14.06.2019

15:50 | kenFM: Versailles – Ursache und Folgen

Willy Wimmer interviewt von Alexander Sosnowski - Eine Buchbesprechung von Wolfgang Bittner.

Versailles – das ist heute unter Historikern nahezu einhellige Meinung – war schicksalhaft für Deutschland. Mit dem demütigenden und ruinösen Vertrag von Versailles, der Hitler zur Macht verhalf, begann der Untergang des Deutschen Reiches. Die Militärführung hatte, vertrauend auf den 14-Punkte-Plan des amerikanischen Präsidenten Wilson, der einen „gerechten Frieden“ versprach, nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 sämtliche Waffen an die Alliierten abgegeben und sich damit auf Gedeih und Verderb in die Hände der Siegermächte begeben. Der französische Marschall Ferdinand Foch triumphierte, jetzt sei Deutschland den Siegern auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. Erpressung und Drohungen, in Deutschland einzumarschieren hatten zur Folge, dass den Vertretern des Deutschen Reichs nichts anderes übrig blieb, als am 28. Juni 1919 den Versailler Vertrag mit seinen übermäßig harten Bedingungen (unter Protest) zu unterschreiben und damit die Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu bestätigen.

05.06.2019

09:51 | staatsstreich: Menschenfluten ohne Karbon

Der englische Demograph Paul Morland liefert eine für Nicht-Spezialisten äußerst aufschlussreiche Darstellung der “Bevölkerungsexplosion” der vergangenen 200 Jahre. Die Verachtfachung der Welt-Population bis heute ist ein zyklischer Prozess, den Britannien und Kontinentaleuropa zuerst und schließlich die sogenannte Dritte Welt durchlaufen – mit der letzten Station subsaharisches Afrika, das gerade erst mit seiner big transition begonnen hat. Leider wird den “fossilen” energetischen Grundlagen nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt.

11:16 | Leser-Kommentar
Was mich zu einer grundlegenden Frage bringt, angeblich gehen wir auf eine Weltbevölkerung von 8 Milliarden hin. Dies soll möglich gewesen sein, weil die Landwirtschaft mechansiert usw. geworden ist und der technische auf allen Ebenen so hoch ist. Wenn wir mal ausklammern wie man auf diese Bevölkerungzahl kommt, stellt sich folgende Frage, wie es denn möglich ist Population so am laufen zu halten. Da es in vielen dritt und 4 Ländern eben keine "Tafel" gibt, wie z.B. in Deutschland, wo ausgesagt wird, ohne diese Tafel würden die Menschen hungern.
Die nächste Steigerung wäre verhungern. Die Aussagen sind dann, durch die verminderte Kindersterblichkeit (!) erhöht sich sich Bevölkungszahl. Doch Kinder müssen grundsätzlich ernährt werden, sonst können sie nicht überleben. Wie schaffen das die Menschen, wo es keine soziale Absicherung gibt wie bei uns und vor allem, wie schaffen sie es durch diesen Umstand, die Population noch zu erhöhen ?
"Mehr als 7,6 Milliarden, genau 7.674.575.000 Menschen leben zu Beginn des Jahres 2019 auf der Erde. Nur eine Momentaufnahme, denn die Weltbevölkerung wächst in jeder Sekunde um 2,62 Menschen. Pro Minute wachsen wir um 157, um beinahe 10.000 in der Stunde und um rund 230.000 Menschen pro Tag." https://www.br.de/themen/wissen/weltbevoelkerung-bevoelkerungswachstum-menschen-erde-welt-100.html

Erinnern wir uns an die Hungersnot in Irland:
"In den Jahren 1845 bis 1849 wütete in Irland ein kleiner Pilz, der die Kartoffeln auf den Äckern verfaulen ließ und damit die Lebensgrundlage der ländlichen Bewohner fast vollständig zerstörte. Eine gewaltige Hungersnot halbierte die Bevölkerungszahl innerhalb weniger Jahre um rund die Hälfte: Schätzungsweise eine Million Iren verhungerten, weitere ein bis zwei Millionen wanderten in den folgenden Jahren aus – vor allem nach Kanada, Australien und in die USA. Bis heute ist das Leben in Irland von dieser Zeit geprägt." https://www.planet-wissen.de/kultur/westeuropa/geschichte_irlands/pwiediegrossehungersnot100.html

Die Bevölkerungszahl sank angeblich um fast die Hälfte, weil sie sich kein Essen mehr leisten konnten. Wie passt dies dann in den Kontext zur Weltbevölkerungsexplosion ?

