12.03.2026

17:45 | Der Agronom:  Täglich fehlen 1 Mio. Eier: Sorgt Tierseuche für leere Supermarktregale?

Neue Newcastle-Fälle treffen immer mehr Betriebe, hunderttausende Legehennen mussten gekeult werden. Drohen jetzt – ausgerechnet zu Ostern – Engpässe bei den Eiern?
Die Geflügelkrankheit Newcastle Disease breitet sich weiter aus. Nach Fällen in Brandenburg und Bayern mussten deutschlandweit rund 1,3 Mio. Legehennen, Puten und Masthähnchen gekeult werden.

Man stopft auch nicht tausende von Hühnern in ein Gehege ... TS 

14:32 | agrarheute:  Deutsche Bauern ernten 2026 weniger Getreide – Kosten-Explosion bei Dünger und Diesel

Die Getreideernte 2026 wird kleiner als im vorigen Jahr. Das erwartet der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) in seiner ersten Ernteprognose. Landwirte stehen aufgrund niedriger Getreidepreise, hoher Energie- und Düngemittelkosten sowie zunehmender geopolitischer Risiken unter erheblichem wirtschaftlichem Druck, sagt der DRV. Die Getreideernte 2026 wird kleiner als im vorigen Jahr. Das erwartet der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) in seiner ersten Ernteprognose. Dabei geht der DRV einer moderaten Ausweitung der Anbauflächen aus: So sieht der Verband Zuwächse bei Weizen, Gerste, Raps und auch beim Körnermais.

Die Bestände sind nach aktuellem Stand gut durch den Winter gekommen. Der DRV rechnet mit einer Erzeugung von 43,7 Millionen Tonnen Getreide und gut 4,1 Millionen Tonnen Raps – ein insgesamt leicht überdurchschnittliches Ergebnis. Im vorigen Jahr (2025) hatten die deutschen Landwirte 45,3 Millionen Tonnen Getreide und 3,97 Millionen Tonnen Raps geerntet.

Während der Bauer mit Dieselpreisen, Düngerrechnung und Bürokratie kämpft, freut sich irgendwo ein Schreibtischstratege über seine „Agrarexportstrategie“. Am Ende bleibt die alte Rechnung: Der Bauer trägt das Risiko, der Staat verteilt Ratschläge – und im Supermarkt beschwert sich der Kunde über 20 Cent mehr fürs Brot. JE

12:37 |  apollo: Interner Leitfaden zeigt: Bioland will AfD-Bauern ausschließen

Der Öko-Anbauverband Bioland schließt offenbar systematisch Mitglieder aus, die sich bei der AfD engagieren. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das Apollo News exklusiv vorliegt. Es ist mit „Leitfaden zum Umgang mit der AfD“ betitelt und wurde im Oktober 2024 an hauptamtliche Mitarbeiter des Bioland-Verbands verschickt. Dem Leitfaden zufolge sollen Personen, „die für die AfD eine Funktion ausüben“, nicht als Mitglieder aufgenommen werden. „Bei Mitgliedern, deren AfD-Funktion (Amt, Kandidatur etc.) bekannt wird, sollen Kündigungsmöglichkeiten geklärt werden. Immer in Absprache mit der Rechtsabteilung“, heißt es weiter.

Das Dokument stützt die Darstellung des bei Bioland hinausgeworfenen Öko-Landwirts Mathias Kreiß aus Bayern, der politische Gründe hinter der Entscheidung vermutet. Bioland kündigte ihm im Februar kurzfristig den Erzeugervertrag, nachdem er im Januar seine Bürgermeisterkandidatur für die AfD bekannt gemacht hatte (Apollo News berichtete). Nun darf er das Bioland-Logo nicht mehr für die Vermarktung seiner Produkte nutzen.

