11.04.2026

06:52 | Leser-Kommentar zur Düngerdiskussion der letzten Tage

also mein erster Kommentar zu Wiki was Kalibergabau angeht, den hätte man ohne weiteres bringen können, ging ja um Dünger. Gut meinen Anhang dazu vll nicht, aber wo ist da das Problem?
Ihr wisst das wir verarscht werden. Silber und Gold kann man nich Essen.  Ich verstehs nicht. Wir werden offensichtlich für jeden normal denkenden Menschen verarscht, grad im deutschsprachigem Raum. Wäre ja zumindest hilfreich, wenn man von Bachheimer.com...also die grad nich im nahen Osten sitzen...ne Form von Resonance bekommen. Weil Blödsinn hab ich nicht gepostet. Wir brauchen keinen Dünger aus Übersee.
Ah ja stimmt ...ich bin Bedürftig...sitz auf Bürgergeld wegen Arbeitsunfall und hab keine Ahnung....Wenn Ihr Menschen erreichen wollt mit Eurer Kritik...nehmt auch die untersten ernst. BG

10.04.2026

19:03 | agrarheute:  Trump will bei Landwirten sparen, plant viel mehr Geld für Militär ein

US-Präsident Donald Trump plant massive Einschnitte im Agrarhaushalt des USDA. Die Verteidigungsausgaben sollen hingegen fast verdoppelt werden. Landwirte in den USA müssen mit deutlichen Kürzungen bei relevanten Programmen im Agrarhaushalt rechnen. US-Präsident Donald Trump plant im Etat für 2027 beim Landwirtschaftsministerium (USDA) tiefe Einschnitte. Demgegenüber will er das Budget des Verteidigungsministeriums (DoD) um 40 Prozent auf umgerechnet 1.300 Mrd. Euro aufstocken. Dabei sind die Ausgaben für das US-Militär unter Verteidigungsminister Pete Hegseth bereits im laufenden Jahr auf einen historischen Höchststand gestiegen. Trump hatte das Verteidigungsministeriums (DoD) zudem im vorigen Jahr in Kriegsministerium umbenannt.

Sollte der Kongress dem Haushaltsentwurf des Präsidenten zustimmen, würde das Budget des US-Landwirtschaftsministeriums 2027 im Vergleich zum vorherigen Fiskaljahr um umgerechnet 4,2 Mrd. Euro beziehungsweise knapp 20 % schrumpfen. Das Budget würde dann auf 18 Mrd. Euro sinken.

Panzer statt Pflug... „America First“ heißt hier wohl: erst Bomben, dann Brot... wenn überhaupt. JE

14:45 | r24:  EU-Kommission verweigert Ausnahme für Dünger: CO2-Zoll ist nächster Schlag gegen Bauern

Die EU scheint einen Krieg gegen die eigene Landwirtschaft zu führen: Mit dem “Klimaschutzinstrument” CBAM werden bestimmte Einfuhren durch CO2-Bepreisung zusätzlich verteuert – auch Düngemittel. Die EU-Kommission hat den Vorstoß, für Düngemittel eine Ausnahme zu schaffen, abgelehnt. Das bringt heimische Bauern weiter unter Druck, wie der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser warnt.

Durch den sogenannten CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) werden CO2-Abgaben für importierte Güter wie Stahl, Aluminium, Zement und auch Düngemittel fällig: Bestimmte Einfuhren werden also verteuert. Das wird als Klimaschutzinstrument verkauft. Für das erste Quartal soll der Zertifikatspreis laut EU-Kommission bei 75,36 Euro liegen, wie am Dienstag bekanntgegeben wurde. Der Preis für das zweite Quartal soll am 6. Juli folgen; ab 2027 ist eine wöchentliche Veröffentlichung vorgesehen.

Am Ende wächst nur noch eins sicher: die Rechnung für Bauern und Bürger. JE

17:27 | Die Kleine Rebellin zu 14:45
Wenn kaum noch Ernten eingefahren werden können, wen trifft es dann? Natürlich nicht die Verursacher. Die können sich überhöhte Preise leisten. Es trifft wieder die normale Bevölkerung. Im schlimmsten Fall kann es eine Hungernot geben.

