08.02.2023

19:45 | Leserzuschrift: Berliner Zeitung: Moskau feiert EU-Beschluss: So kommt russisches Öl legal nach Europa

Die EU-Kommission hält am Ölembargo und einem Preisdeckel für russisches Öl fest. Nun hat sie einige Ausnahmen für Produkte klar gemacht, die aus russischem Öl in Drittländern entstehen.
Die Europäische Union hat Ausnahmen vom Preisdeckel gegen russisches Öl bei den Lieferungen in Drittländer kommuniziert. Ölprodukte, die zwar aus russischem Öl hergestellt wurden, aber nicht in Russland, dürfen von europäischen Unternehmen ohne EU-Einschränkungen in Drittländer transportiert werden.

Die Leseratte
Mal wieder ein Artikel für die nicht vorhandene Rubrik "heute schon gelacht?". Kaum ist der Preisdeckel für russisches Öl in Kraft getreten, wird er schon mehr der weniger kassiert, wenn auch auf wie üblich heuchlerische Weise. Offenbar hat man rechtzeitig gemerkt, dass es ohne russisches Öl nicht geht, lach. Was haben sie in Brüssel beschlossen: Wenn russisches Öl nicht direkt aus Russland kommt, sondern aus einem Drittland, wo es entweder mit anderem Öl gemischt oder "substanziell" verarbeitet wurde, dann darf es ohne Einschränkungen importiert werden! Na klasse. Wie schon mal erwähnt: Wir schließen unsere eigene Raffinerie in Schwedt, die mit russischem Rohöl betrieben wurde, und lassen dieses jetzt z.B. in Indien raffinieren, um es viel teurer als Fertigprodukt zu kaufen. Herr, lass Hirn regnen.

 

15:46 | Leserzuschrift: How America Took Out The Nord Stream Pipeline

Die New York Times nannte es ein "Mysterium", aber die Vereinigten Staaten führten eine verdeckte Seeoperation durch, die geheim gehalten wurde - bis jetzt.
Im vergangenen Juni brachten die Marinetaucher im Rahmen einer weithin bekannten NATO-Sommerübung namens BALTOPS 22 die fernausgelösten Sprengsätze an, die drei Monate später drei der vier Nord-Stream-Pipelines zerstörten, so eine Quelle mit direkter Kenntnis der Einsatzplanung.

Bidens Entscheidung, die Pipelines zu sabotieren, kam nach mehr als neun Monaten streng geheimer Debatten innerhalb der nationalen Sicherheitsgemeinschaft in Washington darüber, wie dieses Ziel am besten zu erreichen sei. Die meiste Zeit über ging es nicht um die Frage, ob die Mission durchgeführt werden sollte, sondern darum, wie sie durchgeführt werden konnte, ohne dass klar war, wer dafür verantwortlich war.

15:06 | Denkmalschutz stoppt Windkraft-Genehmigungen – Klagen vor Gericht

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland stand zuletzt unter dem Titel: "2022 ernüchternd, 2023 aber rekordverdächtig". Und dennoch: Der aktuell im Nordosten stockende Ausbau der Windkraft beschäftigt am Dienstag jetzt auch das Oberverwaltungsgericht in Greifswald.

Das Gericht will sich mit drei sogenannten Untätigkeitsklagen befassen, die zwei Planungsunternehmen gegen die Genehmigungsbehörde eingelegt haben. Insgesamt liegen laut Gericht 13 Untätigkeitsklagen von 7 Unternehmen vor. Unter anderem der Denkmalschutz macht den Planern Probleme. Sie üben auch grundsätzliche Kritik am Verfahren. Die Landesregierung gelobt Besserung.

Bald befindet sich auf jedem Obstbaum ein Windrad, damit wir auch bei Windstille genug Strom erzeugen können. JE

07.02.2023

09:25 | ag: Mikroreaktoren ante portas – Energiewender was nun?

Im US-Luftwaffenstützpunkt Eielson in Alaska soll bis 2027 der erste Mikroreaktor einsatzbereit sein. Er wird in das vorhandene Fernwärmenetz und die Stromversorgung des Stützpunkts integriert. Ein Vorbote für die zivile Nutzung – und eine industrielle Revolution ähnlich dem Übergang vom Rechenzentrum zum PC.

Gaanz ohne Windmühlen? Das wird Grün zu verhindern wissen, bei uns........ Europa wird dafür TechnologieführerIn bei Lastenfahrrädern! HP

 13:28 | Leserkommentar zu 09:25
Aber genaue das ist doch das Ziel!
Die Gates Foundation ist der Hauptinverstor eines dieser Herstellers.
Hier ein Beitrag von 2010:
https://www.stern.de/digital/technik/mini-atomkraftwerke-der-strahlende-bill-gates-3571366.html
Wenn dann die ‚alten‘ Kraftwerke weltweit (nahezu) abgeschafft wurden, und dieser ganze Wind&Sonne-Bühnenzauber naturgemäß nicht funktionieren wird, besinnt man sich auf die Alternativen. Diese sind dann die modernen und „sauberen“ µReaktoren. Wer verkauft eigentlich dem Betreiber das Uran?

Das mit dem zu viel CO2 und dem Abschalten alter Systeme ist alles nur ein Spiel. Ein Spiel der Reichen und Mächtigen um Geld und noch mehr Geld.


18:03 | Leser-Kommentar zum grünen AÖ-Kommentar von getern 19:10

OF hat (vermutlich unabsichtlich) den Nagel genau auf den Kopf getroffen, mit seinem gestrigen Kommentar: "Das ist kein Umweltschutz, das ist grünInnen*außen Wahnsinn". - Wer glaubt, der von den Grünen propagierte sog. "Klimaschutz" hätte etwas mit Umweltschutz zu tun [bloß weil sich die Worte irgendwie ähneln], der irrt.

Unter Umweltschutz verstehe ich den sorgsamen, bewußten und auf Nachhaltigkeit bedachten Umgang mit unserer natürlichen, physischen Umgebung (zum "Aufrechterhalten erträglicher Lebensbedingungen durch Verhindern oder Beseitigen von Umweltschäden").
"Klimaschutz" hingegen ist ein (mittels Modellrechnung aufgesetztes) Konzept/Programm, das für einen willkürlich festgelegten, symbolischen Richtwert - die sog. "Zwei-Grad-Schwelle" - [neben (politisch motivierten) "großtechnischen Maßnahmen und makroökonomischen Ausrichtungen" (wikipedia)] eine (politisch motivierte) Aufklärung und Verhaltensänderung beim Menschen zu erreichen sucht - was wiederum ein ganz neues Spielfeld (des "Wahnsinns") eröffnet...

06.02.2023

19:50 | Bloomberg: Oil’s New Map: How India Turns Russia Crude Into the West’s Fuel

Indien spielt eine immer wichtigere Rolle auf den globalen Ölmärkten, kauft immer mehr billiges russisches Öl und raffiniert es zu Kraftstoff für Europa und die USA. Dennoch hat Neu-Delhi in der Öffentlichkeit kaum Gegenwind erfahren, weil es das doppelte Ziel des Westens erfüllt, Moskaus Energieeinnahmen zu beschneiden und gleichzeitig einen Ölversorgungsschock zu verhindern. Und da Europa die Sanktionen verschärft, wird Indien auf der globalen Ölkarte, die durch Wladimir Putins jahrelangen Krieg in der Ukraine neu gezeichnet wurde, nur noch zentraler werden. "Die US-Finanzbeamten verfolgen zwei Hauptziele: den Markt gut versorgt zu halten und Russland die Öleinnahmen zu entziehen", so Ben Cahill, Senior Fellow am Center for Strategic and International Studies, einer Denkfabrik in Washington. "Sie sind sich bewusst, dass indische und chinesische Raffinerien größere Gewinnspannen erzielen können, wenn sie russisches Rohöl mit Rabatt kaufen und Produkte zu Marktpreisen exportieren. Das ist für sie kein Problem."

Mich würde es ja nicht wundern, wenn Indien und China im Gegenzug Russland bei Exporten nach Russland einen Rabatt gewähren, um derart die diversen Preisdeckel zu umgehen. Auf der Nudelsuppe dahergeschwommen sind nämlich weder die Inder noch die Chinesen noch die Russen. Derartige Schwimm"künste" beherrschen allen voran die Europäer, die vor lauter Moral und Ideologie die Wirklichkeit nicht mehr erkennen können. AÖ

19:57 | Leserkommentar
"Russia exports crude to India, India sends it to us at a premium. I guess our sanctions policies are very pro-India." Philip Pilkington

19:10 | Aftonbladet: Europas mest perfekta plats för vindkraft – bromsas av meterbråk [Europas idealster Standort für Windkraft - gebremst durch Meter-Streit]

Wir blicken auf den größten Windpark Europas. Ich habe noch nie so viele Windräder auf einmal gesehen.
An diesem Tag produziert der Windpark ein Fünftel der gesamten schwedischen Windkraftleistung. "Das Problem ist, dass es sehr lange dauert, die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten", sagt Kristina Falk von Svevind.

Eine Bildergalerie und ein Video des Schreckens - und selbstverständlich wird der Wind dort geerntet, wo es keine Abnehmer gibt. Dorthin muss der wetterabhängige Zappelstrom erst über Hunderte von Kilometer gebracht werden, mit Stromleitungen, die die Wälder Schwedens zerschneiden. Das ist kein Umweltschutz, das ist grünInnen*außen Wahnsinn, den Bundeskanzler Scholz nun auch befeuern möchte. AÖ

17:42 | tichy: PCK Schwedt in Not: Polen blockiert Öllieferung an die Raffinerie

Polen lässt Schiffe im Danziger Hafen nicht entladen und blockiert so die Öllieferungen für die PCK-Raffinerie in Schwedt. Das PCK ist von strategischem Interesse: Polens Regierung hat das erkannt, Deutschlands offenbar nicht. Übernimmt PKN Orlen die Anteile von Rosneft an der Raffinerie, macht sich Deutschland von Polen abhängig.
Das PCK in Schwedt ist in schweren Gewässern, die Verantwortung dafür tragen zuerst und zwar persönlich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und sein Staatssekretär Michael Kellner, der noch dazu seinen Wahlkreis in der Uckermark, in der Schwedt liegt, hat. Aber auch Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach haben gegen die Interessen Schwedts und des Landes Brandenburg gehandelt, als sie auf den abenteuerlichen Kurs Habecks eingeschwenkt sind. TE hat von Anfang an das Vabanquespiel der genannten Akteure um Schwedt kritisiert, eingetroffen ist, was absehbar und vorausgesagt war.

Wenn es kommt, dann meist ganz dick! Und mit einem grünen Kinderbuchautor hat die Industrienation Tschörmony einen echten Lottosechser bekommen, der samt seiner ganzen Entourage verbockt, was es nur zu verbocken gibt! Habock und Bärbock, ...zum Schreien... OF

14:51 | Die Kleine Rebellin zu 17:42
Wir hatten einmal eine Oder Neiße Friedensgrenze. Eine Geste an Polen war die Errichtung der Petrolindustrie in Schwedt, um Bedingungen für eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten. Es bestanden auch Optionen für eine anderen Standort. Niemand hat damals geglaubt, dass einmal alles zusammen bricht. Jetzt hat Polen die Zusammenarbeit aufgekündigt und Schwedt verliert den notwendigen Hafen in Danzig. So kann man sich auf unsere polnischen Partner verlassen. Polen war nie gut auf Deutschland zu sprechen.

05.02.2023

12:30 | High North News: Russian Mining Company Partners With China to Develop Massive Titanium Deposit in Arctic

Die chinesischen Investitionen und das Interesse an den arktischen Bodenschätzen Russlands sind ungebrochen. Zusätzlich zu den regelmäßigen Lieferungen von Flüssigerdgas und Rohöl arbeitet eines der größten chinesischen Ingenieur- und Bauunternehmen mit Russian Titanium Resources zusammen, um ein riesiges Mineralvorkommen in der russischen Arktis zu erschließen. Russian Titanium Resources (Rustitan) und China Communications and Construction Company unterzeichneten eine Vereinbarung über die Entwicklung des Bergbauprojekts Pizhemskoye in der Republik Komi. Die Zusammenarbeit erstreckt sich nicht nur auf den Titanabbau, sondern auch auf eine Reihe damit verbundener Infrastrukturentwicklungen, darunter der Ausbau des arktischen Tiefseehafens von Indiga und der Bau der Eisenbahnverbindung Sosnogorsk-Indiga. Der Bergbaucluster der Region erstreckt sich über den Titanabbau hinaus auf andere Mineralien wie Zirkon, Eisenerz und Gold. Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist die Transportkomponente, die die Ausfuhr von Materialien durch den Ural und Sibirien und die Weiterleitung von Fracht auf die Nördliche Seeroute (NSR) ermöglicht.

Man merkt, wie isoliert Russland dasteht, wenn man seinen Blick auch nur ein ganz klein wenig über den Tellerand hinaus schweifen lässt. Es wird nachher niemand sagen können, man hätte es nicht wissen können. AÖ

11:03 I ag: Die Hütchenspieler des Stromnetzes

Inmitten der größten Energiekrise wird im besten Deutschland aller Zeiten munter weiter eine alternativlose Energiewende ins Nichts betrieben, koste es, was es wolle.

Schon die Wortfindungen zeigen die fachliche Unbedarftheit der grünen Wende-Protagonisten. Energiewende hin zur erneuerbaren Energie? Energie lässt sich weder wenden, noch erneuern. Energie lässt sich bestenfalls von einer Form in die andere umwandeln. Der erste Hauptsatz der Thermodynamik sagt, dass Energien ineinander umwandelbar sind, aber nicht gebildet, bzw. vernichtet – also auch nicht erneuert oder gewendet werden können.

Warum so negativ? BM Annalena und Co. haben uns doch erklärt, daß das Netz der Speicher ist. Da muss sich die Physik mit ihren Hauptsätzen der Thermodynamik eben anpassen! HP

12:19 | Dazu passend: Outdoor Chiemgau: Kohleausstieg 2030 - Habecks wundersame Stromvermehrung. Wenn ein dem grünInnen*außen geführten Wirtschaftsministerium weisungsgebunden unterstelltes Amt unter Führung eines grünInnen*außen Experten rechnet, kann nur Unsinn herauskommen. AÖ

06:39 | exxpress: Sanktionen: Ab Sonntag fehlen uns Europäern täglich 63,6 Millionen Liter Diesel

Ab Sonntag verschärft Brüssel die Sanktionen gegen Russland. So wird die EU keinen Diesel, kein Benzin und keine Schmierstoffe mehr aus Russland abnehmen. Putins Kriegskasse soll das schmälern. Auswirkungen haben die Maßnahmen aber nicht zuletzt auch für alle Europäer.

Frei nach Marie Antoinette: "Dann sollen sie doch mit Suoer fahren"! TB

Die Leseratte
Ab Sonntag greifen also die nächsten Sanktionen zu unserem massiven Schaden: Die Einfuhr von russischem Diesel ist ab dann verboten. Bisher hat Europa täglich (!) 600.000 Barrel (oder 95,3 Millionen Liter) Diesel aus Russland erhalten. Aus den USA, Saudi-Arabien und Indien könnten wir insgesamt 200.000 Barrel pro Tag erhalten. Fehlen also täglich 400.000 Barrel (oder 63,6 Millionen Liter) Diesel.
Wegen der für die Lieferung aus anderen Ländern benötigten (und nicht ausreichend vorhandenen) Spezialschiffe kann diese Menge auch nicht einfach substituiert werden. Da wird Habeck wohl demnächst seinen Diener in Indien machen müssen, denn die Inder kaufen billig russisches Öl und stellen in ihren Raffinerien Diesel her, den sie uns vielleicht - für ein Vielfaches des Preises - verkaufen. Während die deutsche Raffinerie stillgelegt wird.

13:09 | Leser-Kommentar zur Leseratte
In wenigen worten erklärt die Leseratte die Grundzüge der grünen Politik. Überschrift "Verbannte Erde"
Wichtigster Grundsatz, der deutschen Bevölkerung, der deutschen Wirtschaft soviel wie möglich schaden.
Damit es jeder versteht breche ich das jetzt mal auf den normalen Alltag der Menschen runter. Wenn ich als Großabnehmer den örtlichen Metzger und Bäcker boykottiere, weil ich diese nicht leiden kann, sie dann aber beschuldige sie würden mich verhungern lassen und 20km weiter in der nächsten Stadt im Supermarkt einkaufe.
Dort kaufe ich dann die Ware ein, welche mein örtlicher Bäcker und Metzger diesem mit 20% Abschlag verkauft haben, mit 50% Aufschlag für mich und prahle dann damit herum wie ich es den blöden örtlichen Metzer und Bäcker gezeigt habe.
Ich bekomme also die selbe Ware wie eh und jeh zum anderthalbfachen Preis und mit einer katastrophalen Umweltbilanz, da 40km unnötig in der Gegend herumgefahren und bei der nächsten Wahl kandidiere ich für die grünen undn fordere ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.
Andererseits fragt man sich, wie blöde muss eine Bevölkerung sein welche so etwas mitmacht, ja noch nicht mal merkt, wie sie verarscht wird und das noch als heroische Leistungen feiert.

