03.04.2026
Vor einer Woche veröffentlichten die Ökonomen von Goldman Sachs in dem Versuch, den Markt zu beruhigen, einen ausführlichen, wenn auch stellenweise etwas zusammenhanglosen Bericht, in dem sie darlegten, warum eine Krise im Bereich der privaten Kredite nicht zu einer weiteren Finanzkrise führen würde. Erinnern wir uns daran, dass wir Mitte März, als die Aufmerksamkeit verständlicherweise auf den Iran-Krieg gerichtet war, erklärten, warum die Entscheidung von Blue Owl im Februar, mit der Liquidation von Krediten in seinen drei wichtigsten Privatkreditfonds zu beginnen, um aktuelle und zukünftige Rücknahmen zu finanzieren, den „Margin Call“-Moment der Branche darstellte, nämlich:
Zunächst war es Blue Owl, der größte reine Private-Credit-Fonds mit einem verwalteten Vermögen von über 300 Milliarden Dollar. Das Unternehmen, das als erstes mit massiven Rücknahmeforderungen konfrontiert war, weigerte sich, Investoren zu sperren, und kündigte stattdessen an, private Kredite im Wert von 1,4 Milliarden Dollar zu verkaufen (es war unklar, welche Kredite verkauft wurden, aber Goldman vermutete, dass es sich wahrscheinlich um die besten handelte, um willige Käufer zu finden, während das Unternehmen auf den toxischen Schlamm sitzen blieb) aus seinen drei BDCs (OBDCII, OBDC und OTIC) zu 99,7 Cent (eine Zahl, die Vertrauen wecken sollte, aber lächerlich war, zumal einer der „Käufer“ eine verbundene Versicherungsgesellschaft, Kuvare, war, die ebenfalls im Besitz von Blue Owl ist), um die Rücknahmeforderungen zu befriedigen.
Kommentar des Einsenders
...geht schon los. Die Investoren wollen "ihr" Geld...
Wenn alle gleichzeitig durch die Tür wollen, merkst du, dass sie zu klein gebaut wurde JE
28.03.2026
17:11 | ET: Sprengstoffanschlag auf Filiale der Bank of America in Paris vereitelt
In Paris ist am frühen Samstagmorgen ein Sprengstoffattentat auf eine Filiale der US-Großbank Bank of America vereitelt worden. Polizisten die zur Überwachung der Bank eingesetzte waren, nahmen einen Mann fest, der gerade dabei war, den Sprengsatz zu zünden, wie die Nachrichtenagentur AFP aus mit dem Fall vertrauten Kreisen erfuhr. Ein weiterer Mann soll die Flucht ergriffen haben. Der Vorfall ereignete sich gegen 03.30 Uhr in der rue de la Boétie im 8. Arrondissement im Zentrum der Stadt. Der selbstgebaute Sprengsatz bestand aus einem mit Flüssigkeit befüllten Fünf-Liter-Kanister sowie einem Zündsystem mit 650 Gramm Sprengstoff. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Zu den Hintergründen des Vorfalls wurde zunächst nichts bekannt. Der festgenommene Mann soll für 600 Euro über das soziale Netzwerk Snapchat rekrutiert worden sein, berichtet Ouest France.
Discount-Terrorismus... Für den Preis eines besseren Smartphones kriegst du heute offenbar schon jemanden, der dir eine Bank sprengen soll – rekrutiert per Social Media wie ein Essenslieferant. Professionell ist da gar nichts mehr, aber genau das machts gefährlich: billig, dumm und jederzeit reproduzierbar. JE
27.03.2026
14:35 | virgule: François Pauly wird Vorsitzender des Aufsichtsrats der Vatikanbank
Die Vatikanbank schreibt seit geraumer Zeit schwarze Zahlen und ist frei von Skandalen. Ihr langjähriger Chef geht demnächst in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist der Vorsitzende der Compagnie Financière La Luxembourgeoise. François Pauly (61), derzeit Präsident der Compagnie financière La Luxembourgeoise und ehemaliger Geschäftsführer der Edmond de Rothschild Gruppe, wird neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Vatikanbank IOR.
