20.02.2026
08:54 | agrarheute: Nächster Freihandel nach Mercosur: Kommt jetzt die Fleisch-Schwemme aus Australien?
Australien drängt bei den Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit der EU auf höhere Importquoten. Landwirte könnten von zollfreien Getreideexporten profitieren. Erst 99.000 t zollfreies Rindfleisch auf den Mercosurstaaten, bald mindestens 50.000 t zollfreies Rindfleisch aus Australien. Das wären rund 1475 % (!) mehr. Auf diese Menge drängen der australische Fleischindustrieverband (AMIC) und die Branchenorganisation Meat and Livestock Australia (MLA) bei den Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit der EU-Kommission. Und das ist noch nicht alles. Bei Schaf- und Ziegenfleisch pocht die Branche auf 67.000 t zollfreie Einfuhren, ein Plus rund 1145%.
Derzeit sind für Rindfleisch 3.389 t vorgesehen, bei Schaf- und Ziegenfleisch 5.851 t. Australiens Fleischbranche fühlt sich angesichts der 99.000 t Rindfleisch beim Mercosurabkommen und 50.000 t für Kanada benachteiligt. Laut Branchenvertretern ist der Zugang seit fast 50 Jahren unverändert geblieben und im Zuge des Brexit auch noch verkleinert worden, weil die Exportmengen nach Großbritannien herausgerechnet wurden.
Die heimischen Bauern dürfen jetzt also zuschauen, wie sie im globalen Preisdumping-Fleischwolf landen JE
19.02.2026
17:54 | agrarheute: Deutschlands größter Geflügelverarbeiter wird verkauft - an diesen Investor
Die Verkaufsgerüchte um Deutschlands größten Putenvermarkter Heidemark bestätigen sich: Das britische Unternehmen Boparan Private Office mit Hauptsitz in Birmingham übernimmt den niedersächsischen Geflügelriesen. Das geben beide Unternehmen heute (19. Februar) bekannt.
Am gestrigen Abend seien die Kaufverträge unterzeichnet worden, heißt es von Heidemark. Das Unternehmen wird Teil der europäischen Sparte der niederländischen Storteboom Food Group, die sich vollständig im Besitz von Boparan Private Office befindet. Dabei bleibt Heidemark ein eigenständige Geschäftseinheit. Die kartellrechtliche Genehmigung steht noch aus, doch beide Unternehmen erwarten einen zügigen Abschluss.
Kommentar des Einsenders
"...Ranjit Boparan, Vorsitzender von Boparan Private Office, betont, Heidemark passe perfekt in die Gruppenstrategie "Next Gen", in der sie verschiedene Bereiche der Produktionen weiterentwickeln wolle. Das seien erweiterte Automatisierung, Innovationen, Produktivität und Net-Zero-Nachhaltigkeit. ..."
Völliger Müll. Der nächste Angriff auf die dt. Lebensmittelproduktion samt der Maßgabe vollverstrahlter, linker Ideologien und superreicher Investoren...! Die Schweinderl und Wurstproduktion sind weitgehend schon in fremden Händen, Futtermittel kommen billigst vom Selensky, Mercorsur wird den Rinderzüchtern den Strick drehen, die Industrie im freien Fall, Felder, Wiesen und Meere mit Windradkolossen zubetoniert und übrig bleibt...!? A Wahnsinn, was hier aufgeführt wird. Zeit, endlich munter zu werden, bevor es zu spät ist!
14:18 | agrarheute: Düngerpreise für Landwirte viel zu hoch – Düngerkauf und Düngerabsatz brechen heftig ein
Die Preise für Stickstoffdünger sind zuletzt heftig gestiegen. Diese Woche bleiben die Düngerpreise jedoch unverändert. Die sehr hohen Preise für Stickstoffdünger und die schwachen Getreidepreise drücken die Nachfrage aus der Landwirtschaft nämlich weit nach unten. Landwirte kaufen fast nichts, obwohl die Frühjahrsbestellung bevorsteht. Aussicht auf einen Preisrückgang besteht jedoch kaum. Denn der europäische Markt ist aus verschiedenen Gründen (CO2-Importsteuer, keine russischen Düngerimporte mehr) extrem knapp versorgt.
