25.04.2018

13:00 | cash: Euro-Bullen werden schlapp

Im letzten Jahr legte der Euro noch die beste Entwicklung unter den Hauptwährungen hin. Jetzt dominiert bei den Anlegern die Skepsis: Schafft es die Europäische Zentralbank angesichts der Wolken über dem Konjunkturhimmel, die Geldpolitik so früh zu straffen wie geplant?

Sehen Sie dazu auch bitte die Rubrik "Zentralbenken, ...."! TB

23.04.2018

16:18 | bto: Die Welt vor dem Dollar-Squeeze?

Heute Morgen hatten wir die aktuellen Schuldenzahlen des IWF. Hier noch in Ergänzung ein Blick auf das Nebenproblem der hohen Schulden in US-Dollar von Schuldnern (und Kreditgebern) die nicht aus dem Dollarraum kommen. Pointiert wie immer Amroise Evans-Pritchard im Telegraph, der das Thema auch mit den Finanzmärkten verbindet:

11:53 | fuw: Was der Frankenkurs mit der Inflation zu tun hat

Letzte Woche hat der Euro erstmals seit dem 15. Januar 2015 wieder 1.20 Franken gekostet. Damit endet zumindest vorerst die Phase der starken Überbewertung der Schweizer Währung. Als Grund für die Bekämpfung des zu teuren Frankens mit Negativzinsen und Devisenkäufen hat die Schweizerische Nationalbank stets den Einfluss der Währung auf die inländische Teuerung genannt.

Inflation ist immer das Preis-Steigerungs-Ergebnis eines vom Staat zusammengestellten Warenkorbes, der zumeist mit der realen Lebensführung nur wenig zu tun hat! TB

10:32 | gs: Infografik: Wie viele Dollarscheine sind heute im Umlauf?

Die Webseite The Visual Capitalist veröffentlichte kürzlich eine in Zusammenarbeit mit TitleMax erstellte Infografik, die zahlreiche wissenswerte Fakten rund um die Geldmenge in US-Dollar veranschaulicht. Dargestellt ist u. a., wie viele Scheine zu 1 Dollar, 2 Dollar, 5 Dollar usw. in Umlauf sind und welchen Wert diese Banknoten in der Summe haben.

21.04.2018

19:43 | fuw: Wie die SNB den teuren Franken zähmt

Früher war alles einfacher, ist man versucht zu sagen. War eine Rezession einmal überwunden, begann bald darauf die Zentralbank die Zügel zu straffen. Dazu erhöhte sie die Leitzinsen. Die Finanzmärkte kannten das Prozedere aus der Vergangenheit und bereiteten sich rechtzeitig auf den Kurswechsel vor.

Es ist schon beachtlich, dass man, wenn eine Währung mit Hilfe der Marktteilnehmer auf ihr realwirtschaftliches Niveau hinzustrebt, stets eingreifen will/muß, man in so einem Fall von Zähmen spricht! Noch dazu von einem ansonsten relativ klugen Wirtschaftsmagazin! TB


18:59
 | energy&capital: A Dollar Collapse is Inevitable

Be prepared...A collapse of the U.S. dollar and the global fiat currency system is inevitable. It’s not a matter of if, but a matter of when. And if history is any guide, there isn’t much time left. Let me take you back a few decades, back to when the hippie movement was fading out and the disco era was on the rise...

Nur 1 cent für jede dieser Prognosen an b.com und wir wären reich! TB

20.04.2018

11:36 | sputnik: „Die Welt leistet Widerstand“ – Petroyuan als Anfang vom Ende des Dollars?

Nachdem China beim Rohöl-Handel auf den Yuan setzt, möchte sich nun auch Russland vom Petrodollar abkoppeln. „Die Welt leistet Widerstand, weil der Dollar als politisches Instrument missbraucht wird“, sagt der Ökonom Behrooz Abdolvand. Von einer „Debasierung des Dollarsystems“ spricht der Finanzexperte Folker Hellmeyer.

