17.01.2017

14:56 | f100: Italiens Banken zu retten, ist vergeudete Zeit

Im Dezember schnürte die Regierung in Rom ein 20-Milliarden-Euro-Paket, um die angeschlagenen Banken und damit die Ersparnisse der Bürger zu retten. Albert Edwards, Stratege der Société Générale (SocGen), hält das für vergeudete Zeit und Mühe. Seiner Ansicht nach besteht für Italien die einzige Chance darin, die Eurozone zu verlassen.

Was da jetzt bei den französischen Pleitbanken anders bzw. rettenswert sein soll, bleibt ein ewiges Rätsel! TB

08:55 | finanzen: Deutsche Bank kehrt an den Anleihemarkt zurück

Die Deutsche Bank platzierte am Montag ein fünfjähriges Papier über 1,5 Milliarden Euro, wie ein Sprecher der Bank bestätigte. Es hat einen Kupon von 1,5 Prozent und kommt auf eine Rendite von 1,575 Prozent. Die Konditionen sind etwas günstiger als die Bank vorher indiziert hatte. Die Nachfrage habe bei mehr als 3,25 Milliarden Euro gelegen, erklärte die Bank.

Mit Schaudern erinnere ich mich an die Jubelmeldungen, als Griechenland auf den Anleihemarkt zurückgekehrt ist! Ich war mehr als skeptisch und schon wenige Monate später ...... . Aber Gottseidank ist dieses Problem ja gelöst .... besser gesagt durch die Flüchtlingskrise überdeckt! TB

16.01.2017

16:31 | faz: Allianz-Chef setzt auf Trumps Steuerpolitik

Eine Senkung der Unternehmenssteuern wäre gut für die Allianz, sagt Konzernchef Bäte. Von anderen Plänen Trumps hält er dagegen wenig. Auch eine abrupte Zinswende bereitet ihm Sorgen.

08:17 | cash: Wirtschaftsweise: Banken in Europa haben zu wenig Puffer für Krisen

Banken in Europa brauchen nach Einschätzung der Bonner Wirtschaftsweisen Isabel Schnabel dickere Finanzpolster, um krisenresistenter zu werden. Es sei beunruhigend, dass die deutsche Bankenlobby im Kampf gegen schärfere Eigenkapitalregeln Unterstützung von den Aufsichtsbehörden und der Politik bekomme, sagte die Wissenschaftlerin der "Welt am Sonntag".

Irrtum! Der Steuerzahler wird wieder per staatlichem Zwang zum Puffer umfunktioniert. Dann passt dann das auch wieder! TB

Der Ungarn-Korrespondent
nicht vergessen, Bankguthaben bis 100.000 Euronen pro Bank und Kto. sind sicher!!! Wie auch die Renten A la Blüm sicher sind!!! (:-
Aber, wenn der Rest erst mal weg ist oder der Zugriff nicht möglich ist, wird das Geschrei groß sein.
Und nicht zu vergessen, dass auch Kontokorrent dafür genutzt werden kann! Deshalb das Dispo wenn möglich auf 0 setzen, man weiß ja nie.

Der Hausphilosoph
Wie heisst´s so schön in der Werbung: "Bei uns ist Ihr Geld ist sicher" - weg, alternativlos. Tja, und sollte es "da bleiben", ist dessen Wert weg.......

15.01.2017

15:47 | standard: Handelsgericht: Bank muss Negativzinsen an Kreditkunden weitergeben

ECbleak
Es wird spannend für Häuslebauer und Kreditnehmer in 2017. Banken haben gewissen Kreditnehmern mit denen ein variabler Zinssatz vereinbart wurde, diesen verwehrt und den Aufschlag anstatt vom negativen Zinssatz einfach von null berechnet. Nun haben Gerichte schon entschieden, dass es nicht einsichtig sei, dass ein Kreditnehmer mit einer Mindestverzinsung bei gleichzeitig nach oben offenen Zinssatz einverstanden gewesen wäre. Bankenvertreter argumentieren dagegen, dass ein Kredit entgeltlich ist und somit bei einem Zinssatz von null zu enden hat.

Dieses Urteil wurde nun in einer Revision an den OGH getragen. Dieser könnte diese Regelung kippen. Eine Entscheidung wird im ersten Halbjahr erwartet, könnte aber auch schon in den nächsten 4 Wochen fallen. Aber: nicht zu früh freuen, die Entscheidung ist zunächst abzuwarten, sollten die Kreditnehmer Recht bekommen, haben die Banken das zu korrigieren.

