23.08.2026
18:33 | Der Bondaffe: Zentralbanken, IWF und ESM & FIAT - ZU: 22.08.2026,,09:02 | ntv: Amerikas Schuldenorgie wird zum Problem für Trump
Die Schuldenorgie war schon immer ein Problem für die USA. Und den letzten Präsidenten beißen bekanntlicherweise die Hunde, aber an welchen Nachfolger könnte Donald Trump die Schulden übergeben?
Es tut sich was in der Schuldentabelle, Stand Juli 2026:
https://ticdata.treasury.gov/resource-center/data-chart-center/tic/Documents/slt_table5.html
Erstes interessantes Detail: Germany (die BRD) ist rausgefallen. Wieviel US-Schulden die BRD wirklich hält, weiß niemand. Die Chinesen reduzieren weiter, wohingegen ein paar ausgewählte europäische Nationen wie UK, Irland, Luxemburg, Frankreich den US-Schuldenrotz aufkaufen und die Bestände weiter erhöhen. UK sticht besonders hervor. Belgien und Luxemburg halten über 900 MILLIARDEN US-Schulden in Form von Staatsanleihen. Das sind die mit den „Schwarzen Petern“. Was steckt dahinter?
Es gibt interessante „Gedankenexperimente“ (meinerseits), wann und wie sich der US-Schuldenberg auflösen könnte. Ohne daß die USA schuld sind. Dabei geht es um die Verwerfungen bei den sogenannten Carry Trades.
Schritt 1. Einfachstes Beispiel: man nimmt einen billigen kurzfristigen Kredit in Japan und japanischen Yen auf und kauft dafür US-Staatsanleihen mit höherer Rendite. Das Spiel funktioniert bestens, wenn die Währung japanischer Yen dazu noch schwächer wird. Das ging lange Zeit so. Aber jetzt steigen die Kurzfristzinsen in Japan an. Und höhere Renditen für US-Langläufer bringen mehr Kursverluste bei diesen Papieren ein als es Zins gibt. Ergo: Das Spiel bringt keinen Gewinn mehr.
https://www.investing.com/rates-bonds/japan-3-month-bond-yield
Schritt 2: Jetzt weicht man von japanischen Yen auf den Schweizer Franken aus. Denn kurzfristige Schweizer-Franken-Kredite sind billiger als kurzfristige Yen-Kredite:
https://www.investing.com/rates-bonds/switzerland-3-month-bond-yield
Das führt dann unweigerlich zu hohen Druck auf die Devisenmärkte, hier im speziellen den Kurs „Japanische Yen in Schweizer Franken“. Noch ist es aber ruhig. Aber die Geldflüsse müssten sich in diese Richtung bewegen. Besonders verwerflich: die höhere Nachfrage nach Schweizer Franken würde einen schwächeren Yen bedeuten.
https://www.finanzen.net/devisen/schweizer_franken-yen-kurs
Schritt 3: Um eine weltweite Bond-Verkaufspanik zu initiieren, gehen wir nicht den Schritt über die USA, sondern über Mexiko und Brasilien. Denn dort sind die Zinsen und Renditen viel höher. Dort muß man eine Verkaufspanik in Bonds, am besten über eine grundlegende Änderung in den Devisenkursnotierungen dieser Währungen gegenüber japanischen Yen oder Schweizer Franken erzeugen:
https://www.investing.com/rates-bonds/mexico-10-year
https://www.investing.com/rates-bonds/brazil-10-year-bond-yield
Dabei müssen die Positionen aufgelöst werden, die mit billigen Schweizer-Franken-Krediten oder Japanische-Yen-Krediten finanziert wurden. Was dann unweigerlich zu Währungsverwerfungen führen wird.
Schritt 4: Ob die USA als Profiteur dieser katastrophalen Verwerfungen hervorgehen werden (also Sicherer-Hafen-Status) darf bezweifelt werden. Wenn eine weltweite Bond-Verkaufspanik ausbricht entsteht Il-Liquidität und das heißt nichts anderes, als das der Handel mit Bonds zum Stillstand kommt. In dem Moment bricht das Gebäude zusammen. Wie ich es schon viele Jahre schreibe: das System wird sich mangels Liquidität in die Auflösung begeben. Es kann nicht explodieren, es implodiert.
Der Auslöser sollte aber an den Devisenmärkten generiert werden, denn der japanische Yen notiert extrem schwach.
Im übrigen gibt es noch viele Länder mit denen das „Zinsspiel“ gerade in japanischen Yen-Krediten funktioniert. Wie lange noch?
https://www.investing.com/rates-bonds/world-government-bonds
22.08.2026
09:02 | ntv: Amerikas Schuldenorgie wird zum Problem für Trump
Jahrzehntelang konnten die USA über ihre Verhältnisse leben, weil Investoren an den Dollar als globale Leitwährung glaubten. Doch diese Freifahrt endet nun womöglich. Trump hat die finanzielle Glaubwürdigkeit der USA zerstört. Seine Wähler wird das am härtesten treffen.
