22.11.2017

17:41 | think-beyondtheobvious: Zeit, aus den Bondmärkten auszusteigen?

In den letzten Wochen kam es zu den ersten größeren Abzügen aus Fonds, die auf Hoch-Risikoanleihen spezialisiert sind. Zeit wird es, wie wir gestern gesehen haben! Ambroise Evans-Pritchard diskutiert im Telegraph ob wir die Zinswende gerade erleben:

21.11.2017

13:53 | presse: Erste Warnsignale aus den USA

Immer mehr Firmen in den USA machen Schulden, um Dividenden zahlen zu können. Dies sei ein typisches spätzyklisches Verhalten, mahnt Markus Peters von AllianceBernstein.

20.11.2017

07:39 | gs: Globale Goldinvestmentnachfrage wird Angebot während des nächsten Marktcrashs übertreffen

Wenn es zum nächsten Marktcrash kommt, wird die weltweite Goldinvestmentnachfrage wahrscheinlich das Angebot übersteigen. Wenn das passiert, könnte der Goldpreis endlich sein letztes Hoch von 1.900 USD übertreffen. Hierbei handelt es sich nicht um reine Spekulation, denn wir haben dies in der Vergangenheit bereits erlebt. Als die breiteren Märkte im ersten Quartal 2009 auf Tiefststände abstürzten, und als es im ersten Quartal 2016 zu einer 10%-Korrektur kam, stellten sich diese Zeiträume als die beiden Quartale mit der größten Gold-ETF-Nachfrage aller Zeiten heraus.

17.11.2017

12:30 | beyond the obvious: Das Blutbad steigender Zinsen 

Die Zinsen können gar nicht steigen und die beste Investition bleiben Aktien. So die einhellige Meinung. Die Geschichte der letzten 700 Jahre spricht gegen diese These. In meinen letzten Kommentaren habe ich mich mit der Bewertung an den Börsen beschäftigt und vor allem für die USA den Schluss gezogen, dass die Übertreibung mittlerweile ein so hohes Niveau erreicht hat, dass wir lieber die Cashquote erhöhen. Dies immer im Rahmen meiner prinzipiellen Empfehlung, mit einem Portfolio aus Liquidität, Aktien, Immobilien und Gold für alle Szenarien vorbereitet zu bleiben. Nachdem Aktien in diesem Jahr weltweit gut gelaufen sind, bietet sich ein Rebalancing ohnehin an.

13:48 | Die Zecke:
Die Zinsen müssen steigen! Laut Herr Dr. Markus Krall wird in ca. drei Jahren das Eigenkapital der Banken durch die Nullzinspolitik aufgezehrt sein. Will man dann Bankencrashs vermeiden, müssen die Zinsen angehoben werden. Und wir wissen doch alle, dass die Welt untergehen kann und dass dies keine Politik interessiert, aber die sie finanzierenden Banken müssen um jeden Preis gerettet werden. Dann allerdings geraten die in Deutschland und Europa insgesamt 1,2 bis 1,5 Millionen Zombiunternehmen in Insolvenz. Da sie sich nur halten konnten, weil sie keine Kapitalkosten (Zinsen) verdienen mussten, konnte keine kreative Zerstörung in Höhe des jahrzehntelangen Durchschnitts von 1,5 - 2,0% aller Unternehmen stattfinden, sondern nur in Höhe von ca. 0,5%. Das wird dann in komprimiertem Zeitablauf nachgeholt. Dadurch entstehen faule Kredite in allen EU-Ländern und darüber hinaus in einer Höhe, die von niemandem mehr bezahlt werden kann. Dies wird nach Schätzung von Herrn Dr. Krall etwa ein Drittel aller Banken vernichten. Er wird es wahrscheinlich sehr genau wissen, denn er hat für einen Großteil der Banken das Risikomanagement erstellt. Und dann ist sehr wahrscheinlich finito. Denn Enteigungen von Bürgern (Zwangsanleihen, Zwangshypotheken), um pleitegehende Banken und Milliardäre zu retten, würde sogar in Deuschland in solch einer existenziellen Bedrohungslage zu Aufständen führen. Und mit der Zwangshypothek warten wir einfach mal ab. Schließlich haben heute auch die meisten Beamten, im Gegensatz zur Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, eigene Immobilien. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit nicht so klein, dass die Zwangshypotheken nur auf vermietete Immobilien angewandt werden. Schließlich schießt man sich ja nicht gerne selbst ins Knie. Na ja, man wird ja noch träumen dürfen.

15:21 | Leser-Anfrage zur Zecke
Wieso zehren niedrige Zinsen das Eigenkapital auf? Dass sie das Geschäftsmodell der Banken zerstören ist klar, andererseits wurden
meiner Meinung nach die Zinsen gesenkt um die Banken zu schneller zu rekapitalisieren. Ich bitte um eine Erklärung....

