20.09.2017

UNO

19:30 | diepresse: Atomwaffenverbot: Kurz legt sich mit Nato an

47 Staaten unterzeichneten einen von Österreich mitgetragenen neuen Vertrag. Die Nato sieht darin Konkurrenz zum Atomwaffensperrvertrag. Für das Bündnis sei ein Atomwaffenverbot nicht sinnvoll - im Gegenteil.

Iran USA

19:19 | Spiegel: Iran droht bei Verletzung des Atomvertrags mit "resoluter Antwort"

Donald Trump bezeichnet das Atomabkommen mit Iran als "Schande". Irans Präsident Rohani reagiert verärgert: Auf eine Verletzung der Vereinbarung werde eine "entschlossene und resolute" Antwort folgen. Wie steht es um das Atomabkommen mit Iran? US-Präsident Trump, der den Deal in der Vergangenheit schon mehrfach kritisiert hatte, hat sich nach eigener Aussage entschieden, was er tun werde - will das Ergebnis aber vorerst nicht mitteilen.

Syrien

16:40 | Sputnik: „Da passen ganze Kampfverbände rein“: Riesiges Tunnelnetzwerk unter Damaskus entdeckt

Die syrische Armee hat unter der Hauptstadt Damaskus nach eigenen Angaben ein weit verzweigtes Tunnelnetzwerk entdeckt, das von den Terroristen der al-Nursa-Front für Überraschungsangriffe genutzt wird.
„Die Gesamtlänge der Tunnels beträgt etwa 50 Kilometer“, teilte der syrische General Nabil Isra am Mittwoch mit. „Da können sich ganze Verbände bewegen. Es gibt genug Platz für die Lagerung von Munition, für die Rast und für Feuerstellungen."

18:35 | Leser Kommentar:
Das haben die islamistischen Gotteskrieger sicher alles mit dem Teelöffel nach Feierabend gegraben oder gab es hier wie so oft Unterstützung aus Saud-USrael?

.... unsere Flüchtlinge waren das sicher nicht....  arbeit nach dem Aufstehen? Wahnsinnig? TS

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16:21 | Sputnik: Myanmar kann seine Armee nicht im Zaum halten

Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat die Menschenrechtsverletzungen gegen die muslimische Minderheit Rohingya in ihrem Land verurteilt und versprochen, die Verantwortlichen dafür zu bestrafen, schreibt die Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" am Mittwoch.

Leseratte:
Ein Aspekt der Krise in Myanmar, der bisher noch nicht thematisiert wurde:

Auch dort findet eine Auseinandersetzung zwischen China (mit dem Myanmar traditionell verbunden ist) und den USA statt, die gehofft hatten, nach dem Ende der Militärdiktatur mehr Einfluss dort zu gewinnen (wegen der Ressourcen, Überraschung!). Myanmar hat aber die Beziehungen zu China intensiviert und die USA sind deswegen sauer. Könnte es also sein, dass über die Rohingya eine Art "Frühling" in Myanmar ausgelöst werden soll? Sie wurden gezielt für terrostische Angriffe ausgebildet und könnten instrumentalisiert sein für die Interessen der USA. Was sagt TQM dazu?

 

Isis   USA

08:25 I Voltairenet: Nach dem Kalifat, Rojava

Präsident Trump hat sich der manipulativen Nutzung der Dschihadisten widersetzt. Er hat die finanzielle und militärische Unterstützung, die sein Land ihnen gewährte, eingestellt. Es gelang ihm, Saudi-Arabien und Pakistan zu überzeugen, das gleiche zu tun. Er hat die Politik der NATO in diesem Bereich geändert. Aber niemand kann wissen, ob er sich auch der großen Strategie des Pentagon entgegenstellen wird. Im Inland ist der gesamte Kongress gegen ihn und er hat keine andere Möglichkeit einem Amtsenthebungsverfahren zu entgehen, als mit der Demokratischen Partei zu verhandeln.
Sein Sonderbeauftragter gegen Daesch, Brett McGurk, ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Präsident Obama, der seiner neuen Politik dienen sollte. Er hat am 18. August ein Treffen mit Stammesführern organisiert, um "gegen Daesh zu kämpfen“. Jedoch bezeugen die von ihm dazu veröffentlichten Fotografien, dass im Gegensatz zu diesem Auftrag, mehrere Daesch Führer an diesem Treffen teilnahmen.
Alles passiert daher so, als ob das Pentagon seine Dschihad-Ressourcen zurückzöge, wobei es tatsächlich für Operationen an anderer Stelle bereitgehalten wird. Gleichzeitig bereitet es eine neue Runde gegen Syrien vor, mit einer neuen Armee. Dieses Mal rund um kurdische Truppen aufgebaut.

Bis auf Meyssans pauschaler Kritik an den historischen Kreuzzügen stimme ich zu. Nicht etwa, daß ich Mitleid verspürte, aber während sich  der Deep State noch immer des IS bedient, steht Katar dafür unter Quarantäne. TQM

 

Isis   USA   Syrien   Iran

07:33 I Sputnik: Kampf gegen IS-Terror: Russland bittet US-Koalition "Wenigstens nicht stören"

„Je näher das Ende des Islamischen Staats rückt, desto offensichtlicher wird, wer tatsächlich gegen den IS kämpft und wer stattdessen seit drei Jahren dies nur vortäuscht. Und wenn die US-geleitete internationale Koalition den Terrorismus in Syrien nicht bekämpfen möchte, so sollte sie wenigstens diejenigen nicht dabei stören, die das kontinuierlich und effektiv tun“, sagte Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Stattdessen versuchen die illegalen US-Truppen vor Ort nicht nur ihre "SDF" gegen die Befreiung des Raums Deir Es Zor einzusetzen, sondern lassen auch "ihren" IS durch ihre angeblichen Frontabschnitte von Rakka in Richtung Deir Es Zor durchsickern. Trump versprach im Wahlkampf den IS in 100 Tagen zu besiegen. Dank Deep State und seiner Militärjunta ist 9 Monate später der IS noch immer in einem trüben Verhältnis zu den USA! TQM

USA

05:57 | early b - SZ: Millionen Schuss Munition für Kalaschnikows

Ein Dokument der US-Armee belegt die Vergabe von Rüstungsverträgen um "Alliierte und Partner" im Irak und Syrien zu unterstützen. Damit gemeint sind syrische Rebellen, unter anderem die kurdische Miliz YPG. Transportiert werden sollte das Material über Deutschland. Das Pentagon dementiert entsprechende SZ-Recherchen und beteuert: Man habe jederzeit deutsche Gesetze eingehalten.

19.09.2017

USA

17:20 | Welt: Trump droht mit totaler Vernichtung Nordkoreas

Klartext beim Debüt: In seiner ersten Rede vor den UN nennt Donald Trump Nordkorea ein "verkommenes Regime". Er bezeichnete den nordkoreanischen Führer Kim Jong-Un als „Raketenmann“, der „auf einem selbstmörderischen Weg“ sei. Das Atomabkommen mit dem Iran ist für ihn einer der schlechtesten Verträge, die jemals abgeschlossen worden seien.

17:45 I TQM dazu: Alles Schall und Rauch! Lassen wir uns nicht ablenken. Die Vernichtung Nordkoreas kommt so sicher wie die Grenzmauer! Alles großspuriges, aufgeplustertes Schulhofgehabe. Trump hat nicht nur seine Agenda komplett geschrottet, sondern die USA rasen als solche in den Keller. Sie können militärisch gar nichts gegen Nordkorea tun - nichts! 

19:12 | Leser Kommentar:
Zitat A
"Die Amerikaner haben die Absicht das Abkommen in Ordnung zu bringen und ich zeigte ihnen einen Weg wie es anzustellen ist", so Netanyahu, der im Vorfeld der UN-Vollversammlung Präsident Trump traf. Übrigens vom Wunderschwiegerknaben Kushner fehlt jede Spur. 

Schon erstaunlich, wie offen Netanyahu den Regisseur und Drehbuchautor des US-Präsidenten abgibt.“

Zitat B 
„Die Vernichtung Nordkoreas kommt so sicher wie die Grenzmauer!“

Dazu RT am 13.09.17 - https://deutsch.rt.com/international/57259-israelische-firma-baut-prototypen-von/

 

Facit: Der Mauerbau* (*Versprechen 1) würde neue Jobs** (**Versprechen 2) bedeuten. Eine Zusammenarbeit mit Israel dürfte Grundlage für einen Deal sein.  
Netanyahu der Regisseur (mit Einfluss in den USA?) Trump der Dealer und Präsident der USA.
Ich hoffe, dass Zitat B nicht stimmt.

21:42 I TQM: Trump hat gar nichts gehalten! Nicht einmal die Übersiedlung der US-Botschaft nach Jerusalem, Obamacare, Legalisierung der DACA, vielleicht weiterhin im Klimaabkommen, kein Abzug aus Afghanistan (sondern Aufstockung) und statt der von Mexiko finanzierten Mauer nur vage Zusagen die Grenzen zu "verstärken". Nicht einmal die Republikaner gegen ihm das Budget dafür. Die Trump Agenda steckt im Deep State Sumpf, wie die 6. Armee vor Stalingrad.

 

 

 

Israel   USA   Iran

16:55 I Jerusalem Post: Benjamin Netanyahu says he offered Trump a way to fix Nuclear deal

"Die Amerikaner haben die Absicht das Abkommen in Ordnung zu bringen und ich zeigte ihnen einen Weg wie es anzustellen ist", so Netanyahu, der im Vorfeld der UN-Vollversammlung Präsident Trump traf. Übrigens vom Wunderschwiegerknaben Kushner fehlt jede Spur. 
Schon erstaunlich, wie offen Netanyahu den Regisseur und Drehbuchautor des US-Präsidenten abgibt. Andererseits kann Steve Bannon ein Lied davon singen wie nachhaltig die vereinbarte Dramaturgie mit "The Donald" ist. Feldherr und Chefideologe Trumps zu sein ist ähnlich beneidenswert wie der Auftrag als Regisseur mit Klaus Kinsky in der Hauptrolle zu drehen. 
Wie sieht also der geniale Plan aus? Trump sprach von einer "Decertification", also einem Ausstieg der USA aus dem Abkommen. Das heisst die USA machen "nationale Sichehrheitsinteressen" geltend und steigen de facto einseitig aus dem Vertrag aus, der formal jedoch noch weiter besteht. In einem zweiten Schritt würde der Kongreß Sanktionen gegen alle  (vor allem europäische) Firmen erlassen, welche den US-Sanktionen nicht entsprechen. Somit wäre der Iran de facto wieder unter denselben Sanktionen wie vor dem Atomabkommen. Die EU-Außenbeauftragte sieht die Sache (noch?) anders: „Ich habe mehrmals davon gesprochen, dass die Vereinbarung funktioniert“, sagte Mogherini gegenüber Journalisten. „Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat sieben Mal betätigt, dass der Iran seinen Verpflichtungen gerecht wird.“ Was aber, wenn diesmal irgendeine Nikki Haley oder ein anderer  Deep State Komparse aus dem selben Zauberkasten wie einst Colin Powell  mit Zeichnungen vermeintlicher Massenvernichtungswaffen herumwedelt und die Bestrafung des Iran verlangt? Der ganze "NATO-Hund" wird wieder mit dem Schwanz des US-Trump wedeln! TQM

Iran etc.

16:09 | voltairenet: Nach dem Kalifat, Rojava

Während die syrische arabische Armee, die russische Luftwaffe und die Hisbollah im Begriff sind Daesch auszulöschen, plant das Pentagon einen neuen Krieg gegen Syrien, diesmal aber mit kurdischen Truppen. So wie es vorher die Aufgabe des Kalifats war, ein Sunnistan beiderseits der irakischen und syrischen Grenze zu schaffen, so soll auch der "Rojava"-Krieg ein Kurdistan beiderseits der beiden Staaten schaffen, so, wie es das Pentagon seit vier Jahren öffentlich wahrnehmbar plant.

18.09.2017

USA   Irak   Iran   Israel

13:10 I RT: Bahdad says it won´t tolerate "2nd Israel" as 1,000s of Iraqi Kurds hold independency rally

Vergangenen Samstag fanden im kurdisch kontrollierten, nord-irakischen Erbil Massendemonstrationen für das Unabhängigkeitsreferendum am 25. September statt. Der irakische Vizepräsident Nour al-Maliki sagte gestern gegenüber der AFP-Agentur, daß "wir keine Schaffung eines zweiten Israels in Nordirak erlauben werden."

Seit über 25 Jahren befinden sich die USA mit dem Irak im Kriegszustand. Unter dem Vorwand der Befreiung Kuwaits griffen sie den Irak an, belegten ihn jahrelang mit Sanktionen, die 500.000 Kindern das Leben kosteten, wobei Madeleine Albright (Arbeitgeberin von Joschka Fischer) meinte "das war es wert", führten unter G.W. Bush einen weiteren Krieg auf Basis nachgewiesen erlogener "Tatsachen", vertrieben und ermordeten Millionen Iraker, bombardierten und verseuchten mit tausenden Tonnen Uranmantelgeschosse irakische Erde und  erschufen in Folge den IS.
Erinnern wir uns an den ganzen Wahnsinn, vor allem von Wolfowitz, Cheney und den anderen Verbrechern und Gründungsvätern der "Westlichen Wertegemeinschaft", wie wir sie heute kennen.  Ein großes Ziel war die Entfernung Saddams, der einst mit Scuds den Norden Israels erreichte, sonst aber Islamisten einerseits und den Iran andererseits in Schach hielt.
Nun, im Jahre 26 nach der ersten US-Kriegshandlung ist der Irak weitgehend zerstört und wenn nicht von IS-Resten terrorisiert, so immer mehr in den Händen der Iraner, die langsam Briten und Amerikaner hinausdrängen werden. Das Ziel der US-Hawks einen zahnlosen, besetzten Marionettenstaat ähnlich ihrer Golfmonarchien zu schaffen ist nicht nur gescheitert, sondern sie schufen letztlich einen Staat, der gar nicht gut auf Israel zu sprechen ist, sehr wohl aber auf Teheran. Das ist die "Führungsnation" der Welt, nach deren Pfeiffe auch die BRD bis heute tanzt! TQM

15:47 | Leser-Kommentar zum Bündnis Iran-Irak
Werter TQM, das neue Bündnis Iran-Irak...mit Verlaub, das scheint etwas fragil und brüchig zu sein, dem Frieden traue ich nicht. Jahrelang hat man sich bekämpft und war sich gegenseitig spinnefeind, bedingt durch die religiösen Ausrichtungen der Schiiten auf der einen und den Sunniten auf der anderen Seite. Nun ist der Irak zwar schiitisch regiert und das erleichtert die Annäherung an den Iran, jedoch ist die Bevölkerungsmehrheit sunnitisch geprägt und wird Mitspracherecht einfordern, um den Iranischen Einfluss zurück zu drängen. Und da sich beide Parteien noch nie einigen konnten wird das iranische Vorgehen zu neuen Konflikten, eventuell zu einem IS 2.0 führen. Schließlich ging der IS aus unzufriedenen Sunniten im Irak hervor. Das selbe Spiel noch einmal?

Ich kann mich noch an das Anschreiben von Tareq Aziz währedn des Golf Kriegs I an den defacto-Chef im Iran - nach 8 Jahren erbitterten Kreig gegeneinander erinnern: Mein lieber Bruder Rafsanjani ....! TB

20:05 I TQM: Spät aber doch muß ich Ihnen weitgehend widersprechen. Der Mehrheit von über 60% der Iraker sind Schiiten. Das Land war jahrzehntelang sunnitisch vom Tikrit-Clan des Saddam geprägt, den ich übrigens sehr schätzte! Diesen republikanisch-sunnitischen, eher säkularen Irak haben die Amerikaner zerstört. Der IS ist kein Relikt der Baath Partei, sondern eine Mißgeburt der saudisch-amerikanischen Giftküche. Natürlich sind die Sunniten mit der iranischen Ausrichtung des Irak zutiefst unglücklich. Sie wurden aber von der arabischen Welt verraten und verkauft und werden den Saudis genauso wenig trauen, wie den Iranern. Die Schiiten Iraks sind zwar nicht willfährige Intrumente Teherans, aber im Zweifelsfalle mehr konfessionell orientiert als einer "irakischen Nation" gegenüber.

USA   Cuba

11:00 | Sputnik: USA prüfen Schließung von Botschaft in Kuba

Die USA ziehen die Schließung ihrer diplomatischen Vertretung in der kubanischen Hauptstadt Havanna in Betracht, nachdem dort mehrere Mitarbeiter einer akustischen Attacke ausgesetzt gewesen sein sollen. Dies teilte am Sonntag US-Außenminister Rex Tillerson in einem Interview mit dem Sender CBS mit.

Unglaublich wie leicht sich die Amerikaner vertreiben lassen - allerweil das ginge überall so einfach mit etwas Schall und Rauch sie außer Landes zu bekommen! Die Angelegenheit ist dermaßen lächerlich - vielleicht ein bisschen Nachhilfe bei Exilkubanern, oder  einfach in den Baumärkten etwas herumstöbern??? TQM

17.09.2017

Iran

19:54 | RT: Iran besitzt "Vater aller Bomben"

Der Iran verfügt über eine zehn Tonnen schwere nicht-atomare Bombe aus eigener Produktion. Dem Luftwaffenkommandeur der Iranischen Revolutionsgarde Amir Ali Hajizadeh zufolge sei die Zerstörungskraft des Sprengsatzes ziemlich groß und stelle die stärkste nicht-atomare US-Bombe in den Schatten.

Israel   bh

14:30 I Jerusalem Post: Bahrain King denounces boycott of Israel, says countrymen may visit

Nach intensiven Kontakten mit dem Simon Wiesenthal Center in Los Angeles verkündete der König von Bahrain Hamad bin Isa al Khalifa, daß seine Staatsbürger hinkünftig nach Israel reisen dürfen und er ein Zentrum für religiöse Toleranz in Manama einrichten werde. 

Das ist nun also der Versuchsballon, der von Saudi vorgeschickt wird. Damit entzieht sich Kronprinz Mohamed Bin Salman dem zunehmenden Druck nach Israel zu pilgern. Nur schwerlich kann er seine Thronbesteigung glimplich organisieren und hat deswegen vorsorglich dutzende saudische Kleriker, Würdenträger und sogar Prinzen verhaften lassen. Sein abgesägter Vorgänger, Prinz Muhammad bin Nayef befindet sich unter Hausarrest, da er als ehemaliger Oberkommandierender der Leibgarde und der Geheimpolizei noch etwas anstellen könnte. Dies und das Desaster im Jemen, sind nicht gerade dazu angetan, jetzt in Israel die Aufwartung zu machen. Da ist es leichter den kleinen Nachbarn, der von saufenden Saudi-Wochenendtouristen und lockeren Rotlichtregeln im Schutze der 5. US-Flotte lebt, vorzuschieben. Dadurch und damit,  daß Michael Jackson vor Jahren durch Bahrain in Frauenkleidern wandelte, endet auch schon die "Toleranz" Bahrains. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit wird niedergeschossen, oder eingesperrt, Ärzten wird verboten Verletzte zu behandeln. Egal, die Familie Khalifa steht auf der Seite der "Westlichen Wertegemeinschaft" und wird auch zur Garten-Tea Party der Queen geladen.

Man muß sich aber fragen, ob der diplomatische Erfolg Israels, den Reiseboykott mit den Golfstaaten aufzuheben, in der Praxis so segensreich ist? Während man renitente Palästinenser "einsammeln", auseindertreiben und einsperren kann, stelle man sich vor, was die Horden reicher, präpotenter Golf-Araber alleine "touristisch" in Jerusalem anrichten werden! Wie wird Israel verhindern, daß zehntausende Golf-Araber persönlich zur Al-Aksa Moschee reisen wollen und sich dort wahrscheinlich nicht im Geiste ihrer königlichen Landesväter benehmen werden? Das, wozu eigentlich Erdogan aufgerufen hat, nämlich Jerusalem möglichst muslimisch zu überschwemmen, genau das könnten die Golf-Araber nunmehr wahrmachen. Für Israel bedeutet dies mehr Kopfschmerz als Nutzen. TQM

 

Russland   Syrien   USA

13:50 I TQM: Ein herzliches "fuck-off" aus dem Kreml!

