11.05.2026

07:06 | f100:  Kerosinpreise und Flugchaos: Das gilt jetzt für Reisende

Wenn ein Flug wegen hoher Kerosinkosten gestrichen wird, haben Verbraucher auch in der derzeitigen Energiekrise ein Recht auf Erstattung. Wie die Europäische Kommission mitteilte, gelten die EU-Fluggastrechte auch in diesem Fall für Reisende. "Sie haben Anspruch auf Erstattung, Umbuchung oder Rückbeförderung, Betreuung am Flughafen sowie auf Ausgleichszahlungen bei kurzfristigen Stornierungen", bekräftigte die Brüsseler Behörde.

Meine persönliche Erfahrung dazu: ich befinde mich gerade am Wiener Flughafen um nach Zürich zu fliegen. VIE - ZRH ist wie immer teuer aber nur unwesentlich mehr als VOR dem Iran-Krieg. Es sind aber wirklich wesentlich weniger Passagiere hier zu sehen (Montag früh!!) als noch vor 4 Jahren wo ich öfters um diese Uhrzeit am VIE abgeflogen bin. 
Morgen fliege ich von Wien nach Dubai und nach ein paar Tagen weiter nach Hongkong. Diese Flüge waren sogar ein wenig billiger als früher. TB

10.05.2026

09:29 | ntv:  "Ich möchte den Politiker sehen, der sagt: In meinem Landkreis bauen wir ein AKW"

Deutschland eiert herum. Raus aus der Atomkraft. Rein in die Atomkraft. Dann wieder raus. Jetzt wieder rein? Andreas Schell hat die Nase voll. "Ich verstehe nicht, warum diese Diskussion immer wieder aufgebracht wird." Der Chef von IB Vogt wirft Atomkraft-Befürwortern im "Klima-Labor von ntv" vor, unaufrichtig zu argumentieren - und Antworten auf entscheidende Fragen zu verschweigen: "Wir reden doch nicht davon, eine Küche auszutauschen." Ein Kernkraftwerk sei deutlich komplexer als Katastrophenprojekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen.

Das ist natürlich eine berechtigte Frage und ich kann mir vorstellen, dass bei einigen oder vielen Leuten eine Erleichterung da war, als man die Kraftwerke zerstört hat.  Doch jetzt die Frage .. was ist unangenehmer?  Kälte, Verarmung, die daraus resultierenden Krisen .. Aufstände, Gesundheit und Bruch der Gesellschaft .. oder die Möglichkeit einer Kernschmelze?  TS 

 

08.05.2026

11:31 |  politico: Italien sucht in libyschen Gasfeldern nach Wegen, um die durch den Iran-Krieg verursachten Versorgungsengpässe auszugleichen.

Eine Delegation italienischer Abgeordneter ist nach Libyen gereist, um die Möglichkeiten einer Ausweitung des Energiehandels mit dem vom Krieg zerrütteten Land zu prüfen und so die durch den Krieg im Persischen Golf entstandene Lücke zu schließen. Dies spiegelt das wachsende Interesse Europas und der Vereinigten Staaten an den riesigen, aber noch nicht ausreichend genutzten Energieressourcen des Landes wider, das durch die jüngste globale Energieknappheit noch verstärkt wurde.

Während Libyen bereits Gas nach Italien exportiert, sind die Lieferungen seit dem Bürgerkrieg von 2011, der Muammar Gaddafi stürzte und das nordafrikanische Land von paramilitärischer Gewalt zerriss und zwischen zwei verfeindeten Regierungen gespalten zurückließ, auf ein Rinnsal zurückgegangen.

dazu passend Bild: Plötzlich kaufen wir Kerosin aus Israel

Berlin/Tel Aviv – Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus sorgen für hohe Treibstoffpreise – nicht nur an der Tankstelle, sondern auch an den Flughäfen. Die Sorge wächst, dass es vor der Urlaubssaison zu Engpässen kommt. Damit das Kerosin in Deutschland nicht ausgeht, soll Israel mit seinen Reserven aushelfen.

Israels Außenminister Gideon Sa’ar (59) habe bei seinem Berlin-Besuch am Dienstag Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) zugesagt, Kerosin nach Deutschland zu liefern. Das teilten das Außen- und das Energieministerium in Israel in einer Erklärung mit. Das israelische Energieministerium sprach von „Produktionsüberschüssen“, die für den Export verfügbar seien. Zusätzlich prüfe die israelische Regierung, wie sie Deutschland beim Thema Erdgas unterstützen könne.

Wenn das Gas knapp wird, verwandelt sich selbst ein Bürgerkriegsgebiet ganz schnell vom failed state zur strategischen Partnerschaft. Jahrzehntelang bombardieren, destabilisieren, sanktionieren… und jetzt schaut man sehnsüchtig auf die Pipeline wie ein Junkie auf den letzten Tropfen im Kanister. Meloni, Eni und Brüssel beten jetzt offenbar gemeinsam zur heiligen Greenstream-Leitung.

Und die Moral der Geschichte: Wenn die Windräder stillstehen und die Solarpaneele im Dunkeln sind, hört die Ideologie ganz schnell auf und die Realität kehrt zurück. Mit einem Gewehr in der Hand und Gas in der Pipeline. Sehr europäisch. Sehr konsequent. Sehr peinlich. JE

09:52 | r24:  Kerosin-Schock: Goldman Sachs warnt vor Rationierung

Die Verwerfungen auf den globalen Treibstoffmärkten infolge der Schließung der Straße von Hormus machen sich besonders in Europa bemerkbar. Insbesondere die kollabierende Versorgung mit Kerosin sorgt für enorme Probleme. Im Sommer könnten die Reserven erschöpft sein.

In Europa wird weder genügend Erdöl gefördert, noch scheint man sich in den letzten Jahren Gedanken über die ausreichende Anlegung strategischer Reserven an Erdöl selbst sowie den Treibstoffen Benzin, Diesel und Kerosin gemacht zu haben. Bei Letzteren gibt es mittlerweile schon Verknappungstendenzen. Doch beim Kerosin sieht es deutlich schlimmer aus als beim Diesel. Laut einer Analyse der US-Investmentbank Goldman Sachs führen die anhaltenden Störungen bei den Tankerrouten durch die Straße von Hormus auch zu nachgelagerten Problemen bei den Energie-Lieferketten. Eine Rückkehr zur Vorkrisen-Normalität ist auf längere Zeit nicht zu erwarten. Zwar gibt es noch einige Reserven, doch diese leeren sich angesichts der extremen Angebotslücke rapide.

dazu passend tkp: : Der chaotische Flugsommer beginnt

Die Kerosinkrise spitzt sich weiter zu: Auf der ganzen Welt wurden schon jetzt Tausende Flüge für den Mai gestrichen. Während in Europa am Himmel noch größtenteils Normalität herrscht, verändert sich der zivile Luftraum bereits massiv. Aktuelle Angaben von Luftfahrtanalyseunternehmen zeigen, dass Fluggesellschaften allein in den letzten zwei Wochen bereits fast zwei Millionen Plätze aus dem Flugplan für den Monat Mai gestrichen haben.

Wiener Tourismusunternehmer spüren den Ausfall schon länger: Seit Beginn des Krieges fehlt Kundschaft aus Asien und dem Nahen Osten. Viele Asiaten streichen ihre Flüge nach Europa, nicht weil es keinen Flug geben würde. Oft wird das Drehkreuz Dubai umflogen, was die Anreise oft massiv verlängern würde. Zudem lässt die Unsicherheit einer möglichen neuen Eskalation sie die Reise absagen. Flüge fallen nicht aus, doch die Leute verreisen weniger.

Wenn das Kerosin knapp wird und die Sommerferien drohen, zaubert man eben schnell ein neues Virus aus dem Hut,  damit die Leute schön zu Hause bleiben und nicht merken, dass die Energiewende eigentlich eine Energiesperre ist. JE

07:42 | tichy:  Familienunternehmer fordern Merz zu Vertrauensfrage auf – und wollen zurück zu Kernkraft

Die Familienunternehmer verlangen von Merz eine „Wirtschaftswende“, sonst gehe der Absturz weiter. Um die SPD zu Reformen zu zwingen, soll der Kanzler die Vertrauensfrage stellen. Der Verband unterstützt laut Präsidentin Ostermann die Wirtschaftsministerin beim Subventionsstopp erneuerbarer Energien und spricht sich für ein Ende des Kernkraftverbots aus. Die Geduld der Familienunternehmer mit der schwarz-roten Bundesregierung ist offenbar erschöpft. In ungewöhnlich scharfer Form fordert der Wirtschaftsverband Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, gegenüber der SPD endlich Führungsstärke zu zeigen – und notfalls sogar die Vertrauensfrage im Bundestag zu stellen, um den blockierenden Koalitionspartner zu Reformen zu zwingen.

Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“: „Merz hat noch das Potenzial zur Führung, muss sich dafür gegenüber der SPD aber endlich behaupten.“ Sollte die SPD jedoch weiterhin tiefgreifende Reformen verhindern, müsse der Kanzler „notfalls bereit sein, alles in den Ring zu werfen und die Vertrauensfrage im Bundestag zu stellen“.

Merz wollte eigentlich Wirtschaftskanzler werden, jetzt moderiert er nur noch den deutschen Insolvenz-Podcast mit den Linken als Co-Host und der Energiewende als Dauerwitz...  Die Linken jubeln, die Strompreise explodieren, und die Unternehmer fragen sich langsam, ob sie statt eines Wirtschaftskanzlers nur einen schwarzen Klimakleber mit Krawatte bekommen haben. Sehr erneuerbar, sehr enttäuschend. JE

11:37 | Leserkommentar
Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“: „Merz hat noch das Potenzial zur Führung, ...

Liebe Marie-Christine,
bitte kontaktieren Sie umgehen die Wasserrettung mit der Frage, wie lange sich ein Ertrinkender hoffend an einen Nichtschwimmer klammern sollte.
Als 2. Ansprechpartner würde ich das kath.-evang. Kirchenamt heranziehen, mit der gleichen Frage.
Bis Sie konkrete und rettende Antworten erhalten, würde ich mich umgehend mit dem Kapitel "Wieder Auferstehung" beschäftigen.

Liebe Grüße

Bademeister "Mitch"

07.05.2026

19:10 |  eXX: Spritpreise: Österreich ist im Länder-Vergleich trauriger Erster

Bei den Spritpreisen ist es in Österreich nur kurz zu Senkungen gekommen. Der Krieg im Nahen Osten sorgte auch im April für deutlich höhere Preise als ein Jahr zuvor, teilte der ÖAMTC mit. Für einen Liter Diesel wurden im April durchschnittlich 2,009 Euro verrechnet, für Super im Schnitt 1,719 Euro, während das Vorjahresniveau bei 1,50 Euro lag.

Mitte April fielen die Preise nur kurzfristig auf knapp unter 1,90 Euro bei Diesel und 1,70 Euro bei Super. Allerdings kletterten die Preise wieder auf 2,034 Euro bei Diesel und 1,854 Euro bei Super. Mit einer nachhaltigen Entlastung bei den Spritpreisen sei nicht zu rechnen, teilte der Autofahrerklub weiters mit. Schließlich wurde die Spritpreisbremse von 10 auf 7 Cent netto je Liter reduziert. Ab Mitte Mai wird sie nur mehr bei 4,5 Cent liegen.

Kommentar des Einsenders
...scheint mittlerweile dem Land immanent zu sein ...!? Entweder "trauriger" Erster, überall Letzter oder Europa-/Weltmeister, wenn's um kampagnesierten Schei** geht wie Testen/Spritzen u.a. ...! Und wenn die MSM endlich aufhören würden, sinnbefreite Null-Gründe für den Stammtisch zu liefern, wo Ursache und Wirkung nicht im Einklang stehen!
Wer macht die Preise, bestimmt den Markt? Schönen Gruß an die City of London, die Multis, die Investmentbanker, die uns (und GER) die Höchstpreise abringen, um ihre Verluste im Südosten zu kompensieren...! Wer ist seit 2019 25%-Aktionär der OMV? Wir "Kriegsverlierer" haben es einfach zu bezahlen, den Rest erledigt der Finanzminister mit Steuern, Steuern auf Steuern, Abgaben, Co2-Preis...! Hierorts geht alles rein bei den Steuertrotteln, andere Länder lassen es einfach nicht zu, wehren sich...!

Klassische österreichische Verkehrspolitik: Autofahrer melken, bis sie schreien, und dann noch ein bisschen mehr. JE

14:00 |  TP: Serverfarmen auf dem Meer: Panthalassa will Ozean als Stromquelle nutzen

KI braucht immer mehr Strom – ein Startup hat dafür eine Lösung gefunden, die so ungewöhnlich ist wie effektiv. Der Energiehunger von KI-Rechenzentren treibt Investoren zu immer ungewöhnlicheren Lösungen. Das Startup Panthalassa aus Portland, Oregon, hat jetzt in einer Serie-B-Finanzierungsrunde 140 Millionen US-Dollar eingesammelt, um schwimmende Rechenknoten zu bauen, die ihren Strom aus Meereswellen gewinnen. Wie Ars Technica berichtet, führt Palantir-Mitgründer Peter Thiel die Investorenrunde an. Insgesamt hat das Silicon Valley bereits 210 Millionen Dollar in die Vision gesteckt.

Zu den weiteren Geldgebern gehören unter anderem John Doerr, Marc Benioffs TIME Ventures, Max Levchins SciFi VC sowie der Server- und IT-Infrastrukturhersteller Super Micro Computer.

Nix mit Energiewende. Wir bauen jetzt echte schwimmende Monster, damit ChatGPT weiter  halluzinieren kann. Beeindruckend kreativ. JE

07:46 | TP: Rückkehr nach Caracas: US-Ölindustrie wittert neue Chancen in Venezuela

Krieg, hohe Preise, neuer Kurs: US-Ölkonzerne wagen die Rückkehr nach Venezuela – doch alles unter US-Aufsicht. Ein Poker um Öl, Macht und Risiko. Ende April 2026 reisten Vertreter der US-amerikanischen Ölindustrie, Ingenieure und Anwälte in die Lobby des stark bewachten J.W. Marriott Hotel der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Ihr Ziel: Die Präsentation von Plänen zur Wiederbelebung der heruntergekommenen Ölfelder des Landes. Dabei hatten große US-Ölkonzerne wie ExxonMobil und ConocoPhilipps noch Anfang Januar Venezuela als zu riskant für Geschäfte und "nicht investierbar" ohne erhebliche Änderungen an den Rahmenbedingungen angesehen.

Auslöser für die unvermittelte Rückkehr sind mehrere Faktoren: Zum einen treiben die stark gestiegenen Ölpreise im Zuge des Krieges gegen den Iran und die faktische Schließung der Straße von Hormus die Nachfrage nach alternativen Quellen an. Zum anderen kommen rechtliche Änderungen seitens der US-Regierung sowie der venezolanischen Regierung unter Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hinzu, die ausländische Investitionen begünstigen.

 Erst den unliebsamen Präsidenten aus dem Weg räumen, dann die riesigen Ölreserven unter eigene Kontrolle bringen. Während Russland und China rausgedrängt werden, dürfen Exxon und ConocoPhillips wieder ran und kassieren. Der Iran-Krieg treibt die Preise hoch und plötzlich ist das Land, das gestern noch ‚Diktatur‘ hieß, wieder ‚investierbar‘. Zufälle gibts.  Das ist klassische Machtpolitik: Wer die Kanonen (bzw. heute die Sanktionen und Spezialeinheiten) hat, schreibt die Regeln. Venezuela wird gerade mal wieder zur US-Ressource umfunktioniert  mit freundlicher Unterstützung einer willigen Interimsregierung. JE

06.05.2026

14:46 |  ET: Opec+ erhöht nach Austritt der Emirate Ölförderquote

Nach dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate hat die Opec+ ihre Öl-Förderquote erhöht. Saudi-Arabien, Russland und die fünf übrigen großen Förderländer in der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec+) fördern im Juni täglich 188.000 Barrel zusätzlich, wie die Organisation auf ihrer Website mitteilte. In der Erklärung ging sie nicht darauf ein, dass die Emirate am 1. Mai überraschend aus der Opec ausgetreten waren. Die höhere Fördermenge beruhe auf der „gemeinsamen Verpflichtung, die Stabilität des Ölmarkts zu stützen“, erklärten die Opec+-Staaten. Die Erhöhung der Förderquote war bereits erwartet worden. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten am 28. April überraschend ihren Austritt für den 1. Mai angekündigt. Das Land war seit 1967 Mitglied der Organisation.

Die große Öl-Kartell-Solidarität war mal wieder genau so lange was wert, wie sie die eigenen Kassen gefüllt hat. JE

 

12:14 | nypost:  Laut einer neuen Analyse wird die Ölproduktion erst nach den Zwischenwahlen wieder normal sein – unabhängig vom Ende des Iran-Krieges.

Satellitenaufnahme der Straße von Hormus, einer strategisch wichtigen Wasserstraße zwischen Iran und Oman. Experten warnen, dass es mindestens sieben Monate dauern könnte, bis die Ölproduktion wieder das Vorkriegsniveau erreicht, sobald die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Damit dieser Zeitrahmen realistisch ist, dürften keine dauerhaften Schäden an der Energieinfrastruktur im Golf entstanden sein, und die Lieferketten müssten wieder so funktionieren wie vor Kriegsbeginn. Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt werden und der Konflikt die Straße von Hormus weiter blockieren, würde sich die Energiekrise weiter verschärfen, warnte S&P Global.

„Je länger die Straße geschlossen bleibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die Versorgungskrise bis Ende 2026 und in das Jahr 2027 hineinzieht“, erklärte das Unternehmen. Ob diese Voraussetzungen erfüllt werden können, ist fraglich, insbesondere angesichts der massiven iranischen Vergeltungsschläge im März, die sich gegen kritische Energieinfrastruktur im Golf richteten. Die Islamische Republik startete zudem am Montag weitere Drohnenangriffe auf die Fujairah Oil Industry Zone in den Vereinigte Arabische Emirate, das größte kommerzielle Lagerzentrum für raffinierte Ölprodukte im Nahen Osten. Gleichzeitig drohen dem Iran selbst „irreversible“ Schäden an seinen Ölfeldern, da die US-Blockade iranischer Häfen dazu geführt hat, dass kaum noch Lagerkapazitäten für Rohöl vorhanden sind.

Währenddessen erzählen uns die gleichen Leute, die diesen Schlamassel mit angezettelt haben, das alles sei nur ein ‚Mini-Krieg‘. JE

 

09:38 | t-online: Ab 2029 gilt diese Pflicht für neue Öl- und Gasheizungen

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat einen Referentenentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz in die Ressortabstimmung gegeben. Das Gesetz soll das bestehende Heizungsgesetz der Ampelkoalition ersetzen. In dem Referentenwurf, der t-online vorliegt, ist vom Betriebsverbot für fossile Heizungen nach 2045 keine Rede mehr. Im Gebäudeenergiegesetz hieß es hingegen in § 72: "Heizkessel dürfen längstens bis zum Ablauf des 31. Dezember 2044 mit fossilen Brennstoffen betrieben werden". Dieser Paragraf wurde ersatzlos gestrichen.

In einem ersten Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes hieß es zudem, das Gesetz würde dazu beitragen, "ein nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050" zu sichern. Das wäre pikant - Deutschland hat sich schließlich der Klimaneutralität ab 2045 verpflichtet. Dieser Halbsatz ist womöglich deshalb am Nachmittag gestrichen worden. Ein neuer Entwurf mit Bearbeitungsstand 16:18 enthält das Datum 2050 nicht.

Der grüne Wahn ist nicht vorbei. Er wird nur gerade ein bisschen leiser gedreht. JE

07:54 | aa.com: Schweiz rutscht in die Energie-Gefahrenzone

Das Risiko von Treibstoffengpässen in der Schweiz ist „sehr hoch“, erklärte die Generalsekretärin des Schweizer Rohstoffhandelsverbands Suissenegoce. Sie warnte am Montag, dass sich die Lage auf den globalen Energiemärkten zunehmend zuspitzt, wie Swissinfo berichtete. „Um ehrlich zu sein, die Situation wird wirklich kompliziert“, sagte Florence Schurch gegenüber den französischsprachigen Zeitungen Tribune de Genève und 24 heures. Sie erklärte, dass bereits im März Bedenken geäußert worden seien, als der Verband warnte, dass strategische Reserven in mehreren Ländern, darunter die Philippinen, Vietnam und Bangladesch, in diesem Monat zur Neige gehen könnten. Zur Gasversorgung sagte Schurch, die Lage sei „ernst“. Die üblicherweise im Sommer aufgebauten Reserven könnten unzureichend sein, unter anderem wegen der Zerstörung einer Raffinerie in Katar, die ihrer Einschätzung nach so schnell nicht wieder aufgebaut werde.

Die Schweiz lagert ihr Gas schön brav in Deutschland und Frankreich genau da, wo im Notfall auch keiner mehr was abgibt. Typisch europäisch: Jahrelang Russland sanktioniert, Atomkraft abgeschaltet, auf billiges Öl aus dem Nahen Osten gesetzt und jetzt wundert man sich, dass plötzlich die Lichter ausgehen könnten. JE

05.05.2026

17:05 | apollo: Mitte-Rechts-Regierung in Belgien kippt den Atomausstieg: Jetzt wird der Rückbau gestoppt

In der Energiestrategie der Europäischen Union zeichnet sich ein beachtlicher Kurswechsel ab – eine Renaissance der Kernkraft. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte Anfang März auf dem Pariser Atomgipfel angekündigt, dass in den Mitgliedstaaten wieder verstärkt auf Kernkraft zur Stromgewinnung gesetzt werden soll. In Belgien machen rechte Parteien diese neue Politik jetzt konkret und stoppen den Rückbau der dortigen Kernkraftwerke.