Der Bio-Verband predigt Vielfalt, aber offenbar nur die politisch korrekte Sorte. Wer Karotten nach Bioland-Regeln anbaut, aber das falsche Parteibuch hat, fliegt raus. Bio ja – Meinungsfreiheit sicher nicht. JE

14:31 |  M
Die armen Bauern, kaum sind sie Cam los, beginnt der eigene Verband zu spinnen. Was macht der eigentlich, wenn die AfD z.B. ab 2029 mitregiert? #brandmauer #unionkuscheltmitafd #merztrittzurück

17:30 | Leser Kommentar
Ach, wie grausam! Aber... könnte sich daraus nicht gleichzeitig auch eine Chance ergeben? Wenn man bei diesem Karnevalsverein hinausgeflogen ist - könnte man da nicht mit ein paar Gleichgesinnten eine eigene Marke schaffen? Speziell im Osten sehe ich da ein Potenzial, auch gerade was die Absatzsituation auf dem Markt betrifft, welches nicht zu vernachlässigen wäre! Die Organisation der AFD könnte eine Starthilfe bereitstellen. Warum einem Verein nachlaufen, der einen nicht mag oder sogar ausschließt? Wie sieht es bei den naturverbundenen Landwirten mit der politischen Einstellung aus? Warum keinen "Alternativen Landwirtschaftsverband" gründen? Gütesiegel "alternative d*** Landwirtschaft". Den Landwirten, die nicht erkennen, das die Blockparteien sie vernichten wollen, ist nicht zu helfen - aber die übrigen werden sich ohnehin neu ausrichten müssen, um finanziell überleben zu können.


07:59
 | agrarheute:  Geflügelfleisch aus China: EU-Prüfer finden schwere Mängel

EU-Inspektoren finden gravierende Mängel bei Geflügelfleisch-Kontrollen in China. Die Branche fordert jetzt einen Importstopp – und warnt vor Risiken. Ein Audit der Europäischen Kommission sorgt derzeit für Unruhe im europäischen Geflügelmarkt. Es deckte erhebliche Mängel bei Hygiene, Tierschutz, Rückverfolgbarkeit und Zertifizierung auf. Der europäische Branchenverband AVEC verlangt deshalb einen vorübergehenden Importstopp für Geflügelprodukte aus China. Für Landwirte, Geflügelhalter und die Geflügelwirtschaft in Europa ist das Thema brisant. Denn parallel zu den kritischen Ergebnissen steigen die Importe deutlich: Rund 50.000 Tonnen Geflügelfleisch aus China gelangten 2025 in die EU – mehr als 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Der europäische Bauer misst die Temperatur im Hühnerstall – der Import misst nur den Profit. JE

11.03.2026

18:56 |  r24: Fahrtenbuch für Sackkarre! Deutsche Landwirtin verzweifelt an Bürokratie-Wahnsinn

Auf einem idyllischen Gänsehof in Niedersachsen wird der deutsche Bürokratie-Wahnsinn greifbar: Landwirtin Iris T. ertrinkt förmlich in einer Flut von Vorschriften – unter anderem soll sie für ihre einfache Sackkarre, die gerade mal 50 Meter über den eigenen Hof geschoben wird, ein Fahrtenbuch führen. In der SAT.1-Reportage „Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ (10. März 2026) zeigt Paul Ronzheimer, wie absurd der Bürokratieirrsinn in Deutschland geworden ist. Ein Beispiel: Iris T. betreibt ihren Gänsehof in Lohne (Niedersachsen) mit viel Herzblut. Nach der Schlachtung werden die Daunen und Federn nicht weggeworfen, sondern direkt auf dem Hof weiterverarbeitet. Dafür werden sie mit einer ganz normalen Sackkarre rund 50 Meter auf dem eigenen Gelände transportiert. Was eigentlich ein ganz einfacher Vorgang sein sollte, entpuppt sich als bürokratischer Albtraum.

