26.06.2019

12:44 | ET: Teure Angelegenheit: Berlin will tausend Langzeitarbeitslose in Ersatz-Jobs bringen

In Berlin gibt es etwa 150.000 Arbeitslose. Tausend von ihnen will der rot-rot-grüne Senat nun in unbefristete Arbeitsverhältnisse bringen – im Rahmen des auf fünf Jahre angelegten Pilotprojektes „Solidarisches Grundeinkommen“. Am 1. Juli sollen die ersten 250 Berliner ihre neue Arbeitsstelle bei einem kommunalen oder gemeinnützigen Träger antreten, bis Ende 2020 sollen dann alle tausend Arbeitslose vermittelt sein.

25.06.2019

19:09 | ET: Rente wird auch noch besteuert: Steuererklärung für viele Rentner nach Rentenerhöhung ab 1. Juli

Wenn die Rente auch noch besteuert wird: Ab dem 1. Juli werden durch die Rentenerhöhung tausende Rentner steuerpflichtig. Alles, was über dem Steuerfreibetrag von 9.168 Euro lieg, muss anteilmäßig versteuert werden.

22.06.2019

17:25 | nzz: Die Schweizer sind die Reichsten

Die Welt wird immer reicher, allerdings ist dieser Reichtum extrem ungleich verteilt. Immerhin verringern sich die Vermögensunterschiede zwischen Männern und Frauen zunehmend. Letztgenannte sollten jedoch mutiger investieren, fordert die Grossbank Credit Suisse nicht ganz ohne Eigeninteresse.

1. Kleinstteilung der Verwaltung - Kantone haben Recht zu Besteuerung
2. Höchsten Grad an direkter Demokratie
3. Nicht in der EU
Hat aber sicher nichts mit nichts zu tun - meinen unsere Herrscher! TB

21.06.2019

14:43 | faz: So drängt Paris Arbeitslose zum Arbeiten

Frankreich will seine Arbeitslosenversicherung reformieren: Besserverdiener bekommen weniger Leistungen und Kurzzeitverträge sollen besteuert werden. Es drohen bereits erste Proteste.

Super Idee! Bei Besteuerungssätzen der Besserverdiener jenseits der 70 % werden diese die Kürzungen sicher gerne hinnehmen. Der gegenteilige Effekt (das Verlassen der guten Jobs wegen eigenökonomischer Sinnlosigkeit) scheint vorprogrammiert! TB

20.06.2019

08:51 | rubikon: Gewollte Armut

Artikel 6 GG stellt die Familie „unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“. Tatsächlich hat aber die staatliche Gesetzgebung den Familien die wirtschaftliche Anerkennung ihrer Leistung entzogen und sie dadurch destabilisiert.

Nicht nur das, sie hat Mütter zu Steuerzahlern degradiert. Die Familien liefern seit 1971 die 4-fache Produktivität (Verdoppelung der Produktivität+Frauenarbeit) und bekommen dafür gleichbleibende Kaufkraft wie damals, den Entzug der Mütter im Familienverband mit damit einhergehender staatlicher Beaufsichtigung und Indoktrinierung der Kinder! Hut ab, hier wurde ganze Arbeit geleistet und der Artikel 6GG mit Füßen getreten! TB

13.06.2019

19:56 | Spiegel: Krankenkassen fürchten tiefrote Zahlen

Die ausufernden Kosten für die Gesundheitsversorgung machen den Krankenkassen immer mehr zu schaffen. Im ersten Quartal des Jahres waren die Ausgaben höher als die Einnahmen - und es wird noch schlimmer.

12.06.2019

18:22 | focus: Recht auf Faulheit, Planwirtschaft bei Wohnungen: Grüne sind röter, als viele meinen

Seit 2014 regieren CDU und Grüne gemeinsam in Hessen, seit 2016 tun Grüne und Schwarze dasselbe in Baden-Württemberg, allerdings mit der CDU als Juniorpartner. Schwarz-Grün hatte es auf Länderebene bereits in Hamburg (2008 – 2011) gegeben.