Die sehr hohen Preise für Stickstoffdünger und die schwachen Getreidepreise werfen in der Landwirtschaft viele Fragen zur Stickstoffdüngungsstrategie für die Anbausaison 2025/26 auf. „In diesem unsicheren Umfeld prüfen die Landwirte alle Optionen“, dabei geht es auch um die weitere Einkaufsstrategie.
Die EU hats geschafft: Dünger politisch verteuert, Getreidepreise ruiniert – und wundert sich jetzt, dass Bauern ohne Stickstoff keine Lust auf Ertragsrekorde haben. Ist eben grüne Hungerstrategie. JE
15.02.2026
08:22 | SPON: Wolf gemeldet – Karnevalsumzug in Leverkusen gestoppt
Karnevalisten bringt eigentlich wenig aus der Ruhe. In Leverkusen wurde den Jecken aber doch mulmig zumute.
Eine Augenzeugin sagte dem WDR, sie habe das Tier durch die Fußgängerzone der Stadt laufen sehen, es habe aufgescheucht und angespannt gewirkt. In sozialen Medien sind ebenfalls Videos von dem Tier zu sehen. Die Polizei geht davon aus, dass es tatsächlich ein Wolf war.
Polizisten, die den Karnevalszug absicherten, gingen auf die Suche nach dem Tier. »Er war nicht sehr menschenscheu, wir haben ihn gesucht und gefunden«, so der Polizeisprecher. Der Wolf sei weitergelaufen und nach etwa einer Stunde letztmalig gesehen worden.
"Letztmalig" gesehen oder "letztmalig" gesehen? Die goldenen drei S? (schießen, Schaufel, schweigen)
Wir hatten die Diskussion vor kurzem wieder .. ich selbst hatte bisher drei Sichtungen (zwischen 20 Meter und 150 Meter), die Risse sind überschaubar und das Verhalten immer das gleiche ..
Was nicht gesagt wird .. es ist Ranzzeit .. und er ist auf der Suche. Zum Futterdruck kommt noch der "Unterleibsdruck" also werden die Sichtungen in bis "Ende März" mehr werden.
Man wollte den Wolf und jetzt ist er da .. und wenn man deshalb einen Karnevalsumzug absagt .. dann soll es so sein. TS
11.02.2026
12:05 | legitim: Neu veröffentlichte Daten offenbaren schockierende Glyphosatwerte in beliebten Brotsorten
Für viele Amerikaner ist eine einfache Scheibe Brot ein tägliches Grundnahrungsmittel, eine beruhigende Quelle der Ernährung. Aber was wäre, wenn diese unschuldige Scheibe still und leise eine Dosis eines giftigen Herbizids liefern würde, das mit Krebs und chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht wird? Neu veröffentlichte Daten aus der Initiative „Healthy Florida First” des Bundesstaates Florida haben den Vorhang gelüftet und quantifizierbare, schockierend hohe Glyphosat-Kontaminationswerte in einigen der beliebtesten Brotsorten des Landes aufgedeckt.
Der Bericht, der von Gouverneur Ron DeSantis, First Lady Casey DeSantis und Generalarzt Dr. Joseph Ladapo veröffentlicht wurde, geht über die vagen Formulierungen wie „positiv getestet” hinaus, die oft in Diskussionen über Lebensmittelsicherheit verwendet werden. Stattdessen liefert er konkrete Zahlen, und die sind alarmierend. Wie Dr. Ladapo sagte: „Brot ist für viele Familien in Florida ein Grundnahrungsmittel, und sie sollten es ohne Sorge um Giftstoffe konsumieren können. Unsere Tests haben in einigen beliebten Brotsorten hohe Glyphosatwerte gefunden.” [1] Die Daten zeigen, dass die Konzentrationen in bestimmten Brotsorten fast 200 Teile pro Milliarde (ppb) erreichen, was weit über dem liegt, was viele unabhängige Wissenschaftler als sicher für den regelmäßigen Verzehr, vor allem für Kinder, ansehen.
