25.09.2026

12:25 | eXX:  ORF-Beitrag soll fallen: FPÖ bringt Volksbegehren ein

Das von der FPÖ groß angekündigte ORF-Volksbegehren ist eingebracht und auf der Homepage des Innenministeriums freigeschaltet worden. Demnächst soll ein “lauter Startschuss” folgen, kündigte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker in einer Aussendung an. Wie bereits der Standard berichtete, stieß man auf der Homepage www.orf-volksbegehren.at am Donnerstagnachmittag noch auf Hürden. Will man nähere Infos zum Volksbegehren erlangen, scheitert man an einer Anmeldemaske.

In dem Begehren wird u.a. die Abschaffung des ORF-Beitrags gefordert. Stattdessen solle der ORF aus dem Bundesbudget finanziert werden – “schlank, strukturiert, mit klarem Auftrag und sparsam haushaltend”, heißt es. Gefordert wird zudem objektive Info “statt zu belehren” und ein “echter Österreich-Sender mit Fokus auf Information, Sport, Bildung, Kultur und Regionales”.

FPÖ – Hafenecker: „ORF-Volksbegehren ist bereits freigeschaltet, großer Startschuss folgt!“

„Im oe24-Sommergespräch hat unser FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl das große ORF-Volksbegehren angekündigt und wenige Tage danach wurde es auch gleich eingebracht. Das zeigt wieder: Herbert Kickl hält Wort, handelt sofort und deswegen können sich die Österreicher auf ihn verlassen. Demnächst schon werden wir einen lauten Startschuss für diese Bürgerbewegung gegen die ORF-Zwangssteuer und für eine notwendige ORF-Totalreform setzen“, freute sich heute FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA über die bereits erfolgte Freischaltung des ORF-Volksbegehrens auf der Homepage des Innenministeriums und kündigte einen großen medialen Auftakt an. „Das Innenministerium hat die gesetzliche Maximalfrist zwischen Einbringung und Freischaltung nicht vollständig ausgenutzt. Zur Abwechslung hat unter ÖVP-Innenminister Karner hier einmal etwas rasch funktioniert“, fügte Hafenecker hinzu.

Den ORF-Beitrag abschaffen und aus Steuern finanzieren. Die Geldbörse merkt den Systemwechsel vermutlich zuletzt JE

24.09.2026

13:00 |  r24:  „Ordnen sich einer lesbischen Frau unter“: Journalistisches Niveau-Limbo bei AfD-Pressekonferenz

Nach den Landtagswahlen am Sonntag in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern traten die AfD-Politiker Alice Weidel, Tino Chrupalla, Kristin Brinker und Leif-Erik Holm vor die Presse, um die Wahlerfolge der eigenen Partei zu kommentieren. Mancher linke Journalist konnte sich davon „getriggert“ fühlen: Einer von ihnen schaffte es ironischerweise, mit einer besonders absurden Frage gleich noch mehr Wahlwerbung für die AfD zu produzieren.

Die AfD funktioniert als mediales Schreckgespenst nur durch eine lange Reihe von Unterstellungen: Neben der Behauptung, die Partei wäre generell gegen jede Form von Migration und Migranten und somit „rassistisch“, wird ihr mit Begeisterung vorgeworfen, radikal ein fixes Familien- oder Sexualitätsbild durchsetzen zu wollen und feindlich gegenüber Homosexualität eingestellt zu sein.