31.05.2019

11:22 | b.com-Hausjurist Dr.Dr. Schimanko "Die Nullzinsfalle" (Rezension erschienen auf amazon)

Die Autoren sind nicht nur Experten, sondern Experten, die sich verständlich machen können.

Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über Tatsachen bestimmen das menschliche Zusammenleben (Epiktet). Es ist daher für die Meinungsbildung von eminenter Bedeutung, daß richtig und möglichst vollständig über Tatsachen informiert wird. Gerade das Informieren über schwierige, komplexe Tatsachen und deren Zusammenhänge erfordert neben der erforderlichen Qualifikation, diese zu erfassen und zu analysieren, eine besondere Gabe, diese Information darüber so zu verfassen, daß sie nicht nur für Gelehrte, sondern auch für eine möglichst große Anzahl von Menschen verständlich ist.

Über diese Gabe verfügt das qualifizierte Autorentrio Stöferle/Taghizadegan/Hochreiter in besonderer Weise. Das ist gerade bei dem von Ihnen gewählten Thema von großer Bedeutung, betrifft es doch nicht weniger als die Gesamtwirtschaft und damit uns alle. Die Autoren erklären aber nicht nur in hervorragender Weise auf der Makroebene die Entstehungsgeschichte der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Überschuldungssituation und die Gründe dafür, einschließlich der systemischen Fehler samt der daraus resultierenden falschen Anreize und der Marktverzerrungen und Verwerfungen wie dem mit dem plakativen Begriff der Zombifizierung bezeichneten Effekt des Weiterbestehens maroder Unternehmen, die in einem nichtinterventionistischen Wirtschaftssystem schon längst Gegenstand einer Marktbereinigung wären. Sie zeigen – sichtlich der beruflichen Tätigkeit des Ronald Stöferle und seines im Buch als „tatkräftiger Unterstützer“ aufscheinenden Geschäftspartners Mark Valek entsprechend – auch auf Ebene der Mikroökonomie Strategien auf, wirtschaftlich durch diese schwierigen Zeiten zu gelangen. Damit stellen sie die sonst oft fehlende Verbindung zwischen theoretischer und praktischer Ökonomie her. Schließlich nehmen sie sich auch des schwierigen Themas der makroökonomischen Lösungsansätze für Wege aus der aktuellen Nullzinsfalle an.

Die kritischen Ausführungen des Buchs und insbesondere jene zu diesen Lösungsansätzen leiten auch immer wieder zu Gedanken über das so wichtige Erfordernis nachhaltiger Systemänderungen an, wofür eine Änderung der Grundeinstellung erforderlich ist, beispielsweise durch eine Abkehr vom Wirtschaften auf Kosten künftiger Generationen mit Neujustierung (Verringerung) der Zeitpräferenz, durch die prioritäre Reihung der Produktivität vor Konsumausweitung mit Affektkonsum und Geltungskonsum, durch ein Ansparen zur effizienten Nutzung von Ersparnissen und eine langfristigere Perspektive, wofür aber bei der derzeitigen Zinspolitik die Anreize fehlen. Diesem Thema wäre noch größere Aufmerksamkeit zuzuwenden, was ja in einem weiteren Buch der Autoren erfolgen kann.

Wichtig erscheint mir auch, daß die Autoren nicht isoliert die ökonomischen Aspekte der gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Situation betrachten, sondern auch deren gesellschaftliche Implikationen, was möglicherweise die besondere Handschrift des Gregor Hochreiter trägt (vgl. Hochreiter, Krankes Geld, kranke Welt, Wien 2009). Mit ihrem Prolog und Epilog führen sie uns zur Abrundung auch auf einfache Weise das gegenwärtig weitverbreitete Sittenbild mit den sehr unterschiedlichen Zugängen zur aktuellen Wirtschaftssituation vor Augen.

Das Buch ist mit seiner umfassenden und verständlichen Betrachtung ein bedeutender Beitrag zur Meinungsbildung. Die Meinungsbildung ist wichtig – Hat sich erst einmal das Denken der Menschen verändert, hält die Wirklichkeit nicht stand. Und ein Umdenken ist nötig, wie das Buch anschaulich deutlich macht.

Das Buch erscheint mir auf Grund seines kompakten und umfassenden Zugangs auch geeignet zu sein, für künftige Generationen als narrative Geschichtsquelle mit Überblick zur aktuellen Periode der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte zu fungieren. Zeitgeschichte passiert jetzt.

