24.08.2019

18:52 | MMNews: Carsharing fährt gegen die Wand

Es wurde als Zukunft für urbane Mobilität gepriesen. Doch Carsharing rechnet sich nicht. Die Autos kommen oft verdreckt oder beschädigt zurück, klagen Anbieter. Immer mehr Firmen ziehen sich zurück.

Die Leseratte
Der Sozialismus scheitert am fehlenden Eigentum! Was allen gehört, gehört niemandem. Nur Dinge, die im eigenen Eigentum stehen, werden pfleglich behandelt, weil man den Preis dafür kennt, wenn man es ersetzen muss.

Warum Wale aussterben und Kühe nicht - das Drama der Allmende! TB

23.08.2019

20:04 | zerohedge: Futures Plunge After China Announces Retaliatory Tariffs On Another $75BN In US Goods

Just over an hour after the Global Times' Hu Xijing warned that China would announce retaliatory tariffs on certain US products, adding that "China has ammunition to fight back", that's precisely what happened when China's Ministry of Finance said in statement posted on website late Friday that it would levy retaliatory tariffs on another $75BN in US goods with rates anywhere between 5 and 10%, with the tariffs set to be implemented in two batches, one at midnight on Sept 1 and another at midnight on Dec 15.

15:06 | f100: Nächster Zoll-Hammer im Handelskrieg: China schlägt gegen USA zurück

China hat im Handelsstreit mit den USA neue Vergeltungszölle angekündigt. Die Führung in Peking wolle zusätzliche Zölle in Höhe von fünf bis zehn Prozent auf Waren mit einem Volumen von 75 Milliarden US-Dollar (67,74 Mrd Euro) erheben, teilte das chinesische Handelsministerium am Freitag mit. Die Zölle sollen in zwei Schritten am 1. September und 15. Dezember angehoben werden.

22.08.2019

18:32 | bto: Anschnallen! Globaler Abschwung

Es pfeifen die Spatzen von den Dächern. Die guten Zeiten nähern sich dem Ende. Und die Frage – so zumindest diese Kommentatorin in der FINANCIAL TIMES (FT) – ist nicht, ob es in diesem Herbst crasht, sondern warum es noch nicht gecrasht ist. Das ist doch mal ein Standpunkt. Vor allem weil auch ausgewiesene Skeptiker zu Wort kommen:

17:23 | opp24: US-Ökonom Krugman fordert Deutschland zum exzessiven Schulden machen auf

Nobelpreisträger Paul Krugman macht wieder einmal Deutschland für alles Übel in der Welt verantwortlich. 2010 polterte Krugman gegen die Ernennung von Bundesbankpräsident Axel Weber zum EZB-Chef. “Man brauche mehr schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme […] und niemanden […] der auf eine Inflation von null Prozent zielt” FAZ

Sind wir schon wieder soweit - der Deutsche als Alleinverantwortlicher! Kenne wir!
Dazu passend - bild: „Die Welt hat ein Deutschland-Problem“! TB

12:30 | diepresse: Investoren kaufen nicht mehr alles

Am Mittwoch platzierte Deutschland erstmals eine 30-jährige Anleihe mit negativer Rendite. Die Emission erwies sich als Flop. Es fanden sich weniger Abnehmer als geplant.

In Kombination mit dieser Nachricht "Lagern die Versicherer ihr Geld bald in Tresoren?" bestätigt sich erneut, dass die derzeitigen Entwicklungen an den Finanzmärkten unweigerlich zur Abschaffung des Bargeldes führen werden, und dass ebenso eine neue Runde QE unausweichlich ist. Zinssteigerungen sind nicht nur Gift für die hochverschuldteten Staaten, sondern auch für das geldpolitische Ziel der EZB, die Teuerungsrate endlich in die Nähe der Zielmarke von "nahe, aber unter 2%" zu bringen. AÖ

17:42 | Leser-Kommentar
Teuerungsrate ? der Euro hat zur DM schon mehr 50 % verloren. Die Zielmarke scheint mir eher der Versuch zu sein, eine Hochwertung des Geldes zu starten.

21.08.2019

12:39 | nzz: Wie stark müssten die Zinsen steigen, um Immobilieneigentümer im grossen Stil in Schwierigkeiten zu bringen?

Ein deutlicher Zinsanstieg hätte verheerende Folgen für den Liegenschaftenmarkt – so zumindest lautet die weitverbreitete Überzeugung. Aber stimmt das?

20.08.2019

15:51 | t-online: Konjunktur kühlt ab - Die Regierung sollte jetzt die Füße stillhalten

Zumindest einen Lichtblick gibt es trotzdem: Wenn weniger produziert und transportiert wird, wird weniger CO2 ausgestoßen. Der Abschwung bringt die Klimabilanz ganz allein in Ordnung – auch ganz ohne neues Milliardenprogramm.

Kommentar des Einseders
Nicht 100 % vegan, sondern 100 infantil, mit der Huldigung an einen Gott, genannt CO2. Ich frage mich ehrlich, wie können solche Regressionen in Punkto auf logisches Denken entstehen, wo gerade diese Generationen ja immer von "Ganzheitlich" schwafeln

12:35 | welt: Das Ende der Finanzwelt, wie wir sie kennen

Diese Woche trifft sich die globale Elite der Währungshüter. Das beherrschende Thema ist die Frage, wie sehr Nicht-Ökonomen an der Spitze der Notenbanken deren Unabhängigkeit bedrohen. Die Antwort darauf ist wegweisend für Sparer.

Im Grunde hat sich das Geld- und Finanzsystem vom Zusammenbruch des Interbankenmarktes nie richtig erholt. Die Systemfrage wird daher in den kommenden Monaten und Jahren immer intensiver gestellt werden, die Debatten werden an Intensität noch weiter zulegen. Die Zukunft wird weisen, ob die Veränderung zum Guten oder zum Schlechten ausfallen wird. Doch wie sangen R.E.M. bereits 1987: It's the end of the world as we know it. Um dann fortzusetzen: And I feel fine. AÖ

14:39 | Leser-Kommentar "1600 (Wer hat die Macht über das Geld)"
Im Jahre 1600 kam es vor dem höchsten Gericht zu einer Art >showdown< um die Frage, wer die Macht über das Geld haben soll: "Die Regierung oder das Volk." Diese Frage ist bis heute nicht entschieden. Die große Mehrheit würde heute wohl sagen, die Regierung müsste die Macht über das Geld ausüben. Das andere Lager, das die Macht über das Geld in die Hände des Volkes, also des Marktes, legen will, ist gerade dabei, sich erst einmal wieder neu zu organisieren, und diese Chronologie soll auch ein Baustein dafür sein. In der Zwischenzeit liegt die Macht über das Geld weder beim Volk noch bei der Regierung. Sie liegt seit 1913 bei der der FED

12:22 | cnbc: Trump says Fed should cut rates by at least 1% ‘with perhaps some quantitative easing’

President Donald Trump raised his demands Monday on the Federal Reserve, calling for the central bank to cut interest rates by a full percentage point and to restart its crisis-era money-printing program.

Trump kann es einfach nicht lassen und bringt mit seinen Forderungen Jerome Powell immer mehr in die Bredouille. Gibt Powell den Forderungen nach, ist die institutionelle Unabhängigkeit der Fed Geschichte. Dies hat historisch sehr häufig zu deutlich ansteigenden Inflationsraten geführt. Gibt er nicht nach, bewahrt er zwar die institutionelle Unabhängigkeit, allerdings um den Preis, dass er sich im Falle eines Konjunkturabschwungs oder eines Börsencrashs erst recht den Zorn des um seine Wiederwahl kämpfenden Trumps zuzieht. Manchmal ist es eindeutig besser, (öffentlich) zu schweigen. AÖ

12:17 | business-roundtable: our commitment

America’s economic model, which is based on freedom, liberty and other enduring principles of our democracy, has raised standards of living for generations, while promoting competition, consumer choice and innovation. America’s businesses have been a critical engine to its success.

Silverado
Business Roundtable, eine informelle Organisation von führenden US-Unternehmen mit etwa 15 Millionen Mitarbeitern, hat in seinem letzten Communiqué eine Trendumkehr in der Ausrichtung bekanntgegeben. Statt wie in den letzten Jahrzehnten die Aktionärsinteressen an oberste Stelle zu setzen bzw. sie als einziges Ziel eines Unternehmens zu betrachten, will man in Zukunft auf alle Stakeholder Rücksicht nehmen, also auch Mitarbeiter, Kunden, Gesellschaft und Umwelt entsprechend berücksichtigen. Dies seien die Voraussetzungen für eine langfristig erfolgreiche Zukunft eines Unternehmens.Unterzeichnet ist das Communiqué von der Crème de la Crème der US-Wirtschaft.
Grundsätzlich ist eine rein auf Quartalsergebnisse ausgerichtete Unternehmensführung sicher nicht das Gelbe vom Ei. Aber das wissen Harvard-Fritzen genauso gut wie ich. Ich glaube auch nicht, dass ein Unternehmen wie Amazon mit so einer Strategie je soweit gekommen wäre; es wäre nach 10-12 Quartalen geschlossen worden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass eben dieses Unternehmen jetzt den 250.000 Lager-Androiden um 20% oder 30% höhere Löhne zugestehen wird. Vielmehr wird es danach trachten, so viele Mitarbeiter wie möglich durch Automation loszuwerden und nur die geeignetsten so weit zu bringen, dass sie diese Automation implementieren und kontrollieren können. So muss es auch sein, wenn man nicht in sozialistischer (Alb-)Träumerei denkt, es wäre egal, ob die Leute produktiv oder nicht sind.
Dennoch eine bemerkenswerte Abweichung von der bisherigen Maxime. Schließlich sind auch Aktionäre nicht intelligenter als andere und wollen daher meistens mehr, als für die Unternehmen gut ist. Das Orakel von Omaha macht ja seit Jahrzehnten vor, dass es auch anders geht.

12:12 | nzz: Immer stärkere finanzielle Repression durch kalte Enteignung in Deutschland

Die Abschaffung des Zinseszinseffekts und die heimliche Enteignung der Bürger durch die sinkende Kaufkraft treffen deutsche Sparer besonders stark. Die reale Rendite für eine Geldanlage in fünfjährige Bundesanleihen liegt seit acht Jahren im negativen Bereich.

