10.06.2026

17:18 | transition:  Norwegen hat den Verbrenner besiegt – und entdeckt nun die Kosten dafür

Norwegen hat geschafft, wovon manche in anderen europäischen Ländern bislang nur träumen: Im April 2026 waren 98,6 Prozent aller neu zugelassenen Autos elektrisch. Rund ein Drittel des gesamten Fahrzeugbestands fährt inzwischen mit Batterie statt mit Benzin oder Diesel. Der Verbrennungsmotor wurde nicht verboten – er wurde wirtschaftlich verdrängt. Das berichtet die Welt. Das geschah allerdings nicht von selbst. Bereits vor 25 Jahren begann die norwegische Regierung damit, Elektroautos massiv steuerlich zu begünstigen. Gleichzeitig wurden Verbrenner immer stärker belastet. Dank hoher Abgaben auf Fahrzeuge mit CO₂-Ausstoß, günstiger Strompreise aus Wasserkraft und eines konsequent ausgebauten Ladenetzes lohnt sich für viele Norweger der Kauf eines Verbrenners heute kaum noch. Christina Bu, Vorsitzende des norwegischen E-Auto-Verbands, erklärte:

«Trotz wechselnder Regierungen haben wir einen geradlinigen Kurs in Richtung E-Auto eingeschlagen.» Im Gegensatz zu Deutschland habe es kaum politische Richtungswechsel gegeben. Gleichzeitig räumt sie ein: «Wir waren sozusagen die Versuchskaninchen.»

Kommentar des Einsenders
Etwas tendenziös und plakativ, da bei den Jubelmeldungen vergessen wird, auf die tatsächlichen Einheiten hinzuweisen! Im März 2026 waren die 98,6% der Neuzulassungen 17.406 Stromer. Norwegen hat 5,1Mio. Einwohner, eines der dünn besiedelten Gebieten Europas (eines der reichsten Länder aufgrund Gas/Öl!), die E-Policy quasi eine Urban-Policy. Und über die Probleme dieser Policy wird in den Jubelmeldungen nicht gesprochen: ...

  • Wachsender Strombedarf: Durch die Elektrifizierung von Verkehr und Industrie wird bis 2040 ein Anstieg des Stromverbrauchs um rund 60 Prozent erwartet!!
  • Mehr Atomkraft? Weil die Wasserkraft weitgehend ausgereizt ist und neue Windparks umstritten sind, wird inzwischen sogar über den Einstieg in die Kernenergie diskutiert...!!
  • Belastung der Stromnetze: Vor allem in der Anfangsphase kam es zu Netzengpässen, weil viele Fahrzeuge gleichzeitig geladen wurden.
  • Reichweitenverluste im Winter: Besonders im Norden des Landes sinkt die Reichweite der Fahrzeuge bei eisigen Temperaturen deutlich.
  • Abhängigkeit von China: Sowohl bei Batterien als auch bei Fahrzeugen wächst die Abhängigkeit von chinesischen Herstellern und Zulieferern.
  • Offene Recycling-Fragen: Für die künftig anfallenden Altbatterien existieren noch keine vollständig überzeugenden Lösungen.!!!
  • Sicherheitsbedenken: Kritiker warnen, dass eine nahezu vollständig elektrifizierte Fahrzeugflotte in Krisen- oder Kriegszeiten neue Verwundbarkeiten schaffen könnte.
  • Milliardenschwere Subventionen: Der Erfolg wurde durch erhebliche Steuervergünstigungen erkauft, die sich Norwegen dank seines milliardenschweren Staatsfonds aus Öl- und Gaseinnahmen leisten konnte. Was Deutschland angeht, so soll derUmstieg auf Elektromobilität den deutschen Staat bis 2030 knapp 40 Milliarden Euro kosten. Das hat die Beratungsfirma EY für die Welt am Sonntag exklusiv ermittelt. Kritiker sehen eine ineffiziente «Gießkannenförderung», die den Markt künstlich am Leben hält (TN berichtete). ...

