09.01.2026
06:32 | fmw: Fed-Zinsen sollen in 2026 satte 150 Basispunkte sinken
Der Druck innerhalb der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und aus Trumps Regierung wird noch weiter erhöht: Die Fed soll die Zinsen (Spanne aktuell 3,50 % bis 3,75 %) in 2026 dramatisch senken, um den Arbeitsmarkt und die Konjunktur in den USA anzukurbeln. Risiken einer höheren Inflation interessieren offenbar nicht. Fed-Direktor Stephen Miran, der vormals Trump-Berater war, forderte erst vorgestern, dass die Fed-Zinsen in 2026 um 100 Basispunkte gesenkt werden sollen. Heute spricht er bereits von 150 Basispunkten. Auch Finanzminister Bessent macht heute Druck!
Wenn man Schlagzeilen wie diese liest, (auch jene vom 7.1. hier) erkennt man mit welchem Wahn man es in den USA zu tun hat. 30 Jahre Zinsmanipulation hat deren Hirn frittiert und sogar die g'scheitesten Seelen der USA glauben, dass man lediglich mit Zinssenkungen ein marodes System reparieren kann. Genialität, Fleiß, Disziplin zählen nichts mehr - nur mehr der Zinssatz.
Angst vor dem Normalzins in den infrastrukturell kaputten USA ähnelt der Angst der vor Rechts im linken Deutschland.
Massive Themenverfehlung! TB
07.01.2026
12:16 | eXX: Wenn Scheine & Münzen verschwinden: Wie der Alltag leise bargeldlos wird
Nach Einschätzung der Verbraucherschützer sinkt die Akzeptanz von Bargeld quer durch Handel, Gastronomie und sogar öffentliche Dienstleistungen kontinuierlich. Für Verbraucher bedeutet das nicht nur Umwege und Zusatzaufwand, sondern im Zweifel den Ausschluss. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder oder Personen ohne digitale Zahlungsmittel – Gruppen, die im Eifer der technischen Modernisierung allzu leicht übersehen werden.
Aus Sicht vieler Unternehmen ist der Trend nachvollziehbar. Kartenzahlung und App-Lösungen reduzieren den Aufwand, senken das Risiko von Diebstahl und vereinfachen die Abwicklung. Doch was betriebswirtschaftlich effizient ist, kann gesellschaftlich teuer werden. Denn mit jeder Kasse, die nur noch Karten akzeptiert, schrumpft der Raum für jene, die bewusst oder notgedrungen bar bezahlen.
Erst ist Bargeld „unpraktisch“, dann „überflüssig“, am Ende „gefährlich“. Übrig bleiben ein paar Scheine fürs Museum als Mahnmal dafür, dass Bequemlichkeit wieder einmal gegen die Freiheit gewonnen hat. JE
07:08 | fmw: Fed-Zinsen müssen 100 Basispunkte sinken in 2026 – laut Entscheider Miran
Die Zinsen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sind seit September 2024 von einer Spanne von 5,25 % bis 5,50 % gesenkt worden bis zuletzt auf 3,50 % bis 3,75 %. Jetzt prescht ein Entscheider vor und übt Druck aus, damit die Zinsen – wie es auch Donald Trump gerne sehen würde – in den nächsten Monaten weiter kräftig sinken sollen. Stephen Miran war bis vor Kurzem noch Trump-Berater, jetzt mischt er bei der Fed mit!
Was für ein perfekter Counter-Strike von innen. Trump hat Maduro sicher auch wegen des US-Dollars geschnappt. Venezuela hat zu viele Geschäft mit anderen Playern gemacht und zu viele davon ohne Verwendung des US-Dollars. Von daher war diese Aktion auch eine US-Dollar-Rettungsaktion. Und jetzt kommt der nächste Angriff auf den US-Dollar von innen. Nur DAS kann man halt mit keiner Invasion aufhalten. TB
05.01.2026
15:27 | UCN: Ein Blick hinter den Vorhang: Neue Hinweise auf den Rollout der britischen Digital-ID
Eine Stellenausschreibung im britischen Kabinettsamt liefert neue Hinweise darauf, dass das staatliche Programm zur digitalen Identität (Digital ID) nicht länger in einer konzeptionellen oder vorbereitenden Phase steckt, sondern konkret umgesetzt wird. Darauf machte der Journalist und Forscher Lewis Brackpool in einem Beitrag auf X aufmerksam. Die Information beruht nach seinen Angaben auf einem Hinweis eines internen Whistleblowers.
Konkret sucht das Cabinet Office einen stellvertretenden Direktor für operative Politik im Bereich digitale Identität. Diese Position ist ausdrücklich dafür vorgesehen, die operative Einführung der digitalen ID über die gesamte britische Regierung hinweg zu leiten. Damit wird deutlich, dass es nicht mehr um Grundsatzfragen oder Pilotprojekte geht, sondern um den flächendeckenden Einsatz.
Aus der Stellenbeschreibung geht hervor, dass die künftige Führungskraft unter anderem für die Entwicklung und Umsetzung konkreter Anwendungsszenarien der digitalen Identität verantwortlich sein soll. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit mit zentralen Regierungsstellen vorgesehen, darunter das Innenministerium, das Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie (DSIT) sowie der Government Digital Service (GDS). Auch die Überwachung technischer Standards und regulatorischer Vorgaben gehört explizit zum Aufgabenprofil.
Kommentar des Einsenders
UK soll in 18 Monaten die digitale ID einführen. Sicherlich ein Vorreiter für die EU.
Natürlich wird das großartig. Wenn schon heute eine Handvoll linker Trottel genügt, um in Berlin ganze Stadtteile in ein stromloses Loch zu verwandeln, dann ist die rein digitale Währung der logische nächste Evolutionsschritt. Freiheit per Update, Teilhabe per Serververfügbarkeit, Existenz auf Widerruf – aber immerhin klimaneutral und alternativlos. Wer braucht noch Geld, wenn man Zugriff hat. JE
02.01.2026
14:43 | EZB verschleiert Gehalt: Bankchefin Lagarde verdient 56 Prozent mehr, als ihr offiziell zusteht
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, verdient deutlich mehr, als sie öffentlich angibt. Laut einer Analyse der Financial Times liegt ihr Gesamtgehalt mehr als 50 Prozent über ihrem offengelegten Gehalt. Laut den Berechnungen der FT verdiente Lagarde im Jahr 2024 insgesamt rund 726.000 Euro, was etwa 56 Prozent mehr ist als das 466.000-Euro-„Grundgehalt“, das Lagarde als EZB-Chefin zusteht und das die EZB in ihrem Jahresbericht veröffentlichte.
Lagardes Grundgehalt allein macht sie zur bestbezahlten Beamtin der gesamten EU. Zum Vergleich: Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verdient mit umgerechnet 390.000 Euro ungefähr 21 Prozent weniger als die EZB-Chefin. Lagarde erhält außerdem zusätzlich zu ihrem Grundgehalt 135.000 Euro an Nebenleistungen für Wohnraum und andere Angelegenheiten.
Na eh – Christine Lagarde hackelt wie ein Uhrwerk. Nicht fürs Geld der Leute – sondern fürs eigene. Und das ziemlich gründlich. JE