18.09.2026

10:19 | ET: Weimer bringt Privatisierung des ZDF ins Spiel und erntet dafür Kritik

Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat eine Privatisierung des ZDF vorgeschlagen und damit eine Welle der Kritik ausgelöst. Auch die Zusammenlegung oder Auflösungen der kleinen ARD-Anstalten wie Saarländischer Rundfunk und Radio Bremen soll der parteilose Politiker laut der „Katholischen Nachrichten-Agentur“ in der vergangenen Woche bei einer nicht öffentlichen Veranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ins Gespräch gebracht haben. Der Chef der saarländischen SPD-Landtagsfraktion und Bildungsminister, Ulrich Commerçon, bezeichnet die Idee auf Facebook als „völlig inakzeptabel“. Er betont die föderale Struktur der ARD. Diese sorg dafür, dass Deutschland nicht nur aus einer Berliner Sichtweise präsentiert werde. Für das Saarland sei der Erhalt des SR „nicht verhandelbar“, betont Commerçon.

Kommentar des Einsenders
Herr Skandallobbyist und Medienstaatssekretär ergeht sich in Privatisierungsphantasien zum ÖRR... - sehr spannend! Hat er gute Vermittlungsarbeit mit seiner Agentur geleistet; würde er von der Privatisierung profitieren...? Der Aufschrei entsprechend, doch in gewisser Weise hat er schon recht - wie auch die Gegenmodelle zur Neugestaltung des österr. ORF -, der Öffentl. Rechtliche als nicht mehr zeitgemäßer Moloch, der öffentlich-rechtliche Auftrag per se nicht definiert - in GER und AUT -, muss neu gedacht/reformiert werden... - in welcher Form auch immer...! "Weimer hatte bereits 2017 – damals in seiner Funktion als Herausgeber von „The European“ laut über eine Privatisierung der ÖRR nachgedacht. Er bezeichnete ihn unter anderem als zu „staatsnah“, daher müsse man ihn aus den „Fängen der Parteien“ befreien. 2022 bezeichnete er die ÖRR-Abgabe als „Zwangsgebühren“. ..." ... und da kann man ihm nicht widersprechen!

ZDF privatisieren... und plötzlich hängt die Demokratie am Sendemast. JE

17.09.2026

19:12 | RS: Merz: Bürger vor „falschen Infos“ schützen – das ist Freiheit

Immer, wenn man glaubt, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) könne einen durch nichts mehr negativ überraschen, schafft er es doch wieder. Und auch, wenn man sich vorgenommen hat, zum Schutz der eigenen Nerven seine Eskapaden weiträumig zu umschiffen, muss man die jüngste aufgreifen. Denn das Verständnis von Meinungsfreiheit, Demokratie und Staat, das der Christdemokrat dabei entlarvte, ist ungeheuerlich.

Aber damit Sie sich selbst ein Bild machen können, hier wörtlich die betreffenden Passagen aus seiner Antwort auf die Frage nach einer Klarnamenpflicht im Internet beim Empfang der Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ im Bundeskanzleramt am Dienstag in Berlin:

„Bitte komm mir keiner mit Free Speech.“ Historisch gesehen beginnt bei diesem Satz selten die entspannte Phase. JE

16.09.2026

16:26 | r24: Campact bezahlt 620.000-Euro-Rettungswahlkampf für Rot-Grün

Der SPD und den Grünen droht in Sachsen-Anhalt der Rauswurf aus dem Landtag – nun springt ihnen die linke Kampagnenmaschine Campact mit 620.000 Euro Wahlkampfhilfe zur Seite. Obwohl der Bundestag die beiden Zuwendungen von jeweils 310.000 Euro offiziell als Großspenden führt und das Parteiengesetz keinen Zweifel an dieser Einordnung lässt, behauptet der Verein frech, die Parteien erhielten „keinerlei Spenden“. Man bezahlt ihnen ja nur Plakate, Anzeigen, Agenturen und Postwurfsendungen – funktioniert so die rot-grüne Geldwäsche?

Kommentar des Einsenders
...ein weiteres Beispiel für "IHRE Demokratie"...! Finanzmunition aus dem Steuergeldtopf über das Familienministerium, um gegen die unliebsame Opposition zu operieren...!? Getarnt, verflochten, mit vielen Zwischenlösungen, wohlklingenden NGGO-Namen und -vereinigungen, ...und HateAid finanziert sich u.a. aus Öffentliche Mittel: Kommen vom Bundesministerium der Justiz (BMJ) sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). ..." ...Keine Frage mehr Euer Ehren! ...es ist demokratiepolitischer Wahnsinn, der sich hier in GER abspielt.