Auch hier gilt dasselbe wie für den USA-Eintrag vor wenigen Minuten: es wird viel darüber gesprochen der echte Schlag bleibt jedoch aus. Einzig, dass die Russen ihre USD-Netto-Holdings seit Monaten konsequent reduzieren, lässt ganz leise Hoffnung aufkeimen! TB

19.04.2018

17:07 | Der Hausphilosoph mit neuen Fantastilliarden, Griechenland

Wie sieht es in Griechenland heute aus, nach all den solidarischen, systemstabilisierenden etc. Rettungsmilliarden? Fließt nun Milch und Honig?
Nicht ganz. Nach dem Schuldenhöchststand im 4. Quartal 2011 von € 367,9 Mrd. und dem darauffolgenden „Schuldenschnitt“ auf € 280,3 Mrd. ging es bis zum 4. Quartal 2017 wieder munter „bergauf“ mit den Schulden auf € 328,7 Mrd..
Aber in den Wirtschaftsteilen der Medien wurde doch allerdort die freudige Nachricht getrommelt, Griechenland hätte 2017 einen Primärüberschuss von fast € 2 Mrd. erwirtschaftet über Steuern und Angaben abgepresst. Wie bei Jubelmeldungen üblich, war das nur die halbe Wahrheit. Berücksichtig man die Zinszahlungen, Steuerrückzahlungen und andere Rückstellungen (diese waren vorher ausgeklammert), wird aus dem Primärüberschuss ein Defizit von € 6,4 Mrd. Also alles wie gehabt. Das nächste GriechenlandBankenpaket kommt bestimmt, alternativlos.
Daten: querschuesse.de

18.04.2018

17:02 | freiewelt:  Professor Sinn: Fast die Hälfte des deutschen Auslandsvermögens ist verloren

Die nächste Finanzkrise sei nicht fern, prognostiziert Professor Hans-Werner Sinn. Rund 46 Prozent des deutschen Auslandsvermögens seien bereits verschwunden. Dies liege vor allem an den hohen Target-2-Forderungen der deutschen Bundesbank, die letztlich niemals einlösbar seien.

14:44 | gr: Offizielle Inflation im Euroraum im März bei 1,3 %

Die offizielle Inflationsrate im Euroraum lag im vergangenen März bei 1,3 Prozent. EU-weit wird sie mit 1,5 % angegeben. Das hat die Statistikbehörde Eurostat am heutigen Mittwoch bekanntgegeben. Die Euro-Inflation hatte im Februar bei 1,1 % gelegen. Nun ist sie zurückgekommen auf den Januar-Wert.

11:50 | DWN: Russland stößt US-Staatsanleihen ab, Saudi-Arabien kauft zu

Das US-Finanzministerium hat neue Zahlen zur Auslandsverschuldung via Staatsanleihen veröffentlicht. Demnach hielten ausländische Investoren per Ende Februar US-Schuldscheine im Wert von 6.291,6 Milliarden US-Dollar. Gegenüber Vormonat entsprach dies einem Anstieg um 0,5 Prozent oder 31,1 Milliarden US-Dollar. Größter Auslandsgläubiger bleibt China mit US-Staatsanleihen im Volumen von 1.176,7 Milliarden US-Dollar (+0,7 %). An zweiter Stelle rangiert Japan mit 1.059,5 Milliarden US-Dollar (-0,6 %).

Der Währungskrieg hat nun mit ersten Scharmützeln begonnen. Auf b.com haben wir immer wieder davor gewarnt, dass Putin sich währungsseitig für die Anschuldigungen rächen könnte. Die Saudis springen den USA zur SEite und retten (noch) das eigentlich Unrettbare! MBS - der neue "interimistische"Verteidigungsminister der USA! TB

16.04.2018

12:34 | RT:  US-Dollar erlangt nach Militärschlägen in Syrien Zweimonatshoch gegenüber Yen

Während der Eurokurs sich am Montag kaum veränderte, erlangte der US-Dollar einen Aufschwung im Vergleich zum japanischen Yen. Als Vergeltung gegen einen angeblichen Giftgasangriff hatten die USA am Samstagmorgen einen Militärschlag in Syrien durchgeführt.
Üblicherweise reagiert der japanische Yen auf Spannungen positiv und generiert Nachfrage. Die japanische Währung und der Schweizer Franken gelten als "Safe-Haven-Währungen", auch weil diese Länder über hohe Leistungsbilanzüberschüsse verfügen.

12.04.2018

19:08 | focus: Rubel stürzt ab, Lira schon ganz unten: Putin und Erdogan droht der Komplett-Kollaps

Jahrelang profitierten Schwellenländer wie Russland und die Türkei von Niedrigzinsen in den Industrieländern. Massenweise floss Kapital in ihre Wirtschaft. Doch plötzlich lässt der Geldstrom nach - mit fatalen Folgen. Was wo passiert und woran das liegt.

