18.01.2020

14:27 | wz: Mehrere Kreditinstitute führten Strafzinsen ein

Zum Start ins neue Jahr Negativzinsen: Mindestens 16 Institute, vor allem Volksbanken und Sparkassen, haben in Deutschland nach Daten des Internetportals Verivox in den ersten Wochen 2020 Negativzinsen für Geldanlagen von Privatkunden eingeführt oder bestehende Strafzinsen erhöht.

Es ist schon bezeichnend für das vorreotende Europa, dass genau jene, die sich niemals wohlverhalten haben (die Banken), andere fürs Wohlverhalten (die Sparer) bestrafen.
Andererseits, wer heute - bei diesem Risikoumfeld - noch Geld bei den Banken liegen hat, gehört eigentlich eh' bestraft! TB

15:54 | dazu passend - zeit: Bundesregierung zweifelt offenbar an Rechtmäßigkeit von Negativzinsen! TB

15:56 | Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar
Mir scheint, dass die Feststellung von TB irgend wie daneben geht. …..Geld, bei den Banken liegen hat …., realistischer Weise ist immer Geld dort.
Ich spreche hier nicht von „Sparkapital“ sondern von Geldern, die einfach dort liegen müssen. Ich glaube nicht, dass in Österreich die Löhne, Renten etc., kurz die Zuflüsse postalisch an den Berechtigten überwiesen werden. So, dass er diese im Hause zur Verfügung hat. Auch die Lohnauszahlungen dürften nicht mehr in Zahltagssäcklein verteilt werden. Ergo muss man irgendwo ein Konto haben. Dass man dann das sofort wieder abholt ist ebenso unrealistisch. Denn es gilt ja (für den Normalverbraucher jedenfalls) Rechnungen zu bezahlen. Ohne Konto ist das weder elektronisch noch mit schriftlichen Auftrage an eine Bank etc. zu bewerkstelligen. Das auf den Kontis, je nachdem, eine Summe vorhanden ist, kann kaum vermieden werden. Auch das übrige, Guthaben, z.B. Aktien, Obligationen etc. kann man heut zu Tage wohl kaum mehr in papierener Form mit nach Hause nehmen. Die Zeiten, wo man mit dem Coupon bei der Bank vorbei gegangen ist, dürften endgültig vorbei sein. Nun stellt sich schlussendlich die Frage, was schlägt denn TB vor. (Das mit dem Gold, kenne ich, wobei bei flukturierenden „Spar“-Verhältnissen, wohl Papiergold notwendig wäre. Was ebenfalls keinen physichen Wert sondern nur Ansprüche verkörpert. Also, wohin dann mit dem (momentan nicht benötigten) Geld?????

16:05 | Der Bondaffe
Schauen wir uns die Leidensfähigkeit der Schafe an. Wie lange wird die Masse "für Sicherheit in Form von Strafzinsen" (toller Begriff für Negativzinsen, denn es handelt sich um eine Bestrafung des Kunden) bezahlen wollen? Das wird natürlich eng, wenn die Schafe am eigenen Leib begreifen, daß man gar nicht mehr so leicht an sein Geld herankommt. Man kann nicht einfach hingehen und 20.000 € so abheben. Die Zeiten sind vorbei. Und dann noch die lästigen Fragen der Bankangestellten (die man allerdings leicht kontern kann). Hinzu kommt, daß man schräg angeschaut oder gar verdächtigt wird, wenn man große Scheine will (aber dann nimmt man eben alles in 100ern, ist eh besser).

So folgt Schritt auf Schritt und irgendwann wird man das System dicht machen. Das Bargeld wird man nicht so einfach abschaffen können, aber man schränkt die Umlauffähigkeit ein, die Leute können dann ihre elektronischen Bankguthaben einfach nicht mehr so einfach in Bargeld umwandeln. Man kann dies umgehen, indem man physisches Gold und Silber kauft und die Anonymitätsgrenze von 2.000 EUR spielt dann auch keine Rolle mehr. Im Prinzip egal, aber die Gehirnwäsche wirkt auch dort. Niemand fragt, warum man so massiv die Grenze von 10.000 EUR auf 2.000 EUR gesenkt hat?

