21.08.2026

09:22 | transition:  Den Haag zündet den nächsten Konflikt: Bauernaufstand gegen eine Politik, die Existenzen plattmacht

Die Niederlande erleben erneut einen Bauernaufstand – und diesmal ist die politische Sprengkraft kaum zu übersehen. Während die Regierung in Den Haag ihre Klimavorgaben verschärft, wächst auf den Höfen der Eindruck: Über die Köpfe derjenigen hinweg, die das Land ernähren, wird eine Politik durchgedrückt, die ganze Existenzen infrage stellt.

Die Bilder sind entsprechend drastisch. Dutzende Traktoren rollen hupend durch Amersfoort, Heuballen werden vor Gebäuden abgeladen, Zufahrten blockiert, Erde vor den Sitz einer Naturschutzorganisation gekippt. Die Botschaft der Landwirte ist unmissverständlich: So nicht weiter. Doch der Protest hat inzwischen einen bitteren Preis gefordert.

tkp: Wieder Bauernproteste in Brüssel: Widerstand gegen die EU-Politik der Einschnürung

Von der Leyen verspricht, die Landwirte stünden im Mittelpunkt – die Landwirte glauben ihr nicht mehr. Niederländische und belgische Landwirte legten erneut mit Traktoren die Straßen Brüssels lahm. Der Protest richtet sich gegen überbordende Regulierung, steigende Kosten und eine Politik, die Konzerne und Billigimporte begünstigt.

Der Vorgang ist ernst. Zum Glück gibt es genug Bürokratie, um ihn angemessen langsam zu behandeln. JE

18:52 | Leserkommentar
https://tkp.at/2026/08/18/wieder-bauernproteste-in-bruessel-widerstand-gegen-die-eu-politik-der-einschnuerung/

Dazu passend: https://www.youtube.com/watch?v=s-J9nBndIYk
BAUERN stürmen EU-PARLAMENT! - BRÜSSEL brennt! SYSTEM kippt!

...die hiesigen MSM berichten naturgemäß nicht, während in Brüssel die Bauern diesmal nicht faxen und mit richtigem Geschütz auffahren! Beeindruckend - so geht Protest!

 

06:38 | DerAgronom:  Frankreich droht kleinste Maisernte seit 1980 – 35 % weniger Mais

Hitze, Trockenheit und weniger Anbau lassen Frankreichs Maisernte einbrechen. Das knappere Angebot könnte auch die Maispreise in Europa beeinflussen.
Frankreich steuert auf eine außergewöhnlich kleine Maisernte zu. Trockenheit, Hitze und eine deutlich eingeschränkte Anbaufläche könnten die Produktion auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1980 drücken. Das französische Agrarstatistikamt Agreste erwartet derzeit eine Ernte von rund 9 Mio. t.

Da geht es jetzt nicht um die Beilage auf einer Mafia-Torte, sondern um das Futtermittel Mais.  TS

09:27 | Monaco
der einzige der frohlockt, ist Koarl Nehammer....nach seiner Berufung bei der Raiffeisen zum ´KKZ´ Kukuruz-Kerndl-Zähler, eine deutliche Arbeitsentlastung für ihn...

20.08.2026

17:26 | agrarheute:  Getreidepreise steigen wegen Schwarzmeerkrise: Mehr Geld für Weizen, Gerste und Mais

Die Weizenpreise ziehen am Mittwochnachmittag erneut an. Auch die Maispreise legen angesichts besorgniserregender Ernteberichte aus den USA und aus Frankreich weiter zu. Raps klettert mit Rohöl und Soja nach oben. Im Handelsverlauf am Mittwoch an der Euronext entwickelten sich die Weizenpreise uneinheitlich; Hintergrund ist die weiterhin kritische Lage in der Schwarzmeerregion. Tatsächlich verharren die Exportprognosen für die Ukraine und Russland für die kommenden Wochen auf einem extrem niedrigen Niveau, bedingt durch wiederholte Angriffe beider Seiten auf die dortige Hafeninfrastruktur.

Die einen kontrollieren den Hafen, die anderen die Frachter und der Markt schickt anschließend die Rechnung an den Supermarkt. So funktioniert Schutzgeld, wenn es an der Terminbörse gehandelt wird. JE

18.08.2026

17:40 |  NTV: Rainer: Brot und Fleisch werden wegen Dürre nicht sofort teurer

Der Landwirtschaftsminister will Ende August amtliche Erntedaten vorlegen. Erst dann sollen Hilfen für von der Dürre betroffene Bauern passgenau zugeschnitten werden. Dass die lange Trockenperiode umgehend Auswirkungen auf Lebensmittelpreise haben wird, glaubt Alois Rainer nicht.

Lebensmittel wie Brot und Fleisch werden nach Einschätzung von Landwirtschaftsminister Alois Rainer wegen der Trockenheit in Deutschland nicht sofort teurer. "Ich gehe nicht davon aus, dass es sofort teurer wird, weil die Lebensmittelpreise hängen auch noch von vielen anderen Faktoren ab - von der Lieferkette, vom Transport, von der Erzeugung", sagte Rainer im "Morgenmagazin" des ZDF.

Die Bauern verlieren die Ernte und ihre Einnahmen, bekommen aber die beruhigende Zusicherung, dass wenigstens die Supermarktkunden vorerst nichts davon bemerken. Sobald die ersten Betriebe aufgeben, kann man die Lebensmittel schließlich auch bequem importieren. JE

 

11:21 |  tichy: Sie rollen wieder: Große Bauernproteste in den Niederlanden 

In den Niederlanden rollt eine neue Welle von Bauernprotesten an. Zahllose Traktoren ziehen durchs Land, umgedrehte Nationalflaggen stehen wieder an den Straßen. Auslöser sind neue Stickstoffvorgaben und die drohende Einziehung bestehender Betriebsgenehmigungen. In überregionalen Medien herrscht großes Schweigen.

Die Bilder mit hunderten (manche sprechenden von tausenden, die Zahlen sind aktuell schwer zu verifizieren) Traktoren und Bauern erinnern an jene, in denen niederländische Landwirte mit ihren großen Maschinen Autobahnen, Innenstädte und Regierungsviertel füllten und lahmlegten. Seit Ende Juli kehren die umgedrehten niederländischen Flaggen zurück, Trecker stehen entlang der Autobahnen, Bauern ziehen vor Rathäuser und Provinzverwaltungen und machen ihrem Unmut Luft. Am Freitag versammelten sich abermals aufgebrachte Landwirte in Den Bosch. Einen Tag zuvor kamen im nordholländischen Schermerhorn mehr als 500 Traktoren zu einer Protestaktion zusammen. Das Regionalmedium NH Nieuws spricht von „Panik im Sektor“.

