16.10.2021

19:54 | sna: Blackrock: „Die unbekannte Weltmacht“ – Was Friedrich Merz und Joe Biden im Verborgenen treiben

Das neue Buch „BlackRock & Co. enteignen! Auf den Spuren einer unbekannten Weltmacht“ will aufklären. Darin kritisiert Autor Werner Rügemer, wie solche Kapital-Organisatoren Löhne zurückfahren und Rechte von Arbeitnehmern beschneiden. Im SNA-Interview spricht er auch über die Nähe von CDU-Größen wie Friedrich Merz und Armin Laschet zu Blackrock.

 

08.10.2021

16:45 I pp: Heinrich Maier: Ein katholischer Priester opfert sein Leben im Widerstand gegen ein totalitäres Regime

(David Berger) Seine Geschichte wurde noch nie erzählt. Bis jetzt. Der katholische Priester Heinrich Maier ging – aufgrund seines katholischen Glaubens – in den Widerstand zum Nationalsozialismus und nahm dafür in Kauf, dass er noch am 22. März 1945, kurz vor der Befreiung Österreichs, gefoltert und schließlich enthauptet wurde. (....) Aber es bleibt doch immer die Innere Emigration und die ihr eigene Literatur: mit zu den großen Werken dieser Neuen Inneren Emigration wird man vermutlich dereinst auch Kreutners Biographie über Kaplan Heinrich Meier zählen.

Interessant, besonders wenn ein Dr. Theol. und Dr. Phil. eine Rezension über einen ebensolchen DDr. schreibt. HP

10:34 | tim-cat "Wer hat's gesagt?"

"Für das Buch wurden 18 Autoren geplündert."

( ) Wolfgang Kubicki, FDP, Rechtsanwalt

( ) Prof. Dr. Annette Schavan, stolperte über ihre Doktorarbeit

( ) Dr. Franziska Giffey, SPD, stolperte über ihre Doktorarbeit

( ) Dr. Stefan Weber, Plagiatsjäger

( ) Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, CSU, stolperte über seine Doktorarbeit

( ) Dr. Silvia Koch-Mehrin, FDP, beriet Kunden, wie man in Brüssel Staatsknete loseisen kann. Stolperte über ihre Doktorarbeit

( ) Kevin Kühnert, SPD, Ex-Juso-Chef, Umverteilungstheoretiker

( ) Arno Funke, wurde bekannt als Kaufhauserpresser "Dagobert", Umverteilungspraktiker

( ) Polarkreis 18, Musikgruppe aus Dresden

( ) Claas Relotius, war phantasiebegabter und preisgekrönter Spiegel-Mann

( ) Paul Breitner, Ex-Fussballprofi

 Weidmanns heil! TB

29.09.2021

16:45 | Andreas Tögel - Buchbesprechung Napoleon: Revolutionär auf dem Kaiserthron

Als der zu seinen besten Zeiten geniale Feldherr und Kaiser der Franzosen, Napoleon Bonaparte, am 5. Mai 1821 mutmaßlich an Magenkrebs stirbt, ist er 51 Jahre alt. Die letzten sechs Jahre seines Lebens verbringt er, von den Briten streng bewacht, auf St. Helena, einer unwirtlichen Insel im südlichen Atlantik. Diese Zeit der erzwungenen Untätigkeit sind für einen Mann wie ihn, einen „Macher“ durch und durch, die Hölle.
Vieles am gängigen Bild Napoleons, wird in dieser umfangreichen, kurzweilig und spannend geschriebenen Biographie, zurechtgerückt. So ist er beispielsweise beileibe nicht der einzige Kriegstreiber auf dem europäischen Kontinent. Die unentwegten Auseinandersetzungen der „alten Monarchien“ mit dem revolutionären Frankreich „erbt“ er nämlich. Die alten Mächte Europas erklären von dem Moment an, als Napoleon sich (am 10. November 1899) an die Macht putscht, öfter Frankreich den Krieg, als Frankreich ihnen.
Zeitlebens ist der ehrgeizige Aufsteiger ein Getriebener der Ereignisse, die ihn oft genug zum Gestalter werden lassen. Sein Ansehen, seine Macht und die Loyalität seiner Untertanen und seiner engsten Mitstreiter resultieren zu einem großen Teil unmittelbar aus seinen bis 1812 anhaltenden, zum Teil erstaunlichen militärischen Erfolgen. Austerlitz, Jena und Auerstedt und Wagram (um ein paar Schauplätze seiner denkwürdigen Siege zu nennen) sind entscheidende Wegmarken seiner strategischen Begabung. Kaum stellen sich selbst verschuldete Rückschläge ein, wie das Debakel der Grande Armee in Russland 1812 und die Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813, sinkt sein Stern mit atemberaubender Geschwindigkeit. Engste Vertraute lassen ihn ohne zu zögern im Stich.
Im Gespräch mit seinem Erzfeind Metternich erklärt er das Problem: „Eure Majestäten, die auf dem Thron geboren sind, halten es aus, zwanzigmal geschlagen zu werden. Ich bin nur ein Sohn des Glücks.“ Er weiß sehr genau, dass er – der aus der tiefsten Provinz stammende Parvenu – zum Erfolg verdammt ist. Bleibt der aus, ist es auch um seine Herrschaft und um die von ihm etablierte politische Ordnung Europas geschehen.
Das Ende kommt schnell: Auf Elba, wohin er von den Siegermächten nach der verlorenen Schlacht bei Leipzig verbannt wird, hält es ihn weniger als ein Jahr. Die „Herrschaft der 100 Tage“, die mit der gegen britische und preußische Truppen unter Wellington und Blücher am 18. Juni 1815 erlittenen Niederlage bei Waterloo endet, besiegelt sein Schicksal und trägt Frankreich harte Friedensbedingungen ein. Tatsächlich hätte auch ein Sieg bei Waterloo kaum etwas am Lauf der Geschichte zu ändern vermocht, denn das Gros der alliierten Armeen, Russen und Österreicher, ist an dieser Schlacht gar nicht beteiligt. Napoleons Zeit ist abgelaufen. Er verrechnet sich mit seinem Husarenstück einer Rückkehr nach Frankreich – exakt zu der Zeit, als die gekrönten Häupter der Alliierten noch auf dem Wiener Kongress weilen – zum letzten Mal.
Die von ihm vertretene Idee einer staats- und völkerübergreifenden Universalmonarchie steht 1815 bereits auf tönernen Füßen. Sein Gegenspieler Metternich hat das wohl bereits erkannt und liefert der aufkommenden Idee des Nationalismus zeitlebens zähe Rückzugsgefechte. Keine 100 Jahre nach dem Tod Napoleons zerfallen die beiden letzten noch bestehenden Universalmonarchien Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich.
Was bleibt – und was der Kaiser der Franzosen auch richtig einschätzt – ist seine Handschrift in legislativer Hinsicht. Teile seines „Code Civil“ (Code Napoléon) sind bis heute unverändert in Kraft.
Napoleon hat den Beginn des 19 Jahrhunderts in Europa stärker geprägt als alle seine Zeitgenossen. Am übermächtigen Element der Beharrung ist er letztlich gescheitert.

Napoleon Revolutionär auf dem Kaiserthron
Günter Müchler
Verlag wbg Theiss
623 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-8062-3917-1
26,10,- Euro

28.09.2021

09:38 | Andreas Tögel "Was man sieht und was man nicht sieht"

„Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist." So tönte Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Beginn der Pandemie. Eine massive Übertreibung der von der Seuche ausgehenden Gefahr, das unentwegte Schüren von Panik, die Aussetzung einer ganzen Reihe von verfassungsmäßig garantierten Grundrechten und bis in den Herbst 2021 reichende Eingriffe ins Wirtschafts- und Privatleben stehen ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung.

Dass jede Therapie auch drastische Nebenwirkungen nach sich ziehen kann, wissen nicht nur Mediziner und Patienten. So verhält es sich nämlich auch mit den „Kollateralschäden“ aller politischen Maßnahmen. Das vorliegende Buch widmet sich den von Politik und Medien weitgehend ausgeblendeten, unerwünschten Nebenwirkungen der Corona-Politik.

Vierzehn Portraits von auf unterschiedliche Weise durch die Corona-Maßnahmen der Regierung betroffenen Menschen, liefern ein anschauliches Bild von den ungenannten Negativfolgen einer ausschließlich an der Seuchenbekämpfung orientierten Politik, die jede Kritik daran zur groben Fahrlässigkeit erklärt und jeden Widerstand dagegen kriminalisiert.

Von der engagierten Polizistin, die ihren Dienst quittierte, weil sie für und nicht gegen die steuerzahlenden Bürger arbeiten wollte, dem Kinderarzt, der seine Patienten nicht im Stich lassen will, der populären Fernsehschauspielerin, die – als Impfskeptikerin - dem Staatsfunk untragbar erscheint und die deshalb neuerdings für einen Privatsender arbeitet, dem um seine Existenz kämpfenden Künstler und Gastonomen und anderen Betroffenen wird hier dargelegt, was von Politik und Medien totgeschwiegen wird: Ihnen wird hier ein Gesicht gegeben. Denn die im Schatten sieht man nicht.
„Teile und herrsche“ ist ein uraltes Prinzip der Macht. Keine andere Krise der Zweiten Republik hat der Politik bislang einen besseren Anlass geliefert, die Gesellschaft derart auseinanderzudividieren, als diese Pandemie. Die Spaltung der Gesellschaft geht sogar quer durch Familien und alte Freundschaften. Die von den politischen Verantwortungsträgern betriebene Brunnenvergiftung richtet nachhaltige Schäden an. Unaufgeregte Sachdiskussionen zum Thema Pandemie sind kaum noch möglich. Die Frage nach richtig oder falsch wurde durch die nach Gut und Böse ersetzt. Verheerend. Die Rückkehr zu einer zivilisierten Debattenkultur tut dringend not.

Lockdown Schicksale: Das verschwiegene Leid der Corona-Politik
Gert Bachmann und Alois Endl
Verlag Frank&Frei
183 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-903236-49-3
22,- Euro

 

20.09.2021

14:06 | Leserrezension „Reinhard Leube, Entzaubert, Kohl und Genscher diese Beiden“:

Reinhard Leube ist geborener mitteldeutscher und Stasi geschädigter ex-DDR Bürger und tritt hier mit einer exotischen Geschichtsinterpretation

der neueren deutschen Geschichte an die Öffentlichkeit. In seinen Vorgänger Werk „Nicht noch einen Friedensvertrag – Europa 1942 bis zum Frühjahr 1943“ (ebenfalls anderweltverlag.com) stellt er folgende Hypothese auf: Nach dem erfolglosen Attentat am 20. Juni 1944 war den Kreisen welche wußten vorauf es ankam (süffisante Beschreibung durch R. Leube) klar daß der Krieg nur durch eine totale Niederlage beendet wird. Den alten Diktat-Friedensvertrag von Versailles vor Augen wollten die besagten Kreise unbedingt vermeiden einen erneuten Diktat-Frieden mit entsprechenden, horrenden Wiedergutmachungsleistungen abzuschließen.

Das konnte nur gelingen wenn die Einigkeit der Alliierten unterminiert wurde und ein abschließender Friedensvertrag verunmöglicht wurde. Dazu wurde ein Konzept entworfen mittels der Abteilung FHO (Fremde Heere Ost) unter dem Befehl von Reinhard Gehlen einen russischen Popanz aufzubauen und den West-Alliierten glaubhaft unter zu jubeln. Das Konzept scheint
aufgegangen zu sein, mittels manipulierten Daten und Kräfteangaben wurde das russische Militär-Potential aufgeblasen und die Daten wurden von den West-Alliierten, insbesondere von den Yankees geschluckt welche die FHO Dokumente von Gehlen erhalten haben, zumal die West-Alliierten Geheimdienste kaum bis wenig Material über die russische Militärstärke hatten und die FHO Expertisen für glaubwürdig hielten.

Laut Leube ist diesesdas schmutzige Geheimnis der, inzwischen zur BRiD mutierten, westdeutschen Führungseliten mit dem klandestinen Ziel einen abschließenden Friedensvertag mit horrenden Wiedergutmachungsleistungen bis zum St. Nimmerleinstag hinaus zu zögern. Basierend auf dieser Hypothese postuliert R. Leube in seinem Folgewerk die Kontinuität dieser Hypothese über alle deutschen Parteigrenzen hinweg. Er schildert, unterfüttert mit umfangreichen Quellenmaterial, den „Wiedervereingungsprozeß“ BRiD-DDR und den Eiertanz aller westdeutschen, beteiligten Politiker auf dem Wege zum 2+4 Vertrag unter peinlichster Vermeidung eines Friedensvertrages. Die klandestinen Hintergründe von politischen Schlüssel-Personen werden kritisch hinterfragt.

Das Buch ist plausibel und unterhaltsam geschrieben und eröffnet dem zeitkritischen Leser völlig neue Aspekte. Die Tragfähigkeit der oben geschilderten Hypothese ist es sicherlich wert von zukünftigen Historikern untersucht zu werden. Ob es in diesem Land mit seiner derzeitigen, geistigen Verfaßtheit dazu jemals kommen wird sei dahin gestellt.

Reinhard Leube
Entzaubert – Kohl und Genscher diese Beiden
anderweltverlag.com
ISBN 978-3-940321-31-2
26,00 euro

02.09.2021

16:23 | Der Franke: Jaques Attali - Querdenker und Berater des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand

Ein sehr interessantes Buch "L'avenier de la vie" (Die Zukunft des Lebens) von Michel Salomon "welch ein Zufall?" worüber sich unter Anderem Jaques Attali bereits 1981 über die kommende Überbevölkerung äußerte und die Ziele, die dafür entwickelt werden müssen, aufzählte.
Anbei seine perfiden Vorstellungen von 1981 in: 1 Minute 45 Sekunden vorgelesen.
Kurzfassung: Reduzierung der Alten und Schwachen und dann die Reduzierung der Dummen (Geimpfte?) mit Virus und Pandemie.
Ein Szenarium das seit Januar 2020 Wirklichkeit wurde, jedoch von seinen Erfindern noch nicht komplett fertig gestellt wurde.
https://t.me/buergerinformative/32956

31.08.2021

13:44 | Larken Rose, Der Nutzmensch – Handbuch für den modernen Tyrannen

Larken Rose ist ein amerikanischer Libertärer und Freiheitsaktivist der anarchokapitalistischen Schule nach Murray Rotbart. Er wurde zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt weil er sich weigerte dem amerikanischen IRS seine Steuererklärung zu übererreichen.

Sein 2005 erschienenes Buch „Der Nutzmensch“ ist eine geistvolle Persiflage gedacht zur plakativen Verdeutlichung und Unterrichtung über die Herrschaftsmechanismen für aufmerksame
Untertanen. In zehn Kapiteln beschreibt Larken Rose auf einfache und plausible Art und Weise die üblichen Manipulations-und Herrschaftstechniken der Tyrannis und ironisiert das geläufige Know How für angehende Tyrannen und Staatslenker und ihre Schergen, Henker, Büchsenspanner und Propagandanutten. Unterlegt sind diese Schilderungen mit Zitaten erfolgreicher Tyrannen von Stalin über Hitler und Goebbels sowie Zitate aufrechter Freiheitskämpfer zur Abschreckung für den tyrannischen Eleven. Am meisten beeindruckte mich ein Zitat von Andrew Jackson: 
„Widerstand gegen die Tyrannis ist Gehorsam unter Gott.“

Verblüffend aktuell sind seine 2005 zu Papier gebrachten Schilderungen im Vergleich zu heute. In den Kapitel „Angst macht gefügig“ beschreibt er Möglichkeiten mit Pestkrankheiten die
verdummte Masse im Sinne der Tyrannis zu manipulieren kongruent zur aktuellen Corona Plandemie.

Fazit: Ein kurzweiliges, hintergründiges Werk für Libertäre und Freiheitsfreunde

Larken Rose
Der Nutzmensch
Handbuch für den modernen Tyrannen
251 Seiten, 18,90 euro
ISBN 979-8-53-267165-2

14:10 | Leser Kommentar zu Larken Rose   
Und dann verlegt er das Buch bei amazon, einem Unternehmen das hunderttausende Menschen als Nutzmenschen in Lagern und als Sklaven im Transportbereich ausbeutet.
Was für ein beschissener Lügner im Namen der Freiheit.

16:10 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 14:10
Werter Leser, ist das nicht etwas zu kurz gedacht ? Wenn viele Menschen erreichen will, geht man natürlich nicht über Amazon ? Und wer hat Amazon die "Macht" gegeben, ich nehme mich hier nicht aus, war das die Geschäftsidee oder die Menschen die dort kaufen, weil gewisse Vorteile bringt ? Oh, wieder das verdammte Paradox, mit Hemd und Hose ? Ja, ja, das geschundente Wort Freiheit. Wie definiert man Freiheit, jeder versteht etwas anderes darunter. In meinem Umfeld nehmen sich viele die Freiheit, sich impfen zu lassen. Soll ich nun sagen, sie sind beschissene Lügner, weil diese freie Entscheidung getroffen haben ? Eine sehr komplexe Frage ?

