04.02.2023

07:02 | vhsrt: Russland und die Ukraine - Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz

Der Vortrag einer Grand Dame, die seit jahren eigentlich verschwunden wurde!!!, vom Oktober letzten Jahres. kann mich nicht mehr erinnern, dob wir dieses wichtige Zeugnis für Rückgrat unter den Journalisten schon gebracht haben, daher hier zur Sicherheit (vielleicht nochmal) gepostet! TB

03.02.2023

10:27 | ff: Corona-Fäustchen Ein Abgesang auf den neuen deutschen Gruß

......... Die Deutschen sind immer gerne dabei, wenn es darum geht, jahrhundertealte Sitten plötzlich über Bord zu werfen, wenn man mit neuen Gesten sehr billig Tugend beweisen kann. Zumal es nie so einfach war, sich moralisch als astrein zu präsentieren – weit einfacher jedenfalls, als ein ansprechendes Menü für die Gäste zuzubereiten. Den Gehorsams-Bonuspunkt hat man dann schon einmal in der Tasche, grinst zufrieden und kommt anschließend den anderen dennoch näher als je durch den verbotenen Händedruck. Nur nicht nachdenken – auch das ist Programm wie an so vielen Orten der ganz großen durchgeknallten Corona-Show.

Ich habe nie aufgehört, die Hand zu reichen und ich werde weiterhin Hände schütteln, umarmen und küssen..... HP

02.02.2023

18:50 | Die US-Korrespondentin: Glanz und Gloria - Die Kaiserzeit 1871-1914 | Reich und Republik, Folge 1

Die Dokumentarfilm-Reihe "Reich und Republik - Deutsche Geschichte von 1871 bis zur Gegenwart" beschreibt und verdeutlicht mit einzigartigen Aufnahmen die Zeit von der Gründung des Zweiten Deutschen Reiches unter Kaiser Wilhelm und seinem Reichskanzler Bismarck 1871, die Wilhelminische Zeit, die Ereignisse der Zeit, aber auch das alltägliche Leben, Kunst und Kultur, Sport, Persönlichkeiten, Wirtschaft und Wissenschaft.

01.02.2023

18:07 | Die US-Korrespondentin: Deutschland in 1930 vor dem Krieg!

dazu sehr passend: Deutschland von oben 1945 – 5 Städte

31.01.2023

12:48 | orf: Wiener Reichskrone wird untersucht

Die Reichskrone ist mutmaßlich das wichtigste Objekt der Kaiserlichen Schatzkammer in Wien. Das einstige Herrschaftssymbol der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation hat zwar ikonischen Charakter und wurde in seiner tausendjährigen Geschichte schon vielfach untersucht. Nun jedoch wird die Krone in einem dreijährigen Forschungsprojekt nochmals genau unter die Lupe genommen. Dessen zeitgemäßer, „netflixiger“ Titel: „Crown“.

Der Titel des Forschungsprojekt ist mit "Crown" natürlich völlig daneben. "Corona" - ich hoffe ich blamiere mich jetzt nicht - sprich Krone auf Latein, wäre deutlich passender gewesen. Aber auch dieser Tribut an den Zeitgeist wird an der "ewigen" Krone abprallen. Gut nur, dass sie in der Schatzkammer (der Hofburg) griffbereit auf ihre Wiederbelebung wartet. Man weiß ja nie, wofür das eines Tages noch gut sein könnte. AÖ

28.01.2023

18:29 | df: Wie eine krisengeschüttelte Weltmacht zusammenbrach

 Auf dem Höhepunkt der Macht reichte Roms Einfluss von Britannien bis nach Nordafrika, von Spanien bis nach Syrien. Das römische Imperium verfügte über eine gut funktionierende Verwaltung und ein straff geführtes Heer. Rom galt als Inbegriff der Zivilisation und feinen Lebensart.

