20.02.2019

12:04 | ET: IWF-Chefin fordert mehr Investitionen von Deutschland

„Der deutsche Staat könnte mit mehr Geld einige sinnvolle Dinge anstellen, zum Beispiel in die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur investieren oder die Kinderbetreuung ausbauen. Das wären Projekte, die die Wachstumskräfte stärken und die Deutschland angehen sollte“, sagte Lagarde der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Beim Lesen dieser Schlagzeile dachte ich mir "IWF fordert ... diese Worte kenn ich doch" und darob habe ich ein wenig für Euch recherchiert und IWF-Forderungen Sonderzahl gefunden. Dem IWF ist es auch ganz egal, dass sich die Forderungen teilweise widersprechen - Hauptsache gefordert wird!

15.05.2017 | welt: IWF fordert von Deutschland höhere Löhne und Steuerentlastungen
16.06.2017 | fw: IWF fordert über 2 Prozent Inflation bei Nullzinsen
14.05.2018 | tagesspiegel: IWF fordert von Deutschland Arbeitsmarktreformen
14.05.2018 | fnp: IWF: Deutschland soll mehr investieren und Steuern senken
14.05.2018 | news: IWF fordert: Deutsche sollen länger arbeiten
10.05.2017 | zeit: IWF fordert höhere Vermögensabgaben in Deutschland
11.05.2018 | bo: IWF fordert Abgabenentlastung in Deutschland
26.03.2018 | Handelsblatt: IWF fordert 100 Milliarden von Deutschland für die Euro-Rettung
18:07.2018 | Handelsblatt: IWF fordert Deutschland zu mehr Investitionen auf
06.08.2018 | n-tv: IWF fordert höhere deutsche Staatsausgaben
06.08.2018 | stern: IWF fordert von Deutschland Abbau von Exportüberschuss und höhere Staatsausgaben

Für Frau Lagarde der Song des Tages!

b.com fordert von Deutschland: verlasst endlich diesen Unterdrückungsverein IWF/Weltbank!
b.com fordert von den deutschen Medien: die IWF-Forderungen nicht mehr zu bringen
b.com fordert von den deutschen Wählern: wenn Eureo Politker sich diesen IWF-Wahsinn gefallen lassen, wählt sie doch ab! TB

15:50 | Leser-Ergänzung
Hier eine ganz andere Cristine L. Und die Mer..l, ist auch mal ehrlich.
https://www.youtube.com/watch?v=y1OnDgBNlRU 
Vielleicht sogar Thomas´s Geschmack...

16.02.2019

17:49 | fmw: EZB in Panikmodus, Aktienmärkte feiern! Marktgeflüster (Video)

Die EZB scheint nun im Panikmodus zu sein: der Abschwung sei weit stärker als gedacht, daher denkt die EZB über neue LTROs nach – das befeuert vor allem Bank-Aktien, aber auch den Dax, der nun die Lücke zur Wall Street geschlossen hat. Im Handelskrieg das alte Muster: man schürt den üblichen Optimismus, ohne konkret zu werden – immerhin gehen die Gespräche nächste Woche weiter. Vor allem deshalb die Aktienmärkte in den USA in Party-Laune, nur der Nasdaq bleibt zurück.

Modernes Zentral-Banking = "when all what it takes" zu wenig ist! TB

14:53 | grosse Freiheit: IWF-Vorschlag: Steuern auf Bargeld - Die Bargeldabschaffung kommt!

Die US-Korrespondent
Um den Weg für Negativzinsen frei zu machen, schlägt der IWF vor Steuern auf Bargeld zu erheben. Was der Sinn und Zweck dieses Vorschlages ist, schauen wir uns hier mal genauer an.

15:09 | dazu passend - die Interpretation Dirk Müllers! TB

14.02.2019

12:26 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo Januar 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat Januar 2019 von einem Rückgang der Target2 Forderung in Höhe von -98,048 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 868,142 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat sank der Target2 Forderung um -13,910 Mrd. Euro.

