16.12.2018

16:59 | pp: Raymond Unger & „Die Wiedergutmacher“ – Das Interview.

Im Schatten von Sarrazins populärer Veröffentlichung „Feindliche Übernahme“ entwickelte sich Raymond Ungers „Die Wiedergutmacher“ zur tatsächlichen Entdeckung dieser Herbst/Winter-Saison. Ein Auszug des Buches wurde bereits auf Tichys Einblick veröffentlicht, danach folgten eine äußerst bemerkenswerte Besprechung von Vera Lengsfeld sowie eine Einladung des Autors zur Buchvorstellung in die Bibliothek des Konservatismus.

11:47 | Tögel: Marked for Death – Islam´s War against the West and Me

Marked for Death – Islam´s War against the West and Me

Dass der im besten Sinn des Wortes liberale niederländische Politiker Geert Wilders heute regelmäßig als Vertreter der „extremen Rechten“ bezeichnet wird, wirft ein grelles Licht auf die dramatische Linksverschiebung der politischen Landschaft in Europa und in den USA. Wilders´ „politisches Verbrechen“ besteht nämlich einzig und allein darin, sich um die Gebote der politischen Korrektheit nicht zu scheren, Dinge beim Namen zu nennen und – darum geht es im vorliegenden Buch – keinen Kotau vor dem politischen Islam zu machen.
Seit November 2004, als ein muslimischer Verbrecher den Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße abschlachtete, führt Wilders, gegen den zahlreiche Todesdrohungen seitens Angehöriger der Religion des Friedens ausgestoßen wurden, faktisch das Leben eines politischen Gefangenen. Ohne Polizeischutz darf er nicht mehr in die Öffentlichkeit. Sein Privatleben ist zu Ende. Dennoch – und das ehrt diesen unerschrockenen Mann – ist er nicht bereit, seinen Kampf für den Erhalt der liberalen westlichen Zivilisation aufzugeben.
Wilders hat seine Hausaufgaben gemacht. Er kennt alle Facetten der die abendländische Zivilisation bedrohenden, kulturrassistischen Herausforderungen durch den Islam. Er benennt dabei Ross und Reiter. Er pflegt nicht die im Westen weit verbreitete Politik des Wegschauens, Abduckens und Zurückweichens gegenüber dieser Politreligion, der weltweit 1,6 Milliarden Menschen anhängen.
Nur zehn Jahre lagen zwischen der Veröffentlichung der „heiligen Schrift“ des Nationalsozialismus, „Mein Kampf“, und der Machtübernahme durch Adolf Hitler und seine Spießgesellen. Wäre das Buch von den Zeitgenossen gelesen und ernst genommen worden, hätte viel Unheil abgewendet werden können. Offenbar war dafür die verfügbare Zeit zu kurz. Die “heiligen Schriften“ des Islam dagegen existieren bereits seit 1300 bis 1400 Jahren. Lang genug, um zu wissen, womit man es zu tun hat. Mehr als der Hälfte dieser Schriften (Koran, Sira und Hadith) ist dem Umgang der Rechtgläubigen (die Allah liebt) mit den Kuffar (die Allah hasst) gewidmet. Ersteren ist im Kampf um die Ausbreitung des Islam über die Welt, dem „kleinen Djihad“, nahezu alles erlaubt: Enteignung, Unterdrückung, Demütigung, Versklavung, Vergewaltigung und Mord (sofern davon nur "Ungläubige" betroffen sind). Und exakt davon haben die Muslime in Nachahmung ihres über jede Kritik erhabenen Vorbildes Mohammed seit rund 1400 Jahren auch Gebrauch gemacht – wohin auch immer sie kamen. Darstellungen der im Namen des Islam begangenen Untaten, füllen ganze Bibliotheken. Und anders als die auch durch Christen verübten Verbrechen, sind sie allesamt durch religiöse Gebote nicht nur gedeckt, sondern sogar geboten.
Dass die (im Westen noch in der Minderheit befindlichen) Muslime nicht gerne mit diesen Wahrheiten konfrontiert werden, verwundert nicht. Viel mehr empört, dass es westliche Politiker, Intellektuelle und Publizisten sind, die der Ausbreitung des Islam nicht nur nichts entgegensetzen, sondern diese – zum Schaden der autochthonen Bevölkerung – auch noch nach Kräften fördern.
Wilders wird von seinen eigenen Landleuten (nicht nur von radikalen Linken) für seine kritische Haltung gegenüber dem Islam ebenso so scharf angegriffen und verunglimpft wie von Muslimen. Dabei wird vor keinem Untergriff zurückgeschreckt. Die Forderung, Wilders den Personenschutz zu entziehen (und damit zum Abschuss freizugeben) ist haarsträubend. Dass die im Westen ansässige, Fünfte Kolonne des Islam die „Beleidigung“ dieser Politreligion als schwereres Vergehen wertet als den Mord an ihren Kritikern, ist niederträchtig und nur sehr schwer zu begreifen.
Ein engagiertes, ein wichtiges Buch. Dass es schon drei Jahre vor dem seit 2015 ungehemmt laufenden Sturm afroorientalischer Djihadisten auf die „Festung Europa“ geschrieben wurde, unterstreicht die Bedeutung von Wilders´ Warnungen. Fazit: Lesenswert!