Was als Erntehilfe verkauft wird, landet als Rückstand im Brot – mit freundlichen Grüßen von Roundup und seinem Hersteller Monsanto. Und dann erzählen uns Behörden etwas von „Grenzwerten“ und „unbedenklich“. Glyphosat im Brot ist kein Versehen – es ist das Ergebnis eines Agrarsystems, das auf Masse getrimmt ist und Nebenwirkungen als Kollateralschaden verbucht. Wer das weiter frisst, vertraut auf dieselben Strukturen, die das Problem erst geschaffen haben. JE
15:16 | Monaco
Servus JE, das schockierende für mich, ist immer noch, was ein Amerikaner unter ´Brot´, ´Bier´ und ´Aufo´ versteht...
08:26 | UCN: Ernte der Leibeigenschaft: Der kontrollierte Abriss der Ernährungssouveränität
In Indien wird eine systemische „Große Enteignung“ im Betatest erprobt. Sie ist ein Drehbuch für das Ende der Ernährungssouveränität, angetrieben von den Trümmern des Bretton-Woods-Systems und dem unersättlichen Bedarf an „Marktvertrauen“. Indien – der größte Kreditnehmer der Weltbank in ihrer Geschichte – wird gezwungen, seine indigene Agrarwirtschaft gegen ein Modell einzutauschen, das Kreditrating-Agenturen und Private-Equity-Interessen dient, nicht aber seinen 1,4 Milliarden Bürgern. Nachdem es der Zentralregierung 2021 aufgrund massiver Proteste nicht gelang, drei Agrargesetze durchzusetzen, ist sie auf Absichtserklärungen (MoUs) und Hintertür-Gesetzgebung ausgewichen, um Saatgut zu privatisieren und die öffentliche Ernährungssicherung zu zerschlagen.
Das Endziel ist eine Welt, in der Nahrung und Land keine öffentlichen Güter mehr sind, sondern hochvolatile Unternehmenswerte, die auf globalen Märkten gehandelt werden. Was in Indien geschieht, ist ein Hochrisiko-Labor für ein globales Skript: die systematische Demontage indigener Ernährungssysteme, um sie im Bild des transnationalen Kapitals neu aufzubauen.
Kommentar des Einsenders
...und weiß jetzt, weshalb die EUschi und ihre Freunde so ein Bramburium machten, dass sie mit den Indern das Freihandelsabkommen zustande brachten...!? Die alten Kräfte diktieren, und alle sitzen sie in einem Boot! Ps: ...oder wie Gates es in einem Interview formulierte - Indien sei ein gutes "Labor" zum Testen experimenteller Produkte... Cui Bono?
Das ist kein indisches Problem – das ist ein Lehrbuchbeispiel für das globale Spiel: Staaten verschulden sich, Reformen kommen als Auflage, öffentliche Strukturen werden als ‚ineffizient‘ erklärt – und am Ende landet die Wertschöpfung bei privaten Großinvestoren. Erst liberalisiert man die Märkte, dann privatisiert man die Infrastruktur, und wenn die Preise explodieren, nennt man es Volatilität. Die entscheidende Frage ist nicht Indien. Die Frage ist: Wem gehört künftig unser Essen? JE
10.02.2026
18:54 | BILD: Regierung plant Furz-Messprogramm für Kühe
Berlin – Die Bundesregierung will den Klimaschutz weiter vorantreiben. Umweltminister Carsten Schneider (50, SPD) lässt daher aktuell das „Klimaschutzprogramm 2026“ erarbeiten. Darin wird festgelegt, wie Deutschland seine Klimaziele bis 2045 erreichen soll. BILD liegt der Entwurf (331 Seiten) vor. Ziel ist, den Treibhausgas-Ausstoß (CO2) bis 2030 um mindestens 65 Prozent (im Vergleich zum Jahr 1990) zu senken. Aktuell liegt das Minus bei 50 Prozent. Ab 2045 soll Deutschland dann unterm Strich gar kein CO2 mehr ausstoßen („Klimaneutralität“).
