24.04.2018

10:50 | unbestechlichen: Komische Zufälle: „Dieselskandal“ bei BMW gleichzeitig Toyota als Großspender der „Deutschen Umwelthilfe“?

Nun soll auch BMW Abschaltvorrichtungen in Diesel-PKW eingebaut haben. Wie wäre es, statt des Autobauers lieber die Deutschen Umwelthilfe zu hinterfragen? Sind alle, die vorgeben, die Umwelt zu schützen, wirklich gut und anständig? Was wäre, wenn Jürgen Resch mit seiner Deutschen Umwelhilfe ein raffiniertes Inkasso-Unternehmen aufgebaut hätte, das lediglich raffiniert getarnt ist?

09:14 | sputnik: „Aus Angst vor geopolitischen Risiken“: Ölpreis knackt 75 US-Dollar-Marke

Der Ölpreis der Sorte Brent hat erstmals seit Ende November 2014 die Marke von 75 US-Dollar erreicht. Dies meldete die Nachrichtenagentur PRIME. Laut einem Marktanalysten von „Price Futures Group“ ist diese Entwicklung auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen.

Und auch in echtem Geld (Gold/Oil-Ratio) ist das schwarze Gold teuer wie schon lange nicht! TB

09:06 | unbestechlichen: Bald neue Fahrverbote? – Deutsche Umwelthilfe sagt jetzt auch Benzinern den Kampf an

Osnabrück. Nach den Diesel-Autos hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) auch Benzinern wegen der Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen den Kampf angesagt. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) sagte der DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch: „Es ist völlig absurd, dass die Autoindustrie erreicht hatte, dass Benzin-Direkteinspritzer bis 2017 zehnmal mehr Partikel ausstoßen dürfen als Diesel.“

Wann immer diese obskure Organisation mit ihrem noch obskurerem Chef auftaucht,frag ich mich, wie eine aufgeklärte Gesellschaft sich von einem solchen Wahnsinnigen derart piesacken lassen kann! Aber ihr habbt ja auch Merkel und hatttet Schulz. Das erklärt einiges! TB

23.04.2018

09:47 | DWN:  Nordische Staaten entdecken Arktis als Rohstoff-Quelle

Bis 2022 will Norwegen das unterseeische Ölfeld Johan-Castberg in der Barentssee nahe dem Polarkreis erschließen. Gemeinsam mit Finnland, Russland und den USA befindet sich der arktische Anrainerstaat in einem Wettrennen um die Entdeckung neuer Rohstoff-Depots. Ein Grund: Finnland will bis 2029 seine Kohlekraftwerke schließen, berichtet Euraktiv.

Die USA hat bereits Bedenken angemeldet, dass es keine Demokratie geben kann in der Arktis bis die feindlichen Inuit-Terroristen nicht besiegt sind und die Minderheit der Walrosse endlich zu ihrem Wahlrecht kommen. Ein Trägerverband von Ölfirmen und sonstigen Wirtschaftseinheiten sind bereits in die Arktis unterwegs.  TS

12:36 | Leser-Kommentar
Zugleich aber wäre, wie ich auch schon betont habe, auf das Paradoxon hinzuweisen, dass die links/grüne Stimmung und die klimagerechten Abkommen sich doch von dieser Art Energiequelle trennen wollen. Gleichzeitig werden aber Kriege geführt, um an die „verpönten“ Rohstoffe zu kommen. Alles hat seine Grenzen, nur offenbar der Wahnsinn nicht.

21.04.2018

06:47 | Handelsblatt:  Warum sich US-Präsident Trump das Ölkartell Opec vorknöpft

Das Ölkartell sieht sich bei den Förderkürzungen noch nicht am Ziel. Eine Verlängerung wird wahrscheinlicher. Das stößt auf Unmut. Mit diesem Dämpfer dürfte die Organisation erdölexportierender Staaten (Opec) nicht gerechnet haben: US-Präsident Donald Trump mag 10.500 Kilometer entfernt vom inoffiziellen Opec-Treffen in Dschidda sitzen. Doch das hinderte ihn nicht daran, die Partystimmung beim Ölkartell zu verderben.

19.04.2018

11:44 | spiegel: Kritik des Bundesrechnungshofs Regierung weiß nicht, was Energiewende kostet

Das Wirtschaftsministerium koordiniert Dutzende Gesetze zur Energiewende. Doch es hat laut Bundesrechnungshof keinen Überblick über deren Kosten. Dabei wird genau das seit mehr als einem Jahr angemahnt.

Verstehe nicht, warum der Rechnungshof so pingelig ist. Die Regierenden brauchen das gar nicht zu wissen. Schliesslich müssen die es ja nicht zahlen. Zahlen ja wir. Und wir samt 5 Nachgenerrationen sehens eh wenn die Rechnung kommt! TB

08:31 | staatsstreich: Scapegoating the Passenger Car – Ein Faktencheck mit Statistiken

Die Österreicher denken nicht im Traum daran, freiwillig Abschied von Autos mit Verbrennungsmotoren zu nehmen. Der Propagandasender ORF versucht die Politiker vor sich herzutreiben – ganz offenkundig um die Lasten der anstehenden, “alternativlosen” Emissionskürzungen einseitig dem Individualverkehr umzuhängen.

 

18.04.2018

19:55 | Handelsblatt:  Ölpreis klettert über 73 Dollar – weiterer Anstieg möglich

Die Öllager in den USA leeren sich und die im Opec-Kartell organisierten Staaten könnten die Förderung niedrig halten. Das treibt den Preis. Öl hat sich am Mittwoch deutlich verteuert. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent kletterte zeitweise um mehr als zwei Prozent und überstieg damit 73 Dollar. Der Rohstoff ist damit so teuer wie seit drei Jahren nicht mehr.

13:08 | sciencemag: Global trove of rare earth metals found in Japan’s deep-sea mud

A “semi-infinite” supply of rare earth metals used in batteries, electric vehicles, and other green energy technologies has been found in deep-sea mud about 1850 kilometers southeast of Tokyo, The Wall Street Journal reports.

14:58 | Leser-Kommentar
in der Tiefsee vor Japan wurde also ein Schlamm gefunden, der seltene Erden enthält. Die Ausdehnung der Fundstelle beruht auf einer Abschätzung. Da bin ich mal gespannt auf die Förder- und Aufbereitungskosten, bis aus dem Schlamm die Seltenerdmetalle isoliert sind. Wird nicht billig. Lithiumcarbonat scheint nicht dabei zu sein. Schon blöd, denn das braucht man dringend für die Batterieherstellung. Wird wieder nix mit den dämlichen E-Autos. Die Reichweitenprobleme, den enormen Energieaufwand zur Herstellung und Entsorgung der Litiumionenbatterien, das hohe Eigengewicht der Akkus, die geringe Energiedichte, die Alterung usw. wird auch die neue Fundstelle der seltenen Erden nicht lösen.


12:02 | gr: How the US Has Illegally Occupied 30% of Syria Containing Most of Its Oil, Water and Gas must read!!!

While gaining control of key resources for partitioning Syria and destabilizing the government in Damascus, the U.S.’ main goal in occupying the oil and water rich northeastern Syria is aimed not at Syria but at Iran.

17.04.2018

10:22 | eike: Fossile Treibstoffe unter Feuer

Am 21. März forderte Richter William Alsup, oberster Richter am US-Gerichtshof für den Bezirk Nord-Kalifornien, eine Anhörung zu Klimawandel und Klimawissenschaft. Er forderte diese Anhörung vor der Eröffnung eines Verfahrens, in welchem Oakland, San Francisco und Umweltgruppen verklagt haben, weil diese angeblich danach trachten, Vorschriften bzgl. Emissionen zu verzögern mittels Diskreditierung der Forschung zu Klimawandel.

16.04.2018

08:22 | fuw: Intelligente Stromnetze sind die Zukunft

Das Stromnetz der Zukunft ist intelligent. Solche sogenannten Smart Grids sind notwendig, um die zunehmend dezentrale Stromerzeugung zu bewältigen und die unregelmässig anfallenden erneuerbaren Energien Sonne und Wind ins Netz zu integrieren. Der Markt für Smart Grids wächst zweistellig und soll 2020 ein Volumen von über 60 Mrd. $ erreichen.

06:49 | Handelsblatt:   Plötzlich ist das 100-Dollar-Szenario für den Ölpreis ganz nah

Die Ölpreise stiegen nach einem Raketenangriff auf Saudi-Arabien auf ein Drei-Jahres-Hoch. Ein Fass kostete 100 Dollar. Die Sorge, dass die Konflikte im nahen Osten zu sinkenden Fördermengen führen könnten, treibt die Preise. Eine Ölknappheit könnte die Weltwirtschaft beschädigen, darunter Fluggesellschaften, Fabriken und Autofahrer.

