18.06.2021

12:16 | bbk.bund.de: „Kochen ohne Strom“: Jury hat beim bundesweiten Rezeptwettbewerb die Wahl getroffen

Im Februar 2020 startete die gemeinsame Initiative des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Bonner Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und aller Bonner Hilfsorganisationen ihren bundesweiten Rezeptwettbewerb und fragte: Kann man auch ohne Strom eine nahrhafte und leckere Mahlzeit zubereiten? Und die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland waren offenbar der Meinung: Man kann! Denn es wurden mehrere hundert Rezepte während der Laufzeit des Wettbewerbs eingereicht.

Man fragt sich, warum im besten Deutschland aller Zeiten ein derartiges Kochbuch notwendig sein sollte. Oder ist das die Vorbereitung auf "klimaneutrales" Kochen im klimaneutralitätherstellenden Endlos-Lockdown bis zur nächsten Eiszeit? Außerdem könnten die Deutschen doch gleich das Buch des Kärrtner Zivilschutzverbandes "Kochen im Katastrophenfall" übernehmen, dann könnte man dem klimaneutralen Kochen ohne Strom auch noch ein klimaneutrales, weil die Anreise vermeidendes, Urlaubsgefühl hinzufügen. AÖ

14.06.2021

09:04 | Andreas Tögel "Mehr Frauenmorde? Welche Waffen? - Wie ein Problem nicht gelöst wird"

Es ist etwas passiert. Also muss etwas geschehen. Da Politiker im Amt bleiben wollen, müssen sie Aktivitäten entfalten oder zumindest vortäuschen. Wenn die ergriffenen Maßnahmen nicht zur Problemlösung taugen, ist das weniger schlimm, als nichts zu unternehmen. Die Presse würde einen untätigen Minister gnadenlos niedermachen. Sinnlose Anlassgesetzgebung ist stets die Folge.

Zwei Beispiele
Erstens: Ein sein Auto mit zwei Promille Alkohol im Blut lenkender Mann fährt in eine Personengruppe und verursacht eine Tragödie. Als Konsequenz wird der maximal zulässige Blutalkoholspiegel von 0,8 auf 0,5 Promille reduziert. Das wird zwar keinen Volltrunkenen daran hindern, sich ans Steuer zu setzen, aber immerhin wurde prompt reagiert.
Zweitens: Ein muslimischer Fanatiker bringt im Zuge eines von ihm verübten Terroranschlags ein paar Menschen mit illegal erworbenen Waffen um – und schon ertönt die Forderung nach einer Verschärfung des Waffengesetzes, welcher der Polizeiminister gerne bereit ist zu folgen. Das kann und wird dem Terror natürlich kein Ende bereiten, denn bislang ist – zumindest in Deutschland und Österreich – kein Fall aktenkundig, in dem ein Terrorist seine Tatwaffe und die zugehörige Munition in waffengesetzkonformer Weise erworben hat. Das ist zwar auch Ministern, Abgeordneten und Journalisten bekannt, bremst aber nicht deren Ambitionen im Hinblick auf die Kriminalisierung jedes derzeit noch legalen Waffenbesitzes.

Neues Österreich
Gegenwärtig ist Österreich mit dem Phänomen konfrontiert, dass – anders als im Rest der Welt – Frauen häufiger zu Mordopfern werden als Männer. Nicht wenige sterben durch die Hand von (Ex-) Partnern. Diese Tatsache ist es wert, seriös untersucht zu werden, woran indes kein besonderes Interesse zu bestehen scheint. Dass die Zahl der Frauenmorde ausgerechnet ab dem Jahr 2015 sprunghaft gestiegen ist (war da was?), es sich bei den Tätern zu einem großen Teil um Männer mit „Migrationshintergrund“ handelt und als Tatwaffen meist Messer, verschiedenste Werkzeuge oder die bloßen Hände fungieren, beschäftigt Politik und Medien weit weniger als der Umstand, dass in einigen wenigen Fällen auch Schusswaffen verwendet werden.
Was also liegt näher, als – wieder einmal – eine Verschärfung des Waffengesetzes zu fordern? Birgit Haller vom Wiener Institut für Konfliktforschung vermeint im linkslastigen Staatsradiosender Ö1 prompt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit von Schusswaffen und Bluttaten zu erkennen. Ein Zusammenhang, der angesichts der überwiegenden Zahl von mit anderen Tatmitteln begangenen Verbrechen ja eben gerade nicht besteht. Dass Haller die große Zahl an Beziehungsmorden in der Schweiz mit den dort in jedem Armeereservistenhaushalt befindlichen Waffen begründet, belegt die Absurdität ihrer Behauptung: Militärwaffen sind bei Beziehungstaten unter den Eidgenossen nämlich faktisch nie im Spiel.