12:57 | Leser-Kommentar (b.com München Clubchef)
n München ist Diesel heute ein paar Cent billiger als Benzin ⛽
Zumindest jetzt bei Bavariapetrol.
Hat es lange nicht gegeben.
Quelle: https://www.benzinpreis-blitz.de

13:07 | Leser-Kommentar
Na und??? Fehlen tut erst etwas, wenn Mangel kommt oder gar nichts mehr da ist. Alles nur ein absurdes Theater? Im Zeichen einer meintlichen Macht haben wollen. Welche Macht bitte? Vorsprung durch Zerstörung der eigenen Machbasis - wer mag das Glauben? Die EU mit Ihren Staaten, plant Selbstsuizid?!
Eher sollte man fragen, was ist echte Plan der dahinter steht, bzw. ist die eigene Selbstauslöschung das Ziel. Soviele Funktionsträger und alle machen mit. Eigentlich unmöglich, ausser wir sind schon alle Borg, die von einer Matrix gesteuert werden, deren Ziel es ist - sinnlos alles zu zerstören? In sich würde das heissen, eigentlich haben wir es nicht anders verdient.

"Vielleicht bildet sich die Ameise im Walde ebenso stark ein, dass sie Ziel und Absicht der Existenz des Waldes ist, wie wir dies tun, wenn wir an den Untergang der Menschheit in unserer Phantasie fast unwillkürlich den Erduntergang anknüpfen."
Friedrich Nietzsche, (1844 - 1900) - Quelle: Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches.
Ein Buch für freie Geister, 1878 (2. erweiterte Auflage 1886). Zweiter Band. Zweite Abteilung: Der Wanderer und sein Schatten

03.02.2023

18:00 | ET: Ende einer Preisbremse - Frankreich: Strom wird teurer – wohl auch in Deutschland

In Frankreich läuft der dortige Strompreisdeckel aus, die Kunden müssen um bis zu 15 Prozent mehr bezahlen. Die Lage könnte auch Deutschland beeinflussen.

Seit Mittwoch, 1. Februar, müssen Haushalte im Frankreich bis zu 15 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen. Grund dafür ist das Ende eines staatlichen Preisdeckels, der einen Preisanstieg von mehr als vier Prozent bislang ausgeschlossen hatte. Auf diese Weise blieb Frankreich von Preissprüngen, wie andere Länder sie erlebt hatten, verschont.
Wie eine Regierungskommission schätzt, hätten sich die Strompreise im westlichen Nachbarland ohne den sogenannten Schutzschild fast verdoppelt. Seit Anfang des Jahres ist der Gaspreis bereits um etwa 15 Prozent gestiegen. Insgesamt 45 Milliarden Euro will die Regierung in Paris in diesem Jahr aufwenden, um die Energiepreise im Rahmen zu halten. Von diesen sollen 27 Milliarden der Kontrolle des Strompreises dienen.

Das hätte jetzt tatsächlich niemand erwarten können!? Als ob Uniper&Co nicht schon genug verschlungen haben, fallen die Deckel weg, muss mit Abermilliarden auch noch der Strom "kontrolliert" werden...!? Obwohl sich die Handelspreise längst im freien Fall befinden... Riesen Gaunerei und Abzocke! OF

12:54 | eXXpress: Blackout-Angst in Wien: Passierscheine für Ausgangssperre verschickt

Für Kopfschütteln sorgen jetzt ausgeschickte Passierscheine für Mitarbeiter des Wiener Gesundheitswesens: Sie sollen dafür sorgen, dass die Pfleger und Ärzte bei einer Ausgangssperre – so steht das wörtlich auf dem Papier – in die Spitäler kommen können.

Wer eine Blackoutgefahr behauptet, ist bekanntermaßen ein rechtsradikaler Prepper-Nazi. Daher kann dieser Passierschein nur Teil eines gut durchdachten Maßnahmenpakets zur Sanierung des Wiener Gesundheitssystems sein. Bei einer Ausgangssperre im Zuge eines künstlich herbeigeführten Blackouts dürfen dann keine Patienten mehr ins Spital eingeliefert werden. Zudem können aufgrund der beschränkten Kapazität der Notstromaggregate kaum noch Operationen durchgeführt werden, was sowohl den Bedarf an Ärzten und OP-Helfern als auch an Pflegern dramatisch reduziert. Und schwuppsdiwupp hat Wien wieder das beste Gesundheitssystem der Welt, oder zumindest Wiens. AÖ
 

06:44 | bild: Experten kritisieren Habecks Windkraft-Plan

Was in seiner Erklärung unterging: Der Minister rechnete kühn mit einer Verdreifachung (!) des Tempos beim Ausbau der erneuerbaren Energien (EE, u. a. Windräder, Solardächer). Nötig ist ein EE-Zuwachs von rund 263 Gigawatt (von 123 im Jahr 2021 auf 386 Gigawatt bis 2031).

Dazu passend Teile einer Rede von der ansonsten recht unauffälligen FPÖ-Salzburg Landesparteiobfrau Svzaek - ein must see! TB

Der Wutbürger
man muss kein Experte sein, um zu sehen, dass der Volksverräter und Deutschlandhasser Laberbeck in Sachen erneuerbare Energie nur Dummschwätzerei betreibt. Dass der Kerl wichtige Fakten verschweigt, gehört nun mal zum Handwerk der Grünlinge. Bei dummen Personen haben Experten und Wissenschaftler daher keine Chancen auf zielführende Diskussionen. Wie lange will sich die nicht mehr wählen gehende Bevölkerung dieses Schauspiel noch antuen? Es ist dringend notwendig, über ein Verbot der Grünlinge nachzudenken. Weg mit diesen Kostentreibern, Deutschlandzerstörern und Schwätzern, denen die wahren Probleme, wie Inflation, Sicherheit und Austreibung der nutzlosen Getürmten völlig gleichgültig sind.

08:48 | Leser-Kommentar
Ich weiß nicht, ob sie's schon wussten:
Warum hat es in der DDR keine GRÜNEN gegeben? 
Weil Bildung Pflicht war ☝️

14:33 | Leserkommentar zu 06:44
Schöne Zusammenfassung durch die Dame. Jedoch: auch sie hat den Unsinn vom bösen Kohlendioxid geschluckt und verinnerlicht.

15:09 | Leserkommentar zu 08:48
Saublöder Kommentar von 8:48
Trotz des Bildungssystems oder gerade auch deswegen wurden 40 Jahre lang auch unsinnige Entscheidungen getroffen. Die Realitätsverweigerung heutzutage ist eine Wiederholung des damaligen Systems.
Bitte keine Glorifizierung der DDR.
Kommentar eines Insiders.

19:53 | Leser-Kommentar zu 15:09
Ich bin ja Ösi, aber meine Freunde, Bekannte und ehemalige Arbeitskollegen, aus den "neuen Bundesländern" sind nicht so Humorbefreit wie sie.
Wir haben jedesmal eine riesen Freude, wenn wir uns treffen, und uns gegenseitig mit Dialekt und Herkunft hänseln können.
Nachdem es um Grüne geht, kann ich nicht mal "Satire OFF" schreiben, dass auch die letzten "zart Beseiteten" es verstehen. Grün ist keine Alltagssatiere sondern Qual.
Was wurde hier glorifiziert von mir im Osten?
Wenn sie schon Insider sind, aus dem ehemaligen Dunkeldeutschland, freut es mich, dass sie sich im korrupten, westlichen System wohl fühlen und es für Sie passt.
Ende meiner Durchsage und jetzt geh ich den Keller lachen, hier sind sicher Humorvollere unterwegs, als im Erdgeschoss 🤦‍♂️

01.02.2023

18:20 | bn: USA kaufen trotz Sanktionen raffiniertes Rohöl aus Indien

Die USA beziehen trotz Sanktionen raffinierte Erdölprodukte aus Indien, die aus russischem Rohöl gewonnen werden.

Indien hat seine Käufe von russischem Rohöl im Januar gegenüber dem bereits im Vormonat Dezember erreichten Rekord noch einmal erhöht. Und erstaunlicherweise haben sich die Vereinigten Staaten als größter Abnehmer der raffinierten Produkte herausgestellt, trotz Washingtons Bitten an den Rest der Welt, keinen russischen Treibstoff zu kaufen.
Indiens Käufe von russischem Rohöl sind im Januar auf 1,7 Millionen Barrel pro Tag (bpd) gestiegen, was einen steilen Anstieg von 1,2 Millionen bpd im Dezember 2022 darstellt – was selbst damals ein Rekordkauf war.

Die USA sind traditionell ein großer Abnehmer eines russischen Raffinerieprodukts namens Virgin Gas Oil (VGO). Da VGO nun nicht direkt aus Russland bezogen werden kann, bezieht es VGO von indischen Raffinerien, die von Reliance Energy und Nayara Energy betrieben werden – und das VGO dieser Raffinerien wird aus russischem Rohöl hergestellt.
Aufgrund von Sanktionen hat Europa fast vollständig aufgehört, russisches Rohöl zu kaufen. Nur Bulgarien hat eine Ausnahmeregelung und darf Schiffsladungen von russischem Rohöl beziehen.

Nicht alle Länder sind so blöd und fahren wegen ihrer Ideologie ihre Wirtschaft runter, bald wir Europa zur dritten Welt zählen und die Anderen werden für uns Spenden sammeln. JE

17:31 | ntv: Uniper-Verlust bei mehr als 19 Milliarden Euro

Der Energiekonzern Uniper hat dank der gefallenen Gaspreise geringere Verluste eingefahren als zunächst befürchtet. Die Summe der angefallenen Verluste für das Geschäftsjahr 2022 zuzüglich der erwarteten zukünftigen Verluste zum 31. Dezember 2022 beliefen sich auf insgesamt 19,1 Milliarden Euro, wie der verstaatlichte Konzern mitteilt. Zuvor hatte Uniper bei den Neunmonatszahlen für das Geschäftsjahr 2022 Belastungen aus bereits eingetretenen tatsächlichen Verlusten und erwarteten zukünftigen Verlusten aus Gasersatzbeschaffungskosten in Höhe von insgesamt rund 40 Milliarden Euro ausgewiesen. Die tatsächlichen Verluste und die erwarteten Verluste aus Gasersatzbeschaffungskosten in der Zukunft würden mit den sich ändernden Gaspreisen weiterhin erheblich schwanken.

Eine einzige Katastrophe für den eh schon geschundenen Steuerzahler, dass man diesen Laden anstatt einer Abwicklung noch Quasi-Verstaatlichen mußte! Immerhin gab's für Rösler&Co saftige Champagnerparties mit Saus und Braus, gesicherte Vorstandsgehälter und Bonis und der Rest... grüne Makulatur. OF

31.01.2023

17:27 | fmw: Gas aus Russland kommt über Umwege: Berlin will den Import von russischem Flüssiggas (LNG) stoppen

Im Gegensatz zu vielen EU-Ländern, die weiterhin fleißig Gas aus Russland importieren, möchte Deutschland den Import von Flüssiggas (LNG) aus Russland eindämmen. Zwar ist man bereits auf der Suche nach alternativen Gas-Lieferanten, doch der Prozess dauert weiter an. Trotz des Lieferstopps durch die regulären Wege, wie die Gaspipeline Nord Stream 1, floss zuletzt immer noch reichlich russisches Gas nach Europa und Deutschland. Jetzt plant die deutsche Bundesregierung Maßnahmen, um damit Schluss zu machen.
Wie Bloomberg aktuell berichtet, sind die Pipeline-Importe aus Russland zwar fast gänzlich versiegt, aber trotzdem erreicht immer noch russisches Gas die deutschen Abnehmer — auf Umwegen über das Ausland als Flüssiggas (LNG). Die Bundesregierung will nun auch damit endgültig Schluss machen.

Man unterstütze die Beschaffung von russischem LNG nicht, so Patrick Graichen, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Unionsfraktion. “Die Bundesregierung hat den Unternehmen kommuniziert, dass sie geeignete Maßnahmen ergreifen wird, um den Bezug russischen LNG nach Möglichkeit auszuschließen.”

Geht ja mal gar nicht, mit der Kriegspartei zu koalieren... Was denkt sich da der Ami!? Viel heiße Luft, denn in Wahrheit wird man erkannt haben, dass es ohne den russischen Bezug einfach nicht klappt, indem sporadisch von irgendwo her mal ein Schifferl anschippert mit ein paar Kubikmeter drauf...!? Schmierentheater... OF

30.01.2023

18:08 | Jungefreiheit: Blackout im Harz 

Doppelter Blackout im Harz: Wegen Eisregen und einer Kettenreaktion sitzen Tausende Menschen ohne Strom da. Doch langsam stabilisiert sich die Lage. Die Energieversorger können nicht sagen, wann der Strom wieder gesichert fließt. Experten warnen schon länger vor solchen Situationen.

Die Leseratte
Stundenlanger Blackout im Harz - wegen Eisregen! Wie man sieht braucht es gar keine starken Schwankungen im Netz oder zu wenig Windstrom oder sowas. Zuviel Eis an den Leitungen reicht, was übrigens ein altes Problem ist: Vor Jahren kam es im Münsterland nach einem plötzlichen Wintereinbruch im November zu ähnlichen Problemen. Dort stürzten dann auch noch ein paar Masten ganz um und das Chaos war komplett.

 

17:27 | fmw: Chevron mit 37 Milliarden Dollar Gewinn, 75 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe

Am Mittwoch hatte der US-Ölriese Chevron bereits verkündet, dass man ab April ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 75 Milliarden Dollar auflegen wird. Es hat kein festes Ablaufdatum – es kann daher sein, dass man sich mehrere Jahre Zeit lässt um diese Summe für die Reduzierung der Anzahl ausstehender Aktien auszugeben.

Zum Vergleich: Das bisherige Paket für Aktienrückkäufe über 25 Milliarden Dollar lief von Januar 2019 bis März 2023. Aber: Chevron verdient durch die Energiekrise auch deutlich mehr Geld – also kann man auch in kürzeren Zeiträumen mehr Cash für diese Rückkäufe aufwenden? Gestern berichteten wir bereits, dass Chevron und die anderen vier großen westlichen Ölkonzerne für 2022 wohl zusammen die gigantische Summe von 199 Milliarden Dollar Gewinn vermelden werden. Heute nun hat Chevron seinen Jahresgewinn für 2022 veröffentlicht.

Dank steigender Rohstoffpreise und der heimischen Ölproduktion hat man einen Rekordgewinn erzielt und einen beispiellosen Cashflow generiert, der ein gigantisches Aktienrückkaufprogramm im Wert von 75 Milliarden US-Dollar unterstützen wird, so berichtet aktuell Bloomberg über die Jahresdaten.
Der bereinigte Gewinn für das Jahr 2022 hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 36,5 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt, während die Öl- und Erdgasproduktion aus den US-Feldern des Unternehmens um fast 4 % auf umgerechnet 1,181 Millionen Barrel pro Tag gestiegen ist, so Chevron in seiner aktuellen Erklärung. Der Rekordgewinn dürfte die Kritiker der Ölindustrie im Weißen Haus und im Kongress verärgern, die bereits durch die Ankündigung des zweitgrößten US-Ölförderers verärgert waren, eigene Aktien im Wert von 75 Milliarden Dollar zurückzukaufen. Der für Rückkäufe vorgesehene Betrag würde ausreichen, um Occidental Petroleum oder fast jeden anderen inländischen Wettbewerber zu kaufen.

Wohl nicht alle Beteiligten im Spiel, die mit dieser Aktion ihre Freude haben!? Aber der Gewinnsprung gerade nach der tödlichsten und fürchterlichen aller Gesundheitskrisen trotz  gestörter Lieferketten udgl., ist nicht mehr ohne...! OF

11:51 | telepolis: Neue Batterietechnik: Energiewende hat kein Speicherproblem

Es gibt nicht genügend Speicher für schwankenden Solar- und Windstrom, heißt es oft. Auch die Ressourcen dafür seien knapp und schmutzig. Das ist falsch, insbesondere in Hinsicht auf neue Speicher-Technologien.

