18.06.2026

08:43 | ORF:  EU schwächt Gentechnik-Regeln ab

Mit modernen Gentechnikverfahren veränderte Lebensmittel dürfen in der EU künftig ohne spezielle Kennzeichnung im Supermarkt verkauft werden. Das EU-Parlament stimmte am Mittwoch mehrheitlich dafür, entsprechende Züchtungen in vielen Fällen von bisher strengen Regeln auszunehmen. Befürworter erhoffen sich dadurch vor allem ertragreichere und gegen den Klimawandel resistente Lebensmittel. Allerdings gibt es auch reichlich Kritik.

Für die betroffenen Lebensmittel gelten weiterhin dieselben Sicherheitsvorgaben wie für Züchtungen, die etwa durch Kreuzung und Auslese entstanden sind. Komplett ungeprüft kommen auch künftig gentechnisch veränderte Pflanzen nicht auf den Markt. Die Änderungen wurden bereits von den EU-Staaten bestätigt und sollen voraussichtlich ab Mitte 2028 angewendet werden.

Patente bleiben, Kennzeichnung geht. Man merkt sofort, wer bei dieser Reform wirklich Wahlfreiheit bekommt. JE

17.06.2026

11:50 | UCN: Wer das Saatgut kontrolliert, kontrolliert die Nahrung: Die EU ebnet Konzernen den Weg zur weiteren Expansion

Mehr Vielfalt? Nein – Brüssel baut den Saatgutmarkt für die Großen um. Die EU verkauft ihre neue Saatgutreform als Sieg für Biodiversität, Innovation und lokale Sorten. In der Pressemitteilung des Rates der Europäischen Union ist von „Agrobiodiversität“, „Erhaltungssorten“ und „mehr Flexibilität“ die Rede. Doch hinter der wohlklingenden Sprache verbirgt sich eine andere Realität:

Wer das europäische Saatgutgeschäft kontrolliert, soll es künftig noch einfacher haben. Wer klein ist, bleibt Außenseiter. Die neue Verordnung für sogenanntes „Plant Reproductive Material“ – also Saatgut, Stecklinge, Setzlinge und anderes Vermehrungsmaterial – ersetzt ein Flickwerk aus zehn Richtlinien durch ein einheitliches Regelwerk für die gesamte EU. Offiziell geht es um Modernisierung und Vereinfachung. Tatsächlich bleibt jedoch das Grundprinzip unangetastet:

Saatgut muss weiterhin registriert und zertifiziert werden, bevor es auf den Markt gebracht werden darf. (consilium.europa.eu)

Genau darin liegt der Kern des Problems.

dazu passend Reform des pflanzenvermehrungsfähigen Materials: Landwirte, Kleinzüchter und Organisationen für Saatgutvielfalt fordern die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf, die Agrobiodiversität zu verteidigen 

Gestern, am 4. März, kamen Landwirte, Kleinzüchter, Saatguterhalter und Naturschutzorganisationen in Brüssel zusammen, um den politischen Entscheidungsträgern eine klare Botschaft zu senden: Europas neue Saatgutvermarktungsgesetze müssen die Vielfalt der Kulturpflanzen schützen, die Rechte der Landwirte stärken und Kleinbauern sowie Bio-Züchter unterstützen. Die Veranstaltung „PRM-Reform – Schutz der europäischen Kulturpflanzenvielfalt“ fand im Europäischen Parlament statt und wurde von Herbert Dorfmann (EVP, Berichterstatter), Martin Häusling (Grüne/EFA, Schattenberichterstatter) und Christophe Clergeau (S&D, Berichterstatter für den Umweltausschuss) ausgerichtet. Vertreter des Parlaments, des Rates und der Kommission sowie Fachleute kamen zusammen, um sich über die vorgeschlagene neue EU-Verordnung über die Herstellung und Vermarktung von pflanzenvermehrungsfähigem Material (PRM) auszutauschen. Die Veranstaltung fand einen Monat nach Beginn der Trilogverhandlungen statt. Die zypriotische Ratspräsidentschaft bekräftigte dabei ihr Ziel, bis Ende Juni eine Einigung zu erzielen.