11.06.2019

18:25 | br: Immer mehr Menschen trotz Vollzeitjob von Armut bedroht

tom-cat zum Drama "Arbeit in Deutschland"
Die Wirklichkeit ist natürlich - wie so oft - noch weitaus schlimmer. Denn wenn man die Lohnquote vom Volkseinkommen abzieht,
bleibt logischerweise die Gewinnquote übrig. Was macht man jetzt mit Zinseinkünften? Die Banken bitten, die Zinszahlungen an Bankkunden aufzugliedern nach den einzelnen Empfängern, also Unternehmern, Angestellten, Beamten, Schülern, Rentnern, Erwerbslosen? Viel zu kompliziert.
"Zinsen sind doch arbeitsloses Einkommen", sagt der Theoretiker, also deutlich ähnlicher den Unternehmensgewinnen als den Gehältern der Arbeiter.
Also schlägt die amtliche Statistik ALLE (!) Zinseinkommen einfach den Gewinnen, also den Unternehmern zu. Deshalb heisst es "Einkommen aus Gewinnen, Zinsen und Dividenden."
Je mehr Vermögensbildung also in Arbeitsnehmerhänden stattfindet, desto stärker sinkt die Lohnquote. Und damit laufen dann Gewerkschafter, Kirchenvertreter, Politiker und Sozialisten aller Schattierungen herum und erklären in den Talk-Shows: "Die Armut ist gestiegen, die Lohnquote zeigt es.
Wollen Sie etwa die Zahlen des Statistischen Bundesamtes anzweifeln?"
Und die meisten bürgerlichen Politiker haben mangels Kenntnis und Vorbildung das Spiel nicht einmal begriffen ...
Karl Marx lebt. Er wohnt in Wiesbaden. Im Statistischen Bundesamt.

18:46 | Bambusrohr
Ich dachte erst beim Lesen, was auf einmal TQM in der Rubrik „Arbeit und Soziales“ sein Unwesen treibt, bis ich merkte, es handelt sich ja um tom-cat. Auf jeden Fall ein Spitzenkommentar der Extraklasse. Lohnquote - Volkseinkommen – Gewinnquote. Auf diesen Zusammenhang muss man erst einmal kommen. Schlicht, einfach und doch genial. Wieder ein Grund mehr, täglich Bcom zu lesen.

10.06.2019

18:28 | tom-cat "Wer hats gesagt?"

"Für Arbeiter deutscher Unternehmen ist diese SPD nicht mehr wählbar."

( ) Verona Pooth, Werbe-Ikone
( ) Manfred Schoch, Betriebsratsvorsitzender von BMW
( ) Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender
( ) Guido Reil, früher SPD, jetzt AfD
( ) VW- Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh
( ) Frank Bsirske, Gewerkschaftsvorsitzender von VERDI
( ) Jogi Löw, Fussball-Bundestainer

27.05.2019

15:22 | aufgewacht: Bundesagentur für Zwangsprostitution

Prostituieren bedeutet auch sich für Geld anbieten, käuflich sein, sich verkaufen und in den Dienst eines niedrigen Zwecks stellen und sich dadurch herabwürdigen, sich hergeben für etwas. Ich habe nicht den Eindruck, daß Leiharbeitskräfte etwas anderes, als das o.g. machen, auch wenn die auszuführende Tätigkeit beispielsweise bei einem Zeitarbeitsunternehmen durch die Leiharbeitskraft jetzt nicht mit dem Geschlechtsorgan ausgeführt wird.

24.05.2019

12:12 | StN: "Deutschland ist für mich abgehakt"

Wie haben Sie sich das Leben eines deutschen Langzeitarbeitslosen vor den Dreharbeiten vorgestellt und hat sich das bestätigt?

Schill: Zu meinem Erstaunen wohnten alle von mir besuchten Hartz IV-Empfänger in Wohnungen, die größer waren als die Wohnung, die ich als Senator und als amtierender Bürgermeister von Hamburg bewohnt habe. Außerdem waren sie alle mit Geschirrspülern und auch Wäschetrocknern ausgestattet. Das hat mich wirklich von den Socken gehauen, weil ich in meinem Leben noch nie so eine tolle Sache wie einen Geschirrspüler oder einen Wäschetrockner besessen habe. Auch jetzt in Rio de Janeiro nicht. Ich habe mein Geschirr immer abgewaschen und meine Wäsche an der Leine getrocknet! Und ein Hartz IV-Ehepaar mit zwei Kindern hatte so viel Geld zur Verfügung, dass es dafür reichte, 500 Euro pro Monat nur für Zigaretten auszugeben. Also das Geld schlicht zu verrauchen!

