07.11.2026

16:43 | Leserkommentar zu gestern
Was viele nicht bedenken ist, dass die "X Jahre bis zur Atombombe" keine konkrete Absicht beinhaltet, sondern die technologische Möglichkeit. Das sorgt dafür, dass quasi jedes Land und auch sämtliche Technologieunternehmen maximal 25 Jahre von der Atombombe entfernt sein können. So lange dauert es, einer Generation Physiker das allgemein verfügbare Wissen der Atomphysik zu verinnerlichen und gleichzeitig die industrielle Basis zur Produktion entsprechender Produkte aufzubauen. Sobald das erreicht ist, dauert es noch 5 Jahre, bis man die Bombe hat, wenn man sie denn möchte. Das bedeutet, dass niemand mehr als 25 Jahre von der Atombombe entfernt sein kann. Der nächste Meilenstein wäre aktuell ca 100 Jahre, da die Atomphysik in den 1920er Jahren entwickelt wurde. Dazwischen gibt es nichts, weil entweder man betreibt Atomphysik, oder eben nicht.

Effektiv bedeutet die US-iraelische Forderung also nichts anderes, als dass der Iran freiwillig komplett auf moderne Physik verzichtet und gleichzeitig jeden ambitionierten Forscher abwürgt, der es wagt, etwas weiterzudenken. Jenseits der Atomfrage stellt sich zudem die Frage, ob es das dann gewesen wäre, selbst wenn der Iran die Forderungen erfüllt. Denn es gibt noch Bio- und Chemiewaffen, von denen ich letztere als die mit Abstand gefährlichste Waffe halte. Chemiewaffen sind billig und einfach herzustellen, können relativ einfach gelagert werden und deren Ausbringung ist sogar hochprofitabel. Das sieht man am Fentanyl, das jedes Jahr zigtausenden Amerikanern das Leben kostet. (Israelis dagegen sterben kaum daran, was vielleicht der Grund ist, warum Chemiewaffen in der Propaganda keine Rolle spielen.)

Letztlich müsste der Iran freiwillig die Lebensweise der Amishen annehmen, um alle aktuellen und absehbaren Forderung zu erfüllen. Das ist bei Lichte betrachtet aber völlig unannehmbar und ich persönlich hätte daher schon längst die Bombe gebaut, aber ich bin (zum Glück) kein Mullah. Da man davon ausgehen kann, dass sie im Pentagon und den Kellerräumen in Tel Aviv (oder wo auch immer) wissen, was sie machen, gehe ich daher davon aus, dass der Konflikt mit dem Iran nicht dazu da ist, ein Problem zu lösen, sondern die Lösung selbst darstellt: Er dient der dauerhaften und bei Bedarf immer wieder auffrischbaren Destabilisierung eines der wichtigsten Drehkreuze der Welt für Handel und Rohstoffe.

Unterm Strich gehe ich daher nicht davon aus, dass der Iran zerstört wird, sondern es sich einfach nur um einen Psychotrick zur Manipulation der Massen handelt, bei dem wellenartig auf jede Eskalation eine Entspannung folgt, dann ein Tal der Hoffnung auf Besserung, woraufhin die neue Welle begonnen wird. Es ist genauso langweilig wie wirkungsvoll in seiner Schädlichkeit. Das beste ist, man ignoriert es und macht sich unabhängig davon.

06.11.2026

20:51 | Die Leseratte: Danny Danon, der auffällige UNO-Botschafter Israels, weist jegliche Schuld Israels am Iran-Krieg und den gestiegenen Energiepreisen zurück!

Die USA hätten unabhängig beschlossen, den Iran anzugreifen und Israel habe lediglich unterstützt. Aber wenn die USA sich zurückziehen, werden sie sich unabhängig "verteidigen". Haha.

Es heißt, Bibi ruft grad täglich bei Trump an um ihn zum nächsten Angriff zu bewegen, weil ihm NUR der Krieg den Arsch retten kann und ihm die Zeit davonläuft. Er hat bei den Wahlen keine Mehrheit bekommen, aber es ist sein Konkurrent Eisenkot, der die arabischen Parteien auf seine Seite zieht. Wenn der erstmal seine Koalition fest hat, ist Bibi weg vom Fenster und landet vor Gericht. Nur solange der Krieg andauert, kann er sich halten.

Vielleicht sollten die Amerikaner dem Botschafter Israels vorschlagen, dass sie unter diesen Umständen den Krieg sofort beenden könnten, alle Flieger aus der Gegend abziehen, alle Raketen wieder mitnehmen inkl. der neu installierten Patriots und alle ihre Stützpunkte räumen?

https://www.i24news.tv/en/news/israel/diplomacy/artc-it-will-be-harder-for-us-israel-s-un-ambassador-warns-of-challenges-following-democratic-midterm-victory

Zitat:
Im Gespräch mit i24NEWS warnt Danny Danon vor wachsender anti-israelischer Stimmung im Kongress, bleibt jedoch zuversichtlich in Trumps Unterstützung und lehnt die Schuld am Iran-Krieg ab.

Im Gespräch mit i24NEWS sagte Danon, dass eine lautstarke Minderheit anti-israelischer Politiker die Debatte trotz parteiübergreifender Unterstützung für das US-israelische Bündnis zunehmend dominiere. "Es wird für uns also schwieriger sein", räumte er ein und fügte hinzu, dass Israel weiterhin mit Verbündeten aus dem gesamten politischen Spektrum zusammenarbeiten werde.

Danon kritisierte außerdem den neu gewählten Abgeordneten aus Michigan, Abdul El-Sayed, der gegen die US-Militärfinanzierung Israels Wahlkampf gemacht hatte. Er argumentierte, dass El-Sayed Israel unabhängig von seiner Politik, einschließlich des aktuellen Gaza-Waffenstillstands, ablehnen würde. Danon vertrat die Ansicht, dass die Demokraten aus der politischen Mitte und nicht aus den Extremen führen sollten.

In Bezug auf Präsident Donald Trumps Ankündigung, dass die jährliche US-Militärhilfe für Israel eingestellt wird, deutete Danon an, dass die zukünftige Verteidigungskooperation zunehmend gemeinsame Investitionen beinhalten könnte. Er hob Systeme wie Iron Dome hervor und argumentierte, dass israelisch-amerikanische Militärtechnologie beiden Ländern zugutekommt. "Wir setzen unser Geld. Die USA würden ihr Geld investieren", sagte er.

Danon wies außerdem die Behauptungen zurück, Israel sei für den andauernden Iran-Krieg und die steigenden amerikanischen Energiepreise verantwortlich. Als Reaktion auf Vizepräsident JD Vances Einschätzung der republikanischen Zwischenwahlniederlagen bestand er darauf, dass Washington unabhängig beschlossen habe, den Iran anzugreifen, obwohl Israel die Operation unterstützte. "Es ist sehr einfach, Israel für alles verantwortlich zu machen. Aber das ist nicht der Fall", sagte er.

Auf die Frage, ob Trump ein Abkommen mit Teheran anstreben könnte, das Israels Sicherheitsanforderungen nicht erfüllte, bestand Danon darauf, dass Israel sich unabhängig verteidigen werde. "Wir werden immer alles tun, was notwendig ist, um uns zu schützen", sagte er.

Danon äußerte zudem Zuversicht, dass Washington trotz wachsender Herausforderungen im Kongress weiterhin sein UN-Veto zum Schutz Israels nutzen werde.

Paraguay

08:17 |  ZH: Paraguays Präsident tritt inmitten der Ueno-Bankenkrise zurück, Millionen von Einlegern auf den Straßen

 Unter massivem Druck von Millionen Menschen auf den Straßen hat der paraguayische Präsident Santiago Peña inmitten der Ueno-Bank-Krise sein Rücktrittsschreiben unterzeichnet , berichtete der lokale Nachrichtensender ABC, ohne zu erläutern, wie er an die Information gelangt war. Die Turbulenzen markieren einen tektonischen Wandel innerhalb der Colorado-Partei, die Peña 2023 an die Macht brachte. Die in rivalisierende Fraktionen gespaltene Partei dominierte die paraguayische Politik die meiste Zeit der letzten sieben Jahrzehnte.