Kommentar des Einsenders
Wirklich wahr? Oder Notlügenpropaganda?
Wäre schön, wenn es wahr wäre. Was diese "studierten" jedoch nicht auf dem Radar haben ist, dass man freiwillig wählen dürfen soll. Wenn etwas gut ist, wird es nämlich auch ohne Zwang gekauft.

 

09:40 | u-n: Das Problem mit den erneuerbaren Energien, über das niemand spricht

Ein offensichtliches Hindernis zur Anwendung von Wind- und Solarkraft zur Elektrizitätsversorgung ist ihre Unstetigkeit – wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, dann braucht es andere Quellen. In konservativen Medien wird diesem Thema viel Aufmerksamkeit gewidmet, und so sollte es auch sein.

Jedoch ist eines der weniger bekannten Hindernisse für diese erneuerbaren Technologien die Frequenzregelung, obwohl sie viel früher zu einem kritischen Problem wird.

Keine Sorge, Annalena und Co. werden sich nicht von schnöder Physik bremsen lassen! HP

29.01.2023

10:00 | eike: Das Scheitern der Energiewende: Vortrag Prof. Fritz Vahrenholts auf Tagung „Rettet unsere Industrie“

Prof. Fritz Vahrenholts Vortrag während der Tagung „Rettet unsere Industrie“ im Grand Elysée Hamburg-Hotel am 19.01.2023. Er sagt: Die Energiewende steht vor dem Scheitern. Steigende Kosten für Haushalte und Industrie lassen das Land verarmen.

Warum so pessimistisch, noch kommt der Strom aus der Steckdose! HP

27.01.2023

12:14 | Welt: Stadtwerke erwarten dauerhafte Verdoppelung der Gas- und Stromtarife

Deutschlands Stadtwerke erwarten eine Verdoppelung der Gas- und Stromtarife für Endkunden. Angesichts gesunkener Großhandelspreise „wollen natürlich auch die Stadtwerke die Tarife senken, und machen das, sobald Spielraum da ist“. Er warne aber vor falschen Hoffnungen, sagte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der kommunalen Unternehmen (VKU), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Es wird nach unserer Einschätzung absehbar auf eine Verdoppelung der Gas- und Stromtarife hinauslaufen.“ Die Krise sei nicht mehr ganz so dramatisch, aber nicht vorüber. Einen Zeitraum für die erwartete Preisverdoppelung nannte Liebing nicht.

Strukturell deutet alles, wirklich alles auf deutlich höhere Energiepreise hin, verglichen mit dem Preisniveau von 2019. Schließlich ist die drastische Verteuerung der Energie eines der erklärten Ziele der Klimahysteriker. AÖ

14:25 | Leserkommentar zu 12:14
… "wollen die Tarife senken“ … aha … nein wir wollen keinen weiteren höheren Gewinn einfahren, den wir dann unter uns und den von uns gesponserten aufteilen können! Wir können nicht anders, man zwingt uns, unsere Kunden zu schröpfen, wie es nur geht…Glaubt mir, ich bin der ehrlichste und aufrichtigste Mensch unter Gottes Sonne! Ehrlich!!!

07:27 | f100: Erdgaspreis: Gasspeicherstand in Deutschland fällt auf 83 Prozent

Der Füllstand der Gasspeicher in der Bundesrepublik Deutschland liegt am Donnerstag (26. Januar 2023) bei rund 83 Prozent. Laut Bundesnetzagentur sei die Gasversorgung jedoch stabil. Eine in der Fachsprache sogenannte Gasmangellage werde diesen Winter zunehmend unwahrscheinlich, heißt es. Hintergrund für den sinkenden Gasverbrauch in Deutschland bleiben die zuletzt wärmeren Temperaturen über Weihnachten, welche sich mittlerweile aber schon wieder verändert haben.

Die eine oder andere Kältwoche sollte da wohl noch drin sein! Ähnlich wie bei COVID war das eigentliche Problem wesentlich geringer als Politik und Medien uns weis machen wollen! TB

26.01.2023

18:43 | ccs direct: Energiepolitik unterschiedlich vermittelt:

1) die unterhaltsame Variante:
https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-leute/im-dauerschlaf-heiner-lauterbach-kritisiert-deutsche-energiepolitik-82684574.bild.html

2) auf die harte Art:
JF-TV: Die grüne Energiekrise - So belügt uns die Ampel bei den Preisen https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2023/die-gruene-energiekrise/

17:04 | agrarheute: Düngerpreise stürzen ab – Weltmarkt im freien Fall 

Offenbar löst der Preisrutsch nicht den von der Industrie erhofften Kaufrausch bei Landwirten aus, denn: Die Preise könnten noch weiter fallen. Am Terminmarkt kostet Harnstoff, zur Verladung im Februar am US-Golf (fob), diese Woche nur noch 375 USD je Tonne. Im Dezember lagen die Preise an der gleichen Stelle noch bei 550 USD und im September waren es knapp 700 USD je Tonne. Seitdem haben sich die Harnstoffpreise fast halbiert.
Zu Jahresmitte (Juni) liegen die Preisforderungen, zu denen man Harnstoff einkaufen kann, nur noch bei 350 USD je Tonne. Auch an anderen wichtigen Handelsplätzen ging es mit den Preisen steil nach unten. So kostet Harnstoff für den Februartermin an den wichtigsten Häfen im Mittleren Osten ebenfalls nur noch 390 USD je Tonne – nach 440 USD im Januar. Wer seinen Harnstoff aus Ägypten bezieht, muss noch etwas mehr als 400 USD zahlen.

An den deutschen Importhäfen liegen die Harnstoffpreise diese Woche noch bei 605 Euro – im Vergleich zu 725 Euro zum Beginn des Monats und 780 Euro im Dezember. Für Kalkammonsalpter (KAS) verlangen deutsche Händler im Schnitt 565 Euro – im Vergleich zu 620 Euro im Dezember und 880 Euro im September.

„Der Harnstoffmarkt bleibt weiterhin überversorgt. Schwache Importe in den USA, langsame Käufe in Europa und Verzögerungen bei Indiens nächster Ausschreibung bedeuten, dass weitere Preise-Rückgänge zu erwarten sind, sagen die Analysten von CRU in ihrem Wochenausblick. Die europäischen Nitratpreise werden zudem durch die fallenden Preise auf dem Erdgas- und Harnstoffmarkt nach unten gezogen, heißt es weiter.
Auch Phosphate geraten durch die schwache Nachfrage aus Indien ins Trudeln. An den deutschen Importhäfen kostet DAP jetzt rund 770 Euro je Tonne und damit 30 Euro weniger als im Dezember – und 280 Euro weniger als im September. Auch der Abwärtsdruck auf Kali nimmt außerhalb Brasiliens zu.

18:22 | Die Leseratte zu 17:04
Soso, Indien verzögert die Ausschreigungen. Ob die ihren Dünger mittlerweile direkt vom Hersteller beziehen, zu Vorzugspreisen, lach?

 

13:49 | bn: Wasserstoff aus Atomkraft: Deutschland und Frankreich einigen sich

Wasserstoff wird als eine wichtige Möglichkeit gesehen, um den Übergang zu sauberer Energie zu ermöglichen. Er kann sowohl als Energiespeicher als auch als Ersatz für Erdgas dienen. Es wird über verschiedene Methoden diskutiert, um Wasserstoff herzustellen, da es in natürlicher Form fast nicht vorkommt. In der Bundesregierung wird besonders der grüne Wasserstoff, der durch die Nutzung von Ökostrom erzeugt wird, bevorzugt. Allerdings wird wenig über den Transport des Energie- und Hoffnungsträgers gesprochen, sowohl für den internationalen als auch für den nationalen Transport. Deshalb sollen nun diese Lücken gefüllt werden.

Es hat längere Zeit Verstimmungen zwischen Deutschland und Frankreich gegeben, aber jetzt wird als Fortschritt gewertet, dass sie bei der Wasserstoff-Thematik einen Schritt vorangekommen sind. In der Vergangenheit hat Deutschland Madrid unterstützt, als es eine Leitung für Erdgas über die Pyrenäen bauen wollte. Dies wurde in Frankreich nicht gut angenommen. Aus Gründen des Klimaschutzes und um Proteste zu vermeiden, bevorzugen sie jetzt die Idee einer Untersee-Wasserstoffleitung.

14:22 | Leserkommentar zu 13:49
brd.land klagt über Fachkräftemangel, die infratruktur ist marode und da will die brd.land.politik mit H2 hantieren? Da sollte Michel sich aber besser heute als morgen schon auf den Doppelwumms vorbereiten.

12:24 | jf: Energieagentur-Chef sieht keinen Grund zur Entwarnung

Trotz eines milden Winters, neuer LNG-Terminals und zuletzt fallender Gaspreise sieht der Chef der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, keinen Grund zur Entwarnung. Vor allem neu entstehende wirtschaftliche Abhängigkeiten und der nächste Winter bereiten ihm Kopfschmerzen.

Ich verweise auf den Kommentar des HP von 10:25. Mehr ist nicht zu sagen. AÖ

14:26 | Leserkommentar zu 12:24
Sicher ist was noch zu sagen, werter AÖ. Kann es der Bürger 2024 noch bezahlen?!

10:25 | h: Gas- und Strompreise: Stadtwerke erwarten Preisverdoppelung

Zwar sinken die Großhandelspreise, aber Deutschlands Stadtwerke warnen vor falschen Hoffnungen. Es ist eine Verdoppelung der Strom- und Gas-Tarife zu erwarten.

Keine Sorge: Robert H. wird sich darum kümmern. Alles wird gut! HP

14:28 | Leserkommentar zu 10:25
Wie soll man das verstehen. Bei mir wurden die Preise von den Stadtwerken bei Strom schon angepasst. Erhöhung 99 %. Zitiere aus Schreiben, "Wie angekündigt haben wir Ihren Abschlag angepasst. Im neuen Abschlag sind die Preisbremsen nicht berücksichtigt. Wie gesetzlich verankert, werden sie ab März 2023 rückwirkend zum Januar entlastet. Wir informieren Sie hierzu gesondert und bitten Sie dahin um Geduld."

Wenn ich diese habe, somit kommt wieder ein angepassten Abschlag - kann ich feststellen wie hoch die Preiserhöhung für 2023 ist. Nun die Frage, wie schaut es 2024 aus, verdoppelt sich dann Preiserhöhung wieder? Bzw. wird die Preisbremse weitergeführt. Für mich ist das alles, nur Zeit schinden?!

15:38 | Die Leseratte
Bei uns wurde der Gaspreis schon Ende letzten Jahres mehr als verdoppelt, Strom plus 50 %. Die Stadtwerke sind praktisch pleite, hatten halt ein besonders gutes Management. Ein Schicksal, das sie mit vielen anderen Versorgern teilen dürften. Das ist der Grund, warum die Preissenkungen NICHT an die Endverbraucher weitergegeben werden. Die Versorger brauchen das Geld, um sich selbst zu sanieren. Ganz einfach.

15:55 | Die Leseratte zu 10:25
Bei uns wurde der Gaspreis schon Ende letzten Jahres mehr als verdoppelt, Strom plus 50 %. Die Stadtwerke sind praktisch pleite, hatten halt ein besonders gutes Management. Ein Schicksal, das sie mit vielen anderen Versorgern teilen dürften. Das ist der Grund, warum die Preissenkungen NICHT an die Endverbraucher weitergegeben werden. Die Versorger brauchen das Geld, um sich selbst zu sanieren. Ganz einfach.

18:23 | Leserkommentar zur Leseratte von 15:55
Mag sein werte Leseratte, doch wie interpretiert man das?
Zitiere, "Der erste Abschlag von XXX Euro (das ist angekündigte Preiserhöhung) wird für den Monat Januar zum 01.02.2023 fällig, die folgenden Abschläge jeden Monat zum Monatsersten. Sie beziehen sich auf den Vormonat." Das heisst also die Stadtwerke müssen im März den Abschlag wieder anpassen? Nun schlichte Frage, warum machen sie das, nehmen sie vielleicht an, das das Entlastung von Staat nicht ankommt? Und sie vielleicht deshalb die Preiserhöhung durchziehen. Wobei noch noch anzumerken ist, das die Jahreesabrechnung, die ich Dezember bekommen habe, der Abschlag sogar niedriger angesetzt wurde, obwohl nicht merkbar weniger verbrauchte - um 18 % gesenkt wurde. Da blickt man doch nimmer durch?

25.01.2023

12:58 | bt.dk: Nu bliver diesel dyrere – og det er bevidst [Diesel wird nun teurer - und das ist gewollt]

Der Preis wird bald wieder steigen. Aber das ist durchaus gewollt. Eine neue EU-Sanktion gegen Russland, die am 5. Februar in Kraft tritt, stoppt die Einfuhr von Diesel und anderen Ölprodukten aus Russland. So schreibt Børsen. "Die neuen Sanktionen werden vor allem den europäischen Dieselmarkt treffen. Bislang hat der Markt die Entwicklung unserer Meinung nach zu unkritisch aufgenommen, weshalb die Preise vorerst nicht gestiegen sind", sagt Arne Lohman Rasmussen, Chefanalyst bei Global Risk Management, gegenüber der Zeitung.

Es ist wirklich überraschend, dass die neue Runde an - schwachsinnigen - EU-Sanktionen kaum debattiert wird. Schließlich befeuern gerade höhere Dieselpreise aufgrund der Bedeutung der dieselbetriebenen LKW für den Transport die Inflation. Aber den höchst einflussreichen Klimahysterikern ist ja jedes Mittel recht, dem Pöbel die Mobilität zu verteuern. AÖ

18:36 | Leserkommentar zu 12:58
Mal eine kleine Übersicht der Abhängigkeiten vom Institut der deutschen Wirtschaft.
Der zusammenfassende Bericht im Bezug auf die Importzahlen von russischem Diesel vom 10.03.2021. Mal schauen, wo die Preise jetzt hingehen.

Europa importiert viel Dieselkraftstoff, Russland ist einer der Hauptlieferanten
Im Jahr 2019 wurden nach Angaben von Eurostat (Eurostat, 2022a) insgesamt 18,8 Millionen Tonnen Dieselkraftstoff aus Russland in die EU27 importiert. Weitere 5,7 Millionen Tonnen wurden vom Vereinigten Königreich eingeführt. Das UK war damit der größte Einzelimporteur russischen Diesels in Europa. Auf Platz zwei folgte Deutschland mit einer Importmenge von 4,8 Millionen Tonnen. Damit stammten im UK fast 43 Prozent des insgesamt importierten Diesels aus Russland. In Deutschland betrug der russische Anteil an den Dieselimporten fast 33 Prozent. Den höchsten Anteil russischer Lieferungen an den Gesamtimporten findet man in Rumänien, wo der Anteil bei über 72 Prozent lag. Auch in Ungarn, Polen und Griechenland kam mehr als die Hälfte der Dieselimporte aus Russland. Zu beachten ist aber, dass die Relation zur gesamten Importmenge noch nichts über die reale Bedeutung russischer Importe aussagt, da sie vom Importbedarf abstrahiert. In den Jahren 2020 und 2021 lagen die Importmengen aus Russland, bedingt durch die geringere Nachfrage, spürbar unter den Werten von 2019, dennoch bleibt Russland einer der wichtigsten Lieferanten für diesen Treibstoff.

 

12:44 | orf: Uganda genehmigt Bau umstrittener Ölpipeline nach Tansania

"Präsident Yoweri" Museveni sagte mit Blick auf die Klimakrise, die gerade Afrika besonders trifft, er sehe in der Nutzung des Ölfelds kein Problem. Kritikern aus der EU habe er gesagt, sie könnten „zur Hölle fahren“.

Sehr sympathisch der ugandische Präsident! Die klimahysterischen Brüsseliten ziehen vermutlich die Hölle dem Himmel auch deswegen vor, weil in der Hölle nicht zusätzlich geheizt werden muss. Und das ist ja klimaschonend. AÖ

12:22 | orf: Norwegen plant starken Ausbau von Öl- und Gassuche

Norwegen hat angekündigt, 92 neue Gebiete in der Arktis für die Suche nach Öl und Gas freizugeben. Es handelt sich um 78 Gebiete in der Barentssee im hohen Norden und 14 Gebiete im Nordmeer nahe dem Polarkreis, wie die Regierung gestern in Oslo mitteilte. Die Suche zu erleichtern sei wichtig sowohl für Europa als auch für Norwegen und die betroffenen Regionen, erklärte der norwegische Energieminister Terje Aasland. Die Ankündigung erfolgte im Zusammenhang mit der jährlichen Vergabe von Ölförderlizenzen in bereits erforschten Gebieten.