Fehlt eigentlich nur noch der verpflichtende Blinker für die Sackkarre und eine CO₂-Bilanz für jedes geschobene Ei. Bürokratie in Buntland – das einzige Wachstum, das hier noch zuverlässig funktioniert. JE

08:14 | DerAgronom:  Iran-Krieg blockt Agrar-Exporte: Diese Folgen treffen Landwirte

Es ist ein Beben, das die ganze Welt erzittern lässt: Israel und die USA haben den Iran angegriffen und der Iran wehrt sich mit Raketen und Drohnen. Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt, gilt als nahezu unpassierbar. Weit weg? Weit gefehlt. Auch Landwirte kann es nicht kalt lassen, wenn die Waffen im Nahen Osten sprechen. Dabei gibt es einige Auswirkungen, die weitgehend alle Landwirte der Welt treffen. Und zusätzlich hat der Krieg Folgen, die sehr von der Region abhängen. Im Wesentlichen lässt sich das Ganze in drei Gruppen von Folgen einteilen:

... noch sehen wir die ganzen Auswirkungen des Friedensstifters nicht. Dünger, Treibstoffpreise .. und natürlich die Auflagen der EU, die in Stein gemeißelt sind. TS

10.03.2026

10:36 | Der Agronom:  Getreidepreise und Rapspreise steigen heftig – wegen Irankrieg und Ölpreisrallye

Die Preise für Getreide, Raps und Sojabohnen steigen wegen des Iran-Kriegs und dem Anstieg der Ölpreise kräftig. Die Woche beginnt mit einer massiven Kaufwelle bei Getreide und Ölsaaten und stark steigenden Preise auf beiden Seiten des Atlantiks.

Dann fressen wir halt  5,56 Bohnen.  Selenskyj wird uns schon ernähren.  TS  

12:28 | Dipl.Ing. zu 10:36 
… die Bosse der Landwirtschaftsindustrie haben gehört, dass der Ölpreis brutal steigt …
… und erhöhen selbstverständlich schnell auch ihr eigenes ÖL …
… sie wollen ja auch an den riesigen Gewinnen teilhaben … 

Lieber Dipl. Ing. ... schreibens jetzt ja nicht, das Rapsölfeld an der Straße vom Hans, der einen Esel hat der Ali heißt .. und die Bomber fliegen schon.  TS 

09.03.2026

18:25 | Politico:   Die Lebensmittelindustrie hat genug von den Beschimpfungen durch RFK Jr.

Die Hersteller von verarbeiteten Lebensmitteln sagen, es gäbe einen Konflikt zwischen den Plänen des Gesundheitsministers und Trumps Wunsch, Industriestädte wieder aufzubauen.
Amerikas Lebensmittelhersteller haben eine Botschaft an Präsident Donald Trump und die republikanischen Abgeordneten: Sie müssen sich zwischen der Agenda von Robert F. Kennedy Jr. und unserer entscheiden.

Seit Trump sich mit Kennedy verbündet hat, um die Wahl 2024 zu gewinnen und ihn zum Gesundheitsminister ernannte, haben sich die traditionellen Verbündeten der Republikaner in der Lebensmittelindustrie weitgehend zurückgezogen, nachdem Kennedy ihre Produkte als Gift bezeichnet und sie für chronische Krankheiten verantwortlich gemacht hatte. Doch damit ist jetzt Schluss.

.. und ein weiterer Brandherd für Trump. Hier muss man RFK Jr. schon mal vorwerfen .. so geht es nicht, in dem Alter noch so fit zu sein!  DAS entspricht der amerikanischen Ernährungsphilosophie ... mit 60 durch die Ernährung medikamentensüchtig zu sein.  TS  

 

12:13 | golem: Drohnen treffen Entsalzungsanlage am Golf

Bei einem Drohnenangriff auf Bahrain ist am Wochenende auch eine Wasserentsalzungsanlage für die Aufbereitung von Trinkwasser beschädigt worden. Bahrains Innenministerium bestätigte am Sonntag laut dem arabischen Sender Al-Dschasira materielle Schäden, machte jedoch keine Angaben zum Ausmaß der Beeinträchtigung der Wasserproduktion. Die Electricity and Water Authority teilte dagegen mit, der Angriff habe keinen Einfluss auf die Wasserversorgung oder das Leitungsnetz gehabt.

