13.11.2019

19:57 | ntv:  Aramco-Börsengang: Gigantisch riskant

Im Dezember will Saudi-Arabien seinen Staatsschatz an die Börse bringen: Der Börsengang von Aramco könnte der größte der Geschichte werden. Aber die Risiken scheinen genauso groß wie die Summen, um die es geht. Ist der Ölriese wirklich doppelt so viel wert wie Apple? Warum geht er in Riad an die Börse und nicht in New York?

14:53 | FAZ:  Alibaba kurz vor Börsengang in Hongkong

Der chinesische Amazon-Rivale Alibaba steht Insidern zufolge in den Startlöchern für seinen seit Monaten angepeilten Börsengang in Hongkong. Der Startschuss könnte bereits am Donnerstag erfolgen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei über das Vorhaben informierten Personen. Mit erwarteten Einnahmen von bis zu 13,4 Milliarden Dollar wäre es die weltweit größte Zweitnotierung über Ländergrenzen hinweg. Auch wenn das Management den Donnerstag als Termin anpeile, könnte es einem anderen Insider zufolge wegen der Massenproteste in der Finanzmetropole aber erneut zu Verzögerungen kommen. Eine Firmensprecherin wollte sich nicht zu einem Termin äußern.

09:39 | f&w: Jedes GELDSYSTEM kollabiert - wo geht die Reise hin?

Marc Friedrich war Turbokapitalist bis er 2001 den Staatsbankrott in Argentinien erlebte. Seitdem wurde er zum Systemkritiker. Im Gespräch mit proaurum erklärt er wie es um den Euro, das Geldsystem und die Aktienmärkte besteht.

12.11.2019

08:27 | gs: Wieso steigen Gold und Anleihen gemeinsam?

In einem vorherigen Artikel erwähnte ich, dass bei meinem Einstieg in die Finanzindustrie der Besitzer der Maklerfirma, bei der ich arbeitete, ein eingefleischter Goldenthusiast war. Der Großteil seines Portfolios war in Gold investiert (er besaß sogar eine Goldmine) und er war ein Anhänger des Goldstandards. Wenn der Markt am Ende des Tages zur Ruhe kam, schwelgte er oft in Erinnerungen an die 1970er Jahre, sein Lieblingsjahrzehnt.

11.11.2019

19:19 | KWN: Greyerz – Hell Will Soon Be Unleashed In Global Markets

As the world edges closer to the next crisis, today the man who has become legendary for his predictions on QE and historic moves in currencies and metals just warned King World News that hell will soon be unleashed in global markets.

10.11.2019

10:00 | dje: Marktausblick November 19

Die expansive Geldpolitik der Notenbanken unterstützt die Aktienmärkte nachhaltig. Was sie jedoch zurzeit beflügelt, ist die belastbare Hoffnung auf ein vorläufiges Ende des Handelskonflikts, auf eine Einigung in kleinen Schritten zwischen den USA und China. Das löst Blockaden und stimmt zuversichtlich für die kommenden Monate.

11:38 | Dazu passend - n-tv: Zahlreiche Ermutigungen Börsenherbst dürfte golden bleiben! TB


09:01
 | JAMES RICKARDS - How To Avoid The Next Market Crash

James Rickards ist der amerikanische Finanzexperte und Autor der meistverkauften Bücher der New York Times „The Death of Money“, „Currency Wars“ und „The New Case For Gold“. Er arbeitete 35 Jahre an der Wall Street und beriet jetzt die Johns Hopkins University und das US-Verteidigungsministerium, wo er als Moderator der ersten vom Pentagon durchgeführten Finanzkriegsspiele fungierte.

09.11.2019

11:51 | Leser-Zuschrift "Das Gold, im grossen Ballspiel der Investitionen"

Steigen die Renditeaussichten an der Börse, sinkt das Gold.  Kriselt es, dann steigt es wieder. Ein grosses Ballspiel findet im Zusammenhang mit China statt. Aber auch das Verhältnis zu Iran hilft dabei. Trump, der einen Aktienboom wünscht, was aber (gemäss Artikel der NZZ) zu einer Inflation der Vermögenswerte führt. China, welches eine Einigung (Zurücknahme von Strafzinsen) möchte. Trump, der neuerdings eine Einigung verneint. (s. Artikel Cash) Neuerdings mit Iran in Sachen Drohnen oder Atominspektion. Krise verschärfen /Krise abschwächen.

