20.07.2019

08:46 | fe: Angst vor dem Investieren?

Zur Angst: Sie wird von den Medien genährt. Es gibt z.B. aktuell viele Interviews mit Markus Krall, der für Ende 2020 einen großen Bankencrash in der Eurozone kommen sieht mit massiver Wertvernichtung usw. Die Crashpropheten klingen immer sehr vernünftig und begründen ihre Prognosen sehr gut. Ich selbst glaube nicht an den großen Bankencrash, das nur nebenbei. Wer viel von Markus Krall liest, neigt dazu, sein Vermögen fast ausschließlich in Gold anzulegen, da Gold der ultimative und sichere Hafen ist.

Der Verfasser dieses Artikels ist treuer b.com-Leser und Beitragstäter und vor allem eines: angstfrei! TB

17:05 | Der Verfasser des "Angst-Artikels" antwortet dem grünen Kommentar
völlig angstfrei bin ich nicht aber es stimmt schon, ich habe wenig Angst. Wer die Medien, egal welche, verfolgt, erlebt ein Bombardement schlechter Nachrichten. Ich habe vor einiger Zeit entschieden, mir davon die Laune nicht verderben zu lassen und fühle mich seitdem viel besser. Das bedeutet nicht, dass ich alles gut heiße, was in Deutschland, Europa und der Welt geschieht, aber ich lasse mir davon einfach nicht mehr die Stimmung vermießen, das ist der entscheidende Punkt.

19.07.2019

16:43 | KenFM: The Wolff of Wall Street: Cum-Ex

Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld? Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Cum-Ex". Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!

... und der Staat schaut jahrelang zu. Wer ist dann der größere Gangster? Jener der das Wegsehen ausnutzt oder jener der bewußt weggschaut hat? TB

18.07.2019

09:55 | fuw: US-Berichtssaison nimmt Fahrt auf

Während die Geldpolitik kurzzeitig ins zweite Glied zurücktritt – der Zinsentscheid des Fed steht erst zum Monatsende an –, übernimmt an Wallstreet die US-Berichtssaison die treibende Rolle. Nachdem bereits Grossbanken wie JPMorgan Chase, Goldman Sachs und Bank of America ihre Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt haben, folgen diese Woche weitere Schwergewichte wie Microsoft und Philip Morris International.

Dieser Teasertext beschreibt perfekt, worum es in der heutigen Investmentszene geht! "Geldpolitik tritt kurzzeitig in zweite Gleid zurück" - die Realwirtschaft in Form der Berichtssaison übernimmt für ein paar Tage die Schlagzeilen. Zu meiner Zeit an den Börsen wars umgekehrt. Da ging es zu 99% noch um Unternehmensergebnisse und wirtschaftliche Rahmenbedingungen und alle 6 Wochen starrten wir für wenige Stunden gebannt auf Greenspan und seinen "briefcase indicator" - danach gings wieder um Wirtschaft! Bedenkliche Entwicklung TB

17.07.2019

15:58 | mission money: Philipp Vorndran: Darum hast DU Angst vor dem CRASH – und die anderen werden reich! (Video)

Fürchten sich die Investment-Profis wirklich vor dem Crash? Wir haben nachgefragt beim Kapitalmarktstrategen von Flossbach von Storch. Philipp Vorndran erklärt im exklusiven Interview mit Mission Money, warum er keine Angst vor einem Crash hat und sogar auf dem Tisch tanzt, wenn die Kurse mal fallen sollten. Auf welche Zahlen er bei Unternehmen schaut, was ein nachhaltiges Geschäftsmodell ausmacht und welche Anlageklassen wie Gold, Anleihen und Bitcoin für Investoren noch attraktiv sind.

16.07.2019

11:19 | ET: Bloomberg: Negativzinsen bewirken Schwarzes Loch im Herzen der globalen Finanzmärkte

In einer Analyse der Finanznachrichtenplattform Bloomberg wird vor einem „Schwarzen Loch von Multimilliarden Dollar im Herzen der Weltfinanzmärkte“ gewarnt. Dass mittlerweile sogar Anleihen mit Negativzinsen ihren Weg in die Portfolios fänden – und keine Anstalten machten, wieder zu verschwinden, zerstöre potenzielle Erträge für Investoren und stelle das System, wie man es gekannt habe, auf den Kopf.

