27.05.2020

14:24 | fmw: Ölpreis steigt weiter? Die Parole lautet “Durchhalten” – aber Vorsicht!

Der Ölpreis kann sich mit aktuell 33,79 Dollar (WTI) auf einen erhöhten Niveau doch recht stabil halten. Schon letzte Woche besprachen wir die aufhellende Lage für Öl wie auch für Aktien. Die Volkswirtschaften werden weltweit wieder hochgefahren. Die Öl-Nachfrage steigt. Und siehe da, die Lagerbestände für Öl in den USA sind letzte und vorletzte Woche überraschend rückläufig gewesen. Dies war maßgeblich ein tragender Pfeiler für die jüngsten Anstiege im Ölpreis. Noch am 12. Mai sah man Kurse um die 25 Dollar, jetzt um die 34 Dollar.

Dürften wir also doch recht behalten haben mit unserer Prognose, dass es zum nächsten Auslauftermin nicht zu derartigen Verwerfungen kommen würde wie im April! TB

16.05.2020

19:07 | sputnik: „Ideologische Grabenkämpfe müssen beendet werden“: Reaktionen auf Entscheidung zu Nord Stream 2

Die Bundesnetzagentur hat am Freitag die Freistellung der Ostseepipeline Nord Stream 2 von der EU-Regulierung abgelehnt. Das sorgt aufseiten der Nord Stream AG für Unverständnis. Auch in der Politik gibt es Bedenken bezüglich dieser Entscheidung. Der ukrainische Botschafter in Berlin begrüßt dies derweil als Zeichen europäischer Solidarität.

Dazu passend - anti-spiegel: Schwerer Schlag für Nordstream 2, aber keine Berichte darüber in Deutschland! TB

Die Leseratte
Man sieht deutlich, dass die Mehrheit der Altparteien im Bundestag den Schuss immer noch nicht gehört haben. Wir gehen grad - alle gemeinsam in der Eu! - in eine schwere Rezession, aber immer noch ist Ideologie wichtiger als die Wirtschaft! Gerade mit solchen Aktionen werden die EU-Liebhaber die Unzufriedenheit mit der EU weiter erhöhen! Hoffentlich zerreißt es diesen Laden noch, bevor sich alles restrukturiert hat - nicht dass die Gelegenheit nutzen, sich noch mehr anzueignen!

13.05.2020

10:03 | cash: Ölmarkt: Lage-Einschätzung und was es bei einer Anlage zu beachten gilt

Nach einem historischen Absturz haben sich die Ölpreise zuletzt stabilisiert. UBS Experten gehen davon aus, dass mit den Erleichterungen beim Corona-Lockdown die Nachfrage nach dem Energieträger anzieht und das extreme Überangebot abebbt. Investoren, die auf steigende Notierungen setzen möchten, müssen einige Besonderheiten berücksichtigen.

Der nächste Futuresauslauf-Termin in einer Woche wär' halt noch zu überwinden. Wir gehen zwar nicht von einer ähnlichen Situation wie Ende April aus, sehen aber im Auslauftermin eine Hürde, die zu nehmen ist, eh' wir wieder in Normalisierung gehen können! TB

12.05.2020

18:03 | Telepolis:  "Progressive" Atomkraft-Laufzeitverlängerung durch die Corona-Hintertür

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt verlängert die Linksregierung die Laufzeit der "Zeitbombe" Almaraz bis 2028 - Ein Kommentar 
"Man könnte es einen kopernikanischen Schwenk nennen, den die sozialistische spanische Regierung in der Atompolitik hinlegt", hatte ich 2011 zur Tatsache bemerkt, dass die Sozialdemokraten im Rahmen der Finanzkrise durch die Hintertür die Laufzeitbegrenzung auf 40 Jahre für Atomkraftwerke aufgehoben hatten. Dabei war schon damals José Luis Rodriguez Zapatero mit dem Versprechen gewählt worden, aus der Atomkraft aussteigen zu wollen.

 

12:12 | cnbc: Saudi Aramco’s first-quarter profit slides 25% as the collapse in oil prices bites

Saudi Aramco reported a 25% fall in net income for the first quarter on Tuesday, as the state-owned oil giant battles with a dramatic slide in crude prices and cratering global demand.In a release published Tuesday, the company said net income slid to 62.5 billion riyals ($16.6 billion) in the first three months of the year, down from 83.3 billion riyals over the same period in 2019. This was “primarily reflecting lower crude oil prices, as well as declining refining and chemicals margins and inventory re-measurement losses,” the company said in a statement.

Für den saudischen Staatshaushalt sind das katastrophale Nachrichten, auch wenn Saudi-Aramco die versprochenen Dividendenzahlungen (noch) nicht reduziert. AÖ

10.05.2020

09:30 | sputnik: Nord Stream 2: Rohrleger „Akademik Cherskiy“ in Deutschland eingetroffen

Der Rohrleger „Akademik Cherskiy“ ist am Samstag nach Angaben des Seeverkehrüberwachungssysteme Vesselfinder in Deutschland eingetroffen.

Kommentar des Einsenders
Ich frage mich, ob das ein Hinweis auf eine Einigung bei den Verhandlungen in Bezug auf Jalta 2 ist. Sollte Russland hier seine Ziele gegenüber den USA durchgesetzt haben ist es m.E. auch wahrscheinlich, daß der russische Einfluss künftig deutlich steigt. Und die USA sich zurückziehen.

09.05.2020

16:11 | Leser-Kommenar zum Kommentar von gestern (20:14)

Wie viele Menschen sich PV leisten können, wenn der Ölpreis auf über 60$ steigt? Nun, ziemlich viele. SO-Asien besteht aus ungefähr 1 Mrd Menschen mit einem pro Kopf BIP von 5-10.000$, die in ihrem "Winter" noch immer 5h Sonne am Tag haben. Das heißt 5h x 360 Tage x 120W = 216 KWh minimale Ausbeute pro Jahr und m². Nimmt man nun nicht Otto Normalphillipino als Grundlage für eine Anlage aufs Hüttendach, sondern zB eine große Mall in Manila* oder besser deren Parkplatz mit 8000m² als Standort, dann ließen sich abgeschrieben auf 4 Jahre >6 Mio KWh Strom heraus bekommen und das für eine totale Investitionssumme von 600.000$. Auf die Abschreibungsdauer resultiert das in einem Produktionspreis von 10 Cent pro KWh.
Danach aber steht die Anlage weitere 15 Jahre (idR gibts 20 Jahre Garantie) und produziert kostenlos weiter. Also ich würde mir da definitiv was hinstellen. Selbst wenn man das mit einem Dieselgenerator absichern muss (entspricht ca 2 LKW Motoren) und sich der Effektivpreis dadurch verdoppelt ist das immer noch um Welten billiger, als sich ausschließlich ein Dieselaggregat hinzustellen. (*Als Beispiel eignet sich der Parkplatz der "SM City North EDSA" Shopping Mall, wie man es bei Google Maps nachsehen kann. Das ist das schmale, aber sehr lange, dunkelgraue Ding an der Golden Acres Road direkt nördlich der Mall. Gibt keinen Grund, dort nicht ein paar Solarzellen draufzupacken.)

