18.08.2019

09:17 | Leser-Kommentar zum Helikoptergedl (gestern)

Die "dicke Berta" der Geldpolitik, wird die gegenwärtige Situation nicht mehr ändern ..... zumal Frau Merkel auch keinen Handlungsbedarf erblickt. TS

Das ist vom pyschologischen her auch nachvollziehbar. Damit kann man keine Rezession

https://www.onpulson.de/lexikon/rezession/ aufhalten. Zudem wird nicht gesagt um was für einen Betrag es geht. Wie will man damit z.B. Auftragsrückgänge in Maschinenbau aufhalten usw. Kriegt der Konsument so viel Heli. das er sich Automobil kaufen oder leasen kann. Wie will man damit Entlassungen ect. gegensteuern. Das ganze erinnert an ein verkapptes "Wörgl", wir schenken Dir Geld zum ausgeben, gibst Du es nicht aus, wird es immer weniger durch Negativzinsen. Gleichzeitig erschüttert man den Glauben an die Währung, will Steuern erhöhen und und man redet davon den Soli.-Zuschlaug um 2026 (!) irgendwie zu reduzieren usw.

Oder anders, wenn die Angst um Arbeitsplatz umgeht, werden viele diesen Segen nicht ausgeben, also verkonsumieren oder die andere Seite, die Menschen welche das Geld für Existenz benötigen, werden es ausgeben, wie das aber einer Rezession aufhalten soll erschließt sich mir nicht.

15:20 | Leserbeitrag zum Kommentar 09:17
Doch, es gibt Vorstellungen über die Höhe der ausgerichteten Summe. Aber sie haben recht. Es wäre höchstens ein kleiner Beitrag zu den Haushaltskosten von Personen. Für eine namhafte Investition viel zu wenig. Mit dem angedachten Beitrag dürften die meisten sich einen kleinen Wunsch erfüllen. D.h. er dürfte sich im Freitzeits-, Unterhaltungs- oder in der Gastronomiebereich verwendet werden. Kurz, im Dienstleistungsbereich.  
https://www.cash.ch/news/politik/zentralbank-setzt-die-ezb-bald-auf-helikoptergeld-1382538

17.08.2019

13:35 | cash:  Philipp Hildebrand macht sich für «Helikoptergeld» stark

Blackrock rüttelt Europas Politik und Notenbank-Verantwortliche mit der Forderung auf, Gelder direkt an Haushalte und Unternehmen zu verteilen, sollte sich die derzeitige Konjunkturabschwächung verschlimmern.

Die "dicke Berta" der Geldpolitik, wird die gegenwärtige Situation nicht mehr ändern ..... zumal Frau Merkel auch keinen Handlungsbedarf erblickt. TS

08:32 | gs: Negativzinsen für alle - die Enteignung geht weiter!

Bald ist es soweit. Wie von uns prognostiziert werden wir sehr bald auf breiter Front Negativzinsen sehen. Damit erklimmen wir die nächste Stufe des finanziellen Endspiels. Bald werden wir alle Geld für unser Geld zahlen müssen! Die Negativzinsen werden kommen - und zwar für alle! Der Kampf gegen das Bargeld wird weiter zunehmen und eine realitätsverweigernde Politikerkaste wird bis zum bitteren Ende an dem zum Scheitern verurteilten Währungsexperiment Euro festhalten.

16.08.2019

20:02 | f&w: Jetzt Schulden machen? - bitte nicht!

Soll man jetzt Schulden machen? Die Zinsen sind so günstig wie noch nie für Kredite - also warum nicht Schulden machen? Wenn dann noch die Inflation kommt dann werden die Schulden doch sogar noch weg inflationiert und ich zahle weniger zurück. Heute beantworten wir die oft gestellte Frage ob Schulden machen jetzt sinnvoll oder fatal ist.