Der Benelux-Staat, der ursprünglich einen vollständigen Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen hatte, hat sich nun dazu entschieden, wieder verstärkt auf diese effiziente Energiequelle zu setzen. Die belgische Regierung und der bisherige Betreiber Engie haben sich darauf verständigt, die Arbeiten auszusetzen und Verhandlungen über eine mögliche staatliche Übernahme der Anlagen aufzunehmen, wie der belgische Ministerpräsident De Wever erklärte.

Jetzt wird’s langsam peinlich: Während Belgien seinen Atomausstieg stoppt, die Reaktoren am Netz lässt und sogar neue bauen will, hält Deutschland stur am grünen Irrsinn fest. Merz und Reiche sagen Nein zur Kernkraft, obwohl halb Europa gerade eine Renaissance der Atomenergie feiert. Belgien hat erkannt: Der Atomausstieg war das Dümmste, was man machen konnte. In Berlin nennt man das weiter ‚Fortschritt‘. Der Rest Europas wird bald günstigen Strom haben. Nur Buntland nicht. JE

04.05.2026

17:13 | HB: Negativer Strompreis von 499 Euro liefert Reiche neue Argumente

Berlin. Der Mai begann mit negativen Strompreisen. Am ersten Tag des Monats erreichten sie um die Mittagszeit für sechs aufeinanderfolgende Viertelstunden-Abschnitte den Wert von minus 499 Euro pro Megawattstunde. Eine hohe Photovoltaik-Stromproduktion traf auf die an einem Feiertag typischerweise geringe Nachfrage. Die Rechnung zahlen die Steuerzahler.

Die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll Abhilfe schaffen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Betreiber von kleineren Photovoltaikanlagen, wie sie auf Hausdächern installiert werden, keine staatlich garantierte Einspeisevergütung mehr erhalten. Stattdessen sollen sie den produzierten Strom selbst vermarkten („Direktvermarktung“).

Kommentar des Einsenders
Der EU-Markt wurde dank der links-ideologischen Politkasper via Brüssel zugunsten der Lobbyisten "zerstört", mutwillig krampfhaft mit allen Mitteln in die Sackgasse geführt, hochwertige Energieanlagen gesprengt, Reserven geflutet, jetzt kommt die Erkenntnis der Sackgasse und des Chaos, und die angeschmierten Steuerdeppen werden nun erneut im Regen stehen gelassen mit der "wirtschaftspolitischen Empfehlung" der Direktvermarktung von PV-Strom...!? Die Idee könnte von der Baerbock stammen...!? Unwissende Blinde beschließen nur Unfug zulasten der Allgemeinheit, die sie für den täglichen Schwachsinn auch noch fürstlich entlohnen (inkl. der Kickbacks von den Lobbyisten!)... Ideologie frisst Hirn.

14:00 |  NTV: Trump-Regierung blockiert Dutzende Windpark-Projekte

Fossile Energieformen wie Öl oder Gas stehen bei Donald Trump und seiner Regierung hoch im Kurs. Von Windkraft hält er hingegen wenig. Um diese weiter auszubremsen wird offenbar mit der "nationalen Sicherheit" argumentiert. Die US-Regierung verweigert offenbar derzeit etlichen Windenergieprojekten die notwendigen Freigaben. Begründet wird dies mit Bedenken hinsichtlich der "nationalen Sicherheit", berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf den Amerikanischen Verband für saubere Energie und mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Derzeit werden demnach 165 Projekte durch das Pentagon aufgehalten.

dazu passend apollo: So instabil ist das deutsche Stromnetz wirklich – und so viele Milliarden kosten die Wetterschwankungen

Man muss dem Bundesverband Windenergie (BWE) eines lassen: Er beweist in seinem neuesten „Faktencheck“ eine bemerkenswerte Kreativität im Umgang mit der Kausalität. In einem ambitionierten Versuch des „Fakten-Engineerings“ möchte uns der Verband glauben machen, dass die Milliardenkosten für den sogenannten Redispatch primär auf fossile Kraftwerke zurückzuführen seien.

Das ist die hohe Schule der Lobby-PR: Man nehme ein systemisches Problem, das untrennbar mit dem Ausbau von volatilem Wind- und Solarstrom sowie den fehlenden Netzkapazitäten verbunden ist, rühre kräftig um und präsentiere dem erstaunten Leser Grafiken, die plötzlich eine völlig neue Kausalität insinuieren. Angesichts dieser intellektuellen Akrobatik fragt man sich unwillkürlich, ob hier tatsächlich aufgeklärt wird oder ob nicht eher die eigene Verantwortung für die galoppierenden Systemkosten des Stromnetzes reingewaschen werden soll.

und NIUS: „Brownout“ droht: Solarstrom außer Kontrolle

Deutschlands Solar-Offensive bringt das Stromsystem zunehmend an seine Grenzen. An sonnigen Tagen mit geringer Nachfrage – zuletzt am Sonntag – flutete so viel Solarstrom ins Netz, dass die Preise an der Börse auf minus 480 Euro pro Megawattstunde abstürzten. Strom musste mit Geld „entsorgt“ werden. Fatale Folge: Netzbetreiber machen Verluste, die am Ende der Steuerzahler ausgleicht. Allein an einem Tag könnten so Millionenbeträge im zwei- bis dreistelligen Bereich angefallen sein – während Betreiber älterer Anlagen weiter voll vergütet werden.

Die Energiewende trifft auf Realität und die trägt einen roten Schlips. Das muss man Trump lassen: Er macht keine halben Sachen. Während Europa noch einen auf  Windmühlenromantik macht, dreht er den Hahn einfach zu. JE

 

11:48 | Welt:  „Voll funktionsfähiges“ Gaskraftwerk soll an Ukraine verschenkt werden – AfD nennt Vorgang „absurd“

Ein Gaskraftwerk am Einspeisepunkt der aktuell ungenutzten Erdgasleitung Nord Stream 1 ins deutsche Gasfernleitungsnetz soll in die Ukraine verschenkt werden. Mit der Einstellung der russischen Gaslieferungen durch die Ostsee im September 2022 sei der Betrieb der Anlage unrentabel geworden, teilte die Sefe Securing Energy for Europe GmbH (Berlin) mit. Sefe ist nach eigenen Angaben Mehrheitseigentümer des Betreibers Industriekraftwerk Greifswald GmbH (IKG). Zuvor hatte der Nachrichtensender NDR berichtet.

Machen wir es doch anders rum .. wir installieren Selenskyj und seine Banditen als neue Herrscher in Deutschland .. die gegenwärtige Regierung schicken wir an die Front und alles was ukrainisch ist hat Vorrang.  Sparen wir uns doch das ganze getue und machen es gleich richtig. 
Die Deutschen gehen an die Front und die Ukrainer ziehen in die Hotels.  TS 

03.05.2026

11:37 | r24:  Minus-Rekord an der Börse: Strom wird zum teuren Sondermüll

Am Sonntag spielte sich ein energiepolitisches Desaster auf dem deutschen Strommarkt ab. Dank des massiven, unkontrollierten Ausbaus der Photovoltaik (PV) stürzten die Preise an der Strombörse in ein historisches Rekord-Tief. Dabei ist noch nicht einmal Sommer. Der massive Ausbau von nicht abregelbaren Photovoltaikanlagen in Deutschland sorgt auf dem Strommarkt für enorme Probleme. Besonders deutlich wurde dies am vergangenen Sonntag, als in der Stunde zwischen 14:00 und 15:00 Uhr der Großhandelspreis auf unfassbare –41,3 Cent pro Kilowattstunde abstürzte. Das ist sozusagen eine Entsorgungsgebühr der Produzenten, die jedoch am Ende von den Steuerzahlern über die EEG-Umlage bezahlt werden muss.

Die PV-Anlagen im Land produzierten in der Spitze 39.203 Megawattstunden (MWh), während die gesamte Netzlast bei gerade einmal 42.555 MWh lag. Die Folge war eine stundenlange Stromflut, die niemand brauchte. Über stolze sieben Stunden hinweg, von 10:00 bis 17:00 Uhr, rutschten die Preise in den Minusbereich. Ein Trend, der sich bereits an den Vortagen andeutete. Und auch für den Mai zeichnen sich neue Negativ-Preisrekorde ab.

Kommentar des Einsenders
...wenn Clowns das Sagen haben, wird das Land eben ein einziger Zirkus! Ideologische Narren, für die Naturwissenschaft ein böser Voodoo-Zauber ist, bringen die einstige Strahlkraft einer Wirtschaftsnation zum Erlischen, Abbau, Niedergang, Flucht der Wirtschaft... Die Totenglöckerl läuten, und der Michl schläft einfach weiter... Energie - das Zentralthema - und jetzt kommt der Boomerang retour.

Die grüne Energiewende in Bestform: Im April schon Stromflut und Minustarife, im Sommer wirds noch besser. Nachts zahlen wir dann wieder die Zeche, wenn nichts kommt. Genial. JE

02.05.2026

18:24 |  tichy: Politthriller: Deutschland verschenkt in der Energiekrise ein Kraftwerk an die Ukraine

In Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern soll ein funktionsfähiges Gaskraftwerk abgebaut und verschenkt werden. Ausgerechnet eines aus der Zeit vor dem Nord-Stream-Anschlag. Ausgerechnet an die Ukraine, die den Anschlag höchstwahrscheinlich beauftragte. Und ausgerechnet in einer Zeit, in der mit Steuergeldern in Deutschland neue Gaskraftwerke erbaut werden sollen.

Gerade berichtet der Nordkurier, dass „Verantwortliche von Gemeinde und Industriehafen Lubmin …helfen“ wollen, „ein demontiertes Kraftwerk so durch den Hafen zu transportieren, dass möglichst kein großer Rummel entsteht“. Für Heimlichkeit und Konspiration bestehen auch wirklich Gründe, denn was „Verantwortliche von Gemeinde und Industriehafen Lubmin“ vorhaben, ist nichts Geringeres als ein Politthriller.

dazu passed  https://www.tichyseinblick.de/meinungen/syrer-kehren-zurueck-aus-deutschland-wenige/

Aus vielen Ländern kehren Menschen in großer Zahl nach Syrien zurück. Warum nicht aus Deutschland? Angeblich liegt es an einer Überlastung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Gerichte. Ein Land, das nichts mehr außer schamloses Ausplündern seiner Steuerzahler kann.

... An das Land, das genau diese Pipeline in die Luft gejagt hat, damit uns das Gas ausgeht.„Nie wieder Nord Stream“  dafür sorgen wir schon selbst. Mit freundlicher Unterstützung des deutschen Steuerzahlers JE

13:19 | tichy:  Europas Treibstoff-Problem: Mit wenig Wissen in die Krise

Der Auslöser der beunruhigenden Entwicklung ist der fortgesetzte Krieg gegen den Iran, der nicht nur die globalen Energiemärkte erschüttert, sondern auch Europas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen offenlegt. Besonders kritisch wird die Lage durch die weitere Sperre der Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Öl und Gas weltweit. Sollte die Blockade nicht aufgehoben werden, drohen massive Versorgungsunterbrechungen. Bereits jetzt beziffert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die zusätzlichen Energiekosten für die EU auf 500 Millionen Euro pro Tag.

Während Fluggesellschaften bereits tausende Verbindungen streichen und Regierungen ihre Bürger zum Energiesparen aufrufen, zeigt sich hinter den Kulissen ein strukturelles Problem: Es fehlen verlässliche Daten, berichtet dazu aktuell Politico. Zwar sind staatliche Öl- und Gasreserven weitgehend dokumentiert, doch ein Großteil der tatsächlichen Bestände liegt in privaten Lagern – und somit fehlen wichtige Inforamtionen. Unternehmen sind nämlich nicht verpflichtet, ihre Vorräte offenzulegen, und viele tun dies auch bewusst nicht.

Kommentar des Einsenders
...und genau hier beißt sich die Katz wieder mal in den Schwanz! Keine (kaum) Erfassung über die Reserven, zentralste Daten über die Sicherheit bei der Versorgung der Länder (wie bei den Gasständen in GER, Absacken unter die notwendigen Polsterstände) ohne aktives Handeln der Politik und obwohl Brüssel sich nahezu täglich anmaßt, die Zehennägellängen der Bürger zu kontrollieren, sind strategische Daten falsch/nicht vorhanden/unzureichend...!? Das nächste Puzzlestück, das die Sinnlosigkeit dieser EU kennzeichnet. Schlafwandelnd ist den Untergang mit einzigem Focus zum Aufrichterhalt Kiews...!?

Daten? Fehlanzeige. Eurostat-Zahlen von Jänner. Private Lager? Geheimnis. Flugkerosin? Irgendwo. Die grüne Energiewende hat Europa in eine Lage gebracht, in der man bei der ersten echten Krise wie ein Junkie dasteht, der nicht mal weiß, wie viel Stoff noch im Versteck liegt. Und jetzt wird hektisch ein „Fuel Observatory“ gebastelt. Besser spät als nie,  nur leider viel zu spät... JE

01.05.2026

18:15 | handelsblatt: Auch Kraftwerke und Speicher sollen Netzentgelte zahlen

Wer kennt nicht das Prinzip „Wer bestellt, der auch bezahlt“? Hinter diesem Verursacherprinzip steht der wichtige Grundsatz des Effizienzanreizes: Nur wenn ich für die Kosten aufkommen muss, überlege ich, was und wie viel ich bestelle. Dass es dafür faire Preise braucht, liegt auf der Hand. Sonst laufen die Kosten aus dem Ruder oder man bürdet sie jemand anderem auf.

Kommentar des Einsenders
leider viel Text, daher meine Zusammenfassung: "Hallo Prosumer" du hast Geld (da Solaranlage gekauft) sparts Geld, daher nehmen wir dir das wieder weg.

08:48 | DF:  Birol: Größte Energiekrise der Geschichte bestätigt

Der Chef der Internationalen Energieagentur, Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt.
Die aktuellen Ereignisse gäben ihm leider recht, sagte Birol in Paris. Die Öl- und Gasmärkte befänden sich in großen Schwierigkeiten. Ölpreise von mehr als 120 Dollar pro Fass setzten viele Länder unter Druck. Neben Öl und Gas seien auch Düngemittel sowie Petrochemikalien von Lieferengpässen betroffen.
Eine der Fragen sei, wie sich diese Krise auf die Energiewirtschaft und darüber hinaus auf Umweltfragen auswirken werde. Birol äußerte sich bei einem Treffen zur nächsten Weltklimakonferenz im November im türkischen Antalya.

Fahren die Autos noch?  Werden die Häuser noch geheizt?  Noch haben wir überhaupt keine Krise.  Noch nicht. Erst wenn die fünfte Mahlzeit ausbleibt, dann haben wir eine Krise.  TS 

10:12 | Leser Kommentar  
Es ist eine gewollte Krise, eine gewünschte Krise, eine für die Verfolgung der eigenen Ziele der Mächtigen erforderliche Krise. Deshalb ist und wird es eine (künstlich hervorgerufene) Krise. Eine Krise, wie die Corona-Krise. Man muß die "Tatsache", das wir uns ohne Eigenverschulden in einer durch uns nicht abwendbaren Krise befinden in den Köpfen der Bevölkerung verankern. Diese Krise ist eine elementare Krise. Diese Krise ist eine gewaltige, noch nie dagewesene Krise. Diese Krise ist eine Krise. Diese Krise ist eine Krise, wie eine Krise nur sein kann...

Man muß differenzieren, wen von den Untertanen/ Bürgern (auch unter vorgehaltener Hand Pöbel genannt) man erreichen möchte, oder eher sogar erreichen will. Die Untertanen die mit den drei "F" vollauf beschäftigt sind, werden die Krise für eine Krise halten, weil sie die erzeugte Situation als Krise erleben werden und erleben. Diejenigen, die statt mit drei mit vier Kreuzen unterschreiben, weil sie sich für geistig etwas Besseres halten, muß man mehr auf dieser intellidingens-Schiene ansprechen. Wichtig ist in beiden Fällen zu vermeiden, auf den Verstand der Empfänger der Nachrichten zu zielen. In beiden Fällen soll die betroffene Person den Köder schlucken, ohne selber kritisch zu hinterfragen. Die genannte zweite Gruppe bekommt ihre Streicheleinheiten (du bist ein braves Hunderl) dafür, wenn sie die vermeintliche Tatsache "ungekaut" schluckt. "Ja, braves Hunderl, du bist ein intelligentes Hunderl!... ja, so ist er brav (wie schon in Schule und Studium begebracht)".

18:14 | Leser-Kommentar
Die Krise, werter TS. Soll angeblich zeitverstzt so richtig kommen. Manche meinen im Spätsommer  soll das so richtig beginnen. Herbst und Winter sind dann nicht weit. Der wirkliche Mangel, kommt dann so richtig optimal?!

30.04.2026

18:10 | Der Agronom:  Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren

Wie die Regierung und der bisherige Betreiber Engie mitteilten, verhandeln beide Seiten über eine Übernahme aller sieben Reaktoren durch den belgischen Staat. Für diesen Zeitraum werde der Rückbau angehalten. Belgiens Regierungschef De Wever erklärte, man werde sich für sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie entscheiden und für weniger Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger.

Deutschland hat den Rückbau auch gestoppt.... nachdem man die Atomreaktoren, bis in seine Atome erlegt hat... mehr geht wirklich nicht mehr.  TS 

14:23 | NK: Funktionsfähiges Kraftwerk aus der Nord-Stream-Zeit soll jetzt an die Ukraine verschenkt werden

Es klingt wie ein Agenten-Krimi: Verantwortliche von Gemeinde und Industriehafen Lubmin wollen helfen, ein demontiertes Kraftwerk so durch den Hafen zu transportieren, dass möglichst kein großer Rummel entsteht. Das Kraftwerk, das früher über die Nord-Stream-Pipeline aus Russland kommendes Erdgas erwärmte, soll an die Ukraine verschenkt werden. Obwohl Kraftwerke hier gebraucht werden. Obwohl Kräfte in der Ukraine im Verdacht stehen, die Nord-Stream-Leitungen - dahinter: der russische Staatskonzern Gazprom - schwer beschädigt zu haben.

Der Bürgermeister bittet noch höflich, das Ganze bitte schön unauffällig zu machen, damit kein Aufstand entsteht. Energiepolitik made in Germany: Erst die eigene Versorgung demolieren, dann die Reste verschenken. JE

17:53 | Leser Kommentar
zub 14:23 ........... der Demontage-Plan für Deutschland, läuft präzise wie ein Uhrwerk !  

11:33 | transition: OPEC-Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate: Die Wahl zwischen Wirtschaft und Geopolitik

Der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC markiert eine bedeutende Verschiebung im globalen Energiegleichgewicht. Als drittgrößter Produzent des Kartells löst sich Abu Dhabi nach fast sechzig Jahren von der Mitgliedschaft und begründet dies mit einer zukunftsorientierten strategischen Vision und dem Wunsch nach größerer Autonomie bei der Ressourcenbewirtschaftung.

Offiziellen Quellen zufolge spiegelt die Entscheidung den Wunsch wider, Investitionen in die heimische Energieproduktion zu beschleunigen und die gegenwärtige und zukünftige Förderkapazität zu maximieren. Doch hinter diesem wirtschaftlichen Narrativ verbirgt sich ein komplexeres Bild, geprägt von politischen Spannungen und zunehmend deutlichen Differenzen innerhalb des Blocks, insbesondere mit Saudi-Arabien.

Der Kernpunkt ist der Paradigmenwechsel: Während die OPEC weiterhin auf die Angebotskontrolle zur Stützung der Preise setzt, verfolgen die Emirate die gegenteilige Strategie und konzentrieren sich auf die Steigerung der Fördermengen. Das erklärte Ziel ist ambitioniert: eine Produktionskapazität von fünf Millionen Barrel pro Tag bis 2027 zu erreichen. In diesem Kontext stellen die von der OPEC+-Allianz auferlegten Quoten eher eine Einschränkung als eine Chance dar.

dazu passend Energie-Krieg zerbricht OPEC: VAE steigt aus – Ölversorgung kollabiert und Preiskrieg droht

Der Ausstieg der VAE besiegelt den Zusammenbruch der globalen Energieordnung. Es ist das Signal für einen ökonomischen Tsunami: Die Entscheidung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die OPEC zum 1. Mai zu verlassen, signalisiert den offenen Zusammenbruch einer globalen Energiepolitik, die unter dem Druck der Kriege der USA in sich zusammenfällt.

Wie Martin Armstrong auf Armstrong Economics in einer klaren Analyse darlegt, beobachten wir gerade die Fragmentierung der Energieversorgung – und damit das Ende einer Ära, in der Öl als koordinierter, globaler Markt fungierte. Die OPEC war nie ein ökonomisches Naturgesetz, sondern ein politisches Konstrukt, das nur so lange funktionierte, wie die Interessen der Mitgliedstaaten weitgehend deckungsgleich waren. Doch Krieg der USA verändert alles. Wenn das nationale Überleben und die Möglichkeit, in Zeiten explodierender Preise astronomische Gewinne einzufahren, wichtiger werden als die „Disziplin“ eines Kartells, dann kollabiert die Struktur.

 und auch ZDF: Was der Austritt der Emirate aus der Ölallianz Opec bedeutet

"Es ist nicht vollkommen überraschend", sagt Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. Der Austritt sei die Konsequenz aus den Unstimmigkeiten zwischen den VAE und der Opec, sagt auch Sina Mainitz aus dem ZDF-Team Wirtschaft und Finanzen. Schon länger habe es Streit über die Fördermengen von Öl gegeben. Die Emirate hatten mehr produzieren wollen und können, als es die für sie vorgesehene Quote erlaubte. Der Ausstieg sei nun gleichzeitig auch eine Kartellschwächung der Opec und zeige die Emanzipation der VAE, sagt Mainitz.

