18.09.2026
12:42 | politico: Der Chef der Europäischen Investitionsbank reist inmitten der sich verbessernden Beziehungen zwischen der EU und Kanada nach Ottawa.
Die Präsidentin der Europäischen Investitionsbank, Nadia Calviño, reist am Sonntag nach Ottawa, um die Weichen für eine Zusammenarbeit zwischen Europa und Kanada im Bereich kritischer Rohstoffe zu stellen, sagte ein Sprecher ihres Büros. Calviño wird sich in Ottawa mit Regierungsvertretern treffen, darunter auch mit dem kanadischen Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Tim Hodgson.
Ziel ihres Besuchs ist es, dass die Europäische Investitionsbank, die langfristige Finanzierungsinstitution der Europäischen Union, eine Präsenz in Kanada aufbaut und ihre Tätigkeit aufnimmt, „sobald die administrativen Formalitäten erledigt sind, mit einem Schwerpunkt auf [kritischen Rohstoffen]“, so der Beamte. Um über die interne Strategie sprechen zu können, wurde ihnen Anonymität zugesichert.
Kommentar des Einsenders
Die EIB will ihr Business erweitern (faule Kredite ummünzen u.o. eine Linke zugunsten der Ukraine drehen...?), braucht eine Niederlassung in CAN und CAN eine "Quasi-Mitgliedschaft" in der EU...!? EIB-Vize Koarl Nehammer, Flex Koarl, wos gibt's dazu zu sagen...? Eine Unions-Einrichtung muss plötzlich auf fremdes Terrain...!? Wer muss rausgeboxt werden...? Weshalb so "kompliziert", oder traut man sich über die klassischen Wege/Brücken nicht mehr drüber...? Oder stecken gänzlich andere Strategien dahinter..? Wer wohl die Story aufgreifen wird...!? Sonderbar ist's allemal.
10:08 | Banken-Insider packt aus! Prof. Werner: Totales Gefängnis mit dem Digitalen Euro!
„Es geht darum, die Menschen zu kontrollieren.“ Ein digitales Gefängnis werde errichtet: „Das ist schlimmer, als George Orwell es sich jemals denken konnte.“ Das sagt Prof. Dr. Richard Werner, der das Geld- und Zentralbankensystem von innen kennt, im Gespräch mit Stefan Magnet. Digitale Währung, EU-Diktatur und Kriege gehören zum Drehbuch.
Das Gespräch wurde am 12. Sept. 2026 im deutschen Bundestag aufgezeichnet. Prof. Richard Werner ist kein Ökonom aus dem Elfenbeinturm. Er kennt die Welt der Zentralbanken und Finanzmärkte aus eigener Anschauung: als Gastforscher bei der Bank of Japan, Gastwissenschaftler im japanischen Finanzministerium, Chefökonom und Fondsmanager. Bei AUF1 spricht der Insider Klartext: Deutschland könnte problemlos Jahr für Jahr großartiges Wachstum erzielen. Doch das sei nicht gewünscht. Es handle sich um eine langangelegte Strategie, um Deutschland unten zu halten und das Geld abzuziehen. Prof. Werner denkt ganzheitlich und scheut klare Analysen nicht: Die deutsche Souveränität sei von der EU blockiert, die Professor Werner eine Diktatur nach sowjetischem Vorbild nennt. Und Deutschland werde noch immer von den US-Besatzern kontrolliert, die CIA würde direkten Einfluss ausüben.
Kommentar des Einsenders
...was die Schwurbler schon lange sagen, ergänzt nun ein weiterer hochrangiger Insider...! Sollte man sich unbedingt anhören.
16.09.2026
16:16 | HB+: Volksbank Brawo muss mit bis zu 720 Millionen Euro gestützt werden
Frankfurt, Düsseldorf. Die Volksbank Brawo wird zum größten Stützungsfall unter Genossenschaftsbanken in jüngster Zeit. Die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg erhält 473 Millionen Euro an Garantien durch den Stützungsfonds des Branchenverbandes BVR. Zudem zeichnet die BVR-Sicherungseinrichtung Anteile in Höhe von bis zu 250 Millionen Euro an der Brawo. Das teilte die Bank am Dienstagvormittag mit.
Damit soll ein enormer Verlust aufgefangen werden. Vorstandssprecher Lars Berkefeld verwies auf hohe Wertberichtigungen auf Kredite, Wertpapiere, Beteiligungen und Immobilien. Der größte Anteil der Neubewertungen – 80 Prozent – entfällt auf das Immobiliengeschäft. Das vorläufige Ergebnis nach den Abwertungen hätte zu einem Verlust von 608 Millionen Euro geführt, sagte Berkefeld. Die Bank habe Reserven in Höhe von 136 Millionen Euro aufgelöst. Um das Finanzloch zu schließen und das Eigenkapital über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen zu halten, sind insgesamt bis zu 720 Millionen Euro nötig. Die exakte Summe steht in der kommenden Woche fest.
Kommentar des Einsenders
...und wieder muss es der Steuertrottel richten...!? Nichts gelernt seit 2008, die Gier und Casinomentalität nicht abgelegt, Unmengen fauler Eier im Nest und wenn's zu stinken beginnt, ruft man nach Stütze...!? Es ginge auch anders, und 2008 ff. darf sich nicht wiederholen.
