24.04.2018

09:34 | f100: DWS-Börsengang für Deutsche Bank doch nicht so lukrativ wie gedacht

Um den schwächelnden Kurs in den ersten Wochen nach dem Handelsstart zu stabilisieren, sind rund 3,5 Millionen Aktien zurückgekauft worden, wie die damit beauftragte Schweizer Großbank Credit Suisse am Montag mitteilte. Damit sinken die Gesamteinnahmen des DWS-Börsengangs von 1,45 Milliarden auf 1,33 Milliarden Euro.

23.04.2018

09:38 I wiwo: Griechische Banken bestehen EZB-Stresstest

".... Die Prüfung wurde für die griechischen Institute vom Herbst auf das Frühjahr vorgezogen, um rechtzeitig vor dem geplanten Abschluss des Griechenland-Rettungsprogramms im August Klarheit über den Zustand der Banken zu haben. Die Ergebnisse der Belastungsprüfung will die EZB am 5. Mai veröffentlichen. Aber schon jetzt ist klar: Keines der vier Institute fällt durch. Damit werden die im dritten Griechenland-Rettungspaket für die Bankenrettung zurückgestellten Hilfsgelder von knapp 20 Milliarden Euro nicht benötigt."

Vor einigen Tagen habe ich von den aktuellen Fantastilliarden in/für Griechenland berichtet, s.u. und siehe da, das "Rettungspaket" ist schon unterwegs. Dass der StressScherztest positiv ausgefallen ist, bedarf angesichts der letzte Woche angeführten Zahlen keiner weiteren Erklärung. Hier nochmals die Schulden Griechenlands sowie die NPL-Quote der ach so soliden Banken:

Wie sieht es in Griechenland heute aus, nach all den solidarischen, systemstabilisierenden etc. Rettungsmilliarden? Fließt nun Milch und Honig?
Nicht ganz. Nach dem Schuldenhöchststand im 4. Quartal 2011 von € 367,9 Mrd. und dem darauffolgenden „Schuldenschnitt“ auf € 280,3 Mrd. ging es bis zum 4. Quartal 2017 wieder munter „bergauf“ mit den Schulden auf € 328,7 Mrd..
Aber in den Wirtschaftsteilen der Medien wurde doch allerdort die freudige Nachricht getrommelt, Griechenland hätte 2017 einen Primärüberschuss von fast € 2 Mrd. erwirtschaftet über Steuern und Angaben abgepresst. Wie bei Jubelmeldungen üblich, war das nur die halbe Wahrheit. Berücksichtig man die Zinszahlungen, Steuerrückzahlungen und andere Rückstellungen (diese waren vorher ausgeklammert), wird aus dem Primärüberschuss ein Defizit von € 6,4 Mrd. Also alles wie gehabt. Das nächste GriechenlandBankdenpaket kommt bestimmt, alternativlos.
Daten: querschuesse.de

Laut der griechischen Zentralbank, Bank of Greece betrug die NPL-Quote, Non Performing Loans (notleidende Kredite mit mehr als 90 Tagen Zahlungsverzug) schlanke 43,1%, oder rund € 96 Mrd. (Quelle: querschuesse.de). HP

08:59 | FAZ:  Die größte Schweizer Bank verdient mehr Geld

UBS steigert Gewinn zu Jahresbeginn= Zürich, 23. Apr (Reuters) - Die UBS hat ihren Gewinn zu Jahresbeginn dank steigender Erträge im ... 
Die Schweizer Großbank UBS hat ihren Gewinn zu Jahresbeginn dank steigender Erträge im Kerngeschäft Vermögensverwaltung und einer guten Entwicklung der Investmentbank nach oben geschraubt. Im traditionell starken ersten Quartal stand unter dem Strich ein Plus von 1,5 Milliarden Franken und damit 19 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das größte eidgenössische Geldhaus an diesem Montag mitteilte. Analysten hatten durchschnittlich mit 1,37 Milliarden Franken gerechnet.

21.04.2018

19:13 | ITM-YT: BANKS WILL MODIFY YOUR CONTRACTS DURING THE RESET

What I’m going to show you today is the most likely trigger to blow the financial system up where it is NOT repairable and how the banks have the legal right to change YOUR contracts; mortgages, auto loans etc., without your permission. The old financial system has been on life support since 2008. It is dying, frail and rigid and the central banks have used up their fiat money bazooka. Central banks are accumulating gold to protect their power… me too.


