16.10.2018

15:56 | Leser-Beitrag ""Volkshilfe: Alle in Österreich lebenden (!!!) Kinder unter 18 sollen monatlich 200 Euro erhalten." (Kurier)

Meine Befürchtungen wurden schneller wahr, als ich mir das selber vorgestellt habe, Zitat aus meinem letzten Kommentar unten: "Bockprämien" für internes - oder noch schlimmer importiertes - Prekariat, welches sich auf Kosten unserer Mittelschicht vermehrt und versorgen läßt und diese "ausblutet ..." Die Volkshilfe will mit einem Grundsicherungsmodell Kinderarmut "abschaffen". Alle in Österreich lebenden Kinder unter 18 sollen monatlich 200 Euro erhalten. Kinder aus Haushalten mit weniger als 20.000 Euro jährlichem Familieneinkommen sollen zusätzlich 425 Euro bekommen. Für Einkommen darüber bis maximal 35.000 Euro jährlich ist eine Einschleifregelung vorgesehen. (Quelle: https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5514152/290000-armutsgefaehrdet_Kinderarmut-abschaffen_Volkshilfe)

Man beachte die Formulierung " ... alle in Österreich lebenden Kinder ... " und nicht einmal alle "paß-österreichischen" Kinder sowie Kinder aus EU-Staaten, o.ä.. Das ist der weltweite Freibrief, alle "überzähligen Kinder" hier abzuladen und dafür noch festlich zu kassieren, pro Kind mehr als in den meisten Staaten der Welt ein Monatslohn - "staatlich subventioniertes Betteln", ist einmal was anderes! (Heinson würde dazu eher "überzählige Söhne abladen" sagen, vgl.hier: https://www.begleitschreiben.net/gunnar-heinsohn-soehne-und-weltmacht/ .) Hier fällt mir nur noch Peter Scholl Latour ein: "Wer Kalkutta importiert, hilft Kalkutta nicht, sondern wird selber zu Kalkutta!" bzw. Herr, laß' den Kelch an "uns" vorüber gehen ...

Nichts gegen ein gewisses Maß an Entwicklungshilfe - beginned (!!!) mit echter wirksamer "Geburtenkontrolel vor Ort" - aber das hier schlägt dem Faß den Boden aus. Je schneller €uroland pleite geht, desto eher hört dieser Spuk auf!

16:53 | Die Leseratte
Schon als ich die Überschrift bzgl. Kindergeld las, dachte ich: Gezielte zusätzliche Umverteilung zugunsten derjenigen, die neu hierherkamen. Wenn die Demografie in Ö ähnlich wie in D ausschaut, wo die ausländischen oder Mihigru-Kinder schon fast die Hälfte ausmachen, dann weiß man, dass es nicht um die wenigen einheimischen Kinder geht, die bedürftig genug wären, sondern um die der Neusiedler. Die Einheimischen können sich keine Kinder mehr leisten, weil der Staat ihnen die Mittel dafür raubt. Damit werden dann die Kinder "der anderen" finanziert, denen dann jede weitere Arbeit erspart bleibt, die über ca. einmal im Jahr die Lenden bewegen hinaus geht.

15.10.2018

14:29 | bto: IWF: Das Märchen vom reichen Land ist ein Märchen

.... Wirklich dramatisch ist, dass vom offensichtlichen Niedergang genau jene politisch profitieren, deren Politik faktisch schon in den letzten Jahren dominiert hat und die wie wohl keine andere Partei das Märchen vom reichen Land glauben und verbreiten: die Grünen. Denn man muss wirklich glauben, sich alles leisten zu können, wenn man Deindustrialisierung, Sozialstaat und offene Grenzen gleichzeitig verfolgt.

10:55 | addendum: Wer pflegt uns in Zukunft?

Dass Pflege eines der großen gesellschaftlichen Zukunftsthemen sein wird, gehört schon lange nicht mehr zum Geheimwissen von Sozialversicherungsexperten und Medizinfachleuten. Die steigende Lebenserwartung, verbunden mit der Tatsache, dass ein Großteil der medizinischen und betreuerischen Leistungen, die ein Mensch in Anspruch nimmt, sich auf die letzten Lebensmonate konzentrieren, legen nahe, dass im Thema Pflege auf die Einzelnen und auf die Solidargemeinschaft große Herausforderungen zukommen, ökonomische genauso wie soziale.

