10.08.2020

08:44 | Ragnarök zur Stundung der Kreditraten von gestern

Oh je. Ein solcher Artikel? Ist „gruselig“. Warum? Jeder Leser von Bachheimer.com sollte inzwischen „grob“ herausgefunden haben, wie das „Scheingeldsystem“ äh „Schuldgeldsystem“ funktioniert. Zumindest in Groben Zügen. Ich fasse einmal (grob) zusammen – wie Geld eigentlich funktioniert. Man beachte „Geld“. Kann man auch mit „Gold“ oder anderen wertvollen Dingen übersetzen.

Am Tag 1 leiht sich X 100 Geld von Y. Dafür muss er am Tag 10 101 Geld zurückzahlen (an Y). Das 1 Geld –ist also die Menge Geld, die Y damit „verdient“, dass er die 100 Geld verliehen hat. So einfach, so nachvollziehbar. Jetzt braucht er aber Leute, die das Geld ausgeben. Wieder zurücknehmen. Die eine Übersicht führen – wem jetzt alles Geld geliehen wurde. Man merkt – da steckt ein wenig mehr dahinter. Jetzt wird es komplizierter Es gibt X, die das Geld nicht an Y zurückzahlen können. Nicht einmal die 100 Geldl. Also nimmt er das hin? Nein. Y mus das im normalen Rahmen einplanen. Und sagt von allen X bekomme ich am Tag 10 nicht 101 Geld. Sondern 105 Geld. Je nach dem, wie „waghalsig“ er das Geld verleiht.

Das ganze schimpft sich dann „Zins“. Darum auch die Basis von 100. Was haben wir gelernt? Man muss mehr Geld zurückbezahlen – als man sich geliehen hat. Ok, wir haben auch gelernt – dass es verschiedene Bestandteile des „ZZinses“ gibt. Die „wichtigsten“ in dem Beispiel „Marge“ (also das, was Y verdient) und die „Risikoprämie“ (dafür, dass die Gewohnte Menge X das Geld nicht mehr zurückzahlen können.

An dem Beispiel lässt sich schon Wunderbar zeigen – was die „Stundung“ per Gesetz eigentlich macht. Darum auch der kurze Zeitraum. Nach 10 Tagen (im Beispiel) müssen 105 Geld zurückbezahlt werden. Nach 20 Tagen 110 Geld. Und nach 15 Tagen 115 Geld. Lässt sich fortsetzen. Der – der die 100 Geld bzw. die 105 Geld jetzt nicht zurückzahlen kann? Wird das in 10 Tagen (den nächsten Zeitraum erst recht nicht können. Hervorragende Erkenntnis der Autoren, dass das Stunden keine gute Idee ist.

Den einmal bekommt der, der das Geld zurückzahlen müsste Probleme. Aber auch der (im Beispiel Y), wenn niemand mehr sein Geld zurückzahlen kann / muss. Und fertigi ist das nächste Y Rettungspaket ähm oder Banken, oder Versicherungen. Lässt sichfortsetzen.In Deutschland (wo auch Mieten betroffen waren (2 Monate…) ist es „schlimmer“, da die Mieten gerne dafür dienen Kredite bei der Bank zurückzuzahlen. Überraschung.

Lässt sich auf die „Consumer Welt“ recht gut 1:1 übertragen. Denn noch dürfen „Consumer“ nicht mit den 0% oder -% Instrumenten der Zentralbanken „spielen“. *Lach*. Und DAS ist auch gut so – denn DAS ist etwas, das tatsächlich Inflation im ernstzunehmenden Maßstab auslösen dürfte. Denn dann würde auch für Lieschen Müller (und wie sie alle heißen) klar werden – wir werden an der Nase herumgeführt. An einem schön großen Bullenring.
Aber Psssst. (Spoiler). Unsereins kann mit dem Wissen um die Systematik auch schon so einiges anfangen.

Ach. Ich vergaß. Wann „darf“ man im Beispiel einen Kredit aufnehmen= Hat man 0 Geld, kann aber in 10 Tagen 10 Geld dammit verdienen. Danach zahlt man die 105 Geld zurück. Es bleiben 5 Geld übrig. Erklälrt auch – warum „Kredit“ in der Vergangnheit (ohne Papiergeld) nur etwas für Geschäftsleute, Investoren und solche gewesen ist, die konkret wussten . wie sie das Geld verdienen wolleen. Die „klassische“ Urlaubsreise gehört ebenso wenig dazu, wie die Wohnungseubrucgtzbg,,,