13:55
 | DWN:  Ökonom: „Die Bundesbank sollte Target 2 boykottieren“

In einem offenen Brief an den Präsidenten der Europäischen Kommission warnt die „European Constitutional Group“ vor einer weiteren Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion. Einer der Unterzeichner ist der ehemalige Chefvolkswirt der Deutsche Bank-Gruppe Thomas Mayer. Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten erklärt er, warum die Pläne der Kommission nicht nur den deutschen Steuerzahlern schaden würden, sondern langfristig auch der gesamten Eurozone.

20.04.2018

13:40 | DWN: Merkel: Deutsche Sparer sollen für Europas Banken haften

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den deutschen Widerstand gegen ein gemeinsame europäische Einlagensicherung aufgegeben. In bisher unbekannter Deutlichkeit gab Merkel bekannt, dass die deutschen Sparer bald schon für die Banken in Europa haften könnten. „Wir sind auch bereit, in einer vielleicht nicht unmittelbaren, aber ferneren Zukunft, ein gemeinsames Einlagensicherungssystem zu machen“, sagte Merkel am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin.

Wie gestern auf b.com beschrieben: Macron-Besuche in Berlin sind für Deutsche schlimmer als die Pest! Trulla konnte dem Charme des französischen Gerontophilen nicht widerstehen! TB

Der Hausphilosoph mit ein paar Zahlen zum Hintergrund des "alternativlosen" Einlagensicherungsenteignungssystems:
Ein Blick nach Griechenland verdeutlicht die Situation: Laut der griechischen Zentralbank, Bank of Greece betrug die NPL-Quote, Non Performing Loans (notleidende Kredite mit mehr als 90 Tagen Zahlungsverzug) schlanke 43,1%, oder rund € 96 Mrd. (Quelle: querschuesse.de).


08:57
 | Handelsblatt:  Deutsche Bank überweist versehentlich 28 Milliarden Euro

Deutschlands größtes Geldhaus hat aus Versehen 28 Milliarden Euro überwiesen - in nur einer Transaktion. Es war ein „operationaler Fehler“, meint die Bank. Eine Routinezahlung ist bei der Deutschen Bank im letzten Monat schiefgelaufen. Deutschlands größtes Finanzinstitut überwies im Rahmen seines täglichen Handels mit Derivaten versehentlich 28 Milliarden Euro auf ein Konto der European Exchange.

Leider nicht an uns .... daher müssen auch unsere Leser wieder die Werbung ertragen. TS

19.04.2018

16:33 | Leser Beitrag - EDIS und die italienische Krankheit     
Deutschen und österreichischen Sparern droht neues Ungemach

