12.12.2018

08:00 | fuw: Credit Suisse will Aktien zurückkaufen

Die Credit Suisse (CSGN 11.03 1.99%) will im kommenden Jahr Aktien im grossen Stil zurückkaufen. Der Verwaltungsrat habe einen Aktienrückkauf von bis zu 1,5 Mrd. Fr. bewilligt, teilte die Grossbank am Mittwoch im Vorfeld des diesjährigen Investorentags mit. In diesem Jahr dürften dabei Aktien in der Grössenordnung von mindestens 1 Mrd. Fr., abhängig vom Markt- und wirtschaftlichem Umfeld, erworben werden.

9:37 | Leser-Kommentar:
Wenn "Fachleute" sprich Importe ein Imperim übernehmen!
Und so taumelt die CS ins 2019, mit einem Aktienpreis, der gefährlich nah an der 10-Franken-Grenze liegt, einer Informatik, die teuer und träge ist und einer Stimmung im Personal, die kaum der offiziellen Glückseligkeit entsprechen dürfte. Und keiner zuoberst fragt, ob der Kurs stimmt.
https://insideparadeplatz.ch/2018/12/12/i-am-proud-to-work-at-credit-suisse/
... und das steckt dahinter:
CS-Chef Thiam könnte also sagen: Schaut, der Bannstrahl der Anleger trifft alle. Kommt dann schon.
Das wird Thiam nach aussen verkünden. Insgeheim aber wäre ein Plan denkbar, dass er die Bank immer mehr als Braut sieht, die er zuletzt zum Altar führt. Dort würde dann die CS von einem starken Bräutigam übernommen.
https://insideparadeplatz.ch/2018/12/11/thiams-letzter-tango-cs-verscherbeln/
... FIFA, CS alle im Bett des MBS!

11.12.2018

12:30 | gs: Gefahr einer neuen Bankenkrise wächst auch in Deutschland

In ihrem diesjährigen "Finanzstabilitätsbericht" weisen die Experten der Deutschen Bundesbank auf erhebliche "Verwundbarkeiten" des deutschen Finanzsystems hin, sofern sich der nun erkennbare konjunkturelle Abschwung fortsetzen oder gar verstärken sollte. Die in der Hochkonjunktur der letzten Jahre wieder stärkere Kreditvergabe an Firmen und Privatpersonen (hier z.B. im Bereich der Baufinanzierung) würde dann zu deutlich steigenden Ausfallrisiken führen, denen wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase nur vergleichsweise geringe Zinseinnahmen aus diesen Krediten gegenüber stehen.

"Wächst auch in Deutschland! ist gut - Deutschland wird aller Voraussicht nach der Ausgangspunkt für die nächsten Krise werden! TB

10.12.2018

11:32 | uawire: Kremlin tells Russian banks to prepare for disconnection from international payment systems

... According to the newspaper Vedomosti, the Central Bank sent letters to the Russian financial institutions recommending taking preventive measures in case the partner-banks, through which they work with the Visa and MasterCard systems, will be forced to suspend operations.

Eine Meldung mit derart brisantem Inhalt bringt man nicht einfach so. Vedomosti jedoch ist eine sehr bekannte russische Zeitung, weshalb wir diese Meldung ernst nehmen. Was hier allerdings unter "prepare" genau verstanden wird, entzieht sich unserer Kenntniss! TB

09.12.2018

09:33 | fuw: Neue Grossaktionäre für die Grossbanken

Die europäischen Grossbankentitel sind ein Trauerspiel: UBS (UBSG 12.56 0.48%) minus 30%, Credit Suisse (CSGN 11.095 0.86%) minus 37%, Deutsche Bank (DBK 7.705 0.09%) minus 50%. Das jetzt erreichte Kursniveau zieht nun aber neue Grossinvestoren an. Eine Pflichtmeldung der Schweizer Börse vom Freitag legt offen, dass der britische Investor Silchester sich diese Woche mit 3,03% an Credit Suisse beteiligt hat.


09:34 | Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar von gestern

Es fehlt noch Martin Blessing, der Totengräber der Commerzbank.
Wie Ackermann, wurde ebenso auch Blessing in der Schweiz, an der "Uni" St. Gallen ausgebildet.
Man sieht also deutlich, die Schweizer sind mitten in der EU und nicht nur außen vor:
Also, ..."wer hat´s erfunden?!"
Das besondere an Blessing: Sein Großvater war noch Bundesbankpräsident von Format und eine "Handaufzucht der Kreissparkasse". Format, Intuition und unternehmerisches Geschick lernt man eben nicht an einer Uni.