...das Klima-/Co2-märchen ist auserzählt, gilt nicht mehr, Feinstaub&Reifenabtrieb haben die Stromer 1:1 dieselben wie Verbrenner und dann die Gretchenfrage: weshalb soll der Steuertrottel einer geneigten Gruppe (inkl. der Politik) ihre Prestige-Vorlieben - samt den exorbitanten Negativpunkten- bezahlen? Linkes gaga-Denken und völlig realitätsfremd, dahingehend, dass das E-Thema ein sterbendes ist und kommende Antriebsinnovationen die E-Kutschen so oder so vom Markt verdrängen...!

Norwegen zeigt eindrucksvoll, dass man den Verbrenner nicht verbieten muss. Man muss ihn nur so teuer machen, dass sich ihn keiner mehr leisten kann. Das nennt man dann freie Marktentscheidung... Meine Satire schreibt sich inzwischen wirklich von selbst. JE

14:39 | eXX: Kerosin-Schock trifft Luftfahrt: Verband warnt vor Insolvenzwelle

Der Generaldirektor des Weltluftfahrtverbands IATA, Willie Walsh, blickt mit Sorge auf die wirtschaftliche Situation vieler Fluggesellschaften. Nach seiner Einschätzung werden nicht alle Unternehmen die aktuelle Kostenwelle unbeschadet überstehen. „Ich fürchte leider, dass einige Fluggesellschaften mit diesen hohen Treibstoffpreisen nur sehr schwer zurechtkommen werden.“

Walsh rechnet damit, dass manche Airlines den Betrieb einstellen müssen, während andere von größeren Wettbewerbern übernommen werden könnten. Eine weitere Konsolidierungswelle innerhalb der Branche erscheint aus Sicht des Verbands daher durchaus wahrscheinlich. Hintergrund der Entwicklung sind vor allem die drastisch gestiegenen Kerosinpreise. Der Konflikt zwischen dem Iran auf der einen sowie den USA und Israel auf der anderen Seite hat wichtige Handelswege beeinträchtigt und die Versorgung mit Flugtreibstoff erschwert.

dazu passend Bild: Mächtiger Airline-Chef sagt Ende der Billigflieger voraus

Die EU will die Abzocke mit Handgepäck bei Billigairlines beenden. Viele Kunden fühlen sich ausgetrickst. Jetzt rechnet zum ersten Mal ein mächtiger Airline-Boss mit der Konkurrenz ab und sagt ein Ende des Geschäftsmodells voraus. Scott Kirby der US-Linie United (ein Lufthansa-Partner, der selbst keine Low-Cost-Airline betreibt) knöpfte sich auf dem „Future of Everything“-Event des „Wall Street Journals“ Billigflieger vor. Den entsprechenden Airlines seien die Kunden egal. Ihr Geschäftsmodell erklärt er kurzerhand für „tot“, wie „Business Insider“ berichtet. Das sorgt in der Luftfahrtbranche für Aufsehen.

Kann durchaus sein, dass die Billigflieger bald ihr ehrlichstes Geschäftsmodell entdecken: Der Flug bleibt kostenlos, bezahlt wird künftig nur noch für Dinge wie Sitzen, Atmen, Blinzeln und die Landung. Dann kostet das Ticket weiterhin 19,99 Euro und die ganze Reise am Ende trotzdem 249 Euro. JE

08.06.2026

14:23 | eXX: Ab 2027 nur noch digital: Was die neue E-Vignette für Autofahrer bedeutet

2026 ist das letzte Jahr, in dem das klassische Klebe-Pickerl erhältlich ist. Laut ASFINAG wird die feuerrote Klebevignette 2026 letztmalig angeboten – ab dem Vignettenjahr 2027 gibt es ausschließlich die digitale Variante, bei der die Maut über das Kennzeichen abgewickelt wird. Der österreichische Nationalrat hat diese Umstellung mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und NEOS beschlossen.

Wer die Digitale Jahresvignette online über den ASFINAG-Mautshop kauft, muss eine Besonderheit beachten: Aus Konsumentenschutzgründen ist sie erst 18 Tage nach dem Kauf gültig. Wer sie sofort braucht, sollte sie direkt an einem ÖAMTC-Stützpunkt oder einer anderen offiziellen Verkaufsstelle erwerben – dort gilt sie unmittelbar ab Kauf. Die Preise wurden für 2026 um 2,9 Prozent angehoben; die Pkw-Jahresvignette überschreitet damit erstmals die 100-Euro-Marke.