12:00 | Der Bondaffe  ....  kommentiert das Kommentar zum Kommentar von Ragnarök zur Stundung der Kreditraten von gestern

Der Begriff "Geld" ist angemessen, aber mit "Falschgeld" oder "falsches Geld" wirkt es besser. Witzig besonders die Tatsache, daß man mit ehrlichem "Schaffen und Schöpfen" falsches Geld verdienen muß. Dem kann man sich in dieser Gesellschaft schwer entziehen. Und wie soll man 105 Einheiten falsches Geld zurückzahlen, wenn man ursprünglich 100 Einheiten falsches Geld erhalten hat? Dafür gibt es "Zins", das ist der
Preis des falschen Geldes, sonst vermehrt sich das falsche Geld nicht. Außer/oder man druckt mehr nach, aber dann "entwertet" sich das falsche Geld.

Die Stundung der "Falschgeld-Kredit-Rate" zeigt nur an, daß die "Komponente der Rückzahlung" nicht mehr funktioniert, weil etwas im System dies verhindert. Null Prozent Falschgeld-Zins zeigen an, daß die
"Zinskomponente im System" nicht mehr funktioniert. Wenn die Komponente ""Falschgeld-Kredit-Rate" nicht mehr funktioniert, zeigt dies auch an, daß die "Margenkomponente" (0%-"Verzinsung" und zweistelliger 10% Kreditzins) bald nicht mehr funktionieren wird.

So habe ich mir neuerdings angewohnt in "Systemkomponenten" zu denken. Das System funktioniert aber nur, wenn die "Zinskomponente" einwandfrei läuft. Tut sie aber schon lange nicht mehr. Beschleunigen (Zinsen erhöhen) kann man nicht, bremsen (noch tiefere Negativzinsen) kann man auch nicht. So tuckelt man mit vollem Diesel-Tank dahin in der Hoffnung, daß ein Benziner-Auto auch Diesel verträgt. Dabei verstopft das doch alle Leitungen bzw. den Systemkreislauf haut's zusammen.

Das sehen wir bald im Theater der Falschgeld-Illusion. Dumm für die Schuldner von Falschgeld. Plötzlich sollen sie Falschgeld (Kredit) zurückzahlen, aber es ist kein Falschgeld mehr da. Was dann?

Bei dieser Gelegenheit darf ich auf die Aktion "Wissen ist Macht und weiß ich nichts, machts auch nix!" hinweisen ..... b.com Förderabo so günstig wie nie. Fördern Sie uns und wir fördern Ihr Wissen. TS

09.08.2020

10:40 | derstandard: Die Stundung der Kreditraten bringt statt Entlastung Zusatzkosten

Um die Folgen der Corona-Misere zu lindern, hat die Regierung mit vielen Hilfsmaßnahmen aufgewartet. So manche weisen Schwächen auf, die erst nach und nach zutage treten

Wer, wie der als Beispiel dienende Leser in diesem Artikel, bei einem Anstieg der monatlichen Belastung um 12 Euro unter der Last gestiegener Zinszahlungen zu ächzen beginnt, der hat sich ohnehin - wahnwitzigerweise - bis über beide Ohren verschuldet. Diesem Mann kann definitiv nicht geholfen werden. AÖ

08.08.2020

12:52 | Standard:  Forensiker zu Commerzialbank: "Natürlich konnte man die Malversationen erkennen"

Behörden müssen mehr auf Whistleblower hören und Abschlussprüfer von neutralen Stellen zugeteilt werden, sagt Matthias Kopetzky am Beispiel Commerzialbank
Little Wirecard im Burgenland: Der Commerzialbank-Skandal nahm vor Jahrzehnten seinen Anfang. Lassen sich solche Wirtschaftskriminalfälle wirklich nicht vermeiden? Wirtschaftsforensiker Matthias Kopetzky sagt: Doch.

Besonders schwierig wird es wenn die Politik die Hand über diese Unternehmen hält ..... TS

12:28 | SPON:  Die drei Wirecard-Probleme des Felix Hufeld

Im Skandal um den gefallenen Dax-Konzern hat der Präsident der Finanzaufsicht Bafin offenbar mehrmals falsche Angaben gemacht. Der Behördenchef wehrt sich, doch die Forderungen nach seinem Rücktritt werden lauter. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin gerät im Wirecard-Skandal immer mehr in die Defensive. Vor allem Behördenchef Felix Hufeld muss sich in mittlerweile schon drei Fällen vorwerfen lassen, bei Auftritten vor dem Finanzausschuss des Bundestags nicht ganz die Wahrheit gesagt zu haben.

