08.02.2023

12:38 | The Sounding Line: Banks Tighten Lending Standards in Anticipation of Write-Downs

Das folgende Schaubild von Bloomberg (Nick Reece) zeigt den dramatischen Anstieg des Prozentsatzes der Banken, die ihre Kreditvergabestandards verschärfen (grau), und die Beziehung zur Abschreibungsrate, d. h. wenn eine Bank einen Kredit aufgrund von Zahlungsrückständen als Verlust abschreibt. Die Pointe ist, dass die Zahl der Banken, die ihre Kreditvergabestandards verschärfen, ein Niveau erreicht hat, das normalerweise nur in Rezessionen zu beobachten ist. Dies ging in der Regel mit einem starken Anstieg der Ausfallraten etwa neun Monate später einher.

In diesem Chart sieht man gut den engen Zusammenhang zwischen der Verschärfung der Kreditvergabestandards und dem Aufkommen einer Rezession. In Europa können wir dieselbe Entwicklung beobachten. AÖ

08:40 | ta: Bei der Credit Suisse werden 7 Milliarden Franken Verlust erwartet

Der Grossumbau der Bank schlägt sich im Ergebnis nieder. Es droht der grösste Verlust seit der Finanzkrise. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Debakel.

14:15 | Leserkommentar zu 08:40
Ich seh das inzwischen als Kaffeekasse. Und überhaupt, auch in der Schweiz, gibt sicherlich "Sondervermögen" die an irgendwelchen Sträuchern hängen. Diese braucht man nur pflücken. Dann ist wieder alles easy?

07.02.2023

19:38 | handelsblatt: BNP Paribas kündigt milliardenschweren Aktienrückkauf an – und erhöht die Ziele

Die französische Großbank BNP Paribas hat 2022 einen Rekordgewinn von 10,2 Milliarden Euro verbucht, ein Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. BNP-Chef Jean-Laurent Bonnafé sprach am Dienstag in Paris von einem „sehr soliden“ Ergebnis. „Alle Motoren der Gruppe haben gut funktioniert“, sagte er.

Die Gewinnsteigerung im vergangenen Jahr gelang der Bank trotz eines schwächeren Schlussquartals. So verdiente die Bank von Oktober bis Dezember mit 2,15 Milliarden Euro 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Damit lag das Ergebnis auch unter den Prognosen der Analysten, die etwa 2,37 Milliarden Euro erwartet hatten.
Bonnafé wollte den leicht abgeschwächten Zahlen des vierten Quartals keine allzu große Bedeutung beimessen und verwies darauf, dass die Bank ihre Geschäftsziele anhebe: BNP rechnet nun mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum des Nettogewinns von mehr als neun Prozent bis 2025 statt wie bislang mit mehr als sieben Prozent.

Nach der Rothschildbank nur auch die BNP..!? Take the money and run... Die Aktionäre wird's freuen und ob man den forecasts noch trauen kann, ist eine andere Sache! OF

02.02.2023

16:22 | Datenleck «Suisse Secrets»Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Datendiebstahl bei der Credit Suisse

Ein Whistleblower übergab Medien brisante Daten zu 18’000 Bankkunden, darunter Kriminelle und Oligarchen. Die Schweiz geht gegen den Enthüller vor – und nicht gegen die CS.
Vor knapp einem Jahr berichtete eine Gruppe von 48 internationalen Medien rund um die «Süddeutsche Zeitung», dem «Guardian» und dem Journalisten-Kollektiv OCCRP über ein grosses Datenleck aus dem Innersten der Credit Suisse. Die Informationen zu über 18’000 CS-Kunden stammten von einem Whistleblower. Sie zeigen laut den Journalistinnen und Journalisten, dass die CS Geld von verurteilten Verbrechern verwaltete, von zahlreichen hohen Politikern aus korruptionsgeplagten Ländern wie Venezuela, selbst von Geheimdienstchefs, denen schwerste Folter und Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

Jetzt erklärt die Bundesanwaltschaft (BA), dass sie in der Sache Ermittlungen aufgenommen hat – allerdings nicht wegen der heiklen Kunden, sondern weil der unbekannte Whistleblower die geheimen CS-Daten an die Öffentlichkeit getragen hat.