13.05.2019

09:03 | aitv: Dieses Buch aus dem 19. Jh. über Donald Trump wird dich verblüffen!

Schon öfters gehört/gelesen von diesem Buch, jetzt wirds wirklich einmal Zeit, .....! TB

12:43 | Leser-Kommentare
(1) Der Vatikan-Korrespondent ergänzt
https://www.snopes.com/fact-check/baron-trumps-marvelous-underground-journey/
Although these books contain some seemingly bizarre coincidences, they are not evidence that Donald Trump has access to a time machine. Time travel conspiracy theories such as this one pick and choose material that supports their conclusions while ignoring everything else. For instance, these books also contain giant turtles, alternate dimensions, a battle with a big white crane, a dog named Bulgar, and a little smiling man frozen in time. Since these aspects have no clear connection to the Trumps, they are omitted from the conspiracy theory.

(2) Ich bin ehrlich gesagt ebenfalls verblüfft. Ich lese gerne SF, doch das heisst noch lange nicht, das man es mit der "Realität" verschränken kann. Zeitreisen vornehmlich in die "Zukunft" würden voraussetzen, das alles, wirklich alles vorbestimmt und deshalb determiniert wäre. Doch wenn dem so ist, wie kann dann ein "Zeitreisender" diese feststehenden Vorbestimmungen verändern in Gut, Böse, oder neutralisieren ?

Was zum nächstem führt, SF und Theorien sagen ja es gäbe, verschiedene Zeitlinien bzw. verschiede Universen, in denen z.B. die Historie, Geschichte anders abgelaufen ist, und deren Gegengenwart, Istzeit eine ganz andere "Realität" hat z.B. die Serie "High Castle", wo das 3. Reich die USA besiegt hat. Wenn man den Gedanken weiter führt, stellt sich zunächst die Frage, wie definiert man dann überhaupt "Realität", gibt es da eine Rangfolge und welche Realität ist die 1. und wie definiert man diese ? Ein hochkompliziertes Gedankenkonstrukt.

Ok, probieren wir es mal zu vereinfachen, es gibt nur ein Universum, es gibt nur eine echte IST-ZEIT- Gegenwart und es gibt nur eine Vergangenheit welche geschrieben wurde. Nunja, es fehlt noch was, die Zukunft. Doch wenn die Zukunft, aus der "einen" Gegenwart nicht festgeschrieben, ist Zukunft eine unendliche Anzahl von Potenzialen, die sich wenn es nur eine Gegenwart gibt, in Istzeit als Relalität manifestiert, um dann Vergangenheit, Geschichte zu werden.

Nun kommen wir zu den fiktiven "Zeitreisenden". Nehmen wir an, ich bin ein "weisser Zeitreisender" die schwarzen bzw. "bösen" lass ich mal Aussen vor, der Verständlichkeit halber. Mein Intention, Ziel ist es die Welt zu retten, denn darum geht es ja, z.B. wegen Atomwaffen. Mir stehen technischen Mittel sagen wir, nach den A-Bomben-Angriffen der USA auf Japan zur Verfügung. Mein Ziel ist es, diese zu verhindern bzw. es gar nicht dahin kommen zu lassen, das es gar keine A-Waffen gibt. Mein Name ist D. Trump.

Ich springe in die Vergangenheit mache alles das was nötig ist und komme wieder in Gegenwart zurück von der ich aus gesprungen bin. Hm, ja, und stelle fest, Herrgottchen die Bomben sind trotzdem auf Japan gefallen. Was heisst, es hätte ja so laufen müssen, ich verändere die Vergangenheit, so hätte sich auch meine Zukunft verändern müssen, von der ich gekommen bin. Oder noch anders umschrieben, ich bin ein ganz einfacher Indianer, Montag lege ich mich schlafen und ich habe zuvor ein Geschichtsbuch gelesen über diesen Angriff auf Japan. Dienstag morgen wache ich wieder auf, will weiter lesen, im Geschichtsbuch, doch darin steht nichts mehr von A-Waffen, die hat es nie gegeben ?