Im Schatten unbewältigter Migrationsprobleme, heißer und kalter Kriege, sowie allerlei anderer krisenhafter Entwicklungen, dräut eine weitere Gefahr, die von den Massenmedien bislang kaum thematisiert wird. Es handelt sich um die durch die marode italienische Bankenlandschaft bedingte Unsicherheit im Hinblick auf die Guthaben von Sparern in anderen Ländern der Union.
Wie es dazu kommt? Die Ursache dafür liegt in der geplanten „Europäischen Bankenunion“, die vorgeblich der Stabilität des europäischen Bankenwesens dienen soll. Die Konstruktion wird von drei Säulen getragen: Von einer einheitlichen Bankenaufsicht, einem gemeinsamen Mechanismus zur Abwicklung notleidender Banken und von einem auf den Namen EDIS (European Deposit Insurance Scheme) hörenden, europaweiten Einlagensicherungssystem. Kernanliegen des Vorhabens ist es, vertrauensbildend zu wirken und der Verunsicherung von Sparern entgegenzuwirken. In Wahrheit wird dieses Ziel aber nicht erreicht werden. Denn nicht wenige Fachleute kritisieren, dass mit EDIS infolge unbewältigter Altlasten – im Klartext: Nicht wertberichtigte faule Kredite in den Bilanzen ausländischer (namentlich italienischer) Banken – beachtliche Haftungen und Risiken auf die Sparer in Unionsstaaten mit soliden Bankenlandschaften zukommen werden. Wie der Ökonom und Bankenexperte Ralph Bärliga kürzlich in einem in der „Huffington Post“ veröffentlichten Aufsatz darlegte, sind rund 13,5 Prozent der von italienischen Banken vergeben Kredite notleidend. Die Gesamtsumme dieser mutmaßlich uneinbringlichen Forderungen, beläuft sich auf 330 Mrd. Euro und umfasst damit ein Drittel der im Euroraum aushaftenden, faulen Kredite. Die erforderlichen Wertberichtigungen sind bisher unterblieben, weil nicht wenige der Geldinstitute dadurch augenblicklich bankrottgehen würden. Bei den zurückliegenden, unionsweit durchgeführten „Stresstests“, stachen italienische Bankinstitute durch auffallend schlechte Noten heraus. Der Name Banca Monte dei Paschi di Siena, kam wochenlang nicht aus den einschlägigen Negativschlagzeilen.
Italien leidet unter einem strukturellen Problem, das mit der Einführung der unseligen europäischen Esperantowährung drastisch verschärft wurde. Die bis dahin oft und gerne gespielte Abwertungskarte kann seither nämlich nicht mehr gezogen werden. Ergebnis: Italien hat zwar einen Konsumrausch erlebt, aber stark an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Die Unternehmen haben sich aus den internationalen Märkten gepreist und die Wirtschaft liegt entsprechend darnieder. Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf, liegt heute unter dem Niveau von 1999 (!), dem Jahr der Euroeinführung. Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn, vormaliger Chef des Münchener IFO und profilierter Kritiker der monetären Fehlentwicklungen im Euroraum meint, dass es, um das Land wieder wettbewerbsfähig zu machen, einer massiven „inneren Abwertung“ bedarf: Löhne und Preise müssten demnach um ein rundes Drittel gesenkt werden. Das leuchtet ein. Weil infolgedessen aber jede am Ruder befindliche Regierung auf der Stelle aus dem Amt gejagt würde, verschwendet die politische Klasse Italiens daran natürlich keinen Gedanken.
Viel attraktiver erscheint es da schon, die im Keller befindlichen Leichen (die unterbliebene Bankensanierung) doch den Banken und Sparern anderer Unionsstaaten zu überlassen und die Konsumausgaben, wie auch bisher, mit weiterhin wachsenden Verbindlichkeiten im Target-2 System zu finanzieren. Wie es im bereits zitierten Artikel heißt, ist der negative Target-2-Saldo Italiens von 2012 bis heute von 280 auf 420 Mrd. Euro, also um ein Drittel(!), angestiegen. Das bedeutet faktisch, dass die deutschen Exporte nach Bella Italia mit unverzinslichen Krediten deutscher Banken bezahlt und mutmaßlich irgendwann à fonds perdu gebucht, also abgeschrieben werden. Der durch den Moral Hazard italienischer Bankinstitute bedingte Schaden, wird an den Deutschen hängenbleiben. Die Freude des Deutschen Michels über seine Exporterfolge, entbehrt bei Licht besehen, jeder Grundlage.
Unter den derzeit gegebenen Voraussetzungen, wird die Schaffung einer Europäischen Bankenunion auf eine - zumindest partielle - Enteignung deutscher und österreichischer Sparer hinauslaufen. Für sie wäre die Implementierung der europaweit einheitlichen Einlagesicherung eine Katastrophe, wenn nicht zuvor eine Wertberichtigung in den Bilanzen der italienischen Banken vorgenommen wird. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist indes – siehe oben - eher gering. Macht nix: Deutschland kann und will seiner Rolle als Retter für eigentlich eh alles, eben nicht entrinnen. Österreich sitzt dabei, wie immer, mit an Bord.

b.com dankt dem Autor für seine fulminaten Ausführungen ..... und warum bekommen wir sowas nicht jeden Tag?  TS

08:26 | fuw: UBS räumt jetzt im Inland auf

UBS verlangt neu auch von Schweizer Kunden einen Nachweis der Steuerehrlichkeit – zumindest wenn sie bestimmte Merkmale aufweisen. Im Visier stehen Personen mit Domizil Schweiz, die bei der UBS entweder ein Nummernkonto haben, die Post banklagernd wünschen oder wirtschaftlich Berechtigte einer Offshore-Struktur sind, hat «Finanz und Wirtschaft» erfahren.