Beachtet bitte das Ende ehe ihr aus politischen Gründen solch falsche Entscheidungen trefft.

17:28 | Leserkommentar
Irgendwie denkt man da an A. Irlmaier...

09.04.2026

19:03 | agrarheute:  Rücktritt: Agrarminister wirft hin – wegen Betrugsverdacht

Der ehemalige griechische Landwirtschaftsminister und Abgeordnete des Parlaments sollen an der Falschauszahlung von 20 Mio. Euro EU-Gelder beteiligt gewesen sein. In Griechenland reicht der Korruptionsskandal um Gelder aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis in die Regierung hinein. Der Skandal hat nun einige Rücktritte zur Folge, darunter den von Landwirtschaftsminister Konstantinos Tsiaras. Er steht zusammen mit anderen Abgeordneten im griechischen Parlament im Verdacht, den EU-Agrarhaushalt illegal um mehr als 20 Mio. Euro erleichtert zu haben. Dem Vernehmen nach sollen auch der Stellvertreter von Tsiaras sowie der Minister für Klima- und Katastrophenschutz ihren Hut genommen haben.

Die Ermittlungen der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA) laufen schon seit Juni 2025. Sie hat den Verdacht auf ein organisiertes Betrugssystem mit Agrarfördermitteln sowie Korruption von Amtsträgern der griechischen GAP-Zahlstelle (OPEKEPE) verfolgt. Die Zahlstelle ist inzwischen aufgelöst. Der Missbrauch scheint recht dreist erfolgt zu sein. Laut der EU-Behörde sollen sich zwischen 2019 und 2022 unter anderem zahlreiche Personen als Junglandwirte oder neue Landwirte ausgegeben und Zahlungen aus der nationalen Reserve des EU-Agrarhaushaltes eingestrichen haben. Unbestätigten Medienberichten zufolge war unter den geltend gemachten Flächen unter anderem eine vermeintliche Olivenplantage auf einem Militärgelände. Auch von einer Bananenpflanzung auf dem Olymp ist die Rede.

EU-Gelder als Selbstbedienungsladen – nur diesmal nicht versteckt, sondern mit Bananenplantage am Götterberg.  Brüssel setzt einfach den nächsten Ex-Kommissar hin und tut so, als wäre das jetzt „aufgeräumt“. Klassiker. JE

08.04.2026

15:09 | schweizerbauer: Ukraine: Teurer Dünger – weniger Devisen?

Der Ukrainische Agrarrat (UAC) warnt vor den Auswirkungen der stark gestiegenen Düngemittelpreise im eigenen Land. Derzeit würden auf den landwirtschaftlichen Betrieben alle finanziellen Ressourcen für die anstehende Aussaatkampagne verwendet, erklärte der stellvertretende UAC-Vorsitzende Denys Marchuk. Daher sei fraglich, ob diese Flächen anschliessend auch ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden könnten.

Angesichts der Ungewissheit über die weitere Entwicklung der Produzentenpreise für Getreide und Ölsaaten scheuten nämlich viele Betriebe, in teure Düngemittel zu investieren, so der stellvertretende Vorsitzende. Es bestehe durchaus das Risiko, dass die Marktpreise im Sommer unter den Produktionskosten liegen könnten. Marchuk befürchtet, dass die diesjährige Ernte in der Ukraine wegen der hohen Düngerkosten um mehr als 20% kleiner ausfallen könnte als bislang angenommen. Das entspreche Devisenverlusten in einer Grössenordnung von 4 bis 5 Mrd. $ (ca. 3,6 bis 4,5 Mrd. Franken).

