26.02.2026

06:19 | tagesschau: Spione auf Rädern?

In den Sicherheitsbehörden wächst die Sorge, dass chinesische Autos zur Spionage eingesetzt werden. Nach Recherchen von WDR und NDR haben Fachleute Fahrzeuge mehrerer Hersteller untersucht. Das Ergebnis soll allerdings geheim bleiben.

Nicht wirklich neu! Das wissen wir auch von Tesla - das hat Kevin O'Leary ja schon mehrmals auf allen US-Networks seitr Jahren propagiert. Aber Musk ist ja ein "Guter" darum stört das keinen. TB 

25.02.2026

15:28 | ZH: „Jenseits von Afrika“: Peking kürzt Investitionen um bis zu 85 %

Seit mehr als einem Jahrzehnt hat sich Chinas Einfluss in Afrika in einem phänomenalen Tempo ausgedehnt. Eisenbahnprojekte in Kenia, Häfen in Tansania, Energieprojekte in ganz Subsahara-Afrika und militarisierte Infrastruktur an verschiedenen Standorten haben Milliarden an staatlich garantierten Krediten nach sich gezogen. Seit Jahrzehnten positioniert sich Peking als Afrikas größter Handelspartner und aktivster Infrastrukturfinanzierer. Doch etwas hat sich verändert.

In einigen Sektoren, wie beispielsweise der Energiefinanzierung durch chinesische Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen, sind die Investitionen im Vergleich zu ihren Höchstständen um bis zu 85 Prozent zurückgegangen. Das ist kein Rundungsfehler, sondern ein strategischer Rückzug. Was steckt wirklich dahinter? Wendet sich China von Afrika ab? Oder offenbart Afrika etwas Tieferliegendes über Chinas eigene wirtschaftliche Schwierigkeiten? Es ist all das und noch viel mehr.

Kommentar des Einsenders
Es hat sich etwas geändert - China am Rückzug/ein Reset bei den Investments in Afrika...

China ist einfach ernüchtert – und zwar auf die harte, finazielle Art. Kein moralischer Wandel. Nur kalte Mathematik: Wenn die eigene Kasse blutet, dann hört das große Geschenke-Verteilen eben auf. JE

24.02.2026

12:50 | P:  Merz reist nach Peking, während die deutsche Wirtschaft unter dem „China-Schock“ leidet.

China galt einst als das gelobte Land für die deutsche Industrie. Nun bereitet es Bundeskanzler Friedrich Merz, der am Dienstag zu seinem Antrittsbesuch nach Peking aufbricht, massive strategische Kopfschmerzen.

Jahrelang war Berlin die treibende Kraft hinter engeren Beziehungen der EU zu China – und ignorierte dabei Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte, um 2020 ein wegweisendes Investitionsabkommen durchzusetzen . Engere Handelsbeziehungen mit China, so argumentierten deutsche Politiker, würden eine mäßigende Wirkung auf das Regime in Peking haben, eine Rechtfertigung, die sich im Mantra „ Wandel durch Handel “ widerspiegelte .

Lange Zeit war dies auch wirtschaftlich vorteilhaft. Deutschland gehörte zu den wenigen EU-Ländern, die Überschüsse mit Peking erzielten und die entscheidenden Komponenten und Maschinen lieferten, die Chinas wirtschaftlichen Aufstieg beflügelten. Industriegiganten wie der Automobilhersteller Volkswagen und Chemiekonzerne wie BASF tätigten massive Investitionen, um den chinesischen Markt zu erschließen.

Egal was Merz in China verspricht oder zusagt .. es wird nichts mehr ändern. China hat Deutschland überholt und alle jene Nationen die bei diesem Ereignis  dabei waren, wurden von China nicht vergessen:

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20.02.2026

06:35 | fmw:  China und der US-Dollar: Der große Irrtum

Der vermeintliche große Irrtum rund um China und den US-Dollar beginnt mit einem Blick auf die offiziellen Zahlen. Seit Jahren sinken die ausgewiesenen Bestände an US-Staatsanleihen deutlich. Viele Beobachter werten das als Beleg für eine schrittweise Abkehr vom Dollar-System. Doch diese Interpretation greift zu kurz. Wer genauer hinsieht, erkennt eine strategische Verschiebung innerhalb des staatlich dominierten Finanzsystems. Statt eines echten Rückzugs zeigt sich eine Umorganisation der Dollar-Exposition. Und genau hier liegt der entscheidende Punkt für das Verständnis der aktuellen Währungs- und Kapitalströme.