Pecunia non olet - diese alte lateinische Weisheit gilt auch im hohen Norden. Norwegen weiß sehr wohl, seine deutlich verbesserte Position aufgrund der europäischen Energiedummheit auszunützen. AÖ

24.01.2023

17:40 | ET: Beinahe Stromabschaltung im Südwesten – wegen zu viel Strom aus Windanlagen

Die zunehmenden Windanlagen im Norden Deutschlands sorgen für Turbulenzen auf dem Strommarkt. Sie erzwingen regelmäßig Redispatch-Maßnahmen. Die zusätzlichen Kosten müssen die Verbraucher zahlen.

Ende 2022 produzierten Windanlagen auf See in Norddeutschland 8,1 Gigawatt (GW) Strom, wie die Branche am Montag (16. Januar) mitteilte. Ein im vergangenen Jahr neu installierter Windpark trug mit einer Leistung von 0,342 GW zu diesem Wert bei. Was zunächst nach einem Fortschritt bei der Energiewende klingt, führte jedoch am Sonntag (15. Januar) zu heftigen Turbulenzen im süddeutschen Stromnetz.
Die windige Wetterlage zu dieser Zeit ließ die Windkraftanlagen im Norden sehr viel Strom produzieren. Der dadurch entstandene Überschuss am Strommarkt war gewaltig, woraufhin die Strompreise im Großhandel deutlich fielen.

Windanlagen Offshore (5,6 GWh) und Onshore (30,8 GWh) waren an jenem Sonntag nach Daten der Bundesnetzagentur die beiden größten Stromquellen in Deutschland. Sie erzeugten deutlich mehr wie alle anderen Energiequellen (rund 20 GWh) zusammen.

Drum gehört diese unsägliche Merit-Order-Regelung längst vom Tisch, damit wären derartige Schwachsinnigkeiten in Bälde ebenso Geschichte! Und für die Ökosysteme wär's ein zusätzlicher Segen. OF

18:47 | Leserkommentar zum grünen Kommentar
ergo, alle BW-er und Schwaben, auf in den Norden pilgern und sich fest an die Rotorblätter kleben und zum Stillstand bringen.....wenn´s nicht klappt, haben die Zuseher wenigstens was zum Lachen.....

 

15:56 | bn: Geplante Wasserstoffleitung H2Med soll nach Deutschland verlängert werden

Frankreich und Deutschland wollen die geplante Wasserstoffleitung namens H2Med zwischen Barcelona und Marseille bis nach Deutschland verlängern. Ziel sei es, den Transport von Wasserstoff durch ganz Europa zu erleichtern, heißt es in der am Sonntag in Paris verabschiedeten deutsch-französischen Erklärung zum 60. Jahrestag des Elysée-Vertrags. Beide Länder wollen außerdem eine „hochrangige Arbeitsgruppe“ zum Thema Wasserstoff auf Ministeriumsebene einsetzen, um bis Ende April „strategische Entscheidungen“ zu entwickeln.
Am Rande des gemeinsamen Ministerrats wurde ein deutsch-französisches Joint Venture von Siemens Energy und Air Liquide vorgestellt, das am Bau einer der weltgrößten Produktionsstätten für Wasserstoff in der Normandie beteiligt ist. Dafür sollen in Berlin Elektrolysemodule gebaut werden, die dann in Frankreich zusammengebaut werden sollen. Ziel ist eine große Wasserstoff-Produktionsanlage in Port-Jérôme in der Nähe des Ärmelkanals mit einer Kapazität von 200 Megawatt.

12:34 | Reuters: Pakistan begins restoring power after second major grid breakdown in months

Die pakistanische Regierung begann am Montag mit der Wiederherstellung der Stromversorgung für Millionen von Menschen, nachdem ein Zusammenbruch des Stromnetzes den schlimmsten Stromausfall seit Monaten ausgelöst und die schwache Infrastruktur des hoch verschuldeten Landes deutlich gemacht hatte. Es wurde eine Untersuchung des Stromausfalls eingeleitet, der gegen 7:00 Uhr morgens Ortszeit (0200 GMT) begann und bisher mehr als 12 Stunden während der Winterhochsaison andauerte. ... Der Stromausfall, der nach Angaben des Ministers auf einen Spannungsstoß zurückzuführen war, ist der zweite größere Netzausfall innerhalb von drei Monaten und kommt zu den Stromausfällen hinzu, unter denen die fast 220 Millionen Einwohner Pakistans fast täglich leiden.

"Wir haben das LNG, das die Pakistani benötigen" - moralisch überlegene Politik der GrünInnen*Außen und der Russenphoben im fast allerbesten EUropa aller Zeiten! AÖ

14:05 | Leserkommentar zu 12:34
Zum einen kaufen wir den armen Ländern das Gas weg, hier kann man sich aber pakistanische Stromnetze mal anschauen.

 

12:12 | Oilprice: Netherlands To Shut Down Europe's Largest Gas Field

Die niederländische Regierung plant, das Gasfeld Groningen trotz der prekären Versorgungslage Europas noch in diesem Jahr zu schließen. Groningen ist das größte Gasfeld in Europa. Das Feld sei gefährlich, so ein Regierungsbeamter aus Den Haag gegenüber der Financial Times, und die Regierung habe keine Pläne, die Produktion zu erhöhen. "Wir werden wegen der Sicherheitsprobleme keine weiteren Vorkommen erschließen", so Hans Vijbrief gegenüber der FT. "Es ist politisch völlig unrentabel. Aber abgesehen davon werde ich es nicht tun, weil es bedeutet, dass man die Wahrscheinlichkeit von Erdbeben erhöht, wofür ich nicht verantwortlich sein möchte.

Energiekrise in Europa heißt, noch weniger Energie zu fördern, um sich dadurch vom Rest der Welt - und von Wind und Wetter - völlig abhängig zu machen. Und ist es auch Wahnsinn, so hat es Methode! AÖ

23.01.2023

18:10 | Leserzuschrift: "Nachweislich die Unwahrheit“: Strache widerlegt Habecks Aussage zu russischen Gaslieferungen

Österreichs Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat gegenüber SNA Stellung zu den jüngsten Äußerungen des deutschen Wirtschaftsministers Robert Habeck genommen, wonach Moskau angeblich Deutschland den Gas-Hahn zugedreht hat, sodass es gezwungen wurde, die Defizite mit LNG zu ersetzen.

„Das ist nachweislich die Unwahrheit“, sagte der österreichische Politiker zu Habecks Vorwürfen. Russland sei bereit gewesen und habe es auch gewollt, die Gas-Lieferungen an die EU und Deutschland fortzusetzen. Die Ukraine und Polen verhinderten jedoch weitere Pipeline-Lieferungen, und Nord Stream 1 sei zerstört worden, so Strache.

15:29 | Leserzuschrift Unser Benzin und Diesel kommen bald aus Indien – das wird teuer

Russisches Rohöl darf schon seit Dezember nur noch unter einem bestimmten Preis in die EU geliefert werden, genau zwei Monate später folgt dieselbe Sanktion auch für raffiniertes Öl. Ab dem 5. Februar sind Importe von verarbeitetem Öl in die EU verboten. Das betrifft vor allem die Einfuhren von Benzin und Diesel. In den vergangenen Jahren stillten Deutschland und die EU einen Großteil ihres Bedarfs aus russischen Raffinerien. 220 Millionen Barrel flossen jedes Jahr, das sind rund 600.000 Barrel pro Tag. Das entspricht rund 80 Prozent des Verbrauchs an Benzin und Diesel allein in Deutschland.

Kommentar des Einsenders:
Michel geht bald zu Fuß oder bleibt zu hause mit Bürgergeld.

Als Abhilfe für dieses Problem wird uns der Klausi Schwab mit 15 Minuten Städten beglücken. JE

18:25 | Leserkommentar zum grünen Kommentar
Und wer keine gemahlenen Käfer in seiner Nahrung möchte greift dann doch zu veganen Produkten. Man muß halt nur die richtigen Anreize schaffen...

Und wenn wir uns an das vegane Essen gewöhnen, gründet sich eine neue Gruppe, die für die Rechte der Pflanzen uns das auch verbietet. Am besten beginnen wir schon mal preventiv uns einfach mit Luft und Sonnenlicht zu ernähren NL

19:54 | Leser-Kommentar zu grün
Werte NL, das schaffen allerdings z.Zt. nur wenige. Doch das ist auch nicht sicher. Beispiel: "Finn Bogumil aus Hamburg wurde nur 22 Jahre alt. Er glaubte an die sogenannte Lichtnahrung, ein esoterisches Konzept mit Anhängern auf der ganzen Welt. Angeblich soll es dabei möglich sein, komplett ohne Essen und Trinken zu leben - und sich nur von Licht zu ernähren. Das versuchte Bogumil offenbar - und starb daran." Beides scheintd im Extrem, keinen Nährwert zu haben?
 

09:48 I pra: Die Wärme, die aus der Tiefe kommt

Ein großer Teil unseres Energieproblems könnte bereits gelöst sein, ganz ohne Verträge für Kohle oder neues Gas und Öl. Die Wärme, die wir brauchen, liegt zu unseren Füßen: Geothermie.

Genau deshalb will man die Geothermie nicht. Sie ist machtpolitisch nicht/kaum nutzbar. HP

14:10 | Leserkommentar zu 09:48
Hallo, hier mal eine kurze Bemerkung zur Wärmepumpe: Mein Schornsteinfeger hat mir erzählt, dass er 9 Kunden hat, welche eine Wärmepumpe besitzen und damit ihr Einfamilienhaus heizen. Diese Pumpen wären jetzt zwischen 6 und 9 Jahre alt und VERSANDEN. Die stolzen Besitzer dieser Wärmepumpen haben sich vor dem Beginn des letzten Winters mit Holzöfen versorgt, da sie im ganzen Haus keine Temperatur über 18° C mehr erreichen konnten.

14:26 | Leserkommentar zu 09:48
ist ok, Geothermie birgt aber auch gewisse Gefahren - und der beigefügte Link ist nicht von den Gegnern
https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/s/staufen-geothermieprojekt.html

 

06:42 | ing: BN-800: Größter Schneller Brüter speist jetzt ins Netz

Aus Waffenplutonium gewinnt Russland jetzt Energie. Das funktioniert mit einem speziellen Reaktor, der nebenbei noch mehr Brennstoff erzeugt als er verbraucht. Mit 790 Megawatt ist er der weltweit leistungsfähigste. Ein noch größerer ist bereits geplant.

Die G'schwinden bauen schnelle Brüter (neben Ihren herkömmlichen Energiebeständen) für ihre Energeizukunft und können so jenen, die langsame Brüter in ihren Regierungen haben die Zukunft diktieren!
It's not about Putin, it's about our idiots! TB

22.01.2023

17:25 | jouwatch: Sauber: Frankreich will Bau von Atomkraftwerken beschleunigen

Frankreich will den Bau von Atomkraftwerken beschleunigen und dafür bürokratische Hürden abbauen. „Es geht darum, keine Zeit zu verlieren“, sagte Energieministerin Agnès Pannier-Runacher zum Auftakt der Debatte über einen entsprechenden Gesetzentwurf am Dienstag im Senat. Dieser sieht unter anderem vor, dass bereits an Nebengebäuden eines Reaktors gebaut werden darf, während die öffentliche Debatte über den Reaktorbau noch läuft.
„Dies bedeutet nicht, dass die Sicherheit, der Schutz der Artenvielfalt oder die öffentliche Mitsprache eingeschränkt werden“, betonte die Ministerin. Für den Bau neuer Reaktoren sind nach dem Gesetzentwurf künftig keine Genehmigungen der kommunalen Ebene mehr nötig, da der Staat über die Einhaltung der Standards wachen soll.

Nicht ohne Grund wurden seitens der EU AKWs als Grüne Energie eingestuft unter tosendem Applaus u.a. der GrünInnen*Außen...!? Strom scheint eben kein Mascherl zu haben, wenn man ihn dringend benötigt, doch für die Ökomarxisten ein erneuter Schlag in die ideologische Magengrube! Bloß spannend, wo Frankreich die Brennstäbe herbekommen wird angesichts der Sanktionen gegen Russland...!? OF

19:53 | Leser-Kommentar zu grün
Die kommen aus Lingen / Emsland. Eine französische Firma unterhält dort ein Werk für die Herstellung von Brennstäben.
Das Material dazu wird vertragsgemäß pünktlich von Russland geliefert. Es gab einen entsprechenden Artikel in der Epochtimes.de vor ca. 4 Wochen.

Danke für den Hinweis werter Leser! Drum hat der Westentaschennapoleon wohl auch so oft mit dem Kreml telefoniert in letzter Zeit!? Man sieht, trotz Sanktionen hält Russland die Verträge und liefert...! OF

07:20 | agrarheute: Zahlungsstreik beim Strom - Festpreis von 15 Cent gefordert

Die Initiative „Wir Zahlen nicht“, ruft die Bevölkerung dazu auf, die Stromrechnung nicht mehr zu bezahlen. „Millionen Haushalte können sich die Strompreise nicht mehr leisten, während Energiekonzerne Gewinne in Milliardenhöhe machen“, sagte Marie Bach von der Initiative bei der Pressekonferenz am Dienstag in Berlin. Nach Ansicht der Initiative gehört Strom zur Grundversorgung und muss für alle Bürger bezahlbar sein. Deshalb stellt „Wir Zahlen nicht“ vier Grund-Forderungen auf:

- Es soll einen Stopp von Stromsperren für private Haushalte geben
- Strom soll zu einem Festpreis von 15 Cent pro Kilowattstunde verfügbar sein
- Strom soll zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen
- Energiekonzerne sollen „vergesellschaftet“ werden

100 % erneuerbar und Sozialisierung der Stromwirtschaft?
Da hat wohl jemand den Schuss nicht gehört. Beide dieser Forderungen (vor allem die zweite) sind nicht die Lösung sondern Ursacher manigfaltiger Probleme!
Fragt's doch einfach einmal einen EX-DDR-Bürger! TB

14:41 | Leser-Kommentar
Da wurde schon ein MG überhört. Und weshalb, seit wann sind Landwirte Traumtänzer? Wie definiert man erneuerbare Energien? "Erneuerbare Energie ist Energie aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme. Im Gegensatz zu den
fossilen Energieträgern Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle sowie dem Uranerz verbrauchen sich diese Energiequellen nicht." Die leben alle in einer selbstgeschaffenen Illusion. Welch abgrundtiefe Unbewusstheit und Dummheit? Das ist eher 100% Realitätsverlust.

14:49 | Der Ostfriese
Ist nicht die dritte Forderung die problematischste? Forderung 1 wäre aus meiner Sicht zu unterstützen, auch 2 könnte ich unterschreiben. Energiekonzerne „vergesellschaften“ - warum denn nicht, wenn die öffentliche Verwaltung reformiert werden würde. So lange wie auch nur ein einziger Pfennig - Entschuldigung jetzt natürlich Cent - im Jahr für ausländische Interessen ausgegeben wird, sollte kein Einheimischer von der Stromversorgung abgeschnitten werden! Jeder Fremde hat hier das Anrecht auf Versorgung mit Energie. ICH würde da andere Prioritäten setzen… der erste Cent für Fremde dürfte erst ausgegeben werden, wenn kein ( in Worten: Null) Einheimischer einen Mangel leiden muß!

19:33 | Leser-Kommentar
Das Zeitfenster für unsere Versklavung oder Befreiung ist mit 1 Monat bemessen und öffnet sich am morgigen Montag; es schließt sich voraussichtlich am 22. Februar 2023.
Kehren einerseits morgen die beim WEF-Treffen in Davos gebrieften Politiker und Unternehmer aus den verschiedenen Ländern wieder an ihren Arbeitsplatz zurück, um ihre erhaltenen Anweisungen umzusetzen, so prognostiziert andererseits der Geschäftsmann und Banker William Toël für den 22. Februar die Befreiung Deutschlands - mithin der EU - durch die Russen.
Nun stellt sich die Frage: Wird es im Sinne des WEF noch gelingen, das untergehende Schuldgeldsystem dadurch zu "retten" (abzulösen), daß 'Geld zum Bezahlen' durch 'Daten für den Zugang zum Leben' ersetzt wird?
[Auch ob tatsächlich "Strom zur Grundversorgung" gehört (und für alle bezahlbar sein muß) - wie heute in 'Rohstoffe' zu lesen -, wird dann in Frage gestellt werden, wenn der Sozialpunkte-Score die Versorgung nicht mehr erlaubt.]

