01.09.2026

12:57 | investing: Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen

Der Bondaffe
Endzeit im Katastrophenmodus:

Rendite für die 10jährigen deutsche Bundesanleihe mit Höchststand bei 3,36%

und

Rendite für die 10jährige japanische Staatsanleihe hat neuen Höchststand bei 3,0% erreicht.

Mehr sog i ned.

29.08.2026

17:12 |  NTV: So groß sind die Schatten-Schulden der KI-Riesen

Die offiziellen Milliardenkosten der Technologiekonzerne für den KI-Ausbau sind nur die Spitze des Eisbergs. Außerhalb ihrer Bücher machen Alphabet, Meta, Microsoft und Co. eine noch größere Schuldenorgie. Diese schleichenden Risiken sind nur schwer zu durchschauen.

OpenAI's neustes Rechenzentrum ist in jeder Hinsicht ein Gigant. Auf dem Gelände einer ehemaligen Uran-Anreicherungseinrichtung bei Piketon in Ohio entsteht derzeit die größte sogenannte Serverfarm aller Zeiten. Acht Gigawatt Rechenleistung will OpenAI hier vom japanischen Softbank-Konzern mieten - fast dreimal so viel, wie heute in ganz Deutschland überhaupt installiert ist. Bis zu 500 Milliarden Dollar will Softbank dafür investieren, fast genauso Geld wie im gesamten deutschen Infrastruktur-Sondervermögen steckt - und dafür in der Region allein zusätzliche Gaskraftwerke mit mehr als neun Gigawatt Leistung bauen.

Milliarden für Chips.
Milliarden für Rechenzentren.
Milliarden für Strom.
Milliarden über Kredite.

Und irgendwann fragt jemand:
„Moment, wann verdienen wir damit eigentlich Geld?“
Das ist meistens der Moment, in dem die Partybeleuchtung plötzlich sehr ungemütlich wirkt. JE

 

11:18 | ZH:  Was wird sie zum Platzen bringen? Ed Dowd warnt: KI ist die größte Blase aller Zeiten

Der Wall-Street-Vermögensverwalter und Finanzanalyst Ed Dowd von PhinanceTechnologies.com machte sich während der Dotcom-Blase einen Namen. Nicht etwa, weil er zum Kauf riet, sondern weil er Anleger vor dem Platzen der Blase warnte. Dowd bewahrte viele Menschen vor einem Crash und rettete ihnen so viel Geld.

Springen wir in die Gegenwart, sieht Dowd die gleichen Anzeichen einer Blase im Bereich der KI (Künstlichen Intelligenz) wie kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase.

Diesmal ist es weitaus schlimmer. Dowd sagt:

„ Ein Geschichtsstudium gibt einem eine Vorstellung davon, wohin man in Zukunft gehen könnte.“

Aktuell erleben wir die größte Blase aller Zeiten, und zwar die KI-Blase.

Die Risiken werden zunehmend aufgedeckt, und es werden erste Warnsignale ausgesprochen. Lloyd Blankfein, der ehemalige CEO von Goldman Sachs, warnte vor den Risiken der Künstlichen Intelligenz. Er befürchtet, dass sich zu viele Anleger auf diesen Bereich konzentrieren.

Zunächst einmal reicht die Energie nicht einmal aus, um diese Rechenzentren zu betreiben.

Das wird die Investitionsausgaben (CapEx) von selbst stoppen.

Es muss so viel Kapital aufgebracht werden, das mit den Staatsschulden konkurriert, dass es zu einem Verdrängungseffekt kommen wird. Die Finanzierungskosten werden immer weiter steigen, was zu einigen Insolvenzen führen wird … und dann bricht alles zusammen. “

Kommentar des Einsenders
...seit 2007/08, ein künstliches Katastrophenereignis jagt das nächste, künstliche Blasen, Plandemie, Massen-Asyl-Migration, Green-Deal-Energie-Chaos, Kriegswirtschaft, KI u.a., unfassbare Verlagerung von Finanzmitteln, "Fehlallokationen", steigende Insolvenzen, Chaos, Bilanzverlängerungen, kaputtes Geld, Kriege, Wertverlust an den Börsen, ..und alles wird unternommen, um die Spielchen der Globalisten weiter am Laufen zu halten... und irgendwann ist Schluss, und die Leut bleiben wieder auf den Schäden sitzen, finanzieren den Irrsinn sogar noch eifrig mit. ...

Das Interessante ist weniger, dass KI technologisch überschätzt wäre, sondern dass Anleger halt wieder einmal glauben, eine echte Revolution müsse automatisch auch jede noch so groteske Bewertung rechtfertigen.

Das hatten wir schon einmal:
Das Internet war real.
Die Dotcom-Blase aber auch. JE

27.08.2026

13:00 | zackzack: Investor Tojner greift nach Wiener Neustadts Gemeindebauten

Wiener Neustadt beschloss den Verkauf des Großteils seiner Gemeindewohnungen. Ab September übernimmt auch der umstrittene Investor Michael Tojner Wohnanlagen. Der Deal erinnert an die politisch umkämpfte Verkaufsentscheidung, bei der bis heute offen ist, welche Partei ihn tatsächlich besiegelte.

In Wiener Neustadt wird der Ausverkauf der Gemeindewohnungen immer konkreter. Mit 1. September wechseln weitere 1.242 Mietwohnungen den Eigentümer. Eine der Gesellschaften, die zum Zug kommen, gehört dem Investor Michael Tojner. Seine WertInvest WieNeu Prop GmbH & Co KG übernimmt unter anderem die Gustav-Kraupa-Wohnhausanlage am Flugfeld, wie zunächst der Kurier vermeldete.

Kommentar des Einsenders
...der Investor, dessen Varta-Projekt (mit Porsche) erst kürzlich finanziellen Schiffbruch erlitt und der nach wie vor um das Wiener Heumarktprojekt rittert (und bei den Wiener Grünen die Finger tief in der Keksdose gehabt zu haben schien), steigt in Wr. Neustadt in die Gemeindewohnungen ein...! ...und jetzt beginnen die anonymen Weinkeller-Gespräche der Ruck-/Nevrivy-Partie zum "Verklopfen" der Wiener Gemeindebauten plötzlich Sinn zu ergeben, da wohl die richtigen Heuschrecken bereits Gewehr bei Fuß stehen...!? Rote, Schwarze, Grüne und wohl Neos (Wien) im Angriff auf den Gemeindebau...!? Politischer Selbstmord für Ludwig&Co.

Gemeindebauten vergammeln.
Gemeindebauten stehen leer.
Gemeindebauten machen Verlust.
Lösung:
Gemeindebauten verkaufen.
Sanieren wäre halt zu kompliziert gewesen. JE

 

06:47 | Welt:  DIW-Chef Fratzscher hält Enteignung großer Wohnungskonzerne für „schwerwiegenden Fehler“

Die Linke will große Wohnungskonzerne in Berlin vergesellschaften. DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält das für einen falschen Weg. Er sagt: Die Mieten würden danach sogar steigen.
Nach Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher wäre die Enteignung von Wohnungskonzernen in Berlin ein „schwerwiegender Fehler“. Eine Vergesellschaftung würde letztlich die große Mehrheit der Mieten erhöhen und noch weniger Wohnraum schaffen, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Zudem würden die Kosten der Enteignung dazu führen, dass die Stadt Berlin noch weniger Geld für Investitionen in Schulen und gute Infrastruktur hat. Alle würden einen hohen Preis einer schlechteren Daseinsvorsorge bezahlen“, erklärte der Ökonom.

Ökonomen ... die Pathologen der Wirtschaft.  Sie können dem Toten wunderbar erklären, woran er gestorben ist ...
Ich nenne Sie auch liebevoll .. Auguren.  Sie pflegen "schwarze Schwäne" am Flug zu erkennen und die entpuppen sich aber dann als schwarze borstige Schweine. TS 

 

05:14 | fmw:  Nvidia-Quartalszahlen übertreffen Erwartungen

Der Gewinn pro Aktie liegt bei 2,22 Dollar (Vorjahresquartal 1,05/ für heute erwartet 2,09). Die bereinigte Bruttomarge liegt bei 75 % (erwartet 74,99 %). Für das laufende Quartal erwartet Nvidia jetzt 73,5 % bis 74,5 % Die Data Center-Umsätze liegen bei 89 Milliarden Dollar (für heute erwartet 85,83). Die Aktie reagiert nachbörslich mit -1 %.

Interessant der letzte Satz: nachbörslich - 1%!!! Na gut, könnte man meinen, angesichts der Gewinnerwartungen sei die Aktie zuvor stark angestiegen, jetzt bei Gewissheit über die Gewinne, geht sie halt zurück.
Aba Schneckn. Blickt man auf den Chart so ist von Freude und Gewinnen nicht viel zu sehn. Aber genau das gibt uns viel (für die Zukunft voher-) zu sehn!!!!! TB

25.08.2026

16:32 |  ZH: Evergrande-Gründer erhält lebenslange Haftstrafe, doch Hauskäufer und Lieferanten tragen die Kosten des chinesischen Immobilienmarkteinbruchs.

Die Verurteilung des Gründers von China Evergrande, Hui Ka Yan, zu lebenslanger Haft hat eine juristische Aufarbeitung eines der spektakulärsten Unternehmenszusammenbrüche des Landes eingeleitet. Für Hunderttausende von Immobilienkäufern, Investoren und anderen Gläubigern trägt das Urteil jedoch kaum zur Begleichung der finanziellen Verluste bei, die der Immobilienriese hinterlassen hat.

reuters: Der Gründer von China Evergrande wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Gründer der China Evergrande Group, des weltweit am höchsten verschuldeten Immobilienentwicklers, wurde am Donnerstag von einem chinesischen Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt, fünf Jahre nachdem der Zusammenbruch des Unternehmens die Wirtschaft und die Finanzmärkte des Landes erschüttert hatte.
Hui Ka Yan, einst Asiens reichster Mann, bekannte sich im April in acht Anklagepunkten schuldig , darunter Missbrauch von Geldern, Betrug bei der Mittelbeschaffung, illegale Entgegennahme öffentlicher Einlagen, illegale Kreditvergabe, betrügerische Ausgabe von Wertpapieren und Bestechung.

reuters: Chinas Immobilienkrise hält nach dem Urteil im Fall Evergrande weiter an

Der einstige Milliardär, der zum Sinnbild für den Boom und den Zusammenbruch des chinesischen Immobilienmarktes wurde, ist letzte Woche von einem chinesischen Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Doch der Zusammenbruch des Sektors, der nun schon im sechsten Jahr andauert, bleibt eine Belastung für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, ein Schmerzpunkt für Millionen von Haushalten und ein Faktor für exportabhängiges Wachstum und Handelskonflikte in China.

