25.06.2019

09:46 | fs: Italiens Pokerspiel geht in die zweite Runde

Kurz vor der Europawahl startete Italiens Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini die zweite Runde des Pokerspiels der italienischen Regierung gegen die EU-Kommission, die EZB und die anderen Euroländer. Am 22. Mai 2019 warf Salvini der Europäischen Union erneut vor, mit ihrer Austeritätspolitik prekäre Verhältnisse und Verzweiflung geschaffen zu haben, weshalb Italien endgültig raus müsse aus dem Käfig der Euro-Verschuldungsregeln. Die italienische Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung hatte seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr gefordert, daß erstens die Verschuldungsregeln in der Europäischen Währungsunion gelockert werden müssen und daß zweitens die EZB sicherstellen solle, daß die Renditeabstände von Staatsanleihen der Euroländer auf eine maximale Differenz von 1,5 Prozentpunkten begrenzt werden.

tom-cat must read!!
Bei einem früheren Versuch der europäischen Einigung, der bekanntlich nicht auf das Prinzip Freiwilligkeit setzte, vermeiden es die damaligen Machthaber, das in Berlin, Hamburg und München zirkulierende Geld auch in den besetzten Ländern auszugeben.  Dort zirkulierten Reichskreditkassenscheine.
Ob es wenigstens eine "Münzunion" gab? Dazu findet man in der Literatur leider keine Hinweise.

Wenn zwei rote und eine grüne Partei gemeinsam "Verantwortung für das Land" übernehmen wollen, ist ein gemeinsames Programm, eine gemeinsame Vision, ein gemeinsames Fundament unerlässlich. "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" könnte der Slogan heissen, der alle fortschrittlichen Kräfte vereint. Gerade diejenigen Kräfte, die in Berlin gerade Hausbesitzer enteignen wollen, werden wohl Freudentränen in den Augen haben, wenn dieser Slogan der Öffentlichkeit präsentiert wird. Es ist zu erwarten, das der Slogan der rot-grünen "Bewegung" viele Häuserfronten zieren wird.

Was das alles mit Geld und Münzen zu tun hat? Wenn R2G (oder G2R ?) die neue Zeit, den Aufbruch ins Paradies der sozialen Gerechtigkeit, mit neuen
Gedenkmedaillen und -münzen mit dem Slogan "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" feiert, kramt doch ein Rentner in "Dunkeldeutschland" in seiner Münz- und Medaillensammlung ein uraltes Sammlerstück hervor, das, obwohl hochbetagt, verblüffende Gemeinsamkeit mit dem Geist der "neuen Zeit" offenbart.

"Gemeinnutz vor Eigennutz" stammt (wie alle Journalisten und Politiker wissen) aus dem 25-Punkte-Programm der NSDAP von 1920:
documentArchiv.de - Das 25-Punkte-Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (24.02.1920) 

06:45 | t3n: Schufa-Studie: Jugendliche bevorzugen Barzahlungen

Laut einer Schufa-Umfrage ziehen Jugendliche Barzahlungen digitalen Bezahlmethoden vor. Dabei gleiche das Finanzverhalten der Befragten nahezu dem der Eltern und verändere sich nur langsam.

24.06.2019

09:22 | bto: Italiens Position im Euro ist unhaltbar

Es ist bekannt, dass die Position Italiens im Euro nicht haltbar ist. Offen bleibt, wie lange es noch dauert, bis es zum Knall kommt. Die Hintergründe habe ich immer wieder bei bto besprochen und sie finden sich im Italien-Special, besser gesagt im Uscitalia-Special. Hier aber zur Erinnerung nochmals die Betrachtung von der Insel, die – wie ich immer wieder betone – keineswegs irre ist, sondern einfach ökonomisch nüchterner und damit rationaler

Es stellt sich die Frage, ob Italien wirklich sich in diesem System überhaupt noch "halten" will, haben die Italiener schon eine "Übergangslösung" mit den mini-bots in petto. Halten wollen nur mehr die Organisatoren dieser unsinnigen Währungsphantasie, denn sollte es den Italienern gelingen auszuscheren, wäre ein Dominoeffekt garantiert! TB

23.06.2019

16:27 | tr: Scheitert der Euro nicht, scheitert Europa! – Interview mit Markus Krall

Scheitert der Euro nicht, scheitert Europa so Dr. Markus Krall im Interview mit Matthias Weik. Wer profitiert eigentlich wirklich vom Euro? Ist das tatsächlich Deutschland? Wie gefährlich sind die Target2 Salden in Höhen von fast 1 Billion Euro? All das und noch viel mehr erfahren Sie hier im Interview.

Aber auch ein Scheitern des Euros ist keine Garantie für das Überleben Europas, wie wir es kannten! Die Völker Europas sollten im Falle des Euroscheiterns auch unbedingt die Chance sofort ergreifen und die Besatzer der letzten beiden Jahrzehnte (aus den eigenen Reihen) aus Brüssel, Straßburg und EZB verjagen - sonst wird das nix mit dem Wiederaufbau eines Europas der Vielfalt (Vielfalt nicht im linken sondern im klassischen Sinne)! TB

18:33 | Leser-Kommentar
ch finde die Aussage skurril und lustig. Kommt doch ein Experte und stellt die These in Raum, der Euro scheidert nicht, die Gegenthese ist er scheitert. In Fiat-M. haben nach wie vor die Mutter dessen und dies ist nach wie vor der USD. Hier stellt nach vor keiner die Frage, scheitert der USD oder nicht. Oder kommt jemand mit der Frage, scheitert das engl. Pfund, weil weil King Artus Nachfahren, den Euro nicht wollten.

