22.03.2017

18:15 | ZeroHedge: As Bitcoin Surges To Record High, China Prepares Its Own Digital Currency

Also wenn eine Zentralbank etwas reguliert, bzw. selbst anbieten will, ein Tatort dafür benutzt wird um den "Schafen" zu beweisen, daß Bitcoin nur von Verbrechern eingesetzt wird (s. der Kommentar von gestern), und der bekannt "systemkritische :-)" Sender NTV die Tulpenzwiebel-Blase auspackt habe ich genug Indizien dafür, das man mit Bitcoin (o.ä.) unseren Bargeld-Abschaffern ganz schön an den Karren fahren könnte, wenn man nur dürfte ...

13:25 | n-tv: "Bitcoins sind die Tulpen des 21. Jahrhunderts"

Wie geht es weiter an der Börse? Sollte man Bargeld abschaffen? Und was hat Stefan Riße mit Martin Schulz gemeinsam? Frank Meyer sucht im Interview mit dem Börsenexperten Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen der Finanzwelt.

17:50 | Leser- und -innen Kommentar zu Bitcoin:
Bitcoin ist nichts anders als ein Mittel "Luftgeld" noch schneller zu verbrennen. Nicht greifbare Neuheiten führen immer letztendlich ins Nichts.

16:28 | Kommentar zu den Ausführungen unseres ECBleak..... ein Lexikon der Mann (pers. Anmerkung Spatzi)

Ich gebe Ihnen in einem grossen Teil Ihrer Argumentation Recht. Was das Bestreiten des Alltags mit Bitcoin anbelangt, so gibt es dazu ein paar echte Beispiele. Ich habe auch noch keinen dieser Leute getroffen, weiss aber von einigen Dutzend. Achtung aber bei der Annahme, dass es nach dem Fork dann mehr Bitcoins gäbe. Das ist ein Irrtum. Es gibt zusätzlich zum Bitcoin noch einen weiteren Coin. Anders als der Bitcoin hat dieser den Vorteil einer höheren Anzahl an Transaktionen pro Sekunde. Anstatt 7, dann möglicherweise 100 im praktischen Einsatz. Je nach tatsächlicher Skalierbarkeit (getestet hat das weltumspannend und unter realistischen Verhältnissen noch keiner) vielleicht 1000, 10.000, keine Ahnung. Aber wichtig ist, dass es ein komplett anderer Coin ist, eine komplett andere Chain (ab dem Zeitpunkt des Forks). Es mögen die einen oder anderen beschliessen dem neuen Coin den Vorzug zu geben und ihren Bitcoin zu verkaufen, um dafür mehr Bitcoin Unlimited zu erwerben. Ich lasse die Technik des Chainforks jetzt mal weg. Damit würde der Preis des Bitcoin sinken. Eher wahrscheinlich ist jedoch, dass mehr Liquidität in beide Coins fliesst. Teilen macht manchmal wirklich mehr daraus.

Beachten Sie bitte, dass das GESAMTE Kryptowährungsgebiet noch absolute Spielwiese und Testgebiet ist. Es hat noch vergleichsweise wenige nachhaltig etablierte Anwendungen. Der Innovationsfaktor ist zwar sehr hoch, und ich habe mit vielen der Player persönlichen Kontakt, aber es ist halt noch neu, und volatil, und unvorhersehbar.

Was den Wertgehalt anbelangt, so verweise ich nur auf das, was ich schon mal zu dem Thema geschrieben habe. Der Wert steckt im Gebrauchswert, nicht in einem nicht greifbaren Invest an Strom für das Mining oder dergleichen. Gebrauchswert gepaart mit einer limitierten Anzahl der Einheiten, klar. Aber das setze ich voraus.

