In der neuen Rubrik "mit offenen Karten" werden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ihre Meinungen zum Tagesgeschehen exklusiv für bachheimer.com in Form von Kommentaren abgeben. Hier kann jeder der Gastautoren bei freier Themenwahl unverblümt seine Meinung kundtun, ohne Gefahr zu laufen, gekürzt, verlängert, erklärt oder gar zensiert zu werden. Die Rubrik wird in unregelmässigen Abständen upgedatet - je nachdem wann wir die nächste Einsendung einer bekannten Persönlichkeit aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz erhalten.

 

10.11.2019

10:44 | Ein Freund der Bachheimer-Familie "Klimanotstand oder Klimalüge?"

Wie vertrottelt ist unsere Wohlstandsgesellschaft ? Neuerdings muss sie auch noch das Klima retten. Allein die Wortwahl ist überaus naiv und höchst anmaßend zugleich.

Über viele Jahrtausende hat sich das Klima dramatisch verändert. Warm- und Kaltzeiten standen im Wechsel und das wird auch in Zukunft so sein. Sollte die aktuelle Klimaveränderung tatsächlich menschengemacht sein, dann ist sie wohl durch die Bevölkerungsexplosion auf unserem Planeten verursacht.

Zum Ende der letzten Kaltzeit, vor 10.000 Jahren lebten etwa 10 Mio. Menschen auf der Erde, vor 2.000 Jahren waren es etwa 300 Mio., vor 500 Jahren ca. 500 Mio.Die Menschheit wurde bislang weltweit mit bestialischen Kriegen, Naturkatastrophen, Hungersnöten, Epidemien, mangelnder Hygiene und fehlenden medizinischen Kenntnissen daran gehindert, sich überproportional zu vermehren.

Derzeit zählt die Erdbevölkerung ca. 8 Milliarden Menschen, im Jahr 2100 könnten es 20 Milliarden sein. Die Grafik dazu ist kurioserweise nahezu ident mit dem „hockey stick“ von Michael Mann. Ein Klimaforscher der dem Temperaturanstieg auf der Erde bis zum Jahr 2050 einen exponentiellen Anstieg vorhersagt. Dies zeigt, dass Klimatologen sehr weit in die Zukunft blicken können, ihre Kollegen der Meteorologie schaffen das nicht einmal für 2 Wochen.

Was wir also retten müssten ist nicht das Klima, sondern die Menschheit.

Ein taugliches Mittel dazu, wird eher das weltweite Senken der Geburtenrate sein, als eine CO2 Reduktion einiger, weniger Länder in Europa.

Aufklärung und Bildung der Menschen haben zu technischen Entwicklungen geführt, die Lebenserwartung erhöht und friedvolles Zusammenleben ermöglicht. Gleichzeitig sank die Geburtenrate und Wohlstand wurde generiert. In manchen Teilen der Erde fand dies statt, in anderen leider gar nicht.

Wenn etwa in Afrika mit den Mitteln der modernen Zivilisation die Sterblichkeit stark reduziert wird, die Geburtenrate aber enorm hoch bleibt, dann sollten wir uns um die künftige Entwicklung in diesem Kontinent kümmern, aber nicht um eine CO2 Steuer in Österreich. In den Medien wird täglich über die CO2 Apokalypse berichtet. Ein Verbot von SUV`s, Fleisch und Kurzstreckenflügen bestimmt die Schlagzeilen. Alles ist von vermeintlichen Experten exakt berechnet und wird von Mainstreammedien unkritisch verbreitet.

Gibt es über den Ressourcenbedarf und damit verbundenen CO2 Ausstoß, der für die Ernährung, Behausung und Befriedung von weiteren 12 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2100 notwendig sein wird, gar nichts zu berichten ? 

Nein, denn Schlagzeilen macht dieser Dr. Mann, der Erfinder einer Temperaturkurve, der die Offenlegung seiner Basisdaten dazu einem kanadischem Gericht verweigert. Oder die heilige Greta von Thunberg, die von der CO2 Emission Europas in Panik versetzt wurde und mit infantilen Vorwürfen ihre Elterngeneration unflätig beschimpft. Aber auch Kapitänsfrau Rackete darf, unter medialem und politischen Beifall, Gesetze brechen und Probleme Afrikas nach Europa importieren. Ihre demokratie- feindlichen Umsturzparolen finden umfangreich Platz bei ORF und ZDF. Zudem sehen zahlreiche NGO`s nun freudig ein neues Klimaschutzgeschäftsmodell eröffnet. Ein zweites Standbein neben der Asylindustrie.

Wir scheinen in einer Zeit angelangt zu sein, in der Hysterie, Angst, Provokation, Psychose und Aktionismus vorherrschen und weitreichende Entscheidungen in Politik und Wirtschaft beeinflussen. Offensichtlich braucht unsere Wohlstandsgesellschaft diese Art von Selbstzerstörung und Masochismus.

Ob Utopien, Vernunft oder Pragmatismus das künftige Handeln unserer Entscheidungsträger bestimmen werden, wird sich auch bald im österreichischen Nationalrat mit unserer neuen Regierung zeigen.

20.10.2019

10:29 | Leser-Zuschriften zu "Bürgerkrieg, Sozialismus etc. etc.

(1) Bambusrohr: Werter Leser, ob nun die eine Weltregierung oder aber eine freiheitliche Ordnung entstehen wird, ist meines Erachtens einfach zu beantworten. Sie selber haben den Zusammenbruch mit all seinen Facetten treffend beschrieben. Nur, aus einem Chaos heraus kann niemals eine Ordnung entstehen, erst recht keine Eineweltregierug. Viel meinen immer, dass sein alles von langer Hand geplant, was sein mag, jedoch niemals aufgehen wird. Eine neue Ordnung, und die wird es geben müssen, kann nur aus einer bereits bestehenden Ordnung heraus entstehen. Will heißen, man wird wieder auf alt bewährtes zurückgreifen bezüglich der gesellschaftlichen Ordnung als auch der Währung.

(2) Es gibt in vielen Lebenslagen, wenn man an eine Anzahl X von Möglichkeiten denkt, meistens noch eine mehr, also X + 1. Das ist somit eine, die man vorher nicht auf dem Radar hatte.

 

19.10.2019

19:48 | Leser-Zuschrift "Bürgerkrieg, Sozialismus, Europa wird islamisch und zu Drittweltländern, sowie der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems aus der Sicht Deutschlands"

Bürgerkrieg
In meinem Umfeld taucht immer wieder das Wort "kommender Bürgerkrieg" auf. Ob hochrangige mir sehr gut bekannte Polizisten in meinem Umfeld oder mir bekannte Militärs, ziehen dieses in ihre Übungen bereits als Szenarium ein. Warum baut man um den Reichstag in Berlin einen Graben 10m breit und 2,5m tief und einen Sicherheitszaun, der das gesamte Areal umgeben soll. Gebaut, weil diese Politikerkaste den Reichstag in ein hübsches Wasserschlösschen zum Lustwandeln, wie im Feudalismus verwandeln will?

Das unsere hochverräterischen marionettenhaften Politiker und deren Helfershelfer ihre Abscheu vor dem autochthonen deutschen Volk regelmäßig kundtun, zeigt eindeutig, dass diese sich nicht mehr um Ihre deutschen Bürger scheren. Denen geht es nur noch um die kurze Zeit, bis die Umvolkung sichergestellt ist. Die Polizei- und Bundeswehrangehörigen werden auch nicht helfen können, wollen, da diese sich um ihre eigenen Familien kümmern müssen.

Es sollen schon Waffenlager (etliche Container voll wurden bereits entdeckt) vorhanden sein, die dann von den Moslems gegen die deutsche Bevölkerung eingesetzt werden sollen. Die Deutschen entwaffnet man.

Sozialismus (Kommunismus)
Der geplante und bereits weit vorangeschrittene installierte Sozialismus (Kommunismus) in Europa läßt sich, mit den bald sich in der Mehrheit befindlichen Moslems, ganz sicher nicht aufrechterhalten.

Die mehrheitlich sozialistischen Politiker werden sich frühzeitig in ihre Sicherheitszonen und auf Inseln verziehen, bevor Bürgerkrieg herrscht und das noch existierende deutsche Volk, dass sich in einem Schlaf-, Konsum- und Spaßmodus befindet, wird sich dem ganz sicher nicht erwehren können.

Das „Arbeitslager (KZ) BRD“ und sein Geldvermehrungsvolk "DEUTSCH", wird wegen einer seit Jahrzehnten gescheiterten Familienpolitik immer mehr reduziert und wird aussterben. Der hohe Anteil von Moslems und anderen Migranten in deutschen Städten- und Großstädten spricht Bände.

Europa wird islamisch
Die Moslems mit ihrer mittelalterlichen Religion, Männerherrschaft, krankhaften Kultur, falscher Rechtsauffassung (Scharia) und ihrer für uns fremdartigen Mentalität sind am Zug und werden so sicher wie ein Amen, garantiert einen Müllhaufen, wie dem ihrer Länder, aus Europa machen. Die Klima-Gretel und ihre FFF-Anhängerinnen werden ihr blaues Wunder erleben. Mit Kopftuch oder Burka, Mund halten und hinter den Herd. Als Ungläubige, entweder gezwungen zu konvertieren und als Halbmuslimas als Bettgespielinnen herhalten müssen oder Kopf ab.

Die ungebildeten Moslems taugen nur dazu ihren überzuckerten Tee stundenlang umzurühren, massenhaft Kinder mit ihren fetten Weibern zu zeugen, sowie die deutschen ungläubigen Frauen und Mädchen, zu vergewaltigen. Neue Beglücker, zu tausenden, sind bereits wieder auf Wanderschaft in das noch gelobte Schlaraffenland Deutschland oder Europa.

Wer von diesen Nichtsnutzen erhält dann die zwar kaputte aber noch vorhandene Infrastruktur?

Wer von diesen Nichtsnutzen kümmert sich dann um die Landwirtschaft?

Wer von diesen Nichtsnutzen erhält den deutschen Maschinenbau?

Wer von diesen Nichtsnutzen erfindet neue Technologien?

Wer von diesen Nichtsnutzen trägt dann das überbordende Sozialsystem?

Wer von diesen Nichtsnutzen...Was glaubt (wisst) Ihr?

Europa/USA als Drittweltländer
Eigentlich sollte man meinen, dass die Herren des Geldes, Ihre Sklaven "DEUTSCH" weiterhin brauchen, um ihr eh schon viel zu vieles Geld weiter zu vermehren und um als Sozialamt dieser Erde, weiterhin dienlich zu sein.

Doch man hat jetzt China, Indien, Afrika entdeckt und etliche andere übervölkerte Staaten mit 3,5 - 4 Milliarden Sklaven, denen man auch ihr hart verdientes Geld abzupressen. Zukünftig sind halt einmal andere dran. Auch in diesen Regionen, Ländern, haben diese „satanischen Kreaturen“ bereits ihren Tentakeln ausgebreitet und verankert.

Deutschland und Europa erden zu Gebieten werden, die man dann als neue „Dritte Welt“ bezeichnen wird. Die USA, Kanada werden sich auch als Drittländer einreihen.

Zusammenbruch des Weltfinanzsystems
Der nicht mehr aufzuhaltende kommende Zusammenbruch des Geldfinanzsystems und daraus folgend der gesamten Weltwirtschaft, könnte jedoch dem geplanten Bevölkerungsaustausch gewaltig in die Karten spucken. Auch das ist von den Herren des Geldes lange vorbereitet und geplant. Die fahren bekanntlich immer mehrgleisig und betreiben mehrere Programme parallel.

Was ist, wenn unsere Millionen Sozialschmarotzer, Fremde und auch einheimische, wie Linke, sowie einer Heerschar an arbeitsfähigen Hartz4-lern, nicht mehr alimentiert werden können?

Was ist mit den Menschen die auf Medikamente angewiesen sind, wenn die Versorgungsketten unterbrochen sind?

Was unternehmen Menschen, egal welche, wenn sich Hunger breitmacht und alle Discounter leergeräumt sind, weil die Versorgungsketten unterbrochen sind?

Was ist, wenn es evtl. keinen Strom und kein Wasser aus der Leitung mehr gibt?

Es wird weltweit ein Massensterben von noch ungeahntem Ausmaß einsetzen. Verhungerte, Erschlagene, sich selbst Umgebrachte, mit 5G Todgekochte, auf Medikamente angewiesene etc.

Anarchie?
Denn Bevölkerungsreduktion ist die Devise der Herren des Geldes. Beispiel "Georgia Guidestones" oder die Liste der UN über die Reduktion der Bevölkerungszahlen bis 2025 vieler Länder unserer Erde.

Auch ich bin der Meinung, dass es bereits zu viele Menschen auf der Erde gibt. Zumindest ist die örtliche Verteilung problematisch. Riesige Landflächen sind unbewohnt. Die globale Verschmutzung und der Rohstoffraubbau zeig Grenzen auf.

Eine ist sicher, auf der Erde wird es wieder Platz und Wohnraum geben, für die, die das Kommende überlebt haben.

Kommt danach Sozialismus (Kommunismus), ein Retter, der die Eineweltregierung ausruft und alle versklavt oder kommt eine freiheitliche, gesunde, umweltschonende Marktwirtschaft, die mit gedecktem Geld (Gold und Silber) betrieben wird?

Es wird uns mit fortschreitender Zeit garantiert nicht langweilig werden! Was denkt Ihr?

 

18.10.2019

09:14 | Nukleus "Wir denken zu sehr in alten Denkmustern"

man ist beim Thema Negativzins zu sehr in alten Denkmustern drin. Richtig ist schon mal, es werden Parallelwährungen kommen, welche eine gewisse Stabilität haben müssen und diese Stabilität hat eben Gold uns Silber. Die Stabilität funktioniert aber nur in privater Hand und nur bei bestimmten Waren und Dienstleistungen. Warum sollte ich Edelmetalle herausgeben, wenn ich das Zeug für FIAT im Überfluss haben kann. Also wie wird FIAT in Zukunft funktionieren? TB hat sich mit Ernst Wolff getroffen und deshalb ein Video von ihm, welches den Irrsinn von Zinsen in diesem System verdeutlicht: The Wolff of Wall Street: Geldschöpfung- https://www.youtube.com/watch?v=9YUgKAlPigY

Kurzfassung: Geld wir aus dem NICHTS erschaffen und darauf sollen Zinsen gezahlt werden? Ehrlich, wer das nicht für kompletten Irrsinn hält, ...also...das behalte ich für mich. Und nochmals, die Einlagen der Bankkunden werden NICHT verliehen, da dies das Gesetz ausdrücklich verbietet! Einlagen sind auch KEINE Sicherheit und gehört auch NICHT zum Eigenkapital einer Bank.

Es liegen alle Kommentatoren vollkommen falsch mit ihrer Ansicht, ein Bargeldverbot wäre etwas schlimmes für die (dumme) Bevölkerung und würde nicht angenommen werden. Alles wird bald nur noch über einen Kreditrahmen abgewickelt. Um es etwas deutlicher zu machen, es wird eine Art Cashback-System eingeführt. Man kauft etwas auf Kredit und dieser Kredit schrumpft auch ohne Ratenzahlung/Tilgung durch die Negativzinsen. Die Menschen werden noch stärker dem Kreditsystem zugewandt und Negativzinsen werden als Segen gesehen. Jeder Konsum-Kredit mit 0% ist bereits ein Cashback-System, da man hier die Inflation geschenkt bekommt.

Der generelle Denkfehler bei der ganzen Geldsache ist, es wird immer gefordert, Geld muss an ein knappes/begrenztes Gut gekoppelt werden oder Geld muss an sich ein knappes/begrenztes Gut darstellen. Über die vielen vielen Jahrtausende des Goldes und Silbers konnte man immer wieder sehen, wurde für Nachschub an diesen Metallen gesorgt, boomte die Wirtschaft. Wurden diese Metalle knapp, dann hat man diese entweder gestreckt (Inflation) oder man hat sie gebunkert (Deflation). Es gab keine einzige Zeit in der Goldgeld ohne Nachschub für einen Boom sorgte, immer nur für die Massenverelendung. Eure selektiven Märchengeschichten vom supertollen Gold, kann man sich langsam mal schenken.