16:41 | Die Zecke antwortet
Wenn ich Herrn Dr. Krall jetzt richtig widergebe, dann liegt das an der Abflachung der Zinsstrukturkurve, die die Zinsmargen, die Banken erwirtschaften können, darstellt. Durch die Drückung der Zinsen auf fast NULL können die Banken die Negativzinsen, die sie bezahlen, um das Geld über Nacht bei der EZB zu parken, immer weniger und irgendwann nicht mehr erwirtschaften. Das Übernacht-Parken geschieht, weil sie sich gegenseitig bis heute nicht trauen. Da der Anteil der negativ verzinsten Staatsanleihen mit zunehmender Dauer der Überschuldungskrise immer größer wird (alte Anleihen laufen aus, neue sind dann negativ verzinst) und sich die Banken damit vollgesogen haben, geraten sie in immer größere Probleme.
Die Zinsen wurden lt. Dr. Krall nicht wegen der Banken gesenkt, sondern wegen der durch die Bankenrettung und andere Kalamitäten verursachte Schieflage diverser Länder, allen voran die der südlichen Hemisphäre. Zur genauen bzw. korrekteren Erklärung bitte ich aber, sich das Buch von Herrn Krall, der "Draghi-Crash", zu Gemüte zu führen (ich bin kein Buchhändler noch profitiere ich in irgendeiner Art davon, und ich bin auch kein Banker). Auch wenn das Thema trocken scheint, ist es äußerst amüsant und teilweise flapsig geschrieben. Ein echtes Lesevergnügen. Für mich das beste Buch der letzten Jahre zu diesem Thema. Ich messe seiner Meinung deshalb soviel Wert bei, weil er das Risikomanagement der Banken und auch der Versicherungen bis ins Detail kennt und somit besser als so ziemlich die meisten weiß, wo der Hase im Pfeffer liegt. Er zerpflückt übrigens auch die sogenannten Stresstests, denen sich die Banken stellen mussten, regelrecht in der Luft.
Außerdem zeigt er einen Lösungsweg auf, der vielleicht den Schaden deutlich mindern könnte, aber er glaubt nicht, dass sich die Politik auf solch eine Maßnahme einigen kann. Deshalb ist der Banken- und EURO-Crash für ihn so gut wie unausweichlich und es wird durch das Bankensterben und der dadurch nicht mehr stattfindenden Kreditvergabe (90% der Geldmenge ist Giralgeld, nur etwa 10% Zentralbankgeld) seiner Meinung zunächst zu einer scharfen Deflation kommen, der die Zentralbanken mit Gelddrucken entgegentreten werden, was dann mindestens zu sehr starker Inflation führen wird.
Ich hoffe, ich konnte es verständlich beschreiben.

08:01 | gs: Die trügerische Langeweile an den Märkten

Am Donnerstag und Freitag letzter Woche schloss der Dow Jones im Minus, aber dennoch beendete er die Woche nur 0,6% unter seinem letzten Allzeithoch vom Mittwoch und war damit weit entfernt von der -5%-Linie im folgenden Bear's Eye View (BEV) Chart. Wie der Chart zeigt, sind mittlerweile 17 Monate vergangen, seit der Dow Jones mehr als 5% unter sein letztes Allzeithoch (die 0%-Linie im Chart) gefallen ist. In meinen Augen ist das mehr als nur ein wenig seltsam. An diesem Markt scheint etwas grundlegend falsch zu laufen, denn er weigert sich sogar, von Zeit zu Zeit einen ganz normalen, kleinen Rücksetzer zu machen.

15.11.2017

18:30 | Welt: George Soros kapituliert vor der Wall Street

George Soros beendet seine Crash-Wetten gegen den US-Aktienmarkt. Die Investoren-Legende scheint sich schlichtweg verirrt zu haben und agiert mit wenig Fortune. Nun muss er sich offenbaren. 

... siehe unten und nun siehe oben.... was sehen wir? Billigen pösen Popolismus! TS

11:23 | KWN: WARNING: Last Time We Saw Anything Like This Was Right Before March 2000 & January 2008 Collapses!

“The S&P’s split personality. Last week, there were a lot of buying climaxes (reversals from 52-week highs) in S&P 500 stocks – 32 of them, which was up from 20 the prior week. There were also a lot of selling climaxes (reversals from 52-week lows), 17 of them, which is highly unusual in a week when there were so many buying climaxes. Usually there are many of one or the other, not both. The only time we’ve seen so many of both kinds of reversals, showing a highly split market, was in March 2000.”

Dazu passend - f100: Das sind für Goldman Sachs die zwei größten Risiken am Aktienmarkt! TB

13.11.2017

09:57 | rott&meyer: Und was passiert mit den Anleihen?

Blickt man auf die langsam aber sicher ausfransende Europäische Union stellen sich viele Fragen. Eine davon ist die nach den Staatsschulden und damit den Staatsanleihen der Mitgliedsländer. Glauben noch alle an die EZB oder traut sich nur niemand zu sagen, dass der Kaiser nackt ist?

12.11.2017

15:55 | DWN: Crash-Gefahr: China sagt Spekulation bei Immobilien den Kampf an

China hat einen dysfunktionalen Wohnungsmarkt. Die Landverknappung durch die überhastete Urbanisierung stellt ein fundamentales Systemrisiko dar.

08:26 | gs: Sind Roboter die besseren Anlageberater?

