27.02.2026

08:18 | nytimes: US-Hypothekenzinsen fallen erstmals seit Jahren unter 6 %

Die Hypothekenzinsen sind zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren unter 6 Prozent gefallen, was einen Hoffnungsschimmer bietet, dass der eingefrorene Wohnungsmarkt möglicherweise wieder in Schwung kommt. Der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hypotheken in den USA ist laut dem Hypothekenfinanzierer Freddie Mac am Donnerstag auf 5,98 Prozent gefallen. Im Vorjahreszeitraum lag er noch bei fast 7 Prozent. Zuletzt lag der Zinssatz im September 2022 unter 6 Prozent. „Das entspricht einer Reduzierung der Hypothekenzahlungen um Hunderte von Dollar“, sagte Stijn Van Nieuwerburgh, Professor für Immobilienwirtschaft an der Columbia Business School.

Die Hypothekenzinsen erreichten im Oktober 2023 mit knapp 7,8 Prozent ihren Höchststand und sanken anschließend allmählich. Dies dämpfte den Markt für Amerikaner, die sich nur schwer ein Eigenheim leisten konnten, sowie für Hausbesitzer, die nicht verkaufen wollten. Wohnraum ist ein entscheidender Motor der US-Wirtschaft und stellt für Millionen amerikanischer Haushalte den wichtigsten Vermögenswert dar.

6 % Zinsen werden jetzt als günstig verkauft – nachdem man den Markt mit Nullzins-Exzessen aufgeblasen und anschließend mit 7,8 % abgewürgt hat. Ein bisschen weniger teuer ist halt immer noch teuer. Solange Angebot knapp und Preise absurd bleiben, ist das bestenfalls ein lauwarmes Lebenszeichen eines künstlich beatmeten Marktes. JE

06:38 | fmw: Gold, Bundesanleihen und Schweizer Franken als Sichere Häfen laufen

Auch wenn es die letzten Wochen Unsicherheit gab beim Thema KI: Im größeren Bild notieren westliche Aktienmärkte nahe an den Allzeithochs. In Südkorea kennt die Rally keine Grenzen und der Leitindex klettert von Rekord zu Rekord. Am Aktienmarkt ist die Stimmung aktuell jedenfalls recht gut. Gleichzeitig laufen aber auch die Sicheren Häfen. Gold notiert weit über 5.100 Dollar. Der Schweizer Franken ist weiter im Aufwind, und auch die Kurse deutscher Bundesanleihen steigen.

Seit jeher gilt der Schweizer Franken als „sicherer Hafen“ nur, weil Anleger in Krisenzeiten historisch in stabile Währungen flüchten – aber das ändert nichts an der schauderhaften Tatsache, dass er absolut anfällig ist gegen Banken- und Marktstress und sein Image vor allem auf Marktpsychologie statt auf realer Absicherung basiert. Schade, er war einmal super bis zur Abänderung der Goldpolitik der SNB Ende der 90er. Von da an gings bergab. TB

26.02.2026

18:55 | merkur: Rekordverlust: Deutscher Sportartikel-Riese schreibt Horror-Zahlen – Dividende muss gestrichen werden

Lange Zeit gehörte Puma zusammen mit Adidas und Nike zu den drei größten Sportartikelherstellern der Welt. Spätestens nach dem schaurigen Geschäftsjahr 2025 ist dieser Status aber futsch.

Herzogenaurach – Das Aufräumen in den übervollen ⁠Lagern und ‌die eingeschlagene Neuausrichtung haben dem Sportartikelhersteller Puma einen Rekordverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand 2025 ein Minus von fast 644 Millionen Euro, nach einem Gewinn von gut 280 Millionen ‌Euro im Jahr davor, wie der Herzogenauracher Konzern am Donnerstag (26. Februar) mitteilte. Die Dividende wurde gestrichen. Puma-Chef Arthur Höld sagte, es sei unausweichlich, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um ⁠Puma zu einem gesünderen Unternehmen zu machen. Bereits im Frühjahr 2025 hatte Puma hunderte Stellen abgebaut.

Der Bondaffe:
Auch die PUMA-Aktie wird vom negativen Lifestylekonzept voll erwischt. https://www.finanzen.net/aktien/puma-aktie
Im Jahr 2021 war der Aktienkurs bei etwa 108 EURO, jetzt sind es nur noch 25 EURO.

https://www.finanzen.net/aktien/adidas-aktie Und bei der ADIDAS-Aktie sind es kursmäßig auch nicht besonders prickelnd aus.

