Beim Kauf und Verkauf von Gold und Silber tauchen viele Fragen auf. Wir sind rund um die Uhr am Marktgeschehen. Was möchten Sie in Erfahrung bringen?
Wir antworten. Alle bisherigen Einträge werden hier veröffentlicht.

Das Goldvorsorge-Team freut sich über viele Fragen!

 

 

13.04.2018

14:41 | Leser-Anfrage: Silber ist gerade sehr günstig. Wie kann ich bei einem Silberkauf am meisten Geld sparen?

Gegenwärtig ist Silber stark unterbewertet und sehr günstig. (Gold/Silber-Ratio beachten). Ein Zollfreilager ist empfehlenswert, wenn man plant größere Mengen zu erwerben. Durch diese Lagerung ist keine Mehrwertsteuer zu zahlen und man bekommt eine größere Menge Silber.

10.04.2018

17:54 | Leseranfrage:
Ich habe relativ viele Silbermünzen. Silber ist ein Industriemetall. Da ich es für wahrscheinlich halte, dass es die nächsten Jahre eine größere Finanz- und Wirtschaftskrise geben wird, müsste Silber wertmäßig dann doch fallen (weniger Produktion, geringerer Silberbedarf). Nach dieser Denke müsste ich doch jetzt meine Silbermünzen tendenziell verkaufen oder nicht? Ich bin mir bewusst, dass viele Menschen meinen, dass sie dann mit Silbermünzen bezahlen können. Aber auch dann würde ich jetzt einen Teil meiner Silbermünzen verkaufen, da ich genug Silbermünzen habe. Wie seht Ihr das?

Allgemein gesehen stimmt es. Man muss aber mitberücksichtigen dass besonders in Finanzkrisen Rohstoffe als Wertsicherung eine große Bedeutung erlangen. Besonders stark wirkt sich dies bei Gold und Silber aus, da man aus der Geldgeschichte weiß dass die Bevölkerung diese Rohstoffe als Geldersatz einsetzt. Hauptgründe dafür sind, dass man für die Handhabung dieser Rohstoffe kein Fachwissen benötigt und man sie leicht in kleinen Einheiten handeln kann. Der Rückgang in der Industrie wird durch eine gewaltige Nachfrage der Bevölkerung kompensiert.

07.04.2018

19:04 | Leseranfrage: 
Ich frage mich, ob Sammlermünzen wie z.B. Silbermünzen aus der Lunar I-Serie, die auch noch coloriert sind, in einer Krise (die dann ja auch längere Zeit gehen könnte) verkäuflich sind und ob ich sie deswegen nicht jetzt noch verkaufen sollte. Was meinen Sie? Wenn ja: Nachdem ich bzgl. der Verkäuflichkeit im Netz schon sehr viel recherchiert habe: können Sie mir einen Tip geben, wo ich sie verkaufen könnte?

Colorierte Silbermünzen zählen aufgrund des Fremdmaterials auf der Oberfläche nicht zu reinen Silbermünzen. Dies macht jedoch nichts, da in einer Krise die Höhe des Silbergehaltes wichtig ist. Es gibt sehr viele alte Silbermünzen die nicht aus reinem Silber sind. Sie können die Münzen ruhig behalten und später einmal zum Silbergehalt verkaufen. Falls Sie reine Münzen bevorzugen dann können Sie auch bei silbervorsorge.de umtauschen.

05.04.2018

12:10 | Leser-Anfrage: Ich frage mich, ob Sammlermünzen wie z.B. Silbermünzen aus der Lunar I-Serie, die auch noch coloriert sind, in einer Krise (die dann ja auch längere Zeit gehen könnte) verkäuflich sind und ob ich sie deswegen nicht jetzt noch verkaufen sollte. Was meinen Sie? Wenn ja: Nachdem ich bzgl. der Verkäuflichkeit im Netz schon sehr viel recherchiert habe: können Sie mir einen Tip geben, wo ich sie verkaufen könnte?

Colorierte Silbermünzen zählen aufgrund des Fremdmaterials auf der Oberfläche nicht zu reinen Silbermünzen. Dies macht jedoch nichts, da in einer Krise die Höhe des Silbergehaltes wichtig ist. Es gibt sehr viele alte Silbermünzen die nicht aus reinem Silber sind. Sie können die Münzen ruhig behalten und später einmal zum Silbergehalt verkaufen. Falls Sie reine Münzen bevorzugen dann können Sie auch bei silbervorsorge.de umtauschen.

30.03.2018

16:33 | Leser-Anfrage:  Silber und Gold erhalten seit Menschen gedenken Ihren Wert. Gegenüber Währungen wie dem Dollar oder Euro werden Edelmetalle (wie auch der Krypto-Markt) natürlich an Wert gewinnen. Wann sollte man seine Edelmetalle wieder verkaufen bzw. neue kaufen?

Aktuell herrscht eine expansive Geldpolitik vor und es wird extrem viel Geld gedruckt. Aus diesem Grund ist derzeit ein guter Kaufzeitpunkt für Edelmetall. Am Höhepunkt der Krise wird unendlich viel Geld gedruckt und es ist ratsam sein Edelmetall zu verkaufen. In diesem Zeitraum ist die Inflation unendlich hoch und niemand will Papiergeld. Daher steigt dann auch der Kurs für Edelmetalle exorbitant.

Entscheidet man sich für einen Verkauf seines Goldes muss man darauf achten, dass man kein (Papier-) Geld bekommt, da dies über Nacht wertlos sein kann.

Die Entwicklung des Krypto-Marktes ist schwer vorherzusehen, da es sehr viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen gilt (Medien- bzw. Gesetzeslage in diversen Staaten). Wer auf Nummer Sicher gehen will greift zu Edelmetallen und sorgt frühzeitig vor.

27.03.2018

08:29 | Leseranfrage:  Mich würde brennend interessieren, ob es sich lohnt, in Silber zu investieren. Ist es sinnvoll, dies in Form eines Sparplans zu tun, also monatlich einen festen Betrag Silber zu erwerben oder sollte man lieber einen Sparplan für Gold vorziehen?

Das hängt von der eigenen Präferenz ab.
Wer einen Sparplan abschließt, weil er auf die Absicherung den größten Focus legt, macht mit Gold alles richtig. Liegen Ertrag und weniger die Sicherheit im Fokus ist ein Silbersparplan äußerst interessant. Silber hat eine größere Schwankungsbreite und das sollte einen nicht stören, wenn man sich dafür entscheidet.
Sparpläne sind eine beliebe Form des Vorsorgens, da man selbst geringen Aufwand hat. Diesen Aufwand hat hingegen der Anbieter weshalb manchmal zusätzliche Kosten anfallen können.
Eine Alternative zu einem Sparplan wäre der unregelmäßige Besuch beim Edelmetallhändler in der Nähe da somit keine Abwicklungskosten entstehen und man immer um den gesamten Geldbetrag Edelmetalle erhält.

21.03.2018

12:41 | Leseranfrage:  Mich würde brennend interessieren, ob es sich lohnt, in Silber zu investieren. Ist es sinnvoll, dies in Form eines Sparplans zu tun, also monatlich einen festen Betrag Silber zu erwerben oder sollte man lieber einen Sparplan für Gold vorziehen?

Das hängt von der eigenen Präferenz ab.
Wer einen Sparplan abschließt, weil er auf die Absicherung den größten Focus legt, macht mit Gold alles richtig. Liegen Ertrag und weniger die Sicherheit im Fokus ist ein Silbersparplan äußerst interessant. Silber hat eine größere Schwankungsbreite und das sollte einen nicht stören, wenn man sich dafür entscheidet.
Sparpläne sind eine beliebe Form des Vorsorgens, da man selbst geringen Aufwand hat. Diesen Aufwand hat hingegen der Anbieter weshalb manchmal zusätzliche Kosten anfallen können.
Eine Alternative zu einem Sparplan wäre der unregelmäßige Besuch beim Edelmetallhändler in der Nähe da somit keine Abwicklungskosten entstehen und man immer um den gesamten Geldbetrag Edelmetalle erhält.

16.03.2018

16:45 | Leseranfrage - Ich habe angelaufene Silber-Münzen kann ich diese ohne weiteres verkaufen?

Es ist zu unterscheiden ob es sich um Anlagemünzen oder Sammlermünzen handelt.
Bei leicht beschlagenen Münzen werden Aufarbeitungs- und Reinigungskosten vom Preis abgezogen.
Diese sind je nach Händler unterschiedlich hoch. Bei Münzen, die so stark korrodiert sind, dass keine Reinigung mehr möglich ist bekommt man nur den Schmelzwert des Silbers.
Bei Sammlermünzen ist zu beachten, dass die meisten Sammler nur Münzen in einwandfreiem Zustand kaufen möchten und nur diese akzeptieren.

13.03.2018

09:40 | Leser Anfrage:  Leider bin ich nur ein kleines Licht, gegüber den "Freunden" vom Endzeitpropheten. Dort liegt das Mittlere Einkommen bei 2 Kg Gold. Da ich Arbeiter bin, so einer der noch auf dem Bau malocht, bin ich leider bis jetzt nicht über 14 Unzen Gold und fast 700 Unzen Silber gekommen. Für mich ist das sehr viel aber was weiß ich schon!
Meine Frage: Sollte ich einige Unzen Gold in Silber tauschen? Wenn ja wieviel?
Auto ist bezahlt und Wasser Nahrung usw habe ich für ein halbes Jahr. Ich bin Singel. Und sonst keine Schulden.
Was denken Sie, wieviele haben vorgesorgt? Wie ist wohl die Unzenzahl pro Einwohner in Deutschland/Österreich verteilt? Sollte ich meine "Kleinstbestellungen lieber in Gold oder Silber machen? Die wichtigste Frage überhaubt für mich ist: kann ich schon beruhigt sein, oder was sollte einer wie ich an Edelmetall gebunkert haben?
Natürlich ist mir klar das Sie mit dem "Original" nicht mithalten können ;-) aber mir gefällt das Sie in ihren Kommentaren sachlich bleiben und mir beim lesen nicht die Zeit stehlen.
Danke für ihre gute Arbeit und natürlich das gleiche an Ihren Team.
Gott schütze euch

Danke für die nette Mail. Erstmal ist es schon super dass Sie keine Schulden haben. Im Durchschnitt ist jeder zweite Haushalt verschuldet und jeder zehnte Haushalt ist überschuldet. Wenn man dann noch berücksichtigt dass viele Menschen gar kein Einkommen beziehen, dann sind Sie als schuldenfreier Arbeiter schon eher die Ausnahme.

Das Gold/Silber-Verhältnis steht bei 1 zu 80, ist also derzeit extrem hoch. Somit ist Silber überdurchschnittlich günstig im Verhältnis zu Gold. Auf langfristige Sicht (10 Jahre) sind dies einmal günstige Einstiegspreise. Daher jetzt lieber Silber einplanen, man könnte auch von Gold auf Silber umsteigen.

07.03.2018

17:30 | Leser-Anfrage: Welche Menge an Unzen Silber und Gold sollte ich für den Erhalt des Lebensstandards meiner Familie zurücklegen? Ich habe einmal von 10 oz Gold und 500 oz Silber gelesen ist man damit nach dem Crash gut aufgestellt?

Die von Ihnen angesprochenen Mengen sind als Absicherung schon sehr gut. Die genaue Menge mit der man vorsorgen sollte hängt von einigen Einflussfaktoren ab unter anderem, ob man über ein regelmäßiges Einkommen verfügt bzw. einen krisensicheren Job hat. Eine „richtige Menge“ gibt es nicht, da es darauf ankommt wie lange es dauert bis sich das Geldsystems erneuert damit Geld wieder begrenzt ist.

02.03.2018

12:38 | Leser-Anfrage: Wie lange lohnt es sich noch Silber abzubauen bzw. wie lange ist es noch förderbar?

Langfristig steigen die Förderkosten in Silberminen kontinuierlich. Die Kosten für den Abbau unterscheiden sich je nach dem Land in welchem Silber gefördert und abgebaut wird (der Durchschnitt liegt aktuell bei ca. 12-14 USD/Unze). Grundsätzlich gilt, dass der Abbau langfristig mindestens kostendeckend sein muss.
Ein Großteil des Silbers kommt nicht aus Silberminen! Silber wird als Nebenprodukt in Zink-, Gold- oder Kupferminen mitgewonnen. Da es sich um ein Neben-Erzeugnis handelt, lässt es sich auch einfacher zu einem niedrigeren Preis am Markt verkaufen. Aufgrund der hohen Verbindlichkeiten, welche Minenbetreiber bedienen müssen, verkaufen und fördern sie oft auch wenn sie kurzfristig nicht kostendeckend arbeiten. Es gilt zu bedenken, dass Silber in der Wirtschaftskrise große Bedeutung zukommt und es häufig auch als der kleine Mann hinter Gold bezeichnet wird. Es dient als Geldersatz für die meisten Menschen, da Gold schnell ausverkauft ist und/oder nicht leistbar.

27.02.2018

17:32 | Leser-Anfrage: Kann man Platin oder Palladium auch differenzbesteuert kaufen, so wie Silber?

Der Staat zahlt die Kampagnen gegen den Geldbeutel der Bürger mit. Für den bedeutet das, nicht nur einer gigantischen Wertvernichtung seines Eigentums zusehen, sondern auch den Wertevernichtern. Im Namen der Umwelt, was denn sonst?

Ja. Die Differenzbesteuerung kommt aus DE und besagt dass alle Steuern vom Produkt schon bezahlt sind, daher wird später nur mehr die Differenz versteuert. Weiters werden Münzen, die schon mal an einen Endkunden verkauft wurden (=Steuer zur Gänze abgerechnet), nach dem Ankauf vom Händler ebenfalls über die Differenzbesteuerung weiter verkauft.
Da Platin und Palladium-Münzen aber eher selten gehandelt werden und in geringen Mengen kann es auch sein dass der Händler nur regelbesteuerte Bestände hat. Wer differenzbesteuert kaufen möchte kann sich bei seinem Händler vormerken lassen dass er verständigt wird wenn es solche Bestände gibt.

23.02.2018

14:29 | Leser-Anfrage: Ich möchte mein Vermögen wertstabil über Jahre anlegen. Dies in Form von Edelmetallen zu tun ist meiner Meinung nach nur logisch, da Gold und Silber immer den Wert erhalten haben. Ist es besser Gold oder Silber zu kaufen?

Beide Edelmetalle bieten unterschiedliche Vorteile. Silber ist aktuell noch sehr günstig verfügbar. Aufgrund des niedrigeren Wertes ist Silber auch im Krisenfall als Tauschmittel praktischer als Gold. Silber ist jedoch deutlich schwankungsintensiver (volatiler) als Gold, hat aus diesem Grund aber auch bei einem Preisanstieg mehr Potenzial als Gold.
Mittels Gold lassen sich sehr große Werte auf einem vergleichsweise kleinen Raum aufbewahren und es ist auch wesentlich preisstabiler und konstanter.
Beide Metalle haben sich historisch gesehen als werterhaltende Geldersatzmittel durchgesetzt. Wer schon über genügend Gold und Silber verfügt sollte eventuell noch eine Beimischung von Platin oder Palladium in sein Portfolio in Erwägung ziehen!

