20.02.2019

05:55 | au: Wien, Prag & Co: Der Wettlauf ist entschieden

Noch vor wenigen Jahren hat sich das alles niemand vorstellen können. Nur ein paar Beispiele: Ein Tscheche ist Haupteigentümer der Casinos Austria; das Eigentum an der traditionsreichen Skifirma Kästle ist nach Tschechien gegangen; und nun auch die Produktion; Tschechien hat eine Staatsverschuldung von nur 35 BIP-Prozent; es hat die geringste Arbeitslosigkeit in der EU. Wie ist das alles möglich? War doch das Land vor 30 Jahren am Ende des Kommunismus kaputt, waren doch damals praktisch sämtliche Häuser, Infrastruktur und Industrie in einem katastrophalen Zustand.

16:03 | Der Goldguerilla zum entschiedenen Wettlauf
Diese Entwicklung war seit der Öffnung der Ostblockstaaten klar absehbar, auch die Gefahr der Wettbewerbsverzerrung sowie die chronische Reaktions- und Handlungsunfähigkeit diverser Österreichischer Regierungen. Ein überbordender Sozialstaat wie Österreich konnte auf Dauer gegen aufkommende, aggressiv kapitalistisch auftretende, postkommunistische Staaten nur an Terrain verlieren.

Gegenstrategien von Staats wegen wurden mangels Politikerweitsicht sträflich unterlassen. Bereitwillig hatte man dem Aufbau eines Wettbewerbes auf unlauterer Basis zugeschaut. Anstatt mit großräumigen Erleichterungen für die Österreichische Wirtschaft zu kontern, setzte man diese dem gnadenlosen Wettbewerb aus. Sozialer Ballast für die Wirtschaft wurde nicht abgeworfen, sondern erhöht, niedrige Flattaxraten wurden von vornherein verworfen, nicht einmal im Ansatz diskutiert, womöglich weil diese Fantasien von Jörg Haider aufgebracht wurden. Stattdessen präsentieren sich Österreichische Funktionäre als stolze EU-Nettozahler, ohne auch nur im Ansatz über die Konsequenzen nachzudenken, dass mit EU-Fördergeldern in dreistelligen Milliardenhöhen die Konkurrenz vor der Haustür aufgebaut wird. Mit vollen Hosen ist dann leicht stinken. Österreichische Politiker schauen dabei gemütlich zu, wie an dem Ast, auf dem sie sitzen, gesägt wird.

Umso erstaunlicher ist, dass sich Österreich über die Jahre einigermaßen noch behaupten konnte. In vielen Bereichen, wie man so hört, drückt die Konkurrenz aus dem Ostblock aber schmerzhaft herein, was wiederum die Ertragslage Österreichischer Unternehmen massiv schmälert. Es handelt sich hiebei um Gewinne, die für die Zukunft der Unternehmen unabdingbar sind. Gewinne, die heute nicht gemacht werden, werden morgen fehlen. Spätestens wenn es zu massiveren Konjunktureinbrüchen kommt, werden wir für die Aufgaben, die wir nicht erledigt haben, die Rechnung präsentiert bekommen. Solange der Ostblock nur als verlängerte Werkbank herhielt, konnte man mit dessen Öffnung noch einigermaßen leben. Nach dreißig Jahren kräftigen Wirtschaftswachstums konnten sich verschiedene Ostblockländer dahingehend entwickeln, dass sie sich von der einstigen Werkbank zum ernstzunehmenden Konkurrenten positionierten. Österreich hat die Zeichen der Zeit eindeutig verkannt. Das Land ist aus investitionstechnischer, steuerrechtlicher und sozialistischer Hinsicht absolut uninteressant geworden. Darüberhinaus hat die Ostblocköffnung in Österreich eine generelle Nivellierung der Gesellschaft, der Standards und der Lebensqualität nach unten bewirkt, so dass sich zum Beispiel viele Grenzbewohner mittlerweile wieder die Rückkehr des Eisenen Vorhanges herbeisehnen.

WEG MIT DEM OSTBLOCK AUS DER RETORTE !
HER MIT DEM EISERNEN VORHANG !