16:37 | Leser-Kommentar zum Beitrag darüber
Werter Leser, was soll ich dazu sagen ? Wenn man Dinge eindimmnsional betrachtet, ist es immer meistens gut. Doch wenn wir nur z.B. Energie und Rohstoffaufwand nehmen von PV und dies in Relation zum Wirkungsgrat und Energieausbeute sehen, dann sieht die Sache schon anders aus. Ich will das nicht vertiefen hier ist der werte Schwermetaller wohl der bessere Ansprechpartner.

17:15 | Leser-Antwort zur relevanten Größe
Die relevante Größe ist jene mit dem Dollarzeichen. Das gilt umso mehr, je weniger man davon hat.

18:52 |  Leserkommentar zur Photovoltaikdiskussion. Kommentar von 16:11Uhr
Des Schreiber hat von Physik offensichtlich keine Ahnung!
Liest sich wie die Argumente von Bärbock ( Das Netz ist der Speicher, alles durchgerechnet....)
Der Ertrag einer Photvoltaikanlage hängt nicht nur von der Sonnenscheindauer sondern auch von von der momentanen Strahlungsleistung ab.
Für die Ertragsberechnung empfehle ich daher dem Schreiber sich mal mit den Grundlagen der Integralrechnung zu befassen.
Die Strahlungsleistung der Sonne wird unter anderem durch Ihren Einfallswinkel bestimmt.
Bei den angegebenen " 5 Stunden" täglich nimmt der Autor des Beitrags unzulässigerweise an , dass die Sonne in dieser Zeit genau im Winkel von 90 Grad zum Modul steht und auch die standardisierte Strahlungsleistung von 1000 Watt /Quadratmeter bei 25 Grad Modultemperatur und das Normspektrum hat.
In der Realität ist dies aber nicht der Fall. Somit "sieht" die Sonne immer nur die projezierte Fläche des Moduls, die mit flacherem Sonnenstand am Morgen zunimmt und am Nachmittag wieder abnimmt.
Darüberhinaus wird die Modulleistung noch durch viele andere Faktoren beeinflusst wie Alter, Verschmutzung und insbesondere die Temperatur.
Jeder PV-Anlagenbesitzer in Deutschland weiß , daß die Wintermonate in Deutschland praktisch nichts zum Jahrertrag beisteuern. Und genau hier liegt das Problem .
Will niemanden beleidigen, aber von solchen "grünen" Rechenmodellen habe ich die Nase gestrichen voll. Die sind nämlich genauso untauglich wie der Rest grüner Politik,
weil sie mit der Realität wenig bis nichts zu tun haben.

08.05.2020

16:54 | rt:  Ägyptischer Milliardär: Ölpreis wird binnen 18 Monaten 100 US-Dollar pro Barrel erreichen

Einer der reichsten Ägypter, der Milliardär Naguib Sawiris, weist in einem Interview darauf hin, dass der Ölpreis auf 100 US-Dollar pro Barrel steigen könnte. Außerdem betont er, dass dies der richtige Zeitpunkt sei, in Aktien von Fluggesellschaften zu investieren.
Der Ölpreis könnte innerhalb der nächsten 18 Monate 100 US-Dollar pro Barrel erreichen, prognostizierte der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris am Mittwoch gegenüber CNBC. Ob dies tatsächlich eintreten wird, ist fraglich, da Brent derzeit unter 30 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird.

18:11 | Leser-Kommentar
Genau alle kaufen sich in den 18 Monaten sofort einen neuen PKW, kein Tesla und fahren mind. 2 mal im Jahr in Urlaub und einmal fliegen sie mind. in die USA. Weil Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld usw. ja so üppig sind. Naja vielleicht erwartet er weltweit, bedingungsloses Grundeinkommen wo solche Kleinigkeiten Standart sind.

18:21 | Leser-Kommentar
Was die Fluggesellschaften betrifft, bin ich durchaus ähnlicher Meinung. Immerhin sind zumindest die großen Dienstleister wie Lufthansa, KLM und Air France "systemkritisch" und es stehen hinten dran mit Airbus und in den USA Boeing zwei Prestigekonzerne, die ebenso gerettet werden wollen. Bzgl des Ölpreises möchte ich aber auf die Opportunitätsobergrenze der PV-Module hinweisen. Derzeit liegt der m² Preis bei ca 50$ und man bekommt in sonnigen Gefielden über die Lebenszeit gerechnet >> 2MWh heraus (im ägyptischen Hurgadha sogar mehr als das doppelte). Das wären konservativ gerechnet 2,5 Cent pro KWh, die zwar noch über einen Generator abgesichert werden müssen, aber tagsüber definitiv konkurrenzfähiger sind als Öl. Daher ist es unwahrscheinlich, dass der Ölpreis jemals noch einmal (für mehr als einen Augenblick) mit allem drum und dran auf über 60$ steigen wird, weil spätestens da von SO-Asien über Lateinamerika bis Nordafrika der massive Ausbau mit PV wirtschaftlich Sinn ergeben würde.

20:14 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Werter Leser, haben Sie den Schuss noch nicht gehört ? Nix für ungut. Ja, als Potenzial könnte man dies benennen, aber auch nciht mehr. Wieviel Menschen können sich, bzw. wollen sich PV leisten, wenn der Preis über 60 $ Dollar wäre. Diese Menschen auf die Masse gesehen haben ganz andere Prioritäten, selbst wenn sie sich es leisten können.
PV auf dem Dach XXX €, Tesla in der Garage XXX €, Fahrrad Batterie unterstützt, vorhin an Fahrradhändler verbeigelaufen hatte Demofahrrad vor der Tür, ganz Preiswert für 2.199,-- €.
Wissen Sie überhaupt wie hoch das Arbeitslosengeld in Deutschland ist ? Und die von Ihnen genannten Länder, haben die überhaupt sowas ? Wieviel Kurzarbeiter und Arbeitslose haben wir inzwischen in Deutschland ?
Ach macht nix, wenn Corona vorbei ist, wird alles wie vorher. Wenn Sie sich hier mal nicht täuschen. Und die welche vor Corona zur Tafel gehen mussten oder die Renter, inzwischen nicht nur die, welche in Mülleimern Pfandflaschen suchen, die kaufen sich garantiert PV usw. weil wir alle wissen, Geld auf den Bäumen wächst, man braucht es nur pflücken ? Ich bin mal wieder fasziniert.

05.05.2020

12:54 | cnbc: Saudi Arabia hit with Moody’s downgrade, prepares for ‘painful’ measures — but can likely weather the storm

Saudi Arabia is preparing to enact “strict, painful measures” in the face of its worst growth contraction in two decades brought on by the twin shock of coronavirus lockdowns and low oil prices, its finance minister Mohammed al-Jadaan said in a sobering interview over the weekend.