Die Schafe als Kunde merken nichts und lassen sich wirklich alles gefallen. Im Prinzip sagt die Bank: "Ich will Dich als Kunde gar nicht, ich will Deine Einlagen gar nicht! Hol sie doch ab!" Die Kunden lassen sich wie den letzten Dreck behandeln und sagen auch noch "Danke". Mit fällt hierzu nix mehr ein. Woanders, z.B. in einem Hotel, in einem Kaufhaus, sogar beim Online-Händler würde man sich nicht so behandeln lassen. Aber bei Banken gibt es keine Negativbewertung so wie in anderen Branchen.

16:41 | Der Bondaffe zum Kommentar von 15:56
Über das vom b.com-Leser Dargestellte macht sich niemand Gedanken. Dabei ist es gar nicht so schwer. Das Geld liegt auf einem "Konto", aber was ist ein "Konto"? Im System ist alles klar und transparent, gerade die Begrifflichkeiten. Im weitesten Sinne ist ein Konto eine "Berechnung". Es sagt damit nur aus, wieviel errechnetes Geld man hat (oder nicht). Ein Kontoauszug ist ein "Ausschnitt", eine "Mitteilung" über die Berechnung. Es handelt sich aber immer noch um einen fiktiven Bestand, denn das wirkliche Geld liegt auf einem anderen Konto. Wo also ist das "richtige Bestandskonto" auf dem das Geld ist? Das gibt es natürlich in der Bank, es ist ein real existierendes BANK-Konto.

Ähnlich verhält es sich mit einer Aktie in "meinem" Depot, dabei habe ich aber nur meistens einen Anteil an einer "girosammelverwahrten Globalurkunde". Letztendlich könnte man das "Geld auf meinem Konto" nur als einen "Anspruch auf Auszahlung aus dem Bestandskonto der Bank" sehen. Auch der Begriff "Guthaben" ist sehr aussagekräftig. Er sagt nur aus, das Sie als Kunde "etwas Gut haben". Dieses "Gut" muß die Bank aber herausgeben wollen. Und das wird immer schwieriger.

Man sollte daher klar trennen zwischen realen Bestandskonten in der Bank und Mitteilungen über errechnete Saldenstände welche man als Kunde erhält. Das betrifft nicht nur Girokonten, sondern auch Tages-, Festgelder- und Sparkonten.

17.01.2020

14:59 | ipa: Was tun wenn Deine Bank pleite geht?

Hausbank bankrott - Was tun? Wir befinden uns in einer Rezession, die Finanzkrise ist in vollem Gange und ob bzw. wann es zu einem Bankencrash kommt, weiß niemand. Wie also das eigene Vermögen sichern? Gerald Hörhan aka. Der Investment Punk erklärt in der heutigen Folge der Ask The Punk Show, wie du dein Geld und deine Investments vor der Krise schützen kannst, falls deine Bank pleite geht.

09:06 | w&k: Ist Geld auf dem Konto sicher?

#FragMarc geht in die erste Runde, viele Fragen erreichten uns und dreien gehen wir in dieser Folge Finanzielle Intelligenz auf die Schliche! Ist Geld auf dem Konto, im Schließfach und Aktien im Depot sicher?

06:40 | Welt:  Das EZB-Zeugnis ist eine Demütigung der deutschen Banken

Aktuelle Daten der Europäischen Zentralbank zeigen, wie schlecht die Geschäfte der deutschen Banken wirklich laufen. Im vielbeachteten Eigenkapitalrendite-Ranking der Euro-Länder liegt Deutschland ganz hinten – und zwar mit Abstand. Sie ist das größte Geldhaus der bedeutsamsten Volkswirtschaft Europas: die Deutsche Bank.

Die Deutsche Bank bzw. die deutschen Banken sind nur das Fieberthermometer für die Gesamtlage in diesem Land. Für das Projekt "eine Raute für die ganze Welt" hat man ein ganzes Land gegen die Wand gefahren. TS

15.01.2020

17:58 | ip: Raiffeisen lanciert Strafzins in AGBs

„Die Ziffer wird um die Möglichkeit ergänzt, dass Raiffeisen, insbesondere wenn es die Marktverhältnisse notwendig machen, auch Negativzinsen einseitig auf Kundeneinlagen einführen könnte.“
Sprich: Wir lassen Dich, lieber Kunde, zur Ader, sobald es uns passt. Die Negativzinsen der SNB bleiben ja, und wir wollen weiter dick verdienen – also musst Du uns Zins auf Dein Erspartes zahlen.