15.08.2019

18:07 | bild: Sparkasse-CEO criticizes Draghi's zero-interest-rate

First and foremost, allow us to state that we have great respect for the difficult task you face in keeping the euro stable and Europe united. However, what you are doing is wrong. For years, you have been throwing more and more money at the market. You have abolished the interest rate. And you have loaned money in unimaginable dimensions to states that are highly indebted.

tom-cat
The banker should have added that German lenders lost 436,000,000,000 Euros in the time period 2010 - 2016 (436 American billions). But that's the reason for Draghi's policy. It is a zero sum play as countries drowning in debt like Greece or Italy are saving the equivalent sum in reduced interest payments.

12:40 | sputnik: US-Hypothekenschulden übersteigen Rekord der Finanzkrise von 2008

Die Hypothekenschulden der USA haben den Rekord aus dem Jahr 2008 - als die Finanzkrise ausbrach - gebrochen. Dies meldet die Bundesreservebank von New York.

9,4 Billionen - macht bei 327 Mio Einwohnern eine Hypothekenschuld von US$ 29.000 pro Kopf! Rechnet man jetzt Senioren, Kinder und all diejenigen, die keine Häuser und Wohnung besitzen ab, kann man sich so ungefähr vorstellen, wie hoch die Belastung bei den Häuslbauern und -Käufern wirklich ist. Eine Zinserhöhung würde relativ viele Familien in den Bankrott und somit das Land in die Katastrophe führen! TB

16:25 | H.Lohse:
Lieber TB, zu Deinem Kommentar ....eine Zinserhöhung würde relativ viele Familien in den Bankrott und somit das Land in die Katastrophe führen, -sei die Frage erlaubt, auf welches Land Du Dich beziehst ? Die wirklich Betroffenen werden doch die hier Verorteten , von Welchen nur die Vermutung ausgeht, dass sie DEUTSCH sind, -ohne Rechte ! Lastenausgleich sei hier genannt, das hatten wir schon mal, das betraf .....alle Häusl'e Bauer. Sie mussten dafür die damaligen Verfehlungen dafür in die Bresche springen. Ein Schelm, wer Böses denkt.

17:54 | Leser-Kommentar
Wenn man dann noch die Kreditkartenschulden mit einbezieht. Kommt ne Art Götterdämmerung ? (Untergang der Götter und Zustand der Welt vor Anbruch eines neuen Zeitalters)

14.08.2019

19:32 | fuw: Zinssenkung

Als die Schweizerische Nationalbank im April negativere Leitzinsen ins Spiel brachte, hörte sich das an wie ein grosser Bluff. Nein, das kann sie doch nicht tun. Noch negativer? Doch wer die SNB (SNBN 4875 1.14%) und ihren Chef Thomas Jordan kennt, der weiss, dass so was nicht einfach so dahergesagt wird. Jedes Wort ist genau überlegt. Mittlerweile scheint die SNB tatsächlich bereit, die Karten Mitte September auf den Tisch zu legen und die Zinsen von –0,75 auf –1% zu senken. Warum das plötzlich ein realistisches Szenario geworden ist?


17:11 | Leser-Zuschrift "inverse Zinskurve in den USA"

heute wurde die Zinskurve in den USA invers, d.h. lang laufende US Anleihen bieten weniger Zins als kurz laufende. Dies ist insofern ein Problem, weil Banken sich kurzfristig Geld leihen, um es längerfristig zu verleihen. Dies lohnt sich nun nicht mehr, d.h. es werden kaum noch neue Kredite vergeben. Da das System aber am neu geschaffenen Geld hängt, wird dies zum Problem.

15:46 | fmw: Paul Kirchhof über die Umverteilungspolitik der EZB

Paul Kirchhof ist nicht irgendwer. Er war er Richter am Bundesverfassungsgericht! Führt uns die EZB in den Sozialismus, wird der Bürger „enteignet“? Laut Paul Kirchhof betreibe die EZB derzeit statt ihrer eigentlichen Aufgabe (Geldstabilität) eine Umverteilungspolitik! Schauen Sie bitte dieses hoch interessante und mehr als eine Stunde dauernde Video-Interview von Mission Money. Es lohnt sich!