und mordorintelligence: Analyse der Marktgröße und des Marktanteils des europäischen Saatgutmarktes – Wachstumstrends und Prognose (2026–2031)

Der Bericht zum europäischen Saatgutmarkt ist segmentiert nach Züchtungstechnologie (Hybriden, samenfeste Sorten und Hybridderivate), Anbaumethode (Freiland- und Gewächshausanbau), Kulturart (Reihenkulturen und Gemüse) und Land (Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Polen, Rumänien u. a.). Die Marktprognosen werden in Wert (USD) und Volumen (Tonnen) angegeben.

Also fassen wir zusammen...
Brüssel verspricht uns Vielfalt, baut aber ein System, in dem genau diese Vielfalt erst einmal registriert, zertifiziert, dokumentiert und überwacht werden muss. Für Konzerne ist das Büroalltag. Für kleine Züchter ist es oft das Ende der Freiheit auf dem Feld. Das ist  Lebensmittelkontrolle mit Nachhaltigkeitsgedöns. Denn Für Bayer, Corteva, Syngenta und Co. ist die Regulierung kein Hindernis, sondern ein Burggraben. Je komplizierter das System, desto schwerer kommen Kleine hinein, und desto gemütlicher sitzen die Großen drin. JE

16.06.2026

10:11 | agrarheute;  85 % Selbstversorgung - Warum diese Zahl für Landwirte trügerisch ist

Rechnerisch versorgt sich Deutschland zu 85 % selbst mit Lebensmitteln. Doch diese Zahl vermittelt ein falsches Gefühl von Sicherheit. Tatsächlich hängt unsere Lebensmittelproduktion an einem seidenen Faden globaler Lieferketten. Die Leistungsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft steht außer Frage. Doch ein Blick auf die Vorleistungen zeigt, wie stark die Branche an globalen Lieferketten hängt. Sechs kritische Importabhängigkeiten der EU zeigen das Risiko für die Landwirtschaft:

Wenn die Lieferketten reißen, kann der Bauer immerhin noch erklären, dass seine Kühe nachhaltig hungrig sind und der Traktor klimafreundlich stillsteht. JE

15.06.2026

18:43 | agrarheute:  PFAS in Boden und Vieh: Glasfaser-Drohnen verseuchen Natur und Landwirtschaft

Moderne Kriegsführung setzt auf Drohnen. Doch deren Überbleibsel bleiben lange in der Landschaft und werden zum Problem. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist von Drohnen geprägt. Um sie vor sogenannten Jammern, beziehungsweise Störsignalen, zu sichern, werden viele über hauchdünne Kabel gelenkt, die etliche Kilometer lang sind. So lassen sich Ziele auch in der Tiefe eines Raumes zuverlässiger bekämpfen, der Tod aus der Luft kommt ungestört. Doch diese Leiter verbleiben in der Regel in der Natur. Dort werden sie zu einem Problem für die Ökosysteme und auch die Landwirtschaft, da die Materialien widerstandsfähig sind und zudem Böden mit sogenannten Ewigkeitschemikalien vergiften. 

Früher blieb nach dem Krieg wenigstens nur Schutt, Metall und Minen zurück. Heute gibt es zusätzlich Nanoplastik, PFAS und kilometerlange Glasfaser Spinnweben für die Natur. Innovation, aber bitte mit Ewigkeitschemikalien. JE

07:30 | TP: Fleischwerbe-Verbot: "Kein Platz für Firmen, die Klimakrise vorantreiben"

Amsterdam verbannt Fleisch- und Auto-Werbung von Plakatwänden. Die Fleischindustrie kritisiert die Maßnahme scharf. Während deutsche Städte sich schwer tun, auf umweltschädliche Einwegverpackungen eine Umweltsteuer zu erheben und die Regierung des bayerischen Freistaats eine derartige Belastung der Systemgastronomie gleich ganz verboten und dafür noch 140 Millionen Euro Bundessteuern verschenkt hat, macht die niederländische Hauptstadt kurzen Prozess.

