Brennpunkt wurde von der Redaktion geschaffen, um Themen die "wirkliche Brennpunkte" sind genug Raum zu schaffen, daher werden Themen und Ereignisse die über einen längeren Zeitraum interessant sind ... in dieser Rubrik gebracht. 

 

 

 

 

22.09.2023

08:28 | Der Ostfriese zu gestern 18:50 TS
Die USA haben die mit weitem Abstand größte Kriegsmarine auf unserer Erde. Sie bevorzugen es, aus der Luft alles platt zu machen, was ihre Flugzeuge von den Schiffen aus erreichen können. Aber schon Friedmann sagte vor langer Zeit, das man sich mit eigenen Bodentruppen schwer tun wird. Das sollen Vasallen für sie erledigen. Die Wirkung ihrer Waffen können sie entfalten, wenn sie entweder von See aus, oder durch das Gebiet von Vasallenstaaten angreifen können. Liegt das Zielgebiet irgendwo durch neutrale Staaten eingekreist, sind ihre Möglichkeiten beschränkt. Wie sähe es mit dem Nachschub aus?

Gedankenexperiment: Die USA läßt einen Stellvertreterkrieg durchführen. Die Ukraine wäre ohne die Unterstützung durch die Nato in wenigen Tagen überwältigt. Rußland hat zur Zeit definitiv die besseren Waffen. In den USA wird man wissen, das die Russische Führung nicht vollkommen verblödet ist. Wenn die USA ihre Füße nicht still halten, dürfte Rußland ein Hilfegesuch eines anderen, nicht US-freundlichen, von denen sogar angegriffenen Staates bezüglich Waffenhilfe sicherlich gern erfüllen. In dem Fall könnte - überspitzt formuliert - sogar Monaco die US-Kriegsmaschinerie in die Knie zwingen ( aus allen Flugzeugträgern der USA 1-19 ;-) Loch Golfplätze machen). Das käme in den USA gar nicht gut an, eine Wiederwahl wäre dann garantiert ausgeschlossen.

Die USA sind, genau wie die Franzosen, wenn man von den Atomwaffen absieht, nur noch zahnlose Tiger. Was würde man machen, wenn ein Staat ( Kategorie „Monaco“) einen Krieg führen würde, der diesmal nicht nur auf eigenem, sondern auch US-Teritorium stattfinden würde? Wenn Rußland weitreichende Raketen zur Verfügung stellen würde? Ausgeschlossen? Warum? Wenn die Nato darüber meckert und sagt, das Rußland das nicht machen darf, weil nur die USA das dürfe… und Rußland sich darüber hinwegsetzen würde? Eine direkte Konfrontation mit Rußland riskieren? Die Taktik der USA ist es doch seit längerem, Regierungen zu destabilisieren und dann dort mit Hilfe von wohlgesonnenen, eingesetzten Regierungen ihr Ziel zu erreichen. Diese Zeit ist aber fürs erste vorbei. US Truppen und Geheimdienste können zur Zeit nur hoffen nicht aus einem Land herausgeschmissen zu werden.

Mehr als sich dulden zu lassen werden sie kaum erhoffen, in der Erwartung zu einem späteren Zeitpunkt aktiv werden zu können. Eine direkte Konfrontation mit Rußland können sie zur Zeit nicht gewinnen. Wie war das mit ihrem neuen eierlegenden-Wollmilchsau-Flugzeug? Rund 1000 km/h langsamer als der schon bewährte Vogel der Russen! Welcher Pilot steigt in so ein Ding ein, wenn es zu einem Kampfeinsatz kommen sollte? Bis zu 6300 Mann Besatzung auf einem Flugzeugträger… im Bedarfsfall wären es zwölf Träger. Wie lange würde es dauern, die auszuschalten, wenn sie sich in der Reichweite befinden, von wo aus sie Flugzeuge zu einem Einsatz entsenden könnten? Angenommen, mann entschließt sich zu einer massiven Aktion mit 5 oder 6 Trägern. Ein paar von den Raketen, die sie nicht abwehren können - und 30.000 - 36.000 Mann Verlust innerhalb einer halben Stunde. Am Abend des Tages könnte ein US-Präsident zurücktreten.

Die USA sind am Ende! Game over! Einpacken! Was die Luftwaffe angeht… die Tankflugzeuge haben zwei Eigenschaften - sie sind langsam und nicht wendig. Wenn diese Tankflugzeuge vernichtet werden, reduziert sich der Aktionsradius einer Kampfmaschine drastisch. Würden Sie, wenn sie Pilot wären, nicht Angst haben, das die Maschine nicht mehr in der Luft aufgetankt werden kann, weil keine dafür geeigneten Maschinen mehr vorhanden sind? Sie müssen damit rechnen, irgendwo runtergehen zu müssen, eventuell auch auf hoher See - kein schöner Gedanke…
Die USA MÜSSEN still halten, wenn sie nicht innerhalb kürzester Zeit für alle sichtbar in der Versenkung verschwinden wollen.

21.09.2023

18:24 | MD:  Drei vorläufige Militärführer der Sahelzone unterzeichnen Sicherheitspakt

Burkina Faso, Mali und Niger haben mit der Unterzeichnung eines trilateralen Sicherheitspakts einen bewundernswerten strategischen Schritt getan, um gemeinsam die Bedrohungen durch Extremismus und Terrorismus in der Sahelzone zu bekämpfen. Es ist eine Gelegenheit, insbesondere in diesem kritischen Moment, unermüdlich für Frieden und Ruhe zu arbeiten, einen notwendigen Faktor, der ihre nachhaltige Entwicklung bestimmen könnte.

Militärisch ist der Zug abgefahren und somit ist diese Zone für Frankreich verloren.  Damit beenden wir diese Serie an Artikeln in der Rubrik Brennpunkt ... und sollte etwas in dieser Region hochkochen .... finden Sie es unter Geopolitik.  TS 

18:50 | Leseratte
Sieht so aus! Aber wie schrieb jemand kürzlich: Jetzt versuchen sie erstmal, die Franzosen loszuwerden, als die alte Kolonialmacht. Um die Amerikaner kümmern sie sich später, aber auch das passiert noch. Im Moment sind die noch nützlich und sie können auch nicht alles auf einmal aufräumen. Man wird also noch was von dort hören.

.... dieser Block aus Burkina Faso, Mali und Niger ... lassen Sie mich es so erklären liebe Leseratte ... Amerika und Nuland aus diesen Ländern raus zu bekommen ist wie ... einen Tripper mit Aspirin zu heilen.  TS 

18.09.2023

19:55 | Le Monde Afrique:  Mali: Bewaffnete Männer besetzten zwei Militärlager im Norden des Landes

Im Norden Malis geht die Eskalation zwischen Tuareg-Separatisten und der herrschenden Junta weiter. Bewaffnete Männer haben am Sonntag, dem 17. September, zwei Militärlager in Léré besetzt, sagten zwei örtliche gewählte Beamte gegenüber Agence France-Presse. Ein Sprecher der Coordination of Azawad Movements (CMA), einem von den Tuareg dominierten Bündnis separatistischer Gruppen, bekannte sich zu dem Angriff.

In der Nähe zu Mauretanien .. TS 

 

18:05 | RFI:  Könnte Kamerun der nächste sein, während in Westafrika ein Putsch auf einen anderen folgt?

Eine aktuelle Umfrage in 36 afrikanischen Ländern ergab, dass die Bürger zwar die Demokratie unterstützen, eine knappe Mehrheit jedoch bereit ist, einen Militärputsch zu befürworten, wenn gewählte Führer ihre Macht missbrauchen. Während eine Reihe westafrikanischer Nationen mit diesem Dilemma zu kämpfen haben, fragen sich einige, ob dem langjährigen kamerunischen Führer Paul Biya das gleiche Schicksal widerfahren könnte.

Wenn man jetzt in den Nachrichten Afrika hört, denkt man sofort ... schon wieder ein Putsch?  
... nix da im Kongo .. aber es gibt eine "Phase der Überlegungen" .. von den Bürgern und auch den Regierungen .. und das sollte man überdenken.  TS 

16:00 | Der Ostfriese zu gestern "Putsch im Kongo?"
Wenn das stimmt… man(n), so ’n Zufall aber auch, hätte ja niiiiemand erwartet… hat irgendjemand schon 'mal Dominoday geschaut?
Kongo - da läßt sich von der Seeseite etwas machen, ohne andere Staaten überfliegen zu müssen… wenn sie es wollen würden, könnten die USA jetzt von ihren Flugzeugträgern eine Friedenssicherungsaktion starten. Alternativ könnte Frankreich den Charlie de Gaulle hinschicken. Ob die Hubschrauber der drei Hubschrauberträger der Franzosen etwas ausrichten können, sei dahingestellt. Wenn die Franzosen jetzt eingreifen, haben sie bei ihren restlichen afrikanischen Kolonien ausgespielt (nein, diese Staaten sind keine Kolonien, echt voll ehrlich nicht! - oder in Wirklichkeit faktisch wohl doch noch?). Wenn Frankreich nicht eingreift, dauert der Vorgang der Lösung von der großenNation nur etwas länger. Frankreich fliegt aus Afrika ‚raus. Das können sie bestenfalls etwas herauszögern, aber nicht mehr umkehren. Nächstes Thema… was gibt es heute zu essen? Das Thema Frankreich in Afrika ist faktisch abgefrühstückt.

17.09.2023

20:14 | Die Leseratte "Putsch im Kongo?"

Diese Meldung kommt grad auf mehrern Kanälen. Kann bisher nicht verifiziert werden.

Zitat : Putsch im Kongo?
Im Kongo findet ein Putsch statt, berichten lokale Medien

Lokale Medien berichten, dass das Militär die Kontrolle über wichtige Standorte in der Hauptstadt übernimmt, während Präsident Denis Sassou Nguesso, 79, in New York ist, um an der 78. UN-Generalversammlung teilzunehmen.

15.09.2023

20:00 | RFI:  Macron sagt, der französische Botschafter in Niger werde in der Botschaft „als Geisel gehalten“.

Präsident Emmanuel Macron sagte am Freitag, dass der französische Gesandte für Niger wie eine Geisel in der französischen Botschaft lebe und warf den Militärführern vor, Lebensmittellieferungen an die Mission zu blockieren.

Ist schon hart .. wenn ein Diplomat mal das Glück aus der Dose kosten darf. Rechtfertig natürlich den sofortigen Einsatz von allem was Frankreich an Waffen hat.  TS 

 

08:15 | voltairenet: Die Zurückweisung von Frankreich durch das frankophone Afrika sanktioniert 12 Jahre Verrat

Nichts geschieht zufällig in der Politik. Die Franzosen verstehen nicht, warum französischsprachige Afrikaner sie plötzlich zurückweisen. Sie trösten sich, indem sie Russland finsterer Machenschaften bezichtigen. In Wirklichkeit ernten sie nur die Früchte dessen, was sie in den letzten 12 Jahren gesät haben. Das hat nichts mit Kolonialismus und Françafrique zu tun. Dies ist ausschließlich die Folge, die französische Armee der US-Strategie unterstellt zu haben.

Die Leseratte
Thierry Meyssan ist aus der Pause zurück (er hat inzwischen ein Buch geschrieben) und hat einen Artikel über die Vorkommnisse in der Sahel-Zone verfasst, der wie gewohnt ein Stück weit in die Geschichte zurückgeht und die Vorkommnisse nochmal aus einer anderen Sicht betrachtet.

Kurz gesagt sind eigentlich die USA dafür verantwortlich, die die Staatlichkeit der Afrikaner genauso zerstören wollen wie die im Nahen Osten und dafür Daesh im Sahel neu aufgebaut haben. Ausgerüstet wurden die mit Waffen aus der Ukraine! Wie verlogen war es doch, 2022 in Marokko eine Konferenz "gegen Daesh" zu inszenieren, mit 85 Teilnehmertaaten! Man sieht, es war alles von langer Hand vorbereitet. In Wahrheit finanziert der deutsche Steuerzahler den USA nicht nur deren Krieg in der Ukraine sondern auch noch den Krieg im Sahel!

Begonnen hatten sie ja bereits in den Staaten Nordafrikas, wenn wir uns erinnern, insbesondere an Libyen. Das Problem der Franzosen ist, dass sie sich den USA unterworfen und als deren Lakeien agiert haben! Sie haben all die Jahre für die Amis dort versucht, die alten Verhältnisse aufrecht zu erhalten, bis die USA soweit waren, endlich zu intervenieren, Stichwort AfriCom. Aber die Afrikaner haben das Spiel durchschaut. Meyssan glaubt, durch die Putsche wollten die Militärs in Mali und Niger tatsächlich ihre eigenen Völker schützen. Gleichzeitig versuchen sie, als Erstes die Franzosen loszuwerden, die sich ja als Verräter entpuppt haben! Hmmm. Und was machen sie mit den Amis? Es heißt, die Anführer seien alle in den USA ausgebildet worden. Und es gelangen immer mehr Waffen "aus der Ukraine" in die Gegend. Spannende Zeiten!

14.09.2023

20:37 | Exxpress:  Blackout in Nigeria: „Totaler Systemzusammenbruch“ in 224-Millionen-Einwohner-Land

Ein „totaler Systemzusammenbruch“ hat am Donnerstag in ganz Nigeria zu weitreichenden Stromausfällen geführt. Am frühen Morgen sank die Stromerzeugung in Afrikas bevölkerungsreichstem Land auf null Megawatt. 

... was für dunkle Gestalten streichen gerade durch Nigeria?  .. übrigens Nigeria hat in der Vergangenheit auch den Niger mit Strom versorgt ... und was für dunkle Gestalten mögen dort jetzt unterwegs sein?  Es gibt solche Zufälle .. die gibts gar nicht.  TS 

11:22 | rfi:  In Niger inhaftierter französischer Staatsbürger wurde freigelassen

Das französische Außenministerium gab am Donnerstag bekannt, dass ein nach einem Putsch in Niger festgenommener französischer Staatsbürger freigelassen wurde. „Frankreich begrüßt die Freilassung von Stéphane Jullien“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.

.. geht ja.  TS

12.09.2023

19:43 | LeMonde:  Paris fordert die „sofortige Freilassung“ des französischen Beraters in Niger

Stéphane Jullien, ein Wirtschaftsführer, der von den in Niger lebenden Franzosen gewählt wurde, um sie zu vertreten und als Verbindungsmann zu den französischen diplomatischen Diensten in diesem Land zu fungieren, wurde am 8. September verhaftet. Frankreich fordert die „sofortige Freilassung“ des Beraters der im Ausland in Niger lebenden Franzosen , der am 8. September von nigerianischen Sicherheitskräften festgenommen wurde, erklärte der Quai d'Orsay am Dienstag, 12. September.

