28.05.2017

13:42 | BTC: Bitcoin-Nachfrage in Indien schießt nach oben

Wie bereits in Südkorea oder Japan, ist auch der Bitcoin-Kurs in Indien enorm angestiegen und notiert deutlich über den der westlichen Börsen. Inzwischen sind die Bitcoin-Börsen von der Nachfrage überfordert und leiten erste Schritte ein.

08:13 | Leser Kommentar:  Krypto Currency

British Airways hat alle Fluege weltweit eingestellt, Grund: Computerprobleme.

Wie oft ist das in der letzten Zeit bei anderen Airlines passiert?
Antwort: mehrere male.
Geldautomatensysteme ausgefallen.
Alle moeglichen Hacker, angefangen bei Regierungen und andere versuchen dauernd in Computersysteme einzudringen, Stichwort “WANNACRY” .
Dann sind auch noch die Regierungen, die das gesamte Internet – wie und wann sie Lust haben – schliessen koennen, siehe Kim Dotcom's Operation, was mittlerweile Geschichte ist.
Wir alle wissen, dass durch die Backdoors bei Windows, Apple ueber Google jeder Tastendruck ausspioniert und weitergegeben wird .
Dann stellt sich die Frage: wie bekloppt kann man denn dann noch sein und auf Krypto Currencies vertrauen?
Wenn die besagten Exkremente den Ventilator (SHTF) treffen dann ist es doch fuer Organisationen wie Finanzaemter, Geheimdienste, Sicherheitsdienste generell ein leichtes finanzielle Transaktionen zu verlangsamen oder gar zu verhindern.
Da kann auch nichts geheim bleiben, es ist alles aufgezeichnet.

Es wird viel schwieriger fuer diese Organsationen sein, wenn sie an die Tueren der Buerger klopfen und Bargeld aus den Brieftaschen holen muessen bzw. nach etwas zu suchen, was “intelligent gelagert” ist.

Dazu braucht man doch nicht Einstein sein.

 

27.05.2017

19:21 | YourNewsWire: Fraud Expert: ‘Bitcoin Is A New World Order Scam’

Bitcoin is a New World Order scam designed to trick liberty-loving types into moving their money out of physical assets and into a system that appeals to their anti-bank, anti-government instincts – but they are being conned by the powers that be, according to an international fraud expert who warns the cryptocurrency will soon be worthless.

26.05.2017

18:17 | ETC-Echo: Bitcoin-Kurs fällt um 400 Euro

Der Bitcoin-Kurs stürzt innerhalb weniger Stunden von 2.500,01 EUR (2.804,70 USD) auf 2.092,22 EUR (2.347,22 USD), klettert jedoch wieder etwas nach oben. Auch andere Kryptowährungen sind ähnlich gefallen.

Der Partystürzer:
Ich habe mich just heute mit Unterlagen aus dem Jahr 2015 beschäftigt und mir dabei die Preishistorie angesehen. Mitte 2015 war der Preis bei 225 EUR. Lustig. Gestern fällt der Preis ums Doppelte, und eigentlich ist es wurscht. Nennt sich "Bereinigung". Heute steigt er wieder.

Zum Artikel weiter unten, dass man dann wenn man verkaufen möchte es möglicherweise nicht mehr kann: Tja, das ist manchmal wohl wahr. Wenn die Börsen nicht erreichbar sind, so wie gestern bei Kraken geschehen, dann gibts (dort) keinen Verkauf, schlicht und ergreifend wegen Mangel an technischen Möglichkeiten. Und wenn die Blockchain überlastet ist (siehe aktuelle Diskussion zum Scalability Problem), dann kann man seine Coins zehnmal sicher im eigenen safe aufbewahren – sie kommen nicht zum Handelsplatz/Käufer und dann gibts auch keine Kohle. Ansonsten sehe ich kein grosses Hindernis. Vielleicht mag Ihre Bank die Millionen nicht haben und schickt sie wieder zurück. Oder die Amis frieren den USD Transfer ein, weil er ihnen suspekt ist. Alles schon mal vorgekommen, alles möglich.

 

14:38 | Silverdoctors: Bitcoin Spike Reflects Worldwide Paper Currency Dumping | David Morgan

avid Morgan says the spike in Bitcoin shows people worldwide are escaping fiat currencies. Unlike gold and silver, Bitcoin can’t be shorted. If gold and silver prices weren’t manipulated, he says, also they would be skyrocketing right now.

10:27 | DER Partystürzer:

Zur Frage von Hrn. Bachheimer vom Mittwoch, wie Protokolländerungen funktionieren, eine kurze Erklärung: Bitcoin existiert nur in der Blockchain, und gespeichert wird der Nachweis darüber in den Blöcken, die nichts Anderes als jeweils 1 MB grosse Dateistücke sind, die jetzt in Summe ein Volumen von rund 150 GB haben. Wie gespeichert, verteilt, gemined, kommuniziert wird, etc ... das folgt (logischerweise) bestimmten Regeln, sonst wäre hier Chaos angesagt. Diese Regeln nennt man Protokoll. Die Software, die das Protokoll umsetzt wird aber nicht zentral verwaltet. Es gibt keinen Herausgeber wie Adobe oder Microsoft, die nach Lust und Laune ihre Software anpassen können sondern praktisch JEDER kann die Software verändern. Hier kommt der Knackpunkt. Jeder kann die Software verändern, die ER benutzt. Wenn seine Software immer noch demselben Protokoll folgt, ist alles paletti. Wenn nicht, dann spricht er Chinesisch in einem Raum voller Schweden. Wie setzt man nun geplant und gezielt eine Änderung um? Denn aktuell liegen gerade ein paar Vorschläge auf dem Tisch, um den Bitcoin in die Lage zu versetzen, mit mehr Transaktionen pro Sekunde fertig zu werden.

Das geht nur über den sogenannten "Consensus". Wenn sich die Mehrheit der Teilnehmer am Bitcoin Netzwerk auf ein neues Protokoll einigen, indem sie die neue Software einfach benutzen, dann gilt die Protokolländerung als durchgeführt. Es gibt nun zwei Arten: Die Änderung ist kompatibel mit der alten Version -> Es entsteht ein sogenannter SoftFork. Seine offiziell Aktivierung erfolgt wenn 80% und mehr der letzten 1024 gemineden Blöcke diesem Protokoll gefolgt ist. Aktuell in der Pipeline ist SegWit. Der HardFork kann prinzipiell jederzeit erfolgen. Nämlich wenn sich ein paar Rebellen zusammenschliessen und sagen: Pah! Wir machen unser eigenes Ding. Die sind nicht mehr mit der anderen Chain kompatibel. Hat bis jetzt erfolgreich nur mit Ether Classic funktioniert.

 

09:24 | btc-echo: Südkoreanische Börsen zahlen bis zu 3.500 Euro pro Bitcoin

In Südkorea sieht die Welt bereits etwas anders aus: Aufgrund ihrer großen Technikaffinität sollen südkoreanische Nutzer bereits einen größeren Zweck in Bitcoin sehen – und zahlen umgerechnet zurzeit 3.561 Euro (3.994 US-Dollar) pro Bitcoin.

25.05.2017

08:13 | uswatschdog: Rise of Crypto Currency Means Rejection of US Dollar-Rob Kirby

Forensic macroeconomic analyst Rob Kirby thinks the U.S. dollar is in big trouble. He says the tip-off is skyrocketing crypto currencies such as Bitcoin. Kirby explains, “The rise of the crypto currency is an expression of the rejection of the U.S. dollar as a store of value in international markets. To back that statement up, I would only point to the four largest crypto currencies by market capitalization and what they have done in the last three months.

08:10 | bin: Bitcoin Warning: When You Want Out, You Won’t Be Able to Sell

The Health Ranger explains why most people who are speculatively holding Bitcoin will be unable to get OUT of Bitcoin when the next panic selloff begins. Getting IN is easy. Getting OUT is incredibly difficult, and only a few will be able to unload their Bitcoins at anything near the high price.

Das nenn' ich mal antizyklisches Handeln! Alle wollen rein und BiN warnt schon vor den mangelnden Möglichkeiten auszusteigen! TB

24.05.2017

19:13 | computerwoche: Definition, Vorteile, Nachteile Was ist Blockchain?

Die Blockchain-Technologie sorgt für Gesprächsstoff über Industriegrenzen hinweg. Gerade im Finanzsektor findet sie immer häufiger statt, auch die IT-Branche entdeckt sie. IT-Verantwortliche sollten sich Blockchain etwas genauer ansehen, um ihren Nutzen zu begreifen.

13:58 | FP: Bitcoin-Rally: Profis erkennen Verbrennungsgefahren

Seit 2013 misst die Investmentboutique Sentix regelmäßig die Anlegerstimmung zu Bitcoin. Die Daten zeigen, dass seit 2014 das Interesse des Marktes an der Kunstwährung systematisch gestiegen ist – und allmählich wahnhafte Züge trägt.

18:14 | Kommentar
Mir ist nicht bekannt das Bitcoin was ja virtuelle Nullen und Einsen sind verbrennen können. Alleine schon deswegen weil sie durch heisse CPUs gejagt werden. Was allerdings stimmt, man kann sie ohne weiteres löschen. Dann verbrennen sie nicht, sondern es manifestiert sich ein absolutes Nichts. ;-)


11:22 | medium: Bitcoin Scaling Agreement at Consensus 2017

We agree to immediately support the following parallel upgrades to the bitcoin protocol, which will be deployed simultaneously and based on the original Segwit2Mb proposal

Das Bitcoin-Protokoll wird erweitert. Irgendwie habe ich - so glaube ich - diesen Text nicht verstanden. Ich dachte immer, auch am SA könnte man nichts zentral ändern. Kann irgendjemand hier Aufklärung anieten, bitte? Der Partystürzer vielleicht? TB

10:13 | Leser-Zuschrift zu "Was macht eigentlich Blyth Masters?"

Bix Weir berichtet: https://www.youtube.com/watch?time_continue=17&v=LAuR4R_xjJo

  • mit ihrer neuen Firma Digital Asset (https://digitalasset.com/) ist sie nun in der Krypto-Currency Welt tätig
  • und steht damit in direkter Konkurrenz zu Ethereum
  • dazu hat sie sich Leute von der DTCC - www.dtcc.com , JPM und anderen Banken geholt

Im Buch "Fool´s Gold" wird ihre Rolle im 2007/08 Meltdown beschrieben: https://de.scribd.com/read/224274546/Fool-s-Gold-How-the-Bold-Dream-of-a-Small-Tribe-at-J-P-Morgan-Was-Corrupted-by-Wall-Street-Greed-and-Unleashed-a-Catastrophe

In diesem Video erklärt sie uns die Krypto-Welt: https://www.youtube.com/watch?v=59H8OlmICT0

23.05.2017

18:13 | btc-echo: Einer der Hauptgründe für die rasante Bitcoin & Altcoin Rallye

Die ersten beiden Quartale 2017 waren geprägt von einem massiven Wachstum des Kryptomarktes. Viele Unternehmen rund um den Globus haben sich das Thema Blockchain und digitale Währungen auf ihre Agenda 2017 geschrieben.

