27.03.2017

09:33 | handelsblatt: Nationale Aufseher buhlen um Banken

Zahlreiche Banken suchen wegen des Brexits eine neue Heimat für ihre Europageschäfte. Frankfurt, Dublin, Luxemburg und Paris kämpfen mit harten Bandagen. Die Aufseher der EZB fürchten eine gefährliche Abwärtsspirale.

Ist zwar ein Premium-Artiekl, trotzdem hier gebracht, da es uns hauptsächlich ums darauf bezogene Kommentar von ECbleak darunter geht! TB

ECbleak
Mit dem Brexit beginnt nun auch das Abwandern von Unternehmen aus Großbritannien schließlich wird es künftig nicht mehr ein Land im EU - Binnenmarkt sein. Aufgrund der Niederlassungsfreiheit sollte es egal sein, wo sich ein Unternehmen in der EU ansiedelt – die Realität sieht jedoch anders aus. Besonders in der Bankenindustrie hat nun ein Kampf um Firmensitze begonnen. Die größten Finanzplätze werben um Standorte und beschmutzen sich dabei gegenseitig (Werbespruch von Paris: „Wann haben Sie zuletzt ein Wochenende in Frankfurt gebucht?“). Und natürlich gibt es auch noch verschiedene nationale Aufsichtsregeln – von einer funktionierenden, gemeinsamen Bankenaufsicht der EZB ist die Realität noch weit entfernt.

Fix ist aber, die horrenden Immobilienpreise (vor allem in Frankfurt und Paris) werden dadurch weiter angeheizt und die Fallhöhe wird nochmals nach oben gesetzt. Die ersten die aussteigen, haben es am schönsten, die letzten bezahlen die Zeche.

24.03.2017

17:01 | f100: KfW tätigt Fehlüberweisungen von 5 Milliarden Euro

Die staatseigene Förderbank KfW, die in der Öffentlichkeit für ihre irrtümliche Überweisung von Hunderten Millionen Euro im Zuge der Pleite der Lehman Brothers Holding Inc. zu zweifelhaftem Ruhm gelangte, hat erneut irrtümlich große Summen überwiesen.

Wers glaubt - aber die Deutschen glauben ja auch, dass der Schulz sich für den kleinen Mann interessiert! TB

07:45 | handelsblatt: Deutsche Bank verliert Anschluss an US-Riesen

Nach der Finanzkrise erhielten die US-Investmentbanken kollektiv Staatshilfen. Doch nun strotzen die Institute wieder vor Kraft, wie ein Ranking des Analysehauses Coalition zeigt. Europas Banken sind derweil wie gelähmt.

Haben die etwa gar nix erhalten bzw. garantiert bekommen? Das seh' ich anders! TB

20.03.2017

10:59 | sputnik: Russische Banken in Ukraine verhandeln über Verkauf ihres Business

Alle in der Ukraine tätigen russischen Staatsbanken haben Verhandlungen über einen möglichen Verkauf ihres Geschäfts aufgenommen, wie die Vize-Chefin der ukrainischen Nationalbank, Jekaterina Rozhkowa, mitteilte.

Wieder was g'lernt! Wußte bisher ned, wie man den deutschen Genetiv des Wortes Business bildet! TB

Torquemada
Das sollte die Deutsche Bank übernehmen mitsamt aller Kredite und Rückzahlungen. Sie sollten dem Land ihrer geklauten Klitschko Brüder etwas zurückgeben!

18.03.2017

17:20 | cash: Zwei italienische Krisenbanken beantragen Staatshilfe

Die italienischen Banken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca haben Staatshilfe beantragt.

Wann kommt der Italexit? NB

Kommentar
Wieso 2? Was ist denn mit den schlappen 50 Milliarden Euro für die Monte dei Paschi? Die ist doch so ganz sang- und klanglos in den unendlichen Tiefen der Bankengruft verschwunden. Seit Wochen sehen wir nur: "Leider liegen keine aktuellen Kursdaten vor..... bla bla bla" Habe ich da die neueste Entwicklung verpasst? https://www.contra-magazin.com/2017/02/bail-out-eu-will-monte-dei-paschi-retten/
Das bankrotte italienische Kreditinstitut Monte dei Paschi soll nun durch die EU gerettet werden. Kostenfaktor: Bis zu 50 Milliarden Euro.
Bei der Ereignisdichte kann einem schonmal etwas durchgehen, mehr als gefühlte 5 Stunden täglich kann ich mich einfach nicht mit den tagesaktuellen Themen beschäftigen. Ich wollte nur mal nachfragen. Klar zahlen wir alles!! - ist kein Thema - kost ja nix..... Aber nachfragen dürfen wir doch noch, oder?