Wenn einer Despotie das Geld ausgeht, dann bedeutet dies nichts Gutes: entweder für die Bevölkerung oder für den Herrscher. AÖ

14:16 | Leser Kommentar
naja, besonders vorausschauen war das jahrzehntelange Setzen ausschließlich auf Öl schon. Nur in den letzten Jahren hätte man vielleicht auch noch auf Sand setzen sollen, den Betonboom nutzen. Jetzt könnte man ja mal versuchen, Europa mit PV-Strom zu ködern. Das wiederum hätte den Vorteil, Europa würde abhängig bleiben und Sa könnte es online nehmen, also quasi mittels Schalter an- und ausknippsen. Und weils so effizient ist, wird sich das Investment ja auch lohnen - a la Verlagerung von Arbeit nach China. Nur hat das ja nun nachweislich schon zu Engpässen in der so auf Margen versessenen westlichen Welt geführt, s. Medikamente, Masken...., ob Strom aus SA dann so das richtige ist....um die Abhängigkeit von elementaren Produkten zu reduizieren, wage ich zu bezweifeln. Obwohl, wer kann, der kann sich ja einen Notstromdiesel mit Diesel zusätzlich hin stellen für den Fall der Fälle.

16:25 | Leseratte
Vielleicht kann MBS ja mal wieder ein Hotel anmieten und seine Verwandten "anpumpen"?

 

12:22 | wolf street: Bone-Chilling WTF Charts of the Collapse in US Demand for Gasoline, Jet Fuel, and Diesel

Oil companies are reporting financial fiascos every day: Today Exxon reported its first quarterly loss since 1999 ($610 million), on a “market-related” $2.9 billion write-down. “We’ve never seen anything like what the world is facing today,” CEO Darren Woods said.

Das grüne Paradies bricht an und all die radikalen grünInnen*außen Fahradfahrer träumen schon davon, dass sie dauerhaft die Straßen von den Autos zurückerobern können. Ich schlage daher vor, dass all jene grünInnen*außen Utopisten ab morgen 0:00 sich sämtliche Lebensmittel, Kleidungsstücke und Einrichtungsgegenstände vom Stadtrand mit dem Fahrrad holen müssen. Jeden Tag, jede Flasche Prosecco, jedes vegange Tofulaiberl, jedes Nachtkasterl, einfach alles. Denn erst dann werden sie erkennen, dass sie vor lauter Armut sich all diese Dinge nicht mehr leisten können. AÖ 

 

04.05.2020

19:10 | Sputnik:  Nord Stream 2 – Verlegeschiff gelandet, Projekt tot?

Die russische Gasleitung Nord Stream 2 wird nicht nur von US-Sanktionen attackiert. Auch die EU, für die das russische Erdgas bestimmt ist, droht dem Betreiber mit immer neuen Regularien. Derweil hat das russische Verlegeschiff die Ostsee erreicht. Der Bau der Leitung soll wohl fertiggestellt werden. Aber lohnt sich der Betrieb noch?
Überschattet von der Coronakrise, war es in den ersten Monaten des Jahres 2020 ruhig geworden um die russische Erdgasleitung Nord Stream 2.

Leseratte
Neues zu Nordstream 2. Nach der Lektüre stellt sich wirklich die Frage: Wofür brauchen wir eine EU, wenn sie ausgerechnet uns - dem Hauptzahler - dermaßen schaden will?

02.05.2020

07:28 | SPON:  US-Ölkonzerne kämpfen um ihre Adelstitel

Die amerikanischen Ölgiganten halten trotz Wirtschaftskrise an der Ausschüttung an ihre Aktionäre fest. Außer Cash auf die Hand haben die bisherigen Dividenden-Aristokraten den Anlegern nur noch wenig zu bieten. 

01.05.2020

09:44 | fmw: Ölpreis steigt weiter im Höllenritt – die Hoffnung lebt

Der Ölpreis schwankte die letzten Tage teilweise in sehr kurzen Zeitabschnitten mehrere Dollar rauf und runter. Was für ein Höllenritt. Auch heute sehen wir oft Bewegungen mit mal eben 1 Dollar rauf oder runter – alles kein Problem. Insgesamt ist der Ölpreis seit Dienstag früh von 10 Dollar (WTI-Öl) auf aktuell 17,67 Dollar gestiegen. Was für eine Hausse, und das in so kurzer Zeit! Aber sieht man die Abstürze in den Wochen davor, ist so eine große schnelle Gegenbewegung kein Problem? Was treibt den Markt aktuell nach oben?

17,67 und die reden von Öl steigt wieder? Hoffnung der Verzweifelten? Angesichts des Niveauverlustes der letzten drei Monate ist das "ein Fliegenschiss" (darf man das Wort seit Gaulandgate überhaupt noch verwenden oder ist es nazi?
WTI braucht Preise von weit über 20 damit überhaupt einmal von einme Anfang der Korrektur gesprochen werden kann! TB

30.04.2020

07:05 | FAZ:  Der Energieverbrauch erlebt einen historischen Einbruch

Durch die Coronakrise sinkt der weltweite Energiebedarf massiv. Das hat auch gute Seiten: Die Emissionen schwinden, und die erneuerbaren Energieträger schreiten voran. Doch es ist fraglich, wie dauerhaft das ist. an stelle sich vor, ein Riesenland wie Indien verbraucht ein Jahr lang keine einzige Kilowattstunde Energie. Das ist das Szenario, das die Internationale Energie-Agentur (IEA) für die weltweite Energieentwicklung in diesem Jahr erwartet.

Der erste Schock ist der geringe Energieverbrauch .... na, dann warten wir mal auf den zweiten Schock, wenn die Verbraucher die bezogene Energie nicht mehr bezahlen können. TS

29.04.2020

12:38 | oilprice.com: Saudi Arabia And Russia Fight Bitter Market Share Battle As Oil Prices Collapse

The Chinese word ‘crisis’ consists of the characters for ‘danger’ and ‘opportunity’. The unprecedented situation in global energy markets has provided traditional producers with an opportunity to displace incumbents in primarily the U.S. The price war Saudi Arabia started after Russia refused to reduce output in early March has decimated budgets of energy-dependent countries and oil companies. Riyadh and Moscow are playing with fire.

Das klingt doch sehr stark nach einer Version des "chicken run" aus "Rebel without a Cause" ("... denn sie wissen nicht, was sie tun") für Staatenlenker. Während man bei MBS noch so etwas wie jugendliche Ungestümtheit vermuten könnte, zumal er noch nicht allzu lange im Amt ist, wird Vladimir Putin schon wissen, was er tut. Sobald der erste zurückgesteckt hat, werden die Ölpreise wohl deutlich zulegen, was für die unter den Lockdown-Maßnahmen ächzenden Weltwirtschaft nicht vorteilhaft wäre. AÖ

28.04.2020

12:58 | cnbc: Oil plunges nearly 20% on storage capacity fears and weak demand

Oil prices fell almost 20% during early morning deals on Tuesday, extending Monday’s nearly 25% decline amid intensifying fears about dwindling storage capacity worldwide.

Es gibt schlicht keinen Grund, warum sich das Negativszenario von vor ein paar Tagen im Mai nicht wiederholen sollte. AÖ

13:57 | Der Bondaffe
Rohöl WTI jetzt bei 11 USD für das Barrel und es sieht nicht gut aus.... ...ehrlich, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Sachen gibt's.

