12.07.2026
11:21 | heute: Nichts gekauft, doch Geschäft will 25 Euro für Beratung
Ein Geschäft verlangt eine Gebühr, wenn Kunden sich beraten lassen, aber nichts kaufen. Das Geld gibt es nur bei einem tatsächlichen Kauf zurück.
Wenn es vor der Tür kenntlich gemacht wird und nicht erst danach verrechnet wird, dann ist's ok. Der freie Markt wird zeigen, ob man damit durchkommt oder nicht. TB
Der Spaziergänger
Jo, das ist so eine Sache…. Manchmal beträgt der Unterschied Geschäft/Internet wirklich nur ein paar Euro u. man sollte überlegen, wo man besser aussteigt. Da spielt nicht nur der Preis eine Rolle. Ein guter, direkter Ansprechpartner vor Ort ist oft ein Vorteil. Wo das (nächste) Geschäft liegt, spielt natürlich auch eine Rolle. Schnell mal mit dem Auto hin - sofern man sich noch eines leisten kann - muss man sich heute schon genau überlegen…
Preisunterschiede sind oft wirklich nur gering, da verstehe ich nicht, dass die Stationären diesen nicht nach unten korrigieren. Manchmal sind die Preise zum Net gleich. Da kann sich dann niemand beschweren. Mir schon seit längerem bekannt u. unerklärlich, genauso wie so manchem Augenarzt: Wieso kosten Kontaktlinsen beim Optiker - zumindest hier in Ö - so viel mehr als im Net??? Die wollen anscheinend gezielt nichts verkaufen….
Habe mir meine letzte Brille bei einem Optiker (kein Diskonter) machen lassen u. mich auch bez. Linsen beraten lassen. Weil ich noch Anstand habe, habe ich danach auch eine Pckg. Linsen bei ihm gekauft u. später sogar noch einmal, als ich sie sofort brauchte u. nicht abwarten konnte. Ansonsten ist Linsenkauf beim Optiker sozusagen ein No Go! Viel zu teuer!
Der Unterschied ist extrem hoch. Mein Optiker weiß natürlich, dass ich normalerweise im Net bestelle u. ich wollte bez. der Preise nie eine Diskussion starten.Sogar mein Augenarzt meinte einmal lachend: Die wollen anscheinend nix verkaufen… Weiß vlt ein Leser, wie es zu den hohen Preisunterschieden Versandhandel/stationärer Optiker kommt???
17:12 | Leserkommentar
ich stelle mir die Frage nach Kauf stationär oder Kauf via www nicht mehr, weil ich aus Erfahrung klug geworden bin. 1. Ist der stationäre Handel per se teurer, klar wegen Mieten, Personal, etc., , 2. ist der Einkauf beim stationären Handel aufwändig und teuer, Zeitaufwand, Fahrtkosten, Parkgebühren, etc., 3. sind Reklamationen/Rückgaben via www-Handel sehr viel nervenschonender als beim stationären Handel, 4., Bestellungen via www werden bis zur Haustür geliefert, ergo, kein Zeitaufwand, keine km, keine Parkgebühren, kein Knöllchen, etc.. Doch ich mache mir auch keine Illusionen, ist der stationäre Handel erst mal platt, werden die Einkäufe via www ganz sicher teurer.
17:14 | Der Bondaffe
Das kann ich gut verstehen. Da wollen die Kunden richtiges "Know-how", wollen es aber nicht bezahlen. Dieses "Know-how" und Fachwissen ist geistiges Eigentum. Ich kenne das Thema von einem Bekannten, der sich vor vielen Jahren in einem Fotogeschäft über hochpreisige Kameras lange beraten ließ, dann aber die Kamera übers Internet billiger gekauft hat. Meines Erachtens hat er die Zeit eines Fachverkäufers in Anspruch genommen, hat Fachwissen erworben, und dafür soll er zahlen. Das ist so wie beim Steuerberater und vielen anderen Berufen. Und ein Buchkauf im Geschäft ist nichts anderes. Dieser Bekannte hatte dabei keine Schuldgefühle, im Gegenteil, für ihn war das völlig normal. Ich sehe das als Teil einer Persönlichkeitsstörung und deshalb lasse ich mich von ihm nicht ausnutzen. Denn es ist nichts anderes, als andere zum eigenen Vorteil auszunutzen. Ich sehe ihn als einen Schmarotzer und Parasiten an.
Es kann sich um Anstand handeln, wenn man ein Buch im Online-Handel oder beim Buchhändler kauft. Unanständig wäre es, ein Buch "kostenlos" auf einer Schwarzmarkt-PDF-Börse herunterzuladen. Und warum sollen die Stationären die Preise nach unten korrigieren, wenn der billigste Preis im Netz sowieso bei billigst-kaufen.de angezeigt wird? Und was die Linsenpreise beim Optiker und im Versandhandel angeht, kommt es eben darauf an, ob man etwas Gescheites haben will oder nicht. Wer will, kann auch Linsen beim Discounter kaufen. Es kommt eben darauf an, was man seinen Augen gönnt oder ihnen antun will.
17:16 | Der Ostfriese
Werter Spaziergänger, unbestätigten Gerüchten zufolge soll Amazon sein
Lager in der Kärntnerstraße 5 bis 55 um ein weiteres Stockwerk nach oben
erweitern, ein weiterer Brillendiscounter soll, ebenfalls unbestätigten
Berichten zufolge, sein 4.000m2 Wiener Zentrallager im Goldenen Quartier
mit einer hartvergoldeten Dach-Innenverkleidung ausstatten, um für die
in diesem Lager Mitarbeitenden genau so attraktiv zu sein, wie das
Zentrallager eines Mitbewerbers, der, wie allen bekannt sein dürfte,
sein 10.000m2 Zentrallager in der Rotenturmstraße betreibt... ;-)
Ein Lager ohne Chichi, zudem noch in einer kostengünstigen Gegend (evtl.
Gewerbegebiet), ist einfach wesentlich günstiger, als dort, wo hohe
Mieten erzielt werden können. Zudem sind für viele Aufgaben Mitarbeiter
geringer Qualifikation vollkommen ausreichend. Aber wie würde sich bei
einem Optiker ein kurzfristig umgeschulter ehemaliger Frittenexperte vom
Mac D. machen? Es sind die anfallenden Kosten, die den Unterschied
machen. Hinzu kommt, das es bei einigen Warengruppen ohnehin nur noch
konfektionierte Ware gibt.
11.07.2026
18:33 | HB: Crash der Rüstungsaktien – die Gründe und die Aussichten
Der Kursverfall deutscher Rüstungsaktien schreitet voran. Seit dem vergangenen Oktober haben Rheinmetall , Hensoldt
, Renk und TKMS nach Berechnungen des Handelsblatts mehr als 58 Milliarden Euro an Börsenwert verloren. Die Renk-Aktie verlor binnen neun Monaten 52 Prozent, Rheinmetall fast 51 Prozent. Selbst Titel von TKMS notieren 24 Prozent unter ihrem bisherigen Rekordhoch. Dabei erhielt die Rüstungstochter von Thyssenkrupp am vergangenen Montag einen Großauftrag aus Kanada.
Die Stimmung der Investoren ist seit dem Ausbruch des Ukrainekriegs von Euphorie zu Skepsis gekippt. Die Frage ist, ob sich Rüstungskonzerne schnell genug an die technologiegetriebene moderne Kriegsführung anpassen können. Doch was bedeutet das für die Kurschancen der einstigen Börsenstars?
dazu passend reuters Rheinmetall friert Pläne zur Marinebeschaffung ein, nachdem Deutschland das Fregattenprogramm eingestellt hat.