Der Kongress hat am Donnerstagmorgen die Beratungen über ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten aufgenommen, nachdem Horacio Cartes, der einflussreiche ehemalige Präsident und Vorsitzende der regierenden Colorado-Partei, die die Mehrheit im Kongress innehat, sich öffentlich für seine Absetzung ausgesprochen hatte.

Ein bemerkenswertes Finanzmodell... Die Bank vergibt riskante Kredite, die Aufsicht greift spät ein und am Ende stehen die Sparer vor verschlossenen Konten.  Da sieht man wieder, wo sich der kleine Sparer in der finanziellen Nahrungskette befindet... Ganz unten.JE

20:52 | Leserkommentar
Sind im Angriffsbündnis NATO lauter Idioten beschäftigt? Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund, Rußland anzugreifen, denn dieses ist, im Gegensatz zum Westen, nicht agressiv. Außer, man will es zerstören und berauben, was offensichtlich der Fall ist. Selbst wenn Rußland konventionell besiegt werden könnte (eher unwahrscheinlich, ihr Schreibtischstrategen), gibts immer noch das "System Perimeter" oder auch "Tote Hand" - https://de.wikipedia.org/wiki/Tote_Hand_(System) - . Dadurch wird es keine Sieger geben!

Nato   Russland

07:44 | anti-sp: Der neue NATO-Verteidigungsplan sieht Angriffe tief im russischen Hinterland vor

Vor zwei Wochen habe ich über die neue Strategie der NATO für einen Krieg gegen Russland berichtet, die NATO-Oberbefehlshaber Grynkewich in Warschau unter dem Titel „Theory of Victory“ vorgestellt hat. Diese Strategie sieht vor, dass die NATO im Falle eines militärischen Zusammenstoßes schnell zu Langstreckenangriffen tief in russisches Gebiet übergeht. Mit anderen Worten: Die Strategie setzt auf eine schnelle militärische Eskalation anstatt auf den Versuch, einen verheerenden Krieg irgendwie im letzten Moment abzuwenden.

Die Strategie blendet in ihren veröffentlichten Versionen die Gefahr einer nuklearen Eskalation aus, sie wird nirgends erwähnt. Das ist schon deshalb auffällig, weil die Strategie darauf setzt, Russland durch Langstreckenangriffe auf strategische Ziele entscheidend zu schwächen, was jedoch laut der russischen Nukleardoktrin zu einer nuklearen Antwort führen würde. Das ist allgemein bekannt, weshalb sich die Frage stellt, warum die NATO das in ihrer Strategie nicht berücksichtigt.

Besonders bemerkenswert ist die sprachliche Gymnastik... Raketen tief ins russische Staatsgebiet schicken wollen und das Ganze uns dann als Verteidigungsstrategie verkaufen. JE

05.11.2026

11:12 | taskandpurpose: „Spezialeinsatzkräfte müssen mit ihren SOF-Kollegen zusammenarbeiten“, sagt der Kommandeur.

Die Space Force sucht nach einer neuen Generation von Wächtern, die körperlich mit den Truppen hochspezialisierter Einheiten wie den Navy SEALs und den Army Green Berets mithalten können und gleichzeitig technisches Weltraumwissen in diese Missionen einbringen, sagte der Leiter des neuen Spezialkommandos gegenüber Task & Purpose.

Oberst Peter „Charlie“ Norsky, Kommandeur des neuen Kommandos für Spezialoperationen der Weltraumstreitkräfte (SPACEFOR-SOC), erläuterte am Freitag in einem Gespräch mit Task & Purpose und einem weiteren Medienunternehmen die Vision für die neue Einheit. Am Montag wurde das neue Kommando in einer Zeremonie an seinem neuen Hauptquartier auf der MacDill Air Force Base nahe Tampa, Florida – dem Sitz des US Special Operations Command – offiziell in Betrieb genommen.

Die Amerikaner haben jetzt auch Spezialkräfte für den Weltraum. Offenbar war der Planet allein zu klein für all die militärischen Ambitionen JE

04.11.2026

14:04 | apnews: Dutzende Staats- und Regierungschefs des Commonwealth reisen inmitten globaler politischer Turbulenzen nach Antigua.

 Staats- und Regierungschefs, die fast ein Drittel der Weltbevölkerung repräsentieren, treffen sich diese Woche auf der kleinen Karibikinsel Antigua, um in einer Zeit globaler politischer Umbrüche die Beziehungen zu stärken. Beim Treffen der Regierungschefs des Commonwealth, das alle zwei Jahre stattfindet, werden voraussichtlich neue Abkommen und Zusagen erzielt.

Der Commonwealth besteht aus 56 Nationen in Afrika, Asien, Amerika, Europa und dem Pazifikraum, die größtenteils einst Teil des Britischen Empires waren . Ihre Staats- und Regierungschefs werden erwartet, ebenso wie Vertreter aus Katar, Kuwait, Bahrain, Brasilien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

„Um zu verstehen, was uns in Antigua erwartet, müssen wir uns die Welt ansehen, in der wir uns heute befinden“, sagte Commonwealth-Generalsekretärin Shirley Botchwey gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press im Vorfeld des Treffens.

Die britische Krone glänzt noch immer, darunter modert der koloniale Sumpf. Und als wären Jahrhunderte imperialer Arroganz nicht genug, gesellen sich zur royalen Familiengeschichte auch noch die ungustiösen Kapitel um Epstein und Savile. Ein bemerkenswertes Umfeld für eine Institution, die sich bis heute als Inbegriff von Würde und Anstand inszeniert. Soviel abgemurksten Hermelin kannst dir gar nicht umhängen das all dieser Dreck bedeckt bleibt. JE

03.11.2026

12:01 |  UCN: Die Mekka-Allianz: Ein regionaler Schutzschild oder Washingtons neue Front?

Die neue Verteidigungsallianz der Türkei mit Saudi-Arabien und Pakistan birgt die Gefahr, Ankara in die regionale Agenda Washingtons hineinzuziehen und eine potenzielle Sicherheitspartnerschaft in eine Konfrontation mit dem Iran und der jemenitischen Ansarallah zu verwandeln. Der Verteidigungspakt der Türkei mit Saudi-Arabien und Pakistan wirft eine grundlegende Frage auf: Kann Ankara eine unabhängige regionale Sicherheitsordnung aufbauen und gleichzeitig militärische Verpflichtungen eingehen, die den Interessen Washingtons dienen?

Das Mekka-Bündnis ist eine positive Entwicklung, wenn es eine Alternative zur US-amerikanischen Sicherheitsarchitektur bietet. Wenn es diese Architektur jedoch lediglich ergänzt, sich der Strategie Washingtons zur Lastenteilung anschließt und sich gegen den Iran positioniert, wird es zu einer negativen Entwicklung. Ein Bündnis, das sich an den Prioritäten der USA orientiert Leider überwiegt derzeit die letztgenannte Tendenz – und zwar aus drei Gründen.

Die Amerikaner möchten weniger selber Krieg führen und dafür mehr Verbündete einspannen. Eine Art geopolitisches Franchiseunternehmen: Washington liefert das Konzept, die anderen dürfen die Drecksarbeit erledigen. JE

 

08:46 | antiwar:  Syrien erwägt Beitritt zum Verteidigungspakt von Mekka

Die Äußerungen des syrischen Außenministers, eines ehemaligen Al-Qaida-Mitglieds, erfolgten, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach Syrien möglicherweise Truppen zur Bekämpfung von Ansar Allah in den Jemen entsenden könnte. Der syrische Außenminister Asaad al-Shaibani, ein ehemaliges Mitglied von al-Qaida, sagte am Samstag , dass Damaskus einen Beitritt zum Verteidigungspakt von Mekka, dem neuen Militärbündnis zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei, erwäge.

