In der neuen Rubrik "mit offenen Karten" werden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ihre Meinungen zum Tagesgeschehen exklusiv für bachheimer.com in Form von Kommentaren abgeben. Hier kann jeder der Gastautoren bei freier Themenwahl unverblümt seine Meinung kundtun, ohne Gefahr zu laufen, gekürzt, verlängert, erklärt oder gar zensiert zu werden. Die Rubrik wird in unregelmässigen Abständen upgedatet - je nachdem wann wir die nächste Einsendung einer bekannten Persönlichkeit aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz erhalten.

 

 

 

19.01.2026

12:02 | Rüdiger Rauls - Trumps Pläne und Venezuelas Öl

Die Lage nach Maduros Entführung ist unübersichtlich und Spekulationen über Trumps Pläne schießen ins Kraut. Diese Unklarheit wird befeuert durch seine eigenen voneinander abweichenden Äußerungen und einiger Regierungsmitglieder. Und dann ist da auch noch die Realität. Im Siegestaumel Am Anfang ging es um große selbstlose Ziele und Ideale. Trump wollte das Leben der Amerikaner sicherer machen und den Drogenhandel zerschlagen, dem jährlich Tausende US-Bürger zum Opfer fallen. Vom Kampf gegen Drogen ist heute keine Rede mehr. Nun geht es nur noch um Öl und Rohstoffe. Die Lehre daraus sollte sein, dass höchste Vorsicht geboten ist, wenn es Meinungsmachern um große idealistische Ziele geht, für die mit moralischen Appellen geworben wird. Dahinter stecken in den meisten Fällen andere Interessen. Die Bekämpfung des Drogenhandels diente auch schon als Begründung für die Erhöhung von Zöllen gegenüber China, Kanada und Mexiko. Das scheint in Trumps Händen die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Unter demselben Vorwand nahmen die USA auch für sich das Recht in Anspruch, in internationalen Gewässern fremde Schiffe zu versenken, ohne dass diese Vorwürfe überprüft oder gar bewiesen worden wären. Dabei ist der Kampf gegen Drogen in erster Linie Aufgabe der US-Behörden sowohl an den eigenen Landesgrenzen als auch im Inland. Andere Staaten wie China, Kanada und Mexiko hatten zwar ihre Bereitschaft zur Mithilfe gezeigt, aber es ist nicht deren Aufgabe, amerikanische Drogenprobleme zu lösen. Schon gar nicht lassen sie sich von der US-Regierung vorschreiben, wie sie amerikanischen Interessen zu dienen haben.

Nun ist Drogenhandel nur noch einer von mehreren Anklagepunkten gegen den venezolanischen Präsidenten Maduro vor amerikanischen Gerichten. Vor wenigen Tagen erklärte Trump, er  habe mit der Interimspräsidentin in Caracas, Delcy Rodriguez „über mehrere Themen gesprochen, darunter Öl, Mineralien, den Handel und die Nationale Sicherheit.“

(1). Es sei ein sehr gutes Gespräch gewesen. Offensichtlich aber ist Drogenhandel kein Thema mehr, obwohl dieser der Vorwand für den militärischen Angriff auf das Land war. 

Auch Maduro selbst steht nicht mehr in Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit. Im Vordergrund steht die Frage nach der Zukunft Venezuelas. Wie immer ist Trump mal wieder mit  Vollmundigen Erklärungen vorgeprescht und hatte sich eigenmächtig zum Verwalter des Landes erklärt. Er sieht sich als derjenige, dem es gelingt, dass sowohl Venezuela als auch der amerikanischen Bevölkerung strahlende Zeiten bevorstehen. „Venezuela wird bald wieder großartig und wohlhabend sein,
vielleicht sogar mehr als je zuvor!“

(2)  Besoffen vom Erfolg der geglückten Entführung stellte er sich prahlerisch als Retter der Welt dar, dem nur noch der Friedensnobelpreis fehlt. Was anderes war von ihm zu erwarten,  nachdem in kurzer Abfolge militärische Nadelstiche gegen Islamisten in Syrien und Nigeria zu grandiosen Siegen aufgebauscht worden waren. Im Taumel dieser geglückten Militärschläge, deren Bedeutung und Wirkung er gewaltig überschätzt, droht er nun in einem Aufwasch auch dem Iran, wenn dieser nicht das Töten einstelle. Für die von einem ICE-Beamten getötete Demonstrantin im eigenen Land hatte er dagegen kein Mitleid, stattdessen verunglimpfte er sie als „inländische Terroristin“. Entzugserscheinungen  Die blendenden Erfolge, errungen durch Lufteinschläge gegen weit unterlegene Gegner, sind fürs erste Vergangenheit. Nun steht Trump erneut vor den Niederungen eines Alltags, wo die drängenden Probleme wie die Verbesserung der Lebenslage der US-Bürger und die Bewältigung der Defizite immer noch auf eine Lösung warten. Schnelle Erfolge, mit denen man die Öffentlichkeit blenden und sich als Superman aufspielen kann, sind nun erst einmal Vergangenheit.

Er braucht den Erfolg persönlich und seine Anhänger erwarten von ihm Belege, dass Amerika auf dem Weg ist, wieder groß zu werden. Wenn die wirtschaftlichen Erfolge sich nicht einstellen, dann sollen wenigstens politische oder militärische die Illusion von Größe bedienen. Wie ein Süchtiger braucht er die Droge der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seine Drogen sind Konflikte, aus denen er als Sieger hervorzugehen scheint. Kaum dass Venezuela für publikumswirksame Schlagzeilen nicht mehr taugt, müssen neue Konfliktfelder her, auf denen er sich bestätigen kann. Nun liegt wieder das Thema Grönland auf dem Tisch und neuerdings auch der Iran. Aber der Iran ist nicht Nigeria oder Syrien, wo man mit Billigung der ansässigen Regierungen feindliche Gruppen aus der Luft bombardieren kann. Und Grönland ist nicht Venezuela, wo man ein geschwächtes Land mit überlegenen Streitkräften angreifen und den Regierungschef entführen kann. Man kann zwar wie der Elefant im Porzellanladen herumpoltern, aber auf der Gegenseite stehen Kräfte, die nicht unterschätzt werden dürfen. Doch Besonnenheit, Feingefühl und Geduld nicht gerade Trumps Stärken. 

Weil seiner Regierung und anscheinend auch seinen Anhängern diese Eigenschaften fehlen, hat Trump bisher kaum etwas zufriedenstellend zu Ende bringen können, und so sieht es auch mit Venezuela aus. Nach dem Anfangserfolg einer geglückten Entführung weiß niemand, wie es dort weitergehen soll. Zwar glaubt Trump, das Land selbst übernehmen zu müssen, damit dort wieder Wohlstand einzieht, aber bisher ist nicht zu erkennen, wie das vonstatten gehen soll. Denn die alte Führung ist weiterhin uneingeschränkt im Amt, und der Opposition will Trump die Macht in Venezuela nicht anvertrauen oder gar ganz überlassen.

