27.02.2024

15:50 | valuesider: Aktivitäten von Bill Gates Holdings

Der Bill & Melinda Gates Foundation Trust hat in den neuesten SEC-Berichten (4. Quartal 2023) insgesamt 55 Änderungen am Portfolio bekannt gegeben: 1 komplett neu gekauft, die Anzahl der Aktien um 3 reduziert und 51 Positionen vollständig verkauft. .
Welche Aktien kauft Bill Gates jetzt?

Im letzten Quartal hat Bill Gates (VLTO) VERALTO CORP gekauft (Neukauf).
In was investiert Bill Gates?

Die fünf größten Beteiligungen von Bill Gates (nach % des Portfolios) sind (MSFT) MICROSOFT CORP (33,98 %), (BRK.B) BERKSHIRE HATHAWAY INC CL-B (16,8 %), (CNI) CANADIAN NATL RAILWAY CO (16,29 %), (WM) WASTE MANAGEMENT INC (14,92 %) und (CAT) CATERPILLAR INC (5,14 %).

In den neuesten Berichten wurden die folgenden Änderungen an den Top-Investitionen vorgenommen: (MSFT) MICROSOFT CORP (reduzierte Anteile -2,74 %) und (BRK.B) BERKSHIRE HATHAWAY INC CL-B (reduzierte Anteile -11,6 %).

Kommentar des Einsenders
ich bin heute zufällig auf diesen Umstand aufmerksam geworden.

"Der Bill & Melinda Gates Foundation Trust hat in den neuesten SEC-Berichten (4. Quartal 2023) insgesamt 55 Änderungen am Portfolio bekannt gegeben: 1 komplett neu gekauft, die Anzahl der Aktien um 3 reduziert und 51 Positionen vollständig verkauft."  Wenn sie sich die vollständig verkauften Positionen anschauen, scheint sich etwas sehr Großes anzubahnen. Ein Milliardär verkauft nicht in solch großem Stil, wenn er nicht mehr weiß, als wir alle.

Interessante Seite, auf soetwas bin ich bei all meinen Recherchen noch nicht gestoßen... JE

 

14:13 | X: Jamie Dimon kaufte von 2009 bis 2016 1,235 Millionen Aktien auf dem freien Markt, genau zu den Zeiten, als die Märkte ihren Tiefpunkt erreichten.

Letzte Woche verkaufte er zum ersten Mal überhaupt 821.778 JPM-Aktien im Wert von 150 Millionen US-Dollar. Tadelloses Timing?

Jamie Dimon

Kommentar des Einsenders
Natürlich, wäre es Zufall, wenn der Chef der größten Bank der westlichen Welt seine eigenen Aktien zum genau richtigen Zeitpunkt verkaufen würde, oder ?!

07:53 | Nukleus zu Warren Buffet von gestern

Bei den Kommentaren zu diesem Artikel bleibt nur noch Fassungslosigkeit - stehen wir hier wirklich so auf der Stelle? Und wieder EM-Gewichse und wieder ein noch dümmerer Kommentar dahinter - es ist nicht sein Geld, es ist das Geld der Firma! Und niemand versteht die wirkliche Dimension, die hinter diesem gewaltigen Cash-Bestand steckt - nein man muss wieder EM-Wichsen und seine Dummheit zur Schau stellen. Entweder hab ich es verlernt oder wer weiß was, aber man kann auf solche Ergüsse nicht mehr taktvoller reagieren.

Die beiden Kommentatoren sollen doch mal aus 167 Mrd. Cash Rendite generieren! Na los, rein in EM-Minen mit sagen wir 23 Mrd. - kannste
gerne mal probieren. Oder verschenk doch mal 100 Mio. Firmengelder an irgend nen Klugscheißer? Mach ma Pause, geh ins Zuchthaus.

Fällt langsam der Groschen? Warren Buffett sieht nirgends auch nur eine Chance auf Rendite und der Kerl ist nicht irgend ein Manager mit gutem
Netzwerk, der Typ hat die Mechaniken drauf und hat Mechaniken etabliert in dieser Branche. Wenn so einer auf dem Schlauch steht, dann kann man sich an einer Hand abzählen, wie es um die Weltökonomie bestellt ist.

Buffett ist keine Dividendenjäger, er will aus Kurssteigerungen Rendite. Seine Denkweise in diesem Spiel - er ist auf der Suche nach Vollidioten:
Coca Cola - traumhafte Steigerung und natürlich auch sehr gute Dividenden - warum? - weil Vollidioten gefärbtes Zuckerwasser zu
überteuerten Preisen als Lebensmittel und nicht als Genussmittel konsumieren. Das bedeutet auch, man verkauft scheiß Wasser zu utopischen
Preisen. Und das kann Coca Cola sehr sehr gut, weil Zucker teuer ist und durch ganz wenig billigen Süßstoff ersetzt werden kann. Amazon-Aktien - faule Idioten kaufen nur noch bei Amazon. Appel-Aktie - Vollidioten kaufen Chinamist zu vollkommen irren Preisen - uuuh, das Handy kann
soviel, uuuh, das Handy hält solange - scheiße und dann telefonieren die damit, surfen und schreiben "was los" Nachrichten oder wie die App
heißt. Buffett setzt auf Konsum- und Trendopfer(Start-Up Hype oder Energieunternehmen).

Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt, so auch Buffett, nur bekommt der gerade wieder die kalte Dusche der Realität verpasst und die
Realität ist eben der Niedergang an allen Ecken und Enden des Westens. Warum wollen die Sauds in die BRICS? Weil die sehen, wie der
degenerierte Westen sich selber demontiert und keinen Markt mehr darstellen wird - aber Indien, China und Afrika werden gute Märkte
darstellen in der Zukunft.

10:39 | Leserkommentar
.....zu den 100 Mio. Werter Nukleus, und der Hintergrund bzw. tiefere Sinn war und ist mir absolut bewusst! Vielen Anderen sicher auch. Dein Erguss dazu allerdings nicht. Unterscheiden sollte man schon können. Nimm nicht alles so tierisch ernst. ;-))

13:04 | Der Beobachter
Verehrter Nukleus, Sie haben mir die Arbeit abgenommen. Denn ich wollte ähnliches schreiben.  Und an alle, die das nun nicht so eng sehen: Jeder hat eben seine Meinung und manchmal fragt man sich schon, ob ein paar Gehirnzellen überhaupt vorhanden sind. Naja.

Was ich dann aber doch nicht verstehe, ähnlich wie Nukleus, ist, warum hortet der Cash??? Das bringt keinen Zuwachs. Im Gegenteil. Ja und stimmt, irgendwas MUSS der wissen, aber was? Also, was kann der Grund sein, Bargeld zu halten (in dieser Größenordnung)? Er wartet auf etwas. Oder wenn es viele so machen, sie vertuschen etwas. Sie kaufen aus der Welt zurückfließende Dollars auf, damit die Inflation nicht überbordet? Um ihr Kapital zu schützen? D.h., wie Nukleus schon vermutet, es gibt keine Anlagemöglichkeiten mehr.

Oder sie warten auf ein Ereignis um einkaufen zu können? Ländereien? In dieser Größenordnung bekommt man schon ganze Staaten, -eher nicht. Eine oder ein paar große Firmen, die vor dem aus stehen? Wohl auch nicht, denn die werden dann sehr billig werden.  Meiner Ansicht nach wartet Buffet auf ein riesiges Event im Bankensektor! Da werden Banken  zusammenbrechen und eine Übernahme ist dann nicht mehr mit weiteren Krediten zu finanzieren und auch nicht mehr mit einem "Aktientausch". Ich denke, es werden große Banken und ich meine wirklich große Banken(!) an den Rand der Existenz geraten und die können nur mit gewaltig Cash auf- und abgefangen werden! Das wäre für mich momental die einzig reale Erklärung.

Das würde aber auch wieder bedeuten, da sterben dann gleich anschließend viele, sehr viele kleinere bis mittlere Banken mit. Wie im Wald, wenn ein wirklich mächtiger Baum fällt! Und das bedeutet für mich persönlich, Geld zu Hause unterbringen! Auf unruhige Zeiten einstellen und bevorraten, denn Gold ist toll, aber hat in der ersten Phase keinen Nährwert. Erst wieder, wenn sich langsam alles beruhigt. Wie gesagt, das wäre meine Erklärung für derartig viel Cash im Sack. Kann auch vielleicht andere Gründe geben.

Werter Beobachter, es geht bei manchen Kommentaren einfach um den Tonfall der gelinde gesagt teilweise nicht sehr freundlich ausfällt. Manche Kommentare sind zynisch, sarkastisch gemeint oder machen sich einfach nur ein bisschen lustig über so manches Geschehen. Das hat aber nichts mit einer Hirnwichserei oder Blödheit zu tun. Dieser tägliche Wahnsinn ist oftmals eben nicht anders zu ertragen. Mittlerweile beschränke auch ich mich zumeist nur mehr auf den reinen Inhalt und sonst nichts mehr.

Es heißt auch nicht umsonst, der Ton macht die Musik. Schließlich haben wir alle hier eine recht ähnliche Weltanschauung und Einstellung zu den Dingen die gerade überall ablaufen. Aus diesem Grund ist es vielleicht nicht unbedingt sinnvoll, jede einzelne Aussage so dermaßen auf die Goldwaage zu legen. Es bringt auch niemanden ein Stück weiter außer vielleicht diejenigen die sich über noch mehr Spaltung in der Gesellschaft freuen. JE

14:03 | Leserkommentar
Wozu 167 Mrd. Cash generieren? Das erinnert mich an der berühmten WE, der leider verstorben ist. Er sagte immer, vor dem Goldpreisausbruch kommt eine extreme Goldpreisdrückung. Nehmen wir mal an, in einer konzertierten Aktion wird extrem viel physisches Gold abgestossen. Dies kann zu einem massiven Goldpreiseinbruch führen. Diejenigen, die das Gold abgestossen haben, nehmen dann dieses Geld, um beim tiefsten Preis wieder Gold zu kaufen. Da sie es aber alle zum gleichen Zeitpunkt machen, knallt der Goldpreis dann extrem in die Höhe. Da diese Schlaumeier aber dann VOR DEM AUSBRUCH viel mehr Gold kaufen wollen, als sie verkauft haben, müssen sie auch entsprechend SOFORT mehr verfügbares FIAT-Geld einschiessen. Dieses legen sie scheinbar gerade jetzt zur Seite. Für die Ahnungslosen passiert dann genau das, was WE vorausgesagt hat!

14:28 | Leserkommentar
Was würde wohl passieren, wenn die Nachricht die Runde machen würde, dass Warren Buffet für 167 Milliarden physisches Gold und Silber kauft :)

15:27 | Der Ex-NVA-Offizier
Die Berkshire steht fast auf ATH und hat ein Marketcap von 885 Mrd. Insofern sind 167 Mrd. Cash lediglich 19% davon. I.d.R. haben Fonds etwa 10 % Cashreserve, Buffet aktuell nur 9% mehr. Er tut das, was vernünftige Investoren tun. Warten auf neue Einstiegschancen in einem Dip oder Crash. Man muss nicht immer zu 100 % investiert sein. Die Hauptaufgabe und Herausforderung eines Investors ist? Richtig: WARTEN! Ich bin auch nur in etwa dieser prozentualen Größenordnung investiert oder wer hat hier nicht etwa auch die selbe prozentuale Summe in Cash als Reserve? Das ist nur die Größe der Zahl. Das gleiche Verhältnis im Millionenbereich würde keinen interessieren. Man sollte nicht immer so viel da hinein dichten.

26.02.2024

14:47 | FMW: Warren Buffett hat 168 Milliarden Dollar in Cash und weiß nicht wohin damit

Warren Buffett hat bei Berkshire Hathaway mit 168 Milliarden Dollar einen Rekord-Cashberg angehäuft. Man findet keine Anlagemöglichkeiten. Wohin mit dem Geld, wenn man keine guten Investitionsmöglichkeiten findet? Was für ein Problem? Und dieses Problem scheint für Warren Buffett immer größer zu werden. Warren Buffetts Berkshire Hathaway Inc gab nun bekannt, dass der Bargeldbestand einen neuen Rekord erreicht hat, während der milliardenschwere Investor einen Mangel an bedeutenden Geschäften beklagte, die dem Unternehmen eine Chance auf eine „atemberaubende Leistung“ geben würden.