Was mich zu meiner These bringt, Zeitreisen sind allenfalls SF Unterhaltungsliteratur. Es gibt nur eine immerwährende Gegenwart, welche in der nächsten Sekunde zur Vergangenheit wird und die Zukunft ist nichts nichts anderes, als unendliche Potenziale aus denen ich Persönlich, Gruppenmäßig, Staatsmäßig, Massenbewusstseinsmäßig wählen kann und diese Wahl erzeugt die sogenannte Relalität im Augenblick. Was heisst, Realität ist immer der gelebte Augenblick in Ist-Zeit, weder Vergangenheit noch Zukunft hat darauf Einfluss. Wo wir bei Dualität angekommen sind, welche in unserem Universum zwingend ist, sonst wären wir nicht. Denn nur so kann Aktion und Reaktion geben.

Wäre es nicht so, würde alles in Chaos versinken, weil alleine der Umstand, eine Aktion bringt immer eine Reaktion vorhanden ist. Die Intergalaktische Zeitreisen-Überwachungs-Behörde, sieht das sicherlich anders, doch das ist verständlich, denn Behörden brauchen ja ein Alibi um sich zu legitimieren. Wobei es noch so ist, das die Wahrscheinlichkeit gegeben ist merkbar, das ich als D.Trump durch meine Aktionen in der "Vergangenheit", es vielleicht schaffe, gar nicht geboren zu werden. Ich spring es jetzt nochmal ins Geschichtsbuch, dort steht geschrieben das es vor 90 Jahren (!) es geschafft wurde, gerade mal mit einem Luftschiff, den Nordpol zu überfliegen, doch heute 2019 sind wir fähig in Zukunft und Vergangenheit zu reisen. Dank Tesla o.ä. faszinierend.

(3) Ja, denn, auch der hat „königliches Blut! Die einzige Bemerkung, die Trump am Anfang seines Wahlkampfes über die Deutschen wegen seiner großväterlichen deutschen Herkunft machte, machte er vor der Kamera der jungen Filmemacherin Simone Wendel, ebenfalls eine entfernte Trump-Verwandte. Frau Wendel stellte im Januar 2016 die Dokumentation "Kings of Kallstadt" fertig. Ein Film über ihren Heimatort - und dessen berühmte Söhne (Heinz, also Heinz-Ketchup, und Trump). Vor Wendels Kamera sagte Donald Trump: "Mein Großvater Frederik Trump wanderte 1885 in die Vereinigten Staaten aus. Sie kamen aus Deutschland. Ich habe eine große Abstammung, darauf bin ich sehr stolz. Ein großes Land. Wir allen lieben die Vereinigten Staaten, aber wissen Sie was? – Ich liebe Kallstadt."

Der heutige Ort hat seinen Ursprung wohl in der Siedlung einer fränkischen Sippe, die um 500 entstanden ist und deren Oberhaupt Chagilo zum Namensgeber wurde. Der Ort wird im Jahre 824 erstmals als Cagelenstat urkundlich erwähnt. Ursprünglich ein Reichsdorf. Reichsdörfer waren die Überreste der im 15. Jahrhundert aufgelösten alten Krongüter. Bewohner von Reichsdörfern waren keiner Leibeigenschaft unterworfen, sie waren „FREIE“. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam das Gebiet im Juni 1815 zunächst zu Österreich und wurde 1816 auf der Grundlage eines Staatsvertrags an das Königreich Bayern abgetreten. Unter der bayerischen Verwaltung gehörte Kallstadt von 1817 an zum Landkommissariat Neustadt im Rheinkreis, ab 1862 zum Bezirksamt Neustadt. Trump stammt von baierischen Baronen und Freiherren ab! Und: https://www.dailymail.co.uk/news/article-3934470/Donald-Trump-believed-direct-descendant-Rurik-Viking-established-Russian-state.html und
https://www.thetimes.co.uk/article/trump-a-descendant-of-russian-ruler-kn73lcn9x

Mary Anne Trump was born Mary Anne MacLeod in Scotland in 1912 and moved to the United States at the age of 17. “Rurik is Trump’s 36th generation ancestor,” the paper claimed. Ancestors of Mr Trump said to be also related to Rurik include Henry III of England, the first three King Edwards, and Joan Beaufort, Queen of Scots.

Bemerkenswert: Bei den Pfalzbayerischen Auswanderern sind an anderer Stelle die Vorfahren von Donald Trump und dem Gründer von Heinz Ketchup genannt. Trump ist heute Präsident der USA und Teresa Heinz (5.Oktober 1938), die Witwe von U.S. Senator H. John Heinz III heißt heute Kerry weil sie die Frau des früheren U.S. Secretary of State, U.S. Senators, und 2004 „Democratic presidential nominee“ John Kerry ist.