11:48 |  Der Systemanalytiker
Das mit den Anleihen läuft ja ganz vereinfacht ausgedrückt so ab: Der Staat fragt bei seiner ZB um eine neue Portion Fiat-Money an, die ZB gibt dem Staat breitwillig diesen neuen Happen, verlangt aber vom Staat wiederum Anleihen, die der Staat aus dünner Luft neu begibt. Die ZB nimmt diese Anleihen in die Bücher, der Staat erhält durch den Negativzinssatz für sein ausgeborgtes Geld noch (positive) Zinsen von der ZB und löst die Anleihen nach deren Ablauf bei der ZB gegen das vorher ausgeborgte Fiat-Geld aus (sogar mit der gleichen Menge, sofern sich der Anleihenkurs zwischenzeitlich nicht geändert hat).
Somit hat der Staat fürs Fiat-Ausborgen Bonuszahlungen von der ZB erhalten (eben diese Negativzinsen), was man schon jetzt als "Helikoptergeld" sehen kann, nur halt nicht für die Bevölkerung. Sollte es (im sehr unwahrscheinlichen Fall, haha) zu einem Anleihencrash kommen, so haftet bekanntlicherweise ohnehin der Bürger. Schließlich sind Staatsschulden ja "unsere" Schulden, weil der Staat die Bevölkerung zuvor ohnehin immer fragt, ob er so etwas mit der ZB machen darf...

13.07.2019

14:56 | WiWo: „Zehn Jahre Freibier-Mentalität an den Anlagemärkten“

Warum Gold in jedes Portfolio gehört und der Dollar auf lange Sicht seinen Status als Weltleitwährung einbüßen wird, erläutert Ronald-Peter Stöferle, Partner und Fondsmanager bei der unabhängigen Investmentboutique Incrementum in Liechtenstein.

08:24 | n-tv: Börsen trotzen noch dem widrigen Umfeld

Sehen Sie dazu den heutgen Beitrag in "Der drohende Kollaps" TB

12.07.2019

10:35 | Mack&Weise: Markt-Kommentar

„Dank“ der nahezu ausschließlichen Fokussierung der Investoren auf die Geldpolitik von Fed und EZB konnte der Höhenflug an den Aktienmärkten im Juni weiter anhalten. Da sich die Aktienmärkte aber kaum dauerhaft von der sich global eintrübenden Konjunktur entkoppeln können und auch die kommenden (Mini)-Zinssenkungen eher kein Konjunkturwunder auslösen werden, wächst das Risiko deutlicher Kurseinbrüche. Erinnert sei dabei insbesondere an die letzten dramatischen Aktienmarktabstürze (2001-2003, 2008-2009), die trotz erheblicher Zinssenkungen ihren Lauf nahmen.


09:06
 | wop: Is There a Stealth Financial Crisis? Alarm Bells Are Ringing.

Shhh! Don’t wake the Wall Street bank regulators from their decade-long slumber to whisper in their ear that the same critical signs they ignored in 2007 and early 2008 are rearing their ugly heads again.

10.07.2019

18:12 | Leser-Zuschrift "Focus-Monex-Cover schlechtes Omen?"

auf der heutigen Ausgabe von Focus Money ist auf dem Titelbild Gold und wie aussichtsreich es ist das große Thema. Leider sind solche Titelbilder oft Omen für die gegenteilige Entwicklung, in diesem Fall kann man diesen Sommer ab sofort also mit fallenden Goldpreisen rechnen. Immerhin ist die überaus positive Aussage auf dem Titelbild mit einem Fragezeichen versehen, so dass also noch Hoffnung besteht. Ich werde sowieso kein Gold verkaufen.

Sie haben Recht, ver der großen Trenumkehr 9/2011hat das imemr gegolten. Wenn Banken zum Kauf empfohlen haben, ging's runter - und umgekehrt. Die Karten wurden aber in den letzten 8 Jahren neu gemischt - vielleicht wird's diesmal anders! TB

06.07.2019

19:52 | Nukleus "Wie sinnvoll ist sparen, bei den ganzen Sozialisten?"

