21.04.2026

12:51 | schweizerbauer: Nach Bauernprotesten: Dublin zahlt Kraftstoffbeihilfe

Das von der Dubliner Regierung nach massiven Protesten der Farmer gegen hohe Spritpreise geschnürte Entlastungspaket kommt beim irischen Bauernverband (IFA) alles in allem gut an. Landwirtschaftsminister Martin Heydon hatte ein insgesamt 100 Millionen Euro (91,77 Millionen Franken) umfassendes Programm zur Unterstützung von Landwirten, Lohnunternehmern und Fischern vorgestellt.

Aus dem Topf soll unter anderem Agrardiesel auf Antrag um 20 Rappen je Liter verbilligt werden. Um Missbrauch zu vermeiden, ist die Finanzhilfe an den Kraftstoffverbrauch von 2025 gekoppelt. Das Geld soll für die Monate März bis Juli in fünf Tranchen zu jeweils 20 Millionen Euro (18,35 Millionen Franken) fliessen, da auf den Feldern dann besonders viel Diesel verbraucht wird. Dem Ministerium zufolge sind rund 120’000 Landwirte und 1’500 Lohnunternehmer antragsberechtigt. Die Kraftstoffverwendung muss vom Antragsteller plausibel nachgewiesen werden. Zudem sind Betriebskontrollen vorgesehen. Das Massnahmenpaket gilt vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kommission.

Typisch EU: Erst die Preise kaputt machen, dann mit Steuergeld ein bisschen lindern und dabei noch Kontrollen einführen. Die Farmer lächeln gequält und sagen „Danke“. In Wirklichkeit denken sie: „Nächstes Jahr blockieren wir früher.“ JE

08:15 | UCN: Auch in den Niederlanden eskaliert der Bauernzorn: BBB erhält Ultimatum – „Sonst kommt es zum Krieg“

In den Netherlands eskaliert der Streit um Land, Eigentum und politische Glaubwürdigkeit. In Lucaswolde in der Provinz Groningen haben wütende Landwirte der BoerBurgerBeweging (BBB) ein scharfes Ultimatum gestellt. Der Vorwurf: Ausgerechnet jene Partei, die einst antrat, um Bauern zu schützen, lasse nun Enteignungen zu. Die Warnung aus der Basis ist unmissverständlich: „Sonst kommt es zum Krieg.“ Die BBB war in den Niederlanden zum politischen Aufsteiger geworden, weil sie sich als Stimme des ländlichen Raums präsentierte. Bauern, Familienbetriebe und viele Bürger sahen in ihr den Widerstand gegen Bürokratie, Stickstoffpolitik und staatlichen Zugriff auf Grund und Boden.

Nun richtet sich der Zorn gegen die eigene Protestpartei. Für viele Landwirte ist das mehr als ein politischer Streit. Es ist ein Verrat an den Menschen, die die BBB groß gemacht haben. Für Außenstehende mag es um Flächen, Karten und Verwaltungsentscheidungen gehen. Für die betroffenen Familien geht es um Generationenarbeit, Heimat und Existenz. Höfe, die seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten in Familienhand sind, sollen weichen. Was in Amtsstuben als Planung erscheint, wird auf dem Land als Enteignung erlebt. Genau hier entzündet sich die Wut. Das Ultimatum an die BBB zeigt: Die Geduld der Basis ist aufgebraucht. Wer mit Proteststimmen an die Macht kommt, wird irgendwann an Ergebnissen gemessen. Und wenn am Ende dieselbe Politik umgesetzt wird wie zuvor, kippt Hoffnung in Zorn. In Lucaswolde scheint dieser Punkt erreicht.

Kommentar des Einsenders
Zurecht. Die Gier der Staaten nach noch höheren Steuern und Abgaben, die Dauerbelastung für Bürger, Bauern und Wirtschaft in unseren Breiten, ist nicht mehr hinzunehmen! Der sozialistische Wahnsinn zugunsten der Entitäten am Ende der Verteilungskette, die Selbstbedienungsläden der Bürokraten, der Zwischenhändler u.a., um noch mehr Geld zum Systemerhalt und zum Verschieben Richtung Osten und in die ganze Welt den Menschen abzupressen, muss beendet werden. Die Wurzeln des Übels sind mittlerweile erkennbar, die Leidtragenden mehren sich und den "Etablierten" laufen die Wähler in Scharen davon...! Die EU schießt erneut 90Mrd Richtung Kiew ins schwarze Loch, während hierorts Betriebe pleite gehen, die Preise explodieren, Landwirte aufgeben müssen, Pensionisten beschnitten werden, Spritpreise von den Regierungen durch die Decke geschossen werden, Aber-Milliarden jährlich in schwarzen Kanälen versickern... -und die Politik spielt mit...!? So geht's nimmer weiter.

Klassiker: Protestpartei kommt an die Macht, verspricht alles zu ändern und macht dann exakt dasselbe wie die Altparteien. Die niederländischen Landwirte lernen gerade schmerzhaft: Wer mit „Wir retten euch!“ in die Politik geht, endet oft als neuer Verräter. Die BBB hat ihr Vertrauen bei der Basis innerhalb kürzester Zeit verspielt. Das wird noch richtig hässlich. JE

20.04.2026

18:05 | ET: Polizei sucht noch ein Glas mit vergifteter Hipp-Babykost

Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung des Babynahrungsherstellers Hipp durch Rattengift in Babynahrung sucht die Polizei noch nach einem mutmaßlich manipulierten Glas. Es seien in Österreich, Tschechien und der Slowakei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser festgestellt worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Montag in Ingolstadt mit. Ein Glas könne „in Österreich mutmaßlich noch im Umlauf sein“. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat Ermittlungen wegen versuchter Erpressung des Babynahrungsmittel-Herstellers Hipp aufgenommen. Das Verfahren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt richte sich derzeit gegen Unbekannt, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit.
Bei der Kripo Ingolstadt wurde eine Ermittlungsgruppe „Glas“ eingerichtet.

Die fünf manipulierten Gläser mit Babynahrung konnten vor dem Verzehr gefunden werden. Laboruntersuchungen bestätigten die Manipulation mit Rattengift. In Deutschland wurden keine Gläser gefunden.