„Derzeit finden Gespräche statt, um einen möglichen Beitritt Syriens zum Bündnis von Mekka zu prüfen“, sagte al-Shaibani auf der Manama-Dialogkonferenz in Bahrain. Al-Shaibanis Äußerungen erfolgen einige Wochen, nachdem mehrere Medien berichtet hatten, dass Syrien die Entsendung von Truppen in den Jemen erwäge, um Saudi-Arabien im Kampf gegen Ansar Allah, auch bekannt als Huthis, zu unterstützen.

Früher auf der Terrorliste der most wanted, heute mit an internationalen Konferenztischen der Militärstrategen. Im Nahen Osten brauchst für eine politische Karriere nur das richtige Rebranding. JE

31.10.2026

Polen

15:46 | tkp: Tusks versuchter Justiz-Putsch ähnelt dem Drehbuch von Selenski

Der Justiz-Putsch in Polen ähnelt dem früheren Vorgehen von Selenski. Doch anders als in der Ukraine, wird Tusk nicht alle politisch-rechtlichen Prozesse ausheben können. Was er versucht, ist jedoch deutlich heimtückischer: Es geht darum, Polen dem deutsch geführten EU-Gefüge unterzuordnen.

Der ehemalige Präsident und stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats Dmitri Medwedew schrieb: „In Polen findet ein Verfassungsputsch statt. Die Liberalen des Brüsseler Zöglings Tusk unterdrücken die Konservativen der PiS. Offenbar teilweise wegen deren Hass auf die Banderowzy. Und die Methode ist genau dieselbe wie in der neonazistischen Ukraine: die Befugnisse des Verfassungsgerichts annullieren. Dort ist es längst verschwunden – ein ziegenbärtiger Bastard in grüner Tunika hat das Gericht gesäubert. Na, was soll man da noch sagen?“

Dramatische Bilder aus Warschau und Parallelen zu den Nachbarn im Osten durchaus legitim! Die Geier kreisen und die Verzweiflung der Brüsseler Kamarilla zum Riechen, noch irgendwo die Füße auf den Boden zu bringen... Ein Wahnsinn, und Bürgerkriege wohl geplant und gewollt!? ST

 

09:51 | mmnews:  Trump und Putin machen Geschäfte. Die EU spielt den Wadenbeißer.

Wenn die Großen am Verhandlungstisch dicke Geschäfte einfädeln, steht die EU wie ein nasser Pudel daneben. Keiner beachtet sie. Also zwickt sie den Großen in die Waden. Trump und Putin besprechen derweil die nächste Lieferung Diesel. Ein Tanker mit 40.000 Tonnen russischem Diesel nimmt gerade Kurs auf New York. Reuters berichtete darüber am 26. Oktober. Kein russischer Angriff auf Amerika. Nur eine ganz gewöhnliche Bestellung. Wie eine Pizza-Bestellung. Trump und Putin haben diese Lieferungen vereinbart. Zunächst über 300.000 Tonnen, im November weitere 500.000. Offenbar versteht der Kreml die Sprache des Geldes. Washington spricht sie fließend. Ohne Dolmetscher. Und der Rubel, der rollt.

Donald handelt, Vladi kassiert und Brüssel kläfft vom Spielfeldrand... Die einen machen Geschäfte, die anderen produzieren moralische Entrüstung. Wenigstens davon hat Europa noch ausreichend Vorräte. JE

30.10.2026

Russland   Afrika

16:15 | tass: Russland und Afrika fordern eine Reform der globalen Finanzinstitutionen

MOSKAU, 29. Oktober (TASS). Russland und afrikanische Länder halten eine Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Welthandelsorganisation und der Weltbank für notwendig, so die Erklärung des dritten Russland-Afrika-Gipfels.

Die Parteien vereinbarten, sich für eine umfassende Reform des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank einzusetzen, um sicherzustellen, dass die Institutionen nach den Prinzipien der Entpolitisierung, Gleichberechtigung und Achtung der Interessen aller Beteiligten arbeiten. Sie forderten außerdem eine stärkere afrikanische Repräsentation in den Führungsgremien des IWF und der Weltbank sowie eine größere Rolle afrikanischer Länder bei Entscheidungsprozessen.

...und am selben Tag erklärt Lagarde ihren Rückzug aus der EZB (wohl Richtung WEF), die EU&CAN (Ex-Zentralbänkster und Finanzlobbys) schmieden neue "Assoziationen" und die hiesigen Nato-Medien hüten sich erneut, diese wichtige Meldung an die Leser/Seher zu vermelden...!? Positive Initiativen auf Wirken der Russischen Föderation, gemeinsam mit den Ländern Afrikas stärker an Reformen und besserer Integration in die Märkte, zu diskutieren...! Wichtig und richtig. ST

Nato

12:12 | taskandpurpose: Fast 50 Aufklärungs- und Nachrichtendienst-Marines werden zum Bewachen von Unterseekabeln in Europa eingesetzt.

Ein Team von knapp 50 auf Aufklärung und Nachrichtendienst spezialisierten Marinesoldaten wird zur Unterstützung einer NATO-Mission entsandt, die das Netzwerk von Untersee-Internetkabeln und Pipelines in der Ostsee überwacht.

Die Marines werden aufgrund ihrer Expertise im Umgang mit unbemannten Aufklärungsdrohnen und anderen taktischen Aufklärungsfähigkeiten zur Teilnahme an der NATO-geführten Operation entsandt. In einer Pressemitteilung des Marine Corps erklärte der ranghöchste Offizier der finnischen Marine, die Marines würden gemeinsam mit finnischen und anderen NATO-Streitkräften die Gewässer der Ostsee überwachen, die von Datenkabeln und Erdgasleitungen durchzogen sind.

Früher hast ein Kabel verlegt und gehofft, dass es funktioniert. Heute brauchst amerikanische Elitesoldaten, damit es morgen überhaupt noch da ist.  Europäische Sicherheitsarchitektur halt... JE

Brasilien

09:22 | r24: Lulas Brasilien: Bolsonaro flieht vor dem nächsten Schlag der Sozialisten-Justiz

Nach seiner Wahlniederlage gegen den Sozialisten Lula da Silva hat sich Flávio Bolsonaro mit seiner Familie in die USA abgesetzt. Der konservative Oppositionsführer befürchtet, dass auf den angeordneten Passentzug weitere Maßnahmen bis hin zur Inhaftierung folgen könnten. Seine Sorge kommt nicht von ungefähr: In Brasilien greifen parteiische Richter tief in den politischen Machtkampf ein, während Lulas Regierung die Kontrolle über digitale Plattformen ausbaut. Selbst im Umfeld des Präsidenten sorgt das Vorgehen gegen Bolsonaro inzwischen für Unruhe.

Der Sieg wird gefeiert, der Rechtsstaat beschworen und der politische Gegner flüchtet ins  Ausland. Da bekommt das Wort Demokratie einen ziemlich autoritären Gestank. JE

28.10.2026

Brasilien   USA

15:35 | ZH: Erste Bilder zeigen Flavio Bolsonaro, wie er nach Lulas totalitärem Vorgehen in Miami aus einem Privatjet steigt.

Erste Aufnahmen von Flávio Bolsonaro und möglicherweise seiner Familie, die in Miami aus einem Privatjet steigen, nachdem sie vor dem totalitären Vorgehen seines Gegners Lula und des sozialistischen Regimes geflohen sind. Das Filmmaterial wurde freundlicherweise vom brasilianischen 24-Stunden-Fernsehsender GloboNews zur Verfügung gestellt.

Während Demokraten, die Democratic Socialists of America und Alex Soros am Sonntag den Sieg des brasilianischen sozialistischen Regimechefs Luiz Inácio Lula da Silva in der Stichwahl bejubelten, herrschte im linken Spektrum auffälliges Schweigen, als ihr Verbündeter in Südamerika ein totalitäres Vorgehen gegen die Opposition entfesselte . Die Linke behauptet, ob in den USA, Europa oder anderswo, es gehe ihr um die „ Rettung der Demokratie “. In Wirklichkeit geht es diesen Linken jedoch nur darum, die Gerichte zu instrumentalisieren, um ihre Gegner zu vernichten – ein Akt, der als heuchlerische Instrumentalisierung des Rechtsstaatsprinzips und himmelschreiende Heuchelei zu werten ist.