09:41 | tkp: Russland, „kein Teil der zivilisierten Welt“, von Auschwitz-Gedenken ausgeladen

Jetzt ist schon wieder etwas passiert. (....)  wurde Russland von der diesjährigen Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau ausgeladen. Der Direktor der Gedenkstätte begründete diesen Schritt damit, dass Moskau „eine sehr lange Zeit und eine sehr gründliche Selbstprüfung“ benötigt, bevor es möglicherweise wieder an „Versammlungen der zivilisierten Welt“ teilnehmen kann. Falls Sie sich angesichts der jüngsten Eskalation fragen, ob Sie verrückt geworden sind oder die Politikerkaste und deren mediale Vollstrecker – nun haben wir die Antwort.

Frei nach W. Shakespeare: Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode. HP

11:00 I Die Eule
Wie so oft in der Geschichte, übernehmen die Sieger die Terminologie der Besiegten und so wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis die sogenannten Sieger aus Himmlers 1942 erschienenem Buch `Der Untermensch´ zitieren. Immerhin war auch dieses Buch einst ein Bestseller

16:41 | Leser-Kommentar
Vielleicht sollte man in einer Fußnote noch erwähnen, dass es die Rote Armee der Sowjetunion war, die damals Auschwitz befreit und dem Treiben der Nazis ein Ende gesetzt hat? Wegen des Holocaust-Gedenktages warat’s.

16:42 | Die Eule zum grünen HP-Kommentar
Werter HP, der Mensch ist ein Teil der Natur. Wer die genauer betrachtet, sieht recht bald, dass es solche Idealzustände wie Frieden nur als philosophisches Modell geben kann.
Auch die hellsten Experten können diese ehernen Gesetze, die der allmächtige Dmiurg geschaffen hat, nicht beseitigen. Was in der Natur als Fressen und Gefressen werden zu
sehen ist, das hat der Mensch mit seinen Kriegen eben weiter perfektioniert.

17:12 | Die Leseratte
Frei nach Gabriel Laub: Frieden ist, wenn man woanders schießt!
Die Welt ist groß und irgendwo ist immer Krieg, jedenfalls hat es seit dem WK2 niemals überall Frieden gegeben. Es wurde hunderte von gewaltsamen Auseinandersetzungen angezettelt seitdem. Wir in Europa hatten das Glück, tatsächlich fast 80 Jahre Ruhe gehabt zu haben. Offensichtlich war das zu lange, denn viel zu viele Menschen sind plötzlich richtig kriegsgeil (und vergessen, dass der Krieg auch zu uns kommen könnte). Zum anderen hätte sich sonst nicht so eine unfassbare Dekadenz entwickeln können, wie wir sie hierzulande sehen. Erzählen Sie mal jemandem in der Ukraine, der ohne Strom und Heizung sitzt, dass wir hierzulande ohne Not und aus rein ideologischen Gründen alle Atom-, Gas- und Kohlekraftwerke abschalten wollen - und zwar bevor klar ist, woher wir dann genügend Strom erhalten.

18:10 | Leser-Kommentar zur Leseratte
Fast 80 Jahre Ruhe? Wäre interessant was die Einwohner in ex Jugoslawien von der Aussage halten.

18:10 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 16:41
Der Befreier von Ausschwitz war die Rote Armee??? … ist sich der Kommentator da wirklich sicher? …
Die Ehefrau unseres, über alles geliebten, Finanzministers Christian Lindner, Franca Lehfeldt (Moderatorin bei WELT TV) sieht das anders … da stehen nun Aussage gegen Aussage ... wem sollte ich glauben? 🥴
Als Frau FinanzministerIn*X hat sie ja schließlich einen Vertrauensvorschuss ... oder etwa nicht?
Ihre Aussage siehe hier: https://t.me/GWisnewski/27620

26.01.2023

12:16 | Inflation1923.de: Die Inflation von 1923

Vor 100 Jahren erschütterte eine Teuerungswelle ungekannten Ausmaßes Deutschland. Bald schon bezahlten die Menschen ihr Brot mit Tausendern, Millionen-, Milliarden- und Billionenscheinen.Tief in die Seele der Menschen jener Zeit hat sich diese Periode der deutschen Geschichte eingebrannt. Und bis heute wirkt sie fort, begründet viele Ängste der Deutschen rund um Schulden und Geldentwertung.Doch wie kam es eigentlich dazu?Was genau geschah damals?Und wie wurde dem Spuk ein Ende gemacht?Antworten auf diese Fragen finden Sie hier, in den Ablegern dieser Seite in den sozialen Medien, sowie in meinem umfangreichen Buch zum Thema.