19.02.2019

10:58 I querschuesse: China: PKW-Verkäufe Januar 2019

Die chinesische Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers) berichtete die PKW-Verkaufszahlen für den Monat Januar 2019. Im Januar 2019 sanken die PKW-Verkäufe um -17,7% zum Vorjahresmonat, auf 2,021000 Millionen Einheiten. Zuletzt im Gesamtjahr 2018 sanken die Verkäufe um -4,08% zum Vorjahreszeitraum, auf 23,790000 Millionen Einheiten. Es handelte sich um den ersten Einbruch auf das Jahr betrachtet seit 1989.

 

08:58 | geolitico: Wirtschaft 4.0 oder: Roboter kaufen nix

Auf die Staaten rollt weltweit in den nächsten Jahrzehnten eine Entwicklung zu, auf die sie kaum vorbereitet sind. Verschiedene wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass durch die anschwellende Automatisierung der Arbeitsabläufe bereits in zehn bis zwanzig Jahren ein hoher Prozentsatz der heutigen Arbeitsplätze wegfallen wird. Eine Studie der Oxford-Universität prognostiziert, dass zwischen 2025 und 2035 bis zu 50 % der Jobs verschwinden werden, McKinsey sieht die Zahl bei 45 %.

17.02.2019

09:26 | oe24: Amazon zahlt null Dollar Steuern

Es ist eine Rechnung, die sich nicht sofort erschließt: Amazon hat im vergangenen Jahr mehr als zehn Milliarden Dollar Gewinn erzielt -und muss dafür in den USA nun keinen einzigen Cent Bundeseinkommenssteuer zahlen. Der onlinehändler erhielt sogar noch einen nachlass in Höhe von 129 Millionen Dollar, wie die Washingtoner Denkfabrik Institute on Taxation and Economic Policy (Itep) unter Berufung auf die Steuererklärung des Unternehmens berichtet.

Natürlich steht b.com mitsamt seiner Leser-Familie Steuern skeptisch gegenüber. Es kann aber nicht sein, dass die Arbeitnehmer zur Kasse gebeten werden, während Konzerne Milliardengewinne scheffeln! Das zeigt auch drastsich auf, auf wessen Marionetten-Strings die Trump-Administration letztendlich hängt und entzaubert die ganze "Freiheits-Agenda", die Trump vorgibt zu vefolgen! TB


08:51
 | fz: VW, Daimler und BMW droht in den USA der Supergau

US-Präsident Donald Trump könnte laut dem Münchner ifo-Institut die deutschen Autobauer durch Sonderzölle auf Autos empfindlich treffen. Sollten die USA die Importzölle dauerhaft um 25 Prozent erhöhen, könnten sich die deutschen Autoexporte in die USA langfristig fast halbieren, wie aus Berechnungen des Instituts hervorgeht. „Diese Zölle würden die gesamten Auto-Exporte aus Deutschland um 7,7 Prozent verringern, was einem Wert von 18,4 Milliarden Euro entspräche“, sagt ifo-Experte Gabriel Felbermayr.

America first - die Deutschen werden dann halt ihre Kisten in den USA zusammenschrauben - auch so kann man Produktivität und Arbeitsplätze ins Land bringen! TB

10:02 | M
Vielleicht besinnt sich VW dann wieder auf den deutschen Kunden und beginnt ihn ähnlich wie den Amerikaner zu umwerben. Was ich hier zZ beobachte ist die pure Arroganz bei dem Umgang mit der Kundschaft. Hochmut kommt stets vor dem Fall und meine Schadenfreude wird ins Unermessliche steigen.

15.02.2019

10:35 | rga: Auto-Neuzulassungen in der EU sinken auch im Januar

Der europäische Automarkt hat auch im neuen Jahr nachgegeben. Im Januar sei die Nachfrage für Passagierfahrzeuge den fünften Monat in Folge gesunken, teilte der Branchenverband Acea mit.

Die Entmobilisierung hat nun auch die EU erreicht. Wenigstens sind die Deutschen nicht alleine! TB


06:57
 | querschuesse: Eurozone: Industrieproduktion Dezember 2018

".... Die Entwicklung der breit gefassten Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren – Jahr 2000=100) ohne Baugewerbe. Während Deutschland (blau) seinen Produktionsoutput um +25,0% von 2000 bis Dezember 2018 steigern konnte, lag der Output in Frankreich (rot) um -5,1%, in Portugal (grün) um -13,4%, in Italien (lila) um -18,6%, in Griechenland (türkis) um -21,6% und in Spanien (orange) um -17,7% unter dem Niveau des durchschnittlichen Produktionsoutputs aus dem Jahr 2000!"