Hui Ka Yan bekommt lebenslang. Die Käufer bekommen dafür immerhin die Gewissheit, dass ihr
Geld jetzt endgültig nicht bei ihm zu holen ist. JE

 

12:28 |  reuters: Erläuterung: Warum ein Super-El-Niño tropische Rohstoffe stark gefährdet.

Globale Meteorologen sagen voraus, dass sich das Wetterphänomen El Niño verstärkt und sich zu einem "sehr starken" Ereignis entwickeln könnte, das die Temperaturen erhöht, die Niederschläge beeinträchtigt und weltweit Risiken für die Ernte birgt. Was ist El Niño und warum sind Rohstoffe, die in tropischen Regionen angebaut werden und als Agrarrohstoffe bekannt sind, besonders gefährdet?

reuters: Indien erlebt den schwächsten Monsun seit fast zwei Jahrzehnten aufgrund der Verstärkung von El Niño.

Indien steuert auf den schwächsten Monsun seit fast zwei Jahrzehnten zu. Die Niederschläge werden die Saison voraussichtlich um etwa 15 % unter dem langjährigen Durchschnitt beenden, was den niedrigsten Wert seit 2009 darstellt, sagten zwei hochrangige Quellen des Wetterdienstes. Der schwache Monsun könnte die Ernteerträge beeinträchtigen, die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben und die Einkommen der ländlichen Bevölkerung in der fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt schmälern, wo die Regenfälle rund 70 % des jährlichen Niederschlags des Landes ausmachen.

Zentralbanken kämpfen gegen die Inflation, Regierungen gegen hohe Lebensmittelpreise und die Investoren gegen die Langeweile. Dann erwärmt sich der Pazifik und mischt alle Karten neu. Indien bekommt vielleicht zu wenig Regen, Südamerika zu viel, Kakao und Kaffee werden nervös und Versicherer rechnen schon mal nach. Das Faszinierende an globalen Finanzmärkten ist, dass selbst das Wetter erst dann richtig ernst genommen wird, wenn jemand einen Future darauf handeln kann. JE

24.08.2026

16:10 | golem:  Einbruch bei KI-Aktien auch ohne Blase zu erwarten

Aktien, die in irgendeiner Weise mit dem KI-Boom zusammenhängen, erleben seit Monaten einen Höhenflug. Die aktuelle Entwicklung wird dabei oft mit historischen Überbewertungen wie der Dotcom-Blase oder dem Eisenbahn-Boom in den USA verglichen.

Optimisten halten entgegen, die heutige Situation sei anders, die KI-Unternehmen, welche den Boom trügen, generierten schließlich Umsätze. Die Rallye gehe also weiter. Eine Analystengruppe der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt in einem Blogbeitrag zu einem verblüffenden Ergebnis: Es sei vollkommen egal, ob die aktuellen Bewertungen rational seien oder nicht, ein Einbruch der Aktienwerte sei in jedem Fall zu erwarten. Während ein Kurseinbruch im Falle einer Blase intuitiv wäre, ist die Begründung hier etwas komplexer.

ecb.europa: Der KI-Boom: Besonnenheit oder die nächste Dotcom-Blase?

Der Aufstieg der KI hat einen rasanten Aufschwung im Technologiesektor ausgelöst und die Aktienbewertungen auf ein Niveau getrieben, das zuletzt während der Dotcom-Blase zu beobachten war. Obwohl die KI die Wirtschaft grundlegend verändert, birgt die aktuelle Hochbewertung das Risiko eines abrupten und schmerzhaften Rückschlags im Euroraum?

ecb.europa: Einflussfaktoren des Anlegerverhaltens an hochbewerteten Aktienmärkten

Die Bewertungen von Vermögenswerten sind insbesondere im Technologie- und KI-Sektor hoch, in dem Anleger der Eurozone signifikant engagiert sind. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGV) sind an vielen Aktienmärkten weiterhin historisch hoch, wobei US-Aktienindizes deutlich höher notieren als ihre europäischen Pendants ( Diagramm A , Feld a). Während Anleger der Eurozone ihre Aktienbestände insgesamt im letzten Jahrzehnt verdoppelt haben, haben sich ihre Bestände an US-Aktien vervierfacht, was sowohl auf positive Bewertungseffekte als auch auf Käufe von Vermögenswerten zurückzuführen ist. [ 1 ]

Der Investmentfondssektor ist der größte Einzelinvestor im Euroraum, sowohl was Aktien im Allgemeinen als auch US-Aktien im Besonderen betrifft ( Diagramm A , Feld b). Diese Konzentration rückt Investmentfonds in den Mittelpunkt der Engagements im Euroraum in Vermögenswerte mit überhöhten Bewertungen. Die Analyse der Kapitalflüsse in Fonds, die sich auf solche Anlageklassen konzentrieren, kann daher dazu beitragen, die beobachteten Ursachen der hohen Marktbewertungen und die damit verbundenen Risiken für die Finanzstabilität zu verstehen.

Die KI soll Milliarden Arbeitsstunden sparen, aber vorher vernichtet sie erst mal Milliarden an  Börsenwert. Technischer Fortschritt muss schließlich auch finanziert werden. JE

22.08.2026

07:54 | f100: Der September könnte die überhitzte Wall Street hart treffen

Die Warnsignale für den US-Aktienmarkt verdichten sich. Jim Paulsen, Ökonom und früherer Wall-Street-Stratege, hält laut „MarketWatch“ noch vor Jahresende eine Korrektur des S&P 500 um zehn bis 20 Prozent für möglich. Besonders heikel: Der Index notiert rund 55 Prozent über seiner durchschnittlichen Nachkriegstrendlinie – höher lag diese Prämie nur auf dem Höhepunkt der Technologieblase im März 2000.

Da kann sich die Politik noch so bemühen. Das wird der herbst der Erkenntnis. 
Mir tun nur jene leid, die per Zwang über ihre Pensions- und Lebensversicherungen in Aktien investiert sind. TB

20.08.2026

12:36 | ZH:  Unitree-Börsengang schießt um 460 % in die Höhe: „Starke Nachfrage im Einzelhandel könnte Boom bei physischen KI-Börsengängen auslösen“

Unitree Robotics, einer der am genauesten beobachteten Technologie-Börsengänge in Shanghai in diesem Jahr, hat am Mittwoch seinen Handel aufgenommen und schloss mit einem atemberaubenden Plus von 460 Prozent. Der chinesische Hersteller humanoider Roboter nahm 6,1 Milliarden Yuan ein, etwa 904 Millionen Dollar. Das in Hangzhou ansässige Unternehmen, früher bekannt als Yushu Technology Co., stieg vom IPO-Kurs von 150,80 Yuan zeitweise um bis zu 629 Prozent, bevor es einen Teil der Gewinne abgab.

Die Retail-Orders für Unitree übertrafen die 7,07 Billionen Yuan, die der Speicherchip-Riese CXMT bei seinem Börsengang im Juli eingesammelt hatte. Wir hatten gestern, Stunden vor dem IPO, darauf hingewiesen, dass das Angebot mehr als 5.500-fach überzeichnet war.

Unitree plant, die IPO-Erlöse zur Verbesserung von KI-Modellen, zur Weiterentwicklung der Forschung an humanoiden Robotern, zur Entwicklung neuer Produkte und zum schnellen Ausbau der Fertigungskapazitäten zu verwenden, um seine Führungsposition im Rennen um physische KI zu halten und den Marktanteil auszubauen.

 Unitree feiert einen fulminanten Start in Shanghai – ein Meilenstein für Chinas humanoiden Robotiksektor

SHANGHAI/PEKING, 19. August (Reuters) – Aktien von Unitree (688836.SS) , öffnet neuen Tab , Chinas bekanntester Hersteller humanoider Roboter verzeichnete bei seinem Börsendebüt in Shanghai einen Kursanstieg um mehr als das Fünffache – ein Meilenstein für den chinesischen Robotiksektor, der sich zu einem wichtigen Schlachtfeld im chinesisch-amerikanischen Technologiekrieg entwickelt hat. Unitree, das mit Tesla (TSLA.O) konkurriert , öffnet neuen Tab und Boston Dynamics, ein Unternehmen der Hyundai Motor Group, hat mit seinen Robotern, die rennen, tanzen und Kampfsportarten vorführen, weltweite Aufmerksamkeit erregt.

Ein paar Millionen Aktien und eine Anlegermeute mit FOMO. Mehr braucht es derzeit kaum. JE

19.08.2026

15:41 | reuters: Eine Korrektur am KI-Markt steht bevor, prognostiziert der EZB-Blog.

Eine Marktkorrektur der Euphorie bei US-Technologiewerten ist wahrscheinlich und könnte weitreichende Folgen haben, weil die fiskal- und geldpolitischen Puffer begrenzt sind, um den möglichen wirtschaftlichen Schaden abzufedern. Das schrieb die Europäische Zentralbank am Montag in einem Blogbeitrag. Anleger haben massiv in Technologiewerte investiert, weil sie darauf setzen, dass künstliche Intelligenz die Weltwirtschaft grundlegend verändern wird. Die Bewertungen führender Tech-Unternehmen liegen inzwischen deutlich über den historischen Durchschnittswerten.

„Wirtschaftsforschung zu vergangenen technologischen Revolutionen deutet auf eine beunruhigende Schlussfolgerung hin: Eine Korrektur der aktuellen Aktienmarktbewertungen ist wahrscheinlich“, heißt es in dem Blogbeitrag, der nicht notwendigerweise die Meinung der EZB widerspiegelt. Selbst wenn die Technologie erfolgreich ist und die Gewinne steigen, könnten die Aktien trotzdem fallen, weil es schwer sei, die übermäßig optimistischen Gewinnwachstumserwartungen der Märkte zu erfüllen, fügte der Beitrag hinzu.

ecb.europa.eu: Der KI-Boom: Besonnenheit oder die nächste Dotcom-Blase?

Der Aufstieg der KI hat einen rasanten Aufschwung im Technologiesektor ausgelöst und die Aktienbewertungen auf ein Niveau getrieben, das zuletzt während der Dotcom-Blase zu beobachten war. Obwohl die KI die Wirtschaft grundlegend verändert, birgt die aktuelle Hochbewertung das Risiko eines abrupten und schmerzhaften Rückschlags im Euroraum?

