12.08.2026

14:51 | eXX: AMS-Chef mit provokantem Vorschlag: „Eine Wiener Flüchtlingsfamilie für jeden Kärntner Ort“

Österreichs Arbeitsmarkt steckt weiterhin in einem ungewöhnlichen Spannungsfeld. Ende Juli waren beim AMS 79.770 offene Stellen gemeldet. Insgesamt geht AMS-Chef Johannes Kopf von rund 160.000 freien Jobs im Land aus. Gleichzeitig waren rund 364.000 Menschen arbeitslos. Warum lassen sich die offenen Stellen also nicht einfach besetzen? Kopf nennt im Gespräch mit den „Salzburger Nachrichten“ vor allem zwei entscheidende Hürden: Wo die Menschen leben und welche Qualifikationen sie mitbringen, berichtet oe24.

Ein großes Problem ist das regionale Ungleichgewicht. Besonders viele Arbeitskräfte werden in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Teilen der Steiermark gesucht. Ein großer Teil der Arbeitssuchenden lebt dagegen in Wien. Das zeigt sich auch bei den Arbeitslosenquoten: In Wien liegt sie laut Kopf etwa dreimal so hoch wie in Salzburg.

Auf der Flucht vor der Arbeit findet man in Wien halt besonders zuverlässig Asyl... JE

17:26 | Monaco  
Der AMS-Chef scheint bei seiner Arbeit nicht ganz ausgelastet, wenn solch´ krude Vorschläge unterbreitet werden....
Da mir im Kopf des Kopf alles stimmig scheint, würde eine körperliche Betätigung ergänzend wirken. Ergo, am WE ab nach Kärnten und in die Steiermark zum Unkraut-zupfen....auf geht´s.... 

11.08.2026

16:38 | TP: Angst vor KI: Tech-Arbeiter entdecken die Gewerkschaften

Eine Branche im Wandel: KI bedroht Jobs in der Tech-Industrie – und treibt Programmierer in die Gewerkschaften. Kollektive Gegenwehr wird zur einzigen Option. Bisher schien der hochqualifizierte Softwareingenieur Probleme alleine lösen zu können. Das hat sich offensichtlich geändert. Denn auch wenn in Berichten über Beschäftigte der IT-Branche oft auf Prämienzahlungen oder Zusatzleistungen wie kostenloses Mittagessen verwiesen wird, erhöht der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) den Druck auf die Belegschaften.

Beschäftigte der Tech-Branche interessieren sich zunehmend für Gewerkschaftsarbeit. Programmierer tauschen den "Mythos der Einzigartigkeit des Silicon Valley gegen Tarifverhandlungen ein", schreibt The Guardian.

Disruption ist auch nur solange aufregend. Bis man selbst disruptiert wird... JE

07.08.2026

18:24 |  BZ: Kostenhammer 3750 Euro im Monat: Wer kann sich die letzten Lebensjahre in Berlin noch leisten?

Am Küchentisch liegt ein Stapel Kontoauszüge. Jemand hat mit Bleistift angefangen zu rechnen. Nicht Urlaubsgeld. Sondern: Wie viele Monate reicht das Ersparte der Mutter noch, bevor das Sozialamt einspringen muss? So sieht Altwerden in Deutschland heute aus. Kein sanfter Ausklang. Sondern eine Rechnung, die niemand aufmachen will und die trotzdem irgendwann jeder aufmachen muss. Man hört gern den Satz, die besten Jahre kämen zum Schluss. Schöner Gedanke. Und falsch.

Die teuersten Jahre kommen zum Schluss. Dass wir immer älter werden, ist eine gute Nachricht – und seit Jahrzehnten bekannt. Trotzdem hat die Politik viel zu lange versäumt, die Pflege solide und bezahlbar aufzustellen. Die Folgen tragen Pflegebedürftige und ihre Familien: Im ersten Jahr müssen Heimbewohner bundesweit inzwischen durchschnittlich bis zu 3245 Euro im Monat aus eigener Tasche zahlen – neun Prozent mehr als 2025. In Berlin sind es sogar fast 3750 Euro. Jeden Monat, nicht einmalig.

3.750 Euro fürs Altwerden. Sterben bleibt also weiterhin konkurrenzfähig. JE

18:36 | Monaco
...je eher du stirbst, desto scheena de Leich.....

 

08:32 | RMX: Die Hälfte der ausländischen Sozialhilfeempfänger in Spanien sind Marokkaner.

Fast die Hälfte aller ausländischen Staatsangehörigen, die das spanische Mindesteinkommen (IMV) beziehen, sind Marokkaner, wie aus bisher unveröffentlichten Zahlen hervorgeht, die The Objective im Rahmen einer Transparenzanfrage erhalten hat. Das Nationale Institut für Soziale Sicherheit verzeichnete 139.446 ausländische Leistungsempfänger, darunter 69.517 marokkanische Staatsangehörige. Ausländer stellen somit etwa die Hälfte der knapp 280.000 registrierten Leistungsempfänger, wobei Marokkaner fast 50 Prozent der ausländischen Gesamtempfänger ausmachen.

Die Zahlen liefern erstmals eine offizielle Aufschlüsselung der ausländischen IMV-Empfänger nach Nationalität. Bisherige öffentliche Statistiken unterschieden lediglich zwischen spanischen und ausländischen Antragstellern, ohne deren Herkunftsländer zu nennen.

und auch gleich passend eXX: Flüchtling zu linkem YouTuber: „Die meisten Syrer kommen wegen der Sozialleistungen“

Mit diesen Antworten hat der deutsche Influencer Marcant offenbar nicht gerechnet: Ein Syrer spricht offen über Migration, Sozialstaat und Kriminalität – und bringt den linken Streamer damit sichtbar in Argumentationsnot. YouTuber Marcant zählt zu den bekanntesten politischen Influencern im deutschsprachigen Raum. Mit seiner großen Reichweite in den sozialen Medien und seiner Anerkennung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt er vielen als feste Größe der progressiven Netzszene. Doch ein aktuelles Gespräch bringt sein Weltbild ins Wanken.

Das Mindesteinkommen funktioniert grenzüberschreitend besser als so manche Grenzkontrolle. JE

05.08.2026

16:09 | golem: Mehr als 58.000 Ingenieure und IT-Fachkräfte ohne Job

Die Konjunkturflaute belastet auch den Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen. Im vierten Quartal 2025 verzeichnet der Ingenieurmonitor mit 58.392 Arbeitslosen in Ingenieur- und IT-Berufen den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011. Dies entspreche einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 16,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf berichtete. Die Zahl der offenen Stellen lag gleichzeitig bei 96.780. Das waren 18,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der VDI-Ingenieurmonitor wird regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erstellt.

Die Unternehmen suchen den 28-jährigen Spezialisten mit 15 Jahren Erfahrung zum Einstiegsgehalt. Leider bleibt die Stelle deshalb seit Monaten unbesetzbar. JE