Ich hoffe ja auf die Goldstücke .....vom Raketentechniker zur Altenhilfe ist's eh' nicht weit! TB

14.10.2018

19:30 | MMNews: Unter Räubern

Mehrere Millionen Betriebsrentner müssen etwa 15 Prozent ihrer Bezüge oder Einmalzahlungen an die Krankenkassen abführen, obwohl sie die Beiträge an die Lebensversicherungen oder Pensionskassen aus ihrem Nettogehalt bezahlt haben.

13.10.2018

10:19 | heise: Österreich: Algorithmus soll entscheiden, welche Arbeitslosen gefördert werden

Österreichs Arbeitsmarktservice (AMS) – der sich wie die deutsche Arbeitsagentur um Arbeitslose und Erwerbssuchende kümmert – will ab 2019 flächendeckend eine Software einsetzen, die die Chancen von Arbeitssuchenden bewertet. Wie die Tageszeitung Der Standard berichtet, soll der dafür zentrale Algorithmus aus Dutzenden Merkmalen der Betroffenen errechnen, wie wahrscheinlich sie bald wieder eine Beschäftigung antreten können. Für Kritik sorgt demnach vor allem der Plan, dass die Förderung derjenigen mit den schlechtesten Aussichten zurückgefahren werden soll.

Die Guten ins Töpfchen die Schlechten ins.... klingt zwar unheimlich brutal, aber bedenkt man wie viel Österreich (und wahrscheinlich auch Deutschland) für die "Ausbildung" schwer Vermittelbarer ausgegeben hat - nur damit man sie aus der Statistik hat - so ist's trotzdem erfreulich. Ausserdem werden dadurch die Arbeitslosen-Statistiken ehrlicher und die Zahlen höher! TB

10:26 | dazu passend - heise: Amazon: KI zur Bewerbungsprüfung benachteiligte Frauen! TB

10:47 | Der Systemanalytiker gibt zu bedenken
Algorithmen, die anhand von Merkmalen eines Menschen (Eingabewert) daraus eine Tauglichkeit (Ausgabewert bzw. Ergebnis) ableiten, tun dies durch "intelligente" Vergleiche mit Stammdaten, auf die der Algorithmus zurückgreift. Und hier tritt dann der Wahnsinn zutage, dass nun jemand sehr Gescheiter diese Stammdaten (er)finden und in Bezug zu menschlichen Merkmalen setzen muss, damit das Rechenergebnis "plausibel" wird. Diese Stammdatenerfasser müss wirklich Wunderwuzzis sein oder welche, die sich politisch korrekt verhalten müssen (sogenannte Experten, die vom System gefüttert werden). In beiden Fällen ein Ding der Unmöglichkeit und ich fürchte den Tag, dass Sachbearbeiter in blindem Gehorsam jedem Computerergebnis vertrauen und Menschen durch solche idiotischen Algorithmen vorverurteilt und abqualifiziert werden.

10.10.2018

19:53 | Leserkommentar zu "Warum bekommen Österreicher fast 60 Prozent mehr Rente?"

Ach deshalb wurde den Deutschen einst dieser eineiige Ösi namens Adolf geschickt ... so viel zum Thema "effizient zu wählen", weil danach das Verwaltungsgebiet BRD zum Zahlmeister des Planeten ernannt wurde.

17:52 | heise: Warum bekommen Österreicher fast 60 Prozent mehr Rente?

In Deutschland liegt die Durchschnittsbruttorente den Zahlen der Deutschen Rentenversicherung nach bei 909 Euro - in Österreich enthält der Durchschnittsrentner dagegen monatlich 1436 Euro, wenn man die dort (aber nicht in der Bundesrepublik) gezahlten 13. und 14. Monatsgehälter anteilig zu den durchschnittlich 1231 Euro im Monat hinzu addiert. Das sind dann 58 Prozent mehr Geld, als Rentner in Deutschland erhalten.

