27.02.2024

14:29 | FMW: Deutscher Gewerbeimmobilien-Crash drohende Gefahr für Banken

Wie stark weitet sich die Krise um Gewerbeimmobilien in Deutschland noch aus? Und wie weit werden deutsche Banken noch deutlich größere Kreditverluste hinnehmen müssen? Die Signa-Pleite ist aktuell nur das sichtbarste Beispiel, wie stark sich höhere Zinsen auswirken können. Aktuell liegt eine umfassende Analyse von Bloomberg vor, die wir hier zeigen: Als die Befürchtungen bezüglich der US-Gewerbeimmobilien in diesem Monat die deutschen Banken aufgewühlt haben, war ihre Botschaft klar: Macht euch keine Sorgen, die überwiegende Mehrheit unserer Immobilienengagements ist inländisch. Das mag nicht so beruhigend sein, wie es scheint.

Zwar ist Deutschland bisher von den raschen Marktkorrekturen verschont geblieben, die die USA erschüttert haben, doch ist dies nach Ansicht von Experten auf undurchsichtige Bilanzierungspraktiken zurückzuführen, die Banken und Investoren vor unmittelbaren Einbußen schützen. Relativ bescheidene Anpassungen und milde Rückstellungen verschleiern die Tatsache, dass deutsche Kreditgeber stärker in Gewerbeimmobilien engagiert sind als die meisten ihrer europäischen Konkurrenten und einer Studie zufolge Kredite aggressiver vergeben haben.

Deutsche Banken haben einen bedeutenden Anteil an gewerblichen Immobilienkrediten in der EU, und obwohl nur ein kleiner Teil dieser Kredite als notleidend eingestuft wurde, steigt dieser Anteil in letzter Zeit. Die deutsche Bewertungsmethode für Immobilien ist langfristig orientiert und gleicht Preisschwankungen aus, was dazu führen kann, dass Probleme länger verborgen bleiben. Es gibt weniger Transparenz als in den USA oder Großbritannien, und einige Vorschriften ermöglichen den Banken eine weniger strenge Bewertung ihrer Vermögenswerte.

Die Aufsichtsbehörden haben die Banken aufgefordert, sich auf mögliche Verluste vorzubereiten, aber aufgrund von Rechnungslegungsvorschriften können die Banken nur begrenzte Rückstellungen für sinkende Schulden bilden. Deutsche Immobilienwerte sind anfällig für höhere Kreditkosten aufgrund niedrigerer Kapitalisierungsraten und steigender Renditeanforderungen der Investoren. Es besteht die Möglichkeit, dass viele Kredite für Gewerbeimmobilien gegen die Kreditbedingungen verstoßen, was die Kreditgeber zwingen könnte, zusätzliche Rückstellungen für Verluste zu bilden und mehr Kapital zu halten. JE

23.02.2024

10:24 | X: Die New Yorker Fed warnt vor Massenausfällen

Die New Yorker Fed warnt vor Massenausfällen, da die Verschuldung der privaten Haushalte einen Rekordwert von 17,5 Billionen US-Dollar erreicht. Das sind 3,4 Billionen US-Dollar mehr als seit der Pandemie – fast 30.000 US-Dollar pro Haushalt. Zusätzlich zu 10 Billionen US-Dollar an neuen Bundesschulden – fast 80.000 US-Dollar pro Haushalt. Insgesamt trägt der durchschnittliche amerikanische Haushalt mittlerweile Schulden in Höhe von über 400.000 US-Dollar. Sie machen ein Sechstel davon. Die Verschuldung ist zum jetzigen Zeitpunkt eindeutig nicht tragbar. Und es ist das Einzige, was die Wirtschaft stützt.

Kommentar des Einsenders
Bei der Art und dem Volumen an Ausfall-gefährdeter Verschuldung im Bereich US-Immobilien (Gewerbe & Privat), baut sich wieder eine neue Finanzkrise auf. Im Vergleich dazu, wird die US-Subprime-Krise in den Jahren 2008 / 2009 aussehen, wie ein „walk in the Park“. Dieser Link  gibt dazu noch mehr Informationen. Sieht es in Europa wirklich so viel anders aus ?!

22.02.2024

14:31 | ET+: Schlappe für ESG: BlackRock und JPMorgan Chase treten aus „Climate Action 100+“ aus

Offenbar den Bogen überspannt hat das von der UNO und dem WEF propagierte Projekt „Climate Action 100+“, das ein weltweites Modellprojekt für die ESG-Bewegung darstellen sollte. Mit BlackRock, JPMorgan Chase und State Street haben gleich drei Schwergewichte ihren Austritt erklärt.

Die ESG-Bewegung erlitt einen Rückschlag, als BlackRock, State Street und JPMorgan Chase aus dem „Climate Action 100+“-Pakt ausstiegen, der ein weltweites Modellprojekt für die ESG-Bewegung darstellen sollte. Dies bedeutete einen Verlust von 16 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen. Die Unternehmen zogen sich aus ESG-Projekten zurück, was auf die zunehmende Kritik an der Ideologisierung wirtschaftlicher Entscheidungen zurückzuführen ist.

Der ESG-Zusammenschluss erreichte sein höchstes verwaltetes Vermögen von bis zu 68 Billionen US-Dollar. Andere Investmentverbünde mit ähnlichen politischen Zielen mussten ebenfalls Niederlagen einstecken. Republikanische Gouverneure und Generalstaatsanwälte warfen ESG-Projekten vor, ideologische Ziele höher zu bewerten als Rendite, was zu rechtlichen Auseinandersetzungen führte. Die Großinvestoren zogen sich offiziell zurück, weil sie Bedenken hinsichtlich der Phase 2 der Climate Action 100+ Initiative äußerten, die eine vollständige Transparenz über das Abstimmungsverhalten bezüglich ESG-konformer Ziele forderte. Diese Entwicklung zeigt eine Abkehr von der ESG-Agenda und eine Rückkehr zu traditionelleren Finanzierungsmodellen. JE

20.02.2024

18:41 | oe24:  Signa-Pleite kostet nächstem Top-Banker den Job

Bei der Schweizer Bank Julius Bär kommt es zu einem weiteren Abgang im Management nach den Insolvenzen beim Signa-Konzern, an den hohe Kredite vergeben worden waren. Der Leiter für den Markt Schweiz, Gilles Stuck, tritt von seinem Posten zurück, wie eine Sprecherin der Zürcher Privatbank am Dienstag bestätigte.

... oh dieses "Zurücktreten" ist wie ein Pflaster auf einen Kopfschuss ... und der Rat, fest drauf drücken, wird schon wieder.  TS 

15:31 | politico:  Die EZB sagt den Mitarbeitern: Wer nicht grün ist, ist unerwünscht

Ein hochrangiger Beamter der Europäischen Zentralbank verblüffte die Mitarbeiter, als er sagte, dass Menschen, die die grünen Ziele der Institution nicht unterstützen, dort nicht arbeiten dürfen. Frank Elderson, eines von sechs Mitgliedern des EZB-Direktoriums, sagte bei einer internen Sitzung: „Ich will diese Leute nicht mehr.“ Seine von POLITICO überprüften Äußerungen lösten Empörung unter den EZB-Mitarbeitern aus, die sie als „autoritär“ bezeichneten und sagten, sie zeigten, dass eine freie und offene Diskussion über den Klimawandel – und die Rolle, die die Bank bei der Bekämpfung dieses Problems spielen sollte – nicht mehr möglich sei Die in Frankfurt ansässige Organisation.

Bei dem Treffen Anfang dieses Monats fragte Elderson die Mitarbeiter – einige persönlich, andere online – „Warum sollten wir Leute einstellen wollen, die wir umprogrammieren müssen?“ Weil sie von den besten Universitäten kommen, aber immer noch nicht wissen, wie man das Wort „Klima“ buchstabiert.“ Jeder, der bereits bei der EZB arbeitet, sollte umgeschult werden, fügte Elderson hinzu. Er bestand darauf, dass er „niemandem drohte“, und ging nicht näher darauf ein, was er damit meinte, dass er das Klima „buchstabieren“ könne.

Die Aufgabe einer Zentralbank besteht darin, die Preisstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik unabhängig von politischen Einflüssen zu gestalten. Wenn man allerdings mit seinen Grundaufgaben völlig überfordert ist, dann muss man sich als Zentralbank eben auf "wichtigeres" wie Klima fokussieren. Was kommt dann aus Nächstes? Müssen die Mitbarteiter der EZB in Zukunft einen Gesinnungstest mit Fangfragen über sich ergehen lassen? Vielleicht stürzt man sich als Nächstes auf die LGBT Agenda und die Mitarbeiter müssen demnächst alle ins Transenlager wechseln. JE

16:01 | Der Ostfriese
Warum sollte die Aufgabe einer Zentralbank sein, Preisstabilität zu gewährleisten??? Geldpolitik unabhängig von politischen Einflüssen gestalten??? Geldpolitik ist Politik. Who owns the FED? ... sieht bei uns natürlich gaaaanz anders aus, als in den USA! Wirklich? Wie sagte schon einmal jemand, der es wissen mußte inhaltlich ungefähr?: Es ist egal, wer unter mir Kaiser oder König ist, solange ICH über das Geld herrsche... Die Zentralbank hat die Interessen der Puppenspieler zu vertreten. Da gibt es keine Zufälle! Es ist die Entscheidung der Puppenspieler, ob sie dem Krokodil einen neuen grünen Anstrich gönnen.
Auch ob der Polizist in Zukunft ein braunes Gesicht haben wird, ist allein ihre Entscheidung. Die Meinung der kindlichen Zuschauer zählt nicht.

16:02 | Leserkommentar
Wahrscheinlich lässt sich Chr. Lagarde bei den Mitarbeitern jeweils zum Grillen einladen und wer keine fleischlosen Würstchen ist, wird entlassen … LOL. You made my day.

19.02.2024

15:56 | modernity: Regierung plant, Bankkonten von „Rechtsextremisten“ in Deutschland einzufrieren

Die deutsche Regierung hat einen Plan angekündigt , die Bankkonten von Personen ins Visier zu nehmen, die Geld an Gruppen und Anliegen spenden, die als „Rechtsextremisten“ gelten. Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser kündigte diese Woche eine Reihe von Maßnahmen an, die laut Kritikern ein direkter Versuch sind, die Popularität der rechten Oppositionspartei Alternative für Deutschland (AfD) einzudämmen.

Eine dieser Maßnahmen besteht laut Jurist darin, die Bankkonten derjenigen einzufrieren, die nachweislich Geld an eine Gruppe gespendet haben, die die Regierung als „rechtsextrem“ bezeichnet. Eine weitere Maßnahme ist die Schaffung einer Spezialeinheit namens „Früherkennungseinheit“, die „rechtsextreme Desinformationskampagnen erkennen, Desinformationskampagnen identifizieren und ihre Finanzierungsmodelle kürzen“ soll.  „Niemand, der einer rechtsextremen Partei spendet, darf unentdeckt bleiben“, erklärte Faeser und fügte hinzu: „Wer sich über den Staat lustig macht, muss es mit einem starken Staat zu tun haben.“

Du verweigerst eine medizinische Behandlung = rechtsextrem
Du wagst es eine eigene Meinung zu haben = rechtsextrem
Du zahlst lieber mit Bargeld = rechtsextrem
Du bist der Ansicht dass es nur zwei Geschlechter gibt = rechtsextrem
Du wagst es alternative Medien zu konsumieren = rechtsextrem
Du bist für Frieden und für globale Abrüstung = rechtsextrem
Du lehnst Kinderarbeit in Afrika für seltene Erden ab = rechtsextrem
Du möchtest auf der Straße nicht Gemessert werden = rechtsextrem
Die Liste kann jetzt beliebig weitergeführt werden... JE

 

09:04 | Xgamesoftrades: Housing defaults have just hit the highest levels since 2013

Sieht ganz danach aus, als das die Banken mehr Personal brauchen - aber nicht die herkömmlichen Schreibtischhegste, sondern sie brauchen Hausmasta, Gärtner und Dachrinnenputzer! TB

Kommentar des Einsenders
Das Thema der Gewerbeimmobilien (hier: Mehrfamilienhäuser) und der Banken, die diese in großem Umfang finanziert haben, scheint immer größer zu werden. Die Ausfallrate dessen liegt mittlerweile wieder auf dem Niveau des Jahres 2013 mit deutlich steigendem Trend …

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18.02.2024

18:39 | Leser Frage ... Evergreen

Frage in die Runde zum derzeit wieder aktuellen Evergreen Thema "Debanking":

Liegen inzwischen weitere Erfahrungen vor wie man sich dagegen wehren kann?
a) Gegenmaßnahmen ggf. Klagen
b) Sichere Banken ggf. auch im Ausland
c) Empfehlungen

Danke für konstruktive Beiträge.