Also ich hab letzte Woche auch eher an ein "once in a lifetime"-event gedacht und war nicht der Meinung von AÖ (darüber). Sieht allerdings nicht gut aus. Kann mir nicht vorstellen, dass sich die Marktteilnehmer noch einmal auf ein solches Spiel einlassen. Ich habe eigentlich vermutet, dass das Open Interest der Mai-Kontrakte massiv schrumpfen würde. TB

08:43 | fmw: Ölpreis: Warum er bald wieder unter 0 fallen wird! Videoausblick

Die Turbulenzen beim Ölpreis gehen ungebrochen weiter – und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Preise bald wieder unter die Marke von 0 fallen werden! Und das wird viele amerikanische Privatinvestoren massiv treffen, die die Logik des Geschehens nicht verstehen und glauben, der Ölpreis müsse doch einen Boden erreicht haben und sich in Rekord-Zahl in das Öl-ETP USO investiert haben. Diese Investoren sind gewissermaßen dem Untergang geweiht – schon deshalb, weil die Öl-Produzenten short in Öl-Futures gehen werden, um weiter Öl produzieren zu können und das Problem der physischen Einlagerung auf die Käufer des USO zu verlagern. Wir erleben derzeit ein finanzielle Tragödie mit Ansage!

Laut einer Studie sind 24 % der Beschäftigten in den USA direkt oder indirekt vom Energiemarkt abhängig. Tiefe Ölpreise kosten der US-Wirtschaft Arbeitsplätze und Trump vielleicht die Wahl (wenns so weitergeht)! TB

25.04.2020

07:42 | ET:  Öl-Preissturz: Marktmanipulation beim negativen Ölpreis?

Am Rohölmarkt geht es derzeit turbulent zu. „Höchstwahrscheinlich“ seien Marktmanipulationen und Zwangsliquidationen die Ursache für den negativen Ölpreis, sagt der Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg. Die Corona-Pandemie wirke sich nur begünstigend aus, sei aber nicht die Ursache.

24.04.2020

12:50 | wolfstreet: Postmortem of the Infamous Day WTI Crude Oil Futures Went to Heck in a Straight Line

“It’s not often that we’re served up a WTF moment like this,” I wrote on April 20, when the May contract for crude-oil benchmark-grade West Texas Intermediate (WTI) plunged to minus -$37.63 in a straight line, thus violating the WOLF STREET beer-mug dictum that “Nothing Goes to Heck in a Straight Line.” It was the first time in history that a US crude oil futures contract plunged into the negative. The peculiar dynamics that came together and caused this are expected to continue and some of them are expected to get worse over the next month or two. So here is the postmortem of this infamous day, by the US Energy Information Agency (EIA).

Auf die Schnelle fällt mir kein einziger Grund ein, warum sich das Extremszenario von vor ein paar Tagen Mitte Mai nicht wiederholen sollte. Die zarten Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft werden das Nachfragekraut auch nicht fett machen. AÖ

23.04.2020

17:03 | ft: What negative US oil prices mean for the industry

The price crash in West Texas Intermediate crude is a nasty sign of a deeply dislocated market.

16:48 | financial post: Remember the 1980s oil glut: last time we saw conditions like this prices stayed low for 17 years, warns BP’s Lord Browne

The oil price will stay low for some time as supply exceeds demand and the current situation on global oil markets is reminiscent of the 1980s oil glut, former BP boss Lord John Browne said on Tuesday.

Auch wenn die Ölabhängigkeit der Industriestaaten in den vergangenen Jahren abgenommen hat, wären niedrige Ölpreise für die Wirtschaft und die Konsumenten eine nicht zu unterschätzende und willkommene Entlastung. AÖ

15:31 | Sputnik:  Im Fall des US-Verbots auf Ölimporte: Saudi-Arabien erwägt Umleitung von Öltankern

Riad erwägt für den Fall, dass sich US-Präsident Donald Trump für die Einstellung der Ölimporte aus dem Königreich entscheiden sollte die Möglichkeit, die Öltanker, die auf dem Weg in die USA sind, in andere Länder umzuleiten. Etwa 40 Millionen Barrel saudisches Öl seien auf dem Weg in die Vereinigten Staaten und sollten in den kommenden Wochen ankommen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf Schifffahrts- und Handelskreise. Dies erhöhe den Druck auf die Märkte, die ohnehin gegen einen Überfluss an Vorräten kämpfen müssten.

Leseratte:
Trump ist in Sachen Ölförderung in den USA ja echt gnadenlos. Die Saudis rechnen damit (sie werden schon einen Grund dafür haben), dass Trump ein Verbot ausspricht, Saudisches Öl in die USA zu importieren. Damit greift er direkt in die Wirtschafts- und Handelsfreiheit ein, weil er die Firmen, die saudisches Öl geordert hatten, damit zwingt, stattdessen teureres amerikanisches Öl zu kaufen.

12:03 | FAZ:  Lage am Rohölmarkt bleibt angespannt

Die Tatsache, dass der Fall des Brent-Preises stetiger verläuft als der von WTI, erklärt sich durch einige Unterschiede. Das liegt auch an den Lagerkapazitäten. Mit negativen Preisen rechnen Analysten allerdings nicht. er Absturz des Preises für WTI am Montag hat den Ölmarkt nachhaltig erschüttert. Auch wenn der Absturz selbst auf eine Reihe technischer Faktoren zurückzuführen ist, ist die Nervosität der Investoren immens hoch.

Diese epochale Erschütterung hat sich aber nicht bis zum Konsumenten durchgeschlagen ..... und somit ist es mir ziemlich egal was die Investoren empfinden. TS

22.04.2020

16:50 | manniko: Warum eigentlich... füllen wir unsere Schwimmbäder nicht mit Öl, jetzt da es Geld dafür gibt und die Schwimmbäder sowieso zu bleiben?

Warum eigentlich füllen wir unsere Schwimmbäder nicht mit Öl, jetzt da es Geld dafür gibt und die Schwimmbäder sowieo zu bleiben? Oder denkt jemand, dass die Schwimmbäder in diesem Jahr noch einmal geöffnet werden? Wenn wir bis Ende August auf Massenveranstaltungen verzichten müssen und in Bayern sogar das (sic!) Oktoberfest abgesagt wird, dann wäre es alles andere als konsistent, den Leuten in diesem Jahr noch einmal das gemeinschaftliche Planschen zu erlauben.

Iss mitltlerweile auch billiger als Wasser! TB


10:11
 | fmw: Warum Ölpreis und der Goldpreis entgegengesetzt verlaufen

Anders als Rohöl ist Gold also kein reiner Rohstoff, sondern offiziell eine Reservewährung und der Goldpreis somit als Wechselkurs zu US-Dollar, Euro, Pfund, Yen etc. zu bewerten. In Zeiten großer Krisen in denen die Notenbanken in ungedeckten Währungssystemen zu desperater Geldpolitik neigen, also zur Abschaffung des Zinses und zu massiver Ausweitung der Geldproduktion, dient Gold dem finanziellen Überleben von Staaten, Organisationen, Unternehmen und Bürgern sowie als Schutz vor dem Kaufkraftverlust der von den Notenbanken „gemanagten“ Fiat-Währungen.