Sparen, sparen, sparen, das ist das Geheimnis von Reichtum und Wohlstand...wie bitte? Man muss sich mal das auf der Zunge zergehen lassen, da schimpfen die „Austrians“, Misesianer, Bodo Schäfers, Andreas Tögels, Markus Kralls und so weiter über die katastrophale Geldpolitik und fordern die Menschen zum Sparen auf?! HÄ? Irgendwie leben die alle nicht im hier und jetzt.
Natürlich kann man auch investieren, in Gold oder Aktien oder Land oder in alles. Okay, aber alle schimpfen auch über den Niedergang des Mittelstandes. Also, warum sparen, warum investieren? Für was das alles? Uh, Untergangsstimmung! Ich habe das Gefühl, die Leute haben den Schuss nicht gehört: Negativzinsen, „angepeilte Inflation nicht ganz erreicht“, Bargeldeinschränkungen, Aktienblase, Kreditexpansion...eher explosion, Auftragseinbruch, „Energiewende“, beträchtliche forst- und landwirtschaftliche Schäden durch Wetterextreme, wirtschaftsschädlichste Politik, Radikalisierung und Verdummung der Jugend durch die Medien und Politik, Kriegshetze von Politik und Medien.....warum sparen, warum investieren? Die Sozialisten werden es euch sowieso wegnehmen.
Ich empfehle trotzdem den Menschen zu sparen und zwar spart euch das Gejammere. Es ist an der Zeit alle Kräfte zu sparen und in Antifragilität zu investieren.
Ich kenne einige Menschen, welche in das „ganze verrückte“ Prepperzeug investieren, sich sportlich betätigen, sich über gesundheitliche Themen informieren und ansonsten versuchen jeden Spaß mitzunehmen, solange es noch geht. Dont worry, be preppy! ;-)


09:19
 | Barbarossa zu den gestrigen Immo-Kommentaren

Ich weiß, daß ich mit meiner Sichtweise nicht unbedingt auf Verständnis stoße (der kapitalistischen Erziehung sei Dank).
Unter fair - ich fange erst gar nicht damit an. Das gehört in die Rubrik "was kommen soll". Ich bin nur erstaunt, wie sich doch viele Menschen einen grundlegenden Wandel, der gerade von statten geht, vorstellen. Bis auf den Grund verstehe ich darunter. Aber hier soll ja höchstens die Regierung wechseln. Das reicht dann auch schon.

Ich sage Ausgleich, weil ich Rendite nicht mehr hören kann.
Und ja, ich wünsche mir ein faires Leben für alle. Ein "was du dir wünscht das man dir tu, das füg auch keinem andren zu" ist mit der derzeitigen Gesellschaft nicht zu machen. Sie versteht es ja nicht einmal. Mit diesem Leitsspruch sieht es mit Rendite schlechter aus (ich will nicht sagen, dass es keine mehr gäbe). Und mit Anspruchsdenken hat das nix zu tun. Im Gegenteil, wenn ich meinen Arsch nicht hoch krieg, dann läuft im Leben auch nix.
Danke für den Link. Solche Objekte suchen wir in unserer Gegend auch. Aber unter 100 km Entfernung gibt's nix. Da ich Handwerker bin, ist mir der Zustand egal. Auch die Gegend ist egal. Je ländlicher, desto besser.
Die besagte Einheitsmiete ist doch quatsch. Ich prangere lediglich das derzeitige System an, wo aus allem möglichst viel raus geholt werden muss. Jetzt sehe ich schon wieder bei jedem, der wirtschaftet die Augen rollen. Es geht auch anders.
Und kommen Sie mir nicht mit dem Staat. Ich bin einer der ersten, der dieses Konstrukt abschaffen würde. Den habe ich mit Absicht bisher außen vor gelassen. Das ist ein Kapitel für sich.  Wo haben Sie denn den Satz mit der staatlich verordneten Freiheit her? Den würd ich Rahmen lassen.

Und nun zur Leseratte: Natürlich hat dies mit Wirtschaften zu tun. Es ist nur nicht mehr natürlich.
Mit der öffentlichen Hand und den Neumietern ist ja alles richtig. Nur weiss Oma Inge, die vermietet, nicht wirklich was davon sondern hält sich brav an den Mietspiegel. Sicher sind das alles Auswirkungen auf den Markt, nur rechtfertigt dies nicht div. Höhen der Mietpreise. Ich gehe hier auch eher von einzelnen Objekten aus. Über das ganze Thema könnte man sicher tagelang diskutieren. Es hier in allen Facetten darzustellen ist unmöglich. Ja Leseratte, die Politik hat schon immer selbst verzapftes anderen in die Schuhe geschoben. Besonders möchte ich hier z.B. die Möglichkeit der Banken hervorheben, Personal abzubauen, was durch Kündigungsschutzgesetze und Abfindungen nur auf lange Sicht möglich ist. Es müssten aber kurzfristig passieren, damit Rentabilität hergestellt würde. Da das aber nicht machbar ist, wird es über kurz oder lang krachen. Diese Einmischungen gibt's natürlich auch auf dem Mietmarkt.
Dein Wunsch im letzten Absatz wird sicher entsprochen. Es wird ja viel dafür getan, dass die Bevölkerungszahl sinkt. Wenn wir bei 60 Mille angekommen sind, ist es sicher entspannter. Dann schreibe ich vielleicht mal was nettes ...