Die Amis sollten nicht vergessen, dass Putin ordentlich Gold ins Land geholt hat die letzten Jahre.  Es haltet sich ja hartnäckig das Gerücht, dass der Wladimir Wladimirowitsch ein Freund des Goldstandards sei. Sollte es ihm mit den Amis zu dumm werden und sollten auch die Chinesen noch mitmachen, dann sind der US-Dollar die Freunde von der FED die längste Zeit ein Fräulein gewesen, denn dann wird richtig ....! TB


08:18
 | Welt:  Trump tut Putin zum ersten Mal richtig weh

Die russische Währung befindet sich im freien Fall. Grund sind die neuen Maßnahmen Washingtons, die Investoren zum Verkauf ihrer russischen Aktien und Anleihen zwingen. Für Russland gibt es nur eine Rettung.
Seit Jahren herrscht in der Europäischen Union (EU) Streit über die Sanktionen gegen Russland: Sollen sie beendet werden – oder nicht? Dabei ist deren Wirkung ohnehin begrenzt. Moskau schien sich in den vergangenen Jahren über die Maßnahmen eher zu amüsieren, als sie zum Anlass für eine Änderung der Politik zu nehmen.

Egal wo man hinschaut, die Russen sind immer die Bösen. Wenn die Schmerzen irgendwann nicht mehr auszuahlten sind, werden wir dann alle Schmerzen bekommen. TS

10.04.2018

08:59 | zero-h: Petro-Yuan Is The Newest Weapon For The China-Russia-Iran Anti-USD Alliance

After 25 years of dreams, planning, rumors and testing, the Chinese petro-yuan is now official. Right now, almost all global oil trade is conducted in US dollars, using two benchmark varieties of crude, West Texas Intermediate and North Sea Brent, as the industry standards. It is no accident that these two benchmarks are based on imperial crude, American and British, and the irony of this is surely not lost on Baba Beijing (China’s leadership).

Warum muss man hier von einer Anti USD-Allianz sprechen, nur weil Teile der Welt draufgekommen ist, dass es klüger ist, den wichtigsten Rohstoff der Welt in einer vernünftigen Währung bezahlen zu wollen, anstatt mit Betrugsgeld! TB

09.04.2018

09.23 I Der Hausphilosoph mit neuen Fantastilliarden, Target 2/Deutschland

€ 923,5 Mrd., das sind die bis März 2018 aufgelaufenen Target2 Forderungen der deutschen Bundesbank, im Endeffekt der deutschen Bürger (heute politisch inkorrekt, sorry), jener Menschen, die schon länger hier leben. Übrigens: das mit dem "Bürger"/"bürgen" kommt schon wieder, alternativlos.....
Quelle: querschuesse.de

18:20 | Leser Frage:  
Könnte mich bitte ein Experte über Target2 aufklären.

Fall-Beispiel:

Ein Italiener kauft ein deutsches Auto. Seine Hausbank belastet sein Konto (es ist egal ob er das Auto auf Kredit kauft oder über den entsprechenden Betrag verfügt) und überweist den Betrag an die "Italienische Nationalbank", welche der EZB den Eingang meldet mit der Bitte um weiterleitung an die "Deutsche Bundesbank" zu gunsten der Hausbank des Autoherstellers.

Target2-Saldo: die "Italienische Nationalbank" hat ein Habensaldo, die "Deutsche Bundesbank" ein Sollsaldo.

Im Inland Zahlungsverkehr haben sämtliche Banken ein Konto bei der „Bundesbank“. Entstandene Sollsaldi müssen durch die entsprechenden Banken ausgeglichen werden, d.h. es entstehen keine aufaddierten Saldi (Target XY).

Hätten sämtliche Banken der EURO-Länder ein Konto bei der EZB könnte der Zahlungsverkehr mMn analog dem Inland Zahlungsverkehr abgewickelt werden.