Wie das Finanzinstitut am Mittwoch in Rom mitteilte, wird François Pauly auf der Aufsichtsratssitzung am 28. April ernannt. Bis dahin bleibt der 62-jährige Franzose Jean-Baptiste Douville de Franssu im Amt. Er leitet das vatikanische Finanzinstitut seit 2014. Anlässlich dieses bevorstehenden Wechsels gab Jean-Baptiste Douville de Franssu eine positive Bilanz seiner Arbeit beim Institut für die Werke der Religion (IOR), der Bank des Vatikans. Seit 2014 hat das Institut nach einer langen Phase von Managementproblemen einen tiefgreifenden Strukturwandel durchlaufen. Es genießt heute internationale Anerkennung und weist solide Finanzergebnisse auf. Derzeit betreut es weltweit 12.000 Kunden sowie den Papst, den Heiligen Stuhl und die gesamte katholische Kirche.
Kommentar des Einsenders
"Mit François Pauly, ehemaliger Direktor der Edmond-de-Rothschild-Gruppe, rückt ein erfahrener Finanzmanager an die Spitze des Aufsichtsrats der Vatikanbank (IOR). Die offizielle Ernennung soll am 28. April in Rom erfolgen – ein Schritt, der als weiterer Versuch gewertet wird, das angeschlagene Image der traditionsreichen, aber oft umstrittenen Institution zu stabilisieren.
Noch amtierender Präsident bleibt bis dahin Jean-Baptiste Douville de Franssu, der seit 2014 die Geschicke der Bank lenkt. Unter seiner Führung wurde das IOR nach Jahren von Skandalen und Managementproblemen restrukturiert und stärker reguliert. Kirchenintern wird seine Amtszeit als Phase der „Erneuerung“ gewürdigt.
Das Institut für religiöse Werke verwaltet rund 12.000 Konten weltweit – darunter die finanziellen Interessen des Vatikans, kirchlicher Einrichtungen und des Papstes selbst. Kardinal Giuseppe Petrocchi, Vorsitzender des Aufsichtsgremiums, lobte Douville de Franssu ausdrücklich und signalisierte Vertrauen in den künftigen Kurs unter Pauly.
Doch die Geschichte der Vatikanbank bleibt belastet. Historiker und Autoren verweisen seit Jahren auf ihre mutmaßliche Rolle bei den sogenannten „Rattenlinien“ – Fluchtnetzwerken, über die NS-Funktionäre nach dem Zweiten Weltkrieg Europa verlassen konnten. Archivdokumente aus den USA und Deutschland legen nahe, dass Teile des Nazi-Goldes über das IOR in die Schweiz transferiert wurden, wo es später zur Finanzierung von Fluchten diente.
Der Führungswechsel steht damit nicht nur für eine personelle Neuausrichtung, sondern auch für den fortwährenden Versuch, eine Institution zwischen religiösem Auftrag, globaler Finanzmacht und historischer Hypothek neu zu positionieren.
Interessant wäre welche Schätze im Keller des Vatikan lagern. ..." Es wird immer besser - es kommt zusammen, was zusammengehört und es wird auch noch öffentlich sichtbar! Genial - und wohl nicht zufällig fand letzte Woche eine Razzia in der Rothschild-Bank in Paris statt...!? Werden die Assets kleiner - ...muß erneut eine "Rattenlinie" gebaut werden, um den Fluß der Aktiva zwischen London/Paris/Zürich/Rom und anderorts effizienter zu gewährleisten...? ...und ein Amerikaner als Papst - ...herrlich!
22.03.2026
15:53 | insideparadeplatz: UBS wird amerikanisch: Still unter Trump-Decke geschlüpft
Die UBS hat ihr grosses Ziel erreicht. Sie darf ihre Bilanz für Kredite und Wertpapiergeschäfte im grössten Finanzmarkt auf dem Globus nutzen. Man habe in den USA eine volle Banklizenz erhalten, so die UBS in einer Mitteilung. Diese kam am frühen Freitagabend, kurz vor Schweizer Börsenschluss und als die meisten hiesigen Medien die Arbeitswoche bereits abgeschlossen hatten. Entsprechend wenig Wellen schlug die News. Dabei ist sie brisant. Die UBS macht sich noch abhängiger von den Launen und Interessen der USA. Sie muss in Zukunft alles umsetzen, was Uncle Sam von ihr will.