Da ist unsere Leserschaft gefragt. TS

15.02.2024

20:01 | uncut:  Banken könnten die nächste Finanzkrise nutzen, um Ihr Vermögen zu konfiszieren: So funktioniert es.

David Webb, ein ehemaliger Hedgefonds-Manager, warnt in seinem neuen Buch „The Great Taking“ davor, dass während der nächsten Finanzkrise Ihr Vermögen im Rahmen des neuen Finanz-Reset, bei dem alle auf ein CBDC-System umgestellt werden, konfisziert werden könnte.   
Der Direktor des FBI hat vor Kurzem vor dem Kongress gewarnt, dass chinesische Computerhacker sich darauf vorbereiten, bald „unsere Wasseraufbereitungsanlagen, unser Stromnetz und unsere Gaspipelines zu beschädigen“.

... das gute daran ist .. das die Zentralen der Banken in den Hauptstädten sind, somit wird der CO2 Fußabdruck nicht so hoch .... wenn die Demonstranten von den Zentralen zu den Regierungssitzen gehen werden.  TS 

 

10:42 | insideparadeplatz: UBS: Massen-Filialschliessung Now

UBS-Chef Sergio Ermotti meinte letzte Woche bei der Jahres-Pressekonferenz auf eine Frage, wann die Bank Filialen schliessen würde: Bis Ende 2024 werde man deutlich weniger Ableger haben. Eine klare Aussage. Und doch: Dass es so schnell mit flächendeckenden Schliessungen losgehen würde, damit hätten wohl nur die wenigsten gerechnet. Denn die ersten Aushänge übers Dichtmachen haben UBS-Mitarbeiter soeben angebracht. In Bern am Breitenrainplatz ist in 10 Tagen Schluss.

„Diese Automatenbank wird am 25. Februar 2024 aufgehoben“, prangt in grossen Lettern an der Glaswand. Es handelt sich um eine Bank ohne klassische Schalter, die den Kunden aber trotzdem viele Services ermöglichte. Vor allem hatten die UBS-Oberen den Standort Breitenrain erst vor 4 Jahren umfassend umgebaut, wie damals die Medien berichteten.

Kommentar des Einsenders
geht schon los.

14.02.2024

19:41 | ntv: In regionalen Banken schlummern erhebliche Benko-Risiken

Auf der Gläubiger-Liste der Signa-Gruppe stehen auch etliche deutsche Sparkassen und Volksbanken. Selbst kleine Regionalbanken stechen mit größeren Millionenbeträgen hervor. Bringt die Pleite jetzt auch sie in Bedrängnis?  
Seit das Signa-Imperium von René Benko zusammengebrochen ist, bangen die Kapitalgeber um ihr Geld. Zu ihnen sollen zahlreiche deutsche Sparkassen sowie Volksbanken und Raiffeisenbanken gehören. Das geht aus einer Gläubigerliste hervor, die die "Bild"-Zeitung veröffentlicht hat. Auffällig dabei: Selbst kleine regionale Geldhäuser stechen mit größeren Millionenbeträgen hervor. Damit scheinen in den Kreditportfolios von Sparkassen und Volksbanken teilweise erhebliche Benko-Risiken zu schlummern.

... jeder kleine Häuselbauer wird bis aufs Blut gequält .. und der Benko hat sogar bei den Banken in Hintertupfing einen Kredit.  Wäre es nicht besser gewesen, den AfD Leuten die Konten zu lassen und Benko keinen Kredit zu geben?   Ich freu mich auf meinen nächsten Bankbesuch ... "Benko kommt" .. ist das neue "Banküberfall".  TS 

 

07:43 | Leserkommentar zu gestern „Stellen Sie bitte im eigenen Interesse die Zahlungen ein“: Sparkasse droht AfD-Spender 15:06
Werter Mitkommentator Ich hatte schon am 16.01. drauf hingewiesen, was nicht veröffentlicht wurde, daß es keine Springerpresse mehr gibt. Seit 2020 gehört Welt und Bild der US-Firma Kohlberg-Kravis-Roberts und ist damit Sprachrohr der US-Administration. Alle Äußerungen von dort sind damit als "Teile und Herrsche" der USA gegen Deutschland zu sehen.

Und das wird nicht besser.

10:11 | Leserkommentar
Sehr geehrtes Bachheimer-Team, sehr geehrter Leser, das Folgende soll gar nicht als Replik auf die Einsendung vom 13.02., 18.40 Uhr, verstanden werden. Es ist lediglich Ausdruck des Ringens um Verständnis im Innern eines jur. Laien. Bei lexetius.com erfahren wir unter AO:

§ 30a. Schutz von Bankkunden.
(1) Bei der Ermittlung des Sachverhalts (§ 88) haben die Finanzbehörden auf das Vertrauensverhältnis zwischen den Kreditinstituten und deren Kunden besonders Rücksicht zu nehmen.

Er wurde dem § 30 AO, Steuergeheimnis am 3. August 1988 angehängt und galt bis zum 25. Juni 2017. Allein der 30er ist vom Inkrafttreten Jan 1977 bis Dez 2022 elfmal geändert/ergänzt worden.

Mein ausdrücklicher Dank gilt RA Dr. Thomas Fuchs, dem Offenbarer von lexetius.com, dessen Unermüdlichkeit nur noch mit der des Bachheimer-Teams vergleichbar ist.

Letzten Endes geht es um Jenes, welches in den Gesetzen der Altvorderen als Eigenthum bezeichnet wurde. Im Sinne von John Locke: Der Torf, den mein Knecht gestochen, ist Mein! Um Dieses zu garantieren braucht es den real existierenden Bürger. Nicht im kognitiven Typ(h)us, sondern im semantischen Nukleus! Konnte, durfte oder wollte die BRD nicht. Man kann ihn (d. B.) simulieren - mit Stiftung, Verein oder Genossenschaft. Auch Künstler- oder Ordensnahme wurde schon empfohlen. Man kann sich die Römer vom Leib halten - getreu dem alten Pennäler-Motto: quae non sunt simulo, quae sunt ea dissimulantur.

13.02.2024

14:01 | UCN: Einblicke in das geheimnisvollste Finanzunternehmen Europas

Ende Oktober trafen sich mehr als 40 der mächtigsten Banker Europas im Dolder Grand Hotel mit Blick auf Zürich, um drei Tage lang über den Zustand ihrer Branche zu diskutieren. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, die Schweizer Finanzministerin Karin Keller-Sutter und den Zentralbankgouverneur Thomas Jordan zu befragen, nur gut sechs Monate nachdem die beiden eine Schlüsselrolle bei der Rettung der Credit Suisse durch die konkurrierende UBS gespielt hatten.

Die Gespräche, die nach Angaben der Financial Times nicht veröffentlicht wurden, wurden von einer sehr einflussreichen Organisation organisiert, deren Existenz außerhalb ihrer Mitglieder kaum bekannt ist. Das Institut International d’Etudes Bancaires ist der exklusivste und geheimste Networking-Club in der europäischen Finanzwelt, in dem Bankchefs mit Gästen von Präsidenten und Premierministern bis zu Königshäusern und Zentralbankern zusammenkommen.

Das Institut für Internationales Bankwesen (IIEB) wurde vor 73 Jahren gegründet, um die Chefs der größten europäischen Banken zweimal im Jahr zu geheimen Treffen zusammenzubringen und heikle Themen wie Fusionen, Übernahmen und globale politische Entscheidungen zu diskutieren.  Das IIEB hat keine Website und veröffentlicht keine Mitgliederlisten, Tagesordnungen oder Sitzungsprotokolle, was den modernen Transparenzerwartungen nicht entspricht. Die Gründung des IIEB erfolgte 1950 in Paris mit dem Ziel, den internationalen Kapitalverkehr zu verbessern und Währungskontrollen zu bekämpfen.

Im Laufe der Jahre richteten sich die Diskussionen des IIEB auf Themen wie die internationale Rolle des Dollars, Probleme mit dem Bretton-Woods-System, den Euro, den Derivatemarkt und Fusions- und Übernahmegeschäfte zwischen Großbanken. Obwohl die Themen von großer Bedeutung sind, wurde kaum in der Presse über die Aktivitäten des IIEB berichtet.  Die Gastgeberbanken der IIEB-Treffen tragen die Kosten für Unterkunft und Unterhaltung, während die Reisekosten von den Arbeitgebern der Teilnehmer getragen werden. Prominente Gäste sind ein fester Bestandteil der Treffen, darunter Prinz Andrew im St. James's Palace und Buckingham Palace sowie der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella im Quirinalspalast in Rom. JE

10:03 | Apollo: „Stellen Sie bitte im eigenen Interesse die Zahlungen ein“: Sparkasse droht AfD-Spender

Die Sparkasse Mittelfranken-Süd fordert einen Kunden auf, Spenden an die AfD einzustellen. Auf Nachfrage spricht man von einem Versehen. Tatsächlich könnte auch ein externer Dienstleister hinter der Nachricht stecken.

„Der Zahlungsempfänger hat eine rechtsextreme Ausrichtung.“ Und weiter: „Stellen Sie bitte im eigenen Interesse die Zahlungen ein“. Mit diesem Inhalt erhielt ein Mann kürzlich ein Schreiben der Sparkasse Mittelfranken-Süd. Grund war die Spende einer dreistelligen Summe an die AfD. Nur einen Tag danach kam der Brief. Der Jungen Freiheit zufolge wurde die Echtheit des Briefes von der Sparkasse bestätigt. Zu dem Vorgehen erklärt man dann: „Tatsächlich handelt es sich hier um ein Versehen, der Kunde wird auch entsprechend informiert“. Wie das nun zu verstehen sei, will die Sparkasse nicht preisgeben.

Ein externer Dienstleister (wer oder was auch immer darunter zu verstehen ist) hat also Zugang zu Bankdaten... Wie war das noch gleich im Mittelteil mit Bankgeheimnis und so? Verstehe, eine Demokratie braucht so was nicht... Die hat ihre Zensur und ihre Spitzel... JE

10:54 | Leserkommentar
Mitteilung der SPK Mittelfranken an AfD-Spender.
Das ist kein Banken-Sprech, das ist typischer Ductus von linksradikalen Ratten.

13:15 | Leserkommentar
Sehr geehrtes Bachheimer - Team, der § 30a Abgabenordnung ist 2017 gestrichen worden. Der hatte im Text zumindest noch darauf hingewiesen, dass es zwischen Bank und Kontoinhaber ein besonderes Vertrauensverhältnis gäbe. Dies wäre (bitte, bitte) von Behördenseite auch zu respektieren.

O-Ton Hans Scheibner: ... das machtja nix, das merkt doch keiner...
Weiterhin Viel Spaß bei der Veranstaltung

13:16 | Leserkommentar
Sehr geehrtes Team. Ich hatte über die DKB im November eine Spende an die AFD geleistet und folgende Mitteilung der Bank erhalten. "Ihre Sicherheit ist uns wichtig. Daher nutzen wir Betrugspräventionssysteme, die Aufträge nach Risikomerkmalen überprüfen. Haben Sie uns am 13.11.2023, 14:46 Uhr einen Überweisungsauftrag über das Internet-Banking erteilt?

Falls ja, antworten Sie bitte schnellstmöglich auf diese E-Mail und nennen Sie uns den*die Zahlungsempfänger*in. Sofern wir innerhalb von 2 Bankarbeitstagen (Mo-Fr) keine Rückmeldung von Ihnen erhalten haben, werden wir die Überweisung aus Sicherheitsgründen nicht ausführen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DKB"

15:06 | Leserkommentar
Divide et impera, teile und herrsche. Hetze die verschiedenen Gruppen eines Volkes gegeneinander auf, sie schwächen sich gegenseitig und die kannst sie leicht beherrschen. Also Vermögende gegen Arme (Vermögenden sind nämlich böse), Erfolglose gegen Erfolgreiche, Frauen gegen Männer, Beamte gegen Nichtbeamte etc. Als ich seinerzeit vor der Berufswahl stand, habe ich mir auch überlegt, ob ich Beamter werden solle. Schlechtere Bezahlung als in der Industrie, vor allem sehr schlechte, kaum steuerbare Aufstiegschancen, aber eine lebenslange Versorgungspflicht des Staates gegenüber Beamten.