12:31 | handelszeitung: Die Schweiz kriegt für ihre Schulden 45 Jahre lang Geld

Bis vor Kurzem galt eine klare Regel: Schuldner zahlen ihren Gläubigern Zinsen für das geliehene Geld. Diese Grundannahme der Wirtschaft ist im Jahr 2019 in Frage gestellt. Staatsanleihen bringen im Niedrigzinsumfeld oftmals nur noch negative Renditen. So sind etwa sämtliche Bundesobligationen der Eidgenossenschaft negativ verzinst.

Es gibt kein besseres Symbol für den Werteverlust (und somit Verfall) einer Gesellschaft, als die WErtlosigkeit des Zahlungsmittels (dieser Gesellschaft)! Europa ist erledigt! TB

13:24 | Monaco
der Wahnsinn nimmt seinen Lauf........Stammtischgespräch im Jahre 2022......´Du Josef, ich habe das absolute Schnäppchen meines Lebens gemacht.....10-Jährige schweizerische Staatsanleihen, nur ./. 2,37% auf 10 Jahren !!!´......da Sepp ´jo eh......wuisd so lang zuaschaun ? i hob´s Geid hoid glei weggschmissn´........


10:13
 | bloomberg: Greenspan Sees No Barriers to Prevent Negative Treasury Yields

Kommentar des Einsenders
Wenn ich das richtig verstanden habe, wäre es kein Problem wenn auch die US-Staatsanleihen negativ verzinst würden, vorrausgesetzt, die Staatsanleihen der anderen Staaten wären noch negativer. Die Kapitalströme würden also weiterhin in die USA gelenkt, da die "Investoren" noch grössere Verlusste in anderen Staaten vermeiden wollten.
Auch im Negativbereich muß also ein Spread aufrecht erhalten werden. Wenn die USA also der drohenden Rezession
mit immer weiter sinkenden Zinsen begegnen wird, muß die EZB umso tiefer in den Negativbereich. Da bei sinkenden
Zinsen auf Staatsanleihen die Kurse dieser Anleihen steigen, können die Institutionellen Anleger ( z.B. Lebensversicherungen ) bei diesem Wahnsinnsspiel sogar noch ( enorme ) Buchgewinne ausweisen. Es entseht der perverse Effekt, daß das eingesetzte Kapital sich durch die negativzinsen garantiert verringert, der "Wert" der gekauften Staatsanleihen aber ständig steigt. Diese Spiel geht solange gut, wie den Anlegern "verkauft" werden kann,
daß die Zinsen auf ewig weiter fallen werden und das dieses Spiel noch mindestens 30 Jahre weitergeht.
Die Anleger müssen überzeugt sein, daß die Anleihe die heute mit - 2% gekauft wird steigende Kurse haben wird, weil es bald nur noch Anleihen geben wird, die - 3 % Zinsen kosten. Es also einen Greater Fool geben wird. Während also die Lebensversicherungen garantieren Ihr Kapital durch Negativzinsen zu vernichten, werden diese Lebensversicherungen durch die steigenden Kurse immer höhere Renditen ausweisen können. Was soll schon schiefgehen ? Die Zinsen dürfen nie wieder steigen, da bei sinkenden Kursen die "Investoren" sofort bankrott wären.
Ein Finanzsystem welches nur weiterexistieren kann wenn es garantiert immer schlimmer wird ! Sobald auch nur ein Fünkchen Hoffnung aufkeimen sollte ( und dadurch steigende Zinsen drohen könnten ) implodiert das gesamte System. Es müssen jetzt also systemisch bedingt immer negative Zukunftsaussichten erzeugt werden. Wahrlich ein zukunftweisendes Konzept !
Wie das enden muß , wissen wohl alle. Der Totenschein ist längst ausgestellt, nur das Datum muß noch eingetragen werden.

13.08.2019

13:01 | armstrongeconomics: IMF Recommends “DEEP” Negative Interest Rates as the Next Tool

The IMF has continued to assume that the zero-bound on interest rates can be a serious obstacle for fighting recessions on the part of the central banks. The IMF maintains that the zero-bound is not a law of nature; it is a policy choice. The latest in the IMF papers argue that tools are available to allow central banks to create deep negative rates whenever needed to reverse recessions. They claim that maintaining the power of monetary policy in the future to end recessions within a short time will require deep negative interest rates.

