24.04.2019

18:01 | tichy: Ralf Schuler über sein Buch: ‚Lasst uns Populisten sein – 10 Thesen für eine neue Streitkultur‘

Mit Populisten an einem Tisch – wie soll das denn bitte gehen? Ralf Schuler, Leiter des Parlamentsbüros der BILD-Zeitung, hat gerade sein Buch mit dem Titel ‚Lasst uns Populisten sein – 10 Thesen für eine neue Streitkultur‘ veröffentlicht, in dem er nichts Geringeres fordert als die Bereitschaft, im öffentlichen Diskurs auch Andersdenkende, vulgo Konservative, verunglimpfungsfrei zu Wort kommen zu lassen. Eine Provokation! Sollen Politiker und Leitmedien jetzt etwa umdenken?

23.04.2019

08:15 | W&F: Die Zukunft unserer Wirtschaft - Timo Baudzus

Timo Baudzus ist Moderator von Mission Money (Focus) und Autor vom Buch "Unsere fetten Jahre sind vorbei!" Sind diese vorbei? Heute ist er bei uns im Interview. Wir sprechen mit Timo über den Status quo Deutschlands, die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, Politik, künstliche Intelligenz, die Zukunft uvm.
Zum Buch: Unsere fetten Jahre sind vorbei: https://amzn.to/2HedeZ3

22.04.2019

10:36 | tichy: Rainer Wendt: Deutschland wird abgehängt

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft ist kein Miesmacher, für ihn ist Deutschland ein großartiges Land. Doch wenn das so bleiben soll, müssen die drängenden Zukunftsfragen ohne Aufschub angegangen werden. Wo es hakt und woran das liegt, analysiert er schonungslos in seinem neuen Buch.

Riesling
Lieber Herr TB, Vorschlag: Modellprojekt GrüKotz (GRÜnes KOnsTanZ) jetzt - begleitet durch Herrn Wendt. Vollständiger Abzug der Polizei aus GrüKotz (hassen die Polizei ja sowieso) sofort! Selbstverwaltung durch grüne Khmer. Tägliches Aushandeln des Zusammenlebens durch Anna-Lena. Erklärung aller Wohnungen zu Multikultikommunen in denen Schutzsuchende bevorzugt zugewiesen werden - no Boarders at your front-door. No Mitbewohner ist illegal! Mr. Wendt help the greens discovering utopia!

21.04.2019

09:16 | charismatismus: Grüne Abgründe: Wie Robert Habeck sich seine linke Welt zurechtfabuliert

Robert Habecks poststrukturalistisch angehauchte These, die Welt sei nicht einfach schon da, sondern werde erst durch die Sprache des Menschen hervorgebracht, kennzeichnet den problematischen Ansatz des philosophisch inspirierten Autors. Natürlich gibt es eine Welt und Wirklichkeit bereits vor und ohne uns, und die immer neue Aufgabe des handelnden Subjekts, des Homo sapiens, ist es, sie zur Sprache und zum Ausdruck zu bringen, Dinge zu benennen, zu unterscheiden, zu bewerten usw.

18.04.2019

08:42 | staatsstreich: “Nullzinsfalle”: Von den betörenden Verlockungen des Kredits

Drei Autoren, die zufällig tatsächlich Österreicher sind, haben soeben einen Text über ein von den Zentralbanken verabreichtes Opiat veröffentlicht, der unter Garantie weniger Publizität bekommen wird als das zeitgleich erschienene Haltungs-Buch von Reinhold “Django” Mitterlehner. Eine unverlangte Buchbesprechung.

Ich bin mit allen Dreien (Autoren) persönlich teilweise schon seit 10 Jahren befreundet. Alle 3 g'scheite Burschen, denen man Gehör schenken muß. Einer der Dreien schreibt auch hin und wieder bei uns und hilft mir öfters bei der Erstellung von Vorträgen aus und verleiht diesen ein gewisses Maß an Intellektualität! Wer Zeit hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen! Bin selbst grade dabei! TB

13.04.2019

19:46 | ET: Exklusiver Vorabdruck: Illusionen und Wunschdenken bei der Bekämpfung von Fluchtursachen in Afrika

Als Kommentar zu diesem Thema publizieren wir exklusiv und vor der Veröffentlichung im April 2019 die folgenden, gekürzten Ausschnitte aus dem Buch „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“.