Der Artikel tut so, als würde China am Dollar festhalten – dabei baut es im Hintergrund längst Alternativen auf. Es geht nicht darum, den Dollar sofort zu ersetzen, sondern Schritt für Schritt unabhängiger zu werden. Wer nur auf heute schaut, versamt, wohin sich das System morgen bewegt. TB

16.02.2026

08:14 | TP: Chinas Artillerie der Zukunft: Hyperschallraketen und Drohnen

China entwickelt Spezialmunition, die den Einsatz von Artillerie revolutionieren könnten. Was steckt dahinter? Chinesische Militärforscher arbeiten an zwei Waffensystemen, die herkömmliche Artillerie grundlegend verändern könnten. Das eine Projekt: Mini-Hyperschallraketen, die aus 80-Millimeter-Schiffskanonen abgefeuert werden. Das andere: Aufklärungsdrohnen, die aus herkömmlichen 155-Millimeter-Haubitzen starten. Beide Entwicklungen haben ein Ziel: Chinesische Artillerie soll nicht mehr nur einfach schießen, sondern intelligente, steuerbare Waffen einsetzen.

Diese Mini-Hyperschallrakete verlässt das Kanonenrohr mit einer Geschwindigkeit nahe Mach 6 – also etwa sechsmal schneller als der Schall. Damit übertrifft sie herkömmliche Flugabwehrgeschosse deutlich. Nach Angaben der chinesischen Entwickler kann die Waffe Kampfjets oder Drohnen in mehr als 20 Kilometern Entfernung treffen, selbst in Höhen um 10.000 Meter.

Das ist kein Wettrüsten im Stil des Kalten Krieges – das ist Effizienzdenken im militärischen Maßstab. Wer es schafft, günstige Massenwaffen intelligent zu machen, verschiebt das Kräfteverhältnis nicht spektakulär, sondern leise. Und genau das ist strategisch gefährlich. JE

14.02.2026

16:11 | Bild: So grausam ist China – und der Westen schweigt

Unbeachtet von der Weltöffentlichkeit wurde am Montag der Verleger Jimmy Lai (78) in Hongkong zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Sein Verbrechen: Er brachte die Tageszeitung „Apple Daily“ heraus, die sich für Demokratie und Pressefreiheit engagierte. Er hatte nichts anderes getan, als mit friedlichen Mitteln, mit Worten, gegen die Unterdrückung zu rebellieren.

Mit dem Urteil vollendet die chinesische Führung die Gleichschaltung Hongkongs. In der ehemals freien britischen Kronkolonie und Weltstadt regiert jetzt der Terror. Dort gibt es keine unabhängigen Medien mehr, keine Meinungsfreiheit – und auch keine Opposition. Im Dezember löste sich die letzte bestehende Oppositionspartei, die „Democratic Party“, selbst auf. Zur Auflösung gab es eine Pressekonferenz. Auf die Frage, warum sich die Partei aufgelöst habe, schwiegen die Politiker der Democratic Party. Sie wussten, dass jedes falsche Wort sie hinter Gitter bringt.

Während Europa sich moralisch empört, bekommt es gleichzeitig Schnappatmung, wenn irgendwo ein Container aus Shenzhen verspätet ankommt. Wertebasierte Außenpolitik – solange die Lieferkette stimmt. China macht dagegen genau das, was Großmächte immer machen: Es sichert seine territoriale Kontrolle, definiert rote Linien und zieht sie durch. Ohne Talkshows, ohne Selbstzerfleischung, ohne „Wir müssen reden“-Panels.

Die eigentliche Ironie:
Europa feiert sich für Meinungsfreiheit, aber politische Opposition wird hierzulande zunehmend durch Moraltribunale und digitale Ächtung diszipliniert. Nur subtiler, nur eleganter.

Peking sagt offen: Stabilität vor Pluralismus.
Brüssel sagt: Pluralismus – solange er systemkonform bleibt.

