15.11.2019

13:24 | orf: EZB entzog ehemaliger Meinlbank die Konzession

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat der Anglo Austrian AAB Bank (vormals Meinl Bank) die Bankkonzession entzogen. Diese Entscheidung der EZB sei mit Zustellung heute wirksam, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) mit. Damit ist die Gesellschaft keine Bank mehr. Die Anglo Austrian Bank kann gegen die Entscheidung der EZB Rechtsmittel ergreifen. Die 1923 gegründete Privatbank wollte sich nicht äußern. „Wir geben momentan keine Auskunft“, wurde auf Anfrage beschieden.

Überrascht hat das wohl - wenn überhaupt - nur die Bank selbst. In Wien pfiffen dies (bzw., dass die Bank sich im Fadenkreuz befindet) die Spatzen von den Dächern! Ukraine ist überall! Verwunderlich ist es aus organisatorischen Gründen aber schon, denn es stellt sich die Frage: Ist die EZB für einen Konzessions-Entzug befähigt?!

Und weil wir grad dabei sind! Man sieht wie gut der Raiffeisenkonzern seine Medien im Griff hat. Es wurden vor wenigen Tagen 6 Raiffeisenmanager in der Ukraine verhaftet. Kein Wort davon in den Medien! TB

11.11.2019

15:42 | t-online: Diese Banken erheben Negativzinsen

Bislang waren sich Geldhäuser einig, Kleinsparer nicht mit Negativzinsen zu belasten. Doch der Druck wächst. Institute senken die Grenzen. Viele weitere Kunden zahlen indirekt einen Strafzins. Das Geld schmilzt.

Und dass mir dann ja keiner von diesen Bankern kommt und mir das Gold wegen der hohen Lagerkosten schlecht redet! TB

12:55 | handelsblatt - finance briefing: Schleweis gegen Negativzinsen

Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis stemmt sich gegen Negativzinsen „für die breite Kundschaft“ – diese könne er sich nicht vorstellen. Dennoch steigt die Zahl der Banken, die Minuszinsen oder auch Verwahrentgelte von ihren Kunden verlangen, zusehends.

Auch ein Sparkassen-Präsident kann sich nicht gegen die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse stellen, die in diesem Aspekt entscheidend von der EZB beeinflusst werden. Die Zeche der unverantwortlichen EZB-Politik zahlt über kurz oder lang nun einmal Otto Normalverbraucher. AÖ

09:33 | ip: Krimi Khan: Alles anders?

Die Affäre um Ex-CS-Spitzenmann Iqbal Khan und dessen Beschattung durch die CS-Unternehmens-Leitung erhält eine neue Wende. Die Frage ist, ob Khan vorzeitig einen Tipp erhalten hat, wonach er – Khan – von den Obersten der Bank überwacht würde. Der Hinweis soll aus der Bank selbst erfolgt sein. Das würde heissen, dass Khan weit oben in der CS Verbündete in seinem Fight gegen CS-CEO Tidjane Thiam gehabt hatte.

Es stellt sich die Frage, ob wirklich der Gartenstreit der Ehefrauen der ursprüngliche Grund für die Verwerfungen unter den Managern waren oder ob Khan vielelicht nicht doch über Informationen verfügt, die über seiner "Geahltsstufe" liegen? TB

10.11.2019

13:33 | relevationtv: David Wilkerson Prophecy 1973

Kommentar des Einsenders
Die Deutsche Bank ist wohl der wichtigste Dominostein im Finanzsystem Europas. Wenn dieser fällt, wird er eine Kettenreaktion auslösen, die niemand mehr aufhalten kann. David Wilkerson warnte schon 1973
davor, dass in Deutschland der Finanzkollaps Europas beginnen wird, und sogar Jim Rogers schrieb in einem Artikel vor drei Jahren, dass der Kollaps der Deutschen Bank zu einem Zerfall der EU führen wird.

08.11.2019

13:15 | fuw: «Europäische Banken sind besser als ihr Ruf»

Tatjana Greil Castro, Director beim Anleihenhaus Muzinich & Co., setzt schwergewichtig auf europäische Banken im Portfolio. Kurze Laufzeiten sind heiss begehrt.

07.11.2019

20:05 | hb: Scholz' Vorstoß zur EU-Einlagensicherung kommt in Brüssel gut an

Der Bundesfinanzminister hat die Blockade gegen die europaweite Absicherung von Sparguthaben aufgegeben. Seine Amtskollegen in der Eurogruppe begrüßen das.

Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, Bankenunion, TB

14:51 | Der Sharpsshooter "Für alles Bankgläubigen und Kunden der DB"

https://www.goldseiten.de/artikel/430857--Komplette-legale-Enteignung-per-Gesetz.html
Aus dem Inhalt:
Das wichtigste Gesetz der letzten Jahre heißt SAG, Sanierungs- und Abwicklungsgesetz, und der Name ist Programm.
Dieses Gesetz ist leise und ohne große Medienpräsenz am 1.1.2015 in Kraft getreten und hat 176 schwer lesbare Paragraphen. Die Verabschiedung im Bundestag erfolgte vor annähernd leerem Plenum zu fortgeschrittener Stunde ohne Aussprache. Es entstand aus den Lehren der Finanzkrise 2008.
SAG betrifft Bankkunden, die sich in Sicherheit wiegen und doch jederzeit ohne rechtliche Gegenmittel enteignet werden können. Die neue Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung kann anordnen, bei drohender Insolvenz einer systemrelevanten Bank Kundengelder einzuziehen oder in Aktien der Bank zu einem von ihr festgelegten Nennwert umzuwandeln und den Nennwert herabzusetzen - bis auf 0!


13:51
 | bild: Commerzbank führt Strafzinsen für Privatkunden ein!

Das Geldhaus verlangt von immer mehr Kunden Strafzinsen. „Wir haben zahlreiche Privatkunden angesprochen“, sagte Finanzchef Stephan Engels. Man beginne jetzt, Maßnahmen umzusetzen. „Das Potenzial ist sehr groß.“

06.11.2019

13:33 | gc: Deutsche Bank On The Verge Of Creating The EU’s “Lehman Moment”?

The biggest bank in Europe is in the process of imploding and there are persistent rumors that the final collapse could happen sooner rather than later. Those that follow my work on a regular basis already know that this is a story that I have been following for years. Deutsche Bank is rapidly bleeding cash, they have been laying off thousands of workers and the vultures have been circling as company executives desperately try to implement a turnaround plan.

Dazu passend - godmode: "Völliger Unsinn": Deutsche Bank dementiert Pleitegerüchte
Die Deutsche Bank hat Gerüchte über eine angeblich bevorstehende Pleite zurückgewiesen. Auf der Kurznachrichtenplattform Twitter bezeichnete die Bank einen Artikel des US-Finanzportals Zerohedge, in dem auf eine mögliche Pleite der Deutschen Bank angespielt wurde und in dem Parallelen zur Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008 hergestellt wurden, als "völligen Unsinn".

05.11.2019

11:32 | rt: Deutsche Bank bankruptcy would collapse world financial system – Jim Rogers

JR: Entweder geht die Deutsche Bank bankrott, was das gesamte Weltfinanzsystem zum Erliegen bringt, oder sie wird zu einem Kompromiss mit einer geringeren Anzahl kommen. Wenn die Deutsche Bank 14 Milliarden US-Dollar zahlen muss, sollten Sie sich trotzdem große Sorgen machen, vor allem aber, wenn sie 14 Milliarden US-Dollar zahlen müssen.
Weiterlesen
Deutschlands Blue-Chip-Unternehmen sammeln sich hinter der Deutschen Bank Deutschlands Blue-Chip-Unternehmen sammeln sich hinter der Deutschen Bank

RT: Wie verzweifelt ist die deutsche Bank derzeit? Wird sie ohne Rettung überleben?

JR: Wenn Sie sich die Bilanz ansehen, werden Sie feststellen, dass es sowohl in der Bilanz als auch außerhalb der Bilanz enorme, schwankende Schulden gibt, dh Schulden, die sie nicht direkt offenlegen. Es wird wahrscheinlich überleben, wenn es Unterstützung hat, aber ansonsten werden wir alle in den nächsten paar Jahren ein riesiges Problem haben. Ich habe dir schon gesagt: Du solltest dir große Sorgen machen. Die westliche Welt, die Welt wird in den nächsten Jahren viele Probleme haben. Grund zum Besorgsein!

Der Artikel ist 3!! Jahre alt aber ein guter Aufhänger für die hoffentlichen Fakenews im Link des Einsenders! TB

Kommentar des Einsenders
Das ist heute der dritte Artikel ueber DB Untergang den ich gefunden habe, wahrscheinlich nicht unabhaengig, dennoch eigenartig.
Hoffe, dass diese Nachricht nicht stimmt:
https://www.nexusnewsfeed.com/article/geopolitics/claim-germany-s-deutsche-bank-has-reportedly-filed-bankruptcy/

12:16 | Der Bondaffe
In der jetzigen Phase einfach nur noch zum Brüllen. Ganz ehrlich, ich schlage eine Kapitalerhöhung für die 14 Mrd USD vor. Wäre nicht das erste Mal, daß der Aktionär die versalzene Suppe auslöffeln muß.

15:11 | Leser-Kommentar
es ist wohl möglich, dass die Deutsche Bank in Schieflage gerät und andere Banken in ihrer Existenz bedroht. Aber niemand sollte der Deutschen Bank dieses Schlicksal wünschen. Denn das wäre für uns alle kein Nachmittagsspaziergang. Wir können uns nur so gut wie möglich vorbereiten. Ich wünsche der Deutschen Bank, dass sie noch lange existieren wird.