Den seine Sorgen möchte ich haben...
Der Bargeldbestand von Berkshire Hathaway erreichte im vierten Quartal einen Rekordwert von 167,6 Milliarden Dollar, da das Unternehmen Schwierigkeiten hatte, attraktive Investitionsmöglichkeiten zu finden. Im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Betriebsgewinn von 8,48 Milliarden Dollar, unterstützt durch höhere Erträge aus dem Versicherungsgeschäft und Kapitalerträge aufgrund steigender Zinssätze. Trotz der Bemühungen, Akquisitionen zu tätigen, hatte Berkshire Hathaway Schwierigkeiten, große Transaktionen zu finden, was zu einem steigenden Bargeldbestand führte. Das Unternehmen setzte verstärkt auf Aktienrückkäufe, wobei im vierten Quartal 2,2 Milliarden Dollar für Rückkäufe ausgegeben wurden und die Gesamtsumme für das Jahr etwa 9,2 Milliarden Dollar betrug. Berkshire Hathaway hat das größte GAAP-Nettovermögen aller amerikanischen Unternehmen und verzeichnete einen Jahresendwert von 561 Milliarden Dollar im Jahr 2022.  Er wartet also auf einen weitaus günstigeren Einstieg unten...JE

18:05 | Leser Kommentar  
Was zur leisen Frage führt. Weshalb geht er nicht Edelmetall-Minen?

Was sind die 8 Edelmetalle? "Zu den Edelmetallen zählen wir die Elemente Silber, Gold, Platin, Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium und Iridium." Oder Rohstoffe auf Metallebene
überhaupt? Oder das virtuelle"BTC-Nichts" ist eine Alternative? Der BTC ist spottbillig zur Zeit, nur ca. 48.500 Euro pro Coin. Da muss man doch zugreifen und die absolute Greifbarkeit fühlen...?

18:50 | Leser Kommentar
.....ich würde ihm 100 Mio. abnehmen. Dann wird sein Leidensdruck ein bißchen gemindert,

24.02.2024

14:31 | X GR-D: Recent Insider Selling

- Jeff Bezos $8.5 billion of $AMZN
- Mark Zuckerberg $428 million of $META
- Jamie Dimon $150 million of $JPM
- The Bill & Melinda Gates foundation have also been selling a lot of stocks.
Do they know something we don’t?

Nein, ist alles nur reiner Zufall - klicken Sie ruhig weiter, hier gibt's nichts zu sehen! TB

Kommentar des Einsenders
Wenn also ein paar Milliardäre Aktien von ihren eigenen Unternehmen in großem Umfang verkaufen – wissen die mehr als wir ?! Time will tell …

 

19:58 | Leser Kommentar zu Kommentar zu Börse, Investment 23.2.24 09:59

die DAX Unternehmen sind längst nicht mehr die deutsche Wirtschaft sondern hängen an der Weltkonjunktur und die läuft. Für dieses Jahr erwarten die Analysten neue Rekordgewinne im DAX und wenn die Gewinne steigen, steigen auch die Kurse, nur logisch. Die Überlegung "Die deutsche Wirtschaft lahmt, also gehe ich im DAX short" ist gundlegend falsch.

23.02.2024

09:59 | Leser-Zuschrift "Wahnsinns-Blase"

Ganz ehrlich, haben Sie jemals eine wahnsinnigere Blase gesehen als die aktuelle beim DAX?? Deutschlands Wirtschaft in einer schweren Rezession, die Realwirtschaft am Abgrund... und der DAX steigt munter weiter!
Mit meinem zudem über die Jahre geschärften ökonomischen Grundverständnis ist das bereits seit Monaten keine "Irrational Exuberance" mehr, sondern nur noch Irrsinn in seiner reinsten Form. Trotzdem kann man verlieren, wenn man gegen den Irrsinn setzt - wie ich: mit mehreren Shorts auf den DAX verloren, wenn auch nur im dreistelligen Bereich. Selbst mit ökonomischem Sachverstand kann man heute also an der Börse nicht mehr wetten - jedenfalls nicht als "normaler" Mensch.
Wenn ich Profi-Analysen glauben soll, bläst das wirkliche "Big Money" diese Irrsinns-Blase mit Fremdwährungskrediten weiter auf: Leihen in niedrig verzinster Währung (japanischer Yen vor allem) und anlegen in Assets, die in höher verzinsten Währungen notiert sind (Currency Carry Trade). Otto Normalo hat jedoch selbst mit gesundem ökonomischen Hausverstand keinen Zugang zu diesen Fremdwährungskrediten.
Die Lehre daraus eben: "Der Markt kann länger irrational bleiben als du selbst solvent!" Und natürlich: Nicht gegen irrationale Märkte spekulieren, sich nicht ärgern, sondern das weitere Aufpumpen der Blase belächeln - und weiterhin regelmäßig Gold (und Silber) kaufen!

Es ist keine Blase! Es ist die Grundlage auf welcher die USA der Welt (und den US-Wählern) vorspielen, dass diese eine heile sei! TB

10:18 | Der Beobachter zu grün
Wenn man von etwas keine Ahnung hat, sollte man einfach die Finger ruhig halten! Was ist es anderes als eine Blase, wenn irgendjemand irgendwelchen Menschen etwas vormacht, was nicht real ist und das immer stärker??? Und es ist durchaus verwerflich, wenn man sich als "Fachmann" darstellt und anderen Menschen suggeriert: Alles in Ordnung, es ist keine Blase.
Menschen die sich dann auf die Aussage eines "Experten" verlassen, werden eben durch derartig unprofessionelle Ansagen, in genau diese Blase geleitet.

Blasen werden aufgepumpt, damit genau diese unbedarften Menschen langsam in diese Blasen investieren, damit eben die "professionellen Anleger" sich aus eben diesen langsam zurückziehen können. Sonst nämlich, platzt diese Blase zu schnell und die Institutionellen sind mit ihrem Kapital noch nicht raus und das Dump-Money noch nicht drin!  Und auch ein "Chef-Ökonom ohne Hintergrund" ist eben nur ein Titel ohne Ausbildung in einer wertlosen Organisation! Der Narr wird nicht Kaiser, nur weil er im Palast residiert. Und insofern hat der Kommentator von 9:59 Uhr total recht! Es IST EINE BLASE.

22.02.2024

14:44 | finanzen: NVIDIA übertrifft alle Erwartungen deutlich und kratzt an 2-Billionen-Marke - NVIDIA-Aktie vorbörslich auf Rekordjagd

Der Chiphersteller NVIDIA hat am 21.02.2024 nachbörslich seine Quartalszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2024 veröffentlicht. Der Boom beim Einsatz Künstlicher Intelligenz sorgt weiterhin für starkes Wachstum des Chipkonzerns NVIDIA. Im vergangenen Quartal lag der Umsatz mit 22,1 Milliarden US-Dollar (rund 20,3 Mrd Euro) mehr als dreimal so hoch wie ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit 20,4 Milliarden Dollar gerechnet. Für die Aktien zeichneten sich am Donnerstag deutliche Gewinne ab.

Die Kennziffern des auf Künstliche Intelligenz spezialisierten Halbleiterkonzerns seien einmal mehr bemerkenswert gut ausgefallen, schrieb Analyst Stacy Rasgon vom Bernstein Research in einer Studie. Trotz der hohen Markterwartungen hätten die Resultate klar darüber gelegen. Der Experte schraubte sein Kursziel von 700 auf 1000 Dollar nach oben. Damit sieht er reichlich Kurspotenzial und stuft die Aktien weiterhin mit "Outperform" ein.

Silverado:
Da soll noch einer es wagen, zu behaupten, KI sei zu nix gut!

20.02.2024

19:03 | Welt:  „Wer heute baut, geht bankrott“ – längere Krise im Wohnungsbau steht bevor

Deutschland braucht dringend mehr Wohnungen – doch die Aussichten sind laut Experten trüb. Die Zahl neu gebauter Objekte geht zurück, so könnten bis 2027 rund 830.000 Wohnungen fehlen. ie Zahl der jährlich neu gebauten Wohnungen könnte in Deutschland bis 2026 um 35 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr zurückgehen. Damit schneidet die Bundesrepublik im europäischen Vergleich schlecht ab, zeigt eine am Dienstag in München veröffentlichte Prognose des Forschungsnetzwerks „Euroconstruct“, der das Ifo-Institut angehört.

.. ich hätte da einen gewagten Vorschlag ... wir hätten einen Immo-Giganten der derzeit eine Beschäftigung sucht .. Benko würde das schon richten.  TS 

19.02.2024

14:30 | wallstreet-now: Erdgas erreicht 2020-Tief, Düngemittelvorräte schwanken

Die Erdgas-Futures erreichten aufgrund warmer Wetterprognosen und hoher Vorräte den niedrigsten Stand seit 2020, wobei ab 2025 ein Überangebot erwartet wird. Die Düngemittelpreise sinken gegenüber den Höchstständen im Jahr 2022, was sich auf die Gewinne und die Aktienperformance der Pflanzennährstoffunternehmen Mosaic Co. und Nutrien Ltd. auswirkt.
Palladium wird zum ersten Mal seit 2018 mit einem Abschlag gegenüber Platin gehandelt, was sich angesichts steigender Elektrofahrzeugverkäufe auf die Materialauswahl der Automobilhersteller auswirkt.

Obwohl ein Kälteeinbruch in den USA stattfand, sind die Preise für Erdgas-Futures aufgrund der Erwartung wärmeren Wetters gesunken. Dies wird durch Lagerbestände verstärkt, die über dem Fünfjahresdurchschnitt liegen und auf ein mögliches Überangebot hinweisen.  Die Prognose einer Marktschwemme ab 2025, verursacht durch einen Zustrom von Flüssigerdgas, hat langfristige Bedenken hinsichtlich der Erdgaspreise aufgeworfen. Bin nur gespannt, wann oder ob diese billigeren Preist auch zum Pöbel durchdringen werden. Oder ob sich diverse andere Leute wieder auf unsere Kosten die Taschen voll machen... JE

 

10:32 | FMW: Rheinmetall-Aktie: Rally! Munitionsproduktion in der Ukraine

Die Rally der Rheinmetall-Aktie scheint kein Ende zu kennen. Heute früh ist sie bei Tradegate vorbörslich mit +3,4 % die Nummer 1 im Dax. So traurig der Grund ist – der andauernde Krieg in der Ukraine und die europaweite massive Nachrüstung sorgen für Euphorie bei den Anlegern. Es winken enorme Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Erst jüngst zeigten wir auf, dass die Aktie trotz massiven Kursgewinnen mit einem für 2024 erwarteten KGV von 19 immer noch moderat bewertet ist. Seit Kriegsausbruch im Februar 2022 ist die Aktie bis jetzt um 300 % gestiegen, siehe folgender TradingView Chart. Seit Jahresanfang 2024 sind es +29,75 %. Aktuell gibt es eine neue positive Nachricht des Rüstungsherstellers.

Zusammen mit einem lokalen Joint-Venture-Partner wird Rheinmetall in der Ukraine laut Bloomberg ein neues Werk zur Herstellung von Artilleriemunition eröffnen. Rheinmetall wird einen Anteil von 51% an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, wie es am Samstag aus Düsseldorf hieß. Die restlichen 49% entfallen auf einen nicht genannten ukrainischen Partner. Beide Seiten wollen das Werk gemeinsam bauen und betreiben. Es soll den Angaben zufolge pro Jahr eine sechsstellige Zahl von 155mm-Geschossen produzieren.

rheinmetall 2 2048x1611

Was für die einen ein Flächenbombardement ihres zu Hauses bedeutet ist für die Rüstungsindustrie und ihre Beteiligten immer wieder ein Bombengeschäft. War immer so und wird auch immer so bleiben... JE

06:57 | f100: Gewerbeimmobilienpreise Ende 2023 so stark gefallen wie noch nie

Die Preise für Gewerbeimmobilien sind in den letzten Monaten des vergangenen Jahres so stark gefallen wie nie. Eine Trendwende sei nicht absehbar, erklärte am Montag der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP), der die bedeutendsten Kapitalgeber für den Wohnungs- und Gewerbebau vertritt. Auch 2024 werde vorerst schwierig bleiben.

Nicht nur 2024 - ich glaube da kann man ruhig noch 50 Jahre dranhängen. Die Immo-Entwickler und -Vermittler können sich schön bedanken bei den Lockdown-Politikern! TB

14.02.2024

07:28 | wallstreet-now: Der 4-Milliarden-Dollar-Amazon-Aktienausverkauf von Bezos führt zu einem Rückgang des Aktienkurses um 2,2 %

Jeff Bezos verkaufte in vier Tagen Amazon-Aktien (AMZN) im Wert von 4 Milliarden US-Dollar und sparte durch seinen Umzug nach Florida möglicherweise 288 Millionen US-Dollar an Steuern. Der Ausverkauf führte zu einem Rückgang des Amazon-Aktienkurses um 2,2 % auf 168,64 US-Dollar, trotz eines Anstiegs von 13 % Anfang des Jahres. Die Verkäufe von Bezos, die Teil eines vorab vereinbarten 10b5-1-Plans sind, erhöhen die Unsicherheit über die zukünftige Ausrichtung und Bewertung von Amazon.

