16.03.2019

08:59 | rp: Secretary of State Pompeo Calls on the Energy Sector to Weaponize Itself

I don't believe there ever has been a speech quite like the keynote speech delivered on Tuesday by Secretary of State Mike Pompeo in Houston, Texas at CERAWeek, the major annual energy conference put together by Cambridge Energy Research Associates.

Mag sein, dass Pompeo nun erstmals "Klartext" gesprochen hat. Aber das Faktum ist ohnehin bekannt und nicht neu. Alles läßt sich als Waffe einsetzen, selbst oder gerade der (Petro)Dollar, SWIFT, etc. Genauso bekannt wie das Phänomen der Überdehnung. Ein Trauerspiel in diesem Theater bieten, wie könnte es auch anders sein, die EU-PolitikerPolitdarsteller etwa mit ihrem Kampf gegen Nordstream2. HP

14.03.2019

15:47 | Manniko: Bulgarien als neues Schlachtfeld geopolitischer Energieinteressen

Da die deutschen Mainstream Medien wie bei vielem auch beim Thema „Geopolitische Angelegenheiten auf dem Balkan“ völlig versagen, möchte ich mit meinem Blog kurz einspringen und über den Ausbau der TurkStream Pipeline nach Bulgarien berichten. Dort fahren gerade Russland, die USA, die EU und die Türkei ihre großen geopolitischen Geschütze auf, um wahlweise den Bau der Gaspipeline durchzusetzen oder zu verhindern. Laut Google News übrigens berichtete der Mainstream das letzte Mal im März 2018 darüber – also der Mainstream der Schweiz, es war damals die NZZ, die etwas darüber schrieb.

 

12.03.2019

18:42 | wnm: EU-Parlament fordert Baustopp für Nord Stream 2

Das Europäische Parlament hat eine Entschließung angenommen, in der es fordert, das Projekt Nord Stream 2 zu stoppen, wobei das Dokument von 402 Gesetzgebern unterstützt wird. Insgesamt 163 Abgeordnete stimmten gegen die Resolution, 83 Abgeordnete enthielten sich der Stimme.
Die Resolution, die unverbindlich ist und im März von einem lettischen Abgeordneten eingebracht wurde, fordert auch, neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen und den Zugang Moskaus zu Finanzen und Technologien einzuschränken sowie das Land nicht als strategischen Partner zu betrachten.

 Zuerst dachte ich "zu wenig oder nix mitkassiert" aber schon beim Lesen des 2. Abstzes war klar, da war wieder die Anti-Russen-Fraktion am Werke! TB

20:02 | Monaco
wieso schrillen bei mir immer die inneren Alarmglocken, sobald ich das Wort ´unverbindlich´ vernehme.....!?

20:13 | Leser-Kommentar
Wie lange würde es dauern, eine ausreichende Anzahl Flüssiggasterminals hochzuziehen um den europäischen Gasbedarf zu decken? Bitte lieber Putin, dreh den Gashahn nach Mittel- und Westeuropa endlich zu, damit die Russophoben endlich im Kalten hungern dürfen.


20:12 | Leser-Kommentar zu den Windrädern vom 9.3.

Abriss? Wer soll das denn bitteschön bezahlen? Gut, die 100 k€ Bürgschaft für den sog. Rückbau sind ja da und für das Altmetall gibt´s ja auch noch Geld, die bis zu 3.000 to. Betonsockel dürfen ja sowieso drin bleiben im Boden. Wäre ich Windradbetreiber, wäre jedes eine GmbH und die ging halt eben nach Ende der Subventionen pleite. Soll doch der Steuerzahler den Abriss finanzieren, er wollte ja das Windrad.
So wird´s kommen, denn das Ganze war und ist ein Umverteilungs- und Subventionsbeschiss im ganz großen Stil.

09.03.2019

17:14 | oz: Jedem zweiten Windrad in MV droht der Abriss

Für hunderte Windräder in Mecklenburg-Vorpommern läuft die Zeit ab. Insgesamt steht für knapp 1000 ältere Anlagen der weitere Betrieb bis zum Jahr 2025 auf der Kippe – was somit gut die Hälfte aller Windräder im Nordosten betrifft; aktuell stehen hier 1920 Anlagen. Bis Ende kommenden Jahres könnten bereits bis zu 450 Windräder vom Netz genommen werden, wie aus einer Studie im Auftrag des Bundesverbands Windenergie (BWE) hervorgeht.

Die Leseratte
Während immer noch mehr immer größere Anlagen sogar in Naturschutzgebieten errichtet werden auf Teufel komm raus, müssen demnächst die ersten Anlagen stillgelegt werden, weil die Förderung ausläuft und die Windräder dann nicht mehr rentabel sind. In Mecklenburg-Vorpommern betrifft das fast die Hälfte der Anlagen. Hier werden die Probleme beschrieben, die damit verbunden sind: Um sie trotzdem weiter zu betreiben, braucht es erstens ein 10.000 Euro teures Sicherheitsgutachten und zweitens darf man nicht mehr ins öffentliche Netz einspeisen sondern nur direkt an Abnehmer. Da wird nicht viel gehen. Also Rückbau - gaaanz großes Problem! Durch neue Anlagen ersetzen bedeutet ebenfalls zunächst den Rückbau. Hoffentlich sprechen sich die entstehenden Schwierigkeiten rum und dämpfen den Neubau von Anlagen.

