09.03.2026
10:27 | ET: Spar-Aufruf von Merz für Altersvorsorge stößt auf Kritik
Oppositionspolitiker kritisieren den Aufruf von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an junge Menschen, frühzeitig für die Altersvorsorge zu sparen. „Private Altersvorsorge kann eine sinnvolle Ergänzung sein, dazu braucht es aber grundlegende Reformen“, sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „50 Euro monatlich ist für viele Menschen viel Geld. Merz` Aufforderung zum Sparen wäre glaubwürdiger, würde er dafür sorgen, dass das Geld tatsächlich in die Altersvorsorge fließt.“ Der Kanzler hatte beim Wahlkampfabschluss der baden-württembergischen CDU in Ravensburg gesagt: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen früh genug beginnen, für ihr Alter auch zu sparen.“ Merz sagte: „Und wenn Sie mit 50 Euro im Monat anfangen, dann haben Sie eine sechsstellige Altersversorgung, wenn Sie dann mit 65, 68 in den Ruhestand gehen.“
Merz erklärt der Generation Praktikum, sie solle doch einfach jeden Monat 50 Euro fürs Alter sparen – sagt der Mann, der sein Berufsleben in Vorstandsetagen mit Millionengehältern verbracht hat. Während junge Leute zwischen Miete, Inflation und Niedriglöhnen jonglieren, kassieren Politiker fünfstellige Monatsbezüge plus üppige Pensionen aus Steuergeld – ganz ohne ETF-Sparplan. Predigen vom Sparen ist leicht, wenn die eigene Altersvorsorge schon längst vom Steuerzahler bezahlt wird. JE
12:31 | Der Dipl.-Ing.
… der beste Kanzler, den wir je hatten, hat nur eins „vergessen“, bzw. vielleicht nicht kappiert …
… in 40-50 Jahren kannst du für den sechsstelligen Betrag vermutlich gerade einmal für ein Jahr deine Miete bezahlen …
… Inflation – schon mal gehört Fritze???
08:08 | mmnews: Gesamtmetall: Werden dieses Jahr 150.000 Stellen verlieren
Der Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, Oliver Zander, rechnet in diesem Jahr mit einem massiven Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie. "Seit 2018 haben wir schon 270.000 Arbeitsplätze verloren", sagte der Chef des Gesamtverbands der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Und wir müssen damit rechnen, dass wir in diesem Jahr noch einmal bis zu 150.000 Arbeitsplätze verlieren." Zander forderte daher weitreichende Reformen und Einsparungen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. "Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie."
Erst Industriepolitik gegen die Industrie, dann Arbeitsmoralpredigt gegen die Arbeiter. JE
08.03.2026
15:51 | apollo: Gewerkschaft: Britischer Zerstörer läuft später aus, weil nur werktags von 9 bis 17 Uhr gearbeitet wird
Das Auslaufen des britischen Zerstörers HMS Dragon nach Zypern aus dem Hafen Portsmouth an der Südküste Englands verzögert sich. Grund ist nach Angaben der Gewerkschaft, dass die Mitarbeiter aufgrund von Sparmaßnahmen auf dem Marinestützpunkt nur werktags von 9 bis 17 Uhr arbeiten, berichtete der Telegraph. Nötige Schweiß- und Wartungsarbeiten verzögern sich deswegen. Zuständig für diese Arbeit ist zum Teil die private Firma Serco, die vom britischen Verteidigungsministerium beauftragt wurde.
Die verkürzten Arbeitszeiten kamen zustande, weil das britische Verteidigungsministerium bei dem Vertrag mit der privaten Firma Serco Einsparungen vornehmen wollte. Serco selbst wies die Vorwürfe der Gewerkschaft zurück, dass sie für die Verzögerung verantwortlich sei, und erklärte, dass der Arbeitstag von 7 bis 19 Uhr dauere und auch Überstunden vorgesehen seien. Die Verzögerung komme zustande, weil der Zerstörer zuvor für einen anderen Einsatz vorbereitet worden sei.
Kommentar des Einsenders
Symbolischer geht's nimmer! ...der Weg in den Untergang. Der einstige britische Commonwealth gefallen, die linken Vögel zerstören den Rest (und sich) selbst und aus Umweltschutzgründen wäre es wohl am besten, der unnötige Dreckskahn bliebe gleich zuhause im Dock! Bis die Gewerkschaft grünes Licht gibt, ist die Eskalation bereits vorüber...!
Früher regierte Britannia die Weltmeere, heute wartet ihr Zerstörer darauf, dass Montagmorgen um neun endlich wieder jemand den Schweißbrenner einschaltet. Empire im Teilzeitmodus.JE
06.03.2026
18:38 | heute: "Besonders schwierig" – AMS-Chef macht scharfe Ansage
Wer über 50 ist und seinen Job verliert, hat es am Arbeitsmarkt oft schwer. AMS-Chef Johannes Kopf beschreibt im Interview mit dem Wochenmagazin "NEWS" eine Gruppe, die besonders herausfordernd ist: ehemalige Führungskräfte. "Eine besonders schwierige Zielgruppe sind Leute wie ich. Arbeitslos werdende Führungskräfte, männlich, über 50", sagt Kopf gegenüber "NEWS". Viele von ihnen hätten zuvor bei jedem Karriereschritt mehr Geld, mehr Verantwortung und mehr Ansehen bekommen. Wenn sie plötzlich arbeitslos werden, fällt ihnen der Neustart besonders schwer.
Manche würden die Jobsuche zunächst nicht ernst genug nehmen. "Manche tendieren also dazu, in Urlaubsstimmung zu verfallen", erzählt der AMS-Chef weiter. Er berichtet in dem "NEWS"-Interview etwa von einem Manager, der nach seiner Kündigung erst einmal mehrere Monate auf Safari ging: "Ich habe gesagt: 'Du bist verrückt. Jetzt bist du noch eine heiße Ware, dann nicht mehr.'"