Rheinmetall (RHMG.DE) hat Pläne zum Aufbau von 1.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in seiner Schiffbausparte gestoppt, nachdem Deutschland im vergangenen Monat das F126-Fregattenprogramm gestrichen hat, wie ein Sprecher des deutschen Rüstungskonzerns am Dienstag mitteilte. Das Wirtschaftsmagazin Capital hatte die Einstellung zuerst berichtet. Berlin hatte das F126-Programm wegen Verzögerungen und erwarteter Kostenüberschreitungen gestrichen – ein Rückschlag für Rheinmetall, das als Favorit für den Auftrag gegolten hatte. Die Regierung entschied stattdessen, kleinere Meko-A-200-Fregatten bei einem anderen deutschen Unternehmen, TKMS (TKMS.DE), zu bestellen. Rheinmetall schätzt, dass die Streichung die Quartalsauftragszahlen um etwa 20 Milliarden Euro belasten wird, und versprach eine vollständige Einschätzung bei der Vorlage der Ergebnisse für das zweite Quartal am 6. August.
und Rheinmetall, Hensoldt und Renk wurden nach dem NATO-Gipfel von mwb research herabgestuft.
Der jüngste NATO-Gipfel bestätigte eine Verlagerung der Ausgaben hin zu Luftverteidigung, Drohnen, Überwachung und Marinekapazitäten, zum Nachteil traditionellerer Landplattformen. Infolgedessen senkt mwb research seine Empfehlung für drei deutsche Spezialisten in diesem Sektor: Rheinmetall, Hensoldt und Renk.
Kommentar des Einsenders
..die Investoren "glauben" nicht mehr den Krieg...!? Aus menschlicher Betrachtungsweise sehr gute Nachrichten. ...obwohl man doch Bein und Stein beschwört, dass RUS 2031 vor der Tür stehen werde...!? Die Lage scheint sich zu verändern...
09.07.2026
17:14 | mainpost: Rekordumsätze für bayerischen Maschinenbau
Nicht überall ist Krise: Der bayerische Maschinenbau hat im vergangenen Jahr so hohe Umsätze gemacht, wie nie zuvor. Laut Branchenverband VDMA Bayern ging es um rund 7 Prozent auf 70 Milliarden Euro nach oben. Bisheriges Rekordjahr war 2023 mit 68,8 Milliarden. Treiber des Anstiegs war das Auslandsgeschäft, das von 42 auf 46,7 Milliarden Euro zulegte, der Inlandsumsatz sank dagegen leicht. Inzwischen macht das Auslandsgeschäft damit fast 70 Prozent der Umsätze der Branche aus.
Bayern verkauft Maschinen in die Welt. Deutschland liefert dazu die passende Bedienungsanleitung: kompliziert, teuer und in dreifacher Ausfertigung. JE
10:37 | pleiteticker: 700 Arbeitsplaetze in der Schwebe bei bayerischem Traditionskonzern
Mitten im laufenden Zahlungsunfaehigkeitsverfahren sucht ein oberbayerischer Hersteller mit 60 Jahren Geschichte nach einem neuen Eigentümer. Die GWSPA Produktion GmbH aus Wasserburg am Inn, früher unter dem Namen Wilhelm Gronbach GmbH bekannt, befindet sich seit dem 1. Juli 2026 offiziell in einem gerichtlich eröffneten Verfahren zur Eigenverwaltung. Zuständig ist das Amtsgericht Rosenheim.
Rund 700 Beschäftigte arbeiten derzeit weiterhin an dem Standort in Wasserburg am Inn. Der Betrieb laufe ohne Unterbrechungen, Kunden würden beliefert und Lieferanten stünden dem Unternehmen nach eigenen Angaben zur Seite. Geschäftsführer Gerald Seidinger lobte ausdrücklich den Einsatz seiner Belegschaft als wesentlichen Faktor für die Handlungsfähigkeit des Betriebs. Das Unternehmen ging 1964 aus dem Lebenswerk von Dipl.-Ing. Wilhelm Gronbach hervor. Heute fertigt es als Vollversorger für namhafte Auftraggeber aus der Hausgerätebranche, der Fahrzeugtechnik und der Medizintechnik.
Der Mittelstand bekommt inzwischen mehr Umfirmierungen und Sanierungsberater als Aufträge mit Marge. JE
06.07.2026
16:56 | SF: 2015 und 2019: Zwei Jahre, in denen der wirtschaftliche Niedergang gestartet und verstärkt wurde
Maarten van den Berg, jemand, der mit Daten umgehen kann, hat drei Abbildungen veröffentlicht, die den wirtschaftlichen Niedergang und vor allem dessen Anfang in den Jahren 2015 und 2019 sehr deutlich zeigen. Die Abbildung basiert auf einer statistischen Methode, die sehr gut geeignet ist, um Abweichungen von einem Trend aufzuzeigen. Dazu wird für einen bestimmten Zeitraum, hier sind es die Jahre 1993 bis 2017, ein Trend berechnet, gemeinhin ein linearer Trend auf Basis einer Regression, der es nicht nur ermöglicht, Jahre zu identifizieren, die diesen Trend unterschreiten oder überschreiten, sondern zudem die Möglichkeit bietet, das Ausmaß von Unter- bzw. Überschreitung zu bestimmen.
Van den Berg hat das für die wirtschaftliche Entwicklung in den Niederlanden und Deutschland und den Zeitraum von 1993 bis 2026 (Februar) getan und kann auf Grundlage seiner Auswertung zeigen, dass zwei Jahre ausreichen, um die wirtschaftlichen Errungenschaften von Jahrzehnten zu zerstören:
Der Niedergang begann vor C*. C* hat nur den Sargdeckel schneller geschlossen... Wenn ein Land über Jahre unter seinen alten Trend fällt, kommt die Kettenreaktion fast automatisch: weniger Investitionen, weniger Industrieproduktion, weniger Produktivität, höhere Sozialkosten, mehr Schulden, mehr Steuerdruck, mehr Abwanderung von Kapital und Fachkräften. Dann wird aus wirtschaftlicher Schwäche politische Radikalisierung. Der Zirkus ist pleite, die Manege brennt, aber die Clowns erklären noch, das sei ein nachhaltiger Umbau. JE
03.07.2026
09:42 | fmw: EU gegen China: Der schlafende Gigant erwacht
Erst ignorierte die EU den neuen China-Schock, jetzt rüstet Brüssel handelspolitisch auf. Im aufziehenden Handelskonflikt sollte Peking Europas Trägheit nicht unterschätzen. Im aufziehenden Handelskonflikt mit China öffnet der schlafende Gigant Europa endlich die Augen. Während Bundeskanzler Friedrich Merz auf einen härteren Kurs umschwenkt, denken die Entscheidungsträger in Brüssel längst über den Einsatz bestehender und die Schaffung neuer wirtschaftlicher Waffen nach. Die endlosen Gipfel und nächtlichen Kompromisse wirken zwar oft schwerfällig, doch hinter der Fassade steht der größte Binnenmarkt der Welt als ein politisches Schwergewicht, das enorme Ressourcen mobilisiert, sobald eine Bedrohung existenziell wird.
Die EU wacht halt immer erst dann auf, wenn der Eindringling bereits neben einem im Bett liegt, die Industrie ausgezogen ist und Brüssel noch nach dem weiteren Argumenten für Empörung und den "Kampf gegen Rechts“ sucht. Gegen China wirkt Europa wie ein schlafender Gigant mit Bandscheibenvorfall: groß genug, um Eindruck zu machen, aber peinlich langsam beim Aufstehen. TB
03.07.2026
12:36 | BZ: EU will Abhängigkeit von China verringern – Europas Unternehmen machen das Gegenteil
Die Europäische Union wirbt seit Jahren für sogenanntes „De-Risking“ – also dafür, wirtschaftliche Abhängigkeiten von China zu verringern, ohne die Beziehungen vollständig abzubrechen. Doch ausgerechnet viele europäische Unternehmen schlagen inzwischen den entgegengesetzten Weg ein. Nach Einschätzung der Europäischen Handelskammer in China werden ihre Lieferketten immer stärker mit China verflochten.„Europa wird nicht weniger, sondern stärker von China abhängig“, sagte Jens Eskelund, Präsident der EU-Handelskammer in China, der South China Morning Post. China sei für viele europäische Unternehmen längst nicht mehr nur ein Absatzmarkt. Das Land sei zu einem unverzichtbaren Bestandteil ihrer weltweiten Lieferketten geworden. Der Grund liegt nach Einschätzung der Handelskammer vor allem im Wettbewerbsdruck. Europäische Unternehmen müssten immer häufiger auf chinesische Zulieferer, Produktionsstandorte und Innovationszentren zurückgreifen, um preislich und technologisch konkurrenzfähig zu bleiben.