Was das bedeutet, hat das kürzliche Nazigeld-Hearing einer Senats-Kommission gezeigt. Zwei höchste UBS-Manager mussten vor US-Politikern zu Kreuze kriechen. Es war der letzte Akt, um die ersehnte Volllizenz zu erhalten. Jetzt steht der riesige Markt offen für Business. Umgekehrt muss die UBS unbedingten Gehorsam leisten gegenüber allem, was die USA wollen. Sie ist faktisch ein US-Bankenkonzern geworden. Die Folgen für die Schweiz reichen weit. Sie muss im Notfall für die Bank geradestehen.
Kommentar des Einsenders
Still und heimlich... und das praktische erneut - Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert! Zu groß für CH, die Steuerdeppen mußten sie schon mal retten, die CS kostete 250Mrd. Franken (offiziell), Gefeilsche ums EK, und sobald der nächste Sturm aufzieht, wird der Eidgenosse wieder zur Kassa gebeten... Wie lange man sich diese hohen Risken noch leisten wird wollen..!?
Wenn die UBS: in den USA Geld verdient... nach US-Regeln spielt... politisch von Washington abhängig ist... Warum sitzt sie überhaupt noch in der Schweiz? Richtig... Weil dort im Zweifel noch jemand die Rechnung bezahlt. JE
19:10 | Der Ostfriese
"Glückwunsch" an alle Schweizer, damit gehört das, wovon Ihr geglaubt habt es gehöre Euch, endlich gewissen Kreisen, die in den USA beheimatet sind. Gewöhnt Euch schon einmal daran, in spätestens zehn Jahren von Alpenmilch, -käse und dem Export von Holz leben zu müssen und daran, für die von Euch erarbeiteten Häuser in Zukunft an gewisse Kreise (die sich
momentan noch in dn USA befinden) den Mietzins entrichten zu dürfen.
18.03.2026
12:36 | SPON: Cum-Ex-Erträge bei Bankier Olearius müssen neu geprüft werden
Das Landgericht Bonn muss erneut prüfen, ob bei dem Hamburger Bankier Christian Olearius noch mögliche Erträge aus dem Cum-Ex-Skandal zu holen sind. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hob am Mittwoch das Urteil des Bonner Gerichts in dem Punkt auf. Das Strafverfahren gegen Olearius wegen des Vorwurfs des schweren Steuerbetrugs ist dagegen rechtskräftig eingestellt, da er aus gesundheitlichen Gründen verhandlungsunfähig ist. (Az. 1 StR 97/25)
Die Schuldfrage ist damit offen. Die Staatsanwaltschaft Köln geht davon aus, dass Olearius als langjähriger Chef der Hamburger Warburg-Bank maßgeblich an Cum-Ex-Geschäften beteiligt gewesen war. Hinter dem Cum-Ex-Skandal steht das womöglich umfassendste System der Steuerhinterziehung in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Der Staat wurde dabei um Milliarden geprellt.
.. ich hab heute Kopfschmerzen und kann daher meine Steuern nicht zahlen. Wenn man Durchfall hat .. dann sind die Abgaben nicht zu zahlen? TS
16.03.2026
10:55 | insideparadeplatz: Kleine MBaer war auch gross im Iran-Sumpf
Die MBaer soll „Zahlungen in Höhe von 37 Millionen Dollar für einen internationalen Ölschmuggelring getätigt sowie Geldwäsche für die Revolutionsgarden“ im Iran gemacht haben. Das bringt heute die SonntagsZeitung, dies mit Bezug auf eine US-Untersuchung der Finanzbehörde Fincen. „Fincen wirft MBaer auch Sanktionsumgehungen vor, weil 27 Millionen Dollar in mehreren Tranchen an eine sanktionierte Gegenpartei der iranischen Ölindustrie flossen“, so das Blatt. Die Finma war vor 2 Wochen bei der MBaer einmarschiert und hatte die Zürcher Bank mit rund 60 Mitarbeitern und 5 Milliarden Kundengeldern, darunter viele Russen, per sofort geschlossen.