Kommentar des Einsenders
...zumindest der AMS-Boss erkennt, dass das Land nach wie vor (seit vier Jahren) in einer Rezession/Depression steckt...! Vom Rest scheint er allerdings sehr wenig Kenntnis zu haben, wie es an der "Front" für Ältere/Führungskräfte tatsächlich läuft! Fehlende/passende Jobs, zu hohe Kosten/Pensionsrücklagen für Firmen, HR-Verantwortliche, die die Jobs/Bedarfe überhaupt nicht verstehen (mittlerweile auch sprachlich), KI entscheidet über den Lebenslauf, Qualifikation meist als "Überqualifikation" beschieden. Bloß bei über 400K Arbeitssuchenden sollten bei der Regierung langsam die Alarmglocke läuten und die rote Sozialministerin (will weitere 200K Ausländer in den Markt holen) fragen, ob sie irgendwo angerannt sei...!
Der Arbeitsmarkt liebt Seniorität – solange sie unter 40 ist. JE
17:23 | tkp: EU Sanktionen gegen russische Energie haben bisher 5,4 Millionen Jobs vernichtet
Die europäischen Sanktionen gegen russische Energie haben laut einer kürzlich veröffentlichten Analyse des Ungarischen Instituts für Internationale Angelegenheiten (HIIA) kurzfristig zu einem Verlust von insgesamt 5,4 Millionen Arbeitsplätzen und langfristig zu einem Verlust von 32,3 Millionen Arbeitsplätzen geführt.
Der Bericht analysiert, wie viel wirtschaftlichen Schaden die von der Europäischen Union gegen Russland verhängten Sanktionen den europäischen Volkswirtschaften zugefügt haben, und kommt zu dem Schluss, dass die Kosten für Europa hoch waren, während die Auswirkungen auf Russland begrenzt bleiben..
Europa wollte Russland wirtschaftlich strangulieren – und hat sich dabei zuerst selbst die Sauerstoffflasche zugedreht. Russische Energie rausgeworfen, amerikanisches LNG zum Premiumpreis gekauft, Industrie gekillt und das Ganze dann „wertebasierte Politik“ genannt. Ein wirtschaftspolitischer Eigentorschuss mit Anlauf. JE
18:40 | Leserkommentar
...es kann nicht stimmen, EUschi erklärte uns doch so eindrücklich, dass wir bloß genügend Reichskraftmühlen und Solarpaneele aufstellen müssen, dann schaffen wir das...!? ...und Merkel beschwerte sich auch schon, dass für den Klimawandel zu wenig getan wurde... Naja, immerhin wurden Aber-Billionen in die schwarzen grünen Kassen gespült, und dem "Klima" war es bis dato ziemlich "wurscht". Den Konten der Begünstigten wohl leider nicht...
18:47 | Die Eule
Werte JE im Mittelalter gab es eine Dreifelderwirtschaft, wo eines der Felder brach lag, um sich so regenerieren zu können. Die Drahtzieher des politischen Systems haben sich wohl an dieses mittelalterliche Modell erinnert und entsprechende Marionetten installiert. Die organisieren nun mit sichtlicher Freude das Brachlegen des europäischen Feldes. Im Mittelalter war aber die Fruchtfolge klar und damit war auch klar was auf dem brachliegenden Feld wieder eingesät werden muss. Was aber
nach dem Ende der Industrie hier wieder gesät werden kann, ist wohl ziemlich unklar.
05.03.2026
18:40 | tichy: VW: Millionen-Boni für Vorstände, Jobabbau für Beschäftigte – der Konflikt eskaliert
Vor den anstehenden Betriebsratswahlen eskaliert bei Volkswagen der Streit zwischen Arbeitnehmervertretern und Vorstand. Hintergrund des Konflikts: die nach kreativer Bilanzführung ausgeschüttete Prämie an den Vorstand. Der Streit bei VW wirkt wie ein groteskes letztes Gefecht, während die Firma immer tiefer in die Krise rutscht. Es besteht ein fundamentaler psychologischer und philosophischer Unterschied zwischen inhabergeführten Familienunternehmen und den relativ anonymen, hochkapitalisierten Aktiengesellschaften. Wohl und Wehe eines Familienbetriebs ist eine persönliche Sache. Eigentümer haften vielfach mit ihrem Privatvermögen. Auch der Planungshorizont ist ein anderer.
Kommt es zu einer Krise, werden alle Kräfte aktiviert, um das häufig über Jahrzehnte, vielleicht auch generationenübergreifende Firmenkonstrukt am Leben zu halten. Volkswagen beweist dieser Tage, dass ein himmelweiter Unterschied zwischen angestellten Vorständen und Eigentümerunternehmern besteht.
Die Mannschaft soll über Bord springen, damit der Vorstand im Rettungsboot mehr Champagnerkisten laden kann. JE
08:15 | Focus: Heute wird das Ende des Bürgergeldes beschlossen
- Harte Sanktionen werden eingeführt. Statt einer eskalierenden Treppe von Sanktionen werden schon ab dem ersten Versäumnis künftig harte Kürzungen erfolgen. Das geht maximal soweit, dass das Jobcenter die Zahlung des Regelsatzes komplett einstellt.
- Die Karenzzeit für das eigene Vermögen wird größtenteils abgeschafft und die Freibeträge für das Schonvermögen neu berechnet. Im ersten Jahr werden zudem die Miethilfen jetzt gedeckelt.
- Bei Selbstständigen prüft das Jobcenter künftig nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, ob diese ihre Selbstständigkeit aufgeben und in einen regulären Job wechseln müssen.
- Mütter und Väter müssen künftig schon nach dem ersten Geburtstag ihres Kindes einen neuen Job annehmen, der vom Jobcenter vermittelt wird. Bisher lag die Grenze bei drei Jahren.
- Sind sich Jobcenter und Arbeitsloser uneinig darüber, wie die Arbeitslosigkeit am besten beendet werden kann, darf das Jobcenter jetzt Zwangsmaßnahmen anordnen. Früher gab es hier ein Schlichtungsverfahren.