Kommentar des Einsenders
Völlig absurd! Die EU ist mir ihrem Kurs vollends gescheitert, die Wirtschaftsunion in ihrer Entwicklung und Prägung ist vollends gescheitert, die Pappnasen haben den sozialistischen Kommando-Kurs zugelassen, den Händlern, Zockern und Lobbyisten das Ruder überlassen, und sind damit krachend gescheitert! Der Mittelstand hat die Lektion aus den China-Experimenten vor Jahren gelernt, wird aufgrund der hiesigen Bedingungen erneut zum Gehen gezwungen, die Industrie bleibt aus oder wandert ebenso ab...Modell EU gescheitert, und in Berlin, Wien u.a. applaudieren sich noch dazu!
De-Risking klingt nett, bis der erste Konzern ausrechnet, was europäische Energiepreise, Bürokratie und Steuer-Fesselung kosten. Dann ist China plötzlich nicht mehr Risiko, sondern Überlebenshilfe mit Containeranschluss. JE
18:45 | Leserkommentar
Abhängikeit von China reduzieren bedeutet wieder selber produzieren. Können wir das noch? Wenn ja, sind die Produkte natürlich viel teurer als die chinesischen. Das heißt, der überhitzte Wohlstand schrumpft auf ein besser verträgliches Maß.
Wir werden wieder ärmer, aber werden wir dadurch auch klüger, so wie wir es in Vor-EU-Zeiten ganz sicher waren? Werden sehen, was die Zukunft bringt. Um weiter von China kaufen zu können, brauchen wir aber auch das dazu nötige Geld, welches wir uns durch Warenherstellung und Verkauf verdienen müssen. Wird das noch gehen?
02.07.2026
09:33 | Leser Kommentar zu 12:21 vom 01.07. - : Die stillgelegte Werkbank:
" von Atomkraft verabschiedete, Anlagen bewusst zerstörte, Kohleminen flutete....... Lieferungen von Energie aus Russland sanktionierte, hängt sie an US-Lieferungen" Genau das ist der Sinn und Zweck des Ganzen. Deshalb wurde die EU geschaffen, bzw. gleich nach deren Gründung von unseren "Freunden" übernommen. Das ist gut bezahlte Auftragsarbeit.
01.07.2026
12:21 | tkp: Die stillgelegte Werkbank: Wie Deutschland sich selbst von der Zukunft abschneidet
Eine Zahl von McKinsey legt offen, wie weit sich das einstige Erfinderland von seiner industriellen Substanz entfernt hat, auch wenn einige Daten die in Medien behauptet wurden, bei der Recherche nicht 100% bestätigt werden konnten. Hier das Ergebnis. Es gibt Kennzahlen, die eine wirtschaftspolitische Debatte zusammenfassen, ohne dass es weiterer Erklärung bedürfte. Die aktuelle McKinsey-Studie „Produktivität. Neu gedacht.“ liefert eine solche Zahl: Die produktiven Nettoinvestitionen in Deutschland – also jene Investitionen, die über den reinen Erhalt vorhandener Substanz hinausgehen – sind 2024 auf nur noch 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung gefallen. Noch 2019 lag dieser Wert bei rund 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
dazu passend tkp: Europas Wirtschaft hängt am seidenen Faden
Europas, noch stärker Deutschlands Wirtschaft hängt an einem seidenen Faden. Nachdem sich die politische Führung von Atomkraft verabschiedete, Anlagen bewusst zerstörte, Kohleminen flutete und die in Jahrzehnten bewährte Lieferungen von Energie aus Russland sanktionierte, hängt sie an US-Lieferungen und denen aus Westasien. Und dort droht ein großer Krieg.
Energie teuer, Bauen teuer, Bürokratie teuer, und wer trotzdem noch investieren will, muss erst beweisen, dass er Schmerzen mag. JE
14:45 | Leser Kommentar
Grrrr! Es ist nicht Deutschland, welches sich selbst von irgendetwas was auch immer! Es sind die machtausübenden Funktionäre! Nennt Roß und Reiter.
17:47 | Leser Kommentar
Ich kann dem Kommentar um 14.45 nur zustimmen.
Was bringt die Häme über Deutschland??
Werden nicht alle Länder (auch Österreich!) von einer Funktionärskaste zu Entscheidungen gedrängt, die im höchsten Maße wahnsinnig sind?
Wann tun WIR etwas dagegen?
29.06.2026
08:29 | apollo: Baden-Württemberg: Jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie droht bis 2040 wegzufallen
Die Landesregierung Baden-Württemberg hat auf Grundlage einer Kleinen Anfrage der AfD umfassend zur Lage der Automobil- und Zulieferindustrie Stellung genommen. Die Antwort, die Apollo News vorab vorliegt, zeichnet ein düsteres Bild. Schon die jüngsten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sind besorgniserregend. In den kommenden Jahren dürfte sich die Lage für die Automobilindustrie in Baden-Württemberg den Aussagen der Landesregierung zufolge noch deutlich verschärfen.
Bereits die aktuellen Beschäftigtenzahlen zeigen einen klaren Abwärtstrend: Laut Statistischem Bundesamt, auf das sich die Landesregierung bezieht, sank die Zahl der Beschäftigten im sogenannten Clusterkern von 219.687 im Jahr 2023 auf 201.200 im Februar 2026. Damit sind insgesamt rund 18.000 Personen weniger in der Automobilbranche beschäftigt.
Kommentar des Einsenders
Applaus, Applaus, Applaus! Super Prognose, inbes. nach erneuter Betrachtung der Wahlergebnisse der letzten Landtagswahl für Grüne, CDU und SPD...!? Dummheit muss belohnt werden.
Die Landesregierung nennt das Transformation, die Zulieferer nennen es Kündigungsgespräch. Am Ende fährt die Produktion ins Ausland und der Steuerzahler winkt ihr mit dem Förderbescheid nach. JE
28.06.2026
18:53 | Bild: Depot schließt 66 Filialen – die komplette Liste
Großostheim – Nachdem vor gut einem Monat bekannt wurde, dass Depot schon wieder pleite ist, verkündet das Unternehmen jetzt eine bittere Nachricht: Ganze 66 Filialen der Deko-Kette machen dicht! Wie viele Mitarbeiter dadurch ihren Job verlieren, ist noch unklar. Der Deko-Riese aus dem bayerischen Großostheim hatte im Mai bereits zum zweiten Mal Insolvenz beim Amtsgericht Aschaffenburg angemeldet. Das erste Insolvenzverfahren startete im Jahr 2024 und endete mit der Schließung von 250 Filialen sowie der Kündigung von 2000 Mitarbeitern in ganz Deutschland. 155 Standorte blieben bestehen.
Depot wollte sich neu erfinden, aber die Kunden hatten anscheinend schon beim Temu bestellt. JE
27.06.2026
17:50 | SF: Energiemix in den wirtschaftlichen Niedergang: Schon 2013 wurde beschrieben, was sich heute ereignet
Ein Energiesystem muss einen Surplus produzieren, der groß genug ist, um die Erzeugung von Nahrungsmitteln, den Betrieb von Krankenhäusern und Hochschulen, die Ausbildung von Ingenieuren, die Kraftwerke planen und deren Erstellung übersehen können, Transport, Konstruktion, all die Elemente, die eine moderne Zivilisation erst möglich machen, zu ermöglichen.