Was für eine irreführende Überschrift! Ich Naivling dachte beim Lesen derselben, dass die Bank intern aufräumt, dabei gehts wieder einmal nur um die Korrektheit der Kunden. Aufräumen bei sich selbst haben die anscheinend nicht nötig. Wenns brennt räumen ohnehin die Steuerzahler auf, während CEO und Verwaltungsrat irgenwo zwischen Dubai und Singapore das Altenteil genießen! TB

18.04.2018

12:39 | ip: Raiffeisen-Präsident: Egotrip statt aufräumen

Die Schweiz erlebt in diesen Tagen ein Schauspiel der besonderen Art. Da schmort seit Wochen der Ex-Chef der drittgrössten Bankengruppe in U-Haft. Und nun wollen 2 Professoren den Fall lösen. Mit einer Untersuchung. Der gefühlt siebzehnten. Pascal Gantenbein, 48, und sein Ex-Lehrer Bruno Gehrig, 71, sie haben nun die Mutter aller Abklärungen eingeläutet.

Präsidiale Egot-Trips anstatt aufräumen? In der Bankenwelt? Gibt'sdoch nicht! TB

16.04.2018

09:30 | ET: Deutsche Bank – Game over? Ein Institut vor dem Untergang

Was Leser unseres Buches KAPITAL FEHLER schon seit Monaten wissen, wird nun Allgemeingut. Die Deutsche Bank befindet sich im Endspiel und steht vor dem Aus. Das wird ein Game Changer sein. Deutsche Bank Chef Cryan sah sich sogar gezwungen verlauten zu lassen, dass es der Bank gut geht und keine Anfrage auf Staatshilfen gestellt wurde. Das hat der Chef von Lehman Brothers kurz vor der Pleite 2008 ebenfalls verlauten lassen.

Genauso wie niemand die Absicht hatte eine Mauer zu bauen, hat auch niemand die Absicht um Staatshilfe zu winseln! The fall in style! TB


08:19
 | gs: Das Bankenproblem des Euroraums

Die Bedeutung der Banken für das Wirtschafts- und Finanzmarktgeschehen ist groß. Das liegt daran, dass die Geldhäuser durch ihre Tätigkeit die Kredit- und Geldmenge in der Volkswirtschaft maßgeblich (mit-)bestimmen. So kann es nicht verwundern, dass Probleme im Bankensektor auf die Gesamtwirtschaft durchschlagen (und umgekehrt). Wenn Banken erst einmal beginnen zu wanken, ist die Not meist groß: Dann heiligt der Zweck nahezu alle Mittel - wie die Ereignisse in 2008/2009 nur zu deutlich gezeigt haben: Steuerzahler und Sparer werden ungeniert zur Ader gelassen, um den Kollaps der Kreditinstitute zu verhindern.

14.04.2018

17:38 | nytimes: British Banks Will Have to Cut Ties to Sanctioned Oligarchs, U.S. Says

The United States on Tuesday ratcheted up its efforts to block Kremlin-linked industrialists from doing business in the West, warning that British banks will have to sever their relationships with the tycoons if they want continued access to American financial institutions.

13.04.2018

18:02 l ET: ESM – Große Macht mit großer Verantwortungslosigkeit

Der ESM leiht Staaten Geld, die bei den Banken keins mehr bekommen. Dabei agiert er steuerbefreit, konspirativ und außerhalb der europäischen Gesetzgebung, weiß Gastautor Roger Letsch und wirft einen genaueren Blick hinter die Kulissen des permanenten Euro-Rettungsschirms.

Wohl der widerlichste aller rechtspositivisteschen "Gesetzes-Akte"! Außerdem wurde er als expliziter Länderretter konstruiert und abgewtimmt und ein halbes Jahr später zum Bnakenretter umfunktioniert! TB


07:57
 | Handelsblatt:  Bonitätswächter überprüfen Deutsche Bank auf Herabstufung

Der Führungswechsel beim größten heimischen Geldhaus könnte negative Folgen für die Bonitätsnote haben. Die Ratingagentur Standard & Poor’s prüft eine Herabstufung. Nur ein paar Tage nachdem die Deutsche Bank ihren bisherigen Vorstandschef John Cryan wegen Glücks- und Erfolglosigkeit geschasst hat, prüft die große internationale Ratingagentur Standard & Poor’s eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Frankfurter Geldhauses. Dabei geht es um das sogenannte Long-Term-Issuer-Credit-Rating, bei dem die Deutsche Bank bislang mit der Note A- bewertet wird.

