05.10.2022

12:52 | imf: How Illiquid Open-End Funds Can Amplify Shocks And Destabilize Asset Prices

Investmentfonds, die schwer verkäufliche Vermögenswerte halten, aber tägliche Rücknahmen anbieten, können Volatilität auslösen und die Auswirkungen von Schocks verstärken, insbesondere in Zeiten von Marktstress.

Letztlich wird es nur zwei Möglichkeiten geben: Entweder es werden Fonds und Produkte mit einem erheblichen (Liquiditäts-)Mismatch komplett verboten oder die Haftung der Manager muss ausgeweitet werden, z. B. indem bei Bonus-Zahlungen automatisch Malus-Zahlungen im Misserfolgsfalle fällig werden. Solange das Einkommen von Managern - und mit gewissen Abstrichen auch von Aktionären - schief zugunsten der Risikonahme verteilt ist, braucht man nicht überrascht sein, wenn es immer und immer wieder zu katastrophalen Verlusten infolge falscher Risikoabschätzungen kommt. AÖ

03.10.2022

19:14 | Leser-Zuschrift: Paper-Silver-Spike

NYC heute Vormittag, stark bewölkt 12°C, Frisur sitzt. Achja, Papier-Silber im Moment +8%:
https://finance.yahoo.com/quote/SI%3DF?p=SI%3DF
Ob da mehr im Busch ist? Keep an eye on that.

Danke, verfolgen wir werter Leser! Ein ordentlicher Schnalzer... OF

12:34 | wolfstreet: Big Tech Stocks Plunge with Spooky Parallels to Dotcom Bust: -25% to -66% from Highs so Far

Das unschöne Ende dieser Bärenmarktrallye verstärkt die gespenstischen Parallelen zur Dotcom-Pleite, die ebenfalls durch eine Rallye im Sommer 2000 unterbrochen wurde, als der Nasdaq Composite um 33 % anstieg, ohne seinen vorherigen Höchststand zu erreichen, und schließlich um 78 % einbrach, wovon er sich erst 15 Jahre später, im Juli 2015, vollständig erholte, nachdem die Federal Reserve mit QE Billionen von US-Dollar auf den Markt geworfen hatte. Damals lag die Inflation jedoch weit unter dem Ziel der Federal Reserve. Jetzt tobt die Inflation weit über dem Ziel der Federal Reserve. Seit dem Ende der Bärenmarktrallye dieses Sommers am 16. August ist der S&P 500 Index um 16,7 % und der Nasdaq um 19,5 % gefallen, beide liegen damit nur knapp über dem Niveau von Februar 2020.

Der "ArKK Innovation ETF" von Cathie Woods liegt von seinem Hoch im Februar 2020 aus gerechnet fast 80% im Minus, im Jahresvergleich mit fast 70% im Minus, selbstverständlich nominell. Real sind es dann noch einmal rund 10% mehr. AÖ

02.10.2022

14:47 | Leser-Zuschrift "Zu wenig beachtet?"

Wir haben gerade einen wenig beachteten Anleihe crash. Auch die Anleihen von Österreich schauen wenig beschaulich aus.

https://produkte.erstegroup.com/Retail/de/Products/Bonds/Types/Government_bonds_Austria/All_products/index.phtml

Die 100 jährige ist so richtig unter die Räder gekommen

Wenn man schon am Anfang so unfit ist wird man sicher keine 100 Jahre alt! TB

Bildschirmfoto 2022 10 02 um 16.50.46

01.10.2022

07:54 | stansberry: danielacambone mit Rick Rule

Rick glaubt auch, dass es sinnlos ist, zu versuchen, zu prognostizieren, wie lange die Fed die Zinsen weiter anheben wird, und ermutigt die Anleger, sich stattdessen auf die Stärkung ihrer Portfolios zu konzentrieren. Er sagt: "Die Zeit, die man mit dem Versuch verbringt, Märkte mit so vielen Variablen wie es sie gibt, vorherzusagen, ist der Versuch, das Unwissbare zu kennen."

Abschließend ermutigt Rick die Menschen, sich von der hohen Inflation und der grassierenden Marktvolatilität nicht überwältigen zu lassen. Er sagt, das Beste, was Sie jetzt tun können, ist, an Ihrer Anlagestrategie festzuhalten und keine unüberlegten Entscheidungen zu treffen.

Rick sagt: "Kontrollieren Sie, was Sie kontrollieren können. Lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand walten. Kaufen Sie qualitativ hochwertige Unternehmen, die viel freie Liquidität erwirtschaften und eine solide Bilanz haben. Leben Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten."

17:17 | Nukleus
Geld mit Geld machen, dieses Optionstor wird sich im Westen wohl schneller schließen, als man es sich vorstellen kann. Die ganzen „Finanzprofis“ werden wohl ein anderes Problem bekommen als Rendite. Was wird dies wohl sein? Liebe b.com Leser und b.com Gestalter, was für ein Problem wird das wohl sein? Wer hier nur 1 plus 1 rechnen kann der weiß das schon! Wenn viele Firmen nicht insolvent gehen, weil diese vorher aufhören herzustellen, also verhindern damit die Insolvenz...so Hobert Rabeck und deshalb nichts mehr herstellen, weil sie nichts mehr herstellen und dadurch keine Produkte mehr verkaufen können, kann man auch keine Produkte mehr kaufen. Ja, so hirnverbrannt muss man so was leider formulieren, da es viele sonst nicht ansatzweise verstehen! b.com Leser und b.com Versteher natürlich nicht gemeint.

Nun denn, nun denn, nun denn...was für ein Problemchen werden wir wohl haben? Wenn nichts produziert wird und man nichts in den Handel bringen kann, wird man nichts kaufen können.

Gut, mit seinen gewitzt erwirtschafteten Papierrenditen wird man natürlich prima Papierchen kaufen können, welche prima Papierrendite abwerfen.

Ich bin ja eher der Pessimist, gar Apokalyptiker in Investmentfragen, nicht im realen Leben, da bin ich Pragmatiker. Investment ist immer mehr Kaffeesatzleserei, was wäre wenn und der Pragmatismus bezieht sich auf das hier und jetzt – situationsbezogenes Handeln – wie komme ich mit dem mir jetzt zur Verfügung stehenden Mitteln klar.

Und so kommen wir wieder zur Optionalität, welche Möglichkeiten stehen mir offen? Und die Möglichkeiten dieser Papierrenditefuzzies sind total beschissen, sie kennen eben nur ihren ganzen Papierdreck, der wirklich mal gut funktioniert hat, aber dieser Zyklus endet – die Modalitäten der Zeit ändern sich radikal.

Vor geraumer Zeit schrieb ich hier schon einmal über die „Energiesubventionierung“ - gut man kann sich nicht alles merken, wie die sogenannten „Wunderkinder“ unter uns. Was ist damit gemeint? Die Globalisierung beruhte vor allem auf diesem Konzept der Energiesubventionierung, ebenso die gesamte Industrie – alles – Landwirtschaft, Tourismus, Sozial, Bau, Chemie, Elektronik...alles eben. Energie war überreichlich da. Aus 4 kcal wurde NUR 1 kcal Lebensmittelenergie. Ja, auch beim Biosprit hat man diese verheerend schlechte Energierendite.

Für den „Großen Rücksetzer“ muss man nur den Energiehahn zudrehen.

Energie ist überreichlich vorhanden immer und überall. Wer tatsächlich glaubt, fossile Energieträger seien fossil, den haben sie ordentlich mit dem Klammerbeutel gepudert. 100m dicke Biomasseschichten...wo gibt und gab es so etwas jemals? Dann soll es wie durch ein Wunder auch noch luftdicht abgeschlossen worden sein? Reinstes Anthrazit...also fast reinen Kohlenstoff, wo sind den die anderen Elemente des Lebens hin gekommen? Nur mal so als Denkaufgabe – solche Überlegungen sind für einen echten Investor nichts ungewöhnliches.

Was machen die sogenannten Eliten seit tausenden von Jahren? Sie sammeln und speichern Wissen und Erfahrungen. Diese Eliten haben jede Menge Erfahrungen mit technologischen Revolutionen, soll heißen, sie sind sich einer unvorhergesehen Dynamik durch so einer Revolution bewusst. Nochmal, Die Psychologie der Massen von Gustave Le Bon ist über 100 Jahre alt.

Der Untergang von Rom ist sehr gut dokumentiert, schaut euch bitte die damalige Dynamik an, welche man 1 zu 1 auf die heute Situation übernehmen kann. Die Gewerke damals waren auf die anderen Gewerke angewiesen – dazu muss man die ganzen Dienstleistungsgewerke mit einbeziehen. Wie abhängig sind die verschiedenen Gewerke heute voneinander? Was ist „Kaltstartfähig“? Bitte hier besonders auf die landwirtschaftliche Industrie das Augenmerk richten.

Wo lag damals und heute noch der große Schwachpunkt? Es war die Abhängigkeit vom fremden Wissen und fremder Fähigkeit. Wissen A sorgt dafür das Wissen B bestehen kann und Wissen B sorgt dafür das Wissen A bestehen kann. Ohne Essen keine Medizin und ohne Medizin hohe Todesraten bei den Essensherstellern. Übereffektivität = fehlende Redundanz = Abhängigkeit von einem überspezialisiertem Hersteller = keinerlei Antifragilität.

Wem gehört Bitcoin? Bitcoin gehört den Energielieferanten! Alles konzeptbasierte wird wertlos, wenn es keine Energie mehr gibt – also muss ein Investor sich die Frage stellen, was alles auf einem Konzept basiert und was antifragil gegenüber einem Konzept ist. Bitcoin basiert auf einem Konzept, welches auch noch vollkommen fehlerhaft umgesetzt wird – dem Geld. Die Medizin basiert rein auf einem profitwirtschaftlichen Konzept, auch wenn es 99% der Menschen nicht wahr haben wollen.

Also: Was kann ich mir heute für das Konzept Geld kaufen und was morgen und was in einem halben Jahr? Wenn man keine Energie mehr hat, kann man nichts mehr produzieren, also kann man dann auch nichts mehr kaufen.

Was wird wohl mit den Altenheimen passieren? Auf welchem Konzept basiert ein Altenheim? Wie wird man die Energiekrise im Altenheim handhaben? Wie werden die Kosten umgelegt? Da viele die Arbeit verlieren, werden wohl viele Alte wieder aus den Altenheimen genommen.

Woher sollen die Medikamente kommen, bei einer Energiemangellage, bei fehlendem werthaltigem FIAT? Haben wir es mit einer Panikmache zu tun in der Energiefrage? Wie oft hört ihr im Umfeld, aber uns geht es doch noch gut?

19:51 | Leser-Kommentar
Zu…… Wem gehört Bitcoin? Bitcoin gehört den Energielieferanten. Das glaube ich nicht, denn eigentlich müsste er ja Satoshi Nakamoto gehören.
Die Frage ist nur wer ist das? Damit niemand darauf kommt, haben sie einfach ein Wort gestrichen.
( S) atoshi (N)akamoto (B)itcoin Schweizer National Bank
Das wahre Geheimnis dieser 22 Buchstaben nehme ich mit ins Grab.
Da kommt sowieso niemand drauf, außer man ist so irre wie die und ich.
Ich hab euch lieb Römer

30.09.2022

08:20 | fmw: Bank of England verhindert Lehman-Crash 2.0!

Die Bank of England hat mit ihrer Intervention eine Lehman-Crash 2.0 verhindert! Denn hätte die Bank of England nicht eingegriffen, wären Pensionsfonds pleite gegangen und hätten damit eine Kettenreaktion ausgelöst, die wir ähnlich nach der Lehman-Pleite 2008 gesehen haben, als die Märkte austrockneten. Denn der Sturz eines Players zieht andere Player mit nach unten, weil diese über Finanztransaktionen vernetzt sind – mit der Folge eins Crash. Die britischen Pensionskassen waren mit einer Billion Pfund in langlaufenden britischen Anleihen (Gilts) investiert und bekamen Margin Calls nach dem extremen Anstieg der britischen Renditn aufgrund der erratischen Politik der Truss-Regierung. Ohne die Intervention der englischen Notenbank wären diese Pensionskassen insolvent gewesen – wodurch die Ersparnisse der Briten sich praktisch in Luft aufgelöst hätten! Eine Notenbank im Panik-Modus von Straffung der Geldpolitik zu neuem QE in Rekordtempo!

Selbstverständlich gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Denn ein Entkommen aus diesem wahnwitzigen Pyramidenspiel ist schlichtweg nicht möglich. Offen ist nur, ob die Bereinigung (hoch-)inflationär oder deflationär erfolgt. Die BoE hat sich allem Anschein nach für die erste Variante entschieden. AÖ

29.09.2022

17:28 | finanzen: Porsche-Aktie feiert Börsendebüt: Porsche-Börsengang durchwachsen - Porsche-Aktie legt nach starkem Erstkurs weiter zu

911 Millionen Porsche-Aktien gibt es - ein Teil davon ist nun an der Börse öffentlich handelbar. Insgesamt wurden inklusive Mehrzuteilungsoptionen 113.875.000 stimmrechtslose Vorzugsaktien des Sportwagenherstellers ausgegeben. Angeboten wurden die Titel in einer Preisspanne zwischen 76,50 und 82,50 Euro. Schlussendlich wurde die Porsche-Aktie am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne am Markt platziert, der Aktienpreis wurde am Mittwoch auf 82,50 Euro festgelegt. Der Löwenanteil der Aktien ging laut Porsche an große Investoren. Privatanleger erhielten lediglich 7,7 Prozent des Platzierungsvolumens. Wegen der Überzeichnung des Angebots hätten nicht alle privaten Aktionäre berücksichtigt werden können, hieß es. Schon im Vorfeld hatten sich vier Ankerinvestoren, darunter VW-Großaktionär Katar, knapp 40 Prozent der Anteile gesichert.