Der von der Finma eingesetzte Liquidator, ein Anwaltsduo der Kanzlei Kellerhals Carrard Basel, hatte das Kommando übernommen. Mike Bär war noch am gleichen Tag, an dem der eine Anwalt erstmals vor die MBaer-Truppe gestanden war, durch die Hintertüre verschwunden. Der Urenkel des berühmten Julius Bär ging, ohne sich von den Leuten zu verabschieden – mitgenommen hat er offenbar die Kunstgegenstände in den Sitzungsräumen der MBaer.
Kommentar des Einsenders
...das nächste Beben in der Schweiz - und naturgemäß reichen auch derorts die Fäden nach Wien in den Benko-Sumpf, läßt die Golf-Invests beim Turmbauer (und der Mithilfe des Ex-Kanzler Kurz&Co) gleich in einem anderen Licht erscheinen...
https://www.news.at/wirtschaft/rene-benko-klage-bankhaus-julius-baer
War Signa etwa eine "Großwaschmaschine" mit angehängter Betonier-Abteilung...? Rote Fäden wohin man blickt und btw. Wirecard und Cum-Ex stünden auch noch im Raum zur sauberen juristischen Aufarbeitung!? Auch dahin gab es ja genügend "Interessante" Verbindungen inbes. aus den politischen Lagern...
Ein Mini-Bankhaus mit Maxi-Risikokunden spielt Offshore-Roulette mit Russen-PEPs und iranischem Öl – bis die Amerikaner den Laden dichtmachen... Der Gründer verschwindet mit den Kunstwerken, die Chefin kassiert weiter ihr Luxusgehalt, und die Banker dürfen sich schon mal beim AMS anstellen. Klassischer Zürcher Privatbank-Kapitalismus: Gewinne privatisieren, Scherben kollektiv aufwischen lassen. JE
08:17 | fmw: Commerzbank: UniCredit verkündet Übernahmeangebot
Vor wenigen Augenblicken hat die italienische Großbank UniCredit ein Übernahmeangebot für die Commerzbank verkündet, an der man bereits einen bedeutenden Anteil hält. Man bietet für alle ausstehenden Aktien und bietet den Commerzbank-Aktionären UniCredit-Aktien an.
Selbstverständlich erzählen uns die Banken die Mär vom „strategischen Zusammenschluss“. In Wahrheit frisst halt wieder einmal der größere Finanzhai den kleineren – ganz im Sinne der immerwährendenBankendoktrin: Gewinne privatisieren, Risiken später beim Steuerzahler parken. Und während wirglauben, wir hättennoch eine Hausbank, sitzt längst irgendein italienischer oder amerikanischer Excel-Hütchenspieler auf unserenKonten und zaubert unser Geld weg. TB
15.03.2026
14:22 | pc: ILLUSION DER MACHT. Warum internationale Banken mächtiger sind als manche Staaten
Kommentar des Einsenders
Auch wenn es mal wieder ein AI Video ist, so sind die Aussagen doch klasse. Gleich zu Beginn wird korrekt ausgesprochen:
„Wir sind die erste Generation in der Geschichte, die freiwillig auf totale Transparenz ihrer Ausgaben eingewilligt hat im Tausch gegen Cashback und Boni“
Und genauso ist es. Das Video lohnt sich im Hintergrund laufen zu lassen.
Der wichtigste Satz darin: Banken konzerne wissen mehr über Sie als Ihre Familie! TB
14.03.2026
08:14 | report24: Das Gold der Ukraine: Die Mauer
Im Falle der Milliardenflüsse an Goldbarren, Dollarbündeln und Euronoten in die Ukraine machen alle Beteiligten die Mauer. Währenddessen veröffentlicht die rumänische Journalistin Iosefina Pascal weitere Details.
Ich glaube es war 2011 oder 2012 als die damalige Raika-Größe karl Sevelda in Alpbach auf der Bühne gesessen ist und gemeint hat "in österreich gibt es mehr Raika-Filialen als Kirchen". Ab da wusste ich, die Bank hat - genauso wie ihre Schutzmacht ÖVP endgültig die Bodenhaftung verloren. Das sind jetzt die peinlichen Folgen aus der Kombination "Realitätsverlust verbunden mit Parteihörigkeit"! TB
13.03.2026
06:30 | ia: Global banks shut Middle East branches following Iranian threats
Die Drohungen des iranischen Militärs wurden ausgesprochen, nachdem am Mittwoch (11. März) die Filiale der Sepah Bank in Teheran bombardiert worden war. Die Citibank UAE gab eine Erklärung heraus, wonach ihre Filialen und Finanzzentren vom 12. bis 14. März vorsorglich vorübergehend geschlossen bleiben, mit Ausnahme ihrer Filiale in der Mall of the Emirates in Dubai. „Wir gehen davon aus, dass alle betroffenen Standorte am 16. März wieder geöffnet werden“, heißt es in der Erklärung.