Einseitige Vertragsveränderung zu lasten des Kunden! Nicht einmal in palermo wär' man zu so etwas fähig! TB

12:34 | handelsblatt - finance briefing: US-Banken bauen Führung aus

Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Bank of America legen am Mittag ihre Bilanzen vor. Genau hinsehen dürften Anleger bei den Zahlen von Goldman Sachs. Das Institut hat seine Sparten neu organisiert und gibt erstmals Einblick in den neu aufgebauten Privatkundenbereich um die Onlinebank Marcus. Außerdem spannend wird für Anleger sein, wie viele Erträge die US-Banken aus dem Investmentbanking geschöpft haben. Schließlich belasten geopolitische Unsicherheiten die Märkte seit Monaten.

Ich bin schon gespannt, wann Handy-Uschi aba Green-Deal-Uschi zur Banken-Uschi mutiert und den Aufbau von EUropäischen Bankenchampions vorschlägt, damit Brüssel noch mehr ruinieren kann, was Überregulierungen und die Nullzinspolitik ohnehin schon anstellen. AÖ

14.01.2020

13:30 fmw: JP Morgan Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Soeben wurden JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 29,2 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 26,8/Erwartungen 27,9). Der Gewinn liegt bei 2,57 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,98/Erwartungen 2,35).

Jamie rides again - Entwarnung im Bankensektor?
Gespannt warten wir auf die Quartalszahlen der Deutschen Bank, die am 30.Jänner veröffentlicht werden! TB

13:34 | Dazu passend ein "must read" vom September - cash: Warum Aktien von US-Banken weiterhin besser performen werden! TB

14:54 | Leser-Kommentar
Ich find das irgendwie lustig. Seit nunmehr langer Zeit, wird gesagt, das Finanzsystem wäre am Ende, könnte theor. jeden im Lokus verschwinden, man solle sich vorbereiten, einen Plan haben und ausführen. Und was liest man dann, besser als erwartet, US Banken weiterhin besser performen usw. Wann geben wir die Meldung raus, Leute, war alles ein Scherz, um Euer Geld zu sichern, kauft Bankaktien dann ist alles in Butter. Was juckt und die Deutsche Bank, man kauft beim großen Bruder und alles ist die nächten 1000 Jahre sicher. Wir sind entwarnt und schauen glücklich in die Zukunft. Versprochen.


08:45
 | unterberger: Gut für den Finanzplatz Österreich

.... Besonders wichtig ist, dass die Koalition sich trotz aller schönen Worte über Europa klar gegen eine europäische Einlagensicherung ausspricht. Diese hätte Österreichs Banken und damit auch Anleger zu einer kollektiven Haftung für wackelnde Banken in anderen Teilen Europas gezwungen. Die Festlegung der neuen Koalition ist deshalb besonders wichtig, weil Deutschland – das eigentlich die gleichen Interessen wie Österreich hätte – sich den einschlägigen Wünschen der Mittelmeerländer schon gefährlich angenähert hat.

Wir sollten nicht vergessen, wie begeistert Brüssel über die neue Bundesregierung ist - von daher liegt es doch auf der hand, dass es sich hierbei um ein bloßes Versprechen handeln könnte. Die jüngere Geschichte zeigt uns ja, dass die nationalen Politiker lieber ein dem Volk gegebenes Versprechen  brechen als eines, welches man Brüssel gegeben hat! TB

13.01.2020

08:32 | ip: Bewacher, der sich Leben nahm, hatte CS-Badge

Die Beschattung von Iqbal Khan durch dessen Ex-Arbeitgeberin Credit Suisse war viel umfassender, als man sich das bisher vorstellte. Das zeigte gestern die SonntagsZeitung. Organisiert war sie von einem externen Sicherheitsmann. Dieser nahm sich nach Auffliegen der Geheim-Operation das Leben. Sein Name war von der CS den Medien zugespielt worden.

Wir wundern uns ja schon länger über die Aufdeckungen am dereinst deskretesten aller Bankenplätze! Aber jede Woche setzen die noch eines drauf. Also, wär ich ein Milliardär, der dort Geld liegen hätte, ich würd ....! TB

09:49 | Leser-Kommentar must read!!!
Nun, ohne irgend einen Verdacht, wird wohl niemand eine Überwachung finanzieren. Wenn irgend ein Verdacht aber durch Beweise erhärtet werden kann, dann hätte der Financier der Überwachung, bzw. derjenige, der sie angeordnet hat, einen Erfolg zu verbuchen, der sicherlich entsprechend vergütet würde. Die Schaumschlägerei über das Geschehen macht eher misstrauisch, als sie Empörung hervorruft.

