22.11.2017

19:54 | Finanzmarktwelt: Eine interessante Beobachtung der OECD: Zombie-Firmen klammern sich an schwache Banken, aus einem ganz bestimmten Grund!

Seit einigen Tagen ist das Thema (ganz plötzlich) weit oben auf der Agenda der europäischen Bankenaufseher. Die notleidenden Kredite in der Eurozone (Non performing Loans / NPL) müssen endlich abgebaut werden, damit Banken und Volkswirtschaften wieder Luft zum Atmen haben. Diese Schlussfolgerung hätte man in den letzten zehn Jahren schon öfters ziehen können, aber egal. Da gibt es ja nur die Wege von Bankenpleiten und Firmenpleiten, mit anschließendem Hinein-Pumpen frischen Geldes (vom Staat?) in neue Banken und Unternehmen. Oder man lässt beide erst gar nicht pleite gehen, und erhält kaputte Strukturen mit frischem Geld am Leben – in der Hoffnung, dass die Sache mit den NPL´s sich irgendwie von selbst klärt.

21.11.2017

18:07 | derStandard: US-Ökonomin: "Welt ist voll von Zombie-Banken"

Auch zehn Jahre nach der Krise gibt es Banken, die unterfinanziert sind und zu viel Gewinn ausschütten, sagt Stanford-Professorin Anat Admati. Rund zehn Jahre nach der Finanzkrise gibt es noch immer viele marode Banken, die unterfinanziert sind – und dennoch zu viel Gewinn ausschütten. Zudem sei der Anteil an hochriskanten Geschäften zum Teil noch immer enorm, sagt die Stanford-Professorin Anat Admati in einem Interview mit der "Neuen Züricher Zeitung" ("NZZ"). 

17:06 | spiegel: JP Morgan ist die gefährlichste Bank der Welt

Sie ist groß und bestens vernetzt - eine Krise der US-Bank JP Morgan Chase hätte fatale Folgen für das Weltfinanzsystem. Auch die Deutsche Bank zählt laut Regulierern zu den fünf gefährlichsten Banken weltweit.

Leser Kommentar:
.. nicht nur im Sinne von Finanzsystem gefährdend …
 

14:17 | ip: CS unterhält in Indien sechzehn (!) IT-Standorte

Die Credit Suisse beschäftigt in Indien über 8’000 indische Informatiker. Das weiss man seit Sommer. Was man nicht wusste: Die 8’000 Inder arbeiten an 16 IT-Standorten.

20.11.2017

13:21 | handelsblatt: Alexa, wann hilfst du beim Banking?

Seit einem Jahr zieht Amazons Sprachassistentin Alexa in deutsche Wohnzimmer ein. Banken würden sie gerne für sich einspannen, bekommen aber noch keine Erlaubnis. Das könnte Alexas Konkurrenten attraktiver machen.

ECbleak must read!!!
Während Apple diesmal das Weihnachtsgeschäft mit einem sprachgesteuerten Assistenten versäumt, ist Konkurrent Amazon schon vor längerer Zeit damit gestartet. Neu ist allerdings, dass es nun Bestrebungen gibt, es zu ermöglichen auch Bankgeschäfte mündlich über diesen Assistenten zu tätigen. Welch große Gefahren darin allerdings liegen hat vor kurzem ein Fall in den USA gezeigt: Ein kleines Mädchen hat bemerkt das man sich von diesem „sprechenden Ding“ etwas wünschen kann das ein paar Tage später geliefert wird. Prompt hat sie die Worte „Alexa, buy me a doll house.“ ausgesprochen und die Eltern ein Puppenhaus geliefert bekommen. Die aufgebrachten Eltern haben diese Geschichte in die Fernsehnachrichten gebracht, wo der Moderator dieselben Worte wiederholte „Alexa, buy me a doll house.“ Und schon hatte Amazon Bestellungen über tausende Puppenhäuser.

Das Potential für einen riesigen Bankraub wird damit geschaffen. Man muss es etwa durch Werbeschaltungen oder Computerviren nur schaffen, dass gewisse Sätze in Wohzimmern wiedergegeben werden, schon ist der Geldtransfer abgeschlossen.

