16.10.2018

08:20 | PrivatInvestorTV: Bargeldabschaffung: So weit ist es schon gekommen - Interview Dr. Norbert Häring

Wie ist es um unser Bargeld bestellt? Warum wollen Banken und Regierungen „cash“ zurückdrängen - und welche Rolle spielt Bill Gates dabei? Droht am Ende gar die totale Überwachung von uns Bürgern und Konsumenten? Der Ökonom und Wirtschaftsjournalist Dr. Norbert Häring hat sich in seinem aktuellen Buch „Schönes neues Geld“ sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Privatinvestor TV hat ihn auf dem Parkett der Börse Frankfurt zum Interview getroffen.

15.10.2018

17:52 | sputnik: Handelsvertreter: Umstieg auf Rubel und Pfund im Handel mit Großbritannien möglich

Im Falle einer politischen und wirtschaftlichen Notwendigkeit können russische und britische Unternehmen auf US-Dollar verzichten und zu Verrechnungen in Rubel und britischem Pfund wechseln. Laut dem russischen Handelsvertreter in Großbritannien, Boris Abramow, gibt es dafür bereits alle erforderliche Infrastruktur.

Ein recht großer Baustein für das Fundament der Entdollarisierung der Welt! Wie die USA das beantworten werden, bleibt fraglich. Reaktionslos wird das ganz sicher nicht bleiben! TB

14.10.2018

11:14 | exzombieschaf: Geld als Schuld 2 - Versprechen entfesselt

Kommentar des Einsenders
Ein schönes Video, das man immer wieder gerne anschauen kann. Für mich war Teil 1 der Einstieg 2008, um unser FIAT System zu verstehen.

Danke für die Zusendung - ein schöner Sonntags-Film für bachheimer.com-Neueinsteiger! TB

12.10.2018

19:46 | spiegel: Deutschland legt sich mit Brüssel an

Deutschland und andere Euroländer wollen dem Rettungsschirm ESM mehr Einfluss geben - vor allem bei Entscheidungen über Hilfsgelder für Mitgliedstaaten. Die EU-Kommission will das verhindern.

Das kann man nur in die Kategorie x "wir habens probiert, aber leider..." einordnen. Das macht man um den eigenen Schädel zu retten, wohl wissend, dass das Ganze nicht mehr zu retten ist. Eine Peinlichkeit sondergleichen. Jeder Abgeordnete, der für den ESM abgestimmt hat, sollte rechtlich verfolgt werden - auch wenn er jetzt auf einmal dagegen ist! Denn, wenn er nicht wußte, was er damals tat, gehörte er wegen Schwachsinn weggesperrt und wenn er wußte, was er tat, ist sowieso alles klar! Das größte Polit-Verbrechen seit 70 Jahren! TB


11:33
 | lengsfeld: Wo «Volk» draufsteht ist Pleite drin

... Es ist ein Monster-Ding, das durchaus in der Lage ist, nicht nur den Euro implodieren zu lassen, sondern die finale Krise unserer Kreditgeldsystems auszulösen: 2,3 Billionen Euro Schulden, darin nicht enthaltene Target-2-Verbindlichkeiten von 471 Milliarden Euro, eine Zinslast auf den öffentlichen Schulden, welche die jährliche (nominale) Wachstumsrate übersteigt, faule Kredite im Bankensystem von 187 Milliarden, eine seit 2008 durchschnittlich um ein halbes Prozent pro Jahr schrumpfende Wirtschaft und eine Arbeitslosigkeit von über 10 Prozent. Sein Name: Italien.

10.10.2018

08:20 | mises: Einen stabilen Geldwert kann es nicht geben

Die naive Theorie des Laien sieht, befangen in den Maßvorstellungen der Physik, im Gelde zuerst ein Unwandelbares, einen Maßstab, und glaubt, dass Schwankungen der Austauschverhältnisse nur im Verhältnis der verschiedenen Güter und Dienstleistungen untereinander und nicht auch im Verhältnis des Geldes zu den als Gesamtheit betrachteten Gütern und Dienstleistungen vor sich gehen.

G'scheite Worte des Altmeisters. Dabei hat der damals noch gar nichts vom europäischen Zwangsgeld ahnen können. Wo auf einem Kontinent knapp 20 Jahre nach seinem Tod das Austsauchverhälntis des Geldes von 19 Staaten per Zwang stabil gehalten wird - das nennt man dann Euro. Kann gar nicht gehen! TB

09.10.2018

19:16 | missionmoney: Heiner Flassbeck vs. Thorsten Polleit: So krank ist unser Finanzsystem wirklich

Ist unser Geld am Ende? Und können wir es überhaupt noch retten? Wir haben uns zwei Finanzexperten zum Streitgespräch eingeladen: Heiner Flassbeck und Thorsten Polleit diskutieren, wie Geld funktioniert und welches Geld am besten für unseren Wohlstand ist. Brauchen wir einen Goldstandard? Warum wird zu wenig investiert? Und treiben uns die niedrigen Zinsen der EZB am Ende noch alle in den Ruin?

