17.05.2026

07:29 | market: «US-Aktien waren nur äusserst selten derart teuer wie heute»

Der Kursschub kam wie aus dem Nichts: Seit Ende März sind die Börsen in New York rund 17% vorgeprescht. Getrieben von Technologieaktien markiert der Leitindex S&P 500 fast täglich einen Kursrekord. Investoren spekulieren darauf, dass der Boom im Bereich künstliche Intelligenz erst richtig beginnt, der Ölpreis bald deutlich sinkt und die Konjunktur auf einem robusten Wachstumskurs bleibt.
David Rosenberg sieht es anders.

Die gleiche Spezies homo oeconomicus, die 2000 „New Economy“ und 2007 „Immobilien können nicht fallen“ gebrüllt hat, entdeckt jetzt plötzlich ihre Liebe zu überteuerten US-Aktien – Timing wie ein Uhrwerk, nur hoid leider immer falsch. Wenn Märkte laut Studien so teuer sind wie zu Dotcom-Zeiten, fühlen sich Privatanleger offenbar magisch angezogen – wahrscheinlich, weil „teuer“ im Kopf als „sicher“ übersetzt wird und weil klasssiche Finanzmedien brav mithelfen. But nno worries: die Börse braucht genau diese Käufer am Hoch – irgendwer muss den Profis ja die Exit-Liquidity liefern. TB

16.05.2026

15:22 | Der Bondaffe: Ich wollte es noch einmal in Erinnerung rufen - die Zinsen bzw. Staatsanleihen steigen

Mit dem gestrigen Freitag, 15.05.2026, ist es nun endgültig passiert

Die 10jährige deutsche Bundesanleihe schießt markant nach oben und schließt bei 3,17%. Es hat lange gedauert.
https://www.cnbc.com/quotes/DE10Y-DE

Auch in Japan geht es mit der Rendite der 10jährigen Staatsanleihe nach oben, diese geht mit einer Rendite von 2,72% ins Wochenende.
https://www.cnbc.com/quotes/JP10Y-JP

In den USA geht es keinen Deut besser zu, die richtungsweisende 30jährige Staatsanleihe springt plötzlich, aber erwartet nach oben, packt die 5%-Reißleine wie ein 100-Meter-Läufer im Endspurt und verabschiedet sich mit einer Rendite von 5,12% in den Wochenschluß. Das ging schnell.
https://www.cnbc.com/quotes/US30Y

Das hat schon eine gewisse "momentumgetriebene Dynamik", denn neue Notierungsbereiche wurden zurückeroberzt, die man vor vielen Jahren auf dem Weg nach unten zurückgelassen hatte. Jetzt gehts es aufwärts.

Was dann alles passieren wird hat ein gewisser "Bondi Aff" KI-generiert musikalisch illustriert. Eines ist sicher: der Börsenbär ist los. Aber auch wenige Markbullen sind unterweges.

"Dann ist der Bär los"
https://www.youtube.com/watch?v=8K9E0f_JbIg

Was die globalen Zentralbanken jetzt machen werden? Ganz einfach, jetzt müssen diese die Leitzinsen erhöhen. Denn der Markt hat immer Recht, wie ein altes Sprichwort sagt. Sonst machen sich die Zentralbanken unglaubwürdig.

Und nebenbei. Ich glaub, der deutsche Verteidigungskrieg gegen den Feind im Osten findet nicht statt. Die Rheinmetall-Aktie fällt und fällt. Aktuell bei 1.117 EURO, nach Höchstkursen von kanpp 2.000 EURO im Oktober 2025 bzw. Februar 2026.
https://stock3.com/aktien/rheinmetall-121338

11.05.2026

19:03 | boerse-express: BayWa Aktie: 60 Prozent Schuldschein abgeschrieben

BayWa tauscht mitten in der tiefen Unternehmenskrise sein Kontrollgremium aus. Ein Gericht hat drei neue Expertinnen in den Aufsichtsrat bestellt. Die Personalien sollen Vertrauen schaffen. Die eigentliche Bewährungsprobe für den Agrarkonzern liegt jedoch bei den Banken. Die neuen Aufsichtsrätinnen bringen Fachwissen aus Agrarwirtschaft, Bau und Handel mit. Dr. Ines Kapphan kommt vom Marktforscher Kynetec. Solveig Menard-Galli war COO bei Wienerberger. Christine Rittner-Koch bringt Erfahrung als Personalvorständin der Lidl Stiftung mit.

Aktionäre müssen die Mandate auf der Hauptversammlung 2026 noch bestätigen. Wann diese stattfindet, ist völlig offen. Der Termin hängt vom Konzernabschluss für 2025 ab. Diesen erwartet BayWa erst im vierten Quartal 2026. Bis dahin fehlt Investoren die fundamentale Basis für eine Bewertung.