11:32 | BN: Großbank HSBC schließt Wertpapierabwicklung in Deutschland – rund 320 Jobs fallen weg
Düsseldorf, 9. September 2026. Beim Stellenabbau der Großbank HSBC verschwinden bis 2028 rund 320 Arbeitsplätze in der deutschen Wertpapierabwicklung. Rund 300 Stellen entfallen auf HSBC Transaction Services, weitere 20 auf eine Servicegesellschaft. HSBC will das Geschäft schrittweise beenden und den Personalabbau sozialverträglich umsetzen. Kunden sollen zunächst keine unmittelbaren Veränderungen spüren. Zugleich setzt die Bank damit ihren Rückzug aus mehreren deutschen Geschäftsfeldern fort.
HSBC Transaction Services übernimmt Wertpapierabwicklung, Administration und Verwahrung für Finanzkunden. Das Geschäft gehörte lange zu den spezialisierten Infrastrukturleistungen des Düsseldorfer Standorts. Allerdings will HSBC Kapital und Management auf Bereiche mit größeren Wettbewerbsvorteilen konzentrieren. Deshalb endet nun auch dieser Teil des deutschen Securities-Services-Geschäfts.
Der Finanzplatz Deutschland verliert Arbeitsplätze. Dafür wächst zuverlässig der Bereich Erklärungen, warum das kein Standortproblem ist. JE
15.09.2026
18:03 | Der Bondaffe Volksbank Brawo muss mit bis zu 720 Millionen Euro gestützt werden
"Die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg benötigt mehr Geld als alle anderen geretteten Filialbanken. Auch die Konstruktion der Hilfe ist bis dato einzigartig. Das vorläufige Ergebnis nach den Abwertungen hätte zu einem Verlust von 608 Millionen Euro geführt, sagte Berkefeld. Die Bank habe Reserven in Höhe von 136 Millionen Euro aufgelöst. Um das Finanzloch zu schließen und das Eigenkapital über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen zu halten, sind insgesamt bis zu 720 Millionen Euro nötig. Die exakte Summe steht in der kommenden Woche fest."
und weiter:
"In den vergangenen Jahren mussten mehrere Genobanken von der Sicherungseinrichtung gestützt werden, darunter die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden, die Volksbank Dortmund-Nordwest und die Raiffeisenbank im Hochtaunus. In vielen Fällen handelt es sich um Institute, die sich mit Immobilien verspekuliert hatten. Die Volksbank Brawo wiederum ist über die Jahre zu einer komplexen Finanz-, Immobilien- und Investmentgruppe mit hunderten von Gesellschaften geworden."
Der Bondaffe meint:
Eine interessante "Konstellation der Gier". In Niedrigzinsphasen werden Gewerbeimmobilien erworben, die einem Anstieg des Zinsniveaus nicht gewachsen sind. Dann krachts. Obwohl, wieviele Instutute sind jenem Anstieg nicht gewachsen, wenn es sich um gewöhnliche Immobilienkredite (beispielsweise an VW-Mitarbeiter) mit Festzinsbindung handelt, deren Festzinsbindung jetzt ausläuft und schwer bedient werden können? Weil VW Mitarbeiter ausstellt.
Aber gut, daß es den "Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB)" gibt. Der könnte vielleicht bald ein Geldspritzerl aus einem Sondervermögen des Bundes brauchen. Im Fall der Fälle wird das aber nicht für alle reichen. Zypern2013 läßt grüßen.
06:44 | Focus: Bayerns Immo-Skandal: 853 Millionen Verlust mit US-Anlagen
Die US-Immobiliengeschäfte der Bayerischen Versorgungskammer werden zum Desaster. Nun verklagt ihr langjähriger Partner Deutsche Finance die BVK – und erhebt schwere Vorwürfe.
Hunderte Millionen Euro Verlust, fast 700 Millionen Dollar eingefroren, zurückgetretene Prüfer und jetzt die Klage: Der Skandal um die US-Immobiliengeschäfte der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) eskaliert. Ausgerechnet ihr langjähriger Geschäftspartner Deutsche Finance zieht gegen die Münchner Behörde vor Gericht. Der brisanteste Vorwurf: Die BVK soll ihre eigene Rolle bei den Geschäften verschleiert und dabei auch den Bayerischen Landtag und das Innenministerium falsch informiert haben. Die Versorgungskammer weist die Anschuldigungen entschieden zurück. Sie spricht von einem Ablenkungsmanöver.
Wie schaut es mit den Rürup Renten aus?
2 bis 4% Durchschnittliche Rendite .. extem hohe Abschlusskosten und damit wird zuweilen nicht einmal die Inflation erwirtschaftet
Wie schaut es mit der Riester Rente aus?
1,5% Rendite (in der Regel), hohe Kosten im Produkt und exteme Abschlusskosten
Wie schaut die private Vorsorge in Deutschland aus?
Abzocke...
... und warum? Weil der Staat die Bedingungen für die Veranlagung vorgibt und damit auch indirekt Anlagen in die Fonds der Versicherungen bringt.
... und dann kommen die Manager! Selbst wenn es gut läuft in einer Firma .. würde es besser laufen, wenn es keine Manager gibt und dafür Eigentümer! Warum ich dies behaupte? TS
10:12 | Die Eule
Werter TS, der Staat ist auch hier die ausführende Schreibstube der Lobbyisten. Die tragen die Forderungen ihrer Auftraggeber, den Versicherungen, in die Schreibstube.
Somit sollen die späteren Gesetze garantieren, dass die ordentlich Geld verdienen. Schließlich wollen die Vermittler verdienen und auch die Versicherungen selbst, hinter
denen wieder die Investoren stehen. Auch die wollen wieder eine ordentliche Rendite sehen. In diesem Spiel bleibt also für den Käufer einer Police nur wenig übrig.