Das einzig Positive an der aktuellen Situation ist, dass die für den Wohlstand entscheidende Betrachtung der Einkommen und des Vermögens, d. h. die reale Entwicklung, stärker in den Fokus gerät, während die für den Wohlstand unerhebliche nominelle Entwicklung zunehmend aus der Öffentlichkeit verschwindet. AÖ

19.08.2019

18:09 | focus: Bundesbank warnt vor Rezession: Wirtschaft womöglich auch im Sommer geschrumpft

Nach dem schwachen zweiten Quartal sieht die Bundesbank wenig Anzeichen für eine Erholung der deutschen Wirtschaft im Sommer. Die Konjunktur bleibe voraussichtlich auch im Sommer schwunglos – sogar eine kleine Rezession hält die Bundesbank für möglich.

.. und die müssens schliesslich wissen. Haben schliesslich eifrig zusammen mit der EZB am heutigen Ist-Zustand mitgewirkt TB

13:01| focus: BASF-Boss warnt - "Klimaschutz darf nicht in Arbeitslosigkeit münden"

BASF-Chef Martin Brudermüller will den angeschlagenen Konzern schneller umbauen. Auch von der Bundesregierung fordert er Reformen hinsichtlich der Energiewende. Dafür engagiert sich Brudermüller neuerdings sogar bei den Grünen.

Schwer vorstellbar, dass ein Spitzenmanager wie Brudermüller nichts anderes als ein Feigenblatt für die Grünen ist. Die Realos, so es diese in Deutschland überhaupt noch gibt, sind mit dem Kult um die Hl. Greta vollends ins Hintertreffen geraten. Oder sind die Realos gar jene Grünen auf der Lokalebene, die Massnahmen wie den weiteren Ausbau der Windenergie, der von den Grünen im Bund vehement gefordert wird, vor Ort verhindern, weil a) optisch wenig bereichernd; b) akustisch störend; und c) Rodungen benötigend? AÖ

12:05 | handelsblatt - finance briefing: Minuszinsen für private Sparer?

Vertreter von Volksbanken und Sparkassen denken aufgrund des wachsenden Drucks durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) immer offener laut über Minuszinsen auch für private Sparer nach.

Die Null- bzw. Negativzinsen - hier in der verschleiernden Gestalt von Gebührenerhöhungen - fressen sich langsam, aber sicher durch die gesamte Volkswirtschaft - und ein Ende der Enteignung der Sparer ist nicht einmal ansatzweise in Sicht. AÖ

10:41 | fmw: US-Konsument – Stütze für USA und die Welt, Verschuldung großes Risiko

Nach der Finanzkrise 2009 waren es die Infrastrukturausgaben Chinas, gepaart mit den Maßnahmen der Notenbanken, die der Weltwirtschaft wieder auf die Beine verhalfen. Jetzt scheint diese Rolle der US-Konsument übernommen zu haben, anders sind die Daten der Deutschen Bank nicht zu deuten. Der US-Verbraucher entspricht mit seiner „Kaufkraft“ immerhin 17 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung, gefolgt von den Bruttoinlandsprodukten Chinas mit 16 Prozent, Japan mit fünf und Deutschland mit vier Prozent.

Der größtenteils kreditfinanzierte Konsum von 330 Mio Menschen macht 17 % des Welt-BIP aus und ist so zum Nachfrage-Motor der Weltwirtschaft geworden (Wir alle wissen, dass Kreditaufnahme für Konsum niemals reale Werte schafft). Während das BIP der Werkbank des Planeten 1 % hinter dem Konsum des Weltkonsumenten liegt. USA setzt auf Konsum, China auf Produktivität als Wirtschaftsmotor.  Nicht auszudenken wohin die Welt der Konsumenten schlittert, wenn die Zinsen in den US jemals wieder steigen würden (werden sie ohnehin nicht mehr vor dem Kollaps). TB


14:43 | Leser-Zuschrift zu "Wo ist die LKW-Wand?"vom 17.8.

In Deutschland gibt es während der Ferienzeit ein LKW Fahrverbot auch an Samstagen auf bestimmten Strecken…Zitat aus der Seite: „Vom 1. Juli bis 31. August ist es außerdem verboten, bestimmte Strecken von Autobahnen und Bundesstraßen samstags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr zu nutzen. Das Fahrverbot für LKW an Sonn- und Feiertagen bleibt in diesem Zeitraum unverändert bestehen.“ Weitere Infos hier:
https://trans.info/de/lkw-fahrverbote-in-deutschland-im-jahr-2019-121249 

Herzlichen Dank dem Leser! TB

17.08.2019

20:31 | Leser-Zuschrift "Wo ist die LKW-Wand?"

Heute, Samstag, bin ich knapp 150 km auf einer deutschen Autobahn gefahren und das nicht gerade langsam. Was mir nach einigen km auffiel, die LKW Wand ist weg. Auf der ganzen Strecke habe ich weniger als 10 LKW überholt. Der Unterschied fällt deutlich auf. Am Mittwoch nach Pfingsten bin ich die Strecke auch gefahren und da war wesentlich mehr LKW Verkehr um nicht zu sagen ein Vielfaches von heute. Es scheint, die Rezession ist in Deutschland angekommen. Ähnliche Beobachtungen konnte man 2008/2009 machen, als die Finanzkrise über die westliche Welt hereinbrach und sich zur Wirtschaftskrise ausweitete. Auch damals war die LKW Wand weg. Ein schlechtes Zeichen für die deutsche Konjunktur. Für mich sieht es momemtan auch nicht danach aus, als ob sie schnell wieder zurückkommen wird. Wir müssen uns wohl auf magere Monate (Jahre?) einstellen.

Kann vielleicht damit zu tun haben, dass heute Samstag ist, oder? Ich bin ja auch viel in Deutschland unterwegs und mir wär' dieser LKW-Schwund bisher noch nicht aufgefallen! TB

20:19 | nzz: Die Milliardärs-Macht hinter Amerikas konservativer Politik: Wer wird der neue Chef von Koch-Industries?

Wenn Chase Koch von seiner Jugend erzählt, spricht er gerne über die Methoden seines Vaters Charles, mit denen der CEO und Chairman von Koch Industries den Sohn an die Ideen von ökonomischen Vordenkern wie Milton Friedman oder Friedrich August von Hayek heranzuführen versuchte.

Kommentar des Einsenders
Amerika, du hast es besser ...

Es mag schon stimmen, dass es in den USA (ausserhalb Kaliforniens zumindest) einige Untenrhemer gibt, die noch einen wirtschaftlich (von der Politik) freieren Ansatz wählen und so sich weniger dem Staat hingeben als in Europa. Andererseits ist gerade das Koch-Imperium ein sehr schlechtes Beispiel. Die Brüder gaben sich zwar weniger dem Staat hin, sagten aber diesem wie der Hase läuft (egal unter welchem Präsidenten)! TB

11:01 | fuw: Rezessionssignale

Von wegen ruhiger Ferienzeit. An den Finanzmärkten rumort es. Konjunktursorgen, ja sogar Rezessionsängste drücken auf die Stimmung der Anleger. Sie sind nicht aus der Luft gegriffen: In China verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum Monat für Monat weiter. In Deutschland ist die Rezession bereits da, es fehlt nur noch der offizielle Stempel.

16.08.2019

13:41 | PBoehringer: BDI-Kempf sucht bereits jetzt Sündenbock für eigenes Versagen und Vorausfressen: „AfD-Erfolge schaden dem Standort Deutschland“

Es war klar, dass die Profiteure des EUropäischen EZB-Geldsozialismus, die jahrzehntelang ihre unnatürliche, hyperkeynesianische Party auf Kosten der Sparer feiern durften, nun, da sich diese künstliche Megaparty dem Ende nähert, einen Sündenbock suchen. Und es war auch schon lange klar, dass man versuchen würde, die pöhsen Rechtspopulisten und speziell die AfD dafür auszuwählen.


11:55 | Bert Rürüp - Der Chefökonom: Das Ende der goldenen Jahre

Wenn zwei Giganten streiten, leidet meist ein Dritter – und dieser Dritte dürfte Deutschland sein.

Der (mediale) Stimmungswandel im Vergleich zu Q3/2018, als das BIP ebenfalls um -0,1% nachgegeben hatte, ist frappant. Vor nicht einmal einem Jahr wurde dieser Rückgang noch heruntergespielt und im Großen und Ganzen auf die Probleme in der Automobilindustrie mit dem neuen Abgastestverfahren zurückgeführt. Heute ist die Situation eine gänzlich andere. Selbst wenn technisch ein Land erst dann als in einer Rezession seiend gilt, wenn das Wachstum in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen negativ ist, sind die letzten Reste der Zuversicht verschwunden. Das Abrutschen in eine Rezession scheint unausweichlich zu sein. Fiskalpolitisch wird der Druck auf höhere Staatsausgaben und steigende Defizite daher zunehmen, insbesondere deswegen weil die Geldpolitik im Euroraum und vielen anderen (europäischen) Staaten nur der Krisenmodus, d.h. weitere Runden von QE, Zinssenkungen auf die Bankeinlagen bei den Zentralbanken, bleibt. Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not - das bringt man allen Kindern bei. Für die Zentralbanken gilt dementsprechend: Erhöhe die Zinsen in der Zeit, dann kannst du sie in der Not senken. Darauf wollte die EZB nicht hören, fühlen werden die Konsequenzen allerdings alle anderen. AÖ

 

09:19 | welt: Jetzt kommen die Azubis mit der Generation-Z-Lethargie

Azubi-Notstand, Ausbildungs-Kampf und „Leerstellen“-Panik – in den vergangenen Jahren überschlugen sich Ausbildungsbetriebe, Wissenschaftler und Politiker in Sorge um immer weniger Auszubildende in Deutschland. Jetzt scheint die Durststrecke nach Azubis in Ausbildungsbetrieben vorerst gestoppt.

