01.04.2021

06:54 | FAZ:  Daimler will Tesla alt aussehen lassen

Im Corona-Jahr 2020 hat der Autokonzern den Gewinn kräftig gesteigert. Gespart wird trotzdem – damit die Transformation noch schneller vorangeht. Kritik gibt es an der Dividendenzahlung. Daimler-Chef Ola Källenius war der Erste aus der Autoindustrie, als er im Jahr 2019 für Mercedes klare CO2-Ziele ausgegeben hat. Doch angesichts des Tempos, das Tesla-Gründer Elon Musk oder VW-Chef Herbert Diess in puncto E-Mobilität vorlegen, wirkt die „Ambition 2039“ nicht mehr so ehrgeizig wie damals. „Allen muss klar sein, dass wir mindestens so schnell sein müssen, wie unsere alten und neuen Wettbewerber“

... vielleicht sollten sie einmal damit beginnen Bitcoin zu kaufen, unsinnige Tweets von sich zu geben ... irgend was auf den Mond zu schießen.  Dann wirds vielleicht was.  TS

29.03.2021

17:41 | mmnews: Volkswagen wird elektrisch

"Unsere Transformation wird schneller und größer sein als alles, was man in der Automobilindustrie bislang gesehen hat", verspricht CEO Herbert Diess zum "Power Day". Batterierecycling, Zellproduktion, globales Ladenetz und intelligente Integration der Autos ins Stromnetz - VW hat neben Tesla die wohl umfassendste Strategie für eine reine E-Auto-Welt. Der Konzern reiht sich in die beschleunigten Elektrifizierungspläne von Wettbewerbern wie Ford ein und übertrifft diese zugleich. Die Kosten für die Batteriezellen sollen dabei drastisch sinken, verspricht Volkswagen, um 50 % je Kilowattstunde (KWh) im Einstiegs-, um 30 % im Volumensegment.

Die Aktie frohlockt, der Kunde pfeift drauf!? Globales Ladenetz ist ein feuchter Wunschtraum... Wenn bei uns Engpässe drohen, werden sich die Versorger gut überlegen, wo die Prioritäten liegen müssen!? Und wohl nicht bei einem Nieschenthema für ein paar Grün-Bobos!? OF

10:11 | mm: 500 Dollar für einen Kleinwagen - pro Tag

Vor einem Jahr konnte man auf Hawaii ein Auto für fünf Dollar pro Tag mieten. Jetzt kostet das gleiche Auto bis zu 500 Dollar pro Tag. Im Autoland USA herrscht Automangel. Wie kann das sein?

Dies zeigt drastisch, weas uns erwartet, wenn wir wieder in die Normalität zurückkehren werden. Die Anbieter haben das Angebot derart reduziert, dass der kleinste Anflug von Normalität sie wie ein Keulenschlag trifft. Auch nicht normal! TB

 

25.03.2021

11:36 | faz.net: Die Skepsis gegenüber dem Elektroauto nimmt zu

Von einer flächendeckenden Elektroeuphorie kann keine Rede sein. Das geht aus einer Repräsentativbefragung der GfK hervor. Auch ein anderes, noch recht junges Konzept stößt auf recht wenig Gegenliebe.

Eigentlich würde man ja genau den gegenteiligen Effekt erwarten. Mit der stärkeren Marktdurchdringung wird die Skepsis gegenüber einer neuen Technologie geringer. So ist es zumindest bei all jenen Technologien, die denn Alltag tatsächlich erleichtern. Bei aufgezwungenen Technologien - wie es der Elektromotor ist - passiert genau das Gegenteil. Daher wird sich der Elektormotor nur dann durchsetzen, wenn er in den wesentlichen Eigenschaften gegenüber dem Verbrennungsmotor nicht abfällt. Bei der Beschleunigung ist das zum Beispiel der Fall. Aber wegen der Rettung des Weltklimas wird bis auf eine unerschütterliche Schar an Weltverbesserern niemand eine deutliche Minderung des Alltagslebens in Kauf nehmen. AÖ

16:45 | Der Alpenrebell
Trotz den massiven Subventionen, wollen nur wenige ein E Fahrzeug kaufen. Dabei ist der grösste E Autohersteller in Deutschland! Carrera heisst der

22.03.2021

17:33 | mmnews: Porsche will ab 2030 CO2-neutral sein

Porsche-Chef Oliver Blume bekennt sich zum Klimaschutz: "Wir setzen uns das Ziel, ab 2030 CO2-neutral zu sein. Ganzheitlich", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". Der Sportwagenbauer verspricht, mit dem Verkauf und den Fahrten eines Porsches das Klima nicht mehr zu belasten.
Blume kündiget in der "Zeit" an, die "CO2-Klimaeffekte der Fahrzeuge in der Nutzungsphase auf null zu bringen". Unter anderem soll der Betrieb von Elektrosportwagen vor allem mit von Porsche finanzierter regenerativer Energie ermöglicht werden: "Für die nächsten zehn Jahre investieren wir über eine Milliarde Euro in Windräder, Solarenergie und andere Klimaschutzmaßnahmen."