Weil ganz normale Erpressung mit erwachsenen Opfern offenbar zu langweilig ist. Willkommen im Jahr 2026, wo sogar Babigläschen nicht mehr sicher sind. JE

14:50 | agrarheute:  Getreidepreise steigen mit Ölpreisen – Getreidehändler machen neue Ernte teurer

Die Unsicherheit am Getreidemarkt ist groß. Stark schwankende Ölpreise, extrem hohe Düngerpreise und Dieselpreise beeinflussen Anbauentscheidungen und Düngung für maßgeblich. Die neue Ernte 2026 könnte deutlich kleiner werden. Hinzu kommen erhebliche Wettrisiken vor allem in den Weizenanbaugebieten der USA und offenbar auch in Australien und Argentinien. In Europa hat der jüngste Regen etwas Entspannung gebracht. Die neue Ernte ist jedoch schon mehr als 15 Euro teurer als die Weizenernte der alten Saison. Gleichzeitig kostet der vordere Mais (alte Ernte) 10 Euro mehr als der Weizen. Das kommt sehr selten vor.

Die Weizen-Preise erholen sich im Sog der Ölpreise am Montag auf beiden Seiten des Atlantiks. Die Weizenpreise legen am Montag für den Mai-Kontrakt um 1,25 Euro/t auf 192,50 €/t zu. Die neue Ernte (September) steigt um 1,50 Euro auf 206 Euro. In den USA notierten die Weizenpreise bei gut 607 US-Cent je Bushel. Am Freitag hatte der starke Ölpreisverfall alle Märkte weit nach unten gezogen. Nun steigen die Ölpreise und die Getreidepreise wieder und spiegeln die erneute Eskalation der Spannungen im Nahen Osten wider. Gleichzeitig ist der Euro/Dollar-Wechselkurs wieder unter 1,18 gefallen.

Die Märkte spielen wieder ihr Lieblingsspiel: Panik auf Vorrat. Öl zuckt, irgendwo fällt kein Regen und schon wird aus Brot ein Luxusgut. Während Bauern an Diesel und Dünger verrecken, kassieren die Märkte die nächste Angstprämie. JE

12:19 | UCN: Auch in den Niederlanden eskaliert der Bauernzorn: BBB erhält Ultimatum – „Sonst kommt es zum Krieg“

In den Netherlands eskaliert der Streit um Land, Eigentum und politische Glaubwürdigkeit. In Lucaswolde in der Provinz Groningen haben wütende Landwirte der BoerBurgerBeweging (BBB) ein scharfes Ultimatum gestellt. Der Vorwurf: Ausgerechnet jene Partei, die einst antrat, um Bauern zu schützen, lasse nun Enteignungen zu. Die Warnung aus der Basis ist unmissverständlich: „Sonst kommt es zum Krieg.“ Die BBB war in den Niederlanden zum politischen Aufsteiger geworden, weil sie sich als Stimme des ländlichen Raums präsentierte. Bauern, Familienbetriebe und viele Bürger sahen in ihr den Widerstand gegen Bürokratie, Stickstoffpolitik und staatlichen Zugriff auf Grund und Boden.

Nun richtet sich der Zorn gegen die eigene Protestpartei. Für viele Landwirte ist das mehr als ein politischer Streit. Es ist ein Verrat an den Menschen, die die BBB groß gemacht haben. Für Außenstehende mag es um Flächen, Karten und Verwaltungsentscheidungen gehen. Für die betroffenen Familien geht es um Generationenarbeit, Heimat und Existenz. Höfe, die seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten in Familienhand sind, sollen weichen. Was in Amtsstuben als Planung erscheint, wird auf dem Land als Enteignung erlebt. Genau hier entzündet sich die Wut. Das Ultimatum an die BBB zeigt: Die Geduld der Basis ist aufgebraucht. Wer mit Proteststimmen an die Macht kommt, wird irgendwann an Ergebnissen gemessen. Und wenn am Ende dieselbe Politik umgesetzt wird wie zuvor, kippt Hoffnung in Zorn. In Lucaswolde scheint dieser Punkt erreicht.

Wer Generationenarbeit wegplant wie einen Parkplatz… darf sich nicht wundern, wenn irgendwann nicht mehr mit dem Traktor demonstriert wird… sondern mit ganz anderer Laune… JE

19.04.2026

11:01 | eXX: Babybrei-Schock eskaliert: Rattengift entdeckt – Kripo jagt Erpresser

Der Babynahrungs-Skandal um HiPP spitzt sich dramatisch zu. Nach dem großflächigen Rückruf ist nun bestätigt: In einem sichergestellten Gläschen wurde tatsächlich Gift gefunden. Die Behörden sprechen von akuter Gefahr – die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Für Eltern bleibt die Lage angespannt. HiPP hatte am Freitagabend alle Babykostgläschen zurückgerufen, die bei Spar Österreich verkauft wurden. Auslöser war der Verdacht, dass zumindest einzelne Gläser manipuliert und mit einem gefährlichen Stoff versetzt wurden.

Am Samstag wurde in Schützen am Gebirge ein verdächtiges Gläschen gemeldet und sichergestellt. Es wurde nicht konsumiert. Eine Analyse ergab: positiv auf Rattengift. Damit ist erstmals klar, dass es sich nicht nur um einen Verdacht handelt.

Babynahrung als Erpressungswerkzeug…auf die Idee muss man erstmal kommen. Während Eltern nervös jedes Gläschen beäugen, sitzt irgendwo eine gierige Drecksbaggage und glaubt ernsthaft, das sei ein cleverer Geschäftsplan…einfach nur depert und komplett verwahrlost. JE

18.04.2026

17:36 | UM:  Suizid-Rate bei Bauern steigt: Von EU & Berlin in Verzweiflung getrieben?

Nachdem die deutsche und europäische Politik sie seit Jahren mit Klima-Schikanen und zahllosen weiteren sinnlosen Regulierungen gequält und oft ruiniert hat und die Mainstream-Journaille nur mit hämischer Verachtung auf ihre Not reagiert, ist die Suizidrate unter Landwirten, vor allem im grün regierten Baden-Württemberg, auf ein solches Niveau gestiegen, dass man ihnen nun plötzlich helfen will. Die Agrarminister der Bundesländer wollen angesichts deutlich gestiegener Suizide – exakte Zahlen wurden nicht bekanntgegeben und werden offenbar (wie bei Corona) unter Verschluss gehalten – vom Bund nun eine Untersuchung zur mentalen Gesundheit von Landwirten in ganz Deutschland. Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) erklärte allen Ernstes:

„Wir haben uns die Frage gestellt, ob im System etwas schiefläuft. Es kann und darf nicht sein, dass es so weit kommt, dass sich jemand das Leben nimmt“.

Nach mehreren Suiziden in den vergangenen zwei Jahren habe der Minister sich vorgenommen, die psychische Lage der Landwirte in den Blick zu nehmen, verkündete ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. Zahlen zu Suiziden in der Landwirtschaft gibt es für Deutschland nicht. Baden-Württemberg will nun 350.000 Euro für Vertrauensleute bereitstellen, die auch auf Hinweise von außen, etwa von nahestehenden Personen oder Ämtern, aktiv werden. Die auf Depressionen bei Landwirten spezialisierte Psychotherapeutin Karen Hendrix erklärte, sie wisse aus Erfahrung, dass jeder Landwirt ungefähr drei andere Landwirte kenne, die Suizid begangen hätten.