12.01.2020

19:09 | unzensuriert:  “Wie alle Institute”: Bank wechselte keinen 500-Euro-Schein mehr für Laufkundschaft

Als Bankkunde wird man immer mehr zum Bittsteller. Nach der Abschaffung des 500-Euro-Geldscheins im Frühjahr 2019 wird dieser von manchen Bankinstituten nicht einmal mehr gewechselt. So passierte dies laut Tageszeitung Presse einer Kundin in der Oberbankfiliale am Wiener Schottenring. Die Frau wollte einen 500-Euro-Schein wechseln, wurde aber am Kundenschalter abgewiesen.

10.01.2020

19:23 | nzz: «Gröberer» Systemausfall bei der UBS

Informatikpannen kommen bei den Banken hin und wieder vor. Am Donnerstag war die UBS allerdings von einem verhältnismässig schweren Zwischenfall betroffen. Selbst Bankvertreter sprachen von einem «gröberen» Ereignis, wie es in der 20-jährigen Geschichte des Instituts bisher nur ganz selten vorgekommen sei. Am Ursprung der Probleme sei allerdings keine Cyberattacke gestanden, betonen sie.

Kein Fremdeingriff? Angesichts der jüngsten Personalrochaden und dem, wozu die CS in den letzten Monaten "fähig" war, mag das ein wenig verwundern! TB

Kommentar des Einsenders
Schafft endlich das Bargeld ab, da weiss man, dass man am Arsch ist. Aber als Herdentier fällt das ja nicht sonderlich auf. Man sieht ja nichts anderes.


17:38 | f100: Sparer leiden unter Strafzinsen - doch Finanzminister Scholz kann sich freuen

Geschäftsbanken zahlen Minuszinsen auf Geld, das sie bei der Notenbank parken – und wälzen diese Belastung auch auf Kunden ab. Während Sparkonten mit Gebühren belegt werden, profitiert ausgerechnet der Finanzminister von den Strafzinsen.

Alles für die (BE)Herrschenden viel für die Banken, nichts für die, die das Ganze aufrecht erhalten. Peinlich wird's nur, wenn es sich dereinst (vielleicht noch heuer) für die Banken auch nicht mehr ausgeht! TB


13:26 | dbresearch: Europäische Banken: Schwieriges Jahr vorüber, schwieriges Jahr voraus

Die europäischen Banken kämpfen weiterhin darum, nicht noch mehr zurückzufallen. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 lagen Erträge und Kosten auf dem Niveau des Vorjahres. Bemerkenswerterweise stieg der Zinsüberschuss trotz der noch niedrigeren Zinsen an. Die Kreditrisikovorsorge legte nach Rekordtiefständen leicht zu. Der Nettogewinn ging moderat zurück, blieb aber solide. Das Bilanzwachstum war so stark wie seit Jahren nicht mehr – die Banken müssen sich gegen eine Reihe neuer Konkurrenten behaupten. Prägende Themen für das Jahr 2020 dürften neben Bemühungen um eine Verbesserung der Ertragslage auch die Umsetzung von Basel IV, die anhaltenden geopolitischen Risiken sowie eine schwache Konjunktur sein.

2020 dürfte nicht nur schwierig, sondern vielmehr das Jahr des Offenbarungseids für einige europäische Banken werden, trotz der leichten Unterstzützung druch die EZB seit einigen Monaten. AÖ

11:35 | Finanzmarktwelt: Finanzsystem: Alles hängt ab von einer Hand voll unbekannter Anbieter


08:17
 | f&w: Vorsicht! Gebührenfalle - warum ich jetzt die Bank wechsle!

Der Minuszins geht weiter, doch jetzt gibt es einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte. Was dies mit der Bereitstellung für Kreditlinie zutun hat und wieso gerade die Sparer hierbei enteignet werden, erfahren Sie in dieser Folge Finanzielle Intelligenz mit Marc Friedrich.