Und wenn der Euro scheitert, kommen wahrscheinlich wieder Landeswährungen, was zur Frage führt, welche Machtfaktor hat dann noch Brüssel, Straßburg und Co. ?

Die Einführung des Euro hatte ein primäres Ziel, (These) über eine Gemeinschaftswährung zu einem politischen

Gebilde zu kommen, das man mit "Vereinigten Staaten von Europa" umschreiben kann, um vielleicht über diesen Schritt zu einer "Weltwährung" zu kommen, zumindest aus der Sicht der NWO.

Vielleicht dachte man die "Blaupause" USA anwenden zu können, doch die USA besteht nicht mal 300 Jahre und hat eine ganz andere Entstehtungschichte wie Europa. Oder anders ausgedrückt, noch haftet Deutschland für den Euro, doch wenn das ins wanken kommt und das wird es. Heisst es dann wirklich "einer für alle, alle für einen" ?

Und wieso gibt es nach vor in meinem neusten Bankprogramm die Möglichkeit zumindest in der Überweisungsmaske, DM, France, Lire usw. überweisen zu können, ohne das sie zuvor zu ZB tragen muss, um sie in Euro umzutauschen ? Weil es historisches Buchgeld gibt, welches man überweisen kann, das noch was wert ist ? Weshalb sind dort historische Währungen aufgeführt. Siehe z.B. ital. Lira:

Vor der Einführung des Euro zirkulierten Banknoten im Wert von 1000, 2000, 5000, 10.000, 50.000, 100.000 und 500.000 Lire (der 500-Lire-Schein wurde bereits am 28. Februar 1986 ungültig). Bis zum 6. Dezember 2011 konnten diese Noten noch bei der Banca d’Italia gewechselt werden. Banknoten aus älteren Serien waren schon spätestens 2006 wertlos geworden. https://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Lira

Das scheint keinen zu interessieren. Vielmehr erklärt ein Fachmann, wenn der Euro nicht scheitert. scheitert Europa ? Gehts noch ? Könnte glatt vom einem Herr Junker stammen, der gut gebügelt hat. Für mich der Lacher des Sonntags.

21.06.2019

15:25 | tichy: Juncker und der Luxemburger Franken

Während der Krise des einstigen Europäischen Währungssystems (EWS) ließ die Luxemburger Regierung im Geheimen 50 Milliarden in einer neuen, eigenen Währung drucken, dem Luxemburger Franken.

Ganz Europa unterjochen aber für sein Land gelten ständig Sonderregeln, weil er nur allzugut weiß, dass ein Leben unter den von den EU-Mandarinen ersonnen Regeln unmöglich ist! TB

08:01 | gs: Der Niedergang des Dollars - Gold erstrahlt als Alternative

Der Versuch der Fed, zu relativer Normalität zurückzukehren, indem sie die Zinsen erhöht und ihre aufgeblähte Bilanz verringert, entgleiste schnell und ließ sie als machtlosen Zuschauer zurück. Sie haben das Schiff verlassen und wir sehen uns nun einer QE von größerem Ausmaß als je zuvor gepaart mit Negativzinspolitik gegenüber. Währenddessen gehen die Herren des Systems von der Plünderung der Bevölkerung durch Zinsen, die weit unter der wahren Inflationsrate liegen, auf Raub in Form von Bail-Ins (Diebstahl von Geld auf Bankkonten) und Negativzinsen über.

20.06.2019

20:51 | Welt: Jetzt geraten Dollar und Euro in die Schusslinie

Da sind Dollar und Euro inzwischen voll in die Schusslinie der Notenbanker geraten. Dies offenbarte sich besonders in dieser Woche. Da ging der Euro auf Tal- und Bergfahrt. Zunächst sorgte Draghi dafür, dass die Gemeinschaftswährung abstürzte bevor Powell den Verfall stoppte und dem Euro wieder Auftrieb verschaffte. Beide Notenbanker hatten sich geradezu überboten darin, neue geldpolitische Lockerungsmaßnahmen, sprich: niedrigere Zinsen, anzukündigen.

16:17 | sputnik: Sogar US-Verbündete stoßen im großen Stil Dollar-Reserven ab

Der Dollar-Anteil an den internationalen Währungsreserven ist auf den tiefsten Stand seit Beginn des Jahrhunderts gefallen. Die Menge der US-Staatsanleihen in den Zentralbanken ist auf dem niedrigsten Stand in der Geschichte. Im April war unter den Spitzenreitern beim Ausverkauf der US-Treasuries der engste Verbündete der USA: Großbritannien.

Und die nun wieder steigenden Goldpreise werden die prozentualen Verhältnisse in den internationalen Währungssreserven zu Ungunsten des Dollars weiter verändern! TB

10:31 | handelsblatt: Weidmann spricht Klartext zu umstrittenem Euro-Rettungsprogramm

Seit Wochen wollen Ökonomen, Märkte und Notenbanker von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann wissen, wie er zu einem umstrittenen Notfallprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) steht. Viele sehen sein Bekenntnis dazu als eine Vorbedingung an, ihn für einen geeigneten Nachfolger Mario Draghis als EZB-Präsidenten einzustufen.