20.02.2018

18:43 | Leser Anfrage:  Ich habe einmal gelesen, dass Silber hauptsächlich ein Nebenprodukt aus Industriemetallminen ist. Welche Rohstoffe werden in diesen Minen sonst gefördert?

Ihre Aussage ist korrekt. 70% kommen aus anderen Minen (zB. Gold, Kupfer oder Zink). Nur cirka 30% der jährlich geförderten Silbermenge wird in Silberminen gefördert.

16.02.2018

15:24 | Leser-Anfrage: Wo lagert man Edelmetalle ihrer Meinung nach am besten? Ich möchte kein Bankschließfach!

Edelmetalle lagert man am besten in einem Hochsicherheitslager. Dieses Lager kostet (je nach eingelagertem Wert) ca. 100 € (inkl. Versicherung) im Jahr und man muss sich um nichts mehr kümmern. Ein flexibler Kauf/Verkauf der Edelmetalle ist auch mit einem Hochsicherheitslager jederzeit möglich. Weiters kann man Begünstigte (z.B. im Falle eines Ablebens) bzw. Zugriffsberechtigte bei der Einrichtung des Lagers anführen!

 14.02.2018 

Ihre Frage:: Zur Frage vom 08.02.

Ich gebe zu bedenken, das nach einer Hyperinflation bzw. Währungsreform zeitverzögert sehr wahrscheinlich ein Lastenausgleich mit Zwangskrediten/Hauszinssteuer folgt um die Menschen abzukassieren die sich der Währungsentwertung erfolgreich entziehen konnten.

Richtig. Nach einer Währungsreform kann der Staat nicht mehr unbegrenzt Geld drucken und muss mit Steuereinnahmen auskommen. Besteuern kann man aber nur jene die dann noch Wertvolles besitzen. Immobilienbesitzer sind da immer die Ersten die Beiträge abliefern müssen.

12:59 l Der Systemanalytiker zur Antwort auf die Frage vom 08.02
Welche Gründe sprechen nach einer Währungsreform gegen das erneute unbegrenzte Drucken von "Geld"? Was würde den Staat und die Banken daran hindern? Ich könnte mir nur vorstellen, dass die Bevölkerung nach einer Währungsreform sehr mißtrauisch gegenüber FIAT-Währung sein wird und deshalb ein solides Geld verwenden möchte. Wie das dann aber "durchsetztbar" sein könnte, steht in den Sternen, da man jetzt noch nicht weiß, welche staatlichen Strukturen nach einer Geldentwertung überhaupt noch übrig bleiben werden.

08.02.2018

18:55 | Leser-Anfrage: Welche Investitionen empfehlen Sie nach einem Systemcrash d.h. nach der Phase der Hyperinflation? Wofür soll ich meine Edelmetalle verkaufen? Eventuell Immobilien/Grundstücke die man nach der Krise vermieten oder gewinnbringend verkaufen kann?

Inflations- und Hyperinflations-Zeiten werden in der Regel nicht kurzfristig gelöst, sondern dauern längere Zeit an, da diese Entwicklungen viel Zeit brauchen. In Inflationszeiten sind z.B. Immobilien stark unterbewertet und daher ist dann ein guter Zeitpunkt um zu kaufen. Allgemein ist anzumerken, dass nach Zeiten einer Übertreibung (zB. Immobilienblase) eine Untertreibung folgt. Das heißt, Immobilien sind aufgrund der Untertreibung besonders günstig und auch Aktien kauft man weit unter deren eigentlichem Wert. Deshalb sollte man dann aus dem Edelmetall in diese Werte wechseln.

06.02.2018

13:55 | Leser-Anfrage: Ich habe gelesen, dass sogenannte Tafelgeschäfte möglich sind. Was ist damit gemeint?

Bei einem Tafelgeschäft handelt es sich um einen Austausch Zug um Zug. Das bedeutet, dass Bezahlung und Überreichung des Edelmetalls direkt aufeinanderfolgend erfolgen. Es liegt also keine Zeit zwischen den beiden Transaktionen. Dies bietet sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer die Sicherheit des Erbringens der Leistung.

02.02.2018

16:41 | Leser-Anfrage:  Beim Verkauf eines 1000 g Barren Gold bin ich in jedem Fall nicht mehr anonym (>10000 €). Aber was ist davon zu halten, z.B. 1/4 des Barren abzutrennen und diesen Teil (derzeit)

Dies wurde in vergangenen Wirtschaftskrisen oft durchgeführt. Bei einer Verkleinerung eines 1Kilo Barren muss man durch die Bearbeitung mit Gewichtsminderung rechnen. Dieser muss in weiterer Folge präzise gewogen werden. Besser ist, man tauscht das große in kleine Einheiten. Die Prägekosten sind zwar etwas höher, aber im Moment ist es auch so, dass man für kleiner Einheiten jetzt schon mehr bekommt, als für eine größere. Das heißt, dass sich der Verlust kompensiert.

31.01.2018

12:39 | Leser-Anfrage: Ich habe 2013 Silber gekauft. Jetzt möchte ich es verkaufen, leider ist es jedoch stark angelaufen. Kriege ich jetzt einen geringeren Preis?

Silber reagiert mit schwefelhaltigen Gasen, die in der Luft vorkommen. Dieser Vorgang nennt sich Korrosion. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis Silber Flecken aufweist. Edelmetallhändler ziehen daher beim Rückkauf Reinigungskosten ab.
Kauft man Münzen in Original Hersteller-Tubes bleiben sie über einen längeren Zeitraum vor Korrosion geschützt.
Volle Masterboxen lassen sich zusätzlich am Deckel mit Klebestreifen versehen um Verunreinigungen noch besser vorzubeugen.

04.01.2018

08:59  | Leser-Anfrage: Ich möchte mein Schließfach bei der Bank auflassen, auf was muss ich achten?

Es gibt sehr viele Schließfachanlagen und man muss dabei sehr viel berücksichtigen. Hier aber ein paar allgemeine Grundsätze die man beachten sollte:

• Stellen Sie fest welche Person (nicht welche Firma) der Eigentümer ist. Können Sie dies nicht herausfinden, dann lieber eine andere Lagerstelle suchen.
• Prüfen Sie ob die Lagerfirma Schulden hat (Jahresabschluss,...). Wenn ja, dann lieber eine andere Lagerstelle suchen.
• Berücksichtigen Sie ob die Lagerfirma eine Banklizenz hat, dann unterliegt die Lagerfirma und auch Sie zusätzlich dem Bankwesen Gesetz.
• Tätigt die Lagerfirma unter gleichem Firmennamen Handelsumsätze, dann lieber eine Lagerstelle die nur Lagerungen macht.
• Kann eine fremde Person bis wenige Zentimeter an Ihre Wertsachen herankommen, dann lieber eine andere Lagerstelle suchen.

14.12.2017

18:16 | Leseranfrage:
Habe eine Frage zur Lagerung der EM in zollfreien Zonen bzw. außerhalb des Bankensystems und der EU.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat die EM in den zollfreien Lagern Konfiszieren kann.
Ist das Gold oder Silber in solchen Lagern innerhalb der EU dennoch sicher oder sollte man sich Gedanken machen, dass eines Tages alles vom Staat konfisziert wird? Wäre daher die Schweiz ein bessere Lagerort trotz Steuer CD´s und Abkommen mit der EU? Es gibt einige Anbieter die Anonyme Käufe von EM in der Schweiz anbieten, ist das denn überhaupt möglich Anonym zu bleiben?
Oder eignet sich eher Singapur für die sicherste Lagerung seiner EM Bestände?
Für mich wäre aber immer noch die sicherste Lagerung in der eigenen Umgebung oder liege ich damit völlig falsch?
Da das Thema vermutlich auch für andere Leser interessant ist, erwarte ich Ihre Einschätzung bzw. Antwort mit Spannung.

Es ist sehr unwahrscheinlich dass der Staat etwas konfisziert. Natürlich kann man über Extremformen schreiben, es ist aber nicht realistisch. Wenn der Staat etwas möchten, dann muß er nur die Steuern erhöhen. Bei dieser Form ist alles legal, der Staat hat keinen Aufwand und es kommt viel mehr herein.

Außerhalb von Europa zu lagern ist nur eine Vorsichtsmaßnahme um der Bürokratie zu entkommen. Je länger unbegrenztes Geld vorhanden ist umso mehr wird die Bürokratie wachsen. Welches Ausland man dafür wählt ist demnach relativ gleich. Wobei sich die Schweiz in den letzten Jahren sehr EU-freundlich verhalten hat. Dies darf man ihr jedoch nicht übel nehmen, da sie ja zur Gänze von ihr umgeben ist.

Vollkommende Anonymität ist bei größeren Beträgen nicht mehr möglich. Wir empfehlen eher darauf zu achten dass die privaten Daten nicht gespeichert werden (Login, Server, Apps,…). Jeder Lagerort hat gewisse Vor- und Nachteile, daher kann man dies nicht so allgemein beantworten. Geringe Mengen an Gold kann man natürlich auch zu Hause verstecken, jedoch ist alles mit einem gewissen Risiko behaftet. Daher einfach nachlesen oder sich beraten lassen, damit kann man leicht den perfekten Ort vor die eigene Vorsorge finden.

01.12.2017

18:22 | Leser Anfrage: Werte Damen und Herren, welche prozentuelle Verteilung des Vermögens (Edelmetalle zu Bargeld und Aktien) ist wirtschaftlich sinnvoll?

In einem Punkt sind sich viele Investmentberater einig: Edelmetalle gehören in jedes Portfolio!

Es gibt aber sehr viele Einflussfaktoren wie z.B. Nachrichten, die Wirtschaftslage, usw., die die Meinung wie viel man in Edelmetalle investieren soll, beeinflussen.

Seit 2008 befinden wir uns in einer anhaltenden Wirtschaftskrise und der Trend geht eindeutig zum Kauf von krisensicheren Werten. Aufgrund dieser Einstellung und des billig verfügbaren Geldes (expansive Geldpolitik der EZB) sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren rasant gestiegen. Edelmetalle sind im Vergleich dazu aktuell noch unterbewertet und deshalb ist es ratsam frühzeitig damit vorzusorgen.

Die prozentuelle Verteilung beim Edelmetallkauf ist je nach Finanzkraft unterschiedlich. Jeder Käufer sollte entsprechend seiner Möglichkeiten und seines Informationsstandes Edelmetalle erwerben. Diese Entscheidung ist subjektiv und jeder entscheidet gemäß seiner individuellen Präferenz. Steht der Absicherungsgedanke oder die Angst vor einer Geldentwertung im Vordergrund, sollten Edelmetalle eine zentrale Rolle in Ihrem Portfolio einnehmen.

Edelmetalle haben den großen Vorteil, dass es in Zeiten in denen sich Papiersysteme reformierten am beliebtesten war.

Diesmal ist die ganze Welt vom unbegrenzten Papiergeldsystem betroffen. Früher oder später muss sich überall das System reformieren.

Wie sich diese weltweite Veränderung dann auf Edelmetall auswirkt, lässt sich nicht genau voraussagen. Für eine detailliertere Beantwortung dieser Frage kontaktieren Sie bitte Ihren Vermögensberater, da es wie oben angeführt viele Faktoren zu berücksichtigen gilt.

26.11.2017

19:27 | Leser-Anfrage: Meine Münzen haben leichte Kratzer. Macht das was aus?

Bei Sammlermünzen sollte man Kratzer tunlichst vermeiden. Handelt es sich jedoch um Anlagemünzen die oft den Besitzer wechseln, so sind üblicherweise jene Gebrauchsspuren toleriert die durch Lagerung und Stapelung über die Jahre auftreten. Mutwillige Beschädigungen führen jedenfalls auch bei Anlagemünzen zu Abzügen beim Rückkaufwert.

24.11.2017

17:59 | Leser-Anfrage: Kann ich meine Schilling-Silbermünzen beim Edelmetallhändler verkaufen?

Große Edelmetallhändler können alles bewerten und ankaufen, das Edelmetall enthält. Dies inkludiert somit auch Schillingmünzen mit Silbergehalt. Bitte beachten Sie, dass Münzen mit einer 500 Schilling Nominale bei der Nationalbank zu einen höheren Wert gewechselt werden können als beim Handel nach dem Rohstoffwert.

21.11.2017

08:41 | Leser-Anfrage: Welche Form von Anlagesilber würden Sie empfehlen? In Münzen (welche Länder) oder in Tafeln und Barren oder eine Mischung von allem etwas?

Hauptsächlich 1oz Silber Münzen. Hierfür gibt es zahlreiche Hersteller, wobei es gleich ist welchen man auswählt. Alle Münzen sind anerkannt und der Verkaufspreis liegt sehr nah am Rohstoffpreis. Für noch kleinere Einheiten sind ½ Unzen und ¼ Unzen schon recht gut. Aufgrund der Differenzbesteuerung sind allgemein Münzen idealer.

17.11.2017

17:05 | Leser-Anfrage: Ich habe schon vor längeren Jahren physisch Gold und Silber gekauft. Jetzt bin ich Rentner und mache mir
Gedanken,wenn ein Bargeldverbot in den nächsten Jahren kommt und ich bei einem Bankenzusammenbruch, oder einer anderen Krise einen Teil meines Goldbestandes verkaufen muss,wie ich das Gold dann verkaufen kann. Kauft mir ein Edelmetallhändler das Gold dann noch ab?
Wird sich dadurch auch ein grösserer Schwarzmarkt entwickeln,auch mit eventuellen tauschmöglichkeiten?

In einer Wirtschaftskrise und bei Bargeldverboten ist Gold immer sehr begehrt. Edelmetallhändler handeln damit und haben immer Interesse daran Ihnen Ihr Gold und Silber abzukaufen. In Krisen will jede Person Gold und Silber aufgrund des werterhaltenden Charakters besitzen. Um potentielle Abnehmer braucht man sich daher nicht zu sorgen.

Bei einer Hyperinflation oder Währungsreform wird Geld normalerweise immer sehr unbeliebt da es nichts Wert ist und starker Inflation unterliegt. Edelmetall ist dann das beliebte Ersatzmittel und wird zu sehr hohen Preisen gehandelt. Derjenige der früh genug gekauft hat und vorgesorgt hat befindet sich in dieser Zeit in der besten Position.

Es ist wichtig über eine kleinere Stückelung zu verfügen um auf alle Eventualitäten (Tauschhandel) vorbereitet zu sein. Gold und Silber sind sehr gute Tauschmittel, wenn Papiergeldsysteme zusammenbrechen, da sie einfach handhabbar und lagerbar sind.

Für den Tausch von lebensnotwendigen Produkten eignet sich besonders die Viertelunze Silber da man damit bequem kleinere Einkäufe tätigen kann ohne auf Wechselgeld angewiesen zu sein. Derzeit wird auch schon bei vielen Sachen (Kinderbekleidung, Eier …) getauscht und dieser Handel wird in Krisenzeiten noch beliebter und populärer.

13.11.2017

11:17 | Leser Anfrage:  Sehr gute Erklärungen. Kompliment an das Goldvorsorge-Team. Sie schreiben, in der EU gäbe es keine Steuer auf Anlagegold. In Italien bezahlt man 26% Kapitalertragssteuer, wie bei Aktien.

Danke für Ihr Kompliment.