Stirbt die Demokratie in Brasilien? Bolsonaro flieht vor Lulas totalitärem Vorgehen, während die Trump-Regierung plant, Visa zu erteilen.

Laut einem Bericht von Bloomberg vom späten Dienstagabend, der sich auf einen hochrangigen Beamten des US-Außenministeriums beruft, plant die Trump-Regierung, Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa auszustellen. Dieser Schritt erfolgt im Anschluss an eine Anordnung des brasilianischen Obersten Gerichtshofs, wonach Bolsonaro nach der Präsidentschaftsstichwahl am Sonntag seine Pässe abgeben muss.

Demokratie ist, wenn der Sieger Champagner sauft und der Verlierer erklären muss, warum er plötzlich in Miami sitzt. JE

Nato   Russland

08:25 | anti-sp: Könnte die NATO die Ostsee für Russland sperren, und welche Folgen hätte das?

Die Drohung der NATO, den Finnischen Meerbusen zu blockieren, könnte nach hinten losgehen, indem sie den regionalen Handel stört, russische militärische Vergeltungsmaßnahmen auslöst und die Spannungen in der Ostsee verschärft. Anstatt Moskau zu schwächen, könnte ein solcher Schritt die logistischen Schwachstellen der NATO offenlegen und ihre eigene militärische Einsatzbereitschaft untergraben.

„Wir sind in der Lage, innerhalb weniger Stunden eine Streitmacht von 50.000 erfahrenen Soldaten aufzustellen. Wir könnten den Zugang zur Ostsee innerhalb weniger Stunden sperren. Das ist eine lebenswichtige Verkehrsader für die russische Wirtschaft.“

So äußerte sich der estnische Außenminister Margus Tsahkna in einem Interview mit der britischen Times, das am 7. Oktober 2026 veröffentlicht wurde. Die geografische Lage mag der NATO in der Ostsee zwar einen strategischen Vorteil verschaffen, doch die Umsetzung dieses Vorteils in eine wirksame Seeblockade würde erhebliche operative Herausforderungen mit sich bringen. Jeder Versuch, Russlands Zugang zum Meer einzuschränken, könnte Konsequenzen nach sich ziehen, die weit über das beabsichtigte Ziel der Maßnahme hinausgehen. Die NATO muss bedenken, dass geografische Vorteile weder eine unangefochtene Kontrolle über die See garantieren noch automatisch die Rechtmäßigkeit einer Blockade begründen.

Du willst Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen und drohst damit, seine Ostseezugänge abzuriegeln. Dass Putin eine solche Blockade als Kriegshandlung verstehen könnte, scheint manchen Strategen erst auf der letzten Seite ihres Plans aufzufallen. JE

13:03 | Der Ostfriese
Werte JE, ziehen Sie sich doch einfach mehrmals am Tag zwei Linien
'rein, dann können auch Sie die Denkweise dieser nicht eines klaren
Gedankens fähigen NATO-Heinis nachvollziehen. Koks soll zu extremer
Selbstüberschätzung führen! Auf auf, mit nur 60€ pro Briefchen ist jeder
Interessierte dabei!

13:04 | Dipl.-Ing.
… die kleinen baltischen Köter wieder einmal …
… kläffen laut durch die Gegend …
… aber wenn der russische Bär mal kräftig brüllt …
… und/oder ein paar „Haselnüsse“ wirft …
… dann wird gewinselt, der kleine Schwanz eingezogen …
… und sich hinter Herrchen NATO versteckt …

13:05 | Leserkommentar
zu 08:25 ... damit macht der Westen, Nato und usa, deutlich wie
Kriegsgeil sie sind! Sie waren seit mind. dem I. WK, stehts auf
Expansion aus: Ausbeutung und Unterwerfung anderer, ...sie nannten es
Demokratie bringen, Staaten befrieden. NIX davon ist die Wahrheit. Und
die betroffenen Länder ducken sich und buckeln für die Herrscher und
Unterdrücker. So geht das moderne Sklavensystem. Das Schulgeldsystem ist
das stille, aber ultimative Werkzeug ; dazu dann, welches mit Kriegen
unterstützt wird.

27.10.2026

UNO

09:35 | TKP: Trump will Viktor Orbán als UNO-Generalsekretär

Die Trump-Administration hat den früheren ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán dazu ermutigt, für das Amt des UN-Generalsekretärs zu kandidieren. Das berichten Quellen aus drei Ländern dem Wall Street Journal. Die Idee stammt demnach aus Washington selbst. Orbán soll als gemeinsamer Kandidat der USA, Russlands und Chinas ins Rennen gehen.

Ein Beamter des US-Außenministeriums räumte gegenüber dem Wall Street Journal ein, die Vorstellung klinge zunächst „verrückt“. Doch frühere Gespräche mit Moskau und Peking hätten gezeigt, dass beide Seiten dem Vorschlag offen gegenüberstehen. Wenn sich die USA, Russland und China im UN-Sicherheitsrat einig seien, setze sich das meist durch, so die Quellen.

Die EU hat jahrelang versucht, Orbán loszuwerden. Und jetzt könnte ausgerechnet er einen größeren Sitzungssaal bekommen als die Uschi von der Pfizer. Herrlich. JE

17:57 | Der Ostfriese
Es ist ja nun nicht so, als wenn ich nicht alles unbesehen blind glauben
würde, was man mir erzählt... aber von Herrn T. irgendwo hin gelobt zu
werden, das riecht mir danach, das auch der werte Herr O. zum
Kasperletheater dazu gehört. Hat er gut funktioniert? Befindet er sich
dann dort nur im Austrag, oder soll er für künftige Aufgaben, mit denen
die Puppenspieler ihn zu betrauen beabsichtigen, "frisch gehalten" werden?

26.10.2026

Brasilien

12:57 |  TP: Brasilien: Lula gewinnt knapp – Bolsonaro erkennt Ergebnis nicht an

Der Amtsinhaber siegt knapp gegen Flávio Bolsonaro, der die Wahl annullieren lassen will. Lula erwartet ein schwieriges Regieren. Ein Überblick. Brasiliens linker Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen. Laut dem Obersten Wahlgericht kam er nach Auszählung aller Stimmen auf 51,8 Prozent, sein rechter Herausforderer Flávio Bolsonaro auf 48,2 Prozent. Der Vorsprung beträgt knapp 4,4 Millionen Stimmen.

Meinungsforschern zufolge half Lula eine unerwartet hohe Wahlbeteiligung. Für den 80-Jährigen, der diese Woche 81 wird, ist es der vierte Wahlsieg bei einer Präsidentschaftswahl. Seine neue Amtszeit soll am 5. Januar 2027 beginnen. Flávio Bolsonaro, Sohn des rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, weigert sich indes, seine Niederlage einzugestehen. "Es ist unmöglich, das Ergebnis anzuerkennen", sagte er vor Anhängern in der Hauptstadt Brasília. Er kündigte an, die Annullierung der Wahl zu beantragen.

Die Linke spricht von einem historischen Erfolg. Die Konservativen können auf knapp 60 Millionen Stimmen verweisen. Das ist kein politischer Katzentisch, sondern eine gewaltige Opposition. JE

Tuerkei   Saudi Arabien   Pakistan

08:35 | ZH:  Die Türkei beginnt mit der Ratifizierung des Mekka-Verteidigungspakts mit Saudi-Arabien und Pakistan.

Die Türkei hat mit der Ratifizierung des Gemeinsamen Verteidigungsabkommens von Mekka begonnen, eines neuen Paktes mit Saudi-Arabien und Pakistan. Das Abkommen hat seit seiner Unterzeichnung im August verstärkte Aufmerksamkeit erregt. Präsident Donald Trump begrüßte das Abkommen als einen Schritt hin zu mehr regionaler Sicherheit, während die jüngsten Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien den Fokus erneut darauf lenkten, wie das Bündnis in der Praxis funktionieren könnte.

am Golf Saudi-Arabien ist der größte Militärausgeber , die Türkei verfügt nach den Vereinigten Staaten über die zweitgrößte Armee der NATO, und Pakistan ist die einzige atomwaffenbewaffnete Nation mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit weltweit. Das Abkommen verpflichtet die drei Länder zu einer engeren militärischen Zusammenarbeit und beinhaltet eine Klausel zur kollektiven Verteidigung, wonach ein bewaffneter Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle Mitglieder behandelt wird .