Logisch gegen den der Korruption und illegale Geschäfte aufdeckt wird ermittelt, gegen wen denn sonst. Ich fordere hohe Geld und Freiheitsstrafen für den Whistleblower damit alles wieder seine Ordnung hat. JE

09:29 | z: Deutsche Bank erzielt höchsten Gewinn seit 15 Jahren

Dank höherer Zinsen und einem boomenden Handelsgeschäft hat die Deutsche Bank ihren Gewinn 2022 stark gesteigert: Er stieg um 159 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro.

Immer wieder erhellend, wenn man sich ansieht, wer denn die Anteilseigner der "deutschen" Bank sind. HP

10:58 I Leserkommentar
Für was braucht ein Unternehmen, welches Milliardengewinne erziehlt, eine Steuererleichterung von 1,4 Milliarden?
Wieder mal ein Beispiel, wie wir uns alle verar..... lassen.

01.02.2023

06:33 | bild: Zins-SchweinereiSparkassen-Bosse schweigen

Abgezockt und ausgenommen: Dutzende Sparkassen weigern sich, die steigenden Zinsen an ihre Kunden weiterzugeben, streichen die Gewinne lieber selbst ein.

Benjamin Franklin hat einmal gesagt "Gläubiger haben ein besseres Gedächtnis als Schuldner."
Der ansonsten so gscheite Mann hatte aber Unrecht - zumindest was das Gedächtnis der Gläubiger im 21. jhdt. betrifft.
Der Kunde mit Guthaben ist der Gläubiger, dieser lässt jedoch unverständlicherweise
- trotz der Abzocke,
- trotz Verzögerungstaktitk
- und trotz der gewaltigen Risken, die man derzeit als Bankkunde hat,
sein Geld auf der Bank - bis es zu spät ist!
Kauft Gold! TB

Der Wutbürger
bei Zinssenkungen sind alle Geldinstitute gleich. Es wird ganz schnell an die Kunden weitergegeben. Jetzt aber, bei Zinssteigerungen, da zeigen die Bankster ihr wahres Gesicht. Von einer erheblichen Herausforderung ist da plötzlich die Rede. Na, da streicht man den Überschuss doch lieber selber ein. Da hält sich auch Bankster-Präsident Helmut Schleweis mal vornehm zurück.

14:03 | Leserkommentar zum grünen TB Kommentar
Wenn die Masse global, wirklich anfängt massiv in Gold einzusteigen - werter H.TB.
Dann wird nichts mehr so sein, wie vorher einmal gewesen ist?!

14:04 | Der Ostfriese zum grünen TB Kommentar
Werter TB, Der letzte Satz ist unvollständig… Kauft Gold, wenn Ihr Euer Vermögen retten wollt. Kauft Silber, wenn Ihr Euer Vermögen retten und das System zur Kernschmelze bringen wollt.

14:06 | Leserkommentar zu 06:33
....... darum (nicht nur!) : Banken dürften nur noch Zahlstellen sein; -  nicht mehr, nicht weniger! Dies wäre "ein" wichtiger Schritt gegen die Ausbeutung des kleinen Mannes.

16:30 | Leserkommentar 06:33
Banking is necessary – banks are not.“
Deshalb werden ja auch alternative Plattformen – z.B. paypal oder Cryptos so bekämpft.
Deshalb dürften Edelmetall-gedeckte Währungseinheiten – hinterlegt mit einer Blockchain – auch wirklich böse Träume bei einigen (Noten-) Bankern verursachen.