Donald Trump hat einen Gegner, der mächtiger ist als der Iran oder China: der US-Anleihemarkt. Die Bewegungen dieses billionenschweren Giganten haben für ihn mehr Gewicht als manche Drohung aus Teheran oder Peking. Wenn die Käufer von US-Staatsanleihen sich räuspern, muss selbst Trump insgeheim zuhören - ob er will oder nicht. Die Macht von Amerikas Gläubigern ist so groß, dass schon Bill Clintons Berater James Carville 1994 witzelte, wenn er sterbe, wolle er nicht als US-Präsident, Papst oder Allstar-Baseballspieler wiedergeboren werden. Sondern als Anleihemarkt: "Du kannst jeden das Fürchten lehren."
Schuldenimperium ... es ist einfach nur mehr ein Schuldenimperium. TS
21.08.2026
18:50 | tkp: Der bevorstehende Zusammenbruch des Eurodollar-Systems
Bei einem Treffen mit führenden Vertretern aus den Bereichen Technologie, Kryptowährungen und Finanzen, das vorgestern im Weißen Haus stattfand, sprach Präsident Trump erneut den GENIUS Act (Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act) an.
Trump stellte das Gesetz als Teil der umfassenderen Agenda seiner Regierung im Bereich Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte dar (Beendigung des von ihm so bezeichneten „Kriegs gegen Kryptowährungen“, Start des „Project Crypto“, Einrichtung einer strategischen US-Bitcoin-Reserve und Schaffung eines Vorrats an digitalen Vermögenswerten):
Jahrzehntelang konnte Washington Schulden exportieren und dafür Waren importieren. Nun entdecken andere Staaten plötzlich eigene Währungen, Gold und direkte Handelswege. Wirklich unsportlich, wenn die Mitspieler auf einmal die Regeln des Gastgebers hinterfragen. JE
20.08.2026
17:20 | Der Bondaffe: Hier wird sehr gut beschrieben, was gestern in den USA geschah:
insideparadeplatz.ch/2026/08/19/amerika-kauft-seine-eigenen-schulden-zurueck-again/
... und hier wird beschrieben warum das geschah, bzw. die Aussagen den FED-Chefs analysiert: (siehe S. 3)
https://www.goldseiten.de/artikel/711074--BoJ-und-US-Notenbank-machen-Gold-zum-klaren-Fall.html
... daraus: Fed-Sprech menschenverständlich übersetzt
Unterhaltsamer fand ich hingegen die Plattitüden, die der Fed-Chef unmittelbar nach der Ankündigung des unveränderten Zinssatzes auf der Pressekonferenz von sich gab.
Insbesondere die folgenden Äußerungen Warshs faszinierten mich:
"Der Offenmarktausschuss hat mit 9 zu 3 Stimmen beschlossen, den Zielkorridor für den Leitzins von 3,5% bis 3,75% beizubehalten." (“The FOMC, by a 9 to 3 vote, decided to maintain the target range of the Fed Funds Rate of 3.5 and 3.75%.”)
"Die Wirtschaft zeigt eine beeindruckende Widerstandsfähigkeit." (“The economy is showing impressive resilience.”)
"Der Beschäftigungszuwachs hält mit dem Wachstum der Erwerbsbevölkerung Schritt, und die Arbeitslosenquote hat sich kaum verändert." (“Job gains have kept pace with the workforce, and the unemployment rate has changed little.”)
Hmmm…
Wie immer muss man diesen Notenbank-Regenten zu ihrer beeindruckenden Fähigkeit gratulieren, mit derartiger Zuversicht und Regelmäßigkeit behaupten zu können, der Himmel sei grün und das Gras blau, dass man es fast glauben mag.
Was Warsh aber nicht gesagt hat, ist, dass 1.) die Inflation den Leitzins bei Weitem übertrifft, dass 2.) die "beeindruckende Widerstandsfähigkeit" unserer Wirtschaft die Rekordzahlen bei Kreditkartenausfällen sowie Sachpfändungen bei Autokrediten außer Acht lässt, welche sogar noch über den Zahlen der Großen Finanzkrise von 2008 liegen – und all das beim niedrigsten jemals gemessenen Konsumklima-Index der University of Michigan, und dass 3.) seine sogenannten "Beschäftigungszuwächse" seit 15 Monaten in Folge stetig nach unten korrigiert werden müssen.