- Zudem soll stärker gegen Schwarzarbeit von Empfängern vorgegangen werden. Das neue Gesetz sieht dabei vor, dass Arbeitgeber haften, wenn sie Jobs nicht an das Jobcenter melden.
- Jobcenter bekommen mehr Freiheiten. Sie dürfen künftig zehn Prozent ihres Budgets frei einsetzen, statt bundeseinheitliche Programme damit zu finanzieren.
Das trifft die Clans, das trifft unsere neuen Freunde ... und jene die es brauchen, bekommen es sowieso nicht. TS
15:17 | Leserkommentar
Das trifft es wieder die Falschen. In Zeiten von Deindustrialisierung werden viele Menschen unter genau diese Knute fallen und dies zu spüren bekommen. Der Staat braucht Geld, also muss sanktioniert werden wer nicht pariert, ob nun einigermaßen qualifizierte Arbeitsplätze da sind oder nicht. Die Arbeitslosen von heute und morgen werden als Täter dafür verantwortlich gemacht, dass es dem Sozialstaat immer schlechter geht. Was dabei unerwähnt bleibt, sind die vielen Ukrainer, Syrer, Afghanen etc. die Bürgergeld beziehen (der deutsche Anteil liegt bei nur 6 %). Wenn man die halbe Welt füttert, braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Geld ausgeht. Da nützt es auch nichts das Bürgergeld in Grundsicherung umzubenennen und die Sanktionen zu verschärfen.
Diese "Reform" birgt einigen Zündstoff, so z. B. "wenn sich Jobcenter und Arbeitsloser uneinig darüber sind, wie die Arbeitslosigkeit am besten beendet werden kann", dann "darf das Jobcenter jetzt Zwangsmaßnahmen anordnen". Wie soll denn das aussehen? Oder "bei Selbstständigen prüft das Jobcenter künftig nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, ob diese ihre Selbstständigkeit aufgeben und in einen regulären Job wechseln müssen". Viele Selbstständige haben oftmals einen prekären Job und sind in die Selbstständigkeit gegangen, um aus der Arbeitslosigkeit zu fliehen!
Die Karenzzeit für das eigene Vermögen wird größtenteils abgeschafft und die Freibeträge für das Schonvermögen neu berechnet. Natürlich, dass man kaum noch über die Runden kommt. Altersvorsorge futsch. Im ersten Jahr werden zudem die Miethilfen jetzt gedeckelt. Interessant ist das, was dazu im Fokus weiter beschrieben wird: "Strengere Karenzzeit - Bisher galt für Menschen, die neu in das Bürgergeld rutschen, eine Karenzzeit. Für das erste Jahr mussten sie etwa nicht in eine günstigere Wohnung umziehen und auch ihr Vermögen nicht antasten. Das ändert sich mit der neuen Grundsicherung. Zunächst will die Regierung einen Mietendeckel einführen. Das Jobcenter prüft künftig auch, ob eine Miete gegen die Mietpreisbremse verstößt. Ist das der Fall, muss der Empfänger seinen Vermieter auffordern, die Miete zu senken."
Wenn also das Jobcenter feststellt, dass die Miete zu hoch, muss der Arbeitslose seinen Vermieter bitten, die Miete zu senken. Toll! Wer hat sich das ausgedacht? Und was ist, wenn der Vermieter nicht mitzieht? Dann eben Auszug aus der Wohnung.
Das es mittlerweile kaum noch einigermaßen bezahlbaren Wohnraum gibt, ist den Abgeordneten wohl entgangen. Man merkt, wie realitätsfremd die Politiker mittlerweise geworden sind.
"Weniger Schonvermögen - Bisher mussten neue Bürgergeld-Empfänger im ersten Jahr ihr Vermögen kaum antasten. Es galt ein Schonvermögen von 40.000 Euro für die erste Person in einem Haushalt und 15.000 Euro für jede weitere Person. Das wird jetzt radikal reduziert. Die neuen Schonvermögen richten sich nach dem Alter: bis 30 Jahre: 5000 Euro, bis 40 Jahre: 10.000 Euro, bis 50 Jahre: 12.500 Euro, über 50 Jahre: 20.000 Euro"
Die Menschen arm machen, damit sie leichter zu handhaben sind und sich fügen. Dies wird wieder die Sozialgerichte beschäftigen, da vieles von dem was beschlossen werden soll, grundgesetzwidrig scheint und ist.
Wir werden von Feudalherren und Feudalweibern regiert, die jegliches Gespür für die Belange der Bevölkerung verloren haben. Mit diesen "Reformen" (die ja keine sind), wird kein einziger Arbeitsplatz geschaffen, außer schlecht bezahlte, aber sonst nichts!
Ich weise eindringlich auf einen interessanten Artikel von Vera Lengsfeld hin ( Inside Bundestag – Wie aus einem Parlament ein Abnickinstrument wurde ) . Darin kann man deutlich herauslesen, wie aus dem Bundestag ein Abnickverein und Selbstbedienungsladen wurde. Dass solche Leute keinen Deut für die Nöte der Bevölkerung übrig hat, braucht wohl nicht weiter erwähnt zu werden. Was interessiert mich die missratene Energiewende, die gesprengten Nord-Stream-Pipelines, was interessiert mich der Mob, ich habe mein Auskommen, so die Denkweise dieser Feudalgesellschaft.
01.03.2026
09:54 | SPON: »Bei der Pflegeversicherung brennt die Hütte«
Die Krise im Sozialsystem wird immer deutlicher: Nur dank eines Bundesdarlehens kam die Pflegeversicherung auf eine schwarze Null. Der Chef des Spitzenverbandes warnt, eine Reform müsse endlich umgesetzt werden.
Es gibt das neue deutsche Pflegesystem .. "finde dich selbst!". Es gibt das arabische Pflegemodell "Home Invasion" und das kanadische Modell ... "Finde Ruhe und Frieden!" .. was wird sich durchsetzen? Ein ist sicher, Geld weg .. Liebe weg.
