28.11.2021

20:15 | derstandard: Mattersburg-Krimi - Behörde zerpflückt Arbeit des Abschlussprüfers der Commerzialbank

Viele Verfahren sind rund um den Zusammenbruch der Commerzialbank Mattersburg im Sommer 2020 anhängig; neben den Ermittlungen gegen den Ex-Chef der Bank, Martin Pucher, und seine Kollegin K. läuft das Insolvenzverfahren, Amtshaftungsverfahren werden angestrengt, zudem stehen Haftungsfragen im Raum. Selbige betreffen auch den Abschlussprüfer des Instituts, die damalige TPA Wirtschaftsprüfung GmbH und heutige Pro Revisio Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH. Sie war jahrzehntelang für die Prüfung der Jahresabschlüsse zuständig. Der Masseverwalter hat bereits Schadenersatzklage gegen den Abschlussprüfer eingebracht.

Das Burgenland - der ewige Banken-Problembär! Da jetzt die technischen Unzulänglichkeiten aufgedeckt sind würde es hoch an der Zeit sein, sich endlich um die politischen zu kümmern! Die Herrschaften in Eisenstadt sind längst überfällig. OF

11:42 | ls: “Banken arbeiten grundsätzlich mit doppelter Buchführung“

"... Wenn Sie also zum Beispiel einen Kredit von einer Bank in Höhe von einer Million Euro aufnehmen, um ein Haus zu kaufen, dann steigt das Vermögen der Bank um eine Million Euro, denn das ist die Schuld, die Sie der Bank jetzt schulden und für die Sie im Laufe der Zeit Zinsen zahlen müssen, aber Ihr persönliches Bankkonto erhöht sich um eine Million Euro, und um das Haus zu kaufen, überweisen Sie diese eine Million Euro von Ihrem Konto an die Person, von der Sie das Haus kaufen. Dadurch wurde Geld geschaffen, das nun in der Tasche des Verkäufers liegt; Sie haben eine Schuld gegenüber der Bank in Höhe des geliehenen Betrags, und die Bank hat einen Vermögenswert. Es handelt sich um eine Maschine der doppelten Buchführung, die es den Banken ermöglicht, Geld zu schaffen, und es gibt wirklich keine Grenzen, abgesehen davon, dass die Banken so viele Schulden machen können, dass ihr Eigenkapital zusammenbricht, wenn einige dieser Schulden ausfallen. Das ist einer der Gründe, warum wir uns in Vermögensblasen verfangen. Aber im Grunde ist es ein sehr einfacher Vorgang: Die Bank erhöht ihre Vermögenswerte, was zu mehr Krediten führt, und erhöht ihre Verbindlichkeiten, was zu mehr Einlagen führt, und so wird Geld geschaffen."

26.11.2021

15:20 | TS an den Leser vom 25112021 - 1007

Ich kann wenigstens sinnerfassend lesen!  
Das Krypto-Dingsbums ist nicht Gegenstand meiner Überlegung gewesen, sondern einfach eine kleine taktische Atombombe für den Banken- und Versicherungssektor im Sinne einer Banking-App von Google und Amazon, wobei diese bereits nach meinem Wissen ein Bankzulassung haben.
Was würde es bedeuten, wenn diese Unternehmen ein Bank gründen und eine App mit Kreditoptionen anbieten würden ... die Zahlung über App und QR-Codes und so die totale Kontrolle über ihre Nutzer und Konsumentenschicht haben.
Da pfeif ich doch auf Krypto ... das ist ein ganz anderes Thema, ein ganz anderes Feld.  Es geht einfach darum, ohne störende und kostenintensive Infrastruktur einen Bankensektor zu etablieren, der auf dem Handy läuft und alle Konsumenten von Amazon umfasst.
Was für Möglichkeiten würden dies ergeben ..... 
Also ich habe meinen Looping ohne Schaden überstanden ... wo sind Sie stecken geblieben?  Bodennaher Hirnkontakt?  

25.11.2021

08:54 | Welt:  Nicht profitabel, nicht effizient – Europas Banken werden abgehängt

Es klingt paradox: Europas Banken sind so robust wie selten zuvor – doch gleichzeitig extrem anfällig. Denn sie verdienen kaum noch Geld. Der schonungslose Bericht einer Pariser Denkfabrik offenbart jetzt, welche verheerenden Folgen das haben könnte. Starkes Eigenkapital, hohe Liquidität, saubere Bilanzen. Es scheint so, als wären Europas Banken seit der Finanzkrise 2007/2008 deutlich stärker geworden. Doch der Eindruck täuscht. Die europäischen Geldhäuser sind extrem anfällig. Der Grund ist ihre geringe Profitabilität.

Würde .. ich sage bewusst, würde Amazon oder Google eine App auf dem Markt werfen, mit einer "Handy-Bank" oder einer "Handy-Versicherung" ... und schon könnten die Banken in Europa ... und auch in anderen Ländern zusperren.  Amazon und Google bräuchten sich nicht einmal anstrengen und viel Werbung machen ... die App würde reichen. TS

09:02 | Leser Kommentar
Werter angstverbreitender Sperling! Gute Überlegung. Bloß: Diese Applikation, respektive: eine private Bank für die Hosentasche, die ausserdem auf Basis harten Geldes operiert, gibt es bereits - seit 2009. Wir nennen die Anwendung "Bitcoin".

... nein lieber werter Leser.... nicht das Krypto-Ding ohne oder mit wenig Kontrolle ... sondern eine echte App mit voller Kontrolle. So ein Beute- und Raubzugsding. TS

10:07 I Leserkommentar
Werter TS!?
Willst du nicht, oder kannst du nicht!? Flieg bitte mal einen Looping, damit endlich der Groschen bei dir fällt! Welche Art von Kontrolle erwartest du, Vogel? Jene von Vater Staat!? Durch eine Behörde, oder gar FM-Aufsicht!? Sieh hin, wo die alle uns inzwischen hingebracht haben!! Zentrale Planung und Kontrolle scheitern. IMMER.
Bitcoin ist maximal transparent. Fehlerfrei. Offen. Gehört niemandem. Kein Boss. Keine Bürokraten. Keine Politik. Keine Manipulation. Reine Funktion über Vernetzung.
Die Zeit von Beute- und Raubzügen neigt sich damit dem Ende zu, da solche Aktivitäten nur per Falschgeld finanzierbar sind. Besten Gruß

10:40 I Leserkommentar zu jenem von 10:07
….bis der Strom ausfaellt.

14:10 I Leserkommentar
Ja, der Strom KANN ausfallen. Für dieses unschöne Szenario bereite man sich vor über den Erwerb von Silbermünzen in großer Menge. Sagt ja niemand was dagegen. Nur: WENN, der Strom tatsächlich ausfällt, haben wir ALLE unmittelbar andere Probleme als diese Diskussion hier!!!

Richtig ist: Solange EIN EINZIGER Computer auf diesem Planeten noch Strom hat (Solar-, Vulkanenergie) und "Mining" betreibt (bzw. die Daten der Blockchain verrechnet), ist alles in Ordnung. Das System kann als antifragil bezeichnet werden, was bedeutet: Es ist praktisch unzerstörbar bzw. regeneriert es sich selbst, da Millionen Teilnehmer an seiner Aufrechterhaltung beteiligt sind/arbeiten.

Was manche hier veranstalten, nennen die Insider schlicht: FUD - Fear, Uncertainty, Doubt, was bedeutet: Angst, Unsicherheit, Zweifel. Die kann man selbstverständlich haben. Allem gegenüber. Es bringt einen aber nicht weiter. Besten Gruß, Der Kosmotoriker

16:36 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 10:07
Lieber Mitleser! Vielleicht sollten Sie die grünen Beiträge von Hr. TS mehrmals hintereinander lesen....und zwar so oft, bis Sie in einer sinnverstehenden, emotionalen Gemütslage angekommen sind. Erst danach, so würde ich empfehlen, sollten Sie sich vor die Tastatur setzen und schriftliche Ergüsse produzieren!

22.11.2021

08:25 | Focus:  Plötzlich tauchen weitere dubiose Geldflüsse im Wirecard-Skandal auf

Im Skandalkonzern Wirecard ist über die hauseigene Wirecard-Bank ein Milliardenbetrag in Geldwäscheparadiese und Steueroasen vor allem in der Karibik geflossen. Das Geld, das von Firmen in Asien über Bankkonten des Konzerns geschleust wurde, versickerte zum großen Teil in Offshore-Gesellschaften.
Das geht nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR aus Kontounterlagen hervor.

Diese Sache steht erst am Anfang ... soviel ist sicher und man sollte auch in Österreich schön langsam anfangen, diese Sache aufzuarbeiten.  TS

21.11.2021

17:16 | reuters: JPMorgan to pay $60 mln to settle precious metals spoofing lawsuit

JPMorgan Chase & Co (JPM.N) hat sich bereit erklärt, 60 Millionen Dollar zu zahlen, um eine Sammelklage von Anlegern beizulegen, die die größte US-Bank beschuldigt hatten, die Preise für Edelmetall-Futures und -Optionen absichtlich zu manipulieren.
Der am Freitag bekannt gegebene Vergleich ist das Ergebnis umfangreicher Untersuchungen der US-Regierung zu einer Form des illegalen Handels mit Edelmetallen und US-Schatzpapieren, die als Spoofing bekannt ist.

Somit ein Eingeständnis, dass bei den EMs kräftig manipuliert wurde!? Hierzu wird wohl noch so Einiges auf unsere "Gold-Äuglein" zukommen...!? OF

 

18.11.2021

17:32 | d-w-n: „Alle Warnlampen leuchten rot“. Allianz-Chef warnt vor neuer Finanzkrise

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat der Vorstandsvorsitzende der Allianz vor dem gegenwärtigen Zustand des Weltfinanzsystems gewarnt.

Leider ein Bezahlschranke, aber die headline alleine verdeutlicht, dass nach 2008 das Tempo im großen Casino bloß erhöht wurde und jetzt der nächste Knall wohl vor der Tür steht!? Fehler (ungestraft) zu wiederholen ist halt nicht besonders g'scheit... OF

09:46 I nh: Gericht kippt Verwahrentgelt für hohe Guthaben – Sprachliche Verwirrung treibt Blüten

"... Das der Begriff „Verwahrung“ sachlich völlig unangemessen ist, schreibt das Gericht nicht, obwohl es die Sache viel einfacher machen würde. Wobei ich zugeben muss, dass das Gericht vielleicht an ein in Paragrafen geronnenes, falsches Verständnis des Geldsystems gebunden ist, und deshalb gar nicht anders kann als Unsinn zu schreiben."

Tja, nicht nur die Semantik kann mitunter ein "Luder" sein. Vorauszusetzen, dass sich Richter mit dem Geldsystem auseinandersetzen, zeugt auf jeden Fall von Optimismus. HP

14:13 | Der Bondaffe    
Das Thema scheint "staubtrocken", ist aber hochinteressant.

Den Begriff "Verwahrentgelt" kann man aus meiner Sicht "nur bedingt und vorläufig" so stehen lassen. Denn dazu müßte irgendwo ein Passus stehen, daß die Bank oder Sparkasse "Geld zur Verwahrung" angenommen hat. Mit "Passus" meine ich die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen".

Nehmen wir als Beispiel die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg. Die hat gerade all ihre Geschäftsbedingungen (an die 30 Stück) aktualisiert. Das sind 170 Seiten Kleingedrucktes, müßte Arial 2,5 sein. In den "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" finde ich nichts worin steht, daß die Sparkasse Geld zur Verwahrung annimmt. Allerdings führt sie Konten:
https://www.kskmse.de/content/dam/myif/ksk-muenchen-starnberg-ebersberg/work/dokumente/pdf/vertragsbedingungen/AGB.pdf

Andererseits müßte man fragen, wenn es sich um eine "richtige Verwahrung" handelt, warum dann das Geld der Kundschaft in der Bilanz der Bank auftaucht? Da hat es nämlich nichts zu suchen. Beim Verwahrentgelt handelt es sich um keinen Zins. Es würde mehr eine Provision sein, aber kein Zins. Die Berechnung des Verwahrentgeltes richtet sich aber nach einem Referenzzinssatz der Europäischen Zentralbank (das auf einer Berechnungsmethode des Referenzzinssatzes der Europäischen Zentralbank, multipliziert mit -1, zuzüglich eines Zuschlags von 0,10% beruht). Das ist raffiniert, hier wird Provision unter Zuhilfenahme einer Formel aus einem EZB-Zinssatz errechnet. Für die Bankbilanz schon wichtig. Eine Provision ist eben kein Zins.

Aus dem Begriff "Verwahrung" ergeben sich eben andere Rechte und Pflichten als aus dem Begriff "Negativzins". Vielleicht kann der Kunde sogar einen bezahlten "Negativzins" zurückfordern?

So bleiben Unschärfen. Ist das Geld auf dem Konto MEIN Geld? Oder gehört es der Bank? Alles ist Begriff schwammig gehalten. Lösung: Da reden wir am besten nicht drüber. Unter wenn Sie erst mal wie ich in den Allgemeinen Geschäftsbedinungen unter Nr. 2 Änderungen bei der "Zukunftsfiktion" angekommen sind, dann steigen Sie aus dem Thema aus.

Weiterhin kann ich folgenden Text von mir noch beisteuern. Es betrifft die Zustimmung zur Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei genannter Sparkasse:

Aktuelles aus der Bankenwelt: „1 Pfund Misstrauen & 1 Pfund Bedingungen“

Kann man „Misstrauen“ gewichtsmäßig, also in Gramm, Pfund oder Kilo messen? Kann man „Bedingungen“ abwiegen?

Man möchte meinen:„Nein, das geht doch nicht!“ Doch es geht, ich habe jüngst ein Pfund „Misstrauen“ in den Händen gehalten.

In den letzten Tagen dürften viele Gewerbetreibende/Unternehmer Post von Ihrer Bank oder Sparkasse erhalten haben. Im Falle eines Spezls kam ein großes schweres DIN A4 Kuvert der örtlichen Sparkasse. Ein fettes Packerl der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg. Wohlgemerkt, mein Spezl hat eine Firma, er ist Gewerbetreibender und dort bei der KSKMSE.de hat er ein Geschäftskonto.

„Ihre Zustimmung ist gefragt“ heißt es im Betreff des Anschreibens und da sollten bei Post dieser Art die Alarmglocken schon läuten. Captain Kirk würde auf der Enterprise „roten Alarm“ auslösen. Wenn eine Bank etwas will, dann ist es nicht umsonst, dann kostet es mehr als vorher. Sozusagen eine neue „Preisgestaltungsrezeptur“. Denn, „there is no free lunch.“

Aufhänger des Geschreibsels wäre ein „Urteil des Bundesgerichtshofs vom 27.04.2021, das für Unsicherheit in Bezug auf unsere Kundenbeziehung gesorgt hat.“ Um „die (Rechts-) UnSicherheiten zu BESEITIGEN, müssen die mit der Kundschaft in der Vergangenheit über den AGB-Änderungsmechanismus mitgeteilten Bedingungen neu mit der Kundschaft vereinbart werden. Dafür sei die AKTIVE Zustimmung nötig.“

„AGB-Änderungsmechanismus“ – Was ist das für eine Schwachsinnsformulierung? Hat es da jemals einen „Mechanismus“ gegeben? Da gilt für die Kundschaft „Vorsicht!“ Und wenn man sich dann das Paket genauer durchliest, also zumindest das Anschreiben, merkt man sehr schnell, dass ein eisiger Wind aus Richtung „Preiserhöhung“ pfeift. Das wären dann neue Gebührenmodelle für Geschäftsgirokonten (modern und flexibel), unternehmerisches Verwahrentgelt („Negativzinsen für Unternehmer“ schreiben sie nicht, dafür sind sie zu listig und zu feige) und dann die „Einführung einer unternehmerischen Kreditprovision“.