14:27 | Der Bondaffe
Das bayerische "Öffentlich-rechtlich", in Verbindung mit "Internationalen Investments" ist gelinde gesagt, aber mit starkem Tenor, ein "rechter Scheissdreck". Hätte der Monaco Franze gesagt. Mit "rechts" in jenem Tenor, daß "Gier und Investmentnaivität" immer schon ein beeindruckendes bayrisches Pärchen zum Ausnehmen waren. https://www.youtube.com/watch?v=g1nrXmHvoM4
Runden wir großzügig auf eine Milliarde EUR versenktes Kapital bei der Bayerischen Versorgungskammer aktuell auf. "Aba des is no gor nix", die Bayerische Landesbank hat anno 1999 an die 1,3 Milliarden D-Mark in Südostasien versenkt. https://www.spiegel.de/wirtschaft/bayerische-landesbank-wirbel-um-asienverluste-a-34282.html
Die BayernLB war im Jahr 2008 auch stark im Geschäft in Island (was die da getan und investiert haben wäre interessant, vielleicht ein paar Hundert Millionen in die Kühlung von Geysiren investiert?), aber für ein Rettungspaket der Bundesregierung war die Bayern-LB damals schon gut.
https://www.welt.de/wirtschaft/article2605939/Finanzkrise-BayernLB-steckte-Geld-in-Islands-Pleite-Banken.html "Aus dem Rettungspaket der Bundesregierung benötige die BayernLB deshalb eine Kapitalspritze von drei bis fünf Milliarden Euro."
Wieviel Milliarden EURO waren es "aus dem verkorksten Deal mit der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA)? https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bayernlb-bayerische-landesbank-macht-verlust-wegen-heta-a-1025470.html Eh schon egal, das zahlt doch irgendwie über Aktiv-Passiv-Buchungen in diversen Bilanzen der Steuerzahler.
Was jetzt die "Bayersiche Versorgungskammer" angeht hat ein starker Strahler viel Licht ins Dunkel der Milliardenverluste gebracht. Aber bloß in dieser Ecke. Relativ ruhig geht es bei einer anderen bayerischen Institution des öffentlichen Rechts zu. Nämlich der "LfA Förderbank Bayern". Das muß jetzt aber nichts heißen. Manchmal gibt man Werte zu hoch an, obwohl da vielleicht gar nichts ist. Aber das war wohl nur ein Meldefehler, kann passieren, nichts für die Öffentlichkeit. Hier gibt es nichts zu sehen und zu prüfen. https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/60b_KWG_84_WpIG_und_57_GwG/meldung_2024_10_25_LfA_Foerderbank.html
Ob die Herrschaften am chinesischen Immobilienmarkt mit dabei sind bleibt hoffentlich ein Bilanzgeheimnis. Das will auch niemand wissen. Und wenn nicht die LfA, dann konnten wohl andere globale Institutionen schwer widerstehen. Nur wer? https://www.youtube.com/watch?v=AwuvwtKm3KA "Shanghai bricht zusammen: Der gesamte Wohlstand ist eine Fassade, die Lichter strahlen, doch drin..."
Was solls. Die nächste Bewährungsprobe nicht nur für Bayern steht bevor. Es ist der "Globale Zinsanstieg" bzw. der "Globale Anstieg der Bondrenditen". Eigentlich der "Globale Anstieg des Preises des Geldes". Der schlägt negativ durch in den Bilanzen und den Sondervermögen der Bond-Halter. Zins- und Renditeanstiege kennen wohl nur noch die Verantwortlichen im Geldmanagement, die bald in Rente gehen. Denn eine richtige Trendwende am Zinsmarkt liegt schon "zwei Jahrzehnte plus x" zurück.
Die Trendwende läuft und ich weiß, was die verantwortlichen Herrschaften vor den Bildschirmen sagen werden. Das hat ein ehemaliger Kollege von mir (den ich sehr wertschätzte) im Jahr 1999 auch gesagt: "Das kann nicht sein, das kann doch nicht sein!" Was die Renditen für die Bundesanleihen und den Marktzinsen nicht daran hinderte in diesem Jahr zu steigen. Aktuell, 2026, erleben wir wohl die Fortsetzung des starken Zinsanstiegs des Jahres 2022, der 2023, 2024 und 2025 etwas zur Ruhe kam.
"Des konn doch ned sei! Jäz schdeing de Sch....Renditen scho wieda!", ertönt es dann aus den Geldpalästen in München. Genau das werden sie sagen. Aber tun werden sie nix. Es sind "nur" Menschen und auch eine KI wird denen nicht helfen.
14.09.2026
22:15 | RS: Erst das Konto. Dann der Kredit. Dann die Existenz.
Das Problem kenne sicher alle hier – ich auch aus eigener leidvoller Erfahrung: Die Instrumentalisierung von Bankverbindungen zur politischen Tortur durch Konten-Kündigungen, neudeutsch „Debanking“. Welches Ausmaß diese totalitäre Unsitte inzwischen aber angenommen hat, macht selbst Hartgesottene sprachlos – wie jetzt am Samstag eine Vortragsveranstaltung der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag unter dem Titel „Debanking als politische Waffe“ drastisch vor Augen führte.
Es geht inzwischen soweit, dass sogar schon Hypothekenkredite nicht verlängert werden, wenn ein Kontoinhaber durch politisch inkorrekte Überweisungen etwa an die AfD auffällt, monierte der finanzpolitische Sprecher der Partei im Bundestag, Kay Gottschalk, in einer Videobotschaft.