29.01.2023

17:51 | krone: Ukraine: Sanktionen gegen Raiffeisen und UniCredit

Die russischen Leasingtöchter der Großbanken Raiffeisen und UniCredit sind von der Ukraine offiziell als „Kriegshelfer“ gebrandmarkt und mit Sanktionen wie der Beschlagnahme von Vermögen belegt worden. Dies geht aus einem Erlass von Präsident Wolodymyr Selenskyj hervor, der am Samstagabend veröffentlicht wurde. Die RBI erklärte am Sonntag, betroffen wären Kunden, wenn sie mit geleaster Ware in die Ukraine fahren würden.
Seit Ausbruch des Angriffskrieges Russlands seien keine neuen Leasinggeschäft in Russland abgeschlossen worden, so die RBI zur APA. Vermögenswerte in der Ukraine habe die Leasing Russland nicht. „Die politische Entscheidung der ukrainischen Regierung, rund 30 russische Leasingunternehmen, darunter die Raiffeisen Leasing Russland, auf eine Sanktionsliste zu setzen, bedeutet, dass geleaste Güter der Kunden der Raiffeisen Leasing Russland auf ukrainischem Territorium beschlagnahmt werden können“, hieß es.
Von Selenskyjs Erlass betroffen sind insgesamt 182 Unternehmen und drei Personen. Ihnen wird der Bahntransport von Personal und Militärtechnik im Auftrag des Aggressorstaates (gemeint ist Russland, Anm.) zur Last gelegt. Das beschlagnahmte verfügbare Vermögen werde der Landesverteidigung zugutekommen, sagte Selenskyj nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa in seiner Videobotschaft am Samstagabend.

Man stelle sich vor, diese Szenarien wären mit US-Banken bei jedem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Amerikaner passiert...!? Die Welt wär wohl bereits zu einem besseren Ort geworden... OF

28.01.2023

21:17 | tichy: Hawala-Schatten-Finanzierungs-Netzwerk in Europa aufgespürt

Die Finanzermittler stießen auf Hawala-Überweisungen mit „Tires“ aus zahlreichen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Belgien, Estland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Spanien, wie auch aus den Golfstaaten in die Westsahara. Zudem gab A. ihnen zufolge an, er könne jederzeit Bargeld aus und in den Libanon verschieben.

Wegen 50.000 Euro? Es gibt netzwerke die können locker das 100fache diskret übermitteln.
Nicht dass ich solche kennen würde, aber "Ma soxt jo nix, ma redt jo nur davon!"
Video zum Samstagabend als das Fernsehen noch halbwegs erträglich war!  TB

18:22 | Die Leseratte
Da fällt einem nur die übliche Frage ein: Ja was hatten wir denn erwartet? Die Menschen sind nunmal mit einem Gehirn ausgestattet, sie sind findig und kreativ. Immer wenn Regierungen die Menschen einschränken wollen, finden die einen Weg, vor allem Geld findet immer seinen Weg. Auf der einen Seite wird der Globalismus angebetet und auf der anderen Seite werden die Möglichkeiten der normalen Menschen in der globalen Welt immer weiter eingeschränkt. Überall Lug und Trug. Das Bankgeheimnis wurde aufgelöst, damit der Staat bis zum letzten Cent weiß, wieviel Geld wir haben und wo es sich befindet. Sie belegen es mit Zinsen und Steuern und schränken den Gebrauch ein, behindern seine Ströme. Und Menschen finden eine andere Möglichkeit, außerhalb des westlichen Bankensystems.

25.01.2023

17:13 | handelsblatt: Verdacht auf Steuerhinterziehung: Großrazzia bei BNP Paribas in Frankfurt

Rund 130 Staatsanwälte, Steuerfahnder und Polizeibeamte haben seit Dienstag die Büros der französischen Großbank BNP Paribas in Frankfurt sowie Privatwohnungen von Beschuldigten in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchsucht. Der Grund: Die Bank soll an sogenannten Cum-Ex-Geschäften mitgewirkt haben. Der Begriff bezeichnet eine Methode des Aktienhandels, bei denen sich die Beteiligten ihre Steuern doppelt erstatten ließen.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln bestätigte auf Nachfrage die Razzia: „Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit verfahrensgegenständlichen Cum-Ex-Geschäften sowie verwandten Steuerhinterziehungsmodellen und dienen insbesondere der Auffindung relevanter Kommunikation in Form von E-Mails und sonstiger schriftlicher Korrespondenz.“

Das Ermittlungsverfahren richte sich gegen derzeit 58 Beschuldigte, die für die Bank beziehungsweise deren Tochter- oder Konzerngesellschaften beruflich tätig waren oder sind. Eine Sprecherin der Bank bestätigte die Durchsuchung. „Wie bereits seit Beginn des Verfahrens 2017 kooperiert die Bank weiterhin vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden“, sagte sie. Aufgrund des laufenden Verfahrens könne man sich nicht weiter äußern.