08.12.2018

19:43 | andernwelt: Die Deutsche Bank als Synonym für den Abstieg Deutschlands

Es gab Zeiten – die Älteren werden sich noch daran erinnern – da galt die Deutsche Bank als der Inbegriff deutscher Tugenden: Seriosität, Zuverlässigkeit, Solidität, Ehrlichkeit… Dank dieser herausragenden Qualitäten genoss die DB international einen exzellenten Ruf und avancierte zu einer der größten Banken weltweit. Bis der Schweizer Josef Ackermann 2002 das Ruder übernahm und diesen Leuchtturm der deutschen Wirtschaft in seiner zehnjährigen Amtszeit in einen Trümmerhaufen verwandelte.

weitere Synonyme für den Abstieg
"Dieselskandal" - Autoindustrie
Nahles
AKK
Merkel
Wahlergebnisse Landtagswahlen
Grenzpolitik
Kanzlerflugzeug TB

05.12.2018

09:17 | geolitico: Banken-Land Schweiz droht die Pleite

Brexit, Italienchaos, Trump, Börsenbeben, Nullzinsphase! Immer wieder und in letzter Zeit spürbar vermehrt stellen uns unsere Kunden in der Honorarberatung aber auch unsere Leser und Fans die Frage, ob es nicht besser sei, ihr Geld in die Schweiz zu bringen oder in den Schweizer Franken (CHF) umzutauschen, um es zu schützen vor Inflation, Eurocrash und Enteignung. Dies verneinen wir. Warum?

03.12.2018

20:41 | die unbestechlichen: So versucht die Bundesregierung, den Raubzug an den deutschen Steuerzahlern zu vertuschen

Sie nennen es den „größten Steuerraub in der Geschichte“. Die beiden Linken-Politiker im Bundestag, Fabio de Masi und Sahra Wagenknecht, sprechen von „organisiertem Steuerraub“, der unter den Augen der Bundesregierung stattgefunden habe. Mit „Cum-Ex“-Geschäften wurden die europäischen Steuerzahler von Banken, Investoren und Steuerberatern um mindestens 55 Milliarden Euro beraubt. Alleine in Deutschland wurden die Steuerzahler um 32 Milliarden Steuergelder erleichtert, berechneten Forscher der Universität Mannheim. Der „organisierte Steuerraub“ vollzog sich 13 Jahre lang unter den Augen der Bundesregierung, 13 Jahre, in denen Angela Merkel Bundeskanzlerin war.

Mal schauen wie das Merkel diesen Skandal wegdiskutieren/totschweigen will. Das wäre mal ein Grund für mehr Gelbwesten in Deutschland! IV 

 

01.12.2018

13:11 | ef: Erleben wir bald den Unergang der Deutschen Bank

Die Schadenfreude über den Fall der Deutschen Bank, der „Größenwahnsinnigen“ („Spiegel“), war groß, die Sorge um ihre Zukunft scheint sich aber in Grenzen zu halten. Der Aktienkurs ist heute niedriger als vor 30 Jahren. Auch die Kurse der über 800 Anleihen fallen weiter. Der Titel ist nicht mehr im Index Euro Stoxx 50 vertreten. Experten sehen darin die Strafe für die Geschäftsskandale, dreiste Bilanztricks, Globalisierungsexzesse und die Arroganz des Managements. Wie geht es weiter mit dem deutschen Marktchampion?

Ist es nicht eher so, dass die Deutsche schon längst eine Zombie-Bank ist und nur auf Grund der alchemistischen Fähigkeiten der Konzern-Steuerberater noch irgendwie lebend erscheint? TB

30.11.2018

13:14 | MMNews: Deutsche Bank: Rekordtief

Die Ermittlungen gegen Mitarbeiter und Kunden der Deutschen Bank wegen möglicher Geldwäscheverstöße reichen bis in die Gegenwart. „Die Ermittlungen beziehen sich mindestens auf einen Zeitraum von 2013 bis 2018 und laufen seit August 2018“, sagte Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt dem Handelsblatt (Freitagsausgabe). Bislang hatte die Staatsanwaltschaft noch keinen Zeitraum genannt.