Am vergangenen Donnerstag erhielten Kunden der Direktbank ING-DiBa eine verheißungsvolle Einladung: "Lassen Sie Ihr Geld doch einfach von Experten verwalten. Schnell, einfach und unkompliziert. Mit einer professionellen Online-Vermögensverwaltung ab 10.000 Euro." Ohne feste Laufzeit, ohne feste Kündigungsfristen, für jährliche Gebühren von insgesamt 0,75 Prozent, berechnet in zwölf monatlichen Raten. Also quasi ein Geschenk für Anleger, weil das Angebot der Direktbank auf den ersten Blick besonders günstig erscheint?

08.11.2017

13:30 | gr: Sprott: Gold hat sich seit 2001 besser entwickelt als der S&P 500

"Gold hat in 14 der letzten 17 Jahre einen positiven Jahresabschluss verzeichnet. Noch beeindruckender ist die Entwicklung von Gold verglichen mit dem S&P 500 Index," schreibt Reik in seinem Bericht. "Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) von Gold für die 16,75 Jahre (2001 bis 30.09.17) liegt bei 9,68% verglichen mit 6,01% für den S&P 500 Index (Dividenden reinvestiert)."

07.11.2017

08:40 | f100: Wall Street: Alle Indizes mit neuen Rekordhochs

Gleich alle vier wichtigen US-Indizes haben am Montag neue Höchststände erreicht. Die größten Zugewinne verzeichnete dabei der Technologie lastige Nasdaq Composite. Innerhalb des Tech-Sektors sorgten vor allem die Übernahmepläne von Chiphersteller Broadcom für Bewegung.

Die Investoren-Passagiere danken dem Kapitän FED für den guten und störungsfreien (9 Jahre ohne Korrektur-Luftlöcher) Flug in den Orbit! TB

08:19 | faz: Kirchen-Fonds stecken Hunderte Millionen Euro in Unternehmenshandel

Die bedeutendsten Versorgungskassen der Kirchen investieren nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Hunderte Millionen Euro in den Handel mit Unternehmen (Private Equity) – obwohl einige katholische Bistümer das ablehnen und die Evangelische Kirche zur Vorsicht rät.

b.com-Leser-Service: an dieser Stelle sei auf das Buch "Vatikan AG" von Gianluigi Nuzzi verwiesen. Eines der interessanesten Bücher, welches ich jemals gelesen habe! TB

08:36 | Dazu passende Einsendung der US-Korrespondentin - YT: Vatikan AG!

06.11.2017

07:59 | gs: Die Welt steht Kopf

Es ist bemerkenswert, dass es so vielen aktiven Investmentfonds nicht mehr gelingt, einen "Vorsprung" vor der Masse der Marktteilnehmer zu erzielen, der es ihnen ermöglicht, Alpha zu generieren. Ich habe schon in früheren Artikeln über dieses Phänomen geschrieben, deswegen möchte ich hier nicht ins Detail gehen, aber die massive Kapitalverlagerung von aktiven in passive Fonds ist der Kern des Problems. Bei passiven Investments wir das Anlagekapital auf eine Reihe verschiedener Indexfonds verteilt, die ohne Unterschied einfach alle Aktien in ihrem Index kaufen bzw. verkaufen.

02.11.2017

08:25 | focus: München drittriskanteste Stadt weltweit! UBS-Bank warnt vor Immobilienblase in Europa

Die Experten der Schweizer Bank UBS warnen eindringlich vor einer Preisimplosion am Immobilienmarkt – vor allem in Großstädten. Im aktuellen UBS Global Real Estate Bubble Index schreiben die Experten, das Risiko einer Immobilienpreisblase sei „in den wichtigsten globalen Wohnimmobilienmärkten stark angestiegen“.

01.11.2017

12:24 | DWN: Rentenfonds machen Schulden, um gegen den Crash zu wetten

In ihrem Bemühen, möglichst hohe Renditen zu erzielen, wetten institutionelle Anleger wie Rentenfonds oder Versicherungen zunehmend auf eine anhaltend niedrige Schwankungsanfälligkeit (Volatilität) der Finanzmärkte. Wie die Financial Times berichtet, nehmen viele der Institutionen zu diesem Zweck neue Schulden auf. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erkennt in der Praxis einen möglichen Auslöser für eine neue Finanzkrise.

Paradoxon unserer Zeit: man wettet mittels Schuldgeld, dass das Schuldgeldsystem niemals zusammenbrechen werde! TB

30.10.2017

16:03 | goldcore: Wozniak and Thiel Fuel Bitcoin-Gold Debate: Gold Comes Out On Top

– Gold versus bitcoin debate makes further headlines as tech experts weigh in
– Peter Thiel tells Saudi conference he believes bitcoin is underestimated and compares to gold
– Steve Wozniak tells Money 20/20 that bitcoin is a better standard of value than gold and U.S. dollar
-- Both men recognise that the US dollar has little value and there are worthy competitors to its crown as reserve currency

29.10.2017

08:11 | gs: Draghis Dilemma, spannende Cyberaktien und Klartext zum Gold

Die fadenscheinigste Begründung für den Goldpreisrückgang am vergangenen Donnerstag liest sich so: EZB-Chef Mario Draghi wolle sein Anleihen-Kaufprogramm im Zweifel auch über das nächste Jahr hinaus aufrechterhalten. Das schwäche den Euro im Verhältnis zum Dollar und spreche gegen das zinslose Gold. An sich ist so ein Unsinn kaum erwähnenswert, stünde dahinter nicht das Interesse der Bankenwelt, das Edelmetall als Gegenpol zur weltweiten Verschuldung schlecht aussehen zu lassen.

