27.10.2020

09:20 | fuw: Jordan: Banken haben Krise bislang gut bewältigt

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 4620 -0.86%)) stellt den Banken in der Krise ein gutes Zeugnis aus. Präsident Thomas Jordan zeigte sich denn auch am Lugano Banking Day mit der aktuellen Regulierung zufrieden. Er sprach sich gegen unnötige neue administrative Hürden aus.

Banken gut durch die Krise? Klingt zunächst unglaubwürdig. Bedenkt man aber, dass die Krise das berühmte 1 % zwar weiter reduziert, die Reduzierten sich jedoch weiter gestärkt haben, und bedenkt man weiters, dass gerade diese große Teile des Vermögens sicher auch in der Schweiz bunkern, so wird die gute Meisterung der Schweizer Banken wieder logisch! TB

09:36 | Dazu passend, uns trotzdem unererklärlich - fmw: Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse! TB

26.10.2020

09:02 | cnbc: Banks may have to brace for heavy losses as commercial property prices plunge

Commercial real estate prices have plunged this year as people stopped going into offices, and retail businesses were disrupted. That could lead to a significant amount of losses for banks, according to a recent report.In previous downturns, commercial property loan losses were “heavy” and there are worrying signs that such a trend could be repeated this time during the coronavirus-induced slowdown, Oxford Economics’ Adam Slater said in a report.In a worst-case scenario, Slater said these loan losses would “materially erode” bank capital. 

Angesichts der völligen Planlosigkeit der Verantwortlichen steht zu befürchten, dass diese tatsächlich von ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Banken überrascht würden, so wie die Wiener Autofahrer jedes Jahr im Winter ganz überrascht sind, dass es schneit. AÖ

24.10.2020

12:22 | SPON:  Wirecard offenbar in Betrug mit Corona-Hilfen verwickelt

Die bayerische Staatsregierung pflegte gute Kontakte zu Wirecard - und ließ sich vom Skandalkonzern bei der Bearbeitung von Corona-Hilfe-Anträgen helfen. Nun stehen mindestens 30 Fälle unter Betrugsverdacht. Nach der Bundesregierung gerät nun auch die Bayerische Staatsregierung in die Kritik für ihre Nähe zum insolventen ehemaligen Dax-Konzern Wirecard. Noch in diesem Frühjahr, als sich die Verdachtsmomente gegen Wirecard bereits mehrten, ließ sich die Regierung um Ministerpräsident Markus Söder in der Coronakrise von Wirecard helfen.

... nur so eine Frage am Rande ... Wo war Wirecard in den letzten Jahren nicht involviert?  TS

23.10.2020

14:36 | fz:  N26 führt ab November Strafzinsen auf Girokonten ein

Die von Österreichern gegründete Smartphone-Bank N26 mit Sitz in Berlin will ab November ein "Verwahrentgelt" für Neukunden mit einem Girokonto-Guthaben von über 50.000 Euro einführen. Grund sind steigende Einlagen bei den Kunden und damit steigende Kosten der Bank für Zinsen, die diese an die Europäische Zentralbank (EZB) zahlen muss. Als Zinssatz sind 0,5 Prozent pro Jahr veranschlagt. Die Neuerung betrifft auch N26-Kunden in Österreich.

... und schon war die ganze Kohle weg von dieser Bank ..... TS

19.10.2020

15:40 | ct: Vom Jäger zum Gejagten – Gegen Bank des Bitcoin-Kritikers Schiff wird ermittelt

Der erfolgreiche Broker und bekannte Bitcoin-Kritiker Peter Schiff ist nun selbst ins Fadenkreuz geraten, denn seine Bank sieht sich Ermittlungen der internationalen Strafverfolgungsbehörden ausgesetzt.

Aber sicher nicht wegen seiner Bitcoin-Kritik sondern eher weil er das FIAT-System stets kritisiert hat und einer der bekanntesten Goldbugs ist.
Ausserdem hams seinem Vater schon ordentlich ans Zeug geflickt! TB

08:48 | cash: Quartalszahlen: Können UBS und Credit Suisse erneut überraschen?