Das diese Meldung jetzt .. vier Tage später nach der Verhaftung kommt bedeutet nur  eines ... GIGN ist in Stellung und ist bereit für einen Zugriff.  TS 

12:55 | TS .. zum Leser von 07:17 und zu Mali

... was geht da ab?  Vielleicht üben Sie noch die Strophen der Blutwurst ... oder warten auf die Belgier?
Die Legion wäre schon wieder zurück .. wenn es nach der Legion ginge! ... außer Thomas Gast reist von Schweden an.

Nun zum Punkt, wir hörten von Mali und den umliegenden Ländern von einem "Terroreinsatz" an dem sich sogar die Bundeswehr "ausschweifend" beteiligte. Man kämpfte gegen den Terror und der Terror, der schläft bekanntlich nie, der Terror war sosehr Terror .. das sich über 14 Länder beteiligten.

Ich schrieb von ein paar Tagen .. richten wir unsere Aufmerksamkeit auf Mali!     
"Bis Juni 2022 sollen Pläne ausgearbeitet werden, wie man in der Region und vor allem Ländern wie Niger und dem Golf von Guinea dennoch präsent bleiben könne. Der Abzug betrifft den französisch geführten Kampfeinsatz "Barkhane" und die Militäroperation "Takuba"
so die Tagesschau - Frankreich kündigt Abzug aus Mali an

Mit zwei Stützen wollte man in der Region aktiv bleiben .. Niger und "Golf von Guinea" .. somit die Elfenbeinküste (Cote de Ivoire) die der Legion noch verbunden ist durch die Operation Licorne.

Doch der "Terror" ... hat seine eigenen Gesetze, vielleicht sollte man einmal über die Azawad Bewegung reden oder schreiben .. die im Norden von Mali war und wieder ist!  ... und plötzlich wird aus Terror eine "Freiheitstruppe" die sich von Mali abspalten will .. eine Freiheitsbewegung der Tuareg.

Vielleicht .. aber nur vielleicht sollte man einmal die Terrorgebiete mit den Bevölkerungsgebiet der Songhai, Tuareg, Fulbe, Bidhan abgleichen .. und man würde auf das Songhai-Reich kommen ... oder auch den Bevölkerungsausbreitung der Tuareg ... und man würde erkennen, die "Terroristen" würden den "Mali, Niger, Algerien und Libyen ein anderes Gesicht verleihen. 

Tuareg Karte 1

Was uns zur heutigen Nachricht von Radio France International bringt:
Mali: Die Koordination der Azawad-Bewegungen sagt, es sei „in Zeiten des Krieges“ mit der Junta

Mali ist ein Bedrohungszenario für Algerien .. für Niger und Burkina Faso, dass auf der Seite von Niger steht.  Vielleicht .. aber nur vielleicht ... nutzt Frankreich die alten "Kontakte" in Libyen bei den Stämmen aus der Zeit von Gadafi .. um ein wenig Ärger zu machen.

... und vielleicht ... aber nur vielleicht (ich schrieb darüber) .. hat die Unterstützungszusage der Tuareg Stämme an Niger, hier eine Reaktion ausgelöst, die Frankreich nicht haben wollte ... TS 

18:00 | Leser Kommentar
 … tja, wenn es die friedliebenden Tuaregstämme in dem Gebiet nicht gäbe… die sind soooo friedliebend - nur wenn jemand mit violetten statt hellblauen Wattebäuschchen schmeißt… das können die absolut nicht ab… ;-)
Wir Europäer machen immer den Fehler, hier im Sahararaum unseren Maßstab von Staaten anzulegen. Es handelt sich um einen kulturell zusammenhängenden Raum. Für das Nomadenvolk der Tuareg und die Handel treibenden Araber sind die willkürlich gezogenen Grenzen von geringer Bedeutung. Fremden wird hier mißtrauisch begegnet. Die Stadt Timbuktu in der Sahara ist eine alte muslimische Metropole, deren Universität früher Weltgeltung hatte. Heinrich Barth konnte dort nur überstehen (1853-1854), da er für einen der ihren gehalten wurde. Er mußte fliehen, als bekannt wurde, das sich ein Ungläubiger dort aufhielt. Der Islam und die Tuareg (sind muslimisch) sind zwei Machtfaktoren. Im Norden Malis gibt es schon seit langer Zeit strenge Wahhabiten, allerdings in der Minderzahl. Die Touareg gelten als impulsiv und opportunistisch und wissen ihre Waffen zu gebrauchen. Wie überall gibt es auch unter ihnen Machtkämpfe mit wechselnden Koalitionen untereinander und mit Arabern. Die jeweiligen Anführer versprechen sich mal von der einen, mal von der anderen Allianz die größeren Vorteile. Schon 2012 gab es einen Aufstand von Tuareg, die im Norden Malis zusammen mit der Ansar (Anzar?) Dine Gruppe und der Nationalen Bewegung zur Befreiung Azawad einen Staat Azawad ausriefen. Man scheiterte, weil man über die Einführung der Scharia uneins war. Das in Mali herrschende Regime eroberte den Norden mit Hilfe der Franzosen (und wohl auch in deren Interesse) wieder zurück. Aufstände gab es in Mali schon häufiger, aber nach meinem dafürhalten wird Frankreich (und damit auch das Regime in Mali) diesmal die Füße still halten, bestenfalls wieder Zwietracht zwischen den verschiedenen Gruppen der Tuareg säen. Es ist zu einem großen Teil ein religiöses Problem, die Touareg sind muslimisch, das harmoniert einfach nicht so gut mit dem noch nicht muslimischen Europa, wobei Frankreich natürlich zudem als Kolonialmacht erkannt wird. Es rumpelt im Karton. Ein direktes Eingreifen der Franzosen hätte entweder sofort, also schon in Niger stattfinden müssen, oder man wird, was aufgrund der Mentalität die besseren Erfolgsaussichten haben dürfte, über „teile und herrsche“ den Fuß wieder in die Tür zu bekommen versuchen. 2012 paktierten die Ifoghas-Tuareg mit den Personen, die einen "Unabhängigen Norden“ ausriefen. Die Imghad-Tuareg hielten dem Regime von Mali und den Franzosen die Treue und flüchteten zum großen Teil in den Niger. Wie es nun mit den letzteren aussieht, kann wohl jeder Leser vermuten, wenn man berücksichtigt, das auch die Imghad-Tuareg einen Umsturz in Niger nicht verhindert haben, obwohl die militärische Macht der Umstürzler geringer sein dürfte, als die der Imghad. Wie die Zukunft der Region aussieht, wird sich zeigen, wenn es um die Verteilung der Plätze am Futtertrog geht. Die jetzige Situation ist für Frankreich schwieriger als 2012, da sich in den vergangenen elf Jahren das Zahlenverhältnis zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in Nigeria drastisch verschoben hat. Nigerias Regime muß die Füße stillhalten, da es im Fall, das man eingreifen sollte, zu inneren Unruhen kommen dürfte. Nigerias Regime spielt auf Zeit, wissend das die Tage ihrer Macht gezählt sind. Die schönen Zeiten für uns Europäer sind erst einmal dahin. Ein guter Freund (Christ, auch wenn er nicht regelmäßig zur Kirche geht) erzählte mir, das es für ihn dort früher ein Leben wie Gott in Frankreich war...

... ich behaupt nicht, dass die Berber in diesem Gebiet "Heilige" sind ... aber eine Terroroperation von 14 Staaten ist halt auch etwas .... eigenartig?  TS

07:17 | Leserkommentar zu gestern 19:22
Als ex Angehöriger der Fremdenlegion, also die Frz Eingreiftruppe weiss ich das wir , je nach Alarm Status binnen einer Stunde (Regiment) bis 24 Stunden (Brigade/ Division) ausrücken können.
Da stimmt etwas nicht. Offenbar politisch gewollt. (USA?) So wird Frankreich binnen Monaten pleite sein ohne seine Kolonien. Jeder in Frankreich weisd das

Warum wurde wohl Gaddafi in Grund und Boden gebombt? Er wollte den afrikanischen Franc CFA gegen eine goldgeckte afrikanische Währung tauschen. Frankreich währe binnen Wochen pleite gewesen

Frankreich tut nix... überraschend...was geht da ab?

Legio patria nostra

11.09.2023

19:22 | TS

Ich hatte eine Intervention der Franzosen in Niger innerhalb der ersten 72 Stunden erwartet und hier hätte eine Intervention die meisten Chancen auf Erfolg gehabt. Warum spanne ich den Bogen über Niger .. nun weil diese Gegend bzw. die beiden Länder ein Problem haben .. Niger und Mali .. und diese beiden Länder sind durch Nigeria zu diesem Problem gekommen.  Die Boku Haram.  

Die Boku Haram, al-Qida und der IS haben in Nigeria Fuss fassen können, warum und weshalb .. nun, das liegt vielleicht daran, dass in diesem Land ein hoher Anteil an Muslimen lebt und es liegt vielleicht auch an den Lebensumständen, den Chancen auf Bildung und Wohlstand.  Nigeria .. hat auch eine Mafia ... nur mal so am Rande erwähnt, die nicht ohne ist .. und in Italien können die alten Mafioso ein Lied davon singen.

Doch zurück .. die ersten 72 Stunden wurden "verschlafen" lag es an der "Aufstellung" der "Notfalltruppen" oder einfach daran, dass auch Frankreich schön langsam eine Ermüdung bei den Spezialkräften spürt (warum wohl), also hat man auf die ECOWAS gesetzt und gehofft, man kann über Algerien Untestützung leisten, was aber gründlich in die Hose gegangen ist, weil Algerien in seinem Hinterhof (Mali) keine Aktionen möchte ... und weil Algerien nicht unbedingt Gefühle für Frankreich hat.

Nunmehr nimmt der Terror in Mali zu, dass eröffnet einerseits das Feld für mehr Musik in der Sahelzone, mehr Waffenverkäufe durch Russland, China und Indien (ja auch Indien) .. es eröffnet die Möglichkeit für Wagner von Mali kurz mal nach Libyen zu jetten .. und dort den Türken ein bisschen einzuheizen.

... und das ist alles nicht gegen eine Sache die sich in Frankreich zugetragen hat:

.. und aus diesem Grund, rechne ich mit einer Aktion durch Frankreich ... nicht wegen den Interessen, nicht wegen den verlorenen Besitzungen ... sondern aus verletzter Eitelkeit.  TS 

19:20 | Leser Kommentar zu Mali

Ob sich in Mali wirklich noch (lange) die USA möglicherweise die Bälle mit Frankreich zuspielen, um hier als Schutzmächte gebraucht zu werden ? Klar, können die IS o.ä. – kommandiert und finanziert von wem auch immer – hier eine Menge Unruhe bringen. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass die Länder vor Ort dann nicht die USA o. Frankreich um Beistand bitten, sondern ggf. ´Wagner´ und damit Russland. Da viele Dinge, die gerade in Afrika passieren, bestimmt kein Zufall sind, wird man auch auf die Entwicklungen in Mali zu gegebener Zeit eine quasi BRICS-nahe Lösung präsentieren.

15:49 | LeMond A:  Im Norden Malis bereiten sich bewaffnete Gruppen nach eigenen Angaben auf eine Wiederaufnahme der Feindseligkeiten vor

Bewaffnete Gruppen, die ein wichtiges Friedensabkommen im Norden Malis unterzeichnet haben, erklärten am Sonntag, dem 10. September, dass sie sich darauf vorbereiteten, sich militärisch gegen die in Bamako herrschende Junta zu verteidigen, was die Befürchtung einer Wiederaufnahme offener Feindseligkeiten weckte. Der Permanent Strategic Framework (CSP), der diese Gruppen zusammenbringt, forderte in einer Pressemitteilung die Zivilbevölkerung auf, sich von Einrichtungen und Orten militärischer Aktivitäten zu entfernen.

... die Zeichen stehen auf "weit im Norden" ... da kommt der Ärger her. Was wird passieren .. oder was könnte passieren?  Algerien hat eine rd. 700 km lange Grenze zu Mali, leider leider leider .. dürfen die Franzosen nicht über Algerien fliegen ... weil man eben Ruhe in der Region haben möchte.  ... und wenn jetzt der Terror stärker wird und plötzlich über die Grenze hüpft .. dann kann man nur die Franzosen bitten .. endlich mitzuhelfen.   TS 

15:25 | an:  Das Fehlen ausländischer Streitkräfte macht Mali anfälliger – Analyst

Ein Analyst der Economist Intelligence Unit wies am vergangenen Freitag darauf hin, dass die jüngsten Angriffe in Mali in Gebieten stattgefunden hätten, in denen früher eine hohe Konzentration ausländischer Kräfte herrschte.
„Die Angriffe fanden im Norden Malis statt, und im Norden Malis waren viele französische Streitkräfte konzentriert, und auch die UN-Streitkräfte waren in diesen Gebieten stark konzentriert“, sagte Dr. Shaantanu Shankar.

... was wir sehen?  Al-Qaida und der IS operieren in einer Gegend, die dünn besiedelt ist .. und die ein Merkmal hat ... kein bis wenig Wasser ... keine bis wenig Deckung. 
Jegliche Bewegung .. wird durch Staub sichtbar .. jegliche Bewegung in der Nacht .. ist mit Wärmebild feststellbar.  

Was wir nicht sehen.  Woher die Terroristen kommen und wieso "islamistische Terroristen" in eine muslimischen Gegend .. Zivilisten töten?   TS 

10.09.2023

15:01 | Telegram - Telefonat Putins mit Goita

 Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefongespräch mit Assimi Goita, dem Präsidenten der Übergangsrepublik Mali, sein Beileid zu dem Terroranschlag im Nordosten des Landes ausgedrückt, so der Pressedienst des Kremls.

Der malische Staatschef dankte Putin für Russlands Unterstützung im UN-Sicherheitsrat in der Frage der Aufhebung der Sanktionen gegen die Republik.

Die Parteien erörterten die Zusammenarbeit der beiden Länder in den Bereichen Handel, humanitäre Hilfe und Terrorismusbekämpfung. Putin und der malische Staatschef sprachen sich auch für die Notwendigkeit aus, die Situation in Niger mit politischen und diplomatischen Mitteln zu lösen.

