14.07.2026
13:14 | modernity: Die britische Regierung setzte sich dafür ein, Migranten und Transpersonen auf Banknoten abzubilden.
Das britische Kabinettsbüro drängte massiv auf eine Neugestaltung der Banknoten, indem es LGBT+- und Minderheitenfiguren stärker in den Vordergrund rückte. Begründet wurde dies damit, dass historische Größen wie Winston Churchill ein unvollständiges Bild der britischen Identität vermittelten. Dieser Vorstoß erfolgte kurz bevor die Bank von England beschloss, ebendiese historischen Persönlichkeiten durch Bilder von Igeln und Füchsen zu ersetzen.
Diese jüngste Enthüllung legt die ideologischen Mechanismen in Whitehall offen. Während die Öffentlichkeit die Idee, Nationalhelden durch Tiere zu ersetzen, mit Abscheu betrachtete, lobbyierten Regierungsbeamte aktiv für noch radikalere, identitätsstiftende Veränderungen.
Großbritannien entfernt seine bedeutendsten Persönlichkeiten vom Geld und ersetzt sie durch Füchse und Haie. Das passt durchaus... Der Fuchs steht für die politische List, der Hai für den Finanzsektor und der Igel für die Bevölkerung, die sich angesichts dieses Unsinns zusammenrollt. JE
10:35 | alt-market: Warum schweigen die Zentralbanken zum Thema digitale Währungen?
Während der Pandemie-Hysterie 2020 beeilten sich globalistische Institutionen wie das WEF, der IWF, die BIZ und zahlreiche nationale Zentralbanken, das Konzept der „CBDCs“ (digitale Zentralbankwährungen) schnellstmöglich in der breiten Öffentlichkeit zu etablieren. Die Idee digitaler Währungen, die auf einer Blockchain basieren, wurde als Lösung für die Pandemie präsentiert. Einige Globalisten behaupteten, digitaler Zahlungsverkehr sei notwendig, da „Papiergeld das Covid-Virus überträgt“.
Das war natürlich völliger Unsinn. Es gab keinerlei Beweise dafür, dass die Digitalisierung die Ausbreitung des Virus in irgendeiner Weise verhindern würde. Aber wie ich schon seit Jahren sage, war Covid ihr großer Schachzug. Es sollte als Dreh- und Angelpunkt für einen globalen Putsch dienen; für die Machtübernahme der „Neuen Weltordnung“. Die Eliten glaubten, die Bevölkerung sei so verängstigt, dass sie allem ohne logische Begründung zustimmen würde.
Früher konnte die Regierung dein Konto sperren. Künftig könnte das Geld selbst wissen, ob es noch ausgegeben werden darf. Fortschritt bedeutet jetzt, dass nicht einmal mehr der Bankangestellte persönlich Nein sagen muss. JE
13:34 | Leserkommentar
Die CDBCs kommen! Der digitale Euro ist ja schon in der Mache.
Aaaaber: Den hohen Herren ist aufgefallen, dass ein CBDC sowas ist wie digitales Bargeld. 365/24/7 transaktionierbar. Und - wie Bargeld - steht's in der Bilanz der EZB.
Was heisst das?
Wenn Peter Praktisch am Freitagabend von einem Börsenbeben wg. Subprime2.0 oder einem anderen Grund hört, klickt er in seiner Wallet auf das SparkassenGiro & überträgt alles zur EZB. Das machen Millionen und der digitale Bankrun ist da. Der Endkunde hat sein "Cash" beim Lender of last resort. Alle anderen Banken sind über das Wochenende illiquide geworden, die Bilanzen geschrumpft, Refinanzierungsmöglichkeiten sind weg. Alle Banken sind gleichzeitig pleite. Das Papiersystem ist zu ende.
Daher will man ein Haltelimit für digitale Euros einführen. Derzeit sind 3000 Euro pro Kopf angedacht. Also rein für tägliche Transaktionen. ...und dann? Dann ist der ganze Machtwahnsinn von CBDCs nur noch ein Papiertigerchen ohne Gestaltungsspielräume. C'est la vie?!
13:34 | Der Ostfriese
Den Leuten sollte man einmal eine größere Uhr zum aufziehen mit Feder
schenken. Nur den Schlüssel, den man üblich mit zwei Fingern handhabt,
sollte man gegen einen verriegelten Drehmomentschlüssel zum anziehen von
Autofelgenschrauben tauschen. Das mit dem "verriegelt" braucht man dem
Beschenkten ja nicht zu verraten, schließlich handelt es sich um ein
Geschenk - und einem geschenkten Gaul... Die Feder überlebt das dritte
Mal aufziehen sicherlich nicht. So etwas ist mit Vorsicht zu genießen.
Wenn man das zulässige Drehmoment überschreitet, zerstört das die Feder,
damit die Uhr, mit der man den Untertanen die Zeit verkündet. Die jungen
Generationen werden auch in Zukunft entgegengesetzte Meinungen ausbilden
können... das wird intern in der Gruppe derer, die sich durch Glaube und
Geburt legitimiert zum führen der Gesellschaft berufen fühlen zu starken
Spannungen und Revolten oder gar Revolutionen führen. Menschen
untereinander können sehr schnell auf andere Verrechnungsmöglichkeiten
für Waren und Dienstleistungen wechseln... Wer die Zeit vorgeben möchte,
sollte die Uhr vorsichtig behandeln, Jemandem, der nur eine defekte Uhr
vorweisen kann, glaubt man spätestens am folgenden Tag die Uhrzeit nicht
mehr.
13:35 | Monaco
´CBDC´, so klingt es, wenn Annalena Baerbock versucht, das Alphabet aufzusagen...
11.07.2026
09:59 | tichy: Morgan Stanley rät zur Reduktion französischer Staatsanleihen
Ist Morgan Stanley der Spielverderber der Schuldenparty? Das New Yorker Bankhaus empfiehlt institutionellen Kunden, französische Staatsanleihen abzustoßen. Es scheint, als wende sich der Kapitalmarkt zunehmend von der EU ab – ausgerechnet in dem Moment, in dem Deutschland zum großen Schuldensprung ansetzt.
Wer Politik von Propaganda scheiden will, sollte Pressekonferenzen meiden und sich stattdessen mit prüfendem Blick dem Finanzmarkt zuwenden. Auf Anleihemärkten und Aktienbörsen werden Erwartungen von Millionen Anlegern gehandelt. Die Zukunft erhält gewissermaßen ein Preisschild. Und man ist gut beraten, genauer hinzuschauen, wenn eine der großen Investmentbanken wie das US-Haus Morgan Stanley vor europäischen Staatsschulden warnt – in diesem Fall vor französischen Staatsanleihen.
Europa hat jahrelang Schulden gemacht, als wäre der Kapitalmarkt ein Selbstbedienungsbuffet. Jetzt stehen Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland und Großbritannien mit leeren Tellern da und merken: Der Kellner bringt keine Gratisrunde mehr. Er bringt jetzt die Rechnung... JE
15:02 | Der Bondaffe
Es wird schon einen Grund haben, warum Morgan Stanley indirekt vor französischen Staatsanleihen warnt. Oder warnt MS gar vor Frankreich selbst? Oder vor der EU und dem EURO? Das ist schwer zu beurteilen, der Möglichkeiten gibt es gar viele und mittlerweile denke ich, daß sogar Credit-Default-Swaps (also Kreditausfallversicherungen) als Krisenindikatoren wenig taugen.
Je höher der CDS-Wert, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls. Die Realität spiegelt aber nicht das Risiko, der Wert sollte höher sein. Wenn aber Frankreich solch einen niedrigen Wert besitzt, heißt das nur, daß andere Anleihenschulder mit höheren Werten viel schlechter da stehen. Das gilt besonders für private Unternehmen. Vielleicht ist "Kreditausfallrisiko" das falsche Wort und "Überlebenswahrscheinlichkeit" wäre treffender.
https://www.boursorama.com/cours/cds/3xFRTR/
Auf welchem Spielfeld bewegen wir uns? Nehmen wir an, institutionelle Anleger verkaufen ihre OATs, französische Staatsanleihen, in Massen. Was wäre eine Anlagealternative mit den zur Verfügung stehenden Geldern? Soll man in deutsche Bundesanleihen, also handelbare Kredite der Bundesrepublik Deutschland, investieren? Aber Bundesanleihen sind auch nicht mehr der Hit, wenn man auf die BRD-Verschuldungsorgien schaut.
Wer würde die französischen Staatsanleihen im Gegenzug überhaupt kaufen wollen, wenn Ausverkaufsstimmung entsteht? Es bleibt nur noch die EZB.
Will man die EUROs noch halten oder soll man diese in USD oder JPY tauschen? Das wäre wie eine Treibsand-, Sumpf- oder Erdlochwanderung. Wer will denn schon angesichts der Zinssteigerungs- und Währungsrisiken in diese Märkte investieren?
Ein Schuldenschnitt bringt auch nichts, denn wem wäre damit gedient? Das Volk würde gar rebellieren. So etwas kommt gewöhnlicherweise erst nach dem Crash, wenn alle und auch die Bevölkerung von der Wertlosigkeit der Papiere und des eigenen Geldes überzeugt sind. Noch ist das Volk nicht so weit, denn erst wenn der Rentneranteil im Volk davon überzeugt ist, keine Rentenzahlungen mehr zu erhalten, kann man was Neues machen. Damit wäre der Fall des EURO, der EU und der BRD verbunden. Ein Schuldenschnitt ist nicht praktikabel.
Die Zinsen bzw. Staatsanleihenrenditen dürfen bloß nicht steigen. Höhere Zinszahlungen für Bundesanleihen, z.B. im bundesdeutschen Haushalt, bringen diesen in arge Schlagseite. Denn die Zinsen werden letztendlich vom Steuerzahler bezahlt und der Bundeshaushalt extrem strapaziert. Steigen die Zinsen bzw. Renditen gehen die Kurse der festverzinslichen Papiere zurück. Der Verkaufsdruck würde noch mehr steigen. Wer aber würde kaufen wollen, wenn viele wissen, daß die Kurse noch weiter runtergehen werden? Niemand, und plötzlich entsteht etwas, was keiner ahnte und niemand auf dem Bildschirm hatte. Die Märkte werden größtenteils illiquide. Die Herde will verkaufen, es finden sich aber keine oder nur wenige Käufer.
Das steht sogar in die Bibel, in der Offenbarung des Johannes 13, 17.
https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung13%2C17
"17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens."
Will heißen, ein paar bevorzugten Tierfreunden unter den Investoren nimmt die EZB das Anleihenzeug noch ab. Aber was tun mit dem verfügbaren Geld? Investieren ist schlecht, unterschlagen ist unmoralisch und ungesetzlich. Man kann sich nur mit der Lektüre von Jens O. Parssons KLassiker aus dem Jahr 1974 zurfriedengeben. Titel: "Dying of money - Lessons of the Great German and American Inflations". Dann kann man zuschauen, wie das freigewordene Geld aus den Anleiheverkäufen auf der Bank in einer Art Turbo-Inflationsprozess an Wert verliert. Es gibt viele Arten von Inflation, aber die Illiquiditäts-Inflation hatten wir noch nicht. Diese vollzieht sich sogar schneller als Hyperinflationsphasen in der Weimarer Republik. Im Jahr 2026 haben wir es aber nicht mit einer Geldschein-Inflation der 1923-Jahre zu tun. Diesmal werden wir wohl eine Phase elektronischer bzw. digitaler Geldinflation erleben.