Fest steht: Das Programm wird Milliarden kosten! Allein der Klimaschutzfonds (KTF) soll jährlich mehr als zehn Milliarden Euro beisteuern (aus dem neuen XXL-Schuldentopf). Zu weiteren „innovativen Finanzierungsansätzen (Bürgschaften, Garantien, Eigenkapitalbeteiligungen)“ soll die Regierung „Ergebnisse bis Herbst 2026“ erarbeiten.
tom-cat
Werden demnächst alle Kühe erschossen ? Und wenn die Rot-Grünen alle Kühe erschossen haben, können sich der JUSO-Chef und die anderen Linken den "Reichen" widmen.
09.02.2026
14:53 | UCN: Die schockierende Wahrheit über den Rückruf von Nestlé-Babynahrung
Nestlé, Danone und andere sahen sich mit Rückrufen von Babynahrung konfrontiert, nachdem ein Toxin in den Produkten gefunden wurde.Vielleicht hast du in den Nachrichten gehört, dass Nestlé seine Babynahrung zurückgerufen hat, nachdem ein Toxin in den Produkten entdeckt worden war. Rückrufe wurden in über 60 Ländern vorgenommen. Mindestens 36 Babys im Vereinigten Königreich zeigten Symptome einer Vergiftung. Die französischen Behörden untersuchen die Todesfälle von zwei Babys, die Nahrung aus einigen der zurückgerufenen Chargen konsumiert hatten, doch bislang ist kein Zusammenhang mit dem Toxin bestätigt.
Aber ich werde dir jetzt etwas erzählen, worüber in den Mainstream-Medien nicht berichtet wird – etwas, das dich schockieren könnte. Ich habe nämlich die Quelle des Toxins gefunden, und sie ist kaum zu glauben. Der Lebensmittelriese Nestlé hat mehrere Marken von Babynahrung. Zu den zurückgerufenen gehören unter anderem SMA und NAN. Ein weiterer Lebensmittelriese, Danone, war ebenfalls von Rückrufen betroffen, darunter die Marken Aptamil und Cow & Gate. Auch der Babynahrungshersteller Lactalis ist betroffen. Doch sie haben etwas gemeinsam – und das ist der Verursacher. Sowohl Nestlé als auch Danone beziehen einen bestimmten Inhaltsstoff vom selben Lieferanten. Und genau hier wird es schockierend. Das betreffende Toxin heißt Cereulid und stammt aus Stämmen des Bakteriums Bacillus cereus. Dieses Toxin ist besonders besorgniserregend, da es durch Erhitzen der Lebensmittel oder Pasteurisierung nicht zerstört wird.
Globalisierte Lieferketten funktionieren wunderbar – bis ein einziger Zulieferer hustet und plötzlich steht die halbe Branche im Rückrufmodus. Wenn selbst Babynahrung von wenigen, weltweit verzweigten Rohstoffquellen abhängt, zeigt das vor allem eins: Effizienz wurde maximiert, Resilienz minimiert. JE
08.02.2026
08:59 | Ansage: Veggie-Dämmerung bei Iglo: Zunge schlägt Moral
Wenn ein Konzern wie Iglo seine vegetarische Linie „Green Cuisine“ zurückfährt und die Marke „Veggie Love“ gleich ganz einstellt, ist das mehr als eine Sortimentsbereinigung; es ist ein stilles Eingeständnis: Der große Veggie-Hype der vergangenen Jahre trifft auf die Realität von Kaufkraft, Geschmack und Alltagskultur. Laut aktueller Pressemitteilung reduziert Iglo sein Veggie-Sortiment und setzt wieder stärker auf Fleischprodukte und klassische Fertiggerichte, um verlorene Marktanteile zurückzugewinnen. Parallel dazu zeigen Marktanalysen: Die anfängliche Begeisterung für Fleischersatzprodukte hat ihren Zenit überschritten. Umsätze stagnieren oder gehen zurück, ein erheblicher Teil der Verbraucher probierte einmal – und kehrte dann zum Gewohnten zurück. Was als moralisch aufgeladener „Ernährungswandel“ verkauft wurde (wer erinnert sich nicht an en “Rügenwalder”-Hype), erweist sich im Alltag vieler Menschen als endliche Episode: spannend, teuer, oft enttäuschend in Geschmack und Textur – und am Ende doch kein Ersatz für das Schnitzel vom Metzger oder die altmodische Frikadelle.