12.04.2018

19:13 | tagesspiegel: EU-Einlagensicherung Brüssel dringt auf baldige Einigung

Morgen trifft der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, Finanzminister Olaf Scholz in Berlin. Vor der Begegnung fordert der EU-Kommissar Bewegung bei der umstrittenen europäischen Einlagensicherung.

Man kann es nicht anders ausdrücken: eine Katastrophe! TB

12:49 l fuw: US-Aufsicht will Kapitalregeln für Banken lockern

Etwa zehn Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise schlagen die US-Aufsichtsbehörden eine weitere Lockerung bestimmter Kapitalregeln vor. So sollen die Auflagen den jeweiligen Geschäftsmodellen der Institute angepasst werden, wie aus den am Mittwoch (US-Ortszeit) vorgestellten Plänen unter anderem der Notenbank Federal Reserve hervorgeht. Ein solcher Schritt könnte es den grössten Banken des Landes ermöglichen, insgesamt rund 400 Mio. $ anderweitig einzusetzen.

In den letzten 3,4 jahrzehnten hatten Lockerungen stets zu mittleren Katastrophen geführt. Unvergessen Bill Clintons Aufhebung des Glass Steagall Acts 1999. 9 Jahre später hatten wir den Salat! TB

09:03 | Handelsblatt:  Staatsanwalt vergleicht Banker mit Pferdewetten-Betrügern

Im Londoner Euribor-Prozess wird den Angeklagten jahrelanger Betrug beim Festlegen des Referenzzinssatzes der Euro-Zone vorgeworfen.
Fußball, Roulette, Pferdewetten, sogar Cricket – der Staatsanwalt James Waddington ließ am Mittwoch nichts unversucht, um den zwölf Geschworenen im Londoner Euribor-Prozess die komplexe Welt der Referenzzinsen näherzubringen. Man werde sich im Verlauf des Prozesses auch mit den technischen Details von Zins-Swaps befassen, sagte er in seinem Eingangsplädoyer.

11.04.2018

06:29 | handelsblatt: Das sind die neuen Lenker der Deutschen Bank

Christian Sewing ersetzt John Cryan an der Spitze der Deutschen Bank – nicht die einzige Umbesetzung im Vorstand von Deutschlands größtem Geldhaus.

Ähnlich wie bei VW tauscht man in der Führungsetage nicht nur den Kopf sondern wie's scheint den gesamten Fisch aus! TB

09.04.2018

13:50 | DiePresse:  Bei Banken droht Kahlschlag - Arbeitsstiftung steht schon parat

Wegen der Digitalisierung der Finanzwirtschaft wird ein massiver Kahlschlag bei Banken befürchtet. Eine neue Arbeitsstiftung gibt es bereits, sie ist auf den Wegfall von bis zu 4500 Jobs ausgelegt. Die Verhandlungen über die Arbeitsstiftung für die Mitarbeiter in den heimischen Banken sind abgeschlossen. Das teilten die Sozialpartner am Montag gemeinsam mit. Wenn in den nächsten viereinhalb Jahren ein Geldhaus Stellen streicht, kommen die betroffenen Beschäftigen in diese Stiftung. Wegen der Digitalisierung der Finanzwirtschaft wird ein massiver Kahlschlag befürchtet.

08:27 | fuw: Deutsche Bank hat einen neuen CEO

Ein Eigengewächs soll die Deutsche Bank (DBK 11.352 -2.64%) nach drei verlustreichen Jahren wieder in die Spur bringen. Der bisherige Vize Christian Sewing löst den glücklosen Vorstandschef John Cryan mit sofortiger Wirkung ab. «Christian Sewing hat in seinen mehr als 25 Jahren bei der Deutschen Bank konstant bewiesen, dass er führungsstark ist und eine grosse Durchsetzungskraft hat», erklärte Aufsichtsratschef Paul Achleitner am Sonntagabend nach einer mehrstündigen Sitzung des Kontrollgremiums.