Make voll viel Money again. TS

14.04.2018

06:39 | Handelsblatt:  Wirtschaftsministerium kündigt Kurswechsel in der Energiepolitik an

Weil die Stromnetze überlastet sind, will sich der Bund nicht mehr nur auf Wind- und Sonnenstrom konzentrieren – sondern stärker auf Energieeffizienz. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und hat mittlerweile Werte jenseits der Marke von 35 Prozent erreicht. Der rasante Ausbau verursacht aber zugleich Probleme: Die Stromnetze stoßen an die Grenzen der Belastbarkeit, immer häufiger wird mehr Strom erzeugt, als sinnvoll verwendet werden kann.

Die Cashcow der deutschen Regierung. Die EEG nimmt Milliarden von den Bürgern und der Effekt .... sie werden zur Sparsamkeit erzogen. Keines der Projekte Solar, Wind oder Wellen kann ohne Zuschuss überleben und den wichtigsten Faktor in der ganzen Sache hat man übersehen, die Leitungen. Der Verlust von bis zu 20% der erzeugten Stroms auf dem Weg zum Konsumenten sind keine Seltenheit. TS

12:08 | Leser Kommentar:
Was erwarten diese Trottel denn auch? Glauben die Weltverbesserer von Berlin denn tatsächlich, dass die Menschen sich die unsozialen und ungerechtfertigten vollkommen überzogenen Preiserhöhungen bei den Energiekosten einfach so gefallen lassen und stillschweigend hinnehmen?! Aber nein, niemals.
Als Frau Merkel mit ihrer Strompreisorgie begann, habe ich für mich persönlich beschlossen, dass ich mich diesem Diktat aus Berlin nicht einfach mal so unterziehen werde. Ich habe meine gesamte "Energieversorgung optimiert". Soll heißen, ich habe sämtliche Stromverbraucher auf Einsparung getrimmt. Wo früher Licht mit einem Wert von 100, 60 oder 40 Watt brannte, verbauche ich derzeit nur noch 7, 3,8 oder sogar nur 1 Watt und das bei gleicher oder sogar besserer Helligkeit. L E D machts möglich. In der Folge habe ich auch die vollautomatische Kaffemaschine entsorgt. Kaffee wird nun wieder wie vor 40 Jahren per Hand in der Kaffeemühle gemahlen. Gebügelt wird bei mir gar nicht mehr, Wäsche aufhängen und glattziehen geht auch. Ist zwar nicht so gut wie gebügelt - mir aber reicht es und spart jede Menge Strom und die neuen bügelfreien Hemden ermöglichen das sogar.
Meine Einsparungen waren und sind so effektiv, dass sogar nun der Strom- und Gasmann persönlich zum Ablesen vorbeikam. Das Ergebnis war ein ausgetauschter Strom- und auch Gaszähler im letzten Jahr, vermutlich dachten die, ihre Zähler zählten nicht richtig. In diesem Jahr wurden meine Daten dann allerdings bestätigt und ich "darf" nun wieder selbst ablesen.
Und ich denke, ich bin da nicht allein, viele werden das vermutlich auch so wie ich handhaben und ihren Energieverbrauch "optimieren".Dazu kann ich wirklich jedem nur raten und Spaß machts außerdem, wenn man seine neue Stromabrechnung bekommt.

16:06 | Der Indianer
Aber nicht doch, Diesel und Benziner sind out. Kauft Tesla, Hybrid usw. Und Grenzen sind da, um überwunden zu werden. Wir schaffen das, wetten ? ;-)

12.04.2018

09:35 | Sputnik:  „Wichtiger Tag“: Nord Stream 2 hat nun alle Genehmigungen von Finnland

innland hat die zweite Genehmigung für den Bau und Betrieb der Gaspipeline Nord Stream 2 erteilt, wie es auf der offiziellen Webseite des Betreibers dieses Projekts heißt.  
„Heute hat das Unternehmen Nord Stream 2 AG die zweite Genehmigung erhalten, die für den Bau und Betrieb der Gaspipeline Nord Stream 2 in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Finnlands (AWZ) notwendig war, und somit den Prozess der Erhaltung von Genehmigungen in Finnland abgeschlossen.

05:58 | handelsblatt:  Angst vor Syrien-Eskalation treibt Ölpreis auf Drei-Jahres-Hoch

223 Zeichen haben dem Ölpreis am Mittwoch einen maßgeblichen Schub über die Marke von 70 Dollar gegeben. Dass US-Präsident Donald Trump via Twitter einen Raketenangriff auf Syrien ankündigte, schreckte nicht nur die internationale Politik auf, sondern hinterließ auch am Ölmarkt seine Spuren.

11.04.2018

19:36 l fmw: Aktuell: Ölpreis überschreitet extrem wichtigen Widerstand, Platz nach oben!

Diverse Male hatten wir in den letzten Wochen schon den extrem wichtigen Widerstand im Ölpreis (WTI) bei 66,50 Dollar aus Januar angesprochen. Mehrmals wurde er angetestet, aber nicht überschritten. Heute nun ist es soweit. Im Zuge der zunehmenden Spannungen in Nahost kommt Leben in die Bude. Der erste Chart mit dem Kursverlauf im Ölpreis seit September 2017 zeigt es sehr gut, dass das Widerstandsniveau nach oben durchbrochen wurde.

Öl steigt - ist verständlich. Die Edelmetalle +1.xx zeigen sich verhalten - ist angesichts der Lage wenig verständlich! TB


09:23
 | stopthesesthings: Ontario Obsession: How Wynne’s Wind Power Cult Wrecked Once Prosperous Province

Those places with the highest power prices in the world (Ontario, Denmark, Germany and South Australia) have a few things in common: an obsession with wind and/or solar and zealots in charge, hellbent on driving that obsession.

Kommentar des Einsenders
Energiewende Irrsinn nicht nur bei uns. Schaut Euch nur das Bild von dieser Trulla an, die in dem Artikel scharf kritisiert wird. Solche Weiber gibts also nicht nur bei uns.

10.04.2018

11:02 | eike: Die Straße zur Hölle ist gepflastert mit Solar­paneelen – „Solar Road“ scheitert kläglich

Ein Projekt von 4,5 Millionen Dollar erzeugt bisher Strom im Gegenwert von 36,86 Dollar
Bereits im Jahre 2014 verwies Anthony Watts auf ein bevor stehendes Projekt mit der Bezeichnung „Solar Road“. In diesem Projekt sollten Straßen mit Solarpaneelen gepflastert werden. Warum auch nicht? Es gibt viel Platz auf den Straßen, und wenn man diese doppelt nutzt, erhalten wir Energie von der Sonne umsonst, oder?

05.04.2018

19:20 | BaZ:  Abbruchstimmung in Deutschland

Abhängig von staatlichen Geldern. Ab 2020 läuft in der Bundesrepublik jährlich die Förderung für Tausende Windräder aus. Die Betreiber müssen ihren Strom dann auf dem freien Markt anbieten – doch dort sind die Preise im Keller.

Die Energiewende steht bevor .... ob dies auch im Sinne der Grünen ist? Glaube ich kaum, den die Grünen haben dieses Themengebiet längst aufgegeben.  TS

19:01 | sputnik:  „Milliarden nach Russland pumpen" – Trump kritisiert Berlin wegen Nord Stream 2

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland wegen seiner Unterstützung des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 gerügt und dabei auf die von dem Land nicht erfüllten Nato-Verpflichtungen verwiesen, wie „Die Zeit“ unter Verweis auf die dpa berichtet.

siehe auch:  Finnland gibt grünes Licht für Bau von Nord Stream 2

Die Leseratte:
Auch das ist Teil des Handelskrieges, den Trump vom Zaun gebrochen hat.

 

17:02 | Handelsblatt:  Deutschland verpasst beim grünen Strom den Anschluss

Es scheint wie eine verkehrte Welt: Auf einmal sind Länder wie China, Indien oder Südafrika Vorreiter in Sachen Energiewende – und die einstigen Pioniere wie England, Deutschland und der Rest Europas fallen auf die hinteren Plätze zurück.
Weltweit boomen erneuerbare Energien. Fast 300 Milliarden Dollar fließen laut einer jährlich erstellten Studie der Frankfurt School of Finance in Forschung, Produktion und Ausbau von Sonne-, Wind- und Wasserkraft.

Windrad vor den Bundestag und das Klimaziel ist gerettet. TS

18:03 | Der Indianer:  
Mein Vorschlag um auch die Dieselkrise zu lösen. Auf jeden Diesel ein Windkraftrad, wobei uns Musk-Telsa allerdings gewogen sein muss, denn dieser sollte die Patente zur leitungsfreien Energieübertragung frei geben. Oder wäre das jemand anders?

04.04.2018

10:47 | Die Zecke zu Skripal/North Stream 2 von gestern

Und wie passt das dann dazu?: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/04/03/britisches-militaer-kein-beweis-fuer-russische-herkunft-von-nervengift/?ls=ap

03.04.2018

17:13 l DWN: Großbritannien verschärft Gangart gegen Nord Stream 2

Großbritannien verstärkt seine Aktivitäten, um das Projekt Nord Stream 2 zu Fall zu bringen. Das Thema der Nord Stream-2-Gaspipeline könnte auf der Tagesordnung des für Juni geplanten EU-Rats stehen, heißt es in einer Erklärung, die die britische Premierministerin Teresa May am Montag im britischen Unterhaus abgegeben hat, berichtet der EUObserver.