Quelle
https://t.me/tassdenews/72797

Warum ist das so ... interessant?  Russland telefoniert mit Mali wegen einem "Anschlag", der eigentlich ... ständig in dieser Gegend vorkommt?  Ich hab gestern von den Trainern der Seals geschrieben, eine sehr geheime Truppe .. und erfahrene Truppe, die ab und an schon Regenbogen-Schiffe im Hafen zum Waschen versenkt haben und diese Truppe ist in allen Teilen der Welt zu finden .. wenn es Wasser gibt.  

Also warum ... telefoniert dann Putin mit Mali?

LeMond  Au Niger, la junte militaire accuse la France de préparer une intervention militaire

Der Pressemitteilung zufolge hat das Regime seit dem 1. September festgestellt, dass „ zwei Militärtransportflugzeuge vom Typ A400M und eine Dornier 328 als Verstärkung in der Elfenbeinküste stationiert wurden“ und dass „zwei Mehrzweckhubschrauber vom Typ Super Puma“ und „ca Vierzig gepanzerte Fahrzeuge befanden sich „in Kandi und Malanville in Benin“ 
„Am 7. September 2023 legte ein französisches Militärschiff mit Personal und militärischer Ausrüstung an Bord in Cotonou [in Benin] an “, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Dazu auch die Meldung des Standeford Journals - USA verlegen in Niger stationierte US-Streitkräfte als „Vorsichtsmaßnahme“ aus der Hauptstadt

„Vorsichtsmaßnahme“ aus ihrer Hauptstadt Niamey zum Flughafen 201 in Agadez. “precautionary measure”Agadez liegt etwa 572 Meilen auf der Straße von Niamey entfernt.

Mali hat laut Sky News Arab .. Truppenteile nach Niger geschickt, in Nigeria erwarte ich eigentlich in den nächsten Tagen ... "Terroranschläge" von "Boku Harram" damit die militärischen Kräfte dort gebunden werden ... um Niger zu helfen, sofern es zu einer Intervention der Franzosen kommt.
Ein Blick auf die FB-Seite des 2e REP in Korsika zeigt interessante Bilder ... "neue Kohlenstofffaser-Tragen" für den optimierten Abtransport von Verwundeten (vor 21 Stunden) und den vorletzten Eintrag .. vom 27. August .. über eine Fernseh-Doku.

Amerika zieht sich 572 Straßenmeilen aus der "Gefahren-Hauptstadt-Zone" zurück und überblickt alles in "Echtzeit" oder "Nuland-Zeit" von oben, während Frankarm sein "Glück" versucht und vielleicht die Hauptstadt direkt angeht ... und im zweiten Anlauf die Uran-Minen sichert.

Russland wird sicher nicht, seine Musiker-Truppe gegen das 2e REP ins Feld lassen .. und daher an anderer Stelle für "Entlastung" sorgen, vielleicht die "Zivillösung" indem man Zivilisten mit Putin-Shirts vor den Kasernen der Franzosen aufmarschieren lässt .. oder bisschen Boku Harram macht. 

... vielleicht telefoniert Putin auch deshalb mit Mali ... weil im Niger niemand ran geht ... oder die vielen Menschen nur ein Telefon haben ... oder weil über Mali in Zukunft auch die Musik verteilt wird?
... oder Putin ist einfach nur ein freundlicher Mensch und er hat Mali deshalb angerufen, weil das Testament von Prigoschin geöffnet wurde .. und die Afrika Verträge dem lieben Freund zugedacht wurden ... und Putin sich über die Investitionen in diesem Land erkundigen wollte.  TS

 

09.09.2023

19:40 | LeMonde:  Ganze Gebiete Nigerias stehen unter der Kontrolle von „Banditen“ und Kriegsherren

Das Phänomen, das im Nordwesten des Landes, an der Grenze zu Niger, begann, breitet sich aus. Große Gebiete sind inzwischen in den Händen von Banden, deren Anführer Dschihadisten aus mehreren Sahel-Staaten anlocken, um sich an der Razzia zu beteiligen und ihre Operationen zu finanzieren.  

"Aber hier, im Bundesstaat Sokoto, wie auch im Rest dieser riesigen Region im Nordwesten, in der ein Viertel der nigerianischen Bevölkerung konzentriert ist, sind es nicht die Risiken eines Konflikts mit dem benachbarten Niger, die die Nächte heimsuchen. Die Gefahr ist vor allem innerer Natur: die der Angriffe, Plünderungen und Hinterhalte der „Banditen“ , wie sie in dem Land mit 220 Millionen Einwohnern genannt werden, bewaffneten Plündererbanden, die sich nach und nach in Kriegsherren verwandeln , während sich das Wirkungsgebiet wie ein Buschfeuer ausbreitet."
... vielleicht liegt hier der Grund für eine "Nichtintervention" im Niger.  TS 

08:36 | LeMonde:  Niger: Durch die Neupositionierung ihrer Truppen distanzieren sich die USA von Frankreich

Die Amerikaner begannen, den Luftwaffenstützpunkt 101 in Niamey, den sie mit den Franzosen teilten, zu verlassen und sich nach Agadez im Norden des Landes zu verlegen.

"Seit dem Ultimatum der Putschisten Anfang August weigert sich Frankreich, seine Truppen vom nigerianischen Boden abzuziehen, obwohl die Diskussionen zu diesem Thema kürzlich begonnen haben."
"Das Pentagon begründete diese Entscheidung mit der Begründung, es handele sich um eine „Vorsichtsmaßnahme“ . „Es besteht keine unmittelbare Bedrohung für unser Personal oder Gewalt vor Ort “, versicherte eine Sprecherin, Sabrina Singh."

Amiland hat soeben Frankarm abgebrannt.  Frankreich fürchtet "Unruhen" und Amiland verlegt seine Truppen, nur um im Falle einer "Konfrontation" nicht eingreifen zu müssen!!!!
Nochmal, hat man in Afghanistan die Camps verlegt .. oder im Irak .. oder in anderen "Problemländern" wo man zusammengearbeitet hat?

Nuland hat den "neuen Jungs in Uniform" einiges Versprochen ... vielleicht die Erkenntnisse aus den Drohnenaufnahmen ... oder gerade die Erkenntnisse aus den Drohnenaufnahmen, nachdem der "Terror" hochkocht?   
Vielleicht liegt es auch .. an den Nachrichten in den verbündeten Nachbarländern ... "FAZ - Islamisten töten bei Anschlägen mehr als 70 Menschen" .. wo im Nordosten ein Schiff und ein Armeelager angegriffen wurde.  Bei Schiffe in Afrika denke ich immer an die Freunde in Frankreich, von denen die Seals noch einiges lernen können.

Wie auch immer, der "Terror" in Afrika wird .. je nach Wetter Nuland-Lage zu oder abnehmen ... und Frankreich, nun Frankreich wird in seinem Camp sitzen und im Falle des Falles .. keine Unterstützung aus dem Ami-Lager bekommen ... weil die Zufahrststraßen von "besorgten" Bürgern verstopft sein werden.

... und so geht auch hier eine Ära zuende.  TS 

08:55 | Kurze Anmerkung noch
Sollte Niger zu "Aktionen" neigen, so werden dies während des Umzugs der Amis stattfinden!  Ich wills nur gesagt haben.  ... und Mali hat laut Sky News Arabi .. einige Truppenteile in den Niger verlegt.  TS 

10:19 | Die Eule
Frankreich wirkt in Afrika wie ein geprügelter Pudel. Bellt der Pudel aber nicht bald zurück, könnte dies unabsehbare Folgen haben. Noch verwaltet Frankreich ja die Staatskassen von 8 westafrikanischen Ländern und genehmigt sich dafür süffige Tantiemen, die knapp 20% des Staatshaushaltes polstern. Falls dieses süffige Zeitalter endet und Frankreich den realen Preis für das geklaute Uran bezahlen muss, sieht es ziemlich düster aus im alten Frankenreich und damit auch in Europa.

12:17 | Leser Kommentar
… und die Religion, schließlich ist der Islam ja der Glaube des Friedens! ...wenn erst einmal jeder den richtigen Glauben in der richtigen Auslegung...

.. die Auslegung, ja lieber Leser  ... die Auslegung in diesem Gebiet ist eine besondere.  Kommt die Auslegung aus Amerika, dann knallt es .. kommt die Auslegung jedoch von den Menschen vor Ort .. dann hat man zumeist keine Probleme.  Nehmen wir z.B. Boko Haram ... der Norden Nigerias war bereits ab dem 15. Jahrhundert dem Islam zugetan .. doch Boko Haram kam erst 2011 und 2012 so richtig groß heraus.  Der IS 2013 .. und sehen Sie die Spur?  ... und die US Basis in Niger gibt es seit 2016.  TS

08.09.2023

17:40 | PremiumTimes:  Die USA positionieren ihre Truppen in Niger neu

Nach Angaben der Nachrichtenagentur sagte ein Militärbeamter, dass die Truppen vom Luftwaffenstützpunkt 101 in der Nähe von Niamey, der Hauptstadt Nigers, zum Luftwaffenstützpunkt 201 in Agadez im Zentrum Nigers verlegt werden, von dem aus die USA Geheimdienst- und Aufklärungsmissionen durchführen. 
Die USA werden auch einige nicht unbedingt notwendige Mitarbeiter abziehen. Es wurde jedoch nicht angegeben, wie viele Mitarbeiter abgezogen werden.

Was für ein Deal ist da gelaufen?  Frankreich wird seine Truppen im Laufe der Zeit abziehen müssen und Amiland bleibt?  Was hat Fuck-the-EU-Tante den Jungs in Uniform versprochen zu machen, wenn sie nicht mitspielen?  
Beobachten wir einmal wie Frankarm sich in nächster Zeit mit Amerikaland versteht?  ... ob es hier sowas wie ... unterschwellige Aggression gibt oder einen Zickenkrieg unter Tunten ... sollte Michelle Obama doch noch aufgestellt werden und Macron macronchen entdecken.  TS  

18:45 | Leser Kommentar
Franzosen und Yankees haben sich noch nie gut verstehen können, da beide ihre Eliten dazu erziehen, sich jeweils für die größten und besten zu halten. Spätestens seit der Geschichte mit dem Gold damals ist man sich nicht wirklich grün. Ob sich die Yankees tatsächlich über einen längeren Zeitraum halten können, darf bezweifelt werden. Das, was allerdings für mittlerweile jeden ersichtlich sein dürfte ist, das die Franzosen „draußen“ sind. Dort läuft Machtpolitik ab. Ob die Yankees auch ausgebootet werden, wenn von China oder Rußland ein gutes Angebot an die derzeitigen Machthaber kommt - wer weiß? Nigeria ist das Thema, mit dem alles steht oder fällt.

Lieber Leser, Nigeria hat schon gewaltige Probleme ... 
https://www.premiumtimesng.com/agriculture/agric-news/618539-special-report-ogun-farmers-count-losses-as-oil-spills-from-vandalised-pipelines-destroy-farmlands.html

19:53 | Leser Kommentar
Gewaltige Probleme in Nigeria - ja, ganz meine Meinung! Deshalb ist es ja auch nicht von so großer Bedeutung, ob de Yankees jetzt gerade in Niger dies oder jenes durchführen. Nigeria ist der Schlüssel zu diesem Gebiet Afrikas. Die USA können Niger nicht halten, wenn es in Nigeria zu Verwerfungen kommt, das wird man auch in den USA wissen. Für uns ist die Entwicklung in Nigeria die entscheidende, das Thema, auf das man seine Augen richten sollte.

Darum habe ich vor Wochen auch die Beiträge zu den Preisen/Inflation, den Problemen bei der Düngung und der Landwirtschaft gebracht.  In Afrika ist die Ernährung der Schlüssel ... TS 

07.09.2023

17:01 | ZH: Frankreich verhandelt mit der Junta über den Abzug seiner Truppen aus Niger

Frankreich denkt über einen militärischen Abzug aus Niger nach dem Putsch vom 26. Juli nach und es kommt zu einer Pattsituation über die Forderung, seinen Botschafter aus dem Land abzuziehen.

Frankreich hat rund 1.500 Soldaten in Niger stationiert , zusammen mit anderen westlichen alliierten Truppen – darunter auch Amerikanern –, aber ihre Anwesenheit war unerwünscht, da Paris Drohungen der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) unterstützt hat, militärisch einzugreifen, um den gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum wieder einzusetzen.

Kommentar des Einsenders
Warum ist Frankreich so interessiert daran, seine zukünftigen Ex-Kolonien in Afrika weiter so gut zu ´beschützen´ ?

Lt. dem oberen Link  hat Frankreich das Uran über viele Jahre immer für ca. €uro 0,80 / Kg aus dem Niger bezogen. Der aktuelle Weltmarktpreis beträgt aber ca. €uro 200,- / Kg. Deshalb tut sich Frankreich auch so schwer, die eigenen Schutztruppen jetzt von dort abzuziehen – scheint aber gerade doch konkret verhandelt zu werden.

18:18 | Leser Kommentar  
Ja, ja werter Leser. "Wie viele Einwohner hat Niger 2023?Zum 1. Januar 2023 wurde die Bevölkerung auf 26.717.242 Menschen geschätzt." Regt das zum Nachdenken an? 
"Wie viele Menschen leben in 2023 in Deutschland? Zum 31. März 2023 lebten 84 433 000 Personen in Deutschland." Wo wieder bei guter König böser König angelangt wären, auch wenn  er sich heute anders schmipft...?! Und Hofstaat halt, siehe Faeser usw...

 

16:43 | Der Ostfriese zu gestern: Tschad: Ein tschadischer Soldat wurde auf dem Stützpunkt
Früher gab es den „Domino Day“ bei RTL. Heutzutage versucht man mit der politischen Variante die Zuschauer zu unterhalten - obwohl, unterhalten ist eigentlich nicht der richtige Ausdruck. Das Zeitfenster für ein erfolgreiches Eingreifen der Franzosen hat sich (leider) geschlossen. Tschad wird wohl eine chinesische Zukunft haben, wenn die Russen nicht gerade ihre Finger ausgestreckt haben. Eine Demütigung der Grand Nation. Außer der der Force de frappe wird bald nichts mehr an die ehemalige Größe erinnern.Tja, liebe (hellhäutige)Franzosen, ihr habt es so gewollt! Für die Engländer gilt das nämliche.