10:56 | Leser-Kommentar @Barbarossa:
ich kann Rendite auch nicht mehr hören. Eher bin ich dafür, dass fremdes Eigentum (in meine Richtung) verteilt werden soll und Menschen, die fuer mein Wohlergehen sorgen (müssen), sich selbst bezahlen. DAS ist fair, wie ich es empfinde (dank kapitalistischer Erziehung)

15:23 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
ja, alle wollen, dass Vermögen in ihre Richtung umverteilt wird. In Grünwald (Stadtteil von München) gibt es viele, die monatlich 5-stellig verdienen und sagen:"Ja, aber der Paulaner verdient so viel, da bin ich ja arm dagegen". Vermögen kommt zum Großteil vom Mindset, ich würde sagen, zu 80%. Die Mehrzahl der Leute gibt alles aus, was sie monatlich verdienen und sparen 0,0. Mit sochen Gewohnheiten kann man es nur zu Armut im Alter bringen. Eine kleine Minderheit ist tatsächlich zu krank o.ä. um für sich selbst zu sorgen. Denen muss man helfen. Die meißten Harz-4 Empfänger könnten jedoch sehr wohl arbeiten und für sich selbst sorgen. Viele Harz-4 Empfänger bekommen das Harz-4 Leben von ihren Eltern vorgelebt und streben dann ganz automatisch dasselbe für sich an. Es ist schwer, diesen Gedankenkreislauf zu durchbrechen. Wer es schafft, kann etwas erreichen, z.B. der Gründer von S. Oliver (seine Mitschüler nannten ihn Sir Oliver nach Oliver Twist, weil er so arm war) war als Kind sehr arm und jetzt ist er sehr reich. Statt Umverteilungsphantasien nachzuhängen sollten Sie Ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Über 90% aller, die etwas erreichen wollen, können zur Zeit etwas erreichen. Z.B. was zur Zeit Handwerker verlangen können, das ist mehr als der ein oder andere Gutverdiener verdient. Und was genau meinen Sie mit "Sich selbst bezahlen?" Bodo Schäfer definiert Sparen als sich selbst bezahlen, Sie auch?

05.07.2019

08:20 | gs: Die Zentralbanken treiben uns in die Null-Rendite-Welt

Viele Informationen prasseln tagtäglich auf die Anleger ein: der Handelsstreit zwischen den USA und China; der Konflikt der USA mit Iran; die Verlangsamung der Weltkonjunktur; und vieles andere mehr. Die Finanzmedien verstehen es halt, wie sie ihre Zuschauer und Leser in Atem halten. Die große Herausforderung für jeden Anleger besteht darin, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden - zu wissen, wann man hinhört und wann man besser Augen und Ohren verschließt; und welche Ereignisse tatsächlich für die Investitionsentscheidungen bedeutsam sind und welche nicht.

09:56 |  Der Systemanalytiker
der wie immer sehr gut geschriebene Artikel von Herrn. Prof. Dr. Polleit lässt sich in folgenden Worten stichwortartig zusammenfassen:
- Zentralbankzins vs. natürlicher Urzins: Letzterer kann niemals unter 0 fallen, da menschliche Handlungen immer eine bestimmte Zeit benötigen, um ans Ziel zu kommen und das momentane Gut immer höher bewertet wird als das zukünftige
- Trotz bereits negativem Einlagenzins bei der EZB gibt es noch Spielraum für Kursgewinne bei den Anleihen, da es besser ist, -0,2% an Anleihenzinsen zu "kassieren" als -0,4% für das Parken von Zentralbankgeld zu verlieren
- Bei Anleihen schlechter Emittenten gibt es noch mehr Spielraum für Kursgewinne, da sich alle Marktteilehmer auf die Ankündigungen der EZB verlassen, die Kosten für das ZB-Geld weiterhin auf 0 oder darunter halten
- "whatever it takes...". Dies wird "uns" letztlich zum Ausschütten von Helikoptergeld bringen bei gleichzeitiger Drückung der Kreditzinsen auf 0 durch die EZB
- Der inflationäre Preisaufbau für Vermögenswerte (auch Immobilien) wird noch eine zeitlang weitergehen, wie lange, kann man nicht genau sagen, doch der Rahmen scheint noch nicht gesprengt zu sein
- Letztlich wird natürlich die Währung (sprich: Euro) vernichtet werden, was EM-besitzern eine vorübergehende starke Erhöhung ihrer Kaufkraft bringen wird und diese sehr günstig zu Sachwerten kommen lassen.