14:10 | FAZ: Wie gefährlich ist Monte dei Paschi?

Die Bank braucht Staatshilfe, weil ihr aus faulen Krediten Verluste drohen. Doch das darf nach den EU-Regeln nicht sein. Die italienische Regierung beruft sich auf zweifelhafte Argumente – ein gefährlicher Tabubruch.

ECbleak
Auch wenn man derzeit in den Mainstream-Medien nicht viel darüber liest, die Monte dei Paschi bleibt ein Pulverfass. Auf der einen Seite soll laut EU Richtlinie 2014/59/EU vor allem der private Sektor für Bankenhilfen aufkommen und nicht mehr Steuergeld verwendet werden. Auf der anderen Seite wird nun im ersten Fall seit dem Inkrafttreten wird diese Regel schon nicht mehr berücksichtigt.
Laut EZB ist die Bank aber in normalen (ruhigen) Zeiten überlebensfähig, wonach sich die Frage des Bail-Ins gar nicht stellt. Allerdings sagt die EZB auch, dass Monte dei Paschi in Krisenzeiten untergehen wird (siehe letzter Stresstest).
Deshalb frage ich mich, warum die Politik gerade um eine Rettung ringt. Wenn doch eh alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, die Wirtschaft wächst und wir gerade reicher werden als jemals zuvor, ist diese Bank doch eh überlebensfähig. Oder wissen (oder fürchten) sich gewisse Personen doch vor dem baldigen Sturm?


09:01
 | wolfstreet: From One Scam to Another: How Banks in Spain Intend to “Compensate” 1.4 Million Fleeced Homeowners

Spain’s biggest banks, it seems, will never learn — not even when the highest court of the land, the European Court of Justice (ECJ), rules against their dodgy practices.

13.01.2017

08:09 | focus: "Wird nicht anders gehen": Nächste Sparkasse plant Strafzinsen für Sparer

Geschäftskunden zahlen sie schon und auch vermögende Privatkunden: Jetzt müssen sich auch Kleinsparer auf Negativzinsen einstellen. Die Sparkasse München will sie verlangen, sobald sich der erste große Konkurrent zu dieser Sparmaßnahme entschließen sollte.

Im ursprünglichen Bankengeschäft waren die Sparer die einzigen Lieferanten. Dass diese jetzt bestraft werden, zeigt auf beeindruckende Art und Weise wie sehr die Banken vom eigentlichen Geschäft entrückt sind! TB

Ragnarök
Muss uns das jetzt ernsthaft wundern? Die Antwort: Nein. Der Schlüssel ist „vermögende Privatkunden“ – welcher Irre lässt bei Negativ-Zinsen Geld auf der Bank liegen? Genauso kann man jeden Tag ein liebgewonnenes Scheinchen auch in den Reißwolf packen. Die Berater der Sparkasse taugen anscheinend ebenso wenig.Das „durfte“ ich auch schon „live“ erleben (ok, zumindest Schalterpersonal) – als wir das Sparbuch unserer Tochter „platt“ gemacht haben (bei besagter Stadtsparkasse) und dafür 2 Goldmünzen für unsere Tochter gekauft haben. Da lag der Goldpreis noch unter 1.000 Euro pro Unze. Solange ist das also gar nicht her. Heute ist unsere Tochter älter, weiser und cleverer – und unbandig froh, dass sie trotz dem Verfall der Goldpreise immer noch „dick im Plus“ ist. Das Gesicht der Bankangestelltern war ein einziges großes Fragezeichen. Vielleicht war es auch ein P? Nach dem Motto – selbst unsere Tochter weiß besseres mit ihrem Geld anzufangen als schon damals praktisch zinslos der Bank ein Darlehen zu gewähren. Oder gar Negativzinsen zu berappen. Was für ein Glück, dass wir hier alle wissen, wie man Mr. Draghi und Konsorten Ordnungsgemäß den Stinkefingerzeigt. Und zusätzlich etwas bekommt – das auch in 1.000 Jahren noch etwas wert ist. In diesem Sinne.

12.01.2017

13:03 | standard: Kontenregister: 427 Abfragen seit Einführung im Oktober

ECbleak
Kontenabfragen sind seit Oktober auch in Österreich möglich, allerdings werden nur die Stammdaten (Name, Nummer, Verfügungsberechtigter etc.) geliefert, es werden keine Umsätze oder Salden abgefragt. Das ist nach wie vor nur mittels richterlichen Beschluss möglich.