Der Erstkurs der Porsche-Aktie lag mit 84 Euro nochmals 1,81 Prozent über dem Ausgabepreis. Die schwierigen Marktbedingungen machen sich im Handelsverlauf aber bemerkbar - die Porsche-Aktie schwankt im Handelsverlauf zwischen Ausgabepreis und einem Kurs oberhalb des Erstkurses hin und her. Zuletzt notiert das Papier bei 84,52 Euro. Porsche erreichte auf Basis des ersten Preises eine Marktkapitalisierung von rund 76,5 Milliarden Euro. Damit waren die Stuttgarter zum Start an der Börse wertvoller als Mercedes-Benz mit rund 58 Milliarden Euro und BMW mit 47 Milliarden Euro. Die Konzernmutter Volkswagen lag am Donnerstag mit 86 Milliarden Euro noch darüber.

Der IPO der Zuffenhausener zu diesem Zeitpunkt ist schon bemerkenswert und ziemlich mutig!? Mal sehen wie's läuft in den kommenden Monaten, doch offenbar muss jetzt noch alles ausgeschöpft werden was der Markt bereit ist herzugeben!? OF

11:10 | aussis: Crashgefahr in 10 Grafiken

Interessane Afustellung vieler Faktoren, die demnächst zu einem heissen herbst an den Börsen führen könnten. Allein beim Fear Indikator bin ich mir nicht sicher, ob diese interpretation stimmt. Denn in der jüngeren Geschichte, wenn die Angst so tief in den Gliedern der Marktteilnehmern saß, kam es nur höchst selten zu gnamhften Korrekturen! TB

28.09.2022

20:16 | goldcore: Bank of England policy

Heute Morgen brach das britische Pfund ein, als eine der ältesten Zentralbanken der Welt kräftig auf den Panikknopf drückte. Die Bank of England wurde gesehen, wie sie "Pivot! Pivot! Pivaat!", als sie ankündigte, dass sie ihr Programm zum Verkauf von Staatsanleihen vorübergehend aussetzen und stattdessen langfristige Anleihen kaufen werde.

In einer Erklärung teilte die Bank mit, dass sie eine "zeitlich begrenzte und gezielte" Anleihekaufaktion durchführen werde.

Wir gehen allerdings davon aus, dass dies so vorübergehend und gezielt sein wird wie ein Kleinkind mit einer Farbpistole. Es überrascht nicht, dass die Märkte dies nicht als ein Vertrauensvotum für die britische Wirtschaft auffassten, und fast alles, was mit dem ehemaligen Empire in Verbindung gebracht wird, erhielt eine Abfuhr.

Siehe meinen Kommentar von gestern. Anscheinend wurde die BOE zur Räson gerufen. SIe macht Geld für die Regierung locker, obwohl sie eigentlich eine straffe Geldpolitik machen wollte. Entweder die Bevölkerung wird gequetscht oder die Währung wertet ab. Und wenn die Währung abwertet, wird die Bevölkerung so und so ärmer. Aber das fällt vielleicht erst nach der nächsten Wahl auf, so die Hoffnung von Frau Truss. Eine trügerische Hoffnunf, meine ich. Eher kommt es zu einer latein-amerikanischen Währungs/Inflationskrise. Das Pfund war noch nie so tief, alle Unterstützungen sind durch. JJ

27.09.2022

15:30 | goldseiten: Bankenkrise wird in Europa beginnen – Martin Armstrong

Greg Hunter von USAWatchdog sprach am Wochenende mit Martin Armstrong über die Entwicklungen weltweit. Der Finanz- und Geopolitik-Analyst prognostiziert für 2023 nach wie vor schweres "Chaos".

In Bezug auf den Einbruch des Aktienmarktes im September erklärt Armstrong, dass dieser auf "extreme Unsicherheit" zurückzuführen sei. Er hatte bereits vor zwei Monaten einen Börsencrash voraus gesagt und ist nun der Meinung, dass es zu weiteren Einbrüchen kommen wird. Hinsichtlich der angespannten Lage in Bezug auf die Energieversorgung in Europa erklärt er: "Ich glaube, dass sie dies in Europa absichtlich tun, und das ist Klaus Schwabs "Great Reset".

Ob Europa den Rest der Welt mit in den Abgrund reißen wird? Dazu meint Armstrong: "Oh, absolut. Europa ist das Problem. [...] Die Bankenkrise wird in Europa beginnen. [...] Die Schulden brechen zusammen. Sie haben keine Möglichkeit, sich selbst zu erhalten. Der dortige Schuldenmarkt untergräbt die Stabilität aller Banken. Sie müssen verstehen, dass die Reserven an die Staatsschulden gebunden sind, und das ist der perfekte Sturm. Ja, der (US-)Aktienmarkt wird kurzfristig sinken. Wir haben es hier nicht mit einem Ereignis wie 1929 oder einem Einbruch von 90 % zu tun. [...] Wenn die Krise in der Ukraine eskaliert, wird jeder Europäer, der nur halbwegs bei Verstand ist, wahrscheinlich im Januar 2023 sein Geld hierher bringen."

Ob diesmal der Crash nicht durch UK ausgelöst wird? Zum gestrigen Pfund Crash und der allgemeinen Situation im Lande folgende Anmerkungen:

Das UK ist überschuldet, sowohl das Land, wie auch die Bevölkerung. Die BOE hebt die Zinsen an, um die Inflation zu bekämpfen, Die UK Wirtschaft ist von den Immobilienpreisen abhängig. Wenn die Hauspreise für den Mittelstand sinken, erlebt den Mittelstand "negative equity". Das bedeutet, der Wert des Hauses sinkt, bei steigender Kreditbelastung. Ergebnis, man kann nicht verkaufen und muss immer mehr für den Kredit bezahlen, und das bei explodierenden Energiepreisen. Es gibt in England keine Sicherheit für Mieter, kurze Verträge, keinen Inflationsschutz, daher ist jeder halbwegs erfolgreicher Mensch gezwungen, ein Haus zu kaufen.  Negative Equity ist der Supergau, der Mittelstand kommt in Zahlungsschwierigkeiten. EIn Absinken der Immobilien Preise kann nur für kurze Zeit ertragen werden.

Was ist der Plan von Liz Truss? (Queen Elisabeth stirbt und Liz - "In Liz we truss" - kommt an die Macht. Eine Situationsbild für sich). Truss will Steuersenkungen, um den Mittelstand finanziell zu entlasten und Energiegutscheine, um die Energierechnungen abzufedern. Das soll einen kurzfristigen Boom auslösen, weil die Menschen die höheren Preise nicht so stark spüren, ihre Kredite bezahlen können und ihren Konsum aufrechterhalten können. 

Das Problem ist, dass die Inflation 2 Ursachen hat. Erstens die unverantwortliche Geldmengenausweitung während der Covid Pandemie und zweitens eine Verringerung des Angebots infolge von Lieferkettenschwierigkeiten und Engpässen am Energiemarkt wegen dem Ukrainekrieg. Also Angebotsrückgang bei gleichzeitiger Ausweitung der Geldmenge.

Die BOE versucht, die Nachfrage zu drosseln, in der Hoffnung, dass dadurch Angebot und Nachfrage sich annähern und die Preise sinken.  DIese Zinspolitik kann das Angebot aber nicht erhöhen. Nur eine andere Politk könnte das Angebot erhöhen, vor allem eine Zusammenarbeit mit Russland und China. Auf diesem Weg kann die Inflation nur durch eine gewaltige Nachfrage Zerstörung (demand destruction) verringert werden. Das bedeutet Armut für die, die bisher sich nur wenig Nachfrage leisten konnten (und in weiten Teilen des UK war schon vor dem Ukrainekrieg wirkliche Armut wieder weit verbreitet.)

Das ist für die britische Regeierung inakzeptabel. Stattdessen versucht sie, die Nachfrage hochzuhalten, ohne das Angebot anzuheben. Das kontekariert die Wirkung der Zinserhöhungen der BOE und tut nichts, um das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu beheben.

Steuersenkungen und Gutscheine bedeuten Mehrausgaben für die Regierung.Wie will die britische Regierung diese bezahlen? Durch neue Schulden.

Zusammengefasst, wir haben eine Zentralbank, welche versucht, auf Kosten der Armen durch Nachfragedrosselung die Inflation unter Kontrolle zu bekommen, und eine Regierung, die die Nachfrage im Mittelstand hoch halten will und weiterhin die Geldmenge ausweiten will, und so die Inflation antreibt. Es ist klar, dass diese Konstellation weder intellektuell konsistent ist noch stabil bleiben kann.

Tony Blair hat die BOE in die "Unabhängigkeit" entlassen. Truss hat schon vor ihrer Wahl gedroht, die BOE wieder unter direkte politische Kontrolle zu nehmen. Was die Konsequenzen eines solchen Schritts wären, können wir mit Sicherheit nicht sagen. Aber wir können vermuten, dass die Politik eine Rückkehr zu einer lockeren Geldpoltiik verlangen wird.

Dazu kommt der Krieg. Das UK ist (im Gegensatz zu Deutschland)  in einem Krieg mit Russland ganz klar direkt involviert. Das, neben Brexit, ist das bleibende Vermächtnis von Johnson und vielleicht der gewichtigere Teil davon. Denn, auch nach dem Ende des Kriegs in der Ukraine muss das UK damit rechnen, von Russland als einen Feindstaat behandelt zu werden. Zu offensichtlich und zu wirkungsvoll war der Einfluß Londons auf Selenski als dass Russland das einfach vergessen könnten. Die Energieprobleme des UK sind daher nicht leicht zu lösen und werden von Dauer sein, ebenso das Inflationsproblem.

London ist nach wie vor eine der wichtigsten Finanzplätze der Welt, nicht nur für Währungen, sondern auch für Rohstoffe und für Gold. Viele wirtchaftlichen und finanziellen Verbindungen laufen immer noch durch London. England hat noch nie einen Krieg verloren, 1918 und 1945 konnte London seine Stellung durch eine Allianz mit New York retten. Es ist klar, dass London diesmal aus eigener Kraft dies nicht mehr bewirken kann. Bestenfalls ist London auf die Gnade Washingtons angewiesen.

Wenn England den Krieg verliert, dann ist zu befürchten, dass etwas in diesem System brechen wird.

Wir sollten uns mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass die widersprüchliche und surreale Politik Londons der Auslöser für eine neue, dramatische Finanzkrise in der westlichen Welt sein wird. JJ

 

09:23 | mw: Global bonds are in first bear market in 76 years based on two centuries of data, says Deutsche Bank

Es war ein furchtbares Jahr für die Finanzmärkte und vielleicht noch mehr, wenn man das Jahr 2022 mit Daten aus mehr als zwei Jahrhunderten vergleicht. Laut einer Studie der Deutschen Bank, die bis ins Jahr 1786 zurückreicht, befinden sich globale Anleihen nun in ihrem ersten Bärenmarkt seit 76 Jahren, nachdem sie seit ihrem Höchststand um 20 % gefallen sind. Das letzte Mal, dass globale Anleihen so schlecht abgeschnitten haben, war 1946, dem Jahr, in dem die erste Sitzung der Vereinten Nationen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in London stattfand.

Kann auch so übersetzt werden: noch nie seit 1780 hat man auf globaler Ebene jemal den jeweiligen Staatsführungen derart mistraut wie jetzt. Und das zu Recht, denn wohl noch nie waren global in den Staatsführungen so viele Schurken unterwegs, wie jetzt! TB

26.09.2022

10:52 | Leser-Zuschrift "Auch ich brauche Hilfe von der b.com-Community"

Ich brauche mal die Hilfe der norddeutschen Bachheimer Gemeinschaft. Folgendes Problem:
Meine Mutter verpachtet im Raum zwischen Hannover und Bremen Fläche. Und wir suchen händeringend nach neuen Pachtpreisen, die der aktuellen Lage (und auch der der nächsten 2 Jahre) angepasst sind. Hat jemand eine Ahnung, welche Spannbreite man in diesem Korridor nehmen kann für Ackerland und Grünland?
Ich habe sogar die Landwirtschaftskammer befragt. Als Antwort gab es: Preise des Statistischen Bundesamtes aus 2021….Damit kann man nix anfangen. Ich wohne zu weit weg, sonst würde ich anders vorgehen.

Nachdem das mit der Portugal-Immo-Frage so gut geklappt hat, bitte ich auch hier um die Mithilfe der b.com-Familie.
Danke im Voraus! TB

11:29 | Leser-Vorschläge
(1) ggf. bei der Landwirtschaftskammer die ortsansässigen Bauer herausbekommen und anfragen was sie ausgeben. Je nach dem wie groß die
Fläche ist, werden sie Ihnen das Haus einrennen. Und ganz wichtig nur für 1 Jahr verpachten.... egal wie sie jammern.....