12:59 | Leser-Betrachtung zu Kryptowährungen allgemein

Generell zu den Kryptowährungen habe ich eine andere Meinung. Bitcoin dient ausschließlich dem System.
Niemals, niemals wäre der Bitcoin so populär und stark geworden wenn es nicht gewünscht wäre. Man hätte den Samen niemals wachsen lassen, aber genau das passiert.
Meines Erachtens dient es zur Aufbereitung und zur Denkumstellung für das bargeldlose Bezahlen. Klarerweise gibt es jetzt Gewinne – in jede Mausfalle wird vorher ein Köder gelegt. Die Umstellung auf eine bargeldlose Zeit erfolgt nicht in 5, 10 oder 20 Jahren, aber wie sieht es in 40 oder 50 Jahren aus. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Jetzt soll wieder eine Goldgedeckte Währung kommen, aber gleichzeitig wird ein Weg aufgezeigt in dem Gold keine Rolle mehr spielt und es eine Alternative zur „Geldbeschränkung“ gibt. Bitcoin hat zur Zeit sogar mehr Wachstum als Gold – damit wird die Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt.
Dass der Weg der Bitcoin im Internet nicht verfolgbar ist glaube ich ebenfalls nicht, nur weil wir es noch nicht nachverfolgen können heißt es noch lange nicht, dass andere Kräfte es nicht können. Wir bekommen die Überwachungssysteme mit dem Betriebssystem schon mitgeliefert. Der Rest ist Show.

Aber die dahinter liegende Blockchain-Technologie ist schon eher systemgefährdend von daher kann ich Ihre Meinung nicht ganz teilen. TB

Kommentar
Sorry, sehe ich genau umgekehrt. Jeder „zieht“ sich selbst nackt aus und alle können es sehen. Aus it-Finanzmagazin.de https://www.it-finanzmagazin.de/gar-kein-mysterium-blockchain-verstaendlich-erklaert-27960/

Zitat:  „Der Schutz vor Manipulation ist nur dann in Gefahr, wenn ein Angreifer mehr als 50 Prozent des gesamten Netzes innehat. In einem dezentralen System, wie es Blockchain ist, gibt es keinen zentralen Verwalter mehr, der sagt, was richtig und was falsch ist. Wahr ist einfach das, was die Mehrheit sagt.“   

Anm: Also die die mehr als 50 % haben. Wer hat jetzt das Sagen, jene die das Geld verwalten, dann verwalten sie statt Geld ihre „Miner“
Zitat: Die Transparenz der Blockchain, also dem Journal oder Datenbank, entsteht dadurch, dass das Journal ständig durch ein Netzwerk sogenannter Miner kontrolliert wird. Diese Miner verifizieren Block für Block die hinterlegten Informationen und teilen sie im Netzwerk, in dem jeder Teilnehmer Zugriff auf dieselbe Blockchain hat.“

Anm: Und das sie mehr als 50 Prozent vom gesamten Netz innehaben um es zu kontrollieren, wie oben beschrieben … jetzt kontrollieren sie die ganze Welt mit Zetteln wo Nummern draufstehen… das ist ein Kinderspiel für sie, da sie ihre Miner bereits schon von Anfang an gesetzt haben und ständig aufstocken um immer mehr als 50 Prozent zu haben.

 

11:18 | prism: ShapeShift AG Launches The World’s First Trustless Asset Portfolio Platform

Investors with an appetite for cryptocurrencies, which have been booming lately, can now create their own digital asset portfolios of any allocation, using Prism – the world’s first trustless asset portfolio platform – built entirely on Ethereum-based smart contracts, and launched by Swiss blockchain technology company ShapeShift AG.

22.05.2017

07:42 | fuw: Bitcoin kennt kein Halten mehr

Es macht sich Goldgräberstimmung breit unter den Bitcoin-Anhängern. Der Preis für diese neuartige Währung steigt von Tag zu Tag höher. Am Wochenende kletterte eine Einheit des digitalen Zahlungsmittels auf mehreren Online-Handelsplattformen erstmals über 2000 $. Auch am Montagmorgen lagen die Notierungen über dieser Marke.

10:22 | Der Partystürzer zur Bitcoin-Ralley
Eine kleine Anektode aus meinem Umfeld. Ich habe gestern mit einem Bekannten telefoniert, den ich übers Wochenende nicht erreichen konnte. Als ich ihn am Telefon hatte sagte er, jetzt gehts schon wieder. Ihm gehts wieder besser. Was denn los gewesen sein? Naja, er hat gefeiert. Am Wochenende wurde er Millionär. Das war gestern. Heute hat er 1,5 Mio.

13:11 | Kommentar
Werter Parystürzer, eine Börsenweisheit ist, rechne Dich nicht reich, solange Du die Gewinne nicht realisiert hast. Er hat nichts solange nichts anderes als ein wirklich nicht greifbares Zahlungsversprechen, das virtuell imaginär ist. Was mich an den wilden Westen erinnert. Einer feiert er habe 100 Tsd Dollar auf der Bank. Ein Freund reitet zu Ihn und fragt was er so macht. Er sagt er habe gefeiert, weil er seine Gold-Dollar auf die Bank, in Sicherheit gebracht hat. Der Freund antwortet trocken, du kannst wieder saufen, gestern wurde die Bank ausgeraubt. Alles weg, die Bank ist pleite. ;-)

13:23 | Der Partystürzer antwortet
Und jetzt stellen Sie sich vor, der Kollege würde seinen neuen Reichtum in Geldfetzen von der EZB oder SNB umwandeln, und morgen kommt die Inflation :-) Grausam. Oder in eine Wohnung, wo er dann feststellt, dass er nicht gern drin wohnt. Mäh, das Leben ist voller Unwägbarkeiten. 

19.05.2017

08:29 | BTC: Gold-Investor empfiehlt: Bitcoin als Schutz gegen den drohenden Marktcrash

Mike Maloney, Gründer der Handelsplattform für Edelmetalle GoldSilver.com sagt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin ideal zum Schutz gegen eine Verschiebung des globalen monetären Finanzssystems eignen.

18.05.2017

20:06 | ET: Erste Lösegeldzahlungen nach Cyber-Attacke: Über 81 Transaktionen in Bitcoin registriert

Ungeachtet der Warnungen von Behörden haben einige Unternehmen nach der weltweiten Cyber-Attacke Lösegeld bezahlt. Der Anti-Virenprogramm-Hersteller Symantec sprach von 81 Transaktionen im Umfang von 28.600 Dollar bis Samstagmittag.

...... es funktioniert mit der Zahlung..... Bitcoin und nicht Ziegelsteine..... TS

17.05.2017

20:00 |  Cointelegraph: With Scammers Capitalizing On Altcoins Surge, How to Spot New Ponzi Schemes?

The activities of scammers within the cryptocurrency industry is on the increase. It is suggested that the increased popularity of Bitcoin and other altcoins such as Ripple, Ethereum and Litecoin may have stirred up some genuine curiosity in the faculties of newbies and other hopefuls around the crypto ecosystem. It is this growing curiosity that is milked by con artists who take advantage of the ignorance of their victims.


13:35 | Nachtrag Partystürzer ... zum Thema Gier:

Warum die Leute Geld verlieren, wenn sie einem Hype hinterherrennen? :)

Weil sie gierig sind und Dinge kaufen, die sie nicht verstehen oder wo sie sich nicht die Mühe machen sich zu informieren. Der OneCoin zum Beispiel stank schon zehn Kilometer gegen den Wind nach Scam. Und eine meiner Lieblings-Slides bei meinen Vorträgen ist der "Friedhof der Kryptowährungen". Zweihundert Stück, die nicht mehr existieren, und ich habe die Slide seit 2015 nicht mehr aktualisiert (...). Ich kann Ihnen nicht sagen, ob und was Sie kaufen sollen. Die Entscheidung müssen Sie selbst treffen.
 

13:15 | Partystürzer.... (Kryptoman)
Der Vergleich mit dem Bild vom Ziegelstein war eine Vereinfachung. Konkret steht in einer Transaktion etwa folgendes drin:
"Ein Ziegelstein aus der vorhergehenden Transaktion X geht vom Partystürzer an den Terrorspatzen zum Zeitpunkt T1"

 

Diese Transaktion ist nur gültig, wenn die "vorhergehende Transaktion X" wiederum gültig ist und dem Partystürzer aus irgendeiner anderen Quelle einen Ziegelstein gibt. Und zwar muss das zum Zeitpunkt T0 passieren (T0<1). Was heisst gültig? Gültig bedeutet kryptografisch richtig. Das heisst, die Signatur passt (wie gesagt, bitte nachlesen bei digitalen Signaturen. Das kann ich Ihnen nicht auf die Schnelle vermitteln. Dieselbe Technologie steckt in SSL). Und gültig heisst, dass der der Ziegelstein zum Zeitpunkt T-1 gültig übertragen wurde, und so weiter und so fort.

 

Zu Ihrer Frage aus dem vorigen Post: Warum ich von Transaktionen rede? Weil es sich ausschliesslich um Transaktionen handelt. Nichts Anderes steht in der Blockchain. Es ist immer eine Übertragung von einer Menge X von einer Adresse A an eine Adresse B zum Zeitpunkt T. Und diese Transaktion ist gültig, wenn die Signaturen stimmen und wenn die Menge X zum Zeitpunkt T im "Besitz" von Adresse A war. Und Besitz heisst wiederum – Sie erraten es – eine andere Transaktion zu einem früheren Zeitpunkt.

Wo ist jetzt der Ziegelstein? Der verlässt die Blockchain niemals. Die Blockchain führt Buch, wer was besitzt und wann. Jeder hat das Recht eine Transaktion zu fälschen, und jeder hat das Recht darauf hereinzufallen. Aber aufgrund der Mathematik hat jeder die Tools um eine gefälschte oder ungültige Transaktion als solche zu erkennen. Denn – wie gesagt – die Blockchain ist die Physik in Rechnernetzwerken und kann Ihnen genau sagen, wer zu welchem Zeitpunkt was besitzt. Jeder hat offenen Zugriff auf die Historie. Lösen Sie sich von der Vorstellung, dass Sie einen Bitcoin "in der Tasche" haben. Das geht nicht. Sie können ihn niemals herunterladen. Sie können ihn nicht ausdrucken und nicht speichern. Er bleibt immer in der Blockchain und damit im Internet. Das einzige was Sie herunterladen und speichern können ist der private Schlüssel mit dem Sie eine kryptografisch korrekte Signatur auf eine Transaktion machen können. Das und nur das brauchen Sie. Wenn man von einem "Wallet" spricht, dann meint man damit eine Wallet Software, die nix Anderes tut als Ihren privaten Schlüssel (mehr oder weniger) sicher aufzubewahren und Ihnen das technische Brimborium erspart, Merkle Trees und Hashes von Hand zu prüfen (da sitzt man ne Weile dran ...). Und im übrigen tut sie noch etwas. Sie addiert alle Transaktionen, die Sie in der Vergangenheit mit dieser Adresse gemacht haben und zeigt Ihnen das Ergebnis als "Bitcoin Kontostand" an. Der Kontostand als solcher steht nirgendwo. Er ist unnötig, weil man ihn ohnehin errechnen kann.