Der besondere Witz daran ist, daß in diesen Phasen sogar die als gesichert geltende Bank aus vielen möglichen Gründen in Liquditätsschwierigkeiten geraten wird. Auch dieses Geld "auf der Bank" ist nicht sicher, weil die Bank beispielsweise den Zugriff sperren kann. Die Liquidität auf den Konten wird nämlich für die eigene Bilanz der Bank gebraucht.
Das schaut alles nicht prickelnd aus, zieht sich aber bis zum Finale. Wie bei der Fußball-WM. Nach dem Endspiel ist der Spannungsrausch einfach vorbei.
15:04 | Leserkommentar
das reiht sich ein in das desaster der Emission von 6 Mrd. @ Bundesanleihen, für die es lediglich Gebote in Höhe von 4 Mrd. € gab. Statt üblicherweise 10% muste die bunte Finanzagentur diesmal 30% für den Sekundärmarkt zurück behalten. Russland muß Europa nicht bekriegen, Europa ist schon kaputt, ökonomisch, politisch, moralisch!
15:04 | Der Ostfriese
Wie ist es doch schön, das Märkte niemals manipuliert werden! Statt
EU-Anleihen sollte man auf US-Anleihen setzen, zumindest als
institutioneller Anleger! Nur US-Anleihen sind sicher! Leute, zeichnet
US-Kriegsanleihen!
Märkte werden manipuliert, die EU soll vor den USA ins Verderben
geschickt werden.
10.07.2026
15:38 | konjunktion: CBDCs: Das Vorantreiben der Agenda im Hintergrund
Nachdem das Pseudoparlament der Europäischen Union gestern die Chatkontrolle auf rechtlich mehr als bedenkliche Art durchgedrückt hat, soll heute am letzten Tag vor der Sommerpause ein weiterer wichtiger Meilenstein der „Großen Neustart“-Agenda unbemerkt an den Bürgern vorbei durchgedrückt werden: der digitale Euro. Gestern Nachmittag um 16:13 Uhr hat das Europäische Parlament mit weniger als 24 Stunden Vorlauf den digitalen Euro heimlich, still und leise auf die heutige (10. Juli) Tagesordnung geschmuggelt. „#UnsereDemokratie (TM)„ bei der Arbeit.
Wie ich in zahlreichen Artikeln geschrieben habe, ist der Dreiklang aus digitaler ID, CBDCs und KI-Kontrolle/Überwachung die entscheidende Stellschraube der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) für ihren Systemumbau, an dessen Ende sie weiterhin die Macht inne halten wollen. Gerade weil in den letzten Monaten wenig über die CBDCs gesprochen/berichtet wurde, ist es umso wichtiger einmal wieder genauer hinzuschauen!
Während der Plandemie-Hysterie im Jahr 2020 gab es einen großen Ansturm globalistischer Institutionen wie des WEF, des IWF, der BIZ und zahlreicher nationaler Zentralbanken, das Konzept der „CBDCs (Central Bank Digital Currencies, digitale Zentralbankwährungen)“ im Eiltempo in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu bringen. Die Idee digitaler Währungen, die auf einem Blockchain-Ledger basieren, wurde als Lösung für die Plandemie präsentiert. Eine Reihe von Globalisten behauptete, der digitale Geldverkehr sei notwendig, weil „Papiergeld das Covid-Virus überträgt“.
Irgendwann fragt dein eigenes Geld: „Darfst du das überhaupt kaufen?“ JE
10:55 | handelsblatt: EU-Parlament spricht sich für digitalen Euro aus
Straßburg. Die Einführung des digitalen Euros rückt ein Stück näher. Die EU-Abgeordneten sprachen sich in Straßburg klar für die elektronische Form der Gemeinschaftswährung aus. 416 stimmten dafür, 169 dagegen, 22 enthielten sich. Nach dieser Positionierung können nun die Verhandlungen für einen Rechtsrahmen zur elektronischen Version des Euros von Parlament und EU-Staaten starten. Das ist für Mitte des Monats geplant.
Der digitale Euro soll das Euro-Bargeld ergänzen, aber nicht ersetzen . Bislang dominieren vor allem US-Anbieter wie Paypal
, Mastercard und Visa den Markt für digitale Zahlungen in Europa. Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge entfallen 64 Prozent aller Kartentransaktionen auf internationale Anbieter.
Kommentar des Einsenders
Totalitarismus in den letzten Zügen! Aus digitalem FIAT-Geld wird ein aufgezwungenes Digitalgefängnis für die Bürger, um die Masse zu steuern und unter Kontrolle zu halten - bis in den letzten privaten Bereich! Gepaart mit der beschlossenen Chat-Kontrolle - wer unliebsame Gedanken verbreitet, dem wird einfach der Zugriff auf das Digi-Konto abgedreht - Debanking in einfachster Form... EZB/EU als Geld-Diktatur, Ende der Währungen, und das Parlament stimmt zu...!? Wer nationalstaatlich diesen Irrsinn ratifiziert, kann nicht dicht sein bzw. hat auf einer Regierungsbank nichts mehr verloren. Ps: Orwell war ein nettes Micky-Mouse-Hefterl im Vergleich zu dem, was sich hier heute in unseren Breiten abspielt!
Die EU sagt: „Keine Sorge, Bargeld bleibt.“ Ja, sicher... Erst kommt der digitale Euro als freundlicher Gast, dann als praktische Lösung, dann als Pflicht an der Kassa. Und irgendwann fragt sich der Bürger, warum sein eigenes Geld plötzlich Nutzungsbedingungen hat. JE
08.08.2026
18:55 | tkp: Sicherheitskatastrophe EUID-Wallet
Eine renommierte Sicherheitsexpertin warnt eindringlich vor der geplanten Einführung der Europäischen Digitalen Identität (EUDI Wallet). Das beschlossene System weist nach ihrer Einschätzung gravierende Sicherheitslücken auf und birgt das Risiko einer umfassenden Kontrolle. Österreich ist mit der ID Austria ein EU-Pionierland. Schon jetzt haben Millionen Bürger das digitale ID-System übernommen, das auf immer weitere Bereiche ausgerollt wird. In Deutschland wird die digitale ID ab 2027 ausgerollt, die aktuelle Regierung plant mit einer Pflicht (wie das Regierungsprogramm zeigt). Später gehen die nationalen Systeme in die EU-ID über.
Brüssel sagt: „Nur eine kleine digitale Brieftasche.“ Dann kommen Bank, Führerschein, Ausweis, Behörde und Plattformen rein. Am Ende hat der Bürger keine Brieftasche mehr, sondern einen digitalen Halsring... Sehr modern, sehr sicher, sehr praktisch für alle, die Zugriff wollen... JE
06.07.2026
05:49 | yf: Fed's Warsh vows to 'disappoint' anyone who thinks he will tolerate inflation above 2%
Wenn es in den privaten Haushalten, in der Wirtschaft oder auf den Finanzmärkten Menschen gäbe, die dachten, diese Zentralbank würde sich mit einem Inflationsziel von über 2 % zufrieden geben – nun, dann wären sie wohl enttäuscht“, sagte Warsh vor einem Gremium der Europäischen Zentralbank in Sintra, Portugal, und betonte, dass er – abgesehen von der Bekräftigung des Inflationsziels – kaum Hinweise darauf geben werde, in welche Richtung sich seiner Meinung nach die Geldpolitik oder die Wirtschaft entwickeln werde.
Auf die Frage, ob die mögliche Enttäuschung auch Trump betreffe, der Warsh als Nachfolger an der Spitze der Fed ausgewählt hatte und erklärt hatte, er erwarte sinkende Kreditkosten, antwortete Warsh: „Wir sind seit langem eine unabhängige Zentralbank. Wir werden auch in diesem Moment eine unabhängige Zentralbank sein, und daran wird sich nichts ändern.“
Unter Trump zweifelsohne ein Kandidat für "berühmte letzte Worte". TB
03.07.2026
11:23 | oe24: Bargeld-Knall im Karten-Paradies Schweden
Kleine Rolle rückwärts im Karten-Paradies Schweden: Seit heute müssen Lebensmittelgeschäfte und Apotheken in dem skandinavischen Land nach einer Gesetzesänderung Bargeld annehmen. Damit will Schweden etwa in Krisen besser gegen technische Ausfälle gewappnet sein. Gleichzeitig sollen Menschen, die mit digitalen Bezahlformen nicht zurechtkommen, nicht ausgeschlossen werden.
In vielen Supermärkten im Land gibt es diese Option aber ohnehin noch. "In manchen Situationen, wenn die Technik streikt, können Münzen und Scheine die einzige Bezahlform sein, die funktioniert", sagte Carlos Cancino von der Supermarktkette Coop der Nachrichtenagentur TT. In allen anderen Situationen zahlt die große Mehrheit der Schweden ohnehin am liebsten mit Karte oder Handy.
Kommentar des Einsenders
Gerade in Schweden - unserem einstigen Langzeit-Vorbild... - man glaubt es kaum...! Schweden prescht in der Asyl-Migrationsfrage (mit den roten Dänen) vor, agiert gegen kriminelle Ausländer-Terrorbanden, und nun wird auch noch dem Bargeld politisches Augenmerk geschenkt...!? Alter Schwede - was ist da denn los.. - Putsch der linken Vögel gegen Brüssel & Frankfurt oder ist bloß irgendwer zur Vernunft gekommen..!?
Der interessante Punkt ist, dass ein hochdigitales System plötzlich seine eigene Zerbrechlichkeit zugibt. Fortschritt ist nett, solange er nicht verlangt, dass im Krisenfall jeder Bürger brav vor einem toten Kartenleser verhungert. JE
16:20 | Der Ostfriese
Wie werden Schutzgeldzahlungen eigentlich bei digitaler Zahlung
verbucht? "Mithilfe in der Küche"? "Entsorgung von Sondermüll"?
Leihgebühren für 4 Goldfische ( je 200€ im Monat! bei einem Wert des
einzelnen Goldfisches = 7,50€)? Spühlmittel (3 Liter Konzentrat) = 500€
im Monat?...
Wie werden Drogen digital bezahlt? Erwerbsloser (unter 1.000€
Monatseinkommen) 2* täglich 60€ (für Koks) macht 3600€ von 1000€ pro
Monat für... ja, für was? Als was deklariert man ein Briefchen Koks?
Schmiergeldzahlungen - ein Bauauftrag für die Stadt = 6% des
Auftragvolumens... wie deklariert man so etwas? 1* Bauland aus
Bauerwartungsland... macht... dafür dann einen Vorzugspreis für den
Erwerb eines Grundstücks des neuen Baulandes - sieht verdammt nach
Schmiergeld aus, deshalb nicht wirklich gut...