Recht gut erklärt, meiner Meinung nach fehlen aber Ergänzungen.
- der Autor hat das Wort "Geldrohstoff" (mit Absicht? ) vergessen. Gold kann man fast zu nichts gebrauchen (für Zähne gibt's was besseres) ausser zur Wertaufbewahrung und dem verlustlosen Werttransfer über die Zeit und insbesondere über Wendezeiten.

- deshalb blieb es relativ wertbeständig bzw. ist es sogar über die Coronazeit leicht angestiegen - aber nicht in dem Ausmaß, wie Energiewertegefallen sind!

- Silber hat auch einen relativ großen industriellen Demand. Der - gemessen an Gold - tiefe Silberkurs vor Corona hat verwundert, zumal die Wirtschaft in den letzten Jahren "gut gelaufen" ist.

- Insgesamt sind deshalb die Gold/Oil-Ratio wie auch die Gold/Silber-Ratio gestiegen und haben aber absurd (in der Menschheitsgeschichte einmalig) hohe Niveaus erreicht.

- hohe Ratios sind für Krisen- bzw. Vorkrisenzeiten zwar typisch, diese Höhen sind jedoch schon den Verwerfungen VOR der Coronakrise geschuldet.

- irgendjemand (major players?) musste schon seit Jahren geahnt haben, dass etwas kommen würde, was 1929 und Folgejahre bei Weitem in den Schatten stellen wird! TB

 

21.04.2020

19:44 | f&w: Ölpreis bei NULL! Können wir bald UMSONST tanken?

Verrückte Zeiten. Der Preis für ein Barrel Öl fällt auf null und sogar in den negativ Bereich. So etwas gab es noch nie und ist völlig absurd. Was hat es damit auf sich? Darf man jetzt umsonst tanken und heizen? Sind wir jetzt in der Deflation? Was bedeutet das für Ihre Zukunft und Ihre Investments? In was muss man in der Deflation investieren?

14:06 | Bondaffe - Ölpreis und Bierpreis

Es ist komplex.
Der Ölpreis für das Fass Öl geht aufgrund Überangebot in den negativen Bereich.
Das werden wir hier in München auch bald haben. Wer soll all das Überangebot an Oktoberfestbier konsumieren? Das Preis für das Fass Oktoberfestbier wird demnach fallen. Vielleicht in den negativen Bereich? Wir brauchen dringend Retter in der Not. Sonst bekommen wir hier eine Bierüberschwemmung.
https://www.youtube.com/watch?v=UYoz-QYnHQ4
Originalzitat aus dem Film: "Nicht Biertrinken ist straffrei - sogar in Bayern".     bei 1'54''

15:41 | Leser-Kommentar
Bei einem negativen Ölpreis ergibt sich ein Gold-Oil Ratio von unendlich, Rekord!
Werden wir auch negatve Preise bei Gold sehen, zumindest an den Futures Märkten? Ich glaube nicht!

Heutzutage ist nichts mehr auszuschliessen. nachdem man den Zins, das Öl und viele andere hochgeschätze "Werte" negativ werden hat lassen, könnte es natürlich beim Gold auch so sein. ich persönlich kann mir das nicht vorstellen. Denn allein durch das Stock-to-flow-Verhältnis ist das Gold der Wertmaßstab aller Dinge außer für Luft und in manchen Gegenden für Wasser, für Schnee oder Sand! TB

08:26 | Der Südtiroler Bauer fragt an "Hätte man kaufen können?"

"Guten Tag zusammen. Hätte man gestern Abend WTI Öl Kontrakte zu 0,01 Euro kaufen können und im Mai liefern lassen?"
Viele Grüsse und Dank für Eure tolle Arbeit. Der Südtiroler Bauer.

Sie hätten gestern sogar um Minus 37!! kaufen können. D. h. Sie hätten 35 USD bekommen für jedes Barrel, das sie den Produzenten abgenommen hätten. Grund hierfür war der Auslauf der Mai-Kontrakte und offensichtlich zu wenig Lagerkapazitäten verbunden mit einigen Spekulatnen, die am falschen Fuß erwischt wurden (wir haben das gestern am Abend in dieser Rubrik und im Feld unter den Coverstories beschrieben).
Wir glauben nicht, dass wir beim Roll in den Juli-Kontrakt das auch erleben werden. Diese Preise werden sicher für Käufe genutzt werden und dafür werden Lagerkapazitäten geschaffen - außerdem werden die Fördercuts auch greifen. Ein Monat ist eine lange Zeit.
Dennoch - angesichts des verantwortungslosen  Herunterfahrens der Weltwirtschaft zeigen gerade die Energiepreise, wie dramatisch die Politik überreagiert hat und dass die Menschheit an diesen Fehlern noch sehr lange kauen wird! TB

Dazu passend - cash: Verkäufer müssen Geld zahlen, damit jemand ihnen das Öl abnimmt! TB

08:39 | Leser-Kommentar
Kurzer, gut verständlicher Beitrag eines Bankers zu dem Einbruch des Ölpreises:
“Die Ölnachfrage ist im Rahmen der Lockdowns völlig zusammen gebrochen. Gleichzeitig müssen die Ölfirmen immer weiter produzieren damit der Druck nicht aus der Pipeline geht. Sonst versiegt die Quelle und die müssen erneut bohren ... deshalb - und weil sie die Kosten einspielen müssen produzieren viele weiter, obwohl die Nachfrage total zusammen gebrochen ist. In den letzten Wochen sind alle Lager vollgelaufen ... dann wurden alle Megatanker befüllt ... derweil werden selbst kleinere Tanker als Lager genutzt ... aber es gibt jetzt sehr absehbar keine freien Kapazitäten mehr ... danach wird der Preis negativ ... wie bei deinem Strom ... hatte den Trade angeguckt und leider nicht gemacht ....“

06:43 | ntv:  USA wollen Öl-Reserven auffüllen

Die USA haben Saudi-Arabien als größter Ölförderer der Welt abgelöst. Der Grund: Fracking. Aber genau diese Unternehmen geraten bei niedrigen Ölpreisen unter Druck. Das ruft US-Präsident Trump auf den Plan, aber der reagiert anders als erwartet. Die US-Regierung will den extrem niedrigen Ölpreis nutzen, um ihre strategischen Reserven aufzufüllen.