In Österreich ist das leider noch nicht so. Ich habe mit einigen Gewerbebtreibenden gesprochen, die suchen händeringend nach Lehrlingen und finden keine. Ähnlich verhält es sich mit ausgelerntem Persolnal in der Gastro- und Hotelbranche. Wohl kein Gastronom, der sich nciht über Arbeitskräfte-Knappheit beschwert. Niemand ist bereit sich die Mühen des Arbeitsprozesses anzutun - die Goldstücke anscheinend auch nicht! TB

10:37 | Leser-Kommentar
Niemand ist bereit sich die Mühen des Arbeitsprozesses anzutun - die Goldstücke anscheinend auch nicht! TB
Gutes Zeichen, die Leute merken langsam für wen sie da arbeiten und was die mit ihren Steuergeldern machen. Im übrigen machens doch die Politiker vor, wie man mit dem richtigen Parteibuch, meist ohne Qualifikation vor, -besonders die Grünen, ohne Mühen weitaus mehr Geld verdienen kann. Die Roth, von der Leyen, uvm sind bestimmt keine Leuchten. Kaufst ein Magaphon plärrst Nazis raus, Nazis raus und schon biste Stadtrat/Rätin.

13:06 | Der Goldguerilla zum grünen TB-Kommentar
Generell gesprochen sind die Arbeitsbedingungen in Österreich für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst besser als jene in zahlreichen Bereichen des privaten Sektors. Man braucht sich lediglich die feudalen Gebäude genauer ansehen, in denen Beamte mitunter in überdimensionierten Büros, womöglich sogar Altbausubstanz mit extremen Raumhöhen, residieren und ihren Dienst verrichten. Addiert man dazu die nahezu grenzenlosen Privilegien, die sich die Beamten über Jahrzehnte geschickt heraus verhandelt hatten, ist es nicht weiters verwunderlich, dass der Staat die besten Arbeitskräfte für sich lukrieren kann und damit die unbrauchbareren der Wirtschaft überlassen werden. Man muß schon den Tatsachen ins Auge schauen und zugeben, dass für junge Leute eine Anstellung beim Staat bei weitem attraktiver ist, als ein beinharter Überlebensjob in der Privatwirtschaft. Glaubt man den Aussagen von Wiener Magistratsbeamten, dass in diesen Amtsstuben lediglich 20 % der dort Beschäftigten etwas arbeiten, ist ein Job in diesem Bereich umso beliebter.

Gleichzeitig ist aber auch das andauernde Gejammer der Wirtschaftsvertreter über den Mangel an Fachkräften kaum mehr auszuhalten. Wenn die Vertreter in der Wirtschaft den Status Quo einer profunden Analyse unterzogen hätten, dann wären sie auch bei einfachsten Überlegungen zu der Quintessenz gelangt, dass in der Causa Fachkräfte der Staat zum größten Konkurrenten der Wirtschaft bei der Nachfrage nach tauglichem Humankapital herangewachsen ist. Problem dabei ist, dass man diese Tatsache bzw. Entwicklung offenbar verkannt hat. Wenn man es allerdings identifiziert hatte, stellt sich die berechtigte Frage, warum in vielen Bereichen der Wirtschaft keine Gegenmaßnahmen rechtzeitig gesetzt wurden. In einer extremen Konkurrenzsituation wird man nun einmal dazu gezwungen, den Konkurrenten wie auch immer zu überbieten. Mitunter gibt es auch Paradebetriebe, die trotz hoher und anspruchsvoller Anforderungen weniger bis keine Nachwuchsprobleme haben. Man braucht nur zu untersuchen, was diese Betriebe anders und besser gemacht haben als andere, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dasss diese Betriebe ausgezeichnete Arbeitsbedingungen für sämtliche Mitarbeiter geschaffen haben und forciert Ausbildung, Bildung und Weiterbildung in den eigenen Reihen vorantreiben, womöglich weitaus besser als es der Staat je gewährleisten kann.

Hotspot in der Arbeitskräfteszene stellt allen voran die Gastronomie dar. Von Lehrlingen und Praktikanten wird eine jahrzehntelange Berufserfahrung vorausgesetzt, die die jungen Leute natürlich nicht vorweisen können. Ergo wird in abwertender, diskriminierender und herablassender Art und Weise über die Jungen drübergefahren, dass diese am Ende ihrer Ausbildung demoralisiert und frustriert nur das Handtuch werfen können. Motivation hat anders als in militärischen Mustern stattzufinden. Wer das nicht erkennt, darf sich nicht wundern, wenn potenzielle Nachwuchskräfte ganzen Branchen den Rücken kehren. Auf ausbeuterischer Basis und mit diktatorischer Gesinnung lassen sich zumindest in Österreich verständlicherweise keine jungen Leute menhr ködern. Begrüßenswert wäre daher, dass sich die Gesamtheit der Wirtschaft dazu durchringen könnte, die Arbeitsbedingungen allen voran für junge Leute derart schmackhaft zu machen, dass diese gar nicht mehr auf die Idee kämen, in den Staatsdienst zu gehen. Angenehmer Nebeneffekt dabei wäre, dass dem Staat die Leute ausgingen und er zum Schrumpfen gezwungen wäre.

WEG MIT DEN PRIVILEGIERTEN BEAMTENJOBS !
HER MIT TAUGLICHEN ARBEITSBEDINGUNGEN FÜR DIE JUNGEN !

13:20 | Leser-Kommentare
(1) Es bleiben weniger Ausbildungsstellen unbesetzt? Darf ich die vage Vermutung äussern, ob es daran liegen könnte, dass weniger Azubis (Arsch zum Bier holen) nachgefragt werden. Viele Firmen haben die quälende Suche satt. Warum sollte ich mich bei den jungen anbiedern? Sie sollten es als Berufung sehen und nicht als - dann lern ich das, damit ich wenigstens n Abschluss habe.
Vor ein paar Jahren dachte ich auch noch anders und hatte Ideen zur Anwerbung umgesetzt. Trotzdem kam nix gescheites. Mittlerweile resignieren viele meiner Kollegen auch und suchen erst gar nicht mehr. Das ist zwar nicht die Lösung, nur wird unsere Arbeitswelt und vor allem unser Umfeld in 10 Jahren ganz anders aussehen. Dann sehen und reden wir weiter.
Vielleicht wechsle ich bis dahin ins Sanitär Gewerk und mach sowas wie den "Klolita-Express" oder so ...

(2) Als ob das was neues wäre, "Neuen Azubis fehlt es an Arbeitsbereitschaft, Belastbarkeit und Disziplin." Das ging schon los als die
Grünen in den Bundestag kamen, also 1983. Ab diesen Zeitpunkt wurde das "Bildungssystem" umgebaut und idiologisch ausgerichtet.
Was heute zudem noch massiv fehlt ist gelerntes Wissen, das über die Schule hätte vermittelt werden sollen. Es manifestiert sich deshalb das, was die Gesellschaft und die politische Klasse selber angestossen hat. Dieser "Generation Z" kann dies nicht anlasten, weil diese das repäsentiert was Sie "gelernt" haben bzw. nicht vermittelt bekommen, da die Elterngeneration sich ja selber im Niedergang befand.
Das ganze begann eigentlich mit der 60iger "Flower Power" Bewegung. http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/jugendkulturen-in-deutschland/36172/die-hippies
Interssant daran ist, das sich linke politische Bewegungen, schon damals erkannten, das dies nicht der Weg des Sozialismums sei.
" Die Hippies tragen zur Verschönerung des Kapitalismus bei, nicht zu seiner Abschaffung", kritisierte denn auch der linke Berliner Extra-Dienst (Nr. 91, hier zitiert nach Schwendter 1993, S. 170)."

15.08.2019

19:32 | sputnik: USA haben China zum Rekordabsturz gebracht

Das Staatliche Amt für Statistik der Volksrepublik China (National Bureau of Statistics of China) hat laut Reuters wegen der schwachen Daten für Juli die Experten in Erstaunen versetzt. Die Hauptkennwerte sollen sich niedriger als erwartet erwiesen haben, und das Wachstum der Industrieproduktion sei das niedrigste seit 17 Jahren gewesen.

Und das trotz der kürzlich initiierten Zoll-Aufschübe? Ich kann mich noch immer nicht des Eindruckes verwehren, dass dieser Handelskrieg ein Art Rauchbombe von Amis und Chinesen ist, um Europa und andere in die Irre zu führen. Zu sehr sind die beiden Volkswirtschaften voneinander abhängig. Heisst schliesslich nicht umsonst Chimerika! TB

18:21 | konservative: REZESSION: Jetzt fliegt Genossin Angela der Laden um die Ohren!

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, die Wirtschaftspresse auch. Nur die Politik reagiert verhalten bis unfähig. Merkels China-Besessenheit rächt sich jetzt bitter.

12:15 | jouwatch: Aber natürlich: BDI-Chef behauptet, AfD-Erfolge schaden dem Standort Deutschland (must read! Sie werden staunen)

MdB Peter Boehringer
Es war klar, dass die Profiteure des EUropäischen EZB-Geldsozialismus, die jahrzehntelang ihre unnatürliche, hyperkeynesianische Party auf Kosten der Sparer feiern durften, nun, da sich diese künstliche Megaparty dem Ende nähert, einen Sündenbock suchen. Und es war auch schon lange klar, dass man versuchen würde, die pöhsen Rechtspopulisten und speziell die AfD dafür auszuwählen. Dass sich der BDI-Chef nun aber schon VOR jeder Machtperspektive der AfD in der noch immer warmen Sonne des Spätsommers der EZB-gemachten Scheinkonjunktur nicht entblödet, in völlig absurder Weise die AfD verantwortlich für den kommenden, Eliten-gemachten Megacrash zu machen, zeigt, wie sehr diese Herren Angst haben. Und wie verzweifelt sie von ihrer eigenen Schuld ablenken wollen, seit mindestens 20 Jahren diesem planwirtschaftlichen Treiben niemals Einhalt geboten zu haben! Schämen Sie sich, Herr Kempf!
=> Aber wir EUR-Warner kennen das Spiel: Seit 20-30 Jahren werden wir als Pessimisten, „Verschwörungstheoretiker“ und Schlechtredner denunziert. Wir, die frühen, marktwirtschaftlichen Warner sollen also nun die Schuldigen sein…!