Und am Ende wirkt China wenigstens konsistent. Europa wirkt vor allem verunsichert. JE

19:01 | Leser Kommentar
Was macht der Westen mit Anwalt Rainer Füllmich ?
Genau das gleiche

13.02.2026

15:48 | UCN:  Wie sich die strategische Partnerschaft zwischen China und Iran wirklich entwickelt

Neo-Caligula setzt weiter auf das, was als Die Strategie des bewaffneten Schuldners definiert werden könnte. HONG KONG – Persien und China gehen eine lange – historische – Strecke zurück. Konzentrieren Sie sich einen Moment nur auf das 7. Jahrhundert, in den Höhepunkten der Seidenstraße, als die zwei großen Pole der Entwicklung das sassanidische Persien und das Tang-China waren, immer in guten gegenseitigen Beziehungen und teilen ein Schlüsselgemeinsames Interesse am eurasischen Handel.

Springen Sie jetzt ins 21. Jahrhundert, als China die große Handels-/geoeconomische Macht auf dem Planeten ist und Iran einer der allerwenigsten Souveräne ist, die übrig geblieben sind. Diese Woche markiert den 47. Jahrestag der Islamischen Revolution – der mit großem Interesse von chinesischen Intellektuellen seit den frühen Jahren von Deng Xiaoping an der Macht verfolgt wurde, als die neue iranische Theo-Demokratie ihre Außenpolitik von „Weder Ost noch West“ proklamierte.

Jetzt ist Iran einer der Schlüsselpole der von Peking konstruierten Neuen Seidenstraßen sowie ein Top-Mitglied der zwei multipolaren multilateralen Institutionen, BRICS und der SCO. Chinesische Intellektuelle können sich leicht mit der Tatsache identifizieren, dass Iran selbst unter Jahrzehnten ultra-harter Sanktionen es geschafft hat, sich als Tech-Macht zu konstruieren – in mehreren Bereichen wie Drohnentechnologie, ballistischen Raketen, Nanotechnologie und medizinischem Equipment. thesaker+1

Wir erleben den strukturellen Endkampf zweier Systeme. Die USA sind finanziell am Limit, leben von Schulden und militärischer Abschreckung.  Und China baut seine Industrie weiter auf. Wenn China den Iran militärisch-technologisch stabilisiert, dann weil Teheran ein Energieanker und ein BRI-Knoten ist. Fällt der Iran, wackelt die chinesische Handelsarchitektur.

Und genau hier wirds heikel: Wenn ein überschuldeter Hegemon merkt, dass seine Dominanz bröckelt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit irrationaler Eskalation. Das ist ein Machtverschiebungsprozess. Und Machtverschiebungen verlaufen historisch selten geräuschlos. JE

10.02.2026

17:10 | TP: Chinas neuer Kanal: Das Tor nach Südostasien

China baut eine Wasserstraße, die sein Binnenland direkt mit Südostasien verbindet. Wird das Projekt die Wirtschaftsbeziehungen zu den Asean-Staaten vertiefen? China steht kurz vor der Fertigstellung des Pinglu-Kanals, einer 134 Kilometer langen Wasserstraße, die die Stadt Nanning in der südwestchinesischen Region Guangxi mit dem Golf von Tonkin verbindet. Das Projekt mit Kosten von 72,7 Milliarden Yuan (10,4 Milliarden US-Dollar) soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein, wie staatliche chinesische Medien berichten.

Der Kanal ermöglicht es Schiffen aus dem chinesischen Binnenland, direkt über den Qin-Fluss in den Golf von Tonkin zu gelangen. Damit verkürzt sich die Schifffahrtsroute für Güter aus den südwestchinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou und Yunnan um etwa 560 Kilometer im Vergleich zur bisherigen Route über die Provinz Guangdong. Die South China Morning Post schreibt, dass die neue Verbindung die Transportzeit um durchschnittlich zehn Tage reduzieren wird.

China baut keine Kanäle, China baut Abhängigkeiten in Beton. Während der Westen noch über Lieferketten-Resilienz konferiert, zieht Peking eine 134-Kilometer-Pipeline für Waren, Einfluss und Kapital direkt in seinen wichtigsten Zukunftsmarkt. Das Ding ist im Grunde eine schwimmende Autobahn für chinesische Industriegüter, inklusive politischem Beifang. ASEAN gewinnt, Jobs, Investitionen, Wachstum. Denn jeder Container, der dort günstiger ankommt, zieht die Region ein Stück tiefer in Chinas ökonomische Umlaufbahn. Das ist also kein Kanal. Das ist Geopolitik mit Schleusen. JE

18:51 | Monaco
für 10,4 Mrd. verkürzt sich die Transportzeit um 10 Tage...Stuttgart 21 kostet genauso viel, verkürzt die Reisezeit um 30 Sek. ...finde den Fehler...