Kurz gesagt: Mit der Gelassenheit (und der Frisur) eines Nachrichten-Vorlesers gelang es Warsh, in weniger als 30 Sekunden drei Unwahrheiten zu äußern, ohne dabei seinen Gesichtsausdruck zu verändern.
Wer mit dem Thema "Notenbank-Sprech" vertraut ist, wird aber nichts Neues an dieser Darbietung finden.
Allein das kann nicht der Grund gewesen sein, warum der DOW nach Ende der Pressekonferenz ganze 1.000 Punkte verlor und die Renditen am langen Ende der Ertragskurve durch die Decke schossen.
Warsh sprach das Unausgesprochene aus
Diese klare und heftige Markt-Reaktion wurde durch ein anderes Statement Warshs ausgelöst, das an dieser Stelle wiederholt werden sollte, da es einem subtilen Eingeständnis dessen gleichkommt, wovor wir mit rigoroser Beständigkeit warnen, nämlich dass die US-Notenbank letztendlich die Kontrolle über den Anleihemarkt verlieren wird.
Konkret wurde Warsh zu Beginn der Pressekonferenz direkt gefragt, warum neun Mitglieder des Offenmarktausschusses (darunter auch Warsh selbst) nicht für eine Zinserhöhung gestimmt hatten.
Seine Antwort war geradezu verblüffend, wenn man zwischen den Zeilen liest:
"Die Zinsen sind heute höher als vor 42 Tagen. Die Märkte haben Entscheidungen getroffen, weil wir teilweise vom Versuch ihrer Beeinflussung Abstand genommen haben. Das Urteil der Märkte hebt sich von dem ab, wo die Nominalraten entlang des gesamten Treasury-Spektrums stehen […]. Die Märkte reagieren in Echtzeit. Geldpolitik wirkt nicht nur durch das, was wir sagen, oder gar durch das, was wir tun […]. Die Kurse, die wir an den Finanzmärkten sehen, sind eine der vielen Möglichkeiten, wie sich [die Geldpolitik] auf die Realwirtschaft auswirkt."
In die Alltagssprache zurückübersetzt läuft das, was Warsh wirklich gemeint hat, auf Folgendes hinaus: "Die Zinsen steigen, ohne dass die Fed sie anheben muss, weil die Märkte unseren Schuldscheinen nicht mehr vertrauen und eine eigene Risikoprämie festlegen, die außerhalb unserer Kontrolle liegt."
Das ist angsteinflößend. Aber eben auch kein bisschen überraschend.
Die Fed verliert die Kontrolle über den Anleihemarkt
Letztendlich wird der Anleihemarkt selbst (und nicht die Zins- oder Bilanzpolitik der Fed) über die Anleiherenditen und somit über die Preisbildung bei Schuldtiteln bestimmen. Und diese Preisbildung (gemessen an so langweiligen Dingen wie Anleiherenditen) schießt fatal und unkontrollierbar in die Höhe.
Diese steigenden Kreditkosten, angetrieben durch das Misstrauen gegenüber den massenhaft emittierten und waffenfähigen Schuldscheinen Uncle Sams, werden – in Verbindung mit anderen massiven Verkaufswellen (man denke an Japan) – nicht mehr sinken, sondern nur noch steigen.
Und das bedeutet: Aktien, die auf billigen Schulden aufbauen, werden einbrechen. Und Anleihen, die weltweit unbeliebt sind, werden dasselbe tun.
Die einzige "Lösung" ist schlimmer als die Medizin
Es sei denn natürlich, die US-Notenbank greift ein, um diese Renditen unter Kontrolle zu bringen – durch direkte oder indirekte quantitative Lockerungen (QE) in Billionenhöhe, um diese unbeliebten Anleihen aufzukaufen.
Doch diese unvermeidliche und unverzichtbare "Lösung" für unseren sichtlich sterbenden Anleihemarkt ist mit fatalen Kosten verbunden – nämlich anhaltender Geldentwertung. Denn Uncle Sam opfert (entwertet) seinen sich ständig vermehrenden US-Dollar, um seine hässlichen Schuldscheine zu retten (zu finanzieren).
Das Opfern des Papiergeldes zur Rettung des überdehnten Anleihemarktes ist der älteste und verzweifeltste Trick in der langen Geschichte einst großer Nationen, die mit einer Schulden- und Hegemonie-Krise konfrontiert waren.
13:01 | federalreserve: Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve vom 28. bis 29. Juli 2026
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) veröffentlichte am Mittwoch das Protokoll der Sitzung ihres Offenmarktausschusses (FOMC) vom 28. und 29. Juli 2026. Die Protokolle der regulären Sitzungen des Ausschusses werden in der Regel drei Wochen nach dem Tag der geldpolitischen Entscheidung veröffentlicht. Die in diesem Protokoll enthaltenen Beschreibungen der wirtschaftlichen und finanziellen Lage basieren ausschließlich auf den Informationen, die dem Ausschuss zum Zeitpunkt der Sitzung vorlagen.