Geld funktioniert nur, wenn es in ausreichender Menge vorhanden ist und es ist in ausreichender Menge vorhanden, wird aber permanent abgesaugt und steht der Wirtschaft und den schaffenden Menschennicht mehr zur Verfügung. Zombiefirmen mit Krediten zu versorgen, ist so eine Absaugung, Subventionierung und Bürokratie saugen auch Geld aus der Wirtschaftsentwicklung ab.

Es gibt zwei Arten von Idioten: welche wo keinen Bezug zum Geld haben, da sie es gedankenlos verschleudern (Politiker) und jene, welche denken, Geld könne arbeiten, also Rendite erwirtschaften (Ökonomen).

Unser jetziges Geldsystem ist fast perfekt, es wird nur pervertiert und missbraucht. Es ist ganz einfach, es muss ein gutes Verhältnis bestehen zwischen Geld sparen zu wollen und Geld ausgeben zu wollen - beides muss einen Gewinn, also Rendite abwerfen. Das ist schwer für Politiker und Ökonomen zu verstehen.

Sparen, Kredite, Zinsen, Investitionen, Rendite...alles hat eine Berechtigung, hat eine sinnvolle Funktion, man muss diese nur erst einmal den Menschen näher bringen und muss die Zusammenhänge, die echten Zusammenhänge verstehen. Wie sinnvoll ist es auf ein Haus zu sparen? Hier spricht vieles für die Aufnahme eines Kredites. Hier kann man natürlich von Gewerk zu Gewerk gehen und jeden versichern, baut mein Haus, ich schreib erstmal an, ich zahl euch den Betrag schon zurück. Und hier beginnt der springende Punkt, die Bank bezahlt erst einmal die Handwerker und bekommt dafür die Risikoprämie...ABER, siehe oben mit der Geldschöpfung. Und jetzt denkt bitte mal selber einfach weiter...und Männer tun sich hier sehr viel schwerer, da man sich ja an Regeln halten muss, man hat einen Kredit aufgenommen, also, und so steht es geschrieben, muss man ihn zurück zahlen.

Ihr Idioten wollt also einen (Nichts)Kredit zurück zahlen und Millionen Leute bekommen regelmäßig ohne jede Gegenleistung irgend einen Sozialbonus, ergo Geld geschenkt?

Was muss getan werden, damit jeder Mensch die Möglichkeit hat, für sein Einkommen durch seine Schaffenskraft selber zu sorgen? Das sozialistisch umverteilte Geld verschwindet ja nicht, es wird ja ausgegeben und bleibt im Kreislauf. Was ist aber mit den Leuten, welche Geld aus dem Kreislauf absaugen und irgendwo bunkern? Ich spreche nicht von den Sparern, welche ja schließlich ein Ziel vor Augen haben und das Geld nach einer Zeit wieder in den Kreislauf einbringen.

Spielt einfach mal den Gedanken durch, die Bank schöpft weiter Geld aus dem Nichts und verteilt dann die Risikoprämie auf die Sparer in dieser Bank minus den laufenden Kosten. Werden keine Kredite vergeben, dann werden die laufenden Kosten von den Sparer genommen, also Minuszinsen. Der Sparer nimmt sein Geld und sucht sich eine andere Bank. Wie würde dann eine Bank sich wohl strukturieren, damit sie im Wettbewerb bestehen bleibt? Sie müsste schlank sein, voller sehr fähiger Mitarbeiter und es gäbe keine unverschämten Boni.

Halten wir fest: Mensch muss durch echte Bildung die Möglichkeit haben, für sich selber zu sorgen und für die Gemeinschaft seinen Teil zu leisten, welche er wiederum in Anspruch nehmen kann. Geld muss so gestaltet werden, das man es "loswerden" will und auch sparen will....ja das funktioniert, wenn man zum Beispiel sein Sparziel erreicht hat. Das bedeutet, Geld bleibt im Umlauf und wird niemals knapp, inflationiert aber auch nicht....ja auch das funktioniert, wenn die Sparrate und "Ausgeberate" sich im Mittel die Waage halten. Das wird alles nur durch wirklich freie Märkte möglich sein in der auch der Staatsapparat sich dem Markt stellt.

11:03 | Leser-Kommentare
(1) Roland Baader sieht Geld als "hochliquide Tauschware", die jeder in einem freien Markt anbieten darf, und die wie jede andere Ware, einen "Preis" - eben den Zins - besitzt. Die vertrauenswürdigste Tauschware "Geld" setzt sich bei den wirtschaftlich handelnden Parteien in deren geschlossenen Verträgen durch. Welche Ware wird aus dem Nichts geschaffen und hat keinen Preis?
Glaubt man Breunig und Co. ist die die Geburtsurkunde des alleine seines Schöpfers verpflichtenden Menschen das Kollateral, welches notwendig
ist, um Geld zu schaffen. Also, möchte uns der Wolff jetzt ersthaft stattdessen auf den "Nullzins-" oder den "Gselln-schen Schwundgeldtrip" setzen?

(2) Nukleus denkt auch, für ihn müsse es halt noch reichen, oder ? Er muss nur noch paar Wochen aushalten, Trost.

(3) Was zeigt uns die Geschichte? Egal ob das Geld mit Gold gedeckt ist oder so wie seit Anfang der 70er Jahre ohne Deckung endlos gedruckt werden kann, es kommt immer der Punkt wo das Finanzsystem zusammenbricht. In beiden Varianten wird das Geld von unten nach oben transferiert. In beiden Varianten gab und gibt es Armut. In beiden Varianten gab und gibt es Korruption und Betrug… ect.
Ich gebe Nukleus recht wenn er sagt „Wir denken zu sehr in alten Denkmustern.“ Daher ist es vollkommen irrelevant über Bargeldverbot, Grundeinkommen, Zinsen egal ob Plus oder Minuszinsen, Steuern zahlen zu müssen, Verwaltung des Geldes, Staatsanleihen, Kredite, Geldschöpfung, …. nachzudenken. Das ist denken in alten Denkmustern.
Wir brauchen überhaupt kein Geldsystem und wir brauchen auch keinen Tauschhandel mit Waren. Denn beide Systeme sind Schuldsysteme, egal ob mit oder ohne Zinsen. Ich mache etwas für dich, dafür bekomme (fordere) ich von dir Geld oder Ware. Es geht viel, viel einfacher. Ganz vereinfacht dargestellt: Der Bauer liefert den Weizen, der Bäcker bäckt ihn, der Schuster macht die Schuhe für den Bauer und Bäcker und bekommt sein Brot… Dieses Zahnradsystem lässt sich auf alle Branchen umlegen. Nur das die Ware nicht sofort „getauscht“ wird, sondern nur nach tatsächlichen Bedarf erzeugt wird.
Um das Gesellschaftsleben als auch die Infrastruktur aufrecht zu erhalten erhält jeder eine Aufgabe „zugewiesen“.
Da dann aber nur mehr Produkte nach dem tatsächlichen Bedarf erzeugt werden gibt es auch keine Plünderung unserer Ressourcen mehr. Die Zwangsproduktion fällt weg. Und da dann notwendigen Aufgaben für die Erhaltung der Infrastruktur und die Waren nur mehr nach tatsächlichen Bedarf produziert werden und das auf alle aufgeteilt wird (bzw. was wer gut und gerne macht), ist es auch nicht mehr notwendig 10 – 12 Stunden am Tag zu arbeiten, da reichen dann max. 6 Stunden, wenn überhaupt.
Jetzt sind wir Sklaven von einem System, das von Menschen erdacht wurde. Nur dieses System ist kein Naturgesetz und kann jederzeit abgeschafft werden. Wir sollten nicht darüber nachdenken wie wir innerhalb des Schuldsystems Veränderungen vornehmen können, sondern wie wir uns davon befreien.

10.10.2019

17:30 | Deutonia: Dümmster Terrorist der Welt

Um es forweg zu nehmen, ich ferabscheue jeglichen Terrorismus. Wenn Kampf, dann Mann gegen Mann. Nachdem ich den Inhalt des Videos studiert habe, gab es zwei Denkrichtungen: Eine hinterhältige Inszenierung, um die Landthagswahl in Thüringen politisch korrekt in Richtung Altparteien zu drehen oder dümmster Terrorist der Welt. Das kein Blut an den Dahingemetzelten zu sehen ist, stimmt so nicht. Als der weisze Transporter anhält, um nach der Toten zu sehen, hätte der Täter mehrfach auf diesen Mann schieszen können und auch angelegt. Es sah so aus, als ob die Waffe komischer Weise genau da nicht funktionierte, dies auch nach mehrfachen anlegen miszlang. Dann aber an der Holzthür, gleich anschlieszend, funktionierte die Waffe wieder einwandfrei und hintereinander. Sehr komisch! Das stimmt mich wirklich nachdenklich. War der helfen wollende Mann echt (uneingeplant) und durfte deswegen nicht „eliminiert“ werden? War die Frau eine Schauspielerin, welche einen Farbbeutel auslaufen läszt? Denn in der Szene des fersagenden Gewehres gegen den Anhalter sieht man links unten im Bild zwei Blutausläufe fom Kopf Richtung Auto, weil die Strasze dorth auch abfallend ist. Das könnte man zwar alles so in Szene setzen, jedoch denke ich, die Frau hat einfach den Ernst er Lage nicht erkannt, ärgerte sich über den Knaller und dachte wohl an eine Übung. Deshalb auch deren Desinteresze an dem armeemäszig angezogenen Täter. Es hätte ja auch eine Armeeübung sein können. Ihre Unachtsamkeit hat ihr wohl leider das Leben gekostet.
Ich gehe deswegen dafon aus, einen wirklich oberdummen Möchtegern-Terroristen bei seiner kranken und sinnlosen Tat zu beobachten. Dank seiner Helmkammera können wir nun alles mitferfolgen.
Was spricht die Mainstreampresze? Wenn der Täter durch die Holzthür gekommen wäre, hätte es ein Blutbad in der Synagoge gegeben. Echt? Mit diesen nicht funktionierenden und ständig mit Ladehämmung kämpfenden Eigenbauwäffchen? Das ist wohl ein Witz? Der hätte einmal geschoszen und wäre dann überwältigt worden, weil die Waffe mal wieder den Dienst kwittierte. Aber mit solchen Schrottwaffen ein mögliches Massaker an die Wand zu skizzieren, wozu dient das nur? Diese Frage musz man sich stellen!
Ebenso schosz er mit seinen Eigenbauwaffen nur mit Schrotmunition, welche stark streut und weniger tödlich ist, da die Eindringtiefe in die Körper geringer ist. Gut zu erkennen, als er auf die Holzthür feuert. Das sieht man an den fielen Einschüszen pro Schusz, worüber die Holzthüre nur lachen konnte!
Wieder Ferwunderung: Der Täter hätte mit seinem Auto rückwärts das Holzthor durchfahren können. Das Auto wäre fluchtfähig geblieben. Aber mit so einem Blitzknaller zu fersuchen, ein so maszives Holzthor zerlegen zu wollen, einfach nur lächerlich! Ich dachte zuerst, das wäre nur ein Spasz! Hat er das wirklich ernst gemeint, mit diesem Knallerchen das starke Holzthor zerlegen zu wollen? Die hat wohl nur ein paar Kratzer abbekommen!
Auch seine Worthe, als er erneut in die Dönerbude ist und sich wunderte, warum der Tote immer noch dorth liegt und diesem erneut ein paar Schrotsalven ferpaszte. Einfach nur blöde.
Dann ständig das Geseufze und Herumgemjammere. Klingt wie ein Waschlappen, aber nicht wie ein abgrundtief böser Terrorist, der höchsten Schaden anrichten will.
Also wenn alle Nazis und Neonazis diesen Intellekt und so geringe Fähigkeiten gehabt haben und hätten, wäre der WK-2 wohl in einer Woche wegen Dummheit beendet gewesen.
Aber nun kommt es hammerhart. Schaut Euch bitte die Bilder fom Holzthor und der links daneben befindlichen Holzthür auf Google-Maps an. Beide Thore gehen in den GLEICHEN Hof, in welcher die Synagoge frei zugänglich steht. Der dümmste aller Terroristen hätte also rückwärts das grosze Thor durchfahren oder einfach sein Auto an die rund 2 Meter niederige Mini-Mauer fahren können, rauf aufs Auto, rauf auf die Mauer, runterhüpfen und schon wäre er drin gewesen. Der war eben einfach nur saudämlich. Oder wollte er überhaupt nicht reinkommen?
Auf dem Googlebild an der Humboldstrasze erkennt man gut, der Friedhof und der Zugang zur Synagoge im Inneren sind durch ein offenes Zwischenthor (offener Durchgang) miteinander ferbunden. Es besteht eine kleine Mauer zwischen beiden, aber diese ist laut Schattenwurf nur einen Meter hoch und wäre schnell überwindbar. Wuszte dies der böse Rechtsradikale nicht? War er zu doof und geistig minderbemittelt, sich forher mal über die Begebenheiten der Synagoge einschlieszlich angrenzendem Friedhof zu informieren? Sorry, aber so föllig bescheuert kann doch kein Mensch sein, nicht einmal der dümmste kahlrasierte Rechtsradikale.
Und warum in 12 – 15 Minuten in einer Stadt keine Polizei for Orth war, ist ebenfalls äuszerst unferständlich. Wie lange braucht einer der fielen Streifenwagen in ganz Halle bis zur Synagoge? Als der Filmer mit langem grauen fettigem Haar sein Foto gemacht hat, was um die Welt ging, tat er dies, als die Frau noch nicht gestorben war. Also ganz am Anfang der Handelung. Warum hat er die Polizei nicht sofort ferständigt?Wenn die Frau nachweislich tot ist, war das alles wohl nicht gestellt. Ein Terrorist, der aber seine Reifen seines eigenen Fluchtautos zerballert, hört man auch sehr schön im Video, kann einfach nur ein föllig geistesschwacher Follidiot sein.
Wer nun aber fersucht, diese unglaublich blöde Tat eines geistig minderbemittelten Einseltäters aus der rechtsradikalen Szene dazu zu miszbrauchen, um politisch Stimmung gegen die AfD zu machen, da ja Wahlen anstehen, steht wohl auf dem gleichen Geistesniveau dieses dämlichen Täters.
Und was auch ferwundert, for zwei Thagen hat ein Muslimterrorist und Merkelgast mit einem gestohlenen LKW Menschen töten wollen, was Gott sei Dank miszlang. Und schlagartig ist die Berichterstattung zu diesem Terroranschlag überall ferstummt und es läuft der böse Rechtsradikalenterror in Endlosschleife im Mainstream.

30.09.2019

11:14 | Leser-Zuschrift "Wenn Wahlen etwas ändern würden"

Guten Morgen ans Bachheimer-Team!

Ich bin kein Kurz-Fan, noch von sonst einer Partei überzeugt, aber es hat sich wieder mal das Sprichwort bestätigt: „Wenn Wahlen am politischen System was ändern würden, wären sie verboten!“ Das politische System ändert sich nur intern selbst, ohne großes Zutun vom Wähler, max. als Bestätigung für die eigene Manipulation der Massen, zu seinem eigenen Nutzen.

Die Manipulation der Massen wurde im letzten Jahrhundert von einem exportierten Ösi mit seiner Propagandamaschinerie perfekt vorgeführt. Sebastian Kurz ist für mich eine hoch intelligente, rhetorisch geschliffene, mit sehr gutem Beraterstab, ausgerüstete Persönlichkeit. Im Gespräch kann er lenken, stellt sich im Gespräch ggf. „dümmer“, bleibt immer sachlich UND emotionslos, ohne sich allzu sehr festzulegen. Gut trainiert und vorbereitet von seinen Hintermännern, wozu ich den Herrn Schüssel + „Anhang“ zähle.

Seit der Koalition der Schüssel-ÖVP mit der Haider-FPÖ hat die ÖVP jeden Koalitionspartner zu ihrem eigenen Nutzen verschlissen und immer nach dem gleichen Prinzipien. Jeder Koalitionspartner wurde beim Erreichen von 17 und mehr Prozent demontiert. Immer nach denselben Prinzipen, nur auf eine andere Art und Weise. Die unberechenbaren Vielfalten machen es den politischen Gegner schwer hier auf der Hut zu sein.