Marked for Death – Islam´s War Against the West and Me
Geert Wilders
Regnery Publishing
ISBN 978-1-59698-796-8
286 Seiten, Hardcover
35,78,- Euro

12.12.2018

12:36 | tichy: Von der Bestimmung des Menschen zur Freiheit

Die liberale Ordnung wird von Linken als Ursache der Finanzkrise, von Rechten als Bedrohung nationaler Identität kritisiert. Dem widerspricht Thomas Mayer und zeigt in seinem neuesten Buch "Die Ordnung der Freiheit und ihre Feinde", warum wir den Prinzipien des Liberalismus verdanken, was wir erreicht haben und was wir sind.

Thomas Mayer, „Die Ordnung der Freiheit und ihre Feinde.
Vom Aufstand der Verlassenen gegen die Herrschaft der Eliten“.
FinanzBuch Verlag, 2018.

11.12.2018

07:27 | Andreas Tögl mit einen Rezension: Michael Ley, Tötet sie, wo ihr sie trefft: Islamischer Antisemitismus.

Europa und der religiöse Totalitarismus

Anders als der Titel es nahelegt, beschäftigt sich der Politikwissenschaftler Michael Ley in diesem Buch nicht nur mit dem in den heiligen Schriften des Islam - Koran, Sira und Hadith - grundgelegten Antisemitismus der Muslime. Mit deren Masseneinwanderung in Europa ist nämlich keineswegs nur eine Zunahme des Antisemitismus verbunden, denn „Allah ist ein Feind aller Ungläubigen.“ (Sure 2, 98). Damit wird der Islam zu einer Bedrohung der westlichen Zivilisation in Europa.
Das mit der voranschreitenden Islamisierung der Alten Welt verbundene Problem bringt der Autor folgendermaßen auf den Punkt: „Wie eine Glaubensgemeinschaft, die weder die Trennung von Staat und Religion prinzipiell anerkennt noch andere Religionen als gleichwertig akzeptiert, Teil eines Staates und einer Zivilgesellschaft werden will, bleibt unklar.“ Göttliche Gebote können sich eben niemals von Menschen gemachten Gesetzen unterordnen. Ein unauflösbarer Widerspruch.
Nach dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus kommt auf Europa mit dem Islam also eine dritte Form des Totalitarismus zu. Dank der hohen Fertilitätsrate der bereits anwesenden Moslems und einer weiterhin nahezu ungebremsten Zuwanderung aus der Welt des Halbmonds, dräut nicht weniger als die Auslöschung der europäischen Zivilisation.
Linke Intellektuelle verkennen die mit dem „Einwanderungs-Djihad“ verbundenen Gefahren, weil sie mit Religion grundsätzlich nichts anfangen können und daher keinerlei Sinn für den religiös basierten Hass der Muslime auf die „Ungläubigen“ – insbesondere die Juden unter ihnen - haben. Dass der Koran mit judenfeindlichen Stereotypen durchsetzt ist, nehmen sie nicht ernst. Dass sich in allen drei heiligen Schriften des Islam explizite Tötungsaufrufe gegen Juden und andere „Kuffar“ finden, bleibt nicht ohne Folgen. Die ersten europäischen Opfer des neuen Djihad sind die Juden, die bereits begonnen haben, Frankreich in Scharen zu verlassen.
Dass der Islam – anders als Judentum und Christentum – weder ein explizites Tötungsverbot, noch eine Trennung von transzendenter Religion und weltlicher Herrschaft kennt, wird in Europa – zum eigenen Schaden - vielfach ignoriert.
Ley schlägt einen weiten historischen Bogen von den heiligen Schriften des Islam über den Mythos von al-Andalus, weiter über die von muslimischen Theoretikern wie Sayyd Outb vorangetriebene Synthese von europäischem und islamischem Antisemitismus (die im Schulterschluss der Nationalsozialisten mit den von Hassan al-Banna gegründeten Muslimbrüdern ihren stärksten Ausdruck fand), bis in unsere Tage.