09:57 | ECBleak antwortet den Kommentatoren von heute Morgen

Mein Beitrag bezog sich vorwiegend auf die ökonomische Sichtweise. Wir alle leben in der Welt (und folgen der Ansicht Adam Smith´s) in der eine Ware nur wertvoll ist, wenn sie knapp ist. Desto weniger vorhanden bzw. desto höher die Nachfrage – desto höher wird auch der Preis den Leute bereit sind dafür zu zahlen. Werden die begrenzten Bitcoins nun doch erhöht, sollte sich demnach der Preis nach unten entwickeln – diesen Ökonomischen Gesetzen kann man sich auf Dauer nicht entziehen, siehe Eugen Böhm von Bawerk (Macht oder ökonomisches Gesetz) und die österreichische Schule.

Wie Sie außerdem selbst schreiben, die meisten nutzen Bitcoin nur zur Spekulation. Nachhaltige Wertsteigerungen lassen sich jedoch nur erzielen, wenn sich hinter einem verbrieften Wert (Aktie, Bitcoin,...) auch ein Mehrwert entwickelt. Bei Bitcoins sehe ich diesen Mehrwert jedoch nicht – das einzige was ich sehe ist die Hoffnung das sich BTC zu einer Währung des täglichen Lebens entwickelt. Das mag vielleicht eines Tages soweit sein, bis dahin bleiben BTCs aber eine große Spekulationsblase. Und was mit Spekulationsblasen passiert, haben wir in den Jahren 1637 (Tulpenmanie), 1720 (Mississippi-Schwindel), 1873 (Eisenbahnspekulation), 1929 usw. gesehen.

Der Wert eines Bitcoins wird außerdem immer noch in EUR od. USD gemessen. Ich habe noch mit keiner Person gesprochen die mir versichert hat, sie könne mit x BTC im Jahr leben – alleine schon wegen der Volatilität ist so eine Aussage nicht möglich. Und was bringt es seine ersparten Euros in ein Gut anzulegen (egal ob Bitcoins, Kunstwerke, Weinflaschen, etc.) und den Wert dieses Gutes dann wieder in EUR zu bemessen? Damit wird zwar das Ersparte zwar in ein Gut transformiert, aber ich bemesse es in der selben Währung und es bleibt somit Teil des Systems.

Mit den Begriffen Forking kann ich etwas anfangen, sehe ich aber auch problematisch. Wird ein Teil der Blocks abgespalten und vergrößert um mehr Transaktionen zu ermöglichen, werden damit neben den traditionellen BTCs neue geschaffen: Ethereum Classic Coins oder Bitcoin Unlimited. Diese vielen „neuen Währungen“ tragen nicht gerade dazu bei, dass sich Bitcoins als tägliches Zahlungsmittel durchsetzt – und genau das ist die Hoffnung die Spekulanten in Bitcoins setzen.

Bitcoins mag eine revolutionäre Technologie mit vielen technischen Möglichkeiten sein, wirtschaftlich ist es derzeit reine Spekulation. Wenn es andere Motive und Argumente für eine erhoffte Preissteigerung von BTCs gibt – bitte klärt mich auf!