10:25 | Barbarossa zum "Enteignungsartikel" gestern.

Ich weiß nicht wirklich, warum die Häuslebesitzer sich da aufregen.
Ein kleines Rechenbeispiel mit Istbeschreibung - aus Sicht eines Mieters.
Haus, Baujahr 1970, ungepflegt, alt, um Renovierungen kümmern sich die Mieter.
Mietzins pro Monat 1000,- €. Macht im Jahr 12.000 €. Gut sagt der Vermieter, davon muss er aber auch Unterhaltskosten bezahlen, Reparaturen usw. Macht in 10 Jahren 120.000 € für eine 50 Jährige Immobilie wohlgemerkt. Da kann man schon ne Menge reparieren. In 10 Jahren wird eh nicht viel investiert - ja, es gibt Ausnahmen. Also mal 20 Jahre angepeilt. Sind summa summarum 240.000 €.
In diesem Zeitraum ist dann auch mal ne Reparatur fällig.
Ist es gerecht, soviel Kohle für eine abbezahlte Immobilie zu verlangen. Mal ehrlich. Jetzt werden viele aufschreien und brüllen, davon bleibt doch gar nichts übrig. Wirklich? Ihr Vermieter seid so selbstlos. Es bricht mir fast das Herz. Würden die Mieten wirklich fallen, wenn der Staat nicht die Hand aufhalten würde?
Es ist einfach nur frech. Ich als Anarchist gönne jedem seinen Ausgleich für Aufwendungen, aber was gerade auf dem privaten Mietmarkt abgeht, ist abartig. Es muss nicht nur eine neue Regierung her (für mehr reicht der Horizont vieler Menschen leider nicht), sondern gesamtgesellschaftlich ganz neu gedacht werden. "Die Welt ist zu wahr, um schön zu sein" Songtext Dritte Wahl

11:03 | Leser-Komentar zum Kommentar darüber
Mit Verlaub werter Anarchist, von Immobilien scheinen sie wenig Ahnung zu haben. Ein Haus das 50 Jahre alt ist braucht, nur um ein paar Haus-Nr. zu sagen, wahrscheinlich ein neus Dach bzw. mindestens eine neue Dachdeckung. Ebenso eine neue Heizungsanlage, Sanitärreparaturen usw. usw. ich will nicht ausführlicher werden.
Dann haben wir noch den Umstand, in einer sogenannten "freien Marktwirtschaft" das Angebot und Nachfrage halt den Preis bestimmen. Wenn also ein Mieter, freiwillig einen Mietvertrag unterschreibt und bereit und willens ist, den Miete zu zahlen, weshalb wollen sie dann dem Vermieter die Miethöhe verbieten ?
Denn wenn ich mich wo reinmiete und ich mir das leisten will bzw. kann, wo ist da bitte das Problem ? Wenn sie zum Bäcker gehen, werfen sie den Bäcker ja auch nicht vor, die Semmeln wären zu teuer, sofern sie diese kaufen. Es steht ihnen jederzeit frei, dort Semmeln zu kaufen wo sie preiswerter sind. Ihre Aussage ist provokant ausgedrückt infantil, weil eben Sie die Verantwortung und Entscheidungen treffen, in ihrem Leben und eben nicht der Vermieter einer Wohnung.
Wobei noch anzumerken ist, warum sollte ein Hausbauer der in Vorleistung tritt, Kapital und wahrscheinlich auch Schulden auf sich nimmt, keinen Marktpreis für sein Objekt verlangen zu können. Weshalb sollte er dann bauen wollen und vermieten ? Und zu guter letzt hat er noch Risiko, das der Mieter nicht pfleglich mit dem Mietobjekt umgeht und wenn das passiert wirds teuer. Wobei wenn auf Ihr Beispiel gesehen, jemand 1000 Euro Miete zahlen will, hat er sicherlich auch die Möglichkeit sich eine Wohnung zu kaufen, falls er das will.
Und sie sind ja so freigibig, sie billigen dem Vermieter zu, einen Ausgleich für seine "Aufwendungen" zu bekommen, von Rendite sprechen sie nicht. Ich bin mal wieder fasziniert.

