21.08.2026
17:10 | konjunktion: Fabian Society: Die stille, umbemerkte Revolution unseres Gesellschaftssystems
Die Fabian Society habe ich letztmals im Artikel Fabian „Society: Die Wiege des Weltwirtschaftforums“ behandelt. Im September 2023 schrieb ich:
Jene Fabian Society ist bis heute vielen eher unbekannt, konzentriert sich doch die aufklärerische Arbeit oftmals auf die großen Spieler wie die Bilderberger, den Council on Foreign Relations oder andere Roundtable-Gesellschaften. Von den Fabianern liest und hört man in den alternativen Medien wenig bis nichts. Dabei sollte man die Bedeutung dieser Gruppierung nicht unterschätzen.
Und weiter:
Mit der Fabian Society und dem Weltwirtschaftsforum haben wir eine globale Hydra von Wölfen an der Spitze praktisch jeder Regierung. Rasche globale Mandate wären unter diesen Umständen schnell beschlossen und leicht durchführbar.
Da die Fabianer und ihre „Ideen und Strukturen“ in der Aufklärerszene aus meiner Sicht „zu wenig Beachtung finden“, beschäftigt sich der heutige Artikel nochmals mit dieser „feinen Gesellschaft“, die am 4. Januar 1884 gegründet wurde:
Kommentar des Einsenders
... und man sieht sie nicht.
14.08.2026
17:56 | Bild: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“
Vor 65 Jahren passiert es über Nacht. Die DDR-Behörden schotten West-Berlin mit einer Barriere aus Stacheldraht, Beton und Grenzsoldaten ab. Die Insel der Freiheit wird plötzlich unerreichbar. Die Berliner Mauer und der Todesstreifen, ein Monument der Schande. Dabei hatte die Ost-Berliner Führung noch wenige Wochen vor dem 13. August 1961 das Bau-Vorhaben bestritten.
Es war die größte Lüge der DDR und der berühmteste Satz von Walter Ulbricht (†80). Der DDR-Staatsratsvorsitzende sagte ihn am 15. Juni 1961 auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin nach einer Frage der Journalistin Annamarie Doherr von der „Frankfurter Rundschau“. Keine zwei Monate später begann das SED-Regime, West-Berlin abzuriegeln. Mehr als 10.000 Grenz- und Volkspolizisten sowie Angehörige der „Kampfgruppen der Arbeiterklasse“ rissen Straßen auf, errichteten Barrikaden und verlegten Stacheldraht. Über 7000 NVA-Soldaten mit Hunderten Panzern standen bereit, um bei Protesten der Bevölkerung einzugreifen.
tom-cat
gut gemacht !
13.08.2026
06:45 | Chronik der Mauer: Mauerbau: 13. August 1961
In der Nacht zum Sonntag, dem 13. August 1961, erteilt SED-Chef Walter Ulbricht den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze. Die Einsatzleitung obliegt Politbüro-Mitglied Erich Honecker. Die Bevölkerung, so hofft man, ist abgelenkt durch das Wochenende. Mehr als 10.000 Volks- und Grenzpolizisten, unterstützt von einigen tausend Kampfgruppen-Mitgliedern, reißen am frühen Morgen mitten in Berlin das Straßenpflaster auf, errichten aus Asphaltstücken und Pflastersteinen Barrikaden, rammen Betonpfähle ein und ziehen Stacheldrahtverhaue. Mit Ausnahme von 13 Kontrollpunkten riegeln sie alle Sektorenübergänge ab. Der Durchgangsverkehr der S- und U-Bahnlinien wird dauerhaft unterbrochen, der Intersektorenverkehr auf je einen S- und U-Bahnsteig im Bahnhof Friedrichstraße reduziert, dreizehn U-und S-Bahnhöfe werden für Ost-Berliner geschlossen.