Nach der Wahl kommt die Genderfrage. Wer die AfD für homophob hält, muss der lesbischen Vorsitzenden erst erklären, dass sie nicht existieren darf. Muppets Show, nur ohne Drehbuch. JE

 

10:16 | BN: Stellenabbau bei RTL: Nach Sky-Übernahme fallen 500 weitere Vollzeitstellen weg

Köln und Unterföhring – Der Stellenabbau bei RTL geht nach der Übernahme von Sky Deutschland in die nächste Runde. Bis Ende 2027 sollen rund 500 Vollzeitäquivalente entfallen. Den größten Teil will der Konzern bereits 2026 abbauen. Dabei sollen Doppelstrukturen verschwinden und Kosten sinken. RTL erwartet innerhalb von drei Jahren jährliche Synergien von 250 Millionen Euro. Weil Vollzeitäquivalente mehrere Teilzeitkräfte umfassen können, könnten deutlich mehr als 500 Beschäftigte betroffen sein. Betriebsbedingte Kündigungen will RTL jedoch möglichst vermeiden.

RTL Group schloss die Übernahme von Sky Deutschland am 1. Juni 2026 ab. Zuvor hatte die EU-Kommission den Kauf ohne Auflagen genehmigt. Dadurch vereint der Konzern inzwischen rund 12,4 Millionen bezahlte Abonnements im deutschsprachigen Raum. Außerdem bündelt RTL nun Free-TV, Pay-TV, Streaming und wichtige Sportrechte unter einem Dach.

Der Stream wächst. Die Kritik auch, nur leiser, weil jetzt weniger Schreibtische... JE

22.09.2026

17:59 | tagesanzeiger: Paramount räumt letzte Hürde für 110-Milliarden-Übernahme von Warner aus

Der Hollywood-Konzern Paramount hat seine Pläne für eine Übernahme des Konkurrenten Warner Bros. Discovery einen entscheidenden Schritt vorangetrieben. Paramount einigte sich mit mehreren US-Bundesstaaten, die den mehr als 110 Milliarden Dollar schweren Deal mit einer Klage blockieren wollten.

Die Einigung sehe unter anderem vor, dass der fusionierte Konzern mehr Geld in den USA und speziell in Hollywood investieren werde, sagte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Für den Nachrichtensender CNN und Paramounts Sender CBS News wurde demnach ein neues redaktionelles Aufsichtsgremium vereinbart, das deren Unabhängigkeit sichern soll.

tom-cat
Was würde uns der frühere Mitherausgeber der FAZ Paul Sethe heute sagen? Legendär sein im SPIEGEL vom 5. Mai 1965 veröffentlichter Leserbrief: "Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten."

SPIEGEL 34/1966

PS: Wie steht es um die Auflagen der genannten Titel
Spiegel
FAZ
TagesAnzeiger

14:56 | BZ:  Nach Trumps Medien-Bann: US-Sender stoppen Berichterstattung – auch Fox News

Der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und großen amerikanischen Medien erreicht eine neue Stufe. ABC, CBS, Fox News und NBC haben sich mit CNN darauf verständigt, die gemeinsame Fernsehberichterstattung über bestimmte Präsidententermine vorerst auszusetzen. Damit reagieren sie darauf, dass das Weiße Haus CNN daran hindert, seine turnusmäßige Aufgabe im sogenannten TV-Pool wahrzunehmen.„Mit Wirkung von heute wird der TV-Pool keine Veranstaltungen mehr abdecken, die als Pool-Termine des Präsidenten ausgewiesen sind“, schrieb Bryan Boughton, Washington-Büroleiter von Fox News und derzeitiger Vorsitzender des TV-Pool-Konsortiums, in einer Mitteilung an die beteiligten Sender. Es werde keinen Ersatz für CNN geben.Die fünf Sender teilen sich seit Jahrzehnten im Rotationsverfahren die Aufgabe, Bildmaterial von Präsidententerminen aufzunehmen und anschließend anderen Fernsehsendern zur Verfügung zu stellen. Dadurch muss etwa bei Reisen, Terminen im Weißen Haus oder anderen räumlich begrenzten Veranstaltungen nicht jedes Medium ein eigenes Kamerateam entsenden.