Zeit wird's, dass nun endlich in den Läden mal ordentlich Dampf gemacht wird! Offenbar arbeitet man sich nun von unten nach oben durch den Megasumpf!? Auch die Herrschaften mit den permanenten Erinnerungslücken mögen in Bälde mal die Kneifzange zwischen den Beinen spüren...!? OF

24.01.2023

15:19 | FAZ: Nach Cum-Ex-Aktiengeschäften: North Channel Bank insolvent

Die Mainzer North Channel Bank ist insolvent. Der Jurist Dietmar Haffa von Schultze & Braun wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter des Geldhauses bestellt, wie die Kanzlei am Montag mitteilte. Das Geldhaus war wegen «Cum-Ex»-Aktiengeschäften in Schieflage geraten.

Zuvor hatte die Finanzaufsicht Bafin die North Channel Bank GmbH & Co. KG für den Kundenverkehr geschlossen. Sie sei chronisch defizitär und habe kein nachhaltiges Geschäftsmodell mehr, hatte die Bafin Mitte Januar mitgeteilt. Ziel des Moratoriums sei, Vermögenswerte zu sichern. Die Bafin erließ wegen drohender Überschuldung ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot gegenüber der Bank.

Die North Channel Bank ist klein und hat laut Bafin keine Relevanz für die Finanzstabilität. Die Einlagen der etwa 500 verbliebenen Einleger seien über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.

23.01.2023

12:28 | FT: Banks prepare for deepest job cuts since the financial crisis

Die Banken bereiten sich auf den größten Stellenabbau seit der globalen Finanzkrise vor, da die Führungskräfte unter dem Druck stehen, nach einem Einbruch der Erträge im Investmentbanking die Kosten zu senken. Die Entlassungen - es wird erwartet, dass es sich um Zehntausende in der gesamten Branche handelt - stellen eine Umkehrung der Masseneinstellungen dar, die die Banken in den letzten Jahren vorgenommen haben, sowie der Zurückhaltung bei der Entlassung von Mitarbeitern während der Corona-19-Pandemie. "Die kommenden Stellenstreichungen werden äußerst brutal ausfallen", so Lee Thacker, Inhaber der Headhunting-Firma Silvermine Partners für Finanzdienstleistungen. "Es ist ein Neustart, weil sie in den letzten zwei bis drei Jahren zu viele Mitarbeiter eingestellt haben.

Da jammern die Banken jahrelang, dass ihr Geschäftsmodell wegen der Nullzinsen untergraben wird, und kaum wird das Nullzinsterritorium verlassen - und die Märkte brechen wie zu erwarten wir ein - wird das Jammern noch größer. Es wird an der Zeit, dass die Banken im Fall der Fälle nicht mehr von den Staaten gerettet werden, sondern wie Erwachsene auf eigenen Beinen stehen. Das regulatorisch vorzubereiten, wäre höchst an der Zeit. AÖ

21.01.2023

07:47 | msn: A Bank of America Glitch Sent Customers Into a Panic Over Missing Funds

Am Mittwochmorgen meldeten Kunden der Bank of America Probleme mit Zahlungen, die über den Geldtransferdienst Zelle abgewickelt wurden, was dazu führte, dass Geld von ihren Konten verschwand.