Weidmann ist ein gscheiter Kerl! Leider spricht er wider besseren Wissens und passt sich seinen zukünftigen Aufraggebern (im Falle einer Wahl zum ECB-Chef) an. Weiß er doch zu genau, dass die verschiedenen Volkswirtschaften nicht in ein und dasselbe Währungskorsett passen können, und dass daher jede "Reform" abermals zum Scheitern verturteilt ist. Wenn schon Euro, dann Aufteilung und Euro-Bereiche anstatt Reform wäre angesagt - das weiß er auch!
Es steht zu befürchten, dass aus einem gebürtigen Falken ein Weich-und Umverteilungswährungstauberl wird! TB

16.06.2019

20:14 | Federal Reserve: FOMC Press Conference June 19, 2019 (Live-Pressekonferenz)

Leserkommentar: Um 20:30 geht es los.

 

19:05 | anti-spiegel: Russlands „Ent-Dollarisierung“ der Wirtschaft: Die Folgen sind inzwischen international spürbar

Die russische Wirtschaft wendet sich weiter konsequent vom Dollar ab und setzt auf andere Währungen und auf Gold. Dabei geht es nicht nur die Währungsreserven der Zentralbank, sondern auch um den internationalen Handel, in dem Russland immer mehr auf Abrechnung in anderen Währungen als den Dollar setzt.

Dazu passend, eine hochkarätige Podiumsduskussion mit Putin, Xi Jinping und anderen Leadern vom St. Petersberger Economic Forum! TB
Sehen Sie dazu bite auch unseren Eintrag in "Kryptowährungen" von heute 19:00! TB

15:09 | handelsblatt: Mini-Bots: Europa hat Angst vor Italiens Parallelwährung

Italiens Regierung hat Stress mit Brüssel: Die EU-Kommission hat die ersten Schritte für die Verhängung hoher Strafen wegen Verletzung von EU-Budgetregeln durch Italien eingeleitet. Doch die Regierung in Rom gibt sich unbeugsam. Vizeregierungschef Matteo Salvini kommentierte die Einleitung des Strafverfahrens mit den Worten: „Wenn mein Sohn hungrig ist und mich bittet, ihm etwas zu essen zu geben, und Brüssel sagt: ‚Nein, Matteo, europäische Regeln verpflichten dich, deinem Sohn nichts zu essen zu geben‘, denkt ihr, dass ich mich dann an die Regeln aus Brüssel halte oder dass ich ihm etwas zu essen gebe?“

19:50 | Leser-Kommentar
Wirklich sehr bemerkenswert, was inzwischen so abgeht, Defination "Parallelwährung"
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konkurrenzwaehrung-37126 
Oder habe ich hier was nicht richtig verstanden ?

15.06.2019

09:15 | bto: Die Lateinische Münzunion: ein Präzedenzfall für den Euro

„Bereits im 19. Jahrhundert gab es den Versuch einer europäischen Währungsunion, die sogenannte Lateinische Münzunion. Frankreich, Belgien, die Schweiz und Italien vereinbarten 1865 einen gemeinsamen Vertrag, der für alle Länder gemeinsames Geld, bestehend aus Gold- und Silbermünzen bringen sollte. (…) Das große Projekt scheiterte schnell, die Union hielt aber noch relativ lange durch, weil die Mitgliedsländer die Kosten eines Austritts scheuten. (…) Die Lateinische Münzunion hätte den Gründervätern des Euro eine Lehre sein können: Heterogene Staaten mit nationaler Souveränität lassen sich nicht über ein Geldsystem integrieren.“

Wer getraut sich mit mir zu wetten, dass der Euro eine kürzere Lebensdauer haben wird als die LMU? TB

11:46 | Barbarossa
"Heterogene Staaten mit nationaler Souveränität lassen sich nicht über ein Geldsystem integrieren."Ganz genau, deshalb haben die Gründerväter beschlossen, die nationale Souveränität abzuschaffen. Sie sind auf einem sehr guten Weg, denn in den Köpfen (zumindest hier in D-Land) wird alles nationale verteufelt und mit Nazi gleichgesetzt.
Bin gespannt, wie lange die den Laden noch am laufen halten können.

 

14.06.2019

08:15 | contra-mag: Putin erklärt dem US-Dollar den Krieg

Der US-amerikanische Dollar habe nicht mehr länger den Status und das Privileg einer „Weltreservewährung“ verdient, welche das unbegrenzte Drucken der Währung ermöglicht. Zudem stelle dies auch eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands dar. In einer Rede auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (auch „russisches Davos“ genannt), bekräftigte Präsident Putin seine Position in Bezug auf die Federal Reserve Note und ihre internationale Rolle.

13.06.2019

19:26 | NZZ: Die Bedeutung des Dollar als Reservewährung sinkt auf einen historischen Tiefpunkt

Nach einer zehnjährigen Schwächephase hat sich die Rolle des Euro im globalen Währungssystem wieder verbessert. Zugleich hat die Bedeutung des Dollars weiter abgenommen, Marktteilnehmer diversifizieren stärker in andere Währungen. Ein wichtiger Grund dürften die von den USA ausgelösten Handelskonflikte sein.