BayWa tauscht mitten im Krisenchaos den Aufsichtsrat aus, als würde man auf der Titanic kurz vor dem Eisberg noch neue Deko im Speisesaal aufstellen. Am Ende hängt das ganze Kartenhaus nur noch an einer Frage: Tun die Banken nochmal so, als wäre alles irgendwie rettbar? JE

08.05.2026

12:08 | bloomberglaw: Vorwürfe des Insiderhandels bei Fusionen und Übernahmen gefährden den Ruf großer Anwaltskanzleien

Die hochkarätigen M&A-Anwälte, die der Beihilfe zu einem massiven Insiderhandelsring beschuldigt werden, zeigen, wie große Anwaltskanzleien Reputationsschäden riskieren, wenn ihre Talente schwerer Verbrechen beschuldigt werden. Sieben Kanzleien – Goodwin Procter; Latham & Watkins; Sidley Austin; Weil, Gotshal & Manges; Wachtell, Lipton, Rosen & Katz; Willkie Farr & Gallagher; und DLA Piper – haben ehemalige Mitarbeiter, die in den Fall verwickelt sind, bei dem die Staatsanwaltschaft behauptet, dass Anwälte führender Fusion- und Übernahmekanzleien einem Insiderhandelsring Tipps zu einigen der größten Deals des letzten Jahrzehnts gegeben haben.

Die Vorwürfe „würden dem Ruf von Anwaltskanzleien mit Sicherheit schaden“, sagte Michael Frisch, Ethikberater am Georgetown University Law Center. „Ein großer Akteur, der eine Übernahme plant, dürfte zögern, eine Kanzlei zu beauftragen, deren Mitarbeiter in der Vergangenheit Informationen missbraucht haben.“

Die wussten bei den Kanzleien offenbar nicht, ob sie gerade einen Milliarden-Deal vorbereiten oder den Wettschein fürs nächste Yacht-Wochenende ausfüllen. Die Wall Street nennt das vermutlich „Mandantenservice mit Renditebonus“. JE

 

10:22 | reuters: Wetten auf den Ölpreis im Vorfeld der Iran-Kriegsnachrichten beliefen sich laut Berichten auf insgesamt 7 Milliarden Dollar.

Eine Reihe gut getimter Marktwetten auf fallende Ölpreise im Wert von bis zu 7 Milliarden Dollar im März und April erstreckten sich auf mehrere Börsen und verschiedene Kraftstoffarten und Derivate, kurz vor wichtigen politischen Ankündigungen des US-Präsidenten Donald Trump zur iranischen Politik, wie Händler, Marktexperten und eine Reuters-Analyse von Börsendaten ergaben. Die Höhe der Wetten übersteigt die zuvor gemeldeten Beträge von 2,6 Milliarden US-Dollar, die die US-Regierung bereits veranlasst haben, ihre Mitarbeiter vor der Nutzung nicht-öffentlicher Informationen zum finanziellen Vorteil zu warnen . Die US-amerikanische Warenterminhandelskommission (CFTC) ermittelt , wie eine mit dem Fall vertraute Person Reuters im April mitteilte, obwohl die CFTC eine Untersuchung noch nicht offiziell bestätigt hat.

Reuters konnte nicht feststellen, wer die Wetten platziert hatte und ob diese aus den USA oder anderswo stammten. Es handelte sich um Short-Positionen, also Wetten auf fallende Preise, bei Derivaten wie ICE- und CME-Rohöl-, Diesel- und Benzin-Futures.

dazu passend reuters: Ölpreise steigen aufgrund erneuter Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran

Die Ölpreise stiegen am Freitag, nachdem es erneut zu Kämpfen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran gekommen war. Dies bedrohte den brüchigen Waffenstillstand und zerstörte die Hoffnungen auf Fortschritte bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus, einer wichtigen Transitroute für Öl und Flüssigerdgas. Die Brent-Rohöl-Futures stiegen bis 6:50 Uhr GMT um 67 Cent bzw. 0,67 % auf 100,73 US-Dollar pro Barrel. Die US-Rohöl-Futures der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legten um 45 Cent bzw. 0,47 % auf 95,26 US-Dollar pro Barrel zu. Zum Handelsbeginn verzeichneten die Referenzsorten ein Plus von über 3 %.

"Zufällig“ Milliardenwetten immer Minuten vor Trumps Iran-Ansagen… sicher doch... Da hat bestimmt wieder der magische Ölhamster an der Wall Street am Glücksrad gedreht. Wenn in Washington jemand hustet, verdienen irgendwo plötzlich ein paar Leute hunderte Millionen. Nennt sich natürlich nicht Insiderhandel… sondern geopolitisches Frühwarnsystem für Freunde des Hauses. JE

04.05.2026

08:34 | fmw: DAX steigt trotz Öl-Schock: Wie lange geht das noch gut?

