09.03.2026

15:27 | WW: Springer aus Berlin kauft den Telegraph aus London. Erstaunlich daran ist, dass auf einmal ein Verleger und nicht ein Multimilliardär eine führende Zeitung übernimmt

600 Millionen Franken in cash zahlt der deutsche Springer-Konzern für das britische Traditionsblatt The Daily Telegraph und dessen Sonntagsausgabe Telegraph on Sunday. Der stockkonservative Telegraph gehört zu den renommiertesten Blättern der Welt. Er war stets das Hausorgan der britischen Konservativen und darum auch mit dem Nickname «Torygraph» bedacht.

Der Kauf durch den Axel-Springer-Verlag, vorangetrieben von Mitbesitzer und CEO Mathias Döpfner, ist so etwas wie das Glaubensbekenntnis eines traditionellen Verlagshauses für das grosse Zeitungsgeschäft. Wenn zuvor Weltblätter den Besitzer wechselten, waren die Käufer jeweils nicht Verleger, sondern branchenfremde Multimilliardäre. So kaufte Jeff Bezos von Amazon die Washington Post, Marc Benioff von Salesforce das Time Magazine und Patrick Soon-Shiong von Immunity Bio die Los Angeles Times.

Ein konservatives Blatt kauft ein konservativer Verlag, um noch konservativer in den USA zu werden. Oder anders formuliert: ein ideologischer Medien-Franchise-Deal mit globalem Expansionsplan. JE

12:03 | JF:  ORF-Chef Weißmann tritt nach schweren Vorwürfen zurück

WIEN. Der Generaldirektor des Österreichischen Rundfunks (ORF), Roland Weißmann, hat am Sonntag mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt erklärt. Auslöser sind Vorwürfe „unangemessenen Verhaltens“ gegenüber einer Mitarbeiterin zu Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2022. Weißmann weist die Anschuldigungen zurück. In einer Stellungnahme seines Anwalts heißt es, der ORF-Stiftungsrat habe Weißmann über die Vorwürfe informiert und ihm eine Frist von wenigen Tagen gesetzt, um seinen Rücktritt zu erklären. Eine inhaltliche Überprüfung der Anschuldigungen habe demnach noch nicht stattgefunden. Der genaue Sachverhalt sei Weißmann bislang nicht vollständig mitgeteilt worden.

Dabei hätten die genug Arbeit im Haus – zum Beispiel die jahrelang produzierte Fake-Propaganda,  Haltungsjournalismus und Gebühren-Selbstbedienung einmal gründlich auszumisten. Aber bitte: Personaldrama verkauft sich besser als Selbstkritik. JE

10:22 |  r24: ZDF-Mitarbeiter jagen mutigen Whistleblower – statt sich für Fake-News zu schämen!

Beim gebührenfinanzierten ZDF rumort es. Doch anstatt nach dem KI-Video-Skandal im „Heute-Journal“ in Demut zu versinken, zeigt der Sender sein wahres Gesicht: Die Wut der Mitarbeiter richtet sich nicht gegen die eigenen Lügen – sondern gegen den mutigen Informanten, der die Wahrheit ans Licht brachte!

Es ist eine beispiellose Hexenjagd auf dem Mainzer Lerchenberg. Im internen Netzwerk des Senders rotten sich Hunderte Mitarbeiter zusammen, um den unbekannten Whistleblower zur Strecke zu bringen, der eine geheime Krisensitzung an die Öffentlichkeit geleakt hatte. Dies berichtet “Tichys Einblick“. Personalrat Hubert Krech giftete in einem unfassbaren Wut-Kommentar gegen den Informanten: “Du hältst Dich für einen Helden, weil Du es dem ZDF und den Chefs mal ‚so richtig gezeigt hast‘? Hast Du das wirklich?” Fast 600 ZDF-Mitarbeiter feierten diese verbale Entgleisung mit einem “Like” – ein absoluter Rekord im Intranet des Senders. Es zeigt überdeutlich: Die Wagenburg-Mentalität beim Staatsfunk ist grenzenlos. Wer die Wahrheit sagt, wird zum Feind erklärt.