29.11.2018

15:13 | faz: Nächster Schritt zur Bankenunion steht bevor

Die seit Jahren stockende „Vollendung“ der Bankenunion in der EU dürfte in Kürze einen deutlichen Schritt vorankommen. Nach Angaben aus der EU-Kommission, der Eurogruppe und dem EU-Parlament ist die Wahrscheinlichkeit stark gestiegen, dass sich die Eurofinanzminister am Montag in Brüssel auf eine Kompromisslösung zur sogenannten Letztsicherung („Backstop“) für den Bankenabwicklungsfonds SRF einigen werden.

Letztsicherung klingt wie dereinst "Endsieg" - das Gegenteil war und wird der Fall sein! TB

11:42 | sz: Razzia bei der Deutschen Bank

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt durchsucht die Geschäftsräume der Deutschen Bank in Frankfurt und weiteren Standorten. Grund seien Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche, teilte die Behörde mit.

Endlich getraut sich einmal der Staat die Richtigen zu überprüfen. Bisher hat man sich nur an die Kleinen gewandt und diese mit Auflagen drangsaliert. Sogar b.com muss der Bank Spendenbelege für 7-Euro-Spenden vorlegen (wer noch nicht hat, kann hier) und in den staatsgeförderten und geretteten Konzernen gehts zu wie in Palermo 1977! Bei aller Freude über die endlich sta(a)(t)tfindende Gerechtigkeit, gibt's auch ein Wermutstropfen! Jahrelang wurde nichts gemacht und jetzt auf einmal gehts? Der Verdacht liegt nahe, dass hier von außen interveniert wurde, um die Deindustrialisierung und Schwächung Deutschlands voranzutreiben! TB

 

26.11.2018

17:00 | nzz: Cum Cum, Cum Ex, Cum Fake – es ist an der Zeit, die Spielregeln grundsätzlich zu ändern

Nach dem Betrug mit unrechtmäßigen Steuerrückerstattungen für im Kreis verliehene Aktienpakete ist die Kölner Staatsanwaltschaft nun auf eine Steuerbetrugsmasche gestoßen, vor der die US-Börsenaufsicht SEC schon seit Jahren warnt – offenbar haben Banken im Namen reicher Kunden auch Steuerrückerstattungen auf Dividenden für Aktien eingefordert, die sie nie besessen haben. Steuerbefreiungen und Steuerrückerstattungen sind zum Ziel krimineller Aktivitäten in unglaublichem Ausmaß geworden.

25.11.2018

14:20 | sputnik: „Signifikanter Meilenstein“: China öffnet sich für deutsche Allianz

Der deutsche Konzern Allianz darf die erste ausländische Versicherungsholding in China gründen. Die chinesische Banken- und Versicherungsaufsicht hat dem Münchner Branchenriesen am Sonntag dafür grünes Licht gegeben.

Verzweiflungstat? Ich hoffte stets, dass uns spätestens seit 2008 der Herrgot vor "signifikanten Meilensteinen" in der Banken- und Versicherungswelt bewahren möge! Falsch gehofft" TB

22.11.2018

19:18 | Bild: Deutsche Bank in Geldwäsche-Skandal verwickelt?

Seit Monaten ermitteln Staatsanwälte in Dänemark, Estland und den USA im größten Geldwäscheskandal Europas. Der Vorwurf: Die Danske Bank, Dänemarks größte Bank, soll über eine Filiale in Estland bis zu 200 Milliarden Euro gewaschen haben. Am Montag gab die Deutsche Bank dann zu, als sogenannte Korrespondenzbank Zahlungen für die estnische Filiale der Danske Bank unter anderem in die USA weitergeleitet zu haben. Daraufhin fiel der Aktienwert der Bank am Dienstag mit 8,05 Euro auf ein Rekordtief. Die Deutsche Bank will sich in dem Skandal korrekt verhalten haben.

 

20.11.2018

10:22 | zero-h: Whistleblower Implicates Deutsche Bank In $150 Billion Money Laundering Scandal

Just when Deutsche Bank probably thought the worst of its legal troubles (over the Libor scandal, sales of shoddy mortgage-backed securities, FX and precious metal rigging which collective resulted in tens of billions in legal fines) were behind it, the struggling German lender is being drawn deeper into the biggest money laundering scandal in European history.