Die Amerikaner liefern seit Jahrzehnten die Sicherheitsgarantien, jetzt organisieren sich die regionalen Schwergewichte schön langsam selber. Und Donald könnte feststellen, dass seine Verbündeten mittlerweile auch ohne amerikanischen Babysitter Verträge unterschreiben können. JE

22.10.2026

Nato

15:45 | overton: Expansion der NATO auf Hochtouren

Während die Frage eines NATO-Beitritts der Ukraine in den Verhandlungen der USA mit Russland einstweilen zurückgestellt wurde, ist der Militärpakt im gesamten Raum zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer auf Expansionskurs. Washington gilt dabei – wie bei allen zentralen NATO-Entscheidungen – als treibende Kraft. Die Allianz verstärkt ihre Präsenz, knüpft engere Partnerschaften und folgt dabei einem lange bekannten strategischen Drehbuch.

Nach Angriffen auf Handelsschiffe vor den Küsten Bulgariens und Rumäniens außerhalb ihrer Hoheitsgewässer, die erneut ohne konkrete Beweise Russland zugeschrieben wurden, hat die NATO eine erhebliche Aufstockung ihrer Präsenz im Schwarzen Meer beschlossen. Am 20. Oktober 2026 informierte die Allianz über den Einsatz eines US-Militäraufklärers unter NATO-Kommando. Rumänien plant zudem gemeinsam mit den NATO-Mitgliedern Türkei und Bulgarien ein eigenes Schwarzmeerkommando einzurichten, das auf NATO-Kapazitäten zugreifen kann.

Du willst Frieden? Kriegst einen NATO-Stützpunkt vor die Haustür. Du fühlst dich bedroht? Kriegst noch ein paar Panzer dazu. Und wenn dann der Krieg ausbricht, erklärt man dir, dass das alles nur deiner Sicherheit gedient hat. JE

USA   China   Russland

12:35 | TP: Auf dünnem Eis: Der Wettlauf um die Arktis

Kampf im Kalten: Der hohe Norden birgt gigantische Reichtümer – und weckt Begehrlichkeiten. Wie sich der Großmachtkonflikt zuspitzen könnte. Eine Analyse. In der rasant tauenden Arktis entbrennt ein Wettlauf – bei dem auch Brüssel nicht abseits stehen mag. Bislang bekam die Kälte von Europa wenig Aufmerksamkeit. Diese Durststrecke sei, so Friedrich Merz, "vorbei". Neben der deutschen Arktisstrategie legte Brüssel erst diese Woche einen Plan für den "inzwischen kritischsten" Bereich Europas vor. Reichlich spät: Moskau, Washington oder Peking formulierten ihre Strategien teils vor Jahrzehnten.

Russland blickt auf die längste Tradition staatlicher Arktispolitik zurück – bereits die Sowjetunion plante eine "rote" Expedition, die USA erließen 1994 eine präsidentielle Grundsatzrichtlinie und machten daraus 2009 eine ressortübergreifende Strategie, China erklärte sich 2018 in seinem ersten Arktis-Weißbuch zur "arktisnahen Macht". Brüssel wie auch Berlin entwickelten zwar schon Ende der 2010er-Jahre parallel erste Strategien, doch zwischen politischem Anspruch, militärischen Fähigkeiten und wirtschaftlicher Präsenz klafft seit jeher eine gewaltige Lücke.

Die Russen haben die Eisbrecher, die Chinesen das Geld und die Amerikaner ihre Militärstützpunkte. Brüssel hat wie immer eine Strategie... Und wenn die anderen die Arktis unter sich aufgeteilt haben, darf die EU  das Sitzungsprotokoll unterschreiben und den Kaffee servieren. JE

18:38 | Leseratte zu 12:35 h
Dass es eine heftige Rivalität um die arktischen Ressourcen gibt, ist klar. Dass die USA den Russen am liebsten die Durchfahrt von der Arktis in den Atlantik oder Pazifik verwehren möchten ist bekannt, wird aber nicht klappen, weil das zwar "Engstellen" sind, aber weit davon entfernt, Kanäle oder sowas wie der Bosporus, die Straße von Hormus oder die von Malakka zu sein. Es sind riesige internationale Wasserstraßen - und was die Piraterie angeht: Auch DAS Spiel kann man zu zweit spielen!

Trump hat das Problem, dass Russland die längere Küste zur Arktis hat, während er nur Alaska kontrolliert. Vermutlich auch deshalb will er Kanada eingemeinden! An dessen Nordküste verläuft die Ostwestpassage, die aber so gut wie nicht erschlossen ist, weil einfach kein Interesse daran bestand bisher. Deshalb haben die USA und Kanada auch so gut wie keine Eisbrecher. Dort im Norden eine Infrastruktur zu schaffen wäre aber erforderlich, wenn man in der Arktis Öl, Gas usw. abbauen will. Die Russen sind da Jahrzehnte voraus und haben ihre Nordostpassage bereits gut erschlossen, mit verschiedenen Häfen, sogar inkl. Flussanbindungen weit nach Sibirien hinein, über die man Ressourcen verschiffen kann zur Weiterverarbung weiter südlich (nur im Sommer allerdings, die Flüsse frieren auch zu). Sie haben eine große Eisbrecherflotte, viele atomar betrieben, und bauen ständig neue.

Das Problem für die Europäer ist, dass dieser "nördliche Wasserweg", wie die Russen ihn nennen, zu großen Teilen durch russisches Hoheitsgebiet verläuft! Die Europäer gelten in Russland als "unfreundliche" bis feindliche Staaten, die jetzt allen Ernstes (Frau Kallas!) Durchfahrtsrechte durch russische Gewässer fordern? Dieselben Staaten, die in internationalen Gewässern russische Schiffe überfallen, aufbringen und teils die Ladung stehlen? Kannste dir nicht ausdenken.

21.10.2026

Japan   USA

10:18 | antiwar:  Die USA und Japan beginnen großangelegte Militärübungen mit Schwerpunkt auf den Inseln nahe Taiwan

Die USA und Japan haben am Montag ihr alle zwei Jahre stattfindendes Militärmanöver „Keen Sword“ begonnen , eines der größten gemeinsamen Manöver beider Länder. In diesem Jahr konzentriert sich das Manöver auf Japans südwestliche Inseln, darunter die westlichste Insel Yonaguni, die nur 109 Kilometer östlich von Taiwan liegt. Sowohl die USA als auch Japan haben für die Übungen neue Anti-Schiff-Raketensysteme in Yonaguni stationiert und damit die Spannungen mit China verschärft. US-Marines wurden mit dem Navy-Marine Expeditionary Ship Interdiction System (NMESIS) eingesetzt, das eine Reichweite von etwa 115 Seemeilen hat und somit Schiffe, die vor der Ostküste Taiwans patrouillieren, in Reichweite bringt.

Laut der Nachrichtenagentur Associated Press hat Japan seine erste Langstreckenrakete vom Typ 25, die landseitig gegen Schiffe eingesetzt werden kann, auf der Insel Yonaguni stationiert. Die Typ-25 hat eine Reichweite von etwa 1000 Kilometern und kann somit von Yonaguni aus das chinesische Festland erreichen.

Erst stellst China Raketen direkt vor die Haustür, dann erklärst, das Ganze diene ausschließlich dem Frieden. Des musst mit einem ernsten Gesicht erst einmal zusammenbringen. JE

19.10.2026

Irak   Grossbritannien

14:58 |  UCN: Durchgesickerte Dokumente enthüllen Großbritanniens verdeckte Einflusskampagne im Irak

Durchgesickerte britische Dokumente zeigen, wie eine Medienplattform für Jugendliche zu einem Instrument der verdeckten Einflussnahme im Irak wurde, was Fragen aufwirft, die über den Abzug der Koalition hinausreichen. Der Abzug der von den USA geführten Koalitionsstreitkräfte aus dem Irak schließt ein weiteres Kapitel der militärischen Präsenz ab, die auf die anglo-amerikanische Invasion von 2003 folgte. Die Einflussnahmen Großbritanniens hinterlassen jedoch weniger sichtbare Spuren.