Einmal Volltanken .... bei günstigen Preisen?  Doch momentan sind wir wieder auf einem Preis von 21,34 USOIL (WTI Rohöl) und es tritt schon ein gewisse Verwunderung ein, für einen Beobachter der hier nicht so Sattelfest ist .... gestern 0,65 und jetzt 06:43 wieder 21,34 ...... was wollte man uns hier zeigen?  TS

 

 

20.04.2020

20:21 | b.com "Im wesentlichen sind nur die May-Futures-Kontrakte betroffen"

Mai-Kontrakte notieren zeitweise sogar negativ, während Juni und Juli dem Umständen entsprechende Normalkurse aufweisen- habe mir gerade die Livekurse an CME angesehen. D.h. hier muss es irgendeine Verwerfung gegeben haben. Vielleicht hat sich in den letzten beiden Monaten jemand "überhoben" und wurde brutalst abgestraft. So katastrophal diese Kurse heute auch aussehen, wir sollten sie erst morgen wieder ernst nehmen, nachdem wir die Juni und Juli-Preise gesehen haben.
Dennoch, der Demand für 2020 wird dramatisch einbrechen, die Lager sind voll und Schiffe auf denen man lagern könnte detto! TB

Für alle, denen das heutige Geschehen zu aufregend war, verlinken wir zur Entspannung diesen Film für heute Abend! TB


19:31 | zero-h: Oil Trades At A $2 Handle After CME Warns "May WTI Can Trade Negative"

Saudi-Arabien und Russland flüstern über weitere Produktionskürzungen, aber es fällt uns sowieso schwer, uns zu sehr für den Ölpreis zu begeistern. Es besteht ein echtes Risiko, dass sich die Ölspeicherkapazität trotz des vereinbarten niedrigeren Produktionstempos füllt. vielleicht schon innerhalb der nächsten sechs Wochen. Daher könnten weitere Produktionskürzungen erforderlich sein, um zu verhindern, dass der Ölpreis weiter zusammenbricht. Bessere Daten zu neuen Koronafällen halten den Ölpreis wahrscheinlich vorerst „am Leben“, aber der physische Markt ist am Ende am wichtigsten.

"Black gold is turning into red blood!"
Kein jetzt lebender Mensch auf dem Planeten hat so einen Ölpreisverfall an einem Tag erlebt. Obwohl Saudis und Russen weiter cutten wollen gibt's kein Halten. Was dahinter steckt, darüber kann man im Moment nicht einmal mutmassen. irgendwer hat irgendjemanden auf jeden Fall den Krieg erklärt und die Antwort wird folgen!
Wir bleiben dran und werden heute Abend recherchieren! TB

14:48 | ntv:   Es geht noch tiefer: WTI-Öl für 11 Dollar und ein bisschen

Der Preis für Erdöl aus den USA ist am Montag weiter in die Tiefe gerauscht. An der Börse in London kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte WTI zur Lieferung im Mai am frühen Nachmittag nur noch 11,31 US-Dollar. Das war der niedrigste Stand seit 1998.  Grund für den Fall des Ölpreises ist die geringe Nachfrage nach dem Rohstoff wegen der Coronavirus-Pandemie. Die Lager in den USA sind zudem gut gefüllt. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 hatte der Ölpreis einen Höhepunkt von 114 Dollar pro Barrel erreicht.

14:00 | agrarheute:  Chaos am Getreidemarkt: Exportstopps, Panikkäufe, Preissprünge

Andere Länder versuchen größere Mengen Weizen am Weltmarkt zu kaufen. Bereits in der vorigen Woche hat Rumänien, der zweitgrößte europäische Weizenexporteur, seine Grenzen für Ausfuhren in Drittländer dicht gemacht. Nun planen Russland und die Ukraine möglicherweise ähnliche Maßnahmen, denn ihre Exporte sind in den letzten Wochen drastisch angestiegen.

Leser Beitrag
Auch hier braut sich was zusammen.

 

10:26 | finanzen: Die Ölpreise sind im asiatischen Handel am Montag gefallen.

Während der Nachfrageeinbruch wegen der Corona-Krise weiter anhält, mehrten sich am US-Markt zuletzt die Sorgen, die dortigen Öl-Lagerstätten könnten ihre Kapazitätsgrenzen erreichen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 27,64 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI sank um 3,59 Dollar auf 14,68 Dollar und damit auf ein Tief seit 21 Jahren.

Dass zu tiefe Ölpreise für eine - gelinde gesagt - "schwierige" Zukunft stehen ist  hinlänglich bekannt.
Dass zu tiefe Ölpreise auf Grund der mangelnden Investitionsbereitschaft die Energieversorgung der Zukunft massiv beeinträchtigen, auch
dass die zu tiefen Ölpreise aber den Notenbankern dieser Welt helfen, ihre Allmachtsphantasien noch mehr auszuleben, da die tiefen Preise auf den ersten Blick ja inflationshemmend wirken und die ZBs dadurch noch mehr in die Vollen gehen werden, sollte hier auch unbedingt einmal erwähnt sein! TB

11:04 | Leser-Kommentar
Ich seh das unter einem anderen Aspekt. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und das heisst im dem Kontext nix gutes.

17.04.2020

09:04 | cash: Der Fall und Aufstieg des schwarzen Goldes

Der durch den Corona-Shutdown bedingte Nachfragerückgang in Kombination mit einer erhöhten Förderung haben den Ölpreis im März auf Talfahrt geschickt. Nun scheint sich die Lage etwas zu beruhigen und der Preis des schwarzen Goldes konnte sich am Donnerstag ein wenig fangen. Handelt es sich aktuell um einen günstigen Einstiegszeitpunkt? Gewisse Faktoren sprechen zumindest dafür, dass sich der Ölpreis längerfristig wieder erholen könnte.

Stellt sich halt die Frage, was unter Erholung verstanden wird.
Zur Einordnung: sollte der Ölpreis jetzt 50 % steigen, läge er noch immer unter der Hälfte des Preises, den wir vor einem Jahr hatten! TB

16.04.2020

12:40 | wolf street: U.S. Oil Drilling Grinds to Halt at Key Shale Hotspots

Oil and gas production in the United States has peaked and is already in decline. The latest data from the EIA’s Drilling Productivity Report sees widespread production declines across all major shale basins in the country. The Permian is set to lose 76,000 bpd between April and May, with declines also evident in the Eagle Ford (-35,000 bpd), the Bakken (-28,000 bpd), the Anadarko (-21,000 bpd) and the Niobrara (-20,000 bpd).

Sollte die Schieferölindustrie in den kommenden Wochen finanziellen Schiffbruch erleiden, kann sich Donald Trump seine Wiederwahl abschminken, und das, obwohl er mit Joe Biden einen denkbar schwachen Gegenkandidaten hat. AÖ

15.04.2020

12:04 | bielmeiersblog: Opec-Kürzung ist historisch, aber nicht ausreichend!

Die Bekämpfung der Corona-Krise führt zu historischen Maßnahmen. Sowohl die Zentralbanken als auch die Regierungen versuchen mit ihren monetären als auch fiskalischen Instrumenten bestmöglich gegenzusteuern, um den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen. Nun greift ebenfalls die Opec+ zu historischen Maßnahmen und drosselt die Ölproduktion um 9,7 Millionen Barrel pro Tag (MMBD) im Mai und Juni. Für die zweite Jahreshälfte wird das Kürzungsziel auf 7,7 MMBD herabgesetzt – ab 2021 dann auf 5,8 MMBD. Das Kürzungsprogramm läuft bis Ende April 2022. Auch die USA, Brasilien und Kanada werden ihren Output um 3,7 MMBD zurückfahren.