(2) Über Ebay-Kleinanzeigen sich Angebote einholen?

(3) Am besten 3 Bauern fragen. Nur so lässt sich ein objektiver Betrag ermitteln. Bauern, die auch selbst verpachtet haben. Keinesfalls nur für ein Jahr!!!Bauern brauchen Planungssicherheit in der Fruchtfolge. Ich bin selbst Bauer und würde unter keinen umständen nur für ein Jahr pachten. Wenn ja, dann nur richtig billig.

(4) Die Pacht auf jahresbasis (wie der Leser vorhin gemeldet) versteigern! Wenn die Personen sich fleissig und vertrauensvoll erweisen, kann anschliessend ein längerjähriger Pachtvertrag vereinbart werden.

(5) @ (3) Fruchtfolge interessiert bei uns keinen Landwirt mehr - da wird 10 Jahre und länger hintereinander Mais auf dem selben Acker angebaut...
außerdem steht es ja dem Landwirt frei, den Acker das nächste Jahr wieder zu pachten. Ein Anderer, der sich für Fruchtfolge interessiert,
kann sich ja dem Vorpächter anpassen...

Zur Leseranfrage noch einmal. Da der Pachtvertrag 5 Jahre besteht, hat man bei der Verhandlung eh kaum eine Machtposition, denn zum neuen Preis
müssen beide zustimmen, und wenn der Bauer das nicht tut, dann eben nicht. Da muß man schon die Wiederverpachtung 2025 ansprechen - aber
nichts dafür unterschreiben - nur ansprechen...

12:19 | Ergänzung des Lesers mit der Anfrage
Ich muss ergänzen. Meine Mutter hat (ohne mein Wissen)im Okt 2020 einen 5 Jahre laufenden Pachtvertrag unterschrieben,der eine Preisanpassung alle 2 Jahre vorsieht. Ich hätte dazu niemals meine Zustimmung gegeben. 5 Jahre sind Wahnsinn. Nun findet Vertraglich eine Preisanpassung statt. Ich habe auch ebay Kleinanzeigen geschaut, dort aber nur „Verhandlungsbasis“ gefundenalso keine echten Zahlen. Da ich wegen der Gesamtlage gar den Verlust des Hofes befürchte, wenn die Preise nicht kräftig angepasst werden,versuche ich halt auf allen Wegen gute Zahlen zu finden. Und leider muss ich dann noch meine Mutter dazu bewegen, damiteinverstanden zu sein. Ihr ist das jetzt schon zu hoch……

 

25.09.2022

14:24 | uncut/greyerz: 30% Aktienmarktcrash, Deutschland kaputt & USA insolvent

Der laufende Aktienmarktcrash hat das Potential für Verluste von 30% in den kommenden Wochen und ist damit auf dem Weg zu 90%igen Verlusten in den kommenden Jahren. Dass die Dunklen Jahre kommen würden, war mir seit Jahren klar. Die Dunklen Jahre sind ein sehr unangenehmes Antidot gegen ein illusorisches Geld- und Finanzsystem, das seit dem Tag seiner Gründung zum Scheitern verurteilt war (erschaffen wurde es 1913 durch die Federal Reserve).

Thomas Jefferson dürfte sich in seinem Grab umdrehen, denn er hatte vor über 200 Jahren vorhergesehen, was demnächst passieren wird.

„Die Zentralbank ist eine Institution, die abgrundtiefe Feindschaft gegen die Prinzipien und die Gestaltung unserer Verfassung in sich trägt. Ich bin ein Feind aller Banken, die beim Diskontieren von Wechseln und Anleihen alles andere, nur keine bare Münze, auszahlen. Wenn das amerikanische Volk den Privatbanken jemals erlaubt, die Ausgabe ihres Geldes zu kontrollieren, zuerst durch Inflation, dann durch Deflation, so werden die Banken und Konzerne, die um diese Banken heranwachsen, den Menschen ihren gesamten Besitz wegnehmen, bis ihre Kinder obdachlos auf jenem Kontinent aufwachsen, den ihre Vorväter erobert hatten.“ – Thomas Jefferson 1802

Die US-Notenbank wird von Privatbanken kontrolliert und existiert allein zu deren Nutzen. Dass die Federal Reserve auch einen offiziellen Daseinsgrund hat – Inflationskontrolle und Vollbeschäftigung – ist nur eine Gefälligkeit, um die Politik zufriedenzustellen. Die Fed war immer schon – seit dem Tag ihrer Konzipierung, 1910 auf Jekyll Island – zum Nutzen der Banker gedacht. Die Illusion, dass die Fed Inflation und Beschäftigungssituation kontrollieren kann, ist absoluter Blödsinn. In etwa so glaubwürdig, wie die Behauptung, die Fed könne auch die Erdtemperatur kontrollieren.

In meinem Arbeitsleben von über 50 Jahren habe ich gesehen, wie die offiziellen Inflationszahlen in den USA von 5% auf 15% stiegen, in den negativen Bereich fielen und heute 9% erreicht haben. Über 10 Jahre lang hatte die Fed versucht, die Inflation auf 2% zu treiben, damit scheiterte sie. Jetzt steht die Inflation bei 9%, Tendenz steigend. Die Chance, dass die Fed die Inflation wieder für Jahre auf 2% drücken kann, liegt bei NULL.
Mit ihrem Ziel, die Inflation kontrollieren zu wollen, ist die US-Notenbank also abgrundtief gescheitert. Und wie Jefferson meinte: Inflation wird zu Hyperinflation führen, anschließend wird das Geldsystem in einer deflationären Depression zusammenbrechen. Wenn die Papierwährungen ihre Reise zum NULLPUNKT in den nächsten Jahren abschließen, werden normale Menschen mit Armut, Hunger und Elend zu kämpfen haben, weil die Weltwirtschaft implodiert.
Gold (und Silber) werden eine bankrotte Welt sicherlich nicht solvent machen können, allerdings sind sie in Krisenzeiten immer schon echtes Geld gewesen und ein Rettungsboot für alle, die diese Metalle besaßen.

Interessante Schau der Situation. Angesichts dessen, wie die hitzige Entwicklung immer wieder durch närrische Entscheidungen befeuert wurde, würden sich neben Jefferson noch ganz andere in ihren Gräbern drehen... OF

16:56 | Leser-Kommentar
...... eine Frage an Alle, und an Herrn Greyerz, gerichtet:

Eine Notenbank bekommt auch erst ihre Macht durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Warum aber wird daran nichts geändert, wenn man weiß, dass dieses Schuldgeldsystem systematisch an die Wand fahren muss , - und wir alle niemals eine Chance haben mit Wachstum den Kreditmechanismus zu durchbrechen. Das Gegenteil ist der Fall: je mehr Wachstum desto mehr an
Neuverschulung plus Zinskosten, also immer plus x .
Wer ist also so mächtig, dass Regierungen nichts dagegen unternehmen?

Cui bono, werter Leser! Die Antwort ist bereits in der Fragestellung implementiert! Es ist systemisch, zu bestimmten Zwecken genau so konstruiert, jetzt geht dem System die Luft langsam aus...! "Regierungen" meist am unteren Ende der Ernährungspyramide... OF

19:29 | Der Agronom zu 16:56
Es stellt sich die Frage, warum man das Zentralbankprivileg, mit einhergehenden Schuldgeldsystem und Zinsknechtschaft nicht per Gesetz verbietet, da ja ein Zusammenbrechen des Geldsystems von vornherein gegeben ist.
Es gab in Deutschland früher einen Maler und Anstreicher, dessen Name nicht mehr genannt werden darf, der hatte das Verbot der genannten Dinge im Wahlprogramm und in der ersten Ausgabe seines Buches stehen. Nach gewonnener Wahl, würde das Buch umgeschrieben und Gottfried Federer (das soziale Gewissen und Erdenker desselben), dieser wurde beim Röhmputsch gleich mit entsorgt.

24.09.2022

08:25 | Borsenbericht vom Bondaffen

Vom DAX will ich heute gar nicht reden, minus -2,02% aktuell. Sehen wir uns doch folgendes an:

BASF-Aktie, Kurs aktuell: EUR 39,52. Der Kurs der BASF-Aktie ist heute unter 40 EURO gefallen. Das sollte aufhorchen und aufsehen lassen. Diese Marke muß halten, wie man hier im langfristigen 10-Jahres-Chart sieht. Ansonsten geht es weiter abwärts. Und BASF, das IST sozusagen die deutsche Industrie. https://www.godmode-trader.de/aktien/basf-kurs,119104

Hier geht es weiter: Varta-Aktie bricht zweistellig ein: Varta senkt Prognose erneut. Minus -30,48% aktuell
Varta-Aktie -34 Prozent: Varta senkt Prognose erneut

Was kann man sagen, außer: "Wenn man sich die letzten beiden Berichte und Aktienkursverläufe anschaut erkennt man, daß Habecks Deindustrialisierungsmaßnahmen für Deutschland eindrucksvoll funktionieren und greifen."

23.09.2022

15:15 | friedrich: interview mit Rick Rule: "Entweder die Uranpreise steigen oder das Licht geht aus"

Eine wahre Legende erstmalig auf einem deutschen YT Kanal: Rick Rule - Mitgründer von Sprott Asset Management. Wir sprechen über den Rohstoffsuperzyklus, was seine makroökonomische Sicht der Lage ist, wieso er die deutsche Energiepolitik als gescheitert ansieht und wie seine persönlichen Investmenttipps als auch Empfehlungen aussehen.

Rick Rule's Kernerkenntnisse als Investor:
1.The cure for high prices is always in everywhere high prices. This young man did learn it when the oil price went  from two and a half dollars to $30. In fact, people look for ways to conserve, they look for ways to substitute and the producers look for ways to produce more. Increasing production and decreasing the consumption begins to cure the underlying problem.

2.The price of something that must go up, will go up at some point in time, but expect volatility. When the price does go up to what you predicted, you must sell. If you confront victory, you have to accept it.

Leichter gesagt als getan, daher ist Rule ein Meister seines Faches. JJ

07:44 | wolfstreet: The Most Splendid Housing Bubbles in Canada, September Update: House Prices Plunge

Den absurden Preissteigerungen stehen nun die monströsen Zinserhöhungen der Bank of Canada, QT, und die steigenden Hypothekenzinsen gegenüber.

In ihrer schier unermesslichen Weisheit hat Christine Lagarde, oder war es ihr EZB-Zwilling Isabel Schnabel, einmal behauptet, dass die Niedrig(st)zinsen nicht für die stark steigenden Immobilienpreise (mit-)verantwortlich seien. Frage an Christine Lagarde: Warum fallen dann in allen Staaten, in denen die Zinsen deutlich angehoben wurden, die Immobilienpreise, und das noch dazu kräftig? AÖ

08:09 | Der Dipl.-Ing.
Die beiden Quotenweiber im Chor: „Keine Ahnung, aber davon viel … für weitergehende Informationen konsultieren Sie bitte Herrn Reiner Zufall!“

11:19 | Leser-Kommentar zu Dipl.Ing.
Einspruch werter Dipl.Ing, ich glaube die Damen sind gar ncht so doof wie sie aussehen und handeln, sondern sind dummdreist und korrupt Sie arbeiten im Sinne des Klüngels der Elite. Die Dummen sind wir, weil wir glauben, die sollten doch das Richtige tun für die Wirtschaft und die eigene Bevölkerung. Aber das ist wie mit den Zitronenfaltern.
Liebes Team Danke für Eure Arbeit und auch Euch ein schönes Wochenende.


11:24 | Leser-Kommentare zur "Portugal-immo-Frage" der letzten Tage

(1) sorry das ich mich jetzt erst zum Anliegen des Lesers aus Portugal melde.

Sie brauchen sich doch nicht für vespätete Gedanken zu entschuldigen. Der Fragesteller und auch die Redaktion sind dankbar für jeden, der sich in der Bachheimer-Familie nützlich macht! TB

Ich lebe selbst wieder seit 2 Jahren in Portugal und habe bereits 12 Jahre Portugal-Erfahrung auch mit Immos. Zur Immobilie, ja alte Gebäude haben häufig ein Feuchtigkeitsproblem, aber es gibt auch gute alte portugiesische Häuser mit dicken Wänden, die im Winter gut isolieren und im Sommer kühlen. Im Winter kann es auch hier insbesondere im Inland auch mal frieren und heftig regnen, dann hat man schnell die gleiche Temperatur innen wie außen im schlecht isolierten Haus, auch im Neubau. Neue Fenster und Dachisolierung sind hier wichtig und können ein solches altes Haus perfekt machen. Neue Häuser sind in der Regel inklusive Dach komplett aus Beton und können nicht atmen, es sei denn der Bauherr war Nordeuropäer. Nach dem Fundament fragen, ob offene oder geschlossene Fundamentdecke. In Zukunft wird meiner Meinung nach Selbstversorgung angesagt sein, da ist neben dem Haus der Zugang zu Wasser und guter Boden wichtig, dies wäre eher mein Entscheidungskriterium für die Immoentscheidung.
Zu den EM´s, zur jetztigen Phase des Reset würde ich keine nennenswerten EM´s mehr aus der Hand geben, in Portugal ist es schwer wieder EM´s zu vernünftigen Preisen wieder zu erwerben und wird sie zu schlechten Kursen händeringend los. Wünsche dem Leser alles Gute für seine Entscheidungen. Bom fim de semana.

