Die b.com-Redaktion stellt ausdrücklich fest, dass diese Rubrik für Christen geschaffen wurde, die sich Sorgen um die Entwicklung der Kirche machen und hier die Möglichkeit haben, sich Luft zu verschaffen. Dies ist kein von Theologen oder Philosophen geführtes Diskussionsforum. Deshalb kann es zu Beiträgen und Äußerungen kommen, die wissenschaftlich nicht fundiert sind. Die Kirche besteht schließlich aus uns allen und nicht nur aus Gelehrten. Diese wiederum laden wir zu Kommentaren oder Beitragszusendungen herzlichst ein!

 

16.08.2019

18:50 | manniko: Video zeigt: Katholische Prozession im ehemals katholischen Frankreich nur noch mit Schutz des Militärs möglich

Im ehemals katholischen Frankreich ist Mariä Himmelfahrt noch immer ein nationaler Feiertag. Dennoch kann man klar erkennen, wo in dem Land die Reise hingeht. Martin Armstrong bekam von einem französischen Leser eine kurze Videoaufnahme zugeschickt, die zeigt, wie eine Prozession mit Gläubigen von einem schwerbewaffneten militärischen Wachschutz abgesichert wird.

Der kleinste aller französischen Präsidenten hatte offensichtlich seine Pläne durchsetzen können! TB

09:32 | Der Katholik "Wie kann man 100%iger Katholik sein, ohne Kirchensteuer zu zahlen"

Ich bin überzeugter Katholik und machte mir auch schon Gedanken über einen Kirchenaustritt und zwar aus den genau im Bericht genannten Punkten. Z.B. die Priesterbruderschaft St. Petrus, die noch den alten Glauben praktiziert, kommt nicht in den Genuss von Kirchengeldern, dafür erhalten aber alle modernen Institutionen Geld aus dem grossen Topf. Bei einem Austritt könnte ich meine Steuer dann direkt an die Priesterbruderschaft St. Petrus überweisen. Eine Trennung von Kirche und Staat muss darum her, und zwar sofort, nur so werden die „schwarzen Schafe“ aussortiert.

Dass man nichts für den Glauben bezahlen muss, ist nicht ganz richtig. Ein wahrer Priester verzichtet „um des Himmels willen“ auf alles. Er gelobt bei der Weihe Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit. Dasselbe geloben übrigens auch die Frauen, die in ein Kloster eintreten. Da ist es nur recht und billig, dass wir einfachen Gläubigen für den Unterhalt dieser Priester, Mönche und Klosterfrauen aufkommen.

10:06 | Leser-Kommentar
Kirche, Religionen und Gott sind getrennt - durch uns.
Aus der Kirche kann man insofern nicht austreten, weil man ja getauft wurde. Damit ist man fest im Verein verankert. Keine Kirchensteuer/Zwangsabgabe mehr bezahlen geht. Mit all seinen Folgen (Die Betreuung bei Beerdigungen, Taufen etc. können wegfallen). Sämtliche Religionen haben unmittelbar nichts mit Gott zu tun. Sie alle gehen Irrwege/Umwege und halten die unwissenden Menschen über Regeln und Vorschriften gefangen und in Schuld.

Wer das irgendwann mal kapiert hat nimmt den direkten Weg zu Gott. In die Stille, in sich selber. Da finden wir Gott – “Im stillen Kämmerlein“.Wer meint Gutes tun zu müssen hat dazu tagtäglich Gelegenheit – bei seinen Mitmenschen, sofern sie echter Hilfe bedürfen und nicht nur einem Problemlöser für den Moment. Alles “Leid“ hat seinen Sinn – für jeden von uns. Ohne das “Böse“ können wir das Gute nicht erkennen. Alles hat einen Gegensatz, alles ist zweigeteilt. Heiß und Kalt , Tag und Nacht........ Jeder muss und darf seine eigenen Erfahrungen auf seinem individuellen Lebensweg gehen. Selbstverständlich ist dieser Weg mit Problemen, Leid, “Unglück“ etc. gepflastert. Doch für ALLES gibt es einen Lösungsweg – sonst könnte ja das Problem erst gar nicht entstehen!