Ganz klar und das i-Tüpfelchen auf dem Scheissehaufen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Preiserhöhungsstrategien & Co-Mitteilungen darf nicht fehlen, nämlich das Wort„Nachhaltigkeit“. Das liest sich dann so: „Nachhaltigkeit ist uns wichtig!“ und das, was dann an Formulierungen kommt, zeigt eindeutig, dass die Preis- und Gebührenerhöhungsrunden der Zukunft nach- und anhaltend sein werden. Das geht aber nur in Papierform – und mit Unterschrift auf dem Papier.

Natürlich verhöhnt man die Kunden. Das pekuniäre, pseudo-religiöse Basis-Machtwerk mit den „Sonstigen Bedingungen“ umfasst 63 Blätter mit 126 Seiten. 27 einzelne Bedingungen von „B. für den Überweisungsverkehr“ über „B. für Wertpapiergeschäfte“ bis hin zu „B. für digitale Mastercard Basis/Visa Basis (Debitkarte) mit individualisiertem Authentifizierungsverfahren“ sorgten in der Vergangenheit für „Rechtsunsicherheiten mit der Kundschaft.“ Aha! Unglaublich, in welcher Angst die Verantwortlichen (hier Stefan Lange, Direktor Firmenkunden, stv. Vorstandsmitglied und Wernher Weigert, Direktor Privatkunden West / Immobiliencenter) in der Vergangenheit gelebt haben müssen? Wie haben die beiden Herren das nur ausgehalten ohne in eine schwere Depression oder einen Client-Trust-Burn-Out abzugleiten? Mein alter Chef meinte da: „Zuerst siehst Du den Menschen im Kunden, dann siehst Du nur noch die Konten des Kunden und zum Schluss siehst Du nur noch das Geld. Ohne Kunde! Dann hast Du keinen Bezug mehr. Dann weißt du, du bist zu lange in dem Geschäft.“

Das die neuen „Sonstigen Bedingungen“ nicht in ein epochales Bedingungenepos von über 1.000 Seiten ausgeartet sind, ist nur der überwiegenden kleinen Schriftart zu verdanken. Ich weiß auch nicht genau, welche Schriftart verwendet wurde, aber es könnte sich um „Arial 2“ oder „Arial 2,5“ handeln. Kunden mit schlechten Sichtverhältnissen können also von den „Neuen Bedingungen“ nicht profitieren. Zu klein geschrieben.

Jetzt mögen Sie mir verzeihen, dass ich immer noch nicht auf das Pfund Misstrauen zu schreiben gekommen bin, aber es geht schnurstracks dorthin.

Dann gibt es noch ein „Preis- und Leistungsverzeichnis“ mit schlappen 44 Seiten. Wer z.B. auf Seite 20 etwas von „SHARE-Entgelt inklusive Courtage“ im gewöhnlichen Zahlungsverkehr liest, weiß, wie das mit der Nachhaltigkeit gemeint ist. Den „nachhallenden Preisgestaltungsideen und Entgeltproduktfantasien“ sind keine Grenzen gesetzt. Bei „C – Sparverkehr und Wertpapiergeschäft“ liest man unter I.1, dass es eine Verzinsung für Sparkonten gäbe. Hier geht es dann um die Wertstellungsbedingungen, aber in Zeiten von Null-Zinsen ist das ganze wohl obsolet. Der guten Ordnung halber sei wohl erwähnt, dass es in der Vergangenheit so etwas einmal gegeben hat und das es noch nicht abgeschafft wurde, weil noch ein paar alte Sparverträge (an denen die Kunden wegen guter Verzinsung verzweifelt festhalten) existieren.

Ich kam dann auf die Idee und war so frei, das ganze Paket auf der Bürowaage abzuwiegen. Fast ein Pfund kam dabei heraus, es waren genau 490 Gramm. Alles Grün, alles Papier, alles nachhaltig und absolut nichts digital-onlineisches. Solides Handwerk eben, weil man eine Zustimmung in Form einer Unterschrift braucht. Ein Happy-Klick tut es da nicht. Textform scheint zu wenig zu sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Textform

Also „Bedingungen“, u.a. getarnt als „Allgemeine Geschäftsbedingungen“. Da kann man wütend werden, nicht nur die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg ist sich absolut nicht zu schade „Bedingungen zu stellen“. Es sind keine Vorschläge, es ist kein Rat, keine Empfehlungen, nach Angebot riecht das auch nicht. Nein, das sind „knallharte Bedingungen“. Und wenn der Kunde nicht mitmacht, dann......?

Die stellen Bedingungen, die Sie als Kunde gefälligst mit einer „Aktiven (!) Zustimmung“ zu akzeptieren haben. Aber wenn viele Kunden nicht wollen, was dann? Greift dann eine passive Zustimmung?

Dokumente zeichnen sich stets dadurch aus, dass „Klarheit“ geschaffen werden soll. In allen Arten von Verträgen steht immer drin, um was es geht, wie sich die abschliesenden Parteien „vertragen“ wollen. Ganz oben steht, um welche Art Vertrag es sich handelt. In den AGB, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank beispielsweise, geht es um die Grundlage der Geschäftsbeziehung zwischen Kunde und Sparkasse. Das Wichtigste, die Definition, kommt zuerst unter Punkt 1. Und da liest man unter Allgemeines Nr. 1 Grundlagen der Geschäftsbeziehung: „Die Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden und der Sparkasse ist durch die Besonderheiten des Bankgeschäfts und ein besonderes Vertrauensverhältnis geprägt. Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass die Sparkasse seine Aufträge mit der Sorgfalt (SORGFALTSPFLICHT hat man nicht vergessen) eines ordentlichen Kaufmanns ausführt und das Bankgeheimnis wahrt“.

So weit die ersten Buchstaben des Kleingedruckten und da steht es auch schon: „ist durch .... ein besonderes Vertrauensverhältnis geprägt“. Muss ich das jetzt verstehen!?! Dieses „besondere Vertrauensverhältnis“ ist durch 490 Gramm Geschäftsbedingungen und Verzeichnisse geprägt. VERTRAUEN SCHAUT ANDERS AUS. Wenn ich einem Kunden ein Pfund kleingedrucktes Misstrauen in Arial 2,5 ausspreche, dann stimmt doch etwas nicht.

Schon allein beim „Preis- und Leistungsverzeichnis“ braucht es kein Vertrauen mehr, denn wenn „Negativzinsen (für Einlagen auf Geschäftsgirokonten und geschäftlich genutzte Geldmarktkonten sowie für Einlagen auf Giro- und Geldmarktkonten von Kommunen, kommunalnahen Unternehmen und Einrichtungen – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Banker Ihres Vertrauens) als „Verwahrentgelt“ bezeichnet werden, dann ist das einfach nur nachhaltig raffiniert deklariert. Denn es handelt sich nicht um Zinsen, aber das Verwahrentgelt wird durch eine raffinierte Berechnungsformel an den Referenzzinssatz der EZB gekoppelt. Und damit wäre es durchaus eine Art „Zins“. Fragt sich nur, welchen Vorteil die Sparkassen und auch die Banken daraus ziehen? Wobei es noch offen steht, ob es sich nicht um eine „Provision“ handelt? Zumindest scheint man unter enormen Zeitdruck gestanden zu haben. Sonst hätte man nämlich eine gedenglischte Wortkombination erfunden. Z.B. eine „ECB-Reference-Clearing-Fee“ oder eine „Base-Rate-Compensate-Commission“. Wäre von der Begrifflichkeit bankischer gewesen.

Das Schöne darin ist: man kann das Verwahrentgelt von der Berechnungsmethode entkoppeln. Das Verwahrentgelt bleibt, auch wenn die Zinsen bzw. der Referenzzinssatz durch die Zentralbank erhöht werden. Es wird eine andere Berechnungsmethode angewandt. Letztendlich zahlt man immer, für Guthaben als auch Kredite. Das eine wäre eine „negativer Guthabenzins“ und das andere ein „positiver Kreditzins“. Darum heißt es auch: „Die Bank gewinnt immer!“

Eines möchte ich Ihnen in diesem 490-Gramm-Bedingungen-Wahnsinn nicht vorenthalten. Man muß nicht lange suchen, das Schöne an all dem ist, dass man im Prinzip auf jeder Seite etwas derartiges finden kann. Wenn man sich die Mühe macht danach zu suchen.

Unter Nr. 2 Änderungen (3) finde ich einen Begriff, den ich in 40 Jahren Bank noch nie gelesen habe. Ich habe ihn auch nie gehört. Es geht um die Annahme der Änderungen der AGB durch den Kunden. Das ist übrigens das Totschlagargument schlechthin, wenn Sie lästige Debatten und Diskussionen mit den Bankern vermeiden wollen. Der Begriff heißt „Zustimmungsfiktion“. Also ähnlich wie „Science fiction“, aber es handelt sich um eine „Fiktion“. „Die internationale Suchmaschine gibt dann auch bei Eingabe des Begriffs zwei Antworten:

- etwas, was nur in der Vorstellung existiert; etwas Vorgestelltes, Erdachtes
- bewusst gesetzte widerspruchsvolle oder falsche Annahme als methodisches Hilfsmittel bei der Lösung eines Problems“.

So heißt es dann „Das Schweigen des Kunden gilt nur dann als Annahme des Änderungsangebotes (Zustimmungsfiktion) wenn....“ Puh, das ist schwerer juristischer Tobak der dann folgt. Ich lese das in meiner Welt so, dass man sowieso zustimmt, wenn man nichts macht und ob man die beigefügten Dokumente (übrigens Zustimmungserklärungen) zu Verwahrentgelten, neuen Kreditvereinbarungen, neuen Preismodellen etc, unterschreibt und zurückschickt oder nicht unterschreibt bleibt Ansichtssache. Vielleicht ist es einfach besser, die Fiktion (also Gestaltungsillusion) mit allen Handlungsspielräumen gleiten zu lassen? Will heißen, man sollte vorher genau überlegen, welche Dokumente man unterschrieben zurückschickt. Und so schwebe ich weiterhin im definitionsleeren Raum zwischen positiv-unterschriebener Zustimmungserklärung und negativ-schweigender Zustimmungsfiktion dahin. Kann heißen, frei nach Karl Valentin: „Ich hätte im Traum gedacht, eine Zustimmung gegeben haben zu wollen“.

Als Argumente sind solche Worte von unschätzbarem Wert und so konnte ich meinem Spezl etwas aufmuntern. Durch das zu zahlende Verwahrentgelt (das auf einer Berechnungsmethode des Referenzzinssatzes der Europäischen Zentralbank, multipliziert mit -1, zuzüglich eines Zuschlags von 0,10% beruht), wird das Halten von höheren Geldbeträgen auf seinem Geschäftskonto teuer. Er hebt es zwar immer wieder ab und trägt es in den Firmen-Kassenbestand ein. Leider sieht das das Finanzamt nicht so gern, denn bei hohen Bargeldbeträgen und Kassenbeständen wird das Finanzamt wegen Schwarzgeldannahmen (nicht Buntgeld übrigens) und Vermutungen (Schwarzgeldfiktion) misstrauisch. Zumindest jetzt kann er jetzt auf das hohe Verwahrentgelt verweisen, dass von seiner Sparkasse berechnet wird. Ein gutes Argument für etwas höhere Bargeldbestände. Denn die Verwahrung zu Hause gibt es umsonst. Weitsichtige Zeitgenossen verweisen in diesem Zusammenhang gern auf die beschränkte „Einlagensicherung“ und den „Einlagensicherungsfonds“ der Banken. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt im Fall einer Bankeninsolvenz Summen bis zu 100.000 Euro pro Kunde (Einlagensicherungsgesetz).
https://einlagensicherungsfonds.de/
Das Gesetz schützt aber nicht vor der Berechnung eines Verwahrentgelts, also Negativzinsen.

Kein schlechtes Argument, angesichts 490 Gramm „Bedingungen und Verzeichnisse“. Und wenn gar nichts hilft, kann noch die „Zustimmungsfiktion“ helfen. Man stellt sich einfach vor, das Geld wäre auf der Bank und nicht irgendwo anders in Sicherheit gebracht und verwahrt. Die „Zustimmungsfiktion“ als Teil eines umfassenden „Sicherungs-, Absicherungs- und Sicherheitenkonzeptes. Das überzeugt Banker und Beamte. Denn schließlich kann man das „Verwahrentgelt“ auch als „Verwarnungsentgelt“ betrachten, falls man dazu neigt, zuviel Geld auf dem Konto zu haben. Denn beim „Verwarnentgelt“ schwingt über zwei Ecken die unbestimmte Botschaft mit, dass das Geld auf der Bank oder Sparkasse doch nicht sicher ist.

Clever ist man schon oder man hat es einfach nicht bemerkt, dass gleich ganz am Anfang in den AGBs in der Geschäftsbeziehung ein Wort vorkommt und genannt wird, dass worthülsenartig immer noch verwendet wird um eine Sicherheitenfiktion zu erschaffen. Das Wort „Bankgeheimnis“.

Ich selbst kam am zweiten Tag meiner Banklehre damit in Verbindung (ich kannte es zwar vorher schon), aber die vorgetragene Argumentation einer Kollegin war „nachhaltig“. Wenn ich auch nur ein Wort sagen würde, wenn nur ein Wort über Kunden oder etwas Geschäftliches von mir über meine Lippen nach draußen dringen würde, dann... Seitdem weiß ich, was „Schweigen“ bedeutet. Nichtssagendes Plappern, niemand kümmert es, aber Schweigen heißt einfach „die Papp’n halten“. Ich hätte schon erwartet, dass man das Wort „Bankgeheimnis“ nachhaltig gegen ein anderes, nämlich „Datenschutz“ austauscht. Aber das ist dann doch zu wenig. Datenschutz heißt nicht „die Pappn halten“. Datenschutz heißt, dass Ihre Daten vor Ihnen selbst bestens geschützt sind. Denn es sind Daten und Daten sind heutzutage digital. Das ist der Unterschied zum Bankgeheimnis. Würde man ein „digitales Bankgeheimnis“ wollen, dann könnte man die digitale Totalüberwachung, mit der wir alle täglich konfrontiert werden, nicht durchführen. Dafür braucht es das geflügelte Wort „Datenschutz“ und das ist letztendlich eine Fiktion in einer durchdigitalisierten Welt.