 

09:34 | KWN: Greyerz Says One Of The Two Largest Banks In Switzerland Just Refused To Hand Over Clients’ Physical Gold. Even More Surprising Is What The Client Did Next

It’s happened again. For the third time in the past six weeks, the man who has become legendary for his predictions on QE, historic moves in currencies, told King World News that another scandal unfolded in Switzerland as one of the two largest banks in Switzerland refused to return a clients’ gold the bank was supposedly storing for the client. Even more surprising is what the client did next.

07:55 | zero-h: ECB Proposes End To Deposit Protection

 

It is the 'opinion of the European Central Bank' that the deposit protection scheme is no longer necessary:
covered deposits and claims under investor compensation schemes should be replaced by limited discretionary exemptions to be granted by the competent authority in order to retain a degree of flexibility.'

Vorbereitungsarbeiten für den geplanten Systemabbruch? TB

 

19.11.2017

15:07 | Handelsblatt: Policen-Käufer wittern die Rendite

Nach der Ankündigung von Axa, Ergo und Generali, einen Verkauf zu prüfen, könnte jede siebte Lebensversicherungs-Police veräußert werden. Was Kunden schreckt, freut jene, die auf ein neues Geschäftsmodell setzen.

18.11.2017

09:13 | humansarefree: Complete List of BANKS Owned or Controlled

“Give me control over a nations currency, and I care not who makes its laws” – Baron M.A. Rothschild

Diese Liste kursiert schon seit Jahren und sie macht immer wieder die Netzrunde. Allein Beweise für die Beteiligungen werden zumeist nicht erbracht. Deshalb mit größter Vorsicht zu geniessen und nur zur Unterhaltung gedacht! TB


07:02
 | Handelsblatt: Britische Banken pochen auf Entgegenkommen der EU

Die Londoner Banken verlieren nach dem Brexit ihren EU-Zugang. Nun fordert der Bankenverband UK Finance ein Freihandelsabkommen für Finanzdienstleistungen – doch Experten zweifeln, dass die EU mitmacht.

17.11.2017

17:48 | BAZ: Britischer Jungunternehmer schockt Schweizer Banker

Nikolay Storonsky ist der Kopf hinter der stark wachsenden Bezahlfirma Revolut. Sie hat hier schon Zehntausende Nutzer, obwohl sie keine Werbung macht. Der Saal war gut gefüllt. Die Hochschule Luzern präsentierte gestern in Zug die neueste Ausgabe ihrer Studie zum Schweizer Bankenmarkt. Die Kunden sind mit ihren Banken zufrieden und wechseln sie nur selten, so das Fazit der Untersuchung. Die anwesenden Vertreter zahlreicher Schweizer Banken könnten sich entspannen. Doch dann hatte Nikolay Storonsky seinen Auftritt. Der aus Russland stammende Jungunternehmer sorgt derzeit in Grossbritannien mit seiner Bezahlfirma Revolut für Furore – und macht der Finanzbranche kräftig Druck.

16:39 | fmw: Nächste Bank in Italien am Abgrund: Für Kapitalerhöhung fanden sich keine garantierenden Emissionsbanken

Ein Desaster. Die neuntgrößte italienische Bank „Banca Carige“ steht möglicherweise vor dem Aus. Denn wenn es eine börsennotierte Bank nicht schafft am Aktienmarkt frisches Kapital aufzunehmen, ist das schon schlimm. Noch schlimmer ist es, wenn sie es nicht mal schafft ein begleitendes Bankenkonsortium zu finden, das ihr notfalls die Abnahme des Emissionsvolumens neuer Aktien garantiert. Das ist bei Kapitalerhöhungen nämlich üblich. Ein Konsortium aus begleitenden Banken garantiert schon vor der Emission die Abnahme der Aktien, so dass das emittierende Unternehmen schon vorher weiß, dass man das Geld in die Kasse bekommt.