Solange wie in Deutschland und Österreich das Gros der Bevölkerung noch Bargeld verwendet, ist eine Umsetzung von deutlichen negativen Zinssätzen schwer vorstellbar. Ein Strafaufschlag auf Bargeld ist zwar möglich, die Umsetzung in der Realität allerdings de facto unmöglich. Es gebe ja dann überall zwei Preise, einen für die Bezahlung mit Bargeld, einen für das digitale Bezahlen. Das wäre in Deutschland und Österreich - noch - nicht durchsetzbar. Daher wäre es nicht verwunderlich, wenn in den kommenden Wochen und Monaten kräftig gegen das Bargeld kampagnisiert würde. AÖ

14:14 | Leser-Kommentar
bei der EZB scheint dies noch niemand gemerkt zu haben: Negative Zinsen bremsen die Inflation, da die umlaufende Geldmenge dadurch kleiner wird. Das Inflationsziel von 2% (die reale Inflation ist deutlich höher) rückt damit weiter in die Ferne, insbesondere dann, wenn die Zinsen noch negativer werden.


12:40 | cashkurs: Paul Craig Roberts: Goldpreisanstieg bringt Fed in die Bredouille

Dr. Paul Craig Roberts malt ein Szenario an die Wand, das eintreten würde, falls der US-Dollar weiter – wie zuletzt gesehenen - gegen den Goldpreis abwertete und damit die Nachfrage nach der amerikanischen Währung weiter zurückginge. Dies würde nicht nur die immer mehr im Raum stehende Frage nach dem Weltreservestatus des Dollars laut werden lassen, sondern auch die für die Situation mitverantwortliche Fed vor eine Herausforderung stellen – oder soll so einfach Trumps Wiederwahl verhindert werden?

Ein wenig weit hergeholt ist die (Verschwörungs-)Theorie, wonach die Fed einen Anstieg des Goldpreises und eine Schwächung des US-Dollars bewußt vorantreibt, um in den anlaufenden Präsidentschaftswahlkampf zuungunsten von Trump einzugreifen, dann schon. War und ist es doch Trump selbst, der vehement eine Senkung der Zinsen forderte und sich mit dem ersten Zinssenkungsschritt nicht zufrieden gibt. 

Einen wichtigen Unterschied zwischen der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank erwähnt Dr. Roberts nebenbei. Während die Europäische Zentralbank auf Grundlage von Art. 127 AEUV vorrangig ein Inflationsziel verfolgt von "nahe, aber unter 2% in der mittleren Frist", ist die Geldpolitik der Federal Reserve wesentlich breiter orientiert. In "Section 2A. Monetary policy objectives" des Federal Reserve Act heißt es: "The Board of Governors of the Federal Reserve System and the Federal Open Market Committee shall maintain long run growth of the monetary and credit aggregates commensurate with the economy's long run potential to increase production, so as to promote effectively the goals of maximum employment, stable prices, and moderate long-term interest rates." Daher könnte die Federal Reserve die Zinsen senken, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, selbst unter Inkaufnahme einer höheren Inflationsrate, die EZB dürfte die Zinsen aus anderen Gründen als zur Sicherung der Preisstabilität, wenn die Inflationsrate die Marke von 2% nicht überschreitet. AÖ

12:17 | acting-man.com: Sovereign Bonds – Stretched to the Limit

We dimly remember when Japanese government debt traded at a negative yield to maturity for the very first time. This happened at some point in the late 1990s or early 2000ds in secondary market trading (it was probably a shorter maturity than the 10-year JGB) and was considered quite a curiosity. If memory serves, it happened on just one brief occasion and it was widely held at the time that the absurd situation of a bond buyer accepting a certain loss if the bonds were held to maturity was an outlier, never to be seen again. And this is what the world of bonds looks like today:

Ein schöner Überblick über die gigantischen Blasen an den Anleihenmärkten, die sich mit dem Aktienmarkt ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweifelhaften Ruhm als "Mutter aller Blasen" widmet. Den Schlußworten des Autors, Pater Tenebrarum, ist nichts hinzuzufügen: "... this is not likely to end well for recent buyers." AÖ

12:12 | insideparadeplatz.ch: „Whatever It Takes“ – Verluste garantiert

Was ist an den Märkten los? Schaut man nur auf die Aktien, könnte man meinen, das wird schon wieder. Dow Jones und S&P500 sind trotz Trump-Tweets nahe Allzeithochs, und abgesehen von vorgestern hält sich alles mehr oder weniger im Rahmen. Einen echten „Black Monday“ haben wir in letzter Zeit nicht erlebt.