Und erst der Aktienkurs von NIKE? Was soll man sagen? Globale Wirtschaftskrise in Form eine depressiven Rezession trifft Lifestyle-AGs. https://www.finanzen.net/aktien/nike-aktie

 

15:00 | mmnews:  CME stoppt Handel für Stunden - angeblich wegen Technik-Problemen

Schock in der Rohstoffwelt: CME stoppt den Handel für Stunden – alle Metalle betroffen! Manipulation wegen explodierendem Silberpreis? Oder nur technischer Fehler? Alle Orders des Tages wurden storniert. Gestern hat die CME Group (Chicago Mercantile Exchange) den gesamten Handel mit Metallen (inklusive Gold, Silber, Kupfer, Platin) und Natural Gas auf ihrer Globex-Plattform für mehrere Stunden gestoppt! Ein außergewöhnlicher Vorgang!

Der Ausfall begann um ca. 12:15 Uhr CT (19:15 Uhr MEZ) und dauerte bei den Metallen bis etwa 13:45–14:45 Uhr CT (je nach Quelle 1,5–2,5 Stunden). Natural Gas wurde schneller wieder freigegeben (ca. 12:50 Uhr CT), aber die Edelmetalle blieben länger dunkel.

„Technischer Fehler“ ist die Finanzwelt-Version von „Der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen“... Wenn Natural Gas nach 30 Minuten wieder läuft, aber ausgerechnet die Metalle – wo die Shorts schwitzen – länger finster bleiben, dann riecht das nicht nach Kabelbruch, sondern nach Brandschutz für große Adressen...

Ob Manipulation oder wirklich IT-Chaos? Beides ist möglich. Aber: Wenn ein Markt jedes Mal „technische Probleme“ bekommt, wenn es für große Spieler brenzlig wird, dann ist das genau was? Und... im Zweifel gilt an der COMEX seit Jahren: Der Preis wird gemacht, nicht gefunden. JE

23.02.2026

18:34 | Der Bondaffe

Servus,  Im Moment tendieren die Bondmärkte relativ fest. Weiß heißen die Anleihekurse steigen und die Renditen fallen. Das sieht man am deutschen Rentenmarkt, auch in den Bondmärkten der Eurozone, auch in den USA und sogar in Japan. Japanische Renditen hatten vor nicht allzu langer Zeit ein Allzeithoch erreicht, mittlerweile hat eine Korrektur eingesetzt die sich sogar fortsetzen könnte.

Was mich auf die Idee gebracht hat, ob im Moment nicht Umschichtungen aus Aktien (auch Kryptowährungen) in festverzinsliche Papiere stattfinden? Es merkt nur keiner, denn die Aktienmärkte notieren auf Höchstniveaus relativ stabil. Warren Buffet sitzt angeblich auf 382 MILLIARDEN USD Cash: Jeff Bezos von Amazon, Jamie Dimon von JP Morgan, Marc Zuckerberg von Meta-Facebook und auch Jeff Bezos von Amazon sollen im Rahmen genehmigter Verkaufsprogramme eigene Aktien im Wert von ein paar hundert Millionen oder gar ein paar Milliarden USD verkauft haben. Alles ganz transparent, alles genehmigt.

https://www.youtube.com/watch?v=4AP7Wyzjteg
Der große Vermögenstransfer: Warum Reiche leise Aktien verkaufen

Wohin mit dem freigewordenen Geld? Es bleiben nur Anleihen, genauer gesagt Staatsanleihen. Buffet investiert angeblich in kurzlaufende US-Treasuries.

Die ganz Raffinierten unter den Aktienverkäufern kaufen Bonds mit langen Laufzeiten, z.B. 10jährige Papiere. Kommt es zu einem starken Indexrückgang oder markanten Kursrückgängen bei Aktien beginnt die Flucht aus Aktien in sichere Häfen, also Staatsanleihen. Dann fallen die Renditen und die Kurse der Anleihen steigen wegen der Nachfrage. Und die Insider verdienen wieder, weil sie in diesem Kursanstieg der Festverzinslichen einen liquiden Markt vorfinden und ihre Anleihen ohne weiteres verkaufen können. Je länger die Laufzeit in die investiert
wurde, desto höher der (realtive) Kursanstieg.

Wir wollen auch nicht vergessen, daß viele US-Aktienindices deshalb so hoch notieren, auch die breiten Indices, weil überall diese Aktienschwergewichte im Index enthalten sind.

20.02.2026

14:29 | anwalt.de:  BayWa AG – Verdacht auf Bilanzfälschung und fehlerhafte Information des Kapitalmarkts erhärtet sich weiter

Betroffenen BayWa-Aktionären, die im Zeitraum vom 3. Januar 2022 bis zum 15. Januar 2026 Aktien der BayWa AG erworben haben, ist zu empfehlen, sich fachanwaltlich zu ihren rechtlichen Möglichkeiten beraten zu lassen. TILP hat unter https://tilp.de/baywa bereits eine entsprechende Informationsplattform aufgebaut und informiert betroffene Anleger nach erfolgter Registrierung kostenfrei und unverbindlich über aktuelle Entwicklungen und bestehende Handlungsmöglichkeiten.