=> Dabei hat das Ganze mit der AfD genau nichts zu tun. Wir Euro- und Zentralbank-Kritiker warnten schon 20 Jahre vor AfD-Gründung vor den Folgen des absurden EURopäischen Niedrigzins-Geldsozialismus!
=> Es ist der Kater des Keynesianismus, der nun über die Welt kommen wird. Gefördert durch die Profiteure der Scheingeld-sozialistischen Nomenklatura, zu denen auch die Verbandsoberen des BDI gehören. Wir alle werden nachhungern müssen, was diese Herren auf Pump vorausgefressen haben!

16:26 | Leser Kommentar:
Was soll der Mann auch sonst sagen ohne von denen, die ihn an die front schicken, gelyncht zu werden? Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, ist die Deutsche Industrie nicht besonders innovativ wie sich gerade jetzt im Bereich KFZ - der deutschen Schlüsselindustrie - zeigt.
Und für wenig innovative Unternehmen, die nur Masse und mehr vom Selben produzieren, tut´s ein Roboter, Hybride, Androis, jedenfalls ein Blödel, der nix anders macht als tagein tagaus die selben Handgriffe. Denkende, gar handelnde lebendige Subjekte werden dort nicht benötigt, die störten den Betriebsfrieden und schmälerten den Bonussäckel weil sie aufbegehrten.

Der Mann reiht sich jedenfalls ein in die Reihe der Kreaturen, die vorgeben DE zu leiten.....leider!


06:47
 | Welt:  Konjunkturangst treibt Anleger in die Flucht – Dow Jones kippt ins Minus

Einer der weltweit wichtigsten Aktienindizes, der Dow Jones, muss ein großes Minus verkraften. Das liegt vor allem an der großen Angst vor der Rezession. Neue Wirtschaftsdaten aus China sorgen nicht gerade für bessere Stimmung. Die Anleger an den US-Börsen haben am Mittwoch nach einem Erholungstag schon wieder panisch die Reißleine gezogen. Kurze Hoffnung im Handelskrieg mit China wich umgehend wieder der Konjunkturangst.

Selbst im planwirtschaftlichen Markt in Europa gibt es Abwärtsbewegungen .... siehe nur Deutsche Bank oder Commerzbank.... TS

09:22 | Leser-Kommentar
Hier wird mal wieder mit der "Angst" gespielt. Die Konjunkturangst geht um. Ich fühle mich wie in der Politik. Es wird ein Riesen Bimbamborium um eine Sache gemacht, aber weder werden Ursachen genannt, noch wird das Problem wirklich angegangen.
Als popeliger Handwerker habe ich in Betriebswirtschaft das Thema Strategie sehr interessiert verfolgt.
Wofür werden diese ganzen Schwachmaten, oh Verzeihung, Manager denn bezahlt?
Verändert sich der Markt, verändere ich meine Strategie. Geht die Nachfrage zurück, verändere ich meine Strategie. Zieht sie wieder an, na? Richtig, muss ich meine Strategie wieder anpassen.
Warum fällt das den Unternehmen so schwer? Die beschäftigen doch tausende von studierten (Gewinnmaximierung ist nicht alles!).
Im Handwerk bemerke ich leider auch, dass die Firmen nichts ändern und immer so weiter machen. Keiner hat eine Rezession auf dem Schirm.
Bis halt nix mehr geht. Ja und dann?
Warum sind die denn so festgefahren und unflexibel Herrgott? Sind wir nicht das Land der Denker? Es gibt immer einen Weg das Beste aus jeder Situation zu machen.

11:38 | Maiglöckchen erwidert
Manager sind Angestellte, Im Gegensatz zu einem selbständigen Handwerksmeister, tragen sie NULL betriebswirtschaftliches Risiko!
Im Gegenteil, sie profitieren sogar dann, wenn es mit oder dank ihnen, mit dem Unternehme, das managen sollten, in die Grütze geht, weil dann werden sie ausgetauscht und mit einen sog. goldnen Handschlag aus der Verantwortung, die sie nie wahrgenommen haben, entlassen. Auf zum nächsten Trog um sich fett zu fressen.
Versicherungen decken heute nahezu alle Manager-Risiken ab. Ob Produkthaftpflicht, weil der Laden scheiß organisiert ist und nur Schrott produziert oder gar die sog. D/O Versicherung, die den Scheiß des Managers direkt absichert - wohl gemerkt alles auf Kosten des von ihm zu managenden Unternehmens, denn das trägt die Kosten dafür.
Noch eines, Manager sind NICHT innovativ, ich wiederhole, NICHT innovativ, im Gegenteil. Innovation bedeutet Risiko und Risiko bedeutet sich zu exponieren, es könnte ja schief gehen.....? Manager handeln nach der Herde, dann geht es nämlich bei allen schief oder auch gut....aber niemals antizyklisch oder gegenteilig.
Sog. Multis sind ja nicht gerade bekannt für ihre Innovationskraft, nur mehr vom Selben ist die Devise. Mit ein Grund, weshalb Multis versuchen eine Monopolstellung am Markt zu erhalten, denn dann ist keine Innovation mehr erforderlich, es läßt sich der letze Dreck für viel Geld verkaufen.

Bsp. gibt´s genug, noch, wo der Status des Monopols noch nicht erreicht wurde und das Unternehmen dann bankrott ging.

Leider nur, dass sich dieser Prozess dank des internationalen Finanzgebarens beschleunigt und politisch unterstützt wird. Die kleinen sterben, die großen bilden Branchen-Oligopole -> Branchen-Monopole und der Konsument hat dann die Wahl zwischen Scheiße und Scheiße.

17:37 | Nuikleus
Beide Kommentatoren beschreiben den Zustand hervorragend, der uns geradewegs in die Hölle führen wird. Dagegen können wir rein gar nichts tun. Was man aber tun kann, sich auf das was kommt vorzubereiten und seine Energie in die richtigen Projekte fließen zu lassen.

Dazu gehört sich zu einem Prepper zu entwickeln. Ich sehe immer wieder, wie sich die Menschen dabei entwickeln und viele neue Erkenntnisse gewinnen. Prepper = Apokalyptiker, so die allgemeine Sicht auf dieses Thema. Genau das Gegenteil passiert aber bei der Entwicklung hin zum Prepper, man wir sehr viel lebensfroher, ausgeglichener und FLEXIBLER!

Man ist ruhiger, wenn man sich nicht mehr um den Blödsinn da draußen kümmern muss und kann die dabei frei gewordene Energie in richtige Projekte stecken, also Innovationskraft. Einen Vorrat an Lebensmitteln und Wasser ist eine wesentlich bessere Versicherung, als die ganzen auf Geldausgleich basierte Versicherungswirtschaft. Ich kümmere mich um meinen Scheiß jetzt selber, also Eigenverantwortung.

Es ist wirklich eines der lohnendsten Themen den man sich widmen kann. Mit der Zeit stellt man dann fest, es ist tatsächlich das Gegengift zur momentanen Fehlentwicklung. Es ist immer ein Spiel mit der Angst und viele der Ängste fallen dann einfach von einem ab. Man stellt sich auch seinen Ängsten und lernt etwas dagegen zu tun und weiß das man niemals alles tun kann. Hier lernt man sehr schnell auch sich antizyklisch zu verhalten, wenn alles anderen den Kopf in den Sand stecken.

Einige Leser haben Einwände und auch nur beschränkte Ressourcen, aber genau darum geht es ja, die grauen Zellen anzustrengen und Lösungen zu finden: Wo deponiere ich meine Spagetti und wie koche ich diese bei Stromausfall? Beschäftigt man sich mit diesen Fragen und findet dafür Lösungen, dann erkennt man, es gibt für viele ausweglose Situationen doch einen Ausweg. Man fasst vertrauen in seine Fähigkeiten und wird dadurch handlungsfähiger und lebensfroher.

Die ganzen Kapitalistenfans und BWLer hier sollten sich den letzten Satz von Maiglöckchen immer wieder durchlesen. Es gibt weder den Kapitalismus noch das Gesetz von Angebot und Nachfrage.

19:05 | Leser-Kommentar zu Nukleus
Werter H. Nuik. da erhebe ich aber massiv Widerspruch. Und wissen sie warum, weil die Logik fehlt.
"Die ganzen Kapitalistenfans und BWLer hier sollten sich den letzten Satz von Maiglöckchen immer wieder durchlesen. Es gibt weder den Kapitalismus noch das Gesetz von Angebot und Nachfrage."
Ich will nicht ausschweifend werden, sondern sagen wir fiktiv, sie gehen auf einen Wochenmarkt. Dort wollen 200 Menschen einen
Blumenkohl kaufen. Es gibt aber aber nur 100 Blumenkohle und nicht nur in dieser Stadt, sondern sagen wir Landesweit.
Was macht dann der Verkaufspreis, steigt oder fällt der ? Wenn sie sagen, der fällt, bleibt mir nur eines zu sagen, sie glauben auch an Nachtfalter, welche die Nacht falten. Und jetzt werde sozialistisch, es wird vorgeschrieben der Preis darf nicht steigen
und wird festgeschrieben. Wissen Sie was dann passiert, es gibt gar keine Blumenkohl mehr am Wochenmarkt, der geht dann in sogenannten schwarzen Markt. Das glauben es ebenfalls nicht ? Dann ist ihnen nicht zu helfen.

14.08.2019

17:25 | rt: Umweltschutz ist laut Habeck ein Allheilmittel – selbst gegen Konjunkturflaute

Heute wurden vom Statistischen Bundesamt die neuen Konjunkturdaten für das zweite Quartal 2019 bekannt gegeben. Die Aussichten sind wenig rosig. Der Grünen-Chef Robert Habeck jedoch glaubt eine Lösung zu haben: "Klimaschutz ist das beste Konjunkturprogramm".