Natürlich müssen die Gebühren stark steigen, woher sollen die Banken angesichts der Zinsmargenerosion ihr Geld nehmen?
Schliesslich können die doch kein Geld schöpfen! Äh moment mal .....! TB

09.01.2020

19:18 | Focus:  Ist Ihre auch dabei? Zwölf Banken starten mit neuen Negativzinsen ins Jahr 2020

Still und heimlich haben mehrere Banken zum Jahreswechsel für ihre Kunden Strafzinsen eingeführt, wie eine aktuelle Auswertung zeigt. Womöglich sind es noch mehr - denn mit einem Trick können es die Institute schaffen, dass kaum jemand von der Aktion erfährt. Wer auf jeden Fall betroffen ist, sehen Sie hier.

Leseratte:
Viele Banken, die Negativzinsen verlangen, wenden einen Trick an, um nicht als solche aufgelistet zu werden. Zufälligerweise werden mit 0,5 % genau soviel verlangt, wie die Europäische Zentralbank von Banken verlangt, wenn diese ihr Geld bei der EZB parken.

08.01.2020

13:56 | voxeu: Banks and government bonds: A love story

European banks have been criticised for holding too much domestic government debt during the recent euro area crisis, intensifying the doom loop between sovereign and bank credit risks. This column deviates from previous research that focused on 'bad' reasons for holding sovereign debt, and points to a 'good' reason: an informational advantage that particular banks have regarding sovereigns. This seems to have had a role in the fragmentation of European government bond markets.

Ein einheitlicher Markt im Sinne der EU-Bonzen setzt eine einheitliche EU-Kultur voraus, z. B. eine einheitliche Sprache. Da diese nicht in Sicht ist, wird es weiterhin einen Vorteil für all jene geben, die ein Land, dessen Kultur und Sprache und dessen Institutionen besser kennen. Deswegen führt auch die Zuwanderung aus fremden Ländern zur Herausbildung von (teil-)geschlossenen Märkten. Multi-Kulti und ein einheitlicher Markt sind daher ein Widerspruch. AÖ

10:29 | ip: Paradeplatz zittert nach Razzia in Spy-Selbstmord

Heute berichtet der Tages-Anzeiger von einer neuen Wendung im Fall Khan. Die Inhaber der Sicherheitsfirma Investigo, die für die CS deren Ex-Spitzenmann observiert hatten, haben nun ihrerseits Strafanzeige gegen Iqbal Khan eingereicht. Doch es geht noch weiter. Die Polizei hatte auch bei T., jenem Sicherheitsmann, der zwischen der CS und der Investigo gestanden hatte, eine Razzia durchgeführt.

Aus der einstigen letzten Bastion des Anstandes und der Diskretion, dem Paradeplatz, wurde eine Drehbuchvorlage für Hollywood! Was für eine Schande! Aber diese Peinlichkeit beschreibt nur zu gut den Niedergang des alten Geldsystems! Weiter so! TB


16:39 | Leser-Kommentar zur "Anteile an einer Genossenschaftsbank"-Diskussion der letzten Tage

bei der überwiegenden Mehrzahl der deutschen Genossenschaftsbanken ist die Nachschusspflicht üblich. Diese beschränkt sich meist nicht auf Zahlung eines einzelnen zusätzlichen Betrags in Höhe des einzelnen, gezeichneten Geschäftsanteils, sondern darüber hinaus kann dieser Nachschuss durchaus auch das doppelte oder dreifache des einzelnen Geschäftsanteils betragen. Es gibt Mitglieder, die z.B. Geschäftsanteile in Höhe von 20.000 € besitzen. Deren zusätzliche Nachschusspflicht kann dann durchaus 40.000 €, 60.000 € oder mehr betragen, je nachdem wie die Höhe der Nachschusspflicht in der Satzung geregelt ist
Übrigens: Die Pflicht zum Nachschuss endet nicht mit der Kündigung der Mitgliedschaft zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres. Das ausscheidende Mitglied hatftet trotzdem mit seinem Geschäftsanteil nebst der darauf entfallenden Haftsumme noch ca. 18 Monate nach Ausscheiden. Geregelt in § 115 ff. im Genossenschaftsgesetz Deutschlands.
Ich bin der Ansicht, dass für Universalbanken, als die sich die Genossenschaftsbanken heute bereits darstellen, die Rechtsform Genossenschaft die absolut falsche Rechtsform ist. Den Genossenschaftsbanken in Deutschland sind mehr als 18,3 Millionen Mitglieder angeschlossen. All diese Mitglieder sind die Eiigentümer ihrer jeweiligen Genossenschaft. Sie haften mit ihrem Geschäftsanteil und der zusätzlichen Haftsumme für Risikogeschäfte des Vorstands. Aber am angesammelten Vermögen ihres eigenen Unternehmens werden sie beim Ausscheiden nicht beteiligt. Die Früchte ihres Eigentums werden ihnen vorenthalten. Zum Vorteil einiger Weniger die dies erkannt haben
Viele weitere Informationen zum Thema Genossenschaftsbanken und zum wahren Auftrag einer Genossenschaft finden Sie unter: wegfrei.de , igenos.de, genonachrichten.de