Auf Nachfrage eines Abgeordneten, ob sie es geschafft habe, Deutschland während der vergangenen Woche im EU-Rat dazu zu bewegen, seine Haltung gegenüber Nord Stream 2 zu revidieren, sagte May: „Das Thema der Pipeline Nord Stream-2 wurde im Rat der Europäischen Union nicht angesprochen. Wir haben natürlich nach weiteren Maßnahmen gefragt, die die EU ergreifen könnte (…). Wir hatten die Außenminister der EU-Länder gebeten zu prüfen, welche Fragen in diesem Zusammenhang beim Juni-Gipfel zur Sprache gebracht werden könnten.”

Erinnern Sie sich noch? Über die Osterfeiertage haben wir ein Essay gebracht, in welchem Skripal und Northstream in Bezug gesetzt wurden. b.com erachtete diesen Bezug alsgewagt aber dennoch interessant! TB

08:07 | gs: Die Zeichen stehen auf Krieg und auf Rohstoffpreisexplosion!

Neben der Problematik der Massenenteignung durch Inflation, wollen wir aufgrund des aktuellen Anlasses - der sich zuspitzenden Geopolitik (im letzten Drittel eines jeden Rohstoffzyklus kommt es zur größten Kriegsdynamik) - die Entwicklung der Rohstoffpreise innerhalb dieser Kriegszyklen unter die Lupe nehmen. Dass Krieg und Frieden mit Wirtschafts- und Börsen-(Rohstoff-)Zyklen zusammenhängen wurde von vielen schon immer geahnt.

02.04.2018

13:58 | FAZ:  Bahrein entdeckt größtes Ölfeld in seiner Geschichte

Der Golfstaat Bahrein hat vor seiner Westküste nach eigenen Angaben das größte Ölfeld in der Geschichte des Königreichs entdeckt. Prognosen sagten voraus, dass dort bedeutende Mengen an Öl und sowie große Mengen an Gas lagerten, teilte das nationale Hohe Komitee für natürliche Ressourcen am Sonntag mit, wie die staatliche bahrainische Nachrichtenagentur BNA meldete. Es sei die größte Entdeckung eines Ölfelds in Bahrein seit Beginn der Förderung im Jahr 1932. Das Feld werde zur Wettbewerbsfähigkeit des Landes beitragen.

09:01 | rt: Von der Arktis zum Indischen Ozean: Erste Lieferung von russischem Flüssiggas in Indien angekommen

Ein Tanker mit verflüssigtem Erdgas (LNG) aus der russischen Region Jamal im Nordwesten Sibiriens ist erfolgreich in Indien angekommen. Doch das soll nur der Anfang einer weitergehenden Kooperation sein.

Da werdens wieder hupfen in Langley und DC! TB

01.04.2018

18:43 | ET: April April – Ein Werbegag zum Grünen Strom: So werden wir verdummt

Wie schafft es die Deutsche Bahn, BahnCard-Kunden mit grünem Strom zu befördern, während der neben ihm sitzende Normalkunde mit Kraftwerksstrom fährt? „Grüner“ Strom kann zwar von vielen Lieferanten geordert werden, doch der Kunde bekommt ihn nicht. Er erhält den gleichen Strom wie seine Nachbarn, die „Normalstrom“ beziehen.

28.03.2018

19:22 | ET:  Deutschlands größter Solarhersteller „Solarworld“ ist wieder pleite

Der Solarzellen-Hersteller Solarworld ist abermals pleite. Man habe beim Bonner Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt, teilte das Unternehmen mit. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Christoph Niehring bestellt, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Nun werde geprüft, ob die Voraussetzungen für ein Insolvenzverfahren vorlägen.

Die Leseratte:
Kein Wunder, dass wir unsere Ziele der Energiewende nicht schaffen, grins.

12:28 I wiwo: Wie China den Ölhandel aufmischen will

China hat einen Öl-Terminvertrag eingeführt. Dieser soll nicht nur die Dominanz der beiden Weltsorten Brent und WTI brechen.

12:12 | unbesorgt: Realitätscheck bei Desertec

In seiner „Was-wurde-aus…“ Serie schaut SPON heute auf das Projekt Desertec, dass 2009 voller Euphorie und mit großen Erwartungen gestartet war. Wüstenstrom für Europa sollte es sein, den man mittels Gleichstromleitungen über Gibraltar und Sizilien ins energiegewendete Europa schaffen wollte. Und wer da nicht alles eingestiegen war: E.On, RWE, Deutsche Bank, Siemens…ein Projekt im Volumen von 400 Mrd. Euro klingt nach einem Schlaraffenland für Investoren!

26.03.2018

15:33 l b.com-Redaktion: Gold-backed Öl-Future

Aus wohl nachvollziehbaren Gründen werden wir sämtliche Beiträge zu diesem Thema in der Rubrik "Goldstandard" posten! TB


08:26
 | achgut: Kraftwerke ruiniert, 150 Milliarden weg, Wahnsinns-Weltmeister!

Deutschland ist Vorreiter bei der Energiewende – weltweit. Auf dem Weg in eine saubere und sichere Zukunft ohne Atomenergie soll unsere Energieversorgung immer umweltfreundlicher werden. Zugleich muss sie aber bezahlbar und verlässlich bleiben. Auch die Wirtschaft profitiert von dem enormen Modernisierungsschub, den die Entwicklung innovativer Technologien im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz auslösen“.

Alleine die Deutschland-Zerstörung durch Trullas Energiepolitik würde in einer anständigen Demokratie für eine Rücktritt reichen, da brauchen wir von der Zerstörung durch die Gastfreundschaft erst gar nicht ansprechen! Und die Energiezerstörung (2011) läuft schon länger als die Asylzerstörung (2015)! TB

25.03.2018

10:59 | rt: Für den Ernstfall: Russischer Ölgigant Rosneft bereitet eigenes Überweisungssystem vor

Der russische Ölgigant Rosneft bereitet sich auf den Fall vor, dass Russland als Teil der westlichen Sanktionen vom internationalen Bankenüberweisungssystem SWIFT ausgeschlossen wird. Auch auf einen Ausschluss vom World Wide Web ist Russland vorbereitet.

Und die wissen sicher mehr als wir! TB

23.03.2018

11:37 l staatsstreich: Saudi Aramco: Schwert-Tanz um Kuffar-Milliarden – eine Synopse

Der saudiarabische Thronfolger bräuchte auf die Schnelle ein paar Dutzend Miliarden (und danach gaaanz viele weitere für eine neue Traumstadt) und wollte aus diesem Grund fünf Prozent “seiner” staatlichen Ölfirma an eine westliche Börse bringen. Das ging schief bzw. war nie vorgesehen – weswegen die westlichen Medien-Schoßhündchen das Thema gaaanz schnell wieder begraben haben. Um Gesicht zu wahren wird Saudi Aramco nun in Riad an die Börse gehen und Mitarbeiter beteiligen.

Mußte entweder nicht ernst gemeint gewesen sein bzw schiefgehen! Sie erinnern sich sicher an die hier öfters schon zum Ausdruck gebrachten Skepsis bzgl des Börsenganges. Ausgerechnet in einer 6 Jahres-Ölpreisbaisse verscherbelt man nicht offen seine Familien-Juwelen an den Religions- und Kulturfeind Nummer 1! TB


10:03
 | Leser Beitrag: Schiffsdiesel

Mir ist bekannt, daß es ein Konzept gibt die Stromversorgung von Frachtschiffen am Liegeplatz zu gewährleisten. ( Bisher lassen die Frachter den Schiffsdiesel einfach laufen und verbrennen während der Liegezeit Schweröl. ( Hamburg, aber auch Düsseldorf hätten gar kein Problem die Grenzwerte einzuhalten, wenn die "Kutter" während der Liegezeit den Motor abstellen könnten. Geht aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Schweröl ist so "scheissebillig", da kommt kein örtlicher Anbieter mit. Der Energiebedarf ist aber zum Teil enorm, z.B. Tiefkühlfracht.
"All diesen Unschärfen zum Trotz produzieren Schiffe dennoch, insbesondere in Häfen, viel gesundheits- und umweltschädliche Schadstoffe. Umweltauflagen greifen in der Schiffahrt auch deshalb nur schleppend, da es weltweit unterschiedliche Grenzwerte gibt. Sauberere Technik und schadstoffärmere Treibstoffe gibt es. Und sie ist bereits auf Schiffen im Einsatz."
Sind halt Dreckschleudern ! Da braucht man gar nicht diskutieren. Aber konkurrenzlos günstig wenn es darum geht schwere Lasten zu befördern. Aber im Hafen sollte es heissen : Motor aus ! Nun könnte man in den sauren Apfel beissen und den Schiffen am Anleger billigen Strom ( ohne erneuerbare Energieabgabe) zur Verfügung zu stellen, oder die Innenstädte für Diesel zu sperren. Scheinbar ist Option 2 alternativlos. Oder man würde das Konzept nutzen, daß Tonnenschwere Frachtschiffe sich regelmäßig am Anleger heben und senken. ( Braucht man jetzt nicht so viel Phantasie wie man das nutzen könnte). Ist aber nicht gewollt ! ( Keine Ahnung warum, aber in Hamburg wurde es sogar verboten ).