Kommentar des Einsenders
Ein trauriges "Schachspiel" der politischen Obrigkeit - König/Königin opfern die Bauern...! Zentrale Frage: Wie lange wollen sich die Bauern noch Vorgaben von der Politik (nat./EU) diktieren lassen, sich ihre Arbeit vorschreiben lassen, was sie anbauen/prodzieren dürfen, wie sie mit ihren Betriebsmitteln umgehen dürfen, sich die Preise diktieren lassen von Konzernen, Händlern, Unterhändlern, "Gütesiegel-Apologeten" u.a.? Sozialistisch/kommunistische Planwirtschaft auf dem Rücken Dritter, erpresst, zu Tode bürokratisiert, versklavt! Hochwertige Lebensmittel werden für ein paar Cent/Tonne verbrannt für einen green-deal und zu Gunsten ausländischer Produkte, Flächen stillgelegt zu Gunsten globalistischer Produzenten, Finanzeliten, geopolitischen Spielereien usw. ...wie lange wollen sich die Bauern den Irrsinn noch gefallen lassen auf ihrem eigenen Land...? Politik/Religion raus aus der (Land)Wirtschaft.

Man hat den Leuten jahrelang das wirtschaftliche Fundament wegreguliert und wundert sich jetzt, dass sie daran zerbrechen. JE

17.04.2026

14:58 |  tkp: Großbritannien bereitet sich auf Lebensmittelengpässe vor

Die britische Regierung hat bereits Notfallpläne aktiviert, um Engpässe in der Lebensmittelversorgung abzufedern. Man fürchtet besonders einen Mangel an Ammoniak, Düngemittel und industrielles Kohlendioxid durch die steigenden Gaspreise und Folgen unter anderem für das Fleischsortiment. Die Gaspreisexplosion könnte weiter für massive Eruption innerhalb der europäischen Volkswirtschaften sorgen. In UK berichten Medien dass man sich besonders vor einem akuten Mangel an Kohlendioxid (CO₂) sorgt, das als Nebenprodukt bei der Herstellung von Ammoniak und Düngemitteln entsteht.

Industrielles CO₂ dient der Lebensmittelindustrie als Schutzgas in der Verpackung, bei der Herstellung von Getränken und Bier und wird auch bei Fleisch eingesetzt, um die Haltbarkeit zu verlängern. Auch im Gesundheitswesen, etwa bei der Kühlung von Blutkonserven, Organen und Impfstoffe) und in der zivilen Kernenergie spielt es eine zentrale Rolle. Etwa ein Fünftel des CO2-Bedarfs von UK wird importiert, vor allem aus Skandinavien. Die heimische Produktion reicht bei Weitem nicht aus, und die Vorräte sind begrenzt.

Keine Sorge… der Bürger soll einfach entspannt bleiben… weniger Auswahl im Regal ist ja auch irgendwie nachhaltig… JE

17:04 | Leserkommentar
Schon vor 2 Jahren bemerkte ich daß das Bier der hiesigen Brauerei anders schmeckte als gewohnt , schal und abgestanden. Ich hatte daraufhin eine Mail an die Brauerei geschickt mit der Bitte um Aufklärung , aber darauf nie eine Antwort erhalten. Selbige Brauerei betrieb auch einen Mineralbrunnen und plötzlich war das Mineralwasser nicht mehr im Programm.

Ich habe dann zu einer anderen Biermarke gewechselt, aber auch dort begann das Bier vor ca. einem halben Jahr plötzlich schal zu schmecken. Vorher musste man aufpassen wenn man die Flasche etwas zu fest auf den Tischgestellt hatte. Da schäumte das Bier sofort über. Heute nur noch ein kraftloses Pff .. beim öffnen. Mittlerweile habe ich alles Sorten, die im Getränkemarkt angeboten werden ausprobiert, überall das Gleiche. Auch bei den grossen Mineralwassermarken dasselbe Bild. Der Classiksprudel schmeckt jetzt wie Medium.

Ich nehme and, daß es eine Absprache unter den Herstellern gibt daß Niemand aus der Reihe tanzt. Wenn man andererseits sieht wie die Preise nach obengeschossen sind bei gleichzeitger Verminderung der Qualität , muss man sich nicht wundern, daß im letzten Jahr der Bierabsatz wieder um 6,3 % gesunken ist erstmals seit 30 Jahren unter die Marke von4 Milliarden Liter. Auch ich habe mittlerweile Konsequenzen gezogen und trinke vermehrt Wein statt Bier.

17:06 | Die Kleine Rebellin
Die Geister die ich rief, wird ich nun nicht mehr los.
Da hat Trump seinen Partnern keinen Gefallen getan. Er war so von seinem Sieg überzeugt, dass er nicht einmal bedacht hat, dass es etwas länger dauern und weltweit Schadenanrichten könnte. könnte.

17:37 | Leserkommentar
DIE SOLLTEN SICH BESSER AUF DEN BÜRGERKIEG VORBEREITEN.

 

12:14 |  heute: Ekel-Döner in Wien verkauft! Fleisch ging an Gäste

Der aktuelle Döner-Skandal spitzt sich weiter zu. Nach dem Rückruf Salmonellen-belasteter Kebab-Spieße ist nun klar: Das Fleisch wurde nicht nur ausgeliefert – es dürfte auch bereits bei Kunden auf dem Teller gelandet sein. Ausgerechnet in einem Lokal in Wien-Hernals flog der Fall bei einer Kontrolle auf. Dort entdeckte das Marktamt Salmonellen in einem Hühner-Spieß. Der Fund löste sofort Alarm aus – denn rasch wurde klar, dass es sich nicht um einen Einzelfall handeln kann. Der betroffene Lieferant versorgt mehrere Dönerläden in Wien und Wiener Umgebung.

Besonders heikel: Wie viele Lokale und damit auch wie viele Kunden tatsächlich betroffen sind, ist derzeit völlig unklar. Laut "Heute"-Nachfrage im Fleisch-Betrieb wird das aktuell erst erhoben. Der Überblick fehlt also noch – mitten im laufenden Rückruf. Klar ist nur: Die betroffene Charge wurde ausgeliefert und zum Teil wohl auch verarbeitet. Damit besteht die reale Gefahr, dass zahlreiche Wiener bereits Döner mit Salmonellen gegessen haben.