Werter Leser! Nachdem wir aus der Vergangenheit lernten, sich nicht explizit auf ein bestimmtes Datum für irgend welche Ereignisse zu beziehen, nennen wir es laufender Prozess, den es die kommende Monate zu beobachten gilt! Sonst heißt's wieder, wir spielen Hellsehern/Scharlatanen in die Händ'... OF

20.01.2023

18:21 | Leserzuschrift: Die deutsche Uniper erwägt, «Nord Stream» wieder in Betrieb zu nehmen

Die «Nord Stream» Gaspipeline kann nach der Sabotage vollständig wiederhergestellt werden, wenn der politische Wille der Europäischen Union ausreichend ist. Dies erklärte der Chef von Uniper, Klaus-Dieter Maubach.

Die Leseratte
Hat ja lange genug gedauert. Jetzt endlich kommt die Industrie in die Gänge und fordert eine preiswerte Energieversorgung, droht teilweise mit dem Verlassen des Standorts. Uniper will Nordstream reparieren. Alle warnen vor einer Deindustriealisierung.

Die eigentliche Forderung müsste allerdings lauten, die Grüninnen von der Macht zu entfernen, denn unter denen wird es nur schlimmer, nicht besser!

Zitat:
Die deutsche Uniper erwägt, «Nord Stream» wieder in Betrieb zu nehmen. Die «Nord Stream» Gaspipeline kann nach der Sabotage vollständig wiederhergestellt werden, wenn der politische Wille der Europäischen Union ausreichend ist. Dies erklärte der Chef von Uniper, Klaus-Dieter Maubach. Der Chef des größten deutschen Gasimporteurs schätzt, dass der Wiederaufbau der gesprengten Pipeline sechs Monate bis ein Jahr dauern wird. Es ist nur eine Frage des gesunden Menschenverstands seitens der Europäischen Union.


Der Vorstandsvorsitzende des Automobilkonzerns Volkswagen, Thomas Schaefer, rief die Staats- und Regierungschefs der EU auf, die Deindustrialisierung dringend zu verhindern. Der Chef des zweitgrößten Automobilherstellers wies die Kritik am Kurs des Euro-Blocks angesichts der Energiekrise zurück.

Auch der BMW-Vorstandsvorsitzende Oliver Zipset drohte, Deutschland und Europa wegen der exorbitanten Energiekosten zu verlassen. Ihm zufolge haben die Gas- und Stromkosten in der EU das Vorkrisenniveau um ein Vielfaches überschritten, was zu einer schrittweisen Stilllegung der deutschen Produktion geführt hat.

 

12:44 | orf: Kraftwerk Mellach: Keine Reaktivierung

Im Sommer hat Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) angekündigt, dass aufgrund eines drohenden Gasmangels das Kohlekraftwerk Mellach reaktiviert werden soll. Auf Nachfrage des ORF Steiermark sagte die Ministerin am Donnerstag, dass die Reaktivierung vom Tisch sei.

Die Politikwissenschaftsjunggesellin LG kann wirklich tun und lassen, was sie will, und die ÖVP lässt sie nahezu uneingeschränkt gewähren, zu Lasten des Wirtschaftsstandort Österreich und der österreichischen Bürger. AÖ

14:07 | Leserkommentar zum grünen AÖ Kommentar
Gebenedeit sind die Grünen? "Das Wort "gebenedeit" kommt vom deutschen Verb "benedeien", das sich wiederum vom Lateinischen "benedicere" ableitet und "segnen, lobpreisen" bedeutet."

12:08 | FMW: Öl aus Russland: Laut Quellen in Singapur gemischt und dann reexportiert

Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs ist es ein offenes Geheimnis, dass Öl aus Russland über indirekte Wege doch auf den Weltmarkt gelangt, zum Beispiel durch das Ship-to-Ship-Verfahren. Dabei liegen zwei Tanker direkt nebeneinander auf offener See, und Öl wird von einem auf das andere Schiff gepumpt. Der Kreml steht unter Druck, wie jüngste Daten zeigen. Der fallende Ölpreis senkt die Einnahmen. Umso mehr muss man große Mengen absetzen? Auch viele andere Wege werden offenbar genutzt, um Öl verkaufen zu können. Aktuell gibt es Berichte, wie Öl aus Russland in Singapur mit Öl aus anderen Quellen gemischt werden soll, um dann wieder auf den Weltmarkt zu gelangen.

Irgendwie muss das russische Öl ja auf den Markt kommen, sonst hätte der Ölpreis schon viel stärker steigen müssen. Beim ab Anfang Februar geltenden Embargo gegen russische raffinierte Erdölprodukte, darunter auch der für die Wirtschaft immens wichtige Diesel, wird wohl derselbe "Schmäh" angewendet werden. AÖ

19.01.2023

12:26 | orf: Frackingverbot sorgt für dicke Luft in der Koalition

Der Niederösterreich-Wahlkampf lässt auch die Bundespolitik nicht aus. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) ist mit ihrem Wunsch nach einem Frackingverbot beim Koalitionspartner vorerst abgeblitzt.Gewessler zeigte sich heute vor Journalistinnen und Journalisten freilich erstaunt: Wenn ohnehin alle gegen Fracking seien, könne es ja „kein Problem sein“, das auch zu verankern. „Niemand will Fracking“, bekräftigte ÖVP-Staatssekretär Florian Tursky, aber es sei eben „kein Thema.“

Es wäre endlich an der Zeit, die GrünInnen*Außen umzubennen in "Windrad und Photovoltaik Partei" umzubennen. Sie sind ja gegen alles, außer gegen die Verschandelung der Landschaft. AÖ
 

10:03 | f100: Kriegsprofiteur Norwegen: „Macht keinen Spaß, so Geld zu verdienen“

Dass Norwegen einen solch gewaltigen Überschuss erzielen würde, war schon im vergangenen Sommer klar. Und solange der Finanzminister damit rechnen konnte, so lange gibt es auch Stimmen, die fordern, dass Norwegen seinen gewaltigen Reichtum teilen solle. Schließlich verdankt das Land die Rekordeinnahmen dem Krieg in der Ukraine.

Wie wär's mit Waffenliegferungen an die Ukraine? Stünde einem neutralen Land wie Norwegen gut zu Gesicht.
Österreich hat der Neutralitätsbruch schliesslich auch nicht geschadet, sagt unsere Regierung! TB

16:14 | Leserkommentar zum grünem TB Kommentar
Genau werter H.TB. Wenn es ihnen keinen Spass macht. Können sie das Geld ja weiter verschenken. Oder besser noch, einen Gewinn-Deckel einführen. Damit sie kein Unspassgeld verdienen. Somit brauchen sie nur das Geld nehmen, das ihnen Spass macht. Oder Final, nur soviel Geld nehmen, daß kein Geld verdienen, es nur Unkosten deckt. So brauchen sie nimmer darüber nachdenken, ob es Spass macht. Die Sache wird somit neutral?

18.01.2023

18:10 | Video: 

Die US Korrespondentin
Freie Energie - Sehenswert!

 

15:02 | bn: Balsaholz: Die dunkle Seite der Windenergie-Industrie

Die drei 81 Meter langen Blätter der Offshore-Windkraftanlagen von Siemens Gamesa enthalten insgesamt rund 6 Tonnen des Tropenholzes (ca. 40 m³). Dies entspricht etwa 40 Bäumen.

Die Entwicklung der Windenergie in China, Europa und Nordamerika hat eine Tragödie in Ecuador verursacht. Das Land vermarktet Balsaholz und liefert bis zu 90 % des weltweiten Bedarfs.

Um mit der Nachfrage Schritt zu halten, dringen Holzfäller und Händler in den Amazonas-Regenwald ein und plündern Balsaholzvorräte. Sie verschonen weder indigene Territorien noch Schutzgebiete, was zu schweren sozialen Konflikten führt. Das Abholzen von Balsaholz ist verheerend für die Natur. Diese Baumart erfüllt wichtige ökologische Funktionen und schützt Flussufer vor Erosion. Der weltweit größte Abnehmer ist der Windkraftanlagenbauer Siemens Gamesa. Der deutsch-spanische Windkonzern verbrauchte im Jahr 2021 fast 26.000 Tonnen des leichten Tropenholzes. Das entspricht ca. 170.000 Kubikmeter.

Das sind alles Dinge sie sind weit weg und somit nicht in unserem Fokus. Massenmedien berichten leider auch nicht drüber (ist ja gegen die Agenda) und somit wissen es die Wenigsten. JE

12:42 | Telegraph India: India’s breaking all records for buying Russian oil, but who is the surprise buyer?

"Die Leute fragten, wohin all das russische Ural-Rohöl fließen könnte, wenn Europa nicht kauft. Als Indien im Dezember 1,2 Mio. bpd abnahm, sagten sie, mehr könne Indien sicher nicht tun. Und im Jänner sind es 1,7 Millionen bpd", sagt Viktor Katona, leitender Rohölanalyst bei Kpler, einem Daten- und Analyseunternehmen. Die USA sind traditionell ein großer Abnehmer eines russischen Raffinerieprodukts namens "Virgin Gas Oil" (VGO). Da sie VGO nicht direkt von Russland beziehen können, kaufen sie es nun von indischen Raffinerien, die von Reliance Energy und Nayara Energy betrieben werden - und das VGO aus diesen Raffinerien wird aus russischem Rohöl hergestellt.

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr sich die europäischen Staaten von den USA auf der Nase herumtanzen lassen. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass sich der Mächtige und Dreiste an den Dumm und Dämmlichen dumm und dämmlich verdienen kann. AÖ

09:56 | qs: Deutschland: installierte Windkraftanlagen 2022

".... Unabhängig davon das Strom aus Windanlagen nicht grundlastfähig ist und es weiter keine relevanten Speicher gibt, die in großer Dimension temporäre Überschüsse speichern können, stellt sich die Frage wie man in dieser Situation die letzten 3 Kernkraftwerke vom Netz nehmen kann und weiter mit dem Fokus auf Elektroautos und Wärmepumpen den Stromverbrauch in naher Zukunft faktisch boosten wird!...

(Bezahlschranke) Es ist ein Kampf Physik gegen Ideologie! HP

11:03 I Leserkommentar
Geneigte wissen dann auch, wo das hin führen wird, werter HP. Sofern der Apfel nicht nach oben fällt.
Dummheit und Ideologie - das ist eigentlich einfach. Was ergibt Minus mal Minus? Minus mal Minus ergibt Plus.
Wenn du Minus mal Minus rechnest, also zwei negative Zahlen miteinander mal nimmst, dann kommt eine Plus-Zahl

15:00 | Leserkommentar zu 09:56
Dass die Grünstrom-Agenda möglicherweise genau das Gegenteil von dem bewirkt was sie zu tun vorgibt, nämlich der Klima- Erwärmung und Veränderung entgegenzuwirken, läßt ein hervorragender Artikel des EIKE-Instituts mit dem Titel "Terrestrial Stilling" anklingen: https://eike-klima-energie.eu/2022/07/24/terrestrial-stilling-ts/ Grob zusammengefaßt heißt das für mich, dass die Elektrizitätswirtschaft durch großräumige Windkraftnutzung unser gewohntes Wetter, das den naturgegebenen Wind zur Bildung und Verteilung braucht, "VERSTROMT"... Für mich ist das durchaus nachvollziehbar, so warten wir z.B. im Nö-Voralpenland seit Jahren vergeblich aufs Mittelmeertief, das bis vor etwa 15 Jahren absolut regen- und schneesicher für uns war. Ein Blick nach Südwest über Wechsel, Semmering und Rax hinweg, auf hundert Windmühlen läßt erahnen, warum das Mittelmeertief nicht mehr über die Berge kommt, ein Blick über das Rosaliagebirge nach Nordost läßt vermuten, dass es dank der Windmühlen von dort auch den "wettertechnichen Gegenpart" vermissen läßt. Sicher wundern sich viele Menschen auch in anderen Regionen ob eigentümlicher Wetterpfade! Unsere Region trocknet förmlich aus -und sogar inneralpin fehlt mittlerweile der Niederschlag- und uns erzählt man, dass es gilt mit allen Mitteln den Klimawandel zu bekämpfen und den Kohlenstoffkreislauf abzuwürgen... Verrückte führen Blinde, kann man hier nur sagen! der Netz- und Stromkunde zahlt teure Netze für den Zappelstrom, um den Betreibern das "Verschenken" und Ableiten des Überstromes zu ermöglichen. Er erhält dafür in der Öko-Flaute-Zeit teuren Grundlaststrom geliefert. Um die Verteilung vor allem auch für die Spekulanten durchschaubar zu haben, erzwingt man zur Zeit auch den europaweiten Einbau von Smart Metern. Verinnerlicht man sich die vorgenannten Ereignisse, ist die Stromzähl-Debatte ohnehin überflüssig: denn rechnet man die jahrelang abgesaugte Wind- und Wetterenergie gegen, dann ist der bezogene Stom "geschenkt noch zu teuer!" Und das meine ich durchaus ernst!
Danke den Bachheimern für die unermüdliche Aufklärungsarbeit & seid freundlich gegrüßt!

15:23 | Leserkommentar zu 11:03
Zu: “Sofern der Apfel nicht nach oben fällt”
Die Grünen_innen arbeiten am Problem, und haben folgende Lösung:
Das G R A V I T A T I O N S - V E R B O T !

17.01.2023

17:27 | agrarheute: Blackout wegen zu viel Windstrom – Stromnetz komplett überfordert 

Im Südwesten ist es beinahe zu Stromabschaltungen gekommen. Der Grund ist aber zu viel Strom und nicht zu wenig. Hauptursache ist offenbar die fehlende Netzkapazität. Um den regionalen Blackout zu verhindern, mussten Reservekraftwerke ans Netz und Strom importiert werden. Gleichzeitig exportierte Deutschland große Mengen billigen Strom ins Ausland. Und die Kunden zahlen für den sogenannten Redispatch. Aktuell wird in Deutschland sehr viel Windstrom erzeugt. Die Strompreise fallen deshalb im Großhandel deutlich – teilweise bis in den negativen Bereich, Der Grund: Zeitweise wird deutlich mehr Strom erzeugt, als man braucht. Deshalb wird auch sehr viel Windstrom ins benachbarte Ausland exportiert, zuletzt fast ein Viertel der erzeugten Strommenge.

Doch es kann noch zu anderen Problemen kommen: Der Stromnetzbetreiber TransnetBW in Baden-Württemberg hatte am Sonntagnachmittag zum Stromsparen aufgerufen, um einen akuten Strom-Engpass zu vermeiden. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr sollten Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen nach Möglichkeit nicht benutzt werden, teilte TransnetBW in Stuttgart mit.
Ursache war aber eigentlich nicht zu wenig Strom, sondern zu viel. In Norddeutschland wurde laut einer Sprecherin des Stromnetzbetreibers Windenergie mit bis zu 50 Gigawatt erzeugt und eingespeist. Weil die Netze für diese großen Energiemenge nicht ausgelegt sind, reicht die Übertragungskapazität in den Südwesten für solche große Mengen nicht aus.

Jemandem, der die Pendlerpauschale nicht versteht, von Kobolden träumt und das Netz als Speicher anerkennt, für den läßt sich ff. Problemlage eben kaum verständlich machen! Conglusio: In der Nordsee müssen hernach noch mehr Reichskraftmühlen aufgestellt werden! Bloß, in den Siebzigern waren's nicht deppert, weil's mit dem Schrott wieder abgefahren sind, sondern weil die Probleme bereits damals schon bekannt waren! OF

12:34 | CNBC: Russian gas will eventually return to Europe as nations ‘forgive and forget,’ Qatari energy minister says

Die Ablehnung der Europäischen Union gegenüber russischen Energierohstoffen nach Moskaus Einmarsch in der Ukraine wird nicht ewig anhalten, sagte der Energieminister von Katar auf einer Energiekonferenz am Wochenende. "Die Europäer sagen heute, dass wir auf keinen Fall wieder russisches Gas kaufen werden", sagte Saad Sherida al-Kaabi, Energieminister und Chef des staatlichen Gasunternehmens QatarEnergy, auf dem Atlantic Council Energy Forum in Abu Dhabi. "Wir sind alle gesegnet, dass wir in der Lage sind zu vergessen und zu verzeihen. Und ich denke, die Dinge werden mit der Zeit wieder in Ordnung gebracht... sie lernen aus dieser Situation und haben wahrscheinlich eine viel größere Vielfalt [der Energieversorgung]."