Viele Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve gehen davon aus, dass die Zentralbank ihren Leitzins in den kommenden Monaten anheben muss, wenn die Inflation nicht nachlässt, wie aus dem Protokoll der Fed- Sitzung vom letzten Monat hervorgeht. Protokoll der Sitzung vom 28. und 29. Juli Das am Mittwoch veröffentlichte enthält keine genauen Angaben darüber, wie viele der 19 Beamten höhere Zinssätze befürworteten. Nur 12 der 19 Entscheidungsträger stimmten über das Ergebnis ab. Die Beamten entschieden sich mit 9 zu 3 Stimmen dafür, den Leitzins bei etwa 3,6 % zu belassen.
Die Inflation ist zu hoch? Dann machen wir halt die Hypothek auch noch teurer. JE
19.08.2026
15:38 | reuters: Anleihenabverkauf setzt Europa unter Druck, Ölpreise steigen weiter
Die Renditen europäischer Staatsanleihen erreichten am Mittwoch neue Mehrjahreshochs, da sich der weltweite Ausverkauf aufgrund der Befürchtungen einer steigenden Staatsverschuldung verschärfte, während die Ölpreise den vierten Tag in Folge aufgrund der schwindenden Aussichten auf ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten zulegten.
Europäische Aktien gaben leicht nach (.STOXX). Während die Wall-Street-Futures auf moderate Rückgänge hindeuteten , gaben die Aktienkurse in ganz Asien aufgrund von Sorgen um die Aussichten für Halbleiterunternehmen nach. Südkoreanische Aktien schlossen fast 6 % niedriger und verzeichneten damit ihren größten Tagesverlust seit drei Wochen.
reuters: Handelstag: Anleihen belasten Aktien
Der weit verbreitete Ausverkauf an den globalen Märkten für Staatsanleihen verschärfte sich am Dienstag und trieb die Renditen langlaufender Anleihen auf neue Mehrjahrzehnthochs, was die Aktienkurse erschütterte . Gleichzeitig hatten die Anleger mit dem Inflationssignal der globalen Ölpreise zu kämpfen, die ein Dreiwochenhoch erreichten . In meiner heutigen Kolumne analysiere ich die neuesten Daten zu den Kapitalflüssen (TIC) für Juni. Die Nachfrage des öffentlichen Sektors nach US-Staatsanleihen stagniert seit einiger Zeit, und die Zentralbanken haben in den letzten Monaten Rekordumsätze mit Schatzanweisungen erzielt. Das Letzte, was das US-Finanzministerium jetzt braucht, ist eine weitere Abschwächung der Nachfrage des ausländischen Privatsektors. Doch genau das könnte eintreten.
Der Staat leiht mehr, Unternehmen leihen sich mehr, dann steigen die Zinsen und bals darauf stellt man fest, dass Kapital tatsächlich knapp sein kann. Willkommen zurück in der Ökonomie, nach rund anderthalb Jahrzehnten experimenteller Märchenstunde.
Bleiben die langfristigen Renditen hoch, wird das besonders für hochverschuldete Staaten sehr unangenehm. Zinsausgaben verdrängen andere Budgets, Immobilienfinanzierungen verteuern sich, Firmen verschieben Investitionen und Banken werden vorsichtiger. Dann folgt die alt bekannte politische Lösung: Förderprogramme gegen die Folgen jener Schuldenpolitik, die das Problem mitverursacht hat. Abgesang in seinen letzten Zügen. JE
14.08.2026
17:50 | misesde: Wenn die Zentralbank schließt, in welchem Geld bezahlt man dann die Miete?
Javier Milei hat im Wahlkampf 2023 immer wieder angekündigt, die Zentralbank schließen zu wollen. Es gibt ein Video, in dem er im Fernsehen an seinem Geburtstag einem argentinischen Kindergeburtstagsbrauch folgend mit verbundenen Augen mit einem Besenstil auf ein aufgehängtes Styropormodell der Zentralbank einschlägt, bis diese komplett zerstört am Boden liegt.
Noch gibt es die argentinische Zentralbank; Milei hat sie aber bereits wesentlicher Funktionen bzw. Privilegien „beraubt“. So gibt es kein Währungsmonopol in Argentinien mehr. Das Äquivalent des Zentralbankzinses wird nicht wie sonst als Marktsteuerungsinstrument von der Zentralbank festgelegt, sondern in einem Marktmechanismus bestimmt. Die Konten, die die Banken bei der Zentralbank unterhalten müssen, werden nicht mit neu zu druckendem Geld verzinst und die für die Fähigkeit zur Kreditgeldschöpfung so wichtige Mindestreserve erreicht über 40%. Zum Vergleich: Im Euro sind es 1% und beim USD 0%.