07:48 | Leser-Kommentare zu ECBleaks-Bitcoinbetrachtungen von gestern

(1) Lieber "ECBLeak"Verzeihung, aber wenn Sie schreiben "Das würde die bisher geschaffenen coins massiv entwerten bzw. komplett wertlos machen. Sollte das passieren, wäre das jedenfalls „ein Sieg“ des Fiat-Geldes und traditionellen ausbeuterischen und betrügerischen Bankensystems." dann verbreiten Sie eine Unwahrheit. Nein, die bisher geschaffenen Coins werden nicht massiv entwertet und sicher nicht wertlos. Ein Chainfork bedeutet, dass an einem bestimmten Punkt in der Vergangenheit eine einzelne Kette in zwei aufgespalten wird. Ebenso wie ein Ast aus einem Stamm wächst. Alle Transaktionen bis zu diesem Punkt existieren in beiden Ketten. Wer Bitcoin hatte, hat dann nacher Bitcoin UND Bitcoin Unlimited. Bitcoin Unlimited ermöglicht eine neue Anwendung, wo der Bitcoin bisher versagt hat: Eine stark gesteigerte Transaktionsdichte. Damit erhöht sich die Nützlichkeit als Transaktionsmedium, während der Bitcoin mehr zu einer Art elektronischem Wertspeicher wird. Die Leute hinter Bitcoin Unlimited, eine Community bestehend aus Entwicklern und Träumern streben den Chainfork nur deshalb an, weil sie wissen, dass eine neue Kryptowährung extrem hart in den Markt zu bekommen ist. Wenn man es über einen Fork schafft, noch dazu von so einer berühmten Chain wie der Bitcoin Chain, dann ist das die halbe Miete. Sie könnten jederzeit eine eigene Währung und eigene "Marke" machen. Aber warum sollten sie das tun? Der Mensch geht nun mal den Weg des geringsten Widerstands. Und btw: Bitcoin wurde schon dutzende Male geforkt. Mehrheitlich unabsichtlich, aber auch oft absichtlich. Wurde bisher aber nichts draus. Zu wenig Community Support. Aber diesmal ist es recht aussichtsreich.
PS : Leute, vermutet doch bitte nicht hinter allem die Mafia, die Banken und den Belzebub. Da brauchts keinen Soros Schurken. Das Bitcoin Protokoll ist ohnehin fast unbrauchbar für normale Zahlungsanwendungen. Wird Zeit, dass da mal ein frischer Wind reinkommt. Verwendet irgendwer Bitcoins zur Bezahlung? Die meisten spekulieren ja nur damit. Wer dem Wert oder dem entgangenen Gewinn nachtrauert, den hat das betrügerische Banksystem schon ganz fest in seinen Klauen.

(2) der Kommentar von ECBleak hat HG Niveau. b.com liebt ja Kritik - aber das ist jetzt schon a bisserl hart! TB
Es geht natürlich nicht um das Anheben der Menge der jemals verfügbaren Bitcoins, sondern um das Anheben der blocksize um mehr Transaktionen pro Block zu ermöglichen.

(3) Jetzt mal ganz ehrlich: euch ist schon klar, dass Bitcoins absolut keinen Wert darstelln?! Schon der Satzteil "Art elektronischem Wertspeicher" sagt doch alles. Oder ist ein Bit oder ein Byte inzwischen bares Geld wert?

Ist das von Ihnen anscheinend geschätzte "bare Geld" bares Geld wert? Ich fürchte ja - denn "bares Geld" hat auch keine Wert! Aus diesem Grunde bitte ich um Präzisierung Ihrer geschätzten Kritik! TB

(4) Leser (3) präzisiert: Wenn ich arbeiten gehe, schaffe ich eine Wert, z.B. ein Modell zu 50€ im Modellbau. Für diesen Wert bekomme ich einen Geldschein zu 50€. Mit diesem Geldschein, auch wenn er selbst nichts wert ist, kann ich wieder Ware zu diesem Wert kaufen, die vorher von jemand anderem erzeugt wurde. Bitcoins hingegen werden im Computer erzeugt, d.h. diesen Bitcoins steht kein vorher erzeugter echter Wert entgegen

Der Unterschied ist also, kurz gesagt, dass im ersten Fall ein echter Vermögensgegenstand geschaffen wurde, der dann über das tauschmittel "Geldschein" getauscht wird, im Bitcoinfall hingegen wird kein Vermögensgegenstand geschaffen, aber Bits und Bytes erzeugt, und der Bitcoinschürfer hofft, mit diesen Bits einen echten Gegenstand erwerben zu können, ohne selbst einen erschaffen zu müssen.