Diese Herrschaften dürften keine Chefsessel bekleiden, das sind Fälle für die Klapse! Die Produktion von Alu-Karosserien, Felgen und Reifen, Getriebe, Batterien, Interior, Kleinteilen generiert also in der Produktion kein CO2!? Der feige Ablasshandel mit Südamerika samt der Produktion in die genannten Alternativen samt ihrer Logistik generiert auch kein CO2!? Diese billigen Hütchenspielertricks gehen alle auf Kosten der Natur und Umwelt, aber die Masse will scheinbar einfach angeschmiert werden!? Zur Erinnerung kluge Worte eines klugen Motorsportmenschen zum besten Sportwagen der Welt! Bezeichnend. OF

18:16 | Der Bondaffe
Dann sollte man beim Firmennamen anfangen. Aus "Porsche" wird "Prshe". Das wär' so was von neutral. Auch geschlechtsneutral. Weder männlich, noch weiblich, einfach für den "Ors..".

18:17 | Leser-Kommentar
Ob es 2030 noch Porsche gibt oder nur noch Pferde, oder einen Hybrid davon Pferd & Esel, oder alle drei, das werden wir, falls der Himmel uns gnädig ist, vielleicht erleben. Und was 2030 neutral sein wird, will ich auch erst sehen.

14:20 | Welt:  Diese Idee wäre die Rettung des Verbrenners

Bislang schien das Ende des Verbrenners beschlossene Sache. Doch allein mit Elektroautos lassen sich die Klimaziele nicht erreichen. Ein neues Energiesteuer-Konzept hingegen würde den Verbrennungsmotor zum Teil der Klimalösung machen – kostenneutral für Verbraucher. Die Mineralölwirtschaft hat ein Konzept für klimaneutralen Verkehr vorgelegt, der die Autofahrer praktisch nichts extra kostet.

Selbst bei 100% Steueraufschlag und 0 Emissionen geht diese Regierung nicht mehr von der Vernichtung der Automobilwirtschaft runter.  TS

16.03.2021

11:34 | Der Schwermetaller "Ein Plädoyer für den Verbrennungsmotor"

Nachdem sich einige Autohersteller momentan gegenseitig überbieten, wer als erster keine vernünftigen Autos mit Verbrennungsmotor mehr baut, lohnt ein realistischerer Blick auf diese Manie. Und diesen Blick liefert Prof. Dr. Gerhard Reiff von KST Motorenversuch in einem Essay. Im Folgenden ein paar Auszüge daraus: „Über Generationen hat sich in Europa eine Industrie etabliert, die maßgeblich zum Wohlstand der Nationen beigetragen hat. Und nun lassen wir uns alle gemeinsam verunsichern durch inakzeptable Themen wie Dieselgate und vergessen oder trauen uns nicht weiter an unseren Stärken zu arbeiten. Angestachelt von womöglich schon überholten asiatischen Strategien suchen wir nun den Erfolg in der reinen Elektromobilität.

Wenn man Informationen aus Fernost auswertet, kommen durchaus Aussagen wie – "wir können unser Glück über die Dummheit der Europäer nicht fassen" zu Tage. Jedem Managementtrainee wird beigebracht, dass man besser seine Stärken stärkt als seine Schwächen versucht auszumerzen. Wir versuchen gerade unsere Schwäche in der E-Mobilität zur Stärke zu machen – ob das funktioniert? .... Inzwischen vorliegende ganzheitliche "well to wheel"-Betrachtungen unter Einbeziehung der notwendigen CO2-Aufwendungen zum Aufbau der Kapazitäten für circa 85 Millionen Einheiten Fuel cell- oder Batterieantriebsstränge und der Betankungsinfrastruktur kommen zum Schluss, dass sich die einzelnen Antriebsarten bezüglich CO2-Footprint nicht signifikant unterscheiden. Wir sollten uns also eher darauf konzentrieren, wie wir in genügender Menge an grüne Energiespeicher kommen, die rund ums Jahr zur Verfügung stehen. Wasserstoff und/oder Synfuel im Sonnengürtel der Erde produziert, scheint hier als ein richtiger Ansatz, der mit Macht vorangetrieben werden muss.