Bei den letzten Quartalsberichten im Juli entpuppten sich UBS und CS als Krisengewinner. Das setzt die Latte bei den Schweizer Grossbanken für die Drittquartalszahlen höher als sonst.

2020 das Jahr der Schweizer Großbanken? Zuerst die Coronakrise als Kurs-Antrieb und im Sommer die Fusionsgerüchte? TB

18.10.2020

16:39 | Freitag:  Kein Film, aber ein Politkrimi

Wirecard Der Fall wirkt filmverdächtig. Der Untersuchungsausschuss ist derweil viel mit sich selbst beschäftigt. Es ist schon erstaunlich,dass der Betrugsfall eines Unternehmens zu einem Untersuchungsausschuss im Bundestag führt. Doch die Aufklärung der politischen Verantwortung für fragwürdige Geschäfte obliegt immer häufiger dem Parlament, so untersucht es den Cum-Ex-Skandal, die Verträge zur Pkw-Maut, die Berateraffäre im Verteidigungsministerium – und nun: den Wirecard-Skandal. Offenbar hätte die Politik von den Luftbuchungen und der drohenden Insolvenz des Unternehmens mehr wissen können, als die Beteiligten zugeben möchten.
siehe auchHat der Finanzminister geflunkert?

Ich habe es schon geschrieben und ich schreibe es wieder .... an der Bürotür eines Politikers, endet die Rechtsstaatlichkeit und nur ein Gesetze ist mehr gültig ... die Schwerkraft. TS

15.10.2020

10:37 | pa: Skandal-Vatikanbank: von Geld kann man nie genug haben, egal wie.

Die Financial Times hat jetzt aufgedeckt, dass die Vatikanbank Geld für Arme benutzt hat, um sich an hochspekulativen Geschäften zu beteiligen. Nicht zum ersten Mal – und wohl auch nicht zum letzten Mal. Auf der hohen Kante dieser in ihren Geschäften sehr, sehr weltlichen Vatikanbank, mit dem etwas irreführenden Namen Institut für christliche Werke (IOR), befinden sich mittlerweile umgerechnet rund 5 Milliarden US-Dollar – für wohltätige Zwecke versteht sich, was immer man darunter verstehen mag.

Wer, so wie ich, das Buch Vatikan AG gelesen hat, wundert sich, dass die überhaupt noch ihre Pforten geöffnet haben.
Diese Pforten nämlich führe nicht in den Himmel sondern exakt in die andere Richtung! TB

18:40 | Dazu passend - jouwatch: Heuchler im Ornat: Vatikan spekuliert mit Spenden für Bedürftige an Finanzmärkten! TB

14.10.2020

15:07 | ET: Bundesbank: Drohende Insolvenzwelle – Plus bei Insolvenzen von mindestens 35 Prozent möglich

Am Dienstag (13.10.) stellte die Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Claudia Buch, den aktuellen Finanzstabilitätsbericht vor. Dieser stand ganz im Zeichen der Corona-Krise und ihrer Folgen für die Wirtschaft im Land und in Europa.
Wie die „Tagesschau“ berichtet, zeigt sich die Bundesbank weitgehend zufrieden mit der Resilienz, die das deutsche Finanzsystem bislang offenbart habe. Allerdings könnte eine drohende Welle an Insolvenzen zu Beginn des Jahres 2021 zu einer ernsthaften Belastungsprobe werden.
Die Vizepräsidentin der Bundesbank richtet deshalb auch eine dringliche Mahnung an alle Banken, sich auf ein Szenario mit einer erheblichen Insolvenzwelle und steigenden Kreditausfällen vorzubereiten.