21.03.2017

09:15 | heise: Spaltungstendenzen beim Bitcoin: Börsen stellen Notfallplan vor

ECBleak
Vor einem halben Jahr hat mich ein Bekannter gefragt, ob er in Bitcoins investieren soll – Kurs ca. 650 EUR. Ich habe davon abgeraten, da ich Bitcoins als zu volatil und unsicher (Mt Gox-Fall) sehe. Anfang März hat er sich bei mir beschwert, da damals der Wert eines Bitcoins den einer Unze Gold übertroffen hat. Heute ist er froh darüber – erstens, weil der Kurs um rund 10% gestürzt ist und zweitens, weil es (wieder einmal) Spaltungstendenzen in der Bitcoin Community gibt:

Durch das technische Setup bei Bitcoins können nur eine gewisse Anzahl von Transaktionen pro Sekunde durchgeführt werden und die Gesamtanzahl der Bitcoins ist limitiert. Genau das ist einem Teil der Community nicht recht, sie wollen das Protokoll ändern und die Limitierung an- bzw. aufheben. Das würde die bisher geschaffenen coins massiv entwerten bzw. komplett wertlos machen. Sollte das passieren, wäre das jedenfalls „ein Sieg“ des Fiat-Geldes und traditionellen ausbeuterischen und betrügerischen Bankensystems.

Jeder, der einmal einen alchemistischen Prozess beigewohnt bzw. davon profitiert hat, möchte natürlich alle Begrenzungen aufheben um mehr zu schaffen - eine Art Rausch. Kennen wir von FED und EZB zur genüge! TB

Kommentar
Es wäre interessant herauszufinden, wer diese Änderungen am Bitcoin-Algorithmus fordert ... Meiner Meinung nach wird hier von verschiedenen Seiten Bitcoin diskreditiert und die "Schafe" in Richtung Kryptowährungen unter staatlicher, bzw. Kontrolle der Zentralbanken geleitet.
Der letzte Tatort vom Sonntag (wieder einer von der blöden Sorte). Inhalt: Auftragsmörder, der über das Darknet gebucht wird. Wie wird er wohl bezahlt? Genau, Bitcoin! Später erscheint auch noch ein korrupter Staatsanwalt (als Auftraggeber), der sich einen Key für eine Bitcoin-Wallet von Cyber-Kriminellen illegal angeeignet hat. Wie wir wissen, dient "der Tatort" ja nicht nur zur Unterhaltung sondern auch zur Volkserziehung, bei der die richtigen(!) Meinungen geformt werden.

20.03.2017

11:04 | mm: Bitcoin - das digitale Gold?

Noch vor gut zwei Jahren sah es düster für Bitcoins aus: Nachdem die digitale Währung im Jahr 2013 ein damaliges Allzeithoch von 1242 Dollar erreicht hatte, stürzte der Kurs bis Januar 2015 wieder auf unter 200 Dollar ab. Der Zusammenbruch der Bitcoinbörse Mount Gox und die extreme Volatilität des Preises hatten damals für einen Nachfragesturz gesorgt.

15.03.2017

11:30 | faz: Auch die Börsenaufsicht kann den Bitcoin nicht stoppen

Der Schock über die Absage der amerikanischen Börsenaufsicht währte bei den Winklevoss-Brüder nicht lange. Nur wenige Tage später haben sich die Kurse der Kryptowährung Bitcoin wieder erholt. Das überrascht sogar erfahrene Händler.

09:05 | handelsblatt: Die digitalen Goldschürfer Chinas – Unterwegs in einer Bitcoin-Mine

Jeden Dienstag nimmt China Korrespondent Stephan Scheuer die Handelsblatt-Leser mit auf seine Recherchereisen oder berichtet von seinem Leben in Chinas Metropole Peking. Die erste Folge führt ihn zu den Goldschürfern der Neuzeit.