10 % Verringerung zugunsten Deutschlands - konjunkturelles Glück?TB

Kommentar des Einsenders
Der jüngste starke Rückgang zum Vormonat kann unmöglich realwirtschaftliche Transaktionen als Ursache haben, es können nur massive Kapitalexporte sein (Finanztransaktionen). Was heute bereits gesichert ist, Italien ist nicht der Gegenpart mit einer sinkenden Verbindlichkeit, denn die liegt nahezu unverändert im Januar 2019, nach den heutigen Daten der italienischen Zentralbank.
Wenn es nicht Italien ist, wer ist es dann?  Da muss man die detaillierten Daten der EZB zu den Target2 Salden abwarten, welche erst Anfang März für Januar veröffentlicht werden. Es könnte die EZB selbst sein, Belgien mit dem Vehikel Euroclear oder eine andere Destination, die Zielort einer massiven Finanztransaktion war?

12.02.2019

17:14 | zero-h: 5 Out Of 6 Global Central Banks Are Still Flooding Markets With Liquidity

In this past weekend’s missive, we discussed the market stalling at the 200-dma. To wit: “We said then the most likely target for the rally was the 200-dma. It was essentially the level at which the ‘irresistible force would meet the immovable object.'”

12:09 | reuters: Weidmann warnt vor Missbrauch der Notenbanken als Krisenfeuerwehr

Die Euro-Zone ist aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann noch längst nicht krisenfest. Zwar sei die Währungsgemeinschaft inzwischen besser gerüstet, mit Turbulenzen im Finanzsystem oder in einzelnen Mitgliedsstaaten umzugehen, sagte Weidmann am Dienstag auf einer Veranstaltung im südafrikanischen Pretoria laut Redetext. “Aber wir haben noch nicht genug getan, um die Euro-Zone ein für alle mal krisensicher zu machen.” Weiterhin müssten Themen wie die fehlende Glaubwürdigkeit von Haushaltsregeln oder die gefährliche Verbindung zwischen Staaten und Banken angegangen werden.

Eines vorweg: wir schätzen Weidmann als einen der wenigen, der "Notenbank" können würde, wenn er nur dürfte! Abe sich jetzt, nachdem die Zentralbanken geschändet und von den Euro-Piraten misbraucht wurden, sein Heimat-Institut, die dereinst edle BuBa zu einer besseren Würstelstand-Filiale ohne Macht degradiert wurde, sich mit Misbrauchswarnungen zu melden, finden wir etwas verspätet und gelinde gesagt etwas frech. Viel früher hätte er sich wehren müssen! TB

12:24 | Leser-Kommentar
(1) der Einsender: Eine Aufgabe der Notanbanken ist sicher auch Krisenfeuerwehr. Wenn die Zinsen zu hoch sind und die Wirtschaft zu stark gebremst wird, dann muss die Notenbank Feuerwehr spielen und die Zinsen senken. Aber wenn die Zinsen schon auf Null sind, was dann? Und wenn sich Länder wie Italien im Dauerkrisenmodus befinden, wie soll die EZB damit umgehen? Der Euro war und ist ein Fehlkonstrukt, das ist klar. Schon alleine deshalb, weil kein Mitglied pleite gehen darf. Wie soll das auf Dauer funktionieren, bei solchen Mitgliedsstaaten?