Fragen:  
1. Warum werden die Target2-Saldi nicht monatlich/halbjährlich/... glattgestellt?  
2. Hat die "Deutsche Bundesbank" für 900 Mia EURO gedruckt und hat das keine geldpolitischen Auswirkungen im EURO-Raum bzw. Deutschland?  
3. Was nützt der "Italienischen Nationalbank" ein Guthaben?   
4. Kann irgendjemand, ausser die EZB auf das Guthaben bei der "Italienischen Nationalbank" zugreifen?   
5. Dient das Target2-System dazu Deutschland im EURo zu halten, weil laut obigen Text bei einem Austritt Deutschlands 900 Mia im A.... sind?

19:06 | Leserinnen ..... unsere Damen sind Sagenhaft!
Hierzu hat sich Prof. Bocker in seinem Artikel  
https://www.goldseiten.de/artikel/368590--Deutschland-im-Chaos-Mode.html?seite=3  
auf Seite 3 unten ausgelassen.

 

09:08 | WiWo: Der Zerfall des Euro ist nicht abgewendet

Dass die Euro-Transferunion kommt, hält eine aktuelle Studie für höchst wahrscheinlich. Nicht hingegen, dass dies den Zusammenhalt der Eurozone langfristig sichern kann.

Kann doch gar nicht sein! Ein Unheil abwenden kann man nur mit einer Strategie, einer Strategie die anders ist, als jene, die das Unheil eingeleitet hat. Die EZB ändert nichts sondern bleibt am Gas. Von Abwenden kann daher überhaupt keine Rede sein! TB

04.04.2018

08:08 | gs: Inflation: Ein Blick auf Vergangenheit und Zukunft der Währungsentwertung

In den Industrienationen haben sich die Menschen im Laufe der letzten Jahrzehnte an eine jährliche Inflationsrate von rund 2% gewöhnt. Warum steigen die Preise im Allgemeinen in diesem Maße? Was beeinflusst die Kaufkraft des Geldes in diesen Ländern? Warum können die Preise nicht von Jahr zu Jahr konstant bleiben, ohne sich zu erhöhen?

Einfach nicht hinschauen und shon gar nicht daran denken, deass der jetztige ECB-Head-Honcho verzweifelt versucht, Inflation zu generieren. Dau passend sei Ihen dieses Gedicht von Goethe ans Herz gelegt! TB

Letzte Strophe:
Und sie laufen! Naß und nässer
Wirds im Saal und auf den Stufen:
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister, hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.

30.03.2018

08:58 | ortneronline: Warum die hohe Politik das Bargeld verabscheut

Nach Fjodor Dostojewski ist Geld geprägte Freiheit. In der Tat: Geld ist in einem modernen, arbeitsteiligen System – im Gegensatz zu einer auf Autarkie zielenden Subsistenzwirtschaft – unverzichtbar. Es ist nicht nur erforderlich, um die Kosten des täglichen Lebens zu bestreiten, sondern sein Besitz schafft zudem Möglichkeiten, persönliche Wünsche und Träume zu verwirklichen. Es dient dem „Streben nach Glück“.

Wie immer ein Qualitätsprodukt aus dme Hause Tögel! TB

29.03.2018

08:13 | bin: ‘This is the Single Biggest Change in Capital Markets, Maybe of All Time’

Let’s just assume for a moment that an oil contract denominated and settled in Chinese yuan for whatever reasons becomes more attractive to oil traders than one denominated and settled in U.S. dollars. To the degree that decision is shared among market participants, demand will lessen for dollars and increase for yuan – strengthening one and weakening the other. Instead of all oil purchases being routed through the dollar, some level of the international oil trade will be routed through the yuan, including among American companies.

28.03.2018

16:18 | goldcore: Eurozone Faces Many Threats Including Trade Wars and “Eurozone Time-Bomb” In Italy

– Eurozone threatened by trade wars, Italy and major political and economic instability
– Trade war holds a clear and present danger to stability and economic prospects
– Italy represents major source of potential disruption for the currency union
– Financial markets fail to reflect the “eurozone time-bomb” in Italy
– Financial volatility concerns in Brussels & warning of ‘sharp correction’ on horizon
– Euro and global currency debasement and bank bail-in risks

27.03.2018

12:12 | faz: Warum der Euro zu früh kam

Alle Augen richteten sich auf die Bundesbank, als im Frühjahr 1998 die letzten Schritte in Richtung einer Europäischen Währungsunion getan wurden. Die Bundesbank sollte prüfen, ob eine Währungsunion mit elf Gründungsmitgliedern, darunter Italien, ein währungspolitisches Abenteuer oder eine vertretbare Entscheidung sei. Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) hatte um die Stellungnahme gebeten. Zuvor hatte der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber monatelang ein Wort von der Bundesbank gefordert; er galt als hartnäckiger Eurokritiker.