27.10.2017

07:50 | gs: Greg Weldon: "An den Aktienmärkten ist die Uhr fast abgelaufen"

... tatsächlich haben wir uns in unserer täglichen Marktanalyse gestern auf genau dieses Thema konzentriert. Gegenüber dem Aktienindex S&P 500 notiert Gold derzeit auf einem Tief, aber noch handelt es sich nicht um extreme Werte. Sollte das Verhältnis jedoch weiterhin deutlich absinken, wäre Gold im Vergleich zum Aktienmarkt so günstig wie schon seit vielen Jahren nicht mehr, und das würde den Aufwärtstrend aus technischer Sicht in Frage stellen. Allerdings bin ich nicht überzeugt, dass die technische Perspektive in diesem Fall die richtige ist, denn ich denke, dass die Uhr anr den Aktienmarkt fast abgelaufen ist.

26.10.2017

20:24 | unzensuriert: Botschaften zum Nationalfeiertag: Kurz und Strache hoffen auf Veränderung

Tradtionell findet zum heutigen Nationalfeiertag am Heldenplatz die Angelobung von Rekruten samt einer Leistungsschau des Bundesheeres statt. Der "Tag der offenen Tür" im Parlament spielt sich dieses Jahr erstmals im Ausweichquartier in der Hofburg ab.

16:16 | Welt: Die riskante Geldflut in die Schwellenländer

Investoren legen seit Monaten riesige Summen in Schwellenländern an. Diese verschulden sich immer höher, und Risiken werden durch absurde Argumente kleingeredet. Nun naht ein gefährlicher Wendepunkt.

Wenn schon totaler Untergang .... dann alle. TS

08:21 | geolitico: Immobilien-Investment im Schwarm

Immobilien gelten immer noch als rentierliche und wertbeständige Geldanlage. Doch längst nicht jeder Anleger kann sich eine Immobilie leisten, denn das erfordert größere Summen. Doch es gibt eine Alternative: Immobilien-Engagements mittels Crowdinvesting

25.10.2017

09:04 | standard: Bawag startet heute mit größtem Börsengang der Wiener Börsengeschichte

Die Aktien der österreichischen Bank Bawag werden zum Preis von 48 Euro ausgegeben. Der Preis, den die viertgrößte Bank des Landes am Dienstagabend bestätigte, liegt nahe dem unteren Ende der Spanne von 47 bis 52 Euro, in der die bis zu 40,25 Millionen Papiere angeboten worden waren.

Der Horror für g'standene Arbeitskämpfer! Von der Gewerkschftsbank zum größten Banken IPO seit Jahrzehnten! Die wildesten Stories schreibt nicht Stephen King sondern stammen vom brillanten Autoren Mr. Real Life! TB


09:01 | linkedin: Finanz-Roboter: «In Krisen schaltet man sie besser ab»

Menschen sind nicht fürs Finanzparkett gemacht, weshalb Robo-Advisors für durchschnittliche Anleger durchaus sinnvoll sind. Aber die Maschinen haben ihre Grenzen. Vor allem wenns auf den Märkten so richtig kracht. Der Behavioural-Finance-Experte Thorsten Hens im Interview.


08:20
 | Weder Gold noch Diamanten: die teuersten Stoffe der Welt

Da der begehrteste Rohstoff der Welt selten ist und nur mit großem Aufwand zu bekommen, liegt sein Preis konstant hoch.

Ob der Platz 1 überhaupt als Substanz zu bezeichnen ist, wage ich einmal zu......! TB

24.10.2017

10:44 | seekingalpha: Why I Believe Volkswagen Can Offer 15 To 20% Return

Germany's leading carmaker, has left behind the dark days of the Dieselgate scandal where the company had admitted to manipulate CO2 emission test results. Many analysts now believe that the recent developments are priced in and that a new era is ready to come.

10:08 | zero-h: Why The Next Stock Market Crash Will Be Faster And Bigger Than Ever Before

US stock markets hit another all-time high on Friday. The S&P 500 is nearing 2,600 and the Dow is over 23,300. In fact, US stocks have only been more expensive two times since 1881.

Ich wär mir da nicht so sicher. Bei den Mitteln und der Entschlossenheit, welche die "Hüter" des Geldes bisher an den Tag gelegt haben, glaube ich fast schon, dass überhaupt  kein Crash mehr kommt - zumindest nicht an den Akteinbörsen! TB

23.10.2017

07:52 | handelsblatt: Shinzo Abes Wahlsieg gibt Börsen Auftrieb

07:49 | gs: Die Ruhe vor dem Sturm

Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums des als "Schwarzer Montag" bekannt gewordenen Börsencrashs von 1987, bei dem der Dow Jones innerhalb eines einzigen Handelstages um mehr als 20% einbrach, möchten wir daran erinnern, dass die Besorgnis der Investoren normalerweise immer dann zunimmt, wenn die Märkte ein Extrem erreichen. Stürzen die Aktienkurse steil nach unten, beklagen die Anleger ihre Verluste, steigen sie dagegen zu schnell zu hoch, fürchten die Marktteilnehmer eine plötzliche Umkehr des Trends. Gier und Angst dienen als Gegengewichte im Marktgeschehen.

