17.04.2026

15:17 | tkp:  Propaganda ist vielschichtig

Was ist wahr, wem kann man glauben? Dass bei Aussagen der meisten Mainstream-Medien in der Regel am Besten das Gegenteil angenommen werden sollte, ist Normalität. Aber wie ist es mit den „alternativen“ Medien und Kanälen? Plattes Russland-Bashing im Mainstream gehört inzwischen zum guten Ton. Aus kritischen Medien ist man das nicht so gewöhnt. In Telegram kursiert derzeit folgender Text zusammen mit einem Screenshot von N-TV – ausgehend von dem Kanal „Phantom-Schweiz“, der aber auch schon von mindestens einem namhafteren Kanal geteilt wurde.

🇷🇺🚫 Kreml sperrt schlimmer als China – Russland geht offline – und die Menschen sind wütend

In Moskau herrscht Bezahlchaos. Warum? Der Kreml schaltet das mobile Internet ab. Auch andere Regionen sind immer häufiger ohne Netz. Die Umfragewerte Wladimir Putins sind so schlecht wie lange nicht. Der Grund dafür ist aber nicht der Krieg gegen die Ukraine und auch nicht die schwere Wirtschaftskrise. Viele Russen sind sauer, weil ihr Internet nicht richtig funktioniert.

Was für eine Überraschung… der Mainstream übertreibt wie ein hysterischer Marktschreier, die Alternativen kopieren es ungeprüft weiter, und irgendwo dazwischen sitzen echte Menschen und sagen einfach, „mal so, mal so“. Die einen schreien „Russland offline wie Nordkorea“, die anderen „alles halb so wild, läuft eh alles super“, und am Ende ist es halt… Krieg, Chaos, Einschränkungen, je nach Ort und Tagesform. Keine große Verschwörung, eher große Inkompetenz auf allen Seiten. JE

16.04.2026

12:57 | eXX: ORF-Skandal: Weißmann fordert Millionen nach Kündigung

Insgesamt sollen Ansprüche in Höhe von fast vier Millionen Euro geltend gemacht werden. „Ich will keine Rache, sondern Gerechtigkeit”, so Weißmann. Ausgangspunkt der Causa waren die Vorwürfe einer ORF-Mitarbeiterin, die Weißmann im März mit Chats und Bildmaterial an die ORF-Stiftungsratsspitze brachte und unter anderem seinen Rückzug von der ORF-Spitze forderte. Daraufhin wurde Weißmann von Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer und dessen Stellvertreter Gregor Schütze mit den Vorwürfen konfrontiert.

Die Darstellungen gehen in der Folge auseinander: Während Lederer dementiert, dass Druck auf Weißmann ausgeübt worden sei, damit dieser zurücktritt, sieht Weißmann das ganz anders. Weißmann sieht das ganz anders. „Es wurde eine Drucksituation von erheblichem Gewicht aufgebaut. Vonseiten des Stiftungsratspräsidiums hieß es, dass er allein aufgrund des Vorwurfs zurücktreten müsse – egal, ob er stimmt oder nicht“, so Scherbaum. Weißmann sei nur zurückgetreten, um eine Eskalation zu verhindern und Schaden von sich und dem ORF abzuwenden – damit die Chats nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Einige Journalisten konnten Teile davon letztlich aber dennoch einsehen.

Weißmann stolpert über Lügen, der Stiftungsrat stolpert über sich selbst, und am Ende stolpert der Gebührenzahler über die Rechnung. ORF halt, wo sogar ein Flirt zur sauteuren Staatsaffäre wird. JE

15.04.2026

14:16 | eXX: Thurnher hält Weißmann-Akten geheim – trotz brisantem Freispruch

Rund einen Monat nach dem Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann sorgt ein interner Bericht weiterhin für Wirbel. Obwohl die Untersuchung zu einem überraschenden Ergebnis kam, bleibt das Dokument unter Verschluss. In einem Schreiben an den Stiftungsrat legt Interims-ORF-Chefin Ingrid Thurnher nun dar, warum selbst das höchste Gremium keinen vollständigen Einblick erhält, und liefert zumindest in Teilen neue Details.