Kommentar des Einsenders
Der tägliche Einzelfall! Jetzt trifft es auch schon die mondänen Randbezirke des roten Irrenhauses, indem die Leut mit den unsäglichen Grillfleischhaufen verseucht werden... Und es wird seitens der Rathaus-Mullahs toleriert! Mal ehrlich - würde das Marktamt und die Gesundheitsbehörden in den Bezirken so streng kontrollieren wie in der autochthonen Gastwirtschaft, müßten (zurecht) wohl die Hälfte der Standbetreiber zusperren, Entzug der Gewerbeberechtigung und so drakonische Strafen ausfassen, dass auch dem Rest der Clans ein Weiterbetrieb im Halse stecken bliebe! Schon beim Hinschauen im Vorbeigehen kommt das Kotzen, was sich hier darbietet... - Hygiene ein komplettes Fremdwort (kultureller Aspekt), Sauställe, verdreckt, keine adäquaten Kühlmöglichkeiten, dumpfes Personal, es wird toleriert und befördert! Völliges Versagen, und die linken Vögel sind auch noch mächtig stolz drauf! Einfach grauslich.

„Unklar wie viele betroffen sind“ heißt übersetzt … keiner hat den leisesten Schimmer … aber gegessen wurde es fix schon quer durch die Stadt … Mahlzeit …Bleibt nur die neue Faustregel … beim Döner jetzt nicht mehr fragen mit alles … sondern mit Antibiotikum bitte … JE

14:57 | Leserkommentar
Wer solchen Dreck frist ist doch selbst schuld, mein Mitleid hält sich da in Grenzen...

10:27 | ServusTV:  Jäger gegen Tierschützerin: Den Wolf schießen oder schützen? | BLICKWECHSEL


Sehr spannende Diskussion, vor allem wertschätzend.  TS 

 

09:55 | agrarheute:  Diesel- und Düngerpreise belasten Landwirte stark - FAO warnt vor weltweiter Katastrophe

Der Konflikt am Persischen Golf und die Blockade der Straße von Hormus entwickeln sich zu einer systemischen Bedrohung für das weltweite Agrar- und Ernährungssystem. Während die Düngemittelpreise für Landwirte explodieren, warnt die Welternährungsorganisation (FAO) vor einer gefährlichen Kettenreaktion: Sinkende Ernten, explodierende Lebensmittelpreise und versiegende Einkommensströme könnten Millionen Menschen in den Hunger treiben.

Da ist es doch wunderbar, dass die deutsche Politik .. hinter der weltweiten Katastrophe verstecken kann.  TS 

07:54 | Der Agronom:  Sorge um Wildfleisch im Erzgebirge: „Die Schadstoffe sind in unserer Nahrungskette angekommen“

Wildbret gilt als eine der hochwertigsten Fleischsorten überhaupt, da es von Tieren stammt, die in Freiheit aufwachsen und sich natürlich ernähren. Reich an Eisen, Eiweiß, Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen soll es sein, zudem noch mager und kalorienarm.
„Anlass bildete eine Warnung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz vor einer erhöhten PFAS-Belastung in Windschwein-Innereien. Untersuchungen hatten sehr hohe Konzentrationen von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen – den sogenannten Ewigkeitschemikalien, wie sie bspw. beim Betrieb von Windindustrieanlagen oder deren Rückbau entstehen - ergeben.

Egal ob die Vögel geschreddert werden oder die Wildtiere leiden ... mit Vollelektrik (Vollgas ist pfui)  in den Untergang.  TS 

15.04.2026

10:16 | SB:  EU-Landwirtschaft: Immer weniger Junglandwirte

In der Europäischen Union gibt es immer weniger Junglandwirte. Das bestätigt die Studie «Generational change in agriculture: comparative analysis of businesses run by young farmers in selected EU countries», die im Auftrag des Landwirtschaftsausschusses des Europaparlaments angefertigt wurde.

Wer hat schon Lust auf die Abarbeitung von Arbeitsvorschriften ... ohne Gewinnaussicht?  TS

 

14.04.2026

17:40 | agrarheute:  Getreide für die Benzin-Produktion? Biokraftstoff bei Weizenpreisen unter 200 Euro

Bei Weizenpreisen deutlich unter 200 Euro pro Tonne sollten die Anforderungen an die Biokraftstoffproduktion gelockert werden, forderte Agrarkommissar Hansen. In der EU gibt es eine Obergrenze für den Anteil von „Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen“ am Energieverbrauch des Verkehrssektors in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten.

EU-Agrarkommissar Christophe Hansen spricht sich angesichts niedriger Getreide- und hoher Kraftstoffpreise für die Nutzung von Getreide für die Produktion von Biokraftstoffen aus. „Wir haben derzeit sehr, sehr niedrige Getreidepreise“, sagte der Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Nach der weltweit sehr guten Ernte im Herbst erzielten einige Landwirte lediglich einen Verkaufspreis von 160 oder 170 Euro pro Tonne Getreide.

dazu passend agrarheute: Kartoffelpreise fallen auf minus 2 Euro - Absurd: Landwirte zahlen für Kartoffelverkauf

Der Preis für Futterkartoffeln fällt um 0,5 Euro pro 100 Kilogramm, wird aus den Niederlanden berichtet. Der Kartoffelpreis liegt nun bei -2 bis -1 Euro pro 100 Kilogramm. Dadurch rutscht der Kartoffelpreis weiter ins Negative. Dies bedeutet, dass für die Lieferung der Kartoffeln bezahlt werden muss. Absurd!

Das Ostergeschäft hatte die Nachfrage nach Speisekartoffeln leicht belebt.Nach den Feiertagen gerät der Markt jedoch erneut unter Druck. Im LEH werden erste Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum angeboten. Deutsche Lagerware hat zunehmend Qualitätsprobleme, berichten Marktbeobachter. Der Sortieraufwand steigt spürbar an.

Kartoffeln jetzt im Sonderangebot: Nimm 100 Kilo und krieg noch Geld dazu, quasi „All-you-can-lose“. Während der Bauer draufzahlt, spielt der Handel Tetris mit Frühkartoffeln aus dem Süden und nennt das dann auch noch Marktlogik. Am Ende bleibt die Knolle stabil, nur das Einkommen fault schneller als die Lagerware. JE

13.04.2026

14:45 |  UCN: Was haben sie mit unserem Essen gemacht?

Der Großteil des vorverpackten Mülls, der uns in unseren örtlichen Supermärkten verkauft wird, ist „Frankenstein-Essen“, aber obwohl dies allgemein bekannt ist, schlingt die Mehrheit der Bevölkerung es trotzdem einfach weiter hinunter. Das ist etwas, worüber ich schon seit geraumer Zeit schreiben wollte. Die großen Lebensmittelkonzerne sind sich vollkommen bewusst, dass sie unsere Gesundheit ruinieren, und sie werden damit weitermachen, weil niemand sie daran hindern wird. Wir sprechen hier von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit epischen Ausmaßes, und sie kommen damit völlig ungeschoren davon. Es ist kein Zufall, dass Krebs, Herzkrankheiten und Diabetes in unserer heutigen Gesellschaft explosionsartig zunehmen. Was wir essen, macht uns krank, und die Verantwortlichen scheffeln Milliarden von Dollar.