.. es gibt noch eine Möglichkeit im schlimmsten Fall der Fälle .. wenn es vom Jahrgang passt, war man bei der SS und schon hat man die Pflege die man braucht. 24 Sundenpflege mit Essen im Heim und Dauerbetreuung. TS
27.02.2026
12:18 | apnews: Das Fintech-Unternehmen Block entlässt 4.000 seiner 10.000 Mitarbeiter und begründet dies mit den Gewinnen aus dem Bereich KI.
Die Aktien des Finanztechnologieunternehmens Block stiegen am Freitag im vorbörslichen Handel um mehr als 20 %, nachdem der CEO angekündigt hatte, mehr als 4.000 der über 10.000 Mitarbeiter zu entlassen und das Unternehmen neu auszurichten, um von der Nutzung künstlicher Intelligenz zu profitieren. „Die Kernthese ist einfach: Künstliche Intelligenz hat die Art und Weise, wie Unternehmen aufgebaut und geführt werden, grundlegend verändert“, schrieb Jack Dorsey in einem Brief an die Aktionäre von Block, der Muttergesellschaft von Online-Zahlungsplattformen wie Square und Cash App. „Ein deutlich kleineres Team kann mit den von uns entwickelten Tools mehr erreichen und es besser machen“, so Dorsey weiter.
Erstes großes Tech-Unternehmen sagt es wenigstens offen: Wir brauchen euch nicht mehr. Wir haben jetzt Algorithmen. Und... Der Markt reagiert wie immer... 4.000 Jobs weg? Egal. Hauptsache Marge. JE
21.02.2026
10:29 | euractiv: EU plant Büro in Neu-Delhi, um indischen IT-Fachkräften die Visaerteilung zu erleichtern
Die EU wird in Neu-Delhi ein Büro eröffnen, um Schengen-Visa für indische Fachkräfte aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auszustellen, die in Europa arbeiten möchten, teilte die Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Henna Virkkunen, am Donnerstag mit. Das Büro mit dem Namen „European Legal Gateway Office” ist „das erste seiner Art in einem Partnerland”, schrieb Virkkunen während eines Besuchs in Indien anlässlich des AI-Gipfels in den sozialen Medien.
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Indien und die EU über ein Handelsabkommen verhandeln, das den von den USA verhängten globalen Zöllen entgegenwirken soll. Sie folgt auch auf wiederholte Berichte der Kommission, in denen der Mangel an Digitalfachkräften als ernsthafte Herausforderung für die Digitalisierung der EU identifiziert wurde.
Kommentar des Einsenders
Viel Spaß! An diesem Punkt waren wir schon vor 20 Jahren, und rausgekommen ist - mit ein paar Ausnahmen im Bankenbereich - genau nix. Billige Arbeitssklaven, um die verordneten Pläne des Zentralkomitees in Brüssel noch irgendwie weiter voranzutreiben, und unterm Strich wird es die noch verbliebenen eigenen Fachkräfte wegspülen, viel Wirbel und genau nichts bringen, sofern es überhaupt Bereitschaft gäbe, von Indien in unsere Breiten (letztlich Sozialsysteme) einzusickern...!? Hilflosigkeit, "billiger" Aktionismus, armselige Show!
Europa im vollumfänglichen Selbstabbau – aber mit Hochglanz-PR und Hashtag „Innovation“. Das ist kein Plan. Das ist Verfallsverwaltung im Endstadium. JE
20.02.2026
17:10 | tichy: Zuzahlungsfreier Zahnersatz auch für arbeitsunwillige und ausreisepflichtige Flüchtlinge
„Erbärmlicher Populismus“ sei es, wenn darauf hingewiesen wird, dass Asylbewerber kostenlosen Zahnersatz erhalten, sagte einst Nancy Faeser. Mittlerweile wissen wir: Es ist Fakt, wird aber von Politik und Asylindustrie bewusst verschleiert. Es ist jetzt bald 30 Monate her, seit Friedrich Merz als Oppositionsführer beim Sender Welt-TV insinuierte, dass selbst ausreisepflichtige Asylbewerber im Gegensatz zu den arbeitenden Einheimischen den Zahnersatz zuzahlungsfrei, also kostenlos erhalten – oder besser gesagt: auf Kosten der Steuer- und Beitragszahler. Die Reaktionen der ebenfalls beitrags- oder steuerfinanzierten links-grünen „Faktenchecker“ bei Tagesschau und NGOs erfolgten ebenso schnell wie die gewohnt dreisten Lügen der damaligen Innenministerin Nancy Faeser. „Erbärmlicher Populismus“ sei dies, so Faeser, und außerdem falsch. Denn: „Asylsuchende werden nur behandelt, wenn sie akut erkrankt sind oder unter Schmerzen leiden.“
Der deutsche Michel spart aufs Bonusheft – und wer neu reinkommt, bekommt die Krone ohne Rechnung. Willkommen im Sozialstaat: Große Worte oben – teure Kauleisten unten. JE
12:18 | manova: Der Pöbel soll sparen
Während Millionen Menschen in Deutschland jeden Monat neu rechnen müssen, wie sie steigende Mieten, höhere Krankenkassenbeiträge und wachsende Eigenanteile im Gesundheitssystem bezahlen sollen, diskutiert die Union über längere Arbeitszeiten, den Wegfall von Feiertagen und die Einschränkung des Rechts auf Teilzeit. Was als „Produktivitätsdebatte“ verkauft wird, trifft in Wahrheit jene, die ohnehin am stärksten belastet sind. Der folgende Text besteht aus zwei Teilen, von denen einer von Uwe Froschauer und der andere von Albrecht Künstle verfasst wurde. Beide befassen sich mit der schreienden Ungerechtigkeit in Bezug auf die Verteilung der Mittel und Lasten in Deutschland.