Abschliessend lüfte ich noch ein Geheimnis: Der Bitcoin ist nur eine Recheneinheit, sonst nichts. Wenn Sie eine Münze sehen (Casascius), dann ist das ein Klumpen Metall, der auf der Vorderseite die Bitcoin Adresse und auf der Rückseite unter einem Hologramm einen privaten Schlüssel trägt. Wenn Sie einen Schein sehen, wo "Bitcoin drauf sind", dann hat auch dieser Schein nur eine Adresse und einen privaten Schlüssel (in Form des allseits beliebten Maschinen-lesbaren QR Codes). Und wenn Sie ein Wallet sehen, dann sehen sie nur die Decimals, die sich aus der Addition aller Ihrer Transaktionen ergeben. Einen Bitcoin als Stück Software braucht es mathematisch nicht, darum gibt es ihn auch nicht. Das Protokoll in Form der Blockchain, die Recheneinheit und die Software genügen. Sehen Sie Elektronen, wenn Sie auf Ihren Bildschirm gucken oder sehen Sie einen Text vom Partystürzer, der sich durch die Interaktion vieler Elektronen mit den Halbleiterelementen ergibt? Eben!

Jetzt die Königsfrage: Wenn in der Blockchain nur Transaktionen stehen, die immer wieder auf eine "vorhergehende" Transaktion verweisen ... wo ist dann der Anfang? Irgendwo muss ja mal ein Bitcoin herkommen. Jap, der kommt aus dem so genannten Mining. Der Miner gibt sich sozusagen selbst einen neu geschaffenen Bitcoin, d.h. die Transaktion sieht dann so aus wie "12.5 Bitcoins gehen aus dem Mining Prozess an die Adresse Z zum Zeitpunkt Tz". Das ist eine gültige Transaktion, wenn die Adresse Z jene glückliche ist, die als erster die Lösung des nächsten Blocks gefunden hat. Das klappt weltweit nur einmal alle 10 Minuten und jeweils nur bei einem einzigen Miner. Auch das könnte man fälschen, aber es wäre wiederum ungültig und man wäre der einzige, der seine 12,5 gefälschten Bitcoins für gültig hält. Warum 10 Minuten, warum überhaupt Mining, etc. geht aber jetzt wirklich zu sehr in die Tiefe.

Abschliessend: Rein und raus in und aus dem Bitcoin also von Fiat in BTC und zurück wird weltweit an vielen Orten von den Regulatoren überwacht. Das trifft auf alle Kryptowährungen zu, und wenn Sie ein paar frühere Beiträge von mir gelesen haben, dann steht da drin, dass dies die EINZIGE Stelle ist, wie man den Bitcoin tatsächlich zu einem gewissen Grad kontrollieren könnte. Aber die Weitergabe vom Bitcoin innerhalb der Blockchain, die ist nicht regulierbar oder kontrollierbar. Hier sind Sie in der Hand der Mathematik, und die hat trotz extremster Anstrengungen von diversen Schweinehunden seit 8 Jahren niemals versagt. Zudem: Die Grundlagen davon sind seit 1963 unangefochten und können nur mit "Masse" angegriffen werden. Sprich einem fetten Grossrechner, wo man die Stromkosten gegen den möglichen Nutzen abwiegen muss. IP Adressen, Kontrollen, etc, ... sinnlos. Analysen, um Identitäten herauszufinden ... sauschwer und funktioniert nicht ohne Zugriff auf die Realwelt. Keine Chance nur in der Blockchain.

Bitcoin ist allen Unkenrufen zum Trotz zwar ein recht schwerfälliger Vertreter seiner Art, aber ein sehr sicherer.

 

12:50 | Nachtrag unseres Lesers:

Ja, ich bohre weiter. Warum? Wir hatten schon einmal ein Forum, dessen Hype bestand in Gold.
Viele Leute haben viel Geld verloren durch diesen "Hype". Hier findest Du eine Liste der Kryptowährungen:   
The list of all cryptocurrencies that currently exist. Popular and new cryptocurrencies for 2008 - 2015.

Und jetzt sag mir, welcher wirst Du vertrauen können?

.... berechtigte Frage! TS

 

12:00 | Leser an Partystürzer ..... der Mann der es nicht lassen kann!

ch denke, eine Diskussion zum Thema mithilfe bohrender Fragen ist ganz im Gegenteil das Wichtigste bei Kryptowährungen. Kaum jemand, der hier bei bachheimer.com mitliest, weiß, was genau das ist. Und noch weniger Leser werden je ein Buch darüber lesen und es gar verstehen. Aber Kryptowährungen kaufen werden sie, denn die Kurse steigen und man möchte dabei sein. Wenn ich die FinTech-Liste in Liechtenstein ansehe, nehmen die Krypto-Unternehmen ständig zu.

Sie, lieber Partystürzer, übernehmen also als Sachkundiger eine würdige Aufgabe, wenn Sie uns mit dem Thema sukzessive vertraut machen.

Dafür vielen Dank.

Natürlich geht Ihre Kritik nicht spurlos an mir vorüber, deshalb eine neue Frage zu Ihren Ausführungen

Es steht immer drin, dass der Partystürzer den Ziegelstein besitzt. Kopien sind nicht nur wertlos sondern schützen meinen Besitz sogar, weil es jeder weiss!

Und jetzt mache ich eine Transaktion an den Terrorspatzen. Ein neues Bild, das sich auf das alte bezieht und sagt: Guck, das Bild da vom Partystürzer, das geht jetzt über auf den Terrorspatz. Und alle im Netzwerk gucken zu und nicken und sagen, stimmt, das steht ja da drin.

Wo ist denn nun der Ziegelstein?

 

 

10:40 | Der Partystürzer zur gestrigen Diskussion ..... detailiert und profund 

Ich habe leider eine schlechte Nachricht für Sie. Es ist nicht möglich, den Bitcoin im Detail verstehen zu wollen und dies mittels bohrender Fragen in einem Forum zu erreichen. Sie müssen sich leider hinsetzen und sich mit asymmetrischer Kryptografie (RSA, Diffie-Hellmann, ECC) dem Proof-of-work Prinzip von Adam Black (Hashcash) und dem Whitepaper von Satoshi Nakamoto beschäftigen. Oder Sie vertrauen einfach, dass die Technologie funktioniert. Da Sie niemand zwingt, Bitcoin oder eine andere Kryptowährung zu benutzen oder gar zu mögen, ist dies völlig Ihnen überlassen, ob Sie das tun oder nicht.

Ich kann Ihnen hier lediglich einen Anhaltspunkt geben, indem ich das Problem beleuchte, welches der Bitcoin überhaupt löst. Denn bis auf die Japaner kenne ich niemanden, der Lösungen für Probleme hat, die es nicht gibt. Also was ist das Problem, das der Bitcoin löst?

Wenn ich dem Terrorspatzen einen Ziegelstein gebe, dann hat er diesen Ziegelstein, und ich habe ihn nicht mehr. Das ist logisch und wir zweifeln nicht an der Physik. Wenn ich dasselbe mit einem Bild vom Ziegelstein mache, den ich dem Terrorspatzen schicke, dann hat er das Bild, aber ich habe es auch noch, und die NSA hat es sicher auch, und ein Dutzend anderer aktiver Netzwerkkomponenten auch.So sind nunmal Rechnernetzwerke. Sie machen Kopien.

Wenn wir Ziegelsteine als Währung verwenden würden wäre das Bild vom Ziegelstein wertlos, weil es beliebig oft kopiert werden kann. Also braucht man eine bessere Lösung. Man braucht so eine Art Physik in Rechnernetzwerken. Bisher hat man sich beholfen, indem man einen Dritten darüber Buch führen liess, wer jetzt das "Original" vom Ziegelsteinbild hat. Das ist eine Krücke. Das waren Banken. Stellen Sie sich jetzt vor, dass in das Bild vom Ziegelstein fälschungssicher der Name des aktuellen Besitzers drinstünde. Wenn man diese Datei jetzt x-mal kopiert, dann ist es wurscht. Es steht immer drin, dass der Partystürzer den Ziegelstein besitzt. Kopien sind nicht nur wertlos sondern schützen meinen Besitz sogar, weil es jeder weiss!

Und jetzt mache ich eine Transaktion an den Terrorspatzen. Ein neues Bild, das sich auf das alte bezieht und sagt: Guck, das Bild da vom Partystürzer, das geht jetzt über auf den Terrorspatz. Und alle im Netzwerk gucken zu und nicken und sagen, stimmt, das steht ja da drin. Alle diese Vorgänge sind mit asymmetrischer Kryptografie und digitalen Signaturen gesichert. Die Fragen, die Sie gestellt haben waren die Fragen, die zur technischen Lösung geführt haben. Man kann Transaktionen nicht blockieren, ausser man übernimmt die Mehrheit am Netzwerk, was momentan praktisch unmöglich ist. IP Adressen spielen keine Rolle. Sie werden nicht aufgezeichnet. Stichwort "Broadcast" (-> nachlesen). Für die Synchronisation des Netzwerks hat man sich einen Trick einfallen lassen, der auf Filesharing zurückgeht (-> nachlesen), und damit alle Teilnehmer am Netzwerk ein Interesse daran haben, es zu schützen und zu fördern gewährt man ihnen eine mathematisch genau festgelegte Belohnung.

Das ist der Hintergrund vom Mining. wenn Sie genauere Details wollen, führt kein Weg an einem Seminar oder vielen Stunden lesen vorbei. Wenn Sie Bitcoins anonym erwerben wollen gehen Sie nach Zürich ins Kafi Schoffel. Da steht ein Wechselautomat, der nimmt Ihre Schweizer Franken und gibt Ihnen dafür Bitcoin. Irgendwo an der Grenze zu Deutschland stehen zwei, und in Vaduz auch. Alles anonym. Wenn Sie die Bitcoins wieder in Geld umtauschen wollen, gehen Sie wieder hin und schicken die Coins an den Automaten, der spuckt Ihnen Scheine aus. Dazwischen brauchen Sie leider eine Software, genannt Wallet (-> nachlesen, installieren, ausprobieren).