Aktuell ist WTI neuerlich unter die 20-USD-Marke gefallen, demnach ist die Wirkung des Kürzungsbeschluss mehr oder weniger sofort verpufft. Abgesehen davon, warum der Autor des Beitrags von einer nahezu sofortigen Erholung der Ölnachfrage ausgeht, ist nicht nachzuvollziehen. Wenn man schon einen Blick in die Zukunft wagt, kann dies seriöserweise nur durch die Berechnung einiger Szenarien erfolgen, von denen eines die schnelle Erholung in Form eines V ist. Diese V-Erholung ist dabei ein relativ unwahrscheinliches Szenario. AÖ 

13:26 | Der Bondaffe
Opec-Kürzung ist historisch, aber nicht ausreichen

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14.04.2020

11:49 | Der Schwermetaller "Das (technische) Ende der Energiewende"

Seit mehr als 20 Jahren werden nun Verfahren zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Sonne und Wind in Deutschland erprobt, mit dem Ziel einer vollständigen Versorgung mit diesen alternativen Energien, die angeblich nichts kosten, da Wind und Sonne keine Rechnung schicken. Dieser Schwachsinn wurde der Bevölkerung lange genug erzählt. Das Ergebnis des Feldversuchs in Deutschland ist vernichtend: Kein Ziel wurde erreicht. Die Stromkosten steigen ständig weiter, die Kohlendioxidemissionen wurden kaum gesenkt und die zuverlässige Stromversorgung ist massiv gefährdet.

Deutschland braucht eine Leistung zwischen 40 GW und 85 GW abhängig von Tageszeit und Wochentag. Ein Großkraftwerk leistet etwa 1 GW: Die Leistung für Deutschland kann vollständig und nachfragegerecht von Kern-, Kohle- und Gaskraftwerken erbracht werden, die eine Gesamtleistung von momentan 100 GW aufweisen und mindestens 90 % Verfügbarkeit erreichen. Neue Überlandleitungen sind nicht erforderlich, da die Kraftwerke über das Land verteilt in Verbrauchernähe stehen. Die Energiewende führte über hohe Subventionen (Steuergelder) zum Boom bei Wind-, Solar- und Biogasanlagen mit einer momentanen Gesamtleistung von mehr als 100 GW bei Wind und Solar und 4 GW bei Biogas. Nur die Biogasanlagen sind regelbar und haben eine mittlere Jahresleistung von 90 % der installierten Leistung. Wind und Solar sind dagegen vollkommen vom Wetter abhängig und erreichen zwischen Null und 60 % der installierten Leistung, im Jahresmittel sind es nur 20 %.

Die Leistung ist weder planbar noch regelbar. Die Stromerzeugungskosten übersteigen die der konventionellen Kraftwerke um das drei- bis fünffache. Ein stabiles Stromnetz braucht einen starken Stromerzeuger, der Frequenz und Phase vorgibt. An diesem Taktgeber müssen sich die stark schwankenden Wind und Solaranlagen orientieren. Die Praxis zeigt, daß mindestens 45 % Grundlast aus Großkraftwerken vorhanden sein muss, da ansonsten das Stromnetz zusammenbricht. Die Grundlastkraftwerke werden auch für eine ausreichende Momentan-Reserve im Netz benötigt, was durch die großen rotierenden Massen der Turbinen und Generatoren sichergestellt wird. Wind- und Solaranlagen können das nicht. Da Wind und Solar sehr großen Schwankungen unterliegen, müssen diese ausgeglichen und an den Bedarf angepasst werden. Dies wird mit Regelkraftwerken gemacht, die im ungünstigen Teillastbetrieb laufen oder unter Dampf stehen. Im Bereitschaftsbetrieb verbrauchen sie etwa ein Zehntel des Brennstoffes unter Volllast ohne Strom zu liefern. Je größer der Anteil an Wind und Solar desto größer wird der Brennstoffverbrauch.

Die Energiewende war von vorneherein zum Scheitern verurteilt, wurde von den grünen Spinnern dennoch durchgedrückt und hat ein paar wenige Investoren reich gemacht. Die Energiewende ist nichts anderes als staatlich organisierter Diebstahl am Stromkunden und Steuerzahler bei gleichzeitiger Zerstörung von Wirtschaft und Umwelt.

13.04.2020

08:04 | cnbc: Oil jumps after OPEC and allies agree to historic production cut

Oil prices moved higher early Monday morning stateside after OPEC and its allies agreed to cut production by 9.7 million barrels per day. The deal, which was finalized on Sunday after marathon discussions that spanned four days, is the single largest output cut in history.

Es ist mehr als fraglich, ob diese Vereinbarung die US-amerikanische Schieferölindustrie wird dauerhaft absichern können. Trumps Jubelschrei, dass diese Vereinbarung hundertausende Jobs im Energiesektor sichern wird, ist ein klassicher Fall der "Parabel vom zerbrochenen Fenster" aus der Reihe "Was man sieht und was man nicht sieht" von Frederic Bastiat. Gesehen wird, dass die Schieferölindustrie mehr Einnahmen hat. Was man nicht bzw. kaum sieht, sind die Mehrkosten für den Rest der Wirtschaft und für die Bürger. Speziell für ärmere Leute und die Massen an neuen Arbeitslosen sind höhere Benzin- und Energiepreise eine stark belastende Mehrausgabe. AÖ

11.04.2020

12:06 | anti-spiegel: Ölpreiskrieg: Russland und Saudi-Arabien gemeinsam gegen die USA?

Über Jahre haben die OPEC und Russland als OPEC-Plus zusammengearbeitet und die Ölpreise stabil gehalten. Dabei haben sie auch ihre Ölförderung reduziert, um das Preisniveau zu halten. Wer nicht mitgespielt hat, waren die USA. Dort hat die US-Frackingindustrie die recht hohen Preise genutzt, um Marktanteile zu auf Kosten der anderen Erdölförderländer erobern. Das Fracking-Öl ist aber nur bei einem Preis von über 50 Dollar rentabel, da sowohl Förderung, als der Transport als Flüssiggas teuer sind.

Wir wollen ja nicht angeben auf darauf hinweisen muß man schon: Erinnern Sie sich noch an den Ölpreisschock vor 3 Wochen? Während die ganze Welt bzw. die MSM stets darauf hingewiesen hatten, dass der Schock ein Resultat aus einer Streiterei zwischen Russland und Saudi Arabien entstanden sei, hat b.com als einziges Medium stets eine andere Lesart gehabt. Nämlich dass es genau umgekehrt ist und Russalnd und SA sich verbündet haben - gegen die USA. Dies scheint sich nun zu bewahrheiten! Mit bachheimer.com immer a bisserl näher an der Wahrheit! TB

10.04.2020

11:35 | n-tv: Rettung taumelnder US-Konzerne Top-Banken wollen ins Ölgeschäft einsteigen

.Die Ölindustrie schuldet den Banken Schätzungen zufolge 200 Milliarden Dollar in Krediten, die durch Öl- und Gasreserven abgesichert sind. Die Nachfrage nach Öl war wegen der Coronavirus-Pandemie eingebrochen, zugleich herrscht wegen eines Streits zwischen den ölexportierenden Ländern ein massives Überangebot auf dem Markt. Die US-Schieferölförderer brauchen Experten zufolge einen Ölpreis von etwa 50 Dollar je Barrel (159 Liter), um profitabel zu arbeiten. Die US-Ölsorte WTI kostet derzeit nur etwa 23 Dollar.