Es gibt eine universelle Lösung, die für alle Menschen gleich ist. Findet heraus WER und WAS ihr seid. Suchet und findet Gott wieder – IN EUCH! Wir sind göttlichen Ursprunges und somit ist das Göttliche in uns, wir sind Schöpfer unseres eigenen Lebensweges. Wir sind unsere alleinigen Verurteiler und wir sind unsere alleinigen Erlöser. Gott verurteilt nicht. Das besorgen wir selber mit Hilfe unserer Mitmenschen und Situationen im Außen. WIR sind Macher unseres Schicksals, sonst niemand. Wir ernten nur was wir gesät haben. So ist es überall!

13:05 | Der Katholik antwortet antwortet
Ich respektiere die Antwort des Lesers, DOCH CHRIST SEIN BEDEUTET AUCH, SICH ZU CHRISTUS ZU BEKENNEN UND DASS DIE ERLÖSUNG NUR ÜBER JESUS CHRISTUS ERFOLGT. Wenn der Leser jedoch meint, sich selber erlösen zu können, dann ist das sein gutes Recht, doch das ist esoterisch und hat nichts mit dem Christentum zu tun. Er möge doch bitte seine Gedanken in einem anderen Forum platzieren.

20:17 | Gerhard Breunig
dem Katholik ist zuzustimmen in seiner Sicht, dass der christliche Glaube nur dann gelebt wird, wenn sich zu Christus bekannt und die Einsicht erlangt wird, dass die Erlösung nur über Christus möglich ist. genau das ist für mich der Weg aus dem Dilemma, in dem wir alle stecken. Durch das Opfer Christi am Kreuz ist uns alle Schuld vergeben. Wir dürfen nur keine neue schuld auf uns laden und falls es doch passiert, diese annehmen. Dann ist uns alle Schuld vergeben. Genau so funktioniert übrigens auch der Kommerz. Annahme und Vergebung.
Nur dass Christus ein Katholik war, das glaube ich nicht, denn der wahre christliche Glaube ist von der Kirche für das genaue Gegenteil missbraucht worden, weil sich in dieser Kirche (gilt für ALLE) keine Christen sondern das genaue Gegenteil davon breit gemacht haben.
Genau wie die so genannten Antifaschisten die neuen Faschisten sind, sind angebliche Christen in der heutigen Kirche eher der Antichrist.

15.08.2019

18:12 I pp: Wie man hundertprozentiger Katholik bleiben kann – ohne Kirchensteuer zu zahlen

Immer häufiger, wenn Diskussionen rund um die Gleichschaltung der Kirchen in Deutschland mit dem System Merkel und das Islam-Appeasement einiger Bischöfe aufkommen, stellt sich die Frage nach dem „Kirchenaustritt“. Viele gerade treue Katholiken schrecken vor diesem Schritt zurück, weil sie annehmen ein solcher Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft sei notwendigerweise auch ein Kirchenaustritt. Doch ist es das wirklich?

18:39 | Leser-Kommentar
Wenn man für seinen Glauben bezahlen muss, kann was nicht stimmen.

19:04 | Leser-Kommentar
Mir ist nicht bekannt das Gott "Vorschriften" macht. Aus den Grund, wenn es dieses täte, wären wir nicht. Mehr noch, jeder soll ja eine zweite Chance bekommen. Das lief laut Bibel, schon damals mal bei Arche Noah. Und inzwischen kann mal wohl sagen, das hat nicht geklappt. Doch in der Bibel steht ja unter anderen auch, wir wären ein Ebenbild von Gott, was zur Frage führt weshalb braucht man Vorschriften. Gibt sich Gott Vorschriften ? Oder will er nur Erfahrungen im Spiegel machen.

 

09:18 | fassadenkratzer: Leben nach der Geburt

Gibt es ein Leben nach der Geburt? – So blödsinnig, wie die Frage zunächst erscheint, ist sie nicht. Denn es kommt immer auf die Perspektive des Menschen an, in der er sich gerade befindet. Uns, die wir nach der Geburt leben und auf den Tod zugehen, ist es ein großes Rätsel, ob es ein Leben nach dem Tode gibt.