Manchmal ist Klarheit besser, als schöne Worte. So meinte Alexei Puschkow, Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses der russischen Staatsduma: "Bevor das Pentagon Russland vorwirft, sollte es sich daran erinnern, wie es die Stellungen der syrischen Armee bombardiert und die Dschihadisten für 2,5 Milliarden US-Dollar bewaffnet hat“. Hintergrund der Geschichte ist, daß Rußland angeblich SDF-Kämpfer samt "Militätberater der Koalition" bei Deir-Es-Zor bombardierte.
Wie kann man die für russische Diplomaten und Politiker recht markigen Worte verstehen?
Erstens sollten wir nicht vergessen, daß der russische Verteidigungsminister Schoigu vor wenigen Tagen Assad besuchte. Dies geschah zwar im Auftrag Putins, ist aber protokollarisch höchst ungewöhnlich. Dabei besprachen sie wohl das Vorgehen bei der östlichen Überschreitung des Euphrat-Ufers. Assad kündigte an, die USA als unerwünschte Besatzungsmacht zu erklären, Russland wird dies  - völkerrechtlch korrekt - als "willkommene Militärmacht" international vertreten. Mit diesem, sicherlich beabsichtigten Treffer auf eine SDF-Stellung, macht Russland deutlich, daß Astana auch ohne USA bzw. gegen deren Willen durchgesetzt wird - auch militärisch.  Und somit sind wir bei: 
Zweitens: Netanyahu ist am Wege zu Trump um maximale Obstrutkion gegenüber dem Iran-Atomdeal zu fordern, Containment der Iraner auf allen Gebieten, sowie Unterstützung der USA für das Kurden-Referendum. Russland hingegen hat mit diesem Militärschlag Trump und Netanyahu deutlich gemacht, daß sie keine Chance haben, militärisch den Korridor der Iraner ans Mittelmeer zu unterbrechen und das ihr Disneyland-Kurdistan bestenfalls aus eingekesselten Enklaven bestehen wird die entweder gleich, oder sehr bald von den feindlichen Nachbarn erdrosselt werden. Russland ist also zum Krieg bereit und nachdem es in Syrien stärker ist als die USA werden es die Amerikaner nicht wagen den Vormarsch der legitimen Truppen zu stoppen.
Schließlich wird der Iran in den kommenden Tagen hochpeinliches Material veröffentlichen, welches die militärische Komplizenschaft, bzw. Urheberschaft der USA im IS/ISIS beweist. Revolutionsgarden haben in IS Kommandozentralen so manches sichergestellt - erinnern wir uns auch an die Vertreter der "Westlichen Wertegemeinschaft", die mit dem IS aus Aleppo flohen, bzw. von den Iranern gefangen genommen und auf Drängen der Russen übergeben wurden. Präsident Rohani trifft am 17. September in New York ein.  Wahrscheinlich wird dies die Begleitmusik zu Rohanis Rede vor der UN-Generalversammlung sein - er wird beweisen, daß der größte Terrosponsor nicht in Teheran sitztt, sondern in???  

Venezuela   Russland   China   USA

11:25 I PressTV: Venezuela stops using US-Dollars in oil trade

Als Reaktion auf die frischen US-Sanktionen vom Vormonat, begann laut Quellen des Wallstreet Journals Venezuela bereits damit Ölverträge, bzw. Rechnungen in Euro umzuwandeln. Der venezuelanische Ölminister Eulochio del Pino gab die Ankündugung des Staatspräsidenten Maduro wieder, daß Venezuela in anderen Währungen als den USD seinen Ölhandel betreiben werde, speziell im neuen, konvertierbaren und mit phsyischen Gold hinterlegten "Öl-Yuan".

Natürlich wissen die Russen und Chinesen, daß Venezuela, welches in seinem Sozialistischen Saustall das Kunststück vollbringt ölreich zu sein und trotzdem zu hungern, nicht auf Dauer durchzufüttern ist. Daher eignen sich Russland und China durch vorab bezahlte Öllieferverträge und Beteiligungen an den reichste Ölfeldern, eine strategische Position ein, die auch im Falle eines US-Putsches  nachwirken wird. Immerhin kommen 10% des Öls am US-Markt aus Venezuela. Aber Venezuela ist als großer Staat am Rande der Karikbik und in der Nähe Panamas auch ein lästiger Widersacher der US-Interessen in Lateinamerika. Es ist daher nicht auszuschließen, daß Russland einen "sanften" Machtwechsel in Caracas anzettelt, bevor die USA einen neuerlichen, wenn auch ungeschickten Anlauf starten. Jedenfalls werden weder Russland, noch China aus Venezuela politisch hinausfliegen wollen, so wie es in Argentinien und Brasilien geschah. Geblieben ist ansonsten nur das ideologisch nicht sehr viel bessere Bolivien, in seiner Mischung aus Korruption und krudem sozialistischen-Indio-Kult.
All dies ändert jedoch nichts daran, daß Venezuela sich als erster Ölproduzent aufs Yuan-Parkett wagt und schon dadurch Aufmerksamkeit verdient. Peking, unterstützt, von Moskau, lieferte den Ort (Schanghai), die Spielregeln und die goldene "Spielbank", Venezuela wird nun sein Öl gegen sichere Öl-Yuan verkaufen, die Mr. Mnuchin nicht einziehen kann - das hat schon was! 
Der Ton aus Washington gegenüber Peking wird alleine schon deshalb rauher und so äußerte Mnuchin letzten Dienstag bezüglich der Nordkorea-Sanktionen: "Wenn China die Sanktionen nicht mitträgt, werden wir gegen sie die Sanktionen ergänzen und sie vom US- und internationalen Dollar-System abschneiden und das ist recht bedeutsam."
Der Finanz-Analyst Jim Rogers meinte jedoch gegenüber RT, daß die USA die Hauptverlierer solcher Sanktionen wären, da China, Russland und andere umso schneller sich vom Dollar entkoppeln würden. Außerdem würde es die gesamte Weltwirtschaft herunterziehen.
Der Konflikt bahnt sich ncht erst an, er ist bereits im Gange und genau dieses Herausfordern des Dollars ist das Auge des globalen Tornados! TQM

Israel   Tuerkei   Iran   Irak   Syrien

10:45 I Jerusalem Post: Kurds are flying Israeli flags at independence rallies

Im Meer der kurdischen Flaggen bei den Unabhängigkeits-Demonstrationen in Brüssel, Stockholm, Köln, Genf, Hamburg und Oslo findet man auch die Fahne Israels. Der israelische Justizminister Ayelet Shaked meinte bei einem Anti-Terroismus-Gipfel am 11. September, daß "Israel und der Westen starkes Interesse an der Gründung eines kuridischen Staates hätten." 

Die Kurden vergessen, daß sie nur zweite Wahl der Israelis sind, nachdem ihre erste Wahl, die Al-Nusra-Front, Assad nicht besiegen konnte und die Saudis keine Marionette in Syrien einsetzen konnten, Der irakische Premierminister Abadi antwortete auf die Frage, ob Bagdad militärisch auf das Referendum reagieren würde: "Wenn das irakische Volk durch gesetzloses Vorgehen bedroht wird, dann intervenieren wir militärisch."
Noch immer versuchen die USA Barzani vom Referendum am 25.9. abzuhalten, doch dieser denkt nicht daran und meinte, daß es einen Dialog mit Bagdad erst nach dem Referendum gäbe. 
Der Iran, die Türkei und der Irak sind gerüstet. Saudi-Arabien, das zu einem offenen Schulterschluß und Canossagang nach Israel aufgefordert wird, hat ein immenses Problem einerseits arabische Führungsmacht spielen zu wollen und andererseits den Landraub gegen zwei arabische Ländern  mitzutragen. Das gesamte Gefüge im Nahen Osten ist extrem fragil und hochexplosiv. Der heiße Herbst ist im Nahen Osten zu erwarten und nicht in Korea. TQM

11:48 | Leser-Kommentar
Da kann man nur beipflichten, dass der heiße Herbst eher im Nahen Osten zu erwarten sei als in Korea. Selbst wenn sich die Amis gezwungen sehen Nordkorea angreifen zu müssen ist noch lange nicht sicher, ob das Vorhaben auch gelingt, Eine Nation, die Festland mit einem Schiff verwechselt, wo man Wien in Australien sucht, wo sich die geographischen & topographischen Grundkenntnisse auf Entenhausen beschränken, der ist zuzutrauen, Nordkorea mit Neu-Guinea zu verwechseln. Wer soll da in der Lage sein, Raketen zuverlässig zu programmieren? Ein gewagtes Unterfangen. Do Americans know Asian Geogarphy?https://www.youtube.com/watch?v=rmmP-J0BmCw

12:50 I TQM: Werter Einsender, genau so ist es - der heiße, kriegerische Herbst findet am ehesten im Umfeld der Kurden statt. Es könnte ähnlich wie im Jom-Kippur Krieg eine Kettenreaktion entstehen - zum Beispiel wenn die Türkei in "Kurdengebieten" interveniert, der Iran und Bagdad sich anschließen, die USA versuchen würden sich zumindest in den Weg zu stellen, die Russen den gesamten syrischen Lufrtraum sperren, eventuell die Amerikaner signaltechnisch "abschalten", die Israelis die Gelegenheit nutzen und großflächig Hisbollah Stellungen in Syrien bombardieren, oder fast noch wahrscheinlicher - mangels russischer Präsenz ganz massiv den Libanon angreifen. Saudi könnte im Chaos "klar Schiff" in Katar machen, etc....

Während dies aber trotzdem eher ein großer Regionalkrieg bliebe, so ist der Anfgriff des Öl-Yuan auf den Dollar der "Weltkrieg". Nicht nur Bannon sagte ganz offen, daß es gar nicht um Nordkorea geht, sondern Mnuchin verwendet ganz offen Nordkorea als Schullöffel um auf die Chinesen zu steigen. Man tritt den Hund und meint den Herren - die USA können auch schwerlich argumentieren, daß es ihr von Gott gegebenes Recht wäre als Herr über die "Weltleitwährung"  und ihrem  Dollar-Betrug  bis in alle Ewigkeit die Welt zu tyrannisieren. Kleine Potentaten wurden ermordet und entfernt. China und Russland muß man anders versuchen zu bezwingen. Bei Russland ist es die Krim und ewige Sanktionen und bei China eben Nordkorea, auch wenn China gar nicht Herr des "Hundes"  ist - es reicht schon, daß sie ihn ein wenig füttern, um Ruhe im Vorhof zu haben, während die Amerikaner feige gegen den Hundezwinger treten und die Chinesen dafür bestrafen, daß er dadurch bellt. Alles sehr durchsichtig. 

 

Russland  Weissrussland

10:04 | welt: „Wir sehen ernsthafte Vorbereitung auf einen großen Krieg“

Russlands und Weißrusslands Manöver erhitzen im Westen die Gemüter. Auch die Nato reagiert mit Besorgnis. Das Manöver könne laut dem Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses als Vorbereitung auf einen großen Krieg betrachtet werden.

Schon eigenartig wie monopolar die Sichtweise der MSM noch immer ist. Wenn die Russen mit einer ehemaligen Teilrepublik gemeinsam manövrieren, dann riechts für die westlichen MSM nach Krieg. Wenn ein US-U-Boot vor Korea oder im östlichen Mittelmeer, jedenfalls fern der Heimat, mit einem Fischkutter zusammenstößt (was merkwürdiger Weise sehr oft passiert - offensichtlich haben die kein Fischkutterradar) dann ist das völlig normal und es riecht nicht nach Krieg! TB

16.09.2017

Israel

12:24 | spiegel: Familie Netanyahu Skandal in der Smolenskin-Straße 9

Zu Hause hat der Premier eine Menge persönliche Probleme. Er ist im Visier der Staatsanwaltschaft. Die israelische Justiz ermittelt gleich in zwei Fällen gegen Netanyahu, in zwei weiteren gegen enge Vertraute. Es geht dabei unter anderem um teure Geschenke reicher Freunde - kubanische Zigarren für ihn, Schmuck für seine Frau und Reisen für seinen ältesten Sohn - sowie den Verdacht der versuchten Beeinflussung eines einflussreichen Zeitungsverlegers.

Kommentar des Einsenders
Besser den Artikel mal sichern, der ist bestimmt schnell verschwunden.

13:10 I TQM: Ich habe diese Geschichten nicht gebracht und schreibe auch nichts dazu, weil sie meiner Ansicht nach eine rein inner-israelische Intrige sind, ein Kampf letztlich zwischen Adelson und Soros. Gut finde ich übrigens, daß die Familie Netanyahu massiv anti-Soros eingestellt ist. Ob seine Frau, sich wie behauptet den Pfand vom Leergut von Staatsempfängen in ihrer Reseidenz einsteckte, oder Netanyahu geschenkte Havannas raucht - was soll´s? Ob man ihn mag, oder nicht, aber er ist unentwegt in seinem Amt auf Achse.  Demgegenüber Bilder von Obama zu zeigen, wie er sich auf Mega-Yachten räkelt, oder sich den hohen Aufwand des völlig bedeutungslosen Herrn Gauck aus der deutschen Steuerkassa anzusehen, da wird einem übel!

Tuerkei   USA   Iran   Russland

10:36 I Jerusalem Post: "Second Turkish Republic" looks east for new alliances

Drei Faktoren belegen das Abdriften der Türkei von der NATO und den USA. Da wäre einmal der Ankauf des russischen Flugabwehrsystems S-400, das 80 Ziele gleichzeitig auf bis zu 400 Km Entfernung angreifen kann. Ankara leistete bereits eine Anzahlung an Russland für das System, das schätzungsweise 2,5 Mrd. USD kosten wird. Weiters der Besuch des iranischen Generalstabchefs in Ankara und die Einigung mit Russland und dem Iran in Astana bezüglich der Deeskalationszonen in Syrien. Die folgt mittelbar dem Trend, den die Türkei Mitte August mit einem gemeinsamen Öl- und Gas- Explorationaabkommen im Iran unter russisch-iranischer Beteiligung besiegelten.
Was liegt also der türkischen Umpositionierung zu Grunde? Einerseits verfolgt die Türkei seit Jahren argwöhnisch die Ausbreitung der kurdischen "PYD" in Syrien. Sie kontrolliert 911 Km des türkisch-syrischen Grenzgebietes und würde die gesamte Grenze kontrollieren, wenn die Tpürkei nicht im letzten Jahr militärisch in  Syrien interveniert hätte. Hinzu kommt die seit Ende 2014 enge militärische Allianz zwischen den USA und der kurdischen YPG Milliz um Rakka, auch gegen die türkisch gesponserten Rebellen in Nordsyrien. 
Zuvor standen sich die Interessen der Türkei hinsichtlich Assad  konträr zu denen von Teheran und Washington entgegen. Das sunnitische, islamisitische Gegenprojekt zum Sturz Assads ist zusammengebrochen. Die Türkei hat dadurch am meisten verloren und muß jetzt mit Moskau und Teheran die Kurden eindämmen. 
Schließlich liegt die Abkehr der Türkei vom Westen auch in der zunehmenden Islamisierung der Türkei begründet. Seit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 wurden 40.000 Personen verhaftet, der Ausnahmezustand bis heute verhängt und die Opposition und Medien zum Schweigen gebracht. Die Türkei ist zu sunnitisch und zu groß um ein Werkzeug Teherans zu werden, aber all jene, die hofften, daß die Türkei wieder ein westliches Bollwerk werden könnte, sollte ihre Hoffnungen revidieren. Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache - die Türkei wendet ihr Gesicht in Richtung Osten.

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Wenn es Putin gelingt die Türkei aus der NATO herauszubrechen, dann wäre dies das strategisch wichtigste geopolitische Ereignis seit dem Fall des Eisernen Vorhangs.
Wie nervös die USA bereits sind, verrät ein Schreiben des US-Finanzministers Mnuchin an Tillerson, in dem er meint, daß die Türkei mit dem Kauf der S-400 bei einem sanktionierten russischen Unternehmen, selber gegen die US-Sanktionen verstoße und "warnte dadurch die Türkei vor gewissen Folgen".  Wie bei der Mafia, oder bei der EU: Wer ausschert oder gar austritt wird "vor gewissen Folgen gewarnt" - gut wenn man sich nichts schert und sich nicht irritieren läßt. Mnuchin kann sich seine Dollar-Waffe bald ins Museum zu den demontierten Statuen der Konföderation stellen. Am Donnerstag werden Trump und Erdogan zum Vieraugengespräch aufeinander treffen. Berater sind keine zugelassen und es gibt laut Mc Master auch keine Agenda. TQM

Nordkorea

08:40 | AsianCorrespondent: Kim Jong Un raises metaphorical middle finger to western diplomacy

YOU almost have to admire the gall of it. Less than 96 hours after the United Nations announced its “strongest measures ever” against the North Korean dictatorship, leader Kim Jong Un sends another ballistic missile sailing over Japan, dropping into the Pacific Ocean, and landing the tough talking diplomats in a sticky mire of humiliation.

Saudi Arabien

08:05 | n-tv: Saudischer Kronprinz räumt Kritiker beiseite

Mohammed bin Salman wird der nächste König von Saudi-Arabien - vermutlich schon mit Anfang 30. Offenbar will er sich dann nicht mit Kritik herumschlagen müssen. Während die Machtfülle des Prinzen wächst, steigt auch die Zahl der Verhaftungen.

Irak

07:46 | FAZ: Kurden im Irak wollen über Unabhängigkeit entscheiden

Ein weiterer Krisenherd droht im Irak: Die Kurden im Norden des Landes stimmen bald darüber ab, ob ihre autonome Region sich für unabhängig erklärt. Bagdad, die Türkei und auch Amerika warnen davor.

15.09.2017

Iran   Israel   Russland   USA

09:30 I Jerusalem Post: Moscow rejects Israeli request for buffer zone in Syria

Laut Jerusalem Post, sagt aber ein hiher Regierungsfunktionär, daß Israel gar nicht nach einer Pufferzone gefragt hätte. Am Montag werden aber Netanyahu und Trump aufeinander treffen und dabei wird Netanyahu im Vorfeld einer möglichen Einigung über die Deeskalationszonen Trump auf die "Kolonialisierung" Syriens durch den Iran hinweisen. 

...also Trump dazu zu bekommen den amerikanischen Sanctus zu den Schutzzonen nur dann zu erteilen, wenn der Iran maximal ferngehalten wird. In Syrien wird dies aber nicht mehr klappen. Trump kann gar nicht mehr versprechen, als dem Iran auf allen anderen Feldern wirtschaftlich und mit militärischen Drohgebärden in die Suppe zu spucken. TQM

Nordkorea

06:03 | early b - FAZ: Nordkorea feuert Rakete über Japan hinweg

Nordkorea trotzt weiterhin der Weltgemeinschaft. Ungeachtet neuer Sanktionen des UN-Sicherheitsrats feuert das Land abermals eine Rakete ab. Südkorea reagiert militärisch, Amerikas Außenminister kündigt Maßnahmen außerhalb der UN an.

07:12 I TQM: Kim feuerte also wieder eine Rakete über Japan und wieder funktionierte es reibungslos. Mit Sicherheit wird die Dosis demnächst gesteigert - eventuell ein Flug über Guam? Im Hintergrund verhandeln Amerikaner und Russen über Nordkorea - interessanterweise nicht die Chinesen. Trump, der sich in einem irrsinnigen Manöver aus Frust vor den Republikanern, mit den Demokraten ins Bett legte, ist alles zuzutrauen - auch ein amikales Burger-Essen mit Kim. 

14.09.2017

Iran   Israel   Russland

20:55 I Timesofisrael:  Russia said to reject Israeli plea to keep Iranians 60 KM from Golan frontier

Netanyahus kolportierte Fassungungslosigkeit bei seinem Treffen mit Putin in Sotschi scheint nun gelüftet. Zahlreiche Gerüchte, daß Putin Netanyahu weitgehend abprallen ließ was die Eindämmung des Iran betrifft scheinen zu stimmen. Zwar macht Russland die Augen zu, wenn Israel offensive Hightech-Waffenlieferungen des Iran an die Hisbollah militärisch auslöscht, aber einer allgemeinen Eindämmung des Iran in Syrien, oder gar einem Rausschmiss, stimmt Russland nicht zu. 
Und nun kam heraus, daß Israel bereits im Juli von Russland eine 60-80 Kilomerter tiefe "Iran"-freie Zone in Syrien forderte, Putin aber nur eine 5 Kilometer  nördlich des Golan zustimmte. TQM

 

Iran   Tuerkei

20:25 I PressTV: Iran, Turkey military chiefs: Kurdish vote dangerous

Die Generalstabschefs der Türkei und des Iran meinten in einer gemeinsamen Erklärung, daß das Ergebnis des kurdischen Plebeszits tiefgreifende Auswirkungen auf die regionale Sicherheit, Frieden und Stabilität hätten. Sie betonten die Notwendigkeit die Beziehungen der beiden Armeen zu vertiefen.