Was also tun mit diesem Pfund Papier? Ob "Jetzt machen wir erst mal nichts und dann warten wir ab!" richtig ist, ist schwer zu sagen. Wenn die Sparkasse die als „Ergänzung zum bestehenden Kontokorrentkreditvertrag“ deklarierte „Zustimmungserklärung“ für die „Einführung unternehmerischer Kreditprovision“ nicht bekommt wäre für meinen Spezl u.a. ein weiterer Kostenfaktor weg vom Tisch. Was angesichts eines zugeteilten provisionspflichtigen Kreditrahmens für das Konto zu der Fiktionsüberlegung führt, sich eine Verwahrentgelt-Flatrate für das durchschnittliche Guthaben der letzten 12 Monate berechnen zu lassen, um kurzfristige Überschussliquiditätseffekte in der Verwahrentgeltberechnung weitestgehend neutralisieren zu können. Man sieht, den Gestaltungsmöglichkeiten zum Abschöpfen der Kundengelder sind fast keine Grenzen gesetzt. Nur das (böse) Bargeld verschafft eigenartigerweise Freiräume.

Eines ist aber sicher, das ist sicherer als das Geld (auf) der Bank. All das schafft einen riesigen Wasserkopf an Bürokratie und Verwaltung. Und es produziert und schafft Daten. Daten zur Kontrolle und zur Überwachung. Noch mehr Papier und noch mehr digitale Speicherung. Und so heißt es dann auch in vielen Abteilungen in den Banken und Sparkassen: „Dieses Geschäft bringt absolut keinen Gewinn mehr, macht aber Spaß!“

16:39 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 14:13
Exakt diesen Schmonz hatte ich heute im elektronischen Posteingang von meiner hiesigen Sparkasse. Wer denkt sich so einen Spam-reifen Betrefftext aus:"Ihre Zustimmung ist gefragt!" Tja, und nun? Wenn ich nicht zustimme ist das Konto weg. Die Preise ändern sich nicht, schreiben sie. Laut den "Bedingungswerken" - steht da wirklich so - erhöht sich für mich die Kontoführungsgebühr um 20%.
Verwahrentgelt klingt nach Zahl-Dein-Knastaufenthalt-selbst.

16:41 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 14:13
Drei Daumen hoch! Der "Bondaffe" hat sich mit diesem Beitrag die höchsten Weihen verdient! Ein Leseschmaus! Zwar zu einem Thema, welches von 95% der Zeitgenossen ohnehin nicht verstanden wird, aber besser kann man die AGB-Begriffstrickserei-Welt der B(l)anken und Spaßkassen nicht erklären. Darf ich mir diesen Genuss an Begriffs- und Wortverwendung dauerhaft abspeichern? Ja? JAAA!!!

08:08 | Ragnarök zum Beitrag 171121 - 1744

Nein, eigentlich beißt sich da keine Katze in den Schwanz…   
Denn eigentlich will man ja durch die Minuszinsen Geld-Augeben fördern. Und zwar nicht die „kleinen“ Geldausgaben, sondern die Großen.  Und da scheint möglicherweise ein Anwalt ehm mehr Ahnung gehabt zu haben.  

Denn verlangt eine Bank den Satz der EZB auf Einlagen als „Minuszins“? Ist sie eindeutig im Unrecht. Denn die Bank dürfte das nur Verlangen, wenn sie das Geld treuhänderisch für den Kunden bei der Zentralbank.

Dummerweise ist die Einlage des Kunden normalerweise ein „Kredit des Kunden an die Bank“. Sprich – es haftet auch mit und wird irgendwo mit eingerechnet zu einem gewissen Satz. Das Geld unterliegt auch den Bail In Regeln. Stärkt also das Eigenkapital der Bank.
Anders die Sammelverwahrung für den Kunden bei der EZB.
Ich glaube – das muss man erst einmal verstanden haben 😉.

17.11.2021

17:44 | derstandard: Deutsches Gericht verbietet erstmals Bank, Negativzinsen einzuheben

Ein Urteil mit Sprengkraft: Erstmals hat ein deutsches Gericht einer Bank untersagt, von ihren Kunden ein sogenanntes Verwahrungsentgelt, wie Negativzinsen auf Giro- und Tagesgeldkonten offiziell bezeichnet werden, zu verrechnen. Darüber hinaus verpflichtete das Landgericht Berlin die Sparda Bank, bereits eingehobene Minuszinsen zurückzuzahlen. Eingebracht wurde die Klage von der Verbraucherzentrale Bundesverband, die zu einem "sehr guten Urteil für Verbraucherinnen und Verbraucher" geführt habe, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

An sich gut, aber da beißen sich jetzt eben mehrere fehlsystemische Katzen in den eigenen Schwanz! Schaut aus, als neige sich dieses Modell dem Ende zu!? OF

14.11.2021

18:51 | newsnationusa: Global financial crash: China Evergrande heading for "bankruptcy in days"

Und die ganzen LD-Maßnahmen sind offenbar schon wieder nur der Ablenkung geschuldet, um Erklärungsversuchen auszuweichen, welche Auswirkungen ein möglicher Crash auf die heimische/globale Wirtschaft bedeuten würde...!? Es scheint von Tag zu Tag stressiger zu werden für die Systeme!? Bloß die Chinesen sind auffallend still, was dieses Problem angeht... OF

11.11.2021

20:04 | faz.net: Wie Bankkunden auf verschärfte Negativzinsen reagieren

Viele Banken senken die Freibeträge für Negativzinsen noch mal deutlich. Auch weniger vermögende Kunden sind zunehmend betroffen. Eine Studie befasst sich mit der Frage, wie geduldig oder verärgert die Menschen reagieren.

Beschwerdebriefe sind an Christine Lagarde zu richten. Die wird das allerdings genau überhaupt nicht interessieren. AÖ

09.11.2021

17:15 | uncut: UN-unterstützte Banker-Allianz kündigt „grünen“ Plan zur Umgestaltung des globalen Finanzsystems an

...Am Mittwoch kündigte eine „von der Industrie geführte und von den Vereinten Nationen einberufene“ Allianz privater Banken und Finanzinstitutionen auf der COP26-Konferenz Pläne zur Überarbeitung der Rolle globaler und regionaler Finanzinstitutionen, einschließlich der Weltbank und des IWF, als Teil eines umfassenderen Plans zur „Transformation“ des globalen Finanzsystems an. Der offiziell erklärte Zweck dieser vorgeschlagenen Überarbeitung ist laut den Mitgliedern der Allianz die Förderung des Übergangs zu einer „Netto-Null-Wirtschaft“.
Die von der Gruppe vorgeschlagene „Neugestaltung“ der internationalen Finanzinstitutionen würde laut ihrem kürzlich veröffentlichten „Fortschrittsbericht“ jedoch auch dazu führen, dass diese Institutionen mit den Interessen der Privatbanken, aus denen sich die Allianz zusammensetzt, verschmelzen, ein neues System der „globalen Finanzverwaltung“ schaffen und die nationale Souveränität der Entwicklungsländer aushöhlen, indem sie gezwungen werden, ein Geschäftsumfeld zu schaffen, das als „freundlich“ für die Interessen der Allianzmitglieder gilt.
Mit anderen Worten: Die mächtigen Bankeninteressen, aus denen sich diese Gruppe zusammensetzt, drängen darauf, das gesamte globale Finanzsystem unter dem Deckmantel der Förderung der Nachhaltigkeit zu ihrem Vorteil umzugestalten.

Man lacht sich nur noch schief! Dieses kriminelle Pack weiß weder wie man Nachhaltigkeit schreibt geschweige was der Terminus bedeutet und braucht jetzt die UN(!) dazu, um eine neugestaltung ihrer Finanzinstitutionen voranzutreiben...!? Ist das jetzt schon der Große Reset, die letzte Verzweiflungsaktion eines zu Tode gehenden Luft-Schuld-Geld-Systems oder blanker Hohn...!? Das kann ja noch lustig werden... btw: Endlich offenbart sich das wahre Gesicht der UN! OF

17:58 | Monaco
jo eh....´der Wolf im Schafspelz´......aber ein ganz ein billiger Kunstpelz.....

06.11.2021

07:27 | ZeroHedge:  Senior Austrian Defense Official "Removed" Over Ties To Fugitive Wirecard Executive

Es ist schon eine Weile her, seit wir ein Update über den Zusammenbruch von Wirecard hatten, dem deutschen Fintech-Riesen, der inmitten von Enthüllungen zusammenbrach, dass Einnahmen in Milliardenhöhe durch ein ausgeklügeltes Hütchenspiel, bei dem Geld in Südostasien bewegt wurde, gefälscht wurden. Wie sich einige vielleicht erinnern, warnten Leerverkäufer und Reporter seit Jahren vor potenziellem Betrug bei Wirecard – doch anstatt diesen Vorwürfen nachzugehen, ermittelte die Bundesregierung stattdessen gegen die Reporter und Leerverkäufer.

Was hatte Marsalek und das österreichische Außenministerium und Verteidigungsministerium miteinander zu tun ... was wurde hier geplant?
Ein Brigadier, ein Diplomat, eine Formel für Nervengas, Söldner in Libyen, der BVT, sonstige Geheimdienste und die ÖVP in Österreich und die CDU in Deutschland... die Suppe scheint dünn zu sein, doch die Fleischstücke in der Suppe haben es in sich.  ... übrigens kein einziges Wort in einer deutschen oder österreichischen Zeitung über diese Enthüllungen.  TS

05.11.2021

09:09 | f100: Höchster Gewinn seit Finanzkrise: Für Europas Banken ist Corona schon vorbei

Die Corona-Krise hatte im vergangenen Jahr auch die Banken nach unten gezogen. Schließlich wollte kaum ein Unternehmen in dieser unsicheren Zeit Kredite aufnehmen und Geld investieren. Doch schon jetzt hat sich die Lage wieder normalisiert – nicht immer zum Guten.

Schön für die Banken! Zahlen die jetzt endlich auch die Nothilfen komplett zurück, die dem Steurzahler zu deren Rettung abgepresst wurden? TB

03.11.2021

19:38 | arte.tv: Wirecard - Die Milliarden-Lüge

Wirecard war der Hoffnungsträger der deutschen Zukunftsindustrien und steht heute für einen der größten Finanzskandale aller Zeiten. Ein FinTech-Unternehmen, das 2019 sogar die Deutsche Bank übernehmen wollte – bis das Lügengebäude im Juni 2020 zusammenbricht und 3,2 Milliarden Euro Schulden hinterlässt.

Eine äußerst gelungene Dokumentation, die aber, wie zu erwarten, die entscheidenden Fragen offen lässt: War Markus Braun Täter oder Opfer? Und wo ist Jan Marsalek? AÖ

14:06 | Goldreport:  Die Kreditblase platzt: Risiken mit Gold absichern!

Man kann den Wohlstand einer Gesellschaft nicht dauerhaft durch endloses Gelddrucken aufrechtzuerhalten. Wenn die Blase bald, besitzt man besser Gold. Ungedecktes Geld
Seit Geld nicht mehr mit Gold oder anderen realen Werten gedeckt ist, können sich Staaten im Prinzip unendlich hoch verschulden. Von der Defizitfinanzierung haben Regierungen in den vergangenen Jahrzehnten auch reichlich Gebrauch gemacht. So werden Sozialstaat, Wahrversprechen und Wohlstand finanziert. Und nach jeder Krise, die mit neuem Kredit bekämpft werden muss, steigt die Staatsverschuldung weiter an.

Der Kredit, ist im Grunde die Sklavenkette des Staates für seine Bürger. Durch die sinkenden Vermögen der letzten Jahre, ist die junge Familie gezwungen auf Kredite zurückzugreifen, einerseits weil "Schwarzarbeit" vom Staat geahndet wird und auf der anderen Seite die Einkommen derart besteuert sind, dass zwar Kredit möglich sind, doch ein Vermögensaufbau nicht. So kann man natürlich eine Gesellschaft auch in Geiselhaft halten.  Was nun die Risikoabsicherung mit Gold betifft ... erkläre diese wunderbare Strategie einmal einer jungen Familie mit zwei Kindern.  Wieder einmal eine Ökonomen Orchideen Zitronenfalter Luft + Gehirn + ruckartige Handbewegungen -  Analyse.  TS

14:35 | Monaco
darum schenk ich meinen Kindern und ihren jungen Familien, als auch meinen Fahrern für besondere Verdienste, Silberunzen.....Mexiko Libertad, die wohl schönste aller Unzinnen.......

01.11.2021

11:37 | f100: Wegen Verbindung zu Jeffrey Epstein: Boss von Großbank Barclays muss zurücktreten

Jes Staley, Boss der britischen Großbank Barclays, muss zurücktreten. Dies geschieht im Zusammenhang mit Untersuchungen der Finanzaufsicht zur Missbrauchsaffäre um den mittlerweile verstorbenen Jeffrey Epstein. Sein Gehalt bekommt Staley aber vorerst weiter.

Ganze 2 Jahre nach Epsteins zweiter Verhaftung und dessen Selbst-Ermordung?
Habe jetzt ein wenig das Netz durchforstet. Außer einer Verbidnung wird ihm weder von deutschsprachigen noch von englischsprachigen Medien etwas Konkretes vorgeworfen!
Bald wird jeder einen kennen, der zurücktreten muss, weil er einen kennt! Das heißt wiederum, dass so gut wie jeder könnte betroffen sein! TB

31.10.2021

14:20 | Leser-Kommentarr zum Elementarschutz von gestern

Angesichts zunehmender Extremwetter-Ereignisse müssen aus Sicht der Versicherungsbranche alle Wohngebäude gegen Elementarschäden versichert werden. Es solle nur noch Wohngebäudeversicherungen mit einem entsprechenden Baustein geben, schlägt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in einem Positionspapier vor."

2008 ( also vor 13 Jahren) habe ich als ehemaliger Vermittler die Versicherungsbranche verlassen. Schon damals gab nach dem Oderhochwasser 1997 (also vor 24 Jahren !) Gespräche und "Forderungen" des GDV nach einem solidarischen Elementarschadenschutz, speziell für die Risikogebiete. Es gab beim Oderhochwasser einen einzigen Fakt der durchgezogen wurde, alle Versicherungen der Allianz ( übergeleitet aus der Staatlichen Versicherung der DDR ) wurden im Schadensfall gekündigt. Dies steht sowohl dem Versicherer, als auch dem Versicherten zu. Nun ist nur die Frage, wo bekomme ich nach einem Schadenfall eine neue Elementarschadenversicherung mit "Überschwemmung/ Hochwasser" her ??? Selbst hier im Norden gibt es für einige 20iger PLZ-Gebiete keine Absicherung. Somit ist nach einem Vierteljahrhundert nichts im Interesse der Menschen geschehen und wird es auch nicht, nur heiße Luft und dummes Gelaber nach dem Motto "wir schaffen das". Einzig wichtig ist der Eingang der monatlichen Rate bei der Versicherung.