14.03.2017

17:08 | btc: EU-Parlament plant Überwachung von Bitcoin-Nutzern

Das Positionspapier wurde am 9. März veröffentlicht. Dieses offenbart Details, die darauf abzielen die Aufsichtsbehörden in der Europäischen Union zu bevollmächtigen, um mehr Daten von Nutzern der digitalen Währungen aufzuzeichnen. Konkret sollen Datenbanken angelegt werden, die die Wallet-Adressen mit persönlichen Daten verknüpfen.

Und wie das funktionieren soll, haben die Coneheads in Brüssel noch nicht sagen können - wie immer! Vor allem aber, was "planen" die Brüssler Experten dann, wenn ich mir einen chinesisches Wallet auf einem chinesischen oder marikanischen Handy runterlade? Bei all jenen, die wirklich etwas zu verbergen haben, zahlt sich so der Erwerb eines solchen Übersee-Handys samt Anmeldung schon aus! TB

Leser und -innen Kommentar:
Das ist einfach nur der logische nächste Schritt der Regierungen und wurde von den meisten Leuten in diesem Business schon vor Jahren vorhergesehen. Jetzt kommen alle offiziellen Wechselstellen und Börsen an die Kandarre und müssen ihre Daten weitergeben. Die Adressen sind (fast) irrelevant, obwohl 90% der Leute sich nicht die Mühe macht, einen Service zu nutzen, um die Bitcoins tatsächlich zu anonymisieren. Worum es den Damen und Herren an den Schalthebeln der Macht wirklich geht ist die Verknüpfung der Identitäten mit den Geldmengen, die auf den Konten liegen beziehungsweise sich darauf bewegen. Das interessiert nämlich die Finanzämter. Es geht denen darum, die Ein- und Ausgänge zu bewachen, weil sie glauben, dass sie damit Kryptowährungen kontrollieren können. Und bis zu einem gewissen Grad haben sie ja recht.

 

18:43 | ECbleak
Eine Überwachung aller wallets ist nur möglich, wenn der gesamte Datenverkehr im Internet überwacht wird. Um etwa ein wallet in Europe zu verschleiern würde es schon reichen über einen VPN Anbieter in zB den USA oder China ins Netz einzusteigen. Das wird auch oft gemacht um etwa Serien die in den US schon verfügbar sind zu streamen.

Bei Bitcoins ist das Konzept an sich zwar gut – Geldschöfung durch distributed ledger Technologie, von der community und nicht von einer zentralen Stelle – aber es hat natürliche Grenzen. Bei jeder Transaktion müssen Daten aller Bewegungen die dieser Bitcoin zurückgelegt hat, mittransferiert werden – mit der Zeit ist viel Speicherplatz, Rechenaufwand und Netzwerk-Bandbreite notwendig. Und im Bitcoin-Komplex sind auch nur 7 Transaktionen pro Sekunde – durch eine Systembedingte Limitierung möglich.

Als ultimatives Heilmittel oder Ersatzgeld ist diese Technologie nicht zu sehen. Einige Banken, Zentralbanken und auch die Londoner Börse versuchen ja zur Zeit auch ein Blockchain System für Ihre Transaktionen zu entwickeln, was aber per Definition nicht möglich ist. Es kann kein dezentrales System mit einer zentralen Überwachung geschaffen werden – jedenfalls nicht auf sinnvolle Weise. Sollte in den nächsten Jahren ein Finanzinstitut groß Werbung machen – wir haben legale und sichere Bitcoins, Bockchains (oder ähnliches) – ist das einfach unglaubwürdig, da es im Hintergrund ohnehin auf ein zentrales und überwachtes System hinausläuft.

11.03.2017

08:52 | bcn: Bitcoin-ETF abgelehnt: Bitcoinkurs bricht ein

Vorerst wird es keinen „COIN“ ETF geben. Und zwar seien gemäss SEC folgende zwei Punkte problematisch im Bezug auf einen Bitcoin-Fond: Der Bitcoin Markt hat weder Überwachungs- sowie Monitoring Mechanismen noch haben dessen Teilnehmer Abkommen mit den Behörden — Es werden keine Messdaten übermittelt. Dies ist aber eine der Voraussetzungen, um Fonds auf Güter zu beurteilen und den Investoren ein gewisses Mass an Sicherheit bieten zu können. Zudem seie der Bitcoin Markt und die Exchanges noch komplett unreguliert.