Diese Entscheidung sorgt intern für Unmut. Denn selbst die Mitglieder des ORF-Stiftungsrats dürfen den Compliance-Bericht nicht einsehen. Dabei hatte Thurnher zuvor betont, dass dieser nicht einfach „in der Schublade verschwinden“ werde. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. So sprach etwa Stiftungsrat Gregor Schütze offen von einer „Unterdrückung“ und forderte eine „zeitnahe und substanzielle Klärung“.

Kommentar des Einsenders
Ein völliger Irrsinn - u.a. auch dem Zwangsgebührenzahler gegenüber! ...selbst das Aufsichtsratsgremium (Vertreter der Zuseher) soll die Akten nicht einsehen dürfen... - welch eine Chuzpe! ...und schon wieder ist das Transparenz-Märchen gestorben, Fr. Interims-GD samt ihrer "unabhängigen" Kommission völlig das Gesicht verloren! Btw. Verweigerung der Zahlungen, bis sich die Modalitäten ändern und in dem Laden aufgeräumt wird! Lernen durch Schmerz - erst wenn das Geld fehlt, wird wohl ein "Umdenkprozess" beginnen... Der abgepresste Bürger als Trottel, als Melkkuh einer Selbstbedienungs-Klasse erster Güte - überall -, und darf dabei zusehen, wie AR-Prozesse, Pensionsvergütungen, Luxusgehälter und Sonderpositionen auf seinem Rücken ausgetragen werden...!? Irgendwann ist's genug.

dazu passend oe24: Aufstand im ORF: Redaktion spricht vier Stiftungsräten Misstrauen aus

Die Journalistinnen und Journalisten des ORF starten erstmals ein Misstrauens-Votum gegen einzelne Stiftungsräte. Der ORF-Redaktionsausschuss, also die Redaktionssprecherinnen und -sprecher aller Bereiche (Radio, TV; Online, Teletext, Landesstudios), spricht vier Stiftungsräten das Misstrauen aus: Heinz Lederer, Gregor Schütze, Thomas Prantner und Peter Westenthaler. Das gab der Redaktionsrat in einer Aussendung bekannt.

Eingangs wird festgehalten, dass der ORF in einer "schweren Krise" stecke: Der Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann, die Diskussion über Millionen-Abfertigungen sowie zum teil "unverständlich hohe Gehälter" für manche Spitzenverdiener, die Debatte über ein toxisches Arbeitsklima sowie interne Machtkämpfe.

und oe24: Neue Vorwürfe: Jetzt auch Koks-Affäre im ORF

Mit dem Fall Weißmann tauchten im ORF auch Beschuldigungen über „Koks-Connections“ im ORF auf. Der ORF kommt nicht zur Ruhe. Im Gegenteil. Bereits unmittelbar nach dem damals nicht freiwilligen Rücktritt von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor wurden im ORF schwere Vorwürfe über zwei handvoll führender ORF-Mitarbeiter und deren Umfeld erhoben. „Es gibt da gleich mehrere Koks-Connections im ORF“, so ein ORF-Insider.

Dabei gehe es angeblich nicht nur „um Konsum, sondern auch um Verkauf“, so die – oe24 kann die Behauptung nicht unabhängig überprüfen – dieser ORF-Leute, die mittlerweile auch bereits an entsprechende ORF-Stellen übermittelt worden seien. Für alle Beteiligte gilt die Unschuldsvermutung.

 Wenn schon inhaltlich nix mehr läuft, dann wenigstens hinter den Kulissen Vollgas, Schnee am Küniglberg ist nun wirklich nix neues... JE

14.04.2026

07:40 | oe24:  ORF beurlaubt 200-Millionen-Euro-Mann

Spesen-Vorwürfe gegen Werbechef Böhm - ORF zittert jetzt um Werbe-Millionen
Nächster Knalleffekt im ORF: Der Geschäftsführer der ORF-Werbevermarktungstochter ORF Enterprise, Oliver Böhm, ist vom Unternehmen völlig überraschend beurlaubt worden.

Zitat
„Der Großteil der ORF-Werbeerlöse hängt direkt an seiner Person, ohne ihn droht dem Werbeverkauf ein Desaster“, so ein ORF-Insider zu oe24.