11:43 | M
"Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Trug, die der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt folgen und nicht Christus." - Kolosser 2,8 (Lutherbibel 2017) -
Ich denke, das ist klar ausgedrückt. Wer kann behaupten, Philosophie (Philia = Liebe; Sophie = die Kluge - also das Kluge liebend, welch ein Unfug) sei nützlich? Mich lenkt sie nur ab, was ihre eigentliche Bestimmung ist.

12:24 | Leser-Kommentar
Ein viel gräßeres Rätsel ist, warum wir überhaupt sind. Ich bin, ich exisitiere. Da ja "Gott" von vielen als These bzw. allenfalls als Potenzial begriffen wird. Wo wir wieder bei Krönung der Schöpfung angelangt sind, welche ja oft als Zufall definiert wird und das Universum per Zufall aus dem Nichts entstand. Wobei man sich dann schon fragen könnte, was kann aus Nichts entstehen ?

13.08.2019

17:40 | jouwatch: Opferfest – Machtdemonstration mit Massengebet in Berlin und ein Kult, der auf Bibelfälschung basiert

„Wieviel Islamismus darfst denn sein?“, könnte man nach dem Artikel des Tagesspiegels fragen, der über die Machtdemonstration des fundamentalistischen Vereins „Neuköllner Begegnungsstätte“ (NBS) berichtet, die am Sonntag mehr als 1000 Männer und Frauen auf dem Tempelhofer Feld zu einem Massengebet versammelte.

Die Leseratte
Das Opferfest der Moslems beruht auf Bibelklau und zusätzlicher Verfälschung der ursprünglichen Geschichte. Laut islamischer Lehre wollte Abraham nicht seinen (legitimen) Sohn Isaak opfern, sondern den mit einer Magd gezeugten unehelichen Ismael, den er laut Bibel jedoch längst "in die Wüste" geschickt hatte. Die Moslems berufen sich bei ihrer angeblichen Abstammung von Abraham auf eben diesen illegitimen Ismael. Soviel zu "der Islam ist eine Abrahamitische Religion". Außerdem hatten die Zivisationen im Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und selbst Indien längst von blutigen Tieropfern Abstand genommen. Die Moslems haben 660 Jahr später wieder damit angefangen und diesen primitiven Brauch bis heute beibehalten. Inzwischen nutzen sie es zur Machtdemonstration im öffentlichen Raum.

12.08.2019

13:46 | fw: Franziskus zerstört das Institut Johannes Pauls II.

George Weigel, berühmtester Biograph Johannes Pauls II., kommentierte kürzlich die entsetzliche Lage des »Päpstlichen Institutes Johannes Pauls II. für Ehe und Familie«. In einem Gastbeitrag im »Catholic World Report« betitelt »Die Vandalen plündern Rom…erneut« kritisierte er den »intellektuellen Vandalismus«, der seit dem 23. Jul in Rom »eingezogen ist«.

Das ist schliesslich sein Job! Dafür wurde er von Big O eingesetzt! TB

09:21 | kath-net: Wie sich die evangelische Kirche selbst abschafft

Eine Studie der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) möchte ernsthaft den Gemeinden nahelegen, den Sonntagsgottesdienst abzuschaffen, da diese nicht mehr attraktiv seien.

Typisch Wegwerfgesellschaft! Etwas ist nicht mehr attraktiv und anstatt, dass man das corpus delicti wieder attraktiv macht, wirft man es weg und wendet man sich Neuem zu! Zumeist findet man in der Nähe ja ohnehin eine Religionsgemeinschaft, die hier seit 10 Jahren ordentlich Fuß gefaßt hat. Und aus derselben WEltgegend wie das Christentum stammt sie auch noch! TB

13:51 | H. Lohse
Allein der Glaube mir fehlt....Kennzeichnend für Firmen die kurz vor der Insolvenz stehen um sich mit überschaubaren Kollateralschäden aufzulösen, -Kirche als Institution. Demnach hat die Haager Landkriegsordnung Art. 24, zweiter Abschnitt vom 18.10.1907 offensichtlich doch noch Bestand ? Ein Schelm, wer Böses denkt.