08.06.2019

16:19 | tw: Währungsreform und Staatsbankrott … seit 1800 bereits 8x in Deutschland!

Am grausamsten von all den Währungsreformen war sicherlich jene von 1998/2002! Ohne jede wirkliche Not die beste FIAT-Währung der Welt gekillt! TB


08:40
 | KenFM: Steht die nächste Euro-Krise vor der Tür?

Nur wer ganz fest die Augen verschlossen hat, hat nicht gemerkt, dass sich seit Jahren eine neue Euro-Krise zusammenbraut. Es war nie eine Frage des „ob“, sondern nur des „wenn“ und was oder welches Land der Auslöser sein würde. Nun scheint der Augenblick gekommen zu sein. Diejenigen, die ihre Wette auf Italien platziert haben, scheinen den besseren Riecher gehabt zu haben. Begünstigt wird die neue Krise durch das Wahlergebnis des so genannten „Europa Parlaments“, das die EU-skeptischen Kräfte gestärkt hat, vor allem in Italien.

Mit Claudio Borghi hat die Lega einen geviften Chief-Economisten, der hier erklärt, wie sich der Staat mittels Minibots Geld borgt (der Economist hat gleich auch den richtigen Namen) bzw. finanziert! TB

10:18 | Monaco
stellt sich nur die Frage welcher Namensteil die eigentliche Absichtserklärung widerspiegelt......der Diebstahl-Vorname oder der Leih-Nachname......

07.06.2019

19:03 | sputnik: US-Medien geben zu: Weltgemeinschaft stemmt sich gegen Dollar-Diktat

Es ist in den vergangenen Jahren nicht zu übersehen gewesen, dass amerikanische Medien, Diplomaten, Beamte und Experten inzwischen ganz offen davon sprechen, dass der Dollar im Grunde nichts als eine Finanzwaffe ist, die Washington zur Unterdrückung der außenpolitischen Konkurrenz der USA einsetzt.

06.06.2019

12:56 | gs: Russland & China einigen sich auf Zahlungen in Landeswährungen

Russland und China wollen ein Abkommen über mögliche Zahlungen in ihren Landeswährungen unterschreiben, so die russische Nachrichtenagentur Tass. Demnach wurde am Mittwoch auf eine Verordnung der russischen Regierung zur Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens mit der chinesischen Seite veröffentlicht.

Der Ungarn-Korrespondent
Ist das das Ende vom Petrodollar? Zumindest der Anfang vom Ende!

Hat man (haben wir alle) schon öfters gedacht! Bei allen berechtigten Kritikpunken am USD - er is a Steher! TB

12:38 | heise: Italien geht einen Schritt in Richtung Parallelwährung

Die EU-Kommission empfiehlt ein Defizitverfahren - und das Abgeordnetenhaus hat "Mini-Bots" genehmigt, mit denen die öffentliche Hand Lieferanten und Dienstleister bezahlen und Steuern gutschreiben kann

05.06.2019

08:20 | mises: Die neomarxistischen Wurzeln der „Modernen Geldtheorie“ must read!!!

Die Aufmerksamkeit, die die so genannte „Modern Monetary Theory“ (MMT) weiterhin erhält, liegt nicht daran, dass sie einen wertvollen Beitrag zum Verständnis der Wirtschaft leistet, sondern weil die Sozialisten aller Couleurs sie als Vehikel willkommen heißen, exorbitante Staatsausgaben zu rechtfertigen. Diese „moderne Geldtheorie“ besagt, dass Staatsverschuldung angeblich gefahrlos sei und Defizite keine Rolle spielen würden. Im Gegenteil: die MMT verkündet, dass die Wirtschaft umso mehr wächst, je mehr der Staat ausgibt. Die Grundthese dieser Theorie besagt, dass sich die Staatsausgaben selbst finanzieren, da jedem Defizit im Staatssektor automatisch ein Finanzüberschuss im privaten Sektor gegenübersteht.

04.06.2019

18:03 | welt: Italiens Parallelwährung ist Sprengstoff für die Euro-Zone

Sie tragen einen Namen, der irgendwie niedlich klingt: Die Mini-Bots. Doch wenn sie sich einmal verbreiten, könnte ihre Wirkung alles andere als niedlich sein. Denn die Mini-Bots sind ein Finanzinstrument, mit dem die populistische Regierung Italiens die Euro-Zone aus den Angeln heben könnte. Zumindest aber könnten sie Brüssel und die Europäische Union (EU) desavouieren und neuen Zwist ins Herz der Währungsunion pflanzen.

Peter Boehringer hat dem compact-mag schon im July 2018 dazu ein interessantes Interview gegeben! TB

03.06.2019

19:18 | mm: Dollar Supply Creates Dollar Demand, Report 2 June

Once we understand that the balance sheet has assets and liabilities, it is senseless to talk about the increase in quantity of the asset side without addressing the liabilities. In familiar monetary economics terms, the asset is supply. However, there is a liability too. That liability represents demand. Perpetual demand. Let’s look at this.

