14.08.2026
18:28 | ntv: China schickt Schiffe jetzt per "Express-Frachtroute" über das Nordpolarmeer
Fast drei Wochen schneller als durch den Suezkanal soll es gehen, wenn Schiffe aus China über das Nordpolarmeer nach Großbritannien fahren. Fortan wird die Route regelmäßig bedient. Experten sehen darin aber nicht mehr als eine Nische.
Die chinesische Reederei Sea Legend startet am morgigen Samstag eine "Express-Frachtroute" durch das Nordpolarmeer. Die Fahrt von Ningbo am Ostchinesischen Meer nach Felixstowe in Großbritannien soll rund 20 Tage dauern - das wäre halb so lang wie die Fahrt durch den Suezkanal. Die Reederei will die Route einmal pro Woche befahren, in diesem Jahr bis Anfang Oktober. Bis dahin können Frachter das Nordpolarmeer oft ohne Eisbrecher befahren.
Unter dem Schirm der Russen?

... und dieser Schirm, den wollte man zerstören. TS
07.08.2026
17:58 | expose: China nutzt den Nahen Osten als Testgelände
Michael Doran, Direktor des Centre for Peace and Security in the Middle East am Hudson Institute, argumentiert seit Langem, dass China den Nahen Osten als strategisches Testgelände nutzt, um US-Interessen herauszufordern und seinen globalen Einfluss durch militärische Partnerschaften und diplomatischen Hebel auszubauen. Vergangene Woche erklärte er in einem Interview bei John Anderson Media, dass China den Iran heimlich bewaffnet und Amerikas Entschlossenheit, Waffen und Strategie im Vorfeld einer drohenden Konfrontation um Taiwan testet.
„Die Chinesen haben die iranischen Raketenfähigkeiten unterstützt. Sie haben ihnen geholfen, diese zu entwickeln – sowohl durch die Lieferung wichtiger Komponenten für die Herstellung der Raketen als auch durch Zieldaten [etwa von Satelliten]“, sagte Doran dem ehemaligen australischen Parlamentarier John Anderson. „Sie [China] nutzen den Nahen Osten als Labor, um zu sehen, wie sich die Vereinigten Staaten gegen diese Dinge verteidigen.“
Für Peking ist der Krieg halt die teuerste Militärübung der Welt. Praktischerweise bezahlen andere. JE
05.08.2026
12:38 | tkp: Open-Weight-KI: Wie Peking den Westen überholt
Während Washington über „Trusted Ecosystems“ doziert und seine besten Werkzeuge bei erster politischer Unbequemlichkeit einschränkt, verteilt Peking leistungsfähige offene Modelle — und lädt die Welt ein, mitzumachen statt abhängig zu bleiben. Als Dean Ball, ein OpenAI-Manager, abschätzig bemerkte, Open-Source-KI-Modelle liefen auf eine Art „KI-Kommunismus“ hinaus, war das kein bloßer Seitenhieb. Es war ein Geständnis. Ein Eingeständnis, dass die selbsternannte Priesterkaste der KI-Industrie im Silicon Valley die Schlüssel lieber in den richtigen Händen behalten würde — in ihren eigenen.
Der Satz ist enthüllend, wie DD Geopolitics in seiner Analyse darlegt: Gerade weil die westlichen Gatekeeper offene Modelle als Bedrohung ihres Geschäftsmodells der verwalteten Knappheit betrachten, entlarven sie unwissentlich den fundamentalen geopolitischen Bruch, der sich derzeit vollzieht. Es geht nicht um Kommunismus gegen Kapitalismus. Es geht um Kontrolle gegen Souveränität.
Wer den Standard anfangs kostenlos verbreitet, kontrolliert später das gesamte Umfeld. Der erste Schlüssel kostet nix, die Abhängigkeit und das Abo kommen danach. JE
02.08.2026
07:50 | ZeroHedge: Die KPCh verbietet den Verkauf ausgemusterter Militärausrüstung unter Berufung auf Sicherheitsrisiken.
Die chinesischen Militär- und Sicherheitsbehörden haben gemeinsam eine Anordnung erlassen, die den Verkauf, die Montage und die Vermarktung ausgemusterter Militärausrüstung unter Berufung auf „Sicherheitsrisiken für militärische Geheimnisse“ verbietet.
Die Bekanntmachung über das Verbot von Verkaufsaktivitäten im Zusammenhang mit ausgemusterter oder verschrotteter militärischer Ausrüstung wurde am 28. Juli von sechs zentralen Regierungsbehörden des chinesischen Regimes herausgegeben, darunter das oberste Verteidigungskommando und Entscheidungsgremium des chinesischen Militärs – die Logistikabteilung, die Ausrüstungsentwicklungsabteilung und die Kommission für politische und rechtliche Angelegenheiten der Zentralen Militärkommission – sowie das Ministerium für öffentliche Sicherheit, die Staatliche Marktregulierungsbehörde und die Staatliche Verwaltung für Wissenschaft, Technologie und Industrie für die Landesverteidigung.
.. ja mag sein. Doch wir erinnern uns an Russland in der ersten Phase des Ukraine-Kriegs, als man die Javelin massiv gegen die russischen Panzer eingesetzt hat .. diese unglaubliche Erfolge erzielt, es in der Folge zum Einsatz von alten Gerät kam und ab diesem Moment man nichts mehr von der Javlin hörte?
Es lag sicher nicht daran, dass die Javelin nicht mehr produziert wird. ... und wenn der Einwand der Drohnen kommt, es war noch vor dem wirklichen Einsatz der Panzer-Drohen. TS
01.08.2026
04:09 | fmw: China jagt eigene Aufseher: Rekordstrafen an den Börsen
Chinas Regulierungsbehörden verschärfen ihr hartes Durchgreifen gegen Unternehmensinsider weiter. Um das Vertrauen in die kriselnden Aktienmärkte des Landes wiederherzustellen, verhängt Peking empfindliche Geldstrafen, Haftstrafen und Marktverbote gegen Topmanager. Auch die eigene Finanzaufsicht bleibt von Xi Jinpings „Tiger und Fliegen“-Anti-Korruptionskampagne nicht verschont. Innerhalb von nur 16 Monaten eröffneten die Ermittlungsbehörden Verfahren gegen den früheren Vorsitzenden der chinesischen Börsenaufsicht (CSRC), Yi Huiman, seinen ehemaligen Stellvertreter Fang Xinghai sowie Wang Huimin, der bis dahin die interne Disziplinaraufsicht der Behörde geleitet hatte.
Peking jagt seine Börsenaufseher wohl nicht nur wegen der Korruption – sondern weil dem chinesischen Aktienmarkt bald sehr viel neues Pensions- und Versicherungsgeld zugeschanzt werden soll. Bevor aber der Staat das Sparschweinderl seiner Bürger zu den Börse drängt, entfernt er lieber noch rasch jene, die bisher schon mit dem Hammer danebenstanden. Im Westen ist's umgekehrt! TB