06.09.2023

18:56 | LeMonde:  Tschad: Ein tschadischer Soldat wurde auf dem Stützpunkt Faya-Largeau von einer französischen Militärkrankenschwester getötet

Laut mehreren lokalen Quellen verletzte ein tschadischer Soldat am Dienstag einen französischen Militärsanitäter mit einem Skalpell, der ihn im Gegenzug erschoss. Die Bevölkerung der Stadt demonstrierte vor dem Stützpunkt.  
„Ein tschadischer Soldat, der sich nicht in einem normalen Zustand befand, holte sich in der Militärbasis der französischen Armee einen Verband, nahm ein Skalpell und verletzte eine französische Militärkrankenschwester“

Die Leseratte  
Angeblich geht es jetzt auch im Tschad los! Diese Bilder sollen antifranzösische Demonstrationen zeigen. Langsam wirds lustig. Ob die ECOWAS dann überall einmarschieren will? 
https://t.me/DruschbaFM/24176 
Im Tschad begannen antifranzösische Demonstrationen.
Der Grund dafür war ein Vorfall, bei dem ein französischer Soldat aus dem Landungskorps einen einheimischen Soldaten beim Streiten erschossen hat.

Abwarten!  Momentan sind eher die Augen auf Niger gerichtet, weil hier die Verhandlungen über den Abzug der 1500 französischen Soldaten im Gang sind.  TS 

03.09.2023

19:25 | FL:  Afrikanische Putsche enthüllen und entwirren ein Netz westlicher Einmischung

Die französische Staatsanwaltschaft hat gerade den ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, der 2011 die westliche Unterstützung für den Sturz des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi anführte, wegen angeblicher libyscher Finanzierung von Sarkozys Wahlkampf 2007 angeklagt(link is external).

Die Leseratte  
Die Situation in der ganzen regionalen Zone ist undurchsichtig, wie schon festgestellt, da nicht ganz eindeutig ist, wer gerade wo im Hintergrund die Fäden zieht! Nicht nur der "neue Machthaber" in Gabun ist ein amerikanisches Gewächs, auch all die anderen Militärs in den Ländern, wo kürzlich geputscht wurde, wurden in den USA ausgebildet! Gilt auch für Traoré, der im Moment so gehyped wird. Niemand weiß allerdings, ob sie wirklich loyal gegenüber den USA sind, sie ihre Ausbildung nutzen um für ihr Volk was zu tun, sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und sich tatsächlich vom Westen ab und Russland zugewandt haben - oder einfach einen persönlichen Vorteil in dem einen oder anderen Verhalten sehen.

Im folgenden Artikel wird beschrieben, wie Sarkozy (und sicher nicht nur der!) sich in Libyen und Gabun (und wo noch?) auch persönlich bereichert hat. Andererseits wird behauptet, dass es Obama war, der seinerzeit Afrika quasi den Europäern (also denen, die noch in Afrika aktiv waren) überlassen hatte, um sich auf China zu konzentrieren. Er äußert sich inzwischen enttäuscht über die Entwicklungen, in seinen Augen haben die Franzosen (und anderen Europäer) versagt.

Soll wohl erklären, warum plötzlich die USA sich der Sache wieder annehmen, indem sie in einigen Ländern ihre vorbereiteten Protegées ins Amt hieven und als Konsequenz die Franzosen von dort vertreiben. AFRICOM soll gestärkt und China und Russland gestoppt werden? Gegen beide Länder könnte man dort einige Proxykriege anzetteln, wie im Sudan? Man darf nicht vergessen, dass die USA gerade einen Wirtschaftskrieg gegen Europa begonnen haben. Dazu würde passen, dass sie uns jetzt auch von den afrikanischen Ressourcen abschneiden wollen, um sie selbst auszubeuten.

Quelle ist RT, das leider nicht verlinkt werden kann. Da der Artikel wirklich interessant ist, vielleicht mal über FL?

 

07:47 | FAZ:  Demonstranten in Niger fordern Abzug der französischen Truppen

Vor einem französischen Militärstützpunkt in der Hauptstadt Niamey fordern Zehntausende Demonstranten einen Abzug der französischen Truppen. Einige schlitzten die Kehle einer in französischen Farben gekleideten Ziege auf. 

... da sollte man den neuen "Machthabern" empfehlen, diese Dinge nicht zur Gewohnheit werden zu lassen ... man kann nie wissen was in dem Camp drinnen ist und man kann davon ausgehen, dass der eine oder ander Zug an Spezialisten drinnen sitzt.  TS

17:42 | Leser Kommentar  
Auch Spezialisten sind sterblich. Zudem ist eine Frage der Menge auf beiden Seiten. Und überhaupt, was soll eine Revolution, ohne Risk and Fun? Ohne Drama, wird doch das ganze Spielvergnügen versaut?!

Ist richtig, nur gestaltet sich der Munitionseinsatz effizenter.  TS 

02.09.2023

08:28 | Le Monde:  Frankreich stellt seine militärische Zusammenarbeit mit Gabun ein, „während es auf eine Klärung der politischen Lage wartet“

Der Armeeminister gab diese Ankündigung in „Le Figaro“ bekannt, während vierhundert französische Soldaten dauerhaft in Gabun stationiert sind. General Oligui, der neue starke Mann des Landes, hat der alten Opposition, die von ihm verlangte, die Macht an die Zivilbevölkerung zu übergeben, die Tür verschlossen. General Brice Oligui Nguema, der vor zwei Tagen in Gabun Präsident Ali Bongo Ondimba stürzte, versprach am Freitag, dem 1. September, „ demokratischere“ Institutionen , die die „Menschenrechte“ respektieren , aber ohne „Eile“ . Am Montag soll er als „Übergangspräsident“ vereidigt werden .

... der Generali ist ein Cousin des abgesetzten Präsidenten.  Damit dürfte es eher um einen "Verteilungskampf" gehen als um einen Putsch von unten.  TS

13:35 | Leser Kommentar
Tja, wenn ein General oder Oberst putscht, ist das immer ein Putsch von unten. Das liegt in der Natur der Sache. ;-)
Einen Putsch von unten gibt es nicht, da das Militär, wie die übrige Gesellschaft auch, hierarchisch organisiert ist. Es würde voraussetzen, das z.B. ein Gefreiter von Generälen als ihren Befehlsgeber akzeptiert würde… Niger ist die Ausnahme der Regel - oder wohl auch nicht? Das bekannte Attentat mit dem Schulranzen wurde auch erst durchgeführt, als abzusehen war, das die Putschisten, die zuvor mit Besitztümern im Osten ausgestattet wurden, diese durch die ungünstige Kriegsentwicklung verlieren würden, wenn sich nicht bald etwas ändern würde. Das einfache Volk ist viel zu sehr damit beschäftigt, für die eigene Ernährung zu sorgen, als sich längerfristig politisch zu betätigen. Eine Veränderung von Dauer kann nur von Menschen kommen, die es gewohnt sind, über die drei F (fressen, fi****, Fußball) hinaus zu denken und zu handeln. Deshalb ist es auch nicht zielführend, die erstere Gruppe aktiv in die Überlegungen oder die Planung einzubeziehen. Spätestens ab Beginn der französischen Revolution ist jede von denen von den Puppenspielern geplant und gestartet worden.

19:24 | Leseratte zu 8:28 h

Auch im Falle Gabun ist mal wieder nichts so, wie es aussieht! Ich fand mehrere derartige Hinweise auf Telegram, dieser scheint mir am detailliertesten. Hinter dem Putsch in Gabun stecken die USA und es geht ganz offensichtlich nicht um Souveränität, Ende der Ausbeutung, Befreiung vom Kolonialismus usw. Es wird nur der Kolonialherr gewechselt. Uuups!

Vielleicht sollten sie das Haus von General Oligui auch mal durchsuchen. Auch unter seinem Bett könnten sie evtl. Geldsäcke finden!

Zitat:
Gabun: alles nicht so einfach!

❗️ (https://t.me/rybar/51336) USA, Frankreich und der Militärputsch in Gabun.

Unseren Quellen in Frankreich zufolge ist die Regierung der Fünften Republik über die Situation in Gabun verblüfft. Der Anführer des Staatsstreichs und Teilzeitchef der Republikanischen Garde, Brice Oligui Nguema, ist nämlich eine Kreatur der Vereinigten Staaten.

Die amerikanischen Behörden unterstützen Nguema seit mehreren Jahren und bereiten ihn auf die nächsten Wahlen vor, die er gewinnen und die Nachfolge von Ali Bongo antreten sollte. Und es ist nicht so, dass diese Unterstützung stark verheimlicht wurde. So sickerten vor drei Jahren Einzelheiten über den Besitz von drei Häusern in den USA durch, die der General mit Bargeld im Bundesstaat Maryland gekauft hatte (https://www.gabonreview.com/proprietaire-de-3-maisons-a-554-millions-de-fcfa-aux-usa-oligui-nguema-invoque-le-respect-de-la-vie-privee/).

Aber warum hat ein pro-amerikanischer General einen pro-französischen Präsidenten gestürzt?

Der französische Geheimdienst DGSE erklärt dies damit, dass die Amerikaner glauben, dass die französischen Behörden nicht mehr in der Lage sind, die Interessen des kollektiven Westens, einschließlich der Vereinigten Staaten, auf dem von ihnen kontrollierten Gebiet wirksam zu schützen. Daher hat das Weiße Haus beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und den Franzosen die Initiative zu entreißen.

Obwohl Macrons Büro die DGSE erneut dafür kritisiert, dass sie die Vorbereitung eines weiteren Staatsstreichs gegen Präsident Bongo (der öffentlich als Freund Macrons positioniert wurde) unterlassen hat, ist es unwahrscheinlich, dass die französischen Behörden eine Eskalation der Beziehungen zu den USA in Bezug auf Gabun anstreben werden.

Zumindest im Moment ist der französische Geheimdienst nur mit der Überführung von Ali Bongo und seiner Familie in ein Gefängnis in Marokko und ihrer anschließenden Freilassung nach der Verurteilung des Präsidenten in Gabun betraut worden.

🔻 Im Zusammenhang mit dieser amerikanischen Razzia in französischen Vermögenswerten ist es auch merkwürdig, dass französische Staatsbürger, die in Gabun arbeiten, bereits mit der Evakuierung begonnen haben und einige Unternehmen die Einstellung ihrer Tätigkeit angekündigt haben (https://t.me/rybar/51336) (was z. B. in Niger nicht geschehen ist - dort ist das Uranunternehmen Orano weiterhin tätig).

31.08.2023

19:12 | WE:  Gabon coup ‘deeply concerning’ but ‘too soon to call this a trend,’ US says

Die Biden-Regierung verfolgt den Militärputsch in Gabun am Mittwoch aktiv, obwohl ein Beamter sagte, es sei noch zu früh, die jüngste Putschwelle als „Trend“ zu bezeichnen.  
Armeeoffiziere des afrikanischen Staates Gabun behaupteten im nationalen Fernsehen, sie hätten die Macht übernommen und die Ergebnisse der jüngsten Wahlen, bei denen Präsident Ali Bongo zum Sieger erklärt wurde, für ungültig erklärt. Bongo, der seit dem Tod seines Vaters im Jahr 2009 an der Macht ist, wurde unter Hausarrest gestellt.

Die Kleine Rebellin
Es bleibt ihnen nichts weiter übrig. Noch einen militärischen Konflikt können sie sich nicht leisten.

.. das Koffer voll Geld gefunden wurde .. nun, dass hatten wir auch bei den EU-Bonzen.  Das die Korrupt sind, dass keine Tür mehr zugeht, dass haben wir auch in den Regierungen in Europa .. und da können sogar die Afrikaner noch was von der Ukraine lernen.

... aber jeder Putsch .. ob nun Niger, Mali, Burkino Faso ... überall der Putsch von bewaffneten Kräften. Nicht von den Bürgern ... das sollte man sich überlegen, immer die Kreise um den Präsidenten und Kreise .. mit der Waffe. Soldaten befolgen Befehle.  TS

17:34 |  internationalman: Doug Casey über den Kampf um strategische Ressourcen in Afrika

Internationaler Mann : Seit 2020 wurden prowestliche Regierungen in Guinea, Burkina Faso, Mali und jetzt Niger durch Staatsstreiche durch Regierungen ersetzt, die sich stärker an Russland orientieren. Wie beurteilen Sie das, was hier vor sich geht?

Doug Casey : Jedes Land in Afrika ist ein künstliches Konstrukt. Es handelt sich lediglich um zufällige Ansammlungen von Stämmen. Ihre Grenzen wurden in den Vorstandsetagen Europas geschaffen, ohne Rücksicht darauf, wer dort lebte. Jedes Land auf dem Kontinent hat Dutzende verschiedener Stämme und Clans, die über seine Grenzen strömen; Die meisten sind im Widerspruch zueinander. Die Vorstellung, dass Demokratie in Afrika überhaupt eine Bedeutung hat, ist lächerlich. Es ist ein Betrug.

In all diesen Regierungen kommt es ständig zu Staatsstreichen. Und wenn sie eine Wahl haben, ist es normalerweise ein Mann, eine Stimme, eine Zeit. Wenn die Führung jemals wechselt, geschieht das meist aufgrund eines Putsches. Der Boden Afrikas wird mehr zur Förderung von Rohstoffen für Europa und Frankreich ist bei dieser Sache ganz vorn, als zur Ernährung der Bewohner Afrikas benutzt.

Und genau so verhält es sich mit China, deren Wirtschaft lechzt ebenfalls nach Rohstoffen aus Afrika. Öl-Deals mit Despoten, Schuldenerlasse für Schurkenstaaten, Waffen für Islamisten, es ist alles dabei was im Laufe der Zeit massiv an Sprengkraft entwickelt. JE

Gabonpng

14:30 | Telegram - https://t.me/VladimirTupin/35199

Im Haus des Präsidenten wurden Millionen gefunden!  Nach der Revolution in Gabun beschloss das Militär, das Haus des Präsidenten zu überfrüfen und fand riesige Säcke voller Euro und Dollar.

Dipl.Ing.:  
Im Haus des Präsidenten wurden Millionen gefunden!
Nach der Revolution in Gabun beschloss das Militär, das Haus des Präsidenten zu überprüfen und fand riesige Säcke voller Euro und Dollar.

16:22 | Die Kleine Rebellin zu14:30
Die demokratisch gewählten Präsidenten sind die größten Betrüger an ihrem Volk.