13:58 | Maiglöckchen ist dafür
und lebt in einer recht kleinen Population auf dem Land. Hier sind alle Maiglöckchen schon recht alt, haben nur wenig Rente und zahlen folglich auch nur wenig Steuern - aber Ansprüche haben diese alten Maiglöckchen wie große stolze Eichen oder Linden, bei NULL Engagement. Da werden die Pastoren ausgedünnt, die kirchliche Infrastruktur besteht nur noch aus Abgreifstationen vfür 30% des Bundes-BIP, sonst nix - niemenad rebelliert, niemand tritt aus dem HAufen, der eh nix mehr hergibt, aus, es wird nur gemault. Der örtliche Pfarrer hat ein Dutzend Gemeinden a ca. 200 Personen zu betreuen, soll jeden Sonntag Gottesdienst halten, jeden 70 Geburtstag aufwärts präsent sein usw. usw.
Jetzt hat die Maiglöckchenpolpulation einen, der zeigt den Stinkefinger, macht Dienst nach Vorschrift, bereitet sich langsam aber stetig und gezielt auf sein Pensionärsdasein vor.
Maiglöckchen nimmt seine Mitbewohner nicht mehr ernst - maulen und inkontinent!

11.08.2019

12:52 | Florian Homm: Erfolg, Glaube und Wissenschaft - aus Sicht eines Finanzhais, Häftling und Christen (Video)

Florian Homm, Deutschlands bekanntester Ex-Hedgefonds-Manager - einst Dollar-Milliardär -, spricht in diesem Video über den Erfolg, dem Glauben und der Wissenschaft, welche sein Leben in unterschiedlichster Art und Weise geprägt haben.

09.08.2019

19:40 | ET:  Wundersame Geldvermehrung: Katholische Kirche verliert Mitglieder – verzeichnet aber Einnahmerekord

Obwohl im Vorjahr weitere mehr als 200 000 Getaufte in Deutschland die Katholische Kirche verlassen haben, verzeichnet die Glaubensgemeinschaft mit mehr 6,6 Milliarden Euro einen neue Einnahmerekord aus der Kirchensteuer. Das ist ein Plus von 200 Millionen gegenüber dem Vorjahr.

13:35 | kath-net: Und wieder ein Jesuiten-Skandal

Ein Jesuiten-Radio in Honduras wirbt unverblümt für Abtreibungen. Jetzt möchte die kanadische Bischofskonferenz die Gelder für den Skandal-Sender streichen. Der zuständige Jesuitenpater zeigt sich wenig einsichtig.

Ein echter Tritt in die .... des Fischers und Ordensbruders! Kann er dazu schweigen? TB

15:31 | M
Ich empfehle folgende Lektüre nachdrücklich: https://www.dei-verbum.de/das-ungeformte-leben-im-mutterleib/ 


08:20
 | fassadenkratzer: „Gott ist auf unserer Seite“ – Der Drang der kirchlichen Gutmenschen nach theokratischer Herrschaft

Selbst Pfarrer der evangelischen Kirche bekennen, dass sie unsicher und zweifelnd in ihrem Glauben an Gott geworden seien. Aber merkwürdigerweise klammern sie sich umso krampfhafter an die angebliche Gewissheit, dass Gott durch die Retter der Flüchtlinge im Mittelmeer, durch Greta und die Schüler für die Klimarettung und letztlich durch alle Gläubigen wirke, die sie unterstützen. „Wir haben Gott auf unserer Seite.“

Nächstenliebe ist ja super und mit eine Hauptantriebsfeder des menschlichen Daseins. Wenn A sich um B kümmert und die Kosten (damit sind vor allem die gesellschaftlichen Konsequenzen und nicht nur der schnöde Mamon) dafür C umhängt, dann ist das nicht Gottgewollt - zumindest nicht von dem Gott gewollt, den ich mir so vorstell! TB

10:30 | M
"Aber merkwürdigerweise klammern sie sich umso krampfhafter an die angebliche Gewissheit, dass Gott durch die Retter der Flüchtlinge im Mittelmeer, durch Greta und die Schüler für die Klimarettung und letztlich durch alle Gläubigen wirke, die sie unterstützen. „Wir haben Gott auf unserer Seite.“