Das ist das schöne an der Behördenbehörde, keiner hat eine Zuständigkeit.  Die Beamtenbeamten der Behördenbehörde sind eigentlich nur für die schlichte Existenz der Behördenbehörde da und ergehen sich in der schöngeistlichen Betrachtung des Behördenbehördenlebens mit anschließender Beamtenbeamtenrente. Dem Zeitgeist entsprechend sind die Beamtenbeamten auch mit einem Wegleugnungsgen ausgestattet und einem Anti-Zangenzwang. Wie schön doch dieses System ist. TS

07.08.2020

16:38 | Focus:  Wirecard plünderte Banken vor Pleite womöglich systematisch aus

Der Wirecard-Skandal schlägt immer höhere Wellen. Während immer mehr Verstrickungen ans Tageslicht kommen, ist Jan Marsalek, ehemaliger Vorstand des Finanzdienstleisters, immer noch auf der Flucht. Hat der insolvente Zahlungsdienstleister Wirecard vor der Pleite womöglich noch Millionen Euro in Form von Bankkrediten weggeschafft? Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge hat sich der Konzern noch im ersten Halbjahr 2020, kurz vor dem Bilanzskandal und der nachfolgenden Insolvenz, weitere 800 Millionen Euro von seinem Bankenkonsortium geliehen.

Wenn sogar die Banken bei der Kreditvergabe auf den Wirecard-Schmäh hereinfallen .... und abgezockt werden, wie gut waren dann wirklich die Bilanzen oder war die Kreditvergabe nach dem alten Muster ... "Man kennt sich ja!".  TS

06.08.2020

17:47 | pravda: Ab Oktober wanken die ersten Versicherungen

In den meisten Betrieben geht es finanziell zu sehr auf und ab. Die Erlangung von Aufträgen hat in vielen Branchen Glücksspielcharakter. Ob man eine öffentliche Ausschreibung gewinnt, oder einen Wettbewerb, liegt auch in guten Zeiten allein in Gottes Hand.Ob man bei den Einkäufern des Handels Glück hat oder auch nicht, ebenfalls. Ob die EU quotenrelevante Vorschriften erlässt auch. In schlechten Zeiten wie diesen wird einem der Betrieb vom Staat womöglich ganz zugesperrt (Die EZB verstößt gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung). Aktuell geraten zahlreiche Pensionskassen in Schwierigkeiten. Die Gründe sind Niedrigzinsen, die Ertragsschwäche von Unternehmen, Corona, die Demografie und manchmal auch ein Unverhältnis von aktiv Beschäftigten zu Versorgungsfällen. Die Pensionskassen sind, um Insolvenzen aufzufangen, teilweise über Sicherungssysteme miteinander verbunden.

Angezählt sind bereits schon einige und die Schieflage wurde durch die Pandemiemaßnahmen nur beschleunigt! Die Probleme sind an sich seit Lehmann beobachtbar! OF

 

12:48 | derstandard: Commerzialbank: Gutachten sieht Prüfmängel durch FMA und OeNB

In der Causa Commerzialbank werden nun auch die Anwälte aktiv. Geht es doch darum, die Ansprüche von geschädigten Kunden der Bank zu prüfen und zu vertreten. Rechtsanwalt Markus Spani von der Kanzlei Hausmanninger Kletter sieht die Möglichkeit für Amtshaftungsansprüche gegen die Republik. Der Wirtschaftsjurist stützt sich dabei auf ein Gutachten des gerichtlichen Sachverständigen Oliver Lintner, das zu dem Schluss kommt, dass die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) und die Finanzmarktaufsicht FMA ihren Prüfpflichten bei der Commerzialbank Mattersburg nicht ausreichend nachgekommen sind.

Der Commerzialbankskandal befindet sich gerade in der Phase der politischen Schlammschlacht mit dementsprechend vielen Nebelgranaten, die geworfen werden. Einige Köpfe werden mit Sicherheit rollen, hoffentlich sind es nicht nur die von Bauernopfern. AÖ

12:20 | derstandard: Ex-Wirecard-Manager in Manila gestorben

Christoph B., ein Ex-Topmanager von Wirecard, ist auf den Philippinen gestorben. Das berichtet die "Financial Times". Gemeinsam mit seiner Ehefrau war B. zuletzt unter anderem Eigentümer des umstrittenen Zahlungsunternehmens Pay Easy Solutions.