Dotcom hieß gestern Internet. Heute heißt es AI und kostet nur drei Nullen mehr... Es ist im Grunde immer das Gleiche, solange alle glauben, dass morgen noch jemand mehr bezahlt, läuft das Geschäft super. Problematisch wird es erst, wenn der Letzte merkt, dass er der Letzte ist....

Interessant wird es, wenn KI-Konzerne immer mehr Fremdkapital brauchen, während gleichzeitig Staaten Rekordsummen neuer Schulden aufnehmen. Dann steigt der Preis des Kapitals für alle. Platzt dann ein Teil der Bewertungsfantasie, könnten alle, nämlich Banken, Fonds und europäische Anleger gleichzeitig getroffen werden. Die Maschine, die ja unser aller Produktivität erhöhen sollte, könnte dann zuerst demonstrieren, wie effizient man globale Vermögenswerte eliminiert. JE

18.08.2026

12:18 | apollo: Bei Maischberger: Ines Schwerdtner stellt Enteignungen für einen „symbolischen Euro“ in den Raum

Die Linken-Vorsitzende Ines Schwerdtner macht sich bei Maischberger für die Enteignung von Berliner Wohnkonzernen stark. Die Entschädigung könnte einen „symbolischen Euro“ kosten, aber auch Milliarden Euro. Genau festlegen wollte sie sich nicht. Die Linken-Vorsitzende Ines Schwerdtner machte sich bei Maischberger für die Enteignung großer Wohnkonzerne stark. Über die damit verbundenen Kosten sagte sie: „Es gibt verschiedene Schätzungen. Das werden die Richter entscheiden, ob das unter Verkaufswert auch möglich ist. Naja, es könnte ein symbolischer Euro sein, es können mehrere Milliarden sein.“

Moderatorin Sandra Maischberger erwiderte, dass die Linke etwas verspreche, von dem sie nicht wisse, wie viel es kosten werde. Die Parteivorsitzende wich aus: „Doch, wir wissen, dass es etwas kostet.“ Die Frage sei aber, ob man den Volksentscheid umsetzen wolle oder nicht. Momentan sei die Linkspartei die einzige Partei, die das anstrebe. Am 26. September hatten 59,1 Prozent der abgegebenen Stimmen für eine Enteignung großer Wohnkonzerne wie „Deutsche Wohnen“ und „Vonovia“ gestimmt. Betroffen sind insgesamt 220.000 Wohnungen.

Die Kosten liegen irgendwo zwischen einem Euro und mehreren Milliarden. Präziser kann sozialistische Finanzplanung kaum werden... JE

17:19 |  Der Bondaffe
Kann man machen mit der Enteignung. Nur wer verwaltet dann diese vielen Wohnungen? Die GRÜNEN oder die LINKE vielleicht? Viel Spaß dabei. Nein, die Politik macht das nicht und kann das nicht. Das könnte ein eigenständiger Ableger der enteigneten Wohnungsbaugesellschaft machen, der sich die Verwaltung und den Service sehr teuer bezahlen läßt. Die Verwaltungserfahrung ist ja da.

Ich meine, hier läuft etwas anderes. Hier wird versucht einen hochunrentablen und kostenintensiven Wohnungs- und Immobilienbestand über menschliche Enteignungsnaivität politischer Natur dem Staat und damit dem Steuerzahler aufs Auge zu drücken. Die Bezahlung eines "symbolischen Euro " drückt genau da aus: hier ist die Kacke am Dampfen. Die Gemeinschaft soll die Verlustbringer übernehmen.

Jetzt pressierts: das ZInsniveau für Immobilienkredite steigt schon wieder, die 10jährige deutsche Bundesanleihe als Referenzmaßstab notiert weiter über 3% Rendite, aktuell bei 3,26%- Neue Hochs, die auch schnell auf die Höhe der Bauzinsen durchschlagen.

https://www.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

17:20 | Leserkommentar
zu 12:18 Grundsätzlich: eine Sozialisierung und dergleichen, ist absoluter Mist!!

ABER: Wohneigentum durch Mietergesellschaft (Mieter als Gesellschafter) wäre eine sehr gute Lösung. Problem: dabei verdienen die Kapitalfirmen nichts! Weiter, man bedenke, dass die Gewinnerwartung der Fremdfinanzierer stets steigen und im Laufe der Zeit nicht mehr erfüllbar werden, oder bereits sind. Das Geld muss idealer Weise im Objekt der Mieter bleiben!! Dies ist übrigends das gleiche Problem, wie bei der gesamten Infrastruktueinrichtungen zb Krankenhäuser!

 

17.08.2026

18:09 | Bild:  Deutscher Bau-Gigant meldet Insolvenz an

Ein deutscher Bau-Gigant ist insolvent. Bei der Pandion-Gruppe bangen rund 160 Mitarbeiter um ihre Jobs. Das Unternehmen aus Köln betreibt Großbaustellen in ganz Deutschland. Viele beschäftigt jetzt auch die Frage, was mit den laufenden Projekten passiert.

Vergangene Woche, am 10. August 2026, meldete die Pandion AG Insolvenz an und beantragte ein Verfahren in Eigenverwaltung. Neben dem Mutterkonzern sind auch fünf weitere Gesellschaften mit den Schwerpunkten Immobilien, Vertrieb, Design, Projektmanagement und Ingenieurwesen betroffen. Auch für sie wurden entsprechende Anträge gestellt.

Soziale Insolvenz ... hängen wir doch die Schulden allen um.  TS 

 

09:34 | TP: Nvidias 500-Milliarden-Deal: KI-Anleihen bald auch für Privatanleger?

Wall-Street-Chefs deuten an, dass die gigantischen Chip-Finanzierungen auch für kleinere Anleger geöffnet werden könnten. Doch Risiken bleiben. Jensen Huang inszeniert gern. Das konnte man in dieser Woche miterleben, als der Nvidia-Chef gemeinsam mit den Spitzen von Goldman Sachs, Blackstone, Apollo, KKR, BlackRock und Brookfield bei CNBC auftrat. Sie verkündeten eine Partnerschaft, mit der weitere 500 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der KI-Infrastruktur mobilisiert werden sollen.

Über 30 Minuten dauerte der Auftritt – mit wenigen konkreten Details. Zum Zeitpunkt der Ankündigung waren auch noch keine Verträge unterschrieben, wie Bloomberg unter Berufung auf "mit der Sache vertrauten Personen" berichtete. Dass Nvidia bisher nur Absichtserklärungen mit den Finanzhäusern unterzeichnet hat, bestätigt das Unternehmen in seiner Erklärung selbst.

KI-Blase, jetzt auch fremdfinanziert... JE

16.08.2026

17:46 | procontra: Fondsbranche: ETF-Boom verschärft Krise offener Immobilienfonds

Die deutsche Fondsbranche wächst weiter. Zur Jahresmitte verwalteten die Fondsgesellschaften für Anleger in Deutschland knapp 5,2 Billionen Euro. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des BVI Bundesverband Investment und Asset Management. Das Fondsvermögen ist damit seit Jahresbeginn um 348 Milliarden Euro oder sieben Prozent gestiegen. Dazu haben vor allem Netto-Zuflüsse in Publikumsfonds- und Spezialfonds von rund 80 Milliarden Euro beigetragen.

Hinter der positiven Gesamtbilanz verbergen sich jedoch deutliche Unterschiede. Während Anleger vor allem Aktien-ETFs kauften, zogen sie aus offenen Immobilienfonds (OIF) erneut Milliardenbeträge ab.

Der Bondaffe meint:
"Immer schön weiter pumpen", das bläht gerade die Aktienmärkte so richtig auf. Man wundert sich, warum der DAX trotz sich auflösender Realwirtschaft weiter steigt? Ganz einfach, es ist zuviel Geld da. Viel Geld wandert, gerade aus Gründen der "Altersvorsorge", in ETFs, meist index-gebundene oder index-orientierte Finanzprodukte. Die Massenpsychologie heizt sich auf, die Hausse nährt die Hausse. Wie lange das noch so weitergeht vermag ich nicht zu sagen. Aber ich weiß, wie das Ende ausschaut. Im übrigen hat man bei den Immobilienfonds die Rückgaben durch zeitverzögerte Auszahlungen von einem Jahr dämpfen können, das
wird bei börsengehandelteten Produkten wie Aktien nicht gehen. Dem Anleger hat man sein Geld in Handelstag plus zwei Börsentagen auf dem Konto versprochen.

800 Milliarden Hot-Money-ETF-Vermögen. Nicht schlecht!

 

04:13 | fmw: US-Konjunkturdaten sehr schwach – gut oder schlecht für den Aktienmarkt?

Letzten Freitag sahen wir die US-Arbeitsmarktdaten für Juli: Sehr schwach mit -23.000 Jobs! Dann vorgestern die Daten zur US-Inflation für Juli mit 3,4 % im Jahresvergleich. Alle Teilkomponenten exakt wie erwartet. Dann gestern Erzeugerpreise in den USA, die schwächer gemeldet wurden als erwartet. Und heute um 14:30 Uhr: Im Juli sanken die US-Einzelhandelsumsätze um 0,6 % im Monatsvergleich bei +0,1 % Erwartung. Und heute um 16 Uhr dann das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan, das deutlich schwächer ausfiel als erwartet.

Früher musste man sich diese Frage nicht stellen, da die Frage sehr einfach zu beantworten war. 
Aber heutzutage regiert halt der Zentralbank-Wahnsinn. Für den Aktienmarkt spielt es eine wesentlich wichtiger Rolle, was die Zentralbank macht, als was die Wirtschaft macht. Daher werden schlechte Nachrichten zu guten und gut zu schlechten. Der Poleshift des Verstandes! TB

14.08.2026

06:42 | Der Bondaffe zu 18:42 - ntv - Staatsfond Kommentare

Geschätzter Kommentator, Sie haben sich schon richtig ausgedrückt. Aber ich halte es für ausgeschlossen, daß dieser "Staatsfonds" (das ist ein Novum, das ein Staat, eine Demokratie, einen Fonds mit richtigen Geldern hätte, da eine Demokratie nur über Schulden existieren kann) auch nur eine Zehntel-Unze Gold im Bestand hat. Wenn auch nur zur Diversifizierung. Die haben gar nix außer einem großen Haufen Luftgeld. Die glauben auch noch daran. Mit diesem Geld im Staatsfonds würde ich in Schweden das ganze schwedische Bargeld aufkaufen und norwegische Kronen in Umlauf bringen. Auch als Bargeld. Das nenne ich skandinavische Währungsreform.