Das ist unsere Übertragung ins Deutsche einer Sequenz aus einem Beitrag, den James Conca 2015 für Forbes geschrieben hat. Der Beitrag trägt den Titel „EROI — A Tool To Predict The Best Energy Mix“ und ist im Wesentlichen der Diskussion einer 2013 veröffentlichten Studie mit dem Titel „Energy intensities, EROIs, and energy payback times of electricity generating power plants“ gewidmet.
Am Ende steht die Kernkraft draußen vor der Tür und fragt, ob die Erwachsenen bald wieder mitreden dürfen. JE
26.06.2026
14:16 | UZ: Versagt: Schwaches Wachstum, sinkende Kaufkraft, hohe Arbeitslosigkeit
Österreichs Wirtschaft dürfte in den Jahren 2026 und 2027 jeweils nur um etwa ein Prozent wachsen. Das geht aus der aktuellen Wifo-Prognose hervor. Zwar sei die Ausgangslage für das laufende Jahr günstiger als noch in der Frühjahrsprognose angenommen, doch der Iran-Krieg und der damit verbundene Anstieg der Rohöl- und Erdgaspreise haben Spuren hinterlassen. Die Inflation ist im Frühjahr deutlich gestiegen, gleichzeitig hat sich die Stimmung bei Haushalten und Unternehmen eingetrübt. Ab der zweiten Jahreshälfte rechnet das Wifo jedoch mit einer schrittweisen Erholung.
Monaco
im Gegensatz zum Politiker-Schmäh, Barbara Kolm mit ihrer fachlich, gewohnt, brutalen Ehrlichkeit...
Österreich wächst im Kriechgang. Die Regierung wartet auf sinkende Energiepreise wie andere auf den Bus um 3 Uhr in der Früh... Der Bürger verliert an Kaufkraft, der Staat macht Defizit, aber im Prognosepapier sieht es wenigstens ordentlich formatiert aus. JE
24.06.2026
08:21 | ntv: Versicherer: Mehr als 1100 Schiffe sitzen weiter im Persischen Golf fest
Die Öffnung der Straße von Hormus ist einer der zentralen Punkte des Abkommens zwischen den USA und dem Iran. Doch der Schiffsverkehr am Persischen Golf hat sich noch nicht wieder normalisiert - im Gegenteil. Die Gefahr für Mannschaften und Schiffe ist noch nicht gebannt.
Im Persischen Golf sitzen nach einer Analyse der Allianz ungeachtet des Rahmenabkommens zur Beendigung des Irankriegs nach wie vor an die 1150 Schiffe fest. Der größte deutsche Versicherer schätzt den Wert der blockierten Schiffe und ihrer Ladung auf etwa 125 Milliarden Dollar. Eine Auflösung dieses Staus würde demnach auch bei einer Normalisierung der Verhältnisse mehrere Wochen dauern. "Die Schifffahrt ist eine Geisel dieses Konflikts", sagte Justus Heinrich, ein leitender Schifffsversicherungsexperte der Tochtergesellschaft Allianz Commercial.
.. und wenn man jetzt auf den Mangel wettet .. weil man ja den Stau kennt, dann kann man ein bisschen Geld verdienen. TS
09:42 | Leser Kommentar
Sehr fokussierte Betrachtungsweise, werter TS. Wenn das Entritt kommt ist nicht die Schiffahrt, die Geisel. Sondern der Mensch und das global. Und das wird zu merkbaren Kollateralschäden führen. Ausser irgendwo sind Wunder versteckt. Der Rest ist einfach Einstein. Na, vielleicht kommt ja Steiner?! Welch ein selbsterschaffenes Drama oder eher Tragödie? Na auf jeden Fall, wird eine interesseante Show?! Hitze, Hitze, Hitze. Rechts, Rechts, Rechts...
09:40 | Leser Kommentar zum 230626 19:25
Alles klar! Wenn jemand seine Firmengruppe nicht "Gruppe", sondern "Group" nennt, ist für mich schon klar, wessen geistiges Kind er ist. In der Hinsicht unterscheide ich emotional auch nicht zwischen "Group" und "مجموعة شركات" - auf deutschem Boden für mich in BEIDEN Fällen ein Zeichen gegen Deutschland und uns Deutsche, auch wenn englisch (Angelsachsen) doch eher eine plattdeutsch Mundart darstellt, zu der wir Norddeutschen einen besseren Zugang haben, als zu arabisch.
23.06.2026
19:25 | Bild: Playmobil stoppt Produktion in Deutschland
Zirndorf – Fast jeder kennt sie aus dem Kinderzimmer: Ritter, Polizisten, Bauarbeiter, Prinzessinnen. Jahrzehntelang standen Playmobil-Figuren für deutsches Spielzeug aus Franken. Jetzt ist die Produktion in Deutschland Geschichte. Eine Woche vor der offiziellen Schließung des Werks in Dietenhofen bei Nürnberg wurden die verbliebenen Beschäftigten freigestellt. „Die Produktion ruht“, sagte ein Sprecher des Herstellers, der Horst Brandstätter Group.
Rund 350 Beschäftigte sind betroffen. Das Werk in Mittelfranken wird zum 30. Juni geschlossen. Die Produktion der weltweit bekannten Figuren soll künftig in Malta und Tschechien gebündelt werden. Der Grund laut Unternehmen: zu hohe Kosten in Deutschland. Vor allem Löhne und Energie hätten die Fertigung am Standort Dietenhofen zu teuer gemacht. Das Unternehmen will so wieder wachsen und sich stabilisieren.
350 Jobs weg, Werk dicht, die Produktion flüchtet nach Malta und Tschechien. Deutschland verliert jetzt sogar seine Plastikmännchen. Wenn das kein Symbol ist, dann weiß die Standortpolitik nicht einmal mehr, womit sie spielt. JE
22.06.2026
12:35 | NeoP: Umrüstung zur Rüstungswirtschaft in Deutschland?
Deutschland auf dem Weg in eine Kriegswirtschaft?
Die Debatte über Verteidigungsausgaben wird in Deutschland meist als finanzielle Frage geführt. Es geht um Milliardenbeträge, Sondervermögen, neue Schulden und Aufträge für die Industrie. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Hinter den Zahlen steht eine weit grundlegendere Entwicklung: die schrittweise Umorientierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft auf ein Szenario dauerhafter militärischer Spannungen.
Wo ist das ganze Geld ... hingekommen, das für die Verteidigung in den letzten Jahren aufgewendet wurde. TS
14:01 | Leser Kommentar
zu 12:35 ... Rüstungswirtschaft ist der sicherste Weg in den Kollaps einer ganzen Gesellschaft. Ein Unternehmen muss Prudokte herstellen, welche anschließend einen Mehrwert für die Gesellschaft haben. Es genügt nicht, dass die Arbeitnehmenr Einkommen und Steuer zahlen solange sie dort beschäftigt sind, wenn der Mehrwert fehlt. Z.B. ein Unternehmer stellt Werkzeuge, oder Software her, damit kann der Käufer ein Leistung erbringen, welche wieder einen höheren Wert ermöglicht.
Rüstungswirtschaft hat nur dann einen "Sinn"(?) wenn das Land dadurch "Beute" macht; so wie die usa immer praktiziert haben, mit der anschließenden Ausbeutung.
Aber, BITTE nicht Europa, oder Deutschland damit gleichstellen! Es wäre für uns in kürzester Zeit ein Totalschaden!