12.08.2021

16:37 | anderwelt: Kanzler der Einheit? Helmut Kohl wollte die Einheit nicht

Man hat ihn gefeiert als den Kanzler der Einheit und seinen Beitrag in dieser Hinsicht über den grünen Klee gelobt. Aber war das berechtigt? Gründliche Recherchen zeigen ein anderes Bild. Kohl und Genscher, diese beiden, haben alles getan, um die „Wiedervereinigung“ zu verhindern.

Die Zecke
Ich hab's noch nicht gelesen, aber schon bestellt. Das dürfte ein Knaller werden.
Was macht eigentlich Herr Wimmer? Der dürfte doch so einiges hierzu zu erzählen haben. Oder werden die Themen jetzt zu diffizil?

08.08.2021

18:21 | Leser-Rezension „Josef Kraus, Der deutsche Untertan – Vom Denken entwöhnt“

Der ehemalige Gymnasial-Lehrer Josef Kraus unternimmt her einen geistreichen Parforce Ritt durch die Niederungen und Sümpfe des neudeutschen Untertanengeistes. Im ersten, recht kurze Kapitel „Der brave Deutsche“ gibt er eine Beschreibung des Ist-Zustandes der helldeutschen Befindlichkeiten um dann im folgenden Kapitel „Alte und neue linke Autoritarismen“ ausführlich und prägnant sämtliche, heute propagierten Ideologien auszuleuchten um mit Wonne diese intellektuellen Eiterblasen aufzustechen.
Im Folgekapitel „Das Arsenal des Gefügigmachens“ werden die aktuellen, manipulativen Instrumente und Methoden geschildert und scharfsinnig dekonstruiert, angefangen bei der unsäglichen „political correctness“ über Gender-Schrott und andere unappetitlichen Auswüchse. Im Kapitel 4 „Die Akteure des Untertanengeistes“ wird das ganze Panoptikum der üblichen Zeitgeist Prostituierten eloquent in die Mangel genommen. Das letzte Kapitel „Immunisierung gegen Obrigkeitsgehabe und Untertanengeist“ ist äußerst konstruktiv, ruft hier doch der Verfasser zu Freiheit und Eigenverantwortung auf. U.a. beruft er sich hier auf Wilhelm von Humboldt und seine Schrift „Ideen zu einem Versuch, die Gränzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“. Für Wilhelm Humboldt ist die Führung eines selbstbestimmten Lebens eine Frage der Menschenwürde, für ihn steht die Eigenverantwortung im Mittelpunkt. Weiterhin plädiert der Verfasser für gebildete Eliten welche sich als Treuhänder der Allgemeinheit begreifen. Am Ende seines Buches ruft Josef Kraus zu mehr Bildung und mehr Geschichte auf, Grundlagen welche heute bedauerlicherweise nicht mehr oder nur in homöopathischen Umfang vorhanden sind.
Fazit: ein belebendes und bereicherndes Buch.

Josef Kraus
Der deutsche Untertan – Vom Denken entwöhnt
LMV 2021
251 Seiten
ISBN: 978-3-7844-3584-8
24,00 euro

06.08.2021

11:26 | Andreas Tögel: Buchbesprechung - Zeitz/Ley:Der Islamische Totalitarismus

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde dem Islam – getreu dem Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ – seitens der politischen Führung größte Sympathie entgegenbracht. Immerhin waren die Juden das bevorzugte Feindbild von Muslimen und Nationalsozialisten gleichermaßen. Heute dagegen wird – bedingt durch einen jeden religiösen Unterschied verleugnenden Relativismus - jede Kritik am Islam als „Kulturrassismus“ denunziert und jeder Kritiker prompt in die rechte Ecke verbannt.
Nicht etwa Toleranz, sondern Ignoranz bildet den Humus, auf dem die für die westlichen Gesellschaften so brandgefährliche Politreligion Mohammeds so prächtig gedeiht. Kaum ein Zeitgenosse unterzieht sich dieser Tage der Mühe, sich mit den Lehren des Islam zu beschäftigen, in denen es weniger um das Seelenheil der Rechtgläubigen, als vielmehr um den Umgang mit den Kuffar geht, den Allah der islamischen Umma anbefohlen hat. Abseits plumper Islamapologie ist im gottlosen Westen zu diesem Thema inzwischen kaum etwas zu hören und zu sehen. Allerdings tragen wohl auch die vielen von Muslimen erfolgreich verübten Attentate auf Ungläubige und Apostaten dazu bei, die Bereitschaft zu dämpfen, sich kritisch mit diesem Thema zu beschäftigen. Da streift keiner an, der seinen Kopf behalten will. Der Islam ist eine Friedensreligion, wie die Rechtgläubigen sagen, basta.
Hat man in den 1920er und -30er-Jahren in Deutschland sträflich versäumt, sich der gründlichen Lektüre von „Mein Kampf“, der Heiligen Schrift des NS zu widmen, unterlässt man es in der gesamten westlichen Welt dieser Tage weitgehend, sich mit den schriftlichen Grundlagen des Islam (Koran, Sira und Hadithe) auseinanderzusetzen. Ein Fehler, wie wir möglicherweise noch auf die harte Tour erfahren werden.
Die elf Autoren des vorliegenden Werkes (darunter Udo Ulfkotte, Andreas Laun und Andreas Unterberger), beleuchten die Problematik des sich dank massenhafter Zuwanderung von Muslimen im Westen rasant ausbreitenden „islamischen Faschismus“ aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Für ein „wehret den Anfängen“ ist es längst zu spät. Und ein übles Amalgam aus Desinteresse, Unwissenheit und Feigheit vor den Todfeinden der westlichen Zivilisation sorgt dafür, dass das islamische „Haus des Friedens“ täglich größer wird. Die Mehrheit der gemäßigten Muslime, Legalisten, die die Staaten Westeuropas und deren Institutionen systematisch und Schritt für Schritt infiltrieren, bilden auf lange Sicht eine größere Gefahr für die westliche Zivilisation als die radikalen Islamisten. Sie werden auf längere Sicht für die vollständige Integration Westeuropas ins islamische Haus des Friendens sorgen.
Appeasement, so lehrt es uns die Geschichte des 20 Jahrhunderts, ist im Umgang mit einer totalitären Gewaltideologie grundfalsch. Das gilt auch im 21. Jahrhundert, wo man im mittlerweile völlig säkularisierten Westen Europas überhaupt keinen Sensor mehr dafür hat, welche (zerstörerische) Kraft einer Religion innewohnen kann.
Leider steht zu fürchten, dass die Autoren dieses lesenswerten Buches (wie auch viele andere, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen), nur zu den bereits Aufgeklärten predigen und die Unwissenden und Desinteresseierten damit nicht erreichen. Wer auf die islamische Bedrohung unserer Kultur reagiert, indem er den Kopf in den Sand steckt, sich lieber dem Gender-Gaga widmet oder der Klimahysterie verfällt, wird erst dann aufwachen, wenn er die von den Ungläubigen an die Umma zu entrichtende Dschizya zahlt. Traurig.

Der Islamische Totalitarismus
Michael Ley und Christian Zeitz (Hg.)
Hess Verlag
Seiten, broschiert
ISBN: 978-3873367074
17,30,- Euro

01.08.2021

17:32 | Gerald Grosz:  Freiheit ohne WENN und ABER

FotoBestsellerFreiheitohnewennundaber

Binnen 6 Wochen auf Bestseller Platz 1 – Das neue Buch „Freiheit, ohne Wenn und Aber“ von Gerald Grosz

Utl.: Morawa Bestsellerliste Sachbuch Platz 1 – Buch ab August in dritter Buchauflage

Das Mitte Juni präsentierte Buch „Freiheit, ohne Wenn und Aber“ von Politkommentator Gerald Grosz hat es diese Woche auf Platz 1 der Bestseller Liste Sachbuch Österreich/Morawa geschafft. Mit Anfang August wird dieses Bestseller-Buch bereits in dritter Druckauflage im deutschsprachigen Buchhandel erhältlich sein.

„Es macht mich stolz und dankbar, dass mein Buch „Freiheit, ohne Wenn und Aber“ die Bestseller-Liste durchklettert und mit dieser Woche auf Platz 1 gelandet ist. Immer mehr Menschen wird bewusst, wie brüchig unserer Freiheit geworden, wie vielen Gefahren sie ausgesetzt ist. Die Meinungsfreiheit wird seit Jahren durch die politische Korrektheit bekämpft. Unsere ökonomische Freiheit soll durch die Klimawandeldebatte eingeschränkt werden. Corona hat uns überhaupt widerstandslos die Grund- und Freiheitsrechte geraubt. Seit Jahren wird uns das Recht auf Freiheit in Sicherheit durch eine Politik des Multikulturalismus genommen, das Recht auf Freiheit in unserer Heimat haben wir längst am Altar der Gutmenschlichkeit geopfert“, so Gerald Grosz in einer Reaktion. Das Buch sei eine dramatische Bestandsaufnahme über die vielfältigen Gefahren für die Freiheit aber auch flammendes Plädoyer zur Rückeroberung dieses Werts.

„Ich freue mich, dass das dritte Werk von Gerald Grosz aus unserem Verlagshaus so ein Erfolg ist. Bereits sein erstes Buch „Was zu sagen ist…“ stand wochenlang auf der Bestsellerliste, ging in die vierte Druckauflage. Mit „Freiheit, ohne Wenn und Aber“ auf Platz 1 der Bestsellerliste ist ein einmaliger Erfolg gelungen“, so Mag. Wolfgang Dvorak-Stocker, Verlagschef des Leopold Stocker Verlag in Graz.

12.07.2021

14:24 | mises:  KRITISCHE PSYCHOTHERAPIE. INTERDISZIPLINÄRE ANALYSEN EINER LEIDENDEN GESELLSCHAFT

Lieber Herr Dr. Wendisch, Sie haben ein äußert bemerkenswertes Buch herausgegeben mit dem Titel „Kritische Psychotherapie. Interdisziplinäre Analysen einer leidenden Gesellschaft“. Aus meiner Sicht äußerst bemerkenswert, weil Sie darin eine „leidende Gesellschaft“ diagnostizieren; weil Sie deren Krankheitssymptome – kollektiver Stress und Krankheit – der Behandlung durch Psychotherapie zugänglich machen wollen; und weil Sie dazu gedenken, viele Wissenschaftszweige zu Rate ziehen: Präventive Psychiatrie, Biologie, Philosophie, Theologie, Soziologie, Ätiologie – und Psychotherapieforschung, Medizinethik, Humanmedizin – und -das wird unsere Leser vermutlich besonders interessieren – die Ökonomik.

05.07.2021

19:00 | sna: „Deutschland: Verraten und verkauft“ – Die „Querdenker“ und das Ende der Grundrechte?

„Die Armut hat während der Corona-Krise noch zugenommen“, beklagt Autor und Jurist Wolfgang Bittner im SNA-Gespräch mit Blick auf sein neues Buch „Deutschland verraten und verkauft“, jüngst im „Zeitgeist“ Verlag erschienen. Im Interview kritisiert er Corona-Maßnahmen und spricht über „Querdenken“, Grundrechte in Gefahr und die Bundestagswahl.

Die Leseratte
Hier gibts den zweiten Teil zum Interview mit Wolfgang Bittner über sein neues Buch. Den ersten Teil hatten wir gestern.

06:55 | katholisches:  Der islamische Totalitarismus – Perspektiven auf den realen Islam

Nicht selten sind die Umstände für die Herausgabe einer wichtigen Publikation, die dem Hauptstrom widerspricht, ungünstig. Auch der Islamische Totalitarismus lag lange in der sprichwörtlichen Schublade. Im Herbst 2015 war er als Publikation der Parteiakademie des Teams Stronach (Wien) geplant. Zunächst verhinderte Angst die Veröffentlichung. Später lösten sich Partei und Akademie auf. Erst vor einigen Monaten übernahm der kleine, qualitätsvolle Gerhard Hess Verlag in Bad Schussenried (bei Ulm) das Manuskript. Ein Lektor, der von der Sache etwas versteht, bereitete die Publikation vor, sodaß sie heuer, nach fast sechs Jahren Verspätung, in den Handel gelangen konnte. Wo es nötig war, wurden die Beiträge aktualisiert. Einer der beitragenden Autoren, der umtriebige Aufdeckungsjournalist Udo Ulfkotte (Gekaufte Journalisten), verstarb mittlerweile, manche sagen, unter dubiosen Umständen. Mittlerweile verstarben viele Menschen durch islamisch motivierte Gewalt. Große Teile unserer europäischen Städte unterstehen den islamischen Regeln.

04.07.2021

08:40 | SNA:  „Deutschland: Verraten und verkauft“ – Einfluss der USA und das „Feindbild Russland“

„Die Bundesrepublik steht nach wie vor unter Kuratel und Einfluss der USA“, stellt Wolfgang Bittner im SNA-Interview zu seinem neuen Buch fest. Er kritisiert, dass die Bundesregierung „weder gewillt noch fähig ist, dies zu ändern“. Wenn Nato-Partner wie Washington oder London befehligen, müsse Berlin folgen. „Historisch gibt es dafür Gründe.“

Die Leseratte - Zitat:
„Die Bundesrepublik steht nach wie vor unter Kuratel und Einfluss der USA“, stellt Wolfgang Bittner im SNA-Interview zu seinem neuen Buch fest. Er kritisiert, dass die Bundesregierung „weder gewillt noch fähig ist, dies zu ändern“. Wenn Nato-Partner wie Washington oder London befehligen, müsse Berlin folgen. „Historisch gibt es dafür Gründe.“

An mehreren Stellen im Buch zitiert der SNA-Gesprächspartner auch CDU-Spitzenpolitiker Willy Wimmer, der die Nato-Politik scharf und deutlich kritisiert.
Wolfgang Bittner: „Deutschland verraten und verkauft: Hintergründe und Analysen“, Verlag „Zeitgeist“, Höhr-Grenzhausen, 1. Auflage, März 2021, 320 Seiten, 19,90 Euro. Das Buch ist im Handel oder direkt beim Verlag erhältlich, auch als e-book.

30.06.2021

Diese Woche haben wir Gerald Grosz, den wortgewaltigen Polit-Analysten von oe24 zu Gast. Unter anderem werden wir über sein neues Buch "Freiheit ohne Wenn und Aber" und den alltäglichen Wahnsinn, der uns momentan begleitet, sprechen. Das Video wird ab nächster Woche auf b.com abrufbar sein! TB

15:20 | Die Redaktion:   Gerald Grosz - FREIHEIT ohne Wenn und Aber

Grosz

„Denn die Freiheit ist unser höchstes Gut!“
Unsere bürgerlichen Freiheiten sind gefährdeter denn je. Freiheit der Meinung, der Versammlung, des Eigentumes – alles hat sich im Zweifelsfall dem Willen der Machthaber zu beugen, die ihre Agenda ohne Rücksicht auf Verluste durchpeitschen, „koste es, was es wolle“ (Sebastian Kurz). Heute werden Abweichler durch gesellschaftliche Ächtung und wirtschaftlichen Druck mundtot gemacht, statt einfach zu „verschwinden“, doch laufen diese subtileren Methoden auf das Gleiche hinaus wie die brachiale Gewalt vergangener Zwangsregime: die Erstickung der Freiheit des Einzelnen.

Unter dem Eindruck des Corona-Sommers 2020 und seiner Folgen hat Gerald Grosz in seinem unverwechselbaren Stil ein flammendes Bekenntnis zur Freiheit verfasst. In der Tradition seines Freundes und Mentors Jörg Haider – bis zuletzt der Freiheit verpflichtet – geht Grosz seinem Herzensthema auf den Grund und lädt den Leser ein, den Weg zur Freiheit mitzugehen. Denn von allein wird sie uns nicht erhalten bleiben!

Mit einem Vorwort von Claudia Haider – und den schärfsten Kommentaren aus dem zweiten Halbjahr 2020.