18:10 | Die Leseratte
Genau dasselbe passiert den Menschen im Ahrtal heute auch wieder! Vor einiger Zeit gab es einen Bericht über den Fortschritt der Aufräumungsarbeiten. Da wurde jemand interviewt, der in seinem Haus stand, inzwischen ausgeräumt und gesäubert, der sagte: Ja, er habe eine Elementarschadenversicherung gehabt und die würde auch dafür aufkommen, hätte aber gekündigt. Er hätte keine Chance, eine neue Versicherung zu bekommen!

30.10.2021

15:06 | faz.net: Versicherer fordern Elementarschutz für Wohnhäuser

Angesichts zunehmender Extremwetter-Ereignisse müssen aus Sicht der Versicherungsbranche alle Wohngebäude gegen Elementarschäden versichert werden. Es solle nur noch Wohngebäudeversicherungen mit einem entsprechenden Baustein geben, schlägt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in einem Positionspapier vor.

Auch wenn es keinen Beleg für die Behauptung gibt, dass Extremwetter-Ereignisse zunehmen, so ist es doch sinnvoll, etwaige Subventionierungen beim Bau in Risikozonen oder dergleichen abzubauen. Wer in einer Risikozone bauen möchte, der soll das eventuell sogar tun können. Die Kosten für das Haus am Ufer des romantischen Bächleins soll aber ausschließlich der Eigentümer tragen, vor allem dann, wenn sich das romantische Bächlein in einen reißenden Fluß verwandelt. AÖ

29.10.2021

19:13 | wiwo: HVB schließt Firmenkundengeschäft und Investmentbanking zusammen

Die HypoVereinsbank (HVB) schließt Firmenkunden- und Investmentbank-Geschäfte in einer neuen Einheit zusammen. Chef dieser neuen Sparte „Corporates“ soll ab dem 1. November Jan Kupfer werden, der zuletzt das Investmentbank-Geschäft in Deutschland geleitet hatte, wie die Tochter der italienischen Großbank Unicredit am Freitag mitteilte. „Diese Veränderungen sind ein wichtiger Schritt, um die Bedürfnisse unserer Firmenkunden sowohl auf lokaler als auch auf gesamteuropäischer Ebene zu erfüllen“, erklärte UniCredit-Chef, Andrea Orcel.

Sparstift 6.0. Langsam scheint den Häusern die Luft ein wenig auszugehen...!? OF

28.10.2021

19:59 | test: Sparkassen- und Bank­gebühren - Erstattung rechts­widriger Erhöhungen

Im April 2021 fiel das spektakuläre Urteil des Bundes­gerichts­hofs zu Gebühren­erhöhungen ohne ausdrück­liche Zustimmung von Kunden. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die Verbraucherschützer forderten ein gericht­liches Verbot der Änderung von Vertrags­bedingungen nur durch Mitteilung an den Kunden.

Haupt­aussage des BGH-Urteils: Für Preis­erhöhungen oder sonst ungüns­tige Veränderungen der Bedingungen von Banken und Sparkassen reicht es nicht aus, wenn Kunden nicht wider­sprechen.

Begründung: Klare Ansage der Bundes­richter: Schweigen ist keine Zustimmung. „Die Klausel läuft (...) auf eine einseitige, inhalt­lich nicht einge­grenzte Änderungs­befugnis (...) hinaus“, heißt es in der Urteils­begründung.

Folge: So ziemlich alle Gebühren­erhöhungen von Banken und Sparkassen sind unwirk­sam. Kunden müssen nur die bei Konto­eröff­nung gültigen Preise zahlen.

Könnte jetzt richtig teuer werden!? Schlechter Zeitpunkt für die so und so maroden Häuser... OF

27.10.2021

06:56 | ntv:  Max und Valentin machen mal eben neun Milliarden

Zwei Österreicher gründen mit N26 eine digitale Smartphone-Bank. Inzwischen ist die mit neun Milliarden Dollar bewertet und überflügelt sogar die Commerzbank. Wer sind die jungen Männer hinter Deutschlands erfolgreichstem Fintech, das herkömmliche Banken so alt aussehen lässt?

Investoren in dieses StartUp ... Versicherungskonzern Allianz, der Staatsfonds GIC aus Singapur, der chinesische Internet-Riese Tencent, Earlybird und der US-Investor Peter Thiel. Auch die US-Beteiligungsgesellschaft Dragoneer Investment Group (ein 20 Milliarden schwerer Fonds aus San Francisco), Third Point Ventures (ein 17 Milliarden schwerer Hedge Fonds aus New York) und Coatue Management (eine 50 Milliarden-Investmentfirma von der Wall Street) ... und die sehen die Zukunft in diesem Konzept.  TS

10:02 | Leser-Kommentar
Toll, ein weiterer Sargnagel zur Abschaffung von Bargeld. Digital bedeutet das Ende aller Freiheiten und keiner will es kapieren. Wer nicht digital und vernetzt ist ist ja ein Depp ?

26.10.2021

11:03 | n-tv: Sitzt im Fall Wirecard seit 15 Monaten der falsche "Schattenmann" hinter Gittern?

Warum liefert die Staatsanwaltschaft nicht die Anklageschrift? Wo klemmt es bei den Ermittlungen? Wer ist der wahre Mastermind hinter den Aushöhlungshandlungen, die zu einer Wirecard 2.0 führen sollten? Und – auch nicht unwichtig – wer hat von dem kriminellen Treiben eigentlich profitiert und wer nicht?

Die deutschen Leser werden nicht wissen, dass auch der österr. Bundesverfassungsschutz tief involviert war. Es gab sogar Mitarbeiter des Dienstes, die nebenberuflich für Wirecard geareitet haben und angeblich auch bei der Flucht Marsaleks behilflich waren.
Desweiteren hat die türkise Kanzoerpartei noch 70.000 Euronen Parteispenden von Braun erhalten, diese sass auch im Thiktank der Partei.
Dass sich daher die juristische Aufarbeitung eines solchen Falles ziemlich zaht, ist klar. Vollständige Aufarbeitung wird's auch hier nicht geben! TB

25.10.2021

19:00 | ntv: Jetzt hat Draghi ein Problem: Verkauf von Monte dei Paschi ist gescheitert

Der mögliche Verkauf der verstaatlichten italienischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) an den Rivalen UniCredit ist geplatzt. Die Verhandlungen seien abgebrochen und würden auch nicht mehr fortgesetzt, teilten Unicredit und das Wirtschaftsministerium mit. Nach Angaben eines Insiders führten deutlich unterschiedliche Vorstellungen über finanzielle Aspekte des Deals zum Scheitern. Das Aus erschwert die Bemühungen von Ministerpräsident Mario Draghi, die 2017 mit Steuer-Milliarden vor der Pleite geretteten Monte Paschi wie mit der EU vereinbart bis Mitte 2022 wieder zu verkaufen.
Zudem muss die Regierung eine Genehmigung aus Brüssel einholen, mehr Geld in die Krisenbank pumpen zu dürfen, ohne ein Szenario für den Ausstieg des Staates bei der MBS zu haben. Gerüchte, die Gespräche stünden nach monatelangen Verhandlungen vor dem Scheitern, kursierten seit Samstag.

Für über 5 Mrd. über 60% Staatsanteil am ältesten Bankhaus der West erscheint geradezu als italienische Lösung und mit Draghi genau der richtige am Ruder!? Wird kaum einen Teflonbanker geben, der diesen Umstand mit einem Schulterzucken und leicht zynischen Lächeln quittieren würde...!? Und das von höchsten Gnaden... Probleme werden da jetzt wohl ganz andere haben!? OF

24.10.2021

11:29 | Krone:  Wirecard-Affäre färbt sich stärker rot-weiß-rot

Der suspendierte österreichische Botschafter in Indonesien ist im Visier der heimischen Justiz. Er könnte Geheimnisse an den flüchtigen Manager und mutmaßlichen Milliarden-Betrüger Jan Marsalek verraten haben. Es soll um den russischen Kampfstoff Nowitschok gehen. Der Skandal erhält generell sukzessive eine österreichische Schlagseite.

Was hat das österreichische Außenministerium mit dem Kampfstoff Nowitschok zu tun?
Woher hat man die Formel und wie passt das mit einem Diplomaten in Indonesien zusammen?
Es werden scheinbar nicht die richtigen Fragen gestellt und somit bleibt alles schön dunkel, würde man hier einmal die Karten auf den Tisch lägen, hätte die Regierung mit dem neuen Grafenkanzler ein massives Problem. 
Auffallend, aber nicht überraschend ist auch die Verbindung zur ÖVP, Braun als ThinkTank Mitglied, die Verbindungen zum BVT und so weiter ... da muss man einmal die Hausdurchsuchungen im BVT in einem anderen Licht sehen ... und diese Frage sollte beantwortet werden. TS

12:00 | Monaco
es muß einiges überdacht werden.....alle Wege führen nach Rom ? Oder doch eher Wien.....

22.10.2021

19:38 | focus: Deutsche-Bank-Whistleblower erhält Rekord-Belohnung von 200 Millionen US-Dollar

Die amerikanischen Ermittlungsbehörden haben sich bei einem Whistleblower der Deutschen Bank mit einer Rekord-Belohnung in Höhe von 200 Millionen US-Dollar (rund 172 MIllionen Euro) bedankt. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Der Banker habe entscheidend dazu beigetragen, die Manipulationen des Libor-Zinssatzes aufzuklären, wie die zuständige Behörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) mitteilte.
Nach dem Referenzzins Libor richten sich Kreditkonditionen und auch andere Finanzgeschäfte in Billionen-Höhe. Im Zuge der Finanzkrise war bekannt geworden, dass sich Mitarbeiter mehrerer Großbanken über Jahre illegal abgesprochen hatten. Damit beeinflussten sie den Zinssatz zu ihren Gunsten.

Leser-Kommentar
ehrbare Kaufleute?

Gerichte? OF

16:55 | reuters: Bank of Ireland buys KBC's Irish assets in 5 billion euro deal

Die Bank of Ireland (BIRG.I) hat sich am Freitag bereit erklärt, für 5 Milliarden Euro "im Wesentlichen alle" irischen Vermögenswerte der KBC (KBC.BR) zu kaufen, nachdem die belgische Finanzgruppe bestätigt hatte, dass sie der letzte Kreditgeber sein wird, der den schrumpfenden irischen Markt verlässt.

Auf den Inseln scheint das Klima ein wenig rauer zu werden!? Fünf Milliarden und eine handvoll "Sondereffekte" für die Bücher... OF

21.10.2021

19:37 | derstandard: Hypo Alpe Adria: Zehn Milliarden Euro: Heta-Abwicklung bringt mehr Erlös als erwartet

Wien/Klagenfurt – Die Heta Asset Resolution AG, die Abwicklungsgesellschaft der ehemaligen Hypo Alpe Adria Group, hat ihre Aufgabe erfüllt und die Abwicklung der Kärntner Pleitebank abgeschlossen. In ihrer Hauptversammlung am Mittwoch hat die Abwicklungsgesellschaft die vorzeitige Endverteilung von 149,15 Millionen Euro an die Gläubiger beschlossen. Der Gesamterlös aus der Verwertung der Assets im Zuge der geordneten Abwicklung beläuft sich laut Finanzmarktaufsicht (FMA) somit auf 10,85 Milliarden Euro.

Bleibt im Sinne der Steuerzahler nur zu hoffen, dass diese Zahlen nicht unter Mitwirkung des Finanzministers "der fehlenden Nullen und des Gedächtnisverlusts" zustande gekommen sind!? Angesichts dieses Irrsinns-Debakel für die Republik zählt jeder Cent, aber die Quote klingt schon recht hoch!? "Immerhin"... OF

13:33 | Die Zecke - zu den Banken

Liebe Leute, ich bin zwar kein Banker, aber die Banken scheinen sich mittlerweile weniger gegenseitig zu trauen als in der Finanzkrise vor 12/13 Jahren.
Zumindest parken sie über Nacht soviel Liquidität wie noch nie bei der Zentralbank.
Wenn ich mich nicht täusche, ist das hier ein neuer Allzeitrekord:
Overnight Reverse Repurchase Agreements: Treasury Securities Sold by the Federal Reserve in the Temporary Open Market Operations (RRPONTSYD) | FRED | St. Louis Fed (stlouisfed.org)
Aber der Bondaffe kann das bestimmt besser erläutern, als ich das jemals könnte.

20.10.2021

08:25 | wiwo: Credit Suisse zahlt 475 Millionen Dollar wegen Korruptionsskandals

".... Die Strafverfolger beschuldigen den Schweizer Finanzkonzern, gegen das Anti-Korruptions-Gesetz „Foreign Corrupt Practices Act“ verstoßen zu haben, mit dem die USA Bestechungsvorwürfe auch jenseits ihrer eigenen Landesgrenzen verfolgen. Außerdem legt die US-Börsenaufsicht der Credit Suisse Irreführung von Investoren und mangelnde interne Kontrollen zur Last. Von den Strafzahlungen gehen knapp 100 Millionen Dollar an die SEC, rund 175 Millionen an das US-Justizministerium und 200 Millionen an die britische Finanzaufsicht FCA."

Wenn ein Raubritter den anderen Raubritter zur Kassa bittet.....HP

18.10.2021

17:35 | wiwo: Hannover Rück: Flut kostet Versicherer bis zu zehn Milliarden Euro

Die Flutkatastrophe im Rheinland und in der Eifel im Juli wird die Versicherer nach Schätzungen der Hannover Rück mehr kosten als bisher gedacht. Michael Pickel, der im Vorstand des drittgrößten Rückversicherers der Welt für das Deutschland-Geschäft zuständig ist, sagte am Montag in Baden-Baden, der versicherte Schaden werde allein in Deutschland „eher bei zehn als bei neun Milliarden Euro“ liegen.

Umso unverständlicher, dass sich Land und Bund bei der Bereitstellung von Hilfsmittel so zieren, wo doch den Versicherern auch schon das Wasser bis zum Hals steht!? Aber die Talibis werden die Ahrtaler samt die verantwortlichen Politiker sicher in ihr abendliches Gebet einschließen...!? OF

15.10.2021

19:53 | derstandard: Mattersburg-Fiasko: Keine weiteren Ermittlungen gegen OeNB-Vize Haber wegen Commerzialbank

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt wird in der Causa Commerzialbank Mattersburg nicht weiter gegen Gottfried Haber, Vizegouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), ermitteln. Im entsprechenden Vorhabensbericht sei vorgeschlagen worden, von einem Ermittlungsverfahren abzusehen, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag der APA. Es habe "keinen Anfangsverdacht einer gerichtlich strafbaren Handlung gegeben". Angezeigt hatte ihn die SPÖ Burgenland.