KURZUM EINE SITUATION, DIE ZUM OSZILLIEREN DER BÖRSEN- UND GOLDKURSE FÜHRT. INDIREKT EINE AUFFORDERUNG ZUR SPEKULATION. Wohl dem, der erahnen kann, was nächstens passiert. Pech für jene, die ihr Kapital, (soweit vorhanden) möglichst wenigen Risiken aussetzen wollen.
https://www.nzz.ch/finanzen/aktienmarkt-inflation-der-vermoegenspreise-setzt-sich-fort-ld.1520791 

Hurra, mein Vermögen steigt! (nominal)
https://www.cash.ch/news/top-news/handelskonflikt-trump-widerspricht-berichten-ueber-teileinigung-im-handelsstreit-1429966

Oi, oi, doch nicht auf Sicherheit verzichten?
https://www.nzz.ch/international/iran-soll-drohne-ueber-persischem-golf-abgeschossen-haben-ld.1520704

Das auch noch.
https://www.nzz.ch/international/usa-verschaerfen-den-ton-im-atomstreit-mit-dem-iran-ld.1520895

Also doch mehr Gold kaufen, für den Fall…. !

07:10 | spon:  Doping für die Börse

Amerikas Konzerne haben mit ihren Aktienrückkäufen die Kurse nach oben getrieben. Spitzenmanager haben davon kräftig profitiert - viele Politiker wollen nicht länger tatenlos zusehen. Auf den ersten Blick läuft es glänzend: Diese Woche hat der Dow Jones mal wieder einen Rekord gebrochen. Und nicht nur die Blue Chips schlossen auf einem Rekordhoch, auch der S&P 500 und der Nasdaq-Index erreichten bisher nie dagewesene Höchststände

Wenn man spielt, sollte man 3 Dinge am Anfang entscheiden: 1. die Spielregeln 2. die Einsätze 3. und den Zeitpunkt aufzuhören ......  TS

19:45 | Leserkommentar zu TS
Hierauf ein entschiedenes Jein. Solange die Zinsen nahe Null bleiben, kann man ohne Bedenken am Aktienmarkt investiert bleiben, wenn man die richtigen Aktien hat. Hierzu ein Beispiel: Ende der 90er kaufte ich Amazon Aktien. Damals war dieser Buchhändler noch klein und unbekannt. Leider habe ich die Aktien vier Monate später mit einem kleinen Plus wieder verkauft. Hätte ich sie heute noch, wäre ich inzwischen Millionär. Mein größter Fehler am Aktienmarkt war also kein Kauf sondern ein Verkauf!
Aber: Viele AGs besonders in den USA haben Schulden aufgenommen um eigene Aktien zu kaufen und die Verschuldung vieler solcher Unternehmen wäre bei Normalzinsen bedenklich. Sie ist nur aufgrund der Niedrigzinsen tragbar. Hier könnte uns einiges um die Ohren fliegen, wenn sich die Zinsen wieder normalisieren (ca 5-7% auf 10jährige Staatsanleihen). Hier gilt es in der Tat, rechtzeitig auszusteigen und zwar bevor sich die Zinsen normalisieren. Wann dies sein wird, kann ich nicht sagen aber 2020 werden die Zinsen nach jetzigem Stand wohl nicht großartig steigen.

08.11.2019

07:43 | gs: So gelangen Sie zu Ihrem goldrichtigen Portfolio

Ob Anleger auf ein "Nur-Aktien"-Portfolio oder auf ein "Aktien-und-Gold"-Portfolio setzen sollte, hängt ganz entscheidend von der individuellen Risikoneigung ab. Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, dass Anleger in den kommenden Jahren mit einem "Aktien-und-Gold"-Portfolio besser abschneiden könnten als mit einem "Nur-Aktien"-Portfolio.