Immerhin muß man Habeck zugute halten, dass er mit beiden Beinen auf der Erde bleibt. Paul Krugman, seines Zeichens Nobelpreisträger, hat 2011 doch ernsthaft vorgeschlagen, dass eine vorgetäuschte Invasion von Außeridischen die stotternde Wirtschaft wieder zum Laufen bringen würde. Wer's nicht glaubt, kann sich dieses akademische Armutszeugnis hier noch einmal anschauen. AÖ

18:55 | Gerhard Breunig
das Dumme an dieser Meldung ist, dass die Habeck-Marionette keine Ahnung von Umweltschutz hat. So lange in diesem Land auch nur noch ein Windrad gebaut wird, für das Wald abgeholzt werden muss, braucht dieser Klima-Sozialist mir mit Umweltschutz nicht kommen.
gestern war in unserem Mainstream-Kampfblatt ein einseitiger Bericht über Klima-Gretels geplante Reise nach Amerika mit dem angeblich so klimafreundlichen und CO2 neutralen Supersegler. wieviel kostbare Energie und damit CO2 für diesen medial gehypten Plastik-Hobel der totalen Klima-Dekadenz sinnlos vermerkelt wurde, möchte ich gar nicht wissen.
Dass Leuten wie Habeck überhaupt erlaubt wird, das Wort Umweltschutz in den Mund zu nehmen, ist schon ein Affront gegen jedes denkende Wesen auf diesem


15:03 | The Hill: Trump winning trade war with China even as White House blinks

Erneute Telefongespräche zwischen hochrangigen amerikanischen und chinesischen Handelsunterhändlern haben das Weiße Haus veranlasst, die Zollsätze für einige chinesische Einfuhren vom 1. September auf den 15. Dezember zu verschieben und andere Punkte von der Liste zu streichen. Kritiker werden sagen, dass Präsident Trump blinzelte, von schwindelerregenden Aktienmärkten geplagt und von einer möglichen Rezession sprach, die seine Aussichten auf eine Wiederwahl beeinträchtigen könnte.


10:52
 | welt: Jetzt ist Deutschland das ökonomische Schlusslicht der Euro-Zone

Es ist die Meldung, die den Sommerurlaub vieler Parlamentarier nachhaltig trüben dürfte. Deutschland ist wieder auf dem Weg, zum kranken Mann Europas zu werden. Im zweiten Quartal 2019 schrumpfte die deutsche Wirtschaft gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Damit stellt sich das kleine Wachstum vom Jahresbeginn als Scheinblüte heraus. Sollte sich der Abwärtstrend in den kommenden drei Monaten fortsetzen, würde das Land zum ersten Mal seit gut sechs Jahren in einer Rezession stecken.

Bleibt nur zu hoffen, dass die angesprochenen Parlamentarier nach dem Sommerurlaub NICHT darauf reagieren. Politik hat Wirtschaft zwar öfters verändert aber noch NIE nachhaltig zum Positiven - ist nicht deren Job (auch wenn sies glauben) und auch unmöglich! TB

Gaucho
Die Kommentare sind herrlich! Offenbar lesen aber zu wenige Grüne die Welt...

13.08.2019

19:35 | Welt:  Nach dem Inflations-Schock knickt Trump vor China ein

Überraschend haben die USA ihre Zölle gegen China verschoben. An den Märkten löste Trumps Volte eine Trendwende aus. Doch hinter der plötzlichen Milde steckt womöglich eine Verzweiflungstat.
Als Apple-Chef Tim Cook im März im Weißen Haus gastierte, nannte ihn der amerikanische Präsident Donald Trump kurzerhand Tim Apple. Cook verzog keine Miene.

Abwarten ..... TS

12:24 | diepresse.com: Chinesen kaufen Europa nicht leer

Chinesische Investoren halten sich bei Firmenkäufen in Europa zurück, zeigt eine Studie. In Österreich gab es heuer im ersten Halbjahr keine einzige chinesische Übernahme.

Ähnliches wird aus Deutschland berichtet (z. B. hier). Das geringere Wirtschaftswachstum in China, das steigende Misstrauen insbesondere der westlichen Regierungen, allen voran aber der seit dem Rekordjahr 2007 stetig sinkende Leistungsbilanzüberschuss  erklären diesen Rückgang. Und jetzt sind in Wien auch noch einige illegale Teigtascherlmanufakturen aufgeflogen (siehe hier), was den chinesischen Investitonen in Österreich den Todesstoß geben könnte. AÖ

12:58 | Maiglöckchen erlebt das anders!
Mein Biotop liegt im Südwesten DE´s. Hier gibt es viele sog. Konversionsprojekte, also Altlasten und vergiftete Gelände ehemaliger US-Garnisonen. Eines dieser Projekt ist ein Welcome-Center für die chinesische Vorhut der silk road, das brummt nur so. Hier werden, von de deutschen Verwaltung hofiert, kontakte zur heimischen Industrie geschmiedet, chinesische Unternehmen gegründet, aber vor allem werden von hier aus Immobilien in ganz DE gekauft - koste es, was es wolle.
China sackt also inzwischen nicht mehr nur industrielles know how ein, nein China bedient sich inzwischen auch an der Infrastruktur, an Immobilien, man könnte fast sagen, Volkseigentum...die WHO- und Globalismushörigen in DE sind allerdings taub - oder eher tumb oder gar kriminell?

12.08.2019

10:58 | focus: Ladenhüter extrem: Die Zeit der Familienvans ist vorbei

In den 90er Jahren hatte sich der Van-Trend aus den USA endlich auch nach Europa gekämpft. Doch die glorreichen Zeiten von Opel Zafira oder Renault Espace sind vorbei. Die Familienvans sind Ladenhüter geworden – geschluckt von den übermächtigen SUV.

Das darf einen aber jetzt wirklich nicht wundern. Liegt doch das Familien-Konzept Vater-Mutter-Kind schon längst auf Halde und wurde von der polit-gemachten LGBT-Familie-Realität verdrängt. Fragt sich nur, wie die Autoindustrie - soferne sie überhaupt noch darf - auf diese Bedürfnisse reagieren wird. Mittels regenbogen- bzw. rosafärbener fliegender Teppiche oder - gar noch weiterblickender -  mittels sonnenbetriebener Stahl-Kamele samt serienmässiger Burkas mit eingbautem passenden (Ges(ch)ichts-)Rückspiegel? TB

19:07 | Ragnarök
Die Zukunft gehört einzig und alleine den „Heiße-Luft-Autos“. Besser noch „Heiße-Luft-Hubschrauber“. Mit letzterem ist die Regierung in Deutschland unterwegs, Grüne, Sozialdemokraten. Und wie ich gehört habe einige Mitglieder der CDU/CSU. Ok, die Ausnahme ist Drehhofer. Der braucht für den Hubschruaber antrieb keine heiße Luft. Geht mit der Sitzkonstruktion.
Angeblich werden erste Modelle von der Regierung bereits getestet. Und die Ergebnisse? Bahnbrechend. Was das an CO2 spart? Unglaublich. Es ist nur eine Frage der Zeit – bis dass die deutschen Autobauer auf diesen Zug aufspringen. Wenig später wird wohl auch keine Lok mehr benötigt. Im ersten Waggon mit Antrieb exklusiv reservierte Sitzplätze mit „Heißer Luft Antrieb“…


09:15
 | anti-spiegel: Wie das russische Fernsehen über den Handelskrieg zwischen den USA und China berichtet

Das Wort „Krieg“ wird bereits verwendet, um die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China zu beschreiben. Obwohl der IWF bestätigt hat, dass es falsch ist, Peking der Währungsmanipulation zu bezichtigen. Doch Washington macht weiter Druck. Die asiatischen Märkte brachen diese Woche ein, die US-Indizes rutschten ab und der Ölpreis fiel um 7 Prozent. Und ab dem 1. September erheben die USA Zölle von 10 Prozent auf Waren aus China in Höhe von insgesamt 300 Milliarden Dollar. Das heißt, praktisch auf alle verbleibenden chinesischen Importe.

10.08.2019

14:13 | zerohedge:  Bunker Chaos: Global Shipping-Fuel Price Plunges Amid Slowdown Fears

Bunker fuel is the primary type of fuel used to power large shipping vessels. In the crudest of terms, bunker fuel is excess fuel leftover after refineries have processed gasoline and diesel from the crude. The shipping fuel is dense and heavy, has to be boiled before it can flow into the vessels' engine(s).

Leser Kommentar:
Interessanter Indikator, falls kein Fake.

09.08.2019

19:40 | Wirtschaftskrieg - China / USA

YT:    China is getting crushed by this trade war: Steve Moore
Heritage Foundation chief economist Steve Moore discusses the U.S.-China trade war and reacts to China devaluing their currency.
YT:    Navarro: China is ripping us off and Trump won't stand for it
White House trade adviser Peter Navarro on the massive market selloff, the U.S.-China trade dispute and how the Treasury Department designated China as a currency manipulator.
und jetzt noch den Thomas als Experten!
YT:     Goldpreis explodiert: Stehen wir vor einem goldenen September? Interview mit Thomas Bachheimer

 

12:20 | Die Zecke zum grünen Kommentar gestern um 12:37
Lieber AÖ, eine kürzere, effizientere und sehr gut verständliche Zusammenfassung über die Leistungsbilanz als Teil der Zahlungsbilanz eines Landes nebst Einordung in das aktuelle Weltgeschehen habe ich noch nicht gelesen oder gehört. Als Auffrischung von mal Gelerntem in meinen Augen ein Highlight. Sie hätte ich in meiner Studienzeit gerne als Repititor buchen wollen. Ganz nach dem Motto: "Rede über ein Thema nicht 90 Minuten, wenn Du es in 3 Minuten sagen kannst." Besser als jede Vorlesungsstunde an einer Uni in VWL/Makroökonomie, zumal auch noch gender- und ideologiefrei. Herzlichen Dank.

Ich danke für die freundlichen Worte. Passend zu meinen gestrigen Ausführungen:

Heisenbergreport: ‘Boom!’: Did Germany Just Change The Game With Long-Awaited Fiscal U-Turn?