In Italien ist so wie in den meisten EU Ländern eine Kapitalertragssteuer bzw. eine Spekulationssteuer. Dies hat jedoch nur indirekt mit Gold zu tun. Einfach erklärt besagt die Steuer, dass man alle Erträge die man irgendwo erzielt beim Finanzamt angeben muss und somit zu versteuern sind.

In AT/DE muss man die Erträge aus physisches Edelmetall derzeit nur versteuern wenn man sie innerhalb des ersten Jahres verkauft hat (= Spekulationssteuer).

12.11.2017

08:21 | Leser Anfrage: Mir wurde gesagt, dass man mit Gold in der Krise nur sehr teure Sachen kaufen kann, weil es ja dann so wertvoll ist. Was kaufe ich, wenn ich kleinere Ausgaben machen möchte?

Die Ersatzwährung in Krisensituationen ist immer Gold. Dieses ist jedoch nur in kleinen Mengen vorhanden und daher schnell ausverkauft. In größeren Mengen vorhanden ist im Gegensatz Silber. Die gängigste Größe ist 1 Unze, also 31,1 Gramm. Selbst 1 Unze Silber ist im Krisenfall sehr viel wert und kann einen hohen Lebensstandard für mehrere Tage ermöglichen. Wer perfekt gerüstet sein möchte, kauft auch die Viertelunze aus Silber. Diese hat den Vorteil, dass man damit selbst kleine Rechnungen bezahlen kann. In der Krise wird kaum jemand Rückgeld in Edelmetall auszahlen können, sondern stattdessen auf Papiergeld zurückgreifen. Wer vermeiden möchte, rasch an Wert verlierendes Papiergeld als Rückgeld zu erhalten, sorgt am besten mit kleinsten Silbermünzen vor. Ein ebenso für diesen Zweck entwickeltes Produkt ist der Tafelbarren. Nähere Informationen zu diesem Artikel finden Sie hier: www.tafelgold.at

10.11.2017

13:07 | Leser Anfrage:  Vorausgesetzt man hat nicht vor das Land zu verlassen und seine EM auch nicht im Ausland sondern zu Hause gelagert. Gibt es Gründe oder Vorteile Münzen/Barren aus verschiedenen Ländern zu kaufen? (Abgesehen von größeren oder kleineren Stückelungen die bei uns nicht angeboten werden)

Kauft man kleine Mengen an Edelmetallen ist es nicht so wichtig, ob es aus verschiedenen Ländern ist. Bei größeren Mengen ist eine Aufteilung in verschiedene Münzen und Barren sicherlich nicht von Nachteil. Daher, wenn man es einplanen kann, würden wir dies auch empfehlen. Im Voraus kann man nie genau sagen, in welchen Ländern welche Maßnahmen auf Edelmetalle gesetzt werden.
Beispiel 1: Sollten aus irgendeinem Grund Euromünzen (Goldmünzen) eingezogen werden, dann ist man mit der Britannia auf der sicheren Seite, da diese Münzen den Pfund als Nominale haben.
Beispiel 2: Die Dukaten, bei denen immer die Jahreszahl 1915 auf die Münzen geprägt wurde. Es ist daher nicht nachvollziehbar, in welchem Zeitraum die Münze erworben wurde.

Wichtig kann es auch sein, dass ein Verkauf besser ist wenn man verschiedene Münzen bzw. Barrenhersteller hat. Als Beispiel: Ein Edelmetallhändler kauft lieber mehrere kleinere Mengen von unterschiedlichen Herstellern, als eine große Menge von einem Hersteller. Der Händler kann verschiedene Münzen rascher verkaufen und dadurch einen besseren Preis schon beim Ankauf bieten. 
Beispiel: Jemand der 10oz von einem Hersteller verkaufen will bekommt einen schlechteren Preis, da der Händler diese nicht so schnell wieder verkaufen kann. Hat man allerdings jeweils 1oz von 10 verschiedenen Prägestätten, kann der Edelmetallhändler einen besseren Preis anbieten, da er die verschiedenen Artikel rascher verkaufen kann.

05.11.2017

10:07 | Leser-Kommentar zum Höhenvergleich von gestern

Damals war zum einen eine deutliche Goldpreisspekulation im Gang. Durch die jahrelang steigenden Kurse glaubten viele, das würde so weitergehen. Zum anderen war damals die Gefahr real, dass der Euro zerbrechen könnte und eine Währungsreform kommen könnte. Beides hat dazu beigetragen, dass der Goldpreis so stark gestiegen ist.

04.11.2017

18:42 | Leser-Anfrage: Ist das Edelmetallhoch in 2011/2012 mit dem Hoch in 1980 zu vergleichen? Sieben lange Jahre jetzt nur Seitwärtsbewegung, während andere Investitionsformen wie Immobilien, Bitcoin und Aktien davonziehen. Wird man bei der Investition in Edelmetalle nicht automatisch zum Negativdenker, bzgl. anderer Investitionsformen geistig eingeschränkt?

Das Edelmetallhoch der 1980er Jahre basierte auf zwei Faktoren:

Erstens: Nachdem der US-Präsident Nixon 1971 die Bindung des US-Dollars an das Gold aufgehoben hatte, werte dieser in den Folgejahren massiv ab. Der Goldpreis stieg durch die Dollar-Abwertung um das neunzehnfachte von ca. 44 UDS im Jahr 1971 auf 850 USD im Jahr 1980.

Zweitens: Die Brüder Hunt und ihre arabischen Geschäftspartner kauften über mehrere Jahre alles verfügbare physisches Silber am Markt und Silber-Kontrakte an der New Yorker Warenterminbörse auf. In Summe besaßen sie über 150 Millionen Unzen physisches und 200 Millionen Silber in Form von Kontrakten. Die Folge war, dass der Silberpreis von unter 2 Dollar im Jahr 1973 um das zwanzigfache auf fast 50 USD im Jänner 1980 anstieg.

Das Edelmetallhoch 2011/12 war die Trendwende von „normal Geld drucken“ auf „extrem viel Geld drucken“. In Folge der Bankenkrise wurden gigantische Geldpakete (Quantitative Easing) zur Bankenrettung von den Zentralbanken genehmigt. Da das unbegrenzte Gelddrucken weltweit von allen Zentralbanken gleichzeitig durchgeführt wird, muss aktuell niemand die Konsequenzen einer Hyperinflation befürchten. Es war auch gleichzeitig der Zeitpunkt in der man aufgehört hat nach dem Grundsatz zu handeln, dass Schulden zurückbezahlt werden müssen.

Vor dieser Trendwende wusste jeder, dass wertstabiles Geld begrenzt sein muss. Als Folge des unbegrenzten Gelddruckens stiegen die Edelmetallpreise, da sich die Investoren sagten, „Ich hole mir lieber echtes Geld anstatt Papiergeld ins Depot.“

In den letzten Jahren ist das unendliche Gelddrucken zu Normalität geworden. Jeder hat sich daran gewöhnt und die Masse lebt von diesem künstlich geschaffenen Geld. Deshalb kommen jetzt die Edelmetallpreise unter Druck. Jedoch nur vorübergehend, denn am Ende kommt, was beim Papiergeldsystem immer kommt, die Abrechnung! Dann werden die wahren Werte Gold und Silber wieder dementsprechend glänzen.

Aktuell werden die Aktienkurse und die Immobilienpreise durch die Geldmengenausweitung und durch die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken künstlich in die Höhe getrieben. Die Folge ist, dass die Preise der Edelmetalle und Rohstoffe unter Druck stehen.

Gold gilt in allen Ländern auf der Welt als Ersatzwährung und ist in Krisenzeiten die gefürchtete Konkurrenz der Papierwährung. In der Zeit des unbegrenzten Geldes, wird gezielt die Konkurrenz (Gold) künstlich niedrig gehalten, damit dort keiner investiert. Das beste Beispiel ist der Bitcoin. Dieser ist ein künstliches Konstrukt und kann jederzeit auf Knopfdruck wieder abgeschafft werden, da nichts Reales dahintersteht. Die Preise für Edelmetalle werden in der aktuellen Phase der unendlichen Geldmengenausdehnung durch die Manipulation der Zentralbanken extrem niedrig gehalten. Denn zurzeit dürfen sie nicht mit einer über viele Jahre sehr guten Performance glänzen, da sie Instabilität des Papiergeldsystems offenbaren würden.

Unbegrenzte Geldmengenausdehnung wirkt sich natürlich positiv auf Immobilien, Bitcoin und Aktien aus. Denn in diese Anlageklassen wandert jetzt das künstlich geschaffene Geld mit dem Ziel, dass die Investoren bei der am Ende anstehenden Währungsreform mitgeschoren werden. Man kann sich aktuell dort platzieren, muss aber mitberücksichtigen, dass man bei der Schurr nicht dabei ist.

Zum Thema Negativdenker: Es ist klar, dass der, der die Grundsätze: „Geld muss begrenzt sein“ und „Kredite muss man zurückbezahlen“ noch kennt, wird heute als Negativdenker abgestempelt. Denn wir leben in einer Welt in der die Zentralbanken unendlich viel Geld drucken und wir sind daran gewöhnt, dass unbegrenztes Geld normal ist.

Irgendwann kehren wir wieder in den normalen Modus zurück und dann ist man kein Negativdenker, sondern ein Realist.

In der Geschichte hat sich immer Gold und Silber nach der Zeit des unbegrenzten Geldes als Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel bewährt. Diese hat man in der Hand und niemand kann es wegzaubern. Immobilienbesitz wird dann hoch besteuert werden, die Aktienkurse brechen bei der Rückkehr zur Normalität extrem ein, Währungen und Kryptowährungen und alle klassischen Geldwerte wie Sparbücher, Bausparverträge, Anleihen und Lebensversicherungen verlieren dann generell ihren Wert.

01.11.2017

11:04 | Leser-Anfrage: Guten Tag, es ist bei vielen Artikeln immer davon die Rede, dass wer entsprechend vorgesorgt hat und in Edelmetalle investiert hat, sich keine oder wenig Sorgen machen müsse. Aber was bedeutet in dem Zusammenhang: entsprechend? Mir nützt jetzt keine Antwort, die da lautet: etwa 30% aller Anlagen. Oder irgendwelche Streuungsargumente. Die kennen wir alle. Das sagt nichts aus. Wieviel Euro pro Person des Haushalts? Das ist entscheidend. Vielen Dank.

Die Bewertung der Betragshöhe beim Edelmetallkauf ist je nach Finanzkraft sehr unterschiedlich. 10.000,- Euro sind für viele Menschen ein hoher Betrag, bzw. für manche sogar ein Vermögen. Für andere Personen hingegen sind 10.000,- Euro eine irrelevante Summe. Jeder Käufer sollte entsprechend seines Wissens und seiner Möglichkeiten Edelmetalle erwerben. Die Entscheidung ist immer subjektiv und jeder Käufer entscheidet gemäß seiner eigenen Präferenz. Nach dem Kauf muss man ein zufriedenes Gefühl haben, da man etwas Sicheres erworben hat und somit langfristig nur davon profitieren kann. Dieser Gedanke lässt einen ruhig schlafen.

Die aktuell vorherrschende expansive Geldpolitik verhilft den Aktien- und Immobilienmärkten zu immer neuen Rekordhöchstständen. Es wird immer neues Geld in diese Märkte investiert und dort anzulegen wird immer beliebter. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass das „gedruckte“ günstige Geld mit beinahe 0% Zinsen ewig verfügbar sein wird und dass dieser Trend immer so weiter läuft. Die Historie hat bewiesen, dass auf Zeiten expansiver Geldpolitik immer starke Inflation bzw. Hyperinflation folgte. In weiterer Folge kommt es zu Reformen im Geldsystem, das heißt das Papiergeldsystem erneuert sich, und danach ist Geld wieder ein begrenztes Gut. Um in diesen Umbruchszeiten sein Vermögen zu erhalten bieten Edelmetalle, der Kauf von Ackerland, einer Landwirtschaft, oder eine Wohnimmobilie gute Möglichkeiten.

Es gilt zu berücksichtigen: Wie oben erklärt kommt es zu steigender Inflation bzw. zu sehr hoher Inflation. Somit müssen auch die Kreditzinsen steigen. Alleine dieser Punkt zieht für viele Kreditfinanzierte und Hauskreditinhaber große Probleme nach sich. Die Kredite können nicht mehr zurückbezahlt werden und viele geraten in finanzielle Nöte.

Immobilien kommen dann immer in Massen auf den Markt, weil die Eigentümer ansonsten ihren Alltag nicht mehr finanzieren können. Dies führt dazu, dass viele Verkäufer auf wenige (oder fast keine) Käufer treffen. In weiterer Folge kommt es zu einem extremen Preisverfall bei Immobilien. Ein Preisverfall von 50% auf Immobilien war historisch betrachtet keine Seltenheit.

Ein großer Vorteil von Edelmetallen liegt darin, dass man aufgrund einer kleinen Stückelung flexibler ist und man immer nur die Menge verkauft, die an Geld benötigt wird. Gold/Silber ist immer ein begrenztes Gut und in Zeiten von hoher Inflation ausverkauft. Wer nicht vorplant wird es in Extremzeiten nur sehr schwer bekommen können.

Resümee: Welche Menge man kauft ist immer eine subjektive Entscheidung, die sich im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten bewegt. Eine Angabe wie viel Prozent seines Vermögens man in Edelmetalle investieren soll ist nicht zielführend. Es gibt viele Einflussfaktoren die die Meinung darüber beeinflussen wie z.B. Nachrichten, die Wirtschaftslage, usw.

Wer echte Sicherheit haben möchte plant es früher ein.

29.10.2017

17:13 | Leser-Anfrage: Welches Gold ist steuerfrei?

Anlagegold ist in Österreich und der EU von der Umsatzsteuer befreit. Damit sind Barren gemeint, die über diese Kriterien verfügen:

Sie besitzen ein auf dem Goldmarkt akzeptiertes Gewicht
Ihr Feingehalt beträgt mindestens 99,5 %

Goldmünzen sind dann von der Mehrwertsteuer befreit, wenn sie folgende vier Kriterien erfüllen:

Sie müssen eine Feinheit von wenigstens 90 % aufweisen
Sie müssen nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein
In ihrem Herkunftsland müssen sie als Zahlungsmittel gelten oder in der Vergangenheit gegolten haben
Der Verkaufspreis der Münzen darf höchstens 80 % des Marktwertes ihres Goldgehaltes betragen

Es gibt einige Länder in denen Anlagegold besteuert ist, wie z.B. Indien (3%), Japan (8%) und Russland (18%).

27.10.2017

13:33 | Leser-Anfrage: Vor kurzem habe ich Gold bei einem renommierten Händler in München gekauft. Der Verkäufer hat mir erklärt, dass man Fälschungen mithilfe einer Magnetwaage erkennen und entlarven kann. Leider hatte ich keine Zeit um mir den Prozess erklären zu lassen. Wie funktioniert das?