Kommentar des Einsenders
"In den Niederlanden rollt eine neue Welle von Bauernprotesten an. Zahllose Traktoren ziehen durchs Land, umgedrehte Nationalflaggen stehen wieder an den Straßen. Auslöser sind neue Stickstoffvorgaben und die drohende Einziehung bestehender Betriebsgenehmigungen. In überregionalen Medien herrscht großes Schweigen."

Die Bauern haben die Schnauze endgültig voll vom politischen Dauerbeschiss von Regierung&EU...! ...und die MSM weigern sich - aus gutem Grund - zu berichten, es als "regionale" Aktion abzutun, bis ihnen der Sprit ausgeht..!? GER/NL/FRA/AUT/ITL u.a, alle sitzen im selben Boot, und die Politik handelt nicht...!

Wenn erst mal genügend Bauern aufgeben, sinken die heimischen Stickstoffwerte bestimmt. Die Lebensmittel kommen dann per Schiff  Flieger und Lkw aus Übersee. Deren Emissionen entstehen glücklicherweise außerhalb des politischen Sichtfeldes und sind daher praktisch klimaneutral. JE

06:52 | LSNTV:  

Eine weltweite Krise der Nahrungsmittelversorgung zeichnet sich ab. Düngemittel- und Energieknappheit, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, den Konflikt mit dem Iran und geopolitische Turbulenzen, erzeugen strukturellen Druck, der die Kosten für Nahrungsmittel und Energie in die Höhe treiben wird. Frank Wright untersucht die Berichte, darunter eine Kundenanalyse von JPMorgan, und warnt davor, dass sich der Kreislauf aus Knappheit, steigenden Kosten, Migration und politischer Instabilität zu einem „tödlichen Teufelskreis“ entwickelt.

Doch die Medien erzählen eine andere Geschichte. Die Berichterstattung konzentriert sich auf extreme Hitze und den Klimawandel und lenkt damit die Aufmerksamkeit von den wahren Ursachen ab: Krieg, Sanktionen und systemische Versagen in der Weltordnung. Er argumentiert, dies sei Teil eines Informationskriegs, der darauf abzielt, die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen, während das internationale System auseinanderfällt.

Die sinkende Verfügbarkeit von Düngemitteln wird die Entwicklungsregionen am härtesten treffen und Massenmigration sowie Instabilität schüren. Der bereits zersplitterte Westen steht vor einer Krise, die er nicht bewältigen kann. Wright fordert die Katholiken auf, sich nicht der Angst zu beugen, sondern in ihrem Glauben verwurzelt zu bleiben. Das System versagt. Die Narrative verschieben sich. Doch die Wahrheit – und die Kirche – werden Bestand haben. Die Frage ist, ob die Gläubigen auf das vorbereitet sein werden, was als Nächstes kommt.

17:43 | Leserkommentar
Ob die Kriche bestand haben wird. Auf jedes Land gesehen. Ob die Gläubigen diese Krise überleben werden. Kann sich nur Echtzeit zeigen. Und ehrlich gesagt, die "Wahrheit" kann hier nur zusehen. Und wenn die Wahrheit eingetreten ist. Zeigt sich vielleicht die nächste Wahrheit. Ob die Kirche noch Bestand haben wird. Auch mit Vorbereitung, bleibt letztendlich nur die Hoffnung, das Gottes Wege für einen sujektiv gesehen. Positiv unergründlich sind. Das wiederum kann mit allgemeinen mit Lebensrisiko hier Unten umschreiben. Pech gehabt, Glück dabei... Auf der Bühne des gegenwärtigen Wunder des Seins...

17.08.2026

09:29 | TP: Frankreichs Dürre erreicht die Wasserhähne

40.000 Menschen waren bereits von Unterbrechungen der Wasserversorgung betroffen, für 550.000 ist die Lage angespannt. Die neue Hitzewelle erhöht den Druck. Die jüngste Hitzewelle ist die fünfte dieses Sommers, war heute Morgen auf Radio France Info zu hören.

Das Nachbarland erlebt gigantische Hitzeetappen. Seit dem 28. Juli hält die Hitze an, am Donnerstag und Freitag solle sie ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. Météo-France hat für 80 Départements die zweithöchste Warnstufe Orange ausgerufen, wie der Wetterdienst am Donnerstag mitteilte. In Bordeaux an der traditionell kühleren Atlantikküste werden 41 Grad erwartet – im Schatten, wie die Radio-Moderatorin beteuerte. Für Paris, Lyon und Tours wurden heute 39 Grad vorhergesagt.

Erst wird das Wasser als selbstverständlich behandelt, bis das keines mehr aus dem Hahn kommt. Dann entdeckt die Politik plötzlich das Wort Infrastruktur... JE

16:.08.2026

12:58 | DWN+: Trockenheit kostet Landwirte 600 Millionen Euro

Die Dürre hinterlässt auf deutschen Feldern deutliche Spuren: Millionen Tonnen Getreide und Raps sind bereits verloren. Für Verbraucher muss das nicht automatisch teureres Brot bedeuten – doch bei Transport und Versorgung drohen neue Probleme.

reuters:   Die Dürre in Frankreich könnte die Maisernte halbieren und die Ernteausfälle in der EU verschärfen. 

Anhaltende Hitze und Dürre könnten die diesjährige französische Maisernte halbieren und die Produktion in der Europäischen Union auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten reduzieren, sagten Analysten, trotz der Erwartung, dass sich die Ernten in Polen und Rumänien besser halten werden. Die Europäische Kommission senkte Ende Juli ihre Prognose für die EU-Maisernte 2026/27 auf 51,9 Millionen Tonnen, den niedrigsten Wert seit 2007. Einige Analysten erwarten nun jedoch, dass die Produktion erstmals seit den 1990er Jahren unter 50 Millionen Tonnen fallen wird.

Versorgungssicherheit wird erst ernst genommen, wenn Felder ausfallen und der Importpreis steigt. JE

15.08.2026

12:13 | transition:  Freihandelsabkommen Mercosur: EU stoppt Rindfleisch aus Brasilien

Das EU-Handelsabkommen Mercosur mit den Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay hat Anfang 2026 zu vehementen Protesten bei europäischen Landwirten geführt. Diese sahen ihre Existenzgrundlage gefährdet, zudem kritisierten sie, dass die Lebensmittelsicherheit in den Mercosur-Ländern nicht gewährleistet sei, die Gesundheit der Verbraucher werde gefährdet. Auch wurde bemängelt, dass das Abkommen vor allem deutschen Exportinteressen diene (wir berichteten hier, hier und hier).