17:08 | Leser-Kommentar
Erstaunen groß, Abenteuer wo man noch fühlt, das man lebt:
"Schill: In meiner wie in jeder anderen Favela gibt es gelegentliche Schießereien zwischen der Polizei und dem Drogenkartell. Da läuft man Gefahr, durch Querschläger getroffen zu werden, insbesondere, wenn man zufällig gerade zwischen die Fronten gerät. Das ist dann wie im Wilden Westen. Aber ich persönlich empfinde es eher als Abenteuer".
Querschläger bemerkt man nicht, bis sie einschlagen. Man freut dann diebisch, wenn man von seiner Lieblingskneipe kommt, wo wo man ein Feierabedbier genossen und kurz darauf sieht man sich auf der Intensivstation oder am Friedhof. Das macht Spass und schlägt jeden Wäschetrockner um längen. Und die M16 Dacapos im Wind, bringen mächtig Freude. Da halt ich lieber mit
diesem Song https://www.youtube.com/watch?v=-Xgl6shqOVw  und frage mich unwillkürlich, in was für einem Film lauf ich wieder rum.

21.05.2019

20:15 | ET: Kosten: 3,8 Milliarden Euro – SPD-Spitze legt Konzept für Grundrente vor

Die SPD-Spitze hat sich auf ein Konzept für eine Grundrente geeinigt. Finanziert werden soll das Konzept "überwiegend aus Steuermitteln", hieß es. Allerdings sollen den Regierungskreisen zufolge auch Beitragsmittel hinzukommen.

13:45 | arte: Deutschland: Arm in einem reichen Land

Ausgerechnet im Wirtschaftswunderland ist heute jeder fünfte Bundesbürger von Armut bedroht… Familienväter sind arm trotz Vollzeit-Job und brauchen einen Zweitjob oder Stütze vom Staat. Rentner haben nur 400 Euro im Monat, müssen Flaschen sammeln und sind auf die Essenspenden der Tafeln angewiesen. Alleinerziehende Mütter kämpfen ums Überleben.

08:49 | gewerkschaftsforum: 3,38 Millionen Beschäftigte erhalten weniger als 2000 Euro – trotz Vollzeit

Rund 3,38 Millionen Vollzeitbeschäftigte in Deutschland haben im Monat zuletzt weniger als 2000 Euro brutto verdient. Nach den jüngsten offiziellen Daten von Ende 2017 waren das 16 Prozent, zeigt eine Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf eine Anfrage der Linken.

14.05.2019

13:32 | orf: EuGH: Arbeitszeit muss komplett erfasst werden

Arbeitgeber sollen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verpflichtet werden, die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Alle EU-Staaten müssten das durchsetzen, entschied das oberste EU-Gericht heute in Luxemburg.

Arbeitnehmer aller Länder vereinigt Euch! Geht zur EU-Wahl und verstärkt mit Eurer Stimme deren Überwachungsbestrebungen - gerade jetzt braucht Euch diese segensreiche Organisation!!!!! TB

Kommentar des Einsenders
Als ehemaliger Arbeitgeber im Gastronomiebereich, fühle ich mich wieder einmal in dem Entschluss bestätigt, den Betrieb aufgrund ausufernder Bürokratie geschlossen zu haben.

17:10 | Leser-Kommentar
Man sollte vielleicht hinzufügen das die Mitarbeiter dieses noch persönlich unterschreiben müssen monatlich.
Das hat in Hessen vor ca 4 oder 5 Jahren mehrere Bewachung Firmen sowie Zeitarbeit das Genick gebrochen. Nun ja......Es waren bekannte Abzocker

13.05.2019

20:11 | taz: Tafel-Lebensmittel als Einnahmen berechnet – Sozialleistungen gekürzt!

Die Berliner Tafel hat die Kürzung von Sozialleistungen wegen der Anrechnung freiwilliger Lebensmittelspenden auf das Einkommen kritisiert.

Die Leseratte
Ausgerechnet Berlin! Da fallen einem doch sogleich diverse Schimpfwörter ein, die man nicht mehr schreiben darf. Da werden einem Berliner die Sozialleistungen gekürzt, weil er Lebensmittelspenden von der Tafel annimmt! Vergleiche mit solchen, die noch nicht so lange hier leben, erübrigen sich.