Der Autor
Gerald Grosz (geb. 1977) ist Unternehmer und politischer Kommentator. Er war von 2000 bis 2005 Pressesprecher des österreichischen Vizekanzlers und Sozialministers Herbert Haupt, 2008 bis 2013 Nationalratsabgeordneter für das BZÖ sowie 2013 bis 2015 Bundesobmann dieser Partei.
Bestellbar unter:
https://www.buecherquelle.at/shop/freiheit-ohne-wenn-und-aber/

Gerald Grosz spannt in seinem neuesten Werk den Bogen von "Der Freiheit der Meinung" über die "Freiheit der Menschen" und so sehr dem Autor auch zu danken ist für seine Worte, Überlegungen und Ansichten, umso trauriger ist es, dass es ein Buch benötigt um wieder an die Freiheit zu erinnern.
Die Freiheit des Gerald Grosz ist vielleicht nicht die Freiheit eines Sozialisten oder eines Linken.  Gerald Grosz erinnert nicht an die Freiheit vor Corona, sondern generell an die Freiheit und was es dazu braucht und warum wir umso mehr darum kämpfen müssen.
Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit mit Gerald Grosz darüber zu diskutieren, was seine persönlichen Freiheiten sind und wie er diese Zeit sieht und wo er einen Ausweg aus dieser freiheitseinschränkenden Zeit sieht .... es gäbe vieles zu Fragen. TS
P.S.:  Ich habe mir das Buch, gekauft ... und es in einigen Tagen gelesen ... und ich darf es unseren Lesern ebenso empfehlen.

16:34 | Leser-Kommentar
Werte Redaktion, ich halte Freiheit auf unseren Planeten, für einen sehr relativen Ausdruck, wie definiert man sowas genau. Das ist sehr Komplex, hängt an dem Bewusstseins-Grad jedens Menschens, das sich dann auch im Ausdruck des Massenbewusstseins offenbart. Freiheit steht z.B. auch dafür, das man eine Wahl trifft bzw. für sich entscheidet und das lebt.
Corona hält und hier den Spiegel vor, es wird gehorcht, erlaubt, akzeptiert. Oder die Informationstechnologie, es ist lange bekannt, was damit gemacht wird. Trotzdem benutzen wir diese. Wir beschweren uns über den gläseren Menschen. Doch das Smart-Phone benützen fast alle. Und S-Ph. ist inzwischen neben vielen anderen, eine "Mutter" der Überwachung. Überall Kameras, man wird auf zichweisen Ebenen überwacht. Bargeld soll abgeschafft werden usw. usw. Und dann kommt ein Buch, das im Titel aussagt, Freiheit ohne Wenn und Aber ?

Im Grunde kann man sowas als Persönlichkeits-Spaltung bzw. als Illusion bezeichnen. Sollte man deswegen, nicht erst mal die Begrifflichkeit klären, von "Freiheit" in der "Zeit von Maschinen ?" Zudem ist Freiheit primär das, was ein Massenbewusstsein erlaubt. Und inzwischen kommt mir leider so vor, als würde fast alles erlaubt.
Warum ? Weil es keinen merkbaren Widerstand mehr gibt, sonst hätten wir das was wir haben. Was ist das "Ideal" Freiheit wenn es nicht merkbar gelebt wird ?

Ein Gedankenkonstrukt, das uns das Alibi verschafft, es gäbe sowas wie Freiheit ? Der Mensch ist immer, was er denkt, fühlt und im täglichen Ausdruckt lebt. Retten, Gleich sein, eins werden, noch gleicher sein usw. Wieviele können Freiheit definieren, umschreiben, wenn man sie fragt. Ich bin frei wenn ich geimpft bin und dann in einer Gaststätte, essen gehen darf ?

Wir haben zich Verfassungen wo Freiheit als geschriebes Wort ausgedrückt wird, doch Papier ist geduldig, gelebt wird es schon lange nicht mehr, weil diese Grundsätze inzwischen durch zich andere Gesetze, Verordungen usw. ausgehebelt werden können. Man gibt sich einen Anschein, der schon lange nicht mehr besteht. Ich komme wieder zu Farben, es gibt nur die Farbe grün, alles andere sind allenfalls verschwörungstechnische Thesen, bzw. geh mal zu einem Arzt, Du siehst Blau, blau gibt es nicht, du bist verwirrt, das ist nicht die Realität die wir haben...?!


16:36 | Leser-Kommentar zu ''Schwarzbuch Corona''
Genauso könnte ich schreiben, Grrppe ist gekommen, um bleiben, das gilt für alle sogenannten "Erreger". Der Unterschied ist einfach, das dies früher nicht zum einen Weltuntergang bzw. Pandemie stilisiert worden ist.
Aber eines ist sicher, ich bin hier unten und letztendlich trifft das jeden. Um eben nicht zu bleiben...

23.06.2021

11:15 | Andreas Tögel:   Der unsterbliche Glaube an den „echten“ Sozialismus

Wer nach dem Untergang des Realsozialismus in Osteuropa an den totalen Sieg des Kapitalismus geglaubt hat, lag falsch. Nie zuvor waren sozialistische Ideen derart populär und bis in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen, wie heute. Das gilt beiderseits des Atlantiks und ist, angesichts der verheerenden Bilanz der bisher verwirklichten Experimente, mehr als erstaunlich.

Rund zwei Dutzend Versuche, den „wahren Sozialismus“ zu verwirklichen, hat es seit der Oktoberrevolution gegeben. Alle sind – gemessen am von ihren Protagonisten erhobenen Ansprüchen und Versprechen - fulminant gescheitert. Die meisten davon, nicht ohne Leid, Elend und zum Teil beachtliche Leichenberge zu hinterlassen. Jeder einzelne dieser Versuche wurde vom begeisterten Beifall westlicher Intellektueller begleitet – zumindest zu Beginn. Nach einer Phase vereinzelten Anfangserfolgen geschuldeter Euphorie, folgte, sobald die ersten Probleme und Rückschläge einsetzten, regelmäßig die der Ernüchterung, gefolgt von jener der immer gleich lautenden Distanzierung: Das sei kein „echter“ Sozialismus gewesen.

Das gegen jedwede Kritik zuverlässig immunisierende Prinzip: „Echter Sozialismus“ verwirklicht das Paradies auf Erden. Da aber die Experimente von Lenin, Stalin, Mao, Kim Il Sung, Pol Pot, Chavez & Genossen dieses hierarchie- und gewaltfreie Arbeiterparadies offensichtlich nicht verwirklicht haben, konnte es folglich auch kein „echter“ Sozialismus gewesen sein. Klar soweit?

Auf die Idee, dass ein zentral organisierter Sozialismus, dank der Abwesenheit von Marktpreisen, zwangsläufig am ihm immanenten Informationsproblem scheitern muß, ist offenbar noch keiner seiner westlichen Apologeten gekommen. Und auf die Frage, wie denn ein dezentral organisierter Sozialismus aussehen könnte, gibt es bis heute keine Antwort, die sich nicht in Abstraktionen und ebenso vagen wie phantasievollen Wunschbildern verliert. Handfeste, konkrete Vorstellungen dazu existieren nicht.

Fazit: Sozialismus fühlt sich – im Gegensatz zum „kalten“ Kapitalismus - einfach gut an. Dass die meisten Sozialisten letzterem ihre schiere Existenz verdanken, ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte. Und weil Gefühle die Vernunft jederzeit schlagen, wird es die „anthropologische Konstante“ des Sozialismus (Igor Schafarewitsch) auch in Zukunft leicht haben, als utopisches Wunschbild weiterzuleben.
Sozialismus bedeutet den Versuch, durch unbeirrtes Glauben an die Kraft des Willens, den Verstand zu schlagen: Zurück hinter die Errungenschaften der Aufklärung. Deprimierend, dass dieser haarsträubende gedankliche Sondermüll nicht längst auf dem Misthaufen der Geschichte liegt.

Der Autor, Kristian Niemitz, Head of Political Economy am Londoner Institute of Economic Affairs, hat ein tief recherchiertes, und mit zahlreichen Quellennachweisen versehenes Buch vorgelegt. Wer sich einen wohlfundierten Überblick über die Geschichte des Sozialismus im 20. und 21. Jahrhundert verschaffen will, sollte sich diese Lektüre nicht entgehen lassen.

Sozialismus: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt
Kristian Niemietz
Finanzbuchverlag
317 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-95972-440-1
22,56,- Euro

22.06.2021

14:25 | RT:  Raymond Ungers Verlust von Freiheit: Klimakrise, Migrationskrise, Coronakrise

In seinem neuen 500-Seiten starken Buch analysiert der Autor, Künstler und Therapeut messerscharf die globalen Agenden, die hinter der Klima-, Migrations- und Corona-Krise stehen. Die erstaunlichste Erkenntnis: Sie stehen alle miteinander in Verbindung und Deutschland gilt als Musterschüler ihrer radikalen Umsetzung.

Leser-Kommentar
Ich habe das Buch noch nicht gekauft; dennoch anbei eine Rezension von RT

18.06.2021

16:53 | Buchtipp: Hans Hofmann-Reinecke: GRÜN+ DUMM... reloaded: auch Dummheit ist eine Pandemie

...„Die Texte sind zu lang für das morgendliche Blättern im Blog. Sowas gehört in ein Buch!“. Dieser Forderung kommt „Grün und Dumm - Reloaded“ jetzt nach. Gedruckt oder als E-Book bietet es 37 Kapitel - jedes die in sich geschlossene Betrachtung eines Konflikts zwischen Wissenschaft und Politik, zwischen Logik und Ideologie, zwischen Wahrheit und Dummheit.Logik ist beständig, daher kann Wissenschaft kontinuierlich auf alte Erkenntnisse bauen. Politik aber baut auf ideologischen Trümmerfeldern auf, die Kriege hinterlassen haben oder Revolutionen neu schaffen. Im frühen 21. Jahrhundert erfährt der Westen solch eine Revolution, deren Feindbild die Werte der Aufklärung sind, verkörpert durch den alten weißen Mann. ...

Cover gründumm

Schon bestellt - ohne Werbung machen zu wollen. Dürfte aber ein gutes Unterfutter zu dem sein, was auf b.com eh laufend thematisiert und kritisch betrachtet wird!? OF

09.06.2021

18:20 | Leser-Rezension: Freiheit von Gerd Habermann

Freiheit in Deutschland – Geschichte und Gegenwart von Gerd Habermann

Gerd Habermann, Vorstand der Hayek-Gesellschaft, legt hier ein fulminates Buch vor und beleuchtet aus libertärer Sicht die historische, politische und geistesgeschichtliche Entwicklung zum großen, inzwischen in der BRD gestorbenen, Thema Freiheit in Deutschland. Vorab, das Buch ist mehr als bereichernd.

Als Ausgangspunkt definiert der Verfasser 3 aufbauende Arten der Freiheit a) die persönliche, individuelle Freiheit (Typ I) gefolgt von der b) kollektiven Freiheit im Sinne politischer Teilhabe (Typ II) und die c) kollektive Selbstbestimmung einer einheitlichen Gruppe ausgedrückt durch das Völkerrecht (Typ III). In großen Skizzen beginnt der Verfasser mit den antiken und mittelalterlichen Freiheitskämpfen des Arminius gegen die Römer und des Sachsen Widukind gegen Karl den Großen und schildert das Lehnswesen als Quelle des deutschen
Polyzentrismus welcher in der Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche das Kaisertum letztendlich von den Kurfürsten abhängig machte und damit eine innere Konkurrenz herstellte welche eine freiheitliche, politische Entwicklung im 1. Reich ermöglichte im Gegensatz zu Frankreich und England wo die Entwicklung in Richtung des Zentralstaates verlief.
Bemerkenswerte Fußnoten: schätzungsweise lag die Abgabenlast im Lehensystem und in der folgenden Zeit zwischen 12-40 % und bereits im Sachsenspiegel fand man die Sklavenhaltung (nicht Leibeigenschaft) als nicht rechtens.

Des Weiteren schildert der Verfasser die Hintergründe der Bauernfreiheiten und das Ringen um einen genossenschaftlichen Freistaat mit den Höhepunkten in Friesland, Dithmarschen und die Bauernkriege 1525 gefolgt von dem Kampf der Reichsritter gegen ihre Entmachtung.

In deutschen Sprachraum, beginnend ab ca. 1100 , gab es neben den Reichstädten ca. 3000 Gemeinden mit Stadtrecht mit gewisser, eigner Autonomie welche letztendlich von den Fürstentümern und Grafschaften geschluckt wurden. In diesem Zusammenhang wird ein Blick auf die Hanse geworfen die schließlich unter den Wirken von Napoleon I. endgültig zugrunde ging.

Die dezentralisierte Welt nach der schrittweisen Entmachtung des deutschen Königtums führte zu einer feudalen Machtzersplitterung und begünstigte eine partikularistische, politische Entwicklung. Exemplarisch werden hierzu die Entwicklungen in diversen deutsch Kleinfürstentümern geschildert. 1803 nach dem Reichsdeputationshauptschluß verblieben nach dem Verfall des 1. Reiches etwa 1800
Obrigkeiten aller Art im deutschen Sprachraum welche erst 1871 in einem Verfassungsbund mit 25 deutschen Staaten in Versailles zusammengeführt wurden.

Im 18. Jahrhundert lag das Deutsche Reich in Folge der napoleonischen Kriege politisch zerstört am Boden, hatte jedoch in seiner Geisteskultur hingegen einen Höhepunkt erreicht welcher die Grundlagen für die weitere, aufstrebende Entwicklungen lieferte. Hierzu schildert der Verfasser bedeutende, freiheitlich gesinnte Geistesgrößen wie z.B. die Gebrüder von Humboldt, Goethe, Schiller, Herder,
Kant, sowie Politiker wie Reichsfreiherr vom Stein und ihre Beiträge zur Kulturgeschichte, ihr Wirken und ihre politische Gestaltung. Treffend ein Schiller-Zitat zu den Jakobinern der französischen Revolution: „Kecke, stolze, freche Menschen, die sich berufen glauben, alles zu ordnen, ihr Bildnis jedermann aufzuprägen…“. Ein passender Klassiker zu den heutigen Zuständen.

Die Hoffnung auf Freiheit und politische Teilhabe nach den napoleonischen Kragen wurde durch die Restauration und Niederschlagung der 1848 Revulotion zunichte gemacht. Der Verfasser schildert hier die revolutionäre Republik Baden und das Aufkommen des Liberalismus. Dennoch, war die Epoche von 1818-1869 die wirtschaftlich freieste Zeit in Deutschland welche durch den Glauben an Selbsthilfe getragen wurde. Bismarck hat bekanntlich die Wurzeln zum deutschen Wohlfahrtsstaat und Staatssozialismus gelegt. Der Verfasser schildert hier die scharfen Kämpfe zwischen Bismarck und kämpferischen Liberalen, insbesondere Ludwig Bamberger und Eduard Laske,r welche gegen die Staatsvergötzung vehement, aber leider erfolglos angingen. Der anschließende Untergang der Liberalen ab 1878 wird in einen separaten Kapitel geschildert. Den neuen Nationalliberalen werden als Deutsche ohne Bürgersinn charakterisiert denen der bismarcksche Militarismus die Selbstbestimmung gründlich ausgetrieben hat. Interessant ein kurzer Exkurs zur Weimarer Verfassung im Vergleich zur Paulskirchenverfassung von 1849. Der Verfasser konstatiert einen großen Abstand in Geist und Programmatik zu Ungunsten von einer weiteren, liberalen Entwicklung. Die Weimarer Verfassung versetzte der Föderativstruktur Deutschlands den Gnadenstoß und begründete den Einheitsstaat.

Ein spezielles Kapitel widmet Gerd Habermann dem wieder erwachenden libertären Idealen und ihren markanten Persönlichkeiten L. van Mieses und A. von Hayek ohne diverse andere Recken der libertären Bewegung im Kampf gegen staatliche Omnipotenz zu vergessen. Aufschlußreich wird auch das Wirken von W. Röpke auf Ludwig Erhard erwähnt.