Die im Artikel vorgenommene Unterscheidung von - klassisch - "Fixed Income" und - neu - "Fixed Losses" ist ebenso genial, wie sie uns noch längere Zeit begleiten wird. Sollte die EZB, wie gemunkelt, den Einlagezinssatz für Geschäftsbanken senken, werden die "Fixed Losses" im Volumen deutlich zulegen. Der Investmentbanker als Verwalter des fixen Verlustes - ein Berufsbild mit Zukunft? AÖ

11.08.2019

09:14 | faz: Es wird ungemütlich

Mit immer niedrigeren Zinsen hat die Europäische Zentralbank (EZB) versucht, Schuldner über Wasser und die Wirtschaft in Gang zu halten. Das ist ihr mit Mühe und Not gelungen, doch nun droht eine Rezession. Am Anleihemarkt sind in Erwartung einer noch aggressiveren Negativzinspolitik der EZB die Renditen von Bundesanleihen mit Laufzeiten bis zu dreißig Jahren unter die Nulllinie gerutscht. Aber kann sich denn die Wirtschaft erholen, wenn bei negativen Zinsen eine vernünftige Investitionsrechnung nicht mehr möglich ist?

10.08.2019

10:10 | fuw: Krise in Italien lässt Zinsen steigen und Bankaktien leiden

Die Regierungskrise in Italien treibt die Rendite der italienischen Staatsanliehen nach oben. Der Aufschlag der zehnjährigen Papiere zu den deutschen Staatsanleihen (Spread) lag mit 215 Basispunkten zeitweise so hoch wie seit fünf Wochen nicht.

08.08.2019

18:47 | bi: Ex-EZB-Chef warnt wegen niedriger Inflation vor Krise

Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet warnt wegen der niedrigen Inflation vor einer möglichen Krise. "Wenn sie zu lange zu niedrig bleibt, kann sie zu Perioden von Deflation, also insgesamt fallenden Preisen führen", sagte er dem "Handelsblatt". Dies wäre extrem schädlich. Trichet erklärte, es gebe vier Faktoren, mit denen man gegensteuern könnte: Geldpolitik, Finanzpolitik, strukturelle Reformen und das Verhalten der Sozialpartner. "Aus Sicht der Notenbanken haben sie selbst zweifellos am meisten geleistet, während die anderen drei Bereiche vernachlässigt wurden."

Lapidares und doch stimmiges Kommentar des Einsenders
TRICHER HEISST AUF FRANZÖSISCH "BETRÜGEN"

07.08.2019

12:16 | diepresse.com: Österreichs Banken zahlen 356 Millionen Euro Negativzinsen

Seit 2016 zahlen Österreichs Banken insgesamt 356 Millionen Euro an negativen Zinsen an die EZB. Das ergab eine Studie der Banking-Plattform Deposit Solutions.

Bemerkenswert ist folgendes Detail: "Auch auf die Rentabilität der Austro-Banken haben die Negativzinsen einen vergleichsweise geringen Einfluss. 2018 zahlten die heimischen Banken 158 Millionen Euro Strafzinsen. Das entspricht 1,9 Prozent des gesamten Vorsteuergewinns (EBT) der Kreditinstitute im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: In Deutschland machten die Strafzinsen im Vorjahr knapp ein Zehntel des EBT aus, in Finnland waren es sogar 14 Prozent. Der Eurozonen-Durchschnitt liegt bei 4,3 Prozent, wie Deposit Solutions auf Basis von Daten der EZB und der nationalen Notenbanken errechnete." Die österreichischen Geschäftsbanken konnten ihr Geschäftsmodell demnach wesentlich besser an das Nullzinsumfeld anpassen als ihre deutschen Pendants. AÖ