CNN jahrelang auf Dauerfeuer gegen Trump, und jetzt gibts die große Empörung, wenn Trump nicht mehr so tut, als wäre das eine völlig normale Geschäftsbeziehung. Ihr Waschlappen.. JE

18:48 | Die Leseratte zu grün unter 14:56 h
Liebe JE, da bin ich ausnahmsweise mal nicht so ganz Ihrer Meinung. Wird nicht gerade auf b.com immer wieder bemängelt, dass die hiesigen Medien zu willfährigen Regierungsklatschern geworden sind, obwohl es ihre Aufgabe sei, die Politiker zu kontrollieren und Missstände zu benennen? Natürlich ist CNN (und die anderen) ein Medium der Dems und hat schon aus dem Grund negativ geschrieben, aber es ist ja auch nicht so, dass an Trump (sowohl an seiner Politik als auch Person) nichts zu kritisieren wäre.

In den USA ist die Pressefreiheit garantiert - und auch ein Präsident muss das aushalten! Insofern: Ja, das ist eine völlig normale Geschäftsbeziehung und der Waschlappen ist Trump! DER versucht, sich kritische Berichterstattung vom Hals zu schaffen und nur noch devote Speichellecker zuzulassen. Wenn jetzt ein Sender wie VOX News sich für CNN einsetzt zeigt das, dass die dortige Presse ihre Aufgabe noch ernst nimmt und vor allem nicht bereit ist, sich ihre Rechte beschneiden zu lassen. Wenn sie das durchgehen lassen, könnte es beim nächsten Präsidenten, der vielleicht wieder ein Demokrat ist, z.B. sie selbst treffen.

Dass durch diese Anordnung von Trump nebenbei ein gut eingespieltes technisches Vorgehen (der sog. TV-Pool) nicht mehr funktioniert ist ein Nebeneffekt, der Trump jetzt auf die Füße fällt. Natürlich kann er ein eigenes TV-Team anheuern, das ihm ständig auf den Hacken ist und die gewünschte Lobhudelei verbreitet, die Frage ist, ob die etablierten Medien diese Berichterstattung übernehmen oder die Reichweite halt diesem alternativen Medium im Internet belassen. Und wenn sie es übernehmen, können sie immer noch den Ton ausschalten (wie schon geschehen) oder mit eigenen Kommentaren überspielen.

21.09.2026

22:16 | politico: Große Fernsehsender lehnen Pool-Aufgaben im Weißen Haus ab

Die großen Fernsehsender des Landes lehnen es ab, künftig an den Aufgaben des Pool-Journalisten im Weißen Haus teilzunehmen, als Reaktion auf die... Trumpf Die Entscheidung der Regierung, CNN, MS Now und POLITICO den Zutritt zum Weißen Haus zu verweigern, sowie die Entscheidung des Leiters des Washingtoner Büros von Fox News und des aktuellen TV-Pool-Vorsitzenden Bryan Boughton schrieb in einer E-Mail an die Abonnenten des TV-Pools.

„Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass ab heute die Fernsehpools keine Veranstaltungen mehr übertragen werden, die als Poolberichterstattung über den Präsidenten vorgesehen sind.“ Boughton „Dies entspricht der Position des Weißen Hauses, die CNN daran hindert, seine zugewiesenen Aufgaben als Pool-Reporter wahrzunehmen“, schrieb er in der E-Mail, die POLITICO vorliegt. „Es wird keinen Ersatzpool geben.“

Leseratte
Trump hatte einige Medien aus dem Weißen Haus verbannt, weil sie angeblich Fake-News verbreiten. Die verbliebenen großen Medien haben sich jetzt doch solidarisiert und beschlossen, künftig nicht mehr am TV-Pool des Weißen Hauses teilzunehmen. Das betrifft auch seine Rede vor der UN heute.

TV-Pool bedeutet, dass bei Veranstaltungen, bei denen nicht alle Sender zugelassen werden können, einer die Berichterstattung übernimmt und an die anderen weitergibt! Für heute bei der UNO war CNN vorgesehen, das ja suspendiert wurde. Keiner der anderen großen Sender wird also die Aufgabe übernehmen.