Insbesondere die jüngsten Quartalsberichte großer Tech-Konzerne wie Apple, Alphabet und Amazon stabilisierten die Aktienmärkte – ohne jedoch neue Wachstumsfantasie zu entfachen. Für den DAX stellt sich damit die zentrale Frage: Ist diese Stärke tragfähig oder lediglich eine technische Gegenreaktion im übergeordnet angespannten Umfeld?

Alles egal - hauptsache den Big7 geht's gut. 
Diese Einstellung ist nicht nur für Börsianer sehr gefährlich sondern auch für uns alle. 
Denn wir spielen diesen High-Tech-Giganten mit unseren Investments in die Hände und in wenigen Jahren werden wir draufkommen, dass wir nicht ienmal mehr unsere Haustüren auf- oder zusperren werden können, ohne dem Wohlwollen einer dieser Firmen - und die haben alles mit unserem Geld entwickelt. TB

03.05.2026

11:54 | FMW: Ölpreis auf Hoch: Wann kippt die Rally der Aktienmärkte?

Die Aktienmärkte markieren neue Höchststände, während gleichzeitig der Ölpreis ein Vierjahreshoch erreicht – eine Konstellation, die laut André Stagge historisch beispiellos ist und ökonomisch Fragen aufwirft. Während insbesondere der US-Leitindex S&P 500 von einer starken Berichtssaison und der KI-Dominanz von Tech-Konzernen profitiert, entwickelt sich der Energiemarkt in eine entgegengesetzte Richtung mit potenziell erheblichen Risiken. Die gleichzeitige Stärke beider Märkte deutet auf eine wachsende Divergenz hin, deren Konsequenzen bislang von den Aktienmärkten weitgehend ignoriert werden.

Auffällig ist dabei die unterschiedliche Betroffenheit der Regionen. Während die USA durch technologiegetriebene Geschäftsmodelle weniger sensitiv auf steigende Energiepreise reagieren, sind Europa und Asien deutlich stärker vom Ölpreis abhängig. Industrieunternehmen geraten hier zunehmend unter Druck, was sich bereits in einzelnen Unternehmensentwicklungen widerspiegelt. Stagge sieht darin ein strukturelles Problem: Ein dauerhaft hoher Ölpreis wirkt wie eine versteckte Steuer auf die Realwirtschaft und könnte mittelfristig die Aktienmärkte belasten.

Die Börse träumt vom KI-Wunder und ewigem Wachstum, die Realwirtschaft bekommt gerade die Rechnung für Geopolitik, Hormus-Sperre und Energiemangel präsentiert. Europa und Asien dürfen sich besonders freuen. Das nennt man dann „entkoppelt“. Bis die Realität die Illusion einholt. Und das wird wehtun. JE

01.05.2026

09:43 | fmw: Apple-Quartalszahlen über Erwartung – und 100 Milliarden Dollar Aktienrückkauf

Apple ist stolz darauf, heute das beste März-Quartal aller Zeiten vermelden zu können, mit einem Umsatz von 111,2 Milliarden US-Dollar und einem zweistelligen Wachstum in allen geografischen Segmenten“, sagte Tim Cook, CEO von Apple. „Das iPhone erzielte einen Umsatzrekord im März-Quartal, angetrieben von der außerordentlichen Nachfrage nach der iPhone 17-Produktreihe. Im Laufe des Quartals verzeichneten die Dienstleistungen einen weiteren Allzeitrekord, und wir freuten uns, bemerkenswerte neue Produkte in unser bisher stärkstes Sortiment aufzunehmen. Dazu gehörten das iPhone 17e und das iPad Air mit M4-Chip sowie die Einführung des MacBook Neo, das Kunden auf der ganzen Welt begeistert.“

Da bringens an Rekordgewinn von 30 Mrd zusammen und es fällt ihnen wirklich nichts besseres ein, als Aktien für 100 Mrd zurückzukaufen? 
Apferl-Innovation 2026: wenn da nix mehr einfällt, dann kauf dich halt selbst. TB

18:01 | Leser-Kommentar
Wers glaubt wird seelig. In Zeiten von KI. Und sie haben einen Plan?! 😎

30.04.2026

14:44 | Der Bondaffe: Die Zinsen steigen, die Staatsanleihenrenditen steigen. Jetzt wird es teuer.