Der Alpenrebell
Iglo hat es jetzt auch gemerkt. Die vegane Bevormundung durch die Ökotaliban scheitert am gesunden Menschenverstand, was auch gut ist. Hoch verarbeitet, sau teuer und zudem künstliche Textur. Nährstoffgehalt eines Papiertaschentuches. Meine Oma sagte immer, iss nichts, was mehr als 5 Inhaltsstoffe hat. Ist Bier per Definition dann als gesund einzustufen? Ich frage für einen Freund.
06.02.2026
17:28 | agrarheute: Trotz wachsendem Bio-Markt: Bürokratie stürzt Ökolandwirte in Strukturkrise
Die Biomilchbetriebe gingen nicht nur in Deutschland deutlich zurück. Das 20 Prozent-Ziel bis 2030 wird krachend verfehlt. Es ist paradox. Die Ökobranche meldet im Vorfeld der Biofach steigende Umsatzzahlen am Biomarkt. Es ist sogar von neuen Rekorden die Rede. Doch an den vielen Ökobauern geht das Wachstum offenbar vorbei. So warnt der Deutsche Bauernverband (DBV) in einer Pressemitteilung vor einer schleichenden Strukturkrise im Ökolandbau.
„Fast zehn Prozent der deutschen Öko-Milchviehbetriebe mussten 2025 ihre Zertifizierung aufgeben“, sagt DBV-Generalsekretärin Stefanie Sabet. Auch in Frankreich, Österreich und Dänemark ging die Öko-Milchviehhaltung laut DBV binnen vier Jahren um bis zu 15 Prozent zurück. Zumindest in Bayern war der Rückgang nicht ganz so stark. Darauf deuten Zahlen des LVÖ Bayern hin. Bei den Verbandsbetrieben sank die Ökofläche um 7.349 ha oder 2,1% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Ökobetriebe ging um 261 Betriebe zurück, ein Minus von 3,4 %. Nicht erfasst sind dabei Ökobetriebe ohne Verbandszugehörigkeit.
Bio boomt im Supermarkt – und stirbt auf dem Hof. Während Politik und Öko-Lobby von heiler Welt träumen, ersticken reale Betriebe an Bürokratie, Ideologie und Auflagenfetisch. Der Markt wächst. Die Bauern verschwinden. Planwirtschaft mit Biosiegel. JE
10:20 | SB: Trotz Überschuss: Warum weiter Milchpulver importiert wird
Trotz der Milchschwemme und sinkender Produzentenpreise wurden im zweiten Halbjahr 2025 weiterhin erhebliche Mengen an Milch und Milchpulver importiert und im Veredelungsverkehr verarbeitet. Der «Schweizer Bauer» hat darüber berichtet: -> «Trotz Milchschwemme: Sie durften Milch und Milchpulver importieren».
Es ist so ein Systemversagen in der ganzen Landwirtschaft, dass es nur mehr zum schreien ist. Lebensmittel, der Grundstoff des Lebens wird verschwendet, besteuert und vergiftet. Widerlich. TS
07:590 | Leser Beitrag - Produktumstellungen
Anbei ein neuer (Inflations) Trick: Produktumstellungen täuschen über Shrinkflation!
Der Hofer hatte: Gebackenen-Camenbert mit Preiselbeeren (350g) +
Gebackenen Emmentaler mit Preiselbeeren (350g?, Spar hat ihn mit 300g)
Letzter Preis ~2,79€ (=7,97€/kg) (oder billiger im Angebot = 5,69€/kg).
