12.12.2018

15:49 | euractiv: Senioren im Aufstand

Die 60plus-Generation in Österreich fühlt sich ausgegrenzt. So bei der Mitbestimmung in der Sozialversicherung. Wenn nötig, ist man bereit im Sinne der Gleichberechtigung, sogar den Weg zum Verfassungsgerichtshof anzutreten.

Im Gegensatz zu den hysterisch guten "Omas gegen Rechts" haben die wirklich echte Gründe für den Aufstand und verdienen unseren Respekt! TB

06.12.2018

19:54 | faz: Beamte sollen Dienstgeheimnisse an Mafia verraten haben

Die Anti-Mafia-Ermittlungen der Behörden erstrecken sich in Nordrhein-Westfalen auch auf Beamte. Es werde gegen fünf Beschuldigte wegen Verrats von Dienstgeheimnissen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Duisburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

16:21 | fz: Computer sagt nein: Algorithmus gibt Frauen weniger Chancen beim AMS

Das Arbeitsmarktservice ( AMS) zeigt ab sofort den Mitarbeitern per Computer die Arbeitsmarktchancen ihrer Kunden an, wenn diese bei ihnen vorstellig werden. Das Programm, das sich jetzt im Testbetrieb befindet, wurde von der Synthesis Forschung GmbH innerhalb von zehn Monaten entwickelt und soll jetzt ein Jahr lang „behutsam“ ausprobiert werden, bevor es für tatsächliche Bewertungen herangezogen werden soll. Das erzählte Johannes Kopf, Vorstand des AMS.

Obwohl das Gendern der digitalen Welt ja nicht so kompliziert wäre. Bei analogen Organismen muss man da viel mehr Überzeugungsarbeit leisten! TB

15:17 | schelmenstreich: Rente: Aktien für Arme Alte? Aber sicher doch!

Wie man liest, soll es noch immer Königinnen und Kanzlerkandidat- Kandidaten geben, die Armen & Alten dazu raten, Kuchen zu essen, wenn’s fürs Graubrot nicht reicht. Nicht immer kommen derlei Vorschläge gut an und bisweilen enden sie in tristen Wahlabenden, Gelben Westen oder gar unter der Guillotine.

Nach HartzIV kommt nund die MerzV-Rente? Könnte zur Vormärz-Rente werden! TB

14:06 | ET: Pensionskassen unter Druck – Versicherte drohen Konsequenzen: Aufsicht greift ein

Das Dauerzinstief bringt mehrere Pensionskassen in ernsthafte Schwierigkeiten. Erstmals in der jüngeren Vergangenheit hat die Finanzaufsicht Bafin die Notbremse gezogen.

Der Druck ist noch gar nichts, gemessen an dem, was kommen wird, wenn 2025 die Baby-Boomers in Pension gehen werden! TB


19:03 | Der Goldguerilla zu 70 Mrd Stiftungen von gestern

Das ursprüngliche Stiftungsrecht, das vom damaligen sozialistischen Finanzminister Lacina in die Wege geleitet wurde, war für Österreichische Verhältnisse ein relativ guter Wurf angesichts der Tatsache, dass der Staat bis zu diesem Zeitpunkt wenig bis keine Erfahrung und Routine mit dieser Materie hatte. Soweit zur guten Nachricht.

Bedauerlicherweise werden in Neidrepubliken wie Österreich Stiftungen in der Öffentlichkeit vor allem als steuerschonende Konstruktionen für Reiche dargestellt. In den Uranfängen des Österreichischen Stiftungswesens waren sich aber selbst eingefleischte Sozialisten darüber im Klaren, dass es notwendig sei, das juristische Konstrukt der Stiftung auch ins Österreichische Leben zu rufen, zumal ohne diesen praktischen juristischen Konstruktionen hunderttausende Arbeitsplätze gefährdet gewesen wären. Die damaligen Sozialisten lagen damit durchaus richtig in ihrer Annahme, da durch den bevorstehenden Generationenwechsel zunehmend Vererbungen zu erwarten waren, die Vermögenszersplitterungen nach sich gezogen hätten. Im Zuge von Erbschaftsstreitigkeiten sind Schwächungen, Schädigungen von betrieblichen Vermögen bis hin zur Schließung von ganzen produktiven Standorten durchaus realistisch vostellbar. Der vorrangige Beweggrund zur Gründung einer Stiftung sollte daher darin bestehen, mitunter über Generationen aufgebautes Vermögen durch primitive, von Gier getriebenen Erbschaftsstreits der Erben zu bewahren und zu beschützen.