 

Bezüglich Rothschild und anderen Schilden: Das ist so. Die Jungs sind nicht blöd. Wenn irgendwo Kohle zu machen ist, dann sind die Banker auch mit von der Partie. Aber sie haben den Bitcoin nicht erfunden, ausser sie haben plötzlich ihre Liebe zum Menschen entdeckt, was ich ehrlich bezweifle. Falls in digitalen Signaturen und asymmetrischer Kryptografie der Wurm drin wäre und Bänker einen Backdoor-key dazu hätten, dann wäre alles was damit arbeitet, also jegliche Verschlüsselung für die Katz. Das ist ungefähr so, wie wenn der Strom weg ist. Dann ist alles, was Sie Schönes für Ihren Lebensabend geplant haben beim Teufel. Wenn Sie Gold nicht mögen und Bitcoins auch nicht und dem Bankensystem ohnedies nicht trauen, dann können Sie als Wertaufbewahrung auch Gulaschdosen verwenden. Guten!

Und bezüglich der Rubrik Krypto im OTB Forum: Das gehört nun mal zu Finanzen mit dazu. Ich hatte gestern wieder einen Vortrag an einer Hochschule in Basel über Blockchain Technologie. Die Leute arbeiten damit und bereiten sich darauf vor, dass dies in Zukunft ein Tool sein wird, das in allen Produkten drinsteckt. Ob man es jetzt sieht oder nicht. Darüber NICHT zu diskutieren wäre glaube ich das Gegenteil vom Geist dieses Blogs. Das wäre den Deckel auf die Schachtel stülpen und ängstlich durch zwei Lichtschlitze nach draussen gucken. In Gold and Gulasch we trust.

Schönen Tag allerseits!

Lieber Partystürzer.... ich danke für diesen genialen und bildliche Beitrag..... TS 

 

 

16.05.2017

20:10 Leser Kommentar zum Krypto Diskurs:
Allgemein ausgdrückt. Man kann die Menschen grundsätzlich wohl mit allen in den Ruin treiben. Hauptsache neu, IT und es macht nicht jeder. Mit Baumwolle unter Kopfkissen, kann man sich zumindest noch das Wohnzimmer tapezieren. Mit Bitcion muss die imaginäre Verstellung davon reichen. Im übrigen merke ich an, TB ist soviel ich weiss, eine Seite von dinglicher Vermögensschaffung. Ich hoffe das bleibt so, nicht das einmal heisst TB Bit inside the Box". ;-)

Wissen ist Macht.... b.com!  TS

19:30 | Leser Kommentar:  Die Mai-Hypothese - Fakten für Gold, Silber & Crypto-Besitzer
* Wie Gold müssen Bitcoins aufwändig geschürft (berechnet) werden (Intrisischer Wert, KEIN Schuldgeld/Versprechen)
* Egal, wie schnell die Computer werden - es entstehen maximal alle 10 Minuten 12,5 neue Bitcoins
* Jeder Miner bekommt pro 'gefundenen' Block z.Z. 12,5 Bitcoins.
* Alle 4 Jahre halbiert sich die Menge der Bitcoins, ab 2020 gibt es nur noch 6,25 BTC pro Block...usw
* Bitcoin ist dezentral, d.h. ALLE Miner speichern ALLE Transaktionen mit die es jemals gegeben hat - Betrug ausgeschlossen.
* Wenn ein Miner in einem Block auch nur einen millionsten Cent zuviel verbucht, wird der Block ungültig und vom Rest des Netzwerks nicht akzeptiert.
* Die Blockchain ist unzerstörbar, solange es auch nur eine einzige Festplatte mit der Blockchain auf der Welt existiert.
* Die Schlüssel zu einem Bitcoin-Guthaben, verwaltet jeder Nutzer selbst (Wie eine Krügerrand im sicheren Versteck). Ich bin selbst für mein 'Passwort' verantwortlich.
* Im Bitcoin-Netzwerk sind zentrale Instanzen wie "Banken" völlig überflüssig.
* Die Blockchain erlaubt den sicheren Eigenttumstransfer über alle Ländergrenzen hinweg.
* Was einmal in die Blockchain geschrieben worden ist, kann nie wieder gelöscht werden, es sei denn über 51% aller Bitcoin-Nutzer weltweit stimmen bedingungslos zu.
* Im Oktober 2010 kostete ein Bitcoin noch 10Cent, eine Unze Gold 980 EUR.
* Hätte man vor 10 Wochen 25 Unzen Gold in Ripple getauscht, hätte man heute den Gegenwert von über eine Million EUR.
* Satoshi Nakamoto, das Pseudonym des Bitcoin-Erfinders benutzt Bitcoins im Wert von mehreren Millionen USD, noch nie hat ihn jemand anhand seiner IP identifizieren können.
* In den letzten 21 Tagen wurde fast mehr Geld in Kryptowährungen investiert wie in den den gesamten 8 Jahren zuvor (Siehe "Mai-Hypothese" meines Krypto-Kumpels Jeff Siehe 1.).
* Der erste Bitcoin-Block enthält eine geheime Botschaft: "The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks".
* Das original Whitepaper zu Bitcoin vergleicht die Rechenarbeit mit dem Schürfen von Gold.

(1) Die "Mai-Hypothese" besagt, dass täglich mindestens mehr als eine Millarde USD in den Krytomarkt fließen. Wenn diese Mai-Hypotthese stimmt, fließt in den nächsten 60 Tagen
nochmal doppelt so viel Kapital in den Markt, und somit verdoppeln sich auch alle Preise. Falls sogar die "Erweiterte Mai-Hypothese" stimmt, dauert die nächste Verdopplung nur 15 Tage (exponentiell).
CryptoCurrency Market Capitalizations

Der Blockchain-Investor (und mein Krypto-Kumpel 'Jeff')

Dank an den Blockchain-Investor und Krypto-Kumpel (hoffe er ist real....) Jeff.  TS

 

18:40 | Absatzwirtschaft: Digitalwährung Bitcoin: So schnell wächst der Markt für Internetgeld

Bitcoin, das digitale Zahlungsmittel, ist zurzeit auf Erfolgskurs und hat seinen Wert in 2016 verdoppelt. Niemand kontrolliert die Währung und das macht sie für viele so interessant. Kann der Bitcoin den starken Goldkurs überflügeln? Ist dies die Währung der Zukunft? Fragen, die geklärt werden sollten.

17:48 | Leser Kommentar zum Partystürzer von 12:07

Lieber Partystürzer,

- Sie reden immer von Transaktionen. Meine Frage war hingegen: Wie kommt das Papiergeld in den Kryptokreislauf? Ist dieser Vorgang anonym?
- Falls jemand herausfindet, dass diese Adresse Ihnen gehört, dann ist die Anonymität futsch: Eben.
- Wo die Transaktionsspuren bereits im Protokoll verschleiert werden: Wie findet der kryptografische Schlüssel vom Quellrechner zum Zielrechner? Doch über die Adressen der Rechner, oder?
Nun gehe ich davon aus, dass die Rechneradressen über das Protokoll verschleiert werden. Nichts desto weniger werden die Adressen vorhanden sein müssen. Wer also die Verschleierungsalgorithmen kennt,
sollte Mittel und Wege finden... Dazu könnte man genügend solcher kryptografischen Schlüssel manipulieren und schauen, was dabei heraus kommt. Zumindest aber käme der Bitcoin nicht am Ziel an. Seine
Glaubwürdigkeit wäre dahin. Zudem: Was genau wird über das Internet transportiert? Ist es eine Bit-Kette, auf der sich bestimmte Abschnitte nicht ändern, anhand derer sich also doch der Weg verfolgen lässt?
- Mir stehen andere Tools zur Verfügung als dem Standard Internet Benutzer. Trotzdem ... wer es verschleiern will, der kriegt das hin: Genau, jeder weiß, wie das geht.
- Was ist, wenn die Festplatte crasht?
- Was ist, wenn Internetknoten "dicht" gemacht werden?

- Was ist Gold wert? Die Antwort nach Ihrer Logik wäre "nichts". Richtig! Von Gold zur Wertaufbewahrung würde ich nicht reden. Bin selbst kein Goldfan.
- Im Falle von Bitcoin wird es jemals maximal 20 Millionen Bitcoins geben.
Nochmals die Frage: Wo, auf welchem Rechner steht dieser Wert (unabhängig von der Kryptowährung), wer hat Zugriff auf diesen Rechner, wird dieser Wert auf alle Rechner verteilt, die diesem Protokoll folgen und wird dieser Wert ggf. erneuert oder aktualisiert. Sollte die Antwort nein lauten, wer überprüft das?

Also: Kryptowährungen sind nicht anonym, solange mir nicht jemand sagt, wie ich meine Euros in das Kryptosystem völlig anonym einbringe.
Die Kryptowährung hat einen Wert, der auf purem Glauben beruht, ebenso wie €, $... und Gold.

Fazit: Staaten und Banken lassen jetzt die Kryptowährungen miteinander konkurrieren. Der Sieger wird einer durch Roth... (nein, nicht Rothhändle) kotrollierten global authority unterworfen.
Damit haben wir die globale bargeldlose Gesellschaft mit kontrollierter Währung. Dann bleibt nur noch (mit kleiner Abwandlung) zu sagen:
"Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Welt und es interessiert mich nicht, wer deren Gesetze macht."

 

12:07 | Der Partystürzer:
Ihre Schlussfolgerungen sind nicht korrekt.

1) "Kryptowährung ist nicht anonym. D'accord?" Nö.

Erstens: Jede Transaktion hinterlässt eine Spur in Form einer kryptografischen Adresse. Diese ist per se mal anonym. Nur falls jemand herausfindet, dass diese Adresse Ihnen gehört, dann ist die Anonymität futsch. Und zweites: Wer auf Anyonymität Wert legt, der hat eine Menge Tools alleine für Bitcoin und zusätzlich noch andere Kryptowährungen wie Dash oder Monero, wo die Transaktionsspuren bereits im Protokoll verschleiert werden. Wer's braucht ... :) Ich habe mal versucht, eine betrügerische Bitcoin Transaktion zu verfolgen und dabei einen Haufen interessanter Dinge entdeckt, aber nicht den Besitzer. Mir stehen andere Tools zur Verfügung als dem Standard Internet Benutzer. Trotzdem ... wer es verschleiern will, der kriegt das hin.

2) "Fazit: Kryptowährung ist nichts wert. Ihr Wert ist bestimmt durch den Glauben daran, dass sie etwas wert wäre. Und damit unterscheidet sie sich nicht vom Baumwollgeld." Bestenfalls Ansichtssache ...