Die Negativberichterstattung rund um den krisengeschüttelten Münchener Mischkonzern BayWa AG („BayWa“) reißt nicht ab. Jüngsten Medienberichten zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft München seit August 2025 gegen den früheren BayWa-Vorstandsvorsitzenden Klaus Josef Lutz wegen des Verdachts der Untreue. Mitte Januar 2026 kam es in diesem Zusammenhang zu Durchsuchungen in Privaträumen des Beschuldigten. Parallel zu den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen leitete der neue Vorstand der BayWa AG interne Untersuchungen ein und prüft nach öffentlichen Berichten auch mögliche Schadensersatzansprüche gegen frühere Manager und die Wirtschaftsprüfer.

Jahrelang auf Pump Weltkonzern gespielt, Risiken unter den Teppich gekehrt – und als die Zinsen zurückkamen, war plötzlich nicht mehr Wachstum, sondern nur noch Insolvenz-Vibes im Geschäftsmodell. Aktionäre: −90 %. Management: „Ups.“ JE

19.02.2026

18:02 | vongreyerz: Die Bedrohung für Rohstoffderivate

Wenn man genauer darüber nachdenkt, gibt es einen einfachen Grund, warum Derivate zur Spekulation oder Absicherung von Gold grundlegend fehlerhaft sind. Denn in nahezu allen Ländern gilt Gold als Geld, und Währungen haben einen niedrigeren Kreditstandard – genau dort liegt das eigentliche Zahlungsrisiko. Dass die westliche Finanzwelt diese Tatsache ignoriert, ändert nichts daran. Das ist aus gutem Grund wichtig. Gold hat sich als gesetzliches Zahlungsmittel bewährt, und Kredite wurden seit römischem Recht als aufgeschobene Zahlungen in Geld anerkannt. Seitdem gab es zahlreiche Fälle, in denen Regierungen diese Tatsachen leugneten und ihre eigenen Währungen anstelle von Gold förderten, was stets zu deren Zusammenbruch führte.

In jeder Preisbeziehung, die ein Tauschmittel betrifft, gibt es einen objektiven und einen subjektiven Wert. Der objektive Wert liegt stets im Tauschmittel selbst, der subjektive Wert in den ausgetauschten Gütern oder Dienstleistungen. Anders ausgedrückt: Käufer und Verkäufer bewerten Geld oder dessen Ersatzmittel gleich, doch der Käufer misst den Gütern oder Dienstleistungen einen höheren Wert bei als der Verkäufer; andernfalls käme der Tausch nicht zustande. Doch wenn Gold das Geld ist, welche Bedeutung hat das dann für Fiatgeld?

Kommentar des Einsenders
In unseren Breiten sind derartige Artikel leider kaum zu finden -b.com-Lesern braucht man die Stories nicht zu erklären, doch für all jene, die noch nicht in der Materie stecken, ein guter eye-opener. Wie sich das so verhält, mit dem Geld und dem Gold, Entwicklungen, meanings-behind, Fiat-Geld, Öl, Derivate udgl. ...Diese Themen müßten in Schulen gelehrt werden, gehören in die Köpfe der Bürger, bevor man sie konfrontiert mit Blödheiten wie Digitaler Euro, Digitalgeld und dem permanenten Versuch, Gold/Silber/Edelmetalle im Allgemeinen zu kontrollieren/zu verbieten, und die Schuldgeldbilanz zu verlängern! ... USD/EURO-Wertverlust seit 1971 gegenüber Gold - nahezu 100%.

Gold ist das, was übrig bleibt, wenn Zentralbanken ihre Drucker nicht mehr bedienen können.  Derivate auf Gold sind im Grunde Versicherungen gegen die Realität – und die Realität hat keine Clearingstelle. JE

18.02.2026

06:56 | fmw: Buffett verkauft Amazon und Apple – diese Aktien kauft er

Der Altmeister der Value-Investments Warren Buffett setzt neue Akzente. Im vierten Quartal reduzierte Berkshire seine Beteiligung an Amazon drastisch und baute gleichzeitig eine bedeutende Position bei der New York Times auf – was deren Aktie spürbar beflügelte. Die jüngsten Transaktionen markieren einen klaren Strategiewechsel im milliardenschweren Investmentportfolio.

Ok er kauft ganz spezielle Aktien zu, hält aber noch immer Cash-Bestände in Rekordnähe. 
Offensichtlich kennt der gute alte Warren auch den Buffett-Indikator. Dieser macht mir Sorgen! TB

12.02.2026

12:56 | kath.net: Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen

Vatikanstadt (kath.net/KAP/red) Die Vatikanbank hat gemeinsam mit dem Finanzdienstleister Morningstar zwei neue Aktienindizes vorgestellt. Ziel der am Dienstag vorgestellten Listen ist es, Anlegern eine Orientierung zu geben, welche Unternehmen nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern auch mit den Grundsätzen der katholischen Kirche im Einklang stehen. Rendite und Moral sollen Hand in Hand gehen. Solche Indizes zielen dabei nicht in erster Linie auf die Auswahl einzelner Aktien durch einzelne Anleger. Sie dienen vielmehr als Grundlage für Indexfonds, mit denen Investoren in ein ganzes Bündel von Unternehmen auf einmal investieren können.