10:41 | Leser-Kommentar
es ist schon erstaunlich, dass die sehr pro-Gold eingestellten Goldseiten jetzt einen Artikel veröffentlichen, der diskutiert, ob ein Portfolio nur aus Aktien oder aus Aktien und Gold bestehen sollte. Aktien als Muss-Bestandteil eines Portfolios! Meine Rede schon seit Jahren. Aber ich habe immer darauf hingewiesen, dass auch Edelmetalle Portfoliobestandteil sein sollten. Bei Aktien stellt sich die Frage, welche Aktien? US Aktien sind recht teuer, Emerging Markets Aktien hängen extrem am US Zins. Sollte dort der Zins wieder steigen, was angesichts der letzten Wirtschaftsdaten nicht so unwahrscheinlich ist (niedrige Arbeitslosigkeit, starkes Wachstum im Dienstleistungssektor), dann werden Emerging Markets Aktien wahrscheinlich fallen.

Bleiben Europäische Aktien übrig. Hier ist die Bewertung im Rahmen und man kann langfristig einsteigen, meiner Meinung nach. Allerdings ist kurzfristig Vorsicht angemahnt. Der Fear and Greed Index steht bei 91 von 100 Punkten, also recht euphorisch. Es kann bestenfalls noch ein paar Wochen aufwärts gehen, dann sollte eine deutlichere Korrektur folgen. Aber Einstiegstiming ist immer schwierig. Ich würde empfehlen, für alle, die noch keine Aktien haben, den Einstieg zu staffeln. Jetzt 1/3, in einem Jahr ein weiteres 1/3 und nach noch einem Jahr dals letzte Drittel investieren (Vom in Aktien zu investierenden Anteil). Dadurch sollte man einen ganz guten Durschschnittseinstiegskurs bekommen. Und bitte nicht in den EuroStoxx50 investieren, denn bei diesem Index zählen die Dividenden nicht mit und diese sind hier ganz entscheidend für die langfristige Performance. Da lieber in den DAX und MDAX investieren, da zählen die Dividenden mit.

12:30 | Der Bondaffe
in Artikel aus der Kategorie "Nice and soft". Oder wie es der Oberbayer sagt: "Wenn der Hund ned gschissn hätt, dann...." - übersetzt mit "also
das Risiko nicht eingeganagen wäre, dann...". Ich versteh's den Autor schon. Wenn man es nicht deutlicher ausdrücken darf, dann muß man es so schreiben.

07.11.2019

13:56 | Der Bondaffe "ohne Worte"

Bildschirmfoto 2019 11 07 um 13.56.27

12:23 | cash: Börsen feiern geplanten Zollabbau - nur nicht in der Schweiz

Eine Aussage aus Peking zum Handelsstreit mit den USA haucht den internationalen Aktienmärkten Zuversicht ein. Der SMI tendiert dagegen negativ.

Kommentar des Einsenders
Das dürfte den Goldpreis nicht sonderlich nach oben bewegen.

05.11.2019

13:12 | Der Bondaffe "EUR-Rentenmarkt am Ende des Weges angelangt?"

Irgendwann "verdient" man mit festverzinslichen Papieren kein Geld mehr. Und "mit Zinsen" in der heutigen Zeit sowieso nicht. Null-Zins bedeutet Null-Ertrag. So weit so gut, man könnte noch Geld verdienen, solange die Festverzinslichen-Kurse steigen. Das ist aber nur gewährleistet, wenn die Zinsen weiter sinken und noch negativer werden als sie schon sind. Wie weit man dieses Zinssenkungsspielchen treiben kann vermag ich nicht zu sagen, denn ein neuer "Chef de table" (wie beim Roulette) namens Christine Lagarde hat die Leitung des Zins-Spieltischs übernommen.