Ich habe mich dagegen entschieden, für mich war das auch richtig so. War auch viele Jahre selbständig und beziehe eine eher bescheidene Rente. Das war meine freie Entscheidung, ich habe schließlich auf andere Weise vorgesorgt. Wäre ich Beamter geworden, z.B. Gymnasiallehrer, wie seinerzeit erwogen, hätte ich heute eine satte Pension. Aber deswegen wäre ich nicht faul, nicht böse. Man sollte nicht über jedes Stöckchen springen, das einem von den Massenmedien, insbesondere der Springerpresse, hingehalten wird.

18:40 | Leser Kommentar zum Kommentar des §30a AO um 13:15.  

Ich möchte den Kommentar informieren, dass sich der Text des §30a AO ausnahmslos sich mit den Vertrauensverhältnis der Banken zum Finanzamt befasste. Das Finanzamt durfte bis 2016 nur mit klarer Begründung in die Bankenbewegungen des Steuerpflichtigen eingreifen. Es muste ein Verdacht vorliegen. 

Dieser Paragraph hätte ebenfalls die SPK Meldung wegen irgendwelcher Spenden nicht verhindert. 

Kleine Anekdote am Rande. In den Monaten der Löschung des §30a AO wurde parallel auch die Homoehe eingeführt. Ich hatte oft mir anderen gewitzelt, welches Ereignis für die Masse wichtiger war. Die Löschung des §30a AO oder die Homoehe……………….. Die Homoehe wurde medial breit getreten.

Von dem Freibrief, den das FA auf die Banken der Steuerpflichtigen hat, wuste in meinem Umfeld außer mir keiner. Und ich hatte es auch nur erfahren, weil ich damals Fortbildungskurse in Sachen Steuern belegt hatte und noch ein altes Gesetz hatte, wo der §30a AO noch drin steht.

12.02.2024

14:35 | blick: UBS verlangt Schwärzung des Weko-Berichts

Seit bald einem Jahr kann die UBS – nach Einverleibung der Credit Suisse – schalten und walten, wie sie will. Immer wieder sind Stimmen gegen die drohende Marktmacht der neuen Megabank laut geworden. Besänftigt werden konnten sie noch nicht. Denn der Bericht der Wettbewerbskommission (Weko) ist nach wie vor nicht veröffentlicht worden.

Liegt das auch an der UBS selbst? Gegenüber dem «Tagesanzeiger» bestätigt die Grossbank: «Die UBS hat beantragt, dass Geschäftsgeheimnisse und Kundeninformationen im Bericht geschwärzt werden.» Das führt zu Verzögerungen. Allerdings bestreitet der Sprecher, dass es sich dabei um eine Blockade handle.

Die Veröffentlichung des Berichts der Wettbewerbskommission verzögert sich, da die Finanzmarktaufsicht noch über eine  Schwärzung entscheiden muss. Die UBS hat seit der Übernahme der Credit Suisse eine monopolähnliche Stellung bei großen Firmenkrediten und grenzüberschreitenden Geschäften. Am 19. März jährt sich die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS zum ersten Mal, wobei die UBS trotz Verlusten im letzten Quartal des Jahres 2023 einen Gewinn von 29,0 Milliarden Franken verzeichnete. JE

12:33 | SPON:  Krise am Immobilienmarkt bedroht zunehmend auch Banken

Auf dem deutschen Immobilienmarkt ist nach Einschätzung der wichtigsten Finanzierer noch kein Ende der Krise in Sicht. Im vierten Quartal 2023 verbilligten sich Wohnimmobilien nach Daten des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) im Vergleich zum Vorquartal im Schnitt um 1,6 Prozent. Zum Vorjahreszeitraum stand ein Minus von 6,1 Prozent, berichtete der Verband, der unter anderem Deutsche Bank, Commerzbank, Landesbanken und große Sparkassen vertritt. Bei Gewerbeimmobilien, wo besonders Büros wegen des Homeofficetrends unter Druck stehen, verzeichnete der Verband Preiseinbrüche wie nie zuvor in dem Bereich.

09.02.2024

18:05 |  Leserzuschrift Banken Kundenvergrämung der Hypovereinsbank

Die HVB hat in den letzten Jahren ihr Filialnetz in Hamburg auf ca. 10 Standorte ausgedünnt. Die Öffnungszeiten sind nur noch 2-3 Stunden vormittags und gelegentlich nachmittags. Es gibt eine Servicekraft für einfache Tätigkeiten. Zu einem Berater gelagt man nur mit Termin undausschließlich für Größeres wie Baufi oder Anlagen im verschlossenen Raum.

In Hammerbrook gibt es ein großes Bürogebäude in dem hunderte Mitarbeiter in internen Abteilungen arbeiten. Drumrum befinden sich große Büros, Mehrfamilienhäuser und ein Hotel. Einige werden sich bei der HVB Kunde sein.

Bislang gab es hier 2 SB-Zonen und einen kleinen Empfang. Jetzt sind die SB-Zonen geschlossen und der Empfang wurde in den 1. Stock verlegt. Man steht vor einem großen verschlossenen Gebäude und sieht keinen Menschen. Gruselig! 

Und man bekommt keinen Kontoauszug oder Bargeld etc. Neulich hat ein Freund in der Filiale Blankense folgendes erlebt: der Kunde vor ihm erkundigte sich zunächst nach Anlagezinsen. Er wollte dann einen Berater sprechen und von seinem Schließfach Bargeld holen und einzahlen. Tja, aber das geht nicht mehr in Blankenese - dafür müsste er in die Filiale Othmarschen fahren. Wie machen das die vielen Einzelhandelsgeschäfte in Blankenese mit den Tageseinnahmen? 

Ob die inzwischen Kunde bei der Haspa sind? Ich habe den Eindruck, dass die HVB Schritt für Schritt zur Onlinebank umgefummelt wird.

10:29 | BZ: „Größte Immobilienkrise“ in den USA seit 2008: Erste Bank in Deutschland betroffen

Die hohen Verluste auf dem amerikanischen Markt für Gewerbeimmobilien machen mittlerweile auch deutschen Banken zu schaffen. In einer Mitteilung vom Mittwoch musste die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) erklären, dass ihre Rückstellungen für das letzte Jahr bis zu 215 Millionen Euro betragen werden. Mit der Erklärung sollten offenbar die Märkte beruhigt werden.Die Aktien der Bank haben diese Woche bereits rund zehn Prozent an Wert verloren. Die aktuellen Turbulenzen bezeichnete die PBB in der Erklärung als „größte Immobilienkrise seit der Finanzkrise“. Der Vorgänger der PBB, die Hypo Real Estate, war in der Krise von 2008 vom deutschen Staat gerettet worden.

Kommentar des Einsenders
Wenn man die Eigenkapitalrücklagen der Banken anschaut, diese kann man bei 3-5% verorten, dann kann man annehmen, das die Reserven nicht lange anhalten. Da die Staaten Ihre Banken in Deutschland und sonstwo auf jeden Fall retten, bedeutet das die Neuausgabe von Geld, was dieses Jahr Haupttreiber der Inflation wird. Ungemacht droht den Banken zudem aus Firmeninsolvenzen, die nun zahlreich werden. Dieses Jahr wird insofern spannend. Man kann nur eindrücklich darauf hinweisen, wenig Geld und Werte bei den Banken zu belassen.

12:12 | Leser Kommentar
etzt darf also ´rauseitern´ durch div. Berichte, dass es für die US-Gewerbeimmobilien und damit auch die dies finanzierenden Banken gar nicht so rosig aussieht. Jetzt müssen also diesbezüglich die Banken – hier Dt. Pfandbriefbank – erklären, dass ihre bilanzielle Risikovorsorge ausreicht. Schön wäre, wenn die Banken mal vollständig über ihre Risiken informieren würden, dann würde man nämlich sehen, dass die Herleitung von deren Eigenkapital nach den Regeln von Basel 1 + 2 + 3 + 4 sehr ´träumerisch´ ist, wenn man nicht auch die nicht wertberichtigten Anleihekursverluste einbezieht. Wenn man das aber täte, wäre das Eigenkapital – wie auch immer hergeleitet – ganz vieler Banken bereits lange negativ.

08.02.2024

10:39 | insideparadeplatz: Auch Vontobel gab Benko Kredit

Die Bank Vontobel ist am Donnerstag an der Reihe mit dem 2023er-Abschluss. Schon am vergangenen Freitag nahmen Investoren das Ergebnis vorweg. Hintergrund soll ein Einbruch im Struki-Geschäft sein. Dieses war lange ein Profit-Treiber der Zürcher Familienbank. Zudem tauchen Informationen zu einer René Benko-Beziehung auf. Die Vontobel-Bank habe dem Österreicher respektive dessen Signa ebenfalls Kredit gegeben. Es soll um rund 25 Millionen gehen. Ein Sprecher der Bank reagierte gestern nicht auf eine Email-Anfrage. Im Vergleich zu den 590 Millionen, welche sich die Julius Bär mit Benko ans Bein gestrichen hat, wäre die Vontobel-Summe Peanuts. Schwerer wöge der Image-Schaden. Auch Du, Vontobel, hiesse es dann.

Kommentar des Einsenders
In bester Gesellschaft. War da nicht Etwas in der Vergangenheit rund um einen dt. Fussballclub? Die kolportierten Summen an Signa wären wohl nicht so problematisch, aber imagetechnisch nicht gerade von Vorteil…!?

07.02.2024

09:44 | apollo: Postbank schließt vorübergehend alle 550 Filialen

Am Montag wurden vorübergehend alle 550 Filialen der Postbank geschlossen. Grund hierfür soll ein technisches Problem gewesen sein. Mit Hinweis auf die Störung sagte die Postbank zahlreiche Termine mit Kunden ab. Bis nach 11 Uhr hielt das Problem an. Erst dann öffnete die Bank wieder ihre Tore.

Hierzu erklärt ein Sprecher der Postbank gegenüber Capital: „Wegen der technischen Störung war tatsächlich die Alarmanlage bundesweit nicht betriebsfähig“. Und weiter: „Deshalb mussten wir die Filialen geschlossen halten, bis das Problem gelöst war.“ Ursächlich für die Störung soll der Betreiber der Alarmanlagen gewesen sein: „Zusammen mit dem Dienstleister, der dafür verantwortlich war, haben wir die Störung mittlerweile behoben“, so die Postbank. Konkretere Angaben wollte das Kreditinstitut jedoch nicht machen. „Genauere Angaben zur Störung betrachten wir als interne Information, die wir nicht öffentlich diskutieren wollen“, erklärt der Sprecher.

Kommentar des Einsenders
Der nächste wirtschaftliche Problembär, der vom Winterschlaf gleich zur Totenruhe wechseln wird…!? Die Rache am System, denn nur Managementversagen allein kann es nicht sein…!?

10:42 |  Der Wutbürger
Sehr geehrter Herr Bachheimer, was will man bei der Postbank anderes erwarten? Die technische Versorgung läuft schließlich über die Deutsche Bankrott.

12:55 | Leser Kommentar  
Werter Wutbürger, mag sein. Doch wenn die Deutsche geht. Geht alles andere mit ? Somit spielt es eigentlich keine Rolle bei welcher Bank man in Deutschland oder Europa Kunde ist. Inweit das noch fiktiv, in worst case - sich global Ausdruck geben würde. Kann man nur erleben?! Aber gemach, wir sitzen ja immer noch im Kino und nicht im Film...

14:13 | Die Kleine Rebellin zu Postbank   
Die Bank sieht sich als sehr elitär. Zu Beginn ihrer Gründung waren sie auf Kundenfang aus. Ich wurde angesprochen, ob ich mein Konto dorthin verlagern möchte. Ich wollte eh meine Bank nicht wechseln, wäre aber auch nicht gegangen, da mein monatliches Gehalt weit unter der monatlich geforderten Einlage war.  
 

06:44 | zero-h: Bank Of America Is Breaking Its Promise To Not Finance New Coal Projects

Zur gleichen Zeit, in der wir die Implosion des ESG-Schwindels auf breiter Ebene erleben - einschließlich des Eingeständnisses von Fondsmanagern, dass er zu schlechten Renditen führt, und der Schließung von "klimabasierten" börsengehandelten Fonds -, verdoppelt die Bank of America nun ihre einst gemachten Aussagen, nicht mehr in neue Kohleminen zu investieren.