Das kommt jetzt ein wenig überraschend - die neue Technologie wird sich dennoch nicht aufhalten lassen! Der Kurs ist zwar eingebrochen, dennoch bleibt über die letzten 4 Wochen ein Plus von 10 % ! TB

09.03.2017

08:33 | standard: Mögliche Zulassung von Bitcoin-Fonds treibt Onlinewährung

... Noch steht die Zulassung durch die US-Börsenaufsicht SEC aus, eine Entscheidung wird für Ende dieser Woche erwartet. Die Nachfrage nach solch einem Anlagevehikel dürfte gewaltig sein. Analyst Spencer Bogart von Blockchain Capital erwartet, dass ein Bitcoin-Fonds binnen einer Woche gut 300 Millionen Dollar einsammeln würde – grünes Licht der SEC vorausgesetzt.

08.03.2017

19:50 | ACS: 36 Regeln für die Kryptomärkte

Als mein Hauptmedium für die Kryptomärkte hat sich in den letzten Monaten Twitter herauskristallisiert. Es ist schnell, zeitsparend und man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren mit nur 140 Zeichen je Tweet. Aktuell veröffentliche ich Regeln, welche für das erfolgreiche Agieren an den Kryptomärkten maßgeblich sind. Darin spiegelt sich meine Erfahrung aus den letzten drei Jahren wieder.

06.03.2017

12:02 | f100: Bitcoin teurer als Gold - ernsthafte Konkurrenz für das Edelmetall?

Spekulationen auf den ersten US-Bitcoin-ETF haben den Kurs der Kryptowährung auf ein neues Allzeithoch bei fast 1.300 US-Dollar katapultiert. Damit ist die digitale Münzen teurer als Gold - aber auch genau so gut als Krisenwährung?

Diese Frage kann nicht mit einfach Ja oder Nein beantwortet werden. Hier sollte man jeweils die Geldfunmktioinen betrachten. Ich habe den Eindruck, dass Bitcoin in puncto Tauschmittel den Edelmetallen den Rang ablaufen könnte - die Betonung liegt auf könnte. Weil die Kryptowährung einfach praktischer und rascher zu handhaben ist. In Puncto Wertaufbewahrung würde ich der Währung noch eine gewise Zeit geben, damit sie sich auch in diesem Spektrum etablieren kann. Nich bin ich dieser Funktion über skeptisch! TB

Kommentar
Solange die Währungen noch funktionieren, brauchts im Grunde keine Alternative wie bitcoins.
Und wann weiß man, ab wann die WÄhrungen nicht funktionieren? Ab dieser SEkunde wird man kaum mehr Krypto zu erschwinglichen Preisen erwerben können! TB
Für den Internethandel sehe ich jetzt auch keinen Vorteil gegenüber z.B. paypal, aber wem´s gefällt, warum nicht auch Kryptowährungen. Sollten die (gängigen) Währungen im Krisenfall nicht mehr funktionieren, ist das ja kein isoliertes Ereignis, sondern mit einem fundamentalen Crash verbunden, der unsere gewohnten Lebensabläufe weitgehend auf den Kopf stellt und in dessen Folge ich mir kaum vorstellen kann, dass ausgerechnet die Kryptowährungen noch funktionieren werden. Dann brauchts Tauschmittel und EM und eine bereits getätigte Vorbereitung ... und zusätzlich noch viel Glück, was ich uns allen wünsche.
Ich erlaube mir noch meine kurze Meinung zu WE: komplett ignorieren, auch wenn´s schwerfällt.