Sie konnten es nie! Die Politik und die angehängten Erbpachten waren "unauffällig" .. solange man aus dem Staat genug Geld herausziehen konnte, wo es keine aufgefallen ist, wo selbst die Tafel der Jörg Haider nicht aufgedeckt haben, sondern verdeckt. Sorry Jörg, Du warst kein Heiliger, den die Apostel die uns gelassen hast .. sind alles Nichtschwimmer und Tascherlgreifer .. Ibiza Candy Crusher .. sozusagen. Wenn das Geld vom Trog ausbleibt, klagt man halt die Pensionisten ... 
Doch zurück zu diesem ORF, solange man genug Geld in dieses System pumpen konnte, fiel es nicht auf, doch jetzt platzt die Blase und der Eiter spritzt in alle Richtungen und ein Turnschuh .. ist kein Business Treter.  TS  

17:58 | Leserkommentar
Na bumm! Dann darf man aber gespannt sein, welche Vorwürfe nun diesmal im Raum gestellt wurden...? Der Abgang vom GD war ein ziemlicher "Leger" "nichts" Strafrechtliches an den Vorwürfen dran -, der die Zwangsgebührenzahler wohl eine Lawine kosten wird können - und nun der Werbechef...!? ...und ob der unhaltbaren Veröffentlichungen rund um die geschäftlichen Verbandelungen der Stiftungsratsspitze (Aufsichtsrat), mögen diese beiden Herrschaften in Bälde selbst abtreten; da geht es um keine Vorwürfe oder Verdächtigungen mehr, es sind handfeste Verträge (Ärztekammer, netflix, Schiverband etc) am Tisch! Zwangsgebühren sofort einstellen und Tabularasa im Moloch! Und lückenlose Transparenz gegenüber denen, die diesen Mist Monat für Monat finanzieren "müssen"...!

 

06:31 | exxpress: Geografie-Fail im ORF: Sender verwechselt Straße von Hormus

Peinliche Panne beim ORF: In der Sendung "Aktuell nach eins" unterlief der Redaktion ein geografischer Fehler. Während ein Experte über die strategisch wichtige Straße von Hormus sprach, bekamen die Zuschauer im Hintergrund eine ganz andere Meerenge zu sehen.

Bei geographischen Fehlern im hochbezahlten Staatsfunk werde ich normalerweise hea'fleischi und bes. Angesichts der jüngsten schweren Verfehlungen bei den Zwangsfinanzierten sind solche Fehler ja wahre Wohltaten. Was wiederum für dieAuflösung des Senders bzw. seines Finanzierungskonzeptes spricht. TB

13.04.2026

17:16 |  eXX: Nächster ORF-Paukenschlag: Top-Manager „unverzüglich beurlaubt“

Nun gibt es auch Vorwürfe gegen Oliver Böhm, der seit 2013 die ORF-Vermarktungstochter Enterprise führt. Details dazu sind nicht bekannt, aber der ORF hat den Mittfünfziger, nachdem rund um Ostern Vorwürfe aufgekommen sind, “unverzüglich beurlaubt” und eine Compliance-Untersuchung durch interne und externe Experten eingeleitet. Entsprechende Medienberichte bestätigte der ORF.

Sobald Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, will der ORF über nächste Schritte entscheiden und darüber informieren. Zum Schutz aller Beteiligten werden davor keine Details genannt. Böhm managt die Vermarktung der ORF-TV- und -Radio-Sender sowie des Digitalangebots. In Summe nimmt der ORF jährlich rund 200 Mio. Euro durch Werbung ein. Im Transparenzbericht des ORF scheint Böhm an dritter Stelle der Bestverdiener auf.

Im ORF läuft das wie immer, erst kassieren, dann schweigen, dann „aufklären“, und am Ende erinnert sich keiner mehr, worum es überhaupt ging. JE

11:48 |   👀 ORF: Plötzlich klingt alles anders | Best of Schau ma mal

Kommentar des Einsenders
Gute Zusammenfassung der 0-Punkt-Jungs über die "C-Pandemie", die Veröffentlichung der ungeschwärzten RKI-Protokolle und die Statements heute der damaligen Politiker - wider besseren Wissens (inkl. der MSM und allen Mitläufern)! Wer sich noch an die Zeit von vor vier Jahren erinnern kann, bekommt eine kleine Auffrischung, und alleine dies müßte den Parteien, die damals die Entscheidungen trafen, in den Umfragen nochmals ein paar Prozentpunkte Richtung UNTEN kosten...!? Damit ist alles gesagt; Ein skandalöses Gesamtversagen.