(4) Die US-Korrespondentin ergänzt - YT: TRUMP AND THE US ROYAL BLOODLINE

07.05.2019

09:36 | Bibliothek des Konservatismus: Douglas Murray: Der Selbstmord Europas - Immigration, Identität, Islam

Douglas Murray stellte am 24. April 2019 sein aktuelles Buch „Der Selbstmord Europas – Immigration, Identität, Islam“ vor. Er warf die Frage auf, wen wir nach Europa hereinlassen und wen wir draußen halten sollten. Darüber gewissenhafter, zügiger und tiefer nachzudenken als bisher, sei die Schicksalsfrage Europas.

29.04.2019

17:25 | lengsfeld: Warum wir unsere Gesellschaft neu organisieren müssen

Was ist ein schwarzer Schwan? So werden nicht vorhersehbare oder vorhergesehene große Risikoereignisse genannt. Auf Letztere steuert unsere Gesellschaft zu. Ja, der Plural ist richtig, denn es haben sich in den letzten Jahrzehnten einer immer verantwortungsloseren Politik inzwischen mehrere klumpige Risiken aufgetürmt, die sich in nicht allzu ferner Zukunft über uns entladen werden.
Markus Krall untersucht sie in seinem Buch „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“, das zur Pflichtlektüre für jeden Bürger gemacht werden sollte.

24.04.2019

18:01 | tichy: Ralf Schuler über sein Buch: ‚Lasst uns Populisten sein – 10 Thesen für eine neue Streitkultur‘

Mit Populisten an einem Tisch – wie soll das denn bitte gehen? Ralf Schuler, Leiter des Parlamentsbüros der BILD-Zeitung, hat gerade sein Buch mit dem Titel ‚Lasst uns Populisten sein – 10 Thesen für eine neue Streitkultur‘ veröffentlicht, in dem er nichts Geringeres fordert als die Bereitschaft, im öffentlichen Diskurs auch Andersdenkende, vulgo Konservative, verunglimpfungsfrei zu Wort kommen zu lassen. Eine Provokation! Sollen Politiker und Leitmedien jetzt etwa umdenken?

23.04.2019

08:15 | W&F: Die Zukunft unserer Wirtschaft - Timo Baudzus

Timo Baudzus ist Moderator von Mission Money (Focus) und Autor vom Buch "Unsere fetten Jahre sind vorbei!" Sind diese vorbei? Heute ist er bei uns im Interview. Wir sprechen mit Timo über den Status quo Deutschlands, die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, Politik, künstliche Intelligenz, die Zukunft uvm.
Zum Buch: Unsere fetten Jahre sind vorbei: https://amzn.to/2HedeZ3

22.04.2019

10:36 | tichy: Rainer Wendt: Deutschland wird abgehängt

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft ist kein Miesmacher, für ihn ist Deutschland ein großartiges Land. Doch wenn das so bleiben soll, müssen die drängenden Zukunftsfragen ohne Aufschub angegangen werden. Wo es hakt und woran das liegt, analysiert er schonungslos in seinem neuen Buch.

Riesling
Lieber Herr TB, Vorschlag: Modellprojekt GrüKotz (GRÜnes KOnsTanZ) jetzt - begleitet durch Herrn Wendt. Vollständiger Abzug der Polizei aus GrüKotz (hassen die Polizei ja sowieso) sofort! Selbstverwaltung durch grüne Khmer. Tägliches Aushandeln des Zusammenlebens durch Anna-Lena. Erklärung aller Wohnungen zu Multikultikommunen in denen Schutzsuchende bevorzugt zugewiesen werden - no Boarders at your front-door. No Mitbewohner ist illegal! Mr. Wendt help the greens discovering utopia!

21.04.2019

09:16 | charismatismus: Grüne Abgründe: Wie Robert Habeck sich seine linke Welt zurechtfabuliert

Robert Habecks poststrukturalistisch angehauchte These, die Welt sei nicht einfach schon da, sondern werde erst durch die Sprache des Menschen hervorgebracht, kennzeichnet den problematischen Ansatz des philosophisch inspirierten Autors. Natürlich gibt es eine Welt und Wirklichkeit bereits vor und ohne uns, und die immer neue Aufgabe des handelnden Subjekts, des Homo sapiens, ist es, sie zur Sprache und zum Ausdruck zu bringen, Dinge zu benennen, zu unterscheiden, zu bewerten usw.