Gehen wir in einem Beispiel davon aus, daß das historische Zinstief jetzt erreicht worden ist. Dann gibt es "Null Zins" aber auch "Null-Kursgewinn" bei Bonds. Bei einem Zins- bzw. Renditeanstieg warten satte Kursverluste, die mickrige "höhere Zinsen" sofort verschlingen. Die Luft ist extrem dünn am Zins-/Bondmarkt, denn normalerweise müßten in Erwartung weiter sinkender Zinsen die Kurse jetzt steigen. Tun sie aber nicht. Im Gegenteil, die Kurse gehen seit Anfang September zurück und die Renditen steigen. War's das? Ich weiß es nicht, aber wenn diese Phase rückläufiger oder seitswärts tendierender Kurse länger und weiter anhält werden die Bondhalter extrem nervös. Und auch der Mainstream kommt nicht umhin über dieses Phänomen zu berichten.

Ich habe vor ein paar Wochen die These aufgestellt, daß der Kurs des Bund-Futures die gelbe Linie = 200-Tage-Durchschnitt erreichen könnte. Im Moment schaut es gar nicht so schlecht aus und seit Anfang September gibt es keine Kursgewinne bzw. Kurserträge mehr.

Bildschirmfoto 2019 11 05 um 13.13.09

04.11.2019

11:13 | Leser-Anfrage "Bausparträge"

ich halte sehr viel von Edelmetallanlagen und habe in Silber investiert. Nun möchte ich in den nächsten Jahren bauen bzw ein Haus kaufen. Jedoch halte ich Bausparverträge nicht für sehr sicher. Daher meine Frage, was halten Sie, liebes Bachheimer Team, von Bausparverträgen? Ist das eine sinnvolle und sichere Anlage, gerade auch im Hinblick auf einen evtl Crash?

Auf Grund der unterschiedlichen Bauspar-Gesetzeslage Deutschland/Österreich sehen wir uns außerstande diese Frage zu beantworten und leiten diese Frage an unser bewährtes Publikum weiter! TB

12:34 | Leser-Kommentar
Frage werter Leser, warum wollen sie sich in der heutigen Zeit verschulden ? Dann gehört Ihnen nicht das Haus, sondern der Bausparkasse, bis der letzte Cent abbezahlt ist. Und warum wollen sie in einer Blase kaufen ? Und in Bezug auf Crash, haben Sie in Bezug auf Immoblien schon von Zwangshypoteken gehört https://medium.com/@veritabel/schutz-vor-zwangsenteignung-f%C3%BCr-hausbesitzer-in-2019-6a7e48ef86d7 
Das läuft im Moment in IstZeit. Dann haben wir noch z.B. Zwangshypotek 1948 https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangshypothek
Was letztlich zur Frage führt, warum wollen Sie in heutigen Zeiten überhaupt eine Immobilie als Eigentümer erwerben ?

14:26 | Ergänzung zum Leser von 12:34
Dem Leser stimme ich voll zu.
Ich bin seit 30 Jahren der Meinung Bausparen hat sich noch nie gerechnet.
Weder in Hochzins- noch in Niedrigzinszeiten. Bei Negativzinsen... wie soll das was gutes werden?`
Mein Vorschlag: kaufen Sie EM und machen Sie es wie vom vorhergehenden Leser beschrieben.
Zur "richtigen Zeit" kaufen Sie dann das Haus zum halben Preis oder weniger, welches Sie heue nicht gekauft haben.


06:50
 | nzz:  Die Saudi gehen mit Aramco an die Börse – und wollen damit ihren Weg aus der Erdölabhängigkeit finanzieren

Vor drei Jahren hat der saudische Erdölkonzern eine Weltsensation angekündigt: das grösste Going-public der Geschichte. Seither ist das historische Vorhaben immer wieder verschoben worden – bis jetzt. Nun scheint es doch noch zu klappen. Nach unzähligen Verschiebungen und Verzögerungen hat Saudi Aramco, der vom Staat kontrollierte grösste Erdölproduzent der Welt, am Sonntag angekündigt, er werde den lang erwarteten Börsengang endlich in die Wege leiten.


08: 58 | Leser-Kommentar zu "zu "Was fand denn vor 20 Jahren statt?" von gestern

Ja, die Deutschland AG wurde aufgelöst aber außerdem hatten wir noch eine massive Internet/Technologie/Aktienblase am deutschen Aktienmarkt. Deutsche Telekom bei 100 Euro, Infineon bei über 80, Allianz und Münchener Rück bei 400-500 Euro. Solche massive Übertreibungen gabe es damals. Vergleicht man den DAX heute nicht mit dem DAX von März 2000 (über 8000 DAX Punkte) sondern mit dem DAX von März 2003 (unter 2300 DAX Punkte, als die Übertreibung korrigiert war), dann sieht die Performance ganz gut aus.