Und obwohl das EU-Parlament im Januar eine Überprüfung des Abkommens durch den Europäischen Gerichtshof erwirkt hatte, setzte die EU-Kommission das umstrittene Abkommen über den Mechanismus der vorläufigen Anwendung um, wodurch die Entscheidung des EU-Parlaments umgangen und die Zölle im Handel zwischen beiden Regionen ab Mai abgeschafft werden konnten.

Im Mai hatte die EU ihren Markt im Zuge des Vertrags auch für südamerikanisches Rindfleisch geöffnet. Doch ab dem 3. September sollen Lieferungen aus Brasilien nun vorerst nicht mehr in die EU gelangen. Der Grund sind neue Vorgaben für den Einsatz bestimmter antimikrobieller Mittel bei Tieren.

Kommentar des Einsenders
" Im Mai hatte die EU ihren Markt im Zuge des umstrittenen Mercosur-Abkommens auch für südamerikanisches Rindfleisch geöffnet. Ab dem 3. September sollen Lieferungen aus Brasilien nun vorerst nicht mehr in die EU gelangen. Grund: Neue Vorgaben für den Einsatz bestimmter antimikrobieller Mittel bei Tieren. ..."

... 377:0 für die Schwurbler und "Alternativen", die bereits im Vorfeld auf folgende Umstände verwiesen, und dennoch zeigte sich Brüssel unbeeindruckt, um den Deal durchzupeitschen...! Bloß "vorerst" bedeutet was? Wird nachverhandelt, soll es Ausnahmeregelungen samt Übergangsfristen geben oder werden einfache "Packungshinweise" als Warnung analog zu Zigarettenschachteln, auf Fleischgebinde geklebt...? Die brasilianischen Großbauern werden wohl eher "unbeeindruckt" sein von Vorschlägen aus Brüssel ...!?

Wichtiger Aspekt, der dennoch höchster Erklärung bedarf: "Dass ein Ausfall Brasiliens für den europäischen Markt relevant sein könnte, zeigen Zahlen der Generaldirektion Landwirtschaft der EU-Kommission. Demnach importierte die EU im Jahr 2025 rund 119.600 Tonnen Rindfleisch und lebende Rinder in Schlachtkörperäquivalent aus Brasilien. Das entsprach 26,5 Prozent aller entsprechenden Einfuhren aus Drittstaaten...." ...diese 27% Importfleisch gelangten bereits in den Markt...!?

policy.trade.ec.europa: Faktenblatt: Partnerschaftsabkommen EU-Mercosur – Neue Chancen für europäische Landwirte 

Das EU-Mercosur-Abkommen eröffnet europäischen Landwirten und Lebensmittelproduzenten einen beispiellosen Zugang zu den Mercosur-Ländern. Die Mercosur-Länder sind wachsende und dynamische Märkte, weisen aber nach wie vor hohe Markteintrittsbarrieren auf. Indem wir den Landwirten und Agrar- und Lebensmittelproduzenten der EU einen besseren Zugang zu diesen Märkten ermöglichen, sichern wir ihnen einen Wettbewerbsvorteil und eine stabilere Position in den kommenden Jahren. Gleichzeitig wird das Abkommen die europäischen Landwirte vor unzulässigem Marktdruck schützen.

99.000 Tonnen Mercosur-Rind sollen zu vergünstigten Zöllen in die EU dürfen. Brasilien wird gleichzeitig wegen nicht nachgewiesener Einhaltung der Antibiotikaregeln vorerst ausgesperrt. Ein wirklich beruhigendes Qualitätsmanagement, fast so, als würde man zuerst den Großauftrag vergeben und erst danach den Lieferanten prüfen. JE

 

07:56 | Agrar:  Totgeborene Kälber, Missbildungen: Landwirte klagen gegen Bergbauunternehmen

In den USA klagen Landwirte gegen ein Bergbauunternehmen. Es sei schuld an Jungtieren mit Missbildungen und totgeborenen Kälbern. Das Grundwasser sei verseucht. 

Wie die Zeitung The Oregonian berichtet, klagen Landwirte in den USA gegen ein Bergbauunternehmen. Es geht um totgeborene Kälber, Missbildungen bei Jungtieren, tote Hunde und Hautausschläge am ganzen Körper.

Der Vorwurf der Farmer: Die Knife-River-Mine habe das Grundwasser verseucht. Die drei Familien fordern nun 78 Millionen Dollar. Es könnten noch weitere Kläger hinzukommen.

Die Anwohner behaupten, dass die Sand- und Kiesabbauaktivitäten des Bergbaugiganten in Zentral-Oregon ihr Grundwasser gefährlich verschmutzt hätten, so die Zeitung.

In er Wurst gibt es keine Missbildungen.  ... und das kann alles mit einer kleinen Pille wieder in den Griff bekommen.  TS 

 

14.08.2026

07:20 | SPON:  Bauernverband warnt vor »totalem Ernteausfall« in einigen Regionen

Hitze und Trockenheit haben Folgen für die Landwirtschaft: Vor allem in Süddeutschland dürfte die Ernte schlecht ausfallen, warnt der Bauernverband und fordert von der Regierung Hilfen und billigeren Agrardiesel für Landwirte.
»Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen«, sagte Rukwied. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. »In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen«, sagte der Verbandspräsident.

Was ein billiger Agrardiesel für Landwirte bringen soll .. die keine Ernte haben, die Logik versteh ich nicht. Wäre es nicht besser, hier über die Banken eine Hilfe zu gewährleisten, Steuern zu senken und überhaupt Erleichterungen zuzulassen?  TS 

12:58 | Der Ostfriese
Vertritt der "ADAC" die Interessen seiner Mitglieder (kleine Hilfe dazu - wie hat sich dieser im Bezug auf ein bestimmtes Problem vor einigen Monaten verhalten? Wessen Interessen hat er wem gegenüber vertreten?)? Wessen Interessen vertritt die Führung des Bauernverbandes wem gegenüber? Wer ist näher mit den "Interessenvertretern" des Bauernverbandes verbandelt - irgendwelche einfache Bauern mit noch nicht einmal 1000 ha zu bearbeitender Fläche, noch nicht einmal 500 Rindern im Stall, oder einige Politfunktionäre, mit denen "man" sich regelmäßig trifft? Mit wem geht man wohl häufiger ab und zu in eine Bar oder einen Nachtclub? Na??