Bezos' Verkäufe wurden in den Unterlagen der Securities and Exchange Commission dokumentiert. Sie erfolgten im Rahmen eines 10b5-1-Handelsplans, der es Insidern ermöglicht, Aktien zu festgelegten Bedingungen zu verkaufen, um den Verdacht des Insiderhandels zu vermeiden.

Bezos' Verkäufe fielen zeitlich mit seinem Umzug von Washington nach Florida zusammen, einem Bundesstaat ohne Kapitalertragssteuer. Dies lässt vermuten, dass er strategisch handelte, um potenzielle Steuern zu minimieren. Der Umzug könnte ihm laut Schätzungen bis zu 288 Millionen US-Dollar an Steuern erspart haben. JE

12.02.2024

18:30 | Exxpress:   Pleite-Signa vom Fiskus gehätschelt: Benkos staatliche Helfer im Visier

Was Rene Benko mit seiner Signa-Holding hochgezogen hat, ist ohne Helfer in politischen Chefbüros kaum machbar. Wie sich der Tiroler Immobilien-Jongleur Staatsdiener zu eigen machen durfte, zeigt sein Katz- und Maus-Spiel mit den Finanzbehörden. Er allein entschied, wie er wann und von wem steuerlich veranlagt werden wollte.

Nochmal die Frage ... wer sind die Beamten, die Abteilungsleiter .. wer aller war/ist mit Benko beschäftigt gewesen ... sogar die Telefonverwaltung gehört dazu befragt. Alle ... gehören vor einem Staatsanwalt und einem Richter verhört.  DAs geht weit über das erträgliche Maß hinaus.  Hier macht sich der gesamte Staat schuldig, wenn hier nicht sofort aufgeräumt wird.  Jeder kleine Unternehmer ... wird hier verarscht.  ... und eines ist auch klar ... wenn hier nicht bald eine Absichtserklärung von Kickl kommt, hier aufzuräumen .... kann er auch gleich bleiben wo er ist.   Was noch dazu kommt, die ganzen "ehrlichen" kleinen Steuerberater die sich jeden Tag für ihre Klienten aufreiben, die dürften damit auch ordentlich verarscht worden sein .....  zahlst halt bei einer Buchstaben-Kanzlei oder Innererbezirk-Kanzlei ein bisserl mehr und die biegen und verdrehen was das Zeug hält.   TS 

 

14:27 | ET: Gewerbeimmobilienpreise Ende 2023 so stark gefallen wie noch nie

Die Preise für Gewerbeimmobilien sind in den letzten Monaten des vergangenen Jahres so stark gefallen wie nie. Eine Trendwende sei nicht absehbar, erklärte am Montag der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP), der die bedeutendsten Kapitalgeber für den Wohnungs- und Gewerbebau vertritt. Auch 2024 werde vorerst schwierig bleiben. Die Einbußen bei den Gewerbeimmobilienpreisen beliefen sich im Schlussquartal 2023 auf 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und auf 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie der VDP mitteilte.

Der wirtschaftliche Abschwung, hohe Inflation, Home Office und Veränderungen im Konsumverhalten belasten den Markt für Gewerbeimmobilien. Im vierten Quartal 2023 gingen auch die Preise für Wohnimmobilien zurück, um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und um 8,4 Prozent seit dem Höchststand im zweiten Quartal 2022. Zuvor hatten sich die Preise in zwölf Jahren mehr als verdoppelt. Angesichts rückläufiger Wohnungsfertigstellungen und der massiven Zuwanderung wird erwartet, dass der Wohnraummangel in den nächsten Jahren weiter zunimmt, was zu weiter steigenden Mieten führen könnte. JE

12:10 | oe24:  Benko-Villa: Wirbel um Firmenumzug von Fünfhaus nach Innsbruck

Die Verlegung des Firmensitzes von Wien nach Innsbruck im Signa-Reich von René Benko Mitte Jänner sorgt für Wirbel. Die Finanz fordert 12 Millionen Euro Umsatzsteuer zurück und hat deshalb die Villa in Innsbruck-Igls, in der vor allem René Benko persönlich gewohnt haben soll, gepfändet. Das war im Dezember.

.. irgendwie ist dies alle sehr eigenartig .. kaum ist S. Kurz weg oder sagen wir nicht mehr so "vernetzt" .. geht es rund. Benko, Ho und viele offene Fragen bei Sigi Wolf, dann kündigt auf einmal KTM Mitarbeiter ... 
War es die heilsbringende Wirkung des S.Kurz der diese Wunder möglich machte ... oder doch eher ... die Hur´n Gschichtln.  TS 

07:53 | f100: Nvidia ist jetzt so viel wert wie der gesamte chinesische Aktienmarkt

Seit Anfang 2023 hat sich der Wert des Chipherstellers Nvidia vervierfacht. Damit ist das Unternehmen nun so viel wert wie alle in Hongkong notierten chinesischen Aktien zusammen. Aktionäre des Chipherstellers Nvidia haben seit Jahren Grund zur Freude. Allein dieses Jahr ist der Kurs der Aktie um 41 Prozent gestiegen. Seit Beginn 2023 summiert sich das Plus auf spektakuläre 300 Prozent.

Hier ein Aktienvergleich der Chip(s)-Hersteller! TB

 

NIVIDA
Bildschirmfoto 2024 02 12 um 07.58.20

Kellogg (Pringles)
Bildschirmfoto 2024 02 12 um 07.59.40

07.02.2024

19:16 | Leserbeitrag zu Wirtschaft: Signa-Mieter putzen jetzt selber

Das Hamburger Abendblatt berichtet von der Perle-Passage in 1A-Lage mitten in der City. Durch die Benko-Pleite haben sowohl das Center-Management sowie die Reinigungskräfte ihre Dienste zum 31.12.23 eingestellt, da kein Geld mehr kam. Die Mieter putzen nun selber und leeren die Mülleimer. Einige haben bereits die Miete gekürzt. Des weiteren sollte ein Teil der  Miete in Werbung fließen. Das war sowieso schon kaum vorhanden und ohne Center-Management überhaupt nicht mehr. Nun muß sich der Insolvenzverwalter auch noch um Mülleimer
kümmern.

06.02.2024

12:34 | oe24:  Lamarr-Ruine wird zum Millionen-Grab

René Benko kaufte Leiner-Haus 2017/18 um nur 60 Millionen Euro - jetzt hat das Projekt 666 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Im ehemaligen Leiner-Haus in der Mariahilfer Straße, wollte René Benko sein Kaufhaus Lamarr errichten – jetzt ist es laut Konkursantrag eine zu 30 bis 40 Prozent fertiggestellte Bauruine, wie der Standard berichtet.

So gerne würde ich die Banker fragen ... "Wie geht sowas?".  Bausparer?  TS 

18:03 | Leser Kommentar zu TB und Yellen ... von Gestenr 06.02. 
Von TB wurde gestern Janet Yellen zitiert mit den Worten (sinngemäß) „In unserer Lebenszeit wird es keinen Finanz-Crash mehr geben“. Natürlich stellt sich zunächst die Frage, wessen Lebenszeit gemeint war.
Darüber hinaus aber würde ich feststellen, dass Frau J. Yellen zum links-liberal-demokratischen Establishment in Washington gehört – berufen von Sleepy Joe.
Eigentlich müsste man diese Aussagen von Frau Yellen somit als hochgradig kontra-indikativ ansehen … es kommt ein Crash – und wohl eher früher als später …

05.02.2024

18:57 | BL:  Nächste Benko-Bombe: Strafanzeige gegen Signa bei WKStA

Die Investoren der Signa haben nun offiziell eine Strafanzeige bei der WKStA eingebracht und fordern Ermittlungen gegen das Imperium des abgetauchten Immo-Tycoon Rene Benko. Die Milliardenpleite der Signa hat nun Folgen für Signa-Gründer René Benko. Mächtige Investoren haben Strafanzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eingereicht und fordern Ermittlungen gegen den zerbrochenen Immobilienkonzern.

.....  "einen beträchtlichen Abfluss von Vermögenswerten in Höhe von mehr als 662 Millionen Euro von Signa Development an (indirekte) Anteilseigner und Schwestergesellschaften festgestellt"
... da hätte ich jetzt mal eine Frage.  Wo ist hier die Bankenaufsicht?  Wie kann man 662 Millionen "verschieben" ... da muss es doch wo rot aufleuchten? 
Sorry, da bin ich zu Naiv .. aber wenn ich heute 50.000 Euronen auf ein Konto einzahle .. muss ich nachweisen, woher das Geld kommt und ich kann da nicht einfach so weiterüberweisen ...  TS 

19:35 | Monaco
als Nichtösterreicher frage ich, WKSta ist doch die Behörde bei der die Spannung darin besteht, ob das Verfahren gegen den Ermittelnden eingestellt wird, oder in einem Freispruch endet.....?!

... die haben keine Waage im Emblem ... sondern ein Roulette.  TS  

07:47 | fmw: S&P 500: Die Börse wackelte, aber sie fiel (noch) nicht

Es sollte die Woche der Wahrheit werden, für Indizes wie den S&P 500 oder den Nasdaq Composite. Mit den Unternehmensergebnissen der Magnificent Seven (ohne Nvidia), also den ganz großen Titeln, die zusammen über zehn Billionen Dollar an Marktgewicht auf die Waage bringen. Zusätzlich mit der Sitzung der US-Notenbank und dem großen Arbeitsmarktbericht aus den USA. Es kam tatsächlich zu einer wilden Berg- und Talfahrt, mit einem starken Kursrückgang zur Wochenmitte, ausgelöst durch Fed-Chef Jerome Powell, der mit seinem Statement bemüht war, etwas auf die Euphoriebremse zu treten, um den überschäumenden Zinshoffnungen Einhalt zu gebieten.

@Headliner: Ich habe den Börsehandel geliebt und ich habe so gut wie alle Prüfungen, die man in der Börsenwelt in Europa und den USA in den 90ern machen konnte, absolviert. Manche, vor allem die Prüfungsserie der USA, waren überaus fordernd und zeitaufwendig. Dennoch habe ich nichts mehr für die Börsen unserer Zeit übrig, da es nicht mehr um die Unternehmen selbst geht sondern lediglich um das, was die FED tut und sagt. Daraus resultiert, dass Zentralbankexperten an den Börsen zumeist die Gewinner sind und nicht jene, die Markttrends, Produkt-, Unternehmens- und Gewinnentwicklungen voraussagen können und mit spekulativen Elementen gut umgehen können.
Eine überaus traurige Entwicklung! TB

08:09 | Leser-Kommentar
Wenn Biden im Amt bleiben soll, darf den Börsen auf dem Wege dorthin nichts passieren …
Die FED wird das wissen und wird auch wissen, was zu tun ist.

Völlig richtig. So hat der Irrsinn auch begonnen.  Vor über 20 Jahren habe ich das Buch von Bob Woodward (genau, der Watergate-Aufdecker) über Greenspan gelesen, indem Woodward schreib, dass die unselige "Zinssenkungs-(ohne wirtschaftliche Notwendigkeit)Serie im Sommer 96 begonnen hat um Bill Clintons Wiederwahl zu sichern. TB

10:09 | Leser-Kommentar
In dem Film „Findet Nemo“ gibt es eine wunderbare Szene, wo sich zwei junge Fische unterhalten und der eine sagt: „Haie sind Freunde“ …
Wer das glaubt, glaubt auch, dass die FED nur unser Bestes will, oder ?!

10:23 | Leserkommentar
Wenn Biden im Amt bleiben soll, darf den Börsen auf dem Wege dorthin nichts passieren … Die FED wird das wissen und wird auch wissen, was zu tun ist.

18:22 | Leser Kommentar  
Aladin … so heißt wohl die KI von den ´Schwarzen Felsen´ …
Wenn also Aladin und das PPT gemeinsam spielen mit dem gedruckten Geld der FED, dann wird es wohl keine unplanmäßige Börsenkrise mehr geben …

02.02.2024

09:36 | DWN: Bewegung im Markt: Die Mieten steigen, aber die Kaufpreise erholen sich

Das Ruder hat zwar niemand wirklich herum gerissen, aber der Sinkflug am deutschen Immobilienmarkt scheint vorüber. Die Preise haben sich stabilisiert, diagnostiziert das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft. Nur die Mieten in Deutschland steigen weiter brutal in die Höhe.