(2) @ (1) Ich möchte dem Leser hier vehement widersprechen. Dass die Zentralbanken seit Jahrzehnten ständig mit Maßnahmen eingreifen, vergrößert das Problem ja ständig, sodass die nächste Krise immer noch größer wird. Wenn von Anfang an nicht eingegriffen worden wäre, hätten die steigenden Zinsen in einer "kleinen" Krise die falschen Entwicklungen zu Fall gebracht und es hätte eine neue gesunde Wirtschaft neu wachsen können. Woher weiß denn die Zentralbank in ihrer "Allmachtsphantasie", was der richtige Zins ist? Wann sind denn die Zinsen zu hoch? Das kann kein einzelner oder eine einzelne Behörde wissen, sondern nur die Gesamtheit aller Marktteilnehmer, der sogenannte "Markt". Alles andere ist Anmaßung und Planwirtschaft und führt dazu, dass bei den durchgeführten Rettungen die Unternehmen, in denen Kapital falsch allokiert ist, nicht pleitegehen können und das Kapital weiterhin für einen ineffizienten Zweck eingesetzt wird, qualifizierte Arbeitnehmer in Unternehmen weiterhin tätig sind, die am Markt eigentlich ohne Hilfe der Zentralbanken nicht überleben könnten. Deshalb erzähle mir bitte auch niemand, wir würden im Kapitalismus leben. Wir haben mindestens eine geldpolitische Planwirtschaft, und an einer wirtschaftspolitischen Planwirtschaft arbeitet man gerade hart, zumindest in Deutschland.
In einem Punkt kann ich dem Leser allerdings zustimmen: Mittlerweile ist das Problem durch die jahrzehntelange Insolvenzverschleppung durch Zentralbankeingriffe so groß geworden, dass ohne Eingriff eine Katastrophe biblischen Ausmaßes stattfinden würde. Nur unter diesem Aspekt sind die Eingriffe nachvollziehbar, führt aber immer mehr in den Sozialismus und Überwachungsstaat (Gefängnisplanet). Man mag sich aber gar nicht vorstellen, was passiert, wenn in Zukunft ein Eingriff nicht mehr möglich (oder nicht mehr gewollt?) ist oder nicht greift. Dann könnte sich die sogenannte Deagel-Liste doch noch bewahrheiten.

09:33 | gs: Target2-Darlehen: Die Veruntreuung deutscher Leistung

Eigentlich sollten die Target2-Darlehen lediglich vorübergehende (unterjährige) Verrechnungskonten innerhalb des Eurosystems zwischen den Euro-Notenbanken sein, um den innereuropäischen Zahlungsverkehr zu sichern. Dabei sollte eigentlich nur der laufende zwischenstaatliche Zahlungsverkehr so weit wie möglich miteinander verrechnet werden, um dann am Ende des Tages (oder möglicherweise auch Jahres) nur noch die Differenzen auszugleichen.

Wie alles in der EU sind auch die target2-Salden (soferne richtig gehandhabt, sicher ein taugliches Mittel - über die Zeit komplett vermurkst worden. Zum Wohle der Euro-Vision und zum Schaden der Deutschen. Ein Schelm, der denkt, dass es sich hier um ein reines Versehen oder Schlamperei handelt! TB


09:14
 | gs: Axel Merk: Fed in "unerforschten Gewässern"

Erinnern Sie sich daran, als Yellen damals über Farbe sprach, die an der Wand trocknete. Im Großen und Ganzen entschieden sie, dass die Fed-Bilanz zu groß sei und diese reduziert werden müsse. Das ist alles, was man entschied. Sie dachten nicht darüber nach, wohin dieser Pfad sie führen würde. Meiner Ansicht nach dachten sie, sie hätten bis Ende dieses Jahres Zeit, bis sie entscheiden müssen, wie niedrig sie die Bilanz halten möchten. Tatsächlich tobte der Markt und Powell meinte daraufhin: "Okay, wir müssen etwas tun."
Doch während des FOMC-Treffens sagte er nur etwas wie: "Wir haben immer noch keine Ahnung." Er benutzte nicht genau diese Worte, sondern erklärte "Ja, wir ziehen in Betracht, etwas zu tun." Und das zeigt tatsächlich, dass die Fed keinerlei Plan mit der quantitativen Straffung verfolgt.