In den letzten Tagen wurde viel darüber gemunktelt, wir haben auch gestern einiges dazu gepostet. Nun ist es fix. Dass wieder einmal ein Deutscher an der Deutschen ran darf, kommt für uns überraschend, ist aber erfreulich. Bankenskeptiker meinen natürlich, dass der auserkoren wurde um "die Drecksarbeit im Niedergang" des Riesen zu leisten! Wir werden ja sehn! Einen Ausländer hat die Deutsche noch auf einem Topposten: Paul Achleitner - ist zwar Österreicher, dürfte aber nicht ganz unproblematisch sein:

dazu passend - tagesschau: Das eigentliche Problem heißt Achleitner! TB

08.04.2018

20:01 | n-tv:  Das Problem heißt Achleitner

Die Deutsche Bank ist der HSV der Finanzbranche. Immer wieder wird der ersehnte Neuanfang angekündigt. Und immer wieder folgt die bittere Enttäuschung. Und die Verantwortlichen? Werkeln munter weiter.

Wie soll ein Neuanfang bei all den gegebenen Strukturproblemen, Personalproblemen und "Altlasten" funktionieren? Mit den diesen handelnden Personen? Stein, Berg ... und Mann .... TS

13:46 l focus: Christian Sewing soll neuer Chef der Deutschen Bank werden

Christian Sewing soll John Cryan an der Spitze der Deutschen Bank ablösen. Das berichtet der "Spiegel". Sewing ist Vorstandsmitglied und bislang für das Privatkundengeschäft zuständig. Aufsichtsratschef Paul Achleitner wolle dem Aufsichtsrat am Sonntag den Wechsel an der Spitze vorschlagen.

Ein Deutscher CEO der Deutschen? Das hats auch schon lang nicht mehr gegeben! TB

11:40 | cash: Gegen Walter Kielholz formiert sich erneut Widerstand

Das schreibt die "SonntagsZeitung". Aktionärsberater hielten die Zeit für einen Rücktritt gekommen, da Kielholz seit 1998 im Verwaltungsrat der Swiss Re und seit 2009 deren Präsident sei. Die Anlagestiftung Ethos will gegen Kielholz stimmen, weil er seit über zwanzig Jahren dem Verwaltungsrat angehöre, sagte Ethos-Direktor Vincent Kaufmann.

07.04.2018

12:23 | Handelsblatt:  Achleitner ruft Aufsichtsrat zusammen – Steht Cryan kurz vor der Ablösung?

Bei der inmitten einer Führungsdebatte steckenden Deutschen Bank überschlagen sich die Ereignisse. Aufsichtsratschef Paul Achleitner hat nach Informationen des Handelsblatts für Sonntagabend den Aufsichtsrat zu einem Call eingeladen. Worum es in dem „Update-Call“ geht, ist der Einladung nicht zu entnehmen. In Kreisen des Aufsichtsrats wird allerdings vermutet, dass Achleitner das Gremium über eine mögliche Ablösung des Vorstandschefs John Cryan informieren wird.

08:27 | fuw: Wo das Banken-Bussenbarometer steht

Mehr als 260 Mrd. $ – so hoch ist die Schätzung der Busszahlungen, die die achtzehn grössten europäischen und amerikanischen Banken seit der Finanzkrise begleichen mussten. Die Aufstellung der Beträge nach Jahren zeigt zwar deutlich, dass der Höhepunkt 2014 mit 65 Mrd. $ überschritten wurde und die Bussenlast seither abnimmt. Doch ausgestanden ist die Sache nicht.

Dazu das passende Zitat von Fürstenberg: "Als erstes im Bankwesen lernt man den Respekt vor Nullen." TB

03.04.2018

16:57 l fuw: Die Geschichte der «Zürich»: Nach Desastern zurück im Prunk

Die «Zürich»-Versicherung mit Gründungsjahr 1872 pokerte hoch. Mit dem Kauf des Finanzteils von BAT British American Tobacco stemmte sie 1998 eine Konzernverdoppelung. Der gewagte Sprung verursachte rasch Folgeprobleme. 2002 war eine Kapitalsanierung nötig.

09:19 | sz: Kopflos durch die Führungskrise

Wenn Paul Achleitner jetzt aus dem Urlaub zurückkehrt, beginnt die intensivste Zeit des Jahres. Noch sieben Wochen bleiben bis zur Hauptversammlung der Deutschen Bank, und die dürfte in diesem Jahr wieder ziemlich unruhig werden, denn die Investoren haben die Geduld mit dem Management der Bank verloren.

Die nicht vorhandene Regierung Deutschlands hat uns doch gezeigt, dass Kopflosigkeit recht angenehme Zeiten bringt. Ob dies allerdings bei Banken auch klappt, ist fraglich! TB