dazu passend welt: „Du hast Tausenden ins Gesicht gespuckt“ – ZDF-Mitarbeiter werfen unbekanntem Kollegen Verrat vor

Das ZDF verwendete KI-Bilder im „heute journal“. Der Sender entschuldigte sich und berief sogar eine interne Krisenversammlung ein. Aufnahmen davon landeten bei „Nius“. Die Belegschaft reagiert mit massiver Wut. Das ZDF kommt nach der Affäre um KI-Bilder im „heute journal“ nicht zur Ruhe. Wie der „Spiegel“ berichtet“, stellen sich im Intranet des Senders mehrere hundert Mitarbeiter gegen den unbekannten Kollegen, der offenbar eine interne Krisensitzung mitgefilmt und unerlaubt weitergegeben hat.

Der Whistleblower hat nicht „ins Gesicht gespuckt“. Er hat einfach das getan, wozu Journalisten eigentlich da sein sollten: die Wahrheit öffentlich machen. Und genau das ist im ZDF inzwischen als viel größeres Verbrechen zu gelten als ein KI-Fake im Programm. JE

10:54 | Monaco
wenn sie wissen wer es ist....Füße in Beton gegossen und ab in den Rhein...so läuft das in diesen Kreisen...

08:11 | mmnews:  Schweizer stimmen gegen drastische Kürzung des Rundfunkbeitrags

Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung gegen eine drastische Kürzung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen. Laut ersten Hochrechnungen des Instituts GfS Bern votierten am Sonntag nur 38 Prozent der Teilnehmer für und 62 Prozent gegen die Vorlage zur SRG-Initiative.

Die Initianten hatten eine Beschränkung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) auf einen "unerlässlichen Dienst für die Allgemeinheit" angemahnt. Unter der Überschrift "200 Franken sind genug" hatten sie gefordert, die Medienabgabe für Privathaushalte auf 200 Franken pro Jahr zu begrenzen und alle Unternehmen von der Abgabepflicht zu befreien. Bisher liegt die Abgabe bei 335 Franken pro Jahr - perspektivisch soll der Betrag nach den bisherigen Gesetzesplänen auf 300 Franken sinken.

Offenbar hat ein Großteil der Schweizer Angst, dass ohne den staatlich gefütterten Rundfunk plötzlich Stille einkehrt – und niemand mehr zuverlässig erklärt, was man zu denken hat. Also zahlt man lieber weiter brav seine Gebühren, damit jeden Abend jemand im Fernsehen sitzt und bestätigt, dass alles seine Ordnung hat. Sicherheitshalber. Man weiß ja nie, was passiert, wenn man plötzlich anfangen würde, sich seine Informationen selbst zusammenzusuchen. JE

10:55 | Leserkommentar
Die ehemals wackeren Eidgenossen sind auch auf dem Wege der Degeneration, vor kurzem für die elektronische ID gestimmt und jetzt für den Rundfunkbeitrag. Warum müssen die den bescheuerten, deutschen Untertanen alles nachmachen? Haben die gar kein Freiheitsbewußtsein mehr?

06.03.2026

14:20 | krone: Kein gutes Zeugnis für ORF und Ministerien

Der Rechnungshof hat die Gebührenreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks genauer angesehen und stellt dem ORF und den zuständigen Ministerien kein gutes Zeugnis aus. Entgegen den Erwartungen des Finanzministeriums und der OBS (vormals GIS GmbH) konnten die Ausgaben nicht reduziert werden. Sie stiegen sogar von 2023 auf 2024 um 1,45 Millionen Euro an.