16:50 | Der Dipl.-Ing.
„Bunga Bunga“ ist ja bestens bekannt .. die Sex-Partys von Berlusconi …
„Bongo Bongo“ wird in die Annalen eingehen als Begriff für Korruption und massenhaft Geld vom Volk stehlen …

08:43 | anti-sp.:  Die gabunische Bevölkerung wird die Militärs unterstützen, die an die Macht gekommen sind, wie sie es in Niger getan hat

Das gabunische Volk wird die Militärs unterstützen, die durch den Staatsstreich an die Macht gekommen sind. Diese Meinung äußerte Xavier Messe a Tiati, Generaldirektor der Kameruner Nachrichtenagentur, gegenüber der TASS über die mögliche Entwicklung der Ereignisse im Land nach dem Militärputsch.

„Was könnten die Folgen sein? Die Bevölkerung wird das Militär unterstützen, wie sie es in Niger getan hat“, betonte der Experte. „Der einzige Unterschied besteht darin, dass die gabunischen Militärs, die den Putsch durchgeführt haben, nicht bereit sind, sich der panafrikanistischen Bewegung (der Bewegung für die Vereinigung Afrikas und die Schaffung eines einzigen Staates auf dem Kontinent – Anm. TASS) anzuschließen, wie es in Westafrika geschieht“. Nach Ansicht des Experten sollte Frankreich, das in Gabun fest verankert ist, „besorgt darüber sein, dass sich dieser Putsch nicht nach dem aus Westafrika bekannten Muster entwickeln könnte“.

Ein weiterer Militärputsch in einem Afrikanischen Land. Nach BurkinaFaso Mali und dem Niger kontrolliert nun auch in Gabun das Militär.

Gleich nach dem Niger geht jetzt auch in Gabun die postkoloniale Ausbeutung, in diesem Fall durch Frankreich zu Ende. Allerdings hat Afrika andere Gesellschaftssysteme als der Westen, insofern wird es mit einer Regierung nach westlichem Vorbild wohl nix werden. JE

11:00 I Leserkommentar
Die Gesichter an den Futtertröge ändern sich, das Prinzip der Ausbeutung der Bevölkerung wird bleiben. Zwiebeln ‚raus, Knoblauch ‚rein - dann wieder Knoblauch ‚raus, Zwiebeln ‚rein. … aber das kann sich die einfache Bevölkerung noch nicht vorstellen.

14:08 | Leser Kommentar zu 1100
 .......je öfters der Wechsel an den Futtertrögen stattfindet, desto mehr Menschen haben etwas davon! Und die Kumulation von Vermögen in wenigen Händen wird unterbunden. Auch ein Vorteil für das Volk!

30.08.2023

19:05 | African Coup - Gabun

DW -  Macron stellt Frankreichs neue Afrikapolitik vor

Macron macht viele Fehler im eigenen Land und Afrika, dass hat er im Vorbeigehen verloren.  Afrika auf den Straßen zu haben, bedeutet nicht, Afrika aufzugeben. Die Präsenz Vorort war der Kern der Afrikapolitik, in Gabun, Niger, Mali und vor allem im Tschad .. war eine starkes französisches Kontingent immer vorhanden.  Das hat die Legion erledigt und durch den Krieg in der Ukraine .. hat sich vieles verschoben .. und leider nicht zum Guten.  TS

 

15:55 | Telegram - Niger - noch nicht bestätigt.

Die Revolutionäre in Niger teilen die Absicht der Aufkündigung aller Sicherheitsabkommen mit Frankreich mit!

Wäre es so, dann wären die noch in Niger stationierten Truppen plötzlich Besatzungssoldaten.  TS

12:09 | LMA:  Au Gabon, des militaires se saisissent du pouvoir et proclament l’annulation des élections

Während gerade der Sieg des scheidenden Präsidenten Ali Bongo verkündet wurde, verkündeten Soldaten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das „Ende des Regimes“. In Libreville fanden die ersten Unterstützungsdemonstrationen statt. Es dauerte nur wenige Minuten nach der Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse, die Ali Bongos Wiederwahl für eine dritte Amtszeit bestätigten, wenig überraschend, als in der Nacht von Dienstag, dem 29., auf Mittwoch, dem 30. August, ein Dutzend Soldaten im Fernsehen auftraten und die Auflösung verkündeten „alle Institutionen der Republik“ und das „Ende des Regimes“ .

Was exportiert Gabun?
Gabun exportiert hauptsächlich Rohstoffe, die eine bedeutende Rolle in der Wirtschaft des Landes spielen. Dazu gehören Erdöl, Holz, Mangan, Uran und andere Mineralien. Der Export von Erdöl macht den größten Teil der gesamten Exporte Gabuns aus. ... ups.  TS

13:30 | Leser Kommentar  
In Afrika gibt es ein paar mehr Länder, die nicht mehr quasi als Kolonien von westlichen Ländern geführt werden sollen. Frankreich versucht anscheinend gerade im Niger eine militärische Intervention – inkl. EU und ECOWAS – zu organisieren. Scheint aber nicht so super-gut zu funktionieren. Und schwups kommt mit Gabun das nächste Rohrstoffland aus Afrika auf die Idee, sich ent-kolonialisieren zu wollen. Ich würde vermuten, dass es in dieser Reihe in den kommenden Wochen und Monaten noch ein paar mehr Länder gibt, die sich dem anschließen …


12:12 
| ntv: Militär erklärt Machtübernahme in Gabun

Nach dem Putsch im Niger vor wenigen Wochen verkündet nun auch das Militär in Gabun die Machtübernahme in dem zentralafrikanischen Staat. Eine Gruppe Soldaten und Polizisten spricht im Staatsfernsehen vom "Ende des derzeitigen Regimes".

Und das nächste Land, in dem (noch) mit CFA-Franc bezahlt wird, erleidet einen Militärputsch. Zufälle mag es geben - oder auch nicht. AÖ

27.08.2023

11:59 | ntv:  EU plant militärischen Einsatz am Golf von Guinea

Aus Sorge vor der Ausweitung dschihadistischer Aktivitäten im Land plant die EU eine neue Mission in Afrika. Ab Oktober sollen in vier westlichen Staaten Polizei und Militär stationiert werden. Neben dem "Einsatzvorbereitungstraining" für Anti-Terror-Einsätze verfolgt der Einsatz drei weitere Ziele.  
Die Europäische Union (EU) plant einem Medienbericht zufolge eine neue Mission im Westen Afrikas. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf EU-Diplomaten berichtet, haben sich die EU-Staaten darauf verständigt, im Herbst eine sogenannte zivil-militärische Mission am Golf von Guinea zu starten.

Das ist keine "Friedensmission" auch kein Kampf gegen Terror ... das nennt sich bilden eines Brückenkopfs. 
Frankreich allein kann diese Mission nicht mehr stemmen, wenn man Dauerhaft in einem Land bleiben will .. daher wird man die EU einbinden, weil sonst steht Deutschland ohne Strom da und Frankreich .. ebenso.  Bei der Gelegenheit, die Schweden sind besonders glücklich über den "Stromweg" der Deutschen, da es auch ihre Kosten verteuert .. aber das ist eine andere Sache.

Bevor man nach Afrika geht .. und bevor man hier eine Mission startet ... darf ich der EU einen besonderen Film empfehlen ... 
https://www.youtube.com/watch?v=Qf0h24ii7XY
... und Afrikaner lassen sich nicht so leicht abknallen .. wie es immer gezeigt wird.  TS

17:32 | Leser-Kommentar zum grünen TS-Kommentar
Mag sein, werter TS. Und dann kommt das AK usw. hinzu. Alles Werkzeuge die nicht taugen? Nunja - man bilde sich eine Meinung. Nach man dieses Video angesehen hat, wo es ja angeblich heisst, das AK würde jeden Stresstest bestehen. So holt eine die Realität des Seins wieder ein? Also eine ähnliche Mär, wie das sich Afrikaner sich ganz einfach abknallen lassen....
Wo wieder bei Hollywood angekommen sind. Das ist Kino, doch man sitzt hier nicht Film...
https://www.youtube.com/watch?v=9APzYqwXckw&ab_channel=DesertCoyotes
Mud test between the AR and AK. For the longer version of the test, click here: • AR vs AK mud rifle test, Long version

08:01 | Welt:  Militärregierung im Niger versetzt Armee in höchste Alarmbereitschaft

Nach dem Putsch im Niger fürchten die neuen Machthaber eine Intervention der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas. Um einen möglichen Überraschungsangriff abzuwehren, hat die Militärjunta die Armee in höchste Alarmbereitschaft versetzt. ngesichts einer möglichen militärischen Intervention durch die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas hat die Junta im Niger die Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Es gehe darum, den Gegnern einen Überraschungseffekt zu verwehren und adäquat zu reagieren, erklärte Brigadegeneral Moussa Salaou Barmou in einer am Samstag verbreiteten Erklärung.

Wobei die Union noch auf Diplomatie setzt, weil die Probleme im eigenen Land (Nigeria) zu groß sind .. doch Frankreich schaltet mal wieder einen Gang höher.  Die Bevölkerung leidet ebenso unter den Sanktionen und her muss man einmal eindeutig festhalten, würde es jetzt zu einem Starkregen kommen und die Ernst wäre vernichtet, wäre es ebenso ein großes Unglück für die Länder .. warum .. weil sie ständig am Limit leben.  

Ob Frankreich hier wirklich eine Militäraktion anleiert .. ich zweifle.  TS 

11:30 | Leser Kommentar  
Es geht in Afrika ja um viel mehr für Frankreich als nur den Niger. Nach meiner Kenntnis, hat Frankreich noch quasi 13/14 Kolonien und der Niger will jetzt nicht mehr. Wenn einer nicht mehr will und damit ´durchkommt´, dann wollen auch die anderen nicht mehr und es formen sich schnell ganz neue Interessen- und Machtstrukturen. Dies überhaupt, weil Russland mehreren Ländern in Afrika einen Schuldenerlass versprochen hat und das Getreide aus dem ehem. Ukraine-Getreidedeal jetzt kostenlos nach Afrika liefern lässt. Mir ist dabei klar, dass auch Russland ganz eigene Interessen in Afrika haben wird.

Aber die Länder in Afrika haben jetzt aber die Wahl zwischen der seit Jahrhunderten bekannten Ausbeutung durch westliche Länder und großen Schritten in Richtung viel mehr Unabhängigkeit mit Hilfe der BRICS und anderer Organisationen des globalen Südens. Was alleine der Vorstoß von Südafrika bedeuten würde, dass Afrika zukünftig nicht nur die Ausbeutung eigener Rohstoffe durch westliche Konzerne zulässt, sondern dabei auch immer fordert wird, dass die deren Verarbeitung zu Halbfertig- oder Fertigerzeugnissen auf den Kontinent Afrika zu erfolgen hat, kann sich wohl noch keiner überhaupt vorstellen.

D.h., dass Frankreich jetzt entweder noch militärisch eingreift und es blutig wird. Wobei der Niger und andere ganz bestimmt Unterstützung von Russland und China bekommen oder Frankreich fügt sich in sein Schicksal und lässt die Ent-Kolonialisierung – ohne großes Blutvergießen – zu. Dann werden aber auch ganz schnell noch viele andere Länder sich von alten Kolonialstrukturen lösen wollen.

11:35 | Leser Kommentar
Gääääähn!… ein Schreiberling, der seinen Praktikumsplatz aufgrund der Parteizugehörigkeit zu den B90/ Grüninnen erhalten hat? Wenn es sich um einen weiblichen Schreiberling handeln sollte, muß ich konstatieren, das sie von tuten und… keine Ahnung hat. Über das andere kann ich nichts sagen, ich kenne die Person ja nicht persönlich. Union = Plural… im eigenen Land = Singular. Ein Starkregen würde die Ernst vernichten können? Ist Ernst schon operiert worden, oder befindet er sich noch im präoperativen Zustand? - klar, Regen kann dann die Schminke wegspülen und die High Heels aufweichen. Das Ernst also weggespült werden könnte, würde die Bevölkerung von Niger schwer treffen - ist Ernst ein Showstar? In Niger werden nicht französische Geheimdienste gezündelt haben. Die USA werden ihre Finger in der Keksdose gehabt haben, ander natürlich auch. Wenn Frankreich nicht reagiert, schwimmen die Felle (Uran) weg. Nigeria stellt aufgrund der großen Bevölkerung die entscheidende Macht in der Region dar. Die Führung von Nigeria sitzt auch nicht fest im Sattel. Sie befindet sich in einer Zwickmühle: Niger ist muslimisch und der Anteil der Muslime in Nigeria ist stark steigend. In naher Zukunft werden sie die Majorität stellen. Die Gruppe der Muslime im eigenen Land ist jetzt schon schwer im Zaum zu halten. Ein muslimischer Staat in unmittelbarer Nachbarschaft würde die Machtansprüche der Muslime im eigenen Staat untermauern. Das würde das Ende der Machthaber in Nigeria bedeuten, auch wenn es noch einige Monate (oder wenige Jahre) dauern dürfte. Mit der nigerianischen Armee ließe sich das Geschehen in Niger wieder zurückdrehen, wenn… wenn nicht so viele Muslime in der nigerianischen Armee sind und im Falle eines Angriffs auf nigrische muslimische Soldaten die Seite wechseln, das es in Nigeria zu einer spontanen politischen Machtverschiebung kommt. Da muß man schon irgendwie handeln - obwohl, ...wenn man nur noch ein paar Jahre wartet, werden die Gemeinsamkeiten beider Staaten weiter zunehmen. Aus dem momentan noch katholischen Frankreich wird bald ein muslimisches geworden sein. Welt… die Bildzeitung für Personen, die statt mit drei mit vier Kreuzen unterschreiben, schließlich ist man ja gebildet.

25.08.2023

07:51 | srbin: Chaos, das auch Europa belasten kann

Einst eines der „brennenden Themen“ nicht nur in Afrika, sondern auch darüber hinaus, dann in Vergessenheit geraten und nur am Rande erwähnt, wurde es in den letzten Jahren wieder aktualisiert. Wir sprechen über die Westsahara Algerien lehnte jede militärische Intervention in Niger entschieden ab. Es gibt mehrere Gründe für diese Reaktion, aber einer überwiegt. Es geht um regionale Sicherheit und neues Chaos, das auch die europäische Politik belasten kann.