Als weltweit erste Großstadt legt Amsterdam fest, dass Außen-Werbeflächen künftig nicht mehr für klimaschädliche Produkte gebucht werden dürfen. Damit ist Reklame für Fleisch und Wurstwaren sowie Anbieter fossiler Energie seit dem 1. Mai 2026 tabu. Dies betrifft jedoch nur die Affichenwerbung, also die Werbeplakate an Litfaßsäulen und Plakatwänden. Alle anderen Werbeformen sind von dem Verbot nicht betroffen, weil die Stadt dort kein Hausrecht besitzt.

Erst verschwindet die Werbung, dann die Wahl....
Früher war Amsterdam bekannt für Grachten, Fahrräder und Rotlicht. Jetzt kämpft die Stadt gegen die gefährlichste Bedrohung der Moderne: das Schnitzel auf dem Werbeplakat. denn... Man schläft gleich ruhiger, wenn die Salami nicht mehr an der Haltestelle lauert. JE

18:52 | Der Ostfriese
Verstehe ich das richtig?... man darf also in Zukunft keine Reklame mehr
für das Steenfelder-Marienkäfer-Schnitzel machen? Und wenn doch -
fressen dann die Mitarbeiter der Stadt Amsterdam die Papierplakate
selber persönlich auf? Sind Eier als solche auch betroffen, oder ist es
nur untersagt, für Spiegeleier zu werben? Wo sind die direkten Grenzen
gesetzt... ist schon die Abbildung von vier Eiern und einer Pfanne mit
Schweineschmalz verboten, kann man sich darauf herausreden, das es sich
angeblich um Rapsöl handelt? Darf sich ein Spiegelei auf einem Plakat
befinden? Eier in Eierbechern dürfte zu dulden sein, Aufgeschlagene
Früstückseier in Eierbechern hingegen dürften pfui sein! ;-)

Wen, wenn man von Schnellfutterketten absieht, betrifft das Verbot?
Haben Tankstellenketten es überhaupt nötig, auf den betreffenden Flächen
zu werben? Das Ganze ist lustiger Aktionismus, nicht mehr.

11.06.2026

12:55 | globalresearch: Mikroplastik und Arzneimittel sollen in die Liste der US-Trinkwasserverunreinigungen aufgenommen werden

Mikroplastik und Arzneimittelrückstände gelten mittlerweile offiziell als weit verbreitete Schadstoffe im Trinkwasser, was bedeutet, dass Ihre tägliche Belastung durch alltägliche Gewohnheiten wie das Trinken von Leitungswasser und die Verwendung von Kunststoffprodukten erfolgt. Die Aufsichtsbehörden des Bundes haben ihren Fokus von der Überwachung einzelner Chemikalien auf die gezielte Bekämpfung ganzer Schadstoffgruppen verlagert, was signalisiert, dass die Wassersicherheit nun auch Substanzen umfasst, die zuvor vernachlässigt wurden.

Wissenschaftler bestätigen, dass sich Plastikpartikel im gesamten Körper ansammeln, doch die derzeitigen Messmethoden haben noch Schwierigkeiten, die Menge oder die schädlichsten Arten zu bestimmen. Neue US-Forschungsbemühungen konzentrieren sich auf die Entwicklung von Tests, die die persönliche Mikroplastikbelastung messen und so eine Möglichkeit bieten, die Belastung zu verfolgen und zu bewerten, ob die Maßnahmen zur Reduzierung von Mikroplastik wirksam sind.