Die Leseratte:
Keine klassische Rezension, sondern ein Vorabdruck aus dem Buch, für das eine interessante Erzählform gewählt wurde. Es geht eigentlich um Afrika. Ich will es mal so ausdrücken: Wenn in einem westlichen Land die Wahrheit nicht mehr geschrieben werden darf, weil sie als Hetze, Rassismus usw. sanktioniert wird, dann muss man das Ganze eben als "Fiktion" tarnen und in Romanform verfassen. In diesem Fall werden interessanterweise nicht nur Fakten und Tatsachen zum afrikanischen Kontinent durch eine fiktive Person geschildert, sondern gleichzeitig noch die Gegen-Propaganda des restriktiven europäischen Staates mit eingewoben. Es werden also die Zustände in Afrika den heimischen Medienlügen gegenübergestellt und dadurch gleichzeitig beide kritisiert. Echt geil!

01.04.2019

06:48 | vl: Leonardos Geheimnis

Unter den vielen Jubiläen, die sich im Mega-Gedenkjahr 2019 angehäuft haben, befindet sich auch der 500. Todestag Leonardo da Vinci. Aus diesem Anlass sind mehrere Bücher über das Universalgenie erschienen. Das modischste ist sicherlich „Leonardo und die Frauen“ von Kia Vahland, das sogar für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Das tiefgründigste und erhellenste aber ist „Leonardos Geheimnis“ von KlausRüdiger Mai.

Leonardo, ein Genie! Wie ungerecht. So jemand gehört umerzogen, verboten, dekonstruiert etc. Wie kann es jemand wagen, die Idee einer sozialenverteilungsgendergerechtenxy-Gesellschaft derart bloß zu stellen, Ironie off. HP

21.03.2019

13:09 | Willy Wimmer: Ein „Salon“ in der Barackenküche

Wolfgang Bittners Roman über Vertreibung und Neubeginn

Wie durch eine Geschichtstüre betritt man eine untergegangene Welt: Oberschlesien in „Ostdeutschland“, wie es damals noch hieß, Gleiwitz 1943. Und man ist sofort mittendrin, gleichsam ein weiteres Familienmitglied. Glänzend! Selbst wenn man sich mit der reinen Lektüre zufriedengäbe, ist dieses gerade erschienene Werk des Romanciers und politischen Kommentators Wolfgang Bittner die Überraschung des Jahres 2019. Des Jahres, in dem allerorten an Versailles erinnert wird, wo vor einhundert Jahren die Grundlage dafür gelegt wurde, nach Ende des Ersten Weltkrieges den Zweiten Weltkrieg zielgerichtet ansteuern zu können. Am Ende dieses Krieges, der mit dem Überfall Deutschlands auf Polen vor achtzig Jahren begann, stand der Verlust des deutschen Ostens, den Wolfgang Bittner nun geradezu tagesaktuell wieder auferstehen lässt.

Wolfgang Bittner lädt den Leser ein, am Tisch einer schlesischen Familie Platz zu nehmen und sie in all ihren Facetten kennenzulernen. Während im Westen Deutschlands die Städte seit Jahren in die Steinzeit zurückgebombt werden, bestimmen im Osten Gerüchte das Leben – bis zu dem Augenblick, an dem die Kriegsfurie auch hier zu wüten beginnt, was sich fast bis zum Kriegsende hinausschiebt. Ein Sturm, der die Menschen zwischen Königsberg und Oppeln hinwegfegt und sie bis an die holländische Grenze treibt. Gewissheiten gibt es keine, schon gar nicht dass man auf Hilfe rechnen kann, wenn man in Scheunen und ehemaligen Bunkern Platz finden muss.