14:08 | jw: »Der Euro ist eine Waffe in der Hand des Feindes«

Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass es eine Dynamik der negativen Integration gibt. Wenn die Mitgliedsstaaten einmal auf supranationaler Ebene akzeptiert haben, dass es ökonomische Freiheit und freien Wettbewerb geben soll, ist es sehr schwer, auf nationaler Ebene Sozial- und Industriepolitik zu gestalten. Wenn sie zum Beispiel Löhne oder Sozialleistungen anheben wollen, werden sie an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Der Vordenker des Neoliberalismus, Friedrich von Hayek, war der Meinung, wenn es gelänge, Wettbewerb und Freiheit der Wirtschaft auf supranationaler Ebene zu implementieren, müssten sich Kapitalisten keine Sorgen mehr machen, Sozialismus werde dann kein Thema mehr sein.

10:02 | bo: IWF sagt 1,37 Millionen Prozent Preissteigerung für Venezuela voraus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigt der Wirtschaft von Venezuela praktisch den totalen Kaufkraftverlust. Die Preissteigerung betrage am Ende des laufenden Jahres 1,37 Millionen Prozent, heißt es im Weltwirtschaftsbericht des Fonds, der am Dienstag in Nusa Dua (Indonesien) vorgestellt wurde. Für das nächste Jahr prognostiziert der IWF gar Preisanstiege von zehn Millionen Prozent.

Da kann man ja getrost Bolivar short gehen. Und ich zeig jetzt den IWF wegen Insiderhandels oder zumindest wegen Verrats von Insiderinformationen an. Denn, wenn die keine Insider sind, wer dann. TB

08.10.2018

12:17 | orf: Russlands heikle Abkehr vom Dollar

Russland will weg vom US-Dollar. Mit einer neuen Strategie soll das Land unter den Vorzeichen weiterer Sanktionen unabhängiger von den USA und deren Währung werden. Die Alternativen: Rubel, Yuan, Euro und Gold. Doch Stolpersteine pflastern den Weg zum „Dollar-Ausstieg“ – allen voran die wirtschaftliche russische Abhängigkeit von Rohstoffen und Erdöl.

07.10.2018

18:23 | nzz: Schweizer Sparer verlieren wegen der Inflation jedes Jahr mehrere Milliarden Franken

Die Teuerung steigt, doch die Zinsen bleiben bei null. Das Konto wird damit zum Verlustgeschäft. Die Guthaben der Sparer entwerten sich um rund 10 Milliarden Franken pro Jahr.

Ein Qualitätsmagazin wie die NZZ und dann Teuerung und Inflation für denselben Kontext verwenden....TB

05.10.2018

10:28 | standard: Italiens gefährliches Spiel mit dem Euro-Austritt

Eines steht fest: Italien ist nicht Griechenland. Beim Ausbruch der Schuldenkrise im Jahr 2009 betrug das griechische Haushaltsdefizit fast 13 Prozent, die italienische Regierung plant dagegen für nächstes Jahr einen Fehlbetrag von lediglich 2,4 Prozent.

03.10.2018

13:45 | Hayek Club Münsterland:Dr. Krall zum Geldwesen und zu schwarzen Schwänen

Dr. Markus Krall wird von Christophe Lüttmann zu folgenden Themen befragt: + wieso hat er die Bücher verfasst, was hat ihn angetrieben + welche Gefahren sind er im Gegldwesen auf uns zukommen + in welcher Gesellschaftsform leben wir + was hat ihn zu F.A. von Hayek geführt

09:27 | gegenblende: Die Dominanz des Dollars

Die EU träumt davon, dass der Euro den Dollar als Weltwährung verdrängen könnte. Doch daraus wird nichts. Denn die USA gelten sogar dann als besonders sicher, wenn sie unsicher sind. So wie jetzt. Der Euro hätte nur eine Chance, wenn die Europäer einen großen Irrtum erkennen würden.

Die Europäer erkennen den großen Irrtum ja - müssen sie doch die Verwerfungen die diese Währungs-Illusion auf Grund ihrer Konstruktion automatisch mit sich bringt, ertragen. Sie werden gezwungen sich währungspolitisch anders darzustellen als es ihre realpolitischen Gegebenheiten vorgeben. Die Griechen können ein Lied davon singen. Leider erkennen die Transatlantik-Schergen in Brüssel und Frankfurt nicht, was sie da in Europa angerichtet haben. Der Schluß von Gegenblende, dass der Euro den Dollar ablösen soll ist zudem falsch, da der Euro ja eine Erfindung der US-Dollarwelt und somit Spielball des Dollars. Einer Maus gleich, die vor ihrem gewaltsamen Ableben von der Katze noch ein wenig hin- und hergeschubst wird! TB

12:22 |  Der Systemanalytiker
Und wenn das Mauserl dann ganz tot ist, geht es auch der Katze an den Kragen

... weil dann kommt der chinesische Hund - aber kein Pekinese nicht! TB

01.10.2018

18:06 | ef: Teuerung oder Inflation - Danke Staat

Nein – es ist nicht dasselbe. Preisanstiege infolge Teuerung sind etwas Natürliches im Wechselspiel der Märkte. Sie haben ihren Grund in den Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Inflation hingegen ist etwas Unnatürliches: Es sind Preisanstiege, die ihren Grund darin haben, dass der Wert des Geldes abnimmt, weil es mehr (siehe: zu viel) davon gibt.