Neue Art der "Krisenführung"? Waren früher bei Bankenkrisen zuert die Medien und dann die Politik mit ihren Meldungen und "Lösungen" zur Stelle, so spürt jetzt der Kunde gelich, dass e Probleme gibt und wird zahlungsunfähig! Medien und Politik schweigen! TB

Kommentar des Einsenders
Anscheinend hat die Bank im Video (unten) grosse Probleme. Es gibt noch sehr wenige Meldungen.
https://www.brighteon.com/346e6120-cadd-497b-8eee-ac621435e771

20.01.2023

19:50 | ET: Grüne Geldanlage: Enttäuschung über EU-Taxonomie: NGOs gründen „grünes“ Finanzlabel

Im Vorjahr hatte die EU in ihrer Taxonomie Investitionen in Gas- und Kernkraftwerke unter bestimmten Umständen als nachhaltig eingestuft. Dies verschafft Investoren in diesen Bereichen potenzielle Vorteile, beispielsweise im Bereich der Finanzierung oder von Zertifizierungen. Regierungen und Umweltorganisationen, die diese Technologien aus ideologischen Gründen ablehnen, laufen dagegen Sturm. Der WWF und weitere Umweltorganisationen wollen nun ein eigenes „grünes“ Finanzlabel gründen.

Das Label soll Banken, Versicherer und Investoren Orientierung darüber geben, welche Geldanlagen auch aus Sicht der Initiatoren als „nachhaltig“ erscheinen. Am Mittwoch (18. Januar) kündigten der WWF, Ecos und der europäische Verbraucherverband BEUC diesen Schritt in einer Erklärung an.

Die Initiatoren wollen mit ihrer eigenen Taxonomie nun anhand von „strengen Kriterien“ wirtschaftliche Aktivitäten auf der Grundlage eines Ampel-Prinzips bewerten. Die Kriterien für eine Einstufung als „grünes“, „gelbes“ oder „rotes“ Gebaren soll eine „Gruppe unabhängiger Experten“ regelmäßig überprüfen.

Schlußendlich muss sich auch noch der WWF in Finanznöten melden, um das 170ste greenlabel für Banken durchzuspielen, da mit dem "Natur- und Tierschutz" wohl kaum mehr was zu holen ist!? Der Logofriedhof wächst beständig, bloß interessiert es kaum mehr, wenn die Leut täglich weniger Kohle am Konto haben, um sich die Butter auf's Brot zu streichen...! Man kann die Panik bei allen Beteiligten förmlich riechen... OF

17.01.2023

18:07 | Die Leseratte: Plünderung russischer Vermögenswerte

Wenigstens in dem Punkt ist die Schweiz korrekt: Wenn die eingefrorenen russischen Vermögenswerte beschlagnahmt werden sollen, sind dazu "gravierende Gesetzesänderungen" erforderlich und vermutlich auch eine Volksabstimmung.

https://de.news-front.info/2023/01/20/die-schweiz-hat-erklart-dass-fur-die-plunderung-russischer-vermogenswerte-anderungen-der-internationalen-und-nationalen-gesetzgebung-erforderlich-sind/

Zitat:
Die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte zugunsten des Regimes von Selenski würde eine Änderung der internationalen und nationalen Gesetzgebung erfordern, und die Schweiz wird wahrscheinlich eine Volksabstimmung über diese Frage durchführen müssen. Dies erklärte der Schweizer Außenminister Iñazio Kassis.

18:36 | Leserkommentar zum Beitrag von der Leseratte 
Logisch nachvollziehbar. Denn Geld muss in Bewegung sein. Die Energie muss fließen. Rein auf dem Konto, ist es nur ein Null-Punkt Potenzial, bringt nichts Bewegung, kauft keine Panzerfaust usw.?

 

19:48 | Der Bondaffe: Neobank Ruuky meldet Insolvenz an

https://www.t-online.de/finanzen/unternehmen-verbraucher/id_100113346/neobank-ruuky-insolvent-hunderttausende-deutsche-bankkunden-betroffen.html

Eine Bank mit Sitz in Deutschland geht im Zuge der Wirtschaftskrise in die Knie. Was wird jetzt mit den Kunden?

Die Neobank Ruuky grüßt seit letzter Woche auf ihrer Seite mit einem traurigen Aufmacher: "Leider musste Ruuky einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen und wir arbeiten derzeit an einer Zukunft deiner Bank."