Als Beispiel: Angenommen ich möchte die Produktion eines Verbrennermotors für eine bestimmte Landmaschine sabotieren, dies aber nicht so offensichtich machen, möchte bei denen, die mich für einen ihrer Kumpels halten, keinen negativen Eindruck hervorrufen... ich produziere die Schrauben für den Zyinderkopf... gebraucht werden 16mm Schrauben (natürlich Rechtsgewinde). Da ich jedoch die Produktion sabotieren möchte, liefere ich 10000 Schrauben - nur, da scheint es irgendwo einen Fehler in der Übermittlung gegeben zu haben - mit
Linksgewinde, die restlichen Vorgaben werden jedoch erfüllt. Die Motoren können nicht gebaut werden, die Maschinen folglich nicht ausgeliefert werden. So'n Pech aber auch! Bis der Fehler behoben werden kann, werden einige Monate vergehen, schließlich habe ich meine gesammte Produktion von 16mm Schrauben mit den geforderten Vorgaben auf Linksgewinde
umgestellt - ein bedauernswerter Fehler, den mir aber niemand als bösartig beabsichtigt unterstellen wird...

18:42 | Leser Kommentar  
Positive Lösung, VEB ??? Das mit dem Argardiesel. Man muss ja unterpflügen. Nur eine Spekulation, da ich Landwirt bin. Auch denk ich inrgendwie an Einstein bzw. an schwarze Steine und Token.

 

13.08.2026

18:07 | DerAgronom:  Getreidepreise klettern weiter: Was Getreidehändler jetzt für Weizen und Mais zahlen

Die europäischen Getreidepreise stiegen am Mittwoch kräftig und setzen diese Anstieg am Donnerstag fort. Angesichts erneuter Angriffe auf Hafenanlagen bleibt die Unsicherheit hinsichtlich der Exportaktivitäten aus Russland und der Ukraine hoch; für beide Länder und den globalen Weizenpreise sind die Exporte ein entscheidender Faktor.

Hat Russland den Export von Weizen aus der Ukraine nicht schon vor einiger Zeit abgedreht?  TS 

18:57 | Leseratte zu grün unter 18:07 h 
Ja, hat es mehr oder weniger. Aber umgekehrt genauso! Die Ukrainer vermiesen auch den Russen den Weizenexport übers Schwarze Meer! Und die Russen waren einer der größten Weizenexporteure der Welt. Da fehlt jetzt also richtig was auf dem Markt! Vor allem, weil die eigene Ernte in Europa wegen der Dürre schlecht ausfällt, teils notreif ist. Der Mais steht ja bei uns oft noch, der kriegt aber kein Wasser mehr. Wird auch ne magere Ernte.

Und ja klar, die Russen haben mehr Ausweichmöglichkeiten als die Ukraine, die können noch über die Ostsee liefern oder auch per Bahn. Was Asien/China kauft geht ohnehin gleich nach Osten. Schlecht sieht es aus für den globalen Süden, vor allem Afrika und auch den Nahen Osten.

Die Preisentwicklung war ohnehin komisch. Es hieß noch, die Preise seien historisch niedrig, als schon abzusehen war, dass die Ernten bei uns vertrocknen und dass die Ukraine Probleme bekommt. Die steigen jetzt, aber eigentlich mit ganz viel Verspätung. Vielleicht liegt es daran, dass die Händler den Preis für die nächste Ernte üblicherweise schon Monate im Voraus vereinbaren und dachten, sie seien abgesichert?

11:12 | BN: Dürre in Österreich verschärft Futternot – immer mehr Rinder werden notgeschlachtet

Österreichs Landwirtschaft leidet im August 2026 unter einer historischen Dürre mit massiven Folgen für Rinderhalter und Schlachtbetriebe. Die Futternot zwingt viele Bauern, ihre Bestände zu verkleinern und geplante Schlachtungen deutlich vorzuziehen. In Salzburg stiegen die täglichen Schlachtungen bei Alpenrind von rund 250 auf etwa 400 Tiere. Andere Betriebe melden ebenfalls erheblich mehr Schlachtvieh. Gleichzeitig fehlen auf zahlreichen Wiesen bis zu 50 Prozent des Futters, während manche Bauern bereits ihre Wintervorräte verfüttern. Die landwirtschaftlichen Dürreschäden erreichen inzwischen rund eine Milliarde Euro.

Die Entwicklung zeigt sich inzwischen in mehreren Bundesländern. Die ARGE Rind meldete zuletzt rund dreimal so viele Schlachtkühe zur Vermarktung wie üblich. Viele Höfe reduzieren ihre Bestände, damit das vorhandene Futter für die verbleibenden Tiere bis zum Winter reicht. Außerdem verkürzt Wassermangel regional die Almsaison und erzwingt frühere Abtriebe.

Der zusätzliche Andrang belastet jedoch auch die Fleischwirtschaft. Beim Linzer Schlachtbetrieb Handlbauer kamen zeitweise etwa doppelt so viele Tiere an wie unter normalen Marktbedingungen. Große Fleischmengen lassen sich im Sommer nicht sofort frisch verkaufen und müssen deshalb eingefroren werden. Die Tiefkühllager sind bereits überdurchschnittlich ausgelastet und teilweise an ihrer Kapazitätsgrenze. Zusätzlich entstehen Lager- und Energiekosten, während eingefrorene Ware an Wert verliert.

und noch Dürre 2026: Informationen und Strategien für betroffene Betriebe

Die anhaltende Trockenheit stellt viele bäuerliche Betriebe in Österreich heuer vor große Herausforderungen. Um Bäuerinnen und Bauern bestmöglich zu unterstützen, hat die Landwirtschaftskammer ihre Service- und Informationsangebote gebündelt. Der folgende Überblick bietet einen raschen Zugang zu wichtigen Informationen, Fachbeiträgen und Unterstützungsmaßnahmen.

Heute fällt der Viehpreis, morgen steigt der Fleischpreis. Dazwischen verdient jemand erstaunlich stabil. JE

12.08.2026

17:45 | Der Agronom:   Wegen Dürre: Bell-Chef erwartet steigende Fleischpreise

Die anhaltende Hitze hat den Fleischkonsum in der Schweiz la

ut Bell-Chef Marco Tschanz bislang nicht wesentlich gebremst. Die Dürre dürfte allerdings das Angebot an Fleisch und anderen Rohstoffen verknappen und tendenziell zu höheren Preisen führen, sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur awp.
Marco Tschanz, essen die Menschen bei grosser Hitze weniger Fleisch?