Immer hat Schwarz es geschafft am Emde wie der weiße Schimmel da zu stehen. Ging zwischen der Ära Schüssel und Kurz nicht immer so glatt, weil auch die ÖVP nicht immer die hellsten Kerzen auf der Torte, für die ERSTE Reihe verfügbar, hatte. Somit gewinnen sie prozentuell immer mehr. Mit Zeit und Muße gehen die über die 50 Prozent. Hier sind langfristig denkende Strategen, im Hintergrund am Werk. Wir denken in zu „kurzfristigen“ Zeiträumen, als Wähler.Langfristige Ziele muss man hier sehen. Schwarz schafft hier SEINE Ordnung in dem Staub, den sie aufwirbeln, und dem „Chaos“, dass sie anrichten. Chaos läßt sich lenken und der Überblick bewahren.

Wir sehen nur die Erste Reihe an politischen Schauspielern. Mit Ibiza haben wir eindeutig auch die Strippenzieher aus dem Hintergrund „vorne“ gesehen. Die haben gezeigt, dass sie zu jedem beliebigen Zeitpunkt, jede Person, jede Partei, jede Regierung, die ihren Plan nicht erfüllt oder gefährdet, sprengen kann und wird.

ECFR - European Council on Foreign Relations, ist hier ein Stichwort. Hier sollte man mal reinsehen, wer so mit spielt und er erklärt sich vieles von selbst.

Meine Meinung: die ÖVP schreddert weiter. Nach BLAU geht jetzt GRÜN durch den Schredder, solange bis etwa die NEOS, als 5-7% Partei für die Mehrheit von 51% reichen. Die ÖVP kann ja jedes Thema sich zu eigen machen, wie sie es bei der FPÖ gezeigt hat, und somit auch Umweltthemen.

Wenn heute die Massen glauben, es könnte IHNEN sicher nicht passieren, dass sie einem REGIME nachlaufen wie vor 80 Jahren, dann muß man sich nur Wahlveranstaltungen und Wahlpartys ansehen um sich am Kopf zu kratzen. Heute wählen die Schafe ihren Metzger noch immer selbst. Also, was haben die aufgeklärten, intellektuellen Massen von heute, wo ich auch die Smartphone-Zombies hinzu zähle, gelernt: Außer Überheblichkeit, genau nichts!! Die ÖVP macht zur Zeit für sich nichts falsch. Für sich … wir können staunen und lernen.

Gott schütze Österreich!

 

 

28.09.2019

12:46 | Außergewöhnliche Talente – wie das Internet neue Jobs schafft

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Das Internet schafft neue Jobmöglichkeiten, die sich einfach am Laptop durchführen lassen.

Die Welt wird digital, das ist schon längst kein neues Konzept mehr. Das Internet gewinnt immer mehr an Raum und Fläche und hat sich inzwischen in sämtliche Bereiche des Lebens eingeschlichen. Die Technologien und Entwicklungen von heute verändern die Art, wie wir leben und wie wir arbeiten. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Arbeitswelt von den früher üblichen nine-to-five-Jobs zur heutigen Flexibilität und Ortsunabhängigkeit entwickelt. Ländergrenzen beginnen zu verschwinden, während Konferenzen und Meetings virtuell stattfinden und die verschiedensten Arbeiten online ausgeführt werden können, ohne dafür ein Büro betreten zu müssen. Einerseits geben die Unternehmen ihren Mitarbeitern dadurch zunehmend die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, doch noch viel spannender sind die zahlreichen Jobs und Einkommensmöglichkeiten, die durch das Internet entstanden sind. Und wir wollen heute nicht von den „klassischen“ Jobs wie dem SEO-Manager oder Social Media Marketing sprechen, sondern von den kuriosen Online-Tätigkeiten, an die man nicht als erstes denken würde. Durch das Internet gibt es inzwischen so viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen, da sollte heute wirklich für jeden etwas dabei sein. Viele Leute sollten sich daher viel weniger darum sorgen, dass die Digitalisierung ihnen die Jobs kostet, sondern auf die gute Seite der Medaille schauen und die vielen Jobmöglichkeiten entdecken. Nachfolgend ein paar außergewöhnlichere Optionen.

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Als virtueller Assistent kann man ortsunabhängig im Internet arbeiten.

Der virtuelle Assistent

Das Internet verbindet Menschen, ganz egal, wo auf der Welt sie gerade sind. Warum also im selben Büro sitzen? Ein virtueller Assistent ist eine Art Sekretär, der sämtliche administrative Arbeiten aus der Ferne über das Internet erledigt. Emails senden, Anrufe tätigen, Reisen buchen, Termine planen und so weiter sind alles Aufgaben eines Assistenten, die keine persönliche Anwesenheit bedürfen. Die Vorteile eines virtuellen Assistenten sind vielseitig, sowohl der Arbeitgeber als auch der Assistent genießen ein höheres Maß an Freiheit, Flexibilität und Ortsunabhängigkeit. Man kann derartige Arbeiten einfach von zuhause aus als Freelancer ausführen und benötigt lediglich einen Laptop, womöglich ein Headset und eine stabile Internetverbindung.

Online Croupier

Die Welt der Spiele und Casinos bietet zahlreiche Jobmöglichkeiten, die zunehmend über das Internet erfolgen. Online Casinos etablieren sich immer mehr im Internet und bieten viele Möglichkeiten für Tätigkeiten im Netz. Um das Spielerlebnis besonders lebensecht zu gestalten, gibt es heute sogenannte Live Casinos. Online Casinos wie 888 Online Casino setzen hierzu echte Croupiers ein, die vor einer Kamera stehen und live auf den Bildschirm der Spieler übertragen werden. Diese können sich dann bei sämtlichen Spielen, wie Blackjack, Roulette und Poker mit einem echten Croupier unterhalten und das Spielerlebnis des Casinos in die eigenen vier Wände bringen. Wer sich sein Geld online mit einer Tätigkeit der anderen Art verdienen möchte, kann sich überlegen, als Online Croupier zu arbeiten.

Social Media Influencer

Vor einigen Jahren hätte sicherlich noch niemand geglaubt, dass es einmal möglich sein würde, mit Videos, Fotos und Blogs Geld zu verdienen und berühmt zu werden. Doch das Internet macht es möglich! Es ist sicherlich nicht gerade der einfachste Job, den man im Internet anstreben kann, da es mit einer großen Portion Glück, Talent und viel Arbeit zusammenhängt, doch wenn es die eigene Leidenschaft ist, kann es einen Versuch wert sein. Soziale Plattformen wie Instagram, YouTube und Co. haben bereits den ein oder anderen Star geboren. Wer sich mit einem Thema gut auskennt, wer durch die Welt reist, tolle Rezepte kreiert oder ein Yoga-Master ist, zu fast jedem Motto findet man heute zahlreiche Interessenten im Netz, die einem folgen. Mit viel Arbeit im Marketingbereich und einer regelmäßigen Contentgenerierung kann man es zum Influencer schaffen und online Geld verdienen.

Website-Handel

Sogar mit dem Kauf und Verkauf von Domainnamen kann man in der heutigen Zeit – wieder mit etwas Glück und Geschick – Geld verdienen. Bei Websitedomains handelt es sich um den Namen einer Webseite. Generische Namen, die sich noch keiner gesichert hat, können günstig erworben werden. Wer dies geschickt anstellt und sich attraktive Domains kauft, kann diese mit etwas Glück nach einer Weile für deutlich mehr Geld verkaufen. Hätte man sich beispielsweise vor einigen Jahren autos.com gesichert, wäre man heute 2,2 Millionen Euro reicher, denn für den Betrag wurde die Domain gekauft. Besonders attraktiv sind kurze, knappe und prägnante Namen mit einer .com- oder .de-Endung. Domainnamen mit drei Zeichen und einer .com-Endung werden häufig im Millionenbereich verkauft, auch für .de-Domains kann man siebenstellig abräumen. Es handelt sich sicherlich nicht um eine sichere und stabile Einnahmequelle, doch mit etwas Glück und Geschick ist es möglich.

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Als Tutor oder Coach kann man über das Internet anderen Menschen etwas beibringen.

Online Tutor oder Coach

Wer sich mit etwas besonders gut auskennt bzw. etwas sehr gut kann, der kann es online anderen Menschen lehren. Egal, ob man ein Mathe-Ass ist oder sich in Chemie gut auskennt und damit Studenten über das Netz Nachhilfeunterricht anbietet, oder ob man Fitness-Coach ist, und damit online Sportkurse anbietet, die Möglichkeiten sind scheinbar endlos. Lebensberater können sich mit Kunden über Skype treffen, Yogalehrer können sich selbst filmen und Tutorials online stellen und wer mehrere Sprachen spricht, kann diese virtuell anderen Menschen beibringen. Mit privaten Skype- Sessions, Tutorials, Videos und Co. wird man zum virtuellen Tutor. Je nachdem, für welches Gebiet man sich entscheidet, braucht man unterschiedliches Equipment. Die meisten Dinge lassen sich jedoch flexibel von überall mit dem Laptop bzw. einer Kamera und Headset ausführen. Als Spezialist auf seinem Gebiet kann man sich ein gutes Geschäft aufbauen.

Professioneller Gamer

Mit Videospielen Geld verdienen klingt für viele Gamer wie ein absoluter Traum. In der heutigen Zeit ist sogar das möglich, denn eSports – das professionelle Austragen von Videospiel-Turnieren – gewinnt immer mehr an Beachtung. Videospiele wie League of Legends, DOTA und Counter Strike werden in internationalen Wettkämpfen gespielt. Das Preisgeld liegt hier zum Teil im Millionenbereich, Tendenz steigend. Es ist kein leichter Weg, Profigamer zu werden und bleibt sicherlich vielen verwehrt, doch es ist möglich. Wer in einem Spiel außerordentlich gut ist, kann sich für Vereine und Turniere anmelden und versuchen, die Ränge der Besten zu erreichen. Doch selbst wenn man es nicht zu den eSports-Turnieren schafft, kann man sich mit der Videoplattform Twitcheinen Namen machen. Immer mehr Gamer filmen sich selbst in sogenannten Let’s Plays und bauensich eine Followerschaft auf, mit der sich ebenfalls Geld verdienen lässt, wenn man es gut und richtig anstellt.

Das Internet ist dabei, unsere Welt grundlegend zu verändern und unsere Art, Dinge zu tun und zu arbeiten zu revolutionieren. Bereits jetzt hat sich eine Menge an neuen Jobs entwickelt, die es ohne die Digitalisierung nicht geben würde. Ein paar der Möglichkeiten, online Geld zu verdienen, an die nicht jeder denken würde, haben wir hier vorgestellt. Während dies nur eine sehr kleine Auswahl der scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten ist, zeigt es, dass man es dank des Internets in der heutigen Zeit mit etwas Glück und Geschick auf unendlich viele verschiedene Weisen zu Erfolg schaffen kann. Welcher wäre euer Traum-Internetjob?

15.09.2019

18:55 | Willy Wimmer "Man hat sich bereits daran gewöhnt"

Man hat sich fast daran gewöhnt, in der Berliner Republik
angelsächsische Anwaltskanzleien, an die der deutsche Staat outgesourct
worden ist, für Regierungshandeln zu halten. Früher, als die deutsche
Presse noch nicht aus "journalistischen Netzwerken" in der Art einer
merkwürdigen Quersuventionierung öffentlich-rechtlicher und
kommerzieller Medien bestand, hätte man über diesen dramatischen
Qualitätsverlust das eine oder andere in den heutigen Inquisitionsmedien
erfahren können. Das kann man sich heutzutage "abschminken", wie der
Blick in regierungskonforme Mainstream-Zeitungen jeden Tag deutlich macht.

Das hat sich in der deutschen Bevölkerung kaum herumgesprochen. Zu sehr
ist man noch dem Endruck verhaftet, daß man weiter in einem Land lebt,
in dem man älter geworden ist. Dabei wäre es hoch an der Zeit, sich mit
den "Spin-Doktoren" zu beschäftigen, deren Hauptaufgabe es nicht nur im
Bundeskanzleramt ist, dem Volk etwas um den Bart zu schmieren, damit es
überhaupt noch bei der Stange bleibt. Man versucht es mit allen Mitteln,
wie die gängige Formulierung vom "Pack" deutlich macht, mit der sich
Vertreter der Staatsspitze dem Volk gegenüber einlassen. Letztes
Beispiel ist der Herr Bundespräsident, der sich bei den polnischen
Veranstaltungen in Warschau anläßlich des Krieges, der zwischen
Deutschland und Polen am 1. September 1939 begann, nicht zu schade war,
das Gedenken an alle Opfer des danach von Großbritannien und Frankreich
ausgelösten Zweiten Weltkrieges vor den Karren polnischen
Staatsverständnisses zu spannen, wie aus dem Text der Rede des deutschen
Bundespräsidenten abzulesen ist. Den menschlichen Opfern ist der
deutsche Bundespräsident dadurch in keinster Weise gerecht geworden, als
er derer nicht gedachte, die aus den Völkern der damaligen Sowjetunion
den höchsten Blutzoll entrichten mußten. Soll so in Europa und der Welt
Versöhnung über den Gräbern entstehen? In der Vergangenheit hat man das
in Polen anders gesehen und der Opfer dieser Völker nicht nur gedacht,
sondern deren staatliche Repräsentanten eingeladen. Es ist diese
signifikante Verschärfung des Verhaltens anderen Völkern gegenüber, die
nichts anderes als einen schalen Geschmack von diesen Veranstaltungen in
Warschau übrig läßt.

Ob es nun die tatsächliche Besorgnis des amerikanischen Präsidenten
Trump wegen eines gewaltigen Tropensturms gewesen ist, die Reise nach
Warschau abzusagen oder politische Klugheit vor weiterem Einvernehmen
mit dem russischen Präsidenten Putin, das mag dahingestellt bleiben.
Jedenfalls hat sich Präsident Trump nicht an Dingen und Abläufen
beteiligt, deren man sich schämen muß. Vor allem dann, wenn der
amerikanische Präsident am 9. Mai 2020 seine Referenz den Opfern aus der
ehemaligen Sowjetunion in Moskau entbietet. Dem deutschen
Bundespräsidenten hätte es nicht nur angestanden, diejenigen in Warschau
besonders hervorzuheben, denen der bereits in Versailles 1919 geplante
weitere europäische Krieg, jede Zukunft genommen hatte. Es wird der
Dauermakel an die Anschrift des Herrn Bundespräsidenten und der
Bundeskanzlerin sein, "Versailles" nicht gedacht zu haben. Dort legte
blinder Hass gegen Deutschland, Österreich-Ungarn und zahlreiche andere
Länder die Lunte für den Zweiten Weltkrieg. Aber nicht nur das. Man muß
vor dem Hintergrund angelsächsischen Aufmarsches gegen die heutige
Russische Föderation davon ausgehen, daß die angepeilte Vernichtung
Deutschlands über zwei Weltkriege lediglich die Blaupause für den
dritten europäischen Großkrieg darstellen soll. Von der Hand zu weisen
ist das alleine deshalb nicht, weil es die allgemeine Erwartung bei der
letzten amerikanischen Präsidentschaftwahl gewesen ist, bei einem
Wahlsieg von Frau Clinton die Kanonen in Europa wieder donnern zu hören.
Präsident Trump hat ausdrücklich vor der Wahl erklärt, für Frieden
einzustehen und dieses Versprechen gegen den größten Widerstand in
Washington bis heute einzuhalten. Es hätte dem Herrn Bundespräsidenten
bei seiner Rede in Warschau doch einfallen müssen, wie widerlich es ist,
wenn sich das offizielle Deutschland an der Staatsspitze so demonstrtiv
gegen den amerikanischen Präsidenten Trump stellt, wie dies durch die
europäische Rädelführerin und deutsche Bundeskanzlerin geschieht.
Konsequenzen aus dem Elend des Zweiten Weltkrieges? Absolute
Fehlanzeige, weil sich Deutschland auf die Seite der amerikanischen
Kräfte geschlagen hat, die einen Krieg gegen Rußland oder die
Vernichtung, wenn möglich, billigend in Kauf genommen haben.

 

Gerade nach der Suada des Herrn Bundespräsidenten gegen eine
erfolgreiche deutsche politische Partei, stellen sich in diesem
Zusammenhang zwei Fragen:
Wird seitens des deutschen Staatsspitze eine Innenpolitik betrieben, die
nach dem Bibelwort den "Splitter im Auge des anderen sieht, den Balken
im eigenen Auge aber übersieht?" Wann hat sich die deutsche Politik
derart "blitz-radikalisiert", daß sie wesentliche Teile des
verfassungsmäßigen Staatsverständnisses außer Kraft gesetzt hat und zur
Bemäntelung dieses Umstandes jene Teile der Bevölkerung übel attakiert,
die von ihren legitimen Rechten Gebrauch machen?