Die türkische NATO-Armee verwebt sich mit der iranischen Armee. Im NATO-Hauptquartier in Brüssel gehen türkische Offiziere ein und aus, während sie sich mit der russischen S-400 vertraut machen und mit den Iranern einen möglichen koordinierten Einsatz gegen die US/Israelischen Kurden planen. Noch immer muß man sich die Augen reiben.... TQM

 

15:55 | zero-h: "I Know What North Korea Wants" - President Carter Warns "US Oligarchy Refuses To Do It"

The former president was speaking at a ‘Conversation with the Carters’ event at his Carter Center in Atlanta on Tuesday. AP reports that he said money in politics is what makes the US more like an oligarchy – run by a small group of rich people – rather than a democracy, repeating an allegation he has vociferously uttered for a few years.

Kommentar des Einsenders
Hat man ja ewig nix mehr von gehört : Seltsam, daß der jetzt wieder aus der Versenkung kommt, oder ?
Oder ist er immer noch in dieses "Grossprojekt" involviert ?
Michael Blumenthal verbrachte acht Jahre in Shanghai. Wie andere Exilanten kehrte auch er später in die Stadt zurück, ging durch die Straßen seiner Jugend und besuchte das alte Haus in der Zhoushan Road 59, die früher Chusan Road hieß. Ein silbernes Schild am Eingang erinnert an ihn – den einstigen Ghetto-Bewohner, der später unter US-Präsident Jimmy Carter Finanzminister wurde.


13:45
 | wächter: Die Kurden: Washingtons Massen-Destabilisierungs-Waffe in Mittel-Ost

1917 war die Erschaffung von Kurdistan, Armenien und Israel eines der Kriegsziele von Woodrow Wilson. Nachdem er die King-Craine Kommission entsandt hatte, welche die Bevölkerung exakt lokalisieren sollte, proklamierte er durch den Diktatfrieden von Sevres (1920) Kurdistan – auf dieser Karte rosa dargestellt. Die Konferenz billigte auch die Möglichkeit des schraffierten Gebietes (aktuell Irak) sich durch ein Referendum Kurdistan anzuschließen.

13.09.2017

 Nato

20:40 I Voltairenet: Die Anarchisten Brigaden der NATO

Genauso wie die CIA Zehntausende junge westliche Muslime angeworben hat, um aus ihnen Islamisten zu machen, rekrutiert sie in ähnlicher Weise europäische Anarchisten, um internationale Brigaden aufzustellen, nach dem Modell von denen, die 1936 in Barcelona gegen die Faschisten gekämpft haben. Man findet so, als Ergänzungs-Bataillone der YPG/NATO die antifaschistische Internationalistische Brigade (aus Zentral Europa), die Brigade Bob Crow (England und Irland), die Brigade Henri Krasucki (Frankreich), die internationalen und revolutionären Guerilla-Kämpfer des Volkes (Nord & Süd-Amerika), die revolutionäre Vereinigung für internationale Solidarität (Griechenland), die Einheit der marxistisch-leninistischen Partei (Spanien), und alle Pro-US Türkische Gruppen (DK, DKP, MLSPB DC, PDKO, If, TDP, TKEP/L, TKPML), um nur die Bekanntesten zu erwähnen .

Wieder einmal großartig wie Thierry Meyssan einen grundlegenden Ansatz der Beleuchtung dieses Verbrecher- und Gauner"staates" "Kurdistan" beleuchtet. In den USA vereingte sich in Charlettesville das Establishment und der CNN-Mainstream mit den Anarcho-Banden im vereint en Anliegen Identität und Tradition auszuradieren. Im Nahen Osten rekrutieren dieselben Kreise gewaltätig linkes Anarcho-Pack zum Kampf gegen Assad. Diesmal heißt die bewaffnete Zirkusnummer "gottloser IS" für Vertreibung, Zerstörung und Schaffung neuer pseudo-staatlicher Gebilde. Der Vergleich mit den Internationalen Brigaden drängt sich tatsächlich auf. Das gleiche Gesindel, drei Generationen später, nur diesmal sitzen die Sponsoren in Washington und die Guten in Moskau! TQM

Russland

19:58 | FAZ: Putins Armee steht an der Grenze

Der Kreml könnte den Auftakt seines gigantischen Herbstmanövers an diesem Donnerstag für eine gewaltige Überraschung nutzen. Präsident Wladimir Putin könnte einen Befehl an die Tausenden Soldaten geben, die rund ums Baltikum auf den Startschuss des Herbstmanövers „Zapad“ warten. Er müsste umgesetzt werden an Bord der Kriegsschiffe in der Ostsee, an Bord der Panzer in Weißrussland und der Kampfflugzeuge im westlichen Militärdistrikt. Der Befehl, er müsste „Stopp“ heißen.

20:18 I TQM dazu: Sonst noch was? Amerikaner fahren mit US-Flaggen entlang der estnisch-russischen Grenze, liefern Waffen und "Ausbildner" in die Ukraine, fliegen Panzer nach Georgien ein, fahren permanent Kriegsschiffe in das Schwarze Meer und Putin soll auf eigenem Territorium "Stop" sagen? Diese BRD ist hoffnungslos hirngewaschen!  

China   Nordkorea

18:50 I The Sun: US quietly making plans to occupy North Korea after war and deal with insurgencies like in Iraq and Libya

Demnach sollen sich Berater um Präsident Trump mit der Frage beschäftigen, wie man Nordkorea nach einem Krieg befrieden könnte. Man geht davon aus, daß es Aufstände fanatischer Soldaten gäbe, aber auch Rebellionen die von Profiteuren des jetzigen Regimes angeführt wären. Dabei hofft man,  aus dem Irak-Krieg und der Besatzung gelernt zu haben. 

Soweit also ein kleines Propagandastück in psychologischer Kriegsführung, das man auch schon auf "Fox" gespielt hat. Tatsächlich ist ein heisser Krieg sehr unwahrscheinlich. Eine sehr interessante und verschränkte Analyse aus chinesischer Sicht zum Weltgeschehen liefert der Spitzendiplomat aus Singapur,  Bilahari Kausikan, hier in der South China Morning Post. Ein interessanter Ansatz lautet, daß China aus dem System der US-geführten Welt groß wurde und daher an dessen Erhalt in Wirklichkeit interessiert sei. Das Verhältnis zu Nordkorea sei von jeher ein schlechtes gewesen, da aber China nicht zusehen kann wie ein "leninistisches" System von außen gestürzt wird, um keine Vorbildwirkung auf den eigenen Machtanspruch seiner KP zuzulassen, lässt China auch keinen Regime Change in Pjönjang zu. Eine wirlklich interessante Analyse, die man nicht in allen Punkten teilen muß, aber dennoch lesen sollte. TQM

 

Iran   Syrien   Russland   USA   Israel

09:27 | PressTV: Iran signs deals to repair Syrian power grid

Während die US-UN-Botschafterin Nikki Haley wie ein wildes Huhn herumreist um Druck auf die Atombehörde auszuüben ein Haar in der Suppe des Iran-Abkommens zu finden und während die israelisch-saudische Allianz die Iraner aus Syrien werfen möchte, finden offenbar ganz andere Aktivitäten in Syrien selber statt.
Der syrische Elektrizitäts-Minister Mohammad Zuhair Kharboutli besuchte Teheran, wo der Iran seine Mitwirkung an der Wiedererrichtung der Stromversorgung in Syrien zusicherte. Darunter fällt die Bau eines 540 MW Kraftwerkes in der Provinz Latakia, die Zentrale der Stromversorgung, Stromlieferungen nach Alleppo und die Wiederherstellung des 90 MW Kraftwerkes des eben befreiten Deir es Zor.
Im Mai gewährte der Iran Syrien bereits einen Kredit über 3,6 Mrd. USD für dringend benötigte Güter und zivile Projekte. Durch den Krieg der Söldner der "Westlichen Wertegemeinschaft" wurden in den letzten 5 Jahren etwa 50% der syrischen Stromerzeugung und des Stromnetzes ruiniert. Die Chuzpe so mancher Wirtschaftslobbies aus diesen Täter-Ländern, jetzt auch noch am Aufbau verdienen zu wollen, so wie einst nach dem Irak-Krieg, scheint es diesmal nicht zu spielen. Besonders aufhorchen läßt die Nachricht im Artikel, daß der Iran über den Irak und Syrien eine Hochspannungsleitung bis in den Libanon plant. Das wäre das größte Stromnetz in der arabischen Welt. Wenn dann auch noch eine Ölpipeline bis ans Mittelmeer folgen würde, fehlt nur mehr eine Gasanbindung und das strategische Desaster für Washington wäre perfekt. Dies zu verhindern wäre eine Hauptaufgabe des künstlichen Gaunerstaates "Kurdistan".
Gestern kündigten die Saudis böse Überraschungen hinsichtlich des Iran in einem hitzigen Wortgefecht mit Vertretern Katars anläßlich des Treffens der Arabischen Liga an. Auch die Amerikaner scheinen dem massiven Druck Israels zu entsprechen und "harte Maßnahmen" gegen den Iran vorzubereiten. Diese werden aber offenbar von der EU nicht mitgetragen und Finanzsanktionen scheinen dem Iran, eingebettet über China in den BRICS-Raum und über Russland in die GUS, nicht wirklich zu jucken.
Ein militätisches Containment des Iran in Syrien scheint derzeit auch kaum durchführbar. Zwar garantiert Russland die Sicherheit Israels von syrischem Boden aus und schließt bei Bedrohung die Augen vor israelischen Luftoperationen im syrischen Raum, aber dieRussen werden den Iran strategisch nicht aus Syrien werfen, wie es die Saudis und Netanyahu wünschten.
Ferner zeichnet sich ab, daß auch die "SDF der Syrischen Armee im Raum Deir es Zor nicht im Wege steht und nur die US-Kurden versuchen Damaskus an der Kontrolle über die Ölfelder in der östlichen Region zu hindern. Dies gelänge aber nur in einer direkten US-Millitärkonfrontation mit Russland, da Russland dort den Luftraum nicht nur kontrolliert, sondern auch für die syrischen Bodentruppen die Luftangriffe fliegt. TQM

10:11 | Leser-Kommentar zur  syrischen Stromversorgung
Werter TQM, das Vorhaben des Iran, Syrien bei der Stromversorgung zu unterstützen, hat jedoch einen großen Harken und dürfte sich alles andere als durchführbar erweisen. Die Firmen, die Stromkraftwerke bauen sitzen fast alle in den USA bzw in Europa und die dazu benötigte Hardware (Turbinen, Generatoren) kommen ausschließlich aus Deutschland. Russland ist keine Ausweichoption, bestellen die selbst solche Technik im Westen. Es ist wohl eher als Absichtserklärung des Iran gedacht. Ohne Amerikanische oder Europäische Hilfe wird der Iran das nicht stemmen können und alle Beteiligten wissen das auch. Es sei denn, China würde einsteigen. Wobei auch die wiederum die benötigte Technik aus Deutschland beziehen. Es müssten schon mit Russlands und Chinas Hilfe die Sanktionen gegen Iran umgangen werden, was sich als immer schwieriger erweist, denn diese beiden stehen nun selbst im Fokus der US Sanktionen.

10:57 I TQM Werter Einsender, Ihre Einwände sind in gewisser Hinsicht richtig, aber es ist ja nicht so, daß der Iran, der seit knapp 40 Jahren unter Sanktionen steht, keinen Strom hätte.  Wie wir bei dem Siemens-Krim Konflikt sahen gibt es natürlich bei einigen Turbinen eine Abhängigkeit von Siemens, Alstom, GE, etc. ABER: 1.) Ist es gar nicht sicher, ob Europa bei den US-Sanktionen gegen den Iran mitspielt. Österreich, das Versuchskaninchen der BRD, hat eben über die "Oberbank" ein Finanzierungsinstrument für Iran-Projekte geschaffen, das offenkundig speziell auf die Andritz Hydro-Turbinen abzielt, Frankreich hat gerade der Iran Air ATR-Flugzeuge geliefert - schauen wir mal. 2.) Betrifft es nicht alle Arten von Turbinen, die auschließlich aus Westproduktion kommen 3.) China ist sowieso im Iran dick im Geschäft. Wenn Siemens nicht mitspielt und Technik liefert, bzw. sogar die Lieferung chinesischer Siemens Turbinen verbietet, dann gibt es eben noch schneller einen "Chinesischen ICE" in Form von Gasturbinen, etc.
China, das mit der iranischen Marine Manöver abhielt, braucht den Iran in der Verlängerung Pakistans an der Seidenstrasse und als unverzichtbaren Anknüpfungspunkt an die Türkei und strategisch als Öllieferant, Gaslagerstätte und gößtem Staat am Persischen Golf. Darüber hinaus würde ein Ölpipeline ans Mittelmeer ohne Streckenführung durch einen NATO-Vasallen, die mögliche saudisch-israelische Schließung des Roten Meeres und somit des Suez-Kanals wirkungslos machen. Die westlichen Sanktionen sind zwar augenblicklich lästig, jedoch schaden sie "uns" bereits jetzt, aber noch mehr in Zukunft am meisten. 

12.09.2017

Deutschland Syrien USA

19:55 |  SZ: Heikle Fracht aus Ramstein

Die US-Regierung hat offenbar Waffen über den Militärstützpunkt Ramstein an syrische Rebellen liefern lassen. Eine Genehmigung hatte sie dafür nach Angaben der Bundesregierung nicht. Demnach haben die USA seit 2010 keine Lieferungen nach Syrien oder in dessen Nachbarländer beantragt. Eine serbische Tageszeitung berichtete jedoch bereits Ende 2015 über entsprechende Transporte.

Iran   Tuerkei

15:10 I PressTV: Iraqi parliament vores against Kurdish referendum

Das irakische Parlament stimmte heute mehrheitlich gegen das "Kurden-Referendum" am 25. September. Parlamentspräsident Salim Al-Jabouri meinte, daß es nun für die irakische Regierung unumgänglich sei, "alle nötigen Schritte zur Wahrung der Einheit Iraks und eines offenen, ernsten Dialoges zu setzen."

Und dazu der "iranisch-türkische Pakt" und die Annäherung zwischen Rouhani und Erdogan, die über die Kurden hinausging. Für den künstlichen Gaunerstaat "Kurdistan" opfern die USA das NATO-Mitglied Türkei, verlieren selbst ihre wenigen Vasallen im Irak und erhalten jetzt auch noch "amtlich bestätigt", daß der Irak Krieg bestenfalls sinnlos war, eigentlich aber in Spätfolge, der Sieger des Irakkrieges Iran heißt.
Das Projekt "Kurdistan" und die israelisch-saudische Allianz sind dagegen herzlose Kunstprodukte, die dem Nahen Osten sicherlich kein neues Antlitz verschaffen werden, so wie heute Netanyahu meinte. TQM

Israel   Saudi Arabien

14:32 | sputnik: "Ungeheurer Wandel" - Man erkennt Nahost bald nicht mehr wieder

Der Nahe Osten bleibt auch nach dem Krieg in Syrien ein Pulverfass, wie die russische Zeitschrift „Expert“ schreibt. Bald werde die Region aber nicht mehr zu erkennen sein, prophezeit der israelische Premier Netanjahu. Ein Waffengang zwischen Israel und der Hisbollah bahnt sich nämlich an – und es schlägt die Stunde der Saudis.

Die Leseratte
Die Gerüchte, wonach in Wahrheit Israel mit den Saudis zusammenarbeitet, werden offensichtlicher. Der Feind meines Feindes, oder so. Torquemada?

After all, sind sie sowieso derselbe Stamm! TB

19:04 | Leserkommentar:
Man sucht nur in seiner Lieblingssuchmaschine nur nach "Eretz Israel" und dann schaut man sich Bilder an. Dann sieht man was hier Sache ist. Merkel steckt da auch mit im Spiel und weitere alternativlose Zeitgenossen

Russland   Ukraine

08:23 | RT: Merkwürdiges Geschichtsverständnis der Kanzlerin: Russland rätselt über Merkels Krim-Vergleich

In Ihrem großen FAZ-Interview hat Angela Merkel die Trennung der Krim von der Ukraine mit der deutschen Teilung verglichen. In Russland fragen sich viele, ob die Kanzlerin wirklich versteht, worum es geht.

Sie versteht das eigene Land nicht, wie kann man da nur erwarten, dass sie die dortigen Verhältnisse kennt! Auch ihre Ost-Vergangenheit hilft ihr für eine klare Analyse nicht weiter, nachdem man annehmen muß, dass sie US-brainwashed ist! TB

Nordkorea

06:12 | early b - SZ: UN-Sicherheitsrat beschränkt Öllieferungen an Nordkorea

Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet eine neue Resolution gegen Nordkorea. Die Strafmaßnahmen sind eine Reaktion auf den jüngsten Sprengtest des kommunistischen Landes, bei dem mutmaßlich eine Wasserstoffbombe gezündet wurde. Eine der wichtigsten Sanktionen: Der Rat beschränkt die Öllieferungen an Nordkorea. Washington und China senden damit ein Zeichen der Einigkeit und eine Botschaft an Pjöngjang - es ist Zeit zum Reden.

War sowieso unverständlich, dass man den kleine Dicken mit dem lieben Lächeln nicht über Energie-Embargos oder Stromabschaltungen in die Knie gezwungen hat. Nach wenigen Tagen würde er winseln! TB

08:15 I TQM: Völlig zwecklos! Leiden werden die Massen, die frieren und mit noch weniger durchkommen müssen. Wenn die USA glauben, daß sie Nordkorea aushungern können, dann täuschen sie sich. Sie schrauben nur weiter an der Konfliktschraube und genau das wollen sie auch um China auf Trab zu halten. 

11:15 | Kommentar "Ich stimme TQM voll zu"
Sanktionen treffen das Volk. Winseln tut das Volk und nicht Kim. Sanktionen können Sinn machen, wenn damit Oppositionsparteien gegen die herrschende Regierungspartei aufgewiegelt werden können. Es ist kaum anzunehmen, dass solche Parteien in Nordkorea real vorhanden sind.
In Diktaturen werden die spürbaren Nacheile durch Sanktionen im Volk als Folge der feindlichen Aktionen erklärt (was nicht von der Hand zu weisen ist) und damit eine Abwehrhaltung (und Wut) gegen den Feind erzeugt. Das führt eher zu einer Stärkung des Regimes. Im Übrigen haben Diktatoren immer eine grosse Armee, (deren Spitzen laufend von getreuen Geheimdiensten bespitzelt werden). Selbst eine hungernde Bevölkerung wird sich überlegen, dagegen aufzumarschieren.

11.09.2017

Ukraine   Polen   USA

08:30 I Sputnik: Saakaschwili gelangt in Ukraine: Anhänger durchbrechen Sperre

Das Video zeigt, wie Saakaschwili mit Hilfe seiner Anhänger den Kordon der ukrainischen Grenzer durchbricht und ukrainisches Territorium betritt. Journalisten berichten vor Ort, Saakaschwili habe danach eine Ansprache an seine Anhänger gehalten. Daraufhin habe er sich in die ukrainische Stadt Lwiw begeben.

Die Staatsanwaltschaft in Lemberg leitete ein Verfahren ein "wegen Schmuggels von Personen über die ukrainische Staatsgrenze" - es drohen bis zu 5 Jahre Haft. Die Ukraine ist wirklich arm! Sowohl im Westen über Polen, als auch von Russland nach Donetsk und auf die Krim finden laut Kiew massenhaft "illegale Grenzübertritte" statt! Wird jetzt nur das Häuflein um Timoschenko verfolgt, oder auch die Polen, die den illegalen Grenzübertritt des staatenlosen Saakaschwili zuließen??? Wie konnte überhaupt der staatenlose Saakashwilli aus den USA ausreisen und in Polen einreisen??? TQM

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08:11 | BBC: Rohingya crisis: Myanmar rebuffs rebel ceasefire

Die "Arakan Rohingya Salvation Army" (ARSA) erklärte gestern einen einmonatigen Waffenstillstand und forderte die Armee Myanmars auf diesen ebenfalls auszurufen. Die ARSA verkündete den Waffenstillstand auf Twitter: "Um humanitären Helfern den Zugang ins Krisengebiet zu ermöglichen." Ein Sprecher des Militärs meinte jedoch: "Wir haben keine Politik, die mit Terroristen verhandelt. Angeblich sind seit Ausbruch der Unruhen knapp 300.000 Rohingyas geflohen. Der Außenminister von Bangladesch spricht von einem "Genozid" gegen die Rohingya.