Das blutsaugende, hochbezahlte Dreckspack kürzt uns den Zahnarzt und nennt das dann Wettbewerbsfähigkeit. JE
19.02.2026
12:15 | Focus: „Spahns Vorschlag stellt das Rentensystem auf den Kopf“
Jens Spahn regt an, Nicht-Akademiker früher in den Ruhestand zu schicken. Das hält Ökonom Joachim Ragnitz für widersinnig, zu teuer – und für einen Quell neuer Ungerechtigkeit. Ein Interview.
Unions-Fraktionschef Jens Spahn fordert, beim Renteneintrittsalter sollte es danach gehen, wie lange jemand schon gearbeitet hat. Was halten Sie von dem Vorschlag?
Er ist angesichts der Art und Weise, wie die Rentenkasse funktioniert, schlicht systemfremd. Wer früher arbeitet, erwirbt auch früher Entgeltpunkte und bekommt damit mehr Rente. Damit bildet das System die Erwerbsbiografie akkurat ab, und genau das ist seine Aufgabe. Spahns Vorschlag stellt das Rentensystem auf den Kopf.
Eintreibung aller Schulden im Ausland, sofortige Einstellung der Geldzahlungen an Flüchtlinge, Abschiebung der illegalen Migranten. Grundversorgung in der Gesundheitskasse. Kein Geld in die Ukraine, keinen neuen Waffen.
Damit wäre einmal genug Geld da, um dieses System ein paar Jahre weiterzubetreiben und in dieser Zeit ein grundlegendes neues Konzept auf Schiene zu bekommen.
Über alle Parteigrenzen hinweg .. Deutschland neu aufbauen.
... oder würden die Parteien, wenn heute der totale Crash wäre .. das System Morgen wieder so aufsetzen? TS
08:49 | SPON: Nahles hält Fachkräftemangel für schwerwiegender als Arbeitslosigkeit
Drei Millionen Menschen sind in Deutschland arbeitslos gemeldet. Doch Arbeitsagenturchefin Andrea Nahles hält das nicht für das größte Problem. Sie warnt vor den Folgen des Fachkräftemangels.
Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, hält trotz viele Arbeitslosen den Fachkräftemangel für das größere Problem. »Das Erwerbspersonenpotential sinkt in 2026 zum ersten Mal – und zwar um 40.000«, sagte Nahles. »Wir reden seit Jahren über Demografie – jetzt ist sie da. Und das wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen.«
Stellen wir uns nur einmal vor .. wir hätten seit 2015 sämtliche Kosten für die Migration in die Bildung unserer Kinder gesteckt. Stellen wir uns vor, wir hätten die Handwerksberufe so gestaltet, dass es mittels Zuzahlungsmodelle und Lohnsteuerzuckerln .. ein Umfeld geschaffen hätten, die es den Unternehmern unmöglich gemacht hätte .. keine Lehrlinge aufzunehmen. Die Schulen mit IT und externen Fachkräften einen Unterricht aufgewertet hätten.
Deutschland würde heute eine Bildungsnation sein .. gilt für Österreich ebenso, doch was haben wir? A Nahles. TS
17.02.2026
18:50 | FF: So hoch ist die durchschnittliche Rente in Deutschland wirklich!
Leser Kommentar
Das sollte sich jeder mal ansehen. Hier geht darum, was momentan gilt. Die Video enthält im Beitrag keinerlei Finanzwerbung. Was daran vermisse ist die Gegenüberstellung von normalen Arbeitnehmer-Rente und Pension. Die es im es im öffenlichen Dienst gibt. Das Fazit daraus. Man kannn eine belastbare Spekulation aufstellen. Das wir eigenlich schon sehr lange, von Lumpen regiert werden?
16.02.2026
06:20 | f100: Junge Union will höheren Beitrag für Kinderlose
Die Junge Union macht einen neuen Vorstoß für eine Reform des Rentensystems. In einem Antrag für den CDU-Parteitag stellt sie umfangreiche Forderungen.
Koppelung an die Lebenserwartung: Das Renteneintrittsalter soll ab 2031 nach einer „3:1-Regel“ an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Damit würde sich das Renteneintrittsalter voraussichtlich alle zehn Jahre um ein halbes Jahr erhöhen.
Abschaffung der „Rente mit 63“: Diese soll bis auf „klar definierte Härtefälle“ gestrichen werden. Nähere Angaben zu diesen Härtefällen macht der Antrag nicht.
Anreize für Frühverrentung verringern: Die bisherigen Abschläge für langjährig Versicherte (35 Beitragsjahre) bei vorzeitigem Rentenbeginn sollen von 0,3 Prozent pro Monat auf 0,6 Prozent pro Monat steigen.
Inflationsanpassung: Renten sollen künftig an die Preisentwicklung statt an die Lohnentwicklung angepasst werden. Tendenziell dürfte dies in Zukunft zu geringeren Steigerungen führen, da Lohnerhöhungen oft über der Inflationsrate liegen.
In einer über(be)steuerten Gesellschaft sollte man prinzipiell einmal skeptisch sein, wenn es um Steuern- und Gebührenerhöhungen geht. Aber ich als Kinderloser bin absolut dafür, dass wir hier mehr bezahlen sollten. Nur die Mehreinnahmen sollten aber (wie bei allen Steuern) Sinn- und Zweck-gebunden sein. Und da happerts eben massiv bei den meisten europäischen Regierungen. Daher bin ich dagegen. TB
14.02.2026
08:23 | Welt: Deutsche-Bank-Chef will Büroangestellte länger arbeiten lassen
Wer seine Arbeitstage am Schreibtisch verbringe, könne später in Rente gehen als heute, sagt Christian Sewing. Geht es nach dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, müssen sich Führungskräfte gleich doppelt umstellen: Der strenge Kündigungsschutz soll für sie nicht länger gelten.
Man könne zudem prüfen, ob die Grenzen im Kündigungsschutz für Besserverdienende sinnvoll gesetzt seien. Auch das Thema Krankentage müsse sich die Politik anschauen. Es könne nicht sein, dass die Zahl der Krankheitstage in Deutschland im Schnitt zwei- bis dreimal so hoch wie in der Schweiz sei.