Was ist Gold wert? Die Antwort nach Ihrer Logik wäre "nichts". Sie würden mir entgegenhalten, dass Gold begrenzt verfügbar ist? Ist Bitcoin auch. 20 Mio und Punkt. Gold hat tolle Eigenschaften? Hat Bitcoin auch. Keiner kann es konfiszieren, keiner kann es beliebig vermehren. Machen Sie mal eine Gold Überweisung über den Atlantik. :) Mit Bitcoin flutscht das. Im Gegensatz dazu würde ich nicht versuchen Bitcoin ein paar Tausend Jahre aufzubewahren. Das geht mit Gold dafür wunderbar.

3) "Kurzum: Kryptowährungen sind ein staatlich und von Banken geförderter Hype. Gefördert erst seit die wissen, dass Kryptowährungen keineswegs anonym sind." Naaahh! :-)

Das ist der komplett falsche Schluss. Nicht anonym ist ein Irrglaube (siehe oben) Und damit auch kein Grund für Banken, das zu mögen oder zu fördern. Sehr wohl jedoch befinden wir uns grad in etwas, das man eine Blase bezeichnen kann. Alles, wo man Geld machen kann mündet früher oder später in einer Blase. Scheint die Natur der Sache unter uns Menschen zu sein. Banken hassen den Bitcoin immer noch. Und zwar aus ganzem Herzen. Wenn eine Bank ein Produkt mit Bitcoin anbietet, dann sind sie selber nie oder selten der Käufer und Custodian sondern haben Dienstleister dafür. Staaten fördern nichts. Bis vor kurzem haben sie den Bitcoin aktiv bekämpft und viele tun das immer noch. Sie stellen nur jetzt langsam fest, dass kein weg an der Blockchain vorbeiführt und dass sie mit einem Verbot von Bitcoin gleichzeitig auch ihre eigenen wirtschaftlichen Wettbewerbschancen in Zukunft beeinträchtigen.

Der Witz ist: Wenn man mal verstanden hat, dass eine Blockchain ein Werkzeug ist wie ein Hammer oder ein Schraubenschlüssel, und der Bitcoin ein Prototyp für eine Vielzahl verschiedener und neuartiger Werkzeuge, dann begreift man, dass an dieser Technologie in Zukunft kein Weg vorbeiführen wird. Sehen Sie es nicht als Währung. Nicht in erster Linie. Beispiel: Verstehen Sie ein Flugzeugtriebwerk? Vermutlich tun das nur wenige, trotzdem setzen wir uns in ein Flugzeug, weil die Technologie offenbar funktioniert. Bitcoin ist ähnlich. Es funktioniert nicht, weil die Leute dran glauben, sondern weil die Mathematik funktioniert. Der PREIS, das ist eine andere Geschichte. Der PREIS ist Spekulation unterworfen. Wenn Sie spekulieren wollen, können Sie auch Aktien kaufen. Oder ein Haus :) Niemand zwingt Sie, Kryptowährungen zu mögen oder Ihnen Glauben zu schenken.

PS: Ich fand die Erklärung von 10:18 ziemlich gut formuliert

 

11:16 | Leserkommentar:
Lieber Kommentator, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung des Ablaufs.
Jetzt muss ich sehen, ob ich die Antworten richtig verstanden habe:
- Also müssen tut man prinzipiell mal nicht viel, ausser sterben. ;-): Hat mir nicht geholfen (doch diese Erkenntnis sollten wir im Auge behalten. TS)
- Sie kennen jemanden der Bitcoins hat und diese verkaufen möchte: Ich kenne so jemanden nicht, und wenn, müsste sich derjenige
irgendwo registrieren lassen. Und was würde der wohl sagen, wenn er gefragt würde, wo die fehlende Kryptowährung ist?
- Für solch eine Transaktion muss man sich nirgends registrieren: Aha, und wohin würde der meine schönen Bitcoins transferieren? In die
Klaut?
- Fazit: Kryptowährung ist nicht anonym. D'accord?

- Kann man damit schon auslesen wer mit wem Geschäfte macht. Steckt allerdings ein wenig Aufwand dahinter: In Zeiten der ständig
verbesserten KI bald nahezu ohne Aufwand und in Sekundenschnelle.
- Im Falle von Bitcoin wird es jemals maximal 20 Millionen Bitcoins geben: Das hört sich nach einer im Programm angelegten Konstante an.
Und die lässt sich von denjenigen, die Zugriff haben auf den Quellcode, jederzeit beliebig verändern.
- Letzten Endes ist Wert ja immer nur eine Frage von Angebot und Nachfrage: Aha, jetzt kommen wir der Werthaltigkeit auf die Spur. Sie ist also von Angebot und Nachfrage abhängig und nicht von irgendeinem echten innewohnenden Wert.
- Fazit: Kryptowährung ist nichts wert. Ihr Wert ist bestimmt durch den Glauben daran, dass sie etwas wert wäre. Und damit unterscheidet sie sich nicht vom Baumwollgeld.

Kurzum: Kryptowährungen sind ein staatlich und von Banken geförderter Hype. Gefördert erst seit die wissen, dass Kryptowährungen keineswegs anonym sind.
Stimmen sie mir bei meinen Schlüssen zu?


 

10:58 | Der Partystürzer mit profunder Kenntnis:

Um Kryptowährungen zu verstehen muss man sich von der klassischen Vorstellung von "Haben" und "Aufbewahren" verabschieden. Man bewahrt nicht die Bits und Bytes auf, sondern nur und ausschliesslich den kryptografischen Schlüssel dazu. Der Bitcoin selbst existiert nur im Internet und nur im Verbund mit allen Teilnehmern, die sich auf ein gemeinsames sogenanntes "Protokoll" geeinigt haben. Das ist nicht starr, aber es gibt allen Teilnehmern die Sicherheit, dass sie sich aufeinander verlassen können ohne sich zu kennen. Denn wer sich nicht daran hält, der "fliegt" aus dem Netzwerk und macht sein eigenes Ding. Für das Festhalten am Protokoll gibt es eine Belohnung, und genau DIESE Belohnung ist es, die IHNEN garantiert, dass der Bitcoin nicht beliebig oft existiert, sondern nur einmal. Wenn Sie eine Börse benutzen, dann verlassen Sie sich auf den Anbieter. Das ist was Anderes. Wenn Sie bei kraken.com, bitstamp.net, etc. einkaufen und dort Ihre Bitcoins oder welche Coins auch immer aufbewahren, dann haben Sie exakt dieselbe Situation als hätten Sie ein Konto bei einer Bank. Für kleine Beträge kein Problem. Grosse Beträge auf den Börsen lassen ist keine gute Idee.

... für mich ist der Partystürzer.... Mister Krypto... TS

10:18 | Leser Kommentar zur Kryptowährung:

Ich möchte versuchen die Fragen von einem anderen Leser die in der Rubrik Kryptowährungen gestellt wurden zu beantworten:

- Ich muss mich also registrieren lassen, also meine Daten über das Internet preisgeben?
Also müssen tut man prinzipiell mal nicht viel, ausser sterben. ;-)
Es gibt verschiedene Methoden um Bitcoin oder andere Kryptowährungen zu erwerben. Da wäre zum einem Sie kennen jemanden der Bitcoins hat und diese verkaufen möchte, für solch eine Transaktion muss man sich nirgends registrieren. Nachteil man muss halt erst mal so jemanden kennen.
Deshalb kommen dann meist Online Börsen ins Spiel, bei denen muss man sich dann je nachdem wie seriös diese sind registrieren und oftmals auch legitimieren. (Geldwäschegesetze usw. sind daran Schuld)

- Wo speichert dann wer meine Daten und wer hat Zugriff darauf (Stichwort Wirtschaftsprüfer)?
Das kommt natürlich auf die Börse an auf der man sich registriert und lässt sich nicht Pauschal beantworten. Aber die Daten liegen natürlich in digitaler Form irgendwo auf.

- Dann zahle ich, z.B per Kreditkarte, ein und bekomme die Kryptowährung. Die Bank weiß also von dieser Transaktion.
Korrekt, Ausnahme ist eben ein rein privater Tausch von Währungen, hier sieht niemand wer mit wem tauscht. - ausser natürlich man stellt sich dabei verdammt dumm an :D

- Banken akzeptieren die Kryptowährung zunehmend. Da diese Zahlungseingänge Forderungen zugewiesen werden, weiß die Bank, wer Kryptowährungen hat, Was wissen die Banken sonst noch aus solchem Zahlungsverkehr?
Entgegen der Landläufigen Meinung sind Bitcoins nicht wirklich anonym, zumindest nicht unter allen Umständen. Technisch ist es so, dass jede Transaktion in der zentralen Blockchain abgelegt wird. Wenn jetzt also jemand in dieser Transaktionskette unvorsichtig ist und sein sogenannten Wallets leicht zu dieser Person zuordenbar sind, kann man damit schon auslesen wer mit wem Geschäfte macht. Steckt allerdings ein wenig Aufwand dahinter.

- Bezahlt habe ich die Kryptowährung mit Baumwollgeld, das sich beliebig vermehren lässt, bekommen habe ich eine Kryptowährung von irgend jemandem. Woher weiß ich also, dass derjenige, der mir die Kryptowährung überlässt, diese nicht auch beliebig oft herstellt?
Das ist im sogenannten Protokoll geregelt. Das ist aber natürlich ein sehr wichtiger Punkt und hier verhält es sich bei jeder Kryptowährung anders. Im Falle von Bitcoin wird es jemals maximal 20 Millionen Bitcoins geben, diese werden im Laufe der Zeit per mehr oder minder Zufallsprinzip an die sogennanten "miner" ausgezahlt, dass sind die Computer/Personen welche die Rechenleistung für die Transaktionen zur Verfügung stellen. Das ist übrigens eine Methode um wirklich anonym zu Bitcoins zu kommen. Rentiert sich aber bei den Stromkosten die wir hier dank Öko Auflagen haben leider nicht (nicht mehr - dafür sind wir ein paar Jahre zu spät dran).

Es gibt auch sehr viele andere Kryptowährungen die ähnlich einer Zentralbank von irgendjemandem ausgegeben werden und somit noch leichter als die Baumwollzettel vermehrbar sind, diese Kryptowährungen sind zumeist reine Schneeballsysteme, aber nicht nur (zum Beispiel Ripple wird zentral ausgegeben und stufe zumindest ich persönlich als eher seriös ein)

- Zum Schluß habe ich alsp Bits auf einer Festplatte liegen. Diese Bits sind was? WERTHALTIG?
Ich würde sagen das hängt stark davon ab was diese Bits genau darstellen, im Falle von Onecoin kann man diese Frage sehr einfach mit einem klaren NEIN beantworten. Im Falle von Bitcoins ist diese Frage schon wieder etwas diffiziler zu beantworten. Letzten Endes ist Wert ja immer nur eine Frage von Angebot und Nachfrage.