In einem Bezahlartikel hat auch heute die NZZ von einer Schätzung des Internationalen Währungsfonds berichtet, wonach der chinesische Leistungsbilanzüberschuß  2021 der Vergangenheit angehören soll. Dies wäre ein tektonisches Beben im internationalen Handel und in der internationalen Politik. China würde dann wesentlich leichter zum Nettoexporteur der eigenen Währung werden, was die US-Dollar-zentrische Währungsordnung ernsthaft bedrohen würde. In den USA gibt es durchaus namhafte Personen, die den Umstand, dass der US-Dollar die Weltreservewährung nicht wie der damalige französische Finanzminister Valéry Giscard d'Estaing als "exorbitant privilege", sondern als "exorbitant burden" erachten. Gemäß dieser Sicht der Dinge wäre der Verlust des Status als Weltreservewährung in Wirklichkeit ein Gewinn. Siehe: An Exorbitant Burden. AÖ

09:13 | zero-h: Is Trump Playing 4D Chess With China?

Seit er seine Kandidatur für das höchste Amt des Landes bekannt gab, wird Präsident Donald Trump beschuldigt, großartiges 4D-Schach gespielt zu haben. In letzter Zeit muss man sich fragen, ob der Immobilienmogul nicht nur in einem Schachspiel gegen die Welt antritt, sondern auch Backgammon, Dame, Risiko und Hungry Hippo mit verbundenen Augen, hinter dem Rücken gebundene Arme und unter Wasser ohne Sauerstofftank spielt .


08:16
 | orf: Uber fährt kräftigen Verlust ein

Der Fahrdienstvermittler Uber hat in seinem ersten Quartal an der Börse einen Verlust von 5,2 Milliarden Dollar (4,65 Mrd. Euro) erlitten. Den Löwenanteil dazu trug die Start-up-Praxis bei, Mitarbeiter mit Aktien zu bezahlen. Allein auf diese mit dem Börsengang verbuchte Aktienvergütung entfielen 3,9 Milliarden Dollar der roten Zahlen.

Natürlich steht b.com für ein möglichst regulierungsfreies Wirtschaftssystem. Ob aber Freiheit beim Transport von Menschen wirklich der Weisheit letzter Schluß ist? Und was ist mit dem Wettbewerbsnachteil der Regulierten. Habe auch schon viele Stunden mit gscheiten Menschen über das Uber-Modell (weitgehend regulierungsfreie Transportgeschäfte) diskutiert. Noch keiner hat mir einer zufriedenstellende Antwort gegeben. Vielleicht kanns ja einer der Leser? TB

08.08.2019

19:53 | fz: Wie die Boeing 737 Max die gesamte US-Wirtschaft nach unten zieht

Zwei Abstürze des meistverkauften Flugzeugtyps 737 Max innerhalb weniger Monate haben den US-Luftfahrtriesen Boeing in eine schwere Krise gestürzt. Doch nicht nur die Geschäfte des Konzerns leiden stark unter den im Zuge der Unglücksfälle weltweit verhängten Flugverboten für die Modellserie. Auch für die US-Wirtschaft insgesamt ist das Debakel eine deutliche Belastung.
Die Probleme der 737 Max haben das Wachstum bereits in Mitleidenschaft gezogen und könnten die Konjunktur noch stärker bremsen, warnen Experten. An Boeing hängen zahlreiche Zulieferer, Airlines und andere Unternehmen, die die Schwäche des Flugzeugbauers zu spüren bekommen.


12:37 | Caixin: Eichengreen: Trump’s Looming Currency War

Is Donald Trump’s trade war about to morph into a currency war? Ominous signs point to an answer of yes.

Der bekannte Wirtschaftshistoriker Barry Eichengreen spricht in diesem Kommentar einen wichtigen Aspekt im Handels- und Währungskonflikt zwischen den USA und China an. Präsident Trump hat diesen Konflikt vom Zaun getreten, um das notorische Handels- und Leistungsbilanzdefizit der USA mit China, allgemeiner gesprochen mit dem Rest der Welt, zu verringern. Unter Rückgriff auf die grundlegende Saldenmechanik des internationalen Handels merkt Eichengreen an: "The current account balance is simply the difference between a country’s saving and its investment. Since Trump’s tariffs have little impact on saving or investment, they can have little impact on the current account. If new tariffs raise the price of U.S. imports, then the dollar has to appreciate to bring their price back down and leave the pattern of spending unchanged."

Hiezu einige Ausführungen:

Weil der Leistungsbilanzüberschuss des einen das Leistungsbilanzdefizit des anderen ist, gilt: Das (intendierte) Drehen der Leistungsbilanz in Land A, führt zu einer Umkehr der Leistungsbilanzen im Rest der Welt. Würden etwa die USA tatsächlich eine Wirtschaftspolitik umsetzen, die zu einem Leistungsbilanzüberschuss führt, müssten Deutschland und China ihr exportgetriebenes Wirtschaftsmodell aufgeben. In abgeschwächter Form: Möchten die USA ihr Leistungsbilanzdefizit reduzieren, müssten Deutschland und China ihren Leistungsbilanzüberschuss ebenfalls zurückfahren.

  • Die Kehrseite des Leistungsbilanzüberschuss/-defizit ist ein Kapitalbilanzdefizit/-überschuss

Die Leistungsbilanz umfasst gegenwärtige Güter und Dienstleistungen, die Kapitalverkehrsbilanz zukünftige Güter (Forderungen auf zukünftig produzierte Güter und Dienstleistungen).

Ein Überschuss/Defizit in der Leistungsbilanz wird ausgeglichen durch den Export/Import von Kapital. (Export von Kapital > Import von Kapital = Kapitalbilanzdefizit = Auslandsaktiva steigen; Import von Kapital > Export von Kapital = Kapitalbilanzdefizit = Auslandspassiva steigen)

Ein Land mit einem Leistungsbilanzdefizit bezahlt die Differenz zwischen konsumierten und gegenwärtig produzierten Gütern damit, dem anderen Land zukünftige Produktion vorab zu verkaufen. 

Weiters gilt:

Sparen (S) – Investitionen (I) = Exporte – Importe bzw. in erweiterter Form: Importe - Exporte = Investitionen - Sparen + Budgetsaldo

Sparen (S) minus Investitionen (I) (im Inland) ist gleich der Leistungsbilanz (Exporte – Importe). Daraus folgt, dass Nettosparen (S > I) mit einem Leistungsbilanzüberschuss einhergeht (Ex > Im) und damit mit einem Kapitalverkehrsüberschuss (Kapitalexport > Kapitalimport; Kapitalexport = Kauf ausländischer Aktien, Anleihen bzw. Direktinvestitionen im Ausland; Kapitalimport = Kauf inländischer Aktien, Anleihen von Ausländern bzw. Direktinvestitionen des Auslands im Inland). Ein Beispiel: Deutschland spart mehr als es investiert, daher steigen die deutschen Vermögenswerte im Ausland.

Umgekehrt gilt, dass wenn die Investitionen im Inland niedriger sind als die inländischen Ersparnisse zur Finanzierung dieser Lücke Kapital aus dem Ausland importiert werden muss. Typisches Beispiel sind Entwicklungs- und Schwellenländer, die ihr Wachstum nicht aus eigenen Ersparnissen bilden, da I > S, sondern durch ausländische Kapitalzuflüsse.

Wenn die USA etwa durch Steuersenkungen den Negativsaldo S – I ausweiten, verschlechtert sich die Leistungsbilanz und die Kapitalimporte müssen zunehmen, um die aufgeweitete Lücke zu schließen.

Wenn etwa Deutschland seinen immensen Leistungsbilanzüberschuss abbauen möchte, könnte es entweder die Investitionen im Inland erhöhen oder das Nettosparen bspw. durch kräftige Lohnerhöhungen, die die Unternehmensgewinne schmälern, reduzieren.

Abschließend noch zwei Anmerkungen:

1) Das Leistungsbilanzdefizit der USA führt dazu, dass US-Dollar ins Ausland abfließen. Weil der US-Dollar die Weltreserve-, Welthandels- und Weltfluchtwährung ist, bedarf es eines Leistungsbilanzdefizites, um den Rest der Welt mit US-Dollar zu versorgen. Ohne Ausweitung der US-Dollar-Geldmenge würde der US-Dollar massiv aufwerten, was, so die USA international wettbewerbsfähig bleiben wollen, eine deutliche interne Abwertung, dh. Preissenkungen bzw. Preisdeflation, notwendig machte.

2) Die deutsche Wirtschaftspolitik agiert noch immer so, als hätte Deutschland den Euro nicht eingeführt. Wie bereits ausgeführt, müsste Deutschland seine Investitonen deutlich ausweiten oder intern durch substantielle Lohnerhöhungen aufweiten. Beides ist aber derzeit nicht möglich, weil dies einen Preisauftrieb zur Folge hätte, der in Deutschland gefürchtet wird wie der Teufel das Weihwasser. AÖ

12:19 | bloomberg: 20-Year Mortgages Hit Zero for First Time in Danish Rate History

In Denmark’s $495 billion mortgage-backed covered bond market, another milestone was reached on Wednesday as Nordea Bank Abp said it will start offering 20-year fixed-rate loans that charge no interest.
 

12:01 | nzz: Die fetten Jahre der deutschen Industrie sind vorbei

Die Industrieproduktion in Deutschland schrumpft und schrumpft. Die Zahlen für das zweite Quartal waren besonders schlecht. Hier zeigt der Handelskrieg seine hässliche Fratze. Gleitet Europas grösste Volkswirtschaft nun auch insgesamt in eine Rezession?

Die GroKo in Deutschland hat zum selben Stillstand geführt, der auch Österreich sklerotisierte. Mittlerweile hat man als Österreicher den Eindruck, in Deutschland gelingt überhaupt nichts mehr: BER, Stuttgart 21, die mangelhafte Netzabdeckung sind ja nur die Spitze des Eisberges. AÖ

07.08.2019

18:04 | ASuR: Wie gehts Gillette nach der Antimännerwerbung?

Ihr könnt euch erinnern, im Januar brachte ich den Artikel, "Gillette - die schechteste Werbung die sein kann", mit dem ich aufzeigte, der Rasierkonzern sieht seine Kunden, die Männer, als Feinde an. Damals machte ich das Fazit:

... wenn die economic correctness diametral zur political correctness verläuft! Ich hab auch keine Gilettes mehr! TB

12:45 | nytimes: The U.S. Labeled China a Currency Manipulator. Here’s What It Means

The move is mainly symbolic but will escalate tensions with Beijing.