 

12:13 | transition: Trump sperrt «CNN», «Politico» und «MS NOW» aus dem Weißen Haus aus

Legendär sind inzwischen die Vorwürfe von Donald Trump bei Pressekonferenzen gegenüber CNN-Journalisten, Fake News zu verbreiten. Nun teilte der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social mit, dass den Medien CNN, MS NOW (früher MSNBC) und Politico der Zugang zum Weißen Haus künftig verwehrt sei. Der Grund sei ihre «ständige ‹Berichterstattung› von FAKE NEWS». Wie NBC News berichtet, schrieb Trump, Medien sollten «nicht ständig Fiktion und Lügen verbreiten dürfen, wenn sie über den Präsidenten der Vereinigten Staaten berichten».

Zudem warnte Trump, dass «weitere Medien folgen» würden, nannte jedoch keine konkreten Namen. Ob Journalisten der betroffenen Medienhäuser bereits am Freitagnachmittag vom Gelände des Weißen Hauses verwiesen wurden, war laut NBC News zunächst unklar.

MS Now, CNN und Politico berichten, dass ihren Journalisten nach Trumps Einreiseverbot der Zugang zum Weißen Haus verweigert wurde.

Reportern von drei großen Nachrichtenorganisationen – CNN, MS NOW und Politico – wurde am Samstag der Zutritt zum Weißen Haus verweigert, einen Tag nachdem Präsident Donald Trump erklärt hatte, er weise sie wegen ihrer Berichterstattung, die er als „Fake News“ einstufte, vom Zutritt ab.

Diese Maßnahmen stellten eine klare Eskalation von Trumps langjährigen Bemühungen dar – sowohl vor Gericht als auch durch Verwaltungsakte –, die Berichterstattung von Journalisten, die ihm missfallen, einzuschränken, und waren die jüngste Bewährungsprobe für den Schutz der Meinungsfreiheit in den Vereinigten Staaten. Trump hatte am Freitag angekündigt, alle drei Medienhäuser wegen ihrer Berichterstattung, die ihm nicht gefiel, zu verbieten.

WHCA: Der Entzug des Zugangs für Journalisten verstößt gegen den ersten Verfassungszusatz.

Die heutige Maßnahme, Journalisten von CNN, POLITICO und MSNOW den Zugang zu verweigern, verstößt gegen den Ersten Verfassungszusatz. Die Auswirkungen reichen weit über diese Organisationen hinaus: Ein Standard, der bisher zur Benachteiligung eines Medienunternehmens aufgrund seiner Berichterstattung angewendet wurde, könnte künftig auf jedes Medium angewendet werden. Die amerikanische Bevölkerung muss durch eine freie und unabhängige Presse die Möglichkeit haben, die gewählten Machthaber zu überprüfen, unabhängig davon, ob Regierungsbeamte diese positiv bewerten. Deshalb haben Gerichte wiederholt entschieden, dass das Weiße Haus Journalisten den Zugang nicht willkürlich oder aufgrund des Inhalts ihrer Berichterstattung verweigern darf, sobald es ihnen diesen gewährt hat. Die WHCA fordert die Regierung auf, den Zugang ihrer Kollegen unverzüglich wiederherzustellen.

CNN, Politico und MS NOW vor der Tür, der Mainstream zieht in den Gerichtssaal. Washington spart sich
künftig vielleicht  die Pressekonferenz und trifft sich direkt gleich beim Richter. JE

19.09.2026

15:03 | tichy: Wie die milliardenschwere Zwangsarbeiter-Stiftung gegen TE vorgeht

Der handelsübliche Rechtsstreit ist eher langweilig. Aber es gibt Ausnahmen, und hier ist so eine. Gerade hat TE vom Landgericht Berlin Post bekommen. Eine Kölner Anwaltskanzlei verklagt uns im Auftrag der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Der Brief, eigentlich ist es ein Paket, ist irre dick: 184 Seiten. Allein die eigentliche Klageschrift hat 31 Seiten.