Damit habe ich jetzt sicher nicht alle Fragen beantwortet, aber vielleicht habe ich ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.
Wenn sich jetzt noch jemand fragt welche Börsen empfehlenswert sind, dann kann ich guten Gewissens kraken.com und bitcoin.de empfehlen.

Letzten Endes kann ich dann nur mehr den Rat geben, nur in Dinge zu investieren die man auch wirklich verstanden hat. Das ist zumindest meine Regel und damit bin ich bis jetzt immer sehr gut gefahren.

Danke an den Leser für dieses Kommentar..... TS
 

09:36 | Leser Anfrage:

Als totaler Laie von Kryptowährungen muss ich die Leser jetzt doch fragen, wie das funktioniert:

- Ich muss mich also registrieren lassen, also meine Daten über das Internet preisgeben?
- Wo speichert dann wer meine Daten und wer hat Zugriff darauf (Stichwort Wirtschaftsprüfer)?
- Dann zahle ich, z.B per Kreditkarte, ein und bekomme die Kryptowährung. Die Bank weiß also von dieser Transaktion.
- Banken akzeptieren die Kryptowährung zunehmend. Da diese Zahlungseingänge Forderungen zugewiesen werden, weiß die Bank, wer Kryptowährungen hat, Was wissen die Banken sonst noch aus solchem   Zahlungsverkehr?
- Bezahlt habe ich die Kryptowährung mit Baumwollgeld, das sich beliebig vermehren lässt, bekommen habe ich eine Kryptowährung von irgend jemandem. Woher weiß ich also, dass derjenige, der mir die      Kryptowährung überlässt, diese nicht auch beliebig oft herstellt?
- Zum Schluß habe ich alsp Bits auf einer Festplatte liegen. Diese Bits sind was? WERTHALTIG?

Ihr habt das sicher schon gemerkt, ich kann den Hype um Kryptowährungen gut nachvollziehen.
Es ist die Gier, Geld zu machen und das Verdrängen der Fragen, die sich zwangsläufig stellen, wenn man darüber nachdenkt.
Staaten und Banken hingegen kommt die Kryptowährung gerade recht. Wer Geld für Bits gibt kauft schon kein physisches Silber.

Uns allen viel Glück und gesunden Menschenverstand.

 

09:03 | Der Partystürzer.... mit seinem Beitrag zu Indien und SEC

Weder Indien noch die SEC haben sich gestern dazu herabgelassen, dem gemeinen Volke ihre Entscheidung mitzuteilen, so sie diese überhaupt bereits gefasst hatten. Bei der SEC heisst das, es bleibt spannend. Die Mehrheit der Bitcoin User sind auf ein weiteres "Nein" eingestellt. Aber wenn das so ist, dann ist das diesmal kein leichtes "Nein". Und Indien, tja ... keine Ahnung. Scheinen es sich auch nicht leicht zu machen. Und dem Bitcoin ist es ohnehin ziemlich wurst, was die Herren tun und sagen, oder auch nicht.

15.05.2017

20:28 | Spiegel: Wo und wie kann man Bitcoins kaufen?

Die Kryptowährung Bitcoin entwickelt sich zunehmend zu einer ernstzunehmenden Alternativwährung, vor allem für Käufe im Internet. Aber wie kommt man eigentlich an das digitale Geld?

Für "Nichtkenner" sind auch die "Kenner" in unserem erlesenen Kreis gefordert.... ihre Erkenntnisse in verständlichen Worten zu vermitteln.... Leser helfen Leser! TS

07:58 | Leser Kommentar:  
Bitcoin.de ist eine sichere Adresse, wenn es um den Kauf von Bitcoin geht, allerdings ist der Registrierungsprozess etwas aufwendig. Bitcoin.de wird kontinuierlich von Wirtschaftsprüfern geprüft, außerdem lagern fast alle Bitcoin in cold storage, daher kann man als Einsteiger ruhig ein paar coins dort „reifen“ lassen.

Einfacher geht es z.B. mit der App Ethereum wallet von freewallet.org. Dort gibt es eine Möglichkeit, Ether direkt via Kreditkarte zu kaufen. Diese kann man dann z.B. mit dem wallet von Exodus mit weniger als 1% spread in Bitcoin umwandeln.

Im Exodus wallet können mehrere Kryptowährungen verwaltet werden.

08:55 | Leser Kommentar:
Eine "Beimischung" von Altcoins ist meiner Meinung nach unverzichtbar, da auch Banken zunehmend Kryptowährungen nutzen, und diese bevorzugen (leider) nun einmal Protokolle wie Ripple lieber als den Bitcoin. Wenn man erstmal erkannt hat, dass man als EM-Investor auch Krypto braucht (man will ja eine Krügerrand im Crash gegen 'werthaltiges' Geld tauschen, das wird nicht - der inflationierende - EURO sein, sondern Crypto), muss man lernen, seine eigenen Schlüssel 'sicher' zu verwalten. Mehr Freiheit = Mehr Selbstverantwortung. Bei Crypto kann man nun mal keinen "Bankberater" verklagen, wenn vom Konto etwas 'verloren' gegangen ist.

 

17:08 | cointelegraph: Bitcoin To Become ‘Just Like Money’ In Australia July 1

Australia has officially confirmed it will treat Bitcoin “just like money” from this year and it will no longer be subject to double taxation.In its budget summary for 2017-18, the government states that as part of its plan to “make it easier” for digital currency businesses to operate in the country. It will ensure that nowhere in the supply chain is general sales tax (GST) paid more than once.

Der Partystürzer
Dazu muss man sagen, dass Australien den Bitcoin bislang steuerlich wie einen Ziegelstein behandelt hat. Das, was alle anderen Länder heute schon steuerlich tun, das vollzieht Australien als eins der letzten Länder ab Juli. Achtung, die jeweiligen "Anerkennungen" und Meldungen sind immer länderspezifisch zu sehen. Der Bitcoin Markt in Australien ist im Vergleich zu Japan unbedeutend. Das sind eigentlich no-na News. Aber trotzdem interessant. Russland will ab 2019 regulieren.

07:22 | Der Partystürzer zu "15.5. Tag der Entschiedung für Bitcoin"

Guten Morgen geschätzte Redaktion, Heute stehen zwei wichtige Entscheidungen für den Bitcoin an, und anhand der Preisbewegung im Moment lässt sich ungefähr erahnen, wie die Teilnehmer den Ausgang einschätzen.

1) Die SEC wird ihr Urteil den Winklevoss ETF auf Bitcoin nicht zuzulassen entweder bekräftigen oder widerrufen.

2) Indien wird entscheiden, ob sie Bitcoin regulieren oder nicht. Mit der Regulierung wäre Bitcoin ebenso wie in Japan als Zahlungsmittel zugelassen.

Eigentlich wäre ich persönlich anhand der Erfahrungen in den letzten Jahren eher pessimistisch. Indien spielt gerade eine Vorreiterrolle bei der Abschaffung von Bargeld, und auch den Goldhandel haben sie in den letzten Jahren immer wieder massiv zu behindern versucht. Warum sollten sie also Bitcoin als Zahlungsmittel zulassen, wo es doch ähnlich wie Bargeld der Kontrolle der Regierung entzogen ist? Selbes bei der SEC. Warum sollten sie einen ETF zulassen und dem Bitcoin damit die Weihen für ein Finanzprodukt geben?

Andererseits geht es nicht mal so sehr um die vordergründigen Inhalte sondern eher darum, welchen Weg man mit den Entscheidungen für die Zukunft ebnet. Indien würde sich mit einer negativen Entscheidung den Weg in ein Krypto-Zeitalter verbauen oder zumindest massiv erschweren. Weltweit hat man festgestellt, dass die Blockchain ein wichtiges Tool für verschiedene Anwendungen sein kann. Ein Verbot hat sich nichtmal in den anerkannten Schurkenstaaten durchsetzen lassen, also wäre die andere Möglichkeit nur die Duldung. Eine Duldung heisst aber, dass man auch noch die wenige Kontrolle verliert, die man normalerweise beim Wechsel von Fiat auf Krypto hätte. Und nichts Anderes hat die Entscheidung in Indien zum Inhalt. Die Chancen sind also eher hoch, dass die Entscheidung positiv ausfallen wird.

Bei der SEC geht es um eine Richtungsentscheidung. Ein negativer Ausgang heisst nicht, dass ETF's für alle Ewigkeit verboten sind. Es heisst bloss, dass die Fondsmanager es nicht mehr in New York probieren sondern in Hongkong, Singapur, Liechtenstein, Luxemburg und anderswo. Das heisst, dass eine Menge Geschäft abfliessen wird. Und ich persönlich hege eh schon den Verdacht, dass ein paar von den schweren Zockerjungs an der New Yorker Börse ein paar Finger im Bitcoin Geschäft drin haben und dies nur noch um zwei bis drei Nullen aufblasen wollen, damit sie wieder ein neues Spielzeug haben. Also auch hier: Muss nicht notwendigerweise negativ ausgehen. Lassen wir uns überraschen. Schönen Tag wünscht der Partystürzer

14:51 | Der Partystürzer mit Hintergründinfos bzgl der heutigen Entscheidung

Diskussion darüber im Bitcoin Forum : https://bitcointalk.org/index.php?topic=1914840.0
Entscheidung der SEC wird hier zu lesen sein: https://www.sec.gov/rules/sro/batsbzx.htm
Vermutlich lesen wir es erst recht spät am Abend bzw. Nachts.

14.05.2017

08:19 | Lesermeinung zu Kryptowährung:  Crypto hält, was Gold und Silber versprechen!

Bitcoin wird auf 10000 EUR (und höher gehen)... und er ist KEINE Konkurrenz zu den Edelmetallen - das ist mir jetzt VÖLLIG klar! Die Blockchain transferiert sicher Eigentum ohne sich gegenseitig vertrauen
zu müssen, ohne dass eine zentrale Instanz notwendig ist. Das ist eine vergleichbare Technologie wie das Internet, das plötzlich den weltweiten Zugang zu beliebigen Informationen erlaubt hat (unzensiert). Wie in der .com-Blase wird es viele überflüssige Startups geben, deren Investoren im Hype viel zu viel Vertrauen vorschiessen, das bitter enttäuscht werden wird. Google, Amazon und Facebook (z.B.
Ethererum-Anwendungen/SmartContracts) werden übrigbleiben und aus dem Alltag umumgänglich sein. Wie Gold besitzen Kryptowährungen einen 'intrinsischen' Wert, weil die Arbeit (Mining) bereits erbracht worden ist, und sind (wenn man ein paar wenige Regeln beachtet) auch anonym. Sie werden für EM- Besitzer unumgänglich sein, die z.B. blitzartig das Land verlassen wollen und ein Mittel brauchen, um schnell ihre anonymen Werte kurzfristig in Krypto umzutauschen und 'nackt' eine Grenze zu überqueren... nicht mit 600kg Silber sondern einem Passwort im Kopf, mit dem sich ein Bitcoin-Private Key entschlüsseln lässt. Danach natürlich wieder in EM umtauschen.