Der Iran bekannte sich bis Sonntagabend nicht öffentlich zu dem Angriff. Außenminister Abbas Araghchi schrieb auf X, die USA hätten zuvor eine Entsalzungsanlage auf der iranischen Golfinsel Qeschm angegriffen und dabei die Wasserversorgung von 30 Dörfern beeinträchtigt. "Die USA haben diesen Präzedenzfall geschaffen, nicht der Iran", betonte er. Ein Sprecher des US-Central Command wies dies zurück und erklärte, US-Streitkräfte zielten nicht auf Zivilisten.

Die Beteiligten testen gerade, wie weit man den Konflikt eskalieren kann, bevor jemand den Wasserhahn für Millionen Menschen zudreht. JE

05.03.2026

15:25 | agrarheute:  Ernten deutsche Landwirte genug Getreide – um Deutschland mit Brot zu versorgen? Die Fakten

Ernten deutsche Landwirte genug Getreide, um Deutschland zu versorgen? Die Welt steckt voller Krisen und die Versorgung mit Nahrungsmitteln (und Getreide) rückt auch in der deutschen Politik wieder mehr in den Fokus. Die deutsche Getreideernte 2024 war schlecht. Fast so schlecht wie im Dürrejahr 2018. Dafür war die Ernte 2025 gut. Doch es gibt noch andere Problem als die Erntemenge. Reicht das Getreide also aus, um den Bedarf an Brotgetreide und Tierfutter zu decken?

In den letzten Jahren sind die Zahl und Intensität internationaler Konflikte weiter angestiegen. Dies führt auch zu Unsicherheiten am Getreidemarkt. Zum einen wird es schwieriger, Produktions- und Exportmengen abzuschätzen, gerade bei wichtigen Getreideexporteuren wie der Ukraine oder Russland.

Deutschland könnte sich theoretisch selbst ernähren – praktisch verfüttert es mehr Getreide an Schweine, exportieret den Rest und importieret dann wieder Mais und Nudelweizen. Ein Agrarsystem, das gleichzeitig Überschüsse produziert und dennoch abhängig bleibt. Typisch deutsche Planwirtschaft mit Traktor. JE

10:02 | Der Agronom:  Düngerpreise steigen im Rekordtempo – Landwirte von Düngerpreisen total geschockt

Die Düngerpreise steigen steil an. Weltweit. In Deutschland werden von Händlern und Herstellern oft gar keine aktuellen Düngerpreise für den Verkauf genannt. Zu sehr ist der Markt vom Ausbruch des Irankriegs und der Kostenexplosion durch die stark gestiegenen Gaspreise verunsichert. Aus Frankreich wird jedoch über stark steigenden Düngerpreise berichtet.

.. und da sind wir noch nicht an der Spitze.  Eigentlich ist es Magie .. da geht der Krieg gegen den Iran los und wie von Zauberhand .. wird sogar das Benzin und der Diesel in den Tanks .. über Nacht teurer. 
.. und der Finanzminister auch.  Genauso ist es mit allen anderen Dingen.  TS 