12:43 | nzz: China, der Währungsmanipulator? Im Gegenteil: Der chinesische Yuan ist die stärkste Währung von allen

Die USA werfen China vor, dass es seine Währung künstlich schwäche. Tatsächlich sind Versuche, den Wert einer Währung tief zu halten, in den letzten Jahren salonfähiger geworden. Doch ein Blick auf die Entwicklung der realen Wechselkurse zeigt, dass die chinesische Zentralbank kaum zum Sünder taugt.

Eine hoch interessante Analyse der NZZ, die den Euro als unterbewerteste Währung der vier untersuchten Währungen enttarnt. Trump hatte im Spätwinter 2019 der EU bereits die Manipulation des Euro polternd vorgeworfen. Der Dammbruch in der Trumpschen Argumentation liegt in der Verwendung des Begriffs "Währungsmanipulation", den er erstmals seit 1994 verwendete. Im Falle einer nicht durch den Markt begründeten Schwankung des Wechselkurses infolge einer staatlichen Manipulation, müsste sich China diesbezüglich beim Internationalen Währungsfonds erklären. Dessen Statuten unterbinden eine Währungsmanipulation, insbesondere aufgrund der traumatischen Erfahrungen in den 1930ern, als der Abwertungswettlauf das Chaos in der Weltwirtschaft verstärkte. Mit der endgültigen Entkoppelung des Weltwährungssystems von Gold durch Präsident Nixon am 15. August 1971 fehlt dem darauf folgenden System der flexiblen Wechselkurse jegliche direkte Verankerung zur realen Welt. Die Währungen definieren sich im Außenwert nur mehr über ihre relative Beziehung zu den anderen Währungen. Daher sind institutionelle Vereinbarungen von großer Bedeutung, die letztlich vom wechselseitigen Vertrauen abhängen. AÖ

08:58 | sz: Einen Schritt näher am Abgrund

Die Liste der Missetaten, die sich China auf der Weltwirtschaftsbühne hat zuschulden kommen lassen, ist zweifellos lang: Seit Jahrzehnten kupfern chinesische Betriebe die Ideen ausländischer Konkurrenten ab. Firmen aus Europa, Amerika und Asien wird der Zugang zu den 1,4 Milliarden Konsumenten des Riesenreichs systematisch erschwert. Zugleich päppelt Peking heimische Konzerne mit Milliarden, damit diese Konkurrenten aus dem Ausland aufkaufen können.

Zuerst die Finanzkrise zu Zeiten relativ stabiler Wirtschaftslagen. Jetzt die von Politikern forcierte, "echte" aufziehende Wirtschaftskrise - zusammen mit der latenten , 11 Jahre alten und keineswegs gelösten Finanzkrise eine hochbrisante Kombination! TB

12:24 | Leserkommentar
die SZ versucht Grimm´s Märchenbuch rechts und links zu überholen.
China kupfert ab - so ein Quark!
China muß nicht abkupfern, China schützt seinen Markt und jeder, der da was produzieren oder verkaufen will, muß know how liefern - China wird mit know how überschwemmt, damit die Globalisten fette Gewinne machen können.
Die Nieten in Nadelstreifen aller westlichen Unternehmen tragen das Know How ihrer Mitarbeiter auf goldenen Tabletts nach China um sich dank sprudelnder Gewinne die Säckel mit Boni voll zum machen.
China, ich nenne das: "ein gesundes Maß an Egoismus". Warum sollte China diese willkommenen Offerten ablehnen, kommen sie doch der chinesischen Bevölkerung zugute?
Wo es anders gemacht wird, bilden subversive Elemente die Regierung - und davon gibt´s im Westen viele.

13:12 | Maiglöckchen
die nzz trifft die 100. Der € ist für die deutsche Wirtschaft, die ja stark exportlastig ist ein Segen, er macht die deutschen Waren konkurrenzlos preiswert gegenüber dem Ausland. Der im Vergleich zu USD, Yuan u. a. Währungen vergleichsweise preiswerte € ist quasi eine "europäische "Subvention der deutschen Wirtschaft.
Das o. g. gilt jedoch NICHT für die, die diese Güter erarbeiten! Die können sich nämlich dank des preiswerten € und daraus folgend dem teuren USD, etc. keine größeren Importe mehr leisten. Wer in den letzten Jahren in die Länder in Urlaub gefahren ist, in denen der USD ein beliebtes Zahlungsmittel ist, wird dies unschwer festgestellt haben.
Die, die die Güter in DE erarbeiten subventionieren nicht nur die deutsche Wirtschaft, sie werden auch für die daraus folgende Transferunion = europäischer Länderfinanzausgleich, bluten dürfen.
Der € ist für viele Länder Europas immer noch zu teuer, weshalb die Wirtschaft - so diese Länder denn noch eine Weltmarkt konkurrenzfähige haben - als dass sie auf die Bein kommen könnten, dafür geht es den in diesen Ländern Lebenden (analog denen, die in DE die Produkte für den Export herstellen) mit dem für sie relativ wertigen € besser als den Deutschen.
Italiener, Griechen, Spanier, Portugiesen verfügen bspw. über erheblich mehr Eigentum als Deutsche. Im Gegenzug gewährt uns der Staat Forderungen gegen ihn wie Rente usw., die in Zukunft vermutlich nicht mehr erfüllt werden.

06.08.2019

16:08 I querschuesse: Deutschland: Auftragseingang der Industrie Juni 2019 (Bezahlartikel)

Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete heute die Daten zum Auftragseingang der deutschen Industrie für den Monat Juni 2019. Der saisonbereinigte und reale Auftragseingang der deutschen Industrie sank im Juni 2019 um -3,6% zum Vorjahresmonat. Damit geht es im Vergleich zum Vorjahresmonat bereits den elften Monat in Folge abwärts ......

17:27 | Maiglöckchen naturiert
Der Südwesten bot seinen Symbionten immer gute, gesunde, stramme Wirte - so gute, dass sich einige der Symbionten schon selbst als das grüne gesunde Blattwerk ihrer Wirte sahen.
Der Sommer ist trocken und die Auftragslage dünn, so dass viele Wirte ihr grün Blattwerk abwerfen.
Noch ist Urlaubszeit, doch die heimkehrenden Urlauber werden überrascht sein, wie schnell üppiges grün verwelken kann,
Doch im Gegensatz zu den Jahreszeiten, die alle Jahre wieder einen Frühling bringen, wird das verwelkte grün lange anhalten.

11:32 | fmw: Volle Pulle Rezession – Marc Friedrich mit Gesamtübersicht der Lage

Kommt es bis zum nächsten Jahr genau so schlimm wie im Jahr 2008? Wir wissen es nicht. Dass die Rezession in der Industrie aber bereits läuft, ist ein Fakt. Marc Friedrich bespricht die aktuelle konjunkturelle Lage im großen Bild. Im folgenden Video geht er auf viele aktuelle Meldungen von deutschen, aber auch ausländischen Unternehmen ein. Auch bespricht er viele Indikatoren, die auf eine sehr schlechte Konjunkturlage hindeuten.

10:19 | dasgelbe: Die deutsche Schlüsselindustrie geht unter

Man warnte 2017: Eine Branche im Umbruch
... gab weitere Warnsignale Ende 2018: Viele Automobilzulieferer nicht (mehr) wettbewerbsfähig
... erkannte deutliche Risiken im April: Automobilzulieferer: Höchstes Forderungsrisiko seit der Finanz- und Wirtschaftskrise
... und stellte schließliche vor 3 Tagen fest: Automobilzulieferer unter doppeltem Druck

Die deutsche Schlüsselindustrie geht nicht unter (von selbst geht das gar nicht, die Leistungsfähgkeit und der natürliche Überlebensdrang wäre zu hoch dafür), nein sie wird versenkt - von Wirtschafts- und anderen Politikern! TB

06:30 | Welt:  China stoppt Einfuhr von US-Agrarprodukten – Handelsstreit verschärft

Zuvor hatte China seine Währung Yuan stark abgewertet . Ein Dollar kostete am Montag so erstmals seit 2008 wieder mehr als sieben Yuan. Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert immer weiter. Nun stoppt China den die Käufe von amerikanischen Agrarerzeugnissen. „Die entsprechenden chinesischen Unternehmen haben den Erwerb von US-Agrarprodukten eingestellt“, gab das Handelsministerium in Peking am Dienstag im Internet bekannt.

05.08.2019

19:00 | ET: Deutschlands Konjunktur hängt an externen Faktoren – und leidet an Planwirtschaft im Inneren

Von einer Rezession wollen Experten mit Blick auf die deutsche Konjunkturentwicklung noch nicht sprechen – aber dass alle externen Faktoren, die sie destabilisieren könnten, weiterhin ausbleiben, wird unwahrscheinlicher. Zeit eigentlich für die Politik in Berlin, ihre Hausaufgaben zu machen. Dies jedoch unterbleibt, beklagen Fachleute.


12:49 | derstandard.at: Dauerhafter Nullzins knabbert an den Betriebspensionen

Die Zinsdürre setzt Pensionskassen zu, die Anlageerträge liegen in diesem Jahrzehnt weit unter dem langjährigen Durchschnitt. Wie Anbieter gegensteuern wollen.

Ein weiterer Beleg dafür, dass das Nullzinsthema in den Mainstreammedien eingetroffen ist. Ein Gegensteuern wird nur gelingen, wenn höheres Risiko genommen wird. Dies werden die (Zwangs-)Anleger jedoch im Verlustfalle nicht akzeptieren und wohl nach staatlicher Unterstützung rufen. AÖ

18:01 | Leser-Kommentar
Nicht nur in Österreich, in Deutschland geht das einfacher, inzwischen wird die voraussichtliche Pensionszusage gesenkt. Das erschließt einem aber nur, wenn man die jährlichen Auszüge liest und mit früheren vergleicht. Woher ist das weiss, meine Gattin ist ist in der Persionskasse wo die kleine Firma Edeka einbezahlt. Jucken tut das aber keinen. Man bekommt meist die Anwort, das glaube ich nicht. Faszinierend.