03.11.2019

08:59 | aktienlust: Deutschland schafft sich ab: 20 Jahre DAX - außer Dividenden nix zu holen

Über Jahrzehnte war Deutschland ein Vorbild für viele andere Industrieländer. Mit seiner sozialen Marktwirtschaft lieferte Deutschland einen eindrucksvollen Beweis, dass Wirtschafts- und Wohlstandswachstum einhergehen können mit einer ebenso wachsenden sozialen und medizinischen Absicherung und Versorgung seiner Bürger. Seit rund 20 Jahren bewegen wir uns aber eher rückwärts, schleichend aber stetig.

12:18 | Der Bondaffe
Stimmt, ohne Dividendenberücksichtigung wie beim DAX-Performance-Index war nichts zu holen. Hier der DAX-Kursindex.
https://www.finanzen.net/index/dax-kursindex

17:46 | Leser-Kommentar
Die unbequeme Frage wird doch wieder nicht gestellt. Was fand denn vor 20 Jahren statt ? Die "Deutschland GmbH" wurde unter Schröder mit den entsprechenden Gesetzen zersprengt, damit sich anglo-amerikanische Parasiten/Heuschrecken auch hier entsprechend durchfressen konnten. Vorher war eine gewisse "Reichtums-Umverteilung" in die Mittel-und Unterschicht gewährleistet, danach zog der "Shareholder-Value" ein und mit ihm das Asoziale - "The Winner takes it all"-Mentalität. Davon abgesehen wird der DAX auch nicht so manipuliert, wie der S & P oder der DOW Jones. Den S&P steuert man (PPT/Financial Stabilization Fund) über 12 Werte, wovon 5 die FANG´s darstellen, die restlichen Werte dümpeln dahin. Im DAX wird auch nicht so hemmungslos beschissen wie an US-Börsen, die egal wie, in den letzten 15 Minuten immer/oft über Futures hochgezogen werden. Auch über ETF werden die Kurse entsprechend hochgejazzt, denn diese benötigen Liquidität, deshalb fliesst viel mehr Investment in die USA...dummerweise wird der Ausgang in der Baisse dann dort sehr eng.
Wo sind denn die Handelsbilanzüberschüsse der letzten 20 Jahre "Exportweltmeister" geblieben ? Die USA müssen auch nicht den kompletten europäischen Kontinent durchfüttern, wir sind das Wirtstier, an dem sich alle nähren. Und solange der deutsche Esel ständig die selben Schlächter/Metzger wählt und sich nicht dagegen wehrt, ausgelutscht und angespuckt zu werden, solange wird sich in dieser Bananen-Republik nichts ändern ! China hat ein paar Billionen Währungsreserven, bzw. sich in andere Länder und deren Infrastruktur eingekauft, Deutschland hat Target-2-Forderungen in Billionenhöhe, selten so gelacht. Und den Elefant im Glashaus, die Unsouveränität Deutschlands spricht wieder mal keiner aus. Stattdessen fördern wir mit Milliarden an Steuergeldern China (No.2) und Indien (No.5), ein Treppenwitz.

02.11.2019

10:39 | gs: Wie steht es jetzt um die Goldaktien?

a) Geschäfts- und Zentralbanker erschaffen mehr digitale Dollar aus dem Nichts, lassen diese in die Wirtschaft einfließen, entwerten Dollar und die Preise steigen. Dann werden Pressemeldungen herausgegeben, die behaupten, man würde gute Arbeit leisten.
b) Geschäfts- und weltweite Zentralbanker fälschen (legal) Geld. Dies gereicht der finanziellen und politischen Elite zum Vorteil. Erwarten Sie nicht, dass sich dieser Unsinn verändert.

