16.10.2018

20:41 | Sberbank-Artikel wegen Überalterung entfernt! TB

15.10.2018

10:37 | cash: Bankenrettungen«Too big to fail» ist Ausdruck eines Marktversagens

Dieser Tage wurde an das düstere Jubiläum der UBS erinnert: das Zehnjährige ihrer Rettung durch die Eidgenossenschaft. Ich will hier einen anderen Skandal in Erinnerung rufen, der ein gutes halbes Jahr vor der UBS-Rettung für Schlagzeilen sorgte. Im Januar 2008 wars: Ein mit der Informatik und dem Sicherheitssystem vertrauter Händler der Société Générale setzte mit spekulativen Geschäften 5 Milliarden Euro in den Sand und brachte die zweitgrösste Bank Frankreichs an den Rand des Abgrunds.

... während der deutsche Finanzminister allen Ernstens und mit Verve versucht, weitere Konzerntrationen in der Bankenwelt zustande zu bekommen! TB

11.10.2018

19:06 | welt: Deutsche Fintech Group mischt österreichischen Markt auf

Frank Niehage, Chef der in Frankfurt beheimateten börsennotierten FinTech Group, gibt gerne den Querdenker. Während die Chefs von Commerzbank, Deutscher Bank & Co. aus Furcht vor der digitalen Konkurrenz und wegen aller möglichen anderen Gründe ihr Heil in Fusionsgedanken suchen – dabei aber vergessen, dass gerade bei Banken eins plus eins meistens nicht einmal zwei macht –, expandiert Niehage fleißig aus der digitalen in die analoge Welt.

Früher konnten die etablierten Banken Neuankömmlinge am Finanzmakrt gut und gerne als "windig" bezeichnen. Heute weht ein anderer Wind und das "windig" kann man fast schon eher für die "alten", ehemals etablierten Häuser verwenden, denn für die neuen, akt- und creativen Häuser! TB

15:32 | cashkurs: Dirk Müller - Griechenland: Die Kleptokratie schreitet unverhohlen voran

48 % der griechischen Kredite sind notleidend und man will diese Kredite dem Steuerzahler übertragen! Bankenrettung per Steuerzhaler und die nenne sich Demokratie!!!!! TB

09.10.2018

10:38 | prometheus: Frankfurter Hochzeit

Stehen wir in Deutschland vor einer Bankenhochzeit von Deutscher Bank und Commerzbank? Zumindest Finanzminister Olaf Scholz hat das kürzlich indirekt begrüßt. Auf einer Bankentagung in Frankfurt beklagte er, es sei ein Problem für eine große Volkswirtschaft, dass die hiesigen Banken „nicht die notwendige Größe haben, um die Unternehmen zu begleiten“.

Und ich dachte, das "toobigtoofail-Problem" hätten wir 2008ff klären können. Einige Ewiggestrige glauben noch immer offen daran. Oder: was hat der bezahlt bekommen für diesen absolut selbstmörderischen Humbug, den er da von sich gibt? Verbindungs-Offiziere zwischen Bank und FiMi gibts mittlerweiel genug! TB

08.10.2018

17:35 | faz: Finanzaufsicht: Steuerzahler muss bei Bankenpleite nicht mehr zahlen

Für Bankenpleiten muss der deutsche Steuerzahler künftig nach Einschätzung der Finanzaufsicht Bafin nicht mehr geradestehen. Zehn Jahre nach der Pleite der amerikanischen Großbank Lehman Brothers hält Bafin-Exekutivdirektor Thorsten Pötzsch das Problem zu großer Banken, deren Zusammenbruch das gesamte Finanzsystem in Gefahr bringen könnte („too big to fail“), für weitgehend gelöst.

Achja, und das Max-Planck-Institut hat vermeldet, dass die Schwerkraft auch aufgehoben wurde. Alle Gegenstände sollten mittlerweile wissen, dass es einen "owehaun" kann und demnach mehr Obacht walten lassen! TB

05.10.2018

09:25 | freitag: Keine Reue, Leute

10 Jahre Lehman-Pleite Was machen die Schlüsselfiguren des Bankrotts heute? Wer gibt Fehler zu? Und wer macht einfach weiter, als wäre nichts passiert?