07.01.2020

09:42 | fuw: UBS splittet Vermögens­verwaltung

Wie bereits im Dezember bekannt wurde, wird das bisher separat geführte Geschäft mit den reichsten Kunden (Ultra High Net Worth Business UHNWI) aufgelöst und die «ultrareichen» Kunden, die keine Investmentbanking-Dienstleistungen benötigen, den bestehenden Regionen zugewiesen. Der Leiter dieses Geschäfts, Joseph Stadler, übernimmt nun das Global Family Office (GFO), wo die UBS die Zahl der Kunden verdoppeln möchte.

Ermotti, der George Clooney für Superreiche, reduziert nun seine Dienstlestungen für diese Gruppe und geht somit den umgekehrten Weg, denn die Schweizer Banken bislang gegangen sind, denn bis dato war diese Gruppe ja der heilige Kral für die Swassbänker! TB

09:50 | Dazu passend - ip: Heute Morgen lässt Khan die Katz aus dem Sack! TB


17:29 | Der Bondaffe zu "Anteile an einer Genossenschaftsbank" von vorgestern

"Festhalten!", meine Damen und Herren, was die Nachschußpflicht angeht. Aus Erfahrung eines guten Bekannten heraus folgendes taufrisches Erlebnis. Ein sehr günstige genossenschaftliche Bank im Großraum München hat eine Nachschußpflicht für genossenschaftliche Mitglieds-Anteile von 100% (i.w. hundert). Das alles für den Fall, daß es der Bank sehr sehr schlecht gehen würde, was natürlich niemals der Fall sein wird (so zumindest die Aussage des Personals). Die Anteile werden bei Kündigung nicht sofort ausbezahlt, da kann man schon ab jetzt eineinhalb Jahre warten. Die Kündigungsfristen sind wohl von Bank zu Bank verschieden.

05.01.2020

08:55 | Leser-Antworten zur "Anteile an einer Genossenschaftsbank"-Frage von gestern

(1) Das mit der Nachschusspflicht bei der VR Bank Mittelsachsen habe ich schon vor Jahren in Erfahrung gebracht. Die Dame von der Bank hat eindeutig ja dazu gesagt. Ich habe sofort meine Bankanteile verkauft und diese in eine sehr stabile Assetklasse eingetauscht. Dabei hat sich diese in den letzen 3 Jahren prächtig entwickelt.

(2) Die Anteile haben auch oft auch begrenzte Nachschusspflichten! In AT jedenfalls bis vor wenigen Jahren. Neue Anteile seitdem nicht mehr. Für Deutschland wird es wohl ähnlich sein. Hier sollte man sich über die genaue Höhe der Nachschusspflichten informieren. In der Regel sollten diese unwesentlich sein.Der Bankberater sollte darüber Auskunft geben können.

04.01.2020

19:56 | manager-magazin: Lebensversicherer-Pleiten kaum noch abzuwenden

Das Jahr 2019 hat die Lebensversicherungsbranche erneut schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen geworfen. Ein Aufrappeln ist nicht zu erwarten. Solange die Branche noch kriechen kann, besteht zwar noch Hoffnung. Aber das Jahr 2019 lässt mich für die Zukunft zweifeln, die Hoffnung schwindet. Die Bewegungsfähigkeit der Deutschen Lebensversicherungsbranche vergeht.

Erlebensversicherung unter Normalzinsen
Man hofft, dass man das Vertragsende erlebt!
Erlebensversicherung in der Nullzinsfalle
Man hofft, das die Versicherungsgesellschaft das Vertragsende erlebt! TB


19:23 | Leser-Anfrage: "Anteile an einer Bank-Genossenschaft"

danke für Ihren unermüdlichen Einsatz.( Auch schon morgens ab 6 Uhr!). Ich hätte da eine Frage, ob Sie diese vielleicht mal unter der Rubrik Banken& Versicherung bei Ihnen bringen könnten? Man ist ja in Deutschland sozusagen ab der Geburt bei den Volksbanken. Bei uns ist es üblich das man Mitglied bei der Bank ist und einen oder mehrere “Anteile” in der Genossenschaft hat.
Ist dies eigentlich bei dem immer offensichtlicheren Bankencrash gefährlich?