18.04.2019

08:42 | staatsstreich: “Nullzinsfalle”: Von den betörenden Verlockungen des Kredits

Drei Autoren, die zufällig tatsächlich Österreicher sind, haben soeben einen Text über ein von den Zentralbanken verabreichtes Opiat veröffentlicht, der unter Garantie weniger Publizität bekommen wird als das zeitgleich erschienene Haltungs-Buch von Reinhold “Django” Mitterlehner. Eine unverlangte Buchbesprechung.

Ich bin mit allen Dreien (Autoren) persönlich teilweise schon seit 10 Jahren befreundet. Alle 3 g'scheite Burschen, denen man Gehör schenken muß. Einer der Dreien schreibt auch hin und wieder bei uns und hilft mir öfters bei der Erstellung von Vorträgen aus und verleiht diesen ein gewisses Maß an Intellektualität! Wer Zeit hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen! Bin selbst grade dabei! TB

13.04.2019

19:46 | ET: Exklusiver Vorabdruck: Illusionen und Wunschdenken bei der Bekämpfung von Fluchtursachen in Afrika

Als Kommentar zu diesem Thema publizieren wir exklusiv und vor der Veröffentlichung im April 2019 die folgenden, gekürzten Ausschnitte aus dem Buch „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“.

Die Leseratte:
Keine klassische Rezension, sondern ein Vorabdruck aus dem Buch, für das eine interessante Erzählform gewählt wurde. Es geht eigentlich um Afrika. Ich will es mal so ausdrücken: Wenn in einem westlichen Land die Wahrheit nicht mehr geschrieben werden darf, weil sie als Hetze, Rassismus usw. sanktioniert wird, dann muss man das Ganze eben als "Fiktion" tarnen und in Romanform verfassen. In diesem Fall werden interessanterweise nicht nur Fakten und Tatsachen zum afrikanischen Kontinent durch eine fiktive Person geschildert, sondern gleichzeitig noch die Gegen-Propaganda des restriktiven europäischen Staates mit eingewoben. Es werden also die Zustände in Afrika den heimischen Medienlügen gegenübergestellt und dadurch gleichzeitig beide kritisiert. Echt geil!

01.04.2019

06:48 | vl: Leonardos Geheimnis

Unter den vielen Jubiläen, die sich im Mega-Gedenkjahr 2019 angehäuft haben, befindet sich auch der 500. Todestag Leonardo da Vinci. Aus diesem Anlass sind mehrere Bücher über das Universalgenie erschienen. Das modischste ist sicherlich „Leonardo und die Frauen“ von Kia Vahland, das sogar für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Das tiefgründigste und erhellenste aber ist „Leonardos Geheimnis“ von KlausRüdiger Mai.

Leonardo, ein Genie! Wie ungerecht. So jemand gehört umerzogen, verboten, dekonstruiert etc. Wie kann es jemand wagen, die Idee einer sozialenverteilungsgendergerechtenxy-Gesellschaft derart bloß zu stellen, Ironie off. HP

21.03.2019

13:09 | Willy Wimmer: Ein „Salon“ in der Barackenküche

Wolfgang Bittners Roman über Vertreibung und Neubeginn

Wie durch eine Geschichtstüre betritt man eine untergegangene Welt: Oberschlesien in „Ostdeutschland“, wie es damals noch hieß, Gleiwitz 1943. Und man ist sofort mittendrin, gleichsam ein weiteres Familienmitglied. Glänzend! Selbst wenn man sich mit der reinen Lektüre zufriedengäbe, ist dieses gerade erschienene Werk des Romanciers und politischen Kommentators Wolfgang Bittner die Überraschung des Jahres 2019. Des Jahres, in dem allerorten an Versailles erinnert wird, wo vor einhundert Jahren die Grundlage dafür gelegt wurde, nach Ende des Ersten Weltkrieges den Zweiten Weltkrieg zielgerichtet ansteuern zu können. Am Ende dieses Krieges, der mit dem Überfall Deutschlands auf Polen vor achtzig Jahren begann, stand der Verlust des deutschen Ostens, den Wolfgang Bittner nun geradezu tagesaktuell wieder auferstehen lässt.