08.03.2019

12:59 | Der Schwermetaller "Viel hilft viel – aber nicht immer"

Die Energiewendefanatiker haben mittlerweile einige Arbeit, zu verschleiern, daß die sogenannten Erneuerbaren eine wirtschaftliche und ökologische Katastrophe sind. Eine der Durchhalteparolen, daß bald alles besser wird, betrifft die Batteriespeicher, was allerdings ein feuchter Traum bleiben wird. Das zweite Pferd, auf das man setzt, ist der weitere massive Ausbau von Wind und Solar. Von Anfang 2014 bis Ende 2018 wurde die installierte Leistung von onshore-Windkraftanlagen von 33.114 MW auf 52.422 MW durch Zubau erhöht.

Das sind immerhin 19.308 MW. Es stellt sich die Frage, ob damit dann auch entsprechend mehr Strom produziert wurde. Im Jahr 2014 betrug der Unterschied zwischen installierter Leistung und tatsächlich bereitgestellter Leistung 30.151 MW, was eine geradezu lächerliche Ausbeute anzeigt. Im Jahr 2018 war die Leistungslücke trotz massivem Zubaus schon auf 40.880 MW angewachsen. 2016 war die Einspeiseleistung trotz Zubaus sogar gesunken. Hier zeigt sich die erhebliche Wetterabhängigkeit. Trotz Installation weiterer modernster Windkraftanlagen von 2014 bis 2018 ist die verfügbare Leistung nur marginal gestiegen und die Leistungslücke hat sich um 33 % vergrößert. Das ist eindeutig das falsche Pferd. Die Energiewende als kompletter Schwachsinn nutzt ausschließlich den Subventionsabgreifern.

07.03.2019

19:25 | Sputnik: Turkish Stream: Serbien genehmigt Pipeline-Bau von Bulgarien nach Ungarn

Serbien hat den Bau eines Strangs der Gaspipeline Turkish Stream gebilligt, der Bulgarien mit Ungarn verbinden wird. Das teilte der Minister für Bergbau und Energetik Serbiens, Aleksandar Antic, am Donnerstag gegenüber Journalisten mit.


12:21
 | welt: EU rügt zu wenig Öko-Tankstellen in Deutschland – und macht ernst

Eigentlich bräuchte Deutschland dringend ein dichtes oder zumindest stark wachsendes Netz an Tankstellen für alternative Kraftstoffe und Ladesäulen. Schon aufgrund der Dieselkrise, den weiter drohenden Fahrverboten und den bald noch schärferen Grenzwerten für das Treibhausgas CO2. Denn die besten Batterie-, Erdgas- oder Brennstoffzellenautos taugen nichts, wenn man sie nicht tanken oder laden kann.

06.03.2019

13:26 | Der Schwermetaller "Zurück ins vorindustrielle Zeitalter?"

In Australien, wo der Erneuerbare-Energien-Irrsinn bisher am weitesten getrieben wurde, gibt es angeblich schon 200.000 Familien, die sich den Strom nicht mehr leisten können. Die Betroffenen heizen und kochen mittlerweile mit Holz und verwenden Öllampen zur Beleuchtung. Im Bundesstaat Victoria stiegen die Strompreise um 12 % im Jahre 2017 und vergangenes Jahr nochmals um 16 %, dank des weiterhin grassierenden Wahns, Strom aus Wind und Sonne zu erzeugen. Die Einwohner zahlen damit fast so hohe Strompreise wie ihre Nachbarn in Südaustralien, die die höchsten Strompreise der Welt haben. In den vergangenen 12 Monaten führte die Preissteigerung in Victoria dazu, daß weiteren 60.000 Familien der Strom abgestellt wurde, da sie sich diesen nicht mehr leisten konnten. Die potentiellen Auswirkungen des Sozialisten-Irrsinns Green New Deal sind in Australien schon Realität.

05.03.2019

15:10 | welt: Iran wird sein Öl nicht mehr los – und reagiert verzweifelt

Irans Staatsreederei NITC besitzt die zweitgrößte Tankerflotte der Welt, nach Saudi-Arabien. Einige dieser Riesenschiffe haben eine Kapazität von zwei Millionen Barrel (je 159 Liter), doch neuerdings werden diese weniger zum Transport eingesetzt. Derzeit dümpeln die meisten irgendwo vor sich hin, vollbetankt – und fungieren nurmehr als gewaltiges schwimmendes Öllager. Denn der Iran wird sein Öl nicht mehr los.

02.03.2019

14:01 | eike: Die bevor­stehende Energie­sicherheits-Krise der NATO

Russland hat die Pipeline-Diplomatie gemeistert. Tatsächlich ist eine einschneidende Energiepolitik zum global anerkannten Markenzeichen Moskaus geworden. Dennoch zeigte die russische Aggression gegen ukrainische Schiffe im Schwarzen Meer im November 2018, dass Moskau bereit ist, über politische und ökonomische Mittel hinaus das zu schützen, was die Regierung als entscheidende Infrastruktur einstuft.