12.11.2018

18:35 | focus: Nord Stream USA droht Zwangsmaßnahmen wegen Gasleitung an

Das Nord-Stream-2-Projekt soll in zusätzlichen Pipelines noch mehr Energie aus Russland direkt nach Deutschland transportieren. Der Trump-Administration in Washington ist dieses Projekt ein Dorn im Auge – so sehr, dass Washington jetzt mit Zwangsmaßnahmen droht.

Wirklich der Trump-Administration oder Rest-Washington? TB

Die Leseratte
Es zeigt sich immer mehr die hässliche Fratze von "America first". Und die deutsche Regierung ist natürlich nicht im Stande, ihm ein "Germany first" entgegen zu schleudern. Peinlich, peinlich.

Germany First? Noch nie hat ein Leser solch eine Nazi-parole übermittelt. Wie abscheulich! TB

17:00 | Der Schwermetaller "Der Schatten der Windindustrie"

die Windindustrie hat einen Schatten. Nachdem die WHO jetzt endlich auch aufgewacht ist und die Windräder aufgrund der ausgesendeten Infraschallwellen als ernstes Gesundheitsrisiko eingestuft hat, kann der Wind-industrielle-Komplex dieses Thema nicht mehr unter den Teppich kehren. An einer Mainzer Universität wurde kürzlich der experimentelle Beweis erbracht, daß Infraschall die Leistung des Herzmuskels um bis zu 20 % verringert. Jetzt kommt ein weiterer Punkt hinzu, der ebenfalls nicht mehr verschwiegen werden kann, und der jedem vernünftig denkenden Menschen aber schon lange klar sein sollte: der Windschatten. Von zwei Harvard-Wissenschaftlern wurde aktuell in den Environmental Research Letters eine Studie veröffentlicht, die zeigt, daß der ganz große Schwachpunkt der Windstromerzeugung immer noch und in Zukunft deren geringe Energiedichte ist. Die Studie kam zu dem Ergebnis, daß die mittlere Energiedichte von Windparks (= die Rate der Energieerzeugung dividiert durch die Landfläche des Windparks) bis zu 100 mal geringer ist als Schätzungen einiger führender Experten. Das Problem der Windparks ist, daß sich die Windräder gegenseitig den Wind wegnehmen. Das wurde vom Wind-industriellen-Komplex bisher einfach ignoriert. Untersucht wurden die Daten der Energieerzeugung aus dem Jahr 2016 von 1150 Solarprojekten und 411 Festlands-Windparks. Es zeigte sich außerdem, daß Solarpaneele etwa 10 mal mehr Energie pro Landfläche-Einheit erzeugen als Windräder. Um die Windkraftausbeute zu erhöhen müsste man also die Windräder noch in viel größerem Abstand zueinander aufstellen, was den Landverbrauch noch drastisch erhöhen würde. Um in den USA nur alleine den Strombedarf mit Windenergie zu decken bräuchte man zweimal die Fläche von Kalifornien, die mit Windrädern vollgestellt werden müsste. Unter der Voraussetzung, daß immer ausreichend Wind weht, damit die Windräder unter Volllast laufen. Diese Studie zeigt wieder, daß dieser Wahnsinn schleunigst beendet werden muß.

11:47 | welt: Deutsche sind bereit, für Energiewende Opfer zu bringen

Deutschland hat seine Vorreiterrolle in der Energiewende und im Klimaschutz verloren: Andere Länder sind beim Ökostrom weiter und sparen mehr CO2 ein. Aufgeschreckt durch immer schärfere Proteste der Bevölkerung wollen die ersten Bundesländer jetzt sogar den Windkraftausbau einschränken und damit das kräftigste Zugpferd der Ökostrom-Revolution an die Kandare nehmen.

Ohne Neuigkeitswert. Die Deutschen sind zu JEDEM aber absolut JEDEM Opfer bereit! Hauptsache, es dient der Wiedergutmachung! TB

14:52 | Leser-Kommentar
Die b.com-Redaktion ist doch sonst gegenüber Umfragen kritisch eingestellt. Warum denn bei dieser nicht?
Vielleicht wurde die Umfrage von Forsa ja in der Münchner Innenstadt mit 1007 gender- und klimawahnverseuchten, weiblichen Müslitanten durchgeführt.
Oder anderes Beispiel in Bezug auf den Bericht: 49% geben an, jetzt häufiger das Auto stehen zu lassen. Kunststück, wenn ich mit meinem Diesel nicht mehr in die Stadt zur Arbeit darf!
Ich glaube MSM-Müll grundsätzlich nicht. Alles dort ist zu hinterfragen, selbst das Datum.