Verfassungsersatz - mangels eines gemeinsamen Willens einer Grundordnung, die für jeden anderen Verein selbstverständlich wäre! TB

22.03.2018

11:23 | zero-h: Is China Days Away From Killing The Petrodollar?

As I mentioned last Wednesday, Trump’s new steel and aluminum tariffs are part of a larger, escalating battle between the US and China. China is rapidly displacing the US as the dominant global power. This shift is inevitable. China’s economy will be twice as large as the US economy by 2030.

20.03.2018

17:28 | bto: Italien: Keine Sorgen, weil die Notenbank ohnehin alle Bonds kauft!

„The Italian central bank has bought up more than €350bn of BTPs — multiyear Treasury bonds — and the scale of its holdings recently overtook those of Italian banks, which have been shedding BTPs since mid-2016. The central bank is now the second-largest holder of Italian bonds.“ – bto: Natürlich betrifft uns das nicht, behaupten die Rettungseuropäer. Hm, haften wir nicht mit im EZB-Verbund und wird da nicht auch „unser Geld“ mitgeschaffen?

Was glauben Sie, warum Notenbanken im Fachjargon "lender of last ressort genannt werden"? Kreditgeber der letzten Instanz! LETZTEN! TB

16.03.2018

17:01 | Watergate.tv:   Aufgedeckt: Top-Volkswirte denken über „Notfallplan“ bei Euro-Zerfall nach

Wie lange wird es den Euro noch geben? Wie lange dürfen Sie wie wir noch hoffen, das eigene Geld, das eigene Vermögen sei noch etwas wert. Top-Volkswirte machten sich jetzt Gedanken um einen Notfallplan für den Fall, dass es mit dem Euro bald vorbei geht. Dabei war auch Hans-Werner Sinn, der früher oft zitierte Top-Forscher.

07:31 | gs: Wie Fiatwährungen den Sparer zum zahnlosen Tiger machen

In den letzten Wochen haben wir dargelegt, dass die Zinssätze unserer Einschätzung nach nicht steigen werden. Unsere Argumentation beruht auf Hinweisen auf eine schwache Kreditnachfrage, die mit höheren Zinsen weiter abnehmen wird, sowie auf der Analyse der Anreize, die derzeit für Kreditnehmer und Kreditgeber bestehen.

15.03.2018

10:41 l fuw: SNB bleibt expansiv

... Bestätigt wird ausserdem die Wortwahl mit Blick auf die Wechselkurse. Der Franken sei «nach wie vor hoch bewertet», schreiben die Notenbanker. Bis September 2017 war noch von einem «deutlich überbewerteten» Franken die Rede, dann wurde der Sprachgebrauch wegen der Abschwächung des Frankenkurses geändert.

KEINE versehentliche Doppelverlinkung mit der Rubrik "Zentralbanken". Hier geht es um die Franken-Gemengenlage vor dem Hintergrund der Zinsentschiedung derr SNB! TB

09:28 | Welt:  „Das System hinter dem Euro ist nicht nachhaltig“

Die gute Konjunktur überdeckt lediglich die Risiken, denen die Gemeinschaftswährung ausgesetzt ist. Top-Ökonomen durchdachten jetzt in Berlin das Undenkbare: Strategien für ein mögliches Scheitern des Euro. Hans-Werner Sinn ist zurück und redet sich in Rage. Er wedelt wild mit den Armen, man könnte fast meinen, er hebe gleich ab. Es geht um eine Zahl – 914 Milliarden. Auf diese unglaubliche Summe in Euro ist der sogenannte Target 2-Saldo gestiegen. Es handelt sich um jene Forderungen im Eurosystem, die die Bundesbank gegenüber den Zentralbanken vor allem der südlichen Länder in den vergangenen Jahren aufgebaut hat.

12.03.2018

18:15 | Welt:  Eine Anti-Trump-Allianz könnte den Dollar als Leitwährung kippen

Der US-Präsident provoziert mit seinen Strafzöllen vor allem die großen ökonomischen (Ex-)Partner China, Japan und Europa. Die halten noch still. Dabei ist das Trio nicht so chancenlos wie viele denken. Niemand scheint Donald Trump derzeit Paroli bieten zu können. Während er im Strafzöllestreit eine Volte nach der nächsten schlägt, schauen seine Gegner, seine ehemaligen Handelspartner, nur zu. China betrachtet das ganze beinahe apathisch aus der Ferne, und Europa gibt auch eher ein bescheidenes Bild ab.