09.02.2026

12:22 | SPON:  Hartes Urteil gegen Jimmy Lai sorgt weltweit für Empörung

Der Medienmogul Jimmy Lai ist ein weltweit bekanntes Gesicht der Demokratiebewegung in Hongkong. Nun muss er 20 Jahre ins Gefängnis. Die EU und Menschenrechtler drängen auf seine Freilassung. China bewertet den Fall anders.
Nach dem Urteilsspruch gegen den Hongkonger Verleger Jimmy Lai hat die EU die lange Haftstrafe scharf verurteilt. Die EU-Kommission forderte in einer Erklärung die »sofortige und bedingungslose Freilassung« Lais. Die Behörden müssten »das Vertrauen in die Pressefreiheit in Hongkong wiederherstellen« und »die Verfolgung von Journalisten einstellen«, hieß es weiter.

Die Briten protestieren hier auch .. das ist wirklicher britischer Humor.  Nun, China ist China .. aber es wird sich sicher wer im Außenamt finden, der hier noch ein bisschen Senf dazugeben will.  Wenn man sich z.B. Ballweg im Vergleich dazu ansieht .. da besteht schon noch ein bisserl Bedarf an der Aus- und Weiterbildung unserer Juristen.  TS 

06.02.2026

12:38 | ZeroHedge:  Milliarden chinesischer Investitionen fliehen aus Panama – Peking empört über Entscheidung zu den Kanalhäfen

China greift Panama scharf an, nachdem das oberste Gericht des Landes einen wichtigen, mit China verbundenen Betriebsvertrag für den Panamakanal für ungültig erklärt hat, und warnt, dass die mittelamerikanische Nation „unweigerlich einen hohen Preis zahlen wird“, wenn sie ihren Kurs nicht ändert.  
Unter dem immensen Druck des Weißen Hauses unter Trump erklärte der Oberste Gerichtshof Panamas letzte Woche die Betriebslizenz des in Hongkong ansässigen Unternehmens CK Hutchison für Häfen an beiden Enden des Kanals – Balboa auf der Pazifikseite und Cristóbal auf der Atlantikseite – für ungültig.

Panama liegt auf dem Weg nach Venezuela .. und wenn hier Trump nicht bekommt was er will, wird Panama um 0300 in der Nacht aufgeweckt.  TS 

03.02.2026

15:37 | Welt:  Chinas größte Spionage-Burg entsteht in London

Sie ist mehr als ein Stadtgespräch: Chinas geplante neue Mega-Botschaft im Herzen Londons sorgt für Zündstoff, auch weitab der Themse. Seit Monaten laufen Aktivisten aus Tibet, Xinjiang und Hongkong dagegen Sturm – alles Menschen, die vor Pekings Diktatur ins Vereinigte Königreich geflüchtet sind. Sie warnen, dass Peking den riesigen Komplex, die größte Botschaft Chinas auf der ganzen Welt, für konzertierte Spionage-Aktionen in ganz Europa nutzen könnte.

Ich möchte es einmal so formulieren .. Trump ist gegen die Machtansprüche von China ein kleines Kind. China verfolgt einen Plan, der nicht auf 10 Jahre oder 50 Jahre ausgelegt ist, sondern weit über diese Ziele hinaus geht.
Hinter BLM stand China mit der Finanzierung, hinter gewissen Veröffentlichungen steht China .. und hinter Corona steckt auch China und wir versteifen uns auf die Aufklärung der Impflüge .. und erkennen nicht, woher die wirklichen Gefahren kamen.  China war in Quarantäne und hat noch Touristen nach Italien geschickt.
China ist der unerkannte Feind und die USA sind schon teilweise von China gelenkt, damit man uns schwächt.  Wäre der Krieg in der Ukraine nicht im Interesse von China, dann würde der Krieg nicht stattfinden.  Wem sonst könnte der Russe dann noch sein Öl und Gas verkaufen?  Schon mal darüber nachgedacht?  TS 

17:25 | Monaco  
Servus TS, ´Aktivisten laufen Sturm´, wieso ? Tibeter könnten die Chinesen einfach wegatmen...