Aber welcher Politiker wird es schon zugeben, gern Bargeld als Zubrot
für seine Tätigikeit zu nehmen? Erst wenn Edelmetalle wieder
Geldfunktion übernehmen, wird ein sonstiges Bargelverbot praktikabel
sein. 10.000€ Bakschisch... etwa in Zigaretten? 2.000.000€ Bakschisch
(für Großauftrag) in Form von Doppelkornflaschen?
02.07.2026
09:42 | oe24: Bargeld-Knall im Karten-Paradies Schweden
Kleine Rolle rückwärts im Karten-Paradies Schweden: Seit heute müssen Lebensmittelgeschäfte und Apotheken in dem skandinavischen Land nach einer Gesetzesänderung Bargeld annehmen. Damit will Schweden etwa in Krisen besser gegen technische Ausfälle gewappnet sein. Gleichzeitig sollen Menschen, die mit digitalen Bezahlformen nicht zurechtkommen, nicht ausgeschlossen werden.
Wenn Schweden ein Paradies ist .. ist die Karte dann die Schlange oder der Baum? TS
30.06.2026
15:56 | reuters: Laut einer Umfrage planen erstmals mehr Zentralbanken, ihre Dollarbestände zu reduzieren.
Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des OMFIF unter öffentlichen Anlegern planen mehr Zentralbanken weltweit, ihre Dollar-Allokationen im kommenden Jahrzehnt zu reduzieren als zu erhöhen, da die mit der US-Währung verbundenen politischen Risiken steigen. Es ist das erste Mal, dass die vom offiziellen Forum für Währungs- und Finanzinstitutionen durchgeführte Umfrage eine derartige Abkehr vom Dollar festgestellt hat. Die Ergebnisse decken sich mit einer globalen Debatte über die Rolle des US-Dollars als primäre Reservewährung, die durch die politische Unsicherheit in den USA und die erhöhten geopolitischen Risiken weiter angeheizt wurde. Die 2010 gegründete Londoner Denkfabrik stellte außerdem fest, dass die 90 befragten Zentralbanken, öffentlichen Pensionsfonds und Staatsfonds großes Interesse daran haben, den Einsatz von KI gegenüber dem derzeitigen Niveau deutlich zu steigern.
Kommentar des Einsenders
▪️ Auf den globalen Finanzmärkten zeichnet sich ein tiefgreifender Wandel ab. Erstmals in der Geschichte der Erhebungen haben die Mehrheit der Zentralbanken weltweit erklärt, dass sie beabsichtigen, ihre Anlagen in US-Dollar im Laufe des nächsten Jahrzehnts zu verringern, berichtet Reuters.
▪️ Der Trend zur Entdollarisierung wird durch mehrere Faktoren verursacht, darunter die Nutzung von Finanzinstrumenten als Mittel politischen Drucks sowie die steigende Staatsverschuldung der USA.
▪️ Die wichtigste Alternative zum US-Dollar wird Gold, das von 82 % der Zentralbanken gehalten wird. Das Edelmetall sei „ins Zentrum der Strategie des Reservenmanagements gerückt“.
▪️ 79 % der Zentralbanken und 60 % der Staatsfonds sind der Ansicht, dass sich das weltweite Währungssystem in Richtung einer „multipolaren“ Welt entwickelt, betont Reuters.
Der Dollar sitzt noch auf seinem Thron, aber die Gäste suchen schon nach Nebenausgängen. Gold wird wieder hofiert, während der Euro und der Yuan weiter erklären müssen, warum man ihnen den Dollar-Thron anvertrauen sollte. Und... Die Zentralbanken holen sich jetzt KI ins Haus, weil normales Tabellenstarren halt nicht mehr reicht. JE
29.06.2026
10:00 | tkp: Historischer Tag für unser Portemonnaie
Im EU-Parlament hat der digitale Zentralbankeuro die nächste Hürde genommen. Seine Umsetzung ist voll auf Kurs, alle angeblichen „Verschwörungstheorien“ dürften sich bewahrheiten, der Zahl- und Geldverkehr in der EU bald ganz anders aussehen. TKP hat im Vorfeld zur Abstimmung über den digitalen Zentralbankeuro berichtet. Mit ihm wird Geld eine ganz neue Bedeutung bekommen: So kann es dann auch Geschäfte geben, die nicht mit jedem „Euro“ bezahlt werden können. Zweckgebunden und programmierbar : davor warnen Kritiker. Und über Umwege wird dies der CBD-Euro auch möglich machen.
Und am Ende sollen wir dann alle glauben, dass ein zentrales Zahlungssystem nur aus Versehen kontrollierbar aussieht. JE
13:42 | Der Bondaffe
Was ist schon ECHTES GELD? Das weiß doch heutzutage eh keiner mehr. Das interessiert doch keinen, und ich, mit meinen 60 Jahren plus „x“, bin schon ein Relikt aus anderen Zeiten an der Supermarktkasse. Wenn ich bar zahle.
„Karte ist mittlerweile out, Handy ist in“, so nehme ich es wahr. Viele zahlen, nennen wir es, elektronisch. Und digitales Zahlen ist der nächste Schritt, so bequem und einfach, was die Einfaltspinsel an der Supermarktkasse offensichtlich macht. Jetzt kommt noch eine Schicht digitaler Gitterstäbe dazu, und sie merken immer noch nicht, dass sie soeben ihre Gedankenhütte noch mehr in ein Gefängnis verwandelt haben. Selbst wenn sie es wüssten, würden sie der Bequemlichkeit beim Zahlen, dem Austausch von „Wert“, den Vorzug geben.
Natürlich wird man nicht aufgeben und den digitalen EURO einführen wollen. Viele werden begeistert mitmachen. Denn sie wissen nicht, was Geld ist und was sie tun. Erst wenn sie keines haben, wird es problematisch. Was soll ich von Menschen halten, die sich Zeit ihres Lebens nie gefragt haben, was Geld ist? Das sind die, die auf jedes MEGA-Konzert eines Künstlers gehen, ZDF-Fernsehgarten schauen und für die eine Fußball-Weltmeisterschaft das Highlight in vier Jahren eines unbewussten Lebens und gedanklicher Tristesse ist.
Ich glaube nicht, dass der digitale EURO noch kommen wird. Das wäre ohnehin ein Schulden-EURO. Was wäre das dann überhaupt? Man müsste die Begrifflichkeit „Geld“ auflösen und zum Beispiel durch etwas wie „Credit-Einheit“ ersetzen. Dass es aber funktionieren würde, steht außer Frage. Schließlich funktioniert der Austausch von Wert mittels nicht wertgedeckten Inhaberschuldverschreibungen, das sind Banknoten, schon seit 1933. Ein digitaler EURO ist nur die Fortsetzung von FIAT-Geld in einer anderen, besser überwachbaren Form.
25.06.2026
14:47 | TP: Niedergang des Petrodollars: IWF-Daten enthüllen drastischen Einbruch
IWF-Daten zeigen: Anteil der Öleinnahmen, der als Einlagen bei westlichen Banken landet, brach von fast 50 Prozent auf einstellige Werte ein. Ein Gastbeitrag. Selbst wenn die Rahmenvereinbarung zur Beendigung des US-Israel-Iran-Konflikts erfolgreich ist, werden die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts mindestens bis zum Jahresende anhalten. Die Konsequenzen für das globale Wirtschaftssystem – insbesondere für die zentrale Stellung des US-Dollars und seine Dominanz im Ölhandel – könnten weitreichender sein. Analysten haben angedeutet, dass der Krieg das Ende des sogenannten Petrodollars bedeuten könnte. Alternativ könnte er eine Ära erneuter Dollar-Dominanz einleiten. Eine weitere Ansicht ist, dass der Petrodollar in Wahrheit schon vor Jahrzehnten aufgehört hat, ein bedeutender Treiber der US-Währungshegemonie zu sein. Letztere Sichtweise ist weitgehend zutreffend.
Der Dollar stirbt nicht am Iran-Krieg. Er stirbt irgendwann daran, dass Washington seine eigene Glaubwürdigkeit behandelt wie ein feindliches Öldepot. JE
08:06 | NH: Der „nicht-programmierbare“ digitale Euro ist eine Mogelpackung
Europäische Zentralbank (EZB) und EU-Kommission versichern, der digitale Euro werde „nicht programmierbar“ sein. Ein Verordnungsentwurf für den digitalen Euro macht sehr deutlich, dass das Augenwischerei ist. Denn „programmierbares Geld“ wird sehr eng definiert. Programmierbare Zahlungen sollen dagegen ausdrücklich gefördert werden. Diese eröffnen hochproblematische Möglichkeiten zur finanziellen Feinsteuerung der Bürger.
Ein verbreiteter Einwand von Kritikern des digitalen Euro ist die Möglichkeit, damit Instrumente zur Feinsteuerung der Bevölkerung zu etablieren, etwa in Form eines Sozialkreditsystems oder eines Systems zur Zuteilung von CO2-Emissionsrechten an jeden Bürger. Darauf haben die Verantwortlichen in Frankfurt und Brüssel mit der Versicherung reagiert, der digitale Euro werde nicht programmierbar sein.
Kommentar des Einsenders
1+1 zusammenzählen und die Notwendigkeit eines Digi-Euros in programmierbarer Funktion ist doch klar! Der Euro ist kaputt (hat nie funktioniert), ist gegenüber dem Gold nichts mehr wert, die Schuldenausweitung (14,1Bln) über Zusatz-GDPs bis 2024 (über Türkei, Mazedonien, Schweiz u.a.) ein fiskalpolitisches Verbrechen Frankfurts und ein Programmpunkt könnte sein - zuerst "Krieg" und "Notfallsituation/Ermächtigungen", hernach Zugriff auf die Sparkonten (Bsp. GER 12Billionen private Sparvermögen) ...!? Das Geld muss her.
+ die Institutionellen...: Aktuelle PwC-Studie (Auszug) "...Europaweit wird ein Wachstum des verwalteten Vermögens von 35 Billionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 48,5 Billionen US-Dollar im Jahr 2030 erwartet (CAGR: 5,6 %). Daraus ergeben sich bis Ende des Jahrzehnts zusätzliche Ertragspotenziale von bis zu 67 Milliarden US-Dollar. In Deutschland wird diese Entwicklung insbesondere durch die starke institutionelle Investorenbasis, strukturelle Veränderungen im Sparverhalten sowie die Schlüsselrolle des Landes im Rahmen der Spar- und Investitionsunion (SIU) getrieben. ..." https://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2026/37-billionen-us-dollar-verwaltetes-vermoegen-und-europas-groesster-institutioneller-markt.html
...und plötzlich&unerwartet gibt es eine "koordinierte Hackerattacke", "technische Probleme" o.ä., Haftungsausschlüsse (kennt man aus der C-Zeit!) und die erste Marge der Vermögen ist mal weg...!? Schritt 2 ...?
Die EU sagt: Keine Sorge, das Geld wird nicht programmiert. Nur die Zahlung. Nur die Bedingungen. Nur die Auslösung. Nur der Rahmen. Nur der Zugang. Nur die Kontrolle drumherum. Aber sonst völlige Freiheit, versteht sich. JE
14:53 | Leserkommentar
Spielt keine Rolle, wenn man voll demokratisch assimiliert ist. Da ist Freiheit, gratis includiert.