Marco Tschanz: Wenn die Temperaturen über längere Zeit über 29 Grad liegen, beginnt der Fleischkonsum zu sinken. Die Konsumenten haben dann vielleicht weniger Lust, am Grill zu stehen. Einen massiven Rückgang haben wir diesen Sommer aber nicht festgestellt. Wichtiger sind häufig andere Faktoren wie Feiertage oder die Feriensituation. Zudem haben wir weitere Marktanteile gewonnen und uns damit besser als der Markt entwickelt.

Wer mag schon eine Schnitzerl bei 35 Grad?   TS 

11.08.2026

10:57 | modernity: Der dümmste Trend aller Zeiten…

Sinnlose Brandstiftung für mehr Aufmerksamkeit im Internet zerstört die Existenzgrundlage von Landwirten in ganz England. Heu- und Strohhaufen – lebenswichtiges Winterfutter und hart erarbeitete Ernte – werden absichtlich in Brand gesteckt, vermutlich im Rahmen einer TikTok-Challenge, die die Landschaft wie Wegwerfware behandelt. Die Polizei von West Mercia hat eine dringende Warnung an landwirtschaftliche Verbände herausgegeben . nach einer Reihe von nächtlichen Angriffen

Die Polizei erklärte: „Nach einer Reihe nächtlicher Brandstiftungen an Heuhaufen in Nordengland scheint es auf TikTok eine Art Herausforderung zu geben, ‚so viel wie möglich in Brand zu setzen‘. Ich weiß, dass sich die Landwirte der Gefahren der Trockenheit bewusst sind, aber falls möglich, könnten Sie bitte alle Ihre Mitglieder zu erhöhter Wachsamkeit aufrufen.“

Keine Sorge, es kommt sicher noch dümmer.... JE

06:46 | ntv:  Futtermangel: Katastrophenfall für Bio-Bauern ausgerufen

Warum das Land den Katastrophenfall für Bio-Bauern ausgerufen hat und welche weiteren Hilfen Landwirtschaftsministerin Gentges in Aussicht stellt.  
Nach wochenlanger Trockenheit wird der Futtermangel für viele Landwirte zum drängenden Problem. In einem ersten Schritt hat das Land deshalb für Bio-Bauern den Katastrophenfall im Sinne des europäischen Ökorechts ausgerufen. Bio-Höfe dürfen nun unter bestimmten Voraussetzungen auch konventionelles Grünland- und Ackerfutter kaufen, wie das Ministerium mitteilte. Betroffen sind vor allem Raufutter wie Heu und Silage sowie Feldfutter wie Ackergras und Klee.

Dieser Beitrag wurde vom Agronom übermittelt.  Hier sieht man wieder die Folgen dieser Hitzewelle und die Auswirkungen auf die Landwirtschaft, runter gebrochen auf die Bio Bauern, die dann nicht alles zufüttern dürfen.
Von der Politik hört man nichts und wenn man etwas hört, dann ... ist es nicht wirklich hilfreich.
Krone:  Kein „Koste es, was es wolle“ bei Dürre-Hilfen

Der österreichische Finanzminister aus dem Stall der SPÖ und der Arbeiterkammer .. hat soviel Ahnung davon, wie Merz vom regieren. 
„Mander, 's isch Zeit!“  TS 

 

10.08.2026

18:44 | schweizerbauer: Österreich: Landwirtschaft erleidet Milliardenschaden wegen Dürre

Die österreichischen Bäuerinnen und Bauern verzeichnen in diesem Jahr dürrebedingte Rekordschäden. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liege bisher bei einer Milliarde Euro, teilte der Agrar-Spezialversicherer Hagelversicherung am Montag mit. In der Schweiz steigt die Nachfrage nach entsprechenden Versicherungen seit Jahren. In manchen Regionen fiel seit dem 15. Juni um mehr als 75 Prozent weniger Niederschlag als im 10-jährigen Niederschlagsmittel (2016–2025).

Betroffen von der Dürre sei ganz Österreich. Auch in sämtlichen Kulturen, insbesondere Grünland, Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Kürbisse und Soja, aber regional auch Getreide, gebe es Schäden durch die Trockenheit. «Traten früher Dürreschäden alle zehn Jahre auf, sind wir mittlerweile alle zwei bis drei Jahre mit grossen Schäden konfrontiert – heuer mit einem traurigen Rekord. Das zeigt uns, dass die Landwirtschaft wie kein anderer Sektor vom Klimawandel betroffen ist», sagte der Chef der Hagelversicherung, Kurt Weinberger, an einer Pressekonferenz in Wien.

passend Wetterextreme belasten Bauernfamilien stark

Die anhaltende Trockenheit und Wetterextreme haben die Belastung für Bauernfamilien in der Schweiz erhöht. Ernteausfälle, fehlendes Tierfutter und Schlafmangel sorgen für psychischen Stress und Spannungen, wie das Bäuerliche Sorgentelefon berichtet. Die Anzahl der Anfragen sei jedoch nicht mit anderen Jahren zu vergleichen, weil in früheren Jahren solche Wetterextreme meist regional sehr unterschiedlich aufgetaucht seien, teilte das Bäuerliche Sorgentelefon der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Der Trend gehe in Richtung extremer, flächendeckender und von regional zu national.

Die derzeit am häufigsten genannten Probleme der Anruferinnen und Anrufer seien die persönliche und finanzielle Betroffenheit durch Krankheiten bis hin zu Schlachtungen von Tieren, schlechte bis keine Ernteerträge bei Ackerkulturen, Wasserknappheit für Tier, Mensch und Ackerkulturen bis hin zu fehlendem Wasser.

Also fassen wir mal wieder zusammen...
Österreich produziert weniger, wird importabhängiger und gleichzeitig hängt ein erheblicher Teil der globalen Energieversorgung an einer Meerenge, die jederzeit wieder zum Krisenherd mutieren kann. Wenn Dürre und Hormus gleichzeitig zuschlagen, wird aus der Ernährungssicherheit sehr schnell ein Preisroulette. JE

 

15:19 | legitim: Die unsichtbare Zutat: Wie acht alltägliche Lebensmittel eine tägliche Dosis Plastik liefern