Während die Spannungen in den internationalen Beziehungen wachsen, gibt es offene Diskussionen darüber, wo und wann es zu neuen Konflikten kommen könnte? Wo und wann kann die „Auftauung des Konflikts“ stattfinden? Mit der Zeit scheint immer klarer zu werden, dass die Eskalation der Ukraine-Krise nur die erste in einer Reihe ist. Durch Konfrontation entsteht eine neue Hierarchie in der Weltpolitik. Veränderungen der Machtverhältnisse auf globaler Ebene induzieren oder beschleunigen Veränderungen der Machtverhältnisse in regionalen Sicherheitskomplexen.

Die Leseratte
hier gehts um einen weiteren - derzeit eingefrorenen - Konflikt in Westafrika, die Westsahara. Der Norden von Marokko okkupiert, die Polisario im Süden von Algerien unterstützt, getrennt durch das mit 2.700 km längste Minenfeld der Welt, die "Sandmauer". Die aufbrechenden Unruhen in den Nachbarländern könnten auch diesen Konflikt leicht wieder "auftauen". Ach ja, im von Marokko kontrollierten Teil haben amerikanische und britische Unternehmen bereits mit der Erkundung von Erdgas- und Ölvorkommen begonnen. Die hätten dann da auch "Interessen".

24.08.2023

08:06 | FK: Die armen afrikanischen Staaten wie Niger sind nicht „unterentwickelt“, sondern „überausgebeutet“

Der jüngste Militärputsch in Niger ist von der westlichen „Staatengemeinschaft“ einhellig verurteilt und die Militärregierung aufgefordert worden, die „demokratisch gewählte Regierung“ wieder einzusetzen. Die westlichen Medien schildern die äußeren Ereignisse und die Nachteile, die dem Westen für ihre Handelsbeziehungen drohen und weisen auch auf die große Unterentwicklung und Armut des Landes hin. Aber von den Ursachen, die auch zu den Ursachen des Militärputsches gehören, ist wohlweislich nicht die Rede. Denn die „Unterentwicklung“ Nigers und anderer afrikanischer Länder ist das Ergebnis der „Überausbeutung“ durch den kapitalistischen Westen mittels der einheimischen korrupten Regierungen.

Um die Menschen in irgend einem Land ging es dem selbsternannten Wertewesten noch nie. Frankreich sowie der restliche Westen haben nach wie vor großes Interesse am Abbau von Uran, Erdöl, Gas, Phosphat, Gips und Kalkstein. Auch China hat sich mittlerweile viele Abbaugebiete gesichert. Und dennoch verhungert das Land und es zählt zu den unterentwickeltesten Ländern de Welt.

Soweit auch nichts Neues, man muss sich nur mal die Geschichte aller Kriege ansehen, es waren immer Raubzüge, Verteidigung der Beute oder des erreichten Wohlstandes. Und Frankreich bezieht das Uran für seine Atomkraftwerke aus dem Niger. Das könnte eine ganz heiße Kiste werden. JE

18:33 | Die Kleine Rebellin
Hierzu fällt mir gleich wieder Libyen ein. Es war ein blühendes Land, Gaddafi teilte seinen Reichtum mit seiner Bevölkerung. Heute leben die Menschen wieder in Armut, weil der gute Wertewesten den Platz von Gaddafi eingenommen hat. Menschen zählen nicht, nur der Reichtum der Länder ist von Interesse und wird ihnen rigoros geklaut.

 

23.08.2023

14:15 | MD:  Die Afrikanische Union suspendiert die Mitgliedschaft Nigers wegen Staatsstreichs

Die Afrikanische Union sagte, sie habe Niger suspendiert, bis die Zivilherrschaft im Land wiederhergestellt sei, und werde die Auswirkungen einer bewaffneten Intervention in dem unruhigen Sahel-Staat prüfen, der jetzt unter der Militärverwaltung von General Abdourahamane Tchiani stehe.
In einer mit Spannung erwarteten Erklärung gab die Afrikanische Union (AU) – die Organisation mit 54 Mitgliedstaaten – ihre Entscheidung bekannt, „die Teilnahme der Republik Niger an allen Aktivitäten der AU und ihrer Organe und Institutionen bis zur wirksamen Wiederherstellung unverzüglich auszusetzen.“ Verfassungsordnung im Land.“

... das schmerzt Niger nicht wirklich.  TS

20.08.2023

08:30 | RFI:  Westafrikanische Mission landet zu Gesprächen im vom Putsch betroffenen Niger

Die vom ehemaligen nigerianischen Präsidenten Abdulsalami Abubakar angeführte Delegation flog am frühen Samstagnachmittag in die Hauptstadt, einen Tag nachdem die Ecowas-Militärchefs angekündigt hatten, sie seien bereit, einzugreifen, um den gestürzten Präsidenten wieder einzusetzen. Eine Delegation des westafrikanischen Ecowas- Blocks traf am Samstag in Niger ein und suchte nach einer friedlichen statt einer militärischen Lösung, nachdem hochrangige Armeeoffiziere durch einen Putsch die Macht übernommen hatten.

Ursache ... könnte man anmerken

SPON - Machthaber Tiani kündigt Übergangsregierung »für maximal drei Jahre« an

Wirkung ... könnte man sagen!

Abzuwarten ist, wie die Tributlieferungen nach Frankreich funktionieren werden.  "Dialog" ist gleichbedeutend mit "wir haben nicht die Kraft etwas zu ändern!".  TS 

19.08.2023

19:10 | PT:  Niger-Putsch: Die Verteidigungschefs der ECOWAS einigen sich auf einen Termin für eine militärische Intervention

Der ECOWAS sei ein Termin für eine militärische Intervention in Niger zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Herrschaft zugewiesen worden , teilten Verteidigungschefs am Freitag mit.  
„Auch der D-Day ist entschieden. „Wir haben uns bereits darauf geeinigt und abgestimmt, was für die Intervention erforderlich sein wird“, zitierte Aljazeera den ECOWAS-Kommissar für politische Angelegenheiten, Frieden und Sicherheit, Abdel-Fatau Musah.

Die Tür für Diplomatie bleibt natürlich offen.  TS

13:17 | ET:  Niger: Ecowas-Eingreiftruppe „bereit zum Einsatz“ im Niger

„Wir sind bereit, einzugreifen, sobald der Befehl erteilt wird“, erklärte der Beauftragte für politische Angelegenheiten, Frieden und Sicherheit, Abdel-Fatau Musah, am Freitag nach einem Treffen der Ecowas-Militärchefs in Ghana. Nigers neuer Ministerpräsident, Ali Mahaman Lamine Zeine, sagte indes der „New York Times“, dass dem nach dem Putsch im Niger festgesetzten nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum „nichts passieren“ werde.

Die Kleine Rebellin
Wir sind bereit, einzugreifen, sobald der Befehl erteilt wird“. Wer ist eigentlich befugt, der Afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft den Befehl zum militärischen Angriff auf Niger zu geben? Was ist das für eine Wirtschaftsgemeinschaft, die militärisch entscheidet, was in einem Mitgliedsland intern passiert. Die Eingreiftruppe gegen äußere Angreifer zur Verfügung zu haben, macht Sinn aber doch nicht gegen ein Mitglied der Gemeinschaft. Das Interesse daran scheint kaum afrikanisch sondern global.

Nigeria wird diesen Einsatz vor der eigenen Bevölkerung nicht verantworten können ... da kann man sofort von einem weiteren Putsch ausgehen.  TS

18.08.2023

17:19 | PT:  Wie 36 Offiziere und Soldaten bei einem Hinterhalt in Niger und einem Hubschrauberabsturz getötet wurden – DHQ

Das Verteidigungshauptquartier (DHQ) hat Einzelheiten zu den bei einem Hinterhalt getöteten Soldaten und dem Absturz des Hubschraubers MI17 der nigerianischen Luftwaffe (NAF) am Montag im Bundesstaat Niger bekannt gegeben. Der Direktor für Verteidigungsmedienoperationen, Edward Buba, sagte bei der Unterrichtung von Journalisten am Donnerstag, dass insgesamt 36 Offiziere und Soldaten an den beiden Vorfällen beteiligt gewesen seien.

Die Krise an der Terrorfront weitet sich aus ... und plötzlich fallen Hubschrauber vom Himmel, Hinterhalte werden gelegt .. und es gibt keine Spur von den Terroristen.  Sowas aber auch ... doch es gibt noch eine kleine Sache, die es so spannend macht 

... wo es überall noch zu Problemen kommt.

Le Mond AfriqueIm Sudan weitet sich der Krieg auf zwei neue Großstädte aus, deren Vertriebene immer fragiler werden

... wo es doch gerade auch dort die Rohstoffe .. Uran, Gold und Kupfer drängt aus dem Boden zu kommen, weil so ein kleiner Bürgerkrieg immer Geld kostet.  Die Brennpunkte erscheinen willkürlich, doch gibt es verschiedene "Zünder".  Hunger, Not und Migration.  Diese "Aufstände" kommen nicht unwillkürlich oder plötzlich .. den Plötzlich gibt es nicht.

orf.at - Medien: Chef von Bäckereiverband in Tunesien festgenommen

Wie man diesem Artikel entnehmen kann, wurde Mehl nur mehr an "sanktionierte Bäckereien" ausgeliefert und diese sanktionierten Bäckereien ... sind vom Staat bestimmt.  Zeitgleich kommt es auf den Routen wieder zu Migrantenströme.

Entlang der Sahelzone kommt es zu Veränderungen und es gibt kein Land, dass nicht betroffen ist. Nigeria z.B. mit seinen Düngerproblemen, Senegal mit der Opposition vor den Wahlen ... Mali mit den Terroristen .... und und und.  Wer steuert diese "Verwerfungen"?  ... und bei der Gelegenheit, scheinbar hat die Türkei einen Hafen in Libyen gepachtet und stattet diesen mit Drohnen und Abwehrwaffen aus ...... aber das ist bislang nur ein Gerücht. 

.. es muss nicht zwangsläufig Russland sein, sondern es kann auch ein ... "Zahler" aus einer ganz anderen Ecke sein, der ... Terror aus einem Nachbarland in diese Region exportiert hat.  Aber das sind alles nur .... so Gedanken.  TS

... kleiner Nachtrag zu einem Gedankengang ..... jetzt sollte man sich halt noch die Rohstoffvorkommen dazudenken.  

Umayyaden

19:10 | Leser Kommentar
… als ich neulich in Afrika war, genauer gesagt in El Salvador… Niger ist kein Bundesstaat Nigerias, also Teil von Nigeria. Niger ist formell ein eigenständiger Staat! US-geografische Bildung? Ist Frankreich die Hauptstadt vom Elsaß? München ist der noble, im Westen gelegene Stadtteil von Frankfurt? Mit welcher U-Bahnlinie komme ich am schnellsten von Blankenese nach Kreuzberg? ;-)
Bei der unteren Karte fehlt Istanbul und wenn die Karte in fünfzehn Jahren auch noch gelten soll, Wien, Bürlün Paris und London.

Lieber Leser ... das mit Niger ist bekannt, doch lassen Sie mal den Artikel übersetzen .. und aus Niger wird ein Bundesstaat.  Nichts desto trotz, in der Sache .. sind wir klar. In Bürlün sehen wir uns am Kabab Stand.   TS

19:20 | Monaco
TS verweist mit seiner Karte, auf den von Österreich verübten Terroranschlag an 11 wehrlosen Deutschen.....am 21.06.1978 in Cordoba.....(i werd narrisch)

Lieber Monaco, die Wuchtl ist Krankl würdig.  TS

17.08.2023

19:05 | MD:  ECOWAS-Verteidigungschefs treffen sich zur Entsendung von Bereitschaftstruppen nach Niger

Nach Angaben der ECOWAS-Kommission treffen sich die Verteidigungschefs der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) vom 17. bis 18. August in Accra, Ghana, um Pläne für die Entsendung einer Bereitschaftstruppe nach Niger fertigzustellen.  
Das zweitägige Treffen des ECOWAS-Komitees der Stabschefs der Verteidigung sei eine „Folgemaßnahme“ zur Anweisung der ECOWAS-Führer bei ihrem Dringlichkeitstreffen zur politischen Lage in Niger letzte Woche in Abuja, Nigeria, sagte die ECOWAS-Kommission in ein Statement.

Benin, Burkina Faso, Cabo Verde, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo ... sind die Mitglieder in der Ecowas ... und Burkina Faso spielt schon einmal nicht mit, Mali ebenso .. und der Senegal ist durch die Proteste gelähmt.  Ebenso stellt sich die Frage, wer zahlt die Veranstaltung, wenn man auf die Probleme von Nigeria sieht..... Brennstoff und Nahrungskrise?

Woher soll das Geld kommen und dann ist noch nicht entschieden, wie lange die Truppen in Niger bleiben sollen?  Was erwartet die Ecowas-Truppen in Niger und vor allem, artet es in einen Bürgerkrieg aus?  Eines muss klar sein, wird es ein Bürgerkrieg, dann hat man erst recht Probleme mit dem Rohstoffabbau bzw. dem Transport.   

Ebenso ist die Rolle der Amis in diesem Fall von maßgeblicher Bedeutung, den eines ist fix .. die Amis, die pfeifen auf die Franzosen, haben wir auch schon in Australien beim U-Boot verkauf erlebt.  TS

18:00 | RFI:  Der westafrikanische Block trifft sich zum Thema Niger, während die AU den militärischen Schritt „ablehnt“.

Verteidigungsführer des westafrikanischen Ecowas-Blocks treffen sich am Donnerstag in Ghana, um eine mögliche militärische Intervention in Niger zu besprechen, dessen Präsident durch einen Putsch gestürzt wurde. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund der Uneinigkeit zwischen afrikanischen Ländern über die Idee einer ausländischen Militäraktion statt, nachdem Ecowas angekündigt hatte, eine Bereitschaftstruppe vorzubereiten, um die Ordnung in Niger wiederherzustellen.

Die AU .. Afrikanische Union ... ist gegen einen Einsatz des Ecowas-Blocks und nun ... steht es .. AU gegen Ecowas und was sagt uns das?  Die restlichen afrikanischen Staaten haben erkannt, dass die Ecowas von Frankreich instrumentalisiert wurde, um die Rohstoffe für Frankreich zu sichern.  

... doch während die Politik hier auf der einen Seite versucht den Niger "klein zu bekommen" ... ist auf der anderen Seite folgendes Problem aufgetaucht:

Le Mond -  In Niger hat die Zahl dschihadistischer Angriffe seit dem Putsch zugenommen

Entgegen den Behauptungen der Junta hatte der gestürzte Präsident Mohamed Bazoum seit seiner Wahl im Jahr 2021 einen originellen Sicherheitsansatz eingeführt, der es ermöglichte, die dschihadistische Bedrohung einzudämmen.