Rookies eben... Interessant wird's, wenn die alten Profis an der Reihe sind!? OF

14.01.2023

09:35 | lsn: BlackRock loses $1.5 trillion, plans 500 layoffs while continuing to embrace leftist agenda

Die große Investmentfirma BlackRock, die für ihre umstrittene linke Umwelt-, Sozial- und Governance-Ideologie (ESG) viel Kritik auf sich gezogen hat, hat Berichten zufolge 1,5 Billionen Dollar verloren und plant umfangreiche Entlassungen. BlackRock-CEO Larry Fink und Präsident Rob Kapito gaben dies in einem Memo an die Mitarbeiter bekannt, das Business Insider einsehen konnte.

1, 5 Billionen!!!!! Zum Vergleich das BIP Deutschlands liegt bei 4,3 Millionen! Eine einzige Firma hat also 1/3 des deutschen BIP als Verlust zu verzeichnen. Parallel dazu hat die Schweizer Natinalbank Megaverluste (130 Mrd) erlitten, was wiederum beweist, dass eine Zentralbank nichts anderes als ein Mega-Hedgefond ist bzw. dass die staatsnahen Superfinanzinstitutionen ähnlich agieren wie ZBs! TB

10:57 I der Dipl.-Ing. mit einer Korrektur:
Es sind 4,3 Billionen, liebe Redaktion … bitte ändern, so mancher Leser glaubt das sonst vielleicht noch .. 😉

12.01.2023

14:25 | Leserzuschrift: Zahlt die Credit Suisse trotz Milliarden-Verlusten Boni?

Die Credit Suisse plant offenbar, die Boni um die Hälfte zu kürzen. Die Frage ist, wer verzichten muss und wer trotz der Milliardenverluste der Grossbank Anrecht auf zusätzliche Vergütung hat.

Die Credit Suisse steckt in der Krise. Es gibt also auf den ersten Blick wenig Grund, die Verantwortlichen für ihre Leistung zu belohnen. «Bloomberg News» hat von einer geplanten Kürzung um 50 Prozent berichtet. Damit würde sie immer noch rund eine Milliarde Franken an Boni auszahlen. Vor zwei Jahren gingen noch 2,9 Milliarden Franken an variablen Vergütungen an die Angestellten. Die Bank selber kommentiert die Reduktion nicht.

Ist ja nicht das eigene Geld das verlustig wurde. Im Zweifel springt halt der Staat ähh Steuerzahler via Bailout ein. JE

15:17 | Leser-Kommentar
klar ist das Thema Boni immer ein Streitthema – am Ende auch immer moralisch bzw. ideologisch, weil es teilweise um viel Geld geht.
Letztendlich ist die Credit Suisse ´gefangen´ im eigenen Überlebenskampf. Auf der einen Seite haben Mitarbeiter und Abteilungen die vertraglichen Ansprüche auf Boni erwirtschaftet über die Erreichung von Zielvereinbarungen. Gleichzeitig hat aber die Bank durch erhebliche Verluste an anderer Stelle (= Abschreibungen, Forderungsverluste u.v.m.) insgesamt einen heftigen Jahresverlust auszuweisen.
Die Ansprüche der Mitarbeiter sind unstrittig – in die Gesamtsituation der Bank, auch aus der öffentlichen Wahrnehmung, passt es aber gar nicht rein.
Die Mitarbeiter / Abteilungen, die hohe Boni bekommen, haben häufig auch viel Geld für die Bank verdient. Wenn die abwandern, wird das auch schnell zu einem großen Problem für die Bank … keine erfolgreichen Teams = keine Erträge für die Bank.
Dieser ´schwarze Schwan´ kreist jetzt schon eine Weile über uns und der Aktienkurs zeigt auch keine pos. Gegenbewegungen mehr zu dem großen Kurs-Verfall der vergangenen Wochen und Monate. Wann setzt also dieser ´schwarze Schwan´ zur Landung an ?

16:03 | Monaco zu 14:25
es ist wie der Erhalt einer Prämie für das Ösi-Team zur Nichtqualifizierung Katar-WM......oder für ´die Mannschaft´ bezüglich vollbrachter Leistung......