11.02.2019

18:21 | welt: Salvini schlägt Verkauf der Goldreserven vor

Italiens Vizeministerpräsident Matteo Salvini hat den Verkauf der Goldreserven zum Stopfen von Haushaltslöchern ins Spiel gebracht. „Das ist keine Angelegenheit, die ich verfolge, aber es könnte eine interessante Idee sein“, sagte der Politiker von der rechten Lega am Montag zu Reportern in Rom. Zuvor hatte die Zeitung „La Stampa“ berichtet, dass die Regierung den Verkauf eines Teils der von der Notenbank gehaltenen Goldreserven erwäge, um eine Korrektur der Haushaltspläne für das laufende Jahr und eine Mehrwertsteuererhöhung 2020 zu vermeiden.

Wir von b.com haben das schon im Dezember und Jänner "gesehen" bzw. vorgeschlagen. Zumindest den Verkauf von so viel Gold, sodass die Italiener wieder in die Maastricht-Kriterien zurückfallen würden. Gleichzeitig haben wir - vor dem Hintergrund der von der Bank of England vereitelten Verkaufspläne des venzeuelanischen Goldes - aber auch gemeint, dass dies nicht so einfach möglich wäre, da die BoE und anderen "Lagerer" auch dieses Gold nicht rausrücken würde! TB

20:00 | Die Leseratte stellt richtig fest
Da sollte Deutschland schleunigst Einspruch einlegen! Wenn die Italiener schon bereit sind, ihre Goldreserven in die Schale zu werfen, dann doch bitte zur Sicherung der Target-Salden verpfänden und nicht verkonsumieren!


08:52 | welt: Wie reagiert die EZB bei einer Rezession?

Der Leitzins der EZB liegt bereits bei null Prozent. Auch bei einer Rezession können die Zinsen also nicht weiter gesenkt werden. Ökonomen des IWF haben einen Lösungsvorschlag. Doch die sorgt bei Experten für Entsetzen.

What ever it takes auf die Spitze getrieben! TB

17:09 | Leser-Kommentare zum IWF Vorschlag
(1) Das wird genial scheitern. Wir hätten damit ein ständig wertloser werdendes Geld. Wer soll denn für derartige Lappen seine gute Ware hergeben? Das Resultat ist die klassische Ware – Ware – Beziehung und eine desolate Wirtschaft. So ähnlich muss man sich die DDR Schattenwirtschaft vorstellen. Tausche Handbohrmaschine gegen Auspuffanlage. Schon vergessen? Ich habe gerade das in meiner Zeit als Autoschlosser im real existierenden Sozialismus oft erlebt. Gern wurde auch richtiges Geld genommen (damals Westmark) heute Ag und Au?
Das Ganze ist ein Zeichen grassierender Ohnmacht. Keine Finanzanlagen mehr möglich, kein Zinseszins – das enteignet auch die die glauben, alles in der Hand zu haben. Bleibt irgendwann nur Ware übrig. Ich sehe diese Idee als Zangengeburt. Kontraindikation: Edelmetall

(2) Wenn dieser Schritt der Bargeldentwertung ablaufen sollte muss dich EZB auch im klaren sein das der deutsche weniger Geld zum ausgeben hat was eine Rezession eher noch beschleunigen würde. (da kein Produktivitätsfortschritt)
Aber was tut man nicht alles für den totalitären Überwachungsstaat. Am meisten wird es die älteren Menschen unserer Gesellschaft treffen die immer noch hauptsächlich mit Bargeld zahlen. Enteignung der Rentner würde ich sagen.


08:02
 | fuw: Fed: Normalisierung als Gratwanderung

Die Länge der Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich seit dem Jahr 2000 versechsfacht, diejenige des amerikanischen Federal Reserve (Fed) versiebenfacht, diejenige der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sogar verneunfacht. Die Notenbanken haben ihren Bestand an Wertpapieren massiv erhöht und das mit einem Ozean an zusätzlicher Liquidität finanziert, der die Notenbankgeldmenge in bisher ungetestete Höhen gehoben hat.