So liebe Nachbarn, schluss mit lesen! Jetzt heisst es weiterarbeiten - im Sinne der Solidarität, für das Friedensprojekt EU, die Verteilungsgerechtigkeit, die historische Verantwortung...... HP

14.02.2019

15:28 | comdirect: Einzelhandelsumsätze fallen so stark wie seit neun Jahren nicht mehr

Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im Dezember deutlich stärker als erwartet gefallen. Die Erlöse seien um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies ist der stärkste Rückgang seit neun Jahren. Volkswirte hatten hingegen im Mittel einen Zuwachs um 0,1 Prozent erwartet.

12:49 | welt: Airbus stellt Produktion von A380 ein

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus stellt die Produktion des weltgrößten Passagierjets A380 ein. Die letzte Auslieferung des Luftgiganten sei für 2021 geplant, teilte Airbus am Donnerstag in Toulouse mit. Die größte Kundin des A380, die arabische Fluggesellschaft Emirates, habe ihre Bestellung um 39 Maschinen reduziert – auch bei anderen Airlines sei der Auftragsbestand mangelhaft. Daher gebe es nun keine Grundlage mehr für eine Fortsetzung der Produktion.

Schade, eine der wenigen wahren Rubensschönheiten auf diesem Planeten!
Dazu passend - tagesanzeiger: Der wohl grösste Irrtum in der Geschichte der Luftfahrt! TB

13.02.2019

19:15 | ET: Friedrich & Weik: Der Plan für drastische Enteignung von Sparern und Bargeldbesitzern liegt vor

Die Zeichen stehen auf Sturm, und man wappnet sich. Nicht nur bei den Autobauern in Deutschland sieht es trostlos aus. Seit dem dritten Monat in Folge geht es mittlerweile abwärts – und zwar um fast 20 Prozent.

09:07 | Mike Malloney: Are We Already In A Recession?

Hab's schon öfters geschrieben, aber für die Neuen. Mike Malloney gehört zu jenen Analysten, denen man immer wieder Gehör schenken sollte.
Nebenbei möchte ich noch Eure Aufmerksamkeit auf ein Kommentar unterm Video lenken. Frühindikator aus der Praxis:
My father is and has been a truck driver for 53 years. Yes, he is 76, lives in Ohio and drives flatbed trailers meaning he hauls durable goods across the country. Mainly from New England states to Texas and back for the past 10 years because the economy was in Texas. Dad knows that the recession started last fall because work has dried up. The trucking industry is suffering. There's so many other variables with the trucking industry but the loads ... are very little. You are correct Mr Maloney, we are in a recession. TB

12.02.2019

19:30 | Lesereinsendung

Was können wir aus der letzten Bankrotterklärung eines Weltwährungssystems lernen ?
Nach dem Scheitern von Bretton Woods ( Ende der Goldpreisbindung des Dollars ) schufen die USA den Petrodollar. Es muß für die Planer des neuen Systems extrem spannend gewesen sein, ob die Welt den "neuen" Dollar akzeptiert. Verängstigt durch die Ölkrise der 70er und durch militärische Macht unterwarf sich die Welt aber letztlich dem neuen Währungsdiktat. Etwa 1000 Militärbasen weltweit konnten den Dollar als Weltleitwährung bisher verteidigen.

Durch neue Militärtechnik können aber nun China und Russland den Dollarstatus herausfordern. Der Petrodollar ist praktisch tot. Was bleibt ist nun ein nur noch durch Schulden gedeckter Dollar. ( Im jetztigen Geldsystem hat ja jedes Guthaben einen Gegenpart auf der Schuldenseite). Geht aber der Glaube an die Bedienbarkeit der Schulden verloren und die militärische Gewalt ist obsolet, steht der nächste Bankrott bevor. So wie Bretton Woods mangels genügend Gold scheitern musste, scheitert das Schuldgeldsystem mangels genügend solventer Schuldner.