Brandmauern ... sind jetzt wieder groß im kommen. Ob den Reichinnek´s dieser Nation einen feuchten Traum erleben, wenn sie an den gemauerten Sozialismus denken? Der CDU/CSU oder der SPD wird dies sicher nicht passieren, sehen sie es doch anders .. es wäre die eingemauerte Macht, die diese Parteien reizen würde. TS
14:10 | Die Kleine Rebellin zu 06:45
Eine kleine Story vor dem 13. August in der der Berliner S-Bahn. Der Zug Richtung Westen war sehr voll. Ein Grenzsoldat hatte am Bahnhof Friedrichstraße die Aufgabe, Personalien der Insassen in der Bahn zu kontrollieren. Er war sehr gründlich und der Zug fuhr los. Der ganze Wagen grölte. Der Grenzer drängte sich verzweifelt zur Tür und zog die Notbremse und musste zu Fuß über die Gleisanlagen zurück laufen. Er hätte sonst in voller Montur in Westberlin auf dem Bahnhof gestanden.
09.08.2026
09:00 | Fat Man
Das Gesicht der Amerikaner. Sollten wir nicht vergessen. ... und weil wir uns so auf Demokratie und Moral berufen, weil wir es ja erfunden haben und gelebt haben, bevor die Amis gekommen sind. Es ging einzig allein darum, die Deutschen von den Russen fernzuhalten .. und nach 28 Millionen ermordeten Russen, ist dies auch gut gelungen. Es braucht neue "Demokraten" wie Merz und Klingbeil .. um es den Russen wieder mal ordentlich zu besorgen. TS
06.08.2026
12:44 | apnews: Hiroshima gedenkt des 81. Jahrestages des Atombombenabwurfs; der Bürgermeister beklagt das Streben nach Atomwaffen.
Hiroshima beging am Donnerstag den 81. Jahrestag des US-Atombombenabwurfs auf die westjapanische Stadt. Der Bürgermeister kritisierte die Großmächte für ihre Kriege und forderte sie auf, die Rechtfertigung des Besitzes von Atomwaffen als Abschreckungsmittel einzustellen. „Die Unmenschlichkeit von Atomwaffen zu verharmlosen und den Einsatz von Gewalt zur Verfolgung des eigenen Wohlstands zu akzeptieren, birgt die Gefahr von Zyklen gewaltsamer Vergeltung, die letztendlich zu einem weiteren Hiroshima oder Nagasaki führen könnten“, sagte Bürgermeister Kazumi Matsui.
Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr veränderte sich der Verlauf des Zweiten Weltkriegs und die Geschichte Japans, als das US-Militär die Atombombe auf Hiroshima abwarf. Nun, auf der 81 st Zum Jahrestag des Bombenanschlags wird erstmals ein außergewöhnlicher Augenzeugenbericht in englischer Sprache veröffentlicht, verfasst von Kiyoshi Tanimoto, einem methodistischen Pfarrer, der den Anschlag überlebt hat.
“, die am Donnerstag erschienen , einen „scharfen Lichtblitz“ und einen „starken Windstoß“, begleitet von einer „gewaltigen Explosion“ Tanimoto, damals 36, hatte Theologie an der Emory University in Atlanta studiert und beschrieb in seinen lange verschollenen Memoiren „ Hiroshima, 8:15: The Lost Memoir .
Die Menschheit gedenkt der Bombe und bestellt bereits die nächste Runde...
Hiroshima mahnt heute zum 81. Mal, wohin nukleare Selbstüberschätzung führt. Gleichzeitig wird in der Ukraine weiterhin mit Raketen geschossen, Nordkorea baut sein Atomwaffenarsenal weiter aus, und im Nahen Osten wird über Irans Nuklearprogramm verhandelt, nachdem er zuvor wochenlang bombardiert wurde. Die Menschheit hat aus Hiroshima viel gelernt, vor allem, wie man Kriege mit dem Wort „Abschreckung“ gesellschaftsfähig verpackt. JE