Sie können Ihre Belastung sofort verringern, indem Sie Ihre Wasserfilterung verbessern, den Plastikverbrauch reduzieren und die Einnahme unnötiger Medikamente einschränken, damit täglich weniger Schadstoffe in Ihren Körper und die Umwelt gelangen.

Jetzt entdecken Behörden offiziell, dass Mikroplastik und Medikamentenspuren im Trinkwasser vielleicht doch nicht zur ausgewogenen Ernährung gehören. Der Bürger soll also filtern, vermeiden, umsteigen und aufpassen, während Industrie und Politik noch erforschen, was längst im Blutkreislauf angekommen ist. Das ist keine  Gesundheitsvorsorge, das ist Schadensbegrenzung nach dem Buffet. JE

07:35 | agrarheute:  Wegen hoher Düngerpreise: EU stellt 500 Mio. € Soforthilfen für Landwirte bereit

EU-Agrarkommissar Christophe Hansen will mit den Hilfen den Düngerkauf erleichtern. Wegen der stark gestiegenen Düngerpreise hat die EU-Kommission nun ein Soforthilfepaket geschnürt. EU-Agrarkommissar Christophe Hansen stellt 500 Mio. € für ein Soforthilfepaket bereit. Davon stammen 200 Mio. € aus dem bestehenden Agrarkrisenfonds. Weitere 300 Mio. € kommen laut Hansen aus dem bestehenden EU-Agrarbudget. Diese Summe sei aus bisher nicht gebundenen Budgetmitteln finanziert, heißt es. Mit dem Geld will die EU Landwirte beim Düngerkauf für die kommende Herbstaussaat unterstützen. Das Soforthilfepaket müssen noch das EU-Parlament und die EU-Mitgliedstaaten billigen.

Mit dem Geld will Brüssel neue Liquiditätsprogramme schaffen sowie flexiblere Vorauszahlungen der Direktzahlungen vor Ende Dezember ermöglichen. In der Vergangenheit hat Deutschland bei Hilfspaketen von vorgezogenen Auszahlungen der EU-Gelder jedoch keinen Gebrauch gemacht. Die Soforthilfen sind Bestandteil des Düngemittelaktionsplans, den Brüssel im Mai vorgelegt hatte. Damals waren die Summen aber noch offen geblieben. Offen ist derzeit, wie viel Geld auf Deutschland und Österreich entfallen.

Der Agronom
Super, ein toller Erfolg, wir stehen 4 Wochen vor der Ernte, und die Kommission bewilligt Gelder für Düngemittel. Schnelles Eingreifen a la Brüssel.

EU-Politik bildlich erklärt: Erst dem Bauern die Hose klauen, und dann einen Gutschein für einen Gürtel überreichen. JE

10.06.2026

13:06 | Krone:  Wolf sorgt für Alarm: Zum Abschuss freigegeben

Die Sorge in der Bevölkerung wächst: Nachdem ein Wolf mehrfach in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern im Tiroler Unterland gesichtet wurde, hat das Land nun einmal mehr reagiert und das als Risikowolf eingestufte Tier zum Abschuss freigegeben. Die Jägerschaft wurde bereits informiert.

Monaco
Der ´Risikowolf´ wurde nicht nur in der Nähe von Häusern gesichtet, sondern direkt im Gebäude...in einem Fall im Wohnzimmer...schaute aus dem TV....´zum Abschuß´ freigegeben ´Schütz´ uns...

09.06.2026

08:41 |  Enteignung durch die Hintertür? Das bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für die Landwirtschaft

Die neue Wiederherstellungsverordnung (Nature Restoration Law) sorgt für hitzige Debatten. Viele Landwirte fragen sich: Verliere ich bald die Kontrolle über meine Wiesen, Moore und Äcker?