Sich auf den Haber(er) aus der schwarz/türkisen Ecke mit einem CV eines Telefonbuches einzuschießen, ist nicht schlüssig und wohl eher Ablenkung der SP!? In so einer zentralen Baustelle müssen die Scheinwerfer auf dem Landeshauptmann, die Prokratur, die FMA und die geneigten Testierer liegen! So einen Bockmist kannst nur bauen, wenn alle wegschauen oder die Pappn halten...!? Wie einst beim Bank-Burgenland-Skandal... Diese Sauerei gehört endlich anständig aufgeklärt und nicht dem Steuerzahler abermals umgehängt. OF

12.10.2021

17:42 | t-on: Société Générale - Französische Bank will Tausende Stellen streichen

Die französische Großbank Société Générale stellt ihr Privatkundengeschäft neu auf und will dabei mehrere Tausend Stellen streichen. Insgesamt sollen zwischen 2023 und 2025 rund 3.700 Arbeitsplätze wegfallen, kündigte Frankreichs drittgrößte börsennotierte Bank am Dienstag mit.
Wie auch anderen Finanzkonzernen setzen Société Générale die ultraniedrigen Zinsen und ein scharfer Wettbewerb zu. Dazu kommt der Markteintritt neuer Konkurrenten und die Digitalisierung des traditionellen Bankgeschäfts, die sich durch die Corona-Pandemie noch einmal beschleunigt hat.

Die Plandemie muss schon wieder herhalten, dafür dass die Häuser allesamt davor bereits eine Stufe vor dem Abgrund standen...!? Und Digitalisierung wurde bis dato doch als das rettende Allheilmittel gepriesen...!? Die Kosten galoppieren halt mittlerweile wie ein Rennpferd bei mauer Ertragslage.... OF

20:33 | Der Bondaffe
Die modernen Manager der Neuzeit haben einfach eines vergessen: Sie wissen nicht mehr, wer das Geld bringt. Das ist auch in anderen Branchen so, ich denke da gerade an staatliche Stellen. Da hat man den Eindruck, die wollen nicht. Der Bürger ist eine Qual. Das ist auch kein Gehalt, daß da verdient wird. Das ist kein Salär, das ist kein Verdienst. Das ist eine Anwesenheitsprämie.

"Tausende Stellen streichen". Über die Ecke riecht das nach Zinserhöhungen an den internationalen Märkten. Bisher konnte man die Prämienberechtigten noch mitschleifen, aber jetzt wirds wohl finanziell
eng. Obwohl, wer keine Abfindungsangebote annimmt wird wohl als Ungeimpfter schnell rausgemanaged. Ohne Abfindung. Ungeimpfte kann man leichter abbauen, das ist Bankerdenken.

Das Geschwätz von neuen Konkurrenten und der Digitalisierung des traditionellen Geschäfts ist Blödsinn. Eine gute Bank muß für andere Banken eine Konkurrenz sein und nicht umgekehrt. Die Societe Generale
schwächelt eben. Und bei der Digitalisierung des alten Geschäfts hat man es immer besonders eilig. Gerade die Banken. Aber Investitionen ohne Sinn kosten eben sinnloses Geld.

Ein alter Chef von mir drückte es so aus: "Es kommt nicht drauf an, ob wir in einem Fonds eine gute Performance an den Kunden verkaufen. Wichtig ist die Produktidee des Fonds." Will heißen im Fonds kann der größte Mist passieren, nichts mehr traditionelles Anlagegeschäft. Dann wird es eben teuer. Ansonsten kann man in der Überschrift den Banknamen "Societe Generale" gegen jede andere (europäische) Bank austauschen. Die sind alle gleich siech.

20:35 | Leser-Kommentar
Haben wir jetzt Fachkräftemangel oder nicht? Ich steig da nicht mehr durch🤔

...genauso wenig wie eine Gesundheitskrise, werter Leser! Bloß braucht das System immer neue Kollaterale, um die Versicherungssummen abzudecken!? Da reicht der Bio leider nimmer aus... OF

05.10.2021

18:32 | ICIJ: Global banks defy U.S. crackdowns by serving oligarchs, criminals and terrorists

Geheime Dokumente der US-Regierung enthüllen, dass JPMorgan Chase, HSBC und andere Großbanken sich den Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche entzogen haben, indem sie gewaltige Summen illegalen Geldes für zwielichtige Gestalten und kriminelle Netzwerke verschoben haben, die weltweit Chaos verbreiteten und die Demokratie untergruben.

Die Aufzeichnungen zeigen, dass fünf weltweit tätige Banken - JPMorgan, HSBC, Standard Chartered Bank, Deutsche Bank und Bank of New York Mellon - weiterhin von mächtigen und gefährlichen Akteuren profitierten, selbst nachdem die US-Behörden diese Finanzinstitute wegen früherer Versäumnisse bei der Eindämmung von Schwarzgeldströmen mit Geldstrafen belegt hatten. Die US-Behörden, die für die Durchsetzung der Geldwäschegesetze zuständig sind, gehen nur selten gegen Megabanken vor, die gegen das Gesetz verstoßen, und die Maßnahmen, die die Behörden ergreifen, können die Flut des geplünderten Geldes, das durch das internationale Finanzsystem gespült wird, kaum bremsen.

Offenbar scheint der Überlebensdrang von ein paar Wenigen enorm zu sein, dass sie jetzt bereit sind, die Karten auf den Tisch zu legen. Die Pandora Papers darf man durchaus mti ein wenig Vorischt betrachten, aber dass nun die Banken im Focus der "kriminellen" Machenschaften und "Beihilfen" stehen, kommt zu einem eher ungünstigen Moment!? OF

14:15 | SPON:  Warburg-Chef Olearius legt sein Amt nieder

Joachim Olearius verlässt die Geschäftsführung der Bank M.M. Warburg, die wegen dubioser Steuerdeals in die Schlagzeilen geraten war. Damit wird die Führung der Bank von der Eigentümerfamilie getrennt. Prominenter Abgang bei der Hamburger Privatbank M.M. Warburg: Der bisherige Sprecher der Partner, Joachim Olearius, verlässt die Führungsriege des Instituts. Olearius habe den Vorstand verlassen, sein Mandat als Sprecher der Partner aufgegeben und sei aus dem Partnerkreis ausgetreten, teilte die Bank mit – und das schon zum 30. September.

... vielleicht macht er irgendwas mit Politik. Sozialpolitik vielleicht.  TS

03.10.2021

17:40 | handelsblatt: Durchsuchungen bei Credit Suisse im Zusammenhang mit Greensill-Pleite

Die Pleite der britisch-australischen Finanzgesellschaft Greensill Capital schlägt in der Schweiz weiter Wellen. Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft teilte am Sonntag auf Reuters-Anfrage mit, in der Angelegenheit sei ein Strafantrag wegen Verstoßes gegen Wettbewerbs-Gesetze gestellt worden. Für weitere Auskünfte verwies die Behörde auf die Oberstaatsanwaltschaft Zürich. Von den Verwaltern von Greensill war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Filz und Vetternwirtschaft samt politischer Einfluss aus höchsten englischen Kreise, und plötzlich kracht der Laden zusammen...Aber einen U-Ausschuss lehnt man aus "gut erdenklichen" Gründen ab!? Vielleicht wird man ja in der CS fündig, immerhin ist/war der Schaden immens... Scholz sollte schon mal genau hinsehen!? OF

18:38 | Monaco
Scholz widmet sich einer Toblerone......hanseatisch, kühl, aber mit Stil....knackch, knackch......

09:02 | Die Kleine Rebellin - am einarmigen Banditen

Heute war ich auf der Bank und wollte am Automaten 1000 € abheben. Der Automat gab mir aber nur 600 frei, dann wollte ich zur Ergänzung die Standardsumme von 500 € wählen, kam aber wieder eine Kürzung auf 400 € und die Krönung des Ganzen, alles bekam ich in 10 € Scheinen. So soll uns das Bargeld abgewöhnt werden?

... kann sein liebe Rebellin ... aber was machen Sie mit 1000 € am Wochenende?  Party?  Sie sind aber eine ganz Schlimme. TS

18:43 | Leser-Kommentar
Ich wollte kürzlich auch 1000€ am Automaten beheben. Plötzlich öffnete sich der Automat und zwei Finanzbeamte sprangen heraus und führten mich ab. Weiß nicht, was aus mir wird. Sie hatten jedenfalls noch Glück mit den Zehnern.

30.09.2021

17:22 | investing: U.S. SEC charges ex-Goldman compliance analyst with insider trading

Eine US-Aufsichtsbehörde hat am Mittwoch einen ehemaligen leitenden Compliance-Analysten der Goldman Sachs Group Inc. (NYSE:GS) des Insiderhandels beschuldigt. Er soll während seiner Tätigkeit in Warschau, Polen, illegale Geschäfte mit Bankkunden getätigt haben.
Die U.S. Securities and Exchange Commission sagte, Jose Luis Casero Sanchez, 35, aus Spanien, habe durch seine Arbeit in einem "Kontrollraum", der anstehende Fusionen, Übernahmen und Finanzierungen verfolgte, wesentliche nicht öffentliche Informationen über die Kunden seines Arbeitgebers erhalten.
Zu Caseros Aufgaben gehörte es, die vertrauliche "Graue Liste" der Bank zu aktualisieren, auf der die an solchen Transaktionen beteiligten Kunden verzeichnet waren, wie aus einer beim US-Bezirksgericht in Manhattan eingereichten SEC-Klage hervorgeht.

Alles Casino! Lehman und das große Umfeld korrupter Energie war wohl nur eine kleine Randnotiz im großen Spiel der Zocker!? OF 

27.09.2021

19:47 | finanzen: Grüne Anlagen liegen im Trend. Laut eines Berichts der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) besteht allerdings das Risiko, dass sich in diesem Bereich eine Blase gebildet hat. Was steckt wirklich hinter den nachhaltigen Assets?

...Mit den ESG-Kriterien, die die Bereiche Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) abdecken, kann Nachhaltigkeit auch eingeordnet werden. Unter dem Kürzel SRI (Socially Responsible Investment) werden außerdem sozial verantwortliche Investitionen definiert. ... Dementsprechend hat der Trend nun auch den Aktienmarkt erreicht. Nicht nur können Unternehmensanteile von Firmen, die ihr Kerngeschäft auf Umweltfreundlichkeit ausgerichtet haben, direkt an der Börse gehandelt werden, auch werden immer mehr "grüne" Fonds angeboten. Diese wurden entweder mit den ESG- oder SRI-Kürzeln vermerkt oder mit Zusätzen versehen, die bestimmte Branchen wie Waffenproduktion, Tabakanbau, Glücksspiel oder Alkoholproduktion ausschließen, wie die UmweltBank dazu schreibt.

Ein Trend mit "grünem" Mascherl, der bald sein Ende finden wird, da dies alles andere ist, als Nachhaltigkeit! Der Förster hat dabei bereits öfters das Forstgesetz zitiert: Es wird jährlich nur so viel entnommen, wie maximal an Zuwachs zur Verfügung steht...! Der Rest ist pure Heuchelei. OF

26.09.2021

17:34 | mm: Deutsche Banken wähnen sich bei Evergrande in Sicherheit

Der drohende Zusammenbruch des chinesischen Immobilienriesen Evergrande löst in der deutschen Finanzwirtschaft vorerst nur Schulterzucken aus. Nachdem die Bafin und die EZB schon weitgehend Entwarnung gegeben haben, finden sich zunächst keine Hinweise auf eine Verflechtung der deutschen Bankenbranche mit dem Krisenkonzern aus Shenzhen. Vielmehr gaben mehrere Institute wie ING Deutschland, DZ Bank und NRW.Bank vollständig Entwarnung und erklärten am Freitag auf Anfrage, sie seien nicht bei Evergrande engagiert. Die über die Entwicklungsbank weltweit tätige KfW teilte mit, sie habe kein direktes Exposure. Landesbanken wie die Helaba und die BayernLB winkten ab, und auch die Commerzbank ist Unternehmenskreisen zufolge nicht bei Evergrande engagiert.

Puderzucker für die Anleger!? Wie man hört, soll der Nervositätslevel in Zürich bereits ordentlich gestiegen sein - ergo wird man auch in Frankfurt oder anderorts nicht mit Achselzucken reagieren!? Mal sehen, was die nächsten Wochen so bringen...!? OF

24.09.2021

17:28 | hb: WestLB-Nachfolger streiten wegen Cum-Ex-Geschäften vor Gericht um eine Milliarde Euro

Neun Jahre nach dem Ende der WestLB, der einst größten deutschen Landesbank, streiten sich zwei Folgegesellschaften um die Frage, wer drohende Steuerrückzahlungen aus illegalen Aktiengeschäften übernehmen muss. Die WestLB-Nachfolgefirma Portigon will die möglichen Steuerrückforderungen auf die Erste Abwicklungsanstalt (EAA), die WestLB-Bad-Bank abwälzen – und damit vom Land auf die Sparkassen. Der Streitwert vor Gericht beläuft sich nach Handelsblatt-Informationen auf eine Milliarde Euro.

Dem Posträuber wird es herzlich egal sein, wer die Tür zum Tresorraum offen gelassen hat!? Aber schön, dass sich nach Jahren der thematischen Ausblendung in der Causa etwas rührt. Die großen Fische sind so oder so längst in anderen Gewässern... OF

21.09.2021

19:12 | handelsblatt: Cerberus erwägt Kauf von Staatsbeteiligung an der Commerzbank – Aktie steigt kräftig

Stellenstreichungen, Personalquerelen, rote Zahlen: Bei der Commerzbank geht es derzeit drunter und drüber. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändert, ist gering, denn nach der Bundestagswahl dürfte die Debatte über einen Ausstieg des Staates bei Deutschlands zweitgrößter Privatbank an Intensität gewinnen.
Der US-Finanzinvestor Cerberus, der fünf Prozent an dem Institut hält, könnte sich eine Übernahme der staatlichen Beteiligung von 15,6 Prozent gut vorstellen, wie mehrere mit dem Thema vertraute Personen dem Handelsblatt sagten.

Die Heuschrecken fliegen wieder Richtung Osten... Gut, so billig wird's einen Beteiligungskauf wohl nimmer geben, solange noch ein wenig Fleisch am Knochen ist!? OF

14:50 | Welt:  Versicherung schlägt unterschiedliche Tarife für Geimpfte und Ungeimpfte vor

Live-Ticker:
Der Vorstandsvorsitzende einer großen deutschen Versicherung hält unterschiedliche Tarife für Geimpfte und Ungeimpfte für denkbar. Sein Argument: Auch Raucher müssten bei Krankenkassen zum Teil mehr zahlen. Mehr im Live-Ticker. 
Der Vorstandsvorsitzende der genossenschaftlichen R+V-Versicherung, Norbert Rollinger, schlägt vor, unterschiedliche Versicherungstarife für Geimpfte und Ungeimpfte einzuführen.

„Das sind schließlich Kosten der Gemeinschaft: Wenn jemand wegen Corona auf der Intensivstation landet, ist das deutlich teurer als eine Impfung“, sagt Rollinger in einem Interview mit der Seite „t-online“ laut Vorabbericht. Schon jetzt dürften Krankenkassen beim Tarif zwischen Rauchern und Nicht-Rauchern unterscheiden. Dies könne man auch bei der Corona-Impfung machen.

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat sich gegen eine Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte ausgesprochen. Die Diskussion darüber halte er zum jetzigen Zeitpunkt „weder für sinnvoll noch für nötig“, sagte er dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Dienstag).