Ob Mord oder eine natürlich Todesursache z. B. infolge von übermäßigem Stress - wird B der einzige sein, der die Aufarbeitung dieses Skandals nicht überlebt? AÖ

04.08.2020

14:14 | Tagesschau:  Durchsuchungen beim Bankenverband

Haben Banker und Aktienhändler die Politik beeinflusst, um den Staat weiter um Milliarden erleichtern zu können? Nach Informationen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" sucht die Staatsanwaltschaft Köln nach Belegen dafür - in Büros des Bundesverbandes deutscher Banken.
In Berlin und Frankfurt am Main laufen seit heute Vormittag Durchsuchungen beim Bundesverband deutscher Banken. Die Aktion ist Teil der Ermittlungen gegen mehrere Banker und Aktienhändler, die bei der Betrugsmasche "Cum-Ex" mitgemacht haben sollen. Geleitet wird die Durchsuchung von der Staatsanwaltschaft Köln.

So lange die Masche gelaufen ist .... doppelt so lange dauern die Ermittlungen ... ca. bis zur Verjährung. TS

03.08.2020

20:07 | wion. Fineprint: HSBC's net profit plunges 96 per cent

HSBC Holdings PLC warned its bad debt charges could blow past a previous estimate to $13 billion this year and said its profits more than halved, as the coronavirus pandemic hammered the bank's retail and corporate customers worldwide.

Die Rallye beginnt! Start der ersten Sonderprüfung: Asien. OF

 

11:50 | cyberweiber: Commerzialbank: Kann Doskozil seine Haut retten?

Beim Skandal um die Commerzialbank Mattersburg wird nach dem Rücktritt von Landesrat Christian Illedits bekannt, dass kurz vor der Kontensperre das Regionalmanagement Burgenland noch 1,2 Millionen Euro abgehoben hat – was nur die „auffälligste“ Abbuchung war. Dort sitzt die Büromitarbeiterin von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Lisa Maria Kögl im Aufsichtsrat. Das RMB gehört außerdem über die Firma Land Burgenland zur Landesholding mit Doskozil und Illedits im Aufsichtsrat. llledits nahm seinen Hut am 2. August 2020, weil er vor zwei Jahren ein Geschenk des SV Mattersburg angenommen hatte; damit sollte die SPÖ für Doskozil dann auch wieder „sauber“ sein. Die FPÖ verlangte von ihr eine Ehrenerklärung, doch nach einem Tag Bedenkzeit weigerte sich die SPÖ, eine zu abgeben: „Offenbar gibt es eine tiefe Verwicklung der Landespolitik im Bankenskandal. Hier gibt es eine Menge aufzuarbeiten – beginnend vom einem offenbar fachlich ungeeigneten Aufsichtsrat der Bank bis hin zu hartnäckigen Gerüchten, wonach prominente SPÖ-Politiker noch rechtzeitig vor der Schließung der Bank ihre Gelder in Sicherheit gebracht haben sollen.“ Der ORF lud Doskozil, der eben noch im Angriffsmodus gegenüber SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner war, am Sonntagabend vergeblich in die Zeit im Bild 2 ein.

Um 12 Uhr tritt Landeshauptmann Doskozil vor die Presse, live z. B. auf oe24.at. AÖ

07:02 | Krone:  Auffällige Abhebung vor Bank-Schließung

Kurz vor der Schließung der durch einen Bilanzskandal erschütterten Mattersburger Commerzialbank soll das Regionalmanagement Burgenland (RMB), eine Tochtergesellschaft des Landes Burgenland, deponiertes Geld in großer Höhe behoben haben. Die Grünen stellten am Sonntagabend in den Raum, dass es einen Tipp aus der Bank gegeben haben könnte und kündigten Anfragen an die Landesregierung an.

.... die "auffälligste Geldüberweisung" ... da wird doch nicht noch mehr geschehen sein?  Diese Geschichte baut breits die nächste Geschichte auf .... und am Ende wird sich zeigen, dass "die Informierten" ihr Geld in Sicherheit gebracht haben .... und die weniger Informierten um ihr Geld umgefallen sind. TS

01.08.2020

14:40 | b.com "Wir sind schon gespannt..."

Vom Banken und Verschuldungskrach in Zypern wissen wir, dass, bevor ein Break-down erfolgt, die Mächtigen und Wissenden ihr Vermögen abgezogen haben. In - besser gesagt aus Zypern warens in den 5 Handelstagen vor dem Shutdown 4,5 Mrd €.

Wir müssen daher auch davon ausgehen, dass einige Mächtige und Insider ihr "Gerschtl" auch bei Wirecard und Commerzialbank knapp vor dem Breakdown behoben haben. Verwunderlich, dass man diesbezüglich noch nichts gehört hat. Kommt aber noch - da können wir aber auch die heldenhaften Abzieher sicher sein! TB