22.10.2017

Leser Kommentar zu - "Investment für meinen neugeborenen Sohn"

Hier ein paar Gedanken zur Sicherheit von ETFs: Es gibt drei Arten von ETFs:
a) Synthetische ETFs, die auf Derivaten (Swaps) basieren
b) Replizierende ETFs, die ihre Aktien kaufen und verleihen
c) Replizierende ETFs, die kaufen und nicht verleihen
Fast alle ETFs sind von Kategorie a) oder b). a) hat den Nachteil, dass bei einer Pleite des Emittenten des Derivats ein Verlust entstehen kann. b) hat den Nachteil, dass derjenige, an den die Aktien verliehen werden, diese eventuell nicht wieder zurückgeben kann, weil er z.B. Pleite gegangen ist.
Nur c) sich wirklich sichere ETFs. Hier kenne ich aber nur einen einzigen, den Deka DAX ETF (nein, ich bekommen keine Provision). Dieser hat aber auch einen Nachteil: Er investiert nur zu 90%, 10% hält er als Cash. D.h. in einer Aufwärtsbewegung unerperformt dieser ETF den DAX, in einer Abwärtsbewegung outperformt er aber.
Was man macht, belibt letztendlich Geschmackssache. a) und b) sind meiner Meinung nach Schönwetterprodukte, die einen heftigen Sturm nicht überstehen werden, bilden dafür die Performance des zugrundeliegenden Index sehr gut ab. So, das sind meine Gedanken zu ETFs, ich hoffe, das hilft etwas weiter.

21.10.2017

15:32 | Leser-Anfrage zu "Investment für meinen neugeborenen Sohn"

Lieber Thomas,  könntest du in die Runde die Frage stellen, was die Kollegen für Tipps bzgl. Veranlagung/Ansparung für meinen neugeborenen Sohn hätten. Er hat bereits ein paar EM’s von mir quasi vorab vererbt bekommen. Irgendwie wollen wir jedoch trotzdem noch etwas monatlich ansparen, z.B.: mit einem monatlichen ETF Sparplan.
Irgendwie geht ja das Spiel immer weiter … dank Hr. Eichelburg hab ich mich ja leider schon viel zu länger in den Krisenmodus verschanzt …

Da ich unterwegs bin, muss ich diese Frage an die Leser weiterleiten! TB

16:30 | Leser Kommentar:
ETF Sparplan meiner Meinung nach keine schlechte Idee. Ich würde einen globalen Aktienindex (inkl. Emerging Markets) wählen, um Umschichten zu vermeiden und einfach 12-15 Jahre warten. In der Zeit dürften einige Kaiser, Könige und Währungen gekommen und gegangen sein. Das jemand 20-35 Jahre buy-and-hold ohne Unterbrechung durchhält, glaube ich nicht, irgendetwas kommt immer dazwischen (Auto, Wohnung, Haus).

20.10.2017

06:34 | SZ: Der Tag, an dem die Börsen crashten

An diesem Donnerstag jährt sich der größte Börsencrash der Nachkriegszeit zum 30. Mal. Der "Schwarze Montag" ist auch eine Mahnung: Trotz der momentanen Rekordjagd an den Börsen bleibt das Risiko von Kursverlusten.

Wer aus der Geschichte nichts gelernt hat, ist gezwungen sie wieder zu erleben. TS

19.10.2017

16:45 | handelsblatt: Keine Angst vor steigenden Kursen?

Steigende Aktienkurse ziehen Anleger an, Rekorde erst recht. Doch Warren Buffett warnt: „Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen ist, weil sie steigt.“ Also Finger weg? Was Experten in Zeiten großer Unsicherheit raten.


14:10
 | aktionär: Crash wie 1987? Experte warnt: Es wird schlimmer!

Heute vor 30 Jahren gab es für die Anleger weltweit einen Schock: Die Märkte brachen brutal ein, es dauerte Monate, bis sich der Status quo wieder eingestellt hatte. 2017 ist es ruhig – noch!

ECbleak
Viele Experten warnen ja schon seit einiger Zeit, dass uns eine schärfere Korrektur ins Haus steht. Warum die Börsen nach wie vor auf hohem Niveau verharren, kann ich mir nur durch die Gelddruckorgien der Zentralbanken erklären.
Aber was in den letzten Monaten vor allem beim DAX zu beobachten war, schreit förmlich nach Manipulation. Immer wieder gab es stärkere Bewegungen in eine Richtung – danach verharrte der Kurs fast unverändert auf dem Niveau. Die Intraday Charts sehen nicht mehr nach natürlichen Schwankungen um einen bestimmten Trend aus, wie eigentlich üblich, sondern vielmehr nach einer Treppenfunktion. Ich will jetzt nicht nach dem Kaiserreich schreien, aber bemerkenswert finde ich das allemal!