Die beiden Indizes tragen die Namen "Morningstar IOR Eurozone Catholic Principles" und "Morningstar IOR US Catholic Principles". Es dürften hier in Kürze entsprechende ETFs auf den Markt kommen.

Der Vatikan entdeckt den Kapitalmarkt – und merkt: Moral ist ein Verkaufsargument. Rendite mit Weihwasser. Wenn BlackRock ESG kann, kann Rom auch Ethik. Am Ende bleibt es trotzdem derselbe Markt, nur mit kirchlichem Filter. Entscheidend wird sein, ob Moral hier tatsächlich ein Maßstab ist – oder nur Marketing mit Heiligenschein. JE

17:35 | Der Bondaffe 
Wenn der Vatikan und ein "Finanzdienstleistler" namen Morningstar einen Hand-in-Hand-Segen fürs eigene Depot ausarbeiten mit dem Motto "Rendite und Moral" (die lichte Moral geht mit der finsteren Hinterhältigkeit verbal-rheotrisch durchaus auch in Hand in Hand), dann ist das schon symbolisch. Nicht "Standard & Poors" als Ratingagentur (übersetzt mit "die Einfachen und die Armen") hat einen anlagetechnisch-versierten Orientierungsplan für die tiefen und finsteren Löcher des höllischen Wall-Street-Anlageuniversums zusammengestellt. Nein,  Morningstar selbst,  der Morgenstern, der gefallene Engel Lucifer, führt wohl den vatikanischen Anlageausschuß.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lucifer_(r%C3%B6mische_Mythologie)

"Pikant" würde es Lucifer Morningstar, Hauptprotagonist in der gleichnamigen (Netflix-)Serie, titulieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lucifer_(Fernsehserie)

Mit den beiden neuen Indices "Morningstar IOR Eurozone Catholic Principles und "Morningstar IOR US Catholic Principles" ist Absolution erteilt. Man kann nur in die Werte investieren, die im Index enthalten sind. Für fehlerhafte Anlageentscheidungen muß niemand büßen, der Index übernimmt die Schuld.

18:30 | Monaco  
Servus TS, ...und darf man heidnische Aktien leerverkaufen...?!
 

06:34 | f100: Gnadenloser Abverkauf: Die Angst vor KI erfasst die nächste Branche

Die KI-Revolution erreicht an der Börse eine neue Stufe: Inzwischen geht es nicht mehr darum, wer die Gewinner sind. Im Mittelpunkt stehen die möglichen Verlierer. Investoren verkaufen sie gnadenlos ab. Der Markt hat seinen Fokus radikal verschoben. Ging es in den letzten drei Jahren vorrangig um den Aufbau der KI-Infrastruktur, dominiert nun die Angst vor den Folgen, wenn KI eine breite Anwendung findet. Investoren suchen nicht mehr nach „AI Exposure“, sondern nach „AI Immunität“ – also Sektoren in der physischen Welt, die immun gegen KI sind.

Und jetzt geht es den Vermögensverwaltern an den Kragen, also genau jenen, die vor 2 und mehr Jahren noch empfohlen haben in KI zu investieren. Sie haben damit dazu beigetragen, dass die KIs sich überhaupt entwickeln konnten. Das hat zu gut funktioniert und daher werden diese jetzt durch die KI ersetzt. Maunchmoi geht bled! TB

17:35 | Der Bondaffe 
Ich sehe es schon vor mir. Eine neue Anlageklasse ist geboren. Die Bezeichnung: "KI-freies Investment" oder sowas wie "KI-frei" oder "AI-free".

Ja, der Zauberlehrling bekommt tatsächlich Angst vor seinen eigenen Zaubereien. Oder sollen wir es Schöpfungen nennen? Wenn das die KI spitz kriegt, daß der Ast auf dem sie sitzt, nicht mehr gebraucht wird. Was dann?

KI wird gnadenlos alles durchanalysieren. Riesige Datenbanken, ich denke nur an Bloomberg, mit extrem vielen Firmen- und Firmenfinanzdaten stehen plötzlich zur Verfügung, die eine KI "schnell durchrechnen und analysieren" kann. Was nicht ins Schema passt wird verkauft. Da können die Firmen nur gegensteuern, wenn sie die Zahlen im Sinne der KI "anpassen".

Zumindest auf diesem Spielfeld dürften wir auf einen Krieg bzw. Auseinandersetzung von verschiedenen KIs sehen. Das "übliche Spiel", also "jeder gegen jeden" wird über die KI an und über die Finanzmärkte fortgeführt. Das geht schon in den Selbstzerstörungsmodus.