Mit meinem grünen Kommentar war ich "auf Satire" unterwegs. Nicht die Deutschen sind gerne Opfer sondern deren Kanzler und Präsidenten sehen die Deutschen gerne als Opfer. Hätt' ich vielleicht besser als Satire markieren sollen! Aber wo kommen wir denn dahin, wenn sogar die Österreicher abgefeuerte Spitzen als solche ankündigen müssen - iss was für Deutsche! TB

16:54 | Leser-Kommentar
Hab ich das richtig verstanden, dass Deutsche keinen hintergründigen Humor haben und Spitzen nicht verstehen? Dann muss ich energisch widersprechen.

Natürlich nicht - war eine weitere Satire-Meldung! TB

09.11.2018

18:38 | nzz: Glencore, Trafigura & Vitol: Schweizer Erdölhändler im Strudel des Korruptionsskandals um Petrobras

Seit längerem werden Schweizer Finanzinstitute wegen ihrer Rolle im Korruptionsskandal um den brasilianischen Erdölkonzern Petrobras durchleuchtet. Nichtregierungsorganisationen machen nun auch Erdölhändlern Vorwürfe.

12:47 | Der Schwermetaller "authentische Theorien"

jedes Land hat seinen Tom Steyer, könnte man fast meinen. Auch Australien hat einen sehr wohlhabenden Umweltaktivisten, der aufgrund von zu viel Reichtum in den Wahn verfällt, das Land nach seinen kranken Vorstellungen zu verändern. Dieser Typ heißt Mike Cannon-Brookes und ist einer von Sydneys’s Milliardären, die in Villen an der malerischen „Harbourside“ leben. Cannon Brookes hat sein Geld im Internet gemacht. In Australien wird das Internet wie woanders auch hauptsächlich mit Kohlekraft betrieben. Genau das will er aber jetzt ändern und belehrt die Australier über gerechte authentische Energie, d.h. über Wind-, Sonnen- und Wasserenergie. Die Wortschöpfungen der erneuerbare-Energien-Kirche sind schon sehr abenteuerlich, wenn es darum geht, der Bevölkerung etwas völlig schwachsinniges anzudrehen. Kürzlich trat Cannon-Brookes einen Twitter-Sturm los und behauptete, man könne Australien zu 100 % mit erneuerbarer Energie versorgen. Offensichtlich hat der in Sydney geborene Nasenbohrer noch nie etwas von Südaustralien gehört und dem Desaster der dortigen Energiewende. In Südaustralien ist man momentan bei einem etwa 50 %-Anteil an Wind- und Solarenergie, mit der Folge von irrsinnig hohen Strompreisen und einer Versorgungssicherheit, die in der dritten Welt nicht schlechter ist. Auch Batterien helfen bei diesem Debakel nicht weiter. Im mittleren Norden von Südaustralien steht die größte Batterie der Welt und kostete die Steuerzahler 150 Millionen Dollar. Bei jedem Lade- und Entladevorgang gehen 10 % der gespeicherten Energie als Abwärme verloren. Die Lebensdauer ist auf nur 8 Jahre angesetzt. Mit dieser Batterie kann man den minimalen Strombedarf in Südaustralien gerade mal für vier Minuten decken. Ein weiteres Beispiel, daß die Energiewende auch mit Batterien nicht funktioniert. Cannon Brookes ist es natürlich völlig egal, wie hoch die Strompreise sind, er hat genug Geld. Die restliche Bevölkerung interessiert ihn herzlich wenig. Man hat den Eindruck, daß bei vielen Milliardären das reichliche Geld zu einem quantitativen Realitätsverlust führt und ihre einzige Beschäftigung die Veränderung der Welt ist (siehe auch Bill Gates- Bevölkerungsreduktion, Soros- Zerstörung von Gesellschaften durch Migration, Rockefeller Brothers Fund- erneuerbarer-Energien-Wahn).