22.03.2018

11:19 | sputnik: Weltweit erste Fernstrecken mit E-Bussen: Flixbus will Autobahnen erobern

Flixbus schickt bald die ersten E-Busse auf die Autobahn. Sie sind zwar teurer in der Anschaffung und relativ ineffizient. Auch mangelt es noch an der nötigen Infrastruktur für den großflächigen Betrieb. Aber das Unternehmen ist überzeugt, dass Innovationen und Investitionen bald kommen werden. Denn die Verbraucher wünschen sich grüne Mobilität.

Es gibt Dinge/Risken, die man im Leben getrost auslassen kann. TB

12:39 | Der Systemanalytiker 
Das werden wahrlich entspannte Fahrten werden, einen Tag hin, den anderen zurück.

20.03.2018

08:10 | Welt:  Das peinliche Zeugnis für die deutsche Energiewende

Deutschland, ökologischer Vorreiter und Musterschüler im Klimaschutz? Das stimmte wahrscheinlich nie. Im ersten globalen Energiewende-Ranking kommt die Bundesrepublik aber noch nicht einmal in Europa unter die Top Ten. 
Die Chefplaner der deutschen Energiewende haben die Konsequenzen schon gezogen: „Nur gemeinsam können Frankreich und Deutschland ihre jeweiligen Energiewenden zum Erfolg führen“, erklärt jetzt überraschend das Berliner Institut Agora Energiewende in einer neuen Studie.

Nach den Kosten für den Konsumenten .... müsste Deutschland auf Nummer 1 stehen. TS

18.03.2018

18:30 | Leser Beitrag - 

Rohöl aus Ölsanden zu gewinnen, ist im Vergleich zu den besten in den 1950..60 Jahren erschlossenen Ölfeldern, bei denen man nur ein Barrel Öl investieren musste, um 100 zu ernten, sehr unwirtschaftlich: In Alberta ist der Erntefaktor 1:5, d.h. man investiert ein Barrel um fünf zu ernten.

D.h. die Ölsande werden sehr wohl die Verfügbarkeit von Öl über sehr lange Zeit sicheren, aber "billig" im Vergleich zu alternativen Energien ist das sicher nicht mehr!

So geht z.B. Katusa bei der Beratung von Investoren der Energie-Branchevon sog. GBOE (siehe ) aus

https://katusaresearch.com/your-edge-in-the-energy-sector-how-katusas-green-barrels-of-energy-gboe-metric-works/

und hat dabei deutliche Zahlen:

Heute neu erschlossenen konventionele Ölquellen haben eine jährliche Erschöpfungsrate von durchschnittlich 14%, die unkonventioellen sogar ein von um die 35%/a ! Beim Fracking-Gas ist es ähnlich: Jeder Explorer muss also - um die Fördermengen konstant zu halten - ständig in einer (doch mit Sicherheit ) begrenzten Erdkruste neue Vorkommen erschliessen, was erhebliche Kosten verursacht.

D.h. die Energieernte über die immer kürzer werdende "Förder-Lebensdauer" bei Öl- oder Erdgas-Quellen wird immer schlechter, so dass sie rein von der Kostenseite mittlerweile weit hinter denen von
Wind-, Solar- oder Geothermie-Parks liegen.

Naja, dies ist zugegebenermaßen eine reine (Börsen-) Investorensicht, die EIKE- wie so vieles - ohnehin nicht so wirklich überblickt.

 

17:03 | eike: Ölsand, die nächste Ölquelle in den USA?

Kann sich noch jemand erinnern, wie vor einigen Jahren die Anhänger der Mangelwirtschaft das baldige Ende des Ölzeitalters vorausgesagt haben? Man glaubte endlich ein Marktversagen gefunden zu haben, was die Wiedereinführung der Planwirtschaft ermöglichte. Ein seit nunmehr 200 Jahren anhaltender Irrtum.

17.03.2018

15:43 l n-tv: Turbulente Zeiten voraus!Rohstoffpreise fallen weiter!

Der Brent Öl-Preis hat seit Ende Januar gut 10% an Wert verloren. Ob die Talfahrt damit schon abgeschlossen ist und wie sich die durch US-Präsident Trump verabschiedeten Strafzölle u.a. auf Aluminium auswirken werden, erfahren Sie in der aktuellen Sendung.


12:06
 | rohstoff-welt: Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2017

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2017 nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) eine Höhe von 13.550 Petajoule (PJ) oder 462,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 0,9%.

12:28 l Der Musikant frivol
.....also...Steigerung von fast 1%....
.."Flotte Lotte" statt Pürierstab...und Scharfe werthaltige Schneidwerkzeuge aus Solingen statt billige elektrische Küchenmesser kann ich da nur empfehlen...und für die jungen Leser zurück zur "flotten Lotte".....das ist keine Edelnutte sondern ein durch muskelkraft angetriebenes Püriergerät...und Pürierstab ist auch keine saloppe Umschreibung für einen Vibrator....

15.03.2018

15:07 | querschüsse: UK: Gasförderung sinkt

So wie die Ölförderung sinkt auch seit Jahren die Gasförderung in UK. Peak Öil and Gas in der Nordsee, erschöpfte Felder sind die Ursache. Die eigene Förderung deckt nicht einmal mehr zur Hälfte den Verbrauch in Großbritannien.

Die Amis reiben sich die Hände. Logischer und billiger ginge es wohl über North Stream - aber das wird ja nicht erlaubt! TB

Bezahlartikel, zur Veranschaulichung: Gasförderung in UK im Jahr 2000 ca. 110 Mrd. Kubikmeter, 2017 rund 40 Mrd. Kubikmeter. Siehe dazu auch die Rubrik Geopolitik. Mit anderen Worten: im Westen nichts Neues. HP

14.03.2018

19:14 | Jouwatch: Die technische Grenze für den Energiewende-Strom ist erreicht

Steter Tropfen höhlt den Stein, und man muss es wiederholen, bis es sitzt: Der Strom aus Windkraft und Sonnenstrahlen („Ökostrom“) ist nicht nur unglaublich teuer und gänzlich unnötig, sondern stößt auch an technische Grenzen. Die Immer-Noch-Kanzlerin Merkel, die Bundesregierung, die Altparteien nahezu alle anderen deutschen Politiker, andere Befürworter und alle Energiewende-Profiteure setzen sich in unverantwortlicher Weise darüber hinweg.

12.03.2018

15:06 | Leser Beitrag:
Wir haben einen Windkraftpark (klein aber da). 
Pro kW/h bekommen wir noch 2€cent. Wenn das Öl im Getriebe zum Wechseln ist, geht der gesamte Gewinn eines Jahres drauf.
Es ist günstiger, wenn die Windräder sich nicht drehen. Ein reines Verlustgeschäft.

13:54 | Tichyseinblick:  Energiewende und verspätete Wecker

Elektrisch betriebene Uhren gehen derzeit ziemlich falsch, schon mal teilweise bis zu 25 Minuten. Das Problem des Flatterstromes von Windrädern und Photovoltaik nimmt zu. Eigentlich müsste alles im grünen Bereich sein. Die neue Vorsitzende der Grünen, weiß doch Bescheid: Das Netz speichert ja den Strom. »In der alten Stromwelt werden schmutzige und gefährliche Brennstoffe (Kohle, Gas, Atom) in großen Kraftwerken verfeuert.« Pfui bah

Leser Kommentar:
Kürzlich waren doch die falsch gehenden Uhren überall ein Thema. Der folgende Artikel beschreibt die Ursache und damit auch den kompletten Irrsinn der Energiewende. Die Karikatur am Ende des Artikels könnte nicht besser sein.

10:06 l fz: Fusionsreaktor von MIT versorgt in 15 Jahren Kleinstadt

Fusionsenergie ist der heilige Gral der Energieerzeugung. Dabei macht man sich die Kernfusion zunutze, um eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle zu kreieren - ohne das Risiko eines Supergaus und ohne radioaktiven Abfall. Auch soll ein Kraftwerk mit Fusionsreaktor günstiger Energie erzeugen als ein Atomkraftwerk.