Jedes Metall hat einen spezifischen Magnetismus der nicht manipulierbar ist. Gold und Silber unterscheiden sie sich von gängigen Fälschungsmaterialien durch ihren geringen Magnetismus. Mit Magnetwaagen wie z.B. dem GVS Bullion Tester kann man den Magnetismus von Metallen ganz schnell und einfach überprüfen. Eine große Stärke dieser Überprüfungs-Methode liegt darin, dass die Magnet-Messung möglich ist ohne den Barren oder die Münze aus der Verpackung zu nehmen bzw. diese zu beschädigen.
Ein immer häufiger auftretendes Problem sind Fälschungen aus Wolfram. Diese beinahe perfekten Fälschungen verfügen über einen Wolframkern und sind mit echtem Gold außen dick vergoldet. Durch einen Oberflächentest oder andere optische Prüfungsmethoden sind Wolfram-Fälschungen nicht zu enttarnen. Gold und Wolfram sind gleich schwer und haben dieselbe Dichte. Das Gewicht und die Abmessungen der Wolframfälschungen stimmen mit echten Goldmünzen überein. Sogar Volums-Berechnungsgeräte weisen Wolfram fälschlicherweise als Gold aus.
Die präzise Messung des Magnetismus ist die einzige Möglichkeit womit Wolfram-Fälschungen innerhalb von Sekunden entlarvt werden können. Im folgenden Link wird die Funktionsweise des GVS Bullion Testers anschaulich dargestellt: https://youtu.be/eTGhkMPsMj0

26.10.2017

09:12 | Leser-Anfrage: Ich möchte 20% meines Geldes in Edelmetall anlegen. Soll ich alles auf einmal kaufen oder über mehrere Wochen?

Ein Kauf über mehrere Wochen bietet die Gelegenheit zuzuschlagen wenn die Preise nach unten gehen.
Selten erwischt man es perfekt, jedoch ist das Risiko eines ungünstigen Preises bei einem einmaligen Kauf höher als wenn man das Investitionsvolumen aufteilt (siehe auch Cost-Average-Effekt).
Eine weitere Alternative ist der Kauf mittels Preislimit. Dies funktioniert ganz einfach: Man gibt eine Bestellung ab, die erst bei einem gewissen Preis wirksam wird. Dies funktioniert für An- und Verkauf gleichermaßen.
In jedem Fall empfehlen wir eine größere Summe über einen längeren Zeitraum zu verteilen.

22.10.2017

09:08 | Leser-Anfrage:  Eignen sich Barren oder Münzen besser als Geldanlage?

Ein Vorteil von Münzen ist, dass man diese weltweit immer zum bestmöglichen Handelspreis verkaufen kann, da sie international gehandelt werden. Anlage-Münzen benötigen keine Verpackung das heißt man kann die Goldmünze jederzeit angreifen ohne eine Verpackung zu zerstören. Deshalb lassen sich Münzen schneller als Barren mittels Oberflächen und Klangtest auf die Echtheit überprüfen.

Goldmünzen haben jedoch höhere Produktionskosten als Barren, weil sie viel aufwendiger und schöner verarbeitet sind. Durch die Kombination diverser Sicherheitsmerkmale wie z.B. einem geriffelten Rand, dem Einsatz verschiedener Prägetechniken, sowie einer speziellen Aufpolierung sind Münzen schwerer zu fälschen als Barren.

Wenn man sich für Barren entscheidet ist folgendes zu beachten: Barren werden näher am aktuellen Rohstoffpreis gehandelt. Es gibt Barren auch in größeren Einheiten z.B. 100g was beim Kauf von größeren Edelmetallmengen ein Vorteil ist. Die Herstellung eines 100g Barren ist mit weniger Prägekosten verbunden als beispielsweise 3 kleinere Münzen herzustellen.

Eine große Stückelung hat im Krisenfall den Nachteil der Handhabung. Man muss immer gleich den ganzen Barren veräußern und kann nicht nur einen Teil davon verkaufen bzw. tauschen. Aus diesem Grund ist eine Mischung aus kleineren und größeren Barren bzw. Münzen ratsam.

Bezieht sich Ihre Frage auf Silber ist folgendes zu berücksichtigen:

Bei Silber gibt es im Gegensatz zu Gold steuerliche Unterschiede zwischen Barren und Münzen. Silbermünzen kann man differenzbesteuert kaufen. Dieses Steuersystem kommt aus Deutschland und entspricht einem Steuersatz von knapp über 7%. Silber-Barren sind wie gewöhnliche Handelswaren mit 20% regelbesteuert. Durch diesen steuerlichen Vorteil sind Silbermünzen günstiger und empfehlenswerter.

Planen Sie größere Mengen Silber zu kaufen, dann ist ein Zollfreilager (z.B. in Singapur) sehr zu empfehlen. In diesem Lager lassen sich die Vorteile eines Barrens wie z.B. die günstigeren Produktionskosten ausnutzen und bedingt durch die Lagerung ist keine Steuer und kein Zoll zu entrichten. Aufgrund seines Wertes wird Silber in größeren Volumen gehandelt als z.B. Gold. Die Handhabung bzw. der Transport größerer Mengen ist sehr aufwändig. Verfügt man über ein Zollfreilager lassen sich An- und Verkäufe von Silber sehr einfach durchführen. Aufgrund des weltweit großen Interesses an solchen Lagern gibt es diese mittlerweile überall auf der Welt. Referenz liefert hier z.B. die GVS Bullion Group.

12.10.2017

11:43 | Leser-Anfrage: Warum wird weniger Platin und Palladium als Gold gehandelt?

Gold diente Nationalbanken früher zur Währungsbesicherung und hat daher in der Geschichte schon immer eine spezielle Ausnahmestellung innegehabt.

Der US-Dollar wurde von der US-Nationalbank (FED) bis 1971 mit Gold besichert. US-Präsident Richard Nixon entschied, dass die Bindung des Dollars an Gold aufgelöst werden sollte. In die Geschichte ging diese Entscheidung als Nixon-Schock ein. Die Bindung des US-Dollars an Gold wurde damals aufgehoben, da die Liquidität, welche für den weltweiten Handel benötigt wurde nur durch die Freisetzung zusätzlicher US-Dollar möglich war.

Historisch gesehen fungierte Gold immer auch als Geldersatz, da es bei jeder Wirtschaftskrise den Wert erhalten hat. Die weltweiten Goldbestände sind und werden immer begrenzt sein und deshalb hat Gold in vielen Krisen seinen Wert sogar vervielfacht hat.

Platin und Palladium spielen im Gegensatz zu Gold in der westlichen Welt immer als Rohstoff eine Rolle und nicht als Geldersatz. Jeder sollte ausreichend Gold und Silber besitzen. Wer bereits über Gold und Silber verfügt hat mit Platin und Palladium eine gute Möglichkeit sein eigenes Edelmetall-Portfolio auszubauen.

07.10.2017

19:20 | Leserfrage:   Wie weit verbreitet sind Fälschungen? Wovor soll ich mich in Acht nehmen?

Seit dem Altertum werden unedle Metalle zur Fälschung verwendet. Da diese ein anders spezifisches Gewicht wie Edelmetalle haben, lassen sich solche Fälschungen sehr leicht erkennen.

In den letzten Jahren sind perfekte Goldfälschungen im Umlauf. Diese bestehen außen aus Gold und

haben im Inneren einen Wolframkern. Wolfram hat dasselbe spezifische Gewicht wie Gold, ist dagegen stark magnetisch. Die sicherste Methode Wolframfälschungen zu erkennen ist, zu prüfen, ob der Artikel magnetisch ist. Diese spezielle Form der Edelmetallprüfung wird mit einer Magnetwaage durchgeführt.

Ein großer Vorteil der Magnetwaage ist, dass auch in Kunststoff eingeschweißte Edelmetallbarren bei der Echtheitsprüfung in ihrer Originalverpackung bleiben können.

Aktuell werden mehr Barren als Münzen gefälscht. Für die Fälschung von Münzen ist sehr viel technisches Knowhow erforderlich, da Münzen über aufwändige Sicherheitsmerkmale verfügen. Zum Beispiel: die Randriffelung, die Anwendung verschiedener Präge- und Poliertechniken auf einer Münzseite oder die Verwendung von Mirko-Gravuren. Trotz dieser Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen werden Münzen in perfekter Qualität gefälscht. Die üblichen Oberflächenprüfungen reichen nicht aus, da solche Fälschungen dick vergoldet werden. Nur die Edelmetallprüfung mit einer Magnetwaage garantiert auch hier, dass die Münze wirklich echt ist.

Wer sichergehen möchte, dass seine Edelmetalle echt sind, sollte diese ausschließlich beim professionellen Edelmetallhändler kaufen. Dort kann man die gekauften Edelmetalle auch nachträglich auf Echtheit prüfen lassen.

Ob ein Händler professionell ist, lässt sich wie nachfolgend beschrieben leicht feststellen: Fragen Sie den Händler, wie er perfekte Fälschungen identifiziert.

Wenn dieser die Frage professionell beantwortet, dann ist er fachkundig.

03.10.2017

19:35 | Leser Frage:

Als Leser Ihrer Seiten möchte ich Ihnen folgende Frage stellen:
Ich bin Amerikaner, lebe in der Österreich und habe vor ein paar Jahren mein Papiergeld in physisches Gold (kleine Barren mit Zertifikaten) getauscht. Nun möchte ich in Dänemark ein gebrauchtes Motorschiff von einem Privatmann kaufen. Der Rechnungsbetrag beläuft sich auf etwa 155.000 Euro Haben Sie als Fachmann in diesen Angelegenheiten einen machbaren Abwicklungsvorschlag?
Im Voraus besten Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüße

Große Beträge werden üblicherweise über Rechtsanwälte abgewickelt. Diese beraten zudem auch gleich ob eine Rechtsschutzversicherung ratsam ist.
Ebenso vernünftig ist es, sich ein unabhängiges Gutachten erstellen zu lassen, um auf Mängel vorab aufmerksam zu werden.
Um den Geldbetrag auf Ihr Konto zu erhalten, bedienen Sie sich am besten eines spezialisierten Unternehmens.
Dieses kauft Ihr Edelmetall und holt es am Ort Ihrer Wahl ab. So verläuft die Abwicklung bequem denn Sie haben kein Transportrisiko.
Wenn Sie beabsichtigen Ihr Gold in absehbarer Zeit zurückzukaufen empfiehlt sich eine Beleihung auf Zeit. Bei einer Goldleihe tauscht ein Unternehmen Ihr Gold gegen Geld ein. Gleichzeitig wird eine Preisfixierung für den Rückkauf in maximal einem Jahr vorgenommen. Hierbei profitieren Sie zur Gänze von Goldpreisanstiegen und können zwischenzeitlich Investitionen tätigen. Nach einem Jahr sollte man die fixierte Summe bezahlen. Eventuell kann man dann noch von einem Teil eine Verlängerung machen.

Einige Musterbeispiele finden Sie hier:  https://goldvorsorge.at/2496-0-Gold-verleihen-Goldleihe-verpfaenden-gegen-Geld.html

Die Goldleihe ist dann ideal wenn Sie vorübergehend Geld benötigen aber gleichzeitig immer in Gold investiert bleiben möchten.
Die großen Vorteile dabei sind dass Sie nicht von Banken abhängig und gegen einen Systemkollaps abgesichert sind.

01.10.2017

10:01 | Leser-Anfrage: Immo vs EMs

Wie ist es denn wenn ich Imobilien habe die ja später wie man hört schlecht sind, weil die vom Stadt mit einer Hypothek belastet werden können.
Aber wenn ich Gold und Silber habe, habe ich gelesen, dass man früher ein Haus für eine Hand voll Silber kaufen konnte.
Daher kann ich doch meine Imobilien dann für eine paar Silbermünzen ablösen oder?

Richtig. Immobilien sind nur gut wenn man darin wohnt. In der Krise sollte man sie nach Möglichkeit nicht besitzen da es viele Nachteile gibt, wie Sie schon beschrieben haben.
Ein paar Weitere wären:
Mieter zahlt nicht
Staat kassiert Steuern
Immobilien Kredite werden fällig gestellt
Kreditzinsen explodieren (trotz Fix-Zinssatz)
keine Mobilität

Derzeit werden viele Immobilien gekauft. Aber Achtung, Das heißt dass es gleichzeitig genauso viele Verkäufer gibt! In Summe ist der Verkäufer klug weil unbegrenzt viel Geld auf der Welt existiert (!) und Immobilien in dieser Zeit zu unbegrenzt viel Geld verkauft werden können. Irgendwann kommt wieder eine Zeit wo Geld begrenzt ist. Dann werden auch die Immobilienpreise in ein realistisches Feld zurückkehren. Meistens kommt nach einer preislichen Übertreibung nach Oben, eine Übertreibung nach Unten und erst danach hat man wieder einen normalen Bereich.

24.09.2017

09:31 | Leser-Anfrage: "Auswandern mit EM".

Nach langen Recherchen scheint es sehr elegant zu sein, sein EM über Bullionvault, Goldmoney oder Euro Pacific Bank in Hochsicherheitstresoren
einzulagern und online zu verwalten. Bei Goldmoney gibt es sogar eine Mastercard, die durch den Verkauf von EM aufgeladen werden kann, und zwar von jedem Ort der Welt aus, zur Verwendung überall auf der Welt. Mehr Freiheit mit EM geht meines Erachtens nach nicht. So weit die Theorie. Wer hat Erfahrungen mit den o.g. Holdings machen können?

Es gibt schon zahlreiche Unternehmen die sich auf Hochsicherheitslagerung spezialisiert haben. Wenn man sich diese Unternehmen im Detail ansieht, dann findet man auch zahlreiche Unterschiede, die von Vorteil oder auch von Nachteil sein können. Hier nur einige Punkte die in der Praxis häufiger vorkommen:
Wenn man laufend traden möchte dann sind Internetfirmen sicher zu bevorzugen, da alles online verfügbar ist. Wer jedoch nur sein Vermögen sicher lagern möchte, der benötigt diese Form eigentlich nicht.

Im Internet findet man viele Beispiele von Sicherheitslücken von Apps, gestohlenen Logins und Handyscans über WLan,… . Technik ist immer auch mit einem Risiko verbunden. Wenn man sie nicht braucht dann sicherheitshalber darauf verzichten.
Alle persönlichen Daten (Vermögen, Adressen,…) werden auf verschiedenen Server gespeichert, dann müssen noch Sicherheitskopien auf anderen Servern erstellt werden. Alleine bei diesem Punkt kann meistens niemand mehr sagen, wo überall diese Daten aufscheinen. In der Praxis passieren hierbei oft Fehler wodurch große Datenmengen in der Öffentlichkeit auftauchen.

Das Thema „Ein Firmensitz in einer Steueroase“ ist auch schon viel diskutiert worden. Allgemein das Ergebnis daraus zusammengefasst ergibt: Wenn ein Unternehmen dort einen Sitz errichtet, dann ist es zum Vorteil des Unternehmens und somit zum Nachteil deren Kunden. Also solange nichts dem Unternehmen passiert, ist alles in Ordnung. Sollte es aber zu irgendwelchen Schwierigkeiten kommen, dann hat man als Kunde fast keine Chancen. Hier nur mal kurz was zu bedenken ist:
Welches Recht gilt? Alleine hierfür streiten Anwälte oft über Jahre.
Wie sieht es mit der Haftung aus?
Selbst wenn man Recht bekommt, wie sieht es mit der Rechtsdurchsetzung aus?
Fast alle Rechtsschutzversicherungen eignen sich nicht für solche Fälle.
Bonitätsprüfungen sind nicht möglich.
Wer ist der tatsächliche Eigentümer?
Wie komme ich im Krisenfall an unternehmensrelevante Informationen?
Es muss jeder selbst entscheiden, ob er dies als sicher erachtet oder als Risiko.