Fiatismus im Endstadium  Heilung unwahrscheinlich! TB


12:49 | Leser-Ergänzung zu Salvinis Angriff auf die ital. Zentralbank von gestern

In Englischer Sprache erläutert https://steemit.com/@x22report fast täglich diverse Aspekte der aktuellen Entwicklung in Ami-Land. Ein Beispiel: x22 hat kürzlich mehrfach berichtet, (wie auch Diogenes Lampe), wie Trump die FED an die Leine legen will. Nun kam gestern die Nachricht, dass Salvini die italienische Zentralbank zum Teufel wünscht und selbst Mario Draghi von der EZB werde unruhig. Da Salvini zwar ein Hitzkopf sein mag, aber kein suizidaler, kann davon ausgegangen werden, dass er höhere Rückendeckung hat. Von wem? Ist dies die nächste Zündstufe der EU-Vernichtungs-Rakete? Spannend! Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint!

10.02.2019

19:53 | zero-h: Salvini Calls For Elimination Of Italy's Central Bank, "Prison Time For Fraudsters"

On Friday, in a moment of predictive insight, Bank of America correctly warned that the greatest threat to EPS - i.e., markets - in the next 3 years "is an acceleration of global populism via taxation, regulation & government intervention." Just one day later, this warning to the financial establishment was starkly manifest in that ground zero for Europe's populist revolt, Italy, where the country's coalition government hinted at where the global populist wave is headed next when he slammed the country’s central bank leadership and stock market regulator, escalating its attacks on establishment figures ahead of the European parliamentary vote in May.

08:55 | rt: WikiLeaks erinnert: US-Militär nutzt Weltbank, IMF und OECD als finanzielle Waffen

Den Veröffentlichungen von WikiLeaks nach ist die Unabhängigkeit von Weltbank, OECD und IMF reine Illusion. Das US-Militär nutzt diese Einrichtungen geschickt als finanzielle Waffen, um Länder nach dem Willen der USA zu formen. WikiLeaks machte erneut auf das "Field Manual" im Zuge der Venezuela-Krise aufmerksam.

09.02.2019

12:47 | gs: Staatsschulden - eine Handgranate, bei der der Sicherungsstift schon längst gezogen ist

Ich habe ja auf der Basis meiner konservativen Bankausbildung, die ich in den Jahren 1961 bis 1964 genossen habe, schon seit langer Zeit meine Beurteilung zu dem seit Ende der Sechziger-Jahre praktizierten Weg der Staatsfinanzierungen abgeschlossen. Die Erkenntnis muss nicht mit meiner guten Ausbildung zusammenhängen, sondern ist lediglich das Ergebnis eines noch gesunden Menschenverstandes, der schlicht und einfach die Regeln der Zinseszins-Rechnung kennt. Und die gelten nun einmal für diese Methode, bei der man Schulden "rollt", also neu bzw. umfinanziert, die kumulierten Zinsen fortschreibt, weitere Mittel am Markt aufnimmt und real per Saldo keine wirklichen Tilgungen leistet.

08.02.2019

08:36 | gs: Russische Zentralbank erhöht Reserven in 5. KW

Auch in dieser Woche meldete die Zentralbank der russischen Föderation die aktuellsten Daten zum Stand ihrer Gold- und Devisenreserven in US-Dollar. Aus diesen Zahlen geht hervor, dass sich die russischen Reserven in der 5. Kalenderwoche und per 1. Februar 2019 auf nunmehr 477,7 Milliarden US-Dollar beliefen.

04:49 | mw: Mack & Weise: Fed und EZB - kein "Exit" aus der geldpolitischen Geisterfahrt mehr möglich?