  • Mikroplastik und Nanoplastik sind in der Nahrungskette allgegenwärtig und verunreinigen Alltagsgegenstände – von Wasser in Flaschen und verarbeiteten Lebensmitteln bis hin zu Grundnahrungsmitteln wie Reis und Salz –, wodurch eine weit verbreitete Exposition über die Nahrung entsteht.
  • Wasser in Flaschen stellt eine wesentliche Quelle dar: Ein einziger Liter enthält Hunderttausende von Kunststofffragmenten – vorwiegend Nanoplastik –, die von der Flasche selbst und den Reinigungsfiltern abgegeben werden.
  • Die gesundheitlichen Auswirkungen sind besorgniserregend, aber noch nicht vollständig geklärt; Nanokunststoffe können in Zellen und in den Blutkreislauf gelangen, wo sie möglicherweise Entzündungen verursachen und schädliche Chemikalien, die bei der Kunststoffherstellung verwendet werden, in den Körper transportieren.
  • Zu den wichtigsten Kontaminationswegen zählen Kunststoffverpackungen, Anlagen zur Lebensmittelverarbeitung sowie heiße Getränke, bei denen die Hitze von Teebeuteln oder Einwegbechern die Freisetzung von Kunststoffpartikeln beschleunigt.
  • Die Exposition lässt sich durch die Wahl von Alternativen verringern: Trinken Sie gefiltertes Leitungswasser aus wiederverwendbaren Glas- oder Edelstahlbehältern, vermeiden Sie die Aufbewahrung bzw. Erwärmung von Lebensmitteln in Kunststoff und wählen Sie minimal verarbeitete Lebensmittel mit weniger Kunststoffverpackung.

Früher musste man die Verpackung entfernen, bevor man das Essen aß. Inzwischen scheint die Trennung etwas komplizierter zu werden. JE

11:37 | transition: Weltbank investiert Milliarden in industrielle Massentierhaltung

Die Weltbank und andere große internationale Entwicklungsbanken erklären, dass sie nachhaltige Ernährungssysteme schaffen, die Biodiversität unterstützen, Armut reduzieren und den Klimawandel bekämpfen wollen. Ein neues Arbeitspapier zeigt jedoch, dass Entwicklungsbanken Milliarden Dollar mehr in die industrielle Massentierhaltung schleusen als in kleinere landwirtschaftliche Betriebe, die Ackerbau mit Viehzucht kombinieren und eine größere Vielfalt an Tierrassen halten. Darauf macht Sophie Kevany auf Sentient Media aufmerksam.

Während die Finanzierung durch Entwicklungsbanken in der Regel darauf abzielt, die Ernährungssicherheit in ärmeren Ländern zu erhöhen, warnt einer der drei Autoren der Studie davor, dass Bankkredite in mindestens einem Beispiel indirekt die Expansion von Fast-Food-Restaurants in einem reicheren Land unterstützen könnten – anstatt lediglich die Lebensmittelversorgung in einem ärmeren Land zu sichern.

Kommentar des Einsenders
"...Die Weltbank und andere große internationale Entwicklungsbanken erklären, dass sie nachhaltige Ernährungssysteme schaffen, die Biodiversität unterstützen, Armut reduzieren und den Klimawandel bekämpfen wollen. Ein neues Arbeitspapier zeigt jedoch, dass Entwicklungsbanken Milliarden Dollar mehr in die industrielle Massentierhaltung schleusen als in kleinere landwirtschaftliche Betriebe, die Ackerbau mit Viehzucht kombinieren und eine größere Vielfalt an Tierrassen halten. ..."

Lächerliche, satanistische Spiegeltechnik! Immer dieselben Argumente für die Normis, wenn Bankster, Investoren, Globalisten und linke Phantasten nach Wachstum und Kontrolle streben; bis am Ende alles zerbricht! Wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch, grenzenlos, zerstörerisch, und EU, WEF, UN, WTO u.a. legen die Rahmenbedingungen dafür vor - Abbau von Zöllen, Handelsbarrieren, globale Märkte, alles gesteuert, die Handelsriesen verticken den ganzen Schmarren, der Kunde kaum mehr Optionen... und die Bauern jammern, obwohl sie treibender Faktor im Spiel sind, am Ende das Spiel mit den Konsumente verlieren, wenn es nicht endlich zu einem radikalen Umdenken kommt...!?

Die Weltbank predigt dem Kleinbauern den Klimaschutz und steckt selbst gleichzeitig Milliarden in die industrielle Tierhaltung.  Massentierhaltung ist halt klimatisch völlig unbedenklich, solange das Geld vorher durch eine Entwicklungsbank gewaschen wurde. JE

09.08.2026

17:20 | agrarheute:  Getreidepreise steigen - nach katastrophalen Ernteprognosen: Weizen und Mais knapp

Der Anstieg der Weizenpreise wird ausgelöst durch katastrophale Ernteschätzungen aus Europa und Frankreich. Expana (Strategie Grains) schätzt die EU-Maisernte unter 50 Mio. Tonnen und die Weizenernte nur noch auf knapp 127 Mio. Tonnen. Am Montagabend bringt der USDA-Report neue Daten und Prognosen. Die Getreidepreise an der Euronext zogen am Freitag wieder an, nachdem sie bei Handelsschluss am Donnerstag erneut in den negativen Bereich abgerutscht waren. Auslöser für diesen Aufschwung war nach Ansicht der Analysten von terre.net vor allem der Mais: Agreste prognostiziert für Frankreich in diesem Jahr nämlich nur noch eine Körnermaisernte von 8,8 Mio. Tonnen – das schlechteste Ergebnis seit 1980!

In seinem Wochenbericht bestätigte FranceAgriMer zudem erneut den katastrophalen Zustand der heimischen Kulturen und senkte den Anteil der Maispflanzen die mit „gut bis sehr gut“ bewertetet wurden um weitere drei Prozentpunkte auf 31 % (im Vergleich zu 67 % im Vorjahreszeitraum).

Das Getreide wird teurer, nachdem weniger davon geerntet wird. Die Wirtschaftswissenschaft ist erneut vollständig überrascht. JE

08:11 | Focus:  Deutscher Süden neuer Dürre-Hotspot: Bauern bangen um Ernte

Deutschlands Wasserproblem wandert. Was jahrelang vor allem den Osten traf, erreicht jetzt den Süden – Regionen, die lange als wasserreich galten. Die Bauern bangen derweil um ihre Ernten.  
Deutschlands Wasserproblem verschiebt sich. Jahrelang standen Brandenburg, Sachsen oder Sachsen-Anhalt für die große Dürre in Deutschland. Trockene Böden, sinkende Grundwasserstände und leere Flüsse prägten dort das Bild.
Jetzt richtet sich der Blick nach Süden: Ausgerechnet Bayern und Baden-Württemberg geraten unter Druck – Regionen, die lange als wasserreich galten. Böden trocknen bis in tiefe Schichten aus, Grundwasserreserven schrumpfen, Flüsse verlieren Wasser.