Angebot und Nachfrage haben sich nicht verändert, die wirtschaftlichen RAhmenbedingungen auch nicht. Normalerweise gibts als zusätzlichen Preistreiber bei Immos noch "politische und wirtschaftliche Stabilität". Davon ist Deurtschland aber weit entfernt.
Dann sind es doch entweder nur "Crack-up" oder staatliche Nachfrage für Flüchtlinge? TB

01.02.2024

07:01 | f100: Richterin torpediert Musks Rekord-Aktiendeal

Elon Musk muss um ein Aktienpaket im Wert von 56 Milliarden Dollar (ca. 51,8 Milliarden Euro) bangen, das ihm zum reichsten Menschen der Welt macht. Der von Musk geführte Elektroautobauer Tesla hatte ihm die Aktienoptionen 2018 in Aussicht gestellt, wenn ambitionierte Zielmarken bei Börsenwert und Geschäftszahlen erreicht werden.

Zu sehr würde mich interessieren, wer diesen "Rechtsstreit" zum Zaun gebrochen hat. Tesla selbst wirds ja wohl kaum ein.
Auch interesieren würde mich, wer die Aktien, die Musk jetzt bekommen sollte, abgeben muss! TB

10:56 | Leserkommentar
Die Aktien, die E. Musk möglicherweise für die Zielerreichung bei Tesla in den vergangenen Jahren erhält, muss niemand abgeben. Das wäre quasi eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss der sog. Altgesellschafter, wo nur so viele Aktien ´neu´ geschaffen werden, wie an das Management zu dem Zeitpunkt verteilt werden sollen.

12:48 | Leser Kommentar
Lautet die Antwort:
Richard Tornetta, ein Aktionär mit neun Aktien von Tesla.
Quelle: https://www.newsweek.com/elon-musk-lawsuit-56-billion-richard-tornetta-delaware-pay-deal-court-1865638
Ein Aktionär mit neun Tesla Aktien hat den Reichsten Mann der Welt um die höchste Kompensation der Welt gebracht. David vs. Goliath.

31.01.2024

14:12 | deraktionaer: Bayer: Jetzt droht der Dammbruch

Bayer-Aktionäre müssen sich weiter in Geduld üben. Die Aktie des Leverkusener Pharma- und Chemieunternehmens fällt von Tag zu Tag und hat ihre Talfahrt zuletzt sogar noch beschleunigt. Und das, nachdem sie den Gipfel bereits vor bald neun Jahren hinter sich gelassen hat. Neun Jahre, die nur kurzzeitig Entlastung kannten. Bald 20 Jahre, die besser morgen als heute aus dem Gedächtnis gelöscht wären.

Bayer-Aktien sind immer weniger wert. Dienstag zu Handelsende trennten noch 8 Cent das Papier von der 30-Euro-Schwelle. Nicht, dass sie eine besondere Bedeutung hätte. Und doch spielt sie in den Köpfen der vielen Aktionäre eine Rolle. Denn sie hat psychologische Wirkung, ist symbolisch. Fällt sie, ist mit einer weiteren Beschleunigung der ohnehin zügig verlaufenden Talfahrt zu rechnen. Eine Talfahrt, die mit der Gipfelbesteigung vor bald neun Jahren ihren Anfang nahm.

Kommentar des Einsenders
Es scheint Zeit zu sein, um Abschied zu nehmen von einer ehem. Wirtschafts-Ikone in Dtl. – ich rede von der Aktie „Bayer“. Bekannt … sehr groß … und seit langer Zeit etabliert. Dann kamen wahrscheinlich unsere Freunde von den ´Schwarzen Felsen´ auf die Idee, dass das US-Unternehmen Monsanto – wohl bedingt durch das Produkt Glyphosat – zu viele Rechtsrisiken in der Bilanz hätte und deshalb besser zügig erst verkauft / übernommen und dann vom Neu-Eigentümer rechtlich saniert werden möge.

Gesagt – getan. Aus welchen Gründen auch immer, kam der Vorstand – mit Unterstützung des Aufsichtsrates – der dt. Bayer AG auf die Idee, Monsanto – ohne sog. Abschirmung der absehbaren o.g. rechtlichen Risiken – für sehr, sehr viel Geld zu übernehmen. Profitiert davon haben die ´Schwarzen Felsen´ & Friends als Verkäufer, der Vorstand von Monsanto (hat große Abfindungen bekommen) und später der Vorstand von Bayer (als der Vorstand endlich ging, gab es auch noch Abfindungen und Boni).

Dann hat und hatte Bayer – als Neu-Eigentümer von Monsanto und damit von deren rechtlicher Risiken – in den vergangenen Jahren unfassbare Mengen an Geld bezahlt für gerichtliche Streitigkeiten und daraus resultieren Schadensersatz für die o.g. Risiken. Der Aktienkurs von Bayer spiegelt diesen enormen Verfall wunderbar wider.

Jetzt ist also Bayer – quasi nach der Sanierung aller rechtlichen Risiken von ehem. Monsanto – selber ein Übernahmekandidat, weil sehr schwach geworden. Würde mich nicht wundern, wenn sich jetzt ein großer US-Konzern (ggf. wieder inkl. ´Schwarze Felsen´ & Friends) die Übernahme von Bayer vornimmt.

15:24 | Leserkommentar
Ein ordentlicher Patzen für eine Klage! Für die Monsanto-Nummer müßte Bayer so oder so in die Geschichtsbücher der Ökonomie eingehen oder mit dem Wirtschaftsnobelpreis belohnt werden! Und bei dieser einen wird’s wohl nicht bleiben…!? Mutige Richterschaft.

15:51 | Leserkommentar
Nunja…. den Amis wurde es zu heiss – dann zwang man mal wieder die Deutschen, ihnen den Mist zu bezahlen. Deutschland ist ja zum plündern da. Übrigens…. war da nicht ein US-Flottenverband kurz vor dem Knall in der Ostsee nicht genau dort wo unser Gas kommen sollte ??????  und nochwas:

Wochen vor 9/11 hat man die beiden Zwillingstürme für Milliarden versichert – bei der dt. Münchner Rück !!!!
Was daran kommt mir da komisch vor (grübel-grübel)….
Amerikanische „Freunde“….. (hüstel)………..

12:58 | CNBC: World’s largest sovereign wealth fund posts record $213 billion profit, boosted by tech stocks

Der riesige norwegische Staatsfonds meldete am Dienstag einen Rekordgewinn von 2,22 Billionen Kronen (213 Mrd. USD) im Jahr 2023, unterstützt durch robuste Renditen aus seinen Investitionen in Technologieaktien. Der so genannte Government Pension Fund Global, einer der größten Investoren der Welt, gab an, dass das Ergebnis die höchste jemals erzielte Rendite in Kronen darstellt, wobei die Rendite des Fonds im vergangenen Jahr 16,1 % betrug. Das waren 18 Basispunkte weniger als die Rendite des Benchmark-Index des Fonds.

Man kann es wahrlich schlechter treffen, als in Norwegen zu leben. AÖ

30.01.2024

19:05 | Krone:  Brisantes Dokument: Benkos Angst vor einer U-Haft

Am 5. Dezember 2023 herrschte plötzlich Panik auf der Signa-Titanic. Kapitän René Benko, der sich auf Kosten seiner in die Pleite geschlitterten Signa Holding GmbH Luxusgüter von Jet über Jacht bis Weinkeller finanzieren ließ, hatte einen Artikel in dem Online-Medium zackzack.at entdeckt. Der Titel: „Muss Benko ins Gefängnis?“. Der erste Satz: „Niemand kann behaupten, dass René Benko ein gewöhnlicher Verbrecher sei.“

... mehrere Milliarden Schulden, vernichtete Arbeitsplätze, unsichtige und intransparente Firmenkonstruktion ... und da will er vielleicht noch einen Orden?  TS 

29.01.2024

09:06 | eXX: Milliardenschulden: Gericht löst chinesischen Immobilien-Riesen auf

In der Immobilienkrise in China hat ein Gericht Berichten zufolge in Hongkong die Auflösung des hoch verschuldeten Konzerns China Evergrande angeordnet. Ein entsprechendes Urteil fällte Richterin Linda Chan am Montag in der chinesischen Sonderverwaltungszone, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten. Gläubiger hatten vor dem Gericht geklagt, weil China Evergrande immer wieder Zahlungen verpasste.

“Genug ist genug”, sagte Chan. Evergrande werde in Ermangelung eines “konkreten” Restrukturierungsplans abgewickelt. Der Konzern habe mehr als 18 Monate lang keine effektive Kommunikation oder Lösungen angeboten. Das Verfahren war zuvor mehrfach vertagt worden. Es wird erwartet, dass ein kommissarischer Insolvenzverwalter ernannt wird. Zuvor hatten das Unternehmen noch versucht, mit einem Sanierungsplan eine Liquidation abzuwenden. Die Firma sei aber immer noch nicht fähig, einen konkreten Vorschlag für eine Restrukturierung vorzubringen, bemängelte Chan laut der “South China Morning Post”.

Der Vatikan Korrespondent:
“Genug ist genug”: Inmitten der chinesischen Immobilienkrise ordnete ein Gericht in Hongkong die Auflösung des hoch verschuldeten China Evergrande Konzerns an. Das Unternehmen ist mit mehr als 300 Milliarden Dollar verschuldet.

15:00 | Leserkommentar
Das klingt so harmlos, wenn ein Immobilienkonzern in China mit ca. 300 Mrd. Schulden nach Gerichtsbeschluss aufgelöst wird. Dieser Konzern, der mutmaßlich wie ein Pyramidenspiel aufgebaut war, hat enorme Schulden und mit größter Wahrscheinlichkeit nicht mal ansatzweise genug Vermögenswerte, um durch deren Verkauf die Schulden tilgen zu können.

D.h., dass die verbleibenden Schulden, nach Verkauf aller Vermögenswerte, von den beteiligten Banken abgeschrieben werden müssen. Für mich klingt das nach einem riesigen Brocken für das dortige Bankensystem …

28.01.2024

16:38 | focus:  KaDeWe wohl pleite - Insolvenz könnte Steuerzahler treffen

Nach Galeria Karstadt Kaufhof droht dem nächsten Signa-Unternehmen die Pleite: Die KaDeWe Gruppe plant nach Informationen von „Capital“ einen Insolvenzantrag.   
Die Pleitewelle in René Benkos Signa-Konzern geht nach Informationen von „Capital“ weiter: Nun soll das Nobel-Kaufhaus „KaDeWe“ betroffen sein. Die KaDeWe Group bereitet demnach einen eigenen Insolvenzantrag vor. Dieser soll Anfang kommender Woche gestellt werden, wie „Capital“ aus Unternehmenskreisen erfahren hat. Der Antrag soll in Berlin gestellt werden. Auf Anfrage von „Capital“ hat die KaDeWe Group nicht reagiert.

Die ganze Geschichte stinkt derartig .. und kein Staatsanwalt in Aktion.  TS 

 

07:33 | fmw: S&P 500: Auf dem Weg zur 5000er-Marke?

Schönes neues Börsenjahr: S&P 500, Nasdaq und Dow Jones erreichen neue Allzeithochs, beim marktbreiten Leitindex wurde in der vierten Handelswoche mit dem Erreichen der 4900 Punkte-Marke sogar schon das durchschnittliche Kursziel für das Gesamtjahr 2024 überschritten. Trotz der überraschend positiven Signale aus der Wirtschaft, steigenden Kapitalmarktzinsen und nachlassenden Zinssenkungserwartungen durch die US-Notenbank. Dies schadet den zinssensitiven Werten aus dem Russell 2000, die großen Werte wähnen sich davon weitgehend unbelastet. Der Januaranstieg für den marktbreiten S&P 500 liegt bereits deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.