16:10 | Nukleus
Digitale Dollars fließen nur in einen Zweig der Wirtschaft und dies ist nicht der produktive Zweig. 99 von 100 Dollars gehen sofort in die Umschuldung und stehen dem Wirtschaftskreislauf nicht mehr zur Verfügung. Wie sieht es beim Bigmoney aus? Diese Leute halten riesige Summen liquider Mittel und sehen über die Inflation hinweg. Auf was warten diese Leute? Die Wahrscheinlichkeit ist deswegen recht hoch, dass wir in eine Deflation rutschen werden. EM ist in dieses Kreisen immer noch ein Fremdkörper und nur in geringer Dosis beigemischt. Wir haben auf der eine Seite viel Bares und auf der staatlichen Seite geht man immer mehr in Gold. An dieser Stelle sehe ich auch die Gefahr für die Goldbugs, denn staatliches Herumdoktern hatte noch nie etwas produktives und sinnstiftende.
Und wieder reitet dieser Artikel auf die „indoktrinierte“ Sichtweise auf Schulden herum: wenn man Schulden macht, dann müssen die auch bezahlt werden. Hier scheitern viele an ihrer beschränkten Denkweise und verweigern sich den realen Begebenheiten. Schulden werden niemals beglichen in diesem System, weil sie nicht beglichen werden können. Ich erwerbe einen Apfel beim Obsthändler, ich esse diesen Apfel und gehe zum Obsthändler und verlange einen neuen Apfel da ich keinen Apfel mehr habe. Ich habe mit dem Obsthändler aber vereinbart, ich bekomme gegen Euros plus einen Apfel, ich habe aber jetzt wieder null Apfel...also soll er sich an den Vertrag halten und dafür sorgen, dass auf meinen Konto ein Apfel im Plus ist. Der Obsthändler war aber so schlau und hat das Geld für den Apfel gleich wieder weiter gegeben und verweist den Apfelkäufer an einen anderen, der jetzt sein Geld hat. Vollkommen Quatsch nicht wahr? Aber leider denken so die Menschen, da sie für ihr Geld Zinsen wollen und diese Zinsen sind der Apfel, da der Markteilnehmer sein Geld dem Markt zur Verfügung gestellt hat und Zinsen in Form von Äpfeln verlangt. Staatsschulden ist Geld, welches sich der Staat von den Kreditgebern geliehen hat und der Staat zahlt dafür Lizenzgebühren sogenannte Zinsen. Würde man die Schulden jetzt tatsächlich abbauen (wie auch immer das funktionieren soll, da unmöglich in diesem System), gäbe es bald keinerlei Geldmittel mehr für den Markt.
Genau dieses System wurde mit der FED eingeführt und genau das macht die FED mit den Krediten, welche sie herausgibt. Natürlich sammelt sie wieder die Kredite ein, aber woher sollen die Zinsen kommen, wenn die FED wieder das Geld einsammelt? Lösung: Negativzinsen. Es bleibt Geld im Markt zurück. Der kleingeistige Sparer begreift dies nicht, was er aber richtig erkennt, man enteignet ihn durch den Negativzins. Was er nicht versteht, er muss mit seinem Ersparten, die anderen Markteilnehmer, hier Banken und Spekulanten, refinanzieren.
Aktien von wertschöpfenden und produktiven Unternehmen stellen hier etwas reales dar, da man einen Anteil der Produktion erhält und in diesem Fall ist es das geförderte Gold. Hier wäre es sehr interessant, die Dividende in physischem Gold zu erhalten.

01.11.2019

19:30 | Leser-Zuschrift "plunge protection team on duty"

gestern an den US Börsen hat man gesehen: Das Plunge Protection Team ist nach wie vor aktiv. Der Tag startete schwach und wurde noch schwächer im Laufe des Tages. Dann ca. 2,5 Stunden vor Börsenschluss drehten die BörsenRichtung Norden und besonders in den letzten 10 Minuten ging es nochmals rasant aufwärts. Das sieht für mich nach klaren Stützungskäufen aus. Die Trader haben die Nachricht verstanden, heute alles grün an den Aktienmärkten.

15:21 | cashkurs: Börsentransaktionssteuer pervers – Dummheit oder Bösartigkeit!?