11:59 | report24: USA verkaufen Euro, um den Yen zu retten – jetzt erreicht Japans Finanzbeben Deutschland
Washington hat gemeinsam mit Tokio den abstürzenden Yen gestützt – und dafür ausgerechnet Euro verkauft. Die EZB erfuhr laut Financial Times erst nach der Transaktion davon, während Japan als größter ausländischer Besitzer amerikanischer Staatsanleihen immer weniger Grund hat, sein Kapital in den USA und Europa zu parken. Für Deutschland kommt dieser japanische Kurswechsel denkbar ungelegen: Berlin flutet den Kapitalmarkt mit neuen Schulden, während einer der wichtigsten Geldgeber des Westens sein Geld wieder nach Hause holen könnte.
Das hatten wir schon vorige Woche in einem meiner Videos aus Vietnam. Allerdings bin ich damals davon ausgegangen, dass die Amis zuerst Dollars verkauft hätten, um den Yen zu stützen und erst danach die Euros verkauft hätten. Irgendwie eh' unlogsich. Daher muss ich mich für meinen Fehler entschuldigen. TB
13.08.2026
05:39 | fmw: Inflation zu perfekt um wahr zu sein? Und Trumps virtuelle Realität! Marktgeflüster
Die Inflation in den USA genau wie erwartet – schon das achte Mal in Folge. Sind die Daten „zu perfekt“ – also nicht koscher? Und Trump lebt offensichtlich in einer virtuellen Realität, wie sein heutige Tweet zur Straße von Hormus zeigt: man kontrolliere die Straße von Hormus und werde sie behalten. Leider ist das so offensichtlich Fake News, ebenso wie Trumps Aussagen zur angeblichen Inflation im Iran von 300%. Die Wall Street aber scheint erleichtert über die genau wie erwartet ausgefallenen Zahlen zur US-Inflation. Zulegen können KI-Aktien (nach den Zahlen von Coreweave und Nebius), schwach dagegen die „Scheck-Aussteller“ – also die Hypersacler-Aktien. Es herrscht Sommer-Ruhe an den Märkten – ist es etas zu ruhig?
America First war einmal - jetzt heisst die Devise "Fiction First". Jahrelang wetterte Trump gegen die „Fake News“ – heute produziert seine eigene Administration nicht nur Fake News sondern eine komplett virtuelle Finanz-Realität ohne Bezug zur Realität. Make Fake News great again. TB
11.08.2026
13:30 | apollo: Wie die Yen-Intervention der USA Deutschlands Schuldenkrise verschärft
Der globale Finanzmarkt wirkt in diesen Tagen wie ein aufgewühltes Meer, dessen Wellen von einer Küste zur anderen schlagen. Alles hängt mit allem zusammen. Wenn das mit 240 Prozent seiner Wirtschaftsleistung hoch verschuldete Japan versucht, durch höhere Anleihezinsen Finanzkapital anzulocken, um seine abstürzende Landeswährung Yen zu stabilisieren, so schreckt das zunächst die Amerikaner auf.
Der Hintergrund: Der Yen war im Juli auf den niedrigsten Stand seit 1986 abgestürzt. Fast 164 Yen mussten pro US-Dollar aufgewendet werden. Eine solche Abwertung verteuert Importe – und auf die ist Japan vor allem im Energiebereich zwingend angewiesen.
Deutschland schafft es inzwischen sogar, von Problemen in Japan nervös zu werden. Die Internationalisierung funktioniert wirklich großartig JE.
09.08.2026
04:56 | bachheimer: Ding Dong Wer klopft hier an die Tür
In diesem Video grüße ich aus Hanoi – mit einem Geldschein in der Hand, der vielleicht mehr über die Zukunft des Euros erzählt, als uns in Frankfurt lieb sein kann. Der vietnamesische Dong ist eine Währung mit vielen Nullen, viel Geschichte und einer ziemlich brutalen geldpolitischen Lektion: Papiergeld kann weiter funktionieren, auch wenn es über Jahrzehnte massiv an Kaufkraft verliert. Vietnam ist heute ein dynamisches, wachsendes und wirtschaftlich hochinteressantes Land – aber der Dong erinnert daran, was Inflation, Währungsreformen und staatliches Geldmanagement mit Ersparnissen anrichten können. TB
07.08.2026
15:05 | konjunktion: Digitalisierung und Tokenisierung: Die „Große Aneignung“ aller privaten Vermögenswerte
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir erst am Anfang der Tokenisierung aller Vermögenswerte stehen – von Immobilien über Aktien bis hin zu Anleihen… – Larry Fink, Vorstandsvorsitzender von Blackrock
Die Tokenisierung ist ein Thema, über das ich seit Jahren immer wieder geschrieben habe, doch die Beschleunigung dieses skandalösen massiven staatlichen Diebstahls schreitet nun blitzschnell voran und wird von den Machthabern hinter den Kulissen offen zugegeben. Eine der Spinnen im Netz, Larry Fink, Vorstandsvorsitzender von Blackrock – der übrigens Trumps erste Wahl für das Amt des Finanzministers war (das nun von Scott Bessent bekleidet wird) – ist zudem Vorsitzender des allseit bekannten Weltwirtschaftsforums (WEF). Er war außerdem ein überzeugter Unterstützer von Hillary Clinton und ihrer Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2016. Seine Vergangenheit ist geprägt von extrem linker Politik (Stichwort DEI), sodass jede Vorstellung, es gäbe einen Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern, mittlerweile verworfen werden sollte.