Wenn es um eine langfristige Hochsicherheitslagerung geht und um hohe Werte, dann empfehlen wir immer die AGB zu lesen. Sind diese nicht klar verständlich, dann lieber ein Unternehmen aufsuchen, dass dies dem Kunden einfach und sicher darstellen kann.
gvs-bullion.com arbeitet und handelt komplett kreditfrei und kann zum Beispiel auch alle Zahlungen in allen Kryptowährungen rasch und schnell durchführen.

Zum Thema Kreditkarte:
Jeder kann sicher jederzeit eine Prepaid-Kreditkarte ausstellen lassen und über das überwiesene Guthaben verfügen. Egal ob Taschengeld oder Reisebudget, diese Lösung bieten schon alle Kartenunternehmen an. Also einfach beim Verkauf von Edelmetall die Kontonummer der Prepaidkarte angeben.

20.09.2017

10:00 | Leser-Anfrage: 

Bei einem Vortrag von Andreas Popp, rät er zu Silber Barren und nicht zu Münzen, da Münzen Staatliche Währungen sind und auf Verlagen zurückgegeben werden müssen. Barren wären keine Münzen, sondern nur reiner Rohstoff und damit sicherer. Wie ist ihre Meinung dazu!
Wurde nicht auch der Krügerand aus diesem Grund als Medaille geprägt?

Münzen sind aufgrund der Differenzbesteuerung für Zuhause praktischer, da sie steuerlich günstiger kommen und im Handel höhere Rückkaufpreise erzielen. Im Krisenfall ist auch die Kleinheit der Münzen aufgrund des hohen Silberpreises immer ein Vorteil. Barren dagegen sind für die Verwahrung in steuerfreien Lagern beliebter da die Prägekosten deutlich niedriger sind.

Wir stufen sowohl Münzen als auch Barren als sicher ein. Kunden haben uns erzählt dass Sie im Ernstfall aufgrund des geringen Schmelzpunktes (961° C) Silber zuhause schmelzen und als Nugget verkaufen können. Der Vollständigkeit halber sollte aber gesagt sein dass das Zerstören der Währung in manchen Ländern (USA, Australien) nicht erlaubt ist. Wenn jemand es für nötig erachtet, ist es möglich Silber auch bei uns oder anderen großen Händlern in Wunschbarrengröße zu gießen.

Der Krügerrand ist gesetzliches Zahlungsmittel in Südafrika und somit keine Medaille. Bei dieser Sonderform ist die Nominale nicht auf der Münze abgebildet, sondern wird von offizieller Stelle täglich neu festgelegt. Die Basis dabei ist der Durchschnitt der zwei Fixings der London Bullion Market Association (LBMA), einem der wichtigsten Handelsplätze für Gold und Silber.

17.09.2017

10:17 | Leser-Anfrage: "Auswandern mit EM"

Auswandern mit EM. Nach langen Recherchen scheint es sehr elegant zu sein, sein EM über Bullionvault, Goldmoney oder Euro Pacific Bank in Hochsicherheitstresoren
einzulagern und online zu verwalten. Bei Goldmoney gibt es sogar eine Mastercard, die durch den Verkauf von EM aufgeladen werden kann, und zwar von jedem Ort der Welt aus, zur Verwendung überall auf der Welt. Mehr Freiheit mit EM geht meines Erachtens nach nicht. So weit die Theorie. Wer hat Erfahrungen mit den o.g. Holdings machen können?

Es gibt schon zahlreiche Unternehmen die sich auf Hochsicherheitslagerung spezialisiert haben. Wenn man sich diese Unternehmen im Detail ansieht, dann findet man auch zahlreiche Unterschiede, die von Vorteil oder auch von Nachteil sein können. Hier nur einige Punkte die in der Praxis häufiger vorkommen:
Wenn man laufend traden möchte dann sind Internetfirmen sicher zu bevorzugen, da alles online verfügbar ist. Wer jedoch nur sein Vermögen sicher lagern möchte, der benötigt diese Form eigentlich nicht.
Im Internet findet man viele Beispiele von Sicherheitslücken von Apps, gestohlenen Logins und Handyscans über WLan,… . Technik ist immer auch mit einem Risiko verbunden. Wenn man sie nicht braucht dann sicherheitshalber darauf verzichten.
Alle persönlichen Daten (Vermögen, Adressen,…) werden auf verschiedenen Server gespeichert, dann müssen noch Sicherheitskopien auf anderen Servern erstellt werden. Alleine bei diesem Punkt kann meistens niemand mehr sagen, wo überall diese Daten aufscheinen. In der Praxis passieren hierbei oft Fehler wodurch große Datenmengen in der Öffentlichkeit auftauchen.

Das Thema „Ein Firmensitz in einer Steueroase“ ist auch schon viel diskutiert worden. Allgemein das Ergebnis daraus zusammengefasst ergibt: Wenn ein Unternehmen dort einen Sitz errichtet, dann ist es zum Vorteil des Unternehmens und somit zum Nachteil deren Kunden. Also solange nichts dem Unternehmen passiert, ist alles in Ordnung. Sollte es aber zu irgendwelchen Schwierigkeiten kommen, dann hat man als Kunde fast keine Chancen. Hier nur mal kurz was zu bedenken ist:
Welches Recht gilt? Alleine hierfür streiten Anwälte oft über Jahre.
Wie sieht es mit der Haftung aus?
Selbst wenn man Recht bekommt, wie sieht es mit der Rechtsdurchsetzung aus?
Fast alle Rechtsschutzversicherungen eignen sich nicht für solche Fälle.
Bonitätsprüfungen sind nicht möglich.
Wer ist der tatsächliche Eigentümer?
Wie komme ich im Krisenfall an unternehmensrelevante Informationen?
Es muss jeder selbst entscheiden, ob er dies als sicher erachtet oder als Risiko.

Wenn es um eine langfristige Hochsicherheitslagerung geht und um hohe Werte, dann empfehlen wir immer die AGB zu lesen. Sind diese nicht klar verständlich, dann lieber ein Unternehmen aufsuchen, dass dies dem Kunden einfach und sicher darstellen kann.
gvs-bullion.com arbeitet und handelt komplett kreditfrei und kann zum Beispiel auch alle Zahlungen in allen Kryptowährungen rasch und schnell durchführen.

Zum Thema Kreditkarte:
Jeder kann sicher jederzeit eine Prepaid-Kreditkarte ausstellen lassen und über das überwiesene Guthaben verfügen. Egal ob Taschengeld oder Reisebudget, diese Lösung bieten schon alle Kartenunternehmen an. Also einfach beim Verkauf von Edelmetall die Kontonummer der Prepaidkarte angeben.

15.09.2017

18:23 | Leser Anfrage: "Silbermünzen: Was bedeutet "differenzbesteuert?"

Wie hoch ist der Mehrwertsteuersatz in Österreich? Wie wirkt sich die Mehrwertsteuer aus, wenn ich Silbermünzen wieder verkaufen will.

Die Differenzbesteuerung ist ein eigenes Steuersystem das aus Deutschland kommt. Dieses System wird neben Silber und Platin in vielen anderen Bereichen ebenfalls verwendet.

Bei einem gekauften Produkt wurde schon die volle Steuer abgeführt. Daher wird nur mehr die Differenz besteuert, heißt das Produkt wurde schon einmal an einen Endkunden verkauft und bei einem neuerlichen Verkauf zahlt man nur die Differenzsteuer oder das Produkt wurde beim Import schon versteuert und es ist beim späteren Verkauf nur mehr die Differenz zu versteuern. Am Ende ist über den gesamten Verkaufspreis die Steuer bezahlt, dies nennt sich dann Differenzbesteuerung.

Diese differenzbesteuerten Produkte sind immer günstiger als wenn man den vollen, normalen regelbesteuerten Betrag bezahlt mit 20%. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler, ob dieser differenzbesteuerte Münzen anbietet.

Wenn Sie als Privatperson Münzen verkaufen, dann gibt es nie eine Steuer. Ein Steuersystem heißt, dass man beim Kauf Steuern bezahlt, beim Verkauf gibt es keine Steuern.

10.09.2017

16:26 | Leser-Anfrage: "Wo wird am meisten Gold abgebaut?"

Das meiste Gold wird in China abgebaut. 2015 hat man dort rund 450 Tonnen an Gold gefördert. Mit deutlichem Abstand dahinter findet sich Australien mit knapp 270 Tonnen Abbau. In die Top 5 der Rangliste schafften es noch Russland, USA und Kanada.
Doch was ist mit Südafrika passiert? Einst war es ja der Gigant in Sachen Goldabbau und in den 70er Jahren sogar an der Spitze der Rangliste. 1970 baute Südafrika unglaubliche 1000 Tonnen an Gold ab und stellte somit einen Rekord auf, den bis heute kein Land übertrumpfen konnte. Heute fördert Südafrika nur mehr rund 100 Tonnen an Gold im Jahr.
International ist jedoch eine ganz andere Tendenz zu erkennen. Aufgrund des leicht angestiegenen Goldpreises, erhöht sich auch der Abbau von Gold. Aber in welchem Verhältnis steht der Goldpreis mit der Förderung? Beobachtet man die Statistiken stellt man fest, dass die zwei Faktoren gekoppelt agieren. Für Goldminenunternehmen ist es rentabler mehr an Gold zu fördern, wenn dessen Preis auch steigt. Es ist davon auszugehen, dass die Wachstumsrate der Goldförderung weiter steigen wird.

03.09.2017

08:45 | Leser-Anfrage: "Edelmetallhändler"

Bei mir gibt es weit u. breit keinen Edelmetallhändler (zur Bank möchte ich nicht gehen, außerdem ist gerade Silber dort unnötig teuer), deshalb bleibt nur der Kauf im Web. Bei dem Online Shop gibt es KEIN Login, es werden angeblich keine Daten gespeichert u. nach dem Kauf werden die Daten wieder gelöscht. Soweit so gut, auf meinem Konto allerdings sind diese Bewegungen aber sehr wohl rückverfolgbar, u. das über sehr lange Zeit.Jetzt zu meiner Frage, wenn man seine "großen" EM Käufe erledigt hat, macht es vielleicht Sinn sein Konto aufzulösen u. ein neues zu eröffnen? Hat sich darüber vielleicht schon jemand Gedanken gemacht?
Ich selbst schwanke zwischen "werde nicht paranoid" u. "dem Staat ist alles zuzutrauen".

Banken führen jeden Tag viele Millionen automatisierte Überweisungen bzw. Bewegungen durch. Eine richtige Rückverfolgung einer Überweisung ist daher sehr aufwändig. In der Praxis wird dies von Behörden nur bei ganz speziellen Anlässen bei den Banken veranlasst.

Sollte der Behörde eine Bewegung nicht erklärbar sein, dann wird üblicherweise ganz einfach zuerst der Absender der Bewegung nach dem Zweck befragt. Diese Person muss dann selbst entscheiden welche Unterlagen der Behörde zur Bestätigung vorlegt werden. Bei Bankbelegen macht es somit keinen Unterschied ob das Konto aktuell noch aktiv ist oder bereits geschlossen ist.

Wenn Geld auf einem Konto war und von einem Konto kam, ist normalerweise eher ein positives Zeichen für Behörden. EU-Banken prüfen automatisiert und man geht eher davon dass man das Geld ordentlich erhalten hat und ebenso versteuert hat.

Viel höher ist das Risiko dass personenbezogene Daten, die auf einem Server gespeichert werden, gestohlen oder kopiert werden. Hierüber findet man schon unendlich viele Beispiele im Internet oder man hört regelmäßig solche Vorfälle in den Nachrichten. Daher lieber darauf achten dass diese personenbezogenen Daten (Login, Transaktionen,…) gar nicht gespeichert werden und wenn doch, dass sie gelöscht werden.

Ebenso muss man berücksichtigen, wenn Kundendaten gespeichert werden, dann entsteht damit auch schnell eine Verpflichtung sie auf Verlangen einer Behörde auch zur Verfügung zu stellen.

Der Staat macht keine langen zeitaufwendigen Nachforschungen in der Vergangenheit um vielleicht daraus Einnahmen zu erzielen. Er hat viel einfachere und garantiertere Möglichkeiten, wie z.B. neue Steuern bzw. Steuererhöhungen.

29.08.2017

18:33 | Leser-Anfrage: "Privater Schwarzmarkt"

Angenommen, dass es in naher Zukunft keinen "privaten Schwarzmarkt" gäbe und auch Bargeschäfte im tagtäglichen Leben auf 500 Euro begrenzt wären.
Wie kann ich meine Edelmetalle (z.B. Gold 1 Oz Barren/Münzen, 50g und 100g Barren) veräußern, wenn diese in den letzten 6 Jahren im Rahmen von anonymen Tafelgeschäften, d.h. ohne persönlichen Eigentumsbezug, erworben worden sind? Wie kann ich ggfs. beweisen, dass diese Edelmetalle aus meinem versteuerten Einkommen gekauft worden sind?

Bei jeden größeren Geschäft ist es üblich sich auszuweisen. So ist es auch beim Erwerb von Edelmetallen. Aktuell benötigt man ab 10.000,- EUR eine Legitimation. Auch muss die Herkunft des Geldes schlüssig sein.
Der Erwerb von Anlagegold ist aktuell steuerfrei, eine Rechnung vom Kauf ist daher unwesentlich für den Verkauf. Oftmals kann diese gar nicht erbracht werden, da Gold ein sehr beliebtes Geschenk ist. Zu beachten ist, dass die Menge des Edelmetalls schlüssig zu den Vermögensumständen des Besitzers passt. Kleine Einheiten bieten den Besitzer den Vorteil, dass dieser „eher in der Masse untergeht“ und gewährleisten mehr Anonymität.

26.08.2017

15:06 | Leser Anfrage: Minenaktien?

Lohnt es sich aktuell in Minenaktien zu investieren?
Oder sollte man bei physischen EM bleiben?
Steigt der Wert Aktie wenn der Wert des EM steigt?
Einfaches Beispiel:
Ich kaufe Minenaktien und der Wert des EM steigt um 6%. Dadurch macht das Unternehmen mit dem selben Aufwand 6% mehr Umsatz. Habe ich etwas außer acht gelassen? Oder kann man sich das in etwa so vorstellen?
Danke im vorhinein für Ihre Antwort.

Aktien zählen zum Papiersystem und unterscheiden sich daher deutlich vom physischen Edelmetall. Man sollte bei Aktien sehr viele Faktoren berücksichtigen. Hier vielleicht ein paar Schlagwörter: Unternehmensentwicklung, Jahresabschlüsse, Geldmengenentwicklung, Management, usw.

Aus vergangenen Krisen weiß man, dass der physische Besitz in Geldvermehrungszeiten extrem wichtig war.

Ob Minen bei steigenden Edelmetallkursen mehr Umsatz machen hängt viel von deren Unternehmensstrategie ab. Professionellere Minen haben genauere Förderquoten und sichern sich den Kurs des Edelmetalls schon im Vorfeld ab. Somit bleibt der Ertrag unabhängig von Preisschwankungen gleich und man ist auf jeden Fall abgesichert. Sie liegen aber richtig dass Minen langfristig von Goldpreisanstiegen profitieren.