Zudem existieren (noch) keine greifbaren Werkzeuge (manipulierte Papiermärkte), um den Preis zu drücken, diese entstehen erst, wenn institutionelle Anleger (ETF's) entsprechende Anlagemöglichkeiten haben. Deshalb glaube ich auch, dass in Kürze ETF's auf Crypto kommen müssen, da man einerseit sdie Kontrolle über die Private-Key's behält (physische Lagerung), andererseits die 'Coins' nur virtuell gegen grüne-bedruckte Zettel mit den Köpfen toter Präsidenten darauf herausgeben muss.

Ich verstehe auch nicht, warum Bitcoin immer mit anderen 'Altcoins' wie Ripple, OneCoin oder Ethererum in einen Topf geworfen wird. Das ist so, als ob man den Amiga, die AS400, IMac und einen Abbakus auf eine Stufe stellt. Bitcoin ist das erste dezentrale 'digitale Geld' auf Blockchain-Basis, OneCoin ein totaler Fake, Ripple ein Token-Protokoll für Banken und Ethererum ein dezentrales "Betriebssystem" für dezentrale Apps. Der freie Markt wird hier entscheiden, was 'echtes' Geld ist und welche BC-Technologie am nützlichsten.

Blockchain ist eine neue Schlüsseltechnologie, die libertär denkende Menschen freier macht. EM-Bugs muss man ja auch nicht mehr das (betrügerische) Geldsystem erklären, da liegen die Vorteile doch
eigentlich auf der Hand. Noch ist keine Billion im Markt und die Masse hat wahrscheinlich noch nicht mal eine ungefähre Vorstellung, was Blockchain, Ethereum und SmartContracts überhaupt sind.
Für mich bedeutet das konkret, einen kleinen Prozentsatz EM in Crypto tauschen, 2-3 Jahre auf der 'Blase' reiten, dann in viel mehr physisches EM zurücktauschen. Leider befindet sich DE was Blockchain-Technologie angeht noch im tiefsten Mittelalter und verpasst gerade den Anschluss an die wichtigste Schlüsseltechnologie der nächsten Jahrzehnte.

14:12 | Kommentar zum Beitrag darüber
Bitcoin hat in der Tat gute Chancen, sich nochmals zu verzehnfachen. Allerdings eignet sich Bitcoin derzeit nur als „store of value“; die hohen Transaktionskosten machen diese Kryptowährung für kleinere Transaktionen unbrauchbar. Viele sehen dies als inhärenten Nachteil des dezentralen Designs; es wird noch Monate dauern, bis das Skalierungsproblem gelöst ist.
Der eigentliche Vorteil liegt aber darin, dass sich jeder Nutzer die Kryptowährung aussuchen kann, die am besten auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. 
Für Transaktionen nutze ich Dash oder andere second generation coins. Eine längerfristige Anlage in Altcoins erfordert natürliche eine gewisse due diligence.
In der Tat wird es bald ETF's auf Altcoins geben. Solange der ETF als Sondervermögen ausgestaltet ist, bleibt nur die Frage, ob die Bank die notwendigen Sicherheitsmechanismen im Griff hat. Außerdem wird sicherlich der Fiskus am Gewinn teilhaben wollen.
Gut für den Kurs ist dies auf jeden Fall, auch wenn weiterhin vieles für ein direktes Investment in Kryptowährungen spricht.
 
17:56 | Leser-Kommentar
Erstaunlich auf was der Mensch an sich gerne macht. Wetten :-) Es reicht ja noch nicht auf Minen zu wetten, welche das Metall in echt an die Oberfläche befördern. Nein, man muss dem Zeitgeist folgen und "Imaginär" (so, dass es nicht in der Wirklichkeit, sondern nur in der Vorstellung existiert) werden, denn ein Bitcion ist nicht anderes als 1 und 0, welche in Computernetzwerken existieren. Und dann beschweren sich oft die gleichen Menschen darüber, das Bargeld abgeschafft wird. Ich denk unwillkürlich an eine imaginäre Persönlichkeit, welche von einem Planeten kommt, der Vulkan heisst, die Augenbraue hochzieht und flüstert faszinierend.

13.05.2017

09:35 | kurier: Angebliche Kryptowährung OneCoin: Staatsanwalt in St. Pölten ermittelt

Die Finanzmarktaufsicht brachte drei Anzeigen ein. Es geht um den Verdacht des Betruges und eines Pyramidenspiels.

ECbleak
Nach den Berichten von der Strafverfolgung in Deutschland, hat nun auch in Österreich die Finanzmarktaufsichtsbehörde Strafanzeige erstattet. Dabei geht es aber nicht um Kryptowährungen selbst, sondern um das Vertriebssystem das wie ein Pyramidenspiel aufgebaut ist. Personen werden mit Investitionen bzw. Beitrittsgeldern geködert und verdienen nur, wenn sie fleißig neue „Investoren“ finden. Angeblich findet ein Börsengang im nächsten Jahr statt und wenn heute schon investiert wird bekommt man doppelt so viele Anteile im nächsten Jahr.
Klingt doch gut, nur blöderweise macht sich in Österreich jeder strafbar, der entweder das Spiel veranstaltet bzw. es massenwirksam oder gewerbsmäßig verbreitet. Das würde bedeuten das viele dieser OneCoin – Anhänger auch ins Kitchen wandern könnten. Obwohl die Kryptowährungen selbst nicht betroffen sind, solche Berichte werfen wieder einen negativen Schatten auf die Blockchain Technologie.

In der Tat! Wie jede neue Technologie hat auch Blockchain massiv mit den Gangstern die sich darum scharen, zu kämpfen! Auch in der .com-Euphorie habne sich viele schwarze Schafe herumgetrieben, meint b.com - das weiße Schaf in der .com-Blase äh Herde! TB

12.05.2017

14:02 | btc-echo: Ex-FBI Chef: Virtuelle Währungen erschweren Ermittlungen

James Comey, der zum ersten Mal im September 2013 von dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama ernannt wurde, sprach vor dem Senat-Justizkomitee am 3. Mai und diskutierte diese Frage als Teil eines breiteren Gesprächs über die Arbeit der Behörde.

Der Partystürzer
Kann da nur sagen: Wäre doch schön, wenn jeder Verbrecher einmal wöchentlich eine Liste seiner Vergehen und alle Finanzströme in einer Zusammenfassung ans FBI schicken würde, oder? Pöser Pöser Bitcoin.

11.05.2017

10:09 | handelsblatt: Digitale Währungen zwischen Rekord und Betrug

Der Kurs des Digitalgelds Bitcoin erreicht neue Rekordstände: 1.700 Dollar sind geknackt. Zeitgleich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ein Portal der Konkurrenzwährung Onecoin. Was ist los auf dem Markt für Internetgeld?

10.05.2017

13:38 | comdirekt: Betrugsverdacht bei Internetwährung: Staatsanwaltschaft ermittelt

Anleger aus Deutschland haben hunderte Millionen in die Internetwährung Onecoin investiert: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen Betrugsverdachts. Der Sprecher der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität, Klaus Pollmann, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch, die Behörde ermittele gegen sieben Beschuldigte aus dem Umfeld der Digitalwährung wegen des Vorwurfs des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor darüber berichtet.

Kinderkrankheiten einer neuen Technologie. Bis da der Markt von allen möglichen Verbrechern bereinigt ist, dauerts halt eine gewisse Zeit. Da kommt sicher noch mehr! TB

09.05.2017

14:23 | Krone:  Krankenhaus akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel

Seit Jahren sorgt die virtuelle Währung Bitcoin für Schlagzeilen - sei es wegen ihrer berüchtigten Kursschwankungen oder des Umstands wegen, dass sie auch im kriminellen Untergrund des Darknet als Zahlungsmittel genutzt wird. Den Sprung in die Realwirtschaft hat die Währung bisher aber noch nicht so recht geschafft. Das ändert sich langsam: In Afrika gibt es sogar schon Krankenhäuser, in denen mit Bitcoins gezahlt wird.

Gaborone in Botswan...... gleich ums Eck.... TS

08.05.2017

16:23 | btc: Australien: Den Haushalt mit Bitcoin unterstützen

Der australische Bitcoin-Zahlungsabwickler Living Room of Satoshi (LRS) erreichte jetzt ein Zahlungsvolumen von 5 Millionen US-Dollar, nachdem Gesetzeshürden den Dienstleister jahrelang zurückgehalten haben.

08:42 | coindesk: The Second Wave of Bitcoin Price Growth May Just Be Beginning

I'm pretty well connected to a lot of veterans in crypto, and independently, we've all been fielding inquiries from smart money investors, the non-technical types who are now ready for a hedge instrument against global uncertainty.

Der Partystürzer
Diesen Artikel – obleich auf englisch – empfehle ich zu lesen. Ich hatte ihn selbst eigentlich ignoriert, weil der Titel nach dem üblichen "Hurraaa, jetzt gehts mit dem Preis weiter aufwärts" klang. Aber er reflektiert exakt das, was ich selbst vergangene Woche live am Verhandlungstisch erlebt habe. Crypto ist der neue "safe heaven" für das viele überschüssige Geld, das herumfliegt. Genau deshalb hat Bitcoin den Goldpreis schon hinter sich gelassen, und Ether den Silberpreis um den Faktor 5 (!).

Nach dem Hype um den Schweizer Franken vor 6, 7 Jahren könnte Bitcoin die neue "Fluchtwährung" sein. Nur ist diese ja noch "enger" als der CHF und einen Euro-Peg kann man mit dem Bitcoin auch nicht (zumindest nicht zentralistisch single handed) durchführen! TB

07.05.2017

18:53 | Focus: Bundesbank nennt Kryptowährung ’Spekulationsobjekt’

Nach dem jüngsten Bitcoin-Höhenflug warnt die Bundesbank Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung. „Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren. Das zeigt ein einfacher Blick auf die sehr schwankungsanfällige Kursentwicklung“, , sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele.