Hinzu kommt, dass die VAE durch fehlgeleitete Drohnen direkt in Mitleidenschaft des Iran-Kriegs gezogen wurden. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank, sagt: Die VAE fühlen sich seit dem Iran-Krieg in ihren Interessen nicht ausreichend vom Nachbarn Iran gehört. Das ist mit ausschlaggebend dafür, dass die VAE die Opec verlassen.

Die VAE sagen der OPEC „Bye, wir haben keine Lust mehr auf eure Quoten-Party“ und drehen den Hahn auf, weil sie plötzlich merken, dass man mit eigenem Öl deutlich mehr Kohle machen kann als mit saudischem Gruppenzwang.... Und die OPEC stirbt nicht mit einem Knall, sondern mit einem leisen „Wir gehen jetzt mal unser eigenes Ding“. Saudi-Arabien steht da wie der verlassene Ehemann, der noch versucht, die Familie zusammenzuhalten, während alle anderen schon die Koffer packen.

Und Trump? Der grinst wahrscheinlich still in sich hinein, weniger Kartell, mehr billiges Öl, bessere Laune an der Tankstelle vor den Wahlen. Das globale Energie-Kartell zerbröselt gerade wie ein alter Keks und die Emirate haben einfach die Brösel eingesackt. JE

29.04.2026

10:11 | DerAgronom:  Strompreise stürzen auf minus 48 Cent: Kollaps am Strommarkt - Folgen für Stromkunden

Scheint die Sonne lange und kräftig, produziert Deutschland viel mehr Strom, als es selbst verbrauchen kann. Vor allem am Wochenende - aber auch an anderen Tagen. Die Folgen sind fatal. Die Strompreise stürzen weit ins Negative und die Nachbarländer kriegen viel Geld, damit sie den deutschen Strom abnehmen. Nachts kauft Deutschland den Strom dann teuer zurück. Und: Die deutschen Stromkunden zahlen am Ende für Stromverschwendung und haben außerdem die höchsten Strompreise in Europa.

Die Sonne schickt keine Rechnung .. nur die Dummheit muss bezahlt werden.  TS 

12:20 | Leser Kommentar
Ich hätte da mal eine ganz einfache Frage:
Warum wird der Strom ins Ausland verschenkt und nicht an die deutsche Bevölkerung?

Joseph Martin F. wirkt und wirkt und wirkt..........

19:04 | Leserkommentar
Ich rudimentär könnte man sagen. Verschenken an Deutsche geht nicht. Solange man es nicht speichern kann. Es darf nicht viel mehr da sein wie verbraucht wird. Ansonsten geht das Licht aus. Bzw. wenn das verschenken nicht mehr angenommen wird, daß würde recht Übel sein. Denn das Ausland kann das "Geschenk" auch nur annehmen, wenn gebraucht wird. Mal z.B. in Energie Chiemgau reingucken. Dort wird es ganz genau erklärt. Zudem weiss nicht, was mit Joseph Martin F. meinen ??? Etwas Klarheit wäre hier dienlich. Weil ich sonst nicht erkennen kann, ob es satirisch ist. Hams, bitte etwas erbarmen mit anderen TB-Lesern. Wie Sie sehen, ist die Frage nicht einfach. Ausser man glaubt der Strom wird in der Steckdose produziert.

 

04:00 | gulfnews: Why did UAE decide to exit OPEC? Government officials, industry experts reveal reasons behind move

Die Vereinigten Arabischen Emirate werden mit Wirkung zum 1. Mai 2026 aus der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und dem erweiterten OPEC+-Bündnis austreten. Laut offiziellen Angaben steht dieser Schritt im Einklang mit der langfristigen Energiestrategie, während Analysten auf weitreichende Auswirkungen auf den Markt hinweisen.

Mit dieser Entscheidung endet die fast sechs Jahrzehnte währende Beteiligung der Vereinigten Arabischen Emirate an der koordinierten Ölförderpolitik. Das Land trat 1967 über Abu Dhabi der OPEC bei und blieb auch nach der Gründung der Föderation im Jahr 1971 Mitglied. Es trug neben Produzenten wie Saudi-Arabien und Kuwait zur Ölförderung im Nahen Osten bei, die etwa 30 % des weltweiten Angebots ausmacht.

Die staatliche Nachrichtenagentur WAM erklärte, der Schritt sei das Ergebnis einer Überprüfung der Förderpolitik und -kapazitäten, die darauf abziele, die Flexibilität bei der Reaktion auf die Marktnachfrage zu erhöhen und gleichzeitig die globale Energiestabilität weiterhin zu unterstützen.

Oder anders gesagt:
Die UAE fühlen sich seit Jahren durch OPEC-Quoten eingeengt. Bereits 2021 gab es heftige Konflikte mit Saudi Arabien über Produktionsrechte.
Saudi-Arabien will Preisstabilität durch Disziplin.
Die UAE wollen Rendite auf Investitionen durch Wachstum.
Beides z'gleich geht hoid nur begrenzt. TB

19:03 | Die Leseratte zu 4:00 h
"The Globe and Mail" (nie zuvor gehört) spekuliert, dass als Nächstes Venezuela aus der OPEC austreten könnte - auf Wunsch von Trump hin. Interessanter Gedanke ...

https://t.me/russlandsdeutsche/48491

Zitat:
OPEC - Venezuela als nächstes?

Nach der Erklärung der VAE über den Austritt aus der OPEC könnte Venezuela das nächste Land sein, das die Organisation verlässt – The Globe and Mail.
Das Blatt ist der Ansicht, dass das Land diesen Schritt wegen Donald Trump gehen könnte. „Der nächste Kandidat für einen Austritt könnte Venezuela sein – das Land mit den größten Erdölreserven der Welt. Wenn Trump seinen Austritt aus der OPEC will, könnte dies durchaus geschehen.“

Außerdem wird angemerkt, dass Trump und der Beginn des Krieges gegen den Iran die Entscheidung der VAE indirekt beeinflusst haben könnten. „Die Lage spitzte sich nach den Schlägen der USA und Israels gegen den Iran zu. Die VAE erklärten, sie hätten keine militärische Unterstützung von ihren arabischen Nachbarn erhalten, obwohl iranische Raketen und Drohnen ihre Infrastruktur getroffen hätten. Danach beschlossen die Emirate, die Zusammenarbeit mit den USA und Israel zu verstärken. Die ausbleibende Unterstützung wurde wahrscheinlich zum letzten Punkt bei der Entscheidung, aus der OPEC auszutreten.“

The Globe and Mail merkt an, dass die VAE nicht das erste Land sind, das das Kartell verlassen hat. Vor ihnen taten dies Angola, Ecuador, Indonesien und Katar. Der Grund war bei vielen derselbe – Förderbeschränkungen, die den Ländern Einnahmen entziehen und die Entwicklung von Erdölprojekten bremsen.

Die Zeitung schreibt, dass die Schieferrevolution in den USA zur globalen Ursache der Schwächung der OPEC geworden sei. „Nichtsdestotrotz werden die VAE mit der Zeit fast unvermeidlich die Förderung erhöhen – zum Nachteil der OPEC und im Interesse Trumps, der bestrebt ist, die Treibstoffpreise vor den Wahlen zu senken. Seit Beginn des Konflikts ist Benzin um etwa einen Dollar pro Gallone teurer geworden, Diesel um zwei. Einen schweren Schlag versetzte dem Kartell die Schieferrevolution in den USA, nach der das Land zum größten Erdölproduzenten und seit 2020 zum Nettoexporteur wurde. Als Reaktion darauf schuf die OPEC das Format OPEC+ unter Einschluss Russlands, Mexikos, Kasachstans und des Omans.“

Zusammenfassend zieht das Blatt das Fazit, dass der Verlust der VAE ein schwerer Schlag für die Organisation ist. Dank der Ressourcen und freien Kapazitäten kann das Land zu einem noch größeren unabhängigen Akteur werden und den Einfluss Saudi-Arabiens auf den Markt schwächen, das nach wie vor führender Teilnehmer der OPEC bleibt. Jedoch merkt das Blatt an, dass die OPEC bereits mehrfach „zu Grabe getragen“ wurde, jedes Mal aber überlebt habe.

28.04.2026

14:50 | agrarheute:  3,30 Euro für Diesel – Ökonomen sind sich sicher: Dieselpreise gehen durch die Decke

Der Wirtschaftswissenschaftler Gerrit Heinemann hatte die jüngste Spritpreis-Explosion bereits korrekt vorhergesagt. Gegenüber der Bildzeitung hält er nun einen raschen Anstieg der Dieselpreise auf 3,30 und der Benzinpreise auf 3,0 Euro für möglich. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, kommt zu ähnlichen Prognosen. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht darin erst den Anfang. Im Gespräch mit t-online warnt er vor weiter steigenden Lebensmittelpreisen infolge geopolitischer Spannungen, möglichen Versorgungsproblemen bei Energie und sogar Einschränkungen im Flugverkehr. Zugleich kritisiert er die Bundesregierung für den Tankrabatt scharf und spricht von einer „Mogelpackung“ bei den Entlastungen.

Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Wenn der Krieg wirklich zu Ende ist, also die Waffenruhe verlängert und die Straße wieder geöffnet wird, ist es recht realistisch, dass die Spritpreise wieder unter zwei Euro fallen. Genau. Es kann genauso gut sein, dass der Krieg weitergeht, dass es weitere Lieferengpässe gibt. Ein Dieselpreis in Richtung von drei Euro kann realistisch werden. Auch wenn sich das heute kaum jemand vorstellen mag.

Deutschland 2026: Tank leer, Konto leer, Asylantenheime voll. JE

12:40 |  tichy: Bald kein Bitumen, also kein Asphalt und keine Straßenreparaturen mehr?

Man kann der Bundesregierung nicht vorwerfen, dass sie nichts für die Bildung ihrer „Untertanen“ unternimmt. Allerdings ist die Methode schon kritikwürdig, nämlich Lernen auf die harte Tour durch Mangel, durch Verknappung, durch Verzicht. Die neue Lektion von Herrn Merz für die Deutschen lautet: Für den Straßenbau benötigt man Asphalt, für den Asphalt als Bindemittel Bitumen. Bitumen wird aus Erdöl gewonnen. Doch eben nicht aus jedem Rohöl kann man Bitumen raffinieren, denn Erdöl ist nicht gleich Erdöl. Es existieren schwere Erdöl-Sorten, wie das Erdöl aus Russland oder auch aus Kasachstan, und leichtere Erdöle.

Leichte Rohöle enthalten weniger schwere, langkettige Kohlenwasserstoffe, die aber für die Bitumenherstellung notwendig sind. Das heißt, nicht aus jedem Rohöl lässt sich die ganze Produktpalette von Bitumen über Diesel, bis Benzin und Kerosin herstellen. Sollte der Lieferstopp kasachischen Erdöls eintreten, weil Russland das kasachische Erdöl nicht mehr durchleitet, hat Deutschland nicht nur ein Diesel-, nicht nur ein Benzin-, nicht nur ein Kerosin-, sondern auch ein Bitumen- und dadurch ein Asphalt-Problem. Diese Lektion lernen gerade die Deutschen vom Praeceptor Germaniae Friedrich Merz.

Fritz plaudert fröhlich mit Selenskyj darüber, wie man gemeinsam Drohnen „über tausend Kilometer tief nach Russland“ feuern kann und Russland antwortet prompt: Lieferstopp für kasachisches Öl durch die Druschba-Pipeline.

Das Ergebnis... Kein schweres Öl mehr, kein Bitumen, kein Asphalt.  Der Straßenbau steht vor dem Kollaps, und die Preise für Bitumen steigen. Gleichzeitig pumpt dieselbe Regierung Milliarden in den ukrainischen Wiederaufbau (Wohnungen inklusive), während hier alles zerbröselt. Und wenn das Geld nicht mehr reicht, schlägt Fratzscher vor, einfach die deutschen Goldreserven zu verscherbeln. Deutschland unter Merz: Vom Wirtschaftswunder zum Ramschverkauf JE

10:45 | ntv:  BP verdoppelt Gewinn im ersten Quartal

Während Autofahrer an den Tankstellen schlechte Laune bekommen, dürfte die Stimmung in der BP-Konzernzentrale eine andere sein. Das Unternehmen vermeldet phänomenale Zahlen im Ölgeschäft. Nicht ganz so gut wie erhofft läuft es in den Bereichen Gas und kohlenstoffarme Energien.  
Dank eines starken Handelsgeschäfts hat der britische Ölkonzern BP zum Jahresauftakt einen unerwartet hohen Gewinnsprung geschafft. Das bereinigte Ergebnis erreichte im ersten Quartal 3,2 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) nach 1,38 Milliarden im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern mitteilte. Analysten hatten lediglich mit 2,67 Milliarden Dollar gerechnet.

Wieso ist dies jetzt keine Überraschung?  TS 

 

27.04.2026

17:38 | BZ:  Inmitten des Iran-Kriegs: EU stoppt LNG-Spotgeschäfte mit Russland

Inmitten des Iran-Kriegs kappt die EU den kurzfristigen Handel mit russischem Flüssigerdgas. Seit dem 25. April dürfen europäische Unternehmen keine sogenannten Spotkäufe und kurzfristigen Lieferverträge für russisches LNG mehr abschließen. Grundlage ist die Verordnung (EU) 2026/261. Sie wurde Ende Januar verabschiedet und trat Anfang Februar in Kraft, also lange vor der Eskalation rund um den Iran. Der Eingriff trifft den flexibelsten Teil des LNG-Marktes. Gerade diese kurzfristigen Geschäfte hatten es europäischen Käufern bislang ermöglicht, russisches Gas bei Bedarf schnell nachzukaufen, bevor das vollständige Verbot ab 2027 greift. Nun entfällt diese Möglichkeit.

Bis 2027 bleiben zentrale Ausnahmen bestehen. Das Verbot greift nur für neue LNG-Verträge mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, während bestehende langfristige Liefervereinbarungen weiterlaufen. Russischer Anbieter Novatek kann etwa LNG aus seinem Projekt Yamal LNG in der Arktis weiterhin über solche Verträge in die EU liefern.

dazu passend merkur: Raffinerien in Flammen, Exporte eingebrochen: Wie die Ukraine Putins Öl-Milliarden verbrennt

Moskau – Die russische Wirtschaft ist schon lange angeschlagen. Russlands Zentralbank senkte am Freitag (24. April) zum dritten Mal in diesem Jahr den Leitzins, der nun bei 14,5 Prozent liegt. Russlands Wirtschaft sei stabil, so die Botschaft. Doch die weiterhin hohen Zinsen bremsen die Investitionstätigkeit im Land aus. Die Inflation ist hoch – auch wegen der steigenden Löhne. „Russlands Inflationsrate ist wahrscheinlich auch deutlich höher, als die Zentralbank behauptet“, heißt es in der aktuellen Analyse der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW).

Hinzukommt, dass Moskau den Krieg gegen die Ukraine über Schulden finanziert. Um die hohen Verteidigungsausgaben zu stemmen, entschied sich der russische Präsident Wladimir Putin zuletzt etwa, auf Goldreserven zurückzugreifen und die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Dadurch werde die Last von Russlands Krieg in der Ukraine direkt auf die Bevölkerung abgewälzt, so der ISW-Bericht weiter. Der Boom durch die Waffenindustrie kann die strukturellen Probleme der russischen Wirtschaft nicht länger ausgleichen.

Brüssel verkündet große Sanktionen, während die eigene Industrie heimlich weiter russisches Gas bunkert. Peinliches Theater sondergleichen.  Die EU beißt sich selbst ins Knie und hofft, dass Putin es nicht merkt. JE

26.04.2026

17:40 | eXX: Windrad-Schrott: Pionier der Branche wegen illegaler Entsorgung angeklagt

700 Tonnen Windrad-Schrott illegal nach Tschechien und Polen verschoben, Mitarbeiter vergiftet, Beweise vertuscht – so lautet die Anklage gegen Michael Roth, einst gefeierter Pionier der Windkraft-Entsorgung. Wie die Welt berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Weiden nun offiziell Anklage erhoben.

Deutschland hat rund 30.000 Windräder installiert. Ein Drittel davon ist zehn Jahre oder älter und muss sukzessive abgebaut werden. Das kostet laut Greenpeace 160.000 bis 350.000 Euro pro Anlage, andere Schätzungen gehen von bis zu einer halben Million aus. Unter diesem enormen wirtschaftlichen Druck sucht die Branche nach Lösungen – nicht immer auf legalem Weg.
Roth gründete seine Firma Roth International 2013 – als kaum jemand an das Entsorgungsproblem alter Windanlagen dachte. Er entwickelte laut Fachmedien mit einem Fraunhofer-Institut neue Recyclingverfahren für schwer verwertbare Rotorblätter und errichtete am Firmensitz in Schwandorf eine 5.000 Quadratmeter große Halle. In der Branche galt er als Hoffnungsträger. Das Geschäft verlief jedoch holprig. Auf einen Rekordumsatz von 19 Millionen Euro im Jahr 2022 folgten sinkende Gewinne. Ab 2022 soll Roth begonnen haben, mindestens 700 Tonnen Windrad-Schrott illegal ins Ausland zu bringen – ein Mitarbeiter mit tschechischer Staatsbürgerschaft soll die Abladeplätze ausgekundschaftet haben.

Kommentar des Einsenders
Aufbau zu horrenden Kosten (inkl. enormer Steuer-Fördermittel) samt immenser ökologischer Schäden, Abbau nach zehn(!) Jahren zu horrenden Kosten (inkl. Förderungen durch den Steuertrottel), Malversationen bei der Entsorgung der Giftmeiler, obwohl Wind und Sonne "keine Rechnung" schicken...!? ...und ein Merit-Order-System zugunsten dieser vermeintlichen "Ökoanlagen", das für den Rest die Preise treibt...! Ideologie frißt Hirn, füllt (kurzfristig) die Geldtaschen der Geneigten, und wenn der Vollkaskostaat nicht mehr brennt, geht's in die Illegalität...! Sauberes Geschäftsmodell - wie beim Rest der Narretei.

Das ist die wahre Schönheit der Energiewende: Erst die Landschaft mit Beton und Glasfaser-Müll verpesten, dann den Sondermüll heimlich ins Nachbarland karren und so tun, als wäre man ein Umweltpionier. Grüne Energie... von der Lüge bis zur illegalen Giftmülldeponie in nur einer Branche. JE

25.04.2026

11:02 | BILD: Tschechien baut Mini-Atomkraftwerk

Prag – Tschechien setzt auf Mini-Atomkraftwerke – und baut das erste nur 60 Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt. Der teilstaatliche Energiekonzern CEZ und die britische Firma Rolls-Royce SMR haben jetzt Verträge für Entwicklung und Bau der neuen Reaktoren unterzeichnet. Standort des ersten Testprojekts: Temelin, knapp 60 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt. Rolls-Royce kennt sich aus: Der britische Konzern verfügt über Erfahrungen mit dem Bau von Nuklearreaktoren und Antrieben für Atom-U-Boote. CEZ plant groß: Bis 2050 will der Energiekonzern bis zu sechs Mini-Reaktoren dort bauen, wo heute noch Kohlekraftwerke stehen.

Auch in Deutschland wird über die neue Technik diskutiert. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte jüngst sein Bundesland für ein Pilotprojekt ins Spiel gebracht. In der aktuellen Bundesregierung aus Union und SPD ist das Thema Atomkraft allerdings umstritten. Deutschland war Mitte April 2023 aus der Produktion von Kernenergie ausgestiegen.

tom-cat
Überall, nur nicht in Deutschland

24.04.2026

11:35 |  eXX: Stimmung kippt: Österreicher sehen Atomkraft plötzlich anders

Angesichts der aktuellen Energiekrise scheinen die Österreicher nicht nur den Fuß vom Gas zu nehmen, sondern die Atomkraft auch nicht mehr als absolutes No-Go zu sehen. In einer aktuellen Spectra-Umfrage stimmten 49 Prozent der Aussage zu, ihre Ablehnung sei „ein Luxus, den wir uns zur Sicherung der Energieversorgungssicherheit in Europa nicht mehr leisten können”. Demzufolge ist das Vertrauen in die Lösungskompetenz der Politik in Energiefragen gering.

Im April hat Spectra 1.000 für die österreichische Bevölkerung über 18 Jahre repräsentativ ausgewählte Personen online befragt. 61 Prozent von ihnen waren dabei der Meinung, dass die Politik das Risiko eines flächendeckenden Blackouts massiv unterschätzt. Zwar hatten zwei Drittel keine oder kaum Bedenken, dass die österreichische Stromversorgung durch die steigende Zahl von Wind- und Sonnenenergieanlagen in Mitteleuropa instabiler werden könnte. Dennoch befürchten 49 Prozent, dass die Energiewende „ohne konventionelle Backup-Kraftwerke wie Gasturbinen oder grundlastfähige Kraftwerke wie fossile Energien oder Atomkraft zum Scheitern verurteilt” sein könnte.

Willkommen in der Realität, ihr Grünen: Die Bevölkerung hat die Schnauze voll von eurer ideologischen Selbstkasteiung. Die Atomkraft kommt zurück,  ob ihr wollt oder nicht. JE

14:58 | Die Kleine Rebellin zu 11:35
Das Hauptargument der Grünen gegen Atomenergie, das Problem der Entsorgung abgebrannter Brennstäbe, zieht heute nicht mehr. Es wurden bereits gefahrlose Methoden zu deren Vernichtung bzw. Weiterverwendung und das nicht nur in Russland entwickelt.

14:58 | Monaco
die größten Ölreserven der Welt, USA, China, Japan, sehr vorausschauend...ähnlich strategische Kapazunder bei den Bierreserven weltweit.....da Hintermooser Koarl, da Grenzmüller Sepp und da Oberhofer Schorsch....alles nobelpreisverdächtig !!!

