20.04.2026

08:50 | WAZ:  Kassenchefs verdienen bis zu 402.000 Euro: So will Warken die Gehälter deckeln

Die Verwaltungskosten der Krankenkassen sollen gesenkt werden. Das ist einer der vielen Punkte im Entwurf von Ministerin Nina Warken (CDU) zu ihrem Gesetz für eine Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Dazu gehört eine kleine Maßnahme, die auf die Führungskräfte der Kassenärztlichen Vereinigungen, der Krankenkassen sowie des Medizinischen Dienstes zielt. Ihre außertariflichen Vergütungen sollen begrenzt werden. Das heißt bei den Vorstandsvorsitzenden, dass sie bis Ende 2027 nicht erhöht werden dürfen. Es bedeutet bei Führungskräften unter der Vorstandsebene, dass sie nur alle sechs Jahre erhöht werden dürfen und nur im selben Maße, wie die Grundlohnsumme steigt.

Das dürfte Debatten auslösen: Verdienen die von der Solidargemeinschaft der Versicherten finanzierten Manager zu viel? Einmal im Jahr müssen laut Sozialgesetzbuch die Vergütungen der Vorstände von 140 Institutionen des Gesundheitswesens im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

300k bis 400k für ein paar Funktionärskönige. Während der Durchschnittsversicherte beim Facharzt schon froh ist, wenn er vor der Rente noch drankommt… und jetzt friert man die Gehälter mal kurz ein… Revolution! Und diese Betroffenheitsstatements… „wir prüfen erstmal die Auswirkungen“… soll heißen… erstmal schauen, ob der Champagner im Vorstandsbüro künftig aus dem Discounter kommen muss…

Das System frisst sich seit Jahren selbst fett… und die Politik kommt mit der Diätidee… weniger Dessert für die Chefs… aber Hauptgang und Buffet bleiben natürlich unangetastet… Am Ende zahlen wieder die, die beim Facharzt schon froh sind, wenn sie vor der Rente noch drankommen, nur mit dem guten Gefühl, dass oben jetzt minimal weniger schamlos geschmatzt wird… JE

15.04.2026

18:27 | ET: Es wird weiterhin gestreikt: Kabinenpersonal der Lufthansa zwei Tage im Ausstand

Nach dem Ende des zweitägigen Pilotenstreiks hat bei der Lufthansa ein zweitägiger Streik des Kabinenpersonals begonnen. Am Flughafen Frankfurt am Main wurden am Mittwochmorgen mehrere Flüge annulliert, wie auf der Website des Flughafens zu sehen war. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat bis Donnerstag (23:59 Uhr) erneut zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Auch Abflüge in Frankfurt bestreikt. Bestreikt werden UFO zufolge alle Abflüge der Deutschen Lufthansa von den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München sowie alle Abflüge der Lufthansa-Tochter Cityline von Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Grund für den Streik ist nach Gewerkschaftsangaben ein bislang unzureichendes Entgegenkommen der Arbeitgeberseite im Ringen um einen neuen Manteltarifvertrag. Bereits am vergangenen Freitag hatte UFO deshalb zum Streik aufgerufen.

Lufthansa feiert 100 Jahre und zeigt eindrucksvoll, wie man einen Konzern gleichzeitig in die Luft und an die Wand fährt. JE

14.04.2026

12:30 | SPON:  Der Sozialstaat ist weit in die Mitte der Gesellschaft gewuchert«

Die Regierung ringt um Reformen und blockiert sich dabei oft selbst. Der Historiker Hartmut Berghoff sagt, warum die Politik so mutlos – und es für Abgesänge auf die deutsche Wirtschaft trotzdem zu früh ist. 
(Bezahlartikel) ...

siehe auch - NTV:  Linnemann: "Ich finde, zehn Krankenkassen in Deutschland reichen"

Deutschland muss beim Gesundheitssystem sparen. Der CDU-Generalsekretär hat dafür die mehr als 90 Krankenkassen im Land im Visier. Das könnte bei den Betroffenen großen Protest auslösen, doch das ist dem Christdemokraten egal. "Ich bin Volksvertreter", sagt er.

"Errungenschaften" der letzten 20 oder 30 Jahre werden aufgelöst.  Für eine "Wir-schaffen-das"-Besiedlung wird alles geopfert, für einen Kampf in einem Krieg .. der stellvertretend geführt wird, wird die Wirtschaft ruiniert.  