Das setzt voraus, dass sich Europa von den Haltungspolitikern, die Glaubenskriege führen wollen, anstatt die Kunst der Umsetzung des jeweils Möglichen zu üben, trennt. Dazu muss es aber erst viel Schlimmer werden, damit die vermeintlichen Heilsbringer als das entlarvt werden, was sie in Wirklichkeit sind: gesellschaftszerstörende Scharlatane. AÖ

07:31 | sg: GASMONITOR – GROSSER PUFFER FÜR DIE ZWEITE WINTERHÄLFTE

Die Füllstände der deutschen Gasspeicher sind in den vergangenen drei Wochen per Saldo wieder gestiegen, was für diese Jahreszeit sehr unüblich ist. Ausschlaggebend war neben dem wieder sehr milden Wetter, dass in den vergangenen Wochen die Nettoimporte unverändert sehr hoch waren. Dies hat mehr als ausgeglichen, dass die Sparanstrengungen der privaten Haushalte wohl auch unter dem Eindruck der positiven Entwicklung etwas nachgelassen haben. Ohne einen massiven Temperatureinbruch oder eine Störung der Importe dürfte Deutschland gut durch den Winter kommen.

Jaja, das warme Wetter! Die Industrie verbraucht wegen des warmen Wetters sicher nicht weniger Gas.
Was nicht nur in den Reihen der Schwurbler den Verdacht aufkommen lassen könnte, dass die Ukraine-Invasion aktiv dazu genutzt wurde, die Energiepreise (unnötig) zu erhöhen um Europa den Garaus zu machen! TB

Bildschirmfoto 2023 01 17 um 10.32.39

08:19 | Die Eule zum grünen TB-Kommentar
Werter TB, natürlich reicht das Gas und wer die tägliche und völlig unübersichtlich Gastabelle genau studiert, sieht auch, dass es in den meisten Tagen viel mehr Gas gibt als verbraucht wird. Was mit allerlei unsinnigen Tabellen in Coronazeiten bestens funktionierte, wird jetzt eben mit der Gastabelle weitergeführt. Die Michels sind durch sie bestens abgelenkt und somit lässt sich ihnen das Geld noch flotter aus der Tasche ziehen.

16.01.2023

18:29 | News-Front: Katar hat die Rückkehr des russischen Gases in die EU vorausgesagt

Der russische «blaue Brennstoff» wird dazu beitragen, den wackeligen globalen Energiemarkt auszugleichen. Die meisten EU-Mitgliedstaaten werden ihre Energiequellen diversifizieren, die russischen Energieressourcen werden nach Europa zurückkehren, was wiederum sowohl den Sektor als auch den Markt selbst durch die Stabilisierung der Gaspreise erheblich erleichtern wird.

Die Leseratte
Der katarische Staatsminister für Energie, Saad Al Kaabi, sagte auf dem Global Energy Summit des Atlantic Council voraus, dass russisches Gas auf den europäischen Markt zurückkehren wird. Es könnte aber noch dauern und die Situation wird noch eine Weile unbeständig bleiben. Aus den Äußerungen kann man wohl schließen, dass die Araber ihre Produktion nicht für Europa erhöhen werden, was weiterhin für Knappheit sorgen wird.


17:05 | tass: Gas price in Europe falls below $650, first time since September 2021

Der Gaspreis in Europa ist am Montag zum ersten Mal seit Anfang September 2021 unter 650 $ pro 1.000 Kubikmeter gefallen, wie die Londoner ICE mitteilte.
Der Preis für Februar-Futures am TTF-Hub in den Niederlanden fiel auf 645 $ pro 1.000 Kubikmeter oder 57,635 Euro pro MWh (auf der Grundlage des aktuellen Euro/Dollar-Wechselkurses, die ICE-Preise werden in Euro pro MWh angegeben).
Die Gaspreise sinken vor dem Hintergrund des recht warmen Wetters in Europa. Seit Anfang des Monats ist der durchschnittliche Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung in der EU recht hoch und liegt bei 26 %. Am 15. Januar erreichte er mit 35,4 % sogar einen neuen Rekord.

Außerdem haben die Gasreserven in den unterirdischen Speichern der EU für diese Jahreszeit ein Allzeithoch erreicht. Derzeit sind die UGS-Anlagen in Europa zu 81,7 % (19 Prozentpunkte höher als der 5-Jahres-Durchschnitt) mit 88,47 Mrd. Kubikmetern Gas gefüllt. Gazprom warnte jedoch, dass selbst nahezu maximale Gasvorräte in den UGS-Anlagen der großen europäischen Länder keine zuverlässige Durchleitung durch die Herbst-Winter-Periode gewährleisten. Aufgrund von Veränderungen in der Logistik und bei den Gasbezugsquellen wird die Winternachfrage an den UGS-Anlagen in Europa größer sein als in den Vorjahren.

Langsam nähert sich der Preis wieder den ursprünglichen Verhandlungssätzen, dennoch unverständlich, dass angesichts der bereits seit Wochen bestehenden Talfahrt die Länder nicht in der Lage sind, innerstaatlich bzw. auf Druck Richtung Brüssel, die Preise von den Spekulanten zu entkoppeln, das Merit-Order-Prinzip endlich einzustampfen und den Endkunden wieder "normale" Preise für Rohstofflieferungen in Rechnung zu stellen!? Jedwede politische Deckeldiskussion für die Würst, wenn der Markt so und so auf preislicher Tauschstation liegt, jetzt billigst gebunkert wird, man  ledigleich den Endkunde abzieht, als gäbe es kein morgen!? Warum greift die Politik hier nicht ein? OF

18:45 | Die Leseratte zum grünen Kommentar
Da es so offensichtlich ist, scheint es Absicht zu sein! Die Verbraucher sollen weiter unter den hohen Energiepreisen leiden, damit sie sparen! Sobald die Preise fallen, könnten die Deutschen ja wieder die Heizung aufdrehen. Die Grüninnen wollen aber, dass wir dauerhaft weniger verbrauchen, sh. auch CO2-Bepreisung. Und je länger die Preise hoch bleiben, umso mehr leidet vor allem die Industrie. Schneller kann man die nicht kleinkriegen! Wenn die Produktion unwirtschaftlich wird, hören die "einfach auf zu produzieren", wie gewünscht. Da die Grüninnen nicht wissen, ob sie die Legislaturperiode durchhalten können, müssen sie ihre Ziele so schnell wie möglich erreichen. Da wäre eine Erholung der Wirtschaft wegen günstiger Energie kontraproduktiv, ne?

 

12:54 | Aftonbladet: Exlosion i gasledning [Gasleitung explodiert]

Eine Gaspipeline zwischen Lettland und Litauen ist explodiert. Ersten Berichten zufolge ist niemand verletzt worden. Die Explosion wurde durch einen technischen Defekt verursacht.

Eher glaube ich an einen "technischen Fehler" wie bei Nordstream I + II als tatsächlich an einen technischen Fehler. Dagegen spricht allerdings, dass zumindest in einer ersten Reaktion nicht die Russen für diese Explosion verantwortlich gemacht wurden. AÖ

12:22 | The Sounding Line: China Dominates the Rare Earth Market

Die jüngste Ankündigung eines potenziell großen Seltene-Erden-Vorkommens (REE) in Schweden hat einmal mehr die hohe Konzentration der REE-Lieferkette in China deutlich gemacht. Der folgende Chart von Statista zeigt, wie China die Minenproduktion von REEs dominiert.

Wer für die Unabhängigkeit von russischem Gas trommelt - GrünInnen*Außen, EU-Sektierer, etc. - befürwortet die Abhängigkeit von Wind und Wetter und von China. In den PR-Strategien bleibt dieser Aspekt natürlich im Dunkeln und die allermeisten "kritischen" Journalisten hüllen sich diesbezüglich natürlich auch in Schweigen. Schließlich pickt eine Krähe der anderen kein Auge aus. AÖ

15.01.2023

17:32 | testrt: Neue strategische Partnerschaft? – Warum China mit den Taliban einen Energievertrag geschlossen hat

Trotz seiner Abneigung gegen den islamischen Fundamentalismus geht Peking bei der Energiesicherung pragmatisch vor, während das China-Modell Kabul etwas Neues, Positives und Anderes bietet.
Afghanistan hat einen Vertrag mit einem chinesischen Unternehmen unterzeichnet, das 540 Millionen US-Dollar in die Erschließung von Öl- und Gasfeldern im Land investieren wird. Das Abkommen ist seit dem Abzug der US-Streitkräfte nach 20 Jahren Besatzung und der anschließenden Machtübernahme durch die Taliban im August 2021 die erste Großinvestition in Afghanistan. Obwohl Peking die Taliban nicht als legitime Regierung Afghanistans ansieht, erkennt es die Tatsache an, dass diese Gruppierung die Kontrolle über das Nachbarland mit seinen gigantischen, natürlichen Ressourcen hat, wodurch Afghanistan für Chinas wirtschaftliche Sicherheit und Energiestrategie eine tragende Rolle einnimmt. Während also westliche Diplomaten nach dem Vormarsch der Taliban auf Kabul das Weite suchten, blieben chinesische Unterhändler vor Ort.

Die Entscheidung, ein Abkommen mit den Taliban zu schließen, ist die Folge eines strategischen Dilemmas, vor dem China hinsichtlich seiner Energiesicherheit steht. Als bevölkerungsreichste Nation der Welt und als Industriegigant ist China der größte Verbraucher von Energie weltweit. China verfügt selbst nicht über genügend eigene Ressourcen, um seinen Bedarf zu decken, der mit der rasanten Entwicklung des Landes ständig zunimmt. Dies hat China zu einem wichtigen Nettoimporteur von Öl und Erdgas gemacht, was ein treibender Faktor bei vielen seiner jüngsten Partnerschaften ist, darunter mit Russland, Ecuador und den Golfstaaten des Nahen Ostens.

Ein Pragmatisum, wo's den Falken in Washington wohl die Zehennägel aufrollen muss, wenn sie diese Entwicklungen sehen!? Gescheiterte Afghanistanpolitik und weiteres Milliardengrab amerikanischer Steuermittel, gescheiterte Chinapolitik, gescheiterte Sanktionspolitik gegenüber Russland, und nun darf der Drache auch noch bei den Talibis schürfen...!? Host a Pech, kommt a Unglück auch no dazu... OF

16:37 | mmnews: Achtung: Stromwarnung in BW - ab 17 Uhr wirds knapp

Heute Abend droht erstmals Strommangel in Baden-Württemberg. TransnetBW ruft dazu auf, den Verbrauch ab 17:00 Uhr zu reduzieren und Laptops auf Akkus laufen zu lassen. Kurios: der Mangel wird verursacht durch zu viel Windstrom im Norden.

Leser-Kommentar:
Sind die noch ganz sauber? "Wie viel Strom verbraucht ein Laptop in einer Stunde? Ein durchschnittlicher Laptop verbraucht zwischen 40 und 100 Watt pro Stunde. Das entspricht 0,04 bis 0,1 kWh. Benutzt man den Laptop täglich 8 Stunden, summiert sich der Stromverbrauch auf 0,32 bis 0,8 kWh." Wie für blöd halten die den Bürger?

Der Panikporno der Schwachmaten wie er leibt und lebt! Es wird immer lächerlicher... OF

18:25 | Leser-Kommentar
Kann es sein, dass das eine Übung bzw ein Test ist, wieviel von den rotgrünen Baden-Württembergern auf so eine App Meldung reagieren und
mitmachen und dadurch eine messbare Änderung eingetreten ist... ??? Man kann es im Auge behalten - eine Tabelle im 15min Takt über den
Verbrauch bei Transnet BW: https://www.smard.de/page/home/marktdaten/78?marketDataAttributes=%7B%22resolution%22:%22quarterhour%22,%22region%22:%22TransnetBW%22,%22from%22:1673564400000,%22to%22:1673823599999,%22moduleIds%22:%5B1000100,1000101,1000102,1000103,1000104,1000108,1000109,1000110,1000111,1000112,1000113,1000121,5000410%5D,%22selectedCategory%22:5,%22activeChart%22:false,%22style%22:%22color%22,%22categoriesModuleOrder%22:%7B%7D%7D
vernügliche Stunden....

19:10 | Die Leseratte zu 16:37
Mit anderen Worten: Es fehlen die seit Jahren angemahnten Überlandleitungen, die den Windstrom vom Norden in den Süden bringen sollten, was die südlichen Bundesländer blockieren. Bisher hatten sie ja auch so genug Strom - bis sie ihre AKWs abgeschaltet haben? Oder was ist passiert? Das kommt davon, wenn Politiker in 4-Jahres-Zyklen denken und wiedergewählt werden wollen. Da stören Demonstrationen wegen des Baus von Hochspannungsleitungen, die niemand auf seinem Grund und Boden bzw. in der Nähe haben will. Noch so eine Nebenwirkung der laienhaften "Energiewende".

Diese Warnung soll wohl eher erzieherische Wirkung entfalten, um die Bürger zu "sensibilisieren". Da wir ja nun schon darauf getrimmt wurden, Heizenergie zu sparen, kommt jetzt als nächstes der Strom. Bald wird man uns erzählen, dass elektrische Beleuchtung unsozial ist und dass wir nicht nur aufs tägliche Duschen verzichten sollten, sondern auch auf die regelmäßige Reinigung unserer Wäsche, die man ruhig etwas länger tragen könnte. Wie war noch der Spruch?`Mit den Grünen sitzt du im Winter hungernd im Dunkeln mit kaltem Hintern.

19:12 | Die Kleine Rebellin zu 16:37
Gestern abends erlebte ich einen Crachtest in meiner Wohnung. Plötzlich war der Strom weg und ich stand im Dunkeln. Ein komisches Gefühl, dass nichts mehr funktioniert. Also zur Taschenlampe getastet und meine Sicherungen kontrolliert. Die waren nicht rausgesprungen. Dann die Tür geöffnet um die allgemeine Lage anzusehen. Im Treppenhaus brannte Licht und es gab chaotische Schreie von den Mietern durchs Haus. Da das Treppenhaus beleuchtet war, konnte es sich nur um ein hausinternes Problem handeln. Nach ca. 10 Minuten war es wieder hell. Sehr schnell geraten Menschen in Panik, wenn so etwas unvorhergesehenes geschieht.

Danke für den Erfahrungsbericht werte Rebellin! Jetzt stelle man sich vor was los wäre, wenn diese Situation 48-72h andauern würd!? Die allermeisten in den Städten haben sich wohl eher noch nie die Frage gestellt, was wäre wenn...!? OF

19:33 | Leser-Kommentar zu 19:10
Werte Leseratte, erzieherische Wirkung? Selbst ein nicht so heller, wird fragen wieviel verbraucht denn so ein Lap. Was sodenn den Schluss zulässt, Sie sind auf Masse gesehen, nicht gerade positiv gestimmt, was die Denkfähigkeit der Menschen im besten Deutschland aller Zeiten betrifft?

19:56 | Die Leseratte zu 19:33
Wieso verengen Sie die Thematik auf den Laptop? Es war auch von anderen elektrischen Geräten die Rede und ein allgemeiner Appell zum Stromsparen.

Cafe-Automaten (Nespresso&co) brauchen zb. extrem viel...! Da würd die Verzichtsbereitschaft aber wohl eher kaum gegeben sein!? OF

14.01.2023

17:31 | tichy: Netzagentur will Stromrationierung für Wärmepumpen und Elektroauto-Ladestationen

Die Netzagentur hält bei hoher Netzauslastung eine temporäre Stromrationierung für Wärmepumpen und Elektroauto-Ladestationen für notwendig. Netzbetreiber sollen dann zwangsweise und zentral koordiniert die Stromversorgung der Anlagen drosseln.

Der Grad der Staatshörigkeit jener, die a Elektro-Tschesn gekauft haben, dürfte ähnlich dem Grad jener sein, die zur Impfung gepilgert sind! Die Enttäuschung über den Staat, seine Medien und vor allem über das eigene "Funktionieren für die feuchten Träume der Politiker" wird auch ähnlichen Grades ein! TB

19:22 | Der Spaziergänger
Die mit einem gewissen Grad an Staatshörigkeit sind nicht so schnell enttäuscht. Hörig, geimpft und elektrifiziert? Das geht schon in Ordnung, da „alternativlos“ und von Expertenden bestätigt…... 