 "Es ist vollbracht", möchte man sagen. Die Rendite für die 10jährige deutsche Bundesanleihe hat die 3%-Marke endgültig überwunden und notiert aktuell bei 3,10%. In Anbetracht der "gesamtglobalen" Umstände gibt es keine Gründe, warum Zinsen bzw. Festverzinslichenrenditen nicht steigen sollten, schon allein wegen der hohen Inflation. Und wenn der Renditeaufwärtsdruck zu groß wird, helfen auch keine Markteingriffe und Stabilisierungsversuche über Zinsterminkontrakte mehr.

https://www.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

Ich sehe bzw. empfinde aber trotzdem eine orchestrierte Aktion, was steigende globale Staatsanleihenrenditen angeht.

Die wegweisende 30jährige US-Staatsanleihe steht mit aktuell 4,98% knapp unter der extrem wichtigen 5%-Marke: https://www.investing.com/rates-bonds/u.s.-30-year-bond-yield

Mit Blick auf Japan wurde von der obligatorischen 10jährigen japanischen Staatsanleihe heute die Marke von 2,5% überschritten. Aktuell notiert diese bei 2,52%. https://www.investing.com/rates-bonds/japan-10-year-bond-yield

Auch die Geldmarktzinsen in Japan steigen weiter an, diese Zinssätze sind maßgebend für die sogenannten Carry-Trades, da diese Carry-Trades auf der Kreditseite, hier die japanischen Geldmarktzinsen, und niedrige Notierungen verlangen, sonst funktionieren diese Art Trades nicht. Aber auch hier steigen die Zinssätze. Der 3-Monats-Zinssatz liegt noch bei 0,83% aktuell, aber die 1,0% sind schon in Reichweite. https://www.investing.com/rates-bonds/japan-3-month-bond-yield

Der Zins bzw. die Rendite ist der "Preis des Geldes". Das sollte man niemals vergessen. Steigt der Preis des Geldes führt dies zu unglaublichen Verwerfungen bzw. Verzerrungen, gerade auf der Kreditseite. Wenn die aktuelle Bundesregierung 197 Milliarden EURO neue Schulden beschließt, Zweck, sie fließen also nicht etwa in neue Krankenhäuser, Schulen oder Straßen, sondern werden benötigt, um Altschulden zu begleichen, und der nächste Schulden-Hammer wartet bereits, wird es diese neuen Schulden sehr voraussichtlich nur zu höheren Renditen bzw. Zinssätzen geben. Wenn die Bonität aufgrund hoher Schuldenaufnahmen sinkt, steigt der Preis des Geldes. https://www.bild.de/politik/inland/gleich-beschliessen-merz-und-klingbeil-197-milliarden-euro-neue-schulden-69f19d1b792e2c3e9d47d331

Und irgendwo über einer Rendite von 3,5% für die 10jährige Bundesanleihe beginnt die Kernschmelze des Bundeshaushalts und wird systemrelevant. Ein systemisches Risiko wird plötzlich durchschlagend, gut, es wird deshalb nicht plötzlich, aber erwartend durchschlagend, weil man vorher nie darüber gesprochen hat.

Beispielsweise treffen höhere Bauzinsen die Häuslebauer, vor allem diejenigen, die beabsichtigen zu bauen. Und dann gibt es noch die Peripherie am Rande, die auch davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir kommen zu den Anekdoten im Vorübergehen, den Kollateralschäden. In meiner Umgebung gibt es einen Steuerberater, der 2020 exklusive neue Geschäftsräume bezogen hat. Jetzt, 2026, zieht man wieder um und ganz so exklusiv wird es wohl nicht mehr werden. Zieht man da die Reißleine, schmilzt die Kundschaft weg? Auch im Notarbereich sehe ich Interessantes. Added Value Maßnahmen wie Grundbuchlöschungen, die man nicht unbedingt braucht, oder beurkundete Vorsorgevollmachten, es geht auch ohne Notar, könnten schon ein Hinweis sein, dass die repräsentativen teuren Lagen in den Innenstädten zum pekuniären Problem werden, hauptsächlich deswegen, weil die Maßnahmen von Grundbucheintragungen und Grundbuchveränderungen weniger werden.

Und noch ein Gschichterl fällt mir ein, das ich gehört habe. Da waren die zwei Brüder, die auf einem geerbten Grundstück eine Doppelhaushälfte zum eigenen Gebrauch bauen wollten. Beide haben gut dotierte, außerhalb der gewöhnlichen Berufssparten lokalisierte Tätigkeiten und ganz wichtig, die beiden brachten sogar Eigenkapital mit. Aber das war der Bank unter Kreditgesichtspunkten und der flatternden Bonität zu wenig. Die beiden stellten einen Kreditantrag, bekamen aber kein Geld, ein Segen, möchte ich sagen, die beiden sind wahrscheinlich an einer Katastrophe vorbeigeschlittert. Aber letztendlich ziehen die Banken die Kreditzügel bei steigenden Staatsanleihenrenditen an. Steigende Bauzinsen bringen die Bautätigkeiten zum Erliegen.