Dann können wir endlcih den grümn-Initierten, staatssubventionierten WindmühlINNENenscheiß in die Tonne kippen. Alleine was der Abbau dieser grauslichen Stahlbäume kosten wird.....! TB

11:54 | Leser Kommentar:
Atom ist pfui. Deshalb sind die Naturschützer auch gegen eine Forschung in Sachen Kernfusion.
Als Beispiel für diese Aktion (welche auch z.B. in der Schweiz verlangt wurde) hier der Link. Merke, die grünen Naturschützer dulden weder Hinterfragung einer These, noch Entwicklung von etwas Besserem, wenn Ihre Vorstellungen nicht verwirklicht werden. Somit muss mehr oder weniger eine Entwicklung fast auf privater Initiative erfolgen, welche in der Folge, (bei Erfolg) dann als Kapitalismus (Eni) gebrandmarkt werden wird.

Link:  https://www.naturfreunde.de/keine-verschwendung-von-steuermillionen-fuer-fusionsreaktor

08:54 | Leser-Ergänzung zur Innogy-Zerschlagung von gestern

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/haan/saeureangriff-auf-innogy-vorstand-in-haan-spurensuche-geht-weiter-aid-1.7448082
( wenn ein Rechtsstaat nicht mehr funktioniert, regiert die Mafia ). Was hat denn der Finanzvorstand von Innogy nicht verstanden ? Geht etwa ein Manager in Kolumbien morgens mal eben Brötchen holen , wenn der "befreundete" Mafiaboss das Revier übernehmen will ? Nicht nur der Pöbel muß sein Leben der neuen Situation anpassen. Es gelten jetzt halt andere Spielregeln ! Mal sehen wie das hier abgeht wenn Merkel mit uns fertig ist.

11.03.2018

12:16 l cash: Eon und RWE ordnen Energiemarkt neu - Innogy wird zerschlagen

Die beiden grössten deutschen Energieversorger wollen sich komplett neu aufstellen: Eon will dazu in einem ersten Schritt die RWE-Tochter Innogy kaufen. Danach wird das gerade mal zwei Jahre alte Ökostromunternehmen zerschlagen: RWE wird das Geschäft mit erneuerbaren Energie bekommen und zudem Eons Aktivitäten in dem Bereich übernehmen. Eon will sich künftig vor allem auf Energienetze konzentrieren.

08:48 | achgut: Zu kalt für den Fortschritt

Die jüngste Kältewelle verführte mich zu mehrfachen Fragen an die bemitleidenswerten DHL-Sklaven, die bei Tagestemperaturen zwischen minus 10 und minus 15 Grad Celsius mitsamt ihren frostroten Nasen bibbernd die Post ans Haus brachten. Die fortschrittlich ausgebeuteten Menschlein klagten nicht. Als neugieriger Kunde musste ich den Aufschlag machen. Von allein hätten diese freundlichen, nahe am Erfrieren die Post ausfahrenden Staatsbürger in DHL-Diensten ihren Kummer für sich behalten. Ich nahm mir sogleich vor, an Stelle der Betroffenen öffentlich Meldung zu erstatten. Was ich hiermit tue.

Die Leseratte
Erhellender Bericht über die Nachteile der E-Mobilität am Beispiel der DHL-Fahrzeuge. Jaja, die Reichweite! Vielleicht erklärt das, warum meine letzten Pakete immer erst drei Tage nach der angekündigten Auslieferung bei mir ankamen, weil der Zusteller seine Tour immer "abbrechen" musste? Und ich Depp dachte, der wollte keine Überstunden machen. Nee, wahrscheinlich war der Akku leer!

10.03.2018

08:40 | tichy: Energiewende und verspätete Wecker

»Wir stellen die Weichen in Richtung neuer Stromwelt.« Sagt sie, die Annalena von den Grünen. Nichts steht also der neuen schönen grünen Energiewendewelt entgegen. Bis auf die Realität. Die sieht etwas anders aus. Die Folgen der Energiewende sind bereits teilweise in Küche und Haushalt zu spüren: Elektrisch betriebene Uhren gehen derzeit ziemlich falsch, schon mal teilweise bis zu 25 Minuten. Betroffen sind einfache Billigst-Uhren in Weckern, Mikrowellen und Küchenherden, nicht aber die batteriebetriebene quarzgesteuerte Uhr an der Wand.

09.03.2018

18:52 l Die Leseratte zu den Backofenuhren

Zu den Nachrichten über Schwankungen der Frequenz im Stromnetz und falsch gehenden Backofenuhren: Ja, meine Uhr am Backofen ging auch einige Minuten nach, was mich angesichts des Alters des Gerätes etwas besorgt machte. Als ich dann die "Erklärung" dazu las (zuerst im Videotext von ntv) konnte ich meinen Augen nicht trauen. Echt jetzt? Das unbedeutende, kleine, technisch rückständige Kosovo hat zuwenig Strom produziert (um die Serben zu ärgern!) und konnte damit eine so gravierende Frequenzstörung in ganz Europa auslösen, dass in Deutschland die Uhren falsch gehen? Das war genau zu der Zeit, als wir einige Tage lang die sog. "Kältewelle" hatten, also selbst in Norddeutschland mal Nachtfrost und Temperaturen knapp unter Null tagsüber. Da wurde wohl etwas mehr Strom verbraucht - und schon ist das Netz kurz vor Abschaltungen? Und die schämen sich nicht, uns mit so einer billigen Ausrede zu kommen? Ich weiß nicht, wieviel Strom die dort im Kosovo produzieren, aber das sollten die übrigen europäischen Länder wohl locker ausgleichen können. Wo waren denn unsere sog. "Reserve-Kraftwerke", die wir mit unglaublich viel Geld vorhalten?

Die Wahrheit ist wohl, dass das EEG wirkt! Die Sonne steht bei uns im Winter zu tief, um viel Energie zu liefern, besonders windig war es auch nicht in der fraglichen Zeit und die noch funktionierenden Kraftwerke konnten einfach nicht mehr genug Strom produzieren. Dank an die GrünInnen - und die restlichen Kohlekraftwerke müssen unbedingt abgeschaltet werden! Wenn der Individualverkehr komplett verboten ist, benötigen wir schließlich auch keinen Strom mehr für Elektro-Autos.


12:40 | Leser Anfrage:

Hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit der EMU Ecovolt Anlage von Bürkle+Schöck Elektrotechnik Stuttgart?

11:55 | Achgut:  Warum uns seit 144 Jahren bald das Öl ausgeht

Zu einer gut geölten Schrottpresse gehören die verlässlich wiederkehrenden Warnungen vor dem Weltuntergang. Oder wenigstens solche vom Untergang der Welt, wie wir sie kannten. Im zeitgenössischen Hausmärchenschatz nimmt der Eisbär, dem es nun aber endgültig an den flauschigen Kragen geht, dabei die Pole Position ein. 
Als Kronzeuge für die Klimakatastrophe tapert er seit vielen Jahren in medialer Endlosschleife über schmelzende Schollen. Er ist der traurige Star der Symbolbilder aus dem Photoshop, Kategorie Erderwärmung. Eigentlich dürfte er längst nur mehr im Zoo zu finden sein. Zum Glück trotzt Meister Petz dem ihm zugeschriebenen Schicksal auf recht robuste Art. Was den Trauermarsch seiner Totsager natürlich nicht aufhalten kann. Stirbt ursus maritimus nicht heute, dann stirbt er eben morgen.

09:15 | Leser Kommentar zu - Sind die Backofen-Uhren Vorboten eines Blackouts?

ich habe die Zeitdifferenz auch bemerkt. Hier die wahrscheinliche Erklärung:
Der Verbundnetzpartner, welcher seit längerem systematische Fahrplanabweichungen hat und zu wenig Regelleistung einspeist ist SMM (Serbien, Montenegro und Mazedonien). Speziell der Bereich Serbien und Kosovo wurden als Verursacher genannt.
Link:  http://www.netzfrequenzmessung.de/aktuelles.htm#2018_04

12:15 | Die Zecke:
"Backofenuhren gehen nach": Vielleicht hat ja der Wind nicht stark genug geweht und deshalb haben die neu errichteten Windmühlen nicht schnell genug gedreht? Willkommen im Öko-Wonderland Germany. In meiner Kindheit wurde von der Atomuhr gesprochen,die in 1 Millionen Jahren 1 Sekunde falsch geht. Und nun das. Der Fortschritt ist förmlich spürbar!? Aber Hauptsache, Germany´s next Top-Model kann empfangen werden. Das wird noch ein Erwachen geben.

08.03.2018

11:51 | 20min: Sind die Backofen-Uhren Vorboten eines Blackouts?

Seit ein paar Wochen gehen diverse Uhren bis zu sechs Minuten nach. Betroffen sind beispielsweise die Zeitanzeigen von Mikrowellen, Backöfen oder Weckern in ganz Europa. Diese Geräte hängen am Stromnetz und beziehen daraus die Sekunden-Impulse.

Meine Mikrowellenuhr hat überhaupt noch nie funktioniert - kein guter Blackout-Bote! TB

12:21 l  Der Systemanalytiker
Ach das ist ja noch gar nichts mit den paar Minuten, bei mir gehen alle Uhren (auch die alten) einmal im Jahrein halbes Jahr lang eine ganze Stunde falsch.