18:38 | Leser Kommentar zum Bondaffen
zu 06:42 .....Werter Bondaffe, ich möchte erwähnen und richtigstellen, dass dieses Schuldgeldsystem, völlig unabhängig von einer Staatsform ist. D.h. egal wer regiert, oder Staasform; das Schuldgelsystem wird , solange dieses System von den Machthabern hinter den Regieungen am Leben erhalten wird, wird es Menschheit ausbeuten und am Ende in Kriege, Chaos
und Zusammenbruch, unausweichlich, führen! Regierungen könnten die Notenbankgesetze ändern und damit ein anderes Geldsystem installierien, machen sie aber nicht, weil sie selber auch von diesen Ausbeutersysten, profitieren.

18:51 | Der Bondaffe an den Leser von 18:38  
Werter Kommentator, es ist noch viel schlimmer. Dieses Schuldgeldsystem ist ein Glaubenssystem. Ein gedankliches Gefängnis, welches finstere Kreaturen erschaffen haben und das dumme, einfältige "User" benutzen, die noch dazu meinen, GELD hätte WERT.   

12.08.2026

18:42 | ntv:  Chef von Norwegens Staatsfonds warnt vor Totalverlust

Der norwegische Staatsfonds erzielt einen Rekordgewinn. Doch dessen Chef Nicolai Tangen stellt die Frage, wie sicher das Vermögen tatsächlich ist. Denn die wirtschaftlichen Bedingungen seien seit 30 Jahren "abnormal".

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Der größte Staatsfonds der Welt meldet einen Rekordgewinn. Mehr als 2 Billionen Euro ist er mittlerweile schwer - und sein Chef warnt vor einem möglichen Totalverlust.

.. sowas nennt man dann "mentale Krisenvorsorge". TS

14:30 | Leser Kommentar
Laut Wiki verteilen sich "die 1,83 Billionen Euro zu etwa 71 % auf Aktien und etwa 27 % auf Staats- und Unternehmensanleihen. Kleinere Anteile entfallen auf Immobilien und Infrastruktur für erneuerbare Energien." Von Gold oder Silber ist da nicht die Rede - also noch bisschen Spielraum nach oben ...

17:15 | Der Bondaffe  
Werter Kommentator, der Chef des norwegischen Staatsfonds weiß, von was er spricht. Wir werden niemals erfahren, wieviel Kursrückgänge in absoluten Zahlen seine 27%  Ataatsanleihenquote im Jahr 2022 hinnehmen mußte.

Obwohl, gut daß der Mann das gesagt hat. Jetzt ist es öffentlich. Und wenn es kracht, dann sind die Kursrückgänge und Verluste in jenem norwegischen Staatsfonds auf Aktien und Festverszinsliche beschränkt. Und die restlichen 2% Vermögen dürfte Liquidität ausmachen, die geht dann im Fall der Fälle schnell zurück.

18:01 | Leser Kommentar an den Bondaffen
geschätzter Bondaffe, ich hab mich missverständlich ausgedrückt: mit dem Spielraum nach oben meinte ich die Edelmetalle :)

 

14:45 |  reuters: Anleger bleiben gelassen, da der Investitionsboom im Bereich KI den Dotcom-Hype in den Schatten stellt.

Während die Investitionen US-amerikanischer Hyperscaler in KI weiter steigen, wächst auch die Sorge, dass diese enormen Ausgaben keine ausreichenden Renditen abwerfen werden. Bedeutet das, dass sich der Aktienmarkt in einer aufgeblähten Technologieblase befindet, die unweigerlich platzen wird, wie nach dem Dotcom-Boom der späten 1990er-Jahre? Wohl kaum. Das heißt aber nicht, dass die Parallelen nicht auch Anlass zur Sorge geben. Zunächst einmal ist der aktuelle Investitionsboom im Bereich KI , der Investitionen in Rechenzentren, Stromversorgung, Ausrüstung und Software umfasst, nicht nur die größte Ausgabenorgie seit den 1990er Jahren, sondern auch die größte in der Geschichte. Analysten von Goldman Sachs und Morgan Stanley, die ihre Prognosen kürzlich nach oben korrigiert haben, erwarten in diesem Jahr Investitionen in KI-bezogene Projekte in Höhe von rund 800 Milliarden US-Dollar. Das Team von Morgan Stanley hob zudem seine Prognose für KI-Investitionen bis 2027 um 17 % auf beeindruckende 1,12 Billionen US-Dollar an.

und dazu reuters: Das rasante Tempo der KI-Investitionen steht nun im Fokus einiger Fed-Beamter.

Beamte der US-Notenbank beginnen darüber nachzudenken, ob die frenetischen Investitionen, die den Aufbau des Sektors der künstlichen Intelligenz vorantreiben , außer Kontrolle geraten und Risiken für den Finanzsektor bergen. Aktuell mahnen einige der Experten, die sich mit dem Thema befasst haben, zur Wachsamkeit, da sie die Finanzkrise, die der Immobilienkrise vor 20 Jahren und – in geringerem Maße – dem Platzen der Dotcom-Blase davor ähnelt, für unwahrscheinlich halten. Dennoch haben das Investitionsvolumen, die unsicheren Renditen einer noch unerprobten Technologie , die Zunahme komplexer Finanzierungsstrukturen und der verstärkte Einsatz von Fremdkapital die KI-Finanzierung in den Fokus der Zentralbanken gerückt.

Die künstliche Intelligenz hat halt noch keine künstliche Bonität erfunden. JE

11:12 | ZH:  Der Diamantencrash beschleunigt sich

Der Diamond Standard Index, der auf Bloomberg unter dem Ticker DIAMINDX gehandelt wird, fiel in der ersten Augusthälfte auf neue Rekordtiefs, nachdem ein Ansturm günstiger im Labor gezüchteter Steine die Knappheitsprämie untergraben hat, die den Preisen natürlicher Diamanten zugrunde lag.

„Der technologische Fortschritt beim Züchten von Diamanten im Labor war erstaunlich. Es überrascht nicht, dass die meisten Verlobungsringe inzwischen Labordiamanten verwenden“, sagte der X-Nutzer Crémieux.

Der X-Nutzer Saul Sadka warnte, dass der Abschwung bei Diamanten voraussichtlich noch Jahre anhalten werde, da laborgezüchtete Steine den Markt überschwemmen:

Erwarten Sie, dass der Preisverfall bei Diamanten in den nächsten Jahren deutlich an Tempo zunehmen wird. Der Markt für natürliche Diamanten schrumpft sowohl in der Größe als auch im Wert und geht dem Ende entgegen, nachdem sein Produkt durch moderne Technologie zur Massenware geworden ist. Dasselbe ist vor 100 Jahren bei Perlen passiert, aber bei Diamanten wird es viel schlimmer: Sie werden zu einem Zeichen schlechten Geschmacks statt von Reichtum, so wie Perlen innerhalb von 50 Jahren von der High Society zu einem matronenhaften Klischee wurden.

Ich sage Freunden in der Diamantenbranche seit zehn Jahren, sie sollen sich eine neue Arbeit suchen. Es war klar, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis laborgezüchtete Diamanten zu einer Massenware werden, die mit einem geringen Aufschlag auf die Produktionskosten verkauft wird, die ihrerseits weiter sinken würden.

Der Verlobungsring bleibt für immer. Nur der Wiederverkaufswert hat die Beziehung vorzeitig beendet. JE

10.08.2026

17:39 | apollo:  Der Investitionsboom im KI-Sektor wächst doppelt so schnell wie der Immobilienboom.

Aus der ersten Grafik unten geht hervor, dass der Konsens davon ausgeht, dass die Investitionsausgaben der Hyperscaler von 2027 bis 2029 jährlich bei etwa 3 % des BIP liegen werden, gegenüber 0,3 % des BIP im Jahr 2019 und 1,4 % im Jahr 2025.

Aus dem zweiten Diagramm geht hervor, dass dies mehr als das Doppelte des Höchststandes des Telekommunikations- und Glasfaserausbaus Ende der 1990er Jahre ist, der im Jahr 2000 bei 1,2 % des BIP seinen Höhepunkt erreichte, bevor er zusammenbrach und die Wirtschaft in die mildeste Rezession der Nachkriegszeit stürzte.

Das dritte Diagramm zeigt, dass der Ausbau der Rechenzentren immer noch weniger als die Hälfte des Umfangs des Wohnungsbaubooms beträgt, der im Jahr 2005 seinen Höhepunkt bei 6,6 % des BIP erreichte.

passend dazu ourworldindata: Wie viel geben die USA für den Bau von Rechenzentren aus?

Rechenzentren sind das Rückgrat von KI, Cloud Computing und anderen digitalen Diensten – und die Ausgaben für ihren Bau haben in den Vereinigten Staaten rasant zugenommen. Im Januar 2026 beliefen sich die US-Ausgaben für den Bau von Rechenzentren auf über 2,4 Milliarden US-Dollar pro Monat, etwa das 16-fache des Niveaus von Anfang 2014.

Dieses Wachstum verlief besonders rasant, seit KI-Chatbots ab Ende 2022 sehr populär geworden sind. Die monatlichen Ausgaben haben sich seither fast verdreifacht. Es ist wichtig zu beachten, dass dies nur die Kosten für den Bau der physischen Strukturen abdeckt. Server und andere Hardware im Inneren sind nicht enthalten und können einen großen Teil der Gesamtkosten eines Rechenzentrums ausmachen.

und auch wolfstreet: Die Ausgaben für den Bau von KI-Rechenzentren steigen exponentiell (Doch in der Geschäftswelt sind exponentielle Wachstumskurven nicht von Dauer).

Laut heutigen Baudaten des US-Zensusbüros stiegen die Ausgaben für den Bau von Rechenzentren im Juni im Vergleich zum Vormonat um 7,0 % und im Vergleich zum Vorjahr um 46 % auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 68 Milliarden US-Dollar. Seit Anfang 2022 haben sich die monatlichen Bauausgaben für Rechenzentren um über 500 % erhöht.

Diese Beträge decken jedoch lediglich die Baukosten des Gebäudes, die baulichen Verbesserungen rund um das Gebäude und die im Gebäude integrierte Ausstattung, wie beispielsweise Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Und diese Ausgaben steigen nahezu exponentiell.

Sobald ein Rechenzentrumsgebäude fertiggestellt ist, beginnen die eigentlichen Kosten, um aus einem Betonbau ein funktionierendes Rechenzentrum zu machen. Die hier genannten Beträge beinhalten nicht die teuersten Komponenten eines funktionierenden Rechenzentrums: die extrem kostspieligen Server, die Racks, die Ausrüstung zur Anbindung der Server an das Internet, die Stromversorgungsanlagen, die Stromgeneratoren, die Übertragungsleitungen usw.