Diese Produkte wurden ERSETZT (ab 30.1.2026):
Durch Back-Gouda Taler + Mozarella Sticks mit je 200g zu 2,29€ (=11,45€/kg)
Dazu zwei Links:
1: https://www.aktionsfinder.at/p/alpenhain-back-kaese-mozzarella-sticks-oder-gouda-taler-hofer-200-0-gramm-1-0-packung-30-01-2026-05-02-2026/
2: (der 4. in der Liste): https://www.marktguru.at/rc/hofer/kaese


04.02.2026
18:04 | agrarheute: US-Farmern droht Pleitewelle: Schuldenlast auf Rekordhoch
Landwirte häufen riesigen Schuldenberg auf. Trumps 12-Milliarden-Dollar-Hilfspaket ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. In den USA droht der Landwirtschaft der wirtschaftliche Kollaps auf breiter Front. Führende Agrarpolitiker und Vertreter der Branche warnen: Die Betriebe sind nach drei Jahren steigender Kosten für Saatgut, Dünger und anderen Betriebsmitteln bei niedrigen Erzeugerpreisen finanziell ausgeblutet. Die von US-Präsident Donald Trump angezettelten Handelsstreitigkeiten hätten die Lage der Landwirte zusätzlich verschärft.
Die von Trump für diesen Monat zugesagte Krisenhilfe von rund 12 Milliarden US-Dollar wird die Verluste bei weitem nicht ausgleichen. „Diese Unterstützung wird für diejenigen, die einfach nur versuchen, das nächste Jahr zu überstehen, eine Rettungsleine sein. Aber es ist nur eine Rettungsleine, keine langfristige Lösung“, sagte Mike Stranz, Vizepräsident der National Farmers Union (NFU) laut Reuters.
Erst jagt man die Farmer mit Handelskriegen in den Export-Abgrund, dann wirft man ihnen ein 12-Milliarden-Dollar-Pflaster auf eine 40-Milliarden-Dollar-Blutung. Donald nennt das dann „Hilfe“. In der Realität ist es ein Kredit-Turbo in Richtung Hofsterben. Während Brasilien liefert und die Weltmärkte umsortiert werden, dürfen US-Landwirte Schulden sammeln bis die Bank den Traktor gleich mitnimmt. JE
14:57 | FoB: EU pumpt Millionen in Insektenfarm für Mehl – alles weg.
Die französische Firma Ÿnsect, einst als grüner Hoffnungsträger für Insektenprotein gefeiert, ist Ende 2025 in die gerichtliche Liquidation geschlittert. Trotz mehr als 570 Millionen Euro an eingesammeltem Kapital – darunter erhebliche öffentliche Förderungen – gelang keine wirtschaftliche Tragfähigkeit. EU und französischer Staat pumpten Millionen hinein, um Insekten als Fleischalternative salonfähig zu machen. Das Ergebnis: ein teures Fiasko, bei dem Steuergelder versickerten, während die Reste nun verhökert werden.
Der Auslöser: Am 5. Dezember 2025 ordnete ein französisches Handelsgericht die Liquidation von Ÿnsect an. Das Unternehmen hatte bereits im Februar 2025 Insolvenz angemeldet und trotz mehrerer Brückenfinanzierungen keine ausreichenden neuen Gelder auftreiben können.
Kommentar des Einsenders
Die steuerfressenden Insekten brauchen nicht gezüchtet werden, die fressen uns bereits seit Jahrzehnten in Form von Politikern die Haare vom Schädel! ...der nächste Irrsinn, vom STeuertrottel mitfinanziert, und schon wieder pleite...!? 570 Mille für Proteinzucht klingt so wie Umweltmillionen für chinesische Hühnerfabriken, die es nie gab oder Fahrradwege in Peru (Millionen für gelbe Striche neben der Fahrbahn)...!? Danke für Nichts.
Das ist wieder so ein typisches politisches Wunschkonzert: Man subventioniert eine Idee, bis sie möglichst gut aussieht – und wundert sich dann, dass niemand freiwillig dafür zahlt. Insekten fressen sollten die Menschen, weil Brüssel und die üblichen Konzerne das beschlossen hatten. Der Markt hat angewidert abgelehnt. Und am Ende gilt wie immer: Gewinne privatisiert man, Verluste sozialisiert man. Die Insekten sind weg – das Steuergeld leider auch. JE
10:04 | SB: 89 Wölfe während Regulierungsphase geschossen
Die Schweizer Behörden haben während der sogenannten Regulierungsphase zwischen September und Januar 89 Wölfe getötet. Die meisten davon (35) wurden im Kanton Graubünden erlegt, gefolgt vom Wallis mit 24 Abschüssen.