Hamed Abdel-Samad stellt fest, dass der Antisemitismus nirgendwo so stark ausgeprägt ist wie in der arabischen Welt. Bezeichnend ist, dass „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und Adolf Hitlers „Mein Kampf“ in den arabischen Ländern bis heute in hohen Auflagen gedruckt und begeistert gelesen werden. Der Judenhass wird dort bereits mit der Muttermilch verabreicht und – auch nach einer Migration in den Westen – selten abgelegt.
In seiner Judenfeindlichkeit weist der Islam eine augenfällige Affinität zum Nationalsozialismus auf, wobei der „göttliche“ Text des Korans – anders als der religiös motivierte Antijudaismus von Christen - dafür eine erstklassige Legitimation liefert.
Das beachtliche Talent der Muslime, sich immerfort zu Opfern zu stilisieren, kommt in ihrem erfolgreichen Bemühen zum Ausdruck, „Islamophobie“ als eine gegen sie gerichtete Mutation des Antisemitismus zu deuten. Welcher atemberaubende Zynismus!
Leys Ausblick ist düster: „Das 21. Jahrhundert wird von einem globalen Kampf gegen den Islam geprägt sein.“

Tötet sie, wo ihr sie trefft: Islamischer Antisemitismus
Michael Ley
ISBN: 978-3-982033624
104 Seiten
10,- Euro

04.12.2018

15:15 | Andreas Tögel: Laila Mirzo - Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim
Über die Vereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur

nur ein schlechter muslim ist ein guter muslimOb wohl das General Philip Sheridan zugeschriebene Zitat „Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“, die Autorin zur Wahl des Buchtitels inspiriert hat? Wie dem auch sei - schon nach wenigen Kapiteln erschließt sich dem Leser, worauf die gebürtige Irakerin hinauswill. Viele naive Europäer machen beim Umgang mit der rasch wachsenden Muselmanenpopulation ihren Wunsch zum Vater ihres Gedankens und träumen von einer Reform des Islam, die ihn mit der westlichen Kultur kompatibel macht. Leider haben diese Leute – mangels jeglicher Kenntnis der schriftlichen Quellen und der blutigen Geschichte dieser Politreligion - keine Ahnung davon, womit wir es zu tun haben.

Die Reformation des Islam ist nämlich schon längst im Gange - und sie führt geradewegs zurück zu seiner Wurzel. Und die heißt Jihad. Liberale Muslime wie Bassam Tibi, die lange Zeit die Vision eines aufgeklärten „Euroislam“ hatten, haben ihre Illusionen mittlerweile begraben. Denn die Konservativen sind in der gesamten Welt des Halbmonds übermächtig. An liberale Reformen glauben nur noch die auch in allen übrigen Fragen so gut wie immer falsch liegenden linken Intellektuellen.

Die Reformation des Christentums bedeutete eine Besinnung auf seine Wurzeln, die Evangelien. Sie hatte eine Schwächung der Amtskirche zur Folge und ebnete am Ende der Säkularisierung und Aufklärung den Weg. In der Welt des Islam dagegen hat der Rückzug auf seine heiligen Schriften keine Konsequenzen, die im „Haus des Krieges“ (Dār al-Harb, die muslimische Bezeichnung für den nicht vom Islam beherrschten Teil der Welt) lebende Menschen sich wünschen sollten. Es geht um nicht weniger als um ihre Ausbeutung durch Sondersteuern, ihre Unterdrückung, Demütigung, Versklavung und – mit etwas Pech – ihren gewaltsamen Tod.