 

10:02 | eXX: Schluss mit fetten Gehältern? Regierung will jetzt ORF-Reform

Der Druck auf den ORF wächst: Nach Wochen voller Negativschlagzeilen kündigt die Regierung nun erste Reformschritte an. Im Fokus stehen vor allem hohe Managergehälter und umstrittene Strukturen im Sender. Medienminister Andreas Babler macht gegenüber Krone klar: „Eine Beschränkung der Managergehälter ist ein Wunsch an die Reform und wird sicher Thema sein.“ Bestehende Verträge bleiben jedoch unangetastet. Auch die NEOS legen nach. Mediensprecherin Henrike Brandstötter spricht von „Auswüchsen durch Altverträge“, die es künftig nicht mehr geben dürfe.

Gemeint sind hohe Gehälter und großzügige Abfertigungen, die den ORF zuletzt immer wieder in die Kritik gebracht haben. Neben den Gehältern steht auch die Struktur des ORF auf dem Prüfstand. Besonders der 35-köpfige Stiftungsrat gilt als überdimensioniert. Die NEOS fordern eine drastische Verkleinerung auf nur noch 12 Mitglieder – inklusive Betriebsräte. Zudem sollen strengere Regeln mögliche Interessenkonflikte verhindern.

Ein Selbstbedienungsladen mit Gebührenanschluss, alle sitzen fett am Trog und diskutieren jetzt ernsthaft, ob man die Löffel ein bisschen kleiner machen soll. JE

12.04.2026

14:32 | krone: Stiftungsräte „intervenierten“ für ihre Kunden

Am Küniglberg herrscht wieder einmal Aufregung um den umstrittenen Stiftungsrat. Wie die „Krone“ erfahren hat, haben ORF-Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer und sein Vize Gregor Schütze eine Beschwerde der Wiener Ärztekammer über die Berichterstattung an den inzwischen abgetretenen ORF-General Roland Weißmann weitergeleitet. Das Brisante daran: Beide arbeiten für die Ärztekammer als Berater.

Die „Krone“ hat schon mehrmals über die fragwürdigen Verschränkungen zwischen den Geschäften der Stiftungsräte und deren Funktion im Aufsichtsgremium des Öffentlich-Rechtlichen berichtet. Dass der SPÖ-nahe Lederer und der ÖVP-nahe Schütze beide als Berater für die Ärztekammer Wien tätig sind, war in der „Krone“ ebenfalls schon zu lesen. Vor Ausbruch der Weißmann-Affäre war das allerdings weder der breiten Öffentlichkeit noch im ORF bekannt.

Kommentar des Einsenders
Es wird immer unfaßbarer, was tagtäglich an Unsäglichkeiten aus diesem ORF hervortritt! "Parteiberater" mit Mandat nutzen ihre Stellung als Stiftungsräte für lukrative PR-Agenden zugunsten ihrer Kunden im Öffentlich Rechtlichen Zwangsgebührenfunk...!? Mehr Unvereinbarkeit geht nicht mehr, ein Sittenbild wie aus einem schlechten Hollywood-Kitsch!

Zumindest wird jetzt klar, weshalb wohl die Bundesmedienorgel während der C-Zeit über Jahre hinweg so derart auf die "Tube" drückte, wenn einerseits die profitierende Ärztekammer von Pharmamafias Gnaden einen direkten Draht in die Redaktion/GF legte, die damaligen Grünen Gesundheitsminister das Wohlwollen ihres Parteikollegen und Spritzenverdiener Strobl in der zentralen Schaltstelle wußten, ein katastrophales Impf-/2G-Regime durchgedrückt werden konnte (die Wiener Roten voll mit im Boot) und Zwangsgebühren der ÄK-Mitglieder möglicherweise unrechtmäßig in astronomischen Sonderwerbe-Summen Richtung Küniglberg (ORF-Zentrale) verschoben wurden...!? Ein in sich geschmiertes System aus großkoalitionären Zeiten, viel "Händewaschen" (nicht um der Gesundheit willen), mögliche Kickbacks retour in die Parteikassen und ein "moralischer" Totalschaden auf Kosten/mit den Geldern der Zwangsgebührenzahler und Werbekunden...!?