...und der geneigte Leser wird den Bericht rasch weiter ergänzen können, dass es nämlich die Folgen der ....sei und ...!  An die gute Frau Vizepräsident: Wer u.a. Dr. Markus Krall gelesen und verstanden hat, weiß es bereits seit Längerem, dass es Corona nicht brauchte, um eure "Resilienz" überzustrapazieren, das System ist quasi pleite, kaputto, über den LImits, innerlich verfault, bilanzvertrickst, ...Sorry! OF

12:24 | derstandard: Wirecard: 50 Millionen Euro von Braun an Marsalek auf kurzem Dienstweg

Man könnte sie als den gordischen Knoten der Wirtschaftskriminalität bezeichnen: die wöchentlich neu auftauchenden Verflechtungen und Vorgänge, in die der insolvente Skandalkonzern Wirecard verstrickt ist. Ein neuer "Seilstrang" zeigt, dass Ex-Chef Markus Braun dem nach wie vor flüchtigen Jan Marsalek 50 Millionen Euro geborgt haben soll. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

50 Mille - das fällt bei Wirecard - und ebenso bei der Commerzialbank - unter Portokassa. AÖ

11.10.2020

10:40 | blick: Wegen dieses Tänzers fühlte sich Thiam diskriminiert

Tidjane Thiam (58) ist schwarz. Diese Tatsache war in der Schweiz ein Thema, seit der Ivorer 2015 als neuer Chef der ­Credit Suisse (CS) vorgestellt wurde. Die Medien berichteten bei Thiams Ernennung deutlich intensiver über Herkunft und Haut­farbe des Neuen als bei einem solchen Personalwechsel üblich.
Thiam sei «der erste Af­rikaner, der einen internationalen Konzern leitet», schrieb der «Tages-Anzeiger». Die «NZZ» vermerkte, Thiam sei 2009 «der erste Konzernchef mit schwarzer Hautfarbe» eines britischen Grosskonzerns gewesen.

Rassismus hin oder her - Faktum ist, dass Thiam mit seiner Mitarbeiter-Kontroll-Praxis sprich "Bespitzelung" sein Haus in Verruf gebracht hat, wie noch nie ein CEO vor ihm. Statt der berühmten Schweizer Banken-Diskretion reagierte in Zürich "Desperate Houswives" Mentalität. Eine Schande für das Ansehen der Bank! TB

09.10.2020

12:47 | handelszeitung: UBS-Präsident Axel Weber: «Wir sind nicht auf Brautschau»

UBS-Präsident Axel Weber erteilt beim Bilanz Business Talk den Spekulationen um eine mögliche Bankenfusion eine klare Abfuhr.

12:24 | orf.at: Commerzialbank - Überschuldung beträgt 705 Millionen Euro

Im Insolvenzverfahren der Commerzialbank Mattersburg haben 373 Gläubiger Forderungen von knapp 812 Millionen Euro angemeldet, berichtete am Donnerstag der Masseverwalter. Nach derzeitigem Stand betrage die Überschuldung – nach Bereinigung um Malversationen – 705 Millionen Euro.

Der Kopf dieses Skandals, Martin Pucher, hat erst vorgestern behauptet, dass die von ihm Anfang der 2000er-Jahre erworbenen Patente einen dreistelligen Millionenwert hätten. Damit würde sich die Überschuldung deutlich reduzieren. Dass diese Einschätzung ein Luftschloss ist, scheint angesichts der Luftkredite in dreistelliger Millionenhöhe wahrscheinlicher zu sein. AÖ

08.10.2020

08:09 | bn: Citigroup zu hoher Geldstrafe verdonnert

Die US-Grossbank Citigroup muss eine hohe Strafe wegen verschiedener Regelverstösse in den USA zahlen. Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) wirft dem Geldhaus anhaltende Mängel im konzernweiten Risikomanagement und bei der internen Kontrolle vor.

tom-cat
Chef der deutschen Citibank war mal der FDP-Wirtschaftsminister G. Rexrodt. Wg. Lehman gibt es in D keine Citibank mehr - der Name war kontaminiert.

06.10.2020

15:00 | SPON:  Allianz kippt volle Beitragsgarantie bei Lebensversicherungen

Zumindest die Beiträge sind sicher? Nicht bei neuen Lebensversicherungen der Allianz. Angesichts der Niedrigzinsen bricht der Branchenprimus ein Tabu und schafft die volle Beitragsgarantie ab.