Erst kündigt man das Konto, dann wird der Kredit schwierig, bald darauf die ganze Existenz. Früher hieß politische Ausgrenzung Boykott, heute kommt sie im seriösen Bankbrief. JE
10.09.2026
13:48 | transition: «Schleppnetzüberwachung aller Bankkunden»
Gestern berichteten wir über ein Gerichtsverfahren wegen der Kündigung des Sparkassenkontos von Herbert Ludwig, Betreiber des Blogs Fassadenkratzer. Dabei berief sich die Sparkasse aufgrund eines angeblichen Verdachts der Terrorfinanzierung auf den Newsletter der Financial Intelligence Unit (FIU) des Bundeskriminalamts. Ludwig gewann das Verfahren. Das Landgericht Karlsruhe begründet seinen Entscheid damit, dass die Sparkasse ihren unplausiblen Anfangsverdacht nicht überprüft hatte.
Mit dem Fall befasste sich der Wirtschaftsjournalist und Autor Norbert Häring auf seinem Blog Geld und mehr. Nun geht er näher auf den erwähnten Newsletter aus dem Jahr 2014 ein, der nicht öffentlich zugänglich ist, ihm aber vorliegt. Laut Häring haben die Banken die Kundenüberwachung seit 2014 noch erheblich intensiviert, «gedrängt von den Regulierern». Aber schon 2014 hätten es die Vorgaben des FIU «in sich» gehabt. So stehe dort auf Seite 23:
Die Bank kennt dein übliches Verhalten. Wenn du plötzlich anders bezahlst, interessiert sie sich dafür. Finanzielle Privatsphäre ist damit zunehmend eine statistische Abweichung. JE
09.09.2026
10:24 | TKP: EU-Pläne: Private Bankeinlagen unter staatliche Steuerung stellen
unehmend greift die die EU das bürgerliche Grundrecht auf Privateigentum an. Die Bankeinlage der Bürger ist das Ziel und damit das Privateigentum als Schutzwall vor einem übergriffigen Staat.
In einer Rede vor französischen Wirtschaftsführern beim MEDEF-Treffen „La Rencontre des Entrepreneurs de France“ in Paris sprach von der Leyen davon, die Bankeinlagen der EU-Bürger zu nutzen, um die kränkelnde Eurozone und die europäische Wirtschaft wieder auf die Beine zu bringen. TKP hat berichtet. Der deutsche Ökonom Thomas Kolbe sagt dazu: „Die Botschaft ist unmissverständlich: In den Augen der obersten Eurokratin hat das Privateigentum als Schutzwall der Bürger gegen einen übergriffigen Staat seine zivilisatorische Funktion erfüllt.“
Stellen wir uns einmal folgendes vor:
In Deutschland gibt es 9,5 bis 15 Millionen (je nach Rechnung) an Riester Verträge.
Um eine lebenslange monatliche Rente von rund 136 Euro zu garantieren, liegt der kalkulatorische Gesamtwert (das gebildete Kapital inklusive Zulagen) eines durchschnittlichen Riester-Vertrages zu Rentenbeginn erfahrungsgemäß bei etwa 30.000 bis 40.000 Euro.
Dieses Kapital liegt derzeit .. ohne wirkliche Zuordnung in den Versicherungen und sonstigen Institiutionen. Stellen wir uns jetzt vor, es würde ein Altervorsorgedepot geben .. genau klassifiziert auf den Kunden und genau abgesteckt was veranlagt werden soll und was nicht erwünscht ist.
Es ist als würde man ein "Häckchen" hinter den Depots setzen und alle Depots dann zu einem zusammenfügen .. dies als Basis für Absicherungen schaffen. Wir reden hier nur über die Riester Rente .. und jetzt stellen wir uns mal vor, was man sonst noch alles anstellen kann. TS
13:58 | Die Kleine Rebellin zu 10:24
Das ist schlicht und einfach Diebstahl an den Spareinlagen der Bürger. Steuereinnahmen werden schlecht verwaltet und für Falsches vergeudet und nun soll das Sparpolster der Bürger für Alter, größere Anschaffungen und schwierige Zeiten abgegriffen werden.
Lasst die Steuereinnahmen im Land, dann reicht es. Niemand hat die politische Elite autorisiert, das schwer erarbeite Geld in der ganzen Welt zu verstreuen.
13:59 | Leserkommentar
Hm, werter TS. Intern wird es auch mit "spezellier Währungsreform "umschrieben? Alles schon da gewesen. Und dort steht eine Box. Nur die Bezeichung die sie trägt. Ist anders. Eigentlich undendlich langweilig. Wie es im Moment aussieht, ist es schon vollbracht. Die Masse ist schon assimiliert. Hat es nur nicht kapiert. Und danist es eigentlich nur ganz normal. Das könnte man dann mit "now transhumane Realität" bezeichnen. Und dann kommt leider noch das hinzu.
Auch bekannt unter "die drei Affen".
"Feigheit, die Mutter aller Grausamkeit."
Michel de Montaigne (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist.
06.09.2026
11:27 | UM: Auch Von der Leyen will nach Merz und Larry Fink unsere Ersparnisse abgreifen
In ihrer grenzenlosen Macht- und Geldgier hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen neuen Plan ausgeheckt, wie sie die Bürger Europas um ihr Geld bringen kann. Diesmal hat sie ihre Ersparnisse im Visier. Vor dem französischen Unternehmerverband MEDEF in Paris verkündete sie, in Europa mangele es weder an Technologie noch an Ersparnissen, dafür aber an der Fähigkeit, „europäische Unternehmen in die Größenordnung zu bringen, die sie benötigen“. Zu viele Projekte kämen nicht voran, „weil die Anfangsinvestition zu riskant ist, weil die Nachfrage zu unsicher oder das Kapital zu teuer ist“. Oft würden sie die benötigte Finanzierung anderswo suchen, ihren Schwerpunkt verlagern oder aufgekauft. Die EU könne die großen Investitionen „nicht ausschließlich aus öffentlichen Mitteln finanzieren“.