Eine medienpolitische Katastrophe, die das System ORF sofort zum Stillstand, zur Neuordnung/Reorganisation, zum Personalrücktritt und sofortigem Einstellen der Gebührenforderungen, führen müßte! Systemische Korruption auf höchstem Niveau, Informationsbeeinflussung über die Hintertüren und "Objektivität" auf Steinzeit-Niveau. Die Bürger drehen diese Propaganda vermehrt ab - und das zu Recht. PS: Es gilt die Unschuldsvermutung.

Der ORF nennt das „Weiterleitung“. Wir nennen das, Lobbyismus mit Durchwahl ins Redaktionsbüro... JE

11.04.2026

06:25 | exxpress: Paukenschlag! Ex-ORF-Chef Weißmann erhebt Vorwürfe gegen SPÖ-Stiftungsrat Lederer

Der frühere FPÖ-Politiker und ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler spricht unterdessen auf Facebook von einem „unfassbaren Skandal“. Wörtlich schreibt er: „Der SPÖ-Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates Lederer hat dem ORF-Generaldirektor gedroht, dass er seinen Job verliert, wenn er nicht jene Produktionsfirmen beauftragt, die Lederer berät! […] IHR RÜCKTRITT HERR LEDERER!“

Nach diesen Skandal (und auch nach Betrachtung der Gehaltsschemata des Zwnagsfinanzierten) gibt es nur eine Lösung - die Auflösung. 
Der ORF muss aufgelöäst oder privatisiert werden und der widerliche Herr Lederer kann dann Wirken und Werken wie er will und 2-3 Jahre später ist das Ganze Geschichte. TB

10.04.2026

14:39 | TP: ZDF übernimmt Trumps Sanktionslisten – und nennt es Compliance

US-Sanktionslisten werden im deutschen Fernsehen willig umgesetzt: Was das ZDF eine Compliance-Reform nennt, ist in Wahrheit ein Zensur-Türöffner. Eine Analyse. Kritische Köpfe kassiert, konforme Karrieristen kuratiert? Eine neue Compliance-Richtlinie des ZDF sorgt für Aufruhr. Wer künftig für den Mainzer Sender arbeiten will, muss sich verpflichten, nicht mit Personen zusammenzuarbeiten, die auf verschiedenen weltweiten Sanktions- und Terrorlisten stehen. Wie die Süddeutsche Zeitung zunächst berichtete, sollen über interne Vertragsklauseln Mitarbeiter und externe Gäste zwischen der Zusammenarbeit mit dem ZDF und bestehenden Kontakten zu sanktionierten Personen entscheiden müssen. Bestehen Kontakte zu Sanktionierten, wäre ein Vertragsverhältnis mit dem ZDF unmöglich.

Das Problem dabei: Entscheidende Sanktionslisten, auf die der Sender explizit rekurriert, werden vom US-Außen- oder US-Finanzministerium geführt. In der Konsequenz erhält die ohnehin wegen dem Abbau demokratischer Gepflogenheiten in der Kritik stehende Trump-Administration faktisch Mitspracherecht bei Besetzungsentscheidungen im Deutschen Fernsehen – als dritte Partei, uneingeladen, aber wirkmächtig.

Das ZDF macht jetzt Casting nach Washingtoner Blacklist... Wer nicht OFAC-sauber ist, bleibt draußen – Meinungsfreiheit made in USA, serviert vom Zwangsgebührenfunk. JE

09.04.2026

17:18 | tkp: Massive Zensur: Behörde entzieht rumänischen Sender Lizenz nach Kritik an Wahlannullierung

Einem rumänischen Nachrichtensender, der wiederholt die Annullierung der Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Jahr in Frage gestellt hatte, wurde die Sendelizenz entzogen. Der Nationale Rat für audiovisuelle Medien (CNA) hat Realitatea Plus gestern den Stecker gezogen, nachdem der Sender 28 im Jahr 2024 verhängte Bußgelder in Höhe von insgesamt 605.000 Lei (etwa 122.000 €) nicht bezahlt hatte. Der Betreiber, PHG Media-Invest SRL, hatte zwar neuere Strafen beglichen, nicht jedoch die älteren, was gemäß dem Rundfunkgesetz einen automatischen Entzug der Lizenz auslöste.