Hat Frankreich durch seine Goldheimholaktion Bretton Woods zerlegt, so wird die nächste Rezession (durch massenhaften Ausfall von Schuldnern) das derzeitige System zerlegen. Wie aber soll das nächste Geld "gesichert" sein. Durch Gold ja bestimmt nicht mehr ( zumindest wenn die derzeitigen Währungshüter das noch bestimmen können ). Das Schuldgedeckte System scheitert gerade. Was bleibt ? Etwas völlig neues ! Etwas was wir uns zur zeit noch gar nicht vorstellen können, etwas was allen bekannten Geldtheorien widerspricht. Etwas auf das die Gesellschaft erst noch vorbereitet werden muß . Das geschieht nun seit Jahren. Geld wird ganz neu gedacht. Es wird weder Wertspeicher sein, noch Tauschmittel. Es wird vielmehr Zuteilung bzw. Verteilung sein. Anders ausgedrückt wird das nächste Geld digitalisierter Kommunismus sein.

19:52 | Leserkommentar:

Ja, möglicherweise wird das versucht werden. Digitalisierter Kommunismus. Mit festgelegten digitalen Preisen. Das funktioniert genausogut wie in der DDR damals. Wer etwas Wertvolles kaufen will, muß
aber neben dem wertlosen digitalen Geld auch etwas Handfestes zum Tausch mitbringen. Wer das nicht kann, kann auch nichts von Wert kaufen. Die Regale werden sich in den Geschäften leeren. Aber schwarz geht immer.

11.02.2019

17:37 | faz: Deutschland exportiert so viel wie noch nie

Deutschlands Exporte haben im vergangenen Jahr ungeachtet von zunehmenden Handelsstreitigkeiten ein Rekordhoch erreicht. Die Unternehmen führten 2018 Waren im Wert von knapp 1318 Milliarden Euro aus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Den vorläufigen Berechnungen zufolge waren das 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

12:37 | gs: IWF warnt vor wirtschaftlichem "Sturm"

Am Sonntag warnte der Internationale Währungsfonds Regierungen davor, sich auf einen möglichen wirtschaftlichen Sturm vorzubereiten, berichtet die Economic Times. "Das Fazit ist, dass wir eine Wirtschaft erwarten, die langsamer wachsen wird, als wir bisher angenommen haben", erklärte Christine Lagarde während des World Government Summit in Dubai.

Dazu passend - finanznachrichten: Ifo-Weltwirtschaftsklima zum vierten Mal in Serie eingetrübt! TB

18:30 | Dazu passend - die zeit: "Man kann sich den Abschwung auch herbeireden"! TB

05:47 | querschuesse: Deutschland: klare Zeichen einer Rezession

"Die jüngsten Daten vom Statistischen Bundesamt (Destatis) zum Output des Produzierenden Gewerbes und zum Auftragseingang des Verarbeitenden Gewerbes zeigen eine klare konjunkturelle Abkühlung an. Die deutsche Wirtschaft ist auf dem Weg in eine Rezession. (.....) Zwar wird es medial in wenigen Tagen noch eine kleine Beruhigungspille geben, da kommen die detaillierten BIP-Daten für Q4 2018, diese könnten noch mit einem Miniplus von +0,1% zum Vorquartal einlaufen und damit gäbe es noch keine zwei Quartale mit einem Minus in Folge. Aber die Januardaten zur PKW-Produktion mit erneut nahe -20% deuten eine weitere konjunkturelle Verschärfung für Deutschland an."

10.02.2019

19:49 | wef: The Modern History of Globalization

Cienfuegos
Bemerkenswerte einstündige Podiumsdiskussion (ENG) am World Economic Forum 2019 über das gegenwärtige Ende der Geschichte: Wie die ersten beiden Phasen ("Vienna System" seit 1815 = Globalisierung 1.0, "Bretton Woods System" seit 1948 = Globalisierung 2.0) endet auch die dritte Phase ("Post-Bretton Woods" = Globalisierung 3.0) in einer fundamentalen systemischen Krise des Weltsystems. Nach WW1 & 2 und den Schuldenkrisen nach dem Ende von Bretton Woods (Mexico 1982-Asienkrise 1994) ist auch die jüngste Phase der Globalisierung mit der Finanzkrise seit 2007 "am Ende" & "Finished"! Zunehmende Erosion Multilateraler Institutionen und Vereinbarungen, nationale Rückzugsgefechte, zunehmende Handelskonflikte und geopolitische Spannungen führen entweder zum Kollaps der gegenwärtigen Weltordnung (Deterministisches Chaos & Revolutionen) oder zu deren Systemischem Wandel (Evolution & Regime Change, Neuorientierung). Aufschlussreiche Debatte um Regime-Konzeptionen im Westen (EU, USA, LA) und ELSE (Russland, China, Asien). Prädikat Sehenswert!