Ich bin dafür, dass Bankmanager für die Schäden die sie anrichten .. lebenslang haften. Ich bin auch dafür, das Bankmanager die Strafen aus der eigenen Tasche zahlen ... und ich bin dafür, dass man bei der Deutschen Bank .. einmal einen Stress bei der Prüfung macht.
Wie macht man bei der Deutschen Bank Stress ... lasst doch Dr. Krall die Bücher prüfen .. dann hat er was zu tun und muss weniger Videos machen. TS
12.02.2026
12:19 | eXX: Österreich im Einkommens-Desaster: Nur ein EU-Land schneidet schlechter ab
Während in vielen Teilen Europas der Wohlstand spürbar gewachsen ist, tritt Österreich seit Jahren auf der Stelle. Neue Zahlen zeigen ein ernüchterndes Bild: Die realen Haushaltseinkommen sind hierzulande seit 2010 praktisch nicht vom Fleck gekommen, berichtet Selektiv anhand einer Eurostat-Statistik. Inflationsbereinigt betrug das Plus bis zum dritten Quartal 2025 gerade einmal 1,9 Prozent – ein Wert, der Österreich EU-weit auf den vorletzten Platz katapultiert. Schlechter schnitt nur Griechenland ab, wo die Einkommen real sogar um 2,3 Prozent gesunken sind.
Der Blick über die Grenzen macht die Dimension dieses Stillstands erst richtig deutlich. Im Durchschnitt legten die realen Haushaltseinkommen in der Europäischen Union im selben Zeitraum um 16,2 Prozent zu. Deutschland, oft als wirtschaftlicher Problemfall dargestellt, kommt immerhin auf ein Plus von 15,8 Prozent. Während dort also spürbar mehr Kaufkraft im Geldbörsel ankam, blieb sie in Österreich nahezu unverändert.
Kommentar des Einsenders
Eine Meldung, die es zart an der Wahrnehmungsgrenze ins Licht der Öffentlichkeit schaffte (quasi untergegangen) und das zeigt, was die Kritiker seit Jahren bemerkten...! Die Realhaushaltseinkommen kamen nicht vom Fleck, trotz anders lautender Tricks aus den öffentlichen Worthülsenfabriken... Kumulierte Inflation, Preisentwicklungen, Zinsentwicklung, Steuer-,Abgaben-&Gebührenerhöhungen etc., und einmal trotz schwierigster Bedingungen ein Plus in manchen Branchen von 10%, das voll auf die Betriebe durchschlug, defacto aber dem "Börserl" so gut wie nichts brachte... Die Kämmerer/Gewerkschafter sitzen auf Milliarden Rücklagen, für "Abschlüsse" sind sie mittlerweile "ihr" Geld längst nimmer wert! Alles eine lächerliche Show, von den Arbeitenden fürstlich vom Lohn abgepresst zu deren Selbsterhalt! ... Österarm, das reiche Land (nur beim Finanzminister). Ein Trauerspiel.
Und das Gefährliche ist... Der Stillstand kommt schleichend. Kein Crash, kein Drama – nur Jahr für Jahr ein bisschen weniger Substanz. Während andere aufholen, lebt man hier vom alten Wohlstand. Das hält aber nur eine gewisse Zeit. JE
11.02.2026
12:50 | ET: Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6.000 Stellen in den kommenden zwei Jahren
Sinkender Absatz: Der niederländische Brauereikonzern Heineken will sparen und in den kommenden zwei Jahren „5.000 bis 6.000 Stellen streichen“. Heineken verwies auf „schwierige Marktbedingungen“. Daher wolle der Konzern seine Produktivität „in großem Umfang steigern, um erhebliche Einsparungen zu erzielen“. Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt mit insgesamt mehr als 85.000 Beschäftigten.
Wenn selbst beim Bier gespart wird, wissen Sie, wie es um die Kaufkraft steht. Die Realwirtschaft spürt, was die Politik schönredet – und der Mittelstand zahlt am Ende die Zeche. Wenn ein globaler Player wie Heineken kürzt, ist das kein Einzelfall, sondern ein Signal. Weniger Bierdurst, mehr Sparhammer. Und das ist selten ein gutes Konjunkturzeichen. JE
14:57 | Leser Kommentar
Als gestandener Biertrinker. Kauft man kein Industriebier. Sondern von Mittelstands und Kleinbrauereien. Frei nach, "Das Leben ist zu kurz, um schlechte Biere zu trinken, solange man noch eine Auswahl hat. Ausserdem kann man seinen Geschmack trainieren. So Umstand erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, daß auch drin ist was der Flasche steht. Somit eine Win - Win Situation?!
10.02.2026
17:14 | TP: Die CDU hat keine Ahnung, warum Menschen in Teilzeit gehen
Christdemokraten fordern weniger Teilzeit – doch die Realität zeigt: Stress und Überlastung treiben Beschäftigte in die Arbeitszeitverkürzung. Mit den Beschäftigten in diesem Land geht die Bundesregierung sehr kritisch um. Es gebe zu viele Krankentage, kritisiert Friedrich Merz: "Am Ende des Tages muss stehen, dass wir alle zusammen in dieser Bundesrepublik Deutschland eine höhere volkswirtschaftliche Leistung gemeinsam erreichen, als wir sie gegenwärtig erreichen."
Teile der CDU wollen das derzeitige Teilzeitrecht einschränken. "Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit", heißt es in einem Papier der Wirtschaftsunion. "Uns stört das Recht auf Teilzeit ohne Dialog mit dem Arbeitgeber in den Fällen, in denen es keinen Grund gibt", sagt die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Die Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium verschweigt, dass es im Gesetz eine Erörterungspflicht gibt, wenn der Arbeitgeber den Antrag ablehnen will.