Ich kann mich daran erinnern, dass in Gottes Wort vom Wirken des Allmächtigen berichtet wurde. Dieses "Wirken" nannte man Wunder. Da heute keine Wunder mehr geschehen, wirkt dieser Gott hier nicht mehr. Oder wie ist die Situation in der Welt sonst zu erklären? Babies sterben, weil sie kein sauberes Wasser haben. Menschen sterben, weil andere Menschen es möchten. Entweder durch grausames direktes "(Ein)Wirken", oder eben indirekt durch Gier (Nestle). Wenn ich diese Dinge mit dem Gott der Bibel vergleiche, so kann ich keine Übereinstimmung finden. Vergleiche ich mit dem, der böse ist (Teufel, Satan), so ist eine 100%ige Kongruenz zu bestaunen - und genau das sagt die Bibel auch an mehreren Stellen aus. Allerdings mit dem Hinweis auf ein Happy End. Ob Gott auf Seite der Prostestanten ist, lässt sich so folglich nicht ableiten und ich persönlich bezweifle das sehr.

08.08.2019

19:15 | katholisches: Ein Foto – Leonardo Boff und Papst Franziskus

... Der marxistische Befreiungstheologe Leonardo Boff, inzwischen 81 Jahre alt, meldete sich auf Twitter zu Wort. 1992 gab der ehemalige Franziskaner sein Priestertum auf, trat aus dem Franziskanerorden aus, ließ sich laisieren und heiratete. Seither entwickelte er die Befreiungstheologie weiter zu einer Ökobefreiungstheologie, wenngleich er seine Denkrichtung anders nennt.
Sie enthält stark synkretistische Ansätze durch eine Vermengung mit vorchristlichen, pantheistischen Elementen aus Indio-Religionen. Wegen der Relativierung der Bedeutung Jesu Christi und einer dominanten, politischen Ausrichtung auf den Sozialismus bestehen ernsthafte Zweifel, ob Boff noch Christ ist.

14:55 | SerialBrain2: Q Occult Series - Part 10: WHAT IS A SPELL?

Die US-Korrespondentin
Enjoy this short video covering remarks made by Pope Francis:
„Die Hölle gibt es nicht. Es gibt lediglich die Auslöschung sündhafter Seelen.“

15:39 | Zur Hölle mit dem Höllen-Leugnen? orf: Vatikan: Papst hat Hölle nicht geleugnet! TB

04.08.2019

17:41 | mises: Kirchliches Unverständnis in Wirtschaftsfragen

".... Es gibt zumindest eine Ausnahme: Martin Rhonheimer, seines Zeichens Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom und Gründungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy in Wien, ist ein überzeugter Anhänger der „Österreichischen Schule der Ökonomik“, propagiert den freien Markt und steht damit in wirtschaftlichen Fragen in scharfer Opposition zum kirchlichen Hauptstrom.

In einem aktuellen Interview mit der „Wirtschaftswoche“ erklärt er, dass die Wurzel vieler einschlägiger Missverständnisse in der unter Klerikern verbreiteten Ahnungslosigkeit in Fragen der Ökonomie liegt. So wird etwa meist übersehen, dass die Erzielung von Gewinnen einen Beitrag der Unternehmen zum Gemeinwohl voraussetzt, weil der ansonsten nicht zustande gekommen wäre. Nur ein Unternehmer, der die Bedürfnisse der Menschen mit den von ihm gelieferten Gütern und Dienstleistungen zu einem günstigen Preis befriedigt, kann langfristig erfolgreich Werte schaffen, von denen die Allgemeinheit profitiert. Ein Unternehmen, das keine Gewinne erwirtschaftet, vernichtet dagegen Werte und vermindert den gesellschaftlichen Wohlstand."

Treffend! Er ist aber nicht der einzige, zumindest was die Katholische Kirche anbelangt. Da gibt es beispielsweise auch noch den Jesuiten Walter Bock sowie die Mönche vom Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, die sich dem Themenfeldern Ökonomie und/oder auch Naturrecht auf erfreulich hohem Niveau widmen. HP