Wolfgang Bittner lädt den Leser ein, am Tisch einer schlesischen Familie Platz zu nehmen und sie in all ihren Facetten kennenzulernen. Während im Westen Deutschlands die Städte seit Jahren in die Steinzeit zurückgebombt werden, bestimmen im Osten Gerüchte das Leben – bis zu dem Augenblick, an dem die Kriegsfurie auch hier zu wüten beginnt, was sich fast bis zum Kriegsende hinausschiebt. Ein Sturm, der die Menschen zwischen Königsberg und Oppeln hinwegfegt und sie bis an die holländische Grenze treibt. Gewissheiten gibt es keine, schon gar nicht dass man auf Hilfe rechnen kann, wenn man in Scheunen und ehemaligen Bunkern Platz finden muss.

In einer Zeit, die von Migration bestimmt ist, sollte nicht in Vergessenheit geraten, wie ungeliebt damals diese Menschen, Strandgut des Krieges, bei denen waren, wo sie zunächst unterkamen, etwa bei Bauern, die sich und ihr eigenes Vieh noch selbst versorgten. Und es war keine Zeit des Übergangs, denn die Barackenlager blieben bis in die 60er-Jahre hinein Sinnbild für die Entwurzelung der aus ihrer Heimat verjagten Menschen. Deren Angaben über zurückgelassenen Besitz und Eigentum im Osten werden in Bittners Roman von den Einheimischen mit Häme kommentiert. Kein Wunder also, dass die Vertriebenen versuchen, den schlesischen Kosmos, eine zunehmend verdämmernde Welt, im „Goldenen Westen“ irgendwie am Leben zu erhalten, etwa durch Gespräche mit Landsleuten oder auch im liebevoll beschriebenen „Salon“, wo die Entrechteten zusammenrücken, um gemeinsam Vergangenheit und Gegenwart zu bewältigen.

Wir sollten uns nicht täuschen lassen: Wolfgang Bittner widmet sich nicht allein einem tragischen Abschnitt der deutschen und europäischen Geschichte. Vielmehr führt er uns in die Befindlichkeiten von heute. Damals nahmen die heutigen Bundesländer zwischen Elbe und Oder einen Großteil der Vertriebenen auf. Dort war man näher dran an deren verlorener Heimat und nahm wahr, was sich zwischen dem Annaberg, der Schneekoppe und der Kurischen Nehrung abspielte. Und wir erinnern uns heuer nicht nur an Versailles 1919 und den Kriegsbeginn 1939, es ist dreißig Jahre her, dass die Mauer und der Stacheldraht verschwanden, was die Frage nach der Zugehörigkeit der ehemals deutschen Ostgebiete in einer besonderen Dynamik wieder hochspülte. – Wie sollte die Zukunft zwischen Polen und Deutschland aussehen? Das war mit allen globalpolitischen Implikationen die entscheidende Frage, und sie wurde, Grenzen hin oder her, in einer europäischen Perspektive der guten Nachbarschaft gelöst. Das gemeinsame neue Europa sollte gleichsam das Netz sein, um die Geschichte, die ja die Geschichte der Menschen ist, aufzufangen.

Dieser gemeinsame europäische Geist erhielt am 4./5. September 2015 durch die deutsche Bundeskanzlerin gleichsam den Todesstoß. Sie stellte die deutschen Grenzen schutzlos und wollte die Folgen unseren polnischen Nachbarn aufzwingen. Seither geht ein Riss durch Europa, und das Versöhnungswerk liegt in Trümmern. Damit wir die Dimension begreifen und nur verantwortbare Schlüsse ziehen, ist das Buch von Wolfgang Bittner das „Zeichen an der deutschen Wand“.
Willy Wimmer

Der Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“
von Wolfgang Bittner ist am 25. März 2019 a
ls gebundene Ausgabe im Verlag zeitgeist Print & Online,
Höhr-Grenzhausen, erschienen.
Umfang 352 Seiten, Preis 21,90 €,
ISBN 978-3-943007-21-3

18.03.2019

09:21 | mises: Die Gesellschaft und ihre Reichen: Vorurteile über eine beneidete Minderheit

Ja, ich bin ohnehin ein großer Anhänger von Mises. In meinem Buch „Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung“ gibt es ein Kapitel „Warum die Intellektuellen den Kapitalismus nicht mögen“. Von Mises und Hayek haben sich beide auch mit diesem Thema befasst und ich habe beide dort ausführlich zitiert. Ich hatte neulich in Tübingen eine Diskussion mit der Kapitalismuskritikerin und taz-Redakteurin Ulrike Herrmann.