Die EU möchte die Natur retten. Die Bauern würden vorher nur gerne wissen, ob sie ihre Felder danach noch bewirtschaften dürfen. JE

10:10 | Leser Kommentar
Die EU will nicht die Natur retten, sie wurde dafür geschaffen, Europa für den Ausverkauf vorzubereiten, der jetzt im vollen Gang ist. Der Wähler steht desinteressiert daneben, sieht stumpf zu und begreift nichts!

06.06.2026

10:13 | A:  Dänemark schafft als erstes EU-Land das Landwirtschaftsministerium ab

Dänemark geht als erstes EU-Land einen drastischen Weg und schafft das klassische Landwirtschaftsministerium ab. Stattdessen soll es ein Ministerium für Natur und Tierschutz geben.
Nach monatelangen Koalitionsverhandlungen hat Dänemarks neue Mitte-Links-Regierung unter Mette Frederiksen eine weitreichende Verwaltungsreform vorgestellt. Das bisherige, traditionelle Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei wurde als eigenständiges Ressort abgeschafft.

Seine Aufgaben werden künftig auf insgesamt fünf verschiedene Ministerien verteilt, was einen grundlegenden ökologischen Wandel in der dänischen Verwaltung markiert.

Leser Hinweis
letzter satz: Kritiker bemängeln vor allem, dass durch die Aufteilung der Aufgaben auf fünf Häuser die Verantwortlichkeiten unklar werden könnten. In Zeiten, in denen die EU großen Wert auf Ernährungssicherheit legt, wird befürchtet, dass Dänemark durch diese Zersplitterung politisch ins Hintertreffen gerät.

Ich wäre ja für die Bezeichnung .. Ministerium für Chemie und Fressen  TS 

05.06.2026

18:14 | agrarheute:  Landtechnik-Zulieferer schließt deutsches Werk – und geht nach Ungarn

Die Frank Gruppe verlagert die Fertigung von Federzinken aus Torgau in Sachsen nach Ungarn. Ein Teil der Belegschaft verliert seinen Arbeitsplatz. Die Frank Gruppe verlagert die Produktion von Federzinken vom sächsischen Torgau an ihren Standort in Ungarn. Der traditionsreiche Standort in Torgau soll nach aktuellen Planungen im Herbst 2026 geschlossen werden. Für einen Teil der Beschäftigten gibt es Perspektiven innerhalb des Unternehmens, für andere endet die Beschäftigung. Nach Unternehmensangaben werden etwa 15 Mitarbeiter aus der Produktion nicht weiterbeschäftigt. Für weitere Beschäftigte sollen hingegen innerbetriebliche Lösungen innerhalb der Frank Gruppe geprüft werden, insbesondere im Vertriebsbereich. 

100 Jahre Industriegeschichte verlieren gegen eine Stromrechnung und die Lohnnebenkosten. Wieder ein Unternehmen, das den Standort Deutschland liebt, nur eben aus sicherer Entfernung. JE

12:20 | SB:  Import von Futtermitteln deutlich gestiegen

Die Importabhängigkeit der Schweiz wächst. Die Einfuhr der wichtigsten energiereichen Futtermittel hat von 2014 bis 2024 um 36 Prozent zugenommen. Das geht aus einem Beitrag des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) hervor.

Der Agronom:
Es ist in Europa überall das gleiche, die heimische Landwirtschaft wird durch Billigimporte zerstört, bei gleichzeitiger Verteuerung der Produktionskosten im Inland. Inzwischen auch in der Schweiz.

Wissen Sie lieber Agronom .. ich finde es dann immer witzig und an Ironie nicht zu überbieten .. wenn dann die Landwirte mit ihren Familien bei McDonalds zum kleinen Imbiss vorbeikommen.  ... auf die Frage warum, weils die Kinder wollen.  TS 

13:03 | Leser Kommentar
kleiner Hinweis zu TS: vmtl: zum k(l)einen Imbiss ....