Banken werden wieder ehrlich! Denn denen nehm' ich sicherlich niemals ab, dass sie an den Klimascheiß geglaubt haben. ZUerErinnerung die Cover-Story von letzter Woche:
Dass Banken überall dort dabei sind, wo man Kohle abgreifen kann, ist verständlich und anundfürsich nichts Verwerfliches. Einige machen aber mit viel Energie und Empathie jede Klima-Idiotie mit, finanzieren gleichzeitig aber weltweit Villen und Häuser, die, wenn die Klimatheorien stimmen würden, in 5 Jahren buchstäblich dem Untergang geweiht wären. Das zeigt, was die Banken wirklich denken und wie viel von deren Klima-Sorge zu halten ist. PS: Und "grüne Versicherungen" versichern dieselben angeblich dem Untergang geweihten Häuser. TB

Kommentar des Einsenders
Ein weiteres ´no go´ der linken Klima-Kirche scheint gerade auf den Scheiterhaufen der Geschichte geworfen zu werden – ESG. Laut diesem Beitrag wollen die Banken und deren Kunden Projekte finanzieren, mit denen alle Beteiligten Gewinne machen können und wo die Banken mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Zinsen und Tilgung bis zum Laufzeitende des Vertrages bekommen.
Also macht es viel Sinn, zukünftig auch wieder Kohl-Projekte zu finanzieren …

08:24 | Die Eule
Werter Einsender, natürlich ist ies ein Indiz dass die Religion der Klimakirche noch nicht so gefestigt erscheint wie dies immer verkündet wird. Das Verlassen des heiligen Pfades erscheint derzeit wohl notwendig zu sein, aber bald wird sich die neue Kirche an die gewinnbringenden er alten erinnern. Dann wird sie sehen, welchen Reichtum die alte Kirche mit Reliquien erwarb und wird dieses Modell sicher in abgewandelter Form bald kopieren. Um dann vor diesen neuen Reliquien das Klimaheil zu erlangen, werden die Menschen ihren letzten Cent den Klimabanken ganz freiwillig und ohne Zinsversprechen abgeben. Ihre Rendite ist ja nun ja das neue Klimaheil.

06.02.2024

12:28 | ZeroHedge:  Große europäische Banken im Zentrum des komplexen Skandals zur Umgehung der Iran-Sanktionen

Seit Obamas sehr kurzlebiges Atomabkommen mit dem Iran von der nachfolgenden Trump-Regierung aufgekündigt wurde, hat Teheran seine Bemühungen zur Umgehung der Sanktionen verstärkt, wobei es sich insbesondere auf eine Flotte von „ Geistertankern“ verlassen hat , die hauptsächlich nach China fahren.

Aber die Geschichte der geheimen Zusammenarbeit angesehener europäischer Banken und raffinierter Bemühungen, große iranische Transaktionen zu verbergen, war eine interessantere Entwicklung, und diese Woche standen Lloyds und Santander UK (mit Sitz in Spanien) im Rampenlicht, was zu einem Kursrückgang ihrer Aktien führte erhebliche Treffer am Montag . Ein in Europa ansässiger Makler hat beobachtet : „Der Markt muss sich darüber im Klaren sein, dass ihm möglicherweise eine Geldstrafe auferlegt wird.“

.. die europäischen Banken dürfen nicht mit den Iraner .. doch die Amis dürfen 6 Mrd. überweisen.  Man kann Baumwolle auch auf andere Weise ernten ... und nicht alle Sklaven müssen aus Afrika stammen ... TS 

04.02.2024

16:25 | tkp:  Jetzt ist es soweit: Das Volk gegen die Banken

Der Kampf ist jetzt, er ist im Gange und wir, das Volk, werden ihn gewinnen. In meinem letzten Substack-Artikel „Das System versagt; wir sind auf uns allein gestellt“ habe ich die systematische Zerstörung unserer Regierungsstrukturen erörtert und die Vermutung geäußert, dass die Fassade wirksamer Kontrollen und Gegengewichte weitgehend fiktiv ist und nur dazu dient, uns in passiver Duldung der verdeckten Herrschaft einer verborgenen Macht hinter dem Thron einzulullen. Ich bin nicht weiter darauf eingegangen, aber es ist klar, dass es diese Macht gibt und dass sie das Weltgeschehen bestimmt.

Leser Kommentar
Jetzt ist es soweit: Das Volk gegen die Banken......................sollte man komplett lesen

Auszug:
Die Fingerabdrücke des Bankenkartells finden sich auch in dem Dokument „Scenarios for the Future of Technology and International Development„, das 2010 von der Rockefeller Foundation veröffentlicht wurde. Auf Seite 18, unter der Überschrift „Lock Step“, beschreibt das Dokument in weiser Voraussicht unsere gegenwärtige Realität als „Eine Welt der staatlichen Kontrolle von oben nach unten und der autoritären Führung, mit begrenzter Innovation und wachsendem Widerstand der Bürger.“ Das Szenario sieht eine „Pandemie vor, auf die die Welt seit Jahren gewartet hat…„. Und dann gab es diese „Pandemie“ ebenso wie „die Welt der staatlichen Kontrolle von oben nach unten und der autoritären Führung“.

02.02.2024

15:06 | wallstreetonparade: JPMorgan Chase hat 58 Jahre lang denselben Wirtschaftsprüfer eingesetzt, trotz riesiger Betrugsfälle bei der Bank in den letzten neun Jahren

Während viele andere Länder vorschreiben, dass börsennotierte Unternehmen ihre Prüfungsgesellschaften nach einer bestimmten Anzahl von Jahren wechseln müssen, gibt es in den Vereinigten Staaten derzeit keine solche Anforderung.

Der 10-K (Jahresbericht), den JPMorgan Chase am 21. Februar 2023 bei der Securities and Exchange Commission eingereicht hat, enthielt diese Erklärung unter dem Namen des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers LLP (PwC): „Wir sind seit 1965 als Abschlussprüfer des Unternehmens tätig.“ Lassen Sie das für einen Moment einwirken, während wir einen kurzen Rundgang durch die letzten zehn Jahre der Geschichte von JPMorgan Chase unter demselben Vorsitzenden und CEO, Jamie Dimon, und derselben Wirtschaftsprüfungsgesellschaft machen.

Kommentar des Einsenders
Die Bank J.P. Morgan ist bekannt – größte Bank in den USA und ggf. öfter mal verstrickt in dubiose Machenschaften. Lt. diesem Link -  - hat diese Bank schon seit 58 Jahren den selben Wirtschaftsprüfer zur Jahresabschlusserstellung.

In Dtl. ist es so, dass die Wirtschaftsprüfer großer Unternehmen zur Jahresabschlusserstellung alle paar Jahre gewechselt werden müssen / sollten, um keine zu große Nähe aufkommen zu lassen und Transparenz sicherzustellen. Dann gibt es auch weniger Bilanzbetrug, der unentdeckt bleibt, und es gibt viel weniger sprichwörtliche „Leichen im bilanziellen Keller“.

10:19 | insideparadeplatz: Benko-Bär: Collardi-Buddy übernimmt, 250 Jobs weg

7500 Banker der Julius Bär atmen auf. Philipp Rickenbacher ist weg. Der CEO hat 590 Millionen Benko-Abschreiber auf dem Gewissen. Ende gut, alles gut? Gar nicht. Die Interims-Nachfolge mit Nic Dreckmann sendet ein verheerendes Signal aus. Der 49-Jährige ist ein Stabs-Offizier wie aus dem Bilderbuch. Folien, Excel, Aktenköfferli, das ist Dreckmanns Welt. Seinen Aufstieg schaffte er bei den Bären am Rockzipfel von Rickenbachers Vor-Vorgänger Boris Collardi. Dreckmanns Wahl zeigt die Dramatik. Bei der Julius Bär ist zuoberst keiner mehr da, der das nötige Wissen und die Erfahrung mitbringt, die Nummer 1 des Swiss Private Bankings zu beruhigen.

Letztes Aufgebot. Die Zeche zahlt die Mannschaft: mit einem einschneidenden Job-Abbau-Programm. Von den 135 Millionen Jahreskosten, die man einsparen wolle, habe man 45 Millionen im 2023 realisiert, schreibt die Bank heute Morgen. „Der Grossteil der verbleibenden Einsparungen“ würde im laufenden 2024 realisiert. Geht man von 70 Millionen total Einsparungen aus, von denen rund 50 Millionen auf Löhne und Boni fallen, so ist die Rechnung schnell gemacht: Bei Pro-Kopf-Entlöhnung von durchschnittlich 200’000 Franken im Jahr verschwinden 250 Stellen. Diese Abbau-Höhe bestätigte die Bär-Pressestelle.

Offenbar ist sie nötig, damit die Bank ihr Kostenziel erreichen kann. Ob es bei der jetzt angekündigten Job-Reduktion bleibt oder die Bär noch weitere Arbeitsplätze streichen muss, wird die Zukunft zeigen. So oder so handelt es sich um einen einschneidenden Schnitt, der deutlich macht: Das kolossale Versagen der Spitze mit ihrem Hochrisiko-Kunden René Benko und dessen Signa-Kartenhaus hat direkte Folgen für die Truppe.

Kommentar des Einsenders
Signa und die Blutspur quer durch die Branchen… Nach dem CS-Debakel (was hoffentlich im Sinne der Anleger noch ein gerichtliches Nachspiel hat!), muss nun der Bär ordentlich Haar lassen. Und auch das muss wohl ein juristisches Nachspiel haben…!? Ein wirtschafts- und sozialpolitischer Supergau enormem Ausmaß, ein steuerbehandelter Sigi Wolf, der allen Ernst Benko die Absolution ausspricht, Vorstände/ARs/Investoren, die sich gegenseitig schützen und Testierer, die wohl bald die Schreddermaschine anwerfen müssen, ein Justizministerium das schläft und ein faktischer GF einer Kleinen GmbH, der nicht Stellung nimmt….!? Und der geneigte Beobachter fragt sich nur: Cui Bono oder wollt ihr uns eigentlich alle vera*****?

01.02.2024

15:23 | FMW: Deutsche Bank und Sparkassen erhöhen Kredit-Risikovorsorge

Aktuell ist an der Börse die Lage ziemlich angespannt bei Bankaktien. In den letzten 24 Stunden crashten zwei Bankaktien, eine in den USA mit -38 %, eine in Japan mit -21 %. Eher weniger bekannte Banken taumeln wegen Problemkrediten bei US-Gewerbeimmobilien. Heute wird bekannt, dass die Deutsche Bank auch wegen US-Gewerbeimmobilien ihre Rückstellungen für Kreditausfälle verfierfacht. Und Sparkassen in Baden-Württemberg haben laut heutiger Verlautbarung in letzten Jahr ihre Risikovorsorge für Kredite verdreifacht, aber nicht wegen Problemen in den USA, sondern wegen erhöhten Risiken hierzulande. Hier der Blick in die Details.

Die Gesamtsumme der Rückstellungen für Immobilienkredite der Deutschen Bank erreichte 488 Millionen Euro, den höchsten Quartalswert seit dem zweiten Quartal 2020. Die Deutsche Bank betrachtet die Refinanzierung von Immobilienkrediten als das Hauptrisiko und warnt vor der Möglichkeit, dass Schulden für Immobilien fällig werden könnten, die im Wert gesunken sind, und die Kreditnehmer frisches Eigenkapital benötigen, um neue Kredite zu sichern. Die 50 Sparkassen in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr ihre Kredit-Risikovorsorge verdreifacht, um sich gegen Unsicherheiten in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung zu wappnen.

Die Risikovorsorge betrug 425 Millionen Euro und war rund dreimal so hoch wie im Jahr 2022. Trotz der Risikovorsorge konnten die Südwest-Sparkassen einen Gewinn von mehr als 1,5 Milliarden Euro erzielen, teilweise aufgrund von Zuschreibungen auf Wertpapier-Eigenanlagen in Höhe von rund 180 Millionen Euro im Jahr 2023. Die 50 Südwest-Sparkassen erzielten einen Jahresgewinn nach Steuern von rund 1,58 Milliarden Euro, dreimal so viel wie im Jahr zuvor, teilweise aufgrund eines gestiegenen Zinsüberschusses. JE

Leserfarge
Hallo Bachheimer Team, was bedeudet : Sparkassen erhöhen Kredit Riskikovorsorge?
Für mich ist die ganze Sache noch etwas schwer zu verstehen. ( Ich bin 16 Jahre alt )

Hoffe das hilft weiter. JE

 https://boersenlexikon.faz.net/definition/risikovorsorge/
Die Risikovorsorge wird von einer Bank als Rücklage für das Kreditgeschäft gebildet. Sie umfasst Wertberichtigungen und Rückstellungen für jedes mögliche und erkennbare Bonitäts- und Länderrisiko. Tritt das betreffende Ereignis ein, wird die Risikovorsorge soweit nötig aufgelöst.