Fazit:
Ein längst überfälliges Buch zur Korrektur der oktroyierten, offiziellen Lügen auf die man sich geeinigt hat und zur Ergänzung des Geschichtsbildes für den historisch interessierten Libertären. Zurück bleibt jedoch eine bittere Erkenntnis. Vergleicht man die überragende, intellektuelle, konstruktive, Potenz des 18-19. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum mit der heutigen, vorhandenen Substanz unter der Nulllinie kommt man zu dem Schluß: ´schland hat fertig. Finis Germania (R.P. Sieferle). Dennoch, der Verfasser ist optimistisch und fordert den verblödeten und verhausschweinten EU-Deutschen auf „Pflanzet den Freiheitsbaum“ (Junge Freiheit 18/21)

10:59 | Andreas Tögel Buchrezension - Volker Seitz "Afrika wird armregiert"

Der Fisch stinkt vom Kopf
Afrika leidet nach wie vor an den Folgen des Kolonialismus! Der Kontinent wird von den Weißen ausgebeutet. Die Weißen sind schuld am Elend der Schwarzen. Der Westen leistet nicht genug Entwicklungshilfe. Zeit für einen „Marshallplan“ für Afrika!
So klingen jene Stereotype, die sozialromantisch veranlagte Naturen verbreiten, die wegen unentwegt zelebrierter Selbstbezichtigungsrituale keinen klaren Gedanken mehr fassen können. Eines ist all diesen Lamenti gemein: Sie haben mit der Realität nichts zu tun.
Wenn Afrika, besonders der südlich der Sahara gelegene Teil davon, rund 60 Jahren nach dem Ende der Kolonialzeit noch immer das Armenhaus der Welt ist, dann braucht man die Schuld dafür nicht außerhalb der Grenzen des Kontinents zu suchen. Das Elend ist nämlich hausgemacht. Nicht, dass es an natürlichen Ressourcen mangeln würde. Nicht, dass es nicht genügend Menschen gibt, die arbeitswillig sind und unermüdlich ums tägliche Überleben kämpfen. Es stimmt auch nicht, dass es den Schwarzen an Intelligenz mangelt. Die Ursache für das Verharren in Armut, Unwissenheit und Elend bilden vielmehr die beispiellose Vetternwirtschaft der herrschenden Eliten und die (von wenigen Ausnahmen, wie etwa Rwanda und Botswana abgesehen) flächendeckende Korruption der Beamtenschaft. Dazu kommt, dass Loyalitäten der Familie und dem Stamm gelten, nicht aber staatlichen Strukturen und unbekannten Landsleuten. Wer an die Macht kommt, verhält sich entsprechend – auf Kosten aller anderen.
Afrikanische Potentaten finden nichts dabei, Millionenbeträge außer Landes zu schaffen und rund um den Globus Luxusimmobilen zu erwerben, während ihre Landsleute hungern. Gereist wird prinzipiell nur erster Klasse. Weniger als eine Mercedes-S-Klasse kommt für sie nicht in Frage, während ihre Untertanen bestenfalls auf Eseln reiten. Den eigenen Nachwuchs schicken sie auf Eliteschulen im Westen, während viele übrige Kinder Analphabeten bleiben. Nirgendwo auf der Welt ist die Distanz zwischen Herrschern und Beherrschten größer als in Afrika.
Zwar handelt es sich bei den meisten Staaten des Kontinents der Papierform nach um parlamentarische Demokratien, doch in der Realität sind es Feudalstaaten, in denen sich die (nicht selten auf Lebenszeit) gewählten Präsidenten und deren Entouragen hemmungslos auf Kosten ihrer Untertanen bereichern. Der längst beendete Kolonialismus Europas, wurde durch einen der korrupten schwarzen Eliten ersetzt. Und der ist in vielen Fällen noch schlimmer
Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht – und so verhält es sich auch mit der Entwicklungshilfe. Man kann es auch anders formulieren: Mitleid tut dem gut, der es hat und weniger dem, dem es gilt. Eine weltumspannende Entwicklungshilfeindustrie ist nicht daran interessiert, ihre Existenzgrundlage zu gefährden, indem sie das Elend in Afrika beendet. Was würde denn dann aus alle den gut dotierten Dienstposten bei diversen UNO-Organisationen oder Caritas & Co., den vielen schönen Reisen, Dienstfahrzeugen, Banketten und Symposien werden? Und so wurde in den zurückliegenden Jahrzehnten das Volumen mehrerer Marshallpläne in Afrika versenkt, ohne dass sich dadurch auch nur das Geringste zum Besseren gewendet hätte. Ganz im Gegenteil: Korrupte Regime wurden damit am Leben gehalten und unternehmerische Initiativen engagierter Afrikaner durch „Gratislieferungen“ aus dem Westen torpediert.
Volker Seitz hat als Diplomat 17 Jahre in verschiedenen Ländern Schwarzafrikas verbracht und kennt Land, Leute und die herrschenden Verhältnisse besser als die meisten. Er hält ahnungslosen und/oder selbstgerechten Bessermenschen im Westen und den korrupten afrikanischen Eliten den Spiegel vor. Und er präsentiert in diesem Buch eine Reihe von auf seiner reichen Erfahrung aufbauenden Vorschlägen, wie die afrikanischen Regierungen mit einer konsequent auf Armutsbekämpfung gerichteten Politik daran gehindert werden könnten, in die eigenen Taschen zu wirtschaften.
Wer sich für die Gründe des in Afrika herrschenden Elends und die Möglichkeiten zu dessen Beseitigung interessiert, kommt an der Lektüre dieses eben in einer aktualisierten Neuauflage erschienen Buches nicht vorbei.

Afrika wird armregiert
Volker Seitz
Verlag dtv, 2021
299 Seiten, broschiert
ISBN: 879-3-423-26294-1
16,90,- Euro

02.06.2021

06:34 | Ludwig:  „ICH WÜRDE MICH ÜBER EIN STREITGESPRÄCH MIT SAHRA WAGENKNECHT FREUEN.“

Als ich Wagenknechts Buch las, sah ich meine eigene politische Entwicklung im Geiste vorüberziehen. Sie war früher die Frontfrau der „Kommunistischen Plattform“ in der PDS, und ich war als Schüler Kommunist und Anhänger der KPD/ML. Dass ich mich vom linken Denken abwendete, vollzog sich in Etappen. In der ersten Etappe – ich war damals Student – sah ich mich durchaus noch als Marxist und als Linker, aber ich hatte meine Positionen zu den Themen Einwanderung und Nation geändert. Ich war in dieser Zwischenphase also zugleich links, national und gegen Multikulti.

Wer würde nicht gerne mit Sahra Wagenknecht streiten ... es geht ja um die Versöhnung.  TS

28.05.2021

08:14 | von Mises:  „VOM VERLUST DER FREIHEIT“

Interview mit Raymond Unger über sein neues Buch „Vom Verlust der Freiheit: Klimakrise, Migrationskrise, Coronakrise“ – das Buch ist am 22. April im Europa Verlag erschienen. Die Fragen stellte Andreas Marquart. (Hinweis der Redaktion: Raymond Unger war Vortragender bei der 7. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland am 19. Oktober 2019. Das Video seines Vortrages „Generation ‚Babyboomer‘: Warum das transgenerationale Kriegstrauma die deutsche Gesellschaft spaltet“ finden Sie hier, oder als Podcast hier.)

18.05.2021

09:49 | Andreas Tögel Buchrezension: Gegen Politik – Über die Regierung und die geordnete Anarchie von Anthony De Jesay

Die Frage ob und - falls ja - wie viel Staat es bedarf, um Freiheit, Sicherheit und Eigentum der Bürger zu schützen, ist nicht neu. Seit der griechischen Antike beschäftigt der unauflösbare Gegensatz zwischen Sicherheit und Freiheit die hervorragendsten Denker ihrer Zeit. Von Platon über Hegel bis Karl Marx und von Aristoteles über Locke bis Ludwig von Mises wurden Überlegungen angestellt, ob und wie weit die Macht des Staates beschränkt werden kann, soll oder muß - und/oder ob das abseits theoretischer Erörterungen überhaupt möglich ist. Letzteres wird von rezenten „anarcholibertären“ Theoretikern wie Hans-Hermann Hoppe, vehement bestritten.Das Wachstum des einmal etablierten Staates wäre demnach unter keinen Umständen aufzuhalten. Jedes als „Minimalstaat“ in die Welt getretene Konstrukt verwandelt sich im Laufe der Zeit unausweichlich in einen Maximalstaat.

Warum und auf welche Weise es zur Staatsbildung kommt, wer in welchem Ausmaß seine Mitmenschen beherrscht, Wert und Bedeutung einer Verfassung, Gründe für die Bildung politischer Koalitionen und ob eine dazu im Gegensatz stehende, staatsfreie, geordnete Anarchie praktisch zu verwirklichen ist, sind hochinteressante Überlegungen, die nicht nur Gelehrte, sondern jeden an Politik interessierten Zeitgenossen interessieren sollten.
Darüber, daß das in westlichen Gesellschaften heute geradezu geheiligte, auf allgemeinem, gleichem Wahlrecht beruhende Demokratiemodell tatsächlich der Weisheit letzter Schluß ist, herrscht unter den Gelehrten bis in unsere Tage keineswegs völlige Einigkeit. Demokratie ist eben kein Wert per se, sondern lediglich eine von vielen möglichen Methoden zur Auswahl der Machthaber - und sie garantiert augenscheinlich keineswegs Qualität (eher im Gegenteil).

Dass jede Demokratie in der Praxis früher oder später auf einen alle Lebensbereiche durchdringenden Wohlfahrtsstaat, eine immer größere Ausdehnung der Staatsmacht und eine dementsprechend immer weitere Entrechtung der Bürger hinausläuft, ist eine empirische Tatsache. Selbst in der kleinräumig und direktdemokratisch organisierten Schweiz ist das nicht anders.

Allerdings besteht doch Hoffnung, weil es, getrieben von der Macht des Faktischen, immerhin doch geschehen kann, daß der Weg zum scheinbar unausweichlich dräuenden Sozialismus verlassen wird. So wurde etwa das im Würgegriff marxistischer Gewerkschaften befindliche Großbritannien Ende der 1970er-Jahre von den Tories Margaret Thatchers vor diesem Schicksal bewahrt.

Der polyglotte Kosmopolit und Universalgelehrte Anthony De Jesay hat die um den Staat, dessen Aufgaben und Grenzen kreisenden Gedanken vieler großer Geister studiert, einer kritischen Analyse unterzogen und mit seinen eigenen Betrachtungen ergänzt. Spieltheoretische Überlegungen, Vertragstheorie, messerscharfe Begriffsdefinitionen und -Abgrenzungen, nehmen breiten Raum in seinen einsichtsvollen Betrachtungen ein und helfen dabei, auf falschen Prämissen beruhende Schlußfolgerungen zu vermeiden – was etwa dann geschieht, wenn man Rechte zu etwas und die Freiheit von etwas miteinander verwechselt.

De Jesays Werk „Gegen Politik“ ist keine Anfänger- oder leichte Nachttischlektüre. Wem die Beschäftigung mit Staatstheorie und Ideengeschichte indes nicht ganz fremd ist, findet hier eine in eleganter Sprache und nicht ohne Ironie verfasste Abhandlung zur Frage der Verfasstheit des „liberalen Rechtsstaates“ und der denkbaren Alternativen dazu. Unbedingt lesenswert!

Gegen Politik – Über die Regierung und die geordnete Anarchie
Anthony De Jesay
Verlag Tredition
415 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-347-15941-9
24,43,- Euro

15.05.2021

19:01 | sna:  „Langzeit-Strategien der USA“: Herrschaft über Eurasien

Die Konfrontation zwischen Washington und Moskau folgt alten geostrategischen Interessen, die noch aus dem britischen Weltreich stammen. Das sagt der Publizist Wolfgang Bittner im SNA-Interview. Die Geopolitik der USA ist jahrhundertealt und soll Russland bis heute international einkreisen und isolieren.

Zitat:
Wolfgang Bittner im Gespräch mit der SNA-Redaktion zu seinem Buch „Der neue West-Ost-Konflikt“. Darin beleuchtet er in mehreren Kapiteln langfristige Strategien Washingtons.

DANKE liebe Leseratte!  Ich bin der glücklichste Redakteur .. wenn Sie Zeit haben und uns ihre Mails schicken .... TS
P.S.:  Die Leseratte ist heute wieder extrem engagiert ....

19:25 | Leser-Kommentar 
Werter TS, wer sind denn die Damen und Herren, welche die langfristigen Strategien durchziehen. Biden und Co. ? Oder sind diese Menschen hinter einer Tür, die okkult ist.. Da ein Haifisch hat ja angeblich Zähne hat, und die sieht man nicht ?

29.04.2021

10:25 | Andreas Tögel: Buchbesprechung - Marc Friedrich "Die größte Chance aller Zeiten"

Die größte Chance aller Zeiten: Was wir jetzt aus der Krise lernen müssen und wie Sie vom größten Vermögenstransfer der Menschheit profitieren

Nachdem der Finanzexperte, Investmentberater und Erfolgsautor Marc Friedrich sich bisher als Untergangsprophet profiliert hat - wie zuletzt etwa mit seinem Buch „Der größte Crash aller Zeiten“, zeigt er sich im vorliegenden Werk von einer anderen Seite. Er erklärt nämlich den bevorstehenden Kollaps des aktuellen Wirtschafts- Geld- und Finanzsystems zur Chance für eine klug durchdachte Zukunftsvorsorge.

Dass zyklische Krisen in unserem auf inhärent wertlosem, beliebig vermehrbarem Geld aufgebauten Mischsystem (Roland Baader nannte es „Geldsozialismus“) unausweichlich sind, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Dass Krisen häufig den Auslöser für tiefgreifende Reformen bilden, ebenfalls. So lange alles augenscheinlich bestens läuft, zeigt sich die „Tyrannei des Status quo“ (Milton Friedman) in ihrer vollen Pracht. Kollektives Beharrungsvermögen bremst oder verhindert jede Veränderung. Doch jetzt, da alle vom Autor untersuchten Parameter auf einen in der nächsten Zeit bevorstehenden Megacrash hinzudeuten scheinen, kann uns auch ein totaler Systembruch bevorstehen. Friedrichs nicht unbedingt düster zu nennende Prognose lautet, dass nichts so bleiben wird, wie es derzeit ist.

Welche Register von den politischen Eliten und den Verantwortungsträgern in der Wirtschaft zu ziehen sind, um in einer zeitgleich mit mehreren schwerwiegenden Herausforderungen konfrontierten Welt zurechtzukommen (als da wären: zunehmende Geldentwertung, Schuldenexzesse, Massenmigration, Politikverdrossenheit, negative demographische Entwicklung in der Ersten und Zweiten Welt, etc.), beschreibt der Autor nach einer eingehenden Analyse und Bewertung des Istzustandes. Allerdings lässt er auch keinen Zweifel daran aufkommen, dass jeder einzelne für sich selbst, seine eigene Zukunft und die seiner Angehörigen, ein gehöriges Maß an Verantwortung trägt, das nicht einfach an den Wohlfahrtsstaat delegiert werden kann.

Im letzten Teil schließlich geht es um konkrete Vorschläge, wie der einzelne seine Zukunft materiell absichern kann. Die Zeit traditionelle Anlagen, wie 08/15-Sparkonten, Erlebensversicherungen oder Staatsanleihen, ist vorbei. Jetzt gilt es, nach in und nach der Krise werthaltigen Investments Ausschau zu halten. Rohstoffe (wie etwa Edel- und Industriemetalle) bieten nach Meinung des Autors aussichtsreiche Möglichkeiten. Marc Friedrich hält indes auch mit seiner Begeisterung für Kryptowährungen (namentlich Bitcoin) nicht hinter dem Berg, in denen er inflationssichere „Wertspeicher“ sieht.
An der Empfehlung, „nicht alle Eier in einen Korb“ zu legen, kommt auch er nicht vorbei. Kluge Diversifikation ist gefragt. Vorschläge für geeignete Anlageportfolios bilden den Abschluss.

Besonders für im Hinblick auf vernünftige Anlagestrategien für unbedarfte Zeitgenossen, bietet das Buch einen unbedingt lesenswerten Inhalt.

Die größte Chance aller Zeiten
Marc Friedrich
Finanzbuchverlag

25.04.2021

08:23 | Gunnar Kaiser - Bücher gegen rechts

Vorgestellte Bücher:
- Ludwig von Mises, "Omnipotent Government"
- Friedrich August von Hayek: "Der Weg zur Knechtschaft" 
- John T. Flynn: "As We Go Marching" 

Bisschen Gunnar zum Frühstückstisch ... wenn Frauchen wieder die Zeitung als Erster ergattert hat. TS

15.04.2021

07:16 | Focus:  „Wir müssen verhindern, dass wir in einen großen Krieg hineinschlittern“

Der ehemalige US-Admiral James Stavridis hat einen Roman über einen fiktiven Krieg zwischen den USA und China im Jahr 2034 geschrieben. Doch in der Realität, sagt Stavridis, ist dieses Szenario womöglich noch viel zu optimistisch. Wahrscheinlicher sei, dass der Krieg schon früher komme. „Bislang lautet eine der häufigsten Reaktionen, die wir bekommen: sehr gutes Buch, aber falsches Datum“, sagte Stavridis dem „Spiegel“. „'Es geht nicht um 2034', sagen mir hochrangige Militärs, 'sondern eher um 2024 oder 2026. Du warnst vor einem Krieg, den du in knapp 15 Jahren kommen siehst, aber wir glauben, dass er früher kommt.'“

Sollte man vielleicht einen Blick hineinwerfen .... TS

09.04.2021

17:41 | jouwatch: Neues Buch: Wolfgang Wodarg – Falsche Pandemien

Dr. Wolfgang Wodarg äußert sich seit der zur Pandemie erhobenen Covid19-Infektion kritisch zu der Bewertung wie auch den getroffenen Maßnahmen. Dies tut er nun ebenfalls in seinem aktuellen Buch „Falsche Pandemien – Argumente gegen die Herrschaft der Angst“.