Es solle weiter auf Information und einen leichten Zugang zu den Impfungen gesetzt werden. Es wäre allerdings richtig, dass Arbeitgeber fragen dürften, ob jemand geimpft sei, damit ungeimpftes Personal keinen direkten Kontakt mehr zu Pflegebedürftigen hätte, betonte Westerfellhaus.

Es steht den Privatversicherern frei die Prämie so zu gestalten wie sie wollen, da sie ja auch vom wirtschaftlichen Erfolg abhängig sind.... und somit entscheidet der Markt.  TS

16:25 | Der Systemanalytiker
Nachdem gestern die Bombe geplatzt ist und bekannt wurde, welche Ingridienzen in der Giftspritze enthalten sind, bin ich voll einer Meinung mit diesem Welt-Artikel. Ja "Geimpfte" sollen höhere Prämien bezahlen als biologisch gesunde und ungespritzte Menschen. Schließlich ist man ja "Ungeimpft und deshalb gesund" (Schildzitat von G.L.Reschke auf Wertperspektive.de)

19:33 | Leser-Kommentar
Erschwerend kommt hinzu, das genau die Leute die heute die unterschiedlichen Tarife für Geimpfte/Ungeimpfte fordern es immer wieder mit Hinweiß auf die ‚Solidarität‘ abgelehnt haben wenn mal die Diskussion auf geringere Beiträge für die ‚chronisch Gesunden‘, welche einfach weniger Leistungen einfordern, kam. Von der Übernahme alternativmedizinischer Leistungen brauchen wir da gar nicht reden…

 

08:50 | gfp: Cerberus und die Banken

Cerberus wird laut Insidern womöglich größter Anteilseigner bei der Commerzbank. Der US-Finanzinvestor gilt schon heute als "größte Macht im deutschen Bankensektor".

Bei Cerberus (als auch bei Blackrock) hab ich mich immer schon gefragt, warum zum Teufel gibt man sich als Finanzkonzern diesen Namen und welche der Cerberus-Interpretationen hier als Vorbild diente. Cerberus steht bekanntlicherweise ja für
1. Cerberus, lateinische Namensform von Kerberos, Höllenhund in der griechischen Mythologie
2. (1865) Cerberus, Asteroid
3. Cerberus (Gattung), Gattung der Wassertrugnattern (Homalopsidae)
4. Unternehmen Cerberus, Durchbruch deutscher Kriegsschiffe durch den Ärmelkanal (1942)
5. HMVS Cerberus, britischer Monitor, Baujahr 1868 
Die 4 wird's ja wohl nicht sein - eher vielleicht als Reverse Cerberus betrachtet! TB

Kommentar des Einsenders
die geschwächte Commerzbank, die nach der ZWANGSVEREINIGUNG MIT DER DREBA NIE SO RECHT IN SCHWUNG KAM SOLL VON DER CERBERUS ÜBERNOMMEN WERDEN. Dann wird die CoBa wohl filetiert werden?

09:22 | Monaco
filetiert, falls von den feinen Stücken etwas vorhanden.....oder doch eher ´verwurschtelt´.....?!

Heuschrecken handeln eher nach dem berühmten Künstler-Spruch "Macht das Gewinn oder kann das weg?".
Daher wird Cerberus eher beides machen. Die Filets werden behalten - der Rest kommt in die Würscht! TB

16:08 | Leser-Kommentar "Brief an die Beschäftsführerin der Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH" must must read!

Werter Einsenderkommentator, Sie treffen noch besser ins Schwarze, als Sie vielleicht selber vermuten:
Schon vor über 1 1/2 Jahren war von einer Cerberus-Übernahme der Commerzbank die Rede. Frau Dr. Jutta Dönges ist seit 2018 die Geschaftsführerin der Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH. Als entscheidende Person in allen wesentlichen Umstrukturierungen im deutschen Bankwesen sowie der deutschen Staatsschulden erhielt sie vom Kommentator am 13.07.2020 folgenden Brief:

Sehr geehrte Frau Dr.Dönges.

Als ehemaliger Leiter der Bereiche FI, Auslandund syndizierungen der BAWAGPSK, sowie als ehemaliger Delegierter des Credit Lyonnais bei der Commerzbank verfolge ich das Vorgehen von Cerberus in deutschland mit besonderer Aufmerksamkeit. Dies vor allem aufgrund der Erfahrungen, die ich nach der Übernahme der BAWAGPSK ab 2006 machen konnte. Cerberus kündigte damals eine grundlegende Neuausrichtung des Instituts an, Statt
dessen aber schickte Cerberus suboptimale Führungskräfte, die unter Neuorganisation vor allem den Verkauf des Tafelsilbers und tiefgreifenden Mitarbeiterabbau verstanden.
Andere unverständliche Fehler sollen hier unerwähnt bleiben. Die österreichische Bankenaufsicht reagierte nicht, obwohl sie aufgrund dergewährten
finanziellen Unterstützung sehr wohl den hebel dazu gehabt hätte ´auch der Massenabbau bei gleichzeitig sehr hohen Leistungenfür die  Cerberusdelegierten wurde nicht einmal kommentiert.

Sicher ist, dass es schon nach einem Jahr kaum jemanden - einschliesslich verantwortungsbewusster Politiker - gegeben hat, der nicht bedauerte, dass es nicht die nur knapp zweitplazierte Bayerische Landesbank - schon seit 1996 46 % Aktionär - war, die das Institut übernommen hat. Die in diesem Zusammenhang für Sie anstehenden Entscheidungen sind komplex und von sehr weitreichender Wirkung. Ich würde mich freuen, Ihnen in einem
eingehenderen Gespräch über meine jahrelangen Erfahrungen mit Cerberus auf der operativen Ebene berichten und so vielleicht einen kleinen Beitrag der Entscheidungshilfe leisten zu können.
Ich würde dies unentgeltlich tun und strebe auch keine Position an.

Mit freundlichen Grüssen

Danach fand noch ein ausführlicheres Gespräch mit Fr. Dr. Dönges statt.

 

14:50 | Welt:  Versicherung schlägt unterschiedliche Tarife für Geimpfte und Ungeimpfte vor

Live-Ticker:
Der Vorstandsvorsitzende einer großen deutschen Versicherung hält unterschiedliche Tarife für Geimpfte und Ungeimpfte für denkbar. Sein Argument: Auch Raucher müssten bei Krankenkassen zum Teil mehr zahlen. Mehr im Live-Ticker. 
Der Vorstandsvorsitzende der genossenschaftlichen R+V-Versicherung, Norbert Rollinger, schlägt vor, unterschiedliche Versicherungstarife für Geimpfte und Ungeimpfte einzuführen.

„Das sind schließlich Kosten der Gemeinschaft: Wenn jemand wegen Corona auf der Intensivstation landet, ist das deutlich teurer als eine Impfung“, sagt Rollinger in einem Interview mit der Seite „t-online“ laut Vorabbericht. Schon jetzt dürften Krankenkassen beim Tarif zwischen Rauchern und Nicht-Rauchern unterscheiden. Dies könne man auch bei der Corona-Impfung machen.

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat sich gegen eine Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte ausgesprochen. Die Diskussion darüber halte er zum jetzigen Zeitpunkt „weder für sinnvoll noch für nötig“, sagte er dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Dienstag).

Es solle weiter auf Information und einen leichten Zugang zu den Impfungen gesetzt werden. Es wäre allerdings richtig, dass Arbeitgeber fragen dürften, ob jemand geimpft sei, damit ungeimpftes Personal keinen direkten Kontakt mehr zu Pflegebedürftigen hätte, betonte Westerfellhaus.

Es steht den Privatversicherern frei die Prämie so zu gestalten wie sie wollen, da sie ja auch vom wirtschaftlichen Erfolg abhängig sind.... und somit entscheidet der Markt.  TS

14.09.2021

12:22 | diepresse.com: Keine Ruhe für Banken

Österreichs Banken haben im europäischen Vergleich mehr verdient, aber ihre Kosten nicht im Griff. Sorge bereitet vor allem Italien.

In welcher Hinsicht bietet Italien eigentlich keine Sorgen? AÖ

13.09.2021

17:04 | tichy: Corona-Sonderrecht öffnet den Weg zur Risiko-Krankenversicherung

Eine Impfpflicht wird es nicht geben. Aber der Zwang zu einer Corona-Risikoversicherung für „Impfverweigerer“ wird viele Menschen sofort in Jubel ausbrechen lassen – ohne zu bemerken, dass sie mit ihrem eigenen Verhalten auch unzählige Anlässe bieten, sich künftig mit Risiko-KV zusätzlich versichern lassen zu müssen.

Man muss sie einfach lieben! Was diese Corona so alles im Stande ist zu leisten...!? Sonderrechte und Umwegrentabilität für alles, was man davor eher schwer bis gar nicht durchzudrücken vermochte... Aber wen wundert diese Argumentation bei derart leeren Kassen; da ist einfach jedes Mittel willkommen. OF

09.09.2021

17:01 | SUR: Banco Sabadell plans to close 320 branch offices in Spain

Die Banco Sabadell hat die Schließung von 320 Filialen in Spanien vorgeschlagen, was fast 31 % des Bankennetzes in Spanien betrifft. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würden etwa 1.900 Mitarbeiter, d.h. 12,5 % der 15.000 Beschäftigten in Spanien, ihren Arbeitsplatz verlieren.
Sabadell erklärte, dass von den 320 Zweigstellen etwa 176 so umgerüstet werden sollen, dass sie grundlegende Dienstleistungen über elektronische Bankautomaten anbieten.

Nach Angaben der Gewerkschaft sind 1.639 Mitarbeiter in den Filialen von den Kürzungen betroffen, während der Rest, etwa 260 Mitarbeiter, in den Unternehmenszentralen und bei den Unternehmensdienstleistungen entlassen wird. Sabadell begründet die Kürzungen mit der Suche nach größerer Rentabilität durch die Umgestaltung seines Geschäftsmodells und hat sich zum Ziel gesetzt, seine Kosten um 100 Millionen Euro zu senken.

Aja, die Rentabilität...!? Wenn die Bilanzkosmetik nichts mehr hergibt, geht's in den finalen Weg, wie es ausieht!? Anstatt der Schwäne kommen nun die schwarzen Aasgeier aus der Sierra Morena dahergeflogen!? Bloß interessant, dass man Dr. Kralll immer wieder gescholteen hatte, wenn er diese Entwicklungen für die Zukunft aufzeigte... OF

18:03 | Leser-Kommentar
Ja, ja werter OF. In meinen Stadtteil in Nürnberg, wird die Filiale der Commerz Bank geschlossen. Welche eigentlich nur eine Automatenstation ist. In Nürnberg gibt es dann nur noch 4 Filialen. Der Rest ist dann rein virtuell. Wie will man hier noch Geschäfte machen mit dem normalen Endkunden. Ist nicht mehr wichtig, denn es geht nur noch darum. Bei uns platzt nichts, wir drucken bis zum Untergang ?

08.09.2021

20:00 | faz.net: Deutsche-Bank-Chef Sewing ist die Regulierung leid

Christian Sewing, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank und gleichzeitig der Präsident des Bankenverbandes BdB, findet klare Worte zu den Regulierungsvorgaben für die Bankenbranche. „Es war und bleibt richtig, Großbanken besonders sorgfältig zu regulieren“, sagte Sewing auf dem Bankengipfel, der in Frankfurt stattfand – Sewing aber war aus London zugeschaltet. „In Europa haben wir jedoch gleichzeitig viel dafür getan, Banken gar nicht mehr groß werden zu lassen.“

Es gäbe ja eine einfache Regulierungslösung: Die Vorstände müssen mit ihrem persönlichen Vermögen oder zumindest mit ihrem Gehalt haften und/oder die Eigentümer, also die Aktionäre. Vermutlich käme es dann ziemlich schnell zu sinnvollen, von der Branche und den einzelnen Banken durchgesetzen Regulierungen. Und für Betrügereien und dergleichen ist ohnehin die Staatsanwaltschaft zuständig. AÖ

07.09.2021

17:02 | TheIrishTimes: Ireland among bank tax havens listed by French think tank

Laut einem Bericht einer unabhängigen Forschungsgruppe mit Sitz in Paris gehört Irland zu den 17 Ländern, die von großen europäischen Banken als Steueroase genutzt werden, um ihre Gewinne in alle Welt zu verlagern und so ihre Steuerlast zu minimieren.
Die Analyse der EU-Steuerbeobachtungsstelle ergab, dass die größten europäischen Banken jährlich 20 Milliarden Euro oder 14 Prozent ihrer Gesamtgewinne in so genannten Steueroasen verbuchen, während der Prozentsatz ihrer Mitarbeiter, die in diesen Ländern beschäftigt sind, nur 4 Prozent beträgt.
In der Studie, die den Zeitraum von 2014 bis 2020 abdeckt, wurde festgestellt, dass die von den Banken in Steueroasen verbuchten Gewinne mit 238.000 Euro pro Mitarbeiter im Vergleich zu 65.000 Euro in Ländern ohne Steueroasen "ungewöhnlich hoch" sind. In Irland lag der durchschnittliche Gewinn vor Steuern pro Mitarbeiter bei etwa 250.000 EUR.

Dazu passend: ntv: Auch EU-Länder darunter - Deutsche Bank weiter in Steueroasen aktiv

Das Kapital, scheu wie ein Reh! Langsam wird's eng für die Verstecker!? Kann nicht sein, dass die Steueraufkommen nur noch vom "Kleinen" gefordert werden und  bei den Großen schaut man durch die Finger.. Behörden sollten endlich aktiv werden. OF

03.09.2021

07:26 | Hamburg24:  Olaf Scholz: Milliarden-Betrug – wie hängt er im Wirecard-Skandal drin?

Der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, wird zu seiner Rolle im Wirecard-Skandal verhört. Hätte er den Milliarden-Betrug eventuell verhindern können?
Im Wirecard-Skandal* wird der Druck auf Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) immer größer. Beim Showdown im Untersuchungsausschuss muss sich der SPD-Kanzlerkandidat am Donnerstag, 22. April 2021, den unbequemen Fragen der Bundestagsabgeordneten stellen. Sie wollen von ihm wissen, warum die Finanzaufsicht Bafin den Milliarden-Betrug jahrelang nicht bemerkt hat. Der Bundesfinanzminister ist für die Behörde zuständig.

Stellen wir uns das einmal so vor, sie nehmen einen Einheimischen aus dem Amazonasgebiet oder aus der Wüste in Afrika, stellen ihm ein Handy hin und sagen ihm, wenn es läutet soll er abheben ... nicht mehr, nur abheben, damit verhindert er eine Katastrophe.  Klingelts jetzt?   TS

28.08.2021

10:47 | faz: Neue Bunker für Geldautomaten

Ein Knall, ein Beben, und dann kommt der Putz von der Decke: Bei der Sprengung von Geldautomaten werden zunehmend auch die gesamten Gebäude, in denen die Automaten stehen, in Mitleidenschaft gezogen – mit Gefahren auch für Unbeteiligte. Darauf wollen die Banken jetzt reagieren, wie die R+V-Versicherung des genossenschaftlichen Bankensektors am Mittwoch mitgeteilt hat

Kommentar des Einsenders
414 Sprengungen von Bankautomaten, muss man sich mal vorstellen, bald kann man dann auch nach Kabul
umziehen, ist ja hier irgendwann auch nicht mehr viel anders.