Erst wird das Geld digital, dann die Identität, dann die Wertpapiere und irgendwann auch dein Haus. Am Ende besitzt du ein wunderschön diversifiziertes Portfolio aus digitalen Einträgen, Zugangsberechtigungen und Nutzungsrechten... Bis eines Morgens steht beim Login: „Ihr Vermögen konnte leider nicht geladen werden.“ JE
18:42 | Der Bondaffe
Nicht die "Große Aneignung", sondern "The Great Taking", also das "Große Nehmen" oder das "Große Stehlen". Und wer freiwillig mag, kann auch seinen Körper "tokenisieren" lassen. Mit einer "Digitalen ID" ist alles möglich. Der Menschen- und Sklavenhandel der Finsteren zieht sich durch die Jahrhunderte und wenn die digitalen Sklaven freiwillig mitmachen
umso besser. Je jünger, desto leichtgläubiger.
08:11 | UM: EU: Aufregung um Euro-Entwürfe der luxemburgerischen „Direction de la défense“
Tatsächlich – und das ist keine Falschmelfung – veröffentlichte die luxemburgische Behörde „Direction de la défense“ auf ihren offiziellen Social-Media-Kanälen KI-generierte Entwürfe für Euro-Banknoten: unter anderem mit einem A400M-Militärtransporter, einem Satelliten, einem Panzer und einem Maschinengewehr. RTL ließ sich von der Behörde ausdrücklich bestätigen, dass der Post tatsächlich von ihr stammte. Der Post sagte sinngemäß, man habe der Versuchung nicht widerstehen können, ein paar „Alternativen“ vorzuschlagen – „warum nicht europäische Sicherheit?“
Nach Kritik löschte die Verteidigungsdirektion den Beitrag und entschuldigte sich am folgenden Tag. Die Behörde sagt heute auf ihrer offiziellen Regierungsseite selbst, dass sie diese Bilder am 30. Juli veröffentlicht hatte. RTL über die Entschuldigung. Die verlogene Entrüstung und Empörung der sonst eher kriegstreiberischen Politiker veranlasste den EU-Parlamentarier Petr Bystron zu einer trefflichen Stellungnahme:
Kommentar des Einsenders
..mehr Symbolkraft geht nicht, um "totes Geld" zu charakterisieren..! Für den 500er tät noch ein goldenes, ukrainisches Oligarche-Scheißhäusel passen, für den 20er Motive zum Drogen- und Menschenhandel, Breugels "Turmbau zu Babel" als Sinnbild für die EZB, ein großes Kraterloch für die versunkene City of London u.o. das Konterfei EUschi von der Leyen (mit Geldkoffern) als ewige Vorsitzende des ZK der EUdSSR, mit Sternenbanner und ukrainischen Medaillen behangen..., und selbstverständlich dürfen Motive von Solar- und Windkraftanlagen nicht fehlen, um die Weitsichtigkeit und wirtschaftliche Prosperität Europas zu skizzieren...!? ...während das Papier, die Produktion und kreative Gestaltungs-Leistung rund um die große Wertlosigkeit, den größten Wert am EURO darstellen...!