15:29 | wam: MASSIVE LAYOFFS! - The Auto Bubble Is BURSTING

Josh Sigurdson talks with author and economic analyst John Sneisen about the continued crash of the auto industry and GM plans 4,000 layoffs this week. This will affect several factories in North America.

09.02.2019

15:51 | Sputnik: "Nordkorea wird Wirtschaftsrakete": Trump lobt im Vorfeld Kims Talente

Im Vorfeld des zweiten USA-Nordkorea-Gipfels hat US-Präsident Donald Trump die Talente des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un gelobt. Unter Kims Führung wird Nordkorea laut Trump eine „Wirtschaftsrakete“.

08.02.2019

10:21 | ET: Weik & Friedrich: Die deutsche Automobilwirtschaft ist in der Rezession

Jetzt ist es amtlich. Die fetten Jahre sind endgültig vorbei. Der Höhenflug von Deutschlands Schlüsselindustrie – der Automobilindustrie — ist beendet. Ein Zyklus neigt sich dem Ende entgegen. Deutschlands Autobauer sind nach zahlreichen Jahren des Jubelns mittlerweile knallhart auf dem Boden der Realität gelandet. Alleine die Dieselaffäre hat den VW-Konzern bereits 28 Milliarden Euro gekostet. Geld, das der Konzern in Kürze bitter benötigen würde.

Die Regierung hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet! TB

11:33 | Leser-Kommentar
Keine Sorge, auch Automobilhersteller kann man verstaatlichen. Da wird man bald wieder mit der Produktion nicht hinterher kommen. War in der DDR 1 auch so. Schlappe 10 Jahre mußte man auf so einen Trabi nach Bestellung warten, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Und die Planzahlen waren jedes Jahr mehr als erfüllt. Also alles wird gut.

18:52 | Eri Wahn
Das müssen fake news sein! Schließlich hat uns Herr Zetsche persönlich schon 2015 und ausgerechnet auf der IAA erklärt, daß uns die "Flüchtlinge" ein neues Wirtschaftswunder bescheren werden https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/iaa/daimler-chef-zetsche-fluechtlinge-koennten-neues-wirtschaftswunder-ausloesen-13803671.html In mehr als drei Jahren sollte doch die zusätzliche Wertschöpfung endlich am Markt angekommen sein? Man beachte in dem Bild auch die verräterische Haltung der linken Hand. Möglicherweise zeigt die sogar in Richtung der Kanzlei der "letzten Führerin der freien Welt". Vielleicht hat sich Zetsche aber nur etwas ungenau ausgedrückt und meinte eigentlich das Wirtschaftswunder für den asyl-industriellen Komplex ...


08:59
 | fmw: Drastische Senkung der Wachstumsprognose für Deutschland, Frankreich und Italien

Ups – die Märkte sind im Rally-Modus, aber die Konjunktur tendiert klar Richtung Süden! Heute Vormittag hatte die EZB bereits gewarnt, dass die Abwärts-Risiken weiter zunehmen würden. Nach der soeben erfolgten Prognosesenkung der EU-Kommission geraten die Aktienmärkte und der Euro nun unter Druck.

10:50 |  Der Systemanalytiker
Die Dieselaffäre bei VW war natürlich "regierungs-hausgemacht", wenn man bedenkt, dass zB. französische oder andere Dieselmotoren um keinen Deut ein besseres Abgasverhalten an den Tag legen als die VW-Motoren..
Trotz des behaupteten Endes des Höhenfluges der Deutschen Automobilhersteller fließen noch immer zig Milliarden an Forschungsgelder und Anlagenplanungen in batteriebetriebene "Alternativfahrzeuge". Dies wird dazu führen, dass das Grab der Deutschen Automobilisten noch nicht zur Gänze ausgehoben ist. Der derzeitige Stand sieht bei Daimler AG so aus, dass "nur" schlappe 11 Milliarden Euro an Gewinn in 2018 erwirtschaftet wurde. Natürlich kommt dieser Gewinn den Arbeitnehmern zugute, die das sinkende Schiff nun zwangsweise verlassen müssen (siehe zB. Ford Köln etc.) und alles ist wieder gut. Deutschland, Du hast abgewirtschaftet und "wir" hier in Österreich spüren es schon ziemlich heftig durch Auftragsrückgang als einer der großen Zulieferer für die Deutschen Automobilisten.