Die EVZ bestreitet, dass die Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter ihr maßgeblicher Gründungszweck war. „Entschädigungen für ehemalige NS-Zwangsarbeiter: Dafür wurde die Stiftung ‚EVZ‘ einst mit Steuer-Milliarden gegründet.“ Das hatte TE so geschrieben. Und natürlich stimmt es.

Kommentar des Einsenders
Es passt ins dt./österr. Bild - die ewige Schuld, inbes. wenn es um das Geld der dt. Steuerzahler (+Wirtschaft) geht... Milliarden in Stiftungen und Fonds zu packen und in die ganze Welt zu verschieben! Jahrzehnte nach Kriegsende wird immer noch der Ungeist durch die Hallen getrieben -vor allem durch die, wo die "Fleischtöpfe" stehen, damit der linken Klüngel den Selbsterhaltungszweck feiern kann, obwohl die Sache offiziell bereits von Tisch ist! Die Parallelen zur Ukraine-Kiste sind frappant: an die 50 Staaten sind direkt/indirekt im Kampf gegen RUS beteiligt, die Ukraine über Jahrzehnte aufgebaut/aufgerüstet vom Westen(+KPch/Isr, London), ein klandestiner Sumpf, in dem alle ihre dreckigen Finger drinnen haben, und die Generalschuld liegt in Moskau und Deutschland zahlt (viell. noch über Jahrzehnte?)... Cui bono? Durchschaubare Drehbücher der Entitäten mit Langfristwirkung, und um wem es bei all dem Gräuel nie geht: dem Mensch per se. ..Füllmasse für Zwecke Dritter, Kollateral, außer wenn beim Zahlen die moralische Kompassnadel bloß immer nur in eine Richtung zeigen darf! Schändlich, feige, letztklassig.

Wer nichts zu verbergen hat, braucht halt trotzdem 184 Seiten. JE

18.09.2026

10:19 | ET: Weimer bringt Privatisierung des ZDF ins Spiel und erntet dafür Kritik

Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat eine Privatisierung des ZDF vorgeschlagen und damit eine Welle der Kritik ausgelöst. Auch die Zusammenlegung oder Auflösungen der kleinen ARD-Anstalten wie Saarländischer Rundfunk und Radio Bremen soll der parteilose Politiker laut der „Katholischen Nachrichten-Agentur“ in der vergangenen Woche bei einer nicht öffentlichen Veranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ins Gespräch gebracht haben. Der Chef der saarländischen SPD-Landtagsfraktion und Bildungsminister, Ulrich Commerçon, bezeichnet die Idee auf Facebook als „völlig inakzeptabel“. Er betont die föderale Struktur der ARD. Diese sorg dafür, dass Deutschland nicht nur aus einer Berliner Sichtweise präsentiert werde. Für das Saarland sei der Erhalt des SR „nicht verhandelbar“, betont Commerçon.

Kommentar des Einsenders
Herr Skandallobbyist und Medienstaatssekretär ergeht sich in Privatisierungsphantasien zum ÖRR... - sehr spannend! Hat er gute Vermittlungsarbeit mit seiner Agentur geleistet; würde er von der Privatisierung profitieren...? Der Aufschrei entsprechend, doch in gewisser Weise hat er schon recht - wie auch die Gegenmodelle zur Neugestaltung des österr. ORF -, der Öffentl. Rechtliche als nicht mehr zeitgemäßer Moloch, der öffentlich-rechtliche Auftrag per se nicht definiert - in GER und AUT -, muss neu gedacht/reformiert werden... - in welcher Form auch immer...! "Weimer hatte bereits 2017 – damals in seiner Funktion als Herausgeber von „The European“ laut über eine Privatisierung der ÖRR nachgedacht. Er bezeichnete ihn unter anderem als zu „staatsnah“, daher müsse man ihn aus den „Fängen der Parteien“ befreien. 2022 bezeichnete er die ÖRR-Abgabe als „Zwangsgebühren“. ..." ... und da kann man ihm nicht widersprechen!