Vermutlich könnte sein krankhaftes Geltungsbedürfnis es nicht ertragen, wenn er den eventuellen Erfolg der Neugestaltung des Landes mit einem der Oppositionspolitiker teilen müsste oder gar leer ausgehen würde. Er allein will am Ende als der Gründervater des venezolanischen Neuanfangs gefeiert werden. Von seinen Leuten kann er auch niemanden dort einsetzen, denn dazu müsste er Truppen nach Venezuela schicken, um dort durchsetzen zu können, was ihm vorzuschweben scheint. Aber im Moment kann ohnehin niemand sagen, welche Verhältnisse Trump dort herstellen will, nicht einmal er selbst scheint eine Vorstellung davon zu haben.

Zweifelhafter Erfolg
Bisher hat Trump wie eigentlich immer nur Sprechblasen abgesondert, wobei eine nach der anderen dabei ist, zu platzen. Wenn die amerikanischen Öl-Konzerne sich weiterhin weigern, in Venezuela zu investieren, dürfte die ganze Operation zu einem finanziellen Desaster für das Pentagon werden. Nach Analysen des Center for Strategic and International Studies kostet die US-Militärpräsenz im Karibikraum etwa 31 Millionen US-Dollar pro Tag. Das entspricht rund 930 Millionen US-Dollar pro Monat(3), und noch ist der Einsatz nicht beendet.

Vielleicht unter dem Druck der Kosten für diese Operation scheint Trump allmählich Kreide zu fressen. Hatte er kurz nach der Entführung Maduros noch mit einer zweiten Angriffswelle gedroht, so hatte er in der Folge sehr schnell Gründe zur Hand, weshalb diese nicht mehr nötig sein werde. War es zuerst die erfolgreiche Ausführung des Angriffs, so ist es inzwischen die aus Trumps Sicht hervorragende Zusammenarbeit mit dem Regime in Caracas. Das aber besteht weiterhin aus den alten Kräften, die bisher die Geschicke in Venezuela bestimmten – nur ohne Maduro. Dabei hatte es auch zu Maduros Zeiten nicht am guten Willen Venezuelas an einer Zusammenarbeit mit den USA gefehlt. Das wird alleine daran schon deutlich, dass neben dem US-Konzern Chevron auch viele andere westliche Konzerne am Orinoco Öl fördern durften. Maduro selbst war zu vielen Kompromissen bereit, um den Würgegriff der westlichen Sanktionen zu lockern. Trotz der Risiken scheint man in Washington die militärische Lösung bevorzugt zu haben. Dass diese Gefahr bestand, bestätigte Generalstabschef Dan Caine wenige Tage gestand: „Wenn nur ein Teil der Operation schiefgegangen wäre, hätte der Erfolg der gesamten Mission infrage gestanden“ (4)

Vielleicht glaubte man auch den eigenen Theorien, dass der Einsatz wegen der zu erwartenden Gewinne aus dem Verkauf venezolanischen Öls für die amerikanischen Steuerzahler keine  Kosten verursachen werde. Das hatte man schon beim Angriff auf den Irak versprochen. Doch der Irakkrieg wurde am Ende wesentlich teurer, und auch das Venezuela-Abenteuer ist noch nicht zu Ende. Denn Trump will die Flotte vorerst noch in der Karibik belassen und schließt nicht aus, doch noch „Bodentruppen zu entsenden beziehungsweise sich in einen längerfristigen Konflikt zu begeben“(5). Das würde die Kosten weiter in die Höhe treiben.


Widerstände
Die Belastungen für die amerikanischen Staatskasse werden aber nicht nur von der Dauer des Konflikts bestimmt. Vieles wird davon abhängen, ob die Ölkonzerne in Venezuela investieren
werden und ob es wirklich gelingt, die Ölverkäufe unter US-Kontrolle abzuwickeln und daraus Gewinne zu erwirtschaften. Nach Trump sei ein Abkommen getroffen worden. „Das  Gesamtvolumen der Vereinbarung zwischen Washington und Caracas beläuft sich auf zwei Milliarden Dollar.“(6). Inzwischen soll mit dem Verkauf des Öls begonnen worden sein. Des weiteren behauptet der amerikanische Präsident: „Die Einnahmen aus den ersten Transaktionen im Wert von rund 500 Millionen Dollar sollen auf von der US-Regierung kontrollierten Konten verwahrt werden.“(7) Daraus wird aber nicht ersichtlich, wem diese Einnahmen zugute kommen werden. Es ist unwahrscheinlich, dass Venezuela weiterhin Öl fördern wird, wenn es an den Einnahmen nicht beteiligt ist, und so lange die USA keine Kontrolle über die Förderung im Land haben, haben sie erst einmal wenig Einfluss auf die Lieferungen. 

Auch ist unklar, um welches Öl sich dabei handelt. Nach Trumps Angaben „würden venezolanische Behörden zwischen 30 und 50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl an die USA „übergeben“(8) Das bedeutet aber auch, dass die USA es noch nicht haben. Oder handelt es sich dabei um Öl, das auf den festgesetzten Tankern gebunkert ist? Vieles ist unklar und Trumps Aussagen müssen mit Vorsicht genommen werden. Er nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau, wenn es um seinen Vorteil und Selbstdarstellung geht.

So weiß er beispielsweise von Hunderten russischer und chinesischer Schiffe in den Gewässern vor Grönland im Gegensatz zu seinen eigenen Geheimdiensten und allen anderen auch. Er ist der einzige. Das letzte chinesische Kriegsschiff war vor etwa zehn Jahren dort gesichtet worden. Von daher sind Zweifel an Trumps öffentlich vorgetragener Zuversicht angebracht, und ob die Venezuela-Deals so reibungslos ablaufen werden wie von ihm in Aussicht gestellt, wird sich zeigen. Die venezolanische Präsidentin Delcy Rodrigez hat zwar die Absicht zu guter Zusammenarbeit mit den USA kundgetan. Alles andere wäre unklug, will sie keinen weiteren Kriegshandlungen von Seiten der USA riskieren. Auch wenn Trump sicherlich keine Bodentruppen schicken kann auf Grund der Widerstände in den USA selbst, aber auch Angriffe aus der Luft oder von See her können große Opfer und Schäden in Venezuela verursachen, die sie vermeiden will. Dennoch hatte sie auch deutlich gemacht, „sie werde die Ressourcen des Landes verteidigen.“ (9)

Man wird sehen, wie dieses Kräftemessen sich weiter entwickeln wird. Für die großen USÖlförderer jedenfalls ist Venezuela nach deren eigenen Aussagen derzeit nicht investierbar.
Angesicht des Überangebots an den Ölmärkten werden zusätzliche Fördermengen eher als eine Bedrohung für ihre Geschäfte gesehen. Die Unternehmen rechnen damit, dass die Preise auf längere Sicht niedrig bleiben werden, sodass sich Investitionen in die heruntergekommene venezolanische Infrastruktur auf Jahre nicht rechnen werden.

Der Chevron-Konzern will stattdessen sogar „die Kosten bis Ende 2026 um bis zu drei Milliarden Dollar senken … seine Belegschaft um bis zu 20 Prozent reduzieren.“ (10) Da will man sich
sicherlich mit Investitionen in Venezuela keinen neuen Klotz ans Bein binden, auch wenn man damit den amerikanischen Präsidenten verärgern könnte. Denn alle Ölkonzerne sind  Aktienunternehmen, und diese sind gegenüber ihren Aktionären juristisch verantwortlich, nicht aber dem amerikanischen Präsidenten.