Gefahrenabwehr
Natürlich darf auch der Hinweis auf die ab dem Jahr 2015 stark gestiegene Nachfrage nach Schusswaffen nicht fehlen. Auf den Gedanken, dass der Grund für diese Entwicklung das stark gewachsene Unsicherheitsgefühl vieler Bürger sein könnte, das etwas mit der „Flüchtlings“-Politik zu tun hat, kommen „woke“ Elfenbeinturmbewohner klarerweise nicht. Sie ziehen es vor, um ihre Sicherheit besorgte Bürger als paranoide Narren hinzustellen.
Zurück zu den Frauenmorden: Bluttaten, egal von wem an wem verübt, sind der herrschenden Kultur und der Disposition der Täter geschuldet. Die Verfügbarkeit bestimmter Tatmittelkategorien spielt keine Rolle, wie die Vielzahl der verwendeten Tatwerkzeuge beweist. Die Regierung hat indes bereits angekündigt, dem Problem mit einer Änderung des Waffengesetzes beikommen zu wollen. So ist etwa an die Beschlagnahme amtlich erfasster Waffen nach einer polizeilichen Wegweisung oder eines Betretungsverbotes gedacht. Dass diese Maßnahme ins Leere läuft, wenn illegal angeschaffte Schusswaffen und vor allem Küchenmesser im Spiel sind, scheint Politiker nicht zu interessieren.
Dieser Text ist soeben in der Juli-Ausgabe eigentümlich frei Nr. 214 erschienen

10.06.2021

13:21 | Leser-Zuschrift "Auflösung der KSK"

nach Auflösung großer Teile des KSK's der Bundeswehr, folgen nun die SEK's der Landespolizeien. Einmal ist es angeblich verschwundene Munition, dann sind es "Rechte Chatgruppen". Die Wahrheit werden wir niemals erfahren, fest steht jrdoch, dass es innerhalb Deutschlands niemanden mehr gibt, der einem eventuellen Unrechtsregime Einhalt gebieten könnte.
Übrigens: In den USA nennt man das - "Defund the Police" !
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen-innenminister-loest-frankfurter-sek-auf-17382078.html

Was die BLM-Bewegung in den USA nicht schaffen konnte, nämlich die auflösung der Polizei - wird im Land, in welchem wir gut und gerne leben - natürlich begonnen durchzuziehen! Unter fadenschienigsten Vorwänden! TB

18:31 | Leser-Kommentar
Zur Auflösung des Frankfurter SEK‘s wegen angeblichen rechtsradikalen Chatverläufen, hoffe ich nur dass die Regierenden nichts bei Feuerwehr oder Notärzten finden. Obwohl, ich würde es Ihnen zutrauen dass wir auch die im Kampf gegen Rechts zusperren!

18:54 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 18:31
Werter wer als SEK, wenn wir mal annehmen, der Chat hat sowas in sich getragen. Was zeigt uns das in Bezug auf die Mitglieder welche im SEK waren ? Wenn man schon kritsch ist gegen seinen Dienstherrn ist, macht man das in einem Chat, wo doch nicht unbekannt ist, wozu das führen kann ?

19:27 | Leser-Kommentar
Es herrscht Angst bei "unseren" Politikern. Es geht denen der Arsch auf Grundeis. Und zwar hat man Angst vor den eigenen Leuten. Denn es ist ganz klar, wenn die SEK´s ihre Arbeit ordentlich erledigen, dann wandern hunderte von Politikern direkt vom Parlament in so ein Gebäude mit hohen Mauern drum, wo dann vielleicht auch ein Banner räushängt mit "Wir bleiben zu Hause". Also löst man es auf und stellt dann eigene Bandenmitglieder dafür ein.

19:28 | Leser-Kommentar
Das traue ich ihnen auch zu! Aus Polizeikreisen weiß ich, dass viele der „normalen“ Polizisten am liebsten ihren Job liquidieren würden, wenn sie nicht Familie usw. hätten und auf das Gehalt angewiesen sind. Auch junge Polizisten, die sagen…ja geht’s noch? Maskenverweigerer sind nun Straftäter….die, die aber wirkliche Straftaten begehen, kommen ungeschoren davon. Und das sind die, mit Migrationshintergrund! Mehr muss man nicht erklären! Aber alle Normal-Denker sind heute rechts! Wenn jetzt noch die Sanitäter und die Krankenpfleger/innen aufmucken, dann gute Nacht!

19:58 | Leser-Kommentar zu 19:28
Werter Leser, mir gings primär eigentlich darum, man musste (?) gegen das SEK etwas in der Hand gehabt haben, das auch vor Gerichten Bestand hat.
Ich frage es jetzt etwas direkter, Polizisten auf der Ebene, sollten ein gewisser strategisches denken haben ? Wie kommen diese dann dazu, sich in einem Chat auszutauschen. Nur mal so in den Raum gestellt, für mich ist das, ein sehr seltsames aufmucken.