13.01.2023

17:47 | tkp: Gaspreise bleiben in Europa hoch, LNG-Importe haben Obergrenze erreicht

In der EU steigen die Gaspreise etwa seit 2020 an. Gründe dafür sind vielfältig und seit Anfang 2022 spielen die Sanktionen gegen Russland eine immer stärkere Rolle. Nach der Sprengung von Nord Stream stiegen in einigen Teilen Europas nicht nur die Importe von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus den USA, auch die Lieferungen aus Russland nahmen zunächst zu, haben aber mittlerweile den Plafond erreicht.
Seit dem 1. Januar hat das Großbritannien die Einfuhr von russischem Flüssigerdgas verboten und setzt zur Deckung der Nachfrage auf andere Produzenten wie die USA, egal um wie viel mehr das kostet. Am 9. Januar kündigte die britische Regierung an, dass sie die Unterstützung, die sie Unternehmen für ihre Energierechnungen gewährt, um ein weiteres Jahr verlängern wird – was rund 5 Mrd. £ kosten wird. Dies reicht jedoch nicht aus, und Wirtschaftsvertreter haben davor gewarnt, dass sie nicht anders können, als die zusätzlichen Kosten an die Kunden weiterzugeben, was nach Ansicht des irischen Makroökonomen Philip Pilkington zu einem Anstieg der Inflation beitragen würde. Diese beiden Nachrichten sind nicht unabhängig voneinander.

Das ging aber schnell! Und für Tschörmony ein Schiff von den Kataris und eines aus den USA, dafür hat man einen eigenen Terminal gebaut, und auch da werde man bei der Obergrenze wohl in Bälde angelangen...!? Genau so geht nachhaltige Wirtschaft- und Energiepolitk! Moskau windet sich wohl vor Lachen bereits am Boden...!? OF

12:40 | Oilprice.com: Will Big Plans For Nuclear Power Work Without Russian Uranium?

Während die USA und andere Länder weltweit große Pläne für die Zukunft der Kernenergie als Teil einer umweltfreundlichen Energiewende haben, ist es unwahrscheinlich, dass die Branche große Fortschritte machen wird, solange sie von russischem Uran abhängig ist. Solange keine alternative Uranproduktionsquelle gefunden wird, könnten sich viele Nuklearprojekte verzögern, bis alternative Quellen gefunden sind oder eine Vereinbarung mit Russland getroffen wird - was eine langfristige Energieabhängigkeit von einer unberechenbaren Großmacht bedeutet.

Die Bezeichnung Russlands als "unberechenbar" ist natürlich eine faktenwidrige Behauptung. Unbeschadet dessen werden die Angelsachsen ein etwaiges Embargo natürlich umgehen. AÖ

08:58 | focus: Polen plant AKW an der Ostsee - deutsche Nachbarn sind sauer

Polen plant den Bau von sechs Atomkraftwerken - und zwar direkt an der Ostseeküste. Dafür hagelt es ordentlich Kritik aus den betroffenen Gebieten und auch aus Deutschland. Dort verfolgt man die polnischen Atom-Pläne mit Sorge und erinnert an die Atomkraftkatastrophe in Fukushima.

Wer einmal im Winter im Grossraum Kattowitz unterwegs war, weiß, dass die Polen noch immer der Kohleverbrennung frönen. Der Nebel dort ist grau und der Duft verbrannter Kohle steigt einem brennend in die Nase. Dort ist die Luft wirklich verpestet!!!! Und jetzt, wo die Polen etwas dagegen tun wollen und einmal ernsthaft was gegen die Luftverpestung machen, sind die Nachbarn erst recht sauer! Verrückt! TB

Die Leseratte
Die Polen haben die Jamal-Pipeline blockiert und damit auf russsiches Erdgas verzichtet, sie haben auch auf russische Kohle verzichtet, ohne sie ersetzen zu können. Jetzt suchen sie ihr Heil ausgerechnet in der Atomkraft! Sie wollen gleich 6 Atomkraftwerke bauen - an der Ostsee! Die deutschen Grüninnen kotzen schon im Strahl!

09:21 | andreas
Dort verfolgt man die polnischen Atom-Pläne mit Sorge und erinnert an die Atomkraftkatastrophe in Fukushima.“ Die polnische Ostseeküste ist wohl tatsächlich eine der Tsunami-gefährdesten Küsten dieser Erde, ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll…

11:16 I Dipl.-Ing. zu 09:21 I Andreas
Lieber Andreas … der Tsunami in der Ostsee wird sicherlich kommen … denn der phöse Putin plant bestimmt eine oder mehrere Atombomben in die Ostsee zu werfen.
Liebe Grüße

14:43 | andreas zu 11:16
Das hatte ich allerdings nicht bedacht werter Dipl.-Ing.. Diese Russen sind ja so gewieft, dass sie sogar in einem der engsten und bestüberwachtesten Gewässer der Welt, in den Hoheitsgewässern eines NATO Mitglieds und unter den Augen einer amerikanischen amphibischen Einsatzgruppe drei Pipelines sprengen können. So gewissenlos wie die sind, nehmen die auch die Vernichtung der Enklave Kaliningrad und andere ‚Kollateralschäden‘ auf der eigenen Seite durch diesen Tsunami in Kauf 😉.

12.01.2023

16:08 | orf: Riesenvorkommen seltener Erden entdeckt

In Nordschweden ist das bisher größte in Europa bekannte Vorkommen an seltenen Erden entdeckt worden. Das teilte das staatliche schwedische Bergbauunternehmen LKAB am Donnerstag mit, das in Kiruna eine Eisenmine betreibt. Es handle sich um Vorkommen von über einer Million Tonnen an Metallen. Der Fund wird als spektakulär bezeichnet – und dürfte im Kampf gegen die Klimkrise in der EU eine entscheidende Rolle spielen. Die Metalle werden etwa für Elektroautos benötigt.

16:31 | Der Systemanalytiker zu 16:08
Es ist ja recht gut und schön, dass manche eine Freude mit diesem Fund haben. Dienen doch die seltenen Erden als Rohstoffe für die Herstellung von Tanks von Elektroautos. Selten kommt bei der Blecherzeugung eine vergleichsweise Freude auf, um Tanks für Verbrennerfahrzeuge zu herzustellen. Was so ein Elektrotank kostet im Vergleich zu einem herkömmlichen, ist auf gut Deutsch als "krass" zu bezeichnen. Dieser finanzielle Aspekt steht aber nicht als Diskussionsthema der "Mobilitätswendler" zur Verfügung. Auch der zweite Aspekt, die Betankung von Elektroautos ist offensichtlich kein abhandelbares Thema in diesem Artikel, nicht einmal für die "Energiewendler".

16:33 | Leserkommentar zu 06:08
Mag sein. Doch wenn die Metalle verbraucht, gehts dann zurück zum Esel?

Drum muss Schweden ja wohl auch in die NATO...!? OF

18:18 | Leser-Kommentar
Das ist eine super-duper-gute Nachricht! Die Schweden reissen uns raus, oh wait: https://www.pv-magazine.com/2023/01/06/why-solar-needs-to-slim-down-on-silver/ "New research from UNSW in Australia outlines the need for solar cell and module makers to reduce or eliminate the use of silver in their products. Based on expected PV growth, in line with climate change commitments, solar manufacturers would require at least 85% of global silver reserves, according to the new study."
Das aber auch nie irgendetwas klappen kann. Kaum scheint das mit den Kobolden und seltenen Klabautermännern gelöst, grätscht dieses 'Silber' wieder in die Parade.

18:31 | Leserkommentar ebenfalls zu 16.08
Was viele nicht wissen, Seltene Erden sind gar nicht selten, sie heißen nur so. Überall auf der Welt gibt es seltene Erden. Das Problem sind die Kosten die vor der Produktion gestemmt werden müssen. Das sind schon einige MRD. die man braucht um die gewünschten selntenen Erden von den nicht gewünschten zu trennen. Und da ist schon das nächste Problem. Die Seltenen Erden kommen im Verbund mit anderen vor. Einige sind davon radioaktiv - wohin dann mit dem strahlenden Abfall. China ist weit weg und den Umweltheinis ists egal ob in China ein Berg strahlt... nur vor deren Tür bitte nicht.

 

11.01.2023

12:46 | CNBC: The West’s oil war against Russia is starting to take its toll — sparking calls for tougher measures

Einem neuen Bericht zufolge sind Russlands Einnahmen aus dem Export fossiler Brennstoffe im Dezember eingebrochen, was Präsident Wladimir Putin die Finanzierung des Krieges in der Ukraine erheblich erschwert. Die Ergebnisse, so ukrainische Beamte und Aktivisten, veranschaulichen die Wirksamkeit der gezielten Bekämpfung der russischen Öleinnahmen und unterstreichen die dringende Notwendigkeit für westliche Entscheidungsträger, den finanziellen Druck auf Moskau zu erhöhen, um Kiew zum Sieg zu verhelfen. Der am Mittwoch vom Centre for Research on Energy and Clean Air, einer unabhängigen finnischen Denkfabrik, veröffentlichte Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass der erste Monat des EU-Importverbots für russisches Rohöl auf dem Seeweg und die Preisobergrenze der G7 Moskau schätzungsweise 160 Millionen EUR (171,8 Millionen USD) pro Tag gekostet hat.

Es ist noch ein bisserl gar früh, um diese Schlussfolgerung zu ziehen, denn die Umstellungen als Reaktion auf den Preisdeckel bzw. das Ölembargo benötigen ebenfalls Zeit. Und interessant wird es ab Februar werden, wenn das Embargo gegenüber raffinierten Erdölprodukten wie Diesel in Kraft treten, allerdings interessant für Europa. AÖ

18:38 | andreas zu 12:46
Eine Einschätzung von CNBC zu den russischen Einnahmen aus dem Erdöl würde ich, so aus dem Bauch raus, bestenfalls nehmen um die Ideologisierung der westlichen Presse zu belegen, nicht jedoch um mich über das russische Rohöl Geschäft zu informieren. Das wird, wie der Alpenökonom schreibt, für uns definitiv interessanter wie für Russland.

10.01.2023

15:18 | bn: Deutschlands größte Raffinerie MiRo setzt zeitweise Auslieferung aus

Die Mineralölraffinerie Oberrhein, kurz „MiRO“, in Karlsruhe schränkt nach Angaben von Bloomberg die Lieferungen von Heizöl und Benzin an einige Kunden ein. Die Raffinerie ist Deutschlands größter Ölverarbeitungskomplex und versorgt einen Großteil Süddeutschlands mit Mineralölprodukten wie Benzin, Diesel, Heizöl, Propylen und Bitumen. Laut Wood Mackenzie läuft die Raffinerie seit Ende Dezember mit reduzierter Kapazität, da eine Rohölverarbeitungsanlage stillgelegt wurde. Laut einem Insider wird die Raffinerie das Verladen von Heizöl auf Lastwagen bis Anfang zur zweiten Januarwoche Woche einstellen. Einige Schiffstransporte von Benzin über den Rhein seien seit dem Jahreswechsel bereits storniert worden. Auf Anfrage wollte die Raffinerie hierzu aber keine weiteren Angaben machen.

Die MiRO in Karlsruhe ist nach eigenen Angaben die größte Erdölraffinerie Deutschlands. 1.100 Beschäftigte verarbeiten dort Rohöl zu Mineralölprodukten wie Benzin, Diesel, Heizöl, Propylen und Bitumen. Die Raffinerie entstand 1996 aus der Fusion der früheren OMW und Esso-Raffinerie in Karlsruhe und versorgt seit elf Jahren rund ein Drittel aller Karlsruher Wohnungen mit Fernwärme.

Erst wenn auch der letzte Lemming in seiner Wohnung friert, den Job verloren hat und sich nichts gescheites mehr zu Essen kaufen kann, wird man merken, dass man mit Ideologie keine Wirtschaft betreiben kann. JE

15:31 | Leserkommentar zu 15:18
Immer wieder liest man nun auch in den MSM von zukünftigen "Lastabwürfen" zur Netzstabilisation bei Stromengpässen.Wieso habe ich beim Lesen vom Wort "Lastabwurf" immer die Bilder eines Flugzeuges und der Person Ricarda Lang im Kopf?

16:41 | Leserkommentar zu 15:18
Das Wort "zeitweise" in der Headline irretiert. Denn wenn z.B. die Aldi-LKW wegen Spritmangel nicht mehr zur Filiale kommen. Wird das sicherlich die Politik erschüttern oder sogar ein Erdbeben werden - mit offener Skala nach oben ?!

Wie der Auftakt eines solchen Erdbebens aussehen könnte, hat man in der Silvesternacht bestaunen dürfen. JE

 

10:01 | nds: Deutschlands LNG-Strategie und der Elefant im Raum

In den letzten Tagen wurde erstmals Kritik an der deutschen LNG-Strategie laut. Das Bundeswirtschaftsministerium habe falsche Daten zur Einspeisekapazität unserer Nachbarländer herangezogen, um das LNG-Beschleunigungsgesetz durchzuboxen, und damit teure Überkapazitäten geschaffen. Das stimmt nur zum Teil. Beim Jonglieren mit Kapazitäten im Milliarden-Kubikmeter-Bereich fällt jedoch schnell eine elementare Frage unter den Tisch: Woher sollen die Kapazitäten, geschweige denn die Überkapazitäten, überhaupt herkommen? Man kann mit einer Notstandsgesetzgebung zwar in Windeseile gigantische Terminals errichten, Zugriff auf das dort zu regasifizierende Erdgas hat man jedoch nicht. So bleibt Deutschlands Gasversorgung auch langfristig unsicher und womöglich sehr, sehr teuer.

Keine Sorge: falls es Probleme geben sollte, nehmen Annalena und Robert den Flieger und klären das im Handumdrehen! HP

09.01.2023

19:21 | agrarheute: Strompreise dauerhaft unter 10 Cent? – Stromkunden sind abgekoppelt

Am Wochenende fielen die Strompreise am Spotmarkt erneut auf 6,9 bis 8,8 Cent je kWh. Ein Grund war sicherlich der aktuell sehr hohe Energieanfall aus preiswertem Windstrom, der in der vorigen Woche zeitweise zum Absturz der Spotmarktpreise in den negativen Bereich geführt hatte („Überangebot an Strom“).

Der Preisrutsch an den Spotmärkten spiegelt sich natürlich auch in den Großhandelspreisen auf deutscher und europäischer Ebene wider. So lagen die Großhandelspreise für Deutschland am Sonntag (08.01) nach den SMARD-Daten der Bundesnetzagentur nur noch bei 16,47 Euro je MWh bzw. 1,65 Cent je kWh. (Das sind allerdings alles Nettopreise – ohne Steuern und Netzgebühren. Die man noch hinzurechnen muss). Noch Mitte Dezember (16.12) handelten die Stromversorger den Strom im Großhandel nach den SMARD-Daten mit 448,9 Euro je MWh bzw. 44,8 Cent je kWh.

Wie kommt es nun aber zu diesem Absturz der Strompreise in wenigen Wochen? Eine Ursache ist sicherlich die deutliche Entspannung am Gasmarkt und die mittlerweile sehr gut gefüllten Gasspeicher. Genauso wichtig war jedoch der deutliche Zuwachs an billigem Windstrom, der die Preise mächtig gedrückt hat.
So lag die Verstromung von teurem Gas am 16.12.22 bei 17.906 MWh und am 08.01.23 nur noch bei 2.306 MWh – also bei knapp 13 % der ursprünglichen Menge. Andersherum beim preisgünstigen Windstrom: Hier wurden am 16. Dezember nur 4.989 MWh (nur onshore) erzeugt und am 08. Januar waren es 19.457 MWh (nur onshore) und damit fast 4-mal so viel.

Richtig lässig, wenn man dies liest...! Ein Blick auf die letzte Rechnung genügt, um neben dem berühmten Gallsturz vor Wut erneut an die sprichwörtlich nassen Fetzen zu denken! "Kevin allein zuhaus", wenn es um die Belange der dauergeschröpften Menschen im Land geht... OF

12:40 | Der Standard: ÖBB-Vorstand Pluy: "Wir brauchen 25 bis 30 Prozent mehr Strom bis 2030"

Die Energiewende kommt auch bei der Österreichischen Bundesbahn an. Um die bisweilen explodierenden Preise für Bahnstrom zu stabilisieren und von Preisausschlägen unabhängiger zu werden, will die Staatsbahn die Eigenproduktion mit Wasser-, Wind- und Solarstrom bis 2030 fast verdreifachen.

Ein weiterer Baustein in der Absurdität Energie(w)ende. Und woher die Lokführer etc. für die Ausweitung des Eisenbahnverkehrs weiß naturgemäß auch niemand. AÖ

12:18 | orf.at: Schneearmer Winter belastet Wasserkraft

Rund 60 Prozent des Energieverbrauchs in der Steiermark werden von erneuerbarer Energie abgedeckt. Vor allem bei der Wasserkraft könnte es in diesem Jahr aber schwierig werden, diesen Wert zu steigern oder sogar zu halten. Grund ist der Schneemangel.