Eine informativ gestaltete Seite des Autors Frank Stocker zu seinem Buch "Die Inflation von 1923". U.a. bringt er ein Tagebuch der Geschehnisse von vor 100 Jahren in Form von Tweets, die auch auf der Webseite einzusehen sind. AÖ

07:05 | b.com-Kamingespräch ohne Kamin: Thomas Bachheimer mit Gast Wolfgang Effenberger

Unser Kamingespräch von voriger Woche mit Wolfgang Effenberger! Der ehemalige Offizier und historische Aufdecker sprach mit mir über die altruistischen Kriege der USA im Laufe der letzten 120 Jahre! Unglaubliche Fakten unglaubliche Rückschlüsse! Anschauen! TB

24.01.2023

09:30 I ff: Eine vergessene Ursache für den Fall der Berliner Mauer

 Der Börsenabsturz von 1987 zwang Banken, den maroden Zustand der Ostblockstaaten realistisch einzuschätzen.

Folgt nun "der Westen"? Schulden genug wären da!

 

07:08 | allmayer: Das Wunder von Wörgl - Wörgl's Miracle

Im Jahr 1932 war die ganze Welt mit dem politischen und wirtschaftlichen Chaos der großen Depression konfrontiert. In der kleinen Stadt Wörgl in Österreich entwickelte der Stadtrat Michael Unterguggenberger eine neue Art von Papiergeld, das ein Verfallsdatum haben sollte.

Um das Verfallsdatum zu vermeiden, mussten die Scheine in regelmäßigen Abständen gegen eine Gebühr abgestempelt werden. Ohne einen neuen Stempel würden sie wertlos werden. In diesem System würde das Sparen Geld kosten. Ersparnisse würden mit anderen Worten einen negativen Zinssatz haben. Nur wenn man es ausgibt oder investiert, kann man die Stempelgebühren vermeiden. Entgegen allen ökonomischen Dogmen funktionierte das System, und mit diesen neuen Instrumenten holte er die Stadt Wörgl aus der Misere und bekämpfte erfolgreich die explodierende Arbeitslosigkeit und Geschäftsschließungen. Die Stadt nutzte das Geld, um Arbeitslose für öffentliche Arbeiten zu bezahlen, und schuf damit einen Wohlstand, wie man ihn nie zuvor gesehen hatte.

1,5 Stunden geldhistorische Unterhaltung. Wäre passender an einme Sonntag, ist mir aber heute vom Musikanten zugesandt worden. Danke dafür
Ein Lokführer, der per Losentscheid zum Bürgermeister wurde (keiner wollte damals den Job machen) hat ein Wunder vollbracht, das natürlich auf Geheiß der Zentralbank wieder eingestellt werden musste! TB

22.01.2023

11:33 I ag: Die Notre-Dame-Baustelle

Während alle Welt auf Streiks und Proteste in Frankreich schaut, widmet sich dieser Text der Frage, wie es eigentlich um die Pariser Kathedrale Notre-Dame steht. Nachdem sie 2019 in Flammen stand, hatte Präsident Macron den Wiederaufbau bis 2024 versprochen.