Einen habe ich noch, selbst erlebt, ganz frisch, nicht ganz zum Thema gehörig, mehr in die Rubrik Motor und Survival verortet, aber egal. Da gibt es die Nachbarin, die einen Gutachter von der DEKRA brauchte, um einen Autoschaden zu schätzen. Der Gutachter kam und man kam ins Gespräch über Elektroautos, welches der Gutachter als Geschäftswagen fuhr, und die Dame lenkte das Gespräch auf das Thema Elektroautos, speziell auf die Batterien. Dann ließ der Gutachter jede Zurückhaltung fallen und meinte, die Batterien von Elektroautos sind der letzte S....ssdreck und nach 100.000 Kilometer Fahrleistung wären die E Autos ein Totalschaden. Ich meine, das sagt jetzt nicht irgendwer. Das sagt ein Gutachter von der DEKRA.

Wie auch immer. Wer sich einen Spaß machen will, sollte versuchsweise bei einer Bank einen Kreditantrag für ein Elektroauto stellen. Das wäre schon interessant, wie sich die Bank unter Kreditvergabegesichtspunkten verhält. Aber wahrscheinlich funktioniert dieses Modell gar nicht, geht alles über Leasing. Aber wenn die Zinsen steigen, wird auch Leasing teurer.

27.04.2026

06:03 | fmw: Wie Trump die Aktienmärkte fest im Griff hat

Donald Trump bewegt die Aktienmärkte derzeit stärker als klassische Faktoren wie Konjunkturdaten oder Geldpolitik, da seine Aussagen und Social-Media-Beiträge laut Fundstrat die extremsten Tage im S&P 500 prägen. In den vergangenen 15 Monaten waren Händler eng an seine spontane und zum Teil unberechenbare Kommunikation gebunden, insbesondere seit seinem Amtsantritt im Januar. Analysten wie Hardika Singh sehen darin eine historisch beispiellose Einflussnahme eines US-Präsidenten auf die Märkte.

Trump, der Neuseeländische Hirtenhund der die Börsenchafe von einer Ecke in die andere treibt, betreibt damit Eingen- und (wenn schon das alles geschehen muss) hoffentlich auch Staatsfinanzierung. So lange es freiwillig Deppen gibt die sich hin und hertreiben lassen, ist ja alles ok. Besser als überbordende Zwangsabgaben (wie bei uns). TB

26.04.2026

07:19 | fmw: Bären aufgepasst: Aktienmärkte vor dem Undenkbaren?

Die Aktienmärkte markieren neue Rekordstände, während gleichzeitig geopolitische Spannungen, erhöhte Ölpreise und anhaltende Inflationssorgen bestehen – eine Konstellation, die auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Besonders der S&P 500 erreicht dabei neue Höchststände und steht sinnbildlich für die aktuelle Marktdynamik. Doch laut der Analyse von Bravos Research mit dem Titel „Das Undenkbare steht den Aktien bevor“ liegt der Schlüssel zum Verständnis weniger in der realen wirtschaftlichen Stärke als vielmehr in der Entwicklung der Geldpolitik und der Währungsbasis.

Marktdynamik: Neusprech für "das Parken von nicht wirklich produktiven überschüssigem aber zur Aufrechterhaltung des Systems wichtigen Geldes!" TB

23.04.2026

14:56 | ansage: Während die Wohnungsnot in Deutschland immer größer wird, fördert die Bundesregierung den Wohnungsbau in der Ukraine

Mittlerweile ist man an einem Punkt angelangt, an dem sich ohne Übertreibung nüchtern konstatieren lässt: Das, was diese Bundesregierung verbricht, würde in vermutlich 80 Prozent aller Staaten dieser Erde nicht nur zu einer sofortigen Absetzung der Regierung durch das Parlament, einen Bevölkerungsaufstand oder Militärputsch führen, sondern ohne jeden Zweifel einen Prozess wegen Landesverrat nach sich ziehen. Noch nie hat eine deutsche Regierung so eklatant gegen die Interessen des eigenen Volkes verstoßen, Steuergeld ins Ausland veruntreut, ihre eigentlichen Aufgaben verraten und die innere wie äußere Sicherheit des eigenen Landes aufs Spiel gesetzt. Es ist nichts anderes als nackte Sabotage von oben, betrieben von Verrückten und Wahnsinnigen in einer Parallelwirklichkeit und abgenickt von einem Bundeskanzler, dem jede charakterliche, persönliche und politische Eignung für sein Amt fehlt und der alle, ausnahmslos alle behaupteten Prinzipien, eigenen Zusagen und Wahlversprechen vorsätzlich gebrochen hat, um sich von gemeingefährlichen Hasardeuren an der Macht halten zu lassen.