Erst griffen die saudisch-inspirierten Hybrid-Terroristen Polizeistationen, Grenzposten und Dörfer an und nun "Waffenstillstand"? Die Armee Myanmars nahm aus Nord-Rakhine auch Inlandsflüchtlinge in anderen Landesteilen auf, wo sie vom Roten Kreuz Myanmars betreut werden. Im teilweise entvölkerten Nord-Rakhine finden nun die Militäroperationen gegen die bewaffneten Terroristen statt. Daß, diese sich nun konsolidieren möchten ist wohl kein Wunder, da sich die Schlinge zuzieht - auch Bangladesch braucht keine bewaffneten "Trouble Maker". Es wäre töricht von Myanmar darauf einzugehen, vielmehr ist es die Pflicht eines Staates für Sicherheit und Ruhe zu sorgen und keine rechtsfreien Gebiete zuzulassen. TQM

10.09.2017

Saudi Arabien   Russland

20:55 I Gulfnews: Possible Saudi-Russia cooperation seen in Syria against Iranian influence

Der russische Außenminister Lavrow traf heute den saudischen König Salman in Riad. Sie besprachen dabei den Syrien-Krieg und die diplomatische Krise mit Katar. Das Treffen fand im Vorfeld des Besuchs des saudischen Königs nächsten Monat in Moskau. Lavrow wird als nächstes nach Jordanien weiterreisen. 
Analysten sagen, daß Saudi-Arabie von Russland die Eindämmung des Iran möchte. Iranische Milizen und bsonders die Hisbollah spielten eine entscheidende Rolle dabei, Assad wieder in den Sattel zu heben, meinte Mustafa Alani, Leiter des "Defense and Security Departments" am Gulf Research Center in Dubai.  Weiter meint er, daß die USA und Israelis die Russen dazu drängen, die Anwesenheit der Iraner in Syrien zu beenden.
Die USA, die EU, Saudi und die Türkei mußten ihre Haltung zu Assad ändern. Er wird in einer Übergangsphase akzeptiert, im Gegenzug für die saudische Akzeptanz der Deeskalationszonen sollen die Russen die Iraner eindämmen. 

Eine zarte Mahnung kam indeß aus Teheran: Es erinnerte Russland daran, daß sie und die Hisbollah eine wesentliche Rolle beim Sieg Assads spielten. Moskau wisse genau, daß jeder Versuch die Rolle Irans in Syrien schwächen zu wollen zum Nachteil Russlands wäre, weil dadurch die USA und Israel Raum hätten um Assad zu stürzen. Russland kündigte seinerseits an, gemeinsame Projekte in Saudi-Arabien und in Russland am Energiesektor zu unterstützen.  Das wäre genau ein von Russland gewünschtes Kooperationsfeld und führt die US-Sanktionen gegen Russlands Ölfirmen weiter ad absurdum, ausgerechnet über ihre saudische Melkkuh. TQM

 

Israel   Iran

14:50 I Jerusalem Post: Iran is Israel´s "shaping trauma", says ex-deputy chief of staff

Der ehemalige, stellvertretende Generalstabchef der Israelischen Armee, Generalmajor Yair Golan, sagte in einem Vortrag vor dem Washingtoner Think-Thank "Institute for Near East Policy", daß jede Nation in ihren Traumata denkt, so wie im Falle der USA wo es 9/11 ist, muß man am Beginn einer Diskussion die Frage stellen: Was ist Ihr Trauma? 
Für Israel ist der Iran viel gefährlicher als Daesh/IS, da "die Iraner komplex denken, wesenlich zivilisierter sind, eine ordentliche akademische Landschaft haben, eine schöne Industrie, gute Forscher und eine talentierte Jugend." "Sie sind uns sehr ähnlich und weil sie uns so ähnlich sind, sind sie auch so gefährlich", so Generalmajor Golan. 
Israel weiß wie mit arabischen Kämpfern umzugehen ist, aber mit dem Iran fehlt eine Strategie. Die iranischen Kräfte in Syrien sind vorgerückt und obwohl die israelischen und russischen Interessen nicht ident sind, gab es laut Golan unterm Strich positive Erfahrungen mit Russland, die hoffentlich anhalten. Die Russen sind mit den Iranern ideologisch nicht deckungsgleich, aber sie nutzen sie für ihre Interessen.

Und somit sind wir aus Golan´s Mund am Kern der Sache angelangt. Im Umkehrschluß sagt also Golan, daß Israel besser mit dummen, unzivilisierten, ungebildeten Arabern lebt, weil man diese leichter beherrschen kann, als mit schlauen Persern, die es intellektuell mit den Juden aufnehmen können. That´s the Point! Wann kommt also Israel auf die Idee mit dem Iran vernünftig und auf Augenhöhe zu reden, statt sinnloserweise über Intrigen saudischer Beduinenpaläste Regionalkriege zu führen, bzw. sunnitisch-schitische Gemetzel zu inszenieren um die Iraner schwach und unter Sanktionen zu halten? Es funktioniert mit der Niederlage des IS-Zirkus in Syrien und der chinesisch-russischen Achse über Teheran sowieso nicht mehr wie in den Jahrzehnten davor! TQM 

China   Russland   Indien   USA

09:55 | RT-VIDEO: Keiser Report - R.I.P. Dollar

Während bei uns "Irma" und "Birma" das westliche Massenmedien-Publikum unterhält, geschah etwas von ungeheuerlicher Tragweite. Keiser erinnert, daß Saddam Hussein und Gaddafi für ihr Ansinnen Öl in Euro zu verkaufen umgebracht wurden, dabei waren sie Verkäufer und hatten nur die Idee. China ist aber mächtiger Kunde und meint es aber mit der "De-Dollarization" ernst und bastelt seit Jahren still und und heimlich an dem großen Wurf.
Erst pumpte China unfaßbare Dollarmengen in Goldkäufe und schuf eigene Finanzinstitutionen, nun gab es bekannt mit, einem börsennotierten GOLDGESTÜTZTEN (!!!) "ÖL-YUAN" über die Börse in Schanghai direkt internationalen Ölhandel abzuwickeln. 
Damit zerschlägt China die Welt seit Bretton-Woods. Die Amerikaner verließen den Goldstandard und wechselten zur unangefochtenen Reservewährung durch ihre Stellung als Monopolwährung im Ölhandel. Dies ist nun vorbei. Wer sich unwohl fühlt mit dem noch exotisch klingenden "Yuan" bekommt als Draufgabe die garantierte, physische Konvertierbarkeit in Gold.
Russland alleine versorgt die Chinesen mit fast einem Drittel ihres Öl-Bedarfd, ein weiterer großer Lieferant ist der Iran. Alle Länder, die entweder von den Amerikanern mit Sanktionen erpresst werden, bzw. vom Dollarhandel ausgeschlossen sind, können sich an Schanghai wenden. Und das ist keine bittere  Ersatzvariante zu London, Rotterdam und New York, sondern eine goldene Gelegenheit das Dollar-Joch der "Westlichen Wertegemeinschaft" abzuwerfen.
Während also das Weisse Haus und Finanzminister Mnuchin überlegen, wie sie China eindämmen, schädigen und bestrafen können, mit welchem "Nordkorea-Vorwand" sie China von der Weltbühne verbannen können und wie sie deren Banken abschneiden können erreicht der größte Hurrikan nicht Florida, sondern die  FED, deren Vize Stanley Fischer letzten Mittwoch aus unbekannten Gründen zurücktrat. Als Draufgabe bekommen die Amerikaner aus dem Land des Lächelns eine Grundsteinlegung aus Schanghai präsentiert: Die Grundsteinlegung eines Turms, künftiger Hauptsitz der BRICS Bank. Die angelsächsische Arroganz, sich als  Verkörperung der "Internationalen Staatengemeinschaft" aufzuspielen, geht rasant zu Ende. Einige ihrer Vasallen haben guten Grund zur Beunruhigung und müssen sich fragen wohin künfitg ihre "Atlantikbrücke" führt? TQM

12:28 | Kommentare zu RIP USD
(1) Werter TQM, Ihren Kommentar interpretiere ich wie folgt: Ihren Kommentar als inhaltlich stimmig angenommen bedeutet das für mich das wir absehbar in der Finanzwelt große Verwerfungen sehen werden. Denn, wenn immer mehr Länder ihren z.B. Öl-Handel über die Schanghaier BRICS Bank in einem garantiert Gold gedeckten Yuan abwickeln schwindet doch der weltweite Einfluß des US-Dollars rapide. Das heißt für mich das es den Amis zukünftig sehr schwer fallen wird ihre z.B. millitärischen Aktivitäten über das Erschaffen von Geld aus dem Nichts (umsonst neue US-Dollar über die FED virtuell erzeugen da keine Staaten oder aber zumindest immer weniger Staaten diese US-Dollar haben möchten, diese US-Dollar dementsprechend bei der FED in deren virtuellen Tresoren verbleiben, nicht in den Umlauf gebracht werden können) zu finanzieren. Demzufolge sind die doch über kurz oder lang weg vom Fenster, haben nicht nur auf der finanziellen Weltbühne nichts mehr oder aber nur noch sehr wenig zu vermelden.
Liege ich mit meiner Interpretation richtig?

12:45 I TQM: Werter Einsender, so sehe ich das auch. Und letztlich sieht es auch Steve Bannon so, der offen sagte, daß es keinen Krieg mit Nordkorea geben werde, da er nicht durchführbar sei und es in Wirklichkeit um China ginge. Wahrscheinlich kommt den Chinesen der halbherzige Angriff der Amerikaner etwas zu früh, aber dennoch für die Amerikaner zu spät. Lassen sich mich folgende Gedanken ergänzen: 
Während der Fall des "Eisernen Vorhanges" von der Kommunistischen Unterjochung direkt über die bunten Glasperlen des westlichen Gauner-Kapitalismus und der NATO-Osterweiterung, die Länder in eine neue Sklaverei, "Maidan" und "Orangen Revolutionen" führte, kommt die echte Befreiung erst mit dem Abstieg des Dollars. Wir stehen offenbar an dieser Zeitenwende. Die "Westliche Wertegemeinschaft" hatte nur im Sinn den russischen Bären zu reizen, auszunehmen wie unter Jelzin und zu zerteilen. Somit hat man ihn in die Arme Chinas getrieben. Und während der Bär grollt und mit den Tatzen schlägt, versteht es der chinesische Drache seit jeher die Energie des Angreifers abzufangen und direkt in die eigene Energie des Gegenschlages umzuwandeln. Gemeinsam wird es gelingen das westliche Schachbrett zuzuklappen!

(2) Gott sei Dank, wenn der Terrorstaat USA endlich implodiert und sich aus dem Weltgeschehen zurück ziehen muss. Die USA hat genug Schaden in der
Welt angerichtet und ihre Verbündeten missbraucht.

(3) Je mehr der Dollar an Bedeutung verliert, desto aggressiver werden die UAS militärisch auftreten, ganz so wie es ihrem Naturell entspricht. Kampflos gibt der Ami nicht auf, eher wird er wild um sich schlagen. Werden Iran, Rus, China und Indien das Öl nicht mehr in Dollar handeln, werden die USA angreifen. Einen Vorwand finden die immer.

(4) Wenn das so kommt, wird die Dollar-Hydra mit Sicherheit versuchen die auf Pump gekauften Waffen aus den Arsenalen zu holen und dem Verwendungszweck (unendlicher Krieg) zuzuführen. Wenn es im fernen Osten knallt, wird das hässlich. Den Schuldenbuckel aus Washington sollte aber klar sein, dass dieser Krieg nicht auf diese Region begrenzt bleiben wird. Wenn das Schuldenreich zerbröselt wird es auch zu Schäden in den USA kommen. Ich vermute das brauchen die Amis im Untergang - das die mal sehen wie ein zerstörtes Land von innen betrachtet aussieht.

09.09.2017

Saudi Arabien   USA   1303511917

10:40 I Gulfnews: Hopes for Qatar crisis breakthrough raised, shattered within minutes

Aufkeimende Hoffnungen auf einen Durchbruch der Krise mit Katar fanden wenige Minuten nach einem Telefonat zwischen dem saudischen Kronprinzen  "MBS" (Mohamed bin Salman) und dem Emir Tamim aus Doha ein jähes Ende. Während der saudische Kronprinz die Modalitäten eines Gesprächsmodus mit Scheich Tamim erörterte und verlautbarte sich darüber mit Bahrain, VAE und Ägypten zu koordinieren, gab es bereits erste Verlautbarungen der katarischen Nachrichtenagentur. Darin wurde verscheiegen, daß das Telefonat auf Wunsch Doha´s zustande kam und nicht wie von Doha behauptet auf einer Koordination Trump´s basierte. Aufgrund dieser verdrehten Fakten stellt Saudi umgehend diesen diplomatischen Ansatz wieder ein bevor nicht Katar öffentlich seine Position darlegt. 

Katar bezeichnet wiederum diese Unstimmigkeit lediglich als protokollarische Nebenbaustelle  - natürlich beruft sich Katar auf die breitbeinig verkündete Mittlerrolle Trump´s, der den Saudis in den Rücken fiel in dem er, die von ihm ursprünglich selbst unterstützten, gegen Doha verhängten Daumenschrauben lockerte und nun Saudi zum Dialog zwingt, ohne jedwede Vorbedingung gegen Doha zu gestatten.
Das geht so weit, daß sgar umgekehrt Saudi mittlerweile Vorbedingungnen Katars ablehnt. Und in 5 Tagen soll in London die von Riad bezahlte und choreografierte, katarische  "Oppositions-Konferenz" in London stattfinden. Es zeugt von den tiefen Gräben am Golf aber auch vom totalen außenpolitischen Versagen des State Departments und des Weissen Hauses - reinstes Chaos!  Alle lokalen Konfliktparteien stehen am Gaspedal, während Trump zwischendurch und unerwartet auf die Bremse steigt. Das garantiert ein Schleudern aus der Kurve. Die tragisch-komische Reality-Soap kann man mit Genugtuung beobachten - nicht nur in Teheran. Auch in Riad wollte man nur widerwilligst dem Dialogsbefehl aus der politischen Kaaba in Washington folgen, so heißt es wieder "Scheich drauf´!" und Tritt ins Gaspedal. TQM

China Russland Iran

07:50 | AsianReview:   China sees new world order with oil benchmark backed by gold

 DENPASAR, Indonesia -- China is expected shortly to launch a crude oil futures contract priced in yuan and convertible into gold in what analysts say could be a game-changer for the industry. The contract could become the most important Asia-based crude oil benchmark, given that China is the world's biggest oil importer. Crude oil is usually priced in relation to Brent or West Texas Intermediate futures, both denominated in U.S. dollars.

Was auf "österreichisch" so viel bedeutet wie "Rütteln am Watschenbaum" (der FED und somit am Rückenmark der Hydra). TQM

08.09.2017

USA   Syrien   Iran   Tuerkei

15:50 I Gulfnews: Iran, Turkey and Russia aren´t natural friends, and it´s up to the US to keep it that way

"Iran, Türkei und Russland sind keine natürlichen Freunde und es liegt an den USA, daß es so bleibt", meint der ehemalige US-Staatssekretär im Pentagon, Dov Zakheim. Jahrhundertelang waren Russland und die Türkei verfeindet, gleich wer regierte und das NATO-Mitglied Türkei hat die längste Grenze zu Russland. Auch die Beziehungen der Türkei zum Iran waren über 150 Jahre feindselig, da es dem Ottomanischen Reich nie gelang das schiitische Persien unter ihre Kontrolle zu bekommen. Trotzdem sich Iran, Türkei und Russland im Astana-Abkommen über die Deeskalationszonen einigen konnten, sind ihre Interessen verschieden. Sollten die USA in Syrien bleiben, könnte die Türkei eher nicht neue Partner statt dem Westen suchen. Sollten jedoch die USA sich zurückziehen, dann könnte es der Beginn einer wundervollen Freundschaft zwischen der Türke, dem Iran und Russland sein.

...und genau das wollen die angelsächsischen Intriganten nicht und erinnern daran, wie man alte Feindschaften aufrechterhalten kann, um sich auf Kosten der Völker die parasitäre Vorherrschaft zu sichern. Warten wir ab, ob sie es gegen die chinesisch-russische Walze diesmal schaffen. TQM

 

UNO

09:23 | RT: "Nicht auf der Gästeliste" – Putin nicht zu Trumps UN-Reform-Treffen eingeladen

Der russische Präsident Wladimir Putin wurde nicht zu einem Treffen zur Reformierung der Vereinten Nationen eingeladen, deren Gastgeber angeblich Donald Trump sein soll. Das Treffen soll scheinbar im Vorfeld der Generalversammlung in New York stattfinden, sagte der Helfer des Präsidenten, Juri Uschakow.

Der hat dort eh nix verloren. Man solte möglichst wenig mit Organisationen mit drei Buchstaben zu tun haben! UNO, IWF, ESM, EZB, FED!  Zu gefährlich. Die Tatsache, dass bei der UNO das Land mit den größten Rückständen bei den Mitgliedsbeiträgen, den Gastgeber mimt, und sagen darf, wer aller nicht kommt, sagt so ziemlich alles über diesen unnötigen Verein! TB

12:00 | Kommentar zum TB-Kommentar:
Die UNO wurde ja gegründet, um den Frieden in der Welt dauerhaft zu sichern. Als oberste Regel gilt hier, dass kein Staat das Recht hat einen anderen Staat kriegerisch zu überfallen. Und wenn militärisch eingegriffen wird, ist das nur mit UN-Mandat erlaubt. Das  ist ja grundsätzlich eine sehr gute Regel. Auch wenn diese Regeln in Bezug auf das Veto-Recht zu verbessern sind. Auch wenn gerade die USA diese Regel immer wieder brechen und auch mit den Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist, wird es besser sein, diese Regeln zu haben, als gar keine Regeln. Wenn ich jemanden überzueugen möchte, dass die vielen Kriege im nahen Osten völkerrechtswidrig sind, dann verweise ich immer darauf. Wie kann ich jemanden sonst überzeugen, wenn es keine Regeln gibt?

17:33 | H.Lohse
Werter Leser, etwas weniger "Blauäugigkeit" erscheint beim Vertrauen in die UN schon angebracht. Wenn man weiß, dass die Fa. von den "Ammies" betrieben wird und die AGB's bzgl. Vetorecht kennt, wird man feststellen müssen das in deren Satzung unter Artikel 53, 107 ein militärisches Eingreifen auch ohne Mandat und jederzeit möglich ist. Diese Artikel beinhalten die Feindstaatenregelung, insbesondere gegenüber Deutschland, -da ist nix mit Mandat, da ist Schönwetter machen geregelt. Das Wetter bestimmt also die Fa. selbst, -was glauben Sie denn, warum es hier in D so schlecht ist ? Nix für ungut und ohne "Verlaub", weil das sollte nicht das b.com Level sein, -einfach nur zu Ihrer und unser Aller Info. Vielleicht mag man dann ein wenig das Handeln von Uckermarks Angi nachvollziehen können, -die "Kanzlerakte" lässt grüßen. 
https://www.welt.de/geschichte/article160307764/Deutschland-fuer-UN-noch-Feindstaat.html

Syrien

08:38 | RT: Syriens Stürmerstar dankt Präsident Assad und erntet Empörung im Netz

Ein Dank des syrischen Stürmerstars Omar al-Soma an Syriens Präsidenten Baschar al-Assad hat in den sozialen Netzwerken Empörung ausgelöst. Kritik kam vor allem aus Saudi-Arabien, wo Al-Soma für den Club Al-Ahli aus Dschidda spielt. Der 28-Jährige hatte am Dienstag in der WM-Qualifikation gegen den Iran kurz vor Schluss den Ausgleich zum 2:2 geschossen. Syrien wahrte damit seine Chance, 2018 erstmals an einer WM-Endrunde teilzunehmen.