25.08.2017

18:19 | Leser-Anfrage: Auswandern mit EMs

Mit Gold und Silber auswandern. Wer kennt sich aus? Möchte nach Paraguay umsiedeln. Kann ich EM problemlos mitnehmen? Gibt es im Land Möglichkeiten, EM zu erwerben bzw zu veräußern? Danke im Voraus.

Gratuliere zu Ihrer mutigen Auswanderungs-Entscheidung. Für eine präzisere Antwort benötigen wir jedoch mehr Details, da vieles zu berücksichtigen ist. Gerne können Sie genauere Fragen auch direkt an uns übermitteln: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder einfach einmal anrufen.
Aus Sicherheitsgründen ist es nicht ratsam, große Wertmengen mitzunehmen und in Paraguay zu lagern. In ländlichen Gegenden spricht sich schnell herum wenn jemand vermögend ist. Deshalb ist bei größeren Mengen die Lagerung in einem richtigen versicherten Hochsicherheitslager zu empfehlen. Aus diesem Lager kann man jederzeit Metalle kaufen und verkaufen und sich Beträge in kleineren Raten bzw. monatlich überweisen lassen.
Es gibt auch in Paraguay Edelmetallhändler, diese sind jedoch vorwiegend kleinere Händler. Deshalb sollte man beachten, dass man bei diesen Händlern eventuell nur geringere Goldmengen veräußern kann. Schon das Erwähnen größerer Summen bei einem Händler kann sich schnell herumsprechen. Daher immer vorsichtig sein! Hochwertige Safes Vorort zu kaufen ist oft nicht so einfach, da durch Kauf oder Transport viele einheimische über diese Besonderheit erfahren.
Allgemein ist aber sicher, dass wenn sich das Papiergeldsystem erneuert, werden sicher auch in Paraguay deutlich mehr Händler auf Edelmetall umsteigen.Große Mengen kann man auch von Spezialisten nach Paraguay transportieren lassen, ist aber wie oben erwähnt nicht unbedingt zu empfehlen. Der Transport der Edelmetalle ist nicht so teuer, jedoch sind die Versicherungskosten relativ hoch.
Vielleicht haben wir hier Leser, die in Paraguay sind oder eine Zeit lange gelebt haben. Bitte schicken Sie uns Ihre Erfahrungen, wir veröffentlichen diese gerne.

23.08.2017

17:50 | Leser-Anfrage: Wo kann ich in Ungarn am besten Gold kaufen oder verkaufen?

Ungarn hat eine sehr lange Tradition mit Edelmetallen, die bis zum späten Mittelalter zurückreicht. Vor über 700 Jahren hat König Karl I. Ungarns Aufstieg zum führenden Produzenten von Gold und Silber in Europa eingeleitet. Auch heute noch haben viele Ungarn ein besonderes Verhältnis zum Gold.
Bereits vor mehreren Jahren hat die GVS Bullion Group das Büro Arany Kereskedes in Budapest eröffnet. Käufe und Verkäufe sind jederzeit möglich.

Das Verkaufsteam berät Sie zum Thema Edelmetall auf Deutsch und Ungarisch. www.aranykereskedes.hu

22.08.2017

14:17 | Leser Anfrage: Im letzten Satz unten sprechen Sie die Kleinheit des Edelmetalles an, bei Gold 1/10 Unze pro Woche um wie bisher weiterleben zu koennen. Was empfehlen Sie bei Silber?

Je nach Krisenverlauf kann eine 1/10 Unze Gold auch für einen Monat ausreichen.

Bei Silber sind Münzen zu je 1 Unze die gängigste Anlageform. In den letzten Jahren kamen viele neue Anlagemünzen auf den Markt. Silber Kängurus der Perth Mint zählen zu den Beliebtesten da es der weltweit größte Hersteller ist. Seit dem Brexit sind auch britische Anlagemünzen wieder sehr gefragt. Der Hersteller, Royal Mint hat das Design der Gold- & Silber Britannia für 2017 verbessert.

Als der Silberpreis noch über 40 US-Dollar je Unze lag, waren kleinere Silbermünzen zu je ¼ oder ½ Unze sehr beliebt. Jetzt wo der Silberpreis so niedrig liegt, hat die Nachfrage an diesen Münzen etwas abgenommen. Es ist aber auch ein guter Zeitpunkt sich jetzt mit diesen kleinen Münzen einzudecken, bevor der Silberkurs wieder neue Höhen erklimmt. Die namhaftesten Münzen dieser Gewichtsklassen heißen Arche Noah und werden von der Armenischen Zentralbank herausgegeben.

20.08.2017

09:18 | Leser-Anfrage: "Immo oder EM?"

Sehr geehrtes Team, nachdem ich vor Kurzem erst auf ihre Seite gestoßen bin, erlaube ich mir ihnen eine Frage zu stellen, die mich situativ erst seit ein paar Wochen umtreibt. Leider bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich diese Frage in dieser Rubrik angebracht ist, bin jedoch so frei, diese Frage hier doch zu stellen.
Folgendes Szenario beschäftigt mich: Unsere Tochter (verh. 2 Kinder, ihr Mann ist Lehrer, sie arbeitet 8 Std. wöchentlich) hat sich mit ihrem Mann entgegen meinem Rat, zum Kauf eines Hauses entschlossen und ist nun mit 300 000 Euro verschuldet. Ihr Argument: Eine 4-Zi-Wohnung kostet in ihrer Stadt 1000 Euro Miete, jetzt bezahlt sie halt stattdessen 1300 € für das Haus ab. Nun habe ich kürzlich in einem Youtube- Interview vernommen, dass Verschuldung im Falle eines Crashs das Schlechteste sei, was einem passieren kann, da die Schulden sich einerseits erhöhen, die Gehälter gleichzeitig fallen und vor allem die Immobilienpreise abstürzen würden. Meine Frage in diesem Zusammenhang wäre folgende: a) Würde ihre Rücklage von etwa 30 000 € EM in derzeitigem Wert gerechnet, genügen, um diese Crash-Situation überstehen zu können? b) Wie kriegt man dann diese EM "flüssig"?
Über eine Einschätzung ihrerseits würde mich sehr freuen, um evtl. auch noch unterstützend wirken zu können.
Ihnen für ihre segensreiche "Aufklärungsarbeit" weiterhin gutes Gelingen.


Es ist schwer Ihre Frage in Kürze zu beantworten. Bei Bedarf rufen Sie einfach einmal unter +431/3305033 an. Grundsätzlich sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
Immobilien: In einer Zeit von unbegrenztem Geld steigen auch die Immos unbegrenzt hoch. Irgendwo muss das viele Geld ja hin.
Zinsniveau bei Null: Einfach gesagt, man kann sich bei 0% Zinsen sehr viel Geld leihen, da man ja keine Zinsen zahlen muss.
Aus der Vergangenheit weiß man (auch derzeit in kleineren Ländern) dass nach dem vielen Gelddrucken die Inflation bzw. Hyperinflation kommt.

Zwangsläufig muss früher oder später die Inflation kommen. Dabei springen die Zinsen oft sehr schnell in die Höhe, auch die Bankzinsen bzw. Kreditzinsen. Zinssätze zwischen 10 und 20% sind dann schnell möglich, auch Zinssätze von 40% oder mehr sind möglich.

Die Zeit des unbegrenzten Geldes ist auch wieder einmal vorbei. Dann ist deutlich weniger Geld im Umlauf und man kann Immos nur mit wirklich erarbeitetem Geld kaufen. Es gibt somit deutlich weniger Käufer am Markt und die Preise sind damit dann deutlich niedriger als jetzt.

Gerade in der aktuellen Zeit (unbegrenztes Geld, Zinsen bei Null) haben viele Menschen die Möglichkeit sich eine Immobilie zu leisten. Daraus entsteht sehr schnell ein Trend. Das Risiko ist jedoch auch hoch, denn wenn die Zinsen nicht leistbar sind, dann ist die Immobilie weg und man hat noch Schulden bei der Bank. ABER nicht vergessen, bei jedem Käufer gibt es auch einen Verkäufer, daher ist der, der sich darüber ausreichend Gedanken macht, meist später der Schlaue.

Natürlich ist eine Immobilie besser als Geld. Da Geld nach einer Hyperinflation wertlos ist, eine Immobilie immer einen Wert haben wird.
zu a) Allgemein gesagt reicht es aus. Man muss es aber richtig verwenden. Also nicht dazu dass man es für das vorübergehende Behalten einer Immo einsetzt. Ob es reicht hängt von der Anzahl der Personen ab die davon leben sollen. Welchen Beruf man hat, sprich einen krisensicheren oder nicht.

Zu b) Die Kleinheit des Edelmetalls ist zu beachten. Im Krisenzeiten will jeder Gold haben (so wie derzeit jeder Immos). Man gibt nur das Gold her was man zum Leben benötigt, denn Rest behält man. Zum Beispiel 1/10 Unze jede Woche damit man den gewohnten Lebensstandard halten kann.

11:09 | Leser-Ergänzung
Bedenken sollte man auch dass wenn das EM hoch im Preis steht sodass die Rechnung vermeintlich aufgeht den Kredit aufzulösen der deutsche Staat
bis dahin Stellen geschaffen haben wird wo man das Edelmetall unter horrenden Abschlägen abliefern kann - und nur in diesen Stellen oder
Goldbesitz gänzlich verboten wird. D.h. bestenfalls wird der Staat einen großen Teil abkassieren. Schwarz zu verkaufen um den Kredit zu bedienen
wird dann auch schwer da der Staat natürlich danach fragt woher das Geld plötzlich stammt.

18.08.2017

17:51 | Leser-Anfrage "Besteuerung von EMS?"

Das Problem der Geldmengenexplosion:
"Hier die Berechnung in Zahlen: 21 Billionen USD mal 40% dividiert durch 33.000 Tonnen ergibt 10.000 USD pro Unze"
Demnach wäre doch dann jeder mittellmäßige HartzIV-Empfänger mit Zahngold und Ehering, zumindest aber jeder mittelständische Haushalt der Goldklunkern in seiner Schmuckschatulle hält ein kleiner Glückspilz.
Wenn die 10.000 US$/oz jemals Realität werden sollten dann garantiere ich dass in unserem sozialistischen Europa sofort Gesetze veröffentlicht und Einrichtungen geschaffen werden in welchen die Bürger ihr Edelmetall zu einem horrenten Steuersatz abliefern müssen.

Richtig, Staaten in finanzieller Not werden Ihren Handlungsspielraum voll ausreizen. Auch sind Preissteigerungen weit über 10.000,- USD je Unze möglich wenn Papiergeld nichts wert ist. Wie zum Beispiel in Simbabwe um 2008 als eine 100 Billionen Dollar Note ausgegeben wurde.

20:03 | Kommentar
Gähn, wenn man sein EM nicht bei Sparkasse ect. gekauft hat, sonder BAT (Bar auf Tatze) kann der Staat, falls er überhaupt noch dazu fähig ist gar nichts. Ausserdem steht es mir immer frei mein Gold zu behalten. Zudem kann man es relativ einfach schützen, dazu braucht man weder Tresor oder Bankschließfach. Beim zweitem, kann man wahrscheinlich auch das Fenster aufmachen und es rauswerfen.

Wenn der Staat also EM wieder in einen Geldkreislauf bringen will, ist die These mit der hohen Besteuerung sehr fragwürdig, da der Staat wenn der Crash eintritt zunächst mal recht pleite ist. Es gibt noch viel mehr Argumente die gegen solche Besteuerungen sprechen. Nur eine noch, in solchen Zeiten kommt wieder der Schwarzmarkt. Falls die Deutschen welche EM haben, jedoch eine Bahnsteigkarte lösen wollen, nur zu. Man trifft eine Entscheidung und lebt damit

 

11.08.2017

20:10 | Leser-Anfrage:
Eine Frage die mich schon länger beschäftigt, auf vielen Goldseiten wird ja geschrieben dass nach einem Crash Gold auf ca. 10.000 € und Silber auf 500 € nach heutiger Kaufkraft steigen soll. Aber wie kommen die auf diese Zahlen ?? Vor allem sind die Zahlen auf verschiedenen Seiten dieselben. Die Preise müssen ja einen Hintergrund, oder eine Berechnungsgrundlage haben.

Damit man in der Vergangenheit Vertrauen in eine Währung hatte, musste sie durch Gold gedeckt sein. Seit 1971 gibt es keine Deckung mehr durch Gold. Weltweit stützt also nur noch das Vertrauen in die Regierung die Währungen. Regierungen schaffen immer mehr Papiergeld und missbrauchen dieses Vertrauen zunehmend. Experten gehen davon aus, dass Währungen früher oder später wieder durch Gold gedeckt werden müssen, um das Vertrauen wieder herzustellen.

In der Öffentlichkeit hat sich eine Berechnung für Golddeckungen verbreitet, die aus 3 Teilen besteht:

Man nimmt alles vorhandene Geld auf der entwickelten Welt: USA, EU, China, Japan: in Summe 21 Billionen USD
Die letzte große goldgedeckte Währung (USD) hatte zuletzt 40% Deckung durch Gold Man berechnet wie viel Gold von Zentralbanken gehalten wird (rund 33.000 Tonnen)

Man nimmt jetzt also die 21 Billion USD (1). Würde man diese mit Gold unterlegen, dann benötigt man dafür Gold im Ausmaß von 40% (2). Legt man dies dann auf das vorhandene Gold (3) um, kommt man auf ein Ergebnis von rund 10.000 USD pro Unze Gold.

Hier die Berechnung in Zahlen: 21 Billionen USD mal 40% dividiert durch 33.000 Tonnen ergibt 10.000 USD pro Unze

Silber kommt etwa 20 mal so häufig in der Erdkruste wie Gold vor. Daher entspricht auch der Silberpreis etwa einem Zwanzigstel von Gold, also etwa 500 USD pro Unze.

Es besteht die Möglichkeit, dass Märkte „überreagieren“ und den Goldpreis weit über die $ 10.000,- hinaus katapultieren.

Vielleicht wird eine höhere Deckung nötig sein, um das Vertrauen wieder herzustellen. Denkbar ist auch, dass Staaten miteinander konkurrieren, wer mehr Gold hinterlegen kann.

Gold und Silber kann man nicht vermehren. Jetzt kann jeder selbst ausrechnen wohin es führt wenn noch mehr Geld gedruckt wird oder eine höhere Deckung nötig sein wird.

 

20:10 | Leser-Anfrage:
Als langjähriger Leser müssen Sie mir jetzt erklären, warum Silber langfristig, Gold hingegen kurzfristig besser sein soll. Das hab ich noch nie gehört, obwohl ich mir inzwischen ein gewisses EM Verständnis zumute. Gold als kurzfristige Anlage ist wohl eher Spekulation, als Versicherung und sehr langfristige Anlage macht es Sinn, dachte ich zumindest bisher(?).

Silber ist im Gegensatz zu Gold ein Industriemetall. Industriemetalle werden verbraucht und daher ändern sich die Marktpreise rascher. Gold wird hingegen immer wiedergewonnen und ist daher konstanter. Diese Stabilität führt dazu, dass man Gold auch für kurze Zeiträume halten kann.