14:35 | FMW: Hedgefonds mit 2.000 % Hebelwirkung im Visier von EU-Aufsichtsbehörde

Die europäischen Aufsichtsbehörden beobachten aufmerksam eine Gruppe von Hedgefonds, die sich in Hypothekenanleihen engagieren und eine durchschnittliche Brutto-Hebelwirkung von über 2.000 % aufweisen – eine Position, die so groß ist, dass sie Auswirkungen auf die Märkte haben kann. Laut einem Bericht der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA vom Dienstag über das Risiko, das von fremdfinanzierten alternativen Investmentfonds ausgeht, sind diese Hedgefonds laut Bloomberg in steigenden Märkten überwiegend Käufer und bei einem Abschwung Verkäufer. Dieser Handelsansatz verstärkt tendenziell die Marktbewegungen und kann eine zusätzliche Quelle der Instabilität sein.

Diese Gruppe von Hedgefonds macht bis zu 15 % des Handels auf dem lokalen Markt für hypothekarisch gesicherte Schuldverschreibungen aus, so die Aufsichtsbehörde, ohne die einzelnen Länder oder spezifischen Hedgefonds zu nennen. Ihr Anteil sei während der jüngsten Stresssituationen, einschließlich der Pandemie und der russischen Invasion in der Ukraine, stabil geblieben, so der Bericht weiter. „Die Hebelwirkung von Hedgefonds ist nach wie vor sehr hoch, was das Risiko von Marktauswirkungen mit sich bringen kann“, so die ESMA in ihrem Bericht über den gesamten Hedgefonds-Sektor. Dennoch sind die meisten Fonds in der Lage, die Gefahr zu mindern, da sie über ausreichende Barmittel für potenzielle Nachschussforderungen verfügen, um das Risiko während eines Ausverkaufs zu begrenzen, so die Aufsichtsbehörde.

Kommentar des Einsenders
A bisserl spät, aber immerhin schaut man hin…!

12:35 | spon:  Julius Bär wirft Vorstandschef raus

Die Pleite der Signa-Gruppe hat beim Schweizer Bankhaus Julius Bär großen Flurschaden angerichtet. Das hat nun direkte Folgen für Vorstandschef Rickenbacher. Das Schweizer Bankhaus Julius Bär feuert Konzernchef Philipp Rickenbacher. Bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden sei, übernehme sein Stellvertreter Nic Dreckmann das Steuer, teilte das Institut am Donnerstag mit. Die Bank nehme eine Wertberichtigung auf Kredite an eine nicht genannte Unternehmensgruppe im Volumen von 586 Millionen Franken vor. Insidern zufolge handelt es sich dabei um Signa.

Da sollte eigentlich ... die gesamte Führung auf Schadenersatz verklagt werden, so wie man hört, sind die Kredite Mangelhaft bis überhaupt nicht besichert. TS  

 

10:26 | FMW: Gewerbeimmobilien: Verluste lassen zweite Bankaktie abstürzen

Probleme bei US-Gewerbeimmobilien lassen aktuell in weniger als 24 Stunden die zweite Bankaktie an der Börse abstürzen.

Sehen wir den Beginn einer neuen Bankenkrise nach den Turbulenzen im März 2023? Erst gestern Mittag verkündete die US-Regionalbank „New York Community Bancorp“ massive Rückstellungen für mögliche Kreditverluste bei Gewerbeimmobilien, die Aktie verlor gestern 37 % an Wert. Heute früh sehen wir: Auch die japanische Aozora Bank bricht ein, aktuell um 21 %. Sie ist also innerhalb weniger Stunden die zweite Bank, die die Anleger mit Verlusten im Zusammenhang mit US-amerikanischen Gewerbeimmobilien überrascht. Die Aktien fielen bis zum Anschlag und verstärkten die Besorgnis über das Engagement globaler Banken bei sinkenden Immobilienwetten.

Die Aozora Bank gab laut Bloomberg bekannt, dass sie für das Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 28 Milliarden Yen (191 Millionen Dollar) erwartet, während sie zuvor einen Gewinn von 24 Milliarden Yen prognostiziert hatte. Die Probleme von Aozora spiegeln die Situation einer anderen Bank wider: Die New York Community Bancorp kürzte erst gestern ihre Dividende und stockte ihre Reserven auf, weil sie sich bei US-Gewerbeimmobilien (Büros) engagiert. Der Schmerz breitet sich aus. In Südkorea rechnen Banken und Vermögensverwalter in den kommenden Monaten mit einer Welle notleidender Kredite, die auf eine unter schlechtem Stern stehende Investition in Bürogebäude in Übersee und in die lokale Infrastruktur zurückzuführen ist.

Die Aozora Bank in Japan hat möglicherweise die Tiefe des Marktabschwungs bei ihren US-Immobilienkrediten unterschätzt und plant zusätzliche Reserven zu bilden. Der Markt für Gewerbeimmobilien in den USA ist durch steigende Kreditkosten und den Rückgang der Büronachfrage aufgrund von Home Office unter Druck geraten. Die Preise für Büroimmobilien sind in den letzten 12 Monaten um 25% gesunken. Die Aozora Bank hat ein relativ großes Engagement in Übersee-Immobilienkrediten, mit mehr als einem Drittel ihres 4 Billionen Yen schweren Kreditbuchs in Überseekrediten. Die Kredite an US-Büroimmobilien beliefen sich im Dezember auf 1,89 Milliarden Dollar.

Die  Bank hat im dritten Quartal eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von 32,4 Milliarden Yen für notleidende Kredite im Zusammenhang mit US-Büroimmobilien gebildet. Die Bank plant den Verkauf von Wertpapieren zu beschleunigen, da ihr Portfolio, hauptsächlich aus ausländischen Anleihen bestehend, aufgrund des Anstiegs der US-Zinssätze unrealisierte Verluste erlitten hat. Der Vorstandsvorsitzende der Aozora Bank, Kei Tanikawa, wird zum 1. April zurücktreten und durch den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Hideto Oomi ersetzt werden. Und sie ist die 16. größte Bank in Japan nach Marktwert. JE

12:15 | Leser Kommentar  
Man möge bitte aufpassen bei den ´Verhandlungen´ in den USA bzgl. Grenzsicherung von Texas. Die Zentralregierung in Washington braucht keine neuen Gesetze und Regelungen, um die Grenzsicherung von Texas zu genehmigen o gar selber aktiv zu unterstützen. Von den Republikaner wird aber ein großes sog. ´Steuerentlastungspaket´ im Kongress schon länger blockiert, weil dies auch immense sog. finanzielle Hilfen für die Ukraine beinhaltet.

In den MSM in den USA wird gerade ein großes ´Schauspiel´ aufgeführt … aber eigentlich nennen könnte man es wohl politische ´Erpressung´ von der Zentralregierung in Washington …
Der Bundesstaat Texas hat aber mittlerweile moralische, finanzielle und Unterstützung teilweise durch die National Guard von ca. 25 anderen Bundes-Staaten unter rep. Führung.

29.01.2024

07:03 | nzz: Früherer Top-Händler der Credit Suisse verdient Millionen mit Ramschkrediten – trotz hohen Verlusten aus der Signa-Pleite

Der Hedge-Fund-Manager Hamza Lemssouguer wettet auf Kredite von Unternehmen, die Schuldenprobleme haben. Auch an einem Bond von René Benkos Immobilienimperium Signa ist er beteiligt und hat sich dabei verzockt.

Zinsen fallen - Banken jammern
Zinsen steigen - Banken jammern
Firmen gehen pleite - Banken jammern

... und Experten verdienen - in allen drei Fällen! TB

 

27.01.2024

10:44 | mp: Headwind"21 [Documentary]

Der ehemalige Londoner Bankier Alexander Pohl arbeitete jahrelang für eine der grünsten Banken der Welt. Idealistisch getrieben finanzierte er große Wind- und Solarparks, die wirklich davon überzeugt waren, dass er die Welt zu einem besseren Ort machte Allmählich wachte er auf, dass das heutige Grün ein kaputtes System ist. Er gab das Bankwesen auf und emigrierte mit seiner Familie in sein kleines Waldparadies im abgelegenen Nordschweden. Der Traum war, zurück zur Natur zu kommen, einen Öko-Bauernhof zu gründen und so viel Abstand wie möglich zwischen seiner Familie und der Industrialisierung der Natur zu schaffen.
Bis..... Ein Windpark war vor den Toren seines Paradiesgartens geplant. Dokumentarfilmer und Alexander Pohl gehen gemeinsam auf die Reise.... um Fragen zu stellen und das grüne Wunderland zu seinem wahren Kern zu entwirren ... Firefox Translate

Dass Banken überall dort sofort dabei sind, wo man Kohle abgreifen kann, ist verständlich und anundfürsich nichts Verwerfliches. Einige machen aber mit viel Energie und Empathie jede Klima-Idiotie mit, finanzieren und bewohnen gleichzeitig aber weltweit Villen und Häuser, die, wenn die Klimatheorien stimmen würden, in zwei Jahren buchstäblich dem Untergang geweiht wären.  Das zeigt, was die Banken wirklich denken und wie viel von deren Klima-Sorge zu halten ist.
PS: Und grüne Versicherungen versichern dieselben angeblich dem Untergang geweihten Häuser. Einfach zum Nachdenken! TB

24.01.2024

20:05 | S:  Putin erinnerte Belgien an das Abkommen aus der Vergangenheit und zwingt es, dafür zu zahlen ...

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Belgien an eine Vereinbarung aus der Vergangenheit erinnert und zwingt es, seine Rechnungen zu bezahlen. 1989 wurde ein Abkommen zwischen der UdSSR, Belgien und dem Großherzogtum Luxemburg unterzeichnet. Dem Dokument zufolge sollten alle Investitionen beider Seiten gegenseitig geschützt und gefördert werden. Darüber hinaus schließt das Abkommen alle Formen der Enteignung und Verstaatlichung aus.

Leseratte  
Ist das geil? Die Sowjetunion hat 1989 ein Abkommen mit den Benelux-Ländern unterzeichnet, das alle Investitionen gegenseitig schützt, auch vor Beschlagnahmung. Andernfalls drohen Strafzahlungen. Im Rahmen der Sanktionen hat Belgien aber russische Milliarden "eingefroren". Jetzt hat Putin sie daran erinnert. Könnte lustig werden ...

19:28 | ntv:  Riester- und Rürup-Renten versagen bei der Rendite

Die staatlich geförderte private Altersvorsorge von Riester- oder Rürup-Rente wurden 2002 beziehungsweise 2005 aus der Taufe gehoben, um die von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossene Senkung des gesetzlichen Rentenniveaus zu kompensieren. Doch die staatlich geförderten Vorsorgeprodukte stoßen auf so einige Vorbehalte. Kritiker sahen und sehen darin eher eine Subventionierung der Banken- und Versicherungswirtschaft und eine De-facto-Rentenkürzung durch die Politik.

Kann nicht stimmen ... die Riester- und Rürup-Rente waren doch Erfolgsmodelle .. für die Versicherungen, für die Vertriebe, für die Banken ... und jene diese Veranstaltung bezahlt haben .. nun ... die nennt man Versicherungsnehmer.  TS 

23.01.2024

18:10 | AC:  Deutsche Bank fürchtet Abschreckung von Investoren durch AfD

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, ist besorgt darüber, dass der Aufstieg der AfD ausländische Investoren abschrecken könnte. Die aber brauche man dringend zur Finanzierung der anstehenden Transformation der deutschen Wirtschaft, sagte er am Dienstag dem Nachrichtensender "Welt".Auf die Frage, wie sehr der Aufstieg der AfD dem Standort Deutschland schaden könnte, sagte er: "Das ist sicherlich mit Sorge zu betrachten. Erst einmal glaube ich nicht, dass in irgendeiner Form rechtsextreme Tendenzen gut für das Land sind, für unser Gemeinwohl."

Da steckt sich jemand die Schrotflinte in den Mund .. und bejammert vorher, dass er Angst vor dem Nachbarhund hat.  Immer wieder witzig der Umgang mit der AfD.  Nur .. und hier möchte ich mal eine echte Ansage machen.  Es wird keine Verbotsgeschichte der AfD geben, weils einfach nicht funktioniert ... und die Mobilisierung durch die Wähler gewaltig wäre.