18.10.2017

19:11 | rott&meyer: Nichts ergibt einen Sinn

Die Kurse steigen…und steigen…und steigen. Dow, S&P500 und Nasdaq sind alle auf Rekordhöhe. Die weltweiten Aktien waren nie wertvoller. Jeder weiß, dass die Aktienkurse fallen müssen. Aber niemand weiß wann… oder auch nur warum…


15:41
 | fp: Stimmung im Euroraum auf Zehnjahrehoch

Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone ist gemessen am Economic Sentiment Indicator (ESI) so gut wie zuletzt im Jahr 2007.
Im Unterschied zum Vorkrisenjahr 2007 befindet sich die Eurozone aktuell nicht in einer Kreditblase. Und auch die Stimmung an den Märkten ist nicht überschwänglich. Das sind gute Voraussetzungen für eine weitere positive Entwicklung in Europa – sowohl wirtschaftlich als auch an den Börsen.

Kommentar des Einsenders
Ich denke da wird manipulativ Stimmung gemacht, als auch Statistiken beschönigt. Ja die Leute bei Fuss halten, damit sie weiter Aktien kaufen ohne Ende....bis das Ende dann da ist :). Mir fehlt der Glaube an obigen Aussagen. Nicht in einer Kreditblase? Haben die Alle Tomaten auf den Augen?

17.10.2017

15:30 | marketwatch: Dow industrials dalliance with 23,000 is a sign of the stock market’s velocity

This time the most well known and oldest U.S. equity benchmark is set to hit 23,000 for the first time ever, notching its fourth straight 1,000 point climb over the past 12 months. That would be the largest number of such 1,000 point moves within a calendar year in the benchmark’s 120+-year history, according to WSJ Market Data Group.

Und da sag mir noch einer, Trump schade dem US-Establishment! TB

16.10.2017

08:47 | gs: Das Wagnis der Sorglosigkeit

Man mag es kaum glauben, aber es ist so: Die Risikosorgen der Finanzmarktakteure haben mittlerweile ein historisches Tief erreicht. Beispielsweise hat der "VIX-Indikator", der die erwarteten Preisschwankungen der US-Aktienkurse misst, seit den 1990er Jahren ein Allzeittief erreicht - während sich gleichzeitig die Aktiennotierungen von einem zum anderen Rekordhoch hangeln

14.10.2017

10:45 | cash: Österreichischer Aktienmarkt vor möglichem Auftrieb durch Wahlen

Auch die Möglichkeit, dass eine Partei vom rechten Rand bei den österreichischen Wahlen am Sonntag mit an die Macht kommen könnte, dürfte den besten Aktienmarkt Europas im bisherigen Jahresverlauf wohl nicht ausbremsen.

Die Wiener Börse wurde zu Tode reguliert - eingie Konzerne sind geflüchtet. Der Traum der Wiener jetzt: endlich wieder die Börse Minsk überholen! (das mit Minsk ist Satire)TB

12.10.2017

17:15 | Focus: Dax erstmals über 13.000 Punkten 

Der Dax hat ein neues Allzeithoch erreicht und dabei erstmals die magische Marke von 13.000 Punkten geknackt. Gegen 16.20 Uhr lag der Leitindex bei exakt 13.002,34 Punkten. Der Kurs der Lufthansa zog angesichts der Einigung auf den Kauf von Teilen von Air Berlin um 2,90 Prozent an.

09:59 | cash: «Die Rekordhochs basieren auf Fundamentaldaten»

Trotz hohen Bewertungen sieht Marktstrategin Nandini Ramakrishnan noch Potenzial bei Aktien. Im cash-Interview sagt sie auch, weshalb die Notenbanken mit dem Ende der Geldschwemme nicht für Unruhe sorgen werden.

In meinem Heimatort gibt es ein gefürchtetes Schimpfworte-Triumphirat, Worte mit denen man möglichst nicht bedacht werden sollte. Der Klassiker "Schneebrunzer" gilt ja eigentlich nur für Wiener, die nicht wissen, dass man den Schnee tunlichst NICHT gelb machen sollte. Gefolgt wird dieser vom "Experten" bzw. "echten Experten" und für ganz schlimme Fälle von Idiotie wird gerne das Wort "Stratege" bzw. "alter Stratege" ausgepackt. Die Bezeichnung (Markt-)Strategin trifft bei dieser Dame voll zu. Diese 9 Jahres-Hausse hat natürlich nichts mit der Geldmengenexplosion zu tun sondern ist rein auf die Leistungen der Konzerne zurückzuführen - die Geldmenge ist in den Augen der Strategin wahrscheinlich sogar noch hinderlich für noch höhere Kurse! TB

09.10.2017

07:50 | gs: Langfristiger Vermögensschutz: Warum Edelmetalle besser sind als Bitcoin

Viele Edelmetallinvestoren beginnen sich zu fragen, ob Gold und Silber noch immer die besten Mittel zur Vermögenssicherung in der Zukunft sind. Der Grund für die Zweifel, die sich in den alternativen Finanzmedien in Bezug auf Gold- und Silberinvestments verbreiten, ist der rasant steigende Marktwert der Kryptowährungen. Auch einige Edelmetallanalysten haben die Seiten gewechselt und sehen in den virtuellen Währungen nun das Beste seit der Erfindung des Schweizer Taschenmessers.