Die profunde Kennerin der islamischen Quellen - der Koran ist ja neben den Hadithen und der Sira nur eine davon -, belegt anhand zahlreicher Textstellen die Unversöhnlichkeit und die immerwährende Aggressionsbereitschaft, mit der strenggläubige Muslime allen „Kuffar“ (das ist die im Islam allgemein gebrauchte, pejorative Bezeichnung für Ungläubige) begegnen. Des gilt ungeachtet dessen, ob es sich um Juden, Christen, Angehörige anderer Religionen oder um Atheisten handelt. Das Weltbild der „guten Muslime“ ist unerbittlich streng: Hier die „Umma“, das Kollektiv der Allah gefälligen Rechtgläubigen, dort die Welt jener Untermenschen, die allein durch ihre Verweigerung der Lehre Mohammeds ein unverzeihliches Verbrechen begehen. Denn Allah hasst und verflucht alle Ungläubigen.

Die Autorin macht klar, dass eine Deutung, Interpretation oder gar eine zeitgeistige Modernisierung der islamischen Schriften ein Hirngespinst weltfremder Narren ist. Jeder potentielle Reformer gilt den Strenggläubigen nämlich als Apostat und lebt entsprechend gefährlich (oder gar nicht mehr). Denn eine Todes-Fatwa durch einen konservativen Kleriker – gleich ob Sunnit oder Schiit - ist schnell gesprochen und Spaß verstehen Muselmanen in Religionsfragen noch deutlich weniger als in übrigen Angelegenheiten.
Laila Mirzos Ausblick fällt pessimistisch aus: Europa wird seinem Schicksal der fortschreitenden Islamisierung nicht entgehen. Macht ja nichts, denn Islam bedeutet ja Frieden, wie seine böswilligen oder ahnungslosen Apologeten nicht müde werden, uns zu erzählen. Allerdings handelt es sich dabei um jene Art Frieden, wie er auf Friedhöfen herrscht.

Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim
Über die Vereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur
Laila Mirzo
Riva Verlag 2018
249 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-7423-0568-2
19,99,- Euro

17.11.2018

09:22 | Max Otte: Der deutsche Michel wetzt schon die Heugabel!“ Max Otte im Gespräch mit Markus Gärtner

Interview zum neuen Buch „Das Ende der Herrlichkeit“

16.11.2018

11:44 | Gerhard Breunig: Klimasozialismus

die Aktion, das Buch Klimasozialismus als e-book kostenlos zu bekommen läuft nur noch bis Montag 19.11.2018 9:00 Uhr.
Aus Anlass des 3. Jubiläums der Erstausgabehaben wir dieses e-book für unsere Stammleser für 5 Tage kostenlos eingestellt. Danach kostet es regulär 9,99 €. Es kann hier absolut kostenfrei heruntergeladen werden: https://www.amazon.de/dp/B07KFQ8H6P

Diesmal keine klassische Rezension sondern ein echter Schnäppchen-Hit! TB

12:37 | Leser-Anmerkung
Ich wollte eben das Buch auf mein Kindl runter laden. Angeblich habe ich kein Kindl. Ob ein Fehler meinerseits aufgetreten ist, habe ich mir zur Kontrolle ein anderes Buch herunter laden – das ging. Hier greift Amazon vermutlich regulierend ein.

17:37 | Gerhard Breunig dazu
da gestern und vorgestern auch schon einige e-books von meinen Blog-Lesern runtergeladen wurden, kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen. Aber möglich ist ja in diesem Land so ziemlich alles.