09.02.2026

14:46 |  UCN: „Nichts besitzen, glücklich mieten“ – Trump plant 1 Million Miet-Kauf-Häuser für Investoren

Nichts besitzen und glücklich sein: Trump kooperiert mit Baukonzernen, um 1 Million Miet-Kauf-„Trump Homes“ zu bauen.
 Investoren würden die Häuser an Mieter vermieten, deren monatliche Zahlungen nach drei Jahren – sofern sie das Haus kaufen möchten – auf eine Anzahlung angerechnet würden.  Heute gab die Trump-Regierung bekannt, dass sie einige der größten Hausbauer des Landes einbindet, um eine große Zahl neuer sogenannter „Trump Homes“ zu errichten, damit jüngere Amerikaner, die vom Immobilienmarkt ausgeschlossen sind, wieder Zugang zu Wohneigentum erhalten.

Bloomberg berichtete zuerst über die geplanten Vorhaben, doch mit dem Projekt dürfte es nach Angaben von mit dem Konzept vertrauten Quellen vermutlich nicht weit kommen. Sollte es jedoch umgesetzt werden, würden die Vorschläge einem Miet-Kauf-Modell folgen. Lennar Corp., im Jahr 2025 der zweitgrößte Hausbauer, sowie Taylor Morrison Home Corp., der siebtgrößte Baukonzern, gehören zu den Unternehmen, mit denen die Regierung derzeit besonders eng spricht.

Mehr Häuser vielleicht. Mehr Eigentümer ungewiss. Mehr Cashflow für die Finanzindustrie ziemlich sicher. JE

05:15 | fmw: Aktienmärkte: Die KI-Blase sitzt nicht dort, wo viele denken

In dem neuen Video mit dem Titel „Auch dieses Mal ist es nicht anders“ analysiert Bravos Research die aktuelle Debatte um mögliche Übertreibungen an den Aktienmärkten anhand einer klaren, empirisch fundierten Definition von Vermögensblasen des National Bureau of Economic Research. Demnach liegt eine Aktienblase nur dann vor, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: ein Kursanstieg von mehr als 100 Prozent innerhalb von zwei Jahren, eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt von mindestens 100 Prozent im selben Zeitraum sowie eine Fünfjahresrendite von über 50 Prozent. Historische Beispiele wie die Eisenbahnaktien der 1840er-Jahre, der Dow Jones der 1920er oder die Dotcom-Blase in 2000 erfüllten diese Kriterien – mit bekannten, teils verheerenden Folgen. Diesmal ist es keine breite Aktienblase – doch innerhalb der KI-Euphorie entstehen Exzesse.

Mag historisch ja stimmen - für mich hat die derzeitig Rekord-Blase einen Hauptgrund - das sind die Ventile des Ballons. Und die Ventile, wo die Welt-Blase aufgeblasen wird, heißen FED, EZB, BoJ, und BoE. TB

10:38 | Leser Kommentar  
Was für eine Blase werter H.TB. Das stratgeische Entziel. Des industriellen Komplexes ist, uns in sehr kurzer Zeit. In "Terra-Borg" zu verwandeln? Deshalb ist es keine Blase. Sondern ein taktisches Konzept? Und hier ist auch FED usw. eingebunden. Weil es nur eines geht, Macht zu erhalten und auszubauen. Ehrlich ich kanns manchmal nimmer hören. Das ist nun mal das hierarchische System, das wir auf der Erde haben. Ein grundlegendes Fundamental. Es geht immer um das Spiel "Games of Thornes". Und nun raten Sie mal, wer auf dem Schachbrett immer Bauer war. Wir sind ein Kriegsplanet. Wenn Sie anderer Meinung sind, zeigen sie mir ein Beispiel, das dies anders wäre. Und worum geht im Krieg. Um Macht. Wir halten uns seit Jahrtausenden in einer künstlichen Dummheit. Und umschreiben das mit Bewusstsseinserhöhung. Und wir wären die Krönung der Schöpfung. Im Wunder de Seins und des Leben. Gehts noch? Ja, deshalb sperren wir uns in die "Blase" KI final ein, damit wir nicht in den Spiegel schauen brauchen. Um dadurch den Status Quo, zu erhalten. Es hat sich nichts verändert. Es geht nach wie vor um eines. "Der König ist Tot, es lebe der König". Auch wenn immer wieder was anderes auf der Schachtel steht?! Was dann zur Frage führt. Weshalb sollte es dann Demokratie geben, ausser als Ideal in einem Gedankenkonstrukt? Denn in Realität gab es das noch noch nie? Weil sowas an der jeden einzelnen hängt. Und wo haben wir diese auf Masse gesehen??? Sehr ernüchternd und Komplex?