Eher für Fortgeschrittene! TB

02.06.2019

20:32 | mises: Der Unterschied zwischen Geldfälschung und Geldfälschung

Vor ein paar Jahren, kurz nach der Subprime-Kreditkrise von 2008, schickte die US-amerikanische Zentralbank (Fed) eine Gruppe aus der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit quer durch die USA, um auf angeblichen „Aufklärungsveranstaltungen“ über die Arbeitsweise und die wunderbaren Dinge, die die Fed macht, aufzuklären. Die Veranstaltungen waren öffentlich und am Ende der Veranstaltung gab es eine Frage- und Antwortrunde.

Silverado
Die hier angwandte ist wahrscheinlich die beste Methode, Gedanken einzupflanzen. Argumente, Erklärungen, historische Verweise, Tobsuchtsanfälle, sie alle nutzen nicht, wenn man jemanden von seinen Ansichten überzeugen will, wenn dieser nicht ohnehin schon geneigt oder aber bereits älter als zwölf Jahre ist.

30.05.2019

20:06 | neopresse: Vorsicht: Bundestag nimmt Arbeit gegen Bargeld auf

Von 20 Milliarden Handelsaktivitäten, die für das 2018 gemessen worden sind, wurden 15,2 Milliarden bar bezahlt. 4,6 Milliarden Transaktionen wurden per Kartenzahlung abgewickelt. 76,1 % aller Geschäfte sind bar abgewickelt worden. Von einer „erodierenden Liebe zum Bargeld“ kann also keine Rede sein.
Doch die Liebe zum Bargeld soll den Deutschen anscheinend ausgetrieben werden. Denn der Bundestag arbeitet im Hintergrund mit der IT-Lobby bereits an einer Welt ohne Bargeld, berichtet der Journalist und Bargeldverfechter Norbert Häring. Dabei sollen zunächst jene Länder genauer betrachtet werden, die bereits heute Vorreiter bei der Abschaffung des Bargelds sind. Der Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgen hat eine Untersuchung am Laufen, die den Namen „Welt ohne Bargeld – Veränderungen der klassischen Banken- und Bezahlsysteme“ trägt. Ab September soll ein Team des IT-Beratungsunternehmens VDI/VDE „neue Anwendungsfelder disruptiver, innovativer Bezahlsysteme“ ausarbeiten.

18:31 | fuw: Franken steht nicht mehr auf Trumps Manipulationsliste

Die US-Regierung hat ihren Halbjahresbericht veröffentlicht, in dem sie untersucht, ob die Handelspartner ihre Währungen abwerten, um sich Vorteile im Aussenhandel zu verschaffen. Die grösste Aufmerksamkeit gilt China, mit dem die USA in einem Handelskonflikt liegen und dessen Valuta sich in den vergangenen Wochen spürbar abgeschwächt hat. Aber der Bericht weist keinem Staat Währungsmanipulation nach.

 

08:29 | gs: Trumps letztes Gefecht

General George Custer fand seinen Untergang, als er in einen Kampf stürmte, von dem er dachte, er könne ihn gewinnen, gegen einen Gegner, den er nicht verstand. Aufgrund seiner Ansichten zum schnell entstehenden Handelskrieg mit China, sieht es für mich so aus, als ob Donald Trump - auch ein Blonder mit sehr hoher Meinung von sich selbst - in eine wirtschaftliche Version der Schlacht am Little Bighorn stürmt.

29.05.2019

10:23 | gr: Gold und Cash: Vietnamesen zahlen zu 95 Prozent in bar

In Vietnam wird der weit überwiegende Großteil der Zahlungen von Privatpersonen nicht elektronisch, sondern mit Bargeld und Gold durchgeführt. Das gefällt der Regierung gar nicht. Doch deren Pläne, E-Commerce voranzutreiben, stoßen auf großen Widerstand bei der Bevölkerung.

Verwundert umsomehr, wenn man weiß, wie technikaffin die Vietnamesen eigentlich sind! Neben den berühmten Mopeds gehören Handy und Städte-überziehende W-LANs zum Alltag! In punkto Connectivity könnten wir noch was lernen von denen. TB

28.05.2019

08:12 | kopp: Warum Russland Dollar abstößt und so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr Gold kauft

Im Juli 2018 sanken die Renditen amerikanischer Schatzbriefe, nachdem sie im Mai 2018 ein Sieben-Jahres-Hoch erreicht hatten. Damals wiesen wir hin auf eine interessante Entwicklung auf dem Markt für amerikanische Schatzbriefe, eine Entwicklung, die zu unserer großen Überraschung von der Mainstream-Wirtschaftspresse komplett übersehen worden war – im April und Mai 2018 liquidierte Russlands Zentralbank für 81 Milliarden Dollar US-Treasuries, was nahezu seinem vollständigen Bestand entsprach.

Beeindruckend die Grafik am Artikelende: der Beweis, dass bisher jede Reservewährung - gleich wie jede FIAT-Währung - irgendwann einmal ihr natürliches Ende findet! Ermattung, Misbrauch oder einfach Evolution? TB

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27.05.2019

08:04 | nzz: Der Dollar spielt im Devisenmarkt weiterhin den Gorilla

Die amerikanische Währung ist am Devisenmarkt trotz allen Unkenrufen gefragt. Es dürfte einen grösseren Impuls wie zum Beispiel eine deutliche Lockerung der amerikanischen Geldpolitik brauchen, bis es zu einem Trendwechsel kommt.