Die große Herausforderung für die Zukunft wird sein, den Vertrauensverlust der Bürger in die Institutionen und Politik wieder herzustellen, bei dem ganzen Porzellan, das über die Jahre hinweg zerschlagen wurde!? Eine Gesellschaft, die über Jahrzehnte in der Schuld- und Angstschleife gehalten wurde, beginnt langsam aufzuwachen... Da wird's den einen oder die andere wohl noch ordentlich durchbeuteln!? OF

18:08 | Monaco
werter OF, wie richtig angemerkt, ´so viel Porzellan zerschlagen´.....ein ´Scherbenhaufen´......die Menschen entfremden sich angewidert von der Politik, oder ´es is eana wuaschd´......so gäbe es ein paar Aufrichtige %ual äußerst überschaubar......´owa, wie wüßt an Kickl, so schnoi klonen !?, schnoia ois da Impfstoff do woa`........nur meine persönliche Meinung, als Nicht-Österreicher......

02.04.2021

14:15 | Leser-Rezension -  Räächzstaat am Ende. Ein Oberstaatsanwalt schlägt Alarm

Ein Berliner Oberstaatsanwalt für Kapitalverbrechen, Schwerpunkt Clan-Kriminalität,
berichtet hier in diesem 240-seitigen Werk als Insider über die maroden Zustände innerhalb
des Berliner Justizapparates. Die aufgeführten, haarstäubenden Beispiele aus der Praxis
sind der konstruktivste Teil dieses Buches und bestätigen den mündigen Bürger in seinen Vorbehalten gegen den gegenwärtigen, versagenden Rechtsstaat. Das übliche administrative Geplärre bezüglich der mangelnden personellen und materiellen Ausstattung darf natürlich
nicht fehlen. Im Kontrastdazu sieht das natürlich ganz anders aus, wenn autochthone Bürger kujoniert werden. Bei einen falschen „like“ oder „falschen“ Maskenbefreiungs-Attest steht die bestens ausgestattete Garnitur auf der Matte und der Apparat hat Zeit zum masturbieren.
Politisch indoktriniert warnt der Verfasser davor, daß sich die Bürger „zunehmend politisch randständigen Kreisen zuwenden“ und „ihre Sicherheit nicht länger bei den traditionellen
Parteien gut aufgehoben“ sehen. Er warnt weiterhin, daß diese neuen Parteien den
Rechtsstaat gefährden könnten. Der Verfasser offenbart hier ein erschütterndes Bild
neudeutschen und zeitgeistkonformen, juristischen Denkens mit üblen Perspektiven indem
er das Prinzip des demokratischen Parteienpluralismus ignoriert. Die Konsequenzen dürften
aus der deutschen Vergangenheit bestens bekannt sein.

Des Weiteren diskutiert der Verfasser Verbesserungen. Und hier wird es grotesk und bizarr.
Karrierebewußt und im vorauseilenden Gehorsam, beeilt er sich bei den zukünftigen, grünen Machthabern anzubiedern. Allen Ernstes erhofft er sich eine Verbesserung der Verhältnisse
ausgerechnet von der Grünen Chefin Annalena Baerbock (!). Seine Ratschläge erschöpfen
sich im üblichen Mittelansatz von mehr Geld und Personal und besondere Ausgestaltung
der Haftbedingungen. Einsparpotentiale z.B. durch Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber
stehen für ihn selbstredend nicht zur Diskussion.
Fazit:
Ein grauenhaftes ideologisches Machwerk ohne neue, weiterführende Erkenntnisse unter dem Deckmantel der juristischen Aufklärung. Eine Innenansicht eines zutiefst verrotteten Systems in
der progressiven Paralyse. Der aufgeklärte und informierte Leser wird es angewidert in die Tonne kloppen.

Ralph Knispel
Rechtsstaat am Ende. Ein Oberstaatsanwalt schlägt Alarm
Ullstein Verlag, Berlin 2021
22,99 euro

10:12 | Andreas Tögel - Buchempfehlung: Bernhard Kreutner: Gefangener 2959 Das Leben des Heinrich Maier

Wenn von den Verbrechen der Nationalsozialisten die Rede ist, dann geht es meist um die Kriegsschuld und den Holocaust. Tausende tragische Schicksale einzelner, oft heldenhafter Widerstandskämpfer, fallen meist unter den Tisch. Dieses Buch ist einem dieser vergessenen Helden gewidmet – dem in Wien Hernals wirkenden Pfarrer Heinrich Maier.
Der Autor legt keine herkömmliche Biographie vor, sondern eine in mehrere, voneinander unabhängige Teile gegliederte Arbeit. Der Hauptteil schildert das knappe Jahr von der Verhaftung Maiers bis zu seiner Hinrichtung im März 1945, wobei er sich auf Gestapo-Protokolle und Aussagen von Weggefährten Maiers stützt. Dabei versetzt Bernhard Kreutner sich einfühlsam in die Lage und die Gedanken des Seelsorgers, dem Vorbereitung zu Hochverrat, Feindbegünstigung und Spionage vorgeworfen werden. Maier gehörte einer Widerstandsgruppe an, die den Alliierten über Auslandskontakte die Standorte kriegswichtiger Ziele nannte. Die Infiltration einer amerikanischen Geheimdienstorganisation durch die Deutsche Abwehr, wurde der Gruppe zum Verhängnis.

Es entsteht das Bild der gut geschmierten Maschinerie eines Systems, das seine Macht u. a. auf unzählige Mitläufer und Denunzianten stützt. Das Gefühl, man könnte jederzeit ausgespäht und wegen regimekritischen Verhaltens verraten werden, macht die Menschen gefügig. "Helden sind selten" – wie wahr!
Ein zweiter Teil ist als Kurzbiographie angelegt, der die wichtigsten Etappen im Leben des 1908 geborenen Priesters schildert. Danach widmet sich der Autor einer Darstellung der Lebensumstände in der „ältesten Ostmark des Reiches“, wie sie nach dem „Anschluss“ im Jahr 1938 in Österreich herrschten. Der Bewältigung der Niederlage anno 1945 und der harten Zeit danach (der Osten des Landes stand immerhin zehn lange Jahre lang unter Sowjetbesatzung), ist der Schlussteil gewidmet. Österreich als das "erste Opfer der Hitler´schen Aggression" (so die Moskauer Deklaration von 1943) wurde zum Gründungsmythos und alles beherrschenden Narrativ der Nachkriegszeit.

Viele junge Menschen neigen heute dazu, vom hohen Ross herab über die Altvordern zu richten, die damals einfach weggeschaut und dem Unrechtsregime keinen Widerstand entgegengesetzt haben. In Zeiten, in denen man sich unentwegt über allerlei „Mikroaggressionen“ und Luxusprobleme aller Art sorgt, weil es einfach keine „Makroaggressionen“ und Traumata gibt - wie zum Beispiel einen auch gegen die Zivilbevölkerung geführten, gnadenlosen Bombenkrieg – fällt das allzu leicht. Helden wie Pfarrer Maier, die unter Lebensgefahr gegen das Unrecht kämpften, waren und sind indes zu allen Zeiten rar.
Ein wichtiges Buch!

Gefangener 2959: Das Leben des Heinrich Maier
Mann Gottes und unbeugsamer Widerstandskämpfer
Bernhard Kreutner
Ecowin-Verlag, 2021
256 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-7110-0253-2
23,55,- Euro

 

27.03.2021

14:23 | Kaiser: Meine Pandemie mit Christian Drosten - Walter van Rossum im Gespräch

Der Tod der Aufklärung unter Laborbedingungen: so betitelt der Publizist und Journalist Walter van Rossum die sich im Zuge der Coronakrise zugetragenen Ereignisse. Die Recherche für sein Buch „Meine Pandemie mit Professor Drosten“ begann mit folgenden Fragen: Was hat es mit den dubiosen Umständen des Corman-Drosten Papers auf sich? Warum wurde ihr Modell so eilig angenommen und fast weltweit angewandt? Was für ein Mensch ist überhaupt dieser Christian Drosten?

25.03.2021

09:11 | Andreas Tögel: Die Infantile Gesellschaft – Wege aus der selbstverschuldeten Unreife

Der Autor stellt zu Beginn fest: „Kindische Erwachsene sind Erwachsene im Stand selbstverschuldeter Unmündigkeit“. Die diagnostizierte Infantilisierung der Gesellschaft bedeutet somit einen Rückfall hinter die Errungenschaften der Aufklärung, die Immanuel Kant als den Aufbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit definiert und mit der Forderung verbunden hat, sich doch gefälligst des eigenen Verstandes zu bedienen.
Im Wettstreit der Gefühle mit dem Verstand kommt letzterer indes regelmäßig unter die Räder. Die Figur des Peter Pan verdeutlicht das Problem: Er kann und will nicht erwachsen werden – wie so viele Zeitgenossen heute auch. Er verharrt in ewiger Kindheit. In den Fußstapfen Peter Pans hüpfen dieser Tage Erwachsene beiderlei Geschlechts gegen Nazis und ihre Kinder, die es nicht besser wissen können, schwänzen unter dem Beifall ihrer Eltern die Schule, um das Klima zu retten. Wäre es nicht zum Weinen, könnte man darüber glatt in Gelächter ausbrechen.

Alexander Kissler nimmt in seinem Buch häufig - und keineswegs kritiklos -, Bezug auf den Philosophen und selbsternannten Erziehungsexperten Jean-Jacques Rousseau. Dessen Imperativ "zurück-zur-Natur" wird nach seiner Einschätzung vielfach völlig missinterpretiert.
Konsumgüterindustrie, Internetgiganten und politische Klasse sind inzwischen dazu übergegangen, erwachsene Menschen nahezu durchgängig zu duzen - zumindest in der Pluralform. Wie man Kinder halt so anspricht. Und die vom übergriffigen Wohlfahrtsstaat zunehmend unter Kuratel gestellten Bürger sind bereits so weit infantilisiert, dass sie bei jedem vermeintlich auftretenden Problem reflexartig eine prompte Intervention ihres Vormunds fordern. Eigenverantwortung in Nimmerland? Passé. Im Zweifel müssen Verbote her – um zu verhindern, dass der Nachbar tut, was man selbst nicht möchte.

Diese Mentalität spielt der Verbotspartei schlechthin, den Grünen, in die Karten. Sie eilen derzeit von einem Wahlerfolg zum nächsten.
Dem Hype um Greta Thunberg widmet der Autor - zu Recht - breiten Raum. Wenn die politischen Führer, Spitzenkleriker und Topmanager dieser Welt ergriffen den stereotypen Anklagen einer Halbwüchsigen (die sich stets auf „die Wissenschaft“ beruft, die es zum einen gar nicht gibt und von der sie zum anderen aus naheliegenden Gründen keine Ahnung haben kann) lauschen, sollten allerorts die Alarmglocken schrillen. Die von Greta gewollte und geschürte Panik liefert nämlich keine vernünftige Basis zur Bewältigung der tatsächlichen oder imaginierten "Klimakrise". Ein kühler Kopf produziert allemal bessere Ideen als ein unduldsamer, ideologiebeladener Hitzkopf. Die von der kleinen Schwedin angepeilte "Überwindung des Kapitalismus" wird die Menschheit jedenfalls nicht voranbringen. Eher im Gegenteil.
Leider kommt die Beschreibung des Weges aus der Unreife zu kurz. Mehr oder weniger auf Immanuel Kants eingangs zitierte Forderung zu verweisen, erscheint ein wenig zu abstrakt. Trotz dieses kleinen Defizits hat Alexander Kissler ein absolut lesenswertes, in einer heute selten gewordenen, eleganten Sprache verfasstes Buch vorgelegt!

Die Infantile Gesellschaft – Wege aus der selbstverschuldeten Unreife
Alexander Kissler
Verlag Harper-Collins
255 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-7499-0014-5
19,62,- Euro

21.03.2021

16:57 | Leser-Anmerkung zur Rezension des ehrenwerten Andreas Tögel

Der H.A. Winkler ist der enthusiastische Chronist des langen Weges der BRiD in den WähWäh (Werte Westen) zu den transatlantischen Strolchen.
Sein populärstes Werk ist „Der lange Weg nach Westen“. Außerdem war/ist er auch der der Leib-und Magenhistorikerom Fischer Jokel und wurde als historischer Leithammel des Neu-deutschen Geschichtsbewußtsein in den transatlantischen Himmel gelobt. Trotz aller Erkenntnis und intellektuellen hohen Standard - muß man nicht unbedingt im Bücherschrank haben

19.03.2021

14:28 | Leser-Beitrag:  Philipp Anton Mende, „Widerstand“, Warum zwischen linker und rechter Politik eine Schlacht der Gene wütet.

Der Verfasser ist in der Vergangenheit mit einigen libertären Werken gegen den luetischen Zeitgeist bereits hervorgetreten. In seinem neuesten Werk legt er ein interdisziplinäres, Quellen-und Fakten gesättigtes Werk vor mit der These daß es im politischen Sinne ein „linkes“ und „rechtes Gehirn“ gibt das deckungsgleich mit evolutionsbiologischen geformten Entwicklungskapazitäten und Abläufen ist. Der Verfasser beruft sich in seiner wissenschaftlichen Fleißarbeit auf über 100

Monographien und knapp 300 wissenschaftliche Essay aus den naturwissenschaftlichen Forschungsbereichen Biologie, Psychologie, Neurologie und Physiologie, Ökologie sowie diversen geisteswissenschaftlichen Disziplinen.  

Im ersten Kapitel werden die Grundlagen für seine These beschrieben. Grundlage für seine These ist die r/K-Selektionstheorie welche evolutionsbiologisch den Kampf und Zugang zu den zur Verfügung stehenden überlebenswichtigen Ressourcen von terrestrischen und maritimen Lebewesen beschreibt. Sofern die Ressourcen im Überfluß und ohne Konflikt/Wettbewerb zugänglich sind kommt die r-Selektion zum Tragen und die r-Spezies kann sich ohne großen Aufwand vermehren. Müssen die Ressourcen dagegen durch Kampf/Wettbewerb erworben werden tritt die K-Spezies auf den Plan welche eine den 
knappen Ressourcen entsprechende Überlebensstrategie betreibt. Beiden Strategien werden schematisch Haupteigenschaften zugewiesen welche erstaunliche Ähnlichkeiten mit den fundamentalen Lebenskonzepten und Ideologien des politischen linken (r-selektiv) oder rechten (K-selektiv) Spektrums haben.

Im zweiten Kapitel beschreibt der Verfasser, als neurowissenschaftliche Basis für seine These, die Funktionen der Amygdala und des zingulären Cortex und die Hauptstrukturunterschiede im Hinblick auf die unterschiedliche Psychologie von r-(linken) und K-(rechten) Selektionsstrategien.

Ein spezielles, kurzes Unterkapitel Kapitel hat der Verfasser den Libertären gewidmet welche er als stramm K-selektiv im Hinblick auf den Kampf um Ressourcen und Brutpflege einordnet, seine Gruppen-Loyalität hingegen als recht indifferent beschreibt. Diese Strategie beurteilt der Verfasser als nicht gerade als Erfolg versprechend.

Im dritten Kapitel wird der politische Diskurs zwischen links (r-selektiver) und rechts (K-selektiver) Strategien geführt. Hier werden die politischen, degenerierten Auswüchse unserer Zeit diskutiert u.a. Einwanderung, Wohlfahrtsstaat, radikaler Feminismus, Gender-Schrott etc. vor dem Hintergrund der r/K-Selektionsstrategien.

Im letzten Kapitel werden einige aktuellen Beispiele aus dem politischen Weltgeschehen ebenfalls vor dem Hintergrund der r/K-Selektionsstrategien diskutiert.

Einige, zentrale Aussagen und Konsequenzen dieses Buches haben bemerkenswerte politische und historische Aspekte.
- Am Anfang einer Staatenbildung steht die K-Strategie. Die Entwicklung r-Spezies erfolgt sobald die K-Spezies ausreichende
Grundlagen für das Überleben der r-Spezies geschaffen hat und deren Wachstum duldet. Die r und K-selektiven Strategien
stehen im brutalen Wettbewerb um die zugänglichen Ressourcen. Eine hypertrophe r-Selektion wird zum Verschwinden/
Unterdrückung der K-Spezies führen. Erst nach dem durch mangelnde Ressourcen bedingten Niedergang der r-Spezies kann
sich die K-Spezies wieder neu formieren.
- Die bevorzugte Habitate der r-Spezies sind große, hypertrophe Unterdrückungsmechanismen wie z.B. Regierungsorgane,
Parteien, u.ä. sowie Manipulationsstrukturen wie z.B. Presse und NGO`s
- Eine Diskussion und Kompromiß Findung zwischen r-und K-Spezies ist sinnlos da die genetischen Faktoren das nicht
zulassen.
- Mit o.g. Aussagen nähert sich der Verfasser aus naturwissenschaftlicher Perspektive dem Denken der großen Theoretiker
von historischen Zyklen und Beschreibung der Dekadenz wie z.B. Oswald Spengler.
- Im Hinblick auf Deutschland konstatierte der Verfasser den Beginn des Aussterbens der K-Spezies durch die Verluste im
WKII.