Wenn der Laden schlechter läuft, erklärt man halt die Belegschaft zum Problem... Die CDU entdeckt plötzlich, dass Menschen krank werden, Kinder haben und nicht rund um die Uhr wie Maschinen funktionieren – und nennt das dann „Lifestyle“. Die Realität ist banaler: Überlastete Pflegekräfte fliehen in Teilzeit, Eltern jonglieren Betreuung und Job, und Unternehmen schaffen Arbeitsbedingungen, bei denen jeder zweite lieber weniger statt mehr arbeitet. Und während man den Beschäftigten noch mehr Leistung abpresst, kassiert der Staat bereits heute einen der weltweit höchsten Einkommenssteuer-Anteile – offenbar gilt in Deutschland: Erst auspressen, dann moralisieren, und am Ende wundert man sich, warum keiner mehr Lust hat, noch eine Stunde länger zu arbeiten. JE
07:50 | Krone: „Wer keine Lehrlinge ausbildet, soll zahlen“
Die Lehrlingsausbildung in Österreich steckt in einer tiefen Krise: Gab es 1980 noch fast 200.000 Lehrlinge, sind es heute nur noch gut 100.000. Und der Absturz geht weiter. 2025 stellten erneut mehr als 1000 Betriebe ihre Ausbildungsaktivitäten ein, die Lehrlingszahl sank um 3,4 Prozent.
Folge der Lehrstellenmisere: Rund 3500 Jugendliche suchen aktuell vergeblich einen Lehrplatz. Die Produktionsgewerkschaft PRO-GE schlägt jetzt Alarm und wirft der Wirtschaft Kurzsichtigkeit vor.
Schon einmal einen Lehrling eingestellt? Nun, ich habe in meiner angestammten Branche sieben Lehrlinge ausgebildet .. alles junge und motivierte Menschen, die von Gesellschaft und Schule nicht den Herausforderungen gewachsen waren und dementsprechend vom System behandelt wurden.
Alle haben die Ausbildung hervorragend gemeistert und wurden zu hoch spezialisierten Fachkräfte .. mit Führungsqualitäten.
Doch die "Begehungen" der Wirtschaftskammer ... waren der Hit .. in einem Bürobetrieb war es nicht wichtig, dass ein gut beleuchteter Arbeitsplatz .. mit angenehmer Atmosphäre vorhanden war .. sondern der Feuerlöscher an der richtigen Stelle. Als ich anmerkte, ich werde es nicht ändern .. und man kann doch gleich den Lehrling mitnehmen, hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst.
Es liegt nicht an den Betrieben.
.. übrigens auf die Aussage ein Lehrling wird auch 14mal bezahlt und man hat ihn nur 8 mal .. hat man auch nur große Augen gesehen. TS
08:20 | M
Ach wissen Sie, wenn der Herr Azubi bei der Kundschaft morgens nicht grüßen kann, wegen Smartphone nicht ansprechbar ist, sich die Schuhe auf der Matte nicht abstreift, 3 Bewerberinnen es nicht herausfinden, wieviel ein Stück Torte kostet (Torte hat 12 Stücke und kostet im Gesamten 24,- EUR), dann muss man sich nicht wundern, wenn man es lässt. Manchmal hat man aber auch Glück und es hat sich ein echt pfiffiges Kerlchen beworben und vor Allem auch am nächsten Tag noch zur Arbeit erscheint. Wofür soll ich nochmal zahlen?
.. und das passiert genau .. wann? Man muss sich die "Azubi" schon vorher mal anschauen und mehrmals mit den Herrschaften reden. TS
09:59 | M
Geschätzter TS. Das nennt man trotz Verdacht eine Chance geben. Bestätigt sich der Verdacht, dann lässt man es eben. Einen guten Azubi finden ist wirklich nicht mehr leicht.
09.02.2026
19:02 | infranken: Trotz Habecks Millionen-Geschenk: Fränkisches Unternehmen entlässt fast halbe Belegschaft
Die wirtschaftliche Lage zwingt ein Erlanger Unternehmen zu "schmerzhaften Einschnitten". Demnach soll fast die Hälfte aller Stellen gestrichen werden. Das Wasserstoff-Unternehmen Hydrogenious LOHC Technologies mit Sitz in Erlangen hat angekündigt, fast die Hälfte seiner Belegschaft zu entlassen. Wie das Unternehmen auf Nachfrage von inFranken.de mitteilt, werden in diesem Zuge 50 der insgesamt 110 Beschäftigten an den beiden Standorten Erlangen und Neuss (Nordrhein-Westfalen) ihren Job verlieren. Die überwiegende Mehrheit der Kündigungen erfolgt demnach jedoch in Erlangen.
Erst Ende 2024 hatte sich Hydrogenious zu einer drastischen Personalmaßnahme gezwungen gesehen. Trotz eines Förderbescheids in Höhe von 72,5 Millionen Euro , der damals von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) überreicht worden war, musste das Unternehmen etwa 50 Stellen streichen. Grund für die Maßnahme seien vor allem geopolitische Krisen, höhere Preise für erneuerbaren Strom und fehlende regulatorische Rahmenbedingungen gewesen, die den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft verzögert hatten. Viel geändert habe sich seither nicht. Deshalb müsse das Unternehmen nun erneut handeln.
Wenn ein Zukunftsprojekt erst mit Steuergeld hochgezogen wird und dann trotzdem die Hälfte der Belegschaft rausfliegt, zeigt das vor allem eins: Politische Vision ersetzt keinen funktionierenden Markt. JE
12:06 | Focus: Warum Sie heute auf keinen Fall vorschnell kündigen sollten
Im Januar waren so viele Menschen arbeitslos gemeldet wie seit Februar 2014 nicht mehr – obwohl in Deutschland weiter ein Fachkräftemangel herrscht. Eine genauere Analyse der Zahlen zeigt, wo das Problem liegt.
Fast 3,1 Millionen Menschen waren im Januar in Deutschland arbeitslos gemeldet. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit hervor. Das sind 177.000 mehr als im Dezember und 92.000 mehr als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,6 Prozent, ebenfalls 0,4 beziehungsweise 0,2 Prozentpunkte höher. Doch was bedeuten die Zahlen für den Einzelnen?