17.03.2017

07:41 | handelsblatt: Großaktionär aus China erhält Aufsichtsratsposten

Die Deutsche Bank besetzt mehrere Aufsichtsratsposten neu. Der chinesische Mischkonzern HNA, seit kurzem Großaktionär, entsendet einen Vertreter. Auch der Sicherheitschef von Google rückt in das Gremium ein.

Jetzt probiert man es schon mit fernöstlichen Weisheiten - ob diese das ehemalige noble Haus jedoch wirklich zur Ruhe bringen können, ist fraglich! TB

10.03.2017

17:15 | aktionär: Deutsche Bank: Milliardenloch trotz Kapitalerhöhung?

Aktionäre haben mit der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren wenig Freude gehabt: Vier Mal hat der Konzern seit 2010 die Eigenkapitalgeber um neues Geld gebeten, wenn die aktuelle Kapitalerhöhung berücksichtigt wird. Jetzt hofft Vorstandsvorsitzender John Cryan die Kapitalpolster der Bank mit 8,5 Milliarden Euro stärken zu können. Doch erste Analysten bezweifeln, dass das ausreicht.

Na hoffentlich finden die noch ein paar Ausserirdische, die dann mittels neuen Kapitals die galaktischen Löcher stopfen können, eh' es zu spät ist! Alles Geld dieser Welt schient nicht mehr auszureichen! TB

Kommentar
Das ist doch alles nur hanebüchen und Münchhausen ist schon lange keine Referenz mehr. Welcher "Eigenkapitalgeber" wirft 4 mal in 7 Jahren das immer wieder Geld rein ? Da kann nur so sein, entweder gehen Sie selber unter wenn sie das nicht machen oder sie handeln im Auftrag. Und welche Organisation hat, kann galaktisch Geld drucken, die ZBs. Und falls das so ist, warum machen sie das ? Weil es ihnen selber an den Kragen gehen könnte. Ah, "big to fail" ? (Als systemrelevant oder too big to fail werden Unternehmen bezeichnet, die eine derart bedeutende wirtschaftliche Rolle spielen, dass ihre Insolvenz nicht hingenommen werden kann.) Das heisst deshalb nichts anderes, fällt einer von diesen, fallen Sie alle. Im Grunde ist alles miteinander verwoben, was in sich viele Fronten birgt. Und wenn eine dieser relevanten Fronten bricht kommt das game over, time out. Rein aus der gefühlsmäßigen Einschätzung, bin ich der Meinung, wir sind da schon sehr nahe daran. Der Krug wird brechen, das Potentzial ist inzwischen sehr hoch dafür.


13:37
 | zerohedge: Russia's Largest Bank Confirms Hiring Podesta Group To Lobby For Ending Sanctions 

Russia's largest bank, Sberbank, has confirmed that it hired the consultancy of Tony Podesta, the elder brother of John Podesta who chaired Hillary Clinton's presidential campaign, for lobbying its interests in the United States and proactively seeking the removal of various Obama-era sanctions, the press service of the Russian institution told TASS on Thursday.

"The New York office of Sberbank CIB indeed hired Podesta Group. Engagement of external consultants is part of standard business practices for us," Sberbank said.

08.03.2017

07:49 | gegenfrage: Europa droht Banken-Crash „größer als 2008“

Der europäische Bankensektor sei eine „tickende Zeitbombe“. Europa stehe ein Banken-Crash bevor, der 2008 in den Schatten stellen wird, glaubt ein deutscher Autor. Eine niederländische Denkfabrik schrieb in einem Bericht, dass hunderte Milliarden Euro der EU-Bankenrettungen abgeschrieben werden können.

06.03.2017

15:13 | zum Gedenktag: 06.03.1933: US-Regierung schließt alle Banken (Bankfeiertag)

Am 06. März 1933 setzte die US-Regierung die Executive Order 2039 in Kraft. Alle Banken des Landes blieben für über eine Woche geschlossen, der Export von Gold wurde verboten.

08:08 | f100: Deutsche Bank beschließt Kapitalerhöhung - Aktien brechen vorbörslich knapp neun Prozent ein

Die Deutsche Bank macht eine Rolle rückwärts bei der Postbank. Statt die auf Privatkunden fokussierte Tochter zu verkaufen, soll sie in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns integriert werden. Um die Neuaufstellung stemmen zu können, will die Deutsche Bank wie erwartet ihre Kapitaldecke stärken und zwar um 8 Milliarden Euro. Die Aktien gaben vorbörslich um 8,83 Prozent nach.