12:11 | diepresse.com: Zur Treffsicherheit von Notenbank-Prognosen nach der Finanzkrise

DER ÖKONOMISCHE BLICK. Jeden Montag präsentiert die „Nationalökonomische Gesellschaft“ in Kooperation mit der „Presse“ aktuelle Themen aus der Sicht von Ökonomen. Heute: Florian Huber und Michael Pfarrhofer über Geldpolitik.

Die beiden Autoren übersehen, dass ein Crash bzw. eine Panik überhaupt nicht vorhergesehen werden kann. Denn würde der Markt diese vorhersehen, würde sie erst gar nicht eintreten. Es gäbe eine schleichende Anpassung des Marktes, aber eben keine abrupte. Es ist die kollektive Fehlinterpretation der (wirtschaftlichen) Wirklichkeit, die bei einem Crash auf einen Schlag offenbar wird.
Doch selbst bei gewöhnlichen Rezessionen ist die Prognosequalität der Ökonomen erbärmlich. Von 469 Rezessionen seit 1988 hat der Internationale Währungsfonds nur 4 (!) korrekt vorhergesagt. Eine Studie des IWF hat wiederum ergeben, dass von 153 untersuchten Rezessionen in 63 Staaten nur 5 (!) von einem Konsensus privater Ökonomen im April des Vorjahres korrekt vorhergesagt wurde. AÖ


10:36 | fmw: Neue amerikanische Zölle: Yuan fällt auf 11-Jahres-Tief

Die chinesische Landeswährung Yuan hat am Montagmorgen gegenüber dem Dollar stark abgewertet. Erstmals seit dem Jahr 2008 kostet ein Dollar wieder mehr als sieben Yuan. Diese Marke galt unter Experten lange Zeit als kritische Marke, deren Überschreiten die chinesische Notenbank nicht zulassen werde.

Währungskrieg als Waffe gegen Zölle? TB

12:28 | Leserkommentar
Dazu passend: https://www.zerohedge.com/news/2019-08-04/currency-war-begins-chinese-yuan-crashes-past-7usd-record-low

Ein Artikel aus der heutigen NZZ zu diesem Thema: Peking verliert im Handelskonflikt die Hoffnung Und wer die Übersicht verloren hat: Die Fakten zum Handelsstreit – Trump setzt auf Zuckerbrot und Peitsche.


08:01
| querschuesse: Deutschland: PKW-Produktion Juli 2019 (Bezahlartikel)

"... Bereits im Jahr 2018 ging es um -9,4% zum Vorjahr abwärts, im ersten Halbjahr 2019 ging es um -12,5% zum Vorjahreszeitraum abwärts. Der Juli 2019 war etwas schlechter als es scheint, denn der Juli 2019 hatte 23 Arbeitstage und hatte damit einen Arbeitstag mehr als der Juli 2018. Bereinigt man diesen Effekt, läge der Output um -9,2% unter dem Vorjahresmonat.

Das Herzstück der deutschen industriellen Produktion befindet sich in einer heftigen Rezession. Der Export sank im Juli 2019 um -6,3% zum Vorjahresmonat und in den ersten sieben Monaten 2019 um -14,3% zum Vorjahreszeitraum."

Damit liegt die Produktion bereits UNTER dem Krisenwert 2008. .... HP

03.08.2019

18:36 | welt: Bei diesem Abschwung geht es um viel mehr

Jahrelang hat die GroKo mit immer neuen Sozialleistungen und Arbeitsmarktregulierungen eine Schönwetterpolitik betrieben. Der Abschwung engt nun den Handlungsspielraum ein. Was sich momentan zusammenbraut, bedroht das Geschäftsmodell Deutschland AG im Kern.

09:24 | f&w: Jetzt geht’s los! Entlassungen, Insolvenzen, Verluste, Rezession

Alarmstufe Rot! Die Rezession kommt! Die Einschläge kommen näher und werden heftiger. Sowohl die volkswirtschaftlichen Daten als auch die Unternehmenszahlen verschlechtern sich zunehmend.
Die Notenbanken müssen die die Zinsen senken und die Geldpolitik wird gelockert. Was beduetet das für Ihr Geld? Jetzt muss man sein Vermögen schützen - denn Negativzinsen werden kommen!

Nukleus
Gestern habe ich die Leser aufgefordert, an der Umfrage teilzunehmen, welche im Spiegel - Artikel „Die Krise naht“ integriert war. Über 50 Prozent sehen eine gute wirtschaftliche Lage in Deutschland und schaut man sich die Rohdaten an, dann sind es sogar 70 Prozent.

02.08.2019

18:52 | spiegel: Konjunktur in Deutschland Die Krise naht

Peer Steinbrück gelangte zu zweifelhaftem Ruhm, als er inmitten der gerade eskalierenden Jahrhundertfinanzkrise noch im September 2008 verkündete, das alles sei Amerikas Problem. Und kein deutsches. Von Rezession könne bei uns keine Rede sein. Und selbst wenn, seien Konjunkturpakete sinnlos.

Nukleus ergänzt
Achtung liebe b.com Gemeinde – Bitte unbedingt die Umfrage unter diesem Artikel mitmachen – Wie beurteilen Sie die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland? und sich das Ergebnis auf der Zunge zergehen lassen....absolut IRRE

19:01 | Die Leseratte
Ausgerechnet der SPON mit Rezessionswarnungen! Durchaus viele Indikatoren bewertet und den Focus darauf, wie Deutschland dem Kommenden begegnen könnte - und dass die Politik mal wieder zu spät wach wird. Tja, da könnten sie Recht haben, im Moment ist Sommerpause, da gibts keine Entscheidungen, nur Wortmeldungen von Hinterbänklern, die wir immer ihre Chance sehen, im Sommerloch mal in die Zeitung zu kommen. Witzig - und Speicheltypisch - ist allerdings die Begründung für die Krise der Autoindustrie: Populismus, Globalisierungszweifel und strukturelle Brüche (was auch immer sie darunter verstehen).
Keine Rede von Brüsseler Regulierungswut, Wirtschaftskrieg der USA gegen Deutsche Firmen, einer Organisation namens Umwelthilfe, die für Diesel-Fahrverbote sorgt - und erst recht keine Rede von grünen Ökoterroristen, die den Individualverkehr abschaffen wollen, E-Autos fordern und gleichzeitig die Stromversorgung schrotten. Auf dem Auge sind sie halt blind.


16:22 | faz: „Wir werden China höllenmäßig besteuern“

Der Handelsstreit eskaliert aufs Neue: Trump kündigt neue Zölle für Waren im Wert von 300 Milliarden Dollar an. China findet das „nicht konstruktiv“ und „nicht korrekt“. Am Nachmittag will sich Trump zum Handel mit der EU äußern.

13:54 | fmw: Aktuell: Erzeugerpreise in Europa sinken immer weiter

Soeben wurden die Erzeugerpreise für die Gesamt-EU vermeldet. Sie steigen im Juni im Jahresvergleich um 0,9%. Der Absturz ist deutlich erkennbar. In den Vormonaten waren es noch Steigerungsraten von 1,9%, 2,9% und 3,0%. In der Eurozone sind es aktuell nur noch +0,7% nach vormals 1,6%, 2,6% usw. Das dürfte Mario Draghi wenig freuen. Schließlich sind die Erzeugerpreise mit die wichtigsten Indikatoren für die letztlichen Verbraucherpreise (Inflation). Und was sagte Mario Draghi noch vor ein paar Tagen? Diese zu geringe Inflation werde man nicht tolerieren!

Bildschirmfoto 2019 08 02 um 13.55.47Aus heute € 10.000 werden bei durchschn. 2 % Inflation/Jahr in x Jahren .....

12:53 | focus: Beim Elektro-Smart kostet ein Akku-Tausch bis zu 17.000 Euro

Wer sich einen gebrauchten Stromer zulegt, umgeht zwar die teuren Neupreise - hat aber auch ein Garantie-Risiko. Bei einem Kleinwagen wie dem E-Smart kann ein defekter Akku schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden werden.

Sehenden Auges schlittert Deutschland in das nächste Desasters, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. AÖ


12:16
 | gs: Das Morning Briefing

Fazit: Der Patient Deutschland ist kein Fall für die Intensivstation, aber er muss wieder mehr auf sich achten. Das Land braucht jetzt vor allem Bewegung, zuerst in den Köpfen.

Deutschland entwickelt sich immer mehr zum Exporteur einer lebensfeindlichen Hypermoral, während die großen Vorzeigeunternehmen immer weiter zurückfallen. Für Wohlstand und Sicherheit wäre eine sofortige Umkehrung dieses unheilvollen Trends DAS Gebot der Stunde. AÖ


12:16
 | NZZ: Der Wirtschaft der Euro-Zone steht eine Durststrecke bevor

Nach einem schwungvollen Start ins Jahr ist das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone im zweiten Quartal wieder auf 0,2% zurückgeglitten. Weil sich die Inflation zudem weiter vom Ziel von fast 2% entfernt, wächst die Versuchung für die EZB, die geldpolitischen Zügel zu lockern.

01.08.2019

17:45 | bild: VW verschrottet mehr als 100 000 Autos

Die Verschrottung erfolgte aber nicht auf Anweisung der Ämter: Ein Sprecher der US-Umweltbehörde EPA erklärte dem Wirtschaftsmagazin, dass sie eine Umrüstung aller zurückgekauften VW-Modelle erlaubt habe – ausgenommen waren 7000 Passat. Laut VW wurden die Wagen aufgrund ihres schlechten Zustands verschrottet. Der Diesel-Skandal produziert also immer noch Schrott am Laufband!

Ich würde zu gerne die Reaktion der USA im umgekehrten Falle sehen! TB

12:46 | Vortrag von Hans-Werner Sinn: "Die Entwicklung der Weltwirtschaft"

Ökonom Prof. Dr. Hans-Werner Sinn beleuchtete in seinem Gastvortrag an der Hochschule München die Weltwirtschaft, indem er das Zusammenspiel verschiedener Faktoren erklärte. Dabei ging er auf Trump, den Brexit, die Energiewende und vieles mehr ein.

Hans-Werner Sinn, wie immer sind seine Ausführungen, die durch ihre Unverblümtheit und akademische Unvoreingenommenheit bestechen, sehr informativ. AÖ