Durchgesickerte Dokumente beschreiben eine ausgeklügelte Kampagne, die während des Krieges gegen den IS aufgebaut wurde und in deren Mittelpunkt die auf junge Menschen ausgerichtete Nachrichten- und Social-Media-Plattform „Yalla“ aus Bagdad stand. Sie beschreiben detailliert, wie ein Auftragnehmer der britischen Regierung plante, seine beträchtliche Reichweite zu nutzen, um die Einstellungen der Iraker zu beeinflussen, während Londons Rolle im Verborgenen blieb.

Die moderne Demokratie braucht keine Panzer mehr, um Menschen zu beeinflussen. Es genügen ein paar sympathische Gesichter, lustige Videos und ein unsichtbarer Auftraggeber. JE

USA   Brasilien

11:28 | ZH: Die USA verlegen stillschweigend MQ-9 Reaper-Drohnen nach Südamerika.

Der Rechtsruck in Südamerika hat der Trump-Regierung ein günstigeres Umfeld geschaffen, um ihren Einfluss in der westlichen Hemisphäre auszuweiten. Ein Sieg des rechtsgerichteten Flávio Bolsonaro über den unberechenbaren sozialistischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva bei der Stichwahl in Brasilien Ende des Monats würde diesen Rechtsruck auf dem gesamten Kontinent festigen.

Die nächste Bewährungsprobe wird sein, ob diese politischen Erfolge zu einer vertieften Handels- und Militärkooperation führen. Im militärischen Bereich werden diese Partnerschaften im Kampf gegen Drogenhändler und Terroristen ausgebaut. Die gemeinsamen Militäraktivitäten haben sich in diesem Jahr bereits ausgeweitet, und der gemeldete Transfer von US-amerikanischen MQ-9 Reaper-Drohnen nach Kolumbien und Ecuador deutet laut der New York Times auf Vorbereitungen für eine umfassendere Kampagne hin .

König Donald hat einen neuen Kriegsschauplatz gefunden. Diesmal braucht er nicht einmal eine andere Weltregion, um Demokratie und Raketen gemeinsam auszuliefern. JE

18.10.2026

Canada

19:26 | FAZ: Mehrere Tote nach „schwerwiegendem Vorfall“ auf Militärstützpunkt in Kanada

Bei einem Brand auf dem Militärstützpunkt Wainwright in Kanada sind nach Angaben von Premierminister Mark Carney vier Menschen gestorben. Dutzende hätten schwere Verletzungen erlitten, sagte Carney. Ein „heftiges, schnell rasendes Feuer“ habe sich am Samstag auf dem Stützpunkt in der Provinz Alberta ausgebreitet. Carney sprach von einer der „schlimmsten Tragödien“ für die Armee auf kanadischem Boden in Friedenszeiten. Er ordnete an, dass die Fahnen an Bundesgebäuden auf halbmast gesetzt werden.

Verteidigungsminister David McGuinty sagte am bereits Samstag, es handle sich um einen „sehr tragischen Vorfall“. Die Regierung mobilisiere für den Einsatz alle nötigen Ressourcen. Der Minister sprach von Toten und Verletzten, nannte aber zunächst keine Opferzahlen. Man arbeite daran, zu klären, was genau auf dem Stützpunkt passiert sei, sagte er. Weitere Informationen würden in den kommenden Stunden und Tagen folgen, sobald es gesicherte Erkenntnisse gebe, sagte der Minister.

Dipl.-Ing.
… hatte sich da evtl. wieder eine russische Drohne verflogen? …
… hat man schon den Pass vom Putin gefunden? …
… oder war das eine „Aufforderung“ von König Donald an die Kanadier, endlich als 51. Bundesstaat in seine Arme zu kommen? …

Die Befehlskette funktioniert hervorragend. Besonders wenn es darum geht, die Verantwortung möglichst weit nach unten durchzureichen. JE

13.10.2026

Nato   Italien

13:30 | transition:  NATO-Nuklearübung in Italien

Vom 13. bis 20. Oktober werden die NATO-Streitkräfte im Rahmen der Übung «Steadfast Noon» einen Atomkrieg simulieren. Wie L’Indipendente berichtet, wird sich somit ein weites Gebiet zwischen dem Tyrrhenischen Meer und Sardinien in ein Kriegsszenario verwandeln – ein weiteres in der laufenden Ausbildungssaison auf der Halbinsel. An Spannungen habe es nicht gefehlt, weder innerhalb der Atlantischen Allianz noch zwischen der Regierung Meloni und den parlamentarischen Oppositionen, so das Portal.

Einerseits habe die italienische Luftwaffe versucht, die Tragweite des jährlichen Ereignisses herunterzuspielen und es als «ordentliche Routineplanung» bezeichnet. Andererseits habe die NATO Wert auf die Klarstellung gelegt, dass «Steadfast Noon in jeder Hinsicht eine Nuklearübung» ist. In den simulierten Szenarien würden jedoch keine echten Atombomben verwendet, sondern lediglich Attrappen. Das Bündnis Alleanza Verdi e Sinistra (Grüne und Linke) hat eine Anfrage an Verteidigungsminister Guido Crosetto gerichtet und um Aufklärung über das Ereignis gebeten.

Die NATO betont ausdrücklich, das Manöver richte sich gegen niemanden. Russland wird das wahrscheinlich mit derselben Gelassenheit lesen, mit der die NATO russische Atomübungen verfolgt. JE

17:31 | Der Ostfriese
Egal, was man da gerade zu lesen vorgesetzt bekommt, diese "Nachrichten"
können nur Satiremagazinen entnommen worden sein - ob es nun die
Zustände in Italien, Frankreich oder BRD beschreibt... Europa gleicht
nur noch einem Freiluftirrenhaus. Wie alt sind die agierenden Personen?
Vierjährige Vorschulkinder? Für wie geistig minderbemittelt werden die
Adressaten gehalten? Die fehlende entsprechende Reaktion dieser läßt
gewisse Rückschlüsse zu. "Politiker", die trotzig ihren Arbeitsplatz zu
verlassen drohen - wie wäre's damit, garnicht erst zu erscheinen, sich
nicht einzutragen, auf die paar Kröten für Anwesenheit zu verzichten?
Warum nicht in Frankreich auf das Einziehen von Steuern verzichten, den
Boches direkt alle Kosten aufdrücken, statt dem Umweg über Target II ?
Begrenzter Atomkrieg in Italien? - Die Infrastruktur wäre hinüber, nix
mehr mit nach einem Monat Schwarzstart von Kraftwerken (die einen
solchen Angriff garantiert nicht überstehen würden). Die Leute in den
Ballungsräumen hätten nichts mehr zu fressen, Industrieen würden als
Folge der EMPs unbrauchbar werden, usw. so einen Zwischenfall zu
simulieren ist entweder weltfremd oder einfach nur menschenverachtend.
Warum so etwas überhaupt durchspielen? Danach wäre es es einfach gewesen
- das erübrigt sich zu simulieren! Italien würde nach so einem Ereignis
unter keinen Umständen weiter so etwas wie Italien jetzt sein können."
Die Russen" werden über diesen infantilen Unfug nur grinsen können, wenn
sie nicht sogar laut lachen sollten.

17:32 | Die Kleine Rebellin zu 13:30 | transition: NATO-Nuklearübung in Italien
Als Kind haben wir nach Hiroschima in der Schule geübt, wie wir uns bei einem Atomangriff verhalten sollen. Wir sollten uns z.B. unter dem Schultisch oder etwas anderem verstecken. So ein Unsinn wollte man uns damals klar machen. Doch ich konnte mir nun vorstellen, wie eine biblische Vorsehung, dass die Erde durch Feuer vernichtet werden soll, funktionieren kann. Bis dahin kannte ich Feuer nur vom Streichholz.