07.02.2019

12:07 | gs: Konjunkturabschwung gewinnt immer mehr an Intensität

Generierte sich Fed-Chef Powell noch im Dezember als regelrechter Trump- und Finanzmarktschreck, so war nur sechs Wochen später das genaue Gegenteil der Fall. Wollte er sich seinerzeit explizit nicht von den Finanzmärkten treiben lassen und angesichts der "starken" US-Konjunktur in 2019 zwei weitere Zinserhöhungen vornehmen, gilt in der Fed nun plötzlich das Motto: "Geduld". Für eine Zinserhöhung, so die Fed, sei vorerst kein Anlass mehr gegeben und selbst der "Autopilot-Modus", der die Bilanz monatlich um 50 Mrd. USD "normalisieren" soll, könnte auf "flexibel" oder "aus" geschaltet werden.

Naturgesetz: einer Täuschung folgt die Enttäuschung! TB

19:26 | Dazu passend - welt: Die Angst vor der Rezession erfasst Europa! TB

11:02 | jouwatch: Die Katze ist aus dem Sack: Die Bundesregierung bereitet Verstaatlichungen vor

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), bereits im Vorfeld für seine sozialistischen Planwirtschaftsphantasien, die er in seiner „Industriestrategie für die Bundesrepublik“ niedergeschrieben hat, vom Wirtschaftsweisen abgestraft, ließ am Dienstag die Katze aus dem Sack: Im Notfall wird verstaatlicht.

06.02.2019

15:28 | Handelsblatt: Daimler-Gewinn bricht um 30 Prozent ein – die Blitzanalyse

Der Auto- und Lastwagenhersteller Daimler hat seine vorläufige Bilanz für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. Das sind die wichtigsten Fakten.

 

09:00 | ET: Geheime Sitzung: Minister beraten über Ausschluss von Chinas Netzwerkausrüster Huawei

Die Bundesregierung berät laut eines Zeitungsberichts an diesem Mittwoch in einer geheimen Sitzung auf höchster Ebene über den künftigen Umgang mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei.

05.02.2019

10:39 | faz: Wie Armin Laschet mit Steuergeld eine Batteriezellfabrik bauen will

Nordrhein-Westfalen sieht gute Chancen, eine Batteriezellen-Fabrik für E-Autos ins Land zu holen. Wie Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) berichteten, gibt es intensive Verhandlungen mit Autoherstellern und Batteriezellenspezialisten zur Gründung eines entsprechenden Konsortiums.

Hurra, noch mehr Arbeit für die Kinder in den diversen Lithium-Minen Südamerikas! NRWs Wirtschaftspolitiker - die tun was! TB

04.02.2019

09:02 | fuw: Kranker Kapitalismus

In der Kritik stehen derzeit vor allem Kolosse wie Amazon (AMZN 1633.31 0.44%), Google (GOOGL 1141.42 2.04%) und Facebook (FB 169.25 2.14%), die sich enorme Marktmacht gesichert haben, weltweit Daten von Milliarden Nutzern sammeln und unser Privatleben ausspionieren. Das Problem geht jedoch weit über den IT-Sektor hinaus. Seit den Achtzigerjahren rollt eine Fusionswelle nach der anderen über Corporate America. In der US-Wirtschaft ist es dadurch zu einer exzessiven Konzentration gekommen.

17:21 | kreutzer: Freihandel – Theorie

Anlässlich des soeben geschlossenen Freihandelsabkommens der EU mit Japan, mit dem – so hört man – der größte Wirtschaftsraum der Welt geschaffen wurde, ist die Theorie des Freihandels grundsätzlich zu analysieren und zu hinterfragen.

Zugegeben - eine sehr pure aber im Kern richtige Aussage: Ein Freihandel, ist kein Freihandel, wenn es Verträge dazu braucht! TB

17:48 | Leser-Präzisierung
Auch wenns die meisten wissen wies von Ihnen gemeint ist lieber TB. Sie meinten: Freihandel unter freien Menschen braucht keine Staatsverträge unter Staaten! Ansonsten kommt es zum Irrtum für manche wenn man den Kommentar ließt.