Europa verfüge jedoch über Ersparnisse privater Haushalte in Höhe von zehn Billionen Euro auf Bankkonten. Diese würden aber leider brachliegen, während gleichzeitig „ein großer Teil der europäischen Ersparnisse außerhalb unseres Kontinents investiert“ werde. Deshalb müsse Europa diese Ersparnisse jetzt als „Spar- und Investitionsunion für seine Unternehmen nutzbar machen“. Es gebe bereits „Vorschläge zur Verbriefung, zu Investitionen von Banken und Versicherungen sowie zur Integration und Aufsicht unserer Märkte“. Zusammen könnten „diese Maßnahmen zusätzliche Investitionen von bis zu 470 Milliarden Euro mobilisieren“.
Kommentar des Einsenders
"...dafür aber an der Fähigkeit, „europäische Unternehmen in die Größenordnung zu bringen, die sie benötigen“. Zu viele Projekte kämen nicht voran, „weil die Anfangsinvestition zu riskant ist, weil die Nachfrage zu unsicher oder das Kapital zu teuer ist“. Oft würden sie die benötigte Finanzierung anderswo suchen, ihren Schwerpunkt verlagern oder aufgekauft. Die EU könne die großen Investitionen „nicht ausschließlich aus öffentlichen Mitteln finanzieren“. ..."
Sozialismus/Kommunismus in der Endausbaustufe des zentralistischen "Europas", der letzte Großangriff auf das Ersparte, Wegzugsbesteuerung, digit. Euro, De-banking für "Abweichler", sozialistischer Vollfaschismus (Steuertöpfe + big tech, big pharma, big military, big money/Investmentbanken/Fonds, big Atlantik-Bridges, big Lobbys, big NGOs, big Pigs, ...) ...und zum Schluss: Big Failure! Diese aggressive und schlafwandelnde EU/EZB zerstört die europäischen Länder, ein lebensbedrohlicher Klotz am Bein.
03.09.2026
15:54 | slaynews: Senatsbericht: Großbanken ignorierten verdächtige Epstein-Transaktionen in Höhe von 1 Milliarde Dollar, CBS verschwieg die Geschichte
Ein neuer Bericht des Finanzausschusses des Senats wirft einigen der größten amerikanischen Banken vor, verdächtige Finanzaktivitäten in Höhe von über einer Milliarde Dollar im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ignoriert zu haben, und behauptet, CBS News verweigere ein Interview zu den Ermittlungen. Der am Dienstag veröffentlichte 67-seitige Bericht konzentriert sich vor allem auf Finanzinstitute wie JPMorgan Chase, Deutsche Bank und Bank of America.
Laut dem Ausschuss wickelten die Banken verdächtige Überweisungen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar ab und ermöglichten es Epstein, Millionen von Dollar in bar abzuheben, obwohl es dafür nach Ansicht der Ermittler keinen klaren legitimen Geschäftszweck gab.
finance.senate.gov: Wie Banken an der Wall Street den Sexhandel von Jeffrey Epstein ermöglichten.
Die Ermittlungsmitarbeiter von Senator Wyden im Finanzausschuss des US-Senats (Senate Finance Committee bzw. Ausschuss) führten eine mehrjährige Untersuchung zu Transaktionen durch, mit denen Jeffrey Epsteins Aktivitäten im Zusammenhang mit Sexhandel finanziert wurden.
Die Untersuchung zeigte auf, wie schwerwiegende Versäumnisse bei der Einhaltung von Vorschriften bei mehreren Wall-Street-Banken Epstein über Jahre hinweg unterstützten. Indem diese Banken seine verdächtigen Finanztransaktionen nicht an die Bundesstrafverfolgungsbehörden meldeten oder sich bewusst dagegen entschieden, sie zu melden, ermöglichten sie Epstein, Bargeldzahlungen und Überweisungen an seine Opfer, Freunde und Mitwirkenden auf der ganzen Welt zu tätigen.
Die Banker, die die entscheidenden Fragen hätten stellen müssen, stellten sie nicht.
Der US-Senator Ron Wyden (Demokraten) forderte die Bundesaufsichtsbehörden auf, die großen Banken wegen ihres Umgangs mit den Konten von Jeffrey Epstein zu untersuchen, nachdem seiner Aussage nach mögliche Beweise dafür aufgetaucht waren, dass die Banken verdächtige Transaktionen im Zusammenhang mit dem verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter nicht gemeldet hatten.
In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht behauptete Wyden, dass die Bank of America (BAC.N)
, opens new tab , Deutsche Bank (DBKGn.DE) , öffnet neuen Tab und JPMorgan Chase (JPM.N) , öffnet neuen Tab hat möglicherweise gegen Bundesgesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche verstoßen, indem er Epsteins verdächtige Transaktionen nicht rechtzeitig gemeldet hat.
https://www.justice.gov/epstein/files/DataSet%208/EFTA00022062.pdf
„Know your customer“ gilt halt vor allem dann, wenn der Kunde nicht Milliardär mit hervorragendem Netzwerk ist. JE
02.09.2026
14:57 | BN: Schweizer Bankkonten: EU erschwert Kontoeröffnung und Kapitalabfluss
Berlin/Zürich – Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland können ab 11. Januar 2027 bei vielen Schweizer Banken nicht mehr regulär ein neues Bankkonto eröffnen. Für Schweizer Bankkonten verlangt die EU dann grundsätzlich eine zugelassene Niederlassung der Bank im Wohnsitzstaat des Kunden. Ohne deutsche Zweigstelle darf eine Schweizer Bank Einlagen, Kredite oder Garantien nicht mehr aktiv aus der Schweiz heraus anbieten. Der 11. Juli 2026 ist dabei bereits der entscheidende Stichtag, denn nur ältere Verträge genießen grundsätzlich Bestandsschutz. Offiziell begründet die EU die Verschärfung mit einheitlicher Bankenaufsicht und Finanzstabilität. Zugleich erschwert sie damit jedoch, dass Sparer ihr Kapital aus dem EU-Bankensystem zu Banken in Drittstaaten verlagern.