(1, 2) FAZ 16.1.2026 Trump lobt Venezuelas Führung
(3) CSIS 15.1.2026 Die Kosten und globalen Auswirkungen des US-Militäreinsatzes gegen Venezuela,
(4) FAZ 9.1.2026 Als Trump fürchtete, ein neuer Jimmy Carter zu werden
(5) FAZ 10.1.2026 Der Kongress regt sich
(6, 7) FAZ 16.1.2026 Trump lobt Venezuelas Führung
(8, 9, 10) FAZ 8.1.2026 Schwierige Ölgeschäfte in Venezuela
Rüdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog Politische Analy

17.01.2026

11:33 | Leserkommentar zu gestern
Liebe/r JE, das spricht mir aus der Seele. Einsamkeit mitten unter anderen, in Gesellschaft. Könnte 1:1 von mir sein. DANKE!

Überraschenderweise wußte schon Tennesse Williams um diese zerstörerischen Mechanismen der Gesellschaft.
Habe vor einiger Zeit ein Theaterstück gesehen: "Orpheus steigt herab" und mir wurde gegen meinen Willen ein Programmheft geschenkt - zum Glück! :)

Das Theaterstück war grausam häßlich - aber SO gut!
Das Programmheft offenbarte mir dann Zusammenhänge, die ich unbewußt schon lange spürte, aber nicht ausdrücken konnte.

Kurz zusammenfaßt geht es um:
den zerstörerischen und unauflösbaren Konflikt zwischen dem freiheitssuchenden Einzelnen, dem sensiblen, unangepaßten Individuum und der ihn ausgrenzenden oder in der Vereinnahmung auslöschenden "Gemeinschaft" aller anderen um ihn.

Mitglieder der Masse .. sie trauen sich nicht, zu leben, ihren Leidenschaften zu folgen, ihre Individualität zu leben, sie passen sich der Masse an, auch wenn sie es nicht wollen .. und grenzen andere, die sich trauen, was sie selbst nicht "wagen", aus ..

Das freiheitsliebende selbstbestimmte Individuum wird von der gleichgeschalteten Masse als Fremdkörper empfunden und "ausgestoßen", weil es "anders" ist.
Es hat das Bedürfnis nach Gemeinschaft wie alle anderen.
Wenn es es selbst bleibt, wird es ausgestoßen.
Wenn es sich anpaßt und ändert, um dazu zu gehören, gibt es Teile von sich selbst auf und ist kein selbstbestimmtes Individuum mehr. = Selbstaufgabe.
Unlösbar in DIESER Gesellschaft/"Gemeinschaft".

Wir wissen, was wir zu tun haben - geht gar nicht anders. Das ist oft nicht leicht, aber ich glaube, es zahlt sich aus. :)
Die Alternative: inakzeptabel.

Uns allen VIEL KRAFT!!

Liebe Grüße!!!!!
:)

11:34 | Leserkommentar
Danke, danke Je, für diese so wichtigen Zeilen, die mir persönlich sehr aus dem Herzen sprechen. Es ist längst Zeit, dass sie endlich mal so deutlich ausgesprochen werden. Und wenn man den Inhalt für sich zulässt, dann kann man auch automatisch den nächsten gesunden Schritt in diesem kranken Wahnsinn gehen.

Viele herzliche Grüße und großen Dank für Euren unermüdlichen Input,

11:35 | Leserkommentar
Danke für Betrag, werte JE. Doch wie soll man das nach Aussen gesehen umschreiben. Vor allem, weil es das ganzes Lebensumfeld in dem ist umfasst. Es hat zudem sehr viel dem subjektiven Bewusstheitsgrad zu tun, der rein persönlich ist. Das Ganze ist ein Prozess, der eigentlich ein ganzes Leben andauert, wenn man es für sich erlaubt. Das kommt wahrscheinlich dadurch inwieweit man das gelebte Aussen, als Beobachter bwusst wahrnimmt. Auf mich gesehen begann dieser Prozess denn Sie beschreiben. Im Jahre 1999. Weil das Jahr 2000 oftmals dunkel gesehen wurde. Hier fing ich dann an, mcht wirklich mit Wirtschaft, Geldwesen usw. zu befassen und das nicht nur öberflächlich. Und eben auch die politischen, gesellschaftlichen Dinge, wirklich zu hinterfragen. Und das nicht nur öberflächlich. 2005 war ich dann soweit persönlich für mich zur Tat schreiten. Der technische Fortschritt gewann, sehr an fahrt. Vor allem das Net, war hier ausschlaggebend.

Dann kam HG usw. Ich hielt bis 2018 durch, das Aussen aufzuwecken. Dann war die Luft heraus... Weil in meinem Umfeld bis auf sehr wenige, meinen Ausführungen nicht mal mehr etwas glauben schenkte. Dann beschoss ich, bis aufs HG, TB meistens zu schweigen. Weil es reine Energieverschwendung war und ist. Weil jeder eben nur das ist, was denkt und fühlt, grob umschrieben. War ich damals schon komischer Kauz, weil ich eben gerne weiter dachte und das schon seit sehr jungen Jahren. Dann kam Corona. In dieser Zeit, Hat sich mein nahes Umfeld, wie auch weitere. Vollkommen zerlegt. Ich wurde zum Volksschäding, da ich mich impfen lies. Und auf die Verwandtschaft gesehen, wurde ich gerade so noch akzeptiert aber trotzdem gemieden. Das betrifft auch meine Frau. Nur die Verwandschaft im Osten war hier aufgeschlossener. Aber selbst dort konnte man keinen Klartext reden. Und über Corona, redet man auch heute höchsten noch mit vorgehaltener Hand. Was wenig Ausdruck im Aussen bringt. Trotz Net uswr. Manche erzählen einen wie schlecht es ihnen Gesundheitlich geht. Doch das hier die Impfung hier was begetragen hat, wird meist negiert. Das gleiche haben wir politisch gesehen. Fast keiner spricht mehr darüber z.B. im Verein. Und wenn mal was sagt, wird man komisch angesehen und sofort das Thema gewechselt. Mit Zeit zum schweigen, auch wenn man eigentlich nicht schweigen will...

Dazu trägt auch bei, das Wissen fehlt. In Zeiten von TikTok nachvollziehbar. Dann haben wir noch die verschiedenen Generation. Und die heute 30 sind, hier ist ist gefühlt die Unwissenheit noch viel größer... Fast alles unter dieser Zahl, ist es schon die Ausnahme, hier was zu erwarten. Falls der derjenige nicht in einer Partei ist, oder derer gewogen ist. Und dort stösst man oft auf pure Ingnoranz. Zumindest bei denen ich mal angesprochen habe. Das waren nicht viele. Da ich inzwischen über die Jahre, zum alten weissen Mann wurde. Ausser ein gewisser Rest-Rspekt ist da nicht viel geblieben. Schon alleine deshalb, weil ich kein Smart-Ph. habe. Die meisten kennen keinen Mangel usw. Überall fast nur Einhörner, Schneeflöcken um mich rum. Und das ist sogar an kein Alter gebunden. Die meisten haben nach meiner Auffassung ihre Kindheit, Jungend usw. vergessen.