Generierte sich Fed-Chef Powell noch im Dezember als regelrechter Trump- und Finanzmarktschreck, so war nur sechs Wochen später das genaue Gegenteil der Fall. Wollte er sich seinerzeit explizit nicht von den Finanzmärkten treiben lassen und angesichts der „starken“ US-Konjunktur in 2019 zwei weitere Zinserhöhungen vornehmen, gilt in der Fed nun plötzlich das Motto: „Geduld“. Für eine Zinserhöhung, so die Fed, sei vorerst keinen Anlass mehr gegeben und selbst der „Autopilot-Modus“, der die Bilanz monatlich um 50 Mrd. USD „normalisieren“ soll, könnte auf „flexibel“ oder „aus“ geschaltet werden.

06.02.2019

07:54 | fuw: Die SNB ist kein Erlöser

Die Nationalbank kann den Pensionskassen nicht helfen. In Bundesbern fordern Politiker, die SNB (SNBN 4820 4.78%) müsse ihre Einnahmen aus dem Negativzins auszahlen – für die zweite Säule. Das nützt nichts. Die Vorsorgewerke verwalten 900 Mrd. Fr., während der Negativzins jährlich 2 Mrd. einbringt. Das sind gut 0,2%, ein Tropfen auf den heissen Stein. Dasselbe gilt für die Jahresrechnung der Pensionskassen, die 2018 einen Verlust von 3 bis 4% erlitten haben. Er wäre nur ein Fünftelprozent geringer.

Ich muß ber zugeben, die Idee, dass ZBs den von Ihnen verursachten Schaden (besonders an Sparern und LV-Kunden) zurückzahlen sollte, hat was! TB

05.02.2019

18:25 | makronom: Die EZB – eine Zentralbank der besonderen Art

Die Hüterin des Euro ist eine staatenlose Zentralbank, weil auch der Euro eine Währung ohne Staat ist. Doch anders als ordoliberale Währungsträumer hofften, hat sich dieser Umstand als Achillesferse der EZB und des Euro erwiesen.

Eine Währung als Ersatz für die fehlende gemeinsame Verfassung - kann nicht gut gehen! TB

15:30 | welt: Für das globale Schuldenproblem gibt es nur eine Lösung must read!!!

Seit der Finanzkrise haben die großen Industriestaaten ihre Schulden nicht gesenkt. Deutschland bildet zwar weltweit eine Ausnahme, allerdings nur auf den ersten Blick. Es gäbe einen Ausweg – der aber ist in Europa nicht mehrheitsfähig.

... lieber werden die Schulden im Geld-Endlager-Gorleben EZB gebunkert! TB

16:44 | Leser-Kommentar
Herr Panse wird im Artikel zitiert. Er sagt:"Letztlich sollten die Notenbanken jene Schuldtitel, die bei ihnen lagern, einfach aus der Bilanz streichen.". Das habe ich schon vor einem Monat vorgeschlagen. Die Bedenken:
a) Es führt zu Inflation. Antwort: Nein, denn das Geld für die aufgekauften Schuldtitel befindet sich bereits in Umlauf.
b) Es ist ungerecht. Antwort: Ja, das ist es. Aber er spricht wohl nur von Staatsanleihen, nicht von aufgekauften Unternehmensanleihen. Somit wäre die Ungerechtigkeit deutlich kleiner.
c) Damit wäre dem Schuldenmachen für die Staaten Tür und Tor geöffnet. Ja, aber man muss dann auch dazu sagen, dass die Zentralbanken dies die nächsten 50 Jahre nicht mehr tun werden - und einhalten. Hier sind meine größten Bedenken.


09:20
 | fmw: Warum trifft Trump Fed-Chef Powell? Videoausblick

Das ging schnell: lange Zeit hat Donald Trump über die Fed und vor allem über Jerome Powell geläsert, nun auf einmal war Powell zum Abendessen im Weißen Haus eingeladen (mit dem Fed-Vize Clarida). Man habe allgemein über die Wirtschaft gesprochen. nicht aber über Zinspolitik – jedenfalls zeigt sich damit klar, dass die dovishe Wende der Fed Trumps Wohlgefallen findet.