24.06.2026
17:25 | GS: Mai 2026: Jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 3,2% gestiegen; Anstieg in der EU auf 3,3%
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Mai 2026 bei 3,2% gegenüber 3,0% im April. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,9% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union betrug im Mai 2026 3,3%, gegenüber 3,2% im April. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,2% betragen. Diese Daten wurden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Schweden (1,1%), Dänemark und Tschechien (1,8%) verzeichnet. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (9,7%), Bulgarien (6,3%) und Litauen (5,1%) gemessen. Gegenüber April 2026 ging die jährliche Inflationsrate in elf Mitgliedstaaten zurück, blieb in einem stabil und stieg in sechzehn an. Im Mai 2026 kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von "Dienstleistungen" (+1,61 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von "Energie" (+0,98 Pp.), "Lebensmitteln, Alkohol und Tabak" (+0,36 Pp.) sowie "Industriegütern ohne Energie" (+0,23 Pp.).
Inflation ist, wenn der Einkaufskorb immer leerer wird, aber die Statistik immer professioneller aussieht. Der Bürger frisst den Preisschock, Brüssel druckt die Pressemitteilung, und am Ende gratuliert man sich zur gelungenen Krisenbewältigung. JE
23.06.2026
07:58 | fmw: EZB-Lagarde schon wieder mit Absage an weiter steigende Zinsen
Höhere Preise für Benzin, Diesel etc treiben nach und nach auch immer mehr Preise im volkswirtschaftlichen Kreislauf an? Entschlossen gegen eine ansteigende Inflation vorgehen, die durch den Iran-Krieg verursacht wird – bis letzte Woche war dies die Marschroute vieler Notenbanker, so auch in Europa: Zinsen erhöhen, um dieser Inflation entgegenzutreten. Jetzt aber äußert sich EZB-Chefin Christine Lagarde, mit einer de facto Absage an weiter steigende Zinsen.
Hätte ja niemals gedacht, dass man die Schmoigoass jemals loben würde können. Sie gibt aber indirekt zu, dass kein FIAT-gesteuerter Staat der Welt es sich leisten kann, mit höheren Zinsen zu leben. Die Amerikaner hingegen tun so, als ob sie wirklich ein höheres Zinsniveau über eine längere Zeitdauer aushalten könnten und geben falsche Signale. Die Märkte werden es ihnen "danken". TB
22.06.2026
08:00 | fmw: Putins Kampf gegen Wirtschaftsapokalypse in Russland
Präsident Wladimir Putin versucht eine Apokalypse der russischen Wirtschaft durch einen deutlichen Kurswechsel in der Zinspolitik abzuwenden. Ein Opfer könnte dabei die Unabhängigkeit der Zentralbank werden. Hatte Putin auf dem internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg kleinen Unternehmen Steuererleichterungen in Aussicht gestellt, sprach er sich auf der Regierungssitzung am 10. Juni für ein Absenken des Leitzinses aus. Dies soll Investitionen und Wirtschaftswachstum ankurbeln.
Die Chefin der Bank Rossii, Elvira Nabiullina, "ist eine russische Ökonomin tatarischer Herkunft, die selbst von westlichen Ökonomen häufig als eine der kompetentesten Zentralbankerinnen der Welt angesehen wird" (Wikipedia). Die russische Zentralbank ist gesetzlich unabhängig und kann sich in Geldfragen oft gegen Ministerien und Oligarchen durchsetzen, denn Nabiullina hat einen "eigenen Kopf". Ich weiß aus unmittelbarer Nähe, dass Putin schon desöfteren ein Machtwort sprechen musste (speziell in einer Goldfrage). Von daher könnte es in Kreml und Bank Rossii demnächst recht spannend werden. TB
21.06.2026
08:54 | uncut-news: Chinas mBridge greift nach dem Dollar-Thron
Wie die Financial Times berichtet, steht die digitale Zahlungsplattform mBridge kurz vor der kommerziellen Einführung. Das System wurde entwickelt, um grenzüberschreitende Zahlungen mithilfe digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) direkt zwischen teilnehmenden Ländern abzuwickeln – schneller, günstiger und ohne den Umweg über den Dollar.
An dem Projekt sind unter anderem die Zentralbanken von China, Hongkong, Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien beteiligt. Während SWIFT bislang als Rückgrat des internationalen Zahlungsverkehrs gilt, könnte mBridge zu einer alternativen Infrastruktur werden, die sich zunehmend dem Einfluss Washingtons entzieht.
Wenn man glaubt, mBridge sei nur ein technisches Update von SWIFT, hält man vermutlich auch den Bau einer Eisenbahn für eine geringfügige Verbesserung der Postkutsche. China und die Golfstaaten legen die Schienen für die Welt nach dem Dollar. Und diese Schienen sind nichts anderes als die Blockchains von Zentralbanken für Zentralbanken.
Und wer berichtet seit Jahren über mBridge? Bachheimer.com
Die ZBs welcher Länder haben das initiiert? UAE, Hongkong, China, Thailand und Saudi Arrabien
Wo treibt sich der Bachheimer vorwiegend herum? UAE, Hongkong, China, Saudi Arabien (gelegentlich)
Alles sehr schlüssig, oder?
20.06.2026
08:53 | mish: How Much Does the Price of Oil Influence Interest Rates and Bond Yields?
- Die Fed ignorierte den Druck am Anleihemarkt, den Verbraucherpreisindex (CPI) und den persönlichen Verbrauchsausgabenindex (PCE) und hielt den Leitzins zu lange auf einem zu niedrigen Niveau von null.
- Die Fed hielt an ihrer absurden Forward Guidance fest und setzte die quantitative Lockerung fort, obwohl für die ganze Welt offensichtlich war, dass sich ein Inflationsinferno zusammenbraute.
- Ende 2022 stiegen die Renditen langfristiger Anleihen trotz dramatisch sinkender Ölpreise weiter an.
Auf lange Sicht gab es kaum oder gar keine Korrelation zwischen dem Ölpreis und den Renditen von Staatsanleihen. Manchmal korrelieren sie, manchmal nicht.
Wir leben in einme Investmentumfeld in welchem ausschliesslich auf das Tun der Zentralbanken geblickt wird. Aber wer eben nur auf die Notenbanken blickt, sieht oft nicht, dass steigende Ölpreise wie eine heimliche Zinserhöhung wirken: sie entziehen der Wirtschaft Kaufkraft, treiben die Inflation (Zinserhöhung + Inflation hier kein Widerspruch) und zwingen die Anleihemärkte zu einer Neubewertung. Die Geschichte zeigt uns jo immer wieder: In Realität führen nicht (immer) die Zentralbanken die Märkte – oft führt das Öl auch über die Bande "Zentralbanken". TB
18.06.2026
04:06 | tagesschau: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Es ist die erste Zinsentscheidung unter dem neuen Fed-Chef Warsh: Der US-Leitzins bleibt unverändert und liegt weiter bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Präsident Trump geht mit seinen Forderungen nach Zinssenkungen leer aus.
Die FED hat gestern versucht, den Märkten zu erklären, dass sie inflationstechnisch gesehen alles im Griff habe - wia imma hoid. Gleichzeitig meinte aber dieselbe FED aber, dass die Inflation höher sein wird als bisher gedacht. Anfangs hat der Markt hat auf die Drohung einer Zinserhöhung reagiert - Goldpreise stark runter. Dann hat "man" erinnerte man sich an die Realität erinnert: 39 Billionen Dollar Staatsschulden vertragen keine dauerhaft hohen Zinsen - Goldpreise wieder auffi.
Deshalb war die eigentliche Frage nicht, ob die FED härter reden kann, sondern ob sie auch härter handeln kann - kann sie nicht. Und genau deshalb wurde Gold zunächst verkauft – und anschließend wieder gekauft. Die Papierhändler hörten auf Warsh. die echten Goldkäufer hörten auf die Mathematik. TB
13.06.2026
06:14 | qtr: The Inflation Shit Is Hitting The Fan
Das US-amerikanische Bureau of Labor Statistics veröffentlichte heute erneut äußerst unerfreuliche Großhandelspreisdaten. Damit wächst der Berg an Belegen dafür, dass sich der Inflationsdruck als deutlich hartnäckiger erweist, als Politiker, Ökonomen und Investoren gehofft hatten.
Der Erzeugerpreisindex (Producer Price Index, PPI) stieg im Mai um 1,1 % und lag damit deutlich über den Erwartungen der Volkswirte von 0,7 %. Auf Jahressicht beschleunigte sich die Großhandelsinflation auf 6,5 % – der höchste Wert seit November 2022.
Die Notenbanken stehen heute vor demselben Problem wie Dreijährige im Badezimmer: Wie bekomme ich die Zahnpasta wieder in die Tube, nachdem ich viel zu viel herausgedrückt habe? Der kleine Unterschied ist nur, dass ein Dreijähriger meist nach fünf Minuten einsieht, dass das nicht funktioniert – die Zentralbanken diskutieren darüber inzwischen seit Jahren auf Konferenzen, erstellen Arbeitsgruppen und drucken zur Lösung des Problems gelegentlich sogar noch etwas mehr Zahnpasta nach. TB
09:05 | Monaco
...im Gegensatz dazu die Spezies Politiker...bei manch´ Vertreter eine unerklärbare Unbeholfenheit, Zahnpasta aus der Tube herauszubekommen.....z.B. Lauterbach, Babler...
09:05 | Leser Kommentar
zu 06:14 .... Herr Thomas Bachheimer, vielleicht liege ich falsch,, aber kann es sein, dass die Notenbanken gar keine Lösung in unseren Sinne, wollen? Im herrschenden System haben wir ein fatales Kreditsystem. Und genau das ist das Geschäft der Banken: je mehr Kredite in den Umlauf kommen, desto mehr an Sicherheiten kassieren sie , neben den Zinsen. Das Geldsystem ist so konzipiert, dass keine Wirtschaft der Welt, die Zinskosten ab einen bestimmen Punkt und Höhe, nicht mehr erwirtschaftbar sind. Das Wirtschaftswachstum reicht in der Summe nicht mehr aus. Ich glaube, dass wir diesen Punkt bereits überschritten haben, da die Verschuldungen, systembedingt, schneller steigen, als die Wirtschaftsleistung.
Die Notenbanken haben sicher die Absicht, stets mehr Geld in den Umlauf zu bringen, aber auch das System noch längere Zeit am Laufen zu erhalten. Die Zeit arbeitet für sie!
11:59 | Leser Kommentar
Frage: Who owns the FED? Wer hat den Laden gegründet? Ich meine mit dieser Frage nicht die dem Pöbel präsentierte Antwort... Wessen Interessen dient der Laden?
Auf den Pförtner im Laden trifft der Vergleich mit dem dreijährigen Buben sicherlich zu, auch auf die meinsten anderen Personen im nicht wirklichen Führungsbereich (Bei Organisationen wie z.B. den Freimaurern gibt es entsprechend auch verschiedene Grade der Einweihung, wobei unteren Rängen sicherlich auch den der obersten Ränge widersprechende "informationen" erhalten könnten). Aber...
08.06.2026
17:19 | tkp: Wo bleibt das digitale Zentralbankgeld?