Wenn man dagegen den kleinen Asset-Manager sieht, was der für einen unnötigen Papierkram auszufüllen hat und unter Dauerverdacht steht, dann kommt man schon ins Grübeln - als Nicht-Aufgewachter zumindest! TB

13:47 | dazu passend - handelsblatt: Deutsche-Bank-Aktie fällt auf ein Rekordtief! TB

13:05 | Leser-Kommentare
(1) Ja, ja der Nicht-Aufgewachte fängt dann zu denken an und kommt zu dem klaren Schlussfolgerung:
„Das Bargeld muss abgeschafft werden, damit so etwas nicht passieren kann.“

(2)  Der Systemanalytiker: Zum Aufmuntern habe ich folgende Logikkette in mir gefunden: Zuallererst kam das Edelmetall zu den Banken und man bekam dafür Lagerscheine (=Papiergeld), danach wurde das Edelmetall "abgeschafft" und durch das Papiergeld ersetzt. Nun schafft man das Papiergeld ab und danach schaffen sich auch die Banken automatisch selbst ab (denn was sollen die noch Großartiges tun für uns?). Und am Schluss fängt das Spiel wieder von vorne an...

17.11.2018

16:12 | gs: Index signalisiert Bankenkollaps und die nächste Finanzkrise

Die US-Notenbank Fed ist womöglich schon in höchster Alarmbereitschaft und erwägt, die Aktienkurse der Großbanken zu stützen, um das Warnsignal abzuschwächen. Unter Umständen wird sie allerdings nur einen heftigen, lawinenartigen Kurssturz auszulösen. Den Notenbankern geht es lediglich darum, dem Fieberpatienten das Thermometer wegzunehmen. Es wird aber sehr schwer werden, die Entwicklung des BKX schönzureden, besonders falls er unter die Unterstützung bei 90 Punkten sinkt und sich in den nächsten Monaten (oder Wochen) der 70-Punkte-Linie nähert.

Zuerst Staatsfinanzierung danach noch Banken-Kurs-Stütze! So viele Tabubrüche wie die Zentralbanker im letzten Jahrzehnt orchestriert haben, konnten wir uns nicht einmal in unsere schlimmsten Albträumen (vor 2008) vorstellen! TB


10:15
 | griechenland-blog: Neue Bombe für Griechenlands Banken

Die angekündigte Herabstufung dreier Banken Griechenlands in den Index MSCI Small Cap führte umgehend zu neuen Turbulenzen. Die am 14 November 2018 bekannt gewordene Entfernung dreier griechischer Bankaktien aus dem Index „Standard Greece“ des US-amerikanischen Finanzdienstleisters MSCI war das Signal, das eine neue Welle starker Erschütterungen in der Branche initiierte und die Athener Börse auf Niveaus von 634 Punkten drückte.

Schöner Sinnverdrehung. Geübte b.com-Leser wissen längst: "Bombe für Banken" heißt eigentlich "Bombe für deutsche Steuerzahler", ganz egal wo diese Banken in Europa sich befinden! TB

 

14.11.2018

13:43 | aktionär: Geht der Deutschen Bank das Geld aus?

Den jüngsten Banken-Stresstest der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) hat die Deutsche Bank gerade so bestanden. Sie gehört aber zu den zehn schlechtesten Banken im Test. Nun wurde bekannt, dass das Geldhaus in einem Teil versagt hat. Es fehlen offenbar Milliarden. Die Kapitalbasis ist auch zehn Jahre nach der Finanzkrise immer noch zu niedrig.

10:26 | pravda-tv: Steuerzahler haften für Europas Pleitebanken

Deutschland haftet mit 27 Prozent der Einlagen, mit rund 190 Milliarden Euro. Wie beim ESM wäre Deutschland auch beim EWF größter Zahler. Mit diesem Betrag würde Deutschland auch für Verluste haften.

Als Dank für die damalige Rettung haben die Banken Cum-Ex-Geschäfte salonfähig gemacht und waren bei deren Durchführung maßgeblich beteiligt. Wann kommt der Gegen-Dank? TB

11:37 | dazu passend - ak: Rendite vom Staat! TB

11.11.2018

08:23 | fuw: Wertfalle europäische Banken

Das Gute vorweg: Analysten erwarten für 2018 und 2019 bei allen grossen Banken in Europa einen Gewinn. Auch der Stresstest des europäischen Regulators von Anfang November zeigt in der Summe, dass die Institute besser kapitalisiert sind als in den Auswertungen der Vorjahre. Gemessen an den gängigen Kriterien gilt zudem: Europas Bankaktien sind günstig bewertet.

09.11.2018

09:45 | f100: Steuerbetrug: Pariser Staatsanwaltschaft fordert Milliarden-Strafe gegen UBS

Im Steuerbetrugs-Prozess gegen die Schweizer Großbank UBS in Frankreich hat die Staatsanwaltschaft eine Rekordstrafe von 3,7 Milliarden Euro gefordert. Steuerbetrug sei "nichts anderes als ein Diebstahl zum Schaden der Gemeinschaft", sagte Staatsanwalt Eric Russo am Donnerstag vor dem Pariser Strafgericht. Die Strafe gegen Banken müsse so hoch ausfallen wie der Schaden, welcher der Gesellschaft entstanden sei.

08.11.2018

11:09 | uncut-news: Finanzprobleme: Erster Bank-Run in Südchina

Wenn in China eine Banken-Krise ausbricht, dann wohl zuerst bei den kleinen Banken. In Südchina gab es bereits einen ersten Bank-Run. Seit Chinas Schattenbankensektor vor zwei Jahren seinen Höhepunkt erreichte, versuchte Peking aufgrund der Bedenken zur finanziellen und sozialen Stabilität aggressiv gegen den Sektor vorzugehen. Immerhin umfasst der chinesische Finanzsektor bereits mehr als unglaubliche 35 Billionen Dollar.

08:23 | fuw: UBS droht Klage der USA

Wegen angeblich fauler Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise rechnet die Grossbank mit einer Klage der US-Justiz. Zuvor hat Credit Suisse nach einem ähnlichen Fall Milliarden zahlen müssen.


09:10 | Leser-Kommentar zum Bank-Raub (reverse) von gestern

das war schon früher so: Nach dem ersten Tank kommt gleich die Dresdner Bank...

07.11.2018

18:52 | unbestechlichen: Haben belgische Banken und Politiker einen Großteil von Gaddafis Milliarden gestohlen?

Am Montag enthüllte der belgische Fernsehsender RTBF die Ermittlungen des Generalstaatsanwalts Georges Gilkinet über das Verschwinden von Milliarden Euros aus den Konten des nach NATO-Angriffen ermordeten libyschen Machthabers Muammar Gaddafi bei belgischen Banken. Das gesamte Vermögen Gaddafis ist jedoch Eigentum des libyschen Volkes, das mit Zins und Zinseszins zurückgegeben werden muss.

Wenn das stimmt, muss man die Banken fast bewundern. Dass denen der "Zugriff" schneller gelungen ist, als Hillary und der westlichen Wertegesellschaft, muss den Banken erst einer nachmachen! TB

04.11.2018

10:39 | ceiberweiber: Die BAWAG-Affäre – ein transatlantischer Skandal

Wer meint, das Wahljahr 2017 sei für die SPÖ besonders dramatisch gewesen, sollte sich an 2006 mit der Pleite der Gewerkschaftsbank BAWAG erinnern. Diese stieg 1998 beim US-Brokerhaus Refco ein, dessen später zu einer hohen Haftstrafe verurteilter CEO Phillip Bennett in jenem Jahr mit Fake-Bonds zu jongluieren begann. Von Milliardenforderungen wegen der Refco-Pleite musste sich die BAWAG dann freikaufen, nachdem Bennett 2005 vor seiner Verhaftung schnell noch einen „Blitzkredit“ von 425 Millionen Euro bekommen hatte. Als viertgrößte Bank Österreichs verpfändete die BAWAG dann den Streikfonds seines Besitzers, des ÖGB, und am Ende vom Lied landete die Bank beim US-Hedgefonds Cerberus.

Eine der besten Aufarbeitungen des BAWAG-Thrillers ever. Wer in die Niederungen der Bankenwelt mit samt deren Verstrickungen in die Politik hineinschnuppern möchte, dem sei dieses Essay wärmstens ans Herz gelegt! TB

03.11.2018

09:28 | wf: Was machen eigentlich Banken?

Am 14. Juni dieses Jahres gab Mario Draghi, Chef der EZB, bekannt, dass das monatliche Volumen des Anleihekaufprogrammes ab Oktober auf 15 Milliarden reduziert und ab Dezember dieses Jahres ganz beendet werde. Der Leitzins bliebe voraussichtlich bis Ende 2019 unverändert bei null Prozent. In den gängigen Lehrbüchern der Ökonomie sind Finanzintermediäre wie Banken und Investmentgesellschaften Organisationen, die „die Ersparnis einer Volkswirtschaft mit den Realinvestitionen in Einklang bringen“

10:47 | Der Systemanalytiker "Was machen eigentlich Banken?".
Für alle Neu- bzw. Umsteiger auf b.com versuche ich diese Frage ganz kurz und grob zu beantworten, wohlwissend, dass eine nähere Erklärung Bücher füllen würde.
Eine Bank erzeugt bunt bedruckte Zettel (landläufig Geldscheine oder Banknoten genannt) bzw. gibt ein paar Zahlen in ihr Computersystem ein. Die bunten Zetteln werden Zentralbankgeld, die Computereinträge Giralgeld genannt. Diese Gelderzeugung ist quasi eine Geldschöpfung aus dem Nichts, weil die Bank hierfür keine echte, unserem Wohlstand nützliche Leistung erbringt. Das Bankensystem kann dies nahezu beliebig machen, solange bis die Wertlosigkeit der ganzen Geldscheine bzw. des Giralgeldes für jedermann offensichtlich wird, und das wird es mit Sicherheit. Spätestens zu diesem Zeitpunkt verlieren diejenigen, die solches Geld besitzen, eben dieses Geld wegen Wertlosigkeit bzw. andere, die Schulden haben (zB. Immobilienkredite) ihre Immobilien wegen Zwangsversteigerung o.ä.
Dieses Geld ist also ein großer Betrug an uns und hat nur den Zweck, unsere Leistung abzusaugen und es funktioniert bisher sehr gut, weil die meisten Menschen diesen Taschenspielertrick nicht durchschauen.

12:29 | Gerhard Breunig zum Systemanalytiker
um die Entstehung des "Geldes" ranken sich viele Mythen. Aus kommerzieller Betrachjtung wird das "Geld" nicht aus dem NICHTS geschöpft. Was Banken tun, ist die Konvertierung unseres Wertes (Substanz und Liquidität zweiten Grades) in Liquidität ersten Grades.
Das geschieht bei der Zentralbank über die Hinterlegung von Kollateral des Staates oder bei Geschäftsbanken über Kredite. Der Wert wird mit Unterschrift übertragen. Mehr tut eine Bank nicht. Das ist reine Buchhaltung. Das ist die Banklizenz. Das "Geld" ist immer eine Schuldobligation, deren Wert durch das Rückzahlungsversprechen entsteht. Natürlich ist das alles rein fiktiv, denn der Wert eines Menschen ist im System unbegrenzt. Wer sich immer noch fragt, warum wir ständig alles Mögliche unterschreiben müssen, der kennt jetzt den Grund.

12:30 | Leser-Kommentar zum Systemanalytiker
Der vom Systemanalytiker erwähnte Taschenspielertrick nennt sich „Geldentwertung durch Währungsreform“. Kurios, dass bisher immer nur die Bürger haftbar gemacht wurden, nie jedoch die Staaten und ihre Banken. So geschehen 1923/24 (kompletter Vermögensverlust), 1948 (75% futsch), 1990 sowie 2002 (Hälfte Vermögensverlust).

02.11.2018

17:25 | n-tv: Als "anfällig" eingestuftItalienische Bank versagt bei Stresstest

Erneut werden rund 50 Geldhäuser in Europa auf ihre Krisentauglichkeit getestet. Laut einem Medienbericht fällt ein italienisches Institut dabei allerdings durch. Die Banca Carige rutscht während der Simulation beim Kernkapital in den roten Bereich.

Kommentar des Einsenders
Nur eine Bank? Angeblich bekommen einige italienische Banken Probleme, wenn die Renditen auf italienische Staatsanleihen steigen, d.h. die Kurse fallen. Und dann fällt nur eine italienische Bank durch? Der Stresstest muss sehr lasch sein, wenn da so ein Ergebnis bei herauskommt.


15:15
 | freitag: EU-Bankrun: Nein,dein Geld gebe ich dir nicht

Auch beim Begriff "Bankrun" schwappt die Unkenntnis sogar bei Lexika nach oben: sehr seltsam. Laut Gablers Wirtschaftslexikon ist darunter "ein Ansturm der Einleger auf die Kassen einer Bank" zu verstehen..."um bei wirklichen oder vermeintlichen Zahlungsschwierigkeiten der Bank die Guthaben abzuziehen".

01.11.2018

10:59 | ff: Die Macht der Finanzkonzerne - Wie BLACKROCK mittels Geld die Welt regiert!

Informativer und unterhaltsamer Aufklärungsfilm zum Feiertag! Jene Firma, in welcher Herr Merz Aufsichtsrat ist. TB