04.11.2019

06:44 | ntv:  Strafzinsen erreichen Privatkunden

Deutsche Sparer sehen kargen Zeiten entgegen: Schon rund 40 Banken verlangen von Privatkunden Strafzinsen. Laut Medienberichten dürfte das erst der Anfang eines Dammbruchs sein. Verbraucherschützer halten Negavitzinsen für rechtswidrig. Schließlich zahlen die Kunden bereits Kontogebühren.

Was hat ein Negativzins mit Kontogebühren zu tun? TS

03.11.2019

09:26 | fuw: Bei CS und UBS ist der Wurm drin

Die Grossbanken haben es nicht leicht. 2019 war auch im dritten Quartal schwierig. Nach UBS vor einer Woche, lieferte Credit Suisse (CS) am Mittwoch Zahlen dazu und stand auf den ersten Blick besser da, als die grosse Konkurrentin vom Paradeplatz. Doch das satte Plus trügt.

Beide schwächeln im Investmentbanking-Bereich - trotz eines recht stabiler Investmentbedingungen in den letzten Jahren! Spannend, wie es ihnen in den nächsten beiden Jahren ergehen wird, wenn der wirkliche Druck aufkommt! TB

13:13 | Leser-Kommentare
(1) Bondaffe: Zwei so große, einheimische Banken, Global Player noch dazu. Da kann die "kleine" Schweiz noch so reich sein, für die Löcher in den Bilanzen
dieser Giganten wird es nicht reichen. Gab es in der Schweiz eigentlich schon einmal einen Bankrun? Das wäre doch was ganz und gar Neues.
Bankrun und Kapitalflucht, dann löst sich der gute Name auf. Ob long ob short, das Geld ist fort.

(2) So wie es aussieht, dürfte etwas Druck von der UBS genommen werden
https://www.nzz.ch/wirtschaft/ein-pariser-leiturteil-erfreut-die-ubs-ld.1519225 

01.11.2019

11:36 | addendum: Das teure Scheitern der Bank für Gemeinwohl

Es war im Juli 2010, die heftigen Erschütterungen der Finanzkrise einige Jahre zuvor waren zu diesem Zeitpunkt bei weitem noch nicht verhallt, als Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich, ankündigte, die Bank wieder zu ihren Wurzeln zurückführen zu wollen. Gemeint war: dem Bankensystem eine Gemeinwohlfundierung zu geben. Die Debatten über die Ursachen einer der schwersten Finanzkrisen der Geschichte hatten gerade erst eingesetzt, als der für seine Globalisierungskritik bekannte Wirtschaftspublizist Felber einen Beitrag mit dem Titel „Die Gemeinwohl-Ökonomie – Das Wirtschaftsmodell der Zukunft“ veröffentlichte.

12:18 | Leser-Kommentar
Ich könnte mich täuschen, aber so weit mir bekannt ist existiert das Konzept genossenschaftlicher Banken schon seit längerem krisensicher unter dem Namen "Volks- und Raifeissenbanken". Kann es sein, dass die jungen Idealisten schlichtweg von nichts eine Ahnung haben? Laut der noch immer existierenden - und furchtbaren, weil automatisch Ton abspielenden - Webseite hatten sie Filialen ua. in Wien, Linz und St. Pölten.
Gab es dort davor denn keine Genossenschaftsbanken? Anstelle gleich großes Geld zu verbrennen hätten sich die Weltretter auch mal informieren können, was denn in der Vergangenheit schon tadellos funktioniert hat und heute noch funktioniert (also bis zum EU-Ermächtigungsgesetz der genossenschaftlichen Spareinlagen). Aber wahrscheinlich war das indiskutabel, weil die VR-Banken von normalen Leuten betrieben und frequentiert werden und sich das Konzept böse weiße Männer ausgedacht haben, die das mit dem Weltretten ihren Kunden überlassen. Gabs denn schon Forderungen für einen Bailout für die Gutmenschenbank? Wundern würde es mich nicht. Mit Blick auf die Flüchtlingsbürgen würde es mich auch wirklich nicht wundern, wenn dem stattgegeben würde. Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren können nicht nur (Pseudo-)Kapitalisten.

09:40 | gs: Das Finanzsyndikat will die Sparbanken austrocknen

Das jeweilige Geld wird von den Zentralbanken ausgegeben, welche die Währung zu steuern und zu sichern haben. Im angelsächsischen Raum (USA, GB u.a.) sind die Zentralbanken Privatbanken, so dass also deren Eigentümer letztlich über die Zentralbank die Herrschaft über Währung und Geldmenge haben. Mit anderen Worten: Sie können beliebig zu eigenem Nutzen Geld vermehren (drucken) oder vermindern (Crash). Das angelsächsische Finanzsyndikat hat sich z.B. in der City of London einen souveränen Kleinstaat geschaffen, der zwar der Königin untersteht, aber nicht der britischen Regierung - auch nicht dem englischen Steuersystem.