 

07:32 | nachdenkseiten: Korea: Kolonie, Teilung, Krieg und 70 Jahre fragiler Frieden (Teil I)

Seit dem Ende des Koreakrieges im Sommer 1953, der als erster „heißer“ Konflikt des Kalten Krieges gilt und mitunter auch als „der Krieg vor Vietnam“ bezeichnet wird, herrscht in diesem Teil Nordostasiens lediglich ein Waffenstillstandsabkommen. Korea hatte in der Region das historische „Pech“, nach langjähriger japanischer Kolonialherrschaft auch noch nach Kriegsende infolge imperialer Großmachtbestrebungen seitens der beiden Siegermächte USA und Sowjetunion geteilt zu werden. Im Süden Koreas sind noch immer etwa 28.500 US-Soldaten stationiert, die gemeinsam mit südkoreanischen Verbänden regelmäßig Militärmanöver abhalten. Was Nordkorea als andauernde Provokation und akute Bedrohung betrachtet und deren Regierung veranlasste, schrittweise ein eigenes Nuklearprogramm zu entwickeln und als „nationale Schutzmaßnahme“ zur neunten Atommacht aufzusteigen.

Perfekte Sonntagsvormittagslektüre: den 2. Teil zu dieser interessanten Ausarbeitung der Geschichte Koreas finden Sie hier! TB

20.01.2023

12:34 | nemcy.dekoder.org: Zu Besuch bei den letzten Schwäbinnen Georgiens

„Russlanddeutsche“ – die gibt es auch in Georgien . Tausende Württemberger wanderten vor rund 200 Jahren ins Russische Zarenreich aus. Einige von ihnen gründeten erfolgreich Kolonien im heutigen Georgien, brachten sie zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Die Deportationen unter Stalin bedeuteten eine jähe Zäsur. Julia Fehringer und Tamara Tumajewa gehören heute zu den letzten Nachfahren, die noch in Georgien leben. Die Autorin Ira Peter und Fotograf Arthur Bauer haben sie besucht.

Es sind diese unzähligen Kultur-, Bevölkerungs- und Sprachinseln, die Europa zu jenem bunten Haufen machen, der Europa nun einmal ist bzw. ohne diese Diversität wäre Europa nicht mehr Europa. Daher ist der plattmachende Nationalismus, egal ob in seiner nationalstaatlichen oder in seiner blau-gelb-besternten "europäischen" Variante, ein echtes Krebsgeschwür. AÖ

19.01.2023

12:54 | orf: Nur noch jeder Vierte fährt Ski

Nur noch 25 Prozent der Bevölkerung über 16 Jahre schnallen sich wenigstens einmal im Jahr die Ski an. Die große Mehrheit fährt gar nicht mehr Ski und glaubt auch nicht an die Zukunft des Skisports, berichtet der „Kurier“ mit Verweis auf eine OGM-Umfrage.

Dass Ski fahren sehr teuer geworden ist, ist natürlich ein wichtiger Grund. Die dauernde Klimapanikmache, die in der unsinnigen Behauptung mündet, dass das Skifahren in Österreich keine Zukunft habe, trägt aber mindestens ebenso viel bei. Und dass die vielen Atomphysiker und Gehirnchirurgen mit Skifahren wenig am Hut haben, ist ein weiterer Faktor. Als zeitlich passendes Gegengift sei der Film "STREIF – One Hell of a Ride" empfohlen. AÖ

13.01.2023

12:58 | youtube: Ein Tag im wunderschönen Berlin der 1930er Jahre in Farbe

Immer wieder erstaunlich, wie anders die Zeiten einmal waren, und nicht minder erstaunlich ist, was für Einblicke die nachträgliche Kolorierung ermöglicht. AÖ

11.01.2023

08:53 | mises: Wie Deutschland deindustrialisiert werden sollte. Der Morgenthau Plan und an was er heute erinnert

Immer öfter werden Erinnerungen an den Morgenthauplan wachgerufen - auch von rennomierten Institutionen. Die Ähnlichkeiten zur Jetztzeit sind frapant, klar. Dennoch belängt mich das Faktum, dass wirklich viele Menschen und Institutionen glauben, dass es möglich sei, einen 79jährigen Plan einer einzelnen Person so lange zu verfolgen, bis er verwirklicht werden kann. Wer soll denn über 8 Dekaden lange in der Lage sein, die Stellschrauben dafür zu justieren? Ich glaube daher, dass die Ähnlichkeiten eher dem zufall geschuldet sind, denn der jahrzehntelangen Verfolgung eines Plans! TB

11:09 | Leserkommentar zu 08:53
"Keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down." Lord Ismay kann man nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich folgen. Passiert seit über 70 Jahren. Morgenthau bleibt zwar in der Schublade, doch die Linie wird trotzdem durchgezogen.