Bitcoin ist besser als FIAT-Anlage, Gold und Silber sind besseer als Bitcoin, der goldgedeckte b.com-Coin (demnächst) wird wohl das non+ultra werden! TB

11:42 | Leser-Anfrage bzgl des grünen Kommentars
Heute habe ich in einem Kommentar bei Euch gelesen, dass es demnächst einen goldgedeckten B.com Coin geben soll. Ich würde mich darauf riesig freuen, aber muss ich hier eh nicht befürchten, dass diese Ankündigung vielleicht eine "Ente" ist?
lG Oberösterreicher, trotzdem Bierliebhaber

Natürlich haben wir das im Auge, philosophisch (Ausgestaltung)ist bereits durchgeplant und für die Technik sind auch schon mit Coin-Experten im Gespräch - wird aber eher erst 2018 realisierbar sein. Ich erinnere an unsere Club-Software - größere Vorhaben realisiert durch eine kleine Redaktion mit kleinem Budget dauern einfach ein wenig länger! TB

08.10.2017

09:00 | gs: Wehren Sie sich gegen miese Finanztricks

Anfang 2018 wird MiFID II in Kraft treten. Das ist die novellierte Richtlinie über Märkte und Finanzinstrumente. Ihr Ziel ist der Anlegerschutz. Oder was die Bürokraten dafür halten. Um konkret zu werden: Anleger, die nicht aufpassen, werden demnächst von Banken, Sparkassen, Fonds und Vermögensverwaltern oder -beratern zusätzlich zur Kasse gebeten. Der Datenschutz wird enorm eingeschränkt.

07.10.2017

18:45 | Handelsblatt:  Mit neuem Anlauf über die 13.000

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Dax die Marke von 13.000 Punkten knackt. Eine Reihe von externen Impulsen könnte dafür Anschub geben. Wer nicht investiert ist, dürfte sich dann erst recht seine Gedanken machen.

 

11:20 | Leser-Kommentar Shiller-KGV

Das Shiller-KGV gibt der KGV einer Aktie oder eines Index gemessen am aktuellen Kurs im Verhältnis zu den Gewinnen der letzten zehn Jahre (Durchschnittswert) an. Warum ist dies nicht aussagekräftig? Zum einen gibt es Wirtschaftswachstum, d.h. die Gewinne vo 10 Jahren müssen fast zwangsläufig deutlich niedriger gewesen sein und zum anderen gibt es Inflation, die ebenfalls die Gewinne mit der Zeit steigen lässt. Das Shiller-KGV hat also einen fragwürdigen Wert als Bewertungskennziffer. Am ehesten hätte es noch eine gewisse Aussagekraft in einem Goldstandard aber auch hier nur bedingt. Das aktuelle KGV, bald wird man mit KGVs des Jahres 2018 arbeiten, ist doch wesentlich besser geeignet.


08:21
 | YT:  Alfred Maydorn: "Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, in Aktien zu investieren - aber in welche?"

Für alle, die es nicht auf die Invest in Stuttgart geschafft haben, hier noch ein kleines Ostergeschenk. Der Vortrag von Alfred Maydorn: "Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, in Aktien zu investieren - aber in welche?" Viel Spaß damit!

Beitragstäter:
Alfred Maydorn und seine DAX Kursziele. Ganz so optimistisch bin ich nicht. Aber bis Ende 2017 sollten noch bis zu 1000 Punkte Plus drin sein.

05.10.2017

12:22 | Goldseite: Während die Wirtschaft überhitzt, liegt der Finanzsektor auf der Intensivstation

 

Die Börsen und die Wirtschaft melden Tag für Tag neue nominale(!) Rekordzahlen und von überall hört man den Slogan: "Uns ging es noch nie so gut wie heute." Jedoch visualisiert sich hier beim näheren Hinsehen doch mehr Schein als Sein. Die gesamte Stabilisierung der Wirtschaft seit dem Jahrtausendhoch - am 31.12.1999 hatte der US-Aktienmarkt S&P 500, diagnostiziert anhand dem "Shiller-KGV" (CAPE) mit 44, die höchste Bewertung in der US-Geschichte - wurde erkauft mit einem geldpolitisch sukzessive nach unten gefahrenem Zins, bei gleichzeitig exponentiell wachsender Kredit(Geld)menge.

 

04.10.2017

22:20 | f100: Rekordstarker Dax - sind mehr als 13.000 Punkte drin?

So kann man nach einem Feiertag doch wieder in den Alltag starten! Nach dem Tag der Einheit hat der Leitindex Dax prompt einen neuen Rekord aufgestellt. Zur nächsten runden Marke von 13.000 Punkten fehlen nur noch Zentimeter. Kann die Aufwärtsjagd weitergehen?