Der KI-Boom wächst fast doppelt so schnell wie der heißeste Teil der amerikanischen Immobilienblase 2008. Aber natürlich ist das diesmal keine Blase, sondern alles eine „strategische Infrastruktur“. Blasen bekommen ihren Namen bekanntlich immer erst nach ihrem Platzen... JE

 

04:18 | welt: Die Babyboomer-Verkaufswelle beginnt – und verändert den Immobilienmarkt

Die ersten Angehörigen der geburtenstarken Jahrgänge veräußern ihre Eigenheime. In einigen Regionen sinken die Marktwerte bereits. Doch der Höhepunkt ist noch lange nicht erreicht.

Die Babyboomer werfen ihre Häuser auf den Markt, derweilen sorgen Energiewende, Sanierungszwang und Bürokratie dafür, dass sich immer weniger Junge den deutschen Wohn(t)raum überhaupt noch leisten wollen/können. Erst macht der Staat Immobilien künstlich teuer – und wenn dann die Käufer fehlen, wird Berlin dann ein Föderprogramm gegen die Folgen des eigenen Förderprogramms erlassen. TB

17:46 | Der Bondaffe
Da kommen noch ganz große gesellschaftliche Veränderungen im "Sauseschritt" auf uns zu. Vor allem wenn die Immobilien auf dem Land liegen. Wer innerhalb einer Erbengemeinschaft einer solchen Immobilie zerstritten ist, wird sich das Leben und seiner Erbengemeinschaft zur Hölle machen.

 

Wer nicht geldgierig ist, kann raffinierte Konstruktionen zum eigenen Vorteil/Wohlergehen "erfinden". Man darf sich aber durchaus an den Gedanken gewöhnen, daß sich Wohlstand und Reichtum (auf dem Papier), den Immobilien gefühlsmäßig vermittelt haben, aktuell und gerade auflösen. Das wird ein lang anhaltender Prozess. Da eben viele Immobilien der Markt "überschwemmen" wird dies den Markt in bestimmten Regionen kaputt machen. Ein Schnäppchenparadies für Querdenker. Und der Staat heizt den Prozess mit einer absurden Erbschaftssteuerregelung und niedrigen Freibeträgen auch noch an. Der Verkaufsdruck wächst dann kontinuierlich. Um Druck aus dem System zu nehmen bräuchte es höhere Freibeträge bei der Erbschaftssteuer.

 

Das Elternhaus auf dem Land mit dem (großen) Garten bzw. Grundstück will auch gehegt und gepflegt werden. Wer hat von der Erbengeneration Zeit dazu? Ich habe es selbst erlebt (und den Prozess auch beeinflußt), aber ein Todesfall in Bekanntenkreis hat dazu geführt, daß die Tochter das Erbe ausgeschlagen hat. Die verstorbene Oma war 79 Jahre. Die Tochter ist jetzt 60 und wußte gar nicht was sie mit dem Wohnungserbe anfangen soll. Nutznießer war der Enkel, der jetzt die Wohnung der verstorbenen Oma bewohnt. Als Erbe einer solchen Immobilie sollte man sich einen Gedanken machen, ob man nicht gleich den eigenen Kindern die Bude überläßt.

 

Hierzu ein interessantes Video aus China. Der Untertitel lautet: "Wie man sich einen Markt selbst kaputt macht". Hier den Immobilienmarkt. Da dachten viele, Immobilien wären eine Art Altersversorge und Inflationsschutz. Von wegen.
https://www.youtube.com/watch?v=vLdnas23LTM
"China ist JETZT am Ende – Nicht nur der Immobilienmarkt bricht zusammen"

 

Ich denke, daß sich der Immobilienmarkt in der BRD größtenteils schon in einer Siechtumsphase befindet. Mit jedem verstorbenen Immobilienbesitzer erhöht sich das Siechtum. Und seit den Pimpfungen ab 2021 ff sterben die Leute schneller.

 

Ich denke auch, daß aus anderen Gründen auch der gewerbliche Immobilienmarkt Schlagseite hat. Das merkt man an den Abflüssen bei offenen Immobilienfonds. Die wirklichen Katastrophen verbergen sich aber in geschlossenen Immobilienfonds und privaten Immobiliengeldanlagekonstrukten. Gerade mittlere oder ältere Gewerbeimmobilien sind, was die neuen technischen Anforderungen des KI-, Computer- und Vernetzungszeitalters angeht, durchaus Kabuffs, die nicht mehr mithalten können. Da zieht man lieber schnell neue Zweckgebäude hoch, die zehn, fünfzehn Jahre halten sollen.

 

Das alles könnte man mit niedrigsten Bauzinsen stoppen. Aber das wird angesichts der hohen Inflation im Land nicht geschehen. Der Trend zu höheren Zinsen und Renditen hält an.

 

08.08.2026

12:55 | ZH: Lernen Sie die Investoren von SpaceX kennen, die behaupten, ihre Aktien seien „verschwunden“

Einige Investoren, die glaubten, eines der heißesten Geschäfte der Wall Street gesichert zu haben – den Besitz von SpaceX-Aktien vor dem spektakulären Börsengang –, berichten, dass die Aktien, mit denen sie gerechnet hatten, einfach verschwunden seien. Das berichtet das Wall Street Journal.

Im Mittelpunkt der Kontroverse stehen Special Purpose Vehicles (SPVs), Investmentfonds, die akkreditierten Anlegern den Zugang zu privaten Unternehmen vor dem Börsengang versprechen. Nach dem Börsengang von SpaceX im Juni sagen mehrere Investoren, die in SPVs der Late Stage Management eingestiegen waren, sie seien schockiert gewesen zu erfahren, dass die zugrunde liegenden SpaceX-Aktien angeblich schon Jahre zuvor verkauft worden seien – und ihnen so der erwartete Gewinn entgangen sei.

Das Journal berichtet, dass einer dieser Investoren, der Virginiaer Dateningenieur Ram Rupireddy, 2020 17.250 Dollar in einen Late-Stage-Fonds investiert habe, nachdem ihm gesagt worden war, dieser biete Exposure zu SpaceX. Aufgrund von Angaben in seinem Anlegerportal und Steuerunterlagen aus dem Jahr 2025 sei er davon ausgegangen, beim Börsendebüt des Unternehmens noch das Äquivalent von 2.500 SpaceX-Aktien zu besitzen. Zum IPO-Kurs hätte die Position seiner Schätzung nach mehr als 300.000 Dollar wert sein müssen. Stattdessen teilte die Firma ihm später mit, die zugrunde liegenden Aktien seien 2024 verkauft worden – übrig blieben ihm rund 45.450 Dollar.

techcrunch:  Die Investoren der SpaceX SPV werden ihre tatsächlichen Anteile erst nach Ablauf der Sperrfristen nach dem Börsengang kennen.

SpaceX feiert am Freitag sein öffentliches Debüt und einige Investoren, die das Unternehmen über Zweckgesellschaften (SPVs) unterstützt haben, wissen immer noch nicht, auf wie viele Aktien sie Anspruch haben oder ob sie überhaupt Aktien erhalten werden.

Investitionen über Zweckgesellschaften (SPVs), bei denen mehrere Parteien ihr Kapital bündeln, um in ein einzelnes Unternehmen zu investieren, sind schon länger üblich. SpaceX stellt jedoch einen beispiellosen Fall eines Börsengangs mit mehreren Ebenen solcher Vehikel dar. Da die Nachfrage nach SpaceX-Anteilen in den letzten Jahren so hoch war, haben Investoren einer Zweckgesellschaft gelegentlich aus ihren Anteilen eine neue Zweckgesellschaft gegründet, wodurch Strukturen entstanden, die mitunter vier oder fünf Ebenen tief sind.

Vier oder fünf Zwischenfirmen zwischen Anleger und Aktie. Was könnte bei so einem Modell außer alles schon schiefgehen? JE

16:46 | Der Ostfriese
Vieles scheint anders, als es ist. Angenommen es gäbe Aktiengesellschaft
mit dem Namen Bapple, eine weitere mit dem Namen Sangsum. Die Firma
Bapple wäre tausend Eier wert, die Firma Sangsum fünfhundert. Wie jeder
sofort erkennen kann sind beide zusammen eintausendfünfhundert Eier
wert. Nun ist es aber so, das die Firma Bapple schon vor langer Zeit
einen nennenswerten Teil der Firma Sangsum erworben hat. Wieviele Eier
sehen wir also, wenn wir einen Blick auf beide Firmen zusammen werfen?
So etwas läßt sich zudem ja noch über einige Ecken weiter spinnen...
Wehe, da fängt irgendwo irgend etwas an zu zerbröseln, eine undichte
Stelle zu bekommen,...

16:47 | Der Bondaffe
Werte JE, es gibt so viele Anlagemodelle und das Wichtigste ist der Glauben. Und eine absolut plausible Argumentation, die die Gier weckt. Würde ich Windräder an Privatpersonen verkaufen wollen, würde ich die Rendite der Anlage von der Größe des Windrades abhängig machen. Je höher das Windrad, desto höher die Rendite und die Ausschüttung. Denn je höher
das Windrad, desto größer ist die Menge des erzeugten Stromes und damit der Umsatz aus dem eingespeisten Strom. Und das für 30 Jahre fest. All das Ist zwar völliger Bullshit, aber absolut plausibel. Aber wenn das Windrad plötzlich zusammenbricht oder Feuer fängt, kann man nichts machen. Geld weg, Rendite weg.

16:48 | Monaco
der Investmentfond hat die Option der Wandel-Aktie ausgeübt....der Investor besitzt nunmehr Anteile am Mars.....

 

07:25 | wsj: Stock Market News, August 7, 2026: S&P 500 Rises to Record After Jobs Data Misses Forecasts

The S&P 500 rose to a record and Treasury yields edged lower Friday after the July jobs report came in much cooler than expected, with the U.S. economy losing 23,000 jobs last month. It was a big miss: Economists had penciled in 83,000 jobs to have been added. Also, revisions to May and June payrolls numbers showed that the economy added 103,000 fewer jobs in those two months. The July unemployment rate ticked lower to 4.1%.