Kommentar des Einsenders
Kein gutes Zeugnis ist in diesem Zusammenhang eine völlige Untertreibung! Es ist schlichtweg ein teures Chaos in der unfaßbaren Gier der Roten und Schwarzen, ihre unsäglichen Versorgungseinheiten mit Pomp und Prunk auf Kosten der Bürger weiter am Leben zu halten. Parallelen zur Kath.Kirch werden immer deutlicher! Und ein Gesetz, das - wie schon so oft in der jüngeren Vergangenheit - nicht ordnungsgemäß zustande kam, völlig unverhältnismäßig ist und an dunkle Raubritterzeiten erinnert! Der Staat erhebt Steuern, wenn der Laden so wichtig ist, soll er diesen auch finanzieren (und reformieren), wer das Angebot nicht will/braucht, sich persönlich dagegen entscheidet, möge gefälligst in Ruhe gelassen werden! Aufgeblähte Feudalstrukturen aus alten Zeiten sind obsolet geworden - umdenken, und weg mit diesem Unsinn. Oder kommt gar die Post als nächste und verpflichtet alle Haushalte, wieder ein Festnetztelefon zu installieren...

Ungarn nennt es Propaganda. Österreich nennt es Gebührenreform. JE

03.03.2026

14:27 | slaynews: Washington Post und NYT lösen Empörung aus, indem sie Irans getöteten Obersten Führer loben: „Mit seinem buschigen weißen Bart und seinem gewinnenden Lächeln“.

Die Washington Post und die New York Times sehen sich nach der Veröffentlichung überschwänglicher Lobreden auf den ermordeten Diktator des iranischen Regimes, Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei, einer heftigen Gegenreaktion ausgesetzt. Die Washington Post eröffnete ihren Nachruf auf Khamenei mit einer Sprache, die das Bild einer brutalen Regimefigur, die für jahrzehntelange Unterdrückung und Blutvergießen verantwortlich war, abmilderte. Khamenei, der am Samstag bei der „Operation Epic Fury“, einem koordinierten US-israelischen Angriff auf Teheran, getötet wurde, wurde von der Post als Mann mit einem „buschigen weißen Bart und einem freundlichen Lächeln“ beschrieben.

Die Post schrieb über Khamenei:

„ Mit seinem buschigen weißen Bart und seinem freundlichen Lächeln wirkte Ayatollah Khamenei in der Öffentlichkeit väterlicher als sein stets finster dreinblickender, aber weitaus verehrterer Mentor, und er war bekannt für seine Vorliebe für persische Poesie und klassische westliche Romane, insbesondere für Victor Hugos ‚Les Misérables‘.“ „Doch wie der kompromisslose Khomeini lehnte auch er die Bemühungen der Gemäßigten ab, im Inland politische und soziale Reformen voranzutreiben und eine Annäherung an die Vereinigten Staaten zu erreichen.“

Wenn ein Theokrat jahrzehntelang Oppositionelle aufhängen lässt, aber Gedichte mag, dann ist er für manch linke Redaktionen offenbar erst mal ein literarischer Opa mit Bart. JE

02.03.2026

18:07 | Zum Beitrag von 12:06 .... was fürn Fellner und der Hysterie-Branche

Tourists dining at a restaurant in Dubai fled in panic after mistaking the sound of the breakfast cannon for a missile attack.

 

17:13 | tichyseinblick:  Ein blaues Sofa macht uns Ärger und mächtige Feinde

Ein einfaches, blaues Sofa von IKEA zum Einkaufspreis von 149,- Euro soll zur Schicksalsfrage für Tichys Einblick werden. Der mächtige Medienkonzern Bertelsmann will uns wegen dieses Möbelstücks vernichten – mit einer absurd hohen Klage. Kompromisslos. Aber die Bertelsmänner haben nicht mit unseren Lesern gerechnet.

Bertelsmann ist ein riesiger Konzern. Weltweit ist er zwar zusammengeschnurrt. Um die Jahrtausendwende lag er in der Spitze auf Platz zwei oder drei der globalen Medienunternehmen. Und trotz weiteren Platzierungsverlusten in den letzten Jahren liegt er immer noch auf Platz 18 der Weltrangliste. Zum Unternehmen zählen die europäischen Fernsehsender von RTL, die großartigen Buchverlage von PenguinRandom House, riesige Service-Leistungen und Abrechnungsdienstleister. Aber auch die kläglichen Reste des abgewrackten einstmals größten deutschen Zeitschriftenverlags Gruner+Jahr mit dem gefledderten STERN und der vergehenden Modeillustrierten Brigitte, heute das Magazin der Omas gegen Rechts.