Hams a Leckerli bekommen, weil die Wünsche des Chefs erfüllt haben. Eine VErbrüderung von Zentralbank und WH ist nicht das, was ein ufegklärter Bürger sich wünschen kann! TB

16:47 | Dazu passend - gs: FED-Kapitulation beweist: Das System lässt sich nicht mehr "normalisieren"! TB

02.02.2019

17:02 | welt: Diese sechs Ökonomen wollen Mario Draghi ablösen

Es sind noch 272 Tage, dann ist EZB-Präsident Mario Draghi Geschichte. Der Italiener an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wird nach acht Jahren im Amt turnusgemäß Ende Oktober ausscheiden. Seine potenziellen Nachfolger laufen sich jetzt schon warm.

10:30 | Leser-Zuschrift "Die ALLES entscheidende Frage : Wer kauft noch US-Schulden ?"

(aus zerohedge) Conclusion:
So, the Fed isn't buying and has in fact rolled off a massive quantity of mid duration US debt, foreigners aren't buying, banks aren't buying, insurers aren't buying, American's aren't buying savings bonds, state nor local governments are buying, and there is little to no spread to compensate any leveraged "investors" to buy mid to longer duration US debt. Yet the Treasury tells us that "other investors" (suddenly became hyper-interested just as QE ended) and have come up with over $3 trillion in cash since 2015 to buy low yielding US debt like never before?!?
Is there any party (aside from central banks or central bank conduits) that could come up with such gargantuan quantities of dollars to yield so little and do it essentially without leverage??? Tell me again, who buys US Treasury's...and particularly who buys mid and longer duration US debt (responsible for setting the 30yr mortgage rate)??? Otherwise, this may sadly be the smoking gun of an active, accelerating, and perhaps unraveling Ponzi scheme?
Wieder Belgien ? Oder die BIS jetzt direkt, weil eh alles schon egal ist ?
https://econimica.blogspot.com/2019/02/treasury-bulletinnobody-buys-us.html

Wenn morgens der Wecker geht und ich nur so tue als ob ich aufstehe, wie lange geht das gut ? Tage ? Wochen ?
Für immer ? Sind dann alle doof die wirklich aufstehen ? Ist das das Währungsexperiment was gerade läuft ? Wie lange stehen die Deppen morgens auf ?

06:33 | wz: Nie wieder Zinsen

".... Die Gründe sind relativ klar: Würde die EZB die Zinsen anheben, drohte ein Kollaps der Anleihemärkte und damit vieler Banken, den überschuldeten Staaten ginge angesichts steigender Zinszahlungen die Luft aus, und auch viele private Unternehmen könnten ohne Kredit zum Nulltarif nicht überleben. Das wird EZB-Chef Mario Draghi, dessen Mandat im Oktober endet, nicht riskieren wollen. Damit aber sitzt die EZB in der Zinsenfalle, die sie selbst gebastelt hat. Und aus der sie vor allem deshalb nicht mehr herauskommt, weil Staaten und Banken ihre Schuldenprobleme nicht gelöst haben. Langfristig wird das erhebliche Schäden verursachen."

01.02.2019

11:28 | zero-h: Store Your Gold At The Bank Of England And You Might Never See It Again

In early November 2018, it first came to light that the Bank of England in London was delaying and blocking the withdrawal of 14 tonnes of gold owned by the Venezuelan central bank, Banco Central de Venezuela (BCV). At the time, Reuters and The Times of London both reported that according to unnamed British ‘public officials’, the delays were being caused by the difficulty and cost of obtaining insurance for the gold shipment back to Venezuela, and also due to “standard measures to prevent money-laundering“.

Venezuela (und vielleicht auch Italien - wir wissen noch nichts genaueres) können ein Lied davon singen! TB