Mit was für einer Selbstverständlichkeit das ehemalige Qualitätswirtschaftsblatt und der restliche Mainstream solche absurden Meldungen wiedergeben, fasziniert immer wieder aufs Neue: die Börsen steigen, weil die Wirtschaft überraschenderweise 23.000 Jobs verloren hat. 
Herrgott mach diesem Unsinn endlich ein Ende!
PS: aber ich glaube, im Herbst ist's so weit und wir werden solche und ähnliche Dumm-Narrative nicht mehr hören bzw. lesen müssen. TB

07.08.2026

14:50 | HB: Check24 stellt Geschäft mit der Baufinanzierung ein

München. Deutschlands größtes Vergleichsportal Check24 ändert seine Strategie beim Vermittlungsgeschäft für Baufinanzierungen. „Wir werden die eigene Vermittlung einstellen und in Zukunft mit einem Partner zusammenarbeiten“, bestätigte das Unternehmen auf Anfrage des Handelsblatts. So würden Kunden auch weiterhin die Möglichkeit haben, eine Baufinanzierung über Check24 abzuschließen, hieß es. Keine Angaben gab es zum künftigen Partner.

Gerüchte, wonach das Münchener Vergleichsportal sich aus der eigenen Vermittlung von Baufinanzierungen zurückziehen könnte, gab es seit Wochenbeginn. Im Check24-Imperium ist der Bereich Baufinanzierung unter den vielen anderen Angeboten zwar eher klein, die Position am Markt war wegen der großen Strahlkraft der Marke jedoch ungleich höher. Wer als Kreditgeber seinem Geschäft einen Schub geben wollte, der kam kaum an Check24 vorbei.

Der Bondaffe meint:
Den Check24-Rückzug kann man von verschiedenen Seiten beleuchten, das gibt es viele Argumente. So dürfte der Rückzug auf ein schwierig werdenderes Geschäft bei großer Konkurrenz im Umfeld eines steigendes Bauzinsniveaus zu suchen sein. Das geht natürlich nicht, das ein Vergleichsportal das harte Geschäft vieler Anbieter verhagelt . Ich wiederhole es immer wieder. Weiter steigende Bauzinsen werden u.a. zu einem weiteren Rückgang dieses Geschäfts führen, niemand mehr kann sich diese zwar im Langfristvergleich noch moderaten mehr leisten, weil Bauen viel teurer geworden ist als beispielsweise vor 30 Jahren.

Man muß auch gar nicht mehr neu bauen, selbst Renovierungen werden zu teuer, was durch Mieterträge gar nicht kompensiert werden kann. Wegen hoher Bauzinsen und "hohem" Mieterschutzgesetze macht kein Bauherr und Vermieter mehr was an seiner Immobilie. Auch hier kann man vielfältig zu Gunsten von Mieter argumentieren. Wenn ein Bauherr und möglicher Vermieter aber die Zahlen durchrechnet und außer Nullrendite und Ärger nichts rauskommt, bleibt die Immobilie unvermietet.

So ist das eben im besten Deutschland aller Zeiten. Ich kanns verstehen. Laß die Bude leer stehen und man hat keinen Ärger.

17:46 | Leserkommentar
Ach, werter Bondaffe. Hier kann man gesetzlich amtlich Abhilfe schaffen...?!

17:48 | Der Bondaffe
Noch ein Nachtrag zu meiner vorigen Mail zu "Check24 vermittelt keine Baufinanzierung mehr". Das hat mir dann keine Ruhe gelassen und ich habe die KI gefragt. Dann wurde es für mich offensichtlich: es muß aktuell ein brutaler Kampf um Immobilienkredite herrschen. Warum?

Weil die Spreads in 2026 zurückgegangen sind. Als Spread bezeichne ich hier die Differenz zwischen dem "Bauzins effektiv" und der Referenzrendite für die 10jährige deutsche Bundesanleihe. Wir sehen ganz deutlich, daß sich in 2026 zum Vergleich der Jahre 2024/2025 der Spread wesentlich eingeengt hat. Das heißt aus meiner Sicht, daß man Kredite (aus dem Kreditkontingent) "loswerden" will und das man Zugeständnisse beim Zinssatz bzw der Effektivverzinsung macht. Die Kreditvergabe scheint massiv zu stocken.

Hier das Resultat einer KI-Abfrage:

Zeitraum: 2024 - 2025
Rendite 10jährige Bundesanleihe: 2,20 % bis 2,60 %
10Jahres-Bauzins-Effektiv: 3,40 % bis 3,90 %
Typischer Spread, Differenz Rendite der Bundesanleihe und Bauzins: 1,10 - 1,30 %

Zeitraum Kalenderjahr 2026
Rendite 10jährige Bundesanleihe aktuell: 3,13 %, im Kalenderjahr 2026: 2,65% bis 3,20%
10Jahres-Bauzins-Effektiv: 3,40 % bis 3,90
Typischer Spread, Differenz Rendite der Bundesanleihe und Bauzins: 0,55 % - 0,65 %

Jetzt macht es auch warum Check24-Baufinanzierung vom Netz genommen wird. Die Info- und Vergleichskonkurrenz wird platt gemacht, weil sie das Geschäft der Finanzierer transparent macht und die Spreads verringert.

Zusammengefasst heißt das in etwa: Trotz des aktuellen moderaten Zinsniveaus ist man von Finanzierseite her geneigt Zugeständnisse zu machen. Weil man seine Kredite nicht mehr an den Bauherrn bringt. Ein weiteres Hindernis dürften die Beleihungsgrenzen ausmachen. Man dürfte schon ordentlich Eigenkapital mitbringen müssen um überhaupt einen Baukredit zu erhalten.

Hier ein Chart zur Bauzinsentwicklung:
https://www.interhyp.de/zinsen/#/Finanzierungsgrund

Ich möchte gar nicht wissen, wie es jetzt bei den Anschlussfinanzierungen aussieht.
https://www.finanztip.de/baufinanzierung/anschlussfinanzierung/

18:40 |   Der Bondaffe ZU: 17:46 | Leserkommentar
Werter Kommentator, ich hätte da auch ein paar Ideen. Zu diesem Thema habe ich vor ein paar Tagen einen Zufallsfund im Netz gemacht. Natürlich finde ich den Beitrag nicht mehr. Aber in einer deutschen Kleinstadt hat ein Bürgermeister eine Verordnung ins Leben gerufen, wonach leer stehende Immobilien mit einer Abgabe belegt werden. Ergebnis der Abgabenstrafandrohung: Gerade in der Innenstadt scheren sich die betuchteren Immobilienbesitzer einen Dreck darum. Das ist denen egal. In den äußeren Gefilden pariert das Volk. Noch!

Wer Spaß daran hat und entsprechendes Geld kann pro forma einen Bauantrag einreichen. Das dauert Jahre. Und vor allem das Bauchaos. Nochmal Jahre. Die werden niemals fertig. Schauen Sie in die Münchner Innenstadt. Überall Ewigkeitsbaustellen.

Man könnte auch ein Puff in zentraler Lage anregen. Kommt immer gut bei Touristen. Oder eine Flüchtlingsunterkunft draus machen. Man kann auch nach ISEK (Stadtverschönerungsprogramm) fragen. Wenn man Glück hat, kann man der Immobilie hinauftreiben, sofern man die Bude loshaben will. Und als Schnäppchen für die Gemeinde oder die Stadt anbieten. Aber das kann vergessen, die Kommunen haben kein Geld.

Also nichts "ach...". Entweder machen oder lachen. Mir gefiele das eigene Gemeinde- oder Stadtbelustigungsprogramm besser. Man will ja seinen Spaß dran haben. Und mit Verweis auf das hohe Zinsniveau ist der Fall eh erledigt. Denn die Mieter sind anspruchsvoll. Woher das Geld für die Renovierung nehmen?

 

08:51 | oilprice: Risikokapital strömt in US-amerikanische Nuklear-Startups, während die Nachfrage nach KI-gestützter Energie explosionsartig steigt.

Die weltweiten Risikokapitalfinanzierungen für Startups im Bereich Kernspaltung und -fusion haben im Jahr 2026 bereits 4,5 Milliarden US-Dollar überstiegen und verteilen sich auf 81 Unternehmen. Damit dürfte der Rekordwert von 6,2 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2025 übertroffen werden. Größen der Tech-Branche wie Sam Altman und Bill Gates investieren massiv in die Fusionsforschung, um mit dem rasant steigenden Strombedarf der KI Schritt halten zu können. Kritiker warnen davor, dass der Boom der Startups freiwillige Sicherheitsvorkehrungen außer Acht lässt und die Aufmerksamkeit von bewährten Großreaktortechnologien ablenkt.

passend energy.gov: Fortschrittliche kleine modulare Reaktoren (SMRs)

Fortschrittliche kleine modulare Reaktoren (SMRs) sind ein zentraler Bestandteil des Ziels des US-Energieministeriums, sichere, saubere und kostengünstige Kernenergieoptionen zu entwickeln. Die derzeit in den Vereinigten Staaten entwickelten SMRs weisen eine Vielzahl von Größen, Technologieoptionen, Leistungsstufen und Einsatzszenarien auf. Diese fortschrittlichen Reaktoren, deren Leistung von einigen zehn Megawatt bis zu mehreren hundert Megawatt reichen soll, können zur Stromerzeugung, Prozesswärmeerzeugung, Meerwasserentsalzung oder für andere industrielle Anwendungen genutzt werden. SMR-Konstruktionen können Leichtwasser oder andere Kühlmittel wie Gase, flüssige Metalle oder Salzschmelzen als Kühlmittel verwenden.

Jahrelang war Atomkraft die Technik von gestern. Dann kam die KI und fragte, wo ihre Gigawatt bleiben. Und nicht vergessen....  Wer den Strom kontrolliert, kontrolliert die Rechenleistung. Wer die Rechenleistung kontrolliert, schreibt künftig die Bedingungen. JE

17:45 | Die Leseratte zu 8:51 h
Ich zitiere mal einige Sätze aus dem Artikel, die nämlich den derzeitigen Irankrieg erklären:
Einige der bekanntesten Namen der Branche, darunter Bill Gates und Sam Altman von OpenAI, investieren massiv in die Kernfusion und setzen sich für sie als Lösung für den enormen Energiebedarf der KI ein. „Ohne einen Durchbruch ist das unmöglich“, sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum 2024 in Davos, Schweiz. „Das motiviert uns, noch mehr in die Fusion zu investieren.“ Dies ist Teil eines umfassenderen Vorhabens, die USA als globalen Marktführer in der Kernenergie wiederzubeleben und eine dauerhafte amerikanische Vormachtstellung auf dem globalen Kernenergiemarkt zu sichern.