Heutzutage haben die meisten Fertigprodukte eine sehr lange Zutatenliste. Einige der Zutaten sind allgemein erkennbar, viele jedoch nicht. Die meisten von uns gehen einfach davon aus, dass die großen Lebensmittelkonzerne nichts hineinpacken würden, was uns schaden könnte, aber in Wahrheit stecken die meisten Fertigprodukte randvoll mit allerlei seltsamen Substanzen.

Niemand zwingt uns den Dreck zu fressen, aber er ist billig, bequem und macht süchtig, also stopft ihn sich die Masse weiter rein und tut dann überrascht, wenn sie krank wird. JE

09:40 | ungarnheute: Über 260.000 Unterschriften gegen die Agrarpolitik der Europäischen Union

In Ungarn formiert sich großer Widerstand gegen die aktuelle Landwirtschaftsstrategie der Europäischen Union. Eine im Januar gestartete Petition der führenden Agrarverbände hat bereits die Marke von einer Viertelmillion Unterstützern überschritten. Im Kern geht es um den Schutz heimischer Standards und die Ablehnung globaler Freihandelsabkommen.

Wie der Verband ungarischer Bauernvereine und -Genossenschaften (MAGOSZ) und die Nationale Agrarwirtschaftskammer (NAK) am Freitag mitteilten, haben bislang mehr als 260.000 Menschen die Online-Petition „Wir schützen den ungarischen Boden! Wir schützen die ungarischen Bauern!“ unterzeichnet. Für die Interessenvertreter ist dieser Zuspruch ein klarer Beleg für das Misstrauen gegenüber Lebensmitteln aus Drittstaaten und die Sorge um die nationale Ernährungssicherheit.

Kommentar des Einsenders
Tausende Bauern in Wien auf der Straße, und nun machen auch die Landwirte in Ungarn mit einer großen Unterschriftenkampagne mobil...! Ein starkes Zeichen.

Brüssel wirft die Bauern unter den Traktor und wundert sich dann, warum es auf dem Acker plötzlich einen Aufstand gibt. JE

11.04.2026

06:52 | Leser-Kommentar zur Düngerdiskussion der letzten Tage

also mein erster Kommentar zu Wiki was Kalibergabau angeht, den hätte man ohne weiteres bringen können, ging ja um Dünger. Gut meinen Anhang dazu vll nicht, aber wo ist da das Problem?
Ihr wisst das wir verarscht werden. Silber und Gold kann man nich Essen.  Ich verstehs nicht. Wir werden offensichtlich für jeden normal denkenden Menschen verarscht, grad im deutschsprachigem Raum. Wäre ja zumindest hilfreich, wenn man von Bachheimer.com...also die grad nich im nahen Osten sitzen...ne Form von Resonance bekommen. Weil Blödsinn hab ich nicht gepostet. Wir brauchen keinen Dünger aus Übersee.
Ah ja stimmt ...ich bin Bedürftig...sitz auf Bürgergeld wegen Arbeitsunfall und hab keine Ahnung....Wenn Ihr Menschen erreichen wollt mit Eurer Kritik...nehmt auch die untersten ernst. BG

10.04.2026

19:03 | agrarheute:  Trump will bei Landwirten sparen, plant viel mehr Geld für Militär ein

US-Präsident Donald Trump plant massive Einschnitte im Agrarhaushalt des USDA. Die Verteidigungsausgaben sollen hingegen fast verdoppelt werden. Landwirte in den USA müssen mit deutlichen Kürzungen bei relevanten Programmen im Agrarhaushalt rechnen. US-Präsident Donald Trump plant im Etat für 2027 beim Landwirtschaftsministerium (USDA) tiefe Einschnitte. Demgegenüber will er das Budget des Verteidigungsministeriums (DoD) um 40 Prozent auf umgerechnet 1.300 Mrd. Euro aufstocken. Dabei sind die Ausgaben für das US-Militär unter Verteidigungsminister Pete Hegseth bereits im laufenden Jahr auf einen historischen Höchststand gestiegen. Trump hatte das Verteidigungsministeriums (DoD) zudem im vorigen Jahr in Kriegsministerium umbenannt.

Sollte der Kongress dem Haushaltsentwurf des Präsidenten zustimmen, würde das Budget des US-Landwirtschaftsministeriums 2027 im Vergleich zum vorherigen Fiskaljahr um umgerechnet 4,2 Mrd. Euro beziehungsweise knapp 20 % schrumpfen. Das Budget würde dann auf 18 Mrd. Euro sinken.

Panzer statt Pflug... „America First“ heißt hier wohl: erst Bomben, dann Brot... wenn überhaupt. JE

14:45 | r24:  EU-Kommission verweigert Ausnahme für Dünger: CO2-Zoll ist nächster Schlag gegen Bauern

Die EU scheint einen Krieg gegen die eigene Landwirtschaft zu führen: Mit dem “Klimaschutzinstrument” CBAM werden bestimmte Einfuhren durch CO2-Bepreisung zusätzlich verteuert – auch Düngemittel. Die EU-Kommission hat den Vorstoß, für Düngemittel eine Ausnahme zu schaffen, abgelehnt. Das bringt heimische Bauern weiter unter Druck, wie der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser warnt.

Durch den sogenannten CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) werden CO2-Abgaben für importierte Güter wie Stahl, Aluminium, Zement und auch Düngemittel fällig: Bestimmte Einfuhren werden also verteuert. Das wird als Klimaschutzinstrument verkauft. Für das erste Quartal soll der Zertifikatspreis laut EU-Kommission bei 75,36 Euro liegen, wie am Dienstag bekanntgegeben wurde. Der Preis für das zweite Quartal soll am 6. Juli folgen; ab 2027 ist eine wöchentliche Veröffentlichung vorgesehen.

Am Ende wächst nur noch eins sicher: die Rechnung für Bauern und Bürger. JE

17:27 | Die Kleine Rebellin zu 14:45
Wenn kaum noch Ernten eingefahren werden können, wen trifft es dann? Natürlich nicht die Verursacher. Die können sich überhöhte Preise leisten. Es trifft wieder die normale Bevölkerung. Im schlimmsten Fall kann es eine Hungernot geben.

Beachtet bitte das Ende ehe ihr aus politischen Gründen solch falsche Entscheidungen trefft.

17:28 | Leserkommentar
Irgendwie denkt man da an A. Irlmaier...