Ich habs dieser Tage schon geschrieben. Mehr als in einem gewissen Kurswert verorte ich auf der Zeitachse den Umkehrpunkt (im Mai/Juni) - und das trotz eines Wahljahres, in welchem im Sommer normalerweise noch etwas Stimmung gemacht wird! TB

08:48 | Der Beobachter
Verehrter Herr TB, was erwarten Sie auch? Einen fairen Wettbewerb? Ist schon deshalb nicht möglich, weil es ein "Plunge-Protection-Team" gibt.
Dort wird "Alles" verhindert, was der US-Staat nicht will. Aber nicht nur. Die Überwacher dürfen doch mitspielen und das ist so, als wenn der
Krupier am Roulette Tisch nicht nur die Einsätze überwacht, sondern selbst mitspielt und auch die Kugel wirft. Oder bei Black Jack selbst die
Karten mischt, ausgibt und teilnimmt.
Nein das ist kein freier Markt, das ist einfach nur Beschiss. Verlieren wird immer a, der Dumme, b, der Naive. Wer mit den großen Hunden
pinkeln will, muss das Bein hoch kriegen! Wenn nicht, fällt man dabei auf die Schnauze.

Tut mir leid, werter Beobachter, aber Sie überforden mich jetzt ein wenig.
Das, was Sie hier anführen, ist doch seit knapp 8 Jahren Thema von bachheimer.com: Börsen sind zum geschützten Arbeitsplatz für risikoscheue Möchtegern-Zocker geworden.
Bei meiner obigen Einschätzung habe ich jedoch kein Wort davon erwähnt, wie ich glaube, dass die Kurse, die Top und Bottoms sowie die Wendepunkte zustande kommen. Oben gings nur darum, was ich glaube, wie der Verlauf sein könnte.
Von daher ist mir jetzt unklar, warum Sie dies hier - noch dazu extra als Kommentar zu meinem Eintrag gekennzeichnet - so anführen! TB

12:42 | Der Beobachter antwortet
Verehrter Herr TB, sorry wenn ich Sie überfordere. Aber der "Umkehrzeitpunkt kommt genau dann, wenn die Politik und mit ihr das Großkapital
das so will und nicht vorher. Die Wahlen haben da nur marginalen Einfluss. Und bis dahin ist es ein "abgekartetes" Spiel. Erst wenn die "Großen"
ihre Schäfchen im Trockenen haben und das dump Kapital an der Börse übernommen hat, wird das Spiel schlagartig beendet. Über Nacht.
Noch ist es nicht so weit. Aber, weit ist es auch nicht mehr.

Jo eh! Ich mein, im Juni ist's so weit, wenn "das System" einsieht, dass Biden trotz aller Propaganda nciht mehr gewählt werden wird. Dann wird zu anderen Mitteln gegriffen und entweder über Krieg oder Total-Finanzcrash, Kriegsrecht und andere Möglichkeiten, die Wahl hinaugezögert oder ein Notkandidat präentiert.
Keine Prognose sondern Denkmöglichkeit! TB

 

26.01.2024

07:12 | f100: Ist den Rekordbörsen zu trauen? Fünf Risiken, die gerade niemand sehen will

Der schwache Jahresstart ist abgehakt, die Börsenstimmung schon wieder geradezu euphorisch: Die US-Börsen markierten gerade neue Allzeithochs, die japanische Börse hängt alle ab, und auch in Europa träumen Anleger von neuen Höchstständen.

Nicht nur in Europa -auch in den USA. Alle Anzeichen, die ich so wahrnehme, indizieren noch einige bullische Monate. "Sell in (end of) May and go away" könnte die Devise des Jahres 2024 lauten. Natrlich wir das ganze nicht von dne wirtschaftlichen Erfolgen der Unternehmungen getrieben sein, ondern von den Aktivitäten der Zentralbanken. Genauso wie in den letzten 20 Jahren. TB

25.01.2024

19:15 | DerStandard:  Pyramidenspiel Signa?

Nicht auf alles wollte ein durchaus selbstkritischer Großinvestor Hans Peter Haselsteiner in der "ZiB 2" antworten. Hans Peter Haselsteiner ist insofern eine Ausnahme unter Österreichs Großunternehmern, als er sich eher nicht hinter Managergeschwurbel versteckt und sich überhaupt einem kritischen Interview in der ZiB 2 stellt.

"Ich frage mich selbst, was ich verabsäumt habe." ... man sollte sich das Interview ansehen .. ich werte hier jetzt nicht ... ich sag nur, stellen wir ganz schnell die "Unschuldsvermutung" für alle fest.  ... Wolf stellt fest .. ein "gigantisches Pyramidenspiel" und dann rudert Haselsteiner ... Wahnsinn.  TS 

15:49 | FMW: Hedgefonds setzt eine Milliarde Euro auf fallende deutsche Aktien

Der Hedgefonds Qube hat in den letzten zwei Wochen seine Wetten gegen deutsche Blue Chips von Volkswagen bis Rheinmetall aufgestockt, und unter anderem eine 121 Millionen Euro schwere Short-Position in Deutsche Bank bekanntgegeben, wie Daten zeigen, die Bloomberg aus offiziellen Unterlagen zusammengestellt hat. Qube hat damit die größte Short-Position in deutschen Aktien.

Die Energiekrise, sinkende Exporte und steigende Zinsen haben vielen deutschen Unternehmen zugesetzt. Die Regierung in Berlin plant Strukturreformen, um das Wachstum wieder anzukurbeln, während sinkende Energiepreise und ein Rückgang der Inflation den Verbrauchern in diesem Jahr eine gewisse Erleichterung verschaffen dürften. Der deutsche Leitindex Dax verhält sich jedoch aktuell nicht entsprechend Qubes Wetten, sondern bleibt in der Nähe eines Rekordhochs, vor allem wegen der Erwartung, dass die Europäische Zentralbank in diesem Jahr aggressiv die Zinsen senken wird.

Das sind die fünf größten Short-Positionen des Hedgefonds Qubes Größe in Milllionen Euro:

Volkswagen (Stammaktien) -217
Rheinmetall -145
Siemens Energy -134
Volkswagen (Vorzugsaktien) -129
Deutsche Bank -121

Kommentar des Einsenders
Unter den top 5 Aktien für fallende Kurse befindet sich auch Rheinmetall. Ob sich da der Manager irrt? Die Gewinne sind mit dem Aktienkurs mitgestiegen, von Überbewertung keine Spur und der Aufwärtstrend ist nach wie vor dynamisch intakt. Ich werde meine Rheinmetall jedenfalls nicht verkaufen, müsste auch viel zu viele Steuern zahlen.

12:50 | oe24:  Signa-Knalleffekt: Jetzt Sanierungsverfahren OHNE Eigenverwaltung beantragt

Vielleicht war das der Grund, warum René Benko geheim in Wien war: Die SIGNA Holding will das Sanierungsverfahren ändern, hat dies auch schon beantragt. Beim Insolvenzverfahren der Signa Holding kommt es zu einer wesentlichen Änderung: Beantragte die Signa Holding am 29. November 2023 noch ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung, so hat der Sanierungsverwalter Christof Stapf nun den Wechsel in ein Sanierungsverfahren OHNE Eigenverwaltung beantragt, geht aus einer Aussendung hervor.

... irgendwie hat man den Eindruck ... und hier gilt wie immer die Unschuldsvermutung ... da ist ein Dixiklo im Sommer ein Ort der Wohltat und ein Ort der Düfte.  TS 

11:35 | DerStandard:  Im Reich des René Benko gewährten Gesellschaften einander hohe Kredite – warum?

Unterlagen zeigen, dass in der Signa Kredite von Tochterunternehmen zur Mutter Signa Holding flossen. Das ist, wenn überhaupt, nur unter strengsten Auflagen erlaubt. Wurden sie eingehalten?
Von Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer bis zu Raiffeisenbanken, von der Mediengruppe Österreich bis zum Aktenvernichtungsunternehmen Reisswolf: Die Gläubigerliste der Signa Holding – des Dachunternehmens des Signa-Konzerns, das Ende November Insolvenz anmeldete – enthält einige klingende Namen.

Ich verfolge diese Sache seit Beginn und schon vorher.  ... doch bislang und da werden mir die werten Leser sicher recht geben .. habe ich noch nicht gehört .. Wieviel hat Signa vom Staat bekommen .. und was schuldet Signa, Benko und alle anderen dem Staat Österreich!!!!   Die Zahl gehört auf den Tisch .. den dieser Betrag ist Steuergeld.

... übrigens bei der Gelegenheit, alle Finanzbeamten .. die die Firmen geprüft haben, sollten sofort .. von der Staatsanwaltschaft verhört werden .. auf politische Beeinflussung und zu den Vorgängen in den Firmen.   Weil ... die Schulden .. die sind ja nicht so ohne weiteres vom Himmel gefallen ... übrigens die Banker .. die sollten auch mal befragt werden.  TS 

 

11:10 | oe24:  Signa verschob vor Insolvenz 300 Millionen Euro heimlich an Benkos Privat-Firmen

Kurz vor dem großen Benko-Beben nahmen heimliche Geldabflüsse zu. Die Investoren wurden darüber nicht investiert. Signa-Gründer René Benko soll laut einem „Financial Times“-Bericht kurz vor dem Kollaps seine Schäfchen ins Trockene gebracht haben. Das zeigen Finanzdokumente. Ein Unternehmen der Signa-Gruppe hat vor dem Zusammenbruch des Immo-Imperiums rund 300 Millionen Euro an zwei Unternehmen überwiesen, die von der Familie des Signagründers René Benko kontrolliert werden, berichtete die FT.

... es gilt natürlich die Unschuldsvermutung ... jeder Kreditnehmer, der seiner Bank 50 Euronen schuldig bleibt, wird vernichtet. Jeder Österreicher der dem Finanzamt EUR 1.000,00 schuldet bekommt besuch von Finanzamt und die kleinen Aufkleber zeigen .. was Sache ist. 
Wir sprechen hier von rd. 14 Mrd. und keiner .. absolut keiner .. hat wirklich eine Ahnung, weil jede Firma jetzt noch ausgesaugt wird und dann in den Konkurs geschickt wird .. nicht das es jetzt Absicht  ist .. aber was ist es dann? Ehrlich, was ist der Plan?

Benko hat über 1000 Firmen, so die Meiden .. und ehrlich, warum .. warum so eine Konstruktion, weils dann nicht so genau genommen wird bei den Bilanzen?  Warum aber dann die Banken soviel Geld gegeben haben .. bei so eine Konstruktion? 

.. aber ich hab da jetzt einen Plan ... ich zieh mir einen Anzug an, grüß den Bürgermeister freundlich und lauf in die nächste Bank und eröffne ein Konto und kauf mir ein Einkaufszentrum. Müsste doch funktionieren .. oder?  .. und wenn das Finanzamt anruft .. sag ich ihnen einfach, sie sollen weiter anschaffen .. weils ja die Huren sind.  TS 

24.01.2024

14:46 | MarcFriedrich:   Meine TOP 5 Investments 2024 (Rückblick & Ausblick)

Der alljährliche Rückblick 2023 und Ausblick 2024 steht an. Bitcoin, Gold, Öl, Immobilien, Aktien oder Schwellenländer. Welche Investments haben sich entwickelt, welche waren Ladenhüter? Wie schaut es für 2024 aus und welche Indikatoren gibt es schon jetzt? All das und noch mehr, jetzt in dieser spannenden Folge "finanzielle Intelligenz", viel Spaß!

14:45 | Leser Kommentar  
Oh, wie toll. Auf Amazon ist sein "Revolutions-Buch" auf Platz 1. Und er macht massiv Werbung für den BTC. Und er stellt klar, das an den BTC-Negativ-Schwurblern, BTC-Schlechtmachern und Verschwörungtheos. rein gar nichts dran ist. Na gut, wie auch immer. Bilde sich jeder seine Meinung dazu. Aber keines falls auf "Tulpenversteher" o.ä. hören. Ich denk an Troja, weiss Gott warum. Dabei würde es vollkommen genüngen sich den 5 Jahres-Chart anzusehen. 
https://www.finanzen.net/devisen/bitcoin-euro/chart

12:46 | oe24:  Signa: Weitere Prestige-Projekte pleite

Das Firmengeflecht rund um Gründer René Benko zerbröselt weiter. Die Zukunft der Projektgesellschaften der insolventen Signa-Immobilienfirma Development ist auch nach dem gestrigen Gläubigerausschuss fraglich. Diese benötigen bekanntlich eine Liquiditätsspritze, um sich über Wasser zu halten. Über die Ergebnisse der Sitzung wurde Stillschweigen vereinbart, wie es am Mittwoch aus Gläubigerschützerkreisen gegenüber der APA hieß.

Es gilt natürlich ... selbstverständlich und sowieso .. die UNSCHULDSVERMUTUNG .. für alle, für jeden und auch die Haustiere. ... so nachdem wir dies nun klärt haben, darf ich einen sehr ... sinnbildlichen Vergleich machen?