09:15 | Leser-Kommentare zu den 100jährigen Anleihen von gestern (19:40)

(1) mir ist gestern ein Rechenfehler unterlaufen. Statt 320 Euro / (2*6) muss man rechnen 320 Euro / (2 hoch 6) also 320 / 64 = 5 Euro. Das heißt es bleiben einem nach 100 Jahren weniger als 5 Euro von den ursprünglichen 100 Euro übrig, gemessen an der Kaufkraft. Geradezu desaströs also. Ein echtes Schafprodukt sind derzeit Anleihen. Määäh.

(2) @ (1) der Zahlenmagie des Kommentarschreibers kann ich nicht folgen.Seine Prämisse vorausgesetzt, dass die Kaufkraft des Euro sich alle 15 Jahre halbiert,verfügt der Anleger (eher seine Erben) nach 100 Jahren über eine Kaufkraft von 49,89 €.Um wenigstens für das eingesetzte Kapital die äquivalente Kaufkraft zu erhalten müsste. die Verzinsung 100jährigen Anleihe mindestens 4,73 % betragen.
Die Quintessenz: „Määäh“ stimmt. Just my 2 Cent.

(3) ich glaube kaum, dass irgendjemand in 100 Jahren sich noch an den Euro erinnern wird. Wenn dann sind es Historiker oder Geschichtsbücher wenn es welche überhaupt noch in 100 Jahren geben sollte. Die Traumatologie des Euro wird den Köpfen des Schafe dermaßen verankert sein, dass sie sich keineswegs an den Euro und seine Folgen errinert werden wollen.
Rein rechnerisch sind solche Anleihen einfach nur Fakes weil in 100 Jahren kann man niemanden mehr dafür Verantwortlich machen was jetzt auf den Markt geworfen wird. Fazit: Geld verbrennen kann man auch anders.

(4) @ (2) Dieser Rechnung kann nun ich nicht ganz folgen. Bei meiner Berechnung bin ich davon ausgegangen, dass der Anleger Zinsen kassiert und diese dann unverzinst auf einem Girokonto parkt. Damit lässt sich einfacher rechnen. Der Anleger erhält 100 Euro Einsatz Plus 220 Euro Zinsen = 320 Euro im Laufe der 100 Jahre. nach 15 Jahren sind die 320 Euro nur noch 160 Euro wert, nach 30 Jahren 80 Euro, nach 45 Jahren 40 Euro, nach 60 Jahren 20 Euro, nach 75 Jahren 10 Euro und nach 90 Jahren 5 Euro gemessen an der ursprünglichen Kaufkraft. Was um Himmels Willen stimmt daran nicht? Ich bitte um Aufklärung.

03.10.2017

13:53 | n-tv: Immer längere Bond-Laufzeiten - Anleger reißen sich um Jahrhundert-Anleihen

100jährige Anleihen erinnern an das 1000jährige Reich. In beiden Fällen geht man von der absurden Vorstellung aus, dass ein Regime (nicht Parteien) sich in 100 Jahren noch halten wird können. Bisher hat man das in Europa noch selten ge- bzw. erlebt und auch diesmal wirds nicht anders sein. Oder glaubt wirklich jemand im Ernst, dass sich die Menschen im aufkommenden Informationszeitalter weiterhin verarschen lassen wie im Mittelalter? Und bei einem größeren Handwechsel werden die neuen aufgeklärten Führungskräfte sicherlich niemals die alten Schulden der vergangen Epochen bzw. deren Führern tilgen - schon gar nicht für die Anleihehaltenden Langzeit-Profiteure der Betrugsregime! TB

19:40 | Leser Kommentar:
Zur 100jähringen Anleihe von Österreich: Laufzeit 100 Jahre, Zins 2,2% -> Gesamtzahlung pro Anleihe 100 € Rückzahlung plus 220 € Zinsen macht 320 € Gesamtzahlung. Nimmt man nun an, dass der Euro alle 15 Jahre seinen Wert halbiert (zu D-Mark Zeiten waren das alle 23 Jahre), dann sind 320 Euro nach 90 Jahren nur noch 26,67 Euro, gemessen an der Kaufkraft. Bei einer Laufzeit von 100 Jahren werden so aus 100 Euro inklusive Zinsen kaufkraftmäßig weniger als 27 Euro, da nutzen auch 2,2% Zins nichts. Ich sage nur Määääh. Deshalb soll man sich im Bereich Finanzen immer auf seinen Taschenrechner und seinen gesunden Menschenverstand verlassen.

02.10.2017

08:20 | fuw: Aktivisten haben Europas Grossunternehmen auf den Radar

Europa gerät verstärkt ins Visier von aktivistischen Aktionären. «Wir stellen eine klare Verschiebung der Vorstösse von den USA nach Europa fest», sagt Philipp Beck, Leiter M&A Deutschland der UBS. Zu den Hauptzielen der Aktivisten gehören Unternehmen aus der Schweiz, aus Deutschland und den Niederlanden.

Demokratisierung von Interessensgemeinschaften sollte ja immer zu begrüßen sein. Von "Aktivisten" zu "Lobbyisten mit Eigeninteressen" liegt jedoch oft nur ein schmaler Grat! Grundsätzlich gilt die Unschuldsvermutung - solange George S. nicht mitmischt......! TB