06.02.2026

08:07 | Der Standard:  Paradoxes Milliardenplus: Warum eingefrorenes russisches Vermögen in Österreich so stark wächst

Der Wert erhöhte sich innerhalb von zwei Jahren von 1,5 Milliarden Euro auf 2,4 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür sind vor allem Kursgewinne
Österreich hat im Zuge der Russland-Sanktionen Vermögenswerte im Wert von mehr als 2,4 Milliarden Euro eingefroren. Das geht aus einer aktuellen Statistik der Finanzmarktaufsicht (FMA) hervor, die dem STANDARD übermittelt wurde. Der Wert, der die Situation aus dem vierten Quartal 2025 abbildet, dürfte ein neuer Rekord sein – vor zwei Jahren waren es noch 1,5 Milliarden Euro.   
Die 2,4 Milliarden klingen erst einmal nach viel Geld. Doch den allergrößten Teil davon macht der Baukonzern Strabag aus.

Der Herr Haselsteiner fördert indirekt die Russen .. wenn das der Brandstätter erfährt .. geht die Post ab. Wie reagiert hier unsere Trachten-Beate?
Wenn die Russen jetzt noch Aktien von Raiffeisen International halten oder irgendwie mit dem Unternehmen verbandelt sind .. dann finanziert quasi Österreich den Krieg in der Ukraine. TS  
P.S.:  Deppert ist halt, jene die Russenvermögen einziehen wollen .. ordentlich Dreck am Stecken haben. 

 

07:03 | fmw: Wall Street im Reset: Bitcoin, Aktien und Edelmetalle brechen ein

Aktienmärkte, Tech-Werte, Bitcoin sowie Gold und Silber geraten gleichzeitig unter Druck: Ein breit angelegter Ausverkauf an der Wall Street erschüttert derzeit die Finanzmärkte. Steigende Bewertungsängste, Unsicherheit über Künstliche Intelligenz und Zinspolitik der US-Notenbank sowie schwache Arbeitsmarktdaten führen zu einer abrupten Risikoaversion bei Investoren. Was als kleine Korrektur begann, entwickelt sich zunehmend zu einer grundlegenden Neubewertung der beliebtesten Anlageklassen.

Anleihen, Anleihen, Anleihen ...... ?TB

05.02.2026

18:00 |  Der Bondaffe: - Gehen deutsche Aktienschwergewichte in den Sinkflug über?

Die SAP-Aktie (Schwergewicht im DAX) ist vor sechs Handelstagen um die 10% im Kurs eingebrochen. Nachdem sich der Kurs gefangen hat, sind es heute um die 170 EUR. https://www.finanzen.net/aktien/sap-aktie
Wir wollen aber nicht vergessen, daß vor gut einem Jahr, im Februar 2025, der Kurs noch bei 280 EUR notierte.

Bleibt als weiteres DAX-Schwergewicht Siemens. Da scheint noch in Ordnung mit hohen Kursen und hoher Flughöhe, aktuell bei 241 EUR. https://www.finanzen.net/aktien/siemens-aktie
Vor zwei Handelstagen waren es noch 262 EUR und gestern gab es einen Absacker.

Klein und weniger kriegsfrein geht es auch bei der Rheinmetall-Aktie heute abwärts. Der Kurs plumpst heute auf ein Level von 1.520 EUR. Dank einsetzender Korrektur sind es aktuell 1.592 EUR. https://www.finanzen.net/aktien/rheinmetall-aktie

Starker Gegenwind beim SAP-Kurs, Rheinmetall spürt auch einen scharfen Wind im Chart, nur bei Siemens ist es noch ein kleiner Windstoß. Wie es wohl weitergeht?

Im Übrigen beträgt die SAP-Gewichtung aktuell 9,2%. Es ist noch gar nicht so lange her, da waren es an die 15%. Liegt wohl am Kursrückgang. https://www.boerse.de/gewichtung/Dax-Aktien/DE0008469008

Wenn wir die Deutsche Telekom in der Gewichtung außer Acht lassen, sehen wir auf Platz 4 die Aktien von Airbus. Aber da sieht es im Moment vom Kurs her auch nach Gegenwind aus, nachdem man von Kurs her die höchste Flughöhe erreicht hatte. https://www.finanzen.net/aktien/airbus-aktie

Es bleibt spannend. Die Flugsicherung ist sicher schon auf Posten. Da wollen wohl ein paar Maschinen mit schwerer Gewichtung landen. Wenn du willst, kann ich daraus auch direkt eine zugespitzte polemische Kurzkolumne oder einen scharf formulierten Marktkommentar basteln.

15:22 | Der Bondaffe: Sporadisch schaue ich mir Charts und Kursverläufe in ausgewählten
Märkten an.