09.04.2026

19:03 | agrarheute:  Rücktritt: Agrarminister wirft hin – wegen Betrugsverdacht

Der ehemalige griechische Landwirtschaftsminister und Abgeordnete des Parlaments sollen an der Falschauszahlung von 20 Mio. Euro EU-Gelder beteiligt gewesen sein. In Griechenland reicht der Korruptionsskandal um Gelder aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis in die Regierung hinein. Der Skandal hat nun einige Rücktritte zur Folge, darunter den von Landwirtschaftsminister Konstantinos Tsiaras. Er steht zusammen mit anderen Abgeordneten im griechischen Parlament im Verdacht, den EU-Agrarhaushalt illegal um mehr als 20 Mio. Euro erleichtert zu haben. Dem Vernehmen nach sollen auch der Stellvertreter von Tsiaras sowie der Minister für Klima- und Katastrophenschutz ihren Hut genommen haben.

Die Ermittlungen der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA) laufen schon seit Juni 2025. Sie hat den Verdacht auf ein organisiertes Betrugssystem mit Agrarfördermitteln sowie Korruption von Amtsträgern der griechischen GAP-Zahlstelle (OPEKEPE) verfolgt. Die Zahlstelle ist inzwischen aufgelöst. Der Missbrauch scheint recht dreist erfolgt zu sein. Laut der EU-Behörde sollen sich zwischen 2019 und 2022 unter anderem zahlreiche Personen als Junglandwirte oder neue Landwirte ausgegeben und Zahlungen aus der nationalen Reserve des EU-Agrarhaushaltes eingestrichen haben. Unbestätigten Medienberichten zufolge war unter den geltend gemachten Flächen unter anderem eine vermeintliche Olivenplantage auf einem Militärgelände. Auch von einer Bananenpflanzung auf dem Olymp ist die Rede.

EU-Gelder als Selbstbedienungsladen – nur diesmal nicht versteckt, sondern mit Bananenplantage am Götterberg.  Brüssel setzt einfach den nächsten Ex-Kommissar hin und tut so, als wäre das jetzt „aufgeräumt“. Klassiker. JE

08.04.2026

15:09 | schweizerbauer: Ukraine: Teurer Dünger – weniger Devisen?

Der Ukrainische Agrarrat (UAC) warnt vor den Auswirkungen der stark gestiegenen Düngemittelpreise im eigenen Land. Derzeit würden auf den landwirtschaftlichen Betrieben alle finanziellen Ressourcen für die anstehende Aussaatkampagne verwendet, erklärte der stellvertretende UAC-Vorsitzende Denys Marchuk. Daher sei fraglich, ob diese Flächen anschliessend auch ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden könnten.

Angesichts der Ungewissheit über die weitere Entwicklung der Produzentenpreise für Getreide und Ölsaaten scheuten nämlich viele Betriebe, in teure Düngemittel zu investieren, so der stellvertretende Vorsitzende. Es bestehe durchaus das Risiko, dass die Marktpreise im Sommer unter den Produktionskosten liegen könnten. Marchuk befürchtet, dass die diesjährige Ernte in der Ukraine wegen der hohen Düngerkosten um mehr als 20% kleiner ausfallen könnte als bislang angenommen. Das entspreche Devisenverlusten in einer Grössenordnung von 4 bis 5 Mrd. $ (ca. 3,6 bis 4,5 Mrd. Franken).

Man kann keinen Krieg führen, den Staat finanzieren und gleichzeitig erwarten, dass die Landwirtschaft auf Sparflamme Weltmarktpreise liefert. Irgendwo knallts – und hier knallts halt auf dem Acker. JE

12:31 | eXX: Mindestlohn-Schock: Spargelbauern verlieren Konkurrenzfähigkeit

Jürgen Jakobs, Vorsitzender des Beelitzer Spargelvereins, gibt sich zwar „grundsätzlich optimistisch“, räumt jedoch ein, dass die aktuelle weltpolitische und wirtschaftliche Lage „uns ein wenig betrüben“. Insbesondere hohe Kraftstoffpreise und der gestiegene gesetzliche Mindestlohn von derzeit 13,90 Euro pro Stunde setzen die Betriebe massiv unter Druck. „Das sind enorm steigende Kosten, und wir wollen ja unseren Spargel trotzdem so anbieten, dass die Bürger ihn auch kaufen können und wollen“, erklärt Jakobs.

Um die finanzielle Belastung zumindest teilweise abzufedern, versuchen viele Betriebe, ihre Abläufe effizienter zu gestalten. Lieferungen werden gebündelt, Transportwege optimiert, jeder eingesparte Liter Diesel zählt. Doch diese Maßnahmen stoßen schnell an ihre Grenzen – vor allem in einem Sektor, der nur begrenzt automatisierbar ist.

Billig essen wollen, aber faire Löhne predigen – und am Ende wundern sich alle, warum der Spargel entweder unbezahlbar wird oder gleich aus Spanien kommt JE

10:05 | legitim: Bei 96% der gängigen Obst- und Gemüsesorten wurden Pestizide nachgewiesen, darunter auch „dauerhafte Chemikalien“

Wenn Sie glauben, dass ein kurzes Abspülen unter fließendem Wasser Ihr Obst und Gemüse genusssicher macht, lässt ein neuer Bericht vermuten, dass Sie vielleicht noch einmal darüber nachdenken sollten. Die Environmental Working Group hat ihren „Shopper’s Guide to Pesticides in Produce“ für das Jahr 2026 veröffentlicht, und die Ergebnisse geben jedem gesundheitsbewussten Verbraucher Anlass zum Nachdenken. Die Analyse zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der am häufigsten kontaminierten Obst- und Gemüsesorten – die als „Dirty Dozen“ bezeichnet werden – nachweisbare Pestizidrückstände aufweisen, darunter Chemikalien, die mit ernsthaften Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht werden.

Die gemeinnützige Interessenvertretung untersuchte die neuesten Daten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), das 54.344 Proben von 47 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten getestet hatte. Erstaunliche 96% der Proben aus der „Dirty Dozen“-Liste enthielten Pestizidrückstände. Insgesamt wurden bei diesen 12 Produkten 203 verschiedene Pestizide nachgewiesen. Selbst nachdem das USDA die Proben durch Schälen, Schrubben und Waschen vorbereitet hatte, um das Verbraucherverhalten nachzuahmen, wurden insgesamt Spuren von 264 Pestiziden gefunden.

Die Environmental Working Group zeigt: „Dirty Dozen“ heißt übersetzt eigentlich: 12 Wege, wie man Pestizide effizient in den Körper bekommt...