Soll das Netz doch empört sein. Wißt Ihr, was uns in der Redaktion wirklich empört? Syrien im Kriegsmodus am Weg zur WM, während Österreich - mit mittlerweile mehr jungen syrischen Männern als Syrien- nach 8 Spieltagen bereits an der Seitenoutlinie steht und die vor 1,5 Jahren noch enthusiasmierten Verantwortlichen sich verlegen am Hinterkopf kratzen und zu keiner Kündigung fähig sind. Ich krieg bei sowas den vollen Koller! TB

09:00 | Kommentar
Ihr Österreicher habt ein Fußballproblem. Bei Euch spielen zu viel Eingeboren in der Nationalmannschaft. Würdet ihr wie die BRD mehr fähige Fußballer aus Afrika, der Türkei oder aber Südamerika in Euer Team integrieren, es wäre wohl erfolgreicher. Als Österreicher wäre ich stolz auf diese Mannschaft! Was wollt Ihr denn bei der korrupten Fifa Show?!

09:38 | Leser-Reaktion auf den Kommentar "zu viele Eingeborene im Team" darüber
Schalt mal dein Gehirn ein: Deshalb nennt sich das ja auch Nationalmanschaft.Das ist wohl besser als irgendein zusammengekaufter Haufen verschiedener Nationalitäten.Man stelle sich nur mal so die Olympiade vor,das Land mit der meisten Kohle kauft sich die besten Teilnehmer. Isses das?

13:25 I Mich macht traurig, wütend und betroffen, daß der syrische Stürmer vergessen hat auch Putin für die Befreiung zu danken! TQM

 

r.svg   USA   Saudi Arabien

08:32 | Al Jazeera: US urges Myanmar to give access to Rakhine area

Und jetzt platzt schön langsam die saudisch-westliche Propaganda-Furunkel auf. Gestern warnten die Rohingya vor "vor einem zweiten Srebrenica falls die internationale Gemeinschaft nicht einschreitet", so als ob es einen einzigen Rohingya gäbe, der jemals von Srebrenica gehört hätte. Heute bereits die Forderung der USA nach Einlaß auf souveränes Staatsgebiet, morgen eine ""Internationale, Mission" und wie Markovics hier schrieb, am Ende das "Kosovo-Szenario" mit Abspaltung und Militärstützpunkte der "Westlichen Wertegemeinschaft".  Zeitungen Myanmars zeigen Bengalis die Häuser abfackeln und vermummt und verschleiert mit Schwertern hantieren, während Rohingyas behaupten, daß das Militär und "buddhistische Extremisten" ethnische Säuberungen ausschließlich gegen Muslims durchführen. Das Abbrennen und die Verbreitung von Chaos und Flucht, war bereits die Grundrezeptur des "Arab Spring", in Rakhine/Myanmar ist es offenbar die selbe Blaupause, wie auch auf den Phillippinen, oder in Nigeria, Mauretanien, Mali, etc. Das Märchen von buddhistischen Extremisten, die mit dem Militär die Bevölkerung vertreiben, Unruhe stiften und Minen in Richtung Bangladesch verlegen, obwohl Bangladesch militärisch auf Seiten Myanmars steht ist nichts als dümmlichste Propaganda. TQM

07.09.2017

Syrien   USA

16:30 I Sputnik: USA evakuieren über 20 IS-Anführer aus Deir ez-Zor

„In den letzten Wochen im August wurden vor dem Hintergrund der Erfolge der syrischen Regierungstruppen im Osten Syriens eine Reihe der US-Geheimdiensten unterstellten Feldkommandeure dringend aus Deir ez-Zor in Sicherheit gebracht“, so der Sprecher. Dies sei gemacht worden, um die Erfahrung der Kämpfer in anderen Gebieten einsetzen zu können.So habe ein Hubschrauber der US-Luftwaffe spät am 26. August in der Nähe der Ortschaft Treif nordwestlich von Deir ez-Zor zwei IS-Feldkommandeure „europäischer Herkunft“ mit deren Familienmitgliedern abtransportiert.Das Vorgehen der US-Luftwaffe spiele der syrischen Regierungsarmee nur in die Hand. „Die Kämpfer, die dank den Amerikanern ohne ihre Anführer zurückgeblieben sind, geben organisierte Aktivitäten auf, verlassen ihre Stellungen, indem sie sich anderen Gruppierungen anschließen oder vereinzelt die Flucht ergreifen“, so die Quelle weiter.

Eine ungeheuerliche Frechheit! Jetzt sieht man nochmals die ganze böse Fratze der "Westlichen Wertegemeinschaft"! "Gemäßigte Rebellen", "demokratische Opposition", "Widerstandskämpfer", "IS/ISIS": Alles aus einer Giftgasküche! TQM

 

Grossbritannien   Syrien

15:12 I BBC-Video: Assad denies use of chemical weapons

Präsident Assad im O-Ton, eine seltene Stimme der Vernunft. TQM

 

Israel Syrien

13:12 | sputnik:  Syrische Armee meldet israelische Luftangriffe auf ihre Stellungen 

Israels Luftwaffe hat Angriffe auf syrische Armeestellungen im Westen des Landes geflogen. Das meldet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) unter Berufung auf das syrische Militär.

Dazu passend, mintpress news: The Conflict In Syria Was Always Israel’s War

13:03 | neopresse: Warum sich die Libyer Gaddafi zurückwünschen 

Die entsetzlichen Lebensverhältnisse in Tripolis lassen die Menschen verzweifeln. War der Winter in Tripolis schon schlimm, so sind die Sommermonate noch viel schrecklicher. Der LibyaHerald zitiert in einem Artikel von Moutaz Ali einen Stadtbewohner mit den Worten: „Die Revolution war für uns ein Desaster und hat nichts außer Zerstörung gebracht. Ich möchte die Zeiten, so wie sie unter Gaddafi waren, zurück, und wenn es nur für einen einzigen Tag wäre.“[2]

USA

12:52 | sputnik: „Lieber eine Million tote Nordkoreaner als Tausend tote Amerikaner“ – US-Experte 

Die Politik Washingtons gegenüber Nordkorea muss laut dem pensionierten Oberst der US-Luftstreitkräfte und strategischen Analytiker des amerikanischen Fernsehsenders Fox News Ralph Peters so aggressiv wie möglich sein.

Experten in globaler Kriegherrschaft mit Vertsärkung durch Allierten und dessen Kanonenfutter haben wieder ein Machtwort erlassen. P

Nordkorea

12:50 | heise: Nordkorea: Handelssanktionen oder Mikrowellenwaffen? 

Seit Donald Trump am 3. September nach einem großen nordkoreanischen Kernwaffentest (vgl. Nordkorea hat angeblich erfolgreich einen Atomwaffentest durchgeführt) und kurz vor einem Krisentreffen mit Stabschef John Kelly und Verteidigungsminister James Mattis twitterte, zu den Optionen, die man jetzt diskutiere, gehöre auch ein Handelsstopp mit "allen Ländern, die mit Nordkorea Geschäfte machen", wird gerätselt, wie der US-Präsident eine so umfassende Maßnahme durchsetzen will. Ein Abbruch der Geschäftsbeziehungen zu China, dessen Wirtschaft inzwischen so eng mit derjenigen der USA verflochten ist, dass in beiden Ländern "viele Räder still stehen" würden, liefe nämlich auf eine Weltwirtschaftskrise hinaus.

Fragt sich zu welchen Alternativen sich die Supermächte entscheiden, auf dem Weg zu einer unerwünschten friedlichen Lösung.P

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10:18 | b.com: Burma und die Rohingaya - – der Kosovo Südostasiens?

Tausende Muslime kommen in Booten über das Meer und versuchen um Asyl anzusuchen – was nach der aktuellen Lage in Südeuropa klingt, findet zur Zeit in Südostasien, genauer gesagt den Staaten Thailand, Indonesien und Malaysia statt. Laut den Vereinten Nationen machen Buddhisten in Burma Jagd auf Muslime, es bahnt sich eine humanitäre Katastrophe an – doch was passiert wirklich in diesem Teil von Südostasien?

"Russland verstehen"-Gast-Autor Alexander Markovics mit seinen Burma-Betrachtungen! Herzlichst empfohlen - für den Durchblick! TB

Saudi Arabien   VAE   1303511917

09:15 I Gulfnews: Qatar food shortages stirring social unrest, paper argues

Die emiratische "Gulfnews" berichtet, daß laut einem Papier der "katarischen Opposition", welche am 14. September in London eine Konferenz über "Globale Sicherheit und Stabilität" abhalten wird, es 2018 in Katar zu Essens- und Güterengpässen kommen wird, die "Unruhen und potenziell auch Umstürze, oder gar eine auswärtige Intervention hervorrufen könnten". Sogar ein Putsch durch führende Mitglieder der Al Thani Familie gegen den jetzigen Emir wird in diplomatischen Kreisen diskutiert, so das Blatt aus Dubai. "Die Wahrscheinlichkeit eines Regime-Changes in Doha steigt", meint Khalid Al Hail, Sprecher der "Opposition" und Geschäftsmann im Exil. 
Der saudische Fahrplan ist also ganz offen dargelegt. Bereits in einem anderen Artikel heute, drohte die "Gulfnews" dem katarischen Emir an "durch Arroganz" das selbe Schicksal wie Nasser, Gaddafi und Saddam zu erleiden. Deutlicher geht es wohl nicht und die Saudis scheinen auf das Appeasement Trumps zu pfeiffen, wohl deshalb, weil sie die Israelis an Bord haben.  In der Propagandaschlacht, in der Bahrain ankündigte Katar vor die UNO und dem Internationalen Gerichtshof zerren zu wollen, folgt nun die "Antwort" auf Al Jazeera, das über "Folter und sexuellem Mißbrauch durch die Behörden Bahrains gegen Oppositionelle berichtet.  TQM

USA   Nordkorea   Suedkorea

08:37 | neopresse: …’Ansonsten’… Eine unterschätzte Warnung…

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn Elefanten kämpfen, werden Ameisen zertreten.“ Denken Sie an die derzeitige Krise auf der koreanischen Halbinsel, in der die Regierung in Seoul praktisch ignoriert wurde.

Es heißt aber auch "viele Ameisen zerfleischen einen Löwen", oder? TB

06.09.2017

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19:50 | DW: Suu Kyi kritisiert Berichterstattung über Rohingya-Krise

Vor zehn Tagen eskalierte der Konflikt um die muslimische Minderheit im Westen Myanmars. Regierungschefin Aung San Suu Kyi, die bislang dazu geschwiegen hatte, kritisiert nun vor allem die Rolle der Medien.

Russland   USA

13:55 | rt: "Bruch des Völkerrechts" - Russland wird USA wegen Beschlagnahmung diplomatischer Gebäude verklagen

Außenminister Sergej Lawrow hat seinem US-Kollegen Rex Tillerson angekündigt, Moskau werde gegen die illegalen Konfiszierung russischer diplomatischer Gebäude rechtliche Schritte einleiten. Zuvor hatte die US-Regierung ein russisches Konsulat in San Francisco schließen lassen.

 

Nordkorea

13:29 | sputnik: Moskau: Situation auf koreanischer Halbinsel am Rande eines Krieges

Die kriegerische Rhetorik Nordkoreas und der USA haben die Situation auf der koreanischen Halbinsel an den Rand einer großangelegten bewaffneten Auseinandersetzung gebracht. Das hat der russische Vizeaußenminister Igor Morgulow am Mittwoch beim 3. Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok erklärt.

 

UNO   Saudi Arabien   r.svg

10:15 I Al Jazeera: Myanmar laying landmines on Bangladesh border

Die vorhersehbare Propagandaschlacht kommt in Fahrt. Auf Aljazeera die Horrormeldung, daß Myanmar die Grenze zu Bangladesch vermint, damit arme Flüchtlinge im Falle ihrer Rückkehr in die Luft fliegen. Erdogan, selbsternannter Hüter aller Muslims, telefoniert auch schon besorgt nach Myanmar, auch der Iran protestiert und die BBC bringt zwar ein Statement der Suu Kyi, die Vorwürfe von wegen "Ethnischer Säuberung" zurückweist, aber wo schon Stimmen nach Aberkennung des Friedensnobelpreises laut werden.  Die Kampagne hat den westlichen Mainstream erreicht, jetzt kann man die Tage zählen, bis der Ruf nach Sanktionen oder gar Intervention laut werden. TQM 

Russland

10:00 | uncut: RUSSLAND SCHLÄGT UNO BEWAFFNETE UN-MISSION AN DER DONBASS-FRONT VOR

Die Russische Föderation hat soeben der UNO und dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutions-Vorschlag zur Regulierung des blutigen Donbass-Konflikts vorglegt, in dem eine bewaffnete UN-Mission („Friedensmission“) in der Bufferzone der Donbass-Front stationiert werden soll, die die OSZE-Beobachter bei ihren Kontrollen unterstützen und die Einhaltung des Minsk-2 Friedensabkommens kontrollieren sollen.

Aber wohlgemerkt nur an der Frontlinie und nur zum Schutz der OSZE-Vertreter. Keine Mission im Donbass, oder gar an der russischen Grenze. Daher wird die Resolution sicherlich von der "Westlichen WErtegemeinschaft" im Sciherheitsrat abgelehnt. TQM

Georgien

08:58 | schallundrauch: Washington bringt Panzer und Marines nach Georgien

Als Fortsetzung und Bestätigung meines vorhergehenden Artikels über die Aggression Amerikas gegenüber Russland kann ich berichten, das US-Militär hat Panzer vom Typ Abrams M1 und weitere gepanzerte Fahrzeuge per Schiff nach Georgien gebracht. Sie wurden im Hafen von Poti am Ostende des Schwarzen Meer entladen und sollen am multinationalen Manöver Agile Spirit 2017 teilnehmen. An dem Kriegsspiel in der ehemaligen Sowjetrepublik unmittelbar vor der russischen Grenze nehmen neben 500 US-Marines, 1000 Soldaten aus Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Lettland, Rumänien und Ukraine teil.

Iran

08:06 | Sputnik: Iran schließt Luftraum für US-Flugzeuge

Der Iran hat laut dem Kommandanten der Flugabwehrbasis Khatam-al-Anbiya, Brigadegeneral Farad Esmaili, ein Verbot für Flüge der US-Luftfahrt, einschließlich der Zivilluftfahrt verhängt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Fars.

05.09.2017

Israel

19:50 | RT: "Komplette Vernichtung von Hisbollah": In Israel beginnt größtes Militärmanöver seit 20 Jahren

Inmitten der angespannten Lage im Nahen Osten begann am heutigen Dienstag in Israel das größte Militärmanöver seit knapp 20 Jahren. Ziel der Übung ist es, die libanesische Hisbollah nachhaltig kampfunfähig zu machen. Israel untermauert damit seine jüngsten Drohungen.

Pfff! Little Korea??? TQM

Nordkorea

19:13 | China: Nordkoreas Atomtest-Berg vor Einsturz – „Radioaktivität bedroht mehrere Länder“

Peking ist wegen der Fortführung nordkoreanischer Atomtests im Testgebiet Punggye-ri in Sorge. Die Tests finden unter einem Berg 100 Kilometer südlich der gemeinsamen Grenze statt. Stürzte der Berg ein, könnte es zum Austreten von Radioaktivität kommen. Die Folgen wären nicht abzusehen. Das berichtete „Metro News“.

Nordkorea

17:26 | sputnik: Putin über Nordkorea: „Sie werden Gras essen, aber nicht auf Atomwaffen verzichten“ 

Nordkorea wird auch durch Sanktionen nicht darauf verzichten, Atomwaffen zu entwickeln. Das schätzt der russische Präsident Wladimir Putin ein. Für Pjöngjang handelt es sich dabei aus seiner Sicht um eine Frage der Sicherheit.
Putin erinnerte auf der Pressekonferenz beim BRICS-Gipfel in Xiamen an die Geschichte des Iraks und die Hinrichtung von dessen Staatsoberhaupt Saddam Hussein. Dieser habe auf die Produktion von Massenvernichtungswaffen verzichtet, sei aber trotzdem zusammen mit seinen Familienangehörigen getötet worden.

17:24 | sputnik: "Austria mit Australia verwechselt": Putin moniert Niveau von US-Politikern 

„Es ist schwer, einen Dialog mit Menschen zu führen, die Österreich mit Australien (beide Staatsnamen hören sich auf Englisch ähnlich an: Austria bzw. Australia – Anm. d. Red) verwechseln“, sagte Putin. „So ist aber offenbar das Niveau der politischen Kultur eines Teils des politischen Establishments.“

Österreich tangiert am Rande die Rubrik Geopolitik. P

20:05 I TQM: Und dann erst der Australopithecus, Ureinwohner der Löwelstrasse! Alles sehr verwirrend!!!

Isis   Syrien

16.33 I CNN: Syrian forces break ISIS siege of Deir Ezzor

Syrische Truppen erreichen Deir Es Zor und brechen die dreijährige Belagerung der Stadt durch die Freunde der "Westlichen Wertegemeinschaft". Nun gilt es schleunigst möglichst viel Raum zu besetzen, vor allem die umliegenden Ölfelder, auf welche die Kurden im Vorfeld des ihers Referendums am 25. September schielen. Doch je länger sie mit den Amerikanern in Rakka beschäftigt sind, desto besser für die künfitge Landkarte Syriens. TQM

brics fahnen

15:49 | sputnik: BRICS-Staaten sehen sich nach neuen Mitgliedern um

Im chinesischen Xiamen geht am Dienstag der BRICS-Gipfel zu Ende. Bei diesem hat Gastgeber Xi Jinping vorgeschlagen, die Gemeinschaft zu erweitern. Darüber schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

Die Leseratte
Auf der anderen Seite der Welt hat man Visionen, denkt in die Zukunft, schmiedet neue Allianzen und vernetzt sich neu und weltumspannend. Sehr interessante Entwicklung! Bei uns verpennt die Senioren-"Elite" gerade komplett, dass die Welt sich weiterdreht.

17:04 | Kommentar zur Leseratte
eine Anmerkung zum Kommentar der Leseratte bzgl. Erweiterung der BRICS-Staatengemeinschaft. Die Leseratte hat vollkommen recht. In diesem Sinne die besten Grüsse an Rothschild und Konsorten, die die deutsche und den französischen Merkel steuern: Ihr versaut es gerade so richtig in Europa.

 flagge tshirt 1x1   Grossbritannien

14:20 I BBC: Azerbaijan "operated secret $3bn secret slush fund"

Die herrschende Klasse Aserbaidschan operierte über undurchsichtige britische Firmen mindestens zwei Jahre lang einen Geldtopf von rund 3 Milliarden USD um gewogene Politiker zu bestechen und luxuriöse Geschenke zu bestreiten. Zweifelsohne wußten die Betroffenen woher das Geld stammte. Ein "Konsortium Europäischer Zeitungen" fand heraus, daß der "Fond" mit dem Spitznamen "Laundromat" seit 2014 agierte und wurde nun durch das "Organized Crime and Corruption Reporting Project" (OCCRP) veröffentlicht. Das meiste Geld wurde für Lobbyisten, Politiker, Geschäftsleute und Journalisten verwendet. So war zum Beispiel ein Erfolg, daß durch Bestechung ein Aserbaidschan-kritischer Bericht des Europarates (PACE) in Straßburg abgelehnt wurde. Das Geld wurde von vier in GB ansässigen Firmen, die mittlerweile aufgelöst wurden über eine dänische Bank weiter nach Estland transferiert...

Nun dazu folgende Gedanken - ich werde diesmal erst Fakten anführen und darunter Fragen stellen - damit diesmal jeder seine eigenen Antworten überlegen möge:

1.) Die "OCCRP" ist ein dubioses Medienkonglomerat, daß eindeutig von westlichen Nachrichtendiensten gespeist wird. Wie immer ist die "Süddeutsche" prominent vertreten. Zuvor fiel die "OCCRP" als Abschußrampe der "Panama Papers" auf, mit der man vor allem russische Auswärtsgelder und Konten enttarnen wollte, vermutlich als Retourkutsche für das mutmaßlich russisch-gespeiste Wikileaks.

2.) Aserbaidschan galt bislang als einer der vielversprechenden Einkreisungsstaaten der Amerikaner gegen Russland.  Es gestattete - zumindest bislang - den Israelis die Nutzung ihrer Luftwaffenbasen für den Kriegsfall mit dem Iran und ist auch Großkunde israelischer Drohnen, die es gegen das armenische Berg-Karabach einsetzt. 

3.) Zwecks internationaler PR als regionaler westlicher Liebkind-Staat veranstaltet Aserbaidschan, Formel 1 Rennen, trug 2015 die "Europa Spiele" aus, war Gastgeber des hyper politisch-korrekten "Eurovisions Songcontests" und sponsert Ateltico Madrid um etwas emiratischen Glanz von Real Madrid abzukratzen. 