... und wie von Zauberhand erscheint der Terror auf der Bühne. Sowas aber auch ... entweder hat man kurzfristig die Uniform zum Trocknen rausgehängt ... oder die "Superterroristen" sind aus dem Gefängnis ausgebrochen ... und haben nichts anderes zu tun, als plötzlich im Niger ärger zu machen.  Sowas aber auch.  ... da könnte man doch nach einer Terroroperation unter der Aufsicht der Franzosen rufen.  TS

 

15:02 | Tagesschau:  Krachend gescheitert?

Niger war zuletzt der engste Verbündete Deutschlands in der Region und galt als Schlüsselpartner für die Sahel-Strategie der Bundesregierung. Nach dem Militärputsch liegt auch die Strategie in Scherben. Die Bundesregierung wollte es besser machen in der Sahelzone. Eine nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Ländern in der Region strebte man an. Es sollte ein sehr langfristiges Engagement sein - militärisch, aber vor allem zivil. Mit Hilfe von Entwicklungszusammenarbeit wollte man vor allem jungen Menschen eine Perspektive bieten, die so vielversprechend sein sollte, dass terroristische Anwerber sie nicht länger locken konnten.

Niger ... mit 1500 französischen Soldaten und rd. 1100 amerikanischen Soldaten im Land ... ist der engste Verbündete in der Region.  Feministischer Werteirrsinn ... so könnte man diese Sicht bezeichnen oder auch ... der Niger bedankt sich für die umfangreichen deutschen Spenden.  TS

16.08.2023

12:17 | Leserkommentar zu Brennpunkt 150823 18:26

Werter TS, das ist ja schon seit Beginn der Geschehnisse mein reden. Nigeria mit seinem seit langer Zeit stetig wachsenden Anteil von Muslimen ist es, was den Ausschlag geben wird. Was wollen die Franzosen oder Yankees denn machen? US-Besatzungstruppen in Niger? Französische? Wenn es zu einem direkten militärischen Konflikt kommen sollte, könnte man zwar wie in Vietnam „von oben draufhauen“, da Luftüberlegenheit kein Thema wäre, solange das Gebiet nicht von Rußland mit entsprechenden Abwehrwaffen unterstützt wird. „Draufhauen“ kommt bei der Bevölkerung aber garnicht gut an. Bodentruppen, wenn die Einheimischen in den Untergrund gehen? Erinnert irgendwie an einen CIA-Agenten, der in den russischen Inlandsgeheimdienst eingeschleust werden soll. Nachdem er perfekt ausgebildet wurde, wird er nach Rußland geschleust, strengt sich auch an, schafft es aber einfach nicht, obwohl er alle Fähigkeiten für den Job sogar übererfüllt. Er wird nach einiger Zeit wieder in die CIA-Zentrale in den USA zurückbeordert, kommt zum Pförtner dort, klagt diesem sein Leid. Der meinte nur: „wundert mich nicht! - schon ‚mal einen pechschwarzen Russen gesehen?“ Einheimische können in der Bevölkerung abtauchen, sie werden unsichtbar. Besatzer haben so ihre Schwierigkeiten. Die Aufständischen in Niger dürften ihre Ausbildung in und oder durch die USA erhalten haben, um den Franzosen in Niger die Butter vom Brot zu holen. Entsprechendes habe ich auch in Tunesien direkt nach der Revolution gesehen, wo plötzlich „englisch“ „in“ war. ABER - die Russen haben aufgeholt. Wen ein Würfel auf dem Tisch liegt, sieht man welche Zahl oben liegt. Wenn man diesen wieder in die Hand nimmt, ist wieder alles offen. Wenn demjenigen, der den Würfel in die Hand nimmt, zuvor von einem Umstehenden einen präparierten Würfel mit nur Einsen darauf mit einem Augenzwinkern unter dem Tisch gereicht wurde, scheint alles klar zu sein, aber, wenn von diesem unbemerkt zudem noch jemand anderes einen anders präparierten Würfel dem Spieler gereicht hat, kann der Augenzwinkerer böse hereinfallen, wenn er einen hohen Eisatz auf die Eins getätigt hat. Wie helle sind die Putschisten? Wie schon erwähnt wurde, die eigenen 10.000 Mann sind nicht der Rede wert, wenn es zu einem offenen Konflikt kommt. Wer von den b.com Lesern würde einen Putsch wagen, wenn er wüßte, militärisch keine Chance zu haben? Nur ein Selbstmordkandidat würde so handeln! Der Großteil des Konflikts läuft im Verborgenen ab. Die Putschisten dürften sich VOR ihrer Tat sichere Verbündete gesucht haben, so das sie sich eine reale Chance ausgerechnet haben. Auf die USA wird man wohl kaum gesetzt haben, denn wie die mit ihren Vasallen umgehen, dürfte sich auch schon bis in den Busch herumgesprochen haben. Nigeria wird, wie Niger es jetzt schon ist, muslimisch werden. Die Zeit spielt gegen Christen in dem Teil der Welt. Von unserer Seite aus gesehen ist Niger nur wegen der Rohstoffe von Bedeutung, die nach Europa geliefert werden. In der Region selber sieht es aber genau anders herum aus. Es ist eine Frage des Standpunktes. Der Führungsschicht, die in Frankreich, genauer gesagt in Paris, gebildet (geformt) wird, wird eingeimpft, das sich alles um Frankreich dreht, selbst ihr gesamtes Heimatland sei nur ein peripheres Anhängsel Frankreichs (Ich habe einmal mit einem Guide in einem Museum gesprochen, der uns eine Führung angeboten hatte. Er war stolz darauf, das das Original eines Ausstellungsstückes sich in Paris befand, nicht dort vor Ort, wo es hingehörte. Davon, das Frankreich „sein“ Land die ganze Zeit ausgebeutet hat und die noch immer tat, wollte er nichts wissen… aber irgendwelche deutschen haben vor ein paar hundert Jahren einige seiner Landsleute umgebracht - das war böse. Deutsche sind schlechte Menschen!) Die Situation ändert sich - plötzlich ist die eigene Bevölkerung von Bedeutung, weil man sie für einen politischen Richtungswechsel nutzen möchte.

15.08.2023

18:26 | Die gegenwärtige Situation rund um den Niger

Im Grund habe ich mir "Brennpunkt" so nicht vorgestellt .. aber alle Kinder haben Ihre Kinderkrankheiten und dieses Niger Kind ... will halt nicht so recht zu einem "Brennpunkt" werden, sondern es entwickelt sich zu einem kontinentalen Brennpunkt.

Premium Times - AKTUALISIERT: Nigerias Inflation erreicht 24,08 %, da die Lebensmittelpreise steigen

Nigerias jährliche Inflationsrate stieg im Juli von 22,79 Prozent im Vormonat auf 24,08 Prozent, teilte das National Bureau of Statistics (NBS) am Dienstag mit. Das Statistikamt gab an, dass die Inflationsrate im Juli 2023 im Vergleich zur Gesamtinflationsrate vom Juni 2023 um 1,29 Prozentpunkte gestiegen sei. 
Laut NBS lag die Gesamtinflationsrate im Jahresvergleich um 4,44 Prozentpunkte höher als im Juli 2022, die bei 19,64 Prozent lag.

Ich habe vor zwei Tagen bereits einen Bericht über die "Düngemittel-Krise" in Nigeria gebracht und ich möchte in dieser ganzen "Krise" den Augenmerk nicht nur auf Niger richten sondern auch auf Nigeria. Nigeria hat eine Bevölkerung von 213,4 Millionen Menschen.

Allgemein. Nigerias Bevölkerung wächst seit mindestens fünf Jahrzehnten aufgrund der sehr hohen Geburtenraten rapide an und vervierfachte sich in dieser Zeit.

 Inflation, Lebensmittelknappheit ... und die Befürchung vor inneren Unruhen, ist der Treibsatz für einen Krieg. 

Aus dieser Perspektive ist der Militäreinsatz in Niger nicht vom Tisch ... 
Die Zeit - Ecowas-Staaten treiben Planungen für Militäreinsatz in Niger voran

Die Militärchefs der 15 Ecowas-Staaten wollen ihre Pläne für eine Militärintervention in Niger konkretisieren. Die Bundesregierung fordert eine Rückkehr zur Demokratie. Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas will ihre Pläne über ein mögliches militärisches Eingreifen in Niger konkretisieren. Die Militärchefs der 15 Mitgliedsstaaten kämen zu weiteren Vorbereitungen am Donnerstag und Freitag in Ghana zusammen, teilte Ecowas mit. Ziel eines möglichen Einsatzes in Niger sei, die verfassungsgemäße Ordnung in dem Land nach dem Militärputsch wieder herzustellen.

Diese Vorgangsweise war zu erwarten, weil einerseits die Putinschisten für Unruhe in den Nachrichtendiensten und bei den Rohstoffhändlern sorgen, die Machtverhältnisse geändert werden könnten, durch die Verweigerung Uran weiter an Frankreich zu liefern, wobei man hört, die LKW´s liefern brav durch Algerien die benötigen Mengen an Frankreich. (Gerücht) ... und wenn Gold so ein "Hit" in Niger wäre .. müsste man doch was auf den Märkten merken?  ... oder war wirklich das ganze Gold für die Franzosen und außerhalb des Handels?

Fakt ist jedoch, die Putinschisten in Niger .. haben dem Ex-Präsidenten Mohamed Bazoum sein Handy gelassen und ihn mit der Familie im Präsidentenpalast (ist ja auch nix nix) beaufsichtigt und er konnte sogar auf ärztliche Hilfe zurückgreifen ... als ein für Afrika humanistischer Streich ... 

Doch nun .. haben wir ein Problem, vor allem der Westen hat ein Problem
Niger’s junta vows to try former president for 'high treason'

Nigers Militärjunta versprach am Sonntag, den gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum wegen „Hochverrats“ und Untergrabung der „inneren und äußeren Sicherheit“ des Landes strafrechtlich zu verfolgen.

Die Erklärung wurde von Oberst Amadou Abdramane, dem Sprecher des Nationalen Rates zur Sicherung des Landes (CNSP), verlesen, der Gruppe von Soldaten, die nach der Festnahme von Bazoum die Macht ergriffen hatten.

„Die nigerianische Regierung hat bisher … Beweise gesammelt, um den gestürzten Präsidenten und seine lokalen und ausländischen Komplizen vor den zuständigen nationalen und internationalen Gremien wegen Hochverrats und Untergrabung der inneren und äußeren Sicherheit Nigers strafrechtlich zu verfolgen“, heißt es in der Erklärung.

hierzu ein Artikel im Standart vom (29.07.2023)
US-Außenminister Antony Blinken habe in einem Telefonat mit Bazoum erklärt, Amerika wolle die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung sicherstellen, teilte das Außenministerium in Washington mit. Blinken habe sich deshalb auch mit der französischen Außenministerin Catherine Colonna abgestimmt. Die USA unterhalten in Niger zwei Stützpunkte mit rund 1.100 Soldaten.

Doch hierzu noch eine Anmerkung, weder die Franzosen noch die Amis haben den Niger verlassen!!!!  Also rd. 1.500 Franzosen sind noch im Land und rd. 1.100 Amis, wobei die Kampfkraft der Amis eher am Buffet zu suchen ist ... als auf dem Feld. 

Dummheit kann man den "Putinischisten" nicht vorwerfen, denn Sie haben bislang alles richtig gemacht. Die Bevölkerung auf ihre Seite gebracht, die richtigen Argumente vorgetragen .. Rohstoffe udn Armut .. und es war von Seiten der Bevölkerung nicht zu befürchten, dass es wegen Mangel oder Knappheit zu Aufständen kommt... es gibt NixvonNix nicht. 

Als man das Telefon dem Ex-Präsident gelassen hat ... hat dieser natürlich die Chance genutzt .. Hinz und Kunz und Blinken und Frankreich .. anzurufen.  Das Telefon wurde abgehört (Danke Thomas Gast .. für diesen Hinweis) .. und schon konnte man den Hochverrat ins Spiel bringen.  Doch selbst wenn das Telefon nicht abgehört wurde, es reicht, die Tageszeitungen aus Amerika und Frankreich zu kaufen ... und die Headline als Beweis zu bringen.   

Somit bekommt die Gesichte einen neuen Drahl und aus Putsch wird Notwehr und aus Putschisten werden Volkshelden. 

Doch es bleibt das Problem ECOWAS ... dieses Modell darf keine Schule machen, vor allem nicht für die französischen Konzerne wäre es der Tod der Geschäftsmodelle aber wir kenne alle Murphys Law ... wenn schon Kacke, dann ordentliche Kacke.

Es gibt Gerüchte .. und sind nicht irgendwelche Gerüchte .. weil Le Figaro macht keine Gerüchte ... dass die Franzosen von den Amis auch noch hintergangen wurden. Nuland hätte eine Vereinbarung zugunsten der Amis getroffen und die Franzosen .. so richtig schön auf dem Markenprodukt aus dem Hause Chanel der N°5 ... parfümierte Seife 150g .. so richtig schön ausrutschen lassen.

So jetzt steht Frankreich da, kann nicht intervenieren über Algerien, nicht über Mali, nicht über den Tschad (wegen den Stämmen) ... und die einzige Option die noch bleibt ist die Coute d´Ivpore.

Hier der Artikel - France Reportedly Thinks That The US Backstabbed It During Nuland’s Trip To Niger

.... Aus strategischer Sicht der USA wird die antifranzösische Stimmung, die in der Sahelzone herrscht, unweigerlich dazu führen, dass das Militär dieses Landes aus diesem Teil Afrikas verdrängt wird, was zu einer Sicherheitslücke führen könnte, die wahrscheinlich von Russland/Wagner gefüllt würde. Selbst wenn Frankreich zu Gewalt greift, um an seiner letzten regionalen Bastion in Niger festzuhalten,.....

.. ich will hier nicht hüpfen, doch in diesem Zusammenhang sollte man einmal eine andere Darstellung von Afrika ... konsultieren:

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Hier finden wir alle "Beitrittskandidaten" für die BRICS ... und bemerkenswert ... Senegal (hier finden bald Wahlen statt .. und es gibt Unruhen im Land), Algerien (was nun die ablehnende Haltung gegenüber eine Militärintervention erklärt) .. Ägypten (die keine Waffen russischer Herkunft in die Ukraine liefern werden) .. Marocco und Nigeria.  Ja richtig gehört, Nigeria.