11:44 | Leserkommentar zum grünen TB Kommentar
Lieber Herr TB, da Sie das Schuldgeldsystem mit seinen systemischen Wachstumszwang sicher kennen, verwundert mich Ihre Aussage. Nun, der Wachstumszwang erfordert aus Sicht des Stärkeren, dass dieser zuletzt seine "Wasserträger" frist, bevor dieser untergeht. In dieser Phase sind wir aktuell.

14:02 | Der Ostfriese zum grünen TB Kommentar
Werter TB, ein Plan muß nicht notgedrungen von einer großen Anzahl von Personen ausgearbeitet worden sein, zeitweise bedarf es nur einer Person für eine gute Idee (außerdem - wer kann mit Bestimmtheit sagen das der besagte Herr keine Gruppe von Ideenstiftern um sich versammelt hatte so das man als Gruppe den Plan entwickelte?).
Natürlich gab es nie einen Plan, alles deutsche zu zerstören! Alle (auch bösartig veranlagte) Menschen hatten stets das Wohl Deutschlands als Ziel! Es gab auch niemals eine Gruppe von Personen, die beabsichtigten uns deutsche Menschen zu vergiften! Deren Boot ist auch niemals auf See gesunken! Wenn Mächtige etwas planen, halten sie bestenfalls für einen Zeitraum von zwei Stunden an ihrem Plan fest, spätestens am Nachmittag haben sie ihr Ziel aus den Augen verloren und am Abend ohnehin schon vergessen! Es ist einfach dumm, zu behaupten, das es sogenannte „Thinktanks“ gibt, in denen die Zukunft geplant wird! Alles in der Politik passiert rein zufällig! Dementsprechend zu sein ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt Macht zu erlangen und sie über Generationen hinweg zu erhalten und auszubauen! ;-)
Die grüne Aussage irritiert mich ein wenig...

10.01.2023

12:16 | TVthek: 150 Jahre Wiener Weltausstellung - 150 Years World Expo Vienna

Dieser Film ist eine Zeitreise in das historische Jahr 1873, als Wien am Pratergelände die damals größte Weltausstellung ausrichtete und damit von einer kaiserlichen Residenzstadt zur weltoffenen Metropole wurde. Nie zuvor, nie danach, hat sich die Stadt in so kurzer Zeit so stark verändert. Die ganze Welt traf sich damals hier – vom japanischen Tenno bis zum König von Hawaii – und seither gelang es Wien sich als Stätte vieler internationaler Institutionen und als Ort der Begegnung zu behaupten. Beginnend im Musikverein - erstmals unter Mitwirkung des Dirigenten Franz Welser-Möst - taucht der Film in diese Geschichte ein und führt zu den magischen Schauplätzen der Wiener Weltausstellung, die nach wie vor bestehen oder mittels aufwendiger Animationen und grafischer Effekte zum Leben erweckt werden. Mittendrin finden sich in verschiedenen Szenen einzelne Musiker und Ensembles der Wiener Philharmoniker, die das historische Prater-Ambiente mit musikalischem Zeitkolorit zu einer fantastischen Kulisse machen.

Am 9. Mai 1873 nur wenige Tage nach Eröffnung der Wiener Weltausstellung krachte die Wiener Börse und mit ihr ging das Zeitalter des Liberalismus in Österreich zu Ende. Bei der Eröffnung am 1. Mai hatte Kaiser Franz-Joseph noch freudig verkündet, dass  „Österreich-Ungarn nach allen Richtungen in erfreulichem Aufschwunge begriffen“ sei. Schon damals lagen Politiker gerne daneben, aber immerhin war es der Kaiser. AÖ