Ausser wenn es um Spass, saufen und essen geht. Man kann dem Massenbewusstsein nicht entfliehen, man kann sich Nischen suchen, wenn man noch will.

Ich bin ein altgedienter "Veteran" werte JE. TB ist wahrscheinlich meine letzte Passion, die ich diesen Bezug hegen werde. Doch wer weiss das schon.

Frei nach James Bond, "Sage niemals nie". Doch nach dem Zeitraum, kommt auch der Faktor ins Spiel. Alles hat seine Zeit. Für mich, der im letzten drittel seiner Reise hier Unten ist. Im übrigen, verliert man nie den Anschluss, wenn man sich als Beobachter nimmt. Denn sobald Du Beobachter bist. Zeigst Du Deine Präsenz.Und diese Präsenz schon alleine, führt bei Dir dann und anderen zu einer Reaktion. Die läuft meist nicht offen, sondern verdeckt. Und sicherlich ist es das Wert. Denn man macht Erfahrungen um sich zu verfeinern. Eigentlich das einzige was man mitnehmen kann. Somit ist man für andere Reisen, besser gerüstet. Als Tropfen, im ewigen Seins-Meer. Wo wir wieder bei, "Jedem das Seine sind. Je nach Begehr"...

11:36 | Leserkommentar
Werthe Bachheimers, Danke JE, Sie sprechen in fast allen Teilen das aus, was ich selber Empfinde. Ist gut zu wissen, nicht allein zu sein in dieser ubermächtig gefühlten Ohnmacht.

11:37 | Leserkommentar
Liebe JE, Ich fühl' Dich. Genauso. Alles passt!
Liebe Grüße

11:38 | Leserkommentar
Zu JE‘s Moment
Ein unglaublich berührender Artikel der sicher vielen b.com Lesern aus der Seele spricht. Besonders seit der Corona Zeit musste ich meinen Freundeskreis überdenken und bin nun mit jenen, die sich so wie ich, entschlossen haben außerhalb der Blase des betreuten Denkens zu leben, intensiver befreundet als mit allen anderen jemals zuvor.
TB hat mit seinen Kommentatoren JE und TS (solange ihm seine Schwiegermutter nicht in die Quere kommt) einen Goldgriff gemacht.

17:40 | Leser Kommentar zu 11:35
Auszug: 
Ich wurde zum Volksschäding, da ich mich impfen lies.

Ich denke, da hat der Schreiber das Wörtchen nicht vergessen. Ansonsten kann ich mir den Text nicht erklären.

 

16.01.2026

18:56 | Der Moment, in dem man die falschen Menschen loslässt

Dabeisein und trotzdem einsam
Viele von uns kennen dieses Gefühl, wenn man in einer Runde sitzt und eigentlich dabei ist doch innerlich längst weit weg. Man lacht an den Stellen, an denen man nicht lachen will. Man nickt, obwohl man etwas ganz anderes denkt an Dinge die man in dieser Runde niemals wagt auszusprechen. Und man spürt, wie man sich langsam kleiner macht, nur damit es „passt“. Nicht weil man so ist, sondern weil man es gelernt hat. Weil die Gesellschaft anderer einen beruhigt. Weil sie einen wärmt, solange man sich an sie hält. Nicht aneckt und nicht auffällt.

Aber diese Wärme ist nicht kostenlos. Sie ist wie ein Raum ohne Luft: Es ist nicht kalt, aber man bekommt irgendwann keine Luft mehr. Man merkt es erst spät, weil man sich an die Einsamkeit inmitten dieser "Freunde" gewöhnt. Weil alle sagen: „Ist doch normal.“ Da muss man sich eben anpassen. Und weil „normal“ manchmal nur heißt: alle halten es irgendwie aus.

Sich selbst verlieren, ohne es anfangs zu merken
Irgendwann kommt dieser Punkt, an dem man sich deplatziert fühlt. Man sitzt zwischen Menschen, die einem eigentlich vertraut sein sollten, und trotzdem fühlt man sich fremd. Nicht dramatisch, nicht plötzlich aber so nach und nach, man wird still und immer stiller.

So still, dass man sich fragt, ob man übertreibt, ob man sich mehr bemühen und zusammenreißen sollte. Vielleicht liegts an mir, denkt man. Vielleicht muss man sich einfach anpassen. Vielleicht ist man zu empfindlich. Und würden die Anderen überhaupt bemerken wenn man geht, eines Tages nicht mehr da ist? Nicht mehr dasitzt und schweigt.

Und genau da beginnt das Problem: Man fängt an, sich selbst zu verhandeln. Man gibt kleine Stücke von sich her. Hier ein Satz, den man nicht sagt. Da eine Meinung, die man schluckt. Dann ein Ja, das eigentlich ein Nein war. Und irgendwann ist es nicht mehr „nur einmal“, sondern der Standard. Man wird gut darin. So gut, dass man sich selbst dabei kaum noch bemerkt. Selbstverlegung. Selbstbetrug. Selbstaufgabe...

Die Ruhe, in der man verschwindet
Aber es bleibt dieses komische Ziehen im Bauch. Dieses Unwohlsein, das nicht weggeht, egal wie sehr man sich bemüht, nett, passend, harmonisch zu sein. Weil Harmonie, die einen auffrisst, keine Harmonie ist sondern ein stiller qualvoller Tod. Man verschwindet.

Und dann passiert etwas, das viele vermeiden, weil es unbequem ist: Man entscheidet sich. Nicht laut, nicht aggressiv, nicht „Jetzt zeig ichs denen“. Sondern einfach so. Man geht. Man macht nicht mehr mit. Man bleibt nicht dort, wo man sich innerlich ständig rechtfertigen muss, warum man so ist, wie man ist. Man bleibt nicht bei Menschen oder gar "Freunden", bei denen man sich zusammenreißen muss damit man nur ja nicht aneckt.

Allein sein oder sich verlieren
Das klingt hart. Vielleicht ist es hart. Aber es ist ehrlicher... Viel ehrlicher... Denn ja, allein zu sein kann wehtun, anfangs... Aber was schlimmer ist: Unter Leuten zu sein und sich trotzdem allein zu fühlen. Neben Menschen zu sitzen und innerlich zu denken: Wenn man jetzt wirklich man selbst wäre, wäre es hier sofort vorbei. Das ist keine Freundschaft. Das ist Theater. Und Theater macht müde. Laugt aus und fühlt sich komisch an. Macht einen irgendwann depressiv oder leer, und man weiß nicht mal genau warum.

Man muss nicht mit jedem zurechtkommen. Man muss nicht überall dazugehören. Man muss nicht in jeder Gruppe funktionieren wie ein gut geöltes Teil.

Und man muss auch nicht beweisen, dass man „teamfähig“ ist, wenn das Team einen nur mag, solange man sich selbst wegstellt. Das ist kein Team, das ist ein Vertrag: Man gibt sich auf, und dafür darf man bleiben. Super Deal... Wenn man sich für den Weg allein entscheidet, entscheidet man sich nicht gegen Menschen. Man entscheidet sich gegen das falsche Umfeld. Gegen all diese Verrenkungen und Selbstverleugnungen.