Die Links habe ich vor langer Zeit angelegt und sind daher gibt es keine Neuaufnahmen aus jüngerer Vergangenheit in meinem
Betrachteruniversum Und da fällt mir auf, daß wir beiden "ausgewählten" Aktien beachtliche Kursrückgänge auf 12-Monatsbetrachtung sehen. Das hätte ich so nicht erwartet.

https://www.finanzen.net/aktien/saudi_advanced_industries_company_bearer-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_arabian_amiantit_company_bearer-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_arabia_refineries-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_arabian_cooperative_insurance_company_registered-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_aramco_base_oil_company_-_luberef_registered-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_automotive_services_company_registered-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_cement-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_ceramic-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_electricity_company_bearer-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_enaya_cooperative_insurance_company_registered-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_fisheries-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_industrial_export-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_investment_bank_bearer-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_marketing_company_registered-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_steel_pipe_company_registered-aktie
https://www.finanzen.net/aktien/saudi_tadawul_group-aktie

Wer mag, kann sich auch über https://www.tradingview.com/symbols/TADAWUL-TASI/components/
die einzelnen Aktien im "Tadawul-Index ansehen. Aber da sehe ich nichts anderes. Je weiter man runter scrollt, desto auffälliger wird es.

Die Kursrückgänge sind das Ergebnis auf 12-Monatsbetrachtung. Da wird es interessant, da es durchaus zu Kursrückgängen in den Bereich von 50% gekommen ist. Woran also liegt das? Was ist in den vergangenen Monaten geschehen, was hat sich verändert, daß solche Kursrückgänge zustande kommen?

03.02.2026

14:57 | Der Bondaffe - zu 02.02. - 14:00 - Südkorea setzt den gesamten Programmhandel an der Börse aus

"Handelsaussetzung" bedeutet nichts anderes als "illiquider Markt oder illiquide Märkte". Da gibt es verschiedene Formen. Einerseits die zwangsbedingte Aussetzung oder "freie" Märkte mit Taxiert- (=geschätzt) Kursen ohne Handelsaktivitäten.

Man muß sich das einfach so vorstellen, daß trotz Angebot und Nachfrage kein Handel zustandekommt, weil Angebotspreis und Nachfragepreis viel zu weit auseinanderklaffen. Das sieht man öfters bei den Bond- oder Anleihemärkten in einzelnen Papieren.

Wie auch immer, Freitag, der 30. Januar 2026, hat vielen gezeigt wie schnell es mit einem Kursrückgang (bei den Edelmetallen) gehen kann. Obwohl ich der Meinung bin, daß das kein "free float" war, sondern ein kontrollierter Absturz, will heißen massive Drückung. Würde man die Märkte frei handeln lassen, dann würden wir, wie z. B. immer wieder plötzlich auftretend bei Bitcoin, hohe Schwankungen in den Kursen sehen. Die Volatilität würde enorm zunehmen, aber Volatilität ist ein Zeichen der Angst, die in Panik übergehen kann.

Heutzutage geht das alles automatisch. Programmierte Algorithmen beherrschen den Markt und kaufen und verkaufen je nach Programmierungs-Modell. Auf die Dauer geht es nicht gut, denn bei langfristiger Betrachtung der Finanzmärkte kommt es hin und wieder zu psychologischen Verzeiflungsaktionen im Handeln und des Massenanlegerbewußtseins. Da dürften wir jetzt stehen. Nicht gut, denn Aktien, Festverzinsliche und Kryptos stehen im Kurs/Preis immer noch ziemlich hoch und wenn da die Algorithmen ausflippen, dann möchte ich nichts von dem besitzen. Zu Aktien zähle ich auch ETFs und börsengehandelte Fonds. Ist ja egal, auf was man einen Algorithmus ansetzt.

Aufgrund physischer Verknappung sehe ich bei Gold und Silber auch hohe Schwankungen, wobei es aber in Phasen mit hohen Schwankungen zu einem plötzlich und unerwarteten Ausbruch nach oben gehen kann. Es erfolgt jetzt die Trennung der Papiermärkte von den physischen Edelmetall- und Rohstoff-Märkten.

Der Freitag hat sich die Achillesferse des Systems nur zu deutlich gezeigt. Daher halte ich Abstürze an den Aktienmärkten an einem Handelstag mit bis zu 50% für möglich. Setzt man den Handel aus wird das Problem nur in die Zukunft verschoben und die Märkte bleiben illiquide. Das wäre der Todesstoß und das geht auch nicht.

Dank Algorithmen hat sich die Handelsgeschwindigkeit potenziert. Was früher in einer Massesnpanik am Markt ein paar Tage dauerte vollzieht sich heute in einer oder mehreren Stunden. Das ist der "Vorteil" des Computerhandels.