Danke ... TS

04.06.2026

17:48 | Der Agronom:  Getreidepreise für neue Getreideernte fallen heftig - Getreidehändler kaufen billig

Die Weizen-Preise fallen Anfang Juni für die neue Ernte (September) auf neue Tiefstände. Auch für Gerste und Mais geht es mit den Preisen steil nach unten. Einige Ausnahme: Raps. Hier erreichten die Preise am Mittwoch sogar ein neues Hoch, geben am Donnerstag jedoch ebenfalls deutlich nach. Die Gründe für den Preisrutsch bei Getreide sind sowohl geopolitischer Natur aber auch witterungsbedingt sowie durch die auf Nordhalbkugel bevorstehende Ernte ausgelöst.

Der Agronom:
Ich kenne mich überhaupt nicht mehr aus. Schaut man sich die einen Nachrichtenmeldungen an, stehen wir laut ihnen vor einem Kollaps in der Lebensmittelversorgung und schaut man sich den Getreidehandel an, wird munter am Preis gedrückt. Es ist das gleiche wie beim Edelmetall, weniger als 2 Prozent vom gehandelten Getreide ist überhaupt real verfügbar, darum kann der Papiermarkt den echten Markt auf den Kopf stellen.

03.06.2026

08:37 | Der Agronom:

uncut:  Getreidepreise explodieren: Größter Preisschock seit der Nahrungskrise von 2008

Ein Bericht von ZeroHedge sorgt derzeit für Aufmerksamkeit an den Rohstoffmärkten. Demnach verzeichnete Getreide, das als Grundnahrungsmittel für rund die Hälfte der Weltbevölkerung gilt, den stärksten monatlichen Preisanstieg seit der globalen Nahrungsmittelkrise von 2008. Für viele Beobachter ist dies mehr als nur eine Marktbewegung – es könnte das erste Warnsignal einer neuen weltweiten Versorgungskrise sein.

Schweizer Bauer:  Für die Müller ist Getreide zu teuer

Rechtsanwalt Lorenz Hirt, Geschäftsführer des Dachverbands Schweizer Müller, äusserte sich gegenüber dem Nachrichtenportal nau.ch: «Schweizer Brotgetreide kostet rund dreimal so viel wie in der EU.» Hirt fordere dort deshalb «eine Marktkorrektur in der Höhe von 8 bis 10 Franken» . Fordert Hirt also eine Richtpreissenkung?

Altes Brot ist nicht hart ... kein Brot das ist hart!  So stand es im Speisesaal meiner Kaserne.  TS 

02.06.2026

15:19 |  oe24: Klingt wild, sorgt für Hype: Alle trinken jetzt Cola mit Schlagobers

Dirty Soda ist das neue It-Getränk aus den USA: Limonade wird dabei mit Sirup, Schlagobers oder Milch gemixt. Die Trend-Limo geht auf TikTok derzeit durch die Decke. Milkshakes, Superfood-Smoothies und bunte To-go-Drinks sind längst fixer Bestandteil der Gastro-Szene. Auch in Wien sprießen Lokale, die cremige Shakes, fruchtige Smoothies und Getränke mit Zutaten wie Spirulina, Matcha oder Kefir anbieten, gefühlt an jeder Ecke aus dem Boden. Doch aus den USA kommt nun ein Getränk, dem man das Etikett "gesund" wohl eher nicht aufkleben würde: Dirty Soda. Dabei wird kohlensäurehaltige Limonade mit Sirup, Schlagobers, Milch, Kaffeeobers oder pflanzlichen Milchalternativen gemischt. Dazu kommen Eiswürfel und, je nach Geschmack, Obst, Streusel, Schokochips oder andere Toppings. Das Ergebnis ist irgendwo zwischen Softdrink, Dessert und Milkshake angesiedelt – süß, cremig, bunt und extrem fotogen.
 
Monaco
ich glaub´ die Meinl-Reisinger schüttelt schon kräftig...
 

In zehn Jahren erfahren wir, dass Dirty Soda ursprünglich als Baustoff entwickelt wurde... JE