Man kann keinen Krieg führen, den Staat finanzieren und gleichzeitig erwarten, dass die Landwirtschaft auf Sparflamme Weltmarktpreise liefert. Irgendwo knallts – und hier knallts halt auf dem Acker. JE

12:31 | eXX: Mindestlohn-Schock: Spargelbauern verlieren Konkurrenzfähigkeit

Jürgen Jakobs, Vorsitzender des Beelitzer Spargelvereins, gibt sich zwar „grundsätzlich optimistisch“, räumt jedoch ein, dass die aktuelle weltpolitische und wirtschaftliche Lage „uns ein wenig betrüben“. Insbesondere hohe Kraftstoffpreise und der gestiegene gesetzliche Mindestlohn von derzeit 13,90 Euro pro Stunde setzen die Betriebe massiv unter Druck. „Das sind enorm steigende Kosten, und wir wollen ja unseren Spargel trotzdem so anbieten, dass die Bürger ihn auch kaufen können und wollen“, erklärt Jakobs.

Um die finanzielle Belastung zumindest teilweise abzufedern, versuchen viele Betriebe, ihre Abläufe effizienter zu gestalten. Lieferungen werden gebündelt, Transportwege optimiert, jeder eingesparte Liter Diesel zählt. Doch diese Maßnahmen stoßen schnell an ihre Grenzen – vor allem in einem Sektor, der nur begrenzt automatisierbar ist.

Billig essen wollen, aber faire Löhne predigen – und am Ende wundern sich alle, warum der Spargel entweder unbezahlbar wird oder gleich aus Spanien kommt JE

10:05 | legitim: Bei 96% der gängigen Obst- und Gemüsesorten wurden Pestizide nachgewiesen, darunter auch „dauerhafte Chemikalien“

Wenn Sie glauben, dass ein kurzes Abspülen unter fließendem Wasser Ihr Obst und Gemüse genusssicher macht, lässt ein neuer Bericht vermuten, dass Sie vielleicht noch einmal darüber nachdenken sollten. Die Environmental Working Group hat ihren „Shopper’s Guide to Pesticides in Produce“ für das Jahr 2026 veröffentlicht, und die Ergebnisse geben jedem gesundheitsbewussten Verbraucher Anlass zum Nachdenken. Die Analyse zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der am häufigsten kontaminierten Obst- und Gemüsesorten – die als „Dirty Dozen“ bezeichnet werden – nachweisbare Pestizidrückstände aufweisen, darunter Chemikalien, die mit ernsthaften Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht werden.

Die gemeinnützige Interessenvertretung untersuchte die neuesten Daten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), das 54.344 Proben von 47 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten getestet hatte. Erstaunliche 96% der Proben aus der „Dirty Dozen“-Liste enthielten Pestizidrückstände. Insgesamt wurden bei diesen 12 Produkten 203 verschiedene Pestizide nachgewiesen. Selbst nachdem das USDA die Proben durch Schälen, Schrubben und Waschen vorbereitet hatte, um das Verbraucherverhalten nachzuahmen, wurden insgesamt Spuren von 264 Pestiziden gefunden.

Die Environmental Working Group zeigt: „Dirty Dozen“ heißt übersetzt eigentlich: 12 Wege, wie man Pestizide effizient in den Körper bekommt...

Und der eigentliche Witz... Alles ist „unter Grenzwert“. einzeln... Nur frisst halt niemand ein Pestizid pro Tag, sondern ein hübsch gemischtes Buffet aus Rückständen, inklusive PFAS...  Fazit im Klartext... Du sollst gesund essen – aber bitte so, dass die Chemieindustrie auch was davon hat. JE

07.04.2026

14:42 | agrarheute:  Getreidepreise fallen im April – Getreidehändler: Keine Preisrallye bei Weizen und Mais

Die Weizenpreise fallen. Gründe sind die besseren Wetterbedingungen im Mittleren Westen und enttäuschende Exportaktivitäten. Seit Beginn des Krieges im Nahen Osten am 28. Februar folgten die globalen Weizen- und Maispreise im Wesentlichen den Ölpreisschwankungen, wenn auch in geringerem Maße. Die Rapspreise reagieren ebenfalls auf Donald Trumps Äußerungen. Die Weizenpreise starteten am Dienstag auf beiden Seiten des Atlantiks mit Verlusten, was unter anderem auf günstigere Wettervorhersagen jenseits des Atlantiks zurückzuführen war. Die ergiebigen Regenfälle in weiten Teilen des Mittleren Westens beruhigten viele Händler nach der besonders trockenen und heißen Periode, die Kansas und Oklahoma im März heimgesucht hatte. Am Donnerstag, dem 9. April, veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) zudem seinen monatlichen Bericht, der ein Update zu den globalen Erntedaten liefern wird.