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat vor Jahren
darauf verwiesen, mit der deutschen Beteiligung am Krieg gegen
Jugoslawien gegen das Völkerrecht verstößen zu haben. Bei diesem Krieg
ist es nicht geblieben und der Mißachtung des Völkerrechtes in der
Charta der Vereinten Nationen auch nicht. Jeder kann sich im
Grundgesetz, dem Soldatengesetz und dem Starfgesetzbuch davon
überzeugen, welche Folgen das hat. Das stört die obersten
Verfassungsorgane nicht im geringsten. Zieht man so Konsequenzen aus dem
Zweiten Weltkrieg, daß man heuzutage nach dem Standard des 1. September
1939 andere Länder mit Krieg und Vernichtung überzieht und
regierungsseitig zu erkennen gibt, wie wenig einen das Völkerrecht
anficht? Nicht anders verhält es sich mit der Unfähigkeit der
Bundesregierung, hunderttausende Menschen ins Land gelassen zu haben,
die darauf keinerlei Anrecht nach den nationalen und internationalen
Regeln haben? Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Seehofer spach
in diesem Zusammenhang von der "Herrschaft des Unrechts". Der ehemalige
Verteidigungsminister und hoch angesehene Rechtslehrer, Herr Professor
Rupert Scholz" sprach öffentlich vom "fortauernden Verfassungsbruch".
Aus dem Umstand, daß derartige Aussagen bei den obersten
Verfassungsorganen keine Schnapp-Atmung hervorruft, kann darauf
geschlossen werden, daß es sich bei der deutschen Beteiligung an
völkerrechtswidrigen Kriegen und dem Bruch der Verfassung in Anbetracht
der Migration nach Deutschland um erklärte Regierungs-und Staatspolitik
handelt. Und dann geht der Herr Bundespräsident hin und spricht
Millionen Wählern die Legitimation ab. Es ist nicht die Frage danach, ob
die Große Koalition bis Weihnachen 2019 kommt. Es ist die Frage danach,
ob Deutschland diese Staatsspitze überlebt?

 

Willy Wimmer, 15. September 2019

29.08.2019

11:27 | Gastbeitrag: Arbeit 4.0 – Die neue Art zu arbeiten

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Bereits seit 2016 ist der Begriff Arbeit 4.0 in aller Munde, denn in dem Jahr war es, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Dialog zur Arbeitswelt der Zukunft ins Leben rief. Die vierte Revolution unserer Arbeitsweise erfolgte durch den Einzug der Technologien in unseren Alltag. Es ist das Zeitalter der Digitalisierung, diese scheint auch noch lange kein Ende genommen zu haben, immerhin zieht die Technik in immer mehr Bereiche unseres Lebens ein. Dass da auch unsere Art zu arbeiten nicht verschont bleiben würde, ist einleuchtend. Doch was bedeutet das Arbeiten 4.0 überhaupt? Heißt es, dass alle unsere Jobs bald von Robotern übernommen werden und alle arbeitslos werden? Vielleicht heißt es aber auch, dass alle langweiligen Tätigkeiten automatisiert werden und wir endlich die Zeit und Ressourcen haben, uns den wichtigeren Dingen im Leben zu widmen und tatsächlich unsere Träume zu verfolgen. Das klingt doch gut, oder? Schauen wir uns den neuen Begriff und was damit einhergeht bzw. einhergehen könnte einmal genauer an.

Was bedeutet Arbeit 4.0?

Mit dem technologischen Fortschritt der heutigen Zeit hat sich unsere Art zu arbeiten in vielen Belangen verändert, nicht umsonst gibt es in der Sparte Arbeit und Soziales immer wieder neue spannende und interessante Artikel zu lesen. Doch warum die 4.0? Tatsächlich ist es einfach das vierte Mal, dass sich unsere Arbeitswelt grundlegend verändert hat, seit der Industriegesellschaft im 18. Jahrhundert, dem Beginn der Massenproduktion im 19. Jahrhundert und der sozialen Marktwirtschaft. Mit dem Begriff Arbeit 4.0 werden unter anderem die Arbeitsverhältnisse und Arbeitsweisen der neuen Zeit betrachtet und wie diese bestmöglich zu gestalten sind. Wie auf der offiziellen Webseite des Bundesministeriums zu sehen, gibt es zahlreiche Bereiche, die hier mit reinwirken, wie etwa der digitale Wandel generell, Arbeits- und Datenschutz in der heutigen Zeit, sowie Zeit- und Ortsflexibilität. All diese Thematiken spielen mit der Digitalisierung eine immense Rolle.

Neue Chancen

Wer an die Digitalisierung und Automatisierung des Arbeitsmarkts denkt, befürchtet meist erst einmal das Schlimmste: Wir werden alle von Robotern ersetzt und unsere Arbeit verlieren. Doch muss diese pessimistische Ansicht denn sein? Öffnet die Digitalisierung nicht jede Menge neue Türen in neue Richtungen, die wir bisher einfach noch nicht sehen konnten? Schauen wir uns einmal das Internet an und wie viele verschiedene neue Jobmöglichkeiten es bereits geschaffen hat. Webprogrammierer und Webdesigner sind schonmal zwei offensichtliche Kandidaten, die mit der Digitalisierung entstanden. Auch Social Media Influencer gab es früher keine. Heute ist es durch verschiedenste Plattformen wie Instagram oder YouTube möglich, berühmt zu werden. Auf Twitch findet man verschiedenste Videos und Streams von Pokerspielern, Gamern oder auch Fitness-Coaches, die auf diese Weise Bekanntheit gewinnen und ihre Brötchen verdienen. Mit Karten- oder Videospielen berühmt zu werden, hätte wohl früher niemand als möglich gehalten. All das ist allein durch das Entstehen des Internets und der zunehmenden Digitalisierung möglich. Und selbst in den Bereichen, in denen die Tätigkeit durch Roboter ersetzt werden, entstehen neue Jobchancen. Der, der vorher selbst am Fließband stand, programmiert jetzt vielleicht den Roboter, der seine körperliche Arbeit für ihn übernimmt, und das vielleicht sogar von zuhause aus.


Mehr Flexibilität

Morgens pünktlich um neun Uhr im Büro zu erscheinen verliert immer mehr an Bedeutung. Unternehmen agieren digital, Meetings finden virtuell über Videotelefonie statt und Arbeiten können immer mehr vom Laptop aus ortsunabhängig durchgeführt werden. Das verändert nicht nur die Art zu arbeiten und bereichert Mitarbeiter mit mehr Flexibilität für die Work-Life-Balance, sondern es öffnet auch den Unternehmen neue Türen, die nun Spezialisten aus der ganzen Welt rekrutieren können. Gleichzeitig öffnet sich der weltweite Arbeitsmarkt für die Arbeiter. Auch Heimarbeit wird in Zukunft immer wichtiger, es wird sogar bereits der Rechtsanspruch auf Homeoffice besprochen. Der Alltag kann so flexibler gestaltet werden, wenn man nicht mehr zu starren Zeiten im Büro erscheinen muss. Zwar bedarf Heimarbeit mehr Eigenverantwortung und Zeitmanagement, es soll jedoch auch bei der Steigerung der Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter helfen. Das Internet macht es möglich.

Arbeit 4.0 beschreibt die neue Art zu arbeiten der heutigen Zeit und der Zukunft. Es gehen zahlreiche Veränderungen und Chancen damit einher. Natürlich hat jede Veränderung auch ihre Schattenseiten, so auch die Arbeit 4.0. Problematiken wie reduzierter Arbeitsschutz und soziale Absicherung durch geringere Kontrollmöglichkeiten und Modelle wie Crowdworking sind Themen, die im Dialog Arbeit 4.0 behandelt werden. Dennoch kann man sagen, dass die neuen Möglichkeiten, die mit den digitalen Entwicklungen einhergehen, immens sind, und sie den Arbeitsmarkt der Zukunft weiterhin spannend gestalten.   

 

21.08.2019

10:20 | Anonymer Brief an die Pseudo-Klimaretter

Hallo ihr klugen Klima-Kinder!

ihr sagt, wir streiken!? Hallo?!? Streiken kann nur wer arbeitet. Wer *gebraucht wird und etwas für andere leistet*. Ihr werdet nicht benötigt an euren Schulen. Im Gegenteil, ihr braucht die Schule. Und ihr leistet auch nichts für andere. Im Gegenteil, ihr geht gratis zur Schule wo ihr nur profitiert. Ihr bekommt Bildung, eines der wertvollsten Güter überhaupt. Und das auf Kosten der bösen Reichen und Firmen und Konzerne. Das sind nämlich diejenigen, die am meisten Steuern zahlen. Ihr lernt für eure Prüfungen und beklagt euch. Für wen lernt ihr denn? Leistet ihr irgendeinen Beitrag an die Gesellschaft? Nein, ihr leistet für niemanden etwas, außer für euch selber. Wenn ihr also von Streik redet ist das entweder maßlose Arroganz oder einfach nur Dummheit. Und Wichtigtuerei.

Ihr gehört sowohl nach historischen als auch nach aktuell geopolitischen Maßstäben zu den schätzungsweise 1% der privilegiertesten Menschen, die je diesen Planeten bevölkert haben. Ihr habt mehr Komfort, Bequemlichkeit, Rechtssicherheit, Freizeitangebote, Sport, Hobbys, gesunde Ernährung, Bildung, Reisemöglichkeiten, Konsummöglichkeiten, medizinische Versorgung, etc. als jede Generation vor euch sowie als 95% der aktuellen Weltbevölkerung. Und noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es irgendwo so viele kostspielige effiziente und flächendeckende Umweltschutzmaßnahmen wie heute.

Wenn man euch beim Demonstrieren und Herumschreien zusieht, könnte man meinen, ihr müsstet auf verbrannten Feldern spielen, ihr müsstet frieren, oder aus verseuchten Gewässern trinken. Oder ihr würdet von mutierten Kreaturen aus dem Sumpf angegriffen während ihr 12 Stunden am Tag in zerrissenen Kleidern schuften müsstet. Doch das Gegenteil ist der Fall. Für euch gibt es die schönsten und teuersten Spielplätze die es je gab, in jeder Neubausiedlung heute amtlich vorgeschrieben, es gibt mehr Velowege, Wohnstraßen und Tempo-30-Zonen als jemals zuvor. An den Schulen gibt’s für euch Schulsozialarbeiter und Kinderpsychologen, und wenn ihr die Matura mit 3,9 versaut, engagieren eure Eltern Anwälte, die euren faulen Arsch retten sollen.

Für euch gibt’s Europapark und Disneyland, ihr habt 300 tv Sender mit Replay und Netflix, die neusten e-bikes, Eltern die euch mit dem SUV zur Schule fahren, ihr habt Party auf Ibiza, günstige Flüge von Easyjet und Co. Badeferien auf den Malediven, snowboarden auf den schönsten Pisten mit geheiztem 6er Sessellift, das neuste iPhone, Instagram, Snapchat, Klassenchat im WhatsApp, die meisten von euch haben daneben ein Tablet, einen Laptop, eine PlayStation auf der ihr Fortnite spielt – allein der Stromverbrauch dieses Spiels und alle Server die es dazu braucht, benötigt mehrere Atomkraftwerke.

Zudem werden all eure Gadgets in China und Co. hergestellt, die Akkus teilweise ohne Umweltschutz ohne Arbeitssicherheit, ohne faire Löhne. Kinder produzieren zum Teil die Bestandteile eurer Geräte, die sind leider nicht so privilegiert wie ihr und wenn sie stattdessen in die Schule könnten, würden sie nicht auf der Straße herumschreien und reklamieren wie die Idioten. Wie ihr. Und die Gewinnung von Lithium für die Herstellung von Akkus richtet in Südamerika, Afrika etc. gewaltige Umweltschäden an, Damit ihr immer schön genug Akku habt um Selfies zu posten. Habt ihr das schon mal gegoogelt ihr Superschlauen? Ihr seid die iPhone-Generation, die 24×7 h Internetzugang braucht. Damit ihr eure dämlichem Insta-Pics auch jederzeit posten könnt. Sogar Eure Kopfhörer haben Akkus drin. Und kosten auch noch schlappe 179.- Stutz! Und eure Marken Sneakers kosten nochmal so viel. Auch diese natürlich made in Vietnam und auf dem Frachtschiff um die halbe Welt gereist. Das Geld könntet ihr für sinnvolle Dinge spenden wenn ihr wirklich die Welt verändern wolltet. Aber beim eigenen Wohlstand hören eure guten Vorsätze natürlich auf. Also eigentlich hören sie schon viel früher auf. Ihr geht ja bloß am Freitag „demonstrieren“, nämlich dann wenn Schule wäre. Am Samstag, also in eurer eigenen Freizeit geht das natürlich nicht. Da müsst ihr schließlich shoppen gehen, bei McDonalds oder Starbucks Abfall produzieren und dabei am Handy hängen, oder auch einfach mal (weil Wochenende ist) 45 statt nur 30 Minuten lang warm duschen. Warmes Wasser ist ja gratis im Hotel Mama.

Eure coolen Kleider stammen aus Bangladesch, Vietnam, China. Oberteile von h+m für 5.90, reine Wegwerfware. Kann jemand von euch noch mit einer Nähmaschine umgehen? Kleider flicken? Kennt ihr so was? Vermutlich findet ihr das altmodisch. Ihr werft lieber alles weg und kauft neues. Ihr vermögt es ja.

Also ihr, die privilegiertesten der privilegiertesten, die noch keinen Tag gearbeitet haben, ihr wollt der Gesellschaft sagen was falsch läuft? Ihr seid unzufrieden? Kein Wunder! Ihr seid die verwöhntesten Kids, die die Menschheit je hervorgebracht hat. Null Ahnung von Arbeit, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft.

Aber ihr habt etwas entdeckt. Das muss man euch lassen. Ihr habt geschnallt, dass die Generation eurer Eltern erpressbar ist. Wir, die Generation die am Ruder ist, wir sind selber schwach und dekadent geworden. Wir haben ein schlechtes Gewissen, leben im *Klima der Angst*. Wir sind so eingeschüchtert von der ganzen Klima-Geschichte, dass wir panische Angst davor haben, als Klima-Sünder angeprangert zu werden.

Wir glauben, wir seien aufgeklärte gut informierte und eigenständig denkende Menschen. Das sind wir aber nicht. Wo früher die Kirche von der Hölle erzählte, und alle Gläubigen glaubten per se schuldig zu sein, so glauben wir heute an den Klimawandel, also die Erwärmung der Erde, die wir angeblich verursacht haben oder es gerade tun. Dadurch sind wir alle schuldig, egal was wir tun und lassen. Schuldig für immer und damit dazu verdammt, den neuen Klima-Päpsten zu gehorchen. Nur so ist es zu erklären, dass gestandene Politiker einer 16 jährigen Greta Thunberg den roten Teppich ausrollen, und sich so eifrig bemühen, von diesem Kind ja nicht getadelt zu werden. Sie kriegt VIP-Eintritt am WEF und sagt unseren Führern, was wir ändern müssen. Wie ein kleiner Gott. Sind wir wirklich so freie Denker?

Wer sich nicht einreiht in den Mob der schreienden Klimaschützer ist ein Feind der Natur! Nieder mit ihm! Auf den Scheiterhaufen, Shitstorms über den! Irrationaler und sektiererischer gehts kaum noch. Und sogar einen modernen Ablass-Handel gibts in der neuen Klima-Religion, in der Greta quasi die Rolle der Muttergottes übernommen hat. Wer genug Geld hat, kann CO2 Zertifikate kaufen, womit ihm seine Umwelt-Sünden vergeben sind. Wow! Geld gegen Vergebung der Sünden. Dem Klima-Gott sei dank. Aber es gibt noch eine andere Methode, zu den Guten zu gehören. Großverteiler Coop und seine marketing-Spezialisten machen’s vor. Obwohl Coop eines der größten Tankstellen-Netze der Schweiz betreibt und im Heizöl-Geschäft einer der größten ist, macht man einfach genügend Werbung im TV, klagt alle anderen der Klima-Sünde an und plappert eindrücklich von Ökologie und Nachhaltigkeit. Und damit es auch unsere klugen Kids fressen, engagiert man den Rapper „Stress“, der mit vorwurfsvoller Miene singt: „in welcher Welt sollen unsere Kinder leben… wir zerstören sie mit CO2, etc… „ und so wechselt man geschickt und mit dem nötigen Werbebudget auf die Seite der Guten. Und es funktioniert. Denn auf die Denkfaulheit der Leute kann man zählen. Sie kaufen zwar ihr „Znüni“ an der Coop-Tankstelle, oder tanken ihren Wagen dort auf, aber wenn im TV Rapper Stress für Coop und Klimaschutz rappt, dann wird die Verbindung im Hirn nie hergestellt, dass es sich um die gleiche Firma handelt. Dummheit? Denkfaulheit? Bequemlichkeit? Von allem etwas.