Eines der lukrativsten Geschäfte der Welt und die häufen Schulden von 220 Mrd an, und übergeben so die Energieversorgung an die Bakenwelt. So ziemlich das Letzte, was die energiehungrige Welt braucht! TB

06:37 | ntv:  Große Ölförderländer vereinbaren drastische Senkung der Produktion

Die allermeisten der weltgrößten Ölförderländer einigen sich auf eine drastische Senkung der Produktion, um den Verfall des Ölpreises zu stoppen. Die Produktion soll im Mai und Juni um zehn Millionen Barrel pro Tag zurückgefahren werden, wie die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) nach zähen Verhandlungen mitteilt.

08.04.2020

15:55 | rt: Oil price war came at the worst possible time, and a truce between Moscow and Riyadh can’t come too soon

Ein Streit zwischen Saudi-Arabien und Russland über die Ölförderung wäre zu jedem anderen Zeitpunkt schlimm gewesen, aber die Covid-19-Pandemie hat es noch schlimmer gemacht. Es wird später Zeit für Schuldzuweisungen geben; Die Welt braucht jetzt einen Öl-Waffenstillstand. In fast einem Monat, seit Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate die Produktion hochgefahren haben - angeblich um Russland dafür zu bestrafen, dass es keine zusätzlichen Kürzungen im Rahmen der OPEC + -Kontingente akzeptiert hat -, ist der Ölpreis um über 70 Prozent gefallen, wobei Brent-Rohöl bei 32,5 USD und WTI bei 24,5 USD pro Jahr lag.

07.04.2020

14:48 | Sputnik:  Weltraum kein globales Gemeingut? Trump beansprucht US-Recht auf Ressourcengewinnung im Weltall

US-Präsident Donald Trump hat eine Verordnung unterzeichnet, die das Recht der US-Amerikaner auf Weltraumressourcengewinnung bekräftigen soll. Nun soll das US-Außenministerium in den nächsten sechs Monaten entsprechende Vereinbarungen mit anderen Ländern besprechen. Russlands Weltraumbehörde Roskosmos verurteilt die US-Pläne.

Leserinnen Kommentar:
Praktisch wenn man dafür niemanden bezahlen muss, sich die Rechte dafür selbst überträgt, aber beim Verkauf auf der Erde Geld bekommt. Warum diese Vorschau, die NWO im Hinterkopf?

 

12:31 | RT:  Russlands Direktinvestitionsfonds: Moskau und Riad 'sehr, sehr nah' dran, Öl-Deal abzuschließen

Auch wenn die für Montag geplanten Gespräche im OPEC+-Format verschoben wurden, so sind Moskau und Riad kurz davor, einen Öl-Deal abzuschließen, um den Ölmarkt wieder zu stabilisieren. Das teilte der Chef des russischen Direktinvestitionsfonds in einem Interview mit. Russland, Saudi-Arabien, die Vereinigten Staaten und andere Länder müssen Stabilität auf die Märkte bringen, da die Welt "vor der wahrscheinlich größten Rezession aller Zeiten" steht. Das erklärte der Chef des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) Kirill Dmitrijew.

06.04.2020

21:28 | sputnik: Beendet Putin mit Angebot an USA und Saudi-Arabien Öl-Preis-Krieg?

Nach dem „Preis-Krieg“ um den Rohstoff Öl in den vergangenen Wochen ist der Preis beim schwarzen Gold massiv nach unten gesackt. Nun hat Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeschlagen, die Fördermengen zu begrenzen, um die Weltmärkte zu stabilisieren. „Ein guter Vorschlag aus Moskau“, sagt Rohstoff-Experte Behrooz Abdolvand im Sputnik-Interview.

11:12 | sputnik: Für Fertigbau von Nord Stream 2 geeignet: „Akademik Cherskiy“ nähert sich Europa

Das dem Konzern Gazprom gehörende Schiff „Akademik Cherskiy“, das als möglicher Fertigbauer von Nord Stream 2 betrachtet wird, hält nun seinen Kurs auf Europa, wie russische Medien unter Berufung auf Daten der Monitoring-Ressourcen Marine Traffic und Vesselfinder berichten.

04.04.2020

13:23 | focus: Auch Staaten horten jetzt: Corona bedroht den weltweiten Handel mit Lebensmitteln

Während Nudeln und Klopapier langsam wieder die Supermarkt-Regale in Deutschland füllen, fangen jetzt ganze Staaten an, Lebensmittel zu horten. Export-Verbote und -beschränkungen könnten dabei Auswirkungen auf den globalen Nahrungsmittel-Handel haben.

07:06 | FAZ:  Amerika verhandelt nicht mit Russland und Saudi-Arabien

Das Weiße Haus fordert die beiden Parteien stattdessen auf, sich untereinander zu einigen. Derweil redet Präsident Trump mit Managern großer amerikanischer Ölfirmen über Maßnahmen, um den „Liquiditätsschock“ der Energieindustrie schnell zu beheben.

Da Öl derzeit wieder auf 28,79 steht .... warum sich einmischen. TS

02.04.2020

16:48 | cnbc: Trump tells CNBC he spoke to Putin, MBS and expects Saudis, Russia to announce 10 million barrel cut

President Donald Trump expects Russian President Vladmir Putin and Mohammed Bin Salman to announce a deal on a production cut, CNBC’s Joe Kernen has learned after speaking with Trump.

Das bestätigt die These, dass Trump vornehmlich die Interessen der Schieferölindustrie vertritt. Für alle anderen US-Amerikaner wären niedrigere Ölpreise vorteilhaft, ganz allgemein, insbesondere aber in der derzeitigen Lage. AÖ

16:16 | cnbc: 5 charts that explain the Saudi Arabia-Russia oil price war so far

Two of the world’s largest oil producers — Saudi Arabia and Russia — are set to increase production dramatically this month, after an agreement between OPEC and its allies to lower output expired at the end of March.

Für die Weltwirtschaft ist dieser Streit ein Segen, entlastet er doch die taumelnde Wirtschaft und die um ihre Einkommen umfallenden Arbeitnehmer erheblich. Zusätzlich mindert der scharfe Rückgang des Ölpreises den Inflationsdruck, der in den kommenden Monaten jahrzehntelang unbekannte Dimensionen erreichen wird. AÖ

12:53 | RT:  Neuer Ökostrom-Rekord in Deutschland: Erneuerbare Energiequellen liefern 52 Prozent des Bedarfs

Viel Wind im Februar und zahlreiche Sonnenstunden im März – für den Ökostrom kann es kaum bessere Bedingungen geben. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres haben erneuerbare Energien erstmals mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland ausgemacht.

Gott sei dank ist an dieser Front endlich ein Erfolg zu sehen .... was wäre eine Energiekrise, CO2 Krise, Kohle-Krise, Zöpfchen-Krise und eine Pandemie für ein Zustand .... Chaos ich sage nur Chaos. TS

19:26 | Der Schwermetaller ergänzt
zum RT-Artikel, daß die erneuerbaren Energien 52 % des Bedarfs lieferten. Bei 30.000 Windrädern alleine in Deutschland ist das eher wenig. Bevor man jetzt in Euphorie verfällt über die angeblich so sauberen und effizienten Erneuerbaren sei der folgende Artikel sehr empfohlen. Die Sache sieht dann schon anders aus.
https://www.eike-klima-energie.eu/2020/04/01/woher-kommt-der-strom-deutschland-ist-abgeschaltet/