ZDF privatisieren... und plötzlich hängt die Demokratie am Sendemast. JE

17.09.2026

19:12 | RS: Merz: Bürger vor „falschen Infos“ schützen – das ist Freiheit

Immer, wenn man glaubt, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) könne einen durch nichts mehr negativ überraschen, schafft er es doch wieder. Und auch, wenn man sich vorgenommen hat, zum Schutz der eigenen Nerven seine Eskapaden weiträumig zu umschiffen, muss man die jüngste aufgreifen. Denn das Verständnis von Meinungsfreiheit, Demokratie und Staat, das der Christdemokrat dabei entlarvte, ist ungeheuerlich.

Aber damit Sie sich selbst ein Bild machen können, hier wörtlich die betreffenden Passagen aus seiner Antwort auf die Frage nach einer Klarnamenpflicht im Internet beim Empfang der Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ im Bundeskanzleramt am Dienstag in Berlin:

„Bitte komm mir keiner mit Free Speech.“ Historisch gesehen beginnt bei diesem Satz selten die entspannte Phase. JE

16.09.2026

16:26 | r24: Campact bezahlt 620.000-Euro-Rettungswahlkampf für Rot-Grün

Der SPD und den Grünen droht in Sachsen-Anhalt der Rauswurf aus dem Landtag – nun springt ihnen die linke Kampagnenmaschine Campact mit 620.000 Euro Wahlkampfhilfe zur Seite. Obwohl der Bundestag die beiden Zuwendungen von jeweils 310.000 Euro offiziell als Großspenden führt und das Parteiengesetz keinen Zweifel an dieser Einordnung lässt, behauptet der Verein frech, die Parteien erhielten „keinerlei Spenden“. Man bezahlt ihnen ja nur Plakate, Anzeigen, Agenturen und Postwurfsendungen – funktioniert so die rot-grüne Geldwäsche?

Kommentar des Einsenders
...ein weiteres Beispiel für "IHRE Demokratie"...! Finanzmunition aus dem Steuergeldtopf über das Familienministerium, um gegen die unliebsame Opposition zu operieren...!? Getarnt, verflochten, mit vielen Zwischenlösungen, wohlklingenden NGGO-Namen und -vereinigungen, ...und HateAid finanziert sich u.a. aus Öffentliche Mittel: Kommen vom Bundesministerium der Justiz (BMJ) sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). ..." ...Keine Frage mehr Euer Ehren! ...es ist demokratiepolitischer Wahnsinn, der sich hier in GER abspielt.

Du überweist nichts... Du bezahlst nur Werbung, Agentur, Plakate und Post...Und dann erklärst du mit  ernster Miene, niemand habe was bekommen.... JE

14.09.2026

12:41 | transition:  «Vollinvasion» – Die Leitmedien haben einen neuen Kampfbegriff gefunden

Das Wording in den Mainstreamartikeln ist vielsagend, bereits auf der Sprachoberfläche. «Putinversteher», «Klimaleugner», «Schwurbler»: Wenn es darum geht, Kampfbegriffe zu erfinden, kennt die Fantasie keine Grenzen. Derlei Kreationen dienen genauso als Propaganda-Instrumente wie beispielsweise die Zurückhaltung von Informationen. Mit Begriffen kann die Bevölkerung gelenkt, aufgewiegelt oder narkotisiert werden, je nachdem, welche Agenda das jeweilige Blatt verfolgt. Im Ukraine-Krieg unterstützt die Mainstreampresse bekanntlich Kiew und damit die transatlantischen Akteure, die im Hintergrund die Fäden ziehen.