... am Ende der Laufzeit ... kommt einen Nachzahlung? TS

05.10.2020

14:57 | rt:  Coronabedingte Betriebsschließungen: Klagewelle gegen zahlungsunwillige Versicherungen ist am Laufen

Deutschlandweit laufen hunderte Klagen von Wirten gegen Versicherungen, weil sie trotz einer Police gegen Betriebsschließungen kein Geld bekamen. Jetzt sprach ein Münchener Gericht einem Gastwirt die geforderte Millionensumme zu. RT Deutsch sprach mit einem Anwalt darüber.
Gegen zahlungsunwillige Versicherungen läuft derzeit in ganz Deutschland eine Corona-Klagewelle. Obwohl sich zahlreiche Gastronomen gegen Betriebsschließungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes versichert glaubten, bekamen sie kein Geld. Das Münchner Landgericht hat nun erstmals einem klagenden Gastwirt die geforderte Millionensumme zugesprochen.

... im Schadensfall ist der Versicherer von der Leistung befreit. Die Einserklausel bei den Versicherungen. TS

08:56 | wz: Bei den Banken kommt das Fusionskarussell in Schwung

Europas Bankenmarkt ist in Bewegung. Immer wieder war zuletzt von Fusionen und Übernahmen zu hören. In Italien brachte die Intesa Sanpaolo vor gut zwei Monaten den Kauf der Ubibanca unter Dach und Fach. Mitte September kam dann aus Spanien die Meldung, dass sich die Caixabank, die mit knapp 10 Prozent an der österreichischen Erste Group beteiligt ist, und Bankia zum größten Geldinstitut des Landes zusammenschließen.

Vor allem aber auch in Zürich war große Kauf-/Fusionsbereitschaft zu verorten. Fast täglich hörte man im September schier bahnbrechende Fusionsideen und immer mitten drin Axels Weber. Dass die Aufsichtsbehörden diese Fusionswut sehr gelassen betrachten könnte, was heisst könnte, muss zum Boomerang werden! Schon alles egal? TB

02.10.2020

14:04 | Erichsen:  Die Banken-Krise kommt!

Die Bankenkrise wird kommen und mit ihr viele Bankenpleiten. Das Ganze wird voraussichtlich stattfinden, in den nächsten 6 bis 24 Monaten und ihr solltet euch dieses Video ansehen, denn es wird auch zahlreiche Bankaktien geben, die wertlos ausgebucht werden. Schaut es euch an!

Das ist die zwingende Logik bei dieser Krise .... das die Banken eine Krise bekommen. TS

01.10.2020

14:09 | Focus:  Bei Volksbank 13,75 Prozent: Banken schrauben Dispozinsen in Krise hoch statt runter

Eigentlich wollten Sparkassen und Banken Teil der Lösung in der Wirtschaftskrise sein. Dies gilt aber offenbar nicht für die Dispozinsen: Nach einer kurzen Senkung sind die Überziehungszinsen beim Girokonto wieder auf ihr altes, hohes Niveau zurückgekehrt. Es war nur ein kurzes Aufatmen: Zu Beginn des ersten Lockdowns, als Deutschland im März dieses Jahres die Läden schloss, die Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Home Office schickte und Restaurants und Hotels die Gatter herunterließen, haben einige Banken die Zinsen für die Überziehung des Girokontos gesenkt.

Der Zins zeigt die Richtung an ... und somit ist wieder einmal geklärt.... eine Bank ist kein Wohlfahrtsinstitut, sondern sollte ein kaufmännisch denkendes Unternehmen sein ... doch immer unter Vorbehalte, wie sonst wäre bei diesen Maßstäben die Bankenkrise zustande gekommen .... da war von "kaufmännisch" und "denken" nichts zu sehen. TS

14:40 | Leser Kommentar
Den kleinen Banken muss man zu gute halten, dass sie in der Finanzkrise fast keine Schrottpapiere vom US Häusermarkt gekauft haben. Bei den allermeisten Instituten fanden und finden sich überhaupt keine solchen Papiere in der Bilanz. Das war stets ein Problem der Großbanken und Landesbanken.

.... und wieviele dieser Papiere wurden von den "kleinen Banken" an die Kunden verkauft?  ... und wieviele dieser Kunden haben dann ein kleines Vermögen verloren und keine Möglichkeit gehabt bei den Banken Schadenersatz zu bekommen ... weil es die Banken wussten?  TS