19:55 l Leser-Kommentar
meine Backofenuhr geht 6 Minuten nach. War noch nie.

Strenger Winter starker Stromverbrauch, daraus resultierende Schwankungen! TB

07.03.2018

08:50 | DieUnbestechlichen:  Mit der GroKo steigen die Strompreise weiter

Die Kapitel über Energie und Umwelt des ausgehandelten Koalitionsvertrages zwischen der CDU, CSU und der SPD sind ein Zeugnis über die Unwissenheit der Vertragspartner auf diesem Gebiet. Er strotzt vor gegensätzlichen Absichtserklärungen und unerfüllbaren ideologischen Zukunftshoffnungen. Stromkosten und Mieten werden weiter steigen und unsere Umwelt wird weiter zerstört. Neue Behörden werden zusätzlich die Steuerlast vergrößern.

06.03.2018

11:55 l gmx: Diesel-Skandal: Toyota will bald keine Diesel-Pkw mehr in Europa verkaufen

Der japanische Autobauer Toyota hat angekündigt, in Europa künftig keine Diesel-Pkw mehr zu verkaufen. Johan van Zyl, Präsident von Toyota Motor Europe, sagte in Genf, dass die Auslaufphase bereits in diesem Jahr beginnen werde. "Wir werden keine neue Dieseltechnologie für Pkw mehr entwickeln, wir werden uns auf Hybride konzentrieren", ergänzte van Zyl.

Da kann man dann zu Recht sagen, dass die deutsche Bundesregierung mit ihrer Ideologie absichtlich die deutsche Autoindustrie an die Wand fährt. Asien freut sich und spendet! TB

Kommentar des Einsenders
die Großspende von Toyota an die deutsche Umwelthilfe zeigt Wirkung. Jetzt wird auch deutlich, warum maßgeblich von der deutschen Umwelthilfe dieser Feldzug gegen den Diesel begonnen wurde. Sollte jeder Dieselfahrer wissen. Ist das nicht Korruption?


09:03
 | handelsblatt: BMW baut seinen Tesla-Angreifer i4 in München

Der BMW-Konzern baut seine Elektroflotte aus. Neben dem in Leipzig gebauten „i3“ und „i8“ soll Anfang kommenden Jahrzehnts auch der „i4“ in Serie gehen. Die Limousine mit vollelektrischem Antrieb soll mehr als 500 Kilometer Reichweite haben und im Format der 3er-Reihe auf den Markt kommen. Produktionsort wird das Stammwerk München.


10:22 l Leser-Anmerkung zum Handelsblatt-Artikel von gestern

über die Wasserstoffallianz in Japan. Prinzipiell ist die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser eine gute Sache, da dabei sehr viel Energie freigesetzt wird. Angewendet auf den Antrieb eines Fahrzeugs ist der Wasserstoffantrieb mittels einer Brennstoffzelle deutlich besser als dieser Schwachsinn eines batterieelektrischen Antriebs. Der Brennstoffzellenantrieb bietet den Vorteil, daß der Wasserstoff ähnlich wie Benzin oder Diesel in kurzer Zeit getankt werden kann und auch weitgehend im Tank verbleibt, wenn das Fahrzeug länger nicht benutzt wird. Ein Akku entlädt sich von selbst wieder wie jedem bekannt ist (siehe Smartphone). Bei der momentanen Brennstoffzellentechnologie ist zwar immer noch ein Pufferspeicher in Form einer Batterie notwendig, allerdings deutet sich an, daß man diesen Antrieb auch ohne Batteriespeicher realisieren will. Das wäre eine gute Sache. Die Wasserstoffallianz in Japan zeigt eines sehr deutlich: Die Japaner haben begriffen, daß rein batterieelektrisches Fahren völliger Blödsinn ist und setzen deshalb auf die Wasserstoffwirtschaft. Und was machen z.B. die deutschen Autobauer? Sie wollen batterielektrische Fahrzeuge verstärkt auf den Markt bringen, also Fahrzeuge, die bis jetzt auch fast unverkäuflich waren. Gleichzeitg verschlafen sie wieder den Sprung zur nächsten und halbwegs sinnvollen Entwicklungsstufe, nämlich der Brennstoffzelle. Natürlich ist diese Technologie noch nicht völlig ausgereift und wird nach Entwicklungsgelder brauchen. Diese Gelder sollte die deutsche Autowirtschaft genau darin investieren und nicht in die batterieelektrischen Fahrzeuge. Die Japaner machen es uns also wieder einmal vor wie es geht.

13:33 l Leser-Ergänzung zum Kommentar darüber
Eine riesige Hürde besteht heute noch in der Alterung und den Kosten der Brennstoff-Zellen-Stacks selbst. Wenn die Brennstoffzelle jemals breitere Verbreitung kriegen soll, dann sicherlich zuerst im Heizungskeller, wo sie sehr schön Strom und Wärme unter sehr gleichmäßigen Bedingungen produzieren kann.
Und der Häusle-Besitzer, der mit Stolz in den Keller geht und seine FC-BHKW vorzeigt, ist auch nicht so kostensensibel wie die Autofahrer; aber selbst an dieser stationären Anwendung an der auch deutsche Firmen wie Viessmann oder Vaillant intensiv arbeiten, hakt es immer noch! Oder kennt einer jemanden, der bereits ein FC-basiertes BHKW im Keller hat?
Während die Wasserstoff-Wirtschaft seit gefühlt 40 Jahren Feigenblatt und Ablenkung von dem tatsächlich für die breite Masse machbarem (...wie dem Dieselmotor ) ist, gibt es ab Oktober mit dem e.Go aus Aachen ein erschwingliches, auf den Zweitwagen-/ Stadtfahrzeug-Bereich abzielendes BEV für 15 TEuro zu kaufen.

05.03.2018

17:28 l handelsblatt: Japans Top-Manager schmieden einzigartige Wasserstoff-Allianz

Um den Aufbruch in die Wasserstoffwirtschaft zu verkünden, braucht die Japan AG einen der längsten Podiumstische in der Geschichte der Pressekonferenzen. Zwölf Firmenvertreter kündigten am Montag in Tokio auf einer breiten Bühne die Gründung eines Joint-Ventures an. Mit der Japan H2 Mobility (JHyM) wollen die Partner den Wasserstoffantrieb konkurrenzfähig machen.

Ehrlich geagt, bin ich schwer verunsichert, was davon zu halten ist! Eine so breite Front gegen klassische Antriebe! Werden die Konzerne hier für politische Ideologien mißbraucht, oder könnten die wirklich einen Quantensprung in der Energiepolitik erzielen, wenn alle an einem Strang ziehen? TB


08:19
 | Die Leseratte zu "Deutschland geht das Gas aus" von gestern

(1) Die Leseratte: Was für ein Witz! Soll wohl den Zweiflern beweisen, dass wir dringend South-Stream-II brauchen. Nun denn, wenns dafür gut ist! Wenn die Speicher jetzt tatsächlich leer sind, wird es wohl daran liegen, dass der Inhalt ins Ausland verkauft wurde, denn der bisherige Winter hat kaum stattgefunden in Deutschland und keinen höheren Gasverbrauch bedingt. Vermutlich vertragswidrige Rücklieferung an die Ukraine, denn die habens nicht nur kalt sondern eben auch kein Gas.

(2) Nach ein-zwei Wochen Kälte wird das Gas knapp - aber Hallo . Vor einiger Zeit (zB letztes Jahr) hatten wir ein-zwei Monate am Stück !

(3) Der Indianer: Boha "Kältewelle" ? Auf die Vergangenheit die ich selber erlebt habe, war das alles, nur keine Kältewelle. Und dann noch Deutschland geht das Gas aus, kommt keines nach, will Russland nicht mehr oder wie soll man das sehen ?

04.03.2018

19:53 | focus: „Es wird eng“: Kältewelle hinterlässt Spuren - Deutschland geht das Gas aus

Die heftigste Kältewelle des Winter ist so gut wie überstanden. Doch die arktischen Temperaturen haben Spuren hinterlassen - die Gasspeicher sind bedrohlich leer.

03.03.2018

17:12 | Leser-Kommentar zur Gazprom-Vertragskündigung

Der russische Gaskonzern Gazprom will der Ukraine kein Gas liefern. Das Land wollte für März erstmals seit zwei Jahren wieder Gas aus Russland zum Eigenverbrauch kaufen, doch der russische Staatskonzern Gazprom verweigerte die Lieferung und überwies eine ukrainische Vorauszahlung zurück. Es fehlten die nötigen Zusatzverträge, argumentierte Gazprom. Gazprom kündigte am Freitag zudem an, alle Verträge mit dem ukrainischen Versorger Naftogaz zu kündigen, und zwar vor dem Internationalen Schiedsgericht in Stockholm.