15:52 |  Der Systemanalytiker
Nicht dass ich solche Informationen nicht gutheißen würde, aber was kümmert es mich wirklich, was sich die Banken hinsichtlich Negativzinsen untereinander ausmachen? Tatsache, und darum geht es mir, zahlen die allermeisten von uns, wenn nicht noch alle, durchwegs positive Zinsen für Ihre Kredite. Und DAS ist UNSERE Realität.

06:51 | Spon:  Und es soll Boom machen

Der von Donald Trump angezettelte Handelsstreit droht zum Währungskrieg zu eskalieren. Dazu will der US-Präsident nun auch die Fed instrumentalisieren. China dürfte das wenig beeindrucken - riskant ist es trotzdem.

06.08.2019

18:09 | mm: Marc Faber: Darum würde ich die Notenbanker gerne zur Guillotine führen

Droht uns der Börsencrash? Wir fragen nach bei Dr. Doom Marc Faber. Er sieht gerade schwarz für Deutschland und das europäische Bankensystem. Zudem schätzt er ein, wie sich der chinesische Markt entwickeln könnte. Gerade wenn man die Entwicklung für die kommenden 40 Jahre fortschreibt. Bitcoin schätzt er mittlerweile positiv ein, vor allem wegen des Chance-Risiko-Verhältnisses findet er Bitcoin und Blockchain attraktiv. Auch die Staatsschulden machen ihm große Sorgen.

12:45 | mises.org: The Coming Regime of the ECB: Radical Centrism

There is a changing of the guard at the European Central Bank this year with two important new appointments. Philip Lane, the governor of the Irish central bank, was appointed chief economist of the ECB back in June. And and the current head of the IMF, Christine Lagarde, was recently nominated to succeed Mario Draghi as president of the ECB in November. By all accounts, she is a shoo-in: she is the ultimate insider, having served as French minister of finance before becoming director of the IMF, and she has cultivated excellent relations with the main players in European politics. She’s a favorite of the French and the Germans, seemingly well-liked by many of the smaller European governments. Even Yanis Varoufakis, the former finance minister of Greece who clashed with her over so-called austerity for Greece, testifies to great admiration for the future president of the ECB.

05.08.2019

16:34 | manniko: Zinssenkung der Federal Reserve zeigt, dass die Kernschmelze der Weltwirtschaft in sichtbare Nähe gerückt ist

Die Interventionsspirale, wie sie die österreichische Schule für Ökonomie bezeichnet, ist unerbittlich. Jeder staatliche Eingriff in die Märkte zur Behebung eines Problems stellt gleichzeitig immer die Ursache für ein neues, größeres Problem dar, das einen weiteren staatlichen Eingriff erfordert. Spielt sich diese Problem-Lösung-Problem Kaskade oft genug ab, dann ist irgendwann ausnahmslos alles Teil des Problems und die finale Lösung besteht im kompletten Zusammenbruch der Wirtschaft. Dank Euro, Schuldenwahn und politischer Inkompetenz stehen wir inzwischen kurz vor diesem finalen Totalabsturz.

06:30 | Welt:  Jetzt ist die Finanzwelt endgültig auf den Kopf gestellt

„Für die sicherheitsverliebten Deutschen ist das der Supergau“, sagt ein Experte: Erstmals überhaupt weisen nahezu alle deutschen Staatsanleihen negative Renditen auf. Eine exklusive Berechnung enthüllt, wie viele Milliarden die Sparer in Europa verlieren.Deutsche Staatsanleihen gelten an den Finanzmärkten als sicher. Seit vergangenem Freitag ist allerdings etwas ganz anderes sicher. Nämlich dass Investoren mit nahezu sämtlichen Bundesanleihen Verluste machen.