Der Partystürzer:
Geschätzter Leser, das ist sicher nicht die Absicht. Die Zuschrift von heute morgen bezüglich der Chart Analyse und mein spöttischer Kommentar dazu bezog sich auf die Tatsache, dass einige Analysten meinen, sie könnten die zukünftige Kursentwicklung aus den Charts ablesen. Da das schon bei Aktien lachhaft ist, ist es umso lachhafter bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Wie Hr. Bachheimer Ihnen bestätigen kann, bin ich geschäftlich ziemlich eng mit Bitcoin und Kryptowährungen verwoben und habe daher gar kein Interesse, darüber zu spotten. Ich spotte lediglich über die Gier meiner Mitmenschen, wenn sie sich in solchen und ähnlichen Artikeln offenbart. Auch wenn ich vom Terrorspatzen des öfteren als "Leserin" gepostet werde. Hier schreibt der Partystürzer. Etwas Hintergrund finden Sie auf der Teamseite.

Mir ist es vor allem ein Anliegen, dass die Leute Kryptowährungen verstehen. Das tun die Jungs mancher Banken offenbar nicht, wie man in dem obigen Artikel sieht. Und füllen eine Hose nach der anderen, sodass sie sich schon genötigt sehen eine Warnung rauszuhauen. Ich liebe Gold als Wertspeicher. Aber ich schätze Kryptowährungen wegen ihrer Liquidität und Unabhängigkeit.

.... ich bin noch unerfahren im Gendern.... Sorry! Doch eines muss man dem Partystürzer (hoffe jetzt richtig) lassen, hier spricht fundiertes Wissen um die Materie.  TS

 

10:24 | BTC-echo: BTC-Kursanalyse KW18 – Triangle Pattern in neuen Höhen

Kurze Info: Nach einigem inneren Hin und Her, Recherchen und Rat holen aus der Community im BTC-ECHO Slack habe ich die Längen der EMAs geändert. Im 60min-Chart betrachte ich gleitende Mittelwerte über einen bzw. zwei Tage, im 240min-Chart über ein bzw. zwei Wochen und im 1D-Chart über einen bzw. zwei Monate. Zwar haben sich EMA100 und EMA200 durchaus als gute Supports und Resistances herausgestellt, jedoch finde ich den gleitenden Mittelwert, der an eine feste Periode, die abhängig von der Chartauflösung gewählt wird, sinnvoller. Würde mich mal eure Meinung interessieren.

Leser und -innen Kommentar:
Musste gerade lachen, als ich das gelesen habe. Pattern Analyse erscheint mir im grossen Aktien Casino mit Luftkursen und Luftwerten schon ein bisschen lächerlich, aber ganz besonders bei Bitcoin, wo jeden Tag irgendwo auf der Welt mindestens eine Meldung zu Regulierung, Technik oder Skalierbarkeit auftaucht, die das Potential hat, den Kurs in die Höhe zu katapultieren oder in den Keller zu versenken. Bei einer Marktkapitalisierung von 20-30 Mrd (ich nehme absichtlich ein grösseres Intervall, damit die Nachricht auch morgen noch aktuell ist, ha ha ...), wovon maximal 10% tatsächlich liquide sind, würde ein einzelner Grossinvestor bereits eine mächtige Welle schlagen, und die schöne Analyse ist wieder mal für Anton und Friedrich.

12:24 | Leser und -innen Kommentar:
Die Rubrik Kryptowährungen scheint etwas zur Spottecke zu verkommen.
Obwohl der Durchschnitts - IQ der Leser deutlich höher als bei anderen alternativen Seiten liegen sollte, macht man sich mehr Freunde wenn man Gold als einziges Heilmittel gegen den terminalen Zustand des Finanzsystems propagiert.
Was spricht dagegen einen Teil des Investments in Bitcoin & Co zu diversifizieren?
Vermutlich ein psychologisches Problem: Es ist nicht einfach zuzusehen wie Gold seit Jahren stagniert während Altcoins wie Etherium sich in 2 Jahren im Wert verhundertfacht haben.
Richtig: Man muss sich mit der Materie beschäftigen und wenn weltweit der Strom für Jahre ausfällt, wird Bitcoin wertlos.
Die blockchain Technologie ist die erste funktioniere Alternative zu dem existierenden Finanzkonglomerat. Glaub wirklich jemand ernsthaft, dass Kryptowährungen einfach wieder verschwinden?

b.com verfolgt sicher nicht die Absicht..... Spottecken zu erschaffen.... wir bringen pro und contra.... die Meinung und die daraus reslutierenden Schritte sind Sache der Leser.... TS

09:02 | 24matins: Bundesbank warnt vor virtueller Währung Bitcoin

Die Bundesbank warnt die Deutschen vor der Internetwährung Bitcoin. Wer sein Geld in den virtuellen Münzen anlege, könne große Verluste erleiden, sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Welt am Sonntag".

Aus Sicht der Bundesbank sei der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren. Das zeigt ein Blick auf die "sehr schwankungsanfällige Kursentwicklung".

Leser und -innen Kommentar:
Hatte gerade folgendes Bild im Kopf als ich das gelesen habe: Ein Markt - zwei Stände und ein Schreihals. „Kauft unsere Ware, kauft unsere Ware, sie hält ein Leben lang, nur unsere Ware bietet Sicherheit und das ein Leben lang über viele Generationen, wir sind billiger und garantieren Ihnen vollste Zufriedenheit. Unser Produkt hält ewig, da kann nichts kaputt gehen, und es bleibt immer Ihr Eigentum, das kann Ihnen niemand wegnehmen...Kauft unsere Ware, kauft unsere Ware“ Satire aus!

06.05.2017

13:36 | diepresse: Nowotny: „Bitcoin wird keine legale Währung“

Nationalbank-Chef Ewald Nowotny lehnt im "Presse"-Interview die Einschränkung von Bargeld ab. Von Geld aus dem Internet hält er wenig. Kreditnehmern rät er, sich langfristig niedrige Fixzinsen zu sichern.

ECbleak (007 der Währungen)
Dr. No von der Nationalbank denkt nicht, dass sich Bitcoins als legale Währung durchsetzen werden.

Diese Aussage muss man etwas differenzierter wahrnehmen. Auf der einen Seite können Vertragspartner sich darauf einigen, die Vertragsleistung in EUR, USD, Bitcoins oder Naturalien zu erbringen bzw. zu erbringen. Dadurch werden Kryptowährungen nicht illegal, selbst wenn sie zu illegalien Aktivitäten (die auch mit gesetzlichen Zahlungsmittel bezahlt werden können) verwendet werden.

Auf der anderen Seite kann man aber (ausnahmsweise) der Zentralbank auch zustimmen. Fakt ist dabei nun mal, das es sich um ein nichtbeaufsichtigtes Finanzinstrument handelt, das von den Fantasien der Spekulanten lebt. In den letzten Tagen hat der BTC Kurs ja einen Rekord nach dem nächsten gejagt, es sich schwer in so einem Chart, der einer perfekten Darstellung einer Exponentialfunktion gleicht, keine Blase zu sehen. Und bekanntlich Platzen alle Blasen früher oder später – siehe dem BTC Chart des Jahres 2013.

 

04.05.2017

07:59 | Leser-Kommentar zum Gold-Nachbau-Argument von gestern

zum Leserkommentar (2) um 17.38 Uhr kann ich zwei Links beisteuern denen zufolge die künstliche Herstellung von Gold bereits möglich ist:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/1821937-wie-man-kuenstlich-gold-herstellt   http://www.chemie.de/lexikon/Goldsynthese.html
Man sollte sich also die nächste Zeit noch keine Sorgen über ein Überangebot an Gold machen.

03.05.2017

17:25 | gr: Dubai: Digitale Goldwährung mit physischer Deckung kommt

Eine vollständig mit physischem Gold hinterlegte Währung soll eine sharia-konforme Aufbewahrungs- und Zahlungsmethode in digitaler Form ermöglichen.

Und die Lagerung übernimmt die FED? TB

17:38 | Kommentar
(1) Nein, das wird anders gehandhabt. Man nimmt dafür Goldzertifikate mit Recht auf physischer Auslieferung...

Als verbrieft die digitale Goldwährung ein Recht auf ein Zertifikat, das wiederum ein Recht verbrieft Gold zu beziehen? Super, das ist ja noch nie schief gegangen! TB

(2) Da ja unsere Wissenschaft an allem möglichen forscht, frage ich mich, was dann passiert wenn sie Gold nachbauen können? Oder können sie es vielleicht schon und treiben jetzt die Masse in die Falle und lässt sie im Glauben das Geld ist dann mit Gold gedeckt? Egal ob nur Ziffern am Computer oder Scheine und Münzen.
Die Masse glaubt das, fühlt sich sicher und dann kommt der Super Gau – die Wissenschaft hat es geschafft Gold nachzubauen, der Preis fällt auf knapp über Null – und alle Goldbesitzer... naja den Satz kann jeder selbst fertig denken, und das Gelddrucken geht wieder munter weiter.

02.05.2017

08:08 | coinwlet: Bitcoin lässt die 1400-US-Dollar-Marke hinter sich und erreicht höchsten Wert aller Zeiten

Der Partystürzer
Über 1400 amerikanische Plärrer kostet der gute Stoff jetzt schon. Was treibt den Preis? Grundsätzlich viel Spekulation wie üblich. Auch die Tatsache, dass mehr und mehr Leute glauben sie müssen jetzt unbedingt mitmachen pumpt den Kurs nach oben. Wann der Blase wieder die Luft ausgeht ist schwer zu sagen. Vielleicht morgen, vielleicht in einem Jahr? Das ist eine Situation wie sie noch nie vorher existierte. Kryptowährungen sind ein neues Produkt. Auch wenn sie von vielen verteufelt oder missgedeutet werden, so sind sie nicht das Werk von Zentralbanken und Typen wie Soros sondern etwas, das aus der Community heraus entstand. Einer Community, die ich im übrigen sehr gut und teils persönlich kenne (bis auf Satoshi natürlich, den Kerl kennt niemand). Der Bitcoin Kurs ist im Laufe seiner Geschichte schon so oft kollabiert und wieder zu neuen Höhen gestiegen, dass die Vergleichbarkeit mit anderen Finanzinstrumenten eigentlich immer hinkt. Lassen wir uns halt überraschen, was da kommen mag.

01.05.2017

09:00 | Motherboard: Wir haben mit dem Krypto-Wunderkind über das spannendste Projekt seit Bitcoin gesprochen

In einem seltenen Interview erzählt Vitalik Buterin von seiner Philosophie und den Zukunftsplänen für Ethereum. Vitalik Buterin ist 23 Jahre alt, hat raspelkurze Haare und trägt am liebsten Accessoires mit Katzen drauf. Der gebürtige Russe mit dem Einhorn-Pullover redet schnell und scheint nie ganz zu wissen, wo er seine Hände lassen soll. Man sieht es dem schlaksigen Programmierer nicht an, doch die Technologie, die er bereits vor vier Jahren entwickelt hat, ist heute über vier Milliarden US-Dollar wert.