4.) Auf europäischer Ebene gibt es in Frankreich, Deutschland, Italien, vor allem in aber GB mächtige Aserbaidschan Lobbies, die nicht nur den absurden Aliyjew-Clan schützen, sondern jede europäische Sympathie zu Armenien im Keim ersticken möchten. Jene "PACE" aus der Russland austrat, da nach Wiedereingliederung der Krim den russischen Abgeordneten das Stimmrecht entzogen  wurde und welches über "Menschenrechte" und "Good Governance" befindet, war/ist also von Aserbaidschan gekauft!

Daraus ergeben sich wiederum folgende Fragen:

1.) Warum lassen westliche Geheimdienste - wahrscheinlich primär die Briten -  Aserbaidschan so eiskalt und hochpeinlich fallen?
2.) Was ist geschehen- wie weit will man eventuell Aliyew stürzen, oder ihn zumindest isolieren und zum Schurken brandmarken?
3.) Geschieht dies mit Wissen und Einverständnis der Israelis? Ist das Teil der Strafaktion gegen seinen Oberturk-Schirmherren Erdogan? Ist dies ein "Präventivschlag" gegen einen, vielleicht sich anbahnenden Wechsel Aserbaidschans auf die chinesisch-russische Seidentrasse?
4.) Wie lange müssen wir warten, bis sich in London die "Aserbaidschanische Demokratische Opposition" findet, die es schon immer besser wußte und nun die neuen Freunde des Foreign Office sind?  TQM

Russland   USA

12:03 | sputnik: Putin zu US-Vorgehen gegen diplomatische Objekte: „Rechtmäßig, aber rüpelhaft“

Washington hat das Recht dazu gehabt, die Zahl der diplomatischen Objekte Russlands in den USA zu reduzieren. Das hat der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag auf der Pressekonferenz beim BRICS-Gipfel in China gesagt. Allerdings ist „rüpelhaft“ vorgegangen worden.

UNO   Saudi Arabien   r.svg

09:50 Xinuanet: Extremist terroris set fire on hundreds of houses in northern Myanmar

Die Terrorgruppe "Arakan Rohingya Salvation Army" ARSA, hat nach Regierungsangaben aus Rangun, mehrere hundert Häuser angezündet und zahlreiche Dörfer angegriffen. Ferner griffen die Terroristen 30 Polizei-Stationen im Norden der Provinz Rakhine an und töteten 13 Sicherheitskräfte. Die Sicherheitskräfte evakuierten 13.720 Rohingyas aus ihren Dörfern und versorgten sie, während sie militärisch gegen die ARSA vorgehen. Rund 38.000 seien nach Bangladesch geflohen.

Soweit einmal zur Abwechslung eine Version aus Myanmar, über die chinesische Staatsagentur Xinhua. Leider ist es typisch für die Monopolmedien der "Westlichen Wertegemeinschaft", daß nur einseitige "Verlautbarungen" aus den großen Nachrichtenagenturen (Reuters, AFP, AP) wiedergegeben werden, die eine Gesamtschau, oder auch nur eine graduelle Differenzierung ausschließen. Es ist nun also an der Zeit aus gegebener Aktualität, etwas tiefgründiger diesen Konflikt zu betrachten. 
Wer sind die Rohingyas, woher kommen sie? Das rund 53 Millionen Einwohner zählende Myanmar beherbergt 135 ethnische Minderheiten, davon die rund 1,1 Millionen Rohingyas. Sie bewohnen den an Bangladesch angrenzenden Rakhine-Staat, einen Küstenstreifen entlang der Ostküste Myanmars. Während der britischen Kolonialzeit (1824-1948) war Burma (nachmals Myanmar) Teil von Britisch-Indien. Die enormen Arbeiterwanderungen während der Kolonialzeit galt als innere Migration, da Burma eine indische Provinz war. Nach "Human Rights Watch"-Bericht  aus dem Jahr 2000, betrachtete die Regierung Myanmars die Migration unter britischer Herrschaft als illegal und verweigert daher den Rohingyas die Staatsbürgerschaft. Ethnisch handelt es sich auch tatsächlich um Bengalen, die zuwanderten.
Seit dem Militärputsch in Myanmar 1962 gab es für die Rohingyas nur Personalausweise als "Ausländer", seit 1982 sind sie staatenlos, so sie nicht nachweisen können, daß sie bereits vor 1948 im heutigen Myanmar lebten. In einem UNO-Bericht vom November 2016 wurde der Regierung Myanmars vorgeworfen ethnische Säuberungen durchzuführen, was die Regierung entschieden zurückwies. Seit 1970 sollen rund 1 Million Rohingyas Myanmar nach Malaysien, Bangladesch, Thailand und Saudi Arabien verlassen haben. Die de-facto Präsidentin Myanmars und Friedensnobelpreisträgerin,  Aung San Suu Kyi, wies des öfteren die Anschuldigungen der "ethnischen Säuberung" zurück. Bangladesch wiederum versucht die Flüchtlinge weitestgehend fernzuhalten, bzw. überlässt sie ihrem Schicksal. Die Idee wiederum der Regierung Myanmars, tausende Rohingya auf eine unbewohnte Insel im Golf von Bengalen umzusiedeln wurde von der UNO heftig kritisiert, da die Insel während des Monsuns komplett überschwemmt sei. Bangladesch bot jedoch neulich Myanmar an, sich an den militärischen Operationen gegen die ARSA zu beteiligen, während die UNO androhte Myanmar wieder als "Schurkenstaat" zu brandmarken, falls es weiter UNO-Mitarbeiter nach Rakhine nicht einlasse, oder behindere. Laut Regierung Myanmars unterhält ARSA Beziehungen zur Rohingya Community in Saudi-Arabien und wurde als Terrorgruppe eingestuft. Staatsmedien Myanmars warnen daher vor der ARSA, deren Vorgänger "Mujahids" seit 1942 (!) ethnische Minderheiten in Rakhine angreifen und vertreiben. Die Vorgängerporganisation der ARSA, "Harakah Al Yagin",  begann über Twitter und andere Nachrichtenkanäle Desinformation auf englisch zu verbreiten.
Der jetzige "Aufschrei" in der Weltöffentlichkeit wirkt von langer Hand vorbereitet. Vergessen wir nicht, daß im März 2017 der saudische König Salman mit einer 1500-köpfigen Entourage einen Monat durch Asien tourte und besonders über Malaysien die Geldkanne ausgoß. Ganzen Staaten, wie etwa die Malediven, die am Boykott gegen Katar teilenhmen (!) und den Jemen Krieg befürworten wurden vom Saudi-König eingekauft und deren Potentaten mit Geschenken überhäuft.  
Und so ist es wohl kein Zufall, daß es plötzlich aus Malyasien einen Rohingya TV-Sender gibt und die "International Crisis Group" in ihrem Bericht zu Myanmar feststellt, daß die "ARSA" mittlerweile gut von pakistanischen und afghanischen Instrukteuren ausgebildet in Guerilla-Taktik ist, über beträchtliche Geldmittel verfügt und mehrere hundert Kämpfer in Rakhine rekrutierte und ausbildete. Dennoch bestreiten "ARSA"-Vertreter vom Ausland gelenkt zu sein, vielmehr ginge es ihnen um "Gleichberechtigung als vollwertige Staatsbürger" in Myanmar. 
Das mag vielleicht für die Mehrheit der einfachen Rohingya zutreffen, doch das Muster verrät etwas anderes: Saudisches Gift ist in die Region eingedrungen und bewußt nimmt es "ARSA" in Kauf, daß sie nach blutigen Guerilla Angriffen die Zivil-Bevölkerung als "Human Shields" verwenden, die bei Militäroperationen Myanmars möglichst zu Schaden kommen, oder in die Flucht geschlagen werden sollen um somit Chaos, Flucht und internationales Aufsehen zu erregen. Dies und die Tatsache, daß die "ARSA" die buddhisitische Bevölkerung in Rakhine terrorisiert und vertreibt wird international völlig ausgeblendet. Saudi hält die fette PR-Brieftasche und die Waffenkammer auf und die Agenturen der "Westlichen Wertegemeinschaft " schreiben brav. Für den kritischen Beobachter gilt es äußerst wachsam den Mainstream-Berichten gegenüber zu sein und sehr genau die saudisch-westliche Handschrift zu dechiffrieren! TQM

UNO   Saudi Arabien   Jemen

07:27 I Al Jazeera: UN: Saudi should fund all humanitarian aid in Yemen

Der Direktor des "World Food Programmes" , WFP, der UNO, David Beasley, verkündete, daß Saudi Arabien zu 100% die humanitären Kosten des Jemen-Krieges tragen sollte. "Entweder stoppen sie den Krieg, oder zahlen sie für die hunmanitäre Krise, oder beides", so Beasley an Saudi-Arabien. Seit Beginn der saudischen Militärintervention sind 10.000 Jemeniten ums Leben gekommen, 2000 an Cholera gestorben und 500.000 an Cholera erkrankt. Der saudische König Salman spendete der WHO 66 Mio USD für Maßnahmen gegen die Cholera Epidemie. Hilfsorganisationen meinen hingegen, daß sie an der Arbeit gehindert werden. Laut Beasley blockieren die Saudis systematisch jemenitische Häfen, wodurch es der UNO nicht möglich ist Hilfspersonal und Treibstoff für ihre Fahrzeuge ins Land zu bringen.

Saudi Arabien wird sogar noch hoffen, daß die Cholera das "erledigt" was ihre unfähigen Truppen aus diversen Söldnern seit zwei Jahren  nicht schaffen. Das Geld ist bereits für US-Rüstungsgüter verplant - Pech für die Menschen im Jemen, aber it makes America great again! TQM

 

05:37 | early b - FAZ: Südkorea schickt Kriegsschiffe ins Japanische Meer

Nach Nordkoreas Atomtest setzt Südkorea seine umfassenden Militärübungen fort. Die Manöver wurden zudem auf das Meer ausgedehnt. Weitere Marineübungen sollen folgen.

04.09.2017

Deutschland   USA

18:30 | sputnik: Berlin vs. Washington: „Merkel setzt Scheidungsverfahren fort“

Die deutsche Elite unterwirft sich nicht als Marionette ständig den USA. Das erklärt der russische Analytiker Iwan Danilow in einem Kommentar für die Agentur RIA Novosti. Er verweist auf immer neue Beispiele, wie Berlin US- amerikanische Pläne torpediert.

Die Leseratte
Also, entweder nehmen wir selbst die Dinge nicht richtig wahr, oder die Russen sehen manche Dinge anders. Aber vielleicht haben sie ja recht und uns fehlt einfach der Abstand.

Selbst die gute Sputnik ist nicht immer ganz neutral und blickt durch die gefärbte Brille! TB

19:30 I TQM: Ich sehe das so, daß die Russen sich natürlich über jeden transatlantischen Riss freuen und Di-Sputnik gerne und genüsslich darüber berichtet. Mit solchen Artikeln erzeugt man auch Unruhe - wie sehr man selber daran glaubt sei dahingestelt. Wahr ist schon, daß die unterwürfigste Vasallen-Maus, BRD, schon laut gepiepst hat, als die Ultra-Narren im US-Senat gleich den gesamten Deutschen Energiesektor sanktionieren und ruinieren wollten, so man sich nicht vom russischen Gas abwendet und mit US-Kohle (?) und Fracking-Gas heizt. Denn eine Kuh, oder Maus, die man melkt, die schlachtet man nicht und Angela ist dann doch eher für´s melken im US-Stall. 

China   Nordkorea   USA

10:18 I Breitbart: Gordon Chang: We might need to nuke China´s banks

Der US-Kolumnist Gordon Chang meinte gegenüber Breitbart, daß der US-Präsident "die Todesstrafe" über chinesische ind russische Banken verhängen könnte, indem er sie der Geldwäsche für Nordkorea bezichtigt und unter dem Patriot Act, Abschnitt 311, "Geldwäsche Verdacht" setzt. Damit dürften sie keine Dollar mehr transferieren. Das würde die chinesische Wirtschaft in Aufruhr versetzen. Glücklicherweise ist Präsident Xi-Jinping verletzlich, da er sich am 18. Oktober dem 19. Parteikongreß stellen muiß und sich dort als starker Mann präsentieren muß. Natürlich ist nicht nur mit Widerstand aus China zu rechnen, sondern auch  seitens der Wall Street, die starke Verbindungen nach China hat.

Hinzu kommt, daß Trump und Mnuchin recht direkt mit einer totalen Handelsblockade drohen. Trump erwägt, daß alle Staaten, die nicht ein totales Embargo gegen Nordkorea befolgen vom Handel mit den  USA ausgeschlossen werden.  Andererseits bleibt ihm dann wirklich nur die Kohle-Industrie, oder wird das Iphone 8 als Retro-Modell des ersten Motorola-"Ziegels" erscheinen? Im Ernst,  wenn die USA die Dollar-Waffe zücken, womit China und Russland sowieso schon seit geraumer Zeit rechnen und enstsprechende Gegenmaßnahmen einleiteten, dann bedeutet dies den "Totalen Krieg", zumindest Wirtschaftskrieg. Den wird der Deep State nicht wollen, die Wall Street nicht, die EU nicht und Madame Lagarde absiólut nicht.  Zwar sind China und Russland noch lange nicht ausreichend gerüstet um unbeschadet sich vom Dollar komplett zu entkoppeln, dennoch ist die Drohung Trumps unrealisitisches Getöse. Während der wahnsinnige Ex-US-Un-Botschafter, Ultrahardliner unter George W. Bush meinte, daß Südkorea, Nordkorea "übernehmen" müsse". Und der ehemalige Chef des militärischen Geheimdienstes gab den Ratschlag, daß die USA den Erstschlag gegen Nordkorea setzen sollten, aber nur wenn man sicher sein könnte, daß es keinen Gegenschlag gäbe. Weniger witzig, sondern realistisch in dieser ernsten Lage war Steve Bannon, der kurz vor seinem Abgang meinte, daß es keine militärische Option gegen Nordkorea gäbe. In diesem Punkt ist er auch ausnahmsweise einer Meinung mit CNN, da Nordkorea Millionen Südkoreaner im Großraum Seoul binnen Minuten mit konventioneller Artillerie vernichten könnte.  Da hilft der verbale Twitter-Angriff Trump´s auf Südkorea auch nicht: "Südkorea merkt, wie ich es ihnen gesagt habe, dass seine Beschwichtigungspolitik nicht funktioniert. Die (Nordkorea) verstehen nur eines!", schrieb Trump und meinte damit offenbar Gewalt oder andere vermeintliche Zeichen der Stärke. Was glaubte Trump? Soll Südkorea sagen: Der Großraum Seoul mit 25 Mio Einwohner ist überbevölkert, wir danken den USA für 10 Millionen Opfer? Die Erwaltungshaltung Trumps allen beteiligten Staaten gegenüber ist schlichtweg realitätsfremd. Kim weiß das und provoziert mit äußerstem Kalkül und nicht mit Wahnsinn. TQM

China   Indien

08:43 | ET: Schachzug vor BRICS-Treffen: Warum China und Indien Grenzstreit unerwartet beilegten

Ein wichtiger außenpolitischer Grund für Verständigung zwischen Indien und China ist das kommende BRICS-Treffen am 3. September in Xiamen. Erstmals wird Xi Jinping als chinesischer Staatschef Gastgeber des Treffens sein, bei dem Russland, China, Indien, Brasilien und Südafrika an einem Tisch sitzen werden. Falls bei diesem wichtigen Ereignis Indiens Premier Narendra Modi gefehlt hätte, wäre dies blamabel gewesen.

Nordkorea   USA

06:22 | early b - sz: Trump droht Nordkorea mit Atomwaffen-Einsatz

US-Präsident Donald Trump droht Nordkorea jetzt auch mit dem Einsatz von Atomwaffen. Zu Verteidigung der USA würde zur Not die "volle Bandbreite" der nuklearen Möglichkeiten eingesetzt.
Er will außerdem Länder sanktionieren, die noch Handel mit Nordkorea treiben. Darunter womöglich China.

08:47 | Leser-Kommentar
Klingt fast wie "Day-Aflter". Inclusiv (auf China bezogenMehrfrontenkrieg). Stellt sich die Frage wem dient das. Wenn A-Waffen eingesetzt werden gibt es keine Abschreckungsstrategie mehr. Was das bedeutet, brauche ich wohl nicht weiter ausführen. Lassen wir das Aussen vor, was will man damit erreichen ? Ich geb an TQM ab...

03.09.2017

Saudi Arabien   Israel   Grossbritannien

22:05 I TQM: Und willst Du nicht mein Emir sein, so setz´ich meinen eignen ein!

"Blitzkrieg" gegen Doha erstickt im eigenen Sumpf

Trump rief dieser Tage den saudischen König Salman an und blies zum Rückzug. Davor gab es gemeinsame Manöver in Doha unter Beteiligung der Amerikaner und der dort stationierten Türken. Die 13 Punkte Forderungen der Saudischen Allianz an Katar sind mehr oder weniger vom Tisch.
Abu Dhabi hat den Startschuß zur politischen Beerdigung Katars mächtig verbockt, als es vor dem Sommer, wie sich später herausstellte, katarische Regierungsseiten im Internet angriff und mit wirren anti-saudischen Parolen manipulierte. Dies war praktisch der "Sender Gleiwitz" mit dem man den Angriff auf Doha einleitete, das sich nicht der saudischen Hegemonialmacht unterwerfen wollte.  Doch seitdem ging fast alles schief. Gleich zu Beginn widersprachen die Europäer dem Abschuss Katars, dann eilte Trump zwischen Riad und Doha und der Emir von Kuwait versuchte ebenfalls den Brand zu löschen. Für den neuen, starken saudischen Kronprinzen Salman kann jedoch die de facto Regentschaft nicht mit einer Serie an Blamagen beginnen. Das Desaster im Jemen, das Abdriften der Türkei, der drohende Verlust Pakistans, das Wanken Ägyptens - es sieht nicht gut aus für Saudi. Wenigstens der GCC-Raum muß aber unter saudische Kontrolle, sonst droht Saudi selbst zu implodieren. Gerade werden schiitische Ortschaften in Saudi plattgemacht und Houthi Raketen schlagen tief auf saudischem Gebiet ein.  Wie also Katar, das mit Unmengen Geld und gekaufter Ostküsten-PR sich erfolgreich wehrt und sich unter dem Rock der Amerikaner versteckt, gleichtzeitig auch Erdogan und Teheran Liebesgrüße schickt endlich domestizieren?

Als der PR-Feldzug gegen Katar begann stand eine Invasion durchaus am Tapet. Die Saudis eilten zuvor dem sunnitischen Königshaus in Bahrain zu Hilfe, das mit eiserner Faust  die schiitische Bevölkerungsmehrheit unterdrückt. Als Sitz der 5. US-Flotte genießt aber die Regentenfamilie aus  Bahrain in London und Washington absolute Narrenfreiheit und so darf der Emir von Bahrain zwar Ärzte verhaften lassen nur weil sie Verletzte Demonstranten behandeln, dennoch nimmt er aber an der Garten-Party der Queen of England teil und läßt glamoröse Formel 1 Rennen austragen. Saudi und die Emirate versprachen jedoch, gezeichnet vom "Saddam-Kuwait-Trauma" keinen GCC-Regenten militärisch zu stürzen. Nachdem der Druck der letzten Monate nicht half tritt nun aber offenbar "Plan B" in Kraft, der altbewährte CIA-Schmäh des Regime-Change  durch einen "Oppositionellen" dessen Legitimität man aufbaut. 