Auch die HSBC hat ihre drei Filialen in Katar vorübergehend geschlossen und weist ihre Mitarbeiter an, von zu Hause aus zu arbeiten.
Naja was willst dazu sagen: "Die Ratten ......?". Die ansonsten recht starren und immobilen Bankenriesen bekommen auf einmal Pfeffer im Arsch - aus Angst. Aber nicht die Angst um das eigene (oder jenes ihrer Lieben) Leben treibt sie, sondern viel mehr die Angst vor dem Verlust von Boni im Falle eines Geschäftsrückganges. Das hat noch jeden Banker motivert. TB
12.03.2026
14:42 | fnp: Bundesbank in Frankfurt zieht um – Sanierung wäre 1,7 Milliarden Euro teuer
Frankfurt – Die Deutsche Bundesbank will ihre Zentrale vom bisherigen Gelände in Frankfurt-Bockenheim verlagern und künftig in eine andere Immobilie im Stadtgebiet ziehen. Das kündigte Bundesbankpräsident Joachim Nagel am Mittwoch nach einer Vorstandssitzung an. Die Entscheidung fiel erst am Vortag und markiert laut Nagel einen „räumlichen Neustart“ für die Notenbank.
Der Vorstand habe sich die Entscheidung „nicht leicht gemacht“, sagte Nagel. Grundlage sei eine umfangreiche Wirtschaftlichkeitsuntersuchung gewesen, die gemeinsam mit externen Partnern durchgeführt wurde. Ergebnis: Der Kauf einer neuen Immobilie in Frankfurt sei wirtschaftlicher, schneller umsetzbar und weniger risikoreich als eine umfassende Sanierung des bisherigen Bundesbank-Geländes an der Wilhelm-Epstein-Straße.
Erst jahrelang planen, Millionen verbrennen und ein Milliardenprojekt aufblasen – und wenn die Rechnung explodiert, erklärt man plötzlich den „räumlichen Neustart“. Kurz gesagt: 170 Millionen Lehrgeld später merkt die Bundesbank, dass Sanieren vielleicht doch keine so brillante Idee war. JE
17:35 | Der Bondaffe
Tja, über ein paar Ecken gedacht ist das der "Fluch des Fortschritts". Brutale Technisierung mit immer neueren "Features" in immer kürzeren Zeitabständen, Digiatlisierung und KI-isierung, in diesem Fall modernste und höchste Rechenzentrumsleistungen (und als Sicherung im Datenaustausch die alten FAX-Leitungen nicht vergessen) machen jede Immobilie, die erst vor 20 Jahren gebaut wurde, zu einem Ladenhüter. Da wurden schon mal die USB-Anschlüsse zum Laden verschiedenester elektronischer Geräte nicht vergessen. Da kann man keinen Vorwurf
machen, das gab es vor 20 Jahren nicht. Niemand hat das erkannt. Und Home-Office war auch unbekannt, die Anzahl der Büroräume ist nicht mehr entscheidend für den Firmenbetrieb.
Das Gebäude in dem die Deutsche Bundesbank bisher residierte ist aus dem Jahr 1972. Das zeigt erstens, daß man mit einem Gebäude a la Vorkriegsmodell bis jetzt einigermaßen gut ausgekommen ist. Andererseits, daß die Ansprüche an die Digitalisierung nicht so hoch waren wie bei den Geschäftsbanken. Bei den neuesten technischen Trends war man scheinbar nicht dabei, wahrscheinlich dürfte die Entsorgung der Staubschichten aus vielen Jahrzehnten entsorgungstechnisch eines der größten Probleme sein. Wer weiß, was da alles an Asbestzeug rumfliegt?