Die Entscheidung, die gestern in einer CNA-Sitzung einstimmig getroffen wurde, erfolgt inmitten von Vorwürfen von Anhängern des Senders, dies komme einer politischen Zensur gleich. Realitatea Plus hatte sich als streng souveränistischer Sender positioniert, der das politische Establishment Rumäniens scharf kritisierte und den unabhängigen Kandidaten Călin Georgescu offen unterstützte. Obwohl der Sender in Privatbesitz war, erhielt er erhebliche Summen von der führenden Oppositionspartei, der Allianz für die Union der Rumänen unter der Führung von George Simion, für Wahlwerbung und -promotion.

Demokratie à la EU-Ost: Wahlen annullieren, Sieger entsorgen und den Sender gleich mit abdrehen – nennt sich dann „Regelwerk“. Georgescu gewinnt? Tja, falsches Ergebnis, bitte neu wählen… ohne ihn. JE

08.04.2026

08:43 | NIUS: Gewaltandrohungen und Antifa-Server: Wie die linksextreme Initiative „Nein zu NIUS“ steuergeldfinanziert gegen freie Presse vorgeht

In Kreuzberg formiert sich derzeit ein beunruhigender Angriff auf die Pressefreiheit. Die Initiative „Nein zu NIUS“ fordert ein energisches (gewaltsames) Vorgehen gegen die Redaktion des Portals, das seine Räume in Kreuzberg unterhält. Aktuell bewirbt sie eine Veranstaltung für Ende April zu einem Vernetzungstreffen, bei dem Akteure zusammenkommen und ein gemeinsames Vorgehen gegen die Redaktion abstimmen sollen. Das Motto lautet: „Kein Raum für rechte Hetze“.

Die selbsternannten Hüter der offenen Gesellschaft – offen wie eine Gefängnistür von außen. Pressefreiheit gilt genau  nur so lange, bis jemand etwas schreibt, das nicht ins eigene Weltbild passt. Dann wird aus „Haltung zeigen“ ganz schnell „Mieter mobben, Räume dichtmachen, Fresse halten lassen“. Klassischer Antifaschismus 2026: autoritär, hysterisch, und ironischerweise genau das, was man angeblich bekämpft. JE

04.04.2026

08:58 | tichy: Österreich: Medienaufsicht rügt ORF wegen Gaza-Doku – Vorwurf objektivitätswidriger Hamas-Schlagseite

Nun ist es amtlich, was Kritiker dem ORF seit Jahren vorhalten. Österreichs Staatsrundfunk ist von der Medienaufsicht KommAustria wegen seiner Berichterstattung über den Gaza-Krieg gerügt worden. In einer Entscheidung, die bereits im Februar getroffen und Ende März veröffentlicht wurde, kam die Behörde zu dem Schluss, der ORF habe mit seiner selbst produzierten Dokumentation „Krieg in Gaza – Hölle auf Erden“ das gesetzliche Objektivitätsgebot verletzt. Das ist kein kleiner Schönheitsfehler im Sendebetrieb. Das ist eine offizielle Ohrfeige für einen gebührenfinanzierten Apparat, der Jahr für Jahr mehr als 700 Millionen Euro aus einer verpflichtenden Haushaltsabgabe einsammelt.

Ausgelöst hatte das Verfahren die Israelitische Kultusgemeinde Wien, die im Oktober 2024 Beschwerde gegen den ORF einlegte, also einen Monat nach der Ausstrahlung der Dokumentation im Weltjournal. Der Film warb mit einer „kompromisslosen Perspektive palästinensischer Journalisten und Ärzte“. Gezeigt wurden vor allem blutige Kinder, Leichen und ein angeblicher israelischer Angriff auf einen Flüchtlingstreck. Daneben standen O-Töne israelischer Politiker, die zur Zerstörung Gazas aufriefen. Die IKG nannte das Werk die bisher skandalöseste Propagandaproduktion über Israel und Gaza und warf dem ORF vor, längst widerlegte Hamas-Propaganda verbreitet zu haben. Auch viele Zuschauer kritisierten die Sendung als einseitig und anti-israelisch.

Kommentar des Einsenders
Selbst die Medienbehörde erkennt die Schieflage im ÖRR, und der Zwangszahler permanent einer nicht-objektiven Berichterstattung ausgesetzt trotz des Objektivitätsgebots - und die Reaktion - ..bleibt aus! Und im Sinne der Objektivität darf in diesem Zusammenhang auch folgender Umstand nicht vergessen werden, den sogar die NewYorkTimes öffentlich kundtat - nämlich wer für dieses Desaster seit über 20 Jahren mit Verantwortung trägt!

https://www.nytimes.com/2023/12/10/world/middleeast/israel-qatar-money-prop-up-hamas.html
Auch dies gehört in eine Berichterstattung - Informationen, die der Rezipient "wissen" muss, um sich sein eigenen Bild machen zu können. Leider längst nicht mehr in den öffentlich Rechtlichen...