Was gestern mehr beiläufig bekannt wurde, mochten die meisten politischen Kommentatoren nicht glauben: Die Bundesregierung will nun „bezahlbaren sozialen Wohnraum“ fördern; eigentlich eine gute Nachricht angesichts des katastrophalen Wohnraummangels in Deutschland. Doch, Moment: Das Vorhaben ist gar nicht auf Deutschland bezogen – sondern gilt dem Staat, dem sich diese Regierung und dieser Kanzler vorrangig verpflichtet fühlen – der Ukraine! Das ist kein schlechter Scherz, sondern bitterer Ernst.

Fritz und Konsorten bauen lieber Häuser für Ukrainer, während Deutsche auf der Straße verrecken... Deutschland zuletzt, das war nie ein Slogan, das ist das Programm JE

17:24 | Die Eule
werter JE, in Deutschland kann man kein, für einen Normalverdiener bezahlbarer Wohnraum mehr gefördert werden. Exzellente Umweltauflagen und Bauvorschriften machen den Wohnraum inzwischen so teuer, dass sich den nur noch Doppel-Besserverdienende leisten können. Für Normalverdiener gibt es immerhin noch preiswerte Angebote in Mobilhomes auf Campingplätzen. Da aber die Firma des Schwarzen Steins auch Anteile an großen Wohnbaugesellschaften besitzt, muss natürlich schon auf Grund der freundschaftlichen Verbundheit des Staates dafür gesorgt werden, dass auch auf diesem Weg Geld in die Kassen des Schwarzen Steins fließt.

18:01 | Monaco
Wohnungsbau in der Ukraine, ist wie Duschen vorm Schlammcatchen...

21.04.2026

08:01 | wallstreet-online:  760 Mio. Dollar auf fallende Ölpreise gesetzt – Minuten vor Öffnung von Hormus

Eine spektakulär getimte Öl-Wette kurz vor der Wiederöffnung der Straße von Hormus sorgt für neue Zweifel an der Integrität der Finanzmärkte. Nur rund 20 Minuten bevor Irans Außenminister die Passage für Handelsschiffe freigab, setzten Investoren laut Marktdaten rund 760 Millionen US-Dollar auf fallende Ölpreise. Wenige Minuten nach der Ankündigung brach der Preis für Brent-Rohöl um bis zu elf Prozent ein – die Wette ging damit auf.

Der Vorgang reiht sich in eine Serie auffällig präziser Geschäfte rund um den Konflikt im Nahen Osten ein. Bereits Ende März und Anfang April waren laut Reuters und anderen Medien milliardenschwere Positionen kurz vor wichtigen politischen Wendungen eingegangen worden. Nun wächst der Verdacht, dass einzelne Marktteilnehmer über nicht öffentliche Informationen verfügt haben könnten. Besonders laut äußerte sich der Krypto-Ermittler FatMan, der durch Recherchen zum Terra-Luna-Kollaps bekannt wurde. Auf der Plattform X behauptete er, "Trump-Insider" hätten an solchen Geschäften am Samstag rund 85 Millionen US-Dollar und insgesamt etwa 3,9 Milliarden US-Dollar verdient. Belege für diese Vorwürfe legte er nicht vor.

Krieg, Diplomatie, Sanktionen… für den Normalbürger Tragödie… für die Eingeweihten halt einfach ein gut getimter Jackpot… Aber Insiderhandel gibts nicht… das sind nur besonders talentierte Hellseher mit Bloomberg-Terminal… JE

20.04.2026

08:20 | focus: Die mysteriösen Mega-Wetten kurz vor großen Iran-Nachrichten

Unbekannte Trader setzen 760 Millionen Dollar gegen den Ölpreis. Nur Minuten später folgt die Nachricht, die den Kurs abstürzen lässt. Es ist bereits das dritte Mal. Im Video oben: 760-Millionen-Wette auf Öl nur 20 Minuten vor Hormus-Öffnung Gestern um 14:24 Uhr registrierten Händler an den Ölbörsen eine ungewöhnlich große Wette. Innerhalb weniger Minuten platzierten sie Positionen von rund 760 Millionen Dollar auf fallende Ölpreise. Kurz darauf wurde bekannt: Der Iran öffnet die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr. Brent-Öl stürzte zeitweise um bis zu 11 Prozent ab.