Hiroschima ist vergessen (sollten ja eh die bösen Russen gewesen sein) und man probt Atomkrieg.

Das wird dann der Selbstmord einer angeblich zivilen Gesellschaft und am Ende die Auslöschung unserer wundervollen Erde.

12.10.2026

Saudi Arabien   Jemen   China

15:02 |  tkp: Riad bittet Peking um Vermittlung im Jemen – und Sanaa stellt eine Bedingung?

Wird Öl und Diesel bald wieder billiger? Saudi-Arabien soll China angeblich offiziell gebeten haben, zwischen ihm und Sanaa zu vermitteln. Das berichten jemenitische Quellen. Eine Bestätigung von Saudi-Arabien oder China liegt bei der Erstellung des Artikels nicht vor. Die Meldung fällt in eine Woche, in der Saudi-Arabien selbst unter Beschuss steht.

Nach Angaben jemenitischer Quellen hat die saudische Regierung Peking gebeten, offiziell als Vermittlerin in Verhandlungen mit Sanaa aufzutreten. Ziel sei ein Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien. Riad habe China zudem signalisiert, einem solchen Waffenstillstand zuzustimmen, der auch die Einstellung sämtlicher Militäroperationen einschließen würde, ausdrücklich die Luftangriffe.

Du brauchst keine Flugzeugträger vor der Küste, wenn am Ende alle bei dir anrufen, sobald sie miteinander reden müssen. JE

 

11:04 | ZH: Dies sind die weltweit größten Exporteure von Militärdrohnen.

Die USA und der Iran lieferten zwischen 2022 und 2025 insgesamt 86 % der weltweit exportierten 16.822 Militärdrohnen, wie aus den Rüstungstransferdaten des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervorgeht. Davon entfielen 7.593 Drohnen auf die USA und 6.800 auf den Iran. Insgesamt exportierten 14 Länder Militärdrohnen. Die US-Exporte stiegen von 1.010 Drohnen im Jahr 2022 auf 3.219 im Jahr 2024, bevor sie 2025 auf 402 zurückgingen. Der Iran hingegen lieferte weiterhin rund 2.000 Drohnen pro Jahr.

Die Türkei exportierte lediglich 381 Drohnen, belieferte damit aber 28 Länder und erreichte somit mehr Abnehmerstaaten als jeder andere Anbieter. Wie  Visual Capitalist  erläutert, zeigt die Grafik eine Rangliste der 14 Länder, die zwischen 2022 und 2025 Militärdrohnen exportierten. Grundlage sind die Daten der
SIPRI Arms Transfers Database

Billig, skalierbar, präzise genug und in Masse verfügbar. Wer keine Drohnenindustrie hat, schaut im nächsten Krieg ziemlich schnell alt aus. JE

09.10.2026

11:44 | tkp: Das Narrativ vom „russischen Hybridkrieg“: Belege, Anschläge und die Strategie der Spannung

Kaum ein Tag vergeht in Europa ohne Drohnenalarm, Brand oder Blackout, der Russland zugeschrieben wird. EU- und NATO-Vertreter sprechen von einem unablässigen „Hybridkrieg“: Luftraumverletzungen, Sabotage, Brandstiftung, Cyberangriffe, gestörte Navigation. Der italienische Publizist Thomas Fazi hat dazu am 7. Oktober 2026 die bislang ausführlichste kritische Sichtung vorgelegt. Seine Frage lautet nicht, ob Moskau Interessen verfolgt oder Geheimdienste unterhält. Sie lautet, ob die Belege die Erzählung tragen – oder ob die Erzählung selbst das Operationsfeld ist.

Das praktische am „Hybridkrieg“ ist aber, dass dieser Gummi-Begriff so dehnbar ist, dass vom Hackerangriff bis zum kaputten Kabel fast alles hineinpasst. JE

07.10.2026

Saudi Arabien   Tuerkei   Pakistan

11:14 | tkp: Der Konflikt in Westasien spitzt sich zu; Masken und Fassaden fallen

Bei einer Krisensitzung des Strategischen Politik- und Verteidigungsausschusses der Mekka-Allianz am Montag, dem 5. Oktober, in Riad haben das Königreich Saudi-Arabien (KSA), die Türkei und Pakistan erstmals das Gemeinsame Verteidigungsabkommen von Mekka in Kraft gesetzt.

Die Verbündeten einigten sich darauf, unverzüglich Maßnahmen zur Umsetzung ihrer Verpflichtungen zur kollektiven Verteidigung zu ergreifen und Schritte für die rasche Entsendung von Truppen und militärischer Ausrüstung ins Königreich einzuleiten. Der Verteidigungsminister des KSA, Khalid bin Salman, erklärte, der Ausschuss habe als Reaktion auf Angriffe auf das Königreich und angeblich auch auf dessen heilige Stätten kollektive Abschreckungsmaßnahmen aktiviert.

Westasien 2026: Friedenspolitik mit maximaler Feuerkraft. JE

05.10.2026

22:08 | konjunktion: Naher Osten: 100.000 Soldaten gegen die Houthis – Die Nächste Stufe der Eskalation

Der Nahostkrieg ist gerade in eine neue, äußerst gefährliche Phase eingetreten. 100.000 Soldaten unter dem Kommando der international anerkannten Regierung des Jemen sollen die Angriffe der Houthis und deren militärischen Kräfte beenden. Saudi-Arabien wird dies durch kontinuierliche Luftangriffe auf Stellungen der Houthis unterstützen. Mit anderen Worten: Auf der Arabischen Halbinsel steht ein totaler Krieg bevor. Die Vereinigten Staaten werden für diese Vorgehen Geheimdienstinformationen und Zielangaben bereitstellen, doch laut offiziellen Angaben wird das US-Militär zum jetzigen Zeitpunkt nicht direkt beteiligt sein. Axios berichtet jedoch, dass sich die USA zu einem späteren Zeitpunkt der Operation anschließen könnten, „sollte es schiefgehen (should it go south)“.

Du hältst die Meerenge. Ich bring 100.000 Mann. Danach reden wir wieder über Frieden. JE

Brasilien

12:13 |  r24: Bolsonaro schlägt Lula – jetzt wackelt Brasiliens Linke

Flávio Bolsonaro hat Luiz Inácio Lula da Silva im ersten Durchgang der brasilianischen Präsidentschaftswahl geschlagen. Bei praktisch abgeschlossener Auszählung liegt der rechte Herausforderer mit rund 47 Prozent vor dem linken Amtsinhaber mit gut 45 Prozent – mehr als zwei Millionen Stimmen trennen die beiden. Für Lula ist das eine herbe Niederlage. Und die knapp acht Prozent für die ausgeschiedenen Kandidaten könnten für den Sozialisten in der Stichwahl zum nächsten Problem werden.

Wochenlang heißt es, Lula liegt vorne. Dann kommen die echten Stimmen und plötzlich schaut die linke Siegesgewissheit ein bisserl ramponiert aus. JE

Deutschland   Russland   USA

09:27 | wallasch: Deutschland finanziert den Krieg, die USA werden Russlands neuer Energiepartner

Neueste Meldung, zuerst über die New York Times, inzwischen auch bei Reuters, Focus und t-online: Mitten im Krieg verhandeln die USA über einen milliardenschweren Öl-Deal mit Russland. Es geht um Vermögenswerte des sanktionierten Konzerns Lukoil – Ölfelder, Raffinerien, Tankstellen, in deutschen Berichten rund 20 Milliarden Dollar. Laut New York Times brachte Putin das Geschäft am 5. September im Kreml gegenüber Trumps Unterhändlern Jared Kushner und Steve Witkoff selbst zur Sprache, als Signal, dass man wieder Geschäfte machen könne.

Profitieren sollen eine Investorengruppe um den Trump-Spender Todd Boehly, nahöstliche Partner mit Geschäftsbeziehungen zu Kushner oder Witkoff sowie ein Arm der US-Regierung. Die Genehmigung von Washington und Moskau steht noch aus. Die Trump-kritische New York Times schreibt, die Gespräche über ein Kriegsende hätten sich auf diesen Deal ausgeweitet, der persönliche Geschäftsinteressen im Trump-Umfeld berühre.