Es werden 2 Mrd. an Hilfsgeldern in den Sudan gepumpt und zeitgleich wird von Amerika der Sudan bereits "in Besitz" genommen (siehe - U.S. investors want South Sudan’s mining sector, but transparency issues stand in the way) .. noch dazu in einem Krieg .. wo deutsche Rüstungsgüter und auch britische Waffen zum Einsatz kommen.
2.2 Mrd. wären zwar in diesem System fehlinvestiert, weil niemand mehr dieses System in dieser Form errichten würde, doch wäre es ein "Startkapital" für ein neues und besseres System.  TS 

 

08.04.2026

19:04 | BZ:  Gesundheitsreform: Angehörige von türkischen Gastarbeitern bleiben kostenlos mitversichert

Das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wächst. 15 Milliarden Euro fehlen im System, und die Suche nach Einsparungsmöglichkeiten läuft. Unter den 66 Sparvorschlägen, die die aktuelle Debatte befeuern, sticht einer besonders hervor: die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner. Geht es nach den Plänen der Reformkommission, die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzt wurde, sollen Betroffene künftig etwa 225 Euro pro Monat selbst aufbringen.

Doch während deutsche Haushalte bereits rechnen, rückt ein Abkommen mit der Türkei wieder in den Fokus der Kritik. Die Reformpläne betreffen die Mitversicherung im Inland – internationale Abkommen bleiben womöglich außen vor.

Kommentar des Einsenders
Der Wahnsinn, aber sprechen will man nicht drüber, geschweige denn handeln...! Die Kassen leeren sich zugunsten derer, die seit Jahrzehnten von der Arbeits- und Steuerlast der arbeitenden Deutschen (u.a.) leben. Den Deutschen wird ein Einschnitt nach dem anderen aufgebürdet, während Türken u.a. kostenlos die gesamte Familie mitversichert und -versorgt wird...!? Und die einzige Antwort der vertrottelten Links-Politik - länger Arbeiten, Einbußen, Steuerer- u. Beitragserhöhungen, Kampf gegen Räääächts...!? Millionen beuten das System aus, produzieren Kosten, genießen Vollversorgung - doch einbezahlt wird nicht! Das System muss kippen.

07.04.2026

18:17 | expose: Neurodiverse Arbeitnehmer haben die besten Überlebenschancen in der KI-Revolution.

Palantir-Chef Alex Karp argumentierte, dass die Arbeitskräfte, die im Zeitalter der KI am wertvollsten bleiben dürften, nicht nur diejenigen mit praktischen handwerklichen Fähigkeiten sind, sondern auch neurodiverse Menschen. Auf der AIPCon-Konferenz von Palantir erklärte Karp, es gäbe „grundsätzlich zwei Wege, um zu wissen, dass man eine Zukunft hat“: eine Berufsausbildung oder Neurodiversität. Der erste Teil dieser Argumentation ist in der breiteren Debatte um Automatisierung bereits etabliert. Der zweite ist ungewöhnlicher und aufschlussreicher, da er die Annahme in Frage stellt, dass die sichersten Arbeitskräfte diejenigen sein werden, die den konventionellsten Bildungs- und Berufsweg eingeschlagen haben.

Karps Hauptargument ist, dass künstliche Intelligenz den Wert routinemäßiger Büroarbeit wahrscheinlich schneller mindern wird, als viele erwarten. In jüngsten Berichten zu seinen Äußerungen wurde er so beschrieben, als beziehe er sich auf „Neurodivergentität“ in einem weiten Sinne, der auch Störungen wie Legasthenie, Autismus und ADHS einschließt. Karp, der den Erfolg von Palantir kürzlich seinem „lebenslangen Kampf mit“ Legasthenie zuschrieb , scheint atypische Denkweisen als potenzielle Stärke auf einem Arbeitsmarkt zu sehen, auf dem standardisierte kognitive Aufgaben zunehmend durch Software ersetzt werden.