"Plan B"-Regime Change

Ziemlich plump wurde der "Plan B" das erste Mal am 22. August sichtbar, als die Dubaier "Gulfnews" berichtete, daß Saudi viele Karten noch in Händen halte um mit Katar fertig zu werden. So tauchte erstmals der bis dato unbekannte Scheich Abdullah Bin Ali Al Thani, Abkömmling des Gründervaters Katars in den Medien und am saudischen Hof beim Kronprinzen auf, dann sogar am marokkanischen Urlaubsort des König Salman, der seine al inclusive Sommerfrische dort mit rund 100 Millionen USD wahrhaft oppulent gestaltete. Dabei wurde die Öffnung der Landgrenzen zwischen Saudi und Katar während des Ramadan für katarische Pilger beschlossen. Der pro-saudische Al Thani wurde von nun an von Saudi als weithin respektierter Katarischer "Celebrity gepusht. Plötzlich hatte er auf Facebook 250.000 Follower und wurde als Mediator angepriesen. Eine Dubaier Zeitung huldigte ihm als "Mann der Vernunft, dem sich die Herzen der Kataris geöffnet haben"  Die Drohung aus Riad war somit über Dubai verkündet - Riad bastelt offen an einer Palastrevolte in Doha. Mit dem Rückzug Trumps greift nun Saudi wohl in die ultimative Trickkiste - ein neuer Akteur outet sich im Boot der saudischen Intrige: 

Israel, das saudische Schwert gegen Doha

Die Jerusalem Post berichtete heute, daß Katar einen Konsenskandidaten als Emir ausfindig gemacht hätte. "Weil der jetzige Emir Tamim bin Hamad seit Jahren verstärkt die Hamas unterstützt und damit die sunnitischen Staaten und Washingto wütend macht, tauchte in London der Oppositionelle Khalid Al-Hail auf, der dort seit 2014 im Exil lebt, da er in Doha inhaftiert und gefoltert wurde." Er sagte der Jerusalem Post, daß man einen Konsenskandidaten gefunden hätte, der dem "jetzigen katarischen Regime ein Ende bereiten würde." "Nachdem Katar nicht mit der internationalen Gemeinschaft kooperiert, hat sich in zahlreichen Gesprächen mit der politischen Klasse in Doha herausgestellt, daß die einzige Lösung die eines neuen Emirs ist." Am 14. September organisiert Hail eine Konferenz in London um aufzuzeigen, daß es eine Opposition in Katar gibt. Laut einem Sprecher werden Politiker, Akademiker, und Kataris zusammenkommen um die Menschenrechtslage, Demokratie, Pressefreiheit und Antiterrorkampf zu besprechen. "Das katarische Regime ist ein brutaler Polizeistaat, basierend auf eine absolute Monarchie, das bedeutet es ist eine One-Man-Show. Scheich Tamim bin Hamad hat die Vereinbarung mit mir gebrochen, als er mich ins Gefängnis steckte und folterte, nachdem er mir versprach, daß ich frei sein werde und meine Meinung äußern dürfe. Er hat mich verraten und das tut er mit vielen anderen Kataris." Gleichzeitig pries Hail Präsident Trump für seinen Kampf gegen den Terror und anerkennt die US-Interessen in Katar. 

London setzt auf alle Seiten und ist gleichzeitig die Spielbank

Es ist durchaus nicht verwunderlich, daß sich Israel nun einschaltet und im Roll-Back gegen den Iran und der Hamas und aktiv dem türkisch-iranischen Treiben in Doha ein Ende bereiten möchte.  Die israelische Handschrift ist unübersichtlich und ein Lehrbuch einer Umsturzkampagne. Der Herrrscher wird delegitimiert, plötzlich ist es das "brutale katarische Regime", "der Emir, der foltert", "keine Deomkratie", "One Man Show". Die Saudis, welche die "katarische Opposition" und den geplanten Regime-Change finanzieren können sich all die Vorhalte selber stellen, das Theater ist unglaublich grotesk! Mindestens aber genauso schäbig die Rolle der Briten. Schon wieder formiert sich in London eine hybride "Opposition", wo schon Berezovsky, Litwienko, oder die "syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" ihre Desinformation verbreiteten. Es ist nur in diesem Fall eine ganz besondere britische  Schäbigkeit, da die Mutter von Emir Tamim, Scheicha Moza bint Nasser al-Missned dutzende Milliarden in britische Firmen steckte, die halbe Londoner City kaufte und sie es war, die als Patronin über Shell-Katar die größte Gasverflüssigungsanlage der Welt den Briten zuschanzte, gepaart mit jahrzehntelangen, exklusiven Gaslieferverträgen an die Briten. Wieso gibt es also offenkundig ein saudisch-israelisches Komplott gegen den Emir von Katar ausgerechnet auf Londoner Boden?  Noch wissen wir es nicht, warum und wie tief die Briten involviert sind. Eines wissen wir: Moral war bei den Briten nie eine Handlungsmaxime.

Erinnern wir uns daran, als eine britische, hochbezahlte "Sicherheitsfirma" in Tripoli saß um Gaddafi zu stützen und im Konvoi aus Bani Walid zu geleiten, während die selbe britische "Sicherheitsfirma" in Benghazi  saß und die "Rebellen" gegen Bezahlung "beriet" und schließlich den Gaddafi-Konvoi verriet, was zu dessen Ermordung führte.

Pakistan   USA   Iran   Tuerkei   China   Russland

14:28 I PressTV: Pakistani FM to visit Iran amd tensions tensions with

Der pakistanische Außenminister Khawaja Muhammad Asif startet am kommenden Freitag eine vier Länder Tour nach  China, Russland, der Türkei und den Iran. Diese Ankündigung erfolgte zwei Wochen nachdem Trump Pakistan scharf kritisierte und als sicheren Hafen für Terroristen bezeichnete. Letzte Woche verzögerte Asif ein Treffen mit Tillerson und ein Besuch der stellvertretenden US-Außenministerien für asiatische Angelegenheiten, Alice Wells, wurde sogar abgesagt. Letzte Woche verabschiedete die Nationalversammlung Pakistans eine Resolution nach der die Aussagen Trumps als "feindselig und bedrohlich" zurückgewiesen wurden.

Viele werden sich noch an den General und Langzeitpräsidenten Zia ul Haq erinnern, der Pakistan quasi als CIA-Filialleiter führte, ehe er 1988 unter mysteriösen Umständen bei einem Flugzeug"absturz" ums Leben kam. Pakistan, einstmals US-.gemästeter, hochkorrupter Atomstaat dessen Wissen sie mit manchem Schurken teilten war jedoch zur Zeit des Kalten Krieges unerlässliche Basis der Amerikaner, einerseits zwischen der Sowjetunion und dem blockfreien, tendenziell pro-russischen Indern, später auch als Ort der US-inspirierten islamistischen Mißgeburt der Taliban und  Al-Kaida, die man in Pakistan trainierte, ausrüstete und in das sowjetisch besetzte Afghanistan entsandte. Die letzten 17 Jahre diente Pakistan den Amerikanern als Basis ihrer eigenen Besatzungsmacht in Afghanistan aber auch als einer der Trainingsstützpunkte der Arab-Spring Islamisten. Diese Show ist unter Trump vorüber und bereits zuvor hat Obama den lästigen 9/11-Mitwisser Osama bin Laden zersieben und ins Meer versenken lassen, bewußt ohne die Pakistanis in Kentniss zu setzen, da man offen an ihrer Loyalität zweifelte. In Pakistan ist man wiederum der amerikanischen "Kollateralschäden" müde. Das blindwütige wegdrohnen von Hochzeits- und Trauergesellschaften wirkt so, als ob Pakistan zum US-Truppenübungsplatz mit lebenden Objekten degradiert worden wäre. Die demonstrative heiße Liebe zwischen Trump und dem indischen Premier Modi, der unter Obama noch zeitweiliges Einreiseverbot in die USA hatte, tut ein weiteres. Dennoch hat Modi absolut kein Interesse die Konfrontation mit Pakistan zu suchen. 
Während Pakistan noch vor wenigen Jahren artig aber zähneknirschend eine dringend benötigte Gaspipeline aus dem Iran ablehnten, weil es die USA so wollten, sieht die Welt heute anders aus: Pakistan ist einer der wichtigsten Bausteine in der chinesischen Seidenstrasse. Insgesamt werden die Chinesen über 55 Mrd. USD in die pakistanische Infrastruktur stecken, mehr als auch nur annährend irgendein Land je zuvor. Mangels eigener Industrie (außer Rüstung und etwas Stahl) braucht Pakistan auch nicht um die chinesische Wertschöpfung jammern. Pakistan wird dafür erhalten, was es niemals, auch nicht in 100 Jahren, sonst woher bekommen hätte: Häfen, Kraftwerke, Raffinerien, Eisenbahnverbindungen und internationale Straßenverbindungen.  Dennoch gab es einige säkulare Kräfte, die britisch-amerikanisch an Militärhochschulen und Auslands-Universitäten geprägt, sich der angelsächsischen Elite zugetan fühlten und kein chinesischer Transitstaat werden möchten. Andererseits, je mehr und je länger die Amerikaner in Pakistan rücksichtslos wüten, desto mehr verstärkt sich die islamistische Gewalt im Land, in dem die Staatsmacht schon weite Regionen an "wilde Stämme", Milizen, etc. verloren hat. Das bedeutet, daß der Afghanistan Krieg der Amerikaner letztlich auch der Elite in Islamabad schadet, die nur dann in Ruhe ihre Shopping Touren bei Harrod´s abhalten kann, wenn daheim zumindest die Kerngebiete unter Kontrolle sind. 
Der Frontalangriff Trump´s ist aber auch ein weiterer Schlag ins Gesicht der Saudis: Erstens ist Saudi ein heftiger Unterstützer  der sunnitischen Mehrheit in Pakistan, die steht aber einer etwa 50 Millionen starke Minderheit an Schiiten, Ismailiten, etc. gegenüber. Im saudisch-iranischen Spannungsverhältnis eine weitere, tickende Zeitbombe, die bislang "nur" bei vereinzelten Anschlägen hochging.
Und nun, nachdem Saudi seine Verbundenheit mit dem sunnitischen Pakistan auf die Spitze treiben wollte, indem es den ehemaligen pakistanischen Generalstabschef Raheel Sharif zum Oberkommandierenden der "Arabischen NATO" bestellte, trotz lauter Kritik in Pakistan, daß das aufgrund des Jemen-Krieges die eigene schiitisiche Bevölkerung in Aufruhr versetzen könnte,  fällt Trump den Saudis derartig gewaltig in den Rücken. Es wird nicht lange dauern, bis die Jerusalem Post mit einer "Analyse" dazu den Amerikanern wieder etwas ausrichten wird! 
Eines läßt sich mit der Ländertour des pakistanischen Außenministers bereits sagen. Der pakistanische Zug für die Amerikaner ist abgefahren. China und Russland haben einen weiteren Pazifik Zugang und sollte das amerikanische Kalkül gewesen sein zu glauben damit die indisch-chinesischen Spannungen zu steigern, oder gar die BRICS zu zerschlagen so werden sie sich darin täuschen. Die Pakistanis werden bald die US-Basen aus ihrem Land werfen und damit auch den Krieg aus ihrem Land bringen. Chinesisches Geld und russische Militärberater werden den islamistschen Dreck aus dem Land spülen. Ein stabiles Pakistan kann auch den Indern nur recht sein. Was aber mit den amerikanischen Hawks? Haben die jetzt endlich den Beweis, daß Trump mit solchen Wahnsinns-Aktionen tatsächlich ein hypnotisierter Agent Putins ist??? TQM

Nordkorea

08:54 | N-TV: Nordkorea will Wasserstoffbombe gezündet haben

08:28 | Focus: Kim testet vermutlich erneut Atombombe

Ein Erdbeben in Nordkorea hat Befürchtungen über einen möglichen neuen nordkoreanischen Atomtest ausgelöst. Die amerikanische Erdbebenwarte berichtete am Sonntag, die Erdstöße hätten die Stärke 6,3 erreicht.

09:13 | Leser Kommentar:
An dieser Schlagzeile merkt man eindeutig in welche Richtung es geht. Das „Gefahrenszenario“ wird in den MSM immer größer und gefährlicher dargestellt. Man darf gespannt sein, wie das weiter geht.

10:06 I TQM: Ich glaube es erst, wenn Kim mit weissblonder Mähne erscheint!

 

Aegypten   USA

early TQM

06:00 | TQM: Der leise Fluch des Pharao 

Der erste Verrat  - Ägypten, die fetteste US-Laborratte des Arab Spring

Während des gesamten Wahlkampfes betonte Trump, daß er sich in die internen Angelegenheiten ausländischer Staaten nicht einmischen werde. So wundert es nicht, daß der ägyptsche Präsident Abdel Fatah Al-Sisi der erste Gratulant war, der noch in der Wahlnacht Trum anrief, durchgestellt wurde und gratulierte. 
In Moskau herrschte noch (Schaden)Freude und ansonsten war nur noch der israelische Nachbar, Netanyahu, der Obama regelrecht hasste, auf "Wolke Sieben". Wahrscheinlich war es bei Netanyahu der Iran-Deal, der den letzten Hauch Contenance verschwinden ließ, aber noch mehr Grund zur Abneigung hatte Al-Sisi. Die USA unter Obama hatten den Arab Spring entfacht, die Muslimbruderschaft in Ägypten auf ihren alten Verbündeten Mubarak gehetzt und am Tahrir Platz einen arabischen Maidan Zirkus ausgelöst, der Chaos, Mord , Absturz und Krise brachten. Und das ausgerechnet gegen Ägypten, jenem Land, das nach dem Sowjet-freundlichen Nasser, unter Anwar as Sadat ins amerikanische Lager geswitched wurde und jenes Ägypten, das auch schließlich in Camp David Frieden mit Israel schloß. 
Dieses Ägypten mit seiner strategischen Lage am Sinai, Herr über den Suez Kanal, Land zwischen Rotem Meer und Mittelmeer, ausgerechnet dieses Ägypten wurden von den USA schamlos verraten und unter dem US-Doppelstaatsbürger, NASA-Mitarbeiter und CIA-Agent Mursi an die Muslimbruderschaft verhökert um ein Musterbeispiel Clinton´scher Brandrodung zu werden. Doch bald kam es anders - die Militärs putschten gegen die US-gestützte Muslimbruderschaft und die Brandrodung erfasste das US-Konsulat in Benghazi - ein lodernder Schandfleck in der Vita der Hillary.

Erst Neustart, dann zweiter Verrat

Russland zählte schon vor dem Putsch zu den Befürwortern Al-Sisi´s und beeilte sich umgehend die Putsch-Regierung zu akzeptieren. Israel wollte endlich Ruhe in der Nachbarschaft und vor allem die Achse Ankara-Gaza-Kairo kappen. Arab Spring, Mord und Totschlag schön und gut, aber nicht im eigenen Garten, so die verständliche Haltung Israels, nicht Schmutz ins eigene Haus zu tragen.  
Während Russlands Marine willkommener Gast in Ägyptens Häfen wurde, Ägypten als größten strategischen Weizenexport Hub außerhalb Russlands nützt und von unweit von Tobruk von Ägypten aus die Truppen des ostlibyschen Generals Haftar unterstützt, sind die Amerikaner erst wieder Newcomer in der Beziehungskiste seit Trump Präsident wurde.  Zwar stützte Ägypten immer mehr die Außenpolitik Russlands, sogar deren Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat im Oktober 2016, aber schon bald wurde Al-Sisi wärmstens im Weissen Haus empfangen und als vertrauenswürdieger Alliierter bezeichnet. Seit 1977 erhielt Ägypten von den USA 60 Milliarden Dollar an Hilfsgelder. 
Warum verkündete also am 22. August das State Department völlig unerwartet und aus heiterem Himmel, daß 95 Millionen USD an Hilfen gestrichen seien und 195 Millionen vorläufig ausgesetzt werden? Noch schräger, daß am nächsten Tag Trump Al-Sisi anrief und ihm die "engste Bande und Freundschaft zwischen den USA und Ägypten versicherte." Ägypten wurde eiskalt erwischt und erst durch die öffentliche Meldung in Kenntnis gesetzt. Ein Sprecher des US-Außenamtes meinte bei einer Pressekonferenz in Kairo, daß Ägypten dennoch dieses Jahr über eine Milliarde bekäme, die besagte Kürzung aber mit dem ägyptischen Parlamentsbeschluß zusammenhänge, die Arbeit der NGO´s gegen den Willen der USA zu beschränken. Warum schützt die Trump Administration verbissen das üble Treiben jener krebsartiger NGO´s, die mit ihrem klandestinen Treiben, als Botschafter des Deep State und der Soros Camarilla Staaten untergraben und die Gesellschaft vergiften??? 
Ein stilles Drängen Washingtons auf Beendigung der jahrzehntelangen diplomatischen Beziehungen zwischen Kairo und  Nordkorea, wurde von Ägypten abgelehnt und spielte gewiß auch eine Rolle. 
Wie die JP in ihrer Analyse ausführt, wird Ägypten niemals eine westliche Demokratie. Laut neuesten Umfragen will das Land, das seit 1400 Jahren muslimisch ist, hauptsächlich sein Rechtssystem basierend auf die Scharia begründet sehen. Was also bewog die USA zu dieser Entscheidung? Wollte das Außenamt den Präsidenten brüskieren? Das Establishments seine NGO´s rächen? "Ägypten ist der sunnitische Anführer gegen Teheran, daß bevölkerungsreichste arabische Land mit der größten Armee und obwohl es ein enger Verbündeter war wurden sie von Obama hinterrücks gegen den Iran Deal verraten. Trump schafft es kaum nunmehr den Schaden zu begrenzen", so die JP-Analyse. Schon wieder fühlt sich Ägypten von den USA verraten. Ägyptische Abgeordnete und Kommentatoren schäumten und meinten, daß man den Amerikanern eben nicht trauen kann. Dennoch empfing Al-Sisi Jared Kushner in Kairo und meinte, daß Ägypten strategischer Partner der USA sei.

Trump is falling, Moscow calling

Gleichzeitung vergab aber Moskau einen Softloan über 27 Milliarden USD an Ägypten um über die Rosatom Atomkraftwerke bei Alexandria zu bauen. Auch die gemeinsamen Militärmanöver und Waffenlieferungen an Ägypten laufen weiter. Die amerikanische Wankelmütigkeit beunruhigt Israel, das um die sunnitische Koaltion gegen den Iran fürchtet. Und tatsächlich fallen die USA auch weiterhin unter Trump ihren "Verbündeten" in den Rücken. Gerade desavouierte Trump den Saudi König Salman in dem er bezüglich Katar zum Rückzug blies und nun brüskieren die USA Ägypten, daß engstens mit Saudi kooperiert und sogar neulich ein paar strittige Inseln an die Saudis verhökerte. Und schon ist Russland zur Stelle. Der ägyptische Außenminister besuchte am 21. August Moskau und es wurde beschlossen die Beziehungen auszuweiten. Ägyptische Soldaten werden bei Militärmanöver in Krasnodar teilnehmen. Außerdem soll der Flugverkehr zwischen Russland und Ägypten im 4. Quartal 2017 wieder aufgenommen werden. 
Bezüglich Libyen besteht die Achse Moskau-Abu Dhabi-Tel Aviv, der Implementierung des General Haftar aus Benghazi als Präsident Libyens steht auf der Agenda, gegen die Islamistischen Marionetten der Clinton-Bande und der "Europäischen Wertegemeinschaft" in Tripoli  - die USA schweigen auffällig dazu. 
Die amerikanischen Grabräuber scheinen wieder einmal mehr abzuschleppen als dem Pharao mitzubringen. Sein leiser Fluch ist schon unüberhörbar. 

Nordkorea

06:10 | early b - FAZ: Kim präsentiert angebliche Wasserstoffbombe

Nordkorea hat laut eigenen Angaben eine neue Wasserstoffbombe entwickelt, mit der Raketen bestückt werden können. Der Machthaber sei stolz auf die „unbezwingbare Stärkung der Streitkräfte“. Nordkoreas Nuklearwissenschaftler haben nach Angaben der Staatsagentur KCNA eine Wasserstoffbombe gebaut, die von Interkontinentalraketen ins Ziel gebracht werden können.

02.09.2017

   

 

20:15 | ET: Zehntausende auf der Flucht: UN-Generalsekretär warnt vor humanitärer Katastrophe in Myanmar

UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnt vor einer humanitären Katastrophe in Myanmar. Nach Kämpfen zwischen der Armee und den Rohingya-Rebellen im Westen des Landes fliehen zehntausende Menschen nach Bangladesh

siehe auch Telegraph: Myanmar army 'beheading children and burning people alive' according to eyewitnesses

20:36 I TQM: Eigentlich wollte ich heute dazu näher berichten, aber das Thema bleibt uns noch länger erhalten und derzeit gibt es größere Brandherde - aber, soviel vorweg: Die Sache ist recht komplex und viele historische Hintergründe und aktuelle Interessen müssen eingerechnet werden. Nur einmal soviel: Die Iraner brauchen keine Krokodilstränen vergießen und sollten sich weiterhin auf ihre Region konzentrieren. Der UNnötige-Generalsekretär könnte sich längst um die hundertausenden Hungernden im Jemen kümmern. Die Briten sollen überhaupt schweigen, denn sie haben das Problem geschaffen! Mehr dazu sehr bald! 