Acht Kantone liessen Wölfe abschiessen – Graubünden, Wallis, Waadt, Tessin, Glarus, Schwyz, Neuenburg und St. Gallen, dies zeigte die neuste Statistik der Stiftung Kora vom Dienstagmittag. Es war die zweite Regulierungsphase, in der die Kantone präventive Abschüsse auf Grundlage des revidierten Jagdgesetzes ausführen dürfen. Heuer wurden drei Raubtiere weniger getötet als im Vorjahr.
Der Agronom
Man stelle sich vor, das wäre in Deutschland geschehen, da hätten NGO's einen Großkampftag ausgerufen.
.. ist ja auch nicht so einfach. Hat man einen "Problem-Wolf" fehlt die Genehmigung .. und hat man dann die Genehmigung .. fehlt der Wolf und dann die Frage, ist es auch der Richtige? .. und wenn es dann der "Edi" ist? Der Schäfer vom Bauern?
Es war nicht Edi .. und der Wolf ist durchgezogen. Aber spannend. TS

12:00 | Monaco
Servus TS, meine Frage an TS, den Jäger und Szenekenner...ein Problem-Wolf, der nicht nur durch die Natur, sondern auch durch die Medien geistert, wird gerne mit einem Namen tituliert...wer legt diesen Namen eigentlich fest ? Und dürfte er in Österreich ´Armin´ getauft werden ?
Im Grunde ist es der Vorname der Schwiegermutter bei der Fähe und bei Rüden .. ist es immer Armin. TS
17:46 | Leserkommentar
Die Schweiz läßt hiermit wieder die Hoffnung auf ein bißchen Restvernunft im EUropäischen Menschen aufkeimen. Den Wolf braucht kein vernünftiger Mensch in Europa. Nicht umsonst war er eigentlich schon ausgerottet. Nur die Linken und die von irregeleiteter "Tierliebe" Getriebenen wollen den aufgrund von nicht nachvollziehbaren Gründen wieder eingewanderten Wolf künstlich hier behalten. Den Schaden und das Leid das er anrichtet wollen sie nicht wahrhaben, die Bilder von den verstümmelten Tierkörpern - noch lebend oder schon tot - vermutlich gar nicht ansehen. Der angerichtete Schaden ist ihnen auch egal, da sie dafür nicht geradestehen müssen. Dasselbe gilt für den Bären, wegen dem man sich in manchen Gegenden nicht mehr gefahrlos im Freien bewegen kann.
17:46 | Leserkommentar
89 Wölfe von wievielen? 89 Wölfe in Brandenburg, und zwei Amtsgemeinden hätte mal 4 Wochen Ruhe....
03.02.2026
10:41 | eXX: Giftalarm bei Babymilch: Spur führt nach Wuhan – Rückruf auch in Österreich
Der Name Wuhan weckt weltweit Erinnerungen an die Corona-Pandemie. Nun steht die chinesische Millionenmetropole erneut im Fokus der Gesundheitsbehörden. Der Grund ist dieses Mal jedoch kein Virus, sondern möglicherweise giftige Babynahrung. In Säuglingsmilchpulver großer Marken könnte das gefährliche Toxin Cereulid enthalten sein. Der Verdacht: Ein spezielles Öl aus Wuhan könnte die Quelle der Verunreinigung sein. Auch in Österreich wurden die betroffenen Produkte verkauft. Inzwischen laufen Rückrufe, Untersuchungen und Ermittlungen.
Wuhans neuerster Exportschlager... Bakteriengift für die Kleinsten JE
02.02.2026
08:05 | Leser Kommentar - Die Eier, diesmal im Glas - 12:26 vom 01.02.
Das sollte eigentlich zu überprüfen sein, und zwar vermittels des vorgeschriebenen Stempels am Ei.
Nach Recht und Gesetz müsste da dann draufstehen: " 3 - UA - ..."
"3" bedeutet "Käfighaltung" und ist in Österreich verboten. Und schon ist die Wurst warm.
Oder sie fälschen die Kennzeichnung. Wäre dann reif für einen Skandal.

10:27 | Monaco
Servus TS, das U-Ei..´und in jedem 7. Ei, sind Salmonellen mit dabei´...