07.03.2019

12:15 | Leser-Buchtipp "finis germania"

ich bin gerade in den Genuss gekommen, "Finis Germania" von Rolf Peter Sieferle lesen zu dürfen. Ich bin auf Seite 17 angekommen und mir wird klar, warum es soviel Wind um dieses Buch gab. Erst lasen es Gebildete Menschen und es wurde in die Bestsellerliste (z.B. des Spiegels) aufgenommen.
Dann versuchten sich wahrscheinlich nicht so gebildete an diesem Werk.
Man muss schon hochkonzentriert dabei bleiben, sonst verliert man ganz schnell den Faden. Und hier komme ich zum Punkt. Die meisten "Kritiker" haben das Buch weder komplett gelesen, noch ansatzweise verstanden - im Sinne von Verständnis. Es handelt sich nicht um die "einfache Sprache", weshalb viele einfach überfordert sind. Vielleicht hat sie ja eher das geärgert, als der Inhalt des Buches. Ich les dann mal weiter

Disclaimer: Die b.com-Redaktion kennt dieses Buch nicht, weiß aber um die Diskussionen, die dieses Buch ausgelöst hat. Da der Einsender dieser Vorab-Rezension (er hats ja noch nicht ganz gelesen) durch eine Vielzahl an Einsendungen ein wertgeschätzter Kontributor ist, bringen wir diese Rezension ohne explizite Lese-Empfehlung von seiten der Redaktion! TB

21.02.2019

05:39 | oo: Buch: Es lockt der Ruf des Muezzins: Europa am Kreuzweg

"... Der Autor versteht sich – dank seiner profunden Quellenkenntnisse – darauf, die im Koran dekretierte, strikte Zweiteilung der Welt in Gottgefällige und auf ewig Verdammte, die daraus folgende Unmöglichkeit der Anerkennung einer „Goldenen Regel“ und das Fehlen einer Aufklärung im Sinne Kants, in flüssiger, passagenweise sogar sehr amüsant zu lesender Art und Weise zu vermitteln. Wer dieses Buch gelesen hat, wird wohl jeden Gklauben an ein gedeihliches Miteinander von Rechtgläubigen und „Kuffar“ (das pejorative Mehrzahlwort für „Ungläubiger“) fahren lassen."

05.02.2019

09:14 | f-p: „Chronik des Untergangs“ – Eine eindringliche Warnung vor dem Faschismus im Gewand des Gutmenschen!

Mit „Chronik des Untergangs – Ist es für uns wirklich erst 5 vor 12?“ legt Ramin Peymani bereits sein siebtes eigenes Buch vor. Und wieder landet er einen Volltreffer. Waren schon „Das Grauen“ und „Hexenjagd“ Bestseller, ist es wohl nicht allzu gewagt, dies auch für die aktuelle Neuerscheinung vorherzusagen.

Anmerkung: Peymani ist auch Mitglied beim Verband Freier Medien und hat auch bei unserem Buch "Wir sind mehr" mitgeschrieben! TB

22.01.2019

19:43 | Neues Ulfkotte-Buch – Alles Einzelfälle – Migration und Sexualdelikte

Ulfkotte ist zurück! Und jeder Satz in seinem neuen Buch ist ein Wirkungstreffer. Der Anfang 2017 plötzlich verstorbene Bestsellerautor hatte noch am Tag seines Todes an diesem Buch gearbeitet: „Alles Einzelfälle – Massenmigration und Sexualdelikte“, so der Titel. Jetzt ist es bei Antaios erschienen.

Rezension zum letzten Buch von Udo Ulfkotte. Für alle, die sich für die "Einzelfall"-Problematik interessieren, interessant! AM

21.01.2019

06:39 | staatsstreich: “Herrschaft des Unrechts” – Über die Zerstörung des Rechtsstaats

Ulrich Vosgerau, ein Verfassungsrechler, hat über die Demontage des deutschen Rechts- und Verfassungsstaats geschrieben, die von einer Allianz angeblich wohlmeinender Politikmacher und Journalisten betrieben wird. Erst erfolgte das über die langsame Aushöhlung bestehenden Rechts, danach über die Grenzöffnung vom September ’15, einem Putsch von oben. Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen hat nichts an der schleichenden Entmachtung national verfasster Sozialstaaten geändert.

04.01.2019

06:53 | nzz: Eine Verteidigung des kapitalistischen Wirtschaftssystems

Kapitalismus gilt im deutschen Sprachraum als Schimpfwort. Eamonn Butler zeigt indes, weshalb Kapitalismus nicht einigen wenigen Privilegierten zugutekommt, sondern letztlich jedermann.