Im Jahr 2016 gab es in Österreich 427 Abfragen, zum Vergleich gibt es in Deutschland pro Monat rund 8.000 – 9.000 Abfragen (bei rund 10x so vielen Einwohnern wie in Österreich). Diese Zahlen zeigen, dieses Register wird noch nicht extensiv genutzt – vor allem da sich viele Beamte nicht sicher sind, wann genau sie solche Abfragen durchführen dürfen – die Praxis wird das allerdings noch zeigen.

Auch wenn das unter den Umständen eher positiv zu werten ist, der nächste Schritt wird auch eine Einsicht auf den Kontosaldo sein, scheibchenweise wird es danach bis zum für Behörden komplett offenen Konto weitergehen.

11.01.2017

10:28 | handelsblatt: Noch 80 Jahre bis zur Gleichberechtigung

Obwohl die meisten Beschäftigten im Finanzsektor Frauen sind, besetzen nur wenige von ihnen Führungspositionen. Vor allem Banken hinken hinterher. Warum das so ist, hat eine Studie des DIW untersucht.

Kommentar
Eine kluge Frau heiratet den Bankvorstand. Dann ist sie der Chef vom Chef und sein Geld kann sie auch ausgeben. Der Ärmste kriegt dann jeden Morgen wenn er zur Arbeit geht an der Haustür ein Küßchen und eine Umarmung von ihr, weil er es so unsagbar schwer hat und das Luftgeld der Bank vermehren muß.

10.01.2017

08:50 | n-tv: "Eurozone noch nicht über den Berg" - Banken erwarten steigende Risiken

Beim Bundesverband deutscher Banken (BdB) herrscht für dieses Jahr nur gedämpfte Zuversicht. BdB-Hauptgeschäftsführer Kemmer verweist auf die Baustellen in der Eurozone und die Unklarheit über die Politik von Donald Trump.

09.01.2017

08:28 | globalresearch: Enemies of the State: How The Financial Services Industry Is Destroying Democracy

.... The biggest banks are now so powerful they cast a dark shadow not just over politics but corroding the very fabric of society as a whole. Widespread alienation amongst the general public towards a political elite who defended these banking behemoths has led to civil-unrest and it continues to do so years later. The course of public anger has now spread, its focus now firmly pointed at ‘the establishment’.!

In den letzten Jahrzehnten war und ist im Westen wohl nichts undemokratischer als die bedingungslose Bankenhilfe! TB

08.01.2017

14:09 | DWN: Skandal Monte Paschi: Anwalt entdeckt Unterschrift von Mario Draghi

Die Krise der Monte Paschi hat ihren Ursprung in der unsauberen Übernahme der Antonveneta im Jahr 2008. Der italienische Anwalt Paolo Emilio Falaschi hat ein bemerkenswertes Dokument zu Tage gefördert. Es wirft Fragen über die Rolle von Mario Draghi auf.

10:01 | spiegel: US-Anwälte bereiten Milliardenklage gegen deutsche Banken vor

Die US-Anwaltskanzlei Hausfeld bereitet laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" Schadensersatzklagen in Milliardenhöhe gegen deutsche Banken vor. Sparkassen, Volksbanken und Privatinstitute wie die Deutsche Bank sind betroffen. Den Geldhäusern werden demnach verbotene Kartellabsprachen vorgeworfen, die jahrelang zu überhöhten Gebühren beim Zahlen mit EC-Karten geführt haben sollen.

Bin nun wirklich kein ausgewiesener Bankenfreund, aber das ist lächerlich. Die US-Justiz kann auf der ganzen Welt ihre Spielchen spielen. Wie das möglich ist und warum wir uns alle das gefallen lassen, bleibt mir ein Rätsel! TB

Kommentar
Es geht nichts über gute Freunde, die einen immer wieder vom Pferd schießen. ;-)

12:10 | Kommentar
Es gibt offenbar keine Abgrenzung mehr im Sinne Nationalstaat / innere Angelegenheit mehr. Seerecht, Handelsrecht sind die Grundlagen für diese Aktionen. Da braucht es kein TTIP / CETA etc.