Die Pointe ist herrlich: Jahrzehntelang hat man die Leute durch Unis geprügelt – und jetzt kommt KI und sagt: „Danke, das kann ich schneller.“ Übrig bleiben der Dachdecker und der Installateur… und all die Typen, die die Schule früher für „schwierig“ hielt. Ironie der Geschichte: Das System frisst seine eigenen Musterschüler zuerst... JE

03.04.2026

09:53 | news: Arbeitslos mit 50+: Das Problem der Ex-Manager

AMS-Chef Johannes Kopf erklärt, warum Männer über 50 aus Führungsjobs seine schwierigste Klientel sind. Werden sie arbeitslos, tendieren sie entweder zu Urlaubsstimmung oder zu Katzenjammer und trödeln bei der Jobsuche. Ältere Langzeitarbeitslose kommen allerdings schwer wieder unter. Aber: Die Demografie wirkt auch hier. Bald werden sich Unternehmen auch um ältere Arbeitslose bemühen. In diesem Raum sitzen drei Menschen über 50, zwei davon über 55. Würden wir morgen unsere Jobs verlieren – wie wahrscheinlich wäre es, dass wir innerhalb eines halben Jahrs einen neuen finden?

Eine Wissenschaftlerin hat das Instant-Aging-Effekt genannt: Über 50-Jäh­rige sind in der Regel in ihren Unternehmen geschätzte Expertinnen, Experten, oft auch Führungskräfte. Aber in dem Moment, wo sie arbeitslos werden, gelten sie als alt. Vor gar nicht langer Zeit ist hier ein arbeitslos gewordener Manager gesessen, knapp über 50, der seit einem Jahr sucht. Da sind wir beim zweiten Problem: Menschen dieses Alters sind oft lange arbeitslos. Die Chancen, in den ersten Monaten einen Job zu finden, sind deutlich höher als danach.

Kommentar des Einsenders
"Eine Wissenschaftlerin hat das Instant-Aging-Effekt genannt: Über 50-Jäh­rige sind in der Regel in ihren Unternehmen geschätzte Expertinnen, Experten, oft auch Führungskräfte. Aber in dem Moment, wo sie arbeitslos werden, gelten sie als alt. ...".

Eine Story... - es kann sich bloß um einen schlechten April-Scherz handeln!? Dummquatscher aus den Tintenburgen - Wissenschaftler - die mit der Realität leider überhaupt nichts am Hut haben! A. ab 50 wird es für die Betriebe teuer, Pensionsrückstellungen, Sondervergütungen u.a. kosten, treiben die Kosten. B. ab 50 sind bei den meisten die Kredite abgezahlt, die Kinder draußen und Ältere nicht mehr "erpressbar"/"unkontrollierbar". C. Setzt irgendwann ein offener kritischer Zugang zu div. aktuellen Themen ein, die von der linken woken Vögelschaft über betriebliche Ergebnisse gestellt und von Älteren nicht mehr ausnahmslos toleriert werden (Kulturfrage)! Ältere sind "unbequem", zu teuer und ein innerbetrieblicher Störfaktor... that's it. Der Rest ist Quatsch! Ps: Nachdem die Jungen nimmer arbeiten "wollen", streckenweise unrentabel für den Umsatz eines Unternehmens (außer in der bürokratischen Verwaltung/NGGOs u.a.) und die Zugereisten - größtenteils an-alphabetisierte Goldstücke - für höherqualifizierte Job zu "100%" unbrauchbar sind, wird vernunftbegabten Betrieben mit Überlebenstrieb kaum etwas andres übrigbleiben, sich wieder den Älteren zuzuwenden... - in welcher Form auch immer! Spieltheorie.

Arbeitsmarkt-Logik 2026: Mit 52 bist du „Top-Experte“ – mit 53 und Kündigung plötzlich „historisches Archiv“. Fachkräftemangel? Klar. Aber bitte nur frisch, faltenfrei und ohne Gebrauchsspuren. JE

08:15 | r24:  „Super-GAU“ in Hannover: Plötzlich auf der Straße – Pflegeheim schmeißt Bewohner raus

Am 1. April 2026 wurde das Pflegeheim „Ambiente Care Seniorenresidenz“ in Laatzen bei Hannover zum Schauplatz eines erschütternden Dramas: Innerhalb von nur 24 Stunden mussten 59 hochbetagte und pflegebedürftige Menschen ihr Zuhause verlassen. Die Heimaufsicht hatte die weitere Nutzung der Einrichtung untersagt.

Der Heimbetreiber Ambiente Care (Sitz in Bayern) gilt als zahlungsunfähig; die Mitarbeiter hatten seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen, ein Großteil des Personals war bereits nicht mehr zur Arbeit erschienen. Zudem soll es Probleme mit Lieferanten gegeben haben, sodass Masken, Einmalhandschuhe und Papierhandtücher in den Ambiente-Care-Häusern fehlten.

Keine Sorge – solange wir brav gegen räächts demonstrieren, lösen sich Pflegekrisen bestimmt auch von selbst. JE