Du überweist nichts... Du bezahlst nur Werbung, Agentur, Plakate und Post...Und dann erklärst du mit  ernster Miene, niemand habe was bekommen.... JE

14.09.2026

12:41 | transition:  «Vollinvasion» – Die Leitmedien haben einen neuen Kampfbegriff gefunden

Das Wording in den Mainstreamartikeln ist vielsagend, bereits auf der Sprachoberfläche. «Putinversteher», «Klimaleugner», «Schwurbler»: Wenn es darum geht, Kampfbegriffe zu erfinden, kennt die Fantasie keine Grenzen. Derlei Kreationen dienen genauso als Propaganda-Instrumente wie beispielsweise die Zurückhaltung von Informationen. Mit Begriffen kann die Bevölkerung gelenkt, aufgewiegelt oder narkotisiert werden, je nachdem, welche Agenda das jeweilige Blatt verfolgt. Im Ukraine-Krieg unterstützt die Mainstreampresse bekanntlich Kiew und damit die transatlantischen Akteure, die im Hintergrund die Fäden ziehen.

Folglich greift sie gerne zu deftigen Etiketten und Formulierungen, um Russland zu dämonisieren, als Aggressor darzustellen, als einen Staat also, der sich nicht an Recht und Gesetz hält. In der westlichen Berichterstattung hatte man lange Zeit von einem «völkerrechtswidrigen Angriff» Moskaus gesprochen.

Krieg, Angriffskrieg, Invasion – offenbar alles zu schwach. Willkommen jetzt bei „Vollinvasion“. Fehlt nur noch das „Premium-Invasion Plus“ mit Push-Nachricht und Expertenrunde. JE

11.09.2026

11:44 | apollo: „1933 Reloaded?“: Bosetti „weint“ um Menschen, die der AfD nicht „arisch“ genug aussähen

Sarah Bosetti hat nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt scharf auf den Wahlerfolg der AfD reagiert. In der aktuellen Ausgabe ihrer ZDF-Sendung Bosetti will reden! bezeichnete die Kabarettistin die Partei angesichts ihres Wahlergebnisses von 43,8 Prozent als „Mainstream“ und fragte, was für eine Geschichte Sachsen-Anhalt damit schreibe. Sie stellte dabei sogar einen Bezug zum Nationalsozialismus her.

„Herzlichen Glückwunsch, ihr habt Geschichte geschrieben!“ Mit diesen Worten gratulierte Bosetti den Sachsen-Anhaltern zunächst ironisch zum Wahlergebnis – um direkt danach zu fragen, was für eine Geschichte das eigentlich sei. Daraufhin folgte die NS-Parallele: „Ist es eine Fortsetzung? Ein Remake? 1933 reloaded? Man weiß es nicht, wir werden es sehen.“

Wahlergebnis schlecht, Nazi-Vokabular raus. Analyse beendet. JE

08.09.2026

16:24 | krone: Stiftungsrat neu, Auftrag neu, Haushaltsabgabe weg

Haushaltsabgabe streichen, Stiftungsrat zumindest in seiner jetzigen Form streichen, öffentlich-rechtlichen Auftrag neu definieren: Jetzt geht die Kanzlerpartei ÖVP in Sachen ORF in die Offensive. Vor dem von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler für diese Woche einberufenen sogenannten „ORF-Zukunftsforum“ legt die Volkspartei ein klar umrissenes Positionspapier vor. Ein Paket, das es in sich hat.

Denn in Frage gestellt wird in diesem unter Leitung des neuen Partei-Generalsekretärs und Mediensprecher Markus Gstöttner erstellten Reformpapier beinahe alles. Vor allem die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Senders: Sparsamer muss diese sein, da legt man sich fest. Und kann sich auf dem Weg dahin die Streichung der Haushaltsabgabe vorstellen – „zugunsten einer dem Verfassungs- und Unionsrecht entsprechenden stabilen, langfristigen und angemessenen, aber betragsmäßig entsprechend angepassten budgetfinanzierten Lösung“, wie es heißt. Die Alternative zu dieser Art der künftigen ORF-Finanzierung wäre eine zumindest reduzierte Haushaltsabgabe.