Weil der österreichische Arbeitnehmer eingesehen hat, dass es schlauer ist, effizient zu wählen, als effizient zu arbeiten. Verstanden? TB


09:35
 | privatinvestortv: Dr. Daniel Stelter: „Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert“

Selten wurde in Friedenszeiten so viel Wohlstand vernichtet wie von den Regierungen unter Angela Merkel. Wirtschaftlich, politisch und sozial stehen uns daher stürmische Zeiten bevor. Davon ist Dr. Daniel Stelter, den die FAZ zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands zählt, überzeugt. In seinem aktuellen Buch „Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert“ rechnet der Strategieberater gnadenlos mit den Eliten ab. Privatinvestor TV hat den Vordenker in Berlin getroffen.

09.10.2018

10:36 | npr: Die Lüge der hohen Lohn(neben-)kosten

Zwischen 2000 und 2017 gab es für die Arbeitnehmer Reallohnverluste von ca. 22% (reale Nettolöhne zum realen BIP). Die Profite hingegen explodierten. Schwedens Stundenlöhne liegen um ein Drittel über unseren, auch die LNK (Lohnnebenkosten) sind höher – und trotzdem erzielen sie ein höheres Wachstum: irgendetwas kann an den Argumenten der Arbeitgeber nicht stimmen.

07.10.2018

18:55 | faz: Fast 3 Millionen Deutsche zahlen Spitzensteuersatz

Jedes Jahr rutschen etwa 150.000 Steuerzahler in die Spitzenbelastung der Einkommensteuer. Dieses Jahr werden knapp 3 Millionen Bürger den Spitzensteuersatz von 42 Prozent zahlen. Vergangenes Jahr waren es 2,85 Millionen Steuerzahler gewesen, im Jahr davor 2,69 Millionen. Die Zahlen nannte das Bundesfinanzministerium. Danach gefragt hatte der FDP-Abgeordnete Carl-Julius Cronenberg.

Ein FAZ-Bericht, zwar schon vom Juli 2018 - wir kannten diese Zhalen bislang noch nicht! TB

05.10.2018

12:43 | gewerkschaftsforum: Werden wir in Zukunft nur noch teil-krank?

In den vergangenen 10 Jahren sind die Ausgaben für das Krankengeld um rund 8,1 Prozent angestiegen, weil immer mehr Menschen den Arbeitsstress nicht mehr aushalten. Die zweithäufigste Krankschreibung erfolgt aufgrund seelischer Erkrankung, deren Genesung den Kostenträgern zu lange dauert.

03.10.2018

10:05 | Leser-Zuschrift "Bewerbung in Österreich"

Ich hatte bei der Pensionsversicherungsanstalt in LINZ einen Vorstellungstermin.
Ich kann dieses Gespräch nur als blanken Horror bezeichnen. Die ganze Zeit wurde ich von einer äußerst widerlichen Person befragt, welche politische Einstellung ich hätte. Ja, ich wurde sogar gefragt, ob ich Mitglied der Jungen ÖVP gewesen bin. Denn laut des Chefs der PVA werden nur Anhänger von ÖVP und SPÖ aufgenommen. Es zähle nicht die Leistung, sondern nur die politische Zugehörigkeit zu einer der beiden Parteien. Er, der Chef sei schließlich auch alles nur durch die Partei geworden. Als ich nicht die "richtigen" Antworten gab, wurde der Kerl richtig unverschämt und frech. Er begann mit gemeinen Sticheleien meine Kompetenz infrage zu stellen. Er stellte klar, dass die Partei heilig und gerade anbetungswürdig sei. Da ich Kritik an der SPÖ übte, legte er mir nahe, dass ich das beim zweiten Hearing nicht machen soll, da dort ein Roter dabei wäre. Was für ein ekeliger "Oasch"-Verein! Hätte ich etwas zu sagen, ich würde diese ekeligen Parteibonzen zum Teufel jagen!

Apparatschiks - ein Phänomen der 70er und 80er-Jahre! Einige habe in ihren dunklen Beamtenhöhlen im großen Gehaltssee (giftig) überlebt und kommen hin und wieder an die Oberfläche um für Nachwuchs zu sorgen! TB