10.01.2026

12:04 | agrarheute:  Kirche kauft Landwirten das Ackerland weg – Kirche treibt die Bodenpreise nach oben

Die Kirchen besitzen in Deutschland sehr viel Ackerland. Sie sind gewissermaßen Großgrundbesitzer. Das zeigte eine Untersuchung des Thünen-Instituts zu den Eigentumsverhältnissen in der Landwirtschaft. In Deutschland besitzen Religionsgemeinschaften etwa 2,3 Prozent aller Agrarflächen, hat das Thünen-Institut in einer Untersuchung ermittelt. Das entspricht bezogen auf die gesamte Landwirtschaftliche Nutzfläche in Deutschland rund 381.455 Hektar von insgesamt 16.585.000 Hektar.

Die Kirche sammelt Land wie andere Briefmarken – nur mit göttlicher Begründung und steuerlicher Sonderbehandlung. Armut predigen, Boden horten, Rendite kassieren. Wenn Jesus heute käme, müsste er vermutlich zuerst einen Grundstücksfonds segnen. JE

15:16 |Die Kleine Rebellin zu 12:04 JE
oder die Pharisäer aus dem Tempel verjagen.

15:17 | Leserkommentar
Kirche kauft Landwirten das Ackerland weg.

Nachtigall ick hör Dir trapsen. In welchen Auftrag mit welchen Ziel schlägt der Klerus hier zu? Für das Mal des Tieres?

09.01.2026

17:24 | agrarheute:  Warum die Kirche keine Grundsteuer zahlt – und für Landwirte die Grundsteuer explodiert

 Wer Grund und Boden besitzt, muss dafür Grundsteuer zahlen. Eigentlich. Doch Überraschung: Nicht alle Grundeigentümer müssen zahlen. Mit der Grundsteuerreform hat sich die Grundsteuerlast für Landwirt und Hauseigentümer ganz überwiegend deutlich erhöht. Für die Kirche nicht. Denn ihr Grundbesitzt ist von der Grundsteuer befreit. Solange er im „öffentlich-rechtlichen“ Dienst oder Gebrauch steht.

Wer Grund und Boden besitzt, muss in Deutschland Grundsteuer zahlen. Doch das gilt nicht für alle. Von der Grundsteuer befreit sind unter anderem Kirchen und Religionsgemeinschaften – jedenfalls unter bestimmten Voraussetzungen. „Die Steuerbefreiungsvorschriften gelten aber nur dann, wenn der Grundbesitz im „öffentlich-rechtlichen“ Dienst oder Gebrauch steht, wenn er also für kirchenhoheitliche Zwecke genutzt wird“, sagen Steuerexperten.

Der Bauer wird gemolken, der Bürger abkassiert, die Kirche bleibt heilig. Gerecht ist hier nur die Ungerechtigkeit. Und zahlen dürfen wie immer die, die nichts zu beichten haben – außer ihrem Kontoauszug. JE

08:25 | Bild:  Amis setzen jetzt voll auf Fleisch und Fett

Wenig Milchprodukte. Noch weniger tierisches Eiweiß. Am wenigsten Fett. So kennen wir seit 2005 die Ernährungspyramide, die auf Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entwickelt wurde. Jetzt stellen die Amerikaner diese Pyramide auf den Kopf. Gerade wurden die neuen US-Ernährungsrichtlinien verkündet und die Menschen aufgefordert, ihr Verhalten grundlegend zu ändern.

Ganz oben stehen nun Protein, Fleisch, Milchprodukte und „gesunde Fette“, dazu weiterhin Gemüse und Obst. Vollkornprodukte rutschen nach unten. Die Botschaft ist klar: weniger Kohlenhydrate, deutlich mehr Eiweiß. Besonders drastisch ist der neue Protein-Fokus. Erwachsene sollen künftig 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht essen. Bisher galten rund 0,8 Gramm als ausreichend. Für eine 68-Kilo-Person bedeutet das: Statt etwa 54 Gramm nun 82 bis 109 Gramm täglich. In Steak umgerechnet: Statt ein Stück von 250 Gramm (54 g Protein) nun 500 Gramm – ein halbes Kilo (109 g Protein)!

Das kommt davon, weil die Kuh die Beilagen gefressen hat.  TS 

 

07:38 | exxpress: Proteste gegen Mercosur-Abkommen breiten sich aus

Es war ein ungewöhnliches Bild im Zentrum der französischen Hauptstadt: Traktoren rollten durch Paris, Bauern demonstrierten vor weltberühmten Wahrzeichen. Französische Landwirte haben am Donnerstag mit einer spektakulären Protestaktion gegen das geplante EU-Mercosur-Freihandelsabkommen mobilgemacht. Trotz massiver Polizeiblockaden erreichten mehrere Traktorkonvois das Stadtzentrum.