12:35 | Nachtrag des Einsenders   
Im übrigen, wenn ich in Kabul mit einer geladenen vollautomatischen Kriegswaffe auf der Strasse rumlaufe interessiert das keine Sau, das dort so Sitte. Wenn ich dann irgendeinen Drecksterroristen erschiesse, der versucht andere Menschen mittels Sprengstoff umzubringen, wird man mich dafür dort höchstwahrscheinlich nicht ins Gefängnis stecken. Ich muss dann wohl mit Blutrache durch den Clan dem der Attentäter angehörte rechnen.

Und Deutschland? Hier darf ich keine vollautomatische Kriegswaffe besitzen, obwohl ich sogar durch den Staat zwangsweise daran ausgebildet wurde, geschweige denn mit dem Ding
geladen auf der Strasse rumlaufen. Und irgendeinen Sprengstoffattentäter erschiesse geht ja mal gar nicht, da nimmt man schon lieber in Kauf das unschuldige Kinder und Frauen zu Schaden kommen.

Das mit dem Umzug nach Kabul werde ich wohl irgendwann nochmal ernsthaft durchdenken müssen.

13:04 | Leser Kommentar 
Es ist seltsam, in meine im Bezug von Aufwand und Ertrag. Denn wenn das nicht abgeklärt hat, weiss man nie wieviel Geld in BA ist. Und falls man das weiss könnte man, wenn die Täter schon im Besitz von Festsprengstoff sind, doch den Geldtransporter abfangen, bzw. ausrauben, denn das Geld muss irgendwie in den BA kommen. Denn wenn man an TNT o.ä. kommt, bekommt man sicherlich auch was anderes. Denn von einem gesprengten BA muss man auch ausrauben und danach flüchten. Nungut, ich kenn mich da nicht aus, doch irgendwie merkwürdig ist es ?!

18:07 | Nukleus zum Kommentar darüber
Um einen Geldautomaten zu sprengen wird Gas in diesen geleitet und dann gezündet. Man sprengt so von innen nach außen und nicht über extern
angebrachte Ladungen, was sehr viel effektiver ist. Das ganze ist fast schon Kunst, da man gut dosieren muss, sonst gibt es nur eine Verpuffung
(2.Versuch dann eben) oder die freigesetzte Energie ist so hoch, damit es alles "brauchbare" zerreißt.

18:36 | Monaco
wie bei so manch´ Gebäude wäre eine Eigensprengung des Geldautomaten vorteilhaft.....Vermeidung von Kollateralschäden......der Kunde wählt am Display, ´Einzahlung´....´Auszahlung´....´Sprengung´....allen geholfen....

27.08.2021

12:34 | faz.net: Auch DKB verlangt Negativzinsen ab 50.000 Euro

Die Berliner Direktbank DKB, eigentlich wegen niedrigen Kosten bei jüngeren und sparsamen Kunden beliebt, senkt ihren Freibetrag für Negativzinsen. Entsprechende Berichte hat ein Sprecher am Donnerstag der F.A.Z. bestätigt. Von Neukunden werde ab dem 1. September auf Giro- und Tagesgeldkonten ein Verwahrentgelt von 0,5 Prozent für Guthaben von mehr als 50.000 Euro verlangt. Zuvor lag der Freibetrag bei 100.000 Euro.

Die tödlichen Zwillinge breiten sich aus - steigende Inflationsrate bei gleichzeitig sinkenden, ja sogar immer mehr ins Negative gehende Einlagezinsen. AÖ

26.08.2021

14:20 | FAZ:  Ermittlung gegen DWS wegen Verdacht auf Etikettenschwindel

Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank soll ihre nachhaltigen Anlagen überhöht ausgewiesen haben. Der Aktienkurs bricht um mehr als 10 Prozent ein. ie amerikanische Börsenaufsicht SEC ermittelt einem Medienbericht zufolge gegen die Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS wegen des Verdachts auf Greenwashing. Die Aufseher prüfen, ob der Vermögensverwalter den Umfang seiner nachhaltigen Anlagen überhöht ausgewiesen und Beurteilungskriterien für nachhaltige Investments vernachlässigt hat.

Den Banken bleibt schön langsam keine Sparte mehr übrig, bei der sie Geld verdienen kann.  TS

07:45 | Der Bondaffe zu frbsf: How Do Low and Negative Interest Rates Affect Banks?  250821/0745

Im ersten Satz des Artikel steht, daß man versucht, mit niedrigen oder sogar negativen Zinssätzen die Wirtschaft zu stimulieren. Bisher hat das praktisch nicht funktioniert und wie soll man theoretisch mit negativen Zinssätzen die Wirtschaft anheizen, wenn man dieser Geld entzieht?

Zum Schluß werden die Banken zweifach kassieren. Erstens durch negative Zinssätze für alle Arten von Sichteinlagen (kurzfristig) und durch höhere Zinsen am langen Ende (also bei Immobilienkrediten). Da fließt das Geld wieder in Richtung Bank und die Banken könnten ihre "Konten für Zinsaufwendungen" theoretisch schließen.

Die großen European-Player-Banken haben bisher im Konglomerat eines EZB-Sicherheitsschirmes überlebt. Eine einzelne Bank könnte zwar fallen, aber "die Gemeinschaft" im Netz fängt sie aber auf. Daher bleibt das größte Risiko im Netz die Spinne selbst, also die Zentralbank. Durch die starke Gelddruckerei steht die zwar mit dem Rücken zur Wand und kann
sich nur retten, wenn eine "digitale Geldeinheit" eingeführt wird. Aber noch hat die Spinne alle Fäden im Griff.

Unüberwindbar scheint dieses Spinnennetz der Banken und so kommt man zu der Überlegung, wie man ein Spinnennetz am besten zu Fall bzw. zur Auflösung bringt? Ich bin schon gespannt wie das funktionieren wird. Der Junge Ludwig Thoma hat es so formuliert: "Man muß nachdenken, was man tun kann".

25.08.2021

19:42 | frbsf: How Do Low and Negative Interest Rates Affect Banks?

Die Industrieländer haben in letzter Zeit sehr niedrige - sogar negative - Zinssätze eingeführt, um ihre Wirtschaft anzukurbeln. Niedrige oder negative Zinssätze können sich auf neuartige Weise auf die Banken auswirken, da sie ihre Zinssätze für Privatkunden häufig an den Leitzinsen orientieren. Insbesondere bleibt der Zinssatz, den die Banken den privaten Haushalten für Einlagen zahlen, in Zeiten niedriger oder negativer Leitzinsen in der Regel bei Null, anstatt zusammen mit dem Leitzins zu fallen, wie es in normalen Zeiten der Fall wäre. Dies kann die Nettozinsmargen der Banken verringern und sich negativ auf ihre Rentabilität, ihr Eigenkapital und ihre Kreditvergabefähigkeit auswirken.

Für Kenner von Markus Krall - und auch alle mit etwas Hausverstand - sind diese Erkenntnisse wahrlich nicht bahnbrechend. Aber zumindest können jetzt Zentralbanker nicht mehr sagen, dass sie es selber nicht gewusst hätten. AÖ

23.08.2021

17:39 | handelsblatt: Anti-Geldwäsche-Einheit hielt Wirecard-Meldungen über 180 Millionen Euro unter Verschluss

Christof Schulte, Chef der Financial Intelligence Unit des Zolls (FIU), hatte vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss einiges zu erklären. Bei einem für seine Behörde unangenehmen Detail musste er passen.
Als der oberste Geldwäschebekämpfer der Republik dem Gremium Anfang Juni als Zeuge Rede und Antwort stand, wollten die Parlamentarier wissen, ob die ihm unterstellte Behörde alles in ihrer Zuständigkeit Liegende getan habe, um den milliardenschweren Betrugsskandal bei Wirecard zu vermeiden und zu seiner Aufklärung beizutragen.
Es ging um genaue Zahlen zu verdächtigen Transaktionen mit Bezug zu Wirecard, die seine Behörde nicht oder sehr viel später weitergeleitet hatte. Diese Zahlen müsse seine Behörde gegebenenfalls nachliefern, ließ Schulte vor dem Untersuchungsausschuss wissen.

Offensichtlich sind diese Einheiten genau zu diesem Zweck geschaffen worden, um verdächtige Transaktionen zu verschleiern!? Bei diesem Milliarden-Skandal wird früher oder später noch so einiges ans Tageslicht kommen müssen! Geschädigte gibt's mittlerweile ja genug, U-Ausschuß auch in AUT zwingend notwendig. OF

 

20.08.2021

17:44 | finanzen: Unwetterschäden: Provinzial muss mehr als eine Milliarde Euro zahlen

Die jüngsten Unwetterschäden kommen dem Versicherer Provinzial teuer zu stehen. Die Kunden hätten für das Hochwasser konzernweit bisher 36 246 Schäden mit einem Volumen von 1,02 Milliarden Euro gemeldet, teilte Provinzial am Freitag in Düsseldorf mit. Diese Summe wird die Assekuranz auf jeden Fall zahlen. Vermutlich wird es noch mehr: Die Summe kann nach Unternehmensangaben noch auf bis zu 1,5 Milliarden Euro anwachsen, wenn Schäden aufwendiger zu beheben sind als zunächst gedacht. 0,16 Milliarden Euro hat die Provinzial schon ausgezahlt, der Rest kommt noch.

Immerhin, Aber die "Schwarzen Schwäne" dürften mittlerweile bereits Großeltern geworden sein, wo die Kleinen schon um die Assekuranzen fliegen!? Mit diesen Ausmaßen hat wohl keiner gerechnet...!? OF

 

 

14.08.2021

09:11 | H. Lohse zum Streit um die Kontogebühren vom 3.8.

Auf der Walz und auf dem Weg ins gelobte Land hat HL in einem Tal nahe einer Autobahnbrücke ein Mark Mobil getroffen. Der darin befindliche Mann berichtete von allerlei Kuriositäten aus der Finanzwelt, Corona war dabei eher ein Ablenkungsmanöver für Langschläfer. Paypal so kam es rüber, sei aus den Sümpfen der Traurigkeit emporgestiegen und biete dem Mitgliedern süße Honigbutterbrote an, -doch Vorsicht hier handelt es sich um Verlockungen einer Dionaea muscipula, zu DEUTSCH, Venus Fliegenfalle...Die Welt steht Kopf und der Polsprung lässt nicht Meer lange auf sich warten https://m.youtube.com/watch?v=PuB3FeeLkXQ was also erwarten uns hinterm Horizont, -nahtot Erlebnisse der besonderen Art oder eine Neuauflage von Mullins Eustaces "Cruse of Canaan" https://zeitenwandel.info/fluch-von-kanaan.html

13.08.2021

19:00 | derstandard: Autobank AG ist zahlungsunfähig

Die schon länger mit Finanzierungsproblemen kämpfende Wiener Autobank AG, die auf Anordnung der Finanzmarktaufsicht (FMA) Ende Juli den Geschäftsbetrieb einstellen musste, ist zahlungsunfähig. Grund dafür ist, dass die Einlagensicherung ihre bisher gegenüber den Sparern geleisteten Verpflichtungen nun zulasten der Bank fällig gestellt hat, was für diese einen zu schweren Brocken darstellt. Konkret geht es bei der Regressforderung der Einlagensicherung Austria GesmbH (ESA) um 70 Millionen Euro, die die ESA bisher an die Kundinnen und Kunden der Autobank ausbezahlt hat, wie das Bankinstitut am frühen Donnerstagabend erklärte.

Schön langsam scheitnt es bei den "Kleinen" zu beginnen...?! OF

09.08.2021

11:09 | f100: Ex-Wirecard Chef ringt Münchner Justiz nieder - und bekommt 6,6 Millionen Euro zurück

Erfolg gegen die Münchner Justiz: Markus Braun, ehemaligen Wirecard-Chef, bekommt wieder Zugriff auf einen Teil seines Vermögens. Nach dem Bilanzskandal hatte ihm die Staatsanwaltschaft den Zugriff auf 6,6 Millionen Euro entzogen.

Selbstverständlich können wir davon ausgehen, dass dieses Urteil ganz ohne politische Einflußnahme erfolgt ist! TB

03.08.2021

17:22 | hb: Streit um Kontogebühren nach BGH-Urteil: Verbraucherschützer drohen mit rechtlichen Schritten

Ein wichtiges Urteil des Bundesgerichtshofes zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Banken dürfte nach Einschätzung von Verbraucherschützern einen langen Streit um Kontogebühren auslösen.
Wie Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart auf Anfrage berichtete, wollten zwar zahlreiche Banken gezahlte Gebühren erstatten. Einige Kreditinstitute drohten jedoch gleichzeitig mit einer Konto-Kündigung. Man werde im Zusammenhang mit dem Urteil und seinen Folgen auch rechtliche Schritte gegen eine große Genossenschaftsbank im Südwesten prüfen.

Das Ende vom Lied wie's scheint...!? Nach 2008 hatte der schamlose Gebührenwahninn bereits Niveaus erreicht, wo man oft nur den Kopf schütteln konnte... Aber irgendwo muss ja noch verdient werden, wenn es sonst immer enger wird!? OF

31.07.2021

15:29 | handelsblatt: Deutsche Bank und Commerzbank hinken beim Stresstest hinterher

Die Deutsche Bank und die Commerzbank haben sich im europaweiten Stresstest nicht mit Ruhm bekleckert. Ihre Kapitalquoten würden im Fall einer Wirtschaftskrise deutlich stärker zurückgehen als dies im Durchschnitt aller teilnehmenden Institute der Fall ist. Mit Abstand am schlechtesten schnitt europaweit die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena ab.
Das geht aus den Zahlen hervor, die die EU-Bankenbehörde Eba und die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitagabend vorlegten.

Wer mit Bilanzkosmetik beschäftigt ist, hat offenbar keine Zeit für Stesstests!? Wie's um die beiden Häuser steht, läßt sich mit "Hinken" besser beschreiben, als "hinterherhinken"... OF

30.07.2021

10:00 | nw: Sparkasse Paderborn-Detmold schließt jede dritte Filiale

Weniger Kundenbesuche, mehr Online-Banking: Die schon länger zu beobachtende Entwicklung sei durch die Corona-Pandemie beschleunigt worden, heißt es.

Der Ketzer
Alles läuft wie geschmiert im Sinne des GR. Die Plandemie hat eine Konzentrationswelle in allen Bereichen angestoßen… da werden nicht viele übrig bleiben. Die Anzahl der Unternehmen wird weiter massiv sinken. Das ergibt wenige Incorporations, also Corporations, die laufend die Konkurrenz und andere Häppchen und Perlen verwandter Branchen incorporieren. Die Großen wachsen, die kleinen Störpartikel (KMU, Einzelhändler, lokale Dienstleister) werden aufgefressen. Die Big Unternehmen sind sozusagen die Freßzellen im Weltwirtschafts-Kreislauf. Der Staat ist deren Kompagnon, also passiert es, allen geheuchelten Sonntagsreden der Politiker bezüglich regionalem Engagement zu Trotz.