03.03.2017

13:24 | RT: Bitcoin value tops price of gold ounce for first time

The price of bitcoin rallied to all-time highs on Friday, climbing above the price of one ounce of gold for the first time. The cryptocurrency was trading at $1,294, while a troy ounce of gold stood at $1,234. Bitcoin’s rally was attributed to high demand in China despite the country’s central bank restricting bitcoin exchange operations. It was the best-performing 'currency' in 2016, more than doubling in value on the year.

ECBleak
Die Schlagzeile „Bitcoin value tops Gold price“ verleitet dazu, in Bitcoins zu investieren. Allerdings stehe ich persönlich diesen nicht beaufsichtigten Währungen etwas kritisch gegenüber. Zum einen ist das Konzept, das durch das gesellschaftliche Kollektiv Werte bzw. die Währung geschöpft wird, sehr zu begrüßen. Andererseits allerdings, ist darin auch eine gewisse Gefahr zu sehen. Bitcoins sind nicht beaufsichtigt, sollte eine Bitcoin Börse oder ein digitales Wallet verloren gehen, sind aufgrund der Blockchain-Funktion auch die Bitcoins verloren. Dabei ist an die MT. Gox – Fall zu erinnern, bei dem eine Börse durch einen Hacker-Einbruch pleiteging. Alle gestohlenen Bitcoins gingen dabei auch unwiederbringlich verloren.
Auf der anderen Seite bezweifle ich aber auch, dass die ungesicherten 100.000 EUR (lt. Einlagensicherung) pro Kunde auch wirklich bedient werden, sollte eine Bank tatsächlich pleitegehen. Es ist kein Fortschritt, sondern eher wie zwischen Skylla und Charybdis wählen zu müssen. Zudem wird der Wert immer noch in EUR oder USD bemessen. Was bringt es eine alternative Währung im bestehenden System zu messen?
Der einzige Ausweg der mir dazu einfällt ist in physische Form zu investieren, allen voran in Edelmetalle.


09:53
 | Leser-Ergänzung zur "Annäherung" von gestern

Ergänzend zu meiner gestrigen Zuschrift wollte ich anmerken, dass der Bitcoin Preis heute den Goldpreis überflügelt hat. Es steht 1273:1228 USD. Ebenso der Ether Preis vs. Silber bei 20.1:17.7 USD - Preise aus https://www.kraken.com/charts
Es ist ohnehin ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Ich finds insoferne interessant, weil der vorausschauende, diversifizierende Investor jetzt fast 1:1 Krypto in PM und umgekehrt tauschen kann. Bei Silber passts wegen der Volatilität von Ether jetzt eh schon nicht mehr.

 

02.03.2017

11:54 | Leser-Zuschrift "Annäherung"

Auch wenn es für den einen oder anderen eingefleischten Puristen und Bitcoinhasser ein Schock sein mag, so hat sich der Preis der Kryptowährungen in USD in den letzten Tagen stark den Edelmetallpreisen angenähert und wird diese höchstwahrscheinlich in Kürze übersteigen. Bitcoin notiert derzeit bei rund 1220 USD. Gold bei 1240 USD. Ether – die Kryptowährung mit der zweithöchsten Marktkapitalisierung – liegt bei 18 USD. Silber bei 18.30. Nur zur Info, ohne Wertung.

Bitcoin as good as gold? Nicht ganz, die Vola von Bitcoin zeigt noch etwas Instabilität, wenngleich sich die Kaufkraft aber auch die Tauschmöglichkeit des digitalen Geldes täglich steigert! TB


08:05
 | bild: Rekordhoch für Bitcoins

Die Digital-Währung knackte am Freitag erstmals in ihrer Geschichte die Marke von 1200 Dollar. Auf der Handelsplattform BitStamp verteuerte sie sich um 2,7 Prozent auf 1220 Dollar.

Bitcoin goes mainstream! TB