 

Isis

19:33 | nytimes: ISIS Is on Its Heels, but Fighting to the Death

ABOARD THE U.S.S. NIMITZ, in the Persian Gulf — A few days ago, Capt. Mike Spencer of the Marines rocketed off the flight deck of an aircraft carrier in his F-18 to provide air support for Iraqi troops advancing on the dusty city of Tal Afar, one of the Islamic State’s last strongholds.

... siehe auch ..... Small Wars: ISIS After The Caliphate

... Super, dann sind wir jetzt alle sicher? Nein? Ups.... warum? TS

Deutschland   Polen   Russland

16:35 I Sputnik: Russischer Politiker Dschabarow zu Reparationsforderungen Polens: "Null Chancen"

 Die realen Chancen für Polen sowohl von Russland als auch von Deutschland neue Reparationszahlungen zu bekommen beziffern sich gegen null. Im Gegenteil, solche Forderungen wären ein Pattweg, erklärte der Vize-Leiter des auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (russisches Oberhaus), Wladimir Dschabarow.„Die Perspektiven solcher Forderungen sowohl von uns als auch von Deutschland liegen bei Null“, erklärte Dschabarow.

Er unterstrich, dass nach dieser Logik auch die Frage nach einer Entschädigung für die 600.000 sowjetischen Soldaten, die ihr Leben für die Befreiung Polens von der Nazi-Besatzung ließen, gestellt werden könne und man dafür Reparationen von der jetzigen polnischen Regierung einfordern könnte.

Was für eine billige, polnische "Retourkutsche" für die Nordstream 2. Auf ihre ewige Hitler-Stalin Paranoia und ihrem vergeblichen Drang Raubzölle für den Gastransit zu kassieren, folgt nun diese alte Leier. So sehr das PIS-Polen innenpolitisch und hinsichtlich der Invasion brav ist, so sehr sind sie außenpolitsch krank. Glaubt Kaczynski wirklich an seine anti-russischen Gebetsformeln, oder ist das ein Eckpfeiler der polnischen "Nation"? In beiden Fällen äußerst armselig. Am liebsten würde Polen als östlichster Rand der Erdscheibe wahrgenommen zu werden und alles darüber hinaus wäre finsteres Weltall. So erklingt jedoch Sputnik vom festen russischen Erdboden und sendet, daß weder die alte, noch die neue Staatsverwaltung von Königsberg den Polen etwas zahlen wird. Bei Moskau kann man gewiß sein, bei der BRD gibt es jedoch seit 70 Jahren eine reflexartige Zahlungsdurchfallerkrankung, sobald jemand das NS-Erinnerungsglöckchen läutet. TQM

16:41 | Leseratte:
Vielen Dank für die Analysen heute auf Geopolitik. Haben mal etwas "unübliche" Szenarien beleuchtet, die man eher nicht so auf dem Schirm hatte. Hochinteressant!

Wegen der Situation im Nahen Osten teile ich Ihre Bedenken absolut! Der IS ist dank russischer Hilfe so gut wie besiegt, der Plan der USA (und Mitstreiter) ist nicht aufgegangen. Ich kann nicht glauben, dass die das einfach so akzeptieren und ohne Beute abziehen.

Alle hatten und haben Interessen dort. Das Öl sprudelt noch, die Pipelines sind immer noch nicht gebaut, die Machtstrukturen verschieben sich - da muss doch noch was gehen! Ich vermute, Trump würde gerne raus und kann nicht, weil es seinen Kopf kosten würde, Putin würde gerne raus und kann nicht, solange die Amis noch da sind ... und die regionalen Machthaber sind erstens gierig und zweitens jeder jedem nicht grün. Hoffentlich bleibt der Konflikt wirklich regional beschränkt!

19:12 | Der Indianer:
 Vielleicht werte Leseratte, Herrgottchen ich sprech sie sogar persönlich an, welch Sakrileg. :-) Sollte man eher Fragen, welche wirklichen Weltanschauungen, Dogmas usw. gegeneinander kämpfen. Wen dient z.B. die NWO ? Wen dient was in Europa passiert ? Welche Tür dahinter gibt es, welche nicht seit Jahren im MSM oder auch den alternativen Medien dargestellt wird. Das sollten wir fragen. In Zeiten wo es eigentlich kein Gut und Böse mehr gibt, sondern nur noch Schatten die sich gegenseitig durchdringen. Wo sich Weltsicht daran misst, wie man die Welt am Gutmenschlichlichen und Umweltgerecht am besten rettet. Mit nen Kübel Persil, wie Lactose-Frei die Zutaten sind, die man früher als Quell des Lebens umschrieben hat, der Milch, der Muttermilch. In welchen geistigen Regionen schweben wir rum. Schlicht, eines wissen wir genau, das wir eigentlich nichts wissen ? ;-)

Israel   

14:35 I PressTV: Lebanon´s Hariri rejects Israeli claim about Iran

Zu Wochenbeginn behauptete Netanyahu gegenüber UN-Generalsekretär Guterres, daß der Iran Anlagen zur Herstellung von Raketen und Präzisionswaffen im Libanon errichten würde. Später behaupteten israelische Medien, daß der libanesische Premier Hariri dagegen Einwände geäußert hätte, um dieses Unterfangen zu stoppen. Hariri wies dies gegenüber "Le Monde" zurück und sagte, daß dies ein israelisches  Täuschungsmanöver sei. Auch würde die Hisbollah nicht den Libanon kontrollieren, sondern wäre ein einflußreiche Gruppe in der Regierung, die aber nicht den Libanon kontrolliert.

Eine recht erstaunliche Aussage, denn immerhin wurde Hariri eben von Trump freundlichst empfangen und gilt als Statthalter der Saudis in Beirut. Daß ausgerechnet er jetzt den Israelis widersprechen muß ist originell, daß dies im Le Monde geschieht ist ein weiteres Zeichen dafür, daß Paris puncto Iran auf der Sanktions-Bremse steht.
Trotzdem ist Paris aus dem Syrien-Spiel heraus. Egal was die Amerikaner und Israelis planen, es gibt keine Syrien-Verhandlungen mehr in Paris, keine "gemäßigte Opposition" und keine "Beobachtungsstelle" in London. Die Theaterkulissen sind weggeschoben. Übrig bleibt die totale Zerstörung Syriens durch die "Westliche Wertegemeinschaft" - 400.000 Tote im syrischen "Bürgerkrieg, die unmittlebar den USA und ihren Alliierten zuzuordnen sind. Ein ungeheuerliches Verbrechen, das im Jemen noch fortgesetzt wird und wo noch ein "großes Finale" zu befürchten ist. Mit der neuerlichen Millitarisierung des Irak, dem "Kurdistan"-Referendum am 25.9. und den Scharmützeln mit Erdogan, zeichnet sich die ganz große Schlacht ab. Wenn nicht eine Seite es schafft schnell neue Realitäten im Großraum zu schaffen, wird dies ein sehr großer Regionalkrieg, der vielleicht nicht nur ein Stellvertreterkrieg bleibt. Insofern scheint Hariri zu wittern, daß er sich vom sinkenden saudischen Schiff etwas emanzipieren muß, so er noch eine Rolle in Beirut spielen möchte - aber das ist nurmehr nebensächlich. TQM

 

Cuba   USA

10:27 I BBC: US reveals details of recent "sonic attack" on Cuba diplomats

Im August flog eine mysteriöse, diplomatische Affäre zwischen den USA und Kuba auf. Die USA erklärten zwei kubanische Diplomaten zu unerwünschten Personen, nachdem US-Diplomaten aus Havanna Opfer von Geräuschattacken wurden. Dabei handelte es sich um für das menschliche Ohr nicht bewußt wahrnehmbare Nieder- oder Hochfrequenzen. Insgesamt 19 Personen an der diplomatischen Vertretung in Havanna seien davon betroffen. Sie klagen über Kopfschmerzen und permanenten Gehörverlust. 10 Personen seien mit Hirnschwellung, leichter Hirnschäden, Kopfschmerzen, Gehörschäden und Gedächtnisverlust in medizinischer Behandlung. 
Die Regierung in Havanna untersucht den Fall und beteuert nicht involviert zu sein. Das US-Außenministerium hat bislang niemand konkreten beschuldigt. 

Ein interessanter Thriller der schon einige Monate dahinköchelt. Erst 2015 wurde die US-Botschaft in Havanna wiedereröffnet, zum äußersten Mißfallen radikaler Exilkubaner und republikanischer Scharfmacher. Wer könnte nun Interesse an einer derartig tückischen Störaktion haben? Zwar gefällt es den Russen sicher nicht, daß sie Kuba Schulden erließen und sich nun Kuba trotzdem unter Obama weitgehend an die USA verkauften, aber die Russen bekamen immerhin ihre alten SIGINT Abhöreinrichtungen auf Kuba zurück, was den Amerikanern gar nicht passte. Da kann man natürlich in der anti-russischen Hysterie zusammenreimen, daß sich die "Signale" gegen die US-Botschaft gerichtet haben könnten. Das ist aber unwahrscheinlich und dazu hätte es attraktivere Orte als Havanna gegeben. Russland hat weder die Möglichkeit, noch das Interesse Kuba durchzufüttern. Es hat in der Exploration im Öl- und Gasbereich vermuteter Reserven vor Kuba seine Fahne gehisst und neulich wieder Öllieferungen nach Kuba gestartet. Unter Trump stagniert das US-Engagement sowieso und die europäischen Tourismus-Investitionen stören genausowenig wie die der Starwoods-Gruppe.  Ein Rückzug der Amerikaner aus Kuba ist also für Russland schlechter als das US-innenpolitische Streitthema Kuba am Leben zu halten. 
Ein starkes Motiv haben hingegen reiche und mächtige Exil-Kubaner, die aus Florida beobachten müssen, wie in ihrer alten Heimat das Geschäft boomt, während sie sich selbst ausgeschlossen haben. Ihr "alles, oder nichts"-Beharren wird von der Macht des Faktischen abgestraft. Kuba wird nicht sturmreif sanktioniert und von einer "Re-Batista" eingesackt, sondern von "neuen" amerikanischen Geschäftsleuten entdeckt, die nicht länger zusehen wollen, wie sich Spanier, Italiener, Tschechen und auch verstärkt Deutsche wirtschaftlich in der traditionellen "Amerikanischen Badewanne" breitmachen.
Somit wäre der alte kubanische Exil-Klüngel auch politisch überholt und wirtschaftlich wäre das Castro-Fell längst zerteilt während sie noch bei Bacardi vom status quo ante träumen, aber im Kempinski Havanna, der bessere Havanna Club die Investitionsdeals besiegelt.
So läßt sich also mutmaßen, daß besonders hitzige Hombres aus Florida hinter dieser "Schweinbucht II" Aktion stecken, diesmal nicht als Vorhut, sondern um die Amerikaner zu vertreiben, die sich mit der Existenz des zahnlosen Castro-Clans abgefunden haben und unter Obama keine Lust mehr hatten Exil-Kubanische Großgrundbesitzer und Casino-Veteranen am Glücksrad der US-Kubapolitik drehen zu lassen. TQM

13:39 | Indianer:
Zunächst mal das mit den Schallwaffen ist ein ganz alter Hut, das gibts angeblich mind. schon seit 1968 siehe http://www.zeit.de/1968/05/neue-waffe-infraschall rein von Symtomen her besteht eher Möglichkeit das die Personen mit Microwellenwaffen angegriffen worden sind.

Da man mit dieser Waffe personenbezogen angreifen kann siehe http://www.mikrowellenterror.de/artikel/mwangriffe.htm Strahlenwaffen gibt es schon sehr lange und inzwischen gibt es sicherlich viele verschiedene Ausführungen davon. Anhand der Symtome kann die These aufgestellt werden, das es sich um eine Strahlenwaffe handelt. Über diese Waffen Rückschlüsse zu führen, wer denn der Angreifer, ist schwierig, da diese Waffen offenbar schon im rein kriminellen Bereich eingesetzt werden und relativ einfach nachgebaut werden können.

Im Dark-Net sicher zu finden.

 

Russland USA

RT: USA: Russisches Konsulat muss innerhalb von zwei Tagen schließen

Das US-Außenministerium hat die Schließung des russischen Konsulats in San Francisco angeordnet. Dabei handele es sich nicht um eine antirussische Maßnahme. Vielmehr gehe es darum, „Parität“ zu erlangen, also gleichzuziehen.

dazu passend:  FB - RUSSISCHE HANDELSKAMMER RÄUMT IHR BÜRO-HAUS IN NEW YORK !!!

Deutschland Tuerkei

06:18 | early b - Handelsblatt: Merkel deutet verschärfte Türkei-Politik an

Immer mehr Deutsche landen wegen politischer Vorwürfe in der Türkei hinter Gittern – diesmal trifft es zwei Reisende in Antalya. Kanzlerin Merkel verurteilt die Festnahmen scharf. Doch viele Fragen sind noch offen.

01.09.2017

Tuerkei   USA   Israel    Iran

20:30 I Jerusalem Post: The strategic case for Kurdistan

Wenn die Kurden den Druck von außen widerstehen kommt es am 25. September zum Unabhängigkeitsreferendum "Kurdistans". Während Netanyahu Anfang August gegenüber US-Kongreßabgeordneten für die Unterstützung eines kurdischen Staates warb, versuchen die USA Barzani zu einer Verschiebung des Referendums zu bewegen. Als Mattis vor 3 Wochen in Erbil meinte, daß nichts derzeit vom Kampf gegen den IS ablenken solle, meinte zudem die New York Times, daß die Kurdengebiete nicht reif für die Eigenstaatlichkeit seien, die Regierung ist korrupt, die Wirtschaft schwach, die demokratische Entwicklung schwach und die Menschrechtslage schlecht. 
Falls Mattis glaubt, daß das Referendum die Türkei und den Iran im Kampf gegen den IS entfremdet, dann irrt er. Die Türkei war nie richtig engagiert im Kampf gegen den IS, sondern diente bis kürzlich sogar als deren Basis. Die Iraner haben mit ihrem Schachzug die IS-Kämpfer aus dem libanesischen Grenzgebiet in den Kampf gegen die US-Truppen zu transferieren bewiesen, daß sie sowieso keine Verbündeten sind. Bleibt also die Frage, was ist das Interesse der USA in der Region? Seitdem die USA und Russland am 7. Juli den Waffenstillstand in Syrien unterzeichneten warnte Netanyahu davor. Der Iran füllt nämlich jedes Vakuum auf, das der IS hinterläßt. Aber nicht nur der Iran ist eine Gefahr für die Amerikaner, sondern auch die Türken die sich ausbreiten und unübersehbar sich von den USA fortbewegen. 
Letzte Woche haben sich die Türken nachdem ihre Rebellen in Nordsyrien US-Truppen beschossen nicht nur nicht entschuldigt, sondern auch noch die USA dafür verurteilt, daß sie zurückschossen. 
Außerdem kündigte die Türkei an den seit letzten September inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson wegen Spionage und und Mitglied einer terroristischen Organisation anzuklagen. US-Generäle bemängeln seit dem Putsch keinen Ansprechpartner mehr in der türkischen Armee zu haben. Entweder seien die Vertrauensleute eingesperrt, oder zu furchtsam zu reden. Erdogan mit seiner neo-ottomanischen und neo-kolonialistischen Tendenzen befindet sich auf Kolliosionskurs mit den USA. Das türkische Fernsehen verwendet Landkarten aus 1918, welche weite Teile des heutigen Irak, besonders Kurdistan und Mossul, aber auch das syrische Aleppo beinhalten. Außerdem schuf Erdogan die strategische Achse mit dem Iran und Russland. 
Daher hat Netanyahu recht den kurdischen Staat zu unterstützen und Trump irrt. Für Israel sind die kurdischen Kämpfer ein guter Puffer an der iranischen und türkischen Grenze. Der Iran ist militärisch zu sehr mit Syrien beschäftigt und die Türkei hat im direkt angrenzenden Syrien bewiesen, daß sie militärisch unfähig sind. Also ist deren Erfolg in Kurdistan fraglich. Fast die Hälfte der türkischen Offiziere sitzt in Haft, zwei Drittel der Piloten, sodaß die Türkei nicht einmal einen Pilot pro Kampfjet hat und sogar pakistanische Piloten anwerben wollte was die USA ablehnten. Die gute Sache ist, daß ein Kurdistan die Region destabilisieren wird. Kurdistan könnte das iranische Regime destabilisieren, aber noch mehr die Türkei selber aufgrund der anwachsenden kurdischen Minderheit, die einen Aufschwung erhielte durch ein Kurdistan, welches von den USA und Israel geschaffen werden würde.

Wie immer erfrischend frank und frei was uns die JP verrät und wie immer schlüssig und klar. Vor diesem Hintergrund müssen wir verstehen welche Absichten tatsächlich hinter der kurdischen Retorten-Gaunerstaatsgründung stecken. Zwar geht es hauptsächlich um ein Abschotten des Iran (und der Türkei), eine Ebene darüber aber um das Abschneiden der südlichen Chinesisch-Russischen Seidenstrasse im Eurasischen Großraum.
Die Angst vor dem iranischen Mittelmeerkorridor läßt Trump krampfhaft versuchen Katar zurückzuholen und veranlaßt die Briten verstärkt Truppen in den Irak zu entsenden, nicht wie behauptet im Kampf gegen den IS, sondern schon vorbeugend als Keil gegen Bagdad-Teheran. 
Was das Treiben der Kurden und die "Kurdische Sache" selbst betrifft, empfiehlt sich The Myth of the moderate Kurdish Rebel zu lesen. Historisch handelt es sich bezüglich "Kurdistan" überwiegend um Armenische, christliche Gebiete - umso schäbiger wie sehr die Kurden an der Verfolgung und Ermordung der Assyrer mitwirkten und wie schäbig sie bis heute die wenigen verbliebenen Christen auf "ihrem" Gebiet behandeln. TQM

 

Iran   Saudi Arabien  USA   

19:25 I Jerusalem Post: In call with Saudi King, Trump urges end to Qatar dispute

Laut Nachrichtenagentur Reuters drängte Trump heute König Salman darauf den Streit mit Katar zu beenden. 

Noch im Juni twitterte Trump "daß die Finger bezüglich Terrorfinanzierung auf den Iran zeigen." Wie wird König Salman die Kurve kratzen? Gestern noch tobte die saudische Allianz darüber, daß Katar ausscherte und einseitig wieder volle diplomatische Beziehungen mit dem Iran etablierte. TQM

 

Syrien Irak USA

19:11 | presstv: US-led coalition says 61 Iraqi, Syrian civilians killed in its fresh strikes

The US-led coalition purportedly fighting the Daesh Takfiri terrorist group claims that dozens of people have lost their lives as a result of fresh aerial attacks by the military alliance against alleged militant positions in Iraq and neighboring Syria.

Syrien

16:62 | SANA: Kazakh Foreign Ministry: Upcoming Astana meeting on Syria will be held on Sept. 14-15

The Kazakh Foreign Ministry affirmed on Friday that the next Astana meeting on Syria will be held on September 14-15.
TASS quoted the press service in the Ministry as saying “Another high-level international meeting on Syria within the Astana process will be held on September 14-15 in Astana.

Isis   Syrien   USA

12:15 I Jerusalem Post: US air strikes force IS convoy to retreat

Der aus dem syrisch-libanesischen Grenzgebiet entsendete Konvoi aus abziehenden IS-Kämpfern mitsamt ihrer Familien wurde an der Weiterfahrt nach Rakka gehindert, in dem die US-Luftwaffe die Straße bombardiert und somit unpassierbar machte. Die Busse fuhren daraufhin tiefer ins syrische Land zurück. Ein Sprecher der syrischen Armee sagte, daß die Dschihadisten eine Alternative Route suchen, um ihre Kameraden bei Rakka zu erreichen. 

Daran soll es nicht scheitern. Die IS-Fanbusse der "Westlichen Wertegemeinschaft" nach Rakka zu bringen ist etwas plump. Die Amerikaner wagten es trotzdem nicht ihre ehemaligen Handlanger direkt zu bombardieren, sie werden es aber nicht verhindern können, daß sie in Kleingruppen an ihr Ziel gelangen werden. Die Geister, die sie riefen... TQM

06:16 | early b. - SZ: Wie eine PR-Firma in Südafrika den Rassenhass schürt

Um von Korruptionsvorwürfen gegen sich abzulenken, hat die Präsidentenfamilie Südafrikas eine PR-Firma engagiert. Mitarbeiter der Firma schürten im Netz Hass auf reiche Weiße, um ein neues Thema zu setzen. Der Chef der Firma bereut es mittlerweile, sich auf den Deal eingelassen zu haben.