26.05.2019

20:09 | nachdenkseiten: Modern Monetary Theory (MMT) – eine ökonomische Theorie sorgt für Furore, zuletzt auch in Berlin

In den USA sorgt gerade die Modern Monetary Theory (MMT) für Furore. Unter ihren Anhänger befinden sich die populäre Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez, mit 29 Jahren die jüngste Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus, sowie der frühere Bewerber um die US-Präsidentschaftskandidatur, Bernie Sanders, dem an der MMT insbesondere die Idee einer staatlichen Jobgarantie gefällt.

Kein Tag ohne MMT-Meldung. Auch für diese Theorie gilt: je schlechter die Idee, je besser für gewisse Profiteure an den Schalthebeln und deren "Freunde" - desto größer die Propaganda dafür! Auch wenns (so wie bei uns zumeist) eine negative ist - Propaganda hilft immer! TB

25.05.2019

19:13 | lawblog: Bargeld senden – am besten als DHL-Paket

Manche Geschichten schreibt das Leben. Wie die einer Hausdurchsuchung, bei der knapp 2.500 Euro Bargeld sichergestellt wurden. Nicht irgendwelches Bargeld. Sondern Scheine, bei denen die Polizei vermutete, dass sie früher mal jemand anderes gehört haben und die, sagen wir es mal abstrakt, zu Unrecht in den Besitz meines Mandanten gelangt sind.

24.05.2019

09:11 | gs: Dollar-Dominanz - und kein Ende in Sicht

Der US-Dollar hat derzeit keinen ernsten Konkurrenten. Allenfalls könnten ihm das Gold oder möglicherweise Neuerungen aus der Welt der Kryptoeinheiten die Stirn bieten. Die US-Regierung unter Donald J. Trump will der US-Volkswirtschaft zu neuer Stärke verhelfen. Dazu wurden bereits viele Regularien, die das Unternehmertum behindern, abgeschafft, und es wurde vor allem auch die Steuerbelastung für Firmen in den USA abgesenkt.

23.05.2019

18:59 | investment: „Der Euro ist wie ein Gefängnis“

„Wenn sich verschiedene Staaten, deren Volkswirtschaften unterschiedlich stark sind, als Währungsgemeinschaft zusammentun, dann funktioniert das nur, wenn neben der gemeinsamen Währung auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Fiskalpolitik implementiert wird“, meint Lehr. Schließlich müsse es einen Ausgleichsmechanismus zwischen den wirtschaftlich stärkeren und den weniger starken Mitgliedern geben.

Eine Währung anstatt von wirtschaftlichen Akteuren von Bürkoraten ersonnen ....! TB

22.05.2019

19:15 | focus: Experte warnt Anleger: Euro-Währungsreform kommt "zu 100 Prozent"

Frank Walter, Geschäftsführer der Ersten Finanz- und Vermögensberatung efv, ist sich sicher: Die Euro-Währungsreform kommt. Im Interview erläutert er Gründe und erklärt, was Anleger am besten machen.

09:21 | mises: Der Unterschied zwischen Geldfälschung und Geldfälschung

Vor ein paar Jahren, kurz nach der Subprime-Kreditkrise von 2008, schickte die US-amerikanische Zentralbank (Fed) eine Gruppe aus der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit quer durch die USA, um auf angeblichen „Aufklärungsveranstaltungen“ über die Arbeitsweise und die wunderbaren Dinge, die die Fed macht, aufzuklären. Die Veranstaltungen waren öffentlich und am Ende der Veranstaltung gab es eine Frage- und Antwortrunde.

Wer Geld ohne zuvor geschehner wirtschaftlicher Produktivität produziert und in Umlauf bringt ist ein Geldfälscher! Da kann es noch so viele "gesetzliche Grundlagen" dafür geben, es ist und bleibt ein Verbrechen! Aus! Basta! TB

Gerhard Breunig stellt fest
die fälschen kein Geld, die bringen Schuldobligationen in Umlauf. Das ist aus meiner Sicht ein Unterschied. Wir bezahlen nicht, denn es ist laut HJR 192 gegen die öffentliche Geldpolitik, etwas zu bezahlen. Und die HJR 192 gilt auch bei uns, in Germany, weil wir immer noch von den Amis besetzt sind. Wir nehmen deshalb lediglich an einer weltweiten und permanenten Schuldverschiebung teil.

11:22 | Leser-Kommentar
das System muss ständig neues Geld produzieren, damit die Zinsen für bestehende Kredite gezahlt werden können. Würde das System ab heute kein neues Geld mehr produzieren, dann würde es höchstwahrscheinlich innerhalb der nächsten 12 Monate zusammenbrechen. Da der Zins momentan niedrig ist und viel Geld produziert wird, findet ein starker Anstieg des Kreditvolumens statt, denn neues Geld ist Kredit. Dass das irgendwann zu einem Problem werden könnte, sieht die EZB nicht. Ich bin jedenfalls gespannt, was die Zukunft bringen wird. Sachwerte sind Trumpf.

21.05.2019

08:54 | bis: Pablo Hernández de Cos: The need for deepening euro area integration

But to the surprise of many, this background has not reduced European citizens' support for the European integration process. Quite the opposite I would say. Euro area citizens have declared the highest level of support for the euro ever recorded.