sif.admin.ch: Automatischer Informationsaustausch über Finanzkonten
Mit Hilfe des globalen Standards für den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (AIA) soll die Steuertransparenz erhöht und die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung verhindert werden. Der globale Standard sieht vor, dass Staaten und Territorien, die den AIA untereinander vereinbart haben, gegenseitig Informationen über Finanzkonten austauschen. Nebst der Schweiz haben über 100 Staaten, darunter alle wichtigen Finanzzentren, den Standard übernommen.
Die EU entdeckt offenbar ein neues Problem. Der Bürger könnte sein eigenes Geld dorthin bringen, wo er es selbst haben möchte. Also wird der Zugang zu den Schweizer Banken komplizierter. Natürlich nicht, weil jemand dein Geld festhalten möchte. Es geht selbstverständlich nur um „Finanzstabilität“. Dieses Wort ist inzwischen ungefähr das finanzpolitische Gegenstück zu: „Wir machen das nur zu Ihrer Sicherheit.“ JE
18:29 | Die Leseratte zu grün unter 14:57 h
Das ist einfach nur die Vorbereitung des geplanten Raubzuges der EU von den Sparkonten der Bürger! Das geht natürlich nur, wenn die auf Konten in der EU liegen, an Schweizer Bankkonten kommt Brüssel nicht ran, aber man will offenbar die ausländischen Banken zwingen, das Geld von EU-Bürgern dann auch rechtlich auf Konten in ihren jeweiligen Ländern zu halten und nicht im Ursprungsland der Bank.
01.09.2026
10:00 | UCN: Von der Leyen nimmt jetzt die Billionen der europäischen Sparer ins Visier – und es soll ganz schnell gehen
Ursula von der Leyen hat ein neues Finanzierungsreservoir entdeckt: das Geld der europäischen Bürger. Rund zehn Billionen Euro lägen noch immer auf Bankkonten, erklärte die EU-Kommissionspräsidentin am 27. August 2026. Diese Ersparnisse seien „träge“, zudem werde ein erheblicher Teil europäischen Kapitals außerhalb des Kontinents investiert. Europa müsse dieses Geld deshalb stärker „für seine Unternehmen arbeiten lassen“.
Hinter der freundlich klingenden „Savings and Investments Union“ steckt eine bemerkenswerte politische Verschiebung. Bis zu 470 Milliarden Euro zusätzliche Investitionen sollen durch neue Regeln für Banken, Versicherungen, Verbriefungen und stärker integrierte Kapitalmärkte mobilisiert werden. Noch ist von Freiwilligkeit die Rede. Doch warum interessiert sich Brüssel ausgerechnet jetzt so intensiv für die Billionen der Bürger?
finance.ec.europa.eu: Verknüpfung von Ersparnissen und produktiven Investitionen.
Die Spar- und Investitionsunion (SIU) zielt darauf ab, bessere finanzielle Möglichkeiten für EU-Bürger zu schaffen und gleichzeitig die Fähigkeit unseres Finanzsystems zu stärken, Ersparnisse mit produktiven Investitionen zu verknüpfen. Dies wird Sparern, die ihr Vermögen vermehren möchten, mehr Wahlmöglichkeiten bieten und Unternehmen in ganz Europa Wachstum ermöglichen.
Die EU nennt das ganz unverfänglich:
„Verknüpfung von Ersparnissen und produktiven Investitionen.“
Übersetzt in normales Deutsch:
In Europa liegen Billionen auf Sparbüchern und Konten herum, und Brüssel schaut inzwischen darauf wie ein hungriger Kater auf das offene Fischglas.
Natürlich beginnt alles freiwillig...
„Wir haben da ein ganz praktisches Angebot für eure Ersparnisse.“
Später heißt es dann:
„Wir erledigen das für euch, weil wir es besser können und es für euch viel praktischer wird.“
Und wenn irgendwann aus „Anreiz“ eine Verpflichtung wird, heißt das selbstverständlich nicht Enteignung. Dann heißt es dann halt „europäische Kapitalmobilisierung“. JE
18:10 | Leserkommentar
Früher hieß es wenigstens zielgerichtet ergo kriegsgerichtet "Gold gab ich für Eisen"...
18:10 | Leserkommentar
Nur eine Verschleierung, werte JE. Was das Potenzial in sich brigt. Was man früher mit "Währungsreform" umschrieben hat. Das Wort kann aus verständlichen
Gründen, nicht bringen. Die Banken haben dann Verpflichtung das Konto zu rasieren... Wo wir bei einem "Umtauschkurs" angekommen sind. Der mit dem Begriff belegt wird produktive Investitionen. Ob so eine Vorstellung, sich in Realität auch verwirklichen lässt. Kann man nur in Istzeit erfahren. Oder in worst case, wird einfach auf das althergebrachte zurückgegriffen. Denn wir wissen ja, der Staat geht nicht pleite. Pleite gehen die EU-Bürger. Auf der Schachtel steht dann halt Reform. Doch am fundmentalen Inhalt, hat nichts geändert.