Fazit des Rezensenten (frei nach M. Reich-Ranitzki):
„Sie können sich nicht vorstellen, ein übles Machwerk“. Das kollektive Aufheulen und Schäumen der „woken“, r-selektiven,

Illiberalen, politisch korrekten Blockwarte des linken Modernismus ist diesem Werk sicher. Mit großem Gewinn hingegen

werden es produktiv tätige Aktivbürger der K-selektiven Fraktion lesen. Libertäre, Freigeister, Konservative, souveräne

Denker und Ideologie aversive wird es ebenso intellektuell bereichern.
Also kaufen bevor die Zensur es auf den Index setzt und einstampft und der Verfasser auf dem Scheiterhaufen brennt.

 Philipp Anton Mende,

„Widerstand“, Warum zwischen linker und rechter Politik eine Schlacht der Gene wütet
BoD – Book on Demand, Norderstedt
ISBN: 9-783752-674088
19,99 euro

Leser-Kommentar 
Ich habe mich ´mal bemüßigt gefühlt eine Rezension des u.g. Werkes zu schreiben der ich in unseren Kreisen eine weitere Verbreitung wünsche. Der Autor ist ein libertärer Voluntarist und sein Gedankengut ist höchst erfrischend. Die Rezension könnte Ihr ohne meine Namensnennung gerne veröffentlichen wenn opportun. Ansonsten kloppt´s halt in die Tonne – auch jut. 

Danke lieber Leser ... und in die Tonne kommt sowas schon gar nicht!  Danke für Ihre Mühe.  TS

16:40 | Leser-Kommentar
Werter Leser, ich habe nach Ihrer Beschreibung des Buches eher den Eindruck, das Herr Mende, vorschwebt der Mensch wäre ein biologische künstiliche Intel. Der Mensch ist mehr als seine Gene, weil Gene eigentlich fundamental das Mittel sind, das sich der Mensch auf der Erde manifestieren kann, in körperlicher Form um sich damit auf dieser Ebene Ausdruck geben zu können. Das ist eine These, welche folgendene Umschreibungen vollkommen negiert: Bewusstsein, Bewusstheit, Seele, Geist, Erkenntnis das man überhaupt existiert. Von Freiheit, Glauben, fühlen usw.
Will gar nicht sprechen. Hach, die Gene sind Schuld und diese sind entstanden, wie auch das Universum, die Erde, alles reiner Zufall. Das ist sowas von langweilig für mich, vielleicht sind ja meine Gene dafür verantwortlich, das denke, es gibt noch so viel mehr hinter Horizont. Was mich zum Standpunkt bringt, meine streben ist über den Horizont hinaus, mir genügt nicht mehr die Überzeugung die Erde sei eine Scheibe... Einfach outside the Box.


18:38 | Die Leseratte zum Kommentar von 16:40
Ja, echt outside-the-box, der Kommentator. Sie haben völlig recht, es gibt keinerlei genetische Determination. Deshalb kann sich auch jeder sein Geschlecht selbst aussuchen, sekundäre Geschlechtsmerkmale können heute nach Belieben abgeschnitten oder angenäht werden, Hormone besorgen den Rest, Gene haben damit überhaupt nichts zu tun! Männer und Frauen sind nämlich "gleich", da gibts keine Unterschiede, die sind alle nur anerzogen! Auch bestimmte Charaktermerkmale, wie Aggression, Ungeduld, Helfersyndrom, Soziopath etc. sind einfach um- und abzustellen, kein Problem. Deshalb sind auch die Gefängnisse alle leer, haben wir alle erfolgreich behandelt, oder so. Jou ey, alles klar, passen Sie auf, dass Sie nicht von der Scheibe fallen. Muss ich noch schreiben "Satire off"?

12:53 | Andreas Tögel: Buchempfehlung: Wie wir wurden, was wir sind: Eine kurze Geschichte der Deutschen

Auf einer Länge von nur rund 250 Seiten die Geschichte der Deutschen zu erzählen, ist nur dann möglich, wenn man sich, wie der Autor dieses Meisterwerks, auf die Beschreibung der „großen Linien“ konzentriert, auf denen sie ihren Weg durch die Jahrhunderte beschritten haben.
Was sind für H. A. Winkler nun die alles bestimmenden Elemente? Einmal die dezentrale Struktur des Reiches, die immer im Gegensatz zum französischen Zentralismus stand. Die über Jahrhunderte bestehende Kleinstaaterei innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wirkt nach der 1871 erfolgten Vereinigung bis in die Gegenwart hinein. Auch Luthers Wirken zeitigte – weit über die Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges hinaus - bis heute erkennbare Langzeitfolgen.
Der aufgeklärte Absolutismus der Preußenkönigs Friedrich II. bedeutete de facto eine „Revolution von oben“ und war damit eine der Ursachen für das Ausbleiben einer „echten“ Revolution, respektive deren Scheitern in den Jahren 1848/49.
Ob die von Otto von Bismarck nach dem siegreich beendeten Krieg gegen Frankreich herbeigeführte Neugründung des Reiches, und die damit verbundene Veränderung der bis dahin in Europa bestehenden Kräfteverhältnisse, den Grundstein für alle folgenden Katastrophen gelegt hat, ist bis heute umstritten. Wesentlich scheint dem Autor: „Das politische Bewusstsein großer Teile der deutschen Gesellschaft blieb bis weit in das 20. Jahrhundert hinein obrigkeitlich geprägt.“ Daran, so scheint es, hat sich bis heute nichts geändert.
Das Trauma zweier verlorener Weltkriege und das den Deutschen seit den Verbrechen der Nationalsozialisten anhaftende Stigma haben den Drang – besonders der Linken – befeuert, dem Nationalstaat endgültig abzuschwören und Deutschland in einem größeren Ganzen – Europa – aufgehen zu lassen.
Winkler setzt den Schwerpunkt dieser Arbeit auf die Zeit ab dem Ersten Weltkrieg und spannt den Bogen über die Zeit des Bestehens zweier deutscher Staaten und deren Wiedervereinigung bis in die Tage der Corona-Pandemie. Er spart nicht mit Kritik an der übersteigerten Form eines Schuldkults, der sich zum immer weiter zu verstärken scheint, je länger die Verbrechen der Nationalsozialisten zurückliegen und der zum anderen zu einer moralisierenden Überheblichkeit führt, es – als die Schuldigsten aller Schuldigen – nun allen anderen zeigen zu müssen, wie man – 100 Prozent politisch korrekt - ein „anständiges“ Leben führt. Die Geschichte Deutschlands umfasst eben mehr als die zwölf Jahre von 1933 bis 1945.

Ein Meisterwerk!

Wie wir wurden, was wir sind: Eine kurze Geschichte der Deutschen
Heinrich August Winkler
Verlag C. H. Beck
255 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-406-75651-1
21,59 Euro

16.03.2021

15:07 | RT:  Sucharit Bhakdi legt mit neuem Buch nach: Geimpfte sind Teil eines "riesigen Experiments"

Aufgrund seiner wenig schmeichelhaften Äußerungen über die Corona-Maßnahmen wurde er stark kritisiert. Jetzt wendet sich Prof. Sucharit Bhakdi in seinem neuesten Buch gegen die eingesetzten COVID-19-Impfstoffe. So warnt er etwa vor der Bildung von Blutgerinnseln. Zuletzt traten solche infolge des Impfstoffs von AstraZeneca auf. Der seit über fünfzig Jahren in Deutschland lebende Mikrobiologe und Infektionsepidemiologe Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi galt noch vor einem Jahr als ausgewiesener und anerkannter Experte auf seinen Fachgebieten. 22 Jahre lang leitete er das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Zu diesem vermeintlichen Experiment gehören leider die Ungeimpften auch dazu! OF

13.03.2021

19:36 | Tichy:  TE-Interview Cora Stephan: Wenn alle verrückt werden - leben Sie einfach normal weiter

Bestseller-Autorin Cora Stephan hat ein neues Buch geschrieben: "Lob des Normalen - Vom Glück des Bewährten“. Cora Stephan mit Roland Tichy im Gespräch über die Tendenz, dass Minderheiten der Mehrheit vorschreiben wollen, was sie zu denken und zu sagen hat – und über die Gegenbewegung der normalen Leute.

12.03.2021

14:40 | ET:  Brisantes Buch zensiert: „Der unnatürliche Ursprung von SARS-1 und das Virus als genetische Biowaffe“

Unnatürlich oder natürlich? Die Fachwelt forscht nach den Ursprüngen des SARS-Virus, welches COVID-19 auslöst. Die vorherige SARS-Epidemie, die in China in den Jahren 2002 bis 2004 unzählige Opfer forderte, ist für Prof. Xu Dezhong „unnatürlich“, das Virus sei „unnatürlich produziert und übertragen“ worden. Prof. Xu ist Professor an der Vierten Medizinischen Militäruniversität China.

07.03.2021

10:50 | charismatismus: Lothar Gassmann - Die GRÜNEN unter der Lupe

Der Jeremia-Verlag gehört zum evangelikalen (theologisch konservativen) Spektrum und bringt neben Büchern zu Glaubensthemen auch Veröffentlichungen zu zeitkritischen Fragen heraus.

Sehr faktenstark, tiefgründig und übersichtlich aufgebaut ist das jetzt in 5. Auflage erschienene Werk des evangelischen Theologen und Predigers Dr. Lothar Gassmann über Entstehung, Geschichte, Ideologie und Hintergründe der grünen Partei, der er in seiner Jugend aus „umweltbewegten“ Gründen einst selber angehört hat.

Bereits im Laufe der 80er Jahren distanzierte sich der Publizist jedoch von dieser unchristlichen und linklastigen Partei mit ihrer verfänglichen „Naturmystik„, die sich damals wie heute für z.B. für die totale Abtreibungsfreiheit einsetzt, also keineswegs wirklich „für das Leben“ eintritt.

Wer sich mit den realen Zielen und Hintergründen der Grünen befaßt, kann sein blaues Wunder erleben, wenn er die Partei zuvor durch die rosarote Brille betrachtet hat – wie das bis heute immer noch viele Zeitgenossen tun, vor allem aus dem Bildungsbürgertum, darunter sogar Christen in ihrer grenzenlosen Naivität.

Der bekannte ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne empfiehlt dieses fundierte Werk ebenso wie Helmut Matthies, jahrzehntelanger Chef von IDEA, der größten evangelischen Nachrichtenagentur in Deutschland: „An diesem Buch kommt kein ernsthafter Diskutant der Grünen vorbei.“

11:51 | Leser-Kommentar
Und was machen wir, wenn wir es gelesen haben. Auf die Straße gehen um ? Oder ich habe ein Buch gelesen, jetzt weiss ich was los ist, das eigentlich schon lange bekannt ist und sogar im Net zu lesen ist. Bücher sind geschriebens Wort, doch wenn keine Handlung kein agieren im Aussen folgt, ist es nur Papier. Inzwischen wird seit Jahrzehnten über die dunkle Seite der Grünen geschrieben.
Hat es was gebracht, ausser gerade deswegen, zur Erkenntnis zu kommen. Massenbewusstsein erzeugt Realität. Geschrieben Bücher die uns in den Untergang begleiten, dabei kann man das, jederzeit täglich in life erleben. Was braucht es dazu kein Buch, nur beobachten und ab und zu die angeblich 10 % Gehirnleistung die wir abrufen können einsetzen. Inzwischen ist das Alles sowas von...?

05.03.2021

11:31 | Andreas Tögel - Buchvorstellung: Hans Hermann Hoppe: Über den demokratischen Untergang und die Wege aus der Ausweglosigkeit

Der Ökonom Hans-Hermann Hoppe, einer der führenden libertären Köpfe der Gegenwart, widmet sich – wie schon sein Mentor Murray Rothbard und dessen Lehrer Ludwig von Mises -, immer wieder politischen und soziologischen Fragestellungen. Das vorliegende Buch enthält 15 derartige Textbeiträge, die von 2011 bis 2019 entstanden sind. Es geht um den demokratischen Staat, dessen seit seiner Entstehung mit dem Ende der europäischen Monarchien unentwegtes Wachstum, um mögliche Allianzen rechts der politischen Mitte und um mögliche Auswege aus dem Weg zur Knechtschaft.

Zentraler Punkt in Hoppes Argumentation ist die innere Widersprüchlichkeit der Institution Staat, die durch ihr Monopol zur Rechtsetzung und Rechtsprechung – und zwar auch in jenen Angelegenheiten, in denen sie selbst Partei ist -, entsteht. Dass Monopole nur ihren Inhabern nutzen, allen anderen Zeitgenossen dafür aber hohe Kosten verursachen und qualitativ schwache Leistungen bieten, ist im Bereich „normaler“ Waren- und Dienstleistungsangebote weitgehend unbestritten, wird aber, sobald es die „besonderen Aufgaben“ des Staates betrifft, von einer großen Mehrheit der Bürger anders gesehen. Bestimmte Aktivitäten, im Laufe der Zeit wurden und werden es immer mehr, werden dem Staat unhinterfragt zugebilligt. So soll er sich beispielsweise um die Sicherheit im Inneren und nach außen, um die Rechtsprechung, um Gesundheits- und Altersvorsorge, Bildung, den öffentlichen Verkehr und um anderes mehr kümmern. Da jedermann auf die eine oder andere Art in den Genuß scheinbar gratis verfügbarer Leistungen kommt (sei es als Spitalspatient, als Schüler und Student, als Besucher subventionierter Kulturveranstaltungen oder als Benutzer defizitärer öffentlicher Verkehrsmittel), wähnt er sich faktenwidrig als Profiteur.

Militärische Konflikte und Krisen jeder erdenklichen Art verstärken fatalerweise den Wunsch nach Staatsinterventionen. Nicht selten sind es ausgerechnet solche Probleme, die vom Staat selbst herbeigeführt wurden, die er als vermeintlich einziger beheben kann. Ein aktuelles Beispiel für eine derartige Interventionskaskade bildet die Coronapandemie: Erst unterbindet der Staat die Tätigkeit ganzer Branchen per Verordnung, um anschließend als Retter aufzutreten, indem er großzügig aus Steuermitteln beschaffte Hilfsgelder an dadurch in Existenznot geratene Betriebe verteilt. Die vom Staat – nicht von Coronaviren! - herbeigeführte Wirtschaftskrise kann nach Ansicht der meisten Menschen nur vom Staat behoben werden. Jahrzehntelange etatistische Indoktrination wirkt. Milton Friedman schrieb in diesem Zusammenhang von der „Tyrannei des Status quo“.
Wie es ohne Gewaltanwendung so weit kommen konnte, wird von Hans-Hermann Hoppe mit der Symbiose der politischen Klasse mit den Intellektuellen erklärt. Letztere liefern den Agenten des Leviathans die (scheinbar) moralischen Begründungen für ihre fortgesetzten Verletzungen privater Freiheitsrechte. Die russisch-amerikanische Erfolgsautorin und Begründerin der Denkschule des „Objektivismus“, Ayn Rand („Atlas Shrugged“, „Die Tugend des Egoismus“, „Für den neuen Intellektuellen“) kommt zum gleichen Befund. Sie wählt die Metapher von Attila und dem Geisterbeschwörer. Ersterer ist der „Macher“, letzterer liefert „gute Gründe“ für dessen Handlungen. Beide profitieren von ihrer symbiotischen Beziehung zueinander – zulasten aller übrigen, die deren daraus resultierenden Kosten zu tragen haben.

Für die Produkte von Handwerkern besteht eine niemals versiegende Nachfrage. Brot, Kleidung und ein Dach über dem Kopf braucht schließlich jeder. Für die mehr oder weniger geistreichen Einlassungen der „Mundwerker“ hingegen gibt es nur einen recht eingeschränkten Bedarf. Die Hervorbringungen der Intellektuellen treffen auf eine stark begrenzte Marktnachfrage. Ein ihren hohen Ansprüchen genügendes Leben ist mit dem wenigen Geld nicht finanzierbar, das unter Marktbedingungen zu verdienen ist – und wenn, dann nur für sehr wenige von ihnen. Eine Tätigkeit abseits des für Intellektuelle unwirtlichen freien Marktes – also eine im Auftrag der Regierungen -, bietet ihnen die nahezu einzige Möglichkeit, befriedigende Einkommen zu erzielen. Eine erzwungene Umverteilung von produktiv Tätigen zu mittelbar oder unmittelbar mit Steuergeldern alimentierten Intellektuellen ist damit unumgänglich.