Anders als in früheren Jahren diskutiert der Mainstream in Jahr 2026 die umstrittenen CBDC (Central Bank Digital Currency) kaum. Das die Schlagzeilen verschwinden, ist auffällig. Viele Länder haben ihre Projekte gestoppt, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich meldet Skepsis an. Keine Titelseiten über den kommen digitalen Euro, keine Essays über die große Notwendigkeit des digitalen Zentralbankgeldes. Was bis vor kurzem ein ziemlich übliches Thema gewesen ist, hat sich im Jahr 2026 auffällig verflüchtigt. Nicht nur das: die wenigen Berichte, schlagen auch einen neuen Ton an.
So schreibt die Bank Santander aktuell in einer Analyse: „Ist ein digitaler Euro für die monetäre Souveränität notwendig? Eine Neubewertung der CBDC-Debatte“ In Artikel diskutiert man einen Bericht des Centre for Economic Policy Research (CEPR) mit dem Titel „Central bank digital currency and monetary sovereignty“ auf. Darin heißt es abschließend (Hervorhebung TKP):
Der digitale Euro ist offenbar in derselben Schublade gelandet wie die Impfpflicht, die Heizhammer-Ideen und andere 'alternativlose' Projekte. Plötzlich will sich keiner mehr daran erinnern, wer es unbedingt haben wollte. JE
29.05.2026
16:32 | euractiv: Bulgarien steuert Monate nach dem Euro-Beitritt auf das EU-Defizitverfahren zu.
SOFIA – Bulgarien soll am Mittwoch, nur wenige Monate nach seinem Beitritt zur Eurozone, in das EU-Defizitverfahren aufgenommen werden, sagte Ministerpräsident Rumen Radev am Freitag. Radev warf der vorherigen Mitte-Rechts-Regierung vor, die Finanzdaten manipuliert zu haben, um Bulgariens Beitritt zur Eurozone am 1. Januar 2026 zu sichern, nachdem ein erbitterter politischer Kampf darüber entbrannt war, ob das Land die Konvergenzkriterien erfülle.
„Sie haben gelogen, um Bulgarien in den Euro zu drängen“, sagte er am Freitag nach seiner Rückkehr aus Brüssel gegenüber Reportern. Radev kam im Mai an die Macht, nachdem seine linkspopulistische Partei „Fortschrittliches Bulgarien“ die Wahlen im April gewonnen und damit Bulgariens erste absolute Mehrheit seit drei Jahrzehnten errungen hatte.
Kommentar des Einsenders
...in den Euro "reingelogen" aufgrund von geschönten Fiscal-Daten - kennt "der Norden" bereits seit dem Fall Griechenlands... - und schon droht den Bulgaren Unbill und ein Defizitverfahren...! Ist an sich völlig egal - wenn es die Bürger nicht mehr "da'brennen", brennen es wieder die Deutschen oder Österreicher... Der Euro ist kaputt, macht die Euro-Länder kaputt, die Schuldenorgie der EU gibt dem Ganzen den Rest und selbst der digitale Euro wird das EZB-Zentralbank-Chaos nicht mehr retten...! ...und mit der Bilanzerweiterung über Ukraine, Albanien und Moldawien nimmt der Flächenbrand noch mehr an Fahrt auf bis der Turm zu Frankfurt niederbricht...
Kaum im Euro, schon im Defizitverfahren. Das muss diese europäische Hochgeschwindigkeitsintegration sein. JE
16:32 | cbsnews: Das Finanzministerium erwägt die Einführung eines 250-Dollar-Scheins mit Trumps Bild.
Das Finanzministerium erwägt die Ausgabe eines 250-Dollar-Scheins mit dem Konterfei von Präsident Trump, allerdings würde eine solche Banknote eine Änderung des Bundesgesetzes erfordern, sagte ein Behördenvertreter gegenüber CBS News. Die Entwicklung des Gesetzesentwurfs, zuerst berichtete über die die Washington Post am Donnerstag , ist eine Reaktion auf einen Gesetzesvorschlag des republikanischen Abgeordneten Joe Wilson aus South Carolina aus dem vergangenen Jahr, teilte das Ministerium mit.
Finanzminister Scott Bessent sprach am Donnerstag in einer Pressekonferenz im Weißen Haus über den 250-Dollar-Schein. „Aktuell darf auf US-Banknoten keine lebende Person abgebildet sein, und die Banknote muss den Schriftzug ‚In God We Trust‘ tragen“, sagte er. „Es liegt derzeit ein Gesetzesentwurf im Repräsentantenhaus und im Senat vor, der diese erste Voraussetzung ändern soll, sodass eine lebende Person, Donald J. Trump, auf dem 250-Dollar-Schein abgebildet werden könnte.“
„In God We Trust“. Darunter dann Trump. Damit sind die Zuständigkeiten endlich klar geregelt.... .
Und vor allem praktisch, denn dann kann man künftig Inflation, Personenkult und Staatsverschuldung auf einem einzigen Geldschein darstellen. JE
16:32 | fmw: EZB wird Zinsen am 11. Juni erhöhen – die Indizien verdichten sich immer mehr
In der Pressekonferenz von Christine Lagarde am 30. April konnte man zwischen den Zeilen raushören, dass die Tendenz bei der EZB Richtung steigender Zinsen geht. Denn die Inflation in der Eurozone steigt wegen dem Iran-Krieg spürbar an, zuletzt auf 3,0 %. Aber es gibt aktuell mehrere Indizien, die klar darauf hindeuten, dass die Zinsen während der nächsten regulären Entscheidung der EZB am 11. Juni erhöht werden.
Zuerst wird Benzin ins brennende Haus gepumpt nur um diesen Großbrand dann mit einme Wasserglas zu löschen.
Hat no nie funktioniert, wird auch diesmal nicht funktionieren, zumal die camouflierenden Maßnahmen (NOCH) effektiver sind als die Zinserhöhungen. Verstecken ist besser als Reagieren, weils fürs Reagieren schon zu spät ist. TB
27.05.2026
12:03 | GS: Ein Wirbelwind aus Staub und Dollars: Die Anleihekrise hat begonnen!
Bereits am 5. Mai warnte ich in einem Artikel mit dem Titel "Auf dem Weg zum Anleihemarkt ist etwas Seltsames passiert", dass auf dem Anleihemarkt erste Anzeichen für große Schwierigkeiten zu erkennen seien. Darin wies ich auf folgende gefährliche Entwicklungen am Anleihemarkt hin: "Die ungewöhnlichen vertikalen Ausschläge deuteten auf plötzliche, massive Bewegungen eines massiven Wales am US-Anleihemarkt hin …" Dann zitierte ich Hal Turner, der genau am Tag vor meinem Leitartikel gesagt hatte:
"Auf den Märkten für US-Staatsanleihen geschieht etwas sehr Merkwürdiges – und SEHR Ernstes. Die Renditen der 2-jährigen, 5-jährigen, 20-jährigen und 30-jährigen Anleihen haben heute mehrmals plötzliche und dramatische Sprünge um 40 Basispunkte verzeichnet… Zunächst dachten die Leute, dies könnte ein Datenfehler sein. Aber es passierte immer wieder. Nun herrscht allgemein Einigkeit darüber, dass ein SEHR GROSSER Anleihebesitzer US-Staatsanleihen ABGESTOSSEN hat und es ihm egal ist, wer das sieht… Der allgemeine Konsens lautet, dass der Verkauf der Anleihen den Renditesprung auslöst (da der Verkauf solcher Anleihen dem Markt signalisiert, dass sie nun riskanter sind), aber fast sofort 'kauft' jemand anderes diese Anleihen, wodurch die Rendite wieder auf ein normales Niveau zurückkehrt.
Jahrzehntelang hieß es: US-Anleihen seien der sicherste Hafen der Welt. Jetzt wirkt der sichere Hafen eher wie ein sinkendes Kreuzfahrtschiff, bei dem China und Japan heimlich schon die Rettungsboote aufblasen. Die Fed druckt im Hintergrund panisch weiter Geld, damit keiner merkt, wie nervös die großen Gläubiger inzwischen werden. Und während Don weiter Kriege, Defizite und Weltpolizei mimt, beginnt der Rest der Welt langsam zu fragen, ob man wirklich noch Billionen in ein Imperium stecken sollte, das finanziell inzwischen aussieht wie ein Hedgefonds mit Atomwaffen. JE
26.05.2026
15:56 | UCN: Wenn der Dollar fällt … dann gibt es immer noch den Stablecoin
Die amerikanische Welthegemonie beruht mindestens ebenso sehr auf Amerikas finanzieller wie auf seiner militärischen Macht. Würde die Nachfrage nach Dollars und amerikanischen Staatsanleihen zusammenbrechen – was durchaus passieren könnte –, wäre das das Ende des amerikanischen Weltreichs. Deshalb hat Washington einen Plan B entwickelt: den Stablecoin. Diese privatisierte Kryptowährung soll nach dem Willen der politischen Kreise um Trump zum Herzstück des Finanzsystems der Zukunft werden.
Die Aufrechterhaltung eines Weltreichs ist teuer. Die USA finanzieren ihre gigantischen Ausgaben durch Steuern – und durch Schulden. Letzteres geschieht durch die Ausgabe von Staatsanleihen, sogenannten Treasuries. Die Frage ist, wie lange insbesondere ausländische Akteure noch bereit sind, diese amerikanischen Schuldtitel zu kaufen. Die amerikanischen Haushaltsdefizite steigen weiter an, und die Staatsverschuldung wächst unaufhaltsam – derzeit auf fast 40 Billionen Dollar. Das sind 300.000 Dollar pro Haushalt. Amerikanische Haushalte und Unternehmen haben zusammen außerdem noch rund 40 Billionen Dollar Schulden – zusätzlich zur Staatsverschuldung.
Stablecoins sind im Grunde der letzte Trick des fallenden Imperiums. Aus Luftgeld wird App-Geld und aus Staatsverschuldung plötzlich „Innovation“. Das ganze System schreit längst schon nach Insolvenz … aber solange das Ponzi-Schema hübsch genug verpackt ist, nennt man das in Washington halt „Zukunft des Finanzsystems“. JE
23.05.2026
06:07 | fmw: Fed-Zinsen: Eine Erhöhung bis Jahresende eingepreist dank aktueller Aussage
Seit 16:12 Uhr preisen die Swap-Märkte eine volle Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte bei der Federal Reserve (Fed) bis Jahresende vollständig ein. Wer hätte das gedacht. Das dürfte Trump gar nicht gefallen, zumal der neue Fed-Chef Kevin Warsh – Trumps Kandidat – gerade heute seinen Dienst beginnt. Und Trump will endlich rasch sinkende Zinsen sehen. Aber die wird er vermutlich nicht bekommen, denn Warsh kann bei der Fed nicht als Alleinherrscher durchregieren.