14.11.2018

08:56 | mises: Nix wie raus aus dem Euro

Ein sinkendes Schiff sollte man verlassen, solange noch Rettungsboote verfügbar sind – Höchste Zeit, das Tabu zu brechen – Das neue Buch von Bruno Bandulet – Was es widerlegt, beschreibt, begründet und mit wem es abrechnet – Wie ein Krimi, den das Leben schrieb, das politische Leben – Merkels politische Auflösung steht fest, die des Euro noch nicht

07.11.2018

17:25 | zeitgeist: Deutschland vor der Bewährung: erneuter „Rammbock“ gegen Russland oder Lernen aus der Geschichte?Deutschland vor der Bewährung: erneuter „Rammbock“ gegen Russland oder Lernen aus der Geschichte?

In Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs wird Bundeskanzlerin Merkel dieser Tage an einer französischen Militärzeremonie in Paris teilnehmen. Dabei wird sie, gemeinsam mit Frankreichs Präsident Macron, den unseligen Platz in der Lichtung des Waldes von Compiègne aufsuchen, wo jenes Abkommen geschlossen wurde, das in der Folge so viel weiteres Unheil heraufbeschwor. Im Gegensatz zu Staats- und Regierungschefs anderer am Ersten Weltkrieg beteiligter Staaten wird die deutsche Kanzlerin keinen Soldatenfriedhof aufsuchen, den deutschen Gefallenen diese Ehre verweigern. Fast scheint es so, dass 100 Jahre nach der Jahrhundertkatastrophe zwar Platz für die Erinnerung ist, doch ein Schleier die schicksalhaften Ereignisse noch immer kaschieren soll.

18:47 | Die Leseratte  - Zum Auszug aus Willy Wimmers Buch
Beim Lesen kam mir immer wieder der Gedanke an Flinten-Uschi und deren Kompetenz. Traut ihr irgendjemand zu, derartig fundierte Beiträge zu verfassen? Die Doktrin der Amis in Frage zu stellen? Deutsches Handeln im geschichtlichen Kontext zu sehen (bis zurück zum 30-jährigen Krieg und den damaligen Verlusten an Menschenleben)?

09:00 | mises: „Ludwig von Mises – der kompromisslose Liberale“ – das neue Buch von Thorsten Polleit

"... Im September 2018 hat nun Thorsten Polleit ein Buch veröffentlicht mit dem Titel Ludwig von Mises für jedermann: Der kompromisslose Liberale, erschienen in der Reihe „Ökonomen für Jedermann“ bei Frankfurter Allgemeine Buch. Mit seinen 250 Seiten könnte das Buch auf den ersten Blick vielleicht bescheiden wirken. Doch schon die Gliederung des Buches zeigt, dass es inhaltsstark ist, dass es mehr als nur eine Ein- und Hinführung zu Leben und Werk von Ludwig von Mises ist. Der Autor – er ist Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth – führt den Leser gut strukturiert und in verständlichen Worten durch den Inhalt von Mises‘ bedeutendsten Schriften.

Nach etwa zwei Stunden Lesevergnügen ist sich der Leser darüber im Klaren, warum der Sozialismus mit all seinen Spielarten undurchführbar ist, warum das staatlich regulierte Geldwesen üble Folgen hat („Boom und Bust“ verursacht), und warum es kein „Mittelding“, keinen „dritten Weg“ zwischen Kapitalismus und Sozialismus geben kann."

03.11.2018

19:49 | jouwatch: Christophe Guilluy - "No Society"

Prognose aus Frankreich: Die Gesellschaft wird explodieren

Christophe Guilluy ist in Frankreich derzeit in aller Munde. Der 54-jährige Schriftsteller ist als klassischer westeuropäischer Linker allmählich zum Dissidenten geworden und wird von seinen ehemaligen Weggefährten zunehmend scharf kritisiert. In seinem neuesten Buch „No Society„, gerade erst erschienen und momentan nur auf französisch erhältlich, prognostiziert er die Explosion der westeuropäischen Gesellschaften.

02.11.2018

15:31 | häring: Bitcoin aus der Nähe betrachtet

Wenn man Bitcoin immer nur aus der Ferne betrachtet, dann pflegt man viele falsche Vorstellungen davon, was das ist, und wie es funktioniert. Das geht auch nicht weg, wenn man oft hinschaut und viel darüber liest - von Leuten, die selbst nicht allzu nah dran sind. Das Buch „Bitcoin – Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes“ hat mir geholfen, einige dieser falschen Vorstellungen los zu werden.