Die ungenierten Zugriffe des Staates auf private Vermögen sind überaus schädlich - einerseits, weil sie dem produktiven Sektor entzogen werden (und damit den kollektiven Wohlstand mindern) und andererseits, weil damit die Gängelung und Unterdrückung der zunehmend entrechteten Untertanen weiter vorangetrieben wird. Steuern wurden vom wortgewaltigen amerikanischen Publizisten H. L. Mencken kurzerhand zum Raubgut erklärt. Von dieser Feststellung ist es für Hoppe nur noch ein kleiner Schritt, um Steuerhinterziehungen mit dem moralischen und wirtschaftlichen Wohl der Beraubten zu entschuldigen.

Ein großer Teil der Wähler ist, von ihnen selbst unbemerkt, in Staatsabhängigkeit geraten. Der Wirtschaftsphilosoph Gerd Habermann urteilt scharfsinnig: „Der Wohlfahrtsstaat ist eine Methode, die Leute mit ihrem eigenen Geld vom Staat abhängig zu machen.“ Die Zahl der Nettosteuerzahler nimmt folgerichtig im gleichen Maße ab, wie deren Belastung zunimmt. Es liegt auf der Hand, dass eine Umkehr auf dem Weg in die Knechtschaft umso schwieriger wird, je größer die Zahl der Staatsabhängigen wird. Niemand will schließlich freiwillig auf vermeintlich „wohlerworbene Rechte“ verzichten.

Die wenigen Libertären, die für diese gefährliche Entwicklung ein waches Auge haben, sind politisch nahezu bedeutungslos. Die Suche nach Allianzen jenseits der „Stallgefütterten“ (Roland Baader) liegt daher nahe. Eine solche Allianz zwischen Libertären, denen Hans-Hermann Hoppe eine oft fehlende „Bodenhaftung“ attestiert und der „Alt-Right-Bewegung“ in den USA, die ihrerseits über keine konsistente Theorie verfügt, drängt sich, der weitgehenden Übereinstimmung in vielen Fragen wegen, auf.

In Europa dagegen existiert keine mit der amerikanischen „Alt-Right“ vergleichbare politische Kraft. Allenfalls die gegenwärtig im Aufwind befindlichen, vom Medienhauptstrom und den regierenden Blockparteien gerne als „Covidioten“, Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger beschimpften Verteidiger verfassungsmäßiger Freiheitsrechte, kommen als Bündnispartner der Libertären in Frage. Traurig aber wahr: die einstmals bürgerlichen Parteien sind seit der 1968er-Revolution Schritt für Schritt zu Sozialdemokratien mutiert. Von dieser Seite ist daher keinerlei Widerstand gegen das unaufhörliche Staatswachstum zu erwarten.
Wer einen Sinn für radikal gegen den Strich gebürstetes Denken hat, wird an dem vorliegenden Buch seine helle Freude haben. Garantiert!

Über den demokratischen Untergang und die Wege aus der Ausweglosigkeit
Hans-Hermann Hoppe
Holzinger Verlag
197 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-926396-79-2
12,- Euro

01.03.2021

09:48 | rubikon "Florian Osrainik - Das Corona-Dossier"

„Tabulos gegen den Strich des Mainstreams“ lautet der Untertitel eines anderen Buchs von Flo Osrainik: „Im Namen der Russen“. Das gilt mit Sicherheit auch für sein neues Werk „Das Corona-Dossier“, das am 1. März 2021 im Rubikon-Verlag erscheint. Osrainiks Stärke liegt in der Ausführlichkeit und relativen Vollständigkeit des präsentierten Materials. Sie können über Corona gar nicht so viel gelesen haben, dass Sie daraus nicht noch neue Informationen ziehen können. Und es wird Ihnen schwerfallen, ein Unterthema zu finden, das „fehlt“: Ob es nun um die wahren Ursachen des ganzen Corona-Theaters geht oder um die Folgen, denen der Autor bis in die kleinsten Verzweigungen folgt. Ob es um Tests, Impfungen, Maskenzwang, Medienmanipulation oder das Gegenmodell Schweden geht. Der Grundvorwurf Osrainiks, den er schon im Untertitel seines Buchs erhebt, geht dahin, dass das Corona-Establishment „unter falscher Flagge“ fahre. Das heißt: Es ging nie wirklich um Gesundheitsschutz, sondern um einen Großangriff auf Freiheit, Menschenrechte und Demokratie. Anknüpfend an diesen Grundgedanken entwickelt Osrainik ein wuchtiges „J’accuse“, das all den zaghaften bis regierungshörigen Schreiberlingen zeigt, wie mutiger Journalismus heute aussehen muss.

25.02.2021

15:02 | Martin Haditsch:  KOMPLETTVERSION: Sucharit Bhakdis neues Buch–im Gespräch mit Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch

CHTUNG: ERSTVERSION HATTE DEN LETZTEN TEIL NICHT HOCHGELADEN (DANKE FÜR DEN HINWEIS). INTERESSIERTE BITTE BEI 1:12:50​ EINSTEIGEN (Restzeit ca. 15 Minuten)
Professor Sucharit Bhakdi hat gemeinsam mit seiner Frau Professor Karina Reiss den Bestseller C... Fehlalarm herausgebracht. Vom neuen Buch mit dem Titel „C... unmasked“ gibt es einen vorläufigen Auszug zum neuen Kapitel "Impfung", der beim Goldegg Verlag kostenlos heruntergeladen werden kann. In einer von RESPEKT PLUS organisierten Video Diskussion mit den Professoren Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch hat Bhakdi dieses Kapitel über die Impfung und deren Folgen vorgestellt.

Der Ketzer:
Minute 19 hat es in sich! Bei den unter 40 Jährigen, die in die Notaufnahme nach der Impfung eingewiesen wurden, wurden hohe Gerinnungswerte gefunden, d. .h. bei mindestens 50 % hat der Impfstoff die Blutgerinnung angeworfen! Hier geht es um die inverse Wirksamkeit, die Wirksamkeit, gravierende Nebenwirkungen zu erzeugen: Der mRNA-Impfstoff erzeugt in den Kapillargefäßen eine starke Killerzellen Reaktion (Andocken von T-Lymphozyten), welche zur Blutgerinnung führt. Je nachdem, wo diese stattfindet, drohen Lähmungen (keine Durchblutung mehr!) oder bei den Augen Erblindung. Ich fordere die sofortige Einstellung dieser gotteslästerlichen Menschenversuche wegen noch nicht absehbarer Risiken!

02.02.2021

14:22 | Goldegg-Verlag: Corona-Fehlalarm

PDF Download von Prof. Bhakti
Angesichts der noch-immer Impf-Situation und entsprechender Propaganda eine höchst ehrenwerte Aktion von Prof. Dr. med. Suchard Bhakti ein gratis download als PDF (rund 20 Seiten) !!

02.02.2021

10:40 | Andreas Tögel:  Buchempfehlung - A. Unterberger "Das war 2020: Lockdown, Freiheit, Migration"

Alle Ereignisse des abgelaufenen Jahres wurden klar vom „Thema Nr. 1“, der Corona-Pandemie, überlagert und in der medialen Berichterstattung vielfach grob vernachlässigt. Die Pandemie steht zwar auch im Mittelpunkt vieler im vorliegenden Sammelband enthaltener Beiträge, doch der Autor unterzieht darin auch eine große Zahl anderer nationaler, wie internationaler Ereignisse einer kritischen Würdigung. Der gelernte Jurist Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur der Wiener „Presse“, der „Wiener Zeitung“ und seit vielen Jahren erfolgreicher freischaffender Internetblogger, ist einer der wenigen verbliebenen konservativen Journalisten in der durchgängig linkslastigen Medienzunft des Landes. Es kann daher nicht überraschen, dass seine Betrachtungen und Analysen, egal zu welchem Thema, nur selten mit denen des vom rotgrünen Zeitgeist diktierten Meinungshauptstroms übereinstimmen.

So fügt er sich etwa nicht in jenen Chor im Lande ein, der jede noch so freiheits- und verfassungsfeindliche Regierungsmaßnahme kritiklos bejubelt. Auch in Fragen des Kampfes gegen den angeblich menschengemachten Klimawandel, der Massenimmigration aus dem Orient und Afrika, sowie der Steuer- und Sozialpolitik, vertritt er durchwegs Positionen, die deutlich von der Linie des gleichgeschalteten Meinungsjournalismus der Hauptstrommedien abweichen.

Dass in Österreich Presse, Funk und Fernsehen direkt oder indirekt mit Steuergeldern subventioniert werden – sei es mittels direkter Förderungen oder über den Umweg kostspieliger Werbeeinschaltungen -, bestimmt maßgeblich deren unkritische Haltung gegenüber politischen Funktionsträgern des Landes – insbesondere jener der ihnen ideologisch nahestehenden linken Parteien: Wes´ Brot ich ess´, des´ Lied ich sing.

Der Schwerpunkt der Beiträge liegt zwar auf Ereignissen, die mit der Alpenrepublik zu tun haben, doch werden auch Begebenheiten und/oder Persönlichkeiten von internationaler Bedeutung thematisiert – etwa die Entwicklung des Christentums in Europa, Papst Franziskus oder der Präsident der USA.
Wer regelmäßig den Internetblog des Autors liest, wird sich an viele der Textbeiträge erinnern. Wer nicht, der erhält mit dem Buch eine gute Übersicht über die Ereignisse des Jahres 2020, die eine erfrischende Alternative zum linken Einheitsbrei bietet, der täglich von ORF, „Standard“ „Heute“, und „Falter“ angerührt wird.

Das war 2020: Lockdown, Freiheit, Migration
Andreas Unterberger
Verlag Frank&Frei
337 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-903236-42-4
19,90,- Euro

26.01.2021

12:56 | Andreas Tögel zu Bernhard Kreutner, Der Malik.

In Zeiten des Hausarrests bleibt sogar mir die Zeit für die Lektüre von Romanen. Eine Leseempfehlung für das jüngst veröffentlichte, politisch inkorrekte Werk eines libertären Autors.

17.01.2021

12:22 | Noelle Neumann: Die Theorie der Schweigespirale

Große Resonanz weit über die Fachwelt hinaus fand Elisabeth Noelle-Neumann mit der Theorie der „Schweigespirale“.1) Diese Theorie versucht, Meinungsumschwünge in der Gesellschaft, insbesondere bei moralisch-emotional aufgeladenen Streitfragen, sozialpsychologisch zu erklären. Vielleicht gerade weil Noelle-Neumanns Annahmen zur sozialen Natur des Menschen kontrovers sind und populären Idealvorstellungen des rational gesteuerten, autonomen Individuums zuwiderlaufen, zählt die Schweigespirale zu den am meisten zitierten und replizierten Theorien der Sozialwissenschaften.

Silverado
Eine Erweiterung der grundlegenden Gedanken von Le Bon, die dummerweise alle in erster Linie denen dienen, die an der Macht sind, weil sie definitiv über die besseren Mittel verfügen, solange die finanzielle Elite einverstanden ist. Wer zahlt, schafft an und ohne Göd ka Musi. Ein Beispiel dafür war (und ist), dass in öffentlichen Umfragen oder privaten Gesprächen die FPÖ lange Zeit viel weniger Zuspruch als in der Wahlkabine hatte; es schickte sich eben nicht. Und zum Teil gibt es noch heute Menschen, die über die furchtbare FPÖ schimpfen und sie im Grunde ihres Herzens weit, weit rechts überholen.
In unseren Tagen verhält es sich ähnlich mit dem ganzen Themenkreis Corona, auch wenn man zum Beispiel gestern in Wien von einem Achtungserfolg sprechen konnte. Ich weiß nicht mehr, auf wie vielen Demos mit <50 Teilnehmern ich mir zum Teil echten Stuss angehört habe und von Bekannten erstaunt gefragt wurde: "Wirklich, da bist hingangen?". Ich bin übrigens überzeugt, dass die gestrigen Demos aus zwei Gründen zugelassen wurden: Nicht etwa, um das verfassungsmäßige Recht auf Versammlung nicht zu verletzen, sondern um erstens eine Vorstellung über die vermeintliche "feindliche Truppenstärke" zu erhalten, vermeintlich deshalb, weil wir ja auch das Gemeinwohl im Sinne haben, und zweitens, diesen Leuten zu ermöglichen, etwas Dampf abzulassen. Beides wäre aus Sicht der Regierung durchaus klug. Leider.

09:29 | Stefan Blankertz, Einladung zur Freiheit.

Ein neues Standardwerk zur Freiheit
Es ist ein Werkbuch im besten Sinne des Wortes! Wer immer sich für das Thema Freiheit interessiert, findet hier den passenden geistigen Werkzeugkasten. Mit Wortwitz und inhaltlicher Tiefe geht der Autor auf seine Spurensuche.
Die Einteilung in „Idealistische Staatstheorie“, „Materialistische Staatstheorie“, „Anarchie als Rechtspraxis“ und „Weder links noch rechts“ passt. Unerwartet, aber dafür umso erfreulicher ist die Bezugnahme auf aktuelle politische Phänomene wie den Islamischen Staat oder die linke Wirtschaftspolitik des rechten US-Präsidenten Trump.
Stefan Blankertz zeigt (einmal mehr) seine Klasse und so verwundert es nicht, beim ihm auch auf Ernst Jünger oder Martin Buber zu stoßen.
Noch etwas: es ist ein erfreulich schönes Buch! Vom ungewöhnlichen, aber angenehmen Formt bis hin zur, an Kurt Schwitters erinnernden, Grafik!
Das Werkbuch hat das Zeug zum Bervier! Gratulation!

12.01.2021

09:39 | sci-files: Warum linke Ideologie unweigerlich in den Staats-Terrorismus führt

“Von welchen Verbrechen sprechen wir also? Der Kommunismus hat unzählige begangen: vor allem Verbrechen wider den Geist, aber auch Verbrechen gegen die universale Kultur und die nationalen Kulturen […] Doch wie schwer diese Zerstörungen auf lange Sicht für die einzelnen Nationen und die ganze Menschheit auch wiegen, was sind sie gegen den Massenmord an Männern, Frauen und Kindern?

"Das Schwarzbuch des Kommunismus"
Diverse Autoren
Piper Verlag

05.01.2021

13:59 | Andreas Tögel:   Über den demokratischen Untergang und die Wege aus der Ausweglosigkeit

Das vorliegende Buch enthält 15 Textbeiträge, die von 2011 bis 2019 entstanden sind. Es geht um den Staat, in Sonderheit um den demokratischen Staat, dessen progressives Wachstum, das seit seiner Entstehung mit Ende der europäischen Monarchien zu beobachten ist, und um mögliche Auswege aus dem Weg zur Knechtschaft.
Den zentralen Punkt in Hoppes Argumentation bildet die innere Widersprüchlichkeit der Institution Staat, die durch ihr Monopol zur Rechtsetzung und Rechtsprechung – auch in Angelegenheiten in die sie selbst als Partei verwickelt ist -, entsteht. Dass Monopole nur ihren Inhabern nutzen, während sie für alle anderen Zeitgenossen lediglich hohe Kosten bei qualitativ geringem Angebot bedeuten, ist im Bereich von „normalen“ Waren- und Dienstleistungsangeboten zwar weithin unbestritten, wird aber, sofern es die „besonderen“ Dienste des Staates betrifft, von der breiten Masse offenkundig nicht verstanden. Weshalb das so ist, erklärt der Autor mit der Symbiose der politischen Klasse mit den Intellektuellen. Letztere liefern den Agenten des Leviathans – für entsprechende Pfründe - alle (scheinbar) moralischen Begründungen für ihre fortgesetzten Verletzungen privater Freiheitsrechte.
Da für die Hervorbringungen Intellektueller eine nur sehr begrenzte Marktnachfrage besteht, sie also kaum ein ihren hohen Ansprüchen genügendes Leben finanzieren könnten, bietet ihnen das Tätigwerden im Auftrag der Machthaber den nahezu einzigen Ausweg.
Zugriffe auf private Vermögen der „parasitären Firma“ namens Staat sind besonders gefährlich, da die Regierenden die mittels Besteuerung, Inflation, Geldstrafen, usw. enteigneten Gelder umgehend zur weiteren Gängelung und Unterdrückung der zunehmend entrechteten Untertanen einsetzen. Steuern sind für Hoppe - in Anlehnung an den US-Publizisten H. L. Mencken - Raubgut. Von dieser Erkenntnis ist es nur ein kleiner Schritt, um Steuerhinterziehungen mit dem moralischen und wirtschaftlichen Wohl der Beraubten zu rechtfertigen.
Hoppes Urteil über die politische Klasse und die in der Mehrzahl der Fälle mittelbar oder unmittelbar steuerfinanzierten Intellektuellen fällt konsequenterweise vernichtend aus. Was ist schon Gutes von Leuten zu erwarten, die ihren Mitmenschen nicht dienen, sondern sie beherrschen wollen? Zitat: „Nur die besten Demagogen, die besten Volksverführer und -korrumpierer gelangen an die Spitze.“
Der Autor geht mit Friedrich Nietzsche konform, der für den Staat ebenfalls nur wenig schmeichelhafte Worte fand, als er feststellte: „Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer“. Wer heute nach Erklärungen für das fortgesetzte Wachstum des demokratischen Wohlfahrtsstaates sowie dessen zunehmend totalitäre Tendenzen sucht - und über einen Sinn für radikal gegen den Strich gebürstete Einsichten verfügt, dem sei die Lektüre dieses Buches dringend empfohlen!