Wenn es still wird
Und es wird unangenehm, es wird ungewohnt... erstmal. Erst mal. Man merkt, wie still es wird, wenn man nicht mehr mitspielt. Wie schnell manche Kontakte weg sind, wenn man nicht mehr nützlich ist als Zustimmungslieferant. Wie freundlich Leute sind, solange man weich ist und wie kühl, sobald man sich auf die eigenen Hinterbeine stellt. Das ist nicht schön. Aber es ist aufschlussreich. Sehr sogar.

Manchmal denkt man dann: Wars das wert?
Und dann kommt dieser Moment, der leise ist, sich aber großartig anfühlt. Man merkt das man frei ist, frei von all dem dummen Geschwätz, den öden Gesprächen denen man nicht abgewinnen kann.

Die andere Art von Einsamkeit
Und plötzlich ist alleine sein keine Einsamkeit mehr und auch nicht mehr automatisch was Schlechtes. Es wird zu einem Raum. Der eigene Raum wo man sich neu orientieren kann. Es gibt eine Einsamkeit, die krank macht. Und es gibt eine Einsamkeit, die heilt. Allein und frei. Allein und zufrieden. Allein und trotzdem gemeinsam mit sich selbst.

Die Veränderung
Und ja, man wird Dinge verlieren. Routinen, Einladungen, diese scheinbare Sicherheit, dass immer irgendwer da ist. Am Wochenende am Abend. Vielleicht geht man zuerst nur innerlich. Vielleicht sagt man weniger. Vielleicht sagt man einmal „Nein“ und merkt, wie die Stimmung im Raum kippt. Nicht spektakulär. Unregelmäßig.

Wenn Resonanz wichtiger wird als Masse
Man wird nicht sofort die richtigen Menschen finden. Und das ist okay. Denn der Zwischenraum ist wichtig. Und dann, irgendwann, passiert es: Man trifft Menschen, bei denen man sich nicht dauernd verbiegen muss. Bei denen man atmen kann. Wo man nicht ständig überlegt, wie man wirkt. Und was man sagen darf, was nicht.

Lieber allein als ständig unwohl. Lieber allein als ständig falsch. Lieber allein als dieses halb anwesende Leben.

Der entgültige Schritt
Man geht. Nicht wütend. Nicht laut. Man geht mit aufrechtem Gang.

Und wenn man kurz schwankt, wenn man denkt „Vielleicht übertreibe ich“, dann erinnert man sich:

Auch wenn es am Anfang… schief ist.
Auch wenn es wackelt.
Auch wenn es Anfangs ungewohnt ist.

Weil das Echte selten glatt ist.

Neue Wege
Und sobald man beginnt, die eigene Meinung nicht mehr zu tarnen, auch wenn sie nicht in den Mainstream passt, passiert etwas Interessantes. Neue oder auch bereits bekannte Menschen tauchen auf, welche die genau das schätzen.

Nicht, weil man laut ist. Sondern weil man echt ist. Man findet keine große Masse, aber eine bessere. Keine perfekte Harmonie, aber ehrliche Resonanz. Und plötzlich merkt man, das auch andere Menschen gleich wie man selber denken, es aber auch in der breiten Gesellschaft ebenfalls nicht zeigen und sich genau so still verhalten wie man selber. Und man versteht: Es ging nie darum, viele Freunde zu haben. Es ging darum, die richtigen zu finden – auch wenn sie erst kommen, nachdem man den Mut hatte, fast alle gehen zu lassen.

Vielleicht schreibt man eines Tages sogar für einen Internetblog. Nicht für die breite Masse. Sondern für die, die ähnlich denken und sich bisher nicht getraut haben. Und man versteht: Man hat nicht den Anschluss verloren – man hat nur den falschen Kreis verlassen. JE

17:51 | usawatchdog: Geldabflussstopp versetzt globalistische Machtstrukturen in Panik – Alex Newman

Der Journalist Alex Newman, Autor des beliebten Buches „Deep State“ (das bald umfassend aktualisiert und neu aufgelegt wird), glaubt, dass die bösen Mächte, die versuchen, Amerika zu stürzen, verzweifelt sind, weil ihnen das Geld und ihre Pläne ausgehen. Newman sagt: „Ich glaube, dass der globalistische Deep State in Panik ist, und ich glaube, dass die Linke es auch ist. Die Operation gegen Maduro hat eine massive Schockwelle durch die globale Linke geschickt. Ich betrachte die globale Linke als einen Tentakel des globalen Deep State. Er erstreckt sich über Venezuela und bis nach Minneapolis. Vergessen wir nicht, was 2020 passiert ist. Der sogenannte Aufstand wurde von Rockefeller-Frontgruppen organisiert, und das sind bezahlte professionelle Revolutionäre. Ja, sie sind nützliche Idioten, aber sie verfügen über enorme Geldmittel.“

Ende November warnte Newman: „Linke Marxisten bereiten sich jetzt darauf vor, Amerika zu übernehmen.“ Dann wurde der venezolanische Präsident Nicholus Maduro verhaftet, was diesen Plänen einen Dämpfer versetzte. Newman weist darauf hin: „Venezuela war die Geldquelle, die diese gesamte subversive Bewegung durch Drogen und Öl finanzierte. Donald Trump hat mit einem Schlag diesen massiven Teil ihrer Architektur zerstört, und sie sind völlig außer sich. Sie haben große Angst vor dem, was als Nächstes kommen könnte.“

Zu viel Macht, zu wenig Kontrolle, zu viele fette Netzwerke ohne Rechenschaft. Der Gestank nach Korruption, Manipulation und Elitenfilz ist unübersehbar. Wer das leugnet, hat entweder Scheuklappen oder einen Platz am Futtertrog. JE

15.01.2026

12:34 | german-foreign-policy: Der Amokläufer und sein Kumpan

Die Bundesregierung schweigt weithin zu dem globalen Amoklauf der Trump-Administration mit einer steigenden Zahl an Gewaltverbrechen gegen fremde Staaten und signalisiert partielle Zustimmung. US-Präsident Donald Trump hat in der vergangenen Woche bestätigt, er sehe sich nicht an internationales Recht, sondern lediglich an seine „eigene Moralität“ gebunden. Trump äußerte dies nach dem Angriffskrieg gegen Venezuela und der Verschleppung seines Präsidenten; zudem drohte er mit einer Erdölblockade gegen Kuba und mit einem zweiten Angriffskrieg gegen Iran. In Kuba zieht Trump die Ernennung von US-Außenminister Marco Rubio zum Präsidenten in Betracht – und damit den Umbau des Landes in ein US-Protektorat. Begleitend fordert er, den US-Militäretat um rund zwei Drittel auf 1,5 Billionen US-Dollar aufzustocken – rund 55 Prozent aller weltweiten Militärausgaben im Jahr 2024. Die ungehemmt verübten Verbrechen gegen fremde Länder ähneln auf internationaler Ebene den Amokläufen mit zahllosen Todesopfern, von denen die USA regelmäßig erschüttert werden. Berlin erklärt die Lage auch weiterhin für „komplex“; Außenminister Johann Wadephul fordert, gegen Iran müsse der Westen „zusammenstehen“.

dazu auch gleich passend voltairenet: Bewaffneter Raubüberfall

Am 3. Januar verkündete Präsident Trump von seiner Residenz in Mar-a-Lago: "Auf meine Anweisung hin haben die US-Streitkräfte eine außergewöhnliche militärische Operation in der Hauptstadt Venezuelas durchgeführt, um den gesetzlosen Diktator Nicolas Maduro vor Gericht zu bringen. Nicolas Maduro und seine ebenfalls festgenommene Ehefrau, werden aufgrund einer Anklage des US-Justizministeriums aus dem Jahr 2020 wegen mehrerer Bundesdelikte, darunter Drogenterrorismus und Drogenhandel, strafrechtlich verfahren werden." Das eigentliche Ziel dieser großen, militärischen Operation – durchgeführt mit 150 Flugzeugen und Hubschraubern, Kriegsschiffen und Spezialeinheiten – ist, venezolanisches Erdöl zu beschlagnahmen: Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt.