10:05 | ET: USA lockern Iran-Blockade: Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zieht deutlich an
Nach monatelangen Spannungen im Persischen Golf zeichnet sich erstmals eine Entspannung ab: Die USA haben laut Vizepräsident JD Vance damit begonnen, ihre Seeblockade gegen den Iran schrittweise aufzuheben. Im Rahmen eines zwischen Washington und Teheran geschlossenen Abkommens zur Beendigung des Krieges konnten bereits mehr als ein Dutzend Schiffe iranische Häfen erreichen. Während eines Briefings im Weißen Haus erklärte Vance am Donnerstag, 18. Juni, das US-Zentralkommando habe „mehr als ein Dutzend Schiffe“ passieren lassen und über Nacht seien mehr als 12,5 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus transportiert worden. Er wertete dies als erstes Anzeichen dafür, dass beide Seiten das Abkommen bereits umsetzen. „Wir erfüllen damit ebenfalls unseren Teil der frühen Phase des Abkommens auf militärischer Ebene“, sagte Vance.
Hormus geht wieder auf, und schon wirkt der Weltmarkt, als hätte ihm jemand den Sauerstoffschlauch wieder angeschlossen. Ein paar Tanker fahren, Vance erklärt Entspannung, Reuters zählt die Barrel, und die Reeder testen vorsichtig, ob die Meerenge wieder Handelsroute oder doch noch ein Nervenzusammenbruch mit Wasseranschluss ist. JE
07:08 | xinhua: Östlicher Korridor des China-Europa-Güterzugnetzes verzeichnet mehr als 40.000 Zugfahrten must read!!!
Die Luftaufnahme einer Drohne vom 16. Juni 2026 zeigt China-Europa-Güterzüge, die sich am Bahnhof Manzhouli in der Autonomen Region Innere Mongolei im Norden Chinas zur Abfahrt bereitmachen. Auf dem östlichen Korridor des China-Europa-Güterzugnetzes wurden bis Juni 2026 bereits mehr als 40.000 Zugfahrten verzeichnet, wobei mehr als 3,9 Millionen Zwanzig-Fuß-Standardcontainer (TEU) an Gütern befördert wurden.
Der östliche Korridor des China-Europa-Güterzugnetzes verbindet mehr als 60 chinesische Städte mit 14 europäischen Ländern und befördert Güter wie Maschinen und Elektrogeräte, Lebensmittel sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse.
BRICS @work! TB
18.06.2026
18:18 | heute: Billa führt in ganz Österreich neue Shopping-Regeln ein
Zum Autistic Pride Day am 18. Juni weitet Billa seine Initiative "Stille Stunde" deutlich aus. Ab 24. Juni soll es in jedem Bezirk Österreichs zumindest einen Billa oder Billa Plus Markt geben, in dem Kunden einmal pro Woche reizreduziert einkaufen können. Konkret findet die "Stille Stunde" künftig jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr statt. Insgesamt kommen 73 neue Standorte dazu. Bereits jetzt nehmen 50 Billa und Billa PLUS Märkte an der Initiative teil. Dort wird die "Stille Stunde" laut Unternehmen schon täglich umgesetzt.
Hintergrund: Für Menschen mit Autismus oder anderen Neurodivergenzen (das Gehirn verarbeitet hier Reize und Informationen anders) kann der normale Einkauf schnell zur Belastung werden. Geräusche, grelles Licht, viele Menschen und hektische Abläufe können Stress auslösen. Billa will mit der Ausweitung ein Zeichen für mehr Barrierefreiheit setzen.
Der Spaziergänger:
Der nächste Humbug aus dem Rewe-Konzern. Was will man damit bezwecken? Gratiswerbung in diversen (fragwürdigen) Medien? Tatsache ist leider, dass es aktuell in Wirtschaft u. Politik keinen unbekannten Trend darstellt, sich mittels Hervorhebung von Randgruppen u. unwichtigen, kaum existierenden Themen/Problemen oder politisch gepushten Zwängen in Szene zu setzen…. Das Rewe-Management macht bei jedem vorgegebenen Thema mit. Mit Schrecken darf man sich bei der Gelegenheit auch daran erinnern, wie Rewe seinerzeit beim C-Spritzen-Aufdrängen eifrigst mitgemacht hat. Zur langfristigen Verinnerlichung, bitte:
https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/wo-in-wien-jetzt-an-der-supermarkt-kassa-geimpft-wird_a4840561
Eine Stunde Ruhe im Supermarkt gilt heute schon als Inklusionsprojekt... Das sagt weniger über Autismus aus als über den normalen Wahnsinn beim Einkauf, der längst klingt wie ein Casino mit Wursttheke. JE
08:20 | transition: Deutschland: Firmenpleiten auf dem höchsten Stand seit 2018
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen bestätigt einen längeren Trend und stieg im März 2026 auf eine achtjährige Höchstmarke. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 15,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Außerdem wurden in diesem Monat 7.462 Insolvenzen von Privatpersonen gemeldet, was einem Anstieg von 18,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.
Bezogen auf das 1. Quartal betrug der Anstieg der Unternehmensinsolvenzen 6,5 Prozent und derjenige der Verbraucherinsolvenzen 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Forderungen der Gläubiger aus den Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2026 hätten die Amtsgerichte auf rund 9,3 Milliarden Euro beziffert, so Destatis. Die Häufigkeit der Insolvenzen bezogen auf die Anzahl der Unternehmen war laut dem Statistikinstitut im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten. Hier war eine von 312 Firmen betroffen. Danach folgten das Gastgewerbe und das Baugewerbe.
Kommentar des Einsenders
Es braucht eindeutig mehr Fachkräfte...! Ps: Speziell in der Wirtschafts- und Energiepolitik; die scheint bereits längst auf das Niveau ihrer importierten Goldstücke zurück gefallen zu sein...! "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" - Hopphopp, Fritz, ihr schafft das...!
Früher gründete man Unternehmen. Heute gründet man Gläubigerausschüsse. JE
17.06.2026
10:56 | wiwo: BayWa- und Hellweg-Baumärkte melden Insolvenz an
SSchonSchon seit geraumer Zeit steckt die Dortmunder Baumarktkette Hellweg in der Krise – nun hat die Geschäftsführung die Reißleine gezogen und Insolvenz angemeldet. Neben der Kernmarke Hellweg sollen auch die BayWa Bau- und Gartenmärkte ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Betroffen sind insgesamt mehr als 4000 Mitarbeiter. Beide Unternehmen kämpften zuletzt mit einem herausfordernden Markt. Das ohnehin schwierige Umfeld habe sich zusätzlich durch Einkaufspreiserhöhungen, Konsumzurückhaltung, steigende Mieten sowie weitere inflationsbedingte Kostensteigerungen verschärft, teilten die Baumarktketten mit.
Hellweg geht in Insolvenz, BayWa gleich hinterher. Immerhin bleiben die Märkte offen. Falls jemand noch schnell Material braucht, um den Wirtschaftsstandort eigenhändig zu vernageln. JE
08:17 | eXX: Gerade mal 45 Euro Ersparnis: Der große Supermarkt-Check zur MwSt.-Senkung
Ab 1. Juli 2026 wird die Umsatzsteuer auf ausgewählte Lebensmittel von derzeit zehn auf 4,9 Prozent gesenkt. Betroffen sind unter anderem Milch, Joghurt, Butter, Eier, Brot und Gebäck, Reis, Mehl, Teigwaren, frisches Gemüse sowie zahlreiche Obstsorten wie Äpfel, Birnen oder Marillen. Restaurantbesuche und Produkte wie Wurstsemmeln bleiben hingegen von der Maßnahme ausgenommen.
Die Regierung stellt eine spürbare Entlastung für die Haushalte in Aussicht. Bei vollständiger Weitergabe der Steuersenkung würden die Preise der betroffenen Produkte um rund 4,6 Prozent sinken. Allerdings machen diese Lebensmittel nur etwa drei Prozent des Warenkorbs im Verbraucherpreisindex aus.