Regenbogenland zahlt Milliarden, übernimmt das Risiko und hält sich dabei noch für besonders strategisch. Während Don schon wieder mit Moskau übers Geschäft redet, steht Berlin am Ende da wie der Trottel, der die Zeche für alle zahlt und stolz erzählt, er habe internationale Verantwortung übernommen. JE

04.10.2026

Brasilien

18:50 | ZH: Brasilien wappnet sich für Wahlturbulenzen, da Bolsonaro gegenüber Lula an Zustimmung gewinnt und bullische Optionswetten explodieren.

Der Wahltag am Wochenende steht im Mittelpunkt, denn laut aktuellen Umfragen liegen der rechtsgerichtete Senator Flávio Bolsonaro und der sozialistische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva statistisch gleichauf. Polymarket hingegen sieht Bolsonaro mit einem deutlichen Vorsprung. Bloomberg berichtet, dass weder Bolsonaro noch Lula voraussichtlich einen klaren Sieg in der ersten Wahlrunde am Sonntag erringen werden. Dies deutet darauf hin, dass eine Stichwahl am 25. Oktober sehr wahrscheinlich ist.

Seit Wochen weisen wir darauf hin , dass nach der ersten Wahlrunde an diesem Wochenende mit hoher Volatilität bei der brasilianischen Währung und den Aktien zu rechnen ist.

Heute wird gewählt. Morgen werden entweder Champagnerflaschen oder Stopp-Loss-Orders geöffnet. Vielleicht auch beides. JE

03.10.2026

12:59 | ZH: „Null Hormuz“: Kronprinz von Abu Dhabi investiert Milliarden, um Fujairah in eine Hormuz-Umgehungsstraße zu verwandeln

Am 3. März, nur wenige Tage nach den ersten US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran, als der Großteil des Marktes noch damit beschäftigt war, die Schließung der Straße von Hormus als vorübergehende Unannehmlichkeit einzupreisen, wiesen wir auf etwas hin, das uns ziemlich offensichtlich erschien: Der Ölhafen Fujairah der VAE, der am Golf von Oman liegt und die Straße komplett umgeht, war für seine strategische Bedeutung viel zu klein – und das sollte sich ändern.

Sieben Monate später hat das „große Infrastrukturprogramm“ einen Namen, einen Sponsor und die nötigen Mittel. Laut einem neuen Bloomberg-Bericht ist Kronprinz Scheich Khaled bin Mohamed Al Nahyan von Abu Dhabi – der wenige Wochen vor Kriegsbeginn die Leitung des 300 Milliarden Dollar schweren Staatsfonds L’imad Holding des Emirats übernommen hatte – nun der Hauptverantwortliche für die von den VAE offiziell so genannte „Zero Hormuz“ -Strategie (man fragt sich, ob er damals Zero Hedge gelesen hat) . Und das Herzstück dieser Strategie ist, wie Sie sich denken können, Fujairah.

Du drohst mit der Sperre einer Meerenge. Die Nachbarn investieren daraufhin zig Milliarden, damit sie dich nimmer brauchen. Strategischer Druck kann erstaunlich gute Bauwirtschaft machen. JE

02.10.2026

China   Taiwan

11:11 |  ZH: Taiwan plant 930 Millionen Dollar teuren Ausbau der Seedrohnenflotte, während China den maritimen Druck ausweitet

Taiwan baut zügig eine große Flotte unbemannter Schiffe, um eine chinesische Blockade oder Überquerung der Taiwanstraße billiger und in großem Maßstab zu erschweren, berichtet Nikkei Asia. Die Strategie verbindet etwas, das Taiwan schon gut kann — Schiffbau und anspruchsvolle Elektronik — mit amerikanischem Know-how bei autonomen Systemen, künstlicher Intelligenz und militärischen Führungsnetzen.

Der mögliche Umfang ist erheblich. Die taiwanesische Marine erwägt rund 1.320 kleine Angriffsdrohnen fürs Wasser, bei geschätzten Ausgaben von etwa 29,6 Milliarden NT-Dollar, umgerechnet 930 Millionen US-Dollar. Auch die Küstenwache setzt auf unbemannte Schiffe. Daraus könnte ein nennenswerter neuer Inlandsmarkt für maritime Verteidigungstechnik entstehen.

China kommt mit der großen Flotte. Taiwan kommt mit 1.320 kleinen Seedrohnen. Militärstrategie Marke Baumarkt: Wenn die eigene Ausrüstung nicht reicht, versuchst dus halt mit einem Overload und kippst dem Gegner das ganze Regal vors Radar. JE

Japan   China

07:42 |  UCN: Tomahawks, Hyperschallwaffen und neue Militärbasen: Wird Japan für einen Krieg in Stellung gebracht?

Japan vollzieht derzeit einen militärischen Umbau, der noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre. Das Land, dessen Nachkriegsordnung jahrzehntelang von einer strikt defensiven Militärdoktrin geprägt war, beschafft Langstreckenraketen, entwickelt Hyperschallwaffen und baut seine Fähigkeit aus, Ziele weit außerhalb des eigenen Territoriums anzugreifen. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Bereitet sich Japan lediglich auf einen möglichen Krieg vor – oder wird das Land innerhalb der US-Strategie gegen China bereits dafür in Stellung gebracht?

Der Strategiewechsel ist längst mehr als politische Rhetorik. Japans Verteidigungshaushalt für 2026 umfasst rund 8,8 Billionen Yen, davon sind etwa 973 Milliarden Yen allein für sogenannte Stand-off-Fähigkeiten vorgesehen. Dazu gehören weiterentwickelte Type-12-Raketen, von U-Booten gestartete Flugkörper, Hyperschallraketen und Hyper Velocity Gliding Projectiles.

Japan holt sich 400 Tomahawks und Hyperschallwaffen und sagt: rein defensiv. Reichweite 1.600 Kilometer, also ungefähr bis dorthin, wo China gerade Frühstück macht. JE

11:17 | Der Ostfriese
Werte JE, wie wär's mit: Ich geb' Dir (einer einschlägigen Gruppe von
Personen) den Irak, dafür verprügelst Du mir den bösen Iran - bei den
Einnahmen machen wir ab jetzt halbe-halbe! ?

01.10.2026

17:51 | Der Dipl.-Ing.

Nato   Russland

„Ein Streben der NATO nach einem direkten Krieg mit Russland wäre eine Katastrophe für die baltischen Staaten als Frontstaaten. Wir sollten wieder über Frieden sprechen und diesen Wahnsinn beenden.“ – Der litauische Ministerpräsident.

Der litauische Ministerpräsident warnte auch davor, die Bedrohung durch Russland überzubewerten, und sagte, es gibt keine Beweise dafür, dass Russland feindliche Aktionen vorbereitet.

https://t.me/vladithegr8/85272

… ich glaube, die Tage des litauischen Ministerpräsidenten sind nach dieser Aussage gezählt …

USA   Irak

14:33 | JF: USA ziehen Truppen vollständig aus dem Irak ab

BAGDAD. Das US-Kriegsministerium hat bekanntgegeben, dass die Vereinigten Staaten und ihre Koalitionspartner die „Operation Inherent Resolve“ im Irak beendet und ihre Truppen und Ausrüstung abgezogen haben. „Dieser Meilenstein spiegelt den Erfolg einer zwölfjährigen Kampagne wider, die den Islamischen Staat (IS) als organisierte militärische Bedrohung im Irak und in der gesamten Region zerschlagen hat“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde vom Mittwoch. „Zugleich markiert er den Übergang von einer militärischen Koalitionsmission im Kriegsmodus hin zu einer von Irakern geführten Sicherheitsanstrengung, die durch eine normalere bilaterale Sicherheitsbeziehung unterstützt wird.“

Du kommst rein, wirfst das alte System um, bleibst zwei Jahrzehnte und gehst dann wieder. Die offenen Rechnungen gehen wie immer aufs Haus. JE