18:11 | Leserkommentar
Früher hieß es "Gold gab ich für Eisen" heute "Savings and Investments Union" - das Ergebnis ist das selbe.
31.08.2026
18:33 | Blick: Traditionsbank verlässt Zürich – und geht ins Steuerparadies
Die Bank Vontobel zieht mit ihrem Hauptsitz in die steuergünstige Gemeinde Baar ZG um. Dort entsteht bis 2030 ein nigelnagelneuer Campus. 1500 Angestellte sollen künftig dort arbeiten. Für die Limmatstadt gibts ein Mini-Trostpflaster.
Gut 100 Jahre Tradition enden bald: Die 1924 in Zürich gegründete Familienbank Vontobel verlässt die Limmatstadt – und verlegt den Hauptsitz ins steuergünstige Baar ZG, wie die Bank in einem Schreiben mitteilt. Ab 2030 arbeiten 1500 Bankangestellte auf einem neuen Campus im Zuger Steuerparadies. Vontobel hat dafür einen langfristigen Mietvertrag unterschrieben.
tom-cat
Flucht aus einer rot-grün dominierten Stadt
26.08.2026
09:30 | insideparadeplatz: Ermotti-Jünger Ivanovic: Game over
Aleksandar Ivanovic. So heisst der Shootingstar der letzten Schweizer Grossbank. Der 50-Jährige rechnete sich Chancen aus, nächster CEO der UBS zu werden. Daraus wird wohl nichts – trotz Unterstützung durch „Götti“ Sergio Ermotti, den jetzigen Steuermann. Grund sind die sich häufenden Pleiten in Ivanovic‘ Asset Management. Allen voran jener mit First Brands. Die US-Autozubehör-Kette rasselte vor Jahresfrist in die Krise.
etzt hat ein US-Konkursrichter die Liquidation angeordnet. Die von Grossgläubigern angestrebte Sanierung von First Brands sei „unconfirmable under any circumstances“, berichtet die Financial Times. „Nicht nachprüfbar“. Dann fuhr der Unparteiische laut der Wirtschaftszeitung fort: „This is one of the most complicated cases in recent history, especially the way it started, There is nothing left to reorganise.“
Kommentar des Einsenders
Au weh, First Brands bekommt von den Amis den Gnadenstoß und die Schweizer dürfen wohl in Bälde wieder das Börserl aufmachen, um der UBS unter die Arme zu greifen...!? Irgendwie scheint man im Vorstand die Zügel nicht so recht im Griff zu haben, lässt die Pferdchen aber laufen...!?
Die Visitenkarten werden vermutlich nur noch mit Bleistift gedruckt. JE
25.08.2026
09:33 | r24: CRD VI: EU schränkt Zugang zu Banken außerhalb Europas ein
Ab Januar 2027 wird es für Banken außerhalb der EU deutlich schwieriger, Kunden mit Wohnsitz in der Union direkt zu bedienen. Gleichzeitig vernetzt Brüssel Kontenregister, begrenzt Bargeldzahlungen, hält am Bail-in-Regime fest und treibt den digitalen Euro voran. Jedes dieser Projekte trägt eine andere Begründung – doch am Ende läuft erstaunlich vieles auf dasselbe hinaus: Der Staat weiß immer genauer, wo das Geld der Bürger liegt, während deren Möglichkeiten schrumpfen, Vermögen außerhalb dieses Systems zu halten.
eba.europa.eu: Die EBA veröffentlicht endgültige Leitlinien zur Zulassung von Zweigniederlassungen in Drittländern gemäß der Eigenkapitalrichtlinie.
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat heute ihre endgültigen Leitlinien zur Zulassung von Drittland-Kreditinstituten zur Errichtung einer Drittland-Zweigstelle in einem Mitgliedstaat veröffentlicht. Diese Leitlinien wurden durch die Eigenkapitalrichtlinie (CRD6) vorgeschrieben, die ein neues Regime für Drittland-Zweigstellen einführte und zu einem harmonisierten Zugang zum EU-Markt für Bankdienstleistungen beiträgt.
Die EU beklagt regelmäßig mangelnden Wettbewerb und zu wenig attraktive Finanzangebote. Gleichzeitig erschwert sie Banken aus Drittstaaten den direkten Zugang zu europäischen Kunden. Der Kunde darf eine ausländische Bank zwar weiterhin aus eigener Initiative kontaktieren, aber wehe, die Bank kommt zuerst auf ihn zu. Wettbewerb ist halt nur willkommen, solange er vorher eine Niederlassung eröffnet und den gesamten europäischen Aufsichtsparcours absolviert. JE
17.08.2026
15:48 | golem: Deutsche Bankkonten durch Sicherheitslücke geplündert
Einsatzkräften des Bundeskriminalamtes ist zusammen mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main ein großer Ermittlungserfolg gegen eine Gruppe von Computerbetrügern gelungen. Laut Pressemitteilung des BKA konnten mehrere Verdächtige identifiziert werden, die anhand einer Sicherheitslücke zahlreiche Bankkonten deutscher Nutzer geplündert haben sollen.
Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge Ende 2023. Durch das Ausnutzen einer Schwachstelle bei einem Zahlungsdienstleister habe die Gruppe damals innerhalb weniger Tage eine Vielzahl nicht autorisierter Abbuchungen von den Konten deutscher Onlinebanking-Nutzer ausgeführt, heißt es.