Aber sollte die AfD in eine Regierung kommen ... dann bekommt Deutschland eine "Aufsicht" aus der EU, wie damals Österreich .. bei Jörg Haider.  TS 

Leser Kommentar  
Das und ähnliches wird nicht aufhören, bis zu den nächsten Wahlen. Das wird spannend und bringt Spass? Dann gucken wir mal, nach der Wahlen - wo die AfD usw. stehen. Denn das Gemüt des Massenbewusstseins, ist wankelmütig. Die MSM werden es schon richten, das wir recht und demokratisch bleiben? 
Sodas wir wieder stolz sagen können, wir sind im besten Deutschland aller Zeiten.

18:50 | Leser Kommentar
Investoren werden sich weniger dafür interessieren ob eine schwindlige AfD in die Regierungsverantwortung kommt, sondern eher dafür, ob gut ausgebildetes Fachpersonal, eine stabile politische Lage, günstige Energiepreise und eine gute Infrastruktur vorhanden sind. Alle 4 Punkte wurden die letzten 20 Jahre systematisch erst von schwarz/grün vernichtet und unter der Ampel hat man dem sich noch mühsam über Wasser haltenden Wirtschafts- und Gesellschaftskörper einen Blattschuß zwischen die Augen verpasst, und das ganz ohne Beihilfe der AfD.
Hier ist absolut nichts mehr, was für einen Investor lohnend wäre, es sei er ziehlt auf fette Subventionszahlungen ab und reißt hier dann wieder alles ab sobald der Klingelbeutel leer ist.
Mann mann mann, der Filz in Berlin braucht die AfD wie Luft zum Atmen, denn ohne sie könnte man niemandem die Schuld für die hausgemachte Katastrophe geben, sondern man müsste sich am Ende dafür selbst verantworten.

22.01.2024

18:54 | insideparadeplatz: Radicant 100 Mio. Minus, Chefs scheffeln Boni

Leisten tun die Chefs der BLKB-Tochter Radicant in Zürich nicht viel. Jedenfalls nicht viel Rentables. Das finanzielle Loch des Start-ups ist inzwischen auf über 100 Millionen angewachsen, wie eine Quelle ausführt. Statt den Gürtel enger zu schnallen, verteilen die Radicant-Verantwortlichen Boni. Sie profitieren von Neukunden, die sie mit 100 Franken Willkommens-Geschenk anlockten. Die Mannschaft findet’s nicht lustig. Von Erfolgs-Extras für die Crew ist nichts zu vernehmen. Party bei minus 100 – wie geht das? Verantwortlich ist John Häfelfinger, CEO der BLKB, des Mutterhauses von Radicant. Häfelfinger, ein Ex-CSler, ist stolz auf die frühzeitige „Abschaffung der Ränge“ und die „Du-Kultur“. Ablenkung pur: Wie schwarz das Loch bei der Radicant ist, geht aus den verwalteten Vermögen hervor. Die sollen noch nicht einmal 10 Millionen erreicht haben.

Kommentar des Einsenders
Verschnupfte Stimmung bei den Partygästen – kein Wunder! Wenn die aktuelle Situation sich lt. Sprecher eh nach den Vorgaben entwickle, passt’s doch! Hernach müsst man bloß den Kunden die Vorgaben etwas transparenter erklären…!?

17.01.2024

10:53 | insideparadeplatz: Bündner KB vertraute Benko 61 Millionen Euro an

61 Millionen Euro vertraute Fanconis Graubündner Kantonalbank dem Innsbrucker Immobilien-Magnaten an. Damit reiht sich die GKB, wie die Staatsbank kurz heisst, in der „Hall of Fame“ der möglichen Benko-Opfer weit oben ein, wie eine Auflistung der „Bild“-Zeitung soeben zeigt. Noch mehr als die Churer, nämlich 101 Millionen Euro, haben die Chefs der Zürcher Migros Bank dem Österreicher und dessen Signa-Firmengruppe als Darlehen gewährt.

Zusammen mit dem Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) als Mutterhaus, der 129 Millionen gab, kommt die „Dutti“-Gruppe auf 230 Millionen Euro. Die Ausstände hängen mit dem Verkauf der Globus-Gruppe an Benko und dessen Thailand-Partner von Anfang 2020 zusammen. Wegen des sogleich folgenden Covids gewährte die Migros Käufer Benko einen Aufschub in dieser Grössenordnung. Auf noch mehr „Credit“ kommt aus Schweizer Sicht nur noch eine der vielen Geld-„Tankstellen“: die Julius Bär. In Euro gerechnet rennt die Privatbank 628 Millionen hinterher.

Kommentar des Einsenders
Die Schweiz und der fesche Rene… Da steht einiges im Feuer in der DACH-Region, wenn man sich die Gläubigerliste so ansieht!? Dass der feine Herr die Eigenverwaltung genehmigt bekam, ist an sich ein Irrsinn und die Konten nicht längst gepfändet sind, ein Wunder!? Wird spannend, wie sich der Nervositätslevel bei so manch „Partner“ auswirken könnte…!?

15.01.2024

10:45 | Bild: Benkos Mega-Schuldenliste

Das Signa-Imperium von René Benko (46) bricht zusammen. Es folgt eine Insolvenzwelle: Zuletzt traf es Galeria Karstadt Kaufhof. 12.000 Arbeitnehmer müssen um ihren Arbeitsplatz bangen. Doch auch für Kreditgeber, Banken und Versicherungen könnte die Signa-Pleite zu einem riesigen Problem werden.

René Benko und seine Signa nahmen für zahlreiche Projekte Kredite auf. Es ist fraglich, ob diese Schulden nach der Signa-Pleite jemals beglichen werden. Aufgrund der unübersichtlichen Unternehmensstruktur war lange Zeit unklar, wie viel Geld Signa seinen Gläubigern schuldete. Bis jetzt!

Allianz                                  300 000 000
Allied Irish Banks                  10 000 000
Anadi Bank                            10 000 000
BayernLB                             100 000 000
Berliner Volksbank                10 045 455
Cronbank AG                           7 900 000
DZ Bank (Volksbanken)        80 000 000
Erste Group Bank AG          129 101 564
Familie Benko Privatstiftung 25 000 000

Wer Konten bei einer dieser Banken hat, sollte jetzt hellhörig werden und sich eventuell überlegen, ob sein Geld vielleicht wo anders besser aufgehoben ist... JE

11:57 | Leser-Kommentar
Das ist doch wesentlich mehr !
Wo bleiben z. B. Bankhaus Bär und Raiffeisen ?

13:52 | Leser-Kommentare
(1) Ja wo bleiben Julius Bär und die anderen? Na, auf den weiteren Seiten der Bild!
Die verehrte JE hat fälschlicher Weise nur die erste Seite kopiert. Da kommen noch neun weitere.
Und da gehts ab! Allein die Signal Iduna steht mit fast einer Milliarde im Klo. Volksbanken und auch die Sparkassen
hatten auch auf den großen Rai - bach gehofft, oder besser Rei-bach? Aber selbstverständlich dürfen die Rai - Ka´s nicht fehlen.
Genauso sind die Landesbanken mit von der Partie! 

(2) Also falls man den Artikel der Bildzeitung liest, entdeckt man, dass die kurze Liste nur Seite 1 von 10 ist. Der „Bär“ steppt auf Seite 2 mit 628 Mio, Raiffeisen ist mit 10 Banken beteiligt auf Seite 5 mit überschläglich 1,3 Mia. Also nicht gleich „Fake“ ausrufen … lesen.

(3) Der Alpenrebell: Habe dies soeben in 20 Minuten gefunden.
Diesen Unternehmen schuldet die Signa Geld:
SIGNAL Iduna Konzern: 912,5 Millionen Euro
San Simeon Investments Ltd.: 884,5 Millionen Euro
Raiffeisen Bank International AG: 755,5 Millionen Euro
Munich Re: 700 Millionen Euro
Julius Bär: 628 Millionen Euro
Landesbank Hessen-Thüringen: 627,8 Millionen Euro
Unicredit: 600 Millionen Euro
R + V Group: 386 Millionen Euro
Allianz: 300 Millionen Euro
LVM: 300 Millionen Euro
Mezz 23 GmbH & Co. KG: 200 Millionen Euro
Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG: 181,9 Millionen Euro
Hamburg Commercial Bank AG: 142 Millionen Euro
Norddeutsche Landesbank - Girozentrale: 135,2 Millionen Euro

10.01.2024

07:29 | mm: Bank Borrowing From Fed Bailout Program Has Surged

Brodelt die Bankenkrise in den USA immer noch unter der Oberfläche? Wenn die Aktivitäten im Rahmen des Bankenrettungsprogramms der Federal Reserve darauf hindeuten, lautet die Antwort auf diese Frage "ja". In den letzten zwei Monaten ist der Saldo des Fed Bank Term Funding Program (BTFP) sprunghaft angestiegen, und das Tempo der Kreditaufnahme scheint sich zu erhöhen.
Seit dem 19. November ist der Betrag der ausstehenden Kredite im BTFP um 27,3 Milliarden Dollar gestiegen. Allein in der letzten Woche wuchs der Saldo des Rettungsprogramms um fast 5,4 Milliarden Dollar. Am 3. Januar belief sich der Saldo des BTFP auf knapp über 141,2 Mrd. $. Dies ist der höchste Stand seit der Einrichtung des Programms im März.

In den letzten Wochen wurde das BTFP wieder verstärkt genutzt, was ein Zeichen für erhöhte Unsicherheiten und Spannungen im Finanzmarkt sein. Bankster greifen auf das Programm zurück, um ihre Liquiditätspositionen zu stärken und das Vertrauen der Anleger und Einleger zu erhalten. Dadurch wird das Risiko von Bankruns und die daraus resultierende Systeminstabilität verringert. Eine dauerhafte erhöhte Nutzung dieses Programmes könnte allerdings ein Hinweis darauf sein, dass was "Großes" im Anmarsch sein könnte. TB

08:36 | Leser-Kommentar
wenn ich eine US Bank wäre und mir fast beliebig Geld leihen könnte und es zu höheren Zinsen bei der FED anlegen könnte, würde ich auch leihen, bis sich die Balken biegen.

Bildschirmfoto 2024 01 10 um 10.31.11

27.12.2023

08:25 | pigd: Neues vom Fall Wirecard/Marsalek

Das Wall Street Journal hat den aktuellen Stand im Fall Marsalek recherchiert. Westlichen Ermittlungen zufolge war Marsalek im Juni 2020, als der Wirecard-Skandal an die Öffentlichkeit kam, bereits seit knapp 10 Jahren ein russischer Agent.....
... Wirecard diente Marsalek dazu, Hunderte Millionen Dollar von Investoren zu stehlen und über die Wirecard Bank Kunden auszuspähen. Dazu zählten auch BND und BKA, deren Agenten Kreditkarten von Wirecard benutzten. Laut deutschen Behörden wickelte das BKA zeitweise ein Drittel der Kreditkartenzahlungen seiner Agenten über Wirecard ab. Zufällig war Wirecard nämlich, anders als die Konkurrenz, außerordentlich offen für die Zusammenarbeit mit Geheimdiensten. 

Langsam geht's in die Tiefe und es offenbart sich neben dem finanziellen auch noch ein anderes, viel gefährlicheres Verbrechen. Geheimdienste, BND und BKA in Gefahr. Und wahrscheinlich deshalb erblickt Marsalek alle paar Monate das Licht der medialen Öffentlichkeit - gleich einer Maddie McCain, deren Fall auch immer dann an die Oberfläche gezerrt wurde, wann politisch opportun war - obwohl sie offiziell auch nur ein Fall von tausenden (Kindesentführungen) war - inoffiziell weiß man, dass ihr Fall derart oft medial beleuchtet wrude, da hier Politik involviert war - gleich wie bei Marsalek!  What lies beneath!!!!
Deshalb bin ich mir fast sicher, dass der Mann nicht mehr lebt. Zu viele wichtigen Personen in Deutschland würde ein Wiederauftauchen und eine Ausage dieses Mannes in den Orkus stürzen. Und diese Personen werden wahrscheinlich vorgesorgt haben. TB

15:50 | Leserkommentar
Vielleicht ist Herr Marsalek von WireCard auch ein neuer E. Snowden – sitzt in Russland und wird medial immer dann re-aktiviert, wenn man gerade dt. Politikern o anderen Eliten mal wieder etwas Angst machen und diese wieder disziplinieren will ?!