11:01 | DWN: Credit Suisse: US-Kontrolleure verursachen enorme Kosten

Ein von der US-Regierung entsandter Aufpasser verursacht bei der Schweizer Großbank Credit Suisse seit drei Jahren enorme Kosten.

16.11.2017

10:50 | f100: Deutsche Bank und Commerzbank: Was will Cerberus?

Cerberus hat sich drei Prozent der Anteile an der Deutschen Bank gesichert.Das geht aus einer gestern veröffentlichten Pflichtmitteilung hervor. Beobachter rätseln, was der US-Finanzinvestor damit bezweckt.

08:28 | fuw: China öffnet Bankenmarkt weiter

Peking hat dieser Tage überraschend angekündigt, dass ausländische Finanzintermediäre zukünftig eine Kontrollmehrheit an chinesischen Banken, Versicherungsgesellschaften oder Brokerhäusern halten können. Mit der Öffnung des Finanzmarktes kommt China einer alten Forderung seiner Handelspartner nach, die seit langem kritisieren, dass China hohe Mauern um «strategisch wichtige» Sektoren wie Energie, IT, Transport oder Finanzdienstleistungen errichtet.

Ob sich es allerdings US-Banken und Investment-Quetschen gefallen lassen werden, dass Xi Komunistische Kommitees bzw. Funktionäre in deren Chefetagen installieren wird bleibt fraglich. TB

15.11.2017

16:23 | f100: Deutsche Bank: Attacke auf CEO Cryan?

John Cryan hat bei der Deutschen Bank im vergangenen April eine milliardenschwere Kapitalerhöhung durchgeführt und wohl einen Großteil der Rechtsrisiken, die er von seinen Vorgängern geerbt hatte, abgebaut.

14.11.2017

20:02 | Handelsblatt: Der mysteriöse neue Großaktionär

Die Deutsche Bank hat einen neuen wichtigen Anteilseigner. Offiziell ist das die US-Bank Morgan Stanley, aber wahrscheinlich stecken andere dahinter. Spekuliert wird über den Einstieg aktivistischer Investoren. Die Nachricht sorgte am Dienstagnachmittag für Rätselraten in den Doppeltürmen der Deutschen Bank. In einer Pflichtmitteilung ließ das US-Geldhaus Morgan Stanley wissen, dass es über komplexe Finanzgeschäfte 6,86 Prozent der Anteile am größten heimischen Geldhaus halte.

19:33 | FAZ: Thomas Mang rückt für die Sparkassen ins Licht

Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon soll sein Amt bis Mai 2018 ruhen lassen. Bis dahin soll Vizepräsident Thomas Mang übernehmen. Und dann? Die Sparkassen-Finanzgruppe hat am Dienstag erste Weichen für eine Zukunft ohne Präsident Georg Fahrenschon gestellt. In Hannover trafen sich die drei Präsidentinnen und neun Präsidenten der regionalen Sparkassenverbände. Sie beschlossen nach Informationen der F.A.Z. nach rund fünfstündiger Beratung, den durch eine brisante Steueraffäre belasteten Fahrenschon dazu zu bewegen, sein Amt bis Mai 2018 ruhen zu lassen.

10.11.2017

17:47 | Handelsblatt: Steuer-Razzia bei der Commerzbank

Die Commerzbank wird das Thema Cum-Ex nicht los. Die Generalstaatsanwaltschaft hat das Frankfurter Geldhaus am vergangenen Dienstag durchsucht. Es geht um einen möglichen Steuerschaden von 40 Millionen Euro. Viele Jahre hat die Commerzbank sich mit dem Thema Cum-Ex rumgeschlagen. Es waren Geschäfte der Dresdner Bank, die der Commerzbank zu schaffen machten. Dort liefen diese hochumstrittenen Aktiendeals im Jahr 2008. 75 Millionen Euro Steuergutschriften für Kapitalertragsteuern forderte die Bank vom Fiskus.