Also ihr lieben Klima Kids, hier habt ihr was zum nachdenken. Und noch etwas: nach der nächsten Klima-Demo, räumt doch bitte euren Müll selber weg.

Ob der Text was nützt oder bewegt sei dahingestellt, aber vielleicht wird das eine oder andere Gehirn mal wieder aktiviert...
Darauf stosse ich an😉

26.07.2019

19:30 | Willy Wimmer - Dieses Jahr in Warschau-der 1. September 1939 und Deutschlands Krieg gegen Polen gibt den Anlass.

Seit dem Treffen zum Waffenstillstandstag 1918 auf den Champs-Elysees in Paris im November des vergangenen Jahres reißen die Gedenk-und Erinnerungsveranstaltungen zur modernen Geschichte Europas nicht ab. Kaum hat man das Treffen eingeladener Staats-und Regierungschefs aus Anlass der Landung der Westalliierten am 6. Juni 1944 hinter sich, steht die nächste Großbegegnung an. Allerdings diesmal nicht in der ehemaligen und jahrhundertelang deutschen Stadt Danzig sondern in Warschau. Da merkt man schon auf, vor allem deshalb, weil dieses Treffen der Staats-und Regierungschefs geradezu Signalcharakter hat. Dafür gibt es zwei Gründe, die uns in Europa umtreiben müssten. Niemand, auch nicht die eigene Bundesregierung, hat es für nötig befunden, an die hundertste Wiederkehr der Konferenz von Versailles am 28. Juni 1919 und damit vor einhundert Jahren zu erinnern. Wenn man sich diejenigen ansieht, die sich zu diesen Treffen einfinden, wenn man wieder einmal Panzer rollen lassen kann, ist das geradezu kein Wunder. Auf diese Art und Weise will man offensichtlich jede Erinnerung an den gegen Österreich-Ungarn und das kaiserliche Deutschland geführten Vernichtungskrieg ab 1914 und die diplomatische Fortsetzung über die Konferenz von Versailles erinnern und die Spuren verwischen, die gezielt seitens der Westallliierten in Versailles zum Ausbruch eines neuen Krieges 1939 geführt haben.

Es ist aber nicht nur die Erinnerung an das schändliche Werk von Versailles gegen die damaligen „Mittelmächte“. Versailles war der manifeste Verstoß gegen jede europäische Erfahrung und Vorgehensweise, einen Frieden dadurch zu ermöglichen, daß man alle Parteien an einen Tisch holte. Seit den ersten Schritten in Europa zu einem verbindlichen Völkerrecht hatte man es so gehalten, wie der Friedensschluß von Münster und Osnabrück 1648 und von Wien 1815 es deutlich gemacht hatten. Gegen Deutschland und Österreich sollte das 1919 gerade nicht erreicht werden und die in Versailles ausgelegte Kriegslunte sah für die deutsche Stadt Danzig eine insoweit entscheidende Rolle für den nächsten Kriegsausbruch vor.

Dieses Denken der aggressiven Vernichtung anderer Staaten und Völker feiert geradezu mit dieser Einladung nach Warschau fröhliche Urstände. Das wird in der polnischen Weigerung deutlich, dem Präsidenten der Russischen Föderation, Herrn Putin, die Ehre einer Einladung zu erweisen.
Was muß man in einem Land denken, das über die britische und französische Kriegserklärung an Deutschland wegen dessen Krieg gegen Polen als Staat und mit seinen Völkern der Leidtragende dieses Krieges par excellence gewesen ist, wenn man zu dem Gedenken an die damaligen Ereignisse nicht erwünscht ist und keine Einladung erhält? Man konnte dieses Vorgehen, für das man einfach keine Worte findet, bereits ahnen, als zur fünfundsiebzigsten Wiederkehr der Landung in der Normandie ebenfalls keine Einladung an den Präsidenten der Russischen Föderation erfolgte. Will man damit etwa zum Ausdruck bringen, in dem damals gegen Deutschland und zunächst Österreich-Ungarn gerichteten Geist der staatlichen Vernichtung über den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und Versailles jetzt gegen die Russische Föderation und damit das russische Volk vorgehen zu wollen? Mit deutschen Generalen und Ministern an der Spitze, die die Klappe in übler Weise aufreißen?

Oder hat der amerikanische „deep state“ dafür gesorgt, daß es keine Einladung nach Moskau gab, weil der eigene Präsident, Herr Donald Trump, in dem Verdacht steht, mit seinem Präsidenten-Kollegen in Moskau „fraternisieren zu wollen und zu können“? Damit stünde das Treffen in Warschau in der Abfolge von Veranstaltungen, bei denen es nicht um den Frieden sondern die Vorbereitung des nächsten Krieges steht, wie dies seit der alliierten Invasion Rußlands nach dem Ende des zaristischen Rußland der Fall gewesen ist?

Für uns Deutsche ist das keine akademische Diskussion, denn der russische Präsident Putin hat nicht nur bei seiner berühmten Rede 2001 im Plenum des Deutschen Bundestages sondern seither wieder und wieder, uns Deutschen und damit uns Westeuropäern die Hand zur Zusammenarbeit ausgestreckt. In diesem Jahr werden wir daran erinnert, daß am 9. November 1989 die Mauer fiel und Deutschland nicht mehr zwischen Bundesrepublik und DDR geteilt gewesen ist. Vermutlich wird es bei dieser Erinnerung deutlich werden, in welchem Maße wir Deutschen dies der damaligen sowjetischen Staatsführung unter Michael Gorbatschow zu verdanken hatten. Dies war zu einem Zeitpunkt, als weder Paris noch London etwas davon hielten und zum Jahreswechsel 1989/1990 alles dafür sprach, daß die Vereinigten Staaten die Wiedervereinigung Deutschlands nicht zulassen würden.

In einem bemerkenswerten Artikel hat am 26. Juli 2019 Herr Werner Rügemer in den „Nachdenkseiten“ bei einer Betrachtung der amerikanischen Einflußnahme auf den deutschen Wiederstand während des Zweiten Weltkrieges darauf aufmerksam gemacht, daß die Sowjetunion selbst in dieser Zeit Deutschland eine größere eigene Entwicklungsmöglichkeit beim Ende der Feindseligkeiten zuzugestehen bereit gewesen ist und Frieden wollte, während über die „bedingungslose Kapitulation“ die Vernichtung Deutschlands über Versailles hinaus das Ziel der Westalliierten gewesen ist. „Ramstein“ , die Drohnenmorde und die endlosen Panzertransporte an Dresden vorbei gen Osten stehen eigentlich für das, was aus Deutschland geworden ist.

Der deutsche Historiker, Professor Klaus Fenske hat in diesen Tagen in einer öffentlichen Stellungnahme nicht nur auf die geradezu tödliche Wirkung von Versailles aufmerksam gemacht, sondern, auch darauf, welchen Einfluß das zwischen 1918 bis 1939 auf Krieg in Europa und auch gegen Deutschland geradezu „gebürstete“ Warschau auf die innenpolitische Machtvermehrung von Herrn Hitler vor der Machtergreifung im Januar 1933 ausgeübt hatte, als sich das Reich gegen einen erwarteten polnischen Angriff nicht anders glaubte erwehren zu können, als durch die Verwendung der SA im Falle eines polnischen Marsches auf Berlin, nachdem Anfang der zwanziger Jahre offenbar Köln

vor die polnische Flinte kommen sollte. Gerade diese und heute vom gesamten Westen praktizierte Vorgehensweise, über die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten die eigenen Interessen durchsetzen zu wollen, macht deutlich, was bewirkt wird, wenn man sich trifft, um andere Staaten zu destabilisieren. Das hat auch Warschau nicht verdient, in dieses Bild gestellt zu werden, wie das segensreiche Wirken der Gewerkschaft „Solidarität“ und Papst Johannes Paul II deutlich gemacht haben. Auch wegen des Gastes aus London in der Person von Boris Johnson, sollten die Alarmglocken schrillen. Es ist in Deutschland nicht in Vergessenheit geraten, welche Aktivitäten aus London heraus entfaltet worden sind, einen verständigungswilligen amerikanischen Präsidenten namens Donald Trump zu Fall zu bringen. Boris Johnson steht dafür, über Kreuz zu sein mit der EU als „europäischem Friedensprojekt“. Er hängt der britischen Weltmacht an. Dann ist man in Warschau richtig. 

20.05.2019

13:45 | Terrorspatz "Eine nation hält den Atem an"

Angesichts der ungeheuren Geschehnisse in Österreich ist der Terrorspatz von seiner Früh-Pensionierung zurückgekehrt und meldet sich zum 1. Mal seit einem Jahr zu Wort! WillkommenTB

Eine ganze Nation hält den Atem an, die Ereignisse auf Ibiza bewegen Frauen, Kinder und Menschen gleichermaßen.

Ein Trashfilmchen erregt die Gemüter, die Schauspieler schlecht, die Handlung bekannt und das Budget ….. in keiner Transparenzdatenbank zu finden.
Doch wie konnte H.C. Strache in eine derartige Falle tappen, war es die sozialistische Schulbildung, sein soziales Umfeld, das Red Bull Coca oder sein Machogehabe, wäre es nun die letztere Variante, so würde uns die Technik mittels Phallografie Erklärungen liefern und H.C. und Johann eine Tumeszenz auf Ibiza bescheinigen und nunmehr beim Abgang eine gewisse Flakzidität.

Der Huf der „Schoafn“ war nicht der sauberste und eine Falle wurde gewittert, doch wenn selbst der staubige Tisch nicht von einer Falle überzeugt, erfolgt die Strafe meist auf dem Fuße.….. und so hatte der Kanzler keine andere Möglichkeit als die Negierung aufzulösen. Hygiene ist wichtig, es könnte noch so ein Stinkerfusserl unter den Ministern sein, der Innenminister oder auch eines seiner Pferde, die ÖVP hat so ihre Erfahrungen mit Pferden.

Alexander Van der Bellen ……. „So ist Österreich nicht!“ …… recht hat er. So ist Österreich nicht ….. „So ist Europa!“ …. vom Fußerl bis zum Scheitel, darum wähle jene die Kamerascheu sind.

Es stinkt zum Himmel die Füße und die Korruption und nein es und war keine Dummheit, es ist pure Überheblichkeit der Parteien und ihrer Zuträger. Krone zu verkaufen ….. was Strache nicht gelungen ist, nun dies gelingt vielleicht einem Herrn Kurz ….. ist der Herr René Benko nicht ein guter Freund, vielleicht sogar sein Berater …. bei Kika-Leiner war das Handerl (selbstverständlich manikürt) hilfreich.

Sind die eigenen politischen Versuche nicht von Erfolg gekrönt, so kauft man sich eine Partei ….. Herr Haselsteiner? Vielleicht geht man ja eine Joint Venture mit der Firma Glock ein …. man könnte die Euro Armee mit der Glock ausrüsten, damit unsere Jugend wenigstens mit einem Stück Heimat in der Hand am Arsch der Welt verreckt, die Frau Gamon wär sicherlich in ihrer Vision bestätigt.

Geht nicht so manche ökobewusste Frau in die Wirtschaft und prüft die Mikro Ökologie anhand des eigenen Bankkonto bei Novomatic ….. Winning Technology für beide? Eva, mach mir den einarmigen Banditen und -innen!

Wurden die Mehrkosten beim Krankenhaus Nord nicht unter den Armen verteilt …. das neue das Proletariat, die Achseln der Sozialisten. Hier könnte Silberstein ein kleines Wahlvideo drehen, mit einer Siemens Kamera. Sicher ist, Europa lacht über Österreich! Sicher ist, es ist eines der größten Skandale! Todsicher ist ……. die Korruption ist das einzige Produkt des Binnenmarktes, dass nicht von der EU reguliert werden muss.

14:22 | Leser-Kommentare
(1) wie freue ich mich, dass Sie wieder da sind. Sie haben mir sehr gefehlt. Nun hoffe ich, dass Sie noch einige Zeit verweilen und nicht gleich wieder davon fliegen. Es ist Frühling und Zeit zum Nest bauen.

(2)  Lieber Klaus, lieber Terrorspatz, ich freue mich wirklich riesig, wieder von Dir zu hören. So plötzlich Du damals fortgeflogen bist (kurz nach Deinem Geburtstag, richtig?), so plötzlich bist Du wieder ins Nest zurückgekehrt? Ich hoffe sehr darauf, denn ich habe Deinen Humor schwer vermisst. Wenn Deine Abwesenheit jetzt schon tatsächlich wieder ein Jahr zurückliegt, dann müsstest Du doch kürzlich wieder ein Jahr reifer und vernünftiger (Geburtstag) geworden sein, richtig? Wenn meine Erinnerung richtig ist, dann noch herzliche Glückwünsche nachträglich. Liebe Grüße die ehemalige Zecke

(3) Bambusrohr: Ja sagt mal B.com, habe ich denn jetzt tatsächlich richtig gelesen, der Terrorspatz ist wieder da?! Ja das wurde aber auch mehr als Zeit. Wehmütig habe ich seine Ironie und seinen beißenden Sarkasmus vermisst, was einmalig in Netz war/ist....was mich aber immer wunderte beim TS: Spatz ist die Kurzform von Sperling, was auf hebräisch "Freiheit" bedeutet. Wie nun der Terror und die Freiheit zusammen passen, wird wohl auf ewig TS sein spezielles Geheimnis bleiben. Wahrscheinlich war TS so lange abwesend, da ihm der zweite Schuh fehlte und er so nicht den langen beschwerlichen Weg über Berge und durch Schneestürme in die Reaktionsräume fand. Hat ihm etwa Soros ein Paar Nike-Air und ein Iphone mit Routenplaner besorgt?

19:55 | Der Terrorspatz
Liebe Leserinnen und Leser, ob der lieben und herzlichen Worte bin ich zu Tränen gerührt. Ja, ich habe mich absentiert und in dieser Zeit des Absinths ………
Nun ruft mich mein Land und die Wut brodelt in mir. Wieso gibt es keine Bilder von den Vorkommnissen in Südafrika oder von den Partys in billigen Hinter(n)zimmern unter Zuhilfenahme von bewusstseinserweiternden Substanzen, sollte es hier auch Bilder geben oder gar Filme ….. sehen wir diese wieder erst in zwei Jahren oder wird die Opposition jetzt endlich auch eingeladen.

Es braucht eine Regulierung der Hufhygiene, eine Experten-Kommission bei der richtige Annahme von völkerverbindenden Geldern, die Hilflosigkeit be ider Vereinsförderung ….. oder gar der Vereinsschließungen. Österreich darf nicht Ibiza werden und Zechnkas ist kein Kavaliersdelikt. Es ist eine harte Zeit bis zur EU-Wahl, Missverständnisse müssen unters Volk gebracht werden, Ahnungslosigkeit der Kandidaten müssen vertieft werden und die  Geheimdienste sind noch nicht in Position für neue Aufnahmen.

Vor allem bewegt mich die Frage, wie können wir einen Krieg mit Deutschland verhindern? So deppert wie die deutschen Politiker daherreden, könnte man fast meinen wir Österreicher sind einzig zum Zwecke der deutschen Belustigung geschaffen worden. Ja, die FPÖ hat es zum dritten Mal in Folge verschissen, trotzdem wurde in dieser Regierung mehr Zustande gebracht als 14 Jahre Merkel. Diese Regierung hatte dieses Wochenende mehr Leute vor der Tür als die SPÖ auf der 1. Mai Veranstaltung.

Wir haben gewusst „Game of Thrones“ endet dieses Woche, mit der letzten Staffel stellt sich heraus das auch hier ein Rollstuhlfahrer die Macht hat….. und der Spiegel Artikel war ja nur ein Vorspann auf die restlichen 6 Stunden Filmmaterial, also noch genug Skandalpotential. Euer Terrorspatz.