Das Konto ist digital, der Diebstahl auch. Nur das fehlende Geld fühlt sich halt sehr analog an. JE
13.08.2026
11:10 | BN: Kreditvergabe verschärft Krise der Autozulieferer – Banken verlangen mehr Sicherheiten
Deutschland – Ende Juli 2026 verschärfen Banken die Kreditvergabe an deutsche Autozulieferer. Sinkende Bestellungen der Autobauer treffen dabei auf hohe Kosten für neue Antriebe, Software und moderne Produktionsanlagen. In einer VDA-Umfrage unter rund 40 Unternehmen bezeichneten 44 Prozent das Verhalten ihrer Banken als restriktiv. Weitere 22 Prozent berichteten sogar von einer ablehnenden Haltung. Besonders gefährdet sind deshalb mittelständische Betriebe mit niedrigen Margen und hoher Verschuldung. Ihnen drohen Liquiditätsprobleme, Stellenabbau und weitere Insolvenzen.
Volkswagen, BMW und Mercedes senken ihre Ausgaben, weil Absatz und Gewinne zurückgehen. Deshalb bestellen die Hersteller geringere Mengen und verlangen zugleich niedrigere Preise. Viele Zulieferer können ihre eigenen Kosten jedoch nicht im gleichen Tempo reduzieren.
Gleichzeitig müssen die Unternehmen Milliarden in Elektromobilität, Elektronik und Automatisierung investieren. Diese Ausgaben lassen sich jedoch kaum allein aus laufenden Gewinnen finanzieren. Eine restriktive Kreditvergabe kann deshalb bereits geplante Investitionen verzögern oder vollständig verhindern.
Der Verbrenner soll sterben. Einige Zulieferer nehmen diese politische Einladung bereits persönlich. JE
08.08.2026
Nachdem der sozialistische New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani Citadels Ken Griffin angegriffen, eine Immobiliendatenbank wohlhabender Hausbesitzer geschaffen hat, die die Liste für „Luigi-verehrende linke Schläger“ leicht zugänglich macht, und unablässig Amerika und den Kapitalismus beschimpft hat – während sein Freund, der inoffizielle Sprecher der Democratic Socialists of America Hasan Piker, seine Anhänger dazu aufrief, „Kapitalisten auf der Straße zu töten“, und andere DSA-Mitglieder die Zerstörung Amerikas von innen forderten –, wendet sich der weit links stehende NYC-Bürgermeister, der auf Hindernisse stößt, nun an kapitalistische Banker um Hilfe.
Piker in eigenen Worten: „Tötet diese Hurensöhne und ermordet diese Hurensöhne auf der Straße. Lasst die Straßen in ihrem verdammten roten kapitalistischen Blut tränken.“ Bloomberg berichtet, dass Mamdani führende kapitalistische Banker für einen neuen Wirtschaftsbeirat sucht, um die Beziehungen zur Wall Street zu kitten, nachdem er gefährliche Rhetorik gegen genau die Menschen verbreitet hat, die die Stadt am Laufen halten.
Zu den Eingeladenen gehören der frühere UBS-Americas-CEO Robert Wolf, der frühere Lazard-Investmentbanking-Chef Antonio Weiss und der New Yorker Präsident von Bank of America, Jose Tavarez, so mit den Gesprächen vertraute Personen.
Eat the rich, aber bitte erst nach dem Finanzierungsgespräch. JE
16:49 | Monaco
Samstagnachmittag....Zeit für Virtuosität...
03.08.2026
11:53 | presse: Abhebelimit bei hunderten Bankomaten von 400 auf 200 Euro gesenkt
Die Betreiber von Bankomaten verdienen mit Zahl der Transaktionen, nicht mit der Abhebesumme: Grund genug für einige Anbieter, niedrigere Abhebelimits einzuführen. Die OeNB entwarnt. Österreicher gelten als besonders Cash-affin. Sogar ein Gesetz zur Annahmepflicht von Bargeld oder Cash im Verfassungsrang ist wiederholt Thema. Doch einzelne Bankomaten spucken plötzlich pro Behebung nicht mehr wie gewohnt bis zu 400, sondern beispielsweise nur mehr 200 Euro aus – es geht um hunderte Geräte österreichweit, bestätigt die Nationalbank der APA „teilweise niedrigere Abhebelimits“. Um an 400 Euro zu kommen, muss man gegebenenfalls mehrfach hintereinander abheben.
Kein staatliches Bargeldverbot, sondern ein privatwirtschaftlicher Griff in die Geldbörse. Beruhigend ist daran vor allem, dass diese Einschränkung diesmal nicht mal aus Brüssel kommt. JE
01.08.2026
17:01 | trend: Jetzt ist es fix: Bawag übernimmt PTBS
Die Mehrheit der Aktionäre der irischen Bank PTSB stimmte in einer außerordentlichen Hauptversammlung für die Übernahme durch die Bawag. Obwohl großer Missmut unter den Investor:innen herrschte, da sich PTSB laut Analysen 18 Prozent unter Wert verkaufte, schaffte es die Bawag nun die notwendigen 75 Prozent Zustimmung der Aktionär:innen nach dem „Scheme of Arrangement" zu erreichen, berichtet die Irish Times. Es stimmten sogar 91,3 Prozent der Aktionär:innen auf der außerordentlichen Hauptversammlung (EGM) im Dubliner Conrad Hotel dem Deal in Höhe von 1,62 Milliarden Euro zu. Die Zustimmung des irischen Finanzministeriums, dem 57,5 Prozent Aktienanteil an der PTSB gehört, war der Bank schon vor der Hauptversammlung sicher.
Kommentar des Einsenders
Dazu passend: Institut bereitet sich auf Übernahme durch Unicredit vor
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/commerzbank-institut-bereitet-sich-auf-uebernahme-durch-unicredit-vor/100244010.html