit nun eben neue Kräfte für Tätigkeiten in der Pflege, der Kindererziehung oder der Schulbegleitung an. Auf diese Weise ändert das Wesen Arbeit eben auch seine Ausrichtrung und wandelt sich vom
produzierenden zum betreuenden Wesen. Damit entwickelt das Wesen Arbeit eine betreute Gesellschaft und die existiert dann so lange, bis die Vollbetreuung der Menschen das allerletzte Geld verbraucht hat.