 

 

10:00 | eia.gov: China, die Vereinigten Staaten und Japan werden im Jahr 2025 die größten strategischen Ölreserven besitzen.

In den 1970er-Jahren richteten die Vereinigten Staaten und andere OECD-Länder strategische Ölreserven ein, um die Auswirkungen von Versorgungsunterbrechungen abzufedern. Im März 2026 einigten sich die USA gemeinsam mit anderen Mitgliedern der International Energy Agency auf eine koordinierte Notfreigabe strategischer Ölreserven, nachdem die Straße von Hormus faktisch geschlossen worden war. In diesem Artikel werden die globalen strategischen Ölbestände zum Stand Dezember 2025 untersucht, also vor der koordinierten Freigabe. Eine regelmäßige Aktualisierung dieser Einschätzung ist im Rahmen des „Short-Term Energy Outlook“ ab Mai 2026 geplant.

Schätzungen zufolge hielten im Dezember 2025 die drei größten strategischen Ölreserven China, die USA und Japan. Weitere bedeutende Bestände befinden sich in OECD-Europa, im Nahen Osten und in Asien. Aufgrund mangelnder Transparenz bei den Daten wird ein konservativer Ansatz verwendet. Für Länder ohne klar definierte strategische Reserven gelten Bestände als strategisch, wenn sie sich im Besitz von Regierungen oder nationalen Ölgesellschaften befinden. Kommerzielle, schwimmende oder unterirdische Lager werden in der Regel nicht einbezogen, mit Ausnahme von China, wo auch kommerzielle Bestände als strategisch gewertet werden.

Kommentar des Einsenders
Grafik des Tages! China sog/saugt die Quellen ab, die strategischen Ölreserven sind um das fast Zehnfache(!) höher als die in den OECD-Ländern...!? Dass hierorts der Narrensaum täglich im Wahnsinnsmodus läuft, seit das Nadelöhr Hormuz unter Feuer steht, scheint klar, obwohl "unsere" Quellen aus dem Osten/Norden mutwillig zum Versiegen gebracht werden... Selbstmord auf Raten, und der Westen denkt schon über das nächste Sanktionspaket und sogar über Krieg gegen RUS nach...!? Diese irre Brüssel-Politik muss weg, bevor hier alles den Bach runter läuft.

Während der Westen jahrelang „weg von Öl, hin zur Energiewende“ gebrüllt hat, bunkert China still und heimlich 1,4 Milliarden Barrel strategisches Öl, fast dreimal so viel wie die USA. Und Deutschland? Hat seine letzten AKWs abgeschaltet und steht jetzt mit leerem Tank und vollem Windrad-Friedhof da. Das ist keine Energiepolitik, das ist kollektiver Suizid mit moralischem Überlegenheitsgefühl. China füllt die Bunker, Europa füllt die Grabreden. JE

 

08:03 | apollo: Explodierende Spritpreise: EU-Kommission setzt auf „klimaneutrale“ Energie und schwingt die Benzin-Steuerkeule

Die EU-Kommission hat am Mittwoch erste Pläne zur Bewältigung der Energiekrise infolge des anhaltenden Iran-Kriegs vorgestellt. Konkrete kurzfristige Maßnahmen zur Entschärfung der Lage fallen dabei allerdings mager aus. Stattdessen setzt die Kommission von Ursula von der Leyen vor allem auf den verstärkten Ausbau sogenannter klimaneutraler Energien. Ziel der EU-Kommission ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern. Das wolle man dem Papier der EU-Kommission zufolge durch diverse Steueranreize schaffen, wie die Bild berichtet. In dem Papier heißt es dazu: „Eine rasche Modernisierung großer Windparks und Anlagen für erneuerbare Energien, einschließlich Offshore-Windparks und Wasserkraftwerke, kann schnell die dringend benötigte zusätzliche Entlastung bringen.“

Zusätzliche Anreize will die Kommission schaffen, indem „Strom geringer besteuert wird als fossile Brennstoffe.“ Dass Benzin höher als Strom besteuert wird, ist jetzt schon der Fall. Die reine Energiesteuer auf Benzin liegt, umgerechnet auf Kilowattstunden (kWh), bei rund 7,5 Cent pro kWh und damit etwa 3,6-mal so hoch wie die Stromsteuer. Fahrer von Verbrennerautos würden dadurch niedrigere Strompreise, etwa für E-Autos, querfinanzieren.

Kommentar des Einsenders
Im Irrenhaus Brüssel scheinen die Narren schön langsam völlig verrückt zu werden, ihre Propaganda-Narrative zerplatzen und "klimaneutrale" Energie als sinnbefreites Wortgulasch in der "Spritfrage" ist genauso dämlich wie "symptomlos Krank" zu C-Zeiten...! PR-Bullshit-Bingo... Hierorts wird Öl aus Norwegen, UK, Schottland, US, RUS, Kasachstan u.a. verspritet (Benzin/Diesel/Kerosin u.a), die Händler/Staaten treiben die Preise über die Steuern (inkl. CO2-Abgaben)... also EUschi - so what? Ps: Wo "explodieren" die Preise? In GER und AUT.

Während die Leute den Spritpreis nicht mehr bezahlen können, erzählt uns Brüssel weiter das gleiche grüne Märchen, nur diesmal mit noch mehr Steuergeld und noch größerer Realitätsverweigerung.... das ist ideologische Masturbation auf höchstem Niveau JE

23.04.2026

11:41 | anti-sp: Die wundersame Reparatur der Druschba-Pipeline

Die Reparaturarbeiten an der Druschba-Ölpipeline sind abgeschlossen, die seit dem 27. Januar 2026 geltende höhere Gewalt endete am 21. April 2026 um 18:00 Uhr. Das ungarische Unternehmen MOL gab bekannt, dass das offiziell vom ukrainischen Pipelinebetreiber Ukrtransnafta bestätigt wurde. Die ersten Lieferungen durch den wiedereröffneten Abschnitt werden spätestens am 23. April erwartet. Die TASS berichtet über die Entwicklung der Lage in den letzten Tagen.

Die Ukraine hatte den Transit von russischem Öl durch die Druschba-Pipeline seit dem 27. Januar mit dem Verweis auf Beschädigungen blockiert. Doch nur wenige Tage nach der Wahlniederlage von Viktor Orbán, dem langjährigen Gegner von Wladimir Selensky, bei den ungarischen Parlamentswahlen verkündete dieser am 21. April, die Reparaturen an dem angeblich beschädigten Abschnitt seien abgeschlossen und die Pipeline könne den Betrieb wieder aufnehmen. Einen genauen Zeitrahmen nannte er jedoch nicht.

dazu passend tass: Die Slowakei wird am Donnerstag 13.500 Tonnen Öl über die Druschba-Pipeline erhalten – Fico

Rund 13.500 Tonnen Öl sollen am Donnerstag über die wieder in Betrieb genommene Druschba-Pipeline in die Slowakei geliefert werden, erklärte Ministerpräsident Robert Fico. „Heute sollen 13.500 Tonnen geliefert werden, und bis Ende April sollen laut Lieferplan insgesamt 119.000 Tonnen Öl eintreffen“, wurde der Premier von der Nachrichtenagentur TASR zitiert. Fico erinnerte daran, dass das über die Druschba-Pipeline gelieferte russische Öl in erster Linie für die Raffinerie Slovnaft in Bratislava bestimmt ist, die Kraftstoffe produziert, die in andere mittel- und osteuropäische Länder exportiert werden.

Insbesondere die Tschechische Republik hat Interesse am Import von in Slovnaft hergestellten Kraftstoffen bekundet. Das Land führt derzeit Gespräche mit der Slowakei über entsprechende Liefermöglichkeiten, erklärte Karel Havlíček, Erster stellvertretender Ministerpräsident sowie Minister für Industrie und Handel. Hintergrund ist die Gefahr von Lieferunterbrechungen bei Importen aus Deutschland.

Die Pipeline war natürlich kaputt… rein zufällig genau so lange, bis das Geld winkt… und plötzlich läuft sie wieder wie frisch geölt… Selenskyj als Rohrinstallateur des Jahres JE

 

10:04 | apollo: EU-Staaten setzen auf Mini-AKWs – Deutschland stellt sich quer

In der Energiestrategie der Europäischen Union zeichnet sich ein bedeutender Kurswechsel ab: die Rückkehr zur Kernkraft. Deutschland steht dabei jedoch außen vor. Große Teile der Bundesregierung sind gegen eine Renaissance dieser effizienten Energiequelle. Aus dem Bundesumweltministerium wurde nun ein Papier bekannt, das die Strategie der EU deutlich kritisiert und am nationalen EEG-Alleingang festhalten will.

Wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Anfang März auf dem Pariser Atomgipfel bekannt gab, plant die EU eine Wiederbelebung der Kernenergie in der Staatengemeinschaft. Die zuvor beschlossene Abkehr von der Atomkraft in Europa bezeichnete von der Leyen als einen „strategischen Fehler“.

SMR? Zu neu. Zu effizient. Zu wenig Ideologie. Man muss es ihnen lassen… selten hat man Fortschritt so konsequent aus Prinzip verpasst. JE

14:33 | Leserkommentar
Macht nichts, wir setzen auf Lagerfeuer o.ä. mit Feinstaubfilter. Wenn nicht möglich, sind Feinstaubmasken unbedingte Pflicht. Wer keine hat, wird mit Atem-Verbot belegt. Ist bei de EU wahrscheinlich schon im mache?! Ob sich dann Deutschland noch quer stellt, kann man nur erleben.

14:34 | Der Ostfriese
Der Franzose ernährt sich von Baguette und Froschschenkeln, der Italiener von Pizza, der Ungar tanzt jeden Tag mindestens drei Stunden lang Tschardasch, der Belgier ernährt sich nur von Pommes Frites und Deutschland ist gegen sicherere Kernkraftwerke. Ein Hoch auf die Pauschalisierung als solche. Sie beschreibt die uns umgebende Realität am Besten! Blos nicht nicht pauschalisieren, es könnte sonst passieren, das man des Pudels Kern erkennen könnte! ;-)

14:35 | Monaco
´Deutschland stellt sich quer´ und queer....

 

07:38 | HB: Russland stoppt kasachisches Öl für Druschba-Leitung

Astana/Schwedt. Russland wird ab dem 1. Mai nach Regierungsangaben kein Öl aus Kasachstan mehr durch seine Pipeline Druschba (Freundschaft) nach Deutschland und zur PCK-Raffinerie in Schwedt leiten. Das Öl werde über andere Strecken umgeleitet, sagte der für Energiefragen zuständige Vize-Regierungschef Alexander Nowak der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. „Dies hängt mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten zusammen“, erklärte er.

Zuvor hatte der kasachische Energieminister Jerlan Akkenschenow erklärt, Russland habe den Öl-Transit über die Pipeline Druschba und weiter zur PCK-Raffinerie in Schwedt mit Null eingeplant. Er mutmaßte, dass das mit den jüngsten ukrainischen Angriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie zusammenhänge.

dazu passend TP: Druschba-Pipeline: Nächster Rückschlag für Deutschlands Energieversorgung

Kasachisches Öl deckt 20–30 Prozent des Bedarfs der Raffinerie Schwedt. Ab Mai könnte es fehlen – mit Folgen für Kerosin, Benzin und Diesel. Sind bei der PCK-Ölraffinerie in Schwedt die Sorgen über Sanktionen vom Tisch, kündigt sich Ungemach bei der Anlieferung von Öl aus Kasachstan über die Druschba-Pipeline an. Wegen technischer Probleme könnten die Lieferungen ab Mai gestoppt werden. Das bestätigte Kasachstans Energieminister Jerlan Akkenschenow laut dem kasachischen Nachrichtenportal Ulysmedia.kz am 22. April:

"Von russischer Seite liegen zwar noch keine offiziellen Stellungnahmen vor, aber inoffiziellen Quellen zufolge stimmt dies. Im Mai haben wir über die Atyrau-Samara-Pipeline zur Druschba-Pipeline und weiter zur Raffinerie in Schwedt keinen Transit mehr."

und RMX: Nach der Reparatur der Druschba-Pipeline und der Wiederaufnahme des Ölflusses erlaubt Ungarn die Freigabe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine.

Das 90-Milliarden-Euro-Kreditpaket der EU scheint nun endlich verabschiedet zu werden, nachdem Ungarns Präsident Viktor Orbán ihm nicht länger im Wege steht. Auch das lang erwartete 20. Sanktionspaket tritt nun in Kraft. Der scheidende Ministerpräsident hatte angedeutet, sein Veto zurückzuziehen, nachdem Kiew die Wiederinbetriebnahme der Druschba-Pipeline zugesichert hatte. MOL gab an, erste Lieferungen bereits morgen zu erwarten. Auch die Slowakei hatte ihre Drohung mit Widerstand zurückgezogen. Dennoch muss die Entscheidung nun noch von den Regierungen der Mitgliedstaaten gebilligt werden, um endgültig angenommen zu werden. Dies könnte bereits am kommenden Donnerstag geschehen.

Kommentar des Einsenders
Der Zufluss nach Schwedt wird am 1. Mai (!) gestoppt, und jetzt sind wir bei des Puddel's Kern...!? Hormuz ist nur ein Bruchteil, das bis dato geflossene Öl floss aus Kasachstan&Co... und angesichts der täglichen Pisse, die seitens des Westen Richtung RUS geschüttet wird, verwundert dieser Schritt nicht, wenn der Hahn zugedreht wird! Knieschuss der 20. ... Merz&Co werden sicher eine Antwort für den verstrahlten Pöbel finden, sobald die Lichter ausgegangen sind...!

17:36 | Leseratte zu 7:38 h 
Das Ministerium winkt ab, alles halb so schlimm. Echt jetzt? Regional wird es gewaltige Auswirkungen haben, und auch für die Nachbarn. Überraschung: Die Raffinerie Schwedt war offenbar eingeplant für die Versorgung der Ostfront im Kriegsfall, lach!

https://www.berliner-zeitung.de/article/russland-stoppt-oellieferungen-nach-schwedt-10031938

Zitat:
Das Mineralölunternehmen Rosneft Deutschland hat die Bundesnetzagentur darüber informiert, dass auf Anweisung des russischen Energieministeriums ab dem 1. Mai keine Durchleitung von kasachischem Rohöl durch die Druschba-Pipeline erfolgen darf. Dies teilte das Bundeswirtschaftsministerium der Berliner Zeitung am Mittwoch auf Anfrage mit.

Kasachstans Ölexporte nach Deutschland über die russische Druschba-Pipeline beliefen sich 2025 auf insgesamt rund 43.000 Barrel pro Tag, ein Anstieg von 44 Prozent gegenüber 2024. Mit diesem Öl werden neun von zehn Autos in der Region Berlin-Brandenburg betrieben. Die PCK Raffinerie ist außerdem von entscheidender Bedeutung für den Flughafen Berlin-Brandenburg BER. Darüber hinaus ist die Raffinerie eine wichtige Infrastruktur für Polen, die Ukraine und die Nato-Ostflanke. Gerade die militärische Komponente könnte bei möglichen russischen Abschaltplänen eine Rolle gespielt haben.

22.04.2026

14:25 |  UCN: Hier passiert etwas – wurden Schläferzellen auf der ganzen Welt aktiviert, um petrochemische Anlagen zu zerstören?

Hier ist etwas im Gange – was genau, ist noch nicht ganz klar. Aber das Bild wird langsam deutlicher, wenn man bereit ist, die Augen zu öffnen und zu erkennen, wie bösartig unsere milliardenschweren Herrscher wirklich sind. Wenn man Öl verknappt, verursacht man Hungersnöte, und Hungersnöte führen zu Tod in großem Ausmaß. Die Dämonen, die Kinder vergewaltigen und verspeisen, wollen die Weltbevölkerung um Milliarden dezimieren. Die Peter Theils, Elon Musks, Alex Karps und Bill Gates dieser Welt wollen die letzten von uns elektronisch einkreisen, kontrollieren und überwachen, damit wir ihren großen Plan, die Welt in ihre ganz persönliche Epstein-Insel zu verwandeln, nicht durchkreuzen.

Erinnert ihr euch an all die Lebensmittelbetriebe, die ‚auf mysteriöse Weise‘ in Flammen aufgingen? Erinnert ihr euch an die Zwangskeulung von Viehbeständen und die vorgetäuschte Vogelgrippe, die zum Massenmord an Geflügelbeständen führte? Nun explodieren weltweit Raffinerien ‚auf mysteriöse Weise‘. Der von den USA angeführte Angriff auf Russlands Raffinerien weitet sich aus. Und die gesamte Öl-Infrastruktur des Nahen Ostens ist nur noch wenige Raketen davon entfernt, endgültig außer Betrieb gesetzt zu werden.

Kommentar des Einsenders
Zufälle gibt's nicht. Und schon gar nicht in Zeiten wie diesen...!?

Passend zum Artikel von gestern JE

11:43 | BZ:  Öl-Stopp aus Kasachstan: Dreht Putin Deutschland jetzt den Öl-Hahn zu?

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass Russland zum 1. Mai die Durchleitung von kasachischem Öl zur Raffinerie PCK Schwedt stoppen will. Dies will die Nachrichtenagentur von drei Insidern erfahren haben. Die anonymen Quellen, die aus der „Industrie“ stammen sollen, gaben an, dass ein angepasster Ölexportplan an Kasachstan und Deutschland übermittelt worden sei. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, ihm sei kein Schritt zur Einstellung der Ölexporte bekannt. Das russische Energieministerium hielt sich bedeckt.

Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) sagte dem rbb am Dienstag, dass die Lieferung von kasachischem Erdöl nach Schwedt „ab Mai - aber vorübergehend - ausgesetzt“ werde. Die Landesregierung sei im „engen Austausch“ mit der PCK, der unter Treuhandschaft des Bundes stehenden Betreibergesellschaft Rosneft Deutschland, der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur.

tom-cat
Was weiss man dazu?
https://www.rosneft.de/
Bis 2022 war Altkanzler Gerhard Schröder Chef des Verwaltungsrats von Rosnet in Russland.

Deutschland hat jahrelang Russland sanktioniert, Rosneft enteignet und mit einem Schauspieler Selfies gemacht. Jetzt wundert man sich, dass Putin zurückzahlt, mit genau der Energie, die hier fehlt. Wie immer... Moral hoch, Vorräte leer, Tankstelle teuer. Weiter so, Zeitenwende! JE 

17:45 | Leser Kommentar  
Was soll dazu wissen, werter tom-cat? Wenn das Licht ausgeht und die Logistik in den Brunnen fällt. In den Supermärkten sich deshalb die Regale leeren. Dann gilt nur eines, auf eine Aktion kommt immer eine Reaktion. Auch wenn man diese nicht sofort auf dem Smart-Ph. sieht. Dazu bedarf es nur etwas logischen denkens?! Als hierarchisch auf Kollektiv ist man halt nur so gut, wie die Funktions-Elite ist, die Oben sitzt. Hier hilft auch keine Demokratie...? Oder anders,

wie man in Wald ruft, so kommt es zurück. Selbst Banalitäten sind derzeit tief unter dem Rasen. Das ist der Preis, wenn man in einer realitätslosen Ebene angekomnen ist. Fast überall nur noch irrationalee, infantile Blasen um einen herum?

17:46 | Leser Kommentar   
immer dieses Putin ist böse - Putin dreht den Hahn zu usw.

etwas Kontext:
Der kasachische Energieminister sagte am Mittwoch, dass im Mai kein kasachisches Öl über die russische Druschba-Pipeline nach Deutschland fließen werde, wie Reuters berichtet. Diese Unterbrechung sei höchstwahrscheinlich auf ukrainische Drohnenangriffe zurückzuführen. Minister Erlan Akkenzhenov erklärte, Russland habe Kasachstan informell mitgeteilt, dass es nicht über die technischen Kapazitäten verfüge, kasachisches Öl nach Deutschland zu verschiffen, und dass die Exporte wieder aufgenommen würden, sobald diese Kapazitäten wiederhergestellt seien. Beim Umweltgipfel in Astana sagt er: "Sobald die Frage der technischen Machbarkeit geklärt ist, wird der Transit von kasachischem Öl wieder aufgenommen. Höchstwahrscheinlich hängt dies mit den jüngsten Angriffen auf die russische Infrastruktur zusammen."

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/20763616-pipeline-schock-oel-stopp-druschba-kasachstan-oel-deutschland

Kazakhstan's energy minister said on Wednesday that no Kazakh oil was scheduled to flow via Russia's Druzhba pipeline to Germany in May, a disruption he said had likely been caused by Ukrainian drone strikes.

https://www.bairdmaritime.com/offshore/transport/kazakhstan-says-ukrainian-drone-strikes-cause-of-oil-flow-stoppage-to-germany

weiterhin sind für das zweite Quartal noch keine Buchungen kasachisches Öltransport durch die Drushba-Pipeline bestätigt.

Meanwhile, the indicative figures for the second quarter also provide for zero volumes, the minister noted.

https://qazinform.com/news/energy-ministry-confirms-suspension-of-kazakh-oil-transit-through-russia-6aeba1
https://astanatimes.com/2026/04/kazakhstan-confirms-suspension-of-oil-transit-to-germany-via-russia/

was ist passiert?:
Ukrainian drones strike Druzhba pipeline station that produces export-grade oil – sources

Quote from a source: "Early reports indicate that SSU drones have damaged five storage tanks containing crude oil, each with a capacity of 20,000 cubic metres."

Details: According to the source, the station mixes high- and low-sulphur oil from different fields to produce the Urals export blend, a key Russian crude oil benchmark. The facility is therefore an important component of Russia's oil transport infrastructure.