Die Luxemburger Behörde legt die Karten offen auf den Tisch: Flugzeug auf den Fünfer, Panzer auf den Hunderter, Maschinengewehr auf den Zweihunderter. Und sofort wird zurückgepfiffen... Nicht weil das Geschäft nicht läuft, sondern weil man über das Geschäft nicht so offen sprechen mag. Wer Milliarden in Waffen steckt, möchte auf der Banknote halt lieber eine Taube sehen. Das beruhigt die Kundschaft. JE
15:09 | Der Ostfriese
Zentralbanken darf man nicht nur national und kontinental, man muß sie
auch im globalen Zusammenhang sehen. Ich bin keiner der Insider, deren
Zahl auf dieser Erde bei maximal ein paar Hundert liegen dürfte. Die
Zentralbanken dieser Erde dürften sich im direkten Einflußbereich der
Puppenspieler befinden. Jenen Personen, denen der Wunsch nach einem
globalen Umbau der auf der Erde befindlichen Gesellschaften nachgesagt
wird. Auch die Anzahl ihrer aktiven Gegenspieler und deren
Persönlichkeiten ist und sind mir nicht bekannt. Ob sich "der Iran" auf
dieser oder jener Seite der Player befindet - wer kann das schon mit
Bestimmtheit sagen? Meine Vermutung geht in die Richtung, das die
Puppenspieler vergleichbar mit dem Abriß eines Hauses gezielt vorgehen,
um sogar aus dem Abriß noch Profit schlagen zu können. Es wird beim
Abriß eines Gebäudes die Bausubstanz gezielt in einer vorgegebenen
Reihenfolge geschwächt. Die USA "haben militärisch jetzt Fertig", diese
Wand, so vermute ich, soll aber nicht vor, sondern erst nach der Wand
"Europa" fallen und zu Schutt und Staub werden. Gesellschaften sind von
dem in ihnen benutzten Geld elementar abhängig, können damit
kontrolliert werden. Die USA können ihren ehemaligen Status als
Weltmacht nicht mehr aufrecht erhalten, da sie vom Iran in die Kniee
gezwungen wurden. Durch den Wegfall der militärischen Überlegenheit
entfällt das Drohpotenzial auf andere Staaten, wo andere Gruppen ihre
Chancen zu wittern beginnen. Erst zaghaft, aber wenn eine Lawine erst
einmal losgetreten ist, wird sie kurze Zeit später unbeherrschbar. Das
Vasallengebiet Europa muß nun beschleunigt dem Untergang entgegen
geführt werden, damit der Zusammenbruch der Mauern in der gewünschten,
profitabelen Reihenfolge statt finden kann. Man zündet die Sprengsätze,
die zum Fall führen. Damit aber Außenstehende nicht erkennen, das das
Gebäude vorsätzlich zerstört wird, braucht man nützliche Idioten, denen
es für alle erkennbar Spaß macht, die Mauer mit einem Vorschlaghammer
und auch kleinen Sprengsätzen zu schwächen. Der Euro MUß vor dem Dollar
zusammenbrechen, egal welche kuriosen Handlungen dafür auch erforderlich
sind und sein mögen.
06.08.2026
18:29 | Die Leseratte: Wurde auf b.com ja schon mehrfach angedeutet, dass Japan endlich von seinen Schulden eingeholt wurde.
Die Krise um Hormus ist wohl der Katalysator. Jetzt müssen die USA den Yen stützen, damit der Dollar nicht zusammenbricht, denn Japan ist der größte Kreditgeber der USA - hat aber solche Schwierigkeiten, dass es beginnen musste, US-Anleihen abzustoßen (aber auch Eurobonds).
Die USA haben daher beschlossen, für 5 - 10 Millionen Dollar Yen zu kaufen. Allerdings eben nicht in Dollars, sondern sie nutzen ihre Devisenreserven in EURO! Das schwächt den Euro - zu einem Zeitpunkt, wo die EU-Länder massiv neue Schulden machen wollen!
Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr! Oder wie es im Text heißt: Die USA lassen Europa fallen, um Japan zu retten.
https://t.me/infodefGERMANY/24758
Zitat:
Washington ist gezwungen, den japanischen Yen zu retten, da ansonsten das Dollar-System zusammenbrechen würde.
Der genaue Umfang der US-Beteiligungen ist derzeit nicht bekannt. Nach Angaben der Financial Times und von Reuters haben Journalisten jedoch während einer Besprechung mit US-Finanzminister Scott Bessent in dessen Arbeitsplänen die Bereitschaft festgestellt, Yen im Wert von 5 bis 10 Milliarden Dollar zu kaufen. Um jedoch keine freien Dollar zu binden, hat die FED über Morgan Stanley und Goldman Sachs auf dem Finanzmarkt Yen gegen Euro eingekauft. Das ist ein schlauer Schachzug, weil es zur Schwächung des Euro führt. Das wird wiederum dazu führen, dass die Europäer vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise noch mehr für das gleiche Volumen dieser Rohstoffe bezahlen müssen.
Außerdem ist dies ein Signal an die Zentralbanken der Welt, dass der Euro in den Reserven der USA lediglich ein Instrument ist, welches man jederzeit auf den Markt werfen kann. Die Japaner ihrerseits stoßen bereits Eurobonds und EU-Obligationen ab, was den Zinsdruck auf die Schulden der EU erhöht.