Und jetzt kommt wieder der hocheffiziente Kolbenmotor ins Spiel. Sowohl in der Form des Wasserstoffverbrenners für Nutzfahrzeuge, als auch mit Synfuel-Beimischungen für die Bestandsflotte liegt uns das CO2-Einsparpotenzial quasi vor den Füßen. … Tatsächlich sehen wir als Entwicklungsdienstleister immer weniger neue Themen im Verbrennungsmotor, die zum Test anstehen. Das lässt den Schluss zu, dass die Weiterentwicklung des Verbrenners bei den OEMs massiv zurückgeht. Wir geben also eine Stärke unserer Industrie auf, weil es im Moment am Kapitalmarkt nicht opportun ist Geld in den Verbrenner zu investieren. Wissen die Analysten, die das beurteilen, dass China aktuell massiv in die Entwicklung des Verbrennungsmotors investiert? Wollen wir uns aus Angst vor schlechter Presse unseren Vorsprung in unserer ureigenen Kompetenz abnehmen lassen? Die Universitäten und Hochschulen melden bereits einen deutlichen Rückgang der Studierendenzahlen in den Verbrennungsmotor-nahen Fächern und die verbliebenen Teilnehmer kommen oft aus nichteuropäischen Ländern. …

Natürlich gibt es sinnvolle Märkte für die E-Mobilität, die wir auch bei KST-Motorenversuch massiv in der Entwicklung unterstützen. Aber macht es nicht Sinn technologieoffen für den Elektroantrieb, den Wasserstoff-betriebenen Verbrennungsmotor sowie die Brennstoffzelle zu sein und vor allem im Bestand grünen synthetischen Kraftstoff beizumischen? Damit könnten wir unsere über Generationen erarbeiteten Kompetenzen erhalten, verbessern und unseren Nachwuchs für die Mobilität insgesamt und an den Hochschulen auch für den Verbrennungsmotor der Zukunft begeistern.“ (Ende der Zitate). Prof. Reiff hat absolut recht. Betrachtet man die mittlerweile in großem Umfang verfügbaren Leistungsdaten der vielgepriesenen sogenannten erneuerbaren Energien wie Wind und Solar zeigt sich, daß die emissionsfreie Mobilität nichts anderes als ein Wunsch oder besser ein Utopie ist.

Batteriefahrzeuge werden niemals emissionsfrei fahren. Das Versagen von Wind und Solar in Texas, Kalifornien, Australien und Großbritannien sollte Warnung genug sein. Energieversorgung auf Basis von Wind und Solar bedeutet nicht Emissionsfreiheit sondern massiven Strommangel, der umso größer wird je mehr dieser landschafts- und wirtschaftszerstörenden Anlagen gebaut werden. Mal schauen, wann man auch in der Autobranche wieder zur Vernunft zurückkehrt.

 

11.03.2021

12:18 | oe24: Auch Österreich will Verkauf von Verbrennern verbieten

Mehrere EU-Länder, darunter auch Österreich, haben die EU-Kommission in einem Schreiben dazu aufgefordert, ein Ausstiegsdatum für den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren, also Benzin- und Dieselautos, zu nennen. Zudem sprechen sich die Staaten für eine bessere Ladeinfrastruktur für emissionsfreien Verkehr und deutlich strengere CO2-Emissionsstandards aus.

RAM
Ein Blick in meine automobile Zukunft: Fluchtfahrzeug ohne Reservekanister!
https://www.youtube.com/watch?v=fKYAv-1hP8w 
https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/gmc-hummer-ev-2021-pickup-comeback-mit-1000-elektro-ps/

15:49 | Maiglöckli
demnächst muß man beim Kauf eines Verbrenners ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen weil, Flucht mit E-Auto wird schwierig, weil irgendwann ist das Kabel am Ende.