Inflation und Ölpreis im/nach dem Iran-Chaos erinnern uns alle höflich daran, dass die Realität keine Wahlkampfveranstaltung ist. Kevin Warsh kommt damit in die ungmiatliche Lage, entweder Trump zu enttäuschen oder den Dollar zu opfern – eine Art geldpolitisches „Sophie’s Choice“ für Republikaner. Die Pointe ist: Jahrzehntelang hat man uns (aber b'sonders den Amis) erzählt, Schulden seien Wohlstand und Gelddrucken Wachstum - jetzt entdeckt man überrascht, dass selbst die Druckerpresse irgendwann höhere Zinsen verlangt als der Capo von Chicago Süd Schutzgeld.TB
20.05.2026
17:20 | r24: Tschechien erteilt dem Euro eine knallharte Absage
Die tschechische Regierung beendet das bürokratische Theater rund um die Einführung der EU-Gemeinschaftswährung. Ministerpräsident Andrej Babiš strich den jährlichen Evaluierungsbericht zur Euro-Tauglichkeit aus dem Programm. Prag stellt sich damit schützend vor die eigene Bevölkerung, die den Euro ohnehin strikt ablehnt.
Die tschechische Bevölkerung lehnt die Einführung des Euro mehrheitlich ab. Entsprechend sieht die Regierung des Landes keine Notwendigkeit, sich über irgendwelche Regulatorien und bürokratischen Maßnahmen den Kopf zu zerbrechen. „Es ist sinnlos“, stellte Ministerpräsident Andrej Babiš unmissverständlich klar. Sein Kabinett hat nicht die geringste Absicht, das Land in das Euro-Korsett zu zwingen. Eine ständige Nabelschau zur angeblichen „Euro-Reife“ sei reine Zeitverschwendung. Man werde das Thema einfach ignorieren – frühestens im ersten Quartal 2030 dürfe sich eine zukünftige Regierung wieder damit befassen.
Kommentar des Einsenders
Konsequent und vernünftig! Der Sargnagel für die EUro-Länder und letzte Erpressungsnote gegenüber Brüssel/Frankfurt vor dem schleichenden Niedergang! Aus der EU können Länder austreten, aus dem EURO gibt es keine Möglichkeit des Austritts. Mitgefangen, mitgehangen... bis zum Knall!
Manche Länder lernen offenbar noch aus den Fehlern anderer. JE
07:26 | oe24: "Ich beneide niemanden" - Kocher über schwierige Budgetlage
Österreich stöhnt unter der Teuerung und die Wirtschaft kommt einfach nicht in die Gänge. Im ZiB-2-Interview stellte sich Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher den Fragen von Armin Wolf. Die Aussichten für die Geldbörsen der Österreicher bleiben extrem ungemütlich.
Kocher beneidet niemanden, der das Budget sanieren muss? Verständlich. Jahrelang hat die Politik den Staatshaushalt behandelt wie ein All-inclusive-Buffet mit "g'fundener Kreditkarte" – und jetzt wundert man sich, dass plötzlich die Rechnung gebracht wurde.
Österreich betreibt inzwischen Hochleistungs-Keynesianismus: Schulden machen wie Argentinien, aber so tun, als ob man die Stabilität der Schweiz der 80er-Jahre innehätte. TB
16.05.2026
11:42 | apnews: Powells Vermächtnis bei der Fed wird von seiner Fehleinschätzung der Inflation und seinem Widerstand gegen Trump geprägt sein.
Als Jerome Powell vor acht Jahren als Vorsitzender der Federal Reserve vereidigt wurde , befürchteten Ökonomen, dass Inflation und Zinssätze zu niedrig seien und dass zu wenige Amerikaner Arbeit hätten . Nach acht turbulenten Jahren und dem Ausscheiden Powells aus dem Amt hat sich die US-Wirtschaft grundlegend gewandelt: Die Inflation schoss nach der Pandemie in die Höhe und liegt seit über fünf Jahren über dem Zielwert der Fed von 2 %, was die Wähler verärgert und Mieten, Autos und Lebensmittel sank immer unerschwinglicher macht. Der Leitzins der Fed erreichte 2023 ein Zwei-Jahrzehnte-Hoch, obwohl die Arbeitslosigkeit auf ein 50-Jahrzehnt-Tief .
Powell ließ sich dabei nicht von den unerbittlichen persönlichen Angriffen von Präsident Donald Trump mitreißen, die nur wenige Monate nach seiner Ernennung begannen. Im Januar wehrte er sich jedoch gegen eine beispiellose Untersuchung des Justizministeriums und gehörte damit zu den wenigen hochrangigen Beamten in Washington, die sich dem Weißen Haus unter Trump entgegenstellten.
Die größte Falschgeldbude der Welt verabschiedet ihren Chef.... Acht Jahre lang Geld gedruckt, Inflation „vorübergehend“ genannt, Immobilien und Lebensmittel explodieren lassen… und am Ende feiern sie sich dafür, dass der komplette Laden nicht völlig implodiert ist.
Wall Street nennt das dann „soft landing“.
Der normale Bürger nennt es:
300 Euro für einen Wocheneinkauf. JE
15.05.2026
14:48 | ET: Neuer US-Zentralbankchef Warsh tritt Amt an
Der neue Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, tritt das Amt am Freitag an. Der 56-Jährige ist der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump, der von der Fed weitere Zinsschnitte fordert. Der neue Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, tritt das Amt am Freitag an. Der Senat in Washington hatte den 56-Jährigen am Mittwoch für vier Jahre an der Spitze der Federal Reserve (Fed) bestätigt. Warsh ist der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump. Er folgt Jerome Powell nach, der acht Jahre lang Fed-Chef war. Warsh hat einen Kurswechsel der Fed angekündigt. Zugleich hat er zugesagt, die Unabhängigkeit der Notenbank gegen Einflussnahme aus dem Weißen Haus zu verteidigen.
dazu passend mmnews: Warren Buffett: Der Dollar kann zur Hölle gehen
Am 7. Mai machte ein Satz von Warren Buffett erneut die Runde. Der Satz ist kurz, hart und für Sparer unangenehm: Berkshire wolle nichts besitzen, das in einer Währung bewertet werde, die „wirklich zur Hölle geht“. Warren Buffett, 95 Jahre alt, ist der Baumeister von Berkshire Hathaway, einem börsennotierten Konzern mit mehr als einer Billion Dollar Börsenwert. Anleger können dort ganz normal über Aktien einsteigen. Buffett ist kein Marktschreier. Er verkauft keine Panik. Er redet langsam, denkt lange und kauft nur, wenn andere nervös werden. Genau deshalb wirkt seine Warnung so stark. Wenn so ein Mann beim Dollar das Wort „Hölle“ benutzt, sollte man nicht gelangweilt zur Tagesordnung übergehen.
Der größte Geldfälscherring der Welt bekommt einen neuen Chef. In anderen Branchen nennt man Geld aus dem Nichts drucken Betrug. Bei der Fed gibt’s dafür Pressekonferenzen und Applaus von der Wall Street. JE
09.05.2026
11:55 | compact: Bargeld: Nur noch 50 Prozent zahlen damit
Neue Zahlen belegen: Das Ende des Bargelds kommt schleichend daher. Auch in Deutschland. Warum der Verlust von Scheinen und Münzen unsere Freiheit bedroht, stellt Max Otte in seinem Aufklärungsbuch „Rettet unser Bargeld“ herausragend dar. Wichtig! Hier mehr erfahren.
Bedenklich: Scheine und Münzen verlieren in Deutschland rasant an Bedeutung. Eine neue Untersuchung des Kölner EHI Retail Institute zeigt: 2025 wurde fast die Hälfte aller Einkäufe bargeldlos abgewickelt. Die jahrzehntelange Vorliebe der Deutschen für Scheine und Münzen kippt. 2025 wurden 48 Prozent aller Einkäufe in Deutschland ohne Bargeld beglichen. Das ist ein trauriger Rekordwert. Zu diesem Ergebnis kommt diese Studie, die auf einer Befragung von rund 500 Unternehmen mit insgesamt 125.000 Geschäften fußt.
Der Spaziergänger:
„Der Verlust des Bargelds ist kein harmloser Trend.“…
Richtig! Das haben viele leider immer noch nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass es an der Supermarktkassa - angeblich - etwas schneller geht…. So wie es beim Pfandschabernack nicht darum ging, dass irgendwo - angeblich - ein paar Plastikflaschen weniger herumliegen. So wie es bei der Spritzendrangsalierung nicht darum ging, dass wir geschützt u. gesund 120 Jahre alt werden sollten etc. etc. Es werden immer nur neue Märkte aufgemacht und aufgezwungen, praktischerweise meist kombiniert mit überbordenden Überwachungsmöglichkeiten und „alternativlosen“ Verpflichtungen (=Freiheitsberaubungen).
Früher hat der Staat nur dein Einkommen besteuert. Die nächste Evolutionsstufe ist dann offenbar: dein Frühstück, deine Flugreise und dein Bierkonsum in Echtzeit überwachen... Der digitale Euro wird verkauft wie eine bequeme Innovation, bedeutet aber „Herzlichen Glückwunsch, Ihre Wallet wurde wegen klimaschädlichen Kaufverhaltens, kritischen Fragen, den falschen Kontakten, dem unzureichenden Impfstatus... vorübergehend eingefroren.“
Und natürlich heißt es heute noch: „Bargeld bleibt erhalten.“
Genau wie damals: „Der Impfpass kommt sicher nicht.“ JE
04.05.2026
09:05 | tkp: Der Euro hat Südeuropa zerstört: Griechenland offenbart Scheitern einer Währungsideologie
Brüssel feiert wieder einmal. In den Hochglanzberichten der EU-Institutionen wird Griechenland als Erfolgsgeschichte gefeiert. Man spricht von „Wachstum“, moderaten Lohnsteigerungen und einer „stabilisierten“ Finanzlage nach Jahren harter Austerität. Die üblichen Sonntagsreden der EU-Kommission klingen nach Erfolg. Doch die Realität für die Menschen vor Ort sieht völlig anders aus.
Der Euro war für Südeuropa wie ein Maßanzug, genäht für Deutschland und getragen von Griechenland und anderen. Da hat der Einheits-Mao-Anzug den Chinesen wesentlich besser gepasst als die Einheitswährung den Europäern. Erst hat man ihnen billige Kredite gegeben, dann die Luft abgedreht und sich über die Schulden gewundert. Brüssel hat das Ganze als „Solidarität“ verkauft – vermutlich mit derselben Kreativität, mit der man Defizite schönrechnet. Am Ende blieb von der großen Währungsvision nur eines übrig: Arbeitslosigkeit, Inflation und geringes bis überhaupot kein Wirtschaftswachstum. Derweilen macht man sich in Brüssel keine Sorgen, denn immer, wenn es nicht funktioniert, wird einfach der "Problemlöser" Nummer eins eingesetzt: noch mehr Europa. TB
27.04.2026
14:47 | derstandard: Wero: Was das europäische Zahlungssystem schon kann
Dieser Tage ist viel von "digitaler Souveränität" die Rede. Doch Lösungen, die außerhalb Europas entwickelt wurden – insbesondere in den USA – sind so weitverbreitet, dass sich ihre Ablöse schwierig gestaltet. Das zeigt sich auch im Zahlungsbereich. Geht es um das komfortable Überweisen von Geld an Freunde oder Offline- und Onlinehändler, dominieren Lösungen wie Paypal, Apple Pay und Google Pay auch in der "alten Welt". Einzig der schwedische Anbieter Klarna ist zumindest beim Internetshopping gut vertreten.