... ist doch kein Problem.  Das Essen kommt von Aldi, vielleicht sollte man die Ursache bei den Bauern suchen und eine Wasserverbrauchssteuer einführen. TS

08.08.2026

13:15 | slaynews: Britische Bauernhöfe Ziel von Brandanschlägen – Land steht vor der schlechtesten Ernte seit Beginn der Aufzeichnungen

Großbritanniens Lebensmittelversorgung steht vor einer wachsenden neuen Bedrohung, nachdem eine Welle mutmaßlicher Brandanschläge Höfe im ganzen Land getroffen hat – während das Vereinigte Königreich erlebt, was Experten als möglicherweise schlechteste Ernte seit Beginn der Aufzeichnungen warnen. Die Polizei hat Landwirte aufgerufen, weiterhin höchste Wachsamkeit walten zu lassen, nachdem eine Reihe verdächtiger Brände Heu- und Strohlager zerstört haben. Ermittler prüfen, ob die Anschläge durch eine virale Challenge auf der mit der Kommunistischen Partei Chinas verbundenen Social-Media-Plattform TikTok angetrieben werden.

Die alarmierenden Angriffe treffen britische Landwirte bereits in einer Zeit, in der sie mit katastrophalen Ernteausfällen zu kämpfen haben – nach monatelanger Dürre, brütender Hitze und wiederholten Hitzewellen, die die Getreideproduktion verwüstet haben. Behörden befürchten, dass die Kombination aus vorsätzlicher Brandstiftung und zusammenbrechenden Ernten die Ernährungssicherheit des Landes noch stärker belasten könnte. Polizei ermittelt wegen mutmaßlicher TikTok-inspirierter Brandstiftungswelle

West Mercia Police warnte Landwirte nach einer Reihe nächtlicher Brände, die Heuhaufen in Nordengland getroffen hatten. Ermittler gehen davon aus, dass die Anschläge mit einer Online-Challenge in Verbindung stehen könnten, die Nutzer dazu auffordert, „so viel wie möglich in ländlichen Gebieten in Brand zu setzen“. Humberside Police untersucht sechs mutmaßliche Brandanschläge auf Heuballen in North Lincolnshire, die alle in einer einzigen Nacht am 30. Juli gemeldet wurden.

Großbritannien steht vor einer katastrophalen Ernte, und während die Bauern ohnehin um jeden Halm kämpfen, kommen noch ein paar geistige Tiefflieger auf die brilliante Idee, Felder anzuzünden. Man könnte meinen, bei drohender Lebensmittelknappheit wäre die gesellschaftliche Mindestanforderung: Das Essen wenigstens nicht vorsätzlich verbrennen.  Aber selbst diese Latte liegt inzwischen viel zu hoch. JE

16:45 | Der Ostfriese
Werte JE, so würden SIE handeln und denken, ich ebenfalls... aber wer
die Konfrontation sucht, reagiert nicht, sondern agiert. Einerseits
dürfte es eine Gruppe von Personen geben, die dies nur als
Abenteuerspiel betrachtet, andererseits auch eine Gruppe, die
vorsätzlich ein Problem verbundem mit einem daraus resultierenden
Konflikt herbeiführen möchte. Erster Gruppe sind die Folgen ihres
"Spiels" vollkommen egal, der anderen dienen die Folgen der Verfolgung
ihres Ziels. Beiden Gruppen ist gemein, das sie relativ gesehen wenig
Schaden erleiden müssen, sich dessen zudem bewußt sind. Angenommen ich
gehörte zu einer der beiden Gruppen. Unser Ziel sei es, Semmeln für den
menschlichen Verzehr unbrauchbar zu machen. Der Brotbackautomat beim
Hofer wäre mit 1000 Semmeln für dieses Wochenende gefüllt worden, es
wäre üblich, das 500 Kunden je zwei davon für den Sonntag mitnehmen. In
einer unbeobachteten Minute öffne ich den Automaten, ziehe die unteren
Beche hervor, kippe haufenweise Tabascosauce darüber, schließe den
Automaten wieder. In zehn Minuten klingelt der Automat, die Verkäuferin
nähert sich dem Automaten, sieht die Beschehrung, kippt dann die übrig
gebliebenen 250 Schrippen in den Verkaufsbehälter... Ich und meine
Kumpels wissen ja, was geschehen ist, wir greifen also zu, nehmen zum
Teil sogar drei Stück... Pech nur für die, welche nichts mit der Tat zu
tun hatten. Wer zu spät zugreift, den bestraft das Leben. Unterstellen
Sie nicht eine soziale Denkweise bei diesen Leuten, die über ihre eigene
Gruppe hinaus ginge! Es ist in den seltensten Fällen Dumheit. Diese
Leute sind eher von Haß oder Gleichgültigkeit gegenüber
Nicht-Gruppenmitgliedern zu ihren Taten veranlaßt worden.

06.082026

12:00 |  oe24: Wien dreht erstem Ort in NÖ das Wasser ab

Die anhaltende Trockenheit und der außergewöhnlich hohe Wasserverbrauch sorgen nun auch in Niederösterreich für erste Einschränkungen. Besonders betroffen ist die Gemeinde Laab im Walde im Bezirk Mödling mit rund 1.100 Einwohnern. Der Hauptwasserlieferant Wiener Wasser hat die Versorgung der Gemeinde vorübergehend eingestellt, um die Versorgung der Bundeshauptstadt sicherzustellen.

Laab im Walde wird deshalb bis auf Weiteres über die Triestingtaler Wasserleitung versorgt. Diese kann allerdings nur deutlich geringere Wassermengen liefern, weshalb die Gemeinde ihre Bevölkerung zum sofortigen Wassersparen aufgerufen hat. Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung auch in den kommenden Tagen aufrechterhalten zu können.

Wenn die Reserven knapp werden, bekommt das Zentrum zuerst. Der Rest kennt die Rangordnung. JE

 

10:11 | agrarheute: Lotsenstreik legt Häfen lahm: Neuer Versorgungsschock bei Weizen, Soja und Mais?