Wir wiederholen unseren Aufruf von gestern: könnte sich bitte jemand melden, der an der Kapitalerhöhung partizipieren will? Interview samt Coverstory sind dem Willigen gewiß (gerne anonymisiert)! TB

05.03.2017

16:57 | n-tv: Offiziell: Deutsche Bank bereitet Kapitalerhöhung vor

Die Deutsche Bank plant eigenen Angaben zufolge eine Kapitalerhöhung im Umfang von acht Milliarden Euro. Deutschlands größtes Geldhaus bestätigt damit entsprechende Spekulationen, die seit Freitag kursieren. In einer Mitteilung ist von "vorbereitenden Schritten für eine potenzielle Kapitalerhöhung" sowie von "verschiedenen strategischen Maßnahmen" die Rede.

Könnte bitte jemand, der da mitmachen möchte, sich bei mir melden? Mit dem würde ich gerne einen Abend verbringen! TB

04.03.2017

08:35 | faz: Strategischer Umbau geplant - Deutsche Bank bereitet Kapitalerhöhung vor

Die Deutsche Bank plant eine milliardenschwere Kapitalerhöhung und eine strategische Neuausrichtung: Dabei geht es um das Investmentbanking, die Postbank und das Asset Management.

Kommentar
Das wäre wirklich eine saftige Kapitalerhöhung. Angesichts dessen würde ich die Deutsche Bank Aktie derzeit nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Gleiches gilt für Commerzbank. Auch hier ist die Eigenkapitalquote viel zu gering für die neuen EK-Regeln für Banken. Deshalb rechne ich auch bei der Commerzbank mit einer Kapitalerhöhung.

03.03.2017

09:33 | ip: Mega-Pleite von UBS-Zeltner mit Citi-Star

Jürg Zeltner könnte seine grösste persönliche Niederlage als scheinbar unantastbarer Spitzenmanager der UBS erleiden. Sein Mann für den wichtigen Markt Lateinamerika steht laut Reuters vor dem Abgang – nach gerade mal 2 Jahren.

Es gibt wohl keine andere Branche wo derat offensichtliche Idioten derart viel Geld und Verantwortung bekommen, wie bei den Banken. In der keinesfalls noblen Bauwirtschaft wäre schon beim Fundament Ende der Fahnenstange. Viele Nadelstreif-Deppen dürfen ihr Unvermögen jeweils mehrmals beweisen, eh' Schluß ist! Auf Kosten der Kunden und Steuerzahler, natürlich! TB

Kommentar
eine Anmerkung zu der Megapleite der UBS und Ihrem grünen Kommentar. Solange von der kriminellen Hochfinanz, unter Zwischenschaltung von hirnlosen Politikern, dem Steuerzahler die Vollkaskoversicherung abgepresst wird, kann man gar nicht dumm genug sein für eine Karriere im Bank(un)wesen.

02.03.2017

19:34 | sputnik: Bail In – Experte: Im Krisenfall gehört Ihr Geld der Bank!

747 Milliarden Euro hat die europäische Bankenkrise bisher gekostet. Das hat das Transnational Institute errechnet. Um den Steuerzahler zu entlasten, gibt es anstelle von Bail Out seit 2013 das sogenannte Bail-In-Prinzip. Dass dies für den Bürger nicht unbedingt besser sein muss, erklärt der Finanzexperte Marc Friedrich im Sputnik-Interview.

01.03.2017

10:01 | mises: Die europäischen Partner beugen das Recht und werden es weiter tun

Eigentlich hatte die Politik aus der Finanzkrise lernen wollen: Die Rettung von Finanzinstituten auf Kosten der Steuerzahler („Bail-out“) sollte der Vergangenheit angehören. Denn die Aussicht auf Staatsrettung fördert fatale Anreize. Wer sich der Gewinne erfreuen kann, wenn er richtig liegt, die Verluste jedoch auf andere abwälzen kann, wenn er auf das falsche Pferd setzt, der wird ein überhöhtes Risiko eingehen – Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste verleiten zu Verantwortungslosigkeit und gefährden die Marktwirtschaft.

Gesetze - und vor allem EU-Gesetze - sind dazu da, um dem Machthaber zu dienen aber auch um von den Richtigen gangen zu werden! TB