An Lösungen mangelt es prinzipiell nicht, doch diese sind meist regional begrenzt. In Nordeuropa vertraut man auf "Mobile Pay", in den Niederlanden auf "iDEAL". In Schweden setzt man beim mobilen Bezahlen oft auf Swish. Eine grenzüberschreitende Alternative formiert sich aber seit 2024 eine Alternative namens Wero. Sie soll den komfortablen Geldtransfer per App von Person zu Person, aber auch das Bezahlen in Geschäften und Online ermöglichen. Doch wie weit ist man bisher gekommen?
Kommentar des Einsenders
Doch dass der Österreich-Start schon bevorstehe in Konkurrenz zu den big playern wie apple, paypal&co läßt vermuten, ähnlich dem "Kaufhaus Österreich" als "Konkurrenz" zu Amazon&Co - einen erneuten Knieschuss und halbgaren Dienst, um wieder einmal seine "Vorherrschaft" zu demonstrieren...!? Mit einer kaputten "Währung" wie dem Euro... Da sollten vorher noch gänzlich andere Problemstellungen behoben werden, als "Bilanzverlängerungen" auf Digitalbasis!
Das ist wie wenn jemand „Unabhängigkeit!“ schreit und gleichzeitig den Schlüssel zum eigenen Haus den Amerikanern gibt, inklusive Cloud-Act-Hintertür. Europäische Souveränität: lautstark angekündigt, stillschweigend an US-Konzerne outgesourct. Brüsseler Politik in Reinform JE
18:44 | Leserkommentar
Es hatte das DUO von DE: Giropay und AT mit EPS gegeben (gleiche Datenbasis und Schnittstellen, siehe Link unterhalb)
Während EPS noch einwandfrei funktioniert (teilweise auch bei Internationalen Firmen) haben die Deutschen Girpay aufgegben und setzen auf WERO.
Dabei ist das EPS System genial: Der Händler schickt einem zum Zahlungsdienstleister, man wählt seine Bank und kommt in "sein eigenes gewohntes" Telebanking, mit vorausgefüllten Daten und muß diese Überweisung, genau wie jede normale Überweisung freigeben.
Der Händler bekommt die Überweisung sofort mit und kann somit die Ware(n) sofort versenden.
LINK EPS/Giropay: https://www.oberbank.at/giropay
06:11 | exxpress: Ab 3.000 Euro sind Sie nicht mehr anonym: Neue Bargeld-Regel trifft Millionen
Ab 2027 greift in der Europäischen Union eine neue Bargeld-Regel, die den Zahlungsverkehr spürbar verändert. Künftig gilt eine einheitliche Obergrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen im geschäftlichen Bereich. Alles darüber hinaus ist dann nicht mehr erlaubt. Die Entscheidung wurde bereits 2024 fixiert, jetzt wird sie Schritt für Schritt umgesetzt, schreibt Focus.
Dass die Entwicklung der individuellen wirtwschaftlichen Freiheit in der EU eine besongriserregende ist, wissen wir alle. Aber dass demnächst vielleicht 8-jährigen Ungemach droht, weil ihre Sparschweine die Bargeldobergrenze durchbrechen, bereitet uns aber große Sorgen! TB
26.04.2026
06:22 | exxpress: Vögel auf Geldscheinen? EZB entscheidet über Motive für neue Euro-Scheine
Seit 2002 sind die aktuellen Euro-Scheine im Umlauf. Nun soll das Geld ein modernes Update erhalten. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, will die EZB sicherstellen, dass Banknoten auch künftig effizient, sicher und für alle Menschen leicht nutzbar bleiben. Gleichzeitig soll ihre Herstellung umweltfreundlicher werden – etwa durch neue Materialien und Produktionsverfahren.
Jaaa das ist ganz gut - back to nature. nachdem wir uns ja ziemlich stark zurückbewegen und wir in Bälde Schneckenhäuser und Eier tauschen werden (müssen), leiten die merkwürdigen Vögel von der EZB mit ihren "Geld(bruuuhahah)"-Scheinen visuell diese Entwicklung ein. Ist schliesslich historisch erprobt, hat die EZB in der ersten Serie ja immerhin antike Gebäude präsentiert um zu indizieren, dass man Europa in einen Trümmerhaufen verwandeln würde - mission completed. Und jetzt gehts in die Steinzeit. TB
13:18 | Leserkommentar
Meine Vorschläge für Vogel-Motive:
500 € : Der Pleitegeier
200 €: Der Basstölpel
100 €: Die Nebelkrähe
50 €: Das Backhendl
20 €: Die gebratene Taube
10 €: Das Osterei
5 €: Hühnerdreck
15:38 | Leserkommentar
"vögeln auf Geldscheinen"
Endlich mal eine innovative Idee. Wenn der Stapel hoch genug ist, wird es auch schön weich und bequem dabei...
23.04.2026
09:43 | RMX: Magyar sagt, Ungarn werde bis 2030 dem Euro beitreten, aber um welchen Preis?
Der designierte ungarische Ministerpräsident Péter Magyar plant den Beitritt zur Eurozone im Jahr 2030, doch bis dahin muss das Land möglicherweise schmerzhafte Sparmaßnahmen durchstehen. Gleichzeitig wirbt Magyar mit umfangreichen Ausgaben für verschiedene Programme. Wie hoch müssen die Sparmaßnahmen für die ungarischen Bürger ausfallen? Mindestens 3-4 Billionen Forint, umgerechnet 8-11 Milliarden Euro, so Világgazdaság . Während Tiszas Wahlkampagne sprach der spätere Finanzminister András Kármán ebenfalls über einen Beitritt Ungarns zur Eurozone und bezeichnete diesen Schritt als wirtschaftlich rational, da er Stabilität und Vorhersehbarkeit für Unternehmen und Menschen bieten und sie vor unvorhersehbaren Schwankungen des Forint bewahren würde.
Weder Kármán noch Magyar erwähnten die für den Wechsel zum Euro erforderlichen Sparmaßnahmen. Zu den Beitrittsbedingungen der Eurozone gehören: eine Schuldenquote von 60 Prozent des BIP, eine Inflationsrate, die nur 1,5 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der drei Länder mit der niedrigsten Inflation liegt, langfristige Zinssätze, die maximal 2 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der drei leistungsstärksten Mitgliedstaaten liegen, und ein stabiler Wechselkurs.
Erst Orbán weg, dann die Souveränität gleich hinterher....
Euro als Stabilitätsanker… klingt immer voll super, bis man merkt, dass man sich damit die eigene Geldpolitik elegant selbst entsorgt und am Ende sitzt man da wie alle anderen Kandidaten vor Ungarn… hoch verschuldet, schön angepasst und komplett abhängig von Brüssel… Aber Hauptsache „Vorhersehbarkeit“… nämlich dass es teurer wird… für alle… außer die, die das beschlossen haben… JE
04:51 | cmc: Ex-Treasury Secretary Paulson Urges Emergency Plan for US Treasury Market Crash
Der ehemalige Finanzminister Henry Paulson hat die US-Behörden aufgefordert, einen Notfallplan für einen möglichen Einbruch der Nachfrage nach US-Staatsanleihen auszuarbeiten. In einem Gespräch mit Bloomberg am Donnerstag erklärte Paulson, der Plan müsse „zielgerichtet und kurzfristig“ sein und bereitstehen, bevor eine Krise eintritt. „Wenn es soweit ist, wird es heftig werden, also müssen wir uns auf diesen Fall vorbereiten“, sagte er.
Die Staatsverschuldung der USA beläuft sich derzeit auf über 39 Billionen Dollar, und Ökonomen warnen seit langem vor einem möglichen „Teufelskreis“, in dem steigende Schuldenstände Investoren dazu veranlassen, höhere Renditen für Staatsanleihen zu verlangen. Höhere Renditen erhöhen die Zinszahlungen für bestehende Schulden und vergrößern das Haushaltsdefizit weiter. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen liegt derzeit bei 4,3 %.
Dass der überhaupt noch seinen Mund aufmacht in puncto Rettungen. Vor der Finanzkrise hat er zuerst Bear Sterns gerettet nur um nachher Lehman Brothers und mit ihr fast die ganze Welt in den Abgrund zu reissen. 2erlei Maßstäbe angelegt.
Insgesamt hat er (trotz Lehman Pleite) das Wohlergehen der Banken über jenem der Bürger gestellt - könnte diese "Sympathie" auch Motivation für diesen "Rettet den Treasury Market"-Csll sein? TB
20.04.2026
12:14 | einfache-standards: Es droht eine neue Eurokrise – Bulgarien und Kroatien
Kroatien und Bulgarien sind mittlerweile dem Euro beigetreten allerdings zeichnet für beide Länder eine Wiederholung der Euro-Krise ab. Genauso wie beim letzten mal ist es die Entwicklung Preise die den Löhnen im Verhältnis zur Produktivität in den jeweiligen Volkswirtschaften die Ursache. Die Eurozone ist von enormen Außenhandels- und Leistungsbilanzungleichgewichten geprägt. Einzelne Länder wie zum Beispiel Deutschland haben große Außenhandels- und Leistungsbilanzüberschüsse. Und andere Länder wie zum Beispiel Frankreich oder Griechenland haben große Außenhandels- und Leistungsbilanzdefizite.
Diese Außenhandels- und Leistungsbilanzungleichgewichte haben Einfluss auf die Volkswirtschaften der betreffenden Länder. Länder mit Außenhandelsüberschüssen sind zu wettbewerbsfähig und produzieren mehr als sie selbst konsumieren. Sie leben folglich unter ihren Verhälntnissen. Dazu kommt dass Außenhandelsüberschüsse zu einem übermäßigen Wachstum der industriellen Produktion führen da dessen Güter besonders mobil und daher für den Außenhandel geeignet sind.
Länder mit Außenhandelsdefiziten dagegen sind zu wenig wettbewerbsfähig und konsumieren mehr als sie selbst produzieren. Sie leben folglich über ihren Verhälntnissen. Außenhandelsdefizite führen zu einem stagnieren oder schrumpfen der industriellen Produktion da dessen Güter besonders mobil sind aber von Importen verdrängt werden. Des Weiteren führen Außenhandelsdefizite zu Finanzierungsproblemen, da mehr Geld aus dem Land abfließt als zurück.