Andere haben die Probleme auch, beispielsweise in Dubai. Im Jahr 2009 in den Sand gesetzt, scheint das Atlantis-Hotel Dubai vom lichtgeschwindigkeitsartigen Fortschritt der Digitalisierung überholt worden zu sein. Und nicht nur das, das ganze Geschäfts- und Organisationsmodell scheint nichts mehr zu taugen. Das Hotel verwandelt sich gerade sukzessive in einen Lost Place. Und was Modernisierung, Restaurierung und Instandhaltung angeht, wird das gerade richtig teuer. Für die gierigen Investoren.
Hier dazu ein Beitrag mit vielen neuen Gedankengängen, was alles so schief läuft, wenn der Fortschritt brutal schnell vonstatten geht.
https://www.youtube.com/watch?v=ZzlXf1yg1E4
Das ENDE von Atlantis Dubai: Der Fall des luxuriösesten Hotels
Als Fazit bleibt festzuhalten: Das Bürohaus (oder das Luxushotel), welche vor 20 Jahren gebaut wurden, zeigen den technischen Stand 2006. Der hat sich mittlerweile schon ein paarmal überholt. Die Gebäude, wie in Dubai, werden dann zu rasenden Geldverbrennungsmaschinen. Der Büroturm in Frankfurt ist, was die technische Infrastruktur angeht, ein
alter Hut. Man denke an die Verkabelung oder ein WLAN-Netz und deren Ansprüche des Jahres 2026? Da braucht es drei Dinge: Schächte, Schächte, Schächte. Und Hochleistungskühlsysteme für die Hochleitungsrechner im Keller. Und, und, und...
Es soll dann aber Geldanleger geben, die offene Immobilienfonds halten. Auch da sind diese Vorkriegsimmobilien drin. Mit welchen aktuellen Werten diese Immobilien angesetzt werden, weiß keiner. Aber da gibt es sehr wahrscheinlich viel Kreativitäts- und Gestaltungsspielraum beim Fondsaufleger. Was das "alte Zeuch" aus 2006 und davor wohl wirklich wert ist? Halten Sie noch einen offenen Immobilienfonds mit Immobilien im Bestand, an denen der Zahn der Zeit und des digitalen Fortschritts nagt? Das verlangt viel Mut und Vertrauen in die Zukunft. Gerade wo modernste Türme jederzeit gebaut werden können.
Obwohl, eine Lösung in Dubai gäbe es für die geldgeplagten Investoren doch noch. Im Moment stehen die Chancen ganz gut auf einen abgemilderten 9/11er-Effekt. Wenn sich eine Rakete der Iraner verirrt und dort einschlägt und man alles abreißen muß, gibt es zwar kein Geld von der Versicherung. Aber die vielen vielen Kostenschrecken hätten auf einmal ein Ende.
07:29 | report24: Die Lügen um das Gold der Ukraine: Die unheimliche Höhe des Geldberges
Nach dem von Ungarn gestoppten Geld- und Goldtransport in die Ukraine wirkt das offizielle Narrativ immer lächerlicher. Allein über Ungarn flossen in den ersten beiden Monaten 2026 1,5 Milliarden Dollar und Euroscheine in bar sowie an Goldbarren in die Ukraine. Aus Rumänien kommen Berichte über monatliche Milliardenlieferungen seit 2022. Die Ukrainisten sprechen vom normalen Geldbedarf der Bevölkerung. Was angesichts der Höhe der Geldlieferungen nicht haltbar ist.
Die EU predigt Bargeldobergrenzen für ihre Bürger - gleichzeitig sendet man Milliarden in bar und Gold Richtung Ukraine.
Das ist die neue Form europäischer Transparenz?
Brüssel nennt das Solidarität.
Der Steuerzahler nennt das ein sehr teures Geheimnis auf unsere Kosten.