15:56 | Barbarossa antwortet dem Kommentatoren darüber
Die Reparaturen sollten natürlich eingerechnet werden. Nur nach 50 Jahren ist doch hoffentlich Kapital dafür vorhanden, oder? Das Haus sollte ja nun auch schon mindestens zum 2. Mal abgezahlt sein. Wenn ich großzügig bin, kommen da 150.000 € an Kosten auf den Besitzer zu. Dann sollte der Standard wieder die nächsten 30 Jahre halten.
Zur freien Marktwirtschaft. Hier scheint es sie nicht zu geben in Zeiten von Mietpreisbremsen. Irgendwann muss es ja mal einer gewagt haben, einen höheren Preis zu verlangen. Sobald einer diesen zahlt, ziehen die anderen nach und wollen natürlich auch einen höheren Mietzins usw. Dies schaukelt sich so lange hoch, bis es unbezahlbar wird.
Wenn ich mir dies leisten kann, wohne ich gern in einer schönen Gegend. Kann ich es mir nicht erlauben, dann gibt's da noch die netten Brennpunkte. Auch gut, denn ich kann ja frei wählen. Da ist eon Fehler an Ihrer Brötchentheorie. Leider bietet niemand viel billiger den Wohnraum an. Es gibt keinen Wohnungsmarkt, wo es um die billigste Wohnung geht. Ich möchte gern gut wohnen (essen) und MUSS mehr zahlen. Ich kann natürlich auch den letzten Müll verbacken in einer Art Brötchen für ein paar Cent kaufen, darf mich dann aber nicht irgendwann über den Gesundheitszustand wundern.
Und nein, ich kann in gewissen Punkten nicht frei entscheiden. Möchte ich gut/gesund wohnen, muss ich dementsprechend Geld auf den Tisch legen. Habe ich das nicht (trotz meiner Entscheidung besser wohnen zu wollen), kann ich eine Verbesserung der Situation vergessen.
Zum letzten Absatz. Nun verstehe ich ihre Intention. Ich rede hier nicht von Neubauten. Bitte, wer immer das neuste und modernste haben muss, der soll auch löhnen. Mir geht es um ältere Objekte, die sich längst amortisiert haben. Da liegt für mich der Fehler, weil dort immer noch immense Summen abgegriffen werden. Und natürlich haben Sie recht, dass der Vermieter auch Risiken eingeht. Aber da besteht doch wohl die Möglichkeit, sich den passenden Mieter raus zu suchen.
Und um nochmal zu faszinieren, wozu soll es einen festen Anspruch auf Rendite geben? Ich will um himmelswillen niemanden etwas wegnehmen. Verstehen Sie mich da bitte nicht falsch. Einen Ausgleich sollte es geben, aber fair sollte er sein.
Schauen Sie sich bitte in der Welt oder auch einfach nur in Deutschland um, wohin uns Rendite getrieben hat und uns noch bringen wird.
Immer mehr ist immer gut. Das scheint schon lange die Devise zu sein, doch lange geht das nicht mehr gut. Und dann? Es wird wieder Zeit miteinander zu leben ...

17:38 | Der Leser von 11:03 nochmals
Sicherlich Barbarossa, ist das eine Sichtweise. Was verstehen Sie unter "fair" und warum reden sie von Ausgleich ? Man spricht hier im normalen wirtschaftlichen Leben von Rendite, Gewinn usw. Und wenn der Mietpreis über eine gewisse Schwelle geht, dann können sich das im Verhältnis nur noch wenige leisten. Was macht dann der Preis, er fällt in der Regel, weil eine leerstehende Immobilie Kosten verursacht. Und leerstehende Immos haben auch die Eigenschaft relativ schnell zu verfallen. Kenne ich übrigens aus eigener Erfahrung.
Und mal Grundsätzlich angemerkt, weshalb soll das Leben "fair" sein ? Ist das "Leben" überhaupt fair. Oder ist es vielmehr so, das es so fair ist, was man selber daraus macht ? Ich halte so ein Anspruchsdenken bemerkenswert, weil man a priori davon ausgeht, das einen das zusteht, wer hat das Gesetz erlassen, die sozialistische Internationale ? Oder was können Immoblienbesitzer dafür das Milliardäre 100 von Millionen für eine Penthousewohnung in einem Wolkenkratzer zahlen ? Wenn Sie ein günstiges Haus finden wollen hier bitteschön
https://www.immowelt.de/liste/landkreis-wunsiedel-i-fichtelgebirge/haeuser/kaufen?lat=50.081545&lon=12.044765&sort=relevanz
Ist eine Kreisstadt in der Metropolregion Nürnberg. Dort leben die Menschen miteinander. Ach da wollen sie nicht hin, sie wollen dahin wo viele hinwollen und dann ist es ganz normal das die Preise steigen, weil das Angebot auf große Nachfrage trifft.
Oder soll ich das so verstehen, sie wollen eine Einheitsmiete Bundesweit ? Naja, wenn schon, dann mache ich den Vorschlag, die Immos. grundsätzlich gleich zu verstaatlichen. Das ist dann ganz im Sinne von VEB und was dazu gehört, wollen Sie das ? Wo wir bei der Freiheit angekommen sind, die beste Freiheit ist immer die, welcher staatlich verordnet wird. Dann passt es und wir lieben uns ewig und immerdar ?