Noch ein Bonbon: Illiquide Märkte entstehen auch, wenn der Börsenbetreiber oder das Onlinehandelsportal so tut, als könnte man handeln. Wer auf den "Verkaufs-Button" drücken will, stellt plötzlich fest, daß es wegen einer "technischen Störung" nicht geht. Wer es schafft, muß lange auf eine Handelsbestätigung warten und wird zu Phantasiekursen (mit möglicherweise hohen Verlusten), die in der hohen Volatilität entstehen, abgerechnet.

Fazit: Wenn der Programmhandel öfters ausgesetzt wird ist das ein Zeichen dafür, daß der Markt oder die Märkte geschützt werden müssen. Das aber ist ein Zeitspiel, die Schafe dürfen nicht draufkommen, daß sie überhaupt nicht handeln können. Der elektronische, online, just-in-time und sofort-Handel ist an einem Punkt angelangt, an dem er neu justiert und sogar definiert werden müßte. Ich schreibe "müßte", denn das müßte weltweit geschehen. Und das geht nicht. Demzufolge wird es turbulent, bis sich alles "ausgekotzt" hat. Viel wird nicht übrig bleiben. Denn wenn Panik am Anleihenmarkt der USA und auch der BRD entsteht, stehen die FIAT-Währungen auf dem Prüfstand.

Schauen Sie auf den Aktienmarkt in Südkorea und den KOSPI-Index. Bis Mitte 2025 war das der langweiligste Aktienmarkt der Welt. Und plötzlich zieht der Markt mit immenser Kraft nach oben. Das geht nach unten auch. Die Algorithmen machen es möglich.

KOSPI 2026 02 03 14 15 18

02.02.2026

14:00 | halturnerradioshow: Südkorea setzt den gesamten Programmhandel an der Börse aus

Südkorea hat den gesamten automatisierten Handel an seiner Börse ausgesetzt . Schwarzer Montag in Seoul. Samsung und SK Hynix ziehen den gesamten KOSPI in den Abgrund. Südkoreas radikaler Stopp automatisierter Verkaufsaufträge ist nicht nur eine vorübergehende Marktpause, sondern ein klares Eingeständnis, dass passive Verkaufsalgorithmen die globalen Märkte destabilisieren. Dies ist ein beispielloser Schritt in einer der größten G20-Volkswirtschaften. Das ist wirklich erschreckend. Wenn ein Land seine Kapitalmärkte lahmlegt, offenbart das eine tiefe systemische Schwäche. Es ist keine Korrektur, sondern ein Eingeständnis, dass „freie Märkte“ unter immensem algorithmischem Druck versagen. Das ist ein Wendepunkt.

Was niemand thematisiert, ist, dass diese Intervention ein verstecktes Problem bestätigt. Der algorithmische Handel macht rund 70 % des globalen Tagesvolumens aus. Das bedeutet, dass sieben von zehn Transaktionen Verkaufsgeschäfte waren und den Kurssturz beschleunigten. Die Regulierungsbehörden sind verzweifelt. Wenn Südkorea, eine Technologiemacht, den Marktbetrieb lahmlegt, was sagt das über *Ihre* Märkte aus? Sind wir auf den Dominoeffekt vorbereitet? Das könnte sich weltweit auswirken. Südkorea hat die Notbremse gezogen. Die Aussetzung des Programmhandels ist ein letzter Versuch, Stabilität zu erlangen , kein Zeichen des Vertrauens. Sie signalisiert, dass die Behörden sich mehr Sorgen um unkontrollierte Verkäufe als um die Preisfindung machen. Wenn Märkte einen Neustart erfordern, liegt das Problem nicht in der Stimmung, sondern im Vertrauen. Wenn man den Verkauf stoppen muss, um die Illusion aufrechtzuerhalten … dann ist das kein Markt mehr. Das ist ein Aderlass.

Wenn man den Computer ausschalten muss, damit der Markt nicht kollabiert, dann ist das kein freier Markt mehr – das ist Intensivstation. Die Kurse fallen nicht, weil Anleger nervös sind. Sie fallen, weil Maschinen gleichzeitig panisch auf den Verkaufsbutton drücken. Das ist keine Börse mehr – das ist ein algorithmischer Herdentrieb mit Server. Und wenn Südkorea schon die Notbremse zieht, dann können wir sicher sein: Das Theater hat gerade erst begonnen. JE

 

08:52 | ZeroHedge:  Oracle, in Panik geraten, plant, bis zu 50 Milliarden Dollar aufzubringen, während seine Aktien und Anleihen stark einbrechen.

Vor etwas mehr als einem Monat, am 17. Dezember, sagten wir im Zusammenhang mit der Nachricht, dass Abu Dhabi Milliarden in OpenAI investieren und damit einen Technologie-Crash zum Jahresende verhindern wolle, dass der ORCL CDS – der an diesem Tag mit 156 Basispunkten den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008 erreichte – „möglicherweise etwas zu weit gegangen“ sei ...

Vielen Fonds und ETFs drückt die Blase!  Wieso hat das die KI nicht gesehen?  TS