Die Euro-Zustimmung ist so hoch wie nie zuvor - das muß man sich erst mal trauen! Stier-Cojones in der spanischen Nationalbank! TB

18.05.2019

08:40 | gs: Überblick über die Geldinflation

Hier unser monatliches Update darüber, was in einigen Regionen/Ländern mit der monetären Inflation geschieht. Die monetäre G2-Inflationsrate (USA + Eurozone) ging im März 2019 auf ein 10-Jahrestief zurück und fristet sein Dasein nun schon 19 Monate lang unter der Boom-Bust-Schwelle von 6%. Betrachten Sie den unteren Chart für mehr Details.
Der niedrige Wert der monetären G2-Inflation ist auf das niedrige Wachstum der Geldmenge innerhalb der USA zurückzuführen. Im März betrug das Wachstum der Eurogeldmenge im Vergleich zum Vorjahr 7,6%. Dieser Wert ist zwar deutlich geringer als die Spitze von 14% im Jahr 2014, jedoch noch immer ziemlich hoch. Das Wachstum der US-Dollargeldmenge betrug jedoch nur 1,8%.

17.05.2019

08:15 | gr: Nick Giambruno: Eine gemeinsame Weltwährung

Es war vielleicht die bizarrste Ausgabe des Economist, die bis dato herausgegeben wurde ...Im Januar 1988 veröffentlichte das Magazin einen Artikel mit dem Namen "Bereiten Sie sich auf eine gemeinsame Weltwährung vor." In dem Artikel wurden Länder dazu aufgerufen, ihre monetäre Souveränität zugunsten einer Weltzentralbank aufzugeben, die dann eine gemeinsame Weltwährung ausgegeben hätte. Der Name "Phoenix" wurde für die Währung vorgeschlagen.

15.05.2019

18:29 | proaurum: Gold versus Dollar: Weltleitwährung auf Abruf?

Wer kennt sie nicht? – die alte Lebensweisheit „Geld regiert die Welt“. Genau genommen dürfte damit aber vor allem der Dollar gemeint sein, schließlich spielt er sowohl innerhalb der globalen Finanzsysteme als auch an den internationalen Rohstoffmärkten ganz klar die erste Geige. Doch um dessen Image und Werthaltigkeit ist es derzeit nicht gerade sonderlich gut bestellt.

Das sagen wir (Austrians) schon sooo lange und bisher hat er sich gehalten. Könnte auch noch weiter so bleiben. Das Überleben der großen FIATS ist mit klassischen geldtheoretischen Ansätzen nicht mehr zu begründen. Vielleicht überleben sie nur mehr wegen der REchtsbrücher der Regierungen, vielelicht auch aus anderen Gründen. Jedenfalls würde ich nicht (mehr) drauf wetten, dass in kürzerer Zeit was "Gröberes" geschehen würde - und wenn, dann nicht aus normaler Marktaktivität heraus sondern eher mit Schützenhilfe jener, die das dann auch wollen! TB


13:59 | standard: Der Vater der neuen Geldtheorie hat eine einfache Lösung für alle Probleme

Viele sprechen in den USA von einer neuen politischen Ära: Mit dem Linksruck bei den Demokraten sind der Begriff Sozialismus und Ideen für eine progressive Sozial- und Klimapolitik plötzlich populär geworden. Und als Begleitung taucht in politischen Debatten immer öfter eine neue Wirtschaftstheorie auf, die verspricht, dass all diese Pläne und Programme auch leicht zu finanzieren seien: die Modern Monetary Theory (MMT).

Hayek würde im Grabe rotieren, aber auch der diesen Theorien zugewandte Keynes würde schlucken! TB

Dazu passend - real world economics: The MMT debate! TB

09:01 | tagesanzeiger: Ein Blick in die Dollar-Zukunft

Der Kursverlauf des Dollars überrascht wieder einmal viele Währungsanalysten. Sie gingen davon aus, dass die Aufwertung dieses Jahr zu Ende gehen würde. Der Dollar hat sich in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber den wichtigsten Währungen um 10% verteuert. Und der Anstieg geht weiter, obwohl US-Zentralbankchef Powell im Januar die Hoffnung auf immer höhere Dollarzinsen zerstörte. Inzwischen wird an den Märkten sogar über Zinssenkungen spekuliert, was die US-Währung eigentlich schwächen sollte. Aber das Gegenteil ist zu beobachten.

Dazu passend - bto: Der starke Dollar als Problem! TB

09.05.2019

17:36 | nzz: Bewusst oder unbewusst, Trump testet die MMT

Der Begriff «moderne monetäre Theorie» (MMT) taucht zwar nirgends auf in Präsident Trumps Budget. Die in dem Budgetdokument in Aussicht gestellten Haushaltsdefizite von je über 1 Bio. $ oder gut 5% des BIP für die kommenden Jahre und die entsprechend von derzeit 22 Bio. $ auf 26,5 Bio. $ (über 107% des BIP) steigenden Bruttostaatsschulden lassen aber vermuten, dass man im Weissen Haus der MMT zumindest nicht abgeneigt ist.

Würde nicht zu ihm passen, zumal oberflächlich betrachtet MMT nichts anderes als "´just another socialistic money experiment" ist. Nicht Trumps "coup of tea" TB

07.05.2019

11:04 | ET: Deutsche zahlten 2018 erstmals mehr mit Karte als bar

Die Verbraucher in Deutschland greifen beim Bezahlen immer öfter zur Karte statt zum Bargeld. Im vergangenen Jahr sei im stationären Einzelhandel erstmals mehr Geld per Giro- und Kreditkarte ausgegeben worden als in bar, teilte das Handelsforschungsinstitut EHI mit.