19.05.2019

15:59 | Der Goldguerilla zu "Quo vadis FPÖ"

Die Verwerflichkeit von Straches peinlichem Kabinettstückerl ist verständlicherweise allseits unumstritten. Der Zeitpunkt der Publikmachung des Skandals kurz vor den Europawahlen ist natürlich auch alles andere als ein Zufall. Es drängt sich daher die Frage auf, ob der angerichtete Schaden für das internationale Ansehen Österreichs begrenzter gewesen wäre, wenn das Video zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht worden wäre. Der Skandal schlägt derartig hohe Wellen, so als ob Österreich die vergangenen siebzig Jahre eine absolut skandalfreie und lupenreine Republik gewesen wäre.

Genau das Gegenteil ist aber der Fall, wurde die Republik doch vor allem während der letzten fünfzig Jahre von unzähligen Skandalen, die auf Unvermögen, Unfähigkeit und Korruption der seinerzeit amtierenden Regierungen, allen voran SPÖ und alte ÖVP, zurückzuführen waren, nur so gebeutelt. Angesichts dieser unzähligen stattgefundenen Riesenskandale, die abwechselnd von SPÖ und ÖVP zu verantworten waren und bei denen mitunter auch dubiose Todesfälle zu beklagen waren, hätte die FPÖ sogar noch einen Riesenbonus auf weitere Skandale offen, um mit SPÖ und ÖVP in dieser Disziplin auch nur annähernd gleichzuziehen. Kein Skandal einer Partei aber soll den Skandal einer anderen Partei rechtfertigen. Skandale gehören bedauerlicherweise zur Österreichischen politischen Kultur dazu. In Österreich durchleben wir Jahr für Jahr live jenen Wettbewerb, welche Partei am meisten Dreck am Stecken hat. Man braucht sich deshalb nicht der Illusion hingeben, dass mit dem gegenwärtigen Skandal ein Ende der Österreichischen Skandalpolitik gesetzt sei. Ob weitere Rücktritte von FPÖ-Spitzenfunktionären, die eventuell in Kenntnis von diesem Skandal waren, stattfinden werden, wird sich wohl aus erforderlichen nachfolgenden Untersuchungen ergeben.

Wer nun glaubt, dass die FPÖ-Schicksalsmelodie, „Spiel mir das Lied vom Tod“, das Zeug zu einer Dauerberieselung hätte, könnte gar einem fundamentalen Irrtum erliegen. „Jetzt erst recht“ könnte nämlich sehr wohl die Devise nicht nur für Parteimitglieder, sondern allen voran für FPÖ-Wähler lauten. Wähler allgemein sind ja durchaus im Bilde darüber, dass es in jeder Partei schwarze Schafe gibt. Diese gilt es natürlich zu eliminieren. Der Strache-Skandal kann durchaus zu einer Abrechnung der Wähler mit der Partei führen, muß aber nicht zwangsläufig, da es sich laut aktuellem Informationsstand lediglich um zwei Falschspieler in der Partei handelt.

Mündige FPÖ-Wähler werden sich gewiss mit der Frage auseinandersetzen, ob eine Solidarhaftung der ganzen Partei ob des Fehlverhaltens von zwei Mitgliedern gerechtfertigt sei. Immerhin liegt der Partei ein taugliches Programm zugrunde, dessen Umsetzung nachdrücklich von FPÖ-Wählern gewünscht und gefordert wird und auf dem sich für eine neue, frische Führungsgarnitur bestens aufbauen ließe. Parteimitglieder und Wähler der FPÖ sind daher dazu aufgefordert zu eruieren, ob der ganze Fisch nun stinkt oder ob es lediglich der Kopf war, der gestunken hat. Eine neue, frische Führungsgarnitur ist mit der Bestimmung von Norbert Hofer als Strache-Nachfolger jedenfalls nicht kompatibel. Obwohl ausgesprochen großes Polittalent, sollten auch die Tage von Kickl gezählt sein, da er nicht in dem Maße geliefert hat, wie man es sich erwarten durfte.

In der zweiten Reihe kann er für die Partei mehr bringen als in der ersten. Er muß halt nur sehr darauf achtgeben, nicht von einem erbosten, mit Anonymverfügungen überstrapazierten und gepeinigten FPÖ-Autofahrer überfahren zu werden. Strache und Gudenus können sich indes schon einmal auf Herbergssuche begeben, denn keiner im Lande will sie mehr. Selbst die Legende, Edith Klinger, die nachweislich häßlichste Katzen und blödeste Hunde in ihrer Sendung „Wer will mich“ erfolgreich an den Mann und die Frau bringen konnte, hätte größte Nöte, ein gutes Platzerl für Strache und Gudenus zu finden und würde vermutlich daran scheitern. In einer neu reformierten FPÖ wird man wohl auch mit Vilimsky nicht mehr viel anfangen können und diesen armen Hund womöglich aussetzen, vielleicht sogar an einer Autobahnleitplanke anketten und ihn sich selber überlassen.

WEG MIT DER DRECK AM STECKEN POLITIK !
HER MIT DER PARTEIENABSCHAFFUNG !

06.05.2019

16:59 | Willy Wimmer "Caracas war die Kaserne"

Man ist in Lateinamerika gut beraten, sich die Geschichte anzusehen, bevor man als Europäer ein Urteil fällt. Warum? Weil die Kolumbianer, Peruaner und die Leute aus Mexiko das jeden Tag auch so machen. Vor allem die geschichtsentwöhnten Deutschen müssen sich damit zu Recht finden, Ereignisse vor hunderten von Jahren als Ereignisse gleichsam gestern zu bewerten. Es ist aber zwischen dem mexikanischen Juarez und Feuerland so. Jeder der das nicht berücksichtigt, macht einen Fehler. Das gilt natürlich auch in der Beurteilung des aktuellen Krisenherdes Venezuela im Verständnis der Staaten Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Peru untereinander. Pässe für die jeweiligen Staatsbürger mögen zwar einige Aussagekraft haben. Aber ein gemeinsames Denken herrscht immer noch vor. Das macht sich gerade zwischen Venezuela und Kolumbien bemerkbar, wo in den Grenzgebieten die Millionen Menschen gleich die Personalpapiere beider Staaten haben und die Grenze zwischen beiden Staaten für einen Akt der Willkür halten. In diesem Denken war Caracas schon zur spanischen Zeit die „Kaserne“, Bogota in Kolumbien „das Gericht“, Quito in Ecuador „das Kloster“ und Lima in Peru „der Vizekönig“, weil von dort das gesamte Gebiet regiert wurde. Die Staaten weisen Besonderheiten aus, die vor allem in Kolumbien deutlich werden. Während andere Staaten daran verzweifeln , es mit separatistischen Elementen zu tun zu haben, gilt die mörderische Auseinandersetzung in Kolumbien mit dem Namen FARC oder ELN dem Selbstfindungsprozeß bisher zu kurz gekommener Gruppen im jeweiligen politischen System.

Man ist auf dem politischen Holzweg, wenn dieser unmittelbare Zusammenhang zwischen diesen Staaten in der heutigen Auseinandersetzung um Venezuela außer Acht gelassen wird. Was in Caracas geschieht, schlägt auf die anderen Staaten unmittelbar durch. Das gilt auch für Brasilien mit seinem portugiesischen Hintergrund und seiner Schwierigkeit, mit den Hauptstadt-fernen Provinzen ein Auskommen zu finden. Eine Provinz Brasiliens hat allerdings Venezuela am „Kanthaken“ und dieser Umstand limitiert den Bewegungsspielraum von Brasilia ganz gewaltig. Ob der deutsche Groß-Außenminister Heiko Maas das bei seinem Besuch in der heute „lupenreinen Demokratie“ Brasilien zur Unterstützung des Putschisten Guaido aus Caracas im Auge hatte, darf füglich bezweifelt werden. Seitdem Berlin in der Nachfolge zu den Putschisten in Kiew den nächsten Putschisten in Venezuela unterstützt, darf Nachdenklichkeit und Besonnenheit auf deutscher Regierungsseite nicht unterstellt werden.

Es herrscht ohnehin ein merkwürdiges Gefühl vor, wenn man sich die Lage in Caracas ansieht. Scheinbar hat alleine Mexiko begriffen, was auf dem Spiel steht, wenn man vom Weg abkommt. Die Gedanken werden von den täglichen Bildern bestimmt, die aus Caracas gesendet werden. Dennoch hat man das Gefühl, das ungleich bedeutender die Telefonate der Herren Putin und Trump in dieser Angelegenheit sind.
Die Welt kann darüber staunen, was eine öffentliche Ankündigung darüber bewirkt, man habe mal eben einhundert russische Soldaten nach Caracas auf den Weg gebracht. Der amerikanische Außenminister Pompeo darf noch rum-tönen: mehr aber auch nicht. Noch ein paar Monate werden so ins Land ziehen und die Welt wird sich fragen, ob die USA Kreide gefressen haben oder aus welchen Gründen sie sich ausgerechnet Venezuela ausgesucht haben, ihre Aggressionspolitik temporär aufzugeben? Oder ist es die Erkenntnis des klug auftretenden amerikanischen Präsidenten, daß die Migrations-Züge aus Mittelamerika nur ein Vorbote eines gewaltigen „Zuges nach Norden“ sein werden, wenn in Caracas ein Blutvergießen stattfindet, das Lateinamerika in Flammen aufgehen läßt. So schnell kann Trump nicht seine Grenzmauer zu Mexiko bauen, wie die Konflikt-Zündung durch seinen Außenminister Pompeo die Migration über ganz Amerika fegen wird. Selbst der Nah-Ost-Konflikt ist über das libanesisch-palästinensische Siedungsgebiet in und um Ciudad del Este dann vor der amerikanischen Haustüre. Caracas hat Dimensionen, die sich kaum jemand ausdenken will.

Willy Wimmer 6. Mai 2019

23.04.2019

08:32 | Daniel Matissek: "Empörio Armani & Co"

Ich kann nur noch den Kopf schütteln über die Vielzahl der Zeitgenossen, darunter auch etliche meiner Facebook-Kontakte, die sich an den Spendenzusagen für den Wiederaufbau von Notre-Dame de Paris stören. Eine Milliarde Euro und mehr zur Rettung eines der bedeutendsten Bauwerke der Christenheit erscheint ihnen unanständig hoch, während „überall auf der Welt Kinder verhungern, weil kein Geld da ist“, wie sich - stellvertretend für wie viele Deutsche der Luxusfraktion „Empörio Armani & Co.“ - beispielsweise Natascha Ochsenknecht gestern aufregte.

Wieso fällt den nur scheinbar sozial motivierten Schlaumeiern das Missverhältnis des lockeren Groschens stets nur ein, wenn es um Investitionen in unsere eigene Kultur geht – also bei jedem neuen Prestige-Bauvorhaben, Wolkenkratzer-Neubauten, Konzepten für Planstädte, ehrgeizige Verkehrsprojekten, und jetzt also auch schon beim Erhalt grandioser Baudenkmäler, die unsere geschichtliche Identität verkörpern? Wieso empfinden sie es nicht als ebenso unmoralisch, dass sie selbst das Fünfhundertfache oder mehr eines Durchschnittslohns der Dritten Welt verdienen, und erkennen ihren eigenen materiellen Standard nicht ebenso als glatte Perversion, verglichen mit der Situation von Milliarden Elenden dieser Erde? Warum rechnen sie beim Shopping, beim Durchblättern von Neuwagenkatalogen oder Reiseprospekten nicht aus, wie vielen Waisenkindern sie für dasselbe Geld aus der Patsche helfen könnten, das sie im Begriff sind auf den Kopf zu hauen?

Das Totschlagargument verhungernder Kinder rangiert ganz vorne neben anderen platten Narrativen eines Schuldkults, die wohlstandsfeiste Vertreter unserer Wohlstandsgesellschaft gerne als kritische Denkanstöße in die Debatte einstreuen, wenn sie eine Chance wittern, ihr moralisch erhabenes Gewissen hervorzuheben. Es steht in einer Reihe mit anderen Relativismen, etwa den Memes der im Sekundentakt durch Brandrodung verschwindenden fußballfeldgrossen Regenwaldparzellen, der abschmelzenden Gletscher mit notleidenden Pinguinen bzw. Eisbären, dem unaufhaltsamen Artensterben oder natürlich der Schuld der westlichen Welt an allen Konflikten des Erdballs durch Erdölgier und Waffenhandel. Solche meist auf plakativem Illustriertenniveau verbreiteten, phrasenhaft verkürzten Halbwahrheiten sind immer gut, um Likes, Clap-hands und fliegende Herzchen in den sozialen Netzwerken einzusammeln; mit todernster Miene in unterkomplexe Unterhaltungen eingestreut, eignen sie sich hervorragend für „fishing for accolades“ in der eigenen Peer-Group oder Clique, denn niemand würde hier ernsthaft widersprechen. Es ist in etwa so, wie wenn sich Miss-World-Kandidatinnen für den Weltfrieden aussprechen: Billiger Applaus ist garantiert.

Tatsächlich jedoch, wenn auch gutgemeint, stellt das Inrechnungstellen der humanitären Abgründe dieser Welt gegen den Kostenaufwand für die Wiederherstellung einer Kathedrale, die als „Seele Frankreichs“, kollektives europäisches Erbe und bedeutendes gotisches Kulturzeugnis gelten darf, eine besonders dreiste, naive Form der Heuchelei dar. Es ist dummes, effektheischendes Geplapper ohne jeden Tiefgang. Psychologen nennen so etwas einen unzulässigen Ebenenwechsel: Man setzt Dinge in Relation, die kausal und auch quantitativ in überhaupt keinem Verhältnis stehen.

Die reichlich präpotente Annäherung an derart veroberflächlichte Themen lässt nämlich außer Acht, dass die globalen Zusammenhänge bei weitem komplexer sind, als sie die Betroffenheits-Arithmetiker in ihren grotesken Gegenüberstellungen beschreiben. So sind Hungersnöte, speziell in den von Flucht, Bürgerkriegen oder ökologischen Katastrophen betroffenen afrikanischen Staaten der Sahel- und Saharazone, keine Frage zu geringer Finanzhilfen. Man könnte die heutigen Geldspritzen und auch die Zahl direkter Hilfsgüter verdrei- oder verfünffachen – und es käme bei den Betroffenen trotzdem nie genug an, weil korrupte politische Verhältnisse der Empfängerstaaten, mafiöse Kanäle und teilweise bis zu den UN hinaufreichende bürokratische Hindernisse alles abschöpfen, was irgendwie zu eigenem Profit zu machen ist. Das „afrikanische Dilemma“, es wurzelt zwar in durch Europäer erlittenem vergangenem Unrecht, das ist wahr; doch die unverändert desolaten Verhältnisse dieses Kontinents sind längst hausgemacht. Überbevölkerung, Diktaturen, Clanstrukturen, ethnische und religiöse Verfolgung haben Afrika zur Hölle auf Erden werden lassen, daran konnten 1,2 Billionen Euro Entwicklungshilfe in 50 Jahren nichts verändern. Alle medizinischen, humanitären und infrastrukturellen Hilfen sind versackt und versandet. HIV ist weiter auf dem Vormarsch, eine vernünftige Bildungs- und Bevölkerungspolitik existiert nicht. Doch auch die übrigen Konfliktherde dieses Planeten – ob ethnische Spannungen in Indonesien, krasseste soziale Gegensätze in südamerikanischen Megacities oder Bürgerkrieg im Jemen – ließen sich selbst durch hypothetische Umleitung allen Geldes, das wir für unsere eigene kulturelle Maintenance aufbringen, nicht annähernd stoppen. Selbst wenn wir alle Mittel für unsere Kulturgüter morgen der Welthungerhilfe überließen – vom Wiederaufbau geschichtsträchtiger Bauten bis zur fünften Sanierung des Berliner Flughafens – würde sich an den Zuständen in den Armenhäuser und Krisengebiete nichts ändern. Und niemandem geht es auf dieser Welt besser, wenn die französischen Milliardärsfamilien Pinault oder Bettencourt keine hunderte Millionen für Notre-Dame spenden; die Menschheit hätte womöglich nur eine unersetzliche Kathedrale weniger.

Es ist derselbe Unfug wie bei der Aufnahme von Flüchtlingen „ohne Obergrenze“: Indem wir solidarische Symbolpolitik betreiben, schaffen wir uns letztlich nur selbst ab. Geholfen ist damit keinem, die Übel werden nicht weniger – aber wir fahren wenigstens mit einem guten Gefühl in die Grube.