"Strikes on such key stations directly reduce Russia's ability to prepare export oil shipments and fulfil contractual obligations. This affects the revenues Russia can direct towards the war against Ukraine," the source said.

https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/04/21/8031094/

 und jetzt geht scheinbar der EU auch noch der Arsch auf Grundeis

nach der Einigung mit Ungarn hinsichtlich Öltransit hat die EU-Komission angeblich das Verbot des russischen Öltransport per Schiff aus dem 20 Sanktionspaket streichen.
Somit würde der zentrale Punkt des 20. Sanktionspakestes wegfallen.

EC to adopt 20th sanctions package without ban on Russian oil transportation — source
The European Commission has proposed that EU countries urgently adopt a reduced version of the document

https://tass.com/economy/2120771

 aber man wird sicherlich noch eine alternative Geschichte präsentieren.

Es sei erinnert:
Ukraine konnte jetzt 3 Monate lang kein Öl Richtung Ungarn und Slowakeiei transportieren, weil nach russischen Drohnenbeschuss auf die Pipeline angeblich die Pumpstation zerstört war.
Der Drohnenangriff erfolgte am 27.01.2026. Die Headline der einheitliche Standardmeldung besagte Russland habe die Drushba-Pipeline angegriffen.

Im Text gleichlautenden Meldung hieß es dann.
Russische Truppen haben mit einer Drohne einen Luftangriff auf eine Infrastruktureinrichtung in der Stadt Brody, Region Lwiw durchgeführt. dieses steht mit der Ölpipeline Drushba in Verbindung.
Dieses führte zu einem Brand von Erdölprodukten
Der Vorstandsvorsitzende Naftogaz Ukrainy bstätigte den Vorfall und betonte dass aus Sicherheitsgründen die technischen Prozesse der Anlage abgestellt wurden.
https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/01/27/8018109/
https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/01/27/8018051/
https://focus.ua/uk/voennye-novosti/741749-ataka-na-lvivshchinu-rosiyani-vdarili-po-naftoprovodu-druzhba
https://focus.ua/uk/voennye-novosti/741682-obstril-lvivskoji-oblasti-27-sichnya-stavsya-vikid-u-povitrya-shkidlivih-rechovin

 Orban hatte ja wiederholt gesagt die Pumpstation sei, wie man anhand von Satellitenbilder erkennen könnte nicht beschädigt. Westliche Satellitenanbieter konnten und wollten dies nicht sehen.

In der besagten Anlage stehen 17 Tanks zur Lagerung von Erdölprodukten. Eine Tank hat die russische Drohne getroffen, worauf dieser in Brand geriet.
https://omega.lviv.ua/rosijskyj-dron-atakuvav-obyekt-naftoprovodu-druzhba-na-lvivshhyni-shho-transportuye-naftu-do-yevropy/

Am 27. Januar 2026 traf eine russische Drohne einen großen, 75.000 Kubikmeter fassenden Kraftstofftank in der Nähe der westukrainischen Stadt Brody. Der Öltank befand sich an einer wichtigen Pumpstation der Druschba-Ölpipeline
Durch den Drohnenangriff wurde der Kraftstofftank aufgerissen und geriet in Brand - ein Feuer, das acht bis zehn Tage lang nicht gelöscht werden konnte.
Satellitenbildern zufolge befindet sich in dieser Anlage die Pumpstation, die den Ölfluss in der Pipeline sicherstellt, relativ nahe an dem Öltank, der getroffen wurde und in Brand geriet. Eine genaue Schadensbewertung ist anhand öffentlich zugänglicher Quellen zwar nicht möglich, doch aufgrund der Nähe der beiden Infrastrukturelemente ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Pumpstation durch das Feuer und das brennende Öl schwer beschädigt wurde.

orakelt das zweite deutsche lügenfernsehn
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ukraine-krieg-russland-druschba-pipeline-streit-100.html

weiterer Kontext: Die Ukraine bestimmt mit ihren Angriffen zwischenzeitlich über den europäischen Energiemarkt.
Die Ukraine bietet Europa die Odessa-Brody-Ölpipeline als Ersatz für die beschädigte Druschba-Pipeline an.
https://expro-com-ua.translate.goog/novini/ukrana-proponu-vrop-naftoprovd-odesa-brodi-zamst-poshkodjeno-drujbi?_x_tr_sl=uk&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

Dann gibt es noch die Farce mit den extra eingereisten EU-Experten, welche dann doch die beschädigte Pipeline aus Sicherheitsgründen nicht besichtigen durften.
um dann jetzt ganz plötzlich die Reperaturleistungen abzuschliessen und in kürze mit Durchleitung nach Ungarn und Slowakei zu beginnen:

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb am Dienstagabend, die Ukraine habe die Reparaturarbeiten an der durch Pipeline abgeschlossen, so dass sie wieder in Betrieb genommen werden könne.
Dies bestätigte am Mittwoch ungarische Ölkonzern MOL mit, Der ukrainische Betreiber Ukrtransnafta habe die Reparaturarbeiten abgeschlossen und den seit Ende Januar geltenden Zustand "höherer Gewalt" für beendet erklärt.
(22. April 2026 09:01)
https://www.tagesspiegel.de/internationales/liveblog/wieder-betriebsbereit-ukraine-schliesst-reparaturarbeiten-an-druschba-pipeline-nach-europa-ab-4309180.html?icid=in-text-link_10890805&liveblog._id=urn:newsml:localhost:2025-07-03T12:25:02.801728:19162731-4d93-4cb6-987e-00af0a967170__editorial

09:39 | eXX Streit um Windräder: Windkraft-Lobby will Projekt durchpeitschen

Die Einschläge kommen näher. Während sich die Bundesregierung erst vor wenigen Wochen angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten auf einen noch forcierteren Ausbau erneuerbarer Energien einigte, erreicht die Debatte nun die Wiener Stadtgrenze. Die „fossile Krise“, befeuert durch die Unsicherheiten an der Straße von Hormus, dient als Turbo für Projekte, die vor Ort auf massiven Widerstand stoßen.

Passend dazu meldet die internationale Windkraft-Lobby neue Rekorde: Der gestern veröffentlichte Global Wind Report 2026 zeigt, dass im Jahr 2025 weltweit 165 Gigawatt an neuer Leistung installiert wurden – ein Plus von 40 % gegenüber dem Vorjahr. IG-Windkraft-Geschäftsführer Florian Maringer sieht darin einen klaren Beleg für die Windkraft als „Stabilitätsfaktor“ in Zeiten fossiler Krisen.Doch nicht überall herrscht Goldgräberstimmung: In Kärnten zeigt sich der neue Landeschef bereits skeptisch gegenüber einem ungebremsten Wildwuchs auf den Bergen, gestützt durch eine Volksbefragung, die ein deutliches Signal gegen die Verbauung der Almen setzte.

Kommentar des Einsenders
Klar will das die Windkraft-Lobby... - dieselben Finanzhaie, die auch die C-Plandemie, green-deal, e-Kutschen, anti-atom, 15-Minuten-Städte, gender-woke, Bargeldverbot, IDs, Zensur u.a. wollen! Zitat: "..Passend dazu meldet die internationale Windkraft-Lobby neue Rekorde: Der gestern veröffentlichte Global Wind Report 2026 zeigt, dass im Jahr 2025 weltweit 165 Gigawatt an neuer Leistung installiert wurden – ein Plus von 40 % gegenüber dem Vorjahr. ...". Weltweit(!) 165 Gigawatt sind 0,165 TERRAwatt und zum Vergleich: alleine das kleine Österreich hat einen jährlichen Jahresstromverbrauch von 95-100 TERRAwatt/h...! Dieser ganze alttechnologische Unsinn als Umweltverbrechen ist nicht mehr als Kosmetik, es gibt keine fossile Krise sondern eine klandestine Truppe aus Monopolisten, die aus (geo)politischen Gründen die geförderten Mengen von bestimmten Märkten fernhalten, wo anders hin verkaufen, wo größere Margen zu erzielen sind! Der Rest der Diskussion ist - wie bei Corona o.a. einfach Bullshit für den Normi am Stammtisch oder die Nachwuchs-Normis an den Unis!

Je teurer und unsicherer der Strom wird, desto fanatischer werden die Windrad-Fetischisten. JE

07:34 | SR: Diesel fällt in Luxemburg wieder unter 1,80 Euro

Diesel-Kraftstoff ist in Luxemburg erneut günstiger geworden. Am Dienstag kostet der Liter im Großherzogtum deutlich unter 1,80 Euro – die dritte Preissenkung binnen einer Woche. Während die Spritpreise im Saarland nach wie vor über der 2-Euro-Marke festhängen, ist in Luxemburg der Preis für Diesel unter 1,80 Euro gerutscht. Seit Mitternacht kostet ein Liter Diesel dort 1,753 Euro – das sind 11,9 Cent weniger als noch am Montag.

Nach einem Bericht der Zeitung L'Essentiel ist das die dritte Preissenkung innerhalb einer Woche. Zum Vergleich: In Saarbrücken lagen die Diesel-Preise nach einer Auswertung des Portals clever-tanken.de am Vormittag noch zwischen 2,069 und 2,12 Euro. Grenznahe französische Tankstellen verlangten zwischen 2,19 und 2,34 Euro.

Gleiche Zapfsäule, anderer Planet. Während der eine Staat seine Bürger noch halbwegs schont, wird beim Nachbarn offenbar geprüft, wie viel Schmerz ein Liter Diesel maximal verursachen kann. JE

21.04.2026

15:01 | tkp: Der nächste „Zufallsbrand“ an kritischer Energieinfrastruktur: Hybridkrieg im Schatten von Ukraine und Iran?

In Bukarest explodiert am Abend des 20. April 2026 ein 10.000-kW-Transformator mit rund 30 Tonnen Öl in der Heizkraftanlage CET Vest. Die offiziellen Stellen in Rumänien sprechen noch von einem „technischen Defekt“. Massive Explosion, meterhohe Flammen, dicke schwarze Rauchwolken – und Tausende Haushalte ohne Warmwasser. Aber das Muster ist mittlerweile so offensichtlich, dass es selbst dem naivsten Beobachter auffallen muss – das berichtet der The Islander auf X. In einem anderem Posting von Ryan Rozbiani wird die Explosion in einem größeren Zusammenhang gesehen.

Eine übersichtliche Liste der gemeldeten Brände, Explosionen und sonstigen Unglücke in der Energieinfrastruktur (Raffinerien, Pipelines, Kraftwerke, Öl-/Gas-Förderanlagen usw.) der letzten 3 Monate. Keine Gewähr auf Vollständigkeit...

Februar
3. Februar – Delfin LNG-Pipeline-Explosion, Cameron Parish (bei Holly Beach/Johnson Bayou), Louisiana, USA
Explosion und großes Feuer an einer 42-Zoll-Gas-Pipeline während Wartungsarbeiten. 1 Arbeiter leicht verletzt, Feuer brannte mehrere Stunden, Shelter-in-Place für Anwohner.
Quellen:
https://www.kplctv.com/2026/02/03/natural-gas-pipeline-explosion-near-holly-beach/
https://www.kplctv.com/2026/02/05/new-details-released-pipeline-explosion-cameron-parish/
https://www.mcfarlanelaw.com/pipeline-explosion-2026-what-went-wrong/

März
5. März – Petromax Refining, Channelview (Harris County), Texas, USA
Feuer an einer Pumpe durch Prozessstörung bei der Verarbeitung von Atmospheric Gas Oil. Feuer schnell durch Werks- und lokale Feuerwehr gelöscht, minimale Auswirkungen außerhalb des Werksgeländes.
Quelle:
https://www.facebook.com/HarrisCoFM/posts/final-update-on-the-incident-that-occurred-wednesday-march-5-2026-at-approximate/1407412688093604/

23. März Valero Raffinerie, Port Arthur, Texas, USA
Schwere Explosion und Feuer in der Diesel-Hydrotreater-Einheit (ca. 47.000 bpd). Keine Verletzten, starke Erschütterungen (bis 18 km entfernt spürbar), gesamte Raffinerie (380.000 bpd) vorübergehend stillgelegt, Kontrollraum und Einheit stark beschädigt. Feuer nach ca. 8 Stunden gelöscht.
Quellen:
https://www.reuters.com/business/energy/valero-shuts-texas-refinery-after-explosion-rocks-diesel-unit-sources-say-2026-03-24/
https://www.cnn.com/2026/03/24/us/video/fire-breaks-out-after-oil-refinery-explosion-digvid-hnk
https://www.foxbusiness.com/economy/texas-oil-refinery-explosion-sends-smoke-air-residents-advised-shelter-place
https://www.houstonpublicmedia.org/articles/news/energy-environment/2026/03/24/546929/port-arthur-oil-refinery-explosion-valero/
Ende März – Verschiedene russische Raffinerien und Ölterminals (u. a. Kirishi, Yaroslavl, Ust-Luga)
Mehrere ukrainische Drohnenangriffe verursachten Brände und Schäden an Raffinerien und Ölverladeterminals. Betrieb teilweise eingeschränkt oder unterbrochen.
Quellen:
https://www.lemonde.fr/en/international/article/2026/03/31/ukraine-strikes-russia-s-lifeblood-by-targeting-oil-ports_6751982_4.html
https://www.themoscowtimes.com/2026/03/26/major-oil-refinery-in-leningrad-region-reportedly-damaged-in-ukrainian-drone-strike-a92341

März – Mehrere Vorfälle im Nahen Osten (u. a. Ras Tanura/Saudi-Arabien, Ras Laffan/Qatar, Mina Al-Ahmadi/Kuwait)
Drohnen- und Raketenangriffe führten zu Bränden und Schäden an Raffinerien und Gasanlagen im Rahmen der regionalen Eskalation.
Quellen:
https://www.reuters.com/business/energy/saudi-aramco-shuts-ras-tanura-refinery-after-drone-strike-source-says-2026-03-02/
https://www.aljazeera.com/news/2026/3/18/qatar-says-iran-missile-attack-sparks-fire-causes-damage-at-gas-facility
https://www.theguardian.com/world/ng-interactive/2026/mar/19/visual-guide-oil-and-gas-site-attacks-middle-east

April
ca. 3./6. April 2026 – ONGC Mumbai High Offshore-Plattform (SHP-Plattform), Indien
Feuer auf der Offshore-Ölplattform. 10 Arbeiter leicht verletzt, Feuer schnell gelöscht, Produktion normalisiert.
Quellen:
https://www.offshore-energy.biz/ten-workers-suffer-injuries-as-fire-breaks-out-at-asian-offshore-oil-platform/
https://www.ndtv.com/india-news/fire-at-ongcs-mumbai-high-offshore-oil-field-10-injured-11308685
https://timesofindia.indiatimes.com/city/mumbai/10-injured-as-fire-breaks-out-at-ongc-mumbai-high-platform/articleshow/130011877.cms

ca. 9.–13. April Olmeca (Dos Bocas) Raffinerie, Mexiko (PEMEX)
Feuer im Koks-Lagerbereich (zweites Feuer innerhalb kurzer Zeit). Keine Verletzten, schnell gelöscht, Raffinerie weiter in Betrieb.
Quelle:
https://www.hazardexonthenet.net/industry-news.aspx?sid=96&n=Oil-Gas (Erwähnung im Überblick)

15./16. April – Viva Energy Geelong Raffinerie, Victoria, Australien
Massive Explosion und Feuer im MOGAS-Bereich (eine der beiden verbliebenen Raffinerien Australiens). Feuer dauerte ca. 13 Stunden, keine Verletzten, aber Beeinträchtigung der Benzinproduktion.
Quellen:
https://www.wsws.org/en/articles/2026/04/18/whvh-a18.html
https://www.abc.net.au/news/2026-04-16/geelong-oil-refinery-fire-live-updates/106570266 (via Reddit-Diskussion)

ca. 16.–20. April – Tuapse Raffinerie/Hafen, Russland
Mehrfache ukrainische Drohnenangriffe, Brände, mindestens 1 Toter, Ölverschmutzung möglich. Zweiter Angriff innerhalb einer Woche.
Quellen:
https://www.rferl.org/a/ukraine-russia-drone-strikes-tuapse/33736220.html
https://www.reuters.com/world/europe/ukraine-strikes-industrial-targets-volga-river-towns-samara-governor-says-2026-04-18/

20. April – HPCL Pachpadra Raffinerie, Rajasthan, Indien
Großbrand in der CDU-Einheit (einen Tag vor der geplanten Einweihung durch den Premierminister). Einweihung verschoben, keine Verletzten gemeldet.
Quelle:
https://timesofindia.indiatimes.com/videos/news/fire-erupts-at-rajasthans-hpcl-refinery-ahead-of-pm-modis-launch-event/videoshow/130391950.cms

ca. 18./19. April – BP Cherry Point Raffinerie, Washington State, USA
Explosion mit mindestens 3 Verletzten, Evakuierung, Feuer lokalisiert.
Quellen:
https://eadaily.com/en/news/2026/04/19/an-oil-refinery-exploded-in-the-usa

Zufall? Sicher... Bitte gehen Sie weiter... JE

07:20 | ET: Trotz Krise: Merz verspricht sichere Treibstoffversorgung

Die Bundesregierung sieht Deutschland für einen möglichen Treibstoffmangel im Zuge der Energiekrise gerüstet – und warnt weiter vor Alarmismus. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte „zeitnah“ Beratungen im Nationalen Sicherheitsrat an. Über die Versorgung mit Kerosin berieten gestern Wirtschafts- und Verkehrsministerium mit Versorgern, Flughäfen, Airlines und Verbänden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bekräftigte nach dem Treffen, dass die Versorgung mit Kerosin in Deutschland aktuell gesichert sei. Versorgungsengpässe bestünden nicht. Gleichzeitig gelte: Der Markt sei angespannt – das zeige sich auch am Preisniveau. „Wir beobachten die Entwicklung engmaschig und behalten neben Treibstoffpreisen auch die Versorgungsstrukturen und die verfügbaren Raffineriekapazitäten im Blick“, sagte die CDU-Politikerin.

„Alles unter Kontrolle, Bürger, bleibt schön ruhig“,  sagt die Regierung, während der Spritpreis wieder nach oben rast und der Iran-Krieg die nächste Energiekrise einläutet. Das ist so wie 2015 versprochen wurden neue Fachkräfte, bekommen haben wir den kriminellen Bodensatz der halben Welt. Jetzt versprechen sie uns sichere Tankstellen und bezahlbaren Sprit. Wetten, dass wir am Ende wieder die Blöden sind? JE

dazu auch passend ET: Reiche: Kerosinversorgung ist gesichert - Luftverkehrsbranche fordert Entlastungen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält die Versorgungslage mit Kerosin für gesichert. „Versorgungsengpässe bestehen nicht“, erklärte sie am Montag nach Beratungen mit Vertretern der Luftfahrt- und Mineralölbranche. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hatte zuvor auf Entlastungen wegen der hohen Preise gedrungen.
„Der Markt ist angespannt – das zeigt sich auch am Preisniveau“, erklärte Reiche dazu. Sie machte zugleich klar, dass sie ein politisches Eingreifen nur bei Knappheiten in Erwägung ziehe: „Sollte sich die Versorgungslage bei Kerosin aufgrund anhaltender Spannungen in der Golfregion verschärfen, werden wir in der Runde gegebenenfalls über erforderliche Maßnahmen beraten.“

20.04.2026

14:33  wsj:| Die großen Ölkonzerne investieren Milliarden in weit entfernte Bohrstellen, um den Unruhen im Iran zu entgehen

Exxon Mobil XOM -3,65 prozentuale Abnahme, Chevron CVX -2,21 prozentuale Abnahme und andere Energieunternehmen beschleunigen ihre Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen – weit entfernt von den Gefahren des Krieges im Nahen Osten. Exxon skizzierte kürzlich einen möglichen Plan, bis zu 24 Milliarden US-Dollar in Nigerias Tiefseeölfelder zu investieren, während Chevron seine Präsenz in Venezuela ausbaute. BP erwarb Anteile an Ölfeldern vor der Küste Namibias, und TotalEnergies (TTE) 2.44% Steigerung

Ein Explorationsabkommen mit der Türkei wurde unterzeichnet. Große Ölkonzerne könnten in den kommenden Jahren durch ihre Explorationsaktivitäten zusammen einen Wert von 120 Milliarden US-Dollar generieren, schätzte das Energieforschungs- und Beratungsunternehmen Wood Mackenzie am Donnerstag.

dazu passend spiegel: Merz will Nationalen Sicherheitsrat auch wegen Kerosinmangels einberufen

 Bei der Eröffnung der Hannover Messe hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine Reaktion der Bundesregierung auf den drohenden Mangel von Kerosin angekündigt. »Wir werden sehr zeitnah einen Nationalen Sicherheitsrat zu dem Thema Versorgungssicherheit einberufen«, sagte er in seiner Eröffnungsrede am Sonntagabend im Kongresszentrum von Hannover. Momentan gelte die Versorgung mit Kerosin als angespannt, aber sicher. »Wir sind auf Maßnahmen vorbereitet«, sagte Merz. Die deutsche Wirtschaft und die Bürger müssten sich darauf verlassen können, dass die Versorgung mit zentralen Produkten ‌wie etwa Diesel, Benzin, Flugbenzin ​gesichert bleibe, erklärte der Kanzler in Hannover.

24 Milliarden hier, ein paar Deals dort… und irgendwo dazwischen explodiert der Ölpreis wie ein Champagnerkorken auf einer Oligarchenparty… JE

18.04.2026

14:18 | tass: In London beginnen die Anhörungen zum Sabotagefall Nord Stream.

Wie ein TASS-Korrespondent vor Ort erfuhr, begannen am Donnerstag vor dem Londoner High Court die Anhörungen zur Sabotage der Nord Stream- und Nord Stream 2-Pipelines. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen Nord Stream, das die Pipelines betrieb, argumentiert, dass ihm eine Entschädigung in Höhe von 580 Millionen Euro zustehe. Das Verfahren unter Vorsitz von Richterin Clare Moulder wird voraussichtlich etwa fünf Wochen dauern.