Zitat
Das Verarbeitende Gewerbe, wozu klassische Branchen wie die Autoindustrie, der Maschinenbau, Chemie, Pharma und die Lebensmittelindustrie gehören, baute in den vergangenen zwölf Monaten 167.000 Stellen ab. In der Metall-, Elektro- und Stahlindustrie gibt es 126.000 Erwerbstätige weniger und bei Zeit- und Leiharbeitern sank die Zahl um 51.000 Personen.
.. alles was Deutschland so stark gemacht hat .. liegt im argen. TS
08:06 | Welt: Arbeitspflicht für Bürgergeldempfänger? Ministerpräsident wirft Bas‘ Ministerium „Ausreden“ vor
Soll es eine Arbeitspflicht für Bürgergeldempfänger geben? Dieser Vorstoß von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) stößt im SPD-geführten Bundesarbeitsministerium auf Skepsis. Gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten zu schaffen, das sei mit hohen Kosten und einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden – zum Beispiel, weil dies organisiert und beaufsichtigt werden müsse, sagte eine Sprecherin der „Bild“. Es entstünden also Kosten, und zwar zusätzlich zu den weiterlaufenden staatlichen Geldleistungen. Vorrangiges Ziel müsse deswegen sein, Bürgergeldempfänger in reguläre Beschäftigung zu bekommen.
Impfpflicht
Wehrpflicht
Arbeitspflicht
... wo sind die Pflichten der Politiker? Es gibt nur Pflichten für die Bürger und wo sind die Pflichten der Politiker .. und die daraus abzuleitenden Haftungen? Maskendeals, Cum-Ex, die Ukraine .. die Impfstoff-Deals?
Natürlich will eine Bas keine "Pflicht" für die Wähler einführen, doch dieser Wille wird ganz schnell verschwinden, wenn das Geld ausgeht. TS
08:42 | Monaco
so wäre es durchaus überlegenswert, bei Politikern zur Stimulierung, Leistungssteigerung, Kreislaufanregung, die Einführung einer ´Pflichtwatschen´..evtl. zur Morgenstund, nur so ein Gedanke...
01.02.2026
08:09 | Bild: Zahnarztbesuche sollen privat bezahlt werden
Der Wirtschaftsrat der CDU macht Druck auf die Bundesregierung. Der Unternehmerverband mit mehr als 13.000 Mitgliedern verlangt in einer „Agenda für Arbeitnehmer“ (liegt BILD exklusiv vor) echte Reformen von Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) und dem Koalitionspartner SPD.
Darin fordert der Rat unter anderem Steuersenkungen, die Anhebung des Grundfreibetrags und das spätere Einsetzen des Spitzensteuersatzes (aktuell bei 70.000 Euro). Zudem soll es einen automatischen Inflationsausgleich bei der Einkommensteuer geben, die Abschaffung des Solis auch für Gutverdiener und die Unternehmensteuer soll auf 25 Prozent sinken.
Generalsekretär Wolfgang Steiger (61, Foto) kritisiert in BILD: „Mehr als drei Millionen Arbeitslose sind ein unmissverständliches Signal, dass die Politik jetzt endlich alles tun muss, um das Aufstiegsversprechen zu erneuern und Wachstumskräfte zu entfesseln.“
Zitat
Wörtlich heißt es in dem Papier: „Krankenversicherung: Überprüfung des Leistungskatalogs: Verschiedene Leistungen, etwa Zahnarztbehandlungen, lassen sich generell gut privat absichern und sollten nicht länger im Umlageverfahren den Beitragszahlern zur Last fallen.“
Wie hat die Schwesternpartei der CDU in Österreich vor kurzem so treffend bemerkt ....
... irgendwo müssen ja die Wähler der FPÖ und der AfD herkommen und die Zähnestrom-Analyse bei der Wählerstromanalyse bekommt ganz neue Akzente. Was mich noch so bewegt in dieser ganzen Diskussion .. ist Alice jetzt die Zahnfee? TS
12:24 | Die Kleine Rebellin zu 08:09
Hatte von den Leuten noch niemand Zahnschmerzen? Vermutlich nicht, denn sie können sich einen Zahnarzt leisten. Regelmäßiger Zahnarztbesuch beugt Zahnverlust und späteren teuren Zahnersatz vor.
In der DDR wurden Kinder bereits über die Zahnfee an eine regelmäßige Zahnpflege herangeführt, Zahnarztleistungen über die Sozialversicherung bezahlt, allerdings keine Luxussanierung. Da musste zugezahlt werden. Es musste niemand zahnlos durchs Leben gehen oder sich mit einer Zange einen schmerzenden Zahn sich selbst herausreißen, weil er sich keinen Zahnarzt leisten konnte.
Ein einfacher Steuerzahler wird sich künftig einen Zahnarzt bei seinem Gehalt und den vielen Abzügen nicht leisten können. Das ist nur ein Punkt im Sozialleistungssparprogramm. Alles, was Geld für die Bürger benötig, wird gestrichen. Warum sagt man nicht einfach, vom Staat gibt es für den normalen Steuerzahler nichts mehr. Seine Steuern werden für regierungsgenehme Ausgaben benötigt. Eigene Taschen sind tief, Krieg will vorbereiten sein, die halbe Welt bezahlen, ist wichtiger und für nichts leistende Einwanderer ist nichts zu teuer.
Hier noch einmal zu Erinnerung, was die Aufgaben unserer Regierung sind und das sie geschworen haben: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“
Meineid ist ein Straftatbestand.
18:55 | Dipl.Ing. zu 12:24
… liebe „Kleine Rebellin“
… NEIN, dieser Amtseid ist leider kein Meineid/Straftatbestand …
… das haben unsere politischen Richter, die Rechtsgelehrten und der Gesetzgeber (= Politiker) entsprechend geregelt …
… der Amtseid ist eigentlich nur eine Augenwischerei, eine Verarschung des Volkes, da kein strafbewehrter Eid!
… hier meine Abhandlung der entsprechenden Artikel, Paragrafen und Rechtsprechungen:
