13.08.2026

11:10 | BN: Kreditvergabe verschärft Krise der Autozulieferer – Banken verlangen mehr Sicherheiten

Deutschland – Ende Juli 2026 verschärfen Banken die Kreditvergabe an deutsche Autozulieferer. Sinkende Bestellungen der Autobauer treffen dabei auf hohe Kosten für neue Antriebe, Software und moderne Produktionsanlagen. In einer VDA-Umfrage unter rund 40 Unternehmen bezeichneten 44 Prozent das Verhalten ihrer Banken als restriktiv. Weitere 22 Prozent berichteten sogar von einer ablehnenden Haltung. Besonders gefährdet sind deshalb mittelständische Betriebe mit niedrigen Margen und hoher Verschuldung. Ihnen drohen Liquiditätsprobleme, Stellenabbau und weitere Insolvenzen.

Volkswagen, BMW und Mercedes senken ihre Ausgaben, weil Absatz und Gewinne zurückgehen. Deshalb bestellen die Hersteller geringere Mengen und verlangen zugleich niedrigere Preise. Viele Zulieferer können ihre eigenen Kosten jedoch nicht im gleichen Tempo reduzieren.

Gleichzeitig müssen die Unternehmen Milliarden in Elektromobilität, Elektronik und Automatisierung investieren. Diese Ausgaben lassen sich jedoch kaum allein aus laufenden Gewinnen finanzieren. Eine restriktive Kreditvergabe kann deshalb bereits geplante Investitionen verzögern oder vollständig verhindern.

Der Verbrenner soll sterben. Einige Zulieferer nehmen diese politische Einladung bereits persönlich. JE

08.08.2026

13:09 | ZH: Die Realität schlägt zurück: Sozialistischer NYC-Bürgermeister Mamdani wendet sich an kapitalistische Banker um Hilfe

Nachdem der sozialistische New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani Citadels Ken Griffin angegriffen, eine Immobiliendatenbank wohlhabender Hausbesitzer geschaffen hat, die die Liste für „Luigi-verehrende linke Schläger“ leicht zugänglich macht, und unablässig Amerika und den Kapitalismus beschimpft hat – während sein Freund, der inoffizielle Sprecher der Democratic Socialists of America Hasan Piker, seine Anhänger dazu aufrief, „Kapitalisten auf der Straße zu töten“, und andere DSA-Mitglieder die Zerstörung Amerikas von innen forderten –, wendet sich der weit links stehende NYC-Bürgermeister, der auf Hindernisse stößt, nun an kapitalistische Banker um Hilfe.

Piker in eigenen Worten: „Tötet diese Hurensöhne und ermordet diese Hurensöhne auf der Straße. Lasst die Straßen in ihrem verdammten roten kapitalistischen Blut tränken.“ Bloomberg berichtet, dass Mamdani führende kapitalistische Banker für einen neuen Wirtschaftsbeirat sucht, um die Beziehungen zur Wall Street zu kitten, nachdem er gefährliche Rhetorik gegen genau die Menschen verbreitet hat, die die Stadt am Laufen halten.

Zu den Eingeladenen gehören der frühere UBS-Americas-CEO Robert Wolf, der frühere Lazard-Investmentbanking-Chef Antonio Weiss und der New Yorker Präsident von Bank of America, Jose Tavarez, so mit den Gesprächen vertraute Personen.

Eat the rich, aber bitte erst nach dem Finanzierungsgespräch. JE

16:49 | Monaco
Samstagnachmittag....Zeit für Virtuosität...

https://www.youtube.com/watch?v=Wh3t49NsWBA

03.08.2026

11:53 | presse: Abhebelimit bei hunderten Bankomaten von 400 auf 200 Euro gesenkt

Die Betreiber von Bankomaten verdienen mit Zahl der Transaktionen, nicht mit der Abhebesumme: Grund genug für einige Anbieter, niedrigere Abhebelimits einzuführen. Die OeNB entwarnt. Österreicher gelten als besonders Cash-affin. Sogar ein Gesetz zur Annahmepflicht von Bargeld oder Cash im Verfassungsrang ist wiederholt Thema. Doch einzelne Bankomaten spucken plötzlich pro Behebung nicht mehr wie gewohnt bis zu 400, sondern beispielsweise nur mehr 200 Euro aus – es geht um hunderte Geräte österreichweit, bestätigt die Nationalbank der APA „teilweise niedrigere Abhebelimits“. Um an 400 Euro zu kommen, muss man gegebenenfalls mehrfach hintereinander abheben.

Kein staatliches Bargeldverbot, sondern ein privatwirtschaftlicher Griff in die Geldbörse. Beruhigend ist daran vor allem, dass diese Einschränkung diesmal nicht mal aus Brüssel kommt. JE

01.08.2026

17:01 | trend: Jetzt ist es fix: Bawag übernimmt PTBS

Die Mehrheit der Aktionäre der irischen Bank PTSB stimmte in einer außerordentlichen Hauptversammlung für die Übernahme durch die Bawag. Obwohl großer Missmut unter den Investor:innen herrschte, da sich PTSB laut Analysen 18 Prozent unter Wert verkaufte, schaffte es die Bawag nun die notwendigen 75 Prozent Zustimmung der Aktionär:innen nach dem „Scheme of Arrangement" zu erreichen, berichtet die Irish Times. Es stimmten sogar 91,3 Prozent der Aktionär:innen auf der außerordentlichen Hauptversammlung (EGM) im Dubliner Conrad Hotel dem Deal in Höhe von 1,62 Milliarden Euro zu. Die Zustimmung des irischen Finanzministeriums, dem 57,5 Prozent Aktienanteil an der PTSB gehört, war der Bank schon vor der Hauptversammlung sicher.

Kommentar des Einsenders
Dazu passend: Institut bereitet sich auf Übernahme durch Unicredit vor
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/commerzbank-institut-bereitet-sich-auf-uebernahme-durch-unicredit-vor/100244010.html