Das Gericht plant nicht, die genauen Verantwortlichen für die Sprengung der Pipelines zu ermitteln. Im Mittelpunkt der Anhörungen steht die Frage, ob Versicherungsleistungen zu erbringen sind. Der Versicherer Lloyd’s of London beharrt darauf, dass die Pipelines entweder auf Anweisung einer nationalen Regierung (Russland, der USA oder der Ukraine) oder durch nichtstaatliche Akteure aus der Ukraine infolge eines militärischen Konflikts zwischen Moskau und Kiew gesprengt wurden und daher keine Versicherungsleistungen zu erbringen seien. Nord Stream argumentiert, dass sich die Pipelines außerhalb der Konfliktzone befanden, kein militärisches Gelände darstellten und die Sabotage nicht darauf abzielte, militärische Ziele irgendeiner Konfliktpartei zu erreichen.

Kommentar des Einsenders
...man darf gespannt sein! Der Versicherer Lloyd's wird sich winden und auf force-majeure plädieren, doch die Indizienkette ist schon ziemlich dicht! Die Biden-Admin samt den linken Vögeln hatten vitale Interessen im Namen der EU/WEF/green-deal, die personifizierte Amnesie - Scholz, stand wie ein Schulerbub neben Biden und akzeptierte die Sachlage unkommentiert, der poln. MEP Sirkorsky spendete einen "Well done"-Tweet, die GrünInnen rund um Habeck&Co jubilierten, Lord Koksi mit wohl Unterstützung von Nato-Kräften aus London/Brüssel als pot. Saboteur in Geldnot, wird wohl aus "finanziellen" Interessen und Liebesdienst gehandelt haben - so wie bei Anschlägen auf Druspa/TurkStream/Verteilstationen u.a.... - und RUS als Projektpartner/Investor und logischer Profiteur und Generalgegner des Westens wird wohl das "geringste" Interesse an der Zerstörung von Infrastruktur gehabt haben...!? ...und die österr. OMV (+Republik) als Projektpartner wohl in einer Pattsituation durch den Einstieg der Adnoc aus den VAE...!? ...und die Briten mit Shell/BP könnten auch ein vitales Interesse gehabt haben, RUS von EUropa abzuschneiden...!? ...bloß peinlich, dass in dem Infra-Projekt genügend Steuergelder drinnen stecken, während die Saboteure noch weiterhin mit europäischem Steuergeld in Milliardenhöhe subventioniert werden...!? Finde den Fehler.

Keiner will wissen, wers war… aber alle wissen ziemlich genau, wer zahlen soll… und der Versicherer sagt natürlich, Krieg… höhere Gewalt… Pech gehabt.  Nord Stream sagt, wir waren nur ein harmloses Rohr im Meer… Lloyd’s sagt, schönes Rohr, leider falscher Krieg. Fünf Wochen Gericht für die große Frage… wer drückt sich eleganter vor 580 Millionen… und draußen im Meer liegen weiter die teuersten Luftblasen der Energiegeschichte. JE

17.04.2026

15:29 | ET: Müller ruft wegen Kerosin-Knappheit zum Spritsparen auf

Der Co-Vorsitzende der parlamentarischen Spritpreis-Taskforce, Sepp Müller (CDU), ruft die Deutschen deshalb zum Spritsparen auf. „Hier sehen wir die ersten Treibstoffprobleme innerhalb Europas, nämlich in Italien wird nicht mehr jedes Flugzeug vollgetankt“, sagte Müller dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag. Die deutschen Autofahrer sollten durch spritsparendes Verhalten dazu beitragen, Raffineriekapazitäten für Kerosin freizubekommen, so Müller. „Wir müssen uns erst einmal bewusst sein, dass wir weniger Angebote im Markt haben. Deswegen tut jeder gut daran, wenn wir weniger Sprit verbrauchen“, so Müller.

und TP: Sechs Wochen Puffer – dann drohen Flugstreichungen

Kerosin wird knapp: IEA-Chef warnt vor Flugstreichungen und Kostendruck. Experten widersprechen der Entwarnung von Wirtschaftsministerin Reiche. Europas Flugbenzinvorräte reichen noch etwa sechs Wochen – danach drohen Streichungen. Das sagte Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP. "Bald werden wir die Nachricht hören, dass einige Flüge von Stadt A nach Stadt B wegen Treibstoffmangels gestrichen werden könnten", warnte Birol. Ursache ist die seit Ende Februar andauernde Sperrung der Straße von Hormus im Kontext des US-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran. Durch die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet, läuft unter normalen Bedingungen rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports.

Bürger spart, System versagt, Preise steigen. Klassiker. JE

16.04.2026

15:30 | TheSun:  SOMMERSCHRECKEN

Europa verfügt angeblich nur noch über Kerosin für sechs Wochen, da ein Krieg mit dem Iran im Sommer zu Engpässen führen könnte – von Medikamenten des staatlichen Gesundheitsdienstes bis hin zu Rationierungen wie im Zweiten Weltkrieg.
Europa verfügt nur noch über Kerosin für sechs Wochen, warnte der Chef der Internationalen Energieagentur, da lebenswichtige Lieferungen durch den Krieg im Iran weiterhin blockiert sind.  
IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol sagte, dass es „bald“ zu massenhaften Flugstreichungen kommen werde, wenn die Straße von Hormuz weiterhin geschlossen bleibe.

Trump schafft .. was Putin nie geschafft hat.  Er legt Europa lahm, da kann man nur Staunen.  TS 

15:45 | Leser Kommentar
Es wäre doch blöd, wenn während einer fast globalen militärischen Auseinandersetzung weltweit massenweise zivile Flugobjekte mit massenweise Zivilisten an Bord quer durch die Kontinente und zwischen umherfliegenden Raketen segeln. Mag ja sein, daß die Great-Reset-Propheten auch die Flieger am Boden halten wollen - mir scheint jedoch der nahende Weltkrieg sorgt für die gesteuerten Flugausfälle.

17:10 | Leser Kommentar
Werter Leser - welcher nahende Weltkrieg? Die USA sind annähernd blank. Schon mal eine Party geplant, bei der nur Mineralwasser getrunken werden wird? Rußland will uns nicht erobern, China braucht uns nicht zu erobern. Die Umstellung auf Kriegswirtschaft hat nur einen Hintergrund: Die Party der Zivilisten ist vorbei. Was sollen extrem überschuldete
Privatpersonen sich in Zukunft noch zulegen können?

 

10:32 | ET: 60 Meter hohe Flammen: Großbrand wütet in australischer Ölraffinerie

Ein Großbrand in einer Ölraffinerie im australischen Geelong hat die Treibstoffproduktion beeinträchtigt und sorgt für zusätzliche Unsicherheit bei der Versorgung mit Kerosin. Das gewaltige Feuer in der Anlage des Energieunternehmens Viva Energy war am späten Mittwochabend (Ortszeit) ausgebrochen. Dabei gab es auch mehrere Explosionen. Die Flammen seien bis zu 60 Meter hoch gewesen. Das Feuer brach am späten Mittwochabend aus und war am Donnerstagmorgen noch nicht gelöscht.
„Es war ziemlich heftig. Es entwickelte sich von einem kleinen Brand über mehrere Explosionen zu einem großen, intensiven Feuer“, sagte Einsatzleiter Mark McGuinness. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Anlage in der Nähe von Melbourne ist eine von nur zwei großen Ölraffinerien im Land. Sie deckt laut Viva Energy über 50 Prozent des Kraftstoffbedarfs des Bundesstaates Victoria und 10 Prozent des gesamten australischen Kraftstoffbedarfs. Die Raffinerie kann nach Unternehmensangaben bis zu 120.000 Barrel Öl pro Tag verarbeiten.

Australien hat genau zwei große Raffinerien, eine davon geht in Flammen auf... also jetzt bitte nicht alle gleichzeitig tanken. JE

18:42 | Leser Kommentar
orpedierte da nicht ein U-Boot mit AU Besatzung Iranisches Schiff? Nur so eine Frage?

15.04.2026

14:57 |  RMX: Wird Magyar Ungarns Bestrebungen nach Atomkraft fortsetzen, um die Energiesicherheit des Landes zu gewährleisten?

Der Chef von Rosatom, Alexej Lichatschow, zeigte sich „vorsichtig optimistisch“, dass der Bau der beiden neuen Blöcke des Kernkraftwerks Paks in Ungarn nach der Niederlage von Fidesz gegen Tisza fortgesetzt wird. Laut Tisza-Chef Péter Magyar werden jedoch „alle Verträge überprüft“. Magyar wies bei seiner ersten Pressekonferenz auf den hohen Preis von Paks hin, schreibt Telex . Er forderte einen konstruktiven Dialog mit Moskau und drängte gleichzeitig auf ein Ende des von Russland in der Ukraine begonnenen Krieges.

„Ich bin froh, dass der Kremlsprecher gesagt hat, dass man die Ergebnisse der ungarischen Wahlen respektiert und vernommen hat, dass sowohl ich als auch die neue Regierung zu einer pragmatischen Beziehung bereit sind. Das kann ich bestätigen. Viele europäische Länder pflegen ein pragmatisches Verhältnis zu Russland, da die Geografie nicht außer Kraft gesetzt werden kann“, sagte Magyar. „Auch deshalb streben wir danach, da wir im Bereich der Energieressourcen von Russland abhängig sind und zudem der Ausbau des Kernkraftwerks Paks unglaublich überteuert ist. Ich kann Ihnen versichern, dass wir alle Verträge überprüfen, sie gegebenenfalls neu verhandeln, sie gegebenenfalls kündigen und die finanziellen Bedingungen gegebenenfalls verbessern werden.“

In Wahrheit wird gerade neu ausgehandelt, wer wen wie teuer abhängig machen darf. JE

12:35 | ntv:  "Als Antwort auf die Krise taugt heimisches Gas nicht"

Deutschland sitzt auf Billionen Kubikmetern Erdgas. Die schwarz-rote Koalition will sie jetzt nutzen. Doch Experten warnen: Wer auf fallende Heizkosten hofft, könnte eine bittere Enttäuschung erleben.  
Die schwarz-rote Koalition hat auf die infolge des Iran-Kriegs explodierenden Energiepreise reagiert: Nach tagelangem Ringen einigten sich Union und SPD nicht nur auf steuerliche Entlastungen für Autofahrer, sondern auch auf eine strategische Ausweitung des heimischen Energieangebots. Ziel ist es, Abhängigkeiten spürbar zu reduzieren. Laut Beschlusspapier gehört dazu explizit die "Erschließung ausgewählter heimischer Gasvorkommen".

Das "eigene Gas" hat auch einen Geruch!  Es ist besser weiter das LNG Gas aus Amerika zu besorgen .... das hat natürlich keine Auswirkungen auf die Umwelt.  TS 

18:56 | Der Ostfriese
Der Gedanke hätte von mir gekommen sein können... aber dann wäre er jetzt schon mindestens zwanzig Jahre her. So lange ist es nämlich her, das ich so viel Alkohol getrunken hatte, um auf diese Schnapsidee kommen zu können. Förderung von Öl und Gas benötigen einen zeitlichen Vorlauf. Selbst wenn man die Zeit für das Genehmigungsverfahren ab jetzt auf 10 Minuten heruntersetzt, so braucht eine technische Durchführung ihre Zeit. Wir müssen in spätestens knapp über zwei Wochen mit dem Auffüllen der Gasspeicher beginnen... wie soll das funktionieren? Da wäre es sogar viel leichter bis zum 1.5.26 zwei Billionen neue Geschlechter zu erfinden, dabei könnte dann die KI helfen.

Aber so etwas ist einmal wieder typisch für solche Medien wie ntv oder wie sie alle heißen mögen - wie wäre es damit, den Bezug von russischem Gas zu beschließen (ja, das wäre eine Handlung, für welche das Hirn von Politikern ausreichen würde)? Aber die einfachste, günstigste Möglichkeit wird konsequent übergangen.

Ich setze mich seit einigen Tagen notgedrungen mit dem Thema Solar auseinander. Schon wenn man etwas an der Oberfläche gekratzt hat, fällt einem auf, das auf die jetzige Energiesituation gezielt hin gearbeitet wurde, bzw. man darauf hat hinarbeiten lassen. Wer schwache Nerven hat, sollte besser nicht in das Thema einsteigen. Es rollen sich einem sonst ,die Fußnägel auf...

 

07:33 | Krone:  Spritpreisbremse umgangen: Diese Strafe droht OMV

Die OMV „trickst“ beim Dieselpreis: Der Konzern gibt nur 2,8 Cent der von der Regierung vorgeschriebenen fünf Cent Verbilligung weiter. Begründung: Man müsse teuren Diesel importieren und würde sonst zu wenig Gewinn machen. Regierung und Behörde starten nun eine Sonderprüfung, doch das Gesetz ist offenbar zahnlos.

Diese Regierung will nicht!  Es geht hier nicht ums Handwerkzeug, würde es um dieses gehen, dann hätte man genügend Beamte die ein entsprechendes Gesetz sofort auf die Schiene bringen könnten.  Wir haben genug Juristen ... genug Amtsfürsten, Ministeriums-Kaiser und sonstige Pfründe-Besitzer .. die ohne Problem soetwas ohne Kanzler, Minister, Staatssekräter oder gar politischer Ausrichtung .. in der Sekunde umsetzen könnten.

Man will es einfach nicht, weder der Finanzminister, der Kanzler oder die Aktionäre und ich muss mal fragen, wie würde ein Aufsichtsrat eines AG von dieser Internationaler Größenordnung mit dieser "Bimberl-Regierung" CO2-frei Schlitten fahren?  
Es wird Kasse gemacht .. für die EU, die will diese Budget der Österreicher "saniert" sehen und es ist auch gleich eine Lehre für alle anderen EU-Bürger.

... und wo sind jetzt die blauen Landesfürsten?  Wo ist dieses Salzburger Ausnahmetalent?  Wo ist eigentlich Kickl?  Schlafes Bruder?  TS 

14.04.2026

15:00 | armstrongeconomics:  Das Öl, das sich bereits auf dem Wasser befindet, ist das Einzige, was Zeit verschafft.

Das Problem bei einer Ölkrise ist, dass die Öffentlichkeit sie nie auf einen Schlag zu spüren bekommt, denn Öl bewegt sich nicht durch Zauberei. Es wird per Schiff transportiert, und Schiffe sind langsam. Genau diese Verzögerung ist der Grund, warum die Menschen immer noch unterschätzen, was auf sie zukommt. Bevor dieser Krieg die Straße von Hormus sperrte, flossen täglich etwa 20,7 bis 20,9 Millionen Barrel Rohöl, Kondensat und Erdölprodukte durch diesen Engpass, darunter etwa 14,7 Millionen Barrel Rohöl und Kondensat sowie weitere 6,1 Millionen Barrel Erdölprodukte. Die IEA sagt nun, der Krieg habe „die größte Versorgungsunterbrechung in der Geschichte des globalen Ölmarktes“ verursacht, wobei die Durchflussmengen durch Hormuz von rund 20 Millionen Barrel pro Tag auf ein Rinnsal gesunken sind, die Produzenten am Golf ihre Fördermengen um mindestens 10 Millionen Barrel pro Tag gekürzt haben und fast 20 Millionen Barrel Rohöl und Erdölerzeugnisse pro Tag nicht exportiert werden konnten.

Alle feiern noch ihre „stabilen“ Spritpreise, während im Hintergrund die letzten Vorkriegs-Tanker leergepumpt werden. Ist ein bisschen wie Party auf Pump, nur dass am Ende nicht die Kreditkarte platzt, sondern die ganze Wirtschaft trockenläuft. JE

10:06 | Was kostet die Welt ... 

US-Amerikaner (Soldaten) bezahlen in Deutschland  
nur 1,27 Euro für einen Liter Benzin.
4,81€/ 3,785L= 1,27/ Liter

 

 

 

13.04.2026

17:45 |  politico: Kann Deutschland sein Atomprogramm wieder aufnehmen? Ein Blick in einen stillgelegten Reaktor lässt vermuten, dass es möglich ist.

Der Eingang zum ehemaligen Kernkraftwerk Emsland versetzt die Besucher direkt in die Vergangenheit zurück. Statt Stockwerken werden in den Aufzug keine Höhenangaben angezeigt. Die Gänge sind gesäumt von Telefonzellen und Telefonbüchern, als ob es das Internet nie gegeben hätte.

Alles, was zum normalen Leben gehört, muss draußen in einem Schließfach verstaut bleiben: Kleidung, Uhren, Handys, Eheringe… Im Gegenzug erhalten die Besucher saubere, aber gebrauchte Unterwäsche, Socken, Gummisandalen, einen gelben Schutzhelm und einen orangefarbenen Overall mit gelben Reißverschlüssen. Sobald diese grelle Uniform angelegt ist, führt der Weg durch einen Durchgang mit meterdicken Türrahmen ins Herz des Komplexes, den Kontrollbereich. Über dem Eingang flattert ein schmaler Plastikstreifen. Selbst die Luft wird aus Sicherheitsgründen nach innen gesaugt.

Unwiderruflich heißt hier übersetzt: Wir könnten vielleicht zurück, aber keiner hat den Mut, den Fehler zuzugeben.... Also lieber weiter teuer einkaufen... JE

14:12 |  JF: Schwarz-Rot senkt Spritsteuer für zwei Monate um 17 Cent pro Liter

Nach tagelangem Streit und wachsendem Druck wegen explodierender Spritpreise hat sich die schwarz-rote Koalition auf ein milliardenschweres Entlastungspaket verständigt. Kern des Beschlusses ist eine auf zwei Monate befristete Senkung der Energiesteuer: Diesel und Benzin sollen um 17 Cent pro Liter günstiger werden. Darauf einigten sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD in der Nacht zum Montag nach stundenlangen Beratungen in der Berliner Villa Borsig.

Die Gespräche hatten sich über das gesamte Wochenende gezogen. Noch kurz vor dem Treffen war der Streit in der Koalition offen eskaliert: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und SPD-Chef Lars Klingbeil hatten sich öffentlich widersprochen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) sah sich schließlich gezwungen, persönlich zu moderieren. Auslöser der Krise sind die massiven Verwerfungen auf dem Energiemarkt infolge des Iran-Krieges. Seit Beginn der Kämpfe Ende Februar und der zeitweisen Blockade der Straße von Hormus stiegen die Preise an deutschen Tankstellen sprunghaft an.

Kommentar des Einsenders
Herrlich... Berlin am selben Kasperleweg wie Wien! Ein paar Cent für ein paar Wochen für den Steuertrottel als wohlfeiles Goody mit erweitertem Verarschungsfaktor, während die Krake Staat beim Bürger weiterhin zulangt und zugunsten der "CO2-Piraten" in London/Paris weiterhin die unsägliche Abgabe abgepresst! ...und der lächerliche kommunistische Einwand des Eingriffes in Unternehmungen ist eine weitere Verarsche der Regierungen! Lt. KI liegt der vollkalkulierte Gestehungs-Preis für Benzin und Diesel per Liter bei +/-74 Cent. Der Rest Steuern und Abgaben, die zum Finanzminister fließen! Also - so what, wenn Konzerne und Staaten gemeinsames Spiel spielen? Dasselbe "Spiel" bei Lohnverhandlungen zwischen Gewerkschaften, Kammern und Arbeitsgebern...! Einfach lächerlich.

17:43 |  M
Ja klasse. Das dauert genau 2 Tage, dann ist der alte Preis wieder erreicht. Allerdings landet das Geld diesmal bei den Ölmultis. Jetzt wo Onkel Donald den Hormus für den Iran dicht macht, hat man doch eine prima Ausrede zum abkassieren. Und das Beste: Unser oberster Finanzgehilfe Lars macht auch wieder feini feini Kasse. Die Ukraine wirds freuen, irgendwie kommt der Zaster da schon an.

 

07:22 | extra: Treibstoffproteste eskalieren angesichts der Befürchtungen einer Eskalation, da die Organisatoren von Verhandlungen ausgeschlossen wurden.

Ein umfangreiches und erweitertes Unterstützungspaket für Branchen, die unter dem Druck steigender Treibstoffkosten stehen, ist im Gespräch, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die landesweiten Blockaden aufgehoben werden. in Dublin von Gesprächen abgewiesen Die Organisatoren der Proteste wurden gestern vor dem Regierungsgebäude , was zu einem Streit in den Hinterbänken der Koalition führte. Unterdessen lieferten sich die Gardaí ( irische Polizei für öffentliche Ordnung ) gestern eine angespannte Auseinandersetzung mit Treibstoffdemonstranten, die die Whitegate-Ölraffinerie in Cork blockierten, wobei die Ereignisse einer offenen Konfrontation immer näher kamen.

Zwischen der Polizei und den Demonstranten bestanden an verschiedenen Häfen im ganzen Land informelle Vereinbarungen, um den Durchtritt lebenswichtiger Güter wie Arzneimittel und Chemikalien zur Trinkwasseraufbereitung zu ermöglichen. Diese Vereinbarungen unterschieden sich jedoch je nach Standort. Whitegate im Osten der Grafschaft Cork ist die einzige Raffinerie des Landes zur Herstellung von Benzin, Diesel und Kerosin und liefert normalerweise rund 40 % des irischen Kraftstoffbedarfs für Transport und Heizung. In den letzten Tagen wurde die Produktion jedoch stark eingeschränkt. Protestierende ließen zwei Lastwagen passieren.

Kommentar des Einsenders
...wird hierorts medial sehr niedrig gehalten, doch auch die Iren machen nun ihrem Frust über die Tank-Preise Luft und sind zu Tausenden mit ihren Fahrzeugen auf der Straße. ...während in unseren Breiten der Irrsinn "zur Kenntnis genommen" wird, und die Berufsquatscher mit hanebüchenen Deckelphantasien und Hormuz-Narrativen von einem Knieschuss zum nächsten stolpern...!?