24.12.2023

08:18 | sz: Nach René Benkos Pleite - Kollektive Verant­wortungs­losig­keit bei Julius Bär

Seit einem Monat ist bekannt, dass die Bank Julius Bär mit einem Kredit von 606 Millionen Franken in die Signa-Pleite verstrickt ist. Nun wird klar, warum: René Benko hat Dieter Enkelmann, dem ehemaligen Finanzchef der Bank versprochen, einen substanziellen Teil seines 5-Milliarden-Privatvermögens zur Bank Bär zu bringen. Was er auch tat – man spricht von einem Milliardenbetrag.

Das Mukltiorganversagen der europäichen Finanzwirtschaft ist um eine Facette reicher geworden. Der Benko-Virus geht Richtung Züri Innenstadt, ein Biotop wo Viren sich besonders rasch verbreiten und besonders tödlich sind!
Köpferollen ahead! TB

10:29 | Die Eule
Der arme Julius ist wohl genauso vergesslich und gutgläubig, wie viele andere auch. Einen Betrugstrick in dem Maßstab darf man nicht alle paar Jahre wiederholen, da muss schon ein größerer Zeitabstand dazwischen liegen. Wer erinnert sich denn heute noch an den feschen Jürgen, der Gebäude mit künstlich erhöhten Flächen und Mieten entwickelte und sich so ein Immobilienimperium aufbaute?
Kaum jemand, denn der Fall ist Jahrzehnte alt. Dass Gierige auf solche Tricks hereinfallen, sieht man auch am rasanten Fall des Nikola Trucks. Obwohl die Firma höher bewertet wurde wie Ford, prüfte keiner, ob das Fahrzeug überhaupt einen Motor besaß. Im Werbefilm rollte es einfach ohne Motor eine abfallende Straße entlang und überzeugte alle. Insofern ist er arme Julius wirklich kein Einzelfall.

22.12.2023

12:28 | FMW: Signa-Pleite zieht Kreise: Banken-Downgrade und Milliardenklage

Die Krise der Immobiliengruppe von René Benko und die Insolvenz der zentralen Signa Holding ziehen weiter Kreise im Finanzsystem. Moody’s hat das Schweizer Bankhaus Julius Bär laut Bloomberg wegen seiner riskanten Kredite an das Konglomerat herabgestuft, während Investoren aus Nahost vor einem internationalen Schiedsgericht rund 1 Milliarde Euro von Benko und Signa zurückfordern.Moody’s senkte das Einlagenrating der Bank Julius Bär von Aa3 auf A1 und das Emittentenrating von A2 auf A3, und sieht den weiteren Ausblick “Negativ”. Das Geldhaus müsse die Mängel in der internen Steuerung beheben, die zu “großen Engagements” geführt haben. Die Konzerngesellschaft Julius Bär Gruppe behielt ihr Emittentenrating von Baa1, der Ausblick wurde jedoch ebenfalls auf Negativ gesetzt. Das erklärte Moody’s in einer Mitteilung am späten Mittwoch.

Dass die Kreditgeber in Schwierigkeiten geraten, wenn der Schuldner in Schwierigkeiten gerät, war klarerweise vorhersehbar. AÖ

20.12.2023

07:54 | foxbusiness: Tennessee verklagt BlackRock in der ersten ESG-Klage dieser Art

Der Bundesstaat Tennessee verklagt BlackRock , den weltweit größten Finanzvermögensverwalter, in einer einzigartigen Klage, in der behauptet wird, das Unternehmen habe den Verbrauchern durch sein Umweltengagement und seine Klimastrategie Schaden zugefügt.

Laut der Klage, die am Montag beim staatlichen Gericht eingereicht und zuerst von FOX Business erhalten wurde, hat BlackRock zwei inkonsistente Positionen vertreten: Die eine priorisiert finanzielle Erträge und die andere priorisiert Investitionspolitiken zur Bekämpfung des Klimawandels. Während BlackRock breiten Widerstand stößt , ist die Klage von Tennessee am Montag die erste rechtliche Anfechtung, um BlackRock Verstöße gegen Verbraucherschutzgesetze vorzuwerfen. wegen seiner sogenannten Umwelt-, Sozial- und Governance-Strategie (ESG) auf

„Wir behaupten, dass die inkonsistenten Aussagen von BlackRock zu seinen Anlagestrategien den Verbrauchern die Möglichkeit genommen haben, eine fundierte Entscheidung zu treffen“, sagte Jonathan Skrmetti, Generalstaatsanwalt von Tennessee, gegenüber FOX Business in einer Erklärung.

Kommentar des Einsenders
Das Thema „ESG“ und seine Auswirkungen ´streuen´ mittlerweile in alle Lebensbereiche. Dies unter besonderer Berücksichtigung, dass ja auch die EZB sich immer mehr auf den Klimawandel fokussiert, auch wenn das eigentlich keine Ur-Aufgabe einer Notenbank wäre.

Hier scheint sich jetzt aber auch langsam Widerstand zu regen – zumindest in den USA
Das Thema „ESG“ und seine Auswirkungen ´streuen´ mittlerweile in alle Lebensbereiche. Dies unter besonderer Berücksichtigung, dass ja auch die EZB sich immer mehr auf den Klimawandel fokussiert, auch wenn das eigentlich keine Ur-Aufgabe einer Notenbank wäre. Hier scheint sich jetzt aber auch langsam Widerstand zu regen – zumindest in den USA

Hier geht es um eine Klage gegen die Schwarzen Felsen, die eigenständig den Fokus auf “ESG”-Investments durchsetzen o dies getan haben und die Kunden nicht ausreichend informieren und auch nicht fragen, ob diese einen solchen Investment-Fokus überhaupt haben wollen.

19.12.2023

15:35 | NZZ: Die Finma weist im Fall CS jede Schuld von sich: Mit diesen acht Massnahmen will die Behörde einen weiteren Bankenkollaps verhindern

Bereits zum zweiten Mal seit dem Untergang der Grossbank Credit Suisse wendet sich die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht an die Öffentlichkeit. Wie ihre Sicht auf die Krise ausfällt.

Wer ist schuld? Diese Frage wird immer wieder gestellt, seit die UBS die Credit Suisse am 19. März in einer behördlich orchestrierten Nacht-und-Nebel-Aktion übernommen hat. Die naheliegendste Antwort ist eindeutig: die Bank und ihre Führung. Sie häufte Milliardenverluste an und produzierte Skandale am laufenden Band, bis die Kunden Reissaus nahmen und einen Bank-Run lostraten. Doch in zweiter Linie stehen auch die Behörden in der Verantwortung, dazu gehört die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma). Warum haben sie nicht früher und energischer interveniert?

tom-cat
SCHULD SING IMMER DIE ANDEREN

14:10 | insideparadeplatz: Bär-Direktor investierte $800’000 in Benko-Vehikel

Christian Dubler zeigt sich auf seinem LinkedIn mit einer E-Bolide. Prominent prangt das Logo seiner Bank auf dem Chassis. Schnell war der Managing Director der Julius Bär mit Sitz in Frankfurt und reichen Kunden in Deutschland und Österreich auch mit seinem privaten Vermögen. So hielt er gemäss einer SEC-Auflistung von 2021 total 100’000 Aktien der Signa Sports United (SSU). Diese war vor 2 Jahren in Übersee an die Börse gekommen, mit einem Wert von damals über 3 Milliarden US-Dollar.

Im Oktober stand die SSU vor dem Aus. „Der Standard“ aus Österreich brachte gestern Namen von Investoren, darunter stünde ein Julius-Bär-Banker. Die Bank wollte sich nicht zum Privatinvestment ihres Kadermanns äussern. Der agiert zusätzlich zu seinem operativen Job auch als „Vorsitzender Aufsichtsrat Julius Baer Europe AG“. Die persönliche Anlage in einer wichtigen Signa-Tochter eines hohen Bär-Bankers und den Hunderten von Millionen Krediten des Zürcher Geldhauses für Signa-Zampano René Benko deuten auf Kontrollschwächen hin.

Kommentar des Einsenders
Das Risk-Management der Banken von heute verdient einen neuen Namen, den mit solidem Banking hat das alles nichts mehr zu tun. High-Noon in den Vorstandsgremien für die Geneigten bis zum Finale. Und die Aufsicht darf als Unbeteiligte auf der Saloon-Veranda zusehen…

10:41 | WSP: Drei Wall-Street-Megabanken halten Derivate im Wert von 157,3 Billionen US-Dollar – das sind 56,7 Billionen US-Dollar mehr als das BIP der gesamten Welt im letzten Jahr

Bei den jüngsten Anhörungen im Kongress zu den neu vorgeschlagenen Regeln der Bundesbankenaufsichtsbehörden, mit denen die größten Banken in den USA gezwungen werden sollen, mehr Kapital für ihre riskantesten Handelspositionen vorzuhalten (damit die Steuerzahler nicht für weitere Rettungsaktionen verantwortlich gemacht werden), hielten die Banken und ihre Speichellecker fest Die Sitze im Senat und im Repräsentantenhaus ließen den Eindruck entstehen, dass es die amerikanischen Landwirte wären, die Schaden nehmen würden, weil die Derivate, die sie zur Absicherung gegen Ernteausfälle oder Preisschwankungen bei ihren Ernten verwenden, teurer werden.

Kommentar des Einsenders
Hier wurde schon immer mal wieder darüber berichtet, wie groß einige Banken in den USA sind und wie viele Derivate diese in den eigenen Büchern (bilanziert und nicht bilanziert) halten. Hier eine Aktualisierung der Zahlen: Danach halten die 3 größten Derivate-Banken in den USA zusammen einen Bestand in Höhe von ca. 157.300 Mrd. an Derivate-Volumen

Da darf dann auch bitte nichts schief gehen, da ansonsten die Bailout-Kosten recht hoch würden …

15.12.2023

16:25 | yt: Achtung⚠️ Ist deine Bank in Gefahr? (Eilt)

17:40 | Leser Kommentar   
Recht so, bravo werter H.TB. Es wird endlich Zeit, sich merkbaren Ausdruck zu geben, um den Fluss der Dinge zu erhöhen.

"Die Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit."

Sully Prudhomme (1839 - 1907), eigentlich René François Armand Prudhomme, französischer  
Notar und Lyriker, erster Nobelpreisträger für Literatur 190

18:15 | Leser Kommentar  
Zum geposteten Video um 16:25 und dem zugehörigen Kommentar um 17:40: Wir befinden uns in Zeiten des Orwell´schen Neusprech, wo nichts mehr ist, wie es war. Schwarz ist das neue Weiß – alt ist das neue jung. Männer sind Frauen oder auch nicht. Das, was wir umgangssprachlich einen Bilanzbetrug nennen (= gemessen am früher geltenden HGB - so auch TB im Video) würden, ist nur so lange ein Betrug, bis die zuständigen Accounting-Standard-Boards beschließen, dass das ab jetzt völlig ´ok´ so ist. Ab diesem Zeitpunkt ist es rechtmäßig, fördert aber leider die Intransparenz und mindert dadurch massiv die Aussagekraft einer Bilanz – meiner Meinung nach führt es sogar den eigentlichen Bilanzierungszweck gänzlich ´ad absurdum´.
Bei den Accounting-Standard-Boards und deren Entscheidungen möge sich bitte jeder selber überlegen, ob das ´dumme´ Fehler sind, oder nicht ?!

19:00 | Leser von 1740 zum Leser 1815  
Werter Leser, mir gings um was grundsätzliches. Gerechtigkeit und dazu gehört nun auch Redlichkeit usw. !! Mir gings nicht um Billanzen o.ä. Auch nicht Gesetze oder Regeln. Sondern um das menschliche, das sich im fühlen und subjektiven Empfinden und des Ausdrucks dessen. Oder anders, ich weder eine AI oder ein Borg. Doch vielleicht bin ich ja, schon eine Art "last Generation", die so denkt und fühlt...?!

14.12.2023

16:18 | yt: Regierung will Verschuldeten aus Patsche helfen | krone.tv NEWS

Variabel verzinste Immobilienkredite machen derzeit vielen Österreichern das Leben schwer, denn durch den Anstieg des Leitzinses haben sich bei variablen Krediten die Zinssätze und damit auch die Rückzahlungsraten erhöht. Viele Kreditnehmer stecken daher in finanziellen Schwierigkeiten. Die Regierung will Betroffenen nun unter die Arme greifen.