11:55 | Der gelernte DDR Bürger  
Zum Grünen Kommentar von TS:
Sprit über Nacht teurer? Ah ...ja ....Und? Wo ist das Problem?
Dann bleibt die Kiste eben erstmal stehen. Warum Millionen Schlafmichel morgens für Löhne, welche die Kosten schon lange nicht mehr decken, die Straßen verstopfen und sich nicht wenig Lebenszeit dafür rauben lassen für diese Dreckspolitik der Parasitären Parteibuchpolitdarsteller... erschließt sich mir schon lange nicht mehr. Was spricht da gegen den "Stummen Stinkefinger" inform zB. eines Weißkittelbesuches? Wenigstens zeitweise?
Gespräche mit Vertretern sämtlicher Personengruppen um mich herum zeig(t)en bis heute, daß kaum Kosten-Aufwand-zu-Nutzen-Verständnis vorhanden ist. Da glauben wirklich viele, die bekommen sämtliche Spritkosten vom Finanzamt wieder über eine Steuererklärung. Wie hoch ist heute wohl der Anteil an abhängig Beschäftigten, welche ihre Gehaltszettel nicht mal ausrechnen können? Ich mag es gar nicht wissen wollen...
Der/die Deutsche fährt sogar dann noch morgens ins Büro und auf die Regenwetterbaustelle, wenn rundherum die Granaten einschlagen. An den Schreibtischen des Öffentlichen Dienstes und der Verwaltungen wird dann mit aufgesetzten Scheuklappen konsequent weiter für Staat und "Unseredemokratie" gefochten gegen die Finanzierer des Ganzen und das System aufrechterhalten. Ich sage immer, es waren "damals" nicht der Künstler und Schauspieler aus Braunau, nicht die Himmlerischen und Gegöbbelten Marktschreier welche das System stützten, sondern die unzähligen kleinen Schreibtischtäterlein mit Unterschrift und Stempel. Heute gibt's noch nicht einmal mehr das auf Behörden-"Entwürfen"...aber dies ist wieder eine andere Geschichte....
PS: Es war nicht die Eule. Es war tatsächlich der "Gelernte DDR-Bürger"

12.00 | Leser Beitrag 
siehe auch - Staatliche Abzocke und Erziehungsmaßnahme

Jede Erhöhung der Preise im Bereich der Lebensmittel, Energie oder sonstiger Verbrauchsgüter ... ist ein Cent mehr für die Ukraine.  SkalvaUkraine. TS

 

04.03.2026

10:13 | Der Agronom:  Iran verbietet Export von Lebensmitteln

Einem Regierungsbeschluss zufolge sei auch die Ausfuhr von Agrarprodukten bis auf weiteres untersagt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.  
Die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern sei zur Priorität erklärt worden.

Der Agronom
Würde mich interressieren, ob "unsere" Regierungen das im Ernstfall auch so handhaben und das Wohl der eigenen Menschen vorne anstellen. Ich denke, wir werden es bald wissen.

03.03.2026

08:21 | Der Agronom:  Düngerpreise gehen durch die Decke – Landwirte ohne Dünger und mit Horrorpreisen

Die Preise für Stickstoffdünger sind sprunghaft gestiegen. Grund sind die Auswirkungen des eskalierenden Nahostkonflikts auf die Lieferungen durch die Straße von Hormus. Knapp ein Viertel des weltweit gehandelten Stickstoffdüngers – und ein bedeutender Anteil der gesamten globalen Stickstoffproduktion – passiert diesen strategisch wichtigen Seeweg. Die Harnstoffproduzenten im Nahen Osten haben ihre Angebote bisher ausgesetzt und kämpfen mit Transportproblemen in der Straße von Hormus..

.. wird spannend, wenn uns der Staat auffordert auf die Felder zu gehen .. und an die Regierung zu denken.  Aber, dann sind wir wieder alle gleich ..  TS 

10:10 | Leser Kommentar 
Tja, so'n bisschen hungern im kommenden Jahr sollte uns der Kampf der Untadeligen gegen die Feinde der Menschheit schon wert sein! ;-) 
Ob die gestiegenen Preise für Düngermittel wohl zu höhren Preisen für Nahrungsmittel führen wird? - Zu einer Hungersnot bei uns wird es sicherlich nicht kommen, aber die Preise... 