Die Preise für das Getreide sanken auch, nachdem das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) vergangene Woche enttäuschende Exportaktivitäten in den US-Häfen gemeldet hatte. Die Getreidepreise geben am Dienstag weiter nach, obwohl der Markt wegen der Osterfeiertage nur eingeschränkt aktiv war und der Konflikt im Iran weiterhin Druck ausübte.

Landwirtschaft als Glücksspiel – nur ohne Gewinnchance. JE

03.04.2026

10:15 | FoB: Neue Zuckersteuer droht

In drei Sätzen: Der Finanzminister will künftig mit einer Erbschaftssteuer bei trauernden Hinterbliebenen abkassieren – und jetzt droht auch noch eine Steuer auf alle Getränke, die Zucker enthalten: Im TV-Interview mit oe24.at meinte Markus Marterbauer (SPÖ) auf die Frage, ob er sich in Österreich auch eine Zuckersteuer vorstellen könnte, dass dies „interessante Ideen“ seien. Auch im Nachbarland Deutschland wird über dieses zusätzliche Einnahme-Modell für die Regierung diskutiert. Eine Einführung der neuen Steuer in wenigen Monaten – trotz Wirtschafts- und Energie-Krise – ist nicht unwahrscheinlich.

Der Auslöser: Österreichs Finanzminister fehlt Geld, und Marterbauer muss bis Juni ein Doppelbudget präsentieren – eine zusätzliche Belastung der Österreicher mit neuen Steuern ist somit ziemlich sicher. Nach seiner Ankündigung, eine Erbschaftssteuer durchsetzen zu wollen, zeigt sich der Finanzminister nun auch offen, Limonaden und andere zuckerhältige Lebensmittel höher besteuern zu wollen. In der Praxis würde sie hauptsächlich zuckerhaltige Getränke wie Cola, Energy-Drinks oder gesüßte Fruchtsäfte und Eistees treffen, da diese besonders viel zugesetzten Zucker enthalten.

Kommentar des Einsenders
...die Sozis im "Steuer"wahn...! Mehr hatten sie nie - bloß bei 100% ist die Kuh (Cash-cow) tot.
Bizarr bei folgender Idee ist - mit dem Scheinargument "Gesundheit" bloß eines... - die Zuckerbombenproduzenten - allen voran der so hoch gelobte Ausnahmekonzern mit halbösterreichischer Provenienz und perfektem Marketing, rangiert(e) als größter Agrarfördernehmer (Zuckersubvention) im Lande, vom Steuertrottel finanziert, und der Mitbewerb aus den Brauseimperien wohl nicht minderschlecht behandelt (über die EU-GAP)...!? Die Massensteuern als unrühmliches Relikt ihrer linken "Vorgänger/-denker" von vor 100 Jahren... - selbst die "Luft" wird bis heute (Luftsteuer Werbeaushänger, CO2-Abgaben) besteuert, somit ist quasi alles besteuert, doch ob des fehlenden Sparwillens wird es nie reichen - bloß in Bälde ist die Kuh hin! Eine Kadaversteuer wäre noch anzudenken...!?

Der Staat verprasst Geld, findet keins mehr – und statt zu sparen, wird halt bei Cola, beim Erben und jedem Schluck noch ein bisschen mehr abgesaugt. JE

11:00 | Monaco
noch interessanter wäre die Idee für Herrn Marterpfahlbauer, das ganze sozial gerechter und gesamtheitlicher zu gestalten...Steuer auf ´Salzminen´ u. ´Zuckerberg´....

07:57 | agrarheute:  Bald 250.000 Hähnchen pro Tag: XXL-Geflügelmäster investiert 300 Mio. Euro

Die ukrainische Avesterra Group plant, im Bereich der Geflügelfleischproduktion stark zu expandieren. Das könnte sich auch auf den europäischen Markt auswirken. Die Avesterra Group, nach eigenen Angaben die Nummer vier unter den größten Geflügelfleischproduzenten der Ukraine, will in der Region Wolyn im Westen des Landes kräftig wachsen. Geplant sind Investitionen von rund 300 Mio. Euro in zusätzliche Mastgeflügelställe sowie in eine Biomethananlage. Der Schwerpunkt der Expansion liegt nahe der polnischen Grenze. Diese Lage ist laut Poultry World für die weitere Entwicklung des Unternehmens strategisch interessant.

Der Eigentümer Dmitry Dobkin erklärt laut Poultry World, dass die Investitionen in neue Geflügelställe Teil der Strategie der Avesterra-Gruppe und der Modernisierung ihrer Produktion in der Ukraine sind. Nach Unternehmensangaben sind bereits etwa 15 Mio. Euro in das Programm geflossen. Dimtry Dobkin sieht in diesem Schritt den Auftakt für einen deutlich umfangreicheren Ausbau. „Bis 2028 planen wir den Bau von sechs Produktionsstätten mit jeweils 20 Geflügelställen und Investitionen in Höhe von insgesamt rund 100 Mio. Euro. Dadurch können wir unsere Produktionskapazitäten voll ausschöpfen und eine Tagesproduktion von etwa 250.000 Masthühnern erreichen.“

Während Europas Bauern an Auflagen, CO₂-Quoten und Tierwohl-Bürokratie ersticken, baut man sich direkt vor der Haustür eine Billigfleisch-Fabrik ganz ohne Regelkorsett. Wettbewerb nennt man das dann wohl – oder moderner: organisierte Selbstsabotage. JE

02.04.2026

15:25 | Erleben wir bald die größte Lebensmittelknappheit seit 80 Jahren?

01.04.2026

18:43 |  kurier: Für faire Preise: Bauern ziehen mit Traktor-Demo durch Wien

Aus vielen Bundesländern rollten am Mittwoch Bauern in ihren Traktoren bis vor das Parlament. Demonstriert wurde für faire Preise und gegen Mercosur.

Kommentar des Einsenders
Bauernaufmarsch in Wien, die innere Stadt liegt lahm - und es ist gut so! Zeit, dass sich die Landwirte mal ordentlich Gehör verschaffen und es seitens der Politik ein Umschwenken in der unsäglichen Agrarpolitik im Inland sowie auf EU-Ebene, gibt! Die österr. Steuertrottel bezahlen die höchsten Beiträge für GAP-Budgets (die mittlerweile zweckentfremdet werden) u.a., alle werden vom Staat ausgeraubt, von der Bürokratie ruiniert, heimische Lebensmittel von den Konzernen zurückgedrängt - bloß die Marketing-&PR-Schleudern von Politik's Gnaden zeichnen ein Wohlfühlbild von der heimischen Bauernschaft, das in keinster Weise mehr der Realität entspricht... Die Bauern sind keine billigen "Straßenhuren" oder Bettler, die sich um Almosen oder Trinkgelder anstellen - die Landwirte müssen wieder anständig wirtschaften, produzieren, ihre Produkt zu sauberen Preisen, verkaufen können! Die Bauern gehören wieder ins Zentrum gerückt.

dazu passend agrarheute: Affront gegen Landwirte: EU und Deutschland blockieren günstigere Düngerpreise

Trotz hoher Düngerpreise lehnt EU-Agrarkommissar Hansen ein Aussetzen des Grenzausgleiches ab. Deutschland findet das richtig. Die Entscheidung der EU-Kommission kann Landwirten viel Geld kosten – und das mit Unterstützung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMLEH). Denn aktuell haben Landwirte mit steigenden Düngerpreisen zu kämpfen – und das bei schlechten Erzeugerpreisen, vor allem im Ackerbau.

Die EU-Kommission will zumindest kurzfristig den CO2-Grenzausgleich (CBAM) auf Stickstoffdünger aus Drittstaaten nicht aussetzen. Das hat ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag (31.3.) auf Anfrage des Nachrichtendienstes Agra Europe klargestellt. Man habe bereits im Dezember beschlossen, für Düngemittel einen reduzierten CBAM-Aufschlag von einem Prozent ab dem offiziellen Start des Instruments Anfang Januar 2026 anzuwenden, teilte die Behörde weiter mit. Geplant waren ursprünglich zehn Prozent. Die Kommission geht damit nicht auf die Forderungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) ein. Auch der Dachverband der europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände (Copa/Cogeca) hatte zuletzt immer wieder auf sofortiges Aussetzen des CBAM auf Düngemittel gedrängt.