Der ORF macht eben das was er am besten kannn... nicht Berichterstattung, sondern betreutes Framing – und nennt es dann „Weltjournal“...  Blöd nur: Zahlen darf den Zirkus trotzdem weiter jeder. JE

03.04.2026

10:32 | UM: Ausgerechnet die NYT überführt Israel der „Lüge“ – kein Volksaufstand im Iran

Beinahe erstaunlicher Weise ist es eben gerade die New York Times (NYT) die nunmehr einräumt, dass es im Iran keinerlei „Volksaufstände“ gibt oder jüngst gegeben hatte. Vielmehr seien die Proteste im Iran Ende 2025/Anfang 2026 eben kein spontaner Volksaufstand, sondern vielmehr Teil einer gezielten Strategie ausländischer Akteure.

Die Demonstrationen, die Ende Dezember 2025 zunächst in Teheran ausgebrochen waren, hatten friedlich begonnen und waren maßgeblich von den Bazaaris – den Händlern und Ladenbesitzern des Großen Basars – getragen worden. Auslöser dafür war der massive Wertverlust des iranischen Rials, der die Beschaffung und den Verkauf von Waren stark erschwert oder teilweise unmöglich gemacht hatte. Bald jedoch hatten sich weitere Gruppen angeschlossen, darunter Studenten, sodass sich die Proteste mehr oder weniger landesweit ausweitet hatten, allerdings weiterhin weitgehend friedlich, wie auch tkp berichtet hatte.

Kommentar des Einsenders
...das nächste Narrativ der nato-MSM zerfällt, mediale Inszenierungen und tiefstaatliche Provokateure wohl auf allen Fronten...! Bemerkenswert, dass diese Töne nun gerade von der NYT kommen...!?

Narrativ zuerst, Realität später – wenn überhaupt. JE

01.04.2026

17:53 |  oe24:: Die komplette Liste der 62 ORF-Top-Verdiener

Die Regierung hat den ORF per Gesetz gezwungen, Gehälter samt Namen derer, die über 170.000 Euro im Jahr verdienen, an das Kanzleramt zu schicken. Das sind die 62 Top-Verdiener (über 170.000 Jahresgage brutto). oe24 hat die ganze Liste. Jetzt präsentieren wir alle 62 ORF-Mitarbeiter, die über 170.000 Euro im Jahr (brutto) verdienen plus Nebenbeschäftigungen. ORF-Chef Roland Weißmann warnt vor einer "Neiddebatte" und "Angriffen auf ORF-Mitarbeiter". Von den 4000 Beschäftigten im ORF verdienen übrigens nur 1,3 Prozent mehr als 170.000 Euro. Einige Überraschungen sind aber darunter.

dazu auch sehr passend SN: 468.856 Euro: Pius Strobl hat das höchste ORF-Gehalt – nur wenige Spitzenverdienerinnen, darunter eine Salzburgerin

Wie immer hat es ein gewisses Aufregungspotenzial, wenn der ORF seinen Transparenzbericht veröffentlicht. Diesmal vor allem, weil der Spitzenverdiener Pius Strobl heißt. Und: Schaut man auf die Topgagen, sind die Männer bei Weitem in der Überzahl.

Sponsored by: Zwangsgebührenzahler. JE

 

10:13 | Leser Kommentar zu 31.03. - 18:48

Ein wegen Coronapolitikerkritik judikativ und exekutiv Betroffener (oder sollte man besser Gejagter sagen? Hmm...): Mein "rechtsstaatliches" Verfahren vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit läuft nun schon fast 9!!!! Jahren. Auch so kann man Gerichte lahmlegen und das System schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Asylverfahren werden ( ohnehin schon) massiv verzögert und je länger ein illegal EingeREICH-ter hier ist, um so besser doch seine Chancen auf ewigen Aufenthalt. Zugleich domestiziert man die große Masse durch Ausschaltung kritischer Stimmen. Deja vue: DDR-Erfahrungen eben....