König Donald regiert die Welt wie eine Reality-Show: Wer nicht spurt, wird rausgevotet – notfalls mit Marschflugkörpern. Gier ersetzt Gesetz, Größenwahn ersetzt Diplomatie, und Erpressung ersetzt Eigentum. JE

10:49 | UCN: Du bist der Dumme: 10 Vorgehensweisen der Massenmanipulatoren

Wir sind in ein verhaltenspsychologisches Programm eingebettet. Die globale Elite manipuliert alles – von Ereignissen bis hin zu Informationen – und errichtet dabei eine autoritäre Technokratie. Die Mächtigen warten nicht darauf, dass Ereignisse wie eine Pandemie eintreten, um sie anschließend auszunutzen; stattdessen erschaffen sie die Ereignisse selbst, die für ein vorher festgelegtes Ergebnis inszeniert werden. Die Massen müssen jedoch über die wahren Motive im Unklaren gehalten werden, während man sie dazu lenkt, Maßnahmen zu unterstützen, die ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen. Der Modus Operandi bedient sich dabei der folgenden Täuschungsmittel.

Passend zum Text unten. JE

14.01.2026

18:31 | Die Invasion der Idioten... oder vom denkenden Menschen zur betreuten Meinung zum Massenwahn

Plötzlich sind wieder alle einer Meinung. Wie praktisch. Gestern was es noch eine interessante Diskussion auf Augenhöhe, heute ist es „Wissenschaft“, und morgen sind wir alle räächts. Ein Satz in den Nachrichten, ein Bild auf Social Media, drei "Experten" im Studio – und schon läuft das kollektive Denken im Energiesparmodus.
Was wie gesunder Menschenverstand klingt, ist oft nur das Echo einer gut geölten Wiederholungsmaschine besser bekannt als Echokammer.

Das Erstaunliche daran ist, dass es dafür nicht einmal Leute wie George Soros braucht. Es reicht der Mensch selbst. Dieses soziale Wesen, das lieber gemeinsam an die Wand rennt und sich die Birne blutig schlägt, als allein kurz stehen zu bleiben um auf die Idee zu kommen das es der falsche Weg ist nur um dann alleine wieder umzukehren. Alleinsein ist unangenehm. Alleinsein fühlt sich komisch an, und es ist auf Facebook und Co besonders uncool.

Man nehme die Fußgängerampel. Rot. Kein Auto. Niemand geht, alle stehen und warten. Plötzlich kommt von hinten jemand mit eiligem Schritt, überquert rasch die Straße und viele von denen die vorher brav auf grün gewartet haben laufen hinterher, ohne Hirn ohne Grund, die Meisten davon haben es weder eilig noch achten sie auf den Verkehr. Es ist noch immer rot. Führer wir folgen dir...

In der Gruppe zählt nicht, was stimmt, sondern was verbindet. Wer denkt, stört. Wer folgt, funktioniert. Wer fragt, wird schnell als kompliziert und anstrengend einsortiert. So entsteht kein Diskurs, sondern ein schweigsames Aquarium. Alle schwimmen im Kreis und nennen das dann Orientierung.

Dann kommt das Smartphone. Man scrollt durch Schlagzeilen, Kommentare, Likes und bekommt dieses wohlig-beruhigende Gefühl: Alle sind sich einig. Natürlich sind alle sich einig... man befindet sich schließlich im eigenen Bestätigungsgehege. Der Algorithmus serviert immer wieder dasselbe Gericht, weil einmal genickt wurde. Und irgendwann wird aus Geschmack Überzeugung. Aus Überzeugung Wahrheit. Die eigene Wahrheit.

Ist ein ganz einfacher Trick... Sichtbarkeit wird mit Mehrheit verwechselt. Lautstärke mit Relevanz. Wiederholung mit Beweis. Und der Experte im TV ist schließlich der gleichen Meinung (oder ist es vielleicht umgekehrt)? Und wer widerspricht... bekommt keine Argumente, sondern die Breitseite. Abkanzeln und ausgrenzen ist effizient. Es spart Zeit, Denken und Diskussionen, Fakten und Zahlen. Man muss nur noch sortieren – gut oder böse, wir oder die anderen.

Das ist die neue Manipulation, leise, elegant, praktisch verpackt. Niemand verbietet etwas. Man darf alles sagen, theoretisch. Praktisch gibt es eine Preisliste: Ruf, Karriere, Freundeskreis, Besuch von der Polizei im Beisein der Medien die ganz zufällig just in dem Augenblick mit der Liveübertragung vorbeigekommen sind... Freiheit existiert, aber nur als Option mit Hausdurchsuchung.

Besonders beliebt ist der Mythos, intelligente Menschen seien immun dagegen. Das Gegenteil ist leider oft der Fall. Der Gebildete glaubt das, was sich am besten rechtfertigen lässt. Intelligenz ist kein Schutz vor Irrtum sie ist häufig nur eine bessere Ausrede-Maschine. Mit genügend Bildung und Sprachgewandtheit lässt sich fast jede Absurdität logisch geschniegelt präsentieren. Das wissen die "Experten" im TV am Besten.

Hinzu kommt Überforderung. Informationsflut macht nichts klarer, sondern müde. Und ein müder Geist greift dankbar nach vorgefertigten Meinungen. Nicht, weil sie wahr sind, sondern weil sie entlasten. Das ist kein Denken, das ist Auslagern. Und wer sein Denken auslagert, darf sich nicht wundern, wenn andere es übernehmen. Betreutes Denken ist somit für viele die Abends müde nach Hause kommen und entsetzt ihre Rechnungen sortieren ein Segen.

Besonders gefährlich wird es, wenn in unsicheren Zeiten Figuren auftauchen, die alles einfach dafür umso selbstbewusster erklären. Klare Sätze, starke Bilder, viel Gefühl. Endlich Ordnung im Chaos. Endlich einer der sich auskennt der erklärt, der einordnet. Erst wird Angst erzeugt, dann gleich die Lösung mitgeliefert. Ein All-Inklusive-Paket aus Problem, Erklärung und Erlösung. Das beruhigt und entmündigt. Besonders gefährdet sind hier die Naiven, die Obrigkeitshörigen, die die glauben dass sie der Nachrichtensprecher ihres Vertrauens doch niemals anlügen würde. Oder den Politiker den sie gewählt haben. Dem sie ihr Vertrauen ja geschenkt haben. Gerade der würde ein solches Vertrauen doch niemals missbrauchen. niemals Ehrenwort.