 

02.03.2018

18:56 | ET:  Neuer Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine: „Gazprom“ will Verträge kündigen

"Gazprom" will seine Verträge mit der Ukraine kündigen. Die Fortsetzung der Verträge sei weder zweckmäßig noch wirtschaftlich rentabel, erklärte der Konzern. Der neue Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine eskaliert mitten im Winter: Der staatliche russische Energiekonzern „Gazprom“ kündigte am Freitag an, er werde alle seine Verträge mit dem ukrainischen Versorger „Naftogaz“ kündigen – und zwar vor dem Internationalen Schiedsgericht in Stockholm.

Die Leseratte:
Der nächste Konflikt in Europa:
Die Russen sind sauer über das Urteil des Internationalen Schiedsgerichts in Stockholm, dass die Russen dazu verdonnert hat, an die Ukraine weiterhin Gas zu liefern, u.a. mit der Begründung, dass die Nichtlieferung die wirtschaftliche Situation in der Ukraine verschlechtern würde. Die Russen fühlen sich aber (zu Recht) nicht verantwortlich für die Wirtschaft der Ukraine. Sie wollen jetzt alle Verträge kündigen, die Ukraine überhaupt nicht mehr beliefern und haben sogar eine Vorauszahlung auf künftige Lieferung zurückgezahlt.

10:22 l n-tv: Widerstand gegen Erdgastrasse Nabu ficht Bau von Nord Stream 2 an

Die Genehmigung für die umstrittene Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream 2 kommt auf den juristischen Prüfstand. Der Umweltverband Nabu hat eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Bergamtes Stralsund vorbereitet, die am Montag beim Oberverwaltungsgericht Greifswald eingereicht werden soll. Mit einem Eilantrag will der Verband zudem erreichen, dass die Gazprom-Tochter nicht wie angekündigt im Mai mit den Bauarbeiten beginnt.

Leserkommentar
Die Nabu hat vor ein paar Wochen einen offenen Brief an Merkel geschrieben, in dem gefordert wurde, das Projekt zu verhindern. Für mich war das ein Grund, sofort fristlos meine Mitgliedschaft im Nabu zu kündigen. Daraufhin kam folgende Rückantwort (bitte den rot markierten Teil lesen, diesen dürfen Sie auch veröffentlichen, ggf. auch andere sinnvolle Ausführungen aber bitte ohne meinen Namen):

Sehr geehrter Herr
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre offene Kritik. Der NABU begleitet das Genehmigungsverfahren von Nord Stream 2 seit fast einem Jahr und stützt sich bei seiner Ablehnung auf klimapolitische und naturschutzfachliche Argumente. Ja, Nord Stream 2 ist auch von europapolitischer Bedeutung. Genau
deshalb haben wir diesen Punkt in unserem offenen Brief an die Bundeskanzlerin ebenfalls aufgegriffen. Klimapolitik und Energiesicherheit sollten nach unserer Meinung europäisch diskutiert und entschieden werden und nicht in nationalen Alleingängen.
Wir positionieren uns schon lange klar gegen Fracking. Es geht nämlich nicht um russisches oder amerikanisches Gas, sondern darum, dass Gas grundsätzlich kein Weg aus der Klimakrise ist. Fossile Energieträger laufen der Energiewende zuwider und konterkarieren die Ziele des Pariser Klimaschutzübereinkommens. Besonders in den für Paris entscheidenden nächsten 20 Jahren ist das Methan, aus dem Erdgas im Wesentlichen besteht, bis zu 87 Mal klimaschädlicher als CO2 – selbst kleinste Leckagen machen damit die vermeintlich positive Klimabilanz von Erdgas im Vergleich zu Kohle oder Öl zunichte. Das heißt, auch mit Gas erreichen wir das Pariser Klimaziel nicht, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Wir müssen stattdessen insgesamt weg von fossilen Energieträgern und zwar in allen Bereichen.
Der Gasverbrauch in Deutschland sinkt seit vielen Jahren kontinuierlich. Hinzukommt, dass die Gasimport- und Speicherkapazitäten in Deutschland das Dreifach des Bedarfs betragen. Wir sehen deshalb keinen Bedarf, weitere Gasimportkapazitäten zu schaffen - weder  über Pipelines, noch über LNG-Terminals.
Dass politische Positionierungen des NABU von anderen Akteuren für ihre Zwecke missbraucht werden verurteilen wir, können es jedoch leider nicht verhindern. Waren wir bei unserer ablehnenden Haltung gegenüber dem Freihandelsabkommen TTIP noch zu russlandfreundlich, so soll es beim Projekt Nord Stream 2 genau andersherum sein. Das wird der Komplexität im Natur- und Umweltschutz nicht gerecht und ist im Denken zu eindimensional. Nicht wir flankieren die amerikanische Politik, sondern diese hat eine eigene, abweichende Motivation, sich gegen das Projekt zu positionieren, die natürlich kritisch hinterfragt werden darf.  Wir bedauern die Beendigung Ihrer Mitgliedschaft sehr. Den Kündigungstermin bestätigen wir Ihnen zum 31.12.2017.  Danke für Ihre bisherige Unterstützung des NABU und weiterhin viel Freude bei Ihren Aktivitäten in der Natur und für die Natur!

10:01 | Gerhard Breunig antwortet dem Leser bon gestern 08:15

In dem angedachten Modell des Maschinenbauingenieurs geht es um fiktive Ereignisse, die so eintreten können aber nicht zwingend eintreten müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas katastrophales wie Fukushima passiert in Deutschland, halte ich bei allen Betriebsarten für wenig wahrscheinlich. Den größten Umweltschaden durch Störfälle haben bisher übrigens Biogas Anlagen verursacht. Der Braunkohle Bergbau ist natürlich auch keine umweltverträgliche Maßnahme aber Renaturierung ist dort immer möglich.

Im fiktiven Fall, dass es zu solchen gravierenden Havarie Ereignissen käme, wäre es mir ehrlich gesagt lieber, wenn sich entsprechende Spezialisten darum kümmern und nicht irgendwelche "Personalausweisträger", die sich mit 16 dafür entschieden haben, dies oder jenes zu tun.

Wie sollte ein Dorf-Pfarrer einen Fukushima Vorfall lösen? Wie sollte ein Fliesenleger mit akutem Bandscheibenvorfall die Trümmer einer Windkraftanlage wegräumen? Tante Helga aus dem Muffin-Backshop trägt die Turbine eines havarierten Kohlekraftwerks und Onkel Heinz, der im Altersheim nur noch Halma spielen kann, löscht ein Haus mit brennendem Solardach? Das ist doch alles absolut nicht praktikabel.

Außerdem, was hat das dann noch mit Freiwilligkeit zu tun, wenn ich mich mit 16 schon dafür verpflichten muß, im Havariefall dies oder jenes zu tun? Ich weiß doch gar nicht, ob ich zu dem tatsächlichen Zeitpunkt dazu überhaupt noch in der Lage bin. Oder führen wir jetzt wieder Onkel Adolfs Arbeitsdienst ein? In unserer Gesellschaft werden Spezialisten für spezielle Dinge bezahlt, weil sie diese Dinge einfach besser können als andere oder zumindest gelernt haben, damit umzugehen. Warum wohl wird bei Erdbeben das THW in Krisengebiete geschickt und nicht die Rentner-Besatzung vom Altersheim St. Engelbert.

Ich hatte vor einigen Jahren im Zug nach München einen Sitznachbarn, der die Brennstäbe aus stillgelegten Kernkraftwerken in Castoren umlädt. Der Mann erzählte so unbefangen von seinem Beruf, dass ich es kaum glauben konnte. Er sah die größte Gefahr nicht im Kernkraftwerk sondern in den Castoren, weil diese nur für 10 Jahre zugelassen seien. In den Abklingbecken wären die Brennstäbe eigentlich wesentlich sicherer gelagert. Er sagte, dass sich kein Mensch Gedanken darüber macht, wie die Brennstäbe in 10 Jahren wieder da raus kommen. Das sei das eigentliche Problem. In den Medien wird den Leuten seit Jahrzehnten so viel Unsinn erzählt, dass kaum noch Jemand sich eine realistische Meinung bilden kann.

Dass viele WKA über das verbaute Neodym ebenfalls für die Produktion von "Atommüll" verantwortlich sind, wird gern unter den Tisch gekehrt. Betrifft ja eher die Chinesen. Genauso der immense Natur- und Ressourcenverbrauch, der die eh nicht vorhandene "Wirtschaftlichkeit" zur völligen Absurdität verkommen lässt. Mich erinnert diese ganze Diskussion an die Aussage von Heiko Maas, dass die Kosten der Migration in diesem Land erwirtschaftet und deshalb niemandem weggenommen wurden. Darauf muss man erst mal kommen.

Die dezentrale Versorgung, die wir in Deutschland über Jahrzehnte hatten, war neben dem Fleiß und dem Können der Menschen der wirkliche Grund für den wirtschaftlichen Erfolg dieses Landes. Ob dafür Kernkraftwerke nötig sind? Ich denke nein. Die merkelhafte Energiewende ist gerade dabei, diesen Vorteil dauerhaft zu zerstören. Aufgebaut auf Märchen und Propaganda geben wir freiwillig unseren Wohlstand ab.