(2) Portugal ist doch ein nettes Eckchen Erde, und es steigert die Lebensqualität erheblich. Privat hatten wir z.B. noch ordentlich Schulden (die Leute brauchten das Geld), das hatten wir bezahlt. Wir sind jetzt blank aber glücklich. In Portugal dürfte man in Zukunft besser aufgehoben sein, denn in Deutschland dürfte es, wenn die Preise weiter steigen, bald rundgehen. Merkt man hier schon, die Leute hier sind ärgerlich auf dieses System. Beispiel: Ausländer gehen in die Läden, lassen sich eine schöne Frisur stylen, die Fingernägel aufhübschen usw.... dann heißt es z.B., die Rechnung schicken sie an das Sozialamt. Die Deutschen möchte man halt plattmachen.

22.09.2022

13:21 | Der Fragesteller "Portugal-Immos" von vorgestern bedankt sich

Danke erst einmal für alle Antworten!!! Warum ich mich an die Bachheimer-gemeinde gewendet habe, liegt natürlicherweise an meiner Unsicherheit. Ich bin 2009 ein Goldbug geworden und bin es immer noch. Seit dieser Zeit habe ich unendliche Male gehört: jetzt ist soweit, das der Goldpreis zu seinem wahren Wert findet; und … wir dümpeln immer noch bei 1700,- rum.

Ich kann mich über das Investment nicht beklagen, zweimal gekauft : bei 600,- und bei 1050,- Euro. Meine Einschätzung zum Goldpreis deckt sich mit den Antworten. Auch ich gehe aktuell von guten Kaufkursen für Gold aus. Allerdings hat die Erfahrung der letzen 13 Jahre gezeigt, das das System und die Manipulation sehr stark sind und meines Erachtens wird Gold erst dann zu seinem wahren Wert finden, wenn das System zusammen bricht. Auch wenn es zur Zeit danach aussieht, heisst es noch lange nicht, das es auch passiert. In der Politik ist alles geplant, also sollte man davon ausgehen, das sie auch einen Plan dafür haben wie es weiter geht.

Ostfriese, vielen Dank für deine Worte!
Sie haben mir nochmals verdeutlicht, das dies nicht nur eine monetäre Entscheidung ist, ein Haus zu kaufen. Wollen wir so billig wie möglich ein Haus kaufen, für ein paar Unzen Gold, oder möchte ich vielleicht ein bisschen Lebensqualität haben. Ich bin jetzt 55 Jahre geworden, wie lange soll ich noch warten, nochmals 13 Jahre wie von 2009-2022, dann bin ich 68, ein wenig zu alt um noch eine Quinta aufzubauen.

Die Gegend ist aus meiner Sicht hervorragend dafür geeignet die turbulenten Jahre zu überstehen. Absolut ländlich, wenig Bevölkerung, überwiegend alte Portugiesen und ein paar Ausländer von 23-70 Jahren alt. Die Bauern haben alle Waffen für die Jagd, fast alle bauen selber Nahrung an, die nächsten kleineren Städte sind 45 Minuten+ entfernt. Man kann tatsächlich noch sein Auto unabgeschlossen parken.

Wie alle wissen nicht wie die Welt in 5 Jahren aussieht, aktuell erscheinen Mexiko und Costa Rica gute Orte zu sein, aber was passiert wenn Mexiko einen neuen Präsidenten bekommt oder in Ungarn, wohin manche auswandern, Orban ausgetauscht wird?

Wie und wo möchte ich in der Zeit des Umbruchs leben? Ich weiss über den Vermögensregister der EU und auch über den kommenden Lastenausgleich in Deutschland, somit in D eine Immobilie zu kaufen, erachte ich als äusserst gefährlich.

Ebenso ist die Lage in diesem Falle sehr nah zu meiner erworbenen Quinta, somit bin ich nicht gezwungen sie verkaufen zu müssen und kann sie bewirtschaften, ebenso ist dieses Haus ein Neubau und nicht ein alter modrig riechendes Haus was erst renoviert werden muss. Zwei wichtige Punkte die so nicht wiederkommen werden, auch wenn Häuser irgendwann für paar Unzen erhältlich sind.

Nochmals danke für eure Antworten, sie haben mir geholfen.

18:17 | Leser-Kommentar
Werter Fragesteller, das Haus zu kaufen oder nicht, ist IHRE Entscheidung. Versuchen Sie wenn, aber unbedingt noch etwas am Preis „zu machen“. Jede Unze, die sie weiter besitzen... Werden Sie von den Einheimischen VOLL akzeptiert, oder betrachtet man sie als jemanden, den man nur duldet? Sind Sie, wenn es knallt, ein Teil der Gemeinschaft, oder jemand der außen vor steht? Landessprache? Testen sie die Nachbarschaft! Hilft man ihnen? Weil sie dazugehören? - oder eher widerwillig? Lassen Sie durch möglichst einen Bekannten (der die Landessprache spricht, den Nachbarn aber nicht bekannt ist) die Nachbarschaft über sie ausfragen...

21.09.2022

 Leser-Kommentare zur "Immos in Portugal-Frage" von gestern

14:45 | auf Bachheimer.com wurde seinerzeit die Seite http://www.deagel.com veröffentlicht.Jahrelang bis ins Jahr 2020 gab es dort eine forecast 2025 für alle Länder der Welt. Diese im Ergebnis unglaubliche Unterfunktion wurde in 2020 von der Seite entfernt ! Über webarchive können Sie sie weiterhin aufrufen. Dort finden Sie ihre kaum zu glaubende Antwort: Vielleicht wird es ja auch nur halb so schlimm. Und dann ?
https://web.archive.org/web/20200727101012/http://www.deagel.com/country/forecast.aspx

Die Erklärung zu diesen Zahlen basiert auf dem Zusammenbruch des westlichen Finanzsystems, wie ausführlich ganz unten auf der ersten Seite erklärt wird. Es ist noch lange nicht die Zeit innerhalb West- Europas neu zu siedeln.
Denken Sie an das EU Vermögensregister, die Wegzugssteuer usw. Die Raffgierigen wissen wo wir wohnen und was wir haben.
If Panic, panic first. Allen alles Gute, besonders auch dem Team !

12:14 | wissen kann ich es auch nicht: als Hellseher wäre ich sonst steinreich.
Im Ernst:meine Haltung dazu ist, dass die Metalle etwa am Tiefpunkt sind und die Immos knapp unterhalb des
Höchstkurses.
Wenn der "Mob" begreift, was Inflation bedeutet (die meistens wissens nicht , weil niemals selbst erlebt), werden die Metalle sehr stark steigen, während Immos praktisch wertlos werden, weil real keine Käufer da sind - im Verhältnis zum Angebot. Konklusio: jetzt ist vermutlich der falscheste Zeitpunkt für so einen deal. Ich denke also, dass der gute Mann in P warten sollte, bis das o.g. eintritt (könnte schon Mitte 2023 soweit sein). Dann könnte er mit G und/oder S eine Immo direkt bei einer Bank auslösen oder halt von privat erwerben.
Alles Gute

20.09.2022

17:17 | Leser-Anfrage "an die Bachheimer Gemeinde - Immos in Portugal"

Anfang des Jahres habe ich eine Quinta in Zentral Portugal gekauft; eine Quinta ist in der Regel eine sehr grosser (2000m2 bis mehreren Hektaren) Schrebergarten mit landwirtschaftlichen Aufbauten, welche in der Regel aus einem kleinen Versorgungshaus bestehen. Ich habe mein eigenes Wasser und mittlerweile auch ein Solarsystem, leben tue ich im Camper. Ich habe das Recht auf meinem Grund zu bauen, was ich auch tun wollte. Nun sind die Baukosten wesentlich teurer geworden und liegen so um die 100.000,- Euro für ein 70 m2 Haus + Wartezeit bis alles genehmigt und fertiggestellt ist, ca. 2 Jahre.

Nun habe ich die Möglichkeit in einem km Entfernung ein neugebautes Haus mit 250m2, welches zu 85% -90% fertiggestellt ist, zum Preis von 190.000- zu erwerben. Das. Haus ist komplett off Grid mit eigenem Wasser und Strom, 2,3 Hektar Land und einer fantastischen Aussicht. Neubauten sind hier super selten, es sind alles alte Gebäude ,die in der Regel alle Feuchtigkeitsproblem haben. Das Angebot an trockenen und geschmackvollen Häusern ist extrem dünn gesäht - im off grid Bereich ist es noch dünner. Das Haus ist angemessen bewertet, wahrscheinlich auch etwas unter Marktpreis. Die meisten Häusern sind lange auf dem Markt bis sie verkauft werden, da die Nachfrage in diesem Preissegment sehr überschaubar ist. Die meisten Ausländer kaufen eine Quinta und bauen die Wirtschaftsgebäude in Wohnraum um.

Um das Haus zu erwerben muss ich einen nennenswerten Teil meiner Edelmetallbestände verkaufen.

Nun zu meiner Frage an die Gemeinde:
Wie entwickelt sich der Preis für dieses Haus und kaufe ich zum Höchstpreis?

Die Immobilienpreise haben sich in ganz Portugal seit 2017. je nach Gegend um 20%-60% erhöht, in meiner Gegend im unteren Bereich. Nun beginnt ein weltweiter Preisrückgang im Immobilienbereich, so würde ich jetzt in Deutschland oder an der Algarve kein Haus mehr kaufen.
Die Gemengelage aus Inflation, sehr hohen Baukosten, Verarmung grosser Bevölkerungsteile und explodierenden Energiekosten, höher werdenden Zinsen sowie dem beginnendem weltweitem Preisrückgang der Immobilien verwehrt mir einen klaren Blick auf die Preisentwicklung „meines“ Hauses. Da die Baukosten extrem gestiegen sind, sollte die Nachfrage nach Bestandsbauten steigen.

Was denkt die Bachheiler Gemeinde über einen jetzigen Tausch von Gold in Betongold und über die Preisentwicklung dieser einen Immobilie?
Für erhellende Gedanken bin ich sehr dankbar.

Über was, worüber man sich bicht auskennt, soll man nicht reden. Deshalb verweise ich diese Frage an die Portugal-Experten unter unseren Lesern mit der Bitte um kurze Enschätzung! TB

17:45 | Leser-Scherzkeks
Um nach vorne zu kommen, sollte man immer das unterbewertete in das überbewertete eintauschen, seine Freiheit aufgeben und sich immobil machen. In diesen Zeiten, dass beste was man machen kann. Die Goldbugs geben langsam auf. Gute Nachrichten!

19:09 | Der Ostfriese
Wir befinden uns ja auf einer Goldaffinen Seite. Aber ich glaube nicht, das es fair ist, sich über Sie lustig zu machen. Ihnen wird letztendlich niemand die Entscheidung abnehmen können. Beantworten Sie sich doch zuerst einmal die Frage nach dem Istzustand ihrer Situation – und Ihrer Zukunftsplanung.
Zur Zeit leben Sie in einem Wohnwagen? Haben Sie sonst noch irgendwo eine Wohnung? Versorgungshaus - wenn vorhanden - ausbauen? Wie alt sind sie? Haben sie Familie? Wie ist der Gesundheitszustand? Geht man sich auf Dauer bei beengten Verhältnissen „auf den Zeiger“? Wäre ihre Versorgung auch dort gewährleistet, wo Sie sich zur Zeit befinden? Soziale Kontakte zur Nachbarschaft hier/ dort? Wie schätzen Sie die Situation für sich in den kommenden Krisenjahren ein – wäre es am anderen Standort besser/ schlechter?
Sie sagen, das ein weltweiter Preisrückgang im Immo-bereich stattfindet -> also warten? ... Möglichkeiten den Lebensunterhalt zu verdienen hier oder dort? Für was hatten Sie (ursprünglich) beabsichtigt, das EM zu verwenden? Wollen Sie Portugal u.U. auch ohne wirtschaftlichen Totalverlust den Rücken kehren können?... … Verarmung großer Bevölkerungsteile – könnte das ins Auge gefasste Haus Begehrlichkeiten wecken?
Soziales Umfeld hier/ dort? 70m2 Haus - zu 250m2 wieviel m² brauchen Sie? Was vermuten Sie – wird es in 2-4 Jahren schon so geknallt haben, das Sie ein 250m2 Haus für sagen wir mal 10oz. werden kaufen können? Schreiben Sie sich doch am besten Ihre Gedanken auf und machen eine Liste für/ gegen hier/dort...

19:32 | Der Bondaffe zu 17:17
Also wenn die Immobilie nicht an der Algarve-Küste steht oder sonstwo, wo die Küste schon mal abbröckeln und abrutschen kann, hätte man als Anleger zumindest Ruhe vor den Russen. Denn nach Portugal werden es die Russen kaum schaffen, nach Deutschland schon.