10:10 | Die Eule  
Werter TS, das muss man doch gesamtheitlich betrachten. Schon lange ist dem Donald und seiner Entourage der deutsche Klimakult ein echter Dorn im Auge.
Wie kann man mit so einem Land denn noch vernünftig Handel treiben? Schon längst hat Donald eingesehen, dass den Klimajüngern mit reiner Vernunft nicht mehr beizukommen ist
und da nutzt der Krieg doch gleich doppelt. Ohne Dünger gibt es weniger Erträge auf den Feldern und somit bricht der Traum vom Biogas bald in sich zu sammen. Ist aber mal der erste
Pfeiler des Klimakultes umgefallen, sagt sich Donald insgeheim, fallen die nächsten bald mit und damit ist der deutsche Klimakult bald Geschichte. Dann lässt sich auch wieder vernünftig Handel treiben und so ist doch auch der Krieg ein Vater der Vernunft. 

12:26 | Die Eule zu 10:10 
Tja ...das wird den deutschhassenden rotplusgrüngleichbraunen "Unseredemokratten" herzlichst egal sein! Da kommt dann eben weniger auf den Tisch und der verbliebene Rest an Biomasse in die Vergasung ...zu Strom.
Vergasung...ach wie liebe ich die deutsche Sprache. Vom Dritten Reich ins Viertes Reich.......
Eine ernste Frage noch: Braucht es wirklich Kunstdüngerkauf, wenn wegen "Frei"🇪🇺handel die Preise für die Produkte unserer Bauern runtergedrückt werden bis zur beabsichtigten Selbstaufgabe? Hier in Ostdeutschland sehe ich wieder und häufiger sogenannte "Stickstoffreiche Zwischenfrucht" vor dem eigentlichen Felderbestellen. Deutschland kann sich sehr wohl selbst versorgen und höhere Preise in so manchem Lebensmittelsegment wären durchaus sinnvoll. Da meine ich nicht die Chemielaborbomben und Füllstoffe der großen Marken und Konzerne.

18:49 | Monaco
oh die Eule spricht zu sich selbst und TS unterstützt dies...sehr selbstlos ! Muhaha...i glaab vom Schreibstil is des da ´gelernte DDR-man´, wobei es gibt nur an ´glernten Österreicher´...jo eh....

02.03.2026

15:00 | anti-sp: Warum US-Milliardäre Farmland kaufen und warum die EU bei einem weiteren Zukunftsthema verliert

Eine einfache Tatsache, die man in der EU nicht verstanden ist, ist der weltweit wachsende Bedarf an Lebensmitteln. Zwar wird sich das weltweite Bevölkerungswachstum in den nächsten Jahrzehnten verlangsamen, aber die Menschen im globalen Süden werden immer wohlhabender – und damit auch anspruchsvoller bei der Ernährung. US-Milliardäre haben das verstanden und kaufen in den USA im großen Stil landwirtschaftliche Flächen und Leute wie Bill Gates haben das Thema Ernährung längst als gewinnträchtiges Zukunftsthema entdeckt.

Auch Russland setzt stark auf Landwirtschaft. Seit Beginn der westlichen Sanktionen im Jahr 2014 hat Russland auf eine Stärkung seiner Landwirte und auf massive Förderung der Landwirtschaft gesetzt und wurde bei vielen Lebensmitteln innerhalb weniger Jahre zum führenden Exporteur. Einerseits wollte Russland, das traditionell ein Lebensmittelimporteur war, sich damit vor den Folgen der westlichen Sanktionen schützen und bei Lebensmitteln unabhängig vom Ausland werden, andererseits ist Russland dadurch zu einem der wichtigsten Player auf dem weltweiten Lebensmarkt geworden.

Wer morgen Getreide, Fleisch und Dünger kontrolliert, kontrolliert die Politik. Wer heute Höfe stilllegt, wird morgen abhängig. Erdäpfel sind keine Folklore. Sie sind Macht. JE