10:21 l Leser-Kommentar
Wie allseits in Physikerkreisen bekannt und von der Politik, vor allem der Grünen, ignoriert, sind die Braunkohlekraftwerke diejenigen mit dem grössten Ausstoss an radioaktiven Matrial. Durch die Mitverbrennung der seltenen Erden werden jede Menge Alpha- und Betastrahler frei.

11:21 l Gerhard Breunig zur Zecke von gestern
der Leser hat das recht gut erkannt. Mit der Kerntechnik passierte damals das Gleiche, wie wir es gerade beim Diesel beobachten können. Wieder wird eine Technologie, in der wir weltweit führend sind, von so genannten Umweltschützern und angeblichen Menschenfreunden kaputt gemacht.

Einige mögen sich noch an die unsägliche Endlager-Diskussion und die Wiederaufarbeitungsanlage in Hanau erinnern. Der erste Schnelle Brüter in Kalkar ging aus politischen Gründen nie ans Netz. Die Endlagersuche dauert wohl noch länger, als die Fertigstellung des Berliner Flughafens und die Regentschaft Angela Merkels zusammen.
Der technisch weitaus unproblematischere schnelle Brüter wurde von anderen Ländern längst weiterentwickelt und sorgt dort für gute Geschäfte.

Der Transrapid war auch so ein Zukunfts-Projekt, das meiner Ansicht nach absichtlich von der deutschen Politik verhindert wurde.

Moderne Kohlekraftwerke von heute sind nicht "schmutzig". Anstatt die Altanlagen vom Netz zu nehmen und durch neue zu ersetzen, wir der Betrieb und damit auch der Neubau durch das EEG unwirtschaftlich gemacht.
Wie kann es sein, dass selbst das modernste Gaskraftwerk Europas nicht wirtschaftlich betrieben werden kann und Subventionen braucht? Die Antwort heißt schlicht und einfach EEG.

Wie weit der Schwindel wirklich geht, habe ich in meinem Buch Klimasozialismus nicht nur entlarvt sondern auch an den Pranger gestellt. Es werden auch Namen genannt.

Es sollte dabei nicht übersehen werden, dass sowohl die Kernkraft-Lobby als auch die VW Stiftung bei der Finanzierung und Verbreitung des CO2 Märchens mit im Boot saßen und sitzen. Manchmal sind die Wege der selbsternannten Umweltschützer so sehr verschlungen, dass einem schlecht wird, wenn man dahinter schaut.

01.03.2018

08:15 | Leser-Antwort zu Herrn Breunigs Entgegnung bzgl. unseres ersten, 15.02 Uhr-Kommentar

Nein, lieber Herr Breunig, bitte bezeichnen Sie mich doch nicht als "EE-Fan", sondern nehmen Sie konkret Stellung zu diesem Vorschlag der Selbstverantwortung auch bei der Energieerzeugung! Und ja, auch ich habe zu allgemein geschrieben und möchte mich bei den die Kernenergie ebenfalls ablehnenden L. v. Mises-Anhängern, zu denen ich mich auch zähle, entschuldigen!

Es besteht auch sehr wenig Unterschied zwischen Ihrer und meiner Meinung bzgl. CO2-Verdummung /-Hysterie und vor allem der Grundlastfähigkeit: Aber ich möchte als Maschinenbau-Ingenieur dafür keine Kernkraft, weil alle 10000 Jahre / 400 Meiler = 25 Jahre eine GAU statistisch und real auftritt! Ja, Grundlast aus Kohle, Gas und Öl finde ich auch sinnvoll; ich würde sogar neue GuD-Kraftwerke (...mit z.B. Gas aus Northstream 2) mit einer StandBy-Entschädigung auf Kosten der überförderten PV rentabel machen!
Riesiger Flächenbedarf, naja, z.B. auch kontaminierte Sperrzonen für über 1000 Jahre mit 40 km Radius mitten im dichtbesiedelten Deutschland? Die vier großen Energieversorger haben vor 15...20 Jahren jedes Jahr um die 10...15 Mrd Gewinn auf Kosten ihrer Kunden gemacht, die keinen gestört haben; heute wenn es als EEG-Abgabe u.a. in den Streubesitz - ja auch der "Besserverdienenden" - geht, regt man sich aber darüber auf!

Ist das nicht auch ein bisserl vor dern Karren der Energie-Oligopolisten spannen lassen? Oder gar der Sozialisten, die "soziale Gerechtigkeit"
predigen? Die EE leisten heute zumindest im Strom-Sektor - entgegen auch meiner Einschätzung von 20 Jahren - einen signifikanten Beitrag zur
Unabhängigkeit von Energie-Importen (siehe auch Köhler-Stichwort " Sicherung der Rohstoffversorgungswege" ) aus Krisenregionen! Und
speziell die PV ist ein technisch tolles Werkzeug, um dem Menschen in ihren Häusern ein Stück Unabhängigkeit zurück zu gewinnen, und das
mittlerweile ohne große Förderung.

Sie wollen doch auch nicht weiterhin so stark von unserm transatlantischen Hegemon und seinen Saudi-Vasallen abhängig sein? Und ich will meinen Sohn nicht in die Kriege zur Sicherung der Rohstoffversorgung wie in Mali (Uran für die EDF) oder Afghanistan (Drogen für die CIA) geben! Dann doch besser eine Ingenieur-Ausbildung und Alternativen zu alt hergebrachtem entwickeln, die uns bzgl. Energierohstoffabhängigkeit nach und nach unabhängiger machen. Und klar, es wird nie - wie der Volkswirt (sic!) Prof. Sinn es als Totschlag-Argument nimmt - 100 % EE geben, weil man BackUp-Kapazitäten
benötigt.

Aber stärkere Vernetzung mit HGÜ in Europa, neue Hochspannungsleitungen, gerne auch mit fünf mal teureren Erdkabeln etc. reduzieren am Jahrsende
die Energie-Abhängigkeit aus potenziellen Krisengebieten und mischen die immer doch noch vorhandenen oligopolen Groß-Kraftwerks-Strukturen auf. Bzgl. CO2-Massenpropaganda im Fernsehen haben Sie vollkommen Recht: Alle "Klima-/Umwelt-Geschichten" sind auch meiner Meinung nach erfunden,
um Angst und damit Steuerbarkeit bei den Menschen zu erzeugen. Aber die meisten Menschen haben leider nicht den Wunsch, die Kraft, Zeit und /
oder Intellekt sich um alternative Informationen zu bemühen; ich bin mir aber auch sicher, diese Menschen werden im Sinne von "Chance bleibt beim
Risiko" auch ihre Antworten auf heutige Versäumnisse, z.B. in Form von bürgerkriegsähnlichen Zuständen durch die von ihnen gewählten
87%-Blockparteien, bekommen! Wir haben seit über 20 Jahren übrigens keinen Fernseher mehr, geben diesem tollen Forum und ihren kompetenten Beitragenden, zu denen ich Sie ausdrücklich auch zähle, per Dauerauftrag mindestens den Betrag, den die GEZ-Zwangsabgabe ausmacht!

13:12 l Die Zecke zur Diskussion des Maschinenbauingenieurs und Herrn Breunig
Vor Jahren habe ich mal ein Büchlein zum Klimawandel von Dr. Helmut Böttiger gelesen. Darin war eine nette Begebenheit zu lesen: Deutschland verhandelte damals als Technologieführer in der Atomindustrie mit Argentinien, ich glaube 5 Schnelle Brüter an diese zu verkaufen gegen Rohstofflieferungen. In den USA gingen die Alarmsirenen an und in einer Sitzung, an der, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, Herr Böttiger in seiner beruflichen Funktion selbst dabei war, wurde von einem Rockefeller die Devise herausgegen: "Kill them." Er meinte damit die Atomindustrie in Deutschland. Kurz darauf entstand die Partei die Grünen, die der Bevölkerung mit Katastrophenwarnungen den Atomstrom madig machte und es folgte die weitgehende Zerstörung der deutschen Technologieführung auf dem Atommarkt. Der schnelle Brüter war wohl dafür geeignet, aus Kohle günstig Öl zu erzeugen. Und im Gegensatz zum immer wieder propagierten Märchen, Deutschland sei ein rohstoffarmes Land, soll Deutschland immer noch auf einer derartig großen Menge an Kohlevorkommen sitzen, dass es ca. 700 Jahre lang energieautark wäre, insbesondere dann, wenn der schnelle Brüter die Umwandlung in Öl günstig übernehmen könnte. Doch damit hatte es sich dann schnell ausgebrütet. Da es schon einigen Jahre her ist, dass ich dies gelesen habe, bitte ich etwaige Ungenauigkeiten zu entschuldigen. Vielleicht liest Herr Böttiger ja hier ab und zu mit und kann dies ergänzen oder gegebenenfalls korrigieren (Seine Seite spatzseite.com habe ich ja schon mal empfohlen).