10:01 l MMNews: Kein Scherz: Bulgarien will Euro durch Beitritt stabilisieren

Bulgariens Finanzminister Vladimir Goranov bekräftigt den Willen seines Landes, der Eurozone beizutreten. "Wir erfüllen alle Kriterien", sagte er der "Welt". "Unsere Verschuldung beträgt gerade mal 25 Prozent der Wirtschaftsleistung, das ist weit weniger als in vielen Euro-Staaten, unser Haushalt ist ausgeglichen, die Inflation im Griff."

Sehr ambitioniert würde ich einmal sagen. Vor 10 Jahren noch wär das ein halblustiger Scherz gewesen. Tragisch (für die Euro-Planer) daran ist, dass ein Beitritt der Bulgaren den Euro nicht noch weiter destabiliosieren würde! TB

08:06 | fuw: Was die Währungen bewegt

Wechselkursprognosen sind eine schwierige Disziplin. Auch die kompliziertesten ökonometrischen Modelle sind kaum besser als die einfache Random-Walk-Hypothese, wonach Wechselkurse einem zufälligen Irrweg folgen.

Bisher hab ich fast alle Währungsprognostiker scheitern sehen. Sie sind die modernen Don Qujotes, die gegen einen unschlagbaren Gegner kämpfen. Die Windmühlen der neuen Prognose-Dons sind nicht die "freien Märkte" sondern die dominanten Marktteilnehmer in diesen Märkten, die auch riesigste Währungen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln dorthin hieven können, wohin sie wollen. Kein fairer Kampf! TB

10.03.2018

10:51 | fuw: Was ein harter Franken ist

Am nächsten Donnerstag entscheidet die Schweizerische Nationalbank (SNB) über den weiteren Kurs ihrer Geldpolitik. Die Öffentlichkeit wartet gespannt auf Hinweise, wann sie den Leitzins hinaufsetzen wird. Sie hält den Dreimonats-Franken-Libor auf –0,8%, so tief im Minus wie keine andere Notenbank. Ob es zu einer zinspolitischen Wende kommt, hängt allerdings davon ab, wie sich der Franken entwickelt.

08.03.2018

08:04 | gs: Michael Pento: "Das Ende der Fiatwährungen wird einen panischen Run auf Gold auslösen"

Wenn wir jedoch auf das Finanzjahr 2019 blicken - das scheint im Moment weit weg zu sein, aber es beginnt bereits im Oktober dieses Jahres - wird sich das Haushaltsdefizit des Finanzministeriums auf 1,2 Billionen $ belaufen. Dabei muss man jedoch auch berücksichtigen, dass die Notenbank Fed US-Treasuries verkaufen wird. Ich sage verkaufen, weil das Finanzministerium die Schuldverschreibungen, die die Fed nicht kaufen wird, öffentlich herausgeben muss. Diese entsprechen einem Wert von 600 Milliarden $. Damit steigt das Defizit bereits auf 1,8 Billionen $. Das gab es noch nie zuvor in der Geschichte, ein Haushaltsdefizit in Höhe von 1,8 Billionen $. Das entspricht 8,6% unseres Bruttoinlandsprodukts - wenn es nicht zu einer Rezession kommt.

07.03.2018

15:23 | RT: Imminent collapse of US dollar & other major currencies will push gold to $10,000 – bullion analyst

“If you take the global money supply, back it with 40 percent gold, you need $10,000 gold to make the math work, and that’s just using a 40 percent backing,” he said in an interview with Kitco News on the sidelines of the annual event set by Prospectors & Developers Association of Canada (PDAC). “And it has to do with the eventual demise of modern currencies.”