Kommentar des Einsenders
"...Laut Berechnungen des Budgetdienstes sparen Einpersonenhaushalte durch die Steuersenkung im Durchschnitt lediglich rund 45 Euro pro Jahr. Selbst in Haushalten mit fünf oder mehr Personen beträgt die jährliche Ersparnis durchschnittlich nur etwa 119 Euro. Über alle Haushalte hinweg ergibt sich eine Entlastung von rund 73 Euro pro Jahr – also etwas mehr als sechs Euro pro Monat. ..."
Realsozialismus - AUT2026! Nächster Schritt, Lebensmittelmarken. ...die Politik verkauft die steuerzahlenden Bürger für Volltrotteln! Ihre Schulden-/Ausgabenpolitik - Ausdehnung der GeldmengeM3 - Inflationierungsversuch zum Schuldenabbau (höchste Inflation in ganz Europa) - der verlogene "Warenkorb", eine kumulierte Inflation im hohen zweistelligen Bereich, Steuer- und Abgabenerhöhung im gefühlten Tagestakt, ein kaputter Euro, und ein politischer linker Popanz zur Einsparung "von 45 euronen/p.p/a"... Es darf gelacht werden! Dafür brauchts 14 Ministerien, 21 RegMitglieder, ein paar hundert Mitarbeiter, ein Deregulierungsstaatssekretariat (inkl 2 A8) und einen Beamtenstadl für 56,1% BIP...!?
Die große Entlastung ist da: ein paar Cent weniger auf Milch, Brot und Eier, sofern der Handel überhaupt mitmacht... Im Schnitt bleiben rund sechs Euro im Monat übrig. Also ungefähr genug, um sich einmal kurz an der Kassa nicht ganz so gedemütigt zu fühlen. JE
16.06.2026
08:55 | fmw: Drohender Handelskrieg: China sagt EU-Treffen ab
Die Stimmung im Handel mit China trübt sich zusehends ein, nachdem Peking zwei hochrangige Treffen mit der EU kurzfristig und ohne jede Begründung platzen ließ. Von den Absagen war zuerst das ministerielle Digital-Dialog-Treffen betroffen, bevor kurz darauf auch die Gespräche mit Olof Skoog, dem stellvertretenden Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, gestrichen wurden. Das chinesische Außenministerium reagierte auf diplomatische Nachfragen aus Brüssel lediglich mit dem Hinweis auf eine ohnehin laufende Kommunikation. Durch diese ausweichende Haltung wurden die geplatzten Termine von der Führung in Peking weder offiziell bestätigt noch dementiert, was die Ungewissheit über die eigentlichen Hintergründe weiter verschärft.
Iss ja selten dass die Verkäufer Termine absagen - wird aber seine Gründe haben. Ich kenn 100.000.
Händwaschen, Uschi, Händewaschen. Dann wird alles wieder gut. TB
15.06.2026
17:08 | euractiv: Deutscher Rüstungsriese warnt vor der Zukunft des europäischen Panzers
Der Chef des deutschen Rüstungsriesen Rheinmetall befürchtet, dass Frankreich sich aus einem deutsch-französischen Panzerprogramm zurückziehen könnte, nachdem das gemeinsame Kampfflugzeugprojekt gescheitert ist, wie am Samstag berichtet wurde. Die deutsch-französische FCAS-Initiative zum Bau eines Kampfflugzeugs der nächsten Generation wurde diese Woche aufgrund von Spannungen zwischen den beteiligten Unternehmen aufgegeben, was den Bemühungen um eine europäische Verteidigungszusammenarbeit einen Schlag versetzt.
Nun wachsen die Befürchtungen um ein weiteres gemeinsames Projekt, das Main Ground Combat System (MGCS), das die derzeit von Frankreich und Deutschland eingesetzten Kampfpanzer ersetzen soll. In diesem Zusammenhang sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger gegenüber der Zeitung Welt am Sonntag: „Es besteht immer ein Risiko, aber es ist noch nichts entschieden“. Rheinmetall ist neben dem deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS und dem französischen Unternehmen Thales eines der beteiligten Unternehmen.
Kommentar des Einsenders
Gute Nachrichten. Zuerst die Flieger, jetzt die Panzer... - während sich militärische Auseinandersetzungen Richtung Drohnen u.a. entwickelten, setzen die Knallköpfe noch immer auf Panzer...!? ..und obwohl GER/FRA/EU gänzlich substantiellere Probleme politischer Natur zu bestreiten hätten, als Rüstungskooperationen...!? Alles verfällt, die Wirtschaft wandert ob der katastrophalen Standortbedingungen ab, kein Brot mehr für Bürger, aber die Rohre für Panzer sollen glühen...!? Btw. Schaut nicht gut aus, wenn "2031 Moskau vor Berlin stehen wird" ....
Europa plant den Panzer der Zukunft und schafft nicht einmal den Sitzkreis der Gegenwart. Frankreich kürzt, Deutschland jammert, Rheinmetall rechnet, Dassault will Geld, Airbus steht daneben, und Brüssel malt wahrscheinlich schon eine Hochglanzbroschüre über „gemeinsame Verteidigungsfähigkeit“. JE
10.06.2026
14:32 | HB+: Verfassungsschutz warnt Wirtschaft vor Spionage-Drohnen
Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt die deutsche Wirtschaft vor einer wachsenden Gefahr durch Drohnen. Die unbemannten Fluggeräte könnten zunehmend für gezielte Spionage- und Sabotageversuche eingesetzt werden, heißt es in einer aktuellen Analyse der Behörde. Unternehmen sollten ihre Sicherheitskonzepte deshalb überprüfen und Beschäftigte auf mögliche Drohnensichtungen vorbereiten, schreibt der Inlandsgeheimdienst in dem Dokument mit dem Titel „Schutz vor Ausspähung durch Drohnen“.
Die Behörde verweist auf eine technische Dynamik, die die Abwehr erschwert: „Die Drohnentechnologie entwickelt sich mit enormem Tempo weiter.“ Kameras verfügten über eine immer höhere Auflösung, zugleich gehe der „Trend zur Miniaturisierung, weil immer bessere Technik auf immer weniger Raum verbaut werden kann“. Dadurch würden die Geräte schwerer zu erkennen, präziser zu steuern sein und für verdeckte Aufklärung attraktiver.
Das Praktische an den Drohnen ist: Sie können künftig nicht nur die Fabriken überwachen, sondern auch deren Abreise. Man will ja wissen, in welches Land all die Arbeitsplätze ausgewandert sind. JE
09.06.2026
12:57 | Focus: „Bosch, Siemens, Miele: Zieht Euch warm an“
Die Daten der Verkaufsplattform mydealz zeigen: Die Dominanz deutscher Marken bei Küchengeräten ist vorbei. Chinesische Konkurrenten erobern Marktanteile im Flug.
Als die chinesischen Autohersteller begannen, Europa aufzurollen, klang das für viele deutsche Manager zunächst wie die Geschichte einer einzelnen Branche. Heute kämpft Volkswagen gegen BYD, Mercedes gegen Nio und BMW gegen XPeng. Die Schlacht tobt. Doch wer glaubt, dass der Wettbewerb deutsche Ingenieurskunst gegen chinesische auf der Straße begonnen hat und auch dort endet, sollte seinen Blick in seine Küche werfen.
Natürlich ist eine Miele eine Miele und wird immer eine Miele bleiben .. natürlich ist die Miele ein hervorragende Stück deutscher Wertarbeit .. würde man die Miele zu den Lohnnebenkosten .. so wie in China .. herstellen, dann hätte Miele kein Problem, dafür aber China.