13:10
 | andernwelt: Die Bahn könnte pünktlich fahren und Geld sparen – wenn Fachleute das Sagen hätten

Immer wenn ein Plan nicht eingehalten werden kann, entsteht Reibung und andere Kollateralschäden. Es müssen Reservepläne aktiviert werden, sofern es welche gibt. Zusätzlicher Aufwand entsteht und damit zusätzliche Kosten. Der Aufwand ist enorm, zum alten Plan zurückzukehren. 1990 mit dem Beginn des Turbokapitalismus hat die Lufthansa vorgeführt, wie es nicht geht. Sie hat für die Billigtochter “Lufthansa Express” die Flug- und Umkehrzeiten so knapp kalkuliert, dass pünktliches Fliegen kaum möglich war. 30 Minuten sollten ausreichen, eine ausgebuchte 737-400 mit 144 Plätzen “umzudrehen”.

03.02.2019

15:19 | handelsblatt: „Konjunktur-TÜV“ – CSU-Chef Söder erklärt seinen wirtschaftspolitischen Kurs

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Söder will die Wirtschaftspolitik der Union neu ausrichten. Er fordert die Entlastung von Unternehmen und ein Wettbewerbsrecht, das globale Champions ermöglicht.

Leider ein Bezahlartikel. Dennoch hier gebracht, da die Überschrift und auch der Teasertext schön aussagen: die einstige Unternehmerpartei goes Planwirtschaft. Ist schliesslich auch eine Form von Wirtschaft - zumindest für die CSUler! TB


15:31 | Leser-Kommentar zum Hörakustiker von gestern

Die Hörakustik ist ein sehr umkämpfter Markt. Um so mehr seit auch Fielmann sich dort breit macht mit weitaus besseren Konditionen für den Kunden.
Der Hörgeräte Akustiker freut sich über jeden Kunden weil der ihm eine Menge Geld bringt. Offensichtlich ist da schon jemand zu fett geworden und wer mein Geld nicht will der hat mich für immer verloren. Andere nehmen das Geld gerne.
Was besonders weh tut ist die Tatsache das während der 6 jährigen Betriebszeit die Kasse bezahlt und der Hörgeräte Akustiker es der anderen Firma überweisen muss zu welcher man wechselt...

02.02.2019

17:25 | jouwatch: Unfassbar: Hörgeräteträger wird Ausprobe verweigert, weil er AfD-Mitglied ist

„Ich bin Hörgeräteträger und seit 15 Jahren treuer Kunde der Fa.*** in ***. Nun benötige ich ein neues Hörgerät mit Anbindung an meine Geräte am Arbeitsplatz, und habe mich dazu an den Geschäftsführer der Firma gewendet. Nach meiner persönlichen Vorstellung dort bekam ich eine Mail, die sagte: ‚Nach Rücksprache und reiflicher Überlegung, nehmen wir Abstand von der Hörgeräteausprobe. Ich bitte Sie dies zu akzeptieren und nicht weiter zu hinterfragen.'“

Während wir es von Netzriesen, wie facebook und google es mittlerweile gewöhnt sind, dass diese die Befehle und Wünsche der faschistioiden Globalisten befolgen und erfüllen, ist  so ein Fall relativ neu! Kleinere Betriebe beim Ausüben des Denk-Faschismus waren bisher Gottseidank sehr selten und auf Veranstaltungslokale und Hotels der AfD begrenzt! Wir erreichen hiermit ein neues Stadium! Natürlich steht b.com für die Freiheit des Unternehmers, Geschäftsanträge an- und abzulehnen, aber dieser Vorfall lässt einen über dieses Grundprinzip der Freiheit nachdenken! TB

Kommentar der  Einsenderin
„Ich verkaufe nicht an Juden“, weil AfD Mitglieder Nazis sind. Wie sich die Bilder gleichen.

17:47 | M
Hörgeräteakustiker ist ein krisenfester Job. Entweder bekommt man die Kiddies, die sich mit ihren Ohrhörern fast das Schädeldach wegsprengen, oder eben die IS-Terroristen mit Knalltrauma. Auf so einen kleinen AfD-Fuzzie, der einem auch noch das Geschäft ruinieren könnte, kann man locker verzichten.