Kommentar des Einsenders
...die Brisanz und Rückgratlosigkeit der ÖVP, selbst wenn die Zustimmungswerte Richtung Keller marschieren... Ihre Ministerin der Vorgängerregierung (mit den Grünen) hat den Bürgern den finanziellen Zwangs-Knebel ins Postfach gelegt, jetzt die Ankündigung der Streichung, während die Alternative eine Kostenreduktion bedeuten könnte (und am Ende alles bleibt wie es ist u.o. noch teurer wird)...!? Der ÖffentlichRechtlicheRegierungsfunk (Schundfunk) als besonderer Rechtskörper von Regierungsgnaden ist der Problembär im Land, der vom Bürger bereits waidwund geschossen und dank hauseigener Verfehlungen imagemäßig, zerschossen wurde - ...Liebesentzug durch Negieren! Die HHA gehört ersatzlos gestrichen, und dies hätten andere bereits im Programm.

Nach Jahren Zwangsabgabe entdeckt die ÖVP plötzlich, dass der ORF vielleicht doch nicht jeden Trash, jede Wiederholung und jeden Dreck finanzieren muss. Schön, wenn solch eine Erkenntnis irgendwann eintrifft, auch wenn der Gebührenzahler sie jahrelang vorfinanziert hat. JE

01.09.2026

12:12 |  anti-sp: Woher kommt das Geld, mit dem Campact gegen die AfD vorgeht?

Stellen wir uns mal folgendes vor: In einem Land wie Georgien, dessen aktuelle Regierung der EU und der Bundesregierung nicht gefällt, würde die Regierung NGOs mit Millionen finanzieren und diese NGOs würden dann bei Wahlen über mit ihnen verbundene Organisationen eine teure Kampagne mit Wahlaufrufen zugunsten der Regierungsparteien finanzieren. Und die Regierung würde auf Nachfragen von Journalisten zu diesem offensichtlichen Missbrauch von Steuergeldern antworten, es gebe ja klare Regeln für Parteispenden, deren Überprüfung bei den zuständigen Behörden liege (die natürlich von der Regierung kontrolliert werden), es sei also alles in bester Ordnung.

Wie würden die EU und die Bundesregierung auf solche Zustände in Georgien reagieren? Natürlich würden Politiker und Medien in Deutschland und der EU gegen solche Zustände protestieren, Sanktionen androhen und so weiter. Aber wenn so etwas in Deutschland passiert, dann ist das für sie vollkommen in Ordnung.

Mit genügend Geld kannst du Kampagnen starten, Firmen anrufen, öffentliche Stimmung erzeugen und dafür sorgen, dass bestimmte Leute wirtschaftlich plötzlich sehr einsam werden. Das ist Einfluss. Und bei Einfluss gilt eine einfache Frage: Wer legt dafür den Umschlag auf den Tisch? JE

 

09:08 | transition: Wie Science Media Center den Wissenschaftsjournalismus formen

Journalismus ist ein schnelllebiges Geschäft geworden. Da bleibt nicht viel Zeit für fundierte, tiefgreifende Recherchen, wie viele Bürger in den letzten Jahren gemerkt haben. Allerdings gehen noch immer viele Menschen davon aus, dass die meisten Journalisten quasi investigativ vorgehen, sich also durch ein Thema durchgraben, als wäre es eine Dissertation.

Im Bereich des Wissenschaftsjournalismus wäre das tatsächlich angebracht, schließlich geht es dabei nicht darum, bloß den derzeitigen Konsens abzubilden. Man muss schon selbst ein gewisses Maß an Wissenschaftlichkeit an den Tag legen, methodisch korrekt arbeiten, nach Abweichungen von der Norm suchen, sich um Falsifikation bemühen. Doch genau das wird heutzutage unterlassen, aus Gründen des Zeitmanagements.

Kommentar des Einsenders
...die PR - ein Milliardengeschäft - haben über die Jahrzehnte übernommen, das Wesen des Journalismus verschwand nahezu und die Propaganda den Siegeszug angetreten. Die gepemperten Maulhelden und Schreibhuren als Auftragstäter, Handlager der Regierenden, kritische Fragen und tiefgründige Recherchen "lebensbedrohlich", "gesundheitsgefährdend", die Masse unkritisch, leicht "lenkbar" und die MSM "dankbar", dass Agenturen ihnen die Arbeit abnehmen, und trotzdem dafür Millionen Medienförderung für "Qualitätsjournalismus" kassieren... Offenbarungseid, völliger Vertrauensverlust, Untergang der MSM/Boulevard, und die Zahlen bestätigen es.

Studie rein, Expertenmeinungen dazu, journalistisches Gesamtpaket raus. Unglaublich praktisch. Besonders wenn man Wert darauf legt, dass am nächsten Morgen zwanzig Medien ungefähr dieselbe wissenschaftliche Einordnung entdecken. JE