Was stutzig macht, ist das Timing. Die Trades lagen rund 20 Minuten vor der offiziellen Meldung. Nach Marktdaten zählt diese Transaktion zu den größten Einzelbewegungen des gesamten Handelstages. Es ist nicht das erste Mal. Ende März tauchten Positionen von rund 500 Millionen Dollar auf, Anfang April waren es knapp 950 Millionen. Jedes Mal folgte kurz danach eine marktbewegende Nachricht, meist mit geopolitischem Hintergrund. Zufall? Vielleicht. Aber das Muster fällt auf. Die US-Aufsichtsbehörde CFTC hat Ermittlungen aufgenommen. Sie wertet Handelsdaten aus und fordert Informationen zu den beteiligten Marktteilnehmern an. Ein Behördensprecher erklärte, die Integrität der Energiemärkte habe höchste Priorität.

Kommentar des Einsenders
Zufall...- frägt der Focus? Wie naiv. Der passende Kommentar des Nutzers "Dude diese Leute manipulieren die Märkte zu Ihrme Vorteil seit Jahrzehnten, dann will der Focus plötzlich aufklären?

Mysteriös? Bitte was daran soll mysteriös sein, wenn ein paar Menschen mit viel zu viel Geld Kriegswetten abschließen? Ja Kriegswetten, nicht einfach nur rohe Marktmanipulation. Hier wird offensichtlich auf Krieg gewettet!
Krieg wird in allen Aspekten angezettelt, wie's auch immer nur möglich ist.
Soros damals in Japan die Märkte zu seinem Vorteil manipuliert und wurde deshalb des Landes verwiesen....." ...So läuft das Spiel.

dazu passend: Warum du dieses Spiel nicht gewinnen kannst...

War kurz vor 9/11 das Gleiche JE

19.04.2026

04:50 | krone: Insider-Wette? Millionen auf Öl-Preissturz gesetzt

Innerhalb von nur einer Minute, zwischen 14.24 Uhr und 14.25 Uhr unserer Zeit, verkauften Investoren am Freitag insgesamt 7990 Einheiten an Futures für die Rohöl-Sorte Brent. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Daten der Londoner Börse. Dieser Handel war zu dem Zeitpunkt 760 Millionen US-Dollar (rund 646 Mio. Euro) wert.I

Ich kann und will eigentlich nicht verstehen, dass momentan irgendjemand nennenswerte Summen an den Börsen setzt. Gegen Zentralbanken als dominanten Machtfaktor an den Börsen war es schon sehr schwer aber gegen das Weiße Haus hat man einfach keine Chancen. Und auch am morgigen Montag werden wieder einige ziemlich blöd schauen (Iran "schließt" wieder Hormusz - genau am Wochenende). Ich habe - da noch immer in Hongkong - morgen früh den Vorteil, mri das Blutbad der Öl-Shorties live anzuschauen.
Selber Schuld! TB

Sehen Sie dazu auch meine Cover-Story vor wenigen Tagen! TB

Bildschirmfoto 2026 04 19 um 10.56.05

18.04.2026

14:30 | focus: 760-Millionen-Wette auf Öl nur 20 Minuten vor Hormus-Öffnung

Binnen einer Minute setzen Trader 760 Millionen Dollar auf fallende Ölpreise. Kurz darauf verkündet Irans Außenminister die Öffnung der Straße von Hormus. Die US-Aufsicht prüft, ob Insider am Werk waren. Am 17. April wurden zwischen 14.24 und 14.25 Uhr deutscher Zeit 7990 sogenannte Brent-Futures verkauft. Dabei handelt es sich um Terminverträge, bei denen sich Käufer und Verkäufer heute auf einen künftigen Ölpreis einigen. Kurz gesagt: Die Händler wetteten darauf, dass der Ölpreis fällt. Der Gesamtwert lag bei rund 760 Millionen Dollar. Es handelte sich damit um die größte Einzelbewegung an diesem Tag. So berichtet es die Nachrichtenagentur Reuters.

Rund 20 Minuten nach dieser Transaktion erklärte Irans Außenminister Abbas Araghchi: Die Straße von Hormus sei für Handelsschiffe wieder vollständig geöffnet, solange eine Waffenruhe gelte. Der Markt reagierte sofort: Der Preis für die Nordsee-Rohölsorte Brent fiel auf 88,73 Dollar je Barrel, die US-Sorte WTI auf 84,44 Dollar. Heizöl verbilligte sich um etwa zehn Prozent, Benzin um rund fünf Prozent. Es war das zweitgrößte Tages-Minus am Ölmarkt seit Beginn des Iran-Krieges.