 

18:45 | Leserkommentar zu "Übersterblichkeit: 2,1 Mi. Überschuss für Rentenversicherung" von 29.12.2022
Mich würde ja interressieren, wie da die Zahlen zustande kommen.
Zum Vergleich eine kleine Tabelle der in meinem Betrieb im letzten halben Jahr, von Juni bis Ende November, verstorbenen Mitarbeiter. Man beachte bitte die Lebensalter:

09. Juni 2022 R. mit 47 Jahren
28. Juli 2022 P. mit 42 Jahren
05. August 2022 M. mit 56 Jahren
07. Oktober 2022 D. mit 59 Jahren
14. November 2022 R. mit 53 Jahren
23. November 2022 H. mit 81 Jahren
 
Und ich weiß nicht, ob da jetzt alle aufgeführt wurden oder Angehörige sagten, das möchten sie nicht.
Und es fehlen die von Dezember und jetzt Januar, könnten also auch schon wieder 2 bis 3 sein.
Fakt - ein Renter, aber fünf Beitragszahler!
Was ich zugegebenermaßen nicht weiß, ist wie das Verhältnis von ehemaligen Mitarbeitern, jetzt Rentnern, zur Anzahl der jetzt Beschäftigten ist.
Nur scheint es mir, das die Beitragszahler schneller weg sterben, als die Rentner. Und da nutzt dann auch das heraufsetzen des Renteneintrittsalters nichts, wenn die alten so viel zäher als die jungen sind.
Was natürlich die nächste Boosterung der Alten logisch und notwendig macht. Sozusagen sozialverträglich solidarisch sterben.
Auch die Summen sollte man mal genauer betrachten. 6,5 + 2,1 = 8,6 Milliarden!!!
Und jetzt bitte nicht damit kommen, das ja die Steuereinnahmen soooo gestiegen seien. Die Steuer ist doch im Ukrainischen Feuerwerk gleich wieder verjubelt worden. Könnte es also sein, das die absoluten Sterbezahlen weit höher leigen, als das kolportierte ca. 20 %.
Nur mal so gefragt.
Die Durchschnittsrente in Deutschland liegt bei ca. 1600,-- € brutto!!
Kann ja jeder selbst mal nachrechnen, wie oft 1600 in 2,1; 6,5 oder gar 8,6 Milliarden geht.
Ich weiß, das ich nicht alle Daten zur Verfügung habe. Aber bei einer steigenden Insolvenzanzahl, Kaufzurückhaltung, einem Krankenstand in vielen Bereichen von 20 - 25 % paßt das alles für mich nicht zusammen.
Aber vielleicht hat man sich bei der Berechnung ja einfach nur vertan und man hat nicht 6,5 Millarden minus, sondern 8,6.
Und dieses Ergebniss würde mich in keinster Weise wundern.

02.01.2023

09:17 | Leser-Anfrage "Bankomaten-Rückzug der Erstenbank"

Abbau Erste Bank Bankomaten Ende Februar 2023 auf allen österreichischen OMV Tankstellen!
Was könnte das bedeuten?

Dass der Vertrag zwischen der Erstebank und der ÖMV ausglaufen ist? TB

11:58 | Leser-Kommentar
Ist ja mal ein Schritt nach vorne. 
Ich glaub ja auch nicht, dass dies mit dem Arbeitsurlaub des Ex-Bankers und des Bikini-Modells in Brainwashington zu tun hat. 

Eine Tankstelle, die nur ihren Zweck des KFZ-Tankens erfüllt. Keiner kauft mehr seinen Kaffee to go, weiss nicht ob Nuss- oder Schokoschnecke, oder ob die Zahlenfee ihm hold ist bei der Auswahl der Glückszahlen. Die ganzen Kassenblocker, die nicht wissen wozu die komischen Häuschen mit den vielen Schläuchen am Tankstellengelände da sind, Tankstellen von Bäckereien und Supermärkten nicht unterscheiden können. 

Ich seh, die Zeiten werden wieder besser :-) 
Ein gutes, neues Jahr dem Chef und der Redaktion + IT und allen Lesern.
PS: Dass es Selbstbedienungstankstellen gibt, weiß ich ;-)