Was nun in der Sahelzone ein Problem werden kann, ist der Islamische Terror, der erst seit der französichen Militärintervention in Mali so richtig akut geworden ist. Man hat der Legion nicht die Mittel und die Taktik erlaubt um diesen Terror in Mali zu bekämpfen, sonst wäre es kein Thema mehr.  Fakt ist, Wagner, hat diese Probleme nicht, einerseits durch die Unterstützung der Bevölkerung (weil nicht verbrannt) und auf der anderen Seite .. weil eben Wagner und russische Taktik .... "Wir reden nachher drüber!"-Taktik

Schlüsselspieler ist Moussa Salaou Barmou .. ausgebildet in Amerika und er hat sich mit Nuland getroffen ... wer wird in Afrika von Amerika als vertrauenswürdig eingestuft? Offiziere die in Amerika ausgebildet wurde oder in Saint-Cry?

.. und sollte Nuland .. Frankreich hintergangen haben und der Deal steht ... dann erleben wir die Geburt von echten Demokraten, Live und in Farbe!  

 „Francafrique adieu" hört man leise, doch es gibt noch Optionen für Frankreich. ... doch  zurück zu den Sicherheitslücken, die Frankreich hinterlassen könnte, durch den "erzwungenen Abzug" aus der Region: 

Am 13. August lieferten sich die Kämpfer des PMC "Wagner" im Nordosten Malis ein sehr schwieriges Gefecht mit Kämpfern des malischen Ablegers von Al-Qaida, aus dem sie siegreich hervorgingen.

Die Terroristen planten, den Stützpunkt der MINUSMA (Multidisziplinäre Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali) zu durchbrechen und dort Fuß zu fassen, aus dem sich die westlichen Truppen frühzeitig zurückgezogen hatten.ㅤ

Die malische Armee und die PMC Wagner kontrollieren nun den Stützpunkt.

 

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Nochmal, warum betrachte ich diesen Konflikt als wesentlich für Europa?

Die Rohstoffe die bekannt sind und zu einem Spotpreis gestohlen werden, die Rohstoffe die noch nicht gefunden wurden, die Rohstoffe von denen wir nicht wissen, dass wir sie brauchen werden.
Die billigen Arbeitssklaven, die Migrationsrouten und vorallem .. die zukünftigen landwirtschaftlichen Flächen, die wir zum ausbeuten benötigen werden und hier brauchen wir keine .. geeinte afrikanische Bevölkerung.

China ist da, Amerika ist da und Russland ist wieder da .. und wir haben es verschlafen.   Niger ist eine der Routen der Migrationsströme und wenn Putin hier einen Fuss in die Tür bekommt, überschwemmt er Libyen und wenn Libyen überschwemmt ist .. dann haben seine "Freunde" in der Türkei ein Problem, dann wackeln auch dort die Interessen der Türken. 

Europa hat sowieso ein Problem .. durch die Flüchtlinge und durch den Ruf, den wir in Afrika haben.  Es würden sich noch viele Gründe finden, doch hier in Niger und in der Sahel Zone ist der Beginn einer Sache, die wir nicht mehr kontrollieren können. 
Im Grund müsste man die Unfähigkeit in Person ... Ursula in ein Flugzeug setzen und ein Viertel der Mittel für den "New Green Deal" mitgeben und sie sollte alle Staaten in der Sahelzone einfach kaufen ... SMS sollte sie nicht schreiben.  Ist natürlich ein Scherz .. aber .. 


Am Ende meiner Überlegungen noch etwas aus dem Telegram-Netz ... besser kann man es nicht formulieren:

🔥🔥🔥Wenn sie etwas haben, was die USA nicht haben - dann ist das hinterhältigen und mies.

Wenn sie etwas mehr von etwas haben, als die USA - dann ist das ungesetzlich.

Wenn sie etwas haben, was auch die USA haben, aber ihres ist besser - dann ist unmoralisch.

Wenn sie etwas überhaupt nicht haben, die USA aber schon, aber nur wenig - dann sind sie verantwortlich. Und sie sind den USA etwas schuldig.

Wenn es den USA nicht gelungen ist, sie auf ihren Platz zu verweisen, dann begehen sie ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Und überhaupt, wenn sie überhaupt noch existieren - dann ist das niederträchtig, unmoralisch, verbrecherisch und gesetzwidrig - alles gleichzeitig.

Das sie die Regeln, auf denen die "gelobte Ordnung" beruht.

Es ist so gut, dass wir die Zeit noch erleben, wo die "Ordnung" beginnt sich zu ändern. So ist es doch viel fröhlicher. Kann es sein, dass desswegen in den politischen Kreisen der USA so eine Betriebsamkeit und Sorge herrschen? Sie stürzen förmlich durch die Gegend. Sie spüren etwas. Sie spüren, wo das hin führt...

... wenn Sie Meinungen oder Kritik an diesen Überlegungen haben, liebe Leser ... dann her damit.  Wenn nicht, dann spenden Sie oder schließen ein Abo ab ... TS 

13.08.2023

15:23 | PremiumTimes:  Nigerianische Bauern stöhnen, weil die Düngemittelpreise trotz erhöhter lokaler Produktion in die Höhe schnellen

Der Preisanstieg erfolgt, obwohl die nigerianische Regierung mehr als 121 Millionen US-Dollar in die Presidential Fertilizer Initiative (PFI) investiert hat.
Salifu James benötigt sechs bis acht 50-kg-Säcke Dünger für seine 35 Hektar großen Reis- und Zuckerrohranbauflächen. Doch der 49-jährige Bauer konnte dieses Jahr nur eine einzige Tüte kaufen. Um die geringe Menge auszugleichen, übernahm er die Streumethode der Düngung, bei der er die Substanz gleichmäßig über das Feld verteilte.

Darum kann Nigeria von den Amis und den Franzosen gesteuert werden. Das ist der Treibsatz für den Einsatz in Niger, den wenn in Niger die Düngemittel der Russen flächendeckend verteilt werden .. und zudem die "Rohstoffe" des Landes noch zu einem "kleinen Teil" auch in der Bevölkerung ankommen, dann ist sowas von Feuer am Dach.

Frankreich und Amerika werden nach dem jetzigen Stand der Dinge ... alles unternehmen um den Putsch in Niger zu Fall zu bringen.  Inzwischen ist es sehr ruhig geworden in und um den Niger, dem Mali ... und sowieso in dieser Region.  Ruhe ist nie ein gutes Zeichen, zumindest in solchen Fällen.  TS

17:53 | Leser-Kommentar
Verehrter TS, Ameropa hat fertig. Die Ukraine hat total versagt. Russland hat ein Ausrufezeichen gesetzt! Und was für eins. Jetzt kommt auch noch Frankreich direkt an die Reihe, Russland "betreut" über Wagner nun auch mal eben den Niger, wie schon zuvor Syrien. Der nächste Fall der NATO und nun zusammen mit Frankreich in ein tiefes Loch. Es fehlt doch eigentlich nur noch England direkt. Aber mal sehen, der Welt wird schon was einfallen, es gäbe da viele, sehr viel offene Rechnungen. Die Wertewestler haben sich nicht nur mal schnell zu weit aus dem Fenster gelehnt, sie sind mit Anlauf hinaus gesprungen. Und das mit Optimismus, aber ohne Fallschirm. Naja, bisher ist ja auch alles gut gegangen, denn vom 32. Stockwerk bis jetzt ist doch gar nichts passiert und die Aussicht ist berauschend!

12.08.2023

08:45 | V: “Níger es un drama espantoso para Macron, una humillación”

Telegram - leider ein Bezahlartikel

Die Situation rund um den Aufstand in Niger war eine Demütigung für Macron – Bertrand Badi, emeritierter Professor am Institut für Politische Studien.

Der französische Präsident Emmanuel Macron sei gezwungen, die Führung in Niger an die USA abzugeben, da er das Land tatsächlich durch einen Militärputsch verloren habe, sagte ein Politikwissenschaftler gegenüber der Zeitung La Vanguardia.

Er nannte die Ereignisse in Niger ein „schreckliches Drama“ und eine Demütigung für Macron, da er damit faktisch seinen besten Unterstützer in Afrika verloren habe.

Badi glaubt, dass es Frankreich nicht gelingt, „seine gesamte Kolonialgeschichte loszuwerden“, weshalb es in der Region verliert.

„Wenn ich zusammenfassen müsste, würde ich sagen, dass Frankreich seit der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten die Diplomatie eines Schullehrers betrieben hat, basierend auf der Versuchung, Unterricht zu geben und Strafen zu verteilen“, sagt der Professor.

11.08.2023

16:31 | Die US-Korrespondentin: Der frühere südafrikanische Präsident Zuma wurde wegen Überfüllung aus dem Gefängnis entlassen

Der frühere südafrikanische Präsident Jacob Zuma kehrte ins Gefängnis zurück und wurde am Freitag aufgrund von Regeln zur Entlastung der Überfüllung freigelassen, teilten die Behörden mit.
Zuma, 81, war in das Landgefängnis in der Provinz KwaZulu-Natal zurückgekehrt, nachdem er im Rahmen seiner 15-monatigen Haftstrafe wegen Missachtung einer gerichtlichen Anordnung zur Aussage wegen Korruptionsvorwürfen auf Bewährung aus medizinischen Gründen entlassen worden war.

Wegen Überfüllung wurde er eine Stunde nach seiner Ankunft freigelassen. Zuma war bereits zwei Monate in seiner Haftstrafe, bevor er aus medizinischen Gründen auf Bewährung entlassen wurde.
Der südafrikanische Gefängniskommissar Makgothi Thobakgale bestätigte, dass Zuma vor seiner Freilassung die Justizvollzugsanstalt Estcourt betreten hatte. Der Schritt wurde von Präsident Cyril Ramaphosa genehmigt. Thobakgale sagte, Zuma sei als Straftäter mit geringem Risiko für eine Freilassung qualifiziert.
Oppositionsgruppen kritisierten die Freilassung von Zuma und sagten, es sei kein Zufall, dass er am selben Tag in das Gefängnis zurückkehrte, als die Einrichtung wegen Überfüllung ein Freilassungsprogramm startete.
„Das ist eine gewaltige Beleidigung für jeden einzelnen Südafrikaner“, sagte Glynnis Breytenbach, Parlamentsabgeordneter der oppositionellen Democratic Alliance. „Dieser gesamte Plan wurde mit dem Ziel entwickelt, sicherzustellen, dass Zuma keine Zeit im Gefängnis verbringt.“

Zuma wurde zunächst verurteilt, weil er sich geweigert hatte, vor einem Gremium auszusagen, das sich mit Finanzbetrug und Vetternwirtschaft während seiner Präsidentschaft befasste. Nachdem er auf Bewährung aus medizinischen Gründen freigelassen worden war, entschied ein Berufungsgericht, dass die Freilassung rechtswidrig gewährt worden war, und ordnete die Rückkehr von Zuma ins Gefängnis an.
Im Juli lehnte das südafrikanische Verfassungsgericht die Aufhebung des Urteils des Berufungsgerichts ab und ordnete Zumas erneute Gefängnisstrafe an.

07:09 | Der Ostfriese zu gestern: 20:22 | Leser Beitrag

Die Nigrische Armee ist nicht das entscheidende Thema bei dieser Auseinandersetzung. Das was jetzt in Nigeria passieren wird, ist von entscheidender Bedeutung. Der Großteil der Nigrier sind Moslems. Im südlich angrenzenden Nigeria befinden sich ebenfalls Moslems, die sich im Norden des Landes befinden, ihren Einfluß nach Süden ausdehnen und den Anteil der Christen in Nigeria in den vergangenen zig Jahren schon massiv zurückgedrängt haben. Nigerias Kräfte werden über den Ausgang entscheiden. Die dortige Regierung sitzt nicht all zu fest im Sattel. Werden die nigerianischen Moslems die Auseinandersetzung im Niger nutzen, um ihrerseits einen Machtanspruch über Nigeria durchsetzen zu können? Wie sieht es im Militär Nigerias aus?

Mannschaftsgrade in erster Linie Moslems, Offiziere mehrheitlich Christen? Zwischen beiden Religionsgruppen gibt es einen schwelenden Konflikt, der durch die Ereignisse in Niger zum Ausbruch kommen kann. Das, was uns jetzt erwartet ist eher den ausländischen Geheimdiensten in Nigeria zuzuschreiben. Die Moslems gelten als wesentlich konfliktfreudiger als die Christen. Bleiben die momentanen Machthaber in Nigeria weiter an de Macht, so dürfte Niger wieder für eine kurze Zeit in den Schoß des (französischen oder US)Westens zurückkehren. Da die demographische Entwicklung im Bevölkerungsreichsten Staat der Region aber eindeutig in Richtung Islam zeigt, dürfte ein solcher „Frieden“ nicht von langer Dauer sein. Über kurz oder lang wird Nigeria definitiv muslimisch werden und spätestens dann die Amis oder Franzosen aus Niger hinausschmeißen. Niger dürfte nur die Initialzündung des beginnenden offenen Konflikts sein. Welche Geheimdienste stützen oder helfen wem in Nigeria? Es wird spannend!

10.08.2023

20:22 | Leser Beitrag

Analyse von Thomas Gast zur Stärke der Armee von Niger.  Ziemlich mau, ca. 10 000 Mann, mürber & veralteter Fahrzeugpark und mickriger Luftwaffe mit 2 SU-25 und einer MI-24 alle von anno dunnemals. Das 2 REP macht die innerhalb von 48 h platt. Sieht leider übel aus für die Niger Armee.

 

20:01 | Telegram

⚡ Freiheitskämpfer in Niger sagen der stellvertretenden US-Außenministerin Nuland, dass sie Präsident Bazum töten werden, wenn sie im Land intervenieren, um seine Macht wiederherzustellen - Medien

 

19:53 | Times:  Niger Coup: War looms as ECOWAS orders deployment of soldiers to sack recalcitrant Junta

Die Staatsoberhäupter der ECOWAS haben geschworen, Gewalt anzuwenden, um die Junta in Niger zu vertreiben, wenn sie weiterhin widerspenstig bleibt.

Die westafrikanischen Staats- und Regierungschefs kamen bei ihrem Treffen am Donnerstag in Abuja zu der Resolution, nachdem sie die Ereignisse seit Sonntag überprüft hatten, als das einwöchige Ultimatum an die Junta abgelaufen war.

Wir warten noch auf die ersten Meldungen, doch scheinbar will die ECOWAS .. hier Klarheit schaffen. TS