Ein ökonomisches System in dem man von dem Verliehenen weniger zurück bekommt als man gegeben hat führt kurzfristige dazu, dass es bald nichts mehr zu Verleihen gibt. Hätte man jene Gesetze eingehalten, die vorgegeben waren, hätte man vielleicht noch die Kurve gekriegt, doch beginnend mit den Rettungsschirmen, war der Untergang dieses Systems programmiert. Aber es gibt Hoffnung, in ein paar Wochen gibt es wieder die Bundesliga und bis dahin retten wir das Klima. TS

04.08.2019

18:02 | ET: EZB-Kläger Gauweiler: EZB kauft Staatsanleihen – Deutschland trägt das Risiko

Die EZB kauft Staatsanleihen bankrotter Euro-Staaten ohne die Genehmigung der Parlamente. Damit wird zwar die Zinslast eines Landes indirekt gesenkt und es bleibt zahlungsfähig – andere EU-Staaten tragen jedoch das Risiko. „In so einem Europa möchte ich nicht leben“, meinte dazu der Anwalt und ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Gauweiler in einem Interview mit „Focus“-Online.

12:29 | cashkurs: Fed-Entscheid schon fast vergessen – Trump sorgt für Blutbad an den Börsen

Was für eine Woche! Blickte die gesamte Finanzwelt zunächst nur auf den Zinsentscheid der Fed am Mittwochabend europäischer Zeit, so sorgte Trump einen Tag später für ein echtes Börsengewitter – und das wie gewohnt über Twitter! Wir sehen in den USA die erste Zinssenkung seit über zehn Jahren und im Dax den größten Wochenverlust seit Oktober 2018. Herzlich willkommen in der Finanzmanege!

03.08.2019

16:30 | wittmann: IWF – Klartext und Kritik einer mächtigen Institution

Es gibt weltweit viele Institutionen mit klanghaften Namen und von der breiten Masse trotz ihrer Wichtigkeit kaum beachtet. Der IWF (= Internationaler Währungs-Fonds) ist einer davon. Was macht dieser genau? Wem nützt er wirklich? Wem fügt diese Institution nachhaltigen Schaden zu (weitgehend unbemerkt von der breiten Bevölkerung)? Von welchem Land wird diese Institution nachhaltig gesteuert? Heute wieder ein augenöffnendes Aufklärungsvideo, wie die schöne Finanzwelt wirklich funktioniert.

06:56 | FAZ:  Georgieva soll Lagarde beim IWF nachfolgen

In zwei Abstimmungen erringt sie die Mehrheit unter den europäischen Finanzministern. Gegenkandidat Dijsselbloem unterliegt. Beim IWF muss jetzt aber die Altersgrenze erhöht werden. Es war jedoch eine schwere Geburt. Nachdem am Freitag vier Kandidaten in die erste Abstimmung gingen, kam es am Nachmittag zur Kampfabstimmung zwischen Georgieva und Dijsselbloem.

09:31 | Ausgerechnet eine Kandidatin aus einem wirtschaftlich relativ unbedeutenden, bis vor 30 Jahren kommunistischen Land soll die Geschicke der 2. wichtigsten (nicht dass wir diese respektierten) Geldorganisation leiten. Dass es hier niemand Beruferen gegeben hätte, wage ich zu bezweifeln. Einzig ein Umstand spricht für sie: der bulgarische Lew exitiert seit 1881 und ist eine der ältesten noch "lebenden" Währungen der Welt. Von dieser Lebensdauer wird der Euro nur träumen können! TB

09:39 | Riesling
Die Alte ist das Dümmste was die EUdSSR zu bieten hat. Eine Befehlsempfängerin auf dem intellektuellen Niveau eines Maas oder Habeck!

02.08.2019

09:25 | fuw: Das Fed ist verloren

Jerome Powell hat es nicht leicht. Trotz der Lockerung des Leitzinses um 25 Basispunkte ist kaum jemand zufrieden. Allen voran US-Präsident Donald Trump. Er prügelt verbal auf den Fed-Chef ein, fordert weitere Zinssenkungen und droht mit Degradierung sowie Entlassung.