Kommentar des Einsenders
...wären die Bertelsmänner derart "kreativ" in der Ausfolgung seriöser Berichterstattung in ihren Medien, bräuchten sie diesen ganzen Slapp-Popanz und der Klagerei nicht aufzuführen...!? Die Mainstream-Produkte von einst gehen zahlenmäßig immer stärker den Bach runter, Nervosität scheint sich breit zu machen, und der Elefant im Raum läuft selbst Gefahr, über die vielen Mausfallen zu stolpern, die den Unliebsamen ("Alternativen") in den Weg gestellt werden.... dann müssen sogar blauen Sofas als Streitobjekte herhalten... - wie peinlich! Ps: ...und der Volksmund spricht auch vom "blauen Wunder"... - vielleicht erlebt Bertelsmann dieses, sollten sie diese Gerichtsposse verlieren...!?

Ein Medienriese mit Milliardenumsatz zieht gegen ein Magazin in den Krieg – wegen eines Möbelstücks in Primärfarbe. Wenn der Elefant Angst vor der Maus bekommt, stimmt entweder etwas mit der Maus – oder mit dem Elefanten nicht. JE

18:52 | Leserkommentar
Wenn ich der verfahrensführende Weisungsgebundene der Judikative wäre und einen Arsch in der Hose hätte (ja ...ja ...ich weiß...
beides schließt sich praktisch aus in "Unseredemokratie"), würde ich die Klage der Soris/WEF-Bertels🏳️‍🌈tunten wegen Nichtigkeit zurückweisen und folgenden Schlichtungsvorschlag machen: Die Bertel🏳️‍🌈tunten verwenden um des Friedens Willen ab sofort ein Sofa in ihren eigensten Farben: Den 666farbigen Regenbogen! Passt eh viiiiel besser zu deren verschwultwoken Rassismus gegen alles Weiße und Konservativ Rechte.

12:06 | oe24:  Österreicher in Dubai: "Man hört die ganze Nacht Explosionen"

Christoph Traunig schilderte im oe24.TV-Interview die Lage in Dubai.
Finanzinvestor Christoph Traunig lebt und arbeitet in Dubai. Im oe24.TV-Interview schilderte er die Lage vor Ort.

oe24.TV: Herr Traunig, die Lage in Dubai ist äußerst angespannt. Was haben Sie in den letzten 48 Stunden erlebt?  
Christoph Traunig: Es ist schon so, dass man hier vor allem die Luftabwehr gegenüber den iranischen Drohnen und Raketen relativ deutlich mitbekommt. Man hört eigentlich die ganze Nacht über und teilweise auch früh und abends deutlich Explosionen über der Stadt. Es gibt auch immer wieder Nachrichten über beschädigte Gebäude. Also man kann schon sagen, das ist hier schon Teil des erweiterten Kriegsgebietes, leider.

Endlich hat man jemanden gefunden, der sich der Situation entsprechend äußert.  Die Lage vor Ort ist natürlich gefährlich .. die Lage ist nur die vor Ort, es ist das Studio.  Wurde in den letzten 48 Stunden jemand erstochen, ermordet oder vergewaltigt in Dubai?   Ich frag für einen Freund. 
Die Situation am Leipziger Bahnhof am 01.03.  gegen 2130 Uhr war gefährlicher .. als in Dubai.   TS  

18:52 | Leserkommentar
Na was bleibt noch für eine Hoffung für Dubai? Hoffen wir das beiden Seiten, die Munition ausgeht? Homo Sapiens die Krönung der Schöpfung, wenn darum geht. Sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Und "Spiel" spielen wir schon seit Menschengedenken?! Hier eine Wortdefination "Soweit ich weiß, lautet der Ausdruck "seit Menschengedenken" - aus einer Zeit, die so lange zurückliegt, sehr alt, jenseits der Erinnerung." Ganz nüchtern betrachtet, werter TS.