Bachheimer.com fürchtet, dass Brüssel in puncto Korruption und geheimer Geldverschiebungen schlimmer wird als Kiew. TB
10:58 | Leserkommentar
Natürlich ist die Werthöhe der Transporte irritierend; wesentlich unverständlicher ist aber die Tatsache. dass es sich dabei um USD, EUR und Goldbarren ( sic ) handelt. Das ist freche Verarsche, da diese Mittel natürlich in keinem Fall " für den normalen Gebrauch der Bevölkerung " bestimmt sind. Die Ukrainer regeln ihren Geldverkehr in der Landeswährung HRYWNJA / UAH, deren Wert ggü. EUR in den letzten 3 Jahren von UAH 39 auf UAH 51 gefallen ist, was angesichts der wirtschaftlichen Lage gar nicht so katastrophal ist. D.h. aber, dass diese Mittel eben nicht für die Bevölkerung bestimmt sind. Welche riesige Schieberei findet hier zugunsten welcher Kreise/Personen/Kickbacks statt und in welcher Höhe ist die EU ( und somit Österreich )
daran beteiligt ? Finanz- bzw EU-Ministerium wissen das natürlich. Bei den Goldbarren ist die Herkunft aufgrund der Prägung jederzeit einwandfrei feststellbar, womit man den Hersteller leicht ermitteln und diesem dann die entsprechende Fragen stellen könnte. Ohne entsprechenden EU-Beschluss ist dieser Vorgang nicht vorstellbar; wann wurde das beschlossen ?
Fragen über Fragen aber das arme EU-Steuerzahlschwein muss ungefragt (weiter-)löhnen.
10.03.2026
06:15 | uncut-news: Weltbank treibt globale Digital-ID-Offensive voran – Zahlungsverkehr wird zur Identitätsfrage
Die Weltbank hat kürzlich Vorschläge für interoperable digitale Identitätsverifizierungssysteme veröffentlicht, die mit Instant-Transfer-Zahlungssystemen und dem Bankwesen verflochten sind. Vertreter der Weltbank hatten sich bereits zuvor zur Notwendigkeit digitaler IDs im Finanzwesen geäußert. Im Jahr 2024 sprachen der Präsident der Weltbankgruppe, Ajay Banga, und Hans Vestberg, Vorstandsvorsitzender und CEO von Verizon, auf dem Global Digital Summit in Washington D.C. über die Notwendigkeit eines Systems zur digitalen Identitätsverifizierung.
Und natürlich sind es genau jene Institutionen, die selbst massiv dunkle, länderübergreifende Bargeldoperationen durchführen, welche misanthropen, macht- und kontrollwütigen Politikern dabei helfen, ihre feuchten Despotenträume zu verwirklichen. TB
07.03.2026
09:30 | Leser-Zuschrift "Weiß jemand was Genaueres?"
Der größte Vermögensverwalter der Welt fällt binnen 2 Monaten um 20 %. Was bedeutet das für das Vermögen der Welt? TB

04.03.2026
08:20 | ntv: Versicherer "blockieren" Schifffahrt im Persischen Golf
Schon jetzt fahren kaum noch Tanker im Persischen Golf, Öl- und Gaspreise steigen steil an. Neben iranischen Drohungen haben Reeder noch ein anderes Problem: Schiffsversicherer canceln wegen des Iran-Kriegs ihre Policen. Dem Seehandel am Golf drohen steigende Preise - und schlimmstenfalls der Kollaps.
Der Krieg am Persischen Golf hält die Wirtschaft in Atem. Dass die Schifffahrt und damit der Transport von Öl- und Gas aus der Region nahezu zum Erliegen gekommen ist, liegt nicht nur an der direkten militärischen Gewalt und den iranischen Drohungen gegen alle Schiffe, die es wagen, die Meerenge von Hormus zu durchfahren. Mit dem Entzug des Versicherungsschutzes haben die führenden Schiffsversicherer eine zusätzliche "Blockade" errichtet.
Früher war ein passendes Mittel die Schiffe des Gegners zu versenken. Heute mit Drohnen .. keine leichte Sache. Es gibt hier unterschiedliche Darstellen .. von komplett zu bis zu einem bisserl Verkehr. .. und wenn Digital kleine Dreieckerl gezeigt werden, hat es natürlich eine gewaltige Aussagekraft.
Luftaufnahmen gibt es nicht .... da mag sich jetzt jeder denken was er will. TS
08:34 | Leser Kommentar
Die USA könnten mit der Bewachung von Tankern beginnen, die die Straße von Hormuz passieren, sagte Trump.
Der US-Präsident ordnete außerdem an, den Seeverkehr im Persischen Golf zu versichern.