17:39 | Die Leseratte zum Anarchisten-Mieter
Der gute Mann versteht nicht, dass auch Mietpreise mit Wirtschaft zu tun haben und - wie schon der Kommentator darunter sagte - mit Angebot und Nachfrage. Wenn Vermieten sich nicht lohnt, vermietet niemand mehr. Viele haben ja schon begonnen, Mietwohnungen umzuwandeln in Eigentumswohnungen und diese zu verkaufen. Es gibt Länder, wo das überwiegend der Fall ist, wo man kaum etwas zu mieten findet.

Wieso beschuldigt eigentlich niemand die öffentliche Hand, die sich jahrzehntelang ihrer Sozialwohnungen entledigt hat und keine neuen baut? Erst recht beschuldigt niemand diejenigen, die diese Situation in Wahrheit erst geschaffen haben, indem sie millionenfache Konkurrenz für die Mieter ins Land geholt haben? Seit wann steigen denn die Mieten so exorbitant - und das vor allem in angesagten Städten. Mal provokant gefragt: Wieso muss man unbedingt da wohnen? Jedenfalls haben unsere Sozen, Grünen und sonstigen Roten das wunderbar hingekommen! DAS sind die wahren Schuldigen, nicht die Vermieter! Aber die rufen "haltet den Dieb"! Das Framing funktioniert wunderbar.

Und nochmal zum Schluss: Die einzige Lösung sind vielfacher Wegzug der Neubürger oder viele neue Wohnungen! Solange der Vermieter die Wahl hat, wird er immer an die solventeren Mieter vermieten, egal wie hoch oder niedrig die Miete ist. Die Sozialhilfeempfänger bekommen auch in Zukunft keine Wohnung, NUR weil sie sich diese leisten können. Die kriegen sie erst, wenn kein anderer mehr bereit, dort zu wohnen oder die verlangte Miete zu zahlen.

04.07.2019

20:03 | Focus: Kein Respekt vor Eigentum: Vier Pläne der Regierung, die Hausbesitzer teuer zu stehen kommen

Die Bundesregierung plant zahlreiche neue Regeln und Gesetze zur Stärkung von Mieterrechten. Diese gehen allerdings Hand in Hand mit einer versteckten Enteignung von Hausbesitzern. Die wichtigsten Änderungen – und ihre verheerenden Folgen.

03.07.2019

20:02 | KWN: Something Is Seriously Spooking Financial Markets And Short Squeeze In Gold Is Intensifying

SOMETHING SPOOKING BONDS: Systemic Liquidity Issue
July 3 (King World News) – Jeff Snider from Alhambra Partners: “Repo rate shot up yesterday, and T-bill rates all over the map, systemic liquidity is an obvious issue. After all, despite all this trade truce talk SOMETHING is spooking the (bond) market. (See chart below).

02.07.2019

13:11 | finanzen: Dirk Müller: Die Finanzmärkte sind gefährlich manipuliert

Das Vertrauen in die Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken der Welt scheint noch immer unerschütterlich zu sein. Aber wie viel gibt der geldpolitische Werkzeugkasten denn überhaupt noch her? Werden die Notenbanken Ihrer Meinung nach auch im Falle einer Rezession oder eines heftigen Crashs an den Finanzmärkten noch wirkungsvoll stützen können? Wenn wir nicht von freien Märkten, sondern von hochmanipulierten Finanzmärkten ausgehen, dann ist alles vorstellbar. Notenbanken haben einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung an den Finanzmärkten, sie können beispielsweise beliebig weiter billiges Geld zur Verfügung stellen sowie Aktien und Unternehmensanleihen aufkaufen.