11:50 | M
"die Menschheit hätte womöglich nur eine unersetzliche Kathedrale weniger."
Werter Herr Matissek, das trifft den Nagel auf den Punkt. Jetzt bleibt nur zu prüfen, ob die Menschen eine solche Kathedrale benötigen. Vermutlich ebenso dringend wie einen Bugatti, eine Rolex, eine Tasche von Gucci usw. usw. Jesus hatte nicht einmal eine Bleibe, kein Bett, erstrecht keine irdischen Reichtümer, er war allerdings auch kein Asket. Mit Verlaub, zur Anbetung Gottes brauchen wir deshalb aber keinen Prunk und Protz, den diese milliardenschwere Bauwerke und die darin enthaltenen Kunstwerke nunmal darstellen. Ob es der Sache abträglich ist, wage ich nicht zu beurteilen. Als architektonisch und historisch wertvolles Bauwerk ist dieses aber durchaus erhaltenswert. Ich wünsche mir die Hagia Sophia im Ursprung zurück, da sie einfach umwerfend gut aussah. Ich käme aber nicht auf die Idee, sie zwecks eines Gebetes zu aufzusuchen.
Ihrer Meinung zu Afrika möchte ich mich anschliessen. Da ist das Kind leider in den Brunnen gefallen und die Argumentation der Gutmenschen ist deshalb nicht nachvollziehbar. Heute muss jeder sog. Promi halt eine tolle Meinung haben und diese auch lautstark kundtun. Je weiter links diese positioniert ist, desto besser, auch wenn offensichtlich völlig abgehoben. Das ist modern!

17.04.2019

10:33 | b.com Hausjurist Dr.Dr. Heinz-Dietmar Schimanko: Zur Geldverschwendung im Gesundheitswesen

Dafür sind drei Hauptursachen ersichtlich: Hysterie, Inkompetenz und Habgier.

Die Hysterie macht sich unter anderem in übertriebenen Sicherheitsvorschriften bemerkbar. So wird in österreichischen Krankenanstalten derzeit erwogen, für Fälle des Creutzfeldt-Jakob-Syndroms einen Hochsicherheitsseziersaal der Klasse 3 zu schaffen, wofür ein viel höherer Kostenaufwand erforderlich ist, als für einen normalen Seziersaal. Der Pathologe einer der größeren Krankenanstalten Wiens dazu: „Ich hatte in den letzten 10 Jahren zwei Leichen mit Verdacht auf die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, womit ich in Wien bereits führend bin. Handschuhe und Mundschutz sind völlig ausreichend gegen die Ansteckungsgefahr.“ Der Hochsicherheitsseziersaal ist demnach eine entbehrliche Anschaffung gegenüber viel wichtigeren und dringenderen Maßnahmen.

Die Inkompetenz macht sich beim Bau des Wiener Krankenhauses Nord an vielen Stellen bemerkbar. So bei massiver Schimmelbildung, die in 355 Räumen entstand, weil der Innenausbau begonnen wurde, bevor die Fassade fertig war. Die Beseitigung des Schimmels kostete mehr als € 1.000.000,-. Des weiteren bei Fehlern der statischen Berechnung, die auch von der Planungsaufsicht und örtlichen Bauaufsicht (ÖBA) nicht erkannt wurden, so daß bereits betonierte Wände wieder abgerissen werden mußten, und Mehrkosten von mehr als € 1.900.000,- anfielen.

Auch beim Brunnen, der im Auftrag des Wiener Krankenanstaltenverbandes (KAV) zur Heizwasserversorgung gegraben, nach dessen Fertigstellung aber wieder zugeschüttet wurde. Denn durch den Brunnen hätte eine Gefährdung der Sicherung von Altlasten, also Problemstoffen im Boden, auf einem anderen Gelände im Bezirk bestanden. Daher hätte der – von der Wasserrechtsbehörde bereits bewilligte – Brunnen nur mit einem weitaus geringeren Umfang der Wasserentnahme betrieben werden können, um eine nahegelegene Altlast nicht aufzuschwemmen, 300 Liter pro Sekunde statt 30 Liter pro Sekunde, womit er sich nicht rentiert. Außerdem hat die Gesundheitsbehörde letztlich mitgeteilt, daß wegen den in einer Krankenanstalt geltenden Hygieneanforderungen kein Brunnenwasser, sondern nur behandeltes Wasser aus einem geschlossenen Kreislauf verwendet werden darf. Dadurch bestehen unnötige Kosten an frustriertem Planungsaufwand, schließlich sinnlosen Grabungsarbeiten und Leitungsverlegungen sowie Aufwand für die Beseitigung der Brunnengrabung und bereits verlegter Leitungen von insgesamt ca. € 610.000,-.

In den Medien fand bislang nicht der teuerste, sondern der spektakulärste Unfug am meisten Beachtung, der Energiering. Der Energetiker, der im Auftrag des KAV die "Einbettung des Gebäudes in den natürlichen Umgebungsplan von Mutter Erde" plante, und einen imaginären Schutzring verlegte, „um zu verhindern, daß negative Energien des Umfelds Einfluß auf das Haus und die Menschen nehmen", kassierte also für Nichts die Kleinigkeit von € 95.000,-. Nach Einschätzung des – politisch unverdächtigen, weil tiefroten – Pathologen kein Fall einer Kick-Back-Zahlung an Verantwortliche des KAV, sondern ein Fall von Unsinn in Verbindung mit der Sorglosigkeit im Umgang mit öffentlichen Mitteln: „Beim KAV gibt’s ein paar Leut´, die san so deppat. Die glaub´n des wirklich. Und ein paar andere agieren nach dem Motto ,Hilfts nix, schadets nix'."

Auch im Krankenhausalltag bestehen ein gewisses Maß an Inkompetenz und der Versuch, diese zu vertuschen. Lange Zeit bestand eine Verpflichtung, das Auftreten von bacillus cereus – Bakterien an die AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH zu melden, weil diese Krankheitserreger sind. Diese Meldepflicht entfiel plötzlich, wie der Pathologe bei einer routinemäßigen Meldung feststellen mußte. Der Hintergrund: Man hatte nunmehr bundesweit begonnen, für die Desinfektion Sterilisatoren mit einer Arbeitstemperatur von 108 Grad einzusetzen, an statt wie zuvor von 120 Grad. Man hatte nicht bedacht, daß bei 120 Grad auch Bakteriensporen absterben, bei 108 Grad nur vegetative Zellen von Keimen und Bakterien, nicht aber Bakteriensporen wie jene des bacillus cereus. Anstatt den Fehler einzugestehen und neue Sterilisatoren anzuschaffen, will man es künftig mit dem bacillus cereus einfach nicht mehr so genau wissen, obwohl dieser auch schwere Erkrankungen auslösen kann. Die potentiellen Opfer bleiben auf der Strecke.

Oft spielen natürlich pekuniäre Interessen die entscheidende Rolle. Bei Lebendimpfstoffen wie FSME sind bei einem normal funktionierenden Immunsystem keine Auffrischungsimpfungen erforderlich, wie der Pathologe ausführt. Für das Geschäft von Impfstoffproduzenten ist es aber toll, daß allgemein dazu aufgerufen wird, den Impfschutz alle 10 Jahre zu erneuern.

Ausschreibungen von medizinischem Gerät wie Herzschrittmachern, Rontgengeräten, OP – Werkzeug oder Dialysegeräten werden oft von vornherein auf einen bestimmten Anbieter ausgerichtet, oder es bilden sich auf Anbieterseite Preis- oder Gebietskartelle, so daß etwa in einem bestimmten Gebiet von vornherein nur ein Anbieter ein annehmbares Angebot unterbreitet.

Oder man operiert mit Fehlinformationen. In Österreich ist die Auffassung vorherrschend, daß Großröntgenanlagen in einem OP-Saal, mit denen man während einer Operation Röntgenaufnahmen macht, nur an der Decke hängend positioniert werden können. Der Profiteur: die Siemens AG, die in Österreich als einzige Gesellschaft solche hängenden OP-Röntgengeräte anbietet. In Deutschland weiß man es besser, und verwendet vorwiegend liegende, am Boden positionierte OP-Röntgengeräte, die regelmäßig um einiges günstiger sind. Erstaunlicherweise bietet Siemens in Deutschland solche Geräte auch liegend an. Denn sonst wäre sie dort nicht konkurrenzfähig gegenüber Philipps.

Warum nehmen solche Mißstände kein Ende ? Vermutlich aus den altbekannten Gründen, daß Akteure nicht nach Qualifikation, sondern nach Parteibuchwirtschaft bestellt sind, Profiteure solcher Mißstände zu einflußreich sind, und die bei deren Aufdeckung drohenden Sanktionen und oftmals auch die Wahrscheinlichkeit einer Sanktionierung zu gering sind.

09.04.2019

11:51 | Andreas Tögel "Alter schützt vor Torheit nicht - Jean Zieglers antikapitalistischer Kreuzzug"

Die liberale Marktwirtschaft, oder, wie deren Feinde sagen, „der Kapitalismus“, war und ist die wirkungsvollste Wohlstandsproduktionsmaschine aller Zeiten. Kein anderes System führt zu einer so effizienten Allokation der Ressourcen als das auf privatem Eigentum an den Produktionsmitteln und auf bürgerlicher Vertragsfreiheit basierende Wirtschaftssystem der westlichen Welt. Ob der autoritäre Staatskapitalismus, der als Gegenentwurf in China praktiziert wird, eine dauerhaft erfolgreiche Alternative darstellt, wird die Zukunft weisen.

Am Beginn des 21. Jahrhunderts sind Hunger und Elend überall dort in der Welt besiegt, wo nach kapitalistischen Grundsätzen gewirtschaftet wird. Nur da, wo sozialistischer Schlendrian, Korruption und/oder auf Klasse, Rasse oder Religion beruhender Kollektivismus herrscht, wird auch heute noch gehungert. Nach der Abkehr vom dogmatischen Sozialismus, ist allein in China ein zuvor ungekannter Massenwohlstand ausgebrochen. Hungerkatastrophen, wie sie beispielsweise durch die Kollektivierung der Landwirtschaft in der Sowjetunion (1929 – 1933) oder durch Maos „Großen Sprung nach vorn“ (1958 – 1961) ausgelöst wurden, die vielen Millionen Menschen den Tod brachten, sind in kapitalistischen Systemen unbekannt.

All diese unbestreitbaren Fakten können indes einen Mann, und seine gar nicht wenigen Fans, nicht von seiner Überzeugung abbringen, dass das Heil der Menschheit vom Sozialismus ausgeht. Gemeint ist Jean Ziegler. Der mittlerweile 84 Jahre alte, wortgewaltige Globalisierungskritiker, ist nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass der Kapitalismus an allen Missständen dieser Welt die alleinige Schuld trägt.
Vor wenigen Tagen, am dritten April dieses Jahres, bot das fest in der Hand postmoderner Kulturmarxisten befindliche Österreichische Staatsfernsehen in seinem Programm ORF1 dem rabiaten Schweizer eine Bühne, um seine kruden, seit vielen Jahrzehnten von gegenteiligen Fakten in keiner Weise angekränkelten Gedanken zum Besten zu geben.

In der weltweit von den Medien als eine Art Jeanne d´Arc des Kampfes gegen den „Klimawandel“ gefeierten Greta Thunberg sieht Ziegler – und zwar völlig zurecht – eine Verbündete im Kampf gegen den verhassten Kapitalismus. Denn der ist, nach Meinung Zieglers, auch für die größten Umweltsünden – und natürlich auch für den menschengemachten „Klimawandel“ – verantwortlich. Dass es ausgerechnet und unbestritten die Staaten des ehemaligen sozialistischen Ostblocks waren, die den übelsten Umweltfrevel zu verantworten hatten (letztlich war auch der Supergau in Tschernobyl anno 1986 eine Konsequenz sozialistischer Schlamperei), ficht den Mann nicht im Geringsten an. Nach marxistischer Lesart ist eben nur wahr, was dem Sozialismus nützt! Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Die Jungen wissen, so Zieglers Überzeugung, dass nur eine Überwindung des Kapitalismus ihnen ihre Zukunft und das Überleben sichert. Anders als die „Deep Ecologists“ (wie die des „Club of Rome“), die meinen, die Welt könne nicht mehr als eine Milliarde Menschen dauerhaft ertragen ohne zugrunde zu gehen, nennt er die Zahl von 12 Milliarden, die problemlose zu ernähren wäre – wenn, ja wenn nicht das zutiefst ungerechte und menschenfeindliche System des Kapitalismus die Welt beherrschte. Nur die mit dem Sozialismus einhergehende, weltweite „soziale Gerechtigkeit“ (die mutmaßlich von einer durch der UNO geführte Weltregierung mit ihm selbst an der Spitze (?) herbeizuführen ist), wird der Jugend ein sorgenfreies Leben im Überfluss garantieren.

Allerdings: wo gehobelt wird, da fallen natürlich auch Späne, das weiß auch Jean Ziegler, Freund und Bewunderer von Ernesto „Che“ Guevara. Gottlob pflegt der Mann aus seinem Herzen keine Mördergrube zu machen: recht genau vier Jahre ist es her, dass er – ebenfalls im ORF – unwidersprochen ausführte: „Spekulanten gehören aufgehängt! Punkt“. Nun, der Begriff „Spekulant“ trifft bei entsprechender Definition auf jedermann zu, der aus seiner beruflichen Tätigkeit Nutzen zu ziehen beabsichtigt, zum Beispiel also Waren billiger einkauft als er sie verkauft. Daher können sich die vielen Betroffenen schon heute in leuchtenden Farben ausmalen, was ihnen blühen würde, bekämen Ziegler, Thunberg & Genossen eines Tage die Macht in die Hand, ihre Weltrettungspläne tatsächlich ins Werk zu setzen. Mit zum Aufhängen geeigneten Hanfseilen (oder Drahtschlingen) wäre dann wohl ein Vermögen zu verdienen.

Dass der österreichische „Bund sozialistischer Freiheitskämpfer“ sich nicht entblödet hat, diesem notorischen Israelhasser die „Otto-Bauer-Plakette für Verdienste im Kampf gegen Rechtsradikalismus und Faschismus“ zu verleihen, sei nur am Rande erwähnt.

Fazit: Jean Ziegler will die „kapitalistische Terrorgesellschaft“ (sic!) weghaben. Und mit ihr all ihre Apologeten. Was für eine schöne neue Welt – ohne schnöden Egoismus und ohne Profitstreben, wenn auch mit leeren Regalen und frierend in der unbeleuchteten, feuchten Plattenbauruine hockend. Immerhin aber vereint und gleich im Elend. Stalin, Mao und Pol Pot hätten an seinem Kampf ihre helle Freude gehabt!

06.04.2019

08:37 | b.com – Hausjurist Dr.Dr. Heinz – Dietmar Schimanko. Auflösung der Identitären ? - Vielleicht nur ein Sturm im Wasserglas

Daß die ÖVP (hinter den Kulissen) ein schwieriger Koalitionspartner ist, weil sie im Gegensatz zu den Freiheitlichen über eine zahlreiche und geübte und im System bereits etablierte Beamtenschaft verfügt, mag manche Turbulenzen bei der FPÖ erklären. Ein Schwarz-Blau I – Veteran und derzeitiger Berater der FPÖ-Spitze meinte dazu: “Die ÖVP ist halt noch immer dieselbe“. Möglicherweise möchten die Masterminds, bzw. Strippenzieher der ÖVP ja tatsächlich der FPÖ Wählerinnen und Wähler abspenstig machen, und haben den von ihnen dirigierten Kanzler entsprechend agieren lassen. Möglich ist aber auch, daß auch der Kanzler und sein Gefolge sich einfach zu sehr treiben lassen von der Political Correctness mit ihrem Kampf gegen Rechts als Mythos (siehe den Bericht von der von Prof. Dr. Norbert Bolz am Freiheitskommers gehaltenen Rede, Am Anfang war das Wort – Sprachpflege, 25.03.2019, Freiheit und Sprache).