Keine Sorge - es geht allen gut, denn die Konsequenzen für ihr Treiben trugen andere! TB

08:15 | welt: Anleger sorgen sich um griechische Banken

Die Verluste waren immer bedrohlicher geworden. Um teilweise mehr als 20 Prozent waren die Aktienkurse der vier wichtigsten Banken Griechenlands am Mittwoch an der Börse eingebrochen. Besonders hart traf es die Piraeus Bank. Ihr Kurs sank sogar um fast 30 Prozent. Ministerpräsident Alexis Tsipras bekam es offenbar mit der Angst zu tun und reagierte prompt. Nun scheint eine Rettung nah – allerdings möglicherweise auf Kosten der Steuerzahler.

Rettung, Rettung, Rettung ..... Eine staatlich Rettung wirtschftlicher Entitäten ist sowieso immer fragwürdig, Mehrfach-Rettungen der reinste Betrug am Steuerzahler! TB

08:42 | Gerhard Breunig
jede "Bankenrettung" ist nicht nur der reinste Betrug am Steuerzahler sondern definitiv Betrug am Steuerzahler. Nur weil der Aktienkurs der Banken fällt, wird Umverteilt von fleißig zu gierig. Eine Bankenpleite ist aus kommerzieller Sicht nicht möglich. Außerdem ist ALLES fiktiv in diesem System des verdeckten Staatskonkurses. Das gibt auch für Griechenland. Nur eil wir uns von dieser Fiktion total abhängig gemacht haben, funktioniert dieser Betrug immer noch. Wie hatte Mussolini nochmal den Faschismus definiert?

02.10.2018

18:58 | nachdenkseiten: Lloyd Blankfein tritt ab – es ist vollbracht, Gottes Werk ist verrichtet!

Eine Ära geht zu Ende. Lloyd Blankfein, Chef der Investmentbank Goldman Sachs, tritt ab. Anfang dieser Woche übergab der 64-Jährige sein Amt an den Vize David Solomon, der bereits seit dem Frühjahr als Nachfolger feststeht. Blankfein war das Gesicht von Goldman Sachs in der Finanzkrise, 2006 kam er ins Amt, davor war er Vizepräsident bei der Investmentbank. Doch was gibt es über Lloyd Blankfein nun zu sagen?

Wir haben seinen Abgang schon vor einigen Monaten bei der Ankündigung desselben mit einer Cover-Story gewürdigt. Der letzte Elefant hat nun die Manege wirklich verlassen. Die Zeit wird dadurch "reifer" für den Reset! TB

01.10.2018

17:06 | finanzen: ROUNDUP/Laxe Kreditvergabe: Bafin schlägt Alarm - 'Es droht ein perfekter Sturm'

Die Finanzaufsicht hat vor einer zu großzügigen Vergabe von Krediten infolge eines zu starken Wettbewerbs gewarnt. "Eine zu laxe Kreditvergabe kann in der Zukunft zu großen Problemen führen", sagte der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Felix Hufeld, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Falls noch weitere Risikofaktoren hinzukommen, etwa geopolitische Risiken oder ein Einbruch der Konjunktur und bei den Immobilienpreisen, könnte ein perfekter Sturm drohen."

Natürlich wußten die "Auskenner" und die b.com-Leser, dass sich über dem Kredithimmel ein Tornado bildet. Anders konnte es ja nicht gehen, Kreditvergabe ist das Blut der Finanzarchitektur - ohne dem es einfach nicht geht.
"Die Banken sind jetzt überreguliert", haben sie gesagt,
"Die Banken haben Fesseln in der Kreditvergabe angelegt bekommen", haben sie gesagt,
"2008 kann nicht mehr passieren", haben sie gesagt,
"Die Spareinlagen sind sicher" werden sie auch wieder sagen! TB