Kommentar
Wie soll das gehen ? Darauf warten die Shaheds.
Kann eine Versicherung gezwungen werden dieses Risiko zu versichern ?
03.03.2026
08:16 | TN: Phone banking and digital apps of some UAE banks disrupted
Online and phone banking services of some banks in the UAE were unavailable on Monday owing to a regionwide disruption of IT services.
Customers in the UAE were not able to access phone banking services for Emirates NBD, Emirates Islamic as well as the digital banking services of First Abu Dhabi Bank and Abu Dhabi Commercial Bank. It was not clear whether the issues were related to a fire at an Amazon Web Services data centre in the UAE, which happened on the same day Iran attempted to strike key sites in the country.
Leser-Meldung
Bei den größten Banken der VAE kam es zu Serviceausfällen. Laut TASS-Quellen werden die Probleme vor dem Hintergrund der Beschädigung des AWS-Rechenzentrums aufgrund iranischer Streiks beobachtet.
Die App der First Abu Dhabi Bank ist für eine Reihe von Nutzern nicht verfügbar. Auch die zweitgrößte Bank Emirates NBD meldete mögliche Schwierigkeiten mit alternativen Wegen des Dienstes.
Schön langsam bekommt man den Eindruck .. und das ist nur ein Gefühl, dass es von Amerika und Israel Absicht ist, dass die Raketen einschlagen. Was hat sich da im arabischen Raum entwickelt .. eine spannende wirtschaftliche Region, die durch Innovation in der Wüste glänzt .. und im Gegensatz zu den westlichen Ländern, in dem bei der Innovation etwas Wüste ist.
Dubai... Banken, Start-ups, Bachheimer und viele geschäftliche Ideen in Umsetzung, die man in Amerika vielleicht nicht sehen will? Vielleicht ist es auch ein Angriff auf die wirtschaftliche Entwicklung in dieser Region. Ich rufe daher unseren Brüdern im Sand zu .. also den Sandbrüdern ... Dubai darf nicht Deutschland werden. Amerika ist ein Zuhälter ... und der mag es nicht, wenn seine Mädels ein bisschen nebenbei Geld verdienen. TS
18:06 | Leserkommentar
Nicht nur die Banken .....
Amazon hat davor gewarnt, dass die Behebung des Ausfalls in seinen Amazon Web Services Cloud-Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain lange dauern wird.
02.03.2026
18:57 | insideparadeplatz: Job-Panik: Tausende UBS-Mitarbeiter auf Nadeln
In der grossen UBS steht eine Entlassungswelle vor der Tür, wie sie die Schweizer Grossbank noch nie gesehen hat. Insgesamt geht es um 3’000 Stellen, die in der Schweiz verschwinden. Einen kleineren Teil der nötigen Kündigungen hat die Bank schon im Januar ausgesprochen. Jetzt folgt die zweite Welle. Diese dürfte ungleich heftiger ausfallen. Eine dritte ist für Juni geplant. Die rund 35’000 Mitarbeiter in der Schweiz sitzen auf Nadeln. „Keiner weiss, ob’s ihn trifft“, sagt ein Insider. Es gäbe Listen mit Namen jener, die rausflögen, so der Gesprächspartner. „Viele können vor Sorge nicht mehr schlafen.“
Die Chefs würden ohne klare Kriterien entscheiden, wer gehen müsse. „Egal, wie die Leistungen waren, wie lange man zur Bank gehörte, wie die privaten Umstände sind – jeder ist gefährdet.“ Die UBS betont ihre soziale Ader. „Wir werden den Stellenabbau in der Schweiz und weltweit als Folge der Integration so gering wie möglich halten“, sagt eine Sprecherin. „Wir bieten betroffenen Mitarbeitenden proaktive Unterstützung. Dazu gehört, sie bei der Suche nach einer neuen Stelle innerhalb von UBS oder extern zu unterstützen.“
Der Bondaffe meint:
Da scheint man ganz plötzlich ein großes Problem auf der Ertragsseite der UBS-Bilanz zu haben. Die Einverleibung der Credit
Suisse CS war ein toxischer Broken. Der obige letzte Satz irritiert nicht und ist eindeutig: es müssen Kosten gespart werden wo es nur geht.