08.11.2018

13:28 | Der Schwermetaller "Da ist was in die Hose gegangen"

da ist was kräftig in die Hose gegangen. Der US-amerikanische Fondsmanager, Philanthrop, Umweltaktivist und Spender der Demokraten, Tom Steyer versuchte mit der Proposition 127 die Energieversorger in Arizona zu verpflichten bis 2030 50 % der benötigten Elektrizitätsmenge aus erneuerbaren Quellen, also hauptsächlich Wind und Solar, zu beziehen. Momentan soll Arizona bis 2025 zu etwa 15 % mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Über die Proposition 127 wurde zeitgleich mit den Zwischenwahlen in Arizona abgestimmt und die Bürger haben sie rundweg abgelehnt. Da hat der Hr. Steyer wieder einmal mehrere Millionen Dollar in den Sand gesetzt. Bei dem Kampf um die Proposition 127 hatte Steyer über die Organisation NextGen Climate Action 20 Millionen Dollar aufgewendet. Als Gegner hatte er es mit Pinnacle West zu tun, der Muttergesellschaft des größten Energieversorgers in Arizona mit dem Namen Arizona Public Service. Schön zu lesen, daß sich endlich die Energieversorger wehren und nicht mehr jeden grünen Blödsinn mit sich machen lassen. In Nevada musste Steyer scheinbar eine ähnliche Niederlage einstecken.


08:51
 | hallowil: Daniele Ganser: „Der globale Kampf ums Erdöl bedroht den Weltfrieden“

Zur Eröffnung des Herbstprogramms des Impulsforums Wil sprach im vollen Cinéwil Daniele Ganser zum Thema, warum eine friedlichere Welt die Energiewende brauche. Für den Historiker der Gegenwartsgeschichte, Konflikts- und Friedensforscher liegt die Hauptursache für die weltweiten Krisen und Kriege ursächlich im Verteilungskampf um die fossilen Energien Erdöl und Erdgas.

Warum der Kampf um Öl und die damit einhergehende Gefährung des Friedens "exklusiv" sein soll, verstehe ich nicht. Sobald die Windenergie wirklich effizient sein wird (sollte dies jemals geschehen), wird es Kämpfe um die windreichsten Gegenden geben, oder? TB

10:17 | Der Musikant
...also..um die "windreichen" Gegenden zu "bewirtschaften" muß der "deutsche Ingeneur" erst Orkan-,Tornado- und Blizzardfeste Windgeneratoren erschaffen...aber..in der zu erwartendenden Zeitspanne zur Effizienzreife der Windenergie wird sich das sicher ausgehen...

07.11.2018

14:02 | Der Schwermetaller "Stromproduktion mit Windrädern"

Gemäß dem BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) liegt die Schwelle zur wirtschaftlichen Nutzung der Windenergie bei etwa 2000 Volllaststunden eines Windrades pro Jahr. Dies entspricht einer Auslastung von gerade einmal 22,8 %. Im Jahr 2014 erreichten die Windräder in Schleswig-Holstein 1934 Volllaststunden, in Bayern nur 1171. Damit konnten die Windräder weder im Norden noch im Süden Deutschlands wirtschaftlich betrieben werden. Im Jahr 2015 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 2003 Volllaststunden erreicht, in Baden-Württemberg nur 1362 Stunden. Nur in Mecklenburg-VP konnte ein wirtschaftlicher Betrieb kurzzeitig erreicht werden. In allen anderen Regionen geht ohne Subventionen nichts. Ein großer Teil der Windparks ist damit unrentabel.