12.05.2019

18:52 | sputnik: „Unverantwortlich“: Kramp-Karrenbauer teilt gegen Rentenpläne der SPD aus

Wie soll die Rente der Bundesbürger organisiert werden und wie finanziert? Diese Fragen spalten seit Jahren die Große Koalition. Nun hat die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer Überlegungen der SPD, die Grundrente auch aus den Sozialkassen zu finanzieren, strikt abgelehnt.

Wenn man die Nachfolgerin einer derart verantwortungsvollen Kanzlerin ist, kann man natürlich leicht austeilen! TB

10.05.2019

18:12 | n-tv: Kündigungen nicht ausgeschlossen Thyssenkrupp streicht 6000 Jobs

Der Stahlriese aus Essen macht eine Kehrtwende, da aus der Fusion mit dem indischen Konkurrenten Tata Steel wohl nichts mehr wird. Thyssenkrupp begräbt seine Pläne, den Konzern in zwei Unternehmen aufzuteilen und kürzt beim Personal.

Die Leseratte
Die nächste Hiobs-Botschaft: Die Fusion von Thyssenkrupp mit Tata ist offenbar gescheitert. In Folge will der Konzern 6.000 Arbeitsplätze streichen, 4.000 davon in Deutschland. Die IG Metall bringt sich schon in Stellung.

In Bayern3 wurde gerade vermeldet, dass der CEO von TK gesagt hätte sie würden "diese Veränderungen MIT der Belegschaft und nicht GEGEN die Belegschaft durchführen"!  Verhöhnung! TB

18:14 | Dazu pasend - faz: Die Stahlfusion von Thyssen-Krupp mit Tata ist gescheitert! TB

09.05.2019

13:39 | focus: Die Politik zertrampelt unsere Mittelschicht: Was jetzt getan werden muss

Lauthals bedauert die Politik das Schrumpfen der Mittelschicht,dabei hat sie diese Entwicklung selbst befeuert. Die Aufregungdarüber wird missbraucht, um noch mehr Umverteilung zu begründen.Umverteilung, die letztlich wieder die Mittelschicht bezahlen muss.

02.05.2019

19:50 | ET: Norbert Häring: Der neoliberale Angriff auf das Ehegattensplitting

Wirtschaftsverbände und die FDP und viele andere in ihrem Schlepptau laufen Sturm gegen das Ehegattensplitting. Ich gehe davon aus, dass viele Kritiker sich nicht im Klaren sind, dass sie eine neoliberale Attacke auf den Familienverband im Interesse der Arbeitgeber unterstützen.


09:13
 | ET: Mehr als elf Millionen Arbeitnehmern droht Armutsrente – Regierung fehlt Konzept

Mehr als elf Millionen Arbeitnehmern in Deutschland droht im Alter eine Mini-Rente. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, über welche die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Donnerstagsausgaben) berichten.

01.05.2019

11:38 | tom-cat "Gegendarstellung zu 'die Rentenversicherung steht auf solider Basis'"

Der sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Peter Weiß behauptet:
„Wieder zeigt sich, dass die Rentenversicherung auf einer sehr soliden Basis steht und auch die Menschen im Rentenbezug von der guten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik von CDU und CSU profitieren."

Richtig ist:
Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland, nach Strickart eines betrügerischen Kettenbriefsystems organisiert, ist PLEITE. Mehr pleite geht gar nicht.
OHNE den sog. " Bundeszuschuss", der fast 30 % des Bundeshaushaltes und mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben des Bundes für "Soziales" ausmacht,
hätte die "Gesetzliche Rentenversicherung" (GRV) sofort "fertig".

10:37 | gefira: Jahrzehnte des Laisse-faire-ismus in Europa oder die Zerstörung der Mittelschicht

Die EU-Eliten huldigen dem Laisse-faire des Liberalismus. Seit 30 Jahren deregulieren sie den Markt und „befreien“ ihn. Die westlichen Regierungen folgen auch der Philosophie und greifen kaum auf dem Markt ein. Es gibt nur eine einzige Behörde, die in der EU wirksam intervenieren darf – die EZB. Die seit den 80-er andauernde Globalisierung sowie die Befreiung des Handels und Menschenverkehrs ermöglichte einen gewaltsamen Anstieg des Welt-BIPs und die Bereicherung der Konzerne. Für die Schwellenländer wie Indien oder China war das eine Chance aus der Armut zu kommen.