Ansonsten könnte man als Geldanlage eine Tankstelle in Betracht ziehen. Da macht man die Tanks voll, die EUROs los und hätte auch ein Grundstück dabei und in schwierigen Zeiten wäre das Investment gut vergraben. Und Tankstellen könnte man überall kaufen, in Deutschland als auch in
Portugal. Es muß ja nicht hypermodern sein. Ideen muß man haben und das habe ich vor vielen Jahren selbst erlebt, nämlich im Portugal. Dort stand am südlichsten Zipfel ein Würstlstand.
Werbung: "Letzter Würstlstand vor Amerika". So ein Würstlstand ist natürlich eine immense Wertsteigerung in Bezug auf das Grundstück. Also wenns noch deutsche oder österreichische Würstl gibt.

Ansonsten würde ich ein Grundstück mit Schiffsanlagestelle in Portugal favorisieren. Falls der Russe wirklich kommt, könnte man verschwinden. Oder aber russischen U-Booten einen U-Boot-Parkplatz vermieten. Der Geldanlage-Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Trotzdem verstehe ich die Anfrage nicht. Wenn man sich schon am Markt in Portugal auskennt und scheinbar dort lebt, warum man sich dann noch eine Auskunft bei der Bachheimer-Community einholt? Warum nicht Robert Habeck oder Ricarda Lang fragen? Dann weiß man wenigstens, was man nicht tun soll.

 

18.09.2022

17:22 | finanzen: Londoner Börse bleibt zum Queen-Begräbnis am Montag geschlossen

Sie werde erst am Dienstag wieder öffnen. "Wir sind tief traurig über den Tod Ihrer Majestät Königin Elizabeth II.", hieß es am Sonntag auf der Homepage der London Stock Exchange (LSE). "Unser Mitgefühl und Beileid gilt der königlichen Familie."

Interessantes Signal aus London! Könnte erneut einen Spekulationsreigen entfachen...!? Black Monday... OF

19:30 | Leser-Kommentar zu grün
Ach, werter OF. Dier räumen doch nur den Keller aus. Um Platz zu schaffen für die Goldschiffe aus Rom ?

16.09.2022

17:23 | finanzen: E.ON und Nikola planen Joint Venture - Aktien uneinheitlich

E.ON und die US-amerikanische Nikola Corporation wollen ein Gemeinschaftsunternehmen zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs gründen. Die Partnerschaft soll den Kunden eine integrierte Mobilitätslösung bieten, um die Nutzung von Wasserstoff zu fördern, teilte beide Konzerne mit. Eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit sei unterzeichnet worden und nun werde eine endgültige Vereinbarung ausgehandelt. Die Gründung des Joint Ventures soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein und wird die Entwicklung erster gemeinsamer Projekte beinhalten.

Jetzt scheinen es die Agendaristen der Zerstörung wohl sehr eilig zu haben, ihre Zersetzungspläne noch durchzudrücken!? Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs ist ein Generalangriff auf die Versorung und der neue Splin Wasserstoff (längerfristig durchaus positive Bewertung!) großflächig noch zu sehr in den Kinderschuhen! Experten am Werk... OF

07:56 | finanzmarktwelt: Immobilienpreise fallen – frische Daten zur Wende am Immobilienmark

Die Immobilienpreise in Deutschland haben schon seit Wochen ihren Abwärtstrend angetreten nach einer beispiellosen Rally, die seit Ende der Finanzkrise 2008 eingesetzt hatte, befeuert durch die de facto abgeschafften Zinsen bei der EZB. Aber nicht nur hierzulande, auch weltweit sorgen steigende Zinsen für fallende Preise am Immobilienmarkt, und es droht ein global „synchronisierter Abschwung“ bei Immobilien.

Zinsen fallen, Immobilienpreise steigen; Zinsen steigen, Immobilienpreise fallen - so abgesehen durchaus einflussreicher Nebengeräusche wie Ein- und Auswanderungsbewegungen und demographischer Entwicklungen der ökonomische Zusammenhang. In den USA liegen die Zinsen für einen 30-jährigen Fixzinskredit zum ersten Mal seit der Lehman-Pleite vor 14 Jahren wieder über 6%. Vor einem Jahr betrugen sie noch weniger als 3%. AÖ

08:17 | Leserkommentar
Die normalen Wohnimmobilien haben eine hohe Preiskorrelation mit dem HypoZins, da der "Konsument" ein monatlich etwas gleichbleibendes Budget für das Wohnen hat.
Angenommen es sind 1.000 Euro pro Monat (12.000 p.a.) und der Zins liegt bei 5%, dann ist die Rechnung wie folgt: 12.000 / 0,05 = 240.000 Euro als möglicher Haus-/Wohnungspreis.
Bei einem Zins von 1,5 sieht es so aus: 12.000 / 0,015 = 800.000 ...bei gleichem monatlichen Budget.
Daraus lässt sich vortrefflich ein Excelsheet basteln, wo man die Preis-Abwärtsbewegung am Markt für Häuser auf Basis von Zinsanstiegen grob taxieren kann. Die Bewegung erfolgt natürlich nicht schlagartig, aber dafür nachhaltig. Wetten, daß...?!

14.09.2022

08:14 | wolfstreet: The Day Wall Street’s Narrative of “Inflation is Over” Fell Apart: A Sea of Red

So gut wie alles brach ein: Industriewerte, Blue Chips, riesige Technologiewerte, SPACs, IPO-Aktien, sogar Apple in großem Stil (-5,9 %), und Meta natürlich (-9,4 %), und Nvidia (-9,5 %), und Advanced Micro Devices (-9,0 %), und NXP Semiconductors (-8,1 %), und Boing (-7,2 %), und Eastman Chemical (-11,3 %). Der S&P 500-Index fiel um 4,3 % und war ein einziges rotes Meer.

Gold hat auf US-Dollar-Basis auch deutlich nachgegeben, auf Euro-Basis aufgrund der deutlichen Verluste des Euro gegenüber dem US-Dollar allerdings kaum. AÖ

16:24 | Der Bondaffe
"TO THE MOON"
Aus dem Film "Wall Street 1"
Frank Sinatra mit "Fly me the moon"
hier der Filmanfang....
https://www.youtube.com/watch?v=qVXYyP6eTXI

Vielleicht kommt der größte Betrug der jüngeren Geschichte (neben Corona) jetzt ans Licht... Riesen Umverteilungsmaschinerie über Programme, dank der "schützenden Hand" Hollywoods!? To the moon, aber der Van-Allen-Gürtel kann möglicherweise immer noch nicht überwunden werden...!? OF

19:05 | Der Ostfriese zu grün
Werter OF, mit dem van-Allen-Gürtel ist das ja so 'ne Sache – man sollte meinen, das alle Astronauten, die ihn durchquert haben, nach kurzer Zeit an der hohen Dosis sterben dürften, aber ich meine mich an einen Bericht aus Tschernobyl erinnern zu können, in dem berichtet wurde, das es dort alte Menschen gab, die eher sterben als umsiedeln wollten – und trotzdem noch länger dort lebten. Es sollten sich dort auch wieder Tiere eingefunden haben, deren Nachkommen dann nicht in allen Fällen einen Gendefekt hatten. Es ist für mich unerklärlich, aber die Astronauten hätten zumindest spätestens nach wenigen Monaten an Krebs sterben müssen... was wird uns verheimlicht?

Verheimlicht? So, wie die ganzen Stories laufen, die wir jetzt alle sehen können, könnte es sich doch bei all den "Gefahren" aus der Vergangenheit ebenso um "Mythen"/Konstruktionen halten, die über Bilder und gefakte Berichte in die Welt getragen wurden!? Cui bono und die Kunst des Krieges...!? Wer konnte es nachprüfen? Die Realität sieht dann immer komplett anders aus... OF

10.09.2022

12:04 | b.com World of Value 2022

Wie Sie sich vielleicht noch erinnern können, habe ich vor nunmehr knapp einem Jahr die World of Value moderiert. Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung wird die World of Value euch wieder einen optimalen Mehrwert bei Investitionsentscheidungen und unternehmerischen Maßnahmen bieten. Das ist eine besondere Alternative zur heutigen Medienlandschaft. Es ist mir ein großes Anliegen, unsere Situation und Sicht der Dinge publik zu machen. So werde ich auch dieses Jahr am 1. Oktober in Frankfurt/M. ganztägig vor Ort an der World of Value teilnehmen und würde mich freuen, Sie persönlich (wieder) treffen zu dürfen.

So hat uns der Veranstalter exklusive rabattierte Teilnahmen zugesagt. Es werden u.a. Dr. Daniel Stelter, Dr. Markus Krall, Marc Friedrich, Prof. Christian Rieck, Matthew Piepenburg und viele weitere interessante Leute für Gespräche zur Verfügung stehen und in ihren Auftritten die ökonomischen Zusammenhänge erklären.

Natürlich stehe ich, in Person Thomas Bachheimer, auch parat.
Alle Speaker, sämtliche Informationen und Teilnahmemöglichkeiten finden Sie auf der Veranstaltungswebsite. Mit dem Code «bachheimer20» erhalten Sie 20 % Rabatt für die World of Value am 01.10.22.TB

Mit folgendem Link kommen Sie direkt in den Checkout: https://tickets.worldofvalue.de/checkout/world-of-value-2022-p7tk?preselect=62ada8dba9a57e6859039ca8&channel=61714c1f4ca3c5146bc088e0&coupon=bachheimer20 

01.09.2022

12:54 | wolf street: QT at the Bank of Canada: Assets Down 24% from Peak. Spiraling Losses on Bonds, to Be Paid for by Canadians

In der am Freitag veröffentlichten Bilanz der Bank of Canada ist die Bilanzsumme von 439 Mrd. CAD um 24 % gegenüber dem Höchststand im März 2021 (575 Mrd. CAD) gesunken. Zum Vergleich: Die Bilanz der Federal Reserve erreichte ihren Höchststand im April 2022. Die quantitative Straffung (QT) der BoC begann im Wesentlichen im April 2021 und ist der QT der Federal Reserve weit voraus. 

Kanada ist die kleine Zentralbankwelt, in der die große ihre Probe hält. AÖ

29.08.2022

19:59 | finanzen: Die Deutsche Börse hat einen Chief Compliance Officer gefunden

Wie die Deutsche Börse mitteilte, wird Marc Peter Klein zum 1. Januar 2023 Managing Director Group Compliance. Klein hat laut Mitteilung an der Universität Trier und der London Business School studiert und ist Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Zuletzt war er für die Deutsche Bank tätig.

Börsen-Complience ist in Zeiten wie diesen enorm wichtig...! Allzu viele scheinen sich für diesen Posten wohl nicht beworben zu haben!? OF

19:58 | Die Leseratte: Mietminderungsgrund

Und hier noch was Lustiges von der deutschen Bürokratie: Wenn das warme Wasser oder generell die Wohnung zu kalt ist, darf man die Miete mindern, egal welche Ursache. Wenn also einerseits die Regierung die Vermieter auffordert, die Heizung herunterzudrehen, können auf der anderen Seite die Mieter die Miete kürzen und der Vermieter ist der Gelackmeierte. Wie groß wird wohl seine Motivation sein, die Temperatur von Heizung und Warmwaser zu reduzieren? Der lässt die Heizung weiterlaufen solange Gas da ist und überlässt es den Mietern, zu sparen oder auch nicht. Die Kosten kann er ja später einfordern, sogar gerichtlich. Sollte das Gas ganz ausfallen, kann er sich auf höhere Gewalt berufen und ist damit aus dem Schneider. Gilt sicherlich auch für Wohnungsbaugesellschaften!

https://www.rnd.de/bauen-und-wohnen/mietminderung-wann-darf-die-miete-gekuerzt-werden-2DH2S7SAABEHFJMFRO6SZ7UTNQ.html

28.08.2022

20:09 | finanzen: Nach Zahlenvorlage des Tesla-Konkurrenten: George Soros schmeißt Millionen Rivian-Aktien aus dem Depot

Für den Tesla-Rivalen Rivian könnte es aktuell besser laufen. Die hohe Inflation sowie anhaltende Lieferengpässe haben dem Elektroautobauer ein durchwachsenes zweites Quartal beschert. Nun folgt noch ein weiterer Schlag für den ohnehin schon gebeutelten EV-Produzenten.
(...) So vermeldete das US-Unternehmen erst kürzlich Zahlen zum zweiten Quartal 2022, die zwar besser als von Experten im Vorfeld erwartet ausfielen, aber dennoch zu Kursverlusten der ohnehin schon unter Druck stehenden Rivian-Aktien führten. Im zweiten Jahresviertel vermeldete der Auto-Hersteller einen Verlust von 704 Millionen US-Dollar, der einem Umsatz von 364 Millionen US-Dollar gegenüber stand. Dabei erklärte das Unternehmen in seinem Aktionärsbrief, dass es insbesondere die hohe Inflation sowie die anhaltenden Lieferengpässe gewesen seien, die im zweiten Quartal belastet hätten. So produzierte Rivian von April bis Juni lediglich 4.401 Fahrzeuge. Für die erste Jahreshälfte schafft es das EV-Unternehmen damit auf eine Produktion von 6.954 Stromern. Dennoch bekräftige der Elektroautobauer seine Guidance von insgesamt 25.000 produzierten Fahrzeugen bis zum Jahresende.

Der alte Fuchs wird es wohl am besten wissen, wo seine Engagements ins Trockene fahren und steigt aus!? Tesla hält er noch, noch...! Angesichts dieser forecast-Zahlen für die Produktion und der enormen Verluste, scheint sich das Thema Stromer langsam den Ende zuzuneigen wie aussieht!? Bei Tesla sieht's ja im Grunde seit Jahren nicht besser aus... OF

12:05 | BONDAFFE
Servus, Ich liege schon wieder vor Lachen unter dem Tisch. Da lese ich: "So produzierte Rivian von April bis Juni lediglich 4.401 Fahrzeuge. Für die erste Jahreshälfte schafft es das EV-Unternehmen damit auf eine Produktion von 6.954 Stromern." Da hätte ich die Aktien vorher gar nicht gekauft. 7.000 (!!!) verkaufte Autos im ersten Halbjahr 2022. Na ja, "wir sorosen jetzt" und schmeissen den Elektromüll aus dem Depot. Bald sollte er auch seine Rolltreppenbauer und Aufzughersteller aus dem Portfolio werfen. Die stellen Produkte her, die zuviel Strom verbrauchen. Vielleicht kommt als Alternative ein HAARP-Anlagenbauer in Frage? Und wenn man sich den Aktienkurs von Rivian seit Emission im November 2021 ansieht, https://www.finanzen.net/aktien/rivian-aktie dann dürfte der Soros-Fonds nur Verluste gemacht haben. Über lange Zeiträume ging es nur bergab. Und die Kursverläufe der beiden anderen Elektro-Pioniers-Aktien "Lucid" und "NIO" schauen auch nicht gewinnträchtig aus. Vielleicht haben die Soros-Jungs auch Glück. Falls E.On seine Gaskraftwerke in eine neue Firma bringt. Die E-Autobauer bekommen dann günstigen Strom von E-Off.

18:06 | handelsblatt: Hedgefonds wetten 39 Milliarden Dollar gegen italienische Staatsanleihen

Das hochverschuldete Italien ist zurück im Fokus der Spekulanten. Die Unsicherheit vor den Neuwahlen am 25. September und die wirtschaftlichen Folgen aus der Energiekrise, die das stark von Erdgas abhängende Italien besonders hart treffen, haben Hedgefonds auf den Plan gerufen. Sie wetten gegen Italien.
Einen erschreckenden Hinweis darauf geben Daten von S&P Global Market Intelligence: Bis zu 39 Milliarden Dollar haben sich Investoren demnach im August geliehen, um damit gegen Italien zu spekulieren. So viele Wetten gegen Italien gab es zuletzt inmitten der großen Finanzkrise im Jahr 2008. Selbst in der Euro-Krise im Jahr 2012 lagen die Short-Wetten niedriger.

Das nächste gigantische Grundübel! Während die Länder und Märkte bereits im Vollbrandmodus stehen, wird es den wahnsinniggewordenen Heuschrecken noch erlaubt, derartige Wetten zu platzieren...!? Wenn das kein guter Zeitpunkt wär, all diesen kriminellen Machenschaften ein Ende zu setzen, wann dann!? OF

27.08.2022

13:57 | Der Bondaffe zu Monaco von gestern

Werter Monaco, was mir anfangs beim Schreiben einfach so durch den Kopf ging und mehr satirisch gemeint war, könnte man durchaus in der Realität umsetzen.

Die springenden Punkte in diesem virtuellen Konstrukt ist das Volumen, das Geldvolumen, und die Geldflows, die Geldflüsse, welche erzeugt werden müßten. Die Konstruktion ist äußerst makaber, aber was interessiert das die Geldanlagevehikelkonstrukteure.

Unter der Annahme, also daß man davon ausgeht, daß ein bestimmter Teil der Bevölkerung aufgrund medizinischer, aber freiwilliger Aktivitäten bald sehr krank sein wird oder gar sterben wird, wäre doch eine Lebensversicherung eine gute Idee. Als Absicherungsmaßnahme für Familienangehörige zum Beispiel. Aber auch anderweitig.

Um zum nächsten Punkt zu kommen muß ich weiter ausholen über eine andere Versicherungsart. Ein Bekannter hat eine Immobilienversicherung abgeschlossen. Ist also gegen allerlei Unheil von außen geschützt. Versichert wird dabei das Objekt, also die Immobilie. WER ABER den Versicherungsbeitrag zahlt ist ganz egal. Versicherungsnehmer und Immobilieneigentümer müssen nicht identisch sein. Hauptsache der Beitrag wird bezahlt. Auf einer bestimmten Ebene wäre das sogar anonym, wenn die Mutter des Immobilieneigentümers die Versicherung bezahlt und von ihrem Konto abbuchen läßt. Der Sohn oder die Tochter aber von der Versicherung gar nichts wissen.

In unserem Fall müßte man wissen, wer geimpft ist um eine Risikolebensversicherung abzuschließen? Das weiß man, zu was gibt es eine Registrierung und ein Register. Da weiß man sogar, wieviele Impfungen eine bestimmte Person bekommen hat.

Jetzt müssen wir nur noch eine Lebensversicherung suchen, die anonym, ohne Wissen des Geimpften, solch eine Art Versicherung abschließen würde. Das könnte ein besonderes Versicherungskonstrukt sein, nicht die klassische Lebensversicherung. Das läuft im Hintergrund.

Mit den vielen Versicherungsscheinen, die der Initiator der Idee dann erhält, läßt sich in Verbindung mit den (digitalen) Impfbescheinigungen als Sicherheit handeln. Wenn man die Versicherungsscheine sammelt und bündelt, also als Geldanlageinstrument/Wertpapier schnürt. Wie angeführt, kann man verschiedenste Tranchen auflegen.

Jetzt bräuchten wir noch Geld. Das erhalten wir Geldanleger höchstpersönlich, also vom Käufer des Impfzertifikates. Und einen Mathematiker aus dem Bereich Finanzderivate. Denn wir haben ein Derivat (ein Derivatst ein gegenseitiger Vertrag, dessen Wert sich von einem Basiswert ableitet. Das heißt ein Derivat hat keinen eigenen Wert, er ist vom Vermögenswert abhängig, mit dem es verbunden ist.)

https://libertex.com/de/blog/was-sind-derivate-im-finanzbereich

Unser Mathematiker rechnet. Ein konstruiert ein Geldinstrument (= Impfgeldanlagezertifikat) bei dem die Prämien für die Lebensversicherungen zunächst aus dem vom Geldanleger zur Verfügung gestellten Betrag bezahlt werden. Wird eine Lebensversicherung durch Todesfall fällig ist das Vehikel schon im Plus. Denn die Versicherungssumme dürfte um ein Vielfaches höher sein als die bezahlten Versicherungsbeiträge. Dann man locker alle weiteren Versicherungsprämien mit der ersten fälligen und ausbezahlten Lebensversicherung bedienen.

Es hätte schon Hand und Fuß, denn das Underlying, hier die Impfung mit all ihren Auswirkungen, kann nicht rückgängig gemacht oder neutralisiert werden. Ist irreversibel, also kein Risiko.

Das wäre die öffentliche Version für das Gros der renditegierigen Geldanleger. Aber wer weiß schon, was im Dunklen der Finanzindustrie so alles geschieht?

26.08.2022

19:03 | Der Bondaffe: Die Gelda*Anlage-Idee: Derivative Impfzertifikate

Meine Lebensgefährtin hat mir gerade folgendes Vídeo von Chin Meyer gezeigt. Ich habe nicht lange nachdenken müssen, was man im Jahr 2022 daraus machen könnte. Ich schrieb und schrieb und plötzlich merkte ich, daß dies im Hintergrund vielleicht gemacht werden könnte? Ohne das es die Beteiligten wissen? In einer Art "Schattenbuchführung von Personen". Von geimpften Personen. Die daraus resultierenden Versicherungssummen wären gigantisch. Und dass alles ohne das es die Beteiligten wissen. Und über die digitale Registrierung ist alles möglich. 

https://www.youtube.com/watch?v=NMbVLtTmL-4

Chin Meyer erklärt Markus Lanz "Finanzblasen".

Dem ist nichts hinzuzufügen. So läufts.

Heutzutage, im Jahr 2022, könnte man das noch geschickter machen und noch viel mehr Profit machen. Denn zu was haben wir die GRÜNEN in der politischen Verantwortung? Die haben von nichts eine Ahnung. Die SPD hat mit Olaf Scholz schon eine Ahnung, diese ist aber temporär nicht erinnerlich bzw. wegen mangelnder Kenntnis nicht abrufbar. Ein Verständnis auf höchster Ebene für kreative Geldanlagen wäre aber vorhanden (Obwohl? Die Grünen? Sind die so raffiniert, dass sie von nichts eine Ahnung haben aber doch alles wissen?).

Fiktives Brainstorming - Vorbemerkungen

Wie kann man das machen?

Da bündeln wir zunächst "Impfpässe" oder "Impfzertifikate" der Covid-Geimpften als Wertpapiere, konservativ ausgedrückt als „Impf-Anleihen“ oder „Impf-Zertifikate“. Die Verzinsung legen wir mit 200 Basispunkten über der Rendite für 10jährige BRD-Anleihen fest. Da heißt: BRD-Anleihen-Rendite plus 2,0% (aktuell ungefähr total dann 3,4%)

Die Impf-Anleihen sichern wir über Extra-Risiko-Lebensversicherungen von Geimpften ab aus dem Verkauf der Anleihen ab. Wir verkaufen diese Anleihen/Zertifikate dann zuerst an internationale Anleger und dann an Privatpersonen.

Es gibt vier Anteilscheinklassen: 1x geimpft, 2x geimpft, 3x geimpft und dann 4fach-Booster-Zertifikate. Die 4fB-Zertifikate sind am teuersten, weil die Chancen (nicht die Risiken) sehr hoch sind, daß die einzelnen, aber gebündelten Risiko-Lebensversicherungen im gebündelten Zertifikat bald auszahlen. Diese Papiere könnte man auch als Kurzläufer anbieten. Also als reines Geldmarktpapier mit einer „Impf-Added-Value-Option“.

Was die Laufzeit aller Tranchen angeht kommt der langfristige Laufzeitenbereich nicht in Frage. Die Anlagestrategie sollte unter mittelfristigen Gesichtspunkten im Bereich von maximal bis zu fünf Jahren Restlaufzeit aufgehen.

Zertifikate mit bereits bezahlten Lebensversicherungen könnte man als „Covid-Bonus-Zertifikate“ (CBZ) handeln. Die „CBZ“ werden aber als „Zero-Zertifikat“ deklariert. Es gibt nur einen marginalen Zinssatz von 0,01% jährlich. Dafür stehen die Chancen auf Kursgewinne deutlich höher, denn die Auszahlungen aus den Lebensversicherungen werden in den Anleihekurs hineingerechnet. Die „CBZ“ wären sozusagen die ertrags-thesaurierende Tranche mit zusätzlicher Minimalverzinsung.

Ein besonderes Schmankerl für die Anleger wäre noch das „Cum-Ex-Discount-Zertifikat“, das „CEDZ“. Wieder mit einer marginalen Verzinsung von 0,01%, aber als jährlich ausschüttende Tranche. Das Zertifikat schüttet einmal im Jahr zu einem festgelegten Ausschüttungstermin die Beträge aus den bisher ausbezahlten Risiko-Lebensversicherungen aus. Im Vergleich mit dem „CBZ“ handelt es sich beim „CEDZ“ um eine ertrags-ausschüttende Tranche mit zusätzlicher Minimalverzinsung. Um „Cum-Ex-Effekte“ zu vermeiden, wird das Papier drei Tage vor und drei Tage nach dem EX-Ausschüttungstag nicht gehandelt. Daher die Bezeichnung „Cum-Ex“.

In Kenntnis der Chargennummern für „gute“ und „schlechte“ Impfstoffe könnte man für Impfpässe/digitale Zertifikate mit schlechten Impfstoffen noch das „Turbo-Booster-Zerfikat“ einführen. Aufgelegt in den Tranchen „Well-Turbo-Booster-Zertifikat“ und „Bad-Turbo-Booster-Zertifikat“ mit entsprechendem Chancen/Risiko-Profil auch einer Bewertungsskala von eins bis fünf. Auch als Ampeldarstellung in den Farben rot/gelb/grün in Betracht zu ziehen.

Eine vorzeitige Rückzahlung vor Endfälligkeit in einzelnen Tranchen der Anleihen wäre möglich, wenn alle Risiko-Lebensversicherungen zur Auszahlung gekommen sind. Das könnte man in den einzelnen Anleihen als „Best-Select-Tranche“ unterbringen.

Für Anleger, die ein zusätzliches Agio beim Kauf bezahlen wollen, käme das „Impf-Faktor- X-Zertifikat“ in Frage. Das bezahlte Aufgeld wird als zusätzlicher Versicherungsbeitrag verwendet. Durch den höheren Beitrag erhöht sich die Rückzahlungssumme der Lebensversicherung, welches einen zusätzlichen Added-Value generiert. Die „Impf-Faktor-X-Zertifikate kommen aufgrund des höheren Investitionsvolumens und den Sonderbestimmungen bei den Lebensversicherern aber nur für institutionelle Anleger in Betracht.

Es ist angedacht für Privatanleger eigene Impf-Zertifikate-Fonds aufzulegen, die in diese unterschiedlichen Anteilscheinklassen mit niedrigen Gebührensätzen investieren können.

Und wenn hier etwas schief geht, dann muss die Bundesregierung und das Kabinett Scholz eingreifen und retten. Für die Initiatoren und Aufleger der Produkte kein Problem mit der Begründung: „Ich kann mich an nichts erinnern was diese gebündelten Impf-Anleihen angeht. Wir haben das so wie immer in der Vergangenheit gemacht. Nur mit Impfpässen und digitalen Zertifikaten. Das war alles transparent und nachvollziehbar. Wir haben die ‚Dokumente’ nur gebündelt, als Wertpapier deklariert und dann an Interessierte verkauft.“

Nicht schlecht Herr Specht...! Jetzt haben's die Idee verraten werter Bondaffe, wie's gehen könnt!? Wenn's der Ampel (+Union) dann noch glaubhauft vermitteln können, dass für die Deckung eine Jahresprovision XYZ daraus in ihre Parteikassen laufen, dürfte dem Vorhaben nichts mehr im Wege stehen!? OF

19:45 | Monaco
Doppel- und Dreifach-Hutzieh vor dem Bondaffen.....Marketing-Manager prügeln sich bereits, ob des Erwerbs seiner Dienste.....´wer ko, der ko´......

17:51 | ET: Immobilien: Paris und München für Käufer am teuersten

Die Mieten und Immobilienpreise in Deutschland werden nach Einschätzung der Unternehmensberatung Deloitte auch nächstes Jahr weiter steigen. Für Käufer sei München inzwischen die zweitteuerste Stadt in Europa, nach Paris und vor London. Laut Deloitte ist die „Neubautätigkeit in Deutschland weiterhin eher unterdurchschnittlich im europäischen Vergleich.“

Für die am Freitag veröffentlichte Branchenstudie hatten die Experten die Daten aus 68 ausgewählten Großstädten in 23 europäischen Ländern verglichen. Real Estate Leader Michael Müller sagte, europaweit seien die Preise für Bauleistungen gestiegen. Gestörte Lieferketten und knappes Baumaterial erhöhten die Risiken in der Planung und Abwicklung von Bauvorhaben. Personalmangel und die allgemeine Inflation trieben die Baupreise weiter. Steigende Zinsen könnten die Nachfrage und den Preisanstieg aber bremsen.
In München mussten Käufer einer neuen Wohnung laut Deloitte im vergangenen Jahr durchschnittlich 10.500 Euro pro Quadratmeter zahlen. Nur Paris war mit 13.462 Euro noch teurer. Deutlich darunter lagen London, Oslo und Frankfurt mit rund 8400 Euro, Amsterdam (7600 Euro) und Kopenhagen (7300 Euro). In Hamburg bezahlten Käufer laut Deloitte 6900, in Berlin 6500 Euro pro Quadratmeter.

Es verbaut sich halt auch so einiges.... Preise, wie wir sie mittlerweile auch aus österr. Städten kennen!? Dürfte aber Herrschaften aus aller Herren Länder nicht abhalten, es sich (Vielfach über Strohmänner) zum Leidwesen der Einheimischen gemütlich zu machen und die Preise weiter zu treiben...!? Für den Pöbel gibt's da nichts mehr zu holen... OF

25.08.2022

20:00 | finanzen: Exodus von der NYSE: Zahlreiche große China-Aktien kehren der Wall Street den Rücken zu

Der schwelende Konflikt zwischen den USA und China geht in eine neue Runde. Innerhalb kürzester Zeit kündigten fünf chinesische Staatsunternehmen an, ihr Listing an der New York Stock Exchange freiwillig aufzugeben und stattdessen auf ihre Notierung in China beziehungsweise Hongkong zurückzugreifen. Immer mehr chinesische Unternehmen ziehen sich von der Wall Street zurück. Zuletzt kündigten die fünf chinesischen Staatsunternehmen China Life Insurance, PetroChina, Sinopec, Aluminum Corporation of China sowie Sinopec Shanghai Petrochemical in jeweiligen Statements an, ihr Listing an der New York Stock Exchange (NYSE) bis Ende des Monats aufzugeben. Als Begründung für diesen Schritt nannten alle fünf Konzerne das geringe Handelsvolumen in den USA sowie die hohen Kosten und administrativen Pflichten, die mit dem Listing an der NYSE einhergehen würden. Stattdessen wollen die fünf China-Riesen nun von ihren Notierungen an der Börse Hongkong, wo auch ausländische Investoren willkommen sind, sowie Festlandchina Gebrauch machen.
Keines der Unternehmen geht in seiner Ankündigung jedoch auf den Elefanten im Raum ein, nämlich die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China, die auch einen Grund für das jähe Delisting von der NYSE spielen dürften. Schließlich stehen die fünf Unternehmen auf der Watchlist der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC, da sie sich weigern die US-Prüfstandards zu erfüllen.

War einerseits zu erwarten bei dem derzeitigen Klima und andererseits ein ziemlicher Hammer für das New Yorker Bankett...! Werden spannungsgeladene Tage und Wochen. OF

17:35 | jouwatch: Danke Habeck & Co: Wohnungsgesellschaften im Osten vor der Insolvenz

Die nicht mehr bezahlbare Heizkostenwelle trifft zuerst die Wohnungsgenossenschaften. Viele -vor allem im Osten- können die Preise nicht stemmen. Der allgegenwärtige Ruf nach staatlichen Hilfen wird laut. Wird er erhöht, zahlt der Steuerzahler nicht nur die Rettung der Energieunternehmen, sondern auch noch die für den Vermieter, um danach alleingelassen vor der Wahnsinnsrechnung für seine eigene Strom-und Gasrechnung zu sitzen.
38 Prozent der Wohnungsunternehmen können laut einer neuen Umfrage des Dachverbands der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdV) die Gaspreissteigerungen nicht aus eigener Tasche bewältigen und brauchen staatliche Hilfen. Vielen Wohnungsgesellschaften drohe laut GdW ohne staatliche (Steuer)Hilfen die Insolvenz, warnt der Verband. Die Situation sei in den ländlich geprägten Regionen Ostdeutschlands mit 47 Prozent der Wohnungsunternehmen dramatischer als in Westdeutschland. Dort sind es „nur“ 32 Prozent der Unternehmen, die nicht in der Lage seien, die massiven Kostensteigerungen selbst zu tragen, erklärt GdV-Präsident Axel Gedaschko. Grund: Für die exorbitant gestiegenen Gaspreise müssen die Wohnungsgenossenschaften in Vorleistung gehen. Erst mit der Nebenkostenabrechnung zahlen die Mieter dann die Heizkosten an die Vermieter.

Angesichts der Gesamtgemengelage werden es die dauererregte Bundesinnenministerin samt ihrer linken Apologeten in Bälde etwas schwerer haben, diffamierende und konnotierte Beschreibungen für die zu finden, die dank der umsichtigen und durch Weitblick gekennzeichneten Politik auf die Straße gehen werden...!? Irgendwann wird sich wohl selbst für den gutmütigsten Verfechter dieser Anti-Leister der Spaß aufhören... btw. der Klimahoax ist aufgeflogen, somit wären rasch ein paar geparkte Milliarden für die schnelle Unterstützung der Bürger frei! OF

24.08.2022

14:40 | Bondaffe "0,9932 USD für einen EURO"

Man bekommt also immer WENIGER US-DOLLAR für EINEN EURO. Hier ein Szenario, wie es wahrscheinlich an den Finanzmärkten weitergehen könnte. Es ist ABER NUR EIN SZENARIO. Der EURO/USD-Kurs geht zunächst auf 0,99 USD zurück, dann auf 0,985 USD mit einem mittelfristigen Ziel von 0,95 USD.
https://www.godmode-trader.de/devisen/euro-us-dollar-kurs,134000 
Der Rohölpreis zieht PLÖTZLICH kräftig an und erreicht die alten Höchstnotierungen vom März 2022 bei 130 USD wieder. Kurs aktuell: 101,91 USD bei dieser Notierung von Godmode-Trader.
https://www.godmode-trader.de/rohstoffe/brent-crude-oel-preis,133978

Ja der Rohölpreis könnte in den nächsten Wochen plötzlich anziehen - aber nicht unerwartet.
Die Mid-terms stehen ins Haus und diesmal könnte Putin einmal echt und nicht nur in der Wahrnehmung der Demokraten die Wahlen beeinflussen.
Eine kleine Havarie in der Ölproduktion, die 2 Mio. Barrels pro Tag weniger auf den markt bringt, würde den Weltmarktpreis fürs Öl ordentlich in die Höhe ziehen und das Wahlergebnis der Dems nach unten bringen. Wie wir wissen sind die Amis im höchsten Maße Eneriepreissensitiv und die Wähler könnten sich so bei Biden bedanken! TB

Die Renditen, besonders für Staatsanleihen aus der EUROZONE, aber auch den USA steigen weiter und wieder an. Zunächst ohne besondere Hast, aber kontinuierlich.

Schwächstes Glied im EUROZONEN-STAATSANLEIHEN-ORCHESTER dürfte Italien sein. Hier kam es, wenn es stimmt was die Charts mit den Zacken auf „investing.com“ anzeigen, in den vergangenen Tagen zu „Verzerrungen“. Soll heißen, die Renditen für die Staatsanleihe wäre plötzlich stark angestiegen. Dann käme nur die EZB als Retterin in Frage, die die Renditen wieder gedrückt hat. Stichwort „Transmission Protection Instrument“

Hier z.B. im Wochenchart zu sehen. Aber auch im Monatschart um den 18.August herum.
https://www.investing.com/rates-bonds/italy-10-year-bond-yield 
Diese „Zacken“ gab es nur bei den 10jährigen italienschen Titeln, bei den 2jährigen italienischen Staatsanleihen ist nichts zu sehen.
https://www.investing.com/rates-bonds/italy-2-year-bond-yield

Aktuell beträgt die Rendite hier plus +1,9%. Bei einem Anstieg sollte es zunächst auf 2,0%, dann auf 2,2%, im extremsten Fall sogar auf 2,5% gehen. Zumindest in diesem Szenario. Die „Große Bewegung“ in der EUROZONE sollte also von den italienischen Staatsanleihen ausgehen und nicht von deutschen Bundesanleihen (=Anleihen der BRD-Verwaltung).

Vielleicht ist aber Griechenland das „Tote Pferd“, welches von der EZB geritten werden muß? Italienische Staatsanleihen notieren bei plus +3,69%. Plus +3,94% Rendite werden aber bei den 10jährigen griechischen Staatsanleihen angezeigt. Und die +4,0% sind somit ganz nah. Da geht wahrscheinlich noch viel mehr? Vielleicht +4,5%?

https://www.investing.com/rates-bonds/greece-10-year-bond-yield

Aber +4,0% Rendite bei italienischen 10jährigen Staatsanleihen wären auch ein ganz besonderer Super-Knaller. Und nicht vergessen: die EZB zieht mit ihren Zinsentscheidungen nur nach. Die Renditen werden am Markt gemacht und der Markt hat immer Recht. Was bleibt noch?

Bei den Aktienkursen und Aktienindizes geht nichts voran. Weder nach oben oder nach unten. Es baut sich also „Potential“ auf. Angesichts der aktuellen Entwicklungen geht es mit der Realwirtschaft bergab wie jeder von uns spüren darf. Diesmal, wie soll es auch anders sein in einer gewissen Endphase, ziehen die Aktienkurse nach. Sie scheinen kein Vorläufer mehr zu sein für die Realwirtschaft (wie in der Vergangenheit üblich) und sind zum Nachzügler mutiert. Vielleicht auch zum Nachzügler manipuliert worden?

https://www.godmode-trader.de/indizes/dax-performance-index-kurs,133962
https://www.godmode-trader.de/indizes/euro-stoxx-50-index-price-eur-kurs,133942
https://www.godmode-trader.de/indizes/s-and-p-500-index-kurs,133954
https://www.godmode-trader.de/indizes/nasdaq-100-index-kurs,133955

Ähnliches sieht man bei Kryptowährungen wie BITCOIN. Noch ist Ruhe an der Front. Hier ist alles möglich. Vom plötzlichen Absturz bis zum raketenhaften Aufstieg („...to the moon“). Obwohl in diesem Szenario wohl eher das Erstgenannte passt. Die Amerikaner waren schließlich 1969 auch nicht auf dem Mond.
https://www.godmode-trader.de/devisen/bitcoin-btc-us-dollar,23087055

Ruhe herrscht auch bei Gold und Silber, Goldpreis aktuell: 1.744 USD. Im genannten Szenario darf keine Panik aufkommen, deshalb bleiben die Edelmetallpreise in gedrückter Stimmung. Aufpassen sollte man auf jeden Fall. Ein langsamer Anstieg mit schnell anziehenden Preisen wäre möglich. Wir dürfen gespannt sein, ob man in späteren Phasen überhaupt noch physisches Gold und Silber in Form von Barren und Münzen erwerben kann? Wenn kein Material mehr da wäre, ist das die Bankrotterklärung des US-Dollar-Geldsystems.

https://www.godmode-trader.de/rohstoffe/gold-preis,133979
https://www.teletrader.com/silver/index/details/tts-78738433

Den russischen Rubel lässt man stabil und unauffällig bei 60 Rubel für einen US-Dollar notieren. Die Notierung gehört auf jeden Fall auf die persönliche Watch-List.
https://de.investing.com/currencies/usd-rub
Ein „heißes, realspekulatives“ Eisen ist der japanische Yen. Er ist schon schwach. Vielleicht wird er noch schwächer? Was sich in einem Anstieg der Notierung bemerkbar machen würde. Man bekommt aktuell 136,70 Yen für einen US-Dollar. Vielleicht werden es bald mehr? Vielleicht 150 Yen? „Schwach, schwächer, Yen!“
https://www.finanzen.net/devisen/us_dollar-yen-kurs
Und wenn in Japan die Renditen für Staatsanleihen ansteigen, hier besonders für die 10jährige Staatsanleihe, die MERKWÜRDIGERWEISE schon sehr lange unter +0,25% Rendite notiert, dann ist „echt was los“. Und zwar global/weltweit gesehen. Denn der plötzliche Verkauf us-amerikanischer Schrott-Staatsanleihen sollte irgendwann aber unwillkürlich kommen. Und Japan und China haben wahrhaftig das „Zeug“ (z.B. in Form von etwa 2,2 Billionen US-Dollar amerikanischer Treasuries im Bestand), durch massive Verkäufe die Renditen für diese Papiere ganz schnell ansteigen zu lassen.
https://www.investing.com/rates-bonds/japan-10-year-bond-yield

Und die BASF-Aktie nicht vergessen.....
https://www.onvista.de/aktien/BASF-Aktie-DE000BASF111


11:22 | Verbraucherschutzforum: Insolvenzen

Silverado
Interessante Seite für alle, denen ein todsicheres Investment angeboten wird. Darauf gestoßen bin ich, weil ich jeden Morgen zum Frühstück die Insolvenzen des Vortages serviert bekomme und mich die CPI interessiert hat, an deren Firmensitz ich unlängst vorbeispaziert bin. Es trifft übrigens immer mehr Firmen aus der Baubranche.
Auch Beton- kann sich als Falschgold herausstellen. Sonst wäre nur zu sagen, dass es Gauner und auch gescheiterte Unternehmer immer gegeben hat. Einer der berühmtesten ist ein Landsmann, dessen Name zum Deonym wurde: Charles Ponzi. Der hat vielleicht auch wirklich daran geglaubt, dass es funktioniert, in einer Mischung aus Hybris und Verblendung.

23.08.2022

17:04 | zerohedge: US New Home Sales Crashed In July, Lowest SAAR Since Jan 2016

Es wurde erwartet, dass die Verkäufe neuer Eigenheime in den USA im Juli erneut zurückgehen würden, aber der Einbruch von 12,6% im Monatsvergleich war schockierend (gegenüber -2,5% im Vormonat). Dies führte zu einem Rückgang der Verkäufe neuer Häuser um 29,6% im Jahresvergleich.

(c)grafik bloomberg

UShomemarketcrashJul22

Und das, obwohl die Nicht-Ökonomen rund um Biden dem alten Sleepy Joe geflüstert hatten, dass die Inflation bei 0% läge...!? Wunsch und Wirklich zeigen täglich vermehrt ihre sauren Früchte...! OF

 

21.08.2022

17:34 | uz: Krise jetzt auch hier angekommen: Selbst der Immobilienmarkt schwächelt

Nun ist sie halt da, die Krise. Und sie trifft jetzt auch den sogar trotz Corona-Politik stabilen Immobilienmarkt: Die Nachfrage bricht ein. Preise geben noch nicht nach.
Die Immobilienwirtschaft hatte in den letzten Jahren fette Gewinne gemacht. Wegen der extrem niedrigen Zinsen und der Tatsache, dass das Vertrauen in den Euro immer mehr sank, haben viele, die ein wenig Geld beiseitelegen konnten, ein Eigenheim geschaffen oder in „Betongold“, also Wohnungen und Häuser, investiert.
Doch nun steigen die Zinsen wieder – ganz klein wenig. Doch schon zeigt sich eine rückläufige Nachfrage. Wie auch die Teuerung in allen Lebensbereichen die Möglichkeit, ein Eigenheim finanzieren zu können, drastisch reduziert hat.
Eigentlich müssten die Preise von Immobilien daher fallen, tun sie aber (noch) nicht, so ein Analyst.
Allerdings weiß die Branche, dass das goldene Zeitalter vorbei ist. Fast jeder zweite Immobilieninvestor (39 Prozent bei einer Befragung) will in den nächsten zwölf Monaten weniger in Immobilien investieren.

Noch ist ein wenig Feuer im Ofen dank der billigen Geldschwämme! Doch ob der Preisentwicklung der letzten Jahre wird der Eigenheimtraum - inbes. für Jüngere - wohl kaum mehr realisierbar werden!? Wird auch für die "Gemeinnützigen" ein steiler Weg anbrechen, sollte die Zinslage sich nochmals nach oben bewegen...!? OF

20.08.2022

10:34 | sueddeutsche.de: Erste Signale für eine Trendwende am Immobilienmarkt

Jahrelang gab es für die Preise in München nur eine Richtung: nach oben. Nun sinken laut Studie eines Internetportals erstmals die Preise für inserierte Wohnungen und Häuser - so stark wie nirgendwo sonst unter den sieben größten deutschen Städten. Die Ergebnisse im Überblick.

In jenen Staaten, in denen die Zinsen bereits kräftiger erhöht worden sind, geben die Immobilienmärkte bereits deutlich kräftiger nach, zumindest in einigen Segmenten. Das Ende der realen Fahnenstange dürfte aber auch aufgrund weiterer Faktoren wie dem demographischen Wandel erreicht sein. AÖ

18.08.2022

19:04 | Der Bondaffe zu 16.08 -09:49
Eine heikle Frage.
Früher sagte man immer - wenn man keine Antwort hatte - es gibt drei Möglichkeiten der Geldanlage.

1.) Am Schönsten ist es mit Frauen,
2.) Am Spannendsten im Spielcasino,
3.) Am Dümmsten an der Börse.

Ansonsten empfehle ich folgende Strategie.

4.) Auf dem Konto lassen und das Geld jeden Tag anschauen bzw. den Kontoauszug. Und das macht man solange, bis man den innerlichen Druck weg hat "Geld müsse unbedingt arbeiten". Aber das ist die härteste Strategie. Denn der Geldberater der Bank wird bald anrufen. Der wird nervös weil er Ihnen unbedingt etwas verkaufen will/muß. Dann müssen Sie durchhalten. Eine extrem harte Zeit wenn andere an Ihr Geld wollen.

Bei Pkt 2 gäb's wenigstens noch den Fun-Faktor zusätzlich, alle anderen sind immer stressbehaftet...!? OF

17:16 | finanzen: Fresenius-Aktie zieht an: EMA nimmt Zulassungsantrag von Fresenius Kabi für Biosimilar an

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat einen Zulassungsantrag von Fresenius Kabi für MSB11456, einem Biosimilar-Kandidaten zu Tocilizumab, zur Prüfung akzeptiert. Dies sei ein wichtiger Entwicklungsfortschritt der Biosimilar-Pipeline, teilte die Tochter der Fresenius SE mit. Der Zulassungsantrag umfasst Darreichungsformen sowohl für die vorgefüllte Fertigspritze und Autoinjektor als auch für die intravenöse Verabreichung.

Wir bleiben im Thema! Schon wieder die EMA mit einem wohl "zweifelhaften" Zulassungsantrag und nun geht es um "vorgefüllte" Fertigspritzen....!? Was läuft hier an, wieviele Runden sind seitens der Verspritter noch geplant, dass man sich nach wie vor so intensiv um dieses Spritzthema kümmern muss!? Wohl der einzige Markt, in dem es noch etwas zu verdienen gibt wie's aussieht...!? OF

16.08.2022

09:49 | Leser-Anfrage "Was tun mit 60.000 Euronen?"

Vorab möchte ich dem gesamten Team für die täglich geleistete Arbeit danken! Ihr leistet Enormes!

Nun zu meinem Anliegen:
Kurz und bündig geht es um die dringende Frage, wie ~60.000€ sinnvoll angelegt/investiert werden können!
Meinungen/Vorschläge von Ihnen und der Community dazu würden mich sehr interessieren!
Vielen Dank vorab & liebe Grüße vom Schöckl!

Vorab muss festgestellt werden, dass wir keine Investmentberater sind und auch keine Lizenz dafür haben (obwohl wir in den kommenden Krisenzeiten so manchen hochbezahlten Invetmentbanker outperformen würden)!
Daher kann ich nur einen Tipp geben - erstellen Sie ein Investmentprofil von sich, dann sehen Sie klarer!
Folgende Fragen an sich selbst sollte dieses Profil beinhalten:
- wie lange möchte ich dieses Kapital gebunden haben?
- wie lange brauche ich dieses Geld in keinem Falle
- wie viel bin ich im worst case bereit davon zu verlieren
- muss ich damit rechnen, dass ich dieses Geld ad hoc brauchen könnte (Notfälle, Reperaturen im Haus etc.)
- wie schnell muss das Investment wieder in Cash umgewandelt werden können?
- familiäre Verpflichtungen (Kinder studieren etc,)
- Investment-Motivation; Krisenschutz oder Renditesuchen?
- bin ich Alleinentscheider und Alleinverantwortlicher oder redet jemand mit?
- möchte ich sehr gut schalfen könne, oder soll das Investment mein leben spannender machen?
Wir wünschen alles Gute für Ihr Investment und möge dieses all Ihre Ziele und Vorstellungen verwirklichen! TB

11.08.2022

09:05 | stansberry: daniela cambone mit Harry Dent

Ich habe mich mit Harry Dent, dem Gründer von HarryDent.com, zusammengesetzt. Harry vertritt die Ansicht, dass die aggressive Zinserhöhungspolitik der Federal Reserve ein Ergebnis der übermäßigen Ausgaben für Konjunkturmaßnahmen während der gesamten Pandemie ist. Er sagt: "Jetzt müssen sie straffen, weil sie auf COVID-19 überreagiert haben. Die Wirtschaft wird wieder schwach... Dieser Abschwung muss tief sein, um alle Schulden zu tilgen. Wir werden wahrscheinlich eine weitere Abwärtswelle erleben, die irgendwann in diesem Monat bis in den Januar des nächsten Jahres reicht.

Harry geht davon aus, dass der breite Markt bis Ende 2023 volatil bleiben wird - und es wird auch keine sanfte Erholung sein. Er sagt: "Die letzte Welle wird nicht vor Ende 2023, Anfang 2024 kommen. Das ist es, was man nach einer Blase dieser Größenordnung erwarten sollte, insbesondere nach einer Blase, die ausgedehnt wurde... Es gibt keine weiche Landung für diese, Punkt.

Letztes Interview in ihrer Sommer Serie mit den legendären Contrarian Harry S Dent. JJ

10:04 | Leser-Kommentar
Herrn Dents Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen. Im Text steht "Dieser Abschwung muss tief sein, um alle Schulden zu tilgen".
Tatsächlich gehen mit einem Abschwung deutlich geringere Steuereinnahmen einher. Somit wird die Möglichkeit zur Schuldentilgung stark eingeschränkt. Der Abschwung wird mit Sicherheit nicht dazu führen, dass Schulden getilgt werden.
Des weiteren hat Herr Dent zur Jahrtausendwende ein Buch "Roaring 2000s" veröffentlicht, indem er einen großen Wirtschafts- und Börsenboom für die Jahre 2001 - 2010 vorhergesagt hat mit einem heftigen Abschwung für die Jahre 2011 - 2020. Tatsächlich kam es genau anders herum. Ich ignoriere deshalb sämtliche Aussagen von Herrn Dent.

Harry Dent ist ähnlich wie Gerald Celente und andere zu sehen. Ihre Jetzt-Analysen sind zumeist richtig, ihre Prognosen treffen zumeist nicht ein! TWas uns wiederum sagt, dass man trotz richtiger Prognosen keine Prognosen stellen kann. Liegt vielleicht auch daran, dass die Verläufe nicht von vielen gleich gut informierten Marktteilnemer bestimmt werden sondern von einer ganz kleinen Gruppe - und das global! TB

01.08.2022

18:14 | n-tv: Krypto-Crash flutet Markt mit Luxusuhren

Rasant steigende Krypto-Kurse sorgten für größere Nachfrage nach Luxus am Handgelenk. Doch mit dem Absturz der Kryptowährungen geht es nun in die andere Richtung. Krypto-Zocker machen ihre Luxusuhren zu Geld.

Waren einige der neureichen Kryptohanseln also doch so gescheit, dass sie den neuen Reichtum in Werthältiges umgetauscht haben. Einige Luxusuhren sind ja rasant gestiegen. Von einer Patek Philippe z. Bsp. hört man, dass sie sogar mehr zugelegt hat, als Bitcopin & Co ab! TB


08:15
 | Leser-Kommentar zum Zusammenbruch der Wallstreet von gestern  (OF 17:08)

Nettes Potenzial - müsster das toppen? https://www.dhm.de/lemo/rueckblick/der-boersenkrach-von-1929.html
Das will ich erst sehen, werter OF. Zudem das System "Wetten" abzuschaffen halte ich für aussergewöhnlich anspruchspruchvoll.