Denn plötzlich muss man nicht mehr selbst prüfen, lesen, recherchieren. Man muss nur noch glauben. Ja glauben ist gut und gutgläubig schläft gut... Und genau deshalb funktioniert es.

Dann greift die Spirale des Schweigens. In einer Runde wird etwas offensichtlich Falsches gesagt. Viele merken es. Die Zahlen stimmen nicht, niemand kennt jemanden der gestorben ist... Aber... Kaum jemand widerspricht. Nicht aus Unwissen, sondern aus Vorsicht. Aus Angst, allein dazustehen. Von der überzeugten Horde niedergeschrien zu werden. Als Idiot abgestempelt zu werden. Beschimpft zu werden... Dieses Schweigen wirkt wie Zustimmung. Eine Zustimmung die es nie gab und doch... Dieses Schweigen missverstanden als Zustimmung verstärkt den Eindruck von Mehrheit. Und mit jeder Runde wird das falsche Bild stabiler.

Schweigen ist dabei niemals neutral. Schweigen stabilisiert immer die lauteste Position. Besonders im digitalen Raum, wo andere Meinungen schnell sanktioniert werden. Das Internet, einst als Raum des Austauschs gedacht, funktioniert immer öfter wie ein moralisches Tribunal. Man lernt schnell: Es ist sicherer, das Richtige zu sagen als das Wahre.

Der Kreislauf bricht selten durch große Streitereien. Meist reicht ein Satz. Ein Hinweis, eine kritische Frage. Ruhig. Klar. Sachlich. Genau das macht kritische Denker für dieses System so gefährlich. Denn plötzlich muss die eigene Meinung begründet werden.

Und immun wird man nicht durch permanente Opposition, sondern durch Gewohnheiten. Durch Denk-Reflexion statt Dauerbeschallung. Durch Pausen bei starken Emotionen. Durch einfach einmal nichts sagen. Durch die simple Frage, ob eine Überzeugung selbst entstanden ist und wie sie sich begründet, oder ob die "eigene Meinung" nur oft genug in der Echokammer wiederholt wurde. Und durch den Kontakt mit anderen Sichtweisen, Recherchen, Berichten unvoreingenommen mit wachem Mindset, nicht zur Bekehrung, sondern als Belastungstest für das eigene Denken. Eine Meinung, die keinen Widerspruch aushält, ist keine Überzeugung, sondern ein hochgezogenes Schutzschild.

Am Ende ist es keine Frage von Lagern oder Etiketten. Es ist eine Frage der Selbstachtung. Anpassung ist bequem. Realität ist unbequem. Aber unbequem ist oft nur ein anderes Wort für frei. Geistig sowie auch frei von Idioten.

Der Einzelne wird gern klein geredet. Dabei lebt jede Massenmeinung davon, dass genug Einzelne mitspielen. Die lauteste Erzählung funktioniert nur, solange sich die Stilleren einreden lassen, sie seien allein.

Deshalb verändert sich die Welt selten, weil „die Masse“ plötzlich aufwacht. Sie verändert sich, weil genügend Menschen aufhören, so zu tun, als würden sie nichts merken. JE

13.01.2026

15:15 | tichyseinblick:  Klimapropagandistin Luisa Neubauer: Pinguine statt Gaza

Mehr als 1000 deutsche Lehrer sollen bereits ihre Klassen – von der dritten bis zur 13. Jahrgangsstufe – nach Angaben der Organisatoren für das Projekt mit dem Titel „Das globale Klassenzimmer“ angemeldet haben. Die Unterrichtsstunden sollen live vom Schiff übertragen werden. Neubauer erklärte, es gehe darum, auf den „dringend notwendigen Schutz dieses wunderschönen und fragilen Kontinents“ aufmerksam zu machen. Neubauer wird in der Antarktis aber nicht wirklich viele Tiere treffen: Es gibt Pinguine und Robben, Seevögel, vielleicht sieht sie auch Wale.

Unterstützt wird Neubauer bei ihrem Segeltrip von prominenten Gästen, die aus Deutschland zugeschaltet sind: der Hochsee-Segler Boris Herrmann, der Mediziner und Moderator Eckart von Hirschhausen sowie Tobias Krell. Gemeinsam wollen sie den Schülern die Bedeutung der Antarktis für das Weltklima näherbringen.

Neubauer und ihre Klimainfluencer-Gefolgschaft sind der Beweis, dass man auch ohne Beruf, Leistung oder Fachkenntnis irgendwo eine Existenzberechtigung haben kann – solange man moralisch laut genu bellt. Ohne Kamera wären sie bedeutungslos. Ohne Krisengedöns arbeitslos. Ohne Applaus irrelevant. JE

10.01.2026

15:10 | jourwatch  Hintergründe des Feuerinfernos von Crans-Montana: Zustände, die man vielleicht in Deutschland erwartet – aber nicht in der Schweiz

Die furchtbare Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana, bei dem an Neujahr 40 junge Menschen verbrannt sind und weitere 119 teils schwerstens verletzt wurden, offenbart ein Ausmaß an Schlampigkeit und Verantwortungslosigkeit, das man eigentlich vor allem aus Deutschland kennt, aber in der vermeintlich so hochentwickelten und piekfeinen Schweiz für ein Ding der Unmöglichkeit gehalten hätte: Bereits seit einigen Tagen ist bekann, dass – wie Bürgermeister Nicolas Féraud erklärte – in der Bar „Le Constellation“, in der sich das Unglück ereignete, letztmals 2019 Brandschutz- und Sicherheitskontrollen stattfanden. Man bedauere dies „zutiefst“, so Féraud. Zuvor hatten ehemalige Mitarbeiter berichtet, es sei ihnen verboten gewesen, die Notausgänge zu öffnen. Zudem soll eine Treppe nach einem Umbau der Bar deutlich schmaler gewesen sein, sodass die Besucher nach Ausbruch des Brandes nicht schnell genug hätten fliehen können.

Der Alpenrebell
Wie die Zeitung 24 Heures berichtet, wurde der verantwortliche Barbetreiber am Freitag wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen.

18:15 | Die Eule  
Erstaunlich ist ja schon, dass niemand über die mangelnde Empfindung der Jugendlichen für Gefahren redet. Die filmten das Feuer, während die Fluchttreppe leer war.
In diesem Zusammenhang gibt es auch eine erstaunliche Gestalt mit einer Guy Fawkes Maske, die eine zweite mit einem Helm, der ihr Gesicht verbarg, auf ihren Schultern trug.
Die streckte ihre Wunderkerze dann besonders nah an die Decke und in dem folgenden Inferno erinnert die Fawkes Maske natürlich an jene Bonfire Night am 5.November 1605, Da drängt sich dann doch die Frage auf, was der Maskenträger wohl über jenen Guy wusste, der vor 420 Jahren das britische Parlament in die Luft sprengen wollte wusste.  