Und was macht der Iran seit Jahren? Massiv (!) an der Kernfusion forschen! Die fangen nicht erst jetzt an, die betreiben das seit Jahrzehnten! Gefällt aber den USA nicht, die erst jetzt aufgewacht sind, aber natürlich die Vormachtstellung auf dem Weltmarkt beanspruchen. Die USA werden nicht warten, bis der Iran als Erster die Fusions-Technik beherrscht, denn dann wären ja die riesigen Investitionen der üblichen Verdächtigen umsonst gewesen. So einfach!

DAS ist der Grund, warum der Iran bombardiert wird! DAS ist der Grund, warum seit Jahren iranische Atomforscher ermordet werden: Man will deren Programm behindern, indem man Wissen vernichtet! O.K., heute würden sie es wahrscheinlich lieber stehlen, die Zeiten ändern sich halt. DARUM wollen die USA, dass der Iran jegliches Atomprogramm beendet und ihnen sämtliches angereichertes Material übergibt: Sie wollen einfach die Konkurrenz ausschalten! Das ist alles. Der Iran baut eine Atombombe? Das glaubt nicht mal Bibi. Aber sie betreiben Atomforschung und das sollen sie nicht. Punkt.

05.08.2026

12:14 | ZH: Musk verspottet SpaceX-Kritiker vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen: „Ich habe versucht, sie zu warnen, aber sie haben einfach noch eins draufgesetzt.“

SpaceX (SPCX) berichtet am Dienstag nach Börsenschluss und geht in seinen ersten großen Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen, wobei der Fokus der Anleger zunehmend über das Quartal hinausreicht. Während Umsatz und EBITDA-Performance eine Rolle spielen werden, dürfte der Ablauf der Lockup-Frist am 6. August der größere kurzfristige Treiber sein und die erste nennenswerte Welle von Insider-Verkäufen nur wenige Tage nach den Zahlen ermöglichen. In der Telefonkonferenz wird das Management voraussichtlich erhebliche Zeit auf KI-bezogene Initiativen verwenden. Anleger erwarten Updates zu Rechenzentrumsbauten, möglichen Erhöhungen der Compute-Ziele sowie zusätzlichen Kommentaren zu den Zeitplänen für den Einsatz von Grok.

Stärkere als erwartete KI-Umsätze könnten einer der glaubwürdigeren Aufwärtskatalysatoren sein. Neben KI steht auch Starlink und Starship im Mittelpunkt. Eine aktualisierte Starlink-Abonnentenzahl könnte bekannt gegeben werden, obwohl der Markt dem Wert möglicherweise nur begrenztes Gewicht beimessen wird, solange das Netz weitgehend von V2-Mini-Satelliten gestützt wird. Bei Starship dürften Anleger den Fokus auf Ausführungsmeilensteine, Startfrequenz und Hinweise auf den Weg zu operativen Nutzlaststarts legen. Die Positionierung bleibt ein wichtiger Faktor. Hedgefonds gelten weiterhin als deutlich short positioniert, was die Aufwärtsbewegung verstärken könnte, falls die KI-Umsätze die Erwartungen übertreffen oder die Starlink-Ökonomie positiv überrascht – insbesondere beim ARPU. Dennoch geht der Desk davon aus, dass der Ablauf der Lockup-Frist die Reaktion am T+1 dominieren und kurzfristig der größte unternehmensspezifische Belastungsfaktor bleiben wird.

Bei SpaceX lautet die wichtigste Kennzahl weiterhin, wie viel Zukunft man pro Milliarde versprechen kann. JE

02.08.2026

05:23 | fmw: Citadel mit Aschenbrenner-Hedgefonds-Deal – Rettungssignal für unbekannte Gefahr? 

Wie viele „Aschenbrenners“ gibt es da draußen noch? Das dürften sich kritische Marktbeobachter derzeit fragen. Das Problem ist der Hebel! Optimisten sagen sich derzeit wohl: Alles gut. Citadel hat den Fonds Situational Awareness vom angeblichen KI-Silicon Valley-Wunderkinder Leopold Aschenbrenner leergeräumt und alle Aktien des Fonds mit Rabatt übernommen, das ist doch ein positives Signal für die Märkte. Der Fonds sank von 45 auf 10 Milliarden Dollar.

Ja wie viele "Aschenbrenner noch?". Aschenbrenner, Bankman-Fried, Frankel, Dreier, Hoffenberg und Siegel!!! Warum haben so viele sich deviant verhaltende Börserlbuam in den USA einen deutschen oder aus der deutschen Sprache abstammenden Nachnamen? Ist doch gerade der Deutsche dafür bekannt überaus seriös zu sein. Offensichtlich verdirbt das US-Börsenparkett Erziehung und abstammungsgeprägte Tugenden. TB

12:20 | Leser Kommentar 
Wie kommen Sie darauf, werter H.TB. Das dies noch für die Generation Z o.ä. gilt? Weil keiner weiss, ob diese so eine abstammungsgeprägte Erziehung überhaupt bekommen haben. Woher sollen denn dann die Tugenden kommen ??? Nur mal so in den Raum gestellt. Welch Illusion. Der Mensch a priori passt sich in merkbarer Mehrheit immer dem gelebten Zeitgeist an. Das könnte man auch als Tugend betrachten? Und dann gibts angeblich noch gute und böse Tugenden. Dann sind bei fiktiven Idealen angekommen?! Und dann ist US-Börsenparkett schuld ??? Wobei das Parkett schon immer auch ein Haifischbecken war. Und hier gehts nicht um Erziehung und Tugenden. Sondern nur darum, willst Du das Spiel spielen?!

"Die Woche im Blick! Der Mensch sieht meistens wie man spricht, im Auge seinen Balken nicht; und hält ihn auch noch – das ist bitter – im Spiegel nur für einen Splitter."
Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller. Quelle: Busch, Bildergeschichten. Plisch und Plum, 1882

13:30 | Leser Kommentar  
Zählen auch Klein/Privatanleger, wenn es genügend viele sind ?

https://extraetf.com/de/news/etf-news/suedkoreas-hebel-etfs-crash-anleger-verlieren-milliarden-mit-samsung-sk-hynix

Zitat: "Millionen Koreaner wetteten mit Hebel-ETFs auf Samsung und SK Hynix – jetzt drohen Milliardenverluste. Das sollten deutsche ETF-Anleger daraus lernen."

Weiter Quelle: https://www.fuw.ch/korea-der-bisherige-ai-sieger-wird-zur-unheimlichsten-boerse-der-welt-525394691490

17:59 | Der Bondaffe
Werter Kommentator, wo wollen wir bei dem und diesen Problemen den Hebel, im wahrsten Sinne des Wortes den „Leverage-Hebel“, ansetzen? Bei den Big Playern wie Aschenbrenner & Co. oder bei den vielen Klein- und Privatanlegern? Sie alle vereinigt die maßlose Gier nach noch mehr. Und das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

Haben wir die Geschehnisse vom März dieses Jahres um den in China aufgelegten „SDIC Silver Futures Fund“ schon vergessen? Bei diesem Fonds haben die Kleinanleger den Hals gar nicht mehr vollgekriegt, und dann mussten die Behörden eingreifen. Eine Katastrophe war es trotzdem. https://finanzmarktwelt.de/silber-fonds-stuerzt-in-china-um-31-ab-bewertungs-schock-378382/

Dazu eine KI-Abfrage: „Extreme Aufgelder, Prämien: Der Fonds handelte zeitweise mit einem massiven Aufschlag von über 30 % bis 60 % über seinem tatsächlichen Nettoinventarwert, NAV. Grund dafür war ein rasanter Anstieg des Silberpreises und eine restriktive tägliche Handelsgrenze an den chinesischen Börsen, die eine schnelle Preisanpassung verhinderte. Notbremse der Behörden: Um Privatanleger vor massiven Verlusten bei einer Preiskorrektur zu schützen, verhängte die Shenzhen Stock Exchange Ende Januar und Anfang Februar 2026 mehrere ganztägige und stundenweise Handelsstopps.“

Eine Generalabsolution für Kleinanleger kann es nicht geben, sind sie doch diejenigen, die den Markt mit Liquidität versorgen. Das würde auch in der BRD funktionieren, wenn man solche gehebelten Produkte in Form von ETFs auflegen könnte oder würde. Es muss nur ein massenpsychologischer Hype installiert werden. In der BRD hat es mit dem „Neuen Markt“ zur Jahrtausendwende ein Paradebeispiel dafür gegeben, was mit Marktübertreibungen passiert.

So ist es ganz einfach, und die Charts lügen nicht. Es gilt ganz einfach, Übertreibungsphasen bei einzelnen Titeln, beispielsweise im Aktienmarkt, herauszufiltern. SK Hynix stieg von 800 Korea-Won Anfang April dieses Jahres auf 3.000 Korea-Won im Juli. Das ist DIE Übertreibung, das muss man sehen. Das geht nicht ewig so. Dieser Anstieg ging rasant schnell, und das ist extrem gefährlich. Die starken Kursanstiege bei NVIDIA sind dagegen als gemäßigt zu bezeichnen.

Jedermann kann frei entscheiden, ob er oder sie bei diesem Spiel mitmachen will. Und weil ich dieses Spiel schon lange kenne, mittlerweile sind es seit meiner ersten Bekanntschaft an die 40 Jahre Finanzmarktbeobachtung und Kursverlaufbeurteilung, weiß ich aus massenpsychologischer Sicht, was kommen wird. Was unvermeidlich ist. Weil da draußen viele Aschenbrenners sind, weil da plötzlich viele KIs sind und weil ich weiß, was passieren wird, wenn die Staatsanleihenrenditen so wie jetzt steigen. Und diejenigen, die Chartanalysen generell verteufeln, will ich hier gar nicht bekehren. Das macht keinen Sinn. Mein einziger Wissens- und Erfahrungsvorsprung ist der, dass ich weiß, was an den aktuell hochspekulativen Aktienmärkten passieren wird, wenn die Liquidität wegen hoher Zins- und Renditeniveaus abnimmt. Ich habe das schon ein paar Mal in jenen 40 Jahren erlebt. Das erste Mal, 1994, habe ich wenig begriffen, weil ich wenig Erfahrung hatte. Aber dann wurde es mit jedem Mal besser. Und auch das wird sich jetzt wiederholen.

Schauen Sie hier: https://www.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield https://www.investing.com/rates-bonds/u.s.-30-year-bond-yield

Stellen Sie die Betrachtung auf den maximalen Zeitraum ein. Ein bisserl noch nach oben, sagen wir ein Prozent Renditeanstieg, und dann kommt über Nacht der Börsentag, an dem Sie froh sein werden, keine Aktien und keine Festverzinslichen im Depot zu haben. Und wahrscheinlich auch Kryptowährungen ferngeblieben zu sein. Und diesmal wird die Crème de la Crème der angelsächsischen Raubritter zuschlagen. Mit Kursrückgängen und Shortpositionen bei Festverzinslichen gibt es volumenmäßig viel mehr abzuzocken als mit den paar lächerlichen, gierigen Klein- und Privatanlegern in Südkorea oder China.