Drei Tage lang ging nichts mehr in Argentiniens Häfen. Ein Lotsenstreik brachte den Umschlag zum Erliegen, sodass mehr als hundert Frachter weder ein- noch auslaufen konnten. Was heißt das für uns hier in Deutschland? In Argentinien streiken die Hafen- und Flusslotsen der wichtigsten Exporthäfen des Landes. Seit dem Wochenende herrscht Stillstand, denn ohne die Lotsen geht nichts: Sie manövrieren große Schiffe durch die Häfen, Flussläufe und Fahrrinnen. Ihre Ortskenntnis ist für die Schiffskapitäne essentiell.

auch passend Hitzewelle setzt Chinas Ernten unter Druck – warum das Europas Landwirte betrifft

Extreme Hitze setzt wichtigen Anbaugebieten in China zu. Behörden warnen vor möglichen Ertragseinbußen bei Mais, Reis, Baumwolle und Soja – ausgerechnet in einer entscheidenden Wachstumsphase. Deutschlands Bauern sind nicht die einzigen, denen anhaltende Hitze und fehlender Niederschlag Sorgen bereitet. Auch in China warnen offizielle Stellen vor möglichen Ernteeinbußen infolge einer anhaltenden Hitzewelle. Die Entwicklung zeigt einmal mehr, wie stark der Klimawandel die Landwirtschaft weltweit unter Druck setzt. Europäische Landwirte sollten gut hinhören, denn das Echo schlechter Ernten in China wird auch hierzulande spürbar sein.

Ein paar Lotsen bleiben zu Hause, und schon stehen Soja, Kukurruz und Weizen still. Die globalisierte Versorgung ist wirklich beeindruckend effizient, solange niemand krank wird, streikt, schießt oder schlechtes Wetter meldet. JE

12:02 | Leserkommentar
Interesssant das in Argentinien noch Gewerkschaften gibt. Die sogar noch streiken dürfen. Doch die Kettensäge liegt vielleicht, Immerzeit bereit. Man könnte das ganz mit "Nationalen Sicherheits-Interessen" begründen. So könnte man eine Brandmauer hochziehen. Oder habe ich hier was falsch verstanden?! Dieser nicht effiziente Umstand, schreit förmlich nach einer globalen Weltregierung. Geführt von einer Super-AI....?! Dann ist alles prima und endlich sind alle voll assimiliert und integriet und es wird alles nachhaltig sein. Hurra, was könnte noch schöner sein?

05.08.2026

19:14 | agrarheute:  Getreidepreise: Droht auf dem Schwarzen Meer ein Rückstau der neuen Getreideernte?

Wenn Reeder sich nicht mehr aufs Schwarze Meer trauen, fehlt Getreide aus Russland und der Ukraine am Weltmarkt. Was das für europäische Weizenpreise bedeutet. Erneut trifft der Ukrainekrieg die wichtigste Getreideroute der Welt: Russische Angriffe auf die Häfen von Odessa bringen ukrainische Schwarzmeerexporte zum Erliegen. Reeder steuern sie nicht mehr an, aus Angst, angegriffen zu werden. Kiew beantwortet die Angriffe mit Attacken auf russische Frachter, Hafenanlagen und Exportterminals im Schwarzen und dem Asowschen Meer. Deshalb gab es Ende Juli dort deutlich weniger Seetransporte.

Eine große russische Getreideumschlagsanlage in Taman in der südrussischen Region Krasnodas soll ebenfalls beschädigt worden sein. Das treibt Fracht- und Versicherungskosten in die Höhe und verteuert damit die Ausfuhr über russische Schwarzmeerhäfen zusätzlich.

Im Schwarzen Meer stapelt sich die neue Getreideernte, während Schiffe, Häfen und Versicherer zunehmend ausfallen. Getreide wäre also eh vorhanden, es kommt nur nicht weg. Der moderne Weltmarkt: volle Silos, leere Lieferketten und am Ende eine teure Semmel. JE

07:48 | ET: Unbekanntes Virus bei Rindern in Süddeutschland nachgewiesen

Ein neues Virus ist nach Europa eingeschleppt worden und breitet sich nun bei Rindern in Süddeutschland aus. Die betroffenen Tiere zeigten Fieber und Durchfall, Milchkühe geben weniger Milch, wie das Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) erklärte, das sich als Bundesforschungsinstitut der Tiergesundheit widmet. Übertragen wird das Virus durch blutsaugende Gnitzen. Das FLI bei Greifswald untersuchte vier Proben aus Baden-Württemberg und kam zu dem Schluss, dass es sich um ein bislang nicht näher charakterisiertes Orthobunyavirus aus der Simbu-Serogruppe handelt. Viren dieser Gruppe kämen vor allem in Afrika, Asien und Australien vor.

passend ml.niedersachsen: Blauzungenkrankheit in Niedersachsen: Auswirkungen auf Verbringungen

Hannover. Nach dem ersten Nachweis des Virus der Blauzungenkrankheit des Serotyps 8 (BTV-8) in einem Rinderbestand in Niedersachsen (Landkreis Göttingen) am 17. Juli 2026 erstreckt sich die im Juni 2026 aufgrund der Feststellung im Landkreis Fulda eingerichtete Handelsrestriktionszone nun auf weitere Teile Niedersachsens. Das teilt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) mit. Betroffen sind neben dem Landkreis Göttingen nun auch die Landkreise Braunschweig, Celle, Gifhorn, Goslar, Hameln-Pyrmont, Helmstedt, Hildesheim, Holzminden, Northeim, Peine, Salzgitter, Schaumburg, Wolfenbüttel, Wolfsburg, die Region Hannover und die Stadt Hannover sowie Teile der Landkreise Diepholz, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Nienburg, Osnabrück, Uelzen und Verden. Hier gelten besondere Vorgaben beim Handel mit empfänglichen Tieren wie Rinder, Schafe, Ziegen, Lamas, Alpakas und weiteren Wiederkäuerarten.

Unbekanntes Virus“ klingt natürlich viel aufregender als BTV-8, das den Veterinärbehörden seit Jahren bekannt ist. Ohne Seuchenkrimi klickt der Sommer offenbar nicht mehr. JE

04.08.2026

09:00 | agrarheute:  Größter Schweineproduzent in Belarus ist insolvent: Todesstoß aus Russland

Der belarussische Schweineproduzent Danprod ist insolvent. Hohe Schulden und günstige Schweinefleischimporte aus Russland setzen der Branche zunehmend zu. Nicht nur in Deutschland haben Schweinehalter ihre liebe Not. In Belarus hat der Schweineproduzent Danprod Insolvenz angemeldet. Danprod galt als Betreiber des größten Schweinekomplexes des Landes. Neben Getreideanbau, der Futtermittelproduktion waren es vor allem die Schweinezucht und Schlachtung, mit denen Geld verdient wurde. Offenbar nicht genug. Branchenmedien führen die Insolvenz unter anderem auf hohe Bankschulden sowie den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch günstigere Schweinefleischimporte aus Russland zurück.

Danprod züchtete 110.000 Schweine im Jahr. Geschlachtet wurde am Ende das Unternehmen. JE