Stellen Sie sich eine Zahnpastatube vor .. der eine Senftube.  So, die ist jetzt so ziemlich leer .. und jetzt nehmen wir die Tube .. und ziehen die über die Tischkante!  Somit sind alle Reste die noch drinnen sind .. im Öffnungsbereich!  

So und jetzt stellen wir uns Signa vor ... der Öffnungsbereich ist .. dort wo Haselsteiner, Benko und die anderen sitzen ... und der "leere" Bereich .. dort wo die Gläubiger. 
Wirtschaft kann so einfach sein, man muss nur an der richtigen Seite der Tube sitzen   ... und es gilt noch immer die Unschuldsvermutung.  TS 

23.01.2024

20:19 | Krone:  Lage im Benko-Reich „schlimmer als befürchtet“

Das deutsche „Manager Magazin“ hat in seiner jüngsten Ausgabe viel Platz für eine Abrechnung mit René Benko und seinen wichtigsten Verbündeten bei der finanzmaroden Signa-Gruppe gefunden: „Die Sanierung des Benko-Reichs in Eigenverwaltung kann als gescheitert gelten, denn die Lage ist noch schlimmer als befürchtet“, schreibt das Wirtschaftsmedium. Und: „Das Misstrauen unter den Geldgebern gegen eine Austro-Connection älterer Herren wächst.“

... da wird gerade abgezockt, dass es nur so klingelt.  Da will man ja nix in den Raum stellen .. weil das auch schon verramscht wurde, dass es hier noch keine Untersuchungen durch die Justiz gibt, ist schon ein wirkliches Wunder.  Das die Versicherungen und Banken soetwas durchgehen lassen .... Wahnsinn.  TS 

20.01.2024

07:47 | fmw: S&P 500 kratzt am Allzeithoch, Bitcoin -15% seit ETF-Genehmigung! Marktgeflüster

Während der US-Leitindex S&P 500 heute an seinem Allzeithoch kratzt (4818 Punkte), hat Bitcoin seit Genehmigung der Bitcoin-ETFs 15% verloren und drohte heute unter die Marke von 40.000 Dollar zu fallen – und das obwohl die Märkte deutliche Zinssenkungen erwarten (was für Kryptos eigentlich positiv ist).

Schon interessant, wie schnell sich manche durch Erkenntnisse erstellte Prognosen bewahrheiten.
1. Am Donnerstag Abend habe bei Marc und Frank in der Lagebesprechung noch ein neues S&P-All-Time-High in 2024 prognostiziert
Link: LAGE mit Frank, Manuel und Marc #18.01.24 Gast Thomas Bachheinmer

2. Diese Woche habe ich ein Video bzgl Bitcoin&ETFs gedreht, welches gestern im NL-erschienen ist und gemeint, dass die ETF-Zulassung nicht unbedingt positiv für die Preisentwicklung des BTC zu sehen ist (bei allen anderen Vorzügen dieser Technologie).
Link: Warum die Wall Street plötzlich Kryptos liebt TB

11:38 | Leser-Ergänzung
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/kryptowaehrung-als-etf-es-kann-gut-sein-dass-der-bitcoin-eines-tages-voellig-wertlos-ist-a-0b0ed47d-453c-49fb-b24f-b267c5b1b43a

Zitiere, aus Link, " Immerhin hat Gold eine jahrhundertelange Geschichte als Wertspeicher. Den Bitcoin gibt es erst seit dem Jahr 2008, und sein Kurs schwankt seitdem viel zu stark, als dass man verlässliche Aussagen über Rendite und Risiko ableiten könnte. Da könnte man auch einen ETF auf Tulpenzwiebeln auflegen. Wobei man die wenigstens noch einpflanzen kann, wenn alle Stricke reißen."
Wobei Jahrunderte untertrieben ist, im Zeitrahmen eine Null mehr. vor dem Komma...

12:38 | Leser-Kommentare
(1) es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Bitcoin und Tulpenzwiebeln: Tulpenzwiebeln sind beliebig vermehrbar, Bitcoin ist auf 21 Millionen Coins begrenzt. Dieser Unterschied ist so wesentlich, dass ich nur sagen kann: Wenn solche imo absurden Vergleiche in den Medien gemacht werden, dann ist es an der Zeit, Bitcoin zu kaufen.

(2) Wer also den BitCoin oder ETFs darauf mit Tulpenzwiebeln in einen Satz packt, der erinnere sich bitte an die wohl ersten Mega-Spekulationsblase in den Jahren ab ca. 1630. Diese Tulpenzwiebel-Mania endete so, dass die massiven Preissteigerungen bei Tulpenzwiebeln sich dann wieder brutal korrigiert haben. Die frühen Verkäufer haben viel Geld gemacht und die späten Verkäufer haben ihr ganzes Vermögen verloren. Falls der BitCoin und die ETFs darauf hiermit später mal verglichen werden sollten, dann hätte der Kurs vom BitCoin noch ungefähr > 95% Korrekturpotential in Richtung Süden …

(3) zu (1)  Kann stimmen werter Leser, mass aber nicht. Lug und Trug ist überall möglich, gerade bei Begrenzungen. Aber selbst das ist nur Glauben. Der BTC tauchte magisch auf, wurde dann mit Gaublensenergie angefüllt. Und wenn diese Energie nicht stetig fließt, wird BTC genauso magisch verschwinden. Wenn man natürlich glaubt, die USA war auf dem Mond. Die Türme sind bei 9/11 durch brennendes Flugzeugbenzin in sich zusammengestürzt. Wobei sogar noch ein Hochhaus vergessen wurde usw. Kann ich nur sagen, jedem das Seine. Jedem sein Börsenzocken. Wenn man unbedingt Tesla PKW fahren will. So sei es. Mit Himmel sei Dank. Der BTC hat nur das Potenzial das kalt abzubrennen, im realen. Sozusagen nachhaltig Umweldfreudlich und reduziert sogar, wenn eintritt CO2. Was könnte denn noch besser sein? 

19.01.2024

12:28 | Bild: Benkos „Elbtower“ insolvent

Es bröckelt, es bricht – das einstige Immobilien-Imperium des Ösi-Milliardärs René Benko (46) fällt auseinander. Jetzt rutschte auch sein prominentestes Projekt, der 245 Meter hohe Mega-Turm „Elbtower“ in Hamburg, in die Insolvenz.Das bestätigte der Hamburger Senat.Damit hat Hamburg wahrscheinlich auf Jahre hinaus die größte Hochhaus-Ruine Europas – und die steht auch noch direkt am Tor in die Stadt, an den Elbbrücken! Super peinlich, auch für Bundeskanzler Olaf Scholz (65, SPD), der noch als Bürgermeister das umstrittene Vorhaben durchgesetzt hatte.

Und wieder einmal bestätigt sich der "Wolkenkratzer-Index" (hier bzw. ein Artikel aus Sicht der Österreichischen Schule der Nationalökonomie hier). AÖ

18.01.2024

10:28 | insideparadeplatz: Schlingernde Avobis: Chef im Privatjet, KB mit Grosskredit

Präsident des Immobilien-Konglomerats gewährte sich 1 Mio. pro Jahr, holte zweistelligen Kredit in Innerschweiz. Nun kämpft Gruppe ums Überleben. Thomas Abegg nimmt gern die HB-JTC. Das ist eine Dassault Falcon mit zwei Triebwerken für bis zu 10 Passagieren. Mit dem Jet düste Abegg durch die Lüfte. Am Boden schlitterte seine Avobis-Immobiliengruppe derweil gegen den Abgrund. Die besten Leute nahmen reissaus, die Einnahmen versiegten, die Ausgaben zerrten an der Liquidität. Ein Strudel nach unten, aus dem Avobis-Präsident Abegg bis heute keinen Ausweg gefunden hat. Ob ihm noch eine Rettung gelingt, wird mit jeder Woche ungewisser. „Es braucht Kapital“, sagen mehrere Quellen. „Schnell.“ Die Stimmung in Abeggs weitverzweigtem Imperium hat umgeschlagen. Die Chefs der von ihm übernommenen Kleinfirmen fühlen sich düpiert. Sie wären von Abegg zum Verkauf animiert worden mit der Aussicht auf einen späteren Börsengang der Avobis, so ein Insider. In dem Fall hätte es in der Kasse aller Beteiligter hell geklimpert. Das Avobis-IPO – zigfach angekündigt, zigfach abgeblasen.

Kommentar des Einsenders
Sie leben wie die Maden im Speck als gäb’s kein morgen und plötzlich gibt es nur ein Mantra: Schnelles Kapital. Der Wind scheint sich zu drehen und das Spiel sich dem Ende zu neigen…!? Recht so. Dann bekommt hoffentlich die Vernunft wieder einen Platz…

17.01.2024

17:28 | FAZ: „Horrende Mietsteigerungen, ein Schock für alle betroffenen Mieter“

Der Deutsche Mieterbund befürchtet wegen der Krise am Bau und Hunderttausender fehlender Wohnungen einen weiteren drastischen Anstieg der Mieten. Selbst in Hochpreisregionen wie München seien die Mieten auch bei bestehenden Verträgen in den vergangenen beiden Jahren so stark wie noch nie gestiegen, sagte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). „Der aktuelle Mietspiegel für München wies durchschnittliche Mietsteigerungen von horrenden 21 Prozent im Vergleich zum vorherigen Mietspiegel auf, ein Schock für alle betroffenen Mieter.“

Einen Schock erleidet nur der, der mit blinden Augen durch die Welt geht. Massiver Zustrom aus dem Ausland von zahlungsschwachen Nachfragern in Kombination mit einem verunsicherenden und verteuernden Klimarettungspopulismus führt nun eben zur - politisch gewünschten - Verteuerung des (zu mietenden) Wohnraums. AÖ

19:02 | Leser Kommentar   
das passt dann doch wunderbar zu den von den Zentralbanken (s. entsprechende Rubrik) angestrebten 2 % Inflationsrate.....

 

06:38 | f100: Wer sein Geld vermehren will, muss jetzt das Zinsparadies nutzen

Festgeldkonten werfen zurzeit durchschnittlich Zinsen jenseits der 3-Prozent-Marke ab, und rentieren damit sogar real im Plus. Ausgewählte Banken bieten Sparern sogar über vier Prozent für mehrere Jahre, teilweise jedoch unter Bedingungen und nur für einen begrenzten Zeitraum. Etwas weniger rentieren Tagesgelder, die dafür aber weitaus flexibler sind. In jedem Fall gilt seit geraumer Zeit nicht mehr das Mantra vieler Anlageexperten, dass Aktien einfach keine Alternative hätten.

Wer sich von den jeweiligen Behörden mittels gefälschter Inflationsdaten in den Sack lügen lässt und mittels 3%-Festgeld die Inflation auszuhebeln glaubt, hat nicht nur a Festgeldkonto sondern a an "festn Klopfer"! Got Gold? TB

16.01.2024

19:17 | Exxpress:   Signa-Beben: Investoren lassen Benko im Regen stehen

Die vorerst gesicherte Sanierung in Eigenregie von Rene Benkos abgestürzter Signa-Prime wurde am Montag von den Verwaltern als Erfolg gewertet. Tatsächlich aber zeigte ein Termin vor dem Wiener Handelsgericht, dass die alten Investoren-Freunde dem einstigen Branchen-Darling jetzt die kalte Schulter zeigen.

.. vorerst .. alles vorerst.  Vor ein paar Monaten war dies undenkbar, da hat man auch nicht von 14 Mrd. gesprochen .. und Benko war sakrosankt.  TS 

08:16 | Der Alpenrebell zum grünen TS-Kommentar von getern

Ich habe auf dieser Liste ebenfalls Kantonalbanken aus der Schweiz gefunden sowie einen Grossverteiler. Die Schulden dieser Unternehmen werden im Fall der Kantonalbanken vom Steuerzahler zu berappen sein. Der Grossverteiler ist als Genossenschaft organisiert. Die Schulden können somit abgeschrieben werden. Man hofft auf kein grosses Geschrei. Ironie off.

15.01.2024

19:28 | Krone:  „Zeitdruck“: Signa-Sanierer bettelt um 150 Mio. €

Erste Gläubigerversammlung bei der insolventen Signa Prime(Video: krone.tv)
Signa-Sanierungsvorstand Erhard Grossnigg bemüht sich bei den Investoren weiter um eine Kapitalspritze. Die neue Frist endet am Dienstag, 16. Jänner.