Folglich greift sie gerne zu deftigen Etiketten und Formulierungen, um Russland zu dämonisieren, als Aggressor darzustellen, als einen Staat also, der sich nicht an Recht und Gesetz hält. In der westlichen Berichterstattung hatte man lange Zeit von einem «völkerrechtswidrigen Angriff» Moskaus gesprochen.

Krieg, Angriffskrieg, Invasion – offenbar alles zu schwach. Willkommen jetzt bei „Vollinvasion“. Fehlt nur noch das „Premium-Invasion Plus“ mit Push-Nachricht und Expertenrunde. JE

11.09.2026

11:44 | apollo: „1933 Reloaded?“: Bosetti „weint“ um Menschen, die der AfD nicht „arisch“ genug aussähen

Sarah Bosetti hat nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt scharf auf den Wahlerfolg der AfD reagiert. In der aktuellen Ausgabe ihrer ZDF-Sendung Bosetti will reden! bezeichnete die Kabarettistin die Partei angesichts ihres Wahlergebnisses von 43,8 Prozent als „Mainstream“ und fragte, was für eine Geschichte Sachsen-Anhalt damit schreibe. Sie stellte dabei sogar einen Bezug zum Nationalsozialismus her.

„Herzlichen Glückwunsch, ihr habt Geschichte geschrieben!“ Mit diesen Worten gratulierte Bosetti den Sachsen-Anhaltern zunächst ironisch zum Wahlergebnis – um direkt danach zu fragen, was für eine Geschichte das eigentlich sei. Daraufhin folgte die NS-Parallele: „Ist es eine Fortsetzung? Ein Remake? 1933 reloaded? Man weiß es nicht, wir werden es sehen.“

Wahlergebnis schlecht, Nazi-Vokabular raus. Analyse beendet. JE

08.09.2026

16:24 | krone: Stiftungsrat neu, Auftrag neu, Haushaltsabgabe weg

Haushaltsabgabe streichen, Stiftungsrat zumindest in seiner jetzigen Form streichen, öffentlich-rechtlichen Auftrag neu definieren: Jetzt geht die Kanzlerpartei ÖVP in Sachen ORF in die Offensive. Vor dem von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler für diese Woche einberufenen sogenannten „ORF-Zukunftsforum“ legt die Volkspartei ein klar umrissenes Positionspapier vor. Ein Paket, das es in sich hat.

Denn in Frage gestellt wird in diesem unter Leitung des neuen Partei-Generalsekretärs und Mediensprecher Markus Gstöttner erstellten Reformpapier beinahe alles. Vor allem die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Senders: Sparsamer muss diese sein, da legt man sich fest. Und kann sich auf dem Weg dahin die Streichung der Haushaltsabgabe vorstellen – „zugunsten einer dem Verfassungs- und Unionsrecht entsprechenden stabilen, langfristigen und angemessenen, aber betragsmäßig entsprechend angepassten budgetfinanzierten Lösung“, wie es heißt. Die Alternative zu dieser Art der künftigen ORF-Finanzierung wäre eine zumindest reduzierte Haushaltsabgabe.

Kommentar des Einsenders
...die Brisanz und Rückgratlosigkeit der ÖVP, selbst wenn die Zustimmungswerte Richtung Keller marschieren... Ihre Ministerin der Vorgängerregierung (mit den Grünen) hat den Bürgern den finanziellen Zwangs-Knebel ins Postfach gelegt, jetzt die Ankündigung der Streichung, während die Alternative eine Kostenreduktion bedeuten könnte (und am Ende alles bleibt wie es ist u.o. noch teurer wird)...!? Der ÖffentlichRechtlicheRegierungsfunk (Schundfunk) als besonderer Rechtskörper von Regierungsgnaden ist der Problembär im Land, der vom Bürger bereits waidwund geschossen und dank hauseigener Verfehlungen imagemäßig, zerschossen wurde - ...Liebesentzug durch Negieren! Die HHA gehört ersatzlos gestrichen, und dies hätten andere bereits im Programm.