Da es immer mehr Geld gibt auf der Welt, werden beide Rohstoffpreise langfristig garantiert steigen. Die Silberpreise gehen mehr rauf oder runter, daher bietet ein langer Investmentzeitraum die beste Sicherheit um die Schwankungen zu kompensieren.

 

16:33 | Leser-Anfrage: Sind Dukaten besser beim Gold kaufen?

Golddukaten sind mit Abstand die traditionsreichsten Goldmünzen Österreichs. Mit den Darstellungen des Kaisers und des Doppeladlers wurden sie bereits ab 1872 geprägt. Sie sind die ersten Goldmünzen, die von der Ersten Republik Österreich herausgegeben wurden und sind die Vorgänger der Wiener Philharmoniker, welche seit 1989 geprägt werden. Seit 1915 werden von Dukaten nur Nachprägungen geprägt. Diese tragen stets das Jahr 1915, egal aus welchem Jahr sie tatsächlich sind. Es ist daher nicht nachvollziehbar, wann man die Münze gekauft hat.
Dukaten sind sehr dünn und sind daher größer. Dadurch eignen sie sich sehr gut als Geschenk. Zur der Zeit, aus der die Dukaten stammen, gab es noch keine gute.

09.08.2017

16:35 | Leser-Anfrage:

Die aktuelle politische Situation in Europa verunsichert mich sehr, deshalb möchte ich für meine Familie zur Absicherung ein Investment in Edelmetalle um rund 5.000 Euro tätigen. Würden Sie momentan zu Silber oder Gold raten?

Langfristig ist Silber interessant, für kurzfristigere Zeiträume ist Gold der solidere Rohstoff.Wir empfehlen das Gold-Silber-Ratio mit zu berücksichtigen. Dabei erkennt man sehr leicht welchen Rohstoff man bevorzugen sollte. Das Gold-Silber-Ratio zeigt, welches der beiden Metalle gerade „günstiger“ ist. Ab einem Verhältnis von 1:60 spricht von man günstigem Silber. Zum Vergleich, im Mai 2011 erhielt man für 1 Unze Gold lediglich 35 Unzen Silber.

Aktuell bekommt man für 1 Unze Gold 75 Unzen Silber. Das ist eine historisch gesehen seltene Situationen, daher ist Silber zu bevorzugen.

06.08.2017

16:49 | Leser Frage:

Warum gibt es bei manchen Goldbarren Zertifikate aus Papier und bei manchen nicht? Sonst sehen diese Barren doch ganz gleich aus. 

Bei Goldbarren ist darauf zu achten dass bei der Herstellung alle Qualitätsrichtlinien eingehalten wurden (Reinheit von 9999, …). Die LBMA Zertifizierung ist so ein Prüfungsmerkmal.

Auf den Barren selbst kann man all diese Merkmale nicht darstellen; dafür gibt es Zertifikate wo alles draufsteht. Die tatsächliche Reinheit eines Barren kann man nur in einem Schmelzverfahren garantiert nachprüfen. Daher ist es für den Handel wichtig dass es ein zertifiziertes Produkt ist, damit es nicht eingeschmolzen wird.

Manche Hersteller lassen Ihre Barren nicht zertifizieren. Diese sind meist günstiger. Man erhält beim Verkauf aber auch weniger zurück.

29.07.2017

12:04 | Leser Anfrage:

Sehr geehrtes Bachheimer Team, als aufmerksamer Leser Ihrer Seite, habe ich nunmehr mein Aktiendepot so umgeschichtet, dass ich fast nur noch in Minenwerte investiert bin. 
Da ein Aktiendepot jedoch nur als Unterkonto bei einer Bank geführt werden kann, beschäftigt mich seit geraumer Zeit folgende Frage:

Was passiert mit diesem Konto bei einem Bankencrash ? Gehen die Aktien auch automatisch in den Besitz der Bank über? Wenn nicht,- wie kann ich nach einer Bankenschliessung über die Aktien verfügen ?
Über eine Antwort von Euch, würde ich mich - bzw. bestimmt auch viele andere Leser - sehr freuen.

 

Aktuell betreiben Zentralbanken extreme Papiergeldvermehrung. Vor ein paar Tagen hat man schon angedeutet, dass man auch 2018 damit weitermachen wird. Allgemein profitieren Papiersysteme von diesen Papiergeldvermehrungen übermäßig.

Papiersystemen haben immer AGB und diese muss man genau studieren, um festzustellen, was sich im Hintergrund verbergen kann. Für Dritte gehaltene Depots werden dabei oft besonders behandelt. Im Internet gibt es auch viele Erklärungen zu diesen Formulierungen. Wir empfehlen die AGB zu lesen und zu verstehen.

AGB können sich im Zeitverlauf ändern, besonders weil Banken im Krisenfall meist verstaatlicht werden. Staaten können neue Regulierungen einführen und alte besonders einfach ändern.

Wenn Sie gut schlafen wollen, dann kaufen Sie echte Werte.

26.07.2017

17:01 | Die Antwort an einem Leser dessen Mail wunschgemäß bei der Redaktion verblieb.

Das Versenden von Gold nach Neuseeland ist möglich. Wir haben schon einige Sendungen nach Neuseeland durchgeführt. In Ihrer Anfrage fehlen noch einige wichtige Details wie der Wert, die Menge und um welche Form (Barren, Münzen,…) es sich handelt. Daher ist nur eine allgemeine Beantwortung möglich.
Neben den Transportkosten sind auch Versicherungs- sowie Zollkosten zu berücksichtigen. Transporte sind oft schwer oder nicht zu versichern.

Barren, die von regionalen Herstellern in Europa hergestellt wurden, werden in Neuseeland meistens eingeschmolzen. Aus diesem Grund bekommen Sie bei einem Verkauf in Neuseeland für diese Barren weniger Geld. Dies sollte man mitberechnen, da für den verrichteten Transport einige Kosten anfallen.

Feingold ist in Neuseeland nicht besteuert. Die Steuergesetze variieren jedoch von Nation zu Nation. Für eine detaillierte Beantwortung der Frage kontaktieren Sie uns am besten telefonisch.

24.07.2017

Anfrage zum Artikel:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/120504-wegen-co2-grillverbot

Bitte um Ihren Kommentar zum ersten Absatz dieses Artikels. Ist das so? Sieht nach Panikmache aus.

EU- Verordnungen werden alle paar Jahre angepasst. Stärkere Reglementierungen sind meistens mit mehr bürokratischem Aufwand verbunden. Bei dem Artikel handelt es sich um einen Werbetext. Werbung soll Aufmerksamkeit erzeugen und möglichst ansprechend sein. Einen Werbetext bzw. Werbung zu kommentieren ist nicht zielführend.

23.07.2017

09:14 | Anfrage: keine Krise - kein Bargeldverbot?

Sehr geehrtes bacheimer.com-Team, meine Frage bezieht sich nicht direkt Gold und Silber, trotzdem stelle ich Ihnen die Frage. Was ist der Grund oder mögliche Gründe, dass die Krise noch nicht gekommen ist.
Ein Grund, den ich mir denke, ist die Tatsache, dass vom Domino-Effekt keine Währung weiter existieren kann, Dollar nicht mehr die Weltleitwährung sein kann und aus dem Grund wird der Preis vom Öl und andere Rohstoffe explodieren, also die ganze Welt wird lahm gelegt. Das ist eine logische Konsequenz. Natürlich in dem Zeitpunkt, wird der Preis vom Gold und Silber in die Höhe steigen.
Zusätzlich, spielt es eine Rolle, dass das Bargeldverbot noch nicht gekommen ist? Denken Sie, es wird nach der Finanzkrise kommen oder vor der Krise? Ich bin der Meinung, es wird nach der Krise kommen wird, so dass es aus irgendein Grund mit der Krise zu verbinden und rechtfertigen zu können.
Vielen Dank im Voraus, obwohl meine Fragen nicht direkt zu Gold und Silber beziehen. Ich wünsche Ihnen weiter so gut zu arbeiten.

Sie haben es sehr gut zusammengefasst.
Die Systeme leben vom Geld (Geld vom Steuerzahler. Wenn dieses nicht ausreicht dann vom gedruckten Geld). Man kann schwer berechnen wie es nach der großen Krise aussieht, daher arbeiten alle am erhalten des bestehenden Geldsystems. Solange wie möglich.
Alle Maßnahmen haben auch ein Risiko. Ein Bargeldverbot wird daher kommen wenn es für den Erhalt des bestehenden Geldsystems notwendig ist.
Wenn es (allgemein gesagt) unendlich viel Geld auf der Welt gibt, dann kann man dies auch nicht in Bargeld drucken! Somit ist ein Bargeldverbot oder eine Einschränkung eine logische Folgerung.
In manchen Ländern macht sich die Krise stärker bemerkbar, in diesen Ländern gibt es auch schon deutlich stärkere Einschränkungen beim Bargeld.
Nach der Krise ist normalerweise kein Bargeldverbot mehr nötig, da die Grundprinzipien funktionieren: Geldmengen sind begrenzt. Geld gibt es NUR für geleistete Arbeit und ist ein Tauschmittel.

21.07.2017

16:05 | Anfrage zum am stärksten manipulierten Markt der Welt

Zum Bericht der am stärksten manipulierte Markt der Welt. Warum sollten Regierungsbehörden Interesse zeigen der COMEX und den 5 Playern am Silbermarkt die Geschäfte zu verderben. Banken und Regierungen sind sich doch eins Die Edelmetalle im Preis unten zu halten. Ich sehe die Halter von EM weiterhin im Würgegriff der Zentralbanken und Regierungen auf unbestimmte Zeit. Wer soll dies stoppen?

Niemand - Märkte sind immer manipuliert. In Zeiten von unbegrenzten Geld werden die Märkte solange manipuliert bis das bestehende Geldsystem in sich zusammenbricht.

19.07.2017

15:29 | Anfrage: Silber-Spread USD/EUR bei Münzen

Als ich 2008 meine ersten weißen Münzen kaufte, war der Europreis z.B. für nen Wiener bei 15 Euro. Obwohl wir am Markt deutlich unter 16 Dollar standen.Jetzt stehen wir bei 19,80 (inzwischen 19 % USt statt 7 %). Die Umsatzsteuer ist sicher nicht für alles verantwortlich. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Spreizung zwischen echtem Markt (psysisch) und "Markt" (Börse) inzwischen so deutlich auseinandergegangen ist? Oder gibts noch andere Gründe?

Der Euro-Silberpreis setzt sich zusammen aus dem Dollar-Silberpreis und dem Wechselkurs.
Der Euro hat seit 2008 gegenüber dem US-Dollar stark an Wert verloren: über 30%.
Alleine dadurch wurde Silber auf Euro um 30% teurer.
Die Aufschläge für physisches Metall, vor allem die Prägekosten, reduzierten sich seit 2008 geringfügig. Dies liegt daran, dass sich die Anzahl der verfügbaren Produkte erhöhte.

17.07.2017

16:54 | Anfrage: Was ist der Unterschied zwischen Tungsten und Wolfram?

Tungsten = Wolfram. Tungsten ist die englische Bezeichnung für Wolfram.


16:53
 | Anfrage: Schweizer Gold in Österreich

Kann mir jemand vielleicht erklären ob es möglich ist Schweizer Silber bzw. Gold in Österreich zu verkaufen? Werden da Zollpapiera oder dergleichen verlangt?

Ja, man benötigt Zollpapiere. Wobei Silber sollte man nicht transportieren, da dies meistens zu teuer ist und man in Österreich dann noch 20% Steuer zahlen muss. Lassen Sie sich hierfür von einem erfahrenen Edelmetallhändler beraten.

16.07.2017

10:43 | Anfrage: Masseenergie Gold 

Bei Gold spricht man lt. Wikipedia erst ab einem Feingehalt von 18 Karat (750/1000) in chemischem Sinne von Gold; dies hängt mit der atomaren Massenenergie zusammen! Frage: Ab welchem Feingehalt spricht man in chemischem Sinne von Silber??? Danke für die Antwort!

Obige Frage betrifft ein anderes Fachgebiet und ist von uns aus dem Handel nicht sicher richtig beantwortbar. Da der Einsender aber eine rasche Antwort möchte ( hat bei uns reklamiert! ) hier die Frage für alle Leser, vielleicht kennt jemand eine richtige Antwort und kann Sie uns schreiben, wir veröffentlichen diese hier.
Im Internet findet man zwar einige Antworten. Jedoch ist nie sichergestellt dass diese auch richtig sind. Auch Wikipedia ist eine kostenfreie Plattform und es besteht keine Garantie auf Richtigkeit.
Wir haben die Frage auch an diverse Fachleute weiter gegeben, aber bisher noch keine Antwort erhalten. Der Einsender kann jedoch nicht solange warten. Wer kann helfen?

Der Indianer:
Bei Gold spricht man lt. Wikipedia erst ab einem Feingehalt von 18 Karat (750/1000) in chemischem Sinne von Gold; dies hängt mit der atomaren Massenenergie zusammen! Frage: Ab welchem Feingehalt spricht man in chemischem Sinne von Silber??? Danke für die Antwort!

Das ist eine sehr sinnvolle und sinnerhöhende Frage :-) Welche im Kontext zu EM erwerben bzw. verkaufen ungemein wichtig ist. Ich bemühe jetzt meinen logischen Verstand. Es gibt Unternehmen welche wir als EM-Minen bezeichnen. Diese bauen Gold und Silber ab, veredeln es, transmutieren es von einem unreinen Zustand in einen reinen.

Auf Barren gesehen ist dieser Wert in der Reinheit final 999,9 auf 1000. Somit ist ein Teil unrein, kein EM. Da EM oft in Gestein vorhanden ist, deshalb gibt es ja Minen, ist hier im Gestein chemisch gesehen Gold und Silber verhanden ? Ich stelle mal die These auf "ja". Da dieses EM ja aus dem Gestein herausgelöst wird und in "reines" Silber oder Gold transmutiert wird.

Daraus ist abzuleiten das diese Metalle chemisch im Gestein vorhanden sind. Im chemischen Sinne ist EM solange im Gestein vorhanden, wie es in Atomen mit den heutigen Messgeräten nachzuweisen ist. Ob sich der Abbau dann lohnt, liegt halt daran wievile Teile EM anteilsmäßig im Gestein ist.

Gold ist ja auch im Meerwasser chemisch verhanden, bzw. im menschlichen Körper. Und lieber Leser, wenn einen Metallbrocken haben in dem 500/1000 Gold ist, ist es im chemischen Sinne Gold drin oder nicht ? Gehen sie zu einem Goldhändler, dieser klärt sie auf und gibt ihnen für ihren Brocken, sogar noch Luftgeld wenn sie möchten. Daran sieht man wohl, das in diesem irgendwo im chemischen Sinne Gold drin sein muss, ansonsten würde er sie nicht dafür bezahlen. :-)

 

14.07.2017

15:17 | Anfrage:"Verlegen von EM-Beständen"

Ich verlege meinen Hauptwohnsitz nach Panama und möchte einen Teil meiner Gold-Silber-Bestände mitnehmen. Ein Kleinsteil werde ich physisch direkt vor Ort aufbewahren. Den Rest würde ich gerne in Asien bzw. Mittel-Südamerika aufbewahren. Könnten Sie ein Unternehmen zur physischen Einlagerung empfehlen?