Der Euro ist keine Gemeinschaftswährung, sondern eine ökonomische Zwangsjacke, maßgeschneidert für Exportgiganten und viel zu eng für den Rest. Wer nicht reinpasst, wird halt passend gemacht, notfalls mit Rezession, Arbeitslosigkeit und moralischen Belehrungen aus Brüssel. JE
18.04.2026
10:43 | heute: EU-Gesetz: So viel Bargeld darfst du ab 2027 haben
Bargeld bleibt zwar erlaubt, aber in der EU wird es ab Mitte 2027 deutlich strenger kontrolliert. Mit dem neuen EU-Geldwäschepaket verschärft die Europäische Union die Regeln für Bargeldzahlungen im geschäftlichen Bereich massiv. Konkret bedeutet das: Wer im Geschäftsverkehr mehr als 10.000 Euro bar bezahlen will, darf das künftig nicht mehr. Ein Auto beispielsweise mit Bargeld zu kaufen, ist also nur noch bis zu dieser Summe möglich. Wie inside-digital.de berichtet, müssen Käufer bereits ab 3.000 Euro ihre Daten angeben. Das dient laut EU der späteren Rückverfolgbarkeit – falls Behörden wissen wollen, wer was gekauft hat.
dazu passend: Wir erheben Programmbeschwerde bei ZDF-Intendant Norbert Himmler
Die letzten Wochen haben wir mit Nachdruck daran gearbeitet, eine hochqualifizierte Programmbeschwerde an das ZDF auszuarbeiten. Federführend dabei war Hakon von Holst, der die Bargeld-Petition www.bargelderhalt.eu mit mir zusammen ins Leben gerufen hat. Auf 40 Seiten mit mehr als 130 Quellenangaben sezieren wir den manipulativen ZDF-Artikel. Wir entlarven Falschaussagen und zeigen die harten Fakten auf, die unter den Tisch gefallen sind, aber in einen Faktencheck zwingend hineingehören. Die katastrophale Situation des Bargelds wird spürbar.
"EU-Überwachungsstaat" – Wut über neue Bargeld-Regel
Die EU verschärft die Gangart im Kampf gegen Geldwäsche. Mit einem neuen Maßnahmenpaket kommen ab Juli 2027 spürbare Änderungen auf Verbraucher und Unternehmen zu. Die größte Änderung ist eine neue Bargeld-Obergrenze: Künftig dürfen bei gewerblichen Zahlungen maximal 10.000 Euro bar bezahlt werden. Betroffen sind etwa größere Anschaffungen wie Autos oder Immobilien. Private Geschäfte zwischen Privatpersonen bleiben von dieser Regelung ausgenommen. Hinzu kommt, dass bei Barzahlungen von 3.000 Euro künftig Daten der Käufer erfasst werden. Ziel ist es, Geldflüsse besser nachvollziehen zu können.
Der Spaziergänger:
Die Richtung ist vorgegeben u. wenn sich „alle“ einig sind, dass es sich „alternativlos“ so „entwickeln“ muss oder gar zum Vorteil für den Bürger sei, dann sehen das die („geförderten“) Medien natürlich auch so u. Hrn. Stützle gebührt höchste Anerkennung für seine Bemühungen.
17.04.2026
04:29 | fmw: Steigende Zinsen? EZB-Rat öffnet Tür für Zinserhöhung im April
Die Zinsen rücken erneut in den Mittelpunkt der geldpolitischen Debatte, nachdem die EZB angesichts wachsender Unsicherheiten eine Zinserhöhung im April nicht ausschließt. Hintergrund ist der Iran-Konflikt, der über steigende Energiepreise direkten Einfluss auf Inflation und Konjunktur nimmt. Bundesbankpräsident Joachim Nagel verweist dabei auf die hohe Datenabhängigkeit der nächsten Entscheidung. Für die Märkte entsteht daraus ein Spannungsfeld zwischen Inflationsrisiken und konjunkturellem Gegenwind, das die weitere Entwicklung der Zinsen maßgeblich prägen dürfte.
Die EZB glaubt echt, sie könne mit ein paar Basispunkten den Ölpreis aus dem Persischen Golf zinsmäßig erschlagen – als würde man einen Brand mit an Thermostat regulieren? Wenn Energieknappheit die Inflation antreibt, hilft kein Zinsschritt, sondern nur Physik und vielleicvht a bissl echte Vernunftpolitik auf Augenhöhe. Aber Zentralbanken verwechseln seit Jahren Geldpolitik mit Allmacht. TB
08.04.2026
08:14 | JF: Berlin will es Geschäften verbieten, nur Bargeld anzunehmen
80.000 Betriebe in Berlin akzeptieren nur Bargeldzahlungen. Das ärgert den CDU-SPD-Senat von Kai Wegner. Über die „Bundesratsinitiative Digitale Bezahlung“ will er das nun deutschlandweit verbieten lassen. Die Bundesregierung verfolgt das gleiche Ziel.
BERLIN. Auf einer Koalitionsklausur am übernächsten Wochenende will der Berliner Senat aus CDU und SPD eine Bundesratsinitiative beschließen, um es Geschäftsinhabern zu untersagen, ausschließlich Bargeld anzunehmen. Allein in der Hauptstadt gibt es laut Finanzsenator Stefan Evers (CDU) 80.300 Unternehmen, die sich digitalen Zahlungssystemen verweigern. Das sei nicht transparent und müsse geändert werden. Berlin will es daher bundesweit zur Pflicht machen, dass Kunden auch per Karte oder mit ihrem Handy bezahlen können. Das Kabinett des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) sieht das als Kampf für „mehr Kundenfreundlichkeit“. Außerdem solle es einen fairen Wettbewerb der Zahlungssysteme geben und Steuerhinterziehung verhindert werden. Nach Schätzungen der Deutschen Steuergewerkschaft und des Bundesrechnungshofs entgehen dem Staat durch Barzahlungen mehr als 15 Milliarden Euro Steuern pro Jahr.
Kommentar des Einsenders
"Berlin will es daher bundesweit zur Pflicht machen, dass Kunden auch per Karte oder mit ihrem Handy bezahlen können. Das Kabinett des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) sieht das als Kampf für „mehr Kundenfreundlichkeit“. Außerdem solle es einen fairen Wettbewerb der Zahlungssysteme geben und Steuerhinterziehung verhindert werden.
Nach Schätzungen der Deutschen Steuergewerkschaft und des Bundesrechnungshofs entgehen dem Staat durch Barzahlungen mehr als 15 Milliarden Euro Steuern pro Jahr. ..."
...zwischen Pflicht und Können ist ein wesentlicher Unterschied! Margenschwache Klein(st)unternehmer in die digitale Landschaft zu "zwingen" ist die nächste Sauerei dieser Kasper... Im Bundesbankgesetz steht die Annahmepflicht des gesetzlich festgesetzten Währungstitels Euro - in Scheinen, und mit geringfügigen Ausnahmen der Münzen. Der Weg will geebnet werden für die CBDC der ECB, die Karten-/Systemanbieter wollen ihr Geschäft machen, die Korruptionisten ihre Kick-backs, die pauschalisierte Aussage Wegner hinsichtlich Steuerhinterziehung eine bodenlose Frechheit und die Schätzung der dt Steuergewerkschaft völliger Unsinn! Dort, wo die tatsächliche Steuerhinterziehung stattfindet ist den Regierungen bestens bekannt, gefördert für die Friends und Clans, ...aber doch nicht der kleine Barber, Cafe-/Döner-Standler, Gemüsehändler am Markt oder der Eislutschker-Verkäufer... Lächerlich! Ps: Bargeldgrenzen gehören weg und vermehrt mit Bargeld bezahlt. Bargeld ist bedruckte "Freiheit".
Willkommen in der gläsernen Geldbörse JE
06:07 | fmw: Inflation durch Iran-Krieg? Fed-Williams gibt Entwarnung
William´s Ausblick für den zugrunde liegenden Preisdruck in den USA sei weitgehend unverändert, obwohl er davon ausgeht, dass höhere Energiekosten aufgrund des Krieges im Iran die Gesamtinflation ankurbeln werden. „An der Situation hat sich nicht viel geändert“, sagte Williams heute in einem Interview mit Bloomberg TV in Bezug auf die zugrunde liegende Inflation. Er fügte hinzu, dass er davon ausgehe, dass die Kerninflation, die Lebensmittel- und Energiekomponenten ausschließt, nur um ein oder zwei Zehntel Prozentpunkte steigen werde.
Wenn der selten unbequeme Williams Entwarnung gibt, sollten wir ganz besonders alamiert sein. Immerhin ist Williams ja dafür bekannt, eher akademisch zu denken denn Handels-bezogen - davon hat ernämlich keine Ahnung. Ich möchte 1 Basispunkt Zinsansteig haben für jedes Mal wenn Williams die Beruhigungstabletten "alles im Griff", „gut ausbalanciert“, „kein systemisches Risiko“ verwendet hat! TB
07.04.2026
14:57 | NH: Berliner CDU will mit Bundesratsinitiative gegen das Bargeld vorgehen
Die CDU-geführte Regierung Berlins arbeitet laut Bild an einer Bundesratsinitiative, die alle Händler und Dienstleister verpflichten soll, digitale Bezahlverfahren zu akzeptieren. Die Partei, die gern behauptet, für bürgerliche und wirtschaftliche Freiheiten zu stehen, will die Vertragsfreiheit nicht akzeptieren, wenn ein Kioskinhaber sich entscheidet, nur Bargeld zu akzeptieren.
Der komplett fantasielose und schlecht informierte oder das nur vorschützende CDU-Fraktionschef Dirk Stettner sagte der Zeitung, ihm falle „kein sonstiger Grund“ ein, warum jemand auf reiner Barzahlung bestehe, „als an der Steuer vorbei arbeiten zu wollen“. Gerade so als ob digitale Zahlungsverfahren die Händler nichts kosten würden. Insbesondere bei kleineren Händlern mit geringen Umsätzen und Margen schlagen die Kosten ins Kontor.
Bargeld ist Freiheit. Alles andere ist ein glorifiziertes Trinkgeldsystem für Banken und ein Überwachungstool für Leute, die dir nicht mal erklären können, warum sie deine Daten brauchen. Wenn selbst der Kiosk gezwungen wird, Karten zu akzeptieren, dann geht’s nicht um Bequemlichkeit – dann geht’s darum, dass irgendwann jede Semmel und jedes Bier protokolliert wird. JE
04.04.2026
11:29 | tkp: Iran bereitet sich darauf vor, dem Petrodollar-System den Todesstoß zu versetzen
Während Europa und der Großteil der übrigen Welt mit der größten Energiekrise seit Jahrzehnten konfrontiert sind, hat der Iran Schritte unternommen, um dem Petrodollar-System einen Schlag zu versetzen. Gestern erklärte der Leiter des iranischen Regierungsinformationsrats, Elias Hazrati, im staatlichen Fernsehen, Teheran sei bereit, Abkommen mit europäischen, asiatischen und arabischen Ländern über den Transit durch die Straße von Hormus abzuschließen.
Der Iran wird die Nutzer zu Verhandlungen über die Bedingungen einladen und damit inmitten der anhaltenden Krise die volle Kontrolle beanspruchen. Den EU-Ländern wird der Transit durch die Straße von Hormus angeboten – zu den Bedingungen des Iran. Europas Energiekosten sind in nur 30 Kriegstagen um 16,2 Milliarden Dollar in die Höhe geschnellt, und es könnte noch deutlich schlimmer kommen, wenn keine Einigung erzielt wird. Der Preis für Erdgas hat sich verdoppelt, und Öl ist um mehr als 60 % gestiegen.
Europa darf jetzt wählen: Entweder weiter brav an den Dollar hängen und frieren – oder beim Schurkenstaat anklopfen und so tun, als hätte man plötzlich Rückgrat. Wahrscheinlich kriegen sie beides hin – frieren und sich trotzdem devot unterwerfen. JE