01.02.2026
18:43 | Der Agronom: Studie sieht Europas Pestizid-Einsatz auf riskantem Kurs
Rückstände von Pflanzenschutzmitteln belasten Europas Böden enorm, so das Ergebnis einer neuen Studie. Vor allem das Herbizid Glyphosat hat seine Spuren hinterlassen - weit über seine Einsatzgebiete hinaus. Hinsichtlich neuer Agrar-Pläne der EU kommen die Ergebnisse zu einem heiklen Zeitpunkt.
Mehr als Zweidrittel der Böden in Europa sind einer Studie zufolge mit Pflanzenschutzmitteln verunreinigt. Das schädige auch nützliche Bodenorganismen, berichtet ein internationales Forschungsteam in der Fachzeitschrift "Nature". Die Mittel seien nicht nur für Vögel, Bienen und andere Insekten eine Belastung, sondern auch für Böden, mahnt das Team.
Der Agronom
Super, da verkauft man den Bauern/ innen, erst den ganzen Krempel für teures Geld. Die staatliche Beratung empfiehlt den Einsatz und unterstützt bei der Anwendung und danach stehen die Bauernfamilien dafür am Pranger. Thema PFAS zum Beispiel, da wird jedes Korn Mineraldünger mit dem Zeug ummantelt, damit die Lagerstabilität erhöht wird und dann wundert man sich über hohe Werte im Boden
12:26 | BZ: Jetzt fluten Käfigeier aus der Ukraine die EU – und bleiben unerkannt
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine öffnete die EU 2022 aus Solidarität ihre Agrarmärkte und setzte Zölle sowie Importquoten aus. Ziel war es, der Ukraine Exporteinnahmen zu sichern und die Wirtschaft im Krieg zu stützen. Jetzt machen neue EU-Daten deutlich, wie stark sich diese Sonderregeln auswirken: Von Januar bis November 2025 exportierte die Ukraine laut Eurostat mehr als 85.000 Tonnen Schaleneier im Wert von rund 148 Millionen Euro in die EU. 2022 waren es noch rund 13.000 Tonnen für etwa 18 Millionen Euro. Das entspricht einem mengenmäßigen Anstieg um rund 550 Prozent und einem Wertzuwachs von gut 720 Prozent.
Kommentar des Einsenders
"Neue EU-Daten zeigen einen drastischen Importanstieg ukrainischer Eier. Produziert wird nach Standards, die in der EU nicht mehr gelten. Wie ist das möglich?"
Na da schau her - und die Schwurbler hatten schon wieder recht! War zu erwarten bei der korrupten Pass auf beiden Seiten...!? Die angeblichen Agrarprodukte (Weizen etc), für die sich die Ukros sichere Korridore für den Export nach Afrika vom pösen Russen herausverhandelten, gingen nachweislich als Viehfutter Richtung England/Schottland und die Eier aus Käfighaltung marschieren über die Hintertür im großen Stile in die EU - trotz der strengen und teuren Kontrollmechanismen für die heimischen Bauern...!? Zweckdienliche Anfrage an die Minister für Landwirtschaft, Wirtschaft, Gesundheit, Finanz (Zoll) und den Rest: Wie viele Tonnen Eier werden/wurden von wem wo wann in die EU-Mitgliedsstaaten (resp. AUT) verlagert, wurden diese umetikettiert, gibt es Hinweise, dass große Handelsketten hier Ausnahmeregelungen erhielten und sind die (künstlichen) Eier-Verknappungen der letzten Monate im Handel Anlaß gewesen, um Ukro-Eier über die Hintertür in den Markt zu bringen? Ps: Die Anfrage möge sich auch an die hiesige Außenministerin richten, ob sie nicht möglicherweise u.a. auch für derartige Hilfsleistungen einen Orden bekam...? Frechheit sondergleichen - die Bauern und Verbraucher sollten schön langsam mal richtig Pampule machen! Die Konsumenten können sich überhaupt nicht mehr verlassen, da hier offenbar nur noch beschissen wird, die Korruption hinter jeder Hand blüht - inbes. was diese vertrackte Situation mit der Ukraine und der heimischen Politik, angeht...!?