Die Rechtsform der österreichischen Stiftung hatte von Anfang an Schwächen, mit denen man aber halbwegs leben konnte. Im Zuge der Jahre kam es dann aber zu annähernd zwanzig Novellierungen des Stiftungsrechts. Man kann davon ausgehen, dass von einer ursprünglichen einigermaßen gewährleisteten Sinnhaftigkeit des Österreichischen Stiftungsrechts heute nichts mehr übrig ist. Kein Wunder also, dass sich der Wunsch der Stiftungsgründer nach einem Exodus aus der Österreichischen Stiftung zu einem starken Trend entwickelt, nachdem die politische Österreichische Neidgesellschaft Stiftungsgründer in eine Falle gelockt und damit höchstgradig fahrlässig agiert hatte. Österreichische Politiker haben mit der Vergewaltigung des Stiftungswesens zum unzähligsten Male bewiesen, dass der Standort Österreich leider keine Rechtssicherheit bietet. Den Schaden, den sie dabei verursachen, indem künftig Stiftungsgründungen von Österreichern an einem jahrhundertelang Rechtssicherheit bietenden Standort wie Liechtenstein stattfinden werden, ist derweil noch nicht zu ermessen. Anstatt den Schaden unverzüglich zu begrenzen, indem man das Österreichische Stiftungsrecht an jenes von Liechtenstein in einer Nacht- und Nebelaktion anpaßte, setzt man genau die falschen Schritte, die volkswirtschaftliche Schäden in ungeahnten Höhen nach sich ziehen können.

WEG MIT DEM UNRECHTSSTAAT !
HER MIT DER RECHTSSICHERHEIT !

05.12.2018

17:54 | ET: „Schwere Ausbeutung“: Deutsches Institut für Menschenrechte kritisiert Umgang mit Arbeitsmigranten

Das Deutsche Institut für Menschenrechte beklagt eine „schwere Ausbeutung“ von Arbeitsmigranten. Viele erhielten weit weniger als den Mindestlohn oder der Lohn werde ihnen gänzlich vorenthalten, kritisierte die Direktorin des Instituts, Beate Rudolf, am Mittwoch bei der Vorstellung des dritten Menschenrechtsberichts in Berlin. Häufig führten Arbeitgeber keine Sozialabgaben ab, zudem seien unbezahlte Überstunden an der Tagesordnung.

Die Leseratte
Die Linke beklagt, dass Arbeitsmigranten oft ausgebeutet würden. Echt jetzt? Wie naiv sind die denn? Die aufgeführten Branchen sind genau diejenigen, die als Einzige hierzulande Menschen ohne Bildung und Ausbildung gebrauchen können. Wenn die Arbeitgeber in diesen Branchen anständige Arbeitsbedingungen bieten und ordentliche Löhne zahlen wollten, könnten sie ja gleich Deutsche einstellen. Natürlich ist das nicht o.k., das Problem ist aber auch nicht neu, schon vor der Invasion wurden auf diese Weise Arbeiter vom Balkan ausgebeutet. Jetzt kommen halt Merkels Gäste noch dazu. Es ist naiv, anzunehmen, dass diese Form eines zweiten, grauen Arbeitsmarktes nicht gewollt war! Nennt sich win-win-Situation.


13:07
 | kontrast: 70 Mrd. in Stiftungen: Die Reichsten sind erst billig rein und wollen jetzt noch billiger raus

Die Liste der großen Privatstiftungen in Österreich ist so gut wie identisch mit der Liste der reichsten Österreicher: Pierer, Benko, Haselsteiner, Glock und Piech – in rund 3.000 Privatstiftungen haben sie gemeinsam ein Vermögen von 70 Mrd. Euro liegen. In ihren Privatstiftungen steckt so viel Geld, wie der Bund in einem ganzen Jahr einnimmt (2017: 73,8 Mrd). Es geht also um sehr viel Geld für Österreich, wenn die schwarz-blaue Regierung jetzt deutliche Erleichterungen für die Stiftungs-Milliardäre plant, wie der US-Finanznachrichtendienst Bloomberg berichtet.

Wieder werden jene, die das Gros der Steuerleistung bringen, als verantwortungslose Abschleicher gebrandmarkt. Man als Regierung kann auch die Stiftungen gleich auflösen, aber dann werden die Betroffenen natürlich den Wohnsitz wechseln. Wäre der reinste Schuß ins Knie jener, die immer "sozial" (in seiner abartigsten Bedeutung) denken! TB

03.12.2018

10:12 | handelsblatt: Was kommt nach der Digitalisierung?

Das Jahr 2019 gehört definitiv der Künstlichen Intelligenz und den Quantencomputern. Doch welche Zukunft ist für uns erstrebenswert?

Leserkommentar: Streckenweise gute Gedankenbögen und Formulierungen –> nach platter Einleitung … ab ca. Mitte des Artikels

02.12.2018

18:44 | rt: Internationale Studie: Private Altersvorsorge ist zum Scheitern verurteilt und macht Alte ärmer

Die von der Bundesregierung verkündete Rentenerhöhung geht aufgrund der Arbeitsmarktsituation an vielen Bürgern vorbei. Private Vorsorge hält jedoch ihre Versprechen nicht. Lediglich Anbieter wie BlackRock werden dadurch nicht ärmer, wie eine aktuelle Studie zeigt.