Würde man Steuern auf Arbeit senken oder ganz abschaffen (übrigens was wurde aus der Einkommenssteuer-Streichung von Trump) .. dann hätte Deutschland überhaupt kein Problem, nur die Politik. TS
07:24 | ET: Jede sechste Firma meldet Probleme: Es fehlt an Vorprodukten und Material
Industrieunternehmen in Deutschland haben immer mehr Probleme, sich mit Vorprodukten zu versorgen. Im Mai meldeten 15,9 Prozent der Industrieunternehmen Engpässe, wie eine Erhebung des ifo Instituts ergab. Im April lag der Anteil noch bei 13,8 Prozent. „Die Lieferketten bleiben angespannt“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Vor allem Branchen mit hohem Bedarf an öl- und energieintensiven Vorprodukten spüren die Folgen der geopolitischen Spannungen.“
Stark betroffen ist die chemische Industrie. Dort meldeten 31,2 Prozent der Unternehmen Materialmangel. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren bleibt die Lage schwierig: Der Anteil stieg auf 23,7 Prozent. In der Elektroindustrie meldet rund jedes vierte Unternehmen Probleme bei der Materialversorgung. In der Automobilindustrie liegt der Anteil mit 10,0 Prozent vergleichsweise niedrig.
Vielleicht kommen ja die Vorprodukte mit dem nächsten Sonderzug der Energiewende. JE
08.06.2026
14:17 | UM: Nun auch Batteriehersteller Varta – Betriebsabwanderung ins Ausland
Der Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie dauert unvermindert an. Der führende Batteriehersteller Varta schließt mit Herbst seine Fabrik im bayrischen Nördlingen, wie auch t-online zu berichten wusste. Ein Großkunde, der für fast 100-prozentige Auslastung des Standorts gesorgt hatte, kaufe künftig keine Knopfbatterien von Varta mehr, teilte das Unternehmen dazu mit. Damit sei dem Werk jegliche Existenzgrundlage entzogen. Rund 350 Menschen verlieren damit ihren Job. Bei dem Kunden soll es sich laut Medienberichten angeblich um Apple handeln. Seitens Varta wollte man dies jedoch nicht bestätigen. Varta fertigt in dem Werk allerdings fast ausschließlich Knopfzellen für Airpods von Apple.
Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zu Folge, wurde die Belegschaft über die Schließung informiert. Demnach ist auch ein Werksneubau von Varta in Löpsingen nunmehr fraglich. „Die Nachrichten über mögliche Einschnitte und Veränderungen am Standort erfüllen uns mit großer Sorge“, teilte dazu die Stadt mit.
Kommentar des Einsenders
Bitter - und von der Politik erneut kein Signal, kein Pieps, keine Reaktion aus dem Wirtschaftsministerium, dem Kanzleramt o.a. zur vernichtenden Situation der Industrie...!?
Noch bitterer ob der jüngsten Vergangenheit Vartas, die sich über die hiesige Gesetzeslage restrukturieren, die Insolvenz abwenden konnte, den Aktionären einen Tritt in den Arsch versetzte, Porsche und Tojner mit fresh capital ins Boot ließ, und nun dem Standort die lange Nase zeigt...!? Unehrenhaft, unsauber!
"Das vorläufige Ende der Geschichte bei Varta: Eine Restrukturierung nach dem Unternehmensstabilisierungs- und - restrukturierungsgesetz (StaRUG) wurde durchgeführt, Autobauer Porsche und Großaktionär Michael Tojner, der bereits 50,1 Prozent der Unternehmensaktien hielt, stiegen als mittelbare Gesellschafter ein. Es gab frisches Kapital von rund 60 Mio. Euro und einen Schuldenschnitt. Im März 2025 wurde das Grundkapital der Varta AG auf null Euro herabgesetzt. Heißt: 49,9 Prozent der bisherigen Aktionäre gingen ohne Kompensation leer aus, der Konzern verlor damit zunächst seine Börsennotierung." https://www.swr.de/swr1/leute/insolvenzverwalter-dr-frank-schaeffler-ueber-varta-und-andere-insolvenzverfahren-100.html
Die Energiewende wirkt. Deutsche Industriearbeitsplätze werden jetzt klimaneutral nach Ungarn und China verlagert. JE
07.06.2026
17:44 | HB: Regierung kauft eigene Chips – um britische Tech-Firmen zu retten
London. Berichten des „Telegraph“ zufolge plant das Vereinigte Königreich, KI-Chips von eigenen Technologieunternehmen zu kaufen, um diese im Land zu halten. Unter Berufung auf Entwürfe der Pläne berichtete die Zeitung, dass Technologieministerin Liz Kendall in der kommenden Woche auf der „London Tech Week“ Pläne für „strategische Käufe“ von Halbleitertechnologie bei in Großbritannien ansässigen Unternehmen vorstellen werde.
Die Pläne sehen zudem vor, den Unternehmen Zugang zu Finanzmitteln – auch aus Steuergeldern – zu verschaffen und in die Qualifizierung von Arbeitskräften zu investieren. In einer Rede mit der Nachrichtenagentur Bloomberg im Januar hatte Kendall erklärt, die Regierung beabsichtige, eine Milliarde Pfund in den Ausbau ihrer KI-Forschungskapazitäten zu investieren, um diese „verzwanzigfachen“ zu können.
Kommentar des Einsenders
Sozialisten/Kommunisten in ihrer unübertrefflichen "Weisheit" und wirtschaftspolitischen Kompetenz! ...bis am Ende alle Leistungsträger weg sind und die linken Vögel feststellen, dass sie die "Chips" frittiert zum "Fish" nicht fressen können trotz des Überschusses an Vorräten... Drum schnell wieder in die EU, das fehlende Puzzleteil, dieselbe Geisteshaltung.
Die Briten haben festgestellt, dass digitale Souveränität schwer wird, wenn man seine Tech-Firmen erst an Amerikaner verkauft und sich danach über die Abhängigkeit wundert. JE
05.06.2026
13:59 | exxtra24: Corona-Hilfen: OGH-Urteil trifft Konzerne hart — und könnte eine Insolvenzwelle auslösen
Österreich hat in der Pandemie Milliarden an Unternehmenshilfen ausgeschüttet. Jetzt stellt der Oberste Gerichtshof fest: Ein Teil davon war illegal. Die Folgen könnten für manche Betriebe existenzbedrohend sein.
Am 28. April 2026 fällte der OGH eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen. Wie Der Standard berichtet, hat das Höchstgericht in der Rechtssache 1Ob23/26b klargestellt: Die EU-Beihilfenrechtsgrenze von 2,3 Millionen Euro für Covid-19-Förderungen gilt pro Konzern — nicht pro einzelner Tochtergesellschaft. Österreich hatte die Hilfen über die staatliche COFAG jedoch auf Ebene der jeweiligen Einzelgesellschaft berechnet und ausgezahlt. Konzerne mit vielen Töchtern erhielten so ein Vielfaches der erlaubten Obergrenze. Das war ein Verstoß gegen EU-Recht — und der Staat ist laut OGH verpflichtet, diese rechtswidrigen Beihilfen zurückzufordern.
Kommentar des Einsenders
Unfaßbar, was sich hier abspielt! Ein umetikettierter Schnupfen wird politisch als die neue Pest behandelt, ein Zinnober aufgeführt, Lockdowns, das Land zugesperrt, Insolvenzanmeldungen aufgehoben/verschoben, eine COFAG gegründet, budgetzerstörende Milliarden ins Ausland verschoben, Milliarden zur "Hilfe" als Überbrückungskredite ausgerufen, von denen Viele noch immer nichts erhielten, Steuerberater und Unternehmensberater rund um die Uhr zu hackeln hatten, um die Hilfen für die Betriebe zu lukrieren, Rückzahlungsrahmen verkürzt, was die Betriebe zusätzlich unter Druck brachte, Insolvenzen durch die Decke, ...und nun stellt selbst der OGH Illegalität bei Unternehmenshilfen fest..!?