Vor Weihnachten hatte der neue Signa-Vorstand Erhard Grossnigg mit einem Bettelbrief an Investoren auf sich aufmerksam gemacht: Die wichtigsten Konzerngesellschaften namens Signa Prime Selection AG und Signa Development Selection AG benötigten aus seiner Sicht „schnell“ 350 Millionen Euro, um ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung zu sichern und Notverkäufe zu vermeiden. Die Geldgeber mögen sich also bitte deklarieren. Frist: 15. Jänner 2024.

.. Liste der Gläubiger ... Die komplette Liste: Wem Benko am meisten schuldet

Ich würde gerne die Argumentation hören, warum man diesem "System" Geld gegeben hat ... und was die Grundlagen für diese Investition war.  Ehrlich, die Liste ist der reinste Horror. Wenn man sich die Liste einmal so richtig ansieht .. dann fragt man sich doch schon

... die Jungs die die Kohle freigegeben haben, die sind doch alle Wirtschaftsuni/Managmentseminar/Supergescheit .. und die können doch so gut rechnen, die haben Kostenrechnung, Betriebswirtschaft und wenn die in einen Raum kommen, wo wir Normalos sind, da geht doch dann die Sonne auf und wir haben doch überhaupt keine nix und sowieso Ahnung vor irgend was.

Die können schon aus reiner Gedankenkraft ein Unternehmen führen .. zwar nicht aufbauen .. aber führen. Die haben sowas von viel Wissen, da geht das Hosentürl nicht zu. 

... und wieso greifen die dann so in die Scheiße?  Ehrlich ... die Bankfuzzis und die Wirtschaftsführerfuzzis und die "Erste Seite Manager Magazin"-Fuzzis ...

Was hab ich mir mein ganzes Leben die Weisheiten von diesen Elitenzuzzis anhören können .. und lesen dürften .. und jetzt sowas ...  TS  

14:52 | Leserkommentar zu gestern "Gold oder Bitcoin"
Ich seh das halt primär subjekiv, werter Leser. Netzwerk, jedem Seine. Ob man mit virtuellen kypnetischen Systemen, im materiellen Daseins überleben kann, daß weiss keiner. Ich lebe zudem nicht in Afrika. Dort gibts massenhaft wirklich arme Menschen, manche sterben auch an Hunger. Glauben sie wirklich, für die wichtig, das sie mit BTC bezahlen könnten, ja wenn den das Geld dazu hätten. Hach, BTC ???

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/geldpolitik-simbabwe-fuehrt-goldmuenzen-gegeninflation-ein/28480540.html

Die Zentralbank von Simbabwe hat wegen der sehr hohen Inflation und der Währungskrise am Montag mit dem Verkauf von Goldmünzen als Wertaufbewahrungsmittel begonnen. Sie verteilte 2000 Münzen an Banken, wo die Bürger sie erwerben können. Sie können in der Landeswährung Simbabwe-Dollar, in US-Dollar und in anderen Fremdwährungen zu einem Preis verkauft werden, der sich nach dem aktuellen internationalen Goldpreis und den Produktionskosten richtet. Das teilte der Zentralbankchef John Mangudya mit.... Die Verlinkung ist vom 25.07.2022. Zudem ist mein bestreben, ein dingliches Wertaufbwahrungsmittel zu haben, das seit Jahrtausenden seinen Wert, nie gänzlich verlor. Nun vielleicht wird Fed künftig ja BTC im ihren Goldkellern horten. Doch das spielt für mich keine Rolle mehr. Da ich den Standpunkt vertrete, solange ich hier Unten noch wandele, wird das nicht passieren. Und selbst wenn, trotzallem ist EM ein Rohstoff, und wird immer seinen Preis haben. Ob nun rein virtuelll oder wie auch immer. Und überhaupt, wenn wir so weiter machen sind wir bald "Borg" geworden, die brauchen dann keinen BTC mehr. Weil dich das Netzwerk, längst assimiliert hat. Dann gibts bedingsloeses virtuelles Grundeinkommen, solange du Netzwerk dienlich bist. Und wenn nicht, wirste hat nachhaltig entsorgt?! Und das kann sogar über KI, sehr vielfältig geschehen...

14.01.2024

14:47 | Leser-Kommentar zu "Gold oder Bitcoin" von vorgestern

ch bin ebenfalls der festen Überzeugung, dass man BEIDES haben sollte, Gold UND Bitcoin - und eben nicht entweder das eine oder das andere! Um der Skepsis oder sogar der Aversion zahlreicher Goldbugs gegenüber den Kryptowährungen zu begegnen, empfehle ich ihnen, sich näher mit einem der für mich besten Geldökonomen überhaupt, und konsequentem Verfechter der Grenznutzenlehre Carl Mengers, zu beschäftigen: nämlich mit Antal Fekete.

Fekete hat nämlich herausgestellt, dass man die Funktion des Geldes als Tauschmittel tatsächlich in zwei Unterfunktionen unterteilen kann: nämlich den Tausch im RAUM und den Tausch in der ZEIT. Und so kann es eben auch ein Gut geben, das die Funktion des Tausches in der Zeit besser erfüllt, also "Hortgeld" ist - und ein anderes Gut, welches die Funktion des Tausches im Raum besser erfüllt, also "Transaktionsgeld" ist. So sei bei einigen Kulturen vor der Nutzung der Edelmetalle als Geld (nicht so lange haltbares, aber sehr mobiles) Vieh das Tauschmittel für den Tausch im Raum gewesen - und (sehr lange haltbares) Salz das Tauschmittel für den Tausch in der Zeit!

Vergleicht man nun Gold und Bitcoin (oder allgemein Kryptowährungen), so kann man konstatieren, dass das über Jahrtausende haltbare und nahezu "unkaputtbare" Gold natürlich das beste Gut bzw. Tauschmittel für den Tausch in der Zeit darstellt. Wenn ich nun aber in möglichst kurzer Zeit Geld an einen Händler etwa in Südamerika schicken möchte, und eben nicht erst ein Paket mit Münzen oder Barren aufgeben möchte, und der Händler nicht tagelang warten will, ist dann Gold auch das beste Geld bzw. Tauschmittel für den Tausch im Raum - oder besitzt hier Bitcoin die bessere Eignung dafür (genauer: der Grenznutzen von Bitcoin als Tauschmittel für den Tausch im Raum sinkt langsamer als der von Gold)??

Und tatsächlich kann man bei den Kryptowährungen, die in einem freien Wettbewerb miteinander stehen, sogar auch noch weiter differenzieren: die Transaktionskosten für eine Transaktion von Bitcoin sind mittlerweile sehr hoch, was gerade bei kleinen Beträgen sehr unvorteilhaft ist, und Bitcoin ist nicht vollkommen anonym (sondern nur teilanonym). Dagegen bietet etwa Monero vollständige Anonymität, und die Transaktionskosten sind deutlich geringer. Was die Kryptowährungen anbelangt, kann man also urteilen, dass Monero das bessere Tauschmittel für den Tausch im Raum gegenüber Bitcoin ist. Bitcoin jedoch ist viel knapper als Monero - seine maximale Anzahl ist auf 21 Millionen Coins algorhithmisch begrenzt. Daher ist Bitcoin unter den Kryptowährungen das bessere Tauschmittel für den Tausch in der Zeit (d.h. also eine Kryptowährung zum Horten) - und hat daher auch den größten "Wert".

Und wenn man die Erkenntnisse Antal Feketes konsequent anwendet, dann kommt man eben zu diesen Schlussfolgerungen!
Liebe Grüße und einen Schönen Sonntag!

14:54 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Werter Leser, hier der Kursverlauf eines Jahres auf BTC
https://de.finance.yahoo.com/quote/BTC-EUR/history/?guccounter=1. Ein Plus von 179,38 %
Und noch noch folgendes; "Hätte man im Oktober 2009 für einen Dollar Bitcoin zum Wechselkurs von rund 0,00076 Dollar gekauft und bis heute gehalten, würde dieses Investment beim heutigen Bitcoin-Kurs einen Gegenwert von rund 44,5 Millionen Dollar haben."

"Bitcoin (BTC) erreichte am 10. November 2021 mit einem Preis von 68.789,63 Dollar sein bisheriges Allzeithoch. So teuer war ein Bitcoin zuvor noch nie. Der Marktwert der Kryptowährung lag zu diesem Zeitpunkt bei knapp 1,3 Billionen Dollar, so Daten des Analysehauses Coinmarketcap."

Daraus ergibt folgende Fragen. Ist der BTC eine Währung, wie z.B. USD, Euro, Rubel, usw. ? Oder ist er er ein Börsennotiertes Spekulations-Asset? Und vor allem, welche Deckung hat der BTC. Ausser einen nichtgreifbaren Glauben von Menschen, die diesem durch "Angebot und Nachfrage" einen reinen virtuellen Preis verleihen. Welcher im dinglichen greifbaren nicht vorhanden ist. Da er keine materielle Deckung hat. Man muss sogar ständig Strom-Energie haben, damit er überhaupt rein virtuell zu sehen ist. Eine reine Illusion, welche von denen über Glauben getragen wird. Und das soll dann meine Lebensarbeitsersparnisse sichern? Metalle, Edelmetalle bekommen ihren Wert, weil sie realativ begrenzt sind. Und vor allem in der unseren tech. Zeitalter der Maschinen, nicht durch was anderes ersetzt werden können.

So bleib ich dabei, Gier frisst Hirn. Und die bei Höchstkurs gekauft haben machen einen tollen Gewinn? Um wirklich hier Unten reich zu werden, brauchste immer als Fundamental eine Erdung. Black Rock, Bill Gates usw. macht uns das vor. Black Rock kauft Schwarzerde in Ukraine, Bill in USA, was macht er, kauft landwirtschaftliche Flächen usw. Was machen ZBs sie kaufen Gold. Und wo wird das abgebaut? Nebenbei zockt Bill usw. noch in BTC, und realisierten Gewinne, unter anderem legt wo an? Bei sogenannten Währungsreformen, was wird mit Lastenausgleich beliehen, damit eine Deckung vorhanden ist. Grund und Boden, Gebäude usw. Und wo stehen, diese? Sind diese virtuell oder werden sie unabdingbar fürs Überleben gebraucht.? Doch gegen Glauben, kommt man mit Argumenten nicht an. Denn ansonsten hätten wir nicht, daß was wir haben ???

13:44 | Leser-Kommentar
Kommentar zu den beiden Leser Kommentaren vom 14. Januar.
Der Leser Kommentar von 14:47 Uhr hat mir wirklich gut gefallen. Aber hinzuzufügen ist, dass der Bitcoin mittlerweile auch ein Zahlungsmittel in der täglichen Verwendung ist. So wird in weiten Teil von Afrika bereits mit Bitcoin gezahlt. Dieses erfolgt natürlich nicht über die Blockchain, da die Gebühren hier in der Tat recht hoch geworden sind. Verwendet, wird hier die zweite Ebene des Bitcoins, das Lightning Netzwerk. Vereinfacht gesagt werden Bitcoin in der Blockchain durch Übertragung in das Lightning Netzwerk geblockt. Und diese können dann bei Lightning mit fast keinen Gebühren versandt werden. Das Netzwerk ist aber noch im Aufbau, funktioniert aber dennoch schon recht gut. (z.B. mit der App „Wallet of Satoshi „kann man das wunderbar ausprobieren)
Im lateinamerikanischen El Salvador fand das erstmalig 2021 große Anwendung, da die Landsleute ihre Doller, die sie im Ausland verdient hatten, nur mit Wuchergebühren nach Hause schicken konnten. Die westlich kontrollierten Banken verlangen hier teilweise 40 % Überweisunggebühren! Aus diesem Grund hat ihr Präsident dann den Bitcoin in El Salvador auch zum gesetzlichen Zahlungsmittel ernannt.

Im zweiten Kommentar wird die Frage aufgebracht, wo der Wert des Bitcoins liegt? Natürlich haben die Bits und Bytes des Bitcoins keinen „inneren“ Wert.
Der Wert des Bitcoins liegt in seinem Netzwerk! Ein dezentrales System was globale, anonyme, sekundenschnelle, Zensurresistente, günstige Überweisungen realisiert! Für Menschen ohne Zugang zum westlichen Zahlungssystem ist dieses unbezahlbar.

12.01.2024

07:02 | Leser-Zuschrift "Gold oder Bitcoin"

Die Diskussion um Gold oder Bitcoin ist auf b.com schon oft hitzig geführt worden. Meine Antwort darauf lautet ganz klar: Beides. Gold hat einige Vorteile gegenüber Bitcoin und Bitcoin gegenüber Gold, dass ich keines von beiden missen möchte. Ich habe allerdings wertmäßig deutlich mehr Gold als Bitcoin. Schon alleine deshalb weil Bitcoin so volatil ist.