Und der eigentliche Witz... Alles ist „unter Grenzwert“. einzeln... Nur frisst halt niemand ein Pestizid pro Tag, sondern ein hübsch gemischtes Buffet aus Rückständen, inklusive PFAS...  Fazit im Klartext... Du sollst gesund essen – aber bitte so, dass die Chemieindustrie auch was davon hat. JE

07.04.2026

14:42 | agrarheute:  Getreidepreise fallen im April – Getreidehändler: Keine Preisrallye bei Weizen und Mais

Die Weizenpreise fallen. Gründe sind die besseren Wetterbedingungen im Mittleren Westen und enttäuschende Exportaktivitäten. Seit Beginn des Krieges im Nahen Osten am 28. Februar folgten die globalen Weizen- und Maispreise im Wesentlichen den Ölpreisschwankungen, wenn auch in geringerem Maße. Die Rapspreise reagieren ebenfalls auf Donald Trumps Äußerungen. Die Weizenpreise starteten am Dienstag auf beiden Seiten des Atlantiks mit Verlusten, was unter anderem auf günstigere Wettervorhersagen jenseits des Atlantiks zurückzuführen war. Die ergiebigen Regenfälle in weiten Teilen des Mittleren Westens beruhigten viele Händler nach der besonders trockenen und heißen Periode, die Kansas und Oklahoma im März heimgesucht hatte. Am Donnerstag, dem 9. April, veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) zudem seinen monatlichen Bericht, der ein Update zu den globalen Erntedaten liefern wird.

Die Preise für das Getreide sanken auch, nachdem das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) vergangene Woche enttäuschende Exportaktivitäten in den US-Häfen gemeldet hatte. Die Getreidepreise geben am Dienstag weiter nach, obwohl der Markt wegen der Osterfeiertage nur eingeschränkt aktiv war und der Konflikt im Iran weiterhin Druck ausübte.

Landwirtschaft als Glücksspiel – nur ohne Gewinnchance. JE

03.04.2026

10:15 | FoB: Neue Zuckersteuer droht

In drei Sätzen: Der Finanzminister will künftig mit einer Erbschaftssteuer bei trauernden Hinterbliebenen abkassieren – und jetzt droht auch noch eine Steuer auf alle Getränke, die Zucker enthalten: Im TV-Interview mit oe24.at meinte Markus Marterbauer (SPÖ) auf die Frage, ob er sich in Österreich auch eine Zuckersteuer vorstellen könnte, dass dies „interessante Ideen“ seien. Auch im Nachbarland Deutschland wird über dieses zusätzliche Einnahme-Modell für die Regierung diskutiert. Eine Einführung der neuen Steuer in wenigen Monaten – trotz Wirtschafts- und Energie-Krise – ist nicht unwahrscheinlich.

Der Auslöser: Österreichs Finanzminister fehlt Geld, und Marterbauer muss bis Juni ein Doppelbudget präsentieren – eine zusätzliche Belastung der Österreicher mit neuen Steuern ist somit ziemlich sicher. Nach seiner Ankündigung, eine Erbschaftssteuer durchsetzen zu wollen, zeigt sich der Finanzminister nun auch offen, Limonaden und andere zuckerhältige Lebensmittel höher besteuern zu wollen. In der Praxis würde sie hauptsächlich zuckerhaltige Getränke wie Cola, Energy-Drinks oder gesüßte Fruchtsäfte und Eistees treffen, da diese besonders viel zugesetzten Zucker enthalten.

Kommentar des Einsenders
...die Sozis im "Steuer"wahn...! Mehr hatten sie nie - bloß bei 100% ist die Kuh (Cash-cow) tot.
Bizarr bei folgender Idee ist - mit dem Scheinargument "Gesundheit" bloß eines... - die Zuckerbombenproduzenten - allen voran der so hoch gelobte Ausnahmekonzern mit halbösterreichischer Provenienz und perfektem Marketing, rangiert(e) als größter Agrarfördernehmer (Zuckersubvention) im Lande, vom Steuertrottel finanziert, und der Mitbewerb aus den Brauseimperien wohl nicht minderschlecht behandelt (über die EU-GAP)...!? Die Massensteuern als unrühmliches Relikt ihrer linken "Vorgänger/-denker" von vor 100 Jahren... - selbst die "Luft" wird bis heute (Luftsteuer Werbeaushänger, CO2-Abgaben) besteuert, somit ist quasi alles besteuert, doch ob des fehlenden Sparwillens wird es nie reichen - bloß in Bälde ist die Kuh hin! Eine Kadaversteuer wäre noch anzudenken...!?

Der Staat verprasst Geld, findet keins mehr – und statt zu sparen, wird halt bei Cola, beim Erben und jedem Schluck noch ein bisschen mehr abgesaugt. JE

11:00 | Monaco
noch interessanter wäre die Idee für Herrn Marterpfahlbauer, das ganze sozial gerechter und gesamtheitlicher zu gestalten...Steuer auf ´Salzminen´ u. ´Zuckerberg´....

07:57 | agrarheute:  Bald 250.000 Hähnchen pro Tag: XXL-Geflügelmäster investiert 300 Mio. Euro

Die ukrainische Avesterra Group plant, im Bereich der Geflügelfleischproduktion stark zu expandieren. Das könnte sich auch auf den europäischen Markt auswirken. Die Avesterra Group, nach eigenen Angaben die Nummer vier unter den größten Geflügelfleischproduzenten der Ukraine, will in der Region Wolyn im Westen des Landes kräftig wachsen. Geplant sind Investitionen von rund 300 Mio. Euro in zusätzliche Mastgeflügelställe sowie in eine Biomethananlage. Der Schwerpunkt der Expansion liegt nahe der polnischen Grenze. Diese Lage ist laut Poultry World für die weitere Entwicklung des Unternehmens strategisch interessant.

Der Eigentümer Dmitry Dobkin erklärt laut Poultry World, dass die Investitionen in neue Geflügelställe Teil der Strategie der Avesterra-Gruppe und der Modernisierung ihrer Produktion in der Ukraine sind. Nach Unternehmensangaben sind bereits etwa 15 Mio. Euro in das Programm geflossen. Dimtry Dobkin sieht in diesem Schritt den Auftakt für einen deutlich umfangreicheren Ausbau. „Bis 2028 planen wir den Bau von sechs Produktionsstätten mit jeweils 20 Geflügelställen und Investitionen in Höhe von insgesamt rund 100 Mio. Euro. Dadurch können wir unsere Produktionskapazitäten voll ausschöpfen und eine Tagesproduktion von etwa 250.000 Masthühnern erreichen.“

Während Europas Bauern an Auflagen, CO₂-Quoten und Tierwohl-Bürokratie ersticken, baut man sich direkt vor der Haustür eine Billigfleisch-Fabrik ganz ohne Regelkorsett. Wettbewerb nennt man das dann wohl – oder moderner: organisierte Selbstsabotage. JE

02.04.2026

15:25 | Erleben wir bald die größte Lebensmittelknappheit seit 80 Jahren?