Preisgestaltungsanfrage der Mineralölkonzerne an die KI: 74EUcent/Liter für Benzin/Diesel inkl. Gewinnmargen, Steuern, voll kalkuliert - der Rest geht über Steuern&Abgaben an den Staat! Gemessen an den Rohölpreisen in ähnlicher Höhe an den Börsen zur C-Zeit/Beginn SMO ukr./rus. bei einem hiesigen Abgabepreis von 1,40/1,50/1,60 p.L. - nun bei teils weit über 2 Richtung 3Euro...? Runter mit den Steuern und Abgaben, Steuern auf bereits Versteuertes und endlich weg mit dieser unsäglichen co2-Abzocke.

Die Regierung zündet erst die Preise an und wundert sich dann, dass das Volk mit Kanistern zurückschießt. Jetzt gibts Almosen, aber nur wenn alle brav aufhören zu protestieren, ist keine Lösung sondern schlechtes Trinkgeld für einen selbst verursachten Brand. JE

12.04.2026

05:18 | sm: White House Warns Staff Over Suspicious Oil Market Bets

Das Weiße Haus hat seine Mitarbeiter davor gewarnt, Insiderinformationen für den Handel mit Aktien oder für Wetten auf Prognosemärkten zu nutzen. Anlass für dieses Warnschreiben war eine Reihe fragwürdiger Wetten auf Ereignisse im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Iran. Die Mitteilung wurde zuerst vom „Wall Street Journal“ veröffentlicht und am 24. März per E-Mail an die Beamten verschickt, kurz nachdem Präsident Trump eine vorübergehende Aussetzung der Militärschläge gegen den Iran angekündigt hatte.

Wenn der carnivore Hund das vegane Kaninchen davor warnt, die Wurst zu stehlen, dann ist das keine Fabel von Aesop, sondern purste Realität in den Vereinigten Staaten von Amerika – eine Realität, in der die Grenze zwischen Mahnung und Heuchelei oft erstaunlich dünn ist. TB

10.04.2026

14:17 | TP: Merit Order: Wie der Gaspreis den Strompreis treibt

Gas wird knapp und Strom damit teurer. Dahinter steckt ein spezieller Effekt des Börsenhandels mit Elektrizität. Doch gibt es Alternativen? Mit der Liberalisierung des Strommarktes Ende der 1990er Jahre wurden Netzbetrieb und Stromhandel organisatorisch getrennt, um dem Wettbewerb eine bessere Chance zu ermöglichen. Merit Order beschreibt einen Effekt bei der Preisentwicklung im aktuellen Markt. Der Effekt ist weder ein Prinzip, noch wurde Merit Order politisch verordnet. Es ist lediglich ein Effekt, der sich nach der Liberalisierung eingespielt hat. Im kurzfristigen Stromhandel auf dem Spotmarkt markiert er jedoch einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie Strom gehandelt und bewertet wird.

Die Merit Order, übersetzt "Reihenfolge der Vorteilhaftigkeit", ist ein wesentliches Prinzip der Preisbildung an den Großhandelsmärkten und folglich auch an den Stromgroßhandelsmärkten. Sie bestimmt, wie sich der Börsenpreis bildet, indem sie die Einsatzreihenfolge der einzelnen Kraftwerke nach ihren Produktionskosten ordnet.

Der Markt ist also „frei“ – solange das teuerste Kraftwerk allen den Preis diktiert. Also nix Wettbewerb, sondern kollektives Abkassieren mit mathematischer Ausrede. JE

12:16 | Welt: Russland macht Gewinne in Milliardenhöhe – Selenskyj fordert Wiederherstellung von Öl-Sanktionen

Die USA hatten die Sanktionen gegen russisches Öl gelockert, und Moskau konnte sich prompt über steigende Einnahmen aus dem Energiehandel freuen. Der ukrainische Präsident Selenskyj will nun, dass die Handelsverbote wieder greifen.

Zítat
Die Forderung des ukrainischen Präsidenten hat Gründe: Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters vom Donnerstag konnte Russland im April eine Verdopplung der Einnahmen aus seiner Steuer auf die Ölförderung auf neun Milliarden Dollar (7,9 Milliarden Euro) verzeichnen. Für das gesamte Jahr 2026 habe Russland demnach Einnahmen in Höhe von 7,9 Billionen Rubel (87 Milliarden Euro) aus der Rohstofffördersteuer veranschlagt.

Ich sagte ja schon .. Putin hat den Ukraine Krieg neue ausfinanziert, die Chinesen haben auch ihren Schnitt gemacht und der Handspender mit seinen Spendern ebenso.  Man könnte zuweilen fasst meinen .. die rufen sich an und machen aus Spass so eine Geschichte.  TS 

 

09.04.2026

04:14 | fmw: Iran fordert für Hormus-Durchfahrt 1 Dollar pro Barrel Öl

Für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, fordert der Iran einen Dollar pro Barrel Öl, das die Meerenge passiert – zahlbar in Kryptowährungen. Das schreibt der Saudi-Arabien-Korrespondent der "Financial Times" auf dem Kurznachrichtendienst "X". Im Schnitt würde die Durchfahrt Reedereien dadurch zwei Millionen US-Dollar zusätzlich kosten. Ob die Straße nun wieder offen ist, ist unklar. Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete am Nachmittag, die Meerenge sei nach israelischen Angriffen wieder gesperrt.

Offensichtlich haben die Perser den selbsterklärten Business Man Trump kopiert. Brecvhen wir das einmal mathematisch herunter. 
10 % (diese Zahl kennt mittlerweile jeder und sein Hund) des Weltöls gehen durch hormuz.
105 Mio Barrel ist der Welttagesbedarf. 
21 Mio USD die täglichen Einnahmen nach Adam Riese.
7,6 Mrd USD im Jahr an zusätzlichen Einnahmen. 
Nicht schlecht, doch Trump macht das jede Woche mit einem Insider-Deal! TB

12:48 | Leser Kommentar
Ja, der Iraner der ist schlau!... 'mal im Ernst... warum sich in US-Dollar bezahlen lassen? Was soll diese US-Dollar-Stützungsaktion der Iraner? Wo und was kann "der Iran" mit dieser grünen Krätze einkaufen?

08.04.2026

18:58 |  BZ: Trotz Verbot ab 2027: Europa importiert Rekordmenge an russischem LNG

Die EU hat im März 2026 so viel LNG aus Russland importiert wie noch nie zuvor. Das geht aus neuen Daten der Denkfabrik Bruegel hervor – einer der einflussreichsten Stimmen in der europäischen Energiepolitik. Demnach importierte die EU im März rund 2,46 Milliarden Kubikmeter Flüssigerdgas aus Russland – ein monatlicher Höchstwert.

Von Januar bis März stiegen die EU-Importe von russischem LNG auf 6,8 Milliarden Kubikmeter, verglichen mit 5,7 Milliarden im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die gesamten LNG-Importe Europas erreichten im März mit 14,1 Milliarden Kubikmetern einen Rekordwert. Im ersten Quartal 2026 stiegen die LNG-Käufe der EU im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent auf 39,2 Milliarden Kubikmeter. Die Rekordmenge an importiertem LNG aus Russland ist besonders brisant, weil die EU beschlossen hat, die Einfuhr von russischem Gas ab 2027 vollständig zu verbieten.

Kommentar des Einsenders
...bereits vor Monaten darüber berichtet, jetzt schreibt es sogar die BZ! Die Heuchlerei der Brüsseler Kasperlepuppen - 20. Sanktionspacket, alles Russische verteufeln, die militärischen Aktionen im Gemeinsinn mit Lord Koksi, aber die LNG-Importe laufen auf Höchsttouren...! Man muss die Doppelbödigkeit den Bürgern zeigen... und den Langmut in der verläßlichen Geschäftsgebarung Moskaus seinen Partnern gegenüber...! Jeder andere hätte wohl nach all den Malversationen den EU-Ländern sofort die Lieferungen eingestellt...!? Aber Energie fließt, sofern es Selensky&Friends nicht torpedieren. EUschi&Co...- es braucht euch keiner mehr!

 

17:15 |  UCN: Dutzende Nordsee-Öl- und Gasfelder durch Net Zero blockiertvon

Dutzende Öl- und Gasfelder in der Nordsee werden durch die Net-Zero-Politik der Labour-Partei an der Entwicklung gehindert: 51 bekannte neue Felder sowie 60 Erweiterungen bestehender Felder in britischen Gewässern wurden durch die Regierungspolitik als „unwirtschaftlich“ eingestuft. Der Telegraph berichtet.

Auszug:
Es gibt 51 bekannte neue Felder in britischen Gewässern, die heimische Leitungen versorgen könnten, jedoch durch die aktuelle Regierungspolitik – einschließlich der Übergewinnsteuer und eines Verbots von Explorationslizenzen – als „unwirtschaftlich“ gelten.

Zusätzlich dazu werden etwa 60 Erweiterungen bestehender Felder aus denselben Gründen zurückgehalten, so der Branchenverband Offshore Energy UK (OEUK).

Die Daten stammen aus einer Umfrage unter Offshore-Betreibern, um zu ermitteln, wie sie auf die von aufeinanderfolgenden Regierungen eingeführten Steuern und Regulierungen reagiert haben.

OEUK erklärte, die Felder wären unter einer „Reform des aktuellen regulatorischen und fiskalischen Regimes“ wirtschaftlich – insbesondere durch eine Überarbeitung der Übergewinnsteuer, offiziell bekannt als Energy Profits Levy.

David Whitehouse, Geschäftsführer des Branchenverbands, sagte: „Unser Vorschlag wird sofortige Investitionen freisetzen, Zehntausende Arbeitsplätze sichern und mehr Steuereinnahmen – nicht weniger – für essenzielle Dienste wie Schulen und Krankenhäuser liefern.

„Die Zukunft der Nordsee liegt in unseren Händen. Unsere Botschaft an die Regierung ist einfach: Reformieren Sie die Energy Profits Levy im Jahr 2026, um mehr Steuern, nicht weniger, zu ermöglichen, mehr Arbeitsplätze zu unterstützen, nicht weniger, und mehr heimische Energie zu liefern, nicht weniger.“

Kommentar des Einsenders
...genau hier beginnt das Schwein zu pfeifen...! Die WEF-Policy, netzero und andere Blödsinnigkeiten der linken Vögel, die u.a. von Brüssel, London u.a. im Rahmen der Agenda 2030 läuft, verhindert auf politischer Ebene das weitere Explorieren von Öl- und Gasfeldern in der Nordsee. Unsere Versorgungslinien, während Hormuz für EUropa mit einem Anteil von 6-7% kaum Auswirkungen hat!? Dieselbe Policy zur künstlichen Verknappung wie zu C-Zeiten, um die Preise (inbes. in unseren Breiten) künstlich zu treiben...! Felder für "unrentabel" zu erklären, während enorme Mengen an Öl und Gas zur Verfügung stünden, oder als Schwenk nach Deutschland - Braunkohlereserven über Millionen Tonnen, die seitens der Politik nun geflutet und unter Wasser begraben werden sollen...!? Eine teuflische Agenda u.a. des Davoser Clubs, zur gezielten Deindustrialisierung und Niederschlagung der Länder - und die Politik spielt mit! Hochverrat.

Man verzichtet freiwillig auf eigene Ressourcen, um dann teurer und schmutziger im Ausland einzukaufen, Hauptsache die moralische Selbstzufriedenheit ist klimaneutral. JE

14:25 | slaynews: Bill Gates erhält grünes Licht für den Bau eines Atomreaktors

Die US-Bundesregierung hat Bill Gates’ neuem Unternehmen soeben grünes Licht für den Bau eines Kernreaktors erteilt, was eine bedeutende Wende in der amerikanischen Energielandschaft darstellt.  Gates’ neues Kernreaktorprojekt ist das erste seit fast einem Jahrzehnt, das eine behördliche Genehmigung erhalten hat. Dieser Schritt wirft neue Fragen hinsichtlich der wachsenden Allianz zwischen den großen Technologiekonzernen, den staatlichen Regulierungsbehörden und der Zukunft des amerikanischen Stromnetzes auf. Die US-Atomaufsichtsbehörde hat TerraPower eine Baugenehmigung für den Bau eines Kernreaktors der nächsten Generation im Westen von Wyoming erteilt. TerraPower ist ein von Gates gegründetes und finanziertes Unternehmen.

Das Projekt mit einem Wert von rund 4 Milliarden US-Dollar umfasst einen natriumgekühlten Reaktor, eine fortschrittliche Konstruktion, die sich erheblich von herkömmlichen Kernkraftwerken unterscheidet. Chris Levesque, CEO von TerraPower, bestätigte diesen Meilenstein und erklärte: „Wir haben Tausende von Arbeitsstunden investiert, um diesen bedeutenden Erfolg zu erreichen.“

KI frisst Strom wie irre. Somit bauen sich die Tech-Oligarchen gleich ihre eigene Stromversorgung – erst kontrollieren sie deine Daten, jetzt gleich noch die Steckdose dazu JE

10:18 |  apollo: Kein Super E5 und kein E10 mehr: Erste Tankstelle in Berlin leer

In Berlin-Schönefeld war eine Tankstelle am Ostermontag teilweise leer: Es gab kein Benzin mehr. Weder E10 noch E5 konnte getankt werden, wie es auf handgeschriebenen Zetteln an den Zapfsäulen der HEM-Tankstelle hieß. Wie der Tagesspiegel berichtet, gilt die Tankstelle als eine der günstigsten im Süden Berlins, in Rudow und Altglienicke. Normaler Diesel und Super+ seien jedoch noch verfügbar gewesen. Der Preis für die Plus-Variante lag bei 2,359 Euro.

Laut der Internetseite „clever-tanken.de“ lag der Spritpreis am Montagvormittag bei 2,19 Euro. Damit lag der Preis einen Cent unter dem berlinweiten Durchschnitt. Die Tankstellenbetreiber vermuten, dass schon vor 12 Uhr so viele Menschen tanken waren, dass der Benzinvorrat aufgebraucht war. Erst am Abend wurde wieder Nachschub geliefert.

Die Regierung wollte die Ölkonzerne zähmen – rausgekommen ist ein künstlich erzeugter Mittags-Preissprung und leere Zapfsäulen wie im Sozialismus. Planwirtschaft trifft Realität… und verliert haushoch wie immer. JE

12:27 | Der Ostfriese
Werte JE, es ehrt sie, das Sie davon ausgehen, die BRD-Regierung hätte eine Handlung zugunsten der Untertanen begehen wollen. Wie Danisch Punkt de schon vor einigen Tage beschrieb, wäre dies der verkehrte Weg gewesen, eine einmalig am Tag zugelassene Preissenkung, dafür aber so häufig wie gewünschte Preiserhöhungen wären für die tankenden Untertanen
die preisgünstigere Lösung gewesen. Selbstverständlich sind die Puppenspieler (Einsager der Politiker) nicht auf diese Lösung gekommen! Aber der Pöbel sieht: Die tun 'was, unsere Regierung, die vertreten UNSERE Interessen gegen die Ölkonzerne! Alles läuft nach Plänen ab, die bestimmt schon monatelang, wenn nicht sogar jahrelang in den Schubladen der Puppenspieler gelegen haben.

12:28 | Monaco
so ging´s mir in Lübben / Spreewald am Samstag ´Montag hamwa wieder was´....allerdings kurz nach der Wende...

08:09 | tichy: Windbarone in Panik: Wirtschaftsministerin Reiche greift das System der Erneuerbaren an

Käme ein Bäcker auf die Idee, dass die Steuerzahler überschüssige, nicht mehr verkaufte Brötchen bezahlen sollten, würde man ihn für nicht ganz dicht erklären. „Ich habe sie produziert, also müssen sie, wenn schon nicht abgenommen, so doch bezahlt werden“, wäre eine absurde Forderung. So aber läuft es bei den sogenannten „erneuerbaren Energien“ ab. Strom, den Windräder oder PV-Anlagen produzieren, weil gerade viel Wind und Sonne vorhanden sind, der aber nicht benötigt wird, muss dennoch bezahlt werden. Diese merkwürdige Regel trägt wesentlich zu jenen Milliardenkosten bei, die die sogenannte Energiewende verschlingt.

Jetzt ist Bundeswirtschaftsministerin Reiche angetreten, wenigstens diesen Unsinn zu kappen. Der Strommüll der sogenannten Erneuerbaren, der nicht abgenommen wird, soll nicht mehr vom Steuerzahler subventioniert werden. So ihr Plan. Der aber trifft auf heftigste Gegenwehr vor allem der Windrad-Lobby. In weiten Teilen des Freistaats werde es keine neuen Investitionen in Wind- und Solarparks mehr geben, tönt es beispielsweise aus dem notorisch windschwachen Bayern, wo derzeit viele Windräder gebaut werden. Die Lobbyisten hauen hier kräftig auf den Putz.

Kommentar des Einsenders
Jetzt - auf einmal - wo die Subventionskassen leer sind, der Steuertrottel diesen ganzen Sondermüllwahnsinn ohne Zukunft finanzierte, die guten Böden versiegelt u.o. geschädigt durch Oberflächenerosion, Millionen Kubik Stahlbeton in die Ökosysteme gepumpt, der dazugehörige Netzausbau nicht getätigt jedoch die Bürger dafür abgecasht über höhere Stromkosten, Steuern und Abgaben..., die Natur nachhaltig geschädigt, Mensch&Tier dem Infraschall ausgesetzt und die Leistungsbilanz von Anbeginn an Lug&Trug dargestellt zwischen Nennleistung und tatsächlichem Output. Ökonomische und ökologische Katastrophen, ohne Subventionen völlig unwirtschaftlich, ineffizient, unsinnig. ...und von der technischen Ausgestaltung der Giftmonster erst gar nicht zu sprechen...! Subventionen für TNT und Handwerksbetriebe, die diesen Mist wieder abtragen.

Die Energiewende ist im Kern ein wetterabhängiger Selbstbedienungsladen: Produzieren nach Laune von Wind und Sonne, kassieren garantiert – und wenn keiner den Strom braucht, zahlt halt wieder der Steuerzahler den Müll. JE

07.04.2026

17:57 |  tichy: Großbritanniens Energiewende – vom Erdölland zum Netto-Null-Minister

Die “Energiewende” ist nur als Schlagwort ein Exportschlager geworden. Meistens als mahnendes Beispiel, was man nicht tun sollte, jedenfalls wenn man industrialisiert bleiben möchte. Großbritannien indessen widersetzt sich diesem Trend und folgt dem Motto “von der Energiewende lernen, heißt siegen lernen”. Es hat, ähnlich wie Deutschland, Ministerien mit immer längeren Fantasienamen: “Secretary of State for Energy Security and Net Zero” also Staatsminister für Energiesicherheit und Netto-Null. Geleitet wird dieses vom grünen Hardliner Ed Miliband. Dieser könnte bald Keir Starmer als Premierminister beerben – letzterer ist nach den Jeffrey-Epstein-Verbandelungen seines Parteigenossen (und Botschafter Großbritanniens in den USA) erheblich angeschlagen. Aus für Verbrennungsmotoren schon 2030?

Man nennt es „Energiewende“, solange die Fabriken noch nicht alle komplett dicht sind. Danach heißt es dann einfach „Strukturwandel“. JE

12:17 | agrarheute:  Diesel und Heizöl ausverkauft – in Europa: Horrorpreise für Diesel und Heizöl bleiben ewig

Der Krieg im Nahen Osten löst eine schwere Energiekrise aus. Die EU hat gewarnt, dass die Preise für Öl, Gas, Heizöl und Diesel auch nach einem Ende des Iran-Krieges nicht schnell sinken werden. Die EU-Kommission plant eine Reihe von Maßnahmen, um Familien und Unternehmen bei der Bewältigung des starken Ölpreisanstiegs zu unterstützen.

Die Ölpreise sind über 110 USD je Barrel gestiegen, und die Gaspreise in der EU haben sich im Vergleich zum Vorkriegsniveau um 70 Prozent erhöht. Shell-Chef Wael Sawan warnte letzte Woche, dass es in Europa bereits im April zu physischen Ölengpässen kommen könnte. Europa ist strukturell von importierter fossiler Energie abhängig, und jede Preiskrise verdeutlicht die Kosten dieser Abhängigkeit immer deutlicher.

dazu passend agrarheute: Dieselpreise steigen auf 2,50 Euro – Heizölpreise bei 170 Euro: Diesel und Heizöl extrem teuer

Die Preise für Diesel und Heizöl brechen jeden Tag neue Rekorde. In Deutschland zahlt man für einen Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt fast 2,50 Euro. Heizöl kostet im Bundesmittel knapp 160 Euro und in etlichen Bundesländern bereits 170 Euro je 100 Liter. Grund für die steigenden Ölpreise und den Preisanstieg bei Diesel- und Heizöl war das Näherrücken der von Präsident Donald Trump gesetzten Frist für Iran, ein Abkommen zu erzielen oder andernfalls mit verstärkten Angriffen zu rechnen.

Europa hängt am Energiedealer, der gerade im Nahen Osten Stress mit der Konkurrenz hat – Lieferung unsicher, Preise explodieren. Statt sauberem Entzug gibt’s jetzt: weniger Stoff, mehr Kosten und ein paar dumme Tipps wie „fahr halt langsamer“.JE

11:27 | oe24: Am 10. April erreicht die letzte Öl-Lieferung Europa

Die blockierte Straße von Hormus sorgt weltweit für eine Energiekrise. Laut der US-Großbank JP Morgan erhält Europa ab dem 10. April kein Erdöl aus dem Nahen Osten. Vom Iran-Krieg ist Europa nicht am härtesten betroffen. Asien sowie der Süden Afrikas leiden sehr unter der Blockade. Laut der JP-Morgan-Studie fallen dort schon seit dem 1. April die meisten Lieferungen aus. Der Süden Afrikas kämpft sogar seit dem 15. März gegen ausfallende Lieferungen an. Vor allem für China und Indien sind die Engpässe ein großes Problem. 90 Prozent ihrer Ölimporte kommen aus dem Nahen Osten. Die Blockade betrifft auch Nordamerika. Sie drohen ab dem 15. April die Folgen des Krieges zu spüren.