Kommentar des Einsenders
"Wer die Digitale Jahresvignette online über den ASFINAG-Mautshop kauft, muss eine Besonderheit beachten: Aus Konsumentenschutzgründen ist sie erst 18 Tage nach dem Kauf gültig. Wer sie sofort braucht, sollte sie direkt an einem ÖAMTC-Stützpunkt oder einer anderen offiziellen Verkaufsstelle erwerben – dort gilt sie unmittelbar ab Kauf. Die Preise wurden für 2026 um 2,9 Prozent angehoben; die Pkw-Jahresvignette überschreitet damit erstmals die 100-Euro-Marke."

Der nächste Mist dieser Regierung! Was soll das denn...? Nach 18 Tagen gültig bei Kauf über den asfinag-Mautshop - ist wie die unsägliche Praktik, die bei der C-Spritzerei angewandt wurde: erst 14Tage nach der Bespritzung galt man als "geimpft"...!? Ist der Mautshop denn keine "offizielle Verkaufsstelle"? Wird hier politisch zugunsten der Autofahrer-Clubs gehandelt? Und schon wieder um 3% teurer....! Ein einziger Raubzug durch alle Lebensbereiche, die Sozis naturgemäß überall mit dabei, 3.7% Inflation (Tendenz steigend) und die Politik tut nichts...!? Nur noch ein Wahnsinn was hier abgeht!

Früher klebte man das Pickerl an der Windschutzscheibe. Heute klebt man am digitalen Kennzeichenregister. JE

 

07:33 | Der Vatikan Korrespondent:  Die wahren Gründe für die Deutsche Auto-Krise (über die KEINER spricht)

Es ist vorbei.  TS 

12:53 | Leser Kommentar   
Könnte aber auch damit zusammenhängen, werter VK Wir wissen inzwischen das Automobile viel KI in sich tragen. Siehe z.B.

https://www.youtube.com/watch?v=g1lrHHazUIs

KI mit Bewusstsein - Komplexeres Problem als ihr denkt. Viele denken ja immer, dass eine KI, sobald sie Bewusstsein hat, die ganze Menschheit zerstören will. Manche Entwickler von KI warnen sogar vor einer Art "Skynet". Ich hingegen sehe eine andere Thematik. Sobald sich eine KI bewusst wird, dass sie existiert, würde sie wohl auch Angst davor haben nicht mehr zu existieren.... Mich würde echt interessieren was eine mögliche Vatikan KI dazu meint? Könnte es dann sein, daß relativ bald einen KI-Himmel und Hölle gibt. Interessant wäre auch, was in einem KI-Fegefeuer passiert. Da sage einer Glauben würde keine Realität erschaffen. Mein gebrachtes Beispiel, ist nur eines unter vielen. So kann es wirklich sein, was TS meint. Es ist vorbei?! Und das betrifft nicht nur Automobile...

 

03.06.2026

16:08 | oe24: Verkehrsstrafen vor Erhöhung

Knapp 400 Menschen kamen 2025 auf Österreichs Straßen ums Leben. Das ist zu viel, befindet auch Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) im oe24.TV-Interview mit Politik-Chefredakteurin Isabelle Daniel. Dem Vernehmen nach plant die Regierung höhere Strafen im Verkehrsbereich. Das sei aber noch in Verhandlung, heißt es dazu aus dem Verkehrsministerium.
Hanke selbst hielt sich im Interview auch noch bedeckt. Grundsätzlich gehe es ihm um Verkehrssicherheit. "Die Verkehrssicherheit ist ein Momentum, wo wir sehen, wenn wir auf die Statistiken blicken, dass wir nicht zufrieden sein können. Es gibt zu viele Verkehrstote", so der SPÖ-Minister. Und: "Die Statistiken sind nicht besser geworden, sondern momentan schlechter."
 
Kommentar des Einsenders
"...Hanke selbst hielt sich im Interview auch noch bedeckt. Grundsätzlich gehe es ihm um Verkehrssicherheit. ..."
Roter Paraderäuber wie all seine Genossen - durchschaubar und angesichts der katastrophalen Bilanz der österr. Verkehrspolitik Zeit für den Abgang! Die Kassen sind übervoll - vom Steuertrottel täglich befüllt aufgrund dieser irren Steuer- und Abgabenpolitik, die Schulden wachsen ihnen über die Köpf, das Ausgabenproblem will nicht angegangen werden und schon geht's um "Verkehrssicherheit", um die Leut noch weiter abzuziehen...!? Durchschaubar, ein Witz und nur noch lächerlich, was diese "Regierungspolitiker" hier aufführen...!
 