11:11 | Leser-Kommentar
(1) Die Konzentrationswelle gibt es bei Banken schon länger, weil einige kleine in Schieflage kamen und gerettet werden mussten. Genau genommen ist meine Bank nur noch eine App und diese heißt TEO. Mit dieser App könnte ich noch Konten anderer "Banken" händeln. Auch einen Kredit bekomme ich bei Check24 oder Smava mit wenigen Klicks. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis aus Kostengründen Geldautomaten nicht mehr im Bankgebäude sondern nur noch in Einkaufscentern stehen. Anders gesagt, die Bank im herkömmlichen Sinn ist tot und damit leider auch das Gefühl der Sicherheit meiner Guthaben.

(2) Naja werter Ketzer, eine Weltregierung, eine Weltwirtschaft. Trotzdem lebt das Ganze von den Teilen, das es in sich hat. Sind die Teile in sich gestört oder nicht mehr funktionsfähig, Wirkt das auch merkbar auf die Strukur des Ganzen aus. Und zerfällt unter Umständen wieder in die Summe seiner vorher assimilierten Teile. Und das mit auffressen ? Das Leben ist ständige Wandlung. Sobald etwass aufgefressen ist, entsteht irgendwo etwas anderes.
Und darin liegen viele Potenziale und Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten. Ausser man pflegt den Standpunkt, die Welt und die Menschheit ist verloren. Doch wen soll das dienen, was soll es uns sagen ? Das wir uns selber negieren, klein machen, auslöschen um vorher noch trefflich zu jammern, das es so ist ? Was erreichen wir damit Unbill, Lebensüberdruss ?
Doch werter Ketzer, die Erde wird sich trotzdem weiter drehen. Wir sind nur zu Gast hier, dann wähle Mensch, deinen Weg, deine Absicht. Mache das beste für Dich daraus. Gehe Deinen Weg. Du kannst wählen Das Leben begrüßen, einladen, es mit Hochs und Tiefs in Freude leben. Oder in eine selbstgewählte Hölle gehen. Beide Seiten sehen, nicht nur die Negative und dann wählen, die Entscheidung treffen, für was will ich stehen. Wie will mich zum Ausdruck bringen, 666 wählen oder nach lichten streben ? Wir sind doch so viel mehr, wenn wir es denn sein wollen...

29.07.2021

17:37 | hb: Credit Suisse räumt schwere Versäumnisse im Fall Archegos ein – Der Gewinn sinkt deutlicher als erwartet

Ungehörte Warnungen, folgenlose Krisenmeetings – und ein Bruch mit sämtlichen Regeln des Risikomanagements: Ein breites Versagen von Kontrollmechanismen bei der Credit Suisse hat den milliardenschweren Schaden durch den Kollaps des Hedgefonds Archegos erst möglich gemacht. Das geht aus einem über 170 Seiten starken Untersuchungsbericht der Kanzlei Paul, Weiss, Rifkind, Wharton & Garrison hervor, den die Schweizer Großbank am Donnerstag veröffentlichte.
Der Schaden aus dem Zusammenbruch des Hedgefonds Ende März 2021 summiert sich für die Bank auf rund fünf Milliarden Dollar.

Die Versäumnisse waren längst bekannt, doch die Verluste wohl höher als erwartet!? Bloß peinlich, dass sich mit dieser Heuschrecke das Verlustgeschäft wiederholte... Kommt nach den Baueropfern das große Köpferollen!? OF

22.07.2021

19:57 | handelsblatt: Große Banken impften bislang mehr als 20.000 Mitarbeiter gegen Corona

Große deutsche Banken haben in den vergangenen Wochen mehr als 20.000 Mitarbeiter gegen Corona geimpft. Das zeigt eine Handelsblatt-Umfrage unter 13 Instituten. Die befragten Institute sprachen von einem großen Interesse an ihrem Impfangebot. „Das Angebot wurde sehr gut von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angenommen“, sagte etwa Boris Scukanec Hopinski, Vorstandsmitglied der Hypovereinsbank, dem Handelsblatt.

Wer die Zukunft der Großbanken und noch dazu weiß, wie schwierig für Banken es ist, ungewollte Mitarbeiter loszuwerden, der bekommt jetzt aber an ghörigen Aluhutalarm! TB

17:52 | exxpress: BAWAG übernimmt Hello bank! Österreich

Die heimische BAWAG Group übernimmt den österreichischen Marktführer im Online-Brokerage, die “Hello Bank!”. Die Verträge wurden am Donnerstag unterzeichnet. Die Hello Bank werde künftig unter der Marke easybank fortgeführt, deren Fokus durch den Zukauf ergänzt werde, erklärte die BAWAG. Bisher gehörte die Hello Bank zur französischen Finanzgruppe BNP Paribas.

Kommt einer gefährlichen Drohung gleich, wenn sich die Heuschrecken beginnen, gegenseitig aufzufuttern!? OF

19.07.2021

11:20 | geopol: Kontenabrufe bei deutschen Banken explodieren!

Kommentar des Einsenders
viele Bürger haben Angst um Job, umGeld, um Freiheit.
Aber da schiebt der Staatsapparat einen Riegel vor. Wer glaubt, der Staat wisse nichts vom vermögen der Bürger, der weiß nicht, daß die Behörden mittlerweile massiv Kontenabfragen durchführen. Soviel zum Thema Datenfreiheit. Auch grüne "Bürgerrechtler" halten das für eine kommende Machtbeteiligung für selbstverständlich.

Anscheinend bieten die geplanten Lastenausgleichsgesetze allein zu wenig Linderung. Daher schaut man sich wohl noch um, was von wem zu holen ist! TB

18.07.2021

12:45 | SPON:  »Ich hätte nie gedacht, dass mir hier so etwas passieren könnte«

Wer aus dem Ausland stammt und in Deutschland studieren möchte, muss mehrere Tausend Euro auf einem Sperrkonto hinterlegen. Ein Dienstleister zahlt nun nicht mehr aus – Hunderte junge Leute stehen mittellos da. Dan McCarthy hat 34 Euro auf seinem Girokonto. Mehrmals täglich loggt sich der 27-jährige US-Amerikaner in seinen Onlinebanking-Account ein. Doch es geht einfach kein neues Geld ein.

... unglaubliche Geschichte.  Wirklich ein Muss zu lesen.  So inetwas wird es bei einem Bargeldverbot einmal kommen. TS

12:11 | Welt:  Versicherungsbranche spricht von Extremwetterereignis „in neuer Dimension“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verspricht den Hochwasseropfern unbürokratische Hilfen. Die Versicherungsbranche schätzt die Ereignisse als historisch ein. „Wir reden hier nicht von Überschwemmungen, sondern von Sturmfluten in großem Stil.“

Ab einer Schadenszahlung von einem Euro ... ist es für die Versicherungen ein Extremereignis. TS

17.07.2021

19:55 | Focus:  Wirecards fragwürdiges Experten-Netzwerk: "Beraterin war Ausbilderin für Kindertanz"

Neben den strafrechtlichen Ermittlungen im Wirecard-Fall läuft auch die Arbeit des Insolvenzverwalters Michael Jaffé auf Hochtouren. Er sucht Geld, das aus dem Unternehmen geschleust wurde – und wird bei angeblichen Beratertätigkeiten fündig.

... ach wo ging nur das ganze Geld hin ... Wien vielleicht? ... wo war der Herr Braun nochmals Berater in einem ThinkTank?  TS

13.07.2021

18:59 | MB: Drohender Bankrott von Wells Fargo?

Noch kokelt das ständig frisch gedruckte Geld in aller Welt nur. In den USA kam es aber gerade zu einem Anzeichen, dass es nicht mehr ewig so weitergehen wird. Mit der Wells Fargo Bank geriet ein Urgestein der US-Wirtschaftsgeschichte offenbar so sehr in Schieflage, dass die Bank einen Gutteil ihres Kreditgeschäfts für Privatkunden einstellen muss. Die Entscheidung fiel plötzlich und die Informationspolitik ist mau, beides keine guten Zeichen für eine derartiges Großmanöver. Mit einer Bilanzsumme von knapp 2 Billionen US-Dollar gehört das Unternehmen zu den 20 größten Banken der Welt.

Beginnnen die ersten Dominosteine zu fallen? Werden die Entwicklung beobachten, das wäre natürlich ein ordentlicher Flächenbrand, sollte es zu einem Sturz kommen... OF

12.07.2021

19:02 | Leser-Beitrag: Negativzinsen

Sehr geehrter Herr Bachheimer,
seit 1.7.21 werden bei der Bawag 0,5 % an Negativzinsen für Guthaben auf dem Geschäftskonto verrechnet. Ich bin einfach nur sauer und empört. Mein Guthaben findet ab jetzt seinen Weg auf mein Privatkonto. Und von diesem unter die Matratze.

Vielen Dank für Ihre Arbeit und für Ihr Team.

Tja werter Leser! Das Heuschrecken-Baby Bawag muss gleich mal vorne mit dabei sein, wenn es um derartige Praktiken geht! Leider wird sich diese Entwicklung in Bälde ebenso durch andere Häuser ziehen, da die Income-Möglichkeit täglich schrumpfen wie der sprichwörtliche Schneemann im Frühling... Und die Matratze oder die Tabetenwand waren's auch schon mal! Traurige aber selbstverschuldete Entwicklung der Politik. OF

14:35 | börsennews:  Deutsche Bank und Commerzbank - Jetzt geht es ans Eingemachte!

Während sich der deutsche Aktienmarkt im Allgemeinen (noch) vergleichsweise stabil präsentiert, sieht das bei den Aktien unserer beiden heutigen Protagonisten Deutsche Bank und Commerzbank etwas anders aus. Beide Werte haben in der aktuellen Phase zu kämpfen. Ein belastbarer Korrekturboden will sich weder bei der Deutschen Bank noch bei der Commerzbank bislang ausbilden. Ganz im Gegenteil. Mittlerweile geht es ans Eingemachte.

Selbst bei gutem Wind ... und sehr viel Willen ... das mit den beiden Banken wird nichts mehr.  Wenn erst der "digitale Euro" kommt ... ist es sowieso vorbei.  TS

09:14 | bild: Deutsche kaufen immer mehr Gold

Grund: die Strafzinsen für Guthaben auf den Konten! Ende Juni verlangten 348 Kreditinstitute Negativzinsen (Quelle: Verivox), oft auf Erspartes
ab 50.000 Euro.

Gold zahlt keine Zinsen - und velangt auch keine! TB

14:16 | Ragnarök
Lieber TB, verrate es bloß keinem, dass Gold keine Zinsen verlangt dafür dass man es hat. Unsere Regierung käme wohl auf die Idee von jedem Goldstück jedes Jahr jemanden mit einer Feile vorbeizuschicken und als Negativzins kräftig zu feilen….
Zuzutrauen? Wäre es der Regierung. In meinen Augen.

08.07.2021

20:11 | WE: Pelosi's husband bought up to $11M of Big Tech stocks as House moved on reform legislation

Der Ehemann der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Paul Pelosi, kaufte in den letzten zwei Monaten Big-Tech-Aktien im Wert von bis zu 11 Millionen Dollar, während gleichzeitig ein Anti-Tech-Paket von Rechnungen durch das Haus wandert.Im Mai und Juni kaufte Pelosi Google-Aktien im Wert von 4,8 Millionen US-Dollar, Kaufoptionen von Amazon im Wert von bis zu 1 Million US-Dollar, Kaufoptionen von Apple bis zu 250.000 US-Dollar und Kaufoptionen für Nvidia, den großen Halbleiter-, Grafik- und Elektronikunternehmen, laut einem Finanzoffenlegungsformular, das letzte Woche eingereicht wurde. Eine Call-Option ist ein Finanzkontrakt, der einem Käufer das Recht einräumt, eine Aktie oder einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen.

Die Kleine Rebellin
Nennt man so etwas nicht Insidergeschäfte?

Nach unserem Rechtsverständnis JA. Aber was heitß das schon... OF

07.07.2021

17:12 | t-on: Commerzbank schließt 240 Filialen noch dieses Jahr

Der Kahlschlag im Filialnetz der Commerzbank Commerzbank Aktie wird konkreter: Die Liste der Zweigstellen, die bundesweit geschlossen werden, steht, wie das Institut am Mittwoch bestätigte. 240 Filialen in Deutschland will die Bank noch in diesem Jahr dichtmachen, losgehen soll es im Oktober. Am Vortag hatte der Frankfurter MDax-Konzern auf regionaler Ebene informiert.

Der Galopp gewinnt an Geschwindigkeit!? Wird einen Kurzfristeffekt an der Kostenschraube erzielen, aber an anderen Stellen schaut's leider nicht so gut aus... Dafür werden die Gebühren wahrscheinlich wieder ordentlich anziehen!? OF

06.07.2021

19:31 | ET: Versicherer warnt vor neuen Luftfahrtrisiken: Untrainierte Piloten und Wutausbrüche an Bord

„Zweifelsohne werden Herausforderungen auftauchen, wenn die Branche wieder voll durchstartet“, erklärte Axel von Frowein von AGCS am Dienstag. Es sei zwar aktuell noch schwer vorherzusagen, in welcher Form die Luftfahrtindustrie zurückkehren werde, „aber eines ist sicher: Sie wird sich verändert haben.“
Risiko Nummer eins seien untrainierte Piloten: Anfang dieses Jahres hätten Dutzende von Piloten Fehler wie etwa mehrere Landeversuche an die US-Behörde Nasa gemeldet – als Grund gaben sie fehlende Flugpraxis an, wie von Frowein erläuterte. Die großen Fluggesellschaften hätten aber schon gezielte Trainingsprogramme für Piloten entwickelt, die lange nicht im Cockpit saßen, beruhigte er.

Wutausbrüche drangsalierter Passiere kann man verstehen, aber lt. meinem Nachbarn - sen. Pilot einer großen Linie -, mußten die Piloten während der Pandemie alle zum Training und bestimmte Meilen auch live ableisten, um die Lizenzen nicht zu verlieren... Könnte es nicht vielleicht doch mit der Impfung im Zusammenhang stehen, dass man die Crews vorerst wegen der Trombosengefahr nicht fliegen lassen kann!? OF

05.07.2021

17:28 | mmnews: Negativzins frisst Rentenkasse

Die Negativzinsen der EZB haben die Sozialkassen im vergangenen Jahr so viel gekostet wie nie zuvor. Wie "Bild" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) berichtet, beliefen sich allein die Zahlungen der Rentenkasse wegen des Negativzinses für ihre Nachhaltigkeitsrücklage auf 106 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 29 Millionen Euro gewesen.

Dank u.a. der "Rückstellungsbomben" war nach 2008 schon ein ordentliches Kassen-Wanken bemerkbar; dank der völlig verfahrenen Politik scheint eine Besserung der Situation eher in die ferne Zukunft zu rücken...!? Die Renten seien aber seit Jahrzehnten sicher im besten Deutschland das es je gab! Dann passt doch eh alles... OF