Über den demokratischen Untergang und die Wege aus der Ausweglosigkeit
Hans-Hermann Hoppe
Holzinger Verlag
197 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-926396-79-2
12,- Euro

 

01.01.2021

14:42 | Meinungsfreiheit 2.0:  Widerstand. Was steckt tatsächlich hinter »linker« und »rechter« Politik?

In diesem Beitrag stelle ich in sehr groben Zügen mein neues Buch vor, das die These untersucht, wonach es ein im politischen Sinne »linkes« und »rechtes Gehirn« gibt, das jeweils mit biologischen Prozessen und evolutionär gewachsenen Entwicklungskapazitäten übereinstimmt. Warum nehmen die Menschen unterschiedliche politische Ideologien an? Warum können Intellektuelle, denen dieselben Tatsachen und Umstände vorgelegt werden, oftmals auf keinen gemeinsamen Nenner kommen? Warum schwingen auf beiden Seiten nicht selten Aggression und Verachtung für die Gegenseite mit? Welche psychologischen Unterströmungen führen dazu, rechte oder linke politische Überzeugungen anzunehmen, und woher kommen sie tatsächlich? Eine Antwort bietet ein aus der Biologie bekanntes Konzept namens r/K-Selektionstheorie.

 

13:00 | fegel:  Die Prophezeiung des Carl Friedrich von Weizsäcker

Die nachfolgenden Aussagen soll Carl Friedrich von Weizsäcker in seinem Buch der "bedrohte Frieden" sinnbildlich geäußert haben. Ich habe dieses 683 Seiten umfassende Werk (mit politischen Aufsätzen von ihm aus den Jahren 1945-1981) nicht gelesen, auch nicht die gekürzte Version, die 1994 erschienen ist. Er hat seine Aussagen wohl auch nicht in dieser direkten Form geäußert. Sie stellen wohl lediglich eine Interpretation, sozusagen die Quintessenz einzelner Abhandlungen von ihm dar.

Ich kenne dieses Buch nicht, doch sollten die "Visionen" von Weizsäcker in diesem Buch stehen .... dann gute Nacht. TS

14:10 | Der Vatikan-Korrespondent (nutzte die letzte Stunde das Buch zu lesen)
Link:   "Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten." Carl Friedrich von Weizsäcker (angeblich) 
Aber diese Prophezeiungen stammen nicht von Carl Friedrich von Weizsäcker, sondern von einer unbekannten Autorin oder einem unbekannten Autor wahrscheinlich aus dem Jahr 2007.

15:43 | Leser-Kommentar
Wenn man den Film https://batman.fandom.com/de/wiki/The_Dark_Knight_Rises 
gesehen hat entdeckt man viele indirekte Übereinstimmungen was wir heute haben. Der Film stammt aus dem Jahr 2012. Es gibt viele Interpretation auf der Welt.
Godham City ist alias Bezeichnung für New York.

24.12.2020

13:46 | Leser Beitrag:   One nation under blackmail

Das Buch One nation under blackmail der Autorin Whitney Webb sollte zuletzt am 23.12. erscheinen, der Termin ist aber erneut um ein halbes Jahr verschoben worden. Auf der Suche nach neueren Informationen zum Thema bin ich darauf gestoßen, dass the blog cat Übersetzungen aller 5 im Sommer 2019 erschienenen , sehr langen Artikel der Autorin zum Thema Eppstein anbietet, was die Perzeption des umfangreichen Recherchematerials erleichtert und wohl einen großen Teil des Buchinhalts vorwegnimmt.

Eppstein wird als Teil eines Netzwerks aus bestimmten Milliardären und Geheimdiensten mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität (Mafia) dargestellt, das durch sexuelle Kompromittierung - insbesondere mit Minderjährigen - von Führungspersonen aus Politik, Wirtschaft, Justiz und öffentlichem Leben offensichtlich Entscheidungsprozesse beeinflusst. Die Entstehung dieses Netzwerks in den 40 ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und wesentliche Akteure und ihre Verbindungen zu bekannten Politikern werden ausführlich geschildert. Auch unerwartetes Ableben einiger Akteure wird thematisiert. Leider wird nicht auf nichtamerikanische Zielpersonen eingegangenen.

Die akribische Recherche der Autorin ist beeindruckend und bestätigt die Befürchtungen vieler von uns Bachheimer-Foristen, was hinter gewissen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen steckt!

Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit ( obwohl Wissen nicht immer Macht, sondern häufig Ohnmacht und Resignation mit sich bringt ) und alle guten Wünsche zu den Feiertagen und zum Neuen Jahr!

06.12.2020

13:53 | Sputnik:  Das Schweigen der EU im Krisenjahr zu Arbeitsunrecht und sozialen Nachteilen der Mitgliedstaaten

Litauen ist derzeit Europas „größtes Logistikzentrum für Lastkraftwagenfahrer mit Migrationshintergrund.“ In den EU-Staaten Deutschland, Frankreich oder Kroatien gibt es Widerstand gegen Billiglöhne und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Warum sich Brüssel darum kaum schert, erklärt Buchautor Werner Rügemer im Sputnik-Interview.

Die Leseratte
Es geht zwar um ein Buch, aber die angesprochenen Probleme geben einen Abriss quer durch Politik, Wirtschaft, Konzern-Interessen, sogar Geopolitik mit USA und China ... Vor allem aber geht es dem Autor um Arbeitnehmerrechte. Er spricht das wahre Gesicht der EU an, die dafür gesorgt hat, dass die östlichen Staaten verarmen, ihre Gesundheitssysteme vor die Hunde gehen und die letzten Fachkräfte in die reicheren Gründungsländer der EU abwandern. Er spricht auch die mangelnde Rechtsstaatlichkeit in weiteren Staaten an, um die sich die EU nicht schert.

27.11.2020

15:40 | cna: Das Heilige Feuer in der Grabeskirche

In der Grabeskirche auf dem Hügel Golgota zu Jerusalem befindet sich das Grab Jesu. Unter dem riesigen Dach dieser Kirche wird jener Ort bewahrt, in den Josef von Arimathäa den toten Jesus nach der Kreuzabnahme legte und mit Tüchern bedeckte. Am Ostermorgen war es Maria Magdalena, die als erste zur Grabstätte Jesu eilte und als erste von allen Menschen Ihm, dem Auferstandenen, begegnet ist.

15.11.2020

11:20 | shapiro: The Most Ridiculous Children's Book Ever Written

Im heutigen Video werfen wir einen Blick auf das Kinderbuch 'Antiracist Baby' von Ibram X. Kendi! Geben Sie dem Video auf jeden Fall den Daumen hoch, wenn es Ihnen gefallen hat, und abonnieren Sie den Kanal für täglich neue Videos.

11.11.2020

10:57 | Buchtipp "Bier und Rassismus"

++ Linke Professoren behaupten: Bier ist weiß und rassistisch ++

In ihrem bisher nur auf Englisch erschienen Buch „Bier und Rassismus: Wie das Bier weiß geworden ist, warum das wichtig ist und die Bewegungen, die Veränderung bringen können" geben die Professoren David L. Brunsma und Nathaniel Chapman Biertrinkern Nachhilfe-Stunden in Sachen Anti-Rassismus.

AUTOREN WOLLEN WEISSHEIT DER CRAFT-BEER-SZENE BEENDEN

„In den USA stand Bier immer in Verbindung mit Rasse, Rassismus und der Konstruktion weißer Institutionen und Identitäten", heißt es so in der Buchbeschreibung. Besonders Craft Beer empfinden die beiden US-amerikanischen Professoren dabei als ein problematisches Feld voller „intersektionaler Ungleichheiten".

Das Ziel dieses „einzigartigen" Buches sei es, so einen „dringend notwendigen, kritischen und interdisziplinären Weg zu finden, um die rassistischen Strukturen in der Produktion von Craft Beer und gewöhnlichem Bier zu prüfen".

Die Kapitel des „dringend notwendigen" Werks über Bier und Rassismus tragen dabei Namen wie "Das Brauen der Rasse", „Rassismus, Brauerei und Trinkkultur in der US-amerikanischen Geschichte", „Die Entstehung der (weißen) Craft-Bier-Industrie", „Malz-Likör und die Rassifizierung des Geschmacks" oder „#WeAreCraftBeer: Gegenwartsbewegungen zur Veränderung der Weißheit von Craft Beer."

»WEISSER-TYP-MIT-BART-KULTUR DES CRAFT BEERS« PROBLEMATISCH

So schreibt Eli R. Wilson von der Universität Neumexiko über das Buch: „Von der rassistischen Werbung für Malz-Likör bis hin zu der Weißer-Typ-mit-Bart-Kultur des Craft Beers: Für die Leser wird ein schäumendes Glas Bier nach dem Lesen dieses Buches nie mehr dasselbe sein."

Und Joseph Gertels von der University of Minnesota hält das Buch für eine „wichtige Ergänzung zur gerade entstehenden Literatur über Bier und Rassismus".

Erik T. Withers von der Wisconsin River Falls-Universität erklärt: „Dieses Buch ist eine umfangreiche Analyse des Biers, eines scheinbar harmlosen kulturellen Produkts, das tiefe rassische Bedeutung haben und soziale Veränderungen bedeuten kann."

Kommentar eines Freundes mus read!!!
Ich wohne ja sehr ländlich. Zum Ausgleich meines rassistischen, aber veganen Bierkonsums ritze ich zuweilen die Kühe des Nachbarn an, vermische das Blut mit Milch und genehmige mir einen leckeren antirassistischen, nicht-veganen Massai-Cocktail on the Rocks.
Ausgeglichenheit ist wichtig.

11:39 | Leser-Kommentar
Rassismus! Wenn jemand Rasissmus betreibt, dann ist es doch in aller erster Linie das Establishment, also die Oberen 1bis5 %! Sie sind zB. ungerecht, ausbeuterisch, kriminell, undemokratisch, moderne sklaventreiber, herrschüchtig, faschisten usw. Ja, wir alle, die Masse, stützen unsere Peiniger; - wir wählen sie, geben ihnen Geld, damit sie
uns beherrschen etc.

16:03 | Leser-Kommentar
mehr als passend zum Bier-Rassismus-Thema - Zitat Nr. 12: https://flinkfeed.com/zitate-von-michael-klonovsky-die-du-unbedingt-gelesen-haben-musst 
Zitat Nr. 12

17:33 | Das Bambusrohr:
Darauf gönne ich mir jetzt mal eine Kristall-Weisse. Heller und klarer geht Bier einfach nicht. Prost!

Diese Behauptung dieser Professoren ist einfach ein Hohn und zeigt von ihrer niederen Geisteshaltung! Der geneigte Beobachter würde es noch verstehen, ihn als Rassisten zu bezeichnen, da er sich ab und an ein gutes SCHWARZBIER gönnt! Aber so sind diese Herrschaften bloß ein weiterer Fall für die Frührente, dass sie keinen Schaden mehr anrichten können! OF

20:31 | Leser-Kommentar
Bier hat viele Farbschattierungen, nicht nur Schwarz oder Hell. Es gibt sogar Braunbier, wann wird dieses verboten und mit Zuchthaus bestraft ?

09.11.2020

11:59 | Der Hausphilosoph mit einem Literaturtipp:
Wortgewaltig, erinnert dieser Krimi an Ayn Rand. Gleiches gilt für den Inhalt. Weit mehr als ein klassischer Unterhaltungskrimi. Dringende Kauf- & Leseempfehlung! Frank Jordan, Das Attentat. Kein Fall für Carl Brun. Lichtschlag, Reihe Literatur.

06.11.2020

08:52 | Der weise Mohr "Amazon weiß, wer's wird"

Bildschirmfoto 2020 11 06 um 08.51.48

02.11.2020

16:50 | Andreas Tögel Buchbesprechung "Bürgerliche Gesellschaft, ihre Leistungen und ihre Feinde"

Wirtschaftsfeindliche, sowie weltfremde Ideologien und Heilslehren bilden derzeit die größten Bedrohungen für die bürgerliche Gesellschaft (BG). Der immer stärker aufbrechende Gegensatz zwischen den wertschöpfend tätigen Güterproduzenten einerseits und den von deren Steuerleistungen lebenden „Sinnproduzenten“ andererseits, erweisen sich als ein nicht zu unterschätzendes Problem.

Die aktuelle Herausforderungen für die freie Welt könnten, nach der Einschätzung des Autors, gar nicht größer sein: „Die westlichen Staaten werden nur als freiheitlich-demokratische BG einen zukünftigen Fortbestand haben – oder aber sie werden gar keine Zukunft mehr haben.“

Der Soziologe und Nationalökonom Anton Sterbling schildert die Entwicklung und die Grundlagen der BG, deren Entstehung er, stark verkürzt zusammengefasst, als eine an die Stadt gebundene Folge der Aufklärung sieht. Die Freiheit des Bürgers bildet ihren Wesenskern. Die Ideen Immanuel Kants liefern die geistigen Grundlagen dafür.
Das Streben nach Gleichheit und der Wunsch nach Sicherheit treten in eine problematische Konkurrenz zur Idee der Freiheit: „Absolute Sicherheit, absolute Geborgenheit ist nicht wohlfeiler als um den Peis der Freiheit zu haben“ meint Alexander Rüstow zu diesem Gegensatz.

Totalitäre Diktaturen, deren zentrale Elemente u. a. eine unumschränkte Herrschaft einer Einzelpersonen oder einer Partei und deren Kontrolle über alle, auch über private Lebensbereiche bilden, stehen in schärfstem Gegensatz zur BG. Bemerkenswert ist, dass es stets die Intellektuellen sind, die sich immer wieder als willfährige Ideenlieferanten und Apologeten totalitärer Herrschaftssysteme hergeben.

Freiheit erweist sich als „paradoxes Gut“: Je mehr es davon gibt, desto eher wird sie als selbstverständlich, quasi "naturgegeben", vorausgesetzt und desto weniger wird sie geachtet und verteidigt. Doch Freiheit und moderne okzidentale Kultur bilden nun einmal die beiden Seiten derselben Medaille.

Von der Metamorphose neomarxistischer Ideologien in „fundamentalökologische, pazifistische und multikulturalistische Heilslehren“ (die für eine umfassende Werteumkehr, Identitätsverluste, Desindustrialisierung, Kapitalverzehr und massenhafte Armutsimmigration aus zumeist totalitär verfassten Regionen der Welt verantwortlich sind), geht gegenwärtig die gefährlichste Bedrohung für die BG Europas aus. Die Bewältigung der Folgen des "Brexit" und die Coronavirus-Pandemie, die den Regierungen einen beachtlichen Machtzuwachs beschert, bilden weitere Herausforderungen für die bürgerliche Freiheit.
Eine elaboriert geschriebene, umfassende und unbedingt lesenswerte Analyse!

Bürgerliche Gesellschaft, ihre Leistungen und ihre Feinde
Anton Sterbling
ibidem Verlag
214 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3—8382-1463-4
29,90,- Euro

29.10.2020

14:55 | C.H.Beck:  Von der Diktatur zur Demokratie

Wie man Diktaturen stürzt: Der Klassiker der Widerstandsliteratur – jetzt in deutscher Sprache  
Mit dem Aufstand in Tunesien fing es an. Der Funke des Widerstands gegen die alten Tyrannen sprang auf Ägypten über. Viele Beobachter zeigten sich überrascht angesichts der Umwälzungen in der arabischen Welt. Unter den Revolutionären kursiert dieses schmale Buch und entfaltet eine grundstürzende Wirkung. Gene Sharp hat es ursprünglich für die Demokratiebewegung in Myanmar (Birma) geschrieben, und besonders bei der Befreiung von Diktaturen in Osteuropa spielte es eine Rolle. Längst ist es ein vielfach übersetzter Klassiker der Befreiungsliteratur: Ein Lehrbuch zum gewaltlosen Sturz von Diktaturen.

Im sitzen kann man nicht für die Freiheit stehen. TS