Kommentar des Einsenders
Es wird immer verrückter im Kommunismusstadl der GrünInnen*Außen… War es der Druck der Banken auf die Fundis, damit die Buchbereinigung nicht so schmerzlich ausfällt oder muss man der eignen Clientel vor der Wahl noch ein Zuckerl anbieten!? Jeder Kreditnehmer ist für sein Handeln selbst verantwortlich, wird aufgeklärt, muss bei den unterschiedlichen Varianten entsprechende Kalkulationen treffen und unterschreibt dafür. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren…!? Die Grün-Bobos am Stadtrand mit Passivhaus, E-Kutschen, alles heile, Kids in der Privatschule, moralisierend gegen die Normalos – und jetzt geht ihnen wohl das sprichwörtliche Gerstel aus …!? Dann bitte schon ALLE Kredite wandeln. Keine Ahnung von irgend was und wenn’s brennt, am lautesten Schreien…!

18:30 | Leser Kommentar  
Bei variablen Krediten? Ist die Regierung, inzwischen auch für "betreute Kredite"? zuständig. Falls ich das richtig verstanden habe. Haben die Kreditnehmer auf Bär gewettet, daß die Zinsen niedrig bleiben oder sogar noch fallen werden. Zudem sollte man sich nur solche Schulden leisten, welche man bezahlen kann. Eigenständiges denken, ist wohl heutzutage die Ausnahme. Und wenns nicht klappt, will die Regierung den Betroffen helfen!? Und wieder ist der, welches redlich durch Leben geht,  der Dumme. Wenn man so lesen tut, drängt sich die Vermutung aus - uns ist wirklich nimmer zu helfen ???

 

14:09 | blick: Credit Suisse zahlt in den USA Millionenbusse

Der Credit Suisse Securities und weiteren CS-Einheiten sei es untersagt gewesen, als Emittentin oder Beraterin für Investmentfonds aufzutreten, heisst es in einer in der Nacht auf Donnerstag veröffentlichten Mitteilung der SEC. Dennoch seien sie in diesen Funktionen tätig gewesen. Das Obergericht von New Jersey hat den Fall laut den Angaben bereits im Oktober 2022 mit einer Vergleichsverfügung abgeschlossen. Im Vergleich mit der SEC zahlen die CS-Einheiten nun im Einzelnen über 7,7 Millionen Dollar an Rückerstattungen und Zinsen sowie 3,3 Millionen an Zivilbussen. (SDA)

tom-cat
eine ehrenwerte Gesellschaft ?

13.12.2023

16:01 | derstatus: Wucher-Mieten bei Benko? Signa-Pleite versetzt Versicherungen in Sorge

Inzwischen sind es aus Benkos Netz folgende Firmen, die Insolvenz angemeldet haben: Die Signa Sports United (SSU), die Signa Financial Services GmbH mit Sitz in Frankfurt, die Signa REM Germany Rent GmbH sowie die SCAx GmbH aus München, in Österreich die Dachgesellschaft Signa Holding sowie auch die zum Unternehmensnetzwerk gehörende deutsche Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof und das Sportgeschäft Sportscheck. Nach Gerüchten, die seit einigen Tagen kursieren und die zuerst der Spiegel veröffentlichte, könnten weitere Insolvenzen, wie die der Signa Prime, noch folgen.

dazu passend heute: Benko muss auch seine Luxus-Yacht verkaufen

Es gibt Spekulationen über die überhöhte Bewertung von Signa-Immobilien. Investoren überlegen, Strafanzeigen wegen Insolvenzverschleppung zu stellen. Die Vermögenswerte von Signa wurden Ende 2022 noch mit 6,1 Milliarden Euro bewertet, fielen bis Ende September auf 2,8 Milliarden Euro und könnten im Falle einer Veräußerung nur noch 314 Millionen Euro erzielen (Ramsch Immobilien zum Sonderpreis...). Berichte weisen darauf hin, dass durch hohe Mieten, zum Beispiel im KaDeWe in Berlin, die Immobilienwerte in der Bilanz künstlich gesteigert wurden. Die gestiegenen Immobilienbewertungen führten wiederum zu höheren Krediten. Deutsche Versicherer wie Munich Re und Allianz haben bis zu 3 Milliarden Euro in Signa investiert.Und nur ein Drittel dieser Investitionen soll nicht durch Sicherheiten gedeckt sein. Auf Benkos Luxus-Skivilla Chalet N sind Pfandrechte in Höhe von 20,41 Millionen Euro eingetragen, die einen Teil eines 200 Millionen Euro Kredits absichern. JE

16:11 | Leserkommentar
https://insideparadeplatz.ch/2023/12/12/benko-schleuste-hunderte-mio-ueber-mini-tochter/

Dazu passend: Rickenbacher vor Rücktritt?

Nach dem Herzberg-Abgang von gestern scheint auch in anderen VS-Etagen das große Kartenlegen begonnen zu haben…!? Was sagen deine Karten über das kommende Jahr – privat, finanziell, geschäftlich…!? …

07.12.2023

13:37 | FMW: Dispo-Zinsen mit 11 % auf 14-Jahreshoch – fette Zinsmargen für die Banken

Die durchschnittlichen Dispo-Zinsen von Banken in Deutschland stiegen im Oktober um 0,27 Prozentpunkte auf 11,02 %, das ist der höchste Stand seit 14 Jahren. So zeigen es aktuellste Daten der Barkow Consulting. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt weiterhin hohe 3,28 Prozentpunkte. Natürlich liegt das an den steigenden EZB-Zinsen. Der Leitzins stieg seit Juli 2022 von 0 % auf zuletzt 4,5 %.

Laut Tagesgeldvergleich.net liegen sie derzeit durchschnittlich bei 1,96 %. Es besteht eine Differenz von über 9 Prozentpunkten zwischen den Tagesgeld- und den Dispo-Zinsen, was hohe Gewinnmargen für Banken bedeutet. Banken zahlen 1,96 % Zinsen für Einlagen und verleihen das Geld zu 11 % als Dispo an finanziell angespannte Privatkunden. Der EZB-Leitzins liegt aktuell 0,50 Prozentpunkte höher als der Einlagenzins der EZB. Trotz der Anhebung der EZB-Zinsen ist es für Banken rentabler, Geld zu 11 % Dispo-Zinsen auszuleihen, anstatt es bei der EZB zu parken, was einen zusätzlichen Zinsgewinn von 7 % bedeutet. Die hohen Dispo-Zinsen tragen signifikant zu den Zinsüberschüssen der Banken bei. JE

06.12.2023

12:29 | FMW: China: Größte Bank der Welt mit Problemen

Die größte Bank der Welt, die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), und andere Kreditinstitute in China könnten Probleme durch die von der Regierung vorgeschlagenen Kreditvorgaben bekommen. Derweil müssen lokale Behörden in Not geratene Banken retten.

Verschiedene Regierungsorgane, darunter die Zentralbank, die mächtige Nationale Entwicklungs- und Reformkommission und die für die Devisenkontrolle zuständige SAFE, regten 25 weitere Maßnahmen an, um das Vertrauen in die Geschäftsaktivitäten, gerade privater Unternehmen, zu stärken. Zu den Maßnahmen gehört auch die bessere Ausstattung mit Krediten, wobei die Banken teilweise von Sorgfaltspflichten befreit werden sollen. Oder einfacher gesagt: Die Banken sollen Kredite vergeben, egal ob die Unternehmen solvent sind.

Die chinesischen Aufsichtsbehörden planen, ausgewählten Immobilienentwicklern finanzielle Hilfe zu gewähren, um die Branche zu stützen. Diese Unterstützungsmaßnahmen übertragen das Risiko von den Immobilienentwicklern auf die Kreditinstitute, was die Banken in finanzielle Schwierigkeiten bringen könnte. Große Banken wie die ICBC könnten gezwungen sein, erhebliche Rückstellungen für faule Kredite zu bilden, was ihre Gewinne beeinträchtigen würde.

Die ICBC sieht sich Korruptionsermittlungen gegenüber, und in der Provinz Henan wurden viele kleine Banken zu einer einzigen Bank verschmolzen, um die Aufsicht zu verbessern. Lokale Regierungen haben Spezialanleihen ausgegeben, um kleineren Banken finanzielle Hilfe zu leisten, was aber nur begrenzt wirksam ist. Insgesamt zeigt sich, dass die Rettungsmaßnahmen für die Immobilienbranche die finanzielle Stabilität der Banken gefährden und tiefgreifende Auswirkungen auf das gesamte Finanzsystem haben können. JE

05.12.2023

17:47 | NN:  Massenhafte Schließungen von Bankfilialen und ein angeschlagener Immobiliensektor deuten auf eine drohende US-Finanzkrise hin

Viele der größten Banken des Landes haben in letzter Zeit örtliche Filialen geschlossen, und einige Finanzexperten warnen, dass noch mehr Probleme folgen werden – und alles könnte auf eine Finanzkrise zusteuern. Die sechstgrößte Bank des Landes, PNC, bestätigte kürzlich, dass sie 19 Filialen in den Vereinigten Staaten schließen werde. Dies wäre vielleicht nicht so besorgniserregend, wenn PNC nicht 203 weitere Filialen Anfang des Jahres geschlossen hätte.

Die Banken begründen die Schließungen mit dem Trend zur Digitalisierung des Bankwesens. Dieser Schritt geht allerdings zulasten vieler Kunden, insbesondere älterer Amerikaner, die traditionelle Bankmethoden bevorzugen würden wenn die Banken nicht schließen würden....

Die Entscheidung zur Schließung von Filialen wird vor allem durch die Notwendigkeit zur Kostensenkung angetrieben, da viele Banken finanzielle Schwierigkeiten haben. PNC ist nicht die einzige Bank mit solchen Maßnahmen. Auch die Citizens Bank, Bank of America, Citibank, US Bank und JPMorgan Chase haben Schließungen angekündigt, wobei die Bank of America allein in diesem Jahr bis zu 138 Standorte schließen will. Mehrere Bankfilialen, vor allem in Pennsylvania, aber auch in anderen Bundesstaaten wie Texas, New Jersey, Florida, Ohio, Indiana und Alabama, werden geschlossen. Diese Entwicklungen im Banken- und Immobiliensektor könnten Vorboten einer kommenden Finanzkrise sein, wie einige Fachleute befürchten. JE

04.12.2023

07:56 | f100: Wie Sie das Benko-Beben bald in Ihrem Alltag merken

Die Europäische Zentralbank warnt seit Monaten vor den Folgen einer Signa-Pleite. Die Firma hat bei europäischen Banken Milliarden geliehen, die sie womöglich nie zurückzahlt. Die zweitgrößte Schweizer Bank Julius Bär sitze auf einer 500 Millionen Euro großen Benko-Bombe, berichtete unlängst Inside Paradeplatz.

Fallen nun Kredite aus, reißen sie riesige Löcher in die Bilanzen dieser Banken. Einige von ihnen könnten in Schieflage geraten, fürchten Experten. Schlimmstenfalls drohe ein Bankenbeben wie nach der Pleite der Silicon Valley Bank im März 2023, die die Schweizer Großbank Credit Suisse zu Fall brachte.

Für mich wird sich Folgendes positiv verändern: Herr Sevelda kann nicht mehr arrogant sein und wird jetzt brav die Pappn halten und uns mit Raika-Kirchen-Vergleichen verschonen! TB

01.12.2023

21:47 | ET: Sparkassen wollen Quote von 30 Prozent Frauen in Vorständen

Obwohl Frauen eine Mehrheit der Angestellten in Sparkassen bilden, sind sie im oberen Management geringer vertreten. Jetzt soll eine Quote helfen. Angesichts einer bislang schleppenden Entwicklung haben sich die Sparkassen erstmals eine Zielquote für Frauen im Topmanagement verordnet: „Durch entsprechende Personalgewinnung, Ausbildung und Fortbildung sollen spätestens bis 2035 gruppenweit mindestens 30 Prozent der obersten Managementebene aus Frauen bestehen“, erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) gegenüber dem „Handelsblatt“. Die Sparkassen sähen insbesondere in leistungsbereiten und -starken Frauen einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Zukunft.

Die Kleine Rebellin
Leistungsbereite Quote? Wo ist die notwendige Ausbildung? Und Übrigens hinkt die Sparkasse ziemlich hinterher, dass sie sich nur mehr Leitungsfrauen wünscht. Die Gendergemeinde wird sich da sehr benachteiligt fühlen.