In einer Zeit, die von Migration bestimmt ist, sollte nicht in Vergessenheit geraten, wie ungeliebt damals diese Menschen, Strandgut des Krieges, bei denen waren, wo sie zunächst unterkamen, etwa bei Bauern, die sich und ihr eigenes Vieh noch selbst versorgten. Und es war keine Zeit des Übergangs, denn die Barackenlager blieben bis in die 60er-Jahre hinein Sinnbild für die Entwurzelung der aus ihrer Heimat verjagten Menschen. Deren Angaben über zurückgelassenen Besitz und Eigentum im Osten werden in Bittners Roman von den Einheimischen mit Häme kommentiert. Kein Wunder also, dass die Vertriebenen versuchen, den schlesischen Kosmos, eine zunehmend verdämmernde Welt, im „Goldenen Westen“ irgendwie am Leben zu erhalten, etwa durch Gespräche mit Landsleuten oder auch im liebevoll beschriebenen „Salon“, wo die Entrechteten zusammenrücken, um gemeinsam Vergangenheit und Gegenwart zu bewältigen.

Wir sollten uns nicht täuschen lassen: Wolfgang Bittner widmet sich nicht allein einem tragischen Abschnitt der deutschen und europäischen Geschichte. Vielmehr führt er uns in die Befindlichkeiten von heute. Damals nahmen die heutigen Bundesländer zwischen Elbe und Oder einen Großteil der Vertriebenen auf. Dort war man näher dran an deren verlorener Heimat und nahm wahr, was sich zwischen dem Annaberg, der Schneekoppe und der Kurischen Nehrung abspielte. Und wir erinnern uns heuer nicht nur an Versailles 1919 und den Kriegsbeginn 1939, es ist dreißig Jahre her, dass die Mauer und der Stacheldraht verschwanden, was die Frage nach der Zugehörigkeit der ehemals deutschen Ostgebiete in einer besonderen Dynamik wieder hochspülte. – Wie sollte die Zukunft zwischen Polen und Deutschland aussehen? Das war mit allen globalpolitischen Implikationen die entscheidende Frage, und sie wurde, Grenzen hin oder her, in einer europäischen Perspektive der guten Nachbarschaft gelöst. Das gemeinsame neue Europa sollte gleichsam das Netz sein, um die Geschichte, die ja die Geschichte der Menschen ist, aufzufangen.

Dieser gemeinsame europäische Geist erhielt am 4./5. September 2015 durch die deutsche Bundeskanzlerin gleichsam den Todesstoß. Sie stellte die deutschen Grenzen schutzlos und wollte die Folgen unseren polnischen Nachbarn aufzwingen. Seither geht ein Riss durch Europa, und das Versöhnungswerk liegt in Trümmern. Damit wir die Dimension begreifen und nur verantwortbare Schlüsse ziehen, ist das Buch von Wolfgang Bittner das „Zeichen an der deutschen Wand“.
Willy Wimmer

Der Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“
von Wolfgang Bittner ist am 25. März 2019 a
ls gebundene Ausgabe im Verlag zeitgeist Print & Online,
Höhr-Grenzhausen, erschienen.
Umfang 352 Seiten, Preis 21,90 €,
ISBN 978-3-943007-21-3

18.03.2019

09:21 | mises: Die Gesellschaft und ihre Reichen: Vorurteile über eine beneidete Minderheit

Ja, ich bin ohnehin ein großer Anhänger von Mises. In meinem Buch „Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung“ gibt es ein Kapitel „Warum die Intellektuellen den Kapitalismus nicht mögen“. Von Mises und Hayek haben sich beide auch mit diesem Thema befasst und ich habe beide dort ausführlich zitiert. Ich hatte neulich in Tübingen eine Diskussion mit der Kapitalismuskritikerin und taz-Redakteurin Ulrike Herrmann.