Hochinteressanter Artikel über die jüngste Senkung - warum der Autor allerdings die FED plötzlich reverse-gendert ist mir ein Rätsel! TB

10:31 | Der Systemanalytiker
Irgendwann müssen halt auch die Statistikämter zugeben, dass ihre Statistiken sehr beruhigend (Kosewort für "getürkt") verfasst wurden.

01.08.2019

12:15 | fuw: UBS verlangt von reichen Kunden Negativzinsen

Die Grossbank setzt auf «Ultra High-Net-Worth Individuals». Genau die werden aber nun mit Zusatzkosten konfrontiert.

Die Null- und Negativzinspolitik der Zentralbanken gefährdet das Geschäftsmodell der Geschäftsbanken erheblich. Ob die UBS mit diesem Schritt ihre Kunden zufriedenstellen wird, darf aber bezweifelt werden. Letztlich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis auch der gewöhnliche Sparer noch einen zusätzlichen Kaufkraftverlust erleidet, weil die Negativzinsen auf alle Einlagen ausgeweitet werden. AÖ

15:56 | Leser-Kommentar
Nur auf Bargeld und so wird die USB ihren Kunden natürlich sofort einige lukrative Alternative anbieten, damit sie diesen Niedrigzinsen entkommen. Ziel der Negativzinsen ist, den Geldfluss zu stimulieren und das die Einleger ihr Geld fest anlegen, damit es zu keinem Bankrun kommen kann. Es wird alles versucht, den Bürger so illiquide wie nur möglich zu bekommen und die eigene Absicherung und Liquidität zu steigern. Wir haben des 7. Jahr in Folge Negativzinsen und von einem Bankrun sind wir weit entfernt.


12:12 | Die Presse: Treichl: Niedrigzinsen kosten Österreicher fünf Milliarden Euro

Der Chef der Erste-Group kritisiert die Zinspolitik der EZB und die dabei untätigen Politiker. Die Österreicher ticken anders als die Japaner, die sich mit Nullzinsen arrangiert hätten.

Andreas Treichl, noch bis Ende 2019 Vorstandsvorsitzender der Erste Group, die in diesem Jahr das 200jährige Bestehen der 1819 gegründeten Ersten österreichischen Spar-Casse feiert, meldet sich mit äußerst kritischen Worten zur anhaltenden, und bald wohl verschärften Nullzinspolitik der EZB zu Wort. AÖ

12:10 | gs: Gabor Steingart - Das Morning Briefing

Sie [die deutschen Sparer] haben wegen der Niedrigzinsen der EZB seit 2008 real 358 Milliarden Euro an Kaufkraft verloren. Mit dem Geld hätten sie 24 Mal die Deutsche Bank kaufen können.

12:00 | Welt: Mit nur zwei Worten frustriert Fed-Chef Powell die Märkte zutiefst

Es gehört schon viel dazu, eine Zinssenkung zu verkünden und damit die Finanzmärkte ins Minus zu schicken. Normalerweise feiern die Börsen fallende Zinsen mit steigenden Kursen. Doch dem Fed-Präsidenten Jerome Powell ist dieses fragwürdige Kunststück jetzt gelungen.

Passend zum Dienstantritt hat die - erwartete und von Präsident Trump vehement geforderte - Zinssenkung der Federal Reserve für jede Menge Reaktionen gesorgt. Die Zinswende in den USA ist für alle wichtigen Zentralbanken von Bedeutung, sie erhöht die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen und die Rückkehr des QE deutlich. Eine weitere Welle der Liquiditätsschwemme steht ante portas! AÖ

06:40 | BAZ:  Handelskrieg setzt Notenbank unter Druck

Offiziell beteuern die Notenbanker zwar stets ihre Unabhängigkeit und den Willen, die Zinsen gestützt auf Wirtschaftsdaten festzulegen. Doch trägt die erste Zinssenkung seit 2008 dem von der Regierung geschaffenen politischen Klima Rechnung. Der Handelskonflikt mit China haben Unsicherheiten geschaffen, die der Notenbank wenig Spielraum liessen, erklärte Notenbankchef Jerome Powell am Mittwoch zur Reduktion des Leitzinses um 0,25 Prozent auf 2,0 bis 2,25 Prozent.