Die japanischen Investoren waren traditionell ein „Anker“ der Nachfrage bei den Schulden der EU. Der Weggang der Japaner bedeutet für den Finanzmarkt den Verlust eines wichtigen Käufers – und das genau in dem Moment, in dem Europa im Zuge der Militarisierung im Begriff ist, seine Schulden zu erhöhen.
Die gemeinsame Finanzintervention der USA und Japans ist ein Zeichen dafür, dass das globale Finanzsystem nicht mehr im „Standardmodus“ funktioniert. Noch vor einigen Jahren waren die Probleme Japans ausschließlich die Probleme Japans. Heute wirkt sich der Verfall des Yen auf die Bedienung der US-Staatsschulden aus – der größte Kreditgeber der USA ist selbst zur Quelle der Instabilität für das amerikanische Finanzsystem geworden.Die Blockade der Straße von Hormus wurde zum Katalysator, durch den der Energieschock in Japan einschlug, was zum Verfall des Yen führte und Japan als größten Kreditgeber dazu zwang, amerikanische Obligationen zu verkaufen.Das hat eine Kettenreaktion ausgelöst:
Die Energiekrise führte zum Kursverfall des Yen, dieser zum Verkauf von US-Treasuries, was wiederum zu steigenden Zinsen, einer Verteuerung des US-Dollars und folglich zum wahrscheinlichen Kollaps des Dollar-Systems führt.
Mit anderen Worten: Die USA lassen Europa fallen, um Japan zu retten. (Oleg Ladogin – Analyst)
Da fällt einem eine alte Weisheit ein: „Einen Freund kann man nicht kaufen – aber man kann ihn vorteilhaft verkaufen ...“
Das ist ein weiterer Sargnagel für die „euro-atlantische Solidarität“.
Zusammenstehen können sie nur, wenn es darum geht, jemanden auszurauben. Aber ihre Probleme soll bitteschön jeder für sich selbst lösen ... vor allem auf Kosten der Verbündeten.
04.08.2026
08:06 | swissvox: Fast die Hälfte will Digitalfranken – acht Monate nachdem sie das Bargeld in die Verfassung schrieben
Am 8. März 2026 taten die Schweizer etwas, das man in keinem anderen Land findet: Sie schrieben sich das Bargeld in die eigene Verfassung. 73,42 Prozent stimmten dem Gegenvorschlag zu, der Franken und die Bargeldversorgung als Verfassungsauftrag festzuschreiben. Ein Bekenntnis zu Münz und Note, zur physischen Selbstbestimmung über das eige…
dazu passend Kryptos sind in der Schweiz kein Nischenthema mehr: So viele nutzen Bitcoin & Co
Die Schweizer Bevölkerung zeigt sich laut einer Studie gegenüber Kryptowährungen wie dem Bitcoin oder Stablecoins recht offen. Immerhin 23 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer nutzen laut den Ergebnissen gelegentlich Kryptowährungen. Kryptowährungen seien in der Schweiz über den Status eines Nischenthemas hinausgewachsen, schreibt das Beratungsunternehmen Bearing Point in einer Studie. Auch im Vergleich mit den deutschsprachigen Nachbarländern zeigt sich demnach eine hohe Akzeptanz: In Österreich gaben 18 Prozent und in Deutschland 11 Prozent der Befragen an, bereits Kryptowährungen genutzt zu haben.
Kommentar des Einsenders
...glaub keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast..., und ja, ein paar unbelehrbare Narren gibt's überall...! Schritt 2 - Harmonisierung mit den Digi-Euro, Schritt 3 - CH das war's...!
Der digitale Franken soll so vertrauenswürdig sein wie Bargeld, nur eben mit Konto, technschem Gerät, Internetverbindung, Strom, Tracking, Protokoll und Abschaltknopf. JE
03.08.2026
07:58 | BZ: Bargeld-Grenze ab 2027: Ab dieser Summe dürfen Sie nicht mehr bar bezahlen
Im Juni hat die Bundesbank eine Zahl veröffentlicht, die es so noch nie gab. Erstmals wurden in Deutschland mehr Alltagszahlungen bargeldlos abgewickelt als mit Scheinen und Münzen: 55 Prozent gegen 45 Prozent.Das Portemonnaie ist trotzdem gut gefüllt. Männer tragen im Schnitt 106 Euro mit sich herum, Frauen 90 Euro.In diese Gemengelage fällt eine neue europäische Regel. Ab dem 10. Juli 2027 gilt für Barzahlungen im Geschäftsverkehr eine Obergrenze von 10.000 Euro. EU-Geldwäscheverordnung, der Verordnung (EU) 2024/1624. Sie greift nur dann, wenn mindestens eine Seite gewerblich handelt.
Bargeld wird nicht abgeschafft. Es stirbt bloß langsam, bürokratisch korrekt und unter notarieller Aufsicht... JE JE