Eine ähnliche Einschätzung hätte ich auch! Mit 40 % bei $ 10.000 entsprechen 100 % bei $ 25.000! GEnau dorthin würde ich kommen, wenn man das letzte regianale Hoch aus den 80ern inflationsangepasst nimmt. Man käme auf $ 2.500. Allerdings wurde in dnen letzten 38 Jahrenca 10 Mal mehr GEld als Gold geschaffen. Deshalb die 2.500 mal 10 und schon sind wir bei den $ 25.000! 2 Ansätze eine Lösung! TB

06.03.2018

09:26 | unbestechlichen: US-Konjunkturprogramm, Handelskrieg, Notenbanken – Der Stress im Finanzsystem nimmt zu

Unstrittig nehmen die Turbulenzen an den Finanzmärkten zu. Das liegt an verschiedenen Faktoren. Zum einen haben wir den einmaligen Mix aus guter Konjunktur, einem zusätzlichen Konjunkturprogramm der US-Regierung, einem neuen Notenbankchef in den USA und zunehmenden politischen Unsicherheiten – Stichwort: „Handelskrieg“. Zum anderen haben wir es mit hohen Bewertungen und dem Versuch der Notenbanken zu tun, die Geldpolitik etwas weniger aggressiv zu machen.

05.03.2018

09:39 | newssoutafrica: ‘We will print more money and give it to the unemployed to end poverty in South Africa’, Says new minister of Finance

The South African Former finance minister Nhlanhla Nene who made a dramatic return to his former position as head of National Treasury in President Cyril Ramaphosa’s new Cabinet has spoken on a array of issues.

Sich mittels Notenbank-Presse aus der Armut herausdrucken. Das haben vor ihm schon andere auch gegelaubt und sind kläglich gescheitert. Die Lernkurve dieses Hoffnungsträgers ist wohl ebenso flach wie die Steppen des Karoo-Nationalparks! TB

04.03.2018

12:48 | gs: Wer Bargeld verbieten will, ein ein Heuchler

Und Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele plaudert aus der Schule: "Darüber hinaus zieht die Europäische Kommission ein generelles Verbot von Bargeldgeschäften über einem gewissen Betrag in Erwägung. Die Gründe ähneln jenen, die in der Diskussion um den 500-Euro-Schein vorgebracht wurden: Barzahlungsobergrenzen sollen Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung eindämmen. Mir ist aber nicht bekannt, dass es in Ländern mit Barzahlungs-Obergrenzen weniger Kriminalität als bei uns gäbe."

Das die EZB dereinst das Bargeld abschaffen wird, muß und leider auch kann, ist klar! Die Begründungslüge und die damit verbundene Tatsache, dass Sie uns für Vollidioten halten, macht das Ganze nicht gerade erträglicher! TB

02.03.2018

08:57 | watergate.tv: Aufgedeckt: Fliegt die Euro-Zone am Sonntag auseinander?

Am 4. März wird in Italien gewählt. Das Land, so heißt es in einer Analyse, die von den „Crash-Autoren“ Matthias Welk und Marc Friedrich kommt, sei „Bankrott, korrupt und gefährlich“. Vor allem aber ist es eines pleite. Und genau das kann uns nun Kopf und Kragen kosten. Angela Merkel und Macron aus Frankreich sei „Dank“, heißt es von Kritikern.

Da wird der target2-Saldo Deutschlands nach der Italien-Wahl eher um 40 %% steigen, als dass die die Eurozone crashen lassen würden. Der Tante Emma Laden Deutschland lässt jeden anschreiben, bis er selbst anschreiben lassen muß! TB

01.03.2018

15:43 l mm: Letzte Hoffnung SPD - Euro-Themen müssen auf den Tisch

Nie hätte ich mir vorstellen können, dass ich alle meine Hoffnungen zur Zukunft Deutschlands auf die Mitglieder der SPD setze. Heute ist es so weit. Mit einem entschiedenen "Nein" zur Neuauflage der (klein geschrumpften) Großen Koalition würden die Mitglieder der SPD dem Land einen großen Dienst erweisen.

10:49 | welt: Das Risiko-Ereignis des Jahres

Es herrscht eine beinahe gespenstische Stille an den Märkten. Eine Stille, die niemand problematisch findet – und das macht sie wahrscheinlich zum Problem. Denn da steht für das größte Sorgenkind der Euro-Zone eine Wahl an, deren Ergebnis mit großer Sicherheit politischen und ökonomischen Stillstand bedeutet. Einen Stillstand, den sich Italien, die drittgrößte Volkswirtschaft der Währungsunion, aber gar nicht erlauben kann. Nur echte und harte Reformen würden dem Land helfen, das Negativ-Image abzustreifen. Davon jedoch kann keine Rede sein.