Nach Jahren Zwangsabgabe entdeckt die ÖVP plötzlich, dass der ORF vielleicht doch nicht jeden Trash, jede Wiederholung und jeden Dreck finanzieren muss. Schön, wenn solch eine Erkenntnis irgendwann eintrifft, auch wenn der Gebührenzahler sie jahrelang vorfinanziert hat. JE

01.09.2026

12:12 |  anti-sp: Woher kommt das Geld, mit dem Campact gegen die AfD vorgeht?

Stellen wir uns mal folgendes vor: In einem Land wie Georgien, dessen aktuelle Regierung der EU und der Bundesregierung nicht gefällt, würde die Regierung NGOs mit Millionen finanzieren und diese NGOs würden dann bei Wahlen über mit ihnen verbundene Organisationen eine teure Kampagne mit Wahlaufrufen zugunsten der Regierungsparteien finanzieren. Und die Regierung würde auf Nachfragen von Journalisten zu diesem offensichtlichen Missbrauch von Steuergeldern antworten, es gebe ja klare Regeln für Parteispenden, deren Überprüfung bei den zuständigen Behörden liege (die natürlich von der Regierung kontrolliert werden), es sei also alles in bester Ordnung.

Wie würden die EU und die Bundesregierung auf solche Zustände in Georgien reagieren? Natürlich würden Politiker und Medien in Deutschland und der EU gegen solche Zustände protestieren, Sanktionen androhen und so weiter. Aber wenn so etwas in Deutschland passiert, dann ist das für sie vollkommen in Ordnung.

Mit genügend Geld kannst du Kampagnen starten, Firmen anrufen, öffentliche Stimmung erzeugen und dafür sorgen, dass bestimmte Leute wirtschaftlich plötzlich sehr einsam werden. Das ist Einfluss. Und bei Einfluss gilt eine einfache Frage: Wer legt dafür den Umschlag auf den Tisch? JE

 

09:08 | transition: Wie Science Media Center den Wissenschaftsjournalismus formen

Journalismus ist ein schnelllebiges Geschäft geworden. Da bleibt nicht viel Zeit für fundierte, tiefgreifende Recherchen, wie viele Bürger in den letzten Jahren gemerkt haben. Allerdings gehen noch immer viele Menschen davon aus, dass die meisten Journalisten quasi investigativ vorgehen, sich also durch ein Thema durchgraben, als wäre es eine Dissertation.

Im Bereich des Wissenschaftsjournalismus wäre das tatsächlich angebracht, schließlich geht es dabei nicht darum, bloß den derzeitigen Konsens abzubilden. Man muss schon selbst ein gewisses Maß an Wissenschaftlichkeit an den Tag legen, methodisch korrekt arbeiten, nach Abweichungen von der Norm suchen, sich um Falsifikation bemühen. Doch genau das wird heutzutage unterlassen, aus Gründen des Zeitmanagements.

Kommentar des Einsenders
...die PR - ein Milliardengeschäft - haben über die Jahrzehnte übernommen, das Wesen des Journalismus verschwand nahezu und die Propaganda den Siegeszug angetreten. Die gepemperten Maulhelden und Schreibhuren als Auftragstäter, Handlager der Regierenden, kritische Fragen und tiefgründige Recherchen "lebensbedrohlich", "gesundheitsgefährdend", die Masse unkritisch, leicht "lenkbar" und die MSM "dankbar", dass Agenturen ihnen die Arbeit abnehmen, und trotzdem dafür Millionen Medienförderung für "Qualitätsjournalismus" kassieren... Offenbarungseid, völliger Vertrauensverlust, Untergang der MSM/Boulevard, und die Zahlen bestätigen es.

Studie rein, Expertenmeinungen dazu, journalistisches Gesamtpaket raus. Unglaublich praktisch. Besonders wenn man Wert darauf legt, dass am nächsten Morgen zwanzig Medien ungefähr dieselbe wissenschaftliche Einordnung entdecken. JE