10:38
 | welt: In der Wirtschaft wächst die Angst vor Altmaiers Übergriffen

Führende Vertreter der deutschen Wirtschaft begrüßen den jüngsten industriepolitischen Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). „Ein stärkerer Einsatz der Bundesregierung für die Zukunft des Industriestandortes Deutschland kommt angesichts der globalen Unsicherheiten und der Anforderungen durch die Digitalisierung zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Eric Schweitzer, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), gegenüber WELT.

Sehen Sie dazu auch den Eintrag von gestern 14:07! TB

01.02.2019

14:07 | welt: Wirtschaftsweiser wirft Altmaier „Planwirtschaft“ vor

Lars Feld ist ein nüchterner Professor, keiner jener Lautsprecher eigentlich, die es in seiner Zunft auch gibt. Aber die „Nationale Industriestrategie 2030“ von Wirtschaftsminister Peter Altmaier lässt den Finanzwissenschaftler aus Freiburg deutlich werden.
Die Strategie, die kommende Woche vorgestellt werden soll und aus deren Zusammenfassung WELT berichtet hat, ist für Feld ein einziger Irrweg. Sie „erinnert an längst überwunden geglaubte Machbarkeitsphantasien vergangener Jahrzehnte“, sagt der Ökonom, der seit knapp acht Jahren auch Mitglied des fünfköpfigen Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist.
Im Ganzen ergebe sich aus dem Altmaier-Konzept, soweit bisher erkennbar, „eine Förderungs-, Subventions- und Regulierungskulisse, die erschreckender kaum sein könnte“, so der Wirtschaftsweise. „Marktwirtschaft sieht jedenfalls anders aus.“
Einen Industrie-Anteil von 25 Prozent an der Bruttowertschöpfung anzustreben, wie Altmaier es tun will, entspreche „klassischer Planungsarimethik“, glaubt Feld.
Der Ökonom weiter: „Dieses Programm der Industriepolitik maßt sich an zu wissen, was die richtigen Technologien der Zukunft sind, wie wettbewerbsfähige Strukturen auszusehen haben, was der richtige Industrieanteil an der Wertschöpfung ist, wer als nationaler Champion strategische Bedeutung haben soll und welches Traditionsunternehmen jedenfalls mit einer vom Staat beschützten Werkstätte rechnen darf.“
Entsprechend unbarmherzig fällt Felds Fazit aus: „Das ist bestenfalls französische Wirtschaftstradition, schlechterdings Planwirtschaft. Mit Ludwig Erhards Sozialer Marktwirtschaft hat es nicht das geringste zu tun.“ Man könne „nur hoffen, dass dieses Konzept schnellstmöglich wieder in der Schublade verschwindet.“

Wenn Deutschlands Wirtschaft kracht, dann kracht auch diese als Demokratie verkleidete Oligarchie. Ich bin schon gespannt, ob die neue Industriepolitik dazu beitragen wird! AM

08:45 | fmw: Amazon-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, aber…

Der Umsatz liegt bei 72,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 60,5/erwartet 71,8). Für das aktuell laufende Quartal erwartet man jetzt 56-60 Milliarden Dollar Umsatz (bisher erwartet 61). Also senkt man die Erwartung spürbar ab. Dies soll mit negativen Auswirkungen durch Wechselkursschwankungen zu tun haben.

05:45 | querschuesse: Deutschland: Einzelhandelsumsätze Dezember 2018

Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete die Einzelhandelsumsätze für den Monat Dezember 2018. Im Dezember 2018 sanken die unbereinigten Einzelhandelsumsätze real um -2,1% zum Vorjahresmonat und bei den nominalen Originaldaten ging es um -1,2% zum Vorjahresmonat aufwärts. Der Dezember 2018 hatte 24 Verkaufstage, genau wie der Dezember 2017. Unter der Berücksichtigung der Saison- und Kalendereffekte sanken die realen Einzelhandelsumsätze um -4,3% zum Vormonat und die nominalen Umsätze um -4,8% zum Vormonat. (.....) Immer noch ist das deutsche Geschäftsmodell schief, einseitig auf Nettoexporte ausgerichtet, heimische Investitionen werden vernachlässigt, die Binnennachfrage, auch der Konsum bleiben gemessen an der Leistungsfähigkeit der Volkwirtschaft zu schwach. Dies wird im laufenden Konjunkturabschwung als Verstärker wirken. Jahre hat man verstreichen lassen, Infrastruktur und Investitionen darben, Wohl und Wehe hängen an der Nachfrage am Ausland, die nicht endende Story.