Was auch immer man von den Identitären hält, ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Ich persönlich halte deren Agitation für entbehrlich, weil man den linken Aktionisten nicht alles nachmachen sollte, wie etwa eine legitime Theateraufführung, die selbst Geschmackssache ist, zu stürmen und dabei Zuschauer mit Kunstblut zu beschmutzen (N.N., Identitäre Bewegung – Rechtsextreme stürmen Jelinek-Aufführung in Wien, Zeit Online, www.zeit.de 15.04.2016). Wie lautete da noch die Aussage eines Zeitzeugen zu den Aktionisten der Generation ´68: „Nur, weil jemand einem Verwaltungsbeamten auf den Teppich kackt, ist er nicht originell oder gar ein Künstler.“

Das Schicksal der Identitären wird wohl nicht das Schicksal dieser Gesellschaft oder ihres Staates beeinflussen. Und auch nicht jenes der FPÖ. Bei der Nationalratswahl 2017 stimmten 1.316.442 Wählerinnen und Wähler für die FPÖ, das sind 25,97% der gültig abgegebenen Stimmen (bei 50.952 ungültigen Stimmen) und damit rund ein Viertel der Wähler (Quelle: Verlautbarung der Bundeswahlbehörde vom 31.10.2017, www.bmi.gv.at). Das sind wohl nicht alles Identitäre (höchstens in allfälligen Allmachtsphantasien eines ihrer Mitglieder). Vielmehr rangiert die Mitgliederzahl der Identitären zwischen 1.000 und 2.000 Mitgliedern (Anna Thalhammer, Identitäre: Außen links, innen rechts, Die Presse, Ausgabe 12.05.2016; Biermann/Faigle/ Geisler/Polke-Majewski/Steinhagen, Identitäre Bewegung: Die Scheinriesen, Zeit Online, www.zeit.de 26.04.2017). Der harte Kern an Aktivisten (aktiven Mitgliedern) dürfte aber selbst nach kritischen Betrachtern nur rund 300 betragen (Kathrin Glösel, Alles, was es über die „Identitäre Bewegung“ zu wissen gibt, kontrast.at 29.03.2019).
Die Zahl an ernsthaften Sympathisanten der Identitären ist nach der Zahl der Abonnenten des You Tube – Kanals der Identitären Österreich nur mit rund 15.000 bis 20.000 zu veranschlagen (Biermann/Faigle/ Geisler/Polke-Majewski/Steinhagen, Identitäre Bewegung: Die Scheinriesen, Zeit Online, www.zeit.de 26.04.2017). Selbst wenn man von einer Gesamtzahl von Sympathisanten im weiteren Sinn von bis zu 40.000 ausgehen wollte, so wären das zusammen mit den Mitgliedern gerade einmal 3 % des aktuellen Wählerpotentials der FPÖ. Und es darf bezweifelt werden, daß Identitäre über den Kreis deren Sympathisanten hinaus als Opinion Leader fungieren.

Das belegt wieder, daß in unserer heutigen Informations- und Desinformationsgesellschaft jene als zahlreicher oder bedeutender erscheinen, als sie es tatsächlich sind, die nur besonders auffallend und laut auftreten.

Wenn sich Neonazis unter den Identitären befinden, dann ist gegen diese jeweils nach dem Verbotsgesetz wegen gerichtlich strafbarer NS-Wiederbetätigung vorzugehen. Das ist wohl schon insofern wahrscheinlich, als eine Bewegung, die sich an der rechten Grenze des verfassungsrechtlich Zulässigen befindet, auch eher Zulauf aus dem Bereich jenseits der Grenze hat. Ebenso wie spiegelverkehrt eine an der linken Grenze situierte Vereinigung auch eher anfällig dafür ist, von Linksfaschisten unterwandert zu werden. Illegale, die auch legal unterkommen wollen, werden am ehesten die ihnen ideologisch nächstgelegene legale Gruppierung anpeilen.

Eine andere Thematik ist aber eine allfällige Auflösung der Identitären. Viele von denen, die im gegenständlichen Zusammenhang unsubstantiiert den Begriff „Rechtsstaat“ verwenden, sollten diesen eminenten Begriff nicht verunehren, indem sie ihn als Phrase verwenden, sondern sich mit dessen wichtiger Bedeutung beschäftigen und insbesondere die Konsequenzen eines Postulats nach der Auflösung der Identitären überlegen. Denn eine solche Auflösung darf – dem Wesen des Rechtsstaats entsprechend – nicht willkürlich erfolgen, sondern nur nach bestimmten Rechtsnormen.

Die Identitären sind als Verein nach dem Vereinsgesetz mit Sitz in Graz konstituiert (Verein zur Erhaltung und Förderung der kulturellen Identität, Vereinsregister ZVR-Zahl 380600847). Zuständige Vereinsbehörde ist die Landespolizeidirektion Steiermark. Das ist wohl kein Zufall, sondern hat sichtlich Tradition. So hat bereits Guido Zernatto konstatiert, daß die Steiermark ein politisch erregtes Land ist (Guido Zernatto, Die Wahrheit über Österreich, New York 1938, Neuausgabe Karl-Maria Guth (Hg.), Sammlung Hofenberg, Berlin 2016, 167, der als Beispiele den sozialistischen Aufständischen des Februar 1934 Koloman Wallisch und den NS-Putschisten des Juli 1934 Anton Rintelen nennt). Näheres zur politischen Erregung seines Heimatlandes Steiermark wäre bei Chefredakteur Thomas Bachheimer zu erfragen.

So wie jede Vereinigung, linke wie rechte, haben die Identitären das Grundrecht auf Vereins- und Versammlungsfreiheit (Art. 12 Staatsgrundgesetz 1867, Art. 11 Menschenrechtskonvention). Ein Verein hat daher ein grundsätzliches Recht auf seinen Bestand (Fessler/Keller, Vereins- und Versammlungsrecht, Wien, Graz 2. Auflage 2009, 186). Eine Vereinsauflösung darf daher nur erfolgen aus bestimmten Gründen, und zwar bei einer nachhaltigen Untätigkeit des Vereins oder einem Überschreiten des statutarischen oder gesetzlich zulässigen Wirkungsbereichs, etwa durch den Mißbrauch des Vereins für Erwerbstätigkeiten, weil ein Verein nur für ideelle Zwecke zulässig ist, oder wenn bestimmte öffentliche Interessen verletzt sind, wie die öffentliche Sicherheit, Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Verbrechensverhütung, Schutz der Rechte und Freiheiten anderer. Das nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nur dann, wenn die Auflösung notwendig ist, also kein gelinderes Mittel zur Wahrung öffentlicher Interessen zur Verfügung steht (vgl. Karim Giese, Vereinsrecht, in Bachman et. al., besonderes Verwaltungsrecht, Wien 9. Auflage 2012). Eine Vereinsauflösung ist das äußerste Repressivmittel gegenüber Vereinen und darf daher nur erfolgen, wenn alle anderen Mittel vereinspolizeilicher Überwachung erfolglos angewendet worden sind (Fessler/Keller, Vereins- und Versammlungsrecht, Wien, Graz 2. Auflage 2009, 185). Dabei ist zu unterscheiden zwischen einer Rechtsverletzung eines Vereinsorgans (zB. Vereinsobmann, Vereinskassier, Sekretär) oder Vereinsmitglieds, die dem Verein nicht zuzurechnen ist, einerseits, und einer dem Verein zuzurechnenden Rechtsverletzung andererseits. Diese Unterscheidung ist im Einzelnen schwierig. Eine von einer Person, die Vereinsorgan („Organwalter“) ist, in Ausübung ihrer Vereinsfunktion vorgenommene Verwaltungsübertretung oder gerichtlich strafbare Handlung ist ein dem Verein zuzurechnendes Fehlverhalten, wenn der Verein sein Vereinsorgan deckt und dessen Verhalten als symptomatisch für den Verein insgesamt gewertet werden muß (Krejci/S. Bydlinski/Weber-Schallauer, Vereinsgesetz, 2. Auflage Wien 2009, § 29 Rz 5). Ein außerhalb der Vereinstätigkeit bleibendes Verhalten von Vereinsorganen kann dem Verein nicht zugeschrieben werden; eine solche Zuschreibung kann nur erfolgen, wenn die Tätigkeit eines Vereinsorgans als Vereinstätigkeit erkennbar ist (Krejci/S. Bydlinski/Weber-Schallauer aaO).

Eine Vereinsauflösung darf nur in einem ordnungsgemäßen Verwaltungsverfahren erfolgen, bei dem der Sachverhalt von Amts wegen zu ermitteln ist, und in dem die Betroffenen rechtliches Gehör haben. Ein allfälliger behördlicher Bescheid über eine Vereinsauflösung kann beim Landesverwaltungsgericht Steiermark angefochten werden. In letzter Instanz können auch der Verfassungsgerichtshof und der Verwaltungsgerichtshof damit befaßt werden. Bis zu einer allfälligen Vereinsauflösung kann es daher lange dauern. Daher ist es sehr einfach, wenn einzelne Politiker die Auflösung der Identitären fordern oder zur Überprüfung, ob ein Auflösungsgrund besteht, die Einleitung eines Auflösungsverfahrens mit offenem Ausgang befürworten, weil das ein sehr langwieriges, unter Umständen mehrere Jahre dauerndes Verfahren ist. Bis zu dessen Ende sind diese Politiker vielleicht gar nicht mehr in ihren derzeitigen öffentlichen Funktionen. Durchaus möglich ist auch, daß die gegenwärtige Diskussion nur eine Politinszenierung mit Augenauswischerei ist.

Es bedarf also eingehender Ermittlungen, bevor eine Vereinsauflösung erfolgen darf. Diese Ermittlungen sollten ordentlich erfolgen und daher nicht nach dem in der Bundesrepublik von deren Verfassungsschutz in jüngerer Vergangenheit geübten Muster, daß dann bei dem betreffenden Verein einander unbekannte V-Männer sich gegenseitig bespitzeln (siehe Bundesverfassungsgericht 18.03.2003, 2 BvB 1,2,3/01).

Es reicht nicht aus, daß (wie zugestanden) ein Terrorist eine Spende an den Verein ohne dessen Zutun getätigt hat. Das alleine bringt zwar (sofern nicht konspirativ inszeniert) eine gewisse Sympathie des Spenders für den Verein zum Ausdruck, kann aber für sich als Verhalten eines Außenstehenden dem Verein kaum angelastet werden (vgl. Fessler/Keller, aaO 187), zumal es wohl ein unzumutbarer Aufwand und mit Mitteln eines Privaten auch weitgehend nur sehr eingeschränkt möglich wäre, jeden Spender zu durchleuchten. Es kommt eben auf ein dem Verein zurechenbares systematisches Verhalten an, so daß etwa auch der Umstand, daß gegen einen Verein immer wieder Protestaktionen erfolgen, kein Auflösungsgrund ist (Fessler/Keller, aaO 187). Ebenso wie es für sich nicht ausreichend ist, gegen eine Vereinigung vorzugehen, nur weil ein altes Liedbuch aus deren Vergangenheit – woher auch immer – auftaucht, wenngleich dieses zum Teil durchaus bedenkliches und infames Liedgut enthält (wobei es sich beim Stein des Anstoßes, beim Lied „Es lagen die alten Germanen“, ursprünglich um ein zynisches Schmählied gegen die Nazis gehandelt hat, dem später aber zwei abscheuliche, weil antisemitische und den NS-Massenmord verharmlosende Strophen angefügt wurden).

Eines zeigen diese Auseinandersetzungen wieder einmal, und zwar das in diesem Land sehr ausgeprägte Lagerdenken mit schon längst ausgeuferter Parteipolitik mit einem großen Ausmaß an Polarisierung zwischen Links und Rechts und unsachlicher Politinszenierung, die eine vernünftige, sachliche Diskussion erschwert. In der pluralistischen Gesellschaft sollte man endlich lernen, miteinander respektvoll und sachlich umzugehen.

03.04.2019

12:54 | Willy Wimmer: Globale Zündschnur zum Krieg

Die stundenlangen Gespräche mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt in seinem Büro in Hamburg waren erhellend. In gewisser Weise waren diese Gespräche damit vergleichbar, wie sein Amtsnachfolger Helmut Kohl Gespräche gestaltete. Bei Altkanzler Helmut Schmidt war es der „kontinuierliche Rollgriff“ zu den vorhandenen Menthol-Zigaretten. Bei seinem Nachfolger galt dieser Griff „Heinemann-Pralinen vom Niederrhein“.

Es war keinesfalls so, daß sich darin die Gemeinsamkeiten beider Kanzler erschöpften. Was den Westen und seine Politik sowie innere Struktur anbelangt, waren beide Kanzler von der Notwendigkeit überzeugt, auch in Zukunft und auf längere Zeit ein starkes, transatlantisches Band vorfinden zu sollen. Dafür schien der bestehende NATO-Vertrag ein geeignetes Mittel zu sein, allerdings mit einer stärkeren Hinwendung zu einem europäischen Pfeiler mit einem Eigengewicht von Bedeutung. Dieses Gewicht sollte die Balance zu der augenfälligen Dominanz Washingtons ausmachen und auch die Europäische Union einbeziehen.

Für völlig aus der Zeit gefallen hielten beide ehemalige Bundeskanzler die militärische Integration in der NATO, die die politische Dimension eines transatlantischen Vertrages in den Hintergrund treten lassen würde. Für geradezu zwingend war für beide ehemailge Bundeskanzler eine enge Zusammenarbeit auf allen Gebieten mit der Russischen Föderation. Dies sollte unabdingbar die transatlantischen Strukturen einbeziehen. Das war für beide Gesprächspartner immer verbunden mit einer äußerst kooperativen Haltung Deutschlands gegenüber den Staaten Mittel-und Osteuropas unter dem gemeinsamen Dach der Europäischen Union. Damit sollte ein deutsche Beitrag dazu geleistet werden, sich in der gegenwärtigen Struktur Europas wohlfühlen zu können. Geschichte ist neben den heutigen Realitäten eine Triebfeder für staatliches und gesellschaftliches Handeln. Es ist geradezu eine Ironie der Geschichte, daß diese nachbarschaftsbezogene deutsche Grundhaltung Anfang September 2015 durch die deutsche Bundeskanzlerin wegen ihrer einsamen Migrationsentscheidung irreparabel aufgegeben worden ist.

Die Wirklichkeit in Europa ist weit entfernt von den Vorstellungen beider Kanzler, die erst 2008 zu einer engen und sehr persönlichen Verbindung zueinander fanden. Statt Diplomatie und eine Politik der guten Nachbarschaft bestimmen heute amerikanische Militärbefehlshaber und die parteiübergreifende Kriegskoalition in Washington die europäischen Abläufe. Man kommt über die bisherige Entwicklung, auch wegen der durch nichts gerechtfertigten Aufrüstung in eine Lage, den erwarteten Konflikt mit der Russischen Föderartion ohne jede Rücksicht auf ein deutsches parlamentarisches Entscheidungsrecht oder gar dem Verbot eines Angriffskrieges im deutschen Grundgesetz lostreten zu können. Alle Vorkehrungen im NATO-Vertrag, die militärischen Zwangsvorstellungen Hürden in den Weg stellen sollten, wie die Beachtung staatliches Grenzen, sind längst weggeräumt.

In einem Jahr, das zwischen März und November von sehr speziellen Gedenktagen geprägt ist, muß auf die gravierende politische Mißbildung der NATO aufmerksam gemacht werden. Bis zum „Neuen strategischen Konzept“ des Frühjahres 1999 und dem ordinären Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien war die NATO fest in das internationale Recht und vor allem die Charta der Vereinten Nationen eingebunden und nur dadurch legitimiert. Das zeigte sich an der erfordrlichen Zustimmung der nationalen Parlamente zum NATO-Vertrag ebenso wie in der Anbindung an die Ächtung des Krieges durch die Charta der Vereinten Nationen. Durch diese Charta wurde nach 1945 festgelegt, daß Krieg nur noch möglich sein sollte zur Selbstverteidigung oder nach einem vorherigen Beschluß des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Durch die Bombenangriffe auf Belgrad nach dem 24. März 1999 wurde diese internationale Ordnung als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges geradezu pulverisiert. Die NATO hat seither die internationale Ordnung auf das Niveau des 1. September 1939 heruntergedrückt.

Daran wird in diesem Jahr ebenfalls erinnert, weil der Zeitpunkt achtzig Jahre zurückliegt. Heute ist die NATO in diesem Zusammenhang die Kriegslunte der angelsächsischen Mächte, die 1914 mit dem Krieg gegen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich über Versailles 1919 und den Zweiten Weltkrieg ausgelegt worden ist.

Willy Wimmer, 3. April 2019