01.04.2026

18:43 |  kurier: Für faire Preise: Bauern ziehen mit Traktor-Demo durch Wien

Aus vielen Bundesländern rollten am Mittwoch Bauern in ihren Traktoren bis vor das Parlament. Demonstriert wurde für faire Preise und gegen Mercosur.

Kommentar des Einsenders
Bauernaufmarsch in Wien, die innere Stadt liegt lahm - und es ist gut so! Zeit, dass sich die Landwirte mal ordentlich Gehör verschaffen und es seitens der Politik ein Umschwenken in der unsäglichen Agrarpolitik im Inland sowie auf EU-Ebene, gibt! Die österr. Steuertrottel bezahlen die höchsten Beiträge für GAP-Budgets (die mittlerweile zweckentfremdet werden) u.a., alle werden vom Staat ausgeraubt, von der Bürokratie ruiniert, heimische Lebensmittel von den Konzernen zurückgedrängt - bloß die Marketing-&PR-Schleudern von Politik's Gnaden zeichnen ein Wohlfühlbild von der heimischen Bauernschaft, das in keinster Weise mehr der Realität entspricht... Die Bauern sind keine billigen "Straßenhuren" oder Bettler, die sich um Almosen oder Trinkgelder anstellen - die Landwirte müssen wieder anständig wirtschaften, produzieren, ihre Produkt zu sauberen Preisen, verkaufen können! Die Bauern gehören wieder ins Zentrum gerückt.

dazu passend agrarheute: Affront gegen Landwirte: EU und Deutschland blockieren günstigere Düngerpreise

Trotz hoher Düngerpreise lehnt EU-Agrarkommissar Hansen ein Aussetzen des Grenzausgleiches ab. Deutschland findet das richtig. Die Entscheidung der EU-Kommission kann Landwirten viel Geld kosten – und das mit Unterstützung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMLEH). Denn aktuell haben Landwirte mit steigenden Düngerpreisen zu kämpfen – und das bei schlechten Erzeugerpreisen, vor allem im Ackerbau.

Die EU-Kommission will zumindest kurzfristig den CO2-Grenzausgleich (CBAM) auf Stickstoffdünger aus Drittstaaten nicht aussetzen. Das hat ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag (31.3.) auf Anfrage des Nachrichtendienstes Agra Europe klargestellt. Man habe bereits im Dezember beschlossen, für Düngemittel einen reduzierten CBAM-Aufschlag von einem Prozent ab dem offiziellen Start des Instruments Anfang Januar 2026 anzuwenden, teilte die Behörde weiter mit. Geplant waren ursprünglich zehn Prozent. Die Kommission geht damit nicht auf die Forderungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) ein. Auch der Dachverband der europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände (Copa/Cogeca) hatte zuletzt immer wieder auf sofortiges Aussetzen des CBAM auf Düngemittel gedrängt.

Der Sprecher der Kommission weist darauf hin, dass für alle anderen dem Ausgleichsmechanismus unterliegenden Güter – darunter Stahl, Aluminium oder Zement – die Abgabe bei 10 % liegt und in Stufen auf 30 % ansteigen soll.

Dünger bleibt teuer, während Landwirte ohnehin schon mit niedrigen Preisen kämpfen. JE

17:23 |  focus: Verbraucher sollen die Wasser-Zeche der Pharmariesen zahlen

Die EU will Kläranlagen mit Filtern ausrüsten, um Medikamentenreste aus dem Abwasser zu holen. Zahlen sollen das größtenteils Pharma- und Kosmetikfirmen. Doch Konservative im Europaparlament wollen die Regel kippen. Müssen am Ende die Bürger die Rechnung bezahlen? Wer künftig sein Wasser aus dem Hahn dreht, zahlt womöglich drauf – wegen Medikamenten und Cremes. Denn das meiste von dem, was Menschen schlucken oder auf die Haut auftragen – Antibiotika, Verhütungshormone, Sonnenschutz – landet am Ende in der Kläranlage. Reguläre Filter in Kläranlagen bekommen diese Mikro-Schadstoffe kaum heraus. Sie landen im Fluss, im Grundwasser – und am Ende in geringen Mengen auch wieder im Trinkwasser.

Dieses Umweltproblem will die EU bereits seit Jahren beheben. Daher hat sie eine neue Kläranlagen-Richtlinie beschlossen, die seit dem 1. Januar 2025 gilt und die alte Regelung von 1991 ablöst. Kern ist eine verpflichtende sogenannte vierte Reinigungsstufe für große Kläranlagen. Bislang haben sich hier vor allem Techniken mit Ozon oder Aktivkohle etabliert, die Mikroschadstoffe herausfiltern. Die Schweiz macht das bereits seit 2016 – als Vorreiter in Europa.

Klassiker. Erst beschließt man „Verursacher zahlen“, dann kommen Lobbydruck und Panikgeschichten – und plötzlich soll wieder der Depp am Wasserhahn blechen. Umwelt retten? Ja bitte – aber möglichst auf Kosten der Bevölkerung, nicht der Konzerne. JE

14:22 | news: Wasserkrise auf Zypern - Behörden verschärfen Sparmaßnahmen

Auf der Urlaubsinsel Zypern werden die Trinkwasser-Sparmaßnahmen ausgeweitet. Wie Behördenvertreter mitteilten, wurde bereits der Wasserdruck in den Versorgungsnetzen der Touristenhochburg Larnaka gesenkt - und eine Aufklärungskampagne gestartet. Hintergrund ist die angespannte Lage der Wasserressourcen auf der Mittelmeerinsel. Ziel der Maßnahmen ist es, den Verbrauch zu senken, um mögliche Wasserabschaltungen im Sommer zu vermeiden. Die Wasserspeicher waren Ende März nur zu 31,5 Prozent gefüllt, teilte die zuständige Behörde mit. Hoffnungen auf mehr Wasser schwinden; die Regenzeit endet nämlich auf Zypern spätestens Ende April.

Die Bevölkerung wird zu einem bewussteren Umgang mit Wasser aufgerufen. So empfiehlt das Wasseramt, kürzer zu duschen, Autos nicht mit dem Schlauch zu waschen und Wasch- sowie Geschirrspülmaschinen nur voll beladen laufen zu lassen.

Man hat jahrzehntelang jeden Betonklotz ans Meer geklatscht, Pools gefüllt und Golfplätze bewässert – und jetzt sollen Oma Eleni und der Pauschaltourist bitte beim Haarewaschen sparen. Klassische Prioritätensetzung: Profit zuerst, Wasser vielleicht später. JE