Dazu der stellvertretende Vorsitzende im Anlegerbeirat des BWE (Bundesverband Windenergie) Dr. Christian Herz: „80 Prozent der deutschen Land-Windparks sind defizitär. Völlig überhöhte Windprognosen. Das bedeutet, es ist zu wenig Geld da, gleichzeitig ist die Anlagentechnik in einem Großteil der Anlagen und Projekte so schlecht, dass die Reparaturkosten-Ansätze verdoppelt bis verdreifacht werden müssen – und das bei der Masse im jetzt achten bis zwölften Betriebsjahr, und sie sollten ja eigentlich 20 Jahre halten.“

Die oben angegebenen Zahlen der Volllaststunden der Windräder von im Durchschnitt nur 1500 pro Jahr zeigen, daß jede, natürlich wetterabhängige, Windkraftanlage, die 2 MW Maximalleistung hat, in einem Jahr nur so viel oder so wenig Strom liefert wie ein in Dauerbetrieb laufendes Minikraftwerk von 0,36 MW. Eine Windkraftanlage hat einen Flächenverbrauch von 60 x 60 m = 3.600 Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine mittlere Leistung von lächerlichen 100 W pro Quadratmeter.

Zum Vergleich: Ein 1.000 MW Steinkohlekraftwerk mit einer Fläche von etwa 300 x 300 m = 90.000 Quadratmeter hätte eine Leistungsdichte von 11.000 Watt pro Quadratmeter. Gibt es eine bessere Beschreibung für völligen Wahnsinn als oben geschriebenes?

06.11.2018

18:11 | sputnik: „Deutschland zuerst“ – EU-Abgeordnete protestieren bei Merkel wegen Nord Stream 2

Deutschland spalte mit der Ostsee-Pipeline die EU. Aus diesem Grund haben mehr als 60 EU-Abgeordnete einen Protestbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. Zu den Unterzeichnern gehören laut dpa Grünen-Europachef Reinhard Bütikofer und Elmar Brok (CDU).

Kommentar des Einsenders
Es ist ja ganz einfach. Länder wie Polen und die Balten oder auch andere Russenhasser können ja problemlos aus den USA ihr Gas importieren. Selbst der Bütikofer und Elmar Brok können ganz legal ihr grünes Fracking-Gas einkaufen. Ich kenne keinen, der etwas dagegen hat.

05.11.2018

08:42 | cashkurs: Zypern: Gasstreit droht sich zu globalem Konflikt auszuwachsen

Im östlichen Mittelmeer braut sich ein Sturm zusammen. Selbstverständlich drehen sich die Dinge um noch nicht erschlossene, jedoch prospektierte Tiefseegasvorkommen, die zwischen den vorgelagerten Küsten von Zypern, der Türkei, Griechenland, Ägypten, Israel, Syrien und dem Libanon lokalisiert worden sind.

Unter Hillary wär's nur mehr eine Frage der Zeit, bis in der Gegend Unruhen ausbrächen (Fischereiaufstände etc.) und die USA anrücken müssten, um Frieden und Demokratie zu bringen, die Region aber real ins mittlere 20. Jhdt zurückbomben würden! TB

04.11.2018

09:02 | fmw: Ölpreis weiter durchgesackt – trotz Iran Angst vor globalem Überangebot

Wir wiederholen es nochmal. Noch vor Wochen schmissen einige „Experten“ bereits die Aussage von 100 Dollar im Ölpreis in den Ring. Jetzt hört man fast täglich nur noch was von der Angst vor dem globalen Überangebot an Öl. Und das, obwohl die Öl-Sanktionen der USA gegen den Iran übermorgen in Kraft treten, und damit Öl-Angebot vom Markt verschwindet.

03.11.2018

18:52 | jw: Angriff auf den Ölexport

Ab Montag wollen die USA ihre Strafmaßnahmen gegen Irans Erdölexport wieder anwenden. Es geht dabei um alte Sanktionen, die aufgrund des Wiener Abkommens vom 14. Juli 2015 zwar nicht außer Kraft gesetzt, aber suspendiert worden waren. Donald Trump, der das Präsidentenamt am 20. Januar 2017 übernahm, hatte schon während des Wahlkampfs angekündigt, dass er die Vereinbarungen mit dem Iran entweder »zerreißen« oder eine Neuverhandlung erzwingen wolle.

02.11.2018

18:03 | br: Preisschock beim Heizöl

Mit der kälteren Jahreszeit hat auch die Heizperiode begonnen. Wer jetzt seine Öltanks füllen will, hat aber ein Problem: Seit Jahresbeginn hat sich der Heizölpreis nahezu verdoppelt und steht auf einem Fünf-Jahres-Hoch. Das hat viele Ursachen.