Wenn die Straße von Hormus dicht ist, steht der halbe Planet im Stau – nur diesmal nicht auf der Autobahn, sondern im globalen Energiesystem. Alle spielen Supermacht, bis der Tank leer ist. Dann wird aus Geopolitik ganz schnell: „Hat noch jemand Diesel?“ JE

07.04.2026

09:59 | apnews: Iran ruft angesichts Trumps nahender Frist zur Bildung von Menschenketten um Kraftwerke auf.

Bei Luftangriffen im Iran sind am Dienstag mindestens 15 Menschen getötet worden. Gleichzeitig beschoss der Iran Israel und Saudi-Arabien, was zur vorübergehenden Schließung einer wichtigen Brücke führte. Die Angriffe erfolgten, während iranische Offizielle die Jugend aufriefen, zum Schutz von Kraftwerken Menschenketten zu bilden. Die von US-Präsident Donald Trump gesetzte Frist für die Wiederöffnung der Straße von Hormus rückte näher.

Trump drohte damit, alle iranischen Kraftwerke und Brücken zu bombardieren, falls der Iran seine Frist bis Dienstag, 20 Uhr EDT, nicht einhält , um den Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Wasserstraße, durch die in Friedenszeiten ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, vollständig wiederaufzunehmen.

Ein Haufen Atommächte und Möchtegern-Imperien spielt „Wer hat den größeren Knopf“, während Kinder Menschenketten um Kraftwerke bilden JE

06.04.2026

11:46 | ZeroHedge:  Dieselpreise steigen in San Francisco auf über 8 Dollar, nachdem der Schock über den Golf von Mexiko die verheerenden politischen Maßnahmen Kaliforniens offengelegt hat.

Der Energieschock am Golf von Mexiko legt die Folgen des wirtschaftlichen Missmanagements in Kalifornien unter der Einparteienherrschaft der Demokraten offen. Jahrelange gescheiterte „grüne“ Politik, übermäßige Regulierung, hohe Steuern, endlose Umweltauflagen und die starke Abhängigkeit von asiatischen Raffinerien haben Kalifornien in eine Energieinsel verwandelt, die extrem anfällig für globale Treibstoffpreisschocks ist. San Francisco war am Samstag die erste US-Stadt, in der der Dieselpreis die 8-Dollar-Marke pro Gallone überschritt.

3,78 Liter .. soviel ist eine Gallone .. 
Kann für den Onkel in Amerika noch spannend werden.  Natürlich ist Kalifornien nicht gerade das Land in dem er die meisten Stimmen holt, doch .... es ist ein Anfang.  TS 

 

09:47 | DDr. Schimanko / Hausjurist:  Auswirkungen des Iran-Krieges in Pakistan: Treibstoffpreise steigen um über 50 %

Ein Beitrag zu den Auswirkungen in einem islamischen Land und wir dürfen folgendes nicht vergessen.  Pakistain ist im Krieg gegen Afghanistan und Pakistain nimmt eine aktive Rolle bei den Friedensgesprächen ein .. und steht auf Seiten von Saudi Arabien und man versucht Ruhe in die Region zu bringen.  TS 

 

05.04.2026

11:34 | ntv:  "Deutlich weniger Windräder sparen 50 Milliarden Euro, erzeugen aber nicht weniger Strom"

Die Nordsee ist das Kraftwerk Europas. Theoretisch. Sie hat ein hervorragendes Windangebot, einen guten Baugrund und ist relativ flach. Bisher kocht jeder Anrainer jedoch sein eigenes Offshore-Süppchen und verzettelt sich. Deutschland plant etwa zu viele Windräder. Sie nehmen einander den Wind weg. "Das ist ineffizient", sagt Tim Meyerjürgens. Der Ingenieur leitet Deutschlands größten Übertragungsnetzbetreiber Tennet Germany und ist somit für den Anschluss der Nordsee-Windparks verantwortlich. Meyerjürgens überbringt im "Klima-Labor von ntv" eine überraschende Botschaft: Weniger Turbinen erzeugen nicht weniger Strom. Werden die Windparks europäisch vernetzt, können sie dem Tennet-Chef zufolge sogar rund um die Uhr laufen: "Wir beuten eine Sturmfront erst in Großbritannien aus und übertragen den Strom nach Deutschland. Tags darauf machen wir es umgekehrt."

... in der Energiepolitik sparen .. ist für Deutschland keine Option. TS 

04.04.2026

11:21 | TP:  Seltene Erden: Bedeutung, Vorkommen und globale Abhängigkeiten

Die Metalle stecken in Motoren, Magneten und Displays – doch die Trennung ist teurer als der Abbau. Könnte Recycling helfen? Kürzlich hat Mr. Trump seinen fettesten Flugzeugträger nach Venezuela geschickt, um – offiziell – Drogenexporte in die USA zu unterbinden. Womöglich gibt es noch andere Gründe, denn ungefähr zeitgleich verhängte China eine Exportbeschränkung für Seltene Erden (die aber inzwischen wieder ausgesetzt ist).

Offiziell gibt es keine nennenswerten Vorkommen Seltener Erden in Venezuela, aber ein paar andere für Technologie wichtige Elemente wie Tantal. Und hörte man nicht kürzlich von einer deutschen Firma, die ihre Fertigung drosseln musste, weil die chinesischen Beschränkungen völlig überraschend auch Europa betrafen? Höchste Zeit, einen genaueren Blick auf die geheimnisvollen Metalle zu werfen, die teils dermaßen kryptische Namen tragen, dass sie lieber nur unter dem Sammelbegriff "Seltene Erden" (engl.: Rare Earth Elements, REE) verhandelt werden.

Hightech-Zivilisation auf dem Fundament von Giftschlamm, Kinderarbeit,  geopolitischer Erpressbarkeit und Wegwerf-Elektronik – aber immerhin, Hauptsache das neue Handy ist dünner. JE

03.04.2026

10:40 | interestingengineering: Polen beantragt Genehmigung für erstes Atomkraftwerk mit drei US-Reaktoren, Inbetriebnahme geplant für 2036.

Polen hat einen wichtigen Schritt hin zum Bau seines ersten Kernkraftwerks unternommen und ist damit der langfristigen Energiesicherheit und industriellen Stabilität näher gekommen. Das staatliche polnische Kernkraftwerk (PEJ) hat bei der Nationalen Atomenergiebehörde (PAA) einen Antrag auf Baugenehmigung eingereicht. Offizielle Stellen bestätigten diese Woche die Einreichung der Unterlagen, was einen wichtigen Meilenstein für die nuklearen Ambitionen des Landes darstellt. Premierminister Donald Tusk verkündete die Entwicklung im Vorfeld einer Kabinettssitzung und nannte sie einen bedeutenden Fortschritt. Der Antrag umfasst mehr als 40.000 Seiten technischer und regulatorischer Dokumentation.

Während andere Länder sich freiwillig in die energiepolitische Steinzeit zurückmoralisieren, bestellt Polen schon mal die Zukunft zwar made in USA, aber wenigstens mit Strom. JE

08:12 | r24:  Hamburg feiert „gigantischen“ Batteriespeicher – der reicht aber nur für eine Stunde

Die grüne Transformation ist gerettet! Die Hansestadt hat einen neuen Meilenstein der sogenannten Energiewende erreicht. Ein Batteriespeicher von geradezu “gigantischem” Ausmaß ist in Betrieb gegangen. Die Jubelmeldungen der Politik überschlagen sich. Doch wer einen Blick auf die nackten Zahlen wirft, erkennt schnell: Die Bürger werden beim Öko-Märchen wieder einmal so richtig hinter die Fichte geführt.

Wenn Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) und Bezirksamtsleiterin Dr. Bettina Schomburg gemeinsam zur feierlichen Eröffnung schreiten, dann muss etwas Weltbewegendes passiert sein. Im Gewerbepark Hamburg-Nord wurde der “größte Batteriespeicher der Stadt” eingeweiht. Ein Projekt, das laut offizieller Pressemitteilung die “Dimension” der Hamburger Klimarettungspolitik verdeutlicht. Schauen wir uns diese geradezu galaktischen Dimensionen doch einmal genauer an. Die Eckdaten des grünen Wunders: Die Kapazität liegt demnach bei mickrigen 5 Megawattstunden (MWh), die Leistung bei 2 Megawatt (MW) und die Kosten werden nicht kolportiert. Betreiber des Speichers ist das private Hamburger Unternehmen RNP Battery. Finanziert wird diese Anlage privatwirtschaftlich durch Stromhändler und Übertragungsnetzbetreiber.

Ein Batterie-Spielzeug wird als Klimarettung verkauft – reicht im Ernstfall für ein paar Minuten Großstadt, aber für die Schlagzeile und ein ganzes Jahr Selbstbeweihräucherung. JE

10:35 | Leserkommentar
Die unfaßbare Intelligentia der rot-grünInnen (und neuerdings auch schwarzen) Wählerschaft samt ihres Personals, das sie "anführt"... Rechnen, Logik, Physik oder Hausverstand war nie ihre Stärke! MW/h, GWh, TWh - ihre dummdreisten "Berater" kommunizieren irgendeinen stumpfsinnigen Blödsinn, der sich irgendwie "nett" anhört, und ihre Welt ist in Ordnung...!? Und ihre noch stumpfsinnigeren Wähler nehmen den Dauerschmarren kritiklos zur Kenntnis... Nur weiter so, der Totalschaden ist so oder so bereits angerichtet! Politisches Pipi Langstrumpf auf allen Ebenen - ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.

10:35 | Monaco
was treibt so eine Grünin im Gewerbepark ? Ab in den Hamburger Stadtpark, Besen in die Hand und ihrem Namen alle Ehre machen, Frau Fegebank....

02.04.2026

18:47 | JF:  Harald Lesch und seine Energiewende

Leser Kommentar  - Wie immer bleibt die Frage:

Who pays ? 
Die deutsche Energiewende bleibt der dreisteste Versuch der Umverteilung von UNTEN nach OBEN - ausgeführt gerade von Sozialisten, die sonst doch die Umverteilung von OBEN nach UNTEN predigen.

 

 

18:05 | ntv:  Opec+ will wohl Ölproduktion hochfahren

Der Preis für die Rohölsorte Brent ist auf ein Vier-Jahres-Hoch gestiegen. Die Öl-Allianz Opec+ bereitet sich derweil wohl darauf vor, mehr Öl auf den Markt zu bringen. Insidern zufolge planen die Mitgliedsländer, die Förderquoten zu erhöhen.

Die Öl-Allianz Opec+ will Insidern zufolge bei einem Treffen am Sonntag eine Erhöhung ihrer Förderquoten beschließen und sich so für eine mögliche Wiedereröffnung der Straße von Hormus wappnen. Acht Mitglieder des Kartells würden über eine solche Anhebung beraten, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

.. das wird der Kürbis verhindern, noch wurde nicht ordentlich abkassiert.  Er lässt die Europäer mit diesem Problem allein und damit bleibt die Straße zu.  TS 

17:22 | Focus:  Europa geht Kerosin aus und das letzte Schiff ist unterwegs

Wo früher acht Tanker pro Woche ankamen, ist jetzt nur noch einer in Sicht. Er liefert Kerosin für die Luftfahrt. Danach herrscht gähnende Leere. Händler versuchen fieberhaft Nachschub zu organisieren. Doch der Markt steht vor einem Kollaps.
Die erste britische Airline hat am Donnerstag mit Flugstreichungen auf den drohenden Kerosinengpass in Europa reagiert. Die lokale "Aurigny" sagt Flüge zwischen der Insel Guernsey und London von Mitte April bis Juni ab. Abflüge von den Flughäfen Bristol und Exeter wurden zusammengelegt. Die Fluggesellschaft nennt die Maßnahme laut laut dem britischen Onlinemagazin "Independent" "proaktiv um dem Einfluss der globalen Instabilität gerecht zu werden." Für neue Flugbuchungen verlangt "Aurigny" zudem eine "temporäre Kerosin-Anpassungs-Gebühr" von zwei Pfund.

Es ist nicht der Krieg .. da der Krieg im Iran ist und die Raketen auf den Ami-Basen einschlagen.  Die Straße ist frei, nur weil die Versicherungen nicht das Risiko abdecken?  
Wieso fahren die Tanker nach China .. wieso fahren für gewisse Länder die Tanker? 
Wieso fragt man nicht in Russland nach?  In Schönheit sterben ... nun, dazu brauchen wir keine Politik.  TS 

 

11:43 | Der Agronom:  Warnung: Diesel wird sehr knapp ab April: Deutschland exportiert trotzdem Diesel und Heizöl

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor der größten Energiekrise der Geschichte. Jetzt ruft auch die EU zum Diesel-Sparen auf. Das größte Problem ist der Mangel an Kerosin und Diesel“, sagte die IEA. „Wir sehen das in Asien. Aber im April oder Mai wird dies auch Europa erreichen.“ Die IEA hat einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der mögliche Maßnahmen für signifikante Einsparungen im Energiesektor auflistet. Doch Deutschland exportiert derzeit Diesel und Heizöl – weil die Heizölnachfrage drastisch eingebrochen ist.

Wenn der Russe ... muss er seinen eigenen Diesel mitnehmen!  Bei den Preisen, ist das wirtschaftlicher Selbstmord!!!!  
Ich kann es nur so sagen .. Brüssel hat hier eine Falle aufgestellt und lockt den Russen tief ins Hinterland und dort wird er dann pleite vor den Tankstellen liegen bleiben. Gott .. die sind wirklich gut.  TS 

09:00 | Leserbeitrag: Ölpreise

Liebes Bachheimerteam, danke für Ihre und Eure Berichterstattung und vor allem die Live Beiträge aus Dubai während des Überfalls auf den Iran.
Darf ich heute einmal eine Frage stellen an geschätzte Mitleser und werte Experten in der Community.
Ich arbeitete in einem Konzern in dem auch Tankstellen in den Filialen Vorort erbaut wurden.
So habe ich noch ganz deutlich in Erinnerung als 2008 die Börsenpreise für Rohöl je Barrel auf ~ 150 Dollar gestiegen waren und die Tankstellenpreise in Österreich je ltr. Diesel bei 1,42 bis kurzfristig 1,50 Euro je ltr.
Jetzt sind wir bei ~ 100 Dollar je Barrel und einen ltr. Preis von ~ 2 Euro. (Daran erinnere ich mich deshalb so genau, weil ich daran dachte als die Grünen 20 Schilling je ltr. Treibstoff forderten und ich dachte, jetzt ist es so weit)
Kann mir jemand erklären, bei den ganzen Diskussionen, wie dieser ltr. Preis dann wirklich erklärbar ist, bei uns in Österreich, wenn doch niemand abzockt oder mehr verdient als üblich.
Danke
(Übrigens bei 2 Tageszeitungen wurde dieser Leserbeitrag nicht veröffentlicht) 😊

10:00 | Der Spaziergänger:

Die Feststellung des Lesers ist korrekt u. er kann sich sicher sein, dass er nicht der Erste ist, der das feststellt u. sich fragt: „Kann mir jemand erklären, …“ Das wurde an den Tankstellen selbst schon vor Wochen aufgeregt diskutiert u. es wurde nach Erklärungen gesucht zu den Verhältnissen: rund 150,— Dollar zu ca. 1,44 damals für den 95er Benzin und ca. 100 Dollar zu ca. 2,—/Liter 95er heute. Die (vermeintlichen) Experten, z. B. der Tankstellenpächter, ringen um Erklärungen. Ich zitiere:

- Des konn ma überhaupt net vergleichen, ist Denkfehler!
- Olles wird ja ständig teurer, auch das Rundherum um den Sprit. Produktion, Transport, Personal, Strom….
- Die Steuerbelastung durch die Politik.
etc. etc.

Ob u. wie weit diese Rechtfertigungen (alleine) wirklich zutreffen, überlasse ich echten Experten. Tatsache ist: Gestern wurde in div. Medien angekündigt, ab 2.4., also heute, wird die Spritpreisbremse sichtbar. Politik wirkt, konnte ich heute schon feststellen an der hiesigen OMV. Zuletzt zw. 1,899 u. 1,949 für den 95er; heute - dank Bremse - 1,999. So hoch wie noch nie…. Vielleicht doch alles nur ein Denkfehler?…

01.04.2026

17:41 |  r24: Milliarden-Desaster: Tornado verwandelt riesige Solarfarm in toxisches Trümmerfeld

Wieder einmal wurde eine Solarfarm in den Vereinigten Staaten zu einem toxischen Trümmerfeld. Ein Tornado zog eine Schneise der Zerstörung durch die Anlage – verschonte jedoch das nahegelegene Kohlekraftwerk. Der Schaden ist enorm. Die Klimafanatiker predigen unermüdlich von der Rettung der Welt durch Wind- und Sonnenenergie. Doch die Realität schert sich wenig um grüne Ideologien. In den USA hat ein Wirbelsturm nun eindrucksvoll demonstriert, was von den fragilen Heilsbringern der sogenannten Energiewende in der Praxis zu halten ist: Eine gigantische, eine Milliarde Dollar teure Solarfarm in Indiana wurde binnen Sekunden in ein toxisches Trümmerfeld verwandelt.

Die grüne Zukunft hält offenbar genau bis zum ersten kräftigen Windstoß – danach: ganz schnell Sondermüll. Milliarden verbaut, einmal durchgelürtet, und übrig bleibt ein ökozertifizierter Schrotthaufen. JE

14:38 |  tichy: Absurde Energiewende: wie die Regierung Ineffizienz systematisch fördert

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will die Energiewende mit einem besonderen Projekt vorantreiben: Bis zu 2000 neue Windkraftanlagen sollen nach seinem Willen bis 2030 entstehen, viele davon in besonders windschwachen Gebieten. Denn dort finden sich am ehesten noch potentielle Standorte. Die ertragreichen Gebiete, vor allem im Nordwesten sind bereits weitgehend von Windparks belegt. In Schwachwindgebieten, die vor allem im hügeligen und bergigen Süden liegen, lohnt sich der Betrieb trotz der staatlichen Einspeisevergütungen in aller Regel nicht. Schneiders Idee lautet deshalb, Investoren einen „Nachteilsausgleich“ zu bieten.

Nach dieser Regelung erhält ein Betreiber an einer Stelle mit einer „Standortqualität“, verglichen mit einem ertragsstarken Windrad, das 1,55-Fache der staatlich garantierten Einspeisevergütung. In Bayern beträgt der durchschnittliche „Gütefaktor“ der Standorte im Schnitt nur 55 Prozent. Das heißt: Viele Gebiete liegen noch darunter. Schon jetzt stehen 76 Prozent aller bayerischen Windkraftanlagen in Schwachwind-Gebieten. Selbst von den besseren der ertragsarmen Standorte stehen also schon etliche nicht mehr zur Verfügung. Schneiders Plan lässt sich so zusammenfassen: Dort, wo die Anlagen besonders ineffizient laufen, erhalten die Betreiber nach dem Willen des Umweltministers in Zukunft besonders viel Geld aus der Steuerkasse.

Die Logik ist bestechend simpel... Je schlechter ein Windrad läuft, desto mehr Geld gibts dafür. Je weniger Wind, desto mehr Geld – endlich ein Geschäftsmodell, bei dem Stillstand richtig Rendite bringt. JE

18:41 |  Der Ostfriese
Wieder so'n Aprilscherz. Frage: Wovon braucht man beim Bau von Vogelschredderanlagen besonders viel?

a) Himbeermarmelade
b) Vanillesauce
c) Beton
d) rote Blutkörperchen
e) Zehnerriegel MAOAM (zur Not Dreier-... aber von denen dann entsprechend mehr).

Was ist der entscheidende Faktor im Hinblick auf die Produktion des benötigten Rohstoffs?... Genau! ENERGIE! Die wird in Zukunft so teuer sein, das sich die Erzeugung des Rohstoffs für die Schredderanlagen kaum lohnen wird. Zement aus China liefern lassen? Ich würde in dem Fall keine andere Möglichkeit mehr sehen.

08:40 | ZeroHedge:  Die USA müssen die heimische Urananreicherung ausbauen, um den Verbreitungsrisiken entgegenzuwirken.

Die Export-Import-Bank der Vereinigten Staaten hat kürzlich Interessensbekundungen für eine Finanzierung von bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar für den Verkauf von angereichertem Uran durch General Matter an Energieversorger in Japan und Südkorea abgegeben. Davon sind bis zu 2,4 Milliarden US-Dollar für japanische und 1,8 Milliarden US-Dollar für südkoreanische Betreiber im Laufe des nächsten Jahrzehnts vorgesehen.

Trump hatte doch vor kurzem so große Sorgen um die Christen in Nigeria ... und wenn die Kirche zu Hause voll ist, dann muss man missionieren.
siehe:
Die Uranexploration in Nigeria begann 1973. Uranvorkommen wurden in sieben Bundesstaaten gefunden: Cross River, Adamawa, Taraba, Plateau, Bauchi, Kogi und Kano. Drei Regierungsbehörden waren beteiligt. Nach Abschluss der verschiedenen Explorationskampagnen im Jahr 2001 wurden die Uranreserven auf etwa 200 Tonnen Uran geschätzt. Der Urangehalt liegt zwischen 0,63 % und 0,9 % in einer Tiefe von 130 bis 200 Metern.

Der Vorteil für die Amis .. liegt auch darin, dass in Niger auch die Christen verfolgt werden .. und da haben die Franzosen vorher die Seelsorge.  Amen.  TS