Nicht bös sein, aber dieses System als Ganzes kann man nicht mehr ernst nehmen! Die linke Hand weiß nicht was die rechte tut, das Bürokratiemonster wächst und wächst, an jedem Eck ein "Experte" und in letzter Konsequenz hält nichts, alles Schall und Rauch, ein einziger Zirkus..! Österarm zurecht auf den letzten Plätzen; aber die Schuld gibt man Putin, Trump, Xi, Iran-/Ukro-SMO, den hl. Drei-Königen oder dem Klima...? Das Land hat von A-Z fertig.
Lockdowns verordnen, Betriebe zusperren, Existenzen zerstören, dann großzügig mit Steuergeld um sich werfen und Jahre später erklären, dass die eigenen Hilfen rechtswidrig waren. Jetzt sollen Unternehmen, die damals ums Überleben kämpften, Millionen zurückzahlen, weil Beamte und Politiker zu blöd für ihren Job waren. Der Staat schießt erst das Loch ins Schiff, wirft dann einen Rettungsring und schickt Jahre später die Rechnung für den Rettungsring samt Verzugszinsen. Fehlt eigentlich nur noch eine Steuer auf den Konkurs. JE
04.06.2026
12:41 | eXX: Übermaß an Leerständen: Der Handel steht vor dem nächsten Umbruch
Fachmarktgebiete haben in Österreich über Jahrzehnte eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben. Heute fließen rund 26 Prozent der gesamten Kaufkraft in solche Standorte, die meist aus mehreren Fachmärkten und Handelsketten an Stadteinfahrten bestehen. Seit dem Jahr 2000 konnte dieser Handelsbereich seinen Marktanteil von 25 auf 36 Prozent steigern. Gleichzeitig zeigen sich jedoch zunehmend strukturelle Schwächen. Die Konsumzurückhaltung vieler Verbraucher, die Verlagerung von Umsätzen ins Internet und Insolvenzen großer Handelsketten hinterlassen immer deutlichere Spuren. Leerstände häufen sich.
Besonders stark wirkt bis heute die Insolvenz von kika/Leiner nach. Die Schließung zahlreicher Möbelhäuser hat in vielen Bundesländern große Lücken hinterlassen. In Kärnten liegt die Leerstandsquote in Fachmarktzentren mittlerweile bei rund acht Prozent. Ein Großteil dieser ungenutzten Flächen geht direkt auf ehemalige Standorte der insolventen Möbelhauskette zurück. Wie Roman Schwarzenegger von Standort + Markt erläutert, entfallen rund 64 Prozent der leerstehenden Flächen auf frühere kika-Leiner-Immobilien.
Kommentar des Einsenders
So war's gewünscht - politisches Vollversagen ohne Weitblick, und jetzt das große Jammern. Die typischen Einkaufsstraßen, einstigen Flaniermeilen, wo einst KMU mit diversifiziertem Angebot ansäßig waren, dazwischen Gasthäuser, Cafes, Floristen, Modehändler, Bäcker, Fleischhauer, Imbiss, Parfümerie, Buchläden u.a. sind zugunsten der Big Player verdrängt worden, die jetzt auch das online-Geschäft dominieren... Zubetonierte Fußgänger/Begegnungszonen - Autoverkehr ausgesperrt, unattraktiv, überall dieselben Ketten, und die Hauseigner schmeißen die Kleinen raus, da ihnen der Leerstand wohl besser in den Kram passt als ein Einzelhändler, zudem horrende Mietpreise und Auflagen zugunsten der Großen...!? ...und bei jedem Kreisverkehr am Land wieder dieselben Händler für Gewerbeeinnahmen der Gemeinden... Bullshit mit Ansage, Gier und Dummheit rächen sich, Shopping ist kein Erlebnis mehr, Bestellen von der Couch (inkl gratis Retouren)... Selber schuld.
Die Innenstädte werden immer leerer. Wenigstens findet man jetzt leichter einen Parkplatz vor den Geschäften, die es nicht mehr gibt. JE
03.06.2026
14:55 | EZ: Merz: „Es liegen sehr gute Jahre vor uns“
Die Kleine Rebellin
Eine schöne Grabrede für die deutsche Wirtschaft. Ohne preiswerte Energie geht nichts.
Erst hat man das Land gegen die Wand gefahren, jetzt soll die Bevölkerung gefälligst optimistisch zuschauen, wie der Abschleppwagen bestellt wird. JE
12:40 | SPON: USA planen neue Zölle gegen Europa
Der EU und weiteren Staaten drohen neue US-Zölle in Höhe von zehn bis 12,5 Prozent – weil sie aus US-Sicht nicht konsequent gegen Produkte aus Zwangsarbeit vorgehen. Um Menschenrechte geht es dabei kaum.
Die USA haben 60 Volkswirtschaften neue Zölle angedroht, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Das teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit.
War da nicht ein Deal mit Donny? War da nicht ein Hose runter .. mit der Ursula? Es ist egal, wie dienlich man den USA gerade ist .. Diener sind nicht erwünscht. Skalven eher und darauf gibt es auch noch Zölle. Aber eines muss man den USA zugestehen, sie haben unglaublich viel Ahnung von Sklaverei. TS
02.06.2026
19:12 | BRF: Transport- und Logistikgruppe Ziegler beantragt Insolvenz
Die Logistik funktionierte so lange, bis die Bilanz selbst auf die Reise ging und nie wieder zurückkam. JE
12:00 | trend: Raiffeisen schreibt BayWa komplett ab
Ein schwieriges Marktumfeld ... natürlich. Man geht auf die Bank und fragt nach einem Kredit, da ist noch alles in Ordnung und dann plötzlich .. aber sowas von plötzlich, geht die Welt unter.
Vielleicht findet sich ein Pröll für die BayWa in Deutschland .. normalerweise geben die dann wieder alles zurück. TS
(Wieviel hat die BayWa in den letzten Jahre an die Politik verschenkt? ... )
12:20 | Monaco
die Baywa, v. Lagerhäusler zum Möchtegern-Weltkonzern...wie von TS angeregt, so findet sich bestimmt irgendein ´Pröllet´....
10:51 | ET: Jede sechste Firma meldet Probleme: Es fehlt an Vorprodukten und Material
Die Kleine Rebellin
Wenn Ideologie wichtiger ist als Rohstoffe für die Inlandsproduktion einzukaufen, geht natürlich alles den Bach runter. Jetzt staunt man, dass die Wirtschaft nicht mehr leistungsfähig ist,Man schadet sich nur selbst, dem Lieferanten ist das völlig egal.
01.06.2026
Katastrophale Zahlen, eine wirtschaftliche Entwicklung nach unten, das "Powerhouse" ist längst zur lahmen Schildkröte verkommen und die Politik lügt sich und den Bürgern täglich in die eigene Tasche... KMU völlig eingebrochen, dafür wächst die Bürokratie ins Unermessliche... Ein Wahnsinn.
Erst kamen die Energiekosten, dann die Inflation, dann die Bürokratie und anschließend die Kaufkraftkrise. Der kleine Einzelhändler durfte sich aussuchen, woran er zugrunde geht. Die Politik nennt das Transformation. Der Kunde nennt es tote Innenstadt. Und der Vermieter nennt es bald „attraktive Gewerbefläche mit Entwicklungspotenzial“. JE
19:11 | Der Ostfriese
Nee, also wirklich, so darf, so kann man das nicht sehen! Sicherlich haben die betroffenen Geschäfte ihren Umsatz auf über 250.000€ erhöht! - Wenn das kein gutes, aufmunterndes Signal sein dürfte? ! (wenngleich auch ein Umsatz von 250.000 aufgrund der Teuerung im Jahr '15 nicht mit einem Umsatz von 250.000 im Jahre 2025 zu vergleichen ist)