Die europäische Auflagendiktatur in Verbindung mit Mercusor - der Radiergummi zum Auslöschen jahrtausende-alter europäischer landwirtschaftlicher Strukturen. Nur damit korrupte Politiker sich 100erte Millionen in die eigenen Taschen stopfen können. TB 

07.01.2026

08:48 | Wildschweine wüten in Salzburg: Bauern warnen vor Schäden

... alles hausgemachte Probleme. Pro Tierschützer einen Sau .. und die Haftung .. fertig.  Übrigens liebe Landwirte, wenn ein Jäger einen neuen Ansitz braucht, dann wäre es halt auch mal vernünftig da nicht gleich "Nein" zu sagen.  Die Viecherl .. sind nicht deppert.  TS 

06.01.2026

15:01 |   Weiterer Wursthersteller in Ostdeutschland schließt Werk

 Deutschlands größter Wursthersteller schließt ein Werk in Brandenburg. 500 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Die EWN Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG (EWN) stellt die Produktion in ihrem Werk in Britz in Brandenburg ein. Das teilte das Unternehmen heute (6.1.) mit. Der Hersteller der beliebten Marke „Eberswalder“ gehört der Zur Mühlen Gruppe an, Deutschlands größtem Wursthersteller. Diese wiederum ist Teil der Premium Food Group, besser bekannt als Tönnies-Gruppe. Der Standort Britz war erst 2023 von der Zur Mühlen Gruppe übernommen worden.

Die Produktion am Standort Britz soll nach aktueller Planung Schritt für Schritt bis zum 28. Februar 2026 eingestellt werden. Die Werkschließung betrifft rund 500 Mitarbeiter, die heute informiert wurden. Produkte der Marke Eberswalder sollen, wie teilweise jetzt schon, an anderen Standorten der Gruppe vornehmlich in Ostdeutschland produziert werden.

Die nächste Spritzkampagne muss her, allein schon, um die Wursthersteller vor der Insolvenz zu retten. JE

12:40 | ntv:  Hähnchenbrustfilet: Über die Hälfte mit antibiotikaresistenten Keimen belastet

14 von 23 Hähnchenbrustfilets fallen wegen der Belastung mit antibiotikaresistenten Keimen im Öko-Test durch. Was darauf hinweist, dass die Geflügelfleischindustrie massiven Anteil daran hat, Krankheitserreger in die Umwelt und in die Lebensmittelkette einzuschleppen.

Eins vorneweg: Es gibt keine Organismen ohne Keime und Bakterien. Das gilt auch für Hühner. Dass die als Nahrungsmittel besonders gefragt sind, macht die Sache aber problematisch. Denn sie enthalten oft auch vermehrt resistente Bakterien, wie Öko-Test festgestellt hat. Die Tester hatten 23 Hähnchenbrustfilets im Labor auf antibiotikaresistente Keime untersuchen lassen. Einheitlich auf 1000 Gramm umgerechnet bezahlten die Tester dafür zwischen 8,32 und 39,90 Euro.

Entsteht natürlich nicht aus der Massentierhaltung .. so wie die Vogelgrippe.  Es sind einfach die geänderten Lebensumstände dieser Tiere.  TS 

05.01.2026

19:06 | agrarheute:  Frankreich: Premier attackiert Mercosur – 10-Punkte-Plan für Landwirte

Premier Lecornu schreibt einen offenen Brief an die französischen Bauern. Doch seine 10-Punkte-Offensive zum Wohl der Landwirte birgt Sprengstoff für die EU-Agrarpolitik. Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu geht in die Offensive: Unter dem Eindruck wütender Proteste der französischen Bauern verspricht der Regierungschef in einem offenen Brief an die Landwirte einen radikalen Kurswechsel. Das betrifft sowohl die nationale als auch die europäische Agrarpolitik (GAP).

Die von ihm und von Agrarministerin Annie Genevard angekündigten Maßnahmen bewegen sich allerdings zum Teil hart an der Grenze zu EU-rechtswidrigen Handelsbeschränkungen. Außerdem macht der Premier Zusagen zum EU-Agrarhaushalt, die einen einstimmigen Beschluss des Rates erfordern. Somit legt Lecornu die Lunte an die Unterzeichnung des EU-Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten und die nächste GAP-Reform.

Er sagt den Bauern, was sie hören wollen, macht Zusagen, die aber kaum durchsetzbar sind. Das ist keine  Agrarwende, sondern nur ein Hinauszögern des Konflikts JE

02.01.2026

16:43 | NTV: USA senken Megazölle auf Nudeln drastisch

Ursprünglich haben die USA im Oktober einen zusätzlichen Zoll von 92 Prozent für 13 italienische Pasta-Unternehmen angekündigt. Jetzt rudert das US-Handelsministerium zurück. Doch eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Die USA haben die geplanten Strafzölle für mehrere italienische Hersteller von Nudelprodukten nach einer vorläufigen Überprüfung deutlich gesenkt. Dies teilte das italienische Außenministerium mit. Ursprünglich hatten die USA im Oktober einen zusätzlichen Zoll von 92 Prozent für 13 italienische Pasta-Unternehmen angekündigt - zuzüglich zu den Zöllen von 15 Prozent für die meisten Importe aus der EU.

Laut der Mitteilung des italienischen Außenministeriums wurde der Zusatzzoll für den Pasta-Hersteller La Molisana nun auf 2,26 Prozent gesenkt. Für das Unternehmen Garofalo wurde der Satz auf 13,98 Prozent festgelegt. Elf weitere Produzenten, die nicht einzeln geprüft wurden, müssen mit einem Zoll von 9,09 Prozent rechnen. Die USA hatten den italienischen Pasta-Herstellern vorgeworfen, ihre Produkte auf dem US-Markt zu unfairen Niedrigpreisen zu verkaufen.

Freihandel nach US-Art: Erst mit der Zollbazooka drohen, dann großzügig „Gnade“ walten lassen – und am Ende so tun, als sei das alles sachliche Wirtschaftsanalyse gewesen. JE