Der Sprecher der Kommission weist darauf hin, dass für alle anderen dem Ausgleichsmechanismus unterliegenden Güter – darunter Stahl, Aluminium oder Zement – die Abgabe bei 10 % liegt und in Stufen auf 30 % ansteigen soll.

Dünger bleibt teuer, während Landwirte ohnehin schon mit niedrigen Preisen kämpfen. JE

17:23 |  focus: Verbraucher sollen die Wasser-Zeche der Pharmariesen zahlen

Die EU will Kläranlagen mit Filtern ausrüsten, um Medikamentenreste aus dem Abwasser zu holen. Zahlen sollen das größtenteils Pharma- und Kosmetikfirmen. Doch Konservative im Europaparlament wollen die Regel kippen. Müssen am Ende die Bürger die Rechnung bezahlen? Wer künftig sein Wasser aus dem Hahn dreht, zahlt womöglich drauf – wegen Medikamenten und Cremes. Denn das meiste von dem, was Menschen schlucken oder auf die Haut auftragen – Antibiotika, Verhütungshormone, Sonnenschutz – landet am Ende in der Kläranlage. Reguläre Filter in Kläranlagen bekommen diese Mikro-Schadstoffe kaum heraus. Sie landen im Fluss, im Grundwasser – und am Ende in geringen Mengen auch wieder im Trinkwasser.

Dieses Umweltproblem will die EU bereits seit Jahren beheben. Daher hat sie eine neue Kläranlagen-Richtlinie beschlossen, die seit dem 1. Januar 2025 gilt und die alte Regelung von 1991 ablöst. Kern ist eine verpflichtende sogenannte vierte Reinigungsstufe für große Kläranlagen. Bislang haben sich hier vor allem Techniken mit Ozon oder Aktivkohle etabliert, die Mikroschadstoffe herausfiltern. Die Schweiz macht das bereits seit 2016 – als Vorreiter in Europa.

Klassiker. Erst beschließt man „Verursacher zahlen“, dann kommen Lobbydruck und Panikgeschichten – und plötzlich soll wieder der Depp am Wasserhahn blechen. Umwelt retten? Ja bitte – aber möglichst auf Kosten der Bevölkerung, nicht der Konzerne. JE

14:22 | news: Wasserkrise auf Zypern - Behörden verschärfen Sparmaßnahmen

Auf der Urlaubsinsel Zypern werden die Trinkwasser-Sparmaßnahmen ausgeweitet. Wie Behördenvertreter mitteilten, wurde bereits der Wasserdruck in den Versorgungsnetzen der Touristenhochburg Larnaka gesenkt - und eine Aufklärungskampagne gestartet. Hintergrund ist die angespannte Lage der Wasserressourcen auf der Mittelmeerinsel. Ziel der Maßnahmen ist es, den Verbrauch zu senken, um mögliche Wasserabschaltungen im Sommer zu vermeiden. Die Wasserspeicher waren Ende März nur zu 31,5 Prozent gefüllt, teilte die zuständige Behörde mit. Hoffnungen auf mehr Wasser schwinden; die Regenzeit endet nämlich auf Zypern spätestens Ende April.

Die Bevölkerung wird zu einem bewussteren Umgang mit Wasser aufgerufen. So empfiehlt das Wasseramt, kürzer zu duschen, Autos nicht mit dem Schlauch zu waschen und Wasch- sowie Geschirrspülmaschinen nur voll beladen laufen zu lassen.

Man hat jahrzehntelang jeden Betonklotz ans Meer geklatscht, Pools gefüllt und Golfplätze bewässert – und jetzt sollen Oma Eleni und der Pauschaltourist bitte beim Haarewaschen sparen. Klassische Prioritätensetzung: Profit zuerst, Wasser vielleicht später. JE