Als Österreicher bin ich - wenig überraschend - relativ unfirm im deutschen Banken- bzw. Genossenschaftsrecht (super Ausrede, da ich mich dieselbe Frage für Österreich auch nicht zu beantworten getraute). Ich bin mir aber sicher, dass einer aus dem b.com-Team oder ein Leser sich demnächst mit einer zuverlässigen Antwort zu Wort melden wird! TB

19:36 | Der Bondaffe
Wenn Ihre genossenschaftliche Bank "crasht" bitte ich um Mitteilung an b.com. Da fahre ich hin, das schaue ich mir an, denn Genossenschaftsanteile haben durchaus eine Sonderstellung. Allerdings denke ich, daß der Sachverhalt ganz einfach ist. Wenn kein Geld mehr da ist und das Institut zahlungsunfähig ist, dann schaut's einfach schlecht aus. Woher nehmen, wenn nicht......! "Genossenschaftsanteil" oder "Aktie", man ist beteiligt und trägt die Risiken daraus. Allerdings wäre es interessant zu wissen, ob es vielleicht eine wie auch immer geartete oder titulierte "Nachschußpflicht" gibt?

19:50 | Leser-Kommentar
Sg BT, Ich habe meine Anteile gekündigt. Bevor die VB WGT mit der VB RV fusioniert hat, aber es dauert sicherlich ein Jahr, bis man seine Einlage wieder hat.


09:01
 | mycelium: Save Banks! Enemy of Our Enemy is Our Ally.

Bankless und Cashless Hell, bei denen jeder Einzelne über eine einzige autorisierte App direkt der Central Monetary Authority gegenübersteht, stehen auf dem Plan. Es liegt in unserem gemeinsamen Interesse, die Banken am Leben zu erhalten. Da Fiat-Gelder weiterhin in großem Umfang eingesetzt werden, sollten wir versuchen, zumindest einen gewissen Grad an Dezentralisierung der Fiat-Gelder durch Banken aufrechtzuerhalten.

Dezentralisierte Zentralbanken als Geldorganisatoren? TB

Kommentar des Einsenders
Ein etwas anspruchsvollerer Artikel über Kryptos in Bezug auf Bargeld und dessen Abschaffung. Sowie ein ungewöhnlicher Denkansatz mit Schecks. Und warum wir die Banken retten sollten.

02.01.2020

18:05 | f100: Finanzsystem im Krisen-Modus? Ein Blick auf die BaFin-Webseite genügt

Was schwirrt heute durch die Medienlandschaft? Der oberste deutsche Versicherungsaufseher von BaFin Frank Grund gibt öffentlich zu bedenken, dass ihm die Lage der Pensionskassen Sorge bereite. Sie seien von der anhaltenden Niedrigzinsphase noch stärker betroffen als die Lebensversicherer. Einige Pensionskassen würden durch die dahinter stehenden Arbeitgeber erhebliche Unterstützung benötigen.

Immer mehr Banken werden prekär!
Zinsen sind auf null, real teilw nominell negativ!
Was macht das deutsche Schafsmicherl?
Es hortet Spareinlagen bei Banken, dass die Tür ned zuageht!
Irgendwann 2020/21gehen die Bankentüren eines Montagsmogens aber auch nicht mehr auf, und was dann, Micherl? TB

10:58 | bloomberg: Say Goodbye to Banking as We Know It

China is poised to launch the first national digital currency. There will be no counting the disruption.

Wie sehr sich das gesamte Geldsystem, von dem das Geschäftsbankensystem der quantitativ wichtigste Teil ist, im Umbruch befindet erkennt man daran, dass der Eingriff der Federal Reserve in den Repo Markt als außergewöhnliche Maßnahme wahrgenommen wurde, obwohl die Abwicklung der Geldpolitik über den Repo-Markt bis 2008 die übliche Form war. Bis sich das "Neue Normale" herausgebildet haben wird, werden aber noch riesige Umsätze an den Börsen getätigt werden. Ein Zurück in die Zeit vor 2008 wird es aber nicht mehr geben. AÖ