07.01.2017

09:09 | standard: Italien: Sieben Banken vernichteten 24 Milliarden Euro

Das Vertrauen italienischer Sparer in ihre Banken ist verpufft. Kein Wunder. Denn in den vergangenen Jahren wurden allein bei sieben "Krisenbanken" 24 Milliarden Euro an Sparvermögen verheizt. Dies entspricht rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) des Landes.

Kein Problem, die real arbeitenden Menschen fangen das locker auf und werden auch für die Boni der Herren Manager grad stehen! TB

Kommentar
Von den italienischen Krisenbanken hört man in den Medien nichts mehr. Null, als hätte das Christkind alles wieder in Ordnung gebracht. Manche Themen verschwinden einfach über Nacht. Inzwischen kaufen Italiener massenweise Wohnungen in Österreich und treiben dort die Preise. In deren Haut möchte ich nicht stecken, wenn z.B. Beppe Grillo an die Macht kommt, denn dann könnte es massive Steuern auf Auslandsvermögen geben. Wenn man dann schnell Immos verkaufen muss, hat man ein Problem.

Der Bericht darüber reicht Ihnen nicht? TB

06.01.2017

11:37 | presse: Immer mehr Schweizer Banken liebäugeln mit Negativzinsen

In der Schweiz denken immer mehr Regionalbanken über Negativzinsen für ihre Privatkunden nach. 60 Prozent der Kantonalbanken und 38 Prozent der Regionalbanken erwägen dies für reiche Kunden ab einem gewissen Vermögen oder für den Fall, dass die Notenbank die Negativzinsen ausweitet.

05.01.2017

12:12 | ET: 95 Millionen Dollar Strafzahlung: Deutsche Bank einigt sich in weiterem Rechtsstreit mit US-Behörden

Erst kurz vor Weihnachten hatte die Deutsche Bank gegen eine Strafzahlung und Entschädigungen in Höhe von insgesamt 7,2 Milliarden Dollar einen Rechtsstreit um faule Hypothekenpapiere in den USA beigelegt.

Kommentar
Apropo Deutsche Bank. Ich habe dort mein Girokonto laufen. Auf meinem Kontenausdruck wird seit Januar die Höhe meines Dispokredits als Guthaben ausgewiesen.

04.01.2017

10:30 | handelszeitung: Über 900 Millionen Euro für zwei Krisenbanken

Italiens Rettungsfonds pumpt insgesamt knapp 1 Milliarde Euro in die Veneto Banca und die Banca Popolare di Vicenza. Noch viel teurer wird voraussichtlich die Rettung der Traditionsbank Monte Paschi.


07:48
 | handelsblatt: Mehr Freiheit, weniger Rampenlicht

Anshu Jain, Ex-Chef der Deutschen Bank, startet bei einem kleineren Institut seine zweite Karriere. Einen ähnlichen Weg sind bereits andere Topbanker gegangen. Einige machen heute den etablierten Häusern Konkurrenz.

Die Verbindung zwischen Bank und Politik kann man auch in diesem Bereich (Jobs nach dem Ausstieg) sehr schön erkennen. Gleich wie in der Politik bekommt der Banker einen tollen Versorgungsjob - möglichst ohne Verantwortung, da er bereits bewiesen hat, diese nicht zu "dastemmen" und damit er nichts mehr anstellen kann. Das Megasalär ist nichts anderes als Schweigegeld, damit ja nicht an die Öffentlichkeit kommt, welche Sauereien im "alten" Bereich geschehen sind! TB

03.01.2017

10:33 | faz: Anshu Jain hat eine neue Stelle

Der frühere Deutsche-Bank-Boss Anshu Jain arbeitet künftig für ein eher unbekanntes amerikanisches Wertpapierhaus. Klar ist auch schon, was er dort tun soll.

Abgesehen davon, dass der neue Job des wohl unnötigsten aller Deutschbanker der FAZ keine Meldung Wert sein sollte, zeugt es schon von erstaunlicher Fachunkenntnis, Cantor Fitzgerald als relativ unbekanntes Wertpapierhaus zu bezeichnen! Ist doch das WP-Haus spätestens seit 9/11, wo es das Gros seiner Mitarbeiter verloren hat, fast weltberühmt! TB

02.01.2017

08:29 | zero-h: Euronomics Decomposing, Raise a Glass of Cheer!

Europeans must have been delighted to discover that one thing is working as well as it has since the start of the Great Recession. Behemoth banks that are failing are still able to pay their Christmas bonuses to their top executives and give nice dividends to their shareholders thanks to Super Mario Draghi.

Siehe auch Wirtschaft! TB