Ohhhhh, die Jungsfrau und das Kind. Da geht man als Bank ahnungslos auf die andere Bank zu und macht ein Due-Dilingece Verfahren ..... und plötzlich ohhhhhhh .... das Kind! Ein Patchwork Kind ..... TS

09.11.2017

12:35 | Welt: Warum Lebensversicherungen zur Handelsware verkommen

Immer mehr Versicherungen wollen sich von den Altlasten trennen und verkaufen Verträge an externe Investoren. Damit schaden sie vor allem den Versicherten, die ihre Renditen für die Altersvorsorge verlieren. Was haben Versicherungsverträge mit dem DGB zu tun? Wenig bis gar nichts, könnte man meinen. Doch wenn praktisch jeder Arbeitnehmer in Deutschland von unangenehmen Geschäftspraktiken der Assekuranz getroffen wird, meldet sich der Gewerkschaftsdachverband aus guten Gründen schon mal öffentlich zu Wort.

08.11.2017

18:09 | gm: Achtung: Ab Januar gehören Ihre Bankdaten nicht mehr Ihnen

Kaum zu glauben, aber wahr: Ab Januar 2018 muss Ihre Bank fremden Dienstleistern Zugriff auf die Daten Ihres Bankkontos gewähren. Verantwortlich dafür ist eine neue EU-Richtlinie. Das Bankgeheimnis wird de facto völlig abgeschafft, die Nachfrage nach Kryptowährungen dürfte explodieren.

Und wer jetzt trotzdem noch der EU irgendetwas Positives abgewinnen kann, der möge mich bitte anrufen und mir erkläglären, was das ist! TB

07.11.2017

16:27 | FAZ: Strafbefehl gegen Sparkassen-Präsident Fahrenschon

Die Staatsanwaltschaft München hat gegen den Georg Fahrenschon Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erlassen. Der ehemalige bayrische CSU-Finanzminister hat mehrere Steuererklärungen verspätet eingereicht. 

06.11.2017

11:51 | ip: Der Fall Pierin Vincenz

Vor 2 Monaten standen hier Pierin Vincenz und seine Zeit als Raiffeisen-Chef im Zentrum. Jetzt hat die Finanzaufsicht Finma ein Verfahren gegen den Bündner eröffnet. Vincenz sagte gestern Abend, er sei unschuldig. Er habe „potenzielle Interessenskonflikte mit der notwendigen Sorgfalt“ behandelt.

Wenn ein Banker Sonntag-Abend einvernommen wird, dann ist wohl Feuer am Dach! TB

04.11.2017

15:15 | focus: Kunden müssen "höllisch aufpassen": Neue EU-Richtlinie bringt Kontodaten in Gefahr

Geldgeschäfte im Internet könnten bald noch riskanter werden. Das liegt an einer neuen EU Richtlinie. Die sogenannte „Zweite Zahlungsdienstrichtline“ (PSD II) wird es Unternehmen künftig ermöglichen, Konteninformationsdienste anzubieten.

Spätestens jetzt muss sich jeder klar sein, worum es sich bei den EU-.Gesetztes-Erlaß-Psychopathen handelt: um Handlanger gaaaanz anderer Interessen! Spricht nicht für die Europäer, dass diese Organisation sich noch austoben und uns sowohl enteignen als auch uns ent-freiheitsrechten kann! TB

08:40 | cash: Weshalb Sergio Ermotti seine Konkurrenten alt aussehen lässt

Nicht viele europäische Investmentbanken erwecken zurzeit den Eindruck, sie hätten zu viel Cash. Deutsche Bank und Credit Suisse Group haben sich dieses Jahr frisches Kapital von ihren Aktionären besorgt, um ihre Bilanzen aufzubessern, und der britische Konkurrent Barclays verkaufte sein Afrika-Geschäft. Die meisten Banken versprachen, das Geld ins Geschäft zu reinvestieren und zu wachsen - in der Erwartung, dass sich der schwache Handel erholen und die Erträge verbessert.

Wenns wahr ist, fast ein Wunder. Wenn man bedenkt wie die Bank noch vor 8 ,9 Jahren ausgesehen hat, Inanaspruchnahme von Staatshilfen, mediale Negativberichte am Fließband, Reiseverbote für Manager wegen Dauer-Haftbefehle in den USA etc. etc. Und heute? TB