An dem Tag,an welchem die Notenbanken keinen so großem Einflußmehr auf das Finanzgefüge haben - und der Tag wird kommen - wirds an den Märkten spannend. 20 Jahre und mehr konnten sich die "Investoren" auf die Notenbanken verlassen und sind so gut wie nie Risken eingegangen. Die Investoren DNA hat sich daher stark verändert. Echtes Risiko kennt man nicht mehr, sondern nur mehr den "geschützten Arbeitsplatz" Börse. Die dereinst "freien Märkte" werden keine Marktteilnehmer mehr finden, weil diese zu feig sein werden! TB

01.07.2019

14:15 | fmw: Börsenkurse und ökonomische Realität: Die Lücke wird immer größer!

Vermutlich werden die US-Indizes (allen voran der S&P 500, der wichtigste Index der Welt) heute neue Allzeithochs erreichen – dank der dovishen Wende der Fed und nun dem Waffenstillstand, den Trump China angeboten hat.

Die Verschuldungskrise 2008 hat man mit zusätzlicher Verschuldung eher behandelt denn "gelöst". Ergebnis: die Investoren die Banken und deren Nahestehende haben schön abkassiert. Vie weiter kann man das Schuldsystem nicht mehr ausbauen, also kann es getrotst gedumpt werden. Durch die Finger schauen die Steuerzahler und die Sparer. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen wieder einmal retten! TB

14:43 |  Der Systemanalytiker
Natürlich werden die US-Indizes weiterhin neue Höchststände erklimmen, solange bis das Spiel schließlich "gedumpt" wird. Es muss ja den Investoren und den Anlegern derzeit noch permanent suggeriert werden, dass Ihre Vermögensanlagen nominell immer mehr "wert" werden, um die Stimmung möglichst positiv zu halten.
Betrachtet man aber das aktuelle Dow/Gold-Ratio, so steht dieses derzeit bei etwa 19, wobei ein hohes Ratio (zwischen 10 und 20) historisch gesehen immer Indikatoren für Rezessionen bzw. schärferen Korrekturen des Aktienmarktes waren. Diese Korrektur wird kommen, entweder durch Absinken des DJI oder duch Anstieg des Goldpreises, oder durch beides. Ein "gesundes" Verhältnis dieses Ratios liegt im Bereich von etwa 4 bis 7 (neutral), ein Unterschreiten der 4 würde uns eine Unterbewertung des Aktienmarktes im Vergleich zum Goldpreis zu erkennen geben.
Deshalb würde ich die Überschrift des obigen Artikels modifiziert als "Börsenkurse und Goldpreis: Die Lücke wird immer größer" darstellen, wobei die Unterbewertung momentan eindeutig beim Gold liegt und die Wahrscheinlichkeit einer baldigen stärkeren Korrektur sehr hoch ist.

16:09 | Maiglöckchen wittert trotz allem Frühlingsluft
dieses ewige Schwarzsehen "so kann es nicht weitergehen" ist auf Dauer genauso ermüdend wie "die Börse steigt und steigt"...
Japan macht es doch vor, dass es mindestens 30 JAhre funktioniert, dass aller Müll bei der ZB abgeladen wird. Dh. ja nicht, dass alle Assets geschont oder geschönt werden, nein, ganz im Gegenteil. Wer kein Geld für die Börse hat, kauft sich halt lieber alle 2 Jahre ein neues Auto, wer seine Hütte auf Spitze gerechnet hat, dem ist nicht zu helfen, wenn die Zinsen mal wieder steigen. Und die Armen, die nur auf ihre gesetzliche Rente bauen...weil sie nix sparen können, weil sie ....felißig konsumieren......tja, war halt das falsche Asset.
Und dann sind da noch die 25% die überhaupt nix auf die Reihe kriegen...nicht mal ihre Henker abzuwählen....Sorry aber - kein Mitleid mit den Doofen und auch keines mit den Trägen oder Faulen.


13:57
 | welt: Für den Traum vom Eigenheim gehen die Deutschen ans finanzielle Limit

Wer wissen möchte, wie die Lage am deutschen Immobilienmarkt aussieht, kann ellenlange Statistiken zu Preisen, Mieten und Löhnen studieren. Viel einfacher ist, einen Blick auf die jüngsten Zahlen zu den deutschen Baufinanzierungen zu werfen. Und die haben es durchaus in sich.