07.03.2019

12:15 | Leser-Buchtipp "finis germania"

ich bin gerade in den Genuss gekommen, "Finis Germania" von Rolf Peter Sieferle lesen zu dürfen. Ich bin auf Seite 17 angekommen und mir wird klar, warum es soviel Wind um dieses Buch gab. Erst lasen es Gebildete Menschen und es wurde in die Bestsellerliste (z.B. des Spiegels) aufgenommen.
Dann versuchten sich wahrscheinlich nicht so gebildete an diesem Werk.
Man muss schon hochkonzentriert dabei bleiben, sonst verliert man ganz schnell den Faden. Und hier komme ich zum Punkt. Die meisten "Kritiker" haben das Buch weder komplett gelesen, noch ansatzweise verstanden - im Sinne von Verständnis. Es handelt sich nicht um die "einfache Sprache", weshalb viele einfach überfordert sind. Vielleicht hat sie ja eher das geärgert, als der Inhalt des Buches. Ich les dann mal weiter

Disclaimer: Die b.com-Redaktion kennt dieses Buch nicht, weiß aber um die Diskussionen, die dieses Buch ausgelöst hat. Da der Einsender dieser Vorab-Rezension (er hats ja noch nicht ganz gelesen) durch eine Vielzahl an Einsendungen ein wertgeschätzter Kontributor ist, bringen wir diese Rezension ohne explizite Lese-Empfehlung von seiten der Redaktion! TB

21.02.2019

05:39 | oo: Buch: Es lockt der Ruf des Muezzins: Europa am Kreuzweg

"... Der Autor versteht sich – dank seiner profunden Quellenkenntnisse – darauf, die im Koran dekretierte, strikte Zweiteilung der Welt in Gottgefällige und auf ewig Verdammte, die daraus folgende Unmöglichkeit der Anerkennung einer „Goldenen Regel“ und das Fehlen einer Aufklärung im Sinne Kants, in flüssiger, passagenweise sogar sehr amüsant zu lesender Art und Weise zu vermitteln. Wer dieses Buch gelesen hat, wird wohl jeden Gklauben an ein gedeihliches Miteinander von Rechtgläubigen und „Kuffar“ (das pejorative Mehrzahlwort für „Ungläubiger“) fahren lassen."

05.02.2019

09:14 | f-p: „Chronik des Untergangs“ – Eine eindringliche Warnung vor dem Faschismus im Gewand des Gutmenschen!

Mit „Chronik des Untergangs – Ist es für uns wirklich erst 5 vor 12?“ legt Ramin Peymani bereits sein siebtes eigenes Buch vor. Und wieder landet er einen Volltreffer. Waren schon „Das Grauen“ und „Hexenjagd“ Bestseller, ist es wohl nicht allzu gewagt, dies auch für die aktuelle Neuerscheinung vorherzusagen.

Anmerkung: Peymani ist auch Mitglied beim Verband Freier Medien und hat auch bei unserem Buch "Wir sind mehr" mitgeschrieben! TB

22.01.2019

19:43 | Neues Ulfkotte-Buch – Alles Einzelfälle – Migration und Sexualdelikte

Ulfkotte ist zurück! Und jeder Satz in seinem neuen Buch ist ein Wirkungstreffer. Der Anfang 2017 plötzlich verstorbene Bestsellerautor hatte noch am Tag seines Todes an diesem Buch gearbeitet: „Alles Einzelfälle – Massenmigration und Sexualdelikte“, so der Titel. Jetzt ist es bei Antaios erschienen.

Rezension zum letzten Buch von Udo Ulfkotte. Für alle, die sich für die "Einzelfall"-Problematik interessieren, interessant! AM

21.01.2019

06:39 | staatsstreich: “Herrschaft des Unrechts” – Über die Zerstörung des Rechtsstaats

Ulrich Vosgerau, ein Verfassungsrechler, hat über die Demontage des deutschen Rechts- und Verfassungsstaats geschrieben, die von einer Allianz angeblich wohlmeinender Politikmacher und Journalisten betrieben wird. Erst erfolgte das über die langsame Aushöhlung bestehenden Rechts, danach über die Grenzöffnung vom September ’15, einem Putsch von oben. Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen hat nichts an der schleichenden Entmachtung national verfasster Sozialstaaten geändert.

04.01.2019

06:53 | nzz: Eine Verteidigung des kapitalistischen Wirtschaftssystems

Kapitalismus gilt im deutschen Sprachraum als Schimpfwort. Eamonn Butler zeigt indes, weshalb Kapitalismus nicht einigen wenigen Privilegierten zugutekommt, sondern letztlich jedermann.