09.01.2026

15:06 | anti-sp: Israels Kritik am Bandera-Kult in der Ukraine

In Europa wird behauptet, die Ukraine kämpfe für „westliche Werte“, aber wie lässt sich das damit vereinbaren, dass die wichtigsten Nationalhelden der Ukraine Nazi-Kriegsverbrecher sind? In Israel wird dieser ukrainische Kult um Bandera und andere ukrainische Nazi-Kollaboraturen immer wieder scharf kritisiert, aber deutsche Medien, die sonst so Israel-freundlich sind, übersehen das aus irgendeinem Grund. In Kiew finden zu Neujahr jedes Jahr Fackelmärsche von Nazi-Sympathisanten statt, die damit Stepan Bandera, den wichtigsten Nationalhelden der Ukraine, ehren, der an einem 1. Januar geboren wurde. In Israel wird das jedes Mal kritisiert, so schrieb die Jerusalem Post am 3. Januar 2022 beispielsweise:

„Am Samstag versammelten sich in Kiew mehrere Tausend Menschen zum jährlichen Marsch zu Ehren des Geburtstags von Stepan Bandera, dem Anführer der Ukrainischen Aufständischen Armee, die im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte und Tausende Juden und Polen ermordete. „Israel verurteilt den nationalistischen Bandera-Marsch“, twitterte die israelische Botschaft in der Ukraine. „Die Verherrlichung derer, die die Nazi-Ideologie unterstützten, verunglimpft das Andenken an die Opfer des Holocaust in der Ukraine.““

Also bitte... Nazis gibts doch offiziell nur in Deutschland und Österreich. Alle anderen haben höchstens eine „schwierige Vergangenheit“. Wer dort Kollaborateure ehrt, pflegt Tradition. Wer darauf hinweist, betreibt Desinformation. Holocaust-Vergleiche sind streng verboten – außer man nutzt sie politisch. Täter werden zu Freiheitskämpfern, Opfer zu Randnotizen, und Geschichte wird so lange neu sortiert, bis sie ins aktuelle Weltbild passt. Fakten schließlich exklusiv lizenziert – und Erinnerung nur erlaubt, wenn sie geopolitisch nützt. JE

04.01.2026

15:32 | tkp:  Rückblick aus dem Jahr 2030 – eine Regnose!

Zum Jahreswechsel schaut man gerne auf das vergangene Jahre zurück, analysiert, bewertet und urteilt. Dieser Rückblick macht es anders: Nach einer Reflexion über den intensiven Abschnitt 2020 – 2025 schaut er aus dem Jahr 2030 zurück. Die zentrale Frage Ende 2025 ist, ob wir Menschen fähig sind, A. Muster zu erkennen und B. aus Mustern zu lernen und C. einen ‚Change of Mind-set‘ herbeizuführen. Ich starte mit einer Reflexion der Jahre 2020 bis 2025 (dient der Mustererkennung), um mich dann ins Jahr 2030 zu beamen und zurückzuschauen. Folgende Muster sind insbesondere in den letzten Jahren zu erkennen:

Schaffe eine Bedrohung, die Angst macht.
Entwickle das (scheinbare) Gegenmittel (‚die Rettung‘).
Es kann nicht mehr überprüft werden, ob negative Auswirkungen von der Bedrohung selbst oder vom Gegenmittel kommen.
Auf jeden Fall müssen die Folgen wiederum mit einem Gegenmittel behandelt werden.

Dieses System hat nicht mehr Angst vor dem Feind – es hat Angst vor denkenden Menschen. Und genau daran erkennt man, wie morsch es bereits ist. JE

02.01.2026

12:24 |  Niemand hätte sterben müssen! Fahrlässige Innenausstattung & Personal, kein Feuerlöscher!

Was für eine Katastrophe! Sie hätte verhindert werden können mit einfachsten Maßnahmen! Sofortige Evakuierung bei Feuer, stattdessen Löschversuche durch Gäste der Bar! Kein Feuerlöscher im Einsatz, stattdessen läuft die Musik bis zum Ende! Die Menschen wurden auf schreckliche Weise gegrillt, als es zur Durchzündung kam. Die verbaute Inneneinrichtung ist definitiv nicht den Vorschriften entsprechend gewesen. Die Kommune hätte es bei Begehung merken können. Die Betreiber hätten ihr Personal schulen können bzw. müssen gegen Brandschutz.

dazu passend ET: „Panik, laute Schreie und Rauch“: Schweiz trauert um rund 40 Tote bei verheerendem Brand in Silvesternacht

Trauer in der Schweiz nach dem verheerenden Brand in einer Bar in der Silvesternacht: Rund 400 Menschen versammelten sich am Donnerstagabend zu einem Gottesdienst in dem Luxus-Skiort, um der etwa 40 Toten und mehr als 100 Verletzten zu gedenken. Bei einer Mahnwache vor Ort zündeten Menschen Kerzen an und legten Blumen nieder. Laut Behörden sei das Feuer um 1:30 Uhr morgens während einer Silvesterparty in der Bar Le Constellation ausgebrochen. Laut Einheimischen war der Ort bei Teenagern sehr beliebt gewesen.

Gute Zusammenfassung dieser Katastrophe JE

01.01.2026

12:53 |  ET: Feuer in Bar im Schweizer Luxus-Skiort: Polizei meldet „mehrere Dutzend Tote und 100 Verletzte“

Bei einem verheerenden Brand in einer Bar im Schweizer Luxus-Skiort Crans-Montana sind in der Silvesternacht womöglich viele Menschen ums Leben gekommen. Es sei mit „mehreren Dutzend Toten“ zu rechnen, zudem gebe es etwa 100 Verletzte, sagte Frédéric Gisler von der Kantonspolizei Wallis vor Journalisten. Das Feuer in der bei Touristen beliebten Bar „Le Constellation“ war während einer Silvester-Party gegen 1:30 Uhr ausgebrochen. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar, die Behörden gehen nicht von einem Attentat aus. Nach der Detonation war ein großes Feuer ausgebrochen.

 

09:50 | UCN: Europas Panikökonomie: Eingefrorene Vermögenswerte, leere Arsenale und das stille Eingeständnis der Niederlage

Wenn eine Premierministerin ihren eigenen Mitarbeitern sagt, sie sollen sich ausruhen, weil das nächste Jahr deutlich schlimmer wird, ist das kein Galgenhumor. Es ist keine Erschöpfung, die spricht. Es ist ein Moment, in dem die Maske verrutscht – eine Bemerkung, die Führungskräfte nur dann machen, wenn die internen Prognosen nicht mehr mit dem öffentlichen Drehbuch übereinstimmen.

Giorgia Meloni wandte sich nicht an die Wähler. Sie wandte sich an den Staat selbst – an den bürokratischen Kern, der mit der Umsetzung von Entscheidungen betraut ist, deren Folgen nicht mehr zu verschleiern sind. In ihren Worten ging es nicht um eine banale Zunahme der Arbeitsbelastung. Es ging um Zwänge. Um Grenzen. Um ein Europa, das vom Krisenmanagement in einen kontrollierten Niedergang übergegangen ist und weiß, dass 2026 der Zeitpunkt ist, an dem die angehäuften Kosten endlich zusammenlaufen.

Kommentar des Einsenders
Räder müssen rollen für den Sieg?

2026 ist kein Aufbruch. Es ist der Zeitpunkt, an dem man merkt, dass die Rechnung längst fällig war – und niemand vorhatte, sie selbst zu bezahlen. JE