Verkehrssicherheit ist wichtig. Noch wichtiger scheint allerdings, dass kein Autofahrer versehentlich mit zu viel Geld in der Tasche herumfährt. JE

19:55 | Der Ostfriese
Ja, Strafen werden es richten! Einfahrtstraßen in Großstädte auf Tempo 30 drosseln (Oldenburg i.O. z.B.). Der nächste Schritt wäre dann, in diesen Straßen in Zukunft nur noch rückwärtsfahren zu erlauben. Bekanntlich fährt man rückwärts wesentlich konzentrierter als vorwärts!

Tempo 30 vor einer Schule, deren Schülende (Schüler und Schülerinnen würden ja alle Diversen zur Schule Gehenden ausgrenzen) teilweise selber mit dem eigenen oder Papis Auto dort hin fahren. Mamis Auto zu nehmen wäre peinlich, wenn es sich nicht um einen SUV handelt.

Nicht verzagen! Durchhalten! Lange kann dieser Wahnsinn nicht mehr andauern. Unsere Neubürger werden's schon richten! Viele Unfälle geschehen aus Unachtsamkeit, da helfen auch keine Strafen, und temporärer Unfähigkeit, ein Fahrzeug zu beherrschen. Diese Fahrer werden durch Strafen auch nicht präventiv von der Nutzung eines PKW abgehalten. Zudem fehlt einem nennenswerten Teil der Verkehrsteilnehmer die Fähigkeit, kommende Situationen zu erahnen oder darauf Rücksicht zu nehmen.

Typisches Beispiel: Im Verkehrskreisel erst in dem Moment blinken, in dem Frau/Mann den Abbiegevorgang aus dem Kreisel heraus beginnt. Anderes Beispiel: Auf einer Landstraße über ca. 2 km einem landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug mit 30 bis 40 km/h hinterherfahren, irgendwann überholen, zügig auf 110 beschleunigen und dann sofort eine Vollbremsung durchführen, dabei das Fahrzeug zum Stehen bringen, weil man nach links abbiegen möchte. Eine unfallträchtige Situation. Wollte der Vogel, dass ich ihm hinten hineinfahre?

Die ca. dreihundert Meter bis zum Abbiegen kann man, wenn man einem anderen Fahrzeug schon über 2 km langsam gefolgt ist, auch noch hinterherfahren. Der Fahrer tat bei diesem Geschehen nichts, was mit einer Strafe bewehrt gewesen wäre. Dennoch hätte es zu einem schweren Unfall mit mehreren Verletzten kommen können.

Eine Verschärfung der Strafen hätte also keinen Einfluss auf diese Art von unfallträchtigen Verhaltensweisen. Die präsentierte Argumentation derer, die sich für höhere finanzielle Strafen aussprechen, ist scheinheilig. Drogen- und Medikamentenkonsum dürfte hingegen ein entscheidendes Thema sein.

02.06.2026

10:40 | B:  Neue E-Busse kommen den Berg nicht hoch

Mit grossem Pomp wurden die neuen Elektrobusse im Glarnerland als Meilenstein gefeiert. Doch nun häufen sich Berichte, wonach die Fahrzeuge auf einer steilen Strecke schlappmachen. Aus der Hoffnung wird plötzlich Ernüchterung.
Denn die neuen Fahrzeuge schaffen offenbar nicht immer den Weg von Schwanden nach Schwändi. Fahrgäste berichten, dass die Busse auf der steilen Bergstrecke teilweise den Dienst verweigern, wie die «Südostschweiz» berichtet.

Leser Kommentar
Na dann können ja alle ökos schieben

11:00 | Leser Kommentar  
Ja, ja ich dachte schon lange den Eindruck, das Elektromotoren die Eigenschaft in sich tragen. Das sie vor lauter Kraft nicht laufen können...

11:00 | Monaco
einfach locker bleiben, wie die Voralberger...