Die Bezahlung per Karte läßt genauso tief blicken wie eine urdentliche Rektaluntersuchung - tut aber weniger weh! TB

06.05.2019

15:56 | KenFM: Modern Monetary Theory: Pseudo-Wissenschaft trifft auf Polit-Opportunismus

Sie ist erst 25 Jahre alt, hat lange Zeit ein unscheinbares Dasein gefristet, findet aber seit Kurzem immer mehr Anhänger: Die Modern Monetary Theory (MMT), die von verschiedenen Seiten als neue Heilslehre im Finanzbereich angepriesen wird. Ihre Grundthesen stehen in der Tradition des Keynesianismus, einer Wirtschaftslehre, die die Rolle des Staates in Krisensituationen betont. Die MMT geht aber noch einen Schritt weiter und verquickt die Rolle des Staates mit der der Zentralbank.

03.05.2019

09:41 | anti-spiegel: Reserven in Gold, Handel in Euro und Rubel: Wie sich Russland im Eiltempo vom US-Dollar abwendet

Die russische Zentralbank hat im ersten Quartal 2019 55,3 Tonnen Gold gekauft, nachdem sie bereits 2018 insgesamt 274,3 Tonnen gekauft und inzwischen über mehr als 2.168 Tonnen Gold insgesamt verfügt. Die russische Zentralbank setzt damit ihre Politik der Diversifizierung konsequent fort, wobei sie die Bestände an US-Dollar konsequent abbaut. Betrugen die Bestände an US-Staatsanleihen Anfang 2010 noch 176 Milliarden Dollar, so waren es Anfang 2018 nur noch 14 Milliarden.

Ob jetzt der Euro die allergscheiteste Idee zum Ausweichen ist, sei dahingestellt. Es gehört ausserdem a bissl a Masochismus dazu, seine Reserven in jenem Währungsraum anzulegen, dessen Politker einen mit Sanktionen schneiden! TB

10:23 | Leser-Kommentar
Ich habe versucht, dem Gedankengang von TB zu folgen. Insbesondere auch die Benennung, „Masochismus“. Ich konnte ihm nicht ganz folgen. Als Erstes ist mir aufgefallen, dass im Artikel (4. Absatz) (…. Vermögen nicht in Euro anzulegen….) erwähnt wird. Was doch heisst, kauft keine Euros.
Zweitens: Der Tenor des Artikels liegt in der Diversifikation in Anbetracht der vermehrten Abwendung von Ländern von der Dollarwährung. D.h. allerdings auch, dass Präferenzen dieser Länder berücksichtigt werden müssen. Diese möchten ev. sich nicht unbedingt „absolut“ Richtung Osten wenden. Zugleich ergibt sich für Russland die Möglichkeit, zu Gunsten von Käufern in Rubel oder Renminbi , Euros auf den Markt zu werfen. (Was gehortet wird, kann wieder verflüssigt werden)
Ich sehe da eher eine Gerissenheit als die Freude am Leiden (Masochismus) Betonen möchte ich, dass ich kein Währungs- oder Finanzexperte bin, bei mir spricht diesbezüglich nur das Bauchgefühl.

Auch aus mir sprach das Bauchgefühl mit einem Anflug an Ironie! TB

02.05.2019

15:08 | eingeschenkt: Ernst Wolff: Das Finanzsystem ist reiner Betrug.

Die Banken und die Finanzwirtschaft haben ein Geldsystem etabliert, das die wenigsten in seiner Vollständigkeit verstehen. Es ist ein Betrugssystem, dem ein geschickt versteckter Mechanismus innewohnt: Die Verteilung der erarbeiteten Werte an die immer reicher werdende Oberschicht. Unser Geldsystem ist ein Kriegssystem, das keinen Wohlstand schafft sondern auf ein gegenseitiges Wegnehmen von Werten basiert.

Auch nicht gerade die feine englische Art, sich einmal einen Tag im FIAT-Imperium zu befinden, sich an dessen Buffets zu laben, deren Vorträge zu geniessen und dann ausgerechnet an einem solchen Tag einen derartigen Beitrag zu posten. Wuascht - b.com-mission stands above etiquette! TB

19:15 | Leserkommentar
Dieser Umstand ist nun mehr oder minder, seit mind. 20 Jahren bekannt und unzählige Male logisch begründet. Als Investor brauche ich niemanden was wegnehmen, sondern in Assets  investieren, deren "Haltbarkeit" durch Historie begründet ist und sich in jüngerer Vergangenheit bewährt hat. Einfache Frage, wenn jemand ab z.B. 2005 regelmäßig in Edelmetalle investiert hat, was man früher sparen nannte, hat dieser nun heute auf sein Gesamtinvestment gewonnen oder verloren ?
Und momentan, ist der Ausblick die Einschätzung zu EM, in der Fiat-Money Lage die wir haben, positiv oder negativ ?
Ich kann nach wie vor nicht verhelen, das ich den Eindruck habe, das viele Menschen "Investment" inzwischen mit zocken verwechseln. Das ist ehrlich gesagt sehr traurig.