In den letzten Jahren hat sich Singapur als beliebtester Lagerstandort für Edelmetallbesitzer hervorgetan. In Südamerika ist es noch schwierig ein Hochsicherheitslager zu finden das den europäischen Standards (Echtheitsprüfung, Bestandszählung, Versicherung, Abholung am Lager, …) entspricht.

Relevant ist auch ob Ihr Silber bereits in einem Land versteuert wurde. Für Details zur Lagerung freuen wir uns über Ihren Anruf unter 0043 1 3305033.

13.07.2017

12:42 | Anfrage: Was ist besser: kleine gegossene Barren oder kleine geprägte Barren z.B. 50g 100g zu kaufen?

Gold ist Gold. Daher ist es prinzipiell egal und die persönliche Vorliebe entscheidet. Im Regelfall werden Goldbarren bis 100g geprägt. Barren größer als 100g werden gegossen.

12:42 | Anfrage: In wie fern sind die Barrennummern registriert ? Speichert der Händler Namen Adresse und Barrennummer?

Barren werden im Handel nicht registriert. Wer möchte kann bei den meisten Händlern die Seriennummer des Barrens auf der Rechnung vermerken lassen. Die Barrennummer hat nur im Herstellungsprozess im Zuge der LBMA Zertifizierung Relevanz. Dieses Verfahren stellt sicher dass Standards bei der Herstellung eingehalten werden.

12.07.2017

17:03 | Anfrage: Warum verkaufen Sie zu höheren Preisen?

Sie verkaufen Silbermünzen differenzbesteuert (Kangaroo, Maple,...). Warum Sind die Preise bei Goldvorsorge höher als bei einigen anderen Händlern? Die Ware unterscheidet sich ja nicht. Warum sollte man bei Ihnen kaufen und nicht bei anderen Händlern?

1)  Wir haben alle Bullionmünzen auf Lager und kaufen in sehr großen Mengen beim Hersteller. Hierbei haben wir höhere Lagerkosten und Transaktionskosten als kleinere Händler, die nur geringe Bestände auf Lager halten. Manche Händler kaufen die Artikel erst ein, wenn Sie an einen Kunden verkauft sind. Somit haben diese deutlich geringere Kosten. Dies ist zwar ein Nachteil für uns, wir können dagegen jedes beliebige Volumen umsetzen, transportieren und lagern.

2) Viele Händler machen keine Preisabsicherungen und müssen daher schneller vorhandenes Volumen absetzen.

3) Das Differenzbesteuerungssystem ist aufwendig und kommt aus Deutschland. Als österreichischer Händler muss man das deutsche System anwenden und zusätzlich genauso dasselbe noch einmal in Österreich. Dadurch hat man doppelten Aufwand.

4) Wir verkaufen an viele Händler und dürfen daher nicht mit diesen in einem Preiskampf gehen.

5) Viele Händler arbeiten auf Kredit und müssen Bankauflagen erfüllen. Hierfür müssen diese laufend höhere Umsätze erzielen um gute Verkaufszahlen in der Statistik ausweisen zu können. Dies ist bei uns nicht der Fall. Wir arbeiten kreditfrei, vermutlich als einziger Händler in Österreich.

 
16:59 | Anfrage: Kommt ein Goldverbot?

Kann der Staat ein allgemeines Goldverbot für Privatmenschen einführen? Und welche Folgen hätte dies für mich als Goldbesitzer?

Der Staat kann theoretisch einfach alles. Die Wahrscheinlichkeit dass der Staat ein Goldverbot erlässt ist jedoch hier als gering einzuschätzen, da auch diktatorisch geführte Staaten kein Goldverbot haben. Die Wahrscheinlichkeit dass Ihr Nachbar Ihr Gold stiehlt ist wesentlich größer.


16:28 | Anfrage: Sehr geehrter Herr Bachmeier und Team,

ich besitze Gold und Silber in physischer Form, in meinem eigenen Besitz, sprich nicht bei der Bank. Zum Ende des Jahres werde ich mich in Deutschland abmelden und auswandern. Nun stellt sich die Frage was mache ich mit meinen Edelmetallen? Während ich Gold noch per Firma (wenn Sie eine seriöse Firma empfehlen können wäre dies sehr hilfreich) in meine neues Land transferieren lass kann, ist dies mit Silber aufgrund des hohen Gewichts keine ökonomische sinnvolle Option. Da kann ich dies besser verkaufen und dort neu kaufen kann. Eine Idee ist es die Edelmetalle in ein Zollfreilager z.b. in der Schweiz zu transferieren, ob dies möglich ist, muss ich allerdings noch prüfen.

Welche Ideen haben Sie dazu und welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?

Die Schweiz ist derzeit nicht sehr beliebt bei Lagerungen (logistische Sackgasse!). Selbst die Schweizer transferieren ihr Edelmetall woanders hin. Auf jeden Fall empfehlen wir ein Hochsicherheitslager, da man sich um nichts kümmern muss und alles versichert ist. Im Notfall kann man auch schnell und kostengünstig in ein anderes Hochsicherheitslager wechseln.

Barren sollte man eher nicht transportieren, da diese meistens nur regional handelbar sind. Sie sind teuer zu transportieren (Versicherung, Zollerklärung,…) und dann beim Verkauf bekommt man nur den geringeren Schmelzpreis, nicht gerade die beste Idee.

Silber auf jeden Fall nicht ins Ausland bringen, da man die Steuern schon bezahlt hat und wenn man nicht aufpasst, dann muss man sie sogar nochmals zahlen.

Die internationale Logistik von der GVS Bullion Group kann sicher weiterhelfen +43 1 3305033.

Am Besten in ein zentrales Hochsicherheitslager, dann kann man überall auf der Welt unterwegs sein und jederzeit kaufen/verkaufen.

 

11:46 | Anfrage: Liebes Bachheimer-Team,

wir sind in die Schweiz ausgewandert - aus Deutschland. Wir haben noch nie - bitte nicht lachen - Gold oder Silber gekauft, haben das jetzt jedoch vor. Sollten wir in Deutschland oder in der Schweiz kaufen? Wir wollen die Metalle bei uns in unserer Fluchtburg (Schweiz) lagern. Können Sie uns bitte einen seriösen, zuverlässigen Edelmetallhändler empfehlen?

Es gibt zahlreiche individuelle Vorteile und Nachteile, daher lässt sich dies nicht so einfach beantworten. Aufgrund zahlreicher Regulierungen wurde die Schweiz in den letzten Jahren sehr unbeliebt beim Thema Lagerung. Wir bearbeiten aktuell mehr Schweizer die ihr Metall aus der Schweiz heraus bringen möchten, als umgekehrt. Zu berücksichtigen ist, dass die Schweiz (zum Resteuropa,…) nur ein kleiner Markt ist und dies daher beim Kauf/Verkauf Nachteile haben kann. Besonders bei großen Volumen muss man bei einem Verkauf den Werttransport aus der Schweiz mitberechnen und rundherum ist wieder der Euroraum! Gerade beim Erstkauf ist es wichtig wenn sie sich ausreichend informieren, hierfür vielleicht einfach bei der GVS Bullion Group anrufen unter 0043 1 3305033

11.07.2017

15:16 | Anfrage: Wie finde ich ein zentrales Hochsicherheitslager? Könnten Sie welche benennen?

Der Vorteil an zentralen Hochsicherheitslager ist dass man jederzeit kaufen und verkaufen kann ohne Zusatzkosten. Ebenso kann man jederzeit in ein anderes Hochsicherheitslager umlagern, mit nur minimalen Kosten. Zentrale Hochsicherheitslager sind Frankfurt (Europa) , Singapur (Asien), Delaware (USA).

10.07.2017

19:43 | Anfrage: Investition in Minen

Ab welcher Summe (€) hat es Sinn in Gold/Silberaktien zu investieren um nicht von den Gebühren gefressen zu werden.
Zumal sich auch die Frage stellt: Wer in D, Ö,CH ist überhaupt "vertrauenswürdig" soweit man dahingehend überhaupt eine Aussage machen kann.

Das Wort „vertrauenswürdig“ ist nicht relevant. Papiersysteme haben AGB und die Anbieter haben ebenfalls AGB. Dort muss man die Details herauslesen. Leider sind diese meistens sehr umfangreich, schwer zu verstehen und auch nicht eindeutig formuliert.
Die Welt der Gold/Silberaktien ist so riesig und vielfältig, dass man dies hier nicht beantworten kann. Am besten bei einem Anbieter um Details anfragen.


19:41 | Anfrage: Gibt es noch Möglichkeit anonym Gold zu verkaufen?

Gibt es in D, A, CH oder LI noch eine Möglichkeit, Edelmetalle anonym zu verkaufen?

Der Verkauf von Edelmetallen ist bei geringen Mengen oft noch anonym möglich. Bei vielen Händlern wird jedoch zur Sicherheit eine Ausweiskopie angefertigt. Bei höheren Beträgen wird immer ein Ausweis verlangt. In manchen Ländern muss zusätzlich die Adresse angegeben werden. Die Vorschriften werden in Zukunft wahrscheinlich noch strenger. Kontaktieren Sie bitte direkt Ihren lokalen Händler, welche Unterlagen Sie beim Verkauf von Edelmetallen benötigen.


19:38 | Anfrage: Anonymität vertiefend

Der Kauf kann bis 9.999,99 Euro anonym vorgenommen werden. Beim Verkauf hingegen muss man sich ausweisen. So gesehen ist der Handel mit Edelmetallen nicht wirklich anonym. Stimmt das so?

Die Ausweiskopie wird nur abgelegt und nicht elektronisch erfasst. Somit ist man noch immer relativ anonym, da diese Daten niemand erhält, in einem Papierordner abgelegt werden und nach 7 Jahren vernichtet.
Eher vermeiden sollte man dass die Daten auf einer Privat-Rechnung stehen, da diese leicht (von jedem) im Rechnungsprogramm abrufbar sind. Ebenso sind alle Daten die bei Online-Logins angegeben werden, auf Servern gespeichert und können bei nicht ausreichender Sicherung an Unbefugte gehen.


12:27 | Anfrage: Sehr geehrter Herr Bachheimer und Team,

ich besitze Gold und Silber in physischer Form, in meinem eigenen Besitz, sprich nicht bei der Bank.
Zum Ende des Jahres werde ich mich in Deutschland abmelden und auswandern. Nun stellt sich die Frage
was mache ich mit meinen Edelmetallen? Während ich Gold noch per Firma (wenn Sie eine seriöse Firma empfehlen können wäre dies sehr hilfreich) in meine neues Land transferieren lass kann, ist dies mit Silber aufgrund des hohen Gewichts keine ökonomische sinnvolle Option. Da kann ich dies besser verkaufen und dort neu kaufen kann. Eine Idee ist es die Edelmetalle in ein Zollfreilager z.b. in der Schweiz zu transferieren, ob dies möglich ist, muss ich allerdings noch prüfen.

Die Schweiz ist derzeit nicht sehr beliebt bei Lagerungen (logistische Sackgasse!). Selbst die Schweizer transferieren ihr Edelmetall woanders hin. Auf jeden Fall empfehlen wir ein Hochsicherheitslager, da man sich um nichts kümmern muss und alles versichert ist. Im Notfall kann man auch schnell und kostengünstig in ein anderes Hochsicherheitslager wechseln.

Barren sollte man eher nicht transportieren, da diese meistens nur regional handelbar sind. Sie sind teuer zu transportieren (Versicherung, Zollerklärung,…) und dann beim Verkauf bekommt man nur den geringeren Schmelzpreis, nicht gerade die beste Idee.

Silber auf jeden Fall nicht ins Ausland bringen, da man die Steuern schon bezahlt hat und wenn man nicht aufpasst, dann muss man sie sogar nochmals zahlen. Die internationale Logistik von der GVS Bullion Group kann sicher weiterhelfen +43 1 3305033. Am Besten in ein zentrales Hochsicherheitslager, dann kann man überall auf der Welt unterwegs sein und jederzeit kaufen/verkaufen.


12:22
 | Anfrage: MwST?

Beim Kauf von Silber muss ich Mehrwertsteuer bezahlen. Beim Verkauf habe ich auch wesentlich größere Abschläge als bei Gold. Sollte man trotzdem auch Silber kaufen, oder nur bei Gold bleiben?

Als Richtwert sollte man die Gold-Silber-Ratio beachten. Bitte die aktuellen Charts googlen. Hierbei wird das Verhältnis des Goldpreises zum Silberpreis ausgedrückt. Aktuell steht das Verhältnis bei 1 zu 73. Für eine Unze Gold erhält man 73 Unzen Silber. Bei einem Verhältnis von über 65 ist Silber zu bevorzugen. Sollte das Verhältnis unter 40 liegen ist Gold vorzuziehen. Der Mittelwert liegt zwischen 40 und 60.

Zur Orientierung: Die vor der Anfrage angegebene Uhrzeit bezieht sich NICHT auf die Zeit der Anfrage sondern auf die Uhrzeit des Postings der Beantwortung. Natürlich liegen zwischen Anfrage und Beantwortung bzw. deren Veröffentlichung einige Stunden bis Tage! TB

06.07.2017

16:40 | Anfrage: Anonymität

Ist der Verkauf von Edelmetallen ( zurück an den Händler ) auch bis 10000 € anonym oder werden persönliche Daten aufgenommen. Braucht man dazu die Rechnung vom Kauf ?

Über die Handhabung des Verkaufs entscheiden die Händler selbst. Der Verkauf ist bei geringen Mengen oft auch noch anonym möglich. Viele Händler machen zur Sicherheit eine Ausweiskopie. Bei höheren Beträgen wird jedoch ein Ausweis verlangt. In manchen Ländern muss zusätzlich die Adresse angegeben werden. Bitte Fragen Sie direkt bei Ihrem Händler an, was Sie beim Verkauf benötigen.
Die Edelmetalle werden von professionellen Händlern sofort vor Ort auf Echtheit geprüft, daher ist üblicherweise eine Kaufrechnung nicht nötig. Es ist jedoch immer ratsam sich Kaufrechnungen aufzubewahren.

09:36 | Anfrage: Unterschied 1 Stück 1 g - 10 Stück 1 g?

Ich habe 1 Gramm Goldbarren aus meinem Sparplan ausgelöst. Früher erhielt Ich jeden Barren in einer Art Check-Karte. Seit kurzem bekomme Ich immer 10 Stück in runden Kassetten. Macht das einen Unterschied im Wert?

Jawohl, die Teilstücke einer Multidisk werden etwas geringer gehandelt.
Ihr Ansparplan-Anbieter hat sich bei der Wahl dieses Produkts Prägekosten gespart.
Früher waren 1 Gramm Barren noch einzeln verpackt, mittlerweile erscheinen Sie in vielen Formen, von unterschiedlichen Herstellern.

02.07.2017

09:37 | Anfrage: Soll Ich Münzen oder Barren kaufen?

Bei Gold sind Münzen internationaler und ein wenig teurer.
Die Münzen sind aufwendiger produziert was auch die Prägekosten erhöht.
Wem die Internationalität nicht so wichtig ist kann auch anerkannte Barrenhersteller wählen.
Weiters gibt es Barren auch in größeren Einheiten, man verliert hier ein wenig die Flexibilität, hat aber geringe Prägekosten.