16:54 | Der Schwermetaller
Elektroautos sind kein Ersatz. Helmut Becker war 24 Jahre Chefvolkswirt bei BMW und leitet nun das Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation. Weiterhin berät er Unternehmen in automobilspezifischen Fragen. Zu dem momentanen Hype um die Batterieautos sagte er folgendes: „Ab 2030 hat Brüssel – mit deutscher Zustimmung – die CO2-Grenzwerte so streng genormt, dass sie von keinem Verbrennerauto physikalisch mehr zu erfüllen sind. Da der Verbrennungsmotor seit 100 Jahren das Kernstück der deutschen Autoindustrie ist, bedeutet das faktisch den Tod der Branche, auch im Rest Europas, da Elektroautos absehbar den Ausfall weder vom Absatzvolumen noch von der Wertschöpfung her ausgleichen können. Elektroautos können den Absatzausfall der Verbrenner nach Insiderschätzungen nur bis maximal 20 Prozent auffangen, mehr nicht.“ (Zitat Ende). Die Frage ist nun, wie lange will sich die Branche noch von nutzlosen Bürokraten in Richtung Untergang treiben lassen. Nachdem in Deutschland in diesem und im kommenden Jahr weitere Kernkraftwerke abgeschaltet werden, wird die Stromlücke noch größer und dann helfen den Batteriekisten auch keine Subventionen mehr.

18:00 | Die Leseratte zum Kommentar von 16:54
In 10 Jahren haben wir dann Zustände wie in Kuba, auf den Straßen nur noch mühsam zusammengeflickte Oldtimer, wahrscheinlich Diesel, die mit Heizöl betrieben werden. Ob noch E-Autos fahren, hängt davon ob, ob und wo es gerade Strom gibt.

18:01 | Die Kleine Rebellin
Das einzige was unsere Regierungen heute noch können, ist verbieten, verbieten, verbieten ……….

19:41 | Leser-Kommentar zu 18:00:
Werte LS, wenns momentan so weiter geht, warum erst in 10 Jahren ? Der Kolbenfresser kommt sehr wahrscheinlich eher. Von LKW will gar nicht reden, ob die noch mit Heizöl fahren können ? Braupferde-Gespanne auf Straßen ist Lösung ? Bio-PS forever...

09.03.2021

14:02 | MR:  Audi 100 - nur 1,76 Liter auf 100km - das sparsamste Auto der Welt 1989

Der Audi-Technikvorstand versprach 1989, ein Auto mit deutlich weniger als 2,5 Liter Verbrauch auf 100km im Februar 1990 auf den Markt zu bringen. Unglaublich. Vor 30 Jahren war dies bereits möglich. - Anmerkung: In dem Kommentar am Ende des Films teile ich meine persönliche Meinung mit.

Leser-Kommentar
Angeblich verbrauchen die aufwendigen Abgasreinigungssysteme bereits mehr Treibstoff als zum Vortrieb benötigt wird. Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn mehr.

23.02.2021

17:58 | welt: Vom letzten Verbrenner hängt Daimlers elektrische Zukunft ab

Obwohl die Autoindustrie scheinbar nur noch über Elektromobilität spricht, bringt Mercedes-Benz eine neue C-Klasse mit Diesel- und Benzinmotoren auf den Markt. Das wirkt wie ein Rückschritt. Doch dieser letzte Verbrenner hat für den Konzern eine immense Bedeutung.

Solche Headlines muss man einfach lieben! Mittlerweile dürfte der gesamten Branche wohl ein Licht aufgegangen sein, dass diese politischen Entscheidungen, sich nach "Steinzeitstrategien" zu orientieren, ihr sicherer Untergang sein wird!? Dass man dachte, unter dem grünen Mäntelchen könnte man den Bürger den nächsten Kassenraub verkaufen und das naive Stimmvieh würde schon nehmen, was man ihm vor's Maul setzt, dürfte bei einigen Konzernmanagern wohl bald zur schmerzlichen Selbsterkenntnis führen!? OF

01.02.2021

12:12 | derstandard: Remus-Boss zur Nova-Erhöhung: "Die bösen SUV-Fahrer, die Kapitalistenschweine muss man strafen"

Stephan Zöchling hat mit Hans Peter Haselsteiner den steirischen Auspuffspezialisten Remus und die Vorarlberger Erne-Group gekauft, weil er immer schon Unternehmer werden wollte, wie er sagt. Davor hatte er bei großen Deals die Finger im Spiel, kennt Gott und die Welt mit Geld. Als Frank Stronach mit Opel zur Weltmacht aufsteigen wollte, war er im Verhandlungsteam dabei. Derzeit pendelt er zwischen Wien, der Steiermark und Vorarlberg.

Man wünschte sich häufiger so klare Worte aus dem Munde von Untenrehmern und Spitzenmanagern. Dagegen hecheln immer mehr Spitzenmanager in ihrem Streben nach kurzfristigen Boni und medialer Anerkennung den GrünInnen*Außen hinterher - und insbesondere natürlich auch Angela Merkel. AÖ