18:00 | Leserkommentar
Zitat (fmw): "Wie viele „Aschenbrenners“ gibt es da draußen noch?!
Leserkommentar dazu: Zählen auch Klein/Privatanleger, wenn es genügend viele sind ?

https://extraetf.com/de/news/etf-news/suedkoreas-hebel-etfs-crash-anleger-verlieren-milliarden-mit-samsung-sk-hynix

Zitat: "Millionen Koreaner wetteten mit Hebel-ETFs auf Samsung und SK Hynix – jetzt drohen Milliardenverluste. Das sollten deutsche ETF-Anleger daraus lernen."

Weiter Quelle: https://www.fuw.ch/korea-der-bisherige-ai-sieger-wird-zur-unheimlichsten-boerse-der-welt-525394691490

01.08.2026

16:56 |  ZH: Südkorea verfügt über mehrere Optionen zur Marktrettung, nachdem der Börsencrash 700.000 Einzelhändler in den Ruin getrieben hat.

Die südkoreanischen Marktaufsichtsbehörden erwägen einen aggressiveren Plan zur Stabilisierung des Kospi, nachdem der rekordverdächtige Ausverkauf im Juli den wichtigsten Aktienindex wie Butter durch seine 50-, 100- und 200-Tage-Durchschnittswerte brechen ließ.

Im Zentrum des Zusammenbruchs stand die Beteiligung von Privatanlegern an gehebelten ETFs, die an Samsung Electronics und SK Hynix gekoppelt waren. Dies verstärkte den Ausverkauf und führte zu verheerenden Verlusten für koreanische Haushalte.

Der Handel mit asiatischen Aktien verlief über Nacht schleppend, da südkoreanische Aktien weiterhin hohe Volatilität aufwiesen und Kleinanleger entsetzt feststellten, dass ihre gehebelten Wetten nahezu vollständig verloren gegangen waren. Der Kospi gab Gewinne von bis zu 5,5 % ab und schloss trotz der Bestätigung massiver Gewinne durch Samsung mit einem Minus von rund 1 %.

Kommentar des Einsenders
Verhängnisvolle Aktionen für Private in SüdKorea, Kursverfall im Kospi und Hynix, und die Pleitewelle rollt über die "privaten etf-Anleger"... Laßt die Spiele beginnen... / ..sie werden nichts mehr besitzen, und trotzdem glücklich sein...!

 

04:08 | n-tv: Deutsches Wunderkind verzockt mit seinem KI-Hedgefonds Milliarden

Ohne jede Berufserfahrung in der Finanzbranche gründet Leopold Aschenbrenner einen Hedgefonds. Investoren vertrauen ihm Milliarden an. Das Wunderkind erzielt atemberaubende Gewinne - mit einer riskanten Strategie, die schließlich nach hinten losgeht.

Tja wieder einmal die bittere Erkenntnis wenn man "Wunderkindern" vertraut. Diese gibt's zwar aber man sollte diese zunächst rein zu Ihrem eigenen Wohle werken lassen und erst wenn der letzte Beweis erbracht ist, darf man diese dann auf die Öffentlichkeit loslassen. Egal ob's bei den Amis ein kapitalistisches Wunderkind sei oder bei den Österreichern damals ein politisches. TB

16:54 | Der Bondaffe
Das ist jetzt nicht unbedingt etwas Neues, aber der letzte Satz im Artikel bezeichnet das größte Problem überhaupt: „Die eigentliche Frage“ sei, wie jemand „einem Kind ohne Erfahrung“ überhaupt so viel Geld leihen konnte.

Lernen wir diesmal etwas Neues? Ja, unbedingt. Wir haben gelernt, dass Massenpsychologie und massenpsychologische Phänomene immer Gültigkeit haben und künstliche Intelligenzen in der zweiten Reihe spielen. Die „künstliche Intelligenz“ als Intelligenz zweiten Ranges wird zum Instrument der Massenpsychologie.

Auf einer anderen Ebene war das Wunderkind Leopold Aschenbrenner das perfekte Opfer. Mit seinem Hochleistungswissen über KI wurde er für die Finanzindustrie interessant. Mit seinem Aufsatz „Situational Awareness“ bettelte und schrie er förmlich um Aufnahme in den elitären Kreis des großen Geldes. Von Eitelkeit wollen wir gar nicht sprechen. Auch das ist seit „Die Glücksritter“, dem US-amerikanischen Spielfilm mit Dan Aykroyd und Eddie Murphy aus dem Jahr 1983, nichts Neues: Dort wurde der Welt das moderne amerikanische Computer-Finanzmarkt-Produkt-Handelssystem gezeigt. Schaut, so funktioniert Computer-Trading, Computer-Handel. Das kann jeder.

Und so wurde Leopold Aschenbrenner wahrhaftig zum Glücksritter, eine 20-jährige „finanzmarkttechnische Jungfrau im Ritterkostüm“, die zwar von künstlicher Intelligenz viel wusste, aber weniger von der absoluten Gier und der menschlichen Intelligenz, die sich dadurch auszeichnet, dass sie bei vielen Menschen schlichtweg nicht vorhanden ist. Denn „richtige Intelligenz“ hätte diesem Geldjongleur kein Geld gegeben. Oder wie im Film „Der große Crash – Margin Call“ aus dem Jahr 2011: Wer sitzt in den Analyseabteilungen der Big Player der Finanzindustrie? Physiker, Mathematiker, Statistiker, Atom- und Raketenwissenschaftler, Quanteningenieure und so weiter. Alle, die sich der Wissenschaft verschrieben haben, nur keine Psychologen. Die Psychos mit ihrem jahrhundertealten Wissen über Marktpsychologie aber sitzen ganz oben.

So wurde Aschenbrenner zum perfekten Opfer von Mitspielern auf den höchsten Ebenen. Die wussten genau, was passieren wird, und haben die von Aschenbrenner erzeugte Marktliquidität genutzt, um diese Liquidität in ihre eigenen Taschen umzuleiten. Und diese Mitspieler dürften sogar im Fallout des von Aschenbrenner erzeugten Marktes und Hypes noch gutes Geld gemacht haben. Denn „richtige Intelligenz“ weiß, dass langfristige „gute“ Performance nur in Zeiten fallender Kurse gemacht wird. Weil man eben nichts hat, was fallen kann, beziehungsweise leer verkauft hat. Es gibt keine „Negativperformance“, das ist der Trick.

Ja, „das perfekte Opfer“, und jetzt ist Aschenbrenner „verbrannt“. Viele Milliarden US-Dollar haben in kurzer Zeit den Besitzer gewechselt, und es bleibt größtenteils nichts übrig als verbrannte Erde. Wir danken dir, dir Leopold und deiner KI.

Das Fass mit den Anekdoten wird kurz aufgemacht, ein neues Kapitel erstellt. So etwas wie „Aschenbrenner, Generation Z(ero), Our Billion-KI-Fallout-Hero“. Oder so ähnlich. Und in gewissen Kreisen bleibt Aschenbrenner für lange Zeit ein Star. Das dauert jetzt viele Jahre, bis wieder solch ein Star den Finanzmarkthimmel, „The sky is the limit“, betritt beziehungsweise betreten darf. Aber es wird passieren, und das Ende kennen wir: „Wie jemand dieser Person ohne Erfahrung überhaupt so viel Geld leihen konnte.“

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsches-Wunderkind-verzockt-mit-seinem-KI-Hedgefonds-Milliarden-id31146510.html

16:59 | Leserkommentar
Die Überschrift ist sehr seltsam. Denn ein "Wunderkind", erschafft ein Wunder. "Als Wunderkinder bezeichnet man Kinder, die für ihr Alter ganz besondere Fähigkeiten besitzen. Oft sind sie sogar besser in einer Sache als der beste Erwachsene. Ein sehr bekanntestes Beispiel für ein Wunderkind ist der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart." Ein Wunderkind erschafft positive Fülle und eben keinen Mangel. Und das zwar nachhaltig...?! Bemerkenswert ist auch dies,

https://en-wikipedia-org.translate.goog/wiki/Leopold_Aschenbrenner?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de

Im Jahr 2024 verfasste Aschenbrenner einen 165-seitigen Essay mit dem Titel „Situationsbewusstsein: Das kommende Jahrzehnt“ . Darin prognostiziert er die Entstehung von AGI, skizziert einen möglichen Weg von AGI zu Superintelligenz, beschreibt vier Risiken für die Menschheit, entwirft einen Weg für den Umgang der Menschheit mit superintelligenten Maschinen und formuliert die Prinzipien eines „AGI-Realismus“. Er warnt insbesondere davor, dass die Vereinigten Staaten sich gegen den Einsatz von KI-Technologien durch Länder wie Russland und China verteidigen müssen . Aschenbrenner argumentiert, dass KI-Systeme bis 2027 in der Lage sein werden, eigene KI-Forschung zu betreiben. Hunderte Millionen AGIs könnten dann die KI-Forschung automatisieren und den algorithmischen Fortschritt eines Jahrzehnts in weniger als einem Jahr komprimieren, was zu einer „unkontrollierten Superintelligenz“ führen würde Aschenbrenners Essay fand breite Beachtung in den Mainstream-Medien, wissenschaftlichen Publikationen, und Interessengruppen, u. a... Auch sein Geburtsdatum ist interessant: "
Geboren 2001 oder 2002 (Alter 24–25)
Deutschland

Ebenso das ein Wunderkind zockt. Spekulieren und zocken, sind nach wie vor ein Unterschied. Und dann noch die Investoren. Weshalb vertrauen sie ihm Milliarden an?! Ohne mögliche Risiken mit einzubeziehen? Jetzt denk ich wieder an den angeblichen Spruch von Einstein. Und Steiner kam auch nicht. Und das bezeichnet man dann als Wunderkind?! Welches sich bewusst war, daß KI. Risiken für die Menschheit birgt? Selber für sich aber einen Zocker-Hedgefonds erschafft. Wie fragmentiert ist man dann?! Darauf einen Blackrock....

16:59 |  Monaco
´KI-Wunderwuzzi´...´Leopold Aschenbrenner´ klingt für mich eher nach Erdäpfelbauer, feste und mehlige...