Die Logik der grünInnen*außen Energie(w)ende: Weil wetter- und klimaabhängige Energiequellen vom Wetter und Klima abhängig sind, bauen wir die wetter- und klimaabhängigen Energiequellen aus, um derart die Energiesicherheit zu erhöhen. Man muss schon ein grünInnen*außen Parteibuch haben oder grünInnen*außen-benebelt sein, um den offensichtlichen Widerspruch nicht einmal ansatzweise zu erkennen. Daher bleibt den Energie(w)ende-Befürwortern auch nur mehr das Prinzip Hoffnung als gestalterisches Element, so z. B. das "Hoffen auf ein Grüngas-Wunder". Gute Nacht, Energie - Gute Nacht, Österreich. AÖ

14:58 | Leserkommentar zu 12:18
Wissen die Grünen in der Steiermark nicht, das Schnee geforenes Wasser ist. Und das fällt dann im Gebrige nur Schnee ? Regen wird vom Gebirge abgelehnt. Und somit fällt er dort nicht.

08.01.2023

19:32 |  report24: Die Anmeldung zum Grundversorgungstarif steht jedem offen

Die Informationen zum Grundversorgungstarif stehen etwas weiter unten im Artikel. Wäre interessant, ob b.com-Leser damit schon Erfahrungen gemacht haben.

Absolut irre, was hier für eine Nummer abgezogen wird auf Kosten der Bürgerhaushalte!? Eines der wenigen Themen, bei denen die an sich so mächtigen Landeskaiser aber auch Kanzler/VK direkt die Möglichkeiten hätten zu intervenieren, doch trotz massivem Preisverfall an den Einkaufsspots der letzten Wochen, läßt man die Versorger ungeniert die Bürger wucherhaft abzocken...!? Pures Versagen. OF

14:21 | Leserkommentar zum grünem OF Kommentar
Versagen? Mitnichten! Es dreht sich darum alles und jeden in die Abhängigkeit vom staatlichen Futtertrog zu bringen. In Zukunft dann Futter im Austausch für wohlgefälliges Verhalten! Ich reiße alles an mich, um es dann nach MEINEN Gutdünken zu verteilen… Die Handlungen der mächtigen sind nicht zufällig, sondern folgen den Erfordernissen zur Erreichung der Ziele.

05.01.2023

17:41 | testrt: Financial Times: China legt neue globale Ordnung im Energiemarkt fest

Die globale Ordnung im Energiemarkt werde neu gestaltet, da die Vertiefung der Beziehungen zwischen China und dem Nahen Osten im Energiebereich den Aufstieg des Petroyuan bedeute, der den Petrodollar herausfordern könnte. Dies berichtet die britische Wirtschaftszeitung Financial Times am Mittwoch unter Verweis auf Einschätzungen des Analysten Zoltan Pozsar von der Schweizer Großbank Credit Suisse.  Pozsar zufolge habe China den Kauf von Rohöl und Flüssigerdgas (LNG) aus dem Iran, Venezuela, Russland und einigen afrikanischen Ländern in seiner Landeswährung erhöht.
Doch das Treffen von Präsident Xi Jinping mit den Mitgliedsländern des Kooperationsrates der Arabischen Staaten des Golfes (GCC) im Dezember 2022 markiere "die Geburtsstunde des Petroyuan", so Pozsar in einer Mitteilung an seine Kunden. Auf dem Gipfeltreffen bestätigte der chinesische Staatschef, dass Peking bereit ist, mit den GCC-Mitgliedsstaaten Energiekäufe in Yuan statt in US-Dollar zu tätigen. Zum Golfrat gehören sechs Länder der Arabischen Halbinsel: Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate. Pozsar erklärte nun in seiner Analyse:  "China will die Regeln des globalen Energiemarktes neu definieren."

Auch die Mitglieder der BRICS-Allianz (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) stünden ebenfalls hinter dem Vorhaben, den Öl- und Gashandel zu entdollarisieren.

...und Russland fakturiert in Rubel und sobald die Brics-Bank im Vollbetrieb steht, scheint der neuen Ordnung nichts mehr Weg zu stehen!? Wirklich interessante Situation... OF

12:57 | bn: Fachkräftemangel gefährdet Energiewende

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland wird durch einen Mangel an Fachkräften gebremst. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat gezeigt, dass derzeit rund 216.000 Fachkräfte fehlen, um die Solar- und Windenergie auszubauen. Der Mangel an Fachkräften stellt eine Hürde für die Energiewende des Landes dar. Der größte Mangel herrscht bei Elektrikern, gefolgt von Klimatechnikern und Informatikern. Auch beim Nachwuchs gibt es eine Lücke, da 14.760 Ausbildungsplätze in relevanten Berufen der Solar- und Windenergie 2021 unbesetzt blieben.

Diese Ausrede fällt in ungefähr die gleiche Kategorie wie die "neuen Studienergebnisse" dass Schneeschaufeln bei Kälte eine der Ursachen der neuen Übersterblichkeit ist. JE

15:02 | Der Dipl. Ing zu 12:57
Wir haben dafür einen Fachkräfte-Überschuss bei Kameltreibern und Eselhirten …
OK, die vielen Raketentechniker, Herzchirurgen und Atomwissenschaftler hatte ich grad übersehen ..

 

08:48 | f100: Ölpreise knicken weiter ein – die Gründe und Aussichten

Die Ölpreise (WTI) haben zur Wochenmitte an ihren Vortagsverlusten weiter angeknüpft. Damit bleibt das „schwarze Gold“ seit Jahresbeginn nach wie vor deutlich unter Druck. Neben mauen Konjunkturdaten aus China sind es die nicht nachlassenden Sorgen rund um die Corona-Situation im Reich der Mitte. Auch die bisher ungewöhnlich milden Wintertemperaturen in der Eurozone könnten den Verlauf begünstigt haben.
Ein Barrel der Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligt sich bis zum Mittag um über 2,70 Prozent auf 75 Dollar je Fass.

Die weiteren Aussichten? Die Ölpreise bleiben weiter schwach und sie werden trotzdem brennen wie ein Luster. Denn die von Ihnen mehrheitlich gewählten oregen sich mehr um die Energiekonzerne als jum die Wähler.
Vor der Wahl: man gibt Geld für Wahlwerbung
Nach der Wahl: Geld von Konzernen ist mehr wert als Wahlstimmen! TB

12:18 | Leserkommentar zum grünem TB Kommentar
Werter H.TB, was ich ebenfalls interessant ist der Umstand. Manche meinen, es gäbe keine Prinzip "Abgebot & Nachfrage"
bestimmen den Preis ? Wenn wir also die Gesamtlage uns ansehen. Sind Energiepreise dann ein Inidz dafür, das
A & N stimmt. Oder der Ausdruck, das Energie-Preise manipuliert werden, bzw. das nur echter Mangel, eine preistreibende
Wirkung hätte ? Es könnte zudem sein, das Fakten nicht zählen. Sondern es nur an dem "Glauben" der Marktteilnehmer hängt.
Das wiederum wäre ein Indiz dafür, daß maßgeblich "Glauben" Realität erzeugt? Insbesondere wenn dieser Glauben,
von einer Art Kartell erzeugt wird, welches die Macht hat, dies im Aussen zu realisieren. Dann wäre das nicht Komplex, sondern ganz einfach - Ober schlägt Unter ?

03.01.2023

17:08 | finanzen: Erster Tanker mit Flüssiggas seit der Eröffnung des Terminals in Wilhelmshaven angekommen

Die "Maria Energy" ist laut Uniper mit circa 170 000 Kubikmetern verflüssigtem Erdgas beladen. Das sei "genug, um rund 50 000 deutsche Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen".
Nach knapp zehn Monaten Planungs- und Bauzeit war das erste deutsche Terminal für den Import von Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven Mitte Dezember eröffnet worden. Wenige Tage später wurde der Testbetrieb aufgenommen. Das schwimmende Terminal vor der niedersächsischen Nordseeküste soll dazu beitragen, die durch ausbleibende Lieferungen aus Russland entstandene Lücke bei der Gasversorgung Deutschlands zu schließen. Über das Spezialschiff können laut Uniper pro Jahr rund fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Deutschland kommen. 

Heureka - und putzig, wie sofort wieder versucht wird, mit "großen" Zahlen einen relativen Erfolg zu verkaufen! 170K qm - ein Schiff, super... bei einer durchschnittlichen Gesamtimportlast von über 80.000.000.000 qm/a/2020!! Das Delta möge sich jeder selbst ausrechnen inkl. Lieferzeiten, mögl. -hemmnisse, Rangierkosten sowie die gigantische Preisdifferenz zum russischen Pipelinegas...!? Von den Umweltfaktoren ganz zu schweigen! Roberto, du bist a Höd. OF

18:49 | Leser-Kommentar
OMG hat man eben meinen Lachen bis nach Wien gehört , als ich diese Meldung laß !!?

Man o man, in Berlin gibt es 1,2 M Wohnungen.....!! 170T Kubikmeter für 50 000 Wohnungen - wieviel Tanker müssen dann über den Atlantik schon alleine nur für diese "meine " Stadt fahren ??? das kann ich gar nicht mehr im Kopf ausrechnen und dann kommt noch die enorme CO2 Bilanz dazu , welche die Grünen doch verhindern wollen!!!
Herr im Himmel wann begreifen es endlich die Menschen das diese Politik gescheitert ist bevor sie begonnen hat, das wird sicher noch lustig!!

Gesegnet seien die, die uns trotz ihrer wahnsinnigen Handlungen noch täglich zum Lachen bringen! OF
 

12:40 | orf: Photovoltaikrekord in Österreich erwartet

Österreich hat 2022 bei neu installierten PV-Anlagen wohl erstmals die Gigawattmarke geknackt. Prognosen gehen davon aus, dass im abgelaufenen Jahr neue Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von 1.000 bis 1.400 Megawatt dazugekommen sind. Das entspricht ungefähr der Leistung der drei bis fünf größten Donaukraftwerke Österreichs.

Sie lasen eine Werbeeinschaltung der Photovoltaikindustrie, bezahlt von Ihren Zwangsgebühren. Das verstehen die "Qualitäts"medien also unter kritischem Journalismus. Und es ist der übliche Schmäh, dass bei der Solar- und Windenergie die installierte Leistung angegeben wird, weil die angesichts von Wirkungsgraden zwischen 10% und 20%, natürlich im Jahresschnitt, viel imposanter klingt. In Wirklichkeit ist diese Diskrepanz zwischen installierter Leistung und tatsächlichem Ertrag ein Zeichen für die Ressourcenverschwendung. AÖ

12:14 | Finanzmarktwelt: USA erobern mit rasantem Tempo die Spitze der LNG-Exporteure

Die USA sind mit Abstand der größte Gewinner im weltweiten Energiechaos. Im vergangenen Jahr hat die USA neue Exportrekorde für Gas aufgestellt. Vor allem die hohe Nachfrage in Europa bescherte den USA einen Ausfuhrrekord bei Flüssiggas (LNG), da die Europäische Union ihre Abhängigkeit von russischem Gas dringend reduzieren will. Den USA ist es dadurch gelungen, in kürzester Zeit mit dem weltweit größten Gas-Exporteur Katar aufzuschließen.

Europa blutet - finanziell, politisch, demographisch - und die USA verdienen an dieser, erheblich mitverursachten Katastrophe. Aber die USA seien unsere Freunde, lassen die Brüsseliten ein ums andere Mal verkünden. AÖ

07:34 | Welt: Habeck warnt vor „Fehlinvestitionen“ in fossile Energien

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck warnt vor weitreichenden Investitionen in fossile Energien im Ausland. „Aus meiner Sicht sollten wir nicht in fossile Infrastrukturen investieren, die wir später nicht mehr brauchen und die dann zu Fehlinvestitionen werden“, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Da gibt es noch keine abschließende gemeinsame Meinungsbildung in der Regierung.“

Fehlinvestiert sind nahezu ausnahmslos die Förderungen für wetter- und sonnenstandabhängige Energiequellen, vulgo Energie(w)ende. Aber Habecks Wirtschaftspolitik gründet ja weder auf Vernunft noch Sachverstand, sondern auf dem Prinzip Hoffnung wie es für einen (Öko-)Gläubigen typisch ist. AÖ

02.01.2023

14:54 | agrarheute: Strompreise stürzen ins Negative: minus 0,8 Cent

Negative Strompreise treten dann auf, wenn die Stromerzeugung den Stromverbrauch überschreitet. Wer bei negativen Marktpreisen Strom einspeist, erhält keine Erlöse. Er muss im Gegenteil für den eingespeisten Strom bezahlen. Doch nicht nur kurzfristig fallen die Strompreise. Auch an den Terminmärkten geht es steil nach unten. Nur die Stromkunden schauen in die Röhre.
Überraschend ist vielleicht: Negative Strompreise hat es auch in der Vergangenheit schon gegeben. Sowohl am Strommarkt als auch am Markt für Rohöl und an anderen Rohstoffmärkten. Am Strommarkt hört sich ein solches Szenario angesichts von aktuellen Strompreisen für Verbraucher von 40 bis 50 Cent je kWh utopisch an.

Da werden sich die Leute die in ihren dunklen Wohnungen frieren und sich nichts mehr leisten können aber freuen, wenn die Energie jetzt plötzlich an den Rohstoffmärkten wieder so billig ist... JE

 

12:08 | Welt: Europäischer Gaspreis fällt auf Vorkriegsniveau – Speicher füllen sich

Der europäische Gaspreis hat zum Jahresauftakt seine Talfahrt dank ungewöhnlich milder Wintertemperaturen fortgesetzt. Am Montag startete der Terminkontrakt TTF für niederländisches Erdgas mit 70,30 Euro je Megawattstunde in den Handel. So günstig war europäisches Gas zuletzt im Februar 2022 vor Beginn des Krieges in der Ukraine.

Damit ist der Preis noch immer vier Mal so hoch wie vor zwei Jahren. Aber man kann sich natürlich alles schön rechnen. AÖ

01.01.2023

19:01 | mmnews: RWE kritisiert EU-Gaspreisdeckel als Illusion

RWE-Chef Markus Krebber übt scharfe Kritik am von der Europäischen Union geplanten Gaspreis-Deckel. Ab Mitte Februar gilt EU-weit für Gasimporte eine Obergrenze von 180 Euro je Megawattstunde. "Auf europäischer Ebene gibt es die Illusion: Wir deckeln den Gaspreis. Und wenn der Preis zu hoch ist, darf kein Geschäft mehr abgeschlossen werden. Das wird nicht funktionieren", sagte Krebber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Wenn es mehr Nachfrage als Angebot in Europa gebe, müssten staatliche Stellen entscheiden, wer noch Gas zu diesem Preis kaufen dürfe und wer nicht. "Ich halte das für einen falschen Weg", sagte Krebber. Erleichtert zeigte sich der Vorstandsvorsitzende des Essener DAX-Konzerns, dass unter anderem Deutschland bei den Verhandlungen von Brüssel einige Entschärfungen am Gaspreisdeckel durchgesetzt hat, etwa Ausnahmen in Mangellagen und ein vergleichsweise hoher Wert des Deckels. "Nun gibt es einen Mechanismus, der hoffentlich nie greift.
Ich hoffe, dass die Preise unter dem Preisdeckel bleiben. Im Sommer war das einmal anders", sagte Krebber. Ob die Versorgungslage mit Gas im Winter 2023/24 ähnlich angespannt werden kann wie in diesem, wagt Krebber nicht vorherzusagen. "Das hängt ab von den Temperaturen, der Verfügbarkeit von französischer Kernenergie und an der Frage, wie viel Wind wir in den nächsten zwölf Monaten haben, um erneuerbare Energie zu produzieren. Es liegt also nicht alles in unserer Hand", so der RWE-Chef. "Wir dürfen aber auf keinen Fall unsere Einspar-Bemühungen aufgeben." Auch im nächsten Winter müssten die Gasspeicher "zu 90 Prozent oder mehr gefüllt sein". Das Problem sei, "dass unser Gasversorgungssystem derzeit keinerlei Reserve hat", so Krebber. Deshalb sei es so schwierig, Prognosen zu machen. "Möglicherweise kommen wir entspannter durch den Winter 2023/24 als in diesem Jahr, die Lage könnte sich aber auch wieder verschärfen", sagte der RWE-Chef.

Zumindest in dieser Frage scheint ein gewisser Realitätssinn zu greifen!? Kurzfristige Maßnahme als Mechanismus zu Abfederung, aber was ein fixer Deckel für Marktverwerfungen mit sich bringt, sehen wir gerade bei bestimmten Bezugsquellen und -größen!? Insbesonders, wenn die Preise wieder im Fallen sind so gerade aktuell. OF