Wahrscheinlich einfach ein besonders talentierter Kaffeesatzleser… Willkommen im freien Markt… Eintritt frei… nur gewinnen tun immer dieselben… JE

13.04.2026

14:27 | Der Bondaffe: "ES IST OFFIZIELL: Der US-Anleihemarkt hat gerade die Federal Reserve gebrochen"

Es gibt einen "Marktmechanismus" an den Festverzinslichenmärkten, den keiner bemerken will. Er steht auch nicht in volkswirtschaftlicher Literatur, denn die strenge Volkswirtschaft hat mit Marktpsychologie wenig am Hut. Ab und zu gibt es dann doch ein Video oder einen Artikel, der näher auf diesen Mechanismus eingeht und sagt, es gibt dieses Phänomen tatsächlich. Hier wird er beschrieben und es wird näher darauf eingegangen (Ich bin also nicht allein, dem das auffällt).

https://www.youtube.com/watch?v=nO4cpR3-e-U

"ES IST OFFIZIELL: Der US-Anleihemarkt hat gerade die Federal Reserve gebrochen"

Anleger sollten sich ganz warm anziehen, denn dieser Prozess läuft schon. Die Leitzinssenkungen der Zentralbanken sind am Ende angekommen und die Marktrenditen für Staatsanleihen steigen schon. 10-Jahre-Deutsche Bundesanleihe jetzt bei 3,07%, Japan-10-Jahre Höchststand bei 2,47% und USA 10 Jahre bei 4,33% aktuell.

https://www.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

https://www.investing.com/rates-bonds/japan-10-year-bond-yield

https://www.investing.com/rates-bonds/u.s.-10-year-bond-yield

Es funktioniert (scheinbar) nicht mehr. Die Marktrenditen für Staatsanleihen steigen weiter und selbst die Stabilisierungsbemühungen (In Form von Anleihekäufen) der Zentralbanken fruchten nicht mehr. Das sieht man deutlichsten in Japan.

Was wird passieren? Ich habe es schon oft geschrieben. Kreditzinsen aller Art werden steigen und die Kurse für die Festverzinslichen gehen aufgrund der Renditeanstiege zurück. Und dann werden wir das unvermeidliche, aber relativ seltene Phänomen sehen. Die Kurse für festverzinsliche Papiere und Aktien gehen in einem sich auftuenden Zeitfenster gleichzeitig und gemeinsam zurück. Das wird eine "starke" Bewegung werden.

Solange der Iran-Konflikt anhält werden sich die real- und gesamtwirtschaftliche Situation der Nationen auf dieser Welt verschlechtern und die Schulden wachsen sowieso ungebremst. Das ist Unterstützung und Auslöser gleichzeitig für diesen Prozess. Wer Aktien und Festverzinsliche hat wird extrem spannende Tage erleben. Ob sich die Krpytowähungen anschließen? Wir werden sehen. Denn es gilt eines: Der Markt hat IMMER RECHT (und nicht die Zentralbank).

09.04.2026

03:43 | fmw: Wie lange hält die S&P 500-Rally trotz fragiler Waffenruhe?

Der S&P 500 hat am Mittwoch deutlich zugelegt, nachdem Präsident Donald Trump eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg angekündigt hat. Im Zuge einer globalen Erholung an den Aktienmärkten übersprang der US-Leitindex zeitweise die Marke von 6.800 Punkten und lag damit nur noch rund 3 % unter seinem Rekordhoch von Ende Januar. Die Marktteilnehmer zeigen sich wieder risikofreudig, während einige Wall-Street-Analysten von JPMorgan und Goldman Sachs vor dem Short Squeeze warnen. Die zentrale Frage bleibt, ob die Erholungsrally nur eine kurzfristige Pause darstellt oder ob die Rekordstände wieder in den Fokus rücken.

Trump hat die Welt mitsamt ihrer Wirtschaft in ein derartiges Chaos geführt, dass selbst die von ihm so gepamperten (oder wars umgekehrt?) Big7 a la longue den S&P nicht mehr retten werden können. TB

02.04.2026

11:45 | ntv:  Mehr als 99 Prozent Verlust seit Höchststand - Fleischersatz-Aktie stürzt erneut ab

Ein negativ aufgenommener Geschäftsbericht lässt die Aktien des angeschlagenen Fleischersatz-Herstellers Beyond Meat einbrechen. Die Titel rutschen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um rund zehn Prozent ab. Der Anbieter von pflanzlichen Burger-Patties und Würstchen blieb mit Quartalszahlen und Ausblick hinter den Markterwartungen zurück. Die Kalifornier kämpfen seit längerem mit einer schwachen Nachfrage, da Verbraucher vermehrt zu günstigeren natürlichen Alternativen als zu verarbeiteten Produkten greifen. Seit dem anfänglichen Boom in den Jahren 2019-2021 ist die Aktie von rund 155 Dollar auf 70 Cent abgestürzt.

... vielleicht sollte man die Verluste auch in Geldersatz berechnen .. SojaEuro oder VollkornDollar.  TS