Ist halt auch ein Frage der Buying Motivation! Es gibt ja Geld-Anforderungen die sogar vom Edelmetallbereich nicht so gut erfüllt werden können wie von der Kryptowelt. Der grenzüberschreitende Verkehr zum Beispiel. Daher ist eine Kombi des ältesten Geldregimes mit dem jüngsten anzuraten. Ein wissenschaftlicher bzw. logischer Ansatz, in welchem Verhältnis man die beiden in seine Veranlagung nimmt, fehlt mir aber noch! TB

10.01.2024

15:23 | X: Büroleerstandsquoten in den USA

Die Büroleerstandsquoten in den USA haben mit 19,6 % ein beispielloses Niveau erreicht, ein 40-Jahres-Hoch.
Der höchste Stand seit 4 Jahrzehnten!!
Beachten Sie, dass dies keine Rezession ist und daher besonders für kleine Banken besorgniserregender ist, da sie die größten Kreditgeber für Gewerbeimmobilien sind.

Buero Leerstand USA

Kommentar des Einsenders
Die Grafik zeigt sehr deutlich die Entwicklung der Leerstandrate im Bereich Büro-Immobilien. Aus meiner Sicht zeigt diese Grafik deutlich, dass wir uns - oder hier die USA sich - längst in einer erheblichen Rezession befinden müssen … auch der Trend wird wohl weiter negativ bleiben.

12:24 | FMW: Immobilienpreise: „Ab Mitte 2024 Besserung in Sicht“ – Experten

Laut dem Portal immowelt könnten die Immobilienpreise ab Sommer wieder stiegen. Hier dazu Aussagen, Daten und Grafiken.

Es gilt als ungeschriebenes Gesetz, dass bei Immobilien steigende Preise irgendwie etwas Gutes wären, obwohl sie im Unterschied zu einem klassischen Vermögenswert insbesondere zu Wohnzwecken genutzte Immobilien immer auch Konsumgut, nie nur Investitionsgut sind. Und steigende Preise bei Konsumgüter sind im Allgemeinen nicht begrüssenswert, weil wohlstandsmindernd. Dahinter steckt natürlich die Betongoldillusion, die in Zeiten einer alternden Gesellschaft bzw. einer Gesellschaft, in die deutlich weniger produktive Menschen einwandern, besonders stark ist. AÖ

09.01.2024

12:16 | Welt: Galeria Karstadt Kaufhof stellt erneut Insolvenzantrag

Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre Insolvenz beantragt. Was mit den 90 Warenhäusern und mehr als 15.000 Beschäftigten passiert, ist unklar.

Dass der stationäre Handel mit strukturellen Problemen zu kämpfen hat - Stichwort Onlinehandel - ist bekannt. Dass dank Inflation und (Eigen-)Sanktionspolitik sowie weiterer Ampel- und EU-Irrsinnigkeiten die Wirtschaft systematisch gegängelt und geschwächt wird, ebenso. Dass das Benko-Imperium mehr als nur mehr wankt, ebenso. (Dazu eine interessante Einschätzung von Gerald Zmuegg auf oe24 hier.) Insofern sind die Perspektiven für eine erfolgreiche Weiterführung von GKK wohl eher bescheiden. Aber es liegt an den unternehmenden (Neu-)Eigentümern, eine gewinnversprechende Neuaufstellung zu versuchen. AÖ

08.01.2024

12:58 | FMW: Deutsche Versicherer sind bei Signa-Genussscheinen stark exponiert

Die Pleite der Signa-Gruppe zieht immer weitere Kreise. Eine Reihe deutscher Versicherer hat in Genussscheine der insolventen Signa Development Selection von Immobilieninvestor René Benko investiert. Das geht aus der Gläubigerliste hervor, die Bloomberg einsehen konnte. Genussscheine sind eigenkapitalähnliche Instrumente, die direkt nach dem Eigenkapital zur Verlustabdeckung herangezogen werden. Sie sind nachrangig gegenüber anderen Verbindlichkeiten. Das kann zum Totalausfall führen.

In den Genuss dieser Entscheidung werden dann die Versicherten kommen, die wohl allesamt gar nicht wussten, dass sie quasi bei Signa investiert waren. Andererseits soll eine Signa- bzw. Benko-Klobürste um 400 Euro versteigert worden sein (hier). Entweder war diese aus Gold, dann wäre es ein Schnäppchen für den Käufer gewesen, oder es handelt sich um einen überbezahlten Fanartikel, dann könnten die Gläubiger sogar ungeschoren davonkommen. AÖ

05.01.2024

13:00 | DerStandard:  So könnte es für Benko und die Signa-Chefs gefährlich werden

Wird jemand für die Rekordpleite geradestehen müssen? Geschädigte Gläubiger, Sanierungsverwalter und Staatsanwaltschaften prüfen "Das Leben ist gefährlich." So formulierte es jüngst der Anwalt der Republik, Wolfgang Peschorn, und meinte damit mögliche rechtliche Konsequenzen für die Signa-Verantwortlichen. Derer gibt es viele, schließlich war der Konzern keine One-Man-Show. Neben dem Gründer René Benko und seinen Miteigentümern zeichneten zahlreiche weitere Personen verantwortlich: etwa Führungskräfte, die zum Teil die Geschäftsführung von dutzenden Konzerngesellschaften gleichzeitig übernommen haben; oder Aufsichtsräte, die ihrer Rolle als Kontrollorgane möglicherweise nicht gerecht geworden sind. All das wird nun intensiv geprüft.

.. in all den Jahren .. hat man es sich so gerichtet, dass niemand zur Verantwortung gezogen wird.  Wie wäre es noch vor 100 Jahren gewesen? Oder vor 50 Jahren?  
Heute reicht die Kurzwahl zu einem Politiker ... und schon ist man "save" .. und irgend eine "arme Sau" wird aufgenagelt.  TS 

04.01.2024

14:11 | ZH: Öl steigt, nachdem das libysche Sharara-Ölfeld von Demonstranten geschlossen wurde; Terroranschlag im Iran

Nachdem WTI gestern trotz einer Welle geopolitischer Risiken und ungünstiger Eskalationen auf neue Mehrwochenhochs abgerutscht war – fast so, als hätte der für die Ölhandelsabteilung des Weißen Hauses zuständige Praktikant nur noch einen Verkaufsknopf übrig –, erholte es sich, nachdem es heute Morgen kurzzeitig unter 70 US-Dollar gefallen war und handelte in der Nähe von Sitzungshöchstständen, was alle gestrigen Verluste wieder wettmachte, nachdem Bloomberg berichtete, dass das libysche Sharara-Ölfeld aufgrund von Protesten geschlossen werden würde. Die zuvor erwähnte Nachricht, dass im Iran bei einem Terroranschlag in der Nähe des Grabes des ehemaligen IRGC-Kommandanten Qassem Soleimani über 100 Menschen getötet wurden, führte nur zu weiteren Gewinnen.

WTI 1 

Die libysche National Oil Company hat die Schließung des Sharara-Ölfelds in Libyen bestätigt, nachdem es falsche Gerüchte über dessen Schließung gegeben hatte. Verärgerte Demonstranten sind auf das Sharara-Ölfeld gegangen und haben erklärt, dass es nicht wieder geöffnet wird, bis ihre Forderungen und die der Region Fezzan im Süden Libyens erfüllt sind. Die Proteste könnten sich auf das nahe gelegene El Feel-Feld mit einer täglichen Produktion von 60.000 Barrel ausweiten. Sharara ist eines der wichtigsten Ölfelder Libyens und produziert etwa 270.000 Barrel pro Tag, was einen signifikanten Teil der Gesamtproduktion des Landes von 1,2 Millionen Barrel pro Tag ausmacht.

Trotz der relativen Stabilität nach dem Waffenstillstand im Jahr 2020 plant die libysche staatliche Ölgesellschaft, die Produktion bis 2030 auf 2 Millionen Barrel pro Tag zu steigern. Die Störungen in der libyschen Ölproduktion erinnern daran, dass die relative Stabilität in Libyen in den letzten Jahren nicht die Norm war, und die Ölmärkte werden auf mögliche Auswirkungen auf das Angebot achten. Und Libyen könnte eine wichtige Variable für die Entwicklung der globalen Ölmärkte sein, zusätzlich zu anderen Faktoren wie den OPEC+-Kürzungen und regionalen Konflikten. JE

02.01.2024

20:01 | Krone:  Finanzministerium erklärt Benkos hohe Steuerschuld

Die privat genutzte Villa des strauchelnden Immobilien-Jongleurs Rene Benko wird gepfändet - jahrelang soll keine Steuer für das Anwesen bezalt worden sein. Nun rechtfertigt sich das Finanzministerium, wie es zu Benkos Steuerschuld in der Höhe von stolzen zwölf Millionen Euro kommen konnte.

Das kommt ja jetzt nicht über Nacht.  In einem Blog schrieb ein österreichischer Blogger zu recht .. Benko beschäftigt sicherlich im "steuerlichen Bereich" keine Idioten ... und diese Aktion, mit dem Durchstechen dieser Infos an die Öffentlichkeit, zeigt sich das Finanzministerium ... von seiner besten Seite ... und möchte nur zeigen.... wir tun auch was.
Ja ... wo wart ihr bei Leiner?  Die Frage bleibt schon.

Die Steuerschuld von 12 Mio. ... sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden Kleinunternehmers ... wenn der mal 100 oder gar 1000 Euronen schuldig ist.  ... und der muss jetzt schon sein ... unter einem Schmid hätte es sowas nicht gegeben .... TS 

 

12:42 | tz:  Die nächsten Benko-Pleiten in München – Riese in der Innenstadt jetzt betroffen

Nach der Signa Holding brechen nun die wichtigsten Immobilien-Sparten im Imperium des Österreichers René Benko zusammen. Das hat Konsequenzen für Top-Häuser in der Münchner Innenstadt.   
Nachdem Ende November mit der Signa Holding die Mutter des Benko-Imperiums in ein Insolvenzverfahren schlitterte, rissen die schlechten Nachrichten nicht ab. Nun trifft es mit Signa Prime und Signa Development die wichtigsten Immobilien-Töchter – mit noch unabsehbaren Folgen. Die verschachtelte Unternehmensstruktur mit hunderten Firmen und Beteiligungen macht es schwer, zu beurteilen, welche Schäden das Erdbeben im Reich des Österreichers hinterlassen wird.

Der wirkliche Skandal .. der absolute Skandal ist .. dass diese Insolvenz in Eigenverwaltung abgewickelt wird!  Das ist so, als würde man .. den Einbrecher mit der Tatortsicherung beauftragen. TS 

15:05 | Leserkommentar
Die Benko-Pleite und die nachfolgende Involvenz-Kettenreaktion sind leider bei großen, verschachtelten und stark organisatorisch miteinander verwobenen Gesellschaftsgruppen völlig normal. D.h. nicht, dass einzelne Elemente aus dieser Verschachtelung nicht auch alleine lebensfähig wären.

Warum ist das so: Meist haben die Gesellschaften einer solchen Gruppe ganz viele Forderungen und Verbindlichkeiten im Konzern untereinander. Die Insolvenz einer Gesellschaft führt dazu, dass diese Gesellschaft die eigenen Verbindlichkeiten an andere Gesellschaften nicht mehr bezahlen kann und – vor allen Dingen – auch nicht mehr darf. Und sofort gibt es eine andere Gesellschaft in diesem Konzern, die ihre Forderungen nicht mehr bezahlt kriegt und damit relativ schnell auch knapp an Liquidität werden kann. Fazit: „Domino day …“

15:06 | Leserkommentar
Dieser Kommentar ist leider nicht richtig. Das Insolvenzrecht wurde ja gerade deshalb in den vergangenen Jahren mehrfach bedeutsam geändert / ergänzt, um Betrieben in der Insolvenz eine deutlich höhere Chance auf Weiterbetrieb – meist mit neuem Eigentümer – zu geben. Ein Insolvenz unter Eigenverwaltung ist ein Instrument dafür.

Früher wurde bei einer Insolvenz ein Insolvenzverwalter beauftragt, der dann nur an sich und eine eigenen Vorteil gedacht hat. Möglichst viel Masse erzeugen (= kaputt machen & zerschlagen) und möglichst schnell das Verfahren zum Abschluss bringen, um somit eine möglichst hohe Rechnung schreiben zu können. Um solche zerstörenden Insolvenzen zukünftig drastisch zu verringern, sind dann das Schutzschirmverfahren und die Eigenverwaltung u.a. ´erfunden´ worden.