Brennpunkt wurde von der Redaktion geschaffen, um Themen die "wirkliche Brennpunkte" sind genug Raum zu schaffen, daher werden Themen und Ereignisse die über einen längeren Zeitraum interessant sind ... in dieser Rubrik gebracht.

 

 

09.04.2026

14:53 | cnbc: Pam Bondis Aussage vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses abgesagt, Demokraten drohen mit Anklage wegen Missachtung des Kongresses

Die ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi wird nicht wie geplant am 14. April vor dem Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform des Repräsentantenhauses erscheinen, um über ihre Vorgehensweise und die des Justizministeriums im Zusammenhang mit den Jeffrey-Epstein-Akten auszusagen, teilte die Sprecherin des Ausschusses am Mittwoch mit.
 Bondis Erscheinen – das durch eine vom Ausschuss ausgestellte Vorladung erzwungen worden war – wurde abgesagt, weil „sie nicht mehr Generalstaatsanwältin ist und in ihrer Eigenschaft als Generalstaatsanwältin vorgeladen wurde“, sagte die Sprecherin im Namen der republikanischen Mehrheit, die den Ausschuss kontrolliert.

Der Ausschuss werde Bondis Anwalt kontaktieren, „um die nächsten Schritte bezüglich der Terminierung ihrer Aussage zu besprechen“, sagte die Sprecherin. Demokraten im Ausschuss drohten umgehend damit, ein Verfahren wegen Missachtung des Gerichts gegen Bondi einzuleiten, sollte sie nicht wie geplant aussagen.  „Nun, da Pam Bondi entlassen wurde, versucht sie, sich ihrer gesetzlichen Verpflichtung zu entziehen, vor dem Aufsichtsausschuss über die Epstein-Akten und die Vertuschung durch das Weiße Haus auszusagen“, erklärte der kalifornische Abgeordnete Robert Garcia, ranghöchster Demokrat im Ausschuss, in einer Stellungnahme.

Bei denen verdampft die Verantwortung schneller als die Epsteins Gästeliste – kaum wirds unangenehm, ist der Job weg und die Erinnerung gleich mit. JE

18:55 | Leserkommentar
könnte es sein, dass Biondi genau aus diesem Grund aus dem Amt "entfernt" wurde? So gewinnt man Zeit und kommt zunächst um diese offensichtlich nicht gewünschte Aussage herum. Bis die Mühlen des Systems jetzt wieder einen neuen Termin mit dem ganzen Anwaltsgelaber drum herum festgelegt haben, läuft wieer viel WAsser den Hudson River hinunter.

08.04.2026

08:23 | TGP: Bill Gates soll vor den Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses zitiert werden, um Fragen zu Epstein zu beantworten.

Berichten zufolge soll der Tech-Milliardär Bill Gates vor dem von den Republikanern geführten Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses in einem persönlichen, protokollierten Interview über seine Beziehung zu Jeffrey Epstein aussagen. In einem Brief an Gates vom 3. März schrieb der republikanische Vorsitzende James Comer aus Kentucky, dass die Veröffentlichung von Epstein-bezogenen Dokumenten durch das Justizministerium ein erneutes Interesse an dem Microsoft-Mitbegründer ausgelöst habe. Comer erläuterte die Untersuchungsgegenstände des Ausschusses und wandte sich dann rasch Gates zu, dessen Anwesenheit in Washington, D.C. er forderte.

Comer schrieb, dass der Schwerpunkt des Ausschusses auf einem möglichen „Missmanagement der Ermittlungen der Bundesregierung gegen Herrn Jeffrey Epstein und Frau Ghislaine Maxwell“ liege, sowie auf den Umständen von Epsteins Tod, Sexhandelsringen und der Frage, ob diese beiden Personen einflussreiche Kontakte genutzt hätten, um sich vor rechtlichen Konsequenzen zu schützen.

Egal wie viele da noch vor dem Ausschuss auflaufen müssen – am Ende bleibts wie immer: viel Theater, ein bisschen Empörung und exakt null Konsequenzen. Die ganz oben stolpern nicht, die polieren nur kurz ihre Schuhe und gehen weiter. JE

17:19 | Leserkommentar
...jede Menge brisantes Material, Gates muss vor den Ausschuß. Wird spannend, was im Rahmen des Epstein-Komplex noch so alles auftauchen wird...!? Es geht weiter...

07.04.2026

11:40 | slaynews: Der amtierende Generalstaatsanwalt Todd Blanche: Es gibt keine Beweise dafür, dass Epstein ein Spion war.

Der amtierende Generalstaatsanwalt Todd Blanche widerlegt eine der am weitesten verbreiteten Theorien rund um den in Ungnade gefallenen Finanzier Jeffrey Epstein und erklärt, dass die Bundesermittler keine Beweise dafür gefunden hätten, dass er als Geheimdienstmitarbeiter tätig war. In einem Interview mit Fox News machte Blanche die Position des Justizministeriums deutlich:

„Ich weiß nur, dass wir in den Epstein-Akten, die das FBI über 15 Jahre gesammelt hat, keinerlei Hinweise darauf finden.“ Blanche betonte, dass die Schlussfolgerung auf mehr als einem Jahrzehnt an Ermittlungsmaterial der Bundesbehörden basiert. Er sagte, dass die FBI-Akten der letzten fünfzehn Jahre keinerlei Beweise dafür enthielten, dass Epstein für die CIA, Israel oder irgendeinen anderen Geheimdienst gearbeitet habe. Er fügte hinzu, er persönlich habe „keine Ahnung“, ob Epstein Verbindungen zu Geheimdiensten hatte. Blanche merkte an, dass weder er noch die ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi an der ursprünglichen Anklage beteiligt waren.

Und kaum fliegt Pam Bondi raus heißts: alles geprüft, nichts gefunden. bitte weitergehen. JE