20.07.2018

15:18 | achgut: Und jetzt rechnen wir mal: Kosten eines E-Autos

Ist es erst einmal angeschafft, so lautet das Gerücht, fährt ein Elektroauto fast umsonst. Deshalb ein kleiner Vergleich zukünftiger Kraftstoffkosten von Elektro- und Dieselautos.

Preisbasis Diesel 1,30 Euro pro Liter (davon 65 Prozent Steuern), moderner Diesel mit 4,5 l/100 km kostet dann 5,85 Euro/100 km.
Preisbasis Elektro-Auto im Schnitt 20 kWh/100 km, bei einem Haushaltsstrompreis von 30 ct/kWh kostet das E-Auto 6,00 Euro/100 km.

Der Lieblingspiefke
habe gerade einen Artikel über die nicht in Anspruch genommenen Prämien beim Kauf von E- Autos gelesen. Dazu passt dieser Artikel wie die Faust auf´s Auge. Kein Wunder, dass bei den zu erwartenden Kosten keiner umsteigt, zumal eine gesundheitliche Betrachtung (Sitzen auf einer leistungsstarken Batterie) und welche Auswirkungen dies auf unseren Körper hat noch gar nicht mit eingeflossen ist.
Von dem fehlenden Sound eines 6- oder 8-Zylinders ganz zu schweigen.

19.07.2018

13:00 | rt: Fracking und höhere Marktpreise: USA könnten schon 2018 zum weltgrößten Ölproduzenten werden

Die spürbare Erholung des Ölpreises und die starke globale Nachfrage haben US-amerikanische Schiefergasproduzenten wieder zurück auf den Markt geholt. Die USA könnten schon in diesem Jahr ihren Produktionsrekord aus dem Jahr 1970 einstellen.

12:48 | dc: Old Solar Panels Causing An Environmental Crisis In China

Kommentar des Einsenders
bei der Produktion von Solarmodulen wird offensichtlich das Gas Stickstofftrifluorid (NF3) freigesetzt. Es gibt Untersuchungen, daß dieses Gas im Verlauf von 100 Jahren 17200 mal stärker als Treibhausgas wirkt im Vergleich zu Kohlendioxid. Der Anteil an NF3 in der Atmosphäre hat sich in den letzten 25 Jahren um 1057 % erhöht. Im Vergleich dazu stiegen die Kohlendioxid-Emissionen der USA nur um 5 % an. Schon klar, mit den alternativen Energien sollen wir die Welt vor dem Klimakollaps retten. Wer diesen Schwachisnn immer glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

16.07.2018

16:21 | staatsstreich: US-Erdöl: Von Nettoimporten, Shale und Energieunabhängigkeit

Einer meiner Lieblingsblogger argumentierte jüngst, dass seine Heimat nicht so energieunabhängig sei wie oft geprahlt wird. Er rechnete vor, dass die USA trotz shale revolution noch immer 8 Mio. Barrel pro Tag importierten. Das ist richtig und irreführend zugleich, denn fast 3/4 der Importe kommen aus Kanada, Mexiko und Venezuela. Die US-Einfuhren aus Nah- bzw. Mittelost sind dagegen minimal.

14:05 | KPKrause: Eine Argumentationshilfe gegen die Energiewende-Politik (1)

Der Begriff „Erneuerbare“ Energien ist physikalisch falsch – Strom ist lediglich eine Form, um Energie zu transportieren – Die fünf entscheidenden Argumente gegen den EE-Strom – Sieben weitere Mängel dieses Zufallsstroms

15.07.2018

16:56 | Welt: Kupfer im freien Fall – ein böses Omen für die Weltwirtschaft

Donald Trump hat mit seinem Handelskrieg einen Ausverkauf bei den Industriemetallen losgetreten. Kupfer hat stark an Wert verloren. Kein gutes Zeichen für die Konjunktur. Denn das Metall ist für Experten ein wichtiger Indikator.

Dr. Kupfer prophezeit also eine weitere Rezension. Da kann man nur hoffen, dass er nicht zum "Gott Kupfer" der Weltwirtschaft mutiert. IV

Die Leseratte:

Trump ist Schuld - komisch, früher war doch immer Putin schuld?

19:43 | Der Indianer:

Verwundert mich etwas, denn Munition hat einen relativ großen Kupferanteil, auch wenn von Messing gesprochen wird. Ist das dann ein gutes Omen oder ne Fake ?

12:30 | cnbc: US crude rises 1%, settling at $71.01, but posts 2nd straight weekly loss

Oil prices rose about 1 percent on Friday as strike actions in Norway and Iraq hit supplies, but futures were set for a second straight week of decline after Libyan ports reopened and on the view that Iran might still export some crude despite U.S. sanctions.

Verlust über die Woche! Kein Wunder wenn die Saudis den Hahn aufdrehen. Da braucht jemand slightly lower prices! TB

14.07.2018

10:53 | verge science: Why graphene hasn’t taken over the world...yet

Graphene is a form of carbon that could bring us bulletproof armor and space elevators, improve medicine, and make the internet run faster — some day. For the past 15 years, consumers have been hearing about this wonder material and all the ways it could change everything. Is it really almost here, or is it another promise that is perpetually just one more breakthrough away?

12.07.2018

08:48 I faz: Trump: Deutschlands Verhalten ist nicht akzeptabel

Im Streit mit Deutschland über den Bau der Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2 hat die amerikanische Regierung ihre Sanktionsdrohungen gegen beteiligte Unternehmen bekräftigt. Für Firmen, die im Geschäft mit russischen Export-Pipelines tätig seien, gebe es diese Gefahr, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Mittwoch in Washington. Die Pipeline würde nach seinen Worten die Energiesicherheit Europas untergraben und wäre für Russland ein weiteres Werkzeug für „politische Nötigung“. „Russland weiß, dass dieses Projekt Europa spaltet und nutzt dies aus.“

Fortsetzung einer älteren Geschichte. Am schönsten finde ich allerdings den folgenden Absatz: "Der amerikanische Präsident Donald Trump erneuerte am frühen Donnerstagmorgen persönlich seine Kritik an Deutschland. „Präsidenten haben seit Jahren erfolglos versucht, Deutschland und andere reiche Nato-Staaten dazu zu bewegen, mehr für ihre Verteidigung von Russland zu bezahlen“, schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter." Freud´scher Lapsus? HP

08:03 | fmw: OPEC-Monatsbericht: Saudis haben Fördermenge massiv erhöht

Die OPEC hat ihren Monatsbericht für Juli veröffentlicht mit ihren Fördermengen zu Ende Juni. Dieser Zeitpunkt markiert den exakten Start der offiziellen Fördermengenausweitung von ca 1 Million Barrels pro Tag, die am 22. Juni von der OPEC beschlossen wurde. Wie immer vertraut die OPEC offenbar externen Informationsquellen mehr als den Mengenangaben der eigenen Mitglieder.

Aber ausgerechnet die Saudis? Normalerweise sind die Saudis immer Ersten, die cutten, wenn jemand der ärmeren Ölstaaten seine Quote absichtlich überschreitet. Ausserdem lassen sie bei Fördermengen-Erhöhungen stets den Armen den Vortritt! Wenn die Saudis erhöhen, dann ist mit Sicherheit eine höhere Entschlossenehit im Spiel. Die (mengenmässig) relativ geringen Probleme in Libyen und Venezuela alleine können nicht der Grund sein. Da will man wohl den Preis wirklich unten halten! TB

09.07.2018

09:52 | eike: Der neue Premier­minister von Ontario muss die Provinz retten!

Weder Ontario noch irgendein anderes Land sollten dem Beispiel der Energie- und Umweltpolitik in der Provinz nacheifern!
Am 8.März 2018 besuchte der ehemalige Vizepräsident Al Gore die Provinz, um deren damaliger Premierministerin Kathleen Wynne zu helfen, die Wahlen vom 7. Juni zu gewinnen. Gore: „Ich reise um die ganze Welt, und ich stelle Ontario als Beispiel hin, wo eine Provinzregierung genau das Richtige macht: Arbeitsplätze schaffen, die Grundlagen für ökonomischen Fortschritt entwickeln und die ernste Gefahr abzuwenden, vor welche die Klimakrise uns alle stellt“.

08.07.2018

11:28 | fz: Wie sich die Energiebranche gegen Google und Facebook durchsetzen will

Gratis-Strom gegen Nutzerdaten: Derartige Geschäftsmodelle werden von IT-Riesen wie Google seit fast zehn Jahren getestet. Mit der Einführung von intelligenten Stromzählern (Smart Metern), die bis 2020 flächendeckend in Österreich voranschreitet, könnten diese jetzt aber bald Realität werden. Oder aber, die Energiebranche findet bis dahin selbst genügend Anreize für ihre Kunden, damit diese nicht zu branchenfremden Anbietern wechseln.

07.07.2018

12:36 | manniko: Erst der Dämmwahn und jetzt also der Solarwahn: Ein Beispiel zum Thema aus dem echten Leben

Unter dem Titel „Tübingen soll überall werden“ schreibt Telepolis gerade über die Einführung der „Solarpflicht“ in der Stadt, wonach alle neugebauten Gebäude künftig verpflichtend mit Solarzellen ausgestattet werden sollen. Das Ziel der Maßnahme besteht darin – und ich zitiere hier, das ist keine Fake News - „dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am Erreichen der Klimaschutzziele beteiligen“.

06.07.2018

12:50 | eike:  Energie­armut infolge Energie­wende und Klima­schutz: die Armen werden ärmer

Die Abbildung unten stellt für gewisse Länder oder Regionen den Haushalt-Strompreis [Eurocent pro kWh inkl. MWST] dem Anteil der volatilen Stromproduktion von Windenergie- und Photovoltaikanlagen (WEA u. PVA) an der gesamten Stromproduktion gegenüber. In Südaustralien galt beispielsweise der höchste Kilowattpreis von 37 Cent, während dort ebenfalls „rekordmässige“ 50% Prozent der gesamten Stromproduktion aus WEA und PVA stammten. Dagegen wies die USA im Durchschnitt den niedrigsten Preis von 11 Cent bei einer relativ bescheidenen volatilen Stromproduktion aus.

05.07.2018

12:55 | nukeklaus: Robuste Kraftwerke für robuste Netze

Für eine robuste Stromversorgung („Grid Resilience“) unter den erschwerten Bedingungen von Wind- und Sonnenenergie ergeben sich auch besondere Anforderungen an die Kraftwerke. Wind und Sonneneinstrahlung sind Wetterphänomene und damit nicht vom Menschen beeinflußbar. Sie sind mehr (Wind) oder weniger (Sonne) zufällig. Sie widersprechen dadurch allen Anforderungen an eine zivilisierte Gesellschaft.

13:28 | Die Leseratte
Derzeit scheint in Norddeutschland jedenTag die Sonne, seit Wochen schon. Es sind kaum Wolken am Himmel und selbst Chemtrails habe ich seit langem nur an sehr wenigen Tagen gesehen und dann erst gegen Abend. Gleichzeitig haben wir einen kühlen, aber kräftigen Wind aus Osten, teilweise war es geradezu stürmisch. Gestern musste ich meine Backofen-Uhr neu einstellen, sie ging schon wieder nach. Da fragt man sich schon, warum bei solchen idealen Bedingungen die Taktung des Stromnetzes nicht passt. Verdacht: Zuviel alternative Energie, die das Netz instabil macht?

18:22 | Leser-Anmerkung zur Leseratte
eine Anmerkung zum Kommentar der Leseratte bzgl. alternativer Energie, die das Stromnetz destabilisiert. Die Leistung eines Windrades hängt in der dritten Potenz von der Windgeschwindigkeit ab. D.h. halbiert sich die Windgeschwindigkeit liefert das Windrad nur noch ein Achtel der Leistung usw.. Bei zunehmender Windgeschwindigkeit steigt die Leistung dann rapide an. Allerdings nur bis zu einem Grenzwert. Oberhalb 13 m/s Windgeschwindigkeit schalten sich die Windräder ab, da sie der Belastung nicht mehr standhalten. Unterhalb 6 m/s drehen sich diese Dinger zwar, speisen aber keinen Strom ins Netz ein, da sie diesen selbst verbrauchen. In Deutschland stehen mittlerweile fast 30000 Windräder, was auch bei geringen Unterschieden in der Windgeschwindigkeit trotzdem zu enormen Leistungsschwankungen führt. Leistungsschwankungen führen zu einer Frequenzverschiebung in unserem Wechselstromnetz. Wird diese Verschiebung zu groß, kollabiert das Netz (black out). Frequenzverschiebungen werden normalerweise durch die großen Schwungmassen der Turbinen und Generatoren in konventionellen Kraftwerken ausgeglichen. Je mehr Windräder (und auch Solaranlagen) im Verhältnis zu den Kraftwerken vorhanden sind, desto schwieriger wird die Frequenzstabilsierung. Das beobachtet die Leseratte an der falsch gehenden Backofenuhr. Wir sind nicht mehr weit weg von dem Punkt, ab dem die konventionellen Kraftwerke die Frequenzstabilisierung nicht mehr schaffen werden. Dann haben wir statt alternativem Strom überhaupt keinen mehr. Übrigens: Diese bescheuerten Windräder können maximal 53 % der im Wind vorhandenen Energie nutzen. Hier setzt die Aerodynamik die Grenze. Windräder sind damit alles andere als effizient.

02.07.2018

08:21 | gs: Steht die Welt kurz vor einem großen Nahostkrieg und drittem Ölpreisschock?

m 23.06.2018 wurde auf Casey-Research-Portal ein Artikel mit der Überschrift "The Third Oil Shock Is Coming" publiziert. Hierin kam der Autor zu dem Schluss, dass aufgrund eines sich anbahnenden Iran-Krieges, die Welt mit hoher Wahrscheinlichkeit, nach dem Yom- Kippur-Krieg 1973 und der Schah-Krise 1979, nun kurz vor einem dritten Ölpreisschock steht. Während sich der Ölpreis in der ersten Ölkrise vervierfachte und in der zweiten verdoppelte, stieg - im Artikel nicht erwähnt - auch der Goldpreis, als Inflationsseismograph, von 1971 bis 74 um knapp 600 Prozent und von 1976 bis 1980, nach einer Halbierung von 1974 bis 76, nochmals um über 700 Prozent.