30.01.2026

12:51 | bloomberglaw: Die Trump-Regierung bereitet die Nominierung von Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank vor (3)

Die Trump-Regierung bereitet die Nominierung durch den Präsidenten vor. Kevin Warsh Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen soll er der nächste Vorsitzende der US-Notenbank werden. Präsident Donald Trump Trump kündigte am Donnerstag an, seinen Kandidaten für den Vorsitz der US-Zentralbank am Freitagmorgen bekanntzugeben. Die mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die anonym bleiben wollten, wiesen jedoch darauf hin, dass die Wahl erst mit Trumps offizieller Bekanntgabe endgültig sei.

10:36 | ET: Trump will Notenbankchef-Favoriten schon heute vorstellen

US-Präsident Donald Trump will seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge des bei ihm in Ungnade gefallenen US-Notenbankchefs Jerome Powell nun doch schon heute bekanntgeben. Nachdem er die Verkündung der Personalie am Donnerstag zunächst für kommende Woche in Aussicht gestellt hatte, zog Trump den Zeitpunkt einige Stunden später überraschend vor: Bereits am Freitagmorgen (Ortszeit) werde er den Namen bekanntmachen, sagte er vor Journalisten.
Für die Nachfolge Powells, dessen Amtszeit als Chef der Federal Reserve (Fed) regulär im Mai endet, werden mehrere Namen gehandelt. Im Gespräch waren zuletzt Trumps Berater Kevin Hassett, der frühere Fed-Gouverneur Kevin Warsh, der derzeitige Fed-Gouverneur Christopher Waller und der Blackrock-Manager Rick Rieder. Nachdem zwischenzeitlich Hassett als Favorit galt, wetten die meisten US-Medien mittlerweile auf Warsh.

Wenn der Präsident den Notenbankchef feuert, weil die Zinsen nicht niedrig genug sind, ist das ungefähr so, als würde man den Arzt entlassen, weil einem der Befund nicht passt. Kurzfristig gibts Party an der Börse – langfristig brennt die Hütte. Vertrauen ist die eigentliche Währung. Und die wird hier gerade mit dem Flammenwerfer bearbeitet. JE

12:53 | Monaco
ich denke, es wird der Nehammer Koarl...

29.01.2026

10:15 | Dipl.Ing.

Gestern, nach der Entscheidung der FED die Zinsen nicht zu verändern, machte Jerome Powell in der Pressekonferenz folgende Aussage:
„Fed-Chef Powell sieht im Goldpreisanstieg kein bedeutsames Signal und weist Vorwürfe mangelnder Glaubwürdigkeit der Notenbank zurück. Aus Edelmetallpreisen lasse sich keine makroökonomische Botschaft ableiten, auch wenn die Fed diese überwache.“

… lieber Mr. Powell, selten einen solch dummen und schwachsinnigen Dünnschiss gehört …  
… werter Bondaffe, wie sehen Sie das? … 

12:54 | Leser Kommentar  
Werte Herren Dipl.Ing. und Theo,  Hier gibt es eigentlich nichts zu sehen, sondern lediglich festzustellen: Entweder wurde Powell lobotomisiert ( wenig wahrscheinlich ) oder er lügt bewusst  und wider besseres Wissen ( sehr wahrscheinlich ).
Powells´ Aussage ist ausserdem zu entnehmen, dass die FED die EM-Preise überwacht; lasst sich daraus ableiten, dass die FED die EM-Preise auch manipuliert ?

19:08 | Der Bondaffe
Werter Dipl.-Ing, Sie haben natürlich Recht und deshalb regen Sie sich auch berechtigt über diesen "verbalen Dünnschiss" auf. Linear gedacht ist das vollkommen in Ordnung, linear gedacht geht es schnurstracks auf die Wahrheit zu. AberUnd wer will schon die Wahrheit hören? Was Powell gesagt hat ist eine ganz raffinierte und ebensolche perfide psychologische Strategie. Ich würde sie, wie von Ihnen vorgedacht, die "Stuhlgang-Strategie" nennen. Sie verschafft Erleichterung, Entlastung und nimmt den Druck aus dem System raus. Die Lineardenker will Poweill gar nicht ansprechen, er will die Nichtdenker ansprechen, will heißen, er, Powell, denkt für sie. Und die Nichtdenker sind in der Mehrzahl der Anleger. "Wir schauen uns das gar nicht an", so der Zentralbankratstenor. Das ist nicht das erste Mal. Das ist perfekter "Zentralbank-Sprech". Die EZB hat das schon bei EURO-Einführung praktiziert. "Der EUIRO ist schwach". Wir kümmern uns nicht drum. Ich glaube, das sagte Wim Duisenberg. "Die Inflation ist hoch." Schon Recht, aber das ist im Moment nicht unser Hauptaugenmerk. So läuft das. Und es funktioniert ganz gut. Im Grunde genommen nimmt man den Druck raus. Nur weil der Goldpreis massiv steigt ist das System doch nicht instabil. Die Leitzinsen sind niedrig, die Staatsanleihenrenditen einigermaßen moderat, der US-Dollar schwächelt und der Goldpreis kann uns mal. Alles bestens, alles optimal. Das wird verstanden. 

Es ist ein Spiel auf Zeit ohne große Panikmache. Wer haben auch den Repo-Markt unter Kontrolle. Das könnte man auch noch herauslesen, obwohl es nicht gesagt wurde. Nein, die Glaubwürdigkeit der Institution FED darf nicht in Frage gestellt werden. Und Powell hat raffiniert zurückgeschossen. Nicht optimal, ein Alan Greenspan hätte das anders und geschickter formuliert und noch mehr Druck abgelassen, aber Powell hat auf bewährtes Vokabular zurückgegriffen. Er hat nichts falsch gemacht. In der Politik beispielsweise funktiert es ebenso. Über die Alltagspolitik kann man viel in den Medien schwafeln, daß heißt so viel wie die Karawane zieht weiter. Wer aber die Ideologie in Frage stellt, dem droht Ungemach. Die Ideologie darf niemals in Frage gestellt werden. Sonst löst sich die Karawane auf. Natürlich schauen die Zentralbanker auf den Goldpreis. Aber was sollen sie machen? Das globale Handelssystem in Gold und Silber ist auf Terminkontrakten aufgebaut und dessen Ideologie wird gerade mangels der Verfügbarkeit physischen Materials in Frage gestellt. 

Die wissen genau woran sie sind, gerade die Amerikaner führen doch wegen jedem Dünnschiss eine Statistik. Poweill wird niemals eine Warnung vor dem eigenen System aussprechen. So wie "Comical Ali" im Irakkrieg. "Muhammad as-Sahhaf, auch Baghdad Bob oder Comical Ali genannt, war in der Regierung von Saddam Hussein Außenminister und später Informationsminister des Irak. Er wurde während des dritten Golfkrieges bekannt. Grund waren vor allem seine abwegigen und unglaubwürdigen Propagandaaussagen." https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_as-Sahhaf

27.01.2026

14:20 |  eXX: Immer weniger Bankomaten: In diesen Städten wird das Bargeld knapp

 Wer Bargeld braucht, muss sich zunehmend umstellen: Geldautomaten und Bankfilialen werden weniger, gleichzeitig nimmt die Akzeptanz von Münzen und Scheinen im Alltag spürbar ab. Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat mit einem neuen Cash-Index erstmals systematisch ausgewertet, in welchen deutschen Städten Bargeldabheben noch besonders gut funktioniert, berichtet Focus.

Erst schließen die Banken. Dann verschwinden die Geldautomaten.  Bargeldentzug durch Infrastrukturverhungern. Filialen kosten Geld. Automaten kosten Wartung, Sicherheit, Bargeldlogistik. Digital zahlen kostet fast nichts – außer Gebühren. Also wird das Bargeld langsam unpraktisch gemacht. Nicht verboten. Einfach unbequem. Das ist nichts anderes als die monetäre Entwaffnung der Bürger.

Wenn man immer länger suchen muss, um an Scheine zu kommen, zückt man automatisch öfter die Karte. Wer kein Bargeld bekommt, zahlt gefügig digital. Bequemlichkeit ersetzt Freiheit. Und irgendwann heißt es dann: Bargeld lohnt sich nicht mehr. Zu teuer. Zu selten genutzt. Genau wie in Schweden. Strategische Salamitaktik eben: Scheibe für Scheibe wird die Infrastruktur abgebaut, bis Bargeld „von selbst“ verschwindet. Und wenn es dann weg ist, ist jede Zahlung nachvollziehbar, sperrbar, steuerbar. JE

06:39 | exxpress: Macht über unser Geld? Digitaler Euro rückt näher – Kritik wächst

Öffentlich kaum beachtet treiben EZB und EU den digitalen Euro voran. Der Fahrplan: Pilot ab 2027, mögliche Ausgabe ab 2029. Doch Kritik aus Wissenschaft, Banken und Finanzwelt wächst: Sie warnt vor Machtkonzentration, unklarem Nutzen, Cyber-Risiken, Milliardenkosten – und geringer Akzeptanz.

Ich war und bin sehr skeptisch, dass es jemals einen digitalen Euro als alleinige Währung geben würde. 
Die Ereignisse der letzten Wochen aber - vor allem die Edelmetallpreise - indizieren eine große Veränderung im Finanzsystem. 
Daher muss ich meine Eintrittswahrscheinlichkeit für den digitalen Euro als alleinige Währung leicht anheben - nämlich auf 7 %. TB

17:35 | Der Bondaffe
Digitaler EURO"? Soll das nicht die Währung oder das Geld sein, daß mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet ist? Ich mein' ja nur. Wenn schon "digital", dann auch "Intelligent", wenn auch "künstlich".

Der Mensch als Geldanleger hat stets ein Entscheidungsproblem. Das kann ihm abgenommen werden, das KI-Geld entscheidet selbst. Was macht so eine "Digitale KI-Währung"? Sie legt sich zum Beispiel selbst an. Wenn die KI-Währung merkt, daß sie keinen Ertrag bringt, sich also nicht selbst vermehrt, sucht sie sich automatisch ein Konto oder eine digitale Geldanlage, wo sie sich selbstständig vermehrt. So mag sich ein Digitaler-KI-EURO einfach so über Nacht in einen Digitalen-KI-Bitcoin verwandeln. Steigt der Bitcoin im Kurs, schlüpfen viele digitale KI-EUROS wie von selbst aus dem Bitcoin-Nest.

Ein neuer Geldschöpfungs-Automatismus wäre geboren. Ein Algorithmus, schon wären wir beim digitalen, intelligenten, algorithmischen EURO, aber mit eingebauter Selbstzerstörungssequenz, wenn das digitale KI-Geld zu lange auf dem eigenen Konto bzw. im eigenen Nest bleibt. Ich lache mich schlapp, ich stelle mir schon vor, wie sich das KI-Geld z.B. selbstständig auf eine REWE-App oder auf mein ALDI-TALK-Konto bucht bzw. verzieht, nur um seine Ruhe zu haben. Digitales Geld könnte sicherlich Fluchtgedanken entwickeln, wenn es sich auf dem eigenen Konto nicht mehr wohl fühlt. Schnell mal aufs Kreditkartenkonto flüchten, wenn der digitale Kontobestand Verdachtsmomente bei der Hausbank erregt. Selbstständig handelndes Geld könnte vierlei Arten von Kundenkonten benutzen, eine völlig neue Art von Geldkreislauf würde entstehen. Da könnte es schon digitale Einheiten geben, die sich selbst progammieren und unsichtbar bleiben.

Zum Schluß geht es zahlungstechnisch eh wieder in Richtung naturellen Tauschhandel. Digitales Geld wird völlig neue Arten des Betrugs erschaffen. Aber das ist nicht Sinn und Zweck der Übung. Wie es läuft sieht man aktuell wieder in China. China bricht gerade volks- und realwirtschaftlich zusammen. Man braucht daher digitales Geld um die revolutionären und wütenden Volksmassen noch einigermaßen kontrollieren zu können und in Zaum zu halten.

Digitales Geld ist nur ein Ausdruck davon, daß ein die Volksmassen kontrollierendes, gerade sich selbst auflösendes politisches System, in den letzten Zügen liegt. Und ja, das dazugehörige FIAT-Geldsystem ist eigentlich schon tot. Man hofft mit digitalen Geldlösungen die gesellschaftlichen Umwälzungen zeitlich noch aufhalten zu können. Der Traum von der sozialen Marktwirtschaft in die digitale Marktwirtschaft zu wechseln wird zum Überlebenskampf politischer Systeme, auch der Demokratien. Obwohl sich hier im Ländle die Umstellung einer fax-basierten Verwaltung auf digitale Terminvereinbarungs-Versionen schon schwierig gestaltet. Und vielleicht sagt so manch künstlich intelligenter algorithmischer Digital-EURO: "Aufs Konto der hiesigen Gemeinde will ich nicht!"

Und manch konventionelles Konto sagt: "Ein Digitaler kommt mir nicht aus Konto oder in den Bestand!

26.01.2026

14:33 | NH: Die Nicht-Programmierbarkeit des digitalen Euro ist eine Ablenkung

Der geplante digitale Euro ruft in Teilen der Bevölkerung Befürchtungen in Richtung Totalüberwachung des individuellen Geldverkehrs und Verhaltenssteuerung von oben hervor. Zwar soll der digitale Euro nicht programmierbar sein, die Sorgen sind dennoch nicht grundlos. Der jüngst vorgestellte Verordnungsentwurf des EU-Rats zum geplanten digitalen Euro enthält – wie zuvor schon der Entwurf der EU-Kommission – die Versicherung, dass dieser nicht programmierbar sein soll:

„Der digitale Euro sollte die Programmierung bedingter digitaler Euro-Zahlungsvorgänge durch Zahlungsdienstleister unterstützen. Der digitale Euro sollte jedoch kein „programmierbares Geld“ sein, d. h. Einheiten, die aufgrund von festgelegten Ausgabebedingungen nur für den Kauf bestimmter Arten von Waren oder Dienstleistungen verwendet werden können oder zeitlich begrenzt sind und danach nicht mehr verwendet werden können.“

Übertragen auf Geldscheine würde das bedeuten: Es kann keine Aufdrucke auf Geldscheinen geben, denen zufolge man mit diesen bestimmte Güter nicht bezahlen kann oder denen zufolge der Geldschein ab einem bestimmten Datum weniger oder nichts mehr wert ist. Entsprechend soll das nicht in die digitalen Euro-Einheiten einprogrammiert werden.

Die zukünftige General­mobilmachung des Geldes. Was heute noch neutrales Tauschmittel ist, wird morgen zur steuerbaren Kommandoeinheit. Jeder Euro bekommt Regeln, jeder Zahlungsvorgang Auflagen, jede Bewegung ein Protokoll. Nicht mehr man entscheidet, wofür man sein Geld ausgibt – sondern Algorithmen, Behörden und irgendwann supranationale Machtapparate.

Unter dem Vorwand von Sicherheit, Klima, Gesundheit und „Compliance“ wird Geld zum politischen Werkzeug. Wer sich nicht konform verhält, bekommt Limits, Sperren, Abzüge – lautlos, automatisch, ohne Gerichtsverfahren.

Und als Bonus liegt alles in einem zentralen System:

👉 ein Traum für Hacker
👉 ein Machtinstrument für zukünftige Regierungen
👉 ein Geschenk für Organisationen mit globalen Steuerungsfantasien wie WHO & Co.

Ein erfolgreicher Angriff und ganze Volkswirtschaften stehen still. Ein politischer Kurswechsel und Geld wird über Nacht zur Disziplinierungswaffe. Das ist die Digitalisierung der Leine, an der man künftig geführt wird. JE

21.01.2026

17:35 | UCN: Neues Gesetz der Trump-Regierung: Bargeldabhebungen über 200 Dollar werden der Steuerbehörde gemeldet

Bargeld ist kriminell: Neues Gesetz der Trump-Regierung löst IRS-Meldung bei Abhebung von 200 Dollar von einer Bank in ausgewählten Gemeinden aus – zur Bekämpfung von Betrug und illegalen Einwanderern. „Das Finanzministerium bleibt darauf fokussiert, alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente und Befugnisse zu nutzen, um diese kriminellen Aktivitäten besser zu identifizieren und zu bekämpfen“, sagte Scott Bessent. Die Trump-Regierung hat stillschweigend ein neues Gesetz in ausgewählten Teilen der Vereinigten Staaten in Kraft gesetzt, das die Nutzung von Bargeld drastisch beeinflussen könnte – unter dem Vorwand, Betrug und illegale Aktivitäten einzudämmen.

Am ersten Tag von Trumps Amtszeit unterzeichnete der Präsident eine Executive Order mit dem Titel Designation of Cartels and Other Organizations as Foreign Terrorist Organizations and Specially Designated Global Terrorists (Einstufung von Kartellen und anderen Organisationen als ausländische Terrororganisationen und besonders designierte globale Terroristen).
„FTO-Einstufungen spielen eine entscheidende Rolle in unserem Kampf gegen den Terrorismus und sind ein wirksames Mittel, um die Unterstützung terroristischer Aktivitäten zu unterbinden und Gruppen unter Druck zu setzen, das Terrorgeschäft aufzugeben“, heißt es auf der Website des US-Außenministeriums.

Bargeld ist dieses seltsame Zahlungsmittel, das funktioniert, ohne dass jemand mitschreibt. Genau deshalb gilt es heute als verdächtig. Mit Bargeld kann man etwas kaufen, ohne einen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen, ohne Bonuspunkte, ohne Verhaltensprofil, ohne staatliche Seelsorge. Ein Skandal. Offenbar ist Freiheit nur noch erlaubt, wenn sie gespeichert, ausgewertet und bei Bedarf deaktiviert werden kann. JE

17.01.2026

07:51 | fmw: Trump kippt Hassett als Fed-Favoriten – Gefahr für Goldpreis?

Mit einem Satz hat Donald Trump Kevin Hassett als Favorit auf den Chefposten der US-Notenbank Fed gekippt – eine Gefahr für den Goldpreis? Denn Hassett gilt als Erfüllungsgehilfe von Trump, der erklärtermaßen die Zinsen deutlich senken will. Als Trump diese Bemerkung machte – er brauche Hassett dringender als Wirtschaftsberater – sackte der Goldpreis in wenigen Minuten um 80 Dollar ab, konnte sich dann aber wieder etwas erholen. Favorit auf den Fed-Chefposten ist nun Kevin Warsh – aber da könnte es noch zwei andere überraschende Kandidaten geben! Am Montag Feiertag in den USA – wir geht die Wall Street ins Wochenende angesichts des nach wie vor bestehenden Risiko einer US-Attacke auf den Iran?

80 USD san ned amal 2 Prozent. Gold ist zu stabil, als dass es von Zentralbanken erschüttert werden könnte. Im Gegeneil. Je länger und stärker Zentralbanken agieren, desto stärker wird der Goldpreis. Historische und unerschütterliche Tatsache auch wenns den meisten nicht passt. TB

11:40 | Leserkommentar
FMW ( Bloomberg Tv ) legt nochmal nach. Es geht also wieder aufwärts.

https://finanzmarktwelt.de/goldpreis-zu-hoch-warum-ein-top-investor-jetzt-nicht-mehr-kauft-376378/

11:41 | Leserkommentar
In der momentanen Lage, wo sich die Welt befindet, werter HTB. Sind solche Headlines, höchst irrational. Die Menschen scheinen auch nicht zu kapieren. Das Börsenkurse o.ä. immer merkbar kurzfristig sehr emotional sein können. Und hinzu kommt noch das spekulieren. Früher wurde das mit Bulle und Bär umschrieben. Da hilft auch keine KI. Weil diese angeblich verschieden programmiert wurden. Das man überhaupt über 80 $ sowas schreibt, ist eigentlich nur lächerlich. Und das soll dann eine Finanzseite sein?! Im Goldpreisfallen, keinen TB Leser ganz ganz andere Zahlen, aus der Vergangenheit. Trotzdem sind halt da, wo wir jetzt sind.

14.01.2026

14:57 | eXX: Schreibt Schweiz Bargeld in die Verfassung?

 Am 8. März sind die Schweizer Stimmberechtigten aufgerufen, über eine Frage mit vor allem symbolischer Tragweite zu entscheiden: Soll die Bargeldversorgung ausdrücklich in der Bundesverfassung verankert werden oder nicht? Konkrete Auswirkungen auf den Alltag hätte ein Ja weder im einen noch im anderen Fall. Dennoch wirbt Finanzmiblicknisterin Karin Keller-Sutter für eine Verfassungsänderung, berichtet Blick.

Ausgangspunkt ist die Volksinitiative „Bargeld ist Freiheit“, eingebracht von einem Initiativkomitee rund um die Freiheitliche Bewegung Schweiz. Sie verlangt, dass der Bund verpflichtet wird, jederzeit ausreichend Münzen und Banknoten bereitzustellen. Außerdem soll ein Ersatz des Schweizer Frankens durch eine andere Währung nur mit Zustimmung von Volk und Ständen möglich sein. Hintergrund ist, dass die heutige Bundesverfassung zwar die Geld- und Währungshoheit des Bundes regelt, die Bargeldversorgung aber nicht ausdrücklich erwähnt.

Ein kleines Stück Freiheit aus Metall und Papier. Uncool. Unmodern. Unkontrollierbar. Also perfekt. JE

08:40 | ZeroHedge:   Ägyptisches Militär hält Milliarden an geheimen Bargeldreserven, während das Land die Schuldenfrist verpasst.

Zitat  
Der Bankangestellte behauptete außerdem, das Militär des Landes verfüge über beträchtliche Dollarreserven, auf die zivile Behörden keinen Zugriff hätten . Er nannte eine Schätzung, die Ägyptens gesamte Auslandsverschuldung von 161 Milliarden US-Dollar übersteigt . MEE nennt den genauen Betrag nicht, da die Angaben des Bankangestellten nicht unabhängig überprüft werden konnten.

Der hochrangige Banker, der die direkte Aufsicht über die Regierungskonten hat, behauptete, dass die Militärgelder „real und physisch vorhanden“ seien und sich in den beiden wichtigsten staatlichen Banken des Landes , der National Bank of Egypt und der Banque Misr, befänden, aber „völlig außerhalb des Zugriffs ziviler Behörden“ blieben .

„Diese Gelder werden physisch in ägyptischen Banken verwahrt und es ist unmöglich, darüber zu verfügen oder sie zur Tilgung von Schulden zu verwenden “, sagte der Beamte gegenüber MEE.

.. und die wichtigsten Wirtschaftszweige gehören auch dem Militär.  Mafia in einheitlicher Uniform, mehr ist es nicht.  TS

10:50 | Leser Kommentar 
Na, das lobe ich mir! Damit kann man seine Mannen einige Wochen bei der Stange halten, wenn der Staat 'mal gerade (dann wohl eher final) nicht "flüssig" ist. Um Gelder, die der "Landesverteidigung" dienen sollen, wird es sich planungsmäßig wohl eher weniger handeln. Das Wohlwollen der Söldner muß man sich erkaufen, auf "Vaterlandsliebe" zu setzen ist wenig
realistisch, wenn der Magen leer bleibt. Bei einem eventuell bevorstehenden Zusammenbruch wird auch die Kaufkraft der dort heimischen Währung ins Bodenlose fallen, der Außenhandel größtenteils zum erliegen kommen. Soldaten dann weiterhin in Landeswährung bezahlen zu wollen mag zwar ein schöner Wunsch, aber leider nicht praktikabel sein, da auch diesen einiges an ihrer Besitzstandswahrung gelegen sein wird. Hier kann nun für einige Wochen für Soldaten das Leben wie im Schlaraffenland beginnen, da der sogenannte Cantillon-Effekt zum tragen kommt, der mehrere Wochen anhalten wird, bis er irgendwann bis zur Bedeutungslosigkeit abgeklungen sein dürfte. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Machthaber entweder ein neues Ass aus dem Ärmel schütteln können, oder sich um räumliche Änderung ihres Aufenthaltraumes unter Mitnahme der verbliebenen Dollarreserven bemühen. Die Anzahl der Bewohner Ägyptens ist zwar recht hoch, doch das jeweilige Einkommen eher gering. In Erwartung des weiteren Verfalls ihrer Währung werden die Bürger/Untertanen es massiv bevorzugen, in Dollars bezahlt zu werden, was den Verfall ihrer Währung noch weiter beschleunigen wird. Der Dollar wird die heimische Währung verdrängen. Da aber durch die Bezahlung des Militärs in Dollar die zirkulierende Menge davon von Woche zu Woche, oder Monat zu Monat zunehmen wird, wird als Folge dann dessen Wert vor Ort ebenfalls sinken. Militärs, erst einmal für Wochen daran gewöhnt, wie "Gott in Frankreich" leben zu können, werden mit dem lokalen Wertverfall der grünen Zettelchen nicht wirklich glücklich zu machen sein, womit sich wieder ein Problempotenzial aufbauen dürfte. Ja, aber der Dollar wird doch überall (auch in anderen Staaten) angenommen, es wird also zu keiner Dollarschwemme kommen! - Sicherlich, nur ist die
Kaufkraft vor Ort zunächst so hoch, das es ungeschickt wäre, damit ausländische Güter zu erwerben, zu deren Bezahlung die Kaufkraft wesentlich niedriger wäre, betriebswirtschaftlich also unsinnig. 

Die Dollarreserven sollen also dazu dienen, das Militär einige Zeit gewogen zu halten, während sie gleichzeit das Fluchtkapital darstellen. Pech wäre nur, wenn der Dollar zwischenzeitlich seine Bedeutung verlieren würde.

13.01.2026

07:00 | f100: Trump gegen Powell: Der Fed-Angriff folgt dem Drehbuch, wie Demokratien sterben

Es ist ein Vorgang, der in den USA lange als undenkbar galt: Der Chef der mächtigsten Zentralbank der Welt berichtet öffentlich, die Drohung einer strafrechtlichen Anklage erhalten zu haben. Demnach habe das US-Justizministerium der Federal Reserve sogenannte Grand-Jury-Vorladungen zugestellt. Fed-Chef Jerome Powell nennt das, was offiziell als Streit um Aussagen zu einem Renovierungsprojekt verkauft wird, offen einen „Vorwand“. Und er macht klar, worum es seiner Ansicht nach wirklich geht: politischer Druck auf die Zinspolitik. „Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird“, sagte Powell ungewohnt offen.

Ja ich muss Euch abermals mit der alten Leier belästigen: bachheimer.com hat die Übernahme der FED durch die Trump-Administration schon vor der 2. Amtsübernahme vorhergesehen, auf b.com, in Vorträgen und in Videos prognostiziert. 
Was wir aber NICHT wussten: wie vehement er vorgehen würde (Rauscschmiss der FED-Dirketorin im August) und dass er Gerichte mit einbeziehebn würde - so wie jetzt. TB

07:09 | Dazu passend - fmw: Trump-Eigentor: Warum Powell noch lange Fed-Chef bleiben könnte! Marktgeflüster TB

Vortragsfolie aus Winter/Frühling 2025
Bildschirmfoto 2026 01 13 um 10.04.18

09.01.2026

06:32 | fmw: Fed-Zinsen sollen in 2026 satte 150 Basispunkte sinken

Der Druck innerhalb der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und aus Trumps Regierung wird noch weiter erhöht: Die Fed soll die Zinsen (Spanne aktuell 3,50 % bis 3,75 %) in 2026 dramatisch senken, um den Arbeitsmarkt und die Konjunktur in den USA anzukurbeln. Risiken einer höheren Inflation interessieren offenbar nicht. Fed-Direktor Stephen Miran, der vormals Trump-Berater war, forderte erst vorgestern, dass die Fed-Zinsen in 2026 um 100 Basispunkte gesenkt werden sollen. Heute spricht er bereits von 150 Basispunkten. Auch Finanzminister Bessent macht heute Druck!

Wenn man Schlagzeilen wie diese liest, (auch jene vom 7.1. hier) erkennt man mit welchem Wahn man es in den USA zu tun hat. 30 Jahre Zinsmanipulation hat deren Hirn frittiert und sogar die g'scheitesten Seelen der USA glauben, dass man lediglich mit Zinssenkungen ein marodes System reparieren kann. Genialität, Fleiß, Disziplin zählen nichts mehr - nur mehr der Zinssatz. 
Angst vor dem Normalzins in den infrastrukturell kaputten USA ähnelt der Angst vor Rechts im linken Deutschland. 
Massive Themenverfehlung! TB

10:12 | Leser Kommentar
passend zu TBs klasse Kommentar: Trump ordnet massive Käufe von Hypothekenanleihen an

07.01.2026

12:16 | eXX: Wenn Scheine & Münzen verschwinden: Wie der Alltag leise bargeldlos wird

Nach Einschätzung der Verbraucherschützer sinkt die Akzeptanz von Bargeld quer durch Handel, Gastronomie und sogar öffentliche Dienstleistungen kontinuierlich. Für Verbraucher bedeutet das nicht nur Umwege und Zusatzaufwand, sondern im Zweifel den Ausschluss. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder oder Personen ohne digitale Zahlungsmittel – Gruppen, die im Eifer der technischen Modernisierung allzu leicht übersehen werden.

Aus Sicht vieler Unternehmen ist der Trend nachvollziehbar. Kartenzahlung und App-Lösungen reduzieren den Aufwand, senken das Risiko von Diebstahl und vereinfachen die Abwicklung. Doch was betriebswirtschaftlich effizient ist, kann gesellschaftlich teuer werden. Denn mit jeder Kasse, die nur noch Karten akzeptiert, schrumpft der Raum für jene, die bewusst oder notgedrungen bar bezahlen.

Erst ist Bargeld „unpraktisch“, dann „überflüssig“, am Ende „gefährlich“. Übrig bleiben ein paar Scheine fürs Museum als Mahnmal dafür, dass Bequemlichkeit wieder einmal gegen die Freiheit gewonnen hat. JE

 

07:08 | fmw: Fed-Zinsen müssen 100 Basispunkte sinken in 2026 – laut Entscheider Miran

Die Zinsen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sind seit September 2024 von einer Spanne von 5,25 % bis 5,50 % gesenkt worden bis zuletzt auf 3,50 % bis 3,75 %. Jetzt prescht ein Entscheider vor und übt Druck aus, damit die Zinsen – wie es auch Donald Trump gerne sehen würde – in den nächsten Monaten weiter kräftig sinken sollen. Stephen Miran war bis vor Kurzem noch Trump-Berater, jetzt mischt er bei der Fed mit!

Was für ein perfekter Counter-Strike von innen. Trump hat Maduro sicher auch wegen des US-Dollars geschnappt. Venezuela hat zu viele Geschäft mit anderen Playern gemacht und zu viele davon ohne Verwendung des US-Dollars. Von daher war diese Aktion auch eine US-Dollar-Rettungsaktion. Und jetzt kommt der nächste Angriff auf den US-Dollar von innen. Nur DAS kann man halt mit keiner Invasion aufhalten. TB

05.01.2026

15:27 | UCN:  Ein Blick hinter den Vorhang: Neue Hinweise auf den Rollout der britischen Digital-ID

Eine Stellenausschreibung im britischen Kabinettsamt liefert neue Hinweise darauf, dass das staatliche Programm zur digitalen Identität (Digital ID) nicht länger in einer konzeptionellen oder vorbereitenden Phase steckt, sondern konkret umgesetzt wird. Darauf machte der Journalist und Forscher Lewis Brackpool in einem Beitrag auf X aufmerksam. Die Information beruht nach seinen Angaben auf einem Hinweis eines internen Whistleblowers.

Konkret sucht das Cabinet Office einen stellvertretenden Direktor für operative Politik im Bereich digitale Identität. Diese Position ist ausdrücklich dafür vorgesehen, die operative Einführung der digitalen ID über die gesamte britische Regierung hinweg zu leiten. Damit wird deutlich, dass es nicht mehr um Grundsatzfragen oder Pilotprojekte geht, sondern um den flächendeckenden Einsatz.

Aus der Stellenbeschreibung geht hervor, dass die künftige Führungskraft unter anderem für die Entwicklung und Umsetzung konkreter Anwendungsszenarien der digitalen Identität verantwortlich sein soll. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit mit zentralen Regierungsstellen vorgesehen, darunter das Innenministerium, das Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie (DSIT) sowie der Government Digital Service (GDS). Auch die Überwachung technischer Standards und regulatorischer Vorgaben gehört explizit zum Aufgabenprofil.

Kommentar des Einsenders
UK soll in 18 Monaten die digitale ID einführen. Sicherlich ein Vorreiter für die EU.

Natürlich wird das großartig. Wenn schon heute eine Handvoll linker Trottel genügt, um in Berlin ganze Stadtteile in ein stromloses Loch zu verwandeln, dann ist die rein digitale Währung der logische nächste Evolutionsschritt. Freiheit per Update, Teilhabe per Serververfügbarkeit, Existenz auf Widerruf – aber immerhin klimaneutral und alternativlos. Wer braucht noch Geld, wenn man Zugriff hat. JE

02.01.2026

14:43 | EZB verschleiert Gehalt: Bankchefin Lagarde verdient 56 Prozent mehr, als ihr offiziell zusteht

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, verdient deutlich mehr, als sie öffentlich angibt. Laut einer Analyse der Financial Times liegt ihr Gesamtgehalt mehr als 50 Prozent über ihrem offengelegten Gehalt. Laut den Berechnungen der FT verdiente Lagarde im Jahr 2024 insgesamt rund 726.000 Euro, was etwa 56 Prozent mehr ist als das 466.000-Euro-„Grundgehalt“, das Lagarde als EZB-Chefin zusteht und das die EZB in ihrem Jahresbericht veröffentlichte.

Lagardes Grundgehalt allein macht sie zur bestbezahlten Beamtin der gesamten EU. Zum Vergleich: Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verdient mit umgerechnet 390.000 Euro ungefähr 21 Prozent weniger als die EZB-Chefin. Lagarde erhält außerdem zusätzlich zu ihrem Grundgehalt 135.000 Euro an Nebenleistungen für Wohnraum und andere Angelegenheiten